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WENN die Enthüllungen nichts enthalten für das sich der Vatikan, seiner Ansicht nach schämen muss,
so frage ich mich warum man sich so über den Verräter aufregt. – WENN die Enthüllungen aber etwas enthalten
dessen man sich schämen muss, (wie etwa die Praktiken mancher Papstvertrauten) warum werden dann nicht
die Leute bestraft die sich dieser schämenswerten Praktiken schuldig gemacht haben? – Klassischer Fall
von: Tötet den überbringer schlechter Nachrichten.
Das ist einfach unfair. Warum wirft man ahnungslose Bischöfe, denen man erst erklären muss das sich
Brot nicht in Menschenfleisch verwandelt und auch (lt Evolutionstheorie) der Neandertaler nicht der direkte
Vorfahre des Menschen ist, einem scharfsinnigen und scharfzüngigen Gegner wie Dawkins vor? Da müssten
sie schon Ratzinger schicken…der ist wenigstens gebildet. – Aber immerhin…der Bischof hat schonmal
erkannt das es sich bei Teilen der Genesis um eine „mythologische Geschichte“ handelt. Fehlen nur noch
die andere Teile. – – @Tomas… Die ET ist durchaus keine Ansammlung von Spekulationen. Sie ist eine
der am besten belegten wissenschaftlichen Theorien überhaupt. Die Grundaussage ist: -Mutationen führen
(über Generationen hinweg) zu Abwandlungen -Es kommt zu natürlicher Selektion -Dadurch spezifizierten
sich aus einer Lebensform alle anderen – Jede dieser Aussagen lässt sich zweifelsfrei Beweisen. Dazwischen
ist natürlich noch Platz für Neuerungen und Verbesserungen. – Fischbeispiel: Ein Fisch lebt im Wasser.
Das Wasser geht zurück. Eine kleine Gruppe von Fischen ist immer häufiger Situationen ausgesetzt in
denen die 2. Eigenschaft der Schwimmblase (Sauerstoff aufzunehmen) wichtiger wird als die 1. (zu steuern).
Jene Fische die zufällig eine Mutation in ihrer Schwimmblase haben die die 2. Funktion begünstigt haben
Vorteile. Die Population verändert sich. Sieht irgendwann Schlammspringerähnlich aus. Einige erschließen
neue Nahrungsquellen. Landleben = Vorteile.
@Tomas… – Hmmm…ich hätte nicht gedacht das ich das mal sage…aber ihre Einstellung gefällt mir
auf gewisse Weise. Auch wenn die Begründungen warum man weder den katholischen, noch den rechtgläubigen,
noch den Pius“bischöfen“ gehorchen muss nicht recht nachvollziehbar sind. Aber „gehorchen“ ist ja nun
auch meine Sache nicht und die von Herrn Küng auch nicht. So gesehen kann man ja nur auf sich selbst
und den Teilen der christlichen Lehre vertrauen die nicht von Häretikern stammen, was einen wohl dazu
zwingtdarüber nachzudenken welche das sind und alles zu hinterfragen. Auch das man unbedingt von einer
zentralen Autorität zum Papst geweiht werden muss scheint ihnen zu autoritär zu sein. Seh ich auch so…Dezentralismus
rules! Jeder ist sich selbst sein Papst. Also wenn es ihnen bei den Sedisvakanisten irgendwann nicht mehr
gefällt, mit dieser Einstellung ist bei den 68ern immer Platz für sie.
@Tomas – Aha. Und wer (um ihnen mal die Möglichkeit zu geben ein bisschen Werbung zu machen) sind diese
„rechtmäßigen Hirten“? Sagen sie mal einen. Ist der braune Willi auch einer davon? – Und Nein. Papst
ist man nicht wenn man ein bestimmtes Programm hat sondern weil man als Papst anerkannt ist, sprich Geschäftsführer
der katholischen Kirche ist und das ist nunmal derzeit B16 (dessen Fan ich bekanntlich nicht bin) Wer
immer sich sonst noch Papst nennen würde ist per Definition ein Gegenpapst. (was nichts über seine Qualität
aussagt) Natürlich bleibt die Frage ob B16 ein guter Papst ist oder er überhaupt Ansichten vertritt
die katholisch zu nennen sind. Das muss dann aber für ALLE Päpste gelten. Die Frage ist auch wer überhaupt
Kriterien aufstellen darf. Ein Mönch aus Wittenberg? andere Päpste? Geschichtsschreiber? Die Kardinäle?
Jedermann mit einer Bibel? (die bekanntlich unterschiedlich interpretiert wird)? Schauen wir mal… – www.rankaholics.de/…limmsten+paepste_632. – Und jetzt erklären sie mir doch bitte warum die hier aufgelisteten
Päpste christlicher sein sollen als Benedikt? Sind sie es nicht bekommt ihr Weltblild aber eine unschöne
Macke. 1. Hätte die Papstqualität nichts mehr mit dem 2. VK zu tun. 2. Wurde die Tradition auf die sie
sich berufen von eben diesen unwürdigen mitgeprägt. Natürlich können sie sagen: Nein, die Traditionen
stammen aus der Bibel. Gut…dann können wir ja das vergessen was zwischen Bibel und heute war. Das hieße
Tradition ade!
Wusst ich’s doch!!! Williamson ist in etwa so sehr ein Bischof wie ich einer bin. Und ich Horst hab mir
des öfteren die Mühe gemacht in als solchen zu bezeichnen. Hätte Kreuznet diesen Artikel nicht früher
publizieren können? – @Thomas – Sagen sie mal gibt es überhaupt irgendeinen lebenden Bischof/Geistlichen/Theologen
den sie (sich selbst ausgeschlossen) irgendwie anerkennen? Wenn ich mich nicht irre sind ihnen selbst
die Piusbrüder (spätestens neuerdings) zu konzilsnah. Kandidieren sie demnächst vielleicht selbst als
Gegenpapst oder rufen einen aus?
@monens – Mal ne Frage…hat die Messe irgendeine Funktion? Ich meine…sammelt man damit Himmelspunkte
oder stärkt Gottes Armeen im Kampf gegen die Dämonischen Herrscharen, oder erhält man dadurch vielleicht
sogar Glück und Gesundheit? Fällt einer dieser Effekte (nachweisbar) weg wenn die Messe nicht im alten
Ritus zelebriert wird? – Die einzige Funktion die mir einfällt ist zusammenzukommen und seinen Glauben
zu stärken und zu hören was der Pfarrer zu sagen hat. Und das funktioniert in jeder Sprache.
Warum hat Jesus auf Aramäisch gesprochen? Warum wurde die Bibel vor allem auf griechisch verbreitet und
warum bediente sich auch Paulus dieser Sprache? Warum haben sich die Kirchenväter auf Latein geeinigt?
– Weil es jeweils die Sprache war die die meisten Adressaten am ehesten Verstanden. Die letzten beiden
waren sogar mal Weltsprachen. KEINER der Propheten oder frühen Kirchenlehrer hat sich einer (halb)toten
Sprache bedient. Denn diese Leute HATTEN etwas zu sagen! Ihnen ging es um den Inhalt nicht um die Hintergrundmusik
für eine andächtige Feier oder schön klingende Formeln zum mitmurmeln. Wer etwas zu sagen hat der sage
es so das man es versteht. – – „Jeder sollte die Bibel gelesen haben“. – – Diesen Satz würden so gut
wie alle Geistlichen heute so unterschreiben. Komisch nur das die RKK im Mittelalter darauf bestand die
Bibel ausschließlich in einer Sprache zu verbreiten die fast nur ihre eigenen Mitarbeiter lesen konnten.
Die Tradition des Latein-only entspringt auch der Idee das NUR die Kirche Mittler zwischen Bibel und Menschen
sein kann und das Menschen sich gefälligst keine eigenen Gedanken zu dem Heiligen Buch machen dürfen.
Das ist weder im Sinne der Verfasser noch der (nicht Latein sprechenden) Menschen. – Vernünftigerweise
werden daher Messen heute in Landessprache abgehalten. Aber vielleicht finden ja manche die Deutsche Sprache
einfach hässlich…das ist sehr sehr schade…aber die gleichen Herrschaften leben ihren Nationalstolz
dann eben anders aus.
Wenn man sogar von den Sedisvakanisten rausgeschmissen wurde sollte man anfangen sich Sorgen zu machen
Herr Abrahamowicz. Aber was solls, dann gibt es eben die Abspaltung der Abspaltung einer Abspaltung…und
immer noch bezeichnen sich die Leute als katholisch. Dabei gibt es doch ein so einfaches und prägnantes
Wort für all jene die mit dem Katholizismus, (darunter muss die Auslegung des Glaubens zur jeweiligen
Zeit verstanden werden) nichts mehr Anfangen können: PROTESTANTEN.
Wie ich das sehe sollte man eher für den oder die Zellengenossen von Dr. Lerle beten. Ihr Nervenkostüm
dürfte inzwischen recht angegriffen sein. – Denn Herr Lerle hat eine Sache nicht verstanden, nämlich
das man einer Sache verdammt schaden kann wenn man sich für sie auf falsche Weise einsetzt. Vermutlich
hätte er mit seiner Art mehr erreicht wenn er FÜR Abtreibung eingetreten wäre.
Herr Lanz ist schon ziemlich gemein…es ist ja allgemein bekannt das die Fürstin mit komplexeren Themen
überfordert ist. Vorbildlich (daran sollten sich einige hier ein Beispiel nehmen) gibt sie zu das sie
von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und lieber mal die Klappe halten sollte.
@Vineta… – Die Ehe als Institution stirbt nicht weil es auf eimal so viele Schwule gibt die alle nicht
mehr Heiraten wollen, sondern weil es soviel Heteros gibt die nicht mehr heiraten wollen bzw. in ihrer
Ehe scheitern. Auch werden Scheidungen und Patchworkfamilien von der jüngeren Generationen keinesfalls
als so katastrophal empfunden wie sie glauben. Familienstrukturen verändern sich, der Mensch passt sich
an, auch ohne die klassische Ehe lebt die Gesellschaft Auch ist nicht gesagt das die Entwicklung sich
nicht umkehrt da vielen gerade in einer hedonsitschen Welt die Ehe als Anker erscheint. Diese Option,
steht weiter jedem offen. – Wenn dem Hedonismus eines Vorzuwerfen ist dann das viele ihr persönliches
Streben nach Glück über das der Kinder und Mitmenschen stellen. Jedoch kann man durchaus tun was sie
als Hedonistisch bezeichnen UND sich angemessen um seinen Nachwuchs kümmern. Versagen in der Erziehung
hat nur sehr sehr selten mit dem eigenen Sexualleben zu tun. Stellen sie sich folgendes vor: Sie gingen
jeden Samstag zu ihrem „speziellen“ Freund. In wiefern hätte sie das davon abgehalten ihre Kinder so
zu erziehen wie sie es getan haben? – Kinder und auch die Elternschaft sind ein Selbstzweck und nicht
zum stopfen leerer Kassen oder Erhaltung des Deutschtums da. Und was waren für sie nochmal Ausländerkinder?
Vineta der Kinderfreund… – Bevor ich mich weiter wiederholen muss, verabschiede ich mich und warte
auf den nächsten Thread in dem sie die Realität leugnen
Frauenordination? Wozu? Wenn eine Frau unbedingt Pfarrerin werden will kann sie das tun, und zwar bei
der größten christlichen Religionsgruppe, den Protestanten. Warum sollten Frauen überhaupt im Namen
einer Religion predigen die sich…naja sagen wir mal…nicht übermäßig wertschätzt? Offensichtlich
ist einigen Damen ihr katholischer Glaube SO wichtig das ihnen all die „Warums“ egal sind. Widrige Umstände
in kauf zu nehmen um den Katholischen Glauben zu Verbreiten…ist das nicht genau wofür im Christentum
(und den meisten anderen Religionen) Märtyrer so gut gelitten sind, und ist es nicht das was diese Frauen
tun?
@Marnellus „Gleichberechtigung“…naja…ich glaube nicht das diese Vokabel in der Kreuznetredaktion eine
große Rolle spielt, aber, sie haben recht, auch wenn sie es nicht so nennen wollen, war das wohl die
Intention dahinter.
Was für eine Enttäuschung! Zumindest für die verkappten Homosexuellen die sich auf dieser Seite tummeln bzw. die für ihre Existenz verantwortlich sind. Normalerweise wird uns an dieser Stelle ein strammer Männerhintern präsentiert um die verzweifelte Homophobie zu schüren…warum nun ein hübsches Mädchen?
Wenn die Kirche „Sexualitätsworkshops“ anbietet und sie „Zeit der Zärtlichkeit“ nennt dann ist das auf
traurige Art unfreiwillig komisch. – Traurig weil es in nicht wenigen Fällen die Pfarrer waren die ihre
Sexualität nicht im Griff hatten und dem Campingausflug der Gemeinde eine ganz und gar unangebrachte
Weise zu einer „Zeit der Zärtlichkeit machten. – Komisch weil man eher meinen könnte das die Jugendlichen
den Kirchenleuten etwas beibringen könnten. – Aber egal, zumindest ist es ein löblicher Ansatz Jungen
Menschen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Sexualität beibringen zu wollen. Immerhin versucht
die Kirche das seid ihrer Gründung. DAS ist Traditionalismus! Denn was ist die Sittenlehre bitte anderes,
als genau das? Das der Inhalt eine unbedingte Sittenstrenge sein muss, ist dagegen optional. Hierbei handelt
es sich weniger um den Kern der christlicher Botschaft, als um die Ansichten einer bestimmten Zeit. –
– – @REDAX…Hört auf El Greco zu sperren…lieber er ist am PC als irgendwo da draußen
@Humbelina… Aber nicht in dem Interview auf das sich die Vorwürfe beziehen…da sagt er eindeutig das
er gerade dabei ist den Holocaust zu leugnen und das er sich Sorgen mache das er Ärger mit der Deutschen
Justiz bekommen könnte. – Die anderen Piusbischöfe haben sich ebenfalls schuldig gemacht. Sie ließen
vor Gericht ausrichten Williamson habe nichts mehr mit ihnen zu tun und übe in der Bruderschaft keinerlei
Funktion mehr aus und habe keinerlei Einfluss auf die Entscheidungen der Bruderschaft. Kreuznet selber
hat mehrfach unter Beweis gestellt das das nicht stimmt. Etwa als sie einen Brief der Bischöfe an Williamson
zeigten der ihm androht nicht auf eine Tagung von hochrangigen Piusbrüdern eingeladen zu werden wenn
er nicht aufhöre den Nestbeschmutzer zu spielen. Aber wie kann man jemanden drohen ihn nicht einzuladen
wenn er als jemand der in der Piusbruderschaft angeblich nichts zu sagen hat, ohnehin nicht eingeladen
werden würde? Warum ist er eine Causa bei den Verhandlungen wenn der Vatikan den Piusbrüdern die Geschichte
vom entfernten braunen Schaf in der weißen Lämmerherde abkauft? Auch dem Vatikan wird langsam klar…die
Piusbrüder sind nicht nur ewiggestrige, demokratieverächter (das allein würde dem Papst wohl nicht
soviel ausmachen) sondern eiskalte Betrüger.
@Vineta… Verzeihung ich vergaß das Sarkasmus ihnen nicht liegt…also: Die Behauptung Betreuung störe
das Urvertrauen ist nicht wissenschaftlicher als die Behauptung die Pubertät beginne für gewöhnlich
mit 30. – Was das Betreuungsgeld angeht…ja, mit anderen Regelungen wäre ich vielleicht auch nicht dagegen…in
der jetzigen Form aber schon. Im übrigen merkt man ja erst, das ein Kind ein wenig Fremdförderung bitter
nötig gehabt hätte wenn es zu spät ist, nämlich nach der Einschulung. – 2) Von einer Bejublung der
Abtreibung kann bei mir nun wirklich nicht die Rede sein und ja…die Abtreibung hat einen größeren
Einfluss auf die Geburtenrate als ich dachte…aber ändert das etwas daran das Frauen freie Menschen
und keine Gebährmaschienen fürs Vaterland sind? Wenn sie realistisch sein wollen verzichten sie doch
einfach mal auf das Wörtchen „statt“. Sicher braucht man bessere Familienförderung …aber das schließt
weder Einwanderung noch das Recht auf Abtreibung aus. Andere Länder mit Top Geburtsraten, (GB, F) beweisen
das. – 3) Eine Zunahme von HS, durch die gesellschaftliche Akzeptanz, ist überhaupt nicht, die von Bi-Neugierigkeit
kaum zu verzeichnen. HS wird nur sichtbarer. Falls SIE HS so verlockend finden ist das ihre Privatsache.
Die 80% beziehen Situationen in denen keine Frauen verfügbar sind. Was aber noch VIEL wichtiger ist…all
das ist völlig schnuppe für die Familienpolitik. Auch wenn 100% aller Menschen schwul wären könnten
alle Paare Kinder haben.
„Denn das Licht der Wahrheit ist mit dem Licht der Liebe identisch.“ … oder anders gesagt…der Zweck
heiligt die Mittel. Solange wir für die Wahrheit töten, hetzen, unterdrücken, betrügen, ist das eine
gute Sache…denkt man sich. Zumindest, Menschen mit zweifelhaften Charakter ,zweifelhaften Methoden und
Zielen denken so. Menschen die nicht verstehen das es nicht um Etikette geht sondern um Inhalte, nicht
verstehen das die Wahrheit (die u.a. auch in der Bibel vermittelt wird) schlicht ist, das man nicht töten,
hetzen, unterdrücken oder betrügen sollte. AUCH WENN man damit vielleicht erfolgreicher wäre. – Dabei
bestünde gerade im Christentum eine so gute Argumentantionsgrundlage gegen diese katastrophale Logik.
Was Jesus, gegenüber seinen Kollegen Mohammed und Moses auszeichnet ist doch GERADE die Art wie er seine
Botschaft verbreitete. Ohne nach politischer Macht oder gar Waffen zu greifen…viel mehr helfend wo er
nur konnte zog er durch das Land, hier einen Kranken geheilt, da eine Minderheit in ein gutes Licht gestellt,
dort noch einen Reichen zur Armenspende aufgefordert…und er hatte Erfolg damit. Erfolg der bei dieser
Gutmenschenmethodik eigentlich eher unwahrscheinlich ist. Das ist ein VIEL beeindruckendes Wunder als
sich am Jungfernhäutchen vorbei zu mogeln oder Fische zu duplizieren und außerdem ist es das einzige
Wunder das felsenfest belegt, und unmöglich geleugnet werden kann.
@Vineta… – Wissenschaftliche was? Urvertrauen im 3-4 Lebensjahr und die Pubertät kommt mit 30 wa?
Nein ernsthaft, es stört die Mutter-Kind Bindung nicht maßgeblich wenn ein Kind einige Stunden am Tag
Fremdbetreut wird. Ab 4 Jahre ist der Umgang mit gleichaltrigen (egal welcher Herkunft) und das einüben
sozialer Gepflogenheiten durchaus wichtig. Wie qualifiziert das Personal ist variiert von Einrichtung
zu Einrichtung. Das Betreuungsgeld hat meines Erachtens folgende Effekte. -Betuchte Familien bekommen
Fördermittel die sie eigentlich nicht brauchen. -Assoziale, Familien mit niedrigen Bildungsstand und
Familien mit geringen Deutschkenntnissen werden dafür Belohnt ihr Kind NICHT zu fördern -Mio Kinder
die kein vernünftiges Deutsch sprechen oder keine Gruppensituationen gewöhnt sind werden eingeschult,
leiden und ziehen die anderen Schüler mit runter. – – 2) Hilfsangebote für Neugeborene gibt es ja…unabhängig
davon, auch davon wie hoch diese sind, werden sich Menschen für Abtreibung entscheiden. Das Abtreibung
einen nennenswerten Teil des Geburtenrückgangs zu verantworten hat, ist meines wissens nicht der Fall.
Nur Familienförderung und Zuwanderung ZUSAMMEN können das Loch stopfen. – – Befallen? Also ICH kann
mir nicht vorstellen plötzlich unter die Analritter zu gehen? Sie etwa? Und so geht es statistisch 95%
der Heteros. Außerdem…auch Bi’s und Schwule können Familien gründen. – 4) Die NSU will die Moslems
aus Deutschland haben…und sie?
Ich bin verwirrt. Hier werden die Piusbrüder mit den Chabad Leuten verglichen? Die Chabad Leute sollen
Rechtsextremisten in Israel unterstützen. Rechtsextremisten in Israel wurden von Kreuznet oft und heftig
kritisiert. Wenn die Piusbrüder nun so ähnlich sind und also rechtsextremisten in Deutschland unterstützen(sind)
müsste man sie dann nicht auch oft und heftig auf Kreuznet kritisieren… Hmmm…die Artikel habe ich
wahrscheinlich überlesen.
Die Protestanten sollen sich gefälligst zusammenreissen und endlich den Ablasshandel als gottgewollt
akzeptieren! Merke: Eine Kirche ohne Goldüberzug ist Christus ein Gräuel!
So Kirchen mit Farbbeuteln bewerfen zu bewerfen ist schon eine Sauerei…allerdings sollten sich Katholiken
schon mal daran gewöhnen das Ziel von Spott und Kritik zu werden. Währen die katholische Kirche weitgehend
Respekt genießt gilt das nicht für die Piusbrüder. Diese sind nämlich ebenfalls Feinde einer offenen
Gesellschaft und weitaus gefährlicher als Punker die Farbbeutel werfen.
Ich hatte Kroatien immer für ein sehr konservatives Land gehalten…da lag ich wohl falsch. Ein Ort an
dem die lesbische Ministerin vom Erzbischof zur Diskkussionsrunde geladen wird ist wohl kaum gestrig.
Schön auch zu hören das die Deutschen etwas dazu beigetragen haben. Und wieder beweist Kreuznet…es
gibt noch Hoffnung
Es ist schon traurig. Sobald ein Diktator mal ein bisschen nett zu Christen ist wird ihm hier ein Heiligenschein
aufgesetzt und seinen Gegnern natürlich die obligatorischen Hörner. Was der grausame Assad mit seinem
eigenen Volk veranstaltet ist dann auf einmal wurscht…auch das fast ALLE Flüchtlinge übereinstimmend
berichten vor den willkürlichen Gewalttaten der Regierungstruppen geflohen zu sein, kann dann nicht mehr
interessieren. Aber gottseidank gibt es ja die Propagandisten assadfreundlicher Staaten die den lange
gährenden Aufstand als reine Islamistenveranstaltung oder westlich gesteuerte Revolte darstellen. Den
Verschwörungstheoretikern kommt es nur recht, treffen sie doch ihren Erzfeind Obama. – Auch die Kirchenoberen
in Syrien müssen sich doch die Frage gefallen lassen, warum man einen grausamen und unchristlichen Diktator
stützte. Weil er sie beschützte? Natürlich…Gott beschützt einen nicht…man braucht weltliche Retter,
(jeder halbwegs intelligente Christ weiß das)…aber sollte man bei diesen nicht ETWAS wählerisch sein.
Niemand erwartet ja das die Krichen sich dort mit dem Machthaber Assad anlegen, aber etwas mehr Neutralität
hätte jetzt zahllosen Unschuldigen Christen das Schicksal ersparen können als Assadschergen gesehen
und behandelt zu werden.
Das Grundgesetz fußt auf dem Christentum? Zunächst einmal…wenn überhaupt, dann hat das Christentum
einen äußerst geringen Teil zum GG beigetragen. Die vom Christentum oder besser gesagt von der RKK favorisierte
Staatsform war stets die Monarchie bzw. die Aristokratie. Gerade jene Christen die dem Erz-Konservativem
Spektrum zuzurechnen sind, (wie auch der extrem sinnlose Artikel über möchtegern Kaiserin Zita darlegt)
neigen zu undemokratischen Systemen. Das änderte sich auch nicht maßgeblich als Alternativen aufkamen
(wie gerade die Antimodernisten wissen sollten) Allein schon die Meinungs- und Religionsfreiheit widerspricht
den Grundvorstellungen der Kirche…ja sogar den 10 Geboten. Die allermeisten „christlichen“ Elemente
die man im GG findet findet man genauso im Islam. So lässt sich anhand des GG wohl kaum ermitteln ob
und wie sehr der Islam zu Deutschland gehört. Ein Blick aus dem Fenster, lieber Herr Mosebach, wäre
da schon sinnvoller: – -JEDER kennt Muslime persönlich -Es gibt in jeder größeren Stadt Moscheen oder
Koranschulen -islamische Kulturvereine -fast in jeder Klasse ist mindestens ein Moslem -Es gibt einen
Zentralrat der Muslime in Deutschland -Es gibt Mio Muslimische Wähler und einige Politker -Fast überall
in D kann man Schweinefleischfreie Produkte kaufen -Selbst Leute die ausschließlich arabisch oder türkisch
sprechen können hier zurechtkommen – – Diese und andere Hinweise lassen nur einen Schluss zu: Der Islam
gehört (jetzt schon) zur BRD.
Da ärgert man sich weil die Bluttaten anderer Religionen in den Schulbüchern kleingeredet oder gar verschwiegen
werden aber bei den eigenen bemüht man jeden billigen Trick um darüber hinwegzutäuschen. – Die RKK
ist für den Tod von Mio Menschen verantwortlich und die Verksklavung oder Unterdrückkung zig weiterer
Mio. Warum ist es für Christen so schwer darüber hinwegzukommen? Kann man nicht die Schuld (die ja nichtmal
die eigene ist) eingestehen, bereuen und in die Zukunft schauen? – Im Übrigen…der Grund warum die Christlichen
Verfehlungen eher behandelt werden als die anderer Religionen ist schlicht und einfach das WIR in einer
stark vom Christentum geprägten Nation leben. Darum wird in D auch eher der Mord an den Juden als an
den Armeniern behandelt. Wem das nicht einleuchtet dem ist nicht zu helfen. Auch in der Bibel heisst es
doch man solle erst vor seiner eigenen Tür kehren.
@Vineta… – Sicher habe ich nichts gegen das klassische Wahlkampfversprechen: „Mehr Geld für Familien“
einzuwenden. Deswegen bin ICH auch (im Gegensatz zu ihnen) für eine Sache für die die meisten Eltern
enorm dankbar wären, nämlich mehr Betreuungsplätze. Kita dienen nämlich auch der frühkindlichen Bildung.
Ab 3 ist sie durchaus empfehlenswert. Leider sind die Frau-an-den-Herd Ideologen da anderer Meinung. –
Ich habe ihnen auch schon gesagt das es weder eine Kaulsalkette zwischen Homohedonismus und Geburtenrückgang,
noch nennenswerte Subventionen für Homosexuelle gibt. Ihre Befürchtung die Homosexualität könnte sich
durch eine Hedonisierung der Gesellschaft ausbreiten ist unbegründet. Männer werden nicht einfach schwul.
Einige probieren Schwulen Sex aus…aber das heisst noch lange nicht das sie deswegen später keine Familien
gründen. Die Bi-Leute sind also kein Grund zur Sorge. Bleiben die Kernschwulen. Deren Zahl bleibt relativ
konstant, außerdem könnten auch sie Nachwuchs aufziehen. – Auf manche Einwanderer treffen ein paar der
schönen Adjektive die sie bereit halten zu, aber 1. ist das eine Minderheit und 2. ändert das nichts
daran das sie den Bevölkerungsschwund bremsen und letztendlich Geld einbringen. – Kinderfreundliche Unternehmen
diese (urlinke) Idee mag ich. Teilzeit, Ok…aber wenn dann bitte plus Mindestlohn, da man sonst nicht
davon Leben kann. – Der Staat war IHRER Meinung (krampf gegen rechts=Übertrieben) als er die Morde zuließ.
Wer ist hier Systemtreu?
Gott sei dank…es gibt noch Hoffnung! Dieser Artikel hört sich irgendwie so an als wäre er von einem
Österreicher geschrieben worden. Denn dort erfreute sich die besagte Zita größerer Bekanntheit und
Beliebtheit als in Deutschland. Dürfen die deutschen Kreuznetleser aufatmen? Wäre das schön, glauben
zu können das kein Deutscher etwas mit diesem dummdreisten Unrat der hier verzapft wird zu tun hatte…
…aber irgendwie ist das wohl zuviel Optimismus hab ich das Gefühl…
@Freiherrvonder Trenck – Der Braune Willi lebt (nach eigenen Aussagen) auf Sozialhilfeniveau. Hätte er
ein regelmäßiges Einkommen könnte sich dies auf die Zahlungen seiner Strafe bzw. zukünftigen Strafen
wegen Volksverhetzung auswirken. Natürlich wurde er gefragt aber er hat sich geweigert, Zitat: „den elenden
verjudeten Satansknechten auch nur eine Reichsmark mehr als nötig zu zahlen!“
SKANDAL… -Kinder durften mitmachen statt bloß zuzuhören, -Traubensaft statt Wein trinken, -trafen
Globalisierungskritiker-Nazis statt richtige Nazis, -hatten es mit engagierten Laien statt mit Pfarrern
in Zeitnot zu tun -sahen eine aufgemalte Stola statt einem 3000 Euro Messgewand mit Echtgold, und es weiß
doch wirklich jeder, das heutzutage eine Messe die lieben kleinen nur noch erreicht wenn sie auf Latein
gelesen wird. (was anderes hört man doch sowieso kaum noch auf den Schulhöfen) Wie sollen die Kinder
denn so wahren Katholizismus erfahren? Ich werde meine Kinder lieber zu einem Kindergottesdienst bei den
Trappisten schicken…die wissen wie man auf pädagogisch wertvolle Art den katholischen Glauben vermittelt!
Die drecks faule Presse… Warum wird kaum über diese (gelinde gesagt beunruhigende) Entwicklung berichtet?
Im Falle der Piusbrüder leistet Kreuznet in der Tat das, was es sich sonst nur anmaßt…Informationsarbeit.
Mit allen auf dieser Seite präsentierten Fakten zum Thema Piusbruderschaft ließe sich bereits nachweisen
das sich die Brüder in keinster weise von Bischof Williamson getrennt oder glaubwürdig inhaltlich distanziert
haben. Dabei fand die Presse den braunen Willi erst doch so interessant…aber offensichtlich war man
nur an der schnellen Schlagzeile interessiert. Wen interessiert ein Interview wenn seine Brüder im Geist
bald im (noch relativ guten) Namen der Kirche Jugend- und Gemeindearbeit leisten…und das ohne das die
Bischöfe etwas gegen ihre umtriebe unternehmen können. – Falls hier Journalisten anwesend sind…BEWEGT
EUREN HINTERN!
Wie kann man bitte Nächstenliebe ohne eine Mitgliedschaft in der Kirche leben? Das funktioniert nicht…immer
wenn man einem armen Menschen ein paar Euro in den Hut wirft, springen sie wie von Zauberhand wieder raus.
Erst wenn man sich taufen lässt verbleiben die Euros beim Bedürftigen.
@Vineta… – Und wieder geben sie sich der Illusion hin, ihre Ansichten ließen sich durch nüchterne
Fakten begründen. Nachdem sie dank „Der Heinz“ wissen wie unsere Sozialsysteme funktionieren…sollten
sie sich fragen welche Maßnahmen speziell ihren Bedenken entgegenkämen. 1. Problem: Schwule kriegen
keine Kinder und verursachen so Kosten. Lösung: Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. (spart
Kosten für eine Heimerziehung) 2. Problem: Zu wenig Leute kriegen Kinder. Lösung: Wir bauen die Betreuungssysteme
aus (was auch schon in anderen Ländern erfolgreich zu höheren Geburtsraten geführt hat) und erlauben
Menschen die zu Kinderreichttum neigen sich bei uns anzusiedeln. … Aus irgendwelchen Gründen habe ich
aber das Gefühl das sie gerade diesen naheliegenden Lösungen eher feindselig gegenüberstehen…hab
ich recht? – Die Verfolgung von Christen in anderen Ländern ist tragisch…trotzdem wird im Ethikunterricht
logischerweise primär über Dinge gesprochen die in UNSERER Gesellschaft aktuell sind. – Muslime haben
uns KEINE Billionen gekostet und die Gleichberechtigung Schwuler, das Kinder kriegen nicht erschwert.
Im übrigen ist es das genaue Gegenteil, der von ihnen befürchteten Parralellgesellschaft, wenn sich
Ausländer in den etablierten Parteien engagieren. – Und von Apropos Mitläufer…erklären sie doch mal
bitte wie sie sich bei folgenden Themen von den Salafisten unterscheiden: – -Erziehung -vorehel. Sex -Religionsfreiheit
-Homoehe -Emanzipation –
@Angelus Ultor… – Ungläubige beschimpfen…radikal gegen Balsphemie vorgehen…der Gesellschaft Vorschriften
machen…das klingt ziemlich genau nach IHREM Program. SIE sind doch nur sauer auf die Salafisten weil
die sie nicht haben mitspielen lassen. Ginge es um Christliche Fundis wären sie vermutlich ganz vorne
mit dabei. – Im übrigen gereicht es natürlich der christlichen Religion zur Ehre das sich die meisten
ihrer Vertreter zu benehmen wissen, aber wie auf +net immer wieder gerne bewiesen wird…eben nur die
meisten.
Ich frage mich ob man George Orwells 1984 in einer Trappistenbiblothek findet…wohl eher nicht. – @Der
Heinz (#8) – Sehr gut zusammengefasst, jetzt kann man sich wenigstens auch vorstellen warum der Papst
diese Herrschaften neuerdings hofiert.
@Der Heinz… – Ich kenne Tomas ja nicht persönlich aber…mal angenommen er würde in meiner Nähe
leben, so wäre mir nicht so unlieb, das ich ihm nicht allzu oft begegnen muss. Ist es wirklich tragisch
das nur Kreuznetbesucher in den Genuss seiner zweifelhaften „Weisheiten“ kommen? Gibt es nicht schon genug…ähm…spezielle
Menschen da draußen die uns in den Fußgängerzonen zum rechten Glauben bekehren wollen? Ist es WIRKLICH
wünschenswert das er sich außerhalb des Internets gesellschaftlich engagiert? Ihre (nachvollziehbare)
Sorge um seinen Gesundheitszustand in Ehren…aber wenn ein „Tomas“ erstmal ihr Bürgermeister, Chef,
Gemeindevorsteher, Lehrer, Professor, Sachbearbeiter, Radiomoderator, Lokalprominenter, oder ihr neuer
fleißig missionierender Nachbar ist, könnten sie ihren Rat bereuen. –
@El Greco… Wollen sie nicht DJ werden? Abgesehen von ihrer gruseligen Krichenmusik scheinen sie ja einen
ganz brauchbaren Geschmack zu haben…anderseits…vielleicht ist es besser wenn Depche Mode nie erfährt
das auch Typen wie sie auf ihre Musik stehen. Dann hätte die Band mal einen Grund depressiv zu sein
@Vineta… Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte…die Kosten interessieren sie nicht. Sie haben einfach
ein Problem mit gewissen Menschen. Ein sicherer Beleg dafür sind u.a. auch die von ihnen herbeiinterpretierten
Billionen Subventionen. Ein schwules Paar wird weder steuerlich begünstigt noch werden schwule Vereine
mehr unterstützt als andere und schon gar nicht mehr als kirchliche Einrichtungen. – Die Abtreibung ist
in der Tat bedauerlich. Kriege und Umweltvergiftung werden aber viel eher abgewogen als früher, sind
angreifbarer. Es waren doch gerade Konservative die sich lange gegen Umweltschutz, Kinderbetreuung (die
mehr Föten rettet als alle Lebensschützer zusammen) und für militärisches Engagement eingesetzt haben.
– Einsparungsmöglichkeiten fallen mir mindestens so viele ein wie ihnen. Abgesehen davon kann ich mich
nicht erinnern kostenintensive Vorschläge gemacht zu haben. GM denken durchaus über Kosten nach, aber
eben nicht nur. Anderes wäre sehr unchristlich. – Dann wäre es nicht schädlich für eine Gesellschaft
wenn sie Beamten, Senioren, Bauern und andere Subventionsempfänger mit Hassparolen hetzen würde? – Es
gibt keine „Staatsdoktrin“ nur vorherrschende Meinungen bzw. den (von ihnen geforderte) moralische Konsenz.
Manchmal Stimme ich dem zu, manchmal nicht. So migrantenfreundlich wie ich ist der Staat z.B. keinesfalls.
Da ich Ansichten VOR dem Staat hatte bin ich offensichtlich kein Mitläufer, sondern jemand dessen Ansichten
sich in der Realität bewährt haben.
EIN TAG IN DER REDAKTION: „Das Kreuz hängt an der Wand, das nicht ganz aktuelle Papstbild daneben, die
hölzerne Herz Jesu Maria ziert den Herrgottswinkel, Bischof Williamson blickt gestreng aber gütig von
der seltbstgemalten Ikone herab. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Ein Redakteur genehmigt sich einen
Schluck aus der mit dem Reichsadler verzierten Tasse. Gerade ist er mit der Überprüfung von 100 weiteren
Gay-Romeo Profilen fertig geworden. Nach soviel nacktem Männerfleisch ist ihm nach Ablenkung zumute.
Im TV läuft Anne Will. Schon wieder eine Lesbe…stöhnt er. Aber das Thema lautet: Mein Kampf, das Interesse
ist geweckt. Warum neu auflegen…hat doch eh jeder zuhause im Nachttisch liegen…kommentier er…alle
Anwesenden nicken…sollte man wieder zur Hochzeit bekommen meint ein anderer. „Aber nicht die Homos!!“
ruft der Detlef von hinten. „Nicht so laut!“ ruft ein anderer, doch zu spät: Der „Alte“ ist aufgewacht…auf
Nazithemen reagiert er immer etwas…heftig, wenn er seine Medis nicht kriegt. Volkverräter krächzt
er, die Bruhns! Ihr Vater! Hat den Führer verraten…den Führer! Eine Träne, rollt beim Gedanken an
den schriftstellerisch hochbegabten Arierversteher und Heldenkanzler über seine Wange. Er wischt den
Geifer ab, stützt sich auf seinen, mit SS Runen verzierten Stock und bewegt sich schwankend auf einen
der Computer zu und beginnt in die Tasten zu hacken. Vergiss aber nicht wieder die anderen als Nazis zu
bezeichnen. Jaja…wenns sein muss, meint er.
Natürlich ist es problematisch sexuell von anderen Abhängig zu sein…dabei ist es aber wurscht ob man
hetero oder homo ist. Den Leuten geht es anscheinend besser weil sie diese Abhängigkeit loswerden, aufhören
Drogen zu nehmen oder ihr Liebesleben neu ordnen NICHT weil sie ans andere Ufer schwimmen. Auch polen
Kontakte zu anderen Männern einen Schwulen wohl kaum um. Den Klischee-Homo der nur weibliche und andere
schwule Freunde hat, gibt es doch eher hauptsächlich im Fernsehen. Und überhaupt…die armen Frauen
die sich in einen „geheilten“ Homo verlieben, sie werden wohl nie die Liebe bekommen die sie brauchen/verdienen
und ihr Ehemann genauso…und die armen Kinder erst, vielleicht lässt der Vater seine Frustration an
ihnen aus, vielleicht erzieht er sie in der Furcht sie könnten schwul werden, vielleicht blamiert er
sie auch nur weil er ihnen irgendwann gestehen muss, was seine „verlässlichen Männerfreunde“ und er
des Nachts so treiben. Im besten Fall schreibt er brauchbare Romane und Theaterstücke
-Überheblichkeit -Freude an Unterwerfung -Demokratieunfähigkeit – unfähig neue Abläufe einzuprägen
oder Zettel zu halten – Vorliebe für Gold in der Kirche -Zangengeburt …es gibt so viel Gründe gegen
das 2. Konzil zu sein.
„ Der Grund: Es wurde bekannt, daß sie in den 90er Jahren nichts gegen – von den Linken verharmloste –
pädophile Übergriffe eines Pastors unternahm. „ Häää…was ist denn aus dem Missbrauchshoax geworden?
@Vineta 1)Staatstragend ist jeder Bürger der Steuern bezahlt oder sonstwie einen Nutzen für die Gemeinschaft
erbringt. Abgesehen davon…auf eine Argumentationsweise…„die bringen uns das und das ein und haben
deshalb dieses und jenes Recht“…ist menschenunwürdig. Wenn sie sich hier schon als Bewahrer des christliche,
abendländischen Erbes präsentieren wollen (z.B. Sozialstaa) dann benehmen sie sich auch so. Wenn sie
ein Problem mit dem Sozialstaat haben, sagen sie das Jesus, wenn der den Mittelkürzungen für die Armen
zugestimmt hat, können wir weiter reden. – 2) Es gibt bereits einen Unterricht der diese Themengebiete
zumindest einmal streifen sollte…er nennt sich Ethik. – Es sind Peanuts…da haben sie recht, die haben
wahrscheinlich noch viel mehr Dreck am Stecken, auch da haben sie recht und trotzdem wiederlegt es nicht
im geringsten meine Aussage das unsere Gesellschaft durchaus eine besonders achtsame ist. Ein Menschenleben
ist heute mehr Wert als früher. Gerechtigkeit wird genauer bemessen. Sind strenge Moralswächter nicht
was sie sich wünschen? Nur das „WIR“ den Job heute haben. – 3) Der Verfassungsschutz wirft ein Auge
auf diese Menschen weil sie Anschläge begehen und Minderheiten aus der Gesellschaft drängen wollen.
– 5) Meine Logik: Falsche Zahlen sollten nicht Grundlage einer Meinung sein. – 6) Ich folge keiner Staatsdoktrin,
die Staatsdoktrin folgt mir. Der Staat hat sich in vielen Punkten meiner Position angepasst. Sie dagegen
sind ein Mitläufer der 50er
@„Dr“ Ecclesiastes…nur weil sie einen weißen Kittel tragen und jeden Tag mit Pflegern und Medikamenten
zu tun haben sind sie noch lange kein Arzt. – Aber vielleicht irre ich mich…und sie sind wirklich Mediziner…dann
können sie uns ja sicher von den erschütternden Nebenwirkungen der Onanie berichten? Blindheit, Haare
an den Händen…mehr fällt mir im Moment nicht ein…schauen sie doch mal in ihrem Lexikon nach dem
sie diese unsinnige Definition von Homosexualität entnommen haben. – – @Erhabenheit Gottes (180) Glauben
sie denn die Verantwortlichen wissen bzw. ahnen nicht schon längst das ihr Kollege XY schwul ist. Nur
hat sich in Kirchenkreisen wohl schon eine einfache Wahrheit durchgesetzt die außerhalb der RKK schon
als Selbstverständlich gilt: „Solange jemand seinen Job anständig macht hat uns sein Privatleben nicht
zu interessieren.“ (Ganz besonders nicht wenn man unter Personalmangel leidet) – Merkwürdig finde ich
das das Outing in umgekehrter Richtung nicht zu funktionieren scheint…wenn auf Gayromeo jemand rausfindet
das dort ein Nutzer einer Organisation angehört die ihren Lebensstil verdammt, regen DIE sich glaube
ich nicht so auf. Es ist offensichtlich wer in diesem Fall christlichen Großmut beweist.
Integration heißt…für jeden etwas anderes. Für manche, wie die Ministerin bedeutet es das sich hier
Ausländer wie zuhause fühlen. Für manche bedeutet es, das keine Thesen Vertreten und Verbreitet werden
die nicht zu unserer (relativ) offenen Gesellschaft passen. (Das es auch Inländer mit ähnlich fragwürdigen
Ansichten gibt ist ja auf +net bestens dokumentiert ) Für manche bedeutet es das die Ausländer gefälligst
alle so tun sollen als seien sie nicht da. Für manche ist es die Einstellung zu dem Land in dem man lebt.
Für manche bedeutet es die Sprache oder die Kultur zu bewahren. Für manche bedeutet es eine Heimat zu
haben in der sie akzeptiert werden. Ich habe nicht das Gefühl das die Integrationsdebatte zu letzterem
beiträgt. Ohne den „Antifa-Neonazi-Maulkorb“ wäre es viel schöner. Dann könnte jeder seine Meinung
sagen. Das ist wichtig, denn hinter jeden politisch korrekten Fassade, könnte ein Vollidiot stecken.
Ein Viertel der Leute die jetzt INTEGRATION brüllen würden AUSLÄNDER RAUS schreien und man wüsste
woran man wäre. Wenigstens hier sind Kreuznetuser mal vorbildlich.
Ich bin beunruhigt und entsetzt!! Es ist unfassbar und völlig inakzeptabel das einDomarchivar, ein „leitender
Angestellter“ des Bischofs von sich gibt er… „Lebe leider am Existenzminimum“ Das es mit der Zahlungsmoral
der Kirche bei ihren (niederen) Angestellten nicht weit her ist, ist ja kein Geheimnis aber das ein Domarchivar
im Internet um ein Moped und einen Schrank betteln muss, sollte den Krichensteuerzahlern zu denken geben.
Oder handelt es sich bei dem Herrn vielleicht um einen Luxusverwöhnten der über seine Verhältnisse
leben will? Oder hat er vielleicht Schulden? Oder ist er vielleicht ein dreister Schnorrer, der seine
Sexpartner mit seinen finanziellen Problemen belästigt? Diese Fragen finde ich immer noch weit interessanter
als das Sexualleben des Archivars.
@Vineta 1) Nö, aber um Ausländer. 2) Ja, denn Ich begrüße Bildung und dazu gehört auch das Menschen
beigebracht wird was sich in einer Gesellschaft gehört und was nicht. Und Menschen Aufgrund ihrer sexuellen
Ausrichtung zu diskriminieren gehört sich nunmal überhaupt nicht. (soviel zum Thema wohlerzogen) Zufällig
kenne ich Kinder die diese Stunden besucht haben. Ihr Fazit: Langweilig. Von Sexualisierung keine Spur.
Abgesehen davon wird das wohl kaum derart Wirksam sein das sich die Kinder allesamt zu Toleranten Mitbürgern
wandeln…es ist, genau wie Benimmtraining nur ein Angebot. Was unsere Gesellschaft angeht…sie sagen
sie sei enthemmt und alles sei erlaubt? Sagen sie das mal Herrn Guttenberg oder einem der letzten Bundespräsidenten.
Auch sie…behaupten ja von der Gesellschaft belästigt zu werden…offensichtlich ist ihr also NICHT
egal was man macht. 3)Ja. 4)Es gibt ein Recht auf Gratiskondome? Nein…es gibt nur Leute die Kondome
in Aidsverseuchte gegenden schicken. Und ja…Spaß am Leben zu haben SOLLTE ein Menschenrecht sein. Das
Leben ist kein Trappistenkloster 5).Zu ihren Zahlenspielchen habe ich schon genug gesagt. 6) Nein. Seinen
eigenen Werten (egal wie bescheuert diese sind) zu Folgen ist durchaus ehrenhaft. Aber verwechseln sie
doch bitte nichts…vor 80 Jahren hätten sie alles und jeden belästigt der den Mainstream verlässt
und sie glauben das es noch immer so sein sollte. Sie sind ein 100% Mitläufer…nur das es die denen
sie nachlaufen kaum noch gibt
Lieber Herr Merz … vielleicht ist ihnen eine Veranstaltung namens „Oktoberfest“ bekannt. Darf man fragen
ob sich deren Besucher auch „außerhalb der Gesellschaft“ stellen wollen? Ist es vielleicht berechtigt
sie deswegen zu diskriminieren oder auf Hetzseiten Artikel gegen sie zu publizieren? Der natürliche Feind
des Feiernden ist nunmal der Anwohner. (denn wenn sie keiner sind müsste man Fragen was sie denn auf
einem CSD gemacht haben) Im übrigen…wenn sie sich über die Zurschaustellung rechten Gedankenguts ärgern
sollten sie sich nicht unbedingt bei Kreuznet darüber beschweren…denn auch diesbezüglich hat das Portal
einen klaren Standpunkt. (DAFÜR) Möchten sie vielleicht implizieren das der CSD Nazis anzieht? Denken
sie doch mal nach…der CSD ist ein Showevent bei dem es vor allem darum geht aufzufallen und (manchen)
auch zu provozieren. Schlecht, bzw. provokant gekleidete Leute sind also dort zu erwarten. Ein Schwuler
der sich mit nazisymbolik schmückt…ist da noch einfallsreich und immerhin besser als Mitvierziger im
Tanga. Was kommt als nächstes? Artikel über „altliberale“ die sich im Supermarkt vorgedrängelt haben,
Juden die ihre Musik zu laut spielen, Protestanten die sich nach dem Klo nicht die Hände waschen, Ehebrecher
die einem die Vorfahrt nehmen? Wenn sie ein Problem mit jemanden haben sagen sie es ihm direkt. Gehen
sie hin und sagen sie ihm das man nicht auf die Straße pinkelt. DAS müssen sie nicht tolerieren, sehr
wohl aber das Leute sich feiern.
Ich habe es zwar schonmal gepostet…aber weils halt so schön ist, hier noch mal der Auszug aus der Web-seite
der Trappisten der Zeugnis davon ablegen soll, wie sehr bei ihnen das Prinzips des Verzichts herrscht
und wie wenig ihnen doch weltliche Schätze bedeuten: – –„Für die angemessene Feier der Messe braucht
Mariawald nach der Gewährung des päpstlichen Privilegs der Liturgie angemessene Meßgewänder, Altargeräte
und andere Ausstattung. Dazu gehören auch Altardecken, Kerzenständer, Altarkreuze, Meßbücher und Chorbücher.
Alles soll in einem einheitlichen, würdigen Stil gehalten sein und der zisterziensischen Schlichtheit
entsprechen. Um diese Hilfe möchten wir Sie heute bitten. Wir Mönche der Abtei Mariawald sind vor allem
für das Opfer Ihres Gebetes dankbar. Und groß ist auch die Dankbarkeit für Ihr MATERIELLES OPFER, das
Sie für dieses große Anliegen bringen wollen. Wir bitten den Herrn, den wir mit Ihrer Hilfe ehren wollen,
Ihnen alle Gnaden zukommen zu lassen. Darüber hinaus wird einmal im Monat eine Heilige Messe in den Anliegen
aller Wohltäter gelesen, für die verstorbenen Wohltäter wird regelmäßig ein Requiem gelesen werden.
Möge der Herrgott Ihnen Ihre Großzügigkeit reichlich vergelten!“ – Mindestens genauso interessant ist
der Onlineshop in dem es alles von Senf bis zur Nachtcreme gibt. Soweit ich weiß sind derzeit 12 Mönche
dort beschäftigt…die das all das herstellen müssen. Suchen die älteren Herren vielleicht vor allem
fleißige Hände nicht offene Herzen?
Man kann den Artikel kaum lesen ohne laut zu lachen (habe es erst beim 3. Anlauf geschafft)aber er ist
beim besten Willen nicht lustig. Noch weniger lustig ist, das es vermutlich mehr als genug Wirrköpfe
gibt die sich diese Gehirnwäsche antun. Viele werden durch die Hölle gehen und ihr Gefühl für Gerechtigkeit,
Nächstenliebe und die Realität verlieren, und ihr Rückgrad; und irgendwann, wenn es genug sind, kommen
sie raus und dann sind sie noch viel viel weniger lustig. – Auf alles wollen die Brüder dann übrigens
doch nicht verzichten: – „Für die angemessene Feier der Messe braucht Mariawald nach der Gewährung des
päpstlichen Privilegs der Liturgie angemessene Meßgewänder, Altargeräte und andere Ausstattung. Dazu
gehören auch Altardecken, Kerzenständer, Altarkreuze, Meßbücher und Chorbücher. Alles soll in einem
einheitlichen, würdigen Stil gehalten sein und der zisterziensischen Schlichtheit entsprechen. Um diese
Hilfe möchten wir Sie heute bitten. Wir Mönche der Abtei Mariawald sind vor allem für das Opfer Ihres
Gebetes dankbar. Und groß ist auch die Dankbarkeit für Ihr MATERIELLES OPFER, das Sie für dieses große
Anliegen bringen wollen. Wir bitten den Herrn, den wir mit Ihrer Hilfe ehren wollen, Ihnen alle Gnaden
zukommen zu lassen. Darüber hinaus wird einmal im Monat eine Heilige Messe in den Anliegen aller Wohltäter
gelesen, für die verstorbenen Wohltäter wird regelmäßig ein Requiem gelesen werden. Möge der Herrgott
Ihnen Ihre Großzügigkeit reichlich vergelten!“
@Jubärens… – Außerhalb der Kirchenkreise interessiert es keine Sau was in Enzyklika XY steht. Ausschlaggebend
ist nicht das was einzelne Kleriker gesagt oder geschrieben, sondern was die Kirche als ganzes, Jahrhundertelang
getrieben hat. StellaNuova hat sie ja schon ausführlich im einzelnen darüber aufgeklärt. Die Frage
ist doch…kann die Kirche von sich behaupten ihren eigenen Ansprüchen und denen ihres menschenfreundlichen
Begründers zu entsprechen. Und wenn sie das nicht kann, kann sie dann Forderungen mit ihrer hohen Meinung
von sich selbst, Nachdruck verleihen? Nein…sie muss genauso argumentieren wie jede andere Gruppe die
sich am gesellschaftlichen Diskurs beteiligen will. Die Möglichkeit sich als Behüterin von Wahrheit,
Moral und Nächstenliebe einen Bonus zu verschaffen hat sie sich durch ihre blutige Geschichte verscherzt.
Die Glaubwürdigkeit ist ihr verloren gegangen. Die Aufklärung, wenn sie in einem Land in die staatstragenden
Kreise durchgesickert war, führte deutlich schneller als das Christentum zur Abschaffung von Leibeigenschaft
und dem einrichten von Bürgerrechten. Natürlich kann man sagen das das Christentum da gute Vorarbeit
geleistet hat. Daher ist es umso bedauerlicher das sich Aufklärung und Kirche auch heute noch fremdelnd
gegenüberstehen. Immerhin arbeiten beide für den Menschen. Weder ihre Ignoranz gegenüber Fakten noch
Dammkötters (Wunsch)Geschichte dürfte aber eine Annäherung erleichtern.
@Vineta – Sie, der Rechtsaußenrevoluzzer, halten sich für staatstragend und wohlerzogen? Sie haben
also unter „größten persönlichen u. finanziellen Opfern“ Kinder groß gezogen und arbeiten hart…und
daraus leiten sie ihr Recht ab bei der Verteilung der Staatsfinanzen mitreden zu wollen. Soweit so gut.
Dieser Logik nach müsste jemand der noch mehr Kinder großzieht und noch härter Arbeitet mindestens
ein ebenso großes Anrecht auf Mitsprache haben, oder? Mal überlegen…wer hat viele Kinder und macht
Jobs die keiner machen will… Ach ja, stimmt, genau die Leute für die sie keinen Cent ausgeben wollen.
Erzählen SIE mir nichts von Logik. Mit der Verteilung von Steuergeldern bin ICH nicht minder unzufrieden.
Bsp. RKK. – Ihre rückständigen Einstellungen sind nicht gesetzeswidrig, strafbar ist es aber z.B. seine
Kinder aus der Schule nehmen zu wollen oder auf einer Insel Schüler zu erschiessen. Weder werden Kinder
durch Schule schwul noch vergessen sie dadurch die Erziehung ihrer Eltern. Sie erhalten lediglich die
Chance, später die Welt ums sich herum nicht hassen zu müssen. – Was ihre zynische Aids-Kosten Argumentation
angeht, würde ich gerne mal fragen ob sie auch das Geld für Kondom-Kampagnen als „zweckentfremdet“ erachten.
Abgesehen davon ist es schlicht Unsinn das die Kosten für die Unterstützung von Homos und Moslems in
die Billionen gehen oder das die finanz. Probleme der BRD so entstanden sind. – 2) IHRE sog. „Kausalkette“
beginnt vermutlich mit einem Apfel.
@monens 89 – Sie schaffen es immer wieder sich zu steigern. – Zum einen die millionen abgetriebener Föten
beweinen aber zum anderen gegen die Menschenrechte sein. Zunächst einmal basieren bzw. entsprechen die
meisten Menschenrechte christlichen Moralvorstellungen. Von einer Verdrängung kann also kaum die Rede
sein. Was sollte bitte Jesus gegen eine Beschränkung staatlicher Willkür, der er selbst zum Opfer fiel,
haben? Oder sagen sie mal…welches Menschenrecht genau gefällt ihnen nicht? – Fakt ist nämlich…Gott
kommt nicht auf die Erde um Recht zu sprechen. Das EINZIGE Recht das es also gibt kann nur ein Recht von
Menschen für Menschen sein. Die Frage ist die Rechtfertigung. Rechtfertige ich meine Gesetzgebung indem
ich behaupte sie stamme von einem Gott oder rechtfertige ich sie (wie es bei den Menschenrechten der Fall
ist) mit einer Verantwortung vor Gott. Im ersten Fall kann ich jedes auch noch so schwachsinnige Gesetz
einführen. Das sie die Gebote ihrer Religion hinterfragen (obwohl die Irrungen des Christentums wie Ablasshandel,
Hexenverbrennung, und eben die Leibeigenschaft etc. dafür genug Anlass geben sollten) kann ich wohl kaum
von ihnen erwarten…aber mit dieser Logik können auch alle anderen Religionen verlangen Regeln aufstellen
zu dürfen und man wird sich nie einig. Die Aufklärung dagegen, ist nicht grundsätzlich gegen Gott,
sie schlägt nur vor darüber nachzudenken was er will statt blind den unbewiesenen Behauptungen selbsternannter
Gottesversteher zu glauben.
@hare-krishna (45) – Ich glaube sie haben recht…natürlich kann man erstmal alternativen nutzen…Ich
habe halt die klischeehafte Vorstellung von einem Minidorf irgendwo in einem Tal, mit nur einer Kirche
vor Augen gehabt. Und immerhin ist die Kirche als ganzes unter Druck gesetzt, weil sie durch unzufriedene
Mitglieder schlechte Presse kriegt. Besonders hilfreich sind dabei halt Pfarrer die nicht mit „ehemaligen
Reichssendern“ reden möchten und zu feige/abgehoben/unklug sind zu ihren Handlungen Stellung zu nehmen.
Vielleicht wird das die Kirche lehren das der Beruf eines Pfarrers nunmal hauptsächlich aus Kommunikation
besteht und das die Leute auch darin vernünftig geschult werden sollten.
Wenn der Mensch Gottes Abbild ist, und demensprechend Würde verdient hat…warum sollte er dann in ein Trappistenkloster gehen wo er lebt wie ein Gefangener?
@#53 Hare-Krishna Das Problem ist halt das ein boykott nur was bringt wenn man denjenigen da trifft wo
es weh tut. Wenn ich ständig über Coca Cola lästere aber sie weiter kaufe hält sich der Effekt in
Grenzen. Aber der ein oder andere Kirchenaustritt steht ja wohl in dieser Gemeinde ohnehin bald an. –
Tridentinus… Seid einigen Jahrzehnten gibt es eine stillschweigende Vereinbarung zwischen den Gläubigen
und der Kirche, die in etwa so lautet…wir interessieren uns nicht großartig dafür was ihr sagt, aber
wir zollen euch respekt…solange ihr uns mit Seelsorge und Sinnfindung versorgt. Diese Reglung funktioniert
auch für die „echten“ Christen, da sie so als Mitglieder einer anerkannten Religion und nicht als die
weltfremden Sektierer die sie manchmal sind. Leider haben gewisse Pfarrer (und kreuznetzler) davon noch
nichts mitbekommen. Aber gestört hat sie das bislang auch nicht…immerhin wurde der Dame in Imsterberg
zum ersten mal die Kommunion verweigert seid sie verheiratet ist…ist sie auch erst seid dem letzten
Sonntag verheiratet? Wohl kaum. Der selbe Pfarrer der ihr die Kommunion also (angeblich wider seinem Glauben)
gespendet hat, tut das nun nicht mehr. Wenn man nun auch noch weiß das sie in der Gemeinde aktiv ist,
ist es naheliegend anzunehmen das es sich um Mobbing des Pfarrers handelt.
Um das mal richtig zu stellen. Nachdem der Pfarrer die Gläubigen von oben herab geschulmeistert hatte,
boykottierten sie die Kommunion. Besonders lächerlich finde ich ja seinen Vorwurf mit der „Sonntagspflicht“.
Will er demnächst Stempelhefte verteilen und Anwesenheitslisten verteilen? Auch muss er sich wohl kaum
wundern wenn die Leute nicht zu ihm kommen. – Was die Statuen angeht… man schaue bitte auf die beiden,
ebenfalls kaum Bekleideten Statuen am Kirchentor.
Wie konnte Köln nur gegen München verlieren? Hab ich was verpasst? Aber mal ehrlich…wieso bitte braucht
es Gay Games? Schwul zu sein ist doch kein Hinderungsgrund bei der echten Olympiade mitzumachen. Naja
wenigstens taugt die Veranstaltung um kreuznetler zu ärgern und ein paar zusätzliche Touristen nach
München zu bringen.
Durchatmen Vineta – Ich sagte NEBEN Homos, also den Schwul geborenen, gibt es noch andere und DAS es noch
andere gibt, die Homos also mit ihren Vorlieben nicht allein sind, macht die Ächtung von HS noch sinnloser.
Also nochmal zum mitschreiben es gibt u.a. AUCH freiwillige Schwule. Wie falsch ihre Behauptung, das Schwule
nicht als solche geboren werden ist wollte ich damit garnicht sagen. Zudem ist das irrelevant. Denn selbst
wenn es eine freie Entscheidung wäre, wäre sie zu treffen nicht unmoralisch. Es wirkt nur herzloser
Schwule zu diskriminieren wenn die Entscheidung unfrei ist. – – 3) Also doch die Dammbruch Theorie Das
Problem damit ist, das die Ursachenforschung bei ihrer „alle in einen Sack“ Taktik zu kurz kommt. Bsp:
Die 10 Gebote sind sinnvolle Reglungen. Die strengen jüdischen Essensvorschriften eher nicht. Beide gehören
zusammen. Die Frage ist nun…geht das eine ohne das andere? Viele Juden glaubten das nicht; einer schon.
Übertragen wir das mal auf unsere Problematik. Kann man Familien mehr fördern UND Schwule gleichberechtigt
behandeln? (Sgb) Ja. Kann man mehr Geld für Kinderbetreuung ausgeben UND Sgb? Ja. Kann man eine bundesweite
Bildungsreform in angriff nehmen UND Sgb? Ja. Kann man die Zuwanderung strenger kontrollieren UND Sgb?
Ja. Kann man mehr für die Integration tun UND Sgb? Ja. Warum also dann nicht Sgb? Kann man das Rad der
Zeit zurückdrehen? Nein. Der Zwang durch Gottesfurcht ist out! Aber an Eigenverantwortung kann eine Gesellschaft
wachsen.
1) Das es keine Homoehen bei den alten Griechen gab ist mir schon klar, aber für sie wäre das Maß an
Toleranz das die Begründer der Abendländischen Kultur an den Tag legten ja schon ein gewaltiger Fortschritt.
Im Übrigen gibt es neben Homos auch jede Menge Bi’s und Gelegenheitsarschficker. (Seeleute, Gefangene
und andere Notgeile) Ob das ihre Einschätzung der HS als „unnatürlich“ unterstützt möchte ich schwer
bezweifeln. – 2) Äh…doch…sie thematisieren sogar GENAU das. Bei ihnen läuft Hedonismus auf Geburtenrückgang,
Vereinsamung, Bildungsmisere, Abtreibung und natürlich Überfremdung heraus und das führt dann i-wann
zum „Untergang“…oder warum sonst sollten wir uns darum Sorgen machen? Die (heute nicht mehr zweckdienlichen)
Werte der Altkonservativen bezeichnen sie sogar als staatstragend. Entweder…die von ihnen beschriebenen
Missstände hängen mit HS ursächlich zusammen, was ein Verbot nahelegen würde. ODER sie hängen nicht
ursächlich zusammen oder sind nur eine Begleiterscheinung was HS gesellschaftlich unbedenklich machen.
– Aber seien wir doch einmal ehrlich…kausale Verflochtenheit…? sie mögen schlicht und einfach keine
Moslems und Schwule und sie kommen auf die moderne Zeit nicht klar. Das ist ihr gutes Recht. Aber sie
sollten erstmal ENTFLECHTEN, und harmloses von problematischem unterscheiden lernen. Sie übertreiben
die (urlinke) Idee die Probleme an der Wurzel zu packen Dieser unsauberen Denkweise fiel auch die Kirche
im Kommunismus zum Opfer.
Kreuznet nennt den Vater der Sexualaufklärung Ewiggestrig? Natürlich kann man der Meinung sein das
man heranwachsenden die Körperfunktionen verschweigen und unverheiratete Menschen mit einem Sexualleben
dämoniseiren sollte. Aber eines kann man sicher nicht tun, nämlich das gestrig zu nennen. Sexualaufklärung
ist so aktuell, wie sie nur sein kann. Ihr Nutzen gilt als unbestritten. Sie spielt eine große Rolle
in Lehrplänen und jeder Erwachsene der sich nicht total blamieren möchte kann darauf zurück blicken.
Dabei waren Kolles Filme immer unaufgeregt und ( ) kaum erotisch. Hier ging es um Wissensvermittlung,
sprich eine Abbildung der Realität und nicht darum Menschen die Ehe oder die Abstinenz auszureden. –
Mal so eine Frage an die Kolle-Hasser…wie wurden SIE denn aufgeklärt?
Nun heisst es also „viele“…dagegen ist sicher nichts einzuwenden vor allem nicht wenn es sich um die
korrekte Übersetzung handelt. Dumm nur das man in Zukunft wohl eher „wenige“ sagen wird.
@Vineta… Na gut, wenn ihnen das zu viel ist, dann erspar ich ihnen eben, ihre mangelhaften Geschichtskenntnisse
weiter zur Schau zu stellen. Zurück zum Thema. Unbeweisbar ist ihre Behauptung das eine Gesellschaft
weniger überlebensfähig wird wenn sie Homosexualität zulässt. Diese Behauptung ist der Kern ihrer
Argumentation, wenn ich nicht irre. Da reicht es nicht wenn sie Entwicklungen anprangern die zeitgleich
zur Legalisierung von Homosexualität stattfanden, wie etwa das abdriften in den Schuldenstaat. Hier fehlt
ein Kausalzusammenhang! Völlig dumm ist ihre Furcht freilich nicht. Eine Gesellschaft lässt sich einfacher
mit einem strengen Korsett von Regeln (von denen manche auch sinnfrei sein können) kontrollieren. Menschen
haben Sicherheiten, die Welt ist einfach, man muss nicht viele Fragen stellen, klare Verhältnisse. Hedonismus
bricht dieses Korsett auf, ist daher der Feind jedes Autokraten. Die Sorge, war nun stets das wenn man
einige Regeln beiseite legt, das man dann nach und nach alle anderen über Bord wirft. Das kann geschehen.
Ist es bei uns aber nicht. Weder ist die Gesellschaft in Anarchie versunken als das Regelwerk gelockert
wurde, noch sind wir generell unmoralischer geworden. Natürlich gibt es auch Schattenseiten wie z.B.
das viele Eltern ihre Pflichten nicht mehr ernst nehmen. Aber Sittengesetze die dieses Problem nichtmal
berühren sind keine Lösung. Auch macht NICHT-Hedonismus nicht automatisch moralisch, oft lässt er alles
nur so scheinen.
@Anael… Es ist also Gotteslästerung gegen Ungerechtigkeiten einer Regierung auf einer Kirche zu protestieren…na
sagen sie das mal den DDR’lern bei ihren Montagsmärschen. Aber diese Leute protestierten MIT der Kirche
könnte man einwerfen…ja, weil die Kirche damals auf der Seite der Unterdrückten stand. In Russland
hat sie wohl davon die Nase voll. Jaja…das Goldene Kalb ist halt doch so schön…
Tja liebe Kreuznet-Nutzer, wenn ihr euch durchlest was auf Gayromeo so abgeht, und es euch schüttelt und der Würgereiz sich kaum noch unterdrücken lässt und ihr euch denkt was alles skandalöses im Internet möglich ist und am liebsten den Stecker ziehen würdet dann wisst ihr wie es normalen Menschen bei der Betrachtung einer gewissen „katholischen“ „Nachrichtenseite“ geht.
@Vineta – Sich an den Vorfahren ein Beispiel nehmen? OK, dann nehmen sie sich ein Beispiel an den alten
Griechen. . Wie in der Technik sind auch soziale Reglungen, (zu denen eben auch ihre geliebte Sittenlehre
gehört) Werkzeuge um eine menschenfreundliche Gesellschaft zu ermöglichen. Soziale Reglungen wie z.B.
das Scheidungsverbot waren notwendig in einer Zeit in der Frauen nicht berufstätig waren und ohne Mann
verloren gewesen wären. In einer Gesellschaft die hautpsächlich durch die Religion zusammengehalten
wurde (weil sie sich sonst in Familien- und Stammesfeden zerbrochen wäre) war es sinnvoll nur eine Religion
zuzulassen. In einer pluralistischen Gesellschaft die einen Rechtsstaat darstellen will, ist es genauso
sinnvoll harmlose sexuelle Vorlieben zu tolerieren, da Intoleranz nunmal der Feind einer freiheitlichen
Gesellschaft ist. Welche Verbesserung das Verbot von Homosexualität bringen sollte ist mir nicht klar.
– Um die BRD steht es nicht gut. Das stimmt. Aber sie verwechseln Probleme mit „Dingen die sie nicht mögen“
und stellen beliebig unbeweisbare Zusammenhänge her. Sie behaupten Akzeptanz von Homos schadet der Moral.
Tut sie nicht. Das ausgrenzen von Minderheiten schon. Vor 70 Jahren wäre ein schwuler Außenminister
ein Skandal und ein Politiker der Geld von seinen Kumpeln bekommt nicht. Heute is das (gottlob) umgekehrt.
Es sind Menschen wie sie die von den wahren Problemen ablenken. Die warten z.B. auf den Finanzmärkten
oder Parteizentralen, aber nicht im Bett.
@Vineta Was die sog. Sittenlehre angeht, die Idee Spaß an Sex zu haben und der Traum mit vielen Frauen
zu schlafen ist etwa so „neu“ wie der aufrechte Gang. Im Grunde sind wenige Ideen neu. Was die Besten
erdachten lebt weiter, das was spätere Generationen entwickelten baut meist darauf auf. Ihrer Logik folgend
müssten wir Räder aus Holz bauen weil wir mit Gummirädern das Genie das das Holzrad erfand zum Deppen
erklären würden. Oder denken sie nur an die Religion. Jesus widersprach den alten Propheten in vielerlei
Hinsicht. Weder hielt er sie aber deshalb für „blöd“, noch stellte er sie auf einen Podest. Er nutzte
ihr Erbe und machte sie weitaus bedeutender als sie vor ihm waren. Einen besseren Dienst kann man den
Vorfahren kaum erweisen. – Blödheit ist sich einer Situation unangemessen zu verhalten. Die Situation
vor 2000 oder vor 200 Jahren war eine andere. In der heutigen Situation in der BRD sind „hedonistische
Bettgeschichten“ nicht unangebracht und daher nicht dumm. Die Zwangsehe mit 16, kein Sex vor der Ehe,
keine Selbstbefriedigung, das Scheidungs- bzw. Widerverheiratungsverbot ist dagegen nicht mehr zweckdienlich.
Wer will kann sich natürlich trotzdem daran halten. – Meine Ansichten in sarkastischem Tonfall (auch
noch absichtlich falsch) zu wiederholen kann noch nicht als Argument gelten. Es ist lediglich Ausdruck
ihrer Gefühle, und die interessieren nun wirklich niemanden. Nennen sie mir doch einmal Schäden durch
(geschützten, freiwilligen) Sex?
Die orthodoxe Kirche begeht ihren alten Fehler. Sie verhält sich wieder wie ein Hund, der seinem Herrchen
gehorcht. Das neue Herrchen heisst Wladimir Putin. Kritik am Herrchen ist nicht erlaubt und jene die sich
das anmaßen sind sofort anzubellen und zur Not auch zu beissen. Der Fürsprecher einer „gelenkten Demokratie“
bekam unlängst den Zorn gewisser Bevölkerungsteile zu spüren. Mehr Demokratie müsse her, mehr Pressefreiheit,
es solle mit Reformen weitergehen, die Korruption bekämpft werden und achja…es wäre doch ganz nett
wenn die Wahlen nach demokratischen Standarts durchgeführt werden könnten. Zuviele Wünsche auf einmal.
