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#120 Melchisedech 20:22:32 | Dienstag, 22. Juni 2010
Die Stellungnahme der DBK wirft Fragen auf: „Sie bestätigen, dass die in den Medien jetzt bekannt gewordenen
Vorwürfe gegen ihn im April 2010 nach Rom weitergeleitet worden sind.“ Was heißt das? hat die DBK lediglich
eine Sammlung von Medienvorwürfen nach Rom geleitet oder eine eigene Vorwürfe-Liste nach Rom auch an
die Presse lanciert? Gibt es eine Stellungnahme der DBK, wie die Akte überhaupt an die Presse gelangen
konnte? Gibt es eine Stellungnahme der DBK, diesen Fall von schwerem Vertrauensmissbrauch aufklären zu
wollen? Gibt es eine Stellungnahme der DBK, daß die Veröffentlichung in der Presse der Versöhnung mit
Bischof Mixa zuwiderläuft?
#21 Melchisedech 21:08:49 | Mittwoch, 4. März 2009
Was Mixa wieder sagen würde hat der Papst schon gesagt JPII:„Wenn der Mensch allein, ohne Gott, entscheiden
kann, was gut und was böse ist, dann kann er auch verfügen, dass eine Gruppe von Menschen zu vernichten
ist. Entscheidungen dieser Art wurden im Dritten Reich gefällt von Menschen, die – nachdem sie auf demokratischen
Wegen zur Macht gekommen waren – sich dieser Macht bedienten, um die perversen Programme der nationalsozialistischen
Ideologie zu verwirklichen, die sich an rassistischen Vorurteilen orientierten. An diesem Punkt kann man
es nicht unterlassen, ein Problem anzusprechen, das heute außerordentlich aktuell und schmerzlich ist.
Nach dem Sturz der nationalsozialistischen und kommunistischen Regime, die auf den Ideologien des Bösen
aufgebaut waren, haben in ihren Ländern die eben erwähnten Formen der Vernichtung de facto aufgehört.
Was jedoch fortdauert, ist die legale Vernichtung gezeugter, aber noch ungeborener menschlicher Wesen.
Und diesmal handelt es sich um eine Vernichtung, die sogar von demokratisch gewählten Parlamenten beschlossen
ist, in denen man sich auf den zivilen Fortschritt der Gesellschaften und der gesamten Menschheit beruft.“ …
„Warum geschieht all das? Welches ist die Wurzel dieser nachaufklärerischen Ideologien? Die Antwort ist –
alles in allem – ganz einfach: Das geschieht, weil Gott als Schöpfer und damit als Ursprung der Bestimmung
von Gut und Böse verworfen worden ist. Man hat den Begriff dessen verworfen, was uns im Tiefsten zu Menschen
macht.“ Erinnerung und Identität – 2005
#77 Melchisedech 23:33:51 | Mittwoch, 28. Januar 2009
Papst-Williamson-Müller 1. die Frage „waren nur Juden Opfer“ ist dumm. Der papst spricht ausdrücklich
auch von den „Opfern eines blinden Rassen- und Religionshasses“. Das meint Juden und Christen und viele
andere… Die weiteren Worte des Papstes über Gewalt und gegengewalt können durchaus auch als Kritik
an Israel im Gazakrieg verstanden werden 2. Williamson genießt freie Meinungsäußerung, gebraucht sie
auch…die wissenschaftliche Auseinandersetzung wird geführt…wo und wie beteiligt sich Williamson?
Im zitieren längst wiederlegter pseudowissenschaftlicher Reports (Leuchter)? 3. Müller erteilt Williamson
Hausverbot für diözesane Einrichtungen. Als würde Williamson irgendeinen kath Kindergarten im Bistum
oder ein kath Altenheim betreten oder oder oder… also eine reine Maßnahme ohne Konsequenzen,aber vllt
mit „kirchenpolitischer“ Signalwirkung
#23 Melchisedech 17:29:48 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Über Bischöfe… …kann man trefflich streiten. Das war so, das ist so, das wird so bleiben. Die Kirchengeschichte
ist voll von heiligen, weniger heiligen, unheiligen, scheinheiligen Bischöfen und Prälaten. Da kann
ich recht gelassen bleiben. Vllt ist es heute recht schwierig, das Bischofsamt auszuüben. Manches in
den Bistumsverwaltungen erinnert einen ans „anciene regime“. Die Regenten sind umgeben von Hofschranzen,
die die Richtlinien der Politik bestimmen, sind umgeben, teils gefesselt von Gremien und Räten, die die
Person eines Apostelnachfolgers nur noch schattenhaft erscheinen lassen. Ein Bischof verblasst heute zum
Segens- oder Winkeonkel. Wer heute Bischof ist, muß fast ein Märtyrer sein, entschiedene Personalpolitik
betreiben und dann im Widerstand gegen die Geister, die man selbst rief, glaubensstark das Zeitliche segnen.
