Pater Michael
Erstellt: 01:00:27 | Dienstag, 7. Februar 2006
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8 Lesermeinungen
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Etwas viel mediale Erschütterung
#61   Pater Michael   21:28:09 | Montag, 26. Januar 2009
Etwas viel mediale Erschütterung
Bischof Williamson hätte ganz einfach nicht zu diesem Thema Stellung nehmen sollen. Als Bischof hat er sich m.E. nicht zu dem Problem zu äußern, ob die Nazis mit Gas oder anderweitig und wieviele Nichtnazis in Konzentationslagern umbrachten. Das kann er höchstens privat meinen. Dann hätte eine deutsche Zeitung, es war wohl sogar „Die Welt“ (?), auch nicht den Titel schreiben können: „Papst rehabilitiert Holocaustleugner, was selbstverständlich auch nicht gerade korrekt war.
Dass die Israelis mit Gaza in der Tat Verdacht als Kriegsverbrecher erregten, ist ein anderes Thema. Die Hamas sind andrerseits gewiß auch keine Heiligen. Im Übrigen greift hier „Antisemitismus“ als Terminus überhaupt nicht, den die Palästinenser sind mindestens genauso Semiten wie die Juden, vielleicht heute sogar mehr als die meisten Israelis. Nicht mitzuhassen, mitzulieben sind wir da. Blut zeugt Blut. „Herr, mache uns zu Werkzeugen Deines Friedens … als Deine Werkzeuge der Kraft des Guten, Gottes!
Redaktion benachrichtigen „Der Zölibat wird noch lange bleiben“
#6   Pater Michael   08:48:05 | Mittwoch, 30. April 2008
Zollitzsch – Zölibat – Motu proprio
Zu Mons. Zollitzsch mal lieber sein Konradsblatt lesen. Der Bischof von Freiburg braucht sich hinter seinem Diözesanblatt und überhaupt nicht zu verstecken.
Für Ordenspriester ist zölibatäres Leben keine Frage, muß es aber nicht für Weltpriester. In Deutschland haben Katholiken schon vor V2 anders gedacht als Bischöfe aus Asien und Afrika, sagen wir aufgrund unserer Geschichte und Grammatik ruhig differenzierter.
Das Motu proprio zur alten Messe ist für Papst Benedikt
mit Sicherheit mehr als nur ein Lockvogelangebot.
Redaktion benachrichtigen „Ich blicke pausenlos auf den Rücken“
#6   Pater Michael   14:04:23 | Mittwoch, 26. März 2008
Blicke auf den Rücken
Das liest sich fast so wie die Beschreibung von Nonni, als er zum ersten Mal einen kath. Gottesdienst erlebt. Kennt jemand der geschätzten Leser das respektive Nonnibuch (Titel?) oder kann sie uns gar zitieren? Ich würde diese Stelle zu gerne mal wieder lesen.
Redaktion benachrichtigen Mann und Mann gibt keine Ehe + …
#17   Pater Michael   22:03:18 | Samstag, 12. Januar 2008
Mann und Mann gibt keine Ehe
2 Männer können aber heiraten, ebenso 2 Frauen – seit 2001 z.B. in Deutschland, wie in Dänemark, Schweden, Norwegen, den Niederlanden und Frankreich schon länger. Heiraten? Ja, denn „heiraten“ kommt von „Hausrat“, heisst „einen gemeinsamen Haushalt führen“. Die bedarf keiner geschlechtlichen Polarität.
Natürlich geht es hier nicht um Ehen zum Zweck der Kinderzeugung. Registrierte Lebenspartnerschaften
sind ein Akt von Vernunft und Sieg von Liebe über Sexualität, eine Rechtsform jenseits kirchlich legitimierten Geschlechtslebens und staatlich geförderter Fortpflanzung.
Redaktion benachrichtigen Mutter Teresa mußte exorziert werden
#52   Pater Michael   13:39:53 | Mittwoch, 9. Januar 2008
Mutter Theresa / Exorzismus
Amorth ist Pauliner, nicht Pallottiner!