Der neue Czar reagierte mit Unverständnis. Holte die Peitsche raus. Sie traf vor allem kritische Journalisten,
oppositionelle Politiker und mutige Demonstranten. Ganz Russland war in Aufruhe, in Bewegung. Und was
bewegte die orthodoxe Kirche? Das ein paar von den Demonstranten (wortwörtlich) auf ihr Dach geklettert
waren um dort (OMG) zu beten? Die Zerstörung (ihrer) weltlicher Schätze scheint der Kirche wichtiger
zu sein als das Wohlergehen ihrer Schäflein. Ihre eigene Macht wichtiger als gerechte und freie Wahlen.
Antihomogesetze wichtiger als Gesetzte die Journalisten erlauben ihren Job zu tun. Das mindeste was man
von einer Kirche verlangen kann ist in einem Konflikt wenigstens neutral zu bleiben. Mit ihren selbstmitleidigen
Opferrollen-Kundgebungen unterstützt sie jedoch Putins Version der Aufstände. (Aufrührer,US-Agenten).
Braver Hund, Dummer Hund
Auf +net lernt man häufig interessante Sachen. Das es in der Kirche nicht nur Bistümer sondern Körperschaften
gibt war mir neu. Was für eine erfrischende Idee. Vielleicht ist das das Zukunftsmodell. Der Bischof
von Chur ist das jedenfalls nicht, allerdings glaube ich das er mit einer Streichung von Mitteln eher
zur Ordnung gerufen werden kann als mit großzügigen Zuwendungen. Ist das Gebäude erstmal saniert wird
hw. Huonder vermutlich gleich mit der nächsten Skandaläußerung vor der Tür stehen und seinen Glaubensbrüdern
das Leben schwer machen. Das beste für ihn wäre wohl ein laaanger Urlaub im Trappistenkloster.
Könnte man diese Trappisten nicht im Strafvollzug einsetzten? Auch gutbetuchte Masochisten könnten sich
sicher für einen Aufenthalt in einer solchen Einrichtung begeistern.
@Alfredprivat… Ja…darauf kann man sich einigen. Es ärgert nur wenn hier Äpfeln mit Birnen verglichen
werden und man sich dann wundert warum andere den Vergleich als unzulässig ablehnen. Damit erweist man
dem Schutz von ungeborenem Leben einen Bärendienst und rückt Lebensschützer in die Nähe von Alt/Neo-Nazis,
Holocaustleugnern und Geschichtslegasthenikern. Schlimmer noch, den meisten Leuten hier gehen Kinder am
Allerwertesten vorbei, sie benutzen vielmehr das Leid der Abgetriebenen um das Leid der ihnen verhassten
Juden zu relativieren. Man sehe sich die Themenwahl diverser Beiträge an. Was die Kirche angeht so teile
ich durchaus ihren Optimismus das in nächster Zeit nicht mit Rückfällen zu rechnen ist. Weiterer Fortschritt
wird aber wohl auch noch eine Weile auf sich warten lassen. – – Hier nochmal der Unterschied zwischen
Kindstötung und industriellem Massenmord: Jede „Mutter“ die eine Abtreibung vornimmt entscheidet sich
aus individuellen Gründen und ohne Zwang durch eine Institution oder einen Staat (außer vll. in China).
Wie jeder Mord ist es eine Privatsache. Der Völkermord der Nazis war ein Ideologisch, teils auch politisch
begründeter, von oben organisierter Versuch eine bestimmte Gruppe und nicht störende Einzelpersonen
zu beseitigen.
@Vineta… – Das es auch in unserer Zeit genug Deppen gibt sehe ich (auch dank gewisser Internetbekanntschaften)
durchaus auch so. Vor allem wenn sie hartnäckig die Möglichkeit positiver Weiterentwicklungen bestreiten.
– Altmodisch sind sie allerdings, aber das muss ja nicht unbedingt etwas schlechtes sein. Ich und auch
die Moderne haben absolut nichts gegen die klassische Ehe oder auch den Verzicht auf Sexuelle Aktivität.
Wie sie darauf kommen weiß ich nicht. Allerdings ist die Ehe nunmal nicht das einzige Lebensmodell und
vor allem lässt sie sich (zeitlich versetzt) problemlos mit anderen kombinieren. (vgl. Hörner abstoßen)
In ihrer Welt, in der Liebe anscheinend nichtmal ein Kriterium für die Partnerwahl ist (oder ist ihnen
dieses Detail einfach nur entfallen?) scheint das nicht zu funktionieren. Schade. Denn in unserer Welt
können Männer weder ausleiern noch dauert es zwangsläufig jahrzehnte sexuelle Erfahrungen zu sammeln.
Außerdem gibt es neben Eheleuten auch Singles, Geschiedene, Witwer etc. mit Bedürfnissen. Nach kirchlicher
Lehre hat jeder pro Leben nur EINEN Sexualpartner zu haben. Weder darf vorher rumprobiert, noch sich von
diesem getrennt werden, wenn er sich als ungeeignet erweist. DAS ist nicht nur altmodisch sondern schlicht
unsinnig. – 3) Um das mal so unkompliziert zu formulieren das auch sie das verstehen. Erlaubt ist was
(beiden Sexualpartnern) gefällt und keinem schadet. Homo, Fetisch, SM etc. erfüllen diese Kriterien…Pädos,
Zoophile, Necros nicht.
DIESER ARTIKEL IST EINE FRECHHEIT!!! – Warum macht +net Werbung für die Piraten indem es deren äußerst
nachvollziehbares Programm wiederholt? Wo sind die lustigen Wortspiele? wie z.B. Popopiraten, Kirchenhasspartei,
Onlinechristenjäger, Piralunken oder Gayräuber? . Wo die halbwahren Gegendarstellungen? wie z.B. „Säkulare
Staaten führen zu Anarchie und Hölle?“ (Mit NS oder Kommunismus Beispiel) oder… „Kirchliche Organisationen
werden von staatlichen Stellen nicht privilegiert sondern verfolgt“ (mit Piusbrüder oder „Missbrauchshoax“
Beispiel)? . Wo die Islamophobe Warnung das ein Abbau von Kirchenmacht eine Übernahme salafistischer
Talibanverschnitte bedeuten würde? – Und dann wird auch noch eine Position der linkischen Desperados
vorgestellt für die Kreuznet ebenfalls fleißig wirbt…nämlich die, das die Kirchensteuer durchaus
zu hinterfragen ist. – Die Erwähnung angeblicher Homoprivilegien, obwohl von Homosexuellen im zitierten
Teil des Piratenprogramms nicht die Rede ist, ist da nur ein schwacher Trost. Gibt es in der Kreuznetredax
etwa einen Maulwurf? Hat sich womöglich ein Pirat dort reingehackt? Hat man einem (anscheinend) arbeitsscheuem
oder stark unbegabten Praktikanten eine Chance gegeben? Oder ist man bei Europas größtem katholischen
Portal etwa des Hetzens und Verdrehens Müde geworden? Wir verlangen Aufklärung?!
Mord ist Mord? Und staatlich unterstützer Massenmord ist ein Holocaust? Aha. Was war dann die Tötung
Andersgläubiger, (z.B. Ketzer, Wiedertäufer, Anhänger von Naturreligionen, Muslime, Philosophen, Wissenschaftler)
die die Kirche massenhaft durchführen ließ? Richtig…hier werden also (vorkonziläre) Päpste mit dem
Massenmörder und Diktator Adolf Hitler und die hl. katholische Kirche mit den Nationalsozialisten verglichen.
Pfui Wie kann man nur so Kirchenfeindlich sein?
@Vineta… – Das SIE ihren Mitmenschen mit ihren Beischlafbemühungen keinen guten Dienst erweisen glaube
ich gerne Bei anderen ist das jedoch nicht so. Viele Menschen haben viel Spaß am Sex und solange keiner
zu Schaden kommt und alles freiwillig geschieht ist absolut nichts daran auszusetzten. Menschen die anderen
in dieser Hinsicht Vorschriften machen, machen sich nur lächerlich. Abgesehen davon ist ihre Welt alles
andere als einfach, geschweige denn hat sie etwas mit der Realität im 21. Jhd. zu tun. Natürlich wünschen
sich die meisten Menschen eine Familie. Daher kann ich auch verstehen wenn Homopaare sich ebenfalls Kinder
wünschen. Das sie mit deren Aufzucht keinesfalls überfordert sind, dürfte anhand der vorhandenen Beispiele
außer Frage stehen. Das Problem ist, das in ihrer Welt (in der Prostitution vermutlich auch nicht erwünscht
ist) die Hälfte aller Menschen keinen wegstecken kann. Ja es ist vermutlich nicht mal erlaubt mehrere
Sexualpartner auf der Suche nach der großen Monogamen Beziehung auszuprobieren. Danken wir Gott das unsere
Welt nicht so aussieht.
Um das mal festzuhalten…Der Grund warum hw. Müller so gute Besucherzahlen hat ist wahrscheinlich das
er in einer erzkonservativen Gemeinde irgendwo am Ende der Welt arbeitet. Umso niederträchtiger ist es
die Tochter der armen Frau derart zu demütigen. Und warum? Ist sie eine Lesbe die mit drei Männern und
zwei Frauen in einer WG lebt und Kirchenkritische Schriften verfasst? Nein…sie ist nur nicht kirchlich
verheiratet. Also ist sie verheiratet, nur das die hl. Mutter Kirche nichts daran verdient hat. Ein Grund
die Kommunion nicht zu erhalten stellt das natürlich nicht da, immerhin wird sie in jeder anderen Gemeinde
gewährt. Mit dem Segen der Verantwortlichen! – Noch perfider ist aber, das der Pfarrer das von Anfang
an gewusst hat, und schon reagieren hätte können als die Frau (nicht Fräulein) ihre Tochter für den
Kommunionsunterricht angemeldet hat. Zu diesem Zeitpunkt hätte er allen Beteiligten eine öffentliche
Auseinandersetzung und Demütigung ersparen können. Vielleicht war alles eine persönlich motivierte
Racheaktion des Pfarrers? – Anstatt das nun ein Kind in die Kirche eingeführt wurde, wurde es gedemütigt
(was in einer kleinen Gemeinde umso schlimmer ist) wurde die Gemeinde gespalten (ich kann mir nicht vorstellen
das alle mit diesem Pfarrer zufrieden sind) und mindestens einer Familie der Kirchgang ausgetrieben. Wirklich
ein SEHR Kompetenter Pfarrer Der Typ gehört in eines dieser Orte wo es nur 2-3 Bauernhöfe und sonst
nichts gibt.
@al-Muschrik – Jesus hat mit Sicherheit „den Bewohnern“ von Sodom nicht gedroht. Diese Stadt existierte
zu seiner Zeit längst nicht mehr. Abgesehen waren die ja auch für Inzest bekannt, was allgemein auch
heute noch, als widerwärtig gilt. Auch ist es ein Unterschied wo man die Akzente setzt. Ist Homosexualität
ein wichtiges Thema und eine schwere Sünde oder eben nicht. Die Akzente setzte Jesus jedoch nicht bei
alttestamentarischen Sittengesetzten, sondern bei Nächstenliebe, Armenfürsorge und eben dieser ganzen
Reich Gottes Sache. Durch eine andere Akzentsetzung entsteht eine andere Botschaft. (Siehe Christentum-Judentum-Islam)
– So setzten auch wir in der modernen Zeit Akzente. Zum Beispiel konzentriert sich die Kirche wieder mehr
auf die Wohlfahrt, aber hält sich weitgehend aus militärischen Konflikten heraus. – Das man kein klares
Tötungsverbot aus dem NT/AT bzw. den 10 Geboten herauslesen kann scheint mir eine gewagte Interpretation…zumal
Christus bei der Gewaltlosigkeit durchaus Akzente setzte. Allerdings…wie armselig wäre eine Religion
die sich eher um das Sexualleben ihrer Gläubigen kümmert als um den das friedliche zusammenleben der
Menschen. Da machen sie das Christentum schlechter als es ist.
Sehr geehrte Frau Wilden… – Ihre Abneigung gegen Gleichgeschlechtliche in Ehren, vielleicht würde ich
ja diese Einstellung teilen wenn ich aus einer Stadt käme die ständig mit Homosexuellen assoziiert wird.
Aber Schwul zu sein und ein (echter) Kölner zu sein hat viel gemein. Man wird so geboren, man möchte
es nicht ändern und es gibt keinerlei Grund sich dafür zu schämen. Im Gegenteil, manche Menschen haben
sogar das Bedürfnis auch noch Stolz darauf zu sein was sie sind und das jedem zu zeigen. Egal wie es
nervt. Gottlob gibt es daher in offenen Gesellschaften wie der unseren (und ich bin mir sicher die Initiative
ProKöln steht fest auf dem Boden der freiheitlich, demokratischen Grundordnung) Gesetzte gegen die Diskriminierung
und es wird noch weitere Gesetzte geben die weiter dazu beitragen allen Menschen ein streben nach Glück
(z.B. Ehe) zu ermöglichen. Natürlich muss man darüber nicht glücklich sein, natürlich kann man seine
Meinung sagen und mosaische Gesetzte zitieren…auch das gehört zu einer offenen Gesellschaft. Es ist
aber durchaus nicht gleichgültig wie und wo man seine Meinung sagt. Hierbei ist das Portal +net nicht
gerade die beste Wahl. Sogar die von ihnen so geschätzte kath. Kirche hat sich ausdrücklich von diesem
freiheitsfeindlichen (und daher zurecht gegängelten) Portal distanziert. Eine aus Rache gestartete Schmutzkampagne
ist kein Journalismus. Sich dagegen zu wehren keine Verschwörung. Eine Politikerin die etwas werden will
hat hier NICHTS zu suchen!
@Vineta… – Der den sie Sohn Gottes nennen hat nichts nachteiliges über die Homosexualität gesagt.
Wieso nicht, wenn Gott dieses Thema nur halb so wichtig ist wie die +netler so gerne behaupten? Paulus
hat (wie so viele nach ihm) der Botschaft Jesu lediglich seine eigene Meinung hinzugefügt. Das ist kein
bindendes Gebot. – Zu ihrer Nummer 60…ich bin sicher nicht der erste der versucht hat ihnen zu erklären
das es einen entscheidenden Unterschied zwischen Zoophilen usw. Pädophilen auf der einen und Homosexuellen
und SM’lern auf der anderen Seite gibt. Dieser Unterschied macht das eine verwerflich und mündet in der
berechtigten Forderung an diese Leute ihre Triebe gefälligst zu unterdrücken und das andere (Homo, Trans,Fetisch
etc.) moralisch unbedenklich (solange alles freiwillig passiert), egal was jemand vor über 1000 Jahren
dazu sagte. Der Unterschied ist, das erwachsene Menschen selber Entscheiden können ob sie mit jemanden
Schlafen oder sich auspeitschen oder dessen Urin trinken wollen…Tiere, Leichen, Gefangene und vor allem
Kinder können das nicht. Da sie nicht aufhören diese Dinge in einen Topf zu werfen, nehme ich an das
sie auf Belehrungen dieser Art (wie auf den Gebrauch von Logik allgemein) gerne verzichten. Diese Sturrheit
lässt dann schon den Verdacht aufkommen das es ihnen nicht um Bewahrung von Geboten sondern um persönliche
Abneigungen geht. Verboten ist das aber nicht. Zu der anderen Diskussion: Da habe ich gesagt was ich sagen
wollte. Teilweise mehrfach.
@Vineta hat (ausnahmsweise) mal recht. Altes Testament mit Vorsicht genießen und eventuell sogar Gesetzte
daraus ignorieren: Gute Idee! – Leider scheint ihm entfallen zu sein aus welchem Teil der Bibel der berühmte
Satz (auf den sich ja die Lehre von der Unmoral der Homosexualität stützt) „du sollst nicht bei einem
Mann liegen wie bei einer Frau“ stammt. Vielleicht kann ihm da ja jemand helfen. – – @Baselbeter… Ich
bin mir sicher bei der +net Redaktion liegen auch Artikel gegen Muschelverzehr, Friseurbesuche und Modeprodukten
aus Mischgewebe in der Schublade. Aber versuchen sie mal damit jemanden hinter dem Ofen vorzulocken.
@Tomas… – Abtötung?… Das klingt aber garnicht schön…aber von mir aus…die sollen bei sich abtöten
was immer sie wollen. Wer dieses geistige SM über sich ergehen lassen will weil er glaubt das ein liebender
Gott sich von ihm wünscht das er leidet, der soll das tun. Aber gerade sie sollten sich gut überlegen
ob sie hier eine Lanze für den Gehorsam brechen. Wenn ich mich recht erinnere sind sie doch der Meinung
das es sich beim aktuellen Pontifex um einen Häretiker handelt. Wie können sie da Praktiken gut heißen
die die Ohren der Gläubigen für kritische Worte (wie die ihren) verschließen. Wer dem Papst bzw. „gehorsam“
ist wird SIE ablehnen! Sie mögen Gehorsam nur dann, wenn ihnen die Anweisung gefällt. Das ist das Gegenteil
von Gehorsam! Auch ist es richtig das in vielen Situationen Disziplin von Vorteil ist. Beim Militär,
in Lehranstalten, vielleicht sogar in Firmen oder bei der Erziehung. Aber in der Religion scheint mir
das Konzept eher fehl am Platz, ganz im Gegensatz zur Selbstdisziplin. Gehorsam eröffnet den Führern
einer Religion lediglich weltliche Macht über die Gläubigen…selbst WENN also eine Religion Wahrheit
verkünden würde, könnte sie dank abverlangtem Gehorsam ihrer Gläubigen missbraucht werden, ja durch
Zentralistische, Autoritäre Systeme innerhalb einer Religion wäre es sogar möglich diese Wahrheit zu
verfälschen. Ist nicht genau das (ihrer Meinung nach) im 2. vatikanischen Konzil passiert?
@Tomas – Die sog. Gebote Gottes sind Gesetzte die sich Menschen selber gegeben haben. Sie taten das nachweislich
schon vor und auch noch nach Mose. Das es von Gott sei war lediglich damals eine bessere Begründung für
ein Gesetz als das Stammesführer XY das für gut hielt. Die heutigen Gesetzte basieren auf ähnlichen,
sogar den gleichen Werten, sie sind nur deutlich komplexer und werden nicht überirdisch sondern weltlich
begründet. Inhaltlich lassen sich die allermeisten Religiösen Gebote (zumindest jene die sich nicht
als sinnfrei oder wenig Zeitgemäß erwiesen haben) wieder finden. Wenn es überhaupt soetwas wie universelle
Gesetzte sind, dann doch eher die Menschenrechte die nicht von einer Religion oder Kultur Abhängig sind.
– Ein kleiner Blick ins Geschichtsbuch beweist zweifelsfrei, das Völkermord, Krieg und Ungerechtigkeit
MIT Religion (oder gar wegen ihr) genauso gut funktioniert haben und keinesfalls seltener vorkam. Religion
hat ihre Schutz und Heilfwirkung für eine Gesellschaft stets maßlos übertrieben, auch wenn natürlich
die stablilisierende Wirkung der Religion zu loben ist. Viele der „antichristlichen“ Staaten bieten ihren
Bewohnern mehr Sicherheit, Rechte und Mitbestimmung als es „religiöse“ Staaten je taten. Sie sind christlicher,
eben nur nicht auf dem Papier…bzw. dem anschein nach, also worum es ihnen geht.
@Tomas--- Wenn der HC nun nicht einmalig war, dann können sie uns doch sicher viele Völkermorde nennen
auf die die folgenden Kriterien zutreffen: – -Der Aggressor und die Opfer lebten in einem Land. -Der Aggressor
machte jagd auf die Opfer auch in anderen Ländern. -Die Motive waren Rassistischer Natur und nicht die
Reaktion auf vorangegangene Aggressionen oder Unterdrückung. -Die Ausrottung wurde Fabrikmäßig betrieben.
-Modernste Mittel wurden zur Tötung eingesetzt und teils sogar Entwickelt. -Die Ausrottung sollte ALLE
Mitglieder dieses Volkes treffen und nicht nur die die eine Bestimmte pol. Richtung vertraten, eine best.
Religion hatten oder ein bestimmtes Gebiet bewohnten. -In einer Größenordnung von über 5 Mio stattfand.
– Wenn ihnen da keine Einfallen, könnte es da nicht doch sein, das die Theorie aufgekommen ist weil sie
A) Nicht falsch ist. B) Soweit sie von Deutschen vertreten wird, diese schuldbewusster und damit mitfühlender
wirken lässt, so das ihnen schneller verziehen wird. – Abgesehen davon…da jedes historische Ereignis
ist einzigartig in seiner Bedeutung für die Betroffenen…oder glauben sie Jesus Christus war der einzige
der Aufgrund zweifelhafter Anschuldigungen einer religiösen Instanz und eines Autoritären Staatsapparates
zum Tode verurteilt wurde?
@Einjederkehrvormeignentordahaterdreckgenugdavor (#202) – Zunächsteinmal…den Glauben an die Erbsünde
teile ich nicht. Jeder Mensch hat das Recht zu leben, das ist kein Grund sich für irgendwas zu schämen,
erlöst werden zu müssen, Buße zu tun, oder um Verzeihung zu bitten. Was Verfehlungen aller art Angeht,
gebühren dem Schuldig gewordenen meines Erachtens 3 Arten der Strafe. – 1. Die Strafe die er sich selbst
auferlegt, bzw. sein schlechtes Gewissen. 2. Die Strafe die die Gesellschaft oder der Geschädigte ihm
Auferlegt. 3. Die Konsequenz (z.B. Ladenverbot oder eben Vorwürfe einer Ex-Geliebten) – Schuld kann auf
verschiedenste Weisen vergehen. Durch Zeit, durch Vergebung, Selbsterkenntnis, durch Wiedergutmachung,
durch Sühne, usw. mit mancher Schuld muss man wohl auch sein ganzes Leben verbringen. Grund für Strick
und Schemel ist das noch lange nicht. Denn zum einen…sind wir alle nicht perfekt und ob „Reinheit“ überhaupt
ein realistischer und damit erstrebenswerter Zustand ist, bleibt fraglich. – Es ist jedoch nicht so, das
wenn man selbst über sein Verbrechen mit der Hilfe einer Beichte und christlicher Seelsorge, hinweggekommen
ist, das auch alle anderen sich verhalten müssen als sei nun alles gut. Genau das tun aber häufig beschuldigte
Pfarrer, bzw. deren Chefs und das versucht auch dieser Artikel zu implizieren. Auch kann nicht die Kirche
bestimmen wofür sich andere zu schämen haben…denn das Gesetz steht (gottseidank) über dem was Leute
von Gott zu wissen glauben.
@Thomasius… Soweit würde ich erstmal nicht gehen. Ich dachte da eher an Betreutes-Wohnen und eine Ambulante
Therapie. Vielleicht wäre auch die Unterbringung in einer Förderschule ratsam. Sicher könnte es wegen
dem Altersunterschied und Lerles etwas schwieriger Art, zunächst zu Reibereien kommen. Womöglich würden
ihn manche der Kinder angesichts seiner Wissenslücken in den Fächern Geschichte, Religion und Biologie
auch als „dumm wie Brot“ bezeichnen…aber wenn sogar ein äh…ganz spezieller Mensch, wie er den Abschluss
schafft (da müsste man vermutlich etwas nachhelfen) dürfte das ein großer Motivationsschub für die
Kinder sein. Somit wäre Herrn Lerles Potential für die Gesellschaft endlich genutzt worden.
Was hat es mit Moral zu tun wenn man Leuten verbietet ihre Lebensweise in den öffentlichen Raum zu tragen?
Mit Moral hätte es etwas zu tun die Verbrecher die sich nach der Wende schamlos bereichert haben und
sich seid neuestem „Geschäftsmänner“ nennen zur Rechenschaft zu ziehen. In der Dokumentation „Diebe
im Gesetz“ über die Russenmafia habe ich dann einen „Ex“-Mafiosi gesehen der sich mit seinem Blutgeld
für die Restauration von Ikonen engagierte. Reue für seine Morde zeigte er nicht im geringsten, rechtfertigte
sich sogar dafür, vor der Kamera. Trotzdem unterhielt er offenbar beste Kontakte zum Umfeld des Patriachen,
und da war er nicht der einzige Ex-Mafiosi. Vielleicht kommt die russische Gesellschaft auch am ehesten
zur Ruhe wenn man solche Leute in Frieden lässt…aber sich auch noch moralisch über Leute zu stellen
die lediglich mit nerviger Musik und grauenhafter Mode ihre sexuelle Orientierung feiern (und dabei vermutlich
mehr Menschen abschrecken als Werbung für sich zu machen) ist eine Ungeheurlichkeit. Diebstahl, Mord
und Betrug werden schon in den 10 Geboten untersagt…DARUM sollte sich die orthodoxe Kirche mal lieber
kümmern. Gerade die Kirche in ehemaligen kommunistischen Ländern sollte wissen wie schlimm es ist unterdrückt
zu werden. Das einem eine Parade oder Prozession lächerlich, störend oder unsinnig erscheint, dürfte
kein Grund für ein Verbot sein.
Vielleicht macht diese Lebensweise ja glücklicher als es der Konsum vermag, vielleicht ist sie gesünder
oder charakterbildender, oder Umweltverträglicher, vielleicht bereitet es einer überirdischen Macht
auch wirklich Freude das wir die von ihr geschaffenen Triebe unterdrücken, …es gibt viele gute Gründe
so zu leben…nur das Leben und wirken Jesu sollte beim besten Willen keiner davon sein. Man muss sich
nur vor Augen halten, das der Religionsstifter seinerzeit dafür in die Kritik geriet, das Leben zu sehr
zu genießen und sich zu wenig der Askese oder den überstrengen Glaubensvorschriften zu widmen. Weder
ist überliefert das sich die Jünger einen Verzicht auf Genussmittel antaten, noch das sie ihr Meister
mit allen Möglichen Unbequemlichkeiten schikanierte. Was hätte das auch mit Nächstenliebe zu tun? .
-Sich nicht anlehnen zu dürfen, wenn man müde ist? -Nicht zu essen wenn man hungrig ist, bzw. das zu
essen auf das man Hunger hat? -Sich für kleinste Fehler Demütigen zu lassen? -Ein sehr anstrengender,
ablenkungsarmer, vorgegebener Tagesablauf. . Woher kennt man diese Dinge noch? RICHTIG! Aus Bootcamps
oder der Militärausbildung Welchem Zweck aber dient sie dort? Einem gottgefälligem Leben? Nein. Es geht
um Erziehung, darum Menschen gefügig zu machen sie z.B. dazu zu bringen Anweisungen zu befolgen, sich
einer Autorität willenlos unterzuordnen. Und das alles um Gott, den Fürsprecher des Freien Willens zu
Ehren? Zu Herrschen, ist wohl eher ein menschlicher Traum
Hier kann man viel lernen, z.B.: Der katholische Glaube ist manchmal praktisch. Egal was man macht man
kann, sich immer wieder rein waschen, zur Not auch im letzten Moment oder nachdem man ewige Zeiten „gesündigt“
hat. Man muss nur bereuen und Vorsätze fassen, vielleicht ein bisschen Beten und ganz fest an Jesus glauben
und natürlich an das was die Kirche so sagt. Mit der Buße muss man es dann nicht so genau nehmen, natürlich
nur wenn man den „rechten Glauben“ hat. So war das wohl auch bei so manchen Pfarrern, die ihre Schützlinge
belästigt hatten. Sobald sie innerkirchlich abgewatscht worden waren, war es kein Problem die Geläuterten
seelnruhig in ihre neuen Wirkungskreise zu schicken. Mit noch mehr unglücklichen Kindern. Pfarrer Swierzek
hat natürlich nichts der gleichen gemacht, sondern nur die gottgegebenen Bedürfnisse befriedigt. Er
hat eine Partnerin gesucht, und sie wieder abgeschossen. Dagegen kann wirklich keiner was sagen. Außer
natürlich…Leute die sonst immer was zu meckern haben wenn jemand Sex hat, über Sex redet, sich scheiden
lässt, sich (wieder) verheiratet…aber diese Leute haben kein Problem damit solange der Pfarrer nur
irgendetwas vertritt an das sie glauben. Mann kann nur hoffen das sie dieses Verständnis für alle arten
natürlichen Verhaltens entwickeln.
Auferstehung? Warum eigentlich nicht…hin und wieder erwachen Menschen nunmal aus todesähnlichen Zuständen,
manche können das sogar steuern. Fakire, Unfallopfer und Illusionisten haben das bereits unter Beweis
gestellt. Das Jesus sein Glaube bzw. seine Willenskraft (also so gesehen der liebe Gott) dabei geholfen
hat scheint mir ebenfalls nahe liegend. Auch passt dazu das er, anstatt weiter zu predigen, nach relativ
kurzer Zeit seinen Verletzungen erlag, wie es von einem schwer Verwundeten zu erwarten ist. Natürlich
formulierten die Evangelisten das etwas anders. Auch würde das den Hype um den Judäischen Prediger erklären.
Ob es sich um eine Verkettung glücklicher Umstände, um einen genialen Plan der Jünger bzw. der Frauen
oder doch nur um Erfindung späterer Generationen handelt werden wir wohl nie erfahren. Das alles mag
ja für die seltsame Erlösungslehre des Christentums wichtig sein, für die Akzeptanz wichtiger, ewiger
und wahrer Botschaften die uns dieser große Lehrer (der vielleicht passenste Name) hinterlassen hat.
Frohe Osten allerseits. (auch wenn das inzwischen vorbei ist)
Es spricht ja prinzipiell für Herrn Buttiglione das er sich für das Verbleiben des umstrittenen Pfarrgemeinderats
ausgesprochen hat aber…„moralisch ungeordnet“ war wohl doch eher die Regierung Berlusconi als die Beziehung
des Pfarrgemeinderats. Wer da mit dabei war sollte lieber mal schön den Ball flach halten. Hätte man
in manchen Ländern soviel Zeit auf die Bekämpfung von Korruption und staatlicher Willkür wie für die
Unterdrückung von Homosexualität getan ginge es ihnen jetzt besser. Kein Land wird besser weil Menschen
die niemanden schaden an Baukränen baumeln oder diskriminiert werden. Dagegen steigert es die Lebensqualität
ungemein keine aggressiven oder korrupten Staatschefs zu wählen Abgesehen davon…wir alle wissen das
es zig schwule Geistliche gibt, die Kirche wird nicht von Schwulen unterwandert sie wird von ihr am Leben
gehalten wie auch das Engagement des Pfarrgemeinderats beweist. Es wäre nur im Interesse der RKK offener
auf diese Zielgruppe zuzugehen. Wenn man dafür ein paar nutzlose Vorbehalte über Bord werfen muss, dann
soll es so sein, das sollte der Kirche die Verbreitung der angeblich so wichtigen frohen Botschaft vom
Erlöser Christus wert sein. Krieg, Lüge und Unterdrückung waren es schließlich auch.
@Vineta – 7Mio Muslime? Falsch. Es sind höchstens 4Mio. – Deutsche sterben aus? Ne, die Zusammensetzung
der Bevölkerung ändert sich nur. – Deutsche kriechen vor Einwanderern? Waren sie schon mal in einem
Asylbewerberheim oder in einem hauptsächlich von Ausländern bewohnten Viertel? Da laufen keine Deutschen
Beamten mit Füllhörnern durch die Gegend. Jemand anderen sein gutes Recht zu gönnen ist kein kriechen.
Und der Versuch Einfluss zu gewinnen ist keine Machtübernahme. – Die Gefährlichkeit des Islam wird untertrieben?
Offensichtlich haben sie ihren Medienkonsum am 10.09.2001 eingestellt. Abgesehen liegt es mir fern irgendwelche
Politiker zu loben. – Ein Integrationskurs trägt (wer hätte es gedacht) zur Integration bei…nicht
zur Resozialisierung von Straftätern oder zur Motivation von Arbeitsscheuen. Dazu werden (nicht sehr
erfolgreich) die gleichen Mittel eingesetzt wie bei Deutschen mit dem gleichen Problem. Die Interpretation
von Prophetenworten variiert bekanntermaßen mit der Zeit. Sowohl der Koran als auch das neue Testament,
sogar der Buddhismus oder der Hinduismus und natürlich auch der Kommunismus führten zu gräulichen Entwicklungen
völlig unabhängig von ihrem Inhalt. Ausschlaggebend war nur die momentane Interpretation. Das es im
Islam derzeit viele antiliberale Strömungen gibt stimmt sogar. Nur werden diese leider auch im Christentum
immer stärker. Kümmern sie als Christ sich lieber darum und lernen sie ein paar Muslime kennen um ihre
Paranoia zu überwinden.
Ich fürchte Herr Schüller ist ein wenig zu optimistisch. B16 wäre schön dumm wenn er seine Angestellten
in aller Ruhe um ihre Rechte kämpfen ließe. Der Papst wird diesen Arbeitskampf sanft mit einem Kissen
ersticken oder seine Kricheninternen Pitbulls auf die Initiative loslassen.
@Vineta – 1) Sie glauben wirklich das die heutige Geschichtssicht etabliert wurde um die Zuwanderungspolitik
zu rechtfertigen, halten es aber vermutlich für falsch das Ausländerfeinde ihrerseits geschichtliche
Ereignisse instrumentalisieren. Die Türken vor Wien kamen um das Abendland einzunehmen, die Türken
(bzw. deren Eltern und Großelterngeneration) um hier zu Arbeiten. Das Problem damals waren feindliche
Eroberer NICHT deren Kultur oder Religion. Das Problem heute sind Kriminelle oder Faule und wieder NICHT
K oder R. Das wäre als würden Indios gegen Christen hetzen weil christl. Europäer ihre Vorfahren töteten.
– Opfer eines perversen Weltbildes möchte ich auch nicht sein…daher sage ich auf +net meine Meinung
und hoffe das sie ein paar Perverse hören. – 2a) Die Israelis unterdrücken Palestinänser, sie bekehren
sie nicht. b) Nur ein Gott hätte voraussehen können wie seine Worte missbraucht werden. Wäre Jesus
einer gewesen könnte man ihm natürlich Vorwürfe machen. Als normalem Menschen nicht. d) Und wie ich
denen das zutraue…denn ICH habe ein Geschichtsbuch. – 3) 1. Nicht jeder Moslem ist ein Fanatiker. 2.
Nur Fanatiker (egal welcher Religion) sind inkompatibel. 3. Moslems sind durchaus kompatibel. – 4) Knast
für wen? Mehr Geld für Bildung und Kinder ist schön. Weniger Geld für Integration (z.B. Deutschkurse,Förderklassen,isl.rel.Unterricht)
stärkt nur die unintegrierten Fanatiker. Gerade SIE beweisen das geschichtliche Bildung (HC-Gedenken)
noch immer not tut
@Vineta – Tut mir leid aber ich habe keine Lust ihnen zu erklären in wiefern Sultane und Kaiser sich
auf religiöse Institutionen stützten und wie wenig sich die Eroberungszüge des Osm. Reiches sich eigenen
ihre Islamphobie heute noch zu stützen. Zumal sich genau so auch mit dem Argument „Den Arabern verdanken
wir…“ mühelos eine islamfreundliche Politik rechtfertigen ließe. – Kann es sein das sie der Kollektivschuldthese
anhängen, nach der friedliche Gastarbeiter nicht nur für die Verfehlungen von Kriminellen, Fanatikern
und Terroristen sondern auch die Expansionspolitik ihrer Vorfahren büßen sollen? Überträgt man das
auf Deutsche dürften wir wohl fast nirgendwo mehr einreisen. Wir halten also fest: Bei der wichtigen
Frage, wie mit Muslimen bzw. dem Islam in der Gesellschaft umgegangen werden sollte spielt die Vergangenheit
eine eher untergeordnete Rolle. – 2) a) Fakt: Die Missionsbemühungen der Juden halten sich sehr in Grenzen.
b) Fakt: Es WURDE dahingehend interpretiert. (Einem Menschen konnte das damals sicher nicht klar sein…einem
Gottessohn durchaus) c) Fakt: Sie haben immer noch kein Geschichtsbuch. d) Wo bitte habe ich sowas behauptet?
– 3) Moment? Ist „unintegriert“ zu sein ausgerechnet für SIE etwas schlechtes? Naja…im öffentlich
Raum würd ich schätzten sind es 3/4 die sich anpassen, im privaten…kann ihnen das egal sein. Nach
jeder Generation steigt der Anteil. – 4) 91: Kürzungen für HC-Gedenken, Muslime, und den Kampf gegen
Rechts sanieren den Haushalt?
Eine Religion die auf Opferbereitschaft und Nächstenliebe setzt, und schon bereit war Leute heilig zu
sprechen nur weil sie sich von einem Löwen haben fressen lassen, sollte doch etwas positiver gegenüber
Organspendern eingestellt sein. Eine Geschichte bei der Jemand sein letztes Brot einem Hungernden gegeben
hat, ist eine Christliche, warum sollte eine Geschichte in der ein sterbender sein Herz einem Totkranken
gibt, keine sein. Die Bischöfe haben das weitgehend schon verstanden, fehlt nur noch der Herr Unternehmensberater.
Also damit ich das richtig verstehe…in den beiden Fällen war es so das nicht der beschuldigte sondern
ein anderer Geistlicher der gesuchte Kinderschänder war…und das soll die Kirche entlasten? Mit solchen
Verteidigern braucht man keine Ankläger mehr.
@Vineta…sie haben sich wohl immer noch kein Geschichtsbuch gekauft. – 1) In wiefern widerspricht das
meiner Aussage? Verringert sich das Potential (also die Bedeutung der Religion bzw. ihrer Vertreter, in
einer Gesellschaft) so fällt auch ein gewichtiger Grund bzw. Begründung für Grausamkeiten, Krieg und
Unterdrückung weg. Das beste Beispiel für diese Behauptung ist Europa. Hier erlitt das Christentum einen
gewaltigen Bedeutungsverlust. In der Arabischen Welt blieb das dem Islam weitestgehend erspart. Ergebnis:
Europa hat mehrheitlich halbwegs Demokratische Regierungen während sich die Islamische Welt bestens Falls
auf dem Wege dahin befindet. – 2) Wie gesagt das Potential liegt im Alleingültigkeitsanspruch und dem
Missionsdrang. So hatten viele antike Religionen ersteres nicht, weswegen in einem Reich verschiedene
Kulte nebeneinander existieren konnten. Für das Christentum bzw. die RKK war das lange Zeit undenkbar.
Das Judentum z.B. hat das zweitere nicht. Auch verzeiht der christl. Gott jenen die sich der RKK unterwerfen
fast alles, womit christl. Soldaten ihre Grausamkeiten rechtfertigten. – 3) Sie lesen (und glauben) Ulfkotte
und nennen mich realitätsfremd? Zunächst mal…Parallelgesellschaft…das sind nicht alle, anderen
Glaubens (wie in Ulfis Rechnung) sondern nur Leute, die sich bewusst von der Gesellschaft abschotten und
ihre Werte ablehnen. (Siehe Spiegel) 4) Ihr zynisches Gejammer von #91? ist kein Maßnahmenkatalog! Bitte
konkrete Vorschläge!
@Tomas… – Sie geben wirklich zu das es schon vor dem Konzil einen „lauen, bequemen und feigen Teil des
Klerus“ gab. Wieviel % machte der ihrer Meinung nach aus? Und welchen Teil der von ihnen Verteidigten
Traditionen stammen wohl von diesen Leuten? Abgesehen davon…viel schlimmer als der laue und bequeme
Teil war doch zweifelsohne der fanatische, grausame, rücksichtslose und machtgierige Teil. Der Teil der
zwar im Glauben fest war, rechtfertigte damit aber andere Menschen zu Knechten zu machen, sie mit Gewalt
zu bekehren, Reichtümer durch Diebstahl (Kreuzzüge) und Betrug (z.B. Ablasshandel, Reliquienverehrung)
anzuhäufen, Kriege zu führen, und ungerechte Gesellschaftssysteme zu stützten. Sie machen sich Sorgen
um lächerliche Lithurgieprobleme und das bisschen Bescheidenheit das die Moderne der Kirche nach all
ihren Anmaßungen abgerungen hat? Schon Jesus legte den Fokus sehr auf die Mitmenschen und die Nächstenliebe.
Die traurige Wahrheit die die Geschichte offenbart, der Glauben den er Stiftete, entfernte sich vom Menschen,
wurde zum Zweck der grausamste Mittel heiligte. Nächstenliebe und Wahrheit lassen sich nunmal nicht Institutionalisieren.
„Eine solche Kirche stinkt nach Taktik und Strategie, nach bloßem Erhalt von Macht, Größe und Einfluß.“
– Ja…das charakterisiert die RKK recht gut. So ist die Kirche und vor allem, so war sie schon seid ihren
frühen Tagen. Und darauf sind manche auch noch stolz. All ihre tollen Traditionen sind in diesem unerträglichen
Gestank erwachsen, ihre Päpste, ihre Kirchenlehrer. Natürlich gab es glorreiche Ausnahmen aber auf die
wird nicht unbedingt der Fokus gelegt. Was die Kritik an der Kirchensteuer angeht, so muss man jedoch
befürchten, das unter einem Wegfall vor allem die Wohltätigen Unternehmungen der Kirche leiden würden.
Auf die Pflege Alter und Junger Menschen und die Hilfe für Arme, Kranke und Benachteiligte aber…kann
die Kirche durchaus stolz sein.
Die Kreuznetformel: Opfermentalität zum Selberbacken. – Jemand Beleidigt die Kirche: Meinungsfreiheit =
Skandal! Wir Beleidigen die Kirche (oder andere): Meinungsfreiheit = Ein Nazi wer sie nicht respektiert.
– Im Übrigen…die Antifa wird schon seid langem vom Verfassungsschutz beobachtet und nicht selten bedrängt.
Das das bei Kreuznet lange nicht der Fall war, spricht wohl kaum für die angebliche Linkslastigkeit der
BRD-Bosse.
@Vineta – 1) Sich Eroberern (egal ob Moslems oder Christen) zu stellen ist eine Sache aber es gab (und
gibt) unter Vertretern verschiedener Religion nunmal LEIDER eine geringere Bereitschaft für Verhandlungen,
Bündnisse, Austausch, friedliche Koexistenz etc… Diese (von den jeweiligen Religionsvertretern geförderte)
Einstellung hat einmal zwischen den ersten und den letzten Kreuzzügen abgenommen und einmal während
der Zeit der Kolonialherrschaft, dann nochmal in der Moderne. – 2) Während Mohammed schon zu Lebzeiten
über politische Macht verfügte, mussten die Christen diese sich erst erarbeiten. Sobald sie die hatten
sah es für die anderen Glaubensrichtungen im röm. Reich und die Heidenreligionen Europas (u.a. Kontinente)
düster aus. Beiden Rel. haben durch Missionszwang und Alleingültigkeitsanspruch Aggressionspotential
und nutzten es. Siehe beliebiges Geschichtsbuch! – 3)Belegen sie die 1 Bio Euro! (abzüglich Einnahmen
durch Immigranten) und das sie Aufgrund ihrer Islamkritischen Einstellung vom Staat behelligt werden!
– Dabei werden in D Islamkritiker eher blind beklatscht, außer sie wollen damit nur Werbung für ihre
eigenen radikalen Ideen machen. Ihre Zuhörer sind sich über ihre Motive vermutlich bewusster als sie
selbst. Sie sind ein Pepsi-vertreter der Coca Cola (nicht zu unrecht) für ihren Zuckergehalt kritisiert
und sich wundert das er nicht als Gesundheitsapostel wahrgenommen wird. – 4) Was wären denn diese Bedingungen
bzw. sinnvolle Maßnahmen? Notstandsgesetze?
@Vineta – zu 1) Der Lenrfortschritt fand über die Generationen hinweg statt. Auch ist nicht jeder ein
Idiot der Fehler macht. Ob es wirklich so segensreich war mitsamt dem Islam auch Ansätze, von Toleranz,
moderner Medizin und Mathematik, sowie jede Menge tolle Handelswaren von uns fernzuhalten ist eine andere
Frage. Um den Islamischen Einfluss auf Europa zu studieren besichtigen sie doch mal Südspanien. – zu2)
Und WARUM hatte der Islam und das Christentum diesen Immensen Ausbreitungsdrang und den Wunsch alle anderen
Religionen zu verdrängen? Aufgrund ihrer Alleinglültigkeits-phantasien die auf beiden Seiten (bis zum
2. VK ) gepflegt wurden. Natürlich waren auch nicht Religiöse Interessen beteiligt, aber das Religiöse
unterstützte die Kriegspläne und rechtfertigte sie vor dem einfachen Volk. Für Gott und den König!
– zu3) 1 Billion Euro? Soviel hat noch nicht einmal die Parallelgesellschaft gekriegt der sie angehören.
Und ach ja…Islamophob heisst das nicht sowas wie Islamangst? Und die wollen SIE nicht haben? Und ja…die
offene Gesellschaft ist die größte Intellektuelle Leistung (nicht nur) des Abendlandes. – 4) Das ist
nicht naiv…das ist Beobachtung im RL. Auch haben wir die größten Probleme mit kriminellen nicht mit
fanatischen Ausländern. Die Fundis (wie sie) sind allerdings ein Problem. – – – Die freiheitlich Demokratische
Grundordnung wollen sie verteidigen? Ihnen ist schon klar das die Dinge die sie in posting #91 2) bejammern,
ursächlich damit zu tun ha
@Vineta – DAS war die zentrale Frage ihres Beitrages? Bestenfalls hätte ich das für eine einleitende
Provokation gehalten, aber gut, wenn sie das ernst meinen…Nein, unsere Vorfahren waren keine Idioten,
denn sie lernten dazu. Erschwerend kam da eine der wohl zerstörerischsten Bewegungen in der Geschichte
der Menschheit hinzu: (es wird sie freuen zu hören, dass vor allem Juden dazu beigetragen haben) der
Monotheismus. Er etablierte einen weiteren besonders unsinnigen Grund für Krieg und Hass, nämlich den
gewachsenen Konkurrenzdruck auf dem Religionsmarkt der die klerikalen Eliten von Islam und Christentum
dazu brachte, ihre denkfaulen Anhänger (dazu zählen auch sie) gegeneinander aufzuhetzen und die Gegner
als möglichst verderblich darzustellen. So konnte es nicht weitergehen, dachten sich auch unsere klugen
Vorfahren und langsam setzten sich Werte wie Religionsfreiheit und Toleranz durch. Trennlinien mussten
nicht mehr zwingend zwischen Religionen od. Kulturen gezogen werden. Austausch und Allianzen wurden einfacher.
DIESE UNIVERSALEN WERTE und nicht die eigene Reli. gilt es als abendländisches Erbe zu Verteidigen. Wo
das gegen radikale Moslems geschehen muss, da helfe ich gerne…nicht aber um einer altersschwachen Religion
den Konkurrenzdruck zu ersparen. Zumal Leute wie sie, mit denen die sie bekämpfen mehr gemein haben,
als mit dem das sie schützen wollen. Sie streiten mit Quaida höchstens darum WER dem Westen die Moderne
austreiben darf. zu 2) und 3) Kein Platz.
Klare, und wichtige Worte von Herrn Kopp…die leider verhallen werden. Zum einen, weil kreuz.net wohl
ausnahmsweise Recht damit hat wenn es behauptet das es sich auf eine relativ breite Fanbase innerhalb
der RKK und sogar im Vatikan stützt, (dies behauptet auch Kreuznetintimfeind David Berger) und zum anderen
weil der Starrsinn der Katholiban den natürlichen Vorgang behindert. Eine Religion ist (egal wie Pius
XII. darüber denkt) ein lebendiges Gebilde. Sie verändert sich im Laufe der Zeit, passt sich an, wandelt
sich durch Bewegungen oder Bedeutende Vertreter. Wenn einem Teil der Gläubigen, gewisse Inhalte, Schwerpunkte,
Aktivitäten des Glaubens nicht mehr gefallen, sich aber mit ihren Vorstellungen im Glaubensmainstream
nicht durchsetzen können, dann muss sie die Gemeinschaft verlassen und macht ihren eigenen Laden auf.
Auch das Christentum entstand so und aus ihm zahlreiche weitere Religionen, Kirchen, Sekten, Denkschulen
etc. Ein großes Problem der Katholiban (und womöglich auch der Grund warum sie so ausnehmend schlecht
gelaunt sind) ist, das ein wichtiger Teil ihres Glaubens auf der Loyalität zum Glaubensmainstream, also
zum Katholizismus, Papst, Vatikan etc. etc. beruht. Schisma ausgeschlossen! Das war auch lange OK…bis
sich dieser mit der Welt wandelte. Was nun wenn ausgerechnet dieser Mainstream sich abweisend verhält?
Richtig…man dreht hohl. Ergebnisse dieser geistigen Amokläufe sind Piusbrüder, Kreuznet und was es
in der Ecke sonst noch alles gibt.
@Vineta…(#75) – Was die bösen Moslems angeht die Überall ihre Moscheen aufmachen…falls sie es noch
nicht mitbekommen haben, bei uns herrscht Religionsfreiheit…und was noch wichtiger ist, vielen Menschen
ist ihre Religion (Gottseidank) nicht mehr so wichtig das sie sich deswegen von anderen Abgrenzen. Sprich,
auch als Moslem kann jemand zur Mitte der Gesellschaft zählen. Auch muss man anerkennen das mit Ausnahme
weniger Randgruppen der Einfluss der westlichen Kultur auf die Immigranten deutlich größer ist als umgekehrt.
Was ihre Warnung vor den bösen Paralellgesellschaften angeht… als was würden sie denn die erzkonservativen
Katholiken beschreiben? Sie lehnen die Kirche und die Gesellschaft in ihrer modernen Form ab, sie sind
gegen, Homo,Porno,Abtreibung und sonstige Normalitäten, sie neigen mittelalterlichen Vorbilden zu, sie
bekommen so viele Kinder wie möglich um sich in Zukunft Einfluss zu sicher, sie tun sich in sektiererischen
Organisationen (Pius & Co) zusammen…also wenn sie wirklich glauben das solche Parallelgesellschaften
etwas schädliches sind…dann fangen sie mal bei sich selber an sich zu integrieren. Wenn sie allerdings
glauben das eine Pluralistische Gesellschaft auch Subgesellschaften und unattraktive Meinungen vertragen
kann…was ist ihr Problem mit den Moslems?
Wurde nicht erst vor kurzem ein Kreuznetartikel („Alles in Allem kein sonderlicher Lichtblick“) veröffentlicht
in dem die 68er dafür kritisiert wurden die Verbrechen Kommunistischer Regime verharmlost zu haben? Verbrechen
Verharmlosen? Fehlentwicklungen herunterspielen? Mitschuld leugnen? Selbstkritik als grundlosen Angriff
sehen? Was diese Hippies können, können wir schon lange, dachte sich die Redaktion. – – @Plural…(#2)
Gute Idee…aber wenn die Kirche den Piusbrüdern die selbe (natürlich nur durch Sorge um das Seelenheil
motivierte) Behandlung zuteil werden lässt wie in den letzten Jahrhunderten den Juden dann müssen wir
als nächstenliebende Menschen demnächst Fellay, Williamson, Schmidtberger und Co. in unseren Kellern
verstecken. Und ich stelle mir das Zusammenleben mit ihnen doch eher anstrengend vor. – – @Romulus Tut
mir Leid, aber ein Glaube der nichteinmal unangenehme Wahrheiten über sich selbst ertragen kann, ist
kein Guter Glaube. Schon die Bibel sagt das die Wahrheit einen frei macht…sich einzubilden das das was
man gerne hätte auch die Wahrheit sei hat nichts mit Glaube zu tun sondern mit Realitätsverweigerung.
Der Bischof spricht mir aus der Seele! Wenn man die Piusbrüder in die Kirche aufnimmt könnte man auch
Scientology oder die Hells Angels eingliedern, immer mit dem Argument das sie sich, wenn sie erst unter
dem Dach der Kirche sind, anpassen würden. Leider dürften seine Kollegen weniger blauäugig sein und
die Absichten des Papstes begriffen haben. Die Piusbruderschaft soll allen Luxus einer offiziellen kirchlichen
Körperschaft erhalten und das für ein mindestmaß an Anpassung. Lediglich ein paar simple Lippenbekenntnisse
werden den Piusbrüdern da abverlangt. Dabei ist jedem klar das sie in der Kirche weitestgehend ihr Ding
durchziehen werden können, auch wenn sie dann hin und wieder auf einen ökumenischen Gottesdienst müssen
und nicht mehr verbreiten können das andere Religionen geradewegs in die Hölle führen. Wen kümmerts…die
Kirche ist groß, und so manche Gemeinschaft kann ungestört ihr eigenes Süppchen kochen. HOFFEN WIR…das
es bei den Piusbrüdern noch mehr so unterbelichtete Sturrköpfe wie Williamson gibt, dann bleibt der
RKK ein weiteres peinliches Kapitel ihrer Geschichte erspart.
@Onkel-Heinz (#17) – Das ist mal eine interessante Info. Das wirft die Frage auf ob „Fräulein“ Küble
und all die anderen freien „Kreuznetautoren“ überhaupt wissen das ihre Worte als Wixvorlage für Neoznazis
und Fundamentalisten missbraucht werden. (Leider gibt es hier keinen Daumen hoch Smiley mehr…also nur
)
Ein sehr guter Artikel! Kreuznet hilft immer wieder dabei, Naivität zu überwinden. – Just habe ich den
Spiegel Artikel „Fledermäuse im Weihwasserkrug“ gelesen. Hier ging es um einen Pfarrer der Fälle von
Kindesmissbrauch bei „Oberaufklärer“ Ackermann anzeigte und wie es ihm danach erging. Drohbriefe und
Desinteresse folgten und zum krönenden Abschluss noch da titelgebende Flugtier. Zumindest letzteres,
hielt ich eher für einen schlechten Bubenstreich. Welcher Kirchenmitarbeiter würde soetwas tun? Wenn
man aber in dem obigen Artikel schwelgt und lesen muss das es die Aufklärer sind denen man hier unchristliches
Verhalten vorwirft und der Kirche der man ein gesellschaftskonformes Verhalten bescheinigt, nur weil die
Gesellschaft die skandalösen Zustände innerhalb der Kirche jahrzehntelang wohlwollend übersehen hat…dann
kann man sich den zornigen Kirchenmitarbeiter mit den Tierkadavern auf einmal bildlich vorstellen. In
den Köpfen dieser Leute ist Kritik gleichzusetzen mit einem Angriff. Reform mit Verfall. Homos mit Pädos.
Aufklärung mit Verrat. Das eine Kirche, in die Eltern ihre Kinder ohne Angst schicken können und in
der es als zutiefst unchristlich gilt sich an Schützlingen zu vergehen, und nicht etwa die Täter zu
verfolgen, sich selbst, der Gesellschaft und ihrem kinderlieben Gründer eher gerecht würde, leuchtet
nicht jedem ein. – @KLINIKER (#10) – Das ist wohl eher ein Fall von Projektion. Wie bei den Pädos die
die Kinder für Verführer halten.
Dieser Kaplan Skoblick scheint ja eine wahre Spitzenkraft zu sein. Offensichtlich ist er derzeit, genau
wie in seinem letzten Job, unterfordert. Er benötigt dringend eine neue Aufgabe die seiner würdig ist:
Hier einige Vorschläge: – -Seelsorge bei Zootieren . -Leitung der Südpolmission . -Bau der ersten Kirche
auf dem Erdtrabanten . -eigene Reality-Show auf K-TV –
Ist der christliche Gott nicht überall? Wie kann man da Gott anschauen? – Das das durchaus möglich ist
glauben all jene die, von Christen, als Götzendiener bezeichnet werden. Sie glauben Gott befinde sich
an einem bestimmten Ort bzw. sei dort konzentriert. Etwa in Abbildungen oder Statuen von Gott. Zu Jesu
Zeiten wäre diese Ansicht von Juden als extrem gotteslästerlich empfunden worden. Jesus stimmt seinen
Zeitgenossen in diesem Punkt nicht nur zu sondern vertritt die These des nicht ortsgebundenen Gottes sogar
noch ein Stückchen radikaler. Nicht mal im Tempel in Jerusalem sei Gott zu finden. Das er das innigen
Verhältnis das manche Christen zu seinem Bildnis, bzw. Reliquien, Altären, Ikonen, Kirchen, hl. Orten,
etc. gutheißen würde kann man daher bezweifeln. Als wahrscheinlich kann gelten: die Jünger hatten weder
eine Kirche noch einen Altar noch irgendwelche festgelegten Rituale (außer dem Vater unser) und schon
gar keine lustigen Mützchen. Im Vergleich dazu sind die heutigen Christen Götzendiener 1. Klasse. So
sehr…das sie es als heiliger empfinden eine Schnitzerei anzusehen als ihre Mitmenschen. Wo wenn nicht
in Herrn Schmitz und bei Frau Müller (die lt. Christentum nach seinem Ebenbild geformt sind) lässt sich
das Antlitz Gottes erblicken? Wie auch immer…Unruhestifter wie ich einer in meinen jungen Tagen war,
werden davon profitieren das der Pfarrer wo anders hinscaut.
@Sinah – „Die Piusbruderschaft sind wir!“ ??? Nach dem großen Erfolg von „Wir sind Kirche“ nun die neue
Basisorganisation… „Wir sind Piusbrüder“ Abgesehen davon…wenn man Teil einer großen Gemeinschaft
wie der Christenheit sein möchte muss man eben auch damit Leben das andere Menschen andere Vorstellungen
haben. So gesehen kann ich ihnen allerdings nur zustimmen…die Piusbrüder wären als eigenbrödlerische
Sekte die irgendwo in einer Höhle wohnt besser aufgehoben.
@Brandenburgis – Womit übertreibe ich? – Ich messe die Kirche nur an ihren eigenen Maßstäben, an ihrer
Behauptung göttliche Führung zu genießen und den Idealen ihres Gründers. Und danach schneidet sie
nunmal miserabel ab. – Das tut mir ja Leid für sie und Tomas aber sie kommen schon drüber hinweg. Kopf
hoch
Können offen bekennende schwule homophob sein? Eigentlich nicht. Wenn ein schwarzer auf einen anderen
schwarzen schiesst ist das ja auch keine rassistische Tat. Soweit die nachvollziehbare Logik der das Gericht
hier folgte. Eine Logik auf die gerade eine gewisse „katholische“ Website immer gerne zurückgreift. Wie
ganz selbstverständlich werden hier Bischöfe, Pfarrer, Theologen, christliche Gläubige, ja sogar ganze
Glaubensgemeinschaften beleidigt. Ist wer soetwas tut nicht kirchenfeindlich, ja religionsfeindlich und
zutiefst unchristlich? „Natürlich nicht…Wir sind ja selber Christen, selber Religöse selber Kirchenanhänger
und können daher nicht als Feinde verstanden werden…was wir machen muss als interne Kritik gelten“
So oder so ähnlich sieht die Logik des Durchschnittskreuznetzlers aus. Wenn Journalist XY Kritik an einem
Bischof übt ist dieser ein Kirchenfeind. Wenn Kreuznet das tut, ist das Ok. Das gerade solche Leute es
nicht verstehen das eine Schlägerei unter Homosexuellen etwas anderes ist als ein Haufen Intoleranter
jemanden wegen seiner Sexualität zusammenschlägt ist schon bezeichnend für die Intelligenz dieser Leute.
Ich frage mich wer in der Kreuznetredaktion für die Recherchen bei Gay-romeo zuständig ist? Ich würde
sagen entweder der Indianer oder der Bauarbeiter.
@Der Heinz (#62) Da haben sie verdammt recht. – @Tomas „Gefühlsduselei“ wie sie sie nennen IST Liebe.
Natürlich kann man auch den lieben Gott lieb haben…aber man muss nicht um einen anderen Menschen Lieben
zu können. Und die Liebe die man anderen Menschen entgegenbringt ist ja wohl mit „Nächstenliebe“ gemeint
oder? Abgesehen davon…auch ein Maximum an Realitätsverweigerung lässt Aussagen wie die ihren über
die Kirchengeschichte nicht zu. Jahrhundertelang waren die unsinnigen Keuschheitsgesetzte die uneheliche
Kinder zu „Bastarden“ und unverheiratete Mütter zu „Dirnen“ gemacht haben einer der Hauptgründe für
Abtreibungen. Zu dem unrühmlichen Verhältnis das die Kirche zu den Nationalsozialisten unterhielt muss
hier wirklich nichts mehr gesagt werden. Außerdem…noch lange bevor sie sich im 2. VK modernisierte
und (ihrer Meinung nach) der Niedergang hin zur „Konzilssekte“ begann war die Kirche nicht nur an zahllosen
militärischen Auseinandersetzungen (z.B. Kreuzzüge, 30 jähriger Krieg) beteiligt, sondern sie unterstützte
auch die Zerstörung diverser Kulturen und konkurrierender Religionen, die Versklavung unschuldiger Menschen
und brachte mit dreisten Betrügerreien (Ablasshandel, Reliquien) auch in Europa die Menschen um ihr sauer
erwirtschaftetes Geld. Ganz zu schweigen davon das sie den Adel und später diverse Diktatoren unterstützte
die auch nicht gerade „nächstenlieb“ waren. EINZELNE Kirchenleute waren immer dagegen…aber die sind
eben nicht „die Kirche“.
Nicht zu fassen…eine simple Unterschrift wird von den Piusbrüdern verlangt, aber was darüber hinaus?
Etwa die Anerkennung verbindlicher Beschlüsse oder ein wenig Respekt vor den sozialen Errungenschaften
der letzten Jahrhunderte? Eher nicht. Wie es aussieht liegt ein Freibrief, sich nicht wesentlich ändern
oder anpassen zu müssen, schon in der Schublade. Hätte nur jemand die Weisheit besessen dem Papst einen
antiautoritär erzogenen Pitbull zu schenken…dann wüsste er ungefähr auf was er sich da einlässt.
@Sign… Äh…also damit ich das richtig verstehe…das Schlimme das von der RKK verurteilt wird ist
nicht die Scheidung (die ja eigentlich zur Zerstörung der Familie beiträgt) sondern das man wieder eine
Neue Familie gründet bzw. sein Leben normal (und dazu gehören nunmal auch Sex & Beziehungen) fortsetzt.
Das ist ja noch dämlicher als ich dachte. Warum sollte jemand der das Pech hatte einmal den falschen
zu heiraten nicht das Recht auf eine 2. Chance haben? Es heisst das „nicht getrennt werden soll was Gott
zusammen gebracht hat“? Demnach darf man durchaus trennen was nicht Gott sondern Menschen zusammengebracht
haben. Woran aber bitte sollen wir bei einem Paar feststellen ob es durch eigene Entscheidung oder Göttliches
Wirken zusammen ist? Basieren vermutlich nicht ALLE Beziehungen auf rein irdischen Faktoren? Und wenn
nicht…wenn Gott keine Wiederverheirateten möchte, wieso gibt es dann Menschen die ihr Liebesglück
in der 2. oder 3. Ehe finden? Ist, wenn wir glauben wollen das Gott als Amor fungiert, das nicht ein Beweis
dafür das er nichts gegen das Wiederverheiraten hat?
@Tomas – Die Kirche rennt auf den Abgrund zu? Nein…da war sie schon. Sie hat Mio. von Menschen getötet
oder deren Tötung begünstigt. Sie hat mitgeholfen Menschen zu belügen zu unterdrücken und auszubeuten.
Sie hat Aberglauben und Intoleranz gefördert. Sie hat, entgegen den Empfehlungen ihres Gründers, Reichtümer
angehäuft, die die Schätzte der meisten Könige verblassen lassen. Und ja…ich gebe zu, ein „Tomas“
der in früherer Zeit die Kirchenoberen und den Papst dafür kritisiert hätte und an zentrale Glaubensinhalte
wie sie im AT und NT vermittelt werden erinnerte, hat etwas Heldenhaftes. Sie allerdings…eher etwas
haben sich nur einige kleine, für den Gesamtglauben eher unwichtige Verbote aus dem jüdischen Sittengesetzt
von anno dazumal herausgepickt (wie etwa das Verbot der Homosexualität oder das Verbot des Ehebruchs)
und predigen standhaft das ihre Verteidigung das Wohl und Wehe der Kirche ausmachen würden. Dabei gab
ihr Lieblingsprophet seinen Nachfolgern ein primäres Gesetz mit auf den Weg, nämlich die Nächstenliebe.
Und was können irgendwelche Lithurgien oder unsinnige Verbote tun um für mehr Liebe unter den Menschen
zu sorgen? Wie die Geschichte beweist…nicht viel. Denn auch als man die Messe noch auf lateinisch hielt
und Homosexuelle am nächsten Baum aufknüpfte ging es den Menschen dadurch nicht viel besser. Verbessert
haben die Lage der Menschen (die ihr Herr doch so sehr liebt) die Gedanken von Toleranz und Menschenwürde.
Setzen sie sich lieber dafür ein.
Oh wie schön ist Dänemark! 70% aller dort tätigen Pfarrer haben anscheinend kein Problem mit gleichgeschlechtlichen
Eheschließungen. Wer glaubt das die Kirche sich im Sumpf veralteter Vorurteile suhlt und Liebe und Toleranz
mit Füßen tritt, dem kann deutlich widersprochen werden. Viele Kirchen sind vielmehr auf der höhe der
Zeit…naja nur eben leider nicht alle… Aber wenn die RKK eines bewiesen hat, das sie der Konkurrenz
zwar häufig hinterher hinkt, aber doch nie ganz den Anschluss verlieren will. Vielleicht werden also
wenigstens unsere Enkel eine von höchster Stelle abgesegnete katholische Trauungszeremonie erleben dürfen.
Andererseits…wenn gewisse Elemente innerhalb der Kirche weiter erstaken werden unsere Enkel vielleicht
auch einer Hexenverbrennung miterleben. Hoffen wir das in den nächsten Monaten die Weichen richtig gestellt
werden.
Sport ist unwichtig! Vor allen in der Jugendarbeit, bei der Resozialisierung von Straftätern und für
Unglückliche Menschen die wieder Struktur in ihr Leben bringen möchten…zum Glück verfolgt die Kirche
ja keine Ziele wie: -Jungen Menschen eine Perspektive zu geben -Menschen auf den rechten Weg zurückzubringen
-oder traurigen und sinnsuchenden Menschen weiterzuhelfen… Und wer bitte interessiert sich schon für
Fussball? Gerade in Italien oder Deutschland?Nur ein paar weltfremde Aussenseiter auf die die Kirche gut
verzichten kann. Wie falsch wäre es daher jungen Seminaristen in dieser Hinsicht Anregungen mit auf den
Weg zu geben oder ihren harten Alltag durch etwas Bewegung aufzulockern. Immerhin gibt es so viele Anwärter
auf diesen Beruf das es KEINERLEI Grund gibt ihn irgendwie attraktiver zu gestalten. – P.S. Emotionen
gehören zum Fußball wie zum Glauben dazu. Die Kunst ist damit umzugehen, und dafür braucht es auch
Gelegenheiten das zu erlernen.
Im Evangelium gibt es keinen Hinweis darauf das Jesus Christus den Ehebruch duldet? Falsch! Ein Großteil
seiner Jünger, Aposteln waren bevor sie Jesus trafen verheiratet (z.B. Petrus). Es ist nicht anzunehmen
das sie ihre Ehe weiterführten, nachdem sie sich mit Jesus auf Wanderschaft begaben. Abgesehen davon…wie
alle Anweisungen von Propheten beziehen sich Jesu Äußerungen über den Ehebruch hauptsächlich auf seine
Zeit. Ohne Mann war eine Frau beinahe verloren und musste nicht selten betteln. Ein Mann dem die Frau
weglief verlor dagegen sein gesellschaftliches Ansehen. Auch galt Liebe durchaus nicht als notwendige
Vorraussetzung für eine Ehe. – In dieser Situation war eine Verurteilung des Ehebruchs gerechtfertigt
und sinnvoll. Jedoch sind diese Dinge heute allesamt anders. Daher ist das totale Verbot der Ehescheidung
und die strenge Verurteilung des Ehebruchs heute in etwa so sinnvoll wie die Steinigungsreglungen aus
dem AT.
Wenn man einer Religion angehört die Wallfahrten zu den Kleidungsstücken toter Heilger organisiert muss man sich solche humoristischen Seitenhiebe gefallen lassen…vor allem wenn die Religionsvertreter früher den arglosen Besuchern auf diese Weise das Geld für ihr Luxusleben abgeknöpft haben.
Umstrittene Sexualtheorien und Familienmodell dürften nicht einfach über Lehrmittel durchgesetzt werden?
Sexualaufklärung gehört in die Familie? Nur damit ich das richtig verstehe…haben wir es hier mit
der gleichen katholischen Kirche zu tun die den Leuten über tausend Jahre versuchte Vorzuschreiben wie
sie ihr Sexualleben zu gestalten haben? Wurde etwa nicht bis vor kurzem in katholischen Lehreinrichtungen
zur Keuschheit (also einer ganz bestimmten und sehr umstrittenen Sexualtheorie) erzogen? Was wenn ein
Elternteil vor 50 Jahren der Meinung war der 16 jährige Schützling im kath. Internat sei alt genug für
sex. Erfahrungen. Genügte ein Anruf bei der zuständigen Hausnonne und schon waren Damenbesuche erlaubt?
Wohl kaum. Wir halten also fest…aus Sicht der kath. Kirche ist es vollkommen in Ordnung bestimmte Rollenmodelle
und Sexualtheorien zu lehren…natürlich nur wenn es die eigenen sind. Auch kommen Kinder mit verschiedenen
Familienmodellen in Kontakt ganz ohne das die Schule darauf Einfluss hat und die Lust am Sex hat auch
eher mit den Hormonen zu tun als mit in der Schule vorgeführten Holzpenisen. Und was soll man bitte tun?
Den Kindern Alleinerziehender- oder unverheirateter Eltern beibringen das ihre Familien „minderwertig“
sind? Abgesehen davon…das Liebe und Sexualität zusammengehören entspringt nicht der Fantasie. Liebe
Kreuznetredaktion… wenn selbst Bischöfe mehr über Liebe+Sex wissen…vielleicht solltet IHR nochmal
den Sexualkundeunterricht besuchen.
Er las teile des Hochgebets? Äh…das ist wohl eines dieser Dinge die nicht mehr ganz so skandalös
klingen wenn man sie aufschreibt, oder liest, oder sich vorstellt. – Interessant ist auch die Frage nach
dem Motiv? -Wollte der Laie einfach mal im Mittelpunkt stehen? -Wollte er die Regeln der der hl. römischen
Kirche beugen um seine Vorgesetzten zu ärgern oder seine krichenpolitischen Vorstellungen durchzusetzen?
