Sonntag, 5. Februar 2006 14:40
Lesername: Gerhard
Beiträge: 262
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Dienstag, 5. Dezember 2006 14:17
Gerhard: Zur Diskussion gestellt (Pflichtzölibat)
Theoretisch(!) ist gegen den Zölibat nichts einzuwenden. Wieviele fähige Menschen gingen und gehen unserer Kirche aber verloren, weil sie sich eben doch nicht dazu entschließen können, nicht zu heiraten. Oder wieviel Unehrlichkeit gibt es, wenn Priester ihre große Liebe verheimlichen müssen und niemand von Frau und Kindern wissen darf! Für angehende Priester kann der Zölibat auch weiterhin „empfohlen“ werden, aber er sollte aus den erwähnten Gründen heraus nicht zur „Pflicht“ gemacht werden. [mehr…]
Sonntag, 3. Dezember 2006 23:18
Gerhard: Sexualität und Sünde
Bevor wir von Homosexualität als Sünde sprechen, sollten wir darüber nachdenken, welche Rolle die Sexualität in unserem eigenen Leben (als Heterosexuelle) spielt. Dann könnte uns klar werden, dass das bei Homosexuellen nicht anders ist, als bei uns selbst. Homo- wie heterosexuelle Menschen können Liebe und Zärtlichkeit in gleicher Weise als ein Geschenk und eine Bereicherung ihres Lebens erfahren. Körperliche (sexuelle) Kontakte dabei ausblenden und verdrängen zu wollen, ist für Homo- wie für Heterosexuelle gleich leicht oder gleich schwer- und keineswegs selbstverständlich!

Für homosexuelle Christen in diesem Forum möchte ich aus einem Faltblatt „Segen für lesbische und schwule Paare“ zitieren, das mir kürzlich in die Hände kam:
>Gottes Segen gilt lesbischen und schwulen Paaren ebenso wie heterosexuellen. In ihm zeigt sich die Kraft und Fülle Gottes und seine Liebe zu den Menschen. In unseren Kirchen sind wir aufgefordert, Gottes Segen einander zuzusprechen. Es gibt keinen speziellen „kirchlichen Segen“, sondern nur den Segen Gottes.
Leider gibt es in den Kirchen noch großen Streit darüber, wie Segnungsfeiern für homosexuelle Paare aussehen können und ob es sie überhaupt geben darf. Doch in vielen Gemeinden werden bereits Lesben und Schwule gesegnet – mit Genehmigung der Gemeindeleitungen. Denn viele ChristInnen glauben: Gottes Segen trägt Menschen in Beziehungen
.<
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Samstag, 2. Dezember 2006 00:43
Gerhard: @ ExBochumer
„Homosexualität ist ein Greuel, und das wird mir niemand hier ausreden können.“

Der Satz von ExBochumer ist unvollständig. Richtig muss es heißen: „Die Erscheinungsform von Homosexualität, wie sie in kreuz.net beschrieben und – zu Recht – getadelt wird,ist ein Gräuel.“

Zu ergänzen ist, dass die verallgemeinernde Art und Weise, in der kreuz.net zum Thema berichtet, ein ebensolcher Gräuel ist! Als „richtiger“ Christ fühlt sich Herr Trebuhr offensichtlich verpflichtet, immer wieder in dieser Weise auf den Putz zu hauen!
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Freitag, 24. November 2006 11:20
Gerhard: Offenes Bekenntnis zueinander – auch in der Kirche
Vielen Dank für diesen Bericht, macht er doch deutlich, dass es auch in der katholischen Kirche hoffnungsvolle Anzeichen dafür gibt, dass homosexuelle Menschen sich nicht mehr „verstecken“ müssen, sondern sich genauso wie andere Menschen zu ihrer Partnerschaft bekennen dürfen – voreinander, vor der Gemeinde und vor Gott.
Wie gut, dass die Atmosphäre, der wir in kreuz.net begegnen, nicht charakteristisch für die Kirche in ihrer Gesamtheit ist!
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Freitag, 17. November 2006 01:06
Gerhard: Bruder Theophil’s „Milieukenntnisse“
Bruder Theophil fallen zum Thema Homosexualität immer nur Widernatürlichkeit, Ausschweifung und Promiskuität ein. „Liebe“ kann er sich nur bei Heterosexuellen vorstellen! Dass es diese auch unter Homosexuellen gibt, will er nicht glauben, da er nur solche „Milieus“ zu kennen scheint, in denen ich mich als Homosexueller nicht bewege. Die Arroganz, mit der Bruder Theophil als katholischer Heterosexueller über andere urteilt (und verurteilt), ist erschreckend! [mehr…]
Dienstag, 14. November 2006 13:30
Gerhard: „Homo-Milieu“ bei kreuz.net
Mit größter Begeisterung wird in (fast?) allen Artikeln zum Thema Homosexualität bei kreuz.net ein „Milieu“ geschildert, das den Eindruck erwecken soll, charakteristisch für einen „homosexuellen Lebensstil“ zu sein. Durch diese bewußt einseitige Berichterstattung soll ein Zerrbild dessen vermittelt werden, was „Homosexualität“ ist. Gleichzeitig werden damit Hass und Aggressivität der Leser allem gegenüber, was homosexuell ist, geschürt. Ob dies einem „katholischen“ Umgang mit dem Thema entspricht, möchte ich dahingestellt sein lassen! Beispiele für exzentrisch gelebte Heterosexualität lassen sich ebenso leicht finden, ohne dass dies dann als charakteristisch für Heterosexuelle dargestellt wird. Es gibt viele „Milieus“ – aber längst nicht alle entsprechen dem von kreuz.net vermittelten Bild! [mehr…]
Montag, 13. November 2006 11:08
Gerhard: @ möchtegern-kathole @ bonifarius
Warum ich in diesem Forum bin

