Donnerstag, 2. März 2006 20:42
Lesername: möchtegern-kathole
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Montag, 4. August 2008 22:00
Ich bin etwas ratlos on Ihrer Antwort. Ich habe ein Beispiel von st. georg aufgegriffen, um ihm zu entgegnen.

Die beschimpfen mich und werfen mir „Euren Scheiß-Militarismus“ vor. Solche Beschimpfungen sind nicht akzeptabel und gehen an der Sache vorbei: eine rein sprachliche Frage an so einem Beispiel – das noch nicht mal von mir stammt – hat mit Militarismus nicht das geringste zu tun.

Was soll das? Bessern Sie sich bitte, Sie beschimpfen nur sich selbst durch solche Aktionen.
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Montag, 4. August 2008 21:47
Das milit. Beispiel stammt an sich von st. georg. Um eine Formulierung auszudeuten, ist es aber trotzdem geeignet – warum nicht. [mehr…]
Montag, 4. August 2008 21:17
Natürlich gab es während auch im alten Ritus Missstände, aber das beweist doch gar nichts. [mehr…]
Montag, 4. August 2008 21:06
Sie schneiden da eine interessante Sache an. Das Problem ist, dass vor und nach dem „subsistit in“ 2 Unterschiedliche Dinge stehen können. Ich formuliere das mal um, auf eine militärische Sache umgemünzt:

„Nach immer neuen Angriffen hielt die Armee Rudolfs am 4. Schützengraben stand.“

Sie haben das sogar so formuliert: „Der aus der … Begriff bezeichnet nämlich das Feststehen einer Heeresreihe wider den anstürmenden Feind“

Hier ist aber eine ganz klare Unterscheidung gegeben, zwischen der Heeresreihe und der ganzen Armee. Auch in anderen Formulierungen kommt das klar zum tragen, etwa wenn jemand schreibt:

Oder: „Die östereichische Kirche hielt im 17. Jhd. den Protestantisierungs-Bemühungen stand, namentlich in Person des wiener Bischofs“.

Natürlich ist die österreichische Kirche nicht identisch mit dem wiener Bischof und umgekehrt, sondern er ist ein Teil davon.

Ihre deutsche Übersetzung des „subsistit in“ auf den fraglichen Text angewandt würde ergeben: „Die Kirche leistet in der katholischen Kirche Widerstand“.

Offensichtlich ist die Formulierung Unsinn, wenn gleichzeitig die Formulierung gilt: „Kiche = katholische Kirche“
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Sonntag, 3. August 2008 08:37
möchtegern-kathole: Eine Partei …
… ist ja sowieso keine Demokratie, sondern eine Oligarchie. [mehr…]
Samstag, 2. August 2008 14:48
möchtegern-kathole: @Messdiener:
Wenn die Mehrheit demokratisch beschließt, die Minderheit mzubringen, dann ist dies vollkommen demokratisch, da das Wort „demokratisch“ ja keine Aussage über den Inhalt der Entscheidung trifft, sondern nur darüber, wie die Entscheidung zustandekam.

Aus Ihrem Beitrag quält sich eine Umdeutung des Wortes hin zu „gut“, „positiv“.

Das Gegenteil ist aber der Fall, manchmal waren ganz bösartige Entscheidungen nur deshalb möglich, weil sie von einem Großteil der Bevölkerung mitgetragen wurden, auf Kosten einer Minderheit. Es ist also so, dass eine demokratische Entscheidung extrem schlecht sein kann, Beispiele aus der Geschichte kennen Sie ja sicher.
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Samstag, 2. August 2008 08:15
möchtegern-kathole: @Protestant
Sie schrieben:

„wir sind ja nicht papstgläubig, sondern Jesus Christus-gläubig“

Das kann ich als Kathole so nicht stehen lassen. Dass Christus nämlich das Papsttum gegründet hat, glauben Sie nicht. Nach unserer Meinung hat er es aber gegründet. Das selbe gilt für die von Ihnen nicht akzeptierten Sakramente usw.

D.h. *aus kath. Sicht* haben Sie nicht den ganzen Glauben an Christus, sondern nur einen Teil-Glauben. (Dass Sie anderer Meinung sind, ändert an dieser kath. Sichtweise ja nichts).
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Samstag, 2. August 2008 08:08
möchtegern-kathole: „Teilkirchen“ – Mogelei
Auf ähnlicher Ebene wie die „subsistit in“ – Geschichte bewegt sich die „Teilkirchen“-Geschichte.

