Donnerstag, 2. März 2006 20:42
Lesername: möchtegern-kathole
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Samstag, 5. August 2006 19:36
es fehlt doch der Beweis, dass die als häretisch angefeindete Liturgie „neuer Ordnung“ tatsächlich weniger „Opfercharakter“ … verwirklicht.

Das ist so ein Blödsinn. Paul-6 lies sogar das Wort „Opfer“, das im überlieferten Ritus ziemlich oft vorkommt, minutiös eliminieren. Das kann jeder Kleingeist mittels Textvergleich ganz einfach nachvollziehen. Man brauch also gar keinen ‘Geigerzähler für Katholizität’, man braucht nur den Text und man sollte des Zählens mächtig sein.
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Samstag, 5. August 2006 17:03
möchtegern-kathole: @Bernardin (Mord und Tötung)
im Allgemeinen wird mit den den beiden Begriffen und noch paar mehr (Totschlag) unterschiedliche Dinge bezeichnet. Der Unterschied liegt z.B. im Motiv, oder im Vorsatz bzw. dem fehlenden Vorsatz. Bei der Abtreibung gilt aber:
* es ist fast immer ein Vorsatz gegeben
* es kommt jemand wehrloses um’s Leben
* es kommt jemand um’s Leben, der dem Täter anvertraut ist
* bei dem Motiv gibt es ein gewisses Spektrum. Im allgemeinen dürften jedoch ziemlich niedere Beweggründe vorliegen, etwa dass das Kind ja Arbeit mache, oder 1 Kind reiche, oder der Lebensabschnittspartner das Kind nicht mag, oder dass die 60qm für 2 Leute schon ziemlich wenig wären, oder das Kind sei ja behindert und müsse deshalb weg.

Jeder kann aber gerne „Tötung“ schreiben.
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Samstag, 5. August 2006 16:53
möchtegern-kathole: Navon, es ist gar nicht …
… wichtig, ob das Bild tatsächlich aus dem momentanen Israelkrieg stammt. Man könnte auch eines aus dem letzten nehmen, oder dem vorletzten, es ist ja ‘nur da, damit die Apologoeten sehen, für was sie stehen’. Dafür taugt es ganz ordentlich.

Man darf nur nicht schreiben, dass es aus diesem jetztigen Israelkrieg ist, wenn es nicht daraus ist, aber das macht kreuz.net ja auch nicht.
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Samstag, 5. August 2006 15:22
möchtegern-kathole: @ rhi (was bedeutet dieses Kürzel eigentlich?)
diese Münze hat zwei Seiten. Das eine ist die Hilfe, die andere ist Gerechtigkeit. Eine der beiden Seiten dauerhaft wegzulassen bedeutet, die ganze Münze wegzulassen. [mehr…]
Samstag, 5. August 2006 14:12
… dass Abtreibung auch gegen Naturrecht verstößt. Damit ist man nach einem möglichen Ende dieses Staates nicht an sein Recht gebunden und dies erlaubt, Abtreibung auch in 50 Jahren noch zu bestrafen, wenn es vielleicht Bonn und Berlin gar nicht mehr gibt. [mehr…]
Samstag, 5. August 2006 13:45
… sollte die Kirche auch im Dorf bleiben, wenn „Bischof“, „Priester“ und ‘Gläubige’ nicht mehr in der Kirche sind?

Ja, ich trauere auch dieser untergegangenen Kultur nach, aber irgendwie ist das konsequent. Es schmerzt nur sehr den Augen, wenn am Schluss auch die Mauern zerbrochen werden.

Trotzdem muss man sagen: brecht erst die hässlichen Betonkirchen, dann die schönen alten Kirchen
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Samstag, 5. August 2006 11:18
möchtegern-kathole: Schliessen …
… wir in das Gebet auch jene Bischöfe und Priester ein, die ebenfalls den Zölibat verletzen – und die Laien, die „es“ außerhalb der Ehe machen. [mehr…]
Samstag, 5. August 2006 11:04
… will ein entweder oder, er bekommt ein sowohl als auch:

Wer unkeusch ist und dabei ein Kondom verwendet, sündigt schwer und gibt den Himmel auf.

