Donnerstag, 2. März 2006 20:42
Lesername: möchtegern-kathole
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Dienstag, 8. Juli 2008 08:33
Die Frage der Gesellschafter an sich selbst

„Die Weltbild-Gesellschafter hätten sich die Frage gestellt, ob die Größe des Unternehmens noch „allein von den Diözesen getragen“ werden könne“

ist an sich schon ein Unsinn, denn auch ein großes Unternehmen trägt seinen Eigentümer, nicht umgekehrt. Vermutlich verkaufen die es jetzt, um die Kirche weiter zu schwächen, statt ihr eine wirtschaftliche Stütze zu lassen – anstatt das Unternehmen zu einem kath. Verlag umzubauen, der wirklich kath. ist. So wird langsam alles zerstört, was kath. war, erst inhaltlich durch Schundbücher, dann äußerlich durch Verkauf. Gerade das Bücherapostolat wäre sehr wichtig.
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Dienstag, 8. Juli 2008 08:03
möchtegern-kathole: Wer jetzt höhnisch …
… auf die alte Messe blickt (weil sie sich nur verdreifacht hat, von ca. 35 auf ca. 119), sollte bedenken, dass es damit wie bei einem Senfkorn ist: anfangs ist es klein, aber es wächst mehr als alles andere.

Die alte Messe hat schon mal einen Siegeszug angetreten: schon Bonifatius wurde mal verlacht, weil er die alte Messe brachte – irgendwann wurden dann seine Gegner verlacht.

Rein sachlich sind es folgende Fragen: 1) wie lange kann die alte Messe ihren Siegeszug antreten? 2007:35 – 2008:119 – 2009:360 – 2010:1070 – 2011:3200 – ????

2) Wann brökelt die Front der deut. Bischöfe gegen die alte Messe?

3) Wann merkt es zahlenmässig der NOM, dass ihm die Leute weglaufen? Teilweise jetzt schon, da diejenigen Leute zur alten Messe wechseln, die nicht gedankenlos in die Kirche gehen, weil Ur-Oma es auch so gemacht hat, sondern diejenigen, die sich über die Dinge Gedanken machen.
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Montag, 7. Juli 2008 21:48
Studieren Sie mal die Zahl der Gottesdienstbesucher, der Beichten, der Priester, der Mönche – jetzt und vor z.B. 20 Jahren.

Dann machen Sie das selbe für die alte Messe, jetzt und 1988. Wenn Sie sagen, die „Hammelherde“ der alten Messe würde schrumpfen, und das Schrumpfen träfe auf den NOM nicht zu, dann sind Sie einfach falsch informiert – erzählen wissentlich das Falsche. Dann leben sie in einer Traumwelt.
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Montag, 7. Juli 2008 21:00
Nein, da will ich die CSU gar nicht verteidigen. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 20:57
Die CDU-Argumentation war damals, man wäre zwar an der Macht, könne die Abtreibung aber nicht ändern, weil die FDP dafür sei.

Da stimme ich Ihnen zu: natürlich war das auch geheuchelt, die hätten es auch mit 2/3 Mehrheit nicht geändert.
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Montag, 7. Juli 2008 20:52
Die Abtreibung wurde damals von Kanzler Schmidt zusammen mit der FDP eingeführt – das ist mein Stand. die aktuelle Gesetzgebung (mit dem selben Ergebnis – Massenabtreibung) ist eventuell von Schwarz-Gelb gemacht worden. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 20:47
Aber SPD und Grüne bzw. FDP kann man wegen der Abtreibung auch nicht mehr wählen.

Ich kenne die ProKöln nicht – vielleicht sind die sowohl gegen den Angriffskrieg des Westmächte und gleichzeitig gegen die Abtreibung? Haben die eine Homepage?
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Montag, 7. Juli 2008 20:43
Wir hatten uns in der Diskussion gerade geeinigt, dass die Angela, die damals für den Irak-Angriffskrieg eingetreten ist, nicht akzeptabel ist.