Was ist das Ziel? Ökumene auf Kosten von Glauben und Wahrheit.

Wie wird es erreicht? Man ändert die Bedeutung der Wörter: dazu bezeichnet man die „Kirchen“ als „Teilkirchen“ und hat damit implizit – ganz von alleine – ein Superkonstrukt geschaffen, nämlich das, zu dem sich die Teilkirchen scheinbar ergänzen, nämlich sowas wie die ökumenische Gesamtkirche.

Dabei muss man erst mal gar nicht dieses Super-Konstrukt benennen, sondern die „Kirchen“ in „Teilkirchen“ umbenennen, das Konstrukt entsteht dann ganz von alleine.

Allerdings muss man den Anspruch der katholischen Kirche, die eine und einzige Kirche Christi zu sein, schmälern. Deshalb das „subsistit in“. Darunter können sich dann alle das vorstellen, was sie wollen – und explizit herätisch ist es nicht, wenn man es nur ‘richtig’ interpretiert.

Dabei hilft es ungemein, dass der Begriff „Teilkirche“ mit anderer Bedeutung schon lange existiert (bezeichnet z.B. einzelne Diözesen usw.). D.h. man kann dem unbedarften Leser immer sagen, dass die „Teilkirche“ keine neue Sache ist. Die Bedeutungsänderung des Wortes verschweigt man dabei.
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Freitag, 1. August 2008 08:00
möchtegern-kathole: @Messdiener
Viele Staaten wollten sich immer wieder in die Kirche einmischen und haben dies auch getan. Aber es steht ihnen nicht zu. Warum? Weil jeder moralische Prinzipien verkünden darf, wie es ihm beliebt.

Sie haben nicht das Recht, ihre Werteordnung mit Gewalt durchzusetzen und die Kirche anzugreifen.

Es ist auch sehr unklug, die Kirche anzugreifen, denn sie steht die Kirche unter dem Schutz ihres Gründers. In der Folge sind viele Staaten entstanden, bekämpften die Kirche und sind im Orkus der Geschichte verschwunden, aber die Kirche ist nie verschwunden. Und sie wird es nie.
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Freitag, 1. August 2008 07:52
möchtegern-kathole: „warum die Kirchenführung eine Werktagsmesse im Alten Ritus verhindert“ …
… fragt sich der Artikelschreiber. Die Antwort ist klar: wenn bei nur geringer Kenntnis der Alten Messe 30 dafür sind, dann sind nach regelmässigem Besuch und genauerer Kenntnis irgendwann 300 dafür, 3000, 300000 und irgendwann 60000000 (mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn …).

Das war auch so, als Germanien das erste mal missioniert wurde, warum sollte es jetzt anders sein?

Nach fast 40 Jahren Abstinenz vom alten Ritus (und nach vielen Jahren immer geringerer Frömmigkeit, irgendwann auch nach Kirchenaustritt) erklärte mir mal eine vielleicht 60-Jährige, sie würde schon noch gelegentlich in die Messe gehen, aber „früher“ wäre es einfach viel schöner gewesen, ja da würde sie wieder mal gerne hingehen, ja das wäre ganz was anderes gewesen.
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Mittwoch, 30. Juli 2008 23:38
Bei falscher Definition dieses Wortes wird man fündig, doch … [mehr…]
Dienstag, 29. Juli 2008 20:37
möchtegern-kathole: @Gotthard: „in großen katholischen Teilkirchen“
welche katholische Teilkirchen meinen Sie? [mehr…]
Dienstag, 29. Juli 2008 20:26
Sicher, wenn man diskutiert, warum Frauenordination nicht katholisch ist, dann ist die Diskussion um Frauenordination katholisch. Aber das meinen Sie ja nicht – sondern offensichtlich sind Sie Teil jener Fraktion, die durch Diskussion versucht, den Boden dafür zu bereiten. Und insofern sind Sie, lieber Gotthard, leider antikatholisch.

Ähnliches gilt für den Zölibat: Wer ihn – abgesehen von zahlenmässigen Randerscheinungen wie konvertierter Pastoren – großflächig abschaffen möchte, wendet sich gegen eine Grundfeste des klerikalen Standes und damit gegen die Kirche. Wenn der Kritiker nicht verstanden hat, was er tut, muss man ihm das zugute halten, besser wird seine Position aber nicht – sie ist antikirchlich und damit antikatholisch.
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Dienstag, 29. Juli 2008 20:16
Die Wahl durch die Mitbrüder und die Bestätigung durch den Ortsbischof sind kein Qualitätsmerkmal. Die Arbeit im Weinberg des Herrn sehr wohl. Und wäre er durch den Papst und ein Konzil bestätigt, würde aber nicht für den Herrn arbeiten, sondern gegen ihn, alle Wahl und Bestätigung wären nichts.

