Freitag, 3. März 2006 14:04
Lesername: Hrodgar
Beiträge: 224
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Mittwoch, 5. April 2006 09:11
Hrodgar: Das ist wahr, liebe Paula
Beispielsweise wird bereits im Standardwerk „Sussmann: Handbook of Family and Marriage“ darauf hingewiesen, daß es oft im Interesse der Kinder besser ist, eine Ehe zu trennen damit diese endlich nicht mehr die täglichen Spannungen ertragen müssen.

Noch etwas:
Einem Mörder, Kinderschänder oder Vergewaltiger gibt diese Kirche das Recht auf Vergebenung und eine zweite chance auf ein glückliches Leben.
Ist aber deine Ehe zerbrochen, liegst du danieder und bist fast gestorben vor Trauer, hast endlich wieder zu dir gefunden und dich berappelt, dann kriegst du in dieser Kirche keine zweite Chance. Dann mußt du dir von frechen Katholiken gefallen lassen, eine glückliche, nunmehr gelungene zweite Ehe als „konkubinat“ beschimpfen zu lassen. Mit dem gleichen Wort also, wie sinnloses durcheinander-Poppen…

JJa, es ist schon beeindruckend, was manche Menschen unter „Nächstenliebe“ verstehen…
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Mittwoch, 5. April 2006 08:31
Hrodgar: annullierung
Warum rufen Kirchler immer nach Annullierung?
Um Gutes zu tun? Um Menschen, die vor dem Scherbenhaufen einer zerbrochenen Ehe stehen, die Leiden wie die Schweine weil sie ihre Liebe haben sterben sehen, die Angst haben vor der Trennung und noch mehr Angst vor dem zusammenbleiben, um diesen Menschen zu helfen?
Nein! Sondern damit Paragraphen gerade stehen! Damit die Macht der Kirche bestehen bleibt! Damit Rom entscheiden darf, was in meinem Leben passiert!
Und deswegen soll ich meiner Exfrau sagen: Du warst ungültig in meinem Leben! ??? Ja, ist es das?
Und meine Kinder? sie sind keine „Fehler“ sondern mein ganzer Stolz!
Nein, meine Ehe war aus Liebe geschlossen und wir haben gekämpft darum! Und wir haben verloren. Sie ist doch gescheitert.
Aber keine CIC und keine Papst und kein Gott hat das Recht zu sagen, es soll „ad nullum“ gesetzt werden. Für unsere Nicht-Lateiner: Es soll für nicht stattgefunden erklärt werden, für nichtig! Nur damit Paragraphen gerade stehen!
Diese doppelzüngigkeit ist beeindruckend:
Wenn eine Ehe geschieden wird, ist das Teufelskram.
Wenn eine Ehe durch die Kirche in ihrem Bestand geleugnet wird, ist das eurem Gott gefällig! Ha!
Da fällt mir Hamlet ein:
„Wie ekel, schal und flach scheint mir das Treiben dieser Welt! Es ist eine wüster Garten der auf in Samen spriest. Verworf’nes Unkraut bbedeckt ihn gänzlich!“
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Dienstag, 4. April 2006 15:49
Hrodgar: nochmals: Was ist das Thema dieses Beitrages?
Die homophoben Rückzugsgefechte mögen ja lustig sein und geben immer wieder einen beredten Einblick in die Prioritätensetzung einiger Mitmenschen, die offenbar Stunden darauf verwenden nachzuforschen, mit wievielen Partnern andere im Bett gelegen haben.

Doch geht es in diesem Artikel, soweit ich das wahrnehme darum:
Ergo geht die hier als beschämend bezeichnete Gefahr nicht von irgendwelchen Schwulen aus, sondern von der Kirche als Organisation, die nicht bereit und/oder in der Lage ist, als solche bekannte pädophile Verbrecher aus ihren Reihen zu entfernen.

Mich würde einmal interessieren, wie sich die liebe Christenheit dazu positioniert.
Bevor jemand mit inquisitorischer Akribie an Nachforschungen über das freiwilligeSexualverhalten Erwachsener seine geheime Obsession auslebt, sollte man vielleicht einmal hinterfragen, was eine Kirche, die sich so verhält, überhaupt noch für eine Legitimation hat, über Moral zu reden und ob man einer solchen Organisation noch Kinder (z.B. in Kathechesen / Ministrantenstunden / Kindergärten) anvertrauen darf.
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Dienstag, 4. April 2006 15:21
Hrodgar: äähhh…eine Frage
was hat das eigentlich hier mit Homosexualität zu tun?
Es geht doch vielmehr darum, daß die Kirche offensichtlich kriminelle Handlungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung, begangen durch ihre Mitarbeiter und berufsmäßige Wächter der Moral (z.B. als Beichtvater), deckt.
Es geht also um Strafvereitelung und Beihilfe.
Es geht darum, daß die vorgesetzten Dienststellen solchermaßen strafbar handelnde Personen in der Position belassen, die sie ausgenutzt haben, um sich Opfer zu beschaffen.
Es geht somit darum, daß die Kirche, die ja immer die Moral predigt, gutgläubige Kinder und Jugendliche weiterhin der Gefahr des Mißbrauches aussetzt.
und es geht darum, daß die angeblich so verderbte Presse diese Zustände immer wieder beenden muß indem sie recherchiert.

Ergo geht die hier als beschämend bezeichnete Gefahr nicht von irgendwelchen Schwulen aus, sondern von der Kirche als Organisation, die nicht bereit und/oder in der Lage ist, als solche bekannte pädophile Verbrecher aus ihren Reihen zu entfernen.
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Dienstag, 4. April 2006 13:24
Hrodgar: Sekt oder Selters
Was die Kirche hier tut ist weder Sekt noch Selters. Es ist ein Abspeisen des Paares mit einem nachgeäfften „So tun als ob“ weil die Kirche in ihrer Gesetzlichkeit nicht anders kann und nie anders können wird.

Die Kirche ist nun einmal die Fortsetzung pharisäischer Selbsterlösungsphantasien mit anderen Mitteln.
Daher stimmt es gewissermaßen, wenn gesagt wird „Jesus hätte das auch so gemacht“. Denn er hat sich gegen die Überordnung des Gesetzes über die Wirklichkeit der Menschen in ihrer Begranztheit und gegen den Anspruch auf Perfektheit gewandt…und scheiterte.

Eine Lösung, das muß man erkennen, bietet dieses Pseudosakrament jedoch nicht. Die würde nur in einer Anerkennung des Menschen als in seiner Begrenztheit gottgewolltes Wesen liegen, die zwar in Form immer wiederkehrender Opfer- und Bußaufrufe addressiert wird, jedoch faktisch in dem Verwerfen der dieser Begrenztheit immanenten Fehlerhaftigkeit konterkarriert wird.
Ein konsequentes „Tun wie Jesus es tun würde“ müsste daher zwangläufig in einer Auflösung der Kirche in ihrer gegenwärtigen Verfasstheit münden.
Dieses Tun würde uns von einer Moralität des Tatbestandes wegführen und zu einer Moralität der Intension zurückkehren lassen. Und somit in ein Wertesystem, daß der ggermanischen Tradition seit der Zeit der Kimbern und Teutonen eigen ist.
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Freitag, 31. März 2006 14:37
Hrodgar: @ Peccator
Nein, keinen Freimaurer (Über die, muß ich gestehen weiß ich nichts, wäre aber über eine Mail zu dem Thema dankbar, da mich neulich ein kollege dazu gefragt hat und ich nichts sagen konnte…) sondern einen, der an die Alten Götter Germaniens glaubt. Dies habe ich auch nie versteckt…aber wir sind uns noch nicht begegnet, werter Herr, oder?
So, es geht mir nicht um das „Ärgern“ von Menschen, sondern um Fragen, die ich noch nie in dieser Art habe diskutieren können.
Und bei freikirchlichen „ich hab dich lieb foren“ kriegt man immer nur eine Antwort: Ja, das sehe ich auchso, aber trotzdem glaube ich es nicht (häää???…is so, zusammengefasst).
So, lieber Sünder, dann können Sie mal versuchen, mir das zu erklären. Oder über die selben widersprüche stolpern…und sie einfach anders umsetzen als ich…
Wissen Sie, ich glaube nicht, daß ich „die Wahrheit schlechthin“ habe…ich bin einen anderen Weg gegangen, aber an Austausch interessiert, Ich möchte ehrlich wissen, wie die, die in der Kath Kirche geblieben sind, mit diesen Fragen umgehen. Denn daß Sie alle meschugge sind, glaube ich nicht. trotzdem kommen sie auf andere Antworten als ich, der ich ja auch nicht meschugge bin.
Soweit, werter Herr, meine Beweggründe…

