Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#17. Die Russen haben eben aus ihrer Vergangenheit dazugelernt und beherzigen nur die Weisheit „Wehret
den Anfängen“. Bei der dialektischen Betrachtung von Phänomenen lernt man, dass neue Erscheinungen kleine
Anfänge haben können, und diese gilt es zu erkennen und notfalls von vornherein abzuwehren. Die Homo-Unzuchtspropaganda
fängt scheinbar harmlos an mit mitleidserheischendem Einsatz gegen Diskriminierung, um bei den himmelschreienden
Gayparaden anzukommen – und wer weiß, was aus diesen noch wird, wenn man sie nicht stoppt, denn Übel,
dem man nicht wehrt, hat die Tendenz zu noch größerem Übel.
Die Redaktion deisraelit.org hat in diesem Punkt vollkommen recht. Es gibt wohl kaum ein schlimmeres Verbrechen der Menschheit während der letzten Jahrzehnte, als die zig Millionen Abtreibungsmorde in den meisten Staaten der Welt. Besonders schlimm ist es, wenn die Gläubigen der Religionen, die Mord verbieten, gegenüber der Abtreibung gleichgültig oder sogar an der Einführung der Abtreibungsgesetze beteiligt sind. Das Blut der unschuldigen Kinder schreit zum Himmel nach Rache.
#18 und #35: tatzen(Punkt)kreuz.net und anker(Punkt)kreuz.net sind ebenfalls Spiegelungen, oder mirror
sites, wie man das nennt. Vielleicht gibt es noch mehr davon. Ist das nicht auch interessant?
#56, catholic, da ist was dran an dem, was Sie sagen. Das ernstnehmen, was Jesus gesagt hat, ist das denkbar anspruchvollste Programm, das es gibt, und absolut lebenfüllend, „Worte des Lebens“ eben, wie der hl. Apostel Petrus sagte. Ihnen einen schönen Abend!
Zur Bibel könnte man nachtragen, dass sie als geoffenbartes Wort Gottes eine Sonderstellung hat und eine bleibende Norm darstellt. Glaubenssätze müssen sich an der Bibel messen lassen und dürfen zu ihr nicht in Widerspruch stehen. Andererseits legt die Bibel sich nicht selbst aus. Die Kirche ist es, die die Bibel auslegt.
#44: Lieber Bruder in Christo, zwar bete ich, aber nicht genug – was an der Zahl meiner Wortmeldungen
in diesem Forum zu sehen ist. Danke für Ihre Ermahnung, und ein gesegnetes Fasten!
#39: Vorbemerkung für einen vielleicht erfolgenden Meinungsaustausch (denn auf Streitereien lasse ich
mich nicht ein). Seien Sie sich im klaren, dass die Orthodoxie nichts anderes ist als das katholische
Christentum des Jahrtausends, unverändert überliefert bis in die heutige Zeit. Es ist ein Leichtes,
das nachzuweisen für die Glaubenslehren wie für das kanonische Recht wie für den Kult. An Festhalten
an dieser Tradition bedarf keiner Rechtfertigung, denn das treue Festhalten an der überlieferten Wahrheit
und Richtigkeit ist das Gebot Christi, der Apostel und der ökumenischen Konzilien. Erklärungsbedürftig
sind vielmehr die Änderungen, die Rom vor allem seit dem 9. Jt. einführte, denn diese Änderungen waren
Neuerungen und Abweichungen von der katholischen Tradition.
#39: Monens, wenn ich jetzt Punkt für Punkt durchginge und die Haltlosigkeit Ihrer Vorwürfe nachwiese –
würde das irgendetwas bei Ihnen bewirken können?
Hinaus lockt ein blauer Vorfrühlingstag… Wer dennoch theologiam nicht missen mag, der vertiefe sich
in den folgenden articulum (vielleicht macht das Lesen ihn weniger dumm) über die Mystagogie des heiligen
Photios, worin dieser legt das filioque bloß als neoplatonisch inspirierte Häresie, ohne deren reumütigen
Widerruf es nie wird kommen zur Glaubenseinheit von Ost und West. Es befreie uns Gott von der Irrlehre
Pest! A Theological Introduction to the Mystagogy of Saint Photios, by Joseph P. Farrell, D.Phil. (Oxon.)
[Theologische Einleitung in die Mystagogie des hl. Photios. Von Dr. phil. Joseph P. Farrell (University
of Oxford)] …ensuspatrum.wordpress.com/…tagogy-of-st-photios/
Nach den Kanones der Heiligen Orthodoxen Katholischen Kirche ist es den Bischöfen und allen Mitgliedern
des Klerus verboten, ein politisches Amt innezuhaben. (Daran sieht man, dass das Papsttum, das seit Ende
des 1. Jahrtausends kirchliches Amt und weltliche Herrschaft als Institution dauerhaft in sich vereinigt,
eine Abweichung von der apostolischen Tradition und Entartung des Bischofsamts ist.) Ausnahmen von dieser
Regel wurden und werden geduldet, um politisches Chaos zu verhindern. So war der Patriarch von Konstantinopel
unter der muslimischen Herrschaft zugleich Ethnarch der Christen im Osmanischen Reich. Makarios III. war
Präsident der Republik Zypern von 1960 bis 1977.
Der Schöpfer ist auch Herr über Leben und Tod der Menschen. Er gibt Leben, und nimmt Leben. Er darf
Leben nehmen, wir nicht. Der Tod ist eine Folge des Ungehorsams unsrer Stammeltern. Warum sagen Sie das
nicht einfach Ihrem Töchterlein, wo es doch die Wahrheit ist?
#41: vagabundo, die anderen Völker wollten den Bund mit Gott nicht eingehen, das war das Problem. Es
lag nicht an Gott, es lag an den Völkern. Es war immer nur eine Minderheit, die auf Gott hören und ihm
wirklich gehorchen wollten. Denken Sie an die Sintflut. Nur 8 Personen aus der ganzen Menschheit wollten
sich von Gott retten lassen. Alle anderen verachteten die Warnungen Gottes und die Predigt Noahs. Denken
Sie an die Bosheit der Bewohner von Sodom und Gomorrha, die Bosheit der Menschen. Nicht einmal zehn Gerechte
gab es in diesen Städten nur Lot mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern. Ist es heute so viel anders?
Auserwählt ist heute, wer Jesus Christus als Herrn und Gott – den Einzigen! – anerkennt und sein ganzes
Leben danach ausrichtet. Wie viele tun das?
#14: Die Grundbewegung wahren christlichen Betens kann in den Sprüchen Salomos finden: „Mein Sohn, wenn
du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst, der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht
zuneigst, wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest, wenn du sie suchst wie
Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis
finden. Denn der Herr gibt Weisheit, aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht…“ (2, 2ff) Sie werden
hier das Herz finden. Aber das Herz bleibt nicht bei sich selbst stehen, „findet sich nicht selbst wieder“,
sondern es soll sich der Einsicht (sýnesis) zuneigen, gemeint ist wohl das, was die hll. Väter sonst
„nous“ nennen, das geistige Auge des Menschen, welches wiederum vom Hl. Geist erleuchtet wird. Es soll
also nicht der Mensch verstümmelt werden durch Eliminierung seines Gefühlslebens. Aber dieses kreist
nicht in sich selbst, sondern muss gereinigt werden von den Leidenschaften und erleuchtet und umgestaltet
werden durch das Licht von oben, die Gnade. In der r.-k. Kirche geht es zu oft entweder rationalistisch
zu, oder gefühlsduselig, schwärmerisch, sentimental; echte christliche Spiritualität kommt entschieden
zu kurz. Das Göttliche wird der Welt „angepasst“ (eine Unmöglichkeit), statt das der Mensch vergöttlicht
wird – auf dem angedeuteten Weg der Reinigung und Erleuchtung. Eben dieser Weg wird in den traditionellen
Gebeten der hll. Väter beschritten.
Gott sei Dank, dass ich das neue Gotteslob nicht mitmachen brauche. Mein „Gefühls“leben braucht sich nicht „wiederzufinden“, aber mein geistseelisches Leben empfängt das unerschaffene göttliche Licht aus den Gebeten des hl. Makarius des Großen, des hl. Basilius des Großen, des hl. Johannes Chrysostomus, des hl. Symeon Metaphrastes, des hl. Ephräm des Syrers, ua. Mir genügt das.
#99, beste Clarissa, folgen Sie Ihrem Gewissen und tun Sie, was Sie vor Gott verantworten können. Ich
folge meinem Gewissen und anerkenne die sieben bzw. acht ökumenischen Konzilien der katholischen Kirche
des 1. Millenniums. Die Konzilien, die Rom ab dem 2. Jahrtausend als ökumenisch bezeichnet, sind aus
orthodoxer Sicht westliche Lokalsynoden, die sich in einigen wesentlichen Punkten in Widerspruch zur heiligen
Tradition manövriert haben. Dem kann ich nicht mehr folgen. Lange versuchte ich, Unvereinbares zu vereinbaren,
aber es geht nicht. Man muss sich entscheiden. Aut – aut.
#84: Clarissa…, „Alle Völker (…) sollen sich, so ist unser Wille, zu der Religion bekehren, die der
göttliche Apostel Petrus den Römern überliefert hat, wie es der von ihm kundgemachte Glaube bis zum
heutigen Tage dartut und zu dem sich der Pontifex Damasus klar bekennt wie auch Bischof Petrus von Alexandrien,
ein Mann von apostolischer Heiligkeit; das bedeutet, dass wir gemäß apostolischer Weisung und evangelischer
Lehre eine Gottheit des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes in gleicher Majestät und heiliger Dreifaltigkeit
glauben. Nur diejenigen, die diesem Gesetz folgen, sollen, so gebieten wir, katholische Christen heißen
dürfen…“ Der Glaube des Petrus und des Papstes Damasus war der orthodoxe katholische Glaube. Sie selber
erkennen in Ihrem Beitrag indirekt die Autorität des Ökumenischen Konzils an, darüber zu befinden,
was katholisch ist. Der orthodoxe Glaube ist der Glaube der Apostel und Ökumenischen Konzilien –- wovon
die Päpste ab dem 9. Jahrhundert leider immer mehr abgingen, um schließlich im 11. Jh. damit zu brechen.
Das Edikt, wenn Sie es sorgfältig lesen, ist keine Carte blanche für eine Erhebung der Papstautorität
ü b e r die Kirche und über die Konzilien.
#79: Mufelius, mag sein, dass es nicht viele Christen gibt, die Jesus Christus nachfolgen, indem sie geduldig
und irgendwann sogar freudig ihr Lebenskreuz tragen –-wozu auch eine Situation, wie von Ihnen vorgestellt,
gehören kann--, aber es gibt solche Christen. Wahrscheinlich waren sie zu allen Zeiten eine Minderheit.
Aber es sind die wahren Jünger Jesu, denn wer sein Kreuz nicht trägt, kann sein Jünger nicht sein.
Ich wundere mich über die Befürworter des verheiraten r.-k. Priesters. Was haltet Ihr denn von „Optatam
totius“, insbesondere Nr. 9 u. 10 ? www.vatican.va/…tatam-totius_ge.html Was ist falsch oder nicht mehr
zutreffend, was dort über den Priesterzölibat gesagt ist? Gilt Vatikanum 2 nicht? Und wenn es gilt,
soll die Zölibatsregel nach 50 Jahren jetzt geändert werden – wo sie doch vom sakrosankten Konzil beschlossen
ist? Und wenn der Zölibat überholt ist und geändert werden kann – ist dann nicht auch anderes verhandel-
und änderbar? Verheiratete Priester: …ensuspatrum.wordpress.com/…ergy-families-photos/ Mönchspriester: …ensuspatrum.wordpress.com/…/new-orthodox-elders/
Der Priesterzölibat ist nicht göttlichen Rechts, vielmehr eine westkirchliche Regelung. Das zeigt schon
die Duldung verheirateter Pfarrer, die vom Protestantismus konvertieren und die r.-k. Priesterweihe empfangen.
Die Diskussion ist m.E. insofern bedauerlich, als sie ganz offensichtlich vom Zeitgeist aufgerührt ist,
der kein Verständnis für sexuelle Enthaltsamkeit und Keuschheit hat, ja diese mit allen Mitteln bekämpft.
Denn was soll sich seit dem 2. Vatikanischen Konzil ontologisch oder anthropologisch am r.-k. Priester
geändert haben, als die Bischöfe mit übergroßer Mehrheit (fast 3000) den Zölibat für das lateinische
Priestertum bestätigten? Nichts hat sich geändert – außer dem Druck, der von einer stets unchristlicher
werdenden Gesellschaft ausgeht. Das Problem ist nämlich, dass der unchristliche Druck auch auf christliche
Ehen ausgeübt wird. Ein verheirateter r.-k. Priester hierzulande, der nicht gelernt hat, gegen den gesellschaftlichen
Strom zu schwimmen, käme sozusagen vom Regen in die Traufe. In Deutschland würden diese Priester vermutlich
auch nur durchschnittlich zwei Kinder in die Welt setzen, wobei sie sich derselben Mittel bedienen würden,
wie der Rest der Leute. Wären sie dann das Salz der Erde, das sie sein sollen? Trotz dieser Überlegungen
bin ich kein Gegner des verheirateten Priestertums, das kanonisch in den ökumenischen Konzilien wohlbegründet
ist (an denen die r.-k. Kirche allerdings das Interesse verloren hat infolge ihrer papistischen Ekklesiologie)…
Jeder Christ sollte ein a s k e t i s c h e s Leben führen. Ohne unsere spirituelle und physische Anstrengung,
mit Hilfe der Gnade Gottes, ist es unmöglich, von der Macht der Sünde freizukommen und sich mit dem
Herrn Jesus Christus zu vereinigen. Deshalb ist im Rechtgläubigen (Orthodoxen) Christentum das F a s
t e n unverzichtbar, das ja auf den Herrn und die heiligen Apostel selbst zurückgeht. Hier ein Artikel
über die Orthodoxe Askese in Form eines Thesenpapiers, enorm nützlich ! (auf englisch): …ensuspatrum.wordpress.com/…/orthodox-asceticism/
Die von Jesus Christus gegründete heilige Kirche ist + orthodox, aber nicht fanatisch, + katholisch,
aber nicht papistisch, + evangelisch, aber nicht protestantisch.
#9: Thomismus als Philosophie der Kirche festgelegt… Dann frage ich mich, warum die römische Kirche
davon heute nichts oder fast nichts mehr wissen will. Vielleicht weil Thomas von Aquin bei all seiner
Größe auch seine Grenzen hat? Weil der Aristotelismus, auch der christianisierte, ein unzureichendes,
um nicht zu sagen: untaugliches Instrument ist zum Umschreiben der Glaubensgeheimnisse? Immerhin waren
die großen Kirchenväter (mit wenigen Ausnahmen, wie der hl.Johannes von Damaskus) keine Aristoteliker.
#26: Kein Muslim kann das Vaterunser beten, weil „Allah“ nicht als Vater angesprochen wird noch werden
darf. Vater ist ein relationaler Begriff: Wo ein Vater, da ein Kind, in diesem Zusammenhang: Sohn…
Beitrag zur Neuevangelisierung: ein Artikel des hl. Innozenz von Alaska „Der Weg ins Himmelreich“ über
die Essenz des chrislichen Lebens (in Englisch): …ensuspatrum.wordpress.com/…he-kingdom-of-heaven/
Auf den Höhen des Geistes. Gespräche eines russischen Mönches über das Jesus-Gebet. Kapitel 1 Über
die Ruhe; das reine Gebet; das Jesus-Gebet; das unbezwingbare Gebet; die Erkenntnis des Willens Gottes
für uns …ensuspatrum.wordpress.com/…ghts-of-the-spirit-1/
An alle Homosex-Versteher: Es werden auch wieder andere Zeiten kommen! Ganz zu schweigen vom Jenseits.
Dort wird sich jeder da wiederfinden, wo er unbedingt hinwollte…
Wer sich einmal von dem alltäglichen Wahnsinn erholen möchte, der lese den bezaubernden, ergreifenden,
erbaulichen Brief des hl. Vaters Gregor von Nyssa an den Mönch Olympus, worin er eine Lebensbeschreibung
seiner Schwester, der hl. Makrina, gibt. Zugleich ein Einblick, wie fromme Christen im 4. Jahrhundert
n. Chr. gelebt haben. Eine Bemerkung für die Herren Tomás u Mueller1: Nichts gegen den Papst, aber es
ging und geht auch ohne ihn. Die in dem Brief erwähnte Bischofsweihe des hl. Basilius des Großen, des
Bruders des hl. Gregor, kam ohne Papst aus… Interessant auch, was über den Tod u. das Leben danach
gesagt wird: da kommt kein Fegefeuer vor (= lateinische Neulehre d. 2. Jt.s). Die Orthodoxie hat heute
denselben Glauben, dieselbe Kirchenstruktur, dieselbe Spiritualität wie die hier beschriebenen Katholiken
d. 4. Jhs. – sie ist eben dieselbe Kirche Christi): …ensuspatrum.wordpress.com/…/03/05/vita-macrinae/
#19: OK lb catholic. Danke für die Klarstellung. Es gibt auch heute neben den „Klerikern“ auch echte Kleriker. Und die gefallenen Sterne waren, wenn ich mich recht erinnere, ja nur ein Drittel. Durch diese Zeit kommt man nur durch, wenn man ganz auf den Herrn baut.
#10: Ich glaube, Sie missverstehen mich. Die großen Dome und Kathedralen sind Zeugen einer großen Kultur,
aber für den Glauben braucht man sie nicht. Als die Christen in den Katakomben ihre Gottesdienste feierten,
waren sie bereit, für Christus Verfolgung und sogar den Tod zu erleiden – weil sie Glauben hatten. Heute
verkünden uns Päpste, Kardinäle, Bischöfe, Patriarchen, Metropoliten, Präsides von Landeskirchen
usw., dass der christliche Glaube nicht notwendig ist, um gerettet zu werden. Das ist das ganze Problem.
Da verschlägt es nichts, dass dieselben manchmal auch von Christus regen. Damals, im Altertum, auch im
Mittelalter, gab es Glauben. Heute haben wir Apostasie. Die Apostaten verkünden nicht wie der hl. Paulus
Jesus Christus. Sie verkünden Miniwahrheit und üben Doppelsprech. Die apostatischen Hierarchen sind
die Sterne, die der Drache der Apokalypse mit seinem Schweif vom Himmel fegt. (Nach einer Auslegung der
Kirchenväter)
Wunderschöne Fotos. Es waren Menschen voll Glauben, die diese Kultur hervorgebracht haben. Kein Glaube,
keine Kultur. Heute will man einen modernen Turm von Babel errichten, eine gottlose Gesellschaft auf hohem
wissenschaftlich-technischen Niveau.
Alle im Weltrat der Kirchen (World Council of Churches) mitarbeitenden ökumenistischen „Kirchen“ zusammen stellen die H u r e Babylon dar, die Religion des Antichrist, dessen Kommen sie, unbewusst oder bewusst, vorbereiten. Die wahre Kirche Christi gibt es heute nur noch als kleine Herde.
Meine Antwort von gestern an Nutzer „Fackel“ fortführend… Die sog. kanonische Weltorthodoxie, die fast
2000 Jahre lang treu den katholischen und apostolischen Glauben und die Dogmen und Regeln der ökumenischen
Konzilien bewahrt hat, gleitet seit Jahrzehnten immer mehr in die Panhäresie des Ökumenismus ab. Es
sind nur wenige, über den Erdkreis verstreute, kleine, bescheidene, unscheinbare Gemeinden, die dieser
Häresie nicht erlegen sind und am wahren orthodoxen Glauben festhalten. Dazu gehört die Genuine Orthodox
Church of America unter Erzbischof Gregory von Denver und Colorado. Auf diesem Video (13 Min) kann man
eine Taufe sehen, wie sie in der alten christlichen Tradition und nach den Vorschriften der Apostel erteilt
wird: mit dreimaligem Untertauchen des Täuflings. Zugleich damit wird die Chrismation („Firmung“) erteilt
und die hl. Kommunion – der allerreinste Leib und das kostbare Blut Christi – gereicht. Das war im 1.
Jahrtausend der Brauch auch in der römischen Kirche, als sie noch nicht schismatisch und häretisch war! …ensuspatrum.wordpress.com/…of-elena-sofia-mills/
#35: Die Lage der offiziellen Weltorthodoxie ist für mich nicht so klar und eindeutig wie die der Römischen
Kirche. Die Orthodoxe Kirche von Jerusalem ist niemals im Weltkirchenrat Mitglied gewesen, die Orthodoxen
Kirchen Georgiens und Bulgariens sind wieder daraus ausgetreten, immerhin. Leider fährt die Bulgarische
Kirche fort, den päpstlichen Kalender zu verwenden, der 1968, auf den Druck der kommunistischen Regierung,
handstreichartig und unter Verletzung der kirchlichen Kanones eingeführt wurde. Ich maße mir kein Urteil
sozusagen über den Gnadenstand der Weltorthodoxie an. Meine persönlichen Erfahrungen, besonders mit
der Liturgie, sind sehr positiv. Ich erfahre sie als Gnade. Trotz allen Problemen bin ich glücklich,
in meinen fortgeschrittenen Jahren zur Orthodoxie gefunden zu haben.
#35: Trotz meiner pessimistischen Zuschrift glaube ich, dass es überall Christen gibt, die ehrlich Christus
lieben, an ihm festhalten, und sich mühen, seine Gebote zu halten – was ja das Kriterium dafür ist,
ob man ihn wirklich liebt oder nur davon redet. Ich glaube auch, dass jeder Mensch, der aufrichtig Gott
sucht, ihn finden und zu ihm gelangen kann. Jedoch geht das nicht ohne Bereitschaft zum Opfer und zur
Selbstüberwindung. Das Reich Gottes wird nicht erlangt ohne Kampf. Breit und bequem ist die Straße,
die ins Verderben führt, schmal und mühsam ist der Pfad des Heils.
#29: Um vor den Wirren der Endzeit gewarnt und auf der Hut zu sein, benötigen die Christen mE nicht fragwürdige
Privaterscheinungen, zu denen auch Fatima gehört (tut mir leid, wenn Sie das kränkt). Die Heilige Schrift
und die Väter der Kirche sagen uns genug über die Endzeit. Christus selbst und der hl. Paulus prophezeien,
dass vor der Parusie der große Abfall geschehen wird. Abfall ist nur da möglich, wo das Evangelium schon
verkündet worden ist und die Kirche bestanden hat. Also muss es im Laufe der Kirchengeschichte zu einem
geschichtlichen Moment oder einer Epoche kommen, wo das Christentum weltweit verbreitet ist und ein Abfall
vom wahren Glauben innerhalb der Kirche stattfindet. Dieser Abfall geht von der H i e r a r c h i e aus.
Das gilt ebenso für die häretische Westkirche (Vatikanum II; apostatische Akte Papst Johannes Pauls
II. in Assisi 1986 ff.; Bestätigung derselben durch Papst Benedikt XVI.) als auch für die orthodoxe
Ostkirche (Ökumenismus und Teilnahme an der Apostasie der papistischen und protestantischen Westkirche).
In dieser Zeit leben wir: in der die weltweite Herrschaft des Antichristen vorbereitet wird – religiös
durch den Ökumenismus, politisch durch den Globalismus.
#Fortsetzung von #16: Nach diesen (sorry) langen Vorüberlegungen ist meine Mittelmäßigkeit zum Schluss
gekommen, dass häretisch sind: a) die altorientalischen Kirchen, die sich seit dem Konzil von Ephesus
(431) oder dem Konzil von Chalcedon (451) von der orthodoxen katholischen Kirche trennten wegen nestorianischer
bzw. monophysitischer Häresie; 2) das römische Patriarchat, das sich ab dem 9. Jh. und formal im Jahr
1054 von der katholischen Kirche trennte durch die filioque- und papistische Häresie und andere Abweichungen
von der heiligen Tradition der Kirche – und mit der römischen Kirche alle von ihr hervorgebrachten häretischen
Gemeinschaften, wie der Protestantismus; 3) wahrscheinlich die meisten der heute sich kanonisch nennenden
orthodoxen Kirchen dadurch, dass sie im 20. Jahrhundert Mitglieder im ökumenistischen Weltrat der Kirchen
(Word Council of Churches) wurden und damit ipso facto eine häretische Ekklesiologie angenommen haben,
die sogenannte Zweigetheorie (branch theory), wonach alle christlichen Häresien Zweige am Baum der einen
Kirche Christi seien. Die Masse der Christenheit ist heute apostatisch. Die wahre Kirche Christi ist heute
weltweit zerstreut in kleinen orthodoxen Gemeinschaften, die von der „kanonischen“ (in Wirklichkeit den
Kanones untreu gewordenen) Weltorthodoxie als schismatisch angesehen und, zT mit Hilfe der Staatsgewalt,
verfolgt werden. Diese halten am unverfälschten katholischen Glauben fest, sind aber leider untereinander
uneins u zerstritt…
Fortsetzung von #11: … nach dem Ausdruck desselben hl. Ignatius (=ein direkter Apostelnachfolger, nach
der Überlieferung das Kind, das Jesus lt dem Evangelium in seine Arme geschlossen hat) wo also diese
Bischöfe den wahren k a t h o l i s c he n (= universalen) Glauben haben, wie er in der heiligen Tradition,
insbesondere den kanonischen Schriften des Neuen Testaments, aber auch mündlichen Überlieferung bewahrt
und weitergegeben wurde, und wie der auf den ökumenischen Konzilien von den Vätern der Kirche präzisiert
und in Dogmen (= Glaubenssätzen) festgelegt wurde, wo diese Bischöfe auch die von den ökumenischen
Konzilien der Kirche erlassenen R e g e l n (kanones) anerkennen und selber in der Tat wahren, 3) wo Bischöfe
die ihnen anvertrauten Gläubigen im wahren katholischen Glauben und gemäß den heiligen Kanones der
Kirche anleiten sowie durch evangeliumgemäße Verkündigung und Spendung der von Christus eingesetzten
Mysterien (= Sakramente) heiligen. Dabei müssen Sie beachten, dass es von der Zeit der Apostel an bis
auf den heutigen Tag es neben der wahren Kirche Christi immer auch I r r l e h r e n gegeben hat und gibt
und dass die größte Irrlehre der Kirchengeschichte der Ö k u m e n i s m u s ist, denn stellten die
Häretiker früherer Zeiten nur einzelne Wahrheiten in Frage, so ist der Ökumenismus ein Abrücken von
der christlichen Wahrheit überhaupt, weil er die Wahrheitsfrage als irrelevant ansieht. Der Ökumenismus
ist also nicht nur Häresie, sondern letztlich Apostasie.
#5: Danke für Ihre Frage, Fackel, die ich als ernst gemeint betrachte. Ich will Ihnen darauf keine platte
Antwort geben. Wenn Sie akzeptieren, dass Gott existiert, der allmächtige, allweise und allgütige Schöpfer,
Erhalter und Lenker der Welt sowie Richter der Menschen; dass dieser imstande und willens ist, sich den
Menschen mitzuteilen; dass er es wirklich getan hat seit Erschaffung des Menschen, gegenüber den Erzvätern,
den Propheten und anderen Auserwählten Israels, ja dem ganzen Volk Israel am Berg Sinai; dass er sich
vollends offenbart hat als unteilbare Dreieinheit in seinem menschgewordenen Sohn Jesus Christus, dem
einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen und dem einzigen Erlöser der Menschen; das Christus sein
Heilswerk bis ans Ende der Zeit fortsetzen wollte, indem er seine Kirche gründete auf dem Fundament der
Propheten und Apostel und des wahren Glaubensbekenntnisses an Seine Gottsohnschaft; dass er allen Aposteln
den Auftrag zur Verkündigung der Frohbotschaft u Vollmacht zur Gründung von Ortskirchen auf dem ganzen
Erdkreis erteilt hat; dass die hll Apostel durch Gebet und Handauflegung als ihre Nachfolger die Hierarchie
der Kirche eingesetzt haben, die im Bischofsamt gründet (Hl. Ignatius von Antiochien: Wo der Bischof
ist, da ist die Kirche); dann ist die wahre Kirche Christi da zu suchen und werden Sie sie da finden,
wo: 1) Bischöfe in der apostolischen Nachfolge stehen, 2) diese Bischöfe den wahren christlichen, d.i.
nach dem Ausdruck der ältesten Kirch…
#3: Aus denselben (mutatis mutandis) Gründen sind alle Kanonisierungen der römischen Kirche seit 1054,
als sie von der Gemeinschaft der heiligen katholischen Kirche abfiel und abgetrennt wurde, ungültig oder
zumindest unsicher.
Es ist nicht richtig, zu sagen, dass die Ostkirche keinen Priesterzölibat kenne. Der Priester in der
Orthodoxie muss entweder a) Mönch oder b) verheiratet sein. Er soll kein normaler Junggeselle sein !
Diese Regelung ist nicht willkürlich. Sie beruht auf Entscheidungen von Konzilien der alten katholischen
Kirche, gründet also in der heiligen, apostolischenTradition. Um den Zölibat leben zu können, muss
der Christ ein asketisches Leben führen, er muss ein Mönch sein oder wenigstens eine mönchische Spiritualität
haben und leben, sonst misslingt der Zölibat. An Beispielen für letzteres fehlt es ja leider nicht…
Ist der Priester kein Mönch, so soll er verheiratet sein, und das ist biblisch und, wie gesagt, kanonisch
begründet. Jeder Verheiratete weiß, dass die Ehe eine Schule ist, in der die Eheleute sich gegenseitig
helfen und auch korrigieren (sollen). Auch in der Ehe ist –-im weiteren Sinn-- Askese nötig. Ein unverheirateter
Priester, der abends allein in seinem großen Pfarrhaus sitzt und nicht fest im geistigen Leben gegründet
ist, kann fast nicht anders als auf Abwege geraten.
Gerade passend für Herrn Hochwürden: „Das Geheimnis der Bosheit“. Aus einer Offenbarung an einen russischen
Mönch im Jahre 1909 (auf englisch): …ensuspatrum.wordpress.com/…uity-revelation-1909/
#20: Herr de Boer, ohne Sie kränken oder richten zu wollen: der Zustand, den Sie in Ihren Zuschriften
zu erkennen geben, ist der einer Geistesverblendung und Herzensverhärtung in der Gottferne. Es wird sehr
schwer für Sie werden, umzukehren und auf den Weg zu kommen. Ich wünsche es Ihnen.
#12: rosetten, stellen Sie sich einen Moment vor, dass das Dasein unterschiedliche Dimensionen hat mit
entsprechend verschiedenen Gesetzmäßigkeiten. Diese mögen wohl Analogien miteinander aufweisen, aber
Ihr zitiertes Gesetz (das ja auch nur ein Modell ist) gilt eben nur auf der uns –-auch nur in sehr beschränktem
Ausmaß-- zugänglichen physischen Ebene.