Ich bin in diesem Forum, weil ich Christ bin. Ich bin weiterhin in diesem Forum, weil ich hier – wenn natürlich auch unter negativem Vorzeichen! – immer wieder von Einzelpersonen, Gruppen, Bewegungen, Diözesen, Arbeitskreisen erfahre, die kritisch nachdenken, die die Notwendigkeit einer Reform sehen und die sich für solche Reformen einsetzen. Das Gespräch zwischen denen, die Reformen ablehnen und solchen, die Reformen befürworten, kann in diesem Forum geführt werden (wenn man es denn will)! Im Leserforum habe ich schon manche freundlichen und aufgeschlossenen Menschen kennengelernt, die ihre Meinung in einer guten und unpolemischen Weise vertreten!
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Sonntag, 12. November 2006 22:33
Gerhard: @ Knecht Dummspecht
Wenn der Papst einem heterosexuellen Katholiken sagen würde, dass er auf jegliche Äußerung von Sexualität in seinen Leben zu verzichten habe, dann würde der das glauben und sich daran halten! Das sieht man ja z.B. an den Priestern und Ordensleuten, für die das selbstverständlich ist! Von daher hat man auch das Recht, Entsprechendes von Homosexuellen zu fordern! Ist doch völlig einleuchtend – oder? Heterosexuelle würden sicherlich enthaltsam leben, wenn ihnen gesagt würde, dass sich das so gehört! Das sind nun mal die Unterschiede zwischen Katholiken und der bösen Welt drumherum! [mehr…]
Sonntag, 12. November 2006 18:31
Gerhard: Todsünde
Johannes Auer scheint der Meinung zu sein, dass die Sexualität für homosexuelle Menschen einen höheren Stellenwert hat, als für heterosexuelle? Dabei erleben Homosexuelle ihre Sexualität genauso wie Heterosexuelle als einen Bestandteil ihres Lebens, der für die einen eine größere, für die anderen eine kleinere und für wieder andere – wenn wohl auch die wenigsten – gar keine Bedeutung hat. Einem anderen Menschen auch körperlich nahe sein zu dürfen ist ein Geschenk – und nichts, das man sich erkaufen könnte oder auf das man einen Anspruch hätte. Eine „schwere Verirrung“, die „zutiefst unmoralisch“ ist, kann ich in der Liebe zweier Menschen zueinander nicht erkennen! Homo- und heterosexuelle Menschen unterscheiden sich auch hier nicht voneinander! Wie gut, dass es auch heterosexuelle Christen gibt, die dies gemerkt haben!

