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#52 Epiphanius 19:38:22 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Quod est difficile creditu!!! Gebe Gott, daß Sie, werte Damen (?) und Herren der kreuz.net-Redaktion,
recht behalten und Ihnen da nicht ein fingiertes Pseudo-Dokument von jemandem zugespielt wurde, der sein
übles Spiel mit Ihnen und der folglich düpierten Leserschaft treibt. Aber nach vierzig Jahren Wüstenwanderung
dürfen ja auch einmal Zeichen und Wunder geschehen. Faxit Deus!
#13 Epiphanius 17:44:23 | Freitag, 16. Oktober 2009
Zöliakiekrank? Wenn der Herr Pfarrer den Leib des Herrn angeblich nicht sumiert, steht zu vermuten, daß
er u.U. an einer Glutenunverträglichkeit, Zöliakie genannt, leidet.
Richtigstellung Die Prämonstratenser, denen die Kirche bis zur Säkularisation gehörte, zählen ordensrechtlich
ncht zu den Mönchen, sondern zur Kategorie der regulierten Chorherren (Kanoniker).
#6 Epiphanius 09:59:39 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Lateinfehler in der FAZ und leider auch bei kreuz.net Verehrte Redaktion, Sie erkennen zwar korrekt das
Vorliegen eines grammatikalischen Fehlers (Kasusinkongruenz) in der FAZ, verschlimmbessern ihn aber, statt
ihn wirklich auszumerzen, indem sie schreiben: „mit einem Lateinfehler im ersten Satz, wo es statt „linguae
Latinam“ richtig „linguam latinam“ heißen müßte.“ Tatsächlich jedoch hätte es „linguae Latinae“ heißen
sollen, da dieses Dativobjekt vom intransitiven Verbum „studere“, das einen Dativ verlangt, abhängig
ist.
#72 Epiphanius 20:53:18 | Dienstag, 25. November 2008
@iustus/clarissa: Zisterzienserliturgie Die eigentliche mittelalterliche Zisterzienserliturgie war vor
dem Konzil eigentlich nicht mehr im Gebrauch. Das letzte Missale Cisterciense mit eigenständigem Ordo
ist jenes von 1618. Und auch dieses enthält alternativ bereits den röm. Ordo. Erhalten hat sich der
Ordensritus in einigen Klöstern Kastiliens bis ins 19. Jahrhundert. Daran konnten dann im Zuge einer
Restaurationbewegung ab 1947 die Klöster Boquen in Frkr. (unter Dom Alexis Presse) und Hauterive in der
Schweiz (unter dem nachmaligen Generalabt Sighard Kleiner) anknüpfen, indem sie vor Ablauf der kirchenrechtlich
festgelegten Frist (100 Jahre) ein altes Privilegium repristinierten, dies gleichwohl in je unterschiedlicher
Weise, da beide einen anderen Zustand der alten monastischen Liturgie zugrundelegten (Boquen einen älteren,
Hauterive einen jüngeren. Beide wurden Opfer der Liturgiereform, obgleich sich in Hauterive wenigstens
einige alte Usancen erhalten haben sollen (z.B. das große Corporale). Ansonsten wurde im (S)OCist nach
römischem (tridentinischem) Ritus zelebriert, wobei jedoch ein eigenes Missale mit Besonderheiten in
den Proprien verwendet wurde. Der Introitus zum vierten Adventssonntag lautet beispielsweise nicht „Rorate,
coeli“, sondern „Memento, Domine“. Die Schlichtheit, ja Kargheit des Missale SOCist zeigt sich nicht zuletzt
im Verzicht auf Sequenzen. Größere Eigenständigkeit gegenüber dem röm. oder benedictino-monastischen
Ritus hat hingegen das cisterciensische Officium bewahrt.
Schockenhoff oder Schwaderlapp Ist in der an letzter Stelle stehenden Kreuzmeldung der Kölner Generalvikar
Dr. Dominik Schwaderlapp oder aber der Freiburger Moraltheologe Prof. Eberhard Schockenhoff gemeint?