Wie viele von den Mädchen, die auf dem Foto die Bischöfe umringen, mögen wohl Priesterinnen, Bischöfinnen
oder Päpstinnen werden wollen? Noch ein Kapitel aus dem kritischen Werk von Ludmila Perepiolkina, zwar
aus den 1990er Jahren, das die Lage der Kirche in Ost und West offenlegt (in Englisch, übersetzt aus
dem Russischen): „PRIESTHOOD“ OF WOMEN – A NEW TEMPTATION BY THE ANCIENT SERPENT [Das „Priestertum“ der
Frau, eine neue Versuchung durch die alte Schlange] …ensuspatrum.wordpress.com/…riesthood-of-women-2/
Ein weiteres Kapitel aus dem (imho) wichtigen Werk von Ludmila Perepiolkina, das die Lage der Kirche in
Ost und West offenlegt (in Englisch, übersetzt aus dem Russischen): „PRIESTHOOD“ OF WOMEN – A NEW TEMPTATION
BY THE ANCIENT SERPENT [Das „Priestertum“ der Frau, eine neue Versuchung durch die alte Schlange] …ensuspatrum.wordpress.com/…riesthood-of-women-2/
#65: Lieber Frager, nun bin ich doch nochmal zurückgekehrt. Wenn man versucht, nach der orthodoxen Spiritualität
zu leben, dann lernt man oder sollte lernen, von Illusionen über eigene Gutheit u moralische Überlegenheit
frei zu werden und nur noch auf Gottes Barmherzigkeit zu bauen in der Hoffnung, dass er „ein zerbrochenes
und zerschlagenes Herz“ nicht verachten wird gemäß den Worten Davids in Psalm 50 (51), der nicht umsonst
täglich in den Morgengebeten gebetet wird. Zum Trinitätsdogma: Die Gefahr des Subordinatianismus ist
nicht dadurch gegeben, dass der Vater Ursprung, Quelle und Ursache des Geistes ist, sondern dadurch, dass
die Konsubstantialität von Vater und Sohn eine ewige Mitursächlichkeit des Sohnes für den Geist konstituieren
soll, während die Konsubstantialität des Geistes mit dem Vater keine Mitursächlichkeit des Geistes
für den Sohn einschließen soll. Übrigens hat Papst Paul II. in einer Klarstellung zum filioque der
Orthodoxie darin recht gegeben, dass der Vater der e i n z i g e ewige Ursprung des Geistes ist (veröffentlicht
vom Osservatore Romano am 20.09.1995, siehe home.comcast.net/…can_clar_images.html. Ihre Frage ist behandelt
in Punkt 8 des Tomos gegen Beccus aus dem Jahr 1287, ein wichtiges Dokument, weil es die einzige ausführliche
synodale Stellungnahme der Orthodoxie zum filioque darstellt: …ensuspatrum.wordpress.com/…faith-against-beccus/
#61: Ich glaube an den dreifaltigen Gott gemäß dem Glaubensbekenntnis des Heiligen Ökumenischen Konzils
von Konstantinopel, das von allen nachfolgenden Konzilien bestätigt wurde und –-ausdrücklich!-- nicht
geändert werden durfte. Sie, Konsequent katholisch, mögen glauben, was Sie vor Gott verantworten können.
Und damit wünsche ich Ihnen, Lykobates, Frager und allen, die sich angesprochen fühlen, eine gute Nachtruhe.
Valete!
#53: Konsequent katholisch, das Filioque hat bedeutende Auswirkungen auf die Theologie und die Spiritualität und auf das eigene Leben. Durch das Filioque entsteht eine (wenn auch uneingestandene) Unterordnung des Geistes unter den Vater und den Sohn und somit ein Ungleichgewicht in der Hlgst Trinität. Der personale Charakter des Geistes verblasst. Man traut ihm nicht zu, die Kirche in der Wahrheit zu leiten und benötigt dann stattdessen einen Papst als absoluten Monarchen, der 1870 praktisch als Instanz über der Kirche dogmatisiert wurde. Das steht in krassem Gegensatz zu dem Zeugnis der Apostelgeschichte über die Stellung des hl. Petrus beim Apostelkonzil („Der heilige Geist und wir haben beschlossen“ – nicht: der Papst und wir, oder gar nur: der Papst hat beschlossen) als auch zur Praxis der katholischen Kirche bis ins 9. Jahrhundert.
#46: Zwischen dem Sohn und dem Geist gibt es jedenfalls keine U r s p r u n g s beziehung, weil der einzige Ursprung in der Dreifaltigkeit der Vater ist. Die lateinische Theologie will ja denn auch dem Vorwurf, einen doppelten Ursprung in der Gottheit zu lehren (eine Folge dessen, dass sie auch den Sohn als ewigen Mit-Ursprung des Geistes anzunehmen), dadurch entgehen, dass sie lehrt, der Heilige Geist gehe aus dem Vater und dem Sohn wie aus e i n e m Prinzip (einem Ursprung) hervor. Das Konzil von 879 verurteilte nicht die Rede vom Filioque außerhalb des Credo, weil dieses damals nicht einschloss, dass der Sohn Ursache oder Mitursache für die Existenz des Hl Geistes sei. Der hl Maximus der Bekenner (7. Jh.), der lateinisch und griechisch konnte, wies darauf hin, dass das lateinische „procedere“ zwei Bedeutungen hat: den ewigen Hervorgang und die zeitliche Sendung. Wenn letztere gemeint ist, dann in der Tat geht der Geist vom Vater u n d vom Sohn aus. Wenn der ewige Ursprung des Geistes gemeint ist, wie im Credo (!), dann geht der Geist allein vom Vater aus –- das ist Lehre auch des hl. Maximus Confessor. Auch kein westlicher Vater lehrte, dass der Sohn ewiger Ursprung oder Mit-Ursprung des Heiligen Geistes sei. Das erscheint erst in lateinischen Polemiken und auf dem Konzil von Florenz. D i e s e s Filioque, dass der Sohn ewiger (Mit-)Ursprung des Geistes sei, ist häretisch, nicht das Filioque, dass der Geist vom Vater und (oder durch) den Sohn in die Welt gesandt wird.
#41: Lieber Frage, hinsichtlich der Übersetzung von vjere bleibt mein Zweifel bestehen. Ich lese diesen
Satz unbefangen: „In der Welt sind alle Glaubensrichtungen nicht gleich, denn die Menschen gehorchen Gottes
Geboten nicht.“ Es ist sehr wohl möglich (wenngleich mE irrig), den Glauben vor Gott u in der Welt zu
unterscheiden, wenn man annehmen würde, dass vor Gott die Glaubensunterschiede keine Rolle spielen und
nur unter den Menschen. Es gibt ja diese Auffassung, und sie ist heute sehr verbreitet, dass die Glaubensunterschiede
nicht wichtig seien und es nur darauf ankäme, ein guter Mensch zu sein. Es kann aber nicht sein, dass
vor Gott der wahre Glaube, den er selbst geoffenbart hat, gleich ist dem irrigen Glauben, der in letzter
Instanz auf Ungehorsam, Stolz, Lüge, … zurückgeht. Dabei ist der universale Heilswille Gottes unbestritten
und ja in der Offenbarung ausgesprochen. Allerdings lautet dieser bekannte Vers vollständig, dass Gott
will, dass alle Menschen gerettet werden und zur E r k e n n t n i s der W a h r h e i t gelangen – aber
das wissen Sie ja. Finden Sie nicht, die Gospa könnte und s o l l t e bestätigen, was ihr göttlicher
Sohn vor seiner Himmelfahrt den Jüngern und Aposteln befohlen hat – siehe Schluss des Matthäus- u. Markusevangeliums?
Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wozu diese Erscheinungen gut sein sollen – außer für Verwirrung. Alles
ist in den hll. Evangelien u der (rechtgläubigen) Lehre der Kirche gesagt!
Um die Aussagen der Väter über den Hervorgang des Hl Geistes richtig beurteilen zu können, muss man
unterscheiden zwischen dem ewigen Ursprung & der zeitlichen Sendung. Wie gesagt, es gibt nur ein Prinzip
(einen Ursprung) der Hlgst Trinität: Gott der Vater, welcher von den Vätern sowohl arché = Ursprung,
Anfang, principium (hl Athanasius) genannt wird als auch ánarchos = ursprungslos (hl Basilius). Bezüglich
des Sohnes ist der Ursprung Vater (patér), bezüglich des Hl. Geistes proboleús dh (ungefähr) Hervorbringer.
Die persönlichen Eigenschaften sind unübertragbar & unauswechselbar ! Das Gezeugtsein/Gezeugtwerden
des Sohnes und das Hervorgehen des Geistes sind ewige G e h e i m n i s s e, die nur den drei Hypostasen
selbst bekannt sind (& keiner rationalistischen Spekulation unterliegen). Maßgebend für die Konzilsväter
für den Satz: (Ich glaube) an den Hl Geist… „der vom Vater ausgeht“ war das Zeugnis des Heilandes selbst:
„Wenn der Beistand gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der
v o n d e m V a t e r a u s g e h t…“ (Joh 15,26). Bedenken Sie, dass die weströmischen Päpste selbst
jahrhundertelang der Einfügung des Filioque widerstanden. Sie akzeptierten voll die Autorität der Ökumenischen
Konzilien, einschließlich des 8. v. 879, welches die diese Einfügung in das Nizänische Credo verurteilte,
Photius rehabilitierte & das Konzil von 869 annullierte. Es waren die Franken, die sich widersetzten &
an der Synode v. 869 festhielten…
#24: Lykobates, meinetwegen lassen Sie uns über das filioque reden, in Kürze & mit Respekt, soweit es
das schwierige Thema (& meine schwache Kenntnis) zulässt – denn mit Sicherheit werden wir es nicht „ausdiskutieren“
können. Wenn, wie Sie schreiben, „die Konsubstantialität von Vater & Sohn zwingend erheischen würde“,
dass der Hl Geist nicht ohne Mitwirkung des Sohnes aus dem Vater hervorgeht, dann würde die Konsubstantialität
des Vaters mit dem Hl Geist es gleichfalls erheischen, dass der Sohn nicht ohne Mitwirkung des Hl Geistes
gezeugt (geboren) wird, nicht? Die innertrinitarischen Beziehungen sind nicht, wie die weströmische Theologie
lehrt, auf Gegensätzen gegründet. Sie sind immer trinitarisch & nicht polar o. dualistisch. Grundlegend
für das Verständnis des trinitarischen Dogmas ist der Begriff des e i n e n Ursprungs. Dieser e i n
e Ursprung (das e i n e Prinzip) der Hlst Dreifaltigkeit ist die Hypostase (Person) des Vaters. Das ist
durchgehende Lehre aller Väter des Ostens & des Westens. Die hypostatische Ein-Ursprünglichkeit Gottes
des Vaters gibt den anderen Hypostasen ihren seinshaften, personalen Unterschied, ohne zu einer seinshaften
Hierarchie zu führen (was die Häresie des Subordinatianismus wäre). Grund ist, dass die ontologische
Basis für das Sein der drei Hypostasen die Liebe ist. Gott der Vater schenkt den übrigen Hypostasen
alle Vollkommenheiten, die er besitzt, außer seiner persönlichen Eigenschaft: die Ungeborenheit (agennesía)…
#33: Frager, warum übersetzen Sie vjera mit Glaubensgruppe? Die primäre Bedeutung von vjera ist Glaube.
Vjera kann hier nicht gut Glaubensgruppe heißen, denn welchen Sinn sollte die Frage ergeben, ob alle
Glaubensgruppen „dieselben“ (iste) sind? Die Glaubensgruppen sind ja offensichtlich nicht dieselben, sondern
verschieden. Sinn macht nur die Frage, ob die verschiedenen Glaubensüberzeugungen dem Wesen nach dieselben,
gleich sind. Ljudi ist mit Verlaub Plural, auch das Prädikat pokoravaju se ist 3. Person Plural. Schon
die Frage, ob alle Glauben, und das sind in Herzegowina Konfessionen und Religionen, gleich sind, ist
für Katholiken merkwürdig. Um so mehr ist es die Antwort der Gospa. Die Behauptung von (wenn ich mich
recht erinnere) Tomás, dass die Erscheinung ökumenistisch sei, wird durch dieses Zitat m.E. belegt und
bestätigt.
#49: Brother, wenn Sie in Deutschland eine Aufständischenarmee gründen oder einer solchen sich anschließen
und gegen die Bundesregierung vorgehen, dann wird diese nötigenfalls ebenfalls auf Sie ballern lassen,
und dabei hätte sie sogar das Recht auf ihrer Seite.
#44: Ich bin nie außerhalb Europas gewesen, kenne aber Christen, die öfters in Syrien gewesen sind.
Gewiss ist Syrien eine Diktatur, aber weder ist Diktatur als solche böse noch ist Demokratie als solche
gut. Es kommt darauf an, ob in einem Gemeinwesen das bonum commune im Mittelpunkt steht oder nicht, und
natürlich, was darunter verstanden wird. Das Allgemeinwohl kann unter besonderen historischen Umständen
in einer Diktatur besser gesichert sein als in einer Demokratie. Tatsache ist, dass Syrien zu den islamischen
Ländern gehört, wo Christen ohne Verfolgung leben und unbehelligt ihre Religion ausüben können. Nach
den Erfahrungen im Irak kann man sich vorstellen, was daraus bei einer westlichen Militärintervention
wird.
#43: Pascal, sind Sie einverstanden mit mir, dass die Sterbehilfe eine moralische Frage ist? Politik hat zwar auch mit gut und böse zu tun, aber in erster Linie ist sie eine Sache von Interessen und Macht.
#13: Tomás, Sie sind nicht katholisch, weil Sie hartnäckig an der filioque-Häresie festhalten, die
klar im Widerspruch zur Lehre der heiligen Ökumenischen Konzilien steht – um nur einen Punkt zu nennen.
Zum Militäreinsatz in Syrien: Das ist es eben, was die römische Kirche kennzeichnet. Sie ist nicht in der Lage, den Leib und das Blut Christi den Gläubigen zu spenden (laut dankenswert offener Erklärung von Prälat Imkamp), aber sie mischt sich in die Politik und macht selbst Politik. Wie absurd und unchristlich die Wortmeldung von Erzbischof Dr. Zollitsch ist, kann einem bewusst werden, wenn man sich vorstellt, der hl. Paulus hätte in einem seiner Briefe sich dafür stark gemacht, dass Kaiser Claudius Thrakien und andere Ländereien dem Römischen Imperium einverleiben solle (was dieser ja tat). Soweit sind sie gekommen, die Nachfolger der Apostel (?). Der Papst macht es auch nicht anders – ganz in der Tradition seiner Vorgänger. Als er Kroatien besuchte, musste er unbedingt den pontifikalen Rat geben, dass dieses Land Mitglied der EU werden solle. Was geht ihn das eigentlich an?
Was heute in der Menschheit abgeht, übertrifft Sodom und Gomorrha. Gott hat uns nur deshalb noch nicht zerschmettert, weil es einen Rest von Gerechten gibt, der ihn davon abhält, siehe Genesis 18,16ff.
Ist sich Prälat Imkamp eigentlich im klaren darüber, was er da gesagt hat: dass in vielen Pfarreien
nicht mehr der Leib Christi verteilt wird? Hat er das nur so dahingesagt, oder meint er wirklich, was
er sagt? Eins wäre so schlimm wie das andere und ist bezeichnend für den inneren Zustand der römischen
Kirche. Genau das, nicht mehr sicher sein zu können, ob ich wirklich das eucharistische Sakrament empfange
oder nicht, war 2011 der Hauptgrund, dass ich aufhörte, die römisch-katholische Messe, insbesondere
den Novus Ordo mit den gefälschten Wandlungsworten über dem Kelch, zu besuchen (was ich bis dahin 30
Jahre lang täglich getan hatte), und es vorzog, von nun an sonntags an der Göttlichen Liturgie in einem
orthodoxen Klösterchen 40 km von meinem Wohnort entfernt teilzunehmen. Die Rechtmäßigkeit der orthodoxen
Hierarchie und Gültigkeit ihrer Sakramente erkennt ja sogar Rom an (wenngleich die orthodoxe Kirche diese
Anerkennung nicht nötig hat). Am Vorfest des Eintritts der hl. Gottesgebärerin in den Tempel war es
dann soweit und wurde ich in die orthodoxe k a t h o l i s c h e Kirche aufgenommen. Wie kann denn die
römische Kirche noch ernst genommen werden, wenn ihre Sakramente u n s i c h e r sind? Wäre es nicht
die dringlichste Aufgabe des Papstes und der Bischöfe, hier Abhilfe zu schaffen? Ganz abgesehen davon,
dass unser Herr Jesus Christus ausdrücklich nicht nur von seinem Leib, sondern auch von seinem Blut gesprochen
hat, dessen Genuss notwendig ist für das ewige Leben.
Monsignore Guballa requiescat in pace. Möge ihm der Anblick der schrecklichen Dämonen erspart bleiben
und er an einen Ort der Ruhe und des Friedens gelangen.
„Ihr sagt mir, ihr hättet weder Demut noch Liebe. So lange diese fehlen, fehlt alles Geistliche. Das
Geistliche wird geboren, wenn diese beiden da sind, und wächst, wenn sie wachsen. Sie sind für die Seele
dasselbe, wie die Selbstbeherrschung für den Leib. Die Demut erwirbt man durch Akte der Demut, die Liebe
durch Akte der Liebe…“ Weiterlesen: Theophan der Klausner über Demut und Liebe …ensuspatrum.wordpress.com/…uber-demut-und-liebe/
Am kommenden Montag beginnt die Große Fastenzeit. Wie soll ich fasten? Von Bischof Kallistos (Ware). …ensuspatrum.wordpress.com/…/wie-soll-ich-fasten/ (Geht hier nur auf die technische Seite ein.)
Weihbischof Anton Losinger bestätigt, was protestantische Sekten sagen und was schon Dante Alighieri
in seiner Divina Commedia sagte: Der römische Katholizismus buhlt unentwegt mit dem Zeitgeist, Rom ist
die Hure Babylon. In einem kompakten, sachlichen Artikel hat das auch Ludmila Perepiolkina (Dr. phil.
und Nonne) aufgezeigt: …ensuspatrum.wordpress.com/…/vatican-and-babylon/
#70: Darf ich mal die alte kirchliche, nämliche östliche Auffassung ins Spiel bringen? Das Fasten, vor
der hl. Kommunion und überhaupt, wird dort noch viel strenger gehandhabt. Völlige Enthaltung von Nahrung
und Flüssigkeit ab Mitternacht, egal wann die Liturgie am nächsten Tag ist. Dazu strenges Fasten mindestens
drei Tage lang vorher, und da Mittwoch ebenfalls strenger Fastentag ist, sind es praktisch vier Tage,
d.h. nur veganische Nahrung, kein Fleisch, kein Fisch, kein Käse, keine Eier, aber auch kein Öl und
kein Alkohol. Das ist die kanonische Norm, die seit der ältesten Zeit gilt, vermutlich auf die hll. Apostel
zurückgehend, und da ist kein Papst, der das abändern kann durch einen neuen Codex Iuris Canonici –
das gilt in Georgien genauso wie in Alaska. Die Kanones in der Orthodoxie sind aber keine Gesetze wie
im bürgerlichen Rechtswesen oder wie bei den Pharisäern. Sie sind da, um die dogmatischen Wahrheiten
im Menschen lebendig werden zu lassen und ein Mittel der Kirche, um durch Mitwirken mit der göttlichen
Gnade den neuen, erlösten Menschen zu formen. Die Anwendung Kanones erfolgt streng oder milde. Die strenge
Anwendung ist die Norm. Sie kann aber aus pastoralen Gründen gemildert werden. Wichtig ist, dass das
nicht willkürlich geschieht, sondern in Absprache und mit dem Segen des zuständigen Seelenhirten. Es
ist also möglich (vermute ich mal), dass, wenn zB jemand aus gesundheitlichen Gründen die strenge Nüchternheit
ab Mitternacht nicht schafft, der Priester ihm …
Guter, lehrreicher Artikel, gegen die Einseitigkeit der leyenda negra. Aber um bei einem Vergleich von
Pater Abrahamowicz in einem anderen Artikel des heutigen Tages zu bleiben: die römisch-katholische Kirche
hat einen großen Schreibtisch mit vielen Schubladen. Oder wie schon Goethe seinen Mephistopheles sagen
ließ: Die Kirche hat einen guten Magen, hat ganze Länder aufgefressen und doch noch nie sich übergessen;
die Kirch allein, meine lieben Frauen, kann ungerechtes Gut verdauen.
#12: Gewiss nicht, aber leider verwechseln Sie die römische (fränkisch-lateinische) Fehlentwicklung
der Kirche seit dem 9. Jh. mit der wahren katholischen Kirche. Deo gratias – es gibt sie noch, die wahre
Kirche Christi ! Es ist die katholische Kirche des Ostens, die seit dem Konzil von Chalzedon den Ehrennamen
orthodox trägt, zur Abgrenzung von den christologischen Häresien der Nestorianer und Monophysiten, die
sich auch katholisch nannten. …ensuspatrum.wordpress.com/…pacy-by-abbe-guettee/
#10: Wenn man mitverfolgt, was seit Jahren und Jahrzehnten in der Kirche, die sich römisch-katholisch
nennt, los ist, kann man sich dieser Schlussfolgerung kaum entziehen.
#1 Rose im Kreuz, Mit Priesterehe hat das nichts zu tun, höchstens mit Zölibatsbruch, das sind verschiedenerlei
Dinge. Nein, hier ist keine Gottesfurcht mehr, keine Liebe zu Christus, kein Glaube, das ist der Grund. …ensuspatrum.wordpress.com/…pacy-by-abbe-guettee/
Ein Klassiker und Augenöffner aus dem Jahr 1866, verfasst von dem französischen Priester und Kirchenhistoriker
Abbé Guettée, der zur orthodoxen katholischen Kirche konvertierte (auf Englisch; der französische Originaltext
folgt in Kürze): The Papacy: Its Historic Origin and Primitive Relations with the Eastern Church, by
Abbé Guettée [Das Papsttum: sein geschichtlicher Ursprung und seine ursprüngliche Beziehungen mit der
Ostkirche. Von Abbé Guettée] …ensuspatrum.wordpress.com/…pacy-by-abbe-guettee/
Statuen sind bäh. Als das 2. Konzil von Nizäa die Bilderverehrung dogmatisierte, sprach es von Ikonen,
nicht von Statuen. Und auch nicht jedes religiöse Bild oder Andachtsbild ist eine Ikone. Raffaels Sixtinische
Madonna zum Beispiel ist ein großes Kunstwerk, aber es ist keine Ikone und nicht für die Verehrung und
die Liturgie zu gebrauchen.
Lieber Herr Hare-Krishna, Sie führen ja einen ungewöhnlichen Nutzernamen für einen Katholiken. Da möchte
ich es doch nicht versäumt haben, Ihnen eine Web-Site herzlich zu empfehlen: www.strippingthegurus.com/
Wenn man das liest, merkt wieder einmal, was für einen Schatz wir Christen an Jesus Christus und den
Aposteln haben ! Und die wenigsten wissen diesen Reichtum zu schätzen.
#2: Die römischen Katholiken können das ja machen, wie sie wollen, da sie sich eh von der Tradition
abgetrennt haben. In der Orthodoxie ist der liturgische Segen allein dem Priester vorbehalten. Nicht einmal
der Diakon darf den Segen sprechen. Ich vermute mal, in alten Zeiten, als Rom noch der apostolischen Tradition
folgte, war das da genauso. Aber niemand kann Sie hindern, das alles besser zu wissen und anders zu machen
als die heiligen Väter der Kirche.
#75: Sehr interessante Details! Unaufrichtigkeiten, mit denen Unvereinbares harmoniert werden soll, sind
auch an anderen Stellen bei ihm zu finden, z.B. in der Fatima-Angelegenheit. Ein merkwürdiger Gegensatz
zu dem sonst gezeigten Wahrheitspathos.
Eine Meinungsäußerung in aller Bescheidenheit (auf Englisch): Why Orthodoxy Is the True Faith, by Alexey
Osipov [Warum die Orthodoxie der wahre Glaube ist. Von Alexej Ossipov] …ensuspatrum.wordpress.com/…der-wahre-glaube-ist/
Das starre Festhalten an einem Set von absolutierten Abstraktionen, bei gleichzeitigem Desinteresse an
der geschichtlichen Wirklichkeit wie auch am persönlichen menschlichen Gegenüber, hat etwas Trauriges,
Beängstigendes, ja Nekrophiles an sich. Die katholische Kirche hat in der Vergangenheit Diakonissen geweiht –
das ist eine Tatsache, der man sich stellen muss, ob sie einem gefällt oder nicht. Jedoch wurden sie
nicht für den Dienst am Altar geweiht. Aber es war eine echte Weihe. Einfach mal in die Geschichte der
Kirche schauen! Der Widerstand gegen erwiesene, offenkundige geschichtliche Wahrheit ist eine Form des
Widerstandes gegen den Heiligen Geist, der ja der Geist der Wahrheit ist. The Office of the Deaconess
or Femal Deacon in the Church. – Order for the Ordination of a Woman Deacon: …ensuspatrum.wordpress.com/…ness-or-femal-deacon/
Nachtrag zu #54 und #56: Gehört zwar nicht zum Thema, aber da es nun mal angesprochen wurde: Nach einer
Auskunft des hl. Patriarchen Photius soll Gamaliel mit seinem Sohn und mit Nikodemus, den wir aus dem
Johannesevangelium kennen, von Petrus und Paulus getauft worden sein. Hier: biblescholarsforums.com/viewtopic.php?f=52&t=48&sid=…
Zu #41 ist ergänzend noch zu bemerken: Die Evangelien bezeugen klar, dass die Juden den Tod Jesu beschlossen.
Genau genommen war es dann das Synhedrion (der Sanhedrin), der Hohe Rat, der das Todesurteil in der nächtlichen
Sitzung von Donnerstag auf Freitag fasste. Der Hohe Rat hat stellvertretend und autoritativ für das Judenvolk
gehandelt, dessen gesetzliche Obrigkeit er war. Das glatte Leugnen dieser Tatsache durch bedeutende Nachkonzilstheologen,
die sich nicht schämen, den heiligen Evangelisten ins Gesicht hinein zu widersprechen, gehörte zu den
Punkten, die die römisch-katholische Kirche (wie sie heute ist) für mich unglaubwürdig machten. In
einem orthodoxen Kloster in Sofia (Bulgarien) habe ich einen alten Stich an einer Wand hängen sehen,
der diese Sitzung des Hohen Rates darstellte mit den Namen der Ratsherren, die Jesus verurteilten, und
derer, die ihn nicht verurteilten. Nur die Namen der Letzteren kennen wir aus den Evangelien: Nikodemus
und Josef von Arimathäa. (Vielleicht war auch Hillel dabei, ich erinnere mich nicht mehr.) Woher die
anderen Namen sind, weiß ich nicht, vermutlich eine alte Tradition.
#29: Hier ist ein Video, wo Patriarch Kyrill sich klar gegen die Homoehe ausspricht und davor warnt, dass
deren Legalisierung ein erster Schritt ist, der auch zur Legalisierung der Pädophilie führen wird. Zeigt
sich informiert über solche politische Bestrebungen in den Niederlanden. Er setzt das (ähnlich wie Benedikt
XVI.) in Verbindung mit dem Verlust des Willens zur Wahrheit, der den Verlust der Unterscheidung zwischen
Gut und Böse zur Folge hat. Er warnt davor, dass der Antichrist auf diese Weise –-durch weltanschaulichen
und ethischen Pluralismus-- es erreichen wird, das Böse durchzusetzen. …oaquarius.livejournal.com/2313.html
Er fragt: wollen wir das (Homoehe, Freigabe der Pädophilie) wirklich für Russland? – und grenzt sich
dabei von den entsprechenden Tendenzen im Westen ab.
#25: Nun, Apokatastasis, diesen Fall kenne ich nicht u. kann dazu nichts sagen. Kyrill hat über den „Homosexualismus“
(wie man das im Russischen ausdrückt) die ganz normale biblische, patristische und orthodoxe Auffassung:
dass er Sünde ist. Das hat er auch gegenüber Vertretern des Europarates im Dez. 2009 (dieser Meldung
zu entnehmen: www.interfax.ru/news.asp?id=116219 ) unterstrichen. Dabei verwies er darauf, dass „die religiösen
Traditionen aller Völker bezeugen, dass der Homosexualismus Sünde ist sowie ein Verlust der sittlichen
Orienterung der Persönlichkeit“. Allerdings sagte er auch, dass Homosexuelle für ihre Neigung nicht
diskriminiert, Repressionen ausgesetzt und bestraft werden sollten. Er ist ja nicht verpflichtet, sich
über Homosexualität und Homosex im gleichen Stil zu äußern wie kreuz.net zB. Wie man früher in orthodoxen
Staaten (im christlichen Rom, Byzanz, Russland…) strafrechtlich mit Homosexuellen umgegangen ist, entzieht
sich meiner Kenntnis.
Wenn es im nächsten Konklave mit der Wahl von Bischof Bernard Fellay zum Summus Pontifex nicht klappen
sollte, vielleicht versuchen es die Kardinäle dann mal mit Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland?
Interessanter Dokumentarfilm von Metropolit Ilarion über Patriarch Kyrill: …ensuspatrum.wordpress.com/…-way-of-the-shepherd/
Wenn und solange man römisch-katholisch ist, hat man sich am Papst auszurichten. Das ist nun mal die
höchste Autorität hier, der man sich gefälligst fügen sollte. Sollte man irgendwann zur Erkenntnis
kommen, dass das Papsttum –-in der Prägung, die es im 2. Jahrtausend angenommen hat-- nicht die Lösung,
sondern wesentlicher Teil des Problems ist, dann sollte man die Konsequenz ziehen und –-wenn es einem
um die von Christus gegründete eine, katholische und apostolische Kirche geht-- orthodox werden. Das
tun jedoch die wenigsten. (Kürzlich erfuhr ich, dass es in Deutschland nur ein rundes Tausend Orthodoxe
deutscher Abstimmung gibt.) Mehr sind die, die protestantisch werden oder vom Christentum ganz abfallen.
Am unehrlichsten ist, was heute die meisten machen: als laue Zeitgeistchristen im zähen Brei der Kirchensteuerkörperschaft
stecken bleiben. Aber vielleicht ist auch das besser als garnix. Denn es besteht ja doch Hoffnung, dass
die Hierarchie sich bekehrt, und dann hat vielleicht auch ein Teil dieser Leute wieder bessere Aussichten.
#Eure Heike, ja, Jesus hat nicht ungesäuertes Brot, wie die Hostien in der römischen Kirche seit dem
Hochmittelalter, verwendet, sondern Hefebrot verwendet. Das wird aber in einer ganz bestimmten Tradition
und nicht irgendwie gebacken: en.wikipedia.org/wiki/Prosphora In diesem Video kann man sehen, wie es gebacken
und in der Liturgie verwendet wird: www.youtube.com/watch?v=z7vpxv5XFsc
#34: Von Papst Pius X. wurde dem ganzen katholischen Orbis die Aussprache des Lateinischen empfohlen,
wie sie traditionell in Italien geübt wird. Pater noster, qui (kui) es in caelo (tschelo) …
#42: Sehr instruktiv! Für die, die ganz schwer von Begriff sind, müssen Sie aber noch unwidersprechlich
klar machen, dass die „Bekanntmachungen…“ Anwendung finden können und müssen auf alle Konzilsdokumente.
Wenn das nicht Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte ist, dann weiß ich nicht, was das ist. Aber
vermutlich ist diese Stelle gar nicht mehr heilig, und ist das alles nur ein nichtiges Affentheater. Das
Schlimme ist: Herr (oder Hochwürden??) Fischer ist von dem, was er tut, überzeugt und bringt den Greuel
in einem Tonfall und Gestus der Andacht vor. Eine Kirche, die so etwas systematisch zulässt, ist nicht
die Kirche Christi und der Apostel. Die römisch-katholische Kirche war einst Kirche Jesu Christi, aber
sie es nicht mehr. Eine Kirche mit einem Papst und mit Bischöfen, die solche Greuel systematisch dulden,
ist eine Synagoge Satans. Gott, ich danke Dir, dass Du mir den Weg zur Orthodoxie gewiesen hast!