Lieber Gruß
Hrodgar
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Freitag, 31. März 2006 14:15
Hrodgar: ne ne ne…
ich habe das nicht falsch verstanden, sondern extrapoliert,und bewußt etwas überspitzt

Die Hauskirche ist übrigens keine Erfindung der letzten Jahre sondern eine Uralte tradition aus vorchristlicher Zeit.

In der Urkirche gab es keine „Priester“ im heutigen Sinne.
(Vgl.Apg). Die Übersetzung von „Episkopos“ als „Bischof“ in der Kath. Kirche ist mehr als gewagt.
Denn der damalige „Aufseher“ sollte nach Paulus „Mann einer einzigen Frau (im Gegensatz zu der oft geübten Polygamie) „ sein. Also fallen damit 100% der Realexistierenden Bischöfe in den Bereich unbiblischen Handelns.
Den Grund schiebt Paulus nach, denn es solle ein Mann sein, der seiner Familie gut vorsteht. Also ein Vir Probatus. Und nicht wie in der Kath kirche ein Vir Nesciens, einer also, der vom echten Leben, vom Familie versorgen, von Angst vor Arbeitslosigkeit, von Nächten am Krankenbett des eigenen Kindes einfach keine Ahnung hat und sich dann aufschwingt Reden zu halten über moralisch korrektes Verhalten in Situationen, in die ER nie geraten wird. Das ist doch sehr, wie wenn ein Vegetarier mir das Würzen von Steak erklären will.

Soweit nur zur Anwendung der „Urkirche“ auf die kath Kirche, die spätestens mit dem Nicäanum ihren Herrn Jesus verraten hat, aber eigentlich schon mit Paulus, der aus der egalitären Einstellung des Jeshua ben Joseph ein „Sei Untertan der Obrigkeit, denn sie ist Gottgewollt“ gemacht hat. Aber, wie gezeigt, nichtmal die Vorgaben des Paulus erfüllt die kath Kirche!
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Freitag, 31. März 2006 12:32
Hrodgar: seltsame Sitten…wirklich…
Interessant ist auch, daß irgendein dahergelaufener Fuzzi den Polizisten Befehle erteilen kann…Und dem Krankenhauspersonal dazu…darunter auch so absurde wie die Fenster abgedunkelt zu lassen.
Welches Krankenhaus macht sowas mit? Und welcher Polizist läßt sich von einem Bürger abkommandieren, leute vor nem Krankenbesuch zu filzen und ihnen beim Beten zuzusehen???

Also hier ist meines Erachtens etwas Medienskepsis angesagt…
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Freitag, 31. März 2006 08:27
Hrodgar: ist ja schon klasse…
…wie sich die Einstellungen ändern:
Gehen Christen hier in Europa den Weg der stärkeren Verantwortung der Laien und der Hausgemeinschaften, ist das schlimm, antipäpstlich…
Tuns sie das in einem Kommunistischen Land, dann ist das toll, mutig, lobenswert…
Mich würde mal interessieren, wie Rom und die hier vasammelte Christenheit reagieren würde, wenn in China plötzlich die Verfolgung aufhörte. Ich glaube, Roms Gleichschaltungsmaschine würde wohl sofort alle Hauskirchen verteufeln.
Warum gibt es nicht HIER Hauskirchen, Godis die der Hausvater oder die Hausmutter für die Familie hält? Selbst wortgottesfeiern durch nicht geweihte Volltheologen werden ja verurteilt…
Wie tief muß eigentlich die Mitgliederzahl in der Kirche noch sinken, damit all die „Emminenzen“, „Hochwürden“, „Monsignores“ und „Exzellenzen“ ihren Hochmut an den Nagel hängen und erkennen, daß sie nichts anderes sind als alle anderen auch: kleine Menschlein im großen Universum. Kein wenig mehr wert, kein centimeter näher an ihrem Gott.
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Donnerstag, 30. März 2006 14:14
Hrodgar: Hunde und andere Sippenmitglieder
Mein Hund hat durch geschlossene Türen bemerkt, daß meine Tochter nicht mehr Atmet und hat regelrecht um Hilfe geschrieen! Das war kein Bellen oder Anschlagen…das war pures Entsetzen.
Weil es sooooo schnell ging und er soooo deutlich war konnte ich meine Kleine mit einigen Beatmungsstößen zurückholen.
Jemand der so treu ist, der so sensibel ist, der mitten im Schlaf so wach für seine Sippe ist, von dem darf keiner sagen, er sei „seelenlos“…

Na ja, und Th.v Aquin glänzte ja auch mit solchen „biologischen Erkenntnissen“:

„Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“

„Das Weib verhält sich zum Mann wie das Unvollkommene und Defekte (imperfectum, deficiens) zum Vollkommenen (perfectum).“

„Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“

der perfekte Ratgeber
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Donnerstag, 30. März 2006 13:57
Hrodgar: Einfach widerlich und Hohn gegen die Opfer.
Wenn Verfechter der Kirche, die allen Voran die Scheiterhaufen gegen „Kezter“, „Herätiker“, „Hexen“ und sonst missliebige Personen aufgeschichtet hat, jetzt angesichts eines Zeitungsberichtes gegen einen Geistlichen von „Scheiterhaufen“ redet, dann schänden sie das Ansehen und das Gedenken tausender qualvoll gestorbener Unschuldiger!!!

Was, bitte, ist vergleichbar zwischen einen langsamen qualvollen Tod in den Flammen und einem Zeitungsartikel???

Wer so schreibt, hat längst jeglichen Realitätsbezug verloren!!! Einfach nur ekelerregend!

Das ist die gleiche Schublade wie Witze über Auschwitz zu machen…

Schade, eigentlich, denn die Regenbogenpresse kann und sollte man sehr kritisch hinterfragen…
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Donnerstag, 30. März 2006 10:04
Hrodgar: @ Filia,
Hej Filia, kein Grund zum Anlegen mit den anderen Nutzern.
Dieser Romulus ist mir wiederholt aufgefallen. Ich glaube er war es, dessen Beiträge widerholt durch die Forenleitung gelöscht wurden, weil sie unsachliche Beschimpfungen enthielten.