Wer unkeusch ist und dabei ein Kondom verwendet, sündigt auch schwer und gibt den Himmel auf. Zusätzlich gefährdet er noch sich und andere, Aids zu bekommen, und sündigt dadurch doppelt (da das Gefährden anderer Menschen ebenfalls unmoralisch ist – absichtlich Todesgefahr über sich oder andere zu bringen ist sicher eine schwere Sünde).
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Samstag, 5. August 2006 10:51
möchtegern-kathole: das bild ist kaum gefälscht …
… es zeigt, was es zeigt, damit die Apologeten des Krieges sehen, für was sie stehen. Das ist korrekt. Worin soll denn die Fälschung bestehen, „Jawohl“? Von Israel/Libanon steht da nix. Bitte Auskunft [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 23:47
möchtegern-kathole: es muss schon noch …
… erlaubt sein, die Abtreibung als Mord zu geisseln, und klar zund deutlich zu sagen, dass sie mit den Stimmen der SPD (und FDP) in Deutschland eingeführt wurde.

Wer das abstreitet, ist nicht ganz helle in der Birne, schließlich kann er das leicht nachlesen. Auch SPDler haben Lesen in der Schule gelernt.

BTW: die CDU ist keinen Deut besser und verlangt zur Zeit nicht mal einen Waffenstillstand in Nahost, was mit Aufforderung (bzw. Duldung/Akzeptanz) zum weiteren Massenmord gleichzusetzen ist.
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Freitag, 4. August 2006 19:15
möchtegern-kathole: grinsen muss ich schon …
… über den ‘engeren Freundeskreis’ von unserem werten Mitdiskutanten. Er sollte sich vielleicht dazu äußern .In meinem Freundeskreis gibt es niemand, der schwul ist (zumindest von dem dies bekannt wäre). [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 19:10
… ist es, der Hisbollah den „Beginn“ der Kämpfe in die Schuhe zu schieben. Das krieselt seit einiger Zeit und es gab jeden Monat Tote auf beiden Seiten. Dann irgenwelche 2-3 entführte Soldaten als „Provokation“ herauszugreifen und zu sagen DAS wäre jetzt DIE Provokation und würde die Tötung von jetzt mehr als 600 Menschen rechtfertigen, ist unredlich. Pfui ihr Politiker.

Im übrigen ist es irrelevant, wer angefangen hat, ob jemand auf mal auf „tot“ geschminkt wurde usw. Problem ist der Krieg jetzt. Es ist vollkommener und unchristlicher Schwachsinn zu sagen, nur weil die anderen angefangen hätten, wäre jetzt alles erlaubt.
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Freitag, 4. August 2006 18:57
möchtegern-kathole: Hoffentlich …
… bleibt „Jawohl!“ keusch, wenn er seiner Freundin seinen nackten Hintern zeigt. [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 18:55
möchtegern-kathole: Dummspecht …
hat „von Ausnahmen abgesehen“ überlesen, wohl absichtlich. Deshalb kommt er dann zu seinem inhaltlich vollkommen falschen Pseudo-Schluß. „Ungläubig“ hat das Problem erkannt und deshalb den eingeklammerten Teil im Zitat gleich weggelassen. Falsches Zitieren desavouiert ihn aber selbst – unredlich. [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 18:32
möchtegern-kathole: vollommener …
… Unsinn, wenn der Holocaustvergleich als Holocaustverharmlosung dargestellt wird.

Das „61“ gefällt mir aber auch nicht, denn die Deutsche Tötungsmaschinerie ist schon lange im Gange …
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Freitag, 4. August 2006 18:22
möchtegern-kathole: Vollkommen…
… unverständlich, warum die Gregorianik kaum verwendet wird. Eine selten tiefgehende, ruhige, erhabene Musik, die jeder Priester und Laie pflegen sollte, zur erhebung der Seele und der Ehre Gottes [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 18:20
möchtegern-kathole: immerhin …
… will der Hiszorizismus und was erzählen, im Gegensatz zu den modernen „Schwimmhallen“-Kirchen, die gar nix mehr zu sagen haben [mehr…]
Freitag, 4. August 2006 18:13
möchtegern-kathole: 2000 besser als heute
Da 2000 jahre keine „heute-antwort“ nötig war (nach x Kriegen) , dann nach 1945 auch nicht.