Warum führen Sie das an, was irrevant ist?

Viel schöner wäre es, Sie könnten die inhaltlichen Beschuldigungen entkräften und als Irrtum bestätigen.
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Dienstag, 29. Juli 2008 19:59
… hat damals einen Lichttunnel gemalt, wie er auch heutzutage bei Nahtod-Erlebnissen geschildert wird. Scheint doch kein Zeitgeist zu sein … [mehr…]
Dienstag, 29. Juli 2008 19:54
Ich will nicht über diesen Priester richten. Aber falls er liturgische Missbildungen verfolgt und – auch indirekt – in der sogenannten „Pfarrer-Initiative“ für antikatholische Positionen wie Frauenordination und Aufhebung des Zölibats eintritt – dann dürfte ihn der Bischof nicht bestätigen.

Die Wahl durch die anderen Pfarrer ist dann irrelevant.
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Dienstag, 29. Juli 2008 19:39
möchtegern-kathole: @Sozialkatholisch
Das Wort der Aufhebung ist an die Modernisti ein großes Signal, das diese verstehen werden – ein Signal des Kampfes gegen die modernen Irrlehren. Deshalb ist es wohl die Überlegung von B16, dies jetzt nicht zu tun, sondern die modernen Irrlehren mit Taten unter der Wasserlinie zu treffen.

Das MP war genau das: Entmachtung der Bischöfe in Fragen der alten Messe. Keine Predigt, wie sehr er diese Messe liebt, kein Wort, wie sehr er sie schätzt, sondern Tat: sie darf nicht unterbunden werden. Eine entsprechende Handlung B16 wäre deshalb nun bei den Piusbrüdern (statt der Rücknahme der Exkommunikation) allgemein zu erklären, dass deren Messen und Sakramente besucht werden dürfen. Darum geht es.

Kein Wort der Versöhnung, aber die die Tat der Versöhnung.
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Sonntag, 27. Juli 2008 17:57
möchtegern-kathole: „altschismaiker“?
Die meisten, die hier Schismen sehen, scheinen nicht zu wissen, wie sich ein Schisma definiert, sonst würden sie es nicht sehen.

@st. georg:
da berühren Sie einen wichtigen Punkt: gibt es in Erfurt so viele Priester oder so wenige Gläubige? Um das zu beurteilen, wäre es sinnvoll ,den Verlauf der Zahlen über der Zeit zu betrachten – und in Relation zu der Bevölkerung stellen.
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Donnerstag, 24. Juli 2008 21:25
Mir ging es gar nicht um die Frage, welche Art der Sexualität, sondern nur um die Frage, ob der Weihekandidat enthaltsam leben kann und will – und dies probiert.

Ich würde die Argumentation umdrehen: wer bereits in der Vorbereitung auf das Priestertum nicht enthaltsam leben kann oder will (egal welche Form), der wird ziemlich sicher als Priester große Probleme haben.
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Donnerstag, 24. Juli 2008 20:52
möchtegern-kathole: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 24. Juli 2008 20:26
möchtegern-kathole: Der Informationswert …
… des Artikels dürfte in einer Binsenweisheit bestehen, nämlich dass die „K“HGs schon längst nicht mehr katholisch sind.

Dass man dies aber öffentlich sagt, ist aber immer noch verdienstvoll.
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Donnerstag, 24. Juli 2008 20:18
Es geht darum, dass der anonyme Kommentar von einer Zeitung abgedruckt wird, die ihn sich dadurch zu eigen macht. Dies ist die Nachricht. Zwar war es nur eine Regionalzeitung, doch immerhin nicht die allerkleinste … [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 21:34
Dass Verbrechen auch bei Heteros vorkommen, sagt doch gar nichts aus. [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 21:26
möchtegern-kathole: @Sebastian Michel
die Vorstellung, ein Mensch würde zur Hetero- oder Homosexualität geboren, unabänderlich dem einen oder dem anderen zustreben, ist sicher falsch. [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 20:57
möchtegern-kathole: @für die Kirche
Ihre Frage, ob die Schwulen anderen schaden, ist gut:

Würden sie ihre Unzucht heimlich machen, würden sie tatsächlich niemandem schaden, oder nur weniger. Da sie aber versuchen, andere zu verführen, auch Jugendliche und Kinder, ist ihr tun auch für die Gesellschaft schädlich. Der Niedergang der Moral und der schädliche Einfluss lässt sich an zerstörten Familien, Sexsucht usw. deutlich festmachen.

