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Wer hat recht? Bischof Küng oder Kardinal Schönborn? kath.net/detail.php?id=12011 In dem Interview ging
Kardinal Schönborn auch auf die kirchliche Segnungsfeier für Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Fiona
Swarowski anlässlich ihrer standesamtlichen Eheschließung ein. Er sei, so der Kardinal, „sehr verwundert“
über den Pfarrer, der sich hinsichtlich des Umgangs mit wiederverheirateten Geschiedenen nicht an die
„Spielregeln“ gehalten habe. Es sei nichts Neues, Menschen zu segnen und für Wiederverheiratete zu beten.
Dies sollte aber nach den kirchlichen Richtlinien keinesfalls unmittelbar nach der standesamtlichen Eheschließung
erfolgen. Im konkreten Fall habe sich der Geistliche „nicht an die übliche Regel gehalten“.
Irrt der Bischof? Unter orf.at/…022-92583/index.html?url=http%3A//o… ist nachzulesen: „Nach der standesamtlichen
Trauung folgte eine Messe in der Kirche von Weißenkirchen, bei der das Paar gesegnet wurde. Eine kirchliche
Hochzeit war nicht möglich, da beide bereits verheiratet waren.“ Also wer sagt die Wahrheit?
nicht ärgern – handeln! Also ich werde mich nicht ärgern über die Aussagen von Erzbischof Kothgasser
und Kardinal Schönborn. Ich habe mir dagegen fix vorgenommen, Herrn Kardinal Schönborn, Herrn Erzbischof
Kothgasser, Herrn Bischof Küng und den Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Herrn
Msgr. Zsifkovics einmal im Monat schriftlich zu fragen, wie viele runde Tische sie veranstaltet haben,
wie sie sonst die Abtreibung thematisiert haben – kurz – was sie in Sachen Abtreibung bewegt haben. Ich
werde genau Buch führen, was sie mit ihren Methoden – mit den zielführenderen Methoden, wie sie sagen –
bewegen. Ebenso übernehme ich die Aufgabe, ihre Antworten im Internet zu veröffentlichen, so dass jeder
nachlesen kann, wie sehr sie und ihre Bischofskollegen sich um das Thema annehmen und was sie alles bewirken.
Und ich hoffe, viele Gegner der Abtreibung werden ebenso regelmäßig nachfragen. Vielleicht erkennen
unsere Bischöfe dann, dass sie seit dreißig Jahren zum Handeln aufgefordert sind und es kontraproduktiv
ist, nur mit Negativaussagen auf das Engagement anderer zu reagieren.