Die Angst vor einer Heidenmission scheint hier einigen im Nacken zu sitzen.
Ich denke, es ist zu bemerken, daß wir nicht nur es nicht nötig haben, sondern es auch für falsch halten zu missionieren. Und erst recht im fremden terrain.
Es geht lediglich um das Ausräumen von Misverständnissen, das Beantworten von Fragen derer, die über den Tellerrand hinausblicken wollen und das Werben um ein besseres Miteinander…mehr nicht.
Aber wenn Herr Romulus sich dadurch bereits der Gefahr der Missionierung ausgesetzt fühlt, spricht das vielleicht für seine Unsicherheit in seinem eigenen Glauben.
Wir Heiden haben jedenfalls keine Angst „Umzufallen“, hier, allein under Katholen.
Aber immerhin fühlt sich Herr Romulus hinreichend vertraut mit mir, daß er mich mit „Du“ anredet.
Zur Info, wenn ich Filia mit Du anrede, dann deswegen, weil wir uns mittlerweile auch außerhalb des Forums kennen.
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Mittwoch, 29. März 2006 15:00
Hrodgar: wie denken Christen?????
Wenn ich die Äußerungen des Brandenburgis hier in diesem Forum sehe, fühle ich mich regelmäßig bedroht und in die Zeiten des Sachsenschlächters Karl zurückversetzt…

Deswegen meine Frage an alle:
Ist Brandenburgis ein „Ausreißer“ oder ist die ganze Katholikenschaft so sehr gegen die Verfassung, die Demokratie und die Grundwerte der Bundesrepublik?

Ich frage mich einfach an diesem Punkt, ob man als Naturreligiöser sich angesichts der immer radikaleren Äußerungen „der Katholiken“ noch sicher fühlen darf?

Sind es „Die Katholiken“ die in Brandenburgis zu Worte kommen, ist es „Die Kirche“ oder steht er längst außerhalb der Kirche?
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Mittwoch, 29. März 2006 14:28
Hrodgar: @ Timpressum
09. März 2006 11:42timpressum:
„Kriegsdienst“ für Christus
*würg*
Ekeliges Vokabular – erinnert an Kreuzzüge, Waffensegnungen und ähnlichen Irrungen der Kirchen…


Wie der Papst schon sagte: Hermneutik der Kontinuität…
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Mittwoch, 29. März 2006 11:21
Hrodgar: @ Dr Heger
Sie sagen es: ein Semantischer Trick…mehr nicht…

Ich kann auch in dem Satz „eine Qualle schwimmt“ das Wort „schwimmt“ durch „fliegt“ ersetzen…dadurch wird die Qualle noch nicht zum Flugtier.

Sie begründen Ihre Aussage damit, daß sie Worte in einem Satz ersetzen können. Das hat nur glücklicherweise keinen Bestand vor den Gerichten.

Desweiteren hat natürlich auch die Meinungsfreiheit Grenzen. Genau wie die Bewegungsfreiheit, die mir nicht den Zutritt zu fremden Wohnungen ermöglicht, ist die Meinungsäußerung insofern eingeschränkt, als daß sie nicht zu der Verunglimpfung der NS-Opfer führen darf oder das Ansehen der Bundesrepublik schädigen.

Was schädigend ist, ist dem stetigen Diskurs unterworfen. Das ist natürlich so. Das ist übrigens ein Grundprinzip der germanischen Gesellschaftsordnung, daß kein Gesetz ewig ist. Sie werden es ertragen müssen.
So wird eben heute ein schwuler Oberbürgermeister als nicht rufschädigend angesehen während das vor 50 Jahren ein Unding war.
Ich glaube, wenn Sie noch so zweihundert Jahre warten, dann darf man auch wieder am Holocaust Zweifel kundtun. Genauso wie hier einige an den Morden der Kirche zweifeln. Richtiger wird es dadurch nicht.
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Mittwoch, 29. März 2006 09:00
Hrodgar: @ Isidor
Hej Isidorus!
An die alten Götter zu gelangen ist nicht weiter schwer:
Man muß einfach nur offen sein. Offen auch für die Frage, warum ich die Schöpfermacht nacheinem importierten Ritus aus einem Wüstenland verehren soll und nicht so, wie unsere Ahnen es so lange taten.
Ich glaube, daß sie die Götter allen Völkern in der jeweils angemessenen Weise zeigen.
Darauf basierend braucht es keine Esoterik und keine mystischen Mega-Initiationen, sondern einfach etwas Feingefühl und den Mut, die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen wieder für Wahr zu nehmen.

Den Göttern begegne ich einfach so…sie sind da…

Wissen Sie, warum soll ein Gott, der die Menschen angeblich so sehr liebt, über Jahrtausende geschwiegen haben, sich dann in der Wüste einem kleinen Haufen gezeigt haben und dann wieder sich in Schweigen hüllen?
Warum sollen nur diese Gotteswahrnehmungen „richtig“ sein, und alle anderen von Milliarden anderen Menschen zu anderen Zeiten und in anderen Völkern sind alle „falsch“???

Historisch betrachtet ist Jahweh nicht viel anders als Donar… (siehe: www.erzwiss.uni-hamburg.de/ Personal/Lohmann/Glessmer/rutkowski.rtf)

Ich weiß, das ist auch eine Frage der Deutung. Sie mögen einwenden, daß sei eben das einzigartige des Volkes Israel. Das ist Ihr Glaube.

Friede und Wohlergehen
Hrodgar
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Dienstag, 28. März 2006 22:25
Hrodgar: @Isidor
Man muss jungen Menschen die Dome des Mittelalters und die Philosophie Platons erklären, die christlichen Glaubenslehren und die Schönheit Bachscher Musik auslegen, Cicero und Goethe nahebringen. Sonst betrügt man die nächste Generation um ein großes jahrtausendaltes kulturelles und geistiges Erbe.

Wow! Ja, dem stimme ich sogar als Asentreuer zu!
Bis auf die Frage welche Glaubenslehre…na ja…da gehen wir andere Wege.

Ich habe festgestellt, daß ich meine Kinder durchaus an unsere Rituale heranführen kann, daß sie fragen und verstehen wollen…gerade WEIL sie sich deutlich von der unverbindlichkeit der pop-Kultur unterscheiden.

Haben Sie doch einfach den Mut, die Krachgesellschaft vor der Türe zu lassen und dem Sakralen wieder seine Einzigartigkeit zuzugestehen…

Bei uns Heiden klappt das super…

Ist nur so ein freundschaftlicher Tip über den großen Graben hinweg…
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Dienstag, 28. März 2006 12:34
Hrodgar: @ Filia Nocte
Hej!
Ich gebe Dir durchaus recht! Voll und ganz!
Wenn ich daran Denke, mit Verzerrer und Lautsprecher zum Opferritus zu erscheinen … die Götter kämen sich vera***t vor und ich könnte meine Blotgemeinschaft auf die Bäume flüchten sehen…oder bekäme eines mit der Faust vor den Kopf…hihihihi…grins…wie tief muß man sinken, sich so anzubiedern????
*kopfschüttel* …
Kennst Du den Begriff „Nottriebe“? Das ist bei Bäumen, die im Sterben begriffen sind ein letztes Aufbäumen um nochmal was zu retten…
So kommen mir diese „Diskomessen“ gerade vor.
Schon zu meiner aktiven Zeit fand ich das albern.
In meiner Studentengemeinde hätte ich das auch nicht durchbekommen…
Aber Du siehst ja, an welche Klientel sich das wendet: Kiddies, die selbst in der Kirche ein Handy dabeihaben… das wäre das Letzte, was ich meinen Göttern an Respektlosigkeit zumuten würde: Ein Handy beim Ritual…
Na ja…
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Dienstag, 28. März 2006 10:11
Hrodgar: Dr Heger
Ich spreche nicht von der Wissenschaft, sondern der Strafverfolgung eines Meinungsdelikts.
Ich stimme zu, daß die Einführung dieses Deliktes wahrlich schwierig ist. In anderen Ländern darf man das sagen, wird nicht bestraft sondern ausgelacht.
Ja, an dieser Stelle ist mein Meinungsdelikt wohl aus politischer Hilflosigkeit geboren.
Auf ein Unvorstellbares Verbrechen hat man sich wohl keine andere Antwort vorstellen können.
Ich nenne das eine Notlösung, an der ich nicht meinen Staat messen will…ich wüßte auch nicht wie man es hätte besser machen sollen.
Das Bezweifeln des Offensichtlichen nennt man Dummheit.

