Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Will kreuz.net mit seinen würdelosen Schlammschlachten, die es hier veranstaltet, wohl aller Welt deutlich machen, was man unter „katholisch“ zu verstehen hat??
Man kann sich dafür entscheiden, wie man seine Sexualität lebt und wie man mit anderen Menschen umgeht,
nicht aber dafür, homo- oder heterosexuell zu sein! Man kann so leben, wie es dem Mob von Sodom und Gomorrha
nachgesagt wird, man kann seine Sexualität aber auch in Liebe und Verantwortung leben. Nicht Homo- oder
Heterosexualität an sich sind Sünde, wohl aber kann die Art und Weise der Lebensführung dazu werden –
bei homo- wie bei heterosexuellen Menschen. Wenn in einem Forum, das angeblich katholisch ist, eine Hetzjagd
auf Menschen veranstaltet wird, von denen man nichts weiß, als dass sie homosexuell sind, wenn verleumdet
wird und üble Nachrede praktiziert wird, dann hat das mit Christentum auch nicht das Geringste mehr zu
tun!
Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich deutlich von der Internetseite www.kreuz.net distanziert. Die
Diskussionen, die auf kreuz.net liefen, seien unsäglich und unerträglich, kritisierte der Pressesprecher
der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, im ZDF. Er wies zugleich darauf hin, dass es sich bei der Seite
nicht um ein offizielles Angebot der katholischen Kirche handele. „Die Seite kreuz.net ist eine Seite,
die nicht zur römisch-katholischen Kirche gehört“, so Kopp. Auf der Internetseite werden von Privatpersonen
anonym Ereignisse in und um die katholische Kirche kommentiert. Immer wieder werden dabei antisemitische
und homosexuellenfeindliche Hetzparolen veröffentlicht. Auch katholische Bischöfe und Politiker sind
auf kreuz.net immer wieder Zielscheibe von Diffamierungen und Beleidigungen. – kath.de vom 6.2.2009
„Homo-Beziehungen“ in der Bibel a) Es gibt von Natur aus homosexuell veranlagte Menschen. Dies wollen
„Theoretiker“, wie es sie bei kreuz.net zuhauf gibt, einfach nicht wahrhaben! b) Diesen Menschen ist eine
sexuelle Enthaltsamkeit nicht zuzumuten. Sexuelle Enthaltsamkeit kann immer nur ein Akt ganz persönlicher
Entscheidung sein, aber nichts, was man einem Menschen „abverlangen“ kann. Auch für den gleichgeschlechtlich
geprägten Menschen ist es „nicht gut, allein zu sein“.
#114 Gerhard 10:56:04 | Mittwoch, 17. November 2010
Frömmigkeit und Anstand – nicht miteinander vereinbar? Je „frömmer“ Christen zu sein meinen, desto mehr
scheint es ihnen an Anstand und Respekt zu fehlen. Dieser Artikel ist unter aller Würde!
Klatsch, Tratsch und Verächtlichmachung Wie gut, dass sich in diesem Skandalforum auch Menschen wie Sunny
zu Wort melden! Über ihre Einträge sollte mit besonderer Sorgfalt nachgedacht werden! Vielleicht geht
dem/der Einen oder Anderen ja doch endlich ein Licht auf – und wenn es noch so klein ist.
@Brummi 7.6. 21:42 Hallo Brummi, der von Ihnen erwähnte Dr. Schröter-Kunhardt kennt nur einen sehr ausgewählten
Kreis von Schwulen – nämlich den, der von kreuz.net – und auch von Ihnen – so begeistert herausgefiltert
wird. Dass es auch andere gibt, weiß er nicht.
Alles nur Farce Ich frage mich schon lange, was das Gerede von Ökumenismus eigentlich soll. Die Auffassungen
von Gott und der Welt lassen sich längst nicht mehr unter einen Hut bringen! Eine „Einheit“ der Kirche
lässt sich laut „Papa“ doch nur verwirklichen, wenn die abtrünnigen Evangelen in den Schoß der Heiligen
Katholischen Kirche zurückkehren. Und wer von denen will das schon?!
Probleme lösen sich von selbst Wie praktisch! Auf diese Weise sterben die Homosexuellen ja ganz von alleine
aus! Wie weise hat die Natur das doch eingerichtet. Steigt dafür die Zahl der kreuz.net-Fanatiker umso
kräftiger?
an: Aufrechter Katholik Lieber aufrechter Katholik, wie recht haben Sie doch mit Ihren Einträgen in diesem
Forum! Es macht Freude, Ihre Einträge zu lesen!
Tröstlich… Es ist immer wieder tröstlich zu erfahren, dass dass es Christen gibt, deren Denken und
Vorstellungsvermögen nicht bei der Sexualität stehen bleibt, wenn es um die Liebe zweier Menschen zueinander
geht. Pater De Cock ist da den Christen, die für kreuz.net verantwortlich, da doch um einiges voraus.
(Er hat sich mit diesen Fragen aber auch sehr viel intensiver auseinandergesetzt!)
Dorfkatholik: Scheuklappen Lieber Dorfkatholik, bevor Sie solche Weisheiten von sich geben, wie in Ihrem
Eintrag von 16:54, sollten Sie sich ein umfassenderes Bild von homosexuellen Menschen verschaffen! Das
Bild, das Sie von homosexuellen Menschen haben, ist ein bei kreuz.net-Christen weit verbreitetes Klischee,
das nur einen bestimmten Bereich wahrnimmt.
@Izmet Necist Wenn du den Text meines Eintrags noch einmal ganz langsam – von Anfang bis Ende – liest,
wirst du merken, dass ich mir genaudieselbe Frage stelle, wie du sie stellst. Der Begegnungs- und Gesprächstag
in Innsbruck will genau das ansprechen, was immer noch an Fehlurteilen und Voreingenommenheit in der Kirche
kursiert. (Ein Beispiel dafür sind die „klugen“ Artikel in kreuz.net, die in ihrer Einseitigkeit ein
völlig schiefes Bild vermitteln!)
Homosexuell: Schuld – Veranlagung – Auftrag Homosexuell! – Bin ich jetzt schuld? Wenn sich eine Person
als homosexuell entdeckt oder outet, dann kommt bei ihr selber wie auch bei ihren Eltern sehr schnell
der Gedanke auf, daran Schuld zu tragen. Und die Gesellschaft scheint ebenso wie die Kirche eine solche
Überzeugung eher zu stützen als zu widerlegen. Doch die Betroffenen – homosexuelle Menschen und ihre
Eltern – tragen schwer an solchen Zuschreibungen. Sind Schuldzuweisungen im Kontext homosexueller Orientierung
berechtigt? Und wenn nicht, wie können Betroffene damit umgehen? Was sagen die modernen Humanwissenschaften
über die Entstehung der Homosexualität? Und wie kann der christliche Glaube hier echte Hilfe werden
anstatt die Last zu vergrößern? (Aus der Einladung an homosexuelle Männer und Frauen, Familienangehörige,
Freunde/innen, Mitarbeiter/innen in Pastoral, Beratung und Begleitung, Interessierte zum diözesanen Begegnungstag.
Im Unterschied zu den destruktiven Beiträgen in kreuz.net wird hier ernsthaft miteinander gesprochen
und miteinander nachgedacht.)
Gehässigkeit Ist Herr Humer – und nicht nur er – eigentlich total naiv, oder versucht er voll Bosheit
und Gehässigkeit den kreuz.net-Lesern immer wieder einzureden, wie abscheulich homosexuelle Menschen
sind? Heterosexualität ist genausowenig ein Synonym für eheliche Treue zwischen Mann und Frau, wie Homosexualität
ein Synonym für Promiskuität und Zügellosigkeit ist. Wichtig ist, wie jemand mit seiner Sexualität
umgeht und wie er sie lebt – als homosexueller wie als heterosexueller Mensch. Christen sollte man daran
erkennen, dass sie sich für eine in gegenseitiger Liebe, Verantwortung und Treue gelebte Partnerschaft
einsetzen – nicht aber daran, dass sie lästerliche Reden über Menschen schwingen, die nicht genauso
sind, wie sie selber.
Naiv – oder vorsätzlich gehässig? Sind kreuz.net und viele seiner Leser so naiv oder tun sie nur so?
Heterosexualität ist genausowenig ein Synonym für eheliche Treue zwischen Mann und Frau, wie Homosexualität
ein Synonym für Promiskuität und Zügellosigkeit ist. (Letzteres versucht kreuz.net seinen Lesern immer
wieder und mit aller Macht einzureden!) Weder Homo- noch Heterosexualität sind „an sich gut“ oder „an
sich schlecht“. Maßgeblich ist, wie jemand mit seiner Sexualität umgeht und wie er sie lebt. Christen
sollten sich für eine in gegenseitiger Liebe, Verantwortung und Treue gelebte Partnerschaft einsetzen
und den Weg dafür ebnen – für Homo- wie für Heterosexuelle. Beim Stichwort „Heterosexualität“ ausschließlich
an eine lebenslange und in gegenseitiger Treue geführte Ehe zu denken wäre genauso verfehlt, wie beim
Stichwort Homosexualität nur an Promiskuität und sexuelle Zügellosigkeit zu denken.
#11 Gerhard 13:53:26 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Theorie und Praxis Wenn der Zölibat auch noch so ein gewaltiger Wert ist, so steht er doch auf tönernen
Füßen. Und das mindert seinen Wert ganz erheblich! Theorie und Praxis klaffen eben oft weit auseinander.
#226 Gerhard 14:08:24 | Sonntag, 29. November 2009
Wahrhaft christliches Gedankengut Das wahrhaft christliche Gedankengut, das Martin Humer in diesem Artikel
(besser: in diesem Pamphlet!) vertritt, verschickte er am 26. November wortwörtlich erneut als „Pressemitteilung“
der CSA („Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs“). Selten habe ich einen Artikel gelesen,
der die Würde homosexueller Menschen so mit Füßen tritt, wie dieser hier! Dass Homosexualität keine
Krankheit ist, hat die WHO schon vor Jahren festgestellt. Bei Herrn Humer ist dies offensichtlich noch
nicht angekommen. Ebenso ist bei Herrn Humer nicht angekommen, dass Arroganz, Rechthaberei und militantes
Auftreten nicht zu verallgemeinern sind – bei Homosexuellen nicht und bei „Christen“ auch nicht.
#228 Gerhard 08:39:56 | Mittwoch, 11. November 2009
Sarkasmus Einfach herrlich, mit welchem Sarkasmus kreuz.net hier wieder mal berichtet. Die Fähigkeit,
andere zu beleidigen, zu demütigen und über sie zu hetzen, ist bei kreuz.net besonders ausgeprägt.
(Anscheinend sind dies ausgesprochen christliche Tugenden?!) Herrlich auch immer wieder die Wortwahl,
mit der Andersdenkende bedacht werden („Abfall-Priester“, „kirchenfeindlich“, „Homo- und Kinderschlacht-Partei“
und dergleichen). Macht nur weiter so, dann weiß auch der letzte, was man unter „Katholisch“ zu verstehen
hat („katholische nachrichten“)!
Evangelische Pfarrer wollen Homos helfen Die in obiger Notiz erwähnten Pfarrer können und wollen es
nicht wahrhaben, dass es Menschen gibt, die einen Menschen gleichen Geschlechts genauso lieben, wie sie
selber einen andersgeschlechtlichen Menschen. Sie betrachten Homosexualität darum als therapierbare „Störung“
und möchten homosexuellen Menschen eine entsprechende „Therapie“ empfehlen. Manch einer merkt vielleicht
auch, dass er sich selber möglicherweise in einen Menschen gleichen Geschlechts verlieben könnte, verdrängt
das aber und ist „stolz“, wenn ihm diese Verdrängung gelingt. Im Brustton der Überzeugung wird er den
Standpunkt vertreten, man könne Homosexualität „überwinden“. Ich würde so jemanden als bisexuell bezeichnen.
Die meisten Homosexuellen erleben sich ausschließlich zu Menschen gleichen Geschlechts hingezogen und
erleben ihre Liebe nicht anders als Heterosexuelle. Für diese setzt Präses Buß sich ein. Ich bin überzeugt,
dass er auch Verständnis zeigen würde, wenn homosexuelle Christen ihre Partnerschaft aus der Hand Gottes
nehmen und den gemeinsamen Lebensweg unter seinen Segen stellen wollen.
#107 Gerhard 23:15:14 | Dienstag, 22. September 2009
Gute Dokumentation Dieser Artikel stellt eine ausgezeichnete Zusammenfassung dessen dar, was für kreuz.net
charakteristisch ist. Ein Dank an den Verfasser!
LeoMiles, Galatea @LeoMiles – 8. August 2009 21:38 Ich habe davon gesprochen, dass einem Menschen – auch
einem homosexuellen Menschen – das Recht zuzugestehen sei, seiner Liebe zu einem anderen Menschen auch
Ausdruck geben zu dürfen. Perversionen, wie sie Ihnen vor Augen stehen mögen, halte ich keineswegs für
ein Menschenrecht und setze mich dafür auch nicht ein. @Galatea – 8. August 2009 21:49 Gerne erkläre
ich Ihnen, was gemeint ist: Nicht alles, was unter dem Begriff „Sexualität“ zusammengefasst wird, möchte
ich als „Menschenrecht“ bezeichnen. Sonst gäbe es es auch auf die größten Schweinereien ein Menschenrecht.
Sehr wohl sehe ich es aber als ein Grundrecht an, seine Liebe zu einem anderen Menschen auch zu bezeugen
und ihr Ausdruck geben zu dürfen. Solche Liebe gibt es nicht nur bei Heterosexuellen. Analog gibt es
die größten Schweinereien nicht nur bei Homosexuellen. Liebe und Schweinereien auseinanderzuhalten,
fällt Vielen erstaunlicherweise schwer – zumindest, wenn es um homosexuelle Menschen geht.
„Menschenrecht“ Lieber Herr Lingen, natürlich ist „Sexualität“ kein Menschenrecht, da Sexualität in
höchst unterschiedlicher Weise gelebt werden kann. Wohl aber sollte jedem Menschen das Recht zuerkannt
werden, seiner Liebe zu einem Menschen auch Ausdruck zu geben! Als sexuell absolut enthaltsam lebender
Mensch können Sie natürlich nichts von der Wechselbeziehung zwischen Liebe und Sexualität wissen. Hiervon
weiß nur derjenige etwas, der Erotik und Sexualität in seinem Leben zulässt. Für andere wird es schwierig
sein, hier differenzieren zu können. Ihre Kommentare in diesem Forum sind jedenfalls immer wieder herrlich
theoretisch.
Eintreten wofür? Wenn homosexuelle Menschen sich für „Gleichberechtigung“ und für eine Akzeptanz ihrer
sexuellen Prägung einsetzen, dann ist das nicht zu verwechseln oder gleichzusetzen mit einem Eintreten
für sexuelle Freizügigkeit oder Beliebigkeit, wie kreuz.net dies immer wieder hinzustellen versucht.
Homo- wie heterosexuelle Menschen erleben ihre Sexualität als Teil ihres Lebens und müssen in gleicher
Weise lernen, sie verantwortlich in ihr Leben einzubeziehen. Auch homosexuell geprägte Christen sind
nicht von Gott geschaffen, um ihre Sexualität ein Leben lang zu ignorieren oder krampfhaft zu verdrängen.
Es gibt immer noch Christen, die meinen, die Bibel in solcher Weise (miss)verstehen zu müssen. Wer gegenseitige
Liebe erleben darf, wird – als Christ – diese Liebe als Geschenk Gottes ansehen. Und als homo- wie als
heterosexueller Mensch wird er Gott darum bitten, dieses Geschenk zu segnen und zu bewahren. Das ist etwas,
was kreuz.net-Fanatiker nicht nachvollziehen können (oder wollen).
Leon: Letzter Eintrag vom 2. August, 3:38 Leon, die Art und Weise Ihrer Meinungsäußerungen im Leserforum
war vorbildlich – und hier leider gar nicht selbstverständlich! Es ist schade, aber nachvollziehbar,
dass Sie sich aus diesem Forum nach kurzer Zeit wieder verabschieden. Ich darf Sie darauf aufmerksam machen,
dass sich die Deutsche Bischofskonferenz erst kürzlich (im Februar ds.Js.) deutlich von kreuz.net distanzierte:
die Diskussionen, die auf kreuz.net liefen, seien „unsäglich und unerträglich“, hatte der Pressesprecher
der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, festgestellt und zugleich darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser
Seite nicht um ein offizielles Angebot der katholischen Kirche handele.
Leon – Einträge vom 1. und 2.8.09 Leon, die Art und Weise Ihrer Meinungsäußerungen im Leserforum war
vorbildlich – und hier leider gar nicht selbstverständlich! Es ist schade, aber nachvollziehbar, dass
Sie sich aus diesem Forum nach kurzer Zeit wieder verabschieden. Zu Ihrem Trost möchte ich Sie darauf
aufmerksam machen, dass sich die Deutsche Bischofskonferenz erst kürzlich (im Februar ds.Js.) deutlich
von kreuz.net distanzierte: die Diskussionen, die auf kreuz.net liefen, seien „unsäglich und unerträglich“,
hatte der Pressesprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, festgestellt und zugleich darauf hingewiesen,
dass es sich bei dieser Seite nicht um ein offizielles Angebot der katholischen Kirche handele.
Defender Trotz zerfallender Familien noch und noch, trotz egomanischer Wahnideen noch und noch, trotz
Spass- und Vergnügungssucht ohne Grenzen, trotz Selbstvergötterung noch und noch, trotz aus dem Lot
geratener – orientierungsloser – Jugend, trotz seelentötender Irrlehren noch und noch, trotz „toter“
Gesichter bei gleichzeitigem immer-mehr-„Haben“, trotz Angstzuständen und Hoffnungslosigkeit noch und
noch sowie einem Mit-Füssen-Treten der Würde des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode
ist zur Kenntnis zu nehmen, dass… …es Menschen gibt, die einen Menschen gleichen Geschlechts genauso
lieben, wie sie selber einen andersgeschlechtlichen Menschen. Das sind die, die Homosexualität als therapierbare
„Störung“ betrachten und homosexuellen Menschen eine entsprechende Therapie empfehlen. …es Menschen
gibt, die merken, dass sie in der Lage sind, sich auch in einen Menschen gleichen Geschlechts zu verlieben,
dies aber verdrängen und „stolz“ sind, wenn ihnen diese Verdrängung gelingt. Das sind die, die im Brustton
der Überzeugung den Standpunkt vertreten, man könne Homosexualität „überwinden“. Ich würde solche
Menschen als im Grunde bisexuell bezeichnen. Sie meinen, dass das, was sie selber „geschafft“ haben, auch
anderen möglich sein müsste. …„echte“ Homosexuelle sich ausschließlich zu Menschen gleichen Geschlechts
hingezogen fühlen. Als Christen werden sie Gott danken, wenn sie den zu ihnen passenden Menschen finden
und eine ihnen entsprechende Partnerschaft leben können.
Elijahu …und wieder mal hast Du den Originalton von kreuz.net getroffen! Wie machst Du das eigentlich?
Ist das Dein Hobby oder machst Du das beruflich? Jedenfalls scheint es Dir immer noch – und immer wieder –
Spaß zu machen, zu sehen, wie andere (natürlich nur kreuz.net-Fetischisten) das, was Du schreibst, für
bare Münze nehmen.
…einfach unglaublich! Unglaublich, wie gefährlich diese Homo-Ideologie doch ist: „Keine Freiheit für
Andersdenkende!“ Dieses von kreuz.net in wahrhaft christlichem Geist propagierte Motto wird ganz offensichtlich
von „Homo-Ideologen“ aufgegriffen. Diese stellen sich damit in völlig unzulässiger Weise mit kreuz.net
auf gleiche Ebene. Und dabei hat kreuz.net doch immer die passenden Bilder zur Hand, um zu zeigen, wie
widerlich diese Homo-Ideologen doch sind! Einfach unglaublich!
Kunstmaler Hallo Kunstmaler, es tut gut, hier auch mal vernünftige und seriöse Einträge zu lesen (heute
12:18)! Wieviel Unsinn findet man hier ansonsten. Danke!
Traumpartner fürs Leben Niemand, weder der „Ex-Homosexuelle“ noch der Homo- oder Heterosexuelle, wird
seinen „Traumpartner fürs Leben“ gleich um die Ecke finden! Und auch das Gefühlsleben eines Menschen
wird nicht durch seine Homo- oder Heterosexualität bestimmt! Wieviele plumpe Verallgemeinerungen sollen
hier eigentlich noch aufgetischt werden?
„Homo-Unzüchtige“ oder Gleichgeschlechtlich Liebende? Wenn Sie statt des Begriffs „Homo-Unzüchtige“
das Wort „Gleichgeschlechtlich Liebende“ verwenden würden, dann ergibt sich ein ganz anderes Bild! Zur
Notiz über das Verbot eines „Homo-Films“: Wenn eine vulgäre Sprache den Film bestimmen sollte und wenn
Sadismus und asoziales Verhalten darsgestellt werden, dann ist ein Verbot des Films sicher nicht verkehrt!
Nicht nur Lasterleben Ein unzüchtiges Lasterleben wird nie das große Glück bringen, sondern nur Unglück
und Frustration. Von daher sollte homosexuellen Menschen dieselbe Chance gegeben werden, den Partner zu
finden, der zu ihnen passt, wie heterosexuellen. Eine promiske Lebensführung ist nicht zu unterstützen
und wird von der „Familienlobby“ zu recht getadelt. Zu Liebe, Treue und Verantwortung dem Partner/der
Partnerin gegenüber sollen nicht nur heterosexuelle Menschen ermutigt werden. „Obszöne Praktiken“ vorzuführen
ist in jedem Fall verwerflich und abzulehnen. Ich würde bedauern, wenn es hierfür eine „Lobby“ geben
würde. „Dunkle Seiten“ der Sexualität gibt es leider bei homo- wie heterosexuellen Menschen.
Pessimismus Der Pessimismus von Frau Hermann ist berechtigt. Schon jetzt gibt es so viele Arbeitslose,
dass es schon unerträglich ist. Gäbe es noch mehr Kinder, dann gäbe es noch mehr Arbeitslose! Wenn
diese Kinder nicht geboren werden, dann können sie auch keine Kinder in die Welt setzen, die ebenfalls
wieder arbeitslos wären. Noch einmal: Frau Hermanns Pessimismus ist rechtens: „Menschliche Strukturen
sind im Verfall begriffen.“
Begeistert(er) Hallo Begeisterter, mal ganz im Ernst: Ihre Einträge sind nicht ernst gemeint – oder?
Für mein Empfinden ist die Ironie nicht zu übersehen, die aus Ihren Einträgen spricht! In diesem Sinne:
weiter so!
Lebenswirklichkeit Herr Nicolosi, wie weit haben Sie sich doch schon von der Wirklichkeit entfernt! Zwischen
Ihren Theorien und der Lebenswirklichkeit besteht ein abgrundtiefer Graben. Aber theoretisieren Sie ruhig
weiter. Das können Sie hervorragend!
Ehrlichkeit Einen Menschen kennen zu lernen, in den man sich verliebt und von dem man auch selber geliebt
wird, gehört mit zum Schönsten, was Menschen erleben dürfen. Dies trifft keineswegs nur auf heterosexuelle
Menschen zu! Wenn Ex-Priester Christian Schultze solche gegenseitige Liebe erfahren durfte, dann bin ich
überzeugt, dass er dies als ein „Geschenk“ erlebte, das er als Christ aus der Hand Gottes empfangen durfte.
Das „Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München“ darf froh sein, einen solchen Mann als Geschäftsführer
gefunden zu haben! Es ist eine infame Unterstellung, zu behaupten, dass Herr Schultze nur darum, weil
er einen Menschen kennen und lieben lernte, „im Homo-Sumpf“ versank!
Volltreffer Na, da hat kreuz.net mit seinem Artikel ja wieder mal ins Schwarze getroffen. 479 Lesermeinungen
in etwas mehr als 5 Stunden! Wenn das nichts ist! Die Hatz auf Homo-Perverse ist doch gar zu schön!
Defendor Lieber defendor, eine „spasskonforme“ oder „vergnügungskonforme“ Sexualität wird in der Bibel
getadelt – bei homo- und bei heterosexuellen Menschen. Ein gläubiger homosexueller römischer Katholik,
der seine Sexualität in einer verantwortlichen Weise lebt, kann dies vor Gott und vor seinem Partner
vertreten, ohne „spasskonform“ oder „vergnügungskonform“ zu sein – auch wenn Sie sich das als gläubiger
heterosexueller römischer Katholik nicht vorstellen können.
Wechselseitiges Gebrülle „Neuer Skandal um die traditionalistische Piusbruderschaft“ brüllt die Bild-Zeitung.
„Nieder mit den Homo-Perversen“ brüllt kreuz.net – und übersieht geflissentlich, dass homosexuelle Menschen
nicht nur aus solchen „Homo-Perversen“, wie sie in den diversen kreuz.net-Artikeln geschildert werden,
bestehen. Wenn Sexualität nur um ihrer selbst willen gelebt wird und nicht mehr Ausdruck tiefer gegenseitiger
Liebe und Verbundenheit ist, ist eine Kritik daran nachzuvollziehen. Wenn aber Homosexualität ausschließlich
als „wildes Treiben“ dargestellt wird, wie kreuz.net glauben machen möchte, dann ist das Verleumdung
und üble Nachrede, die nach deutschem Recht strafbar ist! Aber das schert die Redaktion nicht, denn sie
hat sich deutscher Rechtsprechung vorsorglich entzogen.
Keine Frage der sexuellen Prägung Man kann einem Menschen Hilfestellung geben, seine Sexualität in einem
festen Rahmen zu leben, statt triebhaft und besessen von einem „Date“ zum nächsten zu rauschen. Triebhaftigkeit,
Zuchtlosigkeit oder Sexsucht kann man einer „Therapie“ unterwerfen, nicht aber eine homo- oder heterosexuelle
Prägung. Wie jemand seine Sexualität lebt, ist keine Frage der homo- oder heterosexuellen Prägung,
wie es einem in diesem Forum immer wieder weisgemacht werden soll.
Unglaublich! Ja, es ist wirklich unglaublich, was es heute für Perversitäten und Obszönitäten bei
homo- und heterosexuellen Menschen gibt! Man darf aber auch zur Kenntnis nehmen, dass Sexualität sich
weder bei homo- noch bei heterosexuellen Menschen ausschließlich so, wie kreuz.net es nur zu gern homosexuellen
Menschen unterstellt, äußert!
Pervertierung Perversionen finden sich bei homo- und heterosexuellen Menschen. Kreuz.net fördert das
Klischee, alle Homosexuellen seien pervers und findet Beispiele zuhauf. Was pervers ist, fällt eben auf,
und man sagen: Seht einmal, so sind sie! Eine Akzeptanz homosexueller Menschen ist nicht gleichbedeutend
mit einer Akzeptanz von Ausschweifung und Unmoral!! Hier darf und muss man sehr wohl differenzieren! Warum
geschieht das hier nicht? Weil Verallgemeinerungen viel einfacher sind und man dabei nicht zu denken braucht.
Wertvorstellungen – unabhängig von der sexuellen Prägung Es gilt als „normal“, verheiratet zu sein.
Und außerhalb frommer christlicher Kreise nimmt auch kaum noch jemand Anstoß daran, wenn zwei Menschen
unverheiratet zusammenleben. Dies gilt inzwischen weitgehend auch für homosexuelle Menschen. Der Erzbischof
von Riga lehnt Homosexualität ab, weil er meint, Homosexualität mit sexueller Zügellosigkeit und Lasterhaftigkeit
gleichsetzen zu müssen. Sexuelle Zügellosigkeit und Beliebigkeit sind aber keineswegs Kennzeichen ausschließlich
homosexueller Menschen! Und nicht nur heterosexuelle Menschen sind in der Lage, einander zu lieben und
in gegenseitiger Verantwortung miteinander umzugehen! Wer sich zu seiner Homosexualität und zu seinem
Partner/Partnerin bekennt, muss keineswegs die geltenden sexuellen Normen außer Kraft setzen wollen.
Homo- wie heterosexuelle Menschen können durch ihr Leben deutlich machen, dass nicht die sexuelle Prägung,
sondern die Werte, die sie für sich als richtig erkannt haben, für ihre Lebensführung verantwortlich
sind. Für homo- wie für heterosexuelle Christen gelten dieselben Werte! Sexualität stellt keinen Wert
dar, wohl aber der Umgang mit ihr! Schwule und Lesben erleben ihre Sexualität genauso wie heterosexuelle
Menschen als eine „Gegebenheit“, die nicht „bekämpft“, sondern in verantwortlicher Weise in das Gesamtgefüge
des eigenen Lebens eingeordnet werden muss! Die Trennungslinie verläuft damit nicht zwischen Homo- und
Heterosexuellen, sondern zwischen unterschiedlichen Wertvorstellungen.
@ Schalom Hallo Schalom – es gibt Sexualität ohne Liebe (Unzucht), und es gibt Liebe, die die Sexualität
nicht auszuklammern braucht. Beides gehört zusammen.
Hw. Anton Faber zählt Sodomisten „ganz bewußt“ zu seinen Schäfchen. Wer Unzucht betreibt, handelt gegen
Gottes Gebot. Es gibt aber immer noch Menschen, die den Unterschied zwischen Liebe und Unzucht nicht sehen
können oder wollen. Wer Unzucht treibt, darf sich helfen lassen, ihr zu widerstehen. Wer liebt, darf
Gott danken, dass er Liebe erleben darf. Sie ist nicht selbstverständlich, sondern ein Geschenk. Unzucht
treiben können Homo- und Heterosexuelle – lieben aber auch. Hw. Anton Faber hat dies – im Unterschied
zu manch einem kreuz.net-Fanatiker – begriffen. Gott sei Dank!
Geheilte Homo-Unzüchtige Wer Unzucht betreibt, handelt gegen Gottes Gebot. Wer einen anderen Menschen
liebt, handelt nicht gegen Gottes Gebot. Es gibt immer noch Menschen, die den Unterschied zwischen Liebe
und Unzucht nicht sehen wollen. Wer Unzucht treibt, darf sich helfen lassen, dem zu widerstehen. Wer liebt,
darf Gott danken, dass er Liebe erlebt. Unzucht treiben können Homo- und Heterosexuelle – lieben aber
auch.
Geist der Pius-Bruderschaft? Wessen Geist atmet kreuz.net? Ich spüre hier den Geist der Rechthaberei
und der Besserwisserei, der den Lesern eine Plattform bietet, Andersdenkende zu beschimpfen und zu beleidigen.