Dass eine Gesellschaft das bestraft, ist an sich gut. Öffentliche Propaganda für Diktaturen, Mord usw. ist ja auch verboten.

Für heute uss ich aber noch anderes machen … schönen Abend
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Montag, 14. Juli 2008 20:44
möchtegern-kathole: @für die Kirche
Teilweise gebe ich Ihnen Recht: wir sollen nicht verurteilen. So mancher Sünder kehrt um, und wird heiliger als jene, die ihn für seine Sünden kritisiert haben. Auch der liebe Gott will nicht verurteilen. Trotzdem gibt es einige Dinge, die man machen soll und machen darf:
* ermahnen: wer christlich denkt, und trotzdem schwul ist, soll erkennen, dass das nicht zusammenpasst. Wer nicht christlich ist, soll erkennen, dass es gegen die Natur ist.

* Warnen: dem Sünder sagen, dass sein Weg ins Verderben führt ist wichtig. Wer soll es ihm denn sonst sagen, wenn nicht die Christen? Auf die Hölle zu deuten ist kein Hass, sondern Warnung.

* Zur Erkenntnis verhelfen: den Sündern sagen, dass sie viel menschliches Leid erzeugen, kann ihnen die Augen öffnen, dass diese Sünde nicht „nach Gutsherrenart“ vom lieben Gott als sünde definiert wurde, sondern aus gutem Grund.
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Montag, 14. Juli 2008 20:35
möchtegern-kathole: @für die Kirche
Das tangiert die Frage, ob diese Moralfragen auch von einem Menschen erkannt werden, die nicht christlich sind. Wenn z.B. ein Atheist mordet, kann er sich nicht darauf berufen, als Atheist hätte er das Tötungsverbot der Kirche nicht gekannt.

Die Position der Kirche (und auch des Staates lange Zeit) ist, dass das gegen Naturrecht verstößt und deshalb auch für einen Atheisten eine Sünde (beim Staat: Straftat) darstellt.
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Montag, 14. Juli 2008 20:16
Wenn Aleph das gemeint hat – was ich bezweifle – ok. [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 20:11
möchtegern-kathole: @SebastianMichel
Mit einem Beitrag zu argumentieren, der noch nicht gepostet wurde, ist nicht sehr hilfreich. Das Wort „Schwuligans“ würde ich jetzt nicht als „hasserfüllt“ ansehen, Hass bedeutet ja, dem anderen zu wünschen, dass es ihm schlecht geht, und zwar um der Sache selbst willen (nicht um den eigenen Vorteil willen, dann ist es zwar auch zu verurteilen, aber kein Hass)

Der Beitrag von schoolboy ist da schon eher „hasserfüllt“: denn jemand mit Eier zu bewerfen, heisst ja, dass man – ohne eigenen Vorteil – dem anderen einen Nachteil verschaffen möchte. Trotzdem wird er das nur schreiben, vermutlich nicht machen – das Temperament von Schülern treibt da blüten.

Der Vorwurf jedoch, dass die Schwulen mal in dei Hölle kommen, ist kein Hass. Das ist meistens nur eine trockene Bestandsaufnahme, dass das so passieren wird, und nicht etwa der Wille des Schreibers.
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Montag, 14. Juli 2008 19:56
möchtegern-kathole: SebastanMichael schrieb:
„Hassausbrüche,werden doch von den hier anwesenden gradezu herraufbeschworen“

Generell müssen Sie mit Kritik an Ihrer Lebensweise schon zurechtkommen. Sie kritisieren die Katholen vielleicht für deren Meinung, die Katholen Sie für Ihre. Das ist ok, normaler Austausch von Meinungen und nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu fördern. Debatten sind Ausdruck der Venunft – mit Worten und nicht mit Fäusten kämpfen.

Wenn Sie übrigens Leser hier des Hasses verdächtigen – einer sehr großen Schandtat – sollten Sie das jeweils gut begründen – aus Gründen der Fairness.
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Montag, 14. Juli 2008 19:40
möchtegern-kathole: Aleph schrieb:
„Aber wenn die katholische Kirche nicht hören will, muss sie bald ganz allein durchs Weltall schweben…“

Die Stärke der katholischen Kirche ist es und war es immer, sich an Christus zu orientieren, und nicht am Zeitgeist. Deshalb hat die Kirche immer fortbestanden, während viele Staaten und Gesellschaften im Laufe der Geschichte untergegangen und durch neue ersetzt wurden.

