Heggi
Erstellt: 11:59:04 | Dienstag, 21. Februar 2006
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1.234 Lesermeinungen
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Lefebvristische Dummköpfe
#17   Heggi   16:02:14 | Montag, 8. Januar 2007
Maledica
Horst hat sich abgesetzt nach Rom. Über die persönlichen Hintergründe muß nichts weiter gesagt werden.
Redaktion benachrichtigen Lefebvristische Dummköpfe
#12   Heggi   14:02:25 | Montag, 8. Januar 2007
Benedikt…
der Vorwurf der Arroganz mag ja auch mal richtig sein. Aber schauen Sie sich doch mal selbstkritisch Ihren ersten Absatz an, wieviel arrogante Rechthaberei dieser selbst ausstrahlt. Verdammt, man muß doch kein Anhänger von FSSPX sein, um die inhaltliche Schwäche so manches Konzilstextes (Vat II) zu sehen, wie z.B. „Nostra aetate, 3“. Oder ist vielleicht nur alles miserabel übersetzt worden?
Redaktion benachrichtigen Auch ein Faß Kölsch auf dem Altar
#28   Heggi   13:52:00 | Montag, 8. Januar 2007
Meisners Karnevalsmesse…
wird zweifellos Folgen haben. Hoppste schon jetzt so mancher Priester mit Pappnase oder mehr zum Gaudi seiner Gemeinde durch die Kirche, die an solch einem Tag natürlich proppevoll ist, so ist Meisners Messe die beste Rechtfertigung für alle Liturgie-Avantgardisten. Nun gut, der erzbischöfliche Kardinal wird damit leben müssen. Die Kritik, vielleicht zu sauertöpfisch zu sein, geht komplett fehl. Ein Opfermahl mit solchen oder ähnlichen Einlagen, das soll mir mal jemand vernünftig erklären…
Redaktion benachrichtigen Lefebvristische Dummköpfe
#9   Heggi   13:31:17 | Montag, 8. Januar 2007
Mastermind
Recht hat SieRecht hat Sie…DIE TAGESPOST;
Die Pius Bruderschaft ist als schismatisch anzusehen und hat viel Unruhe gebracht.
Nein, die TP hat nicht Recht! Denn sie behandelt zumindest ungleich, d.h. mit häretischen Glaubensgemeinschaften wie protestantischen jeglicher Couleur geht sie ökumenisch „anständig“ um. Über Frau Jepsen z.B. und ihre Theologie habe ich so etwas noch nicht gelesen. Außerdem: Welche Ekklesiologie vertritt die Tagespost überhaupt, wenn sie unterschiedslos nur von „Kirchen“ schreibt? Pecunia non olet, das aus den bischöflichen Etats kommt. Die Frage, das Abonnement-Kündigung ist zwar hart, aber der TP sollte auch klar gemacht werden, daß Sie ihre überwiegend „konservativen“ (was auch immer das bedeutet) nicht unendlich verletzen kann. Ich möchte wissen, wer von den Dauerkrikern auf diesem „Sender“ die Tagespost überhaupt bezieht, jetzt aber für sie und Herrn Horst in die Bresche sprint. Mr. Mastermind, beziehen Sie überhaupt die TP???????????
Redaktion benachrichtigen Wie die drei Magier über die Alpen entwischten
#2   Heggi   18:24:01 | Samstag, 6. Januar 2007
Ja, als…
Freigrafschaft Burgund (Franche Comté) gehörte es zu Heiligen Römischen ReichDeutscher Nation
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
#40   Heggi   18:18:41 | Samstag, 6. Januar 2007
Hüller
Gibt es denn auf religiöser Ebene wirklich etwas mit Muslimen zu diskutieren? Vielleicht habe ich zuviel von Raddatz gelesen!
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
#34   Heggi   17:33:03 | Samstag, 6. Januar 2007
Romulus…
in Sachen Eurabia haben Sie wirklich mal recht.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
#30   Heggi   17:25:28 | Samstag, 6. Januar 2007
Hm, Gotthard…
Dogmen aus taktischen Überlegungen… Ich glaube, ich muß noch viel hinzulernen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
#25   Heggi   17:15:33 | Samstag, 6. Januar 2007
Catholicus
Der Vat. II Text (Ziffer 3) läßt m.E. auch eine andere Interpretation zu, daß es sich nämlich über den alttestamentlichen Zugang doch um den gleichen Gott handelt, zwar (noch) nicht in der Entfaltung der Dreifaltigkeit, aber doch um den gleichen Gott wie im AT („…den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.“)Auch der nächste Satz von Nostra aetate weist in die gleiche Richtung. Mit ist schon klar, daß man damit ins theologische Schleudern kommen kann und das Vat. II da einer kritischen Betrachtung bedarf. Besonders interessant, daß dazu Rahner/Vorgrimmler in ihrem Kommenra nbicht viel zu einfällt (oder doch?), wenn sie u.a. schreiben: „Die Tatsache, daß dieser Artikel wohl eher aus taktischen Erwägungen zustande kam, sollte dessen sachliche Bedeutung nicht mehr beeinträchtigen…“ „Taktische Erwägungen des Konzils“ – auch interessant!!
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#17   Heggi   15:31:36 | Samstag, 6. Januar 2007
Aurelius…
nun werden Sie wirklich komisch! Wenn sich nach Ihrer Meinung auch beim Opus Dei „sektenähnliche Züge“ nicht wegdiskutieren lassen, na, dann ist ja ein großer Teil des Vatikan auf dem Sektentripp. Und die Weltkirche ist ebenfalls davon nicht unwesentlich, zumindest in vielen Spitzenfunktionen, durchseucht.
Aurelius, lassen wir das doch besser auf sich beruhen. Ich hab’s ja geahnt. Es lohnt sich wirklich nicht, auf dieser Schiene weiter zu reden.
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#12   Heggi   15:01:44 | Samstag, 6. Januar 2007
Wie ist denn…
das zu verstehen „im übertragnene Sinne“? Nicht wirklich Jungfrau? Wie kann man Jungfrau „im übertragnene Sinne“ sein. „Geboren aus…“ auch nur im übertragnen Sinne. Und: „Der heilige Geist wird über dich kommem…“ – auch nur „im übertragenen Sinne“, in Wirklichkeit war es doch Joseph? „Auferstanden von den Toten…“ – auch nur „im übertragenen Sinne“, denn wer tot ist, kann in Wirklichkeit nicht auferstehn? Ja, ich bin offensichtlich katholisch nur „im übertragenen Sinn“, weil der Glaube nur „im übertragenen Sinn“ zu verstehen ist. Nun glaube ich nur noch an Katharina L.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#9   Heggi   14:44:15 | Samstag, 6. Januar 2007
Aurelius…
Ich traue mir nicht zu zu beurteilen, wer auf diesem „Sender“ hier den Apologeten von FSSPX zuzurechnen ist. Da wissen Sie offensichtlich viel mehr. Und selbst wenn – diese offensichtlichen und weniger offensichtlichen erkennbaren Apologeten verbal permanent zu verbrennen, hat etwas mit Bohren von dünnen Brettern zu tun. Und: wer wird denn in der Kirche nicht einer bestimmten Sekte zugehörig gezählt?
Das fängt beim Opus Dei an, setzt sich über FSSPX und FSSP fort bis zu charismatischen Gruppen. Ich kenne diese Dünnbrettbohrer nur zu gut. Unsere Relativisten in der Kirche sind permanent auf Sektenjagd. Und schauen Sie mal in den Bericht einer vor Jahr und Tag eingesetzten Enquete-Kommission des Bundestages, was da nicht alles auf eine Art Sekten-Liste gesetzt worden ist.
Und noch eine andere kleine Anmerkung oder Frage: Wie gehen Sie mit FSSPX um, wenn die Exkommunikation der 4 Bischöfe von Rom aufgehoben wird, womit scheinbar zu rechnen ist? Und wie soll man im Vergleich mit FSSPX so richtig die Umarmung zwischen Bartholomäus und B. XVI oder mit dem Mann aus Canterbury verstehen? Sekte kommt von secare. Sich abgetrennt haben sich sowohl Konstantinopel als auch Canterbury, von Wittenberg, Genf u. Zürich ganz zu schweigen.
S, und jetzt reicht es mir für heute wieder!
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#3   Heggi   13:34:48 | Samstag, 6. Januar 2007
Katharina L…
Polemik steht bei Ihnen wohl an erster Stelle, wobei Sie die Puiusbruderschaft mit „Sekte“ gelichwohl kaum treffen. Denn 1. bezeichnet Sie niemand in Rom so und 2. kann es sich auch schon deshalb kaum um eine Sekte handeln, wenn Card. Hoyos die FSSPX-Bischöfe als „meine Mitbrüder im Bischofsamt“ bezeichnet. Was auch immer Sie schreiben, deshalb fällt noch lange kein Sack Reis in China um. Oder anders: Was interessiert es den Mond, wenn er von einer Hündin angebellt wird.
Redaktion benachrichtigen Eine große Priestergestalt
#4   Heggi   22:15:11 | Freitag, 5. Januar 2007
Gotthard…
Ihnen fällt wahrlich immer etwas Böses oder Verletzendes ein. Aber dafür schreiben Sie ja so nimmermüde bei kreuz.net. Was machen Sie sonst so den ganzen Tag?
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#39   Heggi   17:58:53 | Freitag, 5. Januar 2007
Wer ist Vorgrimmler…
in 50 Jahren? Man muß vielmehr über den Bischof von Münster sprechen. Was ist das für ein Bischof?
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#27   Heggi   15:52:18 | Freitag, 5. Januar 2007
Desperatus
Nomen est Omen, Desperatus! Ich habe zuviele Beiträge von Ihnen gelesen, als daß es Sinn macht, Ihnen darauf zu antworten.
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#24   Heggi   15:36:10 | Freitag, 5. Januar 2007
Desperatus
Vielleicht hat mir Sigrid das persönlich erzählt. Was möchten Sie sonst noch wissen?
Redaktion benachrichtigen Im Irrenhaus der deutschen Kirche
#17   Heggi   14:59:35 | Freitag, 5. Januar 2007
Gunsenum
Zum einen geht es um das offensichtliche Konkubinat des Herrn Vorgrimmler – durch die Eloge des noch amtierenden Bischofs von Münster auf Sigrid posthum scheinbar goutiert und sanktioniert- und wie man per Grabstein auf dem Friedhof Altenberge sehen kann, fest eingemeißelt und damit ganz öffentlich. Zum anderen um den Theologen, dem es ob seiner unsäglichen Arroganz wenigstens einmal die Sprache verschlagen hat.
Noch Fragen, Gunsenum?
Redaktion benachrichtigen Pilgerzahlen + …
#13   Heggi   14:05:59 | Freitag, 29. Dezember 2006
Albert Gerhards
Wenn die Überschrift „Konservativer Widerstand“ wirklich ernsthaft auf den Bonner Liturgiker gemünzt sein soll, dann lache ich micht tot. Wer das schreibt, hat keine Ahnung von dem, was Gerhards in den Kirchen an inzwischen wieviel Orten liturgisch „verbrochen“ hat.
Redaktion benachrichtigen ‘Pro multis’ wird in deutschen Meßbüchern zukünftig richtig übersetzt
#15   Heggi   18:50:40 | Freitag, 15. Dezember 2006
Benedikt
Ja, ab wann sind die alten/neuen Konsekationsworte verbindlich? Zum Missale 2002 sagte mir ca. 2003 der Leiter des Liturg. Instituts in Trier (na, wie heißt er denn noch?): erst, wenn 1. die offzielle Übersetzung vorliegt, und 2. wenn die Bischofskonferenz die entsprechende Richtlinie dazu beschlossen hat.
Aber was heißt das alles schon mit Blick auf die Laieninstruktion 1997 und die Liturgieinstruktion 2004, wenngleich diese auch eine etwas andere kirchenrechtliche Qulität haben.
Im übrigen würde es bei der ansonsten großen Zettelwirtschaft auf den Altären nicht auffallen, wenn da noch ein zusätzlicher Merkzettel mit „für viele“ läge. 1960 hat man außerdem die Ergänzung (mit eingeklebtem Zettelchen) im Kanon mit dem hl. Joseph keine Schwierigkeiten bereitet.
Redaktion benachrichtigen Angriff auf den Frieden + …
#17   Heggi   19:22:15 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Benedikt…
Sie machen Ihrem Namen nur wenig Ehre. So sind Sie kein Segen. Ich kann nur hoffen, daß Sie über den Protestantismus ausnahmslos mindest ebenso denken, wie über FSSPX:
Redaktion benachrichtigen Neues vom Motu Proprio
#15   Heggi   19:11:00 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Freinsberg
Wenn Sie nicht mehr Probleme mit der alten Liturgie haben als das der „mittelalterlichen Zweigleisigkeit“, dann ist ja alles in Ordnung. Kennen Sie die anderen Liturgien der Kirche? Ich lade Sie ein zu einer liturgischen Tagung, da können Sie dann den 62er Ritus mit dem unierten Ritus vergleichen. Beide Riten werden dort gefeiert. Sie lernen bestimmt etwas dazu.
Redaktion benachrichtigen Kirchweihe + …
#10   Heggi   11:53:25 | Montag, 11. Dezember 2006
landorganist
Ihnen fällt wirklich nicht mehr viel ein!
Redaktion benachrichtigen Heimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
#4   Heggi   16:56:47 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
CampoSanto
Wenn die „Anekdote“ schon so einen „langen zersausten Bart“, warum lesen Sie denn das, oder noch besser, warum klicken Sie den Beitrag nicht einfach weg? Im übrigen: Sie wiederholen sich auch. Ihre Einwände sind nicht origeneller als das, was für Sie bereits einen „langen zersausten Bart“ hat.
Redaktion benachrichtigen Scheinbare Kehrtwende
#18   Heggi   13:59:37 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Rembert Rosenbaum
Gewiß gibt es auch (gute) Gründe gegen den Zölibat. Einige haben Sie genannt. Es gibt aber ebenso viele Gründe von unterschiedlichster Qualität, die für den Zölibat sprechen. Wegen des Platzes und meiner mangelnden Zeit nur ganz wenige Stichworte, zu denen man eigentlich umfängliche Ausführungen machen müßte:
Priester ist unabhängiger. Hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt ( z.B. Chinamission und Vertreibung 1950; Vietnam 1975);
mehr Zeit für Menschen u. Gemeinde;
Problem: „Scheidung“ verheirateter Priester;
Aufhebung des Zölibats hat langfristig keinen Einfluß auf Priesternachwuchs.
Priester kann sich freiwillig viele Jahre auf den Zölibat vorbereiten.
Priesterliche Familien können auf Grund der Alltagsbelastung kaum vorbildlicher sein. Daher eher doppelte Anforderung.
Situation geschiedener protest. Pfarrfamilien.
Scheidungsrate!
Tradition des Zölibats
Verheiratete Bischöfe?
Orthodoxe Situation?
Kloster und Ehelosigkeit
Oratorien als Lösung?
Redaktion benachrichtigen Scheinbare Kehrtwende
#10   Heggi   11:46:05 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Rebekka
Die Redaktion mag meine nachfolgende Feststellung löschen, aber Sie sind wirklich zu dumm, einen Eimer Wasser umzuwerfen.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn sagt Ja zur Fristenregelung
#4   Heggi   11:40:59 | Dienstag, 5. Dezember 2006
wolfgang e
Kardinal Schönborn ist Realist genug, um zu wissen, das momentan in Österreich auf direktem Weg in Punkto Abtreibung politisch nichts zu erreichen ist.
Ich weiß, daß Vergleiche oft hinken, deshalb möge man die nachfolgende Frage als Analogie betrachten.
Wie war das bei Pius XII., dem die Dauerkritiker und Besserwisser bis heute vorhalten, er habe sich nicht laut genug für die Juden in der Zeit der Nazidiktatur eingesetzt. Was berechtigt in der Frage des Lebens zu politischem Realismus?
Redaktion benachrichtigen Scheinbare Kehrtwende
#8   Heggi   11:28:46 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Rebekka
Es ist ja nicht falsch, was Sie schreiben, aber in der Funktion eines Kardinals und künftigen Kurienkardinals kennt man sich in der Kommunikation mit den Medien eigentlich aus oder sollte sich auskennen. Da gibt es drei Stufen: 1. das offene Gespräch, d.h. man kann alles berichten und auch den Namen des Informaten nennen. 2. Das Gespräch, wo der Inhalt für die Berichterstattung frei ist, aber die Nennung des Informanten tabu ist. Und 3. das Hintergrundgespräch, in dem Inhalt und Informant vertraulich sind. Die Spielregel beim Interview ist, daß der Interviewte vor der Veröffentlichung den Text nochmals korrigieren und auch ergänzen darf. Eher peinlich ist, wenn man hinterher die (wie Kardinal Hummes) die Aussage „präzisieren“ muß, d.h. eigentlich von der ersten Aussage eine Stück abrücken muß. Es bleiben deshalb nur 2 Möglichkeiten: Hummes hat bewußt das Thema gespielt und er ist, weil er die Brisanz seiner Aussage als künftiger Klerikerpräfekt nicht richtig erkannt hat, zurückgepfiffen worden, oder er hat wirklich etwas naiv drauflos geplaudert. Und dann muß er dafür auch Kritik einstecken.
In der Sache selbst gibt es m.E. für die Kirche überhaupt keinen Entscheidungsdruck. Nur ein Kardinal, der sich so öffentlichkeitswirksam selbst in sein Amt einführt, ist womöglich doch dafür nicht so ganz geeignet. Aber das hat ja B. XVI zu entscheiden.
Redaktion benachrichtigen Scheinbare Kehrtwende
#3   Heggi   10:17:28 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Richtig!
Aber die Frage ist, ob nicht dennoch an ihm festgehalten werden soll. Die Aufhebung des Zölibats als Problemlöser ist mindestens wirklichkeitsfremd.
Redaktion benachrichtigen Scheinbare Kehrtwende
#1   Heggi   10:09:46 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Zölibat
Zumindest in der Tagespresss hat der Versuchsballon von Kardinal Hummes Wirkung gezeigt. So titelte BILD gestern: „Papst-Vertrauter bricht Tabu – Dürfen Priester bald Sex haben?“ Und berichtet BILD so: „Der brasilianischen Tageszeitung ‘Estrado do Sao Paulo’ sagte Hummes, daß die katholische Kirche dem dramatischen Priestermangel dadurch begegnen könne, die Ehelosigkeit der Priester abzuschaffen.“
Wie auch immer Hummes sich im Interview ausgedrückt hat, entweder war er unendlich naiv oder es war ein bewußter Versuchsballon. Die sog. Präzisierung erfolgte zumindest auf dem Fuße. Aus Schrecken, was er da nachrichtlich losgetreten hat,oder auf Veranlassung des Staatssekretariats. Es wirft aber auch ein Licht auf die wenig klare Personalpolitik von B XVI. Levada scheint ebenfalls kein „goldener Griff“ gewesen zu sein.
Versuchsballon loslassen wollte, dann hat
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe kann in der Kirche keinen Platz beanspruchen
#15   Heggi   22:51:51 | Montag, 4. Dezember 2006
Gotthard
Entweder sind Sie absolut arglos und können deshalb nur gutmeinend sein oder hinter Ihrem Gerede in diesem Portal steht eine diabolische Strategie: nämlich das der Desinformation.
95 % der praktizierenden Katholiken – wieviel sind denn das in Deutschlad von ca. 26 Mio.? Wie riesig war denn die Zustimmung dr Bischöfeauf der Synode 1967 für das Liturgieprojekt Pauls VI.? Welcher Bischof in Deutschland hat denn nach 9 Jahren Laieninstruktion und rund drei Jahren Liturgieinstruktion die Mißstande konsequent bekämpft und abgeschafft?