Wo ist da noch etwas zu merken von der Liebe Jesu Christi, die in einem „katholischen“ Forum eigentlich
spürbar sein sollte? Wo ist etwas davon zu spüren, in gegenseitigem Respekt aufeinander zuzugehen und
miteinander umzugehen? Um sich „katholisch“ zu nennen, fehlt doch noch so einiges. :)3
@ Bückeburger Natürlich ist jeder von dem, was er glaubt und für richtig hält, überzeugt! Das darf
aber nicht zu einer aggressiven Verurteilung derer führen, die anders denken. Hw. May unterstellt den
orthodoxen Christen, von einem „Exklusivitätsdenken besessen“ zu sein und „gegen den Katholizismus eine
Aggressivität“ zu zeigen, die nicht richtig sei. Genau dieses „Exklusivitätsdenken“ und diese „Aggressivität“
kommt aber leider in sehr vielen kreuz.net-Artikeln und auch in den Äußerungen der Pius-Brüder zum
Tragen. Was man bei anderen verurteilt, darf man auch bei sich selber nicht zulassen! Der in kreuz.net
und bei den Pius-Brüdern verurteilte Ökumenismus setzt voraus, dass man seine eigene Meinung und seinen
eigenen Glauben zwar für richtig hält, ihn aber nicht anderen aufzuzwingen versucht. Nur dadurch, dass
man seinen Nächsten liebt, kann der Funke des eigenen Glaubens und der eigenen Überzeugung überspringen.
Die Orthodoxen seien von einem „Exklusivitätsdenken besessen“ – bemerkt Hw. May Die Orthodoxen seien
von einem „Exklusivitätsdenken besessen“ – bemerkt Hw. May: „Sie zeigen gegen den Katholizismus eine
Aggressivität, die bei vielen Protestanten in dem Maß nicht zu beobachten ist.“ Genau dieses „Exklusivitätsdenken“
zeigt sich auch bei kreuz.net und bei der Pius-Bruderschaft. Hier kommt eine Aggressivität der Kirche
gegenüber zum Ausdruck, die das Maß des Zuträglichen weit überschreitet. Nicht umsonst haben sich
die Bischofskonferenzen darum auch von dem, was kreuz.net propagiert, distanziert.
Zu Michaela, Anmut und Wahr-Sager Was Michaela und Anmut schrieben, hat Hand und Fuß! Sie geben lediglich
das wieder, was in den erst kürzlich erfolgten Distanzierungen der deutschen und der österreichischen
Bischofskonferenzen sowie in der Distanzierung des Radio Vatikan von kreuz.net in aller Deutlichkeit gesagt
wurde! kreuz.net ist ein rein privates Unternehmen, das nicht von der Kirche unterstützt wird. Schlimm,
wenn es anders wäre!
#504 Gerhard 21:46:32 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Hoffnung und Heilung Wir lehnen es zu Recht ab, wenn unmoralische Prinzipien öffentlich bekräftigt oder
wenn Sexualität zur Schau gestellt wird. Wir lehnen es ab, dass Intimes und Intimitäten nach außen
gekehrt werden, dass Stimmung gegen die Familie gemacht wird, Ehe und Familie schlechtgeredet werden oder
gefordert wird, das Leitbild von Ehe und Familie abzuschaffen. Mit Recht wenden wir uns als Christen dagegen!
Wenn sich aber Menschen – homo- wie heterosexuelle – zueinander bekennen und Verantwortung füreinander
übernehmen, dann dürfen und sollen wir sie dabei – gerade auch als Christen! – unterstützen! Wir haben
zur Kenntnis zu nehmen, dass es homo- wie heterosexuelle Menschen gibt, denen Sex über alles geht, ebenso
aber auch, dass es homo- wie heterosexuelle Menschen gibt, denen die Sexualisierung unserer Gesellschaft
ein Stein des Anstoßes ist! Wenn es um „Heilung“ geht, dann nicht um die „Heilung von Homosexualität“,
sondern um die Heilung einer inneren Zerrissenheit, unter der homo- wie heterosexuelle Menschen leiden
(können). Als dieser Aufsatz vor 2 1/2 Jahren schon einmal hier erschien, hatte ich noch die Hoffnung,
dass das Nachdenken darüber, was wirklich „heilungsbedürftig“ ist, auch in diesem Forum beginnen könnte.
Leider ist es nicht dazu gekommen.
#156 Gerhard 18:41:10 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Domenico – wenn das so ist… wie Sie schreiben, dann ist das tatsächlich eine Annäherung an die Diffamierungen
im Stile des nationalsozialistischen Stürmer, wie sie uns in kreuz.net auch immer wieder begegnen. Wenn
man so will also ein Schritt aufeinander zu.
#152 Gerhard 17:26:07 | Mittwoch, 18. Februar 2009
Domenico Tuttisanti Lieber Domenico Tuttisanti, durch die negative „Werbung“ für kreuz.net kann durchaus
der/die eine oder andere neu auf kreuz.net aufmerksam geworden sein und kann nun mit Entsetzen feststellen,
dass Bischofskonferenz und Spiegel mit ihrer Kritik richtig liegen. Auch ich wurde vor drei Jahren durch
einen skandalösen Artikel auf kreuz.net aufmerksam und verfolge seitdem mehr oder weniger regelmässig
die Artikel und Leserdiskussionen. Auf diese Weise erfuhr ich – wenn auch unter negativem Vorzeichen –
von vielen guten Aufbrüchen in der Kirche und lernte Einrichtungen und Personen – von kreuz.net in Grund
und Boden verdammt – kennen, denen ich nur mit Hochachtung begegnen kann. Wenn die Kirche zu einer „Einheit“
finden will, dann ist das nur möglich unter Respektierung unterschiedlicher Glaubens- und Frömmigkeitsformen.
Jede sektiererische Abspaltung, so wie bei kreuz.net und der Pius-Bruderschaft, wirkt dem entgegen.
#138 Gerhard 11:43:40 | Mittwoch, 18. Februar 2009
@ Domenico Tuttisanti Lieber Domenico Tuttisanti, seit die Deutsche und die Österreichische Bischofskonferenz
sowie der Spiegel „Werbung“ für kreuz.net machen, sind vermutlich und hoffentlich vielen die Augen dafür
aufgegangen, worum es sich bei kreuz.net handelt! Dass man sich dieses dann auch im Original anschauen
möchte, spricht für die Leser, nicht unbedingt aber für kreuz.net!
#417 Gerhard 17:57:01 | Dienstag, 10. Februar 2009
@ vonHerzmanovsky-Orlando Leser wie Sie waren in meinem Eintrag vom vergangenen Sonntag (13:32) sicher
nicht gemeint! Aber wollen Sie behaupten, dass Sie hier noch keine unsachlichen, unflätigen, blödsinnigen,
beleidigenden und sogar rechtswidrigen Einträge gefunden haben? Das Leserforum ist leider voll davon!
Wenn der Pressesprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, die Diskussionen, die auf kreuz.net laufen,
als „unsäglich und unerträglich“ kritisiert, dann ist genau dies damit gemeint. Die Redaktion löscht
zwar den einen oder anderen Lesereintrag; die Mehrzahl aller Beiträge, die den Richtlinien für Meinungsäußerungen
nicht entsprechen, bleiben aber stehen. Das wirft auf kreuz.net kein gutes Licht! Die Deutsche www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=369
und die Österreichische stephanscom.at/…es/2009/02/09/a16090/ Bischofskonferenz haben sich dieser Tage
in aller Deutlichkeit von kreuz.net als einem „katholischen“ Nachrichtenforum distanziert. Dies ganz sicher
nicht ohne Grund.
#199 Gerhard 11:27:14 | Dienstag, 10. Februar 2009
@ Stephanus Sehr geehrter Stephanus, ich bin erschrocken, wenn in einem christlichen Nachrichtenforum
missliebige Personen, Mitarbeiter der Kirche politische Verantwortungsträger, als „Dummkopf“, „Pamphletisierer“,
„glaubensfeindlich“, „niederträchtig“, „verleumderisch“, „skandalös“, „schändlich“, „völlig durchgedreht“,
„geistiger Brandstifter“, „charakterloser Intrigant“, „Schreihals“, „Blut- und Homo-Politiker“ und vieles
andere mehr bezeichnet werden! Ist das wirklich ein Stil, der zu einem christlichen Forum passt? Darüber
scheinen unsere Meinungen auseinander zu gehen!
#129 Gerhard 11:12:23 | Dienstag, 10. Februar 2009
@ Stephanus Darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass es bei kreuz.net üblich ist, missliebige Pfarrer,
Bischöfe, Kardinäle und andere Vertreter von Kirche und Staat als „Dummkopf“, „Pamphletisierer“, „glaubensfeindlich“,
„niederträchtig“, „verleumderisch“, „skandalös“, „schändlich“, „völlig durchgedreht“, „geistiger Brandstifter“,
„charakterloser Intrigant“, „Schreihals“ oder als „Blut- und Homo-Politiker“ zu bezeichnen? Ist das wirklich
ein Stil, der zu einem christlichen Forum passt? Darüber gehen unsere Meinungen offensichtlich auseinander!
#124 Gerhard 10:50:15 | Dienstag, 10. Februar 2009
@ Guttenberger Dass kreuz.net mit seiner Berichterstattung weitgehend alles andere als „seriös“ ist,
lässt sich wohl nicht übersehen. Und dass so manche Äußerung im Leserforum von einem „christlichen“
Geist, wie er in einem katholischen Forum eigentlich herrschen sollte, nichts spüren lässt, ist ebensowenig
zu übersehen. (Dass dies bei allen Leserzuschriften der Fall ist, habe ich nicht behauptet! Es gibt glücklicherweise
auch andere!) Sich als europaweit größtes „katholisches“ Internetportal zu bezeichnen, halte ich darum
auch für eine Anmaßung. Vieles, was man hier liest, ist ein Schlag ins Gesicht der röm.-kath. Kirche
(offensichtlich aber wohl nicht ins Gesicht der Pius-Bruderschaft!). Die DBK hat von daher durchaus die
richtigen Worte www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=369 gefunden!
Unsäglich und unerträglich Wenn die DBK in ihrer Stellungnahme zu kreuz.net davon spricht, dass die
Diskussionen, die auf kreuz.net liefen, „unsäglich und unerträglich“ www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=369
seien, dann trifft sie damit den Nagel auf den Kopf. Wer die Diskussionen im Leserforum verfolgt, weiss
davon ein Lied zu singen. Es ist gut, dass endlich klare Worte zu hören waren!
@B.Theophilus89 Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau leichtfertig abtreibt. Jede Abtreibung ist
eine Gewissensentscheidung, der eine intensive Beratung vorhergeht. Unabhängig davon ist es keineswegs
so, dass jedes Kind, das heute geboren wird, auch ein zukünftiger Beitragszahler für unsere Rentenversicherung
ist. So mancher der heute Geborenen muss leider damit rechnen, ein Hartz IV – Empfänger zu werden.
Zucht und Unzucht Ob jemand ein zuchtvolles oder ein unzüchtiges Leben führt, ist unabhängig davon,
ob er homo- oder heterosexuell ist. Der neue Weihbischof von Linz scheint das noch nicht zu wissen. Von
kreuz.net ganz zu schweigen.
Wo bleiben Sachlichkeit und Respekt? Wo ist hier noch ein Bemühen um eine freundliche Diskussionsatmospäre
zu spüren? Unsachliche, unflätige, blödsinnige, beleidigende, rechtswidrige sowie dogmatisch oder moralisch
bedenkliche Ausdrücke gehören nicht in ein christliches Forum! Artikel wie dieser widersprechen dem
Geist eines „katholischen“ Nachrichtenforums! Die nachkonziliäre Kirche lässt sich mit derartigen Hass-
und Beleidigungstiraden nicht in Einklang bringen. Wenn kreuz.net sich als „katholisch“ bezeichnet, handelt
es sich um eine missbräuchliche Verwendung dieser Bezeichnung.
Wo zeigt sich der Geist Jesu Christi… in diesem Artikel? Wo bleiben die Sachlichkeit und das Bemühen
um eine freundliche Diskussionsatmospäre? Unsachliche, unflätige, blödsinnige, beleidigende, rechtswidrige
sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Ausdrücke gehören nicht in ein christliches Forum! Wo Artikeln
wie diesem Raum gegeben wird, da ist die Bezeichnung „katholisches“ Nachrichtenforum nicht angebracht!
Die nachkonziliäre Kirche darf mit derartigen Hass- und Beleidigungstiraden auf gar keinen Fall verwechselt
werden. Wenn kreuz.net sich als „katholisch“ bezeichnet, dann ist das eine missbräuchliche Verwendung
dieser Bezeichnung.
Wessen Geist… kommt in der Diskussion um die Aufhebung der Exkommunikation der Pius X. Bruderschaft
zum Tragen? Entspricht der Ton dieses kreuz.net-Artikels dem Geist Jesu Christi, wenn von Kardinal Sterzinsky
als einer „Eiterbeule der bischöflichen Fäulnis“ gesprochen wird? Wenn derselbe Kardinal als „infamer
Kardinal“, „Skandal-Kardinal“ oder als „schändlicher Kardinal“ bezeichnet wird, der „völlig durchgedreht“
gegen den Papst „geifert“? Der Geist Jesu Christi ist es nicht und ebensowenig der Geist der römisch-katholischen
Kirche, der in der Ausdrucksweise dieses Artikels sichtbar wird. Ich will nicht hoffen, dass dies der
Geist der Pius X. Bruderschaft ist! Ein solcher Geist passt jedenfalls nicht in die Kirche Jesu Christi.
Es ist gut, wenn Pfarrer, Bischöfe und Kardinäle ihm Einhalt gebieten.
Wo bleibt die Achtung… vor den Beschlüssen des Zweiten Vatikanums, wenn diejenigen, die diese „angeblichen“
Reformen für gut halten, als „unbelehrbare und verhärtete Anbeter“ eben dieser Reformen verunglimpft
werden? Die „Gemeinschaft“ der Gläubigen wird nicht darin deutlich, dass es nur eine einzige Form gottesdienstlicher
Feiern gibt oder dass es nur eine einzige Form der Feier der Heiligen Kommunion gibt. Sie wird vielmehr
darin deutlich, dass man einander als Christen in seiner Unterschiedlichkeit achtet und andere Frömmigkeitsformen
respektiert. Kreuz.net wirkt durch seine Intoleranz anderen Frömmigkeits- und Lebensformen gegenüber
alles andere als beispielhaft. Gleichzeitig steht kreuz.net der Pius-Bruderschaft mehr als nur wohlwollend
gegenüber, sondern erscheint oft geradezu als deren Sprachrohr. Nimmt es da Wunder, wenn solcher Intoleranz,
wie sie in kreuz.net zutage tritt, mit der gleichen Intoleranz begegnet wird?
Entspricht es brüderlichem Geist… wenn dem Bischof von Mainz eine „kirchenfeindliche Polemik“ oder
die Förderung der „altliberalen Anarchie“ unterstellt werden? Entspricht der Ton, der einem in kreuz.net
begegnet, dem Ton eines „katholischen“ Nachrichtenforums? Entspricht es brüderlichem Geist, sich gegenseitig
zu beschimpfen und Beleidigungen an den Kopf zu werfen? In vielen kreuz.net-Artikeln ist das leider der
Fall.
Kirchenhasser verteilen Noten Die Noten, die laut kreuz.net von „Kirchenhassern“ verteilt werden, sind
erstaunlicherweise sehr realistisch! Da merkt man nichts von „Kirchenhass“, sehr wohl aber eine große
Liebe zur Kirche, die man nicht dem Geist der Lieblosigkeit, Gehässigkeit und Rechthaberei ausgeliefert
sehen möchte.
#169 Gerhard 09:41:01 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Elijahu: Druck ausüben! Elijahu: Jeder deutsche Christ der gegen die aktuellen Entwicklungen in Bezug
auf Homoehe und auch Kindsmord ist, sollte sich also in einem Verband zusammenschliessen und gezielt Druck
auf die CDU/CSU ausüben, wie das in den USA mit den Republikanern geschieht. Hallo Elijahu, wenn Christen
sich gegen ausufernde sexuelle Freizügigkeit zusammenschließen, kann ich das nachvollziehen und halte
das auch für gut! Wenn homosexuelle Menschen dagegen in gegenseitiger Verantwortlichkeit eine Lebenspartnerschaft
eingehen, hat das mit sexueller Freizügigkeit nichts zu tun. Auch ohne ein Lebenspartnerschaftsgesetz
werden homosexuelle Menschen homosexuell bleiben – genauso, wie heterosexuelle Menschen mit oder ohne
Ehegesetz heterosexuell bleiben.
#289 Gerhard 22:21:36 | Samstag, 29. November 2008
Gästebuch geschlossen a) Gästebuch der Kirchengemeinde Durch den Link zum Gästebuch der Kirchengemeinde
haben anonyme Schreiber die Gelegenheit wahrgenommen, im gleichen Stil, wie hier im Gästebuch, rumzuschmieren –
ganz im Stil „frommer“ Christen, wie sie hier leider zuhauf vertreten sind! Das Gästebuch musste geschlossen
werden! 1:0 für kreuz.net! b) an Phillip und Franz Kappes Wer von „Homo-Unzucht“ spricht, beweist damit,
dass er keine Ahnung von dem hat, was Liebe zwischen zwei Menschen ist. c) an derfux Danke für den Hinweis
auf das Grundsatzpapier der EKHN zum Thema „Verantwortete Partnerschaft“!!
Beginnendes Nachdenken Vielen Dank für den Hinweis auf die Homepage von Tom Kammerer! Diese ist ein erfreuliches
Zeichen dafür, dass auch in der (katholischen) Kirche ein Nachdenken darüber begonnen hat, was mit der
biblischen „Verurteilung“ gemeint ist. Homosexualität ist kein „Lebensstil“ oder eine verwerfliche Verhaltensweise,
wie kreuz.net dies so gerne hinstellen möchte, sondern eine Prägung, die genauso unterschiedlich gelebt
werden kann und gelebt wird, wie eine heterosexuelle Prägung. Etwas mehr Differenzierung stünde darum
auch kreuz.net gut!
Ermutigendes Zeichen lZu meiner Freude lese ich hier, dass Pfarrvikarin Anne Daur-Lyrhammer in grosser
Selbstverstaendlichkeit mit ihrer Lebenspartnerin zusammen im Pfarrhaus leben kann. Ich halte es fuer
wichtig, dass Menschen durch ihre Lebensfuehrung zeigen koennen, dass sie es ernst damit meinen. Sie koennen
Menschen in vergleichbarer Situation damit Ermutigung fuer deren Leben geben! Kirche ist „Gemeinschaft
der Heiligen“ – nicht nur heterosexueller Heiliger! Ich wuensche der Familie und der Gemeinde Gottes Segen
fuer ein gutes Miteinander.
Freilandmuseum Wer als Außenstehender die heiligen Hallen von kreuz.net betritt, fühlt sich an einen
Museumsbesuch erinnert. Kein langweiliges Museum – sondern eher ein Freilandmuseum, in dem noch das Leben
vergangener Jahrhunderte in aller Anschaulichkeit vorgeführt wird.
#36 Gerhard 15:02:13 | Mittwoch, 24. September 2008
Elijahu Welch ein Hochmut und welch eine geistliche Arroganz sprechen doch aus dem, was Elihaju gerade
von sich gab. Was soll man von jemandem halten, der keinen Unterschied sieht zwischen zwei Menschen, die
um den Segen Gottes für ihre Lebenspartnerschaft bitten, und Menschen, die in sexueller Zügellosigkeit
leben? Elijahu wird mit Sicherheit einmal zu höchsten Ehren gelangen – zumindest hier bei kreuz.net.
Nachdenken (nicht) gefragt Ich freue mich, durch diesen Artikel davon zu erfahren, dass bei den Salzburger
Hochschulwochen 2008 eine Vorlesungsreihe „Homosexuelle Liebe“ stattgefunden hat. „Wenn auf einer Tagung,
die von der Kirche getragen wird, das Thema ‘Homosexualität’ diskutiert werden kann, hilft das mit, Vorurteile
und Diskriminierung abzubauen“ – so der Pressedienst. Kreuz.net dagegen tut sein Bestes, Vorurteile und
Diskriminierung auf diesem Gebiet zu erhalten und zu fördern! Was die Arbeit des Recollectiohauses betrifft,
so möchte ich auf einen 2004 erschienenen Artikel www.tagesspiegel.de/…Seite;art705,1893803 hinweisen,
der den einen oder anderen nachdenklich machen könnte.
Eigenes Denken nicht gefragt Liebe homosexuelle Mitchristen, Gott hat euch zwar geschaffen, und ihr hattet
auch das Glück, einen Menschen zu finden, der zu euch passt und mit dem ihr zusammen durchs Leben gehen
wollt. Aber nur heterosexuelle Menschen dürfen Gott um seinen Segen und seine Begleitung auf dem gemeinsamen
Lebensweg bitten. Homosexuelle Menschen müssen selber sehen, wie sie zurechtkommen. Das steht zwar nicht
in der Bibel, und auch nicht allen wurde dies offenbart, wohl aber dem obersten Hirten der römisch-katholischen
Kirche. Und wer Priester sein will, hat die Offenbarungen, die seinem obersten Vorgesetzten zuteil wurden,
als unumstößlich anzusehen! Wo kämen wir denn hin, wenn sich hier jeder seine eigenen Gedanken machen
würde!
Menschenverachtend Zu der von Volker Beck angesprochenen Menschenverachtung, die in der mutwilligen Beschädigung
des Denkmals zum Ausdruck kommt, leistet kreuz.net leider einen nicht unerheblichen Beitrag. Ich denke
da nur an den Artikel von Pater Lingen www.kreuz.net/article.7309.html, den er anlässlich der Einweihung
des Denkmals in kreuz.net schrieb.
„Christliche“ Hetze? Was hat die Homo-Unzucht mit einem Geheimdienst zu tun? Eigentlich nichts, würde
man meinen. …und was hat die Homo-Hetze, wie sie in diesem Forum zu höchster Entfaltung kommt, mit
Christentum zu tun?? Antwort: nichts!
„Homo-Perverse“ Schade! Für kreuz.net scheint es auch weiterhin nur „Homo-Perverse“ zu geben, nicht aber
Menschen, die sich aufgrund ihrer Prägung zu einem gleichgeschlechtlichen Partner/in hingezogen fühlen
und darauf genauso unterschiedlich reagieren, wie heterosexuelle Menschen. Wie würde kreuz.net homosexuelle
Priester bezeichnen, die zölibatär leben? Oder wie soll man homosexuelle Menschen bezeichnen, die in
gegenseitiger Verantwortung und Treue in einer Partnerschaft leben? Alles nur „Homo-Perverse“? Wie pervers
ist das doch!
Was ist „Homo-Heilung“? @ HeinrichvonOfterdingen Lieber Heinrich, ich bin ausschließlich heterosexuell
beeinflusst worden, hatte nur heterosexuelle Vorbilder und kannte in meiner Jugend keine homosexuellen
Menschen. Trotz dieser hetero-ideologischen Einflüsse bin ich homosexuell. Warum das so ist, interessiert
mich genausowenig, wie vermutlich Sie die Frage, warum Sie heterosexuell sind. Die Art und Weise, wie
ich mein Leben führe, hängt nicht von meiner Homo- oder Heterosexualität ab, sondern von Werten, die
mir durch Erziehung und Kirche vermittelt wurden. Dass Heterosexualität als solche einen eigenen Wert
darstellt, ist mir nicht bekannt und trifft auch nicht die Wirklichkeit. @ Homo-Werbung für Homo-Heilung
Die Kritik am protestantischen Jungendfest „Christival“ und die Auseinandersetzungen hierzu haben auch
positive Auswirkungen: es sollte deutlich geworden sein, dass eine Hilfestellung für Menschen mit sexuellen
Problemen und eine pauschale Diffamierung homosexueller Menschen und Christen, wie sie durch den Veranstalter
des abgesagten Seminars betrieben wird, eben nicht dasselbe sind.
@ aufrechterkatholik „Zwingen wir die aggressiven Homos zur Therapie und beschützen wir alle anderen
vor dieser Verlockung!“ Für Heterosexuelle bedeutet Homosexualität doch keine „Verlockung“, ebensowenig
wie Heterosexualität verlockend auf Homosexuelle wirkt.
@ Bernd Stromberg – Katholische Splittergruppen Lieber Bernd Stromberg, natürlich ist es gerechtfertigt,
katholisch auch anders als Pfr. Breitenbach zu verstehen. Jede Bewegung und jede noch so kleine Splittergruppe,
die ihren Glauben ernst nimmt, lässt sich rechtfertigen! Auch kreuz.net rechtfertigt sich doch als ein
kleines Splittergrüppchen am äußersten rechten Rand der katholischen Kirche als katholisch. Wenn ordo62
gestern um 21:55 in einem Lesereintrag schrieb, dass die wirklich guten Hirten, die es heute noch in der
Kirche gibt, sich in einer Telefonzelle versammeln könnten, dann spricht das für sich. Von den Bischöfen,
die seiner Meinung nach nicht mehr in diese Telefonzelle hineinpassen, ist anzunehmen, dass sie auch nicht
hinter dem stehen, was kreuz.net für „katholisch“ hält.
@ Ratibor – „katholisch“ Schade, dass Sie unter „katholisch“ was anderes verstehen, als Pfr. Breitenbach.
Bei mir ist es gerade umgekehrt: ich würde mir wünschen, dass man unter „katholisch“ das verstehen dürfte,
was Pfarrer Breitenbach in und mit seiner Gemeinde lebt. Auch die röm.-kath. Kirche ist eben – zum Glück! –
kein einheitlicher Block, als den sie sich immer gerne hinstellen möchte. Dies zeigt sich sowohl an der
kritischen Basisbewegung „Wir sind Kirche“ als auch an – berechtigten und notwendigen! – Abspaltungen
wie der Altkatholischen, der Freikatholischen oder der neu-katholischen Kirche. Alle diese Abspaltungen
möchten im Grunde doch nichts anderes, als die starre und unbewegliche röm.-kath. Kirche reformieren
und zu neuer Lebendigkeit erwecken.
@ Ratibor – Lebendiger Glaube Ein lebendiger Glaube zeigt sich in der Freude über die Liebe Gottes zu
uns Menschen und seine immer neue Gemeinschaft mit uns in der Eucharistie und im Abendmahl. Er zeigt sich
darüberhinaus im respektvollen und liebevollen Umgang miteinander – auch mit denen, die eine andere Glaubensüberzeugung
vertreten. Und nicht zuletzt schlägt sich ein lebendiger Glaube in einem lebendigen Gemeindeleben nieder.
Hierfür wurde uns in diesem Artikel ein Beispiel vorgestellt.
Sektenfrömmigkeit Petrus Radii und ExBochumer unterstellen Hw. Breitenbach Ketzerei und Sektierertum.
Christlicher Geist erweist sich darin, einander in der Unterschiedlichkeit seiner Glaubensüberzeugungen
wertschätzen zu können und einander mit Achtung und Respekt zu begegnen. Kennzeichen einer Sekte ist
es, ausschließlich seine eigene Meinung gelten zu lassen. Statt von der „Breitenbach-Sekte“ zu sprechen,
wäre es wohl angebrachter, von einer „Kreuz.net-Sekte“ zu sprechen, die sich durch ihre Selbstüberheblichkeit –
in den oben angesprochenen und vielen anderen Leserbeiträgen – hervortut. Ich freue mich, dass kreuz.net
immer wieder auf Beispiele einer lebendigen und hoffnungsfrohen Gemeindearbeit aufmerksam macht, wie sie
z.B. in St.Michael in Schweinfurt geschieht!
Zeichen der Hoffnung Ich freue mich immer wieder, Beispiele gelebten Glaubens sehen zu dürfen. Die Gemeinde
St.Michael in Schweinfurt ist solch ein Hoffnungszeichen!
Gestörtes Denken Können die braven Leser dieses Forums sich eigentlich vorstellen, dass auch ein heterosexuell
empfindender Pater auf Pornos stehen und diese klauen könnte? Würde man in einem solchen Fall wohl auch
mit dem Finger auf „die Heterosexuellen“ zeigen?? Aber kreuz.net freut sich doch über jeden Anlass, triumphierend
darauf hinzuweisen, wie „gestört“ homosexuelle Menschen doch seien. Lassen wir kreuz.net also diese kleine
Freude. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Merkwürdige Vorstellungen „Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder deren Gleichsetzung
mit der Ehe würde ein für die Gemeinschaft schädliches Verhalten billigen und zu einem alternativen
Lebensmodell machen.“ Geht der Verfasser dieses Artikels wirklich davon aus, dass heterosexuelle Menschen
plötzlich ihre homosexuellen Anteile erkennen, ihre Ehe aufgeben und eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft
eingehen könnten, wenn man homosexuelle Lebensgemeinschaften anerkennt? Solchen Unsinn kann man auch
nur hier lesen! In einer Partnerschaft oder Ehe Verantwortung füreinander zu übernehmen und in Liebe
und Treue zueinander zu stehen, sehe ich als ein förderungswürdiges Gut nicht nur bei heterosexuellen
Menschen. Es ist mir ein Rätsel, welcher „Schaden für die Gesellschaft“ dadurch entstehen sollte.
Verstand und Denkvermögen Für den unten von Horst Metzker angesprochenen Verstand und das Denkvermögen
möchte ich einige Sätze zu bedenken geben, die Theodor Bovet im Kapitel „Homophile Paare“ seiner „Ehekunde“
von 1962 schrieb: „Nehmen wir das persönliche Gewissen als höchste Instanz an, dann werden wir feststellen,
dass der echte Homophile die Liebe zum gleichen Geschlecht, die Treue gegen den gleichgeschlechtlichen
Partner, die selbstlose Hingabe an ihn und die geistige Vertiefung dieser Liebe genau gleich erlebt, wie
der ‘Normale’ die Liebe zum anderen Geschlecht. Der Homophile hat das gleiche Empfinden für Zucht und
Unzucht, nur auf das eigene Geschlecht bezogen, und er empfindet Geschlechtsbeziehungen zum anderen Geschlecht
genauso sündhaft und widernatürlich wie der ‘Normale’ solche zum eigenen.“ „Die Erfahrung zeigt, dass
es solche Paare gibt, die den Kriterien der Liebe, Treue und geistigen Vertiefung entsprechen und von
den Partnern durchaus als Gegenstück einer Ehe empfunden werden.“ Verstand und Denkvermögen etlicher
Leser dieses Forums mögen mit diesen Sätzen überfordert sein. Das ändert aber nichts an der Wahrhaftigkeit
dieser Feststellungen Bovets.
Gebetserhörung Am 16. Januar schrieb kreuz.net in einer Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz www.kreuz.net/article.6527.html: „Wir hegen keine persönlichen Ressentiments
gegen Kardinal Lehmann. Aber wir danken Gott, daß er seinem Zerstörungswerk an der Kirche in Deutschland
ein Ende gesetzt hat. Die Speerspitze gegen das ewige Rom ist gebrochen. Gleichzeitig rufen wir alle Katholiken
in diesem Land zum Gebet für einen Nachfolger auf, der all seine Kräfte dafür aufbringt, das Königtum
unseres Herrn Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen.“ Die
Gebete wurden offensichtlich erhört!
