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#5 duc in altum 19:27:11 | Montag, 15. November 2010
Wenn es geht, ohne Mitra … Seine indirekte Antwort: „Oft werde ich gefragt, ob ich wieder Priester werden
würde, wenn ich noch einmal auf die Welt käme. Ich antworte ganz ehrlich Ja, sofort – aber ich würde
bitten, lieber Gott, wenn es geht, ohne Mitra.“ In diesem Punkt steht ein Großteil seiner Diözesanen
hinter ihrem Erzbischof.
#1 duc in altum 20:42:17 | Mittwoch, 21. Oktober 2009
Hoffentlich ist bei den … 20 bis 30 Bischöfen kein Holocaustleugner, sonst geht der ganze Zirbes wieder
von vorne los. Hoffentlich benutzen alle Fckw-freie Kühlschränke, Energiesparbirnen und 3-Liter-Autos.
Damit dürften dann die Gründe für ein Empörungsorchester recht dürftig sein. Herzlichen Glückwunsch
unserem Hlg. Vater für diesen mutigen Schritt. Weitere werden folgen.
#11 duc in altum 12:21:29 | Freitag, 18. September 2009
Ist doch heute auch so … Die viel zu vielen Priester seien alle ungebildet und bettelarm gewesen. Das
ist doch heute auch so. Ach nee, die meisten haben ja einen dicken Audi vor der Tür.
@ Prada erdreisten, über diejenigen ereifern, die nichts als ihren Job machen. Das ist ja das Problem,
welches wir überall haben: Leute, die nichts weiter tun, als Ihren Job machen. Keine Visionen, kein Blick
nach rechts oder links, kein brennen für die Sachen, sondern einfach nur einen Job machen. Das reicht
nicht, schon gar nicht im Weinberg des Herrn.
Tja, da hat aber jemand die elementarsten … … Unterschiede zwischen Messe und Gottesdienst nicht verstanden.
Selbstverständlich ist es möglich, Gottesdienste in Mundart zu halten, dagegen hat sich Meisner auch
nie ausgesprochen. Er hat sich allerdings, und das ist meines Erachtens vollkommen korrekt, ua. dagegen
ausgesprochen, daß wesentliche Bestandteile der Messe, wie die Wandlung, in Mundart gehalten werden.
Nun handelt es sich bei den erwähnten Gottesdiensten zur Karnevalszeit in St. Peter aber tatsächlich
um Gottesdienste und definitiv nicht um Messen. Es wurde dort nie eine „Karnevalsmesse“ gefeiert. Insofern
war auch Oxenforts Kritik an Meisner ziemlich überzogen. Da St. Peter durch einen Brand vorläufig nicht
im Betrieb ist, wurde der Gottesdienst in diesem Jahr in St. Antonius gefeiert, und wird dies wohl auch
im nächsten Jahr. Darüberhinaus hat sich der Pfarrgemeinderat nicht mit dem Generalvikariat überworfen,
er ist nur in einer bestimmten Sache unterschiedlicher Meinung. Das weiss der Pfarrgemeinderat schon ganz
genau zu unterscheiden, denn beim Aufbau der St. Peterkirche arbeitet man sehr gut mit dem Generalvikariat
zusammen. Wer den Unterschied zwischen Messe und Gottesdienst noch immer nicht kennt, bitte nochmal Religion,
3. Schuljahr nachholen. Ein Insider (sic!)
#7 duc in altum 11:58:53 | Dienstag, 17. Juni 2008
Kein Wunder … Als während des WJT 2005 sehr aktiver Katholik (Laie!), ich war Ansprechpartner und Programmleiter
in einer großen Gemeinde im Erzbistum Köln, habe ich aus eigener Erfahrung mitbekommen, welchen Stellenwert
der Weltjugendtaqg bei dem eigenen hauptamtlichen Personal der Kirche von Köln hat: nämlich gar keinen.
Dort scheint nach wie vor die Meinung vorzuherrschen, alles was aus Rom oder Köln kommt, taugt ja nichts.
Noch heute wird man in diesen kreisen von Pastoralassistenten und Jugenreferenten schief angesehen, wenn
man das Wort Weltjugendtag in den Mund nimmt.
#13 duc in altum 12:49:08 | Dienstag, 15. Januar 2008
Spott und Hohn … als einer der Poster, die Lehmann mit Hohn begegnet sind, möchte ich nur mitteilen,
daß ich kein Traditionalist bin. Da meine Sorge um die Kirche als solche größer ist, als die Sorge
um einer ihrer Funktionäre nehme ich mir auch heraus, das zu artikulieren. Zur Not werde ich mich beim
lieben Gott schon selbst dafür verantworten.
#23 duc in altum 08:45:58 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Man kann es ja echt nicht … …glauben, daß es immer noch Menschen gibt, die sich nicht zu schade sind,
längst wiederlegte Weisheiten (Ohne Zölibat und mit Frauenpriestern gings der Kirche besser!) gebetsmühlenartig
zu wiederholen. Eigentlich kann es fast nur darum gehen, auch mal 5 Minuten Aufmerksamkeit in der Presse
zu erhaschen. Unsere evangelischen Schwestern und Brüder kriegen es ja ohne Zölibat und mit ordinierten
Frauen auch nicht hin. Aber wahrscheinlich liegt daß daran, daß die Protestanten ja auch keine richtige
Kirche sind.
