Hrodgar
Erstellt: 14:04:18 | Freitag, 3. März 2006
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223 Lesermeinungen
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Zuviele Dementis
#41   Hrodgar   15:48:55 | Donnerstag, 27. April 2006
@ Ansgar
woher ich das habe?
Daher:www.erzwiss.uni-hamburg.de/ Personal/Lohmann/Glessmer/rutkowski.rtf
oder lesen Sie sich diese Unterlagen mal durch:
www.joerg-sieger.de/…em/02gesch/all17.htm
Die Verunglimpfungen, die Sie beschreiben, sind nichts gemessen an dem, was realexistierende „Liebe-Deinen-Nächsten“ – Vertreter täglich vom Stapel lassen.
Achten Sie das Nächste mal bitte darauf, ob jemand, der eine andere als IHRE Meinung vertritt, nicht vielleicht über fundierte Informationen verfügt.
Auch sollten Sie Ihre Wortwahl im zusammenhang mit den Göttern überprüfen.
Wenn ich von Jeshua ben Joseph so reden würde, bekämen Sie wahrscheinlich einen Herzanfall…also lassen Sie es besser dabei bewenden. Wenn Sie hier einen Kries anfangen wollen, denken Sie daran: Kriege kennen nur Verlierer! Sie werden nicht siegen!
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#38   Hrodgar   14:43:25 | Donnerstag, 27. April 2006
@ Benedikt
1) Mission:
Ich unterscheide nicht erst bei der „Gewalt“, die ja auch mit fließenden Grenzen aus „Druck“ und „Drängen“ beginnt.
Ich unterscheide schon bei der Intension, d.h. ist die ABSICHT des Handelnden, einen anderen von dessen Glauben und zu meinem zu bringen, oder stelle ich meinen Glauben überzeugt vor. Aber auch hier mag die Grenze fließend sein, wie man an Paula sieht, die sich zum Asatru bekehrt hat.
2)
Stimmt, auch hier ist der Übergang fließend. Ich bin von meinem Glauben überzeugt und weiß, daß der Ihre falsch ist.
Dennoch sehe ich das als MEINE Sichtweise an und weiß mich als fehlerbehaftet. Ich billige mir nicht das Recht zu, Ihren Glauben, der ja auch nur eine Annahme ist wie meiner, zu bekämpfen oder darauf hinzuwirken, daß Sie sich zu Wodan kehren.
Wenn Sie das tun, weil Sie meine Sichtweise für „richtiger“ halten, dann freue ich mic. aber ich werde nicht versuchen, darauf hinzuwirken oder dafür zu werben.
„Allgemeingültig“ steht hier für „muß von allen so gesehen werden“, nicht für „sehe ich allgemein als gültig an“.
Ist schwer zu unterscheiden, ich weiß…aber ich kanns gerade nicht besser ausdrücken.
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#33   Hrodgar   13:15:04 | Donnerstag, 27. April 2006
Missionierung
Hej Benedikt, Hej Zusammen.
bevor hier die Fetzen fliegen schlage ich eine Wortklarstellung vor:
Bislang habe ich unter „Missionierung“ folgendes gesehen:
Zu lat: „Mittere“ = aussenden.
Die gezielte Aussendung oder Beauftragung von Menschen mit dem Ziel, eine eigene religiöse Überzeugung durchzusetzen und andere Religionen zu verdrängen.
Was Herr Benedikt meint, ist für mich eher „Vorleben“ und „im Diskurs vertreten“.
Vielleicht sind die Grenzen fließend, glaube ich nicht einmal, aber mag dennoch im Einzelfall so sein.
Gegen „Missionierung“ in diesem beschriebenen Sinne bin ich auch.
Gegen meinen Glauben „im Diskurs vertreten“ habe ich, wie man hier sieht, nichts.
Auch denke ich daß Missionierung im Beschriebenen Sinne zumindest insofern fanatisch ist, als daß sie die Einstellung voraussetzt, man habe das Recht, eine andere Religion zu verdrängen und gezielt anzugreifen.
Das setzt m.E. einen gewissen Allgemeingültigkeitsanspruch voraus.
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#28   Hrodgar   11:57:03 | Donnerstag, 27. April 2006
Lieber Ansgar
Was sind Sie doch für eine seltsamer Mensch.
Ihre Familienpolitischen Einlassungen und Ansichten scheinen der Germanischen Werteordnung weitaus näher als der des alten und neuen Testamentes.
Und doch hängen sie dem gescheiterten jüdischen Häretiker Jeshua ben Joseph an, dessen Wunder wie auch Auferstehung in keiner außerchristlichen Quelle belegt ist.
Sie verfolgen eine Deutung des bronzezeitlichen Jahwehkultes, der seinerzeit aus einem unbedeutenden Wettergott zunächst den Hauptgott und dann den Einzigen machte.
Ich denke nicht, daß Sie in der Position sind, den Glauben anderer und die daraus gezogenen Schlüsse als „albern“ zu bezeichnen.
Also: Ihr Glauben ist eben ein Glauben. wie der meine. Lassen wir das gezänk und die Rechthaberei.
Und auch die Androhung des Leichenzählens macht mich nicht zittern.
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#18   Hrodgar   07:34:35 | Donnerstag, 27. April 2006
@Maledica
Maledica: Das Niveau sinkt immer mehrJa ich würde mich aufregen, wenn auch andere Religionen beleidigt werden.
Auch wenn andere Religionen falsch sind, so gibt es Grenzen, daß man die Menschen nicht verletzt, indem man alles in den Dreck zieht, was ihnen heilig ist.
Gut, sehr gut…ein erster Schritt.
Dann fangen Sie bitte damit an, daß Sie einem Religionslehrer IHRER Kirche erklären, daß die Heiden Germaniens nicht der tumbe, menschenopfernde Babarenhaufen waren und sind, als den sie im Reliunterricht dargestellt werden!
Meine Kinder gehen – weil sie das so wollen – in Reli. Was sie von dort so alles mitbringen…
Oder sagen Sie dem Pfarrer Ihres Vertrauens mal, daß es zum Bonifatiusjahr dran gewesen wäre, das Bedauern für die Schändung der Donareiche auszudrücken, da man andere Religionen mit Respekt behandeln müsse. Wenigstens solle er aufhören, diese Schandtat immer und immer wieder zu bejubeln und zu loben, denn dadurch drücke er aus, daß er solches Tun gutheiße.
Dann, werter Herr Maledica, dann nehme ich Ihnen Ihren wohlfeilen Satz ab.
Vorher sehe ich ihn als eine werbetechnische Scheinaussage an. Tut mir Leid, ich kann angesichts ihres verhaltens der Kirche ihre Beteuerungen des Respektes nicht abnehmen.
Dazu gehört auch der Umgang mit Hubert Halbfas, dessen Bücher ich sehr schätzen gelernt habe.
Ja, dieser Mann schreibt, was Sie, Maledica, einfordern: Respekt vor anderen Religionen.
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#15   Hrodgar   11:06:34 | Mittwoch, 26. April 2006
Idealfamilie
Um es einfach zu machen:
Unsere hochkomplexe arbeitsteilige Gesellschaft stellt an unsere Kinder sehr hohe Anforderungen.
Was früher nicht notwendig war, ist heute unerlässlich:
– Medienkompetenz
– Toleranz
– Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Meinungen und Fakten aus aller Herren Länder
– Streßfestigkeit
– Orientierung in einem „Internationalen Basar der Werte und Orientierungen“
Früher war die Welt doch simpler…nicht besser.
Gerade in einer so komplexen Welt braucht ein Kind, mehr als früher, die Einbindung in eine Familie, die als Rückzugsgebiet Sicherheit bietet.
Gerade heute braucht ein Kind den Partner zum ständigen Diskurs.
Gerade heute, wo ein Kind nicht mehr durch mitarbeit auf dem Felde in das Erwachsenenleben hineinwächst (was auch hart war) braucht ein Kind den erklärenden Erwachsenen an der Seite.
Elternpaare, die Einschränkungen auf sich nehmen, um dem Kind das zu bieten, sollte man nicht schädigen, sondern fachlich fördern, daß es nicht zur Überbetreuung kommt, die sicher auch Gefahr birgt.
Die Konstellation des „Mama/Papa Spieles“ wie Fiore es nennt, ist kein Tradikram sondern eine Notwendigkeit der Modernen.
PS: Mein letzter Beitrag hat einen schlimmen Schreibfehler:
Letzte Zeile:
es muß heißen: Es geht um echte Autorität, nicht ums Autoritär-sein.
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#11   Hrodgar   10:46:56 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Fiore
1)
Ich sagte nicht, daß die Nichtbeteiligung am Erwerb seit Jahrtausenden ein Wert sei, sondern die Ausbildung der Kinder zu Persönlichkeiten.
Aber wie Sie sagen: Die Arbeit ist von dem Wohnen getrennt. Daraus ziehen viele Eltern die Konsequenz, daß ein Elternteil hauptamtlich die Kinder betreut. Das ist der Nutzen der ind. Revolution und der gesteigerten Produktivität, der dem Nachteil der Trennung von Arbeit und Wohnen entgegensteht.
2)
Ganztagsbbetreuung ist eine gute Sache. Für die, die das WOLLEN! Der ZWANG zum Kinder-Weggeben ist keine gute Sache. Darum geht es. Und dieses Hineinregieren in die Familie wird nicht dadurch gut, daß damit die Ganztagsstellen ausgebaut werden.
3)
Die Gesellschaft sollte über jedes Paar froh sein, daß sich zum Alleinverdienertum entschließt, und so einem Paar aus Doppelarbeitslosen wenigstens den Schritt zum Alleinverdienertum ermöglicht.
4)
Es geht nicht um rationalistisches Gesäusel.
Auch nicht um tradi-ideologie.
Es geht einfach darum, die Freiheit einer Familie und der Lebensgestaltung zu schützen und die Allmachtsphantasien der Regierung zu bekämpfen.
5)
Die Immunität gegen Drogen/Gewalt liegt, statistisch gesehen, nun mal bei behüteten Kindern deutlich höher.
Ich rede nicht von dem „Overnursed Child“, sondern von einem Kind das in den Eltern echten Rückhalt findet.
Ich rede von Autorität nicht von autoritär-sein.
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#5   Hrodgar   10:28:16 | Mittwoch, 26. April 2006
Wohltat?
Nun ja…eigentlich schon. Rot-Grün war schlimm.
Aber wer sich an die Demontage der Familie macht ist für mich (Und für viele Heiden) untragbar.
Wer sich an die Demontage der freien Lebensgestaltung macht, ist gefährlich.