Seit Jahren sammle ich diese Mißbräuche mit Namen, Ort, Zeit und Mißbrauchsart, um sie in Form einer Dokumentation ins Internet zu stellen.
Welchem NOM reden Sie denn das Wort? Besteht denn der NOM,den Sie vielleicht meinen, eigentlich nur auf dem Papier?
Je mehr ich Ihre Zeilen lese, desto mehr interessiert mich, welches Gesicht dahinter steht.
Redaktion benachrichtigen Die Vorabendmesse von Christkönig war die letzte
#24   Heggi   15:00:44 | Montag, 4. Dezember 2006
B. Bussmann
Nennen, Sie mir doch bitte Ihre Pfarrgemeinde. Solche Gemeinden möchte ich kennenlernen. Dafür ist mir in der Regel kein Weg zu weit und die Zeit nicht schade.
Redaktion benachrichtigen Die Vorabendmesse von Christkönig war die letzte
#22   Heggi   13:41:31 | Samstag, 2. Dezember 2006
B. Bussmann
Bei den ganzen Plänen denkt niemand an die alten Menschen in den Gemeinden, die nicht kilometerweit in die nächste Kirche zur Hl. Messe mehr fahren können.
Was glauben Sie, welche Entfernungen alte und junge Menschen in den 50er und auch noch in den 60er Jahren
in Diasporagebieten wie Schleswig-Holstein oder Mecklenburg zurückzulegen hatten, um der sonntäglichen Messe mitfeiern zu können? Und das zu Fuß oder mit dem Fahrrad! Wer in der Diaspora gelebt hat, für den gibt es keinen weiten Weg! Jeder Weg ist nur so lang, wie der Wille stark ist.
Zur Frauenordination: Die evangelisch-lutherische Kirche in Lettland hat diese aus theologischen Gründen vor rund 10 Jahren wieder abgeschafft.
Redaktion benachrichtigen Ein Riesenerfolg
#68   Heggi   13:08:58 | Samstag, 2. Dezember 2006
Statt Katholika…
sollten Sie sich vielleicht besser Lehfrau nennen.
Was macht man, wenn man eine Fernsehsendung nicht mag? Abschalten! Tun Sie das doch mit kreuz.net ebenfalls!
Sonst noch irgendwelche Probleme?
Redaktion benachrichtigen „Wahrhaft tragisch“ + …
#22   Heggi   11:22:05 | Samstag, 2. Dezember 2006
vox populi,…
die rief doch einst: Kreuzige ihn! Oder?
Redaktion benachrichtigen „Man will eine andere Kirche“
#44   Heggi   11:17:35 | Samstag, 2. Dezember 2006
Bei der wohlmöglich…
letzten hl. Messe im alten Ritus im Fuldaer Dom am Grab des hl. Bonifatius inder Krypta habe ich ministriert. Das war auf der letztenTagung von „Theologisches“, die von Prälat Bökmann geleitet wurde. Nach meiner Erinnerung 1997.
Redaktion benachrichtigen Ein Riesenerfolg
#66   Heggi   11:06:36 | Samstag, 2. Dezember 2006
Danke…
für diesen Kommentar!!!!!!!!!!!!!!!
Wer glaubt, es seien nur drei Hindernisse mit der Orthodoxie zu überwinden (Psychologie, Filioque und Jurisdiktionsprimat) und dann sei alles paletti, der ist auf dem Holzweg. Der höre sich nur Bischof Hilarion (Wien) an. Der sagt sehr elegant, was Sache ist. Machen wir hier doch mal den Unterschieds-Katalog auf!
Redaktion benachrichtigen Wie im Wilden Westen
#22   Heggi   10:53:22 | Samstag, 2. Dezember 2006
Gotthard,…
das erstaunt mich aber wirklich, daß Sie nicht einmal wußten,wer Mitkonsekrator bei den Bischofweihen von FSSPX war. Da denkt man, man diskutiert mit informierten Leuten… Nun möchte ich wirklich wissen, wer sich hinter Ihren Pseudonym verbirgt!
Redaktion benachrichtigen Nicht im Konkubinat
#48   Heggi   10:40:29 | Samstag, 2. Dezember 2006
Konkubinat
Diese Diskussion um Klaus Berger sollte endlich ein Ende haben. „Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein…“. Ich darf mich selbst zum viel beschimpften sog. konservativen Lager zählen. Berger hat in den letzten Jahren (und das kann ich aus eigenem Erleben sagen), mehr für die Kirche getan, als mancher sog. konservativer Bischof in diesem Land. Natürlich muß man nicht jedes Wort, jede seiner Meinungen mit ihm teilen. Meinen Kritik entzündet sich insbesondere an seinem letzten Buch „Glaubensspaltung ist Gottesverrat“. Für mich viel theologisch Ungereimtes und nicht konsequent! Hier aber mit einer Moral herum zu fuchteln, die selbst im sog. konservativen Lager mehr als bigott ist, ist nicht mehr erträglich. Wieviel mehr oder minder prominente Namen könnte ich an dieser Stelle aufzählen, wieviel „Fässer“ ließen sich hier damit aufmachen… Dafür gibt es aber die Beichte, und damit muß es auch gut sein.
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#61   Heggi   10:44:50 | Donnerstag, 30. November 2006
Benedikt
So schlicht haben Sie bisher noch nicht argumentiert. Es ist wirklich zu einfach zu sagen „Da könnte ja jeder kommen…“. Es ist ja gerade Ausdruck der Kirchenkrise, daß es nicht nur Lefebvre gibt (gegeben hat), sondern auch die von Ihnen genannten Küngs und Hasenhüttels und Gaillots. Ich bin mir sicher, daß Papst B XVI den Unterschied zwischen Lefebvre und den anderen von ihnen genannten Herren kennt. Andrerseits: Ist die Krise der Kirche nicht groß genug, wenn man sich die massiv geschrumpfte Bindung der Menschen an die Kirche vor Augen hält? „Großkirche“ mit Gläubigen, von denen 90 % kaum noch oder nicht mehr praktizieren! Fast leere Priesterseminare! Priester von den 80 % und mehr ihre eigenen Begründungen haben, warum Sie sich nicht an die liturgischen Vorgaben halten. Ich frage mich, frage Sie, wann beginnt eine Notlage? Vielleicht erst dann, wenn die Kirchensteuer wegfällt? Zur Zeit der Bischofsweihen durch L. 1988 war diese Notlage, wenn sie eine solche war, jedenfalls noch nicht so dramatisch wie jetzt.
Es kann ja sein, daß sich die Tradition zahlenmäßig überschätzt, aber dann bräuchten ihre sog. Gegner in diesem Portal eigentlich nicht so verbissen argumentieren. Und was kann für eine solche unbedeutende Truppe schon eine Freigabe der alten Liturgie für Auswirkungen haben? So etwas verläuft sich erfahrungsgemäß im Sande. Darum müssen sich in D und F die Bischöfe wirklich keine Sorgen machen.
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#58   Heggi   21:45:29 | Mittwoch, 29. November 2006
Bischöfe,…
die in der Sukzession stehen sind Bischöfe ohne „Tüttelchen“. Und das ist bei den FSSPX-Bischöfen ohne Zweifel. Und darauf kommt es allein an.
Wieviel Weihbischöfe der sog. Patriotischen Kirche in China werden von Rom heute anerkannt und haben meines Wissens auch keine Zuordnung eines untergegangenen Bischofssitzes. Und wie war das einst mit Bischof Rangel in Campos?
Nein, Gotthard, diese Argumentation ist zu durchsichtig, als das sie ernst genommen werden kann.
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#55   Heggi   20:54:29 | Mittwoch, 29. November 2006
Stimme aus Wien
Ob es sich lohnt, auf Ihren Einwand einzugehen, ist zumindest fraglich. Aber lassen Sie mich stattdessen eine grundsätzliche Anmerkung machen. Ob das „Weihbischofs-System“ wirklich so nützlich ist, oder nicht überholt ist, habe ich mich oft gefragt. Ich habe es immer für ziemlich „albern“ gehalten, den Weihbischöfen einen untergegangenen Bischofssitz zuzuordnen. Ich erinnere mich noch an einen Spruch eines Münsteraner und inzwischen längst verstorbenen Weihbischofs, der sich über seinen „virtuellen“ Bischofssitz mit einem Spruch lustig gemacht hat. Also beim System der Weihbischörfe scheint mir eine Reform mindestens ebenso wichtig. Wo liegen denn die Aufgaben eines Weihbischofs, die nicht ebenso so gut von einem Priester oder einem Mitglied des Domkapitels übernommen werden können? Mit Blick auf die z.B. die Orthodoxie möge man nicht mit dem Argument der Firmung kommen. Ich finde es schlicht komisch, daß so ein Bistum wie z.B. Münster fünf Weihbischöfe braucht. Inklusive den emeritierten gibt es dort bald mehr Bischöfe als Priester.
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#49   Heggi   17:21:34 | Mittwoch, 29. November 2006
Gotthard
Es geht Ihnen wirklich nur um Amtsbezeichnungen und nicht um Inhalte? Mir geht es um Inhalte und nicht um Etikettenschwindel! Wollen Sie die von Lefebvre geweihten Bischöfe gleichbehandeln mit Frau Jepsen und Co.?
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#43   Heggi   14:44:28 | Mittwoch, 29. November 2006
Gotthard
Akzeptieren Sie die Anführungszeichen auch bei „Bischöfin“ Maria Jepsen oder „Bischof“ Huber oder „Erzbischof“ Rowan Williams? Wenn ja, können Sie mir bitte die „Bischofssitze“ mitteilen?
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#37   Heggi   11:54:02 | Mittwoch, 29. November 2006
Dr. Regazzoni
Ich antworte Ihnen direkt.
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#35   Heggi   10:10:38 | Mittwoch, 29. November 2006
landorganist
Die entscheidene Frage ist die nach dem Schisma. Befindet sich FSSPX aus Sicht Roms nicht im Schisma, ist nicht nur Ihre Darstellung korrekt, sondern auch die gesetzten kirchenrechtlichen Akte Roms sind in sich zwingend und nachvollziehbar.
Liegt allerdings ein Schisma vor, sind all diese Akte Makulatur, weil sie die Bruderschaft kirchenrechtlich nicht mehr treffen. Im Schisma sind alle von der schismatischen Gruppe gesetzten Akte kirchenrechtlich eigene gleichsam souveräne Akte.
Schwierig ist es, wenn wenn nur ein „schismatischer Akt“ (wie im Motu Proprio von 1988 formuliert) vorliegt, also kein formelles Schisma, und wie die Bruderschaft selbst sagt, sie befinde sich nicht im Schisma. Hier gibt es leider kein schlüssiges Handeln Roms. Und im Zeitalter der Ökumene hat das alles einen besonderen Beigeschmack.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer lassen nicht locker
#53   Heggi   19:40:35 | Samstag, 25. November 2006
Gunsenum…
Sie sollten sich besser heute Abend weiter dem Alkohol zuwenden, als hier mitzudiskutieren.
Redaktion benachrichtigen Im Notfall notwendig?
#16   Heggi   18:25:31 | Freitag, 24. November 2006
Für die Journaille…
und einige Zeitgenossen in diesem Portal ist es natürlich ein prickelndes Thema, wenn sich um Kirche und Präservative geht. Und ganz nebenbei kann man dann noch seine tiefsitzenden Aversionen gegen die von Kirche verteidigte Sexualmoral loswerden. Ein Blick auf die Länder, die am meisten von AIDS betroffen sind, zeigt, daß der überwiegende Teil der Bevölkerung dort nicht katholisch ist. Der Einfluß der Kirche ist also sehr begrenzt. Selbst wenn die Kirche den Gebrauch dieses Verhütungsmittels „freigeben“ würde, hätte das praktisch keinen Einfluß auf die Entwicklung der Infektionsrate. Andrerseits frage ich mich, wie es in unseren aufgeklärten und in weiten Teilen bereits entkirchlichten bei der Daueraufklärung von der Schule bis zur Bahre immer häufiger zu sog. „ungewollten“ Schwangerschaften kommt. Aber auch zu weiter steigenden HIV-Infektionen, wie das Robert-Koch-Institut kürzlich meldete!
Redaktion benachrichtigen Den Augen nicht getraut
#9   Heggi   17:20:06 | Donnerstag, 23. November 2006
Gunsenum
Nachfolgende Meldung erschien heute in kath.net über das Gespräch von Papst B XVI und dem Erzbischof von Canterbury:
„Jüngste Entwicklungen, vor allem jene, die das Weiheamt betreffen sowie bestimmte Aspekte der Morallehre, haben nicht nur die inneren Beziehungen inder anglikanischen Gemeinschaft beeinträchtigt sondern auch jene zwischen der Anglikanischen Gemeinschaft und der katholischen Kirche“, erklärte Benedikt XVI. Konkret meinte er damit die Bischofsweihe für Frauen, die Weihe von Homosexuellen oder die Segnung für gleichgeschlechtliche Paare – Vorfälle, welche die Anglikaner an den Rand der Spaltung brachten.
Ihre Auffassung zur Einsegnung Gleichgeschlechtlicher ist also eine andere als die des Papstes. Offensichtlich stimmen Sie nur mit Bischof Algermissen in diesem Punkt überein. Ergänzend traue ich mich nach dieser Meldung nun anzufügen: Sie sind ägerlicher Widerling.
Redaktion benachrichtigen Halbwahrheiten und Verdrehungen
#5   Heggi   10:54:17 | Donnerstag, 23. November 2006
landorganist
Offensichtlich ist Ihnen kreuz.net immer wieder wichtig genug, um hier verbissen mitzudiskutieren. Find’ ich großartig. Das zeigt doch, daß Freunde und Gegner den Einfluß dieses Forums nicht unterschätzen.
Redaktion benachrichtigen Oh wie verrückt ist doch diese deutsche Kirche
#26   Heggi   17:41:08 | Dienstag, 21. November 2006
Gunsenum
Sie haben nichts verstanden, dafür aber um so mehr Schaum vor dem Mund.
Redaktion benachrichtigen Oh wie verrückt ist doch diese deutsche Kirche
#24   Heggi   17:29:52 | Dienstag, 21. November 2006
Romulus
Ich denke, Günther Brand ist immerhin so bekannt, daß Ihre Vermutung nicht gerade für Ihre Kenntnisse spricht.
Redaktion benachrichtigen Oh wie verrückt ist doch diese deutsche Kirche
#20   Heggi   17:20:27 | Dienstag, 21. November 2006
Gunsenum
…,dass wir hier eine virtuell-fiktive Debatte führen, die KEINERLEI Auswirkungen auf reale Praxis- und Pragmatikentscheidungen hat.
Das wird man abwarten müssen. In der Sache selbst ist den drei SJM-Priestern wenig vorzuwerfen. Nur bei solchen Diskussionen liegen manchmal andere Zeitzünder an der Wegstrecke der mehr oder minder öffentlichen Auseinandersetzung. Ob Bischof Algermissen mit seiner Entscheidung gut beraten ist bzw. war, da bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Manchmal werden die Dinge von anderen eingeholt.
Redaktion benachrichtigen Oh wie verrückt ist doch diese deutsche Kirche
#7   Heggi   16:52:46 | Dienstag, 21. November 2006
Gunsemann…
Ihre Häme macht schon sprachlos. Wie mag das Gesicht nur dazu aussehen?
Redaktion benachrichtigen „Die wahren Sedisvakantisten sind die Konzilspäpste“
#15   Heggi   11:03:08 | Dienstag, 21. November 2006
Romulus
Man muß die Auffassung von Murx nicht teilen (ich tue das auch nicht), aber es ist noch lange nicht alles Schwachsinn, was man nicht mit anderen teilt. Allein die Geschichte der Päpste mit ihren manchmal zwei Gegenpäpsten aus den verschiedensten Gründen macht die Sache nicht gerade einfach. Die Geschichte der Trennungen (Abspaltungen) beinhaltet ebenfalls viele Elemente, die die Frage der Legitimität von einzelnen Päpsten berühren. Meistens, zumindest sehr häufig haben sich diese Streitereien im Lauf der Geschichte selbst aufgelöst. Mit dem unterschiedlich begründeten Sedisvakantismen heute wird das ähnlich gehen.
Redaktion benachrichtigen Ohne Rücksicht auf Verluste
#21   Heggi   20:33:41 | Montag, 20. November 2006
Es klingt…
wie ein Witz mit der „Druckerlaubnis“ aus den Mündern dieser linken Vögel. Wenn bestimmte Priester aus Ringbüchern die Messe mit ihren selbst gebastelten Gebeten feiern, den Kanon manipulieren etc., dann ist das alles „fortschrittlich“ und natürlich erlaubt. Und jetzt ist pötzlich ein Druckerlaubnis notwendig… Und wenn die Kommunionkindern bei ihren Tischmüttern (oder wie heißen diese „Tanten“ richtig?) im Kommunionunterricht Brotbacken lernen, dann finden das alle ganz niedlich. Offensichtlich auch Bischof Algermissen! Denn er läßt das ja alles zu.
Redaktion benachrichtigen Der Bischofsboykott hält an
#53   Heggi   19:30:55 | Montag, 20. November 2006
Toby:
Diese Antwort ist klasse!!!!!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#74   Heggi   15:51:24 | Montag, 20. November 2006
Maledica
Ich sehe die IK-Situation nüchterner. Eine weitere Diskussion darüber in diesem Forum scheint mir jedoch nicht sehr zielführend. Darüber sollte man sich besser direkt austauschen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischofsboykott hält an
#3   Heggi   10:10:44 | Montag, 20. November 2006
landorganist
Ich schlage vor, Sie lesen regelmäßig kath.net und berichten uns bei kreiz.net regelmäßig darüber. Bitte dabei auch alles über Medjugorie nicht vergessen!
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#69   Heggi   10:05:30 | Montag, 20. November 2006
Toby:
Ich glaube nicht daran, daß sich Prof. Gindert zu den Vorgängen um die SJM und Algermissen äußern wird. Dadurch verlöre das Forum ein wichtiges Standbein. Inzwischen ist die ganze Bewegung, die ihren Anfang mit den Initiativkreisen nahm, in sich so sehr gespalten und sprachlos untereinander, daß davon kaum neue Impulse ausgehen werden.
Redaktion benachrichtigen Eine vorkonziliare Quarantänestation?
#14   Heggi   22:09:49 | Sonntag, 19. November 2006
Benedikt
Ein Pater von FSSPX hat jetzt ganz frisch zur Äußerung von Lehman, die Verfechter der alten Messen würden die Ungültigkeit des NOM behaupten, (fast wörtlich) gesagt: Kardinal Lehmann verdreht die Dinge leider. Wir sprechen nicht von der Ungültikeit der Messe, sondern von der mangelnden Würde. Niemand würde und könne ernsthaft behaupten, die Kirche hätte mit dem NOM eine ungültige Messe geschaffen. Das wäre doch absurd, der Kirche so etwas zu unterstellen.
Ich denke, das darf zunächst ohne Kommentar so stehen bleiben.
Redaktion benachrichtigen Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt
#32   Heggi   21:42:38 | Sonntag, 19. November 2006
Karl Murx
Sie sind tatsächlich ein profunder Kenner nicht nur der Liturgie, ihre Kenntnisse und ihr Engagement scheinen mir aber vergeudet, so wie sie es einsetzen.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#62   Heggi   21:35:51 | Sonntag, 19. November 2006
Tarcisius
Da habe ich wenig Hoffnung, daß sich das ändert. Erstens steht hinter diesem Anliegen die Führungsgarnitur des Forums nur sehr bedingt, schon gar nicht aus Überzeugung; zweitens ist Algermissen ein scharfer Gegner der alten Messe. Schließlich glaubt das Forum noch immer, der deutschen Kirche einen neuen Geist einhauchen zu können und hofft dabei noch immer auf ein Wunder. Auch das Forum ist in dieser Besetzung schon nach 5, 6 Jahren ein Auslaufmodell.