Noch hirnloser als Pro-Irakkrieg geht es nicht mehr. Waren Sie auch dafür?
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Montag, 7. Juli 2008 20:37
möchtegern-kathole: @sportgayfan:
Da stimme ich Ihnen zu: dass die christlichen Parteien nur noch so genannt werden, und es nicht mehr sind. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 20:35
möchtegern-kathole: Der Bischof …
… braucht da keinen guten Pfarrer, er hat dort schon einen:

„Pfarrer“ von Altötting mit alter Messe
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Montag, 7. Juli 2008 20:27
Angela war seinerzeit für den Irakkrieg. Genaugenommen hätte sie damals wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges (und öffentlich dafür reden gehört zu den Vorbereitungen) gerichtlich belangt werden müssen. Beim nächsten Mist wird sie vielleicht mitmachen.

Einen anderen Gedanken möchte ich noch formulieren: Dass es uns derzeit so gut geht, ist nicht eine Sache der Staatsform, sondern insbesondere eine Sache der Industrialisierung (für die nicht etwa die Staatsform verantwortlich ist, sondern die Wissenschaft der letzten paar hundert Jahre), und eine Sache der Bildung, die es traditionell in der westlichen Welt gibt, die durch unzähliche Dorf- und Klosterschulen entstand. Auch dies ist keine Frage der Staatsform.

Das „gut-gehen“ für uns gab es deshalb auch schon vor 1919, als es noch keine Demokratie gab, im Rahmen der damals vorhandenen wissenschaftlichen und industriellen Möglichkeiten – weit über dem Stand von z.B. 1819 oder 1719. Auch in der Sowjetunion (für die ich keine Lanze brechen möchte), ging es wirtschaftlich gut, verglichen mit dem Stand vor Jahrhunderten, trotz der Diktatur. Damit will ich nur sagen: der wirtschaftliche Wohlstand ist keine Frage der Demokratie, sondern hängt von anderen Dingen ab, die nicht unbedingt mit Demokratie einhergehen.

Rein wirtschaftlich ging es auch z.B. 1932-1939 in Deutschland gut, trotz der Diktatur.
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Montag, 7. Juli 2008 20:10
Politiker, die bereits im Irakkrieg mitmachen wollten, und jetzt im Hindukusch rumballern lassen und eine Marionettenregierung unterhalten, vermutlich bereits jetzt den nächsten Angriffskrieg vorbereiten, sind extremistisch. Sie sind kommunistisch und rechtsextrem gleichzeitig.

Uns geht es ganz gut (z.B. billiges Öl, Megagewinne durch Waffenverkäufe in diese Regionen), solange die Truppen erfolgreich sind – wehe uns, wenn sie mal nicht mehr so erfolgreich sind.
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Montag, 7. Juli 2008 20:02
möchtegern-kathole: Guido Rodheudt …
… ist tapfer, wenn er öffentlich für seinen Standpunkt eintritt, wohlwissen, dass er von so manchem dafür geschnitten wird. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 19:58
möchtegern-kathole: Die „etablierten“ …
… Parteien verteidigen doch nur ihre Pfründe und stellen deshalb jeden anderen in die extremistische Ecke. [mehr…]
Montag, 7. Juli 2008 19:55
möchtegern-kathole: „der jeweilige Schreiber darüber ist stolz, einen glimmenden Kerzenstumpf der Welt gezeigt zu haben…
Dieser Kommentar Alephs zeigt, dass er die Situation noch nicht erkannt hat. Die Kerze des NOM ist verloschen. Das kann jeder nachvollziehen, der die Anzahl der Kirchenbesucher, Priester, Mönche usw. in Deutschland studiert. Keinem denkenden Menschen kann entgehen, dass die Kirche momentan einknickt.

Da ist der immer heller glimmende Docht der alten Messe ein Lichtblick.
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Sonntag, 6. Juli 2008 00:05
Schön, dass wir mal die selbe Meinung haben.

Wenn die Iren sich die nationale Hohheit nicht für Geld abkaufen lassen, dann muss man ihnen gratulieren. Mittelfristig würden die Transferleistungen der EU ohnehin ausbleiben, wenn es Merkel, Sarkozy usw,. nicht mehr nützt. Üblicherweise ist das ein wesentlicher Mechanismus moderner Machtausübung, die Macht, die man haben will, für Geld zu kaufen. Wenn man die Macht dann hat, holt man sich das Geld zurück.