Oder wollte er vielleicht nur das Wort Gottes verkünden weil kein anderer da war, das zu tun? Wenn der
Papst, die Kardinäle und Bischöfe es nicht schaffen den Pfarrberuf für junge Menschen attraktiv zu
machen und es nicht schaffen ihre Gemeinden mit qualifiziertem Personal zu versorgen, obwohl sie selbst
auf Mrd. von Euro sitzen, sollten sie eher vor Scham im Boden versinken anstatt diejenigen die Versuchen
die Lücken zu füllen zu bestrafen.
derisraelit.org? Ist das sowas wie die jüdische Version von Kreuznet? Zumindest hört es sich sprachlich
ganz danach an. Das Herr Cabelman Herrn Graumann aufgrund interner Meinungsverschiedenheiten (vermutlich
ist ihm Herr Graumann zu liberal) nicht mag ist eine Sache, das er sich aber auf dessen Kritik an der
RKK und ihren Rechtsaussen Wadenbeißern von der Piusbruderschaft, stürzt ist bedenklich, denn: – -Natürlich
besteht ein Interesse des gesamten jüdischen Volkes in den Gebeten einer Weltreligion nicht herabwertend
erwähnt zu werden. Vor allem nicht wenn es eine lange Historie der Verfolgung und Unterdrückung durch
eben diese Weltreligion gibt. – -Natürlich ist die Idee den passiven Pius XII. heilig zu sprechen, der
den kirchlichen Widerstand gegen die größten Feinde die das jüdische Volk hatte auf Sparflamme hielt,
etwas worüber sich ein jüdischer Sprecher kritisch äußern kann. – -Natürlich steht es jedem frei
einzelne Glaubens-Gemeinschaften wegen ihrer Aussagen oder ihres Verhaltens zu kritisieren. Egal ob es
sich um Scientology, die Piusbrüder oder die chassidischen Juden handelt. Dummheiten aufgrund einer Religion
zu begehen ist kein Kavaliersdelikt und selbstverständlich müssen sich auch Religionen vor der Gesellschaft
rechtfertigen. . Was sich Cabelman, die Piusbrüder und manchmal sicher auch der Papst wünschen, ist
eine Welt in der Religion alles entschuldigt und Kritik wie ein schützender Umhang abwehrt. Die Zeiten
sind vorbei Freunde!
Kirchensteuer zahlen? Nie im Leben! Das war schon immer meine persönliche Meinung. Allerdings habe ich
mich auch nie in Verhandlungen mit der katholischen Kirche befunden von der ich anerkannt, mit allerlei
Privilegien bedacht und praktisch wiederaufgenommen werden wollte. Was die Piusbruderschaft da tut ist
im Grunde wie sich bei einer Firma zu bewerben und gleichzeitig den Kunden zu sagen sie sollen die Produkte
der Firma meiden sowie Etatkürzungen für alle Bereiche mit denen sie später nichts zu tun haben werden
verlangen. Der Gipfel an Dreistigkeit und Unkollegialität. Die gleichen Leute die jetzt Pfarreien und
wohltätigen Projekten das Wasser abgraben wollen, werden wohl sehr empfindlich reagieren wenn die Geschädigten
dann nicht begeistert sein werden, wenn sie Gemeinderäume mit den Piusbrüdern teilen müssen. Wenn die
Kirche solche „Freunde“ hat muss sie sich um die Feinde nicht sorgen.
Wenn selbst in den unerforschten weiten des Bayrischen Waldes die Homophobie nicht halten kann, und das
nicht mal dem örtlichen Pfarrer sauer aufstösst dann steht es um unser Land vielleicht gar nicht so
schlimm. – Das ist das schöne an +net, hier gibt es noch GUTE Nachrichten.
Nachdem soviel über die Kollektivschuld gesprochen wurde, sollte man vielleicht auch mal über den Kollektivstolz
sprechen. Denn man kann sich ja nicht nur für die Verbrechen seiner Vorfahren schämen sondern auch Stolz
auf ihre Leistungen sein. –-Möchte ich im Ausland mit Goethe oder Schiller angeben und mich als Vertreter
einer großen Kulturnation fühlen? Ja, obwohl ich selbst nie etwas dazu beigetragen habe. –-Möchte ich
mit stolz geschwellter Brust Dome, Burgen und Bürgerhäuser betrachten? Ja, obwohl ich selbst nie eine
davon gebaut habe. –-Oder möchte ich (besonders in England) mit den Leistungen unserer Fussballnationalmannschaft
prahlen? Ja, obwohl ich selbst nie auf dem Platz stand Möchte ich die Kulturelle Identität (wie z.B.
Sprache, Lebensart) die meine Vorfahren geschaffen haben in diesem Land erhalten und weiterführen. Ja,
obwohl ANDERE sie geschaffen haben. – Warum kann ich das alles mit Fug und Recht tun…weil wir mehr als
Individuen sind, sondern Menschen die im Guten wie im Schlechten Teil eines Kollektivs sind. Jeder der
sich „Deutscher“ nennt (wozu keiner gezwungen wird) ist Teil dieses Kollektivs. Es macht uns zu Menschen
mit einer Geschichte, mit Wurzeln, mit Heimat. Natürlich kann man dies ablehnen, aber wer die Guten Sachen
nimmt, nimmt auch die schlechten und so gehören die schrecklichen Verbrechen die im Namen dieses Kollektivs
begangen wurden, eben auch zu jedem, egal ob er dabei war oder nicht.
Mal überlegen…die Nichte wurde 1967 geboren, war also ca. von 1973-1985 in einer Schule. Die Story
ist also das ein Lehrer vor über 20 Jahren einer Schülerin eine Notenstufe schlechter gab weil sie sich
kritisch zur Kollektivschuldthese äußerte? Die These, die sich ja im rechten Raum großer Beliebtheit
erfreut, dieser Gutenachtgeschichte für Nazis: die Kollektivschuld wird den armen Deutschen von bösen
Mächten aufgezwungen. Natürlich ist das Schwachsinn hoch 3. Zum einen spielt sie in Deutschen Lehrplänen
keine Rolle, (ich selbst bin ihr in meiner gesamten Schulzeit nicht begegnet) zum anderen stammten die
meisten Lehrer in den Jahrzehnten nach dem Krieg aus der Nazizeit und vertraten daher hauptsächlich die
These, niemand hätte von nichts gewusst. Diese These ist immer noch nicht ausgestorben. Und Kreuznet
und andere Seiten dieser Art werden wohl auch nicht zulassen das das passiert
Seid der Erfindung des Kondoms sollte man meinen das die Aidsepidemi kein Problem mehr ist. Kondome haben
allerdings auch einen Haken…man muss sie auch benutzen. Scheinbar vergessen das immer mehr Leute .
Aber das ist den jungfräulichen Kleidträgern der RKK wohl auch noch recht. Anstatt das sie sich endlich
zum verantwortungsbewussten Geschlechtsverkehr anstatt zu überkommenen Moralvorstellungen (die im Kampf
gegen AIDS auch nur dann wirklich weiterhelfen würden wenn die Ansteckungsgefahr bei Heteropaaren gen
Null ginge) bekennt. Aber da müssen wir wohl noch ein bis zwei Päpste warten.
Wenn sogar +net zugibt das es etwas gutes sein kann den Papst zu kritisieren…und das auch schon lange bevor es das 2. Vatikanische Konzil gegeben hat will das ja schon was heissen.
DIE (katholische) EHE IST TOT. Nicht weil ich, oder jemand anderes das so sagt, oder weil ich das gut
finde aber…es ist einfach Fakt. Die Ehe wird von der überwiegenden Menge derer die sie schließen eben
nicht mehr als lebenslanges, zwingendes Bündnis gesehen sondern als Lebensabschnittspartnerschaft die
man solange führt wie es gut geht. Dies lässt sich nicht mehr umkehren. Ein Großteil der Leute werden
bald zu den „Ehebrechern“ gehören. Während man früher noch ein paar „Ehebrecher“ pro Gemeinde ohne
große Probleme hat ausschließen können wird in Zukunft ein Großteil der Gemeinde keine Kommunion mehr
erhalten. Es wäre schlicht lächerlich zu glauben die hl. Oblate könnte als Stellschraube dienen um
Ehen zu Retten. Niemand lässt sich nicht scheiden nur damit er weiter die Kommunion bekommt. Wenn also
die Kirche ihre Kriterien ändert, tut sie damit in erster Linie nicht den Gläubigen sondern sich selbst
einen Gefallen. – Auch sollten wir nicht vergessen: bei Jesus gab es gar keine Hostien und das letzte
Abendmahl wurde wohl an die Aposte ausgegeben,l von denen ebenfalls manche von ihren Frauen getrennt lebten.
Der Heiland kam damit gut zurecht, warum sollten sich unsere Päpste über sein Urteil erheben? Auch von
den frühen Christen waren viele geschieden, häufig dann wenn der Ehepartner nicht auch Christ werden
wollte. . Hostien an Geschiedene sind also Theologisch relativ unproblematisch. Wer etwas gegen Scheidung
tun will soll verstärkt Paare beraten!
Schlagzeilen die ICH lesen will: . –„Mafia-clan muss ohne Kommunion nach Hause gehen.“ . „Diktator erhält
nach massiven Menschenrechtsverletzungen die Kommunion nicht mehr“ . „Finanzhai wegen Todsünde der Gier
vom Pfarrer öffentlich gescholten.“ . Aber da muss man wohl noch warten. Solange es sich nur um Rauben,
Morden und Erpressen handelt ist die Kirche erstaunlich tolerant. Eine arme Frau auf der Beerdigung ihres
Vaters (für die dieser vermutlich auch noch teuer bezahlen musste) für ihren Lebenswandel zu kritisieren
ist da wohl einfacher. Lob an die Vorgesetzten des Pfarrers, das sie so schnell auf dessen skandalöses
Verhalten reagiert haben.
Ein Künstler der Menschen aus seinem Privaten Umfeld als Vorbild für die Jünger nimmt? Lustig nur das
genau das auch die Künstler aus den Epochen gemacht haben die Kreuznet als die einzig berechtigten Christi
darzustellen, empfindet. Zugegeben, Nacktheit ist heutzutage nicht unbedingt als besonders innovativ zu
bezeichnen…aber immerhin, das man Anstatt Jesus einfach ein beliebiges Gesicht zu geben ihn als den
Betrachter darstellt ist ein interessanter und der Person Jesu gegenüber respektvoller Schritt.
@Lady-Lucky Was heisst hier „will nicht in Fahrt kommen“? Mir ist anhand der unglaublichen Enthüllungen
bereits Schwindelig! Das hier ist topaktueller Enthüllungsjournalismus…Watergate oder diese ganze Wulff-Geschichte
sind nichts dagegen. Sie unterschätzen wohl auch sträflich die enormen Mühen und Gefahren denen sich
die Heldenredaktion bei der Recherche aussetzt. Man bedenke die minutenlange Undercover-Arbeit die auf
Google zur Enthüllung der Verschwörung nötig war. Schon im aufrüttelnden Artikel „Es wird von Mahl
zu Mahl schlimmer. Erzdiözese Wien im freien Fall“ vom Dienstag, 14. Februar 2012 versorgte uns ein aufrechter
Altgläubigen-Agent mit schockierenden Videomaterial! Es ist nicht sicher das dieser wieder wohlbehalten
im Schoß seiner Gemeinde eingetroffen ist! Was also mögen die mordlüsternen Theolunken erst den Aufdeckern
der Pläne der „Weisen von Basel“ antun? Was wenn sich unser geliebter Monens für diesen selbstmörderischen
Auftrag gemeldet hat? Gibt es Pläne den Papst zu stürzen? Wird auch der Antichrist persönlich Anwesend
sein? Ich jedenfalls kann die Spannung kaum ertragen!
Da möchte sich doch wirklich ein Bischof(!) einen Redebeitrag erlauben…und das auf einer Bischofssynode!!!
Das traurigste daran ist das die Medien dazu schweigen. Keine EINZIGE der verjudeten System-Zeitungen
hatte für diese skandalösen Umsturzpläne eine Titelseite übrig und auch das Satanische Staatsfernsehen
berichtet lieber über, politische Krisen, bevorstehende Wahlen und tote Säuglinge, Themen die im vergleich
zu der bevorstehenden Rede des Basler Bischofs nahezu wirken wie der umgefallene Sack Reis gegen den Meteoriten
der auf die Erde zurast. Man mache sich einmal die Folgen bewusst. Menschen die sich trotzt ihrer Scheidung
nicht gelangweilt vom Katholizismus abgewandt haben könnten in Zukunft womöglich wieder die Sonntäglichen
Gottesdienste besuchen…und die für ihr Seelenheil lt. Kirche so wichtige Oblatenspende erhalten! Hoffen
wir das sich Schweizer Garde, Piusprüder und Opus Dei in Sondereinsatzgruppen vom Dach abseilen und den
Basler Dämon und seine Mitverschwörer aufhalten können!
@Tomas… Ausnahmsweise sehe ich das mal so wie sie. Wenn es eine Wahrheit gibt muss man sie vertreten,
egal ob sie den Leuten gefällt oder nicht. Zwar könnte man auch argumentieren das die Kirche einen Missionsauftrag
hat, und Gott nicht übermäßig zufrieden mit ihr sein kann wenn sie nach und nach all ihre Mitglieder
verliert, aber lassen wir das mal außen vor. Vielmehr müssten gerade sie, jener Logik entgegentreten
mit der Kreuznet bei jeder Gelegenheit versucht seine Ablehnung des 2. VK oder sonstiger Modernisierungen,
oder auch einzelner Bistümer und Pfarreien zu belegen: z.B. das diese oder jene „altliberale“ Pfarrei
nicht gut besucht sei oder die Kirche an Einfluss (der mit den Mitgliederzahlen einhergeht) verloren habe
weil dieses oder jenes modernisiert worden sei. Seltsamerweise hat sie diese Art der Argumentation (Sehr
schön auch im Artikel über den Paderborner Erzbischof nachzulesen) meines Wissens noch nie zu Kritik
veranlasst…oder einfacher gesagt…der zahlenmäßige Erfolg wird bei den Kreuznetzlern nur DANN als
„unerheblich“ eingeschätzt wenn er nicht für sie spricht. Das klingt weniger nach Wahrheitssuche als
nach schnöder Politik. Weisen sie doch ihre „Kollegen“ mal darauf hin. . . @r.ruhrgebietler Wenn nicht
mal die Priester Jesu Christi Lust haben ein paar Kilometer mit dem Auto zu fahren um seine Botschaft
zu verbreiten, wieso sollten dann die Gläubigen jeden Sonntag irgendwohinfahren. Jesus war ja auch mobil.
@S.Aschmoneit… Ich hoffe sie sind noch jung und erfreuen sich noch lange bester Gesundheit. Dann können
sie vermutlich noch miterleben wie zahlreiche bei Gleichgeschlechtlichen Paaren aufgewachsene Kinder sich
zu normalen, gesunden Persönlichkeiten entwickelt haben. Aber das wird ihre Meinung wohl kaum ändern…was
bedeuten schon Fakten. Aber mal in ihrer Logik gedacht…kann es nicht sein das ihr Gott seine Meinung
zur HS ändert bzw. längst geändert hat? Die Bibel entstand über einen längeren Zeitraum in dessen
Verlauf immer wieder neue Reglungen aufgestellt wurden bzw. alte Reglungen ungültig wurden. Besonders
die Christen bestehen ja darauf das ein nicht gerade geringer Teil des „alten“ Regelwerks zu Jesu Zeiten
nocheinmal komplett überarbeitet wurde. Beispielsweise fielen fast alle Essensregeln, das Bilderverbot
oder die Verehrung des Tempels weg, die damals unverrückbar scheinende Teile des Glaubens gewesen waren.
Sogar so unverrückbar, das jeder der sie anzweifelte mit ernsten Problemen zu rechnen hatte. (Ihr Heiland
kann ein Lied davon singen . Wenn also Gott seine Meinung zum Thema Homoehe längst liberalisiert hat…wie
sollten sie bitte davon erfahren? Würde Prophet XY dem diese Änderung mitgeteilt würde sie Anrufen?
Nein. Würde die Kirche diese Neuerung schlicht mit einem Kopfnicken zur Kenntnis nehmen und ihre Alte
Position über Bord werfen? Natürlich nicht.
@Tomas – Das ist wirklich eine interessante Theorie. Dazu drei Fragen. 1. Vertreten sie ihrer Meinung
nach den „wahren Glauben“ 2. Sind sie sehr erfolgreich im Anlocken neuer Interessenten, Mitglieder, Gläubiger,
oder wie immer sie die auch nennen mögen. 3. Was in 3 Namen lässt sie glauben das eine Kirche die ihre
Positionen Vertreten würde heutzutage nicht an Mitgliederschwund leiden würde?
Es wird immer wahrscheinlicher das es einen direkten Zusammenhang zwischen wirren Gedankengängen und
fragwürdiger Hutmode gibt. Prälat Impkamp scheint sich in eine trotzige Traumwelt zurückgezogen zu
haben. Das die Pfarrer unfroh über die erweiterten Laienaktivitäten sind ist ja absolut nachvollziehbar,
der Frage warum dem so ist wird trotz allem gerne ausgewichen. Die traurige Antwort…kaum jemand möchte
mehr Pfarrer werden und auch das sich die Kandidatenzahlen erhöhen wenn die RKK ihr Filialnetz ausdünnt
ist eher unwahrscheinlich. Im Gegensatz zum Baumarkt werden die meisten Menschen dort nämlich nicht mehr
fündig. Kein Wunder wenn jemand die „Krätzte“ kriegt bei etwas was die Menschen begeistert. Früher
engagierte die RKK die bedeutensten Künstler ihrer Zeit (auch wenn sie umstritten waren) heute werden
bedeutende Künstler bestrenfalls kritisiert. Stattdessen setzt man auf angebliche Oblatenmagie die heute
nur noch ein paar ganz alte Hunde hinter dem Ofen hervorlockt.
@Sycamore … 1) Nur Weil Jesus, wie jeder große Lehrer, gehofft hat man werde seine Ideen in seinem
Sinne weiter verwalten und seinen Nachfolgern daher seine Unterstützung zusicherte heisst das noch lange
nicht, das die Kirche auch wirklich durch eine höhere Macht gelenkt oder beraten wird. Abgesehen davon
teilt uns nicht Jesus etwas mit, sondern die Evangelisten, und die dürften wohl allesamt eine nicht unwichtige
Rolle in den frühen christlichen Gemeinden gespielt haben. Wir haben also die Situation das uns Mitglieder
bzw. Beförderer der Kirche mitteilen das die Kirche göttliche Führung genießt. 2) Ich möchte mich
nicht darüber streiten was genau die Kriterien für eine Organisation sind…bin schließlich kein Lexikon.
Aber es dürfte wohl schwerfallen eine Organisation zu charakterisieren, so das die Definition nicht auch
auf die Kirche passt. Von mir aus nennen wir sie „Religionsgemeinschaft“ wenn ihnen das lieber ist. Fantasienamen
die sich die Kirche selber gegeben hat helfen bei einer Charakterisierung jedoch nicht weiter. 3) Die
Kirche hat sich nie geirrt…sagt die Kirche. Wie aber definieren wir Irrtum. Wenn als Ergebnis einer
Handlung Mio Menschen leiden oder sterben, und mein Ziel ist, meinem Nächsten gutes zu tun…kann man
dann nicht von Irrtum sprechen? Spricht nicht sogar die Kirche selbst von Irrtum, etwa bei der Ablehnung
der Heliozentrik, der Leibeigenschaft oder der Hexenverfolgung? Wer damals dagegen war, und seinem Gewissen
folgte, war also im Recht.
@Jubärens… Wie ich bereits sagte, die meisten Ideen wurden damals nicht umgesetzt. Aber es geht ja
auch nicht im mindesten darum den Jakobinerstaat zu verherrlichen oder als Model oder Vorgänger für
unser modernes Staatswesen zu präsentieren. Ihre Richtigstellungen beziehen sich aber ausschließlich
darauf bzw. auf Dinge die zur Zeit des Kaiser(!) Napoleon (auch kein Held der Aufklärung) Das ändert
aber nichts daran das der Umbruch, den die Erzkonservativen die sich immer noch katholische Monarchen
wünschen so bedauern, durch die FR in gang kam. Alle bedeutenden Liberalisierungsbewegungen bezogen sich
Direkt oder Indirekt auf die FR. Seien es die Revolten von 1848, (bei denen es nicht zuletzt um die Wiederherstellung
von Rechten die man aus der Napoleonzeit gewöhnt war ging) Auch fanden die meisten Reformen schlicht
und einfach deswegen statt weil die Herrschenden gelernt hatten das sie sich nicht alles erlauben konnten.
Die Herrscher die nichts gelernt hatten verschwanden nach und nach bis schließlich die meisten Forderungen
der FR erfüllt bzw. sogar übererfüllt wurden. Auch die nach einer weitgehenden entmachtung der Kirche.
@Tomas… Merke…wenn sie über jemanden Urteilen wollen, oder gar im Internet dreiste Behauptungen aufstellen,
dann ist es das mindeste und ein Gebot von Fairness und Redlichkeit gewisse Recherchen anzustellen und
diesen Leuten eine Gelegenheit geben ihre Sicht der Sache darzustellen. Wie würde es ihnen gefallen wenn
andere Behaupten das es sich bei Sedisvakanisten grundsätzlich um gescheiterte Theologiestudenten handelt,
die der Kirche aus reinen Rachemotiven schaden wollen. Diese Behauptung mag falsch sein, aber jene Katholiken
die, genau wie sie in der Schwulenfrage, die Probe aufs Exempel verweigen, und sich dann wirklich mal
mit einem Sedisvakanisten unterhalten sind für ihre „tollen“ Reformideen verloren. Ihr ganzes Predigerdasein
wäre völlig sinnlos wenn alle Menschen so voreingenommen wären wie sie. Ja ihre Lieblingsreligion gäbe
es vermutlich nichtmal, immerhin war es wohl auch für einen „wahren“ Römer oder Germanen nicht schicklich
kontakt zu den verruchten Christen zu haben. Aber viele Menschen sind nunmal durchaus offen für Ideen
und lassen sich durch neue Informationen belehren. Haben sie etwa Angst das ihre wüsten Vorurteile nicht
bestätigt werden? . Abgesehen davon…seriöse Wissenschaftler die sich mit dem Phänomen der Homosexualität
beschäftigt haben kamen durchweg zu ganz anderen Ergebnissen als die, die sie hier herausposaunen. Als
ob sich ihre Homophobie auf irgendwelche Forschungsergebnisse stützen würde
Damit ich das jetzt richtig verstehe…wenn der Hassprediger von nebenan, anstatt im örtlichen türkischen
Kulturverein zu sprechen, per Interview das dann später ins Internet gestellt hat, zum heiligen Krieg
aufruft kann er nicht belangt werden? Nein…natürlich nicht, denn wenn es sich nicht gerade um Rechte
Volksverhetzer handelt, die ja bei der deutschen Justiz immer noch einen Stein im Brett haben, würde
man solch eine hanebüchene Argumentation niemals gelten lassen. Wenn sich die Juristen auch mal mit der
Jetztzeit auseinandergesetzt hätten wüssten sie was jedem Demagogen Sonnen klar ist: Es gibt keine Deutsche
und Schwedische und Englische Öffentlichkeit…Williamson richtete seine Worte also an alle, hat also
auf Deutschen Boden, (auch) für die Deutsche Öffentlichkeit den Holocaust geleugnet und sich damit strafbar
gemacht, und muss bestraft werden. Kreuznet hat auf traurige Weise Recht wenn es sagt das sich die deutsche
Justiz lächerlich macht. . . . P.S. Sollte ich je in rechtliche Schwierigkeiten geraten melde ich mich
beim alten Willi und frage ihn nach der Nummer seines Anwalts…das muss ein echtes Tier sein.
Antibiblisch sind nur die dreisten und verweltlichten Kräfte die sich immer noch weigern Frauen die bei
der Vergewaltigung nicht laut genug um Hilfe gerufen haben zu steinigen, obwohl das doch so in der Bibel
steht! Wie kann man da mit der unsinnigen „aus der Zeit heraus lesen“-Begründung kommen? Solange Sünder
wie Natascha Kampusch auf freiem Fuß sind befinden sich die Evangolen auf direktem Weg in die Hölle!
Hoffen wir das bald jemand den ersten Stein wirft!
Hin und wieder findet man auf +net wirklich interessante Artikel. Dieser hier informiert uns darüber
das ein weiterer Holocaustleugner in den Reihen jener Bruderschaft zu finden ist, die monatelang verkünden
ließ das es sich bei dem Geschichtslegastheniker Williamson um einen Einzelfall handeln würde. Dem scheint
(Welch Überraschung) nicht so zu sein. Da hätte die Bruderschaft mal lieber ihre Füße stillhalten
sollen. Durch ihre hektische Reaktion ist ersichtlich das die Brüder meine Ansicht, das ihr geliebter
Oberst von Lugmayer als theologisch eher unbedarft entlarvt und nach allen Regeln der Kunst und Logik
auseinander genommen wurde, durchaus teilen. Auch kath.net ist kein Vorwurf zu machen…(außer vielleicht
das sie aus der Nähe von Linz operieren, was schon ziemlich deutlich die Nähe zum Nationalsozialismus
zeigt) denn welches Medium bietet den verwirrten Piusfanatikern überhaupt ein Forum? Kath.net hat das
getan und danach eine Gegenteilige Meinung veröffentlicht. Das ist anständiger Journalismus…aber Undank
ist nunmal der Welten Lohn.
@Ikonikus… Ich weiß ja das wissenschaftliches Denken hier nicht besonders beliebt ist, aber versuchen
wir es doch mal. Obwohl keiner von uns in einer Homosexuellen Beziehung war müssten wir zutreffende Aussagen
über sie machen können indem wir Vergleichbare Beziehungen unter die Lupe nehmen. Wenn sie, oder Homo-Experte
Tomas, behaupten eine Homobeziehung sei lieblos und nur auf Sex aus dann lassen sie uns doch Beziehungen
anschauen bei denen das ganz sicher so ist: Die von Freiern zu Prostituierten bzw. die von sexuell frustrierten
Männern die ihre Angestellte oder Kollegin flach legen. Diese, zweifelsohne triebgesteuerten Beziehungen
aber verlaufen ganz anders. Kein Freier will zusammen mit seiner Prostituieren ein Kind großziehen, noch
wird er auch nur einen Finger krümmen um sie zu heiraten oder sie in seine privaten Angelegenheiten einzubeziehen.
Solche Beziehungen gibt es auch im Schwulenmillieu vermutlich sogar mehr als außerhalb. Der Grund dafür
ist einfach, der männliche Geschlechtstrieb (u. wohl auch der von maskulinen Lesben) ist darauf ausgelegt
möglichst VIELE Partner/innen zu beglücken. Nur die Liebe oder gesellschaftlicher Zwang hält bei einer
Partner/in. Elton John könnte jeden Tag 12 verschiedene Stricher haben…aber er will nur seinen Mann.
Das Schwule lockerer in Beziehungsfragen sind, sie sogar einen stärkeren Geschlechtstrieb haben mag sein,
das dies die Fähigkeit für Liebe ausschließt ist schlicht falsch. Fragen sie doch mal Schwule. Oder
haben sie
@sycamore – Zunächst einmal, nur weil eine Organisation von sich selber behauptet etwas höheres zu sein,
ist sie es noch lange nicht. Ausschlaggebend für das, als was man zu Recht bezeichnet werden kann, sind
Kriterien und nicht das Bild das man von sich selbst hat bzw. verbreitet. Zu sagen man sei der Kaiser
des Universums, bzw. dessen Prophet und alle müssten gefälligst Folge eisten ist ja nicht neu. So ziemlich
jeder Gott/Priesterkönig der Antike war mit dieser Masche sehr erfolgreich…die Bibelschreiber eingeschlossen.
Es ist ihnen sicher nicht vorzuwerfen, da man früher nunmal standartmäßig eigene Meinungen als „Gottes
Wille“ politisches Gewicht verlieh. Sie beweisen das sich auch heute noch Menschen gerne der naiven Utopie
einer unfehlbaren Führung hingeben. Allerdings lohnt es sich nicht für dieses angenehme Sicherheitsgefühl
die Realität auszublenden. Die Geschichte der Kirche ist eine Geschichte in der Entscheidungen getroffen
wurden die gelinde gesagt fragwürdig waren, (sie werden nicht ernsthaft behaupten das Jesus Folter, Betrug,
Krieg, Ausbeutung etc. für gut befunden hätte) auch setzte sich nicht ein von magischer Hand beflügelter
sondern schlicht der einflussreichste Kirchenfürst durch so wie es noch heute ist. GERADE als Kreuznetleser
und Konzilsgegner sollten sie das wissen…immerhin wird hier fast jeden Tag von solchen Machtkämpfen
berichtet. . @Tomas Wo ist der echte, der ungehorsame Tomas, der Sedisvakanist, der den Papst sowie Kirchenbeschlüsse
ablehnt?
@Jubärens… – Was wir von der Philosphie der FR haben? Das fragen sie nicht ernsthaft oder? Ich denke
nicht das ich da eine komplette Übersicht geben kann, aber fangen wir mal mit ein paar der wichtigsten
Sachen an, und nur damit keine Missverständnisse aufkommen, es geht NICHT um Dinge die Damals schon umgesetzt
wurden sondern um Ideen die aufkamen. Denn…es ist sicher unstrittig das die FR letztendlich den Ideen
der Aufklärung zum Durchbruch verhalf. -Teilung der Staatsgewalt -Pressefreiheit (nicht umsonst wurden
viele Deutsche Zeitungen im Napoleonischen Zeitalter gegründet) -Abschaffung der Stände -Macht soll
vom Volk ausgehen -Alle Menschen sind gleich vor dem Gesetz -Die Gleichstellung der Geschlechter als Ideal
-Abschaffung der Unfreien -Abschaffung für die Privilegien des Klerus –-- Abgesehen davon…es gibt einen
klaren Unterschied zwischen einer Redaktionellen Entscheidung und Zensur. Wenn +net der Artikel gefallen
hat bedeutet das wohl im Umkehr schluss das sich die Zeitschrift damit absolut lächerlich gemacht hätte.
Vielleicht wollte er auch nur eine Diskussion über die unverschämten Forderungen der kath. Kirche an
die Bundesländer, die die reichste Organisation der Welt noch immer für Napoleonische Plünderungen
entschädigen. Die Kirche sollte sich was schämen! Wie sind sie denn an all die Güter gekommen die ihnen
nachher weggenommen wurden? Durch Kauf? Durch Arbeit? Durch Erbrecht? Nein durch die Gunst der Herrscher
und eiskalten Betrug.
Sicher…vielleicht sprach der Papst auch von der Tatsache das sich viele Eltern kaum noch Zeit für Kinder
und Erziehung nehmen (können), die ständigen Mittelkürzungen im Sozialen Bereich oder die gigantischen
Scheidungsraten…vielleicht…aber vielleicht tat er auch das was so viele Konservative tun und tarnte
seine Angriffe gegen die Rechte Homosexueller einfach mal als „Familienschutz“. Diese Vermutung liegt
durchaus nicht fern.
@Tomas… Soso…die pösen Modernisten wieder. Würden sie dazu nicht auch die Jungs vom Spiegel zählen?
DEN Spiegel der, sogar nach Kreuznet Maßstäben, die Schattenseiten der Franz. Rev. angemessen dargestellt
hat? Und überhaupt…auch die zweiteiligen Dokumentation auf n-tv (dieser Sender dürften bei ihrer Weltsicht
ebenfalls als Liberal gelten) die ja wohl als Mainstream Geschichtsschreibung zu verstehen ist, setzte
sich ausführlich mit den Grausamkeiten im Rahmen der Revolution und auch dem Unrechtsregime der Revolutionäre
auseinander, genauso wie beinahe jedes andere Werk. Und erinnern sie sich doch, (ich weiß das machen
sie nicht gerne) an ihren eigenen Geschichtsunterricht. Von der glorifizierten Darstellung der Revolution
kann also keine Rede sein. Eine Sache die man allenthalben hochhält ist jedoch das geistige Erbe der
Revolution. Und genau das ist es, das ihnen missfällt und das sie gerne mit ihrem gespielten Gejammer
über die Grausamkeiten entwerten würden. Dummerweise, für sie, bauen Großteile unserer Gesellschaft
auf eben diesem geistigen Erbe auf. Was all die nationalkonservativen nicht ertragen können ist doch,
das IHRE Lieblingsphilosophie stets mit dem Hinweis auf begangene Grausamkeiten schlecht gemacht wird.
Diese Ideologien sind IN SICH Menschenfeindlich. Sie führen zu Grausamkeiten indem man sie befolgt nicht
indem man sie verrät. Auch das Christentum oder Liberale Ideen können zu Grausamkeiten führen, aber
nur wenn man sie missbraucht.
Es ist schon traurig… früher hat +net wenigstens noch aus irgendwelchen nationalen Medien (z.B. altermedia,
Junge Freiheit) zitiert (so das man wusste woher der Wind weht) oder aus dem Dunstkreis fragwürdiger
Krichenblätter oder es wurden Beiträge von diversen Journalisten, Wissenschaftlern (und vor allem solche
die sich dafür hielten) sowie so manchem Theologen verwurstet bzw. wiederaufbereitet. Auch ein waschechter
Diktator und unser aller Lieblings Sender „Gloria.tv kamen zu Wort und natürlich beglückten uns die
Redakteure auch hin und wieder mit ihrer Privatmeinung. Soweit so gut so normal…aber was ist das nu?
„principiis-obsta.blogspot.com’“ ? Heute schreibt jeder Haushund einen Blog, den er über eines seiner
beiden Facebookprofile verwaltet. Warum also wird uns mitgeteilt das Blogschreiber XY, der noch dazu über
einen äußerst zweifelhaften Humor (Gauk(ler) ) verfügt …an Gauks Qualitäten als Staatsoberhaupt
zweifelt? Vermutlich wird die nächste Kreuznetschlagzeile so lauten: . . „Der Arbeitskollege des Schwagers,
der Nachbarin, vom Dorfpfarrer von Kleinsbüttel hat sich kritisch zum 2. Vatikanischen Konzil geäußert!“
.
@Tomas…#20 Da wir beide nicht in die Köpfe anders gepolter Menschen hineinschauen können müssen wir
uns wohl mit den Hinweisen zufrieden geben die uns ihr Verhalten liefert. Wenn Homosexuelle Ehen schließen,
Familien Gründen und im Namen der Liebe die gleichen Dummheiten begehen wie Heteros, so fällt das Urteil
klar aus. Zumal…was ist Liebe? Zumindest Verliebtheit ist ein spezieller Zustand im Gehirn der sich
durchaus nachweisen lässt. Er ähnelt stark neurotischen Zwangshandlungen. Nur dieser Zustand lässt
uns Dummheiten begehen und eine ungeahnte Stärke, Glück und Opferbereitschaft erleben. Da auch Homosexuelle
im Verliebten Zustand zu eben diesen Dingen neigen, und es keinerlei Erkenntnisse gibt, das eine irgendwie
ander geartete Körperchemie zu diesem Zustand führt MUSS man zumindest von Verliebtheit sprechen. Auch
wird davon ausgegangen, dass die Liebe ein wichtiger Faktor ist, Paare zusammenzuhalten. Wenn wir nicht
außer acht lassen das Homosexuelle Paare weit weniger von gesellschaftlichen Zwängen zusammengehalten
werden, (denn in der Tat gilt das Fremdgehen oder die Kurzbeziehung in der Homoszene als deutlich unproblematischer,
eine Trennung wäre also im Grund einfacher als bei Heteros) müssen wir doch fragen was sonst die lebenslangen
Homosexuellen Bindungen zusammenhält. Ohne Liebe scheint mir das schwer vorstellbar. Beispiele: Elton
John: 12 jahre Beziehung Udo Walz : 14 Jahre Beziehung David Berger : ü 20 Jahre Beziehung
Als ein gewisser Bischof Williamson den Holocaust leugnete erhielt er von der Kreuznetredaktion prompt
den Beinahmen „Heldenbischof“. Dieser Logik folgend, und weil man ja nicht mit zweierlei Maß messen möchte,
ist Herr Maier im folgenden nur noch als „HELDENMAIER“ zu bezeichnen. Abgesehen davon…das eine Ideologische
Gruppe, bzw. eine Herrscherclique eine andere gewaltsam verdrängt und dabei auch noch Massaker anrichtet
ist natürlich ein Verbrechen, ein Verbrechen dessen sich auch die Kirche schon mehrfach schuldig gemacht
hatte, aber es darf nicht vergessen werden das die Franz. Revolution die Grundlage für Freiheit und Demokratie
legte, die ja heute ebenfalls von (großteilen) der Kirche befürwortet werden. Genausowenig wie man vergessen
darf das die Kirche zuvor das Hungerregime der franz. Könige eigennützig gestützt hat.
Einsame Alte Menschen…nur gut das es das bei Heterosexuellen nicht gibt Tja…Bedauerlich ist Martins
Lebensweg nicht nur für ihn selbst…anstatt einen „Starschriftsteller“ in ihren Reihen zu halten, der
ihre Sache hätte unterstützen können haben die Jesuiter diesen Topman mit ihrer Homophobie vergrault.
. . @Tomas #7 Man muss sich schon fragen woher sie anscheinend so gut über das Liebesleben Homosexueller
bescheid wissen. Andererseits, ist diese Frage schnell geklärt wenn man sich vor Augen hält wie unrecht
sie haben. Denn auch wenn Homos statistisch häufiger den Partner wechseln, heisst das nicht das in diesen
Beziehungen keine Liebe ist oder das es nicht auch lebenslange, bzw. langfristige Beziehungen unter Homosexuellen
gibt. Ein weiterer klarer Hinweis für Liebe im klassischen Sinne ist doch, das eine Homosexuelle Beziehung
nicht selten schwieriger zu führen ist als eine Heterosexuelle, sprich es gibt gesellschaftliche Hürden.
Wenn zwei MEnschen zusammen sind obwohl sie dafür an einem Baukran baumeln könnten dann ist das romantischer
Liebe, praktisch in Reinform. Abgesehen davon…warum sollten Leute die nur an Triebbefriedigung interessiert
sind weit über ein halbes Jahrhundert für Dinge wie Erbrecht, Verfügungsgewalt im Falle das dem anderen
etwas zustösst, das Recht zum abhalten traditioneller Ehezeremonien oder das Recht auf Adoption, sprich
das Recht eine Familie gründen zu können, kämpfen? Mit Sex scheint mir das nicht viel zu tun zu haben.
@Rose im Kreuz… – Niemand der den Gehorsam für eine Organisation über sein eigenes Gewissen stellt
sollte für die Kirche Arbeiten. Solche Leute sind beim Militär oder in der Mafia deutlich besser aufgehoben.
Der Glaube…die Kirche wüsste schon was sie täte, und man könne ihr blind vertrauen hat sich einfach
zu häufig in der Geschichte als vollkommen falsch erwiesen. Vielmehr lässt sich sagen das ein wenig
Mitsprache der unteren Ränge häufig zu deutlich besseren Entscheidungen geführt hätte.
Sich zu bemühen „keusch und rein“ zu leben? Auch eine schöne Umschreibung für „keine Abrkriegen“ –
Lobet den Luther das er die wichtigste Sache, die nunmal zum fortbestehen der eigenen Art beiträgt, (denn
Menschen werden nicht aus Staub geformt) entdämonisiert hat. – Wer an Gott glaubt muss Sex lieben, denn
der „Schöpfer“ hat uns immerhin einen unstillbaren Drang nach sexueller Befriedigung mitgegeben. Das
er ca. 3 Mio. Jahre nachdem die ersten Menschenartigen auftauchten einigen Menschen in Visionen mitgeteilt
haben soll das Sex dann eher doch eine schlechte Sache ist und das ein gesundes Sexualleben nicht vom
Körper, der Natur sondern einer Organisation mit lauter Jungfrauen bestimmt werden soll ist gelinde gesagt
etwas weit hergeholt. Gott spricht, wenn überhaupt, nicht durch Bücher sondern durch Triebe.
@!!Neuer_Christ!! Ein paar „wissenschaftliche“ Anmerkung: – -Es gibt keine „Betriebsfehler“ in der Natur,
nur Abnormalitäten und die können in einer bestimmten Situation von Nachteil, oder sogar von Vorteil
sein oder einfach keines von beiden. Manche Leute sind kurzsichtig und brauchen eine Brille…andere stehen
aufs selbe Geschlecht und brauchen eine künstliche Befruchtung um Kinder bekommen zu können. – -Der
Grund warum sich Frauen eher zu vorhandener Homosexualität bekennen hat nichts mit dem Verstand sondern
der Frage wie sehr man einem bestimmten Rollenbild verhaftet ist zu tun…oder einfacher gesagt ob der
Betreffende die Eier dazu hat, dazu zu stehen. Ein genauso wichtiger Faktor ist der zu erwartende gesellschaftliche
Gegenwind, und der ist für Lesben nunmal etwas geringer als für Schwule. – -Das Kinder die ohne Vater
aufwachsen diesen vermissen und in vielen Fällen auch lebenslang darunter leiden ist wahr. Das das in
weit geringerem Maße auch bei Kindern von gleichgeschlechtlichen Paaren der Fall sein könnte, ist durchaus
möglich. Das sich daraus ernsthafte Entwicklungsdefizite ergeben ist dagegen unwahrscheinlich. Schon
gar nicht wenn es mit zwei, (wegen des gesellschaftlichen Drucks vermutlich besonders bemühten) Elternteilen
aufwächst. – Normalität ist ein Konstrukt. Solange das Kind nicht ständig auf Leute trifft die ihm
einreden wollen das mit seiner Familie etwas nicht stimmt wird es vermutlich sehr zufrieden sein. – Einziges
Problem: Seine Mütter sind Ü40!
#163 Inglorious Bass 20:00:13 | Donnerstag, 16. Februar 2012
Freut euch doch Kreuznet. Wenn es legal wird die Kirche unschön zu titulieren erleichtert das eure Arbeit
ungemein. Denn, könnte nicht auch ein Bischof dagegen klagen das er als „Kirchenficker“ bezeichnet wird?
Ist das nicht sogar Ehrbeleidigung? Also Freunde…wenn es um eine ungehobelte Sprache geht haltet ihr
lieber den Ball flach
@El Greco – Nein…nicht an jemanden der nicht bereit ist seine wirren Behauptungen wenigstens Ansatzweise
zu belegen. Ich dachte mir schon fast das sie sich nichtmal selber ernst nehmen können und eigentlich
nichts zu sagen haben. Manchmal sind ja wüste Wasser tief…aber manchmal halt auch nicht. Und zu ihren
Videos…wenn die Musik und die Kinderbilder sie beruhigen schauen sie sie sich ruhig an, aber warum zum
Geier posten sie die für die Allgemeinheit? Im Vergleich dazu sind ihre Kommentare wenigstens unterhaltsam.
Oder ist das irgendein Kreuznet Insider den ich nicht verstehe? – @Kunibert… – Als Grundlage kann es
in der Tat dienen. Allerdings geht aus der ET klar hervor das eine größere Population mit unterschiedlichen
genetischen Informationen von Vorteil ist…ergo ist die intensive Vermischung von Rassen, lt Darwin,
das beste was man seinem Volk antun kann. – Microevolution? Und was passiert wenn Microevolution über
längere Zeiträume passiert oder durch die äußeren Faktoren (z.B. totale isolation einer Gruppe in
einem neuen Lebensraum) beschleunigt wird? Richtig…man hat NEUE Arten die nicht mehr mit der ursprünglichen
kreuzbar oder optisch vergleichbar sind. – Eine Entwicklung ist nicht nachgewiesen? Es gibt jede Menge
sichtbare Veränderungen…z.B. bei Viren, Bakterien, oder Insekten die sich sogar jedes Jahr ihrer Umwelt
anpassen. Sogar bei uns kam es sogar zur sprichwörtlichen „Höherentwicklung“ Gehen sie mal durch Türen
von vor 300 Jahren. Groß ist halt sexy!
@El Greco… – Ich muss sie enttäuschen Greco, auf meinem Hintern steht „Exit only“. Warum ich aber deshalb
dem Schwulenhass fröhnen soll, (was sie vermutlich von einem anständigen Hetero erwarten) ist mir schleierhaft.
– Wo wir schon beim Thema sind? Auf was stehen SIE eigentlich? Das Video das sie hier bei #113 gepostet
haben macht mir da schon etwas Sorgen. Nichts gegen die klassische Malerei und ein bisschen interreligiösem
Input aber der „Cupido“ (dargestellt als nackter Knabe) bei Sekunde 0:54 scheint mir, zum einen weniger
der Christlichen Lehre entsprungen zu sein, und zum anderen…naja…hoffen wir für alle das es für
sie nur ein Kulturgenuss ist ihn zu betrachten. Zurück zu meiner Frage. Welche spirituellen Kräfte haben
sie? Wie manifestieren sich diese? Und in wiefern sind sie den Errungenschaften der Materiellen Welt überlegen?
Und warum vereinnahmen sie unschuldige Punkrockbands? Sind sie vielleicht doch ein Linker der sich hier
Scherze erlaubt? Können sie sich überhaupt Musik mit gutem Gewissen anhören die auch auf jeder Antifa-Party
super funktionieren würde? – Ich bitte um Antworten, oder haben sie keine? – – @Tomas Februarstern hat
ihre Fragen ja schon umfassend und völlig richtig beantwortet…darf ich zu 2. noch hinzufügen das auch
kollidierende Galaxien und chaotische Staubwolken (die der häufigste Zustand von Materie sind) die Theorie
von Zucht und Ordnung im Universum ad absurdum führen.
Hier noch einmal eine Liste der Dinge die Kreuznet mit der Likudpartei verbindet: – Sie sind gegen: -Abtreibung
-Liberalismus -Sex vor der Ehe -Homosexualität -die Eingliederung in die weltliche Gesellschaft -interreligiöse
Dialoge -Kompromisse beim Friedensprozess -moderne Kunst -Islamismus -Überfremdung -Pornographie -Patchworkfamilien
– – – Sie sind für: -dogmatische Traditionsverbundenheit -die Ausgrenzung von Minderheiten -Religion
als Leitbild der Gesellschaft -einen autoritären Führungsstil -revisionistische Geschichtssicht (nicht
im Bezug auf den 2. WK sondern die Konflikte im Nahen Osten) -Schmutzkampagnen gegen Andersdenkende -klassische
Familienkonstellation -autoritäre Erziehung – Wem noch etwas einfällt, bitte ergänzen. – Nochmal Danke
Blackmore für ihre wichtige Info zur sensationellen Menge von 3(!) Tempelbergstürmern. @REDAX…
@Alstak Da haben sie recht…aber auch mir fällt es oft schwer auf einem Planeten zu leben der nicht
der Mittelpunkt des Universums oder wenigstens des Sonnensystems ist. Da kann man schonmal verzweifeln.
Ich frage mich warum die umtriebige Kreationistenbewegung, die sich ja u.a. auch mit einer 6000 Jahre
jungen Erde oder alternativen Mond-Enstehungsszenarien auseinandersetzt sich diesen Punkt noch nicht vorgenommen
hat. Diese ganze Heliozentrik, genau wie die Evoluitionstheorie ist doch sicher nur eine große Verschwörung
Christus hassender Wissenschaftler. Warum sollte Gott uns an den Rand setzen – – @El Greco- – Was genau
können sie denn mit ihrer „spirituellen“ Energie anfangen? Überschall Ufos bauen? Freie Energie-Generatoren
errichten? Jedi-Tricks? Prophezeiungen? Krankheiten heilen? Steuern sie womöglich ihre Tastatur damit
(das würde einiges erklären). Womöglich haben sie sogar keinen Computer und teilen uns ihre „Weisheiten“
allein mit der Macht ihres Geistes mit? Ich bitte um Beispiele. – @Elendester Sünder Was ist bitte so
schlimm daran Teil eines so wunderschönen und faszinierenden Systems wie der Natur zu sein? Und was ist
am Zufall auszusetzen? Bsp. Ein Mann und eine Frau überleben durch ZUFALL als einzige einen Flugzeugabsturz.
Zufällig passen sie perfekt zusammen und heiraten. Ein Mann und eine Frau werden von einer HÖHEREN MACHT
(ihren Eltern) nach deren Plan verheiratet. Macht der ZUFALL die erste Liebe wirklich unschöner, wertloser
und beliebiger?
@Elendester Sünder…(#13) – Zunächst mal…Hitler fühlte sich von einem GOTT berufen zu tun was er
tat und abgesehen von dem unsinnigen und unwissenschaftlichen Abklatsch den die Rassetheorie darstellte,
hielt er nichts von Darwin’s Theorie, weswegen sie in Hitlerdeutschland auch nicht auf den Lehrplänen
stand. Abgesehen davon…war auch Darwin schon der Meinung das Menschen und Affen lediglich gemeinsame
Vorfahren hatten. Da diese Vorfahren (wie wir inzwischen sicher wissen) aber mehr oder minder aussahen
wie Affen ist die Behauptung der Mensch stammt vom Affen ab zwar ungenau aber nicht falsch. Auch ist der
Versuch die Evolutionstheorie durch Züchtung zu Beweisen durchaus gelungen, schon vor über 20 000 Jahren.
Alle Zuchterfolge lassen sich nur durch die Evolutionstheorie erklären. Ebenfalls die zeitliche und räumliche
Verteilung von Arten. Eine komplette Wissenschaftsdisziplin, die Genetik, die Darwin leider nicht mehr
erleben konnte, hat ihr übriges getan um allen Zweifel auszuräumen. Die Evolutionstheorie ist besser
belegt als die Gravitationstheorie. Das Leute mit den gewonnenen Informationen nicht gut umgehen konnten,
mag im frühen 19.Jhd. ja noch verständlich gewesen sein, aber im 21. Jhd? Abgesehen davon…wir sind
verwand mit allen Lebensformen dieses Planeten, nur ein kleiner Teil der jeweiligen Populationen entwickelte
sich jeweils weiter, nur ein kleiner Teil der Weiterentwicklungen überlebte und wir sind die mit Abstand
komplexeste, was soll daran traurig sein?
Brot wird geteilt? Jeder hat seinen eigenen Tonkrug mit Wein? Kein arrogantes von oben herab des Predigers?
Sowas hätte es beim Jesus nicht gegeben! Und dann auch noch die christlich Gemeinschaft, womöglich sogar
die Gemeinschaft mit Ungläubigen fördern wollen und sich auch noch GEDANKEN über den Inhalt der Messe
machen und was kommt dabei raus? Wahnideen von sozialer Gerechtigkeit und Friede auf Erden, und dann auch
noch die Kirche in den Dienst der Menschen stellen zu wollen, statt umgekehrt! – Das ist ein Job für
DIE RÄCHER DER BECHER! Ausgestattet mit moderner Spionagetechnik ziehen sie gegen die Lithurgieschurken
zu Felde. HEL-DEN-HAFT
Wenn wir uns effektiv gegen die Nazivergleiche wehren wollen dann doch mit der Feststellung, das in Wirklichkeit
eben nur eine sehr kleine Minderheit von Deutschen noch Nazitendenzen hat. Wenig hilfreich sind bei dieser
Argumentation natürlich Webseiten, Zeitschriften und Parteien die ein gegenteiliges Bild vermitteln…aber
Kreuznet gibt es ja gottlob nicht auf englisch…oder etwa doch Das wäre natürlich unglaublich peinlich…wenn
mich jemand mit den hier vorgebrachten Artikeln konfrontiert muss ich mich wohl doch als Schweizer ausgeben.
@Vineta – Wo sehen sie einen 40 Mrd. Islamisierungsetat? Abgesehen davon…die fruchtbare zusammenarbeit
zwischen Kirche und mächtigen ist die wohl prägenste katholische Tradition überhaupt. Die müsste doch
eigentlich von den Tradis hier beklatscht werden.
Lässt man den in seiner Meinungsfreiheit eingeschränkten Pfarrer mal links liegen dann ist die Kritik
am Bischof durchaus immer noch berechtigt: Wir erinnern uns: -Ein Pfarrer macht sich Jahrelang eines Fehlverahltens
schuldig. -Von alleine greift der Bischof aber nicht ein. -Erst als der öffentliche Druck zu groß wird
macht man den Betroffenen mit (vermutlich gespielter Empörung) zunächst muntot. .-Man versetzt den Pfarrer
dann und schiebt das Problem in eine andere Gemeinde ab. Kommt uns das nicht aus einem anderen Zusammenhang
sehr bekannt vor? Natürlich…denn genau so verhielten sich die meisten Bischöfe, nicht nur wenn ein
Pfarrer durch Ausflüge an den rechten Rand sondern auch durch falsch verstandene Kindesliebe auffiel.
Angeblich soll sich das Verhalten bei Missbrauchsfällen aber grundlegend geändert haben. Die vorliegende
Situation jedoch, lässt eher vermuten das auch der nächste Pädopfarrer nur eine Dioszöse weiter geschoben
wird, damit er dort den nächsten Kinderchor „beglücken“ kann und im Gegenteil zur Oblingerposse ist
das ganz und garnicht witzig…
Hmm…sollte es nicht eine Organisation geben die die Interessen unzufriedener Angestellter vertritt,
und sie gegen die Unfähigkeit, Willkür aber auch die Missachtung durch ihre Vorgesetzten schützt. In
der normalen Arbeitswelt gibt es Betriebsräte, Gewerkschaften, Arbeitsgerichte sowie innerbetriebliche
Ansprechpartner die diese Aufgaben mehr oder Minder übernehmen. Warum also hat sich die so sehr ums Menschenwohl
bemühte Kirche immer gegen solche Bestrebungen gewehrt? Warum haben sie archaische und zentralistische
Machtstrukturen Beibehalten oder gar erst geschaffen? Vielleicht weil es ihnen um Macht und Kontrolle
und weniger um Seelenheil und das Lebensglück ihrer eigenen Leute geht? Oh und…Wie heisst nochmal der
Zusammenschluss der sich für bessere Arbeitsbedingungen, (die selbst dieser Konservative Zeitgenosse
für dringend notwendig hält) für die Pfarrer einsetzt? Irgendwas mit Pfarrer-Inita…
Wieso wird immer wieder argumentiert das sich die Kirche dem Zeitgeist unterworfen hat? Vielleicht war
hw. Zdarsas einfach nicht den fragwürdigen Ansichten des Pfarrers, vielleicht musste ihm niemand diktieren
das es sich für einen Pfarrer nicht gehört in einem Rechtsaußenblatt zu schreiben. In diesem Fall hat
er einfach die in der Kirche nunmal vorhandenen autoritären Strukturen genutzt. Allerdings wäre es besser
gewesen er hätte einfach zu Themen zu denen sich Oblinger geäußert hat, ebenfalls Stellung genommen.
Die Frage die man sich stellen muss, wie groß wären denn die Unterschiede gewesen? Der trübe Nachgeschmack,
das es nicht um (bitter nötige) Inhaltliche Kritik, sondern lediglich um Imagekorrektur ging bleibt zurück.
Insofern hat der Autor schon recht das etwas mehr Streitkultur den Deutschen gut tun würde.
@czerkus… das ist allerdings auch eine Erklärung. Der Titanicstil lässt sich in der Tat in manchen
Artikeln wiedererkennen. Allerdings müssten die Praktikanten inzwischen für ihre satirische Großtat
befördert bzw. festeingestellt werden. Hoffen wir das ihnen das Dope nicht ausgeht.
Ungeliebten Bischöfen wurde hier ja schon einiges um die Ohren gehauen, aber das der Bruder Schauspieler
ist, ist ja so was von…. banal und nichtssagend Nicht einmal dem Artikelschreiber fällt dazu eine brauchbare
Verknüpfung ein, nur ein paar träge Andeutungen. Auch leuchtet mir nicht ein warum uns mitgeteilt wird
das das Ronacher über 40 Stehplätze hat oder Schönborn eine Rolle in „Sister Act“ hatte. Ist der für
die Hetzparolen zuständige Kreuznetredakteur im Urlaub?
@Vineta – Entschädigungszahlungen sind in der Tat eine Sache über die sich Nachzudenken lohnt. Allerdings,
wenn ihre Aussage ist das wir noch Jahrzehnte nach dem geschehen, wie sie es vermutlich ausdrücken würden,
„gemolcken“ werden, dann müssen sie sich fragen warum so viele Ansprüche noch immer unerfüllt sind.
Vielleicht weil der perfide deutsche Bürostaat, geschädigten jahrzehntelang Zahlungen verweigerte? Den
überschäumenden Wiedergutmachungswillen kann man gut am Holocaustmahnmal ablesen, das 50 Jahre (!) nach
dem Holocaust eigeweiht wurde! Auch in meinem Heimatort wurde erst vor wenigen Jahren eine Gedenkstädte
eröffnet. Ganz ähnlich ist es mit vielen Zahlungen gewesen. Wenn man also 5 Wochen nach dem vergessenen
Geburtstag immer noch an das ausstehende Geschenk erinnert wird mag das nervig sein aber völlig rechtens.
Ob die großzügigen Zahlungsreglungen an den Staat Israel ebenfalls gerechtfertigt sind ist zugegeben
eine andere Frage. Allerdings sollte man nicht vergessen das Israel nicht nur Empfänger sondern auch
ein guter Kunde Deutscher Erzeugnisse ist. Und Apropos Entschädigungen…derzeit bekommt die RKK noch
immer Entschädigungen für Enteignungen aus der Zeit Napoleons…und das wohl gemerkt vom deutschen und
nicht vom französichen Steuerzahler… .da wäre eine Diskussion angebracht.
Und wieder neues aus der Rubrik: „Christliche Fundamentalisten sympathisieren mit sozialistisch angehauchten
Diktatoren.“ Sieht ganz danach aus als würde jede Autokrat mit Bart und/oder lustiger Mütze hier bejubelt
werden. (zum Kim Jong gab es hier ja trotzt seiner stramm antiamerikanischen Linie keinen Ablaus ) Auch
für mich nicht… vielleicht …sollte ich einfach aufhören mich zu rasieren, mir eine schicke Uniform
anziehen (einen lustigen Hut habe ich schon) und ein paar Menschen verschleppen und foltern um hier endlich
auch mal positiv in einem Artikel erwähnt zu werden.
@Tomas (#73) Sie haben ja hier schon viel fragwürdiges von sich gegeben aber in diesem Punkt kann ich
ihnen ausnahmsweise einmal zustimmen (was für sie nicht unbedingt Grund zu ausgelassener Freude sein
wird ) : „…daß die Konzilssekte und die Piussekte nicht katholisch sind * und jeder Katholik, oder
wer es sein will, sich von diesen beiden Vereine trennen muß.“ Jap! Mit dem Zusatz *"…oder je waren…“
kann man das absolut stehen lassen. Natürlich spielt in ihrer Gedankenwelt die Vorkonziliare Kirche in
etwa die Rolle die Ponys in den Köpfen kleiner Mädchen spielen, aber da sie die Lehren diverser Religionen
mit kreativen Verbesserungsvorschlägen bedacht haben dürfte ihnen eigentlich nicht schwer fallen, was
jeder Kirchenkritiker auch tut, nämlich sich zu überlegen was eher nicht sehr christlich am benehmen
der Kirche und damit eben auch an der römisch katholischen Tradition ist. Ich bin mir sicher ein Vatikan
der mit den Pioten verhandelt würde auch kompromissbereit auf eine Thomasbruderschaft zugehen…probieren
sie doch mal ihr Glück. Dreistigkeit siegt. @Sinah…Danke für dieses entlarvende Zitat: „die das Königtum
unseres Herrn Jesus Christus über die bürgerlichen Gesellschaften zerstört haben.“ Da es kein „Königtum
Jesu“ gab können damit ja nur die irdischen Vertreter gemeint sein. Traditionsbewahrung als Machterhalt/bzw.
Rückgewinnung tarnen…Pfui Wo ist der Verfassungsschutz, wenn man ihn mal braucht!
Es gibt nichts besseres für den rechtskonservativen als ein schönes Glas Rotwein aus der Moselgegend,
ein prasselndes Kaminfeuer und die immer gleiche Grusel- Geschichte von den bösen Kollektivschuldvertretern
die hinter jeder Ecke mit der Ausschwitzkeule lauern, die dem deutschen Volke was ans Zeug flicken wollen,
und uns nicht ermöglichen ein angesehener Teil der Weltgemeinschaft zu werden. Aber wie an den meisten
Gruselgeschichten ist daran nicht viel wahres. DENN, wir SIND inzwischen (und das nicht nur unserer Brieftasche
wegen) ein geschätzter Teil der Weltgemeinschaft. Das liegt unter anderen auch daran das wir zumindest
ernsthaft versucht haben uns mit der Zeit der Hitlerdiktatur und unserer Schuld auseinanderzusetzen. Darauf
kann man stolz sein! Andere haben hier noch einiges vor sich. Was die Kollektivschuld angeht so ist die
These unter Historikern ohnehin so gut wie vom Tisch. Dabei sollte man aber nicht vergessen, das Demokratie
auch mit Verantwortung verbunden ist und man kann durchaus die die Hitler wählten und ihn unterstützten,
mitverantwortlich machen, genau wie all die Leute die weggeschaut oder vom Naziregime profitiert haben.
Aber selbst die Zeit in der man der Elterngeneration für begangene Sünden eine Abreibung verpasst ist
weitgehend vorbei. Die Jugendlichen von heute haben nicht viel Interesse daran ihre Großeltern ins Kreuzverhör
zu nehmen. Da bleibt dem armen Rechtsaußen nur eines…die zweite Flasche Wein…dann sieht die Welt
schon besser aus.
Kritik am Imperialismus ist mehr als gerechtfertigt. Allerdings kann man diesen Artikel wohl kaum in diese
Schublade stecken. Hierbei handelt es sich um plumpen und vermutlich privat motivierten Antiamerikanismus.
Beweis gefällig? China benimmt sich imperialistisch in Tibet, (und würde es gerne in Taiwan) Syrien
im Libanon, Rußland überall wo es zu UDSSR-zeiten noch Einfluss hatte und die Hisbollah missbraucht,
(gegen den willen eines Großteils der Bevölkerung) ein kleines Land als ihr Rückzugsgebiet, bei Bedarf
gerne auch als Schutzschild. Seltsamerweise kann der (angebliche) Imperialismusgegner Elsässer damit
erstaunlich gut leben, ja er lässt die betreffenden Regierungen sogar hochleben. Wenn das Feindbild bestimmt
wen man unterstützt sollte man anfangen sich sorgen um die eigene Zurechnungsfähigkeit zu machen. @Reißnadel…
Freiheit ist doch nicht die Freiheit von Manipulation…die einzigen Nicht-manipulierten Menschen sind
wohl Authisten. Freiheit würde ich eher mal daran messen wie viele verschiedene Informationsquellen es
gibt, sprich…ob neben Werbeinformationen auch Objektive Produktinformationen verfügbar sind oder ob
es neben einer politischen Meinung auch eine zweite gibt. Daneben gibt es natürlich auch die öffentliche
Meinung die oft als Diktat missverstanden wird. Dazu sage ich nur…wenn ich in der Bayern München Fankurve
„Schalke!“ brülle muss ich nunmal damit leben das ich von allen Seiten kritisiert werde…Zensur fängt
erst mit der Kneblung an.
Nochmal zur Erinnerung: Menschen die an „Besessenheit“ leiden, haben im Grunde psychische Krankheiten.
Wenn also Effekte wie das, nach Hinten geschleudert werden, eintreten (die sich im übrigen durchaus auch
mit weltlichen Mitteln oder den Zaubern anderer Religionen wiederholen lassen, was, wenn der Exorzismus
durch die Hilfe eines rein christlichen Gottes zustande käme wohl unmöglich wäre) Wenn man aber schon
eine überirdische Erklärung sucht dann halte ich die SITHLORD-THEORIE am wahrscheinlichsten.
Genau was die Kirche braucht, eine freiheitsfeindliche Parralellgesellschaft, die noch dazu mit Brief und Siegel von ganz Oben einen Freibrief, vorbei an den Bischöfen erhält. Und dann rumheulen wenn die Medien nicht Beifall klatschen…wenn das durchgeht und die kath. Kirche diesen weg weiter beschreitet wird sie sich wohl aus der Mitte ins gesellschaftliche Abseits manövrieren. Das witzige…die Schuld dafür werden die Schreiberlinge hier den bösen Medien und den bösen Menschen ansich geben. Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll.
Hmmm…zunächst ist er in er RECHTEN Szene Aktiv, wo er damit beschäftigt ist feigen Terroristen bei
der Ermordung harmloser Bürger zu helfen. Dann wandelt er sich weitgehend und ist in der LINKEN Szene
Aktiv, wo er seine Zeit damit verbringt totkranken Menschen zu helfen bzw. Jugendliche davor zu bewahren
sich ebenfalls anzustecken. Quizfrage: Welches der beiden Betätigungsfelder ist wohl christlicher? Hat
der christliche Messias Waffen für den Widerstand gegen Rom besorgt oder ist er umhergezogen und hat
kranke geheilt? Und was sagt das über die jeweilige Denkrichtung aus? Und was hat dazu geführt das er
sich aus der braunen Menschenhasskloake verabschiedet hat? Ich nehme doch an, sein ehrliches Bekenntnis
zur eigenen Sexualität hat da seinen Teil dazu beigetragen. Das könnte einigen hier auch mal ganz gut
tun Vielleicht wird ja auch aus manchem Kreuznetler nach dem Outing ein ganz angenehmer Zeitgenosse.
@Konsequent katholisch (#66) Stimmt, es ist doch gleich viel kuscheliger in einer Gesellschaft wenn man
Angst haben muss das der Nachbar einen denunziert oder der Staat einem das Geschäft wegnimmt. Natürlich
haben auch manche aus der Großelterngeneration davon profitiert (während die meisten anderen es teuer
bezahlen mussten).
Herr Marx sollte ganz dringend einmal auf Kreuznet vorbei schaun. Wenn er sieht wie viele der, in der
Öffentlichkeit harmlos auftretenden, Freunde der Alten Messe, der Mundkommunion, und anderer Traditionsspirenzchen,
wirklich ticken wird er wohl den Anliegen dieser Herren anderes gegenüberstehen. @kammerjäger… Ihre
Theorie ist also ernsthaft das Schwule auf +net kommen um sich an der gelinde gesagt unfreundlichen Berichterstattung
über sie aufzugeilen? Wer sagt uns das nicht unsere katholischen Freunde die Abbildungen aufgetakelter
Klischeeschwuler mit denen uns +net so gerne erfreut für ganz ähnliche Zwecke nutzen…das würde zumindest
einiges erklären.
Im Grunde könnte man ja meinen das Gläubige davon ausgehen das auch Gott am Ablass ein Wörtchen mitzureden
hat. Oder genauer gesagt…wenn Gott der Meinung ist das er den Teilnehmern der Wallfahrt Sünden erlassen
möchte dann wird er das wohl tun, völlig unabhängig davon was der Bischof sagt und wenn Wallfahrten
nur religiös motivierte Ausflüge sind die bestenfalls vom Alltagsstress befreien dann wird auch der
Bischof mit seinem Zauberstab nichts daran ändern. Das das in der wirren Gedankenwelt mancher „Traditionsbewusster“
nicht so ist sollte uns durchaus beunruhigen. Hatte man sich in der zivilisierten Gesellschaft nicht längst
darauf geeinigt das Ablasshandel ein unseriöses Geschäft mit dem schlechten Gewissen argloser Gläubiger
war, mit dem man den eigenen ausufernden Lebensttil sowie diverse Kriege und Prachtbauten finanzierte?
Es war genau diese Ablass Idee die die Beziehung der Gläubigen zu ihren Priestern bzw. zur Organisation
Kirche weit über eine persönliche Verbindung zu einem überirdischen Wesen gestellt hat. Es war auch
diese Idee die es Christen erlaubte schrecklichste Dinge zu tun, da man sich ja mit einem Stück Papier
oder einem Wochendausflug reinwaschen konnte. Die Idee mag urkatholisch sein, aber es ist keine gute Idee.
Und zumal eine, mit der man sich, (der Bischof weiß das nur gut genug) im 21. Jhd. einfach nur lächerlich
macht.
Wie stellen sich bitte die altgläubigen die Wandlung vor? Wenn die Hostie sich wirklich in etwas anderes
Verwandeln würde könnte man das nachweisen. Daher die Anführungsstriche, Glaube hin, Glaube her. Und
was das Knien angeht…hat sich schon mal einer überlegt das das ständige knien nicht gerade neue Gläubige
für den Kirchenbesuch begeistert.
„Dennoch. Einen solchen Papst und eine solche Chance wird es für die Piusbruderschaft auf absehbare Zeit
nicht mehr geben.“ – Hoffen wir das der Autor recht behält und der nächste Papst ein moderner und weltverständiger
Mann ist. Übrigens, kann man der trüben Stimmung die der Artikel verbreitet hat entnehmen, dass es die
Piusbrüder (sogar unter einem ihnen gegenüber offen eingestellten Papst) versemmelt haben? Was für
eine gute Nachricht! Hoffen wir das diese Herren möglichst sanglos im Gesellschaftlichen Abseits verschwinden
aus dem sie uns dann bitte nicht mehr belästigen mögen. Allerdings sollte man auch überdenken ob dies
nicht zu einer Radikalisierung der Brüder führen könnte und von der nächsten oder übernächsten eine
ernsthafte Gefahr für die freiheitliche Gesellschaft ausgehen könnte. In diesem Fall wäre es wohl besser
gewesen sie an die Kirche zu binden. Ob das Ende der Verhandlungen also ein Glücks oder ein Unglücksfall
war wird sich für Piusfreunde wie gegner erst in der Zukunft zeigen.
Wes Geistes Kind manche Herren der RKK sind möchte man fast nicht glauben! – Offiziell rühmt sich die
Kirche gerne ihres sozialen Engagements, das völlig richtig auf ihren wohltätigen Begründer zurückgeführt
wird. Im Grunde aber sieht es mit der Nächstenliebe bei vielen ganz anders aus. Sie ist nur Mittel zum
Zweck, zur Nachwuchsbeschaffung. Nicht weil Schulen Kindern einen guten Start ins Leben geben (können)
sollen sie also nach Meinung des hiesigen Schreiberlings von der Kirche betrieben werden, sondern um neue
Schäflein für die Herde zu gewinnen. Wenn sie diese Aufgabe nicht mehr erfüllen können wird gleich
am Sinn einer Finanzierung der Schulen gezweifelt. Übertragen wir das doch mal auf andere Einrichtungen.
Nur noch 3% der Patienten in katholischen Krankenhäusern/Obdachlosenasylen sind katholisch, ergo: dicht
machen! Die kath. Kirche denkt wie ein Unternehmen, denkt ob sich ihr Engagement in Zuwachszahlen auswirkt.
Sollten diese Leute nicht eigentlich an eine himmlische Belohnung glauben? Wer, (und sei es ohne jeden
Missionserfolg) Kindern eine bessere Zukunft ermöglicht, wird der nicht im Himmel für seine Großzügigkeit
belohnt werden und ist das nicht alles was zählt, oder wird nicht den Gläubigen genau das stets eingebläut?
– Ein Pfarrer sagte mir einmal (im Vertrauen) das für ihn die primäre Aufgabe eines katholischen Kindergartens
sei neue Mitglieder für seine Gemeinde zu gewinnen…Kindesentwicklung zweitrangig. DAMALS hielt ich
das für einen Einzelfall
@Brandenburgis – Ich hab ja hier schon viele faszinierende Wortschöpfungen kennenlernen dürfen…aber
was zum Geier ist bitte ein „demokratissches CDU/1848-Weltbild“?
ÄH…gibt es nicht einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen einem „kriegswaffenähnlichen“ Gewehr
und einer Pistole? Wenn es nach den Grünen ginge wären Waffen wie sie Frau Roth getragen hat weiter
erlaubt. Soviel zum Thema Heuchelei. Abgesehen davon…wer bitte braucht ein Maschienengewehr? Weder zum
Jagen noch zum Sportschießen sind die zu gebrauchen…das Recht mit so einem Ding rumzulaufen sollte
in der Tat eingeschränkt sein…dieser Meinung bin ich zumindest seit ich so viele „nette“ Leute auf
Kreutznet kennen gelernt habe
@Tomas (#14) – Intoleranz (wie sie z.B. in der jungen Freiheit verbreitet wird) zu tolerieren hat nichts
mit Toleranz zu tun. Die Doppelmoral beginnt doch da, wo Leute die sich NICHT zu Pluralismus, Toleranz
und Meinungsfreiheit bekennen auf einmal zu deren größten Verfechtern werden…natürlich immer nur
in eigener Sache. Auch ging es nicht um die Meinung des Pfarrers, sondern darum WO er sie veröffentlicht.
Wie gesagt, der selbe Pfarrer konnte und kann immer noch, in der Augsburger Allgemeinen schreiben und
in jedem anderen Blatt. Das SIE nicht verstehen warum die hl. Römische Kirche Berührungsängste mit
Rechtsnationalen haben sollte ist mir schon klar. So mancher Papst war ihnen da ähnlich. Allerdings sollte
man doch inzwischen aus dessen Fehlern gelernt haben.