Redaktion benachrichtigen Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt
#26   Heggi   20:47:24 | Sonntag, 19. November 2006
Sirilo
Wer hat rrecht? Die gleiche Frage können Sie beim „Vater unser“ stellen. Da berichten nur Lukas und Matthäus, wenn ich es noch richtig im Kopf habe, und zwar mit unterschiedlichen Texten. Markus und Johannes schweigen sich ganz aus. Ja wer hat recht? Natürlich die Kirche mit ihrem Lehramt. So ist es auch mit der Gestaltung des Wandlungstextes und seiner Übersetzung von „pro multis“.
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#57   Heggi   20:36:08 | Sonntag, 19. November 2006
Al Germi
So, nun bin ich aus der sonntäglichen Abendmesse im alten Ritus zurück. Da hätte ich einiges wirklich Interessantes zu erzählen.
Über die Vernetzung denke ich schon eine Weile nach, nachdem die Initiativkreise ganz offensichtlich Auslaufmodelle sind. Das Forum Deutscher Katholiken kann man ebenso vergessen. Eigentlich müße dieses Forum sich gegenüber Algermissen rühren. Außer Sprechblasen kommt da nicht mehr viel. Pro Missa Tridentina vom anderen Liturgieufer feiert sich nur selbst einmal im Jahr. Und Pro Sancta Ecclesia ist zwar rürig, aber der erste Mann dort schiebt vor allen Dingen hinter den Kulissen und ist nachtragend bis in die Steinzeit.
Vernetzung, aber wie? Es gibt Ideen, aber die müssen noch ausgelotet werden. Nichts wäre schlimmer als Maufwürfe in der Anfangsphase. Ein wenig sybellinisch, aber wir werden sehen.
Redaktion benachrichtigen Pfarrei oder Erzdiözese?
#18   Heggi   20:14:27 | Sonntag, 19. November 2006
Im Erzbistum Hamburg…
läuft eine ähnliche Neustruktirierung mit der gleichen Personaldecke, die wegen der Überalterung in den nächsten 5 Jahren zu einer weiteren massiven Ausdünnung führt. Auch wer noch nicht will, mit 75 Jahren wird jeder Priester konsequent in den Ruhestand geschickt. Meistens wollen konservativere Priester noch bleiben. Aber da kennt der Hamburger Personalreferent Msgr. Havighorst überhaupt, oder erst recht kein Pardon.
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#45   Heggi   15:52:21 | Sonntag, 19. November 2006
Ludovico
Habe ich vorhin, nur weiter unten, nur etwas anders gesagt!
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#43   Heggi   15:47:04 | Sonntag, 19. November 2006
Lieber Tau…
dazu gehört kein Glaube, das ist tatsächlich so! Erst werden Kinder geboren (ob vom Storch gebracht oder von den Eltern gezeugt, ist egal). Und daraus kommt der Priesternachwuchs! Der wird dann aber in den Priesterseminaren (wie St. Georgen) wieder weitgehend vernichtet.
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#5   Heggi   15:40:27 | Sonntag, 19. November 2006
Benedikt
Also ich denke, die umliegenden Kirchen werden deshalb nicht geschlossen, als da z.B. die Kirche Mariae Himmelfahrt ist, oder St. Ludgerus. Aber St. Ludgerus wurde noch vor ganz wenigen Jahren ziemlich teuer umgebaut und architektonisch „versaut“. Mariae Himmelfahrt wurde bislang von Patres versorgt, die dort seit Bau der Kirche in den 50er Jahren auch ein Kloster unterhalten. Ob die verschwinden?
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#39   Heggi   15:25:43 | Sonntag, 19. November 2006
Jawohl!
Eine gute Erklärung! Tau, jetzt sind Sie mit einer Erklärung dran!
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#3   Heggi   15:19:41 | Sonntag, 19. November 2006
Soweit ich weiß…
ist Propst Zimmermann schon Pfarrer von St. Urbanus. Wieso wird er dann ins Amt eingeführt?
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#37   Heggi   15:15:38 | Sonntag, 19. November 2006
Diese Etikettierung…
ist, gelinde gesagt zum Kotzen! Schlagt sie doch alle tot, die „Fundis, Tradis, Rechten“! Was macht denn einen Fundi, Tradi, Rechten aus? Ich bin gegen Abtreibung, also bin ich ein Fundi! Ich bin
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#30   Heggi   14:18:56 | Sonntag, 19. November 2006
Tau…
Sie haben ja so recht! Die Kirche in einem Bistum besteht eben nicht nur aus dem Bischofspalais und sonstigen Gebäude. Daß es da auch Menschen und Gläubige gibt, die der Kirchnicht nur treu sein und mit ganzem Herzen dienen wollen, haben die meisten Bichöfe in unserem Land vergessen oder als Nachfolger der ehemaligen Fürstbischöfe des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation noch nicht gelernt – ganz wie man will. Wenn ich an meinen Bischof denke -ein reiner „Verwaltungsheini“. Wenn man 13 Jahre Generalvikar war, kann man wohl nichts mehr anderes. Und wo treiben (ja, ich sag das ganz respektlos und voller Wut) sich so viele Bischöfe herum? Auf Veranstaltungen aller Art und in ihren Gremien! Was immer auch B VI den deutschen Bischöfen jetzt so vorsichtig ins Stammbuch geschrieben hat, es ist morgen schon wieder Schall und Rauch. Es bleibt nur, sich dagegen zu wehren. Organisieren wir uns über diees Forum!
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#27   Heggi   12:48:17 | Sonntag, 19. November 2006
Romulus
Bitte, das ist doch moralisierendes Geschwätz, was hier loslassen. Wenn Sie keine anderen Sorgen haben, als das hier angeblich etwas Unverantwortliches mit Kindern geschieht, dann ist Ihnen zu Ihrer wohl ansonsten heilen Welt zu gratulieren.
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#20   Heggi   12:18:04 | Sonntag, 19. November 2006
Noch einmal zum Zahlenspiel
Wenn 10 % einer Kirchengemeinde wenig Bedeutung haben, wie hier einige glauben machen wollen, welche Bedeutung haben dann solche Zahlen überhaupt? Ein anderes Beispiel: In meiner Pfarrei kommen im Schnitt 8 % zur Kirche. Absolut sind das rund 120. Bei den letzten Pfarrgemeinderatswahlen haben sich von diesen 120 nur 47 beteiligt. Davon sitzen nun 9 im Pfarrgemeinderat. Welche bedeutuntg haben diese Zahlen?
Redaktion benachrichtigen Die Fuldaer ziehen vor den Dom
#15   Heggi   11:56:22 | Sonntag, 19. November 2006
Didymus-Zwilling
Die 10 % ist genau der ganz überwiegende Teil, der sich noch aktiv am kirchlichen Leben beteiligt. Der Rest gehört dagegen ganz überwiegend zu den berühmten Karteileichen. Wenn die 10 % wegblieben, wären die Kirchen nicht nur im Bistum Fulda komplett leer.
Redaktion benachrichtigen Barmherziger Jesuit
#53   Heggi   23:18:00 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Ja, genau! Und mit den zweckgebundenen Einfügungen als Schlüssel für die eigene Schuld und Sühne.
Redaktion benachrichtigen Barmherziger Jesuit
#51   Heggi   23:13:05 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Es gibt tatsächlich viele Bücher, mit denen man bestimmte Zwecke verfolgt.
Redaktion benachrichtigen Eine vorkonziliare Quarantänestation?
#3   Heggi   23:09:16 | Freitag, 17. November 2006
Benedikt
Auf eine solche Verdrehung der Dinge ist nicht mehr einzugehen. Ganz offensichtlich muß man nach ihrer Argumentation nun auch den früheren Kardinal Ratzinger und der jetzigen Papst wohl zu der gleichen Klientel von liturgischen Altvorderen zählen, die die Liturgiereform nicht kapiert haben.
Redaktion benachrichtigen Barmherziger Jesuit
#49   Heggi   22:51:15 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Nachdem ich meinen Hund noch ausgeführt habe, kann ich mich jetzt hier wieder einklinken.
Also, ein Priesteer muß mir nichts über Ehe, Familie oder Sexualität erzählen. In der Beichte z.B. geht es um Schuld und Vergebung. Ansonsten ist in Krisenfällen ein Familientherapeut oder sonst wer schon ein besserer Ansprechpartner. Niemand wird im übrigen in den Zölibat gezwungen. Niemand muß auch Priester werden. Ich habe kein Mtleid mit Priestern, die sich mindestens sechs Jahre auf den Zölibat vorbereiten können, ihn bis dahin auch „einüben“ können. Mitleid aber und mehr habe ich mit Ehen und Familien mit leidenden Kindern, die am Versagen des einzelnen Partners oder Elternteils leiden.
Das ganze Geschwätz vom sog. Zwangszölibat hängt mir zum Hals heraus. Quasi im Zwangszölibat mußten nach dem Krieg viele Frauen und Witwen leben, weil die Männer im Krieg erschossen worden waren. Und auch heute leben die Zwangszölibat, die auf Grund körperlicher Gebrechen oder ihrer Gestalt oder Aussehens keinen Partner finden, aber gerne einen finden würden. Das alles sind Leidende, aber nicht Priester, die den Weg ins kath. Priestertum freiwillig gegangen sind.
Ein anderer Aspekt ist auch noch der: Was machen bei einer Aufhebung des Zölibats mit den Priestern, deren erste Ehe scheitert und nun die zweite Ehe wollen. Die sakramentale Unauflöslichkeit der Ehe vielleicht aufheben, um den vielleicht erneut eintretenden Priestermangel aufzulösen?
Redaktion benachrichtigen Barmherziger Jesuit
#46   Heggi   21:15:20 | Freitag, 17. November 2006
Kaum kein Mensch will …
heute noch heiraten, katholische Priester ausgenommen. Das ist doch fast ein Treppenwitz der Weltgeschichte. Als ob die Ehe einfacher wäre zu leben als der Zölibat! Zumindest spricht die auf 50 % zugehende Scheidungsrate eine andere Sprache. Glauben die Priester, die aus dem Zölibat streben, wirklich, sie würden eine bessere Ehe führen als der große Rest in der Welt? Die hohe Scheidungsrate unter protestantischen ReligionsdienerInnen spricht da eine andere Sprache. Wieviel ehemalige kath. Priester, die wegen einer Frau ihren Dienst aufgegeben haben / aufgeben mußten, leben noch in dieser Beziehung? Wieviele haben inzwischen längst ihre Zivilehe wieder verlassen und leben in neuen eheähnlichen Verhältnissen? Wer so tut, als sei die Abschaffung des Zölibats die Lösung, lebt nicht in dieser Welt.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Eiertanz geht weiter
#26   Heggi   10:14:09 | Donnerstag, 16. November 2006
Gotthard
Am fürstbischöflichen Gehabe hat sich auch nach V II auch nach meinen Ergfahrungen nichts geändert. Es ist eine deutsche Spezialiät mit dem bekannten historischen Hintergrund. Ein Prälat des Vatikans charakterisierte die Situation aus seiner Sicht mir gegenüber wörtlich so: Deutsche Bischöfe, das sind ganz hohe Herren, ja, ganz hohe Herren.“ An die käme ein normaler Gläubiger kaum heran, weil sie in ihrem Amt immer noch zu viel von ihrer früheren Bedeutung spürten. Er verglich das dann mit der italienischen Situation, die durch Leutseligkeit der Bischöfe geprägt sei. Ein wenig hänge das auch mit der Größe der Bistümer zusammen, die manchmal nicht mal eine deutsche Dekanatsgröße erreichten. Nun gut! Viel hat auch bei den Bischöfen mit persönlicher Arroganz zu tun. Und das trifft Bischöfe der unterschiedlichsten theologischen und kirchenpolitischen Couleur in Deutschland.
Redaktion benachrichtigen Der Fuldaer Eiertanz geht weiter
#8   Heggi   13:55:39 | Mittwoch, 15. November 2006
Landorganist,
wenn Sie ein solcher tatsächlich sind, sollten Sie -wie ein Schuster- bei Ihren Leisten bleiben. Vom Schreiben verstehen Sie offensichtlich gar nichts! Nur Schade, daß Ihre Kunst hier nicht nachweisen müssen, ob Sie wirklich spielen oder nur klimpern können.
Redaktion benachrichtigen Wäre es nicht besser gewesen, den Bischof nicht zu informieren?
#12   Heggi   20:22:44 | Samstag, 11. November 2006
Michael II
Meine Meinung (nicht zuletzt basierend auf diesem Artikel) : Rom will Euch schützen, Ihr sollt Euch nur nicht zu „dämlich“ anstellen, dazu zählt auch die Nachfrage beim Ortsbischof.
Genau so habe ich es immer gehalten. Mein Bischof war froh, daß er nicht gefragt wurde. Und Priester, die mich fragten, ob sie vorher den Bischof fragen müßten, habe ich bedeutet, daß dann die Messe im alten Ritus in ihrer Kirche nicht stattfinden würde. Aber letztlich ist natürlich das keine Lösung. Deshalb müssen die Gläubigen die Sache selbst in die Hand nehmen. Vor niemand fürcheten sich Bischöfe mehr, als vor kirchenrechtlich entschlossen handelnden Gläubigen und vor der Öffentlichkeit.
Redaktion benachrichtigen Wäre es nicht besser gewesen, den Bischof nicht zu informieren?
#10   Heggi   19:51:53 | Samstag, 11. November 2006
Sturmius
All das stimmt ja, was Sie sagen und zitieren. Aber machen Sie doch was daraus, mit anderen zusammen. In ihrem Bistum! Mit allen zusammen!
Redaktion benachrichtigen Dicke Luft
#7   Heggi   16:49:39 | Freitag, 10. November 2006
Gotthard
Ihr Rechtsverständnis in Ehren…, aber dafür kann und wird Sie jeder arbeitsloser Famielienvater in den „Allerwertesten“ treten. Bei „Kirchens“ darf es offensichtlich wie bei Mannesmann zugehen. Bravo, Herr Gotthard!
Redaktion benachrichtigen Diese Rede wurde wirklich gehalten
#14   Heggi   20:58:20 | Donnerstag, 9. November 2006
Catharina
Genau so ist es!!!
Redaktion benachrichtigen Papst unter der Knute?
#38   Heggi   16:46:58 | Donnerstag, 9. November 2006
Guiseppe
Offensichtlich kennen Sie die Situation gut, aber nicht gut genug. Ich könnte hier das vom „im Windschatten ernten“ an vielen Beispielen belegen. Es gibt nur ein Problem dabei: Ich könnte anschließend unter meinem Namen in diesem Forum auftreten. Und das möchte ich aus vernünftigem Grund nicht. Ein Beispiel aber, das mich nicht enttarnt: Ein Bischof glaubte sogar meine Überlegungen für eine sog. Indultmesse mit der Bemerkung unterstützen zu müssen, der vor Ort seit über 15 Jahren seelsorglich tätigen FSSPX „so das Wasser abgraben zu können“. Ich habe dieses Thema bei diesem Bischof seither nicht mehr angesprochen. Und es gibt bis heute keinen Indult.
Ich darf sagen, daß ich das Apostolat von FSSP über Jahre sehr und vielleicht außergewöhnlich großzügig unterstützt habe. Seitdem mir mehrere Petrusbrüder (und davon einer ganz dezidiert) jedoch gesagt haben, daß sie auch überall dort hingehen, wo FSSPX ist, ich ernüchtert FSSP nur noch so unterstütze, daß es dem allgemeinen Anliegen der alten Liturgie zugute kommt. Ich vergeude keinen Pfennig für einen Kampf der Bruderschaften untereinander. Vor den Karren des „Schisma“ lasse ich mich zudem nicht spannen.
Alles andere und mehr dazu vielleicht per Mail an Sie direkt.
Redaktion benachrichtigen Der eigentliche Grund für die Auseinandersetzungen
#53   Heggi   15:13:20 | Mittwoch, 8. November 2006
Johannes Paul I
Ich habe Schwierigkeiten, mit solchen (beziehungsreichen?) Pseudonymen umzugehen, wie mit dem Ihren. Gut, davon gibts es eine ganze Reihe in diesem Forum. Aber das ist es ja gerade! Warum sich noch niemand Jesus Christus genannt hat, wundert mich allmählich. Vielleicht nennt sich noch jemand Spiritus Sanctus.
Gewiß, manche Meinungsäußerung gefällt mir hier auch nicht. Aber warum zwobbel’s Meinung „kontraproduktiv“ und „ablehnungswürdig“ sein soll, kann ich nicht ganz verstehen. Da habe ich noch viel schlimmere Verdikte aus anderem Mund über andere Bischöfe gelesen. Jedenfalls habe ich inzwischen zunehmend mehr Schwierigkeiten zu glauben, daß die Bischöfe die Nachfolger der Apostel sind. Oder sind sie es nur formal, aber moralisch müssen sie es nicht sein?
Redaktion benachrichtigen Papst unter der Knute?
#23   Heggi   14:29:53 | Mittwoch, 8. November 2006
Konrad
Ihre Einschätzung liegt mehr als nur haarscharf daneben.
Daß in diesem Forum oft niveaulos dikutiert wird, liegt an einer Reihe von Provokateuren, die häufig wie bestellt erscheinen. Eine Reihe davon kenne ich mit ihrem richtigen Namen. Darunter sind einige besonders „feine Herren“.
So einfach von „Pressionen der FSSPX“ zu reden, ist schlicht unqualifiziert. Ohne FSSPX und den Mut Lefebvres würde heute niemand mehr über die sog. alte Messe reden. Sie gäbe es nicht mehr.
Die besondere Leitung der Petrusbruderschaft besteht bisher leider fast ausschließlich darin, daß sie seit ihrer Gründung 1988 die Aussaat FSSPX überläßt, aber in ihrem Windschatten versucht zu ernten.
Wieviel Bischöfe z.B. in Deutschland soll ich nennen, die FSSP nicht weniger ablehnen wie FSSPX? Wo soll da ein Erfolg oder mehr Erfolg für die trid. Liturgie durch FSSP hervorkommen? Ich kann das mit Beispielen im Rahmen meiner eigenen Bemühungen sehr gut belegen.
Redaktion benachrichtigen Bis zum bitteren Ende
#26   Heggi   13:58:10 | Montag, 6. November 2006
Pastoral?
Bischof Algermissen, geht darum, der Freigabe der alten Messe in seinem Bistum schon jetzt vorzubeugen. Da werden drei Patres expediert, die in diesem Sinne mehr als nur unsichere NOM-Kantonisten sind.
Die Härte Algermissens gegen die alte Messe hatte sich bereits im Juni d.J. während des Kongresses „Freude am Glauben gezeigt“. Den auf dem Kongreß mit einem Info-Stand ebenfalls vertretenen Petrusbrüdern hatte er strikt untersagen lassen, an einem Seitenaltar im Dom privat ihre tägliche Messe lesen zulassen. Man mußte sich stattdessen einen gefälligen Pfarrer außerhalb von Fulda suchen.
Redaktion benachrichtigen Ein angemesser Vergleich? + …
#10   Heggi   10:21:39 | Montag, 6. November 2006
Sr. Maria Andrea
Ihr Hoffnung stirbt zuletzt!