Wenn Dummheit strafbar wird – werden demnächst Wähler der Partei XYZ wegen Dummheit bestraft?

Gut gesprochen! Zustimmung.
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Dienstag, 28. März 2006 08:22
Hrodgar: @ Dr Heger
1) Dem Internet-Du unterwirft sich zumindest, wer mit Nickname teilnimmt. Wo Steht Das? Es ist in vielen Foren so. Hier wird es meist anders gehandhabt.

Ich habe auf die dumme Frage,JJa, unverkennbar IHR Stil: Beleidigung statt Inhalt.

3)
Wieder logisch leer, nur statt „Religion“ jetzt „religiöses Bekenntnis“.
Mit Verlaub, Sie haben es nicht so verstanden wie es da steht: Es geht um ein Bekenntnis. Das ist der Vorgang des sich-Bekennens. Dies ist nicht leer und keine Worthülse. Sondern ein konkret zu fassender Vorgang. Zu abstrakt? Es geht darum, daß der Staat nicht regeln darf, ob jemand sich dem Kult um das Fliegende Nudelmonster verschreibt oder nicht. Damit hat niemand die Existenz des Nudelmonsters bestätigt oder bestritten.
Es hat auch niemand ein Urteil abgegeben, ob der Nudelmonster-Kult eine Religion ist.

Wer an „Religionsfreiheit“ glaubt, glaubt an die Notwendigkeit der Freiheit für das, was er in seiner Einfalt als „Religion“ kennt: Islam, Judentum, Buddismus – also für definitorisch „lizensierte Religionen“.Wie kommen Sie darauf? Wo steht das?

Und die Inquisition gegen den Holocaust-Revisionismus?Das nennt man nicht Inquisition sondern Geschichtswissenschaften und Quellenanalyse.
Das Bezweifeln des Offensichtlichen nennt man Dummheit.
Die Beschönigung von Verbrechen ist eine Beleidigung der Opfer.
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Montag, 27. März 2006 17:39
Hrodgar: Falscher Strafvollzug
Ich kann dem Werten Benedikt von ganzer Seele zustimmen!

Ich muß auch erhlich sagen, daß ich den Beitrag des Filii Dei nicht recht nachvollziehen kann:
Angefangen im Hetitherreich, wo – ich glaube – 1300 v. Chr. die TS faktisch abgeschafft wurde bis hin zur Bundesrepublik gibt es immer wieder und zu jeder Zeit rechtsstaaten, die von dem Racheprinzip Abstand nehmen.
Sicher ist Widergutmachung nicht immer möglich. Aber Einstehen für die Tat durchaus.

Kein Staat, der die TS abschaffte, hat hierdurch einen Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen.
Ich frage mich, welch niedere Instinkte die Befürworter der TS umtreiben, daß sie sich berechtigt fühlen, gegen das fünfte Gebot verstoßen zu dürfen, weil es ein anderer auch tat.
Umkehrschluß:
Wenn meine Frau mich betrügt, kann ich auch in der Gegend rum***. Ja?
Klar haben die Befürworter auch immer einen Spruch parat, wenn es um Irrtümer geht…die paar armen Hunde, die es dann erwischt…ja?
Oder der: Die hohe Anzahl an späten Unschuldserweisen zeigt, wie gut die Justiz arbeitet.

Auch die Sache mit dem „zu lange warten“ hat einen Charme wie eine Ofentür:
Super: Aus Humanität eine Hinrichtung trotz bestehender Zweifel vollstrecken…
Aus meiner Sicht ist TS nichts als eine Ansammlung von Hass, Angst, Wut, Aggression und Unversöhntheit mit sich und den Göttern, die dann an einem Ausgestoßenen abgelassen wird. Jetzt hat man ein Urteil, da kann man sich an diesem einen Abreagieren!
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Montag, 27. März 2006 14:26
Hrodgar: Erinnerung
Ich möchte mich nochmals an die hier vesammelte Gemeinde wenden mit der Frage, was gegen die Religionsfreiheit einzuwenden sei.
Auch der Zweite Teil sei nochmals erwähnt:
Angenommen, die Bundesrepublik würde eine Katholische Republik, was sollte mit nichtkatholiken passieren????
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Montag, 27. März 2006 09:16
Hrodgar: @ Dr Heger
Werter Herr Dr.
Ich beziehe mich auf Ihre Antwort zu meinem Eingangsbeitrag.
1) Ich möchte Sie doch sehr bitten, nicht die Fassung zu verlieren und bei der in diesem Forum dankenswerterweise Üblichen Höflichkeit zu bleiben.
Ich wüßte nicht, wann ich Ihnen das „Du“ angeboten hätte.
2)
Ihre Annahme, ich schriebe über einen Artikel, den ich nicht ganz gelesen habe ist ebenso falsch und anmaßend wie Ihre Implikation, Menschen, die in dieser Sache anderer Meinung seien hätten eben nicht ein bißchen Grips im Kopf.
3)
Der Begriff der Religionsfreiheit ist insofern nicht leer, als daß es beinhaltet „Die Freiheit, sein religiöses Bekenntnis frei zu wählen“.
Dahinter steckt also eine Willensentscheidung, eine frei gewählte Sicht auf das Metaphysische für wahr zu halten. Wenn einer an das Spaghettimonster glaubt, so mag das für mich skuril sein, ist aber seine Sache.
4)
Es ist vermessen, zu behaupten, „kein Mensch glaubt ernsthaft an…“
Wieviele Menschen haben Sie denn dazu befragt? Ich kenne eine Menge Leute, die daran glauben.
5)
Ich wüsste nicht, welchem Bekenntnis in Deutschland die Religionsfreiheit verwehrt würde!
6)
.
In Einer säkularen Republik, enthält sich der Staat bewußt der Frage, was Religion sei.
Einzig der Frage hinsichtlich der Steuerlichen Absetzbarkeit der Zuwendung an Religiöse Vereinigungen unterliegt einer Definition, die sich im Wesentlichen an der Gemeinnützigkeit orientiert.
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Montag, 27. März 2006 08:50
Hrodgar: Strafanzeige
So, Strafanzeige? Wegen was denn? Amtsanmaßung in der Form zweckfremder Verwenung von Gewändern, auf die die Kirche noch nicht einmal ein Geschmacksmusterschutz angemeldet hat?

Also mal ehrlich: Über Geschmack und guten Stil läßt sich streiten. Und besonders Respektvoll ist das vielleicht auch nicht.
Aber das ist die Verunglimpfung der Religiösen Rituale anderer Religionen durch die Katholen auch nicht. Wollen wir jetzt anfangen und uns immer vor den Kadi ziehen? Die Richter lachen sich scheckig…
Aber vielleicht will der geneigte Autor die Sache auch im Morgengrauen auf einer Waldlichtung austragen…
Monn oh mann! Der benimmt sich ja echt wie einer von diesen überdrehten Mullahs, die in jedem gemalten Turban einen Angriff auf Allah sehen.