Segnung Homo- wie heterosexuelle Menschen können Liebe und Zärtlichkeit als ein Geschenk und eine Bereicherung
ihres Lebens erfahren. Von daher können auch homosexuelle Menschen Gott um Begleitung auf ihrem gemeinsamen
Lebensweg mit all seinen Höhen und Tiefen bitten. Ich freue mich, dass es Priester gibt, die das Bekenntnis
zweier Menschen zueinander ernst nehmen und in einem Gottesdienst für Liebende den Segen Gottes für
sie und deren gemeinsamen Lebensweg erbitten können! Das ist keine Segnung von „Unzucht“, sondern die
Segnung zweier Menschen auf ihrem gemeinsamen Weg, für den Homosexuelle genauso auf Begleitung und Unterstützung
Gottes und ihrer Mitmenschen angewiesen sind, wie Heterosexuelle! So sehr in diesem Forum auch versucht
wird, homosexuelle Menschen in den Dreck zu ziehen, es wird immer auch Christen geben, deren Denken und
Sehen nicht so beschränkt und eng ist. @st.georg (zum Eintrag vom 14. Februar 2008 13:59) Natürlich
gab es diesen Artikel vor einem Jahr hier schon einmal – und im nächsten Jahr wird er wieder kommen!
Aber auch durch Wiederholung ändert sich nichts daran, dass es nicht nur kreuz.net-Christen gibt.
#65 Gerhard 10:59:48 | Donnerstag, 14. Februar 2008
@ Brahmachari Es ist nicht zu fassen: es gibt Schwule und Lesben, die meinen doch tatsächlich, Christen
zu sein! Die Maßstäbe dafür, wer sich Christ nennen darf und wer nicht, werden aber durch kreuz.net
gesetzt. Und da fallen Homosexuelle als Christen allesamt durch. Selbst dann, wenn sie sich in ihrer Lebensführung
an den ethischen Maßstäben der Bibel orientieren. (Zu letzterem sind nur Heterosexuelle privilegiert!)
Kirche ist eine exclusive – rein heterosexuelle! – Angelegenheit! Homosexuelle haben da nichts zu suchen.
Gut, dass in diesem Forum immer wieder darauf aufmerksam gemacht wird. Diese unumstößliche Glaubenswahrheit
geriete sonst immer mehr in Vergessenheit!
Heilungsseminare für Gesunde Vor dem Hintergrund, dass sie immer noch – wenn auch längst nicht mehr
überall – durch ihre heterosexuellen Mitchristen ausgegrenzt und in ihrer Lebensform nicht angenommen
werden – in diesem Forum wird das besonders deutlich! –, haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend
Initiativen homosexueller Christen gebildet, die miteinander Gottesdienste vorbereiten, in denen sie als
lesbische und schwule Kirchenmitglieder zusammenkommen. In evangelischen Landeskirchen ist das Bewusstsein
gewachsen, dass homosexuell orientierte Menschen nicht anders leben und lieben, als heterosexuelle, und
dass sie in ihrem ethischen Verhalten nicht anders als Heterosexuelle zwischen Zucht und Unordnung im
persönlichen Leben unterscheiden können. Auch homosexuell empfindenden und lebenden Christen kann –
und soll – die Bibel Richtschnur für ihr Leben und auch für eine gelebte Partnerschaft sein. In der
katholischen Kirche wird ebenso wie in evangelischen Freikirchen Homosexualität weitgehend aber immer
noch als „Fehlverhalten“ betrachtet, das für Christen nicht lebbar ist. Gottesdienste (nicht nur) für
Lesben und Schwule gibt es mittlerweile in verschiedenen Städten. Sie finden sowohl in evangelischen
als auch in katholischen Kirchen statt und sind in diesem Forum schon wiederholt getadelt worden. Diese
sog. „Queergottesdienste“ werden dann nicht mehr notwendig sein, wenn homosexuelle Christen nicht mehr
als Anwärter für „Heilungsseminare“ zur Überwindung ihrer Sexualität betrachtet werden.
Hilfestellung statt „Ausstieg“ Nicht nur Volker Beck oder die Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche haben
ihre Erfahrungen mit dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) gemacht. Statt Hilfestellung
zu einem verantwortlichen Ungang mit der eigenen Sexualität zu bekommen, wären Schwule und Lesben nur
wieder damit konfrontiert worden, wie verwerflich es doch sei, die Liebe zu einem Menschen – in ihrem
Fall einen Menschen gleichen Geschlechts – auch körperlich zu leben. Negative Ausformungen sexuellen
Verhaltens werden beim DIJG genauso wie hier bei kreuz.net bei homosexuellen Menschen völlig undifferenziert
verallgemeinert. Wer das macht, ist gewiss nicht der richtige Ansprechpartner für Menschen mit Fragen
im Blick auf ihre (Homo-)Sexualität. Von daher ist es gut, dass dieses Seminar nicht stattfindet. Homosexuelle
Menschen sind genauso wie heterosexuelle gefordert, ihre Sexualität als wichtigen und sinnvollen Bestandteil
in ihr Leben zu integrieren, nicht aber, sie zu verdrängen. „Umpolungs“-Versuche“ (homo zu hetero) sind
nicht der richtige Weg, wie ernstzunehmende Therapeuten (der christliche Arzt und Eheberater Theodor Bovet
bereits 1962 in seiner „Ehekunde“; danach viele andere) immer wieder feststellten. Ein Seminar des DIJG
für Schwule und Lesben wäre gleichbedeutend mit einem zum selben Thema von kreuz.net veranstalteten
Seminar gewesen. Was das heißt, brauche ich hier wohl nicht zu sagen.
Sorglosigkeit „Dagegen tritt die Krankheit bei der Gesamtbevölkerung 1 pro 3.800 auf. Homo-Unzüchtige
sind somit dreizehnmal gefährdeter als der normale Bevölkerungsanteil.“ Liebe kreuz.net-Redaktion, es
ist gefährlich, so etwas zu schreiben, könnten doch diejenigen unter den Heterosexuellen, die „unzüchtig“
leben (und davon gibt es leider auch eine ganze Menge), darin einen Freibrief sehen, munter und fröhlich
ihr Unzuchtsleben weiterzuführen – mit einer dreizehnmal geringeren Wahrscheinlichkeit, sich mit einer
schlimmen Krankheit zu infizieren.
Einspruch Gerade „entdecke“ ich hier diesen Artikel. Was kreuz.net so vehement bestreitet, das erlebe
ich selber als homosexueller Mensch aber sehr wohl ganz konkret: die Liebe zu einem anderen Menschen.
Ich frage mich, warum die heterosexuellen Schreiber in kreuz.net so tun, als wüßten sie besser, was
homosexuelle Menschen erleben, als diese selbst?!
@Aleph Lieber Aleph, ich weiss wirklich nicht, was hier „unterste Schublade“ sein soll. Darf man bei kreuz.net
wohl nicht genauso ehrlich sein, wie im normalen Leben? Den letzten Satz meines Eintrags von vorhin möchte
ich noch um einen weiteren Namen ergänzen: Aleph!
Unterschiedliche Milieus Schade, dass Herr Wicht, auf den in diesem Artikel Bezug genommen wird, so schlechte
Erfahrungen machen musste. Ich selber lebe seit über 40 Jahren „ehrlich“, ohne dass ich als Homosexueller
dumm angeredet werde. So etwas erlebe ich nur in diesem Forum! Aber da gehört das ja einfach dazu – gewissermaßen
die persönliche Note! Meine „normale“ Umwelt – dienstlich wie privat – ist völlig unkompliziert und
hat keine Probleme mit meinem Partner und mir. (Wir haben glücklicherweise auch keine Mitbewohner wie
z.B. Bruder Theophil, matt2 oder Konsorten.)
@Sozialkatholisch „Das größte Problem ist aber auch da, das praktizierte Homosexualität nicht mehr
als Sünde gesehen wird, genauso wie OneNightstands, wilde Ehe, Partnertausch etc.“ Hallo Sozialkatholisch –
ich möchte wohl gerne wissen, was Sie sich unter einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft vorstellen!
Meinen Sie, dass da der Sex eine andere oder eine größere Rolle spielt, als in Ihrer Ehe? (Dieselbe
Frage geht auch an viele andere in diesem Forum, deren Denken und Vorstellungsvermögen ausschließlich
um Sex kreist.)
@Nachtlaterne Hallo Nachtlaterne, Sie schreiben zu Recht: „wir leben in einer maßlos sexualisierten welt,
richtiger: in einer pornowelt. proteste gegen diese wahnsinnige menschenverachtung wird von gar zu vielen
nur mit einen süffisanten lächeln und blöden sprüchen quitiert. und überhaut: wer will schon in die
prüden 50er zurück, da sind die porno- und abtzreibungsachtunsechziger doch viel angenehmer , anregender
und akzeptabler. wir haben den wert der treue vergessen! wir haben echten trost vor lauter falschen tröstern
vergessen!“ Auch heute möchte ich Ihnen noch einmal schreiben, dass die Wirklichkeit homosexueller Menschen
aber nicht gleichgesetzt werden kann mit dem, was Sie – zu Recht – kritisieren. Ihre Einträge bei kreuz.net
erwecken den Eindruck, als wenn die von Ihnen geschilderte „miese“ schwule Welt die einzige schwule Welt
ist. Eben das stimmt aber nicht. Sie verbreiten damit immer noch bestehende Vorurteile. Als Christen protestieren
wir gegen Schund und Schmutz – auch auf dem Gebiet der Sexualität. Aber als Christen haben wir auch zu
sehen, dass es nicht nur um Potest geht, sondern auch darum, uns dafür einzusetzen, dass Menschen verantwortungs-
und liebevoll miteinander umgehen. Es wäre eine Anmaßung, zu meinen, nur heterosexuelle Menschen könnten
oder täten das!
Respekt und Toleranz Auf der Internetseite des Kongresses Christival 2008 in Bremen (www.christival.de)
schreibt Bundesministerin Frau Dr. von der Leyen als Schirmherrin dieser Veranstaltung: „Ich schätze
die wertvolle und wertgebundene Arbeit der christlichen Jugendverbände. Angesichts der vielfältigen
Anforderungen, denen Jugendliche heutzutage begegnen müssen, ist die Grundlage des christlichen Glaubens
besonders wertvoll. Ich freue mich über das Christival 2008 in Bremen und wünsche den Teilnehmern erlebnisreiche
und gute Begegnungen.“ Selber in einem christlichen Jugendverband aufgewachsen, habe ich dort Werte vermittelt
bekommen, die mir nach wie vor wichtig sind. Das auf dem Christival angebotene Seminar „Homosexualität
verstehen – Chance zur Veränderung“ sollte Jugendlichen „Hilfestellung zum Ausstieg aus der Homosexualität“
geben. Es wurde von der Offensive junger Christen (OJC) und dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft
(DIJG), vertreten durch Frau Dr. Vonholdt, verantwortet. Beide betrachten homosexuelle Menschen als grundsätzlich
gestört und benachteiligt; sie würden als Christen unter ihrer Homosexualität „leiden“, die bei entsprechender
Hilfestellung aber „überwindbar“ sei. Gespräche darüber, dass solche Verallgemeinerungen nicht zulässig
seien, werden von Frau Dr. Vonholdt kategorisch abgelehnt. Eine Veranstaltung wie das Christival soll
aber Respekt und Toleranz gegenüber menschlicher Vielfalt bezeugen und Schwule und Lesben ganz selbstverständlich
mit einbeziehen.
#43 Gerhard 10:50:35 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@matt2 Ja, lieber matt2, bei Ihnen zeigt sich die unüberwindliche Schranke, die manche „frommen“ Hetero-Katholiken
ihren homosexuellen Mitmenschen gegenüber haben, besonders deutlich. Genauso, wie Sie die homosexuelle
„Unzucht“ verurteilen, verurteile ich die homosexuelle und die heterosexuelle „Unzucht“! Und ebensowenig,
wie eine liebende Beziehung zweier Hetero-Menschen zueinander in jedem Fall „Unzucht“ ist, ist das eine
liebende Beziehung zweier Homo-Menschen zueinander. Das verstehen fromme Heteros, wie Sie, aber nicht –
und wenn Ihnen das jemand sagt, der das aus eigener Erfahrung bezeugen kann, dann sagen Sie trotzig: Was
ich nicht nachvollziehen kann, das gibt es für mich nicht.
#35 Gerhard 10:30:39 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Hilfestellung statt „Ausstieg“ Es ist ja ganz sicher nicht nur Volker Beck, der Erfahrungen mit dem Deutschen
Institut für Jugend und Gesellschaft gemacht hat und der darum weiss, was die Teilnehmer an dem Seminar
erwartet hätte. Statt Hilfestellung zu bekommen, mit der eigenen Sexualität verantwortlich umzugehen,
wäre den Teilnehmern nur umsomehr eingebläut worden, wie verwerflich es doch ist, die Liebe zu einem
Menschen – in ihrem Fall einen Menschen gleichen Geschlechts – körperlichen Ausdruck finden zu lassen.
Negative Ausformungen sexuellen Verhaltens werden beim DIJG – genauso wie hier bei kreuz.net – bei homosexuellen
Menschen völlig undifferenziert verallgemeinert. Wer das macht, ist gewiss nicht der richtige Ansprechpartner
für Menschen, die Fragen im Blick auf ihre (Homo-)Sexualität haben.
Ein Katholik hat keine Achtung für Fehler, Sünden und Schwäche… …er sollte aber sehr wohl Achtung
vor zwei Menschen haben, die in Liebe und Verantwortung miteinander leben. Und die gibt es nicht nur unter
heterosexuellen Menschen – auch wenn Sie das noch so sehr bestreiten, matt2!
#308 Gerhard 18:14:20 | Dienstag, 20. November 2007
Persönlich gemachte Erfahrungen Vor 45 Jahren, als an eine „Schwulen-Lobby“ noch nicht im Entferntesten
zu denken war, äußerte sich der heterosexuelle christliche Arzt und Eheberater Bovet in einem „Grundriss
für Ärzte, Seelsorger, Eheberater und denkende Eheleute“ zur Heilbarkeit der Homosexualität folgendermaßen:
>Wenn wir schon das Paar in seinen verschiedenen Aspekten untersuchen, dann müssen wir auch der zunächst
merkwürdig anmutenden Tatsache gedenken, dass es auch gleichgeschlechtliche Paare gibt, deren Partner
füreinander ziemlich genau die gleichen Gefühle haben wie üblicherweise Mann und Frau zueinander.<
>Die Erfahrung zeigt, dass es solche Paare gibt, die den Kriterien der Liebe, Treue und geistigen Vertiefung
entsprechen und von den Partnern durchaus als Gegenstück einer Ehe empfunden werden.< >Sowohl ethisch
als auch sozial ist das erstrebenswerte Ziel eine Dauerfreundschaft zweier Homophiler, in der Liebe, Treue,
geistige Gemeinschaft und gegenseitige Förderung in vergleichbarer Weise erlebt werden wie in der Ehe.<
>Ab und zu wird – sogar von Ärzten! – den Homophilen der Rat erteilt, sie sollten heiraten, um „auf andere
Gedanken zu kommen“. Das ist ziemlich das Verkehrteste, was man ihnen raten kann, ja, im Hinblick auf
die Folgen für die Ehe und Familie ist ein solcher Rat geradezu ein Verbrechen. Die Ehe ist ganz allgemein
kein Sanatorium, erst recht nicht für Homophile.<
Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied „…Länder und Gesellschaften, in denen die Homo-Unzucht als
angeblich normal akzeptiert wird.“ Homo-Unzucht und Hetero-Unzucht sind leider beide sehr verbreitet.
Sie werden vielfach offensichtlich als unvermeidbar hingenommen. Wenn es in dem Artikel heisst, dass es
Länder und Gesellschaften gibt, in denen die „Homo-Unzucht als angeblich normal akzeptiert“ wird, dann
ist damit wahrscheinlich gemeint, dass es solche Länder gibt, in denen homosexuelle Menschen als Menschen
wie alle anderen betrachtet und akzeptiert werden. Das ist ein kleiner, aber sehr wichtiger Unterschied!
#209 Gerhard 18:53:32 | Dienstag, 30. Oktober 2007
@ matt2 Wenn man die Einträge von Leser matt2 in diesem Forum liest, fragt man sich, ob seine sexuellen
Fantasien es ihm wohl unmöglich machen, homosexuelle Menschen auch unter anderen Gesichtspunkten als
nur dem sexueller Praktiken zu sehen. Dies ist eine äußerst eingeschränkte Sichtweise, die nur jemand
haben kann, der sich nicht vorstellen kann, dass homosexuelle Menschen genauso unterschiedlich miteinander
umgehen, wie heterosexuelle, und dass sie einander genauso lieben können, wie heterosexuelle.
#205 Gerhard 18:33:19 | Dienstag, 30. Oktober 2007
Sehr obskurantistisch! Homosexualität ist heilbar – Heterosexualität auch? Wenn etwas heilbar ist, dann
ist es nicht „die Homosexualität“ oder „die Heterosexualität“! Wohl aber können homo- wie heterosexuelle
Menschen unter Störungen ihres Gefühlslebens leiden, die sie belasten und deretwegen sie therapeutische
Hilfe in Anspruch nehmen können und dürfen. Dies sollte eine Redaktion, die fast täglich Artikel zum
Thema Sexualität im Allgemeinen und Homosexualität im Besonderen bringt, eigentlich wissen und darum
auch beherzigen können! Wenn man den obenstehenden Artikel liest, hat man allerdings den Eindruck, dass
der von kreuz.net so heftig beschworenen „obskurantistischen Homo-Lobby“ (eine wunderschöne Wortschöpfung!)
eine mindestens ebenso „obskurantistische“ Hetero-Lobby gegenübersteht, zu deren größten Vertretern
kreuz.net zu gehören scheint. :&) :)3
#265 Gerhard 19:01:06 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
Widerlich Es gibt widerliche Milieus, in denen Homosexuelle sich tummeln, und es gibt ebensolche widerlichen
Milieus, in denen sich Heterosexuelle tummeln. Was aber mindestens genauso widerlich ist, ist, wenn kreuz.net
den Eindruck zu vermitteln versucht, dass bestimmte Milieus „typisch“ wären, so, als wenn es daneben
nichts anderes gäbe!
@ nonnobisdomine „Die Schismatiker, Häretiker und Apostaten, die aus der Lutherischen Tradition hervorgegangen
sind, haben nur eine Möglichkeit: Die Rückkehr in die Einheit mit der römisch-katholischen Kirche. –
Nicht mehr und nicht weniger.“ Dies werden sie aber ganz gewiss nicht tun, wenn ebensolche Schismatiker,
Häretiker und Apostaten, die aus der römisch-katholischen Tradition hervorgegangen sind, das große
Wort führen!
Homo-Perversionen Natürlich kann man immer wieder aufs Neue von „Homo-Perversionen“ sprechen und die
tollsten Bilder zeigen, um zu beweisen, was es hier alles an Abstoßendem gibt. Man kann so tun, als wenn
sich die Welt der Homosexuellen auf das beschränkte, was in kreuz.net gezeigt wird. Die Perversionen,
über die kreuz.net berichtet, sind aber keineswegs ein Abbild dafür, was das Ganze homosexuelles Lebens
ausmacht. Homosexuelle leben genauso unterschiedlich, wie Heterosexuelle. Homosexuelle haben genauso unterschiedliche
Wertvorstellungen, wie Heterosexuelle. Unter Homosexuellen wie Heterosexuellen gibt es Christen und Nichtchristen.
Homo- wie Heterosexuelle können ein Leben in Ehrfurcht vor dem anderen Menschen, vor ihrem Partner und
vor Gott führen. Leider wird dies bei kreuz.net bewusst ausgeblendet.
#15 Gerhard 23:43:01 | Samstag, 29. September 2007
Enthaltsamkeit Hurrah – endlich ist die Menschheit gezwungen, sich an dem zu orientieren, was der Papst
immer wieder sagt: Enthaltsamkeit – und noch einmal Enthaltsamkeit. Wer sich daran nicht hält, kommt
unweigerlich um – mit oder ohne Kondom! Wer nicht auf den Papst hören will, muss eben fühlen, d.h. elendiglich
sterben! P.S. Wer mag wohl das Patent auf das erwähnte aidsverseuchte Kondom haben? Doch wohl der, der
sich über diese Meldung – wenn sie denn stimmen sollte – am meisten freut!
#50 Gerhard 08:12:35 | Freitag, 28. September 2007
Ungewohnte Töne Ungewohnte Töne in einem Gottesdienst müssen nicht schlecht sein und bedeuten auch
keine Abwertung gewohnter Töne. Eine Vielfalt – auch der Gottesdienstformen – zeugt von Lebendigkeit.
Darum freue ich mich über solche Vielfalt, die dieser Artikel allerdings anzuprangern scheint. Die Jugendlichen,
die diesen Gottesdienst mitgestaltet haben, waren ganz offensichtlich mit Freude dabei. Und wenn das Verbindende
der Konfessionen mehr betont wurde, als das Trennende, dann ist das ein hoffnungsvolles Zeichen.
#8 Gerhard 17:18:06 | Donnerstag, 27. September 2007
Anglikaner und Homo-Ideologie Weder gibt es eine „Homo-Ideologie“ noch gibt es eine „Hetero-Ideologie“.
Wohl aber gibt es homosexuelle Menschen und heterosexuelle Menschen. Für beide gibt es auch keinen für
sie in besonderer Weise „charakteristischen Lebensstil“ – auch wenn kreuz.net dies noch so sehr glauben
machen möchte. Sollte allerdings das, was kreuz.net hier macht, möglicherweise einer „Hetero“-Ideologie
zugeordnet werden können, dann wäre dem eine „christliche“ Ideologie entgegenzusetzen, die den Menschen,
auch den homosexuellen Menschen, in seiner Ganzheit sieht – und nicht nur in negativen Teilaspekten. Die
anglikanische Kirchengemeinschaft hat auch den homosexuellen Menschen in dieser Ganzheit sehen können.
Sie hat geseheh, dass auch der homosexuelle Mensch auf ein ‘‘Gegenstück“ angewiesen ist, das zu ihm passt –
nicht mehr und nicht weniger, als ein heterosexueller Mensch. Von daher ist es bedauerlich, dass eine
„Mehrheit“, die diesen weiten Blick nicht hat, mit Spaltung droht, statt sich die Augen öffnen zu lassen.
#96 Gerhard 16:35:47 | Donnerstag, 27. September 2007
Homo-Zensur? Wer meint, Unmoral und sexuelle Ausschweifung seien kennzeichnend für homosexuelle Menschen,
der irrt. Weder für homo- noch für heterosexuelle Menschen ist ein bestimmter „Lebensstil“ charakteristisch.
Man kann sich für einen Lebensstil entscheiden, nicht aber dafür, homo- oder heterosexuell zu sein.
Als homo- wie als heterosexuell geprägte Christen wissen wir um unsere eigene Unzulänglichkeit. Von
daher verbietet es sich von selber, sich als Heterosexueller als einen „besseren“ Christen hinzustellen –
nach dem Motto: Ich danke Dir Gott, dass ich nicht so bin, wie die anderen! Für die, die es interessiert,
hier der Hinweis auf einen Artikel, der aufzeigt, dass Christsein und Homosexuellsein www.kirchentag2007.de/…erendipity/index.php?/archives/197-…
einander keineswegs auschließen müssen.
Einfühlungsvermögen Liebe kreuz.net-Redaktion, ich bin angenehm überrascht, dass Sie obigen Text in
Ihrem Forum veröffentlicht haben! Und noch überraschter war ich, als ich nach Kontaktaufnahme mit dem
Verfasser von eben diesem erfuhr, dass er gar kein evangelischer Pfarrer, sondern röm.-katholischer Christ
sei, der versucht habe, sich in die Situation eines evangelischen Pfarrers hineinzuversetzen. Ich finde,
dass ihm das recht gut gelungen ist!
Bekenntnis Ich freue mich über jeden Priester, der die Liebe eines anderen Menschen erfahren darf und
sich zu dieser Liebe auch bekennt! Als Mensch bleibt er derselbe, der er auch vorher war. Und auch als
Priester könnte er seinen Dienst mindestens genauso gut ausüben, wenn man ihn ließe. (Verheirate Priester
gibt es in Ausnahmefällen ja bereits.) Aber leider ist das immer noch nicht gewünscht.
Schmuddel-Ecke Homo-Unzucht hat tatsächlich das gleiche widerliche Gesicht, wie die Hetero-Unzucht! (Letztere
gibt es ja ganz genauso!) Und ebenso widerlich ist es, wenn kreuz.net solche Themen immer wieder mit großer
Wonne breit tritt! Warum kommt nicht zur Abwechselung auch in kreuz.net mal ein Bericht darüber, dass
Homosexuelle keineswegs alle in die so gerne propagierte „Schmuddelecke“ gesteckt werden können, sondern
in ihrem Leben genau solche unterschiedlichen Wertvorstellungen vertreten, wie Heterosexuelle? Aber nein –
kreuz.net versucht mit aller Macht, ein Bild homosexueller Menschen in die Köpfe frommer Christen zu
hämmern, das Vorurteile nicht nur verstärkt, sondern neu zu schaffen bemüht ist. Die Redaktion sollte
sich schämen!
Tabuthema Wenn zölibatär zu leben gleichbedeutend ist mit einem Verzicht auf jegliche Äußerung von
Sexualität, dann zeigt dieses Beispiel einmal mehr, wohin es führen kann, wenn Sexualität ein Tabuthema
ist. Eine gesunde Sexualität sollte in eine verantwortlich gelebte Partnerschaft eingebettet sein können.
Diese aber wird Priestern und Ordensleuten verwehrt, die im Nachhinein für sich selber feststellen müssen,
dass sie eben doch nicht zölibatär leben können.
Homo-Perversionen Es ist doch zu schön, den Blick immer wieder auf „Homo-Perversionen“ hinzulenken und
dies mit den tollsten Bildern untermalen zu können! Homosexuelle Menschen ausschließlich unter diesem
Blickwinkel zu sehen und vorzuführen, ist der gleiche Schwachsinn, als wenn man heterosexuelle Menschen
ausschließlich aus dem Blickwinkel von „Hetero-Perversionen“ (die es natürlich genauso gibt), betrachten
würde. Aber das ist nun mal die Masche von kreuz.net, die sich auch nicht ändern wird. Damit muss man
sich abfinden, statt sich darüber zu ärgern.
An DieFidele Ein Priesteramtskandidat weiss, dass er zölibatär zu leben hat, und ich bin überzeugt
davon, dass er auch die gute Absicht, das zu tun! Eine „edlere“, höherwertige Lebensform geht er damit
aber ganz sicher nicht ein. Den Sinn des Zölibats sehe ich in erster Linie nicht darin, voll seinem Amt
zur Verfügung stehen zu können, sondern darin, Kosten für den Unterhalt einer Familie einzusparen.
Von daher hat es mit „Moral“ oder dem Brechen eines Versprechens nichts zu tun, wenn ein Priester heiratet.
Es handelt es um eine reine „Formsache“, die jederzeit änderbar ist!
@ Rudolfus Pfarrer Walch steht zu Ehe und Familie. Und das ist sehr positiv! Ehe und Familie sind sicherlich
Gott wohlgefälliger, als ein zölibatäres Leben, das mehr oder weniger „übergestülpt“ ist. Zölibat
ja – aber nur, wenn er von innen heraus kommt und einem wirklichen eigenen Anliegen entspringt; nicht
aber, wenn er als „Erwartung“ an einen Menschen gestellt wird.
Atmosphäre der Unzucht?? Pfr. Walch lebte bereits seit Jahren mit einer Familie, ohne dass dies zu Beanstandungen
seines priesterlichen Dienstes geführt hätte. Dies ist der beste Beweis dafür, dass eine Familie keine
grundsätzliche Einschränkung des priesterlichen Dienstes bedeutet, dass man also auch ohne Zölibat
ein guter Priester sein kann! In seiner Gemeinde war Pfr. Walch jedenfalls sowohl als Ehemann und Familienvater
als auch als Seelsorger beliebt, wie der Bericht in der Tiroler Tageszeitung www.tirol.com/…bruck/66650/index.do
vom 1. August zeigt. Dass ein und dieselbe Situation völlig unterschiedlich dargestellt werden kann,
machen die beiden Berichte aus kreuz.net und aus der Tiroler Tageszeitung wieder einmal mehr als deutlich!
Fundiertes Wissen – natürlich völlig wertfrei! Es ist doch einfach unglaublich, was sich die „Homo-Lobby“
heutzutage alles erlauben kann! Unsere gesamte Gesellschaft wird durch sie dominiert und unterdrückt!
Es wird nicht mehr lange dauern, und die deutsche Bevölkerung ist ausgestorben, weil alle homosexuell
geworden sind und es keine Kinder mehr gibt. Aber zum Glück gibt es ja noch kreuz.net, das sich dieser
Entwicklung entschlossen entgegenstellt und die Bevölkerung „aufklärt“, was es mit der Homosexualität
auf sich hat. Fachleute, die ganz sicher fundierte Erkenntnisse darüber haben, was es heißt, homosexuell
zu sein und was das für homosexuelle Menschen bedeutet, finden sich bei kreuz.net erstaunlicherweise
zuhauf! Und es gibt ja so herrlich viele Bilder, mit denen man seine „begründeten“ Thesen „belegen“ kann!
Wissen, wo es lang geht! Wie froh und dankbar dürfen wir doch sein, dass es so viele glaubenstreue Katholiken
gibt, die mit dem Gesamtzeugnis ihres Lebens noch die „echten“ Christen verkörpern. Sie wissen, wie man
sich zu verhalten hat und sind ein Vorbild für alle anderen! Der Verfasser obigen Artikels scheint ein
ganz besonders frommer und vorbildlicher Christ zu sein, der sich vollkommen an dem orientiert, was Jesus
uns vorgelebt hat! Dank sei gott, dass es noch solche frommen Männer gibt!
Allzu lockerer Umgang mit der Sexualität Sicher gibt es auch heute noch Jugendliche, die sich vornehmen,
ihre Sexualität erst in einer festen Beziehung (Ehe) zu leben. Ich denke aber, dass diese in der Minderheit
sind. Eine „Sexualisierung“ unserer Gesellschaft ist wohl nicht zu leugnen – weder bei Homo- noch bei
Heterosexuellen. (Dass solche Sexualisierung bei Homosexuellen natürlich genausowenig verallgemeinert
werden kann wie bei Heterosexuellen, scheint manchen Lesern dieses Forums immer noch nicht klar zu sein!)
Im Augenblick sind die Zeitungen voll von Kommentaren zur Inhaftierung eines jungen Deutschen, der in
der Türkei eine Minderjährige missbraucht haben soll. Wenn ich auch absolut kein Christa-Meves-Fan bin,
so sollte ihr Artikel „Der selbstverständliche Jugendsex“ www.kath.net/detail.php?id=17220, den sie aus
diesem Anlass schrieb, doch zu denken geben.