Falschübersetzungen Zwei kurze Bemerkungen zu den Auslassungen des Hochwürden Ziegenaus: 1) Wie kann
er schreiben, daß bezüglich der Übersetzung des Pro multis eine Entscheidung des Hl. Vaters aussteht.
Sie ist längst getroffen. Nur wie es ausschaut, werden wir vor Jahresfrist – dann nämlich ist die vom
Papst gesetzte Frist von zwei Jahren endgültig abgelaufen! – noch keine Korrektur dieser skandalösen
Fehlübersetzung zu erwarten haben. Uns in falsche Sicherheit wiegend, „feiern“ wir weiterhin fragwürdige
„Meßveranstaltungen“. 2) Statt diesem Thema die gebührende Aufmerksamkei zu schenken, weicht Ziegenaus
aus und spricht über so marginale „Falschübersetzungen“ wie „Sünde der Welt“ für das pluralische „peccata
mundi“. Er lese einmal im Griechischen nach, und er wird feststellen, daß auch dort von der „Sünde der
Welt“ (tèn hamartían toû kósmou) die Rede ist.
#137 Epiphanius 19:08:52 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Kabbalistische Symbolik? Ist es nicht sonderbar, daß ausgerechnet 11 (!)Weidenkörbe vor den „Altar“
getragen wurden? In einem jeden scheinen sich just 13 (!) Hostienschalen befunden zu haben. Die „13“ ist
eine bekannte kabbalistische Glückszahl (Hälfte des Zahlenwertes des tetragrammatischen Gottesnamens!).
Und wen das nicht überzeugt, der sehe sich einmal die Konfiguration in der Aufstellung der Schalen an!
Ich zumindest erkenne da zwei zu einem Hexagramm verschränkte Dreiecke, und dies in jedem Korb. Ob das
wohl nichts als bloßer Zufall ist???
Was aber ist der Status der neoprotestantischen A(lt)katholiken? Wie aber beurteilt der Hl. Stuhl den
Status jener sektiererischen Gruppierungen, die der Utrechter Union angehören? Können deren Weihen ernsthaft
als gültig betrachtet werden, zumal die sog. Frauenordination in Theorie und Praxis akzeptiert wird?
Die kath. Lehre vom Priestertum und vom hl. Meßopfer, um nur zwei Punkte herauszugreifen, findet sich
in dieser Bewegung nur sehr stark ausgedünnt wieder? Kann angesichts dessen noch ernsthaft von einer
intentio faciendi quod facit Ecclesia bei diesen Gruppierungen ausgegangen werden?
#49 Epiphanius 22:05:50 | Donnerstag, 17. Mai 2007
@Typ: Kurze Rückfrage Sie schreiben u.a. von den Quatembertagen „mit abschließendem eucharistiefreiem
Sonntag“. Wollen Sie damit sagen, daß am Sonntag nach einer Quatemberwoche ursprünglich keine Hl. Messe
zelebriert wurde. Wenn Sie das in der Literatur irgendwo gefunden haben, würde mich die Quelle interessieren.
Vielen Dank im voraus!
#67 Epiphanius 08:12:29 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Erst mal Latein lernen! Lieber Herr Rottmair, bevor Sie sich anschicken, einen lat. Hymnus für eine gute
Sache zu schreiben, sollten Sie wissen, daß ein participium perfecti activi von resurgere nicht gibt.
Eine Form wie „resurrecta“ werden Sie nirgends finden!
