Sonntag, 5. Februar 2006 14:40
Lesername: Gerhard
Beiträge: 256
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Sonntag, 24. August 2008 12:15
Gerhard: Nachdenken (nicht) gefragt
Ich freue mich, durch diesen Artikel davon zu erfahren, dass bei den Salzburger Hochschulwochen 2008 eine Vorlesungsreihe „Homosexuelle Liebe“ stattgefunden hat. „Wenn auf einer Tagung, die von der Kirche getragen wird, das Thema ‘Homosexualität’ diskutiert werden kann, hilft das mit, Vorurteile und Diskriminierung abzubauen“ – so der Pressedienst. Kreuz.net dagegen tut sein Bestes, Vorurteile und Diskriminierung auf diesem Gebiet zu erhalten und zu fördern!
Was die Arbeit des Recollectiohauses betrifft, so möchte ich auf einen 2004 erschienenen Artikel hinweisen, der den einen oder anderen nachdenklich machen könnte.
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Mittwoch, 20. August 2008 20:23
Gerhard: Eigenes Denken nicht gefragt
Liebe homosexuelle Mitchristen, Gott hat euch zwar geschaffen, und ihr hattet auch das Glück, einen Menschen zu finden, der zu euch passt und mit dem ihr zusammen durchs Leben gehen wollt. Aber nur heterosexuelle Menschen dürfen Gott um seinen Segen und seine Begleitung auf dem gemeinsamen Lebensweg bitten. Homosexuelle Menschen müssen selber sehen, wie sie zurechtkommen. Das steht zwar nicht in der Bibel, und auch nicht allen wurde dies offenbart, wohl aber dem obersten Hirten der römisch-katholischen Kirche. Und wer Priester sein will, hat die Offenbarungen, die seinem obersten Vorgesetzten zuteil wurden, als unumstößlich anzusehen! Wo kämen wir denn hin, wenn sich hier jeder seine eigenen Gedanken machen würde! [mehr…]
Dienstag, 19. August 2008 09:13
Gerhard: Menschenverachtend
Zu der von Volker Beck angesprochenen Menschenverachtung, die in der mutwilligen Beschädigung des Denkmals zum Ausdruck kommt, leistet kreuz.net leider einen nicht unerheblichen Beitrag. Ich denke da nur an den Artikel von Pater Lingen, den er anlässlich der Einweihung des Denkmals in kreuz.net schrieb. [mehr…]
Montag, 18. August 2008 20:13
Gerhard: „Christliche“ Hetze?
Was hat die Homo-Unzucht mit einem Geheimdienst zu tun? Eigentlich nichts, würde man meinen.

…und was hat die Homo-Hetze, wie sie in diesem Forum zu höchster Entfaltung kommt, mit Christentum zu tun??
Antwort: nichts!
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Montag, 2. Juni 2008 17:40
Gerhard: „Homo-Perverse“
Schade! Für kreuz.net scheint es auch weiterhin nur „Homo-Perverse“ zu geben, nicht aber Menschen, die sich aufgrund ihrer Prägung zu einem gleichgeschlechtlichen Partner/in hingezogen fühlen und darauf genauso unterschiedlich reagieren, wie heterosexuelle Menschen.
Wie würde kreuz.net homosexuelle Priester bezeichnen, die zölibatär leben? Oder wie soll man homosexuelle Menschen bezeichnen, die in gegenseitiger Verantwortung und Treue in einer Partnerschaft leben? Alles nur „Homo-Perverse“? Wie pervers ist das doch!
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Sonntag, 27. April 2008 15:29
Gerhard: Was ist „Homo-Heilung“?
@ HeinrichvonOfterdingen
Lieber Heinrich, ich bin ausschließlich heterosexuell beeinflusst worden, hatte nur heterosexuelle Vorbilder und kannte in meiner Jugend keine homosexuellen Menschen. Trotz dieser hetero-ideologischen Einflüsse bin ich homosexuell. Warum das so ist, interessiert mich genausowenig, wie vermutlich Sie die Frage, warum Sie heterosexuell sind.
Die Art und Weise, wie ich mein Leben führe, hängt nicht von meiner Homo- oder Heterosexualität ab, sondern von Werten, die mir durch Erziehung und Kirche vermittelt wurden. Dass Heterosexualität als solche einen eigenen Wert darstellt, ist mir nicht bekannt und trifft auch nicht die Wirklichkeit.

@ Homo-Werbung für Homo-Heilung
Die Kritik am protestantischen Jungendfest „Christival“ und die Auseinandersetzungen hierzu haben auch positive Auswirkungen: es sollte deutlich geworden sein, dass eine Hilfestellung für Menschen mit sexuellen Problemen und eine pauschale Diffamierung homosexueller Menschen und Christen, wie sie durch den Veranstalter des abgesagten Seminars betrieben wird, eben nicht dasselbe sind.
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Samstag, 26. April 2008 21:27
Gerhard: @ aufrechterkatholik
„Zwingen wir die aggressiven Homos zur Therapie und beschützen wir alle anderen vor dieser Verlockung!“