Die „neugläubige“ Lithurgieform ist also Menschenwerk…stimmt…genau wie die alte nur das die Menschen
schon länger tot sind. Abgesehen davon wurde weder das „Bluttrinken“ noch das Verzehren imaginären Menschenfleisches
abgeschafft. Der Mensch, so vermutlich der Gedanke dahinter, soll sich Gott einfach natürlicher präsentieren,
so wie er ist, so wie er gerade fühlt, so wie er sich ihm im Moment nähern möchte. Das geht auf mehr
als eine Weise und Bedarf ganz bestimmt nicht einem genau festgelegten Ablauf bestimmter Rituale…einen
solchen gab es bei Jesus und den Jüngern nämlich auch nicht, die hatten nur einen Tisch, Brot, Wein.
Wenn man schon originalgetreu feiern will sollte jeder an einer Tafel Platz nehmen und man isst und trinkt
anstatt ständig zu knien wieder aufzustehen und irgendwelche Formeln zu murmeln. Vermutlich würden sich
die Jünger köstlich über das Brimborium amüsieren das man aus ihrem einfachen Abendmahl gemacht hat.
@Angelus Ultor – Wie ihre konservativen Freunde in die Kunst investieren hat u.a. ja Herr Mixa anschaulich
demonstriert. Und was die überbrodelnde Wohltätigkeit der Erzkonservativen angeht so mag das in Einzelfällen
stimmen…aber machen wir doch mal ein kleines Experiment… gehen sie auf die offizielle Website der
Piusbrüder und schauen sie wie lange sie brauchen bis sie sich zu deren „wohltätigen“ Engagement durchgeklickt
haben und wie ausführlich dieses beschrieben ist und wie lange es bei anderen Orden oder kirchlichen
Organisationen aus dem „altliberalen“ Spektrum dauert. Als Wohltätig gilt hierbei übrigens weder der
Bau von Schulen noch der von Kirchen…da er primär eigennützige Zwecke erfüllt. Angeblich werden „Alte
und Kranke“ gepflegt. Vermutlich die eigenen Mitglieder. Es ist doch offensichtlich das es diesen Herrschaften
primär um die Verbreitung ihrer Vorstellungen und nicht um die Unterstützung ihrer Mitmenschen geht.
–-- Worum es IHNEN geht möchte ich lieber nicht mutmaßen. Wenn sie auf verbale Schlagabtäusche stehen,
versuchen sie es doch mal mit Battlerap. Kreativ im erdenken von Beschimpfungen sind sie ja. Allerdings
befinden sie sich noch deutlich unter dem dort üblichen Niveau. Die meisten Gegner würden das Battle
vermutlich Kopfschüttelnd verlassen. Nicht weil sie nicht „schlagfertig“ genug sind um ihnen Paroli zu
bieten, sondern weil ihnen ihre plumpen Tiraden einfach zu dumm sind.
Nette Karikatur. Was befindet sich auf den Stufen darüber…Hexenverbrennung, Kreuzzüge, Zwangstaufen,
Ablasshandel, Theokratie? Da können wir nur hoffen das der Zeichner recht hat und wir uns wirklich „abwärts“
bewegen. Zumal…soll das da unten Freud sein? Naja das der Zeichner und seine Fans nicht gut auf Psychologen
zu sprechen sind kann ich mir denken. Vermutlich haben sie keine sehr günstige Diagnose bekommen. Alles
war halt noch besser als die Leute noch zum Exorzisten gegangen sind
Publikationsverbot? Von wegen…der Bischof hat ihm nur untersagt in der, nicht gerade für ihren Hang
zur Nächstenliebe bekannten, „Jugen Freiheit“ zu schreiben. Das ist sein gutes Recht, denn immerhin schreibt
Oblinger dort nicht als Privatmann sondern vertritt die RKK und damit auch seinen Chef den Bischof. Der
Pfarrer kann seine Meinung auch weiterhin in der Augsburger Allgemeinen Zeitung kundtun. (Wie er es schon
häufig getan hat und voraussichtlich weiter tun wird) … Abgesehen davon…ist Kreuznet nicht die Sammelstätte
für selbsternannte Antimodernisten? Und was…ihr lieben Piusfans taten die Päpste des 19 Jhd. mithilfe
des Antimodernisten Eids? Richtig…sie untersagten reihenweise Geistlichen ihre Meinung zu Verbreiten,
verurteilten jede Menge Schriften, ja sie schufen erst die Werkzeuge die jetzt gegen Hw. Oblinger angewandt
werden. Das diese Einschränkung der Meinungsfreiheit die im Kirchenbetrieb nunmal dazu gehört nur Konservative
trifft ist eine interessante These. Man sollte sie mal mit den Befreiungstheologen, Herrn Küng oder Frau
Heinemann besprechen…die haben da sicher einiges zu erzählen.
Hier dazu mein Stück: Erzengel: „He Gott…Supernova im Pferdekopfnebel…Millionen bewohnte Planeten…“
Gott: „Ruhe, ich habe wichtigere Probleme.“ Erzengel: „Satan? Die Bosheit der Menschen? Ein riesiges schwarzes
Loch das deine Schöpfung bedroht?“ Gott: Schlimmer! Die finsterste Macht des Universums: Provokatives
Regietheater! Erzengel: Äh…aber sie spielen das letzte Abendmal nach…so kommen wir wenigstens mal
wieder in die Zeitung. Gott: Mann darf diese Geschichte nur auf eine einzige Weise darstellen! Erzengel:
Aber die Menschen haben nunmal Kreativität und freien Willen und kritisches Denken… Gott: Natürlich…aber
doch nicht um davon gebrauch zu machen! Erzengel: Aber Herr…das Stück macht sich doch nicht über dich
lustig nur über Leute die deine Botschaft missbrauchen und ist gegen die Gesellschaft und gegen…was
weiß ich…wahrscheinlich war der Autor nur High…du kennst das doch…Regietheater. Gott: Ha! Erzengel:
Oke wie du willst…sollen wir einen Blitz auf die Fans werfen oder dem Richter erscheinen? Oder wütende
Tempeldiener auf den Regisseur hetzen? Gott: Nein…wir schicken Regen! Erzengel: Wie jetzt…aber die
sitzen doch drinnen. Moment kann es sein das du mich verarscht? Gott: Reingefallen! Erzengel: Oh mann…
fast hätte ich…du bist einfach der beste. Darf ich trotzdem Regen… Gott: Lass sie doch demonstrieren
wenn es… Erzengel: Aber draußen stehn auch die Piusbrüder. Gott: Was? Diese ? Wasser Marsch!
@Vineta… – Im Verleich dazu was nötig wäre um für „Überfremdung“ oder den von ihnen beschworenen
Untergang zu sorgen SIND 17 Mio eine handvoll. – Ob „Fremderziehung“ (sinnvoll ab ca. 3 Jahren) zu mehr
Gebährfreudigkeit führt mag fragwürdig sein, auch das es wissenschaftlich als erwiesen gilt das Kinder
die einen Kindergarten besucht haben in der Entwicklung fast ein ganzes Jahr vor ihren Heimerzogenen Altergenossen
rangieren muss sie ja nicht kümmern…aber sich einerseits über die Integrationsverweigerer zu beschweren
und zum anderen Maßnahmen die aktiv die Integration befördern aus stumpfsinnigen ideologischen Gründen
abzulehnen ist einfach nur dreist. Aber durchaus nachvollziehbar. Auch sie gehören, genau wie die Islamisten,
schließlich einer Parralelgesellschaft an die ihre Kinder am liebsten Indoktrinieren würde ohne das
ihnen die Gesellschaft dazwischen fuscht. – Die durch Ausländer erwirtschaftete Summe ist nur korrekt
wenn man alle darauf aufbauenden Summen mitrechnet. Weltkonzerne die heute Mrd. erwirtschaften sind erst
durch Gastarbeiter dazu geworden. Wenn ihnen Fehlersuche solchen Spaß macht, hat ihr Ulf z.B. auch alle
Musik, Sendungen, Magazine, Games, Sportereignisse an denen Ausländer beteidigt waren auf der Haben Seite
berücksichtigt? Wohl kaum. . Vor 30 Jahren hatte mein Heimatort nur 3 madige Cafes. Hose. Heute gibt
es zusätzlich(!) 5 Schnellimbisse, 3 Eisdielen und 6 Pizzerien. ALLESAMT betrieben von Ausländern. Ein
plus an Einnahmen und Lebensqualität. –
Frau Heineman ist nicht nur eine scharfsinnige und intelligente Theologin sondern auch eine scharfzüngige
und humorvolle Kirchen-Kritikerin. Da ist es kein Wunder das die Kirche nach einem Vorwand suchte um sie
loszuwerden. Frauen die nicht am Herd die heimische Kinderschar hüten oder als Nonne ihre Bedürfnisse
vertrocknen lassen waren der Kirche ja immer schon suspekt. Verklemmte Anticasanovas gelten dagegen als
Idealbild…und dann wundert man sich warum die Kirche unter Jugendlichen stetig an Einfluss verliert.
Aber an ihrem weitaus realistischerem Gottesbild kann man erkennen das der Rausschmiss das beste war was
ihr und ihrem Denken hat passieren könne. Ob sie sich vom späteren Papst wirklich mehr erhofft hat als
die ein oder andere Übersetzung ins Latein bleibt fragwürdig.
@Vineta Wieso Nazikeule? Ich hab sie nie als Nazi bezeichnet…ich habe nur dargelegt das sie offensichtlich
ein Problem mit Ausländern haben. Nicht ich, sondern SIE sind hier um Political Corectness bemüht. Ansonsten
könnten sie das einfach zugeben und sich nicht hinter den mehr als fragwürdigen Rechnereien ihres geschätzten
Herrn Ulfkotte verstecken. Seine Methode, alle möglichen Ausgaben als „Kosten“ zu deklarieren und den
Nutzen kleinzurechnen wurde bereits ausgiebig entlarvt. – Es wurde einmal die interessante philosophische
Frage gestellt ob man überhaupt noch der selbe Mensch ist wenn doch fast sämtliche Zellen ca. alle 7
Jahre erneuert werden. Ist ein Land noch das selbe wenn man ca. alle 80 Jahre sämtliche Menschen austauscht?
Soviel nur zum Begriff „Überfremdung“. Zurück zu den „Fakten“. Deutschland ist mit nichten funktionsuntüchtig
und es ist nicht zu erkennen wie eine handvoll illegaler Zuwanderer oder hier lebender „Ausländer“ den
Staatsapparat zu Fall bringen könnte. Was sie als Verstümmelung der deutschen Sprache beschreiben ist
vermutlich Jugendsprache bzw. der allgemeine (sehr unschöne) Trend dazu Sprache zu vereinfachen. Das
viele Ausländer nicht richtig deutsch sprechen ist in der Tat schlimm. Daher Kindergartenpflicht! Oder
geben sie doch Deutsch-Nachhilfe für Ausländer. Aber beides dürfte ihnen nicht gefallen. Abgesehen
davon…auch die Katholiban sind eine (teure) Parralelgesellschaft. Sind sie dagegen auch? Vineta der
Mann(?) der Mitte
Ich werde auch Verhandlungen mit der katholischen Kirche Aufnehmen. Ich bin zuversichtlich das es zu einer
Einigung kommt jedoch kann ich dem nur zustimmen wenn mir erlaubt wird die Lehre vor dem verderblichen
Konzil von Nicäa zu vertreten! Die Trinitarische Ketzerei die sich danach breit machte weicht klar von
der wahren Lehre ab! Die Kirche muss ihren Irrtum eingestehen! Die Kompromissbereitschaft des hl. Vaters
ließ jedoch bislang zu wünschen übrig. So hat er es bislang unterlassen die von mir ernannten Bischöfe
offiziell zu bestätigen. Interviews in denen die Kreuzzüge im Lichte neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse
betrachtet werden, denen zufolge es sich eher um friedliche Pilgerfahrten handelte bei denen niemand ernsthaft
verletzt wurde sind jedoch schon in Arbeit. – KOMMT ZUR ARIUSBRUDERSCHAFT WIR LEHNEN MEHR ALS NUR EIN
KONZIL AB!! UNSERE MESSEN SIND WIRKLICH ALT!
Was ist der Skandal? Das die Frau des Bundespräsidenten mal in einer Bar gearbeitet hat und Tätowiert
ist? Oder hat sie vielleicht keinen Ariernachweis? Das Herr Wulf in zweiter Ehe verheiratet ist geht niemanden
etwas an, seine Geschäftskontakt durchaus…aber durch die katholibanische Brille sieht ein korrupter
Bundespräsident wohl deutlich besser aus als ein geschiedener. Man sollte hier lieber froh sein das Wulff
den Papst nicht für seine intolerante Haltung gegenüber Wiederverheirateten kritisiert sondern brav
Pfötchen gegeben hat.
Kreuznet mit dem Spiegel vergleichen? Der Pater solle sich was schämen! Wenn überhaupt ist Kreuznet
eine Mischung aus der „Jungen Freiheit“und Coupé! – Es bleibt abzuwarten wie lange die Bischöfe es sich
noch leisten können, sich nicht geschlossen und deutlich von diesen pseudokatholischen Möchtegernjournalisten
zu distanzieren. Ich schätze sie werden noch eine ganze Weile zögern da sie sich einfach zu diebisch
freuen wenn der Kollege, für den man offiziell natürlich nichts als Respekt empfindet, diffamiert wird.
Sie genießen es wohl einen privaten Pitbull zu haben der in die Welt hinauskläfft was sie sich in manchen
Fällen selber nicht zu sagen trauen. Es ist nunmal leichter sich über Kunstausstellungen zu ereifern
in denen Jesus nicht nach dem Willen der Kirche dargestellt wird als vor der eigenen Haustür zu kehren.
Vermutlich haben sie sogar schon ein bisschen Angst vor dem Portal. Wenn +net also schreibt das die Bischöfe
(inklusive ihrem Obermotz) schwach sind, dann hat es nicht Unrecht.
@Vineta – Verstehe…sie sind ein Soziologe dem es nur um die Erstellung informativer Statistiken geht
oder gar ein Finanzpolitiker dem es um Kosten geht oder gar ein Kulturbewahrer? Klar…und der Typ der
den Papst wegen fahren ohne Gurts angezeigt hat war nur um die Sicherheit im Straßenverkehr besorgt.
Von Papstfeindlichkeit keine Spur! Welchen Eindruck sie beim Leser hinterlassen wenn sie beschreien dass
Leute anderer „Rasse“ mit „Übernahmegelüsten“ dafür sorgen werden das wir „elendig Untergehen“ und
das Deutsche die diese Entwicklung nicht mit Panik verfolgen „dumm“ sind, scheint ihnen nicht ganz klar
zu sein. Und hier geht es nicht um ein paar Signalwörter oder eine zu drastische Ausdrucksweise, es ist
die Einstellung die da hervorschimmert. Natürlich sollte auch die Zuwanderung nicht nach irgendwelchen
Idealen bewertet werden sondern ganz objektiv im Bezug auf ihre Wirkung. Fakt ist das man je nach Einstellung
zu Ausländer eher dazu neigt negative oder positive Aspekte auszublenden. Welche das bei ihnen sind wissen
sie ja selber…daraus lassen sich dann durchaus Rückschlüsse auf ihre Einstellung zu Migranten ziehen.
Wegen Typen, die sich sofort aufregen wenn „deutsches Geld“ an Migranten „verschwendet“ wird, haben geistesabwesende
Politiker es jahrzehntelang vermieden Geld in die Integration zu stecken, nur um sich im Chor mit den
gleichen Typen später über die Integrationsunwilligen zu ereifern. Abgesehen davon, unintegriert ist
nicht zu verwechseln mit kriminel
@Vineta… – Sie sind ein ziemlich undeutscher Zeitgenosse, wissen sie das. Ihre rassistische herangehensweise,
Menschen mit anderer Herkunft einfach mal, „rauszurechnen“ lässt in der Tat die Vermutung zu das sie
fremdenfeindlich eingestellt sind. Mit „deutsch“ sein ist es nicht anders wie mit Berliner sein. Auch
die Berliner würden manchmal gerne die Zugezogenen „rausrechnen“ aber sie haben diese Stadt eben genau
wie die Ureinwohner geprägt. Berlin ohne Türken oder Russen wäre nicht Berlin. Und Deutschland ohne
Ausländer wäre kein Deutschland. Wir erinnern uns: Deutschland bestand aus zahlreichen Stämmen die
völlig Willkürlich in ein Gebilde gepresst wurden. Zunächst bildete sich nur ein loser Bund dann kam
eine Idee auf mit der SIE sich eigentlich sofort anfreunden müssten. Der deutsche Nationalismus. Nämlich
das aus vielen Völkern eines werden kann. Konsequent könnte man diesen im Grunde guten Gedanken mit
Europa und schließlich mit der Welt fortführen. Das Ergebnis ist kein grauer Mischmasch sondern eine
Vielfalt die durch immer neue Kombination von Kulturen entsteht. Beispiel: Amerikanischer Rock kommt z.B.
nach Deutschland und erschafft ein neues Genre den Deutschrock der dann z.B. in Form von Rammstein wieder
die Kultur im Ursprungsland befruchtet. Und vom Döner muss ich ja garnicht erst anfangen. Sie sollten
lieber ihren Geist erweitern als andere als dumm zu beschimpfen.
Den Weg hin zum ZIEL (der Befreiung von Not, Elend, Ausgrenzung etc.) hat Jesus in der Befreiung von Sünde
sprich in einem religiösem, gottbezogenem Leben gesehen. Das das schwer umzusetzen ist und auf gesellschaftlicher
Ebene auch nur mittelmäßig funktioniert haben die letzten 2000 Jahre gezeigt. – Natürlich muss das
kein Grund sein diesen Ansatz aufzugeben. Ein Ziel anstatt den Weg dazu zu Formulieren klingt in der Tat
wie ein schlechtes Parteiprogramm in dem alle Möglichen Dinge gefordert werden man sich aber nicht dazu
äußert wie eine Sache finanziert werden soll. Prägnanter aber unsinniger wäre es jedoch den Weg festzulegen.
Wenn also das ZIEL eine Lobpreisung Gottes ist, dann ist es durchaus sinnvoll das man den WEG offen hält.
Wenn man als ZIEL die Verbesserung der Situation von Familien hat dann muss der WEG nicht automatisch
mit Sittengesetzten aus dem 18-19 Jahrhundert gepflastert sein. Eine Errungenschaft der Moderne ist die
Ungenauigkeit von Angaben. Diese wurde möglich weil Menschen als denkende Wesen Begriffen werden denen
man mit Eckdaten und Richtungsangaben mehr helfen kann als mit Detailierten Gebrauchsanweisungen was sie
zu tun haben. – Ich würde ja sagen das die Basler den Geist des NT gut erfasst haben. Das das nach Mitte-Links
klingt überrascht nicht. Die Linken mögen häufig nicht viel vom Glauben halten, setzen aber Nächstenliebe
meist besser um als ihre Kollegen von Rechts. Natürlich fällt das Oberflächlichen nicht auf.
Wer Abtreibung, Homoehe oder Sterbehilfe wirklich für die drängensten Moralischen Probleme unserer Zeit
hält muss sich nicht wundern das ihm die Mitglieder weglaufen und er im Abseits landet. Hunger, Ungerechtigkeit,
Armut, Soziale Fürsorge…das waren Probleme mit denen sich der christliche Heiland auseinandergesetzt
hat. DAS sind Themen die auch die Menschen heute Bewegen. Hinzukommen Umweltzerstörung, Terrorismus,
Die „Erkaltung“ der Gesellschaft die Verdummung und Verrohung junger Menschen etc. etc. Wie lächerlich
wirkt es da wenn man darüber diskutiert wie eine katholische Messe abzulaufen hat. Und dürfen wir aus
den Ausführungen des Bischofs, der Gesellschaftliche Veränderungen und Reformen als „Konfusion“ beschreibt
schließen das er sich die Frauen zurück an den Herd wünscht…naja wo sollen sie auch sonst sein bei
9 Kindern. @Brian Schön wärs…die Steinzeit war wohl weniger prüde als die Zeit in die sich der Bischof
zurücksehnt.
@Anael Schon seltsam das es sich in einem Land mit all den Menschenfressern und Haschischrauchern so zufrieden
leben lässt. Wenn ihr ZIONisieren so aussieht dann kann es ja wohl nicht so schlimm sein. Und, nur so
aus Interesse, was wäre denn bitte ein nichtzionisiertes Land? Falls es sowas nicht gibt wäre dieses
Adjektiv (so lieb sie es auch gewonnen haben mögen) doch ziemlich unsinnig, oder?
#49 Inglorious Bass 23:47:16 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
Ein „dreckiges Spiel“ trieben höchstens diejenigen Idioten die Gaddafi einen Menschenrechtspreis verleihen
wollten, vermutlich weil sie ihn damit im Hinblick auf künftige Geschäfte gütlich stimmen wollten.
Letzten Endes ist Gaddafi aber keinem Ausländischen Überfallkommando zum Opfer gefallen sondern der
Tatsache das der Rückhalt in den eigenen Reihen und vor allem in der Bevölkerung dahin war. Übersetzt
auf Demokratische Verhältnisse könnte man sagen Gaddafi wurde abgewählt. Wünschen wir den Lybiern
das sie den nächsten ungeliebten Staatschef an der Wahlurne loswerden können.
#139 Inglorious Bass 14:33:38 | Donnerstag, 15. Dezember 2011
@Tomas – Ich kann sie beruhigen…Juden, Moslems und Christen beten nach eigenen Angaben zum selben Gott.
Ich weiß ja das sie den Herrn am liebsten ganz für sich allein hätten aber es gibt nunmal noch andere
Religionen. Religionen deren Entstehung Gott (falls vorhanden) zugelassen ja sogar (auf gleiche Weise
wie beim Christentum, also mit Wundern Propheten etc.) befördert hat. Das deren Mitglieder in die Hölle
kommen ist ja nunmal eine Behauptung die nicht zu widerlegen (geschweigedenn zu Beweisen) ist. Unzweifelhaft
aber ist das Gott ein ziemlich ungerechter und grausamer Zeitgenosse wäre. Ungerecht weil die meisten
Menschen in der Menschheitsgeschichte nie die Möglichkeit hatten von Jesus zu hören weil sie z.B. lange
vor ihm oder in Ländern in denen er unbekannt war geboren wurden. Ungerecht auch weil Menschen nicht
nach objektiven Kriterien (z.B. XY tut anderen Gutes) sondern nach Oberflächlichen Etiketten wie der
Religionszugehörigkeit beurteilt werden. Wie nennt man nochmal Menschen die alle die nicht zu ihrer „Partei“
gehören töten und foltern? Ahja…mann nennt sie Diktatoren und sie gelten nicht umbedingt als die idealen
Menschen. Es scheint zu stimmen das sich Menschen ein Gottesbild machen das zu ihren eigenen Wünschen
und Bedürfnissen passt. SIE (und noch einige andere) haben ein Problem mit Andersdenkenden und darum
auch ihr Gott. Da es, gottlob, immer weniger Menschen wie sie gibt hat sich auch das Gottesbild toleranter
gestaltet.
Ein wenig Schadenfreude kann man sich da nicht verkneifen. Vor nicht allzu langer Zeit noch plünderte
die Kirche das einfache Volk aus, durch die fast kostenlose Arbeitsleistung die landlose Bauern zum wirtschaftlichen
Aufstieg von Klöstern und Bistümern beitragen mussten, oder die armen Menschen die auf Raubzügen in
benachbarte Kulturkreise verheizt wurden, sei es durch Ablasshandel, Reliquienschwindel oder den immensen
Geschenken die man den Herrschenden entlockte oder von ihnen erpresste. Von dem Geld baute man prächtige
Gotteshäuser und nicht minder prächtige Häuser für die Diener Gottes. Das einzige mal das soetwas
in der Bibel geschah ist als Gott die Menschen persönlich um einen Tempel bat. Sein Interesse an Prachtbauten
scheint also wenig ausgeprägt. Das jetzt einige davon für andereAufgaben genutzt werden ist theologisch
also nicht katastrophal…wohl aber in kultureller Hinsicht. Auch wenn die Kirche das meiste Geld dafür
ergaunert hat so bilden ihre Gebäude heute eine Gegenkultur der Stille und der Einkehr die wir in unseren
Städten gut brauchen können. Eine Kirche in ein Museum umzuwandeln oder in eine öffentliche Bibliothek
mag ja noch angehen, auch kleinere Kapellen sind als Bars sicher gut zu gebrauchen aber Kulturdenkmäler
und einzelne Dorfkirchen sollten doch auch in ihrer Funktion als das erhalten bleiben als das sie errichtet
wurden. Riesige Gebäude in bester Lage nahezu ungenutzt zu lassen ist genau die Portion Nihilismus die
wir brauchen.
Die Giordano Bruno Stiftung und der Papst? Ist das ein Anfall von Weltoffenheit oder hat man doch nur
wieder versäumt anständig zu recherchieren? So wie unlängst bei einem gewissen Bischof dessen fragwürdige
Sichtweise der jüngeren Geschichte für viel Erheiterung in Historikerkreisen sorgte? Nein…hier scheint
es sich doch um das erstere zu handeln und das macht auch Sinn. Der Kulturrat soll sich u.a. um „die Auseinandersetzung
mit aufgeschlossenen Nichtglaubenden,“ kümmern. Das jemand ausgewählt wurde der sich dem Humanismus
verpflichtet fühlt, jener Strömung die so viele christliche Ideen ins säkulare übersetzte, sie häufig
auch folgerichtig ergänzte, macht nur Sinn. Auch das seine Wissenschaftliche Qualifikation das interpretieren
gealterter Schriftrollen übersteigt ist erfreulich. Herrn Singer dürfte es in manchen Punkten leichter
fallen Brücken zwischen Gläubigen und Ungläubigen zu bauen, was ja gerade dem aktuellen Papst eher
schwerviel. Zu lernen gäbe es also einiges für Papst und Co…die Frage ist nur ob sie das wirklich
wollen. Ich wage das zu bezweifeln. Ich glaube Herr Singer wird sich über kurz oder lang wie ein Kreuznetschreiberling
beim Spiegel fühlen…er ist ein Exot den niemand ernst nimmt und dessen Überzeugungen man mit freundlichem
Kopfnicken oder unfreundlichen Entgegnungen weitestgehend ignoriert. Hoffen wir das ich unrecht habe und
wünschen Herrn Singer viel Glück und auch Benedikt der sich hier von seiner guten Seite gezeigt hat.
Schon dreist vom Vatikan…während man in Rom in Geld schwimmt vegetieren die Landeskirchen dahin. Ich
persönlich wäre ja nicht traurig in einer Gemeinde ohne Vollzeitpfarrer zu leben aber es gibt ja noch
Leute denen das nicht piepegal ist. Für die und ihre eigenen angestellten ist das schon traurig was die
Kirche da leistet. Und wenn man daran Kritik übt wird dann als kirchenfeindlich oder gar unchristlich
beschimpft…wer Martin Luther bislang nicht verstehen konnte dem dürfte es jetzt leichter fallen.
Charta für Familienrechte? Päpstlicher Rat für die Familie? Würde mich interessieren wie die katholischen
Kindergärten und Schulen in der BRD, die ja an die staatlichen Lehrpläne gebunden sind zu diesen Papieren
stehen. Hoffen wir mal, wovon auszugehen ist, das sie sie genauso ignorieren wie jeder andere vernünftige
Pädagoge. Vielleicht ist es ja sogar falsch die alten Herren in ihren Kinder-, Familien- und Sexfreien
Elfenbeintürmen zu belästigen…sollen sie ruhig weiter solche Fantasien produzieren und sich einbilden
das das draußen jemanden interessiert.
#141 Inglorious Bass 19:44:53 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
@konsequent „katholisch“ # 78 … Ein Genozid ist nicht ein Ereignis bei dem viele Menschen umkommen sondern
ein Ereignis bei dem die Tötung von Menschen eines Volkes zum Selbstzweck wird. Die Deutschen haben auch
Mio. Russen getötet und umgekehrt trotzdem handelte es sich dabei nicht um einen Genozid, genausowenig
wie bei den ständigen Kriegen zwischen Deutschland und Frankreich oder den Eroberungszügen diverser
Feldherren…hier ging es entweder um Beute oder um Landgewinne oder um Psychologische Kriegsführung.
Ein Teil eines Volkes wurde z.B. getötet damit sich der Rest ergibt. Das alles ist moralisch natürlich
nicht minder verwerflich, jedoch KEIN Genozid. Ziel war hier nämlich nicht die Ausrottung. Juden und
Zigeuner hat man aber nicht getötet weil sie militärische Gegner waren sondern weil man diese Völker
vernichten wollte. Dies ist eine ganz andere Qualität. So erging es auch vielen anderen Völkern. Allerdings
galt dies lange als durchaus legitim…nach dem 2. WK, nachdem man gesehen hat worin Rassismus gipfeln
kann, ist dies nur noch bei wenigen der Fall.
„Das einzige, historisch unvergleichbare Verbrechen der Weltgeschichte ist die Ermordung des Gottessohnes
auf Golgotha.“ – Ach ja? Es ist nur unvergleichlich für jene die Glauben das Jesus der Sohn Gottes ist,
für alle anderen ist es eine von Mio. Ungerechten Hinrichtung von Andersdenkenden. Der springende Punkt
ist…Christen empfinden die Vergleichbarkeit als eine Beleidigung und eine Herabsetzung Jesu. Ich kann
das verstehen…aber dann kann man nicht Argumentieren das die Ablehnung der Vergleichbarkeit des Holocaust
keine Herabsetzung der Opfer und auch nicht antisemitisch angehaucht ist. Wie kann man überhaupt ein
Unrecht herausheben ohne die anderen die ähnliches erfuhren herabzusetzen? Ganz einfach…man nimmt es
exemplarisch für andere. So wie ein prominentes Opfer z.B. auf eine seltene Krankheit aufmerksam macht
steht Jesus auch für all die Namenlosen die starben weil sie neue Ideen in eine Religion einbringen wollten.
Wenn ein Volk z.B. die Armenier nun auf Massenmorde aufmerksam machen will dann nützt der Holocaust und
all das Aufhebens das um ihn gemacht wird ihnen ungemein eben weil die Öffentlichkeit dadurch schon für
Massenmorde und ihren Schrecken sensibilisiert wurde. Gerade weil der Massenmord hier nicht verdrängt
wurde ist man viel weniger bereit das anderswo zuzulassen. Völkermord gilt nicht mehr als Kavaliersdelikt…das
ist vor allem der aktiven Erinnerungskultur zu verdanken.
@Tomas… – Sie werden mir zustimmen das Hitler der Bewertung der Nachwelt zumindest in diesem Punkt zustimmen
würde. Der Holocaust war sein Meisterstück und er sah ihn als seine wichtigste Hinterlassenschaft. Wenn
die Täter dieser Tat soviel Aufmerksamkeit zubilligen dann sollte man das im Gedenken doch auch tun.
Das heisst nicht das man nicht den anderen Massenmorden der Geschichte gedenkt. Das tut man nämlich durchaus.
Aber die Nazis produzierten sozusagen den Mercedes Benz unter den Genoziden. Abgesehen davon habe ich
nicht den Eindruck das man NUR vom Holocaust spricht…vielmehr wird auf den meisten Gedenkfeiern inzwischen
allen Getöteten gedacht. NIEMAND wirklich NIEMAND hätte sich daran gestört wenn Herr Williamson z.B.
Messen für getötete Polen, Schlesier oder Armenier abgehalten hätte…aber das hat er nicht er hat
auf die Gräber anderer Menschen gespuckt. Menschen die er aus religiösen oder politischen Gründen nicht
abkann…soetwas macht niemand zu einem Helden. @Pascal123 Jap…Manche sind halt erst glücklich wenn
in Berlin für jeden Völkermord der Geschichte ein genau gleichgroßes, gleichteures, gleich zentral
gelegenes Denkmal steht. Ich denke das Problem vieler dieser Leuten ist das sie ein bisschen rechts sind
und bei Nazigeschichten immer ein schlechtes gewissen kriegen. Willi könnte seinen Antidemokratischen
Träumen ja viel angenehmer fortführen wenn Antidemokraten eigentlich nicht so schlimm waren. SOLCHEN
Relativismus mag man auch bei den P-brüdern.
@Persephone… Das Argument sagt ja nichts über darüber aus ob HS nun in Ordnung geht oder nicht nur
darüber das es nichts unnatürliches ist. Wenn die kath. Kirche sagen würde. Homesex ist zwar natürlich
und ein Teil der Schöpfung (wie wir in der Natur sehen können) aber Gott hat uns verboten diesen Teil
auszuleben (warum auch immer) dann würde ja alles mehr oder minder Sinn machen, da niemand nachprüfen
kann was Gott eigentlich denkt oder will geschweigedenn ob er überhaupt etwas denkt oder will. Daher
gibt es auch hunderte von Religionen mit hunderte von Reglungen die von den Gläubigen meist einfach so
akzeptiert (oder bei Bedarf auch ignoriert) werden. Damit wäre die Kirche auf der sicheren Seite. ABER
sie geht nicht diesen sicheren Weg sondern stellt dreist eine schlichtweg falsche Behauptung auf, nämlich
das die Homosexualität unnatürlich wäre. Wenn das ihre Begründung ist ist die Begründung falsch.
– Aber wenn sie mich fragen sollten wir ganz unabhängig von solchem Philosophischen Filrlefanz Entscheidungen
treffen. Wir sehen ob sich HS auf eine Gesellschaft als Problem auswirkt. Ich kann keines erkennen. Ich
bin Hetro und muss mir um nichts sorgen machen…ich kann noch alles was ich konnte bevor schwule „heiraten“
durften und ich kann mich dank der ganzen Homos und Metros sogar noch besonders männlich fühlen . Zu
Bibelzeiten hieß HS aber häufig das ein alter notgeiler Mann sich an einem jüngeren, der im Rang unter
ihm steht, befriedigt. Knaststyle. Daher das Verbot
Tja…wenn einem nur übrig bleibt an Rechtsschreibfehlern herumzumäkeln ist das schon traurig. Aber
was soll man auch machen wenn einem einer Vorwirft das man „rechtsradikal“ ist und man nunmal größtenteils
rechtsradikale Positionen vertritt. Armes Kreuznet Auch doofwürden Williamson muss sich nicht wundern
wenn kritisches über ihn in Umlauf gerät. Denn er redet und schreibt eine Menge Unfug, wobei er sich
und seine Meinung auch noch regelmäßig dreist mit dem Herrgott verwechselt. Plumpe Mittelalterpropaganda
für Menschen nur wenige IQ-Punkte von der Unzurechnungsfähigkeit entfernt. Das wissen inzwischen auch
seine Freunde von den Piusbrüdern. Kreuznet berichtete das diese ihm untersagt hatten sich weiter in
seinen Spambotschaften an die Welt zu wenden. Aber wer nicht hören will muss fühlen…außer natürlich
bei den Antiautoritär eingestellten Sonderpädagogen von der Bruderschaft die sich von Willi immer noch
auf der Nase rumtanzen lassen, oder ist er vielleicht ihr Vortänzer, ihr Held der Ausspricht was sie
sagen? Der Verurteile Straftäter lebt derzeit (nach eigenen Angaben) noch unter dem britischen Sozialhilfeniveau,
von seinen Verbündeten (zumindest offiziel) verlassen, geächtet, verlacht…wenn Gott jene die er nicht
mag bestraft dann sollte Willi sich vielleicht mal fragen wie er in diese unschöne Situation geraten
ist. Aber ich schätze in dem Punkt wird weltliches Unglück plötzlich gaaaanz anders Interpretiert.
@Defendor… – Eine der Hauptbegründungen dafür das HS von der Kirche abgelehnt wird ist die Behauptng
sie sei „unnatürlich“. Die Sache mit den Tieren soll niemanden herabwürdigen, sie beweist nur hieb und
stichfest das HS eben nichts unnatürliches ist. Sogar ihnen…oder haben Schwäne auch eine Erbsünde
begangen so das sie schwul werden können? Wer HS verbieten will kann sich also mit nichten aufs Naturrecht
berufen. Das sagt noch nichts darüber aus ob man sie nicht vielleicht Unterdrücken sollte, denn auch
das Bedürfnis mit anderen Frauen als der eigenen zu schlafen, Gewalt anzuwenden oder Macht zu erlangen
sind natürlich. Um aber dazu Aufzurufen DIESE Bedürfnisse zu Unterdrücken gibt es jede Menge gute Gründe
z.B. das eine Gesellschaft in der Jeder sich mit Jedem Prügelt ziemlich unangenehm für alle wird. Das
schlimmste was einer Gesellschaft dagegen passiert, in der jeder der Schwul ist auch Schwul sein darf,
(soweit ich weiß sind das ohnehin immer nur ein paar %) hat dadurch höchsten ein paar nervige Entertainer
und Modeschöpfer zu befürchten. Was Konzil XY oder Papst YX dazu gesagt haben ist doch mal herzlich
wurscht vor allem wenn die Logik und unsere Erfahrungen nicht auf ihrer Seite ist. Gott spricht, wenn
überhaupt, nicht durch Worte sondern Taten und zu seinen Taten gehörte nunmal auch manche Leute mit
Homo-genen auszustatten. Sie halten das für einen Test? Warum bekommen den Test dann nicht alle? Ist
Gott etwa ungerecht?
@defendor Also…die kath. Kirche fordert doch dazu auf das Naturgesetz der Fortpflanzung zu untergraben…sie
lehrt das Jesus das getan hat und das das auch gefälligst alle tun sollen die in seinem Namen predigen.
Abgesehen davon gibt es auch noch das Naturgesetzt das Männer versuchen so viele Frauen zu befruchten
wie möglich…auch damit tut sich die RKK schwer. Abgesehen davon…beim menschlichen Geschlechtsakt
geht es auch um Spaß, Soziale Bindungen usw. nicht nur um Fortpflanzung. Das behaupte nicht ich, sondern
es ist ein Beobachtbares Phänomen…wer die Natur beobachtet muss darin doch auch den Willen dessen sehen
der für die Gesetzmäßigkeiten verantwortlich ist…also z.B. auch für Homosexualität die bei Tieren
genauso wie bei Menschen vorkommt. Wer also glaubt das die Tiere von Gott geschaffen wurden und auch ihren
Instinkt daher haben der muss anerkennen das Homosexualität ein Teil der Natur ist. Den frühen Kirchenleuten
und den Bibelschreibern ist aber kein Vorwurf zu machen, sie hatten diese Informationen nicht. Den modernen
Kirchenleuten (ich nehme an dieser Katechismus den sie zitieren ist vergleichsweise neu) durchaus. – Und
Apropos Nachhilfe-Unterricht, Homosexualität ist KEINE der 7 Totsünden.
„Halb zog sie ihn, halb sank er hin.“ + So lässt sich nicht nur der Liebesakt sondern auch die unglaubliche
Dialogbereitschaft des hl. Vaters beschreiben. Würde der Papst nur allen Ideen so offen gegenüberstehen
wie denen der Piusbruderschaft…Herr Küng wäre längst Kardinal. Was ist aus der guten alten päpstlichen
Ungeduld mit Kritikern geworden? Exkommunizieren und gut!
Ich glaube der Bischof hat einen günstigen Mittelweg beschrieben mit dem alle zufrieden sein können
und der ganz ähnlich auch in Deutschland beschritten wird. Anstatt „Ehe“ spricht man von „eingetragener
Lebenspartnerschaft“. So haben die Christen die für sie wichtige Unterscheidung. Trotzdem genießt auch
diese Lebensform, soweit ich weiß, fast die gleichen Privilegien wie die Ehe, womit der Gerechtigkeit
genüge getan wäre. Besonders fördern sollte man in der Tat Paare mit Kindern, jedoch nicht die bloße
Möglichkeit das ein Paar Kinder hervorbringen könnte darf dafür der Grund sein…dann müsste man jeder
Frau ja Privilegien gewähren die Schwanger werden kann. (Neueste Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen
nämlich darauf hin das man auch außerhalb der Ehe schwanger werden kann) – Aber eines ist klar, im Vatikan
macht er sich mit diesem Verhalten keine Freunde. Die Beförderung zum Kardinal wird wohl ausfallen.
@Tomas Wenn ein Arzt darüber urteilen möchte ob z.B. die Schmerzen einer Behandlung zumutbar sind dann
kann er das durchaus weil er ja schon viele Leute erlebt hat die diese Behandlung machen. Auch ist durchaus
bekannt das Ärzte die selber einmal ernsthaft krank waren einfühlsamer und verantwortungsbewusster mit
Patienten umgehen. So behandeln z.B. die wenigsten Ärzte Rückenschmerzen bei sich selbst mit OP’s bei
Patienten leider durchaus. Wäre ein Arzt der Aufgrund seiner eigenen Leidensgeschichte auch anderen Patienten
zu der Behandlung rät die für ihn selbst gut genug wäre nicht ein besserer Arzt? Wenn B16 behauptet
das es für Schwule zumutbar ist ein Leben lang auf Liebe, Sex und Partnerschaft zu verzichten, ja sogar
leichtfertig behauptet das das keinen positiven, bedeutenden Beitrag für sie darstelle dann tut er das
auf Grund von welchem Erfahrungsschatz? Es ist ihm wohl bekannt das viele Schwule ihre Partnerschaft durchaus
als bedeutsam und positiv empfinden…also müsste, seiner eignen Logik nach, ihre Ehe rechtliche Anerkennung
erhalten. Das passt ihm nun überhaupt nicht in den Kram und darum macht er Aussagen darüber was ANDEREN
angeblich bedeutsam ist, das geht aber nicht ohne Kenntnis des anderen und schon garnicht wenn diese Anderen
vehement das Gegenteil behaupten. Genausowenig könnte ich die Aussage machen das das Messdieneramt für
niemanden positiv und bedeutsam war. Woher soll ich das wissen, ich war nie Messdiener.
@Tomas… … Der Staat hat sicherlich die Aufgabe Glauben zu schützen…was sie sich aber vom Staat
wünschen ist Glauben durchzusetzten. Ihre Ansicht z.B. das Pornographie verboten gehört wird ja auch
geschützt. Sie können eine Partei oder Initiative gründen oder unterstützen die sich gegen Pornos
engagiert, sie können sogar zum Boykott eines Mediums aufrufen wie es seinerzeit Alice Schwarzer gemacht
hat. Was sie NICHT können ist vom Staat einfach zu verlangen etwas zu verbieten nur weil sie oder ihre
Religion es sich so wünschen zumindest nicht wenn sie so dreist an Argumenten sparen. Das gute daran
ist das sie auch davor geschützt werden das andere dieses Recht in Anspruch nehmen. Kein Hindu kann ihnen
den Verzehr von Rindfleisch untersagen…kein Moslem kann dafür sorgen das sich ihre Frau verschleiern
muss, und ich nehme doch stark an das sie DAVOR durchaus von einem Staat geschützt werden wollen! Dann
dürfen sie sich auch nicht das Recht herausnehmen. „Mein Gott sagt…“ ist ein schlechtes bis gar kein
Argument, schon weil sie nicht der einzige sind der es bringen kann. – Auch im Gottesstaat kommt die Macht
nicht von „oben“ sondern davon das genügend Leute glauben das XY von Gott bestimmt wurde. Glauben das
nicht sagt man eben das Gott das jetzt so sieht. So funzt Religion. Das ist nur ein Umweg hin zum einfacheren
und praktikableren: Genügend Leute glauben das XY der Gesellschaft bzw. ihnen selbst nützt. Nur das
über diese Fragen alle diskutieren können und über
Das Leiden und die Tötung eines Menschen zu sakralisieren ist keine gute Sache, vor allem wenn dadurch
Feind-Erklärungen entstehen? – Seltsam das solche Behauptungen ausgerechnet auf einer Web-Seite gemacht
werden die sich als christlich versteht. Für jene denen es entfallen sein mag…die ganze Christliche
Heilslehre stützt sich auf die Sakralisierung von Leiden. Leiden das man auf einen so hohen Podest gestellt
hat das es angeblich ausreicht die gesamte Menschheit zu erlösen. – Im Vergleich dazu ist der Umgang
mit dem Holocaust mehr als unreligiös und rational. Ob Habermaß recht hat und Flaig den HC wirklich
„Banalisieren“ will kann ich nicht beurteilen, sicher scheint mir aber das die Herren von der Kreuznetredaktion
das versuchen…, die Motive dafür dürften wohl kaum in höheren, philosophischen oder geschichtstheoretischen
Sphären zu finden sein. Es ist der gleiche miese, bilige Trick wie beim Missbrauch. „War doch gar nicht
so schlimm, gibt schlimmeres, kein Grund sich aufzuregen oder gar Kritik an der Kirche zu üben“…heisst
die Devise. Da bekommt man ja Richtig Lust Dinge zu schreiben wie: -Christenverfolgung? Nur ein paar von
aufgebauschte Einzelfälle! -Kreuzigung? Ein rechtsstaatlicher Prozess und auch nicht schlimmer als ein
durchschnittlicher Hexenprozess. Aber wenn man anfängt so zu argumentieren bewegt man sich am Rande des
Anstands und hat den Pfad Journalistischer Redlichkeit schon lange verlassen.
Das traurige an dem Artikel ist wohl das so mancher Bischof bis vor kurzem genauso dachte und das es der
Medien überhaupt bedurfte um in Kirchlichen Einrichtungen das Wohl der Schutzbefohlenen über den Schutz
der eigenen Mitarbeiter zu stellen. Das witzige ist das hier immer wieder behauptet wird das all die Missbräuche
dazu benutzt werden um die Kirche schlecht dastehen zu lassen und sie somit gefügig zu machen. Das Funktioniert
aber NUR wenn man Missbrauch selber auch wirklich als etwas schlimmes sieht. Es ist bemerkenswert und
traurig das diese Leute anstatt ihr Bild von der Kirche zu ändern versuchen ihr Bild von Missbräuchen
zu ändern. Sexueller Missbrauch? Ist doch halb so schlimm tönt es da zwischen den Zeilen. Nein…liturgische
Neuerungen, aufgeweichte Dogmen und Strukturprobleme sind halb so schlimm! Lappalien bzw. Luxusprobleme
irgendwelcher Kirchenfunktionäre, Internetschreiberlinge und wehmütiger Senioren, über die man sich
im Internet unterhalten kann…aber sie haben keinen Menschen das Leben derart erschwert wie sexueller
Missbrauch. Daher sollte jeder Bischof für den dieses Thema, wenn es in seiner Diözese auftaucht, nicht
absoluten Vorrang hat sofort aus dem Amt entfernt werden. … und P.S. Es gibt einen großen Unterschied
zwischen „unschuldig“ und „verjährt“.
„Was Gott zusammengefügt hat soll der Mensch nicht trennen heisst es“ Aber ist es wirklich Gott der Paare
zusammenführt? Oft sind romantische Zufälle der Grund warum zwei Menschen zusammenkommen…natürlich
kann man darin göttliches Wirken erkennen aber zum einen beruhen nicht alle Ehen auf solchen Fügungen,
sogar eher wenige, und zum zweiten ist es bei 2. oder 3. Ehen nicht anders. Wenn man Gott bei der ersten
Ehe im Spiel sieht weil 2 Menschen wie füreinander geschaffen erscheinen und sich zufällig Treffen und
kennen und lieben lernen, dann muss man Gott auch dort sehen wo genau das gleiche mit 2 Geschiedenen geschieht.
Wie kann man aber Menschen die Gott zueinandergeführt hat den Bund fürs Leben verwehren. DAS wäre ganz
klar gegen Gott. Und wenn es eben nicht Gott sondern nur ganz weltliche Faktoren waren die ein Paar zusammen
führten dann ist es doch auch gerechtfertigt das es sich Aufgrund von weltlichen Faktoren wieder trennt
bzw. das die Beteiligten nochmal heiraten dürfen, denn dann würde man ja nichts trennen was Gott zusammengeführt
hat.
#156 Inglorious Bass 05:21:59 | Donnerstag, 1. Dezember 2011
Herr Ratzinger mag ja ein scharfsinniger Theologe sein aber beim Punkt Homosexualität bleibt er jede
belegbare Begründung schuldig. – „ Eine ganz andere Sache ist es, dass Tätigkeiten, die für die Entwicklung
der Person und der Gesellschaft keinen bedeutsamen, positiven Beitrag darstellen, vom Staat eine eigene
qualifizierte rechtliche Anerkennung erhalten.“ – Woher möchte der Papst bitte wissen welche Bedeutung
Partnerschaft, Sex und Ehe für die Entwicklung einer Person haben? Diese Lektion lernt man nicht auf
der Universität (außer vll. man belegt Psychologie) sondern im Leben. Eine über 70 jährige Jungfrau
sollte zu solchen Dingen vielleicht lieber schweigen.
#164 Inglorious Bass 01:37:27 | Donnerstag, 1. Dezember 2011
@Tomas… Staaten haben in der Tat die Aufgabe das Leben von Menschen zu organisieren und nicht die Menschen
nach ihrem Tot einer sagenumwobenen Dimension zuzuführen. Wenn das überhaupt jemand kann bzw. soll sind
das doch die Religionen und ihre Priester. In einem liberalen Rechtsstaat, und für gewöhnlich nur da,
kann auch jede Religion das versuchen. Wie weit es sinnvoll ist das sich der Staat einmischt ist eine
interessante Frage. Fakt ist, das Familien heute weder die soziale Fürsorge noch die Ausbildung ihres
Nachwuchses allein bewältigen können. Daran ist nicht die böse Aufklärung Schuld sondern wenn überhaupt
die böse Industrialisierung die die Lebensumstände der Menschen weitgehend verändert hat. Aber…und
diesen Gedanken übernehme ich mal von den Kondom und Abtreibungsgegnern…will Gott nicht das jeder einzelne
der ca. 80 Mio Deutschen die heute Leben am Leben ist? Und könnte man diese Anzahl an Menschen ohne die
von ihnen so verachtete Moderne überhaupt ernähren? Ich bezweifle das. Also brauchen wir mit veränderten
Lebensumständen einen veränderten Aktionsradius des Staates. Dabei wurde die Religion immer unwichtiger,
weil sie nunmal weniger (für die Menschen und die Staatsraison) nützliche Aufgaben erfüllt. Mit ihrer
gruseligen Begründung könnten auch Moslems, Juden oder Scientologen von einem Staat fordern das er sich
nach ihnen richten muss. Ob ausgerechnet Israel oder der Iran Musterstaaten sind bleibt zu bezweifeln.
– Und was haben sie bitte gegen Bio?
@Lorenz – Das war keine Verherrlichung das war ein Beispiel dafür wie christliche Ideen in einem Staat
der sich nicht einer Autorität Christlicher Kirchen unterwirft umgesetzt werden. Und natürlich hat die
Übernahme sozialer Aufgaben durch den Staat zur Folge das der Einzelne sich nicht mehr dafür zuständig
fühlt und man kann die Nächstenliebe und persönliches Engagement sicher nicht durch staatliche Institutionen
ersetzen, aber man kann sie ergänzen, und nicht einmal das haben viele katholische Herrscher hinbekommen.
Stattdessen haben viele unsinnige Religionskriege geführt, soziale Bewegungen erstickt oder ihr Volk
hungern lassen. Es würde mich wirklich interessieren von welchen katholischen Staaten sie sprechen. Wie
geht es denn der Opposition im Vatikan? Und wie stand der Vatikan zu anderen oppositionsfeindlichen Zeitgenossen
wie z.B. Pinochet, Franco oder Peron oder zum alten Adi? Nicht umsonst ist die Trennung von Staat und
Kirche eine der Grundpfeiler westlicher Demokratien. Ein gutes Beispiel für einen Staat in dem man damit
in letzter Zeit nicht sehr verantwortungsbewusst umgegangen ist ist auch Russland, wo man sich bemüht
die Orthodoxe Kirche als Stütze des Systems Putin zu gewinnen. Wenn Glaube vereinnahmt und instrumentalisiert
wird, und das wird er immer wenn er der Macht zu nahe kommt, leiden die Menschen und auch der Glaube selbst.
Somit IST der „relativistische“ Staat in der Tat die bessere Alternative…da hat Jubärens mal recht.
(falls er das gemeint hat)
@Lorenz… Ihre These das ein starker Gottesbezug in einem Staat auch der Opposition das Leben erleichtert
ist wirklich interessant. Aber weder die Staaten mit Gottesgnadentum (zu denen auch wir lange gehörten)
noch die heutigen Gottesstaaten (Iran, Saudi-Arabien, etc) scheinen diese Annahme zu stützen. Vielmehr
sind liberale Staaten, ob nun mit oder ohne Gottesbezug, dafür bekannt. Somit kann man sagen das die
BRD in der Tat besser als jeder kath. Staat ist. Auch ist er christlicher…ein Beispiel dafür ist die
Armen- und Krankenfürsorge. (Von der wir wissen das sie Jesus sehr am Herzen lag) Diese war z.B. im hl.
römischen Reich Deutscher Nation von staatlicher Seite nicht sehr ausgeprägt. Nicht christliche Nächstenliebe
oder gar Kirchliches Wirken oder die Angst vor dem Fegefeuer haben Bismarck dazu bewogen die Sozialgesetzte
zu verabschieden sondern der Druck von links bzw. von unten. Und was den lieben Gott angeht…geht nicht
jede Religion davon aus das der Allmächtige sie unterstützt? (z.B. das er im Falle der Katholiken den
hl. Geist durch Menschen wirken lässt damit die Menschen die Wahrheit erkennen) Die einzig gottgefällige
Möglichkeit einen Staat zu organisieren ist also die liberale. Denn entweder ist Gott ein totaler Versager
der es nichtmal schafft seine eigene Religion an den Mann zu bringen ODER in einem fairen Wettbewerb wird
sich die von Gott unterstütze Religion langfristig durchsetzen. Woher also die Angst der Religionen vor
Konkurrenz?
Häufig finden wir hier Artikel die sich (gelinde gesagt) kritisch mit sog. Homoaktivisten beschäftigen.
Allerdings wurde dabei ein Vorwurf stets ausgespart. Das nämlich ihre Behauptung, die Kirche sei homophob,
schlicht und einfach nicht zutrifft. In Wien und London und nicht nur dort, haben sich bereits führende
Vertreter der Kirche positiv zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften geäußert. Weitere dürften folgen.
Natürlich gibt es noch viele die sich an die Werturteile eines Nomadenvolks aus der Frühantike klammern,
und es scheint ganz so als würde auch der Oberhirte eher zu dieser Fraktion zählen, aber immer mehr
Kirchenleute begreifen das es nicht die Hetro-ehe ist die in Gefahr ist sondern die Ehe ganz allgemein.
Und das man sich über JEDES Paar das lebenslanges Zusammenleben plant freuen- und es unterstützen sollte.
Das Schwule an solchen lebenslangen Partnerschaften grundsätzlich nicht interessiert sind würde wohl
kaum erklären das so viele dafür solange gekämpft haben. –-- Abgesehen davon…Einen Erzbischof als
„Ferkel“ zu verunglimpfen (und das nicht Aufgrund von Missbräuchen sondern aufgrund bloßer Äußerungen)
sollte für eine Website die sich gern als Fürsprecher der Kirche versteht und die an anderer Stelle
zur Unterwerfung unter die Hierarchie einfordert Tabu sein. Aber anscheinend muss ein Bischof hier erst
die Geschichte verdrehen oder das Grundgesetz angreifen damit er respektiert wird. Wieder ein Beweis:
+net ist vor allem kirchenfeindlich!
„Der Staat muss der Religion dienen“? …und wer repräsentiert diese Religion? Achso…Bischöfe wie
Williams natürlich. Verstehe, seiner Ansicht nach sollten wir also Freiheits- und Bürgerrechte über
Bord werfen und selbsternannten Kirchenfürsten dienen deren persönliche Moralvorstellungen als Allgemeingültig
anzusehen sind. – Worauf beruhen denn bitte Williamsons hanebüchene Machtansprüche? Selbst manche Schurken
aus Comics haben diese besser begründet. Dieser feige Hassprediger sollte selbstverständlich von den
zuständigen Behörden im Auge behalten werden, oder besser gesagt sein Umfeld. Jemand der sich die Erschaffung
eines Islamischen Gottesstaates auf deutschen Boden wünscht wird fast selbstverständlich als staatsgefährdend
angesehen. Das muss auch für Radikale jeder andere Religion gelten. Die BRD wurde nicht gegründet weil
ein Typ das Grundgesetz auf einem Berg überreicht bekam sondern weil sich Demokraten an einem Tisch darauf
geeinigt haben. Daher werden auch Themen wie Abtreibung oder Pornos (relativ) demokratisch und nicht dogmatisch
entschieden. – Jede Religion hat in der Tat ein Recht darauf in einem Rechtsstaat geschützt zu werden
und das wird sie auch in der BRD. Auch wird die RKK hier gefördert wie kaum eine andere Religionsgemeinschaft
irgendwo anders. Nicht mal in den so gläubigen USA werden konfessionelle Einrichtungen derart vom Staat
unterstützt. – Man braucht wirklich keinen „Naziwahn“ um Willi zu misstrauen…dafür reicht gesunder
Menschenverstand.
Frage mich warum man Geld und Mühe an irgendwelche Sektierer verwendet. Niemand sollte den armen Mann
zwingen irgendwelche Neuerungen anzuerkennen die ihm nicht behagen. Mann sollte ihm lieber eine eigene
Kapelle zur Verfügung stellen damit er und seine weltfremden Freunde die ECHTE Kirche nicht länger belästigen.
Aber mit Nächstenliebe für die Konkurrenz war man (zumindest in Vorkonzilarer Zeit) ja nicht unbedingt
großzügig. Welch Ironie!
Ein interessantes Selbstbild ist es was da der Artikelschreiber entwirft. Der „normale“ Christ ist in
seiner Welt eine radikale Minderheit die sich die Zeit damit vertreibt gegen andere Minderheiten zu hetzten…sehr
interessant.
Der Herr Pfarrer hält sich nur an die Richtlinien der kath. Kirche nach denen man Homosexuelle mit Respekt
zu behandeln hat. Auch das er Ehrlichkeit hoch einschätzt und Menschen nicht rät sich zu verstellen
verdient Lob. WARUM werden denn viele Homosexuelle depressiv und WARUM dürften das Leben der Klein Familie
etwas komplizierter sein als nötig? Hätten mehr Menschen die tolerante Einstellungen des Dompfarrers,
wäre allen Beteiligten viel Leid, Enttäuschung, Lüge usw. erspart geblieben. Wenn Schwule eine Frau
heiraten ist das der Frau gegenüber schon sehr unfair. In Zukunft haben hoffentlich mehr Menschen Mut,
von Anfang an den Weg einzuschlagen der Gott bzw. ihre Gene ihnen vorgezeichnet haben. – Was mich wundert
ist das die Lästermäuler von +net nicht vermutet haben das der Dompfarrer diese Einstellung hat weil
er gewisse Gemeinsamkeiten mit dem Limo-produzenten hat.
Der Autor hat völlig recht! Wer nicht aussieht wie aus dem Mittelalter und auch so denkt hat in der Kirche nichts verloren! Wo kämen wir denn dahin wenn jeder dahergelaufene, womöglich noch ganz ohne lustigen Hut, Christus dienen könnte?
„…weil sie selber über deren Einsatz mitbestimmen dürfen und eifrig davon Gebrauch machen.“ … Stimmt,
diese Grünen werfen jetzt ständig irgendwo Nuklearwaffen ab, man kann gar nicht mehr vor die Tür gehen
ohne das so ein Atompilz von Herrn Trittin oder Frau Künast die Aussicht versperrt. Und jetzt schließen
die auch noch Kasernen! Das ist ja sowas von ungrün…ungrüner gehts nicht mehr.
Einzigartigkeit kann aber eben auch in der Quantität einer Sache liegen…den größten Menschen der
Welt kann man mit fug und recht als einzigartig bezeichnen. Die Einzigartigkeit der Shoa liegt sicher
in der Gründlichkeit und dem Organisatorischem Aufwand der betrieben wurde. Jedes dahergelaufene Volk
kann ein paar Leute zusammentreiben und erschiessen oder totprügeln…wir haben aus der Ausrottung eine
Fließbandarbeit gemacht. Genau dieses Quantitative Element ist gemeint wenn von „einzigartig“ die Rede
ist. Mit Unvergleichlichkeit hat das nicht so viel zu tun. Genau darum kommt man jenen die die Einzigartigkeit
in Frage stellen auch gerne mal mit der Moralischen Keule, denn sie verharmlosen indem sie die Quantität
herunterspielen, vielleicht ohne das sie das beabsichtigen.
Die Finanzkrise geht einher mit dem Verlust von Werten und Regeln…soweit so gut aber was hat das mit
Gottesleugnung zu tun? Gibt es ein Gebot gegen Geschäfte mit hochriskanten Papieren, natürlich gibt
es jede Menge Geschichten die darauf gemützt werden könnten, aber das zu tun hat die Kirche bis vor
einigen Jahren sträflich vernachlässigt. Hätte man genauso viel Zeit darauf verwendet auf Investmentbankern
herumzuhacken wie auf Schwulen stände man jetzt glaubwürdiger da.
@al-Muschrik – Die Geschichte der bürgerlichen Wissenschaft kennt viele Irrwege…aber weder der Darwinismus
noch die Pädagogik gehören dazu. Die Moderne bewirkte eine Prespektivänderung. Kinder gelten auch als
Menschen mit Rechten und Erwachsene auch als Menschen mit Fehlern. Zwar erzählt das Christentum gerne
Geschichten vom kinderlieben Jesus zu einem gesellschaftlichen Fortschritt in diesem Sinne hat es in über
2000 Jahren aber nicht gereicht. Schade. 68er Romantik spielt in der heutigen Pädagogik eine eher Untergeordnete
Rolle, vielmehr nehmen Regeln und Konsequenzen einen größeren Raum ein. Die Frage moderner Erziehung
ist nur wie diese Konsequenzen aussehen sollen? Das Problem einer „maßvollen“ Züchtigung, ist das selbe
wie das von „maßvollem“ Konsum harter Drogen. Es bleibt nicht beim Maßvollem. Aus dem Klaps wird der
Gürtel aus Erziehung wird Machtdemonstration. Vertrauen, Belastbarkeit und Sozialkompetenzen gehen bei
den Kindern verloren. Natürlich spielen auch manche der Faktoren die sie aufgezählt haben (Unglauben ,
mangelnder Triebverzicht, Frühsexualisierung zählen aber sicher nicht dazu) eine Rolle, besonders schlimm
aber werden sie wenn sie mit gewalttätigen Eltern zusammen auftreten. GERADE eine Gesellschaft mit kaputten
Familien, überforderten Müttern und Drogenproblemen kann es sich nicht leisten einen Freibrief für
Prügler auszustellen. Die Wissenschaft generell zu ignorieren ist lächerlich oder gehen sie wenn sie
krank sind zum Schamanen?
#94 Inglorious Bass 19:20:21 | Donnerstag, 24. November 2011
@al-Muschrik Der Rat Zauberer zu töten ist sehr sinnvoll? Nur zur Info: Es GIBT keine Zauberer…aber
von mir aus glauben sie daran…mein Punkt war ja auch nur das die Bibel ein tolles Buch ist aber kein
Ratgeber für jede Lebenslage was wir daran sehen können das auch vieles steht was nach heutigem dafürhalten
barbarisch oder ineffektiv ist. Heute, und DAS hätte Jesus sicher begrüßt, kreuzigen und foltern wir
auch keine Religionsstifter mehr, schlimmstenfalls kommen sie ins Gefängnis und auch nicht weil irgendwelche
„Hohepriester“ das gerne so hätten. Auch ist unsere Meinung nicht weniger Wert als die der Bibelschreiber.
Vor allem wenn sie Wissenschaftlich untermauert ist. Dies ist bei der Frage der Züchtigung der Fall.
Körperliche Züchtigung erhöht die Chance das ein Kind Drogen nimmt, Schwierigkeiten in Beziehungen
hat, Ärger in der Schule macht, kriminiell wird, an Depressionen erkrankt oder letztendlich Selbstmord
begeht. Das gilt natürlich nicht für alle Geschlagenen aber warum sollte man sein Kind diesen Gefahren
aussetzen? Eine strenge Erziehung ist durchaus nichts falsches, aber gerade jemand der Autorität HAT
benötigt keine Gewalt um diese durchzusetzen. Daher wird sie von Leuten eingesetzt die keinen Plan haben,
mit Erziehung einfach überfordert sind oder die mit sich selbst ernste Probleme haben. So viel wie sie
von Pädagogik verstehe ich von Spanisch…bitte posten sie doch in Landessprache.
#80 Inglorious Bass 18:07:52 | Donnerstag, 24. November 2011
@Brandenburgis… Äh…Gewalt gegen Kinder hat ihrer Meinung damit zu tun das es Gesetzte gegen Gewalt
gegen Kinder gibt? Meinen sie das ernst? Ihnen ist schon klar das solche Leute die diese Gesetzte NICHT
befolgen für gewöhnlich diejenigen sind die ihre Kinder in Zimmer einsperren und sie da verhungern lassen
oder sie totschlagen? Die meisten die ihre Kinder umbringen misshandeln sie auch vorher. Häufig konnte
man aber bei der Misshandlung selber noch nicht eingreifen weil die Eltern sich rausreden konnten ihr
Kind „nur“ zu züchtigen. Ihre Ansichten zur Geschichte sind ja noch irgendwie lustig (außer sie gingen
in die Politik oder zum Militär) aber ihre Ansicht das sozusagen die konfliktfreudigen Kinder Ursache
ihrer Misshandlung sind macht einfach nur Angst… Vielleicht sollte einer der Gläubigen hier ein stilles
Gebet für ihren Nachwuchs sprechen.
#63 Inglorious Bass 15:16:23 | Donnerstag, 24. November 2011
Vielleicht möchten sich einige der Traditionalisten hier erinnern das die Deutschen Bischöfe traditionell
seid ihrer Existenz zahlreiche Rechte und Befugnisse gegenüber dem Papst hatten die ihnen erst im 18-19
Jhd. genommen wurden. Zumindest als Tradi muss man sich also über eine selbstbewusste Bischofskonferenz
freuen.
#56 Inglorious Bass 15:08:25 | Donnerstag, 24. November 2011
@al-Muschrik Stimmt die Bibel rät allerdings zur Züchtigung an, aber sie rät auch Zauberer zu töten
oder Ehebrecher zu steinigen…noch lange kein Grund eins davon heute zu machen? Deshalb haben Leute die
NUR die Bibel als Pädagogischen Ratgeber gelten lassen und die Forschung der letzten 100 Jahre ignorieren
auch nichts in einem Kinderheim oder einem Kindergarten zu suchen. Kein Wunder das solche Typen zum Kochlöffel
greifen und katholische Einrichtungen durch sie einen schlechten Ruf haben.
#93 Inglorious Bass 14:56:31 | Donnerstag, 24. November 2011
@Mufelius … Die Einschränkung „tödliche“ habe ich gemacht weil ich mich gescheut habe einfach nur
„Krankheiten“ zu schreiben. Ich fürchte das sich Manche hier für die Präimplantationsdiagnostik begeistern
könnten wenn ihnen klar würde das man (wenn nicht jetzt dann bald) auch Eigenschaften wie Homosexualität,
die wohl viele hier auch für eine Krankheit halten, aussortieren könnte. Eine der wichtigsten Argumente
für Toleranz ist das man sich dieses oder jenes nicht aussuchen kann. Die Hautfarbe, den Hang zur Fettleibigkeit,
das Aussehen oder eine Behinderung. Ich fürchte das eine Gesellschaft in der all diese Variablen veränderbar
(und damit eben auch einforderbar) sind eine Intolerantere sein wird als wir sie jetzt haben. Da ich mal
in der Behindertenarbeit tätig war tue ich mir sehr schwer mit der Vorstellung das das Aussortieren von
behinderten Föten eine gute Sache ist. Eine Behinderung kann Menschen herausfordern und zu Dingen motivieren
die sie als „normaler“ nie in Angriff genommen hätten und kann sogar zusätzliche positive Eigenschaften
beinhalten die der Gesellschaft so verloren gehen. Aber zugegeben, ich bin nicht behindert und muss auch
kein behindertes Kind pflegen, in sofern hab ich leicht reden. Ich weiß nicht wie ich dann darüber denken
würde.
#84 Inglorious Bass 14:13:54 | Donnerstag, 24. November 2011
@torotoro Einen Partner zu finden mit dem man lebenslang einigermaßen zufrieden Zusammenleben kann ist
ein großes Glück das nunmal nicht jedem vergönnt ist. Jene die nicht auf Anhieb den richtigen erwischt
haben müssen eben mehrmals probieren. Das die Möglichkeit einer Scheidung in manchen Fällen auch dazu
führt das man nicht lange oder intensiv genug versucht eine Ehe doch noch zu retten ist sicher wahr…aber
die alternative von Menschen die sich gegenseitig den Rest ihres Lebens versauern ist auch nicht sehr
erstrebenswert. Die Chance glücklich zu Leben aufzugeben weil man Angst vor einem überirdischen Gericht
hat ist wohl gelinde gesagt töricht. Oder fahren sie etwa nach Mekka weil sie Angst haben Gott könnte
sie richten wenn sie es nicht tun?
#61 Inglorious Bass 14:01:09 | Donnerstag, 24. November 2011
a) sie dienen nicht der Kirchensteuer, sie sind aber davon Abhängig, also davon das die Kirche Mitglieder
hat. Wenn überhaupt dienen sie den Kirchensteuernzahlern…also den Gläubigen. – b)Nö…man arbeitet
höchstens zusammen – c)Wie schon Kreuznet des öfteren festgestellt hat, die CDU hat nicht mehr allzuviel
mit den Kirchen zu tun, die Zeiten als man von der Kanzel herab Wahlempfehlungen aussprach sind zum Glück
vorbei. – d) Ja manchmal wenn sie sich für etwas einsetzen was in Jesu sinne wäre. z.B. wenn sie sich
um sozial Schwache kümmern. – e) Nein…einem Zeitgeist dient man nicht man passt ihm sich höchstens
an. Das die RKK das getan hat kann wohl kaum behauptet werden denn sie wird nur sehr selten als „Zeitgemäß“
bezeichnet. – f) Ja. – g) Nein…denn sonst würden die Forderungen besagten Komitees wohl nicht schon
Jahrelang weitgehend ignoriert (bzw. diskutiert) werden – k) Ja…Il Papa ist und bleibt ihr Chef. Das
man an seinem Arbeitsplatz aber gewisse eigene Gepflogenheiten Entwickelt und auch gelegentlich eine andere
Meinung als der Chef vertritt bzw. versucht eigene Ideen einzubringen ist doch normal und richtig. Dienen
kann man vll. nur einem aber klarkommen muss man mit vielen Herrn (und Untergebenen) wenn man nicht allein
unbeachtet in einer Höhle leben will.
#24 Inglorious Bass 13:42:29 | Donnerstag, 24. November 2011
Hmmm…also wenn Holland mal in finanzielle Schwierigkeiten gerät wissen wir schon wo sie 800 Mille einsparen
können. Aber mal ehrlich…ist das nicht nett von dem atheistischen Minister? Er möchte die Kirche
einbinden, er könnte ja auch versuchen sie auszubooten und Trauungen nur noch auf dem Standesamt zuzulassen
oder die Kirche als intolerant brandmarken. Das würde die Kirche Einnahmen, Einfluss und gesellschaftliche
Bedeutung kosten…DAS würde ein Kirchenhasser machen. Stattdessen freut der Minister sich auf den nächsten
Kirchenbesuch. Warum ist das nicht seltsam? Weil er eben nur die Lehrmeinung der Kirche im Bezug auf Sexualität
nicht teilt und eben nicht an Gott glaubt, beides bringt noch niemanden dazu die Kirche zu hassen, auch
wenn sich einige Typen die keine Lust haben darüber nachzudenken dass es gute Gründe geben könnte ihre
Ideen abzulehnen und das das nichts mit Hass zu tun hat, einreden wollen das dies sehr wohl so ist.