Wohl dem, der nicht käuflich ist.
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Samstag, 5. Juli 2008 12:54
möchtegern-kathole: Die Regierung des australischen Bundesstaates New South Wales will Proteste … kontrollieren
Die westlichen Staaten werden immer diktatorischer. Sowas gab es zwar vor 40 Jahren auch, aber in der Sowjetunion unter Breschnew. Die Politik nach Gutsherrenart wird immer dreister:

An der verlogenen Kritik am irischen Votum wird das deutlich. Da stimmt mal ein Volk über die neue EU ab – quasi ein demokratischer Ausrutscher im Meer der sonstigen Staaten, die solche Verträge gegen das eigene Volk durchsetzen – dann jault die ganze Politikmeute, dass das böse, gemein, ungerecht und sonst was wäre … und fordert die Widerholung der Wahl ein, in offener Missachtung des demokratischen Votums.
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Samstag, 5. Juli 2008 12:43
möchtegern-kathole: Also aus …
… industrieller Sicht wäre es ja ganz sinnvoll, die Leute nach 67 umzubringen. Sozusagen dann, wenn man ein Volk nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten „bewirtschaften“ will. Das spart Rente, Pension, Krankenversicherung, Plätze im Bus, im Theater, ist ökologisch („ökoverträgliches Frühableben“). Und ausserdem gibt es ja sovieso zu viele Menschen.

Diese perverse Sichtweise dürfte bei so manchem Befürworter der Sterbehilfe durachaus eine gewisse Rolle spielen.
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Freitag, 4. Juli 2008 21:16
Die Seele kann auch beobachten. Sonst wäre es ja nicht möglich, mit dem lieben Gott zu reden. [mehr…]
Freitag, 4. Juli 2008 21:05
möchtegern-kathole: Der Schmidt …
… soll froh sein, dass er was anderes machen darf. Wenn er alle Ungerechtigkeit – so es eine ist – annimmt, wenn er den Hl. Geist bittet, ihm eine sinnvolle neue Aufgabe zu geben, dann wird dieser das in allergrößter Freude machen. Die neue Aufgabe wird größer sein als die alte. Die Beschwernisse auch, aber das ist nun mal so, auf der Welt.

Beispielsweise könnte er, wenn er nur will, im Dom die alte Messe einführen. Laut MP darf ihm das der Bischof wohl nicht so ganz verbieten. Auch in der Ökumene kann er sich engagieren, z.B. mit den Pius-Brüdern. In Frage käme ein gemeinsames „Abendmahl“ (genaugenommen die „Messe“), oder wechselseitige Einladungen zu Predigten.

Ein weites Feld, zu dem der Liebe Gott seine Arbeiter bestellt.
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Freitag, 4. Juli 2008 20:50
möchtegern-kathole: „Verwaltungszentren der Kirchengemeinden“
„Verwaltungszentrum“ ist immer der Pfarrer. [mehr…]
Freitag, 4. Juli 2008 08:29
möchtegern-kathole: @Freinsberg
Man kann z.B. das Latein für diesen Teil verbindlich machen, wenn man – wie viele in der Vergangenheit (nicht alle ;)) – feststellt, dass dies von Vorteil ist.

Damit würde auch die Kluft zwischen NOM und alter Messe abgebaut, ein wichtiges Ziel, um die Einheit zu zeigen, die im Ritus deutlich wird.
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Freitag, 4. Juli 2008 00:01
Marcelus meint vermutlich die Besetzung Italiens durch Hitler-Deutschland nach dem September 1943, als Mussolini im Rahmen eines Aufstandes abgesetzt und inhaftiert wurde. Deutsche Truppen befreiten ihn und besetzten Italien (Fall „Achse“).

Sachlich hat Marcelus in diesem Punkt recht.
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Donnerstag, 3. Juli 2008 21:06
möchtegern-kathole: @proetcontra
RRR hat mir geantwortet. Vollkommen richtig. Er hat sich bemüht, meinen Standpunkt zu verstehen (wie umgekehrt auch), und seine Argumente vorgebracht. Das finde ich gut.

