Freitag, 3. März 2006 14:04
Lesername: Hrodgar
Beiträge: 224
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Montag, 6. März 2006 13:32
Hrodgar: Ungerechtfertigt
Nun, Werter Herr,
Was für Sie Dämonen sind ist für andere ein Elf, eine Fee oder schlichtweg nicht existent.

Sie haben soeben also Ihre eigene persönliche Glaubensüberzeugung über das Lebensrecht eines anderen Menschen gestellt, in dem Sie die Hinwendung zu einem anderen, von Ihnen als Dämon bezeichneten Geistwesen als Rechtfertigung für die Todesstrafe bezeichnen.

Ist Ihnen diese Tragweite Ihrer Aussage bewußt?
Wollen Sie das wirklich so behaupten?
Wie ist auf dieser Grundlage Ihre Einstellung gegenüber Wodansverehrern? Sehen Sie es als bedauerlich an, daß man solche Leute nicht bestrafen oder gar töten darf?
Ihrer letzten Aussage folgend müsste das ja so sein.
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Montag, 6. März 2006 12:58
Hrodgar: seelenheil
Gut, Stimme aus dem Tl, Wenn Sie das so sehen, dann ist das für Sie so.
Als Andersgläubiger sehe ich das anders, aber wir können beide nur das als Meinung des Anderen stehenlassen.

Den Glauben kann man eben nicht beweisen.

Mich würde nur interessieren, ob Sie diese Gewichtung (Sakramente Übberwiegen das Leid der Progrome / Verfolgungen / Ketzerprozesse) auch treffen würden, wenn Ihr Kind auf dem Scheiterhaufen stünde.

Ich persönlich glaube, daß keine Lehre es rechtfertigt, daß Menschen aufgrund ihrer davon Abweichenden Meinung gefoltern, gemordet oder auch nur benachteiligt werden.

Ich stelle für mich in Zweifel, ob eine Heilszusage einer Gemeinschaft, die solches methodisch tut, irgendeinen Wert hat.
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Montag, 6. März 2006 12:28
Hrodgar: Nochmals:
Herr Ansgar, möchten Sie zu einer normalen Diskussion zurückkehren oder zielt Ihre ausfallende Redeweise darauf ab, mich hier „rauszuekeln“.

Zu Ihrer Frage: Diesen Autor habe ich noch nicht gelesen. Tut mir leid.
Die durchaus vorhandenen Widerstände einiger Kirchlicher Kreise, vor allem zu beginn der Hexenverfolgung, das ursprüngliche Verbot, Hexerei überhaupt als Real anzusehen (Übrigens bei Androhung eines Verfahrens wegen Ketzerei), das alles ist mir durchaus bewußt.
Aber am Ende hat sich dieses (leider) nicht durchgesetzt. Am Ende haben die „Hardliner“ gesiegt.
Sicher gab es gerade in Klöstern auch Kleriker, die den Wahnsinn erkannten und Menschen beschützten.
Ds will ich nicht in Abrede stellen.
Doch letzten Endes waren es nicht die Maßgeblichen.

Und letzten Endes ist das kleine „mea culpa“ des P. Johannes Paul II bei genauerem Hinsehen ein Abschieben der organisatorischen Verantwortung auf einzelne.
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Montag, 6. März 2006 11:55
Hrodgar: Immer Interessanter:
These:

„Es ist ein legitimes Ansinnen, in ein Fremdes Land einzudringen und die dort herrschende Kultur und Religion zu verdrängen“.

So etwas kann Metin Kaplan sein Wirken für den Kalifatsstaat auch begründen.

Haben die Christen nichts gelernt?

Wie wäre es gewesen mit :
„…was damals als legitimes Ansinnen verstanden wurde“

So übernehmen Sie diese Denkweise als die Ihre!
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Montag, 6. März 2006 11:50
Hrodgar: Ihre Wortwahl
…zeugt vom sturen Festhalten an Vorurteilen.