Eine andere Sache ist der lockere, verantwortungslose Umgang mit Sexualität ganz allgemein. „Rotlichtmilieu“ (für Heteros), „Swingerclubs“ (für Heteros) oder ordinäre Sexanzeigen (für Heteros und für Homos) in Wochenendzeitungen sprechen für sich! Wenn Christen hiergegen angehen, dann ist das zu unterstützen, nicht aber der pauschale, abwertende Umgang mit Partnerschaften solcher Menschen, die nun einmal nicht heterosexuell sind!
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Freitag, 10. November 2006 09:17
Gerhard: Demonstration oder Provokation
Wenn Homosexuelle für eine Gleichbehandlung und Akzeptanz in der Gesellschaft demonstrieren, dann ist dass gerechtfertigt – und auch nötig! Wenn allerdings in obszöner Weise provoziert werden sollte, dann geht das zu weit und schadet dem Anliegen der Schwulenbewegung! Was in Jerusalem geplant war, weiß ich nicht. Obszöne Provokationen wären jedenfalls fehl am Platz gewesen. [mehr…]
Donnerstag, 9. November 2006 17:39
Gerhard: Hoffnungsvolles Zeichen
Ich freue mich, über kreuz.net vom Fuldaer Kreis erfahren zu haben, zeigt sich hier doch eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive für die Kirche! Empfehlenswert ist es, sich dessen Gründungsdokument einmal anzusehen! [mehr…]
Donnerstag, 9. November 2006 12:01
Gerhard: Meinungsmache
„Perverse Homo-Aufmärsche“ und Gottesdienste homosexueller Christen sind nicht dasselbe! Letztere gehen ganz sicher nicht einher mit der Forderung einer Anerkennung eines „unmoralischen“ Lebenswandels! Homosexuelle Christen fordern keineswegs, dass sexuelle Freizügigkeit auch in der Kirche Einzug halten soll! Unmoral und schrille Töne sind längst nicht das, was homosexuelle Menschen erschöpfend beschreiben könnte! Homo- wie heterosexuelle Menschen können sich für oder gegen einen freizügigen Umgang mit der Sexualität entscheiden – sie können sich aber nicht „entscheiden“, homo- oder heterosexuell zu sein! Wie unsere persönliche Lebensführung aussieht, hängt nicht zuletzt von den „Werten“ ab, die uns in unserem persönlichen Umfeld vermittelt wurden und noch werden – unabhängig von unserer homo- oder heterosexuellen Ausrichtung!
Der kreuz.net-Artikel über die „Endschlacht“ in Jerusalem mit seiner Verherrlichung von Gewalt zeigt einmal mehr, wie einseitig und verbohrt hier eine Meinungsmache betrieben wird!
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Mittwoch, 8. November 2006 09:31
Gerhard: Voyerismus
Wenn ich von „christlichen Voyeuren“ sprach, dann deswegen, weil es – gerade in kreuz.net – Christen gibt, deren Denken und Vorstellungsvermögen immer nur darum kreist, was homosexuelle Menschen „im Bett“ machen könnten. Dass Liebe zueinander mehr bedeutet, als das, was man „im Bett“ macht, wissen diese Christen, für die Liebe und Unzucht identisch sind, anscheinend nicht.
Eine heterosexuelle Beziehung kann genauso zur „Sünde“ werden, wie eine homosexuelle, wenn sie sich in eine bereits bestehende Beziehung hineindrängt und diese kaputt macht. Und umgekehrt erlebt ein homosexueller Mensch die Beziehung zu dem einen Menschen, den er lieb hat, ganz genauso wie eine heterosexueller Mensch die Beziehung zu dem einen Menschen, den er lieb hat. Das ist für manche Christen offensichtlich ganz schwer zu verstehen, wie sich an den Einträgen hier zeigt.
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Mittwoch, 8. November 2006 08:07
Gerhard: @ Guiseppe und andere christliche Voyeure
Homosexuelle Liebe ist die Liebe zwischen zwei Menschen, die homosexuell sind. Heterosexuelle Liebe ist die Liebe zwischen zwei Menschen, die heterosexuell sind. Und weder bei heterosexuellen Menschen, die sich lieb haben, ist der Ausdruck ihrer Liebe automatisch „Unzucht“, noch ist das bei homosexuellen Menschen so! Wie sich die Liebe beider zueinander ausdrückt, das gehört nicht in das Schaufenster öffentlichen Voyeurismus – ganz abgesehen davon, dass der körperliche Ausdruck der gegenseitigen Liebe vielfach wohl gar nicht so ist, wie „christliche Voyeure“ sich das in ihrer Phantasie ausmalen. [mehr…]
Dienstag, 7. November 2006 15:57
Gerhard: Den Dialog suchen
Das Bistum Linz zeichnet sich dadurch aus, dass dort der Dialog unterschiedlich empfindender Menschen miteinander gesucht und gefördert wird. Darüber freue ich mich, da dies in der röm.-kath. Kirche keineswegs die Regel ist!

Insbesondere freue ich mich, dass ein Gespräch mit homosexuellen Menschen geführt wird, bei dem deutlich wird, dass homosexuelle Liebe und gleichgeschlechtliche Unzucht nicht dasselbe sind!