Sie, proetcontra, sind dagegen beleidigend („dummer und einfältiger Mensch“), grob unhöflich und glauben wohl, dass in der Anonymität des Internets dies erlaubt sei. Die anderen Leser und schreiber werden Sie danach beurteilen. Darüber hinaus bringen Sie kein einziges Argument. Ist dies das, was sie hier so vermissen?

Bessern Sie sich, und gehen Sie beichten, Beleidigung ist nicht akzeptabel.
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Donnerstag, 3. Juli 2008 19:47
möchtegern-kathole: Verboten ist eine …
… Messe dann, wenn sie vom Bischof verboten wird. Gerechtfertigt werden kann sie aber dadurch, dass ein Notstand vorliegt, beispielsweise wenn der Bischof nur Messen lesen läßt, deren Text unzureichend ist (wie der NOM, der im zweiten Hochgebet den Opfercharakter der Messe verleugnet) [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 19:34
möchtegern-kathole: @proetcontra
Halten Sie den Syllabus für katholisch, oder nicht? [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 19:06
Das Schisma ist eine Erfindung … [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 19:05
Nicht selbstgefällig und arrogant, sondern mit präziser Begründung. Das ärgert seine Gegenspieler ja am meisten, dass er seine Thesen genau begründet.

Und auch das Schisma bleibt eine Erfindung, egal wie oft man das wiederholt.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 00:25
möchtegern-kathole: „GEGEN DEN PAPST KANN MAN NICHT KATHOLISCH SEIN“ …
… schrieb hier jemand. Aber wenn der Papst Unsinn dahererzählt, muss man gegen den Papst sein, um katholisch zu sein.

Niemand hat uns je garantiert, dass Päpste und Konzilien unfehlbar seien – ausser wenn sie ‘ex kathedra’ sprechen. Wenn also jemand einen Fehler in einem päpstlichen oder konziliaren Dokument sieht, darf er ihn ansprechen und auf seine Korrektur pochen. Das ist das normalste in der Welt.

Alles andere ist Pseudogehorsam, nicht Gehorsam.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 00:13
möchtegern-kathole: „Introibo“ …
… Das Stufengebet der Alten Messe ist ein wunderbares Hinwenden zu Gott, ein Abwenden von der Welt: „von frevelhaften Menschen rette mich … Du bist meine Stärke“.

Eine Verwandlung, die all die geschäftigen Dinge hinter sich lässt und die ganze Sammlung zu Gott hinwendet: „Send mir Dein Licht und Deine Wahrheit … Vertrau auf Gott … Er bleibt mein Heiland und mein Gott“

Diesen Text kann man in einer Abendmesse, wenn man die Kleinigkeiten des täglichen Lebens gerade hinter sich gelassen hat, aus ganzem Herzen beten, aus ganzem Herzen mitlesen. Vollkommen unverständlich, wie man so einen Text freiwillig weglassen kann.
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Dienstag, 1. Juli 2008 00:01
möchtegern-kathole: Das Schisma in der Kirche …
… besteht nicht in Pro-Pius und Contra-Pius, sondern in Pro-AlteMesse und Contra-AlteMesse.

Das Motu-Proprio und die darauffolgenden Aktionen des Contra-AlteMesse-Lagers zeigen dies in auffallender Weise.
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Samstag, 28. Juni 2008 18:38
möchtegern-kathole: @Pünktchen
Die Kirche war in 2000 Jahren durchaus so intelligent, zwischen der inneren Einstellung und der Religionsfreiheit im Staat zu unterscheiden. Zu sagen, die hätten das nicht unterscheiden können, aber wir modernen Leute schon, wird den Päpsten und Kirchenlehrern von 2 Jahrtausenden nicht gerecht. {Sie mögen aus 2000 Jahren irgendwoher ein Zitat kliefern, in dem das nicht klar unterschieden ist, ja – aber es ist nicht so, dass man generell nicht zu der Unterscheidung fähig gewesen wäre}

In Quanta Cura ist sehr klar geschrieben, was gemeint ist. Im Anhang „Syllabus“ sind nochmal Einzelgedanken dediziert verurteilt, damit es nicht etwa zu Missverständnissen kommen kann – falls jemand mit dem Fließtext im eigentlichen Apostolischen Rundschreiben Probleme haben sollte.