Wunder im kreuz.net-Forum! Gerade habe ich zu meiner großen Überraschung den Eintrag von >Büßer< vom
11.6., 10:27 Uhr, entdeckt. So geschehen also auch bei kreuz.net-Usern tatsächlich noch Wunder! Anders
kann ich die Sinneswandlung von >Büßer< nicht verstehen! Vielleicht waren die vielen Einträge homosexueller
Christen, die zum Nachdenken und zum Überdenken eigener Vorurteile auffordern wollten, doch nicht ganz
umsonst?! Ich wünsche Leser >Büßer< und seiner Frau Gottes Segen auf dem – hoffentlich weiterhin gemeinsamen –
Lebensweg! :)3
Tollhaus Man kann noch so oft an die Vernunft mancher Stamm-User hier in kreuz.net appellieren – es hilft
alles nichts! Alles, was sie irgendwann einmal über negative Verhaltensweisen schwuler Männer gehört
oder gelesen haben, projizieren sie mit größter Selbstverständlichkeit auf alle Schwulen! Weder die
Verfasser der Artikel zu homosexueller Thematik noch ein Großteil der „Stamm-User“ ist in der Lage, zu
differenzieren, so wie sie das bei sog. „heterosexuellen“ Menschen doch auch können. Dass Schwule nicht
mehr und nicht weniger „lustbetont“ leben als Heteros, erscheint vielen einfach unvorstellbar! Wie viele
nachdenkenswerte Äußerungen gleichgeschlechtlich empfindender Leser gibt es hier seit langem, die jederzeit
nachlesbar sind. Aber da werden die Augen, Ohren und Herzen ganz, ganz fest verschlossen, damit ja das
eigene, theoretische, angeblich katholische Weltbild ja nicht erschüttert wird! Man möchte mit seinen
Vorurteilen unter sich bleiben.
@ Bruder Theophil Ihr Eintrag von 22:27 Uhr zeigt, dass Sie zu genau den Heterosexuellen gehören, die
Holger Doetsch in seinem Artikel in der ZEIT gemeint hat – zu denen nämlich, die homosexuelle Menschen
lediglich auf sexuelle Praktiken reduzieren können, und dabei nicht einmal wissen, ob solche von ihnen
tatsächlich praktiziert werden. Das ist ein ausgesprochenes Armutszeugnis, das Sie sich damit ausstellen.
Für kreuznet’ler leider „typisch“. Es gibt glücklicherweise aber auch bekennende Katholiken, die etwas
weiter denken (können). Über diese wird in kreuz.net auch immer wieder berichtet, wenn auch mit dem
offenen oder versteckten Hnweis darauf, wie es doch mit der katholischen Kirche immer mehr bergab geht.
Diesen Hinweis darf man wohl getrost überhören.
Fromme Heterosexuelle Am 18. August 1995 stellt Holger Doetsch, damaliger Pressesprecher der CDU-Fraktion
im Landtag von Brandenburg, in einem Artikel in der ZEIT fest: „In den Augen vieler Heterosexueller (beschränkt
sich) das homosexuelle Leben auf den Geschlechtsakt. Das bekannteste und erniedrigendste Schimpfwort über
Schwule beweist dies. Dass Schwule aber wie Heterosexuelle lieben und leiden, dass sie wie sie Geborgenheit
und Anerkennung brauchen, zumeist die gleichen Probleme im Alltag zu bewältigen haben – dies fließt
in die Bewertung des schwulen Lebens oft nicht ein.“ Zu den vielen von Holger Doetsch erwähnten Heterosexuellen
gehören leider immer noch etliche der Artikelschreiber in kreuz.net sowie eine Vielzahl frommer Katholiken,
die hier posten.
Austausch und Information Nach der Veranstaltung soll Zeit für persönlichen Austausch bei Getränken
und Buffet sein. Die angebliche Informationsveranstaltung wird jeweils von zwei Referenten gehalten, wobei
einer der jeweils besuchten Konfession nahesteht. Die Schreiber der kreuz.net-Artikel zum Thema Homosexualität
zeichnen sich dadurch aus, dass sie ganz gezielt einseitige und voreingenommene Information über homosexuelle
Menschen und homosexuelles Leben verbreiten. Wie gut täte es ihnen, eine solche Veranstaltung schweizerischer
homosexueller Christen zu besuchen, um im sich Gespräch miteinander endlich von den Horrorbildern zu
verabschieden, die in diesem Forum immer wieder genüsslich verbreitet werden!
Unmoral und Gier Nun suchten – und fanden – einige anglikanischen Bischöfe die Wurzel des Übels. Sie
erklärten, daß die Menschen selber schuld seien. Gott strafe sie für ihre Unmoral und ihre Gier. Unmoral
und Gier – man höre und staune – gibt es bei den Menschen unabhängig davon. ob sie homo- oder heterosexuell
sind! Und heterosexuelle Unzucht ist um keinen Deut besser, als homosexuelle Unzucht! Wenn es Unmoral,
Gier und sexuelle Unzucht gibt, heißt das aber nicht, dass es deswegen nicht auch die Liebe zwischen
zwei Menschen gibt – ebenfalls unabhängig davon, ob sie homo- oder heterosexuell sind! Aber kreuz.net
will es eben immer besser wissen! Warum? Mangels besseren Wissens!
Unrealistisches Wunschdenken Wer in der Kirche Verantwortung trägt, muss so tun, als sei bei ihm alles
in Ordnung! Von ihm wird erwartet, dass er Probleme unter den Teppich kehrt, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen
und zu einer Lösung zu finden, wie Bischöfin Käßmann es ehrlicherweise gemacht hat. Wer in der Kirche
Verantwortung trägt, muss sich vom normalen Kirchenvolk unterscheiden und einige Zentimeter über dem
Erdboden schweben! – Wann lernen wir es endlich, solch unrealistisches Wunschdenken abzulegen?!
Unermüdliche Propaganda Es gibt homosexuelle und heterosexuelle Menschen, die unmoralisch leben. Und
es gibt homosexuelle und heterosexuelle Menschen, die nicht unmoralisch leben. Die Verfasser der Artikel
in kreuz.net sowie eine Vielzahl derer, die in kreuz.net posten, können und wollen sich das nicht vorstellen.
Sie propagieren ganz bewußt ein Bild homosexueller Menschen, das negative Ausformungen betont und als
charakteristisch hinzustellen versucht. Da ist es tröstlich, über kreuz.net davon zu erfahren, dass
nicht alle Katholiken solcher Propaganda verfallen sind. Auch in der katholischen Kirche werden Gottesdienste
für homosexuelle Christen und ihre Angehörigen gefeiert – nicht nur in Aachen www.kreuz.net/…ticle.5348-page.html
und in Frankfurt www.kreuz.net/4297.html. o^/
– nicht nur ein „sogenannter“ Gottesdienst! Gerade jetzt findet der Gottesdienst in Aachen statt, zu dem
„Schwule und Lesben, ihre Freundinnen und Freunde, Christen und andere Interessierte“ eingeladen sind.
Ich freue mich, dass kreuz.net darüber berichtet, dass dieser Gottesdienst heute stattfinden darf. (Die
Anmaßung, von einem „sogenannten“ Gottesdienst zu sprechen, gehört bei kreuz.net leider dazu!) Aber
was soll das Bild, das als Untermalung dazugegeben wurde? Schwule und Lesben, die „die Kirche verhöhnen“,
werden diesen Gottesdienst sicher nicht besuchen! Sie haben mit der Kirche und mit solchen Christen, die
den erwähnten Gottesdienst besuchen, ganz sicher nichts gemeinsam. Warum also Positives schlecht reden
und mit völlig unpassenden Bildern und Untertiteln einen falschen Eindruck zu vermitteln versuchen?
Die Sünde Sodoms „Ferner wollen sie, daß die Sünde Sodoms im Schulunterricht positiv dargestellt werde.“
Die Sünde Sodoms kann gar nicht positiv dargestellt werden, da hier verurteilenswerte Auswüchse eines
Verhaltens geschildert werden! Homo- wie heterosexuelle Menschen sind in gleicher Weise dazu aufgefordert,
ihre Sexualität zuchtvoll zu leben. Ein zuchtloses Verhalten ist in jedem Fall zu verurteilen. Wer ein
solches Verhalten homosexuellen Menschen aber generell unterstellt, so wie es in kreuz.net geschieht,
ist ein Lügner.
Homosexualisierung „In Litauen und Lettland betreibt die EU derzeit durch massive Geldzahlungen eine Homosexualisierung
der Gesellschaft.“ Von einer „Homosexualisierung“ der Gesellschaft kann gar nicht gesprochen werden, da
eine solche genausowenig möglich ist, wie eine „Heterosexualisierung“. Was aber in Litauen und Lettland
genauso dringend nötig ist, wie im kreuz.net-Forum, ist die Überwindung von Vorurteilen, die Homosexualität
mit Egoismus und Verantwortungslosigkeit gleichsetzt. Werte, die für unsere Gesellschaft wichtig sind,
können von allen Bürgern des Staates umgesetzt werden oder auch nicht. Heterosexuelle haben da keine
Privilegien vor Homosexuellen!
Gefundenes Fressen Ist es nicht herrlich, dass es immer wieder solche Beispiele gibt, die man genüßlich
veröffentlichen kann? Beispiele dafür, dass Homosexualität sich auch in anderer Weise darstellen kann,
werden geflissentlich übergangen!
Entgleisungen „Dann brüllten sie Beleidigungen, Gotteslästerungen und weitere Verbalangriffe gegen die
Gläubigen in der Kathedrale, den Präsidenten der italienischen Bischofskonferenz, Mons. Angelo Bagnasco,
und den Papst.“ Solche Entgleisungen kann ich keineswegs für gut heißen, wundere mich allerdings nicht
über sie. Wenn jemand regelmäßig die Beiträge in kreuz.net liest, dann weiss er, was ich damit meine.
Kampf der sexuellen Verderbnis, aber auch der Unwissenheit mancher Menschen Der Kampf gegen sexuelle Verderbnis
und die Auseinandersetzung mit der Frage einer homosexuellen Prägung sind zwei Paar Stiefel! Wenn unter
„Homo-Propaganda“ das Werben um sexuelle Freizügigkeit verstanden wird, dann ist es sicher richtig, dem
einen Riegel vorzuschieben. Wenn aber sexuelle Beliebigkeit als ein spezifisch homosexuelles Problem hingestellt
wird, dann ist das falsch und verleumderisch! Homosexuelle wie heterosexuelle Menschen können sexueller
Verderbnis verfallen, können sich ihr aber auch entgegenstellen. Alle miteinander sind wir als Christen
in gleicher Weise zu einem Leben in gegenseitiger Verantwortung aufgefordert. Hier sehe ich eine Aufgabe
für uns alle – ganz besonders für unsere Kirche. Eine Segnung gleichgeschlechtlicher Lebenspartner,
wie sie am Schluss dieses Artikels angesprochen wurde, segnet keineswegs eine „Liderlichkeit der Homo-Unzüchtigen“,
sondern ein Leben, das sich solcher Liderlichkeit gerade entgegenstellt, indem die Partner sich füreinander
und für ein Leben in gegenseitiger Liebe und Verantwortung entschieden haben. Das, was VirFortis hier
gerade von sich gegeben hat, ist Ausdruck einer völligen Unkenntnis darüber, was eine homosexuelle Prägung
bedeutet. Entsprechende Lesereinträge hierzu sind an ihm vorübergegangen, weil er nicht glauben will,
was seiner Meinung nach nicht sein kann, aber dennoch ist.
@ matt2 Lieber matt2, Unzucht ist Unzucht und Liebe ist Liebe – bei homosexuellen Menschen genauso, wie
bei heterosexuellen. Hier wie dort gilt es zu differenzieren – was Sie ganz offensichtlich nicht können.
Stattdessen holen Sie zu pauschalen Rundumschlägen aus und meinen, dies Ihrem christlichen Glauben schuldig
zu sein.
Schändliche Leidenschaften Von einem Menschen lediglich zu wissen, dass er homo- oder heterosexuell ist,
läßt keine Rückschlüsse auf dessen persönliche Lebensführung zu! Homo- wie heterosexuelle Menschen
können zölibatär wie auch in sexueller Ausschweifung leben. Homo- wie heterosexuelle Menschen können
aber auch die Liebe eines anderen Menschen als von Gott geschenkten Gegenübers erleben, für die sie
IHM danken und IHN um seine Begleitung auf einem möglichen gemeinsamen Lebensweg bitten können. Wenn
für Menschen der Segen Gottes erbeten wird, dann nicht gleichzeitig für irgendwelche Sexualpraktiken,
die diese möglicherweise ausüben könnten! Leider werden im Blick auf homosexuelle Menschen gerne negative
Verallgemeinerungen vorgenommen – ganz besonders in „frommen“ kirchlichen Kreisen. Kreuz.net sorgt dafür,
dass diese Verallgemeinerungen als allgemeingültig empfunden werden und hat zur Untermalung stets die
„passenden“ Fotos oder Fotomeilen zur Hand.
Ernst genommener Witz? Dass es dem Menschen besser bekommt, auf den Genuss von Schweinefleisch zu verzichten,
ist schon seit langem bekannt – wenn sich auch die wenigsten daran halten. Es mag auch durchaus „gesünder“
sein, ohne (Schweine-)Fleisch auszukommen. Dass die Homo- oder Heterosexualität des Menschen vom Genuss
von Schweinefleisch abhängig sein soll, ist dagegen ein Witz! Es gibt auch homosexuelle Vegetarier –
und sogar homosexuelle Muslime!
Skandalon Eine Internetseite ist natürlich in keinem Fall mit einer Kirche gleichzusetzen – sie kann
aber die grundsätzliche Position der betreffenden Kirche, für die sie tätig zu sein vorgibt, vertreten.
Wenn die bei kreuz.net vertretene Position die Position der röm.-kath. Kirche wäre, dann wäre das ein
Skandal. Dann würde ich jeden verstehen, der eine solche „Kirche“ verläßt; sie hätte nichts mehr mit
dem zu tun, was Jesus uns verkündigt und vorgelebt hat!
Warum wohl? Josef Bossart, der Leiter der ‘Katholischen Internationalen Presseagentur Kipa’ mit Sitz in
Freiburg in der Schweiz, ist katholisch. Er erlitt nach der Lektüre eines ‘kreuz.net’-Artikels offenbar
einen Wutanfall. Wie gut, dass Herr Bossart damit deutlich macht, dass kreuz.net nicht mit der röm.-kath.
Kirche gleichzusetzen ist. Es ist doch noch nicht alles verloren. Vielen Dank, Herr Bossart!
Dazulernen ausgeschlossen. „Widernatürlicher Analverkehr“ und „Homosexualität“ scheinen für kreuz.net
und viele seiner Leser dasselbe zu sein. Wird es nicht endlich Zeit, hier mal etwas dazuzulernen?! Entsprechende
Postings gab es hierzu schon mehr als genug!
@ Bruder Theophil (heute 14:14 Uhr) Niemand will beschönigende Worte für widerwärtige Sünden finden.
Ich empfehle Ihnen aber, in sich zu gehen und darüber nachzudenken, ob dieses Pauschaldenken, das Sie
an den Tag legen, noch etwas mit Christentum zu tun hat.
Wer ist hier eigentlich schamlos? Als heterosexueller Katholik will man einfach nicht an eine „homosexuelle
Veranlagung“ glauben. Dass es die dennoch gibt, kann wohl niemand besser beurteilen, als jemand, der sich
selbst als homosexuell erlebt. Ich möchte nicht behaupten, dass ich deswegen „gegen die öffentliche
Moral“ agiere oder „die Lehre der Kirche bekämpfe“. Ich setze mich sehr wohl für eine öffentliche Moral
ein, um deren Einhaltung sich keineswegs nur sog. Heterosexuelle bemühen sollen! Aber es ist natürlich
schön und stärkt das Selbstbewußtsein, wenn man sagen kann: „Aber ich bin nicht so, wie diese da…“!
Sollte nicht die Sexualität in der katholischen Kirche überhaupt verboten werden? Einen schriftlichen
Dispens kann man sich geben lassen, wenn man sexuelle Kontakte nachweislich ausschließlich zur Zeugung
von Nachwuchs einsetzt! (Vielleicht bieten sich dafür auch kirchlich konzessionierte „Zuchtanstalten“
an?) Gut, dass es aber auch in der Kirche noch Realisten gibt wie Bischof Büchel. Nichts für ungut –
aber der Geist, der in diesem Artikel wieder einmal zum Ausdruck kommt, spricht Bände!
Was heißt „Heilung“? @ Unschuld Auf der Homepage von Wüstenstrom schreiben Markus Hoffmann und Stefan
Schmidt (unter „Aktuelle Themen“) in ihrer Stellungnahme www.wuestenstrom.de/…701/ArtikelinderZEIT zu
einem Artikel in der ZEIT www.wuestenstrom.de/…/200701/ZEIToriginal: „Wir erklärten Frau Kontny, dass
wir uns als Organisation, die auch auf dem Gebiet der Lebensberatung arbeitet, eine umfangreiche Selbstverpflichtung
www.wuestenstrom.de/…CS/-/Wirberuns/Ethik gegeben haben, nach der wir selbstverständlich ergebnisoffen
beraten, und die auch auf unserer Webseite veröffentlicht ist. Wir erklärten ihr unser Verständnis
von Veränderung im Bereich unterschiedlicher Lebensbereiche, auch der sexuellen Orientierung. Dazu zitierten
wir unterschiedliche Sexualwissenschaftler und Standardwerke der Psychiatrie. Moralische Fragen bezüglich
Homosexualität haben wir als nicht hinreichende Therapiemotivation dargestellt. Wir haben Frau Kontny
dargelegt, dass wir als Beratungsorganisation nicht allein auf dem Gebiet der Homosexualität Menschen
begleiten und dass wir es nicht als politische oder missionarische Aufgabe sehen, gegen Menschen, die
homosexuell leben, zu argumentieren. Wenngleich wir unsere Erfahrungen und unser Wissen über die Möglichkeiten
der Veränderung von Homosexualität selbstverständlich in den politischen Diskurs einbringen.“ @ Heggi
Auch Paulus hat nur die negativen Auswüchse sexueller Verhaltensweisen gesehen und sicherlich nicht gewusst,
dass Menschen auch mit einer gleichgeschlechtlichen Prägung verantwortlich leben und umgehen können.
Was ist Unzucht?! Wieso maßt sich der Verfasser dieses Artikels an, von Homo-„Unzüchtigen“ zu sprechen?
Was weiss er über deren Leben und über deren Lebensführung? Ob jemand ein zuchtvolles oder aber ein
unzüchtiges Leben führt, ist völlig unabhängig von seiner homo- oder heterosexuellen Prägung. Etwas
mehr Zurückhaltung und Respekt stünde einem Menschen, der Kommentare schreibt, wahrlich an!
Homo-Propaganda Wenn unter „Homo-Propaganda“ das Werben um sexuelle Freizügigkeit verstanden wird, dann
ist es sicher richtig, dem einen Riegel vorzuschieben. Wenn aber gleichzeitig dagegen vorgegangen werden
sollte, darüber aufzuklären, dass homosexuelle Menschen in ihrer diesbezüglichen Prägung nicht anders
zu bewerten sind, als heterosexuelle, dann wäre das falsch! Homo- wie heterosexuelle Menschen sind in
gleicher Weise zu einem Leben in gegenseitiger Verantwortung aufgefordert. Hier sehe ich eine Aufgabe
für uns alle – auch in der Kirche.
#395 Gerhard 12:45:54 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@ nonnobisdomine: Sündiges Tun Liebe(r) nonnobisdomine, ganz speziell für Sie möchte ich noch einmal
wiederholen: Als Homosexueller unterscheide ich mich von anderen Menschen nur dadurch, dass der Mensch,
den ich lieb habe, gleichen Geschlechts ist. Freundschaft allein ist keine Grundlage für eine Ehe, wohl
aber die Liebe zueinander, die körperliche Nähe und Zärtlichkeit einschließt und die auch homosexuelle
Menschen erleben dürfen. Von „Sünde“ kann hier nur der sprechen, der nicht weiss, was es heißt, einen
Menschen umfassend zu lieben. Teile der Kirche schüren immer noch das Vorurteil, dass Schwule zu solcher
Liebe nicht fähig seien. Da wird immer nur von „Verirrung“, „Unzucht“ und „Sünde“ gesprochen und nicht
gesehen, dass Gott auch einem homosexuellen Menschen den Partner schenken kann, der ihm entspricht! (Ich
spreche bei Homosexuellen nicht von ‘'„Ehe“, sehr wohl aber von einer Partnerschaft, die ähnlich verantwortungsvoll
gelebt werden kann!) Ich halte es für traurig und unverantwortlich, falsche Klischees in Internetforen,
die sich als „christlich“ bezeichnen, immer noch zu propagieren. Wenn Schwule und Lesben, die es ja besser
wissen müssen, das Gegenteil bezeugen, dann wird das einfach ignoriert, weil ja nicht sein kann, was
nicht sein darf! Zum Glück gibt es aber auch in der Kirche Christen, die ihre Vorurteile über Bord werfen
können. Ein Beispiel hierfür, über das ich mich freue, waren die Valentinsgottesdienste 2006 und 2007
im Wiener Stephansdom. Und es gibt mehr solch hoffnungsvoller Zeic!
#165 Gerhard 00:41:00 | Dienstag, 27. Februar 2007
Anmaßung Man darf die „verbindliche Beziehung zwischen Mann und Frau“ als „gedeihlichen Ort der Sexualität“
ansehen – der einzige gedeihliche Ort ist dies aber sicher nicht. Liebe und (körperliche) Zärtlichkeit
erleben nicht nur heterosexuelle Menschen. Wer behauptet, nur als heterosexueller Mensch dürfe man seine
Sexualität leben (und auch nur, wenn diese gleichzeitig in den Dienst der Fortpflanzung gestellt würde!),
der mag „homophob“ sein oder auch nicht – zumindest aber ist er sehr eingebildet! Gott hat sicherlich
niemanden von vornherein zu einem zölibatären Leben verpflichtet – auch Homosexuelle nicht. Das tut
nur die Kirche bzw. kreuz.net, wo die Liebe homosexueller Partner/innen zueinander mit „völliger sexueller
Freiheit“, „Unzucht“ und „Sünde“ gleichgesetzt wird.
Homo-Unzucht gegen Hetero-Liebe? Homosexuelle sind in der Regel genau wie alle anderen Menschen auch,
nur eben bei der Partnerwahl gleichgeschlechtlich orientiert. Als sich vor 35 Jahren ein sehr liebes,
christliches Mädchen in mich verliebte, konnte ich ihr nur sagen, dass ich sie sehr möge, aber nur als
„Freundin“. Sie ist inzwischen längst verheiratet, und ich lebe mit meinem Freund zusammen, der mir gleichzeitig
Lebenspartner ist. Ein promisker Lebensstil mag unter Schwulen mehr verbreitet sein, als unter Heterosexuellen.
Deswegen ist er aber noch lange nicht „typisch“ für homosexuelle Menschen. Wer die Einträge schwuler
Leser im Leserforum liest, wird merken, wie wenig „einheitlich“ Schwule und Lesben sind oder denken. Auch
hier wird man auf die unterschiedlichsten „Typen“ treffen – auch auf gläubige Christen. (Auch für Heterosexuelle
gibt es kein „typisches“ Verhalten oder einen „typischen“ Lebensstil). In kreuz.net wird das Vorurteil
geschürt, dass Schwule nicht fähig seien, einander zu „lieben“. Da wird immer nur von „Homo-Paarungen“
und „Homo-Unzucht“ gesprochen – einer heterosexuellen Paarbeziehung auch nicht annähernd vergleichbar!
„Liebe“ kann und will sich kreuz.net bei Schwulen und Lesben nicht vorstellen. Ich halte es für traurig
und unverantwortlich, dass solche Klischees in einem katholischen Nachrichtenforum immer und immer wieder
propagiert werden und Schwule und Lesben, die anderes bezeugen, schlichtweg ingnoriert werden. Der Gottesdienst
in Wien zeigt aber, dass es auch anders sein kann!
#429 Gerhard 14:36:15 | Donnerstag, 15. Februar 2007
Was wird gesegnet? Als Christen wenden wir uns gegen Unmoral und sexuelle Ausschweifung. Wir setzen uns
dafür ein, dass Menschen, die in gegenseitiger Liebe verbunden sind, diese Liebe in gegenseitiger Verantwortlichkeit
und Treue leben. Homo- wie heterosexuelle Menschen können in sexueller Ausschweifung leben, können sich
aber auch in gegenseitiger Liebe und Treue verbunden wissen. Hw. Faber kann den Segen Gottes für Menschen
erbitten, die ihre Liebe als Geschenk Gottes erleben und ihm dafür danken können. Für ihn ist es kein
„Geheimnis“, dass dies bei homosexuellen Menschen nicht anders ist, als bei heterosexuellen. Wir können
uns für oder gegen einen bestimmten Lebenswandel entscheiden, nicht aber dafür, homo- oder heterosexuell
zu sein.
#116 Gerhard 23:47:41 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Nicht immer nur von „Homo-Ideologie“ und „Homo-Kultur“ sprechen! Selbstverständlich darf thematisiert
werden, was der ganzheitlichen Liebe zweier Menschen zueinander widerspricht! Und was soll der Unsinn,
zu behaupten, dass eine Homo-Propaganda Homos nur als positive, edle, intelligente und sympathische Menschen
darstellen wolle? Ebenso kann man auch nicht „die Homosexualität“ mit der Ehe vergleichen. Was soll diese
vollkommen verquere Darstellung? Wenn man schon vergleichen will, dann allenfalls die verbindlich und
auf Dauer gelebte Partnerschaft homosexueller Menschen mit der Ehe heterosexueller Menschen. Was in kreuz.net
bewußt verschwiegen wird, ist, dass eine Auseinandersetzung mit „Homo-Ideologie“, „Homo-Kultur“ und „Homo-Lobby“
eben nicht gleichbedeutend mit der Auseinandersetzung mit ganz normalen homosexuellen Mitmenschen und
Mitchristen ist. Daran fehlt es in diesem Forum!
Vielfalt auch in der Kirche Auch in der Kirche sind Ideen gefragt. Es muss nicht immer alles nach Schema
F ablaufen. Das Lob Gottes und die heilige Eucharistie sind nicht auf alte überlieferte Formen angewiesen.
Wenn es auch in der Kirche Vielfalt gibt, sehe ich das als ein Zeichen von Reichtum.
Homoverseuchter Klerus Was hat der Kampf anglikanischer Gläubiger gegen einen homo-verseuchten Klerus
mit der Diskriminierung rechtgläubiger Katholiken in Deutschland zu tun? Spätestens jetzt müßte auch
dem letzten Leser angesichts des hier verwendeten Vokabulars klar sein, wes Geistes Kind diese Redaktion
ist. Es sei denn, sie könnte erklären, was im Gegenzug ein „heteroverseuchter“ Klerus ist! „Verseuchung“
gibt es hier wie dort – aber hier wie dort kann nicht verallgemeinert werden. Leider geschieht das bei
kreuz.net aber immer wieder und mit wachsender Begeisterung!
Immer wieder… Wie wunderschöne Theorien werden hier wieder einmal vertreten!! Durch ständige Wiederholung
werden sie auch nicht wahrer – aber man versucht’s eben immer wieder. Schließlich braucht man ja irgendeine
Rechtfertigung seiner selbst.
Nicht alles, was heute möglich ist, ist auch gut Schon vor 15 Jahren habe ich eine schriftliche Erklärung
verfasst, dass ich – sollte ich in eine der im Artikel geschilderten vergleichbare Situation kommen –
eine künstliche Ernährung per Magensonde ausdrücklich ablehne, weil mich diese daran hindern würde,
das irdische, vergängliche, Leben hinter mir zu lassen. Mir würde lediglich ein weiteres Dahinvegetieren
künstlich aufgezwungen. Die Möglichkeiten, die die neuere Medizin bietet, sind oft sehr grausam und
unmenschlich! Nicht alles, was heute möglich ist, ist auch gut! Ich kann mir nur wünschen, dass ich
in einem solchen Fall einen gesetzlichen Vertreter hätte, der sich so verhielte, wie der Bruder der erwähnten
Frau.
Vorstellungsvermögen Ja, lieber Gastus und liebe Beobachterin, Ihre Einträge zeigen, dass auch Sie zu
den 47% gehören, die keine Ahnung davon haben, dass es eben auch Menschen gibt, die nicht heterosexuell
sind, so wie Sie beide, und für die es darum auch nicht vorstellbar ist, einem Menschen anderen Geschlechts
gegenüber das zu empfinden und zu erleben, was Sie beide erleben. Das hat nichts mit sexuellen Phantasien
zu tun, wie Sie mangels besseren Wissens annehmen! Eine Aufklärung ist deshalb nicht über das nötig,
was man sich in seiner sexuellen Phantasie vorstellen oder auch nicht vorstellen sollte, sondern darüber,
dass Menschen einfach unterschiedlich empfinden!! Für einen Heterosexuellen schwer zu verstehen, nicht
wahr? Zumindest dann, wenn es sich um ein überzeugtes Mitglied der kreuz.net-Gemeinde handelt.
Jugendliche gegen Homo-Konkubinat 47% der Jugendlichen sind gegen das Homo-Konkubinat, 39% sprechen sich
dafür aus, 13% haben dazu keine Meinung. 47 % dürften heterosexuell sein und sich nicht vorstellen können,
dass es auch noch was anderes gibt.
#29 Gerhard 23:46:20 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Verwerfliches Tun? Was ist eigentlich so verwerflich daran, verheiratet zu sein? Ist man dann wohl nicht
mehr in der Lage, ein Diener Gottes zu sein und Menschen auf dem Weg zu Gott zu begleiten? Anscheinend
nicht, sonst wäre die Aufregung nicht so groß! Die Liebe zu Gott schließt die Liebe zu einem Menschen
nicht aus – auch bei Priestern nicht!
#10 Gerhard 23:32:45 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Seht her – so sind sie! Warum heißt es in diesem Artikel an keiner Stelle: „Seht her, so sind sie, die
Heterosexuellen!“? Hier wird zu Recht etwas kritisiert, nicht aber die Heterosexuellen! Für den homosexuellen
Bereich sollte mit großer Selbstverständlichkeit dasselbe gelten! Die Homosexuellen werden dagegen alle
in einen Topf geworfen, weil man dann sagen kann: „Gott, ich danke Dir, dass ich nicht so – nämlich homosexuell –
bin!“ Das steigert das Selbstwertgefühl offensichtlich ungemein!