Ich möchte Bischof Dr. Schwarz ermutigen, ein offenes Gespräch unter den Angehörigen seines Bistums auch weiterhin zu fördern!
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Montag, 6. November 2006 23:11
Gerhard: Gleichgeschlechtlich Liebende
Wie wichtig der hier geschilderte diözesane Begegnungstag ist, zeigt sich an den vielen Klischees im Blick auf Homosexuelle, wie sie einem ganz besonders in kreuz.net ständig begegnen! „Gleichgeschlechtlich Liebende“ haben mit „Homo-Perversion“ genauso viel oder genauso wenig zu tun, wie „Verschiedengeschlechtlich Liebende“ mit „Hetero-Perversion“. Doch davon will man bei kreuz.net nichts wissen! Über andere zu reden ist nun mal sehr viel leichter, als einander kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen! Ein „Dialog“, wie er von der Diözese Innsbruck angeregt wird, ist darum ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft unserer Kirche! Ich freue mich, durch kreuz.net hiervon erfahren zu haben! Schade nur, dass die Verfasser der kreuz.net-Beiträge es offensichtlich nicht für opportun halten, sich diesem Dialog zu stellen!
Sie könnten sonst vielleicht noch eine Menge lernen!
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Montag, 30. Oktober 2006 16:59
Gerhard: Freiheit des Denkens auch in der Kirche
Wenn man die Lesermeinungen zu diesem Artikel liest, findet man bestätigt, dass die eine heilige katholische Kirche eine Wunschvorstellung ist, die sich auf dieser Erde nicht verwirklichen läßt. Genauso wie die Protestanten keine einheitliche Meinung vertreten, weil niemand einen vorgekauten Einheitsbrei essen mag, so „wagen“ es auch die Katholiken, als Christen selbstständig zu denken. Weihbischof Richard Williamson bezeichnet den Konflikt zwischen der Piusbruderschaft und Rom als einen Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen und hat damit recht! Statt sich krampfhaft um „Gemeinsamkeiten“ zu bemühen, sollten die Konsequenzen gezogen und ein klarer Trennungsstrich gezogen werden! Die einen feiern die alte Messe und hetzen gegen alle, die nicht ihrer Meinung sind, die anderen leben ihr Christsein so, wie sie es verstehen! Diese Freiheiten sollten wir einander zugestehen! [mehr…]
Montag, 30. Oktober 2006 16:35
Gerhard: Die eine heilige katholische Kirche…
…ist eine Fiktion! Wenn Mons. Williamson den Konflikt zwischen der Piusbruderschaft und Rom als einen Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen bezeichnet, dann hat er damit völlig recht! Gemeinsamkeiten sind da nicht mehr viele. Von daher sollten endlich die Konsequenzen gezogen werden und ein klarer Trennungsstrich gezogen werden: nicht eine Kirche, sondern zwei Kirchen stehen sich hier gegenüber. Ich denke, dass keiner lange überlegen muss, wohin er gehört und wo er sich zuhause wissen darf! In der evangelischen Kirche ist das nicht viel anders. [mehr…]
Montag, 30. Oktober 2006 11:21
Gerhard: Verkrustete Strukturen
Wie wohltuend ist es doch, über kreuz.net davon zu erfahren, dass es auch in unserer röm.-kath. Kirche Aufbrüche zu einem neuen, lebendigen Geist gibt. Eine Rückkehr zu alten, verkrusteten Strukturen würde einen Rückschritt bedeuten und einen sektenhaften Charakter annehmen. Was über die Diözese Linz zu hören ist, macht Mut und ist ein Hoffnungszeichen! – So etwas in kreuz.net zu schreiben, ist wohl nicht gerade passend, zeigt aber, dass auch kreuz.net-Leser hier unterschiedlich empfinden. [mehr…]
Mittwoch, 25. Oktober 2006 12:25
Gerhard: @ Einar
„Liebe kann nicht Sünde sein. Poppen macht (fast) allen Spaß!“
…wobei „Poppen“ nur einen kleinen Teil von dem darstellt, was „Liebe“ im umfassenden Sinn ist! Liebe ist wesentlich mehr!! Übrigens auch bei homosexuellen Menschen!
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Montag, 23. Oktober 2006 22:10
Gerhard: „1000 Jahre sind vor Gott wie ein Tag“
Evolutionstheorie und Glaube an eine Schöpfermacht schließen einander nicht aus. Warum kann es nicht sein, dass die Schöpfermacht Gottes hinter der sog. Evolution steht? Wenn in der Bibel von einem Schöpfungs-„Tag“ gesprochen wird, dann ist mit diesem Tag ein Zeitabschnitt gemeint, der wesentlich länger als „nur“ 24 Stunden ist! Das ist doch wohl allen klar! [mehr…]
Montag, 23. Oktober 2006 22:00
Gerhard: Für verläßliche Partnerschaften eintreten
Ein „unzüchtiger Lebensstil“ ist unabhängig von der jeweiligen sexuellen Ausrichtung eines Menschen! Wenn auch in einer Partei wie der CSU endlich zur Kenntnis genommen wird, dass Menschen auch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften „füreinander einstehen und verläßlich Verantwortung und Sorge füreinander übernehmen“, dann ist das ein hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass pauschalisierende Vorurteile endlich über Bord geworfen wurden!
Liebe und Verantwortung füreinander zu stärken ist bei homo- wie heterosexuellen Menschen wichtig! Dazu braucht es keinen „Orden der Perpetuellen Indulgenz – O.P.I. – e.V.“!
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Sonntag, 22. Oktober 2006 22:30
Gerhard: Theorien sind keine absoluten Wahrheiten
Die Evolutionstheorie ist, wie der Name schon sagt, eine Theorie und keine „absolute Wahrheit“. Eine solche „absolute Wahrheit“ über die Entstehung des Universums vermittelt uns auch die Bibel nicht. Dort gibt es zwei Schöpfungsberichte nebeneinander, die beide nicht mehr sein wollen, als „Bilder“, die Menschen sich gemacht haben, als sie darüber nachdachten, wie wohl die Erde und das Leben auf ihr entstanden sein könnte. Wir müssen mit der Begrenztheit unseres menschlichen Verstandes leben, auch wenn dieser schon Erstauliches geleistet hat und voraussichtlich auch weiterhin leisten wird. [mehr…]
Sonntag, 22. Oktober 2006 22:00
Gerhard: @ Christian Hüller @ bbd
@ Christian Hüller

„Ein ‘unzüchtiger’ Hetero ist moralisch kein Deut besser als ein unzüchtiger ‘Homo’.“

„Erfüllende Beziehungen, die den Menschen REIFEN und WACHSEN lassen, sind aber auf Dauer angelegt.“

„Deshalb, und in diesem Punkt unterscheide ich mich ganz klar von allen ‘krankhaft Homophoben’, befürworte ich auch die staatliche Unterstützung gleichgeschlechtlicher, auf Dauer angelegter Lebenspartnerschaften, ohne dass ich solche Partnerschaften auf die gleiche Stufe wie Ehe und Familie stellen würde.“


Lieber Christian Hüller, ich freue mich, diese Sätze im Leserforum zu lesen!