Nein, erstens bin ich antialkoholiker, zweitens habe ich den Vorzug, lesen zu können, drittens den, einige Semester Katholische Theologie studiert zu haben.

Aber es scheint mir bezeichnend zu sein, und doch bejammernswert, daß Sie an der Stelle von Verantwortung lieber Vorurteile übernehmen.

Sehr interessant…wirklich.
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Montag, 6. März 2006 11:45
Hrodgar: Ich gehe für
Um Ihnen einen langsamen Schock zu ersparen mache ich es kurz:
Ich gehe für mich selbst und für meine Götter!
Ich ehre Wodan und Donar und Freyja und all die anderen Asen und Vanen.
Ich ehre meine Ahnen, die von den Schargen der Chrsitenheit erschlagen, diffamiert und verbrannt wurden.

Und Zu ThvAq:
Wenn eine Gruppe einen Menschen in ihrer Tradition als „Lehrer“ ehrt, der deutliche Zeichen einer diskriminierenden oder antisemitischen Gesinnung aufweist und diese Gruppe sich nicht distanziert von diesem „Lehrer“, dann kommt das einer Zustimmung gleich.
Wenn diese Gruppe dann noch in ihrer Geschichte solche Diskriminierung über jahrhunderte praktiziert hat, dann ist es noch mehr.

Sagen Sie mir eines: In welchem Jahrhundert hat die Kirche mehr Leid gelindert als neues geschaffen?

Warum soll ich davon ausgehen, daß im Jahre 2006 die kierche sich anders verhält als 2000 jahre zuvor? Woher der plötzliche Gesinnungswandel?
Zumal Mitglieder wie Sie mir noch den theologischen Vorteil einer Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen verkaufen wollen?
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Montag, 6. März 2006 11:36
Hrodgar: Danke
Herr Tradilader,
Sie haben eben geäußert, daß sie die [ergänzung: grausame] Hinrichtung als Förderlich für die „Bekehrung“ befürworten.

Ich sehe das mit Interesse.
Ihre Ansicht von Bekehrung ist also diese, daß sie durch Androhung einer Hinrichtung „gefördert“ werden darf.

Wenn ich nicht irre, sind die theoretischen Grundlagen wie der „Hexenhammer“ und die Verfolgungsmechanismen der Inquisition rein kirchlichen Ursprungs.
Um sich nicht die „Hände schmutzig zu machen“ wurde rein die Durchführung der Hinrichtung der Staatlichen Gewalt überlassen.

Aber selbst wenn Ihre Argumentation richtig wäre, würde sie bedeuten:
Die Kirche hat NICHT für die Liebe, die Freiheit und das Leben gestanden, hat NICHT den Bedrohten beigestanden, sondern hat sich die Gewaltanwendung zu Nutze gemacht, um aus der Angst der Gequälten zu profitieren.

Damit hat sie das befürwortet in einer Machtposition, in der sie das ohne eigenes Risiko hätte stoppen können. Das nennt man zumindest Mittäterschaft.

Fazit, welbst wenn Ihre hahnebüchene Geschichtsklitterung wahr wäre, wäre die Kirche immernocht nutznießender Mittäter.
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Montag, 6. März 2006 10:58
Hrodgar: Zurück zum Pudels Kern
Hej Zusammen!
Wenn ein Mensch gefesselt, zur Schau gestellt und in einer fest vorgegebenen Art Mittels eines vorbereiteten Rituals getötet wird, um eine Verpflichtung gegenüber einer Gottheit eizuhalten oder deren Wohlwollen zu erlangen oder dieser Dank anzutragen, dann sprechen wir im Allgemeinen von „Menschenopfer“.

Die sogenannten „hinrichtungen“ auf grund der Religiösen Anklagen „Ketzerei“ und „Hexerei“ wurden jedoch genau so begründet: Daß es nötig sei, um Gottes Willen zu erfüllen.
Insofern schaut die Kirche auf eine lange Tradition der Menschenopfer zurück.
Diese Opfer waren Organisiert und in einem langen theoretischen Disput immer wieder begründet und bejat worden.