Bei allem, was für vdL spricht. Die Erziehungshoheit der Eltern, die Integrität der Familie als Kernzelle einer Gesellschaft aber auch die Freiheit, sein eigenes Leben zu ordnen, die Rollen innerhalb der Familie nur dort zu regeln, das alles sind Heiligtümer unserer Gesellschaft.
Wer daran rührt, der sieht sich einer breiten Front gegenüber!
Wer das Geldverdienen, so wichtig das ist, zum Götzen erhebt und daraus ableitet, daß die Kindererziehung, oder wie ich lieber sage: Die Ausbildung starker, ehrenhafter und guter Menschen besser durch „outsourcing“ in die Hände pädagogisch überfrachteter Profis gehöre, der grift mich persönlich an.
Wer Elterliche Liebe und Geborgenheit durch Professionalität ersetzen will, der hat das Hirn wohl auf stand-by. Drogen und Gewalt sind nicht das Problem der Familienbezogenen Kinder, oder?
Und wer meint, das wirtschaftliche Rückgrat der Familie zu stärken, in dem er den mehrverdienenden Partner zwingt, eine Auszeit zu nehmen, der hat wohl was nicht verstanden in allgemeiner Algebra.
Egal was vdL geleistet hat: Hier wird der Angriff auf MEINE Familie vorbereitet. Und da werde ich etwas eklig…
Redaktion benachrichtigen „Täglich trainiere ich Gesprächsführung und Controlling“
#1   Hrodgar   09:58:40 | Mittwoch, 26. April 2006
Völlig verständnislos!!!!
Ich kapier es vielleicht einfach nicht, weil ich als Ingenieur zu blöd bin.
Mir stellen sich folgende Fragen:
1) Wir habe zu wenige Arbeitsplätze. Wieso sollen Menschen gezwungen werden, als Doppelverdiener aufzutreten? Dadurch werden die Arbeitsplätze nicht mehr, oder?
2) Wir haben zu wenig wirklich gute Betreuung für Kinder. Kinder werden oft haltlos und verlieren die orientierung.
Wie soll das Besser werden durch weniger Zuwendung, aber mehr Geld in der Familie?
3)Seit jahrtausenden gehörte es zu den ehrenvollsten Aufgaben, die eigenen Kinder gut und als starke persönlichkeiten in das Leben einzuführen. Soll das jetzt plötzlich nicht mehr gelten? Oder meint der Staat, er könne besser meine Kinder erziehen als meine Frau?
4) Wir haben eine Pluralistische Gesellschaft. Wie vereinbart sich damit die ideologisch überformte Gleichschaltung der Lebensentwürfe?
5) Vater und Mutter sein ist Lebensaufgabe. Das meiste andere ist Mittel zum Gelderwerb. Wieso will v.d. Leyen mich zwingen, das anders zu sehen?
6) Die Rollenaufteilung ist sache der Paare, nicht der Politiker!
7) Geht es hier vielleicht um die völlige Kontrolle über die Kinder, das Hineinregieren in die Familien, totale Gleichschaltung? Der letzte tausendjährige Versuch in dieser Sache endete nach 12 Jahren!
Frau v.d. Leyen, es ist zeit zu gehen.
Redaktion benachrichtigen Ein Priester als Ritualmörder?
#1   Hrodgar   15:16:15 | Dienstag, 25. April 2006
Todesstrafe
Nur zur Info:
In Ohio gilt seit 1974 die Todesstrafe als Höchststrafe für Frauenmord oder Mord in Tateinheit mit Vergewaltigung oder anderen Verbrechen.
Kreuz.Net könnte mal etwas besser recherchieren.
Oder gibt es einen Grund, aus dem in DIESEM Falle die Maximalstrafe a priori ausgeschlossen ist?
Redaktion benachrichtigen Gegen Christen ist in Deutschland jede Schmähung erlaubt
#37   Hrodgar   17:19:16 | Montag, 24. April 2006
@ Brandenburgis
uuiiii…Wo habe ich mich denn außerhalb GELTENDEN Rechtes gestellt?
Ich kann das nicht sehen? Ich habe religiöse Positionen angezweifelt, aber das ist von der FDGO gedeckt.
Sie dürfen ja auch ungestraft behaupten, die Wahren Götter seien nicht existent.
Das kann und will Ihnen niemand verwehren. Gegen Irrtum gibt es kein Gesetz!
Und hetzen tue ich nicht, indem ich sage, daß mit der religiös motivierten Ermordung von Christen durch Christen eine religiös motivierte Mordtat vorgelegen hat. Mehr habe ich nciht gesagt, wenn Doch, dann weisen Sie es nach. Wenn nicht, warum diese Feindschaft?
Und ich habe die Folgerung vertreten, daß, wenn die religiös motivierte Ermordung von Christen durch Chrsiten von dem Erscheinen des Antichristen gefolgt sei, dies bereits nach der ersten solchen Schandtat möglich gewesen sei.
Was haben Sie denn dagegen für Argumente?
Oder muß ich jetzt alles so formal durchformulieren, um Missdeutungen Einhalt zu gebieten?
Wessen Klagen Sie mich an? Raus damit, damit wir es alle sehen können! Und keine Worthülsen!
Redaktion benachrichtigen Gegen Christen ist in Deutschland jede Schmähung erlaubt
#34   Hrodgar   16:47:51 | Montag, 24. April 2006
Mord an Christen als Dienst für Gott
na ja, das hat die Kirche mit der Ermordung der Arianer doch schon im 3/4ten Jahrhundert erfüllt…
Wenn dannach der Antichrist kommen soll, dann ist er schon da…
Und Mord als gottgefällig auszugeben, das haben Christen schon immer geliebt…zuletzt der „Christ“ George W Bush…
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#66   Hrodgar   16:42:37 | Montag, 24. April 2006
@ Frl Ilse
Hej Ilse,
die Interessen gehen m.E. noch weiter.
Der Sexualtrieb ist nun einmal einer der stärksten.
Wer durch fortwährende Agitation es schafft, den Menschen einzureden, er hätte hier ein Mitspracherecht, was Freie Menschen in ihrem Bett so alles treiben, der hat eine Lutfhoheit erlangt, die nicht größer sein könnte.
Der wird als unanfechtbarer (unfehlbarer) Führer angesehen.
Wer sich in seinem Sexualtrieb unterwirft, der ist ein Underdog.
Das gibts auch bei höheren Säugetieren: Ein Hund, der einen anderen rituell besteigt, also zu sexualhandlungen zwingt, der ist der ranghöhere.
Oder anders:
Viele Vergewaltiger tun’s nicht uwegen des Sex, sondern, weil sie unendliche Machtfülle spüren, das Sexualverhalten des Opfers zu dominiren.
Und viele Opfer finden das schlimmste, die Erniedrigung, die Unterwerfung mit Gewalt; nicht den Sex mit einem Ekel.
Deswegen hat die Kirche so viel Angst, daß die Menschen sich ihrer Freiheit im Bett bewußt werden.
Es ist im Prinzip eine psychische Vergewaltigung. die hier stattfindet.
Und deswegen hhat die Kirche KEIN Recht, mitzubestimmen, was Freie Menschen beim Sex tun oder nicht tun! Gar Kein Recht!!!
Redaktion benachrichtigen Gegen Christen ist in Deutschland jede Schmähung erlaubt
#19   Hrodgar   14:50:59 | Montag, 24. April 2006
@ Sulpicius
Sooo, gaaanz ruihg…tiiieeef durchatmen…Sie kollabieren ja noch, wenn ich von dem verlinkten Machwerk auf Ihren Zustand schließen darf…
Das ganze gezeter um die diversen Erzeugnisse der schreibenden und filmenden Künstler so sehe, dann erinnert mich vieles an alte Zeiten.
Wer Dinge sagt, die den Herren Katholiken nicht passen, soll geschädigt werden.
Dabei trauen sie ihrem Gott nicht zu, solche Schädigung selbst zu bewerkstelligen, sondern bemühen Baoykottaufrufe um mittels wirtschaftlichem Schaden Mundtot zu machen, wer sein verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung auch tatsächlich ausübt.
Meines Erachtens ist das nicht besser als „Kauf nicht bei Juden!“ an Mauern und Fenster zu schmieren.
Vielleicht sollte man irgendwo ein Reservat mit strengkatholischem Recht ausweisen. Dahin können dann alle gehen, die so leben wollen.
Redaktion benachrichtigen Gegen Christen ist in Deutschland jede Schmähung erlaubt
#9   Hrodgar   14:25:36 | Montag, 24. April 2006
@ Laurentius
Sie sagen es, werter Herr:
Ich denke, viele Ihrer gemutmaßten Befunde über die Bischöfe haben einen gewissen Charme.
Und mit denen scheinen noch mehr Menschen von seltsamer Realitätsferne befallen zu sein.
Denn wenn es um die Schmähung und Hetzpropaganda gegen andere Religionen geht, dann scheint die Realität vielen Christen plötzlich anders zu sein, als wenn es gegen ihre Funktionäre und Kader geht. (Nicht mal gegen ihren Gott!)
Gerade letzte Woche mußte ich die Krone sachlicher Diskussion an den Externsteinen, einem alten Heiligtum, erfahren.
Dort mischte sich ein Pfarrer in eine Diskussion ein, die ich mit jemand anders am führen war und die er belauschte. Erbeschimpfte mich, urteilte über meine Fachkenntnisse – er kannte mich ja bereits 10 sekunden!- und verurteilte „alles“ als „Quatsch“. Der hatte wohl am Heidenheiligtum Stellung bezogen um zu belauschen und Krach anzufangen.
Auf konkrete Punkte gefragt, ging er von dannen ohne sich zu verabschieden.
Wie dem auch sei: Ich wüßte jemand, der Sie aus Ihrer Not befreien könnte: Sie selbst, in dem Sie sich von dieser Kirche befreien.
Redaktion benachrichtigen Im Schimmel des 19. Jahrhunderts
#7   Hrodgar   17:30:23 | Donnerstag, 13. April 2006
Romulus
1) Wie hatten schon einmal das Vergnügen, uns über die Gepflogenheit des „Sie“ in diesem Forum zu unterhalten.
Sie bleiben sich treu in Ihrer Unhöflichkeit. Doch das nur am Rande.
2) Über meine Beweggründe habe ich mich in diesem Forum schon hinreichend (und mehr als das) erklärt.
Ich möchte einen Weiteren Durchgang in dieser Sache vermeiden. Klicken Sie einfach auf meinen namen und lesen Sie sich durch.