Für Heterosexuelle bedeutet Homosexualität doch keine „Verlockung“, ebensowenig wie Heterosexualität verlockend auf Homosexuelle wirkt.
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Donnerstag, 10. April 2008 09:28
Gerhard: @ Bernd Stromberg – Katholische Splittergruppen
Lieber Bernd Stromberg, natürlich ist es gerechtfertigt, katholisch auch anders als Pfr. Breitenbach zu verstehen. Jede Bewegung und jede noch so kleine Splittergruppe, die ihren Glauben ernst nimmt, lässt sich rechtfertigen! Auch kreuz.net rechtfertigt sich doch als ein kleines Splittergrüppchen am äußersten rechten Rand der katholischen Kirche als katholisch. Wenn ordo62 gestern um 21:55 in einem Lesereintrag schrieb, dass die wirklich guten Hirten, die es heute noch in der Kirche gibt, sich in einer Telefonzelle versammeln könnten, dann spricht das für sich. Von den Bischöfen, die seiner Meinung nach nicht mehr in diese Telefonzelle hineinpassen, ist anzunehmen, dass sie auch nicht hinter dem stehen, was kreuz.net für „katholisch“ hält. [mehr…]
Montag, 7. April 2008 16:00
Gerhard: @ Ratibor – „katholisch“
Schade, dass Sie unter „katholisch“ was anderes verstehen, als Pfr. Breitenbach. Bei mir ist es gerade umgekehrt: ich würde mir wünschen, dass man unter „katholisch“ das verstehen dürfte, was Pfarrer Breitenbach in und mit seiner Gemeinde lebt. Auch die röm.-kath. Kirche ist eben – zum Glück! – kein einheitlicher Block, als den sie sich immer gerne hinstellen möchte. Dies zeigt sich sowohl an der kritischen Basisbewegung „Wir sind Kirche“ als auch an – berechtigten und notwendigen! – Abspaltungen wie der Altkatholischen, der Freikatholischen oder der neu-katholischen Kirche. Alle diese Abspaltungen möchten im Grunde doch nichts anderes, als die starre und unbewegliche röm.-kath. Kirche reformieren und zu neuer Lebendigkeit erwecken. [mehr…]
Sonntag, 6. April 2008 14:27
Gerhard: @ Ratibor – Lebendiger Glaube
Ein lebendiger Glaube zeigt sich in der Freude über die Liebe Gottes zu uns Menschen und seine immer neue Gemeinschaft mit uns in der Eucharistie und im Abendmahl. Er zeigt sich darüberhinaus im respektvollen und liebevollen Umgang miteinander – auch mit denen, die eine andere Glaubensüberzeugung vertreten. Und nicht zuletzt schlägt sich ein lebendiger Glaube in einem lebendigen Gemeindeleben nieder. Hierfür wurde uns in diesem Artikel ein Beispiel vorgestellt. [mehr…]
Sonntag, 6. April 2008 12:07
Gerhard: Sektenfrömmigkeit
Petrus Radii und ExBochumer unterstellen Hw. Breitenbach Ketzerei und Sektierertum. Christlicher Geist erweist sich darin, einander in der Unterschiedlichkeit seiner Glaubensüberzeugungen wertschätzen zu können und einander mit Achtung und Respekt zu begegnen. Kennzeichen einer Sekte ist es, ausschließlich seine eigene Meinung gelten zu lassen.
Statt von der „Breitenbach-Sekte“ zu sprechen, wäre es wohl angebrachter, von einer „Kreuz.net-Sekte“ zu sprechen, die sich durch ihre Selbstüberheblichkeit – in den oben angesprochenen und vielen anderen Leserbeiträgen – hervortut.
Ich freue mich, dass kreuz.net immer wieder auf Beispiele einer lebendigen und hoffnungsfrohen Gemeindearbeit aufmerksam macht, wie sie z.B. in St.Michael in Schweinfurt geschieht!
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Sonntag, 6. April 2008 08:44
Gerhard: Zeichen der Hoffnung
Ich freue mich immer wieder, Beispiele gelebten Glaubens sehen zu dürfen. Die Gemeinde St.Michael in Schweinfurt ist solch ein Hoffnungszeichen! [mehr…]
Sonntag, 16. März 2008 10:40
Gerhard: Gestörtes Denken
Können die braven Leser dieses Forums sich eigentlich vorstellen, dass auch ein heterosexuell empfindender Pater auf Pornos stehen und diese klauen könnte? Würde man in einem solchen Fall wohl auch mit dem Finger auf „die Heterosexuellen“ zeigen??
Aber kreuz.net freut sich doch über jeden Anlass, triumphierend darauf hinzuweisen, wie „gestört“ homosexuelle Menschen doch seien. Lassen wir kreuz.net also diese kleine Freude. Man gönnt sich ja sonst nichts.
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Mittwoch, 5. März 2008 10:25
Gerhard: Merkwürdige Vorstellungen
„Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder deren Gleichsetzung mit der Ehe würde ein für die Gemeinschaft schädliches Verhalten billigen und zu einem alternativen Lebensmodell machen.“

Geht der Verfasser dieses Artikels wirklich davon aus, dass heterosexuelle Menschen plötzlich ihre homosexuellen Anteile erkennen, ihre Ehe aufgeben und eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eingehen könnten, wenn man homosexuelle Lebensgemeinschaften anerkennt? Solchen Unsinn kann man auch nur hier lesen!