Wem ist das schon zuzumuten. Die Kirche hat überlebt und sie wird überleben! Immer schon sind ganze
Provinzen abgefallen und verloren gegangen. Das kann auch heute mitten in Deutschland und Europa geschehen.
Dann bekommt in Jahrzehnten ein Weihbischof auf den Molukken das untergegangene Bistum Aquisgrana zugeteilt…
#29 Melchisedech 17:30:01 | Sonntag, 30. November 2008
Die Geduld… …des Abtes sollte auch die Geduld anderer sein, die meinen, hier direkt alles in Bausch
und Bogen der Lächerlichkeit hingeben zu müssen. Im Bistum Aachen scheint die Mariawalder Reform jedenfalls
eine echte Alternative zum sonstigen kirchlichen Tun zu sein. Die Internetseite des Bistums Aachen vermeldet
unter „Aktuelles“ Angebote wie:Fundraising – wie professionell müssen Spenden gesammelt werden? oder:
Entspannen durch Loslassen Yoga als Möglichkeit oder:Meditatives Tanzen im Advent. Also, wem Mariawald
nicht passt, der hat andere Möglichkeiten genug, sollte Spenden sammeln, sich bei Yoga entspannen, durch
den Advent tanzen, aber sich nicht wundern…
#46 Melchisedech 22:22:05 | Donnerstag, 27. November 2008
Abt Freiherr Heeremann… …sollte nicht seinen ehemaligen Konvent psychologisieren. Wer sagt denn, daß
die Mariawalder Reform zu diesen von Abt Heeremann geäußerten Zuständen führt. Das scheint mir psychopathisch.
Man will nicht mit der eigenen verlassenen Heimat konfrontiert werden. Gemäß seiner Weisheit kann es
dann auch keine gesunden Karthäuser-Kommunitäten geben. Er urteilt über eine Zukunft, von dem keiner
weiß wie diese in Mariawald aussehen wird. Hätte er doch geschwiegen und mit seinem Bruder einen Schnaps
getrunken. Er tut mir leid.
#25 Melchisedech 16:16:48 | Montag, 24. November 2008
Eine Presse-Ente… …scheint dies zu sein. In der Abtei jedenfalls weiß man davon gar nichts. Gestern
noch wurden alle Gottesdienste (Messe und Offizium) nach erneuertem Ritus gefeiert. Die angebliche Quelle: www.clerus.org/…municato%5B1%5D.html enthält seltsamer Weise das Datum 21. November 2009
#7 Melchisedech 21:18:12 | Montag, 25. Februar 2008
Wenns ums das Heil der Seelen geht… …ist dem Bistum Aachen nichts zu teuer. Hoffentlich aber wird
die Info-Broschüre „um Irritationen zu vermeiden“ auch konkret genug. Ich schlage vor: eine Anfahrtsskizze,
damit die Leute wissen, welche Wege sie zu meiden haben; eine genaue Auflistung der Gottesdienstzeiten,
damit die Leute wissen, zu welchen Zeiten sie keinesfalls dort auftauchen dürfen. Sollte all dies nicht
die gewünschte Wirkung erzielen, kann der Bischof eine Prozession „zur Verhütung des Allerschlimmsten“
nach Reichenstein anführen gefolgt von Domkapitel und Priesterrat. Auch wäre wünschenswert ein kleiner
Hinweis: Ebenso warnen wir vor dem Besuch protestantischer Kultstätten auf dem Boden des Bistums Aachen –
um Irritationen zu vermeiden.
#47 Melchisedech 19:08:27 | Donnerstag, 21. Februar 2008
SPIEGEL und SPIEGELonline… …da scheint es einen Unterschied in der Wiedergabe des Zollitsch-Interviews
zu geben. In der Printausgabe Nr.8/Seite 56 heißt es: „SPIEGEL: Ist die evangelische Kirche nun aus Ihrer
Sicht Kirche? Zollitsch: Ja, sie ist eine Kirche, aber eine andere. Nach katholischem verständnis ist
sie nicht im vollumfassenden Sinne Kirche. Sie ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen.“ Erzb. Zollitschs
letzter Satz im Interview:„Über die Frage, ob ich jemals Kardinal werde, habe ich noch nicht nachgedacht“.