Zur Diskussion gestellt (Pflichtzölibat) Theoretisch(!) ist gegen den Zölibat nichts einzuwenden. Wieviele
fähige Menschen gingen und gehen unserer Kirche aber verloren, weil sie sich eben doch nicht dazu entschließen
können, nicht zu heiraten. Oder wieviel Unehrlichkeit gibt es, wenn Priester ihre große Liebe verheimlichen
müssen und niemand von Frau und Kindern wissen darf! Für angehende Priester kann der Zölibat auch weiterhin
„empfohlen“ werden, aber er sollte aus den erwähnten Gründen heraus nicht zur „Pflicht“ gemacht werden.
Sexualität und Sünde Bevor wir von Homosexualität als Sünde sprechen, sollten wir darüber nachdenken,
welche Rolle die Sexualität in unserem eigenen Leben (als Heterosexuelle) spielt. Dann könnte uns klar
werden, dass das bei Homosexuellen nicht anders ist, als bei uns selbst. Homo- wie heterosexuelle Menschen
können Liebe und Zärtlichkeit in gleicher Weise als ein Geschenk und eine Bereicherung ihres Lebens
erfahren. Körperliche (sexuelle) Kontakte dabei ausblenden und verdrängen zu wollen, ist für Homo-
wie für Heterosexuelle gleich leicht oder gleich schwer- und keineswegs selbstverständlich! Für homosexuelle
Christen in diesem Forum möchte ich aus einem Faltblatt „Segen für lesbische und schwule Paare“ zitieren,
das mir kürzlich in die Hände kam: >Gottes Segen gilt lesbischen und schwulen Paaren ebenso wie heterosexuellen.
In ihm zeigt sich die Kraft und Fülle Gottes und seine Liebe zu den Menschen. In unseren Kirchen sind
wir aufgefordert, Gottes Segen einander zuzusprechen. Es gibt keinen speziellen „kirchlichen Segen“, sondern
nur den Segen Gottes. Leider gibt es in den Kirchen noch großen Streit darüber, wie Segnungsfeiern für
homosexuelle Paare aussehen können und ob es sie überhaupt geben darf. Doch in vielen Gemeinden werden
bereits Lesben und Schwule gesegnet – mit Genehmigung der Gemeindeleitungen. Denn viele ChristInnen glauben:
Gottes Segen trägt Menschen in Beziehungen.<
@ ExBochumer „Homosexualität ist ein Greuel, und das wird mir niemand hier ausreden können.“ Der Satz
von ExBochumer ist unvollständig. Richtig muss es heißen: „Die Erscheinungsform von Homosexualität,
wie sie in kreuz.net beschrieben und – zu Recht – getadelt wird,ist ein Gräuel.“ Zu ergänzen ist, dass
die verallgemeinernde Art und Weise, in der kreuz.net zum Thema berichtet, ein ebensolcher Gräuel ist!
Als „richtiger“ Christ fühlt sich Herr Trebuhr offensichtlich verpflichtet, immer wieder in dieser Weise
auf den Putz zu hauen! o^/
Offenes Bekenntnis zueinander – auch in der Kirche Vielen Dank für diesen Bericht, macht er doch deutlich,
dass es auch in der katholischen Kirche hoffnungsvolle Anzeichen dafür gibt, dass homosexuelle Menschen
sich nicht mehr „verstecken“ müssen, sondern sich genauso wie andere Menschen zu ihrer Partnerschaft
bekennen dürfen – voreinander, vor der Gemeinde und vor Gott. Wie gut, dass die Atmosphäre, der wir
in kreuz.net begegnen, nicht charakteristisch für die Kirche in ihrer Gesamtheit ist!
Bruder Theophil’s „Milieukenntnisse“ Bruder Theophil fallen zum Thema Homosexualität immer nur Widernatürlichkeit,
Ausschweifung und Promiskuität ein. „Liebe“ kann er sich nur bei Heterosexuellen vorstellen! Dass es
diese auch unter Homosexuellen gibt, will er nicht glauben, da er nur solche „Milieus“ zu kennen scheint,
in denen ich mich als Homosexueller nicht bewege. Die Arroganz, mit der Bruder Theophil als katholischer
Heterosexueller über andere urteilt (und verurteilt), ist erschreckend!
#129 Gerhard 13:30:20 | Dienstag, 14. November 2006
„Homo-Milieu“ bei kreuz.net Mit größter Begeisterung wird in (fast?) allen Artikeln zum Thema Homosexualität
bei kreuz.net ein „Milieu“ geschildert, das den Eindruck erwecken soll, charakteristisch für einen „homosexuellen
Lebensstil“ zu sein. Durch diese bewußt einseitige Berichterstattung soll ein Zerrbild dessen vermittelt
werden, was „Homosexualität“ ist. Gleichzeitig werden damit Hass und Aggressivität der Leser allem gegenüber,
was homosexuell ist, geschürt. Ob dies einem „katholischen“ Umgang mit dem Thema entspricht, möchte
ich dahingestellt sein lassen! Beispiele für exzentrisch gelebte Heterosexualität lassen sich ebenso
leicht finden, ohne dass dies dann als charakteristisch für Heterosexuelle dargestellt wird. Es gibt
viele „Milieus“ – aber längst nicht alle entsprechen dem von kreuz.net vermittelten Bild!
@ möchtegern-kathole @ bonifarius Warum ich in diesem Forum bin Ich bin in diesem Forum, weil ich Christ
bin. Ich bin weiterhin in diesem Forum, weil ich hier – wenn natürlich auch unter negativem Vorzeichen! –
immer wieder von Einzelpersonen, Gruppen, Bewegungen, Diözesen, Arbeitskreisen erfahre, die kritisch
nachdenken, die die Notwendigkeit einer Reform sehen und die sich für solche Reformen einsetzen. Das
Gespräch zwischen denen, die Reformen ablehnen und solchen, die Reformen befürworten, kann in diesem
Forum geführt werden (wenn man es denn will)! Im Leserforum habe ich schon manche freundlichen und aufgeschlossenen
Menschen kennengelernt, die ihre Meinung in einer guten und unpolemischen Weise vertreten!
@ Knecht Dummspecht o^/ Wenn der Papst einem heterosexuellen Katholiken sagen würde, dass er auf jegliche
Äußerung von Sexualität in seinen Leben zu verzichten habe, dann würde der das glauben und sich daran
halten! Das sieht man ja z.B. an den Priestern und Ordensleuten, für die das selbstverständlich ist!
Von daher hat man auch das Recht, Entsprechendes von Homosexuellen zu fordern! Ist doch völlig einleuchtend –
oder? Heterosexuelle würden sicherlich enthaltsam leben, wenn ihnen gesagt würde, dass sich das so gehört!
Das sind nun mal die Unterschiede zwischen Katholiken und der bösen Welt drumherum!
Todsünde Johannes Auer scheint der Meinung zu sein, dass die Sexualität für homosexuelle Menschen einen
höheren Stellenwert hat, als für heterosexuelle? Dabei erleben Homosexuelle ihre Sexualität genauso
wie Heterosexuelle als einen Bestandteil ihres Lebens, der für die einen eine größere, für die anderen
eine kleinere und für wieder andere – wenn wohl auch die wenigsten – gar keine Bedeutung hat. Einem anderen
Menschen auch körperlich nahe sein zu dürfen ist ein Geschenk – und nichts, das man sich erkaufen könnte
oder auf das man einen Anspruch hätte. Eine „schwere Verirrung“, die „zutiefst unmoralisch“ ist, kann
ich in der Liebe zweier Menschen zueinander nicht erkennen! Homo- und heterosexuelle Menschen unterscheiden
sich auch hier nicht voneinander! Wie gut, dass es auch heterosexuelle Christen gibt, die dies gemerkt
haben! Eine andere Sache ist der lockere, verantwortungslose Umgang mit Sexualität ganz allgemein. „Rotlichtmilieu“
(für Heteros), „Swingerclubs“ (für Heteros) oder ordinäre Sexanzeigen (für Heteros und für Homos)
in Wochenendzeitungen sprechen für sich! Wenn Christen hiergegen angehen, dann ist das zu unterstützen,
nicht aber der pauschale, abwertende Umgang mit Partnerschaften solcher Menschen, die nun einmal nicht
heterosexuell sind!
Demonstration oder Provokation Wenn Homosexuelle für eine Gleichbehandlung und Akzeptanz in der Gesellschaft
demonstrieren, dann ist dass gerechtfertigt – und auch nötig! Wenn allerdings in obszöner Weise provoziert
werden sollte, dann geht das zu weit und schadet dem Anliegen der Schwulenbewegung! Was in Jerusalem geplant
war, weiß ich nicht. Obszöne Provokationen wären jedenfalls fehl am Platz gewesen.
#102 Gerhard 17:39:33 | Donnerstag, 9. November 2006
Hoffnungsvolles Zeichen Ich freue mich, über kreuz.net vom Fuldaer Kreis www.fuldaer-kreis.de/ erfahren
zu haben, zeigt sich hier doch eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive für die Kirche! Empfehlenswert
ist es, sich dessen Gründungsdokument www.fuldaer-kreis.de/…undungsdokument.html einmal anzusehen!
#70 Gerhard 12:01:03 | Donnerstag, 9. November 2006
Meinungsmache „Perverse Homo-Aufmärsche“ und Gottesdienste homosexueller Christen sind nicht dasselbe!
Letztere gehen ganz sicher nicht einher mit der Forderung einer Anerkennung eines „unmoralischen“ Lebenswandels!
Homosexuelle Christen fordern keineswegs, dass sexuelle Freizügigkeit auch in der Kirche Einzug halten
soll! Unmoral und schrille Töne sind längst nicht das, was homosexuelle Menschen erschöpfend beschreiben
könnte! Homo- wie heterosexuelle Menschen können sich für oder gegen einen freizügigen Umgang mit
der Sexualität entscheiden – sie können sich aber nicht „entscheiden“, homo- oder heterosexuell zu sein!
Wie unsere persönliche Lebensführung aussieht, hängt nicht zuletzt von den „Werten“ ab, die uns in
unserem persönlichen Umfeld vermittelt wurden und noch werden – unabhängig von unserer homo- oder heterosexuellen
Ausrichtung! Der kreuz.net-Artikel über die „Endschlacht“ in Jerusalem mit seiner Verherrlichung von
Gewalt zeigt einmal mehr, wie einseitig und verbohrt hier eine Meinungsmache betrieben wird!
Voyerismus Wenn ich von „christlichen Voyeuren“ sprach, dann deswegen, weil es – gerade in kreuz.net –
Christen gibt, deren Denken und Vorstellungsvermögen immer nur darum kreist, was homosexuelle Menschen
„im Bett“ machen könnten. Dass Liebe zueinander mehr bedeutet, als das, was man „im Bett“ macht, wissen
diese Christen, für die Liebe und Unzucht identisch sind, anscheinend nicht. Eine heterosexuelle Beziehung
kann genauso zur „Sünde“ werden, wie eine homosexuelle, wenn sie sich in eine bereits bestehende Beziehung
hineindrängt und diese kaputt macht. Und umgekehrt erlebt ein homosexueller Mensch die Beziehung zu dem
einen Menschen, den er lieb hat, ganz genauso wie eine heterosexueller Mensch die Beziehung zu dem einen
Menschen, den er lieb hat. Das ist für manche Christen offensichtlich ganz schwer zu verstehen, wie sich
an den Einträgen hier zeigt.
@ Guiseppe und andere christliche Voyeure Homosexuelle Liebe ist die Liebe zwischen zwei Menschen, die
homosexuell sind. Heterosexuelle Liebe ist die Liebe zwischen zwei Menschen, die heterosexuell sind. Und
weder bei heterosexuellen Menschen, die sich lieb haben, ist der Ausdruck ihrer Liebe automatisch „Unzucht“,
noch ist das bei homosexuellen Menschen so! Wie sich die Liebe beider zueinander ausdrückt, das gehört
nicht in das Schaufenster öffentlichen Voyeurismus – ganz abgesehen davon, dass der körperliche Ausdruck
der gegenseitigen Liebe vielfach wohl gar nicht so ist, wie „christliche Voyeure“ sich das in ihrer Phantasie
ausmalen.
Den Dialog suchen Das Bistum Linz zeichnet sich dadurch aus, dass dort der Dialog unterschiedlich empfindender
Menschen miteinander gesucht und gefördert wird. Darüber freue ich mich, da dies in der röm.-kath.
Kirche keineswegs die Regel ist! Insbesondere freue ich mich, dass ein Gespräch mit homosexuellen Menschen
geführt wird, bei dem deutlich wird, dass homosexuelle Liebe und gleichgeschlechtliche Unzucht nicht
dasselbe sind! Ich möchte Bischof Dr. Schwarz ermutigen, ein offenes Gespräch unter den Angehörigen
seines Bistums auch weiterhin zu fördern!
Gleichgeschlechtlich Liebende Wie wichtig der hier geschilderte diözesane Begegnungstag ist, zeigt sich
an den vielen Klischees im Blick auf Homosexuelle, wie sie einem ganz besonders in kreuz.net ständig
begegnen! „Gleichgeschlechtlich Liebende“ haben mit „Homo-Perversion“ genauso viel oder genauso wenig
zu tun, wie „Verschiedengeschlechtlich Liebende“ mit „Hetero-Perversion“. Doch davon will man bei kreuz.net
nichts wissen! Über andere zu reden ist nun mal sehr viel leichter, als einander kennenzulernen und miteinander
ins Gespräch zu kommen! Ein „Dialog“, wie er von der Diözese Innsbruck angeregt wird, ist darum ein
Hoffnungsschimmer für die Zukunft unserer Kirche! Ich freue mich, durch kreuz.net hiervon erfahren zu
haben! Schade nur, dass die Verfasser der kreuz.net-Beiträge es offensichtlich nicht für opportun halten,
sich diesem Dialog zu stellen! Sie könnten sonst vielleicht noch eine Menge lernen!
Freiheit des Denkens auch in der Kirche Wenn man die Lesermeinungen zu diesem Artikel liest, findet man
bestätigt, dass die eine heilige katholische Kirche eine Wunschvorstellung ist, die sich auf dieser Erde
nicht verwirklichen läßt. Genauso wie die Protestanten keine einheitliche Meinung vertreten, weil niemand
einen vorgekauten Einheitsbrei essen mag, so „wagen“ es auch die Katholiken, als Christen selbstständig
zu denken. Weihbischof Richard Williamson bezeichnet den Konflikt zwischen der Piusbruderschaft und Rom
als einen Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen und hat damit recht! Statt
sich krampfhaft um „Gemeinsamkeiten“ zu bemühen, sollten die Konsequenzen gezogen und ein klarer Trennungsstrich
gezogen werden! Die einen feiern die alte Messe und hetzen gegen alle, die nicht ihrer Meinung sind, die
anderen leben ihr Christsein so, wie sie es verstehen! Diese Freiheiten sollten wir einander zugestehen!
Die eine heilige katholische Kirche… …ist eine Fiktion! Wenn Mons. Williamson den Konflikt zwischen
der Piusbruderschaft und Rom als einen Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen
bezeichnet, dann hat er damit völlig recht! Gemeinsamkeiten sind da nicht mehr viele. Von daher sollten
endlich die Konsequenzen gezogen werden und ein klarer Trennungsstrich gezogen werden: nicht eine Kirche,
sondern zwei Kirchen stehen sich hier gegenüber. Ich denke, dass keiner lange überlegen muss, wohin
er gehört und wo er sich zuhause wissen darf! In der evangelischen Kirche ist das nicht viel anders.
Verkrustete Strukturen Wie wohltuend ist es doch, über kreuz.net davon zu erfahren, dass es auch in unserer
röm.-kath. Kirche Aufbrüche zu einem neuen, lebendigen Geist gibt. Eine Rückkehr zu alten, verkrusteten
Strukturen würde einen Rückschritt bedeuten und einen sektenhaften Charakter annehmen. Was über die
Diözese Linz zu hören ist, macht Mut und ist ein Hoffnungszeichen! – So etwas in kreuz.net zu schreiben,
ist wohl nicht gerade passend, zeigt aber, dass auch kreuz.net-Leser hier unterschiedlich empfinden.
#150 Gerhard 12:25:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Einar „Liebe kann nicht Sünde sein. Poppen macht (fast) allen Spaß!“ …wobei „Poppen“ nur einen kleinen
Teil von dem darstellt, was „Liebe“ im umfassenden Sinn ist! Liebe ist wesentlich mehr!! Übrigens auch
bei homosexuellen Menschen!
„1000 Jahre sind vor Gott wie ein Tag“ Evolutionstheorie und Glaube an eine Schöpfermacht schließen
einander nicht aus. Warum kann es nicht sein, dass die Schöpfermacht Gottes hinter der sog. Evolution
steht? Wenn in der Bibel von einem Schöpfungs-„Tag“ gesprochen wird, dann ist mit diesem Tag ein Zeitabschnitt
gemeint, der wesentlich länger als „nur“ 24 Stunden ist! Das ist doch wohl allen klar!
Für verläßliche Partnerschaften eintreten Ein „unzüchtiger Lebensstil“ ist unabhängig von der jeweiligen
sexuellen Ausrichtung eines Menschen! Wenn auch in einer Partei wie der CSU endlich zur Kenntnis genommen
wird, dass Menschen auch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften „füreinander einstehen und verläßlich
Verantwortung und Sorge füreinander übernehmen“, dann ist das ein hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass
pauschalisierende Vorurteile endlich über Bord geworfen wurden! Liebe und Verantwortung füreinander
zu stärken ist bei homo- wie heterosexuellen Menschen wichtig! Dazu braucht es keinen „Orden der Perpetuellen
Indulgenz – O.P.I. – e.V.“!
Theorien sind keine absoluten Wahrheiten Die Evolutionstheorie ist, wie der Name schon sagt, eine Theorie
und keine „absolute Wahrheit“. Eine solche „absolute Wahrheit“ über die Entstehung des Universums vermittelt
uns auch die Bibel nicht. Dort gibt es zwei Schöpfungsberichte nebeneinander, die beide nicht mehr sein
wollen, als „Bilder“, die Menschen sich gemacht haben, als sie darüber nachdachten, wie wohl die Erde
und das Leben auf ihr entstanden sein könnte. Wir müssen mit der Begrenztheit unseres menschlichen Verstandes
leben, auch wenn dieser schon Erstauliches geleistet hat und voraussichtlich auch weiterhin leisten wird.
@ Christian Hüller @ bbd @ Christian Hüller „Ein ‘unzüchtiger’ Hetero ist moralisch kein Deut besser
als ein unzüchtiger ‘Homo’.“ „Erfüllende Beziehungen, die den Menschen REIFEN und WACHSEN lassen, sind
aber auf Dauer angelegt.“ „Deshalb, und in diesem Punkt unterscheide ich mich ganz klar von allen ‘krankhaft
Homophoben’, befürworte ich auch die staatliche Unterstützung gleichgeschlechtlicher, auf Dauer angelegter
Lebenspartnerschaften, ohne dass ich solche Partnerschaften auf die gleiche Stufe wie Ehe und Familie
stellen würde.“ Lieber Christian Hüller, ich freue mich, diese Sätze im Leserforum zu lesen! @ bbd
Lieber bbd, Du engagierst Dich in einer sehr guten Weise, für die ich Dir danken möchte! Ich freue mich
über alle Deine bisherigen Einträge! Vielleicht kommt der eine oder andere Leser dieses Forums doch
noch zum Nachdenken!
#4 Gerhard 05:02:38 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Klar und wahr! Wie nett von Ihnen, liebe kreuz.net-Redaktion, dass Sie auf diesen Beitrag erneut aufmerksam
gemacht haben! Der Artikel enthält zwischen den Zeilen sehr viel Wahres!
#101 Gerhard 23:25:29 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Unschuld In der Heiligen Schrift werden sexuelle Ausschweifungen von Homo- wie von Heterosexuellen getadelt.
Ein Homosexueller, der den Menschen finden durfte, „der zu ihm passt“ und dem er in Liebe und Treue verbunden
sein möchte, lebt genauso wenig in „sexueller Ausschweifung“, wie ein Heterosexueller in vergleichbarer
Situation. Für homo- wie für heterosexuelle Christen gelten dieselben(!) Maßstäbe für ihre Lebensführung!
Eine Anmerkung zu Wüstenstrom: Wer als Ratsuchender hierher kommt, wird nicht erwarten können, dass
er von seiner Homosexualität „geheilt“ wird, sondern dass ihm Hilfestellung angeboten wird, Klarheit
über den Hintergrund seiner ganz persönlichen sexuellen Fragen und Probleme zu bekommen. Nicht die „Heilung
von Homosexualität“ sieht Wüstenstrom als Auftrag, sondern die Heilung einer inneren Zerrissenheit und
Ratlosigkeit, die im sexuellen Bereich ihre Auswirkungen hat. Von daher besteht die Klientel, die bei
Wüstenstrom Hilfe sucht, keineswegs nur aus Lesben und Schwulen!
Würdig feiern Wenn die Alte Messe einen „würdigen Rahmen“ für einen Gottesdienst abgibt, dann darf
man daraus nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass alle anderen Gottesdienstformen „würdelos“ wären!
Gottes Wort kann in vielerlei Gestalt verkündigt werden und die Eucharistie kann in mehr als nur einer
Form gefeiert werden, die unveränderlich vorgegeben ist!
@ Maledica Hallo Maledica, Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen, und aus der Liebe beider
zueinander kann neues Leben entstehen. Im Vordergrund steht die Liebe beider zueinander – und diese Liebe
entsteht nicht aufgrund eines „Gebotes“. Wen ein Mensch liebt, ist also nicht Ausdruck von „Gehorsam“,
sondern etwas, das ihm „geschenkt“ wird! Ein homosexueller Mensch erlebt das, was ein heterosexueller
Mensch im Blick auf den andersgeschlechtlichen Partner erlebt, ganz genauso – nur auf den gleichgeschlechtlichen
Partner bezogen! Ob jemand seine Sexualität „ungezügelt“ auslebt und lediglich „zur alleinigen Befriedigung“,
das ist völlig unabhängig davon, ob er homo- oder heterosexuell ist! Liebe zueinander drückt sich nun
einmal auch in körperlicher Nähe und Zärtlichkeit aus – bei homosexuellen Menschen nicht anders als
bei heterosexuellen.
Homo-Liebe Sehr geehrter Herr Trebuhr, es muss Ihnen ja ein ganz besonderer Dorn im Auge sein, dass sich
homosexuelle Christen bereits seit 15 Jahren in einer Gemeinde in Frankfurt treffen „dürfen“. Seit Monaten
kommt diese völlig unangemessene Kritik in kreuz.net immer wieder zum Ausdruck! Zum Glück gibt es in
der Kirche aber auch Menschen wie Mons. Franz Kamphaus, die sich von Vorurteilen wie >Homo-„Liebe“ ist
Sünde – und Sünde kann nicht Liebe sein< lösen können! Kirche ist nicht nur für Heterosexuelle da,
sondern auch für Homosexuelle! Wenn sie das nicht will, soll sie das in ihr Credo aufnehmen („Heilige,
katholische Kirche als Gemeinschaft der heterosexuellen Heiligen“!). Homo- wie Hetero-Liebe kann Sünde
sein, sehr wohl aber auch Geschenk und Gnade!
Sachlichkeit contra Schrillheit Sehr geehrter Herr Trebuhr! „Man kann nicht die Medien dafür verantwortlich
machen, daß sie die Botschaft transportieren, die Schwulen seien schrille und schräge Typen, anormal
und ausgeflippt.“ Zum Glück setzen sich die meisten Medien sachlich und objektiv mit dem Thema Homosexualität
auseinander und regen zum Überdenken eigener Klischeevorstellungen an. Sie unterscheiden sich damit deutlich
von kreuz.net, wo Schwule mit großer Beharrlichkeit als schrille und schräge Typen dargestelltwerden,
anormal und ausgeflippt. Ein schier unerschöpflicher Schatz an passenden oder unpassenden Bildern steht
der Redaktion dabei zur Untermauerung ihrer Thesen zur Verfügung. „Die Mehrheit der Menschen mit homosexuellem
Verhalten möchte sicherlich ein normales soziales Leben führen und nicht mit dem hypersexuellen Homo-Extremismus
identifiziert werden.“ Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit das längst tut! – Auf den diesjährigen
CSD in Augsburg, den ich als einzigen miterlebte, trafen Ihre Vorwürfe übrigens nicht zu! Dort fanden
sachliche Information und Gespräche statt. Dies halte ich für wichtig! Den CSD in Köln, über den kreuz.net
am 21.Juli www.kreuz.net/article.3571.html und am 4. September www.kreuz.net/article.3812.html berichtete,
konnte ich leider nicht miterleben. Dort beteiligten sich erstmals christliche Lesben und Schwule, die
auf ihre Situation aufmerksam machten und gleichzeitig zum nächsten, ebenfalls in Köln stattfindenden,
Ev. Kirchentag einluden.
Intimität der Sexualität Wenn es um das Thema Homosexualität geht, dann ist in den Einträgen in diesem
Leserforum auf der einen Seite immer wieder eine deutliche Betroffenheit zu spüren, auf der anderen Seite
aber auch eine schlimme Aggressivität! Von kirchlicher „Streitkultur“ ist nur sehr selten etwas zu spüren.
Was im Leserforum zu diesem Artikel abgeht, ist derart niveaulos, das man sich schämen muss! Die Abqualifizierung
anderer Auffassungen – nicht nur als nicht schriftgemäß, sondern auch als vom Teufel eingegeben, voller
sexueller Verwerflichkeit, von Unmenschlichkeit gekennzeichnet und mehr, spricht nicht für dieses Leserforum,
das den Anspruch erhebt, in einem christlichen Geist geführt zu werden! Ich denke, dass es auch für
die Redaktion nicht leicht ist, mit dieser emotional hoch besetzten, von persönlichen Erfahrungen und
Anteilen mitbestimmten und auch sachlich problematischen Diskussion umzugehen! Intimität ist ein Wesensmerkmal
menschlicher Sexualität. Dies gilt für Homo- wie für Heterosexualität in gleicher Weise. Menschliche
Sexualität braucht geschützte, ungestörte Räume, in denen sie gelebt werden und sich entfalten kann.
Die gelebte Sexualität verträgt keine Öffentlichkeit, sondern gehört in die Privatsphäre. Wie homo-
und heterosexuelle Menschen ihre Sexualität in einer Partnerschaft leben, ist ihre individuelle Entscheidung.
Es sollte sich von selbst verbieten, dies an die Öffentlichkeit zu zerren.
Archiv Wenn einem ein Leser (hier: Breze)durch seine fundierten Beiträge auffällt, ist es schön, auch
frühere Einträge von ihm rückverfolgen zu können. Dabei kann man dann auf solche hübschen Geschichten
stoßen, wie diese! Ich würde mich freuen, wenn ich im kreuz.net-Forum öfter mal solche Beiträge fände!
@ bonifatius Die Vielzahl der Artikel mit homosexueller Thematik in kreuz.net ist nach wie vor erstaunlich!
Immer aufs Neue wird Homosexualität als sexuelle Störung und Fehlentwicklung hingestellt und der Umgang
homosexueller Menschen miteinander – auch in einer Partnerschaft – verteufelt. Dabei ist sexuelles Fehlverhalten
genausowenig auf Homosexuelle beschränkt wie ein liebender und verantwortungsvoller Umgang miteinander
auf Heterosexuelle beschränkt ist. Homo- wie heterosexuelle Menschen können ein glückliches und erfülltes
Leben – alleine oder in einer Partnerschaft – führen, oder auch am Leben verzweifeln und zerbrechen.
Auch im kreuz.net-Forum sollte man dahin finden, Verallgemeinerungen zu unterlassen und im homosexuellen
Menschen nicht den „Gestörten“, sondern den Mitchristen zu sehen, der nicht besser und nicht schlechter
ist, als man selbst.
#58 Gerhard 22:26:05 | Donnerstag, 28. September 2006
Fehlende Achtung voreinander Hass, Gewalt und Rechthaberei nehmen in unserer Zeit in einem erschreckenden
Maße zu. Wer sich nicht verstanden fühlt, drischt mit Gewalt auf diejenigen ein, die anders denken,
als man selber. Das kann sich in Terrorakten, Kriegen oder auch nur verbalen Attacken äußern. Blindwütige
und sinnlose Zerstörungen öffentlicher Einrichtungen kommen dazu und zeugen von innerer Leere und Verwahrlosung.
Wenn eine Kirche geschändet wird, so wie im hier geschilderten Fall, dann kann das Ausdruck von Hass
sein, kann aber auch „nur“ blinde Zerstörungswut sein, die nicht einmal vor einer Kirche mehr Halt macht.
Der Respekt vor fremdem Eigentum wie auch vor Menschen, die anders denken oder leben, als wir, geht immer
mehr verloren. Dies kann sich schon in so kleinen Dingen wie der Art und Weise, wie in einem Leserforum
miteinander umgegangen wird, zeigen.
#76 Gerhard 01:51:48 | Donnerstag, 28. September 2006
Guntrams Rundumschläge Wenn Guntram sich zum Thema Homosexualität äußert, beschränkt er sich darauf,
von „homosexueller Perversion“, „perverser Homo-Propaganda“, „gleichgeschlechtlicher Unzucht“ oder „Klauen
der Sodomisten“ zu sprechen. Das ist reichlich wenig! Er hat nicht die geringste Ahnung davon, was es
bedeutet, homosexuell zu sein oder als Christ in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft zu leben.
Was er meint, verurteilen zu müssen, bezieht er unkritisch und pauschal auf homosexuelle Menschen ganz
allgemein und tut so, als sei dies alles. Katholischer Christ zu sein heißt noch lange nicht, mit Rundumschlägen
gegen alles vorgehen zu müssen, was einem fremd ist!
kreuz.net-Überschrift zur Predigt Als ich mich gestern so positiv dazu äußerte, dass der Wortlaut der
Predigt in kreuz.net nachzulesen sei, da „übersah“ ich vor lauter Freude die Überschrift!! Die paßt
ja nun wirklich nicht und ist wiederum kennzeichnend für die Redaktion. Leider!
#63 Gerhard 18:40:50 | Sonntag, 10. September 2006
Ziel des Lebens Nicht mehr Gott wird als das Ziel des Lebens angestrebt, sondern die Lust. Auf den Homoparaden
wird diese Lust-Religion förmlich zelebriert. …und wenn die für kreuz.net Verantwortlichen auch den
Eindruck haben, dass „auf den Homo-Paraden die Lust zelebriert“ wird, dann sollen sie sich hüten, dies
auf „die Homosexuellen“ im Allgemeinen zu übertragen! Es ist keineswegs so, dass jemand, nur weil er
homosexuell ist, die „Lust als Ziel seines Lebens“ propagiert! Auch als Homosexueller kann man Gott als
Ziel seines Lebens ansehen, selbst dann, wenn man in einer Partnerschaft mit einem Menschen lebt, den
man liebt! Aber diesen Eindruck möchte kreuz.net ja auf gar keinen Fall zulassen!