Nein – dass sich Pius IX unscharf ausgedrückt hätte, oder zwischen unterschiedlichen Dingen nicht klar unterschieden hätte, kann man nach Lektüre seines Schreibens nicht behaupten.

Sein Rundschreiben ist ein Gegen-Schreiben zu Dignitatis Humanae, so wie dieses ein Gegen-Schreiben zu Quanta Cura ist. Jeder denkende Mensch muss einsehen, dass beides in der Kirche nicht friedlich nebeneinander exisitieren kann. Man kann nicht sagen, 1 = 1 und gleichzeitig, 1 = 2.

Der Vatikan wird nicht umhin kommen, eines der beiden Schreiben zu verurteilen.
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Samstag, 28. Juni 2008 15:58
möchtegern-kathole: @RRR: Ich habe vergessen …
… einen Satz zu vervollständigen. Es sollte um 15:53 heissen (Ende 1. Absatz): „Jemanden als ‘doof’ zu bezeichnen ist eine Beleidigung.“ [mehr…]
Samstag, 28. Juni 2008 15:53
Sie sind ganz grob unhöflich, wenn Sie mich – wegen einer anderen Meinung – indirekt als „Lügner“ bezeichnen, und sagen, ich würde „hetzen“. Darüber bezeichnen Sie mich als „doof“. Im Netz glauben manche, die Regeln vernünftigen Umgangs wären ausser Kraft gesetzt. Manche, wie Sie, erlauben sich hier alles, unter dem Tarnnetz der (vermeintlichen) Anonymität. Ändern Sie sich – so redet und schreibt man nicht. Gehen Sie mal beichten. Jemanden als „doof“ zu bezeichnen ist.

Inhaltlich haben Sie nicht recht (das ist oft so, dass jene, die verbal beleidigen und poltern, auch inhaltlich nicht recht haben): Dignitatis Humanae verzichtet freiwillig auf das Königtum Christi in der Gesellschaft. Es ist so, wie Ratzinger – heute weiter unten von Pünktchen zitiert – geschrieben hat:

„Das Zweite Vatikanische Konzil hat mit dem Dekret über die Religionsfreiheit einen wesentlichen Grundsatz des modernen Staates anerkannt und übernommen“.
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Samstag, 28. Juni 2008 14:18
möchtegern-kathole: @Pünktchen
Die Verschleierung kann man sehr schön sehen, wenn man den Text etwas genauer anfasst:

Oben schreibt er: „können die grundsätzlichen Entscheidungen ihre Gültigkeit behalten, während die Art ihrer Anwendung auf neue Zusammenhänge sich ändern kann

Das liest sich so, als wenn die alte Aufassung, wie sie in QuantaCura geschrieben wird, ihre Gültigkeit behält, und das V2 nur eine Anwendung auf z.B. Europa im Jahr 1970 beinhaltet.

Im Mittel-Teil Ihres Textes redet er dann von den – zweifellos gegebenen – zwei Ebenen, wie man das Wort ‘Religionsfreiheit’ deuten kann. Und danach folgert er, dass das V2 „einen wesentlichen Grundsatz des modernen Staates anerkannt und übernommen“ hat. Also hat doch das V2 recht?

Also hat QuantaCura doch nicht recht? Soll er doch endlich entscheiden, ob er nun den 1. Teil glaubt oder den 2. Teil.
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Samstag, 28. Juni 2008 14:06
möchtegern-kathole: @Pünktchen
Papst B16 hat den Spagat verschleiert. Kernfrage ist:

Gibt es ein Königtum Christi über diese Welt, dem sich Staat und Gesellschaft unterordnen müssen, oder gibt es das nicht?

Quanta Cura sagt: ja, gibt es.

Dignitatis Humanae: nein, gibt es nicht.

B16 sagt über das V2: „hat mit dem Dekret über die Religionsfreiheit einen wesentlichen Grundsatz des modernen Staates anerkannt und übernommen“. Damit hat sich das V2 gegen QuantaCura gestellt. Das ist nicht nur von Lefebvre, sondern auch von einigen Modernisten so gesehen worden.