#5 Melchisedech 00:55:21 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Bitte nehmen Sie bei +kreuz.net… …zur Kenntnis, daß das berühmt berüchtigte „Kirche, Kinder, Küche“
von Martin Luther stammt (dazu lese man: Manfred Lütz: Der blockierte Riese) und damit keineswegs das
Grundanliegen von „Die Christen“ auf den Punkt gebracht wird.
#208 Melchisedech 23:51:42 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Bruder Theophil… …ich verstehe ihre Frage oder Aussage nicht. Meine Teilnahme an kreuz.net begrenzen?
Meine Beiträge halten sich in sehr sehr überschaubaren Grenzen, sind recht selten. Das können sie nachprüfen.
Was meinen Sie sonst? Ich unterstelle Ihnen, daß sie mir KEINEN Maulkorb verpassen wollen.
#205 Melchisedech 22:16:26 | Mittwoch, 20. Februar 2008
Reden wir mal drüber Der Posten eines „Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz“ ist nicht theologisch
notwendig! Auch ich bin gegen Denkverbote. So denke ich, man könne den Vorsitzenden abschaffen oder wenigstens
seine Amtszeit auf 3 Jahre begrenzen wie in anderen Ländern… Ein Abschied vom aktiven Wahlrecht der
Weihbischöfe wäre ein kleines Revolutiönchen, bei dem der Großteil der Exzellenzen nicht mitginge.
Begriffe von Bischöfen wie „Luther ist ein gemeinsamer Lehrer im Glauben“ (Kard. Lehmann) gehört nicht
zu meinem Wortschatz. Wir brauchen Schweigeklöster, weil manche Bischöfe sie einfach benötigen. Das
Interview von Erzbischof Zollitsch hat Verstimmungen ausgelöst, aber die katholische Kirche bleibt trotzdem
Kirche! Ich kann ihr das trotz des erzbischöflichen vorsitzlichen vorsätzlichen Interviews im Spiegel
nicht absprechen.
#15 Melchisedech 21:24:15 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Zu vielfältigen Diskussion hier: Die Kirche verlangt von niemandem, alle Seligen und heiligen zu verehren.
Also kann jeder seinen „Lieblingsheiligen“ haben. Und über Heilige läßt sich genauso streiten wie über
jede andere Persönlichkeit des öffentlichen Lebens auch. Im Falle von Kaiser Karl von Österreich haben
die einschlägigen Veröffentlichungen und Biografien längst Licht ins Dunkel der damaligen politischen
Wirren gebracht. der wohl über jeden Zweifel erhabene weil prokommunistische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger
Anatole France sagte über Kaiser Karl:„Kaiser Karl war der einzig anständige Mensch, der in diesem Krieg
auf einem führenden Posten aufgetaucht ist. Er wünschte ehrlich den Frieden, und deshalb wurde er von
der ganzen Welt verachtet. So wurde eine einmalige Gelegenheit verscherzt.“ Das begründet noch keine
Selig- oder Heiligsprechung, ist aber eine bemerkenstwerte Charakterisierung. Übrigens: die in Deutschland
einzig öffentlich zugängliche Kirche mit einer Reliquie des Sel. Karl von Österreich ist im Rheinland
in Linnich im Ortsteil Körrenzig die alte St. Petrus Kirche. Eine europäische Wallfahrt ist für Ende
August 2008 dorthin vorgesehen wie ich herausgefunden habe.
#12 Melchisedech 21:35:06 | Mittwoch, 21. November 2007
@ cum te Wie Sie doch vom Umfang unter der Kasel so direkt auf einen Esser und Trinker schließen. Mit
dieser Billig-Analyse fällt bei Ihnen auch Sel. Johannes XXIII aus allen Tugenden.
#3 Melchisedech 10:10:44 | Montag, 12. November 2007
Ernennungsgeflüster Flüstern wir also weiter und wer am Ende richtig tippt, bekommt den Preis: Für
München wird der Erzabt von Beuron ins Rennen geschickt.