#29 duc in altum 12:59:25 | Dienstag, 17. Juli 2007
Düsseldorf als Bischofsstadt Wäre ich 100% für. Eine Kathedrale hätten wir schon: www.sankt-peter-duesseldorf.de
(nur leider vor Kurzem beinahe abgebrannt) Bloss nicht ins Bistum Essen. Das wird eh bald wieder aufgelöst
und Genn geht als Erzbischof nach Köln. o^/
cum te hat schon genau gemerkt, was ich gemeint habe. St. Martin ist übrigens das Patronat des Domes
zu Mainz. Wenn es also einen Termin gibt, wann Benedkt XVI. wieder eine geheime alte Messe feiert, dann
wird es wohl zu der von cum te angegebenen Zeit sein. o^/
Daß der Hl. Vater am Festtag des kostbarsten Blutes eine Messe im alten Ritus gefeiert hat, würde mich
nicht wundern. Vielleicht versucht er auf diese Weise den Widerstand des Erzbischofs von Westminster zu
brechen, dessen Kathedrale ja dem most precious blood geweiht ist. Hoffentlich hats was genutzt. Wann
ist denn im alten Ritus das Fest des H. Martin von Tours?
Ein Argument, das … … meiner Meinung nach zu 100% für die Zelebrationsrichtung mit dem Volk spricht,
ist die Tatsache, daß man den meisten Zelebranten dann wenigstens nicht in Ihre dämlichen Visagen schauen
braucht. Papst Benedikt Xvi, drückt daß ähnlich, aber etwas feiner aus, wenn er sagt, daß er vor übertriebener
Selbstdarstellung warnt.
#5 duc in altum 13:20:41 | Donnerstag, 19. April 2007
Mal so mal so Zwischen diesen Zitaten zum Thema „2. Ehe“ liegen 22 Jahre. Der Versuch, den Papst hier
als Wendehals hinzustellen, muss als gescheitert gelten. Die Halbwertzeit von verkündeten Meinungen liegt
heute nur noch bei wenigen Tagen. Siehe Öttinger oder div. andere Politiker. Gerhard Schröder, dem Zwischenkanzler,
wird der Satz zugeschrieben: Dass man in einer Sache ohne wenn und aber für etwas sein kann, bedeutet
nicht, daß man in letzter Konsequenz nicht auch dagegen sein kann.
#79 duc in altum 01:32:44 | Samstag, 14. April 2007
Auch wenn ich kein großer Lateikönner bin … und auch noch nie eine Tridentinische Messe mitgefeiert
habe, würde ich im Falle von Kardinal Lehman doch eine Einführung des alten Ritusses, mit Rücken zum
Volk, begrüßen. Das hätte zwei Vorteile: erstens müsste ich mir nicht seine dämliche Visage anschauen
und zweitens müsste man ihm eh mal richtig in den Hintern treten. Man muss sich nur mal die Situation
vorstellen: 1. Der Papst sympathisiert klar mit der alten Messe, hat aber eine Freigabe gar nicht vor.
2. Einige Vatikanschranzen, genau die gleichen, die damals Lehmann zum Kardinal (nicht erhoben sondern)
gehieft haben, setzen das Gerücht in die Welt, der Papst wolle die Tridentinische Messe freigeben. 3.
Lehmann stellt sich feixend vor den Mainzer Dom und behauptet, „Naja, wir sind ja dagen und sind wohl
auch vom Papst gehört worden“. 4. Die Alte Messe kommt nicht. … Selbst wenn der heilige Vater niemals
nie nicht vorhatte die alte Messe freizugeben, bete ich täglich meine Novene zur Schmerzhaften Pfarrsekretärin,
daß er alles dransetzt, Lehmann auch in diesem Bereich zu desavouieren.
#47 duc in altum 16:58:29 | Montag, 18. Dezember 2006
Ich war am Samstag da, und muss sagen: ich war restlos begeistert. Eine unglaubliche Atmosphäre. Das
Allerheiligste ausgesetzt vor dem Schrein der hl. Drei Könige. Durch die wirklich fromme Atmosphäre
wurde ich animiert zum ersten mal nach ca. 20 Jahren zur hl. Beichte zu gehen, was ich nach einer Gewissenerforschung
dann auch bei einem der anwesenden prioester getan habe. Zum letzten Mal beichten war ich vor meiner Firmung.
Danach bin ich regelmäßig zu den Bussgottesdiensten gegangen, die ja angeblich auch „reichen“ sollen,
aber das Gefühl nach einer Beichte, noch dazu an diesem Ort, ist wirklich einmalig. Ich werde jetzt wieder
regelmäßig gehen. Nightfever ist eine absolut grandiose Aktion von großer Frömmigkeit und großer
Tiefe.
