bethilde
Erstellt: 18:36:37 | Freitag, 31. Dezember 2004
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2 Lesermeinungen
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Holocaust
#8   bethilde   09:12:16 | Samstag, 6. August 2005
Erbarmen
Mein Schmerz ist groß über alle meine Freundinnen und Bekannten, die ich nicht davon abhalten konnte, abzutreiben.
Die Frau, welche im Innersten ausgelegt ist auf Leben schenken und/oder Leben bewahren, muss schockiert sein beim Anblick eines blutigen Breies aus menschlichen Körperteilen: selbst Jesus brach man die Gebeine nicht, er blieb als blutiger Körper beisammen auch am Kreuz, aber hier sehen wir wie als Abbild, wie eine dämonische Wut alles Leben zermalmt; das verursacht millionenfach tiefstes Leid, Getrenntsein, Abgeschnittensein, Trauer, Streit, seelische abgrundtiefe Not und Hoffnungslosigkeit: Frauen, die nie mit den Folgen fertig werden. Jesus bietet gerade auch für solche Verzweiflung die Beichte an, in der er die tiefen Wunden heilen will. Eine Frau, die heftig bereut, aber nicht „los gesprochen“ wird, muss doch verdrängen, ver-rücken, möglicherweise verrückt werden ohne Vergebung. Aber die Beichte bei einem katholischen Priester bewirkt Los-sprechung und bewirkt Neuanfang. Wichtiges Apostolat: Frauen erzählen von der verzeihenden erbarmenden Liebe Gottes, damit Leben erleichtert weitergehen kann -in die Ewigkeit hinein.
Ich möchte am liebsten alle die armen Frauen (und selbstverständlich auch die Männer, Großeltern, Tanten, Erziehungsberechtigte, Krankenschwestern, Ärzte, die genauso schuldig geworden sind) ans Herz drücken und sie zum nächstgelegenen Beichtstuhl bringen, damit sie wieder aufatmen können…
Redaktion benachrichtigen Heilig? Kein Wunder…
#3   bethilde   18:50:20 | Freitag, 31. Dezember 2004
skeptisch
Die Kirche ist – unter anderem- die „Gemeinschaft der Heiligen“. Ich stelle mir konkret vor: Steht eine Selig- bzw. Heiligsprechung an, so sorgt der Himmel (die triumphierende Kirche) auch dafür, dass sie erfolgen kann und zwar durch wunderbare Gebetserhörungen durch den betreffnden Kandidaten. Das Wunder ist m.E. die Bestätigung von oben, welcher wir durchaus bedürfen. Sollte diese Voraussetzung wegfallen, wird auch der ohnehin schwach gewordene Glaube an das Übernatürliche noch mehr schwinden, was den mystischen Leib Christi verwundet.
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