3) Das o.g. hat auch den Vorteil, daß Sie Erkenntnis über den unterschied zwischen „Neuheidentum“ und „Ásatru“ erlangen. Sie mischen diese Begriffe, was aber nicht weiter verwunderlich ist. Nur wenige Außenstehende wissen überhaupt, daß „Heide“ nicht gleich“Atheist“ ist. Der Wissensstand ist hier etwas gering.
Sie haben jedoch das Privileg, sich mit einem (Verzeiht: Pat, Filia, Paula) mit 4 Heiden unterhalten zu können.
Jetzt sage ich doch etwas über mene Beweggründe: Es geht darum, Vorurteile auszuräumen und Ihren Standpunkt in vielen Dingen besser kennenzulernen.
Austausch unter den Gläubigen kann nicht schaden. Oder? Wenn wir einander kennen, fällt es vielleicht leichter, alte Gräben zuzuschütten und neue Brücken zu sehen…
Ihnen noch ein Gutes Auferstehungsfest!
*zulächel*
Hrodgar
(ps: wie schauts mit Eiersuchen aus? müssen Sie sie auch aus dem Schnee ausbuddeln?…bibber)
Redaktion benachrichtigen Im Schimmel des 19. Jahrhunderts
#5   Hrodgar   15:03:57 | Donnerstag, 13. April 2006
ein beredtes Beispiel
was Missionierung ist, die nicht Andere Kulte geistlich ausplündert oder mit Druck dreinhaut: Faktisch Wirkungslos!
Begreift es denn keiner:
Die Maori brauchen kein Christentum, sie wollen kein Christentum.
Laßt sie doch einfach in Ruhe.
Und den Samoanern gegenüber so tun, als sei das Christentum ihr (heidnischer) Kult mit etwas Abwandlung…na ja…ich glaube wir habe woanders schon üner den Kult-Mix geredet und die Schwierigkeiten herausgearbeitet.
Soweit ich von meinem Neuseeländischen Kollegen mitbekommen habe, sind die Maori übrigens auffallend glückliche und zufriedene Leute, und sehr friedliebend sind sie dazu, diese „bööööhhhhsen Heiden“.
Also lasst sie doch einfach in Frieden mir ihren Göttern leben…
Redaktion benachrichtigen Keine Heilige Kommunion für einen autistischen Knaben
#9   Hrodgar   12:25:21 | Donnerstag, 13. April 2006
na dann
Erklären Sie mal einem Autisten, daß er eine „geistige Kommunion“ einnehmen soll, oder einfach sein Leiden des Ausgestoßenseins dem Liebenden Gott aufopfern.
Klasse Einfall, wenn Sie das geschafft haben, dann haben Sie den Autismus nebenbei geheilt. Das wäre natürlich am schönsten. Ist aber völlig weltfremd.
Und Klar hat Jesus was von „essen“ gesagt. ich denke nicht, daß jeder Einzelfall der denkbar wäre in der Bibel abgebildet ist.
Ganz nebenbei: wer von Ihnen hat schon mal Blutwurst gegessen? Des Blutigen soll sich der Heidenchrist enthalten. Auch Bibel.
Jetzt werden Sie sagen: Jaaa, aber es ging doch um Opferblut, um Heidenopfer und um die Tischgemeinschaft mit Judenchristen…
Sehen Sie. Und so schnell relativieren Sie die Bibel (oder sind hier Jehovas Zeugen dabei? Die relativieren die Bibel nämlich anders!)
Wie war das – um bei Krankheit zu bleiben – mit der gekrümmten Frau? Zu lange schon musste Sie leiden, um den Shabbat auch noch abwarten zu sollen, meinte Jesus.
Oder die Syrophönizierin? Berührt gegen jedes Tabu den Rabbi…Ihr glaube hat ihr geholfen, nicht ihre Gesetzestreue.
Ich sage Ihnen nur eines: Ich habe 1/2 jahr mit meinem Kind auf der Krebsstation zugebracht. Kranke Kinder brauchen alles, nur keine Theologiestunden über Geistige Kommunion und Aufopferung ihres Leidens.
Sie brauchen den unbedingten Schutz der Gemeinschaft, nicht die Ausgrenzung.
Und wenn Ihr Gott hier die Ausgrenzung verlangt, dann ist es kein liebender Gott.
Redaktion benachrichtigen Keine Heilige Kommunion für einen autistischen Knaben
#5   Hrodgar   11:27:52 | Donnerstag, 13. April 2006
man kann auch…
…dieses und jenes uns prüfen und immer komplizierter werden.
mann kann aber auch einfach hergehen und es so machen, wie es diesem kleinen Menschen vertraut ist und ganz unkompliziert und natürlich ist…
Und wenn der Papa auch den Glauben hat…
So grenzt es den Jungen am wenigsten aus.
Aber gut, Macht das unter Euch aus. Geht mich als Heiden nichts an.
War auch nur eine Einrede, zu bedenken, daß es für den Jungen das Beste sein mag, so natürlich und selbstverständlich zu leben wie irgend möglich.
Und ddas es wiedermal unlogisch ist, auf der einen Seite einen Liebenden Aufopfernden Herrn Jesus zu verkünden, der sich am Kreuz abschlachten läßt und auf der anderen Seite diesem Jesus solche Spitzfindigkeiten zu unterschieben, daß seine Gnadengabe „ungültig“ sei, wenn sie zwar glaubenden Herzens und Sinnes aber mit einem Formfehler empfangen wird.
Jesus sagte mal: Ist denn der Mensch für das Gesetz da oder das Gesetz für den Menschen.
Bedenkt das einmal. Eure Eigenen Aussagen müssen wenigstens zusammenpassen.
Ihr braucht nicht mit meinem Glauben zusammenpassen, aber in sich sind solche Widersprüche irgendwie unpassend.
Und nochwas: Ich schreibe keinem was vor, mache nur auf offensichtliche Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufmerksam.
Redaktion benachrichtigen Keine Heilige Kommunion für einen autistischen Knaben
#2   Hrodgar   10:42:03 | Donnerstag, 13. April 2006
Verstehen Sie jetzt?
Einem Kranken die Stärkung zu verweigern wegen eines Formaltheologischen Grundgsatzes. Das ist grausam ohne Ende!
Mir bedeutet die Kommunion als Heide nichts, klar.
Aber dieser Junge „weinte und schrie“. Es ist ihm ein Herzensanliegen. Er glaubt daran.
Wenn Euer Gott aus einem Stück Brot einen Leib Christi machen kann, warum muß dann der Vorgang des Schluckens physikalisch exakt durchgeführt werden, damit das, was Ihr sonst als „Wunder“ oder „Mysterium“ betrachtet, stattfinden kann?
Und: Wo zieht man die Grenze? Muß ein Verdauen stattfinden? Oder eine Umsetzung der aufgenommenen Nährstoffe in Zellmaterial des Menschen?
Was, wenn ein Schwer kranker die Kommunion empfängt und nach dem Schlucken verstirbt? Ist sie dann „Ungültig“
Ist Euer Gott nicht in der Lage, diese „Gnadeneingießung“ in Menschen vorzunehmen, die nicht ein Stück Brot schlucken können?
Ist Schlucken statt Spucken somit Heilsnotwendig?
Oder bekommt der Junge eine Dispens, sodaß er nach Bischöflicher Freistellung dieser Gnadengabe nicht mehr bedarf?
Warum macht man es nicht wie bei Aussätzigen früher: Man feiert über den Jungen eine Totenmesse und lässt ihn gesellschaftlich sterben, dokumentiert so die Amtliche Ausgrenzung.
Solch unmenschliche Gemeinheit macht mich nur noch wütend!
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, mit dem Tee in Beziehung zu treten
#61   Hrodgar   15:52:46 | Mittwoch, 12. April 2006
@paula
Ich danke Dir für diese Einrede.
Eigentlich stimmt es. Wenn ein Glaube durchwirkt wird mit Elementen anderer Religionen, dann ist es irgendwann nicht mehr authentisch.
Eine andere Sache mag sein, wenn sich die Menschen entwickeln und diese Entwicklung mit einbeziehen.
Die Christen Europas lesen nicht mehr die gotische Wulfila Bibel und wir reden nicht Germanisch, sondern haben uns in viele Sprachen ausdifferenziert.
Wir Opfern meist keine Tiere mehr, sondern sind gerade durch die Veränderung authentisch geblieben.
Gerade dadurch, daß wir mit der Zeit gehen haben wir den Sinn und Inhalt des Speiseopfers (Die Götter mit uns an der Tafel) beibehalten können.
Ein Tieropfer war früher das Vorgehen wie bei der Nahrungsbereitung. Heute wäre es eine Grausamkeit oder ein Metzger (oder Jäger) müsste es tun. Also wäre es nicht mehr so wie Früher: Die Götter mit uns an der Tafel.
Die Christen sollten darüber Nachdenken, was davon für sie zutrifft. Manchmal ist all zu konservativistisches Tun einfach gegen die Tradition. Und Früher war Latein in Rom die Umgangssprache. Also wurde der GoDi in Umgangssprache gehalten.
Die Grenze zwischen „Import-Riten“ und „natürlichem Ändern“ ist fließend. Es muß im Einzelfall sicher einen Diskurs geben. Und den muß man ertragen. So ist die Welt.
Und wenn man in diesem Prozess merkt, daß der Glauben nichts mehr für einen ist, weil er sich nicht zu entwickeln bereit ist…nun…dann geht es nicht mehr…Aber das ist ein anderes Thema.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, mit dem Tee in Beziehung zu treten
#49   Hrodgar   12:17:23 | Mittwoch, 12. April 2006
Stimme aus Wien
Ja, ich stimme Ihnen in einer Sache zu:
Wenn eine Beziehung sich nicht auf den Partner richtet, sondern auf den Nutzen, den ich von ihm habe, so ist sie eigentlich tot.
Habe ich das richtig übernommen?
So ist es auch mit den Göttern:
Wenn ich opfere um zu bekommen, um zu erhaschen…nein, das ist nicht das,was die Götter ehrt.
Die Edda sagt: Besser nicht geopfert als zu viel (=oft) gegeben.
Meine Verehrung für die Götter entspringt tiefster Dankbarkeit für das Schöne und dasGute. Ich will garnicht nehmen oder die Götter um etwas bitten wie „unser täglich brot“.
Ich sehne mich nach ihrer Nähe. Ich freue mich über die Ähre auf dem Halm. Und ich bitte um Rat, was ICH tun soll.
Nein, Nutzbar lassen sie sich nicht machen. das wäre falsch verstandener Hokuspokus.