@ bbd

Lieber bbd, Du engagierst Dich in einer sehr guten Weise, für die ich Dir danken möchte! Ich freue mich über alle Deine bisherigen Einträge! Vielleicht kommt der eine oder andere Leser dieses Forums doch noch zum Nachdenken!
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Donnerstag, 19. Oktober 2006 05:02
Gerhard: Klar und wahr!
Wie nett von Ihnen, liebe kreuz.net-Redaktion, dass Sie auf diesen Beitrag erneut aufmerksam gemacht haben! Der Artikel enthält zwischen den Zeilen sehr viel Wahres! [mehr…]
Mittwoch, 18. Oktober 2006 23:25
Gerhard: @ Unschuld
In der Heiligen Schrift werden sexuelle Ausschweifungen von Homo- wie von Heterosexuellen getadelt. Ein Homosexueller, der den Menschen finden durfte, „der zu ihm passt“ und dem er in Liebe und Treue verbunden sein möchte, lebt genauso wenig in „sexueller Ausschweifung“, wie ein Heterosexueller in vergleichbarer Situation.
Für homo- wie für heterosexuelle Christen gelten dieselben(!) Maßstäbe für ihre Lebensführung!
Eine Anmerkung zu Wüstenstrom: Wer als Ratsuchender hierher kommt, wird nicht erwarten können, dass er von seiner Homosexualität „geheilt“ wird, sondern dass ihm Hilfestellung angeboten wird, Klarheit über den Hintergrund seiner ganz persönlichen sexuellen Fragen und Probleme zu bekommen. Nicht die „Heilung von Homosexualität“ sieht Wüstenstrom als Auftrag, sondern die Heilung einer inneren Zerrissenheit und Ratlosigkeit, die im sexuellen Bereich ihre Auswirkungen hat. Von daher besteht die Klientel, die bei Wüstenstrom Hilfe sucht, keineswegs nur aus Lesben und Schwulen!
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Dienstag, 17. Oktober 2006 21:02
Gerhard: Würdig feiern
Wenn die Alte Messe einen „würdigen Rahmen“ für einen Gottesdienst abgibt, dann darf man daraus nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass alle anderen Gottesdienstformen „würdelos“ wären! Gottes Wort kann in vielerlei Gestalt verkündigt werden und die Eucharistie kann in mehr als nur einer Form gefeiert werden, die unveränderlich vorgegeben ist! [mehr…]
Dienstag, 17. Oktober 2006 19:57
Gerhard: @ Maledica
Hallo Maledica,
Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen, und aus der Liebe beider zueinander kann neues Leben entstehen. Im Vordergrund steht die Liebe beider zueinander – und diese Liebe entsteht nicht aufgrund eines „Gebotes“. Wen ein Mensch liebt, ist also nicht Ausdruck von „Gehorsam“, sondern etwas, das ihm „geschenkt“ wird! Ein homosexueller Mensch erlebt das, was ein heterosexueller Mensch im Blick auf den andersgeschlechtlichen Partner erlebt, ganz genauso – nur auf den gleichgeschlechtlichen Partner bezogen!
Ob jemand seine Sexualität „ungezügelt“ auslebt und lediglich „zur alleinigen Befriedigung“, das ist völlig unabhängig davon, ob er homo- oder heterosexuell ist! Liebe zueinander drückt sich nun einmal auch in körperlicher Nähe und Zärtlichkeit aus – bei homosexuellen Menschen nicht anders als bei heterosexuellen.
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Dienstag, 17. Oktober 2006 15:22
Gerhard: Homo-Liebe
Sehr geehrter Herr Trebuhr,

es muss Ihnen ja ein ganz besonderer Dorn im Auge sein, dass sich homosexuelle Christen bereits seit 15 Jahren in einer Gemeinde in Frankfurt treffen „dürfen“. Seit Monaten kommt diese völlig unangemessene Kritik in kreuz.net immer wieder zum Ausdruck! Zum Glück gibt es in der Kirche aber auch Menschen wie Mons. Franz Kamphaus, die sich von Vorurteilen wie >Homo-„Liebe“ ist Sünde – und Sünde kann nicht Liebe sein< lösen können!
Kirche ist nicht nur für Heterosexuelle da, sondern auch für Homosexuelle! Wenn sie das nicht will, soll sie das in ihr Credo aufnehmen („Heilige, katholische Kirche als Gemeinschaft der heterosexuellen Heiligen“!).
Homo- wie Hetero-Liebe kann Sünde sein, sehr wohl aber auch Geschenk und Gnade!
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Montag, 9. Oktober 2006 00:46
Gerhard: Sachlichkeit contra Schrillheit
Sehr geehrter Herr Trebuhr!

„Man kann nicht die Medien dafür verantwortlich machen, daß sie die Botschaft transportieren, die Schwulen seien schrille und schräge Typen, anormal und ausgeflippt.“

Zum Glück setzen sich die meisten Medien sachlich und objektiv mit dem Thema Homosexualität auseinander und regen zum Überdenken eigener Klischeevorstellungen an. Sie unterscheiden sich damit deutlich von kreuz.net, wo Schwule mit großer Beharrlichkeit als schrille und schräge Typen dargestelltwerden, anormal und ausgeflippt. Ein schier unerschöpflicher Schatz an passenden oder unpassenden Bildern steht der Redaktion dabei zur Untermauerung ihrer Thesen zur Verfügung.

„Die Mehrheit der Menschen mit homosexuellem Verhalten möchte sicherlich ein normales soziales Leben führen und nicht mit dem hypersexuellen Homo-Extremismus identifiziert werden.“

Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit das längst tut! – Auf den diesjährigen CSD in Augsburg, den ich als einzigen miterlebte, trafen Ihre Vorwürfe übrigens nicht zu! Dort fanden sachliche Information und Gespräche statt. Dies halte ich für wichtig!
Den CSD in Köln, über den kreuz.net am 21.Juli und am 4. September berichtete, konnte ich leider nicht miterleben. Dort beteiligten sich erstmals christliche Lesben und Schwule, die auf ihre Situation aufmerksam machten und gleichzeitig zum nächsten, ebenfalls in Köln stattfindenden, Ev. Kirchentag einluden.
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Freitag, 6. Oktober 2006 09:56
Gerhard: Intimität der Sexualität
Wenn es um das Thema Homosexualität geht, dann ist in den Einträgen in diesem Leserforum auf der einen Seite immer wieder eine deutliche Betroffenheit zu spüren, auf der anderen Seite aber auch eine schlimme Aggressivität! Von kirchlicher „Streitkultur“ ist nur sehr selten etwas zu spüren. Was im Leserforum zu diesem Artikel abgeht, ist derart niveaulos, das man sich schämen muss! Die Abqualifizierung anderer Auffassungen – nicht nur als nicht schriftgemäß, sondern auch als vom Teufel eingegeben, voller sexueller Verwerflichkeit, von Unmenschlichkeit gekennzeichnet und mehr, spricht nicht für dieses Leserforum, das den Anspruch erhebt, in einem christlichen Geist geführt zu werden! Ich denke, dass es auch für die Redaktion nicht leicht ist, mit dieser emotional hoch besetzten, von persönlichen Erfahrungen und Anteilen mitbestimmten und auch sachlich problematischen Diskussion umzugehen!

Intimität ist ein Wesensmerkmal menschlicher Sexualität. Dies gilt für Homo- wie für Heterosexualität in gleicher Weise. Menschliche Sexualität braucht geschützte, ungestörte Räume, in denen sie gelebt werden und sich entfalten kann. Die gelebte Sexualität verträgt keine Öffentlichkeit, sondern gehört in die Privatsphäre. Wie homo- und heterosexuelle Menschen ihre Sexualität in einer Partnerschaft leben, ist ihre individuelle Entscheidung. Es sollte sich von selbst verbieten, dies an die Öffentlichkeit zu zerren.
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Freitag, 6. Oktober 2006 02:44
Gerhard: Archiv
Wenn einem ein Leser (hier: Breze)durch seine fundierten Beiträge auffällt, ist es schön, auch frühere Einträge von ihm rückverfolgen zu können. Dabei kann man dann auf solche hübschen Geschichten stoßen, wie diese! Ich würde mich freuen, wenn ich im kreuz.net-Forum öfter mal solche Beiträge fände! [mehr…]
Mittwoch, 4. Oktober 2006 00:48
Gerhard: @ bonifatius
Die Vielzahl der Artikel mit homosexueller Thematik in kreuz.net ist nach wie vor erstaunlich! Immer aufs Neue wird Homosexualität als sexuelle Störung und Fehlentwicklung hingestellt und der Umgang homosexueller Menschen miteinander – auch in einer Partnerschaft – verteufelt. Dabei ist sexuelles Fehlverhalten genausowenig auf Homosexuelle beschränkt wie ein liebender und verantwortungsvoller Umgang miteinander auf Heterosexuelle beschränkt ist. Homo- wie heterosexuelle Menschen können ein glückliches und erfülltes Leben – alleine oder in einer Partnerschaft – führen, oder auch am Leben verzweifeln und zerbrechen. Auch im kreuz.net-Forum sollte man dahin finden, Verallgemeinerungen zu unterlassen und im homosexuellen Menschen nicht den „Gestörten“, sondern den Mitchristen zu sehen, der nicht besser und nicht schlechter ist, als man selbst. [mehr…]
Donnerstag, 28. September 2006 22:26
Gerhard: Fehlende Achtung voreinander
Hass, Gewalt und Rechthaberei nehmen in unserer Zeit in einem erschreckenden Maße zu. Wer sich nicht verstanden fühlt, drischt mit Gewalt auf diejenigen ein, die anders denken, als man selber. Das kann sich in Terrorakten, Kriegen oder auch nur verbalen Attacken äußern. Blindwütige und sinnlose Zerstörungen öffentlicher Einrichtungen kommen dazu und zeugen von innerer Leere und Verwahrlosung.
Wenn eine Kirche geschändet wird, so wie im hier geschilderten Fall, dann kann das Ausdruck von Hass sein, kann aber auch „nur“ blinde Zerstörungswut sein, die nicht einmal vor einer Kirche mehr Halt macht.
Der Respekt vor fremdem Eigentum wie auch vor Menschen, die anders denken oder leben, als wir, geht immer mehr verloren. Dies kann sich schon in so kleinen Dingen wie der Art und Weise, wie in einem Leserforum miteinander umgegangen wird, zeigen.
[mehr…]
Donnerstag, 28. September 2006 01:51
Gerhard: Guntrams Rundumschläge
Wenn Guntram sich zum Thema Homosexualität äußert, beschränkt er sich darauf, von „homosexueller Perversion“, „perverser Homo-Propaganda“, „gleichgeschlechtlicher Unzucht“ oder „Klauen der Sodomisten“ zu sprechen. Das ist reichlich wenig! Er hat nicht die geringste Ahnung davon, was es bedeutet, homosexuell zu sein oder als Christ in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft zu leben. Was er meint, verurteilen zu müssen, bezieht er unkritisch und pauschal auf homosexuelle Menschen ganz allgemein und tut so, als sei dies alles. Katholischer Christ zu sein heißt noch lange nicht, mit Rundumschlägen gegen alles vorgehen zu müssen, was einem fremd ist! [mehr…]
Montag, 11. September 2006 10:03
Gerhard: kreuz.net-Überschrift zur Predigt
Als ich mich gestern so positiv dazu äußerte, dass der Wortlaut der Predigt in kreuz.net nachzulesen sei, da „übersah“ ich vor lauter Freude die Überschrift!! Die paßt ja nun wirklich nicht und ist wiederum kennzeichnend für die Redaktion. Leider! [mehr…]
Sonntag, 10. September 2006 18:40
Gerhard: Ziel des Lebens
Nicht mehr Gott wird als das Ziel des Lebens angestrebt, sondern die Lust. Auf den Homoparaden wird diese Lust-Religion förmlich zelebriert.