Solange die Röm. Liturgienicht wieder aufgerichtet wird, und die häretische Messe weitergeht, wird die Röm. Schlittenfahrt weitergehen.
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Freitag, 4. August 2006 00:35
indem er Gott zurückweist, und auf jenes Glück verzichtet, das ihm jener bereitet hat: Familie, Kinder (von Ausnahmen abgesehen)

Wer jedoch nicht an Gott glaubt, der wird ihn zurückweisen, und meinetwegen homosexuell werden, wobei dann fast egal ist, wie sich dieses Zurückweisen manifestiert.
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Donnerstag, 3. August 2006 22:59
sagen Sie auch bei Drogenabhängigen, Selbstmördern usw ‘Es gibt eben Menschen, die das alles anderes sehen’ ?

Der Homosexuelle macht sich in erster Linie selbst kaputt , und wer zusieht ohne was dagegen zu sagen, ist ein Unmensch. In zweiter Linie macht er auch jene andere kaputt, die es ihm nachmachen.
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Donnerstag, 3. August 2006 22:49
möchtegern-kathole: gerade in Nürnberg …
wurde ja auch schon in der Vergangenheit über Massenmord viel nachgedacht … ein Schelm, wer Böses dabei nachdenkt … [mehr…]
Donnerstag, 3. August 2006 19:26
der text „gehören kastriert damit keine weiteren solcher Kreaturen geboren werden“ ist voll cool, wenn das ein homosexueller schreibt, den man erst gar nicht kastrieren muss, um nachwuchs zu verhindern. irgendwie neidisch, sowas [mehr…]
Donnerstag, 3. August 2006 19:13
möchtegern-kathole: schön zu sehen, dass …
… es Einheit nur in Rom gibt, und nicht „in der Tradition“ – ohne die Tradition und die Bruderschaften irgendwie kritisieren zu wollen. Dennoch zeigt dies die alles überragende Rolle des von Gott gewollten Papsttums irgendwie – selbst bei einem schlechten Papst. [mehr…]
Mittwoch, 2. August 2006 19:33
möchtegern-kathole: das ist noch viel zu wenig
jeder Wolf im Schafspelz soll alles verlieren, inkl. Schuhe und winterpelz. „Barfuß“ ist ein passendes Büßergewand. Sie sind auf dem besten Weg dahin. Mein Tip an die Amtskirche: Immobilien verkaufen und zurückmieten, wie es die Politiker machen. Dann geht es noch paar Jahre

Das ist ein wesentlicher Grund, warum Pius und Amtskirche getrennt bleiben müssen, damit erstere nicht in den Schuldensumpf (auch in Deutschland gibt es den) hineingezogen werden.
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Dienstag, 1. August 2006 22:49
ist das ein Aufruf, die deut. Bischöfe zu entlassen, die die deut. Seminare verantworten? [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 21:58
möchtegern-kathole: ähm, obelix, eine klitzekleine frage:
von was bekommen homos dann soviel aids, wenn es sich nicht durch homosexuelle praktiken überträgt?

die werden alle durch ihre Frauen angesteckt???
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Montag, 31. Juli 2006 21:49
möchtegern-kathole: ceep cool, mal was zum relaxen:
was ist eigentlich der Unterschied zwischen
„fundamentalkatholisches Wunschdenken“
und
„fundamentalalkoholisches Wunschdenken“
???
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Montag, 31. Juli 2006 21:25
möchtegern-kathole: natürlich keine strafe
nun, Aids als Strafe Gottes anzusehen, ist natürlich unsinn. denn nicht gott tötet den aids-infizierten, sondern der macht das selbst durch seine sünde, zusammen mit seinem homo-freund, oder zusammen mit seiner konkubine, oder eine mutter tötet ihr kind, indem sie es mit aids bei der geburt ansteckt.

Also dem lieben Gott kann man das Töten nicht in die schuhe schieben, der ist’s mit sicherheit nicht, er ist kein Menschenmörder.