Aber statt einer rigorosen Aufarbeitung und der Einrichtung eines Gedenkfonds wird auf die „Barbarischen Heiden“ verwiesen, die Menschenopfer gebracht hätten…
Historiker reden hier von ausnahmen in großer Not. Auf keinen fall von einem breiten Konsenz. Neueren Forschungen und Hochrechnungen zufolge haben wir es mit vielleicht 500 solcher Fälle in 2000 jahren zu tun.

eines ist mir wichtig:
Die Kirche hat das
– systematisch,
– unter vollem Konsenz der Leitung,
– in großer Zahl
– mit wiederkehrender theoretischer Begründung
– und vor allem ohne Not betrieben.
Also aus voller Überzeugung.

Und bis heute behauptet die Kirche, daß seien die „bedauerlichen Taten einiger ihrer Schäfchen“.
Für mich ist das das gleiche wie die Leugnung des Holocaust.
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Montag, 6. März 2006 10:18
Hrodgar: Wer sonst nichts mehr zu sagen hat
Hej Zusammen,
wer sonst nichts mehr zu sagen hat, versucht eben auf jedwede erdenkliche Art, sich Publikum zu verschaffen.

So mag es nicht verwundern, daß in einer Tradition 2000jährigen Plagiates die Kirche sich nun den Kuß als Verkündigungsvehikel zu erobern sucht. Vielleicht kommt auch bald ritueller Sex dazu, und die Kirche wird behaupten, es sei ihr unreigenster Gedanke gewesen.

Bitte, liebe Christenheit, was habt Ihr denn selbst?

– Mariä Lichmess? Lichtmeß gab es schon, da war Maria noch nicht geboren. Ein Heidnisches Fest, bei dem der wiederkehrende Frühling gefeiert wurde. Zu ehren Balders, unseres lichten Gottes. An diesem Tage konnte man das längerwewrdende Licht messen.
– Ostern: Fehlanzeige: Ostara, heidnische lokal verehrte Göttin Germaniens
– Weihnachten? Mithrasfest, also heidnisch. Symbolik geklaut vom Julfest.
– Allerheiligen? siehe samhain…keltisches Ahnenfest
– Marienkult im mai? Symbolik geklaut von Beltaine, keltisches Fruchtbarkeitsfest. Datum: 1ter Mai…welch zufall…

Das einzige, was Ihr selbst habt ist eine nekrophile Verehrung des Scheiterns und des Schmerzes. Und weil sich solches nicht verkaufen läßt, wird es mit fremden Freudenfesten und -symbolen getarnt.

Gruß aus dem Norden:
Hrodgar
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Montag, 6. März 2006 09:20
Hrodgar: Für wen gehst Du?
eine wichtige Frage.
Hier eine kleine Zusammenstellung eines gewissen Thomas von Aquin, den die Kirche bis heute als „Ihren Lehrer“ verehrt:
„Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275)

„Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen)

Auch darin begeht die Kirche kein Unrecht, daß sie, da die Juden Sklaven der Kirche sind, über deren Güter verfügen kann.
(Thomas von Aquin, Summa theologiae)

Die Frau ist ein Mißgriff der Natur… mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger…eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann…die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.“
(Thomas von Aquin, hl., Kirchenlehrer, 1225-1274)

Ich danke dem werten Benedikt für die Klarstellung, daß solche Sichtweise offensichtlich immernoch Bestand hat.

Man sollte darüber nachdenken, ob eine Organisation, die sich zu solchen „Lehrern“ in Verehrung bekennt, mit der Verfassung unseres säkularen Staates vereinbar ist.

Danke Benedikt, Ihr seit eine große Stütze der Verkündigung.
Dank Euerer Mitarbeit bin ich in miner Abkehr vo der Kirche noch viel sicherer!
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Sonntag, 5. März 2006 01:13
Hrodgar: Verklemmt…???
Nun, werter Herr Benedikt, es gehört zu den grundlegenden Tugenden, einen Menschen nur darin zu tadeln, was er auch wirklich getan hat.