#51 Inglorious Bass 13:25:41 | Donnerstag, 24. November 2011
In Rechnung stellen? Katholische Einrichtungen wurden und werden fast hauptsächlich vom Staat bezahlt.
Die Kirche profitiert von diesen Einrichtungen weil sie ihren Glauben dort verbreiten kann. Weder bezahlt
der Staat Koranschulen noch Buddhistische Tempel noch Montesori-Schulen. Die Gewinne die solche Heime
bzw. Kindergärten machen gehören übrigens ausschließlich der Kirche. Es ist, wenn überhaupt, also
die Kirche die der Allgemeinheit dankbar für finanzielle Zuwendungen sein sollte. Ganz besonders wenn
die Gegenleistungen in manchen Fällen qualitativ unter aller Kanone waren. Das ist besonders unschön
da sich „katholisch“ durchaus als Qualitäts-siegel versteht. Leider waren in einigen Fällen völlig
unqualifizierte Kräfte beschäftigt, z.B. Nonnen die den Job nicht bekamen weil sie pädagogisch geschult
worden waren sondern weil sie eben Nonnen waren. Aber ein Bibelstudium reicht in den meisten Fällen nunmal
nicht aus um Kinder zu betreuen. Umso ärgerlicher ist das für die katholischen Einrichtungen die nach
hohen Standarts arbeiten…bedanken dürfen die sich aber nicht bei den Bischöfen oder dem Staat sondern
bei ihren weniger engagierten Kollegen. Dem Staat ist vorzuwerfen das er, vermutlich aus Kostengründen
denn die Missstände waren durchaus kein Geheimnis, lange aufs katholische Pferd gesetzt hat.
#157 Inglorious Bass 06:02:37 | Donnerstag, 24. November 2011
@Don Camillo… Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen…der Punkt ist doch das SIE entschieden haben
das B16 kein Papst ist dem man folgen muss. Die von ihnen angeführten Kriterien sind ja ebenfalls von
einem Papst oder einem Konzil erstellt worden das genau so falsch liegen kann wie B16, selbst ihre Einschätzung
das B16 überhaupt die Kriterien für rechtmäßiges Papsttum nicht erfüllt stammt von ihnen oder anderen
fehlbaren. Was sie also tun ist was ich durchaus lobe: kritisches Denken. Die Frage muss aber lauten
warum sie dieses kritische Denken nicht auf Päpste anwenden die viel viel schlimmer waren? Päpste die
ihr Amt gekauft haben, die in Raubzüge, Unterdrückung, Ausbeutung, Betrug, Morde und allerlei andere
Verbrechen verwickelt waren? Weil dies der Fall war, und weil nicht alle mit Blindheit und Gleichgültigkeit
diesem Problem gegenüberstanden, gab es schon früher Leute die sich (wie sie jetzt) nicht mehr an das
Primat des Papstes gebunden fühlten, die sich nur an der Bibel orientieren wollten. Man nennt sie Protestanten.
Sedisvakantisten sind genau das gleiche nur das sie später mit dem „protestieren“ angefangen haben und
aus weitaus weniger plausiblen Gründen. Aber ob man nun der Kirche den Rücken zuwendet weil sie Ablasshandel
betreibt oder weil sie ihre Liturgie und ihr Verhältnis zu anderen Religionen reformiert oder weil man
findet das die neuste Papst-CD nicht rockt macht im Endeffekt keinen Unterschied. Es ist IMMER Protestantismus
aber nicht immer sinnvoll.
#153 Inglorious Bass 05:29:14 | Donnerstag, 24. November 2011
Ouwens hat sich anscheinend dafür entschieden auf Sex, Liebe und Beziehung zu verzichten um im Einklang
mit seiner Religion zu leben. Ob ihn dieser Handel dauerhaft glücklich macht wage ich zu bezweifeln.
Vor allem weil er offensichtlich falsch informiert wurde. Homosexualität ist nicht zu verwechseln mit
Menschen die Bi sind oder aus reiner Not zur nächst besten Körperöffnung greifen. Da Ouwens seine homosexuellen
Neigungen weder im Knast noch auf einer mehrjährigen Seefahrt entdeckte ist davon auszugehen das er zu
jenen Schwulen gehört die generell auf Männer stehen. Ob man von einer Störung reden kann ist Ansichtssache,
die Medizin tut das jedenfalls nicht. Eine Religion die Menschen dazu bringt sich selbst derart zu verstellen
und auf soviel zu verzichten ist nicht besser als ein Staat der von Gläubigen verlangt ihrem Glauben
abzuschwören und diesen zu Verleugnen. Aber es besteht Hoffnung…bei all den Homosexuellen in der kath.
Kirche kann Ouwens durchaus hoffen noch den Mann fürs leben zu treffen.
#90 Inglorious Bass 04:53:45 | Donnerstag, 24. November 2011
Die Frage die dahintersteht ist doch, falls es einen Gott gibt, will er das wir uns gegen Krankheiten
wehren? Wenn die Antwort darauf „ja“ lautet dann ist es nur sinnvoll mit genetischen Krankheiten belasteten
Eltern „gesunden“ Nachwuchs zu ermöglichen. Gefährlich wird es wenn andere Auswahlkriterien dazu kommen.
Kinder nach Maß sind keine wünschenswerte Zielsetzung (außer für Leute die gern Herrenmenschen züchten).
Es ist durchaus sinnvoll das bestimmte Eigenschaften von der Natur bestimmt werden, ansonsten könnte
die Vielfältigkeit im Genpool verloren gehen und das hätte katastrophale folgen. Auch Behinderte bereichern
unsere Welt, gerade durch ihre Behinderung! Tödliche Krankheiten dagegen bereichern niemanden…ihre
Ausrottung war und ist nunmal Ziel der Medizin.
@Tomas – Die Ehe ist keine Erfindung des Christentums. In vielen Kulturen gab es die Ehe wie wir sie kennen
bereits lange bevor irgendwer von „Sakramenten“ sprach. Die Eheidee wurde lediglich von der Kirche übernommen,
vereinnahmt und weiter entwickelt. Ein Sakrament ist sie schon deshalb nicht weil der Großteil der Christen
(Protestanten) sie keinesfalls als solches ansieht. Ehen wurden nicht umsonst dem Staat überlassen. Nur
christliche Kriterien werden der Komplexen Problematik nunmal nicht gerecht, schon garnicht in einer Gesellschaft
in der so viele geschieden sind. Ob über eine ehe wirklich die Kirche entscheidet können sie ja gerne
ausprobieren…natürlich können sie bei jedem Richtspruch auch sagen das sie das Urteil oder das Gericht
nicht anerkennen aber was hilft es ihnen? Niemand fragt sie ob für SIE persönlich eine Ehe rechtens
ist, oder ungültig ist, sie wird das erst indem sie von der Gesellschaft auch als genau das anerkannt
wird. So gelten z.B. eine in Indien arrangierte Kinderehe in der BRD nicht egal ob das die Betroffenen
nun anders sehen oder nicht. Weder haben diese „Eheleute“ Rechte noch Pflichten als solche. Genau wie
mit dem schließen ist es auch mit dem scheiden. (Nur) wenn der Staat eine Ehe scheidet ist das rechtskräftig.
Demnach sind die oben gezeigten Eheleute de facto nicht mehr mit ihren alten Partnern verheiratet. So
wie die RKK einst die Ehe heilig gesprochen hat kann und sollte sie das jetzt auch mit der Wiederverheiratung
tun.
– @Don Camillo – Ich weise sie darauf hin das die Tradition von Menschen gemacht wurde, noch schlimmer
auch von Päpsten. Das man einem Papst wenn er in seinem Amt bestimmten Kriterien genügt nicht allzu
ernst nehmen muss scheinen sie ja auch zu denken. Das witzige ist nur, wenn B16 heute ein Dogma erlässt
und sie hier den Traditionalismus predigen was wird in ein paar hundert Jahren mit diesem Dogma geschehen
sein? Richtig, es zählt zur Tradition der RKK was heisst das selbst jeder der auf SIE hören will dieses
Dogma befolgen muss. Und nun stellen sie sich folgendes vor, zu allen Zeiten war es nicht anders, so wie
„unser“ Papst fragwürdige Entscheidungen treffen kann konnten das auch all die Päpste vor ihm, und all
die anderen die die von ihnen so gerühmte Tradition geprägt haben. Menschen bestimmen nunmal auch die
Kirchengeschichte und nicht alle davon waren gut. Vielmehr gab es unter all denen die die Tradition, die
sie heute vor aller Kritik bewahren wollen, beeinflusst haben einige die an schrecklichen Verbrechen und
ganz und gar unchristlichen Sachen beteiligt waren oder einfach nur gute Entwicklungen sträflich verpasst
haben (wie die Antimodernisten). Wenn ihre geistigen Vorfahren z.B. die Kreuzzüge erlebt hätten würden
sie vermutlich argumentieren das zumindest alle Traditionen bis dahin gut waren und der Abfall bei ihnen
oder kurz vorher begann und die davor werden ihn noch früher suchen usw. immer der Illusion folgend das
früher alles besser war.
Es ist schon interessant wie hässlich jene die vorgeben ihnen wäre die Ehe heilig hier von einer Eheschließung
sprechen. Und vergessen wir bitte nicht, die Ehe ist ein weltlicher Bund der primär vom Staat besiegelt
wird und für den in diesem Fall alle Voraussetzungen erfüllt sind. Es hat die Pfarrer Jahrhunderte lang
auch nicht interessiert ob die Braut vielleicht gezwungen wurde oder noch Minderjährig war oder allgemein
bekannt war das der Gatte regelmäßig mit anderen verkehrt und nicht mal die Absicht hat seiner Geliebten
treu zu bleiben. (Ansonsten hätte man ja keinen König der sich Konkubinen hält je trauen dürfen).
Jetzt bei einem Paar das sich ehrlich liebt, freiwillig heiraten und sich ein leben lang treu bleiben
möchte, einen auf moralisch zu machen wäre extrem lächerlich. Aber zum Glück, das darf man nie vergessen,
sind die Gedankengänge der Kreuznetredaktion den meisten Christenmenschen fremd.
@Brandenburgis… Das sie den „Schmarn“ den sie so verzapfen nicht ernst meinen können denke ich mir
auch manchmal, aber ich fürchte das ich es mir damit zu einfach mache. Ich oder Sie oder jemand anderes
glaubt an das woran er glaubt weil die Dinge so für ihn Sinn machen. Im besten Falle legt er seine Sichtweise
in einer Diskussion dar, was natürlich dem anderen die Möglichkeit gibt seine Schlussfolgerungen und
Interpretationen und vermeidlichen Fakten und Kompromisse die er geschlossen hat damit seine Einstellung
überhaupt funktioniert hinterfragen. Das geht aber NUR wenn einem jemand mitteilt WAS denn mit der Logik
des anderen schief läuft…wenn sie mir also mitteilen können: gegen wen ich Hass sähe (falls sie Nazis
meinen…ok das lasse ich gelten) oder was sie dazu bringt anzunehmen das ich mir selbst keinen Glauben
schenke wäre das durchaus interessant. So aber machen sie eher den Eindruck das zu sein was man in der
Jugendkultur gerne einen „Hater“ nennt und sie wissen sicher was man mit denen macht?
Soso…Benedikt ist also lernfähig. Muss ein harter Prozess sein wenn man glaubt das man „unfehlbar“
ist, aber immerhin. Es dürfte dem hl. Vater auch leicht gefallen sein seine Position zu überdenken wenn
er sich die Situation der Welt anschaut. Wo Kondome zum Normalfall gehören ist Aids kaum verbreitet (wie
z.B. in der BRD)…wo man dagegen nicht auf solchen Schutz setzt bzw. schon früh setzte ist Aids eine
Seuche die ganze Völker gefährdet. Darum ein großes Lob an den Papst, möge er seine kluge Wahl einfach
mal nichts zum Thema zu sagen noch häufig treffen.
@Brandenburgis –- Ich hasse keine Leute ich finde nur manche Ansichten bescheuert…Ansichten kann man
ändern und ist deshalb selber für sie verantwortlich. Seine Herkunft, oder Hautfarbe, oder Sexuellen
Ausrichtung kann man sich nicht aussuchen. Darum sind Leute die aufgrund solcher Faktoren etwas gegen
andere Leute haben auch gefährlich für eine Gesellschaft und jede Gemeinschaft hat das Rechtund ihren
schwächeren Mitgliedern gegenüber sogar die Pflicht ihre Ansichten zu unterbinden.
Um das mal festzuhalten, mehr linke Ideen als in Pipi Langstrumpf lassen sich kaum vermitteln…oder sieht
so etwa das konservative Idealbild aus? Eine emanzipierte, finanziell unabhängige Frau die sich nichts
gefallen lässt und alle Autorität und Tradition frech hinterfragt und nach ihrem eigenen Regeln lebt?
Wenn Kreutznet den Rotstift an Lindgrens Werke setzen dürfte würde wohl mehr als eine veraltete Formulierung
wegfallen. – – Das ändert nichts daran das Frau Wollrad offensichtlich übers Ziel hinaus stürmt. Natürlich
ist heute, (außerhalb der Kreuznetredaktion) „Neger“ kein gebräuchliches Wort für einen Schwarzen mehr
aber 1. kann man das den Kindern beim Vorlesen mitteilen und 2. gehört das Motiv vom „irgendwo etwas
besonderes sein“ nunmal zur fanastischen Kinderliteratur dazu. Ob man nun ein auserwählter Zauberschüler
oder Herr im Land der „wilden Kerle“ oder eben Südseekönig ist. Hier geht es nicht darum westliches
Überlegenheitsdenken sondern einen einfachen Kindertraum zu transportieren. Modern sind die Bilder die
Lindgren wählt nicht unbedingt aber in keiner Weise bedenklich. Pädagogisch wertlos schient mir da häufig
eher die neuere Literatur.
In einem bestimmten Alter ist es ja normal das man nicht mit Mädchen spielen will und lieber mit „den
Jungs“ rumhängt aber wenn man die Religion bzw. die höheren Ämter in ihr zu einer reinen Veranstaltung
für Männer macht dann hat das Folgen für alle z.B. die Minderschätzung von Frauen. Die Frage die sich
ein Gläubiger stellen muss ist also…wäre mein Heiland mit diesen Auswirkungen zufrieden? Ich denke
nicht, denn bei Jesus laufen Frauen ganz selbstverständlich mit und spielen offensichtlich eine weitaus
größere Rolle als es in seiner Zeit üblich ist. ER schätzte sie. Wenn Jesus von seinen Anhängern
spricht dann gehören dazu Männer und Frauen. Wenn er den Auftrag gibt das „sie“ sein Wort in die Welt
hinaustragen sollen dann schließt das logischerweise auch die Frauen mit ein. Würden Frauen irgendwelche
Eigenschaften haben die sie disqualifiziert hätte uns Jesus dieses wichtige Detail sicher mitgeteilt.
Auch bei den Urchristen waren predigende Frauen nicht ungewöhnliches. Zu den wichtigsten Anhängern die
den Glauben etablierten gehörten vor allem reiche Frauen (der Typ der wohl heute auf Esoterik stünde).
Das sie später ausgebootet wurden hat sicher mehrere Gründe: 1. der hl. Paullus der wohl nicht so gut
auf emanzipierte Frauen zu sprechen war. 2. das eine Frau mit spirituellen Interessen damals häufig „Seherin“
wurde und das sich Christen von solchen (nicht von den Fraun im allgemeinen) Abgrenzen wollten 3. Alle
Prediger die eine weibliche Konkurrentin ausschalten wollten
Herr Hawking hat SEINE Erkenntnisse durch jahrelange Forschungen und Berechnungen erhalten die wiederrum
auf den Forschungen von Generationen von Wissenschaftlern vor ihm aufbauen. Wenn jemand die Welt erklären
kann dann Leute wie er und nicht Leute die im Traum Stimmen hören, seltsame Begegnungen der 3. Art auf
Berggipfeln haben oder sich lediglich mit alten Schriften befasst haben. In der Tat ist die Selbstorganisation
der Dinge gut sichtbar. In unserer Gesellschaft im Atomaren Raum und im Kosmos selbst. Ob man noch einen
Gott dazuaddieren will oder nicht ist jedermanns Sache aber als Erklärung taugt der Allmächtige wirklich
nicht, vielmehr muss man er für Dinge herhalten für die es NOCH keine Erklärung gibt. Früher war das
so ziemlich alles, heute nicht mehr ganz so viel. Von Nichts kommt natürlich nichts? Wer hat den sowas
behauptet? Wer sich auch nur mit den Grundlagen moderner Astrophysik beschäftigt hat dem ist klar das
kaum ein Wissenschaftler das annimmt. Die Welt startete mit Energie, aus der Wurde Materie und aus der
wurde Leben. In der Glaubenswelt dagegen schafft Gott alles aus…äh dem Wort? Nichts hat in der Genesis
einen Ursprung alles ist nur da weil Gott es so will? Die Antwort der Physikmuffel lautet schlicht „Magie“.
Das man sich mit sowas heutzutage noch an die Öffentlichkeit trauen kann ohne herzlich ausgelacht zu
werden ist schon seltsam.
Schade…mit Gaddafi ist ein großartiger Kreuznetautor verloren gegangen. Wer eine der repressivsten
Diktaturen des Planten als Basisdemokratisches, El-Dorado eines menschlichen Sozialismus versteht lebt
schon soweit jenseits der Realität das er auch hier super rein gepasst hätte. Gaddafis Aussagen sind
ein Hohn für seine Landsleute die sich nicht Aufgrund von verlockenden Schlagworten gegen ihn erhoben
haben und auch nicht weil sie mit ihren ach so großen Wohnungen nicht zufrieden waren sondern weil er
dieses Land dreister ausgeplündert hat als es so irgendein Weltkonzern tun könnte. Im Übrigen macht
Lybien sein Geld hauptsächlich mit Öl…nicht mit irgendwelchem Ackerland. Wem die Milliarden die er
ins Ausland geschafft hat nicht Beweis genug sind der führe sich nur mal die Bilder der feiernden Lybier
vor Augen.
#169 Inglorious Bass 19:14:37 | Donnerstag, 17. November 2011
Tja…was die „Verunglimpfung von Verfassungsorganen“ betrifft bin ich der letzte der das als etwas schlimmes
ansehen würde… eine Neonaziwebseite betreiben dagegen durchaus. Hass gegen andere innerhalb einer
Gemeinschaft zu säen und zu propagieren ist weit entfernt von „eine Meinung haben und diese zu veröffentlichen“.
Was wäre das für ein Land in dem die Apologeten der schlimmsten Verbrecher der jüngeren Weltgeschichte
auch noch nachdem sie militärisch und politisch besiegt wurden ihr Unwesen treiben dürften? Welchen
Eindruck würde das machen? Nein…man kann stolz sein das Deutschland eines der Länder ist in denen
Nazis am wenigsten zu lachen haben und es fällt durchaus auf das anders als in den meisten anderen europäischen
Ländern hier keine Nationalistischen Bewegungen auf dem Vormarsch sind. ‘Wie war das nochmal…am Deutschen
Wesen soll die Welt genesen…nicht ganz aber in mancher Hinsicht könnten sich andere eine Scheibe abschneiden.
Abgesehen davon werden in China, Russland dem Iran oder Nordkorea nicht etwa primär Leute verfolgt die
gegen andere in der Gemeinschaft hetzen sondern die sich für mehr Rechte einsetzen. Wenn man einen Chinesischen
Künstler einsperrt weil er z.B. den Kampf gegen die Uiguren propagiert oder einen Iranischen Dissidenten
weil er sich den Schah zurückwünscht und von ihm begangenes Unrecht hochjubelt wäre das etwas anderes.
Aber dem ist eben nicht so. Es ist eine SCHANDE das hier Neonazis mit Freiheitskämpfern verglichen werden.
#62 Inglorious Bass 18:46:35 | Donnerstag, 17. November 2011
Was muss ein Täter eigentlich noch alles machen damit keine bescheurte Verschwörungstheorie behauptet
er sei unschuldig? Mehrere Opfer mit der gleichen Waffe erschiessen? Ein Video mit Aufnahmen vom Tatort
drehen die nur vom Täter stammen können? Ein Lupenreines Motiv (in dem Fall Ausländerhass) haben ?
Auf frischer Tat ertappt werden? – Vielleicht ist es den Schreiberlingen hier nicht klar das: -man keinen
Geheimdienst braucht um an Falsche Ausweise zu kommen (ein besuch auf einen Flohmarkt in Moskau vll sogar
Prag reicht völlig aus) -Agenten keine Banküberfälle begehen (weil sie mit Geld versorgt werden und
sich dem Risiko aufzufliegen nicht aussetzen würden) -es keinen Hinweis gibt das die 3 je für den Staat
gearbeitet hätten -bekannt war das es sich bei den Beschuldigten um überzeugte Nazis, Gewalttäter und
Bombenbauer handelte. Der eigentlich Skandal ist wie dilletantisch die Staatsmacht bei der Verfolgung
der 3 vorgegangen ist bzw. wie wenig man sich offensichtlich für die Gefahr von Rechtsterrorismus interessiert
hat. Die Morde an Ausländern hat man schnell ins Mafia Mileu verortet…sobald eines der Opfer Spielschulden
hatte war für die Ermittler alles klar, dabei hätte ihnen viel früher auffallen müssen das so viele
Morde mit der gleichen Waffe begangen worden waren. Das traurige Fazit, seid der Weimarer Republik hat
sich nicht viel geändert. Auf dem Rechten Auge ist die Justiz nach wie vor blind.
#187 Inglorious Bass 18:24:23 | Donnerstag, 17. November 2011
@Leo Miles… -Nach genau der Logik nachdem man Massaker, Ethnische Säuberungen, Unterdrückung etc.
verurteilt sind die Nazis die schlimmsten von allen. NICHTS rechtfertigt begangene Grausamkeiten, da haben
sie recht. Aber damit ist eben auch Hitlers Weltkrieg ungerechtfertigt. Geschichts-Legasthenikern die
immer noch behaupten er wäre dazu „gezwungen“ worden kann man daher, mit ihrer Argumentation widersprechen.
Trotzdem habe ich das Gefühl das sie dazu gehören. Abgesehen davon geht es doch darum das Vertriebene
durchaus als Opfer des Krieges gelten, das ihnen Unrecht widerfuhr rechtfertigt allerdings weder deren
Gebietsansprüche noch deren Verharmlosungen dessen was zu ihrer Vertreibung führte und auch nicht das
die Vertriebenenverbände (nicht die Vertriebenen) dem Friedensprozess häufig Steine in den Weg gelegt
haben. Abgesehen davon…auch die daheimgebliebenen wurden bekanntlich, vergewaltigt, ausgebombt und ihrer
Lebensgrundlage „beraubt“. Mit dem Unterschied das Leute die in Kerndeutschland ein Haus verloren hatten
nicht entschädigt wurden und sich die Leute hier auch nicht in Opferverbänden organisierten ja teilweise
nichtmal eine großartige Opfermentalität an den Tag legten. Genau diese Einstellung, das man nicht dem
verlorenen, vergangen Nachtrauert sondern neues Aufbaut hat Deutschlands Aufstieg ermöglicht.
#83 Inglorious Bass 18:07:49 | Donnerstag, 17. November 2011
Dieser Artikel muss wohl von jemanden verfasst worden sein der NEU in der +net Redaktion ist…ansonsten müsste ihm ja bewusst sein welch große und wichtige Rolle Hass im Weltbild seiner Kollegen spielt.
@Leo Miles … Wie gesagt, für die „Gutmenschen“ gibt es Unterschiede beim Maß und bei der Verhältnismäßigkeit.
Wenn ihnen nicht auffällt WER sich im 2. Weltkrieg am schlimmsten von allen Verhalten hat (nein es waren
nicht die juden und auch nicht die Zigeuner) dann kann das nur an einer Schieflage ihres Weltbilds liegen.
Ein Beispiel das ihnen vielleicht besser gefällt: Die massiven Luftschläge Israels gegen den Libanon,
die als Antwort auf einzelne Raketenangriffe gedacht waren, gelten als Unverhältnismäßig und wurden
daher von den meisten „Gutmenschen“ und sogar vielen Verbündeten Israels durchweg verurteilt. – Abgesehen
davon ist es extremer Schwachsinn das Siegerjustiz immer Recht hat…vielmehr werden in vielen Fällen
die Sieger bzw. Überlegenen in einem Konflikt drastischer Verurteilt als die Unterlegenen. Man könnte
in vielen Fällen treffender von „Opferjustiz“ sprechen. Diejenigen denen am meisten Leid angetan wurde
verzeiht man auch am meisten oder anders gesagt mit denjenigen die Angefangen haben (und nein es waren
nicht die Polen) hat man am wenigsten Mitleid. Daher sind Gutmenschen nur Realisten wenn sie z.B. dagegen
sind das die eigene Regierung Angriffskriege führt. Ihnen ist das Risiko das ein Volk mit Krieg auf sich
nimmt bewusst. Die Amis z.B. sind gerade deswegen so kriegslustig weil sie anders als die Europäer den
Krieg nicht kürzlich im eigenen Land erlebt haben. Die Schlesier aber wussten aus eigner Erfahrung genau
welche Schrecken „Unterlegene“ erwarten
@Stern77 – Ihre scharfsinnige Analyse führt eindrucksvoll vor Augen welche Art von Ehemännern denn von
der „katholischen moral“ profitieren. Die denen jede Frau eigentlich nach ein paar Jahren davon laufen
würde, die Art von Männer die eine Frau nur halten können wenn sie glaubt das Gott persönlich von
ihr verlangt den Gatten lebenslang zu ertragen. – – @clarissa colonia Tolle Idee…wenn bestimmte Kriterien
erfüllt sind darf eine Ehe aufgelöst werden. Sowas nennt sich Scheidung. Juristisch mag es ein Unterschied
sein ob eine 12 jährige Ehe als für „nie gültig gewesen“ oder „nicht mehr gültig“ erklärt wird, im
Leben der Menschen macht das keinen Unterschied. Der Punkt ist wer die Kompetenz und die Berechtigung
hat solch Kriterium festzulegen. Wie lächerlich das unglütigkeitsargument ist merkt man im Umkehrschluss.
Eine 12 jährige glückliche Ehe kann problemlos weiterbestehen wenn rauskommt das z.B. er Standesbeamte
ein Betrüger war…zumindest wenn man Ehe als feste dauerhaft angelegte Lebensgemeinschaft und nicht
als juristischen oder theologischen Terminus definiert. Die Frage ist, wer darf Richtlinien für Ehescheidung
festlegen, eine demokratisch gewählte Regierung oder eine Religiöse Institution? Ich würde sagen derjenige
der Ehen auch stiften kann, und das ist nunmal das Standesamt und nicht die Kirche. Das die Kriterien
der Kirche kaum zweckdienlich sind hat sacerdos h. ja schon ausgeführt. Was wenn der Partner erst ab
der hälfte der Ehe trinkt und schlägt?
@Leo Miles – Es gibt einen kleinen Unterschied ob jemand, ohne von einem Volk dafür autorisiert worden
zu sein, im Namen dieses Volkes einen provokanten Artikel schreibt oder ob die vom Volk gewählte Regierung
unter Mithilfe des Volkes in ein bzw. mehrere andere Länder einmarschiert und dort Massaker anrichtet
wie sie die Welt noch nicht erlebt hat. Natürlich entsprach es nicht dem Völkerrecht und schon garnicht
den guten Sitten wie die Osteuropäischen Staaten mit den Deutschen Umgingen aber wie ich schon weiter
unten gesagt habe waren es vor allem die Deutschen die ein weiteres Zusammenleben nahezu unmöglich gemacht
haben. Man bewertet Reaktionen u. Konsquenzen nach ihrer Verhältnismäßigkeit. Hitler war in seinen
Konsequenzen völlig maßlos. Die Allierten waren Maßvoller und gelten in der Geschichte daher gemeinhin
als „die Guten. „ Zurecht! Mit gleicher Münze heimzahlen hätte geheißen die Deutschen völlig auszurotten
oder zumindest die Deutsche Intellligenzia und die Deutsche Wirtschaft auszumerzen. Niemand hat das getan…im
Gegenteil…wenn man sich nur ansieht wieviel Altnazis unbehelligt weiterleben oder sogar in Hohe Positionen
aufsteigen konnten und wie stark der wirtschaftliche Wiederaufbau der BRD betrieben wurde. Natürlich
kann man anführen das all dies nicht aus altruistischen Motiven geschah aber wir Gutmenschen interessieren
uns eben mehr für reale Ergebnisse.
Jedem ist eigentlich klar das die meisten Gebote und Gesetzte nicht zeitlos sind. Niemand, nicht einmal
+net käme heute auf die Idee Ehebrecher zu steinigen OBWOHL es durchaus in der hl. Schrift zu finden
ist. Menschen können und müssen sich und auch ihre Gesetzte neuen Situationen anpassen. So war eine
Ehescheidung in früherer Zeit eine Katastrophe, vor allem für die Frau die praktisch Mittellos und ohne
Versorger bzw. Beschützer dastand. Ein heutiges Scheidungsrecht hätte vermutlich dazu geführt das sich
Männer alle Nase lang eine jüngere Frau genommen hätten (auch in der Bibel kommt das vor) Es war also
durchaus sinnvoll Ehescheidungen auf ein Minimum zu begrenzen. Zurecht äußert sich Jesus daher kritisch
über Scheidungen.( Ob er dafür auch private Gründe hatte ist gut möglich aber unerheblich) Heute ist
die Lage eine andere. Scheidungen sind zwar noch immer hart für alle Betroffenen aber eben nicht mehr
so wie früher daher ist es auch föllig zurecht einfacher sich Scheiden zu lassen oder wieder zu Heiraten.
Gerade über das letzte sollte jeder der ein Herz für die klassische Familie hat eher freuen als ärgern.
Eine Familienfreundliche Kirche muss also zwar nicht der Scheidung wohl aber der Wiederverheiratung offen
gegenüberstehen. Das sie das lange nicht war hat sie für viele unattraktiver gemacht, der Kardinal tut
seinen Job nämlich was das beste für Kirche und Menschen ist. Abgesehen davon bleiben erzkonservativen
immer noch genügend andere Gemeinsamkeiten mit dem Wiene…
Nur falls es jemand vergessen hat…Kreuznet wird deswegen als faschistoid bezeichnet weil es bei jeder
Gelegenheit Antidemokratische, Antiliberale und Nazifreundliche Positionen vertritt. Schon das die Allgemeine
Ablehnung des Nationalsozialismus als „Nazi-Wahn“ bezeichnet wird lässt tief blicken. Auch das des öfteren
begeistert aus Altermedia oder der Jungen Freiheit zitiert wird weist darauf hin. Auch werden hier andere
Denkrichtungen, insbesondere das Judentum verunglimpft und Autoritäre Systeme gefördert. Wie auf einer
Checkliste hakt Kreuznet alles ab was man als anständiger Nazi zu denken hat. Einzige Ausnahme das Thema
Christentum. (Siehe auch der Streit mit Altermedia die Kreuznet nicht umsonst als „ansonsten geschätzte
Kollegen“ bezeichnet.) Die Freiheitsrechte anderer gelten hier nicht, die eigenen durchaus. Hier liegt
auch der größte Unterschied zwischen Kreuznet und den klassischen Nazis, DIE NAZIS HABEN WENIGSTENS
DIE EIER ES ZUZUGEBEN. Kreuznet dagegen bewirft wo es nur kann seine Gegner mit brauner Soße in der Hoffnung
das ein paar geistig Arme dieses offensichtliche Manöver übersehen könnten. Damit möchte man die paar
Christen die nun wirklich mit Faschistoiden Einstellungen nichts zu tun haben und nur der alten Messe
hinterhertrauern oder auf Schwule einfach nicht klarkommen oder dem konservativem Flügel der RKK zuzurechnen
sind nicht verschrecken. Mann sollte sich keine Illusionen machen, das ist eine Seite von Faschisten für
welche die es werden sollen.
Herrn Küng ist auf theologischer Ebene sicher weitgehend zuzustimmen, ob das unbedingt vertont werden
muss und ob er seinem Weltethosprojekt überhaupt einen gefallen tut und ob es nicht wirksamer gewesen
wäre ein paar Popstars als einen Chor zu verpflichten ist eine andere Frage. Fraglos dagegen ist das
Küng einen wichtigen Aspekt verstanden hat den gerade viele der neuen Aufklärer und Atheisten aber auch
viele Neureligiöse oder Kirchenreformbewegungen sträflich vernachlässigen…nämlich das es der Mensch
ist der sich an Pomp der Religionen erfreut. Religionen sind (Küng würde das sicher nicht so sehen)
von den Menschen für den Menschen und spiegeln letztendlich die menschliche Natur. Daher gehen Religionen
auch auf die Bedürfnis von Menschen ein an „Schutzgeister“ oder hl. Schreine zu glauben sich an „magische“
Symbole, Orte und Rituale zu klammern und vor allem mit ihren Werken Anzugeben. Nicht Gott wünscht sich
das in einem Ort eine schöne Kirche steht sondern deren Bewohner allen voran Klerus und Politiker. Das
war bei den Pharaonen nicht anders als bei den Päpsten und auch Küng. Die Gefahr die von diesen Bedürfnissen
ausgeht haben gerade Religionsstifter (wie Moses, Mohammed und Jesus) klar gesehen. Aber die Gläubigen
haben immer Wege gefunden sich über Götzen- oder Prunkverbote hinwegzusetzen. Solange sie das nicht
mit den moralischen Kernsätzen einer Religion tun (was ebenfalls häufig der Fall ist) sollte man ihnen
das auch zugestehen.
@El Greco/Atzmon (falls es sich um die selbe Person handelt) Apropos Verschwörungen…ist es nicht lustig
das Hitler in „Mein Kampf“ davon erzählt das auch ihn Verschwörungsheftchen stark beeinflusst haben.
Wenn es eine böse Macht gab für die er arbeitete dann ist es wohl die gleiche von der sie ihre „Informationen“
haben…denken sie mal darüber nach. Die selben Leute die diesen ganzen ZION-mist in die Welt setzen
verbreiten übrigens auch fröhlich das Jesus eine Erfindung jener dunklen Mächte war. Warum erzählen
sie uns nie davon etwas? Sind sie vielleicht ein Teil der Verschwörung? Oder ist es eher so das die paar
Fundi’s und Tradis hier die einzigen sind die ihnen hin und wieder zustimmen oder sie nicht für vollkommen
verrückt halten und ein paar von denen sie sogar für irgendeinen Eingeweihten – Auch wenn es sie überraschen
mag, das tue ich auch nicht, nicht das ich es mit ihnen aushalten könnte aber da draussen gibt es jede
Menge Leute die weniger wählerischer sind. Wenn sie die Liebe in ihr Herz lassen (und ein paar Manieren
lernen und vielleicht mal ein vernünftiges Buch lesen) werden die bösen ZION-Geister schnell aus ihrem
Kopf verschwinden und die Welt ist nicht mehr gegen sie und sie können die ganzen selbstgebauten Waffen
in ihrem Keller wegschmeissen und sie könnten das Leben genießen…wäre das nicht schön?
@Sycamore Ne…originell ist es nicht aber das macht es nicht falsch und das viele anderen der gleichen
Meinung sind auch nicht. Ich habe ja auch nicht behauptet das es die Lösung aller RKK-Probleme ist sich
radikal zu liberalisieren. Aber es ist unglaubwürdig und heuchlerisch wenn die selben Leute die fast
jede Schweinerei der Geschichte (Kolonialismus, Sklavenhandel, Leibeigenschaften, Ämterhandel, Inquisition,
Hexenverfolgung etc. etc) mindestens mitgemacht oder geduldet haben um selber gut dazustehen es nicht
über sich bringen ihre Einstellung gegenüber Schwulen, oder der Emanzipation zu überdenken. Nicht Jesus
hält sie davon ab…der hatte zumindest nichts gegen Frauen und zu Schwulen hat er sich nicht geäußert.
Der Punkt ist, die Gesellschaft hat die Kirche, spätestens seid der Aufklärung, moralisch überholt.
Interessant ist da die Einstellung der Antimodernisten im 18. Jhd. die gegen Moderne Entwicklungen, wie
Bürgerrechte, Meinungsfreiheit und Demokratie waren. Sie setzten auf das Falsche Pferd und verloren…die
Kirche hatte auf einmal einen Ruf von dem sie sich nie wieder befreit hat und der ihr sehr geschadet hat…nämlich
den unmodern zu sein. Sie verlor langsam den Kontakt zu den Menschen und für mein Szenario müssen sie
ja nur die Austrittszahlen hochrechnen und annehmen das sie so bleiben…da ist der Sektenmodus wohl kaum
allzu unrealistisch. Was aber kann sie tun um den Kontakt wieder herzustellen. Auf die Piusbrüder zugehen?
Nein…hat nicht geklappt.
@Atzmon – Prinzipiell finde ich es ja (im Vergleich zu dem was sie sonst so fordern) hochanständig das
sie sich für die Entschädigung von Opfern einsetzen. Dann können sie konsequenterweise also auch nichts
gegen die Entschädigung der anderen Weltkriegsopfer haben…ich stelle also fest sie sind FÜR die Zahlungen
an Zwangsarbeiter und Kriegsopfer und FÜR die Entschädigungszahlungen an Israel aber es geht noch viel
weiter…wenn man enteigneten Besitz zurückgeben sollte dann müssten Unternehmen wie Osram, Hertie,
die Kempinski-Kette, Skoda sowie zahlreiche andere Unternehmen an die Nachfahren ihrer Besitzer bzw. Gründer
zurückgegeben werden. Ich, und sogar viele der Betroffenen fänden das etwas übertrieben aber wenn sie
meinen…ich frage mich nur was ihre Freunde vom Club der Antizionisten davon halten
Das Rezept der Protestantisierung führt nicht zu einer neuen Blüte? Mag sein…aber das Gegenteil noch
viel viel weniger. Würde man darauf hören was hier zwischen den Zeilen steht würde die Kirche über
kurz oder lang Enden wie die Essener. Eine kleine weltfremde Gemeinschaft die von niemanden ernst genommen
wird, die keinen nennenswerten Einfluss auf die Gesellschaft hat, die sich dem geistigen Inzest hergibt
und die irgendwo in einer Höhle auf das Ende der Welt wartet. Leider sind Ideen die diesen als wünschenswerten
Zustand bezeichnen in der Zeit als Christen noch verfolgt wurden angewachsen. Das man später die Sektenattitüde
ablegte war aber ganz im Sinne der Ursprünge denn JESUS hatte auch die Wahl bei solchen Leuten unterzukommen
aber er ging, genau wie seine direkten Nachfolger, hinaus in die dreckige und sündige Welt und hat dort
mit den Menschen geredet, mit denen die anderer Meinung waren diskutiert und vor allem auch zugehört.
Vieles was wir von Jesus wissen sind Antworten auf Fragen die man ihm gestellt hat. Wann hat der Papst
das letzte mal Fragen (nicht vorsortierter) Leute beantwortet? Wo hat er Kindern den Vortritt vor Würdenträgern
gegeben. Wo hat er sich für zum Tode Verurteilte eingesetzt (und das obwohl sie für eine Sache verurteilt
wurden die er selbst ablehnt). Jesus beeindruckte die Menschen mit Gesten der Größe, NUR DESWEGEN waren
sie auch offen für das was er an ihrem Lebensstil zu kritisieren hatte.
Wiedervereinigung trifft es sprachlich durchaus genau! Etwas war vorher zusammen und wurde wiedervereinigt.
In diesem Fall die Gebiete der DDR und der BRD. Das dabei der ursprüngliche Zustand zu 100% wieder erreicht
wird besagt das Wort keinesfalls. Das würde man eher „Wiederherstellung“ oder so nennen. Das man die
ohnehin schon verlorenen Ostgebiete dann aufgegeben hat um Kerndeutschlands Teilungsproblem zu lösen
war ein Geniestreich! Man bekam was man wollte und gab etwas her was einem sowieso nicht mehr gehörte.
Man hätte das schon viel früher machen sollen, das eigentliche Verbrechen deutscher Politiker bestand
darin das sie den Vertriebenen so lange Hoffnung gemacht haben und ihnen nicht einfach Pech gehabt haben
und man ihnen bestenfalls durch Entschädigungen helfen würde. Und das aus guten Grund denn die BRD hatte
kein Anrecht auf irgendwelche Ostgebiete. Woher denn? Jeder wusste das, auch all die Schlesier die Hitler
unterstützten wussten das es ihren Nichtdeutschen Nachbarn nicht gut ergehen würde und nahmen das in
Kauf. Sie nahmen das Risiko ihre Heimat zu verlieren bereitwillig auf sich in dem sie Hitler unterstützten.
Bei diesen Leuten sollten sich doch mal die Vertriebenenverbände beschweren anstatt über angeblich zu
geringe Entschädigungen zu klagen. Abgesehen davon sind die allermeisten Schlesier bestens in die BRD
integriert und fühlen sich kein bisschen als Ausländer und sie fühlten sich auch nicht heimatlos wenn
die Verbände es ihnen nicht einreden würden.
Rechtgläubiger katholischer Weizen? Mal eine einfache FRAGE…wieviele sollen das sein? Un wieviele
die anderen? – Sind die Rechtgläubigen in der Mehrheit? Oder doch die Altliberalen? – Und wenn die Altliberalen
in der Mehrheit sind…wäre eine Kirche die sich von einem Großteil ihrer Mitglieder trennt nicht der
größtmögliche Rückschlag für den Missionsauftrag den sie von ihrem Gründer bekam? – @monens Vielleicht
haben sie es noch nicht mitbekommen aber die Botschaft Jesu wird ständig „relativiert“ bzw. den Verhältnissen
angepasst in denen wir Leben. Das sie dabei nicht aufgelöst wird, verkitscht, instrumentalisiert oder
ins Gegenteil verkehrt wird sollte dann wohl Aufgabe der Kirche sein. Diese hat sie stets erfüllt, eher
schlecht als recht aber eben selten so gut wie heutzutage. Kaum ein Papst des Mittelalters fiel durch
besondere Feindesliebe auf. Warum auch…die Ideen Jesu taugen als Ratschläge für eine Welt in der es
sich für alle angenehmer Leben lässt und nur sehr bedingt zum Karriere machen, reich werden, Krieg führen
oder Gegner besiegen, ja nicht mal unbedingt zur Verbreitung einer Religion. Das Problem war das die Kirche
solche Leute die sich Eher für solche Dinge Interessieren nie vergraulen, sondern von ihnen profitieren
wollte. So lies sie sie in ihrem Namen und mit ihrem Segen mal machen. Heute ist das anders…die Kirche
kritisiert durchaus die Welt…aber auch die Welt ist humaner als Früher wodurch sie einfach weniger
aneckt.
Das ist doch mal schön, aber nochma zum mitschreiben für die weltfremden von der Kreuznetredaktion:
in Deutschland gilt man leider schon mit sog. „Migrationshintergrund“ als waschechter Ausländer und wird
von den allermeisten auch als solcher angesehen und behandelt. Da interessiert es kaum einen ob ein Elternteil
deutsch ist. Interessanterweise sind auf gleiche weise auch andere Top-Rapper (Samy, Savas,) „Halb-germanen“…das
gerade solche Leute als Integrationsfigur und Brückenbauer wirken, sollte sogar den Schreiberlingen klar
sein. Deutschrap ist sowieso ein gutes Beispiel dafür wie Kulturen einander bereichern und miteinander
auskommen können. Andererseits muss man realistischerweise wohl sagen das Bushido den Preis wohl nur
bekam weil er zuletzt recht hart mit Migranten ins Gericht gegangen ist. (Von wegen kriminelle Abschieben
und so). Nur so ist es auch zu erklären das die Jury über gewisse fragwürdige Sachen in der Diskographie
des Künstlers hinweggesehen hat…aber Schwamm drüber, man sollte dankbar sein für jeden der Integration
fördert und das hat Bushido zweifelsohne gemacht. – Und übrigens…mich würde interessieren ob Herr
Sarrazin bei seiner unwürdigen Rechnung was Migranten Deutschland eingebracht haben die Mio. Platten
die Künstler mit Migrationshintergrund verkauft haben eigerechnet hat? Vermutlich nicht…
#30 Inglorious Bass 04:47:03 | Donnerstag, 10. November 2011
Das Kreuznet auf Juden nicht gut zu sprechen ist, ist ja bekannt aber das Bild immer weiter in die Gefilde
der Blödheit abrutscht ist bedenklich. Die viertstärkste Partei in einer möglichen griechischen Koalitionsregierung
ist also Antisemitisch geprägt…das ist schlimm ABER…die Krise hat die Demokratie nicht aufgehoben!
Egal was ein Land für ein anderes finanziell tut, es sollte dem Volk immer noch die Freiheit lassen zu
wählen wen es will. Was wenn wir demnächst finanzpolitisch von China abhängig sind und die verlangen
das wir die antikommunistisch eingestellte CSU nicht mehr an Regierungen beteiligen dürfen? (Ich wäre
sicher nicht traurig aber dem bayrischen Wählerwillen könnte so wohl kaum Ausdruck verliehen werden)
Sowas ist nicht rechtens und darf es auch nicht werden. Zumal in den Ländern solche Politiker als Anti-EU
Bollwerke gefeiert würden und sich der Widerstand gegen Sparpakete u.ä. verstärken wird. – Das heisst
nicht das man einem Volk nicht offen sagen darf das es da einen oder mehrere Trottel gewählt hat. Egal
ob Orban, Fini, Haider oder sonstige Rechtsaußeneuropäer. Wenn solche Leute unseren schönen Kontinent
mit ihren Hassparolen verschmutzen können sie sich nicht damit verteidigen das das Innenpolitische Themen
seien, wir alle haben ein Recht sie zu kritisieren und wenn nötig Maßnahmen zu ergreifen. (z.B. dort
nicht in den Urlaub fahren) Aber Schulden als Druckmittel zu nutzen um solche loszuwerden ist ein gefährlicher
und ineffektiver Weg.
@Jubärens – Ich finde es wirklich super das sie hier von zentralistischen, größenwahnsinnigen Ideen
wie die Unfehlbarkeit oder das absolute Primat des Papsttums abstand nehmen. Das tun sie doch? Denn nur
dann würde ihre Behauptung, die offizielle Linie werde von den Bischöfen bestimmt Sinn machen. Leider
ist das meines Wissens nicht der Fall, die offizielle Linie wird vom Papst vorgegeben maßgeblich beeinflusst
durch den päpstlichen Vertreter. Hätten gewisse Kräfte im Vatikan (zu denen auch ihr Liebling Pacelli
zählte) darauf verzichtet ihrer Machtgier zu frönen und die Kirche zentralisiert hätten sie wohl rechtgehabt.
Die meisten deutschen Bischöfe waren gegen Hitler, man arbeitete mit dem Zentrum und zahlreichen Verbänden
gegen die Nazis und plante sogar die Mitgliedschaft in der NSDAP mit Exkommunikation zu ahnden…ABER
es kam nicht dazu und die meisten Verbände sowie das Zentrum lösten sich auf bzw. wechselten die Seiten.
Die Priester wurden vom Vatikan aufgefordert still zu halten, denn genau das hatte man gegen ein paar
Leckerlis mit den Nazis vereinbart. Warum? Weil der Papst bzw. sein Nuntius die Lage nicht klar sahen
und die Nazis eben NICHT als ebenso gefährlich wie die Kommunisten ansahen. Das wird besonders klar wenn
man bedenkt das die Priester in den Kommunistischen Ländern sehrwohl dazu aufgerufen wurden Widerstand
zu leisten (auch wenn das den Tot bedeutete) gegen die Nazis griff man auf eine passive Taktik zurück
die ziemlich fruchtlos blieb.
@Dr. Best – Natürlich schreibe ich nicht mit Klarnamen und ich kann es auch keinem raten oder gar von
ihm fordern. Was ich aber fordern kann ist ein gewisser Respekt vor Nischen, vor allem von solchen die
genau wie Berger Nischenbewohner sind. +net ist eine Nische, Gayromeo genauso. In einer Nische kann man
Dinge tun die man in der „Öffentlichkeit“ nicht möchte…z.B. gegen Juden hetzen oder über die Geschmacksunterschiede
verschiedener Arschritzen diskutieren. Auch wenn das kein Idealzustand ist so bieten Nischen einer Gesellschaft
ein erhöhtes Maß an Freiheit. Wenn jemand überhaupt das Recht hat solche Nischen anzugreifen dann doch
nur jemand der sich ausschließlich im Mainstream bewegt; auf den durchschnittlichen Kreuznetuser trifft
das absolut nicht zu. Wie viele Doktoren, Professoren, Journalisten und vor allem Kirchenleute die im
Alltag den politisch korrekten mimen was sie mit Geld und gesellschaftlichem Ansehen versorgt auf das
sie nicht verzichten wollen sind heilfrohnd in ihrer Kreuznische den wilden Max markieren zu können.
Sie leben (wie Psychopaten) von ihrer Tarnung und ihrem gut behüteten Privatleben. Nur zu gut wissen
sie das die „Maulkorbgesellschaft“ ihre Kreuznetaktiviäten nicht gut heissen würde. Wenn die gleichen
Leute Berger keine Nische, kein Privatleben zugestehen und es als Skandal verkaufen das ein bekennender
Homo der in seinem Buch Gayromeo zigfach erwähnt auch wirklich ein Profil dort hat dann ist das Heuchelei
der übelsten Sorte.
Mal ehrlich…Ratze schwul? Das glaube ich nicht! Hr. Berger sollte sich lieber nicht auf diese Behauptung
versteifen, ansonsten gehen womöglich die anderen, viel interessanteren Inhalte die er zu bieten hat
in der Empörung über diese Aussage unter. Selbst wenn er recht hat…der Papst würde sich ohnehin nie
outen.
Hmmm…welche segensreichen Institutionen haben denn den Menschen Jahrtausende lang erzählt das Männer
mehr Wert seien als Frauen? Die Kommunistische Partei? Die indische Regierung? Nein. RELIGION und TRADITION
haben es geschafft das Menschen so denken und dementsprechend handeln. Die Religion die den Mann höher
einschätzt und die Tradition die der Familie der Braut herbe Nachteile beschert. Dort wo diese Werte
eine geringere Rolle spielen, (wie z.B. in Europa) werden Jungen wie Mädchen gleichermaßen abgetrieben.
Für Länder denen Überbevölkerung droht wäre dieser Zustand mehr als vertretbar und die Abtreibung
würde (so bedenklich sie ist wenn sie zwangsweise stattfindet) ihre Funktion als Populaitonsbremse tadellos
erfüllen. Allerdings gibt es begründete Hoffnung das ein Anwachsen der Mittelschicht in diesen Ländern
den gleichen Effekt hat und die Abtreibung auf kurz oder lang keine Ziele im Großen Erfüllen muss sondern
ein Werkzeug der privaten Familienplanung wird.
Paul M. fragt: „Der Geist des Ungehorsams gegen Gott und seine Heilige Katholische Kirche – kann das ein
guter Geist sein?“ – Ja und ob! Jedes Kind weiß das die Macht die einem blinder Gehorsam verleiht nicht
gerade positiv auf den Charakter auswirkt. Gelegenheiten in denen die Kirche sich moralisch fragwürdig
verhielt und ihr zu widersprechen also moralisch richtig war sind in der Geschichte derart zahlreich das
es hier müßig ist sie zu wiederholen. Die Frage ob man nun ein bestimmtes Konzil und seine Ideen dogmatisieren
sollte lässt sich sicher mit „Nein“ beantworten…das gilt allerdings genauso für das 1. vatikanische
Konzil…allgemein sollten alte Entscheidungen auf den Prüfstand. Wie war das nochmal mit der jungfräulichen
Geburt…brauchen wir das 2011 wirklich noch? Manche ja, manche nein…also wird wohl kein Weg daran vorbeiführen
darüber zu diskutieren, aber ist es nicht das wovor Traditionalisten (sicher nicht ganz zu unrecht) Angst
haben? Diese Menschen hängen der unsinnigen und mit Blick auf die Geschichte völlig unbegründeten Illusion
an das alles bis zum 2. Konzil prima war und auf eine Art göttlichen Ratschluss geschah während das
auf Beschlüsse nach dem 2. Konzil nicht zutraf. Wenn sie sich von dieser romantischen Vorstellung gelöst
haben kann man sicher auch mit Tradis über „Reformen“ reden. So aber handelt es sich nur um einen peinlichen
dogmatischen Retrokult der seine Vorlieben mit ewigen Wahrheiten verwechselt.
Das das Internet uns zu gläsernen Menschen macht ist zunächst einmal unschön aber es bietet auch eine
Chance, nämlich zu erkennen das Menschen keine leuchtenden unbefleckten Galionsfiguren sondern Wesen
mit Fehl und Tadel sind. Diese Erkenntnis erzwingt praktisch Toleranz. Wir lernen aber auch das die Welt
viel weniger Mainstream ist als man annehmen möchte wir lernen auch mehr zu dem zu stehen was man will
und was man wirklich ist, wir lernen uns selbst und andere weniger verklärt dafür realistischer zu betrachten,
(was die erste Voraussetzung für Selbstkritik oder die Beseitigung von Missständen sind) da wir zumindest
in der Anonymität des Netzes unsere Nischen und unsere Verbündeten finden können, egal ob man z.B.
ein radikaler Sedisvakantist mit einem Faible für Rechtspopulismus ist oder jemand der gerne am Urin
anderer Leute schnuppert. All das positive setzt aber voraus das wir das neue vergrößerte Mitteilungsbedürfnis
der Gesellschaft nicht hauptsächlich dazu nutzen uns gegenseitig mit der nun leicht zugänglichen Schmutzwäsche
bewerfen. Vielleicht wird diese Unsitte erst aufhören wenn auch wirklich jeder etwas peinliches im Netz
hat. Herr Berger bekennt seine seltsamen Vorlieben wenigsten offen. Wie offen sind denn Kreuznetzler mit
IHRER Leidenschaft? Wer hier schreibt tut das selten mit Klarnamen. Wer hier den Holocaust leugnet tut
das auch im Büro? Wer hier den Papst beschimpft tut das auch in der Gemeinde?
Altermedia und Kreuznet streiten sich…:o wie schade dabei hat man doch soviel gemeinsam (sogar mit den
Kommunisten) und der Schulterschluss zwischen rechten Ideologien und Fundamentalisten funktioniert doch
normalerweise so gut. Was ist geschehen? Verstanden sich nicht auch Kirche und NS-Staat vergleichsweise
gut? Nein, taten sie nicht. Die meisten Katholiken erkannten nämlich was Altermedia nicht wahrhaben will,
das es sich bei den Nazis um rücksichtslose Verbrecher und vor allem Lügner gehandelt hat. Umgekehrt
tut sich Kreuznet mit der Erkenntnis schwer das die Christenverfolgung im 3. Reich nicht auf eine Fundamentalopposition
der Kirche gegenüber der NS Politik zurückzuführen war sondern das man die Kirche schlicht unter Druck
setzen und dazu bringen wollte sich aus der Politik zurückzuziehen. Dabei gab es aber nicht nur die Peitsche
sondern eben auch das Zuckerbrot das dankbar angenommen wurde, nämlich die großzügigen Konkordatsvereinbarungen.
Verfolgt wurden vor allem jene die sich gegen die offizielle Linie der Kirche stellten, Rückendeckung
aus Rom gab es da wenig. Umso weniger sollte sich die Kirche als ganzes als tapferer NS-Gegner feiern
von moralischer Überlegenheit ist man ohnehin Lichtjahre weit entfernt. Aber glücklicherweise ist die
Kirche immer noch genauso anpassungsfähig und steht heute (anders als in Vor-modernistischer Zeit) auf
der Seite der Demokratie…naja Ausnahmen bestätigen die Regel denn im Herzen sind Päpste nunmal keine
Demokraten.
Häufig wurde hier Bergers Qualität als Lehrer angezweifelt. Warum eigentlich? Gilt etwa für Lehrer
neuerdings das Zölibat? Falls nicht, sollte doch allgemein anerkannt sein das so gut wie alle Lehrer
Sex haben und das jene die Singles sind oder wie Berger in einer offenen Beziehung leben nunmal danach
suchen müssen. Das sollte kein Problem sein solange sie ihre Schüler damit nicht behelligen. Die Frage
ist nur ob diese sich dafür überhaupt interessieren. Verbringen sie wirklich ihre Zeit im Internet um
herauszufinden das ihr Pauker eine Vorliebe für Pisse hat und sich anschließend darüber lustig zu machen?
Ein paar werden das wahrscheinlich tun und auch ich kann mir kaum vorstellen das unsereins eine solche
Steilvorlage für Spott ungenutzt gelassen hätte aber wird es ihnen Schaden? Wohl kaum denn anders als
bei vielen anderen Katholiken die auf Gayromeo verkehren ist Bergers Neigung bekannt, er tut also nichts
was sich die betreffenden ohnehin schon hätten denken können. Auch ist den allermeisten Kindern (im
Gegensatz zu den meisten +net Lesern) bewusst das weder etwas schlimmes an Sexspielen noch an Homosexualität
ist (ob man sie nun mag oder nicht).
Der hl. Petrus hat von Jesus einen klaren Auftrag erhalten…nämlich so viele Menschen wie möglich für
die eigene Sache zu gewinnen. Verfolgung, Verleugnung und ganz andere Widerstände konnten den rüstigen
Fischer und seine Nachfolger nicht davon abhalten den Glauben zu verbreiten. Die Geschichte der Christlichen
Mission ist eine Erfolgsfgeschichte aber sie ist beim besten Willen keine Geschichte von Kompromisslosigkeit
oder Zeitlosigkeit. Der Grund warum das Christentum so erfolgreich ist ist unter anderem auch das man
immer bereit war Kompromisse zu schließen, mit der jeweiligen Zeit, der jeweiligen Gesellschaft den jeweiligen
Herrschern und auch (leider) mit der Moral. Egal ob man dafür Glaubensinhalte verändern, hinzufügen
oder weglassen oder gar andere Glaubensinhalte oder Symbole tolerieren musste, die Kirche tat was nötig
war um ihre Botschaft an den Mann zu bringen. Hätten die Kirchenfürsten früherer Zeiten nicht getan
was nötig war um Menschen für die Kirche zu gewinnen oder sie bei der Stange zu halten wäre das Christentum
vermutlich noch immer eine jüdische Sekte mit ein paar tausend Mitgliedern. Bedenkt man das heute nichtmal
die Unterstützung von Massenmördern, Sklaventreibern oder Wucherern auf der Wunschliste von Zeitgeist
und Gläubigen stehen sondern nur eine etwas tolerantere Haltung gegenüber gesellschaftlicher Änderungen
der letzten 100 Jahre, so muss man sich ernsthaft fragen warum die Kirche ihre Effizienz-tradition so
leichtfertigt aufgibt.
Konfuzianismus ist Dämonolgoie! Zumindest wenn wir all den bodenlosen Artikeln zum Thema Assisi glauben
schnenken handelt es sich bei dieser wie bei allen anderen Religionen nicht etwa um Glaubenssysteme menschlichen
oder göttlichen Ursprungs sondern perfide Ideen des Teufels um Christus und Co die Suppe zu versalzen.
Aber wenn es um den gemeinsamen Gegner…die Moderne…geht scheinen solche Allianzen genehm. Dabei ist
der Vorwurf der der Moderne gemacht wird sicher richtig. Die Abnahme sozialer Strukturen ist in der Tat
eine traurige und schädliche Sache in vielen Gesellschaften. Darüber können alle sozialen Fortschritte
nicht hinwegtäuschen. Sollten sie darum rückgängig gemacht werden? Nein, nur wenn man davon ausgeht
das es EINE richtige und wahre Version einer Gesellschaft gibt muss man verzweifeln. Wie unser großes
Vorbild die Natur sind auch die Menschen dazu in der Lage sich immer wieder mit neuen Tricks neuen Bedingungen
anzupassen. Sprich auf veränderte Lebensumstände folgen veränderte Gesellschaftsformen und jede Gesellschaftsform
hat ihre Vor- und Nachteile.
Haben sie sich auch schon mal gefragt warum uns +net mit Vorliebe mit Bilder von Transen, kostümierten
Homosexuellen, gewissen Körperteilen und spannenden Geschichten über Kot, Blut und Sperma konfrontiert?
Warum müssen wir uns nun Bilder eines halbnackten Theologen ansehen und über seine sexuellen Vorlieben
lesen? Sicher…hier gibt es eine Menge verkappter homosexueller denen man auf diese Weise den Tag versüßen
kann aber es gibt ja auch noch jene denen Homosexualität wirklich ein Gräuel ist…warum werden diese
braven Männer und Frauen belästigt? Soll Herr Berger diskreditiert werden indem man versucht seine Argumente
mit Geschichten aus seinem Privatleben zu entkräften? Zu Primitiv selbst für +net! Aber kann 2011 eine
Seitensprung-Kontaktanzeige (von der der Lebenspartner vermutlich wusste) im I-net wirklich noch als skandalös
empfunden werden? Hier ja, aber viel wichtiger ist es den +net Machern wohl eine ihrer wichtigsten und
zugleich unsinnigsten Thesen mit den ständigen provozierenden Bildern zu untermauern: „HS ist überall!!
Und es ist nicht möglich, wenn es einem nicht gefällt, einfach in die andere Richtung zu gucken und
Toleranz walten zu lassen.“ Nur das Gefühl von HS „verfolgt“ zu werden, das ständige hervorrufen von
Ekel-gefühlen beschwört ein emotional begründetes Bedrohungsszenario herauf. Nur indem man diejenigen
die sich um ihre Rechte sorgen als Angreifer auf die eigenen Rechte darstellt lässt sich unchristlicher
Hass und unrealistische Angst erzeugen.
Wer hat nur behauptet die Piusbrüder hätten ein unaufgeräumtes Verhältnis zur Demokratie? Diese Herrschaften
sind basisdemokratischer organisiert als jede Hippi-kommune…wie sonst ist es zu erklären das sich da
jeder äußern darf wie es ihm gefällt und nicht einmal Bischof Williamson dessen Ansichten angeblich
innerhalb der Bruderschaft kaum Anhänger haben, dreist über seine Vorgesetzten und Kollegen herziehen
(+net berichtete in „Wird die Warnung wahr?“) und weiter Querschießen kann ohne ernste Konsequenzen fürchten
zu müssen. Anstatt dieses Benehmen zu bestrafen wurde der wichtige Willige trotz allem auf das Treffen
der Oberen eingeladen. Sind hier hyperverständnisvolle Sozialpädagogen am Werk? Ist der Papst vielleicht
auch einer, denn auch er hat eine Engelsgeduld mit den Aufmüpfigen Brüdern bewiesen von der andere kirchliche
Aktivisten nur Träumen können. Warum? Die Antwort glaube ich liegt bei den Mitgliedern selbst. Wirklichkeitsfremde,
größenwahnsinnige Typen die Glauben sie hätten die Weisheit der letzten 2000 Jahre intus und die wenig
an einem Dialog und Lösungsansätzen interessiert sind, sind nunmal nicht unbedingt die Art von Menschen
mit denen man leicht umgehen und leicht Kompromisse schließen kann. Das gilt auch innerhalb der Gruppe
und das rächt sich jetzt. Mit den Piusbrüdern zu verhandeln ist wie mit Kindern zu verhandeln. Wie schlimm
wird es erst wenn diese unreifen und hochmütigen Personen in der Kirche etwas zu sagen haben?
@Goldengel – Nein…mich stört es nicht wenn ein Priester predigt, aber es stört mich wenn er das als
„Dialog“ bezeichnet, genau das ist eine Predigt nämlich nunmal nicht. – Die Grundeinstellung „Wir haben
die Wahrheit und die anderen nicht“ zu Krieg, Völkermord, Unfrieden in einer Gesellschaft, Ungerechtigkeit
und Terrorismus führt bzw. mit großer Wahrscheinlichkeit führen kann. Gott wüsste das. Abgesehen davon
ist ihr Glaube das das Christentum die einzige von Gott inspirierte Religion ist sicher eine schöne Sache
für’s Private aber eben keine These mit der man in einem gesellschaftlichen Dialog arbeiten kann. Dafür
ist er zu unwahrscheinlich. Denn das Christentum verfügt über keine speziellen „Fähigkeiten“ die es
von anderen Religionen unterscheiden würden. Auch ist es nicht etwa die 1. Religion oder eine die sich
unabhängig voneinander bei verschiedenen Völkern entwickelt hätte. (Denn würde ein Gott der angebetet
werden will nicht JEDEM Volk erscheinen) Auch Wunder und Erscheinungen gibt es in jeder Religion. Alle
Argumente sie wegzuerklären lassen sich auch auf das Christentum anwenden. > Viele Religionen weisen
also vielmehr auf A) viele konkurrierende Götter oder B) gar keinen Gott oder C) einen sehr vielseitigen
Gott hin. C) ist für Gläubige akzeptabel und hetzt die Menschen nicht gegeneinander auf. Es ist die
Aussage die daher am ehesten zum Frieden führt und somit Gottes Willen am ehesten umsetzt. DAS wird in
Assisi gefördert und das soll ihrem Satan gefallen?
„Ist Christus der von Gott gesandte Stifter der wahren Religion?“ Ich nehme doch stark an das Pater S.
seine Antwort auf diese Frage schon gefunden hat. Wenn er also darüber mit jemanden redet wird ihm doch
nur übrig bleiben den anderen von seiner Weltsicht zu überzeugen ohne sich im mindesten für die Antworten
zu interessieren die der andere Gefunden hat. Genau das aber ist kein Dialog, das ist eine Predigt. Abgesehen
davon…das Christentum hatte 2000 Jahre Zeit für Weltfrieden zu sorgen…mit zweifelhaftem Erfolg…ist
es da nicht richtig und naheliegend das man auf andere Arten versucht die Lage zu verbessern?
#170 Inglorious Bass 09:08:07 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
„vollständige Desorientierung“ Das trifft wohl eher auf Pater A’s Geisteszustand zu. Gott hat nur eine
Religion geoffenbart? Selbst wenn das stimmen würde ändert das nichts daran das es viele verschiedene
Religionen gibt und keine von ihnen über irgendwelchen Beweise für eine ihrer zentralen Behauptungen
besitzt. Natürlich…versucht sich jede Religion und auch viele Gläubige sich das insgeheim einzureden
und es ist wohl ihr gutes Recht. Nicht umsonst heisst es Glauben! Hin und wieder aber reicht der Glauben
nicht aus, und zwar immer dann wenn Religionen aufeinander treffen und irgendwie miteinander Leben müssen
oder wenn gemeinsame Aufgaben vor einem liegen. Dann ist der Glaube im Recht zu sein hinderlich. Dann
ist es sinnvoll sich klar zu machen das man im Grunde an einem Strang zieht und auch wenn die anderen
Konkurrenz sind so sind es doch in aller Regel keine Feinde die irgendwelche „Irrwege“ vertreten. Um das
einzusehen benötigt man Demut und Bescheidenheit, Eigenschaften mit denen Pater A. nicht gesegnet ist.
Dafür aber mit einem interessanten Aussehen das ihm ein Engagement als Hollywoodschurke einbringen könnte.
Wünschen wir ihm das seine peinliche Protestaktion diese Karriere vorantreibt. Zieh dich warm an Gary
Oldman!
Welchen Auftrag Krankenseelsorger haben? Doch wohl den Patienten zu trösten und ihm zu helfen besser
mit seiner Krankheit fertig zu werden. Warum muss man das extra erwähnen? (zumal sich das sicher irgendwo
in den besagten Richtlinien wieder findet) Das Krankenseelsorger nicht als Werber in eigener Sache unterwegs
sind sollte sich von selbst verstehen. Nächstenliebe drückt sich dadurch aus das man etwas für den
anderen tut…z.B. ihm zuhören oder über Ängste sprechen, vielleicht auch Ängste nehmen. Es wäre
unglaublich dreist und überhauptnicht altruistisch die Beeinflußbarkeit von Totkranken für die eigenen
Rekrutierungszwecke auszunutzen. Das traurige ist das Religionen geziehlt mit Bedrohungsszenarien (Hölle)
arbeiten um ihren Mitgliedern weißzumachen sie täten dem jeweils anderen den größt- möglichen Gefallen
wenn sie ihn nur auf die Linie der jeweiligen Religion einschwören. Wehe man stirbt ohne Sterbesakramente!
Auch Versicherungen (und andere Unternehmen mit Verkäufern) erzählen ihren Beratern (Anfangs) das sie
den Kunden einen so großen Gefallen täten weil ja das Produkt so so toll ist. In Wirklichkeit hat das
nur ein Ziel: Die Verkäufer zusätzlich motivieren ihnen Bedenken und Moralische Schranken zu nehmen
damit sie ALLES tun um das Produkt an den Mann zu bringen. Auch bei Religionen kann man das beobachten…(Märtyrer,
Kreuzzügler) Auch hier wurde mit einer unsinnigen „DER ZWECK HEILIGT DIE MITTEL“ Taktik moralische Bedenken
über Bord geworfen.
Für die Leute die nicht so oft vor die Tür gehen: Die Einehe IST nur eine unter vielen Varianten…alllerdings
eine die sich als sehr effektiv erwiesen hat und daher schützens- und erstrebenswert ist. Das heisst
nicht das wir Alternativen verteufeln oder Kinder nicht darüber informieren sollten vor allem weil viele
Kinder nunmal nicht in Vater-Mutter-Kind Familien aufwachsen und auch ihre Lebenswirklichkeit (die ja
nicht zwingend schlimm sein muss) einen Platz unter den akzeptierten hat. Was soll man denn den Kindern
beibrigenen? Das es ein Problem ist ein uneheliches Kind zu sein? Das es eine Katastrophe ist das sie
ihren Vater nicht kennen? Das ihr Onkel Detlef und sein „Freund“ krank sind? Diese Weltsicht führt uns
geradewegs ins Mittelalter und zu mehr unglücklichen Kindern die sich auf dieser Welt nicht aufgehoben
fühlen…das aller letzte was wir gebrauchen und vor allem wofür wir auch noch Geld ausgeben sollten.
@Sign Mit „Effekt“ ist kein Wunder gemeint sondern nur irgendetwas, sei es Glück, Gesundheit, moralische
Erkenntnisse, von mir aus eine reinere Haut. Wenn aber keine negativen Effekte auftreten wenn man nicht
in die Kirche geht was rechtfertigt dann die Aussage man müsse in die Kirche gehen bzw. Menschen die
das nicht tun Vorwürfe oder Angst zu machen? Es ist ein Unterschied ob ich sage: A)Wenn sie Hautcreme
XY benutzen wird es ihrer Haut nutzen ODER B)Wenn sie Hautcreme XY nicht benutzen wird es ihrer Haut schaden.
– Aussage A) ist relativ beliebig, das Gegenteil ist schwer bis garnicht zu beweisen daher finden wir
sie häufig in der Werbung. Wenn ich sage das das Christentum einen Menschen glücklich machen KANN ist
das zweifelsohne wahr…viele zufriedene Christen sind der Beweis dafür. Aussage B) (wie sie auch im
Artikel impliziert wird) allerdings ist um einiges aggressiver aber dafür nachprüfbar und bedarf daher
durchaus einer Begründung. Im Falle Kirche ist sie völlig unhaltbar da…Menschen Jahrtausende erfolgreich
ohne einen judäochristlichen Gott gelebt haben…da Menschen glücklich mit anderen oder gar keinen Göttern
sind…da keine schädlichen Effekte bei Nichtkirchgängern beobachtet werden können usw. usw. Mit B-Aussagen
zu werben ist heutzutage gottseidank auch bei Religionen, völlig zurecht geächtet und lässt intelligente
Menschen abstand nehmen. Trotzdem werden Nichtkirchgängern hier imaginäre Nachteile unterstellt (siehe
#187).