#30 Epiphanius 17:43:58 | Dienstag, 21. November 2006
@Tridentinus Korrigierend möchte ich anmerken, daß die von Ihnen inkriminierte Passage „Immer wieder
hast du den Menschen deinen Bund angeboten“ sich in Prex Eucharistica IV (nicht III) findet. Zur Sache
selbst sei ergänzend darauf hingewiesen, daß unser Herr Jesus Christus, als er das hlst. Sakrament der
Eucharistie stiftete, nicht die göttliche Heilsabsicht („für alle“), sondern das schlußendliche Ergebnis
(„für viele“, d.h. „nicht für alle“) im Blick hatte. Im übrigen scheint auch die Formulierung „eis
aphesin hamartion“ eher das Resultat als die Intention in Betracht zu ziehen. Das Blut wird im Endeffekt
nur für jene vergossen, die sich zum neuen und ewigen Bund bekennen. Nur ihnen gereicht es zur Vergebung
der Sünden. Wenn der göttliche Erlöser also an das Ergebnis dachte, was berechtigt uns Heutige dazu,
etwas Fremdes in seine Worte hineininterpretierend, diese zu verfälschen?
#13 Epiphanius 19:49:51 | Sonntag, 19. November 2006
Deo gratias! Sollte diese Meldung keine Ente sein, wäre dies ein erster Silberstreif am ansonsten tristen
Horizont – hoffentlich dann aber auch eine erste Schwalbe, die einen kommenden Frühling ankündigt. Gebe
Gott, daß dieser jahrzehntelanger Frevel der vermessenen, die Apokatastasislehre begünstigenden Fehlübersetzung
endlich ein Ende findet!!!
#3 Epiphanius 10:56:46 | Donnerstag, 2. November 2006
Kein Wunder! Was sollte man auch anderes von einem Abt erwarten, der beim letztjährigen Weltjugendtagstingeltangel
in Köln mitmischte und sich bei der Abschluß“messe“ im Marienfeld mit all den anderen Konzelebranten
der NOM-Inszenierung gemein machte???
Fragen an Herrn Lingen Werter Herr Lingen, entschuldigen Sie vorab, daß ich Sie aus Gewissensgründen
nicht Pater nenne. Eine Vagantenweihe aus der Mathewlinie (Mathew hatte sich die „Bischofsweihe“ in Utrecht
bei dem Schismatiker Gerardus Gul erschlichen!) kann ich leider nicht anerkennen. Aber gestatten SIe mir
doch bitteschön folgende Fragen: 1) Warum haben Sie Probleme, Herrn Rothkranz den Titel „Mag. theol.“
zuzugestehen. Es ist ein von der Uni Wien recte rite verliehener Titel auf Grund eines ordentlichen Studiums
an der Phil.-Theol. Hochschule des Cistercienserordens in Heiligenkreuz. Dr. Storck wurde an der Kath.-Theol.
Fakultät der LMU München bei Prof. Scheffczyk promoviert. warum also Ihre Probleme mit diesen Titeln?
2) Wenn man Ihre Beiträge liest, sollte man meinen, die offizielle Amtskirche sei Ihnen sympathischer
und näherstehend als die Priesterbruderschaft St. Pius X. Ist dies eine richtige einschätzung?
Wichtigste Frage offen!!! Interessant wäre es gewesen zu erfahren, ob im Gehorsam gegenüber der Instruktion
„Liturgiam authenticam“ wenigstens die wohl unseligste Fehlübersetzung der neuen Messe, nämlich jene
der origenistischen Apokatastasis-Häresie Vorschub leistende „Übersetzung“ von „pro multis“ mit „for
all“, korrigiert wurde. Immerhin hängen an dieser Frage Sein oder Nichtsein des wahren Opfers des neuen
Bundes. Um potentiellen Kritikern den Wind aus den Segel zu nehmen, sei klar und deutlich gesagt, daß
Christus selbstverständlich Sein Blut für (sufficienter) für alle vergossen hat. Doch hat Er es nicht
für alle vergossen zur Vergebung der Sünden. Der wichtige Zusatz „eis aphesin hamartion“ bezieht sich
nicht auf den Zweck/die Absicht der Handlung, sondern auf das Resultat, den konsekutiven Effekt. Er ersetzt
demnach nicht einen Final-, sondern einen Konsekutivsatz der Bedeutung „so daß ihnen die Sünden vergeben
werden. Der Herr vergoß Sein Bundesblut für alle, doch nur für viele wurde bzw. wird es wirksam, so
daß ihnen die Sünden vergeben werden. Der Zusatz (s.o.) macht es unmöglich, eine „Übersetzung“ mit
den Worten „für alle“ orthodox zu interpretieren, da eindeutig die Heilseffizienz in der Perspektive
des Evangeliums steht. Im übrigen: Wenn die Übersetzung „für alle“ inhaltlich legitim wäre, welche
Bedeutung haben dann die Worte „für euch“? Sie verblaßten zur Bedeutungslosigkeit. Dixi!