#1 duc in altum 09:28:33 | Dienstag, 28. November 2006
@ Erwartungen Die Schauspielerin die Maria dargestellt hat, ist unehelich schwanger. Hoffentlich kommt
sie nicht am 24.12. nieder. Das wäre dann wohl zu heavy. Nennt man sowas nicht auch method-acting, wenn
Schauspieler sich zu sehr mit ihrer Rolle identifizieren?
#5 duc in altum 15:21:35 | Dienstag, 14. November 2006
Mal was anderes Ich selbst verfüge über keine allzugroßen Latein-Kenntnisse da ich in der Schule nie
Latein hatte. Ich kann vielleicht so ein bisschen Kirchenlatein und bei „ pro multis“ hätte ich auch
gedacht, es heisst: „für viele“, während ich „für alle“ mit „pro omnibus“ oder so übersetzt hätte.
Kann jemand einen guten Lateinkurs, vornehmlich online oder auf CD empfehlen? Ich würde meine Lateinkenntnisse
gerne vertiefen. Danke!
#2 duc in altum 14:31:07 | Donnerstag, 9. November 2006
Wenn man … dieser Argumentation folgt, darf es auch nur noch eine Art und Weise des Kirchbaus geben,
nur noch ein Gebet, nur noch ein Kirchenlied. Also sowas Einfältiges! Da weiss man echt nicht, ob man
lachen oder weinen soll.
#7 duc in altum 12:11:11 | Dienstag, 7. November 2006
Geld sparen … Man könnte eine Unmenge Geld sparen, wenn man die ganzen kirchlichen Hochschulen dichtmachen,
die theologischen Fakultäten schliessen würde, die Theologen abschaffen würde usw, da es ja eigentlich
in der deutsch-katholischen Kirche nur noch drei Glaubensätze, drei Grundwahrheiten gibt, die man einfach
und griffig sind und die man zur Not über die Lesebriefspalte verbreiten kann: 1. Es gibt nur noch eine
Todsünde in der Kirche, ämlich wenn jemand „hinter das zweite Vatikanische Konzil“ zurück will. 2.
Wir sind sowieso schon erlöst. 3. Bevor man jemand anderen liebt, muß man erstmal sich selber lieben.
Das ist griffig, das ist pfiffig, das kommt gut an. Alles was davon abweicht, ist nicht mehr katholisch
und macht Angst.
#2 duc in altum 12:09:52 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Es ist ja immer wieder interessant, wie aufgeklärt, tolerant und offen viele Menschen sind. Nur weil
da jetzt jemand hinkommt, der möglicherweise Opus Dei nahesteht, muss sich ja alles verschlechtern. Irgendwelche
Vorurteile muss der Deutsche Michen ja haben, sonst ist er nicht glücklich. Wenn man, Gott sein Dank,
nicht mehr sagen kann, daß die Türken stinken und die Italiener Knoblauchfresser sind, muss halt jemand
anders herhalten. Der neue Mann hat wahrscheinlich noch keine Zeile geschrieben und schon wird er zerissen.
Vermutlich ist es sehr effektiv, wenn diese beiden, sicherlich hochbezahlten Posten miteinander verschmelzen.
Das zeigt auch, daß im BIstum Köln nicht nur bei den unteren Diensten der Pfarrsekretärinnen und Küster
gespart wird, sondern offensichtlich auch weiter oben, was ich sehr gut finde. Als Katholik identifiziere
ich mich mit meiner Kirche, auch dann, wenn die Bistumszeitung nach meinem Dafürhalten vielleicht ein
bisschen zu weit rechts oder links ist. Man kann durchaus von einem Erwachsenen auch mal annehmen, daß
er sich mit etwas befasst, daß nicht zu 100% seiner’eigenen Meinung entspricht. Aber „Mündigkeit“ scheint
bei vielen nur zu heissen, daß man erartet, daß einem alle anderen nach dem Mund reden.
#20 duc in altum 14:12:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Stimme der Vernunft stimme der vernunft: darf man malerfahren welche Früchte der WJT im ach so rechtgläubigen
Erzbistum Köln für die Jugendarbeit gebracht hat? Darauf habe ich geantwortet, daß es in unserer Gemeinde,
die im Erzbistum Köln liegt, durchaus zu positiven Effekten gekommen ist, die originär auf den WJT zurückzuführen
sind. Ob der WJT weiterhin Erfolg hat liegt nicht entweder am Bistum oder an der Gemeinde, sondern an
einem vernüftigen Zusammenspiel der beiden. Wir sind keine „entweder oder“ Kirche.
#7 duc in altum 10:58:08 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Stimme der Vernunft Ich kann nicht für die ganze Diözese sprechen, aber für unsere bis zum WJT relativ
tote Innenstadtgemeinde. Im Bereich Jugendliche und Junge Erwachsene tut sich eine ganze Menge. Neue Angebote
wurden entwickelt wie die „Praystation“ usw. und in Zukunft wird noch einiges passieren. Der PGR hat sich
erneuert, was sich auf das ganze Gemeindeleben sehr positiv ausgewirkt hat. Der Kirchenbesuch ist in den
letzten Monaten signifikant gestiegen und die Stimmung in der Gemeinde eine ganz andere. Ich denke, daß
das nicht nur bei uns so war, sondern in vielen Gemeinden, die verstanden haben, das Feld, daß durch
den WJT geflügt und gedüngt wurde, zu besäen und die Früchte wachsen zu lassen. Das funktioniert.