#30 Gerhard 18:30:26 | Sonntag, 10. September 2006
Keine Verurteilung! Weihbischof Laun: Natürlich ahnt man, daß diejenigen, die sich an dieser Abtreibung
schuldig gemacht haben, ziemlich überzeugt waren, dem Mädchen damit einen Dienst zu erweisen. Auch wird
der Bischof diese Exkommunikation wahrscheinlich bereitwillig aufheben, wenn die Betroffenen Reue zeigen.
Es ist leicht, in dieser Situation die einen oder die anderen zu „verurteilen“. Was wirklich „richtig“
ist, kann iemand von uns beurteilen! Selbst Bischof Laun, der sich für das Leben einsetzt, kann sich
vorstellen, dass die Exkommunikation derer, die die Abtreibung vorgenommen haben, aufgehoben wird!
#11 Gerhard 18:08:41 | Sonntag, 10. September 2006
@ daughter of isis Ganz so schlimm, wie daughter of isis es hinstellt, ist es nun doch nicht. Immerhin
hat kreuz.net heute die Predigt des Papstes, die ich für durchaus bedenkenswert halte, im Wortlaut gebracht!
Und was den Papst wohltuend von manchen kreuz.net-Usern unterscheidet, ist sein sehr respektvoller – und
nicht beleidigender – Ton, in dem er das, was er für wichtig hält, vorträgt! Hier kann er uns allen
ein Vorbild sein!
Danke Endlich einmal etwas, wofür ich „Danke“ sagen kann! Ich freue mich, dass kreuz.net den Text der
heutigen Predigt des Heiligen Vaters, die ich im Fernsehen mitverfolgte, so schnell dokumentiert hat!
Erstarken der allumfassenden Kirche Die Vollendung des gewaltigen Kirchenbaus galt auch als ein Zeichen
für das Wiedererstarken der Katholischen Kirche unter dem Seligen Papst Pius IX. Ein Erstarken der allgemeinen,
allumfassenden, Kirche Jesu Christi ist wünschenswert! Ich denke, dass auch Benedikt XVI. seinen Teil
dazu beiträgt! (Ich freue mich, ihn bei seinem Auftreten in München per TV erlebt zu haben!) Ich kann
mir sogar vorstellen, dass die Spaltung zwischen evangelischer und römisch-katholischer Kirche unter
Menschen wie Benedikt XVI. eines Tages ein Ende findet! Das Erstarken einer Kirche, wie sie durch die
Rudolfssöhne, durch matt, Gruntram und dergleichen repräsentiert wird, wäre allerdings der Tod einer
solchen Kirche!
#206 Gerhard 11:34:28 | Samstag, 9. September 2006
Bleiben Sie sachlich… „Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre“ –
so steht es in den Statuten für Lesereinträge. Der respektlose und beleidigende Umgangston (Rudolfsohn,
Guntram, matt u.a.) der hier in kreuz.net an der Tagesordnung ist, wirft kein gutes Licht auf ein Forum,
das sich christlich nennt – von den Verfassern der Einträge ganz zu schweigen! Etwas mehr Selbstdisziplin
sollte man in einem katholischen Leserforum erwarten können!
#38 Gerhard 11:17:50 | Mittwoch, 6. September 2006
„Skandaldiakon“ Ich freue mich, dass mit Andreas Golatz ein Diakon zum Priester geweiht wird, der Hoffnung
auf eine neue, lebendige Kirche macht! Gleichzeitig finde ich es beschämend, wenn in einer vorverurteilenden
und abwertenden Weise vom „Skandaldiakon“ Andreas Golatz gesprochen wird! – Eine „lebendige“ Kirche muss
offen sein für Neues – was keineswegs gleichbedeutend ist mit einem „Abfall vom wahren Glauben“! (Bei
kreuz.net ist allein schon das Nachdenken über Neues ein Skandal!)
@ matt Ich kann mich Parzifal nur anschließen! (Wo hat matt nur seine „Erkenntnisse“ gewonnen?? Er weiß
wesentlich mehr über homosexuelle Menschen, als ich, der ich selbst einer bin!)
Kreuz mit der Kirche Dass Schwule und Lesben ein „Kreuz mit der Kirche“ haben, können diejenigen nachvollziehen,
die kreuz.net lesen! Und von all denen, die in der diesem Artikel beigefügten Fotomeile zu sehen sind,
wird nur ein Bruchteil den hier kritisierten Gottesdienst besucht haben. Es ist keineswegs so, dass Schwule
und Lesben bei den verschiedenen CSD’s den angebotenen Gottesdienst besuchen. Das tun nur die Christen
unter ihnen. Von den in der Fotomeile aufgeführten dürften das die katholischen Lesben gewesen sein.
„Lobby“-Denken – was soll das? In seinem Artiekl vom 9. August („Teuflischer Haß der Homosexuellen“)
schrieb Herr Trebuhr: „Sie [die Homosexuellen] fordern ein strammes ‘Jawohl’ zu allen Thesen, die in dieser
winzigen Gruppe aktuell sind.“ Ich frage, wer sind sie denn: „die Homosexuellen“? In dieser „winzigen
Gruppe“ definieren Menschen sich genausowenig durch eine „einheitliche“ Meinung und durch eine „einheitliche“
Sexualität, wie sie sich in der „großen Gruppe“ der Heterosexuellen durch eine „einheitliche“ Meinung
und ein „einheitliches“ Sexualverhalten definieren! Dafür gibt es nun wirklich wesentlich mehr und andere
Kriterien! Ein Mensch ist „als Heterosexueller“ nicht automatisch „gut“ und ebensowenig „als Homosexueller“
automatisch „intolerant, fordernd, hasserfüllt“ – wie kreuz.net das seinen Lesern darzustellen versucht.
„Unzucht treiben“ können heterosexuelle Menschen genauso wie homosexuelle! Dass es den Unterschied zwischen
Liebe und Unzucht bei homo- und bei heterosexuellen Menschen gibt, wird in diesem Forum total ausgeblendet!
…die heilige, heterosexuelle Kirche Homosexualität scheint ein schier unerschöpfliches Thema und bei
kreuz.net ganz besonders beliebt zu sein! Und die Leserschar freut sich – hat sie doch immer wieder auf’s
Neue was, worüber sie lästern kann! Sollte nicht endlich mal Schluss mit diesem Thema sein? Kreuz.net
ist schließlich ein „katholisches“ Nachrichtenforum – erweckt aber den Eindruck eines provokativen homofeindlichen
Spezialforums! Oder ist etwa beides identisch? Dann wäre eine Umformulierung des Credos angebracht: „Ich
glaube an die heilige, heterosexuelle, katholische Kirche…“! Schwule und Lesben ergreifen dann freiwillig
die Flucht und schließen sich der MCC an!
Tugend und Untugend Weder Homo- noch Heterosexualität ist eine Tugend oder eine Untugend! Man kann als
Homo- und als Heterosexueller „tugendhaft“ oder verantwortungslos leben. Was sollen eigentlich diese ständigen
Verallgemeinerungen? Sind „fromme“ Christen nicht in der Lage, zu sehen, dass nicht alles glänzt, was
heterosexuell ist, und dass nicht alles stinkt, was homosexuell ist?
„Homo-Lobby“ contra „Hetero-Lobby“ „Warum ist die Homo-Ideologie im Vormarsch? Weil eine kleine Homo-Lobby
heute in der Lage ist, ein öffentliches Klima von Drohung und Denunziation zu schüren.“ Eine kleine
Homo-Lobby ist angeblich in der Lage, ein öffentliches Klima von Drohung und Denunziation zu schüren.
In kreuz.net geschieht dasselbe, nur unter umgekehrtem Vorzeichen! Wie viele Artikel gab und gibt es hier,
die mit ihren Rundumschlägen gegen Schwule und Lesben jeglichen Respekt und jede Achtung all denen gegenüber
vermissen lassen, die eben nicht dem von kreuz.net verbreiteten Klischee homosexueller Menschen entsprechen!
Besonders denke ich dabei an die Artikel von Herrn van den Aardweg und Hubert Hecker! Sicherlich gibt
es die in kreuz.net kritisierte Spezies, die aber mit Sicherheit nicht zu verallgemeinern ist! Und schlimmer
noch als die Artikel selber sind nicht wenige der „unsachlichen, unflätigen, blödsinnigen, beleidigenden“
(und z.T. auch „rechtswidrigen“) Lesereinträge! (Hier handelt es sich laut Redaktionsvorgabe eigentlich
um Ausschlusskriterien für Lesereinträge, die aber vielfach nicht beachtet werden!) Es wundert mich
nicht, wenn Rüdiger Keller sich gegen den in diesem Forum herrschenden Geist zur Wehr setzt und seinerseits
Kritik übt!
„jeder schwule entlastet den markt“ Wenn ich den Eintrag von Knecht Ruprecht lese, dann frage ich mich
allen Ernstes, wer hier verhaltensgestört ist und die Grenzen des Anstands anderen gegenüber deutlich
überschreitet!
#73 Gerhard 22:44:30 | Donnerstag, 24. August 2006
Recherchen „In einem deutschen Homo-Forum mobilisiert … ‘Rüdiger Keller’ gegen einen kreuz.net-Autor,
der angeblich „Pamphlete und Hetz-Parolen gegen Homosexuelle“ verbreiten würde.“ Schade, dass nicht darauf
hingewiesen wird, um welches Homo-Forum es sich handelt, oder dass durch einen Link auf den entsprechenden
Artikel aufmerksam gemacht wird. Vielleicht sind die Recherchen von Rüdiger Keller ja gar nicht so verkehrt?
Der Artikel würde mich interessieren! ?:)
#21 Gerhard 19:12:54 | Donnerstag, 24. August 2006
besser, glaubwürdiger, toleranter usw. Homosexuelle sind nicht „besser, glaubwürdiger, toleranter, bunter,
gebildeter“ als Heterosexuelle, sondern genauso gut, glaubwürdig, tolerant, bunt, gebildet, wie Heterosexuelle
das sind oder auch nicht sind! Ob das eines Tages wohl auch mal bis zu den Lesern von kreuz.net vordringt?
Niemand ist besser oder schlechter als der jeweils andere! Auf allen Seiten ist Gutes und Schlechtes vertreten!
Zölibat als übergeordnetes Thema @ Ansgar Zum Glück zerbricht ein Mensch, der seine Sexualität nicht
leben darf, nicht automatisch daran! Wer aber als Priester im Nachhinein merkt, dass ihm das Versprechen
des Zölibats eben doch nicht gelingt und er die Liebe eines Menschen nicht erwidern darf, kann sehr wohl
Probleme bekommen! Dass solche Priester keine Ausnahme sind, dürfte auch in diesem Forum schon deutlich
geworden sein. Manche von ihnen – keineswegs alle – zerbrechen daran! Die Gebote der Kirche sind in diesem
Fall unbarmherziger, als die Gebote Gottes! @ Benedikt Dass der für Priester geforderte Verzicht auf
gelebte Liebe zu einem anderen Menschen homo- und heterosexuellen Menschen gleich schwer werden kann,
dürfte eigentlich niemandem ein „Geheimnis“ gewesen sein! Dennoch tun manche so, als hätten Heterosexuelle
bessere Voraussetzungen zum Priesteramt als Homosexuelle. Und eben das ist Unsinn (der aber hier in kreuz.net
leider mit Macht propagiert wird)!
Meinungsmache Wie sehr wünschen wir einem Menschen, zu erleben, dass ein Mensch, den er liebt, ihn wieder
liebt! Wie „schlimm“ ist es dagegen für einen Priester, der dasselbe erlebt und dabei an den Geboten
der Kirche zerbricht! Die kreuz.net-Artikel versuchen mit aller Kraft einen Eindruck von Homosexualität
zu vermitteln, der abscheulich und verwerflich ist. Es wird bewußt vermieden, auch über in gegenseitiger
Liebe und Verantwortung geführte Beziehungen zu berichten – nach dem Motto: „Was nicht sein darf, kann
nicht sein“! Die ZDF-Reportage www.ratgeberbox.de/…priester-im-konflikt hat den Finger in eine Wunde
gelegt, die von der Kirche künstlich offen gehalten wird: den Zölibat für alle Priester. Niemand –
sei er homo- oder sei er heterosexuell – hat die besseren Voraussetzungen, diesen Zwangsverzicht auf die
Liebe eines anderen Menschen durchzuhalten. Genau dies wollte die Reportage deutlich machen!
„Kinderauslieferung an Homo-Paarungen“ „Unschuldige Kinder an Sodomisten ausliefern“, das würde ich auch
nicht machen! Ich hätte aber keinerlei Bedenken, sie zwei Menschen anzuvertrauen, die in Liebe, gegenseitiger
Verantwortung und Treue miteinander leben – auch wenn das zwei Männer oder zwei Frauen sind! Man sollte
hier wie überall differenzieren können, statt unverantwortlichen Klischees anzuhängen!
Unbelehrbar?! Jeder Krieg ist ein Wahnsinn! Nach jedem Krieg sagt man sich das! Warum nicht vorher?? Wir
brauchen fähige Politiker, zu deren Grundwissen es gehört, dass Krieg eben nicht die „Fortsetzung der
Politik mit anderen Mitteln“ ist! Schade, dass es davon so wenige gibt!
Kirche und Mensch „Wo die Menschen nicht mehr zur Kirche kommen, da soll die Kirche zum Menschen kommen“-
so habe ich mal gehört. In Fulda ist das geschehen!
Bilder Ich bin immer wieder überrascht über den unerschöpflichen Fundus an Bildern, die der kreuz.net-Redaktion
zur Verfügung stehen! Für jeden Anlass das passende (oder auch unpassende!) Bild! Und die „Fotomeilen“
geben noch eins drauf! An der Fotomeile in diesem Artikel freut mich, dass auch katholische Lesben dabei
sind und damit zum Ausdruck bringen, dass es auch homosexuelle Christen/Christinnen gibt (die nicht unbedingt
der „verderbten“ Welt der Schwulen und Lesben, wie sie in kreuz.net dargestellt wird, angehören müssen!).
@ Mission X a) Mission X Deine humorvollen und sarkastischen Einträge lockern das Leserforum angenehm
auf! Mach weiter so! b) zum Artikel selber: Ich halte die hier geschilderte Kölner Angelegenheit nicht
für sehr geschmackvoll! Ob dadurch sehr viel sachliche „Aufklärung“ geschieht, kann ich nicht beurteilen,
will es aber wenigstens hoffen! Und ob die Ausstellung „für Kinder geeignet“ ist, wage ich zu bezweifeln.
Aber dies kann ich alles nur als „Außenstehender“ sagen, dessen Informationen allein auf dem kreuz.net-Artikel
beruhen.
@ Luther Das von Leser Luther erwähnte Buch kenne ich nicht und kann mich darum auch nicht dazu äußern.
Davon abgesehen ist meine persönliche Ansicht zum Thema weitestgehend identisch mit dem, was Luther schreibt!
Sowohl als Eltern als auch als Lehrer/innen kann man durchaus „behutsam“ an das – wichtige! – Thema sexuelle
Aufklärung herangehen!
@ Horst Schlämmer Eintrag von 12:20 Hallo Horst, haben Sie es tatsächlich selber nicht erleben dürfen,
wie es ist, sich zu verlieben und gleichzeitig wiedergeliebt zu werden? Offensichtlich nicht, da Sie das
nur als „Schmarrn eines phallusdominierten Hirns“ sehen und werten können! Wie bedauernswert!
@ Horst Schlämmer Wie glücklich der Mensch, der sich verlieben darf und gleichzeitig erlebt, selber
geliebt zu werden! Wie „beneidenswert“ dagegen der Priester, der vor solcher Liebe „bewahrt“ wird, weil
er sonst an den Geboten der Kirche zerbrechen könnte! Die ZDF-Reportage www.zdf.de/…1872,3967432,00.html
von gestern hat den Finger in eine Wunde gelegt, die von der Kirche künstlich offen gehalten wird: den
Zölibat für alle Priester. Niemand – sei er homo- oder sei er heterosexuell – hat die besseren Voraussetzungen,
diesen Zwangsverzicht auf die Liebe eines anderen Menschen durchzuhalten. Genau dies wollte die Reportage
deutlich machen!
Nachdenklich werden Soeben sah ich im ZDF die Reportage „Schwul vor Gottes Angesicht – Priester im Konflikt“
www.zdf.de/…1872,3967432,00.html. Die Reportage gab und gibt viele Anlässe zum Nachdenken. Wer sich
dafür interessiert, kann sich durch Anklicken des entsprechenden Links zum Überdenken eigener Positionen
anregen lassen. !:)
Gelebte Gemeinschaft aller Christen „Bei der «alten» Messe treten Priester und Volk vor Gottes Gegenwart
im Tabernakel. Alle Gesten, alle Worte, alle Handlungen atmen Demut, Ehrfurcht, Anbetung und Heiligkeit.
Die Gläubigen empfangen den Leib des Herrn kniend und auf die Zunge. Selbst der Priester wagt es kaum,
die Heilige Hostie zu berühren. In der neuen Messe stehen sich Priester und Volk ständig gegenüber.
Man hat den Eindruck, hier feiert die Gemeinde ein Mahl, bei dem Gott nur eine Nebenrolle spielt.“ Menschen
sind unterschiedlich, Christen sind unterschiedlich! Die einen fühlen sich zur „Alten Messe“ hingezogen
und sehen in ihr die „angemessene“ Form der Messe, andere wieder feiern die Eucharistie in einer „lockeren“
Form, wie sie vielerorts auch praktiziert wird. Wichtig ist es zu sehen, dass hier wie dort Christen miteinander
das Mahl feiern, in das Gott selbstverständlich einbezogen ist und in dem er auch in „modernen“ Formen
nicht nur eine „Nebenrolle“ spielt! „Nur ich habe recht!“ ist ein Satz, der nicht in die Gemeinschaft
aller Christenpasst, wenn es eine gelebte Gemeinschaftsein soll!
@ Unschuld Wüstenstrom und OJC Liebe Unschuld, Du hast in einem Deiner Beiträge auf Wüstenstrom und
die OJC verwiesen. Da ist es nicht verkehrt, auf die Seite von Zwischenraum www.zwischenraum.net/ zu verweisen.
Sieh doch mal rein – und schreib mir, wie Du darüber denkst!
Bereicherung kirchlichen Lebens Die Diskussion vom August 2006 („In Jeans und T-Shirt“) um die „angemessene“
Kleidung bei der Feier der Eucharistie und überhaupt um den „richtigen“ äußeren Rahmen zeigt, dass
viele Leser meinen, es dürfe nur eine „Messe nach Vorschrift“ geben; alles andere sei „unwürdig“. Solche
„Messen nach Vorschrift“ werden durch andere Gottesdienstformen ja keineswegs abgeschafft! Vielseitigkeit
auch in der Feier des Gottesdienstes, wie z.B. in der hier geschilderten Form des Wiener Jugendgottesdienstes,
kann somit nur eine Bereicherung des kirchlichen Lebens sein!
@ Unschuld Oh „Unschuld“ – was haben Sie doch für ein Glück gehabt, heterosexuell zu sein und in völliger
„Unschuld“ dasselbe zu leben und zu erleben, wie homosexuelle Menschen es erleben können! Und im Brustton
der Überzeugung nennen Sie das „Sünde“, was Sie für sich selber als Geschenk oder gar als „normal“
ansehen! „Unzucht treiben“ können heterosexuelle Menschen genauso wie homosexuelle! Dass es den Unterschied
zwischen Liebe und Unzucht bei homo- und bei heterosexuellen Menschen gibt, nehmen Sie nicht wahr, da
das offensichtlich außerhalb Ihres Horizontes liegt!
@ matt (und andere) Wenn Sie überlegen, was Ihnen die Beziehung zu dem Menschen, die Sie lieb haben,
bedeutet, dann sollte es Ihnen leicht fallen, nachzuvollziehen, was einem homosexuellen Menschen eine
gleiche Beziehung zu dem Menschen bedeutet, den er als homosexueller Mensch lieb hat! Wenn Sie sich dennoch
nicht davon abbringen lassen, homosexuelle Menschen nur als Sexmonster zu sehen, die gar nicht wissen,
was Liebe ist, dann bin ich umso dankbarer, dass es auch Menschen gibt, die es – im Unterschied zu Ihnen –
fertigbringen, über den Tellerrand ihres heterosexuellen Horizontes hinauszuschauen! Fragwürdige und
abzulehnende sexuelle Kontakte ohne persönliche Liebesbeziehung gibt es leider im homo- wie im heterosexuellen
Bereich! Wenn Sie in Ihrem persönlichen Umfeld bisher nur negative Ausformungen gleichgeschlechtlicher
Sexualität wahrnehmen konnten, heißt das noch lange nicht, das es nicht auch anderes gäbe! Ich bin
überzeugt davon, wesentlich mehr homosexuelle Menschen zu kennen, als Sie, und kann daher nur sagen,
dass man sich vor Unterstellungen und Verallgemeinerungen jeglicher Art hüten sollte!
@ Knecht Rupprecht Lieber Knecht Rupprecht – was haben Sie doch für ein Glück gehabt, dass Sie heterosexuell
sind und mit einem reinen Gewissen genauso(!) leben und einen Menschen lieb haben dürfen, wie homosexuelle
Menschen. Und was das Schönste ist: Sie dürfen – im Blick auf homosexuelle Menschen! – über das lästern
und hetzen, was Sie für sich selber als ganz normal ansehen! Und dies nehmen Sie ja auch mit Begeisterung
wahr! „Unzucht treiben“ können heterosexuelle Menschen genauso wie homosexuelle! Den Unterschied zwischen
Liebe und Unzucht scheinen Sie als heterosexueller Mensch wohl nur bei heterosexuellen Menschen zu kennen.
Dass es solche Differenzierungen auch anderswo gibt, können Sie nicht wissen, da das außerhalb Ihres
Wahrnehmungsbereiches liegt!
#80 Gerhard 10:04:25 | Donnerstag, 10. August 2006
@ Maurice Corvisier Lieber Maurice, „katholisch“ ist für Sie, was im kreuz.net-Forum als Grundposition
vertreten wird und von Lesern wie Ihnen unterstützt wird. Aber nicht das allein ist katholisch! Es gibt
auch Lichtblicke – und zwar da, wo Menschen anfangen, über sich selber und über andere nachzudenken.
Manche angeblich unverrückbare Position erscheint dann möglicherweise in einem anderen Licht. In diesem
Zusammenhang erscheint mir der Lesereintrag von >Knecht Dummspecht< von heute nacht (00:43 in „Teuflischer
Haß…“) bedenkenswert! Teresa De Bella dürfte zu den Menschen gehören, die – obwohl sie katholisch
sind – nachdenklich geworden sind! ?:)
#62 Gerhard 08:01:37 | Donnerstag, 10. August 2006
Nachdenklich werden In diesem Leserforum gibt es so manche guten Beiträge, die eigentlich nachdenklich
machen sollten! Zwei dieser Beiträge (von heute) seien als Beispiel herausgegriffen: 00:43 (Knecht Dummspecht) –
und 06:21 (FioreGraz). Ob es Leser gibt, die tatsächlich mal darüber nachdenken, statt ihrerseits Polemik
und Hass zu verbreiten?! !:)
#57 Gerhard 00:28:51 | Donnerstag, 10. August 2006
Schrankenlosigkeit „Frei ist nicht der Schrankenlose – etwa der Süchtige –, sondern wer durch den Verzicht
auf gewisse Handlungen Herr über seine Entscheidungen bleibt – wie man im Deutschen so schön sagt: durch
Beherrschung.“ Diesen Satz halte ich für einen der wichtigsten in dem Artikel! Ebenso kann ich zustimmen,
dass es im Leben des Menschen einen Intimbereich gibt, der nicht an die Öffentlichkeit gezerrt werden
soll – nicht bei homo- und nicht bei heterosexuellen Menschen! Schamlosigkeit ist nicht das, was erstrebenswert
ist!
#40 Gerhard 00:18:43 | Donnerstag, 10. August 2006
Kooperation Ich freue mich darüber, hin und wieder auch Mut machende Nachrichten in kreuz. net zu lesen.
Der Bericht über die Einstellung von Mons. Markus Büchel lässt für die Zukunft der Kirche hoffen!
Missstände kritisieren – aber nicht verallgemeinern! Missstände auf homosexuellem Gebiet sind genauso
zu tadeln wie Missstände auf heterosexuellem Gebiet! In kreuz.net werden diese Missstände leider vorwiegend
auf homosexuellem Gebiet dargestellt und verallgemeinert! Wie schön wäre es, wenn alles super und harmonisch
wäre! Das ist leider weder im homo- wie im heterosexuellen „Milieu“ der Fall!
Sensibilisierung statt Vorurteile Ich freue mich, zu hören, dass Frau Teresa De Bellis, obwohl sie katholisch
ist(!) und der CDU angehört(!), es für wichtig hält, alle Bereiche der Gesellschaft zu sensibilisieren
und das Thema „Minderheiten und vor allem Minderheitenschutz“ in allen Bereichen des gesellschaftlichen
Lebens zu berücksichtigen! Wie wichtig das ist, merkt man fast täglich, wenn man kreuz.net liest!
Gräuel an Heiliger Stätte Ein Gottesdienst setzt keine bestimmt sexuelle Orientierung seiner Besucher
voraus, um Gottesdienst zu sein! Es scheint Christen zu geben, die ihre eigene Heterosexualität als „Eintrittskarte“
zu einem Gottesdienst ansehen. Auch, wer homosexuell orientiert ist, kann Christ sein, kann Mitglied der
Kirche sein, kann sein Leben an dem ausrichten, was uns in der Bibel an Maßstäben für unsere Lebensführung
vorgegeben ist! Dies sollte eigentlich zum Grundwissen jedes Christen gehören! ?:)
Narrenfreiheit Das „große Vorbild“ Bush hat ja gezeigt und zeigt immer wieder, wie man „Politik“ zu machen
hat! Mit Waffengewalt auf die Bevölkerung los – ohne Rücksicht auf die Folgen! Ob einer Christ, Muslim
oder Jude ist, spielt da keine Rolle! Brutalität und Gewalt werden wieder verherrlicht!
Radikale Wenn „Radikale“ aufeinandertreffen, dann gibt es nichts mehr zu Lachen! Und dass auch kreuz.net
den Radikalen zuzuordnen ist, daran gibt es wohl keinen Zweifel!
Einander achten Maledica – auch in einem christlichen Internetforum begegnen sich Christen! Dazu gehört
es, einander in seiner Unterschiedlichkeit zu achten! Häßliches Reden über andere verbietet sich von
selber! Wir sollen offen füreinander sein, aufeinander hören, in einer redlichen Weise miteinander streiten
und dabei die Gemeinschaft des Glaubens untereinander erhalten und festigen! Tragen Sie – und wir alle –
dazu bei?
Immer druff, immer druff! Immer druff auf die ollen Schwulen, diese perversen Säue! Diesen Eindruck bekommt
man, wenn man kreuz.net liest. Das Archiv an passenden Bildern scheint ebenfalls unerschöpflich zu sein!
Eine solch einseitige Berichterstattung, wie ich sie seit nun schon einem halben Jahr in kreuz.net verfolge,
ist ein Skandal!
„Erlösung“ DDL am 30.7.: „Der Mensch ist sündig“ ist, als absolute Aussage, in sich Unfug. Werturteile
sind immer relativ – der Mensch ist also „sündig“, gemessen woran? An „Gott“? Das wäre insofern purer
Sophismus, als Gott ein Ideal ist. „Gut“ oder „schlecht“ beim Menschen kann immer nur an anderen Menschen
gemessen werden – es ist also witzlos, alle über einen Kamm zu scheren. Alle miteinander können wir
nicht „vollkommen“ oder „schuldlos“ anderen Menschen oder der Umwelt gegenüber leben! In irgendeiner
Weise werden wir immer „schuldig“. Die ganze Welt um uns her leidet unter ihrer Unvollkommenheit! Als
Christen warten wir darum auf die „neue“ Schöpfung, die uns verheißen ist!
Vergebung Liebe wird ganz sicher nicht verurteilt! Jesus hat sich sehr deutlich gegen die Überheblichkeit
mancher Zeitgenossen gewandt, die „andere“ verurteilten! Wenn er sagte, dass man sich allein durch das
„Ansehen“ einer anderen Frau „schuldig“ machen könne, dann wollte er damit deutlich machen, dass alle
gleich schuldig sind und von daher jede Überheblichkeit fehl am Platz ist! Genau dies wollte ich mit
meinem Eintrag vom 28.7. zum Ausdruck bringen! Dass man dem Partner gegenüber, den man nach was weiß
ich wie vielen Ehejahren verläßt, schuldig wird, ist nur ein Beispiel dafür, dass man dieses Leben
einfach nicht „schuldlos“ durchlaufen kann. Aber das Schöne ist, dass ich als Christ wissen darf: Gott
vergibt uns unsere Schuld! Und auch ein neues Leben in einer neuen Partnerschaft darf unter dem Segen
Gottes stehen! Letzteres will man in der (katholischen) Kirche leider nicht sehen!
Schuld und Vergebung Die Unauflöslichkeit der Ehe – ein frommer Wunsch? In vielen Fällen leider ja!
Wer seinen Partner oder seine Partnerin verläßt, aus welchen Gründen auch immer, wird an ihm/ihr schuldig!
Aber auch der, der nur in seiner Phantasie die Frau eines anderen ansieht und sich dabei „mehr“ vorstellt,
macht sich schuldig – das hat uns Jesus gesagt, um unserer Überheblichkeit über andere zuvorzukommen!
Niemand von uns kommt umhin, Gott um Vergebung seiner Schuld zu bitten! Und – welches Wunder – Gott schenkt
Vergebung!
Volk Gottes Manche Israelis halten sich immer noch für das Volk Gottes. Präsident Bush hält sich für
gottesfürchtig und betrachtet sich als Christ. Brutalität in höchster Potenz wird als „gottgefälliges“
Verhalten hingestellt bzw. erscheint in der Weltöffentlichkeit so! Das sind unsere „Vorbilder“ heute!
… man will sie doch gar nicht hören! FioreGraz, private_notes, Scheinheilig, Brigitte Bussmann, Rüdiger_Keller,
Markus-Antonius und so manche andere – wie recht habt ihr doch mit euren kritischen Anmerkungen und Einträgen
in diesem Leserforum!! Aber kreuz.net und so manche seiner Leser wollen einfach gar nichts davon wissen,
dass es sich bei Schwulen und Lesben um Menschen handelt, die sich untereinander und in ihrer Lebens-
und Glaubenshaltung genauso voneinander unterscheiden, wie Heterosexuelle sich hier voneinander unterscheiden!
Man will einfach lästern und schimpfen und sich selber als heterosexuellen Vorzeigechristen darstellen –
schließlich weiß man doch selber viel besser über homosexuelle Menschen Bescheid, als diese selber!