Bleiben wir dabei, so sehen wir, daß Ihre Suggestivaussage, ich habe zöllibatäre Menschen als verklemmt dargestellt, nicht eben auf der Höhe der Tugend ist.

Ich schrieb, daß es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Konflikten kommen werde und daß die Aussicht, Sexualität niemals in Form einer legitimen und offensichtlichen Partnerschaft, eingebettet in die liebende Innigkeit zweier in Treue verbundener Menschen , leben zu können, in eine Situation führen muß, in der sich der betreffende Mensch durch Schutzmechanismen stabilisieren muß.
Desweiteren schrieb ich, daß nach katholischer Lehre Sexualität immer in hoher Affinität zur Sündhaftigkeit gesehen wird.
Aus dieser Kombination erwächst sicherlich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit einer Voreingenommenheit in dieser Sache, die diese Gruppe von Menschen nicht eben als ideales Rekrutierungsfeld für sexualberatende Personen erscheinen lässt.

Ich bitte Sie, werter Herr Benedikt, sich doch in Zukunft an die Fakten des gesagten zu halten, und nicht dem ersten Drang einer apologetischen Polemik zu folgen, indem Sie einfach in einen Ihnen ärgerlichen Text Dinge hineininterpretieren, die darin nicht stehen.

Friede und Wohlergehen

Hrodgar
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Sonntag, 5. März 2006 00:27
Hrodgar: @Benedikt
Ich danke diesem Herren für seinen wertvollen Beitrag.
Doch verhält es sich doch so, daß durch die Unterdrückung der als ohnehin sündenträchtig angesehenen Sexualität diese einem Zölibatären mit sehr hoher wahrscheinlichkeit zum Problem wird oder geworden ist. Insofern ist seine Einstellung dazu emotional voreingenommen, auch wenn nur unterbewußt.

Um In Ihrem Vergleich zu bleiben: Das wäre etwa so, wenn Sie sich einem Chirurgen anvervetrauen würden, von dem bekannt ist, daß er kein Blut sehen kann.
Oder um es deutlicher zu formulieren:
Würden Sie gerne einen Verkehrsrichter vor sich haben, dessen Kind von einem Auto überfahren wurde? Nehmen Sie diesem ab, daß er völlig unvoreingenommen urteile?

Insgesamt enttäuscht mich aber Ihre Einlassung. Zeugt sie doch davon, daß Sie mir durchaus zutauen, mich durch diese altbekannte Plattitüde aus der Frühzeit der katholischen Jugendarbeit überzeugen zu lassen.

Gruß
Hrodgar
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Freitag, 3. März 2006 19:40
Hrodgar: Ja…ich weiß
…wie schwer es doch fällt auf das zu antworten, was gesagt worden war, und nicht auf das, was man gerne hätte, daß es gesagt wird.

Ich fragte nach der Berechtigung solch frevelhaften Tuns unter Verweis auf das Gastrecht, das dem damaligen Gewohnheitsrecht heilig war. Aber danke für den Hinweis.

Das Grundgesetz schreibt zu Ihrer tiefsten Betrübnis keinen bestimmten Glauben als „einzig wahr“ fest.

Meine Einrede zur besseren Sprachregelung basierte ich auf dem Moment des Anstandes und der guten Erziehung. Nichts weiter. Sie dürfen sich selbstverständlich auch weiterhin unter der Maßgabe der freien Meinungsäußerung in despektierlicher Art und Weise über andersdenkende äußern.