Das ist übrigens ein Grund, warum ich nicht mehr Christ bin: In jeder Messe gebete nach dem Schema:
„Gott, der Du xxx willst, gib doch daß yyy passiert und wir zzz bekommen“
Ich fühlte jedesmal den Schmerz, den die Götter haben, wenn ihnen
a) erklärt wird, was sie angeblich wollen
b) sie doch nur wieder geben sollen
c) sie als billiger Reflektor herhalten sollen nach dem Motto: Ich bitte Gott im öffentlichen Gebet, was der Christ neben mir tun soll.
Ich bin oft danach in den Wald gegangen und habe mich geschämt und entschuldigt bei den Göttern, von denen ich damals nur einen erkannt hatte.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, mit dem Tee in Beziehung zu treten
#46   Hrodgar   11:41:55 | Mittwoch, 12. April 2006
ne ne…nicht ganz so. Stimme aus Wien
Versuch:
Da Ihrer Überzeugung nach diese persönliche Beziehung zu Ihrem Gott nur durch das Kreuz Christi möglich ist, deswegen können Sie das Christentum als „richtige Religon“ bezeichnen.
Wenn ich eine persönliche Beziehung zu Wodan und Freyja habe, dann brauchen Sie das nicht glauben. In meiner Erfahrung ist es jedoch real.
Bitte, wir reden hier nicht vom Heidentum als einer Esoterischen Kuschelecke für Leute, die auf der Autobahn des Lebens als Geisterfahrer unterwegs sind.
Auch nicht von psychedelischen Erfahrungen unter LSD-Abusus.
Es sind reale Erwahrungen von Menschen mit den Göttern. Erfahrungen, die so real sind, daß Menschen in den Tod gingen, weil sie nicht abschwören konnten.
Ich weiß, was ich erlebe. Ich weiß auch, daß es mir manchmal lieber gewesen wäre, den Rat der Götter nicht gehört zu haben. Weil ich Dinge ändern mußte, die mir doch so lieb waren.
Bitte, liebe Christen, erkennt endlich an, daß andere Religionen genauso ernsthaft sind und real wie Ihre für Sie.
Viele Urteilen hier über etwas, was sie nicht kennen. Sie sagen „der Wein ist sauer“, ohne die Flasche geöffnet zu haben. Und ohne das Etikett zu kennen.
Sehen Sie, ich glaube sogar, daß meine Gotteserfahrungen seit je her von den Göttern ausgingen und nicht von Jahweh. Beweisen kann keiner von uns was. Nur fehlt uns Heiden hier die Aroganz, zu behaupten, nur wir hätten die Wahrheit erkannt.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, mit dem Tee in Beziehung zu treten
#36   Hrodgar   07:39:10 | Mittwoch, 12. April 2006
@seminarist – Enttäuschung
Als ich Ihnen in privater Nachricht etwas zu den Hintergründen meines Glaubens mitteilte, gewissermaßen auch einen Vertrauensvorschußgab, Missverständnisse auszuräumen gedachte, da hätte ich mir nicht gedacht, daß Ihr nächster Zug sein würde, Verunglimpfungen über mich zu veröffentlichen, die dass genaue Gegenteil dessen widergeben, was ich Ihnen schrieb.
Sollte ich etwas unverständlich ausgedrückt haben: Bitte, Sie haben meine privaten Kontaktdaten! Fragen Sie.
Aber hier etwas von „Rechtslastigkeit“ anklingen zu lassen ist einfach daneben!
Auch von „Sodomie“ war und ist bei mir nie die Rede!
Daß Sie sich Religiosität nur mit Dogmatik vorstellen können ist schade. Aber es gibt das! Dogmatik im engeren Sinne gibt es eh nur bei den Christen.
Ich dachte, ich hätte hier jemanden vor mir, der hart in der Sache, aber doch ein Gesprächspartner ist. Ich habe mich getäuscht. Damit kann ich leben.
Sie sollten sich einmal über Ihre eigene Religion gedanken machen. „Wenn Du in das Land kommst das ich Dir geben will […] dann wirst Du nicht falsch Zeugnis ablegen wider Deinen Nächsten“
Sie, Seminarist, sind noch nicht in diesem Land angekommen.
Ja, ich bin sehr enttäuscht. Ja, Sie haben es geschafft, mir weh zu tun. Ja – und nun? Was haben Sie gewonnen? Trotzdem werde ich Ihnen nicht grollen.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, mit dem Tee in Beziehung zu treten
#20   Hrodgar   14:37:07 | Dienstag, 11. April 2006
@ Benedikt
Ja,, Sie haben Recht! Leute wie Zwobbel sind die fünfte Kollone in unseren Reihen. Wer sagt eigentlich, daß er ein Christ ist? Vielleicht ist seine Mission, das Christentum unmöglich zu machen? Und meine ist es, Fragen zu stellen…
Insgesamt danke ich Ihnen jedenfalls für jede Respektvolle Diskussion, auch wenn wir uns in der Sache uneins sind.
Und noch etwas in eigener Sache:
Wenn ich in großer Eile Schreibe, Text verschiebe, kürze und ordne, um mit 1500 zeichen etwas schwieriges Verständlich zu machen, dann passiert es schon mal, daß etwas schief geht und Fragmente nicht zusammenpassen.
Interessanterweise hat das Ernsthafte Diskutanten nie gestört.
Wenn ich aber als einzige Einlassung nur Schmähungen absondere, dann passiert mir solches sicher nicht.
Immerhin hat Zwobbel aber seine Schmähungen nicht konsequent geführt, da er „Ihnen“ in der Anredeform mal groß und mal klein schrieb. Danke, Herr Glashaus-von-innen-Zerschmeißer!
Im übrigen verweise ich auf den Verdacht von Hornist, der sich als Christ befleißigt sah zu bemerken, ich bekäme hier keine adäquate Antwort.
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#15   Hrodgar   13:36:14 | Dienstag, 11. April 2006
@ zwobbel
Lieber Zwobbel,
Hier einiege Fragen zu Ihrer Einlassung:
Indem wir unsere gefallene Natur, die dadurch das sie sich nicht mehr vollkommen in der Schöpfungsordnung Gottes befindet unglücklich ist, wieder vom Natürlichen hin zum Übernatürlichen hinordnen, werden wir glücklich.
1) Wieso soll die Natur gefallen sein? Außer in einem bestimmten Buch finde ich keine Evidenzen.
Was heißt eigentlich „Die Natur“ sei gefallen? Welchem Umfang soll dass haben und das ist mit „gefallen“ gemeint?
2) Worin drückt es sich aus, daß „Die Natur unglücklich“ sei?
3) Woran machen Sie fest, daß „die Natur nicht in der Schöpfungsordnung“ sei?
4) Wie soll ein in der Natur begriffenes Wesen seine Natur selbst Ordnen? Sich also gleichermaßen als Objekt betrachten und seine Vergangenheit verändern?
5) Wie soll ein innerhalb der Natur i.S.v „Begreifbare Welt“ befindliches Sein sich aus der Natur erheben ohne damit die Natur zu erweitern, damit es weiter das Ziel dieser Entwicklung weiterhin Übernatürlich und damit Ihrer Einlassung gemäß Göttlich bleibt?
[…]in der Natur (die durch die Unordnung geschwächt ist!) zu verbleiben bringt keine Erlösung vom Bösen.
6) Woher nehmen Sie, daß die Natur geschwächt sei?
Wer sagt, daß das Christentum die Erlösung von dem Bösen haben, ist es doch so oft Ursache des Bösen?
Warum sind so viele Christen unerlöst?
Mir scheint, das alles sind Worthülsen und Behauptungen. Bitte belegen Sie mir ohne zirkelschlüsse das Gegenteil!
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#4   Hrodgar   10:55:43 | Dienstag, 11. April 2006
oh.ohhh
Hej Paula!
Fehlt nur noch daß einer singt: „Donar, Weihegott, Dir sei der Ort!“
ja denn, möchte ich mal sagen, seit doch so ehrlich zu Euch selbst, liebe Franzis, und bbekennt Euch auch mit dem Mund zu den Göttern, denen sich Eure Herzen längst zugewandt haben.
Und seid willkommen in unserem heiligen Hain!
Den Göttern sei Dank!
Paula, wir werden täglich mehr, aber aus DIESER Ecke hätte ich eine Unterstützung und solche Steilvorlagen nie und nimmer erwartet.
Asaheil ok Vana!
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#16   Hrodgar   01:18:30 | Dienstag, 11. April 2006
@ Institoris
Institoris: KreuzigungenNicht jeder der von der römischen Obrigkeit auf das Kreuz geschlagen war ohne Schuld. Der Heiland gehörte zu den wenigen Ausnahmen.
Darf ich darauf verweisen, daß die „römische Obrigkeit“ nichts weiter war als ein faschistiodes Terrorregime, daß in Israel etwa die gleiche „Berechtigung“ hatte, wie die Wehrmacht in 1939 in Polen?
Bevor Sie sich jetzt über die Wortwahl echauffieren:
„Faschismus“ trägt seinen namen eben von den Rutenbündeln der Römischen Liktoren, den „fasces“.
Nicht zu unrecht.
In dieser rassistischen Tyrannei kann ich nichts erblicken, das den Namen „Obrigkeit“ verdient hätte.
Ich bin nur froh, daß der Amtsvorgänger des Pilatus, ein gewisser Varus, seitens der Germanen seine Quittung bekommen hat.
Und wie sehr diese „Kulturbringer“ gewütet haben zeigt sich spätestens daran, daß die Juden in der Festung Masada lieber kolektiv Selbstmord begingen als den Römern in die Hände zu fallen.
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#13   Hrodgar   01:00:38 | Dienstag, 11. April 2006
@ wolfgang e.
Ja, genaus das beschrieb ich in meinem letzten Beitrag.
daß Judas ohnehin ein Verräter war und Gott sich in dieser Sache „auf ihn verlassen“ konnte, weil er es vorher wußte, wie Judas handeln würde.
Genau das. Wieso widersprechen Sie mir um mich dann zu wiederholen und das als Gegensatz auszudeuten?
Mal was ganz grundsätzliches:
Ich will hier niemandem etwas Böses. Gut, ich glaube Ihre Lehre nicht. Ich hinterfrage manches. Alles Fragen, die jeder Katholik aus dem ff beantworten könnten sollte.
Echte Antworten hab ich hier noch nie bekommen. Ausweichen können die meisten recht gut, und wenn nicht hilf, wird gegen den „blöden Heiden“ halt gepöbelt oder meine Daseinsberechtigung in diesem Forum bezweifelt.
Was soll das eigentlich?
1) Wenn Sie alle hier von meiner religion nur 10% soviel Wissen hätten wie ich von Ihrer, dann hätten Sie sich schon richtig dolle Verbessert.