Redaktion benachrichtigen Mehr Seelen als Buchstaben
#20   Heggi   23:01:17 | Sonntag, 5. November 2006
Aldo Carigiet
Also das mit „außerhalb der katholischen Kirche“ ist ja wohl nicht so ganz leicht zu beurteilen. Vermutlich befinden sich die meisten Jesuiten in Deuschland auch bereits außerhalb der Kirche. Deshalb: Ignatianische Exerzitien bei Jesuiten – das könnte mittlerweile eine absolute Rarität sein.
Redaktion benachrichtigen Jetzt müssen die Leichen verscharrt werden
#114   Heggi   22:38:18 | Sonntag, 5. November 2006
Bischof Algermissens Verdikt
gegen die drei Patres kommt nicht von Ungefähr. Mit der Kündigung des Seelsorgeauftrags ist Algermissen mehr als nur ein Problem los. Ist der Rausschmiß nicht auch eine Notbremse gegen die mögliche Freigabe der alten Liturgie? Konkret: Da sind drei Patres, die zumindest Biritualisten sind. Hat hier nicht Algemissen die Gefahr gewittert, daß möglicherweise in diesen drei Gemeinden mit der Freigabe die alte Liturgie zur Regelliturgie wird?
Redaktion benachrichtigen Ein päpstlicher Rückzieher?
#119   Heggi   11:42:59 | Sonntag, 5. November 2006
Bischöfe
Woher sollen denn konservativere Bischöfe 40 Jahre nach Vat. 2 auch kommen? JP 2 hat im Grunde mehr als eine ganze Generation von Bischöfen und Bischofskandidaten bestimmt. Erstes Reservoir sind die Weihbischöfe. Algermissen war vorher Weihbischof PB, und Genn in TR, Marx in PB, Schick in FD, Bode in PB, Trelle in K, Hofmann in K, Thissen in MS. Selbst Schraml in PS war voher Weibischof in R.Auch in Magdeburg war das so (Namen hab ich jetzt nicht parat). Die Ausnahmen: Zollitsch in FR, Müller in R und Hanke (neu)in EIC. Augsburg mit Mixa ist ein Sonderfall. Also: man man muß sich die Weihbischöfe anschauen! Und da fallen mir nur zwei ein (in Köln), die einen konservativeren Zuschnitt haben. Aber was heißt schon konservativ?
Redaktion benachrichtigen Ein päpstlicher Rückzieher?
#99   Heggi   23:32:06 | Samstag, 4. November 2006
Schüttel, da stimme ich
grundsätzlich zu und tue „unserem“ Protestanten unrecht. Ich habe so etwas ähnliches mal mit mehreren sog. Pastorinnen gesehen. Ob das jedoch eine Konzelebration war, weiß ich nicht. Eigentlich sieht das die Agende nicht vor.
Redaktion benachrichtigen Ein päpstlicher Rückzieher?
#94   Heggi   23:20:06 | Samstag, 4. November 2006
Massenkonzelebration
Ich sehe heute erstmals dieses Foto. Was soll man sagen? Da wird doch jede Konzelebration zum einem Witz. Solche Konzelebrationen in Vierer- oder Fünfer-Reihe sind konterkarierend. Ist in diesem Forum wirklich jemand der Meinung (außer unserem Protestanten!), das wirkt noch oder ist noch würdig?
Redaktion benachrichtigen Jetzt müssen die Leichen verscharrt werden
#110   Heggi   09:19:27 | Freitag, 3. November 2006
Gunsemann
Das, was Sie an kreuz.net kritisieren, daß bei Meldungen richtungsorientiert selektiert wird, finden Sie auch bei KNA. Oder schauen Sie mal bei kath.de herein. Oder auch bei kath.net. Kreuz.net ist in manchem provokativ, aber man läßt Ihnen den Raum für Kritik. Oder wird Ihre Meinung permanent gelöscht? Wohl nicht!
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#76   Heggi   21:20:43 | Donnerstag, 2. November 2006
Johann Gerhard
Leider sind Sie auf meine Frage nicht eingegangen. Nur das Thema Rechtfertigung haben Sie aufgegriffen. Dazu: Hattersheim ist mir egal. Aber aus der Logik von Abspaltungen läßt sich folgendes ableiten: Wenn Hattersheim falsch liegt, ist Luthers Meinung von Rechtfertigung auch falsch. Alle Abspaltungen liegen daneben, weil sie Teilaspekte des Glaubens überhöhen und zum Zentrum ihres Glaubens machen.
Thema Rechtfertigung: Ein Kerngegensatz ist z.B., daß protestantische Rechtfertigung ein rein forensicher Akt ist. Auch als imputativer Akt ist sie abzulehnen. Die These, daß Christi Gerechtigkeit „formaliter“ auch die des Glaubenden sei, ist um so mehr zurückzuweisen, als sich m.E. nirgendwo in der Heiligen Schrift die Aussage findet, daß die Gerechtigkeit, die den Menschen formal gerecht macht, die Gerechtigkeit Christi, die außerhalb von ihm bleibt, sei. Was ist das übrigens für eine Gerechtigkeit im Menschen, die ausschließlich imputiert ist?
Der Platz hier reicht nicht, um sich z.b. im Detail über den lutherischen Fiduzialglauben auszulassen und weitere Aspekte anzusprechen
Im übrigen kann man Luthers Rechtfertigungslehre nicht von seiner Autobiographie ablösen. Sie ist vielmehr der Schlüssel zu seinem Verständnis.
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#59   Heggi   12:47:12 | Donnerstag, 2. November 2006
Johann Gerhard
[kursiv]Luthers sind also nur insoweit von Relevanz, wenn sie eine zutreffende Auslegung der Schrift darstellen.[kursiv
Was ist eine „zutreffende Auslegung“ nach protestantischem Bekenntnis? Kann es zum gleichen Sachverhalt gleichzeitig mehrere „zutreffende Auslegungen“ geben? Wer sagt überhaupt, was „zutreffend“ ist? Und ist „zutreffend“ auch, was „wahr“ ist? Wer sagt dann ggf., was wahr ist? Etc, etc…
Luthers „sola fide“! „Sola“ ist in der Schrift nicht zu finden! Darf nach Luthers Methode der Exegese (wie Sie sagen), der Text ergänzt werden?
Thema „Rechtfertigung“: Kann man auf solch eine theologische Engführung eine Kirche bauen? Wie verbindlich ist für Sie Luthers „Rechtfertigungslehre“?
Begriff „lutherische Kirche“: Wieviel Kirchen (Plural) hat Christus gegründet? Ist hier Kirche als „Kirche Christi“ gemeint und wie geht das bei vielen „Kirchen“? Als Patchwork?
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#47   Heggi   22:16:11 | Mittwoch, 1. November 2006
Johann Gerhard
[klein]Meine zeitweise Funkstille hat mit dem heutigen Hochfest Allerheiligen zu tun. Zur Sache selbst: Natürliche kann die Tradition nicht der Schrift entgegenstehen. Das tut sie auch nicht. Aber die Schrift ist nicht ausschließlich Handlungsanweisung. Sie bedarf der Auslegung. Aber wo liegt die Kompetenz zur Auslegung? Beim Einzelnen oder bei der Kirche in Form des Lehramtes? Luther ist ein Einzelner. Wenn ich Luther als Person, als Theologen die verbindliche Auslegung zuerkenne, warum dann nicht auch anderen Reformatoren. Calvin hat sie ebenfalls für sich beansprucht und andere. Auch der Gründer der Zeugen Jehovas hat sie für sich beansprucht. Und diese sagen gerade heute, daß nur ihre Auslegung die richtige ist. Da liegt genau die Problematik. Abspaltungen von der Kirche haben immer mit einer subjektiven Ausklegung und Auswahl zu tun. Das geht von Arius über Luther bis zu jedem Sektenführer in heutiger Zeit. Aber folgendes stimmt auch heute noch: Schon Tertullian sagte um das Jahr 200: „…lehren sie auch untereinander verschieden, so sind sie sich doch einig in der Bekämpfung der einen Wahrheit.“ Und Agustinus: „Untereinander sind sie sich uneinig, einig sind sie sich sber in der Position gegenüber der Einheit.“ Aus Platzgründen noch folgende Bemerkung: Was der nachösterliche Christus seinen Aposteln noch mündlich mit auf den Weg gegeben hat, ist sicher auch in die Tradition eingeflossen. Die Evangelisten schreiben so gut wie nichts davon.
Kelchraub? Meinen Sie Laienkelch?
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#44   Heggi   16:22:54 | Mittwoch, 1. November 2006
Johann Gerhard
Wenn diese Traditionen allerdings auf den ersten Blick nicht mit der HWenn eiligen Schrift vereinbar sind, dann können sie nicht richtig sein.
Die Schrift ist ein Fragment. Es ist eben nicht alles aufgeschrieben, wie der Evangelist Johannes sagt…
Die Tradition ist letztlich wichtiger. Sie hat sich aus der Schrift entwickelt und ergänzt sie und sie lebt in der Zeit.
Ausschließlich am Wort und Buchstaben zu hängen, das tun die Sekten auch, und in so fern gehört der ganze Protestantismus dazu.
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#33   Heggi   10:19:34 | Mittwoch, 1. November 2006
Johann Gerhard
Die geistigen Erben von Häretikern haben sich meist immer nach ihren Gründern benannt als da z.B. sind: Arius, Nestorius, Photius, Luther, Calvin, Zwingli und …
Mohammed.
Übrigens: Quasi als Anti-Geister-Pille haben die Luheraner gestern in Hamburg und Schleswig-Holstein „Luther-Bonbons“ an die Kinder verteilt. Und an Erwachsene ebenso. Ist doch was, oder?
Redaktion benachrichtigen Wozu brauchen wir keltische Gespenstergötzen?
#13   Heggi   21:55:23 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Romulus
Dieser Protestant müht sich um sein Ansehen als statitistischer Durchschnittschrist. Er ist anständig und Fan von Bayern München. Wenn das nix ist…
So allmählich löst sich diese Biedermannmaske auf. Und abgesehen davon: Das meiste ist ohnehin von ihm nur ausgedacht. Wer ihn kennt, weiß das.
Redaktion benachrichtigen Ein bisher nie dagewesener Fortschritt
#17   Heggi   14:13:47 | Montag, 30. Oktober 2006
Protestant
Da kann sich einem schon der Magen umdrehen, wenn Sie von „häretischen Abweich-Piussen“ schreiben. Da ist so, als ob der Teufel dem Heiligen Geist Häresie vorwirft.
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#57   Heggi   13:40:07 | Freitag, 27. Oktober 2006
Benedikt
Ich bin Ihnen sehr dankbar für die klaren Worte. Eigentlich sollte man diese so stehen und wirken lassen. Abei leider muß ich eine Erfahrung dabei los werden, die ich mit einem Erzbischof dazu gemacht habe. Auf eine Frage bezüglich der Gültigkeit des Vollzugs der Wandlungs/Einsetzungsworte im protestantischen Gottesdienst antwortete er mir in einer Pressekonferenz wörtlich: Dem Heiligen Geist kann nicht vorgeschrieben werden, wann und wo er wandelt. Eine Nachfrage dazu wurde mir dann nicht mehr gewährt. Punkt!
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#12   Heggi   10:27:52 | Freitag, 27. Oktober 2006
Protestant
Warum ein Sturm der Entrüstung? Ich denke, jeder gönnt Ihnen einen guten Schluck Wein.
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#38   Heggi   10:10:32 | Freitag, 27. Oktober 2006
Bischof Marx…
hat zunächst das gesagt, was er meinte oder wovon er überzeugt war. Der Generalvikar mußte das nun kirchenrechtlich zurechtrücken oder reparieren und daran herumdrehen, bis es halbwegs der kirchenrechtlichen Meinung Roms entsprach. Es ist der alte Eiertanz. Mal ein bischen schismatisch, dann wieder mal etwas mehr. Ganz wie man es braucht. Man stelle sich vor, Bischof Marx würde entsprechende, besser: analoge Worte gefunden haben für die üblichen ökumenischen Gesprächspartner, als da sind die Oberhäretiker als Erben Luthers und Calvins. Ich stelle mir das Rauschen im deutschen Blätterwald vor und die anschließend versuchte „Schadensbegrenzung“ durch den bischöflichen Haushalt. Kennen wir nicht solche Verrenkungen (wieder analog) von anderen Bischöfen oder sogar kürzlich noch von Rom? Honi soit qui mal y pense!
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#47   Heggi   18:06:06 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Aus: ZENIT-Interview heute mit Klaus Berger
ZENIT: Sie haben vor kurzem geschrieben: „Die Liturgie ist die Gegenöffentlichkeit. Wenn Christen in der Welt mit ihren Überzeugungen bestehen wollen, brauchen sie Kraft und ein starkes Widerlager. Dass Liturgie schön ist, dass der Glaube in einem Fest gefeiert wird, dass der Gottesdienst mit der Herrlichkeit der Gnade zu tun hat, das gibt der Gegenöffentlichkeit ihre Stärke. Denn nirgends anders als im Gottesdienst wird der Anspruch eines Königs angemeldet, der nicht ‘gehen’ wird, sondern der kommt.“ Die Liturgie feiert die „Ankunft des Königs“. Als Königsdienst ist sie Gottesdienst. In der Liturgie ist Gott wirklich in der feiernden Gemeinde anwesend. Was ist Ihre Meinung zu der von Papst Benedikt XVI. angestrebten liturgischen Erneuerung in der katholischen Kirche? Ist für Sie der Weg einer allgemeinen Zulassung der so genannten Tridentinischen Messe ein beschreitbarer Weg, um der zitierten Gegenöffentlichkeit zu einer neuen Wirksamkeit und einer neuen Anziehungskraft zu verhelfen?
–-Berger: Die Sehnsucht nach der „Tridentinischen“ Messe ist deshalb so groß, weil diese Messform ein vollendetes Kunstwerk darstellt und keine Spielereien erlaubt.
Man hat in den letzten Jahrzehnten die Messe zum Experimentierfeld gemacht und übersehen, dass Liturgie so etwas überhaupt nicht verträgt. Die Aufgabe des Latein war ein weiterer schwerer Fehler, gerade im Zeitalter der Globalisierung. Dadurch sind große Teile der Weltkirche provinzialisiert worden.
Den Verlust vieler Formen des …
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#37   Heggi   14:17:28 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Dr. Carlo R.
Ich möchte nicht darauf wetten, was uns am Ende überrascht. So oder so! Allein die Schlacht, die hier in diesem Forum pro und contra geschlagen wird, zeigt den Schwierigkeitsgrad auf. W. Brandmüller (gewiß kein Anhänger der alten Liturgie) schrieb schon vor Jahren, daß wir in einem latenten Schisma leben. Und so ist es. Eine wichtige Bruchlinie, die sich längst nicht nur an der Liturgie festmacht, ist dabei LG. Fast jeder weiß, nur keiner sagt es.
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#20   Heggi   14:04:33 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestant
Mit diesen Vorwürfen erreichen Sie mich nicht, wenn- gleich sich der Protestantismus den Vorwurf schlimmer Häresie schon gefallen lassen muß. Lutherische Glaubensätze können ja nicht gleich und gültig neben denen katholischer stehen, sonst wäre sie ja nicht lutherisch, sondern katholisch.
So ist die Frage, ob sie mit Ihrem möglichen oder sogar wahrscheinlichen unterschiedlichen Glaubensverständnis z.B. die Frömmigkeitsform des Opus Dei beurteilen sollten. Mich interessiert Ihre Kritik schon sehr.
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#34   Heggi   13:40:48 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ich habe darauf gewettet…
und habe die Wette gewonnen – dank der Stimme der Vernunft. Nur hat es einige Minuten länger gedauert als erwartet, bis die Retourkutsche kam.
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#11   Heggi   13:10:15 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestant…
Es war von mir eine Frage am falschen 0rt.Deshalb hier noch einmal die Frage: Sagen Sie doch mal, woran Sie die Kritik am Opus Dei festmachen??
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#31   Heggi   13:04:30 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ziemlich bigott, aber …
Protestant, sagen Sie doch mal, woran Sie Ihre Kritik am Opus Dei festmachen?
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#6   Heggi   12:46:37 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestant
Was wissen Sie vom Opus Dei? Herrn Hertel gelesen, und das war es auch schon.
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#27   Heggi   12:36:23 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Tridentinus
Für den Zaire-Ritus hat sich damals insbesondere auch Herr Mobutu stark gemacht. Da hat damals die Kirche offensichtlich ihren zweiten liturgische Schwächeanfall erlebt.
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#23   Heggi   12:15:06 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Dann lieber protestantisch werden…
Was ist das überhaupt protestantisch??
Methodistisch? Baptistisch? Anglikanisch? Adventistisch? Mennonitisch? Herrenhuter? Zeuge Jehova? Quäker? Lutherisch? Alt-katholisch? Calvinistisch? Pfingstler? Heilsarmee? Mormone? Presbyterianisch? Congregationalistisch? Moon-Mitglied? Arianisch?
Wem fallen noch einige Denominationen ein zu protestantisch?
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#10   Heggi   10:58:51 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestant –
so nennen Sie sich. Ob Sie es auch sind, weiß ich nicht. Grundsätzlich: Was kann ein Protestant mit Liturgie im Sinn haben, was versteht er schon davon, wenn er so glaubt, wie er glaubt. Was haben Protestanten überhaupt mit der Kirche Christi gemeinsam: Ich sage – nichts, gar nichts! Auch nicht die Taufe und nicht die Bibel, wenn man einmal von der äußeren Form absieht. Die Frage ist, was verbindet ein Protestant sakramental/inhaltlich mit der Taufe? Und so ist es mit der Liturgie. Die Liturgie ist nicht für den Menschen da, denn sie dient vielmehr der Verehrung und Anbetung Gottes. Liturgie ist Ausdruck des Glaubens an den HERRN. Sie ist nicht beliebig gestaltbar und austauschbar. Liturgie ist kein ständig, dem jeweiligen Zeitgeschmack zu unterwerfendes Kunstwerk. Vielmehr dient der Mensch durch die Liturgie in ganz besonderer Weise Gott. Liturgie ist vorgegeben von der Kirche.
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#41   Heggi   01:37:07 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Dazu ließen sich viele Dinge…
im Detail sagen. Angefangen vom sehr niedrigen Tisch, der Klampfe, der Zurichtung auf dem „Altar“, der Kleidung des Klampfe-Spielers etc. Und wer sagt, daß die Sitzposition des Zelebranten hier mit der Lesung zu tun hat? Ich behaupte, wie selbst in vielen Fällen erlebt, daß der Priester während der ganzen Messe sitzt. Ich werde Ihnen das wohl nicht klar machen können: Hier geht es doch um eine Begegnung mit Christus. Da müßte das beste gerade gut genug sein. Wie werfen sich die Leute z.B. in Schale, wenn Sie zum Bundespräsidenten gehen. Schauen Sie sich den Aufzug doch nur auf dem Bild an. Liturgie ist hier geistlos reduziert auf eine Restform.
Wenn man Liturgie so wegrationalisiert wie NOM, dann ist auch die Staffage e
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#39   Heggi   00:33:52 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Vom Geist der Liturgie…
ist diese Szene gewiß nicht bestimmt – würde B.XVI sagen. Es ist alles gemacht, zusammengebastelt, unterhaltend gestaltet. Merkwürdig, daß Sie kaum Ansprüche an einen Kult haben, der sich an unsreren Herrn und Schöpfer richtet. Denn so „billig und bieder“, wie das alles auf diesem Bild daherkommt, ist der NOM eigentlich nicht. Und außerdem: Wenn Sie das Drumrum vielleicht noch ansprechend finden, möchte ich ganz menschlich wissen, wie Sie zu Hause eingerichtet sind.
