Brad
Erstellt: 10:00:23 | Sonntag, 19. Februar 2006
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4 Lesermeinungen
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Ein liturgischer Ödipuskomplex
#4   Brad   11:35:50 | Montag, 16. Juli 2007
Fabianus, der Bischof hat Recht.
Wer heute die „alte“ Messe als Kleriker zelebriert bzw. als Gläubiger mitfeiert, der tut das in Würde und innerer Anteilnahme, es handelt sich ja um „Überzeugungstäter“.
Allerdings beklagen meine Eltern noch, dass die Messe und die Teilnahme daran vielfach in Formalismus erstarrt ist. Sie freuten sich über die „neue“ Messe nach Paul VI.
Heute erlebe ich, dass es in der „neuen“ Messe in anderer Weise Auswüchse gibt. Die Herumgestalterei an alten Traditionen. Der nicht aus Respektlosigkeit, sondern aus Unwisssenheit ignorante Umgang mit Texten aus Hl. Schrift und Liturgie. Und hinzu, dass man heute in der Messe mit Texten oft zugelabert wird von einem Priester, der wie ein Alleinunterhalter dasteht.
Der gläubige Respekt vor Sakrament, Bibel, Tradition und -last but not least – der Gegenwart Jesu Christi würde viel Unwürde aus der oft ideologiebelasteten Diskussion herausnehmen.
:-]
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal wagt sich ins Gefängnis
#5   Brad   17:09:39 | Montag, 20. Februar 2006
Laudetur Iesus Christus!
Es gibt doch keinen größeren Erfolg in der Seelsorge, als Menschen zu Taufe und Firmung zu führen.
Beste Segenswünsche an den Diakon!
Redaktion benachrichtigen Papst bittet um Gebet + …
#7   Brad   16:18:43 | Montag, 20. Februar 2006
Arinze
Kardinal Arinze hat Recht. Nun bin ich wirklich kein Gegner der „alten“ Liturgie. Doch gibt es viele Riten, die die Heiligste Eucharistie feiern. Ich bin im „neuen“ Ritus aufgewachsen und behaupte mal von mir, dass ich dort meine Liebe zu Christus und der Gottesmutter gefunden habe.
Zur Pius-Bruderschaft fällt mir etwas auf. Sie fordert immer wieder Gehorsam gegenüber Christus und seiner Kirche. Selbst diesen Gehorsam zu leisten ist sie aber nicht bereit. Sie hat sich von Papst und Kirche getrennt, weil sie meint, nur in ihrem Ritus ist Gott zu finden. Mir gefällt auch nicht Alles, was in der Lateinischen Kirche läuft und ich wünsche mir manches beherztere Zeugnis.
Und noch eine Bemerkung zum anglikanischen Bischof: Die Gottesmutter möge ihm Heilung schenken.
Redaktion benachrichtigen Eine staatliche Schule hätte man nicht so behandelt
#14   Brad   15:47:17 | Montag, 20. Februar 2006
Schulschließung
Dass gleich die Endzeit heraufbeschworen wird, halte ich für – gelinde gesagt – übertrieben. Wir leben nun mal in einer Demokratie und einem Rechtsstaat; dass da nicht Alles so ist, wie ich es gerne hätte und meiner katholischen Überzeugung übereinstimmt, muss ich – leider Gottes – akzeptieren.
Wenn an staatlichen Schulen manches schief läuft, mag schlimm genug sein. Mein Beichtvater hat mir beigebracht, dass Fehler und Sünden anderer nicht eigene Sünden und Fehler rechtfertigen.
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