Man muss es nur wollen und Seelsorger haben, die eben das unterstützen. @ Protestant: Tolles Gedicht,
hört sich an, wie eine Büttenrede von Karl „zum Blauen Bock“ Lehmann.
#5 duc in altum 10:35:25 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Aber auch hauptamtliche… Seelsorger im Erzbistum Köln kreuzen bei der Erwähnung des Wortes „Weltjugendtag“
die Finger und hängen sich Knobluach um den Hals. Ich persönlich bin absolut der Meinung, das ein bisschen
mehr Frömmigkeit der Jugendarbeit sehr gut tut, und daß der Weltjugendtag unbedingt in den Gemeinden
weitergehen muss. Leider stößt man dabei bei vielen sog. Seelsorgern auf extrem taube Ohren. So als
ob grundsätzlich aus Köln oder Rom nichts positives für die Kirche kommen kann, versucht man, den WJT
totzuschweigen oder zu diskreditieren als bloßes Event oder als Wiederbelebung überholter Glaubensvorstellungen.
Da braucht man gar nicht bis nach Limburg zu fahren. Ein Düsseldorfer Jugendseelsorger antwortete mir
auf die Frage, inwiefern es angedacht sei, das einjährige WJT-Jubiläum auf Stadtebene zu begehen: Man
dürfe sich selbst und andere nicht überfordern. Das einzige, womit der einfache Katholik überfordert
ist, sind solche Seelsorger. Aber das wächst sich raus. In spätestens 20 bis 30 Jahren… *seufz*
#6 duc in altum 12:12:52 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Möglicherweise interessiert es aber doch … … den einen oder anderen Katholiken, der vor einigen Jahren
lesen musste, daß ein Priesterseminar eines als sehr konservativ (ich selbst würde sagen: erfrischend
konservativ) bekannten Bischofs als „Kloster der Sünde“, seine Priesterausbildung generell als Ansammlung
verkrachter Existenzen gebrandmarkt wurde und der an dieser Situation ziemlich litt. Es interessiert bestimmt
auch diejenigen, die es sich absolut nicht vorstellen konnten, daß gerade im Dunstkreis von Bischof Krenn
so etwas vorkommt und immer schon von einer Verschwörung gesprochen hat. Wenn ich mir angucke, welche
Intrigen, Hinterlistigkeiten und Lügen schon in einer normaler Pfarrei vorkommen, wundert es mich nicht,
wenn so etwas auf diözesaner Ebene umso medienträchtiger stattfinden kann. @ Protestant: Warum lässt
DU die Leute nicht selber entscheiden, was sie interessiert …
#3 duc in altum 15:12:30 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Vielleicht liegt es aber auch … am Ortsnamen. Wer fährt denn schon nach Schruns in den Urlaub?? „Na
wohin gehts dieses jahr?“ – „Nach Schruns!“ Da möchte ich nicht tot über den Zaun hängen, da können
Sie noch so viele Kreuze abhängen. Vielleicht meint der Touristikmensch ja auch, jetzt mit der Britisch
Airways gleichziehen zu müssen. Vielleicht sollten Sie sich als Ort umbenennen: Heiligenkirchen oder
Mariental. Ach ja, es bleibt spannend.
#7 duc in altum 12:07:08 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Matthias_DD Da möchte ich ausdrücklich zustimmen. Der Papst ist nicht nur Papst der Traditionalisten
sondern der Weltkirche und hier wurde einiges bewegt. Die Umstrukturierung der Kurie, die gerade bei jungen
Menschen durchbrechende Begeisterung für die Kirche, die mit Händen zu greifen ist und vieles mehr sind
ein absolut positives Zeichen, das Benedikt der XVI. die Kirche mit Bedacht in die Richtige Richtung lenkt
ohne dabei jemandem in der A… zu kriechen und sich anzubiedern. Ich bleibe dabei: Benedikt XVI. wird
noch so manchen positiv überraschen und sein bisheriges Pontifikat war eine Aneinanderreihung von Glanzpunkten.
#9 duc in altum 13:48:49 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Ich bin zwar kein Verfechter der alten Messe und habe auch noch nie einer beigewohnt. Generell meine ich
aber, daß eine zig 100jährige Praxis nicht so einfach abgeschafft und geächtet werden kann. Ich persönlich
stehe auf feierliche, authentische, musikalisch und textlich anspruchsvolle Messen. Diese können auch
gerne mal in Latein sein, was ich zwar eigentlich nicht kann, aber im großen und ganzen kann ich es verfolgen.