Nein, Frage ist und war, ob er doch das aidsvirus geschaffen hat, damit der Mensch, der gegen sein Gesetzt handelt, besser sieht, was er in der Sünde tut (nämlich die Seele zu töten), anhand dass der Tod der Seele und der Tod des Körpers zusammenrücken und der Sünder den Körper tötet.
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Montag, 31. Juli 2006 19:25
möchtegern-kathole: irritiert dreingugg
sterben denn lesben nicht durch aids? [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 19:11
möchtegern-kathole: Anmerkung zur Anmerkung
infiziert sich jemand, weil sein Ehepartner gesündigt hat, dann wird er in gewisser Weise durch seinen Ehepartner getötet, der sich selbst auch so ums Leben bringt. Der Betreffende tötet sich also nicht selbst (wie in der Anmerkung geschrieben), aber auch nicht Gott tötet ihn, sondern der Ehepartner. [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 18:56
möchtegern-kathole: Anmerkung zu meiner Frage
nun Gott tötet niemanden, keinen Einzigen. Jeder, der durch Aids stirbt (abgesehen von Blutern, infizierten Ärzten usw) tötet sich ja selbst, indem er sündigt. Indirekt werden auch die Bluter-Fälle und sonstigen Aids-„Unfälle“ von jenen verursacht, die sündigen. [mehr…]
Montag, 31. Juli 2006 18:52
Ihr Einwurf führt zu der interessanten Frage, ob Lefebvre die Dokumente ablehnt wegen Fragen des Glaubens, oder anderen Fragen. In letzterem Fall wäre das alles überhaupt keine Frage der Dogmatisierung, weil man Durchführungsverordnungen nicht dogmatisieren kann.

In der Hinsicht muss ich mich mal schlau machen.

Umgekehrt gibt es auch „zwischenfälle“, wenn nämlich eine Durchführungsverordnung (z.B. wie die Hl. Messe gelesen werden muss) Fragen des Glaubens berührt (nämlich die den Glauben ausdrückenden Texte der Hl. Messe). Er sagt natürlich, der Glaube wäre wichtiger.
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Montag, 31. Juli 2006 18:33
aids ist eine krankheit, die fast ausschliesslich Sünder befällt, weil sie sündigen (egal ob drogen-fixer oder aussereheliche abenteuer wie besonders homosexualität; „fast aussschliesslich“ deshalb, weil in sehr seltenen fällen auch andere zu schaden kommen)

wenn jemand vor 50 jahren eine krankheit hätte erfinden wollen gegen sünder, er hätte aids erfinden müssen. sogar ein kind ist geschützt vor aids, wenn seine mutter krank ist – ausser es wird durch fehlerhafte geburtshilfe infiziert.

kommt das von gott, oder ist es zufall, dass aids nur durch sünde übertragen wird?
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Montag, 31. Juli 2006 00:20
aber was heisst bei Glaubensfragen „äusseres handeln“?

Muss ich es glauben oder nicht? ich denke: nein.
Darf ich es kritisieren oder nicht: ich denke: ja

Genau das machte Lefebvre mit paar Konzilsdokumenten.

Aber für heute gehe ich ins Bett, obwohl es jetzt schon morgen ist
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Sonntag, 30. Juli 2006 23:58
Meine Argumentation bezog sich nur auf Glaubensfragen. Ein Dekret in Disziplinfragen oder Regierungsfragen (z.B. Regelungen im CIC, wer was wann machen darf und muss und wer nicht, oder ein Dekret, ob eine Kongregation aufgelöst oder ein Orden gegründet wird, Regelungen zu Wahlen, Kardinalsernennungen usw) sind von meiner Argumentation nicht erfasst. Diese Fragen sind nicht Gegenstand von „fehlbar“ oder „unfehlbar“ wie Glaubensfragen, sondern werden vom Papst nach seiner Klugheit geregelt. D.h. aber natürlich, dass „Regierungsfragen“ vom Papst in jeder beliebigen Form verbindlich geregelt werden können, solange nur seine Unterschrift dort steht.

Zum 1. Vatikanum: dies legt (die vorher bereits existente) Lehre fest, dass der Papst einen Text seiner Wahl dogmatisieren kann und dieser Text dann sicher richtig ist. Es besagt nicht, dass z.B. Konzilstexte per se sicher richtig sind. Der Absatz im 1. Vat., in dem das festgelegt ist, wurde vom Papst dogmatisiert.

Zur Verbindlichkeit: einem nicht-dogmatisierten Text fehlt die Zusicherung des Hl.Geist, dass kein Fehler enthalten ist. Trotzdem kann der Text von seinem Bischof verbindlich zum Gebrauch in seinem Seminar festgelegt werden, oder verbindlich vom Papst zum Verlesen in Kirchen gemacht sein usw. Aber der Text ist deshalb nicht verbindlich zu glauben. Insofern gibt es nicht DIE Verbindlichkeit, soindern man muss bei Verbindlichkeit immer dazusagen, welche gemeint ist.
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Sonntag, 30. Juli 2006 22:43
Es gibt also 3 Typen von Texten in Glaubensfragen:
* unwichtig (z.B. eine so gekennzeichnete Hypothese)
* Päpstlicher Text ohne Dogmatisierung, z.B. Konzilstext und
* Päpstlicher Text mit Dogmatisierung

Für Texte ohne Dogmatisierung gilt:
* Ablehnung führt nicht zur Exkommunikation wg. Häresie
* darf kritisiert werden

Soweit unsere Einigkeit.