#39: Mary Cruz, Sie schreiben: „Da es nur eine Wahrheit gibt, befinden sich alle die die christliche Glaubenslehre
ablehnen, im Irrtum.“ In my humble opinion ist es so: Da es nur einen Gott und nur eine Wahrheit gibt,
kann es auch nur eine wahre Religion geben, nämlich jene, die von IHM selbst kommt. Das ist die Religion
die Adam hatte, Abel, Henoch, Noah, Abraham, David, die Propheten, das ist vor allem die Offenbarung,
die Jesus Christus, der eingeborene Sohn Gottes, den Menschen in eigener Person, für alle Zeiten und
für die ganze Menschheit, brachte. Diesen Glauben verkündeten und besiegelten mit ihrem Blut die hll.
Apostel. Ihn überlieferten die hll. Väter der Kirche, ihn legten aus und grenzten gegen Irrtümer ab
die hll. Ökumenischenm Konzilien. Und nun, Mary Cruz, erhebt sich die Frage: Welche von den bestehenden
christlichen Denominationen hat diesen Glauben unverfälscht bis heute bewahrt. Ich weiß nicht, ob Sie
dieser Frage jemals in Ihrem Leben wirklich nachgegangen sind, indem Sie sich bemühten, von Ihrer Sozialisiation
und sonstigen Vorprägungen, die Sie sich nicht ausgesucht haben, jedenfalls nicht in ihren Anfängen,
absahen.
Wie gläubig Putin in seinem Herzen ist, darüber kann man spekulieren. Tatsache ist, dass er als Beschützer
des orthodoxen Glaubens angesehen und geschätzt wird: ruskline.ru/…el_very_pravoslavnoj/ Weiteres interessantes
Detail: Nach Putins Meinung, steht die Orthodoxie dem Islam näher als dem römischen Katholizismus: ruskline.ru/…el_very_pravoslavnoj/
Zumindest in politischer Hinsicht ist da was dran.
Worin liegt der Sinn des christlichen Lebens? Das fragte sich von jungen Jahren an der russische Landbesitzer,
Friedensrichter, Geschäftsmann und spätere Narr in Christo. Eine Antwort darauf gab ihm der heilige
Altvater Seraphim von Sarow. Dazu eine geistige E r f a h r u n g dieses Sinnes. Des heiligen Serafim
Lehre über die Erlangung des Heiligen Geistes: …ensuspatrum.wordpress.com/…des-heiligen-geistes/
#79: Fackel, es gibt wirklich nur EINEN Gott, und dieser Gott hat sich den Menschen geoffenbart. Wer Ihn
aufrichtig sucht, findet Ihn. Es ist aber nicht egal, wie Er heißt, denn Er hat auch Seinen Namen geoffenbart,
und nur unter diesem Seinem wahren Namen will Er angerufen werden. Ich glaube Christus und Seinen Aposteln
und Heiligen. Lesen Sie mal das, wenn Sie ein paar Minuten frei haben: Des heiligen Serafim Lehre über
die Erlangung des Heiligen Geistes …ensuspatrum.wordpress.com/…des-heiligen-geistes/
So wie man oftmals erst in der Rückschau erkennen kann, wohin zunächst fast unmerkliche, unscheinbare Veränderungen führen, so muss umgekehrt bestimmten Erscheinungen konsequent zu Ende denken, um sie richtig einzuschätzen. Solche Zeitbomben, wie der erwähnte Satz aus Nostra aetate. sind in die Texte des 2. Vatikanums hineingestreut, die sich ansonsten fromm anhören und wohl auch fromm gemeint waren. Denkt man den Satz weiter, landet man bei der Eine-Welt-Religion des Antichristen – und schließlich in der Hölle.
#69: Richtig, und zwar „mit uns“. Wenn das so ist, dann können Konzilskatholiken gleich auch die Schahada
sprechen: Es gibt keinen Gott aus Allah, und Mohammed ist sein Prophet. Dann ist es kein Ausrutscher und
nur folgerichtig für den Papst, coram publico den Koran zu küssen.
#82: Jesus Christus hat auf dem Berg der Seligpreisungen gesagt: Selig, die reinen Herzens sind, denn
sie werden Gott schauen. Er meinte damit nicht nur das Jenseits nach dem Tod. Unser Herz müssen wir schon
jetzt, im Diesseits reinigen. Das ist unsere Hauptaufgabe als Christen, darum ist es die erste Seligpreisung.
Die Seligpreisungen sind die Einlassbedingungen für das Reich Gottes.
#76: Alfred, Christus ist freiwillig am Kreuz gestorben und von den Toten auferstanden – als einziger Mensch der ganzen Menschheitsgeschichte, und er hat seine Auferstehung am dritten Tag vorhergesagt. Meinen Sie nicht, dass ein solcher Mensch Vertrauen verdient in dem, was er den Menschen mitzuteilen hat?
Ende von #72: Die Ökumenisten brechen die Gemeinschaft mit der himmlischen Kirche, weil sie mit ihr nicht
in der Wahrheit vereint sind. Oder glauben Sie, dass die Wahrheit in der Vergangenheit wichtig war, aber
heute nicht mehr? Bittet Christus in seiner Abschiedsrede beim Letzten Abendmahl seinen Himmlischen Vater
nicht: Heilige sie in der W a h r h e i t?
#11 passim: catholic, einerseits kann ich Ihre Haltung nachfühlen. Die Annahme fällt schwer, dass sich
Hunderte Millionen Christen im Irrtum, genauer: in der Häresie, befinden und somit außerhalb der Kirche
und des Heils. Andererseits trifft das auch für die nichtchristlichen Religionen zu. Milliarden Menschen
befinden sich im Irrtum. Sie schreiben: „… Die Einheit der Christen besteht im ökumenischen Glauben
an den Herrn und sein Evangelium. Theologische Spitzfindigkeiten, Spekulationen, ja selbst Dogmen sind
nur Nebensächlichkeiten, wenn die Liebe fehlt.“ Ist es Ihrer Meinung nach nicht möglich, als Christ
zu l i e b e n und trotzdem an der W a h r h e i t festzuhalten? Hat nicht genau das Christus gemacht?
Die Apostel? Die Väter der Kirche? Haben die rechtgläubigen Christen: die orthodoxen Katholiken, mit
den Arianern, Monophysiten und Nestorianern, die alle auf ihre eigene, aber leider häretische Weise,
an Christus glaubten, Ökumene betrieben, oder haben sie sie mit dem Anathema belegt? Sie wissen die wahre
Antwort. Und jetzt meine Frage an Sie: Haben sich diese rechtgläubigen Katholiken der Ökumenischen Konzilien
des 1. Jt.s g e i r r t ? Das ist nämlich die Konsequenz Ihrer Position, über die Sie sich klar werden
müssen: Sie pflegen „liebende“ Gemeinschaft mit Häretikern und brechen die Gemeinschaft mit der rechtgläubigen
Kirche der Vergangenheit – d.h. mit der himmlischen Kirche. Die Ökumenisten brechen die Gemeinschaft
mit der himmlischen Kirche, weil sie mit ihr nic
#5 u. #6: Unzüchtige Bilder betrachten ist schwere Sünde und tötet das Gnadenleben. Ich kann nur jeden
warnen, diesem und ähnlichen Links zu folgen (was ich selbst natürlich n i c h t gemacht habe, um dummen
Bemerkungen vorzubeugen).
#15: Ein Großteil der von den vier östlichen Patriarchaten abgeschnittenen Entwicklung des westlichen,
römischen Patriarchats seit 1054, die schon Jahrhunderte früher eingesetzt hatte, ist der „Teutonisierung“,
allgemeiner: Frankisierung, Barbarisierung des Christentums der Apostel und Heiligen Väter geschuldet.
#23: Die Entstehung des Protestantismus als Reaktion auf ein verfälschtes Christentum ist verständlich
und irgendwie entschuldbar. Leider ist der Protestantismus aber dann doch nur eine aus einer Häresie
entstandene, weitere Häresie geblieben.
#21: Ich habe noch keinen Protestanten als Protestunten beschimpft. Mir geht es um die richtige Reihenfolge.
Wenn ein christlicher Politiker Gott an die erste Stelle setzt, ist das okay. Allerdings wird er es schwer
haben, damit durchzukommen. Wenn er den Staat an die erste Stelle setzt und Gott bzw. die Religion als
Mittel für diesen Zweck benutzt, ist das nicht okay.
Ich will Herrn Orbán ja nicht zu nahe treten, und verglichen mit anderen EU-Politikern ist er vielleicht
eine Leuchtgestalt. Jedoch lässt sein Satz: „Hätten wir eine starke Kirche, dann wäre das Land sehr
viel stärker“ befürchten, dass er nicht die Bohne begriffen hat, dass das Christentum nicht dazu da
ist, den Staat zu stärken oder sonstwie politisch verzweckt zu werden. Auch Orbán hat offensichtlich
eine falsche Rangordnung der Werte. Metropolit Anthony (1863-1936) legt in dem folgenden Artikel dar,
worum es im Christentum wirklich geht – um Streben nach Heiligung und Vollkommenheit, damit der Mensch
sich vorbereitet für das jenseitige Leben – wofür es den Begriff des asketischen Kampfs gibt. What is
the Difference Between Orthodoxy and Western Confessions? By Metropolitan Anthony (Khrapovitsky) …ensuspatrum.wordpress.com/…anthony-khrapovitsky/
#79: Was persönliche Fragen angeht, haben Sie recht, und deshalb bedaure ich auch mein (ironisches) Posting
#75. Aber den Namen des Bischofs, den er für echt und rechtgläubig hält, könnte er doch nennen? Jedenfalls
ist das eine der Fragen, der Herr Tomás bislang ausgewichen ist, und direkt persönlich ist diese Frage
doch nicht, oder?
#76: Der Zweck meiner Frage ist nicht, Ihre persönliche Identität auszukundschaften, ungehörigerweise.
Aber wollen Sie nicht den Namen des Bischofs nennen, um mitzuteilen, welche der mehreren sedisvakantistischen
Gruppen Sie für rechtgläubig und kanonisch halten?
#72: Tomás beantwortet nur dogmatische Fragen, die man bei Scheeben, Bartmann, Diekamp, Schmaus und Ott nachschlagen kann, sowie moraltheologische Antworten aus anderen einschlägigen Handbüchern von vor 1962, und der Art.
#57: Trotz allem Kritikwürdigen an der römisch-katholischen Kirche in ihrer Gestalt nach dem 2. Vatikanum
ist sie im Westen noch immer das Beste, was dieser an geistiger Tradition aufzuweisen hat, und in ihr
sind noch immer die besten Leute hierzulande zu finden. Natürlich kann man sich innerhalb der römischen
Kirche zum Antichristentum treiben lassen, und viele tun das. Wer sucht, kann aber auch die Schätze des
christlichen Ursprungs in ihr entdecken.
Die orthodoxe Auffassung über Ehe und Familie, Sexualität, Abtreibung und Verhütung: The Orthodox Christian
Marriage, by Priest Alexey [now Hieromonk Ambrose] Young …ensuspatrum.wordpress.com/…x-christian-marriage/
Es gibt Streitpunkte, wo Rom gegenüber der Bruderschaft im Recht ist. Die Bruderschaft muss erkennen, dass die Zeit des römischen Triumphalismus vorbei ist, der sich übrigens schwer vereinbaren lässt mit dem Bild, das uns die Evangelien von Jesus und den Aposteln vermitteln. Das Ziel des Christentums ist es nicht, sich mit staatlichen Machtmitteln durchzusetzen.
(Aus Versehen im falschen Strang gelandet:) Die Alte Messe ist kein Allheilmittel für den Wiederanschluss
der römisch-katholischen Kirche an die kirchliche Tradition, weil diese Messe selbst schon eine gewisse
Verengung der alten liturgischen Tradition darstellt. Einführung in die Göttliche Liturgie der Orthodoxen
Kirche. Von Vater Johannes Nothhaas …ensuspatrum.wordpress.com/…e-gottliche-liturgie/
Die Alte Messe ist kein Allheilmittel für den Wiederanschluss der römisch-katholischen Kirche an die
kirchliche Tradition, weil diese Messe selbst schon eine gewisse Verengung der alten liturgischen Tradition
darstellt. Einführung in die Göttliche Liturgie der Orthodoxen Kirche. Von Vater Johannes Nothhaas …ensuspatrum.wordpress.com/…e-gottliche-liturgie/
#66: Doch, Frager, die beiden Wörter Petros/Petrus (gr./lat.) petra haben miteinander zu tun. Der Name
Petrus (Kephas) ist ein Deutename, den Simon von Jesus selbst empfangen hat, schon vor der wichtigen Episode
bei Cäsarea Philippi. Und wie Petrus stellvertretend für die Apostel, zu Jesus sagt: Du bist Christus…,
so sagt dieser zu ihm, ihn an diesen Namen erinnernd: Du bist Petrus… Allerdings fährt Jesus nicht
fort: Und auf dir werde ich … erbauen (also etwa: kaì epì soì oikodoméso ), sondern: auf diesem
Felsen… Die Wörter haben miteinander zu tun, aber man kann nicht von schlechthiniger Identität sprechen.
Maßgebend ist das Verständnis der Kirchenväter, dieser meist heiligen oder heiligmäßigen, und rechtgläubigen
Nachfolger der Apostel. Sie verstanden den Felsen, auf dem die Kirche erbaut ist, dreifach: a) Christus
ist dieser Fels, b) der Glaube an Christus, c) Petrus – als derjenige, der diesen Glauben exemplarisch
hat und ausdrückt, und mit ihm alle anderen Apostel und (recht)gläubigen Christen. Die Auslegung ist
also mehrdeutig und schließt durchaus die Person des Petrus ein. Sogar der selige Theophylakt von Ochrida
schreibt in seinem Schriftkommentar, wenige Jahrzehnte nach dem Schisma: „Als Vergeltung bestimmt der
Herr für Petrus eine große Belohnung – auf ihm die Kirche zu erbauen…“. Doch soviel steht mit Sicherheit
fest: kein Kirchenväter verstand Mt 16,18 in dem legalistischen und dogmatischen Sinn, den Vaticanum
I fast zwei Jahrtausende später definierte.
Christus hat nicht gesagt: Du bist Petrus, und auf diesen Petrus …, sondern: Du bist Petrus (Pétros),
und auf diesen Felsen (pétra) werde ich meine Kirche bauen. σὺ εἶ Πέτρος, καὶ ἐπὶ
ταύτῃ τῇ πέτρᾳ οἰκοδομήσω μου τὴν ἐκκλησίαν Wer dieser Fels
ist, wurde unten schon angeführt: #47 Es hat niemals einen Konsens der Kirchenväter gegeben, dass Petrus
in Person dieser Fels sei, geschweige denn, dass der Bischof von Rom als Nachfolger des Petrus dieser
Fels sei. Papst Leo I. im 5. (!) Jh. war der erste, der diesen Gedanken äußerte. Es ist aber katholischer
Grundsatz, dass die Schrift nicht gegen den Konsens der Kirchenväter ausgelegt werden darf. Dieser Konsens
kam aber auf den Ökumenischen Konzilien der ungeteilten Kirche des 1. Jahrtausends zum Ausdruck, die
die monarchischen Ansprüche einzelner Päpste zurückwies. Der päpstliche Jurisdiktionsprimat über
die gesamte Kirche ist eine unkatholische ehre, unkatholisch weil sie n i e eine Lehre der ganzen Kirche
war, sondern eine weströmische N e u e r u n g, und deshalb häretisch.
#39: Wer ist der Fels? Die Heilige Schrift lehrt klar: Gott ist der Fels, und das Neue Testament: Jesus
Christus ist der Fels. Im Alten Testament ist der „Fels“ immer Gott. Jesaja 26, 4: „Darum verlasst euch
auf den Herrn immer dar; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich“. Psalm 31, 4: „Denn du [Gott] bist
mein Fels und meine Burg“. 2. Samuel 22, 2: „Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.“
Und viele Stellen mehr. Der hl. Paulus: „… unsre Väter … haben alle denselben geistlichen Trank getrunken;
sie tranken nämlich von dem Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus“ (1. Korinther 10, 4).
„Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1. Korinther
3, 11). Jesus Christus: „Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann,
der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und
stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet“ (Matthäus 5, 25). Den
Papst mit Gott verwechseln, ist Häresie.
#37: Leider folgen Sie einer irrigen Ekklesiologie. Jesus Christus hat die Kirche auf dem Felsen gegründet,
der Er Selbst und der wahre Glauben an Ihn ist (den Petrus Mt 16,18 stellvertretend für alle Apostel
bekannt hat). Eine andere Grundlage der Kirche kann niemand legen, lehrt der hl. Paulus 1 Kor 3,11. Die
Kirche ist der gottmenschliche Organismus, dessen Glieder durch den wahren, dh orthodoxen katholischen
Glauben, das Gesetz Gottes, die heilige Hierarchie und die Sakramente miteinander verbunden sind.
#32: Die römische Kirche hat sich 1054 von der rechtgläubigen katholischen Kirche abgetrennt. Sie ist
schismatisch und häretisch. Das ist kein Scherz. Forschen Sie nach. Es geht um das ewige Heil.
#25: karljosef, die Kirchenväter haben das mit der Gültigkeit der Sakramente anders gesehen: orthodoxinfo.com/…tcyprian_eccles.aspx
Mit der Feststellung, ob Tomás in die Hölle kommt oder nicht, überschreiten Sie Ihre Kompetenzen.
#19: Tomás, Sie sind weder getauft (Sakramente gibt es nur in der rechtgläubigen Kirche), noch bekennen
Sie den wahren katholischen Glauben, noch unterstellen Sie sich den rechtmäßigen Hirten. Das ist hart,
aber wahr, doch da Sie gewöhnt sind, auszuteilen, werden Sie auch einstecken können.
Selbstbiographie eines aus Ungarn gebürtigen Jesuitenpaters, der zur Orthodoxie konvertierte. Selbstbiographie,
zugleich interessantes Zeitzeugnis über den Zustand der römisch-katholischen Kirche, insbesondere des
Jesuitenordens in Budapest, Österreich, Deutschland und Rom vor, während und nach dem 2. Vatikanischen
Konzil. (Man sollte flott englisch lesen können.) Why I Converted to Orthodoxy. The Story of a Former
Jesuit Priest, by George Pap. [Warum ich zur Orthodoxie konvertierte. Die Geschichte eines ehemaligen
Jesuitenpaters. Von Georg Pap]: …ensuspatrum.wordpress.com/…nverted-to-orthodoxy/
Auf dem Video ist auch zu erkennen, dass die Frauen in der Peterskirche alle ein Kopftuch oder einen Schleier
tragen. In den letzten 50 Jahren hat nicht nur ein Traditionsbruch in der Kirche stattgefunden, sondern
auch ein Kulturbruch – beides parallel und miteinander ursächlich verbunden. Aus meiner Perspektive kann
ich nur sagen, dass jeder einzelne täglich auf sein eigenes Leben schauen muss, damit er ein christliches
Leben führt und sich vom antichristlichen Strom nicht mit fortreißen lässt. Einen guten Abend!
Pius XII. war beim Zelebrieren jedenfalls sehr andächtig und würdevoll, das ist auf dem zuletzt verlinkten
Video zu sehen, und das habe ich auch von einem Priester gehört, der ihn noch selbst erlebt hat. Eine
hohe Würde ist eine furchtbare Verantwortung. Manche werden mit dieser Würde heilig, anderen gereicht
sie vielleicht zum Fall – aber das wissen wir eben nicht. Zweifelhafter sind oftmals und erwiesenermaßen
die Hochgestellten in der zweiten Reihe.
#100: Da mir Ehrlichkeit wichtig ist… Wenn man die Patriarchenvideos aufmerksam anschaut, bemerkt man
auch bei ihm einzelne nach unten verrutschte Kreuze. Habe versucht, schönere Kreuzzeichen bei Papst Pius
XII. zu entdecken, ist mir aber nicht gelungen. www.youtube.com/watch?v=Ft8UTSwPKi8 Segen Papst Pius’
XI.: www.youtube.com/watch?v=6TQTXRJK6Lg Ob hier vielleicht das Petruskreuz eine Rolle spielt, das ja
bekanntlich umgedreht war? Man muss es ja nicht unbedingt antichristlich deuten. Der Patriarch hat auch
seine Gegner, die ihm seine angeblich ökumenistische Einstellung verübeln. In diesem Video versagt in
dem Augenblick, wo er das Wort Segen (blagoslovénije) sagt, das Mikrophon, und der das Video ins Netz
gestellt hat, schreibt, der hl. Seraphim von Sarov, um den es geht, habe es ausgeschaltet. Persönliche
Anmerkung. Ich bin mittlerweile vorsichtig geworden im Be- und erst recht Verurteilen anderer Personen,
besonders hochgestellter… Ich glaube, über solche Personen sagt man lieber weniger als zuviel.
#54: Es störte mich schon immer, noch als ich Papist war, dass Papst Benedikt XVI. meistens winkt statt
segnet… www.youtube.com/watch?v=ouMCcyVw9IA&… (Es könnte auf diesem Video aber auch ein Segen sein,
man kann’s nicht deutlich erkennen.) Und dann, achtet mal auf den Segensgestus, wenn wirklich gesegnet
wird, wie bei Urbi et orbi. Wie oft wird das Segenskreuz so geschlagen, dass es a u f d e m K o p f steht!
Sogar Pius XII. machte das. Mir ist das unbegreiflich. Zum Beispiel bei diesem Urbi et Orbi-Segen von
Papst Pius XII.: www.youtube.com/watch?v=QTwdHmH7I_Q Oder vorgestern das Kreuzzeichen von Papst Benedikt
XVI. am Beginn des Films: www.youtube.com/watch?v=YD4n_a_19B0 Und jetzt bitte mal das Winken Papst Benedikts
XVI. und den auf dem Kopf stehenden feierlichen Urbi-et-orbi-Segen Papst Pius XII. vergleichen mit dem
Segen Patriarch Kyrills, bei einem ganz gewöhnlichen Einzug: www.youtube.com/watch?v=YdXMPgKG4-c Soeben
zufällig entdeckt. Patriarch Kyrill segnet ein behindertes Mädchen: www.youtube.com/watch?v=8UNrNAAeZ3U
Dieses Mädchen ist nach dem Segen -wie es heißt- wunderbarerweise genesen: www.youtube.com/watch?v=fTuzJTdd8QI&…
Aus dem Leben Kyrills ist bekannt, dass er selbst als Kind wunderbar durch den hl. Johannes von Kronstadt
geheilt wurde.
Für die Anhänger einer würdigen Liturgie dieser Bericht aus der Kiewer Nestorchronik (Anfang 12. Jh.),
der auch in anderer Hinsicht lehrreich ist: Warum die Russen orthodox wurden [Why the Russians Became
Orthodox] …ensuspatrum.wordpress.com/…ians-became-orthodox/ (auf deutsch)
Kleiner (sic) Beitrag zur Neuevangelisierung: Warum ist die Orthodoxie der wahre christliche Glaube? [Why
Orthodoxy is the True Christian Faith?] …ensuspatrum.wordpress.com/…e-christliche-glaube/
Vielleicht ergänzen sie, um der Ausgewogenheit und vor allem Aktualität willen, das Gedenken an den schlimmen Holocaust um das Gedenken an den in mancher Hinsicht noch schlimmeren Babycaust.
Καλογερικό ψαλτοτράγουδο για την ευχή „Κύριε Ιησού Χριστέ,
ελέησόν με τον αμαρτωλό“ [Mönchslied zum Erlernen des Jesusgebets „Herr Jesus Christus,
erbarme Dich meiner, des Sünders“ / Monastic Song to Help Learn the Jesus Prayer „Lord Jesus Christ,
Have Mercy on Me, a Sinner“] …ensuspatrum.wordpress.com/…/01/27/monastic-song/
Der kreuz.net-Redakteur bewundert am Islam seine politische Durchschlagskraft. Er hätte gern, dass die
Katholiken auch so wären. – Ich vermute, der Redakteur ist ein vaganter Priester, der irgendwo in einem
Häuschen oder einer Etagenwohnung in Bayern sitzt. Um auf einem amerikanischen Server zu hosten, braucht
man nicht in Amerika zu wohnen. Er hat ein gutes Netzwerk von anonymen Zuschreibern aufgebaut und hat
höchstens ein, zwei Leute, die ihn bei der Arbeit ablösen, wenn überhaupt.
Noch ein kleiner Beitrag zur Neuevangelisierung durch Wecken reuevoller Gedanken und heilsamer Vorsätze
zur Lebensänderung: „Der Weg zur Hölle [The Way to Hell]“ …ensuspatrum.wordpress.com/…1/26/the-way-to-hell/
Liebe Leute, ich verstehe, dass niemand gern sich benachteiligen oder gar verfolgen lässt. Dennoch wollen wir uns doch bitte erinnern, was der Heiland gelehrt und vorgelebt hat. Ich wüsste nicht, dass Er z.B. gegen die Römerherrschaft gehetzt und angekämpft hat, auch Paulus nicht. Ja, das ist eine unbequeme Tatsache, die nicht unbedingt in die sedisvakantistische Soziallehre passt. Vielmehr hat Christus gelehrt: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, und alles andere wird euch dazugegeben werden. Unter dem Reich Gottes verstand er nicht ein politisches Herrschaftssystem. Ein Christ kann immer und überall und unter allen Verhältnissen Christ sein.
#17: Warum hast Du’s so mit dem Unterwerfen? Das klingt nach Gewalt und Zwang und erinnert an ungute Episoden,
wenn nicht sogar Epochen der Kirchengeschichte. Weder Christus noch Petrus haben „Unterwerfung“ verlangt.
Die Apostel haben Christus als den Sohn Gottes erkannt und haben Ihm freiwillig Liebe, Anbetung und Dienst
bis zur Hingabe ihres Lebens erwiesen. Auch von Petrus ist nicht bekannt, dass er „Unterwerfung“ verlangte.
Schließlich hatte Christus den Aposteln eingeschärft, dass es zwischen Ihnen nicht so zugehen sollte,
wie unter den weltlichen Fürsten und Gewalthabern. Ich erkenne den Papst als ersten der Patriarchen und
Bischöfe an, wofern er den wahren orthodoxen Glauben verteidigt, wie die Päpste das bis ins 9. Jahrhundert
im großen und ganzen taten. Ich hasse niemand, auch Dich nicht und Benedikt XVI. nicht. Anwandlungen
zu Hass versuche ich mit den geistlichen Mitteln, die mir die heilige Kirche zur Verfügung stellt, entgegenzuwirken,
denn ich bin nur ein sündiger und zu allem Schlechten fähiger Mensch.
Marienkind, Oberhirten mit solch offenkundiger Verachtung für die Wahrheit sind blinde Blindenführer. Keinem Wort von ihnen kann man trauen, ohne es vorher zu prüfen.
Die von den Deutschen begangenen Verbrechen sind weitgehend aufgedeckt und aufgearbeitet. Deutschland
gilt in manchen anderen Staaten sogar als Vorbild in dieser Hinsicht, gerade in Russland. Um der historischen
Wahrheit und Gerechtigkeit willen ist es angemessen, dass auch die Verbrechen anderer Staaten und Nationenen
festgestellt und aufgearbeitet werden. Wer, wenn nicht die Deutschen selbst, soll sich darum kümmern,
dass nicht nur die von ihnen begangenen, sondern auch die an ihnen verübten und von ihnen erlittenen
Verbrechen thematisiert werden?
#150: Es ist doch schwierig, etwas in die Tastatur zu schreiben für jemand, den man nicht kennt. Für
Ihre Nöte in Bezug auf die Kirche habe ich Verständnis. Was nützt es Ihnen, wenn ich Sie mit allgemeinen
Weisheiten bedenke, die Sie vermutlich schon oft genug gehört haben? Damit das nicht nur Schallwellen
oder Buchstaben am Bildschirm bleiben, muss eben etwas dazukommen. Ich kann Ihnen nur dieses aus meiner
Lebenserfahrung sagen. Sie brauchen das ja nicht anzunehmen, aber da Sie so viel auf Wissenschaft halten,
sollen Sie soviel Respekt für die Wirklichkeit, diese meine Erfahrung als eine Realität zur Kenntnis
zu nehmen (wie immer Sie sie auslegen). Für mich ist Gott (nach 30 Jahren, in denen ich bewusst an Ihn
glaube) kein Gedanke, sondern Wirklichkeit meines täglichen Lebens. Sehen Sie, obwohl 14 Milliarden Jahre
und Milliarden Galaxien für Ihn nicht mehr sind als ein Wassertropfen an einem Eimer, ist Er Sich nicht
zu groß dafür, sogar in den kleinen Begebenheiten meines täglichen Lebens mir immer wieder auf eine
unglaublich diskrete, zarte Weise zu zeigen, dass Er da ist. Und dafür bin ich Ihm dankbar und lobpreise
Ihn. Mehr kann und will ich Ihnen nicht sagen. Sie können das niemals theoretisch begreifen, Sie müssen
sich auf Ihn einlassen, um es zu erfahren.
#Brian: Ich kann Ihnen darauf keine wissenschaftliche Antwort darauf geben. Aber ich weiß, dass die 2
Katzen, die wir haben, darauf angewiesen sind, dass wir uns um sie sorgen und gut sind zu ihnen. Auf ihre
begrenzte Weise verstehen sie das und sind für Liebe dankbar. Nachtrag zu #144 für alle, die es interessiert –
Gebet des hl. Johannes Damascenus vor dem Zubettgehen: „Menschenliebender Gebieter! Soll mir dieses Nachtlager
etwa zum Grab werden oder wirst Du meine elende Seele noch durch einen Tag erleuchten? Siehe, das Grab
steht vor mir; siehe, der Tod steht mir bevor. Dein Gericht, Herr, fürchte ich, ebenso die endlose Qual,
und doch lasse ich nicht davon ab, Böses zu tun. Dich, meinen Herrn und Gott, erzürne ich immerzu, und
auch Deine allerreinste Mutter, alle himmlischen Kräfte und meinen heiligen Schutzengel. Herr, ich weiß,
daß ich Deiner Menschenliebe nicht würdig bin, sondern jegliche Verdammnis und Qual verdient habe. Dennoch,
Herr, ob ich will oder nicht will – errette mich. Denn, wenn Du einen Gerechten errettest, ist das nichts
Großes; und erbarmst Du Dich eines Reinen, so ist es kein Wunder, denn diese sind Deiner Barmherzigkeit
würdig. Erweise aber auch an mir, Sündigem, Deine Barmherzigkeit; offenbare darin Deine Menschenliebe,
damit meine Bosheit Deine unaussprechliche Güte nicht überwältige. Nach Deinem Willen leite meinen
Weg.