Ich würde mit großem Interesse die alte Messe Besuchen. In unserer wunderbaren Kirche St. Peter …ankt-peter-duesseldorf.de/
in Düsseldorf haben wir einen alten Hochaltar, die Kirche würde sich wunderbar dafür eignen. Ich fände
es eine spannende und interessante Alternative zu den poppigen Hallelujaschlumpfspektakeln, die heute
so gerne gefeiert werden. Auch wenn ich nicht ausdrücklich nach der alten Messe verlange, bin ich doch
ein großer Sympathisant. Vielleicht können wir ja schon bald loslegen.
#2 duc in altum 14:04:17 | Montag, 9. Oktober 2006
Oh, da wollte wohl wieder jemand … … ganz besonders Pfiffig sein. Das angegebene Alter von 73 Jahren
bezieht sich natürlich auf heute. Joseph Keith Symons wurde am 14.10.1932 geboren. Er ist heute 73 Jahre
alt. Zurückgetreten ist er am 6. Juni 1998 mit also 65 Jahren. Und wir wissen ja alle: mit 65 Jahren
fängt so ein Bischofsleben erst an…
#28 duc in altum 22:24:24 | Montag, 2. Oktober 2006
Schlangengrube … Sicherlich wird man davon ausgehen können, daß dieser Pfarrer kein Eremitendasein
fristen musste. Er wird sicherlich Mitbrüder und Schwestern gehabt haben, die auch in der Seelsorge tätig
waren und seine Probleme nicht mitbekommen haben. Allerdings habe ich mich von diesem geschwisterlichen
(um nicht zu sagen brüderlichen) Ideal auch schon längst verabschiedet, seit ich weiss, wie Priester
miteinander umgehen, wenn sie sich in ihrer Stellung als Haupt, Hirn, Herz und Bauch ihrer Gemeinde von
anderen bedroht fühlen. Da wird dann verleugnet, belogen, geschnitten usw. wenn es darum geht einen neuen
unliebsamen Geistlichen, der vielleicht nicht die gleiche Richtung vertritt wie man selbst oder gar beliebter
ist, vollere Messen hat usw. raus zu ekeln. Ich kenne die Zustände nicht in der Diözese Graz, aber bei
uns vor Ort. Karrierismus, Beliebtheitsdenken und Profilneurosen haben sich unter unseren Pfarrern soweit
verbreitet, dass man nur von einer Schlangengrube reden kann. So oder so ist dieses Vorkommnis kein Ruhmesblatt
für den Klerus.
#3 duc in altum 15:01:20 | Donnerstag, 28. September 2006
Ich hab’da eine Idee … einfach den Kopf zum Fussball umlackieren. Im Jahr der WM in Deutschland würde
das Weltoffenheit, Toleranz und Modernismus signaliseren und das schlichte deutschkatholische Gemüt hätte
wieder seinen Frieden.
#1 duc in altum 10:12:18 | Donnerstag, 28. September 2006
Klimaschutz … Wenn die Kirche beim Klimaschutz genauso versagt, wie bei der anderen „umfassendsten Bedrohung
menschenwürdiger Existenz“ nämlich der Abtreibung, dann macht Euch schon mal alle obenrum frei, dann
wird’s bald ganz schön warm überall…
#5 duc in altum 09:15:26 | Donnerstag, 28. September 2006
Wieder mal … ein super Beispiel dafür, das mit dem Alter nicht zwangsweise auch die Weisheit zunimmt.
Bin mal gespannt, ob auch so ein Medienhype gemacht wird, wenn sich die ersten Milingo-Priester wieder
scheiden lassen. Dann gibts ne neue Organisation: „Geschiedene ehemals verheiratete Priester, ihre Frauen,
Pfarrsekretärinnen, Kinder und überhaupt JETZT!“ Aber bitte nicht innerhalb der Kirche, der ich angehöre.
Oh Maria hilf …
#12 duc in altum 16:20:36 | Mittwoch, 27. September 2006
Also ich finde echt keine … …Person, die einen verknöcherteren Eindruck macht, als Drewermann selbst.
Meine Fresse, was labert der einen Mist. Sogar die Muslime waren von dem Treffen begeistert… Wahrscheinlich
war er nur pickiert, daß der Papst ihn, Drewermann, den Fachmann für quasi alles, nicht eingeladen hat.
Boah echt, ey.
#6 duc in altum 13:41:55 | Donnerstag, 21. September 2006
Vielleicht können sie aber auch Folgendes machen: Beweisen, daß sie gar keine Schwestern sind, z.B.
durch DNA-Analyse nach Exhumierung der Eltern, und dann heiraten. Dann gehts. Obwohl ich selbst gar nicht
mal dagegen bin, daß auch homosexuelle Personen eine gewisse Absicherung erhalten, wenn die Lebensabschnitsspartner
sterben, muss auch gewährleistet sein, daß bei den Schwestern, die ja eine nicht unerhebliche familiäre
Leistung erbracht haben, ebenfalls eine Absicherung gewährleistet wird. Grundmaß für eine stattliche
Unterstützung durch Steuervorteile, rechtliche Absicherungen usw. sollte immer die familiäre Leistung
sein, wie immer die auch aussieht und nicht eine bloße Pimpergemeinschaft.