Meine Argumentationskette ist nun:
* das 1. Vatikanum gibt durch präzise (Deo gratias) Definition der Unfehlbarkeit implizit mit an, welche Texte nicht (!) unfehlbar sind
* Die im 1. Vatikanum definierte Unfehlbarkeit darf nicht weiter gefasst werden, als es das 1. Vatikanum tut.
* Deshalb ist ein nicht nach Vat. 1 dogmatisierter Konzilstext fehlbar
* Ein fehlbarer Text kann nicht (!) verbindlich sein

Auch bin ich mir sicher:
* wer in einem fehlbaren Text einen Fehler findet, darf den auch behaupten und darf den Fehler im Gewissen nicht annehmen
* wer glaubt in einem unfehlbaren Text einen Fehler zu finden, macht irgendwo selbst einen Fehler

Natürlich wird ein von vielleicht 200 Bischöfen geprüfter Konzilstext meistens richtig sein und er hat deshalb naturgemäß eine grosse Verbindlichkeit, aber keine Unfehlbarkeit. Seine Verbindlichkeit bezieht sich z.B. auf die Priester, soweit dem Text nicht vom Ortsbischof widersprochen wird. Aber unfehlbar gemäß Vat.1 ist er nicht. D.h. dass ein Bischof dem Text widersprechend darf.

D.h. auch: das Bischofskollegium kann dem einzelnen Bischof keine Vorgaben machen, nur der Papst
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Sonntag, 30. Juli 2006 20:16
möchtegern-kathole: Liebe (deutsche) UNO-Soldaten,
zieht euch schon mal warm an, wenn ihr während des Irankrieges der USA die israelische Grenze bewachen dürft [mehr…]
Sonntag, 30. Juli 2006 15:59
danke für die sachliche Entgegnung.

Natürlich ist richtig, dass ich darauf hinaus will, dass keine Dogmen verkündet wurden – darin sind wir vermutlich einig.

Frage ist aber: kann ein Ökumenisches Konzil irren?

Der von Ihnen zitierte Can. 279 § 1 trifft das nicht, denn dann wären ja alle „Dokumente … der Päpste“, also jede schriftliche Papstmeinung verbindlich. Alle Dokumente, das kann’s kaum sein, das wären zigtausende Seiten Enzykliken, schriftlich festgehaltene Predigten, Botschaften, usw.
In einem allgemeinen Sinne soll der Gläubige nach der festen Lehre zu streben, aber deshalb sind nicht alle Papst- und Konzilsdokumente unfehlbar und automatisch dogmatisiert.

Can 341 spricht von einer „Rechtsverbindlichkeit“. Der Can. hat in der hier zitierten Form folgendes Problem:
1) Was ist „Rechtsverbindlichkeit“ im Vergleich zu „unfehlbar“? In Fragen von Recht und Ordnung, den Disziplinfragen ist das ok. Aber in Fragen des Glaubens? Es steht ja nicht da: „Dekrete des Ökumenischen Konzils sind unfehlbar (!) nur, wenn …“. Deshalb halte ich diesen Can. 341 für überinterpretiert, wenn Sie daraus eine Art Dogmatisierung aller päpstlich promulgierten Dokumente herleiten.

Deshalb bin ich der Meinung, dass die Kirche ein Irren eines ökumenischen Konzils zumindest in Einzelpunkten für möglich hält.
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Sonntag, 30. Juli 2006 15:15
Ihren Kommentar von heute Mittag (DAs I. Vatikanum hat nicht beschlossen … gleichwohl sie legitim ist.) sehe ich exakt genauso. Allerdings sehe ich nicht, dass die Texte des 2. Vatikanums verpflichtend wären. Kennen sie ein Argument für diese Ihre Position, die Sie „@mariokin“ geschrieben haben? [mehr…]
Sonntag, 30. Juli 2006 13:45
möchtegern-kathole: beleidigung
Jawohl ist niveaulos aus folgenden Gründen:
1) er hat fellay beleidigt („Msgr. Fellatio“)
2) er beleidigt jetzt auch mich, indem er meinen nick zu „Möchtegern-Onanist“ verstümmelt
3) er geht kaum noch auf sachliche argumente ein.