In einer Partnerschaft oder Ehe Verantwortung füreinander zu übernehmen und in Liebe und Treue zueinander zu stehen, sehe ich als ein förderungswürdiges Gut nicht nur bei heterosexuellen Menschen. Es ist mir ein Rätsel, welcher „Schaden für die Gesellschaft“ dadurch entstehen sollte.
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Montag, 18. Februar 2008 17:48
Gerhard: Verstand und Denkvermögen
Für den unten von Horst Metzker angesprochenen Verstand und das Denkvermögen möchte ich einige Sätze zu bedenken geben, die Theodor Bovet im Kapitel „Homophile Paare“ seiner „Ehekunde“ von 1962 schrieb:

„Nehmen wir das persönliche Gewissen als höchste Instanz an, dann werden wir feststellen, dass der echte Homophile die Liebe zum gleichen Geschlecht, die Treue gegen den gleichgeschlechtlichen Partner, die selbstlose Hingabe an ihn und die geistige Vertiefung dieser Liebe genau gleich erlebt, wie der ‘Normale’ die Liebe zum anderen Geschlecht. Der Homophile hat das gleiche Empfinden für Zucht und Unzucht, nur auf das eigene Geschlecht bezogen, und er empfindet Geschlechtsbeziehungen zum anderen Geschlecht genauso sündhaft und widernatürlich wie der ‘Normale’ solche zum eigenen.“
„Die Erfahrung zeigt, dass es solche Paare gibt, die den Kriterien der Liebe, Treue und geistigen Vertiefung entsprechen und von den Partnern durchaus als Gegenstück einer Ehe empfunden werden.“

Verstand und Denkvermögen etlicher Leser dieses Forums mögen mit diesen Sätzen überfordert sein. Das ändert aber nichts an der Wahrhaftigkeit dieser Feststellungen Bovets.
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Montag, 18. Februar 2008 17:20
Gerhard: Gebetserhörung
Am 16. Januar schrieb kreuz.net in einer Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz:

„Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann. Aber wir danken Gott, daß er seinem Zerstörungswerk an der Kirche in Deutschland ein Ende gesetzt hat. Die Speerspitze gegen das ewige Rom ist gebrochen. Gleichzeitig rufen wir alle Katholiken in diesem Land zum Gebet für einen Nachfolger auf, der all seine Kräfte dafür aufbringt, das Königtum unseres Herrn Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen.“

Die Gebete wurden offensichtlich erhört!
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Samstag, 16. Februar 2008 14:33
Gerhard: Segnung
Homo- wie heterosexuelle Menschen können Liebe und Zärtlichkeit als ein Geschenk und eine Bereicherung ihres Lebens erfahren. Von daher können auch homosexuelle Menschen Gott um Begleitung auf ihrem gemeinsamen Lebensweg mit all seinen Höhen und Tiefen bitten. Ich freue mich, dass es Priester gibt, die das Bekenntnis zweier Menschen zueinander ernst nehmen und in einem Gottesdienst für Liebende den Segen Gottes für sie und deren gemeinsamen Lebensweg erbitten können! Das ist keine Segnung von „Unzucht“, sondern die Segnung zweier Menschen auf ihrem gemeinsamen Weg, für den Homosexuelle genauso auf Begleitung und Unterstützung Gottes und ihrer Mitmenschen angewiesen sind, wie Heterosexuelle!
So sehr in diesem Forum auch versucht wird, homosexuelle Menschen in den Dreck zu ziehen, es wird immer auch Christen geben, deren Denken und Sehen nicht so beschränkt und eng ist.

@st.georg (zum Eintrag vom 14. Februar 2008 13:59)
Natürlich gab es diesen Artikel vor einem Jahr hier schon einmal – und im nächsten Jahr wird er wieder kommen! Aber auch durch Wiederholung ändert sich nichts daran, dass es nicht nur kreuz.net-Christen gibt.
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Donnerstag, 14. Februar 2008 15:31
Gerhard: @ 20mancro5
Dass mein Eintrag reine Ironie war, hat doch hoffentlich jeder gemerkt! Du etwa nicht?? [mehr…]
Donnerstag, 14. Februar 2008 10:59
Gerhard: @ Brahmachari
Es ist nicht zu fassen: es gibt Schwule und Lesben, die meinen doch tatsächlich, Christen zu sein! Die Maßstäbe dafür, wer sich Christ nennen darf und wer nicht, werden aber durch kreuz.net gesetzt. Und da fallen Homosexuelle als Christen allesamt durch. Selbst dann, wenn sie sich in ihrer Lebensführung an den ethischen Maßstäben der Bibel orientieren. (Zu letzterem sind nur Heterosexuelle privilegiert!)
Kirche ist eine exclusive – rein heterosexuelle! – Angelegenheit! Homosexuelle haben da nichts zu suchen. Gut, dass in diesem Forum immer wieder darauf aufmerksam gemacht wird. Diese unumstößliche Glaubenswahrheit geriete sonst immer mehr in Vergessenheit!
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Mittwoch, 23. Januar 2008 19:22
Gerhard: Heilungsseminare für Gesunde
Vor dem Hintergrund, dass sie immer noch – wenn auch längst nicht mehr überall – durch ihre heterosexuellen Mitchristen ausgegrenzt und in ihrer Lebensform nicht angenommen werden – in diesem Forum wird das besonders deutlich! –, haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend Initiativen homosexueller Christen gebildet, die miteinander Gottesdienste vorbereiten, in denen sie als lesbische und schwule Kirchenmitglieder zusammenkommen.