#11 Melchisedech 23:58:11 | Samstag, 10. November 2007
Rabimmelrabammelrabum! @ Heinz Josef: Gott grieft wahrlich nicht zum prügel. gemeint ist nach maritain
wohl eher das (harte) Opfer, daß der Mensch muß (welches also wir bringen müssen) und zwar aus Liebe.
Also meint Maritain: keine Lauheit in der Liebe. Dies wiederum: keine Liebe ohne Opfer…
#6 Melchisedech 23:01:43 | Samstag, 10. November 2007
@ Leblhuber „Die Frage ist, was will man uns damit sagen?“ Allerdings! Ihr Einlaß ist da eher weniger
hilfreich. Was motzen Sie denn über ein Maritain-Zitat von vor 50 Jahren und bringen selbst einen Hinweis
auf Maritain-Äußerungen von vor mehr als 70 Jahren, ohne dies mit einem Zitat belegen zu können. In
der Tat hat Maritain 1936 die Ungerechtigkeiten im span. Bürgerkrieg deutlich kritisiert und in daraufhin
wurde er von einigen klerikalen Kreisen als linker Christ beschimpft, aber Maritain hat nicht pauschal
Partei für die Republikaner ergriffen. Leblhuber, was wollen SIE uns eigentlich mit Ihrem Statement sagen??
#17 Melchisedech 13:31:01 | Montag, 29. Oktober 2007
Im Bistum Aachen… …befinden sich besagte Pfarrgemeinden und NICHT im Erzbsitum Köln. Auch im Bistum
Aachen gibt es klare Stellungnahmen seitens des Bischofs, regelmäßige Wortgottesdienste mit Kommunion
NICHT zu etablieren. Es dient der vielgepriesenen Geschwisterlichkeit in der Kirche und in den Pfarrgemeinden,
die Messe dort zu besuchen wo sie gefeiert wird, also auch nebenan in einer nachbarkirche. Die Kirche
wird durch die Eucharistie aufgebaut. Die Pfarrer können oder wollen den Gläubigen Messtheologie/-spiritualität
und die Lehre über die Kirche nicht mehr lehramtstreu vermitteln. Ein Weihbischof in Aachen sprach klipp
und klar von Protestantisierung durch diese regelmäßigen Wortgottesdienste (-feiern). Die Gläubigen
in besagter Pfarrei mögen den Mut haben, sich bischöflichen Beistand in der Auseinandersetzung mit ihrem
Pfarrer zu erbitten!
#18 Melchisedech 22:35:14 | Donnerstag, 30. August 2007
Die Einheit… …der deutschen Bischöfe war noch nie so groß. Demnächst können sie achselzuckend
auf ihren einheitlich zustande gebrachten Kompromiß verweisen. Es ist ein Ärgernis! Wo waren jemals
die Ausführungsbestimmungen gegen den Wildwuchs in der neuen Liturgie? Wer hat Einhalt geboten den Laienpredigten
in der Messe? Welcher Bischof hat die Priester zur Ordnung gerufen, die bis zur Unkenntliochkeit und Ungültigkeit
den Kanon der Messe änderten. Von Bischof Mussinghoff ist solches nicht bekannt. In einer Punkt kann
weitergeholfen werden. Wenn Bischof Mussinghoff meint, Missale von 1962 seien vor ort nicht mehr vorhanden:
ich kann 3 direkt abgeben!
#20 Melchisedech 22:31:16 | Dienstag, 14. August 2007
Zur einfachen Klarstellung: an Gotthard: die Quellenangabe ist zu finden ganz unten im Artikel: kolping-ac.de …
man muß halt wie so oft auch das Kleingedruckte lesen Und an Schulschwänzer: der Gründungsvater des
KOLPINGwerkes ist Adolf KOLPING Ansonsten staune ich immer wieder, wie oft so manche postings so wenig
mit dem Artikelthema zu tun haben, obwohl doch genau danach gefragt wird:„Ihre Meinung zum Thema“ …
#2 Melchisedech 14:47:45 | Montag, 13. August 2007
Die Tochtergründung… …ist nicht in der Nähe von Trier geplant. Die Gründung ist vorgesehen im ehemaligen
Kloster Reichenstein in Monschau, Bistum Aachen. Von Monschau in die Bischofsstadt Aachen sind es 34 km.
Die kommunalen Behörden haben grünes Licht gegeben.