…und wenn die für kreuz.net Verantwortlichen auch den Eindruck haben, dass „auf den Homo-Paraden die Lust zelebriert“ wird, dann sollen sie sich hüten, dies auf „die Homosexuellen“ im Allgemeinen zu übertragen! Es ist keineswegs so, dass jemand, nur weil er homosexuell ist, die „Lust als Ziel seines Lebens“ propagiert! Auch als Homosexueller kann man Gott als Ziel seines Lebens ansehen, selbst dann, wenn man in einer Partnerschaft mit einem Menschen lebt, den man liebt! Aber diesen Eindruck möchte kreuz.net ja auf gar keinen Fall zulassen!
[mehr…]
Sonntag, 10. September 2006 18:30
Gerhard: Keine Verurteilung!
Weihbischof Laun: Natürlich ahnt man, daß diejenigen, die sich an dieser Abtreibung schuldig gemacht haben, ziemlich überzeugt waren, dem Mädchen damit einen Dienst zu erweisen. Auch wird der Bischof diese Exkommunikation wahrscheinlich bereitwillig aufheben, wenn die Betroffenen Reue zeigen.

Es ist leicht, in dieser Situation die einen oder die anderen zu „verurteilen“. Was wirklich „richtig“ ist, kann iemand von uns beurteilen! Selbst Bischof Laun, der sich für das Leben einsetzt, kann sich vorstellen, dass die Exkommunikation derer, die die Abtreibung vorgenommen haben, aufgehoben wird!
[mehr…]
Sonntag, 10. September 2006 18:08
Gerhard: @ daughter of isis
Ganz so schlimm, wie daughter of isis es hinstellt, ist es nun doch nicht. Immerhin hat kreuz.net heute die Predigt des Papstes, die ich für durchaus bedenkenswert halte, im Wortlaut gebracht! Und was den Papst wohltuend von manchen kreuz.net-Usern unterscheidet, ist sein sehr respektvoller – und nicht beleidigender – Ton, in dem er das, was er für wichtig hält, vorträgt! Hier kann er uns allen ein Vorbild sein! [mehr…]
Sonntag, 10. September 2006 17:55
Gerhard: Danke
Endlich einmal etwas, wofür ich „Danke“ sagen kann! Ich freue mich, dass kreuz.net den Text der heutigen Predigt des Heiligen Vaters, die ich im Fernsehen mitverfolgte, so schnell dokumentiert hat! [mehr…]
Sonntag, 10. September 2006 17:41
Gerhard: Erstarken der allumfassenden Kirche
Die Vollendung des gewaltigen Kirchenbaus galt auch als ein Zeichen für das Wiedererstarken der Katholischen Kirche unter dem Seligen Papst Pius IX.
Ein Erstarken der allgemeinen, allumfassenden, Kirche Jesu Christi ist wünschenswert! Ich denke, dass auch Benedikt XVI. seinen Teil dazu beiträgt! (Ich freue mich, ihn bei seinem Auftreten in München per TV erlebt zu haben!) Ich kann mir sogar vorstellen, dass die Spaltung zwischen evangelischer und römisch-katholischer Kirche unter Menschen wie Benedikt XVI. eines Tages ein Ende findet! Das Erstarken einer Kirche, wie sie durch die Rudolfssöhne, durch matt, Gruntram und dergleichen repräsentiert wird, wäre allerdings der Tod einer solchen Kirche!
[mehr…]
Samstag, 9. September 2006 11:34
Gerhard: Bleiben Sie sachlich…
„Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre“ – so steht es in den Statuten für Lesereinträge. Der respektlose und beleidigende Umgangston (Rudolfsohn, Guntram, matt u.a.) der hier in kreuz.net an der Tagesordnung ist, wirft kein gutes Licht auf ein Forum, das sich christlich nennt – von den Verfassern der Einträge ganz zu schweigen! Etwas mehr Selbstdisziplin sollte man in einem katholischen Leserforum erwarten können! [mehr…]
Mittwoch, 6. September 2006 11:17
Gerhard: „Skandaldiakon“
Ich freue mich, dass mit Andreas Golatz ein Diakon zum Priester geweiht wird, der Hoffnung auf eine neue, lebendige Kirche macht! Gleichzeitig finde ich es beschämend, wenn in einer vorverurteilenden und abwertenden Weise vom „Skandaldiakon“ Andreas Golatz gesprochen wird! – Eine „lebendige“ Kirche muss offen sein für Neues – was keineswegs gleichbedeutend ist mit einem „Abfall vom wahren Glauben“! (Bei kreuz.net ist allein schon das Nachdenken über Neues ein Skandal!) [mehr…]
Montag, 4. September 2006 22:23
Gerhard: @ matt
Ich kann mich Parzifal nur anschließen! (Wo hat matt nur seine „Erkenntnisse“ gewonnen?? Er weiß wesentlich mehr über homosexuelle Menschen, als ich, der ich selbst einer bin!)
[mehr…]
Montag, 4. September 2006 19:16
Gerhard: Kreuz mit der Kirche
Dass Schwule und Lesben ein „Kreuz mit der Kirche“ haben, können diejenigen nachvollziehen, die kreuz.net lesen!
Und von all denen, die in der diesem Artikel beigefügten Fotomeile zu sehen sind, wird nur ein Bruchteil den hier kritisierten Gottesdienst besucht haben. Es ist keineswegs so, dass Schwule und Lesben bei den verschiedenen CSD’s den angebotenen Gottesdienst besuchen. Das tun nur die Christen unter ihnen. Von den in der Fotomeile aufgeführten dürften das die katholischen Lesben gewesen sein.
[mehr…]
Montag, 4. September 2006 12:21
Gerhard: „Lobby“-Denken – was soll das?
In seinem Artiekl vom 9. August („Teuflischer Haß der Homosexuellen“) schrieb Herr Trebuhr: „Sie [die Homosexuellen] fordern ein strammes ‘Jawohl’ zu allen Thesen, die in dieser winzigen Gruppe aktuell sind.“
Ich frage, wer sind sie denn: „die Homosexuellen“? In dieser „winzigen Gruppe“ definieren Menschen sich genausowenig durch eine „einheitliche“ Meinung und durch eine „einheitliche“ Sexualität, wie sie sich in der „großen Gruppe“ der Heterosexuellen durch eine „einheitliche“ Meinung und ein „einheitliches“ Sexualverhalten definieren! Dafür gibt es nun wirklich wesentlich mehr und andere Kriterien! Ein Mensch ist „als Heterosexueller“ nicht automatisch „gut“ und ebensowenig „als Homosexueller“ automatisch „intolerant, fordernd, hasserfüllt“ – wie kreuz.net das seinen Lesern darzustellen versucht.