#141: Brian, man kann es auch so sehen: Gott hat sich 14 Milliarden Jahre Zeit gelassen, damit Sie heute
abend eine Erleuchtung bekommen und begreifen, wie wichtig jeder Tag, jede Stunde und jeder Augenblick
Ihres 70 oder 80 Jahre langen Lebens ist!!! Gedenke Mensch, dass Du stirbst! Im orthodoxen Abendgebet
wird jeden Abend vor dem Zu-Bett-Gehen auch dieses Gebet des hl. Johannes von Damaskus gebetet, indem
man auf sein Bett zeigt: „Menschenliebender Herr, soll mir dieses Lager etwa zum Sarg werden oder erleuchtest
Du meine elende Seele noch durch einen Tag? Hier steht der Sarg vor mir – vor mir steht der Tod. Deine
Gericht, o Herr, fürchte ich und die Ewige Qual, denn ich lasse nicht ab, Böses zu tun usw.“ consensuspatrum.wordpress.com/2011/09/20/abendgebete/
#133: Waschbär, da Sie meinen Freund Greggy apostrophieren: Greggy hat sich nicht über die Schöpfungslehre
und die Evolutionstheorie (bzw. -hypothese) geäußert. Er hat eine metaphysische Frage beantwortet, die
nicht Gegenstand der Naturwissenschaft und überhaupt einer empirischen Wissenschaft sein kann. Verstehen
Sie den Unterschied? Empirische Wissenschaft befasst sich mit einem bestimmten Ausschnitt der Erfahrungswelt
unter einem bestimmten Gesichtspunkt und mit bestimmten Methoden. Das Sein als Ganzes wird dabei nicht
in den Blick genommen. Das tut die Philosophie (voraussetzungslos) und Theologie (aufgrund der göttlichen
Offenbarung).
Was würde eigentlich aus dem Papsttum und der römisch-katholischen Kirche, wenn das Bistum Rom aus irgendwelchen Gründen physisch aufhörte zu existieren (Natur- oder technische Katastrophe, Nuklearkrieg)?
nachrichten.freenet.de/…e_728044_533364.html Das war der Zustand des Papsttums wenige Jahrzehnte, bevor
es sich von der katholischen Kirche des Ostens abtrennte und ins Schisma ging.
#224: Tomás, den Glauben der Katechismen von Trient und von Papst Pius X. teilt heute kein r.-k. Bischof
u. Papst mehr, u. deshalb sind Sie Sedisvakantis. Aber schon der Glaube von Pius X. u. von Trient war
nicht mehr apostolische u. patristische, u. deshalb bin ich orthodox. Die Frage, wer am apostolischen
Glauben festgehalten, u. wer ihn durch Abweichungen, „Anpassungen“ u. Neuerfindungen geändert hat, kann
durch objektive Prüfung klar beantwortet werden. An der Wahrheit ändert auch der gebetsmühlenartige
Gebrauch des Mantras „ostschismatisch“ nichts. Immerhin geben Sie damit indirekt zu, dass Papismus u.
apostolischer Glaube unvereinbar sind.
#152: Mein Freund Greggy meinte natürlich die lügenhaften Wandlungsworte „für alle“. Diese Lapsus war
wohl eine Folge des Zorns… Greggy ist noch fern von der Hesychia.
Alle, die hier auf der Schuld der Juden am Kreuzestod Jesu Christi herumhacken, sollten bedenken, dass nach dem Zeugnis der Hl. Schrift u. wie auch die Hll. Väter hervorheben, Christus 1. Sein Leben f r e i w i l l i g dahingegeben hat als Sühnopfer für alle Sünden aller Menschen, also auch dafür, dass Er ungerecht verurteilt, ausgeliefert u. gekreuzigt wurde, und dass Er 2. Seinen Henkern vom Kreuz herab vergeben hat. Mit welchem Recht halten wir eine vergebene Schuld vor?
Als wären die Christen nach allem, was Gott ihnen geoffenbart und für sie getan hat, nicht ungleich ehebrecherischer als die Juden. Es gibt nichts Schlimmeres als laue oder vom Glauben abgefallene Christen, und das sind die meisten von ihnen.
Ein katholischer Satz wie „Das Heilige Land gehört den Katholiken“ (Tomas) kann einen nachdenklich machen, ob der polemische Ausdruck „Katholiban“ für eine bestimmte Art von besonders „traditions“treuen Katholiken nicht eben doch angebracht ist, im Sinne eines rücksichtslosen Durchsetzungswillens papolatrischer Machtphantasien.
Tomás u. Rabe, wenn man -mit Recht- die Verfolgungen erwähnt, sollte man auch nicht die 9. u. letzte
Seligpreisung vergessen: freut euch u. jubelt… Und was das Christentum u. seine Zukunft angeht, gibt
es diese, von denn meisten verachtete Weisung des Herrn: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, u. alles
andere wird euch dazugegeben werden. Rabe, in letzter Zeit lassen Sie sich zur Beschimpfung von Adressaten
Ihrer Beiträge hinreißen. Verwirklichen Sie in sich das Reich Gottes? Tomás, Sie richten Christen,
die nicht Ihrer Idee von römisch-katholisch entsprechen. Um diese Idee haben Sie eine Sperrzone mit Mauer
u. Selbstschussanlagen errichtet. Sind Sie sicher, dass Gott, der die Wahrheit selbst ist, nicht von Ihnen
verlangt, einmal die Wahrheitsgemäßheit dieser von Ihnen tabuisierten Idee zu überprüfen, nämlich
ob der römische (genauer: frankolateinische) Katholizismus wahrhaft der treu überlieferte apostolische
Glaube ist? Allen gesegnete Weihnachten!
Der einzige Zweck der Kirche ist es, unsterbliche Seelen zu retten. Daran muss alles Kirchliche gemessen werden. Daran ist zu erkennen, wie verweltlicht die Kirche geworden ist.
Ich kannte Vater Thomas drei Jahrzehnte lang. Er ist einer der liebenswürdigsten Menschen, die ich kennengelernt habe, einer von den Katholiken, um derentwillen ich – trotz allem – immer Hochachtung für die römische Kirche bewahren werde. Mögen die Engel ihn ins himmlische Jerusalem geleiten!
In 30 Jahren erinnere ich mich nicht eine einzige Predigt in der hiesigen Pfarrkirche gegen Pornographie gehört zu haben, Eminenz, in die auch Sie oft kommen.
Ist schon recht, cowboyhut. Übrigens lese ich täglich einen Abschnitt der Evangelien, und einen Abschnitt im sonstigen NT. Bin gerade bei Hebräer 11 angelangt. Gute Nacht.
cowboyhut, wenn die Kirche, der Sie angehören, n i c h t s a n d r e s ist als die Gemeinschaft der Gläubigen (bzw. „Gläubigen“), dann allerdings gehöre ich dieser Ihrer Kirche nicht an, obwohl ich noch immer Kirchensteuer bezahle. Sie stellen mustergültig das Durchschnittsbewusstsein des heutigen Katholiken vor. Ich wünsche Ihnen gute Nachtruhe.
cowboyhut, sollte es wirklich so sein, wie Sie #52 schreiben, dann würde das nur bestätigen, dass in Wirklichkeit die Millionen normalen Praktizierenden die unkatholischen Sektierer sind, denn die Piusbrüder halten nur an dem fest, was bis 1962 als katholische Lehre und Gesetz Geltung hatte und in Kraft war. Die Alternative wäre: erst 1962 hat Rom den Stein der Weisen entdeckt, und was vorher war, war falsch. Beide Denkalternativen sind fatal für die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche. Zu einem solchen Dilemma gelangt man, wenn man die Wahrheit Christi der Welt und dem Zeitgeist anpasst. Und da nicht sein kann, was nicht sein darf, wird gegen den Augenschein eine Kontinuität beschworen, wo ein Bruch ist.
Sinah, Sie sehen das in my humble opinion richtig. Trenck, weniger die Piusbruderschaft, sondern Rom mit
seiner Milliarde (Irr-)gläubigen ist ein Häufchen Elend.
Hinweise des hl. Altvaters Ambrosius (Amwrossij) von Optina über die Endzeit. Es wird wahre Christen
bis zum Schluss geben, aber sie werden sehr wenige sein. Die meisten werden sich verführen lassen von
den Häresien, von denen die Hierarchie und das Mönchtum erfasst werden: END TIME INSTRUCTIONS by St.
Ambrosy of Optina (+1891) …ensuspatrum.wordpress.com/…nd-time-instructions/
Wie von einer unsichtbaren Hand dirigiert, findet dieser Abfall nicht nur in der römischen Kirche statt…
Das Zauberwort über der großen Apostasie lautet: „Ökumene“, welches richtiger heißen muss: ÖKUMENISMUS.
Your Holiness, what „pan-Orthodox decision“? By fr. Anastasios K. Gotsopoulos …ensuspatrum.wordpress.com/…an-orthodox-decision/
= Fortsetzung des „Glaubensbekenntnisses gegen den Ökumenismus“ …ensuspatrum.wordpress.com/…th-against-ecumenism/
Gotthard, und was halten Sie von diesem Text des hl. Paulus? 1.Korinther 10, 14-22: „Darum, meine Geliebten,
flieht den Götzendienst! 15 Ich rede als zu Verständigen. Beurteilt ihr, was ich sage! 16 Der Kelch
des Segens, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen,
ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Christus? 17 Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die vielen,
denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot. 18 Seht auf das Israel nach dem Fleisch! Sind nicht die,
welche die Schlachtopfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar? 19 Was sage ich nun? Dass das einem Götzen
Geopferte etwas sei? Oder dass ein Götzenbild etwas sei? 20 Nein, sondern dass das, was sie opfern, sie
den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen.
21 Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn
teilnehmen und am Tisch der Dämonen. 22 Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa
stärker als er?“
Optime Frager, 1) der Ehrenprimat ist keine Erfindung orthodoxer Apologeten, sondern der Titel („Vorrang der Ehre“), den die ökumenischen Konzilien dem Bischof von Rom zugestehen, und den übrigens der Bischof von Konstantinopel ebenfalls zuerkannt bekommt. Kein ökumenisches Konzil kennt einen päpstlichen Jurisdiktionsprimat. Warum nicht? Waren die Väter der Kirche unwissend darüber, was zu glauben heilsnotwendig ist? 2) Den Clemensbrief schrieb der hl. Clemens im Namen der Kirche von Rom, nicht im Namen seiner eigenen Autorität, zu einer Zeit, wo er gar nicht Bischof von Rom war. 3) Wenn der Name Kephas den Jurisdiktionsprimat beinhaltet – warum weiß dann ein hl. Paulus davon nichts und fragt die Korinther: „Ich meine aber dies, daß jeder von euch sagt: ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi. Ist der Christus zerteilt? … So rühme sich den niemand <im Blick auf> Menschen, denn alles ist euer. Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes“. Weder die Heilige Schrift noch die Apostel noch die Kirchenväter kennen einen universalen Jurisdiktionsprimat des Papstes. Also ist er auch nicht katholisch.
Tolerant, nach meinem Eindruck kann man an diesem Beispiel erkennen, was polytheistischer Götzendienst ist. Auch in der Oruba-Religion gibt es den Schöpfergott: Obatala. Vermutlich ist das ein Rest der Uroffenbarung – das was vom wahren Glauben an den Schöpfer und Erhalter in entstellter Form übrig geblieben ist. Durch den Sündenfall wurde die Erkenntnis des Menschen verdunkelt und sein Wille geschwächt und pervertiert. Infolgedessen wurde auch das ursprünglich reine Gottesbild verzerrt und entstellt. Aus dem einen Gott wurde ein phantastischer Pantheon, der von der biblischen Offenbarung mit Recht als Ansammlung von Dämonen identifiziert wird. Auch das Bild des Schöpfers ist dämonisiert, jedenfalls eine Mischung von Wahrheit und Veirrung. Nur die biblischen Patriarchen und ihre Nachkommen, das Volk der Hebräer, bewahrte den reinen Gottesglauben, und erst Jesus Christus stellte die gefallene Menschennatur wieder her und ermöglicht den Menschen, die an Ihn glauben und eines Geistes mit Ihm werden, die heilige Gemeinschaft mit Gott. Es ist unverantwortlich, aus sentimentalem Respekt für die polytheistische Kultur, die in Wirklichkeit eine polydämonische ist, Menschen von der Erkenntnis Christi abzuhalten, die a l l e i n r e t t e n d ist.
Frager, es ist zu vereinfacht zu sagen, dass ich das Papsttum ablehne. Der Papst ist der Führer der westlichen Christenheit, er hatte im ersten Jahrtausend den Vorrang der Ehre, er wird auch heute als der erste Sprecher der Christenheit wahrgenommen. Meine Befassung mit der Geschichte des ostwestlichen Schismas hat mich zur Erkenntnis geführt, dass das Papsttum, so wie es in der römisch-katholischen Dogmatik definiert ist, nicht katholisch in dem Sinne ist, dass es in der alten Kirche jemals universal akzeptiert war. Katholisch sind die Konzilien der ungetrennten Kirche, und wenn die römische Kirche nicht imstande ist, den Glauben und die Kirchenordnung der alten ungetrennten Kirche – bewahrt in der orthodoxen Kirche – als vollgültig katholisch zu erkennen, der nichts an katholischer Fülle fehlt, so ist das ihr Problem, und nicht das der Orthodoxie. Nachdem die Dinge sich jedoch so tragisch entwickelt haben, könnte ich auch im Papsttum einen Sinn erkennen und es anerkennen (ähnlich wie das Königtum im Alten Bund – das von Gott nicht gewollt, aber dann doch von Ihm zugelassen und gesegnet wurde), w e n n der Papst wieder die unverfälschte katholische Lehre lehren wird und für wahre katholische Ordnung in der Kirche sorgen wird.
matt, bedenken Sie, wozu die Kirche von Christus gestiftet wurde. Sie wurde dazu gestiftet, um die Menschen
zu befähigen, den Weg ihrer göttlichen Bestimmung zu finden und zu gehen, der da ist: Söhne und Töchter
Gottes zu werden und Seiner göttlichen Natur teilhaftig zu werden. Sie wurde nicht gestiftet, um sich
in die Politik einzumischen oder selbst Politik zu machen (wie das die Päpste viele Jahrhunderte taten).
Papst Pius XII. hat Zehntausenden von Juden das Leben gerettet. Und Sie machen ihm Vorwürfe, dass er
nicht mehr tat? Pius befand sich in einer tragischen Lage: was immer er tat, Reden oder Schweigen, beides
hatte neben den positiven auch negative Folgen, und beides konnte ihm (worüber er sich im klaren war)
in der Zukunft zu ungunsten ausgelegt und angelastet werden. Wollen Sie sich wirklich zum Richter machen,
ob er richtig oder falsch gehandelt hat?
Papst Benedikt XVI. gibt in seiner Ansprache zu, dass der apostatische Akt von Assisi 1986 nicht zu mehr Frieden auf Erden geführt hat. Und doch hofft er, dass das Jubiläumstreffen zu mehr Frieden führt?
#91. Das Urteil darüber, ob Versammlungen, wie Assisi 1986 ff., häretischen oder apostatischen Charakter
haben, hängt nicht davon ab, ob sich daran orthodoxe Hierarchen, und sei es der Patriarch von Konstantinopel,
beteiligen. Hier zieht kein Autoritätsargument. Video-Dokumentation zu Assisi 1986 und zur ganzen ökumenischen
Bewegung unter Führung des Vatikans: www.youtube.com/watch?v=ALEL8M80Btk www.youtube.com/watch?v=gBniU2gUFII
Die Orthodoxie ist seit 1920 gespalten, in Orthodoxe und Ökumenisten. Die wahren Orthodoxen sind in der
Hierarchie mittlerweile wohl eine Minderheit. Nach meiner Desillusionierung von der römischen Kirche
ist das die zweite bittere Erkenntnis der letzten Monate. Ein längerer, aufschlussreicher Essay „The
Touchstone“, von Alexander Kalomiros aus dem Jahr 1976: orthodoxyinfo.org/touchstone.pdf
Man kann das praktisch an allen Punkten nachweisen, die zwischen Ost u West kontrovers sind. Überspitzt hat das Papst Pius IX. bei der Debatte über das römische Infallibilitätsdogma mit dem berühmt-berüchtigten Wort ausgedrückt: La tradizione sono io! Um auf Ihre Ausgangsrage zurückzukommen u eine ad-hoc-Begründung zu versuchen: die Autorität der Kirchenväter besteht darin, dass sie die authentische apostolische Tradition verkörpern. Diese besteht nicht nur u. in erster Linie in der treuen (u trockenen) Weitergabe von Lehrwahrheiten (Dogmen) u „Kirchenrecht“ (Kanones), sondern vor allem in der Verwirklichung kirchlichen Christseins. In der Orthodoxie ist wahre Theologie unmöglich ohne den asketischen Weg – ohne Reue, Buße, Gebet, Kampf gegen die Sünde, Reinigung von den Leidenschaften, Erleuchtung durch den Hl. Geist. Akademisches Spezialistentum ist keine Theologie (Gotteserkenntnis) im orthodoxen Verständnis. Darum bricht die Patristik im Osten auch nicht mit dem Schisma ab. Warum sollte sie? Die heiligväterliche Tradition ist ja doch weitergegangen! Niketas Stethatos (11. Jh.), Theolept von Philadelphia (13. Jh.), Gregorios Palamas (14. Jh.), Theophan der Einsiedler (19. Jh.) u.a. sind nicht weniger Väter als Barsanuphios (6. Jh.) und Johannes Klimakos (7. Jh.). Die späteren stehen mit den früheren im lebendigen Traditionszusammenhang. Auch Gregorios Palamas mit seiner Lehre von den ungeschaffenen göttlichen Energien zB ist kein Neuerer, sondern führt Maximus Confessor fo…
Frager, – soweit ich es selber verstanden habe: – das Traditionsprinzip gehört selbst zur Offenbarung, schon im Alten Bund. Die Apostel haben an die Nachfolgenden den vollen katholischen Glauben weitergegeben. Die Väter der Kirche -meist Bischöfe- haben diesen Glauben rein bewahrt, ausgelegt, bei wichtigen, strittigen Fragen auch auf Konzilien/Synoden, ökumenischen und lokalen, diskutiert u unter der Leitung des Hl. Geistes festgelegt. Im Westen denkt man dabei fast nur an die Dogmatik u meint deshalb, die römische u die orthodoxe Kirche stünden sich nahe, weil sie die Dogmen der 7 ökumenischen Konzilien gemeinsam hätten. Man vergisst, dass ebenso viel Gewicht die Regeln (Kanones) haben, durch die das Leben der Kirche befestigt wird u die eigentlich die Seite der Dogmen darstellen, die sie zu Leben werden lassen. An diesen Regeln hält die Orthodoxie ebenso fest wie an den Dogmen – u zw weil die Konzilsväter selbst ihre fortdauernde Verbindlichkeit festgesetzt haben, so zB noch das 7. Ökumenische. Auf den ökumenischen Konzilien wurde auch festgelegt, welche Regeln von Lokalkonzilien u welche Regeln von Vätern (zB bestimmte Briefe zu kirchlichen Problemen) universelle u dauernde Verbindlichkeit haben sollten. Davon ist die römische Kirche seit dem 8. Jh. zunehmend abgegangen. Theoretisch darf der Papst nur das als Lehre verkünden, was Tradition ist, faktisch wurde das Papsttum als eigene, über der Kirche stehende Glaubens- u Rechtsquelle installiert. Fortsetzung folgt.
Frager, darüber haben sich schon die großen Kirchenväter Gedanken gemacht. Ihre Antworten sind noch
immer gültig. Und eigentlich hat schon der hl. Evangelist Johannes ein entscheidendes Wort darüber gesagt:
Der Logos ist das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in die Welt kommt. Jeder Mensch kann Christus
erkennen oder ihn zurückweisen, gleich wann und wo er gelebt hat – wie, das weiß Gott.
Mit Recht spießt die Redaktion diese armselige Aussage von Bischof Bode aus Osnabrück auf. Wo nichts
mehr ist, kann auch nichts mehr weitergegeben werden. Anders auf diesem Flugblatt der missionarischen
Bewegung zu Ehren des hl. Propheten Daniel beim Moskauer Patriarchat: …ensuspatrum.wordpress.com/…ternal-god-calls-you/
Was mir auffällt: die Verfasser haben nicht überlegt, ob diese Botschaft „ankommt“. Sie teilen einfach
die grundlegenden Wahrheiten mit.
Wenn man nicht mehr glaubt und davon überzeugt ist, dass der katholische Glaube heilsnotwendig und der
allein rettende ist, dann fühlt man sich auch nicht gedrängt, ihn an andere weiterzugeben. Anders auf
diesem Flugblatt der missionarischen Bewegung zu Ehren des hl. Propheten Daniel beim Moskauer Patriarchat: …ensuspatrum.wordpress.com/…ternal-god-calls-you/ Das Flugblatt gibt es in russischer, englischer,
arabischer, vietnamesischer, kirgisischer, tadschikischer und usbekischer Sprache.
Tomás, gibt es nichts Besseres, denn als sedisvakantistischer Häretiker den Kampf gegen modernistische
Häretiker und gegen traditionalistische Häretiker – für die reine, integrale Häresie zu führen? Könnte
das (vermeintliche oder tatsächliche) Fehlen eines echten Papstes nicht dies lehren: dass es möglich
ist, katholischer Christ auch ohne Papst zu sein? Ist nicht Jesus Christus das Haupt der Kirche? Hat Er
nicht gesagt: Ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt? www.youtube.com/watch?v=JUUKWvDNavI&…
Jolanda, Sie schreiben: „Der Mohamedanische Rachegötze Allah hat nichts mit dem Christengott, der Heiligen
Trinität zu tun.“ Dann hat der Vatikangott auch nichts mehr mit dem Christengott zu tun, denn der Vatikangott
verträgt sich seit 1965 ganz gut mit Allah.
Alois Bischof, eine Sünde ist Holocausleugnung dann, wenn sie eine bewusste Lüge ist, und in Anbetracht
der schwerwiegenden Materie wohl auch eine schwere Sünde. Wenn die Holocaustleugnung nur ein Irrtum ist,
der Holocaust aber objektiv stattgefunden hat, auch dann dürfte Sünde vorliegen – weil man sich ja informieren
kann –, wenn auch weniger schwer. Die Frage ist aber eben doch: wie objektiv historisch wahr ist das alles,
was unter den Begriff Holocaust gefasst wird.
Shadow1979, wenn Sie sich auf den verwerflichen Standpunkt stellten (wie es ja wirklich solche Leute gibt),
dass Hitler recht hatte, Juden zu ermorden – dann würden Sie sich an diesem Mord moralisch mitschuldig
machen. Übertragen Sie das auf die Haltung gegenüber der Verurteilung Jesu Christi durch den Hohen Rat,
auf seine Auslieferung an die Römer, auf das Drängen auf Todesstrafe, auf die Rufe: Kreuzige ihn, kreuzige
ihn. Was halten Sie von heutigen jüdischen Rabbinern, die der Ansicht sind und das auch durch Publikationen
bekunden, dass Jesus zu Recht zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde?
Jubärens, Tomás steht mit seinen Ansichten zwar ziemlich einsam da, aber das allein beweist nicht, dass
er falsch liegt. Allerdings beruht seine Position, so scheint mir, auf bestimmten Prämissen. Die erste
und wichtigste ist, dass der päpstliche Jurisdiktionsprimat wirklich eine von Gott geoffenbarte Wahrheit
ist. Die Alternative wäre: der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist eine menschliche Erfindung, mit andern
Worten, das Produkt von Anmaßung, Selbstüberhebung, Hochmut – im besten Fall jedoch ein tragischer Irrtum.
Die zweite Prämisse ist: Ein Häretiker kann kein Papst sein, bzw. ein Papst kann kein Häretiker sein.
Die dritte Prämisse: der gegenwärtige Papst ist ein Häretiker. Sollten diese drei Sätze wahr sein,
dann wäre die Annahme der Sedisvakanz doch eine logische Folgerung, nicht wahr?
Lieber Alfred, ich kenn Sie nicht und weiß nicht, ob Sie die Absicht haben, zu Gott und in den Himmel zu kommen. Wenn ja, dann muss man Gottes Offenbarung annehmen, sonst kann man nicht zur wahren Gotteserkenntnis erlangen. Gott erkennen und den, den Er gesandt hat, Jesus Christus, ist aber das ewige Leben. Sie werden zur Gotteserkenntnis kommen, wenn Sie den aufrichtigen Willen dazu haben und wenn Sie bereit sind, Ihr Leben zu ändern im Sinne einer Reinigung von Ihren Sünden, Leidenschaften und falschen Anhänglichkeiten. Dazu wünsche ich Ihnen Gottes Gnade und Segen.
Im „Synodikon der Orthodoxie“, das während einer besonderen Gottesdienstordnung verlesen wird, werden
Anathemata für die Häretiker sowie Akklamationen für die Verteidiger der Orthodoxie verkündet: „Alljährliche
Danksagung schulden wir Gott für den Tag, da wir die Kirche Gottes zurückerhielten, indem wir die Dogmen
des rechten Glaubens proklamieren und die Gottlosigkeiten der Bosheit verwerfen…“ …ensuspatrum.wordpress.com/…dikon-der-orthodoxie/
Die Zerstörung von Ehe und Familie infolge „erkalteter“ Liebe ist ein Indikator dafür, dass wir in jener
Zeit der erkaltenden und erkalteten Liebe leben, deren Kommen der Herr selbst prophezeit hat. In Wirklichkeit
ist die Leidenschaft erkaltet. Liebe kann nicht erkalten – jedenfalls nicht die Liebe Christi und -von
der Liebe Christi her- die christliche Liebe. Der Blick auf Christus zeigt, dass seine Liebe Opfer ist,
Opfer bis ans Kreuz. Aber wer will davon heute schon etwas hören? Ein weiteres Indiz: Heute kaufen die
Leute am liebsten bunte Glaskreuze in Regenbogenfarben. Kreuze mit Korpus, die einen leidenden Christus
zeigen, sind bei den meisten Katholiken out.
#39 Tomás, Sie schreiben: „Wenn man nicht die Möglichkeit hat, bei einem katholische Priester zu beichten,
muß man seine Sünde aufrichtig vor Gott bereuen.“ Vielleicht geben Sie mir ausnahmsweise recht, indem
Sie zugeben, dass man seine Sünde immer aufrichtig vor Gott bereuen muss… – auch wenn man bei einem
katholischen Priester beichtet?
Eng ist das Tor und schmal ist der Pfad, der zum Leben führt, und nur wenige finden ihn (Mt 7,14): consensuspatrum.wordpress.com/2011/10/21/der-orthodoxe-weg/
Ich wollte nicht vor Gottes Richterstuhl auch nur einen kleinen Teil dessen verantworten müssen, was der Redakteur (die Redakteure) dieses Portals an Bösem über andere, sei es nun wahr oder unwahr, weiterträgt (weitertragen).
Ich frage mich, ob das Wesen, das unter dem Namen „Tomás“ postet, ein lebendiger Mensch oder ein Roboter ist. Die 100 % ige Vorhersehbarkeit der Antworten deutet auf einen ziemlich einfach programmierten Roboter.
Kleiner Beitrag zur Neuevangelisierung Europas: „Nichts ist größer als das reine Herz, denn ein solches
Herz wird zum Thron Gottes… Prüft euer Herz und seht, in welcher geistigen Verfassung es sich befindet.“
Hl. Nektarios von Pentapolis …ensuspatrum.wordpress.com/…r-das-geistige-leben/
„Nichts ist größer als das reine Herz, denn ein solches Herz wird zum Thron Gottes… Prüft euer Herz
und seht, in welcher geistigen Verfassung es sich befindet.“ Hl. Nektarios von Pentapolis …ensuspatrum.wordpress.com/…r-das-geistige-leben/
„… Dieses Rettungswerk der Kirche wird mittels einer behutsamen Heilmethode ausgeführt, demnach wirkt
die Kirche in der Geschichte wesenhaft wie eine globale Heilstätte. ‘Geistliches Sanatorium’ wird die
Kirche vom Hl. Chrysostomos († 407) genannt…“ …ensuspatrum.wordpress.com/…7/was-ist-orthodoxie/
Beitrag zur Neuevangelisierung: …ensuspatrum.wordpress.com/…stria-romania-part-2/ Altvater Cleopa
über das Gebet, über die Gottesfurcht, über das Gedenken an den Tod und andere geistliche Themen.
Jack, die Antwort ist: Diese Kirchen sind nicht mehr an der Wahrheit interessiert oder erachten sie zumindest als nachrangig. Christus aber betete beim Letzten Abendmahl zum himmlischen Vater für seine Jünger, die von damals und die zukünftige: Heilige sie in der W a h r h e i t. Deshalb kann die Kirche die Menschen auch nicht mehr heiligen, weil sie die Wahrheit verrät die Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist.
Eine verdienstliche Veröffentlichungsreihe zur Vorbereitung auf das Jubiläum 2017. Vergleicht man Luthers
Lebenswandel mit dem der heiligen Asketen der Kirche, bekommt man eine Gänsehaut.
Noch ein Beispiel. Auf diesem Video wird das orthodoxe Morgengebet auf kirchenslavisch gebetet: www.tv-soyuz.ru/programms/tv/worship/at2344
Jeder gutwillige Gläubige kann es sich aneignen. Wenn man es vollständig betet, dauert es recht lang:
consensuspatrum.wordpress.com/2011/09/20/morgengebete/ Die Orthodoxie hat diese Gebetsabfolge (trotz des
Fehlens eines Papstes) in erstaunlicher Einheitlichkeit über die Jahrhunderte bewahrt. Es wird auf allen
Kontinenten in gleicher oder ähnlicher Weise gebetet. Die Einheit der Kirche wird in der Orthodoxie nicht
vorwiegend wie im Westen juristisch, sondern geistig gesehen, und das funktioniert.
Domenico, in Russland gibt es Bemühungen, das Kirchenslavische zu popularisieren, zB durch lebendig gestaltete
Video-Lektionen im Internet. Sehen Sie sich zum Beispiel dieses Serien-Video auf dem Orthodoxen Fernsehkanal
„Sojuz“ an, unter dem Titel „Wir lesen das Evangelium gemeinsam mit der Kirche, 14. Oktober“: Zuerst wird
die Perikope auf Kirchenslavisch im Sprechgesang rezitiert, dann auf russisch übersetzt, und dann eine
Homilie darüber gehalten: www.tv-soyuz.ru/programms/tv/religious/chitayem-evangeliye/at19062
Domenico, die festen Bestandteile der Liturgie sind dem regelmäßigen Kirchgänger einigermaßen verständlich. Schwierig sind die Lesungen und noch noch schwieriger die Hymnen (Troparien, Kondakien usw.). Man wird wohl Kompromisse finden müssen zwischen Bewahrung der Tradition und Verständlichkeit.
Domenico: Der Vorteil einer gemeinsamen, einheitlichen liturgischen Sprache für die auf dem ganzen Erdkreis
verbreitete römische Kirche liegt auf der Hand und ist ernsthaft nicht bestreitbar. Ein weiterer Vorteil
(unter mehreren) ist, dass der Gebrauch des Lateinischen dem liturgischen Missbrauch vorbeugt. Wer regelmäßig
am Gottesdienst teilnimmt, dem ist das Lateinische auch nicht fremd, wenigstens nicht in den unveränderlichen
Teilen. Nur der Wille der Kirchenführung muss da sein, um das Lateinische zu pflegen (etwa durch das
‘Gotteslob’). Was aber ist gegen das Verlesen von Lesung und Evangelium in Volkssprache (nach der lateinischen
Verlesung, z.B. zu Beginn der Predigt) einzuwenden? Das Kirchenslavische ist den heutigen slavischen Sprachen
viel näher als etwa die romanischen Sprachen dem Lateinischen. Seine Abschaffung im liturgischen Raum
brächte schweren Schaden. Sie wird innerhalb der Orthodoxie von Leuten betrieben, die auch sonst modernistisch
eingestellt sind. Im Zakon Bozhij („Gottesgesetz“ = Katechismus) wird die Kinder das Beten der Grundgebete
auf kirchenslavisch gelehrt, die detailliert auf russisch sprachlich und inhaltlich erklärt werden. Wie
zuvor gesagt: es muss nur der Wille da sein.