In evangelischen Landeskirchen ist das Bewusstsein gewachsen, dass homosexuell orientierte Menschen nicht anders leben und lieben, als heterosexuelle, und dass sie in ihrem ethischen Verhalten nicht anders als Heterosexuelle zwischen Zucht und Unordnung im persönlichen Leben unterscheiden können. Auch homosexuell empfindenden und lebenden Christen kann – und soll – die Bibel Richtschnur für ihr Leben und auch für eine gelebte Partnerschaft sein. In der katholischen Kirche wird ebenso wie in evangelischen Freikirchen Homosexualität weitgehend aber immer noch als „Fehlverhalten“ betrachtet, das für Christen nicht lebbar ist.

Gottesdienste (nicht nur) für Lesben und Schwule gibt es mittlerweile in verschiedenen Städten. Sie finden sowohl in evangelischen als auch in katholischen Kirchen statt und sind in diesem Forum schon wiederholt getadelt worden.
Diese sog. „Queergottesdienste“ werden dann nicht mehr notwendig sein, wenn homosexuelle Christen nicht mehr als Anwärter für „Heilungsseminare“ zur Überwindung ihrer Sexualität betrachtet werden.
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Mittwoch, 23. Januar 2008 16:36
Gerhard: Hilfestellung statt „Ausstieg“
Nicht nur Volker Beck oder die Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche haben ihre Erfahrungen mit dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) gemacht. Statt Hilfestellung zu einem verantwortlichen Ungang mit der eigenen Sexualität zu bekommen, wären Schwule und Lesben nur wieder damit konfrontiert worden, wie verwerflich es doch sei, die Liebe zu einem Menschen – in ihrem Fall einen Menschen gleichen Geschlechts – auch körperlich zu leben. Negative Ausformungen sexuellen Verhaltens werden beim DIJG genauso wie hier bei kreuz.net bei homosexuellen Menschen völlig undifferenziert verallgemeinert. Wer das macht, ist gewiss nicht der richtige Ansprechpartner für Menschen mit Fragen im Blick auf ihre (Homo-)Sexualität. Von daher ist es gut, dass dieses Seminar nicht stattfindet.
Homosexuelle Menschen sind genauso wie heterosexuelle gefordert, ihre Sexualität als wichtigen und sinnvollen Bestandteil in ihr Leben zu integrieren, nicht aber, sie zu verdrängen. „Umpolungs“-Versuche“ (homo zu hetero) sind nicht der richtige Weg, wie ernstzunehmende Therapeuten (der christliche Arzt und Eheberater Theodor Bovet bereits 1962 in seiner „Ehekunde“; danach viele andere) immer wieder feststellten.
Ein Seminar des DIJG für Schwule und Lesben wäre gleichbedeutend mit einem zum selben Thema von kreuz.net veranstalteten Seminar gewesen. Was das heißt, brauche ich hier wohl nicht zu sagen.
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Samstag, 19. Januar 2008 09:55
Gerhard: Sorglosigkeit
„Dagegen tritt die Krankheit bei der Gesamtbevölkerung 1 pro 3.800 auf. Homo-Unzüchtige sind somit dreizehnmal gefährdeter als der normale Bevölkerungsanteil.“

Liebe kreuz.net-Redaktion, es ist gefährlich, so etwas zu schreiben, könnten doch diejenigen unter den Heterosexuellen, die „unzüchtig“ leben (und davon gibt es leider auch eine ganze Menge), darin einen Freibrief sehen, munter und fröhlich ihr Unzuchtsleben weiterzuführen – mit einer dreizehnmal geringeren Wahrscheinlichkeit, sich mit einer schlimmen Krankheit zu infizieren.
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Mittwoch, 16. Januar 2008 10:41
Gerhard: Einspruch
Gerade „entdecke“ ich hier diesen Artikel. Was kreuz.net so vehement bestreitet, das erlebe ich selber als homosexueller Mensch aber sehr wohl ganz konkret: die Liebe zu einem anderen Menschen. Ich frage mich, warum die heterosexuellen Schreiber in kreuz.net so tun, als wüßten sie besser, was homosexuelle Menschen erleben, als diese selbst?! [mehr…]
Dienstag, 15. Januar 2008 16:33
Gerhard: @Aleph
Lieber Aleph, ich weiss wirklich nicht, was hier „unterste Schublade“ sein soll. Darf man bei kreuz.net wohl nicht genauso ehrlich sein, wie im normalen Leben?
Den letzten Satz meines Eintrags von vorhin möchte ich noch um einen weiteren Namen ergänzen: Aleph!
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Dienstag, 15. Januar 2008 14:23
Gerhard: Unterschiedliche Milieus
Schade, dass Herr Wicht, auf den in diesem Artikel Bezug genommen wird, so schlechte Erfahrungen machen musste. Ich selber lebe seit über 40 Jahren „ehrlich“, ohne dass ich als Homosexueller dumm angeredet werde. So etwas erlebe ich nur in diesem Forum! Aber da gehört das ja einfach dazu – gewissermaßen die persönliche Note! Meine „normale“ Umwelt – dienstlich wie privat – ist völlig unkompliziert und hat keine Probleme mit meinem Partner und mir. (Wir haben glücklicherweise auch keine Mitbewohner wie z.B. Bruder Theophil, matt2 oder Konsorten.) [mehr…]
Montag, 14. Januar 2008 16:50
Gerhard: @Sozialkatholisch
„Das größte Problem ist aber auch da, das praktizierte Homosexualität nicht mehr als Sünde gesehen wird, genauso wie OneNightstands, wilde Ehe, Partnertausch etc.“