#77 Epiphanius 07:48:11 | Samstag, 25. Februar 2006
Respekt vor Entscheidung Mein ganzer Respekt gilt dem polnischen Priester der FSSPD, der aus seinem Herzen
keine Mördergrube machen wollte und nun offen ausgesprochen hat, was viele andere (insgeheim) ebenso
denken. Bei aller Kritik an der sedisvakantistischen Grundposition, die auf einer Identifikation der Kirche
mit dem Papst und dem falschen Axiom „Wenn der Papst denkt, denkt Gott in ihm“ beruht, bewundere ich die
Bereitschaft des jungen Paters, seine gesicherte Position an den „Fleischtöpfen“ einer finanziell gut
gepolsterten Bruderschaft gegen die Unsicherheit seiner neuen Existenz einzutauschen. Manch ein „Piuspriester“
scheut die Konsequenzen einer solchen Gewissensentscheidung und stellt sein kryptosedisvakantistisches
Räsonnieren letztlich utilitaristischen Erwägungen hintan. Lieber Pater, Chapeau!
#5 Epiphanius 14:47:53 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@souffleur/turk/Evelin Der Gatten der Evelin ist insofern zu korrigieren, als der verstorbene Don Gregor
nur einfacher Doktor, nämlich STD (Sacrae theologiae doctor), war. Darüberhinaus erfreute er sich des
Titels eines ICL (Iuris Canonici Licentiatus). Eine Promotion in Kirchenrecht wurde nie zum Abschluß
gebracht. Daher der Titel JCD (cand.), d.h. Kandidat der Promotion in Kirchenrecht. Was die interessante
Frage der Inkardination betrifft, möchte ich als einer, der nur einmal die unvergleichliche Ehre hatte,
Hochwürden zu ministrieren (und zwar anläßlich einer von Dr. Barth nebst Gemahlin organisierten Sommerakademie
zu Schönenberg im malerischen Bröltal, n.b. jedem, der sie noch nicht kennt, wärmstens zu empfehlen!),
ausdrücklich darauf hinweisen, daß Hochwürden kein Vagantenpriester war. Er war auf die Diözese Sale
in Australien geweiht und bis zu seinem Verscheiden Priester derselbigen, wenn er sie auch nie betreten
hat. Gott fügte es, daß er vor der Sakristeitür von St. Peter einen Bischof fand, der ihn bedingungslos
auf den Titel seines Bistums weihte, ohne irgendwelche Forderungen an ihn zu stellen.
#29 Epiphanius 08:43:45 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Der unbeachtete Pferdefuß So wünschenswert eine allfällige Einigung zwischen der FSSPD und dem Heiligen
Stuhl auch sein mag, es bleiben immerhin mindestens zwei Probleme im Raume stehen: a) die Gefahr des Maulkorbes,
der es der Bruderschaft verbieten könnte, zu den wunden Punkten kritisch Stellung zu beziehen; b) die
Gefahr einer Akkomodation des überlieferten Ritus an den NOM (z.B. neues Calendarium, neue Leseordnung,
Verkündigung von Epistel und Evangelium in der Volkssprache vom Ambo etc.). Hier gilt es für die Bruderschaft,
in jeder Beziehung wachsam und auf der Hut zu sein. Allzu leicht könnte sie ansonsten ihre „Regularisierung“
mit einem Judaslohn bezahlen, der einen Verrat an ihrem verewigten Gründer und seinem geistigen Vermächtnis
darstellte.