Die ausschließliche Fixierung auf eine heilige, dem Volk unverständliche Sprache ist häretisch, und zwar als Drei-Sprachen-Häresie bekannt. Dazu befasse man sich mit den Viten der heiligen apostelgleichen Brüder Cyrill und Methodius, die für ihre Einführung der slavischen Liturgie die Unterstützung der römischen Päpste bekamen, gegen den Widerstand der lateinischen (deutschen und italischen) Bischöfe. Es genügt übrigens, ernst zu nehmen, was der hl. Apostel Paulus zum Sprachenproblem sagt.
Ich erlaube mir kein Urteil über den verstorbenen Erzbischof Johannes Dyba, aber Heiligkeit ist kein
Prädikat für genehme Kirchenpolitik oder für Zivilcourage. Über Heiligkeit: prodromos-verlag.de/…viron_DerHeilige.pdf
Tomás, bin auf eine Dissertation gestoßen und lese sie gerade, aus der man viel über die Unterschiede
zwischen römischem Katholizismus und Orthodoxie lernen kann. Der Verfasser ist ein unierter Katholik:
Ekklesiologie und Palamismus. Der verborgene Stolperstein der katholisch-orthodoxen Ökumene: edoc.ub.uni-muenchen.de/4005/1/Krokoch_Nikolai.pdf
Frager: schmeicheln Sie mir nicht. Ich bin der mittelmäßigste Mensch, den man sich vorstellen kann,
habe manche Irrtümer durchgemacht und bin mitten im heutigen Durcheinander auf der Suche nach einem Plätzchen
in der Kirche, wo ich für die restliche Zeit meines Lebens ganz einfach ein katholischer Christ sein
kann.
#51 Fragender: Dieser Satz von Kapsanis entspricht auch traditioneller römisch-katholischer Theologie.
Ich kann das raussuchen, aber Sie können das vermutlich auch selbst. Ich meine mich erinnern zu können,
dass der hl. Augustinus darüber geschrieben hat. Der Satz ist sehr anstößig. Ich habe mich immer daran
gestoßen. Man kann ihn nur verstehen, wenn man akzeptiert, dass allein übernatürliche Akte des Glaubens,
der Hoffnung und der Liebe heilsam sind. Durch oberflächliches, nur gefühlsmäßiges Herangehen kommt
man hier nicht weiter. Die römische Theologie seit Vatikanum II scheint die strikte scholastische Unterscheidung
zwischen natürlich und übernatürlich aufgegeben zu haben.
Besser als mit dieser Münze konnte der Vatikan nicht die Falschmünzerei seines religionsrelativistischen, synkretistischen, unkatholischen, unchristlichen den biblischen Propheten und Aposteln ins Gesicht schlagenden Kurses anschaulich machen.
Ich möchte hier mal einen starken, unsentimentalen christlichen Film empfehlen: „Ostrov“ (= „Die Insel“),
vollständig auf Youtube in Originalsprache mit englischen Untertiteln: www.youtube.com/watch?v=HehNS7zfnA4&feature=player_embedded#!
Das Thema ist die Buße.
Die eine Hand, die nicht klatschen kann, ist eine Anleihe bei einem bekannten Koan (paradoxes Zen-Rätsel,
das, wenn man es lange genug meditiert, zur Erleuchtung führen soll) und zeigt ihn als interreligiös-ökumenistisch
Eingeweihten oder zumindest Bewanderten. Diese Hand ist genau so schief und falsch wie das Bild mit der
angeblich westlichen und östlichen Lunge der Kirche, das unter Johannes Paul II. so beliebt war. Es gibt
nur eine Kirche Christi, einen mystischen Leib Christi, deren einziges Oberhaupt der Herr Jesus Christus
selbst ist. Und dieser Leib ist kein Monster und kein Invalide.
Im Flugzeug sagte Benedikt XVI., er reise nach Deutschland, um Christus zu verkündigen. Beim Wort zum Sonntag, vor Millionen Zuschauern, kein Wort von Christus. Vor dem Bundestag – kein Wort von Christus. Vor den Juden, vor den Muslimen – kein Wort von Christus.
Zemach, ich hatte nicht die Absicht, Sie mit meiner Antwort zu kränken. Nun würde ich gern von Ihnen erfahren: zu welcher christlichen Gemeinde gehören Sie?
@zemach, heißen Sie mit Vorname nicht Peter? Meinen Sie, der Herr, von dem persönlich Sie meinen Erfahrungen
zu haben, habe der von ihm gegründeten Kirche umsonst seinen Geist gegeben? Bedenken Sie, dass die Sünde
des gefallenen Engels nicht fleischlich, sondern geistig war. Schlimmer als unsere fleischlichen Sünden,
die fast wie von selbst aus unserer durch den Sündenfall beschädigten Natur folgen, sind die geistigen
Sünden des Stolzes und des Hochmuts. Und jemand, der sich einbildet, er wäre sehr demütig, ist es mit
Sicherheit nicht. …ensuspatrum.wordpress.com/…-geistlichen-kampfes/
Tomàs, wenn Sie eine Viertelstunde Zeit haben, lesen Sie vielleicht mal den Artikel des hl. Nektarios
von Pentapolis „Zur Frage des Primats und der Einheit in der Kirche“: prodromos-verlag.de/Nektarios_PrimatUndEinheit.pdf
Hymnus „Agni Parthene Despina“ des hl. Nektarios: www.youtube.com/watch?v=IomxvOTf-So
Tomás, unter den Sedisvakantisten gibt es verschiedene Gruppen, so die von Pierre Martin Ngô Đình
Thục geweihten Bischöfe, die von Mark A. Pivarunas gegründete Kongregation, und andere. Wüsste halt
nur gern, mit welchen Leuten Sie verbunden sind. Das ist doch kein Geheimnis?
Marienkind, der siebenarmige Leuchter ist ein völlig normaler und obligatorischer Bestandteil der katholischen
liturgischen Kircheneinrichtung, wie etwa hier zu sehen: likirussia.ru/images/stories/zvcb.jpg www.risk.ru/i/post/93/93820_full.jpg
Leider hat die römische Kirche die Verbindung zur Tradition aufgegeben, teilweise jedenfalls. Freuen
Sie sich also über den Anblick der Menorah und denken Sie daran, dass die Kirche der Heiden, zu der wir
gehören, auf den wahren Ölbaum aufgepflanzt ist.
Wie es im Athanasianischen Glaubensbekenntnis heißt, muss man den katholischen Glauben haben, um gerettet
zu werden. Das Problem ist, dass Rom nicht mehr katholisch ist. Die Evangelikalen würden vom Regen in
die Traufe kommen, wenn sie römisch würden.
Konsequent katholisch, warum sollen die deutschen Bischöfe denn noch ernstnehmen, was aus Rom kommt,
nachdem Rom selbst vor Jahren die volkssprachlichen Messbücher mit den falschen Wandlungsworten approbiert
hat? Geht man so mit der Heiligen Messe um? Mal hü, mal hott? Nachdem die römische Kirche (entgegen
der alten apostolischen und patristischen Kirchenverfassung) eine absolute Monarchie mit einem unfehlbaren
Oberhaupt geworden ist, das über allen Bischöfen, über allen Konzilien und über jedem einzelnen Gläubigen
steht – nachdem das nun mal so ist, trägt dieses Oberhaupt auch die volle Verantwortung dafür, was in
der Kirche los ist.
Was Frau van/von Lesin nicht wahrhaben will: der oberste Segen für diese Veranstaltung kommt von eben dem Heiligen Vater, von dem sie das Heil der Kirche erwartet.
Man kann sein Herumhängen vor kreuz.net kürzen und stattdessen zum Beispiel das Gebet des hl. Mönchsvaters
Pachomius (3./4 Jh.) beten, das ein Engel des Herrn ihm geoffenbart hat: …ensuspatrum.wordpress.com/…s-heiligen-pachomius/
Rom ist seit einem Millennium nicht mehr katholisch. Was wir seit 50 Jahren erleben, sind nur die extremen
Ausläufer dieses Faktums – damit auch dem letzten Gutwilligen und aufrichtig Suchenden die Augen aufgehen.
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche ist die Orthodoxie.
Tolerant, ich weiß nicht, wie ernst Sie das gemeint haben. Der Teufel ist überall, besonders in unserer Epoche. Echte Mönche sind gewöhnliche Menschen, die nur eins auszeichnet oder auszeichnen sollte: dass sie bewusst den geistigen K a m p f aufnehmen gegen das Fleisch (die Leidenschaften), die Welt (die Augenlust) und den Teufel.
Die Sodomisten-Gomorrhisten werden auch in Osteuropa nicht locker lassen. Belgrad ist nur ein Etappensieg.
Die Orthodoxe Kirche hat in den osteuropäischen Staaten -leider- keineswegs das Sagen. Nur ist die moralische
Verkommenheit dort, in dieser Hinsicht jedenfalls, noch nicht so fortgeschritten wie im Westen. Thomàs:
Was ist das für eine eigenartige Kirche, die in Ihren Augen „schismatisch“ ist: ihr dogmatischer Glaube
ist der unveränderte Glaube der Kirchenväter und der Ökumenischen Konzilien, ihr Kirchenrecht sind
die unveränderten Kanones der Apostel, ebenderselben Konzilien sowie von lokalen Konzilien, deren Kanones
von den ökumenischen Konzilien angenommen wurden; ihr Gebet, ihre Liturgie und anderen Sakramente, ihre
Spiritualität, sind apostolisch und patristisch. Das, wovon Sie wähnen, es sei schismatisch, besteht
allein darin, dass der Osten in Treue und Gehorsam zur Tradition nicht die Neuerungen Roms ab dem 9. Jahrhundert
mitgemacht hat, die Rom selbst vorher fremd waren. So, ich werde jetzt das Abendgebet verrichten. Sie
können ja mal überprüfen, was daran „schismatisch“ ist: …ensuspatrum.wordpress.com/…11/09/20/abendgebete/
Domenico Tuttisanti, Sie zitieren das bei Papsttreuen so beliebte „Ubi Petrus, ibi ecclesia“. Mit ebenso
viel Recht kann man sagen, „Ubi Andreas, ibi ecclesia“, „Ubi Marcus, ibi ecclesia“, „Ubi Thomas, ibi ecclesia“,
nicht wahr? Ihnen ist doch bekannt, dass dieser Satz, dem hl. Ambrosius zugeschrieben, die Abwandlung
eines älteren Satzes ist? Es ist der Satz „Ubi Christus, ibi Ecclesia“. Er stammt vom hl. Ignatius von
Antiochien, der, nach der Überlieferung, Jesus noch persönlich gesehen hat.
Siegfried, immer die gleiche Leier: der arme „Heilige“ Vater, der so sehr unter den „ungehorsamen“ Bischöfen leiden muss! Auf einen Hl. Vater, der sich „zwingen“ lässt, einen falschen Kanon zu beten, kann ich gern verzichten.
Grüß Gott, Tomás, ich hoffe, Sie hatten heute eine gute Hl. Messe. Auch für die Reformation und ihre
Ursachen gilt: von nichts kommt nichts. Es kommt alles auf die Voraussetzungen an, von denen ausgehend
man die Dinge betrachtet und beurteilt. Gemessen an der apostolischen und patristischen Tradition, waren
die Römer die ersten Protestanten. Gibt es für die alte Kirche (und die Orthodoxie) zwei Glaubensquellen:
Schrift und Tradition, hat Rom mit dem Schisma 1054 eine dritte eingeführt: den absoluten Papst, der
über Schrift und Tradition steht.
Melanchthon hatte wohl nicht so unrecht mit seiner Einschätzung der Deutschen, nur dass die Obrigkeit
nicht besser ist als das gemeine Volk. Melanchthon und Luther und die ganze Reformation – Früchte sind
sie vom katholischen Baum. Und was Luthers unsäglichen Stil angeht, der über den verbreiteten Grobianismus
seiner Zeit weit hinausgeht, so hat er heute gelehrige Schüler in manchen katholischen Internet-Plattformen…
Im westlichen Christentum ging nach dem Schisma das Bewusstsein dafür verloren, dass Theologie keine bloß akademische Beschäftigung ist. Ein lasterhafter Mensch kann kein Theologe sein und kann keine wahre Gotteserkenntnis (= ‘theoria’ im Verständnis der östlichen Kirchenväter) erlangen. Man kann menschliches und historisches Verständnis für Luther aufbringen, aber niemals ihn als Lehrer des Glaubens anerkennen. Luther war voller Leidenschaften, und hat nicht einmal die erste Strecke der drei Wege (via via purgativa, illuminativa und via unionis) des Christen zu Gott zurückgelegt: die Reinigung von den Leidenschaften. Wie kann man da wahre Theologie erwarten? Ein lasterfreier, tugendhafter, heiligmäßiger Lebenswandel gehört zu den notwendigen Voraussetzungen für eine gute Theologie.
Schweigend übergehen ist etwas anderes als leugnen. Wenn wir nicht über Schlechtes in Vergangenheit und Gegenwart auch schweigen könnten statt es immer und immer wieder zu vergegenwärtigen, würden wir unser Zusammenleben zur Hölle machen.
Weiter gebe ich zu bedenken, dass es unsicher ist, ob die inkriminierten Persönlichkeiten wirklich Apostaten sind. Das Problem besteht darin, dass sie durchaus gespalten handeln. In einer Ansprache sprechen sie von dem Einen Gott, an den die Christen, Juden und Muslime angeblich gemeinsam glauben, und vermeiden ängstlich jeden Hinweis auf die Heiligste Dreifaltigkeit und jede Erwähnung des Namens Jesu, auf der nächsten Veranstaltung, eine halbe Stunde später am selben Tag, bekennen sie die wahre Gottheit und Menschheit Jesu Christi.
Tomás, ehrlich gesagt, ich finde die Situation sehr verwirrend, aber auch die Aussagen der Kritiker des
kirchlichen Lage sind sehr verwirrend, widersprüchlich und uneinig untereinander. Schauen Sie zum Beispiel
hier: Patriarch Elias und seine Bischöfe vertreten den Standpunkt, dass der Heilige Geist nicht durch
Apostaten wirkt: uogcc.org.ua/en/letters/article/?article=4555
Antonio Michele Ghislieri, bedenken Sie: Die Wandlung wird zwar durch den Priester, aber von Gottes Heiligem
Geist bewirkt. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass in einer Satansmesse eine Wandlung der Gaben stattfindet,
und zwar weil die richtige Intention ermangelt. Diese erfordert, das tun zu wollen, was die Kirche will.
Die Kirche will aber durch die Eucharistie Gott ein reines Opfer des Lobes, des Dankes, der Bitte und
der Sühne darbringen. Das alles will der Satanspriester aber gerade nicht. Also wird der Geist Gottes
nicht die Gaben wandeln, auch wenn ein geweihter katholischer Priester in einer Satansmesse die Wandlungsworte
spricht.
Tomás, sind Sie nicht deswegen Sedisvakantist, weil nach Ihrer Auffassung Benedikt XVI. ein Häretiker ist und ein Häretiker nach der traditionellen Lehre der katholischen Kirche nicht Papst sein kann? Kann ein Häretiker gültig die Eucharistie feiern? Gültig taufen kann er ja…
Tomás, pardon, war auf dem falschen Thread und sehe gerade, dass Sie es für möglich halten, dass Benedikt XVI. gültig Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi gewandelt hat. Das würde bedeuten, dass auch in der „Konzilskirche“ durch Priester die Gnade Gottes wirkt?
Tomás, in dem Artikel wird doch berichtet, dass Benedikt XVI. das Hochgebet auf lateinisch gelesen hat, also hat er auch die richtigen Wandlungsworte über dem Kelch gesprochen. Und ein gültig geweihter Priester ist er auch. Also?
Tomás, Ihr Kriterium ist also die falsche Intention? Und wie können Sie diese objektiv erkennen? Nicht
durch die Form? Wenn nun Benedikt XVI. das Hochgebot auf Lateinisch (mit „pro multis“) liest, zeigt er
damit nicht die richtige Intention?
Gott reinige die Herzen und erleuchte den Verstand dieser Redakteure, dass sie lernen, ihre eigenen Sünden
zu hassen und ihre Mitmenschen zu lieben und sich ihrer zu erbarmen. Einen guten Morgen! …ensuspatrum.wordpress.com/…1/09/20/morgengebete/
Obermaier, Sie sind im realen Leben wahrscheinlich ein anständiger Mensch. Aber bitte, erinnern Sie sich an mein erstes Posting, auf das Sie reagiert haben, und was ich wirklich geschrieben habe. Ich habe jemanden g e f r a g t, ob nach seiner Meinung usw. Das war keine nur rhetorische Frage von jemand, der es sowieso glaubt besser zu wissen. Das war eine echte Frage. Ich suche darauf eine Antwort, und von dieser Antwort, von der moralischen Gewissheit hinsichtlich der Antwort mache ich mein weiteres Verhalten und Handeln abhängig. Wenn Gotthard meint, das Denken (mein Denken), aus dem eine solche Frage kommt, sei sektenhaft, dann antworte ich ihm: soviel kenne ich den katholischen Glauben, um zu wissen, dass mein Denken normales katholisches Denken bis 1965 war. Wenn Gotthard ein solches Denken als sektenhaft abqualifiziert, und wenn er das tut sozusagen als ständiger Beobachter der deutschen Bischöfe in diesem Forum, mit denen er auf der ideologischen Höhe der Zeit ist, dann allerdings ist das für mich der schlagende Beweis, dass die römische Kirche nach Vatikanum II tatsächlich zu einer Großsekte verkommen ist, denn nur eine Sekte kann die katholische Kirche bis 1965 als Sekte beschimpfen.
Obermaier, es ist ein Unterschied zwischen Gegenwart und Gegenwart Gottes. Gott ist allgegenwärtig, sogar in Satan und den Dämonen. Gott ist auf besondere Weise gegenwärtig, wenn Jesus sagt, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind. Es ist das eine Gnadengegenwart. Aber auch das ist nicht dasselbe, wie die eucharistische Gegenwart – und um diese geht es hier. Wenn schon viele Priester diesen Unterschied nicht mehr kennen oder ihn bewusst verwischen, dann zeigt das nur ein weiteres Mal, dass die wirkliche und wahrhafte Gegenwart Christi mit seinem verklärten Leib und Blut, mit Seele und Gottheit zweifelhaft ist in der Novus-Ordo-Kirche. Und eine solche würde ich nicht mehr betreten, weil sie nicht mehr die Kirche Christi wäre.
Wenn Sie die Evangelien kennen, dann sollten Sie auch die Antwort wissen. Wenn keine Wandlung stattfindet,
dann ist auch nicht der Leib und das Blut Christi da, dann essen und trinken die Gläubigen nur Brot und
Wein zur Erinnerung wie im Protestantismus. Lesen Sie die eucharistische Rede Jesu in Kaparnaum, Kapitel
6 im Johannesevangelium. Da sagt Jesus unter anderem: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt
und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.“ Was mit den Gläubigen passiert, die an
einer Pseudo-Eucharistie teilnehmen, weiß ich nicht, das weiß Gott. Ich weiß aber, dass Jesus alle
seine Worte im Ernst und nicht einfach dahin gesprochen hat, und dass er von uns ausdrücklich verlangt,
dass wir uns an seine Worte halten. Er sagt: Wer mich liebt, hält meine Gebote. Und: Wer meine Gebote
nicht hält, liebt mich nicht (auch wenn er es noch so sehr beteuert). Den deutschen Bischöfen nehmen
die Worte Jesu offenkundig nicht ernst. Sie verfälschen sie sogar. Denn Jesus hat beim Letzten Abendmahl
von seinem Blut gesprochen, das für v i e l e vergossen wird. Und da soll ich mir keine Gedanken machen
über die Gültigkeit oder zumindest Würdigkeit einer Eucharistiefeier, wo im heiligsten Moment der Priester
auf bischöflichen Befehl und mit päpstlicher Duldung Gott eine Lüge dabietet?
#143 Obermaier, Wie Sie über die Eucharistie reden, sind Sie nicht katholisch. Ich – und jeder andere –
kann zum Herrn in jedem Moment in geistige Beziehung treten. Aber das war nicht meine Frage. Die Kirche
wurde vom Herrn gegründet, um die Menschen zum Heil und zur Heiligkeit zu führen, und dem dient u. a.
der Heiligungsdienst durch die Sakramente. Der Klerus, vom Priester bis hinauf zum Papst, hat, um es mal
rabiat auszudrücken, die verdammte Pflicht, für gültige Sakramente zu sorgen. Wie die Päpste und Bischöfe
seit Paul VI. mit der Liturgie umgegangen sind und weiter umgehen, ist unter aller Sau. Wenn ich nur den
Hickhack um die Wandlungsworte über dem Kelch sehe, packt mich der Zorn. Ein Gotthard lebt von den Kirchensteuern,
die ich seit Jahr und Tag zahle, und wagt es, so zu reden, wenn ich als einfacher Gläubiger an meinen
Anspruch auf gültige und würdige gespendete Sakramente erinnere.
@Gotthard, Sie haben das pastorale Fingerspitzengefühl eines Rhinozeros. Ist der Herr im protestantischen Abendmahl real präsent wie in der katholischen Eucharistie? Und warum nicht? Und da soll es unverschämt sein, nach den von Paul VI. vorgenommenen Änderungen an den Sakramenten (Eucharistie, Weiheriten) und bei dem erwiesenen Glaubensabfall eines großen Teils des römisch-katholischen Klerus nach der Gültigkeit dieser Sakramente zu fragen? Meinen Sie, diese Frage ist von Gleichgültigkeit gegen die Kirche motiviert? Oder wollen Sie Gläubigen in einer Kirche, wo es drunter und drüber geht, das Nachdenken und Fragen verbieten? Ihre pöbelnde Reaktion auf meine Frage ist allerdings nicht geeignet, meine Zweifel im Hinblick auf die Novus-Ordo-Sakramente günstig zu beeinflussen. Der Unterschied zwischen Altar und Tabernakel ist mir übrigens klar. Jedoch nicht ich habe die Tabernakelfrömmigkeit eingeführt, sondern die römische Kirche im Mittelalter. Der alten Kirche war sie fremd. Ist aber die Eucharistie gültig, dann ist auch der Herr im Tabernakel gegenwärtig, und dann zeigt Ihre abwertende Haltung zur Anbetung des Herrn im Tabernakel nur, wes Geistes Kind Sie sind.
karljosef, dieser Papst sagt es nicht, aber manche seine Anhänger verhalten sich so als ob, und zum Beispiel
Bonifaz VIII verlautbarte sich so als ob. Unter einer Konzilssekte (ich verwende dieses Wort nicht) könnte
man sich ein soziologisches Gebilde vorstellen, welches beansprucht, die römisch-katholische Kirche zu
sein, in Wirklichkeit aber eine apokalyptische Religionsgemeinschaft neuen Typs ist, die mit der katholischen
Tradition gebrochen hat und sich dabei auf den Geist eines Superkonzils beruft. Der Ehrenprimat („Vorrang
der Ehre“) ist als solcher wörtlich in den altchristlichen Konzilien enthalten. Im Gegensatz dazu ist
der Jurisdiktionsprimat über die gesamte Kirche eine römische Erfindung. Einen Jurisdiktionsprimat übt
der Bischof in seiner eigenen Diözese aus, nicht in fremden Diözesen. Sogar über den Westen hatte der
römische Bischof bis ins achte Jahrhundert keinen Jurisdiktionsprimat.
Brandenburgis, sieht man die aktuelle kirchliche Medienhype um den bevorstehenden Papstbesuch, könnte
man meinen, Benedikt XVI sei für meine Sünden am Kreuz gestorben und er sei mein Heiland, nicht Jesus
Christus. Verstehen Sie, hier sind die Gewichte durcheinandergeraten, hier stimmt die theologische Balance
nicht mehr. Das Heil kommt nicht vom Papst. www.fatheralexander.org/…h/most_important.htm
Brandenburgis, was der Christ glauben muss, um gerettet zu werden, lehren die Konzilien von Nizäa und Konstantinopel zusammengefasst im Großen Glaubensbekenntnis. Zitieren Sie nur Ihre Anathemata. Mir genügt es, zur Kirche Christi, der Apostel und der heiligen Väter zu gehören.
Alle Achtung, wenn es Papst Benedikt gelingt, die Piusbruderschaft kanonisch einzubinden. Für die deutschen Bischöfe wird das eine schwere Demutsprüfung werden.
Tiamat und alle dergleichen: Homosex ist Unzucht wider die Natur und hat von Gott härtere Strafe zu gewärtigen
als natürliche Unzucht. Homosex ist heilbar, im Prinzip wie alle Sünden, durch Glauben an Jesus Christus,
Fasten und Beten.
„Es war einer aus den Weisen und Gelehrten, der mir eine sehr schwierige Frage vorlegte: Welche Sünde,
sprach er, den Mord und die Verläugnung Gottes ausgenommen, ist größer als alle übrigen? Und als ich
fragte, die größte Sünde begehe jener Mensch, der in die Ketzerei falle, sagte er: Wie kommt es aber,
daß die katholische Kirche die Ketzer, wenn sie ihre Ketzerei durch ein aufrichtiges Bekenntniß verdammt
haben, an den heiligen Geheimnissen alsogleich wieder Theil nehmen läßt? den aber, der da bekennt, daß
er die Unzucht begangen, hält sie, wenn sie auch wieder aufnimmt, und er auch von der Sünde absieht,
nach Vorschrift der Dekrete der Apostel, Jahre lang von der Empfangung der hochheiligen Geheimnisse der
Eucharistie ab?“ Johannes von Klimakos, Scala Paradisi
„Wie uns die Dämonen finden, so benehmen sie sich auch gegen uns. Was für Gedanken sie in uns vorfinden,
solche Bilder und Gestalten geben sie uns ein… Es gibt Wollüste und Geilheiten sowohl bei Männern
als Thieren, die eine verkehrte Richtung gegen die Natur haben, und dieselbe zerstören. Der Verfasser
[Johannes Klimakos] legt ihnen auch die Weichlichkeit bei, da er die Hurerei ein Laster nennt, das mit
dem eigenen Körper begangen wird. Denn alles Schändliche wird im Geiste vollendet: die Vergießungen
der Wollust geschehen, und haften darum im Körper, weil man dieses Laster nicht sieht, noch tadelt, sondern
selbes nur das Gewissen zum Zeugen hat. Dieses Laster nannte er auch Tod. Denn es ist ein gewisser Tod
in uns, den wir immer in uns herumtragen.“ Erzbischof Elias von Kreta, Kommentar zur Scala Paradisi des
hl. Johannes Klimakos
„Es herrscht im Menschen, welche dem Brande der Wollust unterliegen, wie mir Jemand erzählte, der dies
selbst erfahren, nachhin aber sich bekehrt hat, ein gewisses Gefühl unsinniger Liebe gegen die Körper,
und ein unverschämter und unmenschlicher Geist, der im Gefühle des Herzens, nicht ohne kennbare Zeichen
seiner Gegenwart, wohnt, und bewirkt, daß der von der Unzucht Versuchte im Herzen an einer solchen Hitze
leidet, wie der Feuerofen von der in ihm wüthenden Flamme; dieser unmenschliche Geist im Herzen des Menschen
bewirkt nun, daß er, der Mensch der Wollust, Gott nimmer fürchtet, alle Erinnerung an die ewigen Strafen
der Hölle mit Verachtung behandelt und wie eine Fabel verlacht, daß er das Gebet verwünscht, un beim
Anblick der Leichname so wenig wie vom Anblicke der Steine gerührt wird. Ja dieser höllische Geist macht
den Menschen in der Ausübung und Vollbringung seines schändlichen Lasters, der Unzucht, ganz unsinnig,
als immer ein Mensch es werden kann, und beraubt ihn fast gänzlich der Vernunft, so daß er fast beständig
in diesem schändlichen Brand seiner Wollust nach Menschen und Thieren verlangt, und seine viehische,
sündhafte Begierde stets zu vollbringen gleichsam vor Wuth brennt. Wenn seine Tage nicht abgekürzt würden,
so würde nicht eine Seele gerettet werden, die mit diesem Kothe der Körpers, aus Blut und stinkendem
Lehm vereinigt, bekleidet ist…“ Aus: Hl. Johannes Klimakos, Die Leiter zum Paradiese
#125 Tomás, ich will Sie wahrhaftig nicht beleidigen. Aber Sie spulen Ihre Beiträge ab wie ein Automat,
der mit einigen präkonziliaren Dogmatiken und Handbüchern der Moraltheologie gefüttert ist. Darin liegt
zwar eine anerkennenswerte Festigkeit und Konsequenz, damit ragen Sie heraus aus der postmodernen Beliebigkeit.
Was ich bei Ihnen vermisse, ist jedes Anzeichen von Reflektion, hier gemeint als die Fähigkeit, sich
gedanklich über den eigenen Standpunkt zu erheben und ihn selber aus Distanz zu überprüfen aufgrund
von Kriterien, über die es sich allerdings lohnt, nachzudenken und Rechenschaft abzulegen. Wie eine Schallplatte
mit Kratzer wiederholen Sie Ihr Stereotyp von den „Ostschismatikern“ und Protestanten, die angeblich keine
Christen sind. Wenn Sie auch nur einen Augenblick lang versuchten, die Welt und die Menschen mit den Augen
und dem Herzen Dessen zu sehen, Dessen Namen Sie wähnen als einer aus einer winzigen Anzahl Auserwählter
mit Recht führen zu dürfen, allen anderen aber verwehren, Welcher aber -nach Seinen eigenen Worten-
die Sonne Seiner Gnade gleichermaßen über Gerechten und Ungerechten aufgehen lässt –-- wenn Sie das
also einmal versuchen würden, dann würde Sie vielleicht die Ahnung anwehen, dass Gottes Wahrheit höher
und weiter ist als Ihr und mein Verstand und als die römisch-katholische Dogmatik, und Sie würden eine
heilsame Erschütterung Ihrer menschengemachten Scheinsicherheit erleben, dafür aber die Berührung des
lebendigen Gottes.
Bravo, Sapiens. Wir sollten catholic fragen, ob er sagen wollte: die schönste Sprache oder die (laut
Wörterbuch) hübscheste, niedlichste Sprache. catholic: Wenn ich mich recht erinnere, kommt das z im
Lateinischen gewöhnlich in Fremdwörtern vor, meistens aus dem Griechischen.
Interessanter Artikel von Diakon Antonij Odajskij (Patriarchat Moskau): www.raskol.net/…oyanii-zapadnogo-khr
[Telemetrie des römisch-katholischen Kirchenschiffs, oder: Vom derzeitigen Zustand des westlichen Christentums]
Wenn man nach unten scrollt, findet man drei statistische Diagramme (von oben nach unten): 1) Anzahl der
katholischen Priester in den USA (in Tausenden) 2) Anzahl der katholischen Seminaristen in den USA) 3)
Anzahl der neuen Ordensnovizen in den USA nach dem 2. Vatikanischen Konzil)
Ein Gratis-eBook, herunterladbar von der Website der Deutschen Bischofskonferenz: „Der Glaube der Kirche.
