piophil
Erstellt: 00:02:49 | Dienstag, 20. September 2011
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14 Lesermeinungen
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„Binden Sie die Bruderschaft nicht an ein rein praktisches Abkommen“
#127   piophil   22:57:21 | Montag, 14. Mai 2012
An Lorenz: Es ist ein seltenes und daher besonders wohltuendes Erlebnis, auf jemanden zu treffen, der sich ein klares Unterscheidungsvermögen bewahrt hat. Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich kann allem, was Sie schreiben, nur beipflichten, außer dem, wie ich finde, etwas verharmlosenden Terminus „Trägheit“, als Grund für das Verhalten der meisten Verantwortlichen in der Kirche. Trägheit und Denkfaulheit spielen sicher bei vielen auch eine Rolle, aber die eigentliche Ursache, denke ich, für die konziliare und nachkonziliare Verirrung ist der Relativismus, der die überzeitliche, von allen geschichtlichen Wechselfällen unabhängige Gültigkeit der Währheit nicht anerkennen will, ja, sie bestreitet. Diese Ideologie ist heute zu einer Art allgemein akzeptierten Grundposition geworden, die zum Fundament des gesellschaftlichen Lebens gerechnet wird. Zu welch grotesken Erscheinungen dies führen kann, dafür liefert der Papst ein Beispiel: Er verurteilt einerseits immer wieder einmal „die Diktatur des Relativismus“ , während er auf der anderen Seite vielfach in Handlungen und Reden dem Ökumenismus – nicht nur dem innerchristlichen, sondern auch dem interreligiösen – huldigt, der nichts anderes ist als angewendeter Relativismus. Diesen so offensichtlichen Widerspruch scheint der angeblich so intelligente Mann nicht zu bemerken.
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#60   piophil   23:40:35 | Freitag, 11. Mai 2012
Lorenz #42: Wenn man die Wahrheit in einer bestimmten Sache behauptet, dann lehnt man damit implizit die gegenteilige Behauptung, also den Irrtum ab. Das ist richtig. Aber genügt denn diese implizite Ablehnung im Fall der gegenwärtigen Kirchenkrise? Nein!! Denn die modernistischen Irrtümer werden öffentlich und explizit vertreten und verbreitet. Und es ist evident, daß öffentliche Ärgernisse auch öffentlich gebrandmarkt und bekämpft werden müssen – und zwar explizit, klar, deutlich und unüberhörbar, um die Herde vor diesen verderblichen Irrtümern zu warnen und in der Wahrheit zu erhalten.
Redaktion benachrichtigen Ein dramatisches Hörspiel zum Zweiten Vatikanum – und viel Rotwein
#74   piophil   11:35:59 | Dienstag, 24. April 2012
In drei Stimmen aufgeteilt wird höchst eindrucksvoll einerseits die ganze Perfidie, das ausgeklügelte, und von langer Hand vorbereitete Vorgehen (das von hohen geistigen Fähigkeiten seiner Urheber zeugt, die man bewundern müßte, wenn sie diese Fähigkeiten nicht in den Dienst Satans gestellt hätten) das die progressistischen Kräfte auf dem Konzil zur Durchsetzung ihrer antikatholischen Ideologie anwandten, dargestellt und aufgedeckt und andererseits die katholische Wahrheit dagegengestellt. Vor allem wird auch der unaufhebbare Widerspruch zwischen jener Konzilsideologie und der katholiischen Wahrheit klar und deutlich vor Augen geführt. Und was den heutigen Papst angeht, so steht er nach allem was man von ihm hört und sieht im Grunde auf dem geistigen Boden eben dieses Konzils. Das aber verbietet es kategorisch, dass sich die Priesterbruderschaft in seine Gewalt und in die der römischen Kirchenbehörden begibt. Zur Erinnerung: Lefebvre schreibt anläßlich der Bischofsweihen 1988: „Für uns war es nicht möglich, sich einer solchen Obrigkeit zu untewerfen…Wir wären ihm [Ratzinger] ausgeliefert gewesen. Wir wären in die Hände von Personen gefallen, die uns dem Geist des Konzils und dem Geist von Assisi unterwerfen wollen. Das ist unmöglich.“
Redaktion benachrichtigen „Berechtigte Hoffnungen“ auf eine Aussöhnung
#324   piophil   10:44:48 | Montag, 26. März 2012
Rückkehr-Ökumene: ##209, 286: Sie haben den wesentlichen Punkt dieser Problematik angesprochen: Es geht um Gottes Willen, den die Priesterbruderschaft zu erfüllen hat, und damit um die Wahrheit. Oberstes Gebot ist, der Wahrheit nicht zuwiderzuhandeln. Wenn ein Vorgehen gewählt wird, das síe verletzt, dann k a n n es nicht der richtige Weg sein. Sie darf auf keinen Fall „verunehrt“ werden, wie Sie schreiben. Dem würde aber ganz klar zuwidergehandelt, wenn Irrtum und Wahrheit auf eine Stufe gestellt würden, indem sich die Verkünder der Wahrheit in die Gewalt des modernistischen Roms bewgeben würden. Von diesem prinzipiellen und daher schon an sich entscheidenden Argument einmal abgesehen: Ist denn die Warnung, die Gott der Priesterbruderschaft anläßlich der Knebelung der Petrus-Bruderschaft durch Kardinal Hoyos und der ähnlichen Behandlung der übrigen Ecclesia-Dei-Gemeinschaften durch Rom, hat zukommen lassen, so ganz vergeblich gewesen? Die Priesterbruderschaft würde ganz zweifellos diesen selben Weg gehen und – nach einer gewissen Schamfriest – zum Schweigen gebracht werden. Also auf den Status der Petrusbruderschaft absinken.