Redaktion benachrichtigen Voller Fehler?
#6   Pater Michael   12:49:59 | Samstag, 19. Mai 2007
Kardinal Bertone
Kardinal Bertone wurde vor 2 Jahren mir gegenüber als „dümmlicher Betonkopf und Kirchenkarrierestreber“ bezeichnet, von einem bekannten Ordenspriester in Rom, Autor zahlreicher Bücher, der allerdings im dortigen Generalat seit Jahren unter Schreib- und Redeverbot zu reiner Forschungstätigkeit verdonnert ist. Es versteht sich von selbst, dass ich damit nichts gegen seine Eminenz gesagt haben will, noch den von mir wiederholt besuchten Buchautor nennen darf. Ich kann mir aber sehr gut das hier geschilderte Fatimaproblem vorstellen.
Redaktion benachrichtigen Ein falscher Prophet
#5   Pater Michael   19:06:52 | Sonntag, 10. September 2006
Heinrich Heine als Herz-Jesu-Verehrer
Heinrich Heine liess sich mit 28 J. taufen, „um in die europäische Kultur einzutreten“, fand 25 J. später „den persönlichen Gott“, dem er bis zum Tod (6 J. später) treu blieb. Im Zyklus „Die Nordsee“ schrieb er sein
Herz-Jesu-Gedicht – meine Antwort auf den m.E. unchristlichen Artikel „Der falsche Prophet“:
Hoch am Himmel stand die Sonne, von weissen Wolken umwogt. Das Meer war still, und sinnend lag ich am Steuer des Schiffes – und schaute Christus, den Heiland der Welt. Im wallend weissen Gewande wandelt’ er riesengross ueber Land und Meer. Es ragte sein Haupt in den Himmel, die Hände streckte er segnend ueber Land und Meer. Und als ein Herz in der Brust trug er die Sonne, die rote, flammende Sonne. Und das rote, flammende Sonnenherz goss seine Gnadenstrahlen und sein holdes, liebseliges Licht erleuchtend und wärmend ueber Land und Meer. Glockenklänge zogen feierlich … das gleitende Schiff … ans grüne Ufer, wo Menschen wohnten … O Friedenswunder! Wie still die Stadt! Es ruhte das dumpfe Geräusch der schwatzenden, schwülen Gewerbe. Und durch die reinen, hallenden Strassen wandelten Menschen, weissgekleidete, palmzweigtragende. Und wo zwei sich begegneten, sah’n sie sich an verständnissinnig … in Liebe und süsser Entsagung, küssten sie sich auf die Stirne und schauten hinauf nach des Heilands Sonnenherz, das freudig versöhnend sein rotes But hinabstrahlte. Und dreimalselig sprachen sie Gelobt sei Jesus Christ! Pater Hubertus Michael, Abu Sina
Redaktion benachrichtigen Der säkulare Antisemitismus war die Ursache der Nazi-Schlächtereien
#13   Pater Michael   22:08:11 | Sonntag, 25. Juni 2006
Kirchlicher Antisemitismus
„Mit der Blütezeit der Kreuzestheologie und <Passionsfrömmigkeit der katholischen Kirche im 17./18. <Jahrhundert verschwand die Gottesmörderlehre <vollständig aus der aktuellen katholischen Theologie“,
heißt es im kreuz.net-Artikel unter „Säkulärer Antisemitismus als Ursache der Nazischlächtereien“.
Ich zitiere aus Fichte, Philosophie der Maurerei, Anmerkung 104, den Dominikanerpater Ludwig Greinemann, der demnach 1778 in Aachen predigte: „Die Juden, die den Heiland kreuzigten, waren Freimaurer, Pilatus und Herodes die Vorsteher einer Loge. Judas hatte sich, bevor er Jesus verriet, in einer Loge zum Maurer machen lassen.“ Kommentar überflüssig.
Pater Michael
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