Ein theologisches Lesebuch aus Texten Joseph Ratzingers“ www.dbk-shop.de/…a/files/DBK_5248.pdf
Habe gestern die erstaunlich ausführliche und detaillierte Analyse eines Diakons des Moskauer Patriarchats über die Wandlungen der römisch-katholischen Kirche seit Vatikanum II gelesen. Nach seiner Meinung ist diese dabei, sich in eine neue religiöse Formation zu verwandeln, wesentlich verschieden von der katholischen Kirche vor dem 2. Vatikanum.
Vogel, die Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen steht über der Ehe. Priester, die den Zölibat wahrhaft
leben, sind eine große Kraft der Kirche. Christus liebt jungfräuliche Seelen. Allerdings sind auch Priester
der ostkirchlichen Tradition, die eine gute Ehe leben, eine große Kraft der Kirche und können Vorbilder
der Heiligkeit sein. Ein unkeusches und unzüchtiges Leben hingegen macht aus Menschen geistliche Kloaken.
Um so schlimmer, wenn es Priester sind. Es gibt keine Heiligkeit ohne Keuschheit, ob im Zölibat oder
in der Ehe. Es ist heute schwerer denn je, den Zölibat zu leben, aber auch, eine gute Ehe und ein gutes
Familienleben zu führen.
#55 Conrad Georg: Verheiratete Priester entsprechen der Tradition der alten Kirche. Kanon IV des Konzils
von Gangra im Jahr 340 untersagte die Diskriminierung verheirateter Priester („If anyone discriminate
against a married presbyter, on the ground that he ought not to partake of the offering when that Presbyter
is conducting the Liturgy, let him be anathema.“) Das Konzil von Gangra war eine Lokalsynode, aber da
das Ökumenische Konzil von Chalzedon die Kanones von Gangra ratifizierte, gehören sie zur Tradition
und zum Recht der Kirche. Die Päpste des 11. Jahrhunderts (Leo IX., Gregor VII., Urban II.) verstießen
gegen dieses Recht und brachen die Tradition, indem sie die Sakramente der verheirateten Priester für
ungültig erklärten und zogen sich aus Sicht des Ostens (der sich an die Tradition der Ökumenischen
Konzilien hielt) die Exkommunikation zu.
catholic, vielleicht werden Sie es nicht verstehen, wie ich Ihnen jetzt antworte: aber nachdem der Westen das ungesäuerte Brot in Form der Hostien eingeführt hat und schon 1000 Jahre gebraucht und dies auch im Kirchenrecht verankert hat, geht es m.E. nicht an, es in kleinen Gruppen eigenmächtig abzuändern. Das Kirchenrecht der unierten Ostkirchen sieht ja gemäß der östlichen Tradition das gesäuerte Brot vor. Weder Rom noch die Orthodoxie machen daraus eine Frage der Gültigkeit der Sakramente. Im Westen ist aber die eucharistische Frömmigkeit so eng an die ungesäuerte Hostie gebunden, dass man großes pastorales Unheil anrichten würde, wenn man das jetzt änderte. Obwohl nach unserem Glauben die Liebe das Höchste ist, darf man nicht leichtfertig Gesetze übertreten. Gesetze sind da, um Ordnung zu halten, und der Heilige Geist ist ein Geist der (schönen) Ordnung, nicht des Chaos.
Frager, danke für Ihre Antwort. Die theologische Argumentation der marianischen Dogmen ist mir einigermaßen
bekannt, darunter das Pauluszitat in diesem Zusammenhang. Dass die Gottesmutter die ganz Reine und Unbefleckte
(achrantos…) ist, hat die Kirche immer geglaubt und wird in zahllosen Gebeten der alten Kirche ausgesprochen.
Eine Schwierigkeit des Immaculata-Dogmas ist, dass es im Gegensatz zum Wortlaut von Röm 5,12 und 1 Kor
15,22 steht. Die Erbsündelehre des Westens unterscheidet sich von der des Ostens und das Immaculata-Dogma
ist eine Folge eben dieser anderen Erbsündetheologie. Mystische Phänomene sind kein guter Beweis für
Dogmen. Im lateinischen Mittelalter hatten Mystikerinnen wie Katharina von Siena einerseits und Brigitta
von Schweden andererseits einander direkt entgegengesetzte Offenbarungen (?) über die Gottesmutter im
Hinblick auf ihre Empfängnis. Ähnliches im 20. Jahrhundert. Terese Neumann hatte eine Vision, bei der
sie bei der Geburt Christi Blut fließen sah. Andere Mystikerinnen hatten entgegengesetzte Visionen. Mystische
Visionen, besonders wenn sie sinnlich sind wie die erwähnte, sind unzuverlässig. Die Väter des Ostens
warnen, sich sinnlichen Visionen zu überlassen, weil sie meist Täuschungen sind. Im Westen teilt Johannes
von Kreuz diese klare Haltung. Obwohl ich Vorbehalte gegen die Lehre des Dogmas habe, würde ich es nicht
wagen, die Empfängnis der heiligen Jungfrau als (von Sünde) befleckt zu bezeichnen.
catholic, gerade weil der Herr gesagt hat, tut dies zu meinem Gedächtnis, gehört dazu auch, dass die Kirche wie der Herr gesäuertes Brot zur Eucharistie verwendet und dass die Eucharistie unter beiderlei Gestalten den Gläubigen, nicht nur dem Klerus, gespendet wird. Beides tat Rom rund 1000 Jahre lang, um es dann einseitig abzuändern.
catholic, das Brot des Letzten Abendmahls war gesäuert. Der Text der heiligen Evangelien sagt es ganz deutlich: artos. Artos ist gesäuertes Brot, nicht ungesäuertes. Die Einführung des ungesäuerten Brotes als eucharistische Materie ist eine der lateinischen Neuerungen im Bruch mit der Tradition.
Gaddafi hat im großen und ganzen recht. Mit ihm ist einer der letzten Gegner der Globalisierung aus dem
Weg geräumt. –-- Der Titel Miterlöserin ist ein Erzeugnis der westlichen Dogmatisierungswut. Man kann
die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria verehren und um ihre Fürbitte anrufen, ohne weitere Dogmen
zu produzieren, die keine Grundlage in der Heiligen Schrift und Tradition haben.
Bester Vogel, wo hat Christus den Petrus zu seinem Nachfolger ernannt? Meinen Sie die Stelle, wo Jesus sagt: Wer nicht das Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, kann nicht mein Jünger sein?
Dr. Guillotin, ich will mich hier nicht als Fachmann für Orthodoxie aufspielen. Aber grundsätzlich wird
die Orthodoxie durch das Kirchenrecht der alten Kirche geleitet. In den späteren Jahrhunderten kamen
in den Ortskirchen weitere Kanones hinzu, aber die alten Kanones bleiben weiterhin in Kraft und können
nicht aufgehoben werden, auch wenn man sie aus Gründen der „Ökonomie“ nicht immer streng anwendet. Die
Duldung von Zweit- und Drittehen ist ein pastorales Zugeständnis an die Schwachheit der Menschen und
wird als Anomalie angesehen, die dem von Christus uns gegebenen Ideal der Einehe entgegensteht. Sogar
eine zweite Ehe nach dem Tod des Ehepartners ist nicht erwünscht, aber geduldet (gemäß dem hl. Paulus).
Deshalb können Männer mit Zweitehe auch nicht Kleriker werden. Bei Zweitehen gibt es keine Krönung
der Eheleute und hat der Ritus (aus jüngerer Zeit) Bußcharakter. Die Eheleuten dürfen 1 bis 5 Jahre
nicht die Sakramente empfangen (nach ins Kirchenrecht übernommenen Regeln des hl. Kirchenlehrers Basilius
von Cäsarea und der Synode von Laodizäa). Siehe: www.pravenc.ru/text/155584.html messia.ru/r2/4/s11_145.htm
Monens, ist schon recht. Halten Sie sich an die neuen Lehren. Ich halte mich mit Gottes Hilfe an die Lehre
Christi, der Apostel, Kirchenväter und Ökumenischen Konzilien. de.wikipedia.org/wiki/Filioque orthodoxwiki.org/Filioque
Christus ist das Haupt (nicht nur „Haupt“) seiner Kirche. Die Kirche hat nur ein Haupt, keine zwei Häupter.
Die orthodoxen Kirchen (im Sinne von Ortkirchen) sind die e i n e Kirche Christi (vgl. Glaubensbekenntnis).
Die orthodox-katholische Eschatologie ist biblisch und patristisch. Die Lehre vom Fegfeuer ist eine römische
Neulehre des 2. Jahrtausends. Das endgültige Gericht ist das Jüngste Gericht, gemäß der Lehre der
Bibel und Kirchenväter. Die trinitarische Lehre des Neuen Testaments, der Kirchenväter und Ökumenischen
Konzilien kennt kein „filioque“. Dieses ist eine römische Neulehre, die auf eine theologische Meinung
des hl. Augustinus zurückgeht, aber niemals allgemeine katholische Lehre war. Jesus sagt beim Heiligen
Abendmahl, dass der Geist vom Vater ausgeht. Das Wort Jesu haben die Konzilsväter in Nizäa und Konstantinopel
ins Glaubensbekenntnis übernommen mit der strengen Maßgabe, dass dieses Glaubensbekenntnis nicht verändert
werden darf. Der Vater ist der einzige Ursprung der Heiligsten Dreifaltigkeit – des göttlichen Wesens
und der göttlichen Hypostasen. Das Filioque ist eine römische Neulehre aus dem 2. Jahrtausend. Nach
katholischem Glauben ist die hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria die Allheilige und Allreine. Das Immaculata-Dogma
ist unbiblisch (im Widerspruch zur Lehre des hl. Paulus) und gegen die theologische Tradition, eine römische
Neulehre des 2. Jahrtausends. Die Ehe gilt als unauflöslich, gemäß dem Wort Jesu.
Anaritha, was ist aber, wenn ein Papst öffentlich apostatische Akte verübt und diese niemals öffentlich
bereut? Und was ist, wenn sein Nachfolger diese Akte nicht verurteilt, sondern sie sogar noch absegnet,
indem er den Betreffenden zur Ehre der Altäre erhebt?
Dumbledor, kennen Sie nicht den Unterschied zwischen sakral und profan? Die Tauben, das Wechselgeld usw.
wurden für die Tempelopfer gebraucht. Trotzdem hat Christus die Leute vertrieben, doch wohl weil sie
die Heiligkeit des Ortes verletzten. Ist das so schwer zu verstehen, dass es sich nicht gehört, im Kirchenraum
Spanferkel zu grillen und Bier auszuschenken? Langsam fange ich an zu glauben, dass die Deutschen das
religiös dümmste, abgestumpfteste und barbarischste Volk sind, das weit und breit herumläuft. PS. Wozu
Kirchen da sind. Heilige Messe: gloria.tv/?media=189303 Göttliche Liturgie: www.youtube.com/watch?v=LQmEA-31Lhk&…
Gotthard, wer sollte was dagegen haben, dass der Bischof sich den Arbeitern für ihre Arbeit erkenntlich zeigt? Trotzdem gehören Spanferkel nicht in der Kirche gegrillt. Dafür gibt es Wiesen, Pfarrsäle u.ä. Auch wenn hier formal kein Verstoß gegen das Kirchenrecht vorliegen sollte (etwa weil die Kirche sowieso neu eingeweiht werden wird), ist das Grillfest im Dom (imho) unziemlich und pastoral unklug. Die heutzutage ohnehin minimale Ehrfurcht vor dem katholischen Gotteshaus wird noch weiter vermindert.
Nun, Herr Palmström, dann sind Ihnen ja auch die Früchte des Heiligen Geistes Galater 5,22ff aus eigener Erfahrung bekannt. Die Bewohner ist Messkirch würden Gewinn von solch einem Priester haben, um auf Gotthards Frage zurückzukommen.
Kirche als Schweinestall – solche Sachen haben die Bolschewisten gemacht. Ich habe eine solchermaßen
entweihte Kirche mit eigenen Augen 1971 in Georgien gesehen. Kirchen in Russland heute: www.youtube.com/watch?v=-n3VMM_y4J8
Abu, Sie fühlen wie die Mehrheit, aber Sie fühlen falsch. Ein Gotteshaus hat nur dem Gottesdienst zu
dienen. Für alles andere gibt es andere Räumlichkeiten. Was meinen Sie, warum Christus die Händler
aus dem Tempel vertrieben und die Tische mit dem Wechselgeld umgestoßen hat? Sie haben keinen Eifer für
das Haus des Herrn und wahrscheinlich kein religiöses Empfinden (mehr).
Betr. #102: Actinobacillus, genau auf Ihr Problem hin ist ein Artikel von Dr. Alexander Desecar verfasst.
Nehmen Sie sich bitte die Zeit und lesen Sie ihn: rittertum.wordpress.com/…urteilt-den-homosex/ Was
die angebliche Einfügung eines Verses bei Paulus anlangt: Wenn der Vers in den textkritischen Ausgaben
drinsteht, so können Sie davon ausgehen, dass er nach bestem wissenschaftlichen Wissen und Gewissen echt
ist; das heißt, er ist nach dem objektiven Handschriftenbefund so abgesichert, dass es vernünftiger
ist, ihn als ursprünglich anzunehmen denn als spätere Einfügung. Die Zweifel an der Echtheit sind in
der Regel ad hoc an den Haaren herbeigezogen. (Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit vom Christentum zum
Islam abgefallenen Diskutanten gehabt, die ad hoc die textliche Echtheit des trinitarischen Taufbefehls
am Ende des Matthäusevangeliums bezweifelten – nur weil er nicht in ihre Vorstellung von „Isa“ passte.)
Mit Sicherheit werden Sie auch die besten Argumente n i c h t überzeugen (obwohl Ihr Geist in der Tiefe
Ihres Wesens sehr wohl deren Wahrheitsgemäßheit erkennt). Zur Erkenntnis der Wahrheit können Sie nur
auf dem Weg der Umkehr und der Reinigung Ihrer Person gelangen.
Actinobacillus, erudiert wie Sie sind kennen Sie die Stellen doch, oder? Zitat: >Das Neue Testament läßt
keinen Zweifel daran, daß Homosexualität völlig abzulehnen ist. Denn neben Unzucht, Götzendienst,
Ehebruch, Diebstahl u. ä. zählt sie zu jenen Lastern, die vom Reich Gottes ausschließen (1 Kor 6,9-10).
Wie es im ersten Timotheus-Brief heißt, verstoßen das homosexuelle Verhalten und ähnliche Laster „gegen
die gesunde Lehre“ des Evangeliums (1 Tim 1,8-10). Grundsätzlich gilt, daß homosexuelle Praxis – wie
auch die übrigen Laster – eine Folge des Ungehorsams, der Abwendung und Entfremdung des Menschen von
Gott darstellt; sie ist eine Verkehrung der natürlichen Bestimmung des Menschen „ins Widernatürliche“108
(παρα φυσιν, Röm 1,18-32; bes. 26-27). Sie ist schlicht und einfach eine Sünde.> (Theodor Nikolaou,
Homosexualität als das Widernatürliche) Altes Testament, Neues Testament, Kirchenväter, Moraltheologie
sind sich einig: Homosex ist schwere Sünde und schließt vom Reich Gottes aus. Sogar der heidnische Philosoph
Platon bezeichnete Homosexualismus als das Widernatürliche (Platon, Nomoi I, 636 b-c) – obwohl diese
Perversion in Griechenland eine Institution war. Das Faktische war für ihn eben nicht normativ, wie für
die modernen Gottlosen. Die vom Christentum abgefallenen Neuheiden sind moralisch unter das Niveau der
anständigen Vertreter des vorchristlichen Heidentums zurückgefallen.
@Nixnutz, Ihre Überlegungen finde ich ganz richtig. Zur Zeit der Slavenapostel, im 9. Jh., war das Slavische
eine ziemlich einheitliche Sprache, die in östliche, westliche u. südliche Dialekte untergliedert war.
So ist es zu erklären, dass die von Kyrill und Method und später deren Schülern übersetzten Bücher
ohne weiteres in Mähren verwendet werden konnten und ein Jahrhundert später in Russland. Das Kirchenslavische
ist strukturell dem Griechischen sehr nahe. Es war eine großartige philologische Leistung, aus einer
bis dahin nur gesprochenen Sprache eine Literatursprache zu schaffen, die imstande war, die hochkultivierten,
differenzierten byzantinischen Texte widerzugeben. Vielleicht meint Brandenburgis ja gewisse westslavische
Stämme, die Jahrhunderte lang mit den Germanen zusammen lebten. (Bei den Westslaven kenne ich mich nicht
aus.)
Nixnutz, wenn Sie meine ungefragte Antwort erlauben. Slavisch ist einer der vielen indogermanischen Sprachzweige,
neben Indisch, Griechisch, Italisch, Germanisch, u.a. de.wikipedia.org/…germanische_Sprachen de.wikipedia.org/…i/Slawische_Sprachen
Vielleicht spielte Brandenburgis auf den Einfluss des Griechischen auf die durch die Slavenmission entstandene
slavische Literatursprache, als deren Schöpfer das hl. Brüderpaar Cyrill und Methodius zu gelten haben.
Der hl. Konstantin/Cyrill schuf das glagolitische slavische Alphabet u übersetzte die ersten gottesdienstlichen
Bücher ins Slavische, u. zw. in der Sprachform des südostbulgarischen Dialekts, der in und um Thessaloniki
gesprochen wurde. (Vermutlich stammen die hl. Brüder von einem griechischen Vater u. einer slavischen
Mutter ab.) Die altbulgarische Literatursprache war stark nach dem Griechischen modelliert (wie ja auch
das Deutsche vom Lateinischen stark beeinflusst ist). Die ersten Worte dieser neuen Kultursprache lauteten:
Iskoni bě Slovo = Im Anfang war das Wort (Joh 1,1). Das ist der Beginn der ersten Perikope im liturgischen
Evangeliar.
Zu #67: A bis D) Die Orthodoxie ist auf allen Kontinenten vertreten u missioniert auch. Nach www.pravoslavie.ru/…e/imagebase/2724.jpg
Ihrem Kriterium wären die Evangelikalen heute am katholischsten von allen. E) Nicht nur der Patriarch
von Konstantinopel, auch der Kaiser (die treibende Kraft) und alle anderen teilnehmenden Bischöfe des
Ostens hatten die Union unterschrieben, mit Ausnahme von Bischof Markos Evgenikos von Ephesus. Die Union
wurde vom Mönchtum u dem Volk nicht akzeptiert, die Union als Fehler eingesehen u. rückgängig gemacht.
Zu #64: Papst war ab dem 3. Jh. allgemein eine Ehrenbezeichnung für Bischöfe, Patriarchen und Äbte
vor allem im Orient, die nichts anderes bedeutet als (geistlicher) Vater. Der Bischof von Alexandrien
trug den Titel Papst noch vor dem römischen Bischof. Der Patriarch von Rom hatte einen Ehrenvorrang inne,
gemäß Kanones der Ökumenischen Konzilien. Auf dem Konzil von Chalzedon wurde Konstantinopel als dem
Neuen Rom der gleiche Ehrenvorrang eingeräumt nach dem Alten Rom. Es war umgekehrt als Sie es darstellen:
Der Bischof von Rom wollte seit dem 9. Jh., dass sein Ehrenvorrang unter den Bischöfen als Machtvorrang
über die Bischöfe angesehen wurde. Die hier verlinkten Belege umgehen Sie beharrlich: trueorthodoxy.org/…alibility_pope.shtml
Das Primats- u. Unfehlbarkeitsdogma, das Sie immer wieder zitieren, ist ja bekannt. Aber damit setzen
Sie voraus, was Sie beweisen sollen (petitio prinicipii…
Tomás, wenn ich mich recht erinnere, hatte ich Ihnen diesen Link schon mal gegeben, aber keine Antwort
darauf bekommen. Bitte sehen Sie sich den Link an und erklären Sie mir dann, wie Sie die angeführten
Konzils- und Väterzitate mit der Behauptung von „Pastor aeternus“ vereinbaren : dass die göttliche Einsetzung
des petrinischen und päpstlichen Jurisdiktionsprimats über die ganze Kirche „im Glauben der Gesamtkirche
von altersher unverändert enthalten war“? trueorthodoxy.org/…alibility_pope.shtml Das ist eine ernstgemeinte
Frage an Sie. Es geht mir nicht darum, Sie zu widerlegen, sondern die Wahrheit herauszufinden.
Tomás, wenn ich mich recht erinnere, habe ich Ihnen diesen Link schon mal gegeben, aber ohne Reaktion
Ihrerseits. Bitte sehen Sie sich den Link doch mal an und erklären Sie mir dann, wie Sie die angeführten
Konzils- und Väterzitate mit der Behauptung von „Pastor aeternus“ vereinbaren : dass der Glaube an die
göttliche Einsetzung des petrinischen und päpstlichen Jurisdiktionsprimats über die ganze Kirche „im
Glauben der Gesamtkirche von altersher unverändert enthalten war“? trueorthodoxy.org/…alibility_pope.shtml
Das ist eine völlig ernstgemeinte Frage an Sie. Es geht mir nicht darum, Sie zu widerlegen, sondern die
Wahrheit herauszufinden.
Tómas, Sie sollten nicht so verachtungsvoll und herabsetzend von Benedikt XVI. reden und auch von anderen Leuten nicht, die Sie als Ihre geistigen Gegner ansehen. Was ist, wenn Sie sich irren? Ist das so völlig ausgeschlossen? Sehen Sie die Welt heute genauso wie vor zehn Jahren? Wissen Sie mit absoluter Gewissheit, wie Sie sie in zehn Jahren sehen werden? Aus der Bergpredigt wissen wir doch: nicht nur für jedes böse Wort, auch für jedes überflüssige Wort wird Rechenschaft von uns gefordert werden.
Gotthard, nehmen Sie mal Dogmatiken aus der Zeit vor Vatikanum II zur Hand und schlagen Sie nach, wer der ordentliche Ausspender der hl. Kommunion ist: der Priester. Daneben gibt es noch den außerordentlichen Ausspender, der nur ausnahmsweise zum Einsatz kommt: den Diakon. D a s ist die katholische Tradition, und das finden Sie auch in den apostolischen Kirchen des Ostens. Aber interessiert Sie das überhaupt?
Erzbischof Wölklis Begriff von Tradition, heute der gängige in der römischen Kirche, wurde zu recht hier aufgespießt. Heute braucht nur einer frech genug 20 Jahre lang gegen die Kirchendisziplin zu verstoßen, so gilt das als Tradition. Ein unkanonischer, traditionswidriger, die Kirche ruinierender Traditionsbegriff.
Sockenpuppe, studieren Sie Epheser 6, 11 ff: 11 Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen
des Teufels widerstehen könnt. 12 Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen,
sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen
Geister des himmlischen Bereichs. 13 Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten,
alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt. 14 Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht
als Panzer die Gerechtigkeit an 15 und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu
kämpfen. 16 Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des
Bösen auslöschen. 17 Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.
18 Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet
für alle Heiligen, … Und aus diesem Grunde ziehe ich mich jetzt zurück. Eine gute Nachtruhe wünsche
ich.
Clarissa, nach den apostolischen Kanones ist es untersagt, mit Nichtrechtgläubigen in Gebetsgemeinschaft
zu treten, geschweige denn in sakramentale. Allerdings hat der Papst das Recht, sich über alle Traditionen
hinwegzusetzen, und das hat er getan und tut es auch.
Beste Clarissa, dann klären Sie mich doch einmal auf über die kanonische Tradition der Spendung von Sakramenten an Nichtkatholiken. Wissen Sie nicht, dass diese im CIC von 1917 verboten war? Und darin stand dieser Codex in der Tradition.
lux in tenebris, Weihbischof Laun ließ sich kürzlich in einem Artikel in „Kirche heute“ über die revolutionären
Neuerungen Johannes Pauls II. aus, und Sie reden von der revolutionären Wende im Pontifikat Benedikts
XVI. Bischof Laun meinte, damit etwas Positives über den kanonisierten Pontifex auszusagen, und merkte
nicht einmal, dass er ihm mit dem Wort „Revolution“ das Urteil sprach. Wenn etwas diese römische Kirche
retten kann, dann höchstens eine entschiedene Konterrevolution, aber keine wie immer geartete „Revolution“.
Heutzutage weiß in der katholischen Kirche fast niemand mehr, was katholisch ist, und noch schlimmer:
keiner will es wissen.
Sehr geehrter Herr Pfarrer Jolie, leider sind es nicht nur die „ungehorsamen Bischöfe“, welche Missstände
dulden. Es waren die Päpste seit dem 2. Vatikanischen Konzil, die sie einführten. Die Bischöfe folgen
nur den Päpsten. Die Spendung der Eucharistie an Protestanten hat Johannes Paul II. in seinen Codex Iuris
Canonici geschrieben und damit –-ein weiteres Mal-- mit 2000 Jahren Tradition und Kirchenrecht gebrochen.
Die Ungehorsamen sind seit 1000 Jahren die Päpste: ungehorsam gegen die Überlieferungen der Apostel,
Kirchenväter und (echten) ökumenischen Konzilien.
Die österreichischen katholischen Bischöfe sind Antichristen. Ich möchte nicht in der Haut des Papstes stecken, der diesem Treiben zusieht. Wozu hat er denn seine Macht?
@Vineta, der hl. Johannes Chrysostomus gab den Ratschlag, kakodoxen Hierarchen nicht zu gehorchen. Eine
Haltung, die an jene der Piusbruderschaft erinnert.
Tomás, Fragen an Sie: 1) Wieso verteidigte Papst Johannes VIII. (872-882) nicht den päpstlichen Jurisdiktionsprimat
über die ganze Kirche, sondern begnügtes ich mit dem Primat über den Westen und dem Ehrenprimat in
der Gesamtkirche? Wusste er vielleicht nichts vom päpstlichen Jurisdiktionsprimat über die ganze Kirche,
oder hielt er diesen vielleicht icht für rechtgläubig? Andernfalls hätte er ihn doch verteidigen müssen?! de.wikipedia.org/wiki/Johannes_VIII._(Papst) 2) Wieso verteidigte Papst Johannes VIII. nicht das filioque
und bestätigte er ausdrücklich die Ungültigkeit von Zusätzen zum Glaubensbekenntnis des 1. Konzils
von Konstantinopel? de.wikipedia.org/…enländisches_Schisma de.wikipedia.org/wiki/Filioque
#54 1) Müsste es nicht präziser heißen, dass nur offenkundige, öffentliche („manifest“) Häretiker
aufhören, Glieder der Kirche zu sein? Siehe: sedevacantist.com/post4.html 2) Sagt denn die FSSPX, dass
die Konzilspäpste Häretiker seien? Vielleicht war das nur die –-gelegentlich geäußerte, nicht konsequent
durchgehaltene-- persönliche Meinung von Erzbischof Lefebvre?
Grüner Ritter, hab’s mittlerweile selbst ergoogelt in wiki… Artus, Gawain, Parzival, auch der Rote
Ritter sind mir mehr oder weniger präsent (lang ist’s her), aber der Grüne Ritter ist mir entgangen
oder entschwunden. Warum sind Sie so antipäpstlich?
Wenn der hwst. Kardinal Schönhorn so wie unser Herr Jesus Christus ganze Nächte durchbetet und sein Leben lang ununterbrochen im Gebet mit dem himmlischen Vater vereint ist, dann wird er von alleine herausfinden, wie es möglich ist, –-als jüdischer oder als nichtjüdischer Mann-- den Zölibat zu leben.
#46, Clarissa: Das ist (nach meiner unmaßgeblichen Meinung) unmöglich sowohl aus a) orthodoxer wie aus
b) römischer Sicht: ad a) Patriarchalrechte sind auf das jeweilige Patriarchat begrenzt. (Der Patriarch
von Konstantinopel kann, trotz Ehrenvorrang, dem von Moskau keine Vorschriften machen u. vice versa.)
Beschlüsse, die für die Gesamtkirche bindend sein sollen, müssen 1. von Konzilien der Gesamtkirche
beschlossen werden, 2. von der gesamten Kirche auch angenommen werden. Punkt 2 ist wichtig: zur Gültigkeit
eines Konzils gehört seine Annahme durch die ganze Kirche, was sich manchmal erst nach Jahren oder Jahrzehnten
herausstellt. Auch gemeinsame dogmatisch-katechetische Rundschreiben von Patriarchen können gesamtorthodoxe
Bedeutung erlangen. ad b) Rom leitet die Primats-Autorität des hl. Petrus und der Päpste direkt von
Christus ab, als Autorität göttlichen Rechts. Der Papst hat gewissermaßen die Autorität Christi selbst,
also konsequenterweise auch über die Fürsten und die irdischen Angelegenheiten. Eigentlich ein einzigartiges
und imposantes Konzept. #45, Anaritha: Sind Bischöfe von Christus eingesetzt oder nur Lieutenants des
Papstes? #52 Tomás: Wie gültig u. verbindlich ist „Cum ex apostolatus officio“? Ist (vom traditionalistischen
Standpunkt) die Schlussfolgerung, dass der Stuhl Petri vakant ist u ebenso die Stühle der meisten Bischöfe
u dass der größte Teil der Priester ungültig geweiht ist usw usf. – wirklich unausweichlich? Wie verhielt
sich die alte Kirche bei …
Ach ja. Vorschlag: Wenn Sie freie Zeit haben, lesen Sie Kirchengeschichte, und zwar nicht nur aus römisch-katholischer
Sicht – die kennen Sie ja weitestgehend. Es gibt genug orthodoxe Literatur im Netz, nicht nur slavisch
und griechisch, auch englisch. Sie können es auch bleiben lassen… Jeder muss sich selbst veranworten.
Es gab damals gar keinen Papst. Dieser war verstorben, und einer neuer noch nicht gewählt. Es ist fraglich,
ob Kardinal Humbert von Silva Candida überhaupt berechtigt war, den Patriarchen von Konstantinopel zu
exkommunizieren. Einen guten Abend wünsche ich Ihnen.
Ad #42: Wir haben die Kirche 1054 nicht gespalten, und auch Benedikt XVI. und Bartholomäus nicht. Aus
der Distanz kann ich für Papst Benedikt mehr Verständnis aufbringen als aus der Position desjenigen,
der in der römischen Kirche für den wahren Glauben kämpfte und dabei – theoretisch und vorübergehend –
beim Sedisvakantismus landete. Meiner Meinung nach versucht er das Beste in einer Lage zu machen, die
er nicht selbst geschaffen hat, für die er freilich mitverantwortlich wird, indem er sie anerkennt. Wieviel
(falsche) Kompromisse mit der Wahrheit man dabei machen muss, darüber mag ich nicht richten. Haben Sie
mal versucht, die Zerrissenheit der Christenheit mit den Augen und dem Herzen Christi anzuschauen? Es
sind ja aus dem 1. Jt. auch die Kirchen, die das Chalcedonense nicht anerkennen. MIr kommt manchmal das
Wort des Psalmisten in den Sinn, dass man nicht Dinge erforschen soll, die zu hoch für einen sind. Sogar
für Martin Luther kann ich nachgerade ein gewisses Verständnis aufbringen, ohne ihn rechtfertigen zu
wollen, er hat ja teilweise mit Recht rebelliert gegen Dinge, die nach dem Schisma im Westen falsch liefen.
Die Lateiner haben das protestantische Prinzip eingeführt, als sie sich über die altkirchlichen Konzilien
hinwegsetzten und das Papstprinzip an die Stelle des Communioprinzips setzten. Es sollte einen römischen
Traditionalisten doch nachdenklich machen, dass die Neuerungen nicht erst mit dem 2. Vatikanum kamen,
sondern schon das Schisma 1054 verursachten.