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#37   Heggi   23:59:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Das Bild…
ruft bei mir Aversionen hervor. Der Priester sitzt hinter dem Tisch wie ein Buddha. Ich habe so ein ähnliches Live-Bild (vor langen Jahren) in einem buddhistischen Kloster in Berlin-Frohnau erlebt. Damit habe ich wirklich nichts zu tun. Die Klampfe tut ihr übriges. Gotthard, Sie reden alles schön. Das ist wohl Ihr Job hier. Es ist ja nur fürchterlich…
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#29   Heggi   18:17:04 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Benedikt
Wer schert sich denn um Sacrosanctum Concilium 22 §3?
Der ganz überwiegende Teil der Priester jedenfalls nicht, die den NOM für einen unverzichtbaren Fortschritt halten. Und welcher Bischof schert sich denn wirklich um Redemptionis sacramentum? Kein deutscher Bischof von Meisner bis Lehmann hat bis heute davon etwas konsequent in seiner Diözese umgesetzt. Entweder aus Angst vor einem „Aufstand“ oder aus Überzeugung gegen den Inhalt.
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#3   Heggi   12:08:08 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Karl Murx
Für Ihren Sedisvakantismus ist Ihnen jedes Argument recht.
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#51   Heggi   18:49:07 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Benedikt
Zwar ist diese Entwicklung noch nicht am Ende, die Zahl der Indultgemeinden also noch lange ausbaufähig, eine Akzeptanz wie der „NOM“ wird die alte Messe auf absehbare Zeit jedoch nicht mehr erlangen.
Es gibt nach meiner Erfahrung nicht die Akzeptanz des NOM, weil der NOM nicht gleich NOM ist. Ich könnte viele Beispiele dafür anführen. Beispiel: Maria Vesperbild. Gegenbeispiel: Pfarrei Heilig Geist, Hamburg-Farmsen. Oder: St. Maria, Kupfergasse Köln. Gegenbeispiel: St. Michael, Schweinfurth. Wieviele liberale Priester kenne ich, die weniger Schwierigkeiten mit Pius- uns Petrusbrüdern haben, als mit ihren konservativen NOM-Mitbrüdern in der Nachbarschaft. Hier gibt es besonders ausgeprägte Feindschaft, getragen von gegenseitiger tiefster Verachtung.
Zudem: Was sagt schon Akzeptanz aus?? Wenn das der Maßstab sein soll? Wieviel Apzeptanz hat heute noch das Bußsakrament? Deshalb ist es völlig unwichtig, wieviel Akzeptanz sich sofort mit einer wie auch immer ausgeprägten Freigabe der alten Liturgie ergibt. Lieber Benedikt, Sie sollten das alles besser dem Wirken des Heiligen Geistes überlassen.
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#9   Heggi   13:54:20 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Otterbeck, Sie stellen…
die Diskussion auf den Kopf. Außerdem: Da erkläre man (wer auch immer), was „legitime Interessen des Volkes“ sind. Das vermag nur ein Volkstribun vor und für ein Volkstribunal. Die Geschichte kennt das alles! Und wer ist in der Kirche das „Volk“? Alle katholisch Getauften oder nur die vielleicht ca. 10 %, die noch regelmäßig ihre Sonntagpflicht erfüllen? Oder nur die sog. pfarrlichen Oberlaien, die in Räten und Ausschüssen sitzen? Oder gar Dr. Otterbeck allein? Sie sprechen wohl gern „im Namen des Volkes“ und dem des Ihrigen.
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#4   Heggi   00:13:20 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Divide et impera…
Das scheint genau die Strategie zu sein, die gegenwärtig gegen die Tradition gefahren wird. Ob sie am Ende erfolgreich sein wird, wird man sehen. Insbesondere richtet sie sich gegen FSSPX, um die Bedeutung der Bruderschaft zu relativieren. Wenn die Bruderschaft wirklich ein „opus dei“ ist, wird sie es nicht nur irgendwie überleben, sondern die Kirche wird ihr am Ende dankbar sein. Natürlich macht die Bruderschaft nicht alles richtig. Wie sollte sie auch? Hier hat die Una sancta selbst reichliche Erfahrungen gemacht. Aber eines ist auch gewiß: Ohne die Beharrlichkleit von FSSPX gäbe es keine Diskussionen und Überlegungen einer wie auch immer gearteten Freigabe der alten Liturgie, über die jetzt so trefflich spekuliert wird. Ohne Erzbischof Lefebvre wäre alles nichts gewesen. Nicht nur innerkirchliche Schimpf und Schande hat L. dafür auf sich gezogen, sondern er mußte auch den Verdacht eines politischen Rechtsradikalismus ertragen. Ich stelle mir Lehman und Konsorten als kämpferischen Vergleich vor. Nichts von alledem! Nur reichlich feist sind sie in Theorie und Praxis bei all ihrem Relativismus geworden.
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#11   Heggi   23:03:23 | Sonntag, 22. Oktober 2006
timpressum Der Pfarrer…
ist nicht Jesus Christus. Wie die Runde mit Christus im Abendmahlssaal zusammensaß, können wir nur annehmen. Jedenfalls war es wohl nicht so, wie Leonardo es dargeststellt hat. Als „alter Christus wandelt der Priester nicht in seinen Leib, sondern in den Leib Christi.
Empfehlenswert zur Frage versus populum oder ad dominum das Buch/Büchlein von Uwe Michael Lang (Oratorium London): „Conversi ad Dominum“ mit einem Vorwort von Kardinal Ratzinger ( dt. Ausgabe 2003, Freiburg)
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#54   Heggi   21:46:23 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
stat crux
Ich mache mir Sorgen. Sie schreiben hier zu viel. Statt dessen sollten Sie mehr an Ihr berufliches Fortkommen denken.
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#52   Heggi   16:16:22 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Benedikt
Sie lesen Häme heraus, wo keine ist. Das ist natürlich ein Problem.
Die Tradition hat aus ihrem Priesternachwuchs nie ein Geheimnis gemacht. Nur diese Zahlen (ich sag es nochmals: einer 35-jährigen Tradition!!!) in Relation zu stellen zu denen der Bistümern, ist wirklich grotesk, und dann daraus den Erfolg oder Mißerfolg der Tradition insgesamt abzulesen.
Ich habe mich nur auf die mitteleuropäischen Seminare beziehen wollen. Der Verweis auf die vollen Seminare in Asien und Afrika ist mindestens schwierig, weil man dabei eine Reihe soziologischer und sozioökonomischer Aspekte bedenken muß, ohne diesen Seminaren Abbruch tun zu wollen.
Ich bitte um Nachsicht, aber für heute genug. Ich hab’ noch einen Haufen anderer Arbeit zu erledigen.
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#49   Heggi   15:52:58 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Benedikt
Ich reduziere gar nichts. Ich leide darunter, daß in meinem Bistum nur 1-2 Priester pro Jahr geweiht werden. Und jetzt geht es sogar gegen null. Wer diese Zahlen mit Schadenfreude sieht, ist doch nicht ganz dicht im Kopf (Verzeihen Sie den Ausdruck!). In der Tradition befaßt man sich nur mit den Ursachen für diesen Niedergang. Und daraus resultiert die Kritik. Und hier gibt es im Blick zurück eine Menge von Kritikpunkten.
Da die Bistümer immer das entscheidende Reservoir für den Priesternachwuchs waren, muß man man sogar auf ihr Versagen herumhacken. Was denn sonst? Die Bischöfe müssen das wieder in Ordnung bringen!!!
Der 35 Jahre alten Tradition vorzuhalten, sie bilde auch nur sehr wenig Priester aus, bleibt schlicht grotesk und lenkt nur vom Versagen der Bischöfe ab.
Natürlich gibt es auch ziemlich volle Seminare außerhalb der Tradition. Aber im Regelfall handelt es sich nicht um die bischöflichen Standardseminare. Das Opus Dei hat z.B. keinen Nachwuchsmangel. Offensichtlich die Legionäre Christi auch nicht usw. Vielleicht unterliegen diese Gemeinschaften aber auch Ihrer Kritik.
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#44   Heggi   14:28:13 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Benedikt
Was reden Sie da? FSSPX auf das Seminar in Zaitzkofen zu reduzieren, wo es tatsächlich mit dem Priesternachwuchs hapert, ist reichlich kurz gesprungen. Die Eintritte 2006 sind aber wieder gestiegen. In Winona läufts es offensichtlich sehr gut und auch in Flavigny. Wenn Sie schon bei Ihrer instrumentalen Schwarzmalerei bleiben wollen, so müssen Sie dann schon auf die Entwicklung des Priesternachswuchses in der Kirche der letzen 40 Jahre in Deutschland und Europa schauen. Fürwahr ein düsteres Kapitel. Und auch auf allen anderen Sektoren. Die Tradition gibt es dagegen erst seit maximal 35 Jahren. Und nun kommen Sie daher und vergleichen die Priesternachwuchs in der Tradition mit dem der sog. Amtskirche. Sie sind ein statitischer Witzbold. Sie haben offenbar in diesem Forum eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Nur dieser kommen Sie mehr schlecht als recht nach.
Im übrigen werde ich an dieser Stelle kein Wort über gewisse gegenwärtige Schwierigleiten der Petrusbruderschaft (FSSP) verlieren. Ich möchte, daß die Tradition gemeinsam etwas zur Erneuerung der Kirche beiträgt.
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#41   Heggi   12:44:09 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Benedikt
Was wollen Sie? FSSPX ist doch ungemein erfolgreich gewesen! Die alte Liturgie steht möglicherweise vor ihrem endgültigen Comback. Trotz unerlaubter Bischofsweihen ist FSSPX innerhalb der Tradition der führende Gesprächspartner für Rom. Es läuft doch alles wie am Schnürchen!
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#22   Heggi   12:12:36 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Gotthard: Der Kragen sollte Dir…
nicht platzen! Ja, was ist „würdig“? Rite et recte soll zunächst einmal gefeiert werden. Können wir uns darauf verständigen? Ich bitte jedenfalls immer nur darum, die Institutio generalis ganz genau einzuhalten. Damit fordere ich nur Sacrosanctum Concilium, 22 § 3 ein. Das sagt allerdings leider etwas über meine „fundamentalstische“ Gesinnung aus. Meint man jedenfalls!
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#31   Heggi   09:26:19 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Gotthard
Was soll ich nun antworten: Entweder Du kennst die Tradition, aber sie hat Dich aus welchen Gründen auch immer persönlich enttäuscht, weil die Tradition subjektiv nicht so funktioniert hat, wie Du das wolltest, und solche Leute gibt es inzwischen auch zahlreich, oder Du kennst sie wirklich nicht und läufst stattdessen nur der ecclesiastical correctness nach.
Übrigens: die Tradition besteht aus Menschen und nicht aus Heiligen. Höre vorurteilslos in die Tradition heinein, und Du wirst staunen. Die Sorge, die man sich dort (unabhängig von der Bestandsgarantie durch Christus) um den nachkonzialiaren Zustand der Kirche macht, ist ja wahrlich nicht unberechtigt. Die Tradition hat mit ihrer entwickelten Spiritualität ein Recht darauf, sich in die Kirche einzubringen, denn Kirche war nie uniform, deshalb gab es schon immer unterschiedliche Gemeinschaften. Niemand rechnet auch in der Tradition damit, daß mit der Freigabe der alten Messe die Welt wieder in Ordnung ist. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mehr nicht!
Jedoch: Wenn ich B. XVI als Kardinal richtig verstanden habe, dann bedarf der NOM mindestens einer gründlichen Reform, was er als Reform der Reform verstanden haben will und wie er es 1997 auf der Konferenz von Fontcombault (ob richtig geschrieben, weiß ich jetzt nicht) gesagt hat. Und Meßlatte dabei ist ganz offensichtlich dabei die alte Liturgie.
Schließlich: Niemand glaubt bei FSSPX und in der weiteren Tradition schlechthin, daß die Kritik nach einer Versöhnung
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#22   Heggi   23:18:53 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Gotthard
Wer meint, die nachkonziliare Zeit bis heute ginge an der Tradition wirkungslos vorbei, lebt nicht in dieser Welt. In Deutschland ist der schlechte Priesternachwuchs ebenso ein Dauerproblem, wie in anderen Teil Zentraleuropas für die Tradition. Nur: in den Bistümern versucht man die Probleme administrativ in den Griff zu kriegen. Statt wirklich etwas für den Priesternachwuchs zu tun, organisiert man sich tot. (Übrigens bei 10 % Meßbesuchern im Schnitt und der daraus resultierenden Seelsorge gibt es noch Priester genug. Nur die Zahl der kirchlichen Begräbnisse, die sich am Lebensende weit mehr als 70 % wünschen, macht irgendwann drastische Hilfsperdonal-Lösungen notwendig.)
Soweit ich das überblicke, kämen bei der gesamten Tradition weit mehr Priester zur hl. Weihe, wenn die Anforderungen das Niveau von St. Georgen oder einigen anderen Seminaren hätten. Einzige „Sünde wider den üblichen Seminargeist“ ist, sich zu sehr der Tradition nahe zu fühlen. Und dazu gehört auch leider immer noch das zu häufige Rosenkranzbeten.
hätten. erforderlich. und lobt dann in Fulda verrückte Zeit habe keine Auswirkungengehe
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#19   Heggi   22:12:19 | Dienstag, 17. Oktober 2006
DieFidele / Stimme aus Wien
Ja, das Opfer, das nicht nur der hl. Thomas Morus, sondern die ganze Kirche für die Unauflöslichkeit der Ehe von Heinrich VIII mit Katharina v. Aragon gebracht hat, ist gewiß ein wahres Ruhmesblatt. Und das sollen wir nun dem Zeitgeist unterwerfen? Nicht die Theologen am Katheter bestimmen, was Wahrheit ist, sondern das Lehramt der Kirche.
Gewiß, man muß bei den Zahlen des Priesternachwuchses genau hinschauen. Aber das ist genau das Problem, nämlich dann muß ich auch berücksichtigen, wieviel Ordensgeistliche inzwischen schon im diözesanen Dienst stehen. Will heißen: Ordensgeistliche haben eine differenzierte Berufung und werden eigentlich zuerst und zuletzt für ihre Gemeinschaft geweiht, und die der Bischof seiner Seelsorge nicht einfach zuschlagen kann. Sie unterstehen ihm grundsätzlich auch nicht. Auch bei FSSPX werden die dort geweihten Ordensgeistlichen (seien es z.B. Benediktiner, Dominikaner oder Redemptoristen) nicht einfach den Priestern von FSSPX zugerechnet.
Ein besonderer Punkt sind auch die „Wanderungsbewegungen“ zwischen den Priesterseminaren (aus verschiedenen Gründen) und die „Sonderseminare“ wie in z.B. in Deutschland in Berlin oder Lantershofen.
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#15   Heggi   21:29:34 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Stimme aus Wien
Es geht nicht um Ausreden, sondern um objektive Gründe. Und ich bestreite gar nicht, daß sich z.B. die Probleme in den Familien bei den Berufungen in den diözesanen Priesterseminaren auswirken usw. usw. Aber man wird auch die Größenverhältnisse zwischen der „Amtskirche“ und der Tradition betrachten müssen. Und da sind z.B. die deutschen Bistümer vom mangelnden Priesternachwuchs in einem viel schlimmeren Ausmaß betroffen. Und speziell bei FSSPX ist noch nachzutragen, daß die Bruderschaft quasi unter dem „Dauerstress“ des Schisma-Vorwurfs steht. Das macht sich bei FSSPX gewiß auch negativ bemerkbar.
Nehmen wir aber mal ein Bistum im Norden Deutschlands: das relativ junge Erzbistum Hamburg. Die Zahlen: 400.000 Katholiken zwischen Flensburg, Hamburg und Rostock. 170 Priester. Und der Priesternachwuchs? 1-2 Weihen pro Jahr! Manchmal nur Ausländer unter den Weihekandidaten. Und wie sieht z.B. in Relation dazu im Erzbistum München aus? Und wie groß ist die „Anhängerschaft“ von FFSPX in Deutschland?
Ein anderer Aspekt ist auch die Frage nach der Solidität in den diözesanen Priesterseminaren. Die Bischöfe sind hier ernsthaft zu mahnen, das Steuer herumzureißen. Meine Sorge gilt dem Priesternachwuchs insgesamt.
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#12   Heggi   20:57:05 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Vieles ist in den Evangelien…
nicht einheitlich. So sind die Abendmahlworte Jesu z.B. auch nicht einheitlich überliefert. Und das Vater unser findet sich nur in zwei Evangelien, etc. etc. Andrerseits: „Ich werde euch den Tröster senden, und er wird euch in alle Wahrheit einführen…“ Wie ist das mit dem Vertrauen in diese Worte Jesu?
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#9   Heggi   20:28:48 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Pius-Seminare mit wenig Output??
Lieber Gotthard, nachfolgendes gilt auch für Sie: Die einzige Statistik die für Sie stimmt, ist offenbar, die, die Sie nicht gefälscht haben. Zugegeben: Statt „gefälscht“ müßte man gerechterweise vielleicht sagen „entstellt“. Natürlich geht es beim Priesternachwuchs in der Tradition (hier bei FSSPX) nicht wie bei Pilzen in einem feuchtwarmen Herbst zu. Dazu:
1. Natürlich ist auch die Tradition davon betroffen, wenn die Hauskirche, sprich: die Familien in einer massiv säkularisierten Welt nicht mehr intakt sind.
2. Ferner: Die immer weniger geborenen Kinder schlagen sich quantitativ auch beim Priesternachwuchs nieder.
3. Objektiv ist die Tradition auch relativ klein gegenüber dem, was sich zur sog. Amtskirche zählt. Dabei bin ich mir der Problematik des begriffs „Amtskirche“ durchaus bewußt.
4. Ist ist offensichtlich auch so, daß bei den Seminareintritten innerhalb von FSSPX (und das gilt auch für FSSP), die sog. Ausfallquote weit höher ist,weil die Anforderungen an die Kandidaten, allein was das spirituelle Leben betrifft, weit höher sind, als in den diözesanen Priesterseminaren. St. Georgen läßt grüßen, und ich weiß, wovon ich rede.
5. Was diesjährigen Neueintritte bei FSSPX betrifft, so sind es in Winona (USA) 23, Flavigny (F) 23, Zaitzkofen (D) 8. Was am Ende davon übrig bleibt, wird man sehen.
Das nur zur Information!
Das nur zur Relativierung
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#5   Heggi   17:22:49 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Ja, Frater Meinrad, wenn, wenn, wenn…
der NOM würdig gefeiert wird. Hier liegt doch das Problem! Was glauben Sie, warum es die Liturgieinstruktion „Redemptionis sacramentum“ gibt, mit der einiges gebessert werden sollte. Aber was hat sich gebessert?? Seit Jahren dokumentiere ich die Fälle und sende Sie meinem Bischof. Nichts, aber auch gar nichts ändert sich. Der „dickste“ Fall vor einigen Monaten: „Wir sind Kirche“ durfte eine ganze Messe nach eigenem Gustus gestalten. Frau Kiklas dufte predigen und ihre fünf Aufforderungen zu Häresien unter die Leute bringen, ein eigens „gestricktes“ Credo folgte, und, und und…
Wer jetzt schreit (Sie taten es nicht), der alte Ordo würde die Gemeinden spalten, hat nur Desinformation im Kopf und ist bösartig. In meinem Bistum feiert fast jede Gemeinde ihre eigene Liturgie. In meiner Pfarrgemeinde heißt es: Wenn dir das nicht gefällt, was wir machen, dann geh woanders hin. Die Spaltung geht doch längst quer durch alle Gemeinden. Den NOM nicht „würdig“ (was heißt das schon!), sondern „rite et recte“ gefeiert, die Pfarrgemeinden müssen Sie mit der Lupe suchen. Zu argumentieren, man könne auch den alten Ordo unwürdig und wie auch immer feiern, ist eine glatte Retourkutsche. Sich für die wie auch immer „würdige“ Feier des NOM einzusetzen, war für alle Kritiker des alten Ordo Zeit genug. Was haben Sie dafür getan??? einzusetzen. Mirauch i
Redaktion benachrichtigen Viel hängt von der Entschlossenheit des Papstes ab
#23   Heggi   13:33:55 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Benedikt
Schismatischer Akt: Schisma oder nicht Schisma? Um was handelt es sich da??