„Feindbilder“ Wenn „unmoralische Prinzipien“ öffentlich bekräftigt und zur Schau gestellt werden, lehnen
wir das als homo- wie als heterosexuelle Christen ab. Wenn „menschliche Sexualität zur Schau gestellt“
wird, wenn „Intimes und Intimitäten nach außen gekehrt“ werden, wenn „Stimmung gegen die Familie“ gemacht
wird, „Ehe und Familie schlechtgeredet“ werden und gefordert wird, das „Leitbild von Ehe und Familie abzuschaffen“,
dann haben wir als homo- wie als heterosexuelle Christen Grund, dagegen anzugehen! Wenn sich aber Menschen –
homo- wie heterosexuelle – zueinander bekennen und Verantwortung füreinander übernehmen wollen, dann
dürfen und sollen wir das als homo- wie als heterosexuelle Christen unterstützen! Wir sollten auch zur
Kenntnis nehmen, dass es homo- wie heterosexuelle Menschen gibt, denen Sex über alles geht, dass es aber
genauso homo- wie heterosexuelle Menschen gibt, die die Sexualisierung unserer Gesellschaft ablehnen!
Hören wir doch endlich auf mit Verallgemeinerungen und mit Schuldzuweisungen an „die anderen“! Jeder
von uns ist auf die Gnade Gottes und auf seine Vergebung angewiesen!
Die Natur der Dinge „Es liegt in der Natur der Dinge, dass es zwei Geschlechter gibt, die sich so vermehren.
Alles andere widerspricht der Natur.“ Den ersten Satz kann ich voll unterstützen. Der zweite Satz von
>vita< ist falsch, denn es gibt vieles, was vordergründig keinen Sinn zu machen scheint, aber dennoch
seinen Sinn hat – und somit nicht der Natur „widerspricht“, sondern sie „ergänzt“. Manchmal entzieht
sich die Natur eben auch menschlicher „Logik“!
Auch Behinderte können schwul sein Wenn Behinderte am Kölner CSD-Umzug beteiligt waren, dann gehe ich
mal zunächst davon aus, dass sie als homosexuelle Menschen dabei waren! Homosexuell zu sein bedeutet
keineswegs nur das, was hier in kreuz.net immer wieder so reißerisch verkündet wird! Homosexuelle Menschen
gibt es in denselben unterschiedlichen Facetten, in denen es auch heterosexuelle Menschen gibt!
Wie einfach ist das doch alles! Wie herrlich einfach ist es doch: Wenn zwei heterosexuelle Menschen sich
lieben, spricht man von „Liebe“! Wenn homosexuelle Menschen das Gleiche erleben und tun, dann ist das
natürlich bestenfalls „einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung“! Wenn heterosexuelle Menschen in einer
Partnerschaft füreinander einstehen, dann ist das ein Wert, den es zu fördern gilt. Bei homosexuellen
Menschen spricht man dagegen von „praktizierenden Homosexuellen“. Wenn homosexuelle Menschen darauf aufmerksam
machen, dass sie nicht anders als heterosexuelle Menschen ihr Leben mehr oder weniger sinnvoll gestalten
möchten, dann „schwingen sie ihr homo-ideologisches Szepter“! Und Gottesdienste, in denen sich Schwule
und Lesben versammeln, sind nichts anderes als „Rechtfertigungsfeiern“, „Demonstrationen“ oder gar „Provokationen“!
Wie praktisch ist es, nicht denken zu brauchen!
Triebbefriedigung Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen
in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde. Ist Sexualität in der Ehe „Triebbefriedigung“? Liebe
zwischen Mann und Mann oder zwischen Frau und Frau ist – genauso wie in der Ehe – eine Realität und keineswegs
bloße Triebbefriedigung, wie es in kreuz.net nur allzugerne dargestellt wird!
Immer noch und immer wieder Klischees! Gott nimmt euch an, wie ihr seid. Gehet hin und sündigt – weiter?
weniger? oder nicht mehr? Man weiß es nicht und will es auch nicht so genau wissen, denn Gott ist doch
gnädig und barmherzig – oder? Wer homosexuell ist, ist nicht mehr und nicht weniger Sünder, wie jemand,
der heterosexuell ist. Beide können sündigen, beide können aber auch die Bibel als Richtschnur für
ihr Leben nehmen! – Dieser Artikel vermittelt – wie leider immer – eine total einseitige Sicht von dem,
was man sich unter Homosexualität vorzustellen hat! Wieviel Unzucht und Entgleisung gibt es auch unter
Heterosexuellen, ohne dass dies „typisch“ für Heterosexuelle wäre!
Eine Frage an die Redaktion Bedeutet das Kreuz hinter >Deinonychos<, dass dieser keine Einträge mehr
machen darf? – nur für 30 Tage oder generell nicht mehr?? Ich habe die 10 Einträge, die er als Naturwissenschaftler
und gleichzeitig als Christ gemacht hat, als durchaus „sachlich“ und auch unpolemisch empfunden (im Unterschied
zu manchen anderen). Dass sie auch „kritisch“ waren, sollte nichts zur Sache tun!
Jesu Mahnung vor Überheblichkeit Jesus hat die Menschen seiner Zeit an die überkommene Ermahnung erinnert,
eine einmal geschlossene Ehe nicht aufzulösen. Diese Ermahnung gilt auch uns! Gleichzeitig hat Jesus
die Menschen seiner Zeit davor gewarnt, überheblich zu sein, wenn er sagt, dass niemand auf andere herabsehen
soll, von denen er meint, dass sie „schlechter“ seien, als man selber. Allein schon einen begehrlichen
Blick auf eine andere Frau hat er als „Ehebruch“ bezeichnet. „Wer von euch ist ohne Sünde?“ Diese Frage
gilt auch uns! Vor Gott sind wir alle miteinander nicht diejenigen, die wir sein sollen – wir können
uns nur immer wieder darum bemühen!
Konkrete Lebenssituation Ich bin davon überzeugt, dass Jesus selber die konkrete Lebenssituation eines
Menschen in den Vordergrund gestellt und darüber auch mal die üblichen Regeln und Gesetze zurückgestellt
hat. Das bedeutet keineswegs einen „Freibrief“ zum Sündigen! Aber die konkrete Lebenssituation weicht
leider oft von dem ab, was eigentlich sein sollte. Uns sind – auch in der Ehe – Ansprüche oder „Ideale“
vorgegeben, an denen wir uns ausrichten sollen. Mehr, als dies immer wieder neu zu versuchen, können
wir als fehlbare Menschen aber nicht!
Tradition Man kann eine „Tradition“ über alles stellen und dabei „konkrete Lebenssituationen“ völlig
übersehen. Das ist einfach, weil man dabei nicht zu denken braucht. Die Diözese Gurk-Klagenfurt sieht
auf die konkrete Lebenssituation Geschiedener und Wiederverheirateter, der sie gerecht zu werden versucht!
Und darüber freue ich mich!
@ Rudolfsohn Lieber Rudolfsohn, leider sind sexuelle Sauerei und Unzucht völlig unabhängig von einer
homo- oder heterosexuellen Prägung und können auch nicht für die eine oder andere Seite verallgemeinert
werden, so wie Sie das hier immer wieder tun!
Skandal Solche Mitteilungen habe ich in den letzten Wochen leider wiederholt lesen müssen. Die im Artikel
erwähnte Initiative war auch beim Katholikentag in Saarbrücken vertreten und hat Protestunterschriften
gegen diesen Skandal gesammelt. Ich kann nur hoffen, dass sehr, sehr viele Unterschriften zusammengekommen
sind!
Hoheslied 4,9 „Herrlich, dass es Liebe gibt! Was wären wir Menschen ohne Liebe? Wie öde und leer wären
unsere Tage ohne den einen Menschen, der einem für immer das Herz nimmt. Gott ist der Erfinder solcher
Liebe. Er hat gewollt, dass sich zwei Menschen unsterblich verlieben und untrennbar zusammen sind.“ (Aus
einem Kommentar zu oben angeführtem Bibelvers.) An die Adresse von Rudolfsohn, EinChrist und so verschiedene
andere in diesem Forum möchte ich sagen, dass obiger Text jedem Menschen gilt, der die Liebe eines anderen
Menschen erfährt! Liebe ist mehr, als Sex! Von daher ist es völlig indiskutabel, einen Menschen lediglich
von seiner Sexualität her zu definieren, so wie das in diesem Forum im Blick auf sog. „homosexuelle“
Menschen geschieht!
Umgangston läßt sehr zu wünschen übrig! Rudolfsohn, „bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich
um eine freundliche Diskussionsatmosphäre“! (Haben Sie diesen Satz vielleicht schon irgendwo mal gelesen?
Er sollte allen gelten, die hier Einträge machen!) Wenn Sie sich als katholischen Christen betrachten,
dann geben Sie diesbezüglich ein trauriges Bild für die anderen Leser in diesem Forum ab!
Antoniustreffen Wie schön, dass ab und zu auch einmal etwas Humorvolles im kreuz.net-Leserforum kommt.
Die Einladung zum „Antoniustreffen“ von gestern Abend (22:35 und 23:32 Uhr) finde ich nicht schlecht und
würde da auch gerne kommen! JH Köln oder Hannover würden in Frage kommen. (Hotel wäre noch teurer!)
Homosexuelle Themen in kreuz.net Die Fülle von Artikeln mit homosexueller Thematik in kreuz.net ist auffallend!
Und in sämtlichen Artikeln wird Homosexualität an sich bereits als „schändlich“, „sündig“ usw. usw.
dargestellt. Das, was an sexuellem Verhalten eines Menschen zu tadeln oder zu verurteilen ist, ist bei
homo- wie bei heterosexuellen Menschen zu verurteilen! Von daher sollte kreuz.net darauf achten, nicht
„die Homosexuellen“ zu diskreditieren, sondern bestimmte Verhaltensweisen! Ich kann dem voll zustimmen,
wenn es heißt, dass Sexualität nicht das gesamte Leben bestimmen darf oder in totaler Freizügigkeit
mit jedem, dessen man habhaft werden kann, „praktiziert“ wird – ich wende mich aber ganz entschieden dagegen,
bestimmte Verhaltensweisen für bestimmte Menschen zu verallgemeinern! Homosexualität ist ebenso ein
Bestandteil der Schöpfung, wie Heterosexualität! Da hilft auch kein Au- und Wehgeschrei!
Wikipedia, Jörg G., Schnabeltierkönig Heterosexualität ist zu mindestens 90% von der Natur vorgegeben –
schließlich ist ihre „biologische“ Funktion ja die Fortpflanzung. Bei dem restlichen prozentualen Anteil
entfällt eine Fortpflanzung. Die Sexualität ist aber auch ihnen als Möglichkeit zur Entfaltung einer
erfüllten Beziehung mitgegeben. Warum das seit Beginn des Lebens so ist, dürfen Sie mich nicht fragen.
Ich kann das nur feststellen! Homosexuelles Verhalten gibt es übrigens auch im Tierreich. Doch dies nur
nebenbei und keineswegs als eine „Rechtfertigung“ homosexuellen Verhaltens beim Menschen! Und was bei
„wikipedia“ zu lesen ist, steht dort sicher nicht aus Lust und Laune! Zumindest darüber nachdenken sollte
man.
Verantwortlichkeit füreinander Wenn homosexuelle Menschen in einer Partnerschaft Verantwortung füreinander
übernehmen, dann ist das doch kein „Angriff auf die Institution Ehe“!! Homosexuelle Menschen würden
doch sowieso keine „Ehe“ mit einem andersgeschlechtlichen Partner eingehen! Wenn sie aber füreinander
Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen, dann entsprechen sie damit dem „Ideal“, das auch
für die Ehe zwischen Mann und Frau gilt.
Gibt es in kreuz.net Heterosexismus? Heterosexismus bzw. Homophobie basieren meist auf tradierten konservativen
Vorstellungen von Geschlechterrollen: der Glaube, diese würden durch Homosexualität drastisch in Frage
gestellt, führt zu einer tiefgreifenden Verunsicherung der Betroffenen. Somit kann hier auch die Projektion
eigener Unsicherheiten in Bezug auf die Geschlechterrolle auf andere Menschen vorliegen. Eine Verstärkung
kann darüber hinaus bewirkt werden durch die Verdrängung homosexueller Anteile der eigenen Sexualität.
Eine weitere Ursache kann darin liegen, dass Vorurteile und Erwartungshaltungen der Umgebung oder einer
Religion gedanken- und kritiklos übernommen werden. Insbesondere religiöse Überzeugungen führen oft
zu heterosexistischen bzw. homophobischen Ansichten und Verhalten. (aus: wikepedia)
Verbreitung von Homosexualität Ist den deutschen Katholiken – auch unter Politikern – die Verbreitung
von Homosexualität im Namen Deutschlands und im Namen von „Freiheit und Demokratie“ wichtiger und wertvoller
als das Glaubensbekenntnis ihrer Glaubensgeschwister von der orthodoxen Kirche? Den deutschen Katholiken
ist die „Verbreitung von Homosexualität“ noch nie ein Anliegen gewesen – dies sollte auch der Verfasser
obenstehenden Artikels wissen. Doch davon abgesehen: Homosexualität läßt sich genausowenig verbreiten,
wie Heterosexualität! Verbreiten lassen sich dagegen sexuelle Freizügigkeit und Exzessivität (bei homo-
wie bei heterosexuellen Menschen). Christen dürfen voneinander erwarten, mit der eigenen Sexualität
verantwortlich umzugehen und das eigenen Leben eben nicht in „wilder Gier“ (wie der Apostel Paulus schreibt)
und sexueller Exzessivität zu verbringen. Dies gilt unabhängig von einer homo- oder heterosexuellen
Prägung! „Akzeptanz“ von Homosexualität heißt nicht, sexuelle Exzessivität und Beliebigkeit zu akzeptieren,
sondern homosexuelle Menschen in ihrer Prägung zu akzeptieren! Daran sollten Artikelschreiber und Leser
von kreuz.net bei der Kritik, die sie äußern, denken.
Unmoral und schrille Töne Gottesdienste homosexueller Christen sind nicht mit der Forderung nach einer
Anerkennung eines „unmoralischen“ Lebenswandels verknüpft. Sie bedeuten keineswegs, dass sexuelle Freizügigkeit
auch in der Kirche Einzug halten soll! Unmoral und schrille Töne sind nicht das, was homosexuelle Menschen
beschreiben könnte! Als homo- wie als heterosexuelle Menschen können wir uns für oder gegen einen freizügigen
Umgang mit der Sexualität entscheiden – wir können uns aber nicht dafür „entscheiden“, homo- oder heterosexuell
zu sein! Wie unsere persönliche Lebensführung aussieht, dürfte von den „Werten“ abhängen, die uns –
seien wir homo- oder heterosexuell – in unserem Umfeld vermittelt werden! Die sexuelle Ausrichtung spielt
dabei keine Rolle.
Anliegen der „Homo-Ideologen“ Das Anliegen der hier als „Homo-Ideologen“ bezeichneten Menschen besteht
nicht darin, „Sodomie gesellschaftsfähig“ zu machen und auch nicht darin, „Perversitäten auf die Straße
tragen“ zu wollen, sondern aufzuzeigen, dass Homosexualität nicht nur in Perversitäten besteht (die
es bei Heterosexuellen ganz genauso gibt!), sondern dass homosexuelle Menschen Liebe, Zärtlichkeit, menschliche
Nähe und körperlichen Ausdruck dieser Nähe genauso erleben, wie heterosexuelle! Wenn das in diesem
Forum geschrieben wird, dann wird das von manchen Lesern, die meinen, als Heterosexuelle besser über
Homosexualität Bescheid zu, als Homosexuelle selber, schlichtweg abgestritten und ins Lächerliche gezogen.
Dies muss ich an diesem Forum kritisieren! Wie ein Mensch sich anderen gegenüber verhält, auch in seinem
Sexleben, ist unabhängig von einer homo- oder heterosexuellen Prägung!! Warum will dies in manche Köpfe
einfach nicht hinein??
timpressum Was timpressum geschrieben hat, kann ich nur voll unterstützen! Wenn katholische Sozialarbeiter
in solchem Milieu tätig werden, dann bedeutet das keineswegs eine „Aufwertung“ des Milieus, sondern eine
Nachfolge des Auftrags Jesu, sich Menschen zuzuwenden, die Zuwendung brauchen, statt Verurteilung!
Familie R.I.P. Eine merkwürdige Logik ist das! Wenn homosexuelle Menschen, die sowieso nicht heiraten
würden, eine verbindliche Partnerschaft eingehen wollen und das jetzt auch dürfen, dann hat das doch
nichts mit einer Beerdigung der Familie zu tun! Ganz im Gegenteil wird damit zum Ausdruck gebracht, dass
auch Homosexuelle keineswegs mit sexueller Freizügigkeit und Beliebigkeit pauschal identifiziert werden
können. Für Leser dieses Forums ist es zwar nicht vorstellbar, aber dennoch können auch gleichgeschlechtliche
Lebenspartner Kinder aufziehen und ihnen ein Zuhause geben.
Hochachtung für respektvolle Einträge Allen denen, die in diesem so gar nicht christlichen Leserforum
in großer Geduld ihren Beitrag zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zu leisten versuchen, zolle
ich meine Hochachtung! Schmutzige, demütigende und beleidigende Einträge, von denen ich mir nicht vorstellen
kann, dass sie von Christen verfasst wurden, gibt es hier leider viel zu viele!
Was heißt „Homo-Kultur“? Seit 15 Jahren dürfen sich in Frankfurt homosexuelle katholische Christen zu
Gottesdienst und Eucharistiefeier treffen. Wenn Hubert Heckers Bericht den Eindruck vermittelt, dass „Homo-Praxis
und Homo-Kultur“ damit einen „kirchlichen Rahmen und Segen“ bekommen hätten, dann wenden sich Leser des
Berichtes mit Schaudern ab von dem, was in der katholischen Kirche möglich zu sein scheint. Dabei geht
es ganz und gar nicht darum, sexueller Beliebigkeit und Zügellosigkeit Tor und Tür zu öffnen, sondern
darum, Menschen in ihrer gleichgeschlechtlichen Prägung nicht anders zu begegnen, als solchen, die sich
zum andersgeschlechtlichen Partner hingezogen fühlen. Für uns alle miteinander gelten dieselben Richtlinien
für unseren Umgang miteinander und untereinander! Dazu dürfen und sollen wir einander ermutigen – auch
und gerade in der Kirche! Das christliche Leitbild von Ehe und Familie wird da, wo auch Homosexuelle in
gegenseitiger Verantwortlichkeit zueinander stehen wollen, nicht in Frage gestellt!
Gleichbehandlungsängste Wenn ich die Diskussion um das Gleichbehandlungsgesetz und die im Zusammenhang
damit geäußerten Ängste verfolge, dann habe ich den Eindruck, dass manche fürchten, sexuelle Dekadenz
solle gefördert, christlichen Werten und christlicher Familienkultur aber der Garaus gegeben werden.
Wenn dem so wäre, dann könnte ich einem „Gleichbehandlungsparagrafen“ in der Tat nichts abgewinnen!
Wer das Antidiskriminierungsgesetz aber in dieser Weise mißversteht, dem sei gesagt, dass keineswegs
den positiven Werten in unserer Gesellschaft der Abschied gegeben werden soll oder gegeben wird! Nicht
einer Schrillheit und Obszönität soll Rechnung getragen werden, sondern der Tatsache, dass Menschen
in ihrer Sexualität unterschiedlich geprägt sind. Es geht hier nicht um „Verhaltensweisen“, sondern
um eine tiefsitzende „Prägung“. Menschen können in und mit ihren Prägungen völlig unterschiedlich
leben, sie können sich an christlichen Werten orientieren oder auch nicht. Das hat nichts mit ihrer Prägung
als homo- oder heterosexuell zu tun! Bestimmte „Verhaltensweisen“ können auch weiterhin „verurteilt“
werden, wenn man das für angebracht hält – nicht aber eine Prägung, die als solche nicht das Geringste
darüber aussagt, wie der betreffende Mensch sich im Leben und in seinem Alltag verhält!
Provokationen Meiner Meinung nach widerspricht es christlichem Geist, einander zu provozieren, zumindest
in dem Sinn, dass man den anderen schlecht zu machen versucht. Die römisch-katholische Kirche – und ganz
besonders kreuz.net! – „provoziert“ Schwule und Lesben ganz erheblich in dem, was sie über sie sagt!
Es braucht deshalb niemanden zu verwundern, dass manche Schwule und Lesben geneigt sind, mit gleicher
Münze heimzuzahlen! Ob das der richtige Weg ist, darüber läßt sich streiten! Für homosexuelle Christen
und Christinnen, die trotz ihrer Homosexualität (noch) nicht aus der Kirche ausgetreten sind, dürfte
es sich verbieten, ihre Kirche in derselben Weise provozieren und verletzen zu wollen, wie diese es ihnen
gegenüber tut! Ob ein CSD in Marktl tatsächlich stattfinden wird, darüber ist das letzte Wort noch
längst nicht gesprochen!
Die praktische Lösung des Problems! Wenn die wirklich unsäglichen Ausführungen des Herrn van der Aardweg
zu der Konsequenz führten, die Ehe für römisch-katholische Priester zur Pflicht zu machen, dann wären
sie wenigstens zu etwas nütze – und das Problem homosexueller Priester würde sich ganz von alleine lösen!
Jämmerliches Bild, das EinChrist bietet! Es ist geradezu widerlich, was EinChrist sich für Vorstellungen
von der Liebe zwischen zwei Menschen, die zufällig homosexuell sind, macht! Er kann sich nur analen Sex
vorstellen und meint, dies sei bereits „Liebe“! Dass Liebe zwischen zwei Menschen wesentlich mehr ist
und nicht einmal analen Sex braucht, dass kann sich dieser EinChrist nicht im Geringsten vorstellen! (Und
ebensowenig kann er sich offensichtlich vorstellen, dass Homosexualität auch ohne analen Sex Homosexualität
ist! Andernfalls würde er nicht dauernd auf diesem seinen Lieblingsthema herumreiten!) Herr „EinChrist“,
Sie sollten sich schämen ob Ihres kläglichen Denkens!
Massive Stimmungmache! Wieder einmal zeigt sich, mit welcher Konsequenz hier versucht wird, homosexuellen
Menschen Dinge anzuhängen, die die in solcher Verallgemeinerung einfach nicht wahr sind! Allein die Ausdrucksweise
des Verfassers spricht für sich. Wenn van den Aardweg von „hartgesottenen Homo-Typen“ spricht, dann dürfte
es sich bei ihm selber um einen ganz besonders „hartgesottenen Hetero-Typen“ handeln! Und als solcher
tut er alles ihm mögliche, um einer Voreingenommenheit homosexuellen Menschen gegenüber nicht nur den
Weg zu bereiten, sondern solche Vorurteile und Verallgemeinerungen auch zu manifestieren! ________________________
@Tomasino und Ein Christ Wer kann es besser beurteilen, ob es unter Homosexuellen nicht bloß wilde Sexorgien,
sondern auch genau die gleichen persönlich geprägten Liebesbeziehungen gibt, wie unter Heterosexuellen?
Können das Leute wie Tomasino oder Ein Christ, um nur Beispiele zu nennen, oder können das homosexuelle
Menschen vielleicht selbst besser? Ich frage mich, warum Tomasino oder Ein Christ so heftig protestieren,
wenn homosexuelle Menschen selber Zeugnis davon ablegen, wie sie ihre eigene Prägung erleben! Das Argument,
dass doch gar nicht sein kann, was nicht sein darf, zählt offenbar mehr als das, was ist, obwohl es nicht
sein dürfte! Ich möchte bitten, darüber nachzudenken, bei wem wohl eher von Anmaßung und Geltungsbedürfnis
gesprochen werden kann!
Vorbild sein Auch ich sehe es als einen Glücksfall, wenn ein Mann, der überzeugter Christ ist, die politische
Landschaft mitprägt! Bei welcher Partei das ist, spielt keine Rolle! Und wenn es bei der PDS ist. Je
vielseitiger, desto besser!
Stimmungsmache Nicht die Homo- oder Heterosexualität bestimmen den Charakter und die Lebensweise eines
Menschen, sondern eine Vielzahl anderer, wichtigerer, Kriterien! Weder ist ein sexuell verantwortungsvolles
Verhalten typisch für Heterosexuelle, noch ein diesbezüglich verantwortungsloses Verhalten typisch für
Homosexuelle. Wer die Sexualität zum Hauptinhalt seines Lebens macht, ist sexsüchtig. Wer behauptet,
alle Homosexuellen – oder zumindest die Mehrzahl von ihnen – seien sexsüchtig oder sonstwie gestört,
betreibt üble Nachrede! Und wenn man noch so große Vorurteile einer bestimmten Menschengruppe gegenüber
hat, sollte man zurückhaltend mit Verallgemeinerungen sein! Auf solche Verallgemeinerungen stößt man
bei den Artikel in kreuz.net leider immer wieder!
Homosexuell „belastet“ Ein Artikel wie der obenstehende kann nur von jemandem geschrieben sein, der keine
Ahnung davon hat, was es für den normalen Homosexuellen bedeutet, homosexuell zu sein. Es bedeutet für
ihn nicht mehr und nicht weniger, als es für den Heterosexuellen bedeutet, heterosexuell zu sein. Wenn
man das, was Dr. van den Aardweg schreibt, ernst nehmen würde, dann würde die eigene Homosexualität
allerdings zu einer „Belastung“! Wie gut, dass das, was hier wieder zu lesen ist, nun wirklich nicht der
Weisheit letzter Schluss ist!
Verhöhnungen Verhöhnungen nicht nur des christlichen Glaubens, sondern auch von Menschen, die anders
sind, als man selber, nehmen in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft in erschreckendem Maße zu! So,
wie der Film hier geschildert wird, ist er auch für mich abzulehnen – aber solange ich den Film nicht
selber gesehen habe, kann und will ich mich zu ihm nicht äußern. Dass durch diesen Film Menschen in
ihrem persönlichen Glauben verunsichert werden, kann ich mir nicht vorstellen. Das würde auf ein sehr
brüchiges Glaubensfundament hinweisen!
@ xixax Hallo Xixax, seit Februar lese ich Ihre Einträge im Leserforum zu den verschiedenen Artikeln
hier in kreuz.net. Ich freue mich immer wieder über die Geduld und die Sachlichkeit, mit der Sie Ihre
Meinung (die übrigens auch meiner entspricht) vertreten. Sie bieten damit ein wohltuendes Gegenstück
zu mancherlei anderen Einträgen, die im Grunde beschämend für ein „christliches“ Leserforum sind!
Vor Gott niederknien Viele sehen es heute als „katholisch“ an, zu Gebet und Anbetung niederzuknien. In
der evangelischen Kirche ist das Niederknien im Laufe der Zeit abhanden gekommen. Für Martin Luther war
es zeitlebens selbstverständlich, sich mehrmals täglich auf die Knie niederzulassen, Gott für das Erlebte
zu danken und ihn um seine Nähe bei allem Tun und Lassen zu bitten!
Wie kann man nur so verallgemeinern! Wenn man als homosexueller Christ die Beiträge von Herrn van den
Aardweg liest, ist man entsetzt über soviel Arroganz homosexuellen Menschen gegenüber! Homosexuelle
Menschen sind genauso individuelle Charaktere und unterscheiden sich in ihrer Lebensführung genauso voneinander,
wie dies bei heterosexuellen Menschen der Fall ist!! Jede Verallgemeinerung ist von Übel!
Homo- und Hetero-Ideologen Wenn homosexuelle Christen in Augsburg (und anderswo) Gottesdienst miteinander
feiern, dann ist das nicht anders, als wenn heterosexuelle Christen miteinander Gottesdienst feiern! Hier
von „Homo-Ideologen“ zu sprechen, die „in einer Kirche ihr Unwesen treiben“, ist genauso abwegig, als
wenn davoln gesprochen würde, dass „Hetero-Ideologen“ in einer Kirche „ihr Unwesen treiben“, wenn sie
Gottesdienst feiern! Beim Lesen der Artikel in kreuz.net drängt sich allerdings der Eindruck auf, dass
es sich hier um ganz besonders verbohrte „Hetero-Ideologen“ handelt. Schade! Solche Verbohrtheit sollte
(und muss auch) nicht sein!
Propaganda noch und noch Es ist einfach nicht zu fassen, mit welcher Vehemenz auf diesen Seiten antihomosexuelle
Propaganda betrieben wird! Eine „Hetero-Lobby“ wendet hier alle Mittel auf, ihre Ziele durchzusetzen.Es
ist gar kein Wunder, dass dadurch Schwule und Lesben auf den Plan gerufen werden, immer wieder darauf
aufmerksam zu machen, dass die Grenze zur „Sünde der Sexualität“ nicht zwischen homo- und heterosexuell
verläuft, sondern zwischen Lebensformen, in der die Sexualität exzessiv, genusssüchtig, verantwortungslos
dem anderen gegenüber gelebt wird, und solchen, die von Liebe und Verantwortung getragen sind. Aber dies
ist in einem kirchlichen Umfeld offensichtlich nicht vermittelbar, dem bereits der Hauch von Verständnis
für homosexuelle Menschen verdächtig erscheint.
Der Splitter im eigenen Auge Dem Verfasser dieses Beitrags scheint ebensowenig wie vielen Lesern in diesem
Forum Eines nicht klar zu sein: Die Freuden und Leiden im Umgang mit der eigenen Sexualität sind für
homo- wie für heterosexuelle Menschen die gleichen! Dasselbe gilt auch für den Umgang mit einem zölibatären
Leben: keiner bringt hier die besseren oder die schlechteren Voraussetzungen mit! Bevor jemand den Splitter
aus dem Auge seines Bruders zu entfernen versucht, sollte er sich des Balkens in seinem eigenen Auge bewußt
werden!
Horrorvorstellungen (@ rudolfsohn) Wenn Sie überlegen, was Ihnen die Beziehung zu Ihrer Frau bedeutet,
dann sollte es Ihnen leicht fallen, nachzuvollziehen, was einem homosexuellen Menschen die Beziehung zu
dem Menschen bedeutet, den er als homosexueller Mensch lieb hat! Wenn Sie sich dennoch nicht davon abbringen
lassen, homosexuelle Menschen nur als Sexmonster zu sehen, die gar nicht wissen, was Liebe ist, dann bin
ich umso dankbarer, dass es auch Menschen gibt, die es – im Unterschied zu Ihnen – fertigbringen, über
den Tellerrand ihres heterosexuellen Horizontes hinauszuschauen! Fragwürdige und abzulehnende sexuelle
Kontakte ohne persönliche Liebesbeziehung und nur aus sexuellem Begehren heraus gibt es leider im homo-
wie im heterosexuellen Bereich. Wenn Sie in Ihrem persönlichen Umfeld bei Homosexuellen bisher nur negative
Ausformungen der Sexualität wahrnehmen konnten, heißt das noch lange nicht, das es nicht auch anderes
gäbe! Ich bin überzeugt davon, wesentlich mehr – und auch anders geprägte – homosexuelle Menschen zu
kennen, als Sie, und kann daher nur sagen, dass man sich vor Verallgemeinerungen jedweder Art hüten sollte!