#3 duc in altum 16:43:03 | Mittwoch, 20. September 2006
Vielleicht geht es aber auch … … einfach darum, aufzuzeigen, wie es in unserer Gesellschaft im Allgemeinen
und bei diesem amerikanischen Traumpärchen im Besonderen um den Wert des Lebens bestellt ist. Wenn man
das einmal erkannt hat kann man darüber streiten, ob es deshalb unter kreuz.net steht, weil kreuz.net
aufzeigen will, daß die Katholische Kirche da ganz anders ist und Abtreibung apriori verbietet, ächtet
und nichts damit zu tun haben willl oder weil es (auch) die katholische Kirche erst soweit hat kommen
lassen, daß Abtreibungen allgemein als Familienplanung anerkannt ist. Man sieht an meinen Vorrednern,
daß sie sich in erster Linie gar nicht über den Sachverhalt als solchen aufregen, sondern darüber,
daß so eine Schreckensmeldung überhaupt Erwähnung findet. Wem das alles zu schwierig ist, wird von
diesem Artikel vielleicht dazu angehalten, über den Wert des Lebens nachzu denken. Das jedenfalls ist
katholisch.
#4 duc in altum 10:14:49 | Mittwoch, 20. September 2006
@ Doktor Otterbeck Das habe ich mir gedacht, daß das mit dem lateinischen Ausdruck hier kritisiert wird.
Aber ehrlich gesagt, ich weiss es auch nicht. Ich habe einfach mal den Wahlspruch des ehemaligen Münchner
Erzbischofs genommen, in der Annahme, daß er schon weiss, was er schreibt: Cooperatores Veritatis, der
übersetzt „Mitarbeiter der Wahrheit“ heisst. Allerdings kann das natürlich auch plural sein… Hmmmmmm
…
#1 duc in altum 09:57:13 | Mittwoch, 20. September 2006
Mein Gott, was bin ich froh über unseren Papst. Die mutige Rede in Regensburg, sein Bedauern und sein
„Nichtentschuldigen“, und vor allem, daß er locker bleibt und weite Teile der islamischen Welt mit hasserfüllten
Fratzen selbst bestens beweisen, wie recht er hat. Er ist kein Leisetreter sondern ein Cooperatores Veritatis.
Es bleibt spannend.
#17 duc in altum 21:42:30 | Dienstag, 19. September 2006
Ich bin wirklich froh, … … daß der „nette Hardliner aus Altötting“ (Sterntitel zum Papstbesuch)
so unverblümt diese längst überfällige Debatte angestoßen hat. Es ist glaube ich das erste Mal, daß
ein Papst für seine Aussagen in Deutschland 85% Zustimmung erhält. (Verschiedene Quellen) Wo bleibt
eigentlich der Kommentar vom ehemaligen Moderator des „Blauen Bock“? S.E. Kard. Lehmann hält seinen Wirsing
doch sonst immer in jede verfügbare Kamera?!
#25 duc in altum 21:33:59 | Dienstag, 19. September 2006
Ich kann diese Horst Hermänner, Uta-Ranke Heinemänner, Eugen Drewermänner, Magdalene Bußmänner usw.
nicht mehr ertragen. Gut, daß wir mit Ratzi wenigstens einen Fachmann haben.
#26 duc in altum 18:46:03 | Samstag, 26. August 2006
Damals ende der achtziger Jahre … … war ich maßgeblich in unserer Pfarrei dafür eingetreten, auch
Messdienerinnen zuzulassen. Hauptsächlich mit dem Argument: in den umliegenden Pfarreien wird es ja auch
gemacht. (Naja, mit 16 Jahren mag so ein Argument noch stichhaltig sein.) Die Einführung von Mädchen
im Altardienst ging einher mit einer Dezimierung der Messdienerzahlen. Hatten wir in einer großen Stadtpfarrei
vor der Einführung von Mädchen noch nahezu 100 Messdiener, waren es zwei Jahre nach der Einführung
der Messdiener etwas über 30. Das mag viele Gründe haben. Mittlerweile bin ich der festen Überzeugung,
daß das Ministrantentum ein „Schutzraum“ für Jungens war, der ähnlich einem Fussballverein eine gewisse
„Abschottung“ gegenüber dem anderen Geschlecht bot, der für Jungens in dem Alter sehr wichtig ist. Nein,
aus der rein männlichen Messdienerschaft gingen eben nicht automatisch auch emotional verkrüppelte Männer
hervor, es hatte auch nichts mit Angst vor Mädchen/Frauen zu tun. Eher im Gegenteil. Heute gibt es in
der Pfarrei, in der ich wohne noch 8 MessdienerInnen und wenn wir die Mädchen rausschmeissen würden
(was wir nicht vorhaben und auch nie tun würden) hätten wir noch zwei. Mittlerweile bin ich fest überzeugt
davon, daß es ein Fehler war, die Messdienerinnen einzuführen, weil es Jungens in dem entsprechenden
Alter eben mal ganz gut tut, sich ein bisschen von den Mädchen abzugrenzen.
#6 duc in altum 12:12:50 | Mittwoch, 23. August 2006
Was Lehman damit sagen will? … nichts. Oder hat jemand schon mal mitbekommen, daß Lehmann zu irgendetwas
mal klar und eindeutig Stellung bezogen hätte? Wann moderiert er endlich wieder den „Blauen Bock“?
