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Fabianus, der Bischof hat Recht. Wer heute die „alte“ Messe als Kleriker zelebriert bzw. als Gläubiger
mitfeiert, der tut das in Würde und innerer Anteilnahme, es handelt sich ja um „Überzeugungstäter“.
Allerdings beklagen meine Eltern noch, dass die Messe und die Teilnahme daran vielfach in Formalismus
erstarrt ist. Sie freuten sich über die „neue“ Messe nach Paul VI. Heute erlebe ich, dass es in der „neuen“
Messe in anderer Weise Auswüchse gibt. Die Herumgestalterei an alten Traditionen. Der nicht aus Respektlosigkeit,
sondern aus Unwisssenheit ignorante Umgang mit Texten aus Hl. Schrift und Liturgie. Und hinzu, dass man
heute in der Messe mit Texten oft zugelabert wird von einem Priester, der wie ein Alleinunterhalter dasteht.
Der gläubige Respekt vor Sakrament, Bibel, Tradition und -last but not least – der Gegenwart Jesu Christi
würde viel Unwürde aus der oft ideologiebelasteten Diskussion herausnehmen.
Laudetur Iesus Christus! Es gibt doch keinen größeren Erfolg in der Seelsorge, als Menschen zu Taufe
und Firmung zu führen. Beste Segenswünsche an den Diakon!
Arinze Kardinal Arinze hat Recht. Nun bin ich wirklich kein Gegner der „alten“ Liturgie. Doch gibt es
viele Riten, die die Heiligste Eucharistie feiern. Ich bin im „neuen“ Ritus aufgewachsen und behaupte
mal von mir, dass ich dort meine Liebe zu Christus und der Gottesmutter gefunden habe. Zur Pius-Bruderschaft
fällt mir etwas auf. Sie fordert immer wieder Gehorsam gegenüber Christus und seiner Kirche. Selbst
diesen Gehorsam zu leisten ist sie aber nicht bereit. Sie hat sich von Papst und Kirche getrennt, weil
sie meint, nur in ihrem Ritus ist Gott zu finden. Mir gefällt auch nicht Alles, was in der Lateinischen
Kirche läuft und ich wünsche mir manches beherztere Zeugnis. Und noch eine Bemerkung zum anglikanischen
Bischof: Die Gottesmutter möge ihm Heilung schenken.
Schulschließung Dass gleich die Endzeit heraufbeschworen wird, halte ich für – gelinde gesagt – übertrieben.
Wir leben nun mal in einer Demokratie und einem Rechtsstaat; dass da nicht Alles so ist, wie ich es gerne
hätte und meiner katholischen Überzeugung übereinstimmt, muss ich – leider Gottes – akzeptieren. Wenn
an staatlichen Schulen manches schief läuft, mag schlimm genug sein. Mein Beichtvater hat mir beigebracht,
dass Fehler und Sünden anderer nicht eigene Sünden und Fehler rechtfertigen.