@BigBoss2.0 Es gibt einen Umstand auf den sich Leute wie Atzmon gerne berufen den man aber nicht völlig
von der Hand weisen kann. Jeder hat das Recht seine Ziele effektiv durchzusetzen. Als Moralischer Mensch
muss man hier hinzufügen das es aber gewisse Regeln gibt an die man sich dabei halten muss. (hat man
z.B. ein Problem mit seinem Nachbarn schickt man keine Terrorkommandos sondern klärt das am Verhandlungstisch
oder durch die UNO) Das Problem ist das nicht alle Akteure den gleichen Zugang zu „sauberen“ Problemlösungen
haben weil dieser Weg z.B. durch mächtige Gegner blockiert wird. Nord-iren, Kurden, Tschetschenen und
Palestinänser können ein Lied davon singen, sie alle versuchten ihr Glück erfolglos auf „saubere“ Art
bevor sich dort Bewegungen radikalisiert und kriminalisiert haben. Ist es also gestattet „schmutzig“ zu
kämpfen wenn einem nichts anderes übrig bleibt? Darf ein Kind das auf einer Müllhalde lebt stehlen?
Darf man Bedrohungen mit Gewalt bekämpfen? Noch problematischer wird es wenn man bedenkt das auch durch
„saubere“ Interessenvertretung große Schäden entstehen können (siehe Lebensmittelspekulationen). Sind
Spielregeln nicht ein Unterdürckungsinstrument derer für die sie am einfachsten zu befolgen sind? Für
Atzmon & Co lautet die Antwort grundsätzlich: Ja!…weswegen bei diesen Antimoralisten alles erlaubt
ist. Aber selbst wenn ich ihm alles das man auf die Art entschuldigen könnte gutschreiben würde bleibt
Gaddafi ein Verbrecher, was ich beweisen wollte.
@Tomas Sie sind Kanye West…sie wissen schon…der Rapper der bei den MTV-Awards auf die Bühne rannte
der Preisträgerin den Preis wegnahm und lauthals verkündete ein anderes Video hätte gewinnen müssen.
Das Problem damit…die Jury entscheidet wer den Preis gewinnt und nicht die Teilnehmer des Wettbewerbs
und auch nicht ihre Fans. Und bei der Wahl des Messias entscheidet nunmal die klerikale Elite des Judentums
und die haben Jesus den Preis nunmal nicht verliehen…was aber extrem unwichtig ist da das Christentum
inzwischen viel viel größer als das Judentum ist und also nicht mehr auf die Anerkennung durch das Judentum
angewiesen sein sollte. Was Juden von Jesus denken muss keinen Christen interessieren. Auch bei Castings
ist es ja keine Seltenheit das nicht der Sieger sondern z.B. der 3. Platz eine Berühmtheit wird. – Woher,
wenn überhaupt, hätten die Tempeldiener von den Wundern erfahren sollen? Von Anhängern Christi, oder?
Anhänger die von Wundern ihres Meisters berichteten gab es da sicher wie Sand am Meer. Problematisch
finde ich wie gesagt die überstrengen Gesetze gegen Gotteslästerung, aber übertragen wir das mal in
unsere Zeit… Ein Typ verprügelt Kioskbesizter in Rom, prophezeit der Petersdom werde bald zerstört
werden und bricht mit einigen Liebgewonnenen Traditionen des Christentums (z.B. Zöllibat). Bei einer
Anhörung vor der Kurie erkennt er diese nicht als Autorität an? Würden wir in ihm wohl einen Gottessohn
erkennen?
@Atzmon… Das sich Gaddafi Außenpolitisch nichts gefallen ließ kann man ihm ruhig hoch anrechnen (das
meinen sie vermutlich mit Unabhängigkeit) Die Terrorakte, und die Belieferung anderer Kriegstreiber ist
ebenfalls noch verzeihlich da andere Staatenlenker (auch westliche) das auch, in vielen Fällen in noch
größerem Ausmaß betrieben haben. Aber niemand im Westen war so dumm sein eigenes Volk derart mies zu
behandeln und im Ausland derart zu blamieren. Darum jubeln die Lybier jetzt auch und fühlen sich befreit.
(Das sie das „einfache Volk“ vermutlich auch nicht für Kompetent halten sei mal außen vor) . Sie scheinen
sich an den Jungen Gaddafi zu erinnern der durchaus mal für sein Volk engagiert war, der ältere Gaddafi
dagegen war nur ein Despot der schlimmsten Sorte der Geld und Macht für seine kleine Clique anhäufte,
durch besonders große Brutalität auffiel und mit JEDEM ins Bett ging der ihm dabei behilflich war. Gerade
sie müsste doch seine Anbiederung an den Westen (den sie doch so sehr hassen) gestört haben. Aber ich
nehme an als Knigge vom Dienst möchten sie einfach nicht schlecht über die Toten reden. Oder gefallen
ihnen vielleicht einfach seine hübschen bunten Kostüme? Das würde auch die Sympathien erklären die
die Redaktion für diesen Mann hegt…sie hielten ihn für einen Piusbruder :D Oder gefällt ihnen Gaddafi
vielleicht einfach weil er ein solcher größenwahnsinniger Dummschwätzer* ist der glaubte alles zu können
und zu dürfen? *Siehe Oben
@Amethyst… Wo wir wieder bei der Nachprüfbarkeit sprich Objektivität dieser Behauptung wären…woran
erkenne ich denn eine „verkrüppelte“ Seele? Am ehesten sind messbare Dinge Objektiv. Sagen wir das sich
eine „verkrüppelte“ Seele z.B. durch Kriminalität bemerkbar macht dann wäre ihre Aussage Falsch. Atheisten
begehen statistisch gesehen weniger Verbrechen. Oder geht es da eher um Glücksempfinden? In diesem Fall
lässt sich sagen das Kirchgänger wirklich glücklicher sind. Allerdings liegt es wohl daran das sie
auch in die Kirche gehen wollen. Wenn ein jemand der Musik liebt Konzerte besuchen kann macht ihn das
genauso glücklich. Auch beziehen sich die Studien auf Mitglieder verschiedener Religionen…sprich einen
Hindu macht auch sein Tempel glücklich einen Muslim eine Moschee usw. Wenn Kirchen die einzigen wirklichen
Gotteshäuser wären (wovon wir ausgehen müssten wenn die christliche die wahre Religion ist) müsste
dort etwas geschehen bzw. müssten sie einen Effekt auf die Menschen haben, bzw. müsste sie nicht zu
besuchen einen Effekt haben der NUR im Fall von Kirchen auftritt nicht aber bei irgendwelchen anderen
Gotteshäusern. Gibt es so einen Effekt? Nicht das ich wüsste! Wer Spaß an der Kirche hat soll ja ruhig
hingehen aber wem das dort zuwider ist (gute Gründe siehe oben) der muss nicht hingehen und deswegen
auch kein schlechtes Gewissen haben oder sich irgendwelche Sorgen machen.
Wie kann man solche Leute nur ernst nehmen? Mal ehrlich? Sich einen runter zu holen schadet niemanden,
entspannt Körper und Geist, hält die Spermien fit und ist Teil der menschlichen Natur (der Drang sich
selbst Lust zu verschaffen ist ja angeboren nicht erlernt) und jeder weiß das eigentlich auch! Die meisten
Menschen empfinden es allerdings als entwürdigend wenn sie als Objekte der Lust für die Phantasien anderer
herhalten müssen. Auch erhöht das phantasieren über jemanden letztendlich die Chance das man sich ihm
wirklich annähert. Im Alten Judäa wo die Eltern meistens festlegten wer wen zu heiraten hatte war dieses
ganz normale Verhalten natürlich immer eine mittlere Katastrophe. Denn die einzig verfügbaren Lustobjekte
waren verheiratete Frauen oder Mädchen die man mit jemand ganz bestimmten verheiraten wollte, von denen
also alle anderen die Finger lassen sollten. Daher war man auch sehr auf Keuschheit und all solches Zeug
bedacht und behauptete konsequenterweise das sich der liebe Gott auch genau so den gesellschaftlichen
Idealfall vorstelle. Bei uns allerdings ist die Lage eine ganz andere. An Menschen die sich freiwillig
zum Lustobjekt machen wollen besteht (gottseidank) kein Mangel mehr, auch muss man bei seinen Anmachen
nicht mehr fürchten elterlichen Heiratsplänen ins Gehege zu kommen. Lust ist heute also kein allzugroßes
Problem mehr…ganz im Gegenteil…die Onanie steht für etwas das unserer Lust heutzutage häufig verloren
geht…Privatssphäre!
Eine lustige und lesenswerte Fleißarbeit des Pfarrers. Allerdings hat die Sache einen Haken…alle vorgebrachte
Gründe wirken natürlich lächerlich beim Thema Waschen aber warum? Weil sich nicht zu waschen messbare
negative Konsequenzen hat…z.B. stinkt man oder wird schneller krank oder fühlt sich unwohl. Menschen
die nicht in die Kirche gehen haben dagegen mit keinerlei objektiven Nachteilen zu kämpfen. Oder fallen
jemanden welche ein?
Auch wenn eine Gefangennahme mit anschließendem rechtsstaatlichen Prozess sicher wünschenswerter gewesen wäre darf man nicht vergessen das sich Lybien derzeit in einem Bürgerkrieg befindet. Jeder einfache Soldat auf Gaddafiseite der für den Diktator seinen Kopf hinhält wird erschossen wenn er entdeckt wird, mir ist nicht klar warum ausgerechnet der Obermotz des Regimes eine bessere Behandlung verdient haben soll. Er wurde im Kampf getötet…das wäre ihm nur recht gewesen. Wer den gegnerischen Befehlshaber ausschalten kann hat gute Chancen den Krieg zu beenden…so gesehen war die Tötung Gaddafis die Richtige und menschenfreundlichere Entscheidung. Eine Gefangennahme hätte die Gaddafitruppen vermutlich nur weiter motiviert.
@Tomas – zu 2. Wider besseren Wissens? Eben nicht. Die Menschen die Jesus verurteilten glaubten daran
das er NICHT Gottes Sohn war. Immerhin haben die Richter auch nie gesehen das Jesus Wunder gewirkt hat.
Die Beweise die er für seine Göttlichkeit anführte waren auch ziemlich dürftig. Hätte er z.B. die
Sonne am Firmament so bewegen können das sie seinen Namen schreibt oder alle Tempeldiener in Mäuse verwandelt
so wäre anzunehmen gewesen das man ihn durchaus als Sohn Gottes anerkannt hätte. Als wichtigste Hinweis
für Jesu Göttlichkeit gilt den meisten Christen doch die Auferstehung, davon aber wussten seine Richter
noch nichts. – zu. 3. 4. Kein Jude sagt das der Holocaust Teil eines Planes gewesen wäre Israel zu gründen.
Christen sagen aber das die Kreuzigung Teil eines Planes Gottes war die Menschen zu erlösen. Ergo war
es, wenn überhaupt, Selbstmord. Allerdings, wie gesagt, die religiöse Intoleranz der Juden ist zu verurteilen.
Die Christen sind dafür zu verurteilen das sie es lange Zeit nicht besser gemacht haben zumal in ihrer
Religion Feindesliebe eine große Rolle spielt. – zu 5. Sie meinen abgesehen vom Alten Testament in dem
es zu 99% um Juden geht und der Tatsache das man den selben Gott anbetet und das Jesus ein Prediger der
jüdischen Religion war. Genau wie Luther wollte er seinen Glauben nur Reformieren und sich seinen Platz
in der jüdischen Heilsgeschichte sichern. Die Loslösung vom Judentum übernahmen seine Nachfolger. –
zu 6. Pogrome = Abwehrmaßnahme?!
Ähhh…#103 war natürlich nicht für Tomas bestimmt sondern für Paul M. @Tiamat Ich wusste es! Wäre
auch sehr seltsam wenn Gott Bücher schreiben (bzw. diktieren) würde aber keine Videos auf You-Tube stellen
könnte. Und was die Wahnvorstellungen angeht…das ist ein sehr interessanter Gedanke…fast alle frühen
Religionen sind ja direkt mit irgendwelchen Trancezuständen (nicht selten herbeigeführt durch Drogen)
verbunden.
Das Kommunisten rot angemalte Faschisten sind hat schon Willi Brand richtig erkannt…aber es gibt da
schon eine kommunistisch geprägte Organisation die maßgeblich am Niedergang des NS-Regimes beteiligt
war: sie heisst Rote Armee. Die Kirche hingegen stellte sich zunächst den Nazionalsozialisten entgegen
bevor Passivpapst Pius IIX. sie zurückpfiff und seine eigenen Leute den Nazis zum Fraß vorwarf. Dafür
soll er nun heilig gesprochen werden. DAS nenne ich Geschichtsklitterung!
Ob etwas Schweigegeld ist oder nicht ist schwer zu sagen…denn der Nachweis ließe sich nur erbringen
wenn derjenige der bezahlt seine Motive ehrlich zugibt. Allerdings lässt sich aus dem Umgang mit all
den anderen Fällen durchaus der Schluss ziehen das die Kirche ein Interesse daran hatte die Familie zum
Schweigen zu bringen. Warum jammert denn Kreuznet über die bösen Medienbosse? Weil sie, und seine Verbündeten
die im inneren der Kirche ihr Unwesen treiben, so ein großes Interesse daran hatten das alles öffentlich
wird? Nein, dieses Interesse war nicht da! In fast allen Fällen wollte man den Skandal unter der Decke
halten und „Intern“ klären. Das die Familie alles geheim halten wollte ist schon klar…natürlich wollte
sie alles geheim halten NACHDEM sie Geld genommen hatte. Hätte die Familie denn auch nur einen Cent gesehen
wenn sie nicht damit gedroht hätte an die Öffentlichkeit zu gehen? Viele die einfach nur Anfragen stellten
ohne Forderungen oder Drohungen nachzureichen bekamen bis vor kurzem regelmäßig gar nichts. Also wurde
das Geld benutzt um Forderungen oder Drohungen entgegen zu wirken. (=Schweigegeld) Auch ist das unmoralische
Verhalten des Bistums weniger darin zu sehen das Gelder gezahlt wurden um die Sache nicht hochkochen zu
lassen als darin das das Bistum seinerseits keine Anzeige gegen den Kinderschänder erstattete oder ihn
zumindest aus dem Verkehr zog. DAS wäre im „wohlverstandenen Interesse der Kinder“ gewesen!
#116 Inglorious Bass 19:15:09 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Gottesmord. Ein selten dämliches Wort. 1. Gott/Jesus ist unsterblich…ihn „umzubringen“ kann also nicht
viel schlimmer sein als einen Grippe-immunen Grippeviren auszusetzen. 2. Es handelte sich nicht um einen
Mord sondern um ein rechtskräftiges Todesurteil das Aufgrund einer tatsächlich begangenen Straftat vollstreckt
wurde. (Das diese Straftat Gotteslästerung war ist natürlich zu kritisieren…niemand sollte wegen einer
solchen Lappalie ernsthafte Konsequenzen fürchten müssen. Gottseidank sind wir da heute weiter) 3. Laut
Bibel hatte Gott diesen Weg für Jesus vorgegeben also planten nicht irgendwelche Juden sondern der eigene
„Vater“ den Tot des großen Propheten. Anders als in vielen anderen Fällen in der Bibel hatte er kein
Interesse daran Jesus vor der Kreuzigung zu retten. 4. Ohne Kreuztod keine Erlösung…hätten also die
Tempeldiener toleranter reagiert wäre die Menschheit (nach christlichem denken) verloren. 5. Wenn eine
Kontinuität zwischen damaligen und heutigen Juden besteht gilt das auch für die Anhänger Jesu. 6. Juden
lehnten nicht primär Jesus ab sie interessieren sich nur einfach nicht für ihn weil er nicht die Kriterien
für den Messias erfüllt (z.B. jüdisches Königtum, Aufbau des Tempels, Weltfrieden etc.) und sich übrigens
auch 2000 Jahre nach seinem Ableben kein „Reich Gottes“ ergeben hat das er seinen Anhängern in Bälde
ankündigte. Was das christlich jüdische Verhältnis WIRKLICH belastet hat war die jahrhundertelange
Verfolgung und Unterdrückung von Juden.
#107 Inglorious Bass 18:50:01 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
@Tomas – Ich möchte ihnen ihre Glaubenserfahrung ja nicht umdeuten aber sie sind nunmal nicht der einzige
der soetwas hatte. In fast allen Religionen gibt es Menschen die solche Erfahrungen machen…das lässt
folgende Schlüsse zu: < A) Es gibt nur einen Gott aber er erscheint verschiedenen Kulturen in verschiedenen
Gestalten. Das heisst Gott ist in jeder (oder zumindest den meisten) Religionen zu finden. < B) Es gibt
viele Götter und jeder hat seine eigene Religion in der er für Erscheinungen sorgt. < C) Es gibt gar
keine Götter und Menschen neigen schlicht dazu unerklärliche Phänomene (früher war es ein Blitz heute
vll. eine Lichterscheinung oder Spontanheilung) in ihrem Kopf mit Geschichten über Übersinnliches zu
verbinden (Das würde auch gleich Loch Ness, Aliens und die andauernden Elvissichtungen erklären) < D)
Es gibt einen Gott und er hat eine wahre Religion geschaffen, jedoch hat er kein Problem damit das die
Menschen oder ehemalige Angestellte von ihm ihrerseits auch Religionen schaffen und das es in diesen ebenfalls
Wunder, Prophezeiungen, Erscheinungen etc. gibt. Dann allerdings wäre es unmöglich die Gottesreligion
herauszufinden. – Aus allen Möglichkeiten folgt das es mehrere (bzw. garkeinen) Heilsweg gibt. Und Apropos
glauben sie das Gott die Menschen auf Erden beschützt? Besonders Menschen die ihm treu sind und seinen
Willen tun? Wohl eher nicht. Gott hat nichtmal jene beschützt die für ihn sein Leben riskierten…(Märtyrer)
von Otto Normal ganz zu schweigen :(
@Paul M. Es ist schon interessant…für alles gute auf der Welt muss man ihrem Gott danken…sich für
das schlechte zu beschweren steht aber komischerweise nicht auf dem Programm damit hat er natürlich nichts
zu tun. Auch ist wohl eher unwahrscheinlich das ein allmächtiger Gott der sich so gut wie nie zeigt,
ein so unglaublich großes Bedürfnis nach Anbetung, Dankbarkeit und Ehrfurcht hat. Dieses Bedürfnis
hat höchstens das Bodenpersonal. Abgesehen davon, seid wann sind „Verneiner“ in der Pflicht Beweise zu
bringen? Haben sie schon „bewiesen“ das es keinen Weihnachtsmann oder keinen Zeus oder oder keine Verschwörung
Ausserirdischer gibt? Und können sie die etwa verneinen ohne Gegenbeweise? Wenn die Verneiner wirklich
in der Pflicht wären wären wir bei dieser hohen Anzahl an Theorien und Phantasiegestalten allesamt 12
Std. täglich damit beschäftigt Gegenbeweise zu führen bevor wir ein eigenes Weltbild hätten. Das tun
wir natürlich nicht, wir glauben an das was uns am plausibelsten erscheint bzw. was uns am besten gefällt
bzw. was uns am überzeugensten dargelegt wurde. Dabei sammeln wir Hinweise (BEweise gibt es in der Theologie
bekanntlich nicht) für etwas. Wenn sie also an ihren Gott glauben und das auch von anderen verlangen
sollten SIE belegen was diese Hinweise im einzelnen sind. Außerdem…was wenn es einen Gott gibt aber
er ein toleranter liebevoller Typ ist dem die irdischen Dogmen und Verbote schnurz sind? Dann verpassen
sie was!
„Die Aussage ist implizit antisemitisch“ Nein ist sie nicht und niemand würde je darauf kommen. Niemand
wird jemanden als Antisemiten bezeichnen weil er meint das Männer mit Zöpfen tuntig aussehen. Anders
steht es da schon mit gewissen Aussagen eins Immer-noch-Piusbischofs. Es ist damit zu rechnen das diese
finanzstarke Organisation in Zukunft immer weitere Filialen eröffnet. Rechtlich ist da wohl nichts zu
machen und so bleibt dem Kirchenvolk wohl nur übrig mit den Füßen abzustimmen. Ich denke allerdings
wenn man erst einmal mitbekommt welche Subjekte sich in Piusmessen herumtreiben das sie dann schnell ihren
Ruf weghaben werden.
Ertappt!!! Und das ausgerechnet von Kreuznet. Auf der Website der Piusbrüder findet man folgende Aussage:
– „Auch wenn die Medien immer und immer wieder anderes vermitteln wollen, Williamson ist wegen seiner
Aussagen aller seiner Ämter enthoben worden“ – Interessant. Genau diese Aussage hat auch der Anwalt der
Piusbrüder in Willis Prozess gemacht. Ebenfalls erfahren wir aber auf +net das das Treffen in Albano
ein Treffen der oberen Führungsebene ist. Leute ohne Position bzw. ohne Mitbestimmungsrechte dürften
kaum wichtig auf diesem Treffen sein. Warum aber läd man Williamson dann ein? Genug Gründe ihn nicht
einzuladen gäbe es ja auch nach Meinung des Generalobers. Der aber ist ein geduldiger Mann. Egal ob er
öffentlich den Holocaust leugnet oder seine eigenen Mitbrüder schlecht macht oder Anweisungen seiner
Vorgesetzten missachtet (natürlich immer um den wahren Glauben zu beschützen) nichts kann Fellay derart
aufbringen einen Schlussstrich zu ziehen. Vielmehr gibt er ihm immer neue Möglichkeiten und Schlupflöcher
um seine alten Aufgaben erfüllen zu können. Seinen Blog stillzulegen und damit aufzuhören Vertrauliches
Auszuplaudern sind nicht gerade harte Bedingungen. Damit steht fest: – -Die Brüder täuschen mutwillig
die Öffentlichkeit indem sie Willi hintenrum wieder „ins Boot holen“ – Willamson ist kein einzelgängerischer
Einzelfall sondern verfügt über Hausmacht und Gesinnungsgenossen bei den P-brüdern. (Anders ist die
Geduld der Oberen wohl kaum zu erklären) –
Was die einen Dämonen nennen nennen die anderen Psychische Krankheiten. Da aber der Glaube zumindest
in der Psyche Berge versetzen kann wäre es nicht einmal so sinnlos wie es auf den ersten Blick scheint
Exorzismen anzubieten (natürlich nur wenn sie von psychologischem Fachpersonal begleitet werden). Heimliche
Teufelsaustreibungen womöglich noch bei Kindern denen mit unsinnigen Geschichten über Teufeln eine Heidenangst
gemacht wird sind dagegen abzulehnen. Aber um sich als standartmäßige Unterstützung für wissenschaftliche
Therapiebemühungen anzubieten scheint man (noch) etwas zu stolz zu sein.
@Tomas > Ist die „Ermordung“ Christi denn ein aktuelles Dialogthema zwischen Juden und Christen? Oder
das Juden keine Christen sind und auch nicht werden wollen? Nein…denn das sind fragen in denen ein Dialog
weder weiterführend noch nützlich sein kann. Das sind Punkte in denen Christen Juden schlicht Vorwürfe
machen. Man wird sich über diese Fragen nie einig werden und das muss man auch nicht. Der Distriktober
sollte vielleichtmit seinen Konfessionskollegen aktuelle Streitthemen besprechen die auch außerhalb seiner
Phantasiewelt (in der er alle möglichen Ansprüche stellen kann und wunder was ist) von belang sind.
> Abgesehen davon sollten die Christen in dieser Hinsicht den Ball lieber flach halten, denn die Juden
haben hier die besseren Argumente. Denn…Jesus ist vielleicht der Erlöser der Menschheit, der bedeutenste
Religionsstifter aller Zeiten, der Sohn Gottes usw. usw. diese Interpretation steht jedem offen…ganz
bestimmt ist er aber nicht der jüdische Messias. Denn der muss zum Beispiel nach jüdischen kriterien
den Weltfrieden schaffen, ein Jüdisches Königtum aufbauen und den Tempel aus- bzw. wieder aufbauen.
Jesus hat nichts von diesen Dingen getan. Wer kann denn jemanden zum jüdischen Messias ernennen? Die
Mehrheit der Juden bzw. deren geistige Führer, und das taten sie nunmal nicht. Nachdem Jesus diesen „Job“
nicht bekommen hatte bekam er aber einen viel besseren…er wurde zu einem Messias für Alle Menschen
erklärt und seine Religion machte das Rennen. >
Der Herr Özoguz kommt mir irgendwie vor wie ein türkischer(?) Sarrazin. Nicht nur das auch er viel Spaß
an schwarz/weißmalerei zu haben scheint er lebt ebenfalls in einer Welt in der er jeweils von den grösst
möglichen Idioten der Gegenseite umringt ist und sie zum Normalfall stilisieren möchte. Denn wenn sie
nicht der Normalfall sind und es z.B. die meisten Menschen und Medien durchaus nicht stört wenn muslimische
Mütter viele Kinder haben oder muslimische Väter ihrem Nachwuchs die Mitwirkung in Pornos untersagen.
Auch das Anliegen der Palestinänser stößt gerade in Deutschland nicht auf verschlossene Ohren genausowenig
wie man hierzulande amerikanische Finanzpolitik kaum blindlings bejubelt. Auch ist es weniger die christlich-jüdische
Kultur als die Kultur der Aufklärung (mit Meinungsfreiheit, Individualismus, offenen Gesellschaften und
dererlei Dinge im Gepäck) die er hier als Gegenströmung zu seinem geliebten Salafismus ausmacht. Aber
vergessen wir doch bitte nicht mit welchen Problemen auch die angeblich so moralische Islamische Welt
zu kämpfen hat. Nämlich eine Reihe aufgeblasener aggressiver Despoten die die Menschenrechte oftmals
mit Füßen treten und nun aufwendig entfernt werden müssen. Vielleicht ist Herrn Özoguz nicht ganz
klar das religiöse Strömungen die besonders Autoritär und Streng daherkommen nicht unbedingt die Chance
auf menschenfreundliche Regierungen erhöhen.
Schlesien bleibt unser? Äh…nein tut es nicht…und wenn die Vertriebene Generation den kommenden einen
Gefallen tun will dann lehrt sie sie das zu akzeptieren. Wo kämen wir hin wenn Jugendliche ihre Zeit
damit verschwenden würden verlorenen Landesteilen nachzutrauern. Viel wichtiger (wie bei allen anderen
Migranten auch) ist es das sie sich im neuen Land (BRD) heimisch fühlen ohne ihr kulturelles Erbe aufzugeben.
@kristall Ich wüsste wirklich gerne was sie auf diese Idee gebracht hat? Mache ich auf sie wirklich einen
besonders frommen Eindruck? Oder fällt ihnen negativ auf das ich allergisch auf offenen oder versteckten
Antisemitismus reagiere? Irgendwas sagt mir das das ihre Einschätzung etwas mit irgend einer abstrusen
Verschwörungstheorie zu tun hat nach der alle liberal eingestellten Leute Werkzeuge einer jüdischen
Weltverschwörung sind um brave Katholiken und ihre ach so heile Welt zu zerstören. Dazu fällt mir auch
nix mehr ein außer sie zu zitieren: „hahaha“.
Halten wir einmal fest…derzeit verzeichnet die Katholische Kirche mehr Austritte als die Evangelische…nicht
umgekehrt. Dabei verfügt die kath. Kirche über viele Vorteile…so z.B. über einen weltweit bekannten
Anführer der Aufmerksamkeit generieren kann, gewaltige Finanzmittel und das schärfere Profil (ganz zu
schweigen von der Unterstützung durch höhere Wesen) und troztdem…irgendwie scheint es nicht recht
zu funktionieren. Würde man diese Statistik aufbessern können indem man sich liberalisiert? Ja…aber
nicht nachweislich. Denn Änderungen innerhalb der Kirche führen sicherlich dazu das Mitglieder doch
nicht austreten aber eben seltener zum Beitritt neuer Mitglieder. Die fühlen sich in der Tat häufig
von einer „harten“ Schale angezogen…allerdings ändert sich diese Begeisterung schnell wenn sie erstmal
drin sind. (vgl. Statistiken die zeigen das vor allem langjährige, ältere Mitglieder austreten während
junge besonders häufig eintreten) Übrigens, während des hier gerne kritisierten 2. Konzils und auch
kurz danach bleiben die Zahlen konstant. Kann also auch wohl nicht daran liegen:P
@kristall Zur Erleichterung extremistisch oder ultrakonservativ eingestellter Juden kenne ich den Talmud
oder sonstige jüdische Schriften nicht…ich nehme aber an das sich ihre Ansichten nicht viel schwerer
anhand der eigenen Schriften widerlegen lassen als dies bei ultrakonservativen Christen der Fall ist.
Und überhaupt…gerade IHNEN müsste der Talmud wirklich gut gefallen denn soweit ich gehört habe werden
religiöse Praktiken dort bis ins Detail geregelt. Für liturgische Freiheiten gibt es dort weniger Raum…fragen
sie sich mal warum Jesus und die Apostel darauf verzichtet haben das ähnlich streng zu Regeln.
Gibt es da nicht vielleicht einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen den Fällen Tauss und Williamson?
Vielleicht den das die anderen Mitglieder und schon gar nicht die Parteiführung der SPD wussten was für
Vorlieben der Kollege da hatte? Das Williamson sein Hobbyhistorikertum dagegen so ernst nahm das er sich
in einem Interview (obwohl er wusste das das ein denkbar ungünstiger Moment ist) kaum zurückhalten konnte
lässt dagegen kaum den Schluss zu das er mit seinen Einstellungen zu Juden so zurückhaltend war das
seine engsten Mitarbeiter und Freunde nichts davon mitbekamen. Wie schon bei den Missbrauchsfällen war
auch hier der Konflikt mit der Öffentlichkeit und keinesfalls eine Auseinandersetzung mit dem eigenen
Gewissen der auslösende Faktor. > Abert gut…das man Jahrelang einen ausgewiesenen Antisemiten unter
sich geduldet hat kann auch andere Gründe haben als das man selber einer ist…vielleicht konnte Willi
wahnsinnig gut Kaffee kochen oder amüsierte auf Weihnachtsfeiern mit ausgewählten Karaokebeiträgen.
Allein schon das Schmidtberger bemerkt das es da viele Strömungen im Judentum gibt ist ja schon lobenswert.
Vielleicht sitze ich einer geschickten Täuschung auf aber ich gewinne immer mehr den Eindruck das man
in den Reihen der Pius-brüder wirklich derart weltfremd ist das man ernsthaft annimmt die Frage ob Jesus
nun der Messias der Juden sei spiele bei der Ablehnung der Bruderschaft eine Rolle. Klassischer Fall von
Projektion.
Toller Artikel…vielleicht hätte man nur den Link nicht mitliefern sollen der sich auftut wenn man sich
fragt warum denn Herr Martin als „antisemitischer“ Professor bezeichnet wurde. Dort erfahren wir das er
nicht etwa nur hart mit jüdischen Sklavenhändlern ins Gericht geht sondern sich ihre Aktivität zur
Nutze macht um zu verallgemeinern und über ein gesamtes Volk zu urteilen und deren Vertreter in einer
gelinde gesagt unwissenschaftlichen Sprache zu verunglimpfen. Völker sind nicht Doppelzüngig oder unmoralisch
sondern einzelne Personen bzw. Personengruppen innerhalb eines Volkes. Auch wird kaum von erfolgreichen
jüdischen Geschäftsleuten im 17 Jhd. gesprochen wenn es um jüdische Opfer der Geschichte geht. > So
wäre es auch völlig falsch Afroamerikaner als „gewalttätiges“ Volk zu beschreiben nur weil überproportional
viele schwarze in den Staaten für Gewaltverbrechen einsitzen. Einfache Mathe enthüllt das es weniger
mit Hautfarbe sondern z.B. sozialer Schicht zu tun hat…überproportional viele Schwarze sind arm und
überproportional viele Juden sind Kaufleute…so wird ein Schuh draus. Ein ähnlich strenge Bewertung
bleibt den anderen am Sklavenhandel beteiligten Völkern bei Martin erspart. Für ihn scheinen die Juden
die Speerspitze europäischen Kolonialmachts- und Ausbeutungsstrebens zu sein. Juden ließ man sich immer
dann an Geschäften beteiligen wenn man Fachleute oder frisches Kapital brauchte…ansonsten gingen die
Gewinne in die Taschen europ. Königs- und Handelshäuse
Freiluftmessen die ohne Unterwerfungsrituale auskommen? Beim Jesus hätte es sowas nicht gegeben! Denn
wie jeder Mann weiß waren Jesus die Einhaltung strenger Rituale und Tradit ionen extrem wichtig. Daher,
weil es ihm so unglaublich wichtig war, hat er uns auch persönlich eine verbindliche Art wie Christen
die Messe zu feiern haben hinterlassen. Der Ablauf einer gültigen hl. Messe ist darin bis ins Detail
erklärt…Raum für Freiheiten gibt es kaum. Weil es ihm so wichtig ist hat er auch keine 1570 Jahre
damit gewartet sie den Menschen mitzuteilen. Das wäre ja unlogisch. Wer nicht Glaubt Lese nocheinmal
die umfangreichen Kapitel in der Bibel in denen Jesus zu solchen entscheidenden Fragen Stellung nimmt.
Äh…wo waren die nochmal…
@Fundi… Ein sehr interessanter Gedanke. Berührungspunkte gibt es da sicher (wie die freundliche Berichterstattung
über die Westboro Baptist Church auf dieser Seite beweist) aber spätestens bei der Politik gibt es Differenzen.
Evangelikale findet man am ehesten in Amerika…sie gelten dort als Republikanerfreundlich und zählen
zu den treuesten Israelunterstüzern. Die hiesigen Katholiban sind aber eher antiamerikanistische. Achmadinejad
und Gaddafi-fans die auch auf Juden nicht wirklich gut zu sprechen sind.
Die Kirche versucht einen „Reinigungsprozeß“ einzuleiten? Ok…glauben wir das mal und stellen uns die
Frage…seid wann? Seid die ersten Missbrauchsfälle den Zuständigen bekannt wurden ODER (was viel eher
zutreffen dürfte) seid über die Missbrauchsfälle berichtet wurde. Und übrigens…nicht nur Kirchenkritiker
haben Personalprobleme…das weiß jeder der sich in eine beliebige Kirche in eine gewöhnliche Messe
setzt. Freie Platzwahl!
Fakt ist: Es waren die heftigsten Proteste denen ein Papst in der BRD je ausgesetzt war…und das sogar mit Heimvorteil. Anstatt sich mal zu fragen warum das so ist kann man sie natürlich auch aussitzen und ignorieren…die Kriche wird schon sehen was sie davon hat.
Skandalös das die Leute bei kath.net keine Nazis beschäftigen, (zumindest wenn auch andere erfahren
werden das es sich auch wirklich um Nazis handelt) dagegen sollte es glatt eine Quote geben. Schluss mit
Diskriminierung und eingeschränkter Meinungsfreiheit! Ein Arieranteil von mindestens 98%, keine Redaktionssitzung
mehr ohne wenigstens 2 Skinheads und mindestens einen nationalen Aktivisten (Wahlweise von NPD,DVU oder
den Reps) sollte heutzutage doch überall gewährleistet sein und auch ein Chef mit Reichsadler-Ganzkörpertatoo
darf nicht als Tabu gelten. Und was wäre eine echte christliche Web-Seite ohne einen Hot-Link zur Viking-Jugend
(oder deren Nachfolgern). Bei kath.net und dem „Reichssender“ scheint man noch weit von solch wünschenswerten
Zuständen entfernt zu sein. Kreuznet ist da sicher vorbildlicher.
Sie möchten mir doch nicht ernsthaft erzählen das Gesetzte dann aufgehoben bzw. überarbeitet werden
wenn Gott uns eine Botschaft zukommen lässt? Es sind doch nachweislich Herrscher die darüber bestimmen
wann wo welche Gesetzte geändert werden. Das gilt auch für die mosaischen Sittengesetzte. Moses legte
sie fest weil er der Chef war. Jesus war aber eben nicht König der Juden änderte also zunächst an der
Praxis gar nichts. Was wirklich zu einer weiträumigen Abschaffung von Folter und Todesstrafe führte
waren die Denker der Aufklärung. Zwar haben sich die 1. Herrscher die dieser Denkrichtung folgten keinesfalls
mit Ruhm bekleckert aber dennoch führten die von ihnen bzw. ihren Vordenkern aufgeworfenen Ideen letztendlich
dazu das wir heute die Todesstrafe in den meisten Ländern als übertrieben empfinden. (Auch wenn man
sie sich in Einzelfällen durchaus wünscht). Jesus war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin.
Allerdings liegen Menschen und Freiheitsrechte auch auf diesem Weg. Diese Freiheiten werden nachvollziehbarer
Weise nur von negativen Konsequenzen für einzelne oder die Gesellschaft eingeschränkt. Welche negativen
Konsequenzen hat den die freie Ausübung von HS? Außer das sich einige Leute davor ekeln…aber manche
Leute ekeln sich auch davor das Alte oder Behinderte Menschen Sex haben…ist das eine Grundlage für
ein Verbot. Die damalige Annahme Mose das HS unnatürlich sei hat sich inzwischen als falsch erwiesen.
Sie ist nur ungewöhnlich.
@Shadow1979 > Damit ich das richtig verstanden hab…die Chance Aids zu bekommen ist auch bei ungeschütztem
Geschlechtsverkehr gering? Das sind ja mal gute Nachrichten. Nach den Medien und all den Kampagnen zu
urteilen bedeutet Sex mit Infizierten ja praktisch den Tod. Das habe auch ich geglaubt. Allerdings bin
ich der Industrie ausnahmsweise mal dankbar mich belogen zu haben…wegen einer Ansteckungs-Chance die
sogar noch unter 3% liegt würde doch niemand, ich eingeschlossen, ein Kondom benutzen. So gesehen müsste
ich ja mit ca. 33 Aidskranken schlafen um nur einmal Aids zu bekommen. Mit diesem Wissen würden wohl
die meisten auf Bereifung verzichten. Ich frage mich allerdings schon wie sich die Krankheit so rasend
schnell verbreiten konnte wenn die Ansteckung so schwer ist. Wie auch immer, als jemand der viel mit Aidskranken
zu tun hat würden sie da sagen das Kondome beim GV mit Unbekannten eine Notwendige bzw. sinnvolle Schutzmaßnahme
sind oder nicht? Falls nein…bin ich mir nicht ganz sicher ob man das an die große Glocke hängen sollte…wobei
das auf +net nicht das große Problem ist…die meisten Leute hier haben sowieso keinen Sex.
@Antonio Michele Ghislieri… Ich glaube in der Tat an das was ich da schreibe. Die Frage ist nur, woran
glauben sie? Die Bibel? Natürlich. Aber welchen Teil und wann soll man was wie anwenden? Alles und Immer?
Ok…dann geben sie also zu das sie für die Steinigung von Menschen sind deren vergehen es war eine schwierige
Phase durchzumachen oder fremdgegangen zu sein oder (vielleicht das schlimmste Vergehen) bei einer Vergewaltigung
nicht laut genug um Hilfe geschrien haben? Was sie da Vorschlagen entspräche einem Massenmord der allein
in Deutschland Millionen von Leben Kosten würde! Da ich sie nicht für einen perversen Sadisten halte
sind doch wohl sie derjenige der sich mit seinen Überzeugungen bzw. dem Buch aus dem er diese zieht nicht
ganz im reinen befindet. Die Wahrheit ist…JEDER sucht sich aus der Bibel gerade das aus was ihm gefällt
und was er für seine Argumentation brauchen kann*…nur Fundis und sog. Traditionalisten sind nicht ehrlich/scharfsinnig
genug das auch zuzugeben. Sie verleihen ihren Argumenten Gewicht indem sie die Auslassungen und Neuerungen
die sie an der Bibel vornehmen schlicht unterschlagen und damit bibeltreuer wirken. Sie bieten die „teuflischste“
aller Versuchungen an die seinen Kopf auszuschalten und andere für sich zum eigenen Wohl denken zu lassen.
> *Da ein Glaube so aber als solcher nicht funktioniert zählt am Ende die Essenz. Sprich Dinge die man
nicht weglassen darf. Das diese in der Schrift durch Häufigkeit auffallen scheint mir logisch.
Wer gelebte Homosexualität ablehnt und für deren Verbot bzw. deren Diskriminierung eintritt sollte das
lieber nicht mit der Bibel begründen. Warum? Weil das Heuchelei der übelsten Sorte ist. Natürlich kann
man auch der Meinung sein das der einzelne Mensch keinesfalls Auswählen könne welcher der Bibellehrsätze
nun in seine Situation, seine Zeit und Gesellschaftsform passt und das es nicht ausreicht nur die Essenz
eines Glaubens umzusetzen. (Dabei zählt die Ablehnung der HS wohl kaum zum Fundament des Christentums
weil sie nur an sehr wenigen Stellen zu finden ist während die wirklich wichtigen Dinge meist endlos
wiederholt werden. ) Dann aber müsste man konsequenterweise dafür sein das ausnahmslos ALLE Lehrsätze
der Bibel ohne Rücksicht auf Popularität umgesetzt werden. Das hieße de fakto die Tötung schwer-erziehbarer
Kinder, (5. Mose 21,18-21) Ehebrecher, (3.Mose 20-10) und von Vergewaltigungsopfern die nicht Ausreichend
Gegenwehr geleistet haben (5.Moses 22.23-24)! Nicht mal auf +net wird so etwas gefordert. Jeder denkende
Mensch sortiert diese Dinge aus. – >Er erklärt sie z.B. als Gesetzte bzw. Beschreibungen der damaligen
Kultur, die vielleicht damals schon ihre Richtigkeit hatten, nicht aber als zeitlose Anweisungen dienen
>oder er interpretiert sie um oder erklärt sie zu Metaphern >oder er ignoriert sie schlicht > Warum soll
all dies mit (3. Mose 20-13) nicht dann bitte nicht funktionieren?
Verhütungsmittel dienen auch der Verhütung und nur mit einer mir bekannten Ausnahme auch dem Schutz vor Krankheiten. Mit einem HIV-kranken ungeschützten Verkehr zu haben ist etwas für Lebensmüde egal ob nun eine 4% oder eine 7% Chance besteht sich anzustecken.
@ATZMON Nicht jeder ist für Beziehungen geschaffen und manche brauchen vielleicht auch keinen Sex um
zufrieden zu leben aber ein Leben in Abstinenz zu WÄHLEN und keine/n zu finden die/der mit einem schlafen
will sind zwei ganz verschiedene paar Socken. In ihrem Fall trifft doch wohl eher das Zweitere zu. Ziehen
sie sich doch mal was nettes an auf dem nächsten NPD-Treffen (falls die sie nicht mehr reinlassen oder
die ihnen zu links sind gibt es da ja noch andere Gruppen) und erzählen den dort sicher anwesenden leichtgläubigen
Damen/Herren vom bösen ZION und ihren tollen Ideen für das Christentum. Mit etwas Glück gehen sie in
diesen Kreisen als wilder christlicher Jung-Intellektueller durch. Wenn sie erst ein wenig Befriedigung
(sei sie nun sexueller oder asexueller Natur) verspühren sind sie vielleicht auch entspannt genug auf
Beiträge anderer Leser in angemessener Form einzugehen. Wenn es einen Gott gibt möchte er sicher das
sie glücklich sind und nicht irgendwann Amok laufen.
@Asmielle Oh danke…das Kompliment gebe ich gerne zurück. @Atzmon Was genau finden sie denn so katastrophal
an der Situation der nordischen Länder? Die Länder sind eher wohlhabend…haben einen hohen Lebens-
und Bildungsstandart eine vergleichsweise niedrige Lücke zwischen Arm und Reich, niedrige Kriminalität
auf haben hohe soziale Sicherheit und stabile Demokratien in denen die Bürgerrechte garantiert werden?
Was ist ihr Problem mit diesen Ländern? Das dort Menschen unterschiedlicher Herkunft nicht verboten ist
miteinander zu schlafen? Das dort Antisemitismus und hirnrissige Verschwörungstheorien nicht Salonfähig
sind? Und was unterscheidet überhaupt diese Länder in den besagten Punkten von der BRD? Und in wiefern
würde es die Lebensqualität ALLER Menschen (nicht nur die einer bestimmten Glaubensgruppe) verbessern
wenn man ihre Gesetztesvorschläge durchsetzen würde? Wie sie sie durchsetzen wollen frage ich lieber
mal nicht.
@Tiamat Super…ich hab ihren Link angeschaut und jetzt Träume ich sicher von Fred Phelbs und seiner
liebevollen väterlichen Stimme und erst der „Kirchen“-Chor auf deren Webseite… So ähnlich stelle ich
mir auch die Kreuznetschreiber vor :D
@Jolanda Wie ich schon an anderer Stelle erwähnt habe…dies ist ein FORUM…was ein Forum ist und wozu
es dient sollten sie wissen bzw. können es bei der Nächsten Alten Messe jemanden Fragen der Latein spricht.
In einem Forum macht es aber keinen Sinn wenn alle der selben Meinung sind…abgesehen davon ist es nicht
„unsere“ Schuld wenn den Fundis hier regelmäßig die Argumente ausgehen. > Apropos…ich weiß es ist
unfair damit anzufangen aber…sind sie vielleicht eine Frau? Falls ja sollten sie sich daran erinnern
wie auch ihr Geschlecht vor nicht allzu langer Zeit fast 100 Jahre lang überall in allen Medien „gewinselt“
hat um (ganz zurecht) Gleichbehandlung einzufordern. Die Zeiten in denen Mann problemlos seine Frau verprügeln
konnte und Frauen relativ rechtlose Wesen waren sind dank diesem tapferen und aufopferungsvollen (nichts
desto trotz für viel Männer extrem nervigen) Einsatz vorbei! veranstalten? Entspricht es dem Bild vom
Aufrechten Menschen sich für seinen Glauben seine Lebensweise seine Volkzugehörigkeit oder seine Ansichten
zu schämen und sich zu verstecken? Bringt diese Vorgehensweise den Betroffenen Sicherheit und Anerkennung?
Nein…wenn man etwas will, wie z.B. von der Gesellschaft anständig behandelt zu werden, muss man es
sich holen, muss dauernde Präsenz zeigen! Auch die Christen tun das wenn sie verfolgt werden…und so
eben auch die Schwulen Serbiens!
Soziale Reformen sind vonnöten…das ist schonmal richtig…aber was verursacht soziale Reformen? Gehorsam?
Glaube? Tradition? Wohl eher nicht. Viel wahrscheinlicher sind Veränderungen in einer Gesellschaft wenn
dort der Samen der Rebellion und des Zweifels gesäht wurde. Oder einfacher gesagt…Länder in denen
der Glauben DIE Entscheidene Rolle spielt bzw. für die Herrscher die Entscheidende Rolle spielt tun sich
mit sozialen Entwicklungen schwerer als andere. Wann kam es denn in Europa zu sozialem Reformen wie der
Einführung neuer Staatssysteme wie Demokratie, der Einführung sozialer Sicherungssysteme zur Neubewertung
der Rolle der Frau und der Rolle von Minderheiten, einem Aufbruch in Wissenschaft und Technik, der Abschaffung
von Folter, der Ächtung von Krieg der Erklärung von Bürger und MEnschenrechten? In der fast 1000 jährigen
Periode in der die Kirche über beträchtliche Weltliche Macht verfügte oder in der Periode danach als
sie ihre Macht zu verlieren begann? Der Atheismus muss sich nicht vorwerfen lassen sozialen Fortschritt
zu behindern…vielmehr ist er ein Symptom das immer dann Auftritt wenn eine Gesellschaft moderner wird.
Das sich religiöse Mächte eine Verschwörung Atheistischer Mächte zusammenreimen beweist doch nur wie
wenig diese Leute die Welt und ihre Funktionsweise verstehen bzw. verstehen wollen.
Schande…ja das trifft es ganz gut. Wenn die Begründung dafür eine Demonstration abzusagen wirklich
ist „weil sie zu Konflikten, Opfern und Blutvergießen führen“ dann muss man doch A) Fragen was das über
die Qualifikation bzw. Ausstattung der eigenen Ordungskräfte aussagt. Wenn eine Polizei nicht in der
Lage ist Demonstranten vor einer Menge von Gegendemonstranten zu schützen dann ist sie offenbar ihren
Aufgaben nicht gewachsen und braucht dringend Hilfe. Warum werden denn aus Angst vor Hooligans nicht einfach
alle Englischen 2. Liga-Spiele abgesagt? Richtig…weil die Britische Polizei willens und in der Lage
ist gegen Randalierer vorzugehen und weil ihre Bürger das auch ganz zu Recht von ihr erwarten können.
B) Was sagt das über die Gegendemonstranten aus? Es kommt zu Opfern und Blutvergießen? Durch wen? Eine
vermutlich winzige Gruppe Homosexueller oder ein Mob radikalisierter Gläubiger? Wie sehr haben Menschen
denen die serbische Polizei ein Blutvergießen zutraut die Christliche Botschaft von Nächstenliebe verinnerlicht
haben? Was hat es mit Moral zu tun wenn man die Freie Meinungsäußerung mit Gewaltandrohungen unterdrückt?
> Und wo wir gerade im hochmoralischen Serbien sind…wie war das nochmal mit den ethnischen Säuberungen?
Eine Kirche die der massenweisen Erschießung oder Vertreibung von Zivilisten zustimmend bis passiv gegenüberstand
und mithalf den (natürlich rechtgläubigen) Kriegsverbrecher Mladic zu verstecken sollte lieber ganz
still sein wenn es um Moral geht.
#18 Inglorious Bass 20:28:10 | Donnerstag, 29. September 2011
Für jene die sich durch ihren Glauben besser als andere fühlen wollen ist dieser Jaschke in der Tat
eine herbe Enttäuschung aber ein Lügner? Halten wir doch einmal fest…was im Jenseits mit uns geschieht
oder ob es das Jenseits überhaupt gibt muss auch weiter als ungeklärt gelten. Die einen Wünschen sich
ein Strafgericht mit angeschlossenem Folterkeller die anderen eher eine entspannte WG, beweisen kann niemand
seine Vorstellungen. > Viel wichtiger ist doch letztendlich auch die Frage welche Auswirkungen die jeweiligen
Glauben auf die Menschen im Leben haben. Sagt man der Liebe Gott sieht alles weil man daran glaubt oder
weil man nicht will das die Kinder an die Keksdose gehen? Bei der Kirche war es häufig die Sorge um die
eigenen Kekse. Soll mit der Vorstellung vom Jenseits Menschen Angst gemacht, sollen Menschen gefügig
gemacht, ausgenommen oder gar gegen andere aufgehetzt werden? Wie beim Ablasshandel den Kreuzzügen beim
politischen Ränkespielen der Päpste? Oder sollen die Menschen zur Einhaltung moralischer Regeln gebracht
werden? Zielsetzung hin oder her…Fakt ist das beide Effekte auftreten…die negativen wie die positiven.
Es scheint die ehrliche Sorge vieler die vor einer Aufweichung warnen die Gesellschaft vor bösem zu bewahren.
Aber war früher wirklich alles besser? Antwort: Nein, und viel moralischer waren die Leute auch nicht
außerdem gibt es andere Wege eine Gesellschaft zu moralisieren als durch Angst. Wir haben das Recht wie
Erwachsene behandelt zu werden.
Nicht nur das „Gotteswort“ unterliegt der Anpassung, sondern auch alles andere. Seien es Politische Parteien,
gesellschaftliche Institutionen oder Firmen…keiner kann wie er will, jeder muss Kompromisse eingehen…darauf
beruht nunmal zusammenleben. Wie sehr man aber man selbst sein will entscheidet jeder selber…nur ist
das eben kein Zuckerschlecken. Wer stark abweichende Ansichten Vertritt ist eben nicht Everybodys Darling.
Bei allen berechtigten Hoheliedern auf den Mut und die eigene Meinung sollte man nicht vergessen das nicht
wenige „Abweichler“ schlicht und einfach Deppen sind. Einem Breifick hätte etwas mehr Mainstream zum
Beispiel gut getan. Wenn man Abweicht sollte man GUTE Gründe haben und diese der Welt durch Argumente
mitteilen können. Bloße Behauptungen und verweise auf unfehlbare Schriften helfen hier kaum weiter.
Genau diese Argumente sind es die dem Papst fehlen…nicht diplomatisch war er sondern kleinlaut…und
das zurecht denn das man ein Verhalten vor ein paar hundert Jahren noch „sündig“ empfand ist nunmal nicht
sehr überzeugend.
Nicht nach seinen Worten soll man jemanden bewerten sondern nach seinen Handlungen und so gerne ich glauben
würde das B16 wirklich den gebührenden Respekt vor dem jüdischen Erbe empfindet und sich im klaren
darüber ist wer hier als wessen Sekte angefangen hat und an guten Beziehungen zu seinen Semitischen Kollegen
interessiert ist, so sehr zweifle ich letztendlich daran. Und auch den Juden ist die Nähe zur Piusbruderschaft
und die Bewunderung für Passivpapst Pius XII. sowie frühere Äußerungen nicht entgangen und lassen
sie an der Glaubwürdigkeit des hl. Vaters zweifeln. Ausgerechnet Kreuznet stimmt ihnen hier zu…denn
auch sie halten den verbalen Kuschelkurs des Pontifex für „Diplomatische Zweideutigkeiten“. Warum eigentlich
wird Offenheit so gerne gesehen und von Vielen als so wichtige positive Eigenschaft betrachtet, wo sie
doch so verletzend und unpraktisch sein kann? Ganz einfach…weil man dann weiß woran man ist! Und dieses
Recht hat die Öffentlichkeit. Einerseits ist es wohl armselig für den Jubel der Massen seine Überzeugungen
zu verraten…andererseits ist versteckt zu werden, eine kleine Illusion, das beste was man mit solchen
Ansichten Machen kann. Andererseits bildet er sich viel darauf ein einen Mann zu Vertreten der bereit
war für seine Überzeugungen und dafür diese offen und ehrlich zu bezeugen einen langsamen und entwürdigenden
Foltertot zu sterben. Hoffen wir das Kreuznet sich irrt und der Papst ehrlich war…aber diesmal glaube
ich es nicht.
@Siegfried Ähh…haben sie gerade argumentiert das Mädchen nicht zum Ministrantendienst zugelassen werden
sollten weil sie dafür besser geeignet sind, sogar so gut das ihren männlichen Kollegen die Lust am
Ministrantendienst vergehen würde. Das ist das mit Abstand überzeugenste Argument für die Frauenordination
das ich je gehört habe. Denn wenn Mädchen schon die besseren Ministrantinnen sind, dann können sie
ja als Pfarrerinen kaum ungeeignet sein. Das Nachwuchsproblem das sie beschreiben entspringt allerdings
wohl kaum finsteren Freimaurerplänen sondern schlicht der Tatsache das Kinder heutzutage etwas besseres
mit ihrer Freizeit anfangen können als zu Ministrieren. Wenn ein Angebot nicht angenommen wird liegt
das aller Wahrscheinlichkeit nach am Angebot…eine einfache Logik die die Kirche nicht verstanden hat.
Auch ließe sich das Nachwuchsproblem vergleichsweise einfach lösen wenn man auch Frauen zum Dienst zulassen
würde…so gesehen würden die Freimaurer der Kirche ja einen gefallen tun wenn sie sie in Richtung einer
offeneren Personalpolitik drängen würden wie sie andernorts schon seid langer Zeit gut funktioniert.
Allerdings ist ihre ganze Argumentation schon deswegen hinfällig weil wohl nicht mal Alice Schwarzer
ihre traurige und unzutreffende Einschätzung über die Minderqualifikation von Männern teilt.
@Brandenburgis und Tomas > > Da bin ich ja beruhigt das sie keine Antisemiten sind. Allerdings wenden
sie doch bitte mal die gleichen Kriterien nach denen sie sich nicht als Antisemiten betrachten bei Herrn
Graumann an. Sie (Brandenburgis) sind ihrer Meinung nach kein Antisemit obwohl sie den jüdischen Staat
und die jüdische Religion ablehnen (was anundfürsich auch in meinen Augen niemanden zwangsläufig zum
Antisemiten macht) und die jüdische Wahrnehmung ihrer eigenen Geschichte nicht akzeptieren. OK…demnach
müsste man doch auch nicht antikatholisch sein wenn man den Vatikan nicht anerkennt, die katholische
Religion ablehnt, die Christenverfolgung herunterspielt und die Christen als „hartherzig“ oder „hochmütig“
bezeichnet weil sie immer noch Jesus folgen. Herr Graumann wird hier als Fundamentalist und Fanatiker
im Namen der Juden beschimpft, obwohl er nichts dergleichen tut. Im Gegenteil. Er äußert nur Kritik
die sie und auch der Artikelschreiber nur einfach nicht nachvollziehen können, dafür aber so ziemlich
jeder andere. Kritik an der RKK entspringt im Kreuznetuniversum sets Hass, was ein billiger Trick ist
um sich Gegenargumente zu sparen und ein noch billigerer um seinen eigenen (geleugneten) Hass gegen die
betreffenden umzumünzen. Genau das wirft man interessanterweise den Juden vor…das sie wann immer ihnen
jemand nicht passt die Antisemitismuskeule aus dem Sack holen…auf +net wird die „Antikatholizismuskeule“
nichtmal im Sack verstaut.
@de Boer > Ich verstehe nicht wie sie die Rolle der SPD derart verzerrt wiedergeben können. Es ist doch
offensichtlich das die Genossen die NSDAP jederzeit rückhaltlos unterstützten! Willy Brand verbreitete
Nazi Propaganda in Skandinavien, Kurt Schumacher stickte im KZ Hakenkreuzflaggen und hatte sogar ein Portrait
Hitlers auf den rechten Oberarm tätowieren (mithilfe der Geschichte über eine angebliche Kriegsverletzung
wurde er das Beweismaterial jedoch rechtzeitig los) und Wehner war in Wirklichkeit ein NS-Auftragsmörder
der auf Stalin angesetzt war nur deshalb befand er sich während des Krieges in Moskau. SPD Vorsitzender
Otto Wels war sogar SA Mitglied…die Männer die ihn während seiner, natürlich total missverstandenen
Reichstagsrede vgl. ,„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“ (gemeint waren natürlich
Juden und Bolschewisten) mit der Pistole im Anschlag umringten warteten nur darauf ihn zu einem gemeinschaftlichen
Umtrunk mit anschließendem Spieleabend abzuholen…bedroht wurde weder er noch irgend ein anderer Sozi.
Widerstand leistete einzig das von Heldenpapst Pius XII. beeinflusste Zentrum. Sie ließen sich auch nicht
durch ein Reichskonkordat das Hitler dem Papst zu großzügigen Konditionen anbot dazu bewegen dem Ermächtigungsgesetz
zuzustimmen. Ihr mangelndes Geschichtswissen ist sehr enttäuschend ;)
Wenn es eine Forderung von liberal eingestellten Leuten gibt die ich nicht verstehe dann ist das der Ruf
nach Ökumene…ich meine es ist schön wenn man gemeinsam feiert aber doch irgendwie auch kein Beinbruch
wenn jeder sein eigenes Ding macht. Solange man sich nicht anfeindet ist doch alles OK. Eine Situation
wie sie vor 50 Jahren mancherorts herrschte in der sich die Beiden Konfessionen als Gegner warnahmen und
so behandelten ist ja gottlob nicht mehr gegeben. – – @ Rechercheur Ich nehme an hier wird von den Protestanten
erwartet das sie ihren „Irrtum“ einsehen und sich reumütig wieder unter die Oberherrschaft des Papstes
stellen und sich für Jahrhunderte des „Ungehorsams“ entschuldigen.
SKANDALÖS…wie kann man den Papst mit der Meinung der Gläubigen behelligen! Es wäre die Aufgabe des
Bischofs gewesen diese vor dem Pontifex geheim zu halten…denn jeder Mann weiß: „Besonders effektiv
arbeiten Chefs die nur von Ja-sagern umgeben sind und den Kontakt zur Basis (und deren Ansichten und Erfahrungen)
bestmöglich vermeiden“
Ein einziges Wort erklärt warum die Medien sich des Themas Missbrauch in der Kirche derart stark angenommen
haben: NACHHOLBEDARF…denn es war nie ein Geheimnis das in zahlreichen katholischen Einrichtungen Missbräuche
stattfanden und auch nicht das schwarze Schafe zwischen den Diozösen hin und hergeschoben wurden. Weder
für die Medien noch für die Bischöfe oder den jetzigen Papst. Es ist eine Schande das es derartigen
öffentlichen Drucks bedurfte bis die RKK begann in angemessenem Umfang zu handeln und Entschädigungen
und Aufklärung (vielleicht mancherorts sogar Prävention) voranzutreiben. Wenn die Kirche ihren moralischen
Auftrag ernst nimmt sollte sie für jeden Aufgedeckten Fall dankbar sein. Gerade wer Moral predigt dem
sollte das Wohlergehen Schutzbefohlener viel viel wichtiger sein als der eigene Ruf…und hat nicht Opferbereitschaft,
also sich selbst Schaden zuzufügen um anderen, schwächeren dadurch zu nutzen, durchaus Tradition im
Christentum. Das die Medien keinesfalls kirchenfeindlich sind sieht man übrigens schon an der weitgehend
positiven Berichterstattung über den Papstbesuch.
@Tomas > Hmmm…ich habe über ihre „Logik“ nachgedacht und nach Analogien gesucht und bin zu einem erschreckendem
Ergebnis gekommen…in gewisser Hinsicht bin ich auch Sedisvakanist und kann diese Leute gut verstehen.
Allerdings nicht in religiöser Hinsicht: > > Ich betrachte mich als wahren Bond-Fan. Trotzdem bzw. gerade
deswegen finde ich die beiden letzen Bond Filme extrem mies…da sie mit der eigentlichen Bondtradition
brechen. (Kaum technisches Spielzeug, er kriegt sogar einmal das Bondgirl nicht, verzichtet auf die spezielle
Zubereitung seines Martinis und ist dabei die ganze Zeit schrecklich unentspannt) Alle MEINE Lieblingsfilme
halten sich an diese „Gesetzte“ Leute die „Casino Royal“ oder ein „Ein Quantum Trost“ geil finden empfinde
ich keinesfalls als ernstzunehmende Bondfans. Auch hätte ich nicht übel Lust die Produzenten denen ich
viele meiner Lieblingsfilme verdanke zu beschimpfen und als Verräter herer Ideen zu verunglimpfen. Auch
das der Neue Bond dem eigentlichen Bond aus den Büchern eher ähnelt geht mir gehörig an meinen 4 Buchstaben
vorbei. Anstatt nun aus der Fangemeinde auszutreten würde ich auch eher versuchen sie dazu zu bewegen
die Bondmovies früherer Zeiten einzufordern und meine Meinung zu übernehmen…auch wenn ich dazu über
unseren gemeinsamen Helden lästern müsste. … Allerdings versteht sich das Christentum als soziale
GEMEINSCHAFT…die sich durch ein Gesamtpaket definiert und da geht es nunmal nicht ohne Kompromisse und
Fortschritt.
@Tomas… > Damit ich das richtig verstehe…zum Empfang der Kommunion bedarf es der „rechten“ politischen
Einstellung? Wo bitte ist das festgelegt? Wo bzw. Wann wurde das praktiziert…wollen sie wirklich das
ich aufzähle welche Verbrecher und Massenmörder problemlos die Kommunion erhielten? Ihren Kriterien
nach wäre bestenfalls NPD-Abgeordnete (vielleicht auch ein paar CSUler) zur Kommunion zugelassen. Und
wenn der Papst nicht katholisch ist, wer dann? … Wenn sie so denken gründen sie doch ihre eigene Kirche,
niemand hält sie davon ab, da können sie dann die Kommunion nur an würdige Vergeben, müssen sich nicht
mit Konzilen oder Altliberalen Bischöfen und auch nicht mit unchristlichen Päpsten rumschlagen, da können
sie dann auch nach Herzenslust gegen die Aufklärung hetzten (deren Ideale durch die Massaker der franz.
Rev. übrigens nicht durchgesetzt sondern vielmehr verraten wurden, ähnlich wie Christliche Ideale bei
den Kreuzzügen verraten wurden) …tausende Möchtegern-Luther sind diesen Schritt gegangen und verkünden
seither in ihrem Hobbykeller die einzige Wahrheit…aber DIESE Leute haben nicht die Dreistigkeit sich
als Musterkatholiken aufzuführen und wenn ihnen gerade danach ist unbedingte Papsttreue einzufordern.
@Brandenburgis > Die Bibel ist ein Schlag ins Gesicht jedes Linken? :D Stimmt besonders Jesu Forderung
an die Reichen einen Großteil ihres Vermögen zu verschenken oder die Weise wie die Jünger und ersten
Gemeinden ohne Privateigentum lebten oder die Kritik am irdischen Gewinnstreben sowie sein Einsatz für
Minderheiten und die Versorgung Alter und Kranker muss jeden linksgerichteten Menschen zutiefst anwidern.
Das es dann auch wieder Passagen gibt mit denen der Durchschnittslinke weniger Anfangen kann oder das
viele ganz generell etwas gegen Religion haben ist eine andere Sache. Die Grundbotschaft Jesu, etwas säkularer
formuliert, lässt auch die Herzen auf jedem Grünen oder Linkenparteitag höher schlagen. > Und zum Thema:
„Jesus war kein Jude“… ihnen ist schon klar das er uns in der Bibel als Nachfahre König Davids vorgestellt
wird und das die Schreiberlinge dort viel Zeit und Platz damit verbrauchen dies zu „beweisen“? Natürlich
können sie argumentieren Jesus war eine Gottheit und damit gar keinem Volk zuzuordnen aber dann wären
da immer noch Jesu Familie, die meisten seiner Jünger und nicht zu vergessen der erste Papst. Sollte
es also einen christlichen Himmel geben dürften sie dort als aller erstes Petrus treffen…kommen sie
dem doch mal mit ihrem unterschwelligem Antisemitismus.
Kommunion ertrotzt? Wenn Herr Ströbele sich nun für die Hostie angestellt hätte könnte ich diese Formulierung
gerade noch verstehen aber im Falle Lammert und Thierse hat man es mit zwei aufrichtigen Katholiken zu
tun die schon seid Monaten Stimmung für den Papst machen. Abgesehen davon ist die hl. Kommunion ja kein
Belohnungskärtchen für Linientreues Verhalten, vielmehr wird sie ohne mit der Wimper zu zucken an alle
Arten von Verbrechern ausgeteilt. (Pläne sie an Nazis nicht mehr zu vergeben wurden von einem gewissen
„Heldenpapst“ unterbunden) Und was wird Herrn Lammert überhaupt vorgeworfen…das er die für Europa
so prägende Zeit der Aufklärung lobend erwähnt hat? Traurig wäre es wenn die Kirche immer noch mit
den Errungenschaften dieser großen Zeit hadern würde. Sie hat den Wissenschaften einen unglaublichen
Schub versetzt ist für die Überwindung von Folter und Tyrannei sowie für Menschen/Bürgerrechte, Gleichberechtigung
von Frau und Mann, Demokratie, Abschaffung der Folter etc etc. verantwortlich. Das auch im Namen der Aufklärung
viel Blut floss ändert nichts an diesen Errungenschaften und daran das sie die europäische Kultur wie
auch das Christentum maßgeblich geprägt hat und (auch vom Papst) Respekt verdient. Und überhaupt…hat
sich der Papst an Lammert und Thierse gestört? Wenn nicht sollte man als papsttreuer Katholik da ja wohl
kaum anderer Meinung sein.
@de Boer… > Das ist eine sehr interessante Frage, nicht nur Brandenburgis versucht das sondern auch
die Artikelschreiber…z.B. wenn sie vom „ehem. Reichssender Wien“ oder dem von NS-Journalisten gegründeten
Spiegel sprechen ganz zu schweigen von den unsäglichen Vergleichen und Wortspielen. Ich frage mich immer
ob das die äh…„national gesinnten Kärfte“ auf Kreuznet nicht eher anziehend finden, aber das scheint
nicht der Fall zu sein. So gesehen kann man stolz sein das das Negativimage der Nazis so stark ist das
selbst die wirrsten Subjekte am rechten Rand ihre Gegner als Nazis beschimpfen…aber irgendwie ist mir
das immer noch ein Rätsel. > > @Brandenburgis Fürs Protokoll, die SA waren politisch motivierte Schlägertrupps
die vor allem andere politische Gruppen einschüchtern bzw. beseitigen wollten… der CSD ist eine Versammlung
von Herren und Damen mit fragwürdigem Mode und Musikgeschmack die friedlich demonstrierend und tanzend
durch die Straßen ziehen. Wer der SA Widerstand leistete tat das um zu überleben und nicht weil ihm
der Lebensstil der Braunhemden nicht gefiel. Der Widerstand gegen die jeweilige Veranstaltung hat soviel
miteinander zu tun wie der Kampf gegen einen bekifften Zwergpudel und der Kampf gegen einen tollwütigen
Rottweiler…das sollten selbst sie einsehen
„Kein einziger traditionstreuer Katholik ist Rassist oder Antisemit, noch sollte er mit Terroristen oder Bombenlegern in einem Atemzug genannt werden.“ schreibt das „Institut“…:D :D :D…als ob die nicht genau wüssten was auf +net so für Vögel rumspringen
Neigen Pius-Sympathisanten zu fundamentalistischen Ansichten, Antisemitismus, Demokratiefeindlichkeit
und Vorbehalten gegenüber anderen Völkern? Schauen wir uns doch mal ein Portal an auf dem viele Piusfreunde
verkehren…wie wäre es mit Kreuznet…trifft man dort auf Fundamentalisten, Antisemiten, Monarchisten,
Ausländerfeinde etc…Ja und zwar nicht zu knapp und jeder der hier verkehrt weiß das genau. Vielleicht
sollte sich auch die Civitas vorher informieren bevor sie die sauberen Herren Traditionalisten in Schutz
nimmt…und schon garnicht sollte sie den billigen Trick anwenden den Angriff der sich gegen die Piusbrüder
gerichtet hat auf alle Christen künstlich auszuweiten. Graumann hat nichts gegen Katholiken (sonst hätte
er wohl kaum den Papst begrüßt) er hat etwas gegen die Piusbrüder und das beruht bekanntlich auf Gegenseitigkeit.
Das gleiche gilt auch für Papst Pius der zwar einigen wenigen Juden half aber ansonsten für die Leiden
dieses Volkes (und anderer) kein offenes Ohr hatte und auch die Gefahr durch die Nazis lange Zeit sträflich
verkannt hat. Aber vermutlich kann das Institut das alles nicht sehen…hoffen wir das ihnen dieser Schleier
irgendwann abgenommen wird.
@Sportsmann… Horoskope und sonstiger Aberglaube sind in der Tat kein Religionersatz…allerdings bezweifle
ich stark das es ausgerechnet hauptsächlich die Atheisten sind die zu solchen Dingen Zuflucht nehmen.
Außerdem richten Horoskope und Nu Age (so unsinnig sie auch sein mögen) kaum den gleichen Schaden an
wie Religion…im Iran baumeln nicht immer wieder junge Männer an Baukränen weil das ein Astrologe empfohlen
hätte. Auch machen sich (die meisten) Atheisten nichts vor weil sie ihre Weltanschauung durchaus nicht
als Religion verstehen. Dafür wäre sie viel zu „klein“. Immerhin behandelt er genau eine Frage (Gibt
es einen Gott)…eine Religion aber verlangt einen Kult und ein ganzes Philosophisches Gebäude…dieses
zu wählen ist jedoch ist dem Atheisten freigestellt (wer sollte es ihm auch vorschreiben) > > > @grüner
Ritter Stimmt…ich glaube auch das, wenn auch seltener, Not und Leid den umgekehrten Effekt haben können…und
Menschen zu „Ungläubigen“ machen. Trotzdem glaube ich das es Religion geben wird solange es Menschen
gibt man kann nur hoffen das sie besser damit umgehen als wir heutzutage.
Der Papst war nie verliebt? Der Arme…;( Tja hoffen wir das er auf SEINEM Weg die Erfüllung gefunden
hat…allerdings sollte er dann nicht über Themen sprechen die nunmal mit Liebe zu tun haben…z.B. Sex.