Können Sie, Pünktchen, anhand Ihres eben geposteten Texts entscheiden, welche Aussage stimmt? Müssten Sie eigentlich können, wenn dieser Text den Spagat erklären können soll.
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Samstag, 28. Juni 2008 13:52
möchtegern-kathole: Ganz objektiv …
… muss man vom Vatikan fordern, den inhaltlichen Spagat zwischen QuantaCura und Dignitatis Humanae (Vat.2) zu erklären. Der Papst kann nicht 2 Schreiben – die sich inhaltlich widersprechen – so stehenlassen. Wie soll das gehen? Da muss jeder – egal ob er jetzt den einen oder den anderen Standpunkt einnimmt – auf eine Klärung drängen. Erfolgt sie nicht, ist es vollkommen natürlich, diesen objektiven Misstand zu kritisieren und der Papst macht sich selbst schuldig, wenn aus diesem Grund manche seine Amtsführung kritisieren.

Lefebvre hat als einer der ersten auf diesen Misstand hingewiesen. B16 sollte den Misstand beseitigen.
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Samstag, 28. Juni 2008 10:13
Wenn ich Papa-Ratz nach seinen Werken beurteile, will er die Kirche nicht zerstören, sondern reformieren. Sicher sieht er einiges nicht richtig. Aber das ist gar nicht so schlimm.

Viel wichtiger ist, dass er die bekannte Vision Don Boscos erfüllt. Er hat bereits zwischen den beiden Säulen festgemacht. Symbolträchtig an der Mariensäule in München und am Alten Ritus.
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Samstag, 28. Juni 2008 10:05
Ich habe mir das selbe auch gedacht. Sogar noch weitergehend: vielleicht ist ein guter Seelsorger sogar ein schlechtes Kurienmitglied? Jeder hat so seine Stärken …

Trotzdem sind die Belange der Gesamtkirche wichtiger als die die Belange eines einzelnen Bistums. Das gilt jedoch nur dann, wenn die Segnatura Apostolica auch für die Gesamtkirche tatsächlich wirken kann, und kein Debatierclub ist. Somit ist durch die Berufung eines erfolgreichen Bischofs dieser Gerichtshof aufgewertet. Sobald Burke ihn in seinem sinne umgestaltet hat, wird er ein Werkzeug in den Händen des Papstes sein, um sein Reformwerk weiterzutreiben.

Vielleicht wird die Segnatura Apostolica bald viel Arbeit bekommen? Vielleicht wird sie damnächst einige Fälle betrachten, die recht verzwickt sind?
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Samstag, 28. Juni 2008 09:56
möchtegern-kathole: Erfahrung …
… in Alten Messen, Erfahrung in der katholischen Seelsorge. Erfahrung im Umgang mit Bischöfen, die faktisch vom Glauben abgefallen sind. Erfahrung mit Kampfpredigten gegen den Unglauben.

Ministrant: Sie mögen eine andere Sicht der Dinge haben, ok. Das akzeptiere ich als Meinung. Aber ich glaube nicht, dass Sie den Lefebvrianern eine in sich geschlossene, logische und katholische Auffassung der Sachlage abstreiten, wenn Sie ehrlich die Dinge betrachten.
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Samstag, 28. Juni 2008 09:13
möchtegern-kathole: „nach einer Versöhnung mit der Piusbruderschaft“ …
… hätte die Kirche vorallem auch die Möglichkeit, sich personell aus der FSSPX zu bedienen, in der viel Erfahrung vorhanden ist, hinsichtlich aller nicht-modernistischen katholischen Glaubensfragen, nicht nur hinsichtlich des alten Ritus. [mehr…]
Samstag, 28. Juni 2008 09:08
… wie seine Heiligkeit die Kirche reformiert. Papa-Ratz ist auf dem besten Weg, ein richtiger Reformpapst zu werden, kein „Reichsverweser“ wie seine Vorgänger, sondern ein tatkräftiger Arbeiter im Weinberg seines Herren.