Wg. 1 und 2 bitte ich die Redaktion, den Namen zu sperren.

Mit freundlichem Gruß an alle Beteiligten
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Sonntag, 30. Juli 2006 08:19
möchtegern-kathole: „ex cathedra“?
Das V1 lehrt, dass der Papst, wenn er ex cathedra lehrt, unfehlbar ist … Daraus zu schließen, dass nur dasjenige Dogma ist, was vom Papst in dieser Weise definiert wurde, ist ein Irrtum

Glauben Sie also, dass das 1. Vatikanum da nicht ganz kapiert hat, was es zu definieren hat?

Lassen sie mal das 1. Vatikanum unsere Richtschnur sein, nicht ihre Meinung.
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Samstag, 29. Juli 2006 23:21
möchtegern-kathole: rätselhaft woher ich das habe?
nun, das steht so (etwas schöner formuliert) im 1 vatikanum [mehr…]
Samstag, 29. Juli 2006 22:15
Ich habe zunächst mal nur die Definition für „dogmatisch“ angegeben, sonst nichts.

Sie sagen, ich halte den Text von JPII über Frauenpriestertum für nicht-dogmatisch? Wie kommen Sie nur darauf, dass ich diese Meinung hätte? Geschrieben habe ich sie nicht. Bitte legen sie mir nur Gedanken in den Mund, die auch aus meinem Mund gekommen sind, alles andere ist mir zu unappetittlich!

Mir eine Meinung, die ich nicht vorgetragen habe, nicht nur in den Mund zu legen, sondern mich dafür auch noch wegen dieser Meinung zu kritisieren, ist für Sie ein diskussionsmässiges Desaster.
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Samstag, 29. Juli 2006 21:26
möchtegern-kathole: 2. Vatikanum dogmatisch?
Für ein Dogma in Glaubensfragen (Moral lassen wir der vereinfachung halber weg) muss lediglich gelten, dass:

der Papst ausdrücklich sagt, dass etwas unfehlbar sein soll

(Das 1. Vatikanum formuliert das etwas ausschweifender, aber für den chat hier reicht das schon.) Mehr ist nicht nötig, aber auch nicht weniger. Wie er das sagt ist nicht wichtig („ich verkünde jetzt ein dogma“, „bulle xy, absatz 5 ist ein dogma“, „wir verkünden unfehlbar xyz“). Bei keinem Text des 2. Vatikanum liegt eine solche päpstliche Erklärung vor. Deshalb gelten alle Dokumente des 2. Vatikanums als Teil des fehlbaren, ordentlichen Lehramts, aber nicht als unfehlbare Dogmen.
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Samstag, 29. Juli 2006 20:05
möchtegern-kathole: nicht nur scharf
Der Ton von Jawohl ist nicht etwa scharf, sondern auch formal niveaulos, wenn er z.B. Bischöf Fellay als Msgr. Fellatio bezeichnet. Des weiteren war er nicht in der Lage zu sagen, wodurch ein Dogma zum Dogma wird (was nicht schwer ist, und deshalb nicht zu viel verlangt), aber er behauptete, das 2. vatikanum sei dogmatisiert worden (was nicht stimmt). Das ist dann auch inhaltlich niveaulos. [mehr…]
Samstag, 29. Juli 2006 18:22
möchtegern-kathole: was das soll?
Sie haben behauptet, Aussagen des 2. Vatikanums wären Dogma. Und ich will zeigen, dass Sie noch nicht mal wissen, was ein Dogma zum Dogma macht. [mehr…]
Samstag, 29. Juli 2006 17:48
möchtegern-kathole: können …
Sie ohne Polemik sagen, was ein Dogma zum Dogma macht? Oder wissen Sie’s nicht? [mehr…]
Samstag, 29. Juli 2006 17:35
kennen Sie die bedingungen, die ein dogma zum dogma machen? [mehr…]
Samstag, 29. Juli 2006 17:26
möchtegern-kathole: nicht tot zu kriegen
die theorie, die dokumente des 2. vatikanum wären dogma, ist nicht totzukriegen. der käse ist nicht haltbar [mehr…]
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Samstag, 29. Juli 2006 13:11
möchtegern-kathole: ist doch logisch:
genauso einfach, wie die liturgiereform durchgeführt wurde, kann man sie auch wieder abschaffen [mehr…]
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