Redaktion benachrichtigen Volksaltar ade
#41   Heggi   23:24:07 | Samstag, 14. Oktober 2006
möchtegern-kathole
Um ein Sakrament gültig zu spenden, muß für die Gültigkeit immer die Intention vorhanden sein, das zu tun, was die Kirche tut und getan hat, abgesehen von einigen weiteren Bedingungen. Ja, wie ist das bei einem Arianier? Den Arianismus in Verbindung mit einer Art kirchlichem Gehäuse gibt es nach meiner Kenntnis nicht mehr, aber wohl als persönliche sog. christologische Bekenntnisvariante, die auch offensichtlich unter katholischen Zeitgenossen wieder vermehrt entdeckt werden kann. Wenn nun ein katholischer Priester ein arianisches Christusbekenntnis hat, ist m.E. die Konsekration von Brot und Wein nicht wirksam, weil seine Intention mit der der Kirche nicht übereinstimmt.
Redaktion benachrichtigen Fachmann für Kondome
#8   Heggi   22:58:59 | Samstag, 14. Oktober 2006
Gotthard
Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Nachweise, daß auf Grund der Struktur des HI-Virus die Benutzung von Kondomen mir einem nicht geringen Restrisiko verbunden ist. Selbst wenn man das vernachlässigt und sagen würde, gut, wenn wir in 98 von 100 Benutzungsfällen eine Inrfektion verhindern können, ist die Propagierung von Kondomen als zweitsicherste Verhütungsmethode gerechtfertig, bleibt die ethische Verantwortung gegenüber den 2 Prozent bestehen. Aber es gibt bekanntlich auch noch andere Übertragungsformen als durch „ungeschützten“ Geschlechtsverkehr. Kein verantwortungsvoller Arzt und erst recht kein Virologe schließt die HIV-Übertragung durch andere Körpersekrete als Sperma oder Blut endgültig aus. Aber hier liegt ja nicht das Problem. Wie könnte man in Afrika (mal abgesehen vom unterschiedlichem soziokulturellen Verhalten) für eine lückenlose Kondomverteilung sorgen? Wer den Kontinent kennt, weiß um die Schwierigkeit. Aber warum gibt es denn in unserer aufgeklärten Gesellschaft das Problem von AIDS ebenfalls, und das nach über 20 Jahren Kenntnis der wichtigesten Zusammenhänge der Ansteckungsmechanismen? Sexualität spielt sich eben nicht nur auf rationnaler Ebene ab. Darum läßt sich bei uns auch wohl die Zahl der ungewollt gezeugten Kinder nicht auf null reduzieren.
Redaktion benachrichtigen Viel hängt von der Entschlossenheit des Papstes ab
#17   Heggi   22:22:08 | Samstag, 14. Oktober 2006
Gotthard
Dauernd führen Sie im Zusammenhang mit FSSPX das Wort Sekte im Mund. Meinen Sie denn, wenn es sich bei FSSPX um eine „Sekte“ handelt, daß es sich dann bei den Lutheranern und Reformierten nicht auch um „Sekten“ handelt und nicht um „Kirchen“?
Redaktion benachrichtigen Dieses Mal ist die Sache ernst
#48   Heggi   21:23:21 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Gotthard -Welchen Sinn macht z.B. die…
„viel reichlicher gedeckte Leseordnung“ bei weiterhin massiv rückgängigem Gottesdienstbesuch? Wäre da nicht weniger im Grunde mehr? Will heißen: Was bleibt denn z.B. bei unregelmäßigem Gottesdiensbesuch und einer Leseordnung, die sich über drei Jahre hinzieht, am Ende hängen? Beispiel: Wenn jemand im Schnitt nur einmal im Monat seine Sonntagspflicht erfüllt, trifft er auf die Lesung vom vergangenen Sonntag erst wieder in ca. zwölf Jahren. Ist nicht da eine einjährige Leseordnung pädagogisch sinnvoller? Und: Was ist mit den für die meisten sehr schwierigen alttestamentlichen Texten, die es erheblich vermehrt in der neuen Leseordnung gibt? Ich höre immer wieder: Das vesteht eh kein Mensch. Gilt ja für viele auch bei der alten Leseordnung z.B. mit Texten aus dem „Buch der Weisheit“. Ich wäre dankbar für erbeblich weniger Texte.
Redaktion benachrichtigen Heiliges Buch einer großen Religion + …
#10   Heggi   13:33:22 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Die Erläuterung des Papstes
hätte m.E. auch so aussehen können (wie von mir unten verkürzt). Und ich meine angesichts der nicht wenigen und unfriedlichen Suren gegenüber Andersgläubigen wäre das auch angemessen gewesen.
„Dieses Zitat ist in der muslimischen Welt leider als Ausdruck meiner eigenen Position aufgefaßt worden und hat so begreiflicherweise Empörung hervorgerufen. Bei der Zitation des Textes von Kaiser Manuel II. ging es mir einzig darum, auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinzuführen. In diesem Punkt stimme ich Manuel zu, ohne mir deshalb seine Polemik zuzueignen.“
Redaktion benachrichtigen Allen widerfuhr Gerechtigkeit – außer dem Text
#1   Heggi   10:35:11 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Wieso brauchen wir
für das Ernstnehmen des Wortes Gottes (also der Hl. Schrift) eine neue lutherische Reformation? Selbst Luther hat seine persönlichen Probleme ernster genommen als die überlieferte Schrift. „Wie finde ich einen gnädigen Gott?“ -so seine Dauerfrage. Die Antwort war ein einziges Verbiegen der Schrift durch seine Theologie.
Redaktion benachrichtigen Unzureichende Mathematikkenntnisse?
#39   Heggi   14:31:07 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Pro Missa Tridentina
Mit dieser Stellungnahme hat der PMT-Verein seine Aktivität in 2006 um glatte 100 % erhöht. Gratulation!
Redaktion benachrichtigen Eine nützliche Arbeit
#8   Heggi   16:45:40 | Freitag, 22. September 2006
Mein lieber Murx,
es ist leider Murks, was Sie behaupten. Aber nicht deshalb will ich nicht darauf eingehen, sondern weil ich ab morgenfrüh für eine Woche nicht da bin. Und heute habe ich noch genug anderes zu tun.
Ein sonnige Herbstwoche – Heggi
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#6   Heggi   14:21:37 | Freitag, 22. September 2006
Schreibweise
War im Eifer des Gefechts!
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#4   Heggi   13:34:22 | Freitag, 22. September 2006
Neues Dokument?
Ich teile die Meinung von Prof. Mai zu den Chancen einer möglichen breiteren Freigabe der alten Liturgie durch B. XVI (siehe Interview Kirchl. Umschau, Sept. 2006).
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#121   Heggi   16:27:04 | Donnerstag, 21. September 2006
Aurelius
Ich gebe mich (zumindest für den Augenblick) geschlagen. Warum? Mir fiel in diesem Augenblick wieder ein Aufsatz (von Abbe S. Dufour) ein, den ich der UV-Korrespondenz von Mai/Juni 2006 gelesen hatte. Titel:
„Notizen zum Ritus von 1965 (meine Hervorhebung), der ersten Etappe der Liturgiereform. Übrigens sehr informativ, was die detaillierten Änderungen (eine Vielzahl) angeht. Ohne künstliches Beharrungsvermögen muß ich aber dennoch anfügen: In irgendeinem Aufsatz hat mir jemand schlüssig nachgewiesen, daß es keine Missale 1965 gibt. Ich werde ihn wohl auch noch finden. Aber: Begriff hin oder her – der „Streit“ ist damit beendet, oder?
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#112   Heggi   14:14:27 | Donnerstag, 21. September 2006
Aurelius
Ich habe kein Problem damit, zuzugeben, wenn ich falsch liege. Ich habe Bonaventura so verstanden, und so sehe ich es auch, daß das, was Sie Missale 1965 nennen, praktisch nur aus einer Änderung der Rubriken besteht, also kein neues Missale aus den in SC vorgezeichneten konziliaren Änderungungswünschen hervorgegangen ist.
Natürlich gilt der CIC von 1983, der den von 1917 ersetzt hat. Aber die Sache hat in so fern einen kirchenpolitischen Haken, nämlich den, daß Rom in der Frage der sog. regimetreuen Kirche in China nach Bedarf einen versöhnlicheren Kurs zu steuern scheint. Die Tatstrafe der Exkommunikation, die eine unerlaubte Weihe automatisch nachsichzieht, ist in der Vergangenheit ein ziemlich geräuschloser Vorgang gewesen, wobei mir schon klar ist: Econe ist nicht Peking.
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#107   Heggi   13:40:15 | Donnerstag, 21. September 2006
Aurelius/Murx
Mein lieber Murx, vermutlich haben Sie mein Anliegen überhaupt nicht verstanden. Ich wollte nur am Vorwurf der Exkommunikation aufzeigen, wie inkonsequent man damit umgeht, daß man diesen Begriff fast nur als Keule gegen FSSPX nutzt, aber mit anderen Häretikern und Schismatikern ungeniert unter die ökumenische Bettdecke kriecht. Was uns von Orthodoxen unterscheidet, ist ja weit mehr als nur das Filioque.
Meine Frage nun an dieser Stelle an Sie: Soll ich auf die anderen Dinge jetzt auch noch eingehen und sie breit treten helfen? Wo ist der Sinn?
Aurelius: Den Ausführungen von Bonaventura ist nichts hinzuzufügen
Im übrigen (ich versuche bei der alten Rechtschreibung zu bleiben, von Tippfehlern abgesehen)
habe ich zwischenzeitlich auch noch etwas anderes zu tun.
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#100   Heggi   12:42:36 | Donnerstag, 21. September 2006
Aurelius: In dieser Sache erneut zum
xten Male, es gibt keine Missale 1965!!!
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#95   Heggi   12:29:54 | Donnerstag, 21. September 2006
Aurelius: ich sage es zum xten Mal…
wenn die Bischöfe von FSSPX schismatisch sind (das behaupten viele, ich nicht), dann läßt sich auf der Exkommunikation nicht herumreiten. Bei den Protestanten oder den Othodoxen dagt man ja auch nicht dauernd, ihr seid seit eurer Abspaltung exkommuniziert. Übrigens sind ja nicht mal Hasenhüttl oder Küng exkommuniziert…
Redaktion benachrichtigen Käsebrot statt Beichte
#19   Heggi   12:10:41 | Donnerstag, 21. September 2006
Catharina: Ich hätte mir auch gewünscht,
B. XVI würde z.B. bei den liturgischen Mißbräuchen stärker die Zügel anziehen. Oder in der Lectio Regensburg hätte er nicht so viele Erläuterungen zur Beruhigung nachgeschoben. Nach Kaiser Manuel II standen die Türkern noch rd. 300 Jahre später vor Wien etc., etc. Ach, ein wenig bin ich auch enntäuscht, aber auch für Ratschläge nicht kompetent.
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#88   Heggi   11:48:52 | Donnerstag, 21. September 2006
Aurelius
Ich war persönlich dabei, als Kardinal Castrillon Hyos die Bischöfe von FSSPX als seine „Mitbrüder im Bischofsamt“ bezeichnet hat. Und nun??
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#68   Heggi   08:26:38 | Donnerstag, 21. September 2006
Rottenburg
Warum wollen Sie ausgrenzen, wo doch (fast) alle Welt ökumenische Konvergenzen an allen Ecken und Enden probiert. Sehen sie das sog. Pius-Problem doch mal ökumenisch und Sie fühlen sich gleich viel entspannter.
Redaktion benachrichtigen Käsebrot statt Beichte
#16   Heggi   15:51:41 | Mittwoch, 20. September 2006
Das mit dem Sonntagsanzug auf
tau-nasser Wiese ist ja zu akzeptieren, übrigens „fast“ genauso wie ein Meniskusschaden oder eine Kniearthrose. Ich denke, wir sind uns alle einig, daß es darum nicht geht. Es geht doch im Prinzip um die Devotio. Und da ist grundsätzlich, zumindest in der lateinischen Kirche des Westens, das Knieen die übliche Ausdrucksform. Niemand ist doch vor Gott größer, wenn er nicht kniet. Darauf wollte P. Recktenwald hinaus. Faktum ist aber andrerseits, daß viele unserer katholischen Zeitgenossen das Knieen nicht mehr ihrer Würde entsprechend empfinden. Kürzlich äußerte sich noch der Kölner Weihbischof em. Dick in einem anderen Zusammenhang zu gewissen „liturgischen“ Verhaltensweisen vieler Gläubiger bei der Messe. So kritisierte er u.a. auch, daß sich die Leute nach der Gabenbereitung mit Aufforderung des „Orate fratres“ nicht von Ihrem Hinterteil erheben, sondern erst mit der Präfations-Einleitung „Erhebet die Herzen“. Tatsächlich: „Betet Brüder…“ ist ja ein Imperativ zu gemeinsamem Tun!
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#127   Heggi   16:59:07 | Dienstag, 19. September 2006
Dr. Otterbeck
Ihnen das Feld zu überlassen scheint mir das größere Übel.
Redaktion benachrichtigen Käsebrot statt Beichte
#12   Heggi   12:14:56 | Dienstag, 19. September 2006
Mit dem „sich klar ausdrücken“…
ist so eine Sache. Ich denke, P. Recktenwald hat sich zwar klar (bezogen auf die Masse der Verhaltensweisen), aber (zahlenmäßig) nicht ganz präzise ausgedrückt, obwohl subjektiv womöglich doch. Klar drücken sich in der Kirche durchaus einige aus, (wie z.B. Kardinal Meisner), nur nehmen sie es wie Meisner nach öffentlicher Kritik teilweise wieder zurück.
Bitte, was mir auffällt und auch nicht gefällt, ist, daß Sie im Zusammenhang mit P. Recktenwald von bestimmten „Kreisen“ sprechen. FSSP ist eine von den vielen geistlichen Gemeinschaften, die es in der Kirche aufgrund unterschiedlicher Spritualität der Menschen schon immer gegeben hat. Konkret: Das Wort „Kreise“ hat einen erheblich negativen Beigeschmack, und soll wohl eine bestimmte geistige und geistliche Ausrichtung stigmatisieren. Oder?
Redaktion benachrichtigen Käsebrot statt Beichte
#10   Heggi   23:49:49 | Montag, 18. September 2006
Lieber Benedikt,
sind Sie nicht ein wenig kleinlich? Natürlich können unter den 5000 vielleicht Hundert gewesen, die bei der Wandlung gekniet haben. Vielleicht sogar 150 oder 200. P. Recktenwald ist das nicht vorzuwerfen. Es ist mit dem „kein einziger“ etymologisch so, wie mit dem „für viele“ und „für alle“. „Für viele“ kann eine unübersehbare Zahl sein, die fast „alle“ bedeutet. „Kein einziger“ kann aus seinem Blickwinkel durchaus „kein einziger“ gewesen sein oder „praktisch kein einziger“. P. Recktenwald hat das bedauerliche Phänomen aus seiner Sicht beschrieben, nich mehr und nicht weniger. Weil die Masse der Teilnehmer wohl nicht nur in der Sektion, in der er die Papstmesse miterlebt hat, sich so verhalten, wird man wohl weiter fragen dürfen, wie es um den Glauben an die Realpräsenz steht, auch wenn man schlimmstenfalls wie bei einer solchen „Masssenmesse“ einige hundert Meter vom Zentralgeschehen entfernt bin, zu dem man aber ganz bewußt gepilgert ist.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe wird „sicherlich im November“ freigegeben
#46   Heggi   23:25:16 | Montag, 18. September 2006
Benedikt
Ihr Argument ist ebenso richtig wie es falsch ist. Falsch deshalb, weil die Sonntagspflicht als Kirchengebot (und somit das bewußte Versäumnis der Sonntagsmesse schwere Sünde ist und bleibt) nicht aufgehoben ist. Ich stelle immer wieder fest, daß die Autonomie des Einzelnen, wenn sie sich erst einmal von der Sonntagspflicht entpflichtet hat, sie sich längst auch in weiten Bereichen des Depositum fidei verabschiedet hat.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe wird „sicherlich im November“ freigegeben
#43   Heggi   15:34:01 | Montag, 18. September 2006
Athanasius und das Zahlenspiel
Was ist viel und was ist wenig? Es hängt vom Zahlenspiel ab! Mein Zahlenspiel: Von den 1,1 Mrd. Katholiken gehen im Schnitt 10 Prozent noch zur Kirche, d.h. sie nehmen aktiv und bewußt am Glaubensleben teil. 10 % von 1,1 Mrd. sind bekanntermaßen 110 Mio. Ca. 5 Mio aktive katholische Tradis sind von 110 Mio „immerhin“ 4,5 Prozent. Nicht wirklich viel???
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#23   Heggi   14:44:20 | Montag, 18. September 2006
Kreuz.net und dieses Bild…
es verschlägt mir die Sprache
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#30   Heggi   13:21:19 | Dienstag, 29. August 2006
Herr Dr. Regazzoni
Papst Johannes XXIII als „Frevler“ zu etikettieren, ist schlicht unerhört. Ja, woran machen Sie überhaupt den „Frevler“ fest? Man mag Päpste kritisch sehen und ihnen in manchen Dingen auch widersprechen – das ist und bleibt gut katholisch. Aber wer ist in Ihren Augen letztendlich kein Frevler? Ich vermute, nur Sie allein. Und Sie werden vermutlich auch der letzte Rechtgläubige sein, der am Ende übrig bleibt. Um es ein wenig mit einer Anleihe von Luther zu sagen: Sie sind sich am Ende auch selbst Papst.
Mit anderen Worten: Das, was Sie hier Kritisches zu „Nostra aetate“ sagen wollen (und dazu kann man tatsächlich viel Kritisches sagen), ist leider, aber genau in dem Jargon, der messerscharf dem Anliegen schadet, das sie vermutlich vertreten und fördern wollen.
Redaktion benachrichtigen Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie
#7   Heggi   21:43:41 | Donnerstag, 24. August 2006
landorganist
Ihre schwerwiegenden Kommentare beeindrucken ungemein!
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#2   Heggi   16:14:32 | Donnerstag, 24. August 2006
Ganz einfach!
Auf einer einschlägigen homo-Webs würde ihre Meinungsäußerung gelöscht, bei kreuz.net aber nicht!
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#18   Heggi   15:23:03 | Donnerstag, 24. August 2006
Athanasius
Stimmt (ziemlich) genau!
Redaktion benachrichtigen Eine neue Schule der Piusbruderschaft
#34   Heggi   15:08:45 | Donnerstag, 24. August 2006
haher Keine Kirchenspaltung…
beabsichtigt zu haben, haben eigentlich alle Häretiker von sich behauptet. Ist ja auch logisch. Sie glaubten ja im Recht zu sein. Richtig ist aber auch, daß sie tatsächlich keine Kirchenspaltung bewirkt haben. Denn wenn die Kirche der mystische Leib Christi ist (und sie ist es!) dann ist die Kirche nicht spaltbar (Leib und Spaltung – wie sollte das auch gehen?). Man mag von einer Spaltung im Glauben oder einer Spaltung der Christenheit durch Luther reden, die sichtbare Kirche als Braut Christi ist davon aber nicht berührt.