„Man wolle öffentlich nichts anderes bekennen als man praktiziere.“ Eine löbliche Einstellung von der
sich die Kirchenoberen eine Scheibe abschneiden könnten. Vielleicht sollte man sich zur Abwechslung mal
Fragen WARUM so viele Gläubige, Medien und Neutrale auf Schüllers Seite sind? Vielleicht weil er etwas
hat was der Rest der Kirche schon lange verloren hat…GLAUBWÜRDIGKEIT…denn es ist durchaus kein Kampf
OB man etwas tut sondern OB man dazu steht das man es tut…vergessen wir nicht auch der Bischof drückt
gerne mal ein Augenpaar zu wenn in seinen Pfarreien auch „Ehebrecher“ die Kommunion erhalten…einfach
weil er weiß das dies der menschlichere und zusätzlich noch für die Kirche erfolgversprechende Weg
ist.
Naja…in der Tat gibt es nicht sehr viele Atheisten aber dafür immer mehr. Der Atheismus ist die am
schnellsten wachsende Weltanschauung und das obwohl er sich hauptsächlich in Ländern mit niedriger Geburtenrate
ausbreitet. Der Erfolg wird erst richtig klar wenn man bedenkt das vor gut 100 Jahren der Anteil an Atheisten
noch im Promillebereich lag…heute liegt er EU-weit bei ca. 19% (BRD 25%) Gerade Leute mit hoher Bildung,
also solche die sich durchaus für die Welt interessieren und nicht etwa weltfremden abergläubische Träumer
neigen zum Atheismus. So z.B. auch ca. 93% der Mitglieder der amerikanischen Akademie der Wissenschaften.
Was daran gegen ihn sprechen soll das er besonders in wohlhabenden, stabilen und gebildeten Gesellschaften
vorkommt verstehe ich nicht…schon garnicht wenn man bedenkt das Atheisten seltener zu Kriminalität
und Scheidungen(!) neigen. Wenn der Körper Gesund ist findet der Mensch ausreichend Schlaf. Ist der Körper
ungesund kommt es zu Schlafstörungen. Desto besser es einer Gesellschaft geht desto mehr Atheisten gibt
es…was sagt das wohl aus? Zumindest macht es die Theorie das Religion nicht aus einer übernatürlichen
Kontaktaufnahme sondern schlicht als Möglichkeit das harte Dasein erträglicher und erklärbarer zu machen
nicht gerade unwahrscheinlicher.
#45 Inglorious Bass 14:32:46 | Donnerstag, 22. September 2011
Seltsam…erzählt uns Kreuznet nicht immer von den „krichenfeindlichen“ Medienbossen und dem bitterbösen
Kirchenhass Hinterhofmagazin Spiegel? Seltsam das diese angeblichen Antiklerikalen Herrn Matussek in deutlich
zivilisierterer Weise schreiben lassen was auf Kreuznet ständig gepredigt wird? Das die Kirche ihre Prinzipien
gegenüber der Gesellschaft nicht aufgeben darf. Ist die Presse also doch ausgeglichener in ihrer Berichterstattung?
Wenn aber nicht böse Medienbosse für die „Altliberalen“ umtriebe verantwortlich sind, sind es dann vielleicht
echte Gläubige die nur andere Vorstellungen haben als der durchschnittliche Kreuznetschreiberling? Ist
die lächerliche und kindische Opferhaltung (Alle sind gegen uns) auf die man hier gerne mit Kritik an
der Kirche reagiert vielleicht doch unbegründet…ja ist vielleicht sogar manche Kritik begründet? @schallundrauch
Ich schätze mal der Papst weiß in welchen Ländern finanziell etwas „zu holen ist“. Das lässt die Liste
seiner Besuche zumindest vermuten: de.wikipedia.org/…Papstes_Benedikt_XVI. Dafür das er vom mächtigsten
Wesen des Universums beschützt wird ist er auch nicht besonders mutig bei der Auswahl seiner Reiseziele…in
Kriegs oder Hungergebieten wo er wirklich etwas sinnvolles tun könnte trifft man ihn selten…aber nach
seinem (wohl nicht nur entspannenden) Berlinbesuch bekommt er vielleicht erst richtig Lust mal eines der
von ihnen beschriebenen Länder zu fahren.
#100 Inglorious Bass 13:40:20 | Donnerstag, 22. September 2011
@kristall > Sie könnten ja wenigstens mal VERSUCHEN auf eine Argumentation einzugehen oder ihrerseits
Beispiele oder Argumente zu bringen. Viel peinlicher als ihre sonstigen Wortmeldungen kann es ja kaum
werden…also nur Mut…ich beiße sie schon nicht^^
#124 Inglorious Bass 12:55:07 | Donnerstag, 22. September 2011
@Antonio Michele Ghislieri > Gläubige gegen Ungläubige? Sind wir hier beim Dschihad? Es gibt nur verschiedene
Interpretationen von Glaubenssätzen und unterschiedliche Gewichtung verschiedener Sachen. Was letztendlich
gemacht wird darüber muss diskutiert ja gestritten werden. Das ist jüdische Tradition die auch Jesus
befolgte. Gerade WEIL er manche Gesetzte deutlich anders Interpretierte oder den Fokus an anderen Stellen
setzte als üblich bekam er einen Riesen Ärger mit den Autoritäten. Nur weil Manche Menschen die von
ihnen an den Tag gelegte Einstellung hatten, das es zwischen falsch und richtig, keine Grauzone gibt wurde
der Arme hingerichtet. Auch Jesus wurde dann vielfach interpretiert ein Sammelsurium aus Dingen (unter
denen wir heute Auswählen können) kam hinzu. Das Problem ist aber das man in der Theologie mit genüngend
Fantasie so ziemlich alles rechtfertigen kann…Kriege aber auch Kriegsdienstverweigerung lassen sich
mit dem Christentum begründen. Daher entwickeln sich angebliche Glaubens- schnell zu Machtfragen. Die
Interpretation wird sich durchsetzen die die mächtigsten Fürsprecher hat. Man muss schon sehr naiv sein
um eine gegenteilige Diagnose zu stellen. So wurde der Glauben ständig geändert und angepasst. Die heutigen
Konservativen wollen ja nicht zurück zur Jesuszeit sondern nur zurück zu einer Zeit von Päpsten die
ihnen persönlich besser gefielen als die heutigen Kandidaten…aber JEDER Generation sollte zugetraut
werden eigene Glaubenswege zu finden.
#11 Inglorious Bass 09:12:22 | Donnerstag, 22. September 2011
> …Papstkritik schön und gut aber als damals der Journalistenjäger Putin im Bundestag sprechen durfte
kann ich mich an kein so negatives Echo erinnern. Also liebe Linke und Grüne…wie es schon Hw. Algermissen
so schön gesagt hat: einfach anhören und denken „Mein Gott wann ist es endlich vorbei!“…auf einem
Parteitag läuft es schließlich nicht anderes. Zuhören sollte man nämlich gerade wenn man nachher etwas
daran kritisieren möchte, was womöglich nötig sein wird aber wer weiß…Wunder gibt es immer wieder…vielleicht
hält der Alte Herr ja einfach eine richtig gute Rede…gerade jetzt wo die Politik gelähmt und gehemmt
erscheint können die Politiker etwas Ansporn gut gebrauchen. Für diplomatisch genug um bei einer Rede
im Deutschen Bundestag nicht seine verwaltete Sexualmoral oder andere fragwürdige Ansichten der Kirche
zum Thema zu machen dürfte B16 ja sein. Ohnehin, was könnte man sich versöhnlicheres für das Verhältnis
von Kirche und Homosexuellen vorstellen als eine ausgiebige Umarmung seines Gastgebers des bekennenden
Homosexuellen Berliner Bürgermeisters…vielleicht ist sogar ein kleines Küsschen für Wowi drin, wer
weiß. Schön wenn dieses denkwürdige Ereignis der Toleranz im Stile des Breschnew-Honecker-Kusses künstlerisch
festgehalten würde.
#97 Inglorious Bass 02:34:52 | Donnerstag, 22. September 2011
Andere Gemeinden würden sich über so „unterhaltsamen“ Pfarrer freuen. Vor allem solche im amerikanischen
Bible Belt wo viele in Kopfing als unpassend empfundene Dinge völlig normal wären: z.B.: >Wanderprediger
mit ihren Shows bei denen auch Trancezustände und sehr emotionale Glaubensäußerungen eine Rolle Spielen
(Dinge wie der Junge der gefragt wurde ob er für Jesus sterben würde wären dort kein Aufreger gewesen)
>Die Belehrung weltlicher Instanzen wie etwa der Schule (Der Pfarrer nannte sie meines Wissens „Teufelswerk“
und bezeichnete die Lehrer als vom Satan besessen) >Der enge sektiererische Zusammenhalt und vor allem
das Strenge und öffentliche Verurteilen von „Sündern“ (Der Pfarrer behauptete uneheliche seien bis zur
3. Generation verflucht) Einen Haken hätte die Versetzung in dieses günstigere Habitat für den Pfarrer
natürlich…er müsste Protestant werden. :P Aber mal ehrlich…dem armen Mann wurde unrecht getan…denn
die meisten Dinge die er da von sich gab ließen sich durchaus mit Vatikanischen Erlässen belegen? Was
also hat er falsch gemacht? Nichts…außer das er nicht der hellste ist und versteht was fast alle Pfarrer
da draußen seid Jahren schon tun…sie verwässern den Glauben sagen manche…defakto aber machen sie
ihn nur soweit funktionstauglich das ein Christ sich mit seinem Glauben indentifizieren kann ohne den
sozialen Fortschritt der letzten 100 Jahre zu vergessen. Jemand hätte ihm das in seiner Ausbildung erklären
sollen anstatt ihn jetzt zu feuern.
#114 Inglorious Bass 23:17:24 | Mittwoch, 21. September 2011
Gibt es sie wirklich die Jungen Konservativen in der Kirche die Front machen gegen die „Altliberalen“
und ihre Reformbemühungen oder existieren sie nur in der regen Kreuznetfantasie? Diese Statisktik sagt
zu dieser Frage leider nicht viel aus: -Zum einen sind wohl die meisten Junge Christen hauptsächlich
dort in der Kirche aktiv wo auch zahlreiche andere Junge zu finden sind…genau dieser Teil der Kirche
ist aber in den meisten Fällen der am wenigsten Konservative…sprich der in dem der Reformbedarf bzw.
Reformdruck am geringsten ist. -Desto länger aber die Bekanntschaft mir der Kirche währte, desto mehr
man in die „Erwachsenenkirche“ involviert wird…desto höher scheint die Reformbereitschaft zu steigen.
Sicher auch weil z.B. die „Kommunion an Ehebrecher“ Thematik hauptsächlich ü 30er interessieren dürfte.
Faustregel: Desto mehr Zeit man in der Kirche verbringt umso mehr wünscht man sich sie möge sich ändern.
Wenn (unabhängig vom Alter) geradeeinmal (ungefähr) 40% der Gläubigen der Meinung sind das man keine
wie auch immer gearteten Reformen bräuchte…was sagt das überhaupt aus? Eine Viel bessere Frage auf
der Suche nach einer konservativen Jugend ist doch diese: War ein Konservativer Trend (im +net Sinne)
auf dem Weltjugendtag zu spühren und falls ja warum wurde dann so abfällig über dieses Großereignis
berichtet? Antwor:
@kristall > Es hat keine nennenswerte Bedeutung für das Problem der Kinderarmut und genau das behauptet
der Artikel. Aber warum denn nicht auch mal Falschmeldungen in Umlauf bringen und unbewiesene Behauptungen
aufstellen…nicht wahr?
Wow…der Papst kritisiert also die Konsumgeilheit den Mangel an Solidarität in der Gesellschaft und
das Ich-zentrierte. Das macht der Alt-68er von um die Ecke auch. Natürlich nicht so überzeugend wie
jemand der in einem Schloss wohnt, Kleider trägt die mehr kosten als ein Kleinwagen und einen Job hat
der einen beispiellosen Personenkult mit sich zieht. > Ein Zeichen des „Teilens“ das ICH mir vom Papst
wünsche: Gratismahlzeiten für alle Besucher und (als Zeichen der Feindesliebe) auch für alle Gegendemonstranten!
> 1. Bei Jesus gab es das auch 2. Der Vatikan könnte es sich (auch ohne Wunder) leisten 3. Entschädigung
für die Steuermillionen die so ein Papstbesuch kostet 4. Kritikern könnte damit „der Mund gestopft“
werden 5. Ein praktisches Beispiel für Freigebigkeit dem viele folgen könnten 6. Positivschlagzeilen
> Mein Menüvorschlag passend zum Besuch der Hauptstadt: Frischer Havel-Zander in Weißwein mit Lauchgemüse
und Petersilienkartoffeln dazu einen Salat der Saison.
So hässlich die Abtreibung auch ist, für die Kinderarmut ist sie kaum verantwortlich. Das kann man leicht
ersehen wenn man sich die Abtreibungen pro 1000 Frauen in Länder anschaut in denen es mit der Geburtenrate
besser ausschaut als bei uns. Dann stellt man fest, das Deutschland nicht nur was Geburten ganz hinten
im europäischem Vergleich liegt sondern auch bei Abtreibungen. Schweden und Großbritannien haben z.B.
solide 1,75 (bzw. 1,74) Kinder pro Frau, (Deutschland madige 1,37) und beide haben mehr als doppelt so
viele Abtreibungen wie wir. Und wie sieht es beim (überraschenden) Europameister Frankreich mit tapferen
1,90 Kindern pro Frau aus? Die Seite „katholisches.info“ schreibt dazu: „Frankreich ist eines der Länder,
wo der „Verhütungsanteil“ der höchste der Welt ist – nur 5% der Französinnen von 18 bis 45 Jahre benutzen
keine Verhütungsmethode – aber die Anzahl der Tötungen im Mutterleib, bleibt mit etwa 200.000 Abtreibungen
stabil und hoch pro Jahr.“ Die Kinderarmut scheint also mehr mit anderen Problemen, z.B. mangelnder Betreuungmöglichkeiten,
allgemeine Kinderfeindlichkeit und unflexiblen Arbeitgebern zu tun zu haben…natürlich wenn man Zahlen
höher einschätzt als Ideologie.
Der eigentlich zum Ungehorsam neigende ist der Bischof selbst. Die Pfarrerinitiative schlägt vor eine
klare Reglung zu erlassen nach der auch „Ehebrecher“ die Möglichkeit haben an der Kommunion teilzunehmen.
Sie möchten im Grunde keine Regeln der Kirche brechen, wenn sie das wollten könnten sie einfach unbemerkt
weiter „Ehebrecher“ zur Kommunion zulassen wie es der Bischof offensichtlich tut. Das es der Kirche nutzt
wenn sie weniger Leute ausschließt ist beiden Seiten klar. Anstatt aber offen für seine Überzeugungen
einzutreten eiert der Bischof, (wie +net ausnahmsweise völlig richtig festgestellt hat) herum, redet
von Spielräumen. Dabei war der Mann dem der Bischof sein Leben verschrieben hat bekannt für seine Offenheit
und Klarheit…auch wenn er sich damit mit Autoritäten angelegt hat. Das Problem ist doch…wer Gesetzte,
die kaum umsetzbar sind, des schönen Schein wegens aufstellt muss sich entweder die peinliche Mühe machen
diese durchzusetzen oder er sollte sie gleich so gestalten das sie in der Praxis auch ernst genommen werden
können. Kann es im Sinne einer Autoritären Organisation wie der RKK sein das die Mitarbeiter die Botschaft
bekommen: „Du darfst dieses oder jenes schon machen nur darfst du nie offen dazu stehen und ich will nichts
davon hören.“ Das fördert eine Kultur der Heimlichtuerrei des Übertünchen und Beschönigen…ein IDEALER
Nährboden für Leute die ganz andere Gesetzte brechen wollen…Stichwort: Kinderschänder.
@Mighty Counsellor > Sie haben vermutlich recht…Joseph Ratzinger zieht eher sein eigenes Ding durch
als sich von Meinungen Treiben zu lassen aber…ich finde es auch faszinierend das eine der Entschuldigungen
für die Wiederaufnahme von Herrn Williamson war das man nicht geübt in der Benutzung moderner Medien
sei es also zu viel verlangt gewesen wäre den Kandidaten zu googeln. Ist nicht davon auszugehen das das
Unfug ist? Ist man nicht gerade im Vatikan, keinem Ort dem Intriegen und Ränkespiele fremd sind, bereit
eventuelle Konkurrenten um die Gunst des Papstes anzuschwärzen? Wäre das Umfeld des Papstes nicht zumindest
bereit durch Recherchen einen Imageschaden für ihren Chef abzuwenden? Ich kann mir nicht vorstellen das
die angebliche Unwissenheit über Willis Hobbyhistorikertum aus technischer Unkenntnis resultiert. Wenn
aber die Berater bescheid wussten und auch wussten welchen Ärger ihr Chef bekommen könnte wenn er den
Rausschmiss rückgängig macht und wir einmal davon ausgehen das es sich um loyale Mitarbeiter handelt
die dem Alten nicht absichtlich schaden wollten dann bleibt nur die Vermutung das das Papstumfeld noch…äh
nennen wir es mal freundlich „konservativer“ ist als il Papa selbst ist.
#137 Inglorious Bass 23:47:40 | Donnerstag, 15. September 2011
Wenn man vor bekannt werden eines bestimmten Interviews Herrn Williamson als Antisemiten bezeichnet hätte
hätte er dann wohl auch dementiert und geklagt? Vermutlich…das erinnert mich an den großen Dichter
Oscar Wilde der den Vater seines Lebensgefährten verklagte weil dieser ihn als schwul bezeichnete. Der
Prozess wurde sehr peinlich für Wilde der in der Tat das männliche Geschlecht vorzog. Allerdings sollte
man fairerweise den Piusbrüdern erstmal erklären wie so eine moderne Demokratie funktioniert. Sie scheinen
nämlich keine Ahnung zu haben das auch Minderheitenrechte wie z.B. die von Schwulen dazu gehören. Homosexualität
zu verbieten und Homosexuelle zu diskriminieren, (also was sie fröhlich fordern) steht demnach nicht
im Einklang mit dem Grundgesetz…genausowenig wie einer bestimmten Religion übermäßige Privilegien
einzuräumen. (was mancherorts trotzdem getan wird) In der simplen Gedankenwelt der Piusbruderschaft muss
man als echter Antidemokrat vermutlich erst den Reichstag anzünden. Aufklärung tut also not. Herr Beck
scheint mir für diese Aufgabe jedoch ungeeignet da er sich wohl durch die Angriffe auf Schwule persönlich
beleidigt fühlt und zur Übertreibung neigt. Geeigneter wäre Frau Zypries…die ebenfalls das Antidemokratische
Potential der Brüder erkannt und benannt hat.
#50 Inglorious Bass 22:35:23 | Donnerstag, 15. September 2011
@nochnichtkatholisch > „Die neue katholische Kirche hat Jesus ausgesperrt?“ Es überrascht mich immer
wieder wie schnell die Vergangenheit vergessen wird…schauen wir uns doch die Vorkonziliäre Kirche an…Korruption,
Ämterkauf, Folter, Religionskriege, eiskalte Machtpolitik, Vollksverdummung (Reliquienfälschung, Ablasshandel,)
etc. etc…es wundert mich schon sehr das man die „würdevolle“ Altäre und und goldüberhäufte Kirchen
nie mit diesen Dingen Assoziiert.Viele der Verfehlungen der Alten Kirche hatten auch ursächlich mit dem
Alleingültigkeitsanspruch der RKK zu tun den man beim 2. Konzil sinnvollerweise eingeschränkt hat, auch
nahm man von der Idee Abstand das neue Entwicklungen schlecht sein müssen. Eine Idee die heute noch stark
nachwirkt und den Kirchen die Verbindung zu den Menschen erschwert hat. Die Bischöfe kriegen das mehr
mit als der Papst. Es ist mir schleierhaft warum es einer Religion die sich als Nächstenliebend versteht
vorgeworfen wird wenn sie sich von solchem unchristlichen Verhalten, auch durch Verwerfung alter Riten
und Symbole, distanziert. Ungemein gefördert dagegen wurde in den letzen Jahren die Wohlfahrt…eine
Sache die dem Wohltäter Jesus sicher gefallen hätte. Besager Wanderprediger hatte auch was Anbetung
angeht einen eher einfachen Geschmack. Simple Open-Air Gottesdienste ohne jeden Schnick Schnack…auch
festgelegte Rituale oder gar Pracht sucht man da vergebens…aber natürlich kann man das heute auch ganz
anders machen…man muss aber nicht.
#155 Inglorious Bass 21:51:37 | Donnerstag, 15. September 2011
Das Bild vom hässlichen Deutschen? Wenn es einen Deutschen gibt der sich ernsthaft fragen sollte wie
er uns im Ausland repräsentiert ist das ein gewisser (auch nicht gerade für seine attraktivität bekannte)
Herr Ratzinger. Wer hat es denn geschafft Juden, Mosleme und Evangelische zu vergrätzen…wer machte
Schlagzeilen indem er (als Deutscher!) einen Holocaustleugner als Bischof bestätigte und versucht die
Rechten Ränder der Kirche zu reintegrieren? Ganz zu schweigen von den gewaltigen persönlichen Versäumnissen
im Zusammenhang mit den Weltweiten Missbrauchsfällen. Zwar ist der Papst, auch dank der freundlichen
Berichterstattung der Springerpresse, durchaus beliebt und auch jene die ihn nicht in ihr Herz geschlossen
haben, (zu denen vermutlich auch die Kanzlerin gehört) machen gute Mine…und doch zeichnet sich ein
Trend ab…Proteste spielen eine viel größere Rolle als beim 1. Besuch des Papstes. Woran liegt das?
Natürlich nicht an ihm und seiner Amtsführung…sondern an der bösen und Dekadenten Welt…natürlich…gut
das er Berater hat die ihm genau das einreden.
#114 Inglorious Bass 04:22:08 | Donnerstag, 15. September 2011
Schon bemerkenswert welche Mühe man sich gibt verlorene Schäfchen zurückzuholen während man andere im Regen stehen lässt. Ich hoffe die Wiedereingliederung der Piusbrüder geht noch vor dem Papstbesuch über die Bühne das man nur nicht vergisst für was dieser Papst eigentlich steht…einen gewaltigen Rechtsruck.
#135 Inglorious Bass 22:23:21 | Dienstag, 13. September 2011
Die Piratenpartei kämpft gegen Meinungsfreiheit und die Offene Gesellschaft während Kreuznet das Gegenteil
vertritt? Gehts noch? Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus würde ich da eher sagen…wer
sich gegen Meinungsfreiheit und die offene Gesellschaft verschwört muss auch mit Gegenwehr rechnen…soviel
haben wir seid den Nazis gelernt.
@pornojäger 2.0 > Zu. 1. Nun ja die Jagd ist nunmal kein ungefährliches Hobby…wer um seine Sicherheit
besorgt ist sollte lieber Briefmarken sammeln. Abgesehen davon…auch wenn ich davon ausgehe das sie sich
auf besagter Website schnell derart unbeliebt machen würden das sie groben Beschimpfungen ausgesetzt
wären…wäre das nicht DER Fang für sie? „Forum Teilnehmer von Fetischisten bedroht!“ welche Schlagzeile
könnte der Pornoindustrie bitte mehr schaden? zu 2. Keine Angst…sie helfen niemanden, denn Helfen kann
man nur Leuten mit Problemen. Wenn jemand seine sexuellen Bedürfnisse akzeptiert hat und diese ausleben
kann ohne jemanden damit zu schaden, so wie die allermeisten Mitglieder solcher Seiten, dann hat man kein
Problem und es wäre das Gegenteil von Hilfe wenn irgendjemand ihm unbegründete Vorwürfe macht. Sinn
ihrer Präsenz wäre ja sowieso die Recherche. Aber das kann man eben nur wenn man einigermaßen unvoreingenommen
ist…für sie sind diese Leute krank und verdorben und nichts wird diese Überzeugung je erschüttern.
Selbst wenn sie erfahren würden das manche der Herrschaften liebevolle Eltern oder verantwortungsbewusste
Staatsbürger sind oder das sogenannte „Perverse“ deutlich seltener Verbrechen begehen als „normale“ Menschen.
Genau das macht ihre Aussagen uninteressant. Genau wie die eines Reporters der schlecht über +net schreibt
nicht weil er wirklich etwas anstößiges dort entdeckt hätte sonder weil das Portal in seiner Redaktion
nunmal als „krank“ gilt
@wickerl Richtig…und wenn der Papst nach ihm bestimmt das Frauen durchaus ordiniert werden dürfen und
das sogar noch durch ein Konzil absegnen lässt dann ist das genauso gültig…es enspricht nicht der
Tradition, das ist wahr aber immerhin spricht auch er in diesem Fall im „Zustand der Unfehlbarkeit“. Die
Idee des Papstums ansich spricht schon gegen ein auf reiner Tradition aufgebautes Handeln. Päpste sind
aktive Gestalter des Glaubens, nicht nur irgendwelche Vergangenheits-Verwalter. Päpste haben schon viele
dämliche Ideen gehabt, seien es Kreuzzüge, Hexenverbrennungen oder die Ausrottung ganzer konkurrierender
Religionsgemeinschaften…Päpste sind Menschen, noch dazu Politiker und ebenso fehlbar wie alle anderen
auch, aber sie können eben auch gute und fortschrittliche Ideen haben. Das Judentum und der Islam können
sich so gesehen nur langsamer an ihre Umwelt anpassen weil Neuerungen bei ihnen nicht einfach durch ein
neues Oberhaupt angestoßen werden können, zum anderen können Entwicklungen auch nicht so leicht von
oben blockiert werden. Im Falle der Frauenrechte war das von Vorteil, hier hat sich das Christentum mit
einen Sprung über andere Religionen hinweggesetzt. So ist das Christentum auch für die Menschen in Ländern
mit emanzipierten Frauen attraktiv ist während das Patriachat des Islam für viele dort irgendwie angsteinflößend
und archaisch wirkt. In dieser Ecke hat das C. nix verloren. Mit dem Frauenbild des hl. Paulus ist heute
kein Blumentopf mehr zu gewinnen.
@Paul M. Wenn der Begriff der Hommophobie nur ein Kampfbegriff ist mit dem Schwule ihre Gegner verunglimpfen
oder mundtot machen, was in einer offenen Debatte sicherlich unsportlich ist, woher genau stammen dann
Begriffe wie: „Antiklerikal“ „krichenfeindlich“ „antikatholisch“ oder „Glaubensfeindlich“? Sind das dann
nicht auch nur hohle Schlagworte die nur benutzt werden wenn einem die Argumente…man könnte auch sagen,
die Wahrheit, ausgehen?
Die Priesterweihe von Frauen ist unmöglich? Und die Begründung ist nicht etwa ein Beleg aus einer Zeit
eines ausgeprägten Patriachats in der die Bibel verfasst wurde oder gar ein Wort Jesu oder wenigstens
einer der nicht sehr frauenfreundlichen Äußerungen des hl. Paulus sondern das sich zwei „theologisch
qualifzierte“ Päpste dafür ausgesprochen hatten…das ist nun wirklich arm. 1. Sollten alle Päpste
als „theologisch qualifiziert“ genug gelten um größere Änderungen einzuführen…DENN wenn sie NICHT
qualifiziert wären…warum sind sie dann Papst? Und wenn auch Leute zum Papst gewählt werden können
(und wurden) die nicht qualifiziert waren dann hat sich der Macht und auch der Unfehlbarkeitsanspruch
des Papsttums praktisch erledigt. 2. Ich nehme doch an das die beiden Päpste die sich da so gegen die
Frauenordination stark gemacht haben lebten in einer anderen Zeit als der unseren als Frauen allgemein
weniger zugetraut wurde. Auch Päpste sind Kinder ihrer Zeit und was ein Papst vor 100 Jahren sagte und
von mir aus damals Sinn machte kann heute schlicht unsinnig sein. DAs hat nichts mit Anpassung an einen
Zeitgeist zu tun sondern an die Realität. 3. Wurde die Frauenordination bereits von einer sehr vergleichbaren
Organisation Jahrzehnte getestet. Zu Risiken und Nebenwirkungen Fragen sie ihre EKD…und weder haben
sich die Pfarrerinen als unrein, unfähig oder unbeliebt erwiesen…ganz im Gegenteil.
Wow…hier wird sich mit Gegen-ARGUMENTEN auseinandergesetzt? Das ist schon deswegen ein ungewöhnlicher +net Artikel…aber so gesehen…der beste den ich je gelesen habe…oder habe ich da irgendeinen versteckten Unfug übersehen?
@pornojäger 2.0 > Was macht eigentlich so ein „Pronojäger“ wenn er seine Beute erspäht hat? Der klassische
Jäger pirscht sich ja an, schlägt zu und bringt die Beute zunächst zu Fall und dann stolz nach Hause
aber ein Pornojäger? Alles was er tun kann ist sich ne Tüte Popkorn zu machen sein Exorzismus-set parat
halten und…äh…sich reihenweise Pornos anzuschauen um dann gleich gesinnten Gestrigen zu berichten
wie pfui das alles ist. Nennen sie sich doch lieber der Pornonörgler. Vielleicht hätten sie sogar das
Zeug zum Pornoforscher aber dafür bräuchte man Unvoreingenommenheit und ein echtes Interesse an der
Materie sowie ein Grundgerüst wissenschaftlichen (oder nur logischen) Denkens. Ein Anfang wäre es ja
schonmal sich auf besagter Sklavenwebsite ein Profil zu erstellen und mit den Leuten da ins Gespräch
zu kommen (Vorsicht! Dort ist man freundlicher und respektvoller als auf +net). Vermutlich würde man
dann feststellen das es alles recht normale Leute mit einem ausgefallenen Hobby sind die außerhalb des
Schlafzimmers ihren Dienst für die Gesellschaft leisten und sich nunmal (religiöse Menschen sollten
das eigentlich verstehen) gelegentlich gerne in Fantasiewelten zurückziehen…vielleicht kommt man auch
zu dem Schluss das es sich um gefährliche Perverse und tickende Zeitbomben handelt die zu abscheulichen
Verbrechen neigen…wäre das nicht eine fette Beute für einen Pornojäger? Aber für solch fundierte
Kritik müssen wir wohl auf Pornojäger 3.0 warten.
Ich nehme doch mal an das die hl. Hildegard wie die allermeisten die vorgaben sich mit der Zukunft zu
beschäftigen in Wirklichkeit über die Probleme ihrer eigenen Zeit schrieb. Hildegard lebte in einer
Zeit als die Kirche noch mächtiger war und das die Vorherrschaft der Männer ebenfalls. Allerdings gehörte
Hilde sehrwohl zu der Art Frauen die etwas zu sagen hatten und keine Lust hatten ein Blatt vor den Mund
zu nehmen. Die einzige Möglichkeit aber um als Frau von hochgestellten Herren ernstgenommen zu werden
war wohl sich als Prophetin auszugeben. Außerdem war sie ja bekanntlich Mystikerin was die Fantasyaspekte
hinreichend erklären dürfte. Auch das sie mit Kräutern experimentiert hat und es dabei zu „Visionen“
kam ist gut denkbar. Fakt ist aber das jede Zeit ihre eigenen Mahner hat und wir kaum weiter kommen wenn
wir einfach die Aussagen anderer auf unsere Zeit ummünzen.
„Doch jetzt kommt das altliberale Rezept: Mehr Homo-Unzucht, Ehebruch, Kinderverhütung und Ökumenismus
sowie die Priesterehe werden die Menschen wieder in Scharen in die Kirche strömen lassen.“ > Ja…vielleicht.
In einer Befragung in Österreich sprachen sich 2/3 der Gläubigen für die Ziele der umstrittenen Initiative
„Aufruf zum Ungehorsam“ aus und ganze 87% waren für die Abschaffung des Zölibat. Wenn die Kirche den
Gläubigen ein Zeichen gibt das ihr deren Meinung nicht egal ist könnte das in der Tat wieder zu mehr
Teilnahme am kirchlichen Leben führen. Natürlich kann man auch argumentieren das man seine Prinzipien
nicht für die Mehrheitsmeinung aufgeben darf. Zurecht gelten besonders Quotengeile Sender nicht unbedingt
als die mit dem qualitativsten Fernsehprogramm. ABER die Frage muss immer lauten wessen Bedürfnisse man
in welchem Maße respektiert und für wen man Kompromisse eingeht? Kein König hätte z.B. einer Religion
zugestimmt die ihm Kriege oder die gewaltsame Durchsetzung seiner Autorität verbietet. Trotzdem gelang
es, (indem man den Teil mit der Nächstenliebe etwas einschränkte) das Christentum als beliebte Staatsreligion
zu etablieren. Vielen Geistlichen war es ein wichtiges Bedürfnis das das Christentum eine organisatorische
Basis hat und das seine Gotteshäuser prächtig sind…auch diesen Kompromiss konnte man erstaunlicherweise
eingehen. Wenn es nun aber um die Bedürfnisse einfacher womöglich noch weiblicher Gläubiger geht soll
es auf einmal nichtmehr gehen?
@Lycobates Machen sie sich nichts draus…Basta war mein Alter Name insofern ist mir ihre kleine Ungenauigkeit
kaum und schon gar nicht negativ aufgefallen. Zur Frohen Botschaft: Sicher die meisten haben ihre Gründe
warum sie glauben das die Menschen nicht völlig verloren und das Sein nicht völlig sinnlos ist (wenn
sie es denn glauben). Wenn die christliche Glaube jemanden mit solchen Gründen versorgt ist das alles
sehr schön. Allerdings entlastet es uns nicht von der Aufgabe in sich ständig verändernden sich individuell
unterscheidenden Problemen stellen zu müssen. Menschen sind geborene Problemlöser. DIESE Fähigkeit
hat uns zwar nicht das ewige Heil oder ähnliches beschert aber uns von einer kleinen Gruppe die in Todesangst
vor Höhlenbären, Säbelzahntigern, Krankheiten und Naturgewalten lebte zur dominierenden Spezies dieses
Planeten gemacht, wir haben medizinische, technische und soziale Probleme aller Art wieder und wieder
gelöst und natürlich auch wieder und wieder aufgeworfen. Wir tun das seid über 10 000 Jahren und erst
seid ca. 3000 Jahren wurden wir dabei von der Bibel begleitet. Das bereits vor ihr gut funktionierende
Zivilisationen entstanden ist ja bekannt. Wenn wir uns also heute einer Fragestellung gegenüber sehen…z.B.
sollen wir Ehen unauflöslich machen oder nicht…plädiere ich ganz traditionalistisch dafür das man
die Situation mit dem Verstand bewertet statt mit angeblich göttlichen Dogmen zuarbeiten an die sich
nichtmal die frühen Christen halten mussten
@El Greco > Falls sie an einem Wettbewerb für den bescheuertsten Post teilnehmen haben sie verdammt gute
Chancen und die Konkurrenz ist hier ziemlich hart aber Ausdrücke wie „Homo-Crypto-nation-wrecking Ideology“
helfen ungemein. Wenn der größte deutsche Komiker wirklich homosexuell gewesen sein sollte (was ich
nicht glaube) dann wäre das nur ein weiterer harter Schlag für Schwulenhasser. Damit sie es wissen Herr
von Bülow vertrat in seinen Stücken keine „Ideolgie“ er machte sich (viel liebevoller als die meisten
Kollegen) über die kleinen Schwächen der Menschen und der Gesellschaft lustig. Das kann im besten Fall
dazu beitragen das die Schwächen den Menschen auffallen und sie daran arbeiten oder man sie bei anderen
mit Humor nimmt. Beides ist überaus bereichernd für eine Gesellschaft. Außerdem nur falls sie es vergessen
haben: Menschen SIND Tiere (weswegen man auch ganz hervoragend mit Mensch-Tier Analogien arbeiten kann)
und in Badewannen wird bei Loriot lediglich diskutiert und hin und wieder aufgestanden und das sie bei
einer Nudel im Gesicht nicht an Essensreste sondern etwas ganz anderes denken sagt wohl mehr über sie
als über diesen großen Künstler aus.
@blackbird: > Naja Soziologie und Biologie sind ja sowieso nur ‘Mumpitz“. Da hat man in den letzten 100
Jahren nicht viel verpasst^^ Aber glauben sie WIRKLICH das Leute mit dieser Einstellung überhaupt Sex
haben? Gut…die die verheiratet sind vielleicht aber der Rest „will aber kann nicht“…und macht daraus
ein „kann aber will nicht“. Stellen sie sich mal ein Date mit XY vor. @ pornojäger 2.0 Wenn sie in der
dritten Person von sich reden finde ich das EXTREM lächerlich. Ich könnte mir denken das es ihre Sache
ist und das es mich nichts angeht und das es keinem weh tut und das ich ihr Zeug nicht lesen muss wenn
ich nicht will aber all diese Argumente kommen nicht gegen meinen Widerwillen an…also sage ich ihnen
das jetzt einfach mal. Das ist mein Gutes Recht so wie es ihr Gutes Recht ist über die Schlafzimmergewohnheiten
anderer Leute zu lästern. Beim lästern bleibt es dann aber auch und das ist gut so. Wenn 2 Leute miteinander
Spass haben geht es den Staat nix an. Wenn aber einer von beiden schutzbedürftig, unzurechnungsfähig
ist oder zu Schaden kommt muss er eingreifen. Diese Unterscheidung ist auch der Grund warum der Kannibale
bestraft und ein Mensch der nur ungewöhnlichen sexuellen Vorlieben auslebt „beklatscht“ wird. Auch ich
hätte dem Menschen keine Rezeptoren an den Hintern gegeben durch die er einen Orgasmus empfinden kann
da diese Vorrichtung für mich als Hetero keinen Sinn macht…allerdings war „der Schöpfer“ da scheins
anderer Meinung.
Ich finde es sehr fortschrittlich das auch Muslime auf +net schreiben dürfen…das es auch noch einer
dieser Demokraten ist kann man da wohl nicht verlangen. Und übrigens…auch in den Lybischen Bürgerkrieg
wurde sich eingemischt, ich meine den der Gaddafi gewonnen hat, also nicht den hier.
@Lycobates Also damit ich das richtig verstehe…die Natur ist „gefallen“ der Mensch „sündig“ und eigentlich
sollte alles ganz anders sein wie es ist, was es aber nicht ist was irgendwie unsere (bzw. die Schuld
von Adam und Eva) ist, wofür wir auch noch bestraft werden und damit es wenigstens ein bisschen so ist
sollten wir nach Gottes Ratgeber leben, auch wenn es unsere aktuellen Probleme (Alkiehepartner der die
Kinder verprügelt) nicht löst und auch wenn wir uns daran halten wird Gott (lt. Offenbarung) die Welt
und deren Einwohner (abgesehen von einem winzigen Häuflein Getreuer) grausam zugrunde richten…und das
nennen sie „Frohe Botschaft“? Was aber wäre wenn…alles ganz einfach ist…die Natur nunmal so ist wie
sie ist und unsere Aufgabe darin besteht die uns gestellten Probleme bestmöglich zu lösen? > > Hier
ein Szenario in dem auch für Kreuznetfans eine Scheidung wohl als beste Lösung erscheinen müsste: Ein
junger erzkonservativer, gutaussehnder und manierlicher Theologe gewinnt das Herz einer +netleserin. Der
Theologe steht auf die Alte Messe, Papsttreue, Thomas von Aquin mag keinen Liberalismus und wird von den
rechten Kreisen in der Kirche hoch gelobt…(sogar +net bittet ihn einmal um seine Mitarbeit). Sie glaubt
den „wahren“ kath. Mann fürs Leben gefunden zu haben…sie heiraten. Die Dinge ändern sich…besagter
Theologe ändert seine Einstellungen, gesteht seine wahren sexuellen Vorlieben und schreibt ein Buch namens
„Der heilige Schein“ was nun? Weitermachen?
@Tomas Biologisch ist ihre Aussage schlicht falsch…Sex dient nicht nur der Fortpflanzung sondern dient
auch Sozialen Zwecken z.B. eine Beziehung zu begründen, zu festigen, zu retten, Konflikte zu entschärfen,
seinen Status zu verbessern ( z.B. sich hochzuschlafen) Stress abzubauen, dem Ex eins auszuwischen ja
(leider) sogar ein auskommen zu haben etc. etc. All diese Funktionen erfüllt Sex so hervorragend und
lange das man nur folgern kann das er durchaus dafür „vorgesehen“ ist. Nur dann würde auch ein Orgasmus
Sinn machen. Reines Fortpflanzen ginge bestens auch ohne. Die niedrigsten AIDS-raten haben immer noch
A) prüde Länder wie Kuwait (0.1) aber dafür dürfte das Sexleben dort auch eher…naja…nicht ganz
so abwechslungsreich sein was vielen Jungen Leuten dort sehr missfällt oder B) Länder in denen man schon
früh auf Kondome setzte (wodurch die Leute daran gewöhnt sind) wie Deutschland (auch 0,1). Uganda mit
6,5% Aidsrate bei Erwachsenen ist wohl kaum ein Vorbild. Kondome UND Keuscheit versagen dann wenn sich
Menschen nicht daran halten bzw. sie einfach nicht benutzen…die beste Methode ist also die an die sich
am einfachsten zu halten ist. Was ist für einen Jugendlichen einfacher? Keinen Sex mit seiner Freundin
(oder solchen die es werden könnten) zu haben oder eine simple Plastiktüte überzuziehen? Jeder der
Abstinent lebt erzählt davon das es ihm manchmal sehr schwer fällt…die psychischen Belastungen des
Kondomgebrauchs halten sich dagegen in Grenzen.
Zu: „Unbarmherzig sind die Ehebrecher…“ Liegt die Einehe wirklich in der „Natur“ des Menschen? Wenn
dem so wäre würden Ehen, auch ganz ohne sozialen Druck zusammen zu bleiben…ähnlich wie dies bei diversen
anderen Tierarten (Hummer, Störche, etc.) der Fall ist. Beim Mensch sieht die Sache nun aber etwas anders
aus. Menschen können sich Streiten, sich auseinanderleben oder sich schlimme Dinge antun und deshalb
ist es manchmal an der Zeit sich einen neuen Partner zu suchen. DAS liegt in der Natur des Menschen, der
Beweis dafür ist schlicht das Menschen es tun und zum Gegenteil erst „gedrängt“ werden müssen. Wenn
Herr Laun so argumentiert hätte das es besser für eine Gesellschaft ist die Ehe unauflöslich zu machen,
z.B. der Kinder wegen wäre das sicher Wert darüber nachzudenken. Allerdings darf auch nicht vergessen
werden das Scheidungen auch zum Wohl beider Partner und auch zum Wohl der Kinder sein können. Wenn ein
Partner ein Alki oder notorischer Fremdgänger oder gar ein Gewalttäter oder Gewohnheitsverbrecher ist
würde Laun wirklich raten bei diesem zu bleiben nur weil er es irgendwo in der Bibel steht? Hätte ein
gewisser Petrus auf ihn gehört wäre er wohl kaum der 1. Papst geworden sondern hätte irgendwo sein
Leben mit Fische fangen und seine Schwiegermutter pflegen zugebracht! Hätte nicht ein gewisser Wanderprediger
ihn und viele andere aufgefordert Kind und Kegel zu verlassen wäre Laun vielleicht selbst verheiratet
und wüsste wovon er spricht.
Eine Frage die ich mir Stelle ist folgende…wenn ich als Kieler in Bonn einen Gottesdienst besuche wie
findet der Bonner Pfarrer überhaupt heraus ob ich getauft, geschieden und wiederverheiratet oder sonstwas
bin? Gibt es da Kameras ausgerüstet mit Gesichtserkennungsprogrammen die mit den Taufregistern und den
Standesämtern verbunden sind? Und wenn die Ausgabe der Kommunion an „Ehebrecher“ so etwas schreckliches
ist warum gibt es die besagten Kameras nicht? Gibt es die wenigstens in Kirchen die von der Piusbruderschaft
verwaltet werden? Das bleibt zu hoffen den immerhin geht es um die Verhinderung eines Sakrilegs! > Das
Traurige am Kommunionsverbot für Wiederverheiratete ist doch das es früher einmal einen Zweck erfüllt
hat, nämlich Ehen zusammen zuhalten. Heute allerdings ist die Nachfrage nach der heiligen Hostie derart
gering das die Aussicht sie nicht mehr zu bekommen wohl kaum jemanden von der Scheidung abhalten kann.
Das mag man beklagen wie man will, Fakt ist das die Kirche heute um Leute werben muss, willigen Katholiken
die Tür vor der Nase zuzuschlagen nur weil die neues Ehe-Glück gefunden haben kann sie sich nicht leisten
wenn sie weiter als Institution ernstgenommen und ihrem Auftrag der Seelenfischerei erfüllen will. Und
überhaupt seid wann ist Scheidung überhaupt eine Todsünde? @Migthy Counsellor Zollitsch ist immerhin
jünger als der B16…so gesehen besteht eine berechtigte Hoffnung das er noch Reformen erleben darf WENN
der nächste Papst etwas moderner wird
Hmm…die Sexualerziehung gehört also in die Familie. Und die Religionserziehung? Gehört die nicht auch
in den Kreis der Familie oder wenigstens in die Gemeinde? Ist die individuelle Beziehung zum Allmächtigen
nicht auch eine sehr private Sache? Nein, dieser Meinung ist man in der Kirche seltsamerweise nicht, so
wird es als die Pflicht des Staates gesehen Lehrer dafür zu bezahlen Kinder in katholischer Religion
zu unterrichten. Natürlich haben Staaten dem nicht freiwillig sondern in harten Verhandlungen zugestimmt.
Auf Deutscher Seite führte sie ein bärtiger sehr berühmter Reichskanzler der durchaus andere Interessen
hatte als die religiöse Bildung von Kindern. Das „ Es-gehört-zur-Allgemeinbildungsargument darf ja wohl
nicht gelten da dies ja beim Sexualkundeunterricht auch nicht zugelassen wird. Übrigens gibt es da noch
einen Trick mit dem man ziemlich sicher gehen kann trotz Sex kein Kind zu bekommen…(nicht nur) wer im
Sexualkundeunterricht war weiß ja bescheid. ^^
Ich frage mich ob auch Fragen an den Papst im Bundestag erlaubt sein werden…falls nicht wird das wohl
eine eher öde Veranstaltung bei der brav geklatscht und wenig darüber nachgedacht wird was der alte
Herr da von sich gibt. Schade…eine Disskussionsrunde mit Herrn Seehofer, Claudia Roth, Volker Beck,
Gregor Gysi und dem heilgen Vater hätte ich mir gerne angesehen…wenn man dann noch ein paar Opfer von
Missbrauchsfällen denen er seiner Zeit hätte nachgehen sollen einläd wäre das sogar eine richtig spannende
Sache.
Interessant ist doch das die meisten Christen glauben das Gebete nicht nur fromme Wünsche sind die man
in seinen Bart murmelt sondern wirklich eine Kommunikation mit dem Allerhöchsten darstellen die auch
wahrhaftig Folgen haben kann. Soweit so gut…wenn Herr Bärthel oder die anderen Heß-Fans wirklich an
diese Stille Kraft des Gebets glauben würden dann würden sie sich in Herrn Bärhtels Wohnzimmer oder
Hobbykeller treffen und dort für die Seele des verstorbenen Heß beten…Gott sieht das die Gebete ehrlich
gemeint und auch von „guten Gläubigen“ gesprochen wurden und handelt dementsprechend, egal ob das Gebet
nun öffentlich oder im Rahmen einer Messe gesprochen wird. Auch in der Bibel beten Menschen ständig,
aber eher selten in Messen. Herrn Bärthel geht es aber nicht darum das Heß im Himmel eine Extraportion
Mana bekommt sondern darum einen Heldenkult zu stützen der einen Kriegsverbrecher (dessen politische
Zielsetzung ihm gefällt) zu rehabilitieren. Schande über einen Staat und eine Kirche die sowas nicht
zu verhindern wüssten!
Was glaubt dieser Bärthel wie sein geliebter Christenmensch Heß seinerzeit mit einer ungeliebten politischen
Demonstration (um genau das handelt es sich nämlich bei seinem „Gedenkgottesdienst“ ) umgegangen wäre?
Halbtot geprügelt hätte man ihn und sein armes Häuflein und wenige Jahre später wäre er wohl im KZ
gelandet wo er elendig verreckt wäre und Leuten die sowas befördert, Mio Christen getötet haben will
er Gedenken und beschwert sich auch noch das die BRD ein Polizeistaat sei :D Besonders unappetitlich ist
es wie er die Religion die ihm (wie auch seinem Führer nicht viel bedeutet hat) vor seinen Karren spannt.
Nur zu gut weiß er das Nazidemos leicht Gottesdienste aber eher schwer zu verbieten sind. Gottseidank
durchschauen die meisten Christen dieses durchsichtige Spiel und lassen nicht (schon wieder) zu das Gott
zum Zugpferd oder Schutzschild Radikaler Kräfte gemacht wird. Bravo Herr Bruchta! So konsequent kann
man gegen Volksverhetzer vorgehen! Der schönen Stadt Wunsiedel und auch dem Rest der Welt ist es zu wünschen
das sie von Herrn Bärthel nicht weiter behelligt werden…übrigens ehrt er ja Heß offiziell wegen seiner
„Friedensmission“…die alledrings soll nach neueren Erkenntnissen von Hitler der den Zweifrontenkrieg
fürchtete initiiert worden sein, er schickte Heß vor weil er wusste das er…naja…keine große Leuchte
war und er alles auf ihn schieben könnte wenn die Verhandlungen schief gingen. Tja…Braunau freut euch
schonmal der Christian kommt am 19.04!
#386 Inglorious Bass 19:23:39 | Donnerstag, 1. September 2011
@Brandenbrugis Sie legen exakt die Einstellung an den Tag mit der sich Bluttaten rechtfertigen lassen.
Auch der Kommunismus (von dem ich ebenfalls nicht viel halte) lehrte seine Gläubigen das er die Welt
befreien würde und stiftete sie damit zu unsäglichen Dingen an. Theismus ist ideal dafür geeignet MEnschen
in Kriege und Konflikte zu stürzen eine Ideologiefreie oder zumindest Pluralistische (sprich mehrere
Ideologien zulassend) Weltsicht ist dies nicht. Grausamkeiten werden vor allem von solchen Begangen die
glauben die Wahrheit zu besitzen…ein Zweifler (und genau das ist ein Atheist, bzw mehr noch ein Agnostiker)
dagegen wird nie von einer nicht persönlichen Sache so überzeugt sein das er dafür Tötet. Daher ist
der Atheismus ein Segen für die Welt. (solange er nicht zusammen mit einer politischen Ideologie auftaucht)
@Anaritha Die Weltbevölkerung ist gewachsen und damit auch der Schaden den man an ihr anrichten kann.
Nichts desto trotz bin ich mir sicher das das Christentum nicht nur prozentual sondern auch in der Summe
mehr Opfer hat. Hier einige Stichworte: Karolinger Conquestadores Pilgerväter Kreuzzüge Inquisition
Hexenverbrennung Zwangschristianisierung etc. etc. Und überhaupt kann eine Religion die sich als Heilbringer
versteht stolz darauf sein ein paar tausend weniger Opfer als andere Ideologien zu haben…sollte die
WAHRE Religion nicht 0 oder wenigstens nur ein paar 100 Opfer haben? Und was bitte soll ausgerechnet an
der Evo-Theorie „offenkundig falsch“ sein?
#94 Inglorious Bass 18:39:14 | Donnerstag, 1. September 2011
Ja Informationen über die menschliche Sexualität und ihre verschiedenen Formen SIND SCHRECKLICH Jugendgefährdend…so
wie die Erkenntnis das sich die Erde um die Sonne dreht das alle Lebewesen voneinander abstammen, das
das Gottgnadentum nicht die einzig wahre Staatsform ist oder das nicht alle Dinge in der Bibel auch wörtlich
gemeint sind oder das auch Päpste nicht immer recht haben. Wüssten Kinder mehr darüber könnten sie
nämlich die Loyalität zu einer gewissen Organisation verlieren und daran zu zweifeln zu beginnen ob
etwas „WAHRHEIT“ ist nur weil jemand anders es so gesagt hat. Es hat also absolut nichts mit Sorge um
Kinder sondern mit Sorge um die eigene Macht, den eigenen Einfluss zu tun wenn Frau Stoiger hier gegen
Sexualaufklärung polemisiert. (Die nahe liegende Interpretation das sie einfach nur sehr sehr unbefriedigt
ist scheint mir zu simpel) Was richtet geschützter Sex bei unverheirateten unter 18 jährigen denn an?
Wohl kaum etwas das so schlimm ist das es rechtfertigt ihnen davon abzuraten. Die Paderborner Sexualaufklärung
sieht die zahlreichen Aspekte (auch die Risiken) wie sie sind und nicht durch die Fantasy-Brille mancher
Päpste. Sie versteht das nur bei niederen Tieren Sex ausschließlich der Fortpflanzung dient…wer soetwas
auf den Menschen überträgt setzt uns auf eine Stufe mit ihnen. Bei höheren Säugetieren, also auch
uns, erfüllt Sex zahlreiche Soziale Funktionen und macht zudem noch Spass.
@Anaritha Richtig ist…der KOMMUNISMUS hat Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen. Richtig ist
aber auch das das gleiche für die meisten Religionen, auch Christentum, gilt. Das ist bemerkenswert da
das Christentum sich ja gerne damit rühmt den gegenteiligen Effekt auf Gesellschaften zu haben. Die wenigsten
(wenn auch immer noch zu viele) Opfer haben meines Wissens liberale, demokratische Regierungen unter denen
es auch die meisten Atheisten gibt. Atheismus ist ein Symptom von Liberalismus. Auch spreche ich bei Atheisten
von denen die sich frei dafür entschieden haben genau wie sie wohl niemanden Christ nennen der nur zu
faul ist auszutreten. Zum Thema Atheismus und Bildung lesen sie doch…derstandard.at/…ildung-der-Atheisten
Und ja es gibt Nischenwissen und Allgemeinbildung. Eine grobe Kenntnis der Bibel und des christlichen
Glaubens gehört sicher (bei uns) zu letzerem genauso wie ein grobes Verständnis davon wie Arten entstehen
und sich verändern. Die Evolutionstheorie bietet hierzu den einzigen wissenschaftlich ernstzunehmenden
Ansatz, sie gehört zu den am besten belegten bzw. belegbaren Theorien überhaupt und wer davor die Augen
verschließt hat hier offensichtlich eine hässliche selbstgemachte Bildungslücke. Ich würde nie sagen
das Gläubige Menschen irgendwie dümmer sind aber sie sind anfälliger für Dummheiten da sie gewohnt
sind weniger kritisch an die Dinge heranzugehen…dafür sind sie aber auch zufriedener…auch das gilt
als erwiesen.
Ich bin auch der Meinung das Laien nichts zu sagen haben sollten…vor allem wenn sie bei einem gewissen
Web-Portal arbeiten^^ das regelmäßig Bischöfe und Päpste angiftet und andererseits zur blinden Obrigkeitshörigkeit
aufruft. Aber kein Wunder das der (im Grunde den hier vertretenen Anliegen zugeneigte) Bischof derart
abschätzig behandelt wird, immerhin hat er daran erinnert das ein Konzil durchaus die Frauenordination
erlauben könnte, was früher oder später wohl auch mal passieren wird. Allein das schmutzige Wort „Konzil“
löst ja hier bei manchem schon Schaum vor dem Mund aus. Ob die Frauenordination nun sinnvoll und wichtig
ist bleibt allerdings dahin gestellt. Zwar hat die Konkurrenz sehr gute Erfahrungen mit weiblichen Priestern,
Bischöfen etc. gemacht (gerade stehen die Machwerke einer gewissen Margot K. in den Bestsellerlisten
und wecken bei tausenden Menschen wieder das Interesse am Christlichen Glauben) aber die Frauenordination
könnte die katholische Kirche für eine wichtige Ziel- bzw. Mitgliedergruppe unattraktiver machen: die
Homosexuellen die es soweit ich gehört habe durchaus genießen in eine (relativ) reinen Männerwelt einzutauchen.
Wenn es eine wirklich sinnvolle Sache im katholischen Glauben gibt dann doch das man sich die sog. Sünden
nicht selbst vergeben kann sondern dafür auf andere angewiesen ist. Wenn also Berkowitz, der noch vor
einigen Jahrzehnten behauptete Befehle von einem sprechenden Hund entgegenzunehmen, Jesus habe ihm die
Sünden vergeben ist das dummes Geschwätz. Ist der Heiland vielleicht in seine Zelle gekommen und hat
ihm die Absolution erteilt? Viel realistischer scheint mir das der gute schlicht ein Problem damit hat
zuzugeben das er ernste psychische Probleme, um genau zu sein Probleme mit Frauen, hat. Schon damals versuchte
er mit der Hundegeschichte davon abzulenken. Natürlich ist es schön das er sich im Knast so mustergültig
macht, aber wenn ihn der Christliche Glaube geheilt hat (was ja dieser Artikel wohl nahe legen möchte)
warum bemüht er sich nicht um ein Leben in Freiheit? Ist ihm vielleicht doch klar das ein Bibelstudium
nicht vor Rückfällen bzw. Psychotischen Schüben schützt? Schade…dabei gäbe es sicher genug Beispiele
wie der Glaube Menschen geholfen hat ein verantwortungsbewusstes Leben in Freiheit zu führen. Wird hier
vielleicht der Son of Sam nur angeführt weil er ähnlich konservative Ansichten wie Kreuznet vertritt?
Was hält er z.B. von Sex vor der Ehe… oder Unsittsamkeit in seinem Fall eine Interessante Frage da
er immerhin seinerzeit Pärchen erschoss die im Begriff waren „Unzucht“ zu begehen.
@Ikonikus > In einer Stellungnahme der Piusbruderschaft heisst es sinngemäß das die Lehrer Stellvertreter
Gottes seien…auch außerhalb es Rechten Randes steht das Christentum wie ja schon sehr schön gesagt
wurde Autoritären Systemen nicht fern. Und sie als Christ freuen sich über Lehrer- und Autoritätsfeindliche
Graffiti?! Verstehen sie mich nicht falsch…ICH mag Graffiti und Kinder die ihren Lehrern Streiche spielen
aber sie scheinen mir weniger der Typ zu sein der sich über vollgebombte U-bahnen oder antiautoritäre
Kinder freut. Inwiefern Kinder durch einen Schwulen Deutschlehrer die Lage verlieren „zu leben“ oder inwiefern
sie „mental Geschädigt“ werden würde mich schon interessieren. Die Schüler dürften schlimmsten/bestenfalls
(wie man es sehen will) mit der Erfahrung aus der Schule kommen das Schwule ziemlich normale Menschen
sind. Im für die Intoleranten besten Falle kommen Schüler nicht gut mit dem Lehrer aus und entwickelt
dadurch Vorurteile gegen Schwule…aber sie wissen genau, und darum regen sie sich auch so auf, das es
in den meisten Fällen genau anders herum laufen wird. Die meisten werden einigermaßen mit Herrn Berger
auskommen und die Erfahrung machen das HS nicht weiter schlimm ist und sich nicht weiter negativ auf den
Betroffenen und ihr Umfeld auswirkt. Für homophobie werden diese Kinder schwerer zugänglich sein. Schwul
oder Atheist wird dadurch aber sicher keiner. Da aber Schädigungen ausbleiben werden fallen die Homophoben
Theorien in sich zusammen.
Seltsam…als ich seinerzeit die Behauptung aufstellte ein gewisser Bischof W. habe es nicht verdient
den Titel eines Bischofs zu tragen wurde ich von sachkundigen Lesern belehrt das eine Bischofs- oder Priesterweihe
unauslöschlich ist und das es keinen Einfluss auf den Titel habe ob sich der Geistliche etwas zu Schulden
hat kommen lassen oder ob er seinen Beruf aktiv ausübt. Wenn das für bildungsferne Volksverhetzer die
selbst der eigene Orden verstoßen hat gilt sollte dies ja auch wohl bei anderen so sein. Warum aber werden
diese beiden geweihten und offensichtlich sehr aktiven Priester nicht mit dem ihnen zustehenden Ehrentitel
genannt? Ganz einfach…weil man auf +net nicht den geringsten Respekt vor Geistlichen hat, zumindest
nicht wenn sie nicht die exakt gleichen Glaubensvorstellungen und kirchenpolitischen Ziele vertreten.
Weder das Papst noch das Priester noch das Bischofsamt genießen in der Redaktion irgendwelchen Respekt
was die Schreiberlinge aber nicht davon abhält sich dreist als kirchentreu und Gegner als krichenfeindlich
zu bezeichnen. Irgendwelche namenlosen Laien die geweihten Priestern nicht den geforderten Respekt Zollen…das
klingt doch eher nach „Wir sind Kirche“ :D Natürlich darf man Jeden nennen wie man will und unabhängig
vom Rang kritisieren, aber dann darf man nicht solche die ebenfalls von diesem Recht gebraucht machen
(wie Antipapstdemonstranten, oder Leuten mit Reformvorschlägen) zu blinden gehorsam und bedingungsloser
Papsttreue verdonnern.
Geistervideos auf Youtube? ;D Glauben sie mir…Leute die mit einer Kamera losziehen, etwas Filmen und
es dann unter dem Titel „Geistervideo“ auf Youtube stellen glauben in aller Regel an Geister. Sonst hießen
die Videos ja wohl, „Windstoß“ oder „geheimnissvolles Magnetfeld“ oder „Licht in Kameralinse“. Dann Argumentieren
sie doch lieber wieder mit Bibelzitaten. Im übrigen, kommen spukende, Stühle rückende oder Fratzen
zeigende Geister überhaupt in der Bibel vor und wenn nicht, kann es sie dann geben? Egal…jedenfalls
ist es sehr billig einfach sämtliche nichtchristlichen Wunder dem Teufel unterzuschieben. Abgesehen davon…die
Echtheit eines Wunders an seiner Botschaft zu ermitteln ist ungefähr so wie die Echheit eines Bildes
am eigenen Geschmack festzumachen. „Echt ist was gefällt?“ Auch fällt auf das viele Religionen sehr
ähnliche, keinesfalls teuflische Botschaften verbreiten nur mit anderem Personal. > Atheisten (in Europa
und Amerika) gelten im durchschnitt als weniger kriminell und haben höhere Bildung. Da der Teufel die
Verrohung und Verdummung der Menschheit im Schilde führt und ja ALLE Religionen bis auf eine seine sind
hat er ein berechtigtes Interesse daran den Unglauben zu bekämpfen (immerhin verlören ja all die Religionen
die er mühsam geschaffen hatte auch Anhänger) Ergo hat er ein Unwetter geschickt um dem Atheismus zu
schaden indem er so tut als habe Gott ein Problem damit…das ist immer noch logischer als ihre Gott-tötet-Rockfans
Version.
@Jubärens > Ich habe nicht behauptet das der Templerorden irgendwie groß und bedeutend sei sondern das
Breifick sich dafür begeistert hat. Das er „meilenweit“ von der vorgehensweise der Päpste entfernt ist
kann man so auch nicht sagen. Auch die alten Päpste wünschten sich eine einheitliche Kultur…Abweichende
Strömungen (Ketzer,Juden,Moslems etc) wurden bis aufs Blut bekämpft…die Idee das Europa einen Glauben
haben sollte wurde maßgeblich durch die Päpste beeinflusst. Das ist ja prinzipiell nichts schlechtes,
immerhin verdanken wir diesem Grundgedanken auch die einigung Europas. Aber eben auch die Idee das Pluralismus
etwas schlechtes sei und der Gedanke man müsse das Abendland vor dem Islam verteidigen. Zusätzlich wurde
so auch in der islamischen Welt die Toleranzidee bis auf den heutigen Tag erschüttert. GERADE deswegen
ist es eine sehr bedachte Namenswahl wenn er und ein paar andere Horste sich „Templer“ nennen. Das drückt
bereits ausreichend aus wie beeindruckt und inspiriert er von den kämpferischen Aspekten des christlichen
Glaubens ist und unterstützt die These das jene zu den indirekten geistigen Urhebern zählen die diese
gefördert haben. Auch das seine Methode ultrakonservativ sei oder das nur Ultrakonservative Massaker
begehen habe ich nie gesagt. Ultrakonservativ sind aber seine Einstellungen. Ob Althof jetztigen Papst
beschuldigt, was in der Tat unsinnig wäre, weiß ich nicht…seine Aussage aus dem Artikel bezieht sich
(schon des Plurals) wegen wohl kaum auf B16
Herr Border hat schon recht…große Macht heisst auch große Verantwortung aber der Papst hat nicht soviel
Macht wie er gern hätte (nichtmal über die eigene Kirche) und damit auch nicht soviel Verantwortung
wie ihm manche Gruppen gerne unterschieben würden. Schließlich greift Homosexualität das jeweilige
eigene Geschlechtsbild an was vermutlich die Bibelschreiber auch zu der Ablehnung der HS bewogen haben
dürfte. Das man inzwischen darüber stehen sollte weil das „anders sein“ einer Gesellschaft keinesfalls
schadet ist eine andere Geschichte die auch die RKK eines Tages verstehen wird. Ich glaube aber das es
nichtmal der Papst verdient hat wie ein Kind oder ein schrulliger älterer Herr behandelt zu werden dessen
Worte man, wie es der Mainstream gerne tut, nur dann ernstzunehmen vorgibt wenn sie einem in den Kram
passen. Die Gefahr besteht darin das man auch die guten Sachen die der Papst so sagt, wenn er z.B. die
Gier anprangert oder zur Hilfe für die Hungernden aufruft, freundlich lächelnd und nickend beiseite
legt. Nicht weniger schlimm ist ein Papst der sich nicht um die Öffentlichkeit kümmert weil er sich
daran gewöhnt hat ausschließlich in seinem kirchlichen Parralell-universum zu leben. Zusammenstöße
zwischen beiden Welten (B16 kann ein Lied davon singen) sind äußerst unangenehm. Immer wenn nämlich
Machthabende in Phantasiewelten abdriften wird es unangenehm. Kritik (auch übertriebene) kann dazu beitragen
das dies nicht geschieht.
@Ikon. Brand. mon. Ich denke monens hat im Post #72 vollkommen recht und ich glaube auch das die Betreiber
dieser Schule da ganz so wie er denken. Leider ist man bei der Piusbruderschaft (aus guten Gründen) nicht
ganz so ehrlich: „Hätte er sich im Vorfeld informiert, wüsste er, dass sämtliche Schulen der Priesterbruderschaft
St. Pius X. in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Saarland und Baden-Württemberg seit ihrer Gründung
unter der Aufsicht der jeweiligen Kultusministerien stehen und den staatlichen vorgegebenen Lehrplänen
folgen“ sagt Herr Schmidtberger lt. FAZ.net zu Gewissen vorwürfen. Was von (meistens angemeldeten) Unterrichtsvisitationen
zu halten ist weiß jeder der mal einen Lehrer der noch geprüft werden musste gehabt hat. Da frisst man
eine Packung Tafelkreide und gut. Auch ist anzunehmen das die von Ikonikus beschriebenen „klugen und anständigen“
Eltern ohnehin der Zielsetzung der Bruderschaft derart offen gegenüber sind das sie über Verstöße
(wie etwa körperliche Züchtigung wie sie in der Herz-Jesu Realschule in Saarbrücken vorkamen) in den
meisten Fällen großzügig hinwegsehen. Wo kein Kläger da kein Richter. Auch ist fraglich ob Eltern
mit einer solchen Einstellung Antidemokratische und Fundamentalistische Tendenzen überhaupt melden oder
sich vielmehr darüber freuen würden. Allerdings wissen die Piusbrüder inzwischen wie sie ihre Ansichten
Tarnen und die von Brandenburgis beschriebenen Freiräume nutzen können ohne dabei Typen wie sie zu vergällen.
Arme Kids
Ach wie schön…Herr Berger und Kreuznet sind einer Meinung was die Einschätzung der Lage angeht…es dürfte also kaum ein Zweifel daran bestehen das fleißig daran gearbeitet wird Homophobie wieder Salonfähig zu machen…GOTTSEIDANK befindet sich ein großteil der Leute die daran arbeiten auf einem derart untergründigen Niveau was Argumentation und Form angeht das es sogar den geistlosen Mainstreammedien zu dumm ist. Aber Kreuznet darf weiter hoffen, das Niveau sinkt ständig.
Eine Grundschule der Piusbruderschaft? Soweit ich weiß muss sich jede (auch nichtstaatliche) Grundschule
an einen gewissen Rahmen halten. Dazu gehört z.B. auch Sexualkundeunterricht der ein ausgewogenes aber
grundsätzlich positives Bild von Sexualität (egal ob in oer außerhalb einer Ehe) vermitteln soll. Dazu
kommt ein Biologieunterricht der seine Grundlage nicht im Buch Genesis sondern in der Wissenschaft hat
und ein Religionsunterricht der andere Religionen nicht verteufeln sondern neutral darstellen soll…wer
bitte glaubt das eine Piusschule all das leisten können wird? Einen Vorgeschmack darauf wie der Geschichtsunterricht
dort aussehen könnte vermittelt uns „Brandenburgis“ im Post #55.
„Für die Pius-Dominikanerinnen ist das eine „Anerkennung unserer Gemeinschaft“ sowie aller mit der Piusbruderschaft
verbundenen Ordensleute.“ Das kann man wohl so stehen lassen. Mann erinnere sich dieses Artikels falls
aus Rom mal wieder Beschwichtigungen kommen das die Piusbrüder nur eine rechte Randgruppe seien mit der
weder Papst noch Kurie heftig liebäugeln. Der Papst ist der Papst der dieser Jugend? So ein freundlicher
Alter Mann der schön winkt und immer zum Frieden aufruft? Von wegen er Papst ist Fan von ein paar Erzkonservativen,
Altgläubigen die mit Demokratie, Toleranz und ein paar anderen Werten die auf unserer Welt unverzichtbar
sind nichts zu tun haben wollen…nur gut das die Piusoberen derart hochmütig sind nichts bzw. wenig
aus diesen Symphatien zu machen.
Also wer auf Moses und Co hört, bzw. schon vom christlichen Gott überzeugt ist der bekommt Erscheinungen und wer nicht daran glaubt nicht…hmmm…und sie können sich WIRKLICH nicht vorstellen das da ein Zusammenhang mit der menschlichen Vorstellungskraft besteht…Geister sehen ja auch für gewöhnlich nur Menschen die an Geister glauben. Auch muss ja gesagt werden das das Christentum nicht die einzige Religion ist in der es Erscheinungen gibt…läge es am Hirn wäre das leicht zu erklären…gäbe es allerdings einen Gott der nur eine einzige Religion gestiftet hat und auch nur diese von seinen Kindern ausgeübt sehen will käme man schnell in Erklärungsnot bzw. müsste man zugeben das Gott doch etwas toleranter und pluralistischer veranlagt ist als allgemeinhin angenommen, das 1. Gebot (und auch ein paar andere auf Alleingültigkeit abzielende Reglungen im Christentum) würden dann ziemlich wenig sinn machen. Natürlich kann man auch sagen das die anderen Erscheinungen alle Fälschungen oder Täuschungen sind aber damit sägt man nur am eigenen Ast…was das Festival angeht…wenn die daraus eines gelernt haben dann weniger auf Gott zu hören als auf den Wetterbericht.