Wie gesagt. ich finds nicht respektvoll. Aber wie wär es mit „Ignorieren“?
Ohne den riesenblubber der Arabs hätte sicher auch kein Mensch außerhalb Jyllands sich um diese Bildchen geschert. So sind sie um die Welt gegangen.
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Freitag, 24. März 2006 15:52
Hrodgar: Religionsfreiheit
Ich habe einmal eine Frage, die ich ohne die zu diesem Thema übliche Polemik gerne einmal beatwortet wüsste. Einfach aus diesem grunde, weil mir es völlig unverständlich ist:
Was habt Ihr christen eigentlich für eine Angst vor der Religionsfreiheit?
Oder ist es nicht Angst, sondern andere Gründe? Wie gesagt, ich kann es nicht nachvollziehen und möchte Sie verstehen.

Haben Christen niicht lange genug unter Religionsverboten gelitten?
Sind in den Arenen Roms nicht genug Menschen deswegen verblutet und verbrannt?

Die zweite Frage:
Gesetzt der Fall, die Gegner der Religionsfreiheit dürften, wie sie wollten:
Was soll mit Menschen passieren, die wie ich an andere Götter glauben?
Einen anderen Gott zu lieben kann man mich nicht zwingen.

Ich spreche das hier ohne Polemik an und würde mich über eine Brüderliche Diskussion auf hohem Niveau freuen.
Nur eines noch:
„In der Bibel steht anber…“ ist bereits ein Argument, daß die Gültigkeit der Bibel für alle voraussetzt. Innerhalb der Religionsfreiheit gilt das nicht für alle. Erst nach ihrer Abschaffung.
Also suchen wir gemeinsam nach Antworten, die Außerhalb des Katholischen Glaubens liegen und dennoch für ihn Sprechen. Mal sehen, ob das zusammen mit Euch gelingt.
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Freitag, 24. März 2006 15:29
Hrodgar: lingua latina…
…est lingua viva ecclesiae.

So lautete mal die erste Botschaft in einem Lateinbuch für angehende theologen, die auf der Schule kein Latein hatten.
Und es stimmt wohl:
Es ist die Sprache der Kirche.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“
So lautet die Erkenntnis eines bedeutenden Erkenntnistheoretikers: Wittgenstein.
Das sei auch unwidersprochen: Wir denken (meist) in Begriffen. Haben wir diese nicht, können wir über die entsprechenden Tatsachen nicht nachdenken.
Aphasiepatienten können ein Lied davon singen.

Fügen wir zusammen:
Eine Kirche, die eine ausgestorbene Sprache „lebendig“ nennt, eine Sprache, in der Außerhalb der Kirche keiner mehr Kommuniziert, darf sich nicht wundern, wenn von ihren Idden und Tatsachen in den Köpfen der Menschen keine Begriffe mehr existieren.
Und sie darf sich nicht wundern, wenn sie auch die Menschen nicht mehr versteht.
das V2 hat das erkannt. Und auf die frage an den Papst, warum so viel neuerungen sein müssten, riß er das Fenster auf, wies auf die Menschen außerhalb und sagte :„Deswegen!“.
Latein ist die Sprache der Sklavenhalter, Gladiatorenbesitzer, Massenmörder, Welteroberer.
Sie war mal zweckdienlich. Sie jetzt wieder empor zu jubeln halte ich für bedenklich. In welche Tradition begibt man sich damit?
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Freitag, 24. März 2006 09:23
Hrodgar: Heidnische Stellungnahme!
Wer in der Heutigen Zeit,trotz aller technischer Möglichkeiten,trotz allen Reichtums Kinder umbringt, weil sie „Geldverschwendung“ seien, hat sich endgültig von der Sippengemeinschaft der Menschen ausgeschlossen!
In der Frühmittelalterlichen Edda steht:
Leben ist besser, auch Leben in Armut:
Der Lebende kommt noch zur Ruh.
Feuer sah ich des Reichen Reichtümer fressen,
Und der Tod stand vor der Tür.

Der Hinkende reite, der Handlose hüte,
Der Taube taugt noch zur Tapferkeit.
Blind sein ist besser als verbrannt werden:
Der Tote nützt zu nichts mehr.

(verbrannt werden=beisetzungsritual)

Einem Sterbenden die Schmerzen nehmen ist ok. Dafür gibt es medizin.
Aber ein Kind umbringen ist nicht ok. Das wurde aus Verzweiflung und not früher getan. aber es war damals falsch und ist es heute!

Es gibt einen Punkt, wo man sagt: Keine Wiederbelebung!
Aber es gibt keinen wo man sagt: Umbringen.
Ich sah viele schwerstkranke Kinder als meine Tochter mit Leukämie im Krankenhaus lag.Glaubt mir. Und am Vorabend ihres Heimgehens haben wir noch zusammen gelacht! Obwohl sie wußten, was kommt!
Also erzählt mir jetzt nichts von wenn und falls! Ein Kind ist zu schützen!das ist unsere Aufgabe.Das kann ich nicht begründen, das glaube ich einfach.wenn einer mir damals gesagt hätte, meine Kleine sei Geldverschwendung, bei dieser Krankheit, den hätte ich zu in die nächste Welt geschickt!Und Heute ist diese „Geldverschwendung“ gesund und in der Hochbegabtenförderung!
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Donnerstag, 23. März 2006 16:33
Hrodgar: Oh, ich darf wieder
Nochmals zu Ratzinger:
Dieser Text ist m.E. durch dieselbse theologische Abgehobenheit gekennzeichnet, die die Katholische Kirche so weit von ihren Menshcen entfremdet hat.
Wie wollen Sie das in einem Ritus erfahrbar machen?:
Die wahre Übereignung an Gott (…) besteht (…) in der Vereinigung des Menschen und der Schöpfung mit Gott.

Worauf beruht die Aussage von Ratzinger?
Wie kann er entscheiden, was „das wahre Opfer“ sei?
Wie kann Augustinus das?
Ein Opfer ist eine Kommunikationshandlung. Wenn ich das in dieser Meinung tue, die ich beschrieb, dann ist dies konstituierend für die Existenz und die Wirklichkeit dieses Opfers.

Die kostituierende Handlung eines Sich-Verlieren, das die einzig mögliche Weise des Sich-Findens ist
kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Herr Ratzinger das kann, bitte. Dann Opfert er in anderer Meinung als ich. Das ist nicht wahrer oder falscher. Denn es gibt keinen Objektiven Maßstab dafür.
Auch sehe ich in der Ontologie keinen Hinweis auf diese Weise des Seins, die im Bestehen des unmöglichen Dritten beruhen soll.
Ich glaube vielmehr, daß Herr Ratzinger vor lauter Gelehrtheit verlernt hat, seine diesem Text wahrscheinlich zugrundeliegenden edelsten und tiefsten Gefühle der Verehrung auszudrücken.
Dabei ging die tiefe Authentität der im Opfer sich ereignenden Liebe des Menschen zu seinem Gott auf der Strecke.
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Donnerstag, 23. März 2006 14:08
Hrodgar: Ein Opfer muss man merken
Sozialkatholik
Zunächst einmal Sprachgeschichtlich:
Opfer zu lat: „offerre“ = Anbieten, Antragen zu lat: „ferre, ferro, tuli, latum“ = tragen.
Also ist ein Opfer erst einmal etwas, was ich (einer Gottheit) anbiete.
Im Germanischen: „Blot“ zu „Blotha“ = Ausgießen.
Ein Opfer ist also etwas, das ich ausgieße, damit für mich unnutzbar mache.
Synthese:
Ausgießen, um es (der Gottheit) anzubieten.