#23 Melchisedech 23:26:01 | Sonntag, 29. Juli 2007
Otto von Habsburg… …ist mit Sicherheit kein Freimaurer. Das mag zwar hier wiederholt behauptet werden,
macht aber die Aussage nicht wahr. Den Kleingeistern, die durch Otto eine Restauration der Monarchie befürchten,
kann mit den Worten des Habsburgers schlicht geantwortet werden: „ich bin Legitimist“. Also: er erkennt
die jeweilige Staatsform an. Der kreuz.net-Redaktion sei gesagt: ihr seid nicht aktuell. Dieses Interview
ist vom März und war längst nachzulesen bei Kirche in Not und Tagespost. Ich stimme Benedikt in seiner
Aussage zu. Der schwache Rossevelt ist eine schreckliche Allianz mit dem zielstrebigen Stalin eingegangen.
Auch dagegen hat OvH gekämpft…wenn auch vergebens. Dem FAZ-Magatin antwortete er auf die Frage „was
wäre ihr größtes Unglück“ mit den Worten: „den Glauben zu verlieren“.
Der gute… …Professor Gerhards…da hat er aber vor Wut geschnaubt im Kölner Stadtanzeiger…Aber
wieviele denken heimlich wie er? Soll er doch weiterhin ordentliche Entwürfe für ordentliche Stolen
ähnliche ordentliche Gebetsschals entwerfen, die ordentliche Fräulein Knörles (H.U.v.Balthasar) als
ordentliche Gottesdienstleiterinnen tragen werden, während die von ihm außerordentlich Belächelten
sich in einer außerordentlichen Liturgie dem Mysterium außerordentlich hingeben…
#53 Melchisedech 23:07:24 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Die sog. Alte Messe… …ist im Bewußtsein der Gläubigen geblieben durch Gestalt und Wirken Erz. Lefebvres.
Daran ist historisch nicht zu zwefeln. Er hat sie öffentlich gelassen. Nun soll diese Liturgie auch wieder
offiziell öffentlich werden. Den Äußerungen und Schriften des Theologen und Kardinal Ratzinger war
das seit Jahren zu entnehmen. Daß er heute als Papst seine längst bekannte Überzeugung praktisch umsetzt
ist folgerichtig und war nach menschlichem Ermessen zu erwarten. Wie so oft, kommt es nun auf die „Truppen
des Papstes“ an. Mal gespannt, welche „Verbände“ von welcher Seite einschwenken… Es wird ein langer
Marsch… Er lohnt und wird gelingen in Freude und Dankbarkeit…
Was haben… …so manche Beiträge noch mit dem Artikel über die Erneuerung der Weihe an Maria zu tun?
Man sollte eine allgemeine Motzecke einrichten für alle, die sich auf einen vorgegeben Artikel nicht
beziehen wollen oder können, sozusagen eine Spielwiese für die, die beim Fußball die Regeln noch nicht
kennen…oder nie lernen wollen
eine Provokation…? … klar, wars eine Provokation…es wurde etwas hervorgerufen (pro vocare), nämlich
die Gnade der Gottesmutter und nebenbei das Staunen der Ordinariatsfunktionäre…Ist doch gut so!
#49 Melchisedech 23:40:06 | Dienstag, 10. April 2007
Das Opfer besteht oft darin, daß gläubige Katholiken ihr persönliches Opfer bringen, indem sie immer
noch und immer wieder diesen seltsamen subjektiven Zelebrationen ihrer Priester mehr oder weniger andächtig
beiwohnen. Und ich bin fest davon überzeugt, daß ein solches Opfer der Gläubigen sogar Frucht bringt
für die Kirche. Hat eigentlich jemals einer unserer Oberhirten nach den Leiden der einfachen Gläubigen
gefragt, die Sonntag für Sonntag und manchmal auch werktags den Einfällen und Spontanitäten oder auch
intensiv vorbereiteten Überraschungen/Eigenmächtigkeiten/Subjektivismen/Parolen und Ideologien/Besonderheiten/Aktualitäten…usw
ausgeliefert sind?
#44 Melchisedech 23:00:29 | Dienstag, 10. April 2007
keine zwei Riten,… …die verwirren, will Kard. Lehmann. Ok, streng genommen gibt es nur einen Ritus.
