Dienstag, 7. Februar 2006 01:00
Lesername: Pater Michael
Beiträge: 7
Mittwoch, 30. April 2008 08:48
Pater Michael: Zollitzsch – Zölibat – Motu proprio
Zu Mons. Zollitzsch mal lieber sein Konradsblatt lesen. Der Bischof von Freiburg braucht sich hinter seinem Diözesanblatt und überhaupt nicht zu verstecken.
Für Ordenspriester ist zölibatäres Leben keine Frage, muß es aber nicht für Weltpriester. In Deutschland haben Katholiken schon vor V2 anders gedacht als Bischöfe aus Asien und Afrika, sagen wir aufgrund unserer Geschichte und Grammatik ruhig differenzierter.
Das Motu proprio zur alten Messe ist für Papst Benedikt
mit Sicherheit mehr als nur ein Lockvogelangebot.
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Mittwoch, 26. März 2008 14:04
Pater Michael: Blicke auf den Rücken
Das liest sich fast so wie die Beschreibung von Nonni, als er zum ersten Mal einen kath. Gottesdienst erlebt. Kennt jemand der geschätzten Leser das respektive Nonnibuch (Titel?) oder kann sie uns gar zitieren? Ich würde diese Stelle zu gerne mal wieder lesen. [mehr…]
Samstag, 12. Januar 2008 22:03
Pater Michael: Mann und Mann gibt keine Ehe
2 Männer können aber heiraten, ebenso 2 Frauen – seit 2001 z.B. in Deutschland, wie in Dänemark, Schweden, Norwegen, den Niederlanden und Frankreich schon länger. Heiraten? Ja, denn „heiraten“ kommt von „Hausrat“, heisst „einen gemeinsamen Haushalt führen“. Die bedarf keiner geschlechtlichen Polarität.
Natürlich geht es hier nicht um Ehen zum Zweck der Kinderzeugung. Registrierte Lebenspartnerschaften
sind ein Akt von Vernunft und Sieg von Liebe über Sexualität, eine Rechtsform jenseits kirchlich legitimierten Geschlechtslebens und staatlich geförderter Fortpflanzung.
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Mittwoch, 9. Januar 2008 13:39
Pater Michael: Mutter Theresa / Exorzismus
Amorth ist Pauliner, nicht Pallottiner! [mehr…]
Samstag, 19. Mai 2007 12:49
Pater Michael: Kardinal Bertone
Kardinal Bertone wurde vor 2 Jahren mir gegenüber als „dümmlicher Betonkopf und Kirchenkarrierestreber“ bezeichnet, von einem bekannten Ordenspriester in Rom, Autor zahlreicher Bücher, der allerdings im dortigen Generalat seit Jahren unter Schreib- und Redeverbot zu reiner Forschungstätigkeit verdonnert ist. Es versteht sich von selbst, dass ich damit nichts gegen seine Eminenz gesagt haben will, noch den von mir wiederholt besuchten Buchautor nennen darf. Ich kann mir aber sehr gut das hier geschilderte Fatimaproblem vorstellen. [mehr…]
Sonntag, 10. September 2006 19:06
Pater Michael: Heinrich Heine als Herz-Jesu-Verehrer
Heinrich Heine liess sich mit 28 J. taufen, „um in die europäische Kultur einzutreten“, fand 25 J. später „den persönlichen Gott“, dem er bis zum Tod (6 J. später) treu blieb. Im Zyklus „Die Nordsee“ schrieb er sein
Herz-Jesu-Gedicht – meine Antwort auf den m.E. unchristlichen Artikel „Der falsche Prophet“:
Hoch am Himmel stand die Sonne, von weissen Wolken umwogt. Das Meer war still, und sinnend lag ich am Steuer des Schiffes – und schaute Christus, den Heiland der Welt. Im wallend weissen Gewande wandelt’ er riesengross ueber Land und Meer. Es ragte sein Haupt in den Himmel, die Hände streckte er segnend ueber Land und Meer. Und als ein Herz in der Brust trug er die Sonne, die rote, flammende Sonne. Und das rote, flammende Sonnenherz goss seine Gnadenstrahlen und sein holdes, liebseliges Licht erleuchtend und wärmend ueber Land und Meer. Glockenklänge zogen feierlich … das gleitende Schiff … ans grüne Ufer, wo Menschen wohnten … O Friedenswunder! Wie still die Stadt! Es ruhte das dumpfe Geräusch der schwatzenden, schwülen Gewerbe. Und durch die reinen, hallenden Strassen wandelten Menschen, weissgekleidete, palmzweigtragende. Und wo zwei sich begegneten, sah’n sie sich an verständnissinnig … in Liebe und süsser Entsagung, küssten sie sich auf die Stirne und schauten hinauf nach des Heilands Sonnenherz, das freudig versöhnend sein rotes But hinabstrahlte. Und dreimalselig sprachen sie Gelobt sei Jesus Christ! Pater Hubertus Michael, Abu Sina
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Sonntag, 25. Juni 2006 22:08
Pater Michael: Kirchlicher Antisemitismus
„Mit der Blütezeit der Kreuzestheologie und <Passionsfrömmigkeit der katholischen Kirche im 17./18. <Jahrhundert verschwand die Gottesmörderlehre <vollständig aus der aktuellen katholischen Theologie“,
heißt es im kreuz.net-Artikel unter „Säkulärer Antisemitismus als Ursache der Nazischlächtereien“.
Ich zitiere aus Fichte, Philosophie der Maurerei, Anmerkung 104, den Dominikanerpater Ludwig Greinemann, der demnach 1778 in Aachen predigte: „Die Juden, die den Heiland kreuzigten, waren Freimaurer, Pilatus und Herodes die Vorsteher einer Loge. Judas hatte sich, bevor er Jesus verriet, in einer Loge zum Maurer machen lassen.“ Kommentar überflüssig.
Pater Michael
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