Hallo Sozialkatholisch – ich möchte wohl gerne wissen, was Sie sich unter einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft vorstellen! Meinen Sie, dass da der Sex eine andere oder eine größere Rolle spielt, als in Ihrer Ehe? (Dieselbe Frage geht auch an viele andere in diesem Forum, deren Denken und Vorstellungsvermögen ausschließlich um Sex kreist.)
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Montag, 14. Januar 2008 15:07
Gerhard: @Nachtlaterne
Hallo Nachtlaterne,

Sie schreiben zu Recht: „wir leben in einer maßlos sexualisierten welt, richtiger: in einer pornowelt. proteste gegen diese wahnsinnige menschenverachtung wird von gar zu vielen nur mit einen süffisanten lächeln und blöden sprüchen quitiert. und überhaut: wer will schon in die prüden 50er zurück, da sind die porno- und abtzreibungsachtunsechziger doch viel angenehmer , anregender und akzeptabler.
wir haben den wert der treue vergessen! wir haben echten trost vor lauter falschen tröstern vergessen!“

Auch heute möchte ich Ihnen noch einmal schreiben, dass die Wirklichkeit homosexueller Menschen aber nicht gleichgesetzt werden kann mit dem, was Sie – zu Recht – kritisieren.
Ihre Einträge bei kreuz.net erwecken den Eindruck, als wenn die von Ihnen geschilderte „miese“ schwule Welt die einzige schwule Welt ist. Eben das stimmt aber nicht. Sie verbreiten damit immer noch bestehende Vorurteile. Als Christen protestieren wir gegen Schund und Schmutz – auch auf dem Gebiet der Sexualität. Aber als Christen haben wir auch zu sehen, dass es nicht nur um Potest geht, sondern auch darum, uns dafür einzusetzen, dass Menschen verantwortungs- und liebevoll miteinander umgehen. Es wäre eine Anmaßung, zu meinen, nur heterosexuelle Menschen könnten oder täten das!
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Freitag, 11. Januar 2008 19:00
Gerhard: Respekt und Toleranz
Auf der Internetseite des Kongresses Christival 2008 in Bremen (www.christival.de) schreibt Bundesministerin Frau Dr. von der Leyen als Schirmherrin dieser Veranstaltung: „Ich schätze die wertvolle und wertgebundene Arbeit der christlichen Jugendverbände. Angesichts der vielfältigen Anforderungen, denen Jugendliche heutzutage begegnen müssen, ist die Grundlage des christlichen Glaubens besonders wertvoll. Ich freue mich über das Christival 2008 in Bremen und wünsche den Teilnehmern erlebnisreiche und gute Begegnungen.“

Selber in einem christlichen Jugendverband aufgewachsen, habe ich dort Werte vermittelt bekommen, die mir nach wie vor wichtig sind.

Das auf dem Christival angebotene Seminar „Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung“ sollte Jugendlichen „Hilfestellung zum Ausstieg aus der Homosexualität“ geben. Es wurde von der Offensive junger Christen (OJC) und dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG), vertreten durch Frau Dr. Vonholdt, verantwortet. Beide betrachten homosexuelle Menschen als grundsätzlich gestört und benachteiligt; sie würden als Christen unter ihrer Homosexualität „leiden“, die bei entsprechender Hilfestellung aber „überwindbar“ sei. Gespräche darüber, dass solche Verallgemeinerungen nicht zulässig seien, werden von Frau Dr. Vonholdt kategorisch abgelehnt.