#85 duc in altum 13:08:43 | Dienstag, 22. August 2006
Wir müssen auch viel erdulden, … z.B. diese jeiernden sog. Geistlichen, die sich jetzt beschweren,
daß sie Ihre homosexuellen Triebe nicht ausleben dürfen. Das hätten man Ihnen aber auch wirklich vor
der Weihe sagen müssen, daß sie nicht nur keine Frauen p***en dürfen, sondern auch keine Männer. Es
mag durch eine homosexuelle Orientierung nicht automatisch ein Schaden für die Qualität ihrer Seelsorge
gegeben sein (das könnte ich zumindest nicht behaupten), aber durch solche offenen Statements ist das
auf jeden Fall so.
#16 duc in altum 16:06:03 | Donnerstag, 17. August 2006
@ Pünktchen: stimmt, aber wenn er die kirchlichen Bezüge weiterbekommt, hat er halt noch ein Quäntchen
mehr. Ist ja genau, wie bei unseren Politikern, die kriegen den Hals auch nicht voll. Wenn man erstmal
so richtig durchgeknallt ist, kommt es auf jeden Pfennig (Achtung: Traditionalist!) an.
#14 duc in altum 14:13:54 | Donnerstag, 17. August 2006
Vom Erzbischof zum Coautor … … warum nicht, wenn man sich verbessern kann. Enthält Milingo eigentlich
noch kirchliche Bezüge? Falls ja: sofort streichen! Wenn’s um Geld geht, werden die meisten ja einsichtig.
#3 duc in altum 08:45:17 | Montag, 14. August 2006
Es stimmt schon, … es ist besser zu sagen, was man will, als sich nur darauf zu besinnen, was man nicht
will. Wenn man weiss was man will, dann kommt die Erkenntnis darüber, was man nicht will von ganz alleine.
Ich finde diese Art und Weise von Papst Benedikt XVI. mit den heissen Eisen (Abtreibung, Verkütung, Homosexualität)
umzugehen, ganz bemerkenswert. Wer beispielsweise für das Leben ist und den menschgewordenen Gott anbetet,
der kann überhaupt nicht für Abtreibung und Mord sein. Das geht gar nicht! Auch die Aussagen zum (Frauen-)Priestertum
fand ich interessant: „Es gilt in der Kirche nicht nur etwas, der Priester ist …“ Genau, wir alle sind
ein auserwähltes Geschlecht, ein heiliges Volk, ein königliches Priestertum. Darüberhinaus muss man
nicht das Mittelalter bemühen, um aufzuzeigen, wie wichtig Frauen in und für die Kirche sind, denn meistens
sind es ja die Mütter, die ihre Kinder an die Kirche führen. Das ist eine unschätzbar wichtige Aufgabe.
Waren es doch Frauen, die mich zur Kirche geführt haben: meine Mutter und meine Religionslehrerin. Dagegen
waren es ausschliesslich Männer (Priester), die mich beinahe wieder aus ihr heraus geekelt haben …
#3 duc in altum 16:58:30 | Donnerstag, 10. August 2006
Dann müssen aber alle christlichen Symbole aus der Kirche entfernt werden, damit auch Angehörige nichtchristlicher
Konfessionen dort heiraten können. Das versteht sich ja von selbst. Dann lieber Abriss.
#2 duc in altum 12:44:49 | Freitag, 4. August 2006
Es geht hier nicht um Preistermangel … … es geht hier um Geldmangel. Wenn die beschriebenen Laien
die Gottesdienste kostenlos halten, und wie in anderen Ländern üblich, von Haus zu Haus gehen, um Spenden
für den Gebäudeunterhalt sammeln würden, dann wäre es kein Problem, die Kirchen zu behalten. Es geht
hier einfach darum, daß jahrelang Missmanagement geherrscht habt und zum einen Geld zum Fenster raus
geworfen wurde und zum anderen auch Gläubige aus der Kirche rausgetrieben wurden.
#3 duc in altum 11:40:43 | Dienstag, 18. Juli 2006
Da hilft eigentlich nur Austreten … Wenn ich Zahnschmerzen habe, gehe ich zum Arzt und nicht zur Sprechstundenhilfe.
Wenn ich Kirchensteuer bezahle, will auch eine ordentliche Messe besuchen. Abgesehen von meinem Recht,
daß zu tun, bestehen da auch erlösungsbedingte Notwendigkeiten … Eigentlich hilft da nur Austreten.
Aber mittlerweile glaube ich auch, daß es genug Geistliche gibt, die das mit Ihrem tun bezwecken wollen.
Also gibt es nur eine Lösung: Zähne zusammenbeissen und durch. Auch diese Priester werden es nicht schaffen,
mich aus der Kirche zu ekeln und mich vom Glauben abzubringen.