Mit heidnischem Gruße

Hrodgar
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Freitag, 3. März 2006 17:55
Hrodgar: zitate
„Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275)

„Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen)

Auch darin begeht die Kirche kein Unrecht, daß sie, da die Juden Sklaven der Kirche sind, über deren Güter verfügen kann.
(Thomas von Aquin, Summa theologiae)

„Die Frau ist ein Mißgriff der Natur… mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger…eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann…die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.“
(Thomas von Aquin, hl., Kirchenlehrer, 1225-1274)

Ja, ein Heiliger, wie er im Buche steht. Ich bin beeindruckt.

Lieber Jürgen Habermaß. HIER Irrt Ihr.
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Freitag, 3. März 2006 17:43
Hrodgar: Ihr…
Ihr seid auch den Göttern treu, werter Herr? [mehr…]
Freitag, 3. März 2006 17:40
Hrodgar: Sprachregelung
Die Bezeichnung der Hohen als „Götze“ ist etwa das gleiche wie denn ich Jeshua Ben Joseph, genannt „Christos“ als „lattenjupp“ bezeichnen würde.
Solches finde ich einfach widerlich.

Aber es spricht für oder gegen den Verfasser, solche Blasphemien und Verketzerungen zu gebrauchen.

Ich jedenfalls, werde Christliche Kultstätten achten wie die eigenen. Das gebietet der Anstand.

Ich danke Ihnen aber, werter Herr, für Ihre klare Stellungmahne in dieser Sache: „nur gegen Götzen“.
Ja.

Haben Sie sich einmal gefragt mit welcher Berechtigung?
Er war Gast. Nicht Herr. Gast in fremdem Land bei fremden Göttern.
Sehr Friedlich, muß ich schon sagen.
Herr Rudolph äußert, daß es „friedlich“ ist, in einem Fremden Land unter dem Schutz von Besatzungstruppen in ein örtlichen Heiligtum einzudringen und dieses zu zerstören.
Herr Rudolphus, haben Sie die Verfassung unserer Republik verstanden?
Progrome sind seit 1945 verfassungswidrig. Dafür sind viele brave Soldaten gestorben. Ich habe einen Eid geleistet, diese Verfassung zu verteidigen, mit meinem Leben!
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Freitag, 3. März 2006 17:31
Hrodgar: Nun, ein neuer Bonifaz…
…würde an der Deutschen Polizei scheitern. Wegen Hausfreidensbruches, Sachbeschädigung, verstoß gegen die Religionsfreiheit…

soll er mal kommen…ich freue mich drauf.

Ja, Ich bin kein Christ. ich bin Heide…Ich glaube an Wodan, Donar und Freyja und viele andere…

Gut bemerkt.
[mehr…]
Freitag, 3. März 2006 17:28
Hrodgar: oh ohhh
Ich nehme dies als Wiederholung der bereits geäußerten Meinung, nichts als Agrument dafür.

Er steht für eine Kirche voller Gewaltanwendung und Mord.
Erst sein Schüler Willhard von Bremen setzte auf Überzeugung statt Gewalt.
Lesen Sie Sich mal durch die Kirchengeschichte.

Desweiteren war wohl das Überzeugendste das fränkische Heer, daß einen Mordbefehl gegen Heiden ohne Skrupel ausführte.
Bitte kommentieren Sie in diesem Zusammenhang das Massaker von Verden an der Aller sowie die deportation der Taufunwilligen Saxen.
Wir reden hier von 4500 erschlagenen Zivilisten und 20 Tausend deportierten.
Ja, das ist ein Gott der Liebe.
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Freitag, 3. März 2006 17:23
Hrodgar: @ Rodolph
„Heiligmäßig“ bedeutet in diesem Zusammenhang ja wohl, „in der Art lebend, wie es für die Kirche der Heiligsprechung würdig erscheint“.

Maßstab ist also wiederum die Meinung der zölibatären Kleriker.

Nein, ich befrage sie nicht. Ich vertraue mich der Natur an, den Tugenden, wie sie unsere Götter seit jahrtausenden uns anempfehlen.
Ich weiß, welch tiefes und inniges Lieben in meinem Herzen ist, wenn ich meine Frau berühre, die ich gemäß eines jahrtausende alten glaubens in Ehre heimgeführt habe.