Demnächst wohl zwei. Faktisch und praktisch gibt es seit Jahrzehnten jede Menge verschiedene (Spiel-)-formen
des einen Ritus: Messen mit und ohne Evangelium, Interzelebration und Interkommunion, Laienpredigten,
nicht genehmigte Hochgebete…All dies sind keine Einzelfälle. Es ist normal geworden. Aber: was normal
ist, ist noch lange nicht gut. Die Bischöfe wissen das. Mit Kard. Lehmann bin ich einer Meinung in der
Aussage: „Warten wir ab“ Ein Motu proprio alleine wird nicht alle Probleme lösen und die Krise der Liturgie
nicht von heute auf morgen beenden. Es bedarf der Priester und Laien, die sich davon inspirieren lassen.
Warten wir ab. Gleichzeitig würde es mich nicht wundern, wenn demnächst einmal im Jahr Kard. Lehmann
im Mainzer Dom die Messe im trid. Ritus zelebriert. Ich warte ab … und freue mich schon …
#181 Melchisedech 02:20:04 | Donnerstag, 29. März 2007
Ich habe… … mir die Mühe gemacht, alle postings zu lesen. Nun habe ich den Eindruck, daß die Pius-Leute,
Priester und laien sichhier fetzen…Das erinnert mich an die Rede Jesu vom reich, das in sich selbst
gespalten ist und darum keinen Bestand haben wird…Die postings offenbaren einen Zustand, der staunen
lässt und mehr als nachdenklich stimmt…
#58 Melchisedech 20:02:26 | Donnerstag, 22. März 2007
zu Romulus Lieber Romulus. Das Bistum Aachen hat keine abendländische Tradition, das Bistum ist mal grade
75 Jahre jung. Ein Korrektiv mag mit dem Kloster Reichenstein gegeben werden, ok, doch die Besiedlung
des Klosters wird noch 3 bis Jahre dauern. Übrigens: aus dem Bistum Aachen stammt eine Vielzahl der Priester
der Bruderschaft Pius X. Diese Tatsache reizte vor Jahren schon einen ältlichen Domherren zu der nüchternen
Feststellung: dat is bestimmt, weil dat Bistum so links is … Dem ist wohl so. „Krach unterm Dach“ wirds
deshalb durch das Kloster Reichenstein nicht geben.
#123 Melchisedech 10:32:22 | Mittwoch, 7. März 2007
Allen,… … die in nur auf Äusserlichkeiten beruhenden Stellungnahmen und Vorurteilen schwelgen, sei
empfohlen, die Tage mit Bischof Haas und anderen vermeintlich unansehnlichen Leuten in Altötting zu besuchen,
auf Inhalte zu achten, sich damit auseinandersetzen und dann hier weiter zu diskutieren. Wen der pure
Anblick eines Menschen schon hindert, sich dessen Inhalten zu widmen, dem mangelts wohl an Geist.
#37 Melchisedech 17:35:34 | Dienstag, 6. März 2007
Was habt ihr Neu-Messler… … denn gegen dicke Bischöfe? Gefällt euch sel. Papst Johannes XXIII. nicht
mehr. Fühlt ihr euch vom beleibten Kard. Lehmann (zuweilen in Spitzenrochette) verraten? Ach, übrigéns:
auch Dünne werden sterben und neben den Dicken beim himmlischen Hochzeitsmahl am Tisch sitzen…
#11 Melchisedech 01:36:36 | Freitag, 26. Januar 2007
Liste hin oder her Jedenfalls hatte kreuz.net nichts eiligeres zu tun als die tatsächliche oder vermeintliche
liste zu veröffentlichen; ohne prüfung, ohne recherche. wie auch immer, die „alte messe“ kommt oder
sie kommt nicht. wichtig ist sowieso nur eine unterschrift und zwar die des papstes. bis dahin freue ich
mich – auch schon an der „alten messe“!
#28 Melchisedech 23:54:31 | Freitag, 19. Januar 2007
Bischöfe? Scheine?… …das geht eindeutig zu weit. Gemäß einem italienischen Sprichwort können Kleriker
höchstens Esel sein: „Mit Verlaub, der Priester ist – unbeschadet seiner Weihe – ein Esel“. Das ist Realismus,
Gelassenheit, aber dann auch genug
#20 Melchisedech 14:39:27 | Freitag, 19. Januar 2007
zu Katharina Ich mag Sebulon beipflichten. Es ist ein einfaches in Unwissenheit über das Innenleben eines
Seminars direkt Martyrium zu fordern. Auch das muss ersteinmal gefÖrdert werden. Schließlich soll ein
Seminar eine Pflanzstätte sein (= lat. Wortbedeutung) und kein Trampelpfad
#11 Melchisedech 13:17:58 | Freitag, 19. Januar 2007
zu sebulon Warum sinkt die Zahl der Kandidaten mehr als in anderen Bistümern? Ob sie so sehr sinkt darf
bezweifelt werden. Man zähle auch die Berufungen aus dem Bistum Aachen, die sich woanders orientieren:
Köln, Priesterbruderschaften…und das schon seit Jahren!