@methusalix – Wer jammert denn hier? Ich jedenfalls nicht. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an,
Eurer Pfarrei einen neuen Pfarrer zu besorgen. Schliesslich gibt es genug Priester, die gerne in deutschen
Diözesen arbeiten würden aber nicht inkardiniert werden, weil sie zu konservativsind. Vielleicht sprichst
Du mal mit Deinem Bischof. Aber einen Konservativen willst Du wahrscheinlich nicht, oder?
1 Grund, nicht Priester zu werden kann ich schon mal nennen: es ist da Klima in unserer deutsch-katholischen
Kirche. * Maulkörbe für konsevative Studenten * Mobbing für papsttreue Katholiken * Generalverdacht,
als Priester müsse man schwul, pädophil oder zumindest psychisch deformiert sein. * Prietserkollegen,
die Ihren LIFT (Liturgiefreien Tag) vehementer verteidigen als ihre Jungfräulichkeit. * usw. usw. Beispiel
gefällig? Einer Gruppe von angehenden Theologistudenten, die über Ostern in einer ganz normalen deutschen
Gemeinde zu Gast waren und am Ostersonntag nach dem Hochamt gerne die Übertragung aus Rom sehen wollten
o^/ sagte der Kaplan der Gemeinde: So einen Mist wollt Ihr Euch doch wohl nicht ansehen. Klar, dies ist
nur ein Beispiel; solcher habe ich dutzende erlebt.
Während Kardinal Meisner nicht müde wird zu betonen, daß der ehemalige Kardinal Joseph Ratzinger „klug
wie 10 Professoren und fromm wie ein Kommunionkind“ ist, hat man den Eindruck, daß es bei S.E. Karl Kardinal
Lehman genau umgekehrt ist: „Fromm wie ein Professor und klug, …
@Auszeit für die Priester Die Betonung soll vermutlich auf dem „einen Tag“ liegen. Möglicherweise fehlt
da das Wörtchen „nur“ oder auch „maximal“ vorher. Ich sehe es so, daß der Kardinal seine Priester dazu
anhält, nicht mehr als einen Tagfrei zu machen.
#9 duc in altum 12:45:13 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Aus der Seele geschrieben … Teil II Entwerder wissen diese ausgebildeten Soziologen, Theologen und Psychologen
nicht, wie sich so etwas auf die Motivation der Ehrenamtlichen Kräfte auswirkt oder sie machen es extra.
Soviel Dummheit kann es eigentlich nicht geben, daß kann nur Methode haben. Allerdings fällt es mir
auch sehr schwer, an eine „weltumspannende Verschwörung gegen die Kirche“ zu glauben, die viele schon
in vollem Gange sehen. Was also tun? Zu allererst sollte man in großem Stile die Bistumsverwaltung geradezu
penetrieren mit der Rückforderung geleisteter Spenden zum Bau oder zum Erhalt von Kirchengebäuden. Sicher
gibt es noch Akten der Kirchbauvereine in den Gemeinden, mit denen entsprechende Spender zu mobilisieren
wären, um Ihre Spenden, die ja Zweckgebunden waren, zurückzufordern. Am Besten mit Zins und Zinseszins.
Als zweites sollten in der Seelsorge tätige Personen ein gewisses Grundgehalt zur groben Absicherung
beziehen. Zusätzliche Gelder sind durch „Provisionen“ zu verdienen: Taufe mit Taufgespräch: 20€. Hochzeit
30€. Kommunionvorbereitung pro Kind: 50€ (Hier wäre ein Abzug pro eingesetzter „Tischmutter“ von
500€ mit einzukalkulieren). Krankenkommunion: 50€. Wiedereintritt in die Kirche: 100€. Möglicherweise
müsste dann mancher Pfarrer auf seinen Audi A6 verzichten aber das ist dann immer noch besser, als dass
eine Gemeinde auf Ihre Kirche verzichtet. Locus iste a Deo factus est in aestemabile sacramentum irreprehensibilis
est
#6 duc in altum 12:38:32 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Aus der Seele geschrieben … Ich selber komme ursprünglich aus dem Bistum Essen und mir tut es in der
Seele weh, wenn ich sehe, wie dieses Bistum zu Grunde gerichtet wurde. Die Kirche, für die meine Eltern
sich in den sechziger Jahren manche Spende für den Kirchbauverein vom Munde abgespart haben, in der ich
in den siebziger und achtziger Jahren die Sakramente empfing, für die wir als Jugendliche in den neunziger
Jahren in vielen Aktionen Geld gesammelt haben, damit endlich der Turm mit Glocken versehen werden konnte,
wird geschlossen. Es stehen keine Kirchensteuermittel zum Erhalt mehr zur Verfügung. Punkt, Ende, aus.
Jetzt wohne ich im Bistum Köln, da sieht es zwar Gott sei Dank noch etwas besser aus, aber auch hier
wird gespart an allen Ecken und Enden. Warum passiert das alles? Weil ein unfähiger, fauler Klerus im
quasi Beamtenstatus unsere Gemeinden kaputt wirtschaftet. Der LIFT (LIturgieFrei Tag) oder der KIFT (KirchFrei
Tag) wird mit einer Vehemenz vertreten, die vielen Ehrenamtlichen die Zornesröte ins Gesicht treten lässt.