Eine Veranstaltung wie das Christival soll aber Respekt und Toleranz gegenüber menschlicher Vielfalt bezeugen und Schwule und Lesben ganz selbstverständlich mit einbeziehen.
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Donnerstag, 10. Januar 2008 11:14
Gerhard: @matt2
Wie dick muss das Brett vor Ihrem Kopf sein, dass Sie so festgefahren sind in Ihrem Denken und in Ihren Vorurteilen! [mehr…]
Donnerstag, 10. Januar 2008 10:50
Gerhard: @matt2
Ja, lieber matt2, bei Ihnen zeigt sich die unüberwindliche Schranke, die manche „frommen“ Hetero-Katholiken ihren homosexuellen Mitmenschen gegenüber haben, besonders deutlich. Genauso, wie Sie die homosexuelle „Unzucht“ verurteilen, verurteile ich die homosexuelle und die heterosexuelle „Unzucht“! Und ebensowenig, wie eine liebende Beziehung zweier Hetero-Menschen zueinander in jedem Fall „Unzucht“ ist, ist das eine liebende Beziehung zweier Homo-Menschen zueinander. Das verstehen fromme Heteros, wie Sie, aber nicht – und wenn Ihnen das jemand sagt, der das aus eigener Erfahrung bezeugen kann, dann sagen Sie trotzig: Was ich nicht nachvollziehen kann, das gibt es für mich nicht. [mehr…]
Donnerstag, 10. Januar 2008 10:30
Gerhard: Hilfestellung statt „Ausstieg“
Es ist ja ganz sicher nicht nur Volker Beck, der Erfahrungen mit dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft gemacht hat und der darum weiss, was die Teilnehmer an dem Seminar erwartet hätte. Statt Hilfestellung zu bekommen, mit der eigenen Sexualität verantwortlich umzugehen, wäre den Teilnehmern nur umsomehr eingebläut worden, wie verwerflich es doch ist, die Liebe zu einem Menschen – in ihrem Fall einen Menschen gleichen Geschlechts – körperlichen Ausdruck finden zu lassen. Negative Ausformungen sexuellen Verhaltens werden beim DIJG – genauso wie hier bei kreuz.net – bei homosexuellen Menschen völlig undifferenziert verallgemeinert. Wer das macht, ist gewiss nicht der richtige Ansprechpartner für Menschen, die Fragen im Blick auf ihre (Homo-)Sexualität haben. [mehr…]
Sonntag, 25. November 2007 02:49
Gerhard: Ein Katholik hat keine Achtung für Fehler, Sünden und Schwäche…
…er sollte aber sehr wohl Achtung vor zwei Menschen haben, die in Liebe und Verantwortung miteinander leben. Und die gibt es nicht nur unter heterosexuellen Menschen – auch wenn Sie das noch so sehr bestreiten, matt2! [mehr…]
Dienstag, 20. November 2007 18:14
Gerhard: Persönlich gemachte Erfahrungen
Vor 45 Jahren, als an eine „Schwulen-Lobby“ noch nicht im Entferntesten zu denken war, äußerte sich der heterosexuelle christliche Arzt und Eheberater Bovet in einem „Grundriss für Ärzte, Seelsorger, Eheberater und denkende Eheleute“ zur Heilbarkeit der Homosexualität folgendermaßen:

>Wenn wir schon das Paar in seinen verschiedenen Aspekten untersuchen, dann müssen wir auch der zunächst merkwürdig anmutenden Tatsache gedenken, dass es auch gleichgeschlechtliche Paare gibt, deren Partner füreinander ziemlich genau die gleichen Gefühle haben wie üblicherweise Mann und Frau zueinander.<

>Die Erfahrung zeigt, dass es solche Paare gibt, die den Kriterien der Liebe, Treue und geistigen Vertiefung entsprechen und von den Partnern durchaus als Gegenstück einer Ehe empfunden werden.<

>Sowohl ethisch als auch sozial ist das erstrebenswerte Ziel eine Dauerfreundschaft zweier Homophiler, in der Liebe, Treue, geistige Gemeinschaft und gegenseitige Förderung in vergleichbarer Weise erlebt werden wie in der Ehe.<

>Ab und zu wird – sogar von Ärzten! – den Homophilen der Rat erteilt, sie sollten heiraten, um „auf andere Gedanken zu kommen“. Das ist ziemlich das Verkehrteste, was man ihnen raten kann, ja, im Hinblick auf die Folgen für die Ehe und Familie ist ein solcher Rat geradezu ein Verbrechen. Die Ehe ist ganz allgemein kein Sanatorium, erst recht nicht für Homophile.<
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Montag, 19. November 2007 01:01
Gerhard: Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied
„…Länder und Gesellschaften, in denen die Homo-Unzucht als angeblich normal akzeptiert wird.“