Redaktion benachrichtigen Schwere Ketzerei im Katechismus: „Die Kirche ist gespalten“
#164   piophil   00:20:05 | Freitag, 9. März 2012
Piophil: # 155 und 158: Ich habe mir das dranatische Hörspiel angehort und kann nur sagen: Es vermittelt unentbehrliches Wissen über das Pastoralkonzil und wichtige nachkonziliare Dokumente auf kompakte Weise, und es ist spannend bis zur letzten Minute. Wer sich dieses großartige Hörspiel mehrmals (am besten abschnittsweise) anhört, der ist gut gerüstet für Diskussionen über das Konzil und ist so in der Lage, Verteidiger des Pastoralkonzils zu widerlegen.
Redaktion benachrichtigen In der Konzilskirche regiert der logische Widerspruch
#163   piophil   19:15:00 | Donnerstag, 9. Februar 2012
# 157 Rückkehr-Ökumene: Vielen Dank für Ihre Argumentation – philosophisch, soviel läßt sich wohl vom ersten Eindruck her sagen , von hohem Rang – zu den Gründen für die nun schon über ein halbes Jahrhundert dauernde Kirchenkrise. Sie können sich denken, daß ich mir jetzt erst einmal alles in Ruhe ansehen muß, um etwas Fundiertes dazu sagen zu können. Ich werde mir dann erlauben, darauf zurückzukommen. Nochmals Dank und Gruß.
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#156   piophil   18:39:22 | Donnerstag, 9. Februar 2012
# 154 Rückkehr…: Meine Geduld bei diesem Thema ist sehr strapazierfähig. Ich bin gespannt auf Ihre abschließenden Ausführungen.
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#153   piophil   18:17:44 | Donnerstag, 9. Februar 2012
# Rückkehr…: Wenn für die „Vorlesung“ keine Studiengebühren erhoben werden, dann bitte weiter.
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#149   piophil   18:05:27 | Donnerstag, 9. Februar 2012
# 142 Bitte weiter Rückkehr-Ökumene!
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#141   piophil   17:44:00 | Donnerstag, 9. Februar 2012
#136 Rückkehr…: Bitte weiter mit der „Vorlesung“.
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#133   piophil   17:21:42 | Donnerstag, 9. Februar 2012
131 Rückkehr-ÖK.: Ausgezeichnet. Dass Sie das so auf der Pfanne haben – erstaunlich. Bitte weiter so!
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#129   piophil   17:05:41 | Donnerstag, 9. Februar 2012
#128 Rückkehr-Ökumene: Vorerst habe ich keine Einwände und bitte Sie daher fortzufahren.
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#126   piophil   16:44:19 | Donnerstag, 9. Februar 2012
#120 Rückkehr-Ökumene: Ihre Ausführungen bis hierher finde ich sehr interessant und habe daher auch großes Interesse daran, was Sie weiter dazu zu sagen haben.
Redaktion benachrichtigen Die erste Reaktion des Generaloberen
#165   piophil   10:34:57 | Dienstag, 20. September 2011
Einige Gründe gegen die Annahme eines kanon. Status’ unter dem modernist. Rom: –: Der Papst und der weitaus größte Teil der Kurie stehen offensichtl. nach wie vor unbeirrt zu dem sog. Konzil und dem von ihm ausgehenden antikath. Geist. –: Es ist eine Illusion zu meinen, man könne sich einer Gewalt unterstellen und bliebe dennoch unbeeinflußt von den Prinzipien, die diese Gewalt realisieren will. In diesem Fall also den Prinzipien des Modernismus. –: Das Schicksal der Petrusbruderschaft, die bekanntl. vor elf Jahren von Kard. Hoyos gemaßregelt und auf die konziliare Linie gebracht wurde, ist sehr wahrscheinlich als Warnung an die Priesterbruderschaft St. Pius vor diesem Weg (der Unterstellung unter das modernist. Rom) zu verstehen. –: Der Papst kann nicht, selbst wenn er wollte, auf das Recht verzichten, bei einer zukünftig notwendig werdenden Bischofsweihe für die Bruderschaft, frei über den auszuwählenden Kandidaten zu entscheiden. Und welcher Gesinnung dieser Kandidat dann wäre, das versteht sich wohl von selbst. Damit wäre das Schicksal der Priesterbruderschaft St. Pius besiegelt.
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