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#15   Heggi   14:52:18 | Donnerstag, 24. August 2006
Landorganist und andere
Lesen Sie doch noch mal das Vortragsthema! Finden Sie nicht auch, daß damit der Inhalt festgelegt ist? Danach soll am Beispiel des Opus Dei aufgezeigt werden, daß es Fundamentalismus in der kath. Kirche gibt. Damit steht doch die Grundaussage fest, oder? Im Vortrag geht es offensichtlich nur noch um die Begründungen für die einzelnen Elemente, die den Fundamentalismus dort ausmachen.
Ich meine, wer das Opus Dei in die Ecke des Fundamentalismus drängt, verdächtigt zumindest, oder unterstellt sogar den bischöflichen Mitglieder des Opus Dei diesen Fundamentalismus, wie z.B. Bischof Küng von St. Pölten (ich könnte noch viele andere nennen). Aber vielleicht ist dieser Bischof sogar ein Fundamentalist für Sie gerade wegen seiner klaren Haltung und der ergriffenen Maßnahmen in Sachen Priesterseminar
St. Pölten.
Im übrigen sich beim hl. Josefmaria an der Frage des Ritus festzuhalten und dabei eine Art „Fotoexegese“ (Guck mal, er hält Daumen u. Zeigefinger geschlossen) zu betreiben, ist gerade zu lächerlich. Was hat das mit dem Fundamentalisvorwurf von Herrn Kottmann zu tun?
Vielleicht hat es etwas mit Fundamentalismus tun, wenn man so gut wie alles auf das Thema Ritus oder alte Messe reduziert.
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#12   Heggi   14:07:31 | Donnerstag, 24. August 2006
stat crux Es ist kaum anzunehmen…
daß Kottmann bei dem so formulierten Thema so tief bohren wird. Das Thema ist einfach zu platt formuliert. Üblicherweise wird der Vorwurf des Fundamentalismus an ganz anderen Dingen aufgehängt. Peter Hertel etc. lassen grüßen. Aber wenn Ihr Gedanke (oder Vermutung) richtig ist, dann ist die Frage, welche Rolle der Bischof dabei spielt, um so interessanter. Oder?
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#5   Heggi   11:18:59 | Donnerstag, 24. August 2006
stat crux
Sie lenken vom Thema ab mit P. Pio. Das Vortragsthema Kottmanns ist nicht als Frage formuliert, sondern als Aussage bzw. als Feststellung. Es geht also nur um die Verifizierung dieser Feststellung. Was sonst??
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#2   Heggi   10:35:30 | Donnerstag, 24. August 2006
stat crux
Der Artikel hat natürlich für Sie keinen Inhalt, weil er bei kreuz.net steht. So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen Des Sieges gewiß + …
#2   Heggi   09:19:59 | Donnerstag, 24. August 2006
FritzG
Wenn Sie nicht mehr dazu zu sagen haben… Das Wort „Haß“ scheint Sie subtil selbst zu prägen.
Redaktion benachrichtigen Fünfzig Jahre zuviel
#19   Heggi   22:50:21 | Mittwoch, 23. August 2006
Zweifelhafter Guldin
Wer zwingt Sie, dauernd kreuz.net anzuklicken. Eine Zeitung, die ich nicht mag, kaufe ich nicht; Radiosendungen, die ich nicht hören will, stelle ich ab; beim TV mache ich das auch so. Also: Lassen sie kreuz.net kreuz.net sein. Klicken Sie doch einfach katholisch.de oder auch kath.dean. Wenn Sie jedenfalls zum Thema „Bravo“ wirklich nicht mehr zu sagen haben, als Sie bisher gesagt haben, ist das mehr als dünn.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe nur weniger gut oder gar schlecht?
#33   Heggi   18:04:45 | Dienstag, 22. August 2006
Bernado/Benedikt
Ich stimme zu, wenn „schlecht“ im Sinne von „ex tunc schlecht“ gemeint ist. Der Kirche ist natürlich nicht zu unterstellen, daß sie bewußt einen Ritus schafft, der in sich schlecht ist und sie auch weiß, daß er schlecht ist. Andrerseits sind die konkreten kritischen Einlassungen doch recht zahlreich, daß man schon fragen, muß was bleibt übrig an positiven Strukturelementen beim NOM. Die Liturgieinstruktion Redemptionis sacramentum ist ja eigentlich nur das Spiegelbild dieser Problematik des NOM.
Soweit ich weiß, hat sich Ottaviani später nicht mehr geäußert -zumindest öffentlich wie in der Form der kritischen Anmerkungen.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe nur weniger gut oder gar schlecht?
#27   Heggi   17:15:28 | Dienstag, 22. August 2006
Benedikt
Bleibt erneut die Frage, ob ein von der Kirche approbierter Ritus auch schlecht sein kann. Wie sind dazu die kritischen Anmerkungen von Kardinal Ratzinger einzuordnen oder die Fundamentalkritik von Ottaviani?
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#23   Heggi   16:48:57 | Dienstag, 22. August 2006
Guldin
Danke für Ihren tiefsinnigen, wertvollen und beindruckenden Beitrag!
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#21   Heggi   16:28:50 | Dienstag, 22. August 2006
Benedikt
Wenn man sich die bereits zitierte S. 173 (Ratzinger: Aus meinem Leben) anschaut, d.h. Wort für Wort durchgeht, dann habe ich durchaus mehr als nur das Gefühl, daß der einstige Präfekt hätte ebenso sagen können, der NOM ist schlecht. Warum hat sich der ehemalige Präfekt denn überhaupt zum NOM und seiner Geschichte geäußert? Weil er ihn so gut und ausgewogen findet?
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#17   Heggi   16:00:49 | Dienstag, 22. August 2006
Frasim
Ich stehe an der Front und mache diese Auseinandersetzung z.B. mit meinem Bischof täglich mit. Der hat zum Beispiel überhaupt kein Problem mit Lutheranern und anderen Oberlaien reformierter Denominationen liturgische Gemeinsamkeiten zu machen oder zu dulden. Auf Eingaben bei Liturgiemißbräuchen reagiert er auch nicht. Das Thema Pius oder Petrus ist doch auf diesem Hintergrund geradezu lächerlich.
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#15   Heggi   15:45:04 | Dienstag, 22. August 2006
Aurelius
Man muß schon die ganze Seite 173 vor Augen haben, um Ratzinger richtig zu verstehen. Ratzinger so zu zitieren ist reine selektiv. Aber was viel wichtiger ist: Das Konzil hat den NOM von 1969/70 gar nicht so konzipiert. SC gibt nur Grundsätze, einige wenige Grundsätze vor, besteht aber unter anderem darauf, (SC 54), daß Vorsorge getroffen worden soll, daß die Christgläubigen die ihnen zukommenden Teile des Meß-Ordinarium lateinisch miteinander sprechen und singen können. Diese Reform hat auch Eb. Lefebvre zunächst akzeptiert. FSSPSX geht es um den NOM, so wie er heute ist und gefeiert wird. Und da hat sogar Rom mit
der Liturgieinstruktion die Reißleine gezogen. FSSPX ist der Meinung, daß am NOM nichts zu retten ist. Man kann anderer Meinung sein und auf eine Reform hoffen.
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#12   Heggi   15:15:03 | Dienstag, 22. August 2006
zwobbel
Das Argument „auf breitere Basis gestellt“ trägt nicht in der Realität. Ich sagte vorhin schon mal: 95 % der deutschen Bischöfe sagen NEIN zur Petrusbruderschaft. Die Gründe sind ganz unterschiedlich.
NOM – gut oder schlecht: Schwerwiegende Gründe hat Card. Ottaviani einst vorgetragen. Zählen diese Gründe?
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#10   Heggi   14:34:12 | Dienstag, 22. August 2006
Elendster Süder…
Du solltest konsequent sein!. Wenn FSSPX schismatisch ist, dann fallen die nicht unter das Kirchenrecht. Dann sind die Piusbrüder nicht anders zu behandeln wie andere Schismatiker auch, und nach VatII sogar mit Liebe und Hochachtung. Ist FSSPX jedoch nicht schismatisch, könntest Du recht haben. Was sind sind aber nun???
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#6   Heggi   14:28:18 | Dienstag, 22. August 2006
leges…blabla
Was spricht sachlich dagegen??
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#4   Heggi   14:26:31 | Dienstag, 22. August 2006
Wir sollten…
diese Bischöfe einmal namentlich aufzählen.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe nur weniger gut oder gar schlecht?
#2   Heggi   14:18:10 | Dienstag, 22. August 2006
Wigratzbad
Aber die meisten (95 %) der deutschen Bischöfe lehnen die tridentische Messe ebenso ab und wollen die Petrusbrüder in ihrem Bistum nicht sehen. Was empfehlen Sie dann?
Redaktion benachrichtigen „Gott liebt sie alle“
#35   Heggi   18:00:14 | Montag, 21. August 2006
Zensur
Wer bei kath.net schreibt, wird noch viel schneller „wegzensiert“. So habe ich mich dort nur kritisch zur großen Zahl der Erscheinungen in Medjugorje geäußert (rein sachlich), und schon war ich weg vom Fenster. Was bei kreuz.net dagegen alles durchgeht, ist schon erstaunlich.
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#9   Heggi   12:21:10 | Montag, 21. August 2006
Christian Hüller
Die „Franzmänner“ schaffen das nicht besser! Es ist ein gutes Märchen, das vor allem Jürgen Liminski immer wieder aufwärmt. Die Kinder, die Frankreich mit seinen Frauen scheinbar so gut dastehen läßt, werden vor allem in den „afroasiatischen“ Megahochburgen der Vorstädte geboren. Und da gibt es keine Karrierefrauen. Ansonsten liegt die sog. Reproduktionsrate auch nur bei ca. 1,4.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#64   Heggi   10:28:06 | Samstag, 19. August 2006
FSSPX und Gösche
Die Krise die Propst Gösche jetzt mit der Kirche St. Afra durchlebt , ist ja wahrlich nicht die einzige. Das Instititut Philip-Neri (IPN) selbst befindet sich seit Anbeginn in der Krise, und zwar in einer personellen. Ganz offensichtlich ist es Gösche nicht gelungen, sein Institut für junge Menschen, die sich der Tradition verbunden fühlen oder auf der Suche sind, an das Institut zu binden. Namen müssen hier gar nicht genannt werden. Es mögen auch mangelnde Menschenkenntnisse sein, die das Institut zu einer Art Taubenschlag haben werden lassen, von einem nicht ausreichenden Charisma seines Gründers ganz zu schweigen. Ein solches Institut lebt und strahlt aus zumindest in der Gründungsphase von der Persönlichkeit seines Gründers. Hier hat so manches gefehlt. Und hier liegt der Ursprung der Krise, die seit dem eine Dauerkrise ist. Gösche hat damit der Tradition einen Bärendienst erwiesen. Natürlich verhält sich der Orden als Eigentümer nicht freundlich, und wenn er die Räumungsabsichten durchboxt, sogar schäbig. Aber Gösche hat sich zumindest bislang mindestens blauäugig verhalten, wenn er geglaubt haben sollte, die Schwestern würden sich mit Zahlungen abfinden, die er irgendwann zufällig zu leisten in der Lage sei. Der Preis der Kirche war viel zu hoch. Daß Gösche ihn dennoch akzeptiert hat, war nichts anderes als eine Art Hochmut, mit einer attraktiven Kirche, FSSPX an die Wand drücken zu können. Und dann würde sich sich alles schon selbst richten. Hat es aber nicht.
Redaktion benachrichtigen Angemessene Ehrfurcht
#15   Heggi   16:10:54 | Donnerstag, 17. August 2006
Liturgische Mischform??
Es ist nicht klar, welche liturgischen Lösungen der Papst ansteuert. So wenig man sich einerseits auf seine Äußerungen bezüglich des Missale 1962 berufen kann, so wenig läßt sich endgültig aus seiner Kritik am Missale Pauls VI. ablesen. Und wie wir sehen ist -allen Spekulationen zum Trotz- weder bislang das Missale 1962 freigegeben worden, noch zeichnet sich ein entschiedenes Vorgehen gegen die Mißbräuche beim NOM ab. Noch als Kardinal schrieb Benedikt VI. in einem Brief, daß grundsätzlich die Gemeinden nicht in der Lage seien, zwei unterschiedliche Riten gleichzeitig zu „verwalten“. Was heißt das? Reform der Reform in Richtung Mischritus? Leider hat das Forum Deutscher Katholiken seit seiner Gründung sich so gut wie überhaupt nicht mit liturgischen Fragen befaßt. Und das ganz offensichtlich aus Rücksichtnahme gegenüber den Bischöfen, die dem Forum wohl gesonnen sind. In so fern überrascht die Äußerung Ginderts.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#51   Heggi   09:52:58 | Dienstag, 15. August 2006
Brigitte Bussmann
Welcher kirchenhistorische Befund auch immer sich Ihnen darbietet, Sie akzeptieren ihn nur in dem Umfang, wie er sich instrumental in die von Ihnen erwünschte frauenbezogene Rolle in der Kirche einordnen läßt.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#34   Heggi   17:15:55 | Montag, 14. August 2006
Puchil2
Ich empfehle dazu den Aufsatz von Manfred Hauke „Die Geschichte der Diakonissen“ in „Diakonat und Diakonissen“, von Leo Card. Scheffczyk (Hrsg.), EOS Verlag 2002.
Redaktion benachrichtigen Glaube, gläubig, ungläubig
#53   Heggi   16:24:25 | Montag, 14. August 2006
Ich bin zunächst dankbar
dafür, daß die Diskussion sachlich und ernsthaft geführt wird, satt in gegenseitiger und unflätiger Beschimpfung zu enden.
Stefan M.: Daß der Kongreß „Freude am Glauben“ zu einer ausschließlichen Kuschelecke wird, die Gefahr besteht. Man mag Totus Tuus etc. nicht mögen (auch mir steht nicht gerade der Sinn danach, wenn auch wohl aus anderen Gründen), so scheint die Bewertung doch ziemlich arrogant. Den ganzen Kongreß dagegen zum sog. Markt der Möglichkeiten (wie Katholikentage) umzumodeln, hieße aber, daß Kind mit dem Bade auszuschütten. Drewermann und Co. sind da nun wirklich keine tollen Ergänzungen. Das hat man ja auf den Katholikentagen. Warum also diese Leute im Dopppelpack „genießen“.
Athanasius: In dieser komplizierten Weihe -Genealogie liegt inzwischen das Problem. Gewiß, die Intention zu eruieren ist so gut ein ummöglich Ding. Aber ich frage mich ernsthaft, ob die Mitwirkung an einer Frauenordination nicht auch die Intention ausdrückt. Meine Frage: Hat der Utrechter altkath. Bischof schon eine solche „Ordination“ vorgenommen? Zum Thuc-Problem: Ich habe es deshalb angesprochen, weil hier bei den unerlaubten (späteren) Weihen offensichtlich auch Simonie immer im Gespräch war.
Stimme der Vernunft: Ich nehme Ihre Information an.
Redaktion benachrichtigen Glaube, gläubig, ungläubig
#39   Heggi   13:58:53 | Montag, 14. August 2006
Das verstehe ich nicht.
Entweder ist eine Weihe nichtig oder sie ist es nicht. Was heißt da also „nicht abolut nichtig“? Bei sub conditione geht man grundsätzlich davon aus, daß eine Weihe gültig gewesen sein kann, nur der Nachweis ist nicht klar und deshalb die bedingungsweise Wiederholung des Sakraments. Gegenüber den Anglikanern hat Leo XIII. die Nichtigkeit wegen der abgebrochenen Sukzession festgestellt. Soweit ich das überblicke, kenne ich keinen Fall, wonach einem anglikanischen Kleriker bei Übertritt die Weihe sub conditione gespendet worden ist. Das gilt meines Wissen auch für den Übertritt des Altbischofs von London. Sollten Sie dennoch konkrete Fälle kennen, so bin ich sehr interessiert, mehr zu erfahren (auch per eMail direkt).
Redaktion benachrichtigen Glaube, gläubig, ungläubig
#37   Heggi   12:40:27 | Montag, 14. August 2006
stimme der vernunft
1. Korrektur! Versehentlich hatte ich meinem letzten Beitrag an Hansl gerichtet, gemeint warst Du natürlich.
Also: Was der Patriarch in Konstantinopel sagt, muß ja nicht richtiger sein, als was Papst Leo XIII. zuvor festgestellt hat.
Leider ist der Patriarch als Nachfolger von Photius nicht minder Schismatiker. Wo liegt da der Unterschied zu anderen Schismatikern?
Vergessen hatte ich übrigens zu erwähnen, daß auch „altkatholische Priester“ bei einem Übertritt zur kath. Kirche bei geringstem Zweifel sub conditione erneut geweiht werden. Häufig ist es auch schwieriger und zeitaufwendiger den Nachweis einer gültigen Weihe zu führen, deshalb wird, um den Kandidaten schneller zum Ziel zu führen, der Weiheakt sub conditione wiederholt.
Redaktion benachrichtigen Glaube, gläubig, ungläubig
#35   Heggi   12:12:46 | Montag, 14. August 2006
Hansl
Inzwischen stehen jedoch sämtliche anglikanischen Bischöfe durch Teilnahme altkatholischer Bischöfe in der römisch vollumfänglich anerkannten Utrechter Sukzessionslinie.
Daß sog. altkatholische Bischöfe regelmäßig an der Weihe anglikanischer Bischöfe teilgenommen haben ist wohl eine Mär. Und selbst wenn, dann sagt das noch gar nichts über die Gültigkeit der Weihe aus. Bitte, was ist das für eine „Kirche“, die sich über die Hintertür die Sukzession holt, und zwar von einer anderen „Kirche“, die ganz überwiegend nur von abgefallenen katholischen Priestern lebt. Was weiß man schon über die Intention dieser Bischöfe?? Wieviel vagabundierende Bischöfe gibt es, die alle behaupten, sie stünden in der Sukzession. Da ist der Herr Braschi, da ist die Tuc-Linie bis hin zu Palma de Troya; da sind die Bischöfinnen in der anglikanischen Weltgemeinschaft; da ist der Erzbischof von Uppsala, von dem so mancher evangelischer Hochkirchler meint, dieser stünde in der Sukzession, während er gleichzeitig an der „Konsekration“ von Bischöfinnen mitwirkt. Mit welcher Intention muß man da schon fragen. Allen nur mehr als zweifelhafter Sukzessions-Legalismus.
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#86   Heggi   09:34:56 | Montag, 14. August 2006
Barmherzikeit/Chistian Hüller
Was meinen Sie mit „gesellschaftlicher Rückwärtsbewegung“?
„Scharfer Antiprotestantismus“. Ökumene wird nur dann zu einer inneren und äußeren Einheit führen, wenn wir Luther und „seine Reformation“ inhaltlich überwinden. Denn Luthers Theologie ist im Grunde seine Autobiographle. Wenn ich Luthers Subjektivismus akzeptiere, oder einfacher gesagt: wenn Luther recht hat, dann haben ebenso die ersten Schwärmer nach ihm wie Thomas Münzer oder die Wiedertäufer von Münster recht. Dann haben letztlich auch alle Pfingstlersekten und sogar die Zeugen Jehovas recht. Dann darf ich andrerseits auch der Pius-Bruderschaft nicht ihre Gründe für ihren Ungehorsam vorwerfen. Aus der eigenen Sicht ist immer alles berechtigt. Ich empfehle Ihnen, z.B. einmal Luthers Kommentar zum Galaterbrief zu lesen. Das ist zwar sehr mühsam, aber ungemein aufschlußreich für das Verständnis von Martin Luther.