Ich lebe mit meinem Partner seit mehr als 16 Jahren zusammen.Wir leben unsere Partnerschaft nicht mehr
und nicht weniger monogam, als Sie – selbst, wenn Sie das nicht glauben wollen. Und unsere Beziehung bedeutet
uns nicht mehr und nicht weniger, als Ihnen Ihre Ehe! Aber nichts ist zu verallgemeinern! Übergänge
sind hier wie überall fließend!
Ein Armutszeugnis… …würde sich ausstellen, wer die Liebe zwischen Mann und Frau allein auf sexuelle
Praktiken reduzieren wollte. Ein Armutszeugnis stellt sich auch aus, wer die Liebe zwischen zwei Partnern/Partnerinnen
gleichen Geschlechts einzig und allein auf sexuelle Praktiken reduzieren kann! Und ganz arm dran ist derjenige,
der nur noch eine einzige sexuelle Praktik sehen kann und darüber hinaus blind ist. Manch einer sträubt
sich dagegen, „mehr“ zu sehen. Das wird in diesem Forum besonders deutlich!
an rudolfsohn Ich denke, dass jeder, der in diesem Forum postet, auch hinter dem steht, was er schreibt,
und auch entsprechend lebt! Dies dürfen Sie auch mir abnehmen!
Seltsame Logik Da, wo für heterosexuelle Menschen die Ehe propagiert wird, scheinen sexuelle Beliebigkeit
und Ausschweifung zuzunehmen. Dieser Schluss drängt sich jedenfalls auf, wenn die staatliche Anerkennung
verbindlich gelebter gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, so wie in Irland, als gleichbedeutend mit
einer Förderung sexueller Zügellosigkeit angesehen wird! Irland wird damit noch lange nicht zu einem
„Homo-Irrland“!
Ist Homsexualität ansteckend? Bei so manchen Artikeln in kreuz.net zum Thema Homosexualität und mehr
noch bei so manchen Leserbeiträgen frage ich mich, woher die große Sorge kommt, dass Homosexualität
ansteckend sei! Wenn gleichgeschlechtlichen Paaren die Möglichkeit gegeben wird, sich zueinander zu bekennen
und Verantwortung füreinander zu übernehmen, dann wird damit gerade nicht einer sexuellen Freizügigkeit
und Beliebigkeit das Wort geredet. Das genaue Gegenteil ist der Fall! Und das kann ich nur unterstützen!
Kein Heterosexueller wird dadurch homosexuell!
Segen für Wiederverheiratete? Die Ehe gilt als Sakrament und ist unauflöslich! So die Theorie! Trotz
Inanspruchnahme von Eheberatungsstellen kann es aber sein, dass eine Konfliktlösung nicht möglich ist
und es zur Scheidung kommt. Sollen die Geschiedenen lebenslang zölibatär leben? Das ist in den meisten
Fällen illusorisch! Wer von den beiden einen neuen Partner/eine neue Partnerin findet, die – hoffentlich! –
besser zu ihm paßt, ist genauso auf die Unterstützung der Gemeinde und auf den Segen Gottes für die
neue Partnerschaft angewiesen, wie jeder andere! Als Nachfolger derer, die Jesus zum Vorbild haben, sollte
es selbstverständlich sein, liebevoll – statt unbarmherzig – mit Geschiedenen und Wiederverheiraten umzugehen!
Unbarmherzigkeit und Selbstüberheblichkeit sind hier fehl am Platz!
Was halten wir noch von Achtung und Respekt?? Dieser Film ist nur eines von vielen Beispielen, wie in
unserer Gesellschaft mit Institutionen und auch mit anderen Menschen umgegangen wird! Die Würde des Anderen
wird mit Füßen getreten. Dies zeigt sich oft schon im Kleinen – von manchen Einträgen im Leserforum
ganz abgesehen.
Welche Freude… macht es allen Beteiligten doch immer wieder, genüsslich all das anzuprangern, was sich
an Negativem auf der „Gegenseite“ findet! Wie schön ist es doch, von einer „Homo-Lobby“ sprechen zu können,
die sich den Untergang von Ehe und Familie auf die Fahnen geschrieben zu haben scheint! Und wie herrlich
kann man über das lästern, was man als „typisch“ für die jeweils „anderen“ ansieht! Schwer dagegen
scheint es zu sein, das „Intimleben“ seiner Mitmenschen zu respektieren sowie zur Kenntnis zu nehmen,
dass auch homosexuelle Menschen keine geschlossene „Lobby“ oben geschilderter Art darstellen. Ehe und
Familie sind es wert, unterstützt und geschützt zu werden! Homosexuelle Menschen können zwar keine
„Ehe“ eingehen, können aber sehr wohl in gegenseitiger Liebe zueinander stehen und in einer Partnerschaft
Verantwortung füreinander übernehmen. Auch solche Partnerschaften verdienen unsere Unterstützung und
Akzeptanz! Stattdessen lästert man lieber über „sexuelle Praktiken“, von denen man annimmt, dass sie
unter Schwulen die „Norm“ wären. Was soll die Unterscheidung zwischen gläubigen Katholiken und Schwulen?
Auch als schwuler Christ kann man ein Leben führen, das sich an dem ausrichtet, was Jesus uns vorlebte!
Warten auf die neue Erde Wir warten auf einen neuen Himmel und auf eine neue Erde, in der es keinen Hass
und keine Gewalt mehr geben wird und in der auch Mensch und Tier in Frieden miteinander leben werden!
Es erinnert mich an das Paradies, wenn ich erlebe, welch unbedingtes Vertrauensverhältnis es jetzt schon
zwischen Mensch und Tier geben kann – frei von Angst und Argwohn! In der „neuen“ Welt, die wir zu erleben
hoffen, wird keine Angst voreinander mehr herrschen, und Mensch und Tier werden einträchtig miteinander
leben. – Es ist schwierig, darüber zu streiten, ob auch Tiere eine „Seele“ haben. Wir wissen ja nicht
einmal die menschliche „Seele“ genau zu definieren. Ich bin aber davon überzeugt, dass Tiere ganz genauso
zur großen Schöpfung Gottes gehören wie die Menschen. „Wer im Menschen den Unterschied zwischen Geist –
Leben – Seele beachtet, der kann dem Tier wohl Leben – sogar eine Seele – zusprechen, ebenso allen Pflanzen,
Bakterien, Insekten usw. Doch diese Seele ist im Vergleich zur menschlichen Seele grundsätzlich verschieden“,
meint Dr. Fugel. Diesen „Kompromiss“ kann ich wohl mittragen, da er zum Ausdruck bringt, dass eine Seele
da ist – wenn vielleicht auch anders als beim Menschen!
@ Schtieffen Hallo Schtieffen, ich freue mich für Sie, dass Sie aus Gehorsam Gott gegenüber heterosexuell
sind! Wenn er von Ihnen verlangen würde, Sie sollten sich homosexuell verhalten, dann würden Sie das
wohl sicher auch können und einen Menschen gleichen Geschlechts dann plötzlich genauso lieben können,
wie vorher einen Menschen des anderen Geschlechts! Was für Sie kein Problem zu sein scheint, ist für
andere Menschen aber nicht so problemlos zu verwirklichen! Ich würde es z.B. nicht für richtig halten,
meinen Partner, mit dem ich fast 17 Jahre zusammenlebe, einfach „in die Wüste“ zu schicken und ihm zu
sagen: Sieh zu, wo Du bleibst – ich lebe jetzt hetero! Als Homosexueller kann ich mein Leben genauso an
dem ausrichten, was Jesus uns vorgelebt hat! Und auch als homosexueller Christ danke ich Gott, wenn ich
einen Menschen kennen lernen durfte, der zu mir passt, und bitte ihn um Begleitung auf dem gemeinsamen
Lebensweg! Ich denke, dass Paulus, der im Neuen Testament als einziger etwas zur Homosexualität sagt,
genauso wenig wusste, was eine homosexuelle Prägung ist, wie Sie. Und deswegen sagte er auch dasselbe,
wie Sie! Wer sich intensiver mit solchen Fragen auseinandersetzt, wird wohl zu anderen Erkenntnissen kommen!
Gerhard (63 J.)
@ Beobachterin Sie behaupten (25.3., 8:36), „normaler“ und „homosexueller“ Sex seien nicht gleichwertig.
Das ist so, als wenn Sie behaupten würden, dass Äpfel und Birnen nicht „gleichwertig“ seien. Es gibt
gute und schlechte Äpfel und gute und schlechte Birnen! Oder ist etwa alles, was im heterosexuellen Bereich
geschieht, nur alleine deswegen schon gut, weil es von heterosexuellen Menschen „praktiziert“ wird?? Doch
ganz sicher nicht! Wichtig ist die Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich lieb haben! Dass solche
Liebe bei homosexuellen Menschen ihren Ausdruck genauso wie bei heterosexuellen sucht, sollte doch nicht
so schwer nachzuvollziehen sein!
@ Schtieffen und Bibel In der uns überlieferten Bibel offenbart sich Gott als derjenige, der hinter allem
steht. Er ist derjenige, an den wir uns wenden dürfen, wie Kinder sich an ihren Vater oder an ihre Mutter –
so sagt es uns Jesus. Jesus sagt uns auch, worauf es in unserem Leben und in unserem Verhalten anderen
gegenüber ankommt. An den von ihm gegebenen Maßstäben orientieren wir uns als homo- wie als heterosexuelle
Menschen! Paulus spricht im Korintherbrief davon, dass ihm am liebsten wäre, alle Menschen lebten zölibatär.
Wer das nicht könne, der solle eine feste Beziehung suchen, in der auch die Sexualität ihren Platz fände.
Dies kann ich auch mit meiner homosexuellen Orientierung nachvollziehen. Paulus weiß, dass Sexualität
zum Menschsein gehört, er weiß aber nicht, dass eine homosexuelle Prägung genauso Teil des Menschseins
sein kann. Heute wissen wir mehr. Wie traurig wäre es, wenn wir als Christen verpflichtet wären, auf
dem Wissen der jeweiligen Zeit stehen zu bleiben, in der die einzelnen Abschnitte der Heiligen Schrift
verfasst wurden!
@ Dania29 @ stieffchen Hallo Dania29, ich hoffe sehr, dass sich Deine Kritik (24.3., 23:49) nicht auf
meinen Eintrag, der kurz vorhergegangen war (22:44), bezogen hatte. In dem Fall dürfte Dir die Ironie
meines Beitrags nicht aufgefallen sein! Ich sehe keinen Unterschied im Verhalten homo- und heterosexueller
Männer – vielmehr die Parallelen in allen Lebensbereichen! Wie sich jemand anderen gegenüber verhält
und welche Rolle die Sexualität in seinem Leben spielt, ist unabhängig von der jeweiligen sexuellen
Orientierung! Und auch, was Liebe zueinander bedeutet, erleben homo- wie heterosexuelle Menschen in gleicher
Weise. Der in diesem Forum diskutierte Film will genau hierfür die Augen öffnen und zeigen, dass es
außerhalb eines begrenzten heterosexuellen Horizontes eben doch noch mehr gibt! Dies ärgert alle diejenigen,
die das nicht wahrhaben wollen.
@ rotwang @ Agnostiker Hallo rotwang, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen, dass man meinen Eintrag
vom 24.3., 22.44 Uhr so gründlich missverstehen könnte, wie Sie das getan haben! Von daher war es für
mich sehr tröstlich, dass Agnostiker eindeutig den besseren Durchblick hatte! (Dass ich bereits jetzt
wesentlich häufiger an der frischen Luft spazieren gehe, als kreuz.net zu studieren, dürfte sich aus
der „Vielzahl“ meiner Einträge im Leserforum erkennen lassen!) Aber nichts für ungut! Gerhard.
Zucht und Unzucht Gott schuf den Menschen als Mann und als Frau. Und er gab ihnen die Sexualität – nicht,
damit sie sich daran erfreuten, sondern dass sie einen Anreiz hätten, sich zu vermehren und für den
Fortbestand der Menschheit zu sorgen. 95% der Menschen waren heterosexuell. Sie hielten sich an die oben
genannten Vorgaben – natürlich ausschließlich in der vor Gott und dem Standesbeamten geschlossenen Ehe!
Die restlichen 5% der Menschen waren homosexuell. Sie hatten ihre Sexualität von Gott erhalten, um sie
ein Leben lang zu verdrängen! Sie waren von Gott in besonderer Weise zu einem keuschen Leben bestimmt.
Trotzdem gab es immer wieder auch Menschen, die sich nicht an die von Gott gegebenen Auflagen hielten
und die Sünde der Unzucht begingen! Bei heterosexuellen Menschen spricht man von natürlicher, bei homosexuellen
Menschen von widernatürlicher Unzucht. Letztere ist pervers und eine besonders schwere Sünde! Wer widernatürliche
Unzucht betreibt, landet zwangsläufig in der Hölle. Natürliche Unzucht dagegen darf gebeichtet werden
und man hat die Chance, vielleicht doch noch in den Himmel zu kommen. Woher ich das weiß? Ich lese kreuz.net!!
Partnerwechsel und Anonymität Zu Recht kritisiert Dr. Winfield häufigen Partnerwechsel und eine Vielzahl
anonymer Partner im homosexuellen Milieu. Leider gibt es das – aber zum Glück nicht nur! Homosexuelle
Liebewurde in unserer Gesellschaft und in der Kirche bislang erfolgreich unterdrückt. Menschen, die gleichgeschlechtlich
liebten, mussten sich verstecken und/oder gleichzeitig ein Doppelleben führen. Anonyme und promiske Kontakte
wurden dadurch zwangsläufig begünstigt. Ich will damit nicht sagen, dass nach der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes
plötzlich alle Schwulen monogam geworden wären – das sind auch längst nicht alle Heterosexuellen! Die
Möglichkeit, eine verbindlich gelebte gleichgeschlechtliche Partnerschaft eintragen zu lassen und damit
auch rechtlich abzusichern, halte ich aber für eine gute Sache, die nicht dadurch abqualifiziert werden
darf, dass man auf die vielen flüchtigen sexuellen Kontakte im Schwulenmilieu hinweist und diese als
„typisch“ hinstellt! Der Film Brokeback Mountain will darauf aufmerksam machen, dass auch Schwule eine
„echte“ Liebe erleben und unter einer scheinheiligen Gesellschaft, die ihnen diese Liebe nicht zugesteht,
zerbrechen. Von daher sehe ich in dem Film keine „Stimmungsmache“ oder „Propaganda“ für einen schwulen
Lebensstil, sondern einen dringend notwendigen Anstoß zum Überdenken eigener Positionen! Dies zeigt
sich schon in vielen Lesereinträgen in diesem Forum! (Die Partnerschaft, die ich selber lebe, besteht
bereits im 17. Jahr.)
Achtung voreinander In einem christlichen Leserforum, wie kreuz.net es bieten sollte, vermisse ich in
vielen Postings Achtung und Respekt voreinander! Unterschiedliche Meinungen dürfen sein, aber doch bitte
in einer Form, die den Meinungsgegner nicht demütigt und verletzt. Was homosexuelle Menschen betrifft,
so sind diese genauso wenig alle über einen Kamm zu scheren, wie heterosexuelle. Dies scheint manchem
nicht in den Kopf zu wollen. Homosexuelle sind genauso wenig von vornherein Sexmonster, wie Heterosexuelle.
Auch Homosexuelle sind Menschen, die den Menschen brauchen, „der zu ihnen passt“. Homosexuelle Liebe als
solche wollen manche einfach nicht wahrnehmen. Ich bin überzeugt davon, dass die Liebe zwischen zwei
Menschen gleichen Geschlechts vor Gott denselben Stellenwert hat wie die Liebe zwischen Mann und Frau.
Und ich bin ebenso überzeugt davon, dass Sexualität, die nur um ihrer selbst willen „praktiziert“ wird,
bei Homo- wie Heterosexuellen in gleicher Weise zu be- oder verurteilen ist.
Respekt vor dem Menschen und seiner Würde Ein verstärktes Engagement für eine Gesellschaft, die mehr
Respekt vor dem Menschen und seiner Würde hat, ist begrüßenswert! An gegenseitigem Respekt mangelt
es in unserer Gesellschaft oft noch sehr! Die Ehrung des brasilianischen Kardinals Agnelo ist sicherlich
Ausdruck dafür, dass dieser Kardinal homosexuellen Menschen respektvoll begegnet. Dies ist leider noch
längst nicht überall in der Kirche der Fall.
Liebe und Sex Angesichts der gegenwärtigen Debatten in Internetforen und der dort geäußerten Meinungen
möchten wir eine der Kernfragen beleuchten. Die Kirche spricht in ihrer Stellungnahme von „praktizierter
Homosexualität“ – und legt damit nahe, Homosexualität sei nichts weiter als eine (verwerfliche) Praxis,
die es nur zu meiden gelte. Wir haben uns von allem Anfang an entschieden gegen dieses Zerrbild unserer
Situation zur Wehr gesetzt. Homosexualität oder, besser (und zutreffender) ausgedrückt, gleichgeschlechtliche
Orientierung ist nicht etwas, was man tut, sondern vielmehr etwas, was man ist.Die irreführende Fokussierung
auf das so genannte Praktizieren lenkt den Blick vom Wesentlichen ab: nämlich davon, dass wir gleichgeschlechtlich
liebende Menschen sind. In der ganzen Tragweite dieses Begriffs. Indem man uns nahe legt, wir bräuchten
ja nur das Praktizieren zu unterlassen hat man die Realität unserer Liebe zu unseren PartnerInnen nicht
zur Kenntnis genommen, um nicht zu sagen, bewusst (weil bequemer?) ignoriert. Wir sind nicht Männer,
die Sex mit Männern wollen. Wir sind nicht Frauen, die Sex mit Frauen haben. Wir sind Männer, die Männer
lieben, wir sind Frauen, die Frauen lieben. Indem man diese essentielle Tatsache beiseite stellt um statt
dessen den Blick ausschließlich auf sexuelle Aktivität zu lenken, hat man unsere Liebe nicht als solche
wahrgenommen und hat unsere Zuneigung zu unserem PartnerInnen ignoriert. (Regenbogen NAK)
Für „Heidin“ Liebe „Heidin“ – die Bibel verurteilt selbstsüchtiges Verhalten. Sie verurteilt eine Sexualität,
die egoistisch nur um ihrer selbst willen gelebt wird. Homo- wie heterosexuelle Menschen können sich
verantwortungsvoll oder auch verantwortungslos verhalten. Wie ein Mensch lebt und wie er sich anderen
gegenüber verhält, ist unabhängig von seiner homo- oder heterosexuellen Prägung! In diesem Diskussionsforum
gibt es leider auch Teilnehmer, die sehr von sich selber eingenommen sind und die in ihren Beiträgen
jede Achtung vor anderen Meinungen vermissen lassen! Es ist haarsträubend, was hier an negativen Verallgemeinerungen
vorgebracht wird! Begegnen Sie Ihrem schwulen Sohn nicht anders als einem heterosexuellen Sohn! Was Sie
Ihren Kindern an Wichtigem und Wertvollem mitgeben wollen, ist für homo- und heterosexuelle Kinder gleich!
Intoleranz „Militante Homo-Aktivisten randalieren bei der Rede des polnischen Präsidenten in der Berliner
Humboldt Universität“, schreibt Jörg Birnbacher in seinem Kommentar. Er sieht darin den „Beweis der
totalen Intoleranz von radikalen Homosexuellen-Aktivisten gegenüber Menschen, die den Mut aufbringen,
sich gegen die Homo-Lobby zu äußern.“ Schlimmer kann man die Realitäten nicht verdrehen! Homosexuellen
wird in Polen verboten, sich zu Wort zu melden; sie müssen sich verstecken, um nicht diskriminiert zu
werden! Man muss kein „radikaler Homo-Aktivist“ sein, um Herrn Kaczynski zu verstehen zu geben, wie man
über seine „radikalen Intoleranz“ den Homosexuellen gegenüber denkt! Homosexuelle sind nun mal nicht
heterosexuell, ebenso wenig wie Heterosexuelle homosexuell sind. Dies bringt „Heidin“ (17.3., 18.05 Uhr)
als Mutter eines schwulen Sohnes wohl deutlich genug zum Ausdruck!
Propaganda In an dieser Stelle zu lesenden Beiträgen liest man immer wieder davon, dass eine „schwule
Lobby“ Propaganda für ihre Zwecke mache. Auch der Film Brokeback Mountain wird als eine solche zielgerichtete
„Propaganda“ hingestellt. Solange homosexuelle Menschen erleben müssen, dass sie als „krank“ oder „pervers“
hingestellt werden oder ihnen allenfalls mit „Mitleid“ und „Takt“ begegnet wird, solange müssen sie alles
tun, dem entgegenzutreten! Der Film „Brokeback Mountain“ will hierzu sicherlich einen Beitrag leisten.
Wie gut oder schlecht dieser Beitrag ist, werde ich persönlich erst sagen können, wenn ich den Film
selbst gesehen habe.
Perversionen Der Bericht über die Selbstverstümmelung eines Bezirkspolitikers ist entsetzlich! An entsetzlichen
Berichten ist unsere Zeit reich! Sexuelle Perversitäten gibt es im homo- wie im heterosexuellen Bereich.
Von daher verbietet es sich von selber, derartige Dinge einem sog. „homosexuellen Milieu“ zuzuordnen!
Als homo- wie als heterosexuelle Christen halten wir Distanz zu derartigen „Milieus“. Als homo- wie als
heterosexuelle Christen dürfen wir die Sexualität aber auch als eine Bereicherung unseres Lebens erfahren!
Nicht nur Cowboys sind schwul Drohungen und Hass vergiften eine Atmosphäre! Ein Beharren auf Vorurteilen
trägt aber ebenso wenig zu einem guten Miteinander – oder doch wenigstens Nebeneinander! – bei. Menschen,
auch heterosexuelle, können in „sittlich ungeordneter Weise“ miteinander umgehen, sie können dies aber
auch in einer liebevollen und verantwortlichen Weise tun! Das Spektrum sexueller Verhaltens- und Umgangsformen
ist bei homo- wie heterosexuellen Menschen gleich groß! Wann lernen wir es, dass es wichtiger ist, gegenseitige
Verantwortung in stabilen Partnerschaften zu fördern und zu unterstützen, als über Lieblosigkeit und
Verantwortungslosigkeit zu schimpfen? Mit der Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetzes ist uns
der Staat hier mit gutem Beispiel vorangegangen! Bipolare Geschlechtlichkeit in Form der Ehe ist gut und
wichtig! Homosexuelle Menschen können eine solche „Ehe“ nicht eingehen, sind deswegen aber nicht weniger
fähig zu einem vergleichbarem Umgang miteinander. Auch für sie gilt es, dass es für den Menschen nicht
gut sei, allein zu sein! Der Film „Brokeback Mountain“ will sensibel dafür machen, dass Unehrlichkeit
in der Lebensführung eine Atmosphäre vergiften kann!
Sexuell verwirrt?? Drohungen und Hass vergiften eine Atmosphäre! Ein Beharren auf Vorurteilen trägt
aber ebenso wenig zu einem guten Miteinander – oder doch wenigstens Nebeneinander! – bei. Menschen, auch
heterosexuelle, können in „sittlich ungeordneter Weise“ miteinander umgehen, sie können dies aber auch
in einer liebevollen und verantwortlichen Weise tun! Das Spektrum sexueller Verhaltens- und Umgangsformen
ist bei homo- wie heterosexuellen Menschen gleich groß! Wann lernen wir es, dass es wichtiger ist, gegenseitige
Verantwortung in stabilen Partnerschaften zu fördern und zu unterstützen, als über Lieblosigkeit und
Verantwortungslosigkeit zu schimpfen? Mit der Verabschiedung des Lebenspartnerschaftsgesetzes ist uns
der Staat hier mit gutem Beispiel vorangegangen! Bipolare Geschlechtlichkeit in Form der Ehe ist gut und
wichtig! Homosexuelle Menschen können eine solche „Ehe“ nicht eingehen, sind deswegen aber nicht weniger
fähig zu einem vergleichbarem Umgang miteinander. Auch für sie gilt es, dass es für den Menschen nicht
gut sei, allein zu sein! Für Kinder ist es wichtig, in einer stabilen Gemeinschaft aufzuwachsen. Weder
ist dieses Stabilität in einer heterosexuellen Partnerschaft oder Ehe garantiert noch ist diese Stabilität
in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft von vornherein unmöglich!
„Homosexuelle Verirrungen“ Am Thema Homosexualität erhitzen sich noch immer die Gemüter in besonderer
Weise. Als Christ meint man, seine ganz spezielle Vorstellung von Homosexualität haben zu müssen – und
die ist: hier handelt es sich um eine besonders verwerfliche Form von „praktizierter Unzucht“. Man beruft
sich dabei auf die in der Bibel zu findende Verurteilung „homosexueller Unzucht“, übersieht dabei aber,
dass die Bibel j e d e Form von Unzucht verurteilt – auch bei heterosexuellen Menschen! Bei heterosexuellen
Menschen wissen wir sehr wohl zwischen „unzüchtigem“ Verhalten und einem Verhalten, das von gegenseitiger
Liebe und Verantwortung geprägt ist, zu unterscheiden. Bei homosexuellen Menschen meinen wir, solche
Unterscheidung nicht treffen zu müssen. Wenn die größte katholische Universität der USA jetzt einen
Studiengang zum Thema Homosexualität anbietet, dann betreibt sie damit ganz sicher keine Propaganda für
homosexuelle Unzucht, sondern fordert zum Nachdenken darüber auf, ob das, was sich viele Christen auch
heute noch unter „Homosexualität“ vorstellen, der Realität entspricht.
„Propaganda“ und „Nachdenken“ Am Thema Homosexualität erhitzen sich noch immer die Gemüter in besonderer
Weise. Als Christ meint man, seine ganz spezielle Vorstellung von Homosexualität haben zu müssen – und
die ist: hier handelt es sich um eine besonders verwerfliche Form von „praktizierter Unzucht“. Man beruft
sich dabei auf die in der Bibel zu findende Verurteilung „homosexueller Unzucht“, übersieht dabei aber,
dass die Bibel j e d e Form von Unzucht verurteilt – auch bei heterosexuellen Menschen! Bei heterosexuellen
Menschen wissen wir sehr wohl zwischen „unzüchtigem“ Verhalten und einem Verhalten, das von gegenseitiger
Liebe und Verantwortung geprägt ist, zu unterscheiden. Bei homosexuellen Menschen meinen wir, solche
Unterscheidung nicht treffen zu müssen. Wenn die größte katholische Universität der USA jetzt einen
Studiengang zum Thema Homosexualität anbietet, dann betreibt sie damit ganz sicher keine Propaganda für
homosexuelle Unzucht, sondern fordert zum Nachdenken darüber auf, ob das, was sich viele Christen auch
heute noch unter „Homosexualität“ vorstellen, der Realität entspricht.
Namen als Provokation? Auch die Kirche, weder die evangelische noch die römisch-katholische, ist eine
Kirche, in der alle gleich denken. Als Christen müssen wir dies einander zugestehen und uns in unserer
Unterschiedlichkeit respektieren. Auch Dorothee Sölle ist eine Theologin gewesen, die nicht nur versucht
hat, Christentum zu leben, sondern die es gelebt hat! Wenn ihre theologische Einstellung sich auch deutlich
von konservativ-gläubigen Vorstellungen unterschied, sollte das nicht dazu führen, ein Namensschild
heimlich abzumontieren – es sei denn, das dies als ein Scherz gemeint war, was ich mir aber nicht vorstellen
kann.
Miteinander reden! Es wird immer unterschiedliche Standpunkte geben, mit denen wir leben. Und nur zu leicht
entstehen daraus Vorurteile, wenn nicht gar Hassgefühle! Um dem vorzubeugen, ist es so wichtig, rechtzeitig
aufeinander zuzugehen, sich gegenseitig zu verstehen versuchen, zumindest aber, einander zu respektieren!
Dies gilt für alle Bereiche unseres Miteinanderlebens!
„Homo-Horden“ Wie Menschen miteinander umgehen, zeigt sich in den Ausdrücken, die sie gebrauchen. Wenn
man sich mit Achtung begegnet, zeigt sich dies an der Ausdrucksweise. Sich mit Achtung zu begegnen, bedeutet,
nicht das zu verallgemeinern, was man an einem anderen – berechtigt oder unberechtigt – kritisiert! Wie
viele gegenseitige Verletzungen entstehen dadurch, dass man den anderen dadurch kränkt, indem man ihm
etwas unterstellt! Respekt vor dem anderen, dem Andersdenkenden, dem anders Geprägten zu haben, das ist
es, was uns heute fehlt.
Fehlender Respekt Angeblich leben wir im aufgeschlossenen und fortschrittlichen 21. Jahrhundert. Tatsächlich
merkt man davon aber nichts! Menschen, Staaten, Kulturen sind so von sich selber eingenommen, dass sie
meinen, nur sie selber hätten das Recht, sich zu profilieren! Wo bleibt der gegenseitige Respekt? Wo
bleibt die Achtung vor dem jeweils anderen? Dies gilt nicht nur für die „große Politik“, sondern ganz
genauso für unser kleines und ganz persönliches Umfeld!
schwul und katholisch Vor mehr als 3 Jahren nahm ich am Gesprächsabend einer katholischen Hochschulgemeinde
zum Thema Homosexualität und Glauben teil. Hier wurde u.a. über das schon länger bestehende Projekt
„Schwul und katholisch“ in Frankfurt berichtet, in dem sich gleichgeschlechtlich geprägte Christen ohne
Angst vor Diskriminierung zu gemeinsamen Gottesdiensten versammeln können und dabei als Menschen und
als Christen respektiert werden. Sie erleben ihre Partnerschaft und ihre Sexualität nicht anders, als
ihre heterosexuellen Mitchristen auch. Wenn eine solche Gemeinde in Frankfurt bestehen darf, dann freue
ich mich über dieses Zeichen von Offenheit und Unvoreingenommenheit! Kirche ist die „Gemeinschaft der
Heiligen“, wie wir es im Credo bekennen. Diese Gemeinschaft schließt alle diejenigen ein, die sich zu
Jesus Christus als ihrem Herrn und Heiland bekennen – und das kann man durchaus auch mit einer gleichgeschlechtlichen
Prägung! Ob die Absender des „offenen Briefes“ an Bischof Kamphaus wohl persönliche Erfahrungen mit
dem von ihnen kritisierten Projekt gemacht haben? Ob sie dort einen Gottesdienst besucht haben? Ich bin
jedenfalls erschrocken darüber, dass Christen einen derartigen Brief schreiben – der nicht darauf schließen
läßt, dass eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Tatsache homosexuellen Geprägtseins vorhergegangen
ist – von persönlichen Gesprächen mit so geprägten Menschen ganz zu schweigen.