Er sollte sich inhaltlich mit den Pius-Brüdern richtig fetzen, damit die Aussöhnung eine vollständige werden kann, und keine faule.
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Samstag, 28. Juni 2008 09:04
möchtegern-kathole: Priersterlose Gottesdienste …
… sind sowas wie Protestantische Gottesdienste. Dass der „Bischof“ sowas auch dann durchsetzt, wenn Priester da sind, verät mehr als alles andere seinen protestantischen Glauben.

Trotzdem wird das Senfkorn aufgehen, das Ratzinger in seinen Acker streute. Auch wenn so vielleicht nur 50 oder 100 Leute die Alte Messe (halb-) regelmäßig besuchen, so spricht sich das doch rum und das kann der Bischof nur durch offenen Krieg zurückdrängen, mit dem er sich auch öffentlich klar ins Unrecht setzen würde.
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Dienstag, 24. Juni 2008 08:16
Nein, das ist gar nicht protestantisch. Das V1 hat genau definiert, wann etwas dogmatisch ist. Das V2 ist es danach nicht.

Es gab in der Vergangenheit ein paar Fälle, in denen Päpste Unsinn geredet haben (einer hat mal eine falsche Taufformel verwendet). Deshalb ist es katholisch, in Zweifeln diese auch zu sagen und sich hinter die eigene Meinung zu stellen.

Denn wenn Benedikt 16 seine ganze apostolische Autorität hinter das V2 stellt, werden es die Piusbrüder auch anerkennen. Wenn er aber durch fehlende Dogmatisierung den Dokumenten selbst nur den Status „nette Gegenmeinung zu Pius XI“ gibt, warum sollte man dann sich für das Konzil entscheiden.

Könnte B16 nicht auch mit exakt dem selben Anspruch – den Sie hier aufstellen – von den Modernisten fordern, sie sollten nun endlich QuantaCura anerkennen?

Ich muss leider zur Arbeit – schönen Tag!
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Dienstag, 24. Juni 2008 08:07
wenn Pius IX sagt, „A“ ist wahr, und das Konzil sagt, „A“ ist falsch? Warum sollte ich dann nicht mein eigenes Hirn einschalten? Das Heil liegt in der Kirche, ja, aber nicht in jedem Einzeldokument, das ein Bischof, Papst, oder ein Konzil verfasst. Da können durchaus Fehler enthalten sein.

Deshalb wird Benedikt die Piusbrüder auch nicht auf die Konzilstexte festlegen können, es sei denn, er dogmatisiert sie noch schnell.

Die können im lapidar sagen, sie halten QuantaCura für richtig und das Konzilsdokument über die Religionsfreiheit für falsch und er muss das akzeptieren, wenn er katholisch ist.
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Dienstag, 24. Juni 2008 07:45
Solange die Kirche eine Lehre nicht dogmatisiert, und die Lehre im Gegensatz zur Meinung anderer Päpste steht, kann der Gläubige sich die Meinung selbst aussuchen.

Beispiel: wenn das Konzil etwas anderes zur Religionsfreiheit sagt als Pius IX. in seiner „Quanta Cura“, dann darf jeder einzelne den Konzilstext oder die Enzyklika bevorzugen.
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Dienstag, 24. Juni 2008 00:05
möchtegern-kathole: Will seine Heiligkeit …
… die Brüder, damit sie ihm helfen – dann müssen sie.

Will seine Heiligkeit am theologischen Disput vorbei das V2 aufzwingen, dann dürfen sie nicht.
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Sonntag, 22. Juni 2008 20:34
Dass man die Bibel im historischen Kontext lesen muss, ist eine altbekannte Binsenwahrheit. An den grundlegenden moralischen Vorgaben ändert sich deshalb aber nichts. [mehr…]
Sonntag, 22. Juni 2008 18:37
möchtegern-kathole: 9 Priester …
… für Belgien? Wenn ein Priester im Schnitt 30 Jahre Dienst tut, dann wird sich die Zahl der belgischen Priester bei 30 * 9 = 270 einpendeln. [mehr…]
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Sonntag, 22. Juni 2008 18:15
möchtegern-kathole: Die Gläubigen können …
… ja bei diversen Bruderschaften anfragen, ob die aushelfen. Das wäre das einfachste. [mehr…]
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