@pornojäger 2.0 Niemand kennt Gottes Wege? Richtig…aber der Artikel gibt genau das vor, er macht eine
klare Aussage was das Unwetter zu bedeuten hat. Sogar als Interpretation ist das ziemlicher Unsinn, wie
schon gesagt gibts Unwetter für Alle, entscheidende Faktoren sind Ort, Jahreszeit, Umwelt und solche
Sachen und wäre es nicht so wäre das eine Wunder…siehe Physik…oder hasst Gott einfach prinzipiell
Leute die in Hurrican- oder Lawinen oder Überschwemmungsgebieten oder neben aktiven Vulkanen oder in
Erdbeebenregionen leben…(ganz ähnliche Probleme hatten übrigens Sodom und Gomorra…was auch erklären
würde warum Las Vegas oder die Rotlichviertel der Welt nicht regelmäßig zerstört werden) ODER vielleicht
möchte er uns ja nur mitteilen das wir wenn wir in Risikoreichen Gebieten best mögliche Vorkehrungen
treffen sollten. Abgesehen davon…angeblich erscheinen Gott, Maria, Jesus und Co ständig Leuten, z.T
auch um Unbekehrte oder vom Weg abgekommene zu läutern oder zu warnen. Wäre nicht ein atheistisches
Rockfrestival DIE Gelegenheit für sowas? Wie unpraktisch und peinlich wäre es für die Humanistische
Gesellschaft wen die heilige Jungfrau auf ihrem Fest Wunder wirkt? Das Ergebnis wären wohl viele neue
Gläubige und keine Verletzten…wenn man schon mutmaßt schätze ich das ein liebender Gott sich eher
so zu Wort melden würde. Ein schlechtgelaunter Gott würde dann ja wohl wenigstens die Bands umbringen
wenn er sie gar so sehr hasst.
Das vorweg…das Christentum und Blutvergießen vereinbar sind wird leider in der Tat von vielen Menschen
so gesehen. Zur Verteidigung der heutigen Kirche lässt sich sagen das heute die Gegenteilige Meinung
vertreten wird. Breifick, ein überzeugter Christ der begeistert von einem neuen (ultrakonservativem)
Templerorden, dessen Mitglied und Fürkämpfer er sei, schwärmte scheint sich aber weniger von der modernen
Kirche als von jenen Päpsten (aus deren unfehlbaren Traditionen man heute so unbedingt schöpfen will)
angezogen gefühlt haben, weswegen auch nirgendwo DEM (also dem jetzigen) Papst irgendetwas vorgeworfen
wird (soviel zur Bebilderung und der Überschrift die wohl ein paar blindlings Papsttreue mobilisieren
soll). Viel mehr wird gesagt das das Christentum eine blutige Geschichte hat und es daher nicht völlig
falsch sein kann sich auf neuere Errungenschaften wie z.B. Toleranz (wohl die Sache mit der sich Breifick
am schwersten tat) zu fokussieren. > „Die Kreuzzüge waren eine völkerrechtlich legitime Antwort auf
den moslemischen Angriffskrieg gegen das Oströmische Reich.“ Das meinen die nicht ernst oder? Geschichte
6, setzen. Die Kreuzzüge waren Rau bzw. Eroberungszüge…nicht mehr und nicht weniger. Beim 4. Kreuzzug
wurde Ostrom von den Kreuzfahrern total verwüstet. Als es später von den Türken bedroht wurde war der
Papst und die Christlichen Könige nicht daran interessiert zu helfen, außer man würde alle Macht der
RKK überantworten. Nächstenliebe 6. politisches Kalkül 2+
Dieser Text ist etwas das es (nicht einmal) auf Kreuznet geben sollte: Gotteslästerung der übelsten
Art! Hier wird Gott nicht nur vorgeworfen das er harmlose Konzertbesucher tötet weil ihm die Bands nicht
gefallen…(was für ein Psychopath würde soetwas tun?) nein wir werden wieder mit der alten (un)logik
konfrontiert das Unglücke als gottgewollt gelten wenn sie nur dem richtigen passieren. Man beachte die
extrem Flexible Logik die manche Gläubige an den Tag legen. Stirbt jemand den sie NICHT mögen ist es
ein Zeichen Gottes das dieser etwas falsch macht. Stirbt jemand den sie mögen (z.B. Heilige die ja z.T.
auch kein schönes Leben hatten) handelt es sich um eine Prüfung oder Gott ist nicht Zuständig oder
es war der Satan. Sterben böse Menschen nIcht, ja haben sie vll. sogar Erfolg ist wieder Satan schuld
oder die bösen Menschen oder es ist eine Prüfung. Was mit dieser Logik NICHT funktioniert, weil wie
gesagt Guten und Bösen Unheil bzw. Glück widerfährt ist Anhand von Glück oder Unglück ablesen zu
wollen ob Gott jemanden gewogen ist oder nicht…aber genau das versucht dieser hanebüchene Artikel.
Das wäre als würde ein Schiedsrichter manchmal die Rote Karte zeigen wenn es ein Faul gab…die Aussagekraft
der roten Karte wäre 0. So ist es auch mit der Aussagekraft von Katastrophen…sie passieren einfach…übernatürliche
Gründe wären zwar manchmal tröstlich aber sind doch reiner Aberglauben. Und den versucht die Kirche
eigentlich zu bekämpfen.
Dann erklären sie mir doch bitte mal: –-Welche „Schlimmen“ Wörter in der Schule gesagt werden müssen?
–-Welche „Schädlichen“ Inhalte in „Die kleine Hexe“ oder „Der kleine Vampir“ oder durch das singen sog.
Seeräuberlieder vermittelt werden? Im Gegensatz zu andern ist den aller allermeisten Kindern nämlich
klar das es sich um Fabelfiguren handelt. Davon das der „Werther“ oder anzügliche französische Romane
gelesen werden ist ja nicht die Rede. –-Auch von übertriebener sexueller Freizügigkeit berichtet die
Schreiberin nicht (und wir können annehmen das sie uns derartiges nicht verschwiegen hätte) –-Der Angebliche
Relativismus wäre von mir aus gegeben wenn alle Religionen gleichberechtigt behandelt würden…aber
das ist im kath. Religionsunterricht wohl schon rein quantitativ kaum der Fall. –-- > Ich stelle fest,
selbst nach ihren strengen Maßstäben geschieht an besagter kath. Schule also nichts verwerfliches das
den Glauben oder das Seelenheil gefährden könnte und die Schreiberin ist eine Querulantin die sich künstlich
aufplustert. Wie so viele versucht sie nicht ihre Überzeugungen sachlich Vorzutragen oder gar zu Begründen
sondern definiert sie schlicht zu der einzig wahren katholischen Position um, (=Stolz) was natürlich
zur Folge haben sollte das alle tun sollen was sie für richtig hält.(=Herrschsucht) Jeder der das anders
sieht (und sei es selbst ein in der kath. Hierarchie viel höher stehender) ist natürlich, feige oder
unkatholisch. Zweifel an ihr will sie nicht zulassen.
@Anaritha & Sycamore… > Ich fürchte sie verwechseln Ursache mit Begünstigung. Sexueller Missbrauch
lebt wie jedes andere Verbrechen von der Möglichkeit es ausüben bzw. es vertuschen zu können. Die Chance
genau das zu tun steigt ungemein wenn niemand darüber redet oder man um seiner Organisation ein negatives
Image zu ersparen Fälle nicht aufklärt. Das gilt für die Odenwaldschule, genau wie für Familien oder
Kirchengemeinden. Wenn man sich die zahlreichen Fälle von Menschen ansieht die sich erst nach Jahrzehnten
getrauten über ihre Leiden zu sprechen dann nennen sie als Motiv für ihr Schweigen fast IMMER ein von
sog. Moralisten eingepflanztes Schamgefühl. Daher wird auch erst seid den 60er Jahren einigermaßen offen
über Sexuellen Missbrauch gesprochen was demenstprechend die Zahl der Anzeigen nach oben treibt. Prüderie,
bzw. Zöllibat oder Keuschheit produzieren keine Kinderschänder aber sie machen ihnen das Leben viel
viel einfacher…das gilt ebenso für Pornographie die den Leuten ebenfalls ein unnatürliches und unrealistisches
Sexualleben vorgaukelt und Kinder so leichter zugänglich für sexuelles macht. Genau das tut der Sexualkundeunterricht
allerdings nicht. Allerdings ist auch nur, weil sie doch so gerne Zahlen kleinrechnen, ein Promilleanteil
derjenigen die Pornos benutzen (jeder 2-3 Mann) ein Kinderschänder. Auch sollte man nicht vergessen das
die Sexuelle Liberalisierung die Lebensqualität fast aller betroffenen deutlich verbessert hat.
Herr Beck ist also ein antidemokratischer, Antisemit…dann dauert es wohl nicht mehr lange bis er auch
hier auf +net schreibt. „Es hört dann auf, wenn man seine Glaubensüberzeugung zur gesellschaftlichen
Regel in Form von Gesetzen für alle machen will.“ Fairerweise muss man sagen das man eine solche Bescheidenheit
nur sehr schwer von einem Glauben Fordern kann. Da aber Homosexualität im Gegensatz zu irgendeinem Kult
oder Glauben eine nicht von den Menschen sondern von der Natur (man könnte auch sagen vom Herrgott) gegebene
Größe ist gilt diese Regel auch nicht für die Schwulenbewegung. Wenn diese Leute Heteros zwingen wollten
sich bescheuerte Klamotten anzuziehen, die Farbe Rosa zu respektieren und sich weibisch zu verhalten müsste
man der Diagnose der Homo Tyrannei wohl zustimmen…aber gezwungen wird niemand zu irgendetwas…schon
garnicht sich nicht über solche Begleiterscheinungen aufzuregen. Aber denn Demonstranten in Kroatien
ging es nicht darum IHRE Recht zu verteidigen sondern die anderer Einzuschränken und sowas hat in einer
Demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Das sind auch die Kinder im Kindergarten die andere davon abhalten
Möchten mit Barbie zu spielen weil sie keine Barbies mögen…das ist armselig und kindisch.
Es ist recht gut erforscht welche Art von Kindern die größten bzw. welche die kleinsten Chancen hat
Sexuell Missbraucht zu werden. Die Chancen werden verringert durch: -Wissen über Sexualität -Selbstbewusstsein,
starke Persönlichkeit -Die Erkenntnis das Kinder, auch gegenüber Erwachsenen, Rechte haben -Die Bereitschaft
die Autorität Erwachsener zu hinterfragen -Erwachsene Vertrauenspersonen mit denen man OFFEN über Sexuelle
Dinge sprechen kann. Dies erklärt auch warum es z.B. ausgerechnet im nicht sehr sexualisierten Afghanistan
eine besonders hohe Zahl von sexuellen Übergriffen auf Kinder gibt. Denn unsere Medien geilen nicht nur
auf…sie härten auch ab, sprich eine 16 jährige im Sport-BH ist keine Besonderheit mehr. Gerade die
Tabuisierung von Sexualität hat die Kirche so schwach und nachlässig bei der Verfolgung von Missbrauchsfällen
gemacht. > Schuld sind also nicht die kleinen „Sexfallen“ sondern nur Erwachsene die damit nicht klar
kommen. Denn…nicht Sexualtherapeuten, Pornodarsteller, Prostituierte, Sexualkundelehrer und andere Menschen
die sich viel mit Sex befassen sind besonders häufig durch übergriffe aufgefallen? Nein…solche die
sich möglichst wenig mit Sex befassen, wie z.B. Pfarrer sind das. Die Fakten liegen also messbar und
klar auf der Hand warum gibt es immer noch ideologisch verblendete Leute die uns das Gegenteil herbeidichten
wollen und damit Kinder gefährden? Vielleicht sind sie ja vom „Geist des Antichristen“ erfüllt.
Mir scheint die Dame sollte selbst noch einmal eine Schule besuchen…wo sie lernt das >die Benennung
von Körperteilen nichts „Schlimmes“ sondern Allgemeinbildung ist >Ottfried Preußler zum besten zählt
was die wertorientierte Deutsche Jugendliteratur zu bieten hat. >Gedichte die sich mit der Gefühlswelt
von Kindern beschäftigen kein Aufruf zum Anarchismus sind und auch von keinem Minderjährigen so verstanden
werden oder eine entsprechende Wirkung ausüben. Bestenfalls dienen sie der Unterhaltung und geben dem
Jugendlichen das Gefühl von Literatur ernst genommen zu werden. >Das es in der Tat zahlreiche „heilige
Schriften“ gibt da etwas immer Subjektiv heilig ist. >Das es (nach dem Lehrplan) auch Teil eines katholischen
Religionsunterrichts sein muss sich mit anderen Glauben auseinanderzusetzen OHNE diese runterzumachen
(Es wäre schon traurig wenn der christliche Glaube das nötig hätte und den offenen Vergleich scheuen
müsste) >Das Religionsunterricht nicht der Missionierung sondern der Bildung dient. >Das Religion nunmal
nicht zu jenen Fächern gehört die über das Berufliche Fortkommen großartig mitentscheiden >Das Zweifel
nichts schlechtes sind, zumal deren Überwindung zu einem weitaus festerem Glauben führen kann. Jemand
sollte der Dame sagen das der Rektor sie angrinst weil er sie (wohl nicht ganz zu unrecht) für etwas
beschränkt hält. Aber bitte höflich und verdaulich…wir wollen ja nicht das sie böse wird und sich
beim Bischof beschwert.
@bassman > Hier soll es Rechtsradikale geben, wo denn? Heß hat sein Leben immerhin voll und ganz nach
der Bergpredigt ausgerichtet… daher ist es auch nur rechtens das eine Messe für den sanftmütigen SS-Mann
und nicht etwa für die Betroffenen seiner Schlägertrupps oder seiner hervorragenden Verwaltungsarbeit
(die so viele gefährliche Juden und Polen unschädlich gemacht hat) gefeiert wird. Wenn sie weiter aus
lauter Bosheit über das Grab dieses Aufrichtigen spotten wird sie der Herrgott persönlich zur Rechenschaft
ziehen…das hat er zumindest Kraut gesagt und der hat ja den direkten Draht. Wenn sie so weitermachen
kommen sie nie in den Himmel und sie wollen doch sicher auch mal mit Heß, Höß, Eichmann, Goebbels und
Co auf einer Wolke sitzen. Dann Beten sie jetzt besser sofort einen Rosenkranz für die Opfer der Allierten
und ihres Entnazifizierungsterrors anstatt hier aufrechte Volksgenossen zu denunzieren! ;D > > @T-bolt
Wo ist eigentlich ihr Problem, Heß wurde für seine unleugbare Mithilfe beim Aufbau des NS-Regimes verurteilt
und entsprechend bestraft. (Seine Ermordung hätte man sich aber in der Tat sparen können) Das andere
für ähnlich grausame Dinge nicht angeklagt oder verurteilt wurden macht seine Taten nicht akzeptabler
es verschiebt bestenfalls den Moralischen Standart derart nach unten das man eigentlich niemanden mehr
böse sein kann. Wenn man die Nazis nicht bestraft hätte wie könnte man heute Prozesse gegen Kriegsverbrecher
rechtfertigen? Die sind selten genug.
Seinen Lohn bekommt man bekanntlich für seine Arbeit und solange die Priester nicht in den Streik treten
gibt es keinen Grund sie „ohne Nachtisch ins Bett zu schicken“. Übrigens können Priester überhaupt
Streiken? Können sie sich an einen Unabhängigen Betriebsrat wenden oder gelten für sie die Reglungen
des Arbeitsrecht oder des EU-Antidiskriminierungsgesetzes? Nein? Schade wie rückständig und unterdrückerisch.
Und überhaupt…ist die RKK nicht eine Glaubensgemeinschaft? In Gemeinschaften, selbst wenn sie Autoritär
geführt werden gibt es nunmal Diskurse und als einen Beitrag zu diesem Diskurs kann man wohl auch den
Aufruf verstehen. Das Pfarrer die jeden Tag mit Gläubigen zu tun haben etwas mehr über die Bedürfnisse
der Gläubigen, bzw. Möglichkeiten den Glauben wieder populärer zu machen wissen als ein hochinterlektueller
Professor in Rom darf man annehmen, auch das sie als mündige Menschen keiner Erziehung bedürfen. Ein
guter Chef hört seinen Angestellten zu, schätzt sie und Entscheidet dann erst (von mir aus auch gegen
ihre Wünsche) aber ein Rede- und Denkverbot hat stets nur geschadet. Anders als ein Unternehmen ist Erfolg
für die Kirche nämlich ein Anstieg an Partizipation die nur durch eine hohe Popularität zu erreichen
ist. Hätten die frühen Kirchenväter das anderes gesehen gäbe es heute wohl nur ein paar tausend Katholiken.
Durch Flexibilität und Anpassungsfähigkeit machten sie das Christentum zur Weltreligion #1…wäre Schade
wenn diese Entwicklung hier endet.
Zum Lybienkrieg…Bei den „Rebellen“ in Palästina geht es nicht um eine neue Regierung sondern um die
Vertreibung eines Volkes…abgesehen davon haben die letzten 30 Jahre die Möglichkeit eines vergleichsweise
kurzen Krieges (1-2 Jahre) der vll. noch in kauf zu nehmen wäre nicht besteht. Die „Rebellen“ in Amerika
sind bereits ausreichend bewaffnet :D
Wer braucht schon Reue wenn er Selbstmitleid hat…aber es ist nunmal einfacher Sachen zu Predigen und sie von anderen zu verlangen als mit gutem Beispiel voranzugehen.
Es ist ja schön das der Herr Poves sich nun mehr seiner Bildung widmen möchte und das Korruption im Fußball (besonders in Spanien ein ernstes Problem darstellt ist wohl auch richtig) aber der Vorwurf Fußball sei kein Sport sondern Unterhaltung zeugt wohl von einem kleinen Missverständnis. Wenn jemand einen Ball über den Platz kicken möchte weil es ihm Spaß macht ist das ja schön…aber warum in aller Welt glaubt er man sollte auch Geld dafür bekommen? Weil es eine Leistung für die Gesellschaft ist? Nein…einen Nutzen hat die Geschichte erst wenn Leute dem Treiben auf dem Rasen zusehen können, dann allerdings ist ein großer Nutzen gegeben weil die Sportler das Leben der anderen durch ihren Wettstreit bereichern…abgesehen davon, die Idee das sich Leute für Politik ja interessieren MÜSSTEN mindestens so Naiver als es je ein Sportfan sein könnte.
Soso…der Frevel der Kremation…abgesehen mal davon das in der katholischen Kirche das Verbrennen von
Leichnahmen keinesfalls als Frevelhaft gilt sondern allgemeingültige Praxis ist sollte uns das Schicksal
von Hess’ Leiche wahrlich nicht interessieren. Er war vielleicht kein böser aber ein dummer Mensch der
Half Hitler mit nicht gerade friedfertigen Methoden, an die Macht zu bringen, damit ist er mitverantwortlich
für den Tot von Millionen von Menschen. Er hat seine Gerechte Strafe gekriegt! Abgesehen davon wenn die
Aussage: „Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist
nicht in uns.“ zutrifft…muss man schon Fragen wieso Hess sich sicher sein konnte das er „freigesprochen“
würde. Wohl doch weil er glaubte nicht gesündigt zu haben. Ausgerechnet er…eine seltsame Auffassung
von Christentum ist das die er da an den Tag legt, als ob seine Taten während des Untergangs der Weimarer
Republik als tausende vom Braunen Mob umgebracht wurden nicht auch das Kriterium der Sünde erfüllen
würde. Mir scheint Hess hätte sich etwas mehr mit dem Buße Aspekt seines Glaubens auseinandersetzen
sollen.
@Anaritha > Eine Frage…wer hat ihrer Meinung nach denn den menschlichen Körper kreiert, bzw. den Liebesakt
mit all seinen Möglichkeiten erfunden, wer also ermöglichte Menschen die Ausschüttung von Glückshormonen
beim Anal oder Oralverkehr? Wer gab uns einen der stärksten Sexualtriebe überhaupt im Tierreich? Doch
wohl der „Designer“ der Menschen und wer war das nochmal lt. Bibel? > Wie auch immer, die Kunst beschäftigt
sich mit der Welt wie die Künstler sie sehen, sie bietet uns neben anderen vielleicht wichtigeren Funktionen
auch die Möglichkeiten über Dinge neu nachzudenken und auch Dinge zu kritisieren. Das die Kirche weder
externe noch interne Kritik nötig habe mag auch eine Position sein aber es ist eines mit Sicherheit nicht:
Demütig. Und kommt nicht die Demut, das Wissen also von der eigenen Fehlerhaftigkeit, sehrwohl im christlichen
Glauben vor. Die Kunst hilft uns Fehler zu erkennen. Hat nicht die Religion ganz ähnliche Intentionen?
Den Menschen, auf welche Art auch immer, zu einem besseren zu machen? > Hier ein vereinfachtes Beispiel:
Sie sind kein Freund von Nacktheit im Fernsehen. Sie könnten einem Fernseher mit Dildos bekleben und
einen lachenden Teufel auf den Bildschirm malen um dem Ausdruck zu verleihen. Menschen sehen das Werk
und ihnen wird bewusster das sie der ganze Sexwahn im Fernsehen eigentlich auch stört--> sinkende Quote-->
Programmänderungen –-> „bessere“ Welt dank Kunst! Das funzt aber NUR wenn auch Künstler mit anderer
Meinung publizieren dürfen.
Seltsam…wird hier nicht fasst jeden Tag ein neuer homosexueller Geistlicher geoutet, ist nicht von ganzen
Schwulennetzwerken innerhalb der Kirche die Rede (z.B. in der Diozöse Miami) und wird nicht gerne hier
andererseits der völlig unhaltbare Lehrsatz verbreitet das Homosexuelle mit Pädophilen gleichzusetzen
sind bzw. das Homosexuelle auch gleichzeitig zur Pädophilie neigen? Seltsam das es dann so wenig Missbrauchsfälle,
wie hier ebenfalls gerne beteuert wird, geben soll. Wenn +net recht hat und es A) viele Homosexuelle in
der Kirche gibt und B) sehr wenig Missbrauchsfälle was sagt den das über den Zusammenhang von Schwulen
und Pädos aus? Naja…aber die wenigen Missbrauchsfälle gehören ja sowieso ins Reich der Fantasie bzw.
der kreativen Mathematik. Oft wird von Kirchenseite von soundsovielen „Fällen“ gesprochen um die ganze
Geschichte klein zurechnen. „Ein“ Fall definiert sich nämlich eigentlich nicht nach Anzahl der Täter
sondern nach Anzahl der Opfer. Wenn also ein Pfarrer 4 Kinder Missbraucht hat gibt es 4 Fälle. Und wenn
ein Pater über Jahrzehnte hinweg zig Kinder Missbraucht dann ergeben sich ganz und gar atemberaubende
Zahlen. Un das diese durch die angestrebte umstrittende Untersuchung nicht gerade schrumpfen werden ist
den für den Datenschutz betenden Pfarrern wohl sehrwohl bewusst.
@Zemach2011 > Ich kann sie beruhigen, wenn sie unter Falschnamen verstehen das ich mich nach einem anderen
Schreiberling (in diesem Fall Inglorious Basta) benannt habe ist das nicht der Fall da es sich bei mir
und Basta um die selbe Person handelt. Wenn sie Goldengel helfen wollen sagen sie ihm nicht Dinge die
er (vermutlich) schon weiß sondern erklären sie warum es: Gute (also nicht vom Teufel beeinflusste)
Menschen gibt die keine Christen sind wenn doch nur das Christentum vor dem Teufel schützt und auf der
anderen Seite böse Menschen die Christen sind. Mich interessiert auch nicht was genau ein „wahrer Christ“
ist oder wie man das wird…die Meinungen darüber variieren. Objektiv bewerten und auf die Frage ob es
wirklich vor dem Teufel schützt kann man das Christentum nur wenn man es in seiner Gesamtheit beobachtet.
Da nun aber die Geschichte Christlicher Länder keinesfalls eine besonders unblutige und menschenfreundliche
ist muss man daraus schließen das das Christentum einen sehr mangelhaften Schutz gegen Teuflische Beeinflussung
bietet. Zumal das Christentum Menschen gemacht Aber vielleicht, das ist meine Theorie, hat alles schlicht
weltliche Ursachen.
Schön wenn sich die Kirche mit sich so ausführlich auseinandersetzen würde wie es die Kunst tut. Nur
zu gut wissen die (meisten) Beschwerdeführer das es sich bei solchen Kunstwerken nicht um eine Herabsetzung
Jesu sondern häufig um eine Kritik an der eigenen Arbeit handelt. Sie nutzen Jesus nur als Schutzschild
um Kritik abzuwehren. > Vielleicht möchte ein Jesus mit Markennamen gegen die Kommerzialisierung des
Glaubens angehen oder diesen Prozess beschreiben oder einfach eine etwas ältere Ikone in den Kontrast
mit neuen setzen. Vielleicht drückt ein Jesus mit Penisnase den unsäglichen Umgang der Kirche mit Missbrauchsfällen
aus oder macht sich über deren veraltete Sexualmoral lustig. Vielleicht übt ein Kreuz mit Kondom Kritik
oder Lob an der Stellung der Kirche zu diesem Thema. Vielleicht kritisieren halbnackte Marien das man
Maria in die Keuschheitsrolle gedrängt hat. Vielleicht ging es den Künstlern aber auch nur um Kontraste
oder sie fanden effektvoller als andere. Übrigens sollte doch jeder Christ froh darüber sein das Jesus
immer noch eines der beliebtesten Motive in der Kunst ist…was wäre wenn dem nicht mehr so wäre und
die großen Ausstellungen voll mit Kunstwerken die sich mit Michael Jackson oder dem Kommunismus auseinandersetzen.
Müsste das einem Christen lieber sein? > Vielleicht liege ich auch mit allen bisherigen Interpretationsversuchen
tierisch daneben aber genau deshalb bieten solche Ausstellungen die Ideale Gelegenheit um über Glaubensfragen
zu diskutieren.
@Goldengel > Ich muss der von ihnen gemachten Aussage: der Glaube, und die Anbetung Jesu würden eine
Art Teufelsschutzschild bilden widersprechen. Wenn sie sagen das der Teufel so vergleichsweise harmlose
Spielereien wie Ehescheidungen anstiftet darf ich doch annehmen das er auch seinen Anteil an größeren
Problemen, wie Kriegen oder anderen Grausamkeiten hat. Wie könnte man nun herausfinden was effektiv vor
dem Teufel schützt? Man könnte z.B. beobachten wer weniger bzw. mehr Kriege führt und sich seinen Mitmenschen
gegenüber am sozialsten verhält. Leider sieht die Sache für den Kandidaten Christentum da gar nicht
mehr so gut aus. Christliche Menschen haben durchaus nicht selten Kriege geführt, sie haben die halbe
Welt ausgeplündert, auch Heute noch begehen sie statistisch gesehen (zumindest in den USA) mehr Verbrechen.
Natürlich können sie sagen das Übeltäter wie z.B. Breifick keine „wahren“ Christen sind auf die gleiche
Weise könnten sich aber auch alle anderen Philosophien 100% effektiv rechnen. z.B. waren alle „wahren
Kommunisten“ super nur Stalin & Co waren halt keine „wahren“. Hauptkriterium für’s Teufelsgegenmittel
muss also sein wieviel % „wahre Gläubige“ die Ideologie unter den Anhängern hervorbringt. Desto höher
der Wert desto größer die Probleme des Teufels wenn sich diese Ideologie verbreitet. Eine Ideologie
die immer nur wenige kapieren, bzw. ernstnehmen wäre das BESTE was ihm passieren könnte. Aber gerade
lt. +net ist das Christentum genau das! (Papierchristen)
@AMG > > Das man den Leuten plötzlich verboten hat ihre Alten Messen zu feiern war in der Tat das Gegenteil
von Pluralismus…aber sowas passiert eben wenn man bei einem autoritären Verein ist, das man zu tun
hat was von oben kommt…allerdings hat der neue Papst ja bereits zugestimmt die Alte Messe wieder zuzulassen
und es wäre in der Tat schön wenn man sich auf eine Reglung einigen könnte die jedem Pfarrer freie
Hand gibt. Wahlfreiheit ist also der Idealzustand, nur erregen sich die Artikelschreiber hier nicht über
einen der Armen Pfarrer die Unterdrückt werden oder gar über einen der Unterdrücker sondern es wird
auf einem Mitstreiter herumgehackt weil er neben der Alten Messe auch noch etwas anderes macht. Das lässt
bedenklich tief blicken. Was wenn ein Bischof so denken würde? Würden die Vertreter der Neuen oder irgendwelcher
Anderen Messen nicht genauso wieder Unterdrückt werden? Ungültig, Illegitim ja am besten Sündig wollen
sie die neue Messe machen…die Mio Christen Weltweit (unter ihnen fast alle in Deutschland) feiern? Welches
Bild über ihre Mitchristen haben diese Leute?
Sicher…es ist unfair das die Pfarrer nun mit der Preisgabe ihrer Personalakten ausbaden müssen was
ihre Vorgesetzten durch jahrelange Vertuschungsarbeit verbockt haben…aber es ist traurige Wahrheit das
wohl nur so das Vertrauen wieder herzustellen ist. Würde die katholische Kirche nicht so schäbig mit
verdienten Mitarbeitern umgehen deren einziges vergehen es ist nicht ganz Hetro zu sein oder der natürlichsten
und ursprünglichsten aller Menschlichen Regungen (dem Fortpflanzugstrieb) nachzukommen dann hätten die
Priester auch nicht solche große Angst das ihre schmutzige Wäsche ans Tageslicht gebracht wird. Sicher
geht es dem Netzwerk nicht darum Pädophile zu decken, noch, und da ist es in der Tat sehr unklug sich
ausgerechnet von Kreuznet unterstüzten zu lassen, in die Missbrauch-Hoax-Kerbe schlagen vielmehr fürchten
sie wohl als etwas entarnt zu werden was manche in der Kirche und auch manche Gläubige nie akzeptieren
werden…ganz normale Menschen.
@Goldengel > Ihrer Beweisführung finde ich wirklich etwas dürftig. Sie dürfen doch nicht alles im NT
wörtlich nehmen. Metapher voraus! Niemand anders verführt die Menschen als die Möglichkeit sich ihr
Leben (kurzfristig) zu erleichtern. Es ist schlicht anmaßend zu glauben der Mensch sei ja so gutartig
das er nur durch überirdische Wesen zu unmoralischen Handlungen gebracht werden könnte. Der Mensch ist
in erster Linie ein pragmatisches Wesen. Wer seine Frau betrügt hat kurzweiligen Spaß, wer sein Kind
abtreibt spart sich Kosten und Verantwortung, wer viele Menschen tötet macht auf sich aufmerksam…die
Gründe für das Böse sind erschreckend, erschreckend banal. Das Böse ist so lohnend das es keinen Fürsprecher
braucht. Häufig arbeiteten Morallehren so das sie diesen Umstand leugnen…aber ist es wirklich zuviel
verlangt ehrlich zu den Menschen zu sein UND sie zu gutem aufzurufen. > Warum also der Teufel weg muss:
> -Der Teufel verwischt die waren Ursachen und hilft Leuten sich ihr verklärtes Bild von der Menschheit
(und vll. sich selbst) zu erhalten. -Der Teufel gibt Menschen die Gelegenheit ihre Taten mit angeblicher
Beeinflussung zu Entschuldigen. -Der Teufel entlastet vor allem geistige Mittäter und natürlich die
Gesellschaft…und zwingt sie somit nicht ihre eigene Rolle zu überdenken. -Da er nicht direkt nachweisbar
ist kann ein Bündnis mit ihm jedem Gegner in die Schuhe geschoben werden. Argumente werden so überflüssig…
konstruktive Diskussionen unmöglich. –
Der Bischof feiert also eine jener etwas neueren Messen wie sie Weltweit wohl am häufigsten gefeiert
werden und muss dafür Kritik einstecken? Warum? Na weil die Fans der Alten Messe immer noch von deren
Alleingültigkeitsanspruch träumen…sie wollen weder Geistlichen noch Gläubigen die Wahl lassen welche
Messe sie feiern möchten. Den hier zu Argumentationszwecken eingesetzten Pluralismus lehnen sie ab. Sie
geben uns einen realistischen Vorgeschmack darauf wie es sein könnte wenn Traditionalisten den Vatikan
beherrschen. Die Intoleranz die heute noch der Alten Messe entgegengebracht wird wollen sie nicht bekämpfen
sondern sie 100fach gegen ihre Gegner einsetzen. Es wäre blauäugig zu glauben das es Leuten denen Pluralismus
und demokratische Spielregeln ein Gräuel sind nur um die Veränderung der Messe gehe. Denn dann dürfte
ihnen ja eine Situation in der jeder die Messe feiern kann die ihm am besten gefällt durchaus zusagen.
Eine Situation in der sich Rifan offenbar befindet und die er nutzt. Hoffentlich erkennt er nun das die
befürworter der Alten Messe keine friedlichen pensionierten Lateinlehrer oder Kulturbewahrer sind. Sie
wollen über die Kirche herrschen und sie wollen das in einem totalen Stil tun gegen den der des heutigen
Papstes fast basisdemokratisch wirkt. Das Werte hier weniger zählen als Rituale und Etikette versteht
sich von selbst. >
Wie oft habe ich auf diesem Portal gelesen das wir von der Homolobby beherrscht werden und das die Gesellschaft
von diesen Leuten und ihrer Meinungsdiktatur duchsetzt ist. In gewisser Hinsicht haben die hiesigen Autoren
recht…Homosexualität ist in der Tat in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie erschreckt niemanden
mehr, nichtmal homophob angehauchte Bischöfe…(denn ein nicht geringer Teil ihrer Mitarbeiter ist ja
höchstwahrscheinlich auch homosexuell) was es vermutlich auch schwerer macht für die Zwecke Homosexueller
Demonstranten zu finden. Aber das Problem mit einem kleinen unmotiviertem Häufchen in der Minderzahl
darzustehen kennen nicht nur Schwulenorganisationen…erst kürzlich berichtete Kreuznet von einer Piusdemo,
die naja sagen wir es mal Freundlich, mehr an ein Seniorenkränzchen als eine Protestaktion erinnerte.
:D
Der Teufel ist ein Phantasieprodukt! Mal ein gutes das Menschen warnen kann mal ein schlechtes das als
Waffe oder Angstmacher eingesetzt wird. Doch selbst wenn er real wäre so ist das Wirken des Beelzebubs
doch nicht im Einzelfall nachweisbar…er hat also in einer Diskussion über die Anschläge in Oslo (oder
sonstige Katastrophen) nichts zu suchen. Das Ergebnis, wenn man den Teufel ernsthaft miteinbeziehen würde,
entspräche in etwa dem von „Anzeigen gegen Unbekannt“. Angenommen wir wüssten sicher das es der Teufel
und nicht irgendwelche rechten Ideologien waren die Breifick antrieben…wie könnte man reagieren? Ins
Erdinnere Bohren und Atombomben zünden? Allesamt fromme Christen werden? (Ein Blick in die Geschichtsbücher
zeigt das auch das nicht vor Unheil schützt.)Oder doch den pflichtmäßigen wöchentlichen Vorsorgeexorzismus
einführen? Und überhaupt…ist nicht Gott für die meisten Katastrophen in der Bibel (Untergang von
Städten, Sintflut, Plagen, etc) verantwortlich…aber auch wenn sich die Bildzeitung schon viel sprachlich
grenzwertiges erlaubt hat…„Gottkiller“ würde sie dann wohl doch nicht Titeln. > >#44 SchwulIUndEvangelischUndStolz
>Recht haben sie, aber ich glaube Deutsch war nicht das einzige Problemfach des Artikelautors…
Interreligiöser Dialog scheint gerade den jeweils konservativen ihrer Religion aus nahe liegenden Gründen
schwer zu fallen. Immerhin haben sie recht wenn sie auch verwandte Religionen als Unvereinbar beschreiben.
Immerhin sind es die Unterschiede die eine Religion zu dem machen was sie sind. Nichtsdesto trotz gibt
es auch eine politische und soziale Ebene, auf der eine Gewisse Harmonie zwischen den Glaubensrichtungen
wichtiger für das Menschenwohl ist als alle es jede einzelne Religion für sich sein könnte. Einen Dicken
Applaus also das diese Herrschaften aufeinander zugehen und mancher sogar über seinen eigenen Schatten
springt. Etwa indem man (wie oben beschrieben) normal und höflich miteinander redet ohne sich gleich
mit Tiefschlägen einzudecken oder die eigene Lehre preiszugeben. Das Problem scheinen mir nur die fanatischen
Proleten-Fans der theologischen Kontrahenten bzw. Dialogpartner zu sein, sie werfen mit Stühlen, schwingen
den Gegner beleidigende Transparente und wollen in Lautstarken Sprechchören Blut sehen. Diese kleine
Riege „gewaltbereiter“ (möchtegern)Theologen und Journalisten hat sicher ihre Daseinsberechtigung aber
es wäre praktisch wenn man die Hooligans der jeweiligen Religionen zumindest in Assisi in einem eigenen
Bereich unterbringen würde oder wie es der Rabbi so schön ausgedrückt hat: > „Es geht einfach darum,
daß zwischen dem einen und dem anderen Respekt herrschen muß.“
WIDER dem Relativismus > „gerade mal 66 angebliche Mißbräuche sexueller Art“…gab es also im Bistum
Aachen. Das heisst das es mindestens alle 2 Jahre zu sexuellen Übergriffen kam und das bis zu 36 Pädophile
oder sonstig pädagogisch untragbare Personen daran beteiligt waren. Wenn irgendetwas als böser „Relativismus“
zu bezeichnen und dann doch die ungeheure Dreistigkeit zu besitzen die veröffentlichten Zahlen als unskadalös
darzustellen in dem man sie mit schönen Ausdrücken wie „gerademal“ versieht!
Was passiert jetzt eigentlich mit den Kindern und der Frau? Muss er sich scheiden lassen wenn er die Priesterweihe
möchte oder aufhören seinen ehelichen Pflichten nachzukommen oder einfach mit seiner Ehe weitermachen
wie gehabt?
Der Genosse glaubt also an „Evolutions-Märchen“ und ist gegen die Todesstrafe für Kapitalverbrechen
wie „Unzucht“ und dann interpretiert er auch irgendwelche Nächstenliebe in die Bibel, lässt Sraßenpartys
zu und belästigt den armen Benedikt mit besserwisserischen Briefen…mit diesen ganzen Antidiskriminierungszeug
und das nur weil das in der Verfassung der er verpflichtet ist sowas verankert ist. Pfui! Ich habe gehört
er wäre sogar gegen die Theokratie…der Mann ist eine Gefahr für unsere Gesellschaft! Schließlich
weiß doch jeder das das „natürliche Sittengesetz“ für eine kleine überirdisch geleitete Priesterkaste
die absolute Macht vorsieht und natürlich das Recht solche die das eigene Weltbild stören irgendwie
umzupolen oder loszuwerden. Solche löblichen Ideen gab es bei den Nazis z.B. nicht. Hoffentlich schreibt
auch Herr Pfannenmacher dem Papst so fleißig Briefe. Da kann er dann auch gleich sagen das die Anordnung
im Katechismus das man als Katholik Schwule mit Respekt und Taktgefühl behandeln soll Schwachsinn ist
und er die mal schnell überarbeiten soll. Vielleicht hat er ja noch ein paar so pfundige Änderungsvorschläge
und kann dem heiligen Vater beim wahren Verständnis der gleichnamigen Schrift helfen. Leider dürfte
Herr Ratzinger bei seinen Traktaten ein wenig das Niveau vermissen das er sonst so gewöhnt ist.
Wer Herr Berger keinen Glauben schenken möchte der kann sich über die Fülle an Homosexuellen Priestern und dem scheinheiligen Umgang mit ihnen auch im Kreuznetartikel Miami Vice überzeugen.
Kritiksucht, Kleingläubigkeit und Kirchenschmähung sind also die Probleme. Aha. Und nur damit keine
Missverständnisse aufkommen: Es ist nicht kritiksüchtig am Program des Papstes herumzumäkeln weil er
sich u.a. mit der Protestantischen Kirche trifft und auch zusammen mit ihnen „feiert“ Es ist auch nicht
Kirchenschmähung wenn man einer Kirche diesen Titel aberkennt so wie es Schmidberger und auch B16 mit
der Evangelischen Kirche gemacht haben. Und es ist schon garnicht kleingläubig wenn man ernsthaft der
Meinung ist Positionen seien anhand einer Ominösen Wahrheit (die uns natürlich nur die RKK mitteilen
kann) überprüfbar Das alles ist…um es einmal freundlich zusammen zufassen dummdreist. > Wenn der Papst
wirklich Vertrauen in die Kirche und Begeisterung für den Glauben hätte verbreiten wollen dann hätte
er als Kardinal in den Sauren Apfel beißen und die zahlreichen Missbrauchsfälle (zum Wohle der Opfer)
aufklären, verfolgen und abstellen können. Für diese selbstlose (da sicherlich karrieregefährdende)
Tat würde auch ich ihm jederzeit gerne zujubeln, so dagegen…naja…ich hoffe die Berliner werden ihm
schon zeigen was so einer hier zu suchen bzw. zu sagen hat.
Also wenn allgemein und schon länger bekannt war das der Bischof Adam näher steht als Eva dann bleibt
die Frage warum er denn erst jetzt entlassen wurde? Weil die katholische Kirche bislang ein Herz für
Homosexuelle hatte? Wohl kaum. Weil eine geheime Schwulenversschwörung die katholische Kirche unterwandert?
Lächerlich. Viel eher scheint mir die These von David Berger zuzutreffen…Schwule werden in der Kirche
genau solange toleriert solange sie spuren oder sie ihre Homosexualität nicht für alle unübersehbar
machen. Das ist kein Kompromiss der homophoben Kirchenfürsten mit der Wirklichkeit sondern ein ganz verlogenes
(Macht)spiel. Heimlichtuerrei, Lüge und Vertuschung ist das Gift das sich die Kirche injiziert. Wenn
in einem normalen Unternehmen der Schwule Chef den Angestellten belästigt kann dieser sich beim Betriebsrat
oder zur Not der Polizei beschweren. Der Chef kriegt Ärger, vermutlich besonders von seinem Lebenspartner.
Was aber wenn niemand laut ausspricht das der Chef schwul ist, auch offiziell keinen Partner haben darf
sondern seine Sexualität nur im geheimen Rahmen, (in dem er dank des sanften Totalitarismus in der Kirche
auch noch der große Zampano sein darf) Ja…dann kommt es zu Zuständen wie wir sie hier vorfinden. Übrigens,
wenn die Diozöse durch nichts anderes negativ aufgefallen ist als durch ein paar Schwule Priester…was
ist daran eigentlich auszusetzen…ihren Job haben sie ja anscheinend trotzt der Anfeindungen ihres Arbeitgebers
gut erledigt.
@güldenes Kalb > > Häresie…ein beliebtes Wort das immer dann zur Hilfe eilt wenn einem die Argumente
ausgehen. Falls es ihnen entgangen ist…der Versuch eine Gesellschaft über moralische Leitlinien, z.B.
die der RKK, besser und moralischer zu machen führte meistens dazu das die eigentlichen ethischen Werte
bald in den Hintergrund traten und anderer Hokuspokus den die jeweilige Ideologie zu bieten hatte in den
Vordergrund trat. Dieser wurde verteidigt weil angeblich das moralische mit ihm zusammenhänge. Somit
war zur Verteidigung des „heiligen“ stets alles erlaubt. Das Motto schien zu Lauten: „Der Zweck heiligt
die Mittel.“ Ein schlechtes Motto, denn es erlaubt jedem alles zu tun solange er es nur für gut hält
oder es ihm von irgendeiner Institution, Denkrichtung etc. als „gut“ beschrieben wird. Terroristen sind
keine Leute denen alles egal ist, es sind Leute die für das „gute“ kämpfen. > „So gut aber, das man
jedes Mittel einsetzen kann ist kein Zweck…vielmehr ist es daher nur die Wahl der Mittel die uns unterscheidet.“
ist die Aussage des Relativismus. Er macht uns nicht zu moralischeren Menschen, ja manche macht er sogar
zu gleichgültigeren aber er hat uns näher an die Wahrheit herangebracht. Die Wahrheit das wir Menschen
weder so gut sind wie wir gerne wären sondern ziemliche Arschlöcher, noch das wir so schlecht sind das
wir fanatische Sittenwächter brauchen die uns (ihre) Moral vorkauen und sie blutig durchsetzen.
Sosos…der Herr Nürnberger wäre also ein Nazi gewesen, wärend die Kreuznetredaktion vermutlich im
Antifaschistischen Widerstand zu finden gewesen wäre :D Der Relativismus hat einen schmutzigen und harten
Job…er muss von sich selbst betrunkenen, größtenteils wirklichkeitsfernen Ideologien (nicht etwa den
garaus machen wie manche der Vertreter dieser Ideologien befürchten) sondern ihnen den Spiegel vorhalten,
sie auf ein sinnvolles Maß beschneiden ihnen etwa Allein-gültigkeitsphantasien nehmen. Das macht natürlich
nicht beliebt…aber am Ende seiner Arbeit für Demut und Bescheidenheit ist der Relativismus noch lange
nicht. Und vergessen wir bitte nicht, Relativismus ist der Alptraum aller strammen Ideologen, Diktatoren,
Fanatiker, Fundamentalisten und ähnlich produktiver Köpfe die der Welt weißgott mit ihrem Wirken keinen
großen gefallen getan haben.
@Kraut > So genau weiß ich in der Tat nicht was sie damit meinen aber daran „unverstanden“ zu sein müssten
sie sich ja bereits gewöhnt haben. Soviel fällt mir jedenfalls zu den von ihnen haltlos in den Raum
geworfenen Begriffen ein: Ein Recht ist wenn ich nicht irre eine von einer Autorirät oder der Gemeinschaft
bestimmte Reglung für irgendwas…die Gemeinschaft in der wir Leben hat sich darauf geeinigt das jeder
der erstmal geboren wurde ein Existenzrecht hat…das schließt mich wohl ein. Falls sie von einer überirdischen
Autorität oder durch Botschafter dieser Überirdische Autorität verliehen Legitimität sprechen muss
ich sie enttäuschen…denn > 1. ist die in einem offenen Diskurs ziemlich uninteressant da dort eher
auf Argumente statt auf irgendwelche Konstrukte zurückgegriffen wird (bzw. werden sollte) – 2. vergibt
die RKK nicht das Recht zu Existieren sondern das Recht in ihrem Namen zu sprechen und zu deuten…und
das haben weder sie, noch die Piusbrüder noch unsere Freunde von der Kreuznetredaktion. – 3. Ist alles
Recht und alle Legitimität am Ende des Tages reine Ansichtssache… bzw. eine Machtfrage. Papst wird
gewöhnlich nicht der heiligste sondern der mächtigste Kirchenfürst bzw. der auf den die anderen mächtigen
sich irgendwie einigen können. – Jetzt möchten sie als „gebildeter“ Herr mir sicher erzählen was den
ein „absolutes Existenzrecht“ eigentlich bedeutet…sparen sie sich die Mühe, ihre Fantasywelt interessiert
mich nicht.
@kraut < Menschen denen die Gebräuche nicht passen können wo anders ihr Glück versuchen? Was machen
sie dann noch hier…im Iran und in Nordkorea braucht man dringend Leute wie sie. Glauben sie nicht der
bösen Propaganda über diese Länder…Menschenrechtsverletzungen sind dort nur sehr sehr seltene Randerscheinungen.
Auf ihrem Petrischiff kann es ihnen ja wohl kaum so recht gefallen, Homosexuelle, Altliberale, Konzilsgläubige,
Befreiungstheologen, Papierchristen, fast sämtliche Deutsche Bischöfe. Wird Zeit ein paar Leute ins
Wasser zu werfen was? Machen sie das ruhig…solange bis sie nur noch ein paar Verwirrte (und die ein
oder andere Frau) auf einem Geisterschiff sind das dafür bekannt ist vorbeifahrende Schiffe mit Rudern
zu bewerfen. > Abgesehen davon liebe Kreuznetredaktion…wenn die Bischöfe mit ihrer Reaktion auf die
Missbrauchsfälle so falsch lagen dann ist das eher Grund zum Lob, denn immerhin haben diese sauberen
Herren mitgeholfen die Vorwürfe jahrzehntelang unter den Tisch zu kehren. Auch der jetzige Papst war
fleißig daran beteiligt…die „gerechte Strafe“ für die Deckung hunderter Kinderschänder möchte ich
hier lieber nicht besprechen.
ZUM VIDEO > Die Gewaltexzesse der Linken sind unerträglich…unter 21 jährigen, Schwangern und Herzkranken
kann man diese Szenen nicht zumuten und selbst für abgehärtete Erwachsene ist es ratsam sich danach
seelischen Beistand zu holen. Mit welcher ungeheuren Brutalität hier Schilder gehoben und Fahnen geschwenkt,
ja sogar Lieder angestimmt werden…man könnte meinen sich auf einem Mittelalterlichen Schlachtfeld zu
befinden. Ohne massiven Polizeieinsatz wären die „tapferen Piusbrüder“ wohl dem Tod geweiht gewesen
:D Übrigens ist jemanden aufgefallen welche Altersstufen wo am meisten vertreten waren…soviel zum Thema
Zukunft, es gibt also Hoffnung.
„Blumen für den Lieblingsfeind“ Na vielleicht hätte her Berger sein erhellendes Buch nie veröffentlicht
wenn es keine Kreuznetredaktion gäbe…die Wege des Herrn sind eben unergründlich…hoffen wir das noch
mehr Menschen ihre Einstellungen hinterfragen wenn sie sich ausgerechnet auf Kreuznet wiederfinden.
Abtreibung find ich wirklich wirklich schlilmm und halte sie auch keinesfalls für alternativlos…gerade
daher bin ich aber auch der Meinung das man Kondome benutzen sollte oder die Pille nehmen oder was es
sonst noch so alles auf dem Verhütungsmarkt gibt nutzen sollte…Familienplanung ist Familienfreundlich…dann
kommt es auch nicht zu ungewollten Schwangerschaften die ja für gewöhnlich einer Abtreibung vorausgehen.
Unterstützer der „Kinderschlächter“ sind also in allererster Linie diejenigen die aus abstrusen Gründen
Vorsorge ablehnen. > Soviel dazu…aber nichtmal (und das sollte aufhorchen lassen) nichtmal die Kreuznetredaktion
war dreist genug um dieses Thema mit den Anschlägen von Oslo zu vermanschen „nur“ um dieser andauernden
Forderung neuen Schwung zu verleihen. Absolut GARNICHTS wäre dem vermutlich hier bald als Löwe von Wien,
gefeierten Pseudomärtyrer passiert hätte er sich zum Thema Abtreibung geäußert ohne dabei auf den
medienwirksamen Oslovergleich zurückzugreifen aber er wollte ja besonders klug, besonders wichtig sein.
Leid verroht…und es wäre nicht verwunderlich wenn sich z.B. Kindersoldaten die schon viele Massaker
erlebt haben taktlos da unbeeindruckt äußern würden aber ein Politiker im sicheren Österreich? Hat
er wirklich soviel Mitleid mit den abgetriebenen Föten das ihn anderes menschliches Leid nicht mehr berühren
kann? Falls ja…warum soll ausgerechnet jemand den alles kalt lässt der Richtige sein sich um das Wohl
der Bürger zu kümmern?
@de Boer > Ich habe ihre Kritik am post 112 irgendwie nicht ganz verstanden…wieso hat die sie genötigt
Herrn Wilders (den ich in keinster weise erwähnt habe) zu verteidigen? Um meinen Punkt noch einmal verständlicher
zusammenzufassen…wenn islamophobe Spinner die dem antiliberalen, rechtsradikalen Spektrum zuzurechnen
sind die Politik der Israelischen Regierung gutheißen dann ist das in der Tat ein Grund für Schamesröte
in der Knesset. Natürlich ist es ein Unterschied ob sich ein Israelischer Politiker um die Sicherheit
seiner Bürger sorgt oder ein Depp aus Norwegen um seine Fantasiewelten aber in beiden Fällen hat man
es mit der Idee zu tun das eine monokulturelle Gesellschaft möglich und wünschenswert ist. Ich bin mir
fast sicher das das Andauernde scheitern der Friedensgespräche neben dem, inzwischen ins bodenlose abgesackten
Niveau der Palestinänservertreter auch damit zusammenhängt das konservative Juden Israel unbedingt als
reinen „jüdischen Staat“ erhalten wollen. Das beinhaltet zahlreiche Diskriminierungsmaßnahmen arabischstämmiger
Israelis die verhindert haben das es dort eine breite Palestinensische Ober- bzw. Mittelschicht gibt die
sich mit dem Land identifiziert oder zumindest ein großes wirtschaftliches Interesse am Frieden hat.
> Offenes nebeneinander zerstört nicht sondern bewahrt Kulturen und hilft ihnen sich neu zu schaffen.
Den naiven gegenteiligen Glauben verteten aber nicht nur manche Kreuznetzler (net sie) sonder eben auch
A. Breifick und A. Liberman
Na das überfordert wohl manchen Kreuznetzler…da ist einer überzeugter rechtsgerichteter Christ UND
kein Antisemit sondern auch noch ein ausgesprochener Freund Israels. Seeehr verwirrend was? Naja…nicht
so verwirrend wenn man sich erinnert das er ein Muslimhasser ist. Es bleibt zu hoffen das die Israelische
entsprechend beschämt ist wenn sie jetzt sogar von Nazis bewundert ist.
@tomas > > Die Pille ist eine wunderbare Sache…vor allem für uns Männer. Für Frauen ist sie, wie
ich immer wieder von diesen gehört habe, eine mittlere gesundheitliche katastrophe und Trotzdem nehmen
sie sie uns zuliebe. Soviel zum Thema…selbstsüchtige Feministinnen. Wenn man keine Kinder (mehr) will
ist das nicht kinderfeindlich. Sich der Natur blindlings auszuliefen entspricht nunmal nicht dem menschlichen
Wesen…wo immer es uns möglich ist versuchen wir die Natur auszutricksen…(z.B bei unserer Lebenserwartung).auch
in der Bibel heisst es schließlich…macht euch die Erde untertan. Hat die kath. Kirche nicht auch die
Idee Entwickelt das Dinge Sünde seien weil sie unnatürlich (also nicht vom Schöpfer so vorgesehen)
sind. Gut gehen wir einmal davon aus das die kath. Lehre hier nicht irrt… wer immer auch behauptet hat
das SEX nur der Zeugung diene hat keine Ahnung von Biologie. Sex hat neben der Fortpflanzung bei fast
allen intelligenteren Wesen auch soziale Zwecke z.B. Festigung einer Bindung, Erhöhung des Sozialen Status,
Beilegung von Konflikten etc. etc. Daher haben Menschen auch einen Orgasmus und sind ganzjahres Zeugungsfähig.
(zum reinen Zeugungszwecken wäre das sinnlos) Sex also NUR zu Zeugungszwecken zu praktizieren oder ohne
guten Grund darauf zu verzichten wäre also nicht nur unangenehm sondern auch unnatürlich. Verhütung
ermöglicht uns also erst eine „natürliche“ und damit nach dem katholischen Ideal unproblematische Lebensweise.
@Jolanda > > Homosexualität ist also heilbar? Schön…man kann Menschen so ziemlich alles ab oder antrainieren,
allerdings gehört es zur medizinischen Redlichkeit nur Dinge zu therapieren die auch wirklich störend
sind. Die meisten (mehr oder minder aufgeklärten) Menschen stört ihre Homosexualität aber nicht, höchsten
wie andere damit umgehen und der Gesellschaft schaden sie damit auch nicht großartig. Daher kümmern
sich SERIÖSE Wissenschaftler und Psychater auch nicht um Homosexualität und deren angeblich notwendige
Heilung…nur ideologisch verblendete tun das. > Wenn jemanden die Jungfrau Maria erscheint würde man
den etwa zum Psychater schicken damit der ihn von seinen Wahnvorstellungen unter denen er offensichtlich
„leidet“ heilen kann? Zugegeben Ich für meinen Teil würde es ihm schonmal vorschlagen…aber wenn er
seine Andersartigkeit unbedingt auskosten, und evtl. noch Menschen damit Helfen oder halt irgendwie Karriere
damit machen möchte dann ist das sein gutes Recht. Genausowenig wie Schwule hat er sich für sein Abnormes
Verhalten nicht zu schämen. >
„Es ist jedoch perfide, die Opfer dieser wahnsinnigen Bluttat für politische Zwecke zu instrumentalisieren.“
> sagt er…um wenige Zeilen später das sicherlich wichtige aber völlig Artfremde Thema Abtreibung in
den Ring zu werfen und sich darüber auszulassen. Vielleicht sollten wir anlässlich von Oslo auch mal
über das Waldsterben, die Hungerskatasrophe, den Lybienkrieg oder den Bildungsnotstand sprechen… das
ist als würde man nach einem Papstattentat über Gentechnik diskutieren wollen. Bei einer Diskussion
die darauf verzichten möchte die Opfer der schrecklichen Bluttat zu instrumentalisieren sollte es also
nur um Dinge gehen die ursächlich mit den Ereignissen in Norwegen zu tun hatten oder haben könnten.
Alles andere ist üble Trittbrettfahrerei und eines Volksvertreters unwürdig.
Also damit ich das richtig verstanden habe…die haben Verhandelt um ihre jeweiligen Positionen darlegen
zu können? :D Ja klar! Das ist ja euphemistische Politiker Rethorik der übelsten Sorte…natürlich
haben die Piusbrüder verhandelt um wieder unter dem Segen und Schutz der Kirche und des Papstes handeln
zu können…aber gottseidank…sind sie ein Haufen weltfremder Sturrköpfe die sich es selbst bei einem
für ihre Ideen so aufgeschlossenen Papst wie Ratzinger verbockt haben…WEITER SO…kann ich nur sagen.
Es bleibt die (winzige) Hoffnung bestehen das der Vatikan von ultrarechten Spinnern erstmal die Nase voll
hat und sich vielleicht auch mal gegenüber liberaler angehauchten Gruppen und ihren Reformvorstellungen
gesprächsbereit zeigt. Ansonsten geht die Schose (wie der Artikel völlig richtig feststellt) in ein
paar Jahren wohl von Vorne los. Es würde einfach nicht zu diesem Papst passen wenn er seine geliebten
braunen Schäflein im Regen stehen lässt.
@kristall > > Es stimmt schon, man kann Extreme nicht zur Bewertung oder Verurteilung einer ganzen Denkrichtung
hernehmen…Außerdem bedarf es um die Feinde von Liberalismus zu kritisieren bzw. ihre Ziele als gesellschaftsschädigend
zu outen in der Tat keiner Massaker. Schon bei Auseinandersetzungen auf theoretischer Ebene sehen diese
Typen alt aus. < Was mich angeht werde ich also gerne darauf verzichten „Rechten“ Ideen nur anhand der
Ereignisse in Norwegen abzulehnen. Ich bin ja auch nach 9.11. kein Islamhasser oder durch die Anschläge
der RAF ein Gegner der 68er Ideen geworden. Nichtmal die Untaten von Stalin oder Hitler sollten der erste
Ansatzpunkt für eine Bewertung der Ideolgoien die Hinter ihnen standen bzw. die sie hinter sich gestellt
haben sein. Vielmehr glaube ich das jede Idee eine Auseinandersetzung auf theoretischer Ebene verdient
hat, schlicht weil auch im Namen einer Guten Sache häufig schlechte Dinge getan werden (müssen?) Allerdings
müssen sich Ideologien aus denen besonders viel Gewalt hervor geht fragen lassen warum denn das so ist…und
welche Faktoren innerhalb ihrer Gedankenwelt dafür Verantwortlich gemacht werden könnten und wie man
diese Entschärfen kann. (z.B. durch Aufgabe eines Alleingültigkeitsanspruchs oder Totaliätrer Strukturen)
Die Anti-liberalen Gedankenwelt schneidet bei einer Überprüfung auf solche Faktoren hin jedoch katastrophal
ab. Besonders bedenklich sind Jene die die Opferrolle bemühen um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
> @kristall > > Naja…viel 68er hatten auch von ihrem konservativem Elternhaus die Nase voll, ein paar
davon gründeten später einen umtriebigen kleinen Verein namens Rote Armee Fraktion. Würden sie etwa
dem Konservativem Muff die Schuld and deren Terror geben? Und wenn nicht…wieso beschuldigen sie dann
Sozimuff für Anschläge auf andere Sozis verantwortlich zu sein? + + Und nochma zu den Freimaurern…ein
gewichtiger Grund warum die so unbeliebt in konservativen katholischen Kreisen sind ist doch ihre Mitwirkung
beim 2. Vatikanischen Konzil, (die Piusbürder haben einen schönen Film darüber gedreht…falls sie
MIR da nicht glauben). Dabei ging es ja bekanntlich unter anderem um die Anerkennung anderer Denkrichtungen
und Religionen und die Aufgabe des Alleingültigkeitsanspruches. Ein Typ der gegen „Kulturmarxismus“,
„Internationalismus“ etc. ist und sich eine alleingültige „Monokultur“ fürs Abendland wünscht tut aber
doch genau das GEGENTEIL von jenen Zielen für die die Freimaurer von den Rechtsaußenchristen so gehasst
werden. Mit klassischen Freimaurerwerten konnte der Attentäter ganz offensichtlich nichts anfangen. Ob
diese in der (vermutlich erzkonservativen) Loge in der er Mitglied war gepflegt wurden ist eine andere
Frage. Fakt ist…er hatte mit so manchem Kreuznettler mehr gemein als mit der Feimaurerei im Allgemeinen…wenn
sie allerdings mit dem gleichen Eifer lesen wie sie ihre Artikel verfassen ist es kein Wunder das ihnen
das noch nicht aufgefallen ist.
@Kristall Geprägt ja…aber offensichtlich war er selber kein Sozi. Das Kinder eine ganz andere Richtung
als die Eltern einschlagen ist ja nichts neues. Ich erlaube mir mal aus dem von Joseph Goebbels persönlich
gegründeten Kirchenzerstörungsmagazin bzw. dessen Onlinevariante zu zitieren. „ „Ein „Monokulturist“
sei er, entwirft in wortreichen, um Intellektualität bemühten Postings eine Gesellschaftsanalyse, die
er am Ende auf einen Grundkonflikt herunterbricht: Da seien die „Konservativen“, deutlicher: „Monokulturisten“,
auf der einen Seite, die „Kulturmarxisten“ und „Internationalisten“ auf der anderen – „dazwischen gibt
es nichts“. Wer gegen Nationalismus sei, sei „per definitionem Kulturmarxist“ „ „ Sagen sie jetzt nicht
das sie sich der Kritik an der bösen Multi-Kulti Gesellschaft nicht mit fliegenden Fahnen ansschließen
würden. In DIESEM Fall haben wir es also mit jemanden zu tun der sich in der liberalen Gesellschaft nicht
wiederfindet und der zweifelsohne auch durch Hetzte gegen diese zu seiner Einstellung gekommen ist. Und
solche, nennen wir sie mal „Kritik“ an der Moderne…findet man hier ja wohl häufig. Natürlich…auch
Leute mit linken Ideologien haben schreckliche Bluttaten verübt, genauso Muslime, Hindus usw. der springende
Punkt ist Radikalität. Wer also seiner Denkrichtung einen gefallen tun will verzichtet darauf. Apropos
verzichten…wie geht es ihnen ohne ihre Smileys? Falls es ihnen hilft, ich vermisse sie auch^^
Weder das Christentum noch die Freimaurerei haben den Mann von seiner Tat abhalten können…aber es ist
mehr als fraglich ob er von einer der Beiden Ideologien dazu getrieben wurde. Seine Rechte Gesinnung allerdings,
mal ganz abgesehen von seinem Geisteszustand, scheinen durchaus Ursächlich für sein Handeln gewesen
zu sein. § Momentmal…Rechte Gesinnung, fragwürdiger Geisteszustand, Radikale Ideen, keine Liebe für
die Sozialdemokratie und den Rest der Welt die nicht so denkt und handelt wie er es sich vorstellt…oh
oh…schon klar das sich Kreuznet ausführlich mit dem Thema beschäftigt, und nach Sündenböcken sucht
immerhin treffen diese Attribute auch auf einen Großteil seiner Leser zu. :D
Dank der Pille konnten Millionen von Frauen ihre Ausbildung beenden, ihren Beruf ausüben oder sich um die bereits vorhandenen Kinder kümmern OHNE dabei einen unnatürlichen und belastenden Lebenstil (Enthaltsamkeit) praktizieren zu müssen. Außerdem tut die Pille keinem weh, im Gegensatz zu Abtreibungen…und davon gäbe es ohne Pille viel viel mehr. Dekadent? Vielleicht…aber vor allem praktisch.
Wie man sich „wehren“ kann? Auf die gleiche Art auf die man „angegriffen“ wird. Wenn Pater Zimmer andere
Vorstellungen vertritt steht es ihm frei diese in einer Erklärung oder Petition oder einem Leserbrief
oder all den anderen „Waffen“ die die Liberalen seid zig Jahren relativ erfolglos nutzen darzulegen. (Allerdings
sollte er seinen Argumenten am besten kein Bild von sich beilegen, das wäre…äh…nennen wir es kontraproduktiv
:D :D :D Was ihm jedoch nicht frei steht ist anderen den Mund verbieten zu wollen…das darf bestenfalls
il Papa.
Apropos Evangelium…eine Frage. Petrus der 1. Papst war doch lt. Bibel verheiratet…hat er nun A) Als verheirateter Papst gewirkt oder B) sich scheiden lassen. Beides wäre in der heutigen Kirche undenkbar…seltsam das weder Petrus noch Jesus noch irgend ein anderer Apostel darin ein Problem sahen.
Nicht zu fassen…es geschehen noch Zeichen und Wunder…anstatt über die nicht gerade traditionelle
Gestaltung des Kirchenraums zu Lästern wird hier dem Neuen wirklich eine Chance gegeben. Dieser lobenswerten
Einstellung ist nichts hinzuzufügen. Der Kirchenraum ist in der tat ansprechender als die meisten anderen
Modernen Machwerke weil er auf die (schon längst wieder öde gewordene) Schlichtheit verzichtet. Gut
gemacht Herr Strumbel und gut erkannt Kreuznet! (Sollte der Artikel sarkastischer Natur sein nehme ich
das letztere natürlich zurück)
Warum will ein Schwuler nicht zugeben das er schwul ist? Warum verleugnet er sich und wird so zum Lügner
und Täuscher? David Berger hat darauf eine Antwort gefunden die den Kirchenoberen nicht gefallen kann
die aber einiges erklären würde. Pfarrer die einen Lebensstil führen den sie offiziell verurteilen
sind leichter zu kontrollieren…ganz einfach. So gesehen sind Schwule in der Kriche sogar erwünscht,
ähnlich wie sich früher manche Adelige jüdische Geldverleiher hielten die man bei Problemen mit Hinweis
auf ihren Glauben leichter loswerden bzw. hinhalten konnte als christliche. „Keep your friends close and
your enemies closer“ heisst es doch. Und ein Schwuler Pfarrer wird wohl kaum gegen seinen Bischof aufmucken,
wenn sein Ruf von diesem jederzeit zerstört werden kann. Allerdings erklärt das immer noch nicht warum
ein Schwuler überhaupt interesse an der katholischen Kirche entwickelt. Aber auch auf diese Fragen wird
(angeblich) in Bergers Buch eingegangen …Kreuznet hat es geschafft, ich werde mir dieses Buch kaufen!
Ein hoch auf das größte katholische Portal des Universums!
Hmmm…Eine Katholikin die totkranken Menschen helfen will und sich dafür eigesetzt hat das ihnen unabhängig
von der Art der Ansteckung geholfen wird…Pfui…wenn der Heiland das wüsste! Der hat sich nämlich
vor jeder Heilung genauestens über den Lebenswandel seiner Patienten bzw. über die Art wie sie sich
angesteckt hatten informiert und daraus seine Konsequenzen gezogen. Nachzulesen in den Bibelgeschichten:
„Jesus schickt einen Blinden weg“ „Jesus weigert sich den Lebrakranken zu heilen“ …Diese erleuchtende
Lektüre würden den Jungs und Mädels von der LSU sicher mal gut tun. @schamane40 Sie haben schon Recht,
Jesus und die Urchristen waren im Grunde recht sozialistisch eingestellt. Da sie sich in L-Amerika auszukennen
scheinen, eine Frage…stimmt es das der überaus erfolgreiche (Ex)Präsident von Brasilien Lula auch
ein Befreiungstheolge ist bzw. ob er von den Befreiungstheologen unterstützt wird? Falls ja würde es
ja beweisen das Befreiungstheologie und Vatikan durchaus vereinbar sind…im Grunde ist der Vatikan mit
allen vereinbar die ihm Geschenke machen (wie den Vertrag der der Kirche im brasilianischen Schulsystem
und anderswo größere Möglichkeiten zugesteht, den Lula bei seinem Papstbesuch im Gepäck hatte)…das
wusste schon der alte Adi. Ich denke/hoffe mal das mit zunehmender Macht der L-Amerikanier und Afrikaner
irgendwann auch mal ein Bef.-theologisch angehauchter Papst kommen wird. DANN wird es auf +net erst richtig
lustig :D
@walter von Stolzing . . Ich dachte immer ein Bischof sei Vorsteher einer Diözese…welcher Diözese
steht denn Herr Williamson derzeit vor? Auch andere Aktivitäten eines Bischofs übt er nicht (mehr) aus
oder hat er vielleicht irgend ein Lehramt oder ist er als (von der Kirche abgesegneter) Publizist tätig
oder geht er irgendeiner Verwaltungstätigkeit nach? Oder darf er sich zu theologischen Themen im Namen
der Kirche oder wenigstens seines eigenen Ordens äußern? Auch steht doch ein Bischof in der Kirchenhierarchie
normalerweise relativ weit oben…wem gegenüber ist Willi denn bitte Weisungsbefugt? Auch wird er derzeit
für keinerlei Tätigkeit bezahlt weswegen die Strafe überhaupt von 12000 auf 6500 herabgesetzt wurde.
Das die Weihe nach Katholischem Glauben ein Leben lang anhält und nicht rückgängig gemacht werden kann
ist ohnehin fragwürdig. Immerhin konnten sogar Apostel (deren Nachfolger Bischöfe ja sind) ihr Amt durch
Verfehlungen verlieren. Siehe: Lukas, Apostelgeschichte, „Die Nachwahl des zwölften Apostel“…hier verliert
Judas obwohl er immerhin von Jesuspersönlich(!) (und nicht irgendeinem abgefallenem Möchtegernkrichenretter)
bestimmt und von diesem selbst nie entlassen wurde durch Ratsschluss der Apostel sein Amt. Um aber der
Vorstellung „Einmal Bischof immer Bischof“ auf der einen Seite und der Realität auf der anderen, gerecht
zu werden könnte man ähnlich wie bei anderen Lebenslangen Ämtern die nicht mehr ausgeübt werden die
Bezeichnung Bischof a.D. benutzen.
Kreuznet legt doch ansonsten immer Wert auf die korrekte Anrede…hier scheint man eine Ausnahme zu machen.
Also nochmal zum mitschreiben: Williamson ist KEIN Bischof der Piusbruderschaft oder der RKK mehr! Er
wurde von den Pisusbrüdern lt. Aussage von deren Anwalt (und wenigstens der müsste man ja Glauben können)
all seiner Ämter enthoben. Es ist sogar fraglich ob er überhaupt vor der Rücknahme der Exkommunikation
durch den jetzigen Papst nach Kirchenrecht als Bischof gelten konnte. Denn wie kann man bitte Bischof
sein wenn man exkommuniziert worden ist? Das er mit billig konstruierten Lügen auf die Opfer einer der
schlimmsten Diktaturen der Weltgeschichte spuckte ist alles andere als Heldenhaft. Nicht wie ein Löwe,
eher wie ein Papagei plapperte er nach und flog dann feige fort. Da die Opfer des VERNICHTUNGSLAGERS-Ausschwitz
nicht mehr hier sind um sich gegen seine üblen Verleumnungen zu wehren schreitet hier völlig zurecht
die Deutsche Justiz ein. Ihn dafür zu verurteilen ist keinesfalls illegal…es wäre nur in anderen Ländern
nicht üblich…aber wie sagte schon ein anderer Willi: „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ Übrigens
hätte er nur bei dem schwedischen Fernsehsender anrufen und eine Veröffentlichung des Interviews (wenigstens)
im I-net untersagen müssen damit seine Verteidigung jetzt gefruchtet hätte. Jedoch spekulierte er wohl
durchaus darauf das seine Dummschwätzerei hierzulande einigen Rechten den Tag versüßen würden. Was
soll man sagen…ÄTSCH.