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#33   Heggi   08:51:17 | Montag, 14. August 2006
Stefan M.
Eine die unmenschlich und ohne richtigen menschlichen Verstand handelt?
Sagen Sie doch mal konkret, was am „Kongreß Freude am Glauben“ unmenschlich und ohne Verstand war. Die Organisatoren sind gewiß für Anregungen und Kritik aufgeschlossen.
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#11   Heggi   20:59:23 | Sonntag, 13. August 2006
Aragorn
Gemeinsam den Segen gespendet hat auch der damalige Kardinal Ratzinger mit Frau Jepsen in Hamburg 1998. Auch wenn es sich beim Segen „nur“ um eine sog. Sakramentalie, ist dies dennoch eine kleine Katastrophe (gewesen). Was die Altkatholiken selbst angeht, so sie sind sie tatsächlich längst Protestanten. Außerdem rekrutiert sich ein Großteil (wenn nicht sogar der gößte Teil) der altkatholischen Priester aus abgefallenen römisch-katholischen Priestern. Was die Sukzession betrifft, so ist das seit der Ordination von „Weibern“ (als biblischer Ausdruck hier verwendet) nur noch eine Frage der Zeit, d. h. ein Auslaufmodell.
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#3   Heggi   15:07:14 | Sonntag, 13. August 2006
Hyazinth
Es liegt nicht an den Katholiken, es sei denn, daß für Sie theologisch alles gleich und gültig ist. Letzteres scheint so zu sein und dann erübrigen sich auch inhaltliche Diskussionen. Wer jedenfalls die theologische Entwicklung der sog. Altkatholiken nach 1870 einigermaßen kennt, muß nicht über die kirchlich/theologische Bedeutung dieser Gemeinschaft wundern.
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#81   Heggi   14:02:25 | Sonntag, 13. August 2006
Christian Hüller/Gotthard
1. Durch Exkommunikation wird man nicht zur Sekte.
2. Ich erninnere erneut an Kard. Castrillon Hoyos, der die Bischöfe von FSSPX als seine „Mitbrüder im Bischofsamt“ bezeichnet hat. Die lutherischen Bischöfe/innen wurden bislang von niemandem in Rom so bezeichnet. Selbst die Sedisvakantisten werden Rom nicht als Sekte/n bezeichnet, so fern sie in der Sukzession stehen.
Nun ist es eigentlich völlig egal, ob Sie die Pius-Bruderschaft als Sekte bezeichnen oder nicht. Deshalb fällt in China noch lange kein Sack Reis um. Nur wenn Sie den Umgang Roms mit FSSPX nicht als Maßstab akzeptieren wollen/können, weiß ich nicht, wie man darüber länger eine sachbezogene Diskussion führen kann. Alles andere treibt jedenfalls doch nur den Schaum vor den Mund.
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#76   Heggi   10:58:55 | Sonntag, 13. August 2006
Christian Hüller
Zur Versachlichung: Den Ausdruck Sekte habe ich von der Kommission Ecclesia Dei gegenüber der Pius-Bruderschaft nich nicht gehört. Sie auch nicht? Was meinen Sie dann dazu?
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#50   Heggi   16:58:26 | Samstag, 12. August 2006
Gotthard
Können Sie mir übrigens einen Diözesanbischof nennen, der Sandmark in die Kirche aufgenommen hätte, nachdem Bischof Arborelius abgelehnt hatte?
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#48   Heggi   16:48:41 | Samstag, 12. August 2006
Schauspiel
Offensichtlich ist Sandmark zu dumm (gewesen), er hätte vorher Gotthard um Rat fragen sollen. Beklagen Sie sich bitte bei Bischof Arborelius, er hätte nur in Lumen gentium nachschauen brauchen
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#45   Heggi   15:05:14 | Samstag, 12. August 2006
Bischofskonversionen
Es geht mir um die Frage, ob Rom z.B. in den letzten 30 Jahren Konversionen von Bischöfen anderer Konfessionen angelehnt hat. Ich weiß nur von einem Bischof, nämlich dem anglikanischen Altbischof von London (Name derzeit nicht greifbar), der konvertiert ist und anschließend offensichtlich sub conditione nomals konsekriert worden ist. Dagegen gibt es das Ondit, daß man damals Frere Roger Schütz nahelegt haben soll, nicht zu konvertieren, weil er dem ökumenischen Anliegen (Was auch immer das ist!) „besser dienen könne“.
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#42   Heggi   13:29:22 | Samstag, 12. August 2006
Athanasius
Daß sollten Sie schon ein wenig belegen, daß Rom konversionswillige Bischöfe und sog. Bischöfe von Orthodoxen u. anderen und kirchlichen Gemeinschaften abgewiesen hat.
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#39   Heggi   12:42:26 | Samstag, 12. August 2006
ExBochumer
Ist nun der zur FSSPX zurückgekehrte, lutherische Pastor Lutheraner, Augustiner, oder was sonst noch?
Wie wichtig ist diese Frage überhaupt? Sie ist so wichtig, wie Sie vielleicht ExDüsseldorfer sind.
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#35   Heggi   08:51:52 | Samstag, 12. August 2006
Hoffnung
…wo er nun gelandet ist.
Ich (wir) sollte(n) uns nicht römisch-katholischer geben als Rom selbst. Ich habe selbst dabei gesessen (um es so allgemein zu sagen), als Card. Castrillon-Hoyos die Bischöfe von FSSPX als „meine Mitbrüder im Bischofsamt“ bezeichnete. Und er hat noch einiges mehr gesagt. Niemand spricht in der Kommission E.D. von einem Schisma. Warum sollte man auch, wenn man aus ökumenischen Rücksichtnahmen z.B. den Damen Käsmann, Jepsen oder Wartenberg-Potter niemand sagt sie seien schismatisch, obwohl sie häretisch sind und ihnen nicht mal eine Spur von einem Bischofsamt zukommt.
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#30   Heggi   21:57:17 | Freitag, 11. August 2006
Bischof Arborelius
Über diesen Bischof kann man nur den Kopf schütteln. Noch im Juni war er Gast auf dem Kongreß des Forums Deutscher Katholiken“ in Fulda. Sandmark den Übertritt in die katholische Kirche zu verweigern – etwas anderes war sein Abraten nicht – ist eine Meisterleistung des Teufels. „Darum könnten jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollten“ -so das 2. Vatikanum in LG Nr. 14. Extra ecclesiam nulla salus – diese dogmatische Feststellung Papst Bonifaz VIII. hat also auch beim Vat. II Bestand. Ich weiß, bei einigen wird sich sofort wieder Schaum vor dem Mund bilden und sie werden sich im Geifern überschlagen, aber was interessiert’s den Mond, wenn ihn der Hund anbellt. Der Weg zur Pius-Briderschaft ist doch da nur konsequent. Ein wenig anachronistisch (aber nicht ganz) ist es vielleicht, daß FSSPX Vat. II ernster nimmt, als dieser Diözesanbischof.
Redaktion benachrichtigen Predigt mit Majestätsbeleidigung
#9   Heggi   11:20:00 | Dienstag, 25. Juli 2006
Lima-Archeologie
1. Über die Feierpraxis der frühen Christen wissen wir im Detail nun wirklich nicht viel. Wer immer glaubt, der Reform von 1969/70 liege diese Feierpraxis zugrunde, überfordert den Anspruch selbst des Machers der Reform Bugnini. Wenn man aber dennoch glaubt, christliches/katholisches Leben sei authentischer, wenn man wieder an der Frühzeit der Christen anknüpft, dann auch bitte an der damaligen Form der Beicht- und Bußpraxis. Im übrigen gibt ja auch genügend kritische Anmerkungen u. a. vom einstigen Kardinal Ratzinger am NOM.
2. Ich stimme zu: Es ist mindestens weit hergeholt, Parsch und Guardini in die Nähe der Freumaurer zu rücken.
3. Ich denke, wer „seinen“ Luther kennt, kann die Kritik an diesem Mann kaum überziehen. Neben den Schriften von Theobald Beer, der übrigens der einzige unter all den wirklichen und selbsternannten Lutherkennern der letzten Jahrzehnte war, der Luher im Original lesen konnte, ist auch Paul Hackers Buch „Das Ich im Glauben bei Martin Luther“ zu nennen.
Redaktion benachrichtigen Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
#10   Heggi   12:32:25 | Montag, 24. Juli 2006
Athanasius
Danke für die detaillierten Informationen, die mir restlos unbekannt waren.
Redaktion benachrichtigen Ökumene mit einem großen Ö
#5   Heggi   15:01:08 | Samstag, 22. Juli 2006
St. Hippolytus
Solche Priester braucht kein Mensch!
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Kommission
#12   Heggi   17:49:57 | Freitag, 21. Juli 2006
clemens
Da gibt es aber in Deutschland auch noch Heroldsbach, Marienfried, Heede, Wigratzbad etc. Marpingen ist trotz Entscheidung aus Trier aus den Köpfen vieler Gläubiger auch noch nicht verschwunden. Will damit sagen: Ein römischer Ukas allein löst das Problem Medjugorje auch nicht.
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#42   Heggi   17:26:16 | Freitag, 21. Juli 2006
Für Volk und Vaterland…
Was reden Sie da nur?!
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Kommission
#8   Heggi   17:21:44 | Freitag, 21. Juli 2006
Betrug?
Bei mehr als 30.000 Erscheinungen seit 1981 sollten einen schon Bedenken kommen. Um den „Aufstand“ unter den Gläubigen zu vermeiden, sollte Rom behutsam Korrekturen anlegen, wie in Amsterdam. Die Kirche hat bekanntlich Zeit. So darf die Mutter Gottes in Amsterdam nicht mehr als „Frau aller Völker, die einst Maria hieß“ verehrt werden. Trotz Anerkennung der Erscheinungen durch den Ortsbischof hat Rom hier eine halbe Notbremse gezogen. Auch für Medjugorje gibt es da einigen Anlaß.
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#39   Heggi   16:38:02 | Freitag, 21. Juli 2006
Eb Schick
Es geht um die Anfrage eines jungen Paares an das Erzbistum, im alten Ritus getraut zu werden. Dies ist von Exz. Schick abschlägig beschieden worden (mit Hinweis auf Can 11,19 CIC und DBK-Beschluß „Feier der Trauung“ von 1993).
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#37   Heggi   16:22:40 | Freitag, 21. Juli 2006
Flachpfeifen
FSSPX legitimiert sich u.a. auch über solche „Flachpfeifen“, wie Sie diese Apostelnachfolger nennen. Aber da gibt es auch noch das Motu proprio von 1988 (1998 von JP II wiederholt). Sagen Sie konkret etwas zu den Entscheidungen von Algermissen und Schick!
Zu stat crux:
Wenn FSSPX schismatisch ist, wie viele Bischöfe immer wieder behaupten, dann sind sind die Piusbrüder so etwas wie eine eigene Kirche. Dann kann ich ihnen nicht einen falschen oder abweichenden Traditionsbegriff/Traditionsverständnis von der Una Sancta vorwerfen. Sind sie aber nicht schismatisch, dann hat das innerkirchlich/kanonisch andere Konsequenzen.
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#31   Heggi   14:42:56 | Freitag, 21. Juli 2006
Maledica
Haben Sie keine Meinung zum Verhalten von Bischof Algermissen und Erzbischof Schick?
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#24   Heggi   13:24:57 | Freitag, 21. Juli 2006
Hyazinth…
…stecken da Gendergefühle hinter?
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#22   Heggi   13:07:27 | Freitag, 21. Juli 2006
Florian
Stimmt! Aber auch der Petrusbruderschaft wurde während des Kongresses „Freude am Glauben“ in diesem Jahr der Dom zu Fulda für die Privatzelebration verweigert. Es geht insgesamt gegen die Tradition. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Gegen FSSPX wird doch im Grunde nur ein „Stellvertretertrieg“ geführt.
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#20   Heggi   12:31:39 | Freitag, 21. Juli 2006
FSSPX
Im Kern geht es Rom doch gar nicht um das sog. Problem FSSPX. Es geht um die Tradition schlechthin, wie sie sich in Form der trid. Liturgie ausdrückt und alles was damit zusammenhängt. Rom hätte doch längst FSSP (Petrus) und der Gemeinschaft Christus König u. Hoherpriester einen gesicherten kanonischen Rahmen in Form einer Prälatur etc. schaffen können. Der Alltag in Deutschland und an vielen anderen Stellen in der Welt zeigt, daß die Widerstände sich gegen jeden Fortschritt bei der Tradition richten. Kleines, aber neues und ganz aktuelles Beispiel. Gerade jetzt hat der Erzbischof von Bamberg einem jungen Paar die Trauung im alten Ritus verweigert. Ob mit einer solchen Genehmigung (warum ist die überhaupt nötig?) die Ornung im Bistum aus den Fugen geraten wäre?
Und welcher Bischof in D. will den wirklich FSSP (Petrus) in seinem Bistum haben? Von den 27 Diözesanen ernsthaft wohl niemand; in 2 bis 3 Bistümern gibt es eingeschränkte Seelsorgeaufträge, und die sind nicht einmal fixiert. Die meisten Bischöfe lehnen FSSP ab, wie Müller ®, Sterzinski, Lettmann, Thissen etc.
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#17   Heggi   11:55:21 | Freitag, 21. Juli 2006
Regazzoni
Dazu werde ich mich nicht weiter äußern. Das bisherige reicht.
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#15   Heggi   11:48:25 | Freitag, 21. Juli 2006
Ragazzoni
Frevler Roncalli, Montini und Woytila
Wenn ich Sie nicht kennen würde, würde ich sagen, Sie spinnen nicht, weil Sie das wirklich glauben. Da ich Sie aber kenne, kann ich nur annehmen, Sie spinnen wirklich. Das schlimme ist nur, daß Sie mit solchen Äußerungen FSSPX mehr als nur schaden. Ich hoffe, bei FSSPX entdeckt jemand, was Sie hier schreiben.
Redaktion benachrichtigen Auf 26 Priester kommen 22 Novizen und Studenten
#1   Heggi   13:29:32 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Haus Assen
Soweit ich weiß hängen Internat und geplante Schule im Haus Assen ziemlich in der Luft. Einen Haufen baurechtlicher Auflagen gibt es, die im alten Schloßgemäuer aus Kostengründen praktisch nicht umsetzen sind. Und das schulpolitische Wohlwollen der einstigen CDU-Opposition in NRW hat sich übrigens als Regierungspartei praktisch ins Gegenteil gekehrt.
Redaktion benachrichtigen „Ich bin nicht betrunken“
#10   Heggi   13:15:00 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Milingo
Welchen Sinn machen Leserbriefe i.S. Milingo?? Ihr seid doch alle verrückt, sich damit aufzuhalten!
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#50   Heggi   15:34:25 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Fehlentwicklung?
Nein, keine Fehlentwicklung! Glaube und Glaubensform haben sich auch in der Kirche über Jahrhunderte entfaltet. Zu glauben, man müsse nur immer wieder bei der frühen Kirche anknüpfen, dann sei alles in Ordnung, ist auf dem archeologischen Holzweg. Damit ist jedoch auch nichts gegen die Tageszeitenliturgie gesagt.
Was die tägliche Messe für Priester angeht, so sei auch noch auf die Instruktion „Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde“ (Hrsg. Kleruskongregation) von 2002 hingewiesen. Da heißt es in Teil I, am Ende von Ziffer 13:
„Daraus folgt die sehr wichtige Bedeutung der Vorbereitung auf die Heilige Messe, ihrer täglichen Feier, der Danksagung und des Besuchs beim Allerheiligsten im Laufe des Tage.“
Redaktion benachrichtigen Die richtigen und die falschen Gründe
#21   Heggi   15:12:00 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Stufengebet
Wenn ich das richtig sehe, fiel zunächst nur der Psalm „Iudica me“ weg, und zwar ersatzlos. Dann durfte im Rahmen des Missale ‘65 das Confiteor, Misereatur und Indulgentiam in der Volkssprache gesprochen werden. Dieses Schuldbekenntnis tauchte ja dann nach dem 65er Übergang, der ja eigentlich kein Übergang sein sollte, in der bekannten Form (und zwar fakultativ) im NOM auf.
Redaktion benachrichtigen Die richtigen und die falschen Gründe
#17   Heggi   14:16:12 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Benedikt
Die Entwicklung der Reform läßt sich prima nachlesen in dem Beitrag von Abbe S. Dufour (UnaVoce Korrespondenz Heft 3, Mai/Juni 2006).
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#43   Heggi   14:05:37 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Zahl der Werktagsmessen
Im „Direktorium für Dienst und Leben der Priester“ von 1994 (Hrsg. Kleruskongregation) empfiehlt der Papst (JP II.) den Priestern die tägliche hl. Messe (also auch werktags!!) mit oder ohne Gläubige. Nun die Frage: Wieviel Priester hat das Bistum Fulda? Wieviel Wertagsmessen werden derzeit gefeiert? Da ist mit Sicherheit etwas faul im Bistum Algermissen. Feiert denn der Bischof selbst täglich eine hl. Messe?? Wer weiß etwas darüber?
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#41   Heggi   13:08:35 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Cyprian
„Ferner der umstrttene Verteidiger der Moon-Sekte, Konrad Löw.“
Si tacuisses… Wirklich, bevor man solche schweren Behauptungen aufzustellt, empfiehlt es sich vorher zu informieren. Sie sollten das bei Löw selbst tun. Seine Anschrift: 82065 Baierbrunn, Kirchenstr. 17. Vermutlich werden Sie aber „kneifen“.
Redaktion benachrichtigen Die richtigen und die falschen Gründe
#7   Heggi   12:25:36 | Mittwoch, 19. Juli 2006
ottaviani/zwobbel
Natürlich (oder besser: leider) spricht Exz. Rifan mal so und mal so. Wenn er aber als Grund ersten Grund zugunsten des trid. Ritus’ anführt „weil unser Glaube an die eucharistischen Dogmen darin besser zum Ausdruck kommt“, dann ist das doch allemal Fundamentalkritik am NOM. Kann ein Ritus einen schlimmeren Defekt haben?? Er hätte auch sagen können, daß vieles in diesem Sinn im NOM mindestens mißverständlich ist oder zu einem anderen eucharistischen Verständnis und damit in die Häräsie führt. Mir ist das auch so deutlich genug gesagt.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#31   Heggi   10:49:59 | Samstag, 15. Juli 2006
Kein Gütesiegel für NOM
Die Liturgie in der heutigen Form fromm zu feiern ist jedem möglich, der das will. Im Hamburger Raum gibt es einige wenige ev.-luth. „Exoten“, die feiern ihre „evangelische Messe“ (Frau Jepsen wohl zum Ärgernis) nicht nur fromm und feierlich, sondern auch mit einem hohen liturgischen Anspruch. Vor wenigen Wochen erlebte ich in der anglikanischen Christ-Church in Dublin einen Gottesdienst – frommer und würdiger geht es kaum. Und mit Blick auf die Institutio generalis (Einführung in das römische Meßbuch) war alles perfekt, obgleich die Anglikaner über ihre eigene Agende verfügen. Selbst beim Hamburger Erzbischof habe ich keine würdigere gefeierte Messe erlebt. Eher leider das Gegenteil! Aber was sagt das schon aus, wenn hinter diesen drei Beispielen eine zweifellos unterschiedliche Meßtheologie steht. Der Inhalt macht es, und nicht die fromme Form. Ist es da nicht beim bei NOM und alter Liturgie möglicherweise -oder sogar erst recht- auch eine Frage der Meßtheologie, um die es geht?
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