„Unzucht treiben“ können heterosexuelle Menschen genauso wie homosexuelle! Dass es den Unterschied zwischen Liebe und Unzucht bei homo- und bei heterosexuellen Menschen gibt, wird in diesem Forum total ausgeblendet!
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Dienstag, 29. August 2006 19:43
Gerhard: …die heilige, heterosexuelle Kirche
Homosexualität scheint ein schier unerschöpfliches Thema und bei kreuz.net ganz besonders beliebt zu sein! Und die Leserschar freut sich – hat sie doch immer wieder auf’s Neue was, worüber sie lästern kann! Sollte nicht endlich mal Schluss mit diesem Thema sein? Kreuz.net ist schließlich ein „katholisches“ Nachrichtenforum – erweckt aber den Eindruck eines provokativen homofeindlichen Spezialforums! Oder ist etwa beides identisch? Dann wäre eine Umformulierung des Credos angebracht: „Ich glaube an die heilige, heterosexuelle, katholische Kirche…“! Schwule und Lesben ergreifen dann freiwillig die Flucht und schließen sich der MCC an! [mehr…]
Montag, 28. August 2006 11:44
Gerhard: Tugend und Untugend
Weder Homo- noch Heterosexualität ist eine Tugend oder eine Untugend! Man kann als Homo- und als Heterosexueller „tugendhaft“ oder verantwortungslos leben. Was sollen eigentlich diese ständigen Verallgemeinerungen? Sind „fromme“ Christen nicht in der Lage, zu sehen, dass nicht alles glänzt, was heterosexuell ist, und dass nicht alles stinkt, was homosexuell ist? [mehr…]
Samstag, 26. August 2006 23:09
Gerhard: „Homo-Lobby“ contra „Hetero-Lobby“
„Warum ist die Homo-Ideologie im Vormarsch? Weil eine kleine Homo-Lobby heute in der Lage ist, ein öffentliches Klima von Drohung und Denunziation zu schüren.“

Eine kleine Homo-Lobby ist angeblich in der Lage, ein öffentliches Klima von Drohung und Denunziation zu schüren. In kreuz.net geschieht dasselbe, nur unter umgekehrtem Vorzeichen! Wie viele Artikel gab und gibt es hier, die mit ihren Rundumschlägen gegen Schwule und Lesben jeglichen Respekt und jede Achtung all denen gegenüber vermissen lassen, die eben nicht dem von kreuz.net verbreiteten Klischee homosexueller Menschen entsprechen! Besonders denke ich dabei an die Artikel von Herrn van den Aardweg und Hubert Hecker! Sicherlich gibt es die in kreuz.net kritisierte Spezies, die aber mit Sicherheit nicht zu verallgemeinern ist! Und schlimmer noch als die Artikel selber sind nicht wenige der „unsachlichen, unflätigen, blödsinnigen, beleidigenden“ (und z.T. auch „rechtswidrigen“) Lesereinträge! (Hier handelt es sich laut Redaktionsvorgabe eigentlich um Ausschlusskriterien für Lesereinträge, die aber vielfach nicht beachtet werden!) Es wundert mich nicht, wenn Rüdiger Keller sich gegen den in diesem Forum herrschenden Geist zur Wehr setzt und seinerseits Kritik übt!
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Samstag, 26. August 2006 16:25
Gerhard: „jeder schwule entlastet den markt“
Wenn ich den Eintrag von Knecht Ruprecht lese, dann frage ich mich allen Ernstes, wer hier verhaltensgestört ist und die Grenzen des Anstands anderen gegenüber deutlich überschreitet! [mehr…]
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