Das Problem bei Ihrem Kirchenmodell ist, dass das EInheitsprinzip in den Papst verlegt wird. Dieser Papst kann dann solche Dinge machen, wie Paul VI. – mit einem Federstrich die römische Liturgie beseitigen und an ihre Stelle das Elaborat einer liturgischen Kommission setzen. Oder gegen 2/3 des gesamten (römischen) Episkopats die Handkommunion einführen. Oder gegen die Lehre seiner Vorgänger Ökumenismus betreiben und verbindlich machen. Oder mit Muslimen und Vertretern anderer nichtchristlicher Religionen beten, jeder zu seinem höchsten Wesen und dadurch angeblich alle zum selben Gott – im Widerspruch zur Bibel und ganzen Tradition. Und da nach r.-k. Kirchenrecht nicht nur das außerordentliche, sondern auch das ordentliche Lehramt des Papstes gehorsame Annahme verlangt, machen das alle mit (wenn auch manche mit einem mulmigen Gefühl), und wenn ein zukünftiger Papst, aus einer angeblichen Inspiration des Hl. Geistes, auffordert, sich dem Antichristen zu unterwerfen, dann werden das auch die meisten mitmachen, manche gegen ihre bessere Einsicht, aus Ehrfurcht vor dem Nachfolger Petri. – Solches ist in der Orthodoxie nicht möglich, oder doch wenigstens viel schwerer (im Falle des mit staatlicher Hilfe aufgenötigten Kalenderwechsels 1923 war es leider auch möglich – aber da ist das letzte Wort nicht gesprochen). Dort gibt es Kanones, die solches verhindern, und kann man Bischöfe, Metropoliten und Patriarchen notfalls absetzen und in ein Kloster verbannen.
@Anaritha, hier stehen sich unterschiedliche Theologien vom Wesen der Kirche gegenüber. Nach der Ekklesiologie,
wie sie sich im Westen durchgesetzt hat, steht der Papst gleichsam über der Kirche, über die er frei
Macht ausübt, ja über allen Christen und allen Menschen. Natürlich gab es Ansätze zu einer solchen
Auffassung schon im ersten Jahrtausend, noch vor dem Schisma, und auf sie berufen sich ja die römischen
Dogmatiken und -konzentriert- Pastor aeternus von Vatikanum I. Allerdings war dies eben niemals die Lehre
der katholischen Kirche des Altertums. Nach der altkirchlichen und orthodoxen Lehre kommt die Einheit
der Kirche von ihrem Haupt Jesus Christus und von dem Heiligen Geist, den Er ihr geschickt hat. Es ist
eine Einheit des Glaubens und der Liebe und der Sakramente, der Taufe und vor allem der Eucharistie, und
nicht in erster Linie eine EInheit durch die Machtausübung eines absoluten Monarchen, dem sich „jede
menschliche Kreatur zu unterwerfen“ hat (Bulle Unam sanctam Papst Bonifaz’ ‘VIII.). Die Bischöfe sind
als Nachfolger der Apostel in ihrer Würde gleich. Nur aus praktisch administrativen Gründen gibt es
Erzbischöfe, Metropoliten, Patriarchen. Kein Patriarch regiert in ein fremdes Patriarchat hinein, und
kein Bischof in ein fremdes Bistum. Und dennoch sollen alle untereinander in Einheit stehen. Wo das gläubige
Volk um einen Bischof versammelt Eucharistie feiert, da ist Kirche Christi, und zwar vollgültig, es fehlt
ihr nichts zum Kirchesein.
@Anaritha, wer lehrt denn, dass es nur 7 Konzilien geben durfte oder dürfe? Die Orthodoxie kann aber
keine Konzilien als ökumenisch anerkennen, an denen die Bischöfe der vier östlichen Patriarchate nicht
teilnahmen. Die Konzilien, die Rom als ökumenische nach den altkirchlichen zählt, sind eben nur Synoden
des Westens. @karljosef, in der Orthodoxie haben die Kanones der alten Konzilien weiterhin Rechtskraft
(über die Rom sich einseitig hinwegsetzte, z. B. der Ostertermin). Hier finden Sie die Kanones der heiligen
Apostel und die aller 7 ökumenischen Konzilien, darunter die 20 des ersten von Nizäa: sveta-gora-zograph.com/…s/Pravila-1/book.pdf
Welcher Kanon soll das sein? Im 6. ist die Rede von den Beziehungen der Patriarchate untereinander, aber
das, was Sie vermuten, steht da nicht drin.
Mighty Counseller, Vatikanum I. verkündete: „Wer sagt, der heilige Apostel Petrus (…) habe nur einen
Ehrenprimat, nicht aber einen wahren und eigentlichen Jurisdiktionsprimat von (…) unserem Herrn Jesus
Christus direkt und unmittelbar erhalten, der sei im Banne“. Allerdings sprechen das 1. Ökumenische (Kanon
6) und das 2. Ökumenische Konzil (Kanon 3) vom Ehrenvorrang des Bischofs von Rom in der Kirche, nicht
von seinem Jurisdiktionsprimat über die Kirche. Das 4. (Kanon 28) und 6. Konzil (Kanon 36) haben das
bestätigt. Die 7 Ökumenischen Konzilien des 1. Jt.s kennen keinen päpstlichen Jurisdiktionsprimat,
geschweige Infallibilität. Kardinal Koch schrieb im März dieses Jahres: >Bereits in den siebziger Jahren
hat Papst Benedikt XVI. den Vorschlag gemacht, dass Rom vom Osten „nicht mehr an Primatslehre fordern“
muss, „als auch im ersten Jahrtausend formuliert und gelebt wurde“. Und in seinem großen Interview mit
Peter Seewald hat Benedikt XVI. sogar die Aussage gewagt, die Ostkirchen seien „echte Teilkirchen“, wiewohl
sie nicht mit dem Papst in Verbindung sind, und in diesem Sinne sei die Einheit mit dem Papst „nicht konstitutiv
für die Teilkirche“.< www.zenit.org/article-22819?l=german Gibt der Vatikan damit nicht zu, dass die
Orthodoxie mit ihrer Auffassung vom Papstamt im Recht ist? Die Orthodoxie hat die altkirchliche Auffassung
bewahrt, Rom hat sie ab dem 9. Jh. -besonders seit Papst Nikolaus- einseitig verändert u. im 2. Jt. dann
dogmatisiert.
Die Konzilien und überhaupt die alte Ekklesiologie sahen vor, dass alle Kirchen untereinander in Einheit des Glaubens, der Sakramente und der Kirchenordnung (Kanones, = Regeln) stehen, also selbstverständlnich auch in Einheit mit Rom. Differenzen wurden konziliar (synodal) gelöst. Die Konzilien räumten dem Bischof von Rom einen Vorrang der Ehre ein (genau das, was von Vatikanum I anathematisiert wurde), und zwar nicht, weil er der Nachfolger des hl. Petrus war (der Bischof von Antiochien war auch Nachfolger des hl. Petrus, und zwar historisch gesicherter als der römische Bischof), sondern mit der Begründung, dass Rom die alte Reichshauptstadt war. Aus dem gleichen Grund wurde Konstantinopel, obwohl ursprünglich nur ein kleines Suffraganbistum, der gleiche Ehrenvorrang „nach“ Rom eingeräumt.
Lycons, ich war selbstbezogen genug, unseren Wortwechsel auf das andere Thema unter dem anderen Thread zu beziehen. Was die Zisterzienser angeht, haben Sie völlig recht. Vielleicht will Gott sie aus ihrer Selbstzufriedenheit aufwecken.
Wie das Dem-Frieden-Nachjagen gemeint ist? Ohne Kommentare zur Bibel und zur Benediktregel zu bemühen,
scheint mir, dass damit gemeint ist: mit Eifer, mit Wachheit und Nüchternheit, mit Ausdauer… – im Gegensatz
zu Lauheit, Trägheit… Mit andern Worten, indem man dem Geheiß des Evangeliums und des Apostels folgt:
„Wachet und betet“, und „Betet allzeit“.
Lycos, meine Haare sind schon recht hell geworden in den letzten Jahren, und mögen sie das ruhig weiter
tun. Den inneren Frieden, der die Grundlage christlicher Gelassenheit ist, zu suchen, kann nicht falsch
sein, nimmt man das Psalmwort ernst, das der hl. Benedikt in seine Regel übernommen hat: Suche den Frieden
und jage ihm nach. Wenn Sie aber mit Gelassenheit die Sicherheit meinten, in der Wahrheit zu sein, so
ist das gerade heute, wie Sie zugeben werden, keine leichte Sache. Wir sind einem Gewirr von Stimmen ausgesetzt,
von denen jede behauptet, die Wahrheit darzustellen. Man muss die Wahrheit aufrichtig suchen und auch
finden wollen, seine Entscheidungen ehrlich prüfen, ob sie nicht etwa unreine Beweggründe haben, und
vor allem Gott im Gebet um Erleuchtung bitten. Was meinen Sie?
Beste Clarissa, denken Sie an Ihre Gelassenheit… Ob der Stuhl des römischen Papstes vakant ist oder nicht, darüber zerbreche ich mir nicht den Kopf – das mögen andere für mich tun. Mit Gottes Hilfe finde ich das Heil in der katholischen Kirche, die seit zweitausend Jahren und ohne Brüche, wie Rom sie seit 1054 veranstaltet, den Glauben der Apostel, Kirchenväter und ökumenischen Konzilien bewahrt hat: in der Orthodoxie. Machen Sie’s gut.
Optima clarissa, um eine Bibelstelle richtig zu verstehen, muss sie im Zusammenhang gelesen werden und
im Consensus Patrum. Der Fels, auf den die Kirche erbaut ist, sind die Propheten (des Alten Bundes) und
die Apostel, nicht nur der hl. Petrus. Worin besteht nun dieser Fels: in dem Bekenntnis des Petrus, dass
Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist – und zwar der ein(zig)geborene und vielgeliebte, nicht
einer neben andren. Nur insofern die Kirche an diesem Bekenntnis festhält, es zur raison d’être hat,
ist sie katholisch, und wenn sie das vergisst, dann mag sie sich noch so katholisch nennen, dann gilt
für sie nicht die Verheißung des Herrn. Und wenn der Papst diese Mitte des Glaubens vergisst (z.B. um
einer Pseudo-Gebetseinheit mit allen Religionen um des irdischen Friedens willen) – dann hört er auf
der Fels zu sein, auf den die Kirche gebaut ist, die von den Pforten der Hölle nicht überwunden wird.
Der wahre Glaube an den einzigen Erlöser der Menschen -der deshalb allein es verdient, auch um irdischen
Frieden im Gebet angerufen zu werden (nicht Allah, nicht Buddha, nicht Brahma und tutti quanti) – wird
nie verloren gehen, aber diejenigen, die Jesus Christus lieben, ihm ihr Leben übergeben haben, ihn allein
bekennen, ihm allein nachfolgen, werden zur Zeit des Antichrist sehr wenige sein. Und zwar darum, weil
der Großteil der Papstkirche vom Glauben abgefallen sein wird.
Rudolf, haben Sie den Artikel gelesen? Nun, was haben Sie dazu zu sagen? Und wenn es Ihnen nicht gefällt, dann lesen Sie das Evangelium und g l a u b e n Sie daran.
@Anaritha, hoffend, dass Sie englisch lesen können, gebe ich Ihnen diesen Verweis. Bitte lesen Sie das
doch mal in Ruhe durch: trueorthodoxy.org/…alibility_pope.shtml
Beste rheno flavia, lieber eifernd denn lau… Mi care Gregori klingt besser 8-) *** Der Vokativ wird
verwendet, wenn die Person direkt in der wörtlichen Rede angesprochen wird. Er stimmt meistens mit dem
Nominativ überein, nur im Singular der maskulinen o-Stämme hat er die besondere Endung -e: Augustus >
Auguste! „Augustus > [o] Augustus!“; Maskulina auf -ius haben im Vokativ -ī: Gāius > Gāī! „Gaius >
[o] Gaius!“; ebenso: Mī filī! „Mein Sohn!“ (wikipedia über den lateinischen Vokativ)
Anaritha, aus Ihrer Antwort auf #64 ist zu erkennen, wo die Schwachpunkte Ihrer Argumentation liegen.
Prüfen Sie es selbst nach. Die erwähnten ökumenischen Konzilien kennen nur einen Patriarchen von Rom,
der für sein eigenes, westliches Patriarch die gleichen Rechte hat wie die anderen Patriarchen für ihr
Jurisdiktionsgebiet, so das 1. Ökumenische Konzil, 6. Kanon. Das 2. Ökumenische Konzil räumte im 3.
Kanon dem Bischof von Konstantinopel den gleichen E h r e n v o r r a n g wie dem Bischof von Rom ein.
Die darauffolgenden Konzilien haben das bestätigt, wie das 4. Konzil in Kanon 28, und der 36. Kanon des
6. Konzils. Kein Wort von einem Jurisdiktionsprimat Roms über die anderen Patriarchate oder die ganze
Kirche. Warum nicht, wenn das, wie Unam sanctam verkündet, so seelenrettend für jedes menschliche Subjekt
ist? Weil es nicht katholischer Glaube war, deshalb nicht ! Wie die Päpste des 2. Jahrtausends, verwechseln
Sie den „Vorsitz der Liebe“ (hl. Ignatius von Antiochien) und den Ehrenprimat mit Ausübung von juridischer
M a c h t über andere – im Widerspruch zu den Worten Jesu selbst in Mk 10,42-44: „Ihr wisst, dass die,
die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht üer de Menschen mißbrauchen.
Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.“ Wolhlgemerkt, das sprach der Herr zu
den A p o s t e l n.
Anaritha, Ihre Primatstheologie gleicht dem Baron Münchhausen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog. Sie projizieren die Autorität, die der Patriarch von Rom ab dem 9. Jh. (nicht zuletzt aufgrund der pseudoisidorischen Dekretalien) für sich geltend machte, in die Vergangenheit hinein und folgern daraus einen Abfall des Ostens von einem Primat, der niemals von der Kirche allgemein anerkannt und deshalb auch nicht katholisch war. So wenig wie das Konzil, vom dem die Apostelgeschichte berichtet, unter der Autorität des Apostels Petrus stand, so wenig standen die 7 Ökumenischen Konzilien unter der Autorität des Papstes oder wurden sie vom Papst einberufen. Die Kirche hat, wie die Heilige Schrift bezeugt, ein einziges Haupt: Jesus Christus, und hat einziges Fundament: die Propheten und die Apostel, und wiederum einen einzigen Eckstein: Jesus Christus, in dem Tempel, in dem alle Glieder Christi Steine sind. Von einem Abfall des orthodoxen Ostens kann keine Rede sein. Außer Sie definieren Abfall so absurd, wie Kardinal Humbert von Silva Candida, der päpstliche Legat, es 1054 tat, als er Patriarch Michael Kerullarios exkommunizierte, indem er behauptete, die Orthodoxen hätten das Filioque aus dem Glaubensbekenntnis entfernt – wo es doch der Westen war, der es unrechtmäßig einfügte. – In Ihrem ersten Satz bestätigen Sie ja indirekt selbst, dass der Westen die Theologie von der Kirche einseitig geändert hat, indem er den Papst über die Konzilien stellte.
Anaritha, keines der 7 ökumenischen Konzilien des Altertums hat von einem Jurisdiktionsprimat des Bischofs von Rom über die ganze Kirche gesprochen. Es war dieser auch nicht Glaube der Kirchenväter, und er ist auch nicht biblische Lehre. Folglich ist es nicht der orthodoxe Osten, sondern der lateinische Westen, der den Glauben der Kirche einseitig geändert hat, wie dies auch in vielen anderen Fragen geschah. Nicht die vier östlichen Patriarchate sind von der katholischen Einheit abgefallen, sondern der Patriarch des Westens durch seine Neuerungen in Glauben und Kirchenordnung.
Wahrscheinlich ist Kardinal Schönberg aus Überzeugung für den Zölibat. Ihm graust bei dem Gedanken,
was auf ihn zukäme mit geschiedenen und wiederverheirateten Priestern, die vielleicht auch noch verhüten
und abtreiben würden. Ist erst die Priesterehe da, dann kommt die Zweitehe und die Bischofsehe auf die
Tagesordnung. Übertrieben? Nein, genau das verlangen die Modernisten in der Orthodoxie.
Sainte Rose, Sie schreiben, die Krise der Kirche sei eine Krise der Bischöfe. Dieser Ausspruch von Kardinal Scheper ist zu einem geflügelten Wort geworden, u. es ist ja Wahres dran. Aber hat wer diese Bischöfe eingesetzt und lässt sie gewähren? Mit mehr Recht lässt sich sagen: die Krise der Kirche ist eine Krise der Päpste, ja des Papsttums. Beispiel: Es war Paul VI., der die Handkommunion einführte, obwohl der von ihm eigens befragte Weltepiskopat mit mehr als 2/3 dagegen war. D. h., hier setzt sich der Bischof von Rom aufgrund einer Autorität, die ihm 1870 dogmatisch zuerkannt wurde, über eine mehr als anderhalbtausendjährige Tradition u. Disziplin hinweg gegen die erklärte Auffassung seiner bischöflichen Confratres. Das 1. Jahrtausend, als die katholische Christentheit des Ostens und des Westens ungeteilt war, kannte eine solche absolutistische Jurisdiktionssuprematie des römischen Bischofs nicht. Die ökumenischen Konzilien sprachen ausdrücklich von einem Vorrag der Ehre, nicht von einem Recht zum Hineinregieren in die Jurisdiktion der anderen Patriarchate. In der Orthodoxie wäre es aufgrund ihrer altchristlichen synodalen Struktur ausgeschlossen, dass ein Patriarch (wie Paul VI. es 1972 tat) mit einem Federstrich die traditionelle Liturgie beseitigt und an ihre Stelle ein Schreibtischelaborat, den Novus Ordo Missae, setzt. Die Krise der römischen Kirche ist seit 1054 eine Krise eines Papsttums, das sich ü b e r die Kirche Christi stellt.
Wenn Sie es vergleichen mit den 20 Jahrhunderten vorher, dann sind es Massen und dann ist es etwas, was
neu und erstmalig ist in der (Heils-)Geschichte (und der Beginn von etwas Größerem, etwas das der Hl.
Paulus prophezeit hat als eines der Vorzeichen der Wiederkunft Christi und des Endes der Welt), und das
war meine These. Ich werde Sie aber nicht weiter mit meinen Antworten belästigen.
TBolt, streiten kann man sogar über Unbestreitbares, wenn ein entsprechendes Interesse besteht… In
der Heiligen Schrift sind ganz bestimmte Vorzeichen genannt. Einige davon erfüllen sich erstmals in unserer
heutigen Zeit (wodurch sie sich von allen früheren Epochen unterscheidet), wie die massenhafte Bekehrung
von Juden zu Jesus Christus seit einem halben Jahrhundert. Auch die Verkündigung des Evangeliums in aller
Welt, wirklich auf der ganzen Erde ist neu. Was aussteht, ist das Auftreten des Antichrist, unter dem
nach der Lehre der heiligen Väter eine konkrete Person zu verstehen ist und nicht nur ein antichristliches
System.
Anaritha, glatte Identizierungen sind hier sowieso nicht möglich. Müsste man den Beginn des christlichen
Reichs nicht eher ab 380 datieren, da Kaiser Theodosius das Christentum zur Staatsreligion erhob? Trotz
Kaiser Konstantins Mailänder Edikt blieb das Christentum verfolgte Religion bis zum Konzil von Nizäa.
Wie auch immer waren die christlichen Reiche Gemeinwesen mit christlichen Gesetzen, wo Regierende und
Untertanen dem wahren Gott öffentlichen Kult erwiesen. Es liegt mir fern, die negativen Aspekte zu übersehen.
Wie gesagt waren es große Theologen, die die christliche Herrschaft mit dem 1000jährigen Reich der Apokalypse
identifizierten. Belege dafür müsste ich heraussuchen. Ich bezweifle, ob die verschiedenen Prophezeiungen
einschließlich Fatima es erlauben, einen Fahrplan der künftigen Ereignisse zusammenzustellen. LaSalette
wie Fatima sagten Details voraus, die nicht eintrafen. Ich halte mich lieber an die Heilige Schrift und
ihre Auslegung durch die heiligen Väter der Kirche, da wo sie einmütig ist.
#34 Für das tausendjährige Reich hielten die Theologen des Westens das Heilige Römische Reich. Interessanterweise
dauerte dieses wirklich ein Jahrtausend (800 bis 1806). Auch Byzanz kommt auf rund 1000 Jahre (395 – 1453).
Man kann es so sehen, dass in dieser Zeit der Teufel gebunden war, weil der Staat christlich war mit christlicher
Gesetzgebung. Die Loslassung des Teufels geschah etappenweise als immer größere Abkehr von Gott (Abkehr
vom Lehramt der Kirche, dann von der christlichen Offenbarung, dann vom Gottesglauben überhaupt). Betrachtet
man es von der inneren, geistigen Seite, ist der Teufel dann gebunden, wenn die Christen im Stande der
Gnade leben, also wenn Christus in ihnen und sie in Christus sind. Der massenhafte Abfall vom christlichen
Glauben, den wir heute erleben, führt dazu, dass die Menschen nicht mehr im Stande der Gnade sind, sondern
unter der Herrschaft Satans und der Dämonen, mit der Folge, dass die Gottlosigkeit auch im Staat triumphiert
mit allen daraus sich ergebenden Übeln. Das ganze kann nur in eine globale Katastrophe münden. Nirgendwo
in der Bibel ist ein „neues Pfingsten“ prophezeit, wovon Johannes XXIII. und Johannes Paul II. schwärmten,
sondern in der Letztzeit triumphiert Satan weltweit und terrorisiert die ganze Menschheit und verfolgt
die wenigen treugebliebenen Christen, die sich nicht von der Eine-Welt-Religion haben verführen lassen.
Anaritha, diese Prophezeiungen sind bekannt, und es wird schon was dran sein. Allerdings könnte es sich
erweisen, dass der Friede nach dem 3. Weltkrieg bzw. einer ähnlichen Katastrophe und das erneute Aufblühen
der Kirche während dieses Zeitabschnittes nur ein kurzes Zwischenspiel vor dem Kommen des Antichrist
und der größten Verfolgung der Kirche seit Menschengedenken sein wird. Wenig bekannt bei uns sind die
endzeitlichen Prophezeiungen aus der östlichen Christenheit: www.sfaturiortodoxe.ro/…end_of_the_world.htm
matt, die Wirkung der Sakramente, auch der hl. Kommunion, ist eine Wirkung im Geist und auf den Geist. Der Geist wiederum wirkt auf die Seele und den Körper. Es hängt vom Grad der Reinigung der Person ab, wie durchlässig sie für den Geist ist. Die Wirkung ist da, unabhängig davon, ob sie gefühlt wird oder nicht. Auch gibt es genügend Zeugnisse von Heiligen und Mystikern für die Wirkung der Eucharistie und überhaupt Sakramente. Aber auch ganz gewöhnliche Katholiken könnten Ihnen das bezeugen. Jedoch gibt es eine berechtigte Scheu und Scham, das Intime, das zwischen Gott und der Seele vorgeht, in alle Welt hinauszuposaunen. Aber seien Sie sicher, dass Sie, wenn Sie sich in Demut und mit Eifer auf den katholischen Weg einlassen würden, die Wirkungen der Gnade ebenfalls erfahren könnten, die Sie leichtfertig ausschlagen.
Lycobates, ich bin nicht 20 oder 30 Jahre alt, wo man mit jugendlicher Begeisterung konvertiert. Mir blutet das Herz dabei – aber es gibt für mich kein Zurück mehr zum Novus Ordo Missae. Mit der tridentinischen Messe könnte ich mich abfinden. Doch ich habe kein Vertrauen mehr in diese Bischöfe u in diese Päpste. Nach katholischer Lehre bin ich aber verpflichtet, dem Papst im außerordentlichen und in seinem ordentlichen Lehramt zu folgen. Das k a n n ich aber beim besten Willen nicht mehr. Wenn ich weiter römisch bliebe, müsste ich eine gespaltene Existenz führen. Ich kann dem Papst nicht auf seinem Weg der Religionsökumene folgen, z.B., doch dazu bin ich als Katholik verpflichtet. In der Orthodoxie ist ein Teil des hohen Klerus inzwischen auch auf der ökumenistischen Welle. (Die Bulgaren sind aber aus dem Weltrat der Kirchen ausgetreten.) Dort bin ich aber nur zu dem Gehorsam verpflichtet, der in Übereinstimmung mit den Dogmen und den Kanones der Kirche steht, wie sie in der apostolischen Tradition von den Vätern der Kirche auf den heiligen Konzilien festgelegt wurden. Eine Liturgie“reform“, wie Papst Paul VI. sie der katholischen Kirche aufoktroyiert hat, wäre in der Orthodoxie aufgrund ihrer synodalen Verfasstheit nicht möglich. Der Papst hat im 2. Jahrtausend eine Position angenommen, durch die er gleichsam über der Kirche steht. Das ist unvereinbar mit der katholischen Ekklesiologie des 1. Js. Ein r.-k. Bistum hat zwei sichtbare Oberhäupter: den Ortsbischof u den Papst.
Evelynn van der Meer, das ist die römische Kirche, in der ich getauft wurde, so wie sie sich heute präsentiert: www.bistummuenster.de/ www.dbk.de/ www.vatican.va/phome_ge.htm Das ist die von Jesus Christus gegründete
katholische Kirche (zu der auch die römische Kirche bis vor rund tausend Jahren gehörte, bevor sie sich
abspaltete und eigene Wege ging), in die ich am kommenden Sonntag so Gott will aufgenommen werde: bg-patriarshia.bg/
Auf den ersten Blick kann man deutlich sehen, welche Kirche welches Oberhaupt hat.
Und wie steht es um die Gemeinschaft der Nachkonzilspäpste mit der früheren Kirche? Wie ist es möglich, dass seit 1972 kein Papst mehr die alte Liturgie gefeiert hat –-- wenn diese „niemals abgeschafft“ war, wie Benedikt XVI. in seinem diesbezüglichen Motu proprio schreibt?
Die römisch-katholische Kirche stellt die größte Glaubensgemeinschaft der Erde dar und ist äußerlich
ein höchst imposantes Gebilde. Für Leute, die tiefer bllicken, stellt die römische Kirche heute einen
geistigen Scherbenhaufen dar, aus dem man die Bruchstücke der Wahrheit des apostolischen Glaubens heraussuchen
muss.
Domenico, herzlichen Glück- und Segenswunsch zum Namenstag. Es wird hier ebensowenig eine Amtsenthebung
geben wie in anderen Fallen, wo Bischöfe gegen die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche angehen. Amtsenthebungen
gibt es allerdings, wo es um Macht und Geld geht. So wurde im Immobilienstreit in Kroatien der Ortsbischof
kurzerhand vom Papst für einen Tag seines Amtes enthoben und ein anderer Bischof für einen Tag an seine
Stelle gesetzt, damit letzterer seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen konnte, den ersterer, der
legitime Ordinarius, sich zu unterzeichnen gesträubt hatte. In solchen Dingen kann der Vatikan blitzschnell
reagieren… Doch wo es „nur“ um den wahren Glauben oder die Liturgie geht –
Rom schließt Kirchen, oder verschenkt sie an die Orthodoxen (sehr gut!), die Orthodoxen bauen neue Kirchen, nicht nur in Bukurest, sondern auch in Moskau (200 !), in Bulgarien und sonstwo.
Vor einigen Wochen hatte ich eine Begegnung mit einem indischen Pater. Er ist Direktor einer offiziellen
Entwicklungshilfeorganisation der indischen Diözese von Mavelikara. Diese heißt CHIDS = Chethana Integrated
Development Society. Er gab mir einen Werbeprospekt, natürlich mit Bankdaten zum Unterstützen. Im Prospekt
heißt es wörtlich: „Chids hat einen säkularistischen Ansatz, deshalb spielt es keine Rolle welcher
Religion jemand angehört, abgesehen von dessen sozioökonomischen Hintergrund. Vision. Die Vision von
Chids ist es eine Gesellschaft zu schaffen, die auf geistigen Werten wie sozialem Frieden und religionsunabhängiger
Demokratie, gesellschaftliche Wervorstellungen und einem gerechten Gesellschaftssystem basiert, in der
alle Menschen Gleichheit, Brüderlichkeit, Friede und Freude erfahren dürfen“. Website: www.chids.in
Ich frage mich bei diesem Programm: Wozu soll ein Mensch dann eigentlich noch römisch-katholisch sein?
Ist es da nicht zweckmäßiger, gleich einem philanthropen Verein oder einer sozialistischen Partei beizutreten?
Rheno flavia. Brandenburgis hat nicht ganz unrecht. Auf dem Athos werden keine Sakramente außerhalb der
Orthodoxie anerkannt – daher das, was dann wie Wiedertaufe aussieht. Ein Grund für das unterschiedliche
Herangehen ist, dass es in der alten Kirche unterschiedliche Auffassungen über die Gültigkeit der Ketzertaufe
(so zwischen dem hl. Cyprian von Karthago und dem seligen Augustinus) gab.
@Methodist. Das dürfte Dich in diesem Zusammenhahgn auch interessieren: ein Artikel über Konversion
zur Orthodoxie aus der Sicht eines ehemaligen Protestanten: www.orthlit.de/…extauszuege_Bd13.htm
@Methodist. Nach langer Befassung mit dem Thema u. Auseinandersetzung mit den Streitfragen, aber auch indem ich alles im Gebet vor Gott getragen habe, bin ich zur Auffassung gelangt, dass die orthodoxe Kirche den Glauben, die Kirchenordnung, den Kult, die Spiritualität der Apostel u. der Kirchenväter bewahrt hat u. dass Rom es war, das die katholische Einheit des ersten Jahrtausends, vor allem ab dem 9. Jh., verlassen hat. – Selbstverständlich kann man zur Orthodoxie konvertieren, aber es wird einem nicht allzu leicht gemacht. Von einem Priester weiß ich, dass er einen katechetischen Kurs mit den Konversionswilligen abhält. Der Priester des Klösterchens, wo ich seit einigen Monaten an der Liturgie teilnehme, macht es so, dass er den Anwärter ein Jahr lang an den Gottesdiensten Gemeindeaktivitäten teilnehmen lässt, bevor er ihn aufnimmt. Um Aufnahme habe ich aber nicht diesen Priester gebeten, sondern -aus Gründen meines Lebenslaufs u. meiner Lebensumstände- einen Priester von einer anderen Jurisdiktion. Ich kenne ihn seit 20 Jahren, auch seinen Metropoliten, deshalb geht es in meinem Fall relativ schnell. Am vergangenen Sonntag, nachdem ich das nizänische Glaubensbekenntnis u. die Kommuniongebete gesprochen hatte, hat er mir den Leib u. das Blut Christi gereicht. Damit ist sozusagen der Rubikon überschritten u. bin ich ein orthodoxer Christ. An Mariä Himmelfahrt wird Deo volente die öffentliche, offizielle Aufnahme sein.
„Die Kirche hat einen guten Magen, hat ganze Länder aufgefressen und doch noch nie sich übergessen;
die Kirch allein, meine lieben Frauen, kann ungerechtes Gut verdauen.“ (Mephistopheles) Goethe, Faust
1 So war das offenbar schon vor dem 2. Vatikanum.
Sehr geehrte Frau Käßmann, es gibt in diesem Leben nur zwei Parteien: für Gott, oder gegen Gott. Sie
sind auf der falschen Seite. Leider. Kehren Sie um, bevor es zu spät ist!