Dahinter stehen Erfahrungen und Werte, die lange schon unter der demagogischen Last der Sündenpredigten zerbrochen schienen.
Aber es gibt sie noch…
Lesen Sie Luther über die Frau schwadronieren, oder Augustinus, oder Thomas v Aquin, … bitte… und dann fragen Sie Sich mal, was der Wert der Frau in der KK ist.
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Freitag, 3. März 2006 17:12
Hrodgar: Oh Ohhhhh
1) Woher stammt diese Erkenntnis? Aus geschichtlichen Quellen sicher nicht.

2) Um die Eiche unseres Hohen Herren Donar umzuhauen brauchte der gute Mann den Begleitschutz einer Übermacht fränkischer Soldaten.

3) Menschenopfer sind, nicht-heidnischen Historikern zufolge, im Germanischen Glauben die absolute Ausnahme und ein Produkt der Verzweiflung geswesen.
Die Doktrin, die Heiden „zu taufen oder umzubringen“, Gott zur Ehre, war über jahrhunderte hin Standard. Ein Menschenopfer ist aber eine Tötungshandlung an einem Menschen zur Ehrung eines Gottes.

4) Bonifazius ist mit dem festen Willen losgefahren, erschlagen zu werden um Märtyrer zu sein. Er hat das freundlicherweise in heute noch verfügbaren Briefen niedergelegt. Als die böööhsen Heiden ihn nach der Eichen-Aktion immernoch nicht erschlagen wollten, haben ihm Raubmörder dann schließlich den Gefallen erwiesen. Er stab also nicht für seinen Gott, sondern seines Geldes wegen.

5) Beschäftigen Sie sich mal aus Historischer Sicht mir der Christianisierung Europas. Danach sind Sie vielleicht ein Gesprächspartner. Vorher ist das reinste Demagogie.
Wie viele Heiden müssen noch von radikalen Christen umgebracht werden?
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Freitag, 3. März 2006 17:02
Hrodgar: im heidentum…
Die hier gezeigte Darstellung des „Heidentum“ wirft die Frage auf, welchen Zweck der Author verfolgt.
1) Welches Heidentum meinen Sie? Keltisch? Germanisch? eine der afrikanischen Religionen? Manitou-Glauben?
Gut: Halten wir fest: Die Monotheisten haben das World Trade Center angegriffen und zum Einsturz gebracht.
Monotheisten sind:
Katholiken
Protestanten
Moslems
Taliban
El Kaida
Ursulinen Mädchengymnasien

Genau diese Logik verwenden Sie hier!

2) Historisch gesehen berichtet beispielsweise Tacitus davon, daß die Germanen „ihre Frauen Ehren und auf ihren Rat hören“, weil die germanen glauben den Frauen „wohne etwas göttliches inne“.
Zur gleichen Zeit schrieb ein gewisser Paulus:
„Das Weib schweige in der Versammlung…“ und „sei dem Manne untertan“.

Wann hört eigentlich diese Geschichtsklitterung auf?
Wann hören Christen endlich auf, gegen Heiden zu hetzen, Lügen zu verbreiten und damit den Närboden von Gewalt zu schaffen?
Wann endlich leben Sie und „pöööhsen Heiden“ endlich die Liebe Ihres Gottes vor?

Bis Sie das geschafft haben, bleibe ich lieber Wodan, Donar und Freyja treu.
[mehr…]
Freitag, 3. März 2006 16:51
Hrodgar: Heidentum?
Nun, werte Herren Pastoren, Pfarrer und Patres, Ich stelle mir angesichts der Hier abgedruckten Äußerungen doch ernsthaft die Frage, was Sie wirklich über heidnische Religionen wissen.
Während in der Kirche noch diskutiert wurde, ob die Frau überhaupt ein Mensch sei (Augustinus) waren schon einige Hundert Jahre vergangen, seit Tacitus über die Germanen geschrieben hatte, daß diese „Ihre Frauen achten und auf deren Rat hören“.