Daß es mir weh tun muß, davon ist bis jetzt keine Spur.
Warum opfere ich?
Ein Opfer ist ein Anbieten einer symbolischen Gabe um konkrete Bereitschaft oder Ehrerbietung darzubieten.
Immernochnichts von wehtun.
Ich zeige, im Fall von Bittopfern, „Siehe, Gott, ich bin bereit Einsatz zu bringen! ich lege nicht die Hände in den Schoß! Es ist mir soviel einsatz wert, daß ich xxx dafür gebe.“
Oder es ist ein Dank, der sagt: „Du hast mich so reich beschenkt, daß ich von dem erhaltenen zurückgeben will. Ich will Dir zeigen, daß ich Deine Größe und Ehre anerkenne!“
Immer ist so ein Ritus mit einer Weihe verbunden.
Ich weihe die Gabe (oder einen Thorhammer-Anhänger) und nehme sie damit aus meiner Verfügbarkeit.
Sie ist nun nur noch für diesen Zweck bestimmt: Die Gottheit zu ehren.
Ein Solches Schmuckstück darf ich nur noch zu Ehren der Götter tragen, oder als Opfergabe darbringen.
Ein geweihtes „Ahnengedeck“ an der Fest-Tafel, darf ich nur noch den Göttern Opfern, und wenn es mir selbst noch so gut schmecken würde.
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Donnerstag, 23. März 2006 12:37
Hrodgar: …und wir alle gut…
nein, das habe ich auch nicht herauslesen wollen.
Ich sehe halt nur, daß in dem steten Kampf der Katholiken um ein „übertretungsfreies Leben“ die Schutzziele verloren gehn, man sich zu sicher wähnt wenn man um die einhaltung der Kirchlichen Morallehre und der Gebote kämpft.
Ich denke, die Kath Kirche ist an dieser stelle, wo einstmals im Samariter-Gleichnis der Levit war: Er sieht vor lauter Frömmigkeit nicht mehr den Mitmenschen und das Ziel dieser Frömmigkeit: Den Bruder vor sich.
All das ist überdeckt von Regeln und Gesetzen, deren Befolgung ihn so in Anspruch nimmt, daß er sich gegen den leidenden Mitmenschen aufs schärfste versündigt in dem er ihm wie Sie sagen würden, die Nächstenliebe verweigert. (Wir nennen das Treuebruch)
Daß die Welt von einer Macht der Ordnung geschaffen ist, sehe ich auch so. Und die Bedrohung sind die Mächte des Chaos.
Doch wenn ich gerade die Lieder des GL sehe, finde ich vor allem Kampf um die Einhaltung der Regeln.
Ihre Ansicht zum Opfer würde mich interessieren. Wie verstehen Sie Opfer? Für uns hat, wie man unten lesen kann, ein Opfer nichts mit Leiden zu tun. Ich habe das Paula erklärt. wenn Sie auf „Hrodgar“ klicken kiregen Sie einen guten Einblick. (Soll nur eine Einladung sein, ich will niemanden bekehren!!! Das maße ich mir nicht an)
Lieber Gruß
Hrodgar
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Donnerstag, 23. März 2006 11:37
Hrodgar: @ Sozialkatholisch
Aber in ihrem Irrglauben müssen sie aufpassen nicht Spielball der bösen Mächte zu werden. Am Anfang fühlen sie sich gut, bestätigt und stark, wenn sie dann aufwachen sollten merken sie das sie betrogen wurden.

Ich danke Ihnen für Ihre Auseinandersetzung mit meinen Worten.
In dem oben Zitierten hören Sie sich so an, als hätten Sie solches bereits erlebt. Ist das richtig?

Speilball der bösen Mächte kann man m.E. nur werden, wenn es solche Mächte gibt. Was Sie meinen sind die Mächte des Chaos, die aber nicht Böse sind, sondern aus ihrer Sicht in Ordnung.
Für uns Menschen in Midgard und die Götter sind die schädlich. das ist richtig.
Aber ich glaube, daß gerade die Katholiken in besonderer Gefahr schweben, von diesen Chaosmächten instrumentalisiert zu werden, da sie sich am sichersten wähnen. Der Asentreue ist sich jedoch des steten Kampfes bewußt.
Ich denke, die Geschichte festigt dieses Argument. Denn gerade die Kath Kirche ist über die Jahrhunderte immer und immer wieder in Chaosstiftende Dinge verstrickt worden, was ja auch JP2 in seinem berühmten „mea culpa“ bestätigt und anerkannt hat.
Insofern möchte ich die lieb gemeinte Mahnung gegen die fallstricke des Bösen gerne auch den Katholiken ins Stammbuch schreiben.
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Donnerstag, 23. März 2006 08:57
Hrodgar: @ Paula
Hej Paula,

Ich danke auch sehr für das Vertrauen!
Zu Den Fragen:
1) Die Götter nehmen auch Sie an. Verändern müssen Sie sich nicht vorher, sondern Sie werden sich verändern, einfach aus den Erfahrungen heraus: Hin zu innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, Verantwortung.
Das kommt von selbst und ist gut so.
2)Sauer? wieso? Jahwehs krankhafte Eifersucht teilen unsere Götter nicht. Und ich glaube nicht einmal daß Jahweh so ist. Nur seine Bodenmannschaft behauptet das um der eigenen Macht und des Hochmutes wegen.
3)Rache? neee…echt nicht. Jesus selbst bevorzugte Heiden, die ihrerm Inneren folgend den Mitmenschen treu sind vor irgendwelchen Dogmatikern mit ihrer Selbstgerechtigkeit.
4) Welt aus den Fugen…Kenn ich…ein guter Anfang…

Herzlich willkommen in unserer Welt!
Hrodgar
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Mittwoch, 22. März 2006 16:14
Hrodgar: @ Paula
Ich danke der Werten Frau für die Blumen *verneig*.
Nun, ich denke, daß der Anspruch, die einzige Wahrheit zu besitzen, die Seele krank und gierig macht und eigentlich von den Mächten des Chaos ausgeht. Wir können dazu nachher mal etwas in der Edda schmökern. (Meine Frau hat auch schon Meth kaltgestellt…)

@Stimme:
Sie scheinen mir – vielleicht täusche ich mich ja – sehr zur auch gewaltsamen Durchsetzung der von der Kirche als Wahrheit angesehenen Lebensparadigmen zu tendieren.
Aus brüderlicher Fürsorge kann ich nicht umhin, Ihnen nochmals ans Herz zu legen, sich entweder mit den Gepflogenheiten einer pluralen Gesellschaft zu arrangieren oder dies Land zu verlassen. Was Sie im Thema über Popetown losgelassen haben ist fast schon strafrechtlich relevant.
Sie plädieren hier ganz offen für die Abschaffung der Religionsfreiheit, während Sie sich echauffieren, daß Rahman aus genau diesem Grunde (keine Rel.Freiheit) getötet werden soll.
Daß Sie Christ sein dürfen, verdanken Sie dem Recht, daß Sie anderen vorenthalten wollen. Einfach absurd!
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Mittwoch, 22. März 2006 09:23
Hrodgar: @ Filia
Hej Filia!
Ich danke für diesen Beitrag! Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können!

Gerade gestern abend habe ich wieder beim Ostara-ritus in meinem Garten das sooooo schön erlebt.
Spätestens wenn das „Donar Weihegott“ erklingt, womit ich einen Platz weihe, ist alles so friedvoll. Selbst der Hund setzte sich hin und wurde still…Unser Kind saß ruhig und ergriffen auf Mamas Arm und folgte mit ihren 5 Monaten dem Geschehen…
Und heute Morgen brannten die Kerzen noch unterm Hollerbusch…
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Mittwoch, 22. März 2006 09:18
Hrodgar: Y.Khosrovian: Ist Islam Tolerant?
Ich danke dem Werten Herren für seine Klarstellung als Kenner der Lage.