Tomás, Christus hat die Binde- und Lösegewalt allen Aposteln verliehen, nicht nur dem Petrus. Sie hätten
noch die Worte mit der Schlüsselgewalt zitieren sollen, aber auch diese ist nach der Auslegung der Kirchenväter
kein Vorrecht des Petrus. Es ist eben nicht wahr, dass die Kirche des ersten Jahrtausends immer und überall
an den Jurisdiktionsprimat des Papstes glaubte – auch wenn Rom das im 2. Jahrtausend, besonders im 1.
Vatikanischen Konzil, behauptet. Der Jurisdiktionsprimat wird in dieser Schärfe erst ab dem 9. Jahrhundert
beansprucht, insbesondere von Papst Nikolaus. Voraus gingen diesem Anspruch die gefälschten pseudoisidorischen
Dekretalien. Warum kannte das Apostelkonzil in Jerusalem keinen päpstlichen Jurisdiktionsprimat? Warum
kennt keins der 7 ökumenischen Konzilien ihn? www.orthodoxes-forum.de/viewtopic.php?t=2349&p=26415 www.orthodoxes-forum.de/viewtopic.php?f=16&t=2021 www.orthodoxes-forum.de/viewtopic.php?f=45&t=2349&st… …n.hilarion.orthodoxia.org/print/6-18 www.impantokratoros.gr/BB172CDF.de.aspx
Tómas, seit Monaten und Jahren beschäftige ich mich mit der römischen Kirche, der ich formell noch
angehöre, einerseits und der orthodoxen Kirche andererseits. Es gab im 1. Jahrtausend keinen Jurisdiktionsprimat
des Papstes über die ganze Kirche. Was es gab, sind einzelne Päpste, die diesen Anspruch erhoben, beileibe
nicht alle. Der Primat wie in Pastor aeternus definiert, ist, als Endpunkt einer westlichen Entwicklung,
eine Neuerung gegenüber dem Glauben der Kirchenväter. Indirekt hat Joseph Ratzinger, noch als Präfekt
der Glaubenskongregation, das zugegeben, als er sagte, man könne von den Orthodoxen nicht mehr Anerkennung
des Primats verlangen, als im 1. Jahrtausend bestand. Jedoch ist in den ökumenischen Konzilien ein Ehrenvorrang
Roms eingeräumt.
Bergers Auftritt bei der umstrittenen Vereinigung unterstreicht nach ‘medrum.de’, „daß seine Rundumschläge
gegen die Katholische Kirche auf tönernen Füßen stehen.“ Aha, Rundumschläge, die stehen, und zwar
auf tönernen Füßen, und diese Füße haben dann vielleicht noch Hühneraugen.
Gotthard, aufrichtigen Dank für Deine Offenheit. Damit bestätigst Du mir ein weiteres Mal, dass der
größte Teil der römischen Kirche einschließlich Klerus nicht mehr katholisch ist. Die meisten Bischöfe
sind nur Usurpatoren ihrer Bischöfssitze. Der Patriarch von Lissabon gibt allerdings ein seltenes und
gutes Beispiel, wie es auch geht. Als erstes müssten der Papst und die Kardinäle sich wieder zum vollen
katholischen Glauben bekehren. Dann sollten sie sich zu einem Konklave in die Wüste (zum Beispiel Sinai)
zurückziehen, sagen wir 40 Tage lang, sich bekehren, Buße tun und unter Fasten und Gebet den unverfälschten
katholischen Glauben annehmen und allen falschen Geistesströmungen widersagen und am Ende ein feierliches
öffentliches Glaubensbekenntnis ablegen. Wer dann nicht mitmacht, soll eben gehen. Warum sollte so etwas
eine Utopie sein? Wie lange will die Kirche noch den Weg der Selbstzerstörung gehen? So wie der Fisch
am Kopf zu stinken anfängt, so kann auch die Heilung der Kirche letztlich nur von ihrer Spitze her beginnen.
Kardinal Tauran beschreibt den Ablauf der vatikanisch-muslimischen Dialogtreffen: Diese beginnen mit einer
Stille o. einer Lesung aus dem Evangelium o. aus dem Koran. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten nach den Treffen
gehe ein stilles Gebet o. eine „Anrufung“ voraus, die theologisch „für beide Seiten akzeptabel“ sei.
Das bevorstehende Assisi-Treffen nennt der Kardinal einen „Dialog jedes Gläubigen mit Gott o. mit dem
Absoluten“ – „jeder gemäß der eigenen religiösen Tradition“. Nach der Lehre Papst Pius’ XI. in seiner
Enzyklika „Mortalium animos“ ist das, wie hier beschrieben wird, Abfall vom katholischen Glauben, Apostasie.
Wer irrt hier? Pius XI. u. mit ihm die Bibel, die Apostel, Kirchenväter, Konzilien u. großen Theologen
der Vergangenheit? Oder die römische Kirche seit 1965? Man muss wohl 5 Jahre moderne Theologie studiert
haben, um beides nach der Hermeneutik der Kontinuität für harmonisch vereinbar zu erklären! www.kathpedia.com/…php/Mortalium_animos_(Wortlaut)
In unserem Land herrscht eine demokratische Diktatur Satans. „Christliche“ Abgeordnete und Politiker aus allen Parteien sind Satans Agenten und willfährigen Helfer. Die katholische Kirche „bedauert“ das in ihrer Stellungnahme.
Es ist nicht gut, dass der KKK die Homo-Unzucht nur eine „Unordnung“ nennt. Natürlich ist sie das, so wie Mord auch eine „Unordnung“ ist. Warum ist nicht klar gesagt, dass Homosex schwere Sünde ist, die in die Hölle führt, wenn sie nicht bereut und vergeben wird?
Es ist nicht auszuschließen, dass unter den Tausenden täglichen Lesern von kreuz.net-Kommentaren der
eine oder andere ist, der auf meine gelegentlichen Kommentare achtet. Leider bin ich seit einem halben
Jahr von der innerkirchlichen Situation so erschüttert und noch nicht zu einem definitiven Schluss darüber
gekommen, dass ich fürchten muss, durch manche Beiträge Ärgernis gegeben zu haben. Dies betrifft vor
allem das Verhältnis zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche. Keiner, der sich in
diesen Stoff vertieft hat, wird ernstlich behaupten, dass das Schisma zwischen Ost und West ein einfaches
Thema ist und dass es klar auf der Hand liegt, auf welcher Seite in diesem Streit das Recht ist. Gestern
habe ich ein Buch von Abbé Guettée über die Geschichte des Papsttums, besonders im Hinblick auf seine
Beziehung zum christlichen Osten, verlinkt. Heute möchte ich dem einen Artikel aus römisch-katholischer
Sicht entgegensetzen, der zeigt, dass die römische Position –-die Autorität des Papsttums in der Kirche
Christi-- in diesem Konflikt gute Gründe für sich hat: The East-West Schism …ootofjesse2.wordpress.com/…the-east-west-schism/
Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als andere Menschen zum Irrglauben oder Unglauben zu verführen. Leider
ist das Bewusstsein hierfür heutzutage fast verlorengegangen.
@Ratzenburgis. Ich habe bei der Reaktion die Löschung Ihres Accounts beantragt wegen dieses gotteslästerlichen
Beitrags von Ihnen: #39 Ratzenburgis Montag, 4. Juli 2011 16:35:20
Ein lehrreiches Buch (im Internet leider nur auf Englisch) ist das Werk des französischen Kirchenhistorikers
Abbé Wladimir Guettée, geboren René François Guettée (1816-1892). The Papacy: Its Historic Origin
and Primitive Relations with the Eastern Churches. Link: www.pravoslavieto.com/…acy_abatt_guette.htm
(html) oder books.google.com/…bout/The_papacy.html?id=VcEOAAAAYAA… (pdf) Besonders empfehlenswert
für Traditionalisten (Piusbruderschaft, Sedisvakantisten). Abbé Guettée war katholischer Priester in
Frankreich, der sich zur orthodoxen Kirche bekehrte.
Ein Kanon im Kirchenrecht sollte sich finden lassen, wenn Sie da nachsuchen. Leider wird Ihnen kaum Erfolg
beschieden sein. Aber der von Ihnen ins Auge gefasste Weg ist der richtige. Wenn viele Gläubige sich
über die Häresien ihrer Hirten beschweren und das gebührend an die Öffentlichkeit bringen, kann das
auf die Dauer nicht verschwiegen werden und muss Rom irgendwann reagieren. Im Falle der Häresien von
Kardinal Husar, die er in seinem Interviewbuch über das nachkonfessionelle Christentum publiziert hat,
haben keine Eingaben und keine noch so vielen Briefe an Benedikt XVI. persönlich sogar von Mitbischöfen
genützt. Aus Rom nur eisiges Schweigen und die Bischofskollegen von Husar haben ihn in seinen Häresien
unterstützt. uogcc.org.ua/en/actual/article/?article=90 Ebenso die bekannte Häresie von Erzbischof Zollitsch
an Karsamstag 2009. Rom wurde unterrichtet, alle deutschen Bischöfe wurden angeschrieben. Nichts. Bester
Tuttisanti: diese sich römisch-kathollisch nennende Hierarchie ist häretisch und apostatisch von unten
bis ganz oben. Siehe die große Apostasie im Thessalonicherbrief.
1. Wenn die Neue Messe gültig ist (wahrscheinlich ist sie ungültig, zumindest aber ist sie zweifelhaft),
dann begehen die Gläubigen und die Hierarchie seit Jahrzehnten Sakrilegien 2. Wenn die Neue Messe ungültig
ist, dann sind Gläubige und Hierarchie Götzendiener, denn sie beten Brot und Wein an anstelle des verklärten
Leibes und Blutes des Gottmenschen. Das ist das Werk der „Liturgiereform“, um die Kirche an die Welt anzupassen.
Der Teufel hat „gute“ Arbeit geleistet in den letzten Jahrzehnten. Bravo, Herr Bischof.
Lehrreich. Es ist bezeichnend für das neue Rom, dass es ihm nicht mehr um die Wahrheit geht. Es betreibt
Einheit unter Ausschluss der Wahrheit. Damit liegt Rom in der Linie der politischen und ideologischen
One-World-Strömung. Es ehrt die Piusbruderschaft, dass sie eine rechtliche Einigung ohne lehrmäßige
Einigung ablehnt. Das heutige Rom will äußere Einheit der Konfessionen und Religionen, für diesseitige
Sekundärgüter (Frieden, Bewahrung der Schöpfung u. dgl.) unter Absehung von der Wahrheit und dem ewigen
Heil, und in dieser Diesseitsreligion will es die Führung! Perfektes äußeres Bild dafür ist Assisi
1986. Unterwegs zur Diktatur des Antichrist.
Schisma. Die konfessions- und religionsökumenistische Novus-Ordo-Kirche ist ja schon im Schisma, nämlich
mit der römisch-katholischen Kirche bis 1965. In Deutschland wird es imho auf absehbare Zeit keine sichtbare
Spaltung geben. Niemand hätte ein echtes Interesse daran, weder der Papst noch die Bischöfe noch die
antirömischen Progressisten. Das unheilige Treiben wird möglichst lang so weitergehen und womöglich
noch übler werden.
Die katholische Kirche bekommt die Quittung für das „Aggiornamento“ im und nach dem 2. Vatikanischen
Konzil, durch welches die liberalen, freimaurerischen Ideale in die Kirche übernommen wurden, wie Abschaffung
des Katholizismus als Staatsreligion, Religionsfreiheit, und „Aussöhnung“ mit der Demokratie mit der
Konsequenz der demokratischen Einführung von Gesetzen gegen das Naturrecht, wie Abtreibungsmord, Ehescheidung,
Homoperversion u. dgl. m. Die römisch-katholische Kirche, vor allem ihre modernistische Hierarchie seit
Johannes XXIII., hat eine furchtbare Verantwortung für die Apostasie der katholischen Bevölkerung vom
Glauben, für den moralischen Niedergang der westlichen Gesellschaften und für den zunehmend antichristlichen
Charakter unseres Gesellschaftssystems auf sich geladen! Warum werden die katholischen Politiker, die
für dieses Homoperversionsgesetz stimmten, nicht exkommunziert, z.B.? Die römische Kirche wird für
ihren seit Jahrzehnten gehenden Verrat an Christus noch schwer büßen.
Mag. catholicus, vielleicht trifft Ihre Einschätzung der Lage ja zu für die ersten Jahrzehnte nach Papst
Pius XII. Aber meinen Sie nicht, dass der Oktober 1986 einen bis dahin nie da gewesenen Einschnitt in
die Papst- und Kirchengeschichte bedeutet? Der Papst (nehmen wir an, er war es noch) versammelt die Führer
oder führende Repräsentanten der nichtchristlichen, ja antichristlichen Religionen und fordert sie auf,
in den Kirchen, die dem Kult des einen wahren Gottes geweiht sind, zu ihren jeweiligen Göttern bzw. Götzen
(= Dämonen) zu beten für ein sekundäres Gut, den irdischen Frieden. Dies war ein schlagender Akt der
Apostasie, des Verstoßes gegen das erste und wichtigste Gebot Gottes! Ein Christ muss nicht nur Christus
bekennen, er muss sich von allen anderen Göttern lossagen. Einerseits Christus bekennen und zu Christus
beten, zugleich aber die falschen Götter respektieren, ja ehren (Benedikt äußert in seinem letzten
Interviewbuch „Ehrfurcht“ (sic!) vor der „großen“ Religion des Islam) –-- das ist Apostasie. Das ist
es ja, was Gott an den israelitischen Königen hasste und bestrafte, wenn sie, neben seiner Verehrung,
den Kult der kanaanitischen Götzen auch nur duldeten! Magister catholicus, wachen Sie auf: wir leben
in der großen Apostasie, die von Paulus und vom Herrn selbst prophezeit wurde. Es gibt die wahre Kirche
noch und es wird sie immer geben. Aber sie wird immer mehr eine Katakombenkirche sein. Und die offizielle
Kirche wird immer mehr verfaulen. Exodus from Babylon uogcc.org.ua/en/actual/article/?article=4759
Die Krise der Kirche ist eine Krise des Glaubens an Jesus Christus. Die Kirche heute ist größtenteils
in der Lage jenes Apostels, der schwor und fluchte: Wahrhaftig, ich kenne diesen Menschen nicht! Wer wirklich
glaubt, dass Jesus Christus unser Herr, Gott und Erlöser ist, der fordert nicht Andersgläubige auf,
zu ihren Götzen zu beten, um Frieden auf Erden zu erlangen.
Ein materialistische, götzendienerisches Volk ist nicht imstande, die Unterschiede zwischen dem alten
(wahren) Messopfer und der „neuen Messe“ geistig, also theologisch, zu beurteilen. Das einzige, wozu sich
die Leute meisten noch aufschwingen können, ist die Ästhetik. Es geht aber bei der hl. Messe nicht –-in
erster Linie-- um Ästhetik, sondern um Anbetung (Opfer) in Geist und Wahrheit.
Eigentlich ist das gar nicht widersprüchlich, sondern in der Ordnung der Dinge in diesem Tal der Tränen.
Die Schlechten bekämpfen das Gute, und die Übeltäter verfolgen die Gerechten. Das gilt auch in der
Kirche.
Beste Vorredner, im Grundsatz habt ihr ja recht. Aber wie soll denn die römische Kirche in ihrem heutigen
Zustand mit diesen Hirten und ihren Irrlehren (nochmal Beispiel Dr. Zollitsch) für einen ehrlichen Evangelikalen
als wahre Kirche Christi zu erkennen sein?
Der Novus Ordo Missae wird nicht missbraucht, er ist in sich ein Missbrauch der wahren Messe. Er ist eine
protestantisierende Mahlfeier, in deren Mitte eine große Lüge steht –- eine Verfälschung der Wandlungsworte
Jesu („…der für euch und für viele vergossen wird“: dass sowieso alle gerettet werden („für alle“).
Diese Lüge wagt man Gott, der die Wahrheit selber ist, darzubringen! 2. Thess 2,10: „Er (der Gesetzwidrige)
wird alle, die verlorengehen, betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie
sich der Liebe zur W a h r h e i t verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten.“ Leute,
machen wir uns nichts vor! Die ewige Rettung ist eine ernste Angelegenheit. Wir leben in einer apokalyptischen
Zeit. Um uns ist Lug und Trug, auch in der Kirche. Mit diesen Assisi-Päpsten und -Bischöfen, die keinen
Unterschied mehr anerkennen zwischen dem Glauben an Jesus Christus, unseren Herrn, wahren Gott und Erlöser,
und dem Kult für fremde Götzen (= Dämonen), gibt es keine Rettung. Es ist Zeit, sich klar oder oder
WEnn und Aber für Jesus Christus zu entscheiden
Jeder evangelikale Christ, der glaubt, dass er ein Sünder ist und dass Jesus zur Sühne für diese seine
Sünden am Kreuz gestorben ist, und der Jesus Christus als seinen einzigen Herrn in sein Leben aufnimmt
(eine Grundwahrheit, ohne die niemand gerettet werden kann, die aber von Dr. Robert Zollitsch an Karsamstag
2009 geleugnet wurde), hat größere Chancen, gerettet zu werden, als die römischen Katholiken mit ihren
blinden Blindenführern.
Hauptverantwortlich für das Desaster ist die katholische Kirche. Sie hat von Christus und den Aposteln
die Wahrheit empfangen, aber sie verbirgt die Wahrheit, oder verkündet sie nur verzerrt und entstellt,
insbesondre die Wahrheit über Ehe und Familie. Wären die Katholiken noch echte Christen und würden
sie dazu vom Klerus angehalten –-das zu tun ist ja seine Aufgabe--, so hätten sie kinderreiche Familien
und wäre unser Volk nicht vom Aussterben bedroht. Für dieses fast totale Versagen wird die Kirche einmal
schwer büßen.
Benedikt XVI. gibt den Rat, nach Medjugorje zu gehen: This info has been given yesterday by a french guide
to a group of french pilgrims in Medjugorje : In Croatia, someone asked Benedict XVI if he would go to
Medjugorje as he was not far away from Bosnia. The Pope answered : „No, but I hope that you will go !“
:wink: www.medjugorjelive.org/forum/viewtopic.php?f=1&t=24655&si… Die Medjugorje-Freunde freuen sich.
Sycamore, verkennen Sie nicht, dass die derzeitige Situation von den letzten Petrussen (Petri) selbst
herbeigeführt ist? Ihre Definition der Kirche trifft nur zum Teil zu. Schließlich hört die Kirche nicht
auf, Kirche zu sein, wenn ein Papst stirbt, zum Beispiel. Kirche ist da, wo Gläubige mit einem Bischof
und der Eucharistie sind.
Die deutschen „Bischöfe“ sind, wie obige Meldung bestätigt, Verräter: sie haben ihren Amtseid verraten
und verraten ihn weiter täglich: www.vatican.va/…fessio-fidei_ge.html Sie sind keine Hirten, sondern
bezahlte Mietlinge und Wölfe im Schafspelz zugleich! Recht hatte Patriarch Elias, sie tutti quanti für
exkommuniziert zu erklären! rittertum.wordpress.com/…zierung-der-bischofe/
Das Problem ist: das Gebet liegt ganz auf der Linie von „Nostra aetate“ und Johannes Paul II. Was hier
„weht“, ist der Geist des Antichrist, der von Johannes Paul II. in Assisi 1986 in die Kirche eingelassen
wurde.
Die Exkommunikation vom 1. Mai 2011. Das Video ist auf youtube und auf gloria.tv gelöscht worden und
nur noch auf der Website der Ukrainischen rechtgläubigen Griechisch-Katholischen Kirche zu sehen. Anathematisierung
und Exkommunikation von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. am 1. Mai 2011 rittertum.wordpress.com/…-ii-und-benedikt-xvi/
auctor und Gotthard, die Männer sind gültig geweiht, da macht euch mal keine unnötige Sorgen. Und was
an ihm bewundernswert ist? Kennt Ihr die Geschichte Des Kaisers neue Kleider? Nun, wer verdient mehr Bewunderung?
Die Feigen, die des Kaisers „neue Kleider“ bewunderten (die neurömisch-panökumenistische Theologie),
oder das Kind, das sagte: Der Kaiser hat gar keine Kleider an? Man kann es auch umgekehrt sehen: Die Kleider,
die äußeren Attribute sind noch da – aber es ist (fast) nichts mehr drin. Aus der sichtbaren Kirche
Christi ist eine leere Hülle, ein tönerner Koloss geworden, eine weitere von zahllosen protestantischen
Denominationen. Was für eine Anmaßung der abtrünnigen Hierarchie, von einer Milliarde Katholiken zu
verlangen, sie sollen ihren Geist verkrümmen und ihre Seele verbiegen, um das Gegenteil dessen, was von
den Aposteln, Kirchenvätern, Konzilien, großen Theologen und Päpsten der Vergangenheit bis vor 50 Jahren
in echter Kontinuität als katholisch gelehrt wurde, in einer „Hermeneutik der Kontinuität“ als „zeitgemäße“
Auslegung und Form der Wahrheit anzunehmen. Ich frage Euch: Lest mal das 18. Kapitel des 1. Buchs der
Könige. Könnt Ihr damit was anfangen? Was empfindet Ihr gegenüber dem Propheten Elias? Wie verhalten
sich mit ihm verglichen die „Päpste“ des letzten halben Jahrhunders?
Das Byzantinisch-Katholische Patriarchat ist, so meine ich auf deren Internetpräsenz irgendwo gelesen
zu haben, als eine Art Personal-Patriarchat gegründet, also ohne festes Territorium, wenn es auch auf
dem Territorium der Ukrainisch Griechisch-Katholischen Kirche basiert, deren Bischöfe wegen Häresie
gleichfalls exkommuniziert sind. Das Patriarchat sagt ausdrücklich, dass es sich als Provisorium versteht,
bis wieder ein rechtmäßiger Papst da ist. Der Name Byzantinisch-Katholisches Patriarchat steht ein bisschen
in Konflikt mit dessen Absicht, alle katholischen Gläubigen zu sammeln, unabhängig von Ritus und Tradition,
die wünschen, den wahren katholischen Glauben unversehrt zu bewahren und den modernen Häresien abzuschwören.
Wenn sich dem Patriarchat genügend Gläubige des lateinischen Ritus anschlössen (die zweifellos ihren
Ritus weiterhin ausüben würden), müsste das irgendwann auch in der Namensgebung zum Ausdruck kommen.
Ich bewundere jedenfalls den Mut und die Konsequenz von Patriarch Elias. Wir Deutschen sind leider zu
oft nur Leute des Denkens statt der Tat.
Fast alle Bischöfe der katholischen Kirche sind exkommuniziert. Es gibt fast keine Hierarchie mehr: Anathematisierung
und Exkommunizierung von 13 Generaloberen katholischer Orden, von Professoren des Bibelinstituts in Rom,
von 4.872 Bischöfen der katholischen Kirche, darunter Erzbischof Dr. Robert Zollitsch und die meisten
Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz (mit Videos) rittertum.wordpress.com/…zierung-der-bischofe/
Es liegt schon anderthalb Jahre zurück, sollte aber mehr bekannt werden: Anathema und Exkommunikation
aller Kardinäle der katholischen Kirche rittertum.wordpress.com/…tion-aller-kardinale/
Liegt schon anderthalb Jahre zurück, sollte aber mehr bekannt werden: [link]Anathema und Exkommunikation
aller Kardinäle der katholischen Kirche[link]2Jahre[link]
Simplizissimus wenn das, was Sie sagen, die vox populi der römisch-katholischen Kirche ist, dann geben
Sie damit nur zu verstehen, dass diese heute größtenteils aus einer massa damnata besteht –-- woran
letzen Endes der apokalyptische Glaubensabfall der Hierarchie seit 50 Jahren schuld ist.
Der Vatikan sitzt in der Falle seiner Apostasie. Benedikt XVI. hat am 1. Mai 2011 durch die „Beatifizierung“
Johannes Pauls II. den Geist von Assisi zur Ehre der Altäre erhoben, der der Geist des Antichrist ist.
Damit hat er sich selbst aus der Kirche exkommuniziert. Alle Bischöfe, Priester und Gläubige, die sich
nicht vom antichristlichen Geist von Assisi lossagen, verfallen ebenfalls der Exkommunikation, dem Ausschluss
aus dem mystischen Leib Christi und wenn sie nicht bereuen, der ewigen Verdammnis ! Gott versteht keinen
Spaß, wenn es um das 1. Gebot geht. Jeder Christ, der die Bibel gelesen hat, weiß ganz genau, wie es
Israel erging, wenn seine Könige vom HERRN abfielen, und welches das ewige Los ist, das im letzten Buch
der Bibel, der Offenbarung des Johannes, den Götzendienern angedroht wird.
Mighty Counsellor, das Vaterland ist nicht identisch mit seiner Regierung. Das galt im Dritten Reich,
das gilt auch heute. In jedem Fall gebietet uns aber Paulus, für die Regierenden zu beten, auch wenn
es ganz verworfene Menschen sind. Die frühen Christen haben auch für Kaiser Diokletian und ihre anderen
Verfolger gebetet.
Nach der Theologie der östlichen Kirchenväter wird das endgültige Urteil über jeden Menschen erst
beim jüngsten Gericht fallen. Bis dahin sind die Seelen der Verstorbenen im Hades, der ein weites Spektrum
von paradieses- bis zu höllenähnlichen Zuständen aufweist – als Vorgeschmack auf den Endzustand nach
der Auferstehung der Toten. Von daher macht es Sinn, auch für Menschen zu beten, von denen zu befürchten
ist, dass sie im Stand der Todsünde verstorben sein könnten. Gleich wie das göttliche Urteil ausfällt,
erleichtert Gebet ihr jenseitiges Los.
Nach Gott und der Familie ist das Vaterland jenes Gut, demgegenüber wir –-zufolge dem hl. Kirchenlehrer
Thomas von Aquin-- am meisten die Tugend der pietas schulden.
Dumbledor, bin kein Liturgieexperte, weiß aber soviel, dass die Apostel die Liturgie feierten, und wenn
Sie die verschiedenen Riten, orthodox, altorientalisch, römisch…, zusammen betrachten, welche alle
auf die Apostel zurückgehen (Petrus, Jakobus, Markus …), dann stoßen Sie auf ein Grundgerüst, das
absolut apostolisch ist. Im Laufe der Jahrhunderte kamen dann patristische Zutaten, bis die Liturgie festgelegt
wurde, wie etwa die Chrysostomus-Liturgie, die auf der Liturgie des hl. Jakobus fusst, des Herrenbruders
und ersten Bischofs von Jerusalem.
Dumbledor, die christliche Religion hat ihren ganzen Existenzgrund in dem Glauben an die wahre Gottheit
und wahre Menschheit Jesu Christi. Jesus ist Gottmensch. Die berühmte Kirchenkrise und auch die Apostasie
von Assisi 1986 ff kommt nur daher, dass man nicht mehr glaubt, dass JESUS CHRISTUS -mit dem Vater und
dem Heiligen Geist- unser wahrer und einziger Gott ist. Statt zu IHM zu beten und IHN um Frieden zu bitten,
wurden die Heiden aufgefordert, zu ihren Götzen zu beten –-- weil sie angeblich denselben Gott hätten
wie die Christen. Die Katholiken, von ganz oben angefangen, glauben nicht mehr an Jesus Christus als den
EINZIGEN! Das ist die Apostasie.
Vogel, tatsächlich ist Glauben gefordert, aber kein vernunftloser, unvernünftiger, blinder Glaube. Es
ist nicht beweisbar wie ein mathematischer Beweis, aber es ist vernünftig, sich auf Jesus Christus zu
verlassen, seinen Worten zu glauben, und auch der Kirche (ekklesia), die er selbst gegründet hat. Ein
erster vernünftiger Schritt, um das zu erkennen, ist es, dass man sich von der Glaubwürdigkeit der Evangelienberichte
überzeugt und von der Glaubwürdigkeit der apostolischen Überlieferung. Es geht aber nichts ohne den
praktischen Schritt, den Glauben anzunehmen und aus diesem Glauben zu leben. Nur, wenn Du anfängst, so
zu leben, wie Jesus in der Bergpredigt verlangt, erkennst Du, dass es die Wahrheit ist. Hier ist eine
Linkliste mit apologetischer Literatur, darunter auch deutschsprachige Titel. rittertum.wordpress.com/linksammlung/
Besonders die Links unter „Jesus Christus“ würde ich empfehlen.
Nachdenklicher, eben nicht egal, weil nicht alles gleich wahr sein kann, sondern es Wahrheit und Irrtum
gibt. Der Mensch ist verpflichtet, die Wahrheit zu suchen. Prüfen Sie die Beweise für die Glaubwürdigkeit
der christlichen Offenbarung: die messianischen Prophezeiungen des Alten Testaments, die Wunder Jesu,
usw. und für die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche. Vergleichen Sie das mit den anderen Religionen,
dann werden Sie schwerlich noch sagen können, dass alles gleich ist.
Mighty Counsellor, diese Frage stellt sich doch nicht nur im Hinblick auf die Veränderung der römisch-katholischen
Kirche der letzten Jahrzehnte. Gott hat auch das Schisma 1054 zugelassen. Gott hat zugelassen, dass die
antichristliche Religion des Islams entstand mit über die Jahrhunderte hinweg Milliarden von Anhängern.
Ich glaube, dass jeder einzelne Mensch von Gott gerecht danach gerichtet wird, inwieweit er aufrichtig
nach der Wahrheit gestrebt hat und der erkannten Wahrheit in seinem Leben praktisch gefolgt ist.
Diakonus und Gesinnungsfreunde. Natürlich ist Rettung nur in Jesus Christus. Mit Recht weisen Sie darauf
hin. Er ist ja unser Herr, wahrer Gott und einziger Retter. Das ist ja aber der Hauptinhalt der schriftlich
und mündlich überlieferten Tradition. Tradition nicht im Sinne von Magna cappa und Spitzenröckchen
und lateinischer Sprache, sondern des Apostelwortes: „Kämpft für den überlieferten (= tradierten) Glauben,
der den Heiligen ein für allemal anvertraut ist“ (Judas 3) Der gegenwärtige ökumenistische Glaube,
die verwässerte Sittenlehre, die abgeänderten ungültigen oder doch zweifelhaften Sakramente –-- das
alles i s t nicht der überlieferte Glaube der Kirche! Was bis 1962 die römisch-katholische Kirche war,
hat sich gespalten in eine neurömische ökumenistische Großsekte und einen winzigen Rest von römisch-katholischer
Kirche im überlieferten Sinn.
Das Problem ist nicht die Muttersprache. Das Dilemma ist der falsche (unkatholische) Glaube und die falsche
(unkatholische) Liturgie. Ohne Rückkehr zur wahren katholischen Glaubens- und Sittenlehre keine Lösung
der Krise. Die Hierarchie muss den Irrtümern des 2. Vatikanischen Konzils abschwören, die falsche „Reform“
der Liturgie und der Sakramente annullieren und die wahren Sakramente wiederherstellen, die häretischen
Theologen an Fakultäten und Priesterseminaren, die sich nicht bekehren wollen, amtsentheben, etc etc.
Ein Großteil dessen, was heute als römisch-katholisch firmiert, ist ebenfalls verschlampt. Die Piusbrüder
gehören zu den wenigen Katholiken, die man noch ernst nehmen kann und die diesen Namen zu recht tragen.
Eine Zusammenstellung von Artikeln: Irrtümer und Häresien von Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul
I., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. rittertum.wordpress.com/…n-johannes-xxiii-etc/