#3 Melchisedech 11:51:22 | Freitag, 19. Januar 2007
Alternativvorschläge… … enthällt der Leserbrief des Diakons aber auch nicht. Und der pauschale Vorwurf
„fataler Fehlentscheidungen des Direktors“ offenbart eine Argumentation im Stile von Bild-Zeitung-Überschriften.
#73 Melchisedech 00:12:20 | Dienstag, 16. Januar 2007
Schismatiker Im übrigen: nicht alles so bitter ernst nehmen! Im Bistum Aachen pflegt man seit Jahren
gute Beziehungen mit Schismatikern. Schließlich haben die Orthodoxen in der Stadt Aachen die katholische
Kirche St. Michael bekommen und sollen St. Theresia auch noch bekommen. Die könnens schon mit Schismatikern,
die Aachener…also…gelassen bleiben. Mit den Mönchen in Reichenstein werden sie sich auch noch anfreunden,
…die Aachener. Irgendeinen Prälaten in cognito werden sie schon hinschicken, um mal heimlich zu spinxen
(oder spingsen?) …
#70 Melchisedech 23:46:18 | Montag, 15. Januar 2007
Treppenwitz Die Klostergründung Reichenstein ist ein köstlicher Treppenwitz der deutschen Kirchengeschichte.
Vor Jahren schon bemühten sich die (Rom unterstellten) Benediktiner von Le Barroux im Grenzland Belgien-Luxemburg-Niederlande-Deutschland
um eine Neugründung, brav nach Kirchenrecht, die Erlaubnis der Bischöfe einholend. Diese Neugründung
wurde den Mönchen von Le Barroux nicht gestattet. Nun kommen die Mönche von Bellague, fragen nicht lange
und werden gründen. Die Grenzland-Bischöfe haben sich ihr Problem zum Teil selbst geschaffen. Da sollte
man einen offenen Brief nicht überbewerten. Der Protest gehört irgendwie zur kirchenpolitischen political
correctnes. Der Ortspfarrer hat ein neues Thema für KV und PGR und (hoffentlich) Hausbesuche. Die Mönche
wirds am Beten und Singen nicht hindern. Und die Wanderer in der Eifel freuen sich auf eine weihrauchduftende
Kirche, den Herrn im Tabernakel, werden Kerzen vor einem Marienbild entzünden (auch wenns nicht in der
RB notiert ist) und hoffentlich gemäß benediktinischer Gastfreundschaft eine gute Suppe und einen ordentlichen
Klosterlikör verkosten.
#13 Melchisedech 18:06:13 | Mittwoch, 12. April 2006
Collegium Leoninum Vergleiche den Text bei kreuz.net und die Seite: /www.leoninum-bonn.de/de und Du wirst
feststellen: hier wurde schlicht der Werbetext abgekupfert. Vielleicht lädt jemand mal zu einem kreuz.net-meeting
dorthin ein
wort-gottes-feier das klingt schon so steril und nüchtern. überall findet man heute diese art von gottesdienst
und sie werden angepriesen als sei es eine wunderbare neuerfindung, der stein der wiesen zur rettung der
kirche und der pfarreien. waren unsere ahnen eigentlich alle dumm, ungebildet und hinter dem mond als
sie sich zum rosenkranz, zur andacht, zur anbetung zusammenfanden ohne klingeling, ohne quasiparamente,
ohne fräuleins und frauen am altar. die normalsterblichen katholiken erkennen den irrtum und stimmen
mit den füßen ab. die ausgebildeten und bischöflich bestellten wort-gottes-feier-leiter jammern, daß
„ihre“ wort-gottes-feiern schlecht besucht seien. kirche wird lebendig wo die hl. eucharistie gefeiert
wird. stattdessen zwängen unsere bistumsleitungen ihre neuerfindungen in vergangene volkskirchliche strukturen.
hier wird krebs mit asperin behandelt. ein trost: die kirche gottes ist größer als die deutsche funktionärskaste.