Homo-Unzucht und Hetero-Unzucht sind leider beide sehr verbreitet. Sie werden vielfach offensichtlich als unvermeidbar hingenommen.
Wenn es in dem Artikel heisst, dass es Länder und Gesellschaften gibt, in denen die „Homo-Unzucht als angeblich normal akzeptiert“ wird, dann ist damit wahrscheinlich gemeint, dass es solche Länder gibt, in denen homosexuelle Menschen als Menschen wie alle anderen betrachtet und akzeptiert werden. Das ist ein kleiner, aber sehr wichtiger Unterschied!
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Dienstag, 30. Oktober 2007 18:53
Gerhard: @ matt2
Wenn man die Einträge von Leser matt2 in diesem Forum liest, fragt man sich, ob seine sexuellen Fantasien es ihm wohl unmöglich machen, homosexuelle Menschen auch unter anderen Gesichtspunkten als nur dem sexueller Praktiken zu sehen. Dies ist eine äußerst eingeschränkte Sichtweise, die nur jemand haben kann, der sich nicht vorstellen kann, dass homosexuelle Menschen genauso unterschiedlich miteinander umgehen, wie heterosexuelle, und dass sie einander genauso lieben können, wie heterosexuelle. [mehr…]
Dienstag, 30. Oktober 2007 18:33
Gerhard: Sehr obskurantistisch!
Homosexualität ist heilbar – Heterosexualität auch? Wenn etwas heilbar ist, dann ist es nicht „die Homosexualität“ oder „die Heterosexualität“! Wohl aber können homo- wie heterosexuelle Menschen unter Störungen ihres Gefühlslebens leiden, die sie belasten und deretwegen sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen können und dürfen. Dies sollte eine Redaktion, die fast täglich Artikel zum Thema Sexualität im Allgemeinen und Homosexualität im Besonderen bringt, eigentlich wissen und darum auch beherzigen können! Wenn man den obenstehenden Artikel liest, hat man allerdings den Eindruck, dass der von kreuz.net so heftig beschworenen „obskurantistischen Homo-Lobby“ (eine wunderschöne Wortschöpfung!) eine mindestens ebenso „obskurantistische“ Hetero-Lobby gegenübersteht, zu deren größten Vertretern kreuz.net zu gehören scheint. [mehr…]
Donnerstag, 25. Oktober 2007 19:01
Gerhard: Widerlich
Es gibt widerliche Milieus, in denen Homosexuelle sich tummeln, und es gibt ebensolche widerlichen Milieus, in denen sich Heterosexuelle tummeln. Was aber mindestens genauso widerlich ist, ist, wenn kreuz.net den Eindruck zu vermitteln versucht, dass bestimmte Milieus „typisch“ wären, so, als wenn es daneben nichts anderes gäbe! [mehr…]
Samstag, 20. Oktober 2007 16:47
Gerhard: @ nonnobisdomine
„Die Schismatiker, Häretiker und Apostaten, die aus der Lutherischen Tradition hervorgegangen sind, haben nur eine Möglichkeit: Die Rückkehr in die Einheit mit der römisch-katholischen Kirche. – Nicht mehr und nicht weniger.“ Dies werden sie aber ganz gewiss nicht tun, wenn ebensolche Schismatiker, Häretiker und Apostaten, die aus der römisch-katholischen Tradition hervorgegangen sind, das große Wort führen! [mehr…]
Samstag, 6. Oktober 2007 10:12
Gerhard: Homo-Perversionen
Natürlich kann man immer wieder aufs Neue von „Homo-Perversionen“ sprechen und die tollsten Bilder zeigen, um zu beweisen, was es hier alles an Abstoßendem gibt. Man kann so tun, als wenn sich die Welt der Homosexuellen auf das beschränkte, was in kreuz.net gezeigt wird.
Die Perversionen, über die kreuz.net berichtet, sind aber keineswegs ein Abbild dafür, was das Ganze homosexuelles Lebens ausmacht. Homosexuelle leben genauso unterschiedlich, wie Heterosexuelle. Homosexuelle haben genauso unterschiedliche Wertvorstellungen, wie Heterosexuelle. Unter Homosexuellen wie Heterosexuellen gibt es Christen und Nichtchristen. Homo- wie Heterosexuelle können ein Leben in Ehrfurcht vor dem anderen Menschen, vor ihrem Partner und vor Gott führen. Leider wird dies bei kreuz.net bewusst ausgeblendet.
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Samstag, 29. September 2007 23:43
Gerhard: Enthaltsamkeit
Hurrah – endlich ist die Menschheit gezwungen, sich an dem zu orientieren, was der Papst immer wieder sagt: Enthaltsamkeit – und noch einmal Enthaltsamkeit. Wer sich daran nicht hält, kommt unweigerlich um – mit oder ohne Kondom! Wer nicht auf den Papst hören will, muss eben fühlen, d.h. elendiglich sterben!
P.S. Wer mag wohl das Patent auf das erwähnte aidsverseuchte Kondom haben? Doch wohl der, der sich über diese Meldung – wenn sie denn stimmen sollte – am meisten freut!
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Freitag, 28. September 2007 08:12
Gerhard: Ungewohnte Töne
Ungewohnte Töne in einem Gottesdienst müssen nicht schlecht sein und bedeuten auch keine Abwertung gewohnter Töne. Eine Vielfalt – auch der Gottesdienstformen – zeugt von Lebendigkeit. Darum freue ich mich über solche Vielfalt, die dieser Artikel allerdings anzuprangern scheint.
Die Jugendlichen, die diesen Gottesdienst mitgestaltet haben, waren ganz offensichtlich mit Freude dabei. Und wenn das Verbindende der Konfessionen mehr betont wurde, als das Trennende, dann ist das ein hoffnungsvolles Zeichen.
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Donnerstag, 27. September 2007 17:18
Gerhard: Anglikaner und Homo-Ideologie
Weder gibt es eine „Homo-Ideologie“ noch gibt es eine „Hetero-Ideologie“. Wohl aber gibt es homosexuelle Menschen und heterosexuelle Menschen. Für beide gibt es auch keinen für sie in besonderer Weise „charakteristischen Lebensstil“ – auch wenn kreuz.net dies noch so sehr glauben machen möchte. Sollte allerdings das, was kreuz.net hier macht, möglicherweise einer „Hetero“-Ideologie zugeordnet werden können, dann wäre dem eine „christliche“ Ideologie entgegenzusetzen, die den Menschen, auch den homosexuellen Menschen, in seiner Ganzheit sieht – und nicht nur in negativen Teilaspekten.