Nicht Zeitgeist, sondern Katholizismus brauchen wir!
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Sonntag, 13. Juli 2008 23:45
möchtegern-kathole: Die Zerstörung der anglikanischen …
… Kirche von innen heraus könnte der Vorbote einer Neumissionierung sein, als auch der Vorbote dauerhaften Heidentums, bei dem das Adjektiv „christlich“ vollständig verschwindet … [mehr…]
Samstag, 12. Juli 2008 22:08
möchtegern-kathole: jemand schrieb:
„Die Johannesoffenbarung ist keine Lektüre, aus der man so ohne weiteres herauslesen darf, was einem gefällt.“

Das ist eine Binsenweisheit
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Samstag, 12. Juli 2008 21:58
Können Sie das denn beurteilen, oder haben Sie selbst den Alten Ritus in letzter Zeit gelesen? [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 21:30
möchtegern-kathole: „Woher haben die eigentlich das Geld, sich die Gärtnerei zu kaufen??!?“
Von Spenden. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 21:24
Nur dass es sich bei Sex-Sucht um niedere tierische Instinkte handelt, während es sich bei der Glaubensbekundung (z.B. mittels Kleriker-Gewänder) darum handelt, die Wahrheit zu suchen und hoffentlich zu finden.

Ersteres ist peinlich, wenn sich ein vernunftbegabter Mensch öffentlich seinen tierischen Instinken hingibt und stellt ihn auf die Ebene von Tieren, die ebenfalls durch Instinkte geleitet werden, weil sie keine Vernunft haben. Das andere – die Wahrheit zu suchen – ist Ausdruck des Mensch-Seins, verleiht dem Menschen Würde und hebt ihn über das tierische.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 20:51
möchtegern-kathole: Der Papst sollte diese anglikanischen …
… Pseudobischöfe zu echten katholischen Bischöfen machen, denn wer weniges treu verwaltet, dem kann man auch zutrauen, vieles treu zu verwalten. [mehr…]
Donnerstag, 10. Juli 2008 20:47
Ich gebe Ihnen recht, dass man stets auf korrekte Formulierung achten sollte. Im Email-, Chat- und Englisch-Zeitalter schreiben alle immer chaotischer und keinen kümmert’s.

Trotzdem sollte das nicht zu Scheindiskussionen führen, die nur noch um die Ausdrucksform gehen, weil die inhaltliche Diskussion über diese Fragen wichtiger ist denn je. Die Menge von Lesern (eben online: „1.213 Leser“) zeigt es.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 20:21
möchtegern-kathole: Die sollten …
… mal zur Suchtberatung, und wissen nicht einmal, dass sie süchtig sind. [mehr…]
Dienstag, 8. Juli 2008 08:33
Die Frage der Gesellschafter an sich selbst

„Die Weltbild-Gesellschafter hätten sich die Frage gestellt, ob die Größe des Unternehmens noch „allein von den Diözesen getragen“ werden könne“

ist an sich schon ein Unsinn, denn auch ein großes Unternehmen trägt seinen Eigentümer, nicht umgekehrt. Vermutlich verkaufen die es jetzt, um die Kirche weiter zu schwächen, statt ihr eine wirtschaftliche Stütze zu lassen – anstatt das Unternehmen zu einem kath. Verlag umzubauen, der wirklich kath. ist. So wird langsam alles zerstört, was kath. war, erst inhaltlich durch Schundbücher, dann äußerlich durch Verkauf. Gerade das Bücherapostolat wäre sehr wichtig.
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Dienstag, 8. Juli 2008 08:03
möchtegern-kathole: Wer jetzt höhnisch …
… auf die alte Messe blickt (weil sie sich nur verdreifacht hat, von ca. 35 auf ca. 119), sollte bedenken, dass es damit wie bei einem Senfkorn ist: anfangs ist es klein, aber es wächst mehr als alles andere.

Die alte Messe hat schon mal einen Siegeszug angetreten: schon Bonifatius wurde mal verlacht, weil er die alte Messe brachte – irgendwann wurden dann seine Gegner verlacht.