2) Was Sie hier Predigen und WIE Sie es predigen widerspricht sich eklatant. Und wenn es kongruent ist, dann auf der Seite, daß Haß autentisch propagiert wird.
3) Woher wissen Sie eigentlich, daß Sie nicht gerade von Ihrem Gott geprüft werden, wie Sie mit dem „Nächsten“ umgehen? Soweit ich weiß war der Hauptmann von Kapernaum weder Christ noch Jude. Ihr Jesus war trotzdem anständig zu ihm.
Ich scheine hier jedoch meist nur den Beißreflex auszulösen.
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#1   Hrodgar   09:44:15 | Montag, 10. April 2006
Baum des Lebens
Nachdem hunderttausende Freiheitskämpfer im gesamten Besatzungsgebiet der Römer an Kreuzen in Stundenlanger Todesqual geschlachtet wurden, empfinde ich diese Bezeichnung als eine Verhöhnung der Opfer.
So äußert sich nur jemand, der jegliches Geschichtsbewußtsein und alle Bindung an den Menschen verloren hat.
Selbst die Qualen Jesu werden verspottet! Der ist nicht glorreich zum Baum des Lebens gegangen sondern hat elendes Verrecken nicht gescheut um seiner Sache Willen.
Und überhaupt: Nicht der Tod und das Kreuz ist das Eigentliche, sondern nur im Zusammenhang mit der Auferstehung wird es zu dem, was es ist.
Also ist das leere Grab eher der „Schoß des Lebens“.
Vielleicht bezeichnet Herr Ratzinger den Hungerbunker in dem Maximilian Kolbe sein Leben aus Liebe opferte demnächst als „Kaffee Eichmann“.
Der Zynismus wäre der gleiche. Nur könnte man ihn dafür wenigstens einsperren.
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#49   Hrodgar   09:34:31 | Montag, 10. April 2006
@ Methusalix
Ich hoffe, daß es so ist wie Sie sagen.
Doch frage ich mich, was mit einer Lehre nicht stimmt, wenn sie in der Lage ist, eine solch große Anzahl verletzter Seelen und Menschen in Unfrieden hervorzubringen.
Das ist nicht nur hier so. Ich war schon auf vielen Foren und diskutiere Aug’ in Aug’ recht viel.
Dabei fiel mir auf, daß, je mehr die Menschen sich dem Kern des Kirchlichen Glaubens zuwandten, um so mehr zeigten sie Spuren seelischer Verletzungen übelster Art.
Versöhnte Christen sind meist die, die vom Christentum garkeine Ahnung haben und eigentlich ein heidnisches Wertesystem mit christlichen Anstrich leben.
Und da beginnt die Sache für mich fragwürdig zu werden. Warum soll ich einer Lehre anhangen, die sich bei so vielen als Pathogen erweist?
Warum soll ich einer Kirche glauben, deren Regelsystem bei konsequenter Anwendung in die Unfreiheit führt, nur weil es einige resistente Christen gibt, die sich die kirchliche Lehre weit genug vom Halse halten können um weiterhin im Frieden mit sich und der Welt zu leben und zu lieben?
Sind diese der Sache nach eigentlich Christen?
Ich war sehr tief in der Kirche engagiert. Und habe mich immer gefragt, warum es so viele unversöhnte und seelisch Verletzte dort gibt wo ich es doch nicht bin. Bis ich mir eingestanden habe, daß ich eigentlich schon längst den Absprung geschafft habe und mitten in der Naturreligion angekommen bin.
Zuerst erschrocken darüber, habe ich darin aber bald den Grund für meinen Seelenfrieden erkannt.
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#10   Hrodgar   22:05:21 | Sonntag, 9. April 2006
@ Yerisina
Ja, es ist so wie Sie schreiben.
Gott hat Judas wissentlich verdammt.
Um die Idee eines Gerechten Gottes erhalten zu können, führte man die Denkweise ein, Gott habe sich beim Opfern seines Sohnes eines Menschen bedient, der ohnehin ein Verräter war, was Gott natürlich vorher wusste.
Generell:
Es gibt noch mehr Evangelien. Z.B. nach Petrus und nach Thomas.
Diese wurden in einem mehrere Hundert Jahre langen Prozess als „nicht von Gott“ beurteilt.
Nach welchen Maßstäben konnte mir bislang kein Christ sagen. Am Ende kommt es dann immer zu den sogenannten Kirchenvätern, die als letzte Autorität nicht in Frage gestellt werden (dürfen).
Zuletzt hat – glaube ich- Luther Jesus Sirach aus der Bibel gestrichen.
Angeblich kommt im Petrusev ein Hinweis vor, daß Jesus auf natürliche Weise eine schlampige Hinritung überlebt hat. (Haben ja aus schon leute die Steinigung überlebt.)
Aber das habe ich nicht selbst gelesen, kann es also nur unter Vorbehalt so schreiben.
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#47   Hrodgar   21:39:36 | Sonntag, 9. April 2006
@ deusexmachina
ergenebster Dank…
Ja, es gibt noch Christen, die zuhören können und wollen.
Gäbe es mehr davon, wäre das Christentum weitaus überzeugender.
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#33   Hrodgar   21:37:43 | Sonntag, 9. April 2006
@ Sympat: Selbstverständliches.
Lieber Herr Sympat.
Das Selbstverständlichste in einem Diskurs sollte doch sein, daß man auf eine Frage eine Passende Antwort gibt oder aber mitteilt, daß man diese zu geben nicht in der Lage oder nicht Willens ist.
Meine Frage lautete: Gibt es in die Bibel eine Stelle, an der Jesus Menschen bevollmächtigt und die Bestimmung trifft, daß diese ihrerseits nach eigenem Dafürhalten weitere Menschen mit göttlicher Vollmacht austatten dürfen.
Ihre Antwort ist: Ja, Menschen sind in der Bibel Beschrieben, die andere Berufen haben.
(Wörtlich: Natürlich wurde das Apostelamt weitergegeben, z.B. Matthias erhielt das Amt des Judas (vgl. Apg 1,15-26).
Oder was ist mit der Wahl der Sieben, die von den Zwölf das Amt erhielten: „Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.“ (Apg 6,6)[…])
Jetzt bitte, Herr Sympath, behandeln Sie diese Frage nicht weiter ausweichend oder mit Implikationen. Sondern ganz selbstverständlich mit einer klaren Antwort.
Und diese wird heißen: Nein, eine Solche Stelle gibt es nicht.
Und bitte, tun Sie nicht so, als hätten nur Sie eine humanistische Bildung.
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#45   Hrodgar   23:46:42 | Samstag, 8. April 2006
@ Sozialkatholisch
Auch wenn ich sie kränke, ihr Gott ist für mich ein Götze der…
Ja, ich weiß. Sie kränken mich damit nicht. Ich bin hier in Christlichem Gebiet und kannte Ihre „Urteile“ über die Götter bevor ich hier her kam.
Traurig macht es mich schon… Um Euretwillen.
Denn wie Schreiben Sie so schön:
Wenn ihnen als Heide das Gesetz Gottes nicht konkret vor Augen steht und sie in ihrer Naturreligion das Wesen Gottes erkennen, dann ist das ein Schatz den sie sich unbedingt bewahren sollten.
Ja, es ist das Wesen der Naturreligion, das Wesen der Götter im Herzen zu haben und daraus in jeder Lage ziehen zu müssen/können, was zu tun ist.
Ja, es ist ein Schatz, nicht zu bezahlen mit Gold!
Ich freue mich, daß Sie es erkannt haben.
Ich habe in ihren Beiträgen viel Gutes gesehen und von ihnen einiges lernen können
Zu viel der Ehre…
Noch was:
Jeder Glauben kann dämonisieren. Und zwar dann, wenn ein Mensch aus seinem Glauben ableitet, er habe die einzige Wahrheit gefunden und habe das Recht oder gar die Pflicht, andere zu zwingen, diesen Glauben anzunehmen.
Dann schlagen die Dämonen der Machtgeilheit zu. Gefolgt von Egoismus, Hochmut und letztlich der Gewalt gegen die eigene Sippe.
Ich denke, je mehr eine Religion sich als alleinseligmachend einstuft, um so dichter folgen die Dämonen.
Die Islamisten sind ein beredtes Beispiel dafür.
Wodan gab uns bislang die Weisheit, nicht in dieser Art schuldig zu werden.
Möge es so bleiben.
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#27   Hrodgar   19:05:07 | Samstag, 8. April 2006
@ sympathischer Sympath
1) Eine Bevollmächtigung zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht abzuleiten
Natürlich gab es die – muss ich jetzt alle Bibelstellen zitieren? Siehe nur die Pastoralbriefe, wo die Einsetzung von Presbytern und Episkopen geschildert wird.
Jo, dann zitieren Sie mal.
Und zwar zu der Fragestellung: Hat Jesus bei einer Aussendung die Ausgesandten bevollmächtigt, weitere Aussendungen vorzunehmen? Das ist hier das Thema.
Das „Älteste“ (Presbyter) und „Aufseher“ (Episkopos) ernannt wurden, ist außer frage. Nur steht nirgends, daß diese die Vollmacht der Zwölf oder der 72 haben.
Und es steht nirgends in der Bibel, daß die Bindegewalt Petri weitergegeben wurde.
Und es steht nirgends, daß Jesus jemanden Beauftragt habe, den „Stuhl Petri“ weiter zu besetzen.
Insofern sind alle Päpste ohne biblische Referenz auf ihrem Thron!
Wohl steht aber geschrieben:„Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden“. Wow, der Thron des Papstes ist sehr hoch (Auch bildlich gesprochen!).
Und daß der Papst in all seiner Pracht der diener aller sei, suche ich vergebens. Somit kann er nach bibel auch nicht der Erste unter den Leutz sein.
Jetzt kann man mir kommen mit „Diener im Geiste“ und so… Nur ist das schon wieder eine Umdeutung, denn in der Bibel steht davon nichts.
Also, Sympath, ich warte auf die Bibelstellen…Wo ist all das legitimiert?
Und bitte keine Kirchenlehrer. Denn deren Tun zweifele ich ja gerade an!
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#42   Hrodgar   18:54:31 | Samstag, 8. April 2006
@ Sozialkatholisch, vielen Dank für Ihre Antwort
Über „respektvollen Umgang“ mit zu kreuzigenden haben wir und privat ausgetauscht. Warum ausgerechnet für Jesus eine Ausnahme gemacht werden sollte und ma ihn mit „Lendenschurz“ hätte Kreuzigen sollen, weiß ich nicht.