Die anglikanische Kirchengemeinschaft hat auch den homosexuellen Menschen in dieser Ganzheit sehen können. Sie hat geseheh, dass auch der homosexuelle Mensch auf ein ‘‘Gegenstück“ angewiesen ist, das zu ihm passt – nicht mehr und nicht weniger, als ein heterosexueller Mensch.
Von daher ist es bedauerlich, dass eine „Mehrheit“, die diesen weiten Blick nicht hat, mit Spaltung droht, statt sich die Augen öffnen zu lassen.
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Donnerstag, 27. September 2007 16:35
Gerhard: Homo-Zensur?
Wer meint, Unmoral und sexuelle Ausschweifung seien kennzeichnend für homosexuelle Menschen, der irrt. Weder für homo- noch für heterosexuelle Menschen ist ein bestimmter „Lebensstil“ charakteristisch. Man kann sich für einen Lebensstil entscheiden, nicht aber dafür, homo- oder heterosexuell zu sein. Als homo- wie als heterosexuell geprägte Christen wissen wir um unsere eigene Unzulänglichkeit. Von daher verbietet es sich von selber, sich als Heterosexueller als einen „besseren“ Christen hinzustellen – nach dem Motto: Ich danke Dir Gott, dass ich nicht so bin, wie die anderen!
Für die, die es interessiert, hier der Hinweis auf einen Artikel, der aufzeigt, dass Christsein und Homosexuellsein einander keineswegs auschließen müssen.
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Dienstag, 21. August 2007 22:04
Gerhard: Einfühlungsvermögen
Liebe kreuz.net-Redaktion,

ich bin angenehm überrascht, dass Sie obigen Text in Ihrem Forum veröffentlicht haben! Und noch überraschter war ich, als ich nach Kontaktaufnahme mit dem Verfasser von eben diesem erfuhr, dass er gar kein evangelischer Pfarrer, sondern röm.-katholischer Christ sei, der versucht habe, sich in die Situation eines evangelischen Pfarrers hineinzuversetzen. Ich finde, dass ihm das recht gut gelungen ist!
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Dienstag, 21. August 2007 17:04
Gerhard: Bekenntnis
Ich freue mich über jeden Priester, der die Liebe eines anderen Menschen erfahren darf und sich zu dieser Liebe auch bekennt! Als Mensch bleibt er derselbe, der er auch vorher war. Und auch als Priester könnte er seinen Dienst mindestens genauso gut ausüben, wenn man ihn ließe. (Verheirate Priester gibt es in Ausnahmefällen ja bereits.) Aber leider ist das immer noch nicht gewünscht. [mehr…]
Dienstag, 21. August 2007 16:52
Gerhard: Schmuddel-Ecke
Homo-Unzucht hat tatsächlich das gleiche widerliche Gesicht, wie die Hetero-Unzucht! (Letztere gibt es ja ganz genauso!) Und ebenso widerlich ist es, wenn kreuz.net solche Themen immer wieder mit großer Wonne breit tritt!
Warum kommt nicht zur Abwechselung auch in kreuz.net mal ein Bericht darüber, dass Homosexuelle keineswegs alle in die so gerne propagierte „Schmuddelecke“ gesteckt werden können, sondern in ihrem Leben genau solche unterschiedlichen Wertvorstellungen vertreten, wie Heterosexuelle?
Aber nein – kreuz.net versucht mit aller Macht, ein Bild homosexueller Menschen in die Köpfe frommer Christen zu hämmern, das Vorurteile nicht nur verstärkt, sondern neu zu schaffen bemüht ist. Die Redaktion sollte sich schämen!
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Donnerstag, 16. August 2007 23:51
Gerhard: Ganz normal für Homosexuelle?
„Homo-Wahnsinn“ ist es zwar, der hier beschrieben wird – aber „ganz normal“ ist das auch für Homosexuelle nicht! [mehr…]
Donnerstag, 16. August 2007 23:44
Gerhard: Tabuthema
Wenn zölibatär zu leben gleichbedeutend ist mit einem Verzicht auf jegliche Äußerung von Sexualität, dann zeigt dieses Beispiel einmal mehr, wohin es führen kann, wenn Sexualität ein Tabuthema ist. Eine gesunde Sexualität sollte in eine verantwortlich gelebte Partnerschaft eingebettet sein können. Diese aber wird Priestern und Ordensleuten verwehrt, die im Nachhinein für sich selber feststellen müssen, dass sie eben doch nicht zölibatär leben können. [mehr…]
Mittwoch, 8. August 2007 18:10
Gerhard: Homo-Perversionen
Es ist doch zu schön, den Blick immer wieder auf „Homo-Perversionen“ hinzulenken und dies mit den tollsten Bildern untermalen zu können! Homosexuelle Menschen ausschließlich unter diesem Blickwinkel zu sehen und vorzuführen, ist der gleiche Schwachsinn, als wenn man heterosexuelle Menschen ausschließlich aus dem Blickwinkel von „Hetero-Perversionen“ (die es natürlich genauso gibt), betrachten würde.
Aber das ist nun mal die Masche von kreuz.net, die sich auch nicht ändern wird. Damit muss man sich abfinden, statt sich darüber zu ärgern.
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Montag, 6. August 2007 09:01
Gerhard: An DieFidele
Ein Priesteramtskandidat weiss, dass er zölibatär zu leben hat, und ich bin überzeugt davon, dass er auch die gute Absicht, das zu tun! Eine „edlere“, höherwertige Lebensform geht er damit aber ganz sicher nicht ein. Den Sinn des Zölibats sehe ich in erster Linie nicht darin, voll seinem Amt zur Verfügung stehen zu können, sondern darin, Kosten für den Unterhalt einer Familie einzusparen. Von daher hat es mit „Moral“ oder dem Brechen eines Versprechens nichts zu tun, wenn ein Priester heiratet. Es handelt es um eine reine „Formsache“, die jederzeit änderbar ist! [mehr…]
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