Rein sachlich sind es folgende Fragen: 1) wie lange kann die alte Messe ihren Siegeszug antreten? 2007:35 – 2008:119 – 2009:360 – 2010:1070 – 2011:3200 – ????

2) Wann brökelt die Front der deut. Bischöfe gegen die alte Messe?

3) Wann merkt es zahlenmässig der NOM, dass ihm die Leute weglaufen? Teilweise jetzt schon, da diejenigen Leute zur alten Messe wechseln, die nicht gedankenlos in die Kirche gehen, weil Ur-Oma es auch so gemacht hat, sondern diejenigen, die sich über die Dinge Gedanken machen.
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Montag, 7. Juli 2008 21:48
Studieren Sie mal die Zahl der Gottesdienstbesucher, der Beichten, der Priester, der Mönche – jetzt und vor z.B. 20 Jahren.

Dann machen Sie das selbe für die alte Messe, jetzt und 1988. Wenn Sie sagen, die „Hammelherde“ der alten Messe würde schrumpfen, und das Schrumpfen träfe auf den NOM nicht zu, dann sind Sie einfach falsch informiert – erzählen wissentlich das Falsche. Dann leben sie in einer Traumwelt.
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Montag, 7. Juli 2008 21:00
Nein, da will ich die CSU gar nicht verteidigen. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 20:57
Die CDU-Argumentation war damals, man wäre zwar an der Macht, könne die Abtreibung aber nicht ändern, weil die FDP dafür sei.

Da stimme ich Ihnen zu: natürlich war das auch geheuchelt, die hätten es auch mit 2/3 Mehrheit nicht geändert.
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Montag, 7. Juli 2008 20:52
Die Abtreibung wurde damals von Kanzler Schmidt zusammen mit der FDP eingeführt – das ist mein Stand. die aktuelle Gesetzgebung (mit dem selben Ergebnis – Massenabtreibung) ist eventuell von Schwarz-Gelb gemacht worden. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 20:47
Aber SPD und Grüne bzw. FDP kann man wegen der Abtreibung auch nicht mehr wählen.

Ich kenne die ProKöln nicht – vielleicht sind die sowohl gegen den Angriffskrieg des Westmächte und gleichzeitig gegen die Abtreibung? Haben die eine Homepage?
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Montag, 7. Juli 2008 20:43
Wir hatten uns in der Diskussion gerade geeinigt, dass die Angela, die damals für den Irak-Angriffskrieg eingetreten ist, nicht akzeptabel ist.

Noch hirnloser als Pro-Irakkrieg geht es nicht mehr. Waren Sie auch dafür?
[mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 20:37
möchtegern-kathole: @sportgayfan:
Da stimme ich Ihnen zu: dass die christlichen Parteien nur noch so genannt werden, und es nicht mehr sind. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 20:35
möchtegern-kathole: Der Bischof …
… braucht da keinen guten Pfarrer, er hat dort schon einen:

„Pfarrer“ von Altötting mit alter Messe
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Montag, 7. Juli 2008 20:27
Angela war seinerzeit für den Irakkrieg. Genaugenommen hätte sie damals wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges (und öffentlich dafür reden gehört zu den Vorbereitungen) gerichtlich belangt werden müssen. Beim nächsten Mist wird sie vielleicht mitmachen.

Einen anderen Gedanken möchte ich noch formulieren: Dass es uns derzeit so gut geht, ist nicht eine Sache der Staatsform, sondern insbesondere eine Sache der Industrialisierung (für die nicht etwa die Staatsform verantwortlich ist, sondern die Wissenschaft der letzten paar hundert Jahre), und eine Sache der Bildung, die es traditionell in der westlichen Welt gibt, die durch unzähliche Dorf- und Klosterschulen entstand. Auch dies ist keine Frage der Staatsform.

Das „gut-gehen“ für uns gab es deshalb auch schon vor 1919, als es noch keine Demokratie gab, im Rahmen der damals vorhandenen wissenschaftlichen und industriellen Möglichkeiten – weit über dem Stand von z.B. 1819 oder 1719. Auch in der Sowjetunion (für die ich keine Lanze brechen möchte), ging es wirtschaftlich gut, verglichen mit dem Stand vor Jahrhunderten, trotz der Diktatur. Damit will ich nur sagen: der wirtschaftliche Wohlstand ist keine Frage der Demokratie, sondern hängt von anderen Dingen ab, die nicht unbedingt mit Demokratie einhergehen.

Rein wirtschaftlich ging es auch z.B. 1932-1939 in Deutschland gut, trotz der Diktatur.
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