Ebenso, liebe Christen, frage ich mich, ob ich mir als Familienvater (und Heide) bei einem zöllibatär lebenden Mneschen eine Lektion über Sexualität abholen muß.
Dieser kennt sie nur als
1) schulbuchinhalt
2) sein persönlichen Problem der Versuchung.
Der perfekte Ratgeber!
[mehr…]
Freitag, 3. März 2006 16:35
Hrodgar: @stimme aus dem tradiland
Nun, lieber Tradilandchrist,
Die innere Ableitung der Transsubstanziationslehre braucht mir niemand erklären, denn diese ist nicht das Thema.
Das Thema ist, ob es angebracht ist und ehrbar, eine andere Religion falsch und mit verächtlichmachenden Worten darzustellen.
Mit meinem Exkurs wollte ich deutlich machen, daß die kath. Christen auch eine Lehre vertreten, die für andere Menschen fragwürdig erscheinen muß und trotzdem darüber froh sind, nicht verunglimpft zu werden.
Getreu dem Bildwort „wer im Glashaus sitzt…“ sollten gerade Katholiken umsichtig und respektvoll mit anderen Religionen und deren Symbolen umgehen.

Eine Apostrophierung als „simsalabim“ erfüllt meines Erachtens diesen Anspruch nicht.

Wenn ich die Konsekration als „Hokuspokus“ öffentlich bennenen würde, so wären die Katholiken davon sicher nicht erbaut.
Dabei könnte ich das mit einiger Berechtigung, denn dieses „kunstwort“ leitet sich von dem kath. Gebet „Hoc est Corpus“ ab.

Desweiteren möchte ich daran erinnern, daß es der Kirche nicht gut zu Gesichte steht, wieder einmal eine Gruppe von Menschen ihres naturreligiösen Glaubens wegen zu beschimpfen, zu schmähen, verächtlich zu machen oder zu verketzern.

Diese Art der Sprachregelung hat in der Vergangenheit zu Situationen gehört, in denen sich Progrome und Ketzerprozesse abspielten.

Der Anspruch der katholischen Lehre, einen liebenden Gott zu vermitteln, wird durch solcherlei Rede sicher konterkarriert.

Friede und Wohlergehen
Hrodgar
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Freitag, 3. März 2006 14:45
Hrodgar: Protest
Hej Zusammen!
Ich protestiere aufs schärfste gegen diese Verunglimpfung der Heidnischen Religionen!

Der Artikel zeigt meines erachtens, daß der Author sich in keiner Weise kundig gemacht hat über die Vielfalt und das Wesen heidnischen Glaubens.

Es werden hier die alten Vorurteile aus der Zeit der Inquisition wiedergekäut, Religionen vermischt und mit Worten der Lächerlichkeit bezeichnet.

Als Gläubiger Asentreuer (Donar, Wodan…) kann ich das nicht unkommentiert lassen.

Für mich ließt sich dieser Bericht so, wie wenn ich ein Ursulinen-Mädchengymnasium mit den Taliban gleichsetze, nur weil beide den Monotheismus vertreten.

Desweiteren sollten Christen nicht Kultische Handlungen anderer schmähen, solange sie an der Transsubstantiationslehre und der zugrundeliegenden Ontologie festhalten.
Zu behaupten, es gäbe im Brot eine „Substanz“ die sich verwandele derweil die sichtbaren Stoffe, die ja nur „akzidenz“ (Zugabe, zu der „inneren Wirklichkeit“, der „substanz“) ist, gleich bleibe, das ist schon gewissermanßen schwer nachvollziehbar.

Für mich ist die Erfahrung lebendiger Gottheiten da wesentlich einfacher. Trotzdem behandele ich das Christentum immernoch mit Respekt.
Diesen Respekt fordere ich von den Christen.

Friede und Wohlergehen

Hrodgar
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