Doch in einem Irrt er: Auch das Christentum wurde mit Waffengewalt verbreitet! Massaker, Deportationen, Ketzerverbrennungen, Hinrichtungen…all das gehörte auch im Christentum zum Alltag.
Deutschland fiel so in die Hände der Christen.

Der Unterschied ist, daß die Christen, auch wenn sie nie Wiedergutmachung geleistet oder sich zu ihrer Schuld bekannt haben, schon vor langer Zeit damit aufgehört haben und sich an den säkularen Staat gewöhnt haben.
Die Todesstrafregeln der Bibel werden heute nicht mehr angewandt. Auch wenn sie vorhanden sind. Man weiß zwar nicht damit umzugehen, aber man weiß, daß es falsch ist, eine Frau wegen Ehebruchs zu steinigen.
Mit den Christen kann man klasse streiten und sich zoffen. Aber es bleibt bei Worten.
Der Islam sieht das anders: Er will all die alten Grausamkeiten unvermindert ausleben und auf die ganze Welt verbreiten.
Insofern ist der Islam als solcher nicht Kompatibel zu unserer Kultur.
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Mittwoch, 22. März 2006 08:39
Hrodgar: @ Ansgar
Nun ja, privilegieren ist immer so eine sache.
Ich stimme damit überein, daß Familien entlastet gehören, denn sie leisten etwas für den Fortbestand der Gemeinschaft. Andere sollten diese Leistung in anderer Weise abgelten.
Aber ich denke, das es die Familie ist, die gefördert gehört, nicht das religiöse Eheverständnis einer Glaubensgemeinschaft. Welche sollte man dann auch nehmen? Katholen? Protestanten? Moslames?

Zur Ein-Ehe:
Sie ist das einzig würdige, wenn ich von der Gleichwertigkeit von Mann und Frau spreche.
Die Germanische Gesellschaft hat sich da ziemlich rausgehalten, jedoch der Frau das Recht zugebilligt, unter Herausgabe der wirtschaftlich sehr bedeutsamen Mitgift die Scheidung zu erklären, wenn ihr Mann sich als „nicht ehrerbietig“ gezeigt hat. Faktisch ist das die Ein-Ehe… denn in der Gegend rumpoppen ist sicher nicht ehrerbietig.
Schon Tacitus berichtet den römischen Lesern über die hohe Stellung der Frau. Diese passt mit Polygamie nicht zusammen. Insofern stehe ich hier ganz nahe bei Ihrer Auffassung.
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Mittwoch, 22. März 2006 08:27
Hrodgar: Hitler der Katholik
Oh Leute!
Klar har hitler sich für die Kirche ausgesprochen. Kann man nachlesen. Und für die Heiden, kann man auch nachlesen. Und für die Inder…und für die Humanisten.
Aus allem und jedem Gedankentgut hat er gestohlen, was ging.
Und jetzt?
Wenn ich ein Auto besitze. Einer klaut das und fährt jemanden tot. Ist dann Autobeistz gleich Mord?

Hitler hat genauso das Heidentum verboten, gegen die Katholen Endlösungpläne erarbeiten lassen und Humanisten einsperren / umbringen lassen.

Geglaubt hat der nur an sich selbst.
Bitte, liebe Leute, wenn Ihr Hitler als Maßstab für irgendetwas nehmt, dann billigt Ihr dem posthum die Meinungsführerschaft zu.
Wichtiger ist, wie sich Menschen gegenüber Hitler unter Berücksichtigung der Möglichkeiten verhalten haben.
Das ist eher ein Maßstab…ja?
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Mittwoch, 22. März 2006 08:10
Hrodgar: Monti
Ja, Monti, ich kann Sie gut verstehen.
Darf ich fragen, welcher Gemeinschaft Sie angehören?

Als Heide geht es mir ähnlich: Ich lebe mit meinen Göttern und sie mit mir. Ich ehre sie mit Ritualen, die tief empfundener Hingabe entspringen. Dazu brauche ich kein Buch, in dem steht, wie die Leute das voe x tausend jahren als richtig empfunden haben.
Ich mein, das ist interessant, aber nicht alleine maßgeblich.
Die Ausgewogenheit zwischen Tradition und Aktualität ist sehr wichtig.
…aber wie komme ich jetzt darauf??… Ja, kath. Kirche. Sie wünscht sich halt ein Festhalten an den „Kirchenlehrern“. Daß diese in ihrer Zeit auch nur Menschen waren, die aus Ihrer eigenen Meinung heraus Aktualität geschaffen haben, ist heute vergessen.
So gibt die Kirche ihnen ein Recht, daß sie sich selbst vorenthält. Was resultiert, sind Menschen wie Paula, die dringend der Befreiung bedürfen.
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Mittwoch, 22. März 2006 08:05
Hrodgar: nochmals grabtuch
Ja, ich kann die Einrede des werten Parzifal gut teilen.
Jedoch sollte man nicht vorschnell „Fälschung“ rufen, weil einem es nicht gefallen könnte, wenn es echt wäre.

Ich glaube aus meiner Religiosität ohnehin, daß die Verehrung eines Gegenstandes nur insofern richtig ist, als daß dieser ein Symbol für eine Gottheit darstellt.
Es ist die Verehrung einer Gottheit, deren Wirken ich mir in dem Gegenstand vergegenwärtige.
Und dazu könnte des Tuch aus nützen, wenn wir wüssten, daß es nachgemacht ist. Oder?
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Dienstag, 21. März 2006 16:00
Hrodgar: @ Paula
Na, dann danke ich mal ob der Blumen.
Nur möchte ich in die zweite reihe zurück und hier das Feld den Christen lassen…
Ich denke, ich habe sehr viel von meinen Göttern dargestellt…

Ich werde jetzt Ostara feiern gehen.
Ihnen empfehle ich, sich mal in einen Wlad zu setzen und über all das gesagte nachzudenken…

Firede und Wohlergehen
Hrodgar
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Dienstag, 21. März 2006 15:37
Hrodgar: Turiner Grabtuch
Nun ja, sagen wir mal so:
Die neuere Forschung zeigt, daß das tuch aus der Zeit Jesu kommen muß. das belegen Gewebeproben der ältesten Teile.
Kleine Ausschnitte sind einmal im Mittelalter restauriert worden. das kann man auch nachweisen.
Analysen des Pollenmaterials am Tuch haben ergeben, daß es auch zu jener Zeit in der Gegend um Jerusalem gewesen sein muß. Oder aber der Mittelalterliche Fälscher hätte so perfekt gearbeitet, antike Pollen aus Israel kommen zu lassen und dort drüber zu streuen.
Also soweit spricht alles dafür, daß es ein Tuch aus der Zeit und Region ist.
Ebenso gibt es wissenschaftliche Indizien, die sagen, ein Leichnam sei längere Zeit darin gelegen. Genaueres müsste ich nachlesen.
Ob das aber Jesus war oder sonstwer…nun das ist Glaubenssache…
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Dienstag, 21. März 2006 15:05
Hrodgar: @ Male / Bonifatius
Wo sind Sie?
Ich mag nicht immer alleine hier Kirchliche Lehren begründen müssen.

Paula:
Pastor zum Reden? Hab ich anders erlebt. Der Pastor hatte immer nur seine weichgespülten Standardsätze drauf. Geholfen hat mir das nicht.

Ruhe? Im Kirchengebäude, ja…habe ich im Hain…

Glück nach dem Tode?
Wie wärs erst mal mit Leben VOR dem Tode? Was dann kommt, wissen die Götter. Und die kümmern sich darum. Ich kann nur mich bemühen ehrenvoll zu leben. und das bedeutet:
Friede und Wohlergehen!
Das ist das Ziel des Lebens für mich. Frieden haben beinhaltet Freiheit. denn Unfreiheit ist latente Gewalt und somit Latenter Krieg. Wohlergehen bedeutet Wohlergehen für mich UND die anderen. Will sagen: Ich bin nicht weniger bedeutsam als andere und reichtum kann es nicht nur für einzelne geben…haben verpflichtet…
Nun ja, Und so trete ich dann irgendwann vor die Ahnen und die Götter. Und ich höffe, mich nicht schämen zu müssen…
Dazu gäbe es noch viel zu sagen, aber nicht öffentlich…schade, wir sollten uns vielleicht mal sehen…Sie würden dann vieles verstehen…wenn Sie nicht Angst haben, daß Sie auch Heidin werden durch solche Begegnung…
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Dienstag, 21. März 2006 14:23
Hrodgar: Maledica
Gut, Sie sehen es so!
Machen Sie ein positives Beispiel:
nennen Sie mir die 5 ersten Punkte, was Sie an dem kath. Glauben „anziehend“ finden!
Ganz einfach direkt und gerade heraus! Ich glaube,das ist besser, als diese Streitereien, oder?
Vielleicht finden sich andere, die Sagen !Wow!, das isses auch für mein Leben!
Und hier gibts genug Leute, die der Kirche fern stehen. Ich zum Beispiel.
Versuchen Sie doch, Mir Ihre Freude und Begeisterung positiv rüberzubringen. Oder Paula, die schwankt ein wenig!
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Dienstag, 21. März 2006 14:11
Hrodgar: @ paula
vielleicht hat er recht: Götterdämmerung ist der etwas albseidene Begriff für „Ragnarök“, wenn die Menschen und die Götter ein Letztes großes Aufgebot stellen, um gemeinsam die Mächte des Chaos zu besiegen.
Wir werden alle dabei sterben…und gemeinsam mit den Göttern wiedergeboren um in Asgard die Freuden zu genießen.
Denn der Stamm Yggdrassils wird bleiben und ewig bestehen und aus ihm wird eine neue Welt werden und Die Götter und die Treuen Menschen werden aus Yggdrassil zu neuem Leben werden…

Sie werden so ein Motiv kennen: „Das neue Yerushalaim“ aus der offenbarung des Johannes… (Yerushalaim bedeutet „Stadt des Friedens“)
In der Uroffenbarung ist dieses Wissen in die Menschen hineingelegt und treibt auch in der Bibel sein Früchte.

Liebe Christen, die Bibel zu erklären ist Ihr Thema!
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Dienstag, 21. März 2006 13:56
Hrodgar: @ maledica
nur so nebenbei: Woher eigentlich dieser Name?
Vielleicht eine Abwandlung aus „Maledicta“ als Gegenpol zu „Benetictus“
Entweder als „Ich bin der Gegenpol zum Papst Benedict“
oder:
„Die schlecht-gesagte“ im Sinne von „Die verdammte“
als gegenpol zu „Benedictus“ = „der gut-gesagte“ im Sinne von „der gesegnete“…

aber meine Lateinkenntnisse sind schon sehr alt…so mag ich das nur als Vermutung eines Unwissenden benennen.
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Dienstag, 21. März 2006 13:50
Hrodgar: @ male
Die Meinungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit ist nicht das höchste Recht.
Deshalb gibt es auch keine Demonstration von NationalSOZIALISTEN und auch keine weitere Propaganda.

Den Bezug sehe ich nicht.
Grammatisch exakt bedeutet Ihre Aussage, daß die Nutzung durch Nationalsozialisten ein Recht als höchstes Recht auszeichnet.
Ich denke aber nicht, daß Sie solches haben sagen wollen. Würden Sie das bitte präzisieren?
Vielen Dank vorab.

Hrodgar
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Dienstag, 21. März 2006 13:45
Hrodgar: Maledica
Ja, über Wahrheit lässt sich nicht abstimmen.
Wohl aber über die Verwendung der Kirchenmittel, die schließlich von Freien Menschen zur Verfügung gestellt werden (bislang zumindest).
Oder gehört das alles der Christonomenklatura? (Sie sehen, in Wortneuschöpfungen können auch andere mithalten!)

Tu es petrus super hanc petram… schön zitiert.
1) Latein ist die Sprache der Besatzer! Derer, die mordend die Weltgeplündert haben, damit einige „Patrizier“ faul sein können und darauf sinnen, wie sie christen rösten…es sind auch die Christenverfolger…
2) Dieser Vers sagt nichts darüber aus, daß über Fragen des konkreten Handelns nicht diskutiert werden darf!
3) Die Urgemeinde selbst lehrt uns den Diskurs zu Richtungsfindung (s. Apg)
4) Selbst Jeshua hat die Diskussion genutzt um die Wahrheit offenbar werden zu lassen (s. Debatten mit Gelehrten über das Heilen am Shabbat)
5) Die Quintessenz des Wirkens Jesu kann man fassen in „Ist denn das Gesetz für den Menschen da oder der Mensch für das Gesetz?“
Im Kontext der damaligen Auseinandersetzungen bedeutete das eine Auslegbarkeit des Gesetzes hinsichtlich der Geschützen Werte. Jede Auslegung bedingt aber eine Unterwerfung unter einen Auslegungsmeister oder aber eine Diskussion.
Von der Einführung des Auslegungsmeisters habe ich in der Schrift nichts gefunden. Auch nicht bei „Tu es Petrus…“
Bitte Antworten Sie jetzt auf der Grundlage der Bibel, nicht auf der Grundlage von Vorurteilen gegen Heiden!
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Dienstag, 21. März 2006 13:30
Hrodgar: @ Bonifatius
Falls es Sie interessiert und Sie Paulas Fragen beantworten möchten:
http://www.kreuz.net/…ticle.2064-page.html
da begann schon mal diese Diskussion…

Vielleicht treffen Sie eher Paulas Bedürfnisse, da Sie ja in der Kirche engagiert sind, und ich schon lange nicht mehr.
Ich habe das Gefühl, daß hier ein Mensch vor der Situation steht, daß die Fragen des Alltags nicht mehr abgedeckt werden von dem Kinderglaube und andererseits Paula sprachlich nicht so frei ist, dies auszudrücken.
Ich denke, es wäre gut, wenn ein Christ hier mitmachen würde.
Lieber Gruß
Hrodgar
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Dienstag, 21. März 2006 12:48
Hrodgar: @ Bonifatius
Das ist das erste liebe, was Sie mir sagen: Ich sei Niedlich.
Meine große Tochter sagt das auch manchmal zu mir…

Ja, Paula ist eigenartig, nicht wahr? Klingt irgendwie so lieb naiv und ich habe das Gefühl, daß hier keiner mit ihr reden will…
Vielleicht können Sie ihr ja antworten, das würde mir sehr entgegenkommen, mal eine andere Sicht auf ihre Fragen zu hören. Hier ist schließlich nicht mein Hausforum.
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Dienstag, 21. März 2006 12:19
Hrodgar: ja, eben
sehe ich genauso:
wer nicht bei den Göttern sein will, der findet sich in der einsamkeit wieder…wir nennen das niflheim.
ob feuer oder eis…wie auch immer…alleine…einsam…

und aus da stimme ich zu: wer sich den Göttern verschließt, nicht ihren rat hört, der verroht…
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