Zu Ihren weiteren Punkten:
Die Darstellung der Frau am Kreuz war nicht irgendetwas, sondern ist eine klare Anspielung auf das Kreuzesopfer unseres Herrn.
Ich sehe es eher als eine Anspielung auf die Tausenden anderen Menschen (gut, meist Männer), die von den Römischen Tyrannen gekreuzigt wurden. Ein Verknüpfen des Todes Ihres Herrn mit all den anderen oft unschuldigen Opfern. In der Art: Ja, er war wirklich einer von uns!. Ich meine, besser kann man nicht darauf hinweisen, daß es nicht nur Jesus war, der so starb und deutlicher kann man nicht darstellen, daß Jesus eben an dieser Stelle ganz Mensch und einer der Seinen war.
Etwa vergleichbar als wenn ich ihren Gott Odin in Frauenkleider mit einem rosaroten Hämmerchen darstellen würde.
1) Hammer gehört zu Donar *zwinker*
2) Odin (Wodan) tritt in der Edda höchstselbst in Frauenkleidern auf, und besiegt so einen Riesen (= Chaosmacht!)
Aber ich weiß, was Sie meinen. Etwa so, wie wenn man mir sage, Odin wäre ein Dämonischer Götze. Oder nur ne Holzfigur…
Ich weiß, manchmal ist es schwer. Und gerade Künstler sind manchmal etwas durchgeknallt.
Aber bei mir als Außenstehendem kam das erst mal so rüber, wie ich es beschrieb. Und das ist doch eigentlich eher Positiv, oder?
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#25   Hrodgar   10:31:06 | Samstag, 8. April 2006
Sympth: Mt 16,18ff
Mag sein daß in der Vulgata „Ecclesia“ steht. Logisch, diese wurde seitens der Ecclesia im Sinne von „Kirche“ generiert.
Der griechische Urtext lautet auf „Herausgerufenen“, was einhellig in Luther84, Einheitsübersetzung, rev. Elberfelder und Patmos mit „Gemeinde“ übersetzt wird, sich also auf eine Konkrete Gemeinschaft von Leuten bezieht, nicht auf eine Hierarchische Organisation.
(In dieser Art vgl. die Sendschreiben in Offb. „an die Herausgerufenen zu …“. Nicht „an die Kirchen zu…“. )
Die Übersetzung mit „Kirche“ würde zur Folge haben, daß in Offb mehrere Kirchen beschrieben sind.
Die Bindegewalt in Mt16,19 wird direkt an Kephas übergeben (lat: Petrus). Somit müßte, wenn ich das auf die Ehe beziehe, nur eine Ehe, die durch Petrus geschlossen wurde, untrennbar sein.
Bestenfalls noch eine, die durch den jeweiligen Papst geschlossen wurde (falls ich die Bevollmächtigung durch Bevollmächtigte akzeptiere).
Laut CIC spendet aber nicht mal der Priester das Sakrament der Ehe, sondern assistiert. Es spenden sich die Eheleute gegenseitig. Und diese sind nicht vom Papst oder seinen Bischöfen beauftragt. Also ist die Ehe garantiert nicht gem der Bindegewalt nach Mt16,19 zu betrachten.
So, das waren 1500 zeichen.
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#37   Hrodgar   10:05:10 | Samstag, 8. April 2006
Eigenartige reaktionen…
Ich verstehe nicht die Aufregung um diese Sache.
1) Kreuzigungen wurden eigentlich immer nackt durchgeführt um das Opfer noch mehr zu demütigen. Aus Jesus hatte garantiert garnichts an dabei…das gehörte zum Programm einer solchen Hinrichtung.
2) Was ist wohl abstoßender? Eine Hinrichtungsszene zur allgemeinen Augenweide im Tempel aufbauen oder eine nackte Frau?
Zur Info: Die ersten christen, die noch Kreuzigungen miterlebt haben und wußten was das ist, die haben kein „Kruzifix“ aufgebaut oder dargestellt. Das wäre denen so absurd vorgekommen, wie wenn Juden ein Modell einer Gaskammer im Wohnzimmer hätten! Einfach ein Spott getrieben mit den Opfern!
Die hatten den Fisch als Zeichen.
Die erste Kreuzesdarstellung zeigte einen Gekreuzigten mit Eselskopf und diente der Verspottung der Christen.
Ich empfinde es ehrlich gesagt als eine Zumutung, überall diese Schandpfäle rumstehen zu lassen. Meine Kinder hatten schon Alpträume von diesen jugendgefährdenden Gewaltdarstellungen!
Am groteskesten sind dann die Darstellungen mit einem aufrechtstehenden, segnenden Heiland am Kreuz. Als wäre das ein Späßchen. Die tausenden Opfer dieser grausamsten Hinrichtung neben dem Scheiterhaufen werden damit aufs ärgste verhöhnt.
Und da sagt keiner was. Aber wehe eine nackte Frau kommt ins Spiel…
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#21   Hrodgar   14:38:03 | Freitag, 7. April 2006
Hej WolfgangZunächsteinmal vielen Dank für den wohltuenden Umgangston. ;-)
Es trifft genau, was Sie gesagt haben: Warum sollte meine Deutung richtiger sein? Aber warum nicht?
Sehen Sie, ich denke, daß, gesetzt der Fall Sie haben Recht in Sachen „Sohn Gottes“, dann hat Gott durch Jesus sicher sehr vieles bewirkt. Aber eben vor allem in Richtung „Weg von starren Gesetzen, hin zum Gesetz der Nächstenliebe“.
Paulus hat dann eine theoretische Theologie darüber gebaut.
Ich glaube ernsthaft, daß die Kirche nicht das ist, wofür Jesus starb.
Das ist gemessen an den Historischen Fakten über Jesus einfach unwahrscheinlich. Denn um eine „Gottesorganisation“ mit starrer Hierarchie, geschriebenen Gesetzen und Formvorschriften für die Gültigkeit religiöser Rituale zu haben. hätte Jesus sich mit den Pharisäern, mehr noch mit den Saduzäern verbünden müssen, nicht anlegen.
Was Jesus sagte war: Zurück zu einer Basisdynamik der Nächstenliebe. „Splanchizomai“ statt Vorschriften. Dem samariter „drehte es die Eingeweide rum“ (wörtlich), einen Artgenossen verletzt zu sehen.
Der unfromme Häretiker wird zum Vorbild.
Angewandte Liebe zum Prinzip.
Ährenabrupfen zur Provokation gegen Orthodoxie und Vorschriftenwahn.
Heilungen am Shabbat zur Klarstellung von Prioritäten.
Das ist Euer Jesus.
Freiheitsliebend ohne Ende.
Und die Erfüllung der Gesetze dem Wesen nach sieht er oft in der Formalen Übertretung.
Sehen Sie. und das alles finde ich bei meinen Göttern. So wie der Mann aus Samarien…Den Euer Jesus Euch zum vorbild setzt.
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#19   Hrodgar   13:01:10 | Freitag, 7. April 2006
Sakramentenbegriff.
Dieser stammt, wie richtig gesagt wurde, erstmals von Augustinus (354-430) also etwa 380 jahre nach dem Mord an Jesus entwickelt. (davon ausgehend daß a. mit 30 seine Arbeit begann).
Von diesem Augutsinus stammt unter anderem dieser Satz:
„Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, daß die Frauen den Männern dienen.“
Mit welcher Begründung gilt dieser Satz weniger als der Sakramentsbegriff als konstituierend für die Kirche?
Die Kirche basierd im Wesentlichen auf dem Sakrament als Institut. Der Begriff dazu wurde 380 Jahre nach Jesu Tod gebildet. Die Einsetzung der Kirche in die Nachfolgerschaft soll aber von Jesus stammen.
Nochmal:
29 n.Chr: Jesus spricht Worte, die angeblich die Einsetzung von Sakramenten darstellen.
30 n.Chr: Die Kirche wird bevollmächtigt
400 n.Chr: Die Kirche wird begründet durch Festlegung des Sakramentenbegriffes.
Also normal ist das ja nicht… denn erst einmal müßte der Abstrakte Begriff des Sakramentes als Institut da sein, damit einer, der die Vollmacht hat, dieses als konkretes Sakrament einsetzen kann.
Dann könnte sich eine Kirche Gründen, die auf diesen Sakramenten basiert.
dann (oder zeitgleich) könnte einer diese Kirche bevollmächtigen
Ergo: Diese gesamte Begründungslogik mit der Bibel kann nicht Funktionieren.
und wie unten gezeigt, sollte man die Bibelzitate immer im Zusammenhang mit der Lebenswirklichkeit Jesu benutzen.
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#17   Hrodgar   12:35:23 | Freitag, 7. April 2006
bibellesen…
1)Die Aussendung der 72 bezieht sich auf direkte Bevollmächtigte. Eine Bevollmächtigung zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht abzuleiten, den Jesus sagte nicht „Geht und sucht Euch weitere die so handeln sollen in meinem namen wie Ihr“. Lesen Sie mal in der Bibel, es lohnt sich.
2)Das „tu es Petrus…“ wird im nachhinein so gedeutet… heut abend muß ich mal nachsehen, wie das originale Wort war. „Kirche“, also „ecclesia“ mit sicherheit nicht, denn so etwas gab es noch nicht.
3) 1korr spricht vom Heiraten im gegensatz zu der von Paulus bevorzugten generellen Ehelosigkeit. Diese Schlug er in eschatologischer Naherwartung als ds Bessere vor. Hätten die Christen so gahandelt, wären sie ausgestorben.
4) Das offensichtlich Polygamie üblich war unter den Christen sieht man u.a. an der Hervorhebung der Forderung an den „Episkopos“: Mann einer einzigen Frau.
Wieso die betonung auf „einzige“ wenn nicht zur abgrenzung gegen „mehrere“. Und wieso diese Forderung nur an den Episkopos?
Andere Lesart: Ungeschieden. würde heissen, die anderen durften sich scheiden lassen.
5) Die Stelle aus MK besagt daß „von Gott verbundenes“ nicht getrennt werden darf.
Da steht nichts von „Kirchlich getraut unter bestimmten Formvorschriften“.
Kann mit gleicher Berechtigung kann man interpretieren:
Eine von Gott gegebene Liebe sollen Menschen nicht verbieten wollen…Beides sind deutungen. Nur ist meine hermeneutisch sinnvoller, da Jesus gegen Formvorschriften aber für liebe war.
Redaktion benachrichtigen Papstbesuch im Internet + …
#1   Hrodgar   09:55:51 | Freitag, 7. April 2006
wir besitzen den …tag?????
Welche weiteren Anmaßungen kommen noch?
Nur zur Info:
MonTag –> Tag des Mondes
DiensTag –> Tag des Tiu (engl. Tuesday, schwed. Tisdag)
Donnerstag –> Tag des Donar (engl: Thursday, schwed Torsdag –> Tag des Thor (nord. für Donar))
Freitag –> Tag der Freyja
Sonntag –> Tag der Sonne
Weitere Fragen wer hier was „besitzt“
So’n Quatsch…tage Besitzen…aber macht nur…
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Überzeugungslosigkeit
#11   Hrodgar   09:09:41 | Freitag, 7. April 2006
Das Grundproblem
besteht doch darin, und hier widerhole ich mich, daß gewisse Kreise sich anmaßen „in personam Christie“, also un der Person ihres Gottes zu handeln.
Eine solche unbiblische Anmaßung muß zwangsläufig in all diese Probleme fürhen, die die Kirche heute hat.
Hier beziehen sich Päpste auf Kirchenlehrer ohne zu hinterfragen, woher diese denn ihrer „Weisheiten“ hatten.
Da werden Bibelworte willkürlich herangezogen, umgedeutet und verdreht um zu „beweisen“, daß Jesus ein Sakrament „eingesetzt“ hätte.
Der Sakramentsbegriff existierte bei Jesus genausowenig wie die Kirche. Jesus wollte das Judentum reformieren, keine Kirche gründen.
Die ganzen Moralgesetze der Kirche sind ein Konglomerat Römischen Rechtes (nach dem Jesus gekreuzigt werden mußte!), Archaischen Hebräischen Grundsätzen und reger Phantasie früher „Kirchenlehrer“.
Willkürlich werden die 10 Gebote für gültig erklärt derweil man die Reinheitsgebote nicht beachtet. Die Sexualgebote werden zum teil übernommen, aber nicht konsequent, da die scheidung nicht möglich ist, wie im jüdischen Original.
Der Begriff der Ehe als Sakrament kam erst viel später und Polygamie war in der Urgemeinde üblich. Die Monogamie stammt woandersher und wurde übernommen, dann aber mit einer Bibel begründet, die diese nur für den Episkopos verlangte. und das erst, nachdem man sich entschieden hatte, die briefe des paulus zur bibel zu zählen.
Leute, wißt Ihr eigentlich,was Ihr glaubt?Wie das alles entstand?
Und das soll jetzt Heilsnotwendig sein?
Redaktion benachrichtigen „Das Problem ist nicht der Ritus“
#3   Hrodgar   13:53:42 | Donnerstag, 6. April 2006
Ein Wahres Wort!Das Problem ist nicht der Ritus.
Das Problem ist, daß Menschen sich erdreisten zu behaupten, sie handelten „in personam Christie“, in der Person ihres Gottes.
Ganz ab davon daß niemand eine Evidenz zeigen kann, was das heiße „in der Person eines anderen handeln“ gibt es auch keine Evidenz, daß diese Thesen irgendwo in der Bibel gedeckt seien.
Die Ganze Kirchenlehre besteht aus Zirkelschlüssen und Worthülsen, deren eine mit der anderen scheindefiniert ist.
Bibelworte werden bar jedes historischen Zusmmenhanges als „Einsetzungsworte“ für „Sakramente“ hergenommen. Ohne Rücksicht darauf, ob diese denn überhaupt O-Ton Jesus sind und ohne Rücksicht darauf, ob Jesus ggf damit ein Sakrament für eine Kirche hat stiften wollen, die es nicht gab und die sich als Gegensätzlich dem Judentum sieht, für dessen Reform und Erhaltung Jesus kämpfte.
Hier wird mit sophistischer Methode eine Behauptung nach der anderen generiert nach dem Motto: Was sich formulieren lässt, ist dadurch auch wirklich.
Angefangen vom angeblichen Primat des Papstes bis hin zu „Heilsnotwendigkeiten“ mit denen sich die Beamten Roms erdreisten, Macht zu haben, wem vergeben ist und wem nicht. Nur weil sie einen Bibelvers auf sich anwenden, den genausogut die Zunft der Fischer beanspruchen könnte. Überall drängen sie sich rein als Mittler zwischen Akteure, die ohne diese Dienste bestens auskommen können: Zwischen die Götter und die Menschen, zw Könige und Bauern, zw Streitende…dabei scheint jedes mittel recht, die eigene Macht zu zementieren!
Redaktion benachrichtigen „Das hätte Jesus auch nicht anders gemacht“
#35   Hrodgar   11:32:26 | Donnerstag, 6. April 2006
@ Benedikt
Ist eine Geldstrafe wie in Ihrem Thing nicht auch ein Leid?
Es geht nicht um Geldstrafe, die an einen unbeteiligten gezaht wird, sondern um Wiedergutmachung.
Bei einem Verbrechen muss man sich auch der weltlichen (juristischen) Verantwortung stellen.
Aber als heilsnotwendig wird die Prozedur vor dem Pfarrer erklärt. Im CIC finde ich jetzt auf anhieb keinen Hinweis, daß die juristische Aufarbeitung heilsnotwendig sei. sie kann lediglich vom Pfarrer als Buße aufgegeben werden.
Ganz ab davon, daß Sie von „Verbrechen“ reden, ich aber von „Schädigung“. Ich schließe somit das Versehen mit ein.
Mit Fremden war man auch damals nicht wirklich zimperlich
Einer aus einem anderen Dorf ist nicht ein Fremder.
Ein Fremder ist einer, der aus einem anderen Volk kommt UND sich gegen die Gastgeber stellt.
Einer aus einem anderen Volk, der sich friedfertig benimmt, ist ein Gast. Als solcher hat er den vollen Schutz des Sippenverbandes.Selbst Bonifatius wurde geschützt.
Ich würde mal sagen, ich mache es mir nicht einfach, sondern vergebung muß so einfach sein, damit alle sie anwenden können.
Wenn ich erst Theologen oder Pfarrer brauche, dann ist das zu kompliziert um hier und jetzt Frieden zu stiften.
Und das war das Anliegen Jesu: Statt aufwendiger Prozeduren das zun, was am nähesten liegt:
Frieden Stiften
Vergebung geben
Wunden verbinden
Hungrige nähren
…wir nennen das „Gastrecht“ und „Ehrensache“
Redaktion benachrichtigen „Das hätte Jesus auch nicht anders gemacht“
#32   Hrodgar   10:51:11 | Donnerstag, 6. April 2006
es ist doch sooo einfach!
zunächst einmal das:
„Sünde“ heißt, „am ziel vorbei“.
Ergo: Jesus wollte von Euch, daß Ihr, wenn Ihr am Ziel vorbei gehandelt habt, also schlichtweg Mist gebaut hat, dazu steht voreinander. Dann wird alles wieder gut.
Das ist so schlicht und einfach und im Heidentum völlig selbstverständlich.
Wer vor dem Thing zu seinen Fehlern gestanden hat, konnte darauf wetten, daß außer Schadensersatz nichts mehr nachkam.
Leute, die alles abgestritten haben und falsche unschuldseide geschworen, wurden bisweilen auch mal ins Moor geschubst.
Aber die Kirche redet von „Strafe“ und „Buße“ die sie selbst auferlegt. Nicht vom Begrenzen auf Schadensausgleich. Sondern von künstlich erzeugtem Leid für den, der sich bekennt. Und bekennen meint hier vor dem Pfarrer, vor der Kirche, nicht vor dem Geschädigten. Das ist sekundär.
Aber der Rechtsfrieden wird primär dadurch wieder hergestellt, daß einer etwas tut, um die Folgen seines Fehlers zu mindern. Damit offenbart er, daß er diese Folgen nicht will, am besten.
Redaktion benachrichtigen Wo Verhöhnung mit Humor verwechselt wird
#35   Hrodgar   16:44:25 | Mittwoch, 5. April 2006
@Sozialkatholisch
Ja, leider ist es so, daß manche Dinge einfach geleugnet werden um nicht die eigenen Fehler sehen zu müssen.
Der E.Sünder muß sich im Prinzip anlasten lassen, im wesentlichen beigetragen zu haben, die Menschen, z.B. Paula, permanent von der Lieblosigkeit dieser Kirche und ihrer Mitglieder zu überzeugen.
Doch statt des mea culpa kommt ein „kann nicht sein!“
Es ist nun einmal so, dass jeder, der sich ein bestimmtes Ettikett anhängt (z.B. Katholik) als Exponent der betreffenden Gruppe wahrgenommen wird. Ensprechend fällt das, was einzelne Katholiken sagen und tun auf die ganze Kirche zurück, was ja auch richtig ist, ist diese doch die Summe ihrer Mitglieder.
Sie, Herr Sozialkatholik, bilden wohl eine rühmliche Ausnahme. Ähnlich wie der werte Kreuzritter.
Herr Sünder und seinesgleichen werden mit der Erkenntnis leben müssen, der Heiden fünfte Kolonne zu sein, wofür ich diesen natürlich meinen Dank ausspreche.
Paula mit ihren Jungen Jahren wird mir jetzt noch manche Aufgabe sein, bis sie alles erklärt bekommen hat.
Vielleicht kommt sie ja zurück zu Euch. wer weiß…
Liebe Grüße an alle, auch an die, die mich jetzt hassen!
Besonders an die, denn Hass frisst die Seele auf…hört auf damit, denn es macht Euch kaputt…
Euer / Ihr Hrodgar
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#28   Hrodgar   16:24:00 | Mittwoch, 5. April 2006
@ Gerhard
Sie reden von Menschen und Schicksalen, von Leid und Hoffnung.
Die Antwort von e.Sünder sind alte Texte. Und eben Unbarmherzigkeit.
Eine bessere Unterstützung für meine Beiträge habe ich mir nicht wünschen können…
Deknen Sie mal an Paula…vielleicht ist das auch für Sie ein Weg…
@Herr Sünder, ich danke Ihnen für Ihr unfreiwillige Unterstützung!!!!
@Paula
Ich hätte nicht gedacht, daß es sooooo schnell geht…Daß es soweit kommt war mir schon lange klar…herzlich willkommen!!!!
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#22   Hrodgar   13:35:52 | Mittwoch, 5. April 2006
Hej Paula
Danke für die Klarstellung an Benedikt. Ich darf hier nur 5 Beiträge schreiben pro tag und konnte nicht antworten.
@ Mimi
Nun, hoffentlich hält Gott sich an diese Regelungen.
Diese Stammen bekanntermaßen aus dem Codex Iuris Canonici, und nicht aus der Bibel. Die Minderheit der Christen hält die Ehe überhaupt für ein Sakrament. Die Lutheraner, Freikirchler, Mennoniten, Anglikaner und wie sie alle heiß’‘en, sehen das anders. Die Anwendung der „Einsetzungsworte“ ist umstritten, nur die Katholiken verwenden sie so. (Weiß grad nich, die Orthodoxen???vielleicht weiß es jemand)
Und daß der Vatikan „kein Interesse“ an dem Handeln der Menschen habe stimmt ja so auch nicht. Wieso gibt es denn den CIC, der ja schließlich alles mögliche regelt? Wieso wurde der CIC 1993 neu gefasst?
Es geht hier um reine Machtausübung, sonst nichts. Von all den Schicksalen der einzelnen Menschen ist in der Kirche nicht die Rede. Nur ein selbstherrlisches „Gott will aber…“ mit dem die jeweiligen Meinungen der Funktionäre verbreitet werden.
Und für Nichtbeachtung dieser Menschengesetze wird das Höllenfeuer angedroht.
Angst ist das einzige „Überzeugungsmittel“ das die Kirche noch hat. Und das, meine Damen und Herren, ist unmenschlich!
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#16   Hrodgar   09:11:52 | Mittwoch, 5. April 2006
Das ist wahr, liebe Paula
Beispielsweise wird bereits im Standardwerk „Sussmann: Handbook of Family and Marriage“ darauf hingewiesen, daß es oft im Interesse der Kinder besser ist, eine Ehe zu trennen damit diese endlich nicht mehr die täglichen Spannungen ertragen müssen.
Noch etwas:
Einem Mörder, Kinderschänder oder Vergewaltiger gibt diese Kirche das Recht auf Vergebenung und eine zweite chance auf ein glückliches Leben.
Ist aber deine Ehe zerbrochen, liegst du danieder und bist fast gestorben vor Trauer, hast endlich wieder zu dir gefunden und dich berappelt, dann kriegst du in dieser Kirche keine zweite Chance. Dann mußt du dir von frechen Katholiken gefallen lassen, eine glückliche, nunmehr gelungene zweite Ehe als „konkubinat“ beschimpfen zu lassen. Mit dem gleichen Wort also, wie sinnloses durcheinander-Poppen…
JJa, es ist schon beeindruckend, was manche Menschen unter „Nächstenliebe“ verstehen…
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#14   Hrodgar   08:31:07 | Mittwoch, 5. April 2006
annullierung
Warum rufen Kirchler immer nach Annullierung?
Um Gutes zu tun? Um Menschen, die vor dem Scherbenhaufen einer zerbrochenen Ehe stehen, die Leiden wie die Schweine weil sie ihre Liebe haben sterben sehen, die Angst haben vor der Trennung und noch mehr Angst vor dem zusammenbleiben, um diesen Menschen zu helfen?
Nein! Sondern damit Paragraphen gerade stehen! Damit die Macht der Kirche bestehen bleibt! Damit Rom entscheiden darf, was in meinem Leben passiert!
Und deswegen soll ich meiner Exfrau sagen: Du warst ungültig in meinem Leben! ??? Ja, ist es das?
Und meine Kinder? sie sind keine „Fehler“ sondern mein ganzer Stolz!
Nein, meine Ehe war aus Liebe geschlossen und wir haben gekämpft darum! Und wir haben verloren. Sie ist doch gescheitert.
Aber keine CIC und keine Papst und kein Gott hat das Recht zu sagen, es soll „ad nullum“ gesetzt werden. Für unsere Nicht-Lateiner: Es soll für nicht stattgefunden erklärt werden, für nichtig! Nur damit Paragraphen gerade stehen!
Diese doppelzüngigkeit ist beeindruckend:
Wenn eine Ehe geschieden wird, ist das Teufelskram.
Wenn eine Ehe durch die Kirche in ihrem Bestand geleugnet wird, ist das eurem Gott gefällig! Ha!
Da fällt mir Hamlet ein:
„Wie ekel, schal und flach scheint mir das Treiben dieser Welt! Es ist eine wüster Garten der auf in Samen spriest. Verworf’nes Unkraut bbedeckt ihn gänzlich!“
Redaktion benachrichtigen Beschämend
#69   Hrodgar   15:49:27 | Dienstag, 4. April 2006
nochmals: Was ist das Thema dieses Beitrages?
Die homophoben Rückzugsgefechte mögen ja lustig sein und geben immer wieder einen beredten Einblick in die Prioritätensetzung einiger Mitmenschen, die offenbar Stunden darauf verwenden nachzuforschen, mit wievielen Partnern andere im Bett gelegen haben.
Doch geht es in diesem Artikel, soweit ich das wahrnehme darum:
Ergo geht die hier als beschämend bezeichnete Gefahr nicht von irgendwelchen Schwulen aus, sondern von der Kirche als Organisation, die nicht bereit und/oder in der Lage ist, als solche bekannte pädophile Verbrecher aus ihren Reihen zu entfernen.
Mich würde einmal interessieren, wie sich die liebe Christenheit dazu positioniert.
Bevor jemand mit inquisitorischer Akribie an Nachforschungen über das freiwilligeSexualverhalten Erwachsener seine geheime Obsession auslebt, sollte man vielleicht einmal hinterfragen, was eine Kirche, die sich so verhält, überhaupt noch für eine Legitimation hat, über Moral zu reden und ob man einer solchen Organisation noch Kinder (z.B. in Kathechesen / Ministrantenstunden / Kindergärten) anvertrauen darf.
Redaktion benachrichtigen Beschämend
#67   Hrodgar   15:21:08 | Dienstag, 4. April 2006
äähhh…eine Frage
was hat das eigentlich hier mit Homosexualität zu tun?
Es geht doch vielmehr darum, daß die Kirche offensichtlich kriminelle Handlungen gegen die sexuelle Selbstbestimmung, begangen durch ihre Mitarbeiter und berufsmäßige Wächter der Moral (z.B. als Beichtvater), deckt.
Es geht also um Strafvereitelung und Beihilfe.
Es geht darum, daß die vorgesetzten Dienststellen solchermaßen strafbar handelnde Personen in der Position belassen, die sie ausgenutzt haben, um sich Opfer zu beschaffen.
Es geht somit darum, daß die Kirche, die ja immer die Moral predigt, gutgläubige Kinder und Jugendliche weiterhin der Gefahr des Mißbrauches aussetzt.
und es geht darum, daß die angeblich so verderbte Presse diese Zustände immer wieder beenden muß indem sie recherchiert.
Ergo geht die hier als beschämend bezeichnete Gefahr nicht von irgendwelchen Schwulen aus, sondern von der Kirche als Organisation, die nicht bereit und/oder in der Lage ist, als solche bekannte pädophile Verbrecher aus ihren Reihen zu entfernen.
Redaktion benachrichtigen „Das hätte Jesus auch nicht anders gemacht“
#2   Hrodgar   13:24:00 | Dienstag, 4. April 2006
Sekt oder Selters
Was die Kirche hier tut ist weder Sekt noch Selters. Es ist ein Abspeisen des Paares mit einem nachgeäfften „So tun als ob“ weil die Kirche in ihrer Gesetzlichkeit nicht anders kann und nie anders können wird.
Die Kirche ist nun einmal die Fortsetzung pharisäischer Selbsterlösungsphantasien mit anderen Mitteln.
Daher stimmt es gewissermaßen, wenn gesagt wird „Jesus hätte das auch so gemacht“. Denn er hat sich gegen die Überordnung des Gesetzes über die Wirklichkeit der Menschen in ihrer Begranztheit und gegen den Anspruch auf Perfektheit gewandt…und scheiterte.
Eine Lösung, das muß man erkennen, bietet dieses Pseudosakrament jedoch nicht. Die würde nur in einer Anerkennung des Menschen als in seiner Begrenztheit gottgewolltes Wesen liegen, die zwar in Form immer wiederkehrender Opfer- und Bußaufrufe addressiert wird, jedoch faktisch in dem Verwerfen der dieser Begrenztheit immanenten Fehlerhaftigkeit konterkarriert wird.
Ein konsequentes „Tun wie Jesus es tun würde“ müsste daher zwangläufig in einer Auflösung der Kirche in ihrer gegenwärtigen Verfasstheit münden.
Dieses Tun würde uns von einer Moralität des Tatbestandes wegführen und zu einer Moralität der Intension zurückkehren lassen. Und somit in ein Wertesystem, daß der ggermanischen Tradition seit der Zeit der Kimbern und Teutonen eigen ist.
Redaktion benachrichtigen Sogar die Jungen kommen wieder in die Kirche
#12   Hrodgar   14:37:21 | Freitag, 31. März 2006
@ Peccator
Nein, keinen Freimaurer (Über die, muß ich gestehen weiß ich nichts, wäre aber über eine Mail zu dem Thema dankbar, da mich neulich ein kollege dazu gefragt hat und ich nichts sagen konnte…) sondern einen, der an die Alten Götter Germaniens glaubt. Dies habe ich auch nie versteckt…aber wir sind uns noch nicht begegnet, werter Herr, oder?
So, es geht mir nicht um das „Ärgern“ von Menschen, sondern um Fragen, die ich noch nie in dieser Art habe diskutieren können.
Und bei freikirchlichen „ich hab dich lieb foren“ kriegt man immer nur eine Antwort: Ja, das sehe ich auchso, aber trotzdem glaube ich es nicht (häää???…is so, zusammengefasst).
So, lieber Sünder, dann können Sie mal versuchen, mir das zu erklären. Oder über die selben widersprüche stolpern…und sie einfach anders umsetzen als ich…
Wissen Sie, ich glaube nicht, daß ich „die Wahrheit schlechthin“ habe…ich bin einen anderen Weg gegangen, aber an Austausch interessiert, Ich möchte ehrlich wissen, wie die, die in der Kath Kirche geblieben sind, mit diesen Fragen umgehen. Denn daß Sie alle meschugge sind, glaube ich nicht. trotzdem kommen sie auf andere Antworten als ich, der ich ja auch nicht meschugge bin.
Soweit, werter Herr, meine Beweggründe…
Lieber Gruß
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Sogar die Jungen kommen wieder in die Kirche
#9   Hrodgar   14:15:30 | Freitag, 31. März 2006
ne ne ne…
ich habe das nicht falsch verstanden, sondern extrapoliert,und bewußt etwas überspitzt :-)
Die Hauskirche ist übrigens keine Erfindung der letzten Jahre sondern eine Uralte tradition aus vorchristlicher Zeit.
In der Urkirche gab es keine „Priester“ im heutigen Sinne.
(Vgl.Apg). Die Übersetzung von „Episkopos“ als „Bischof“ in der Kath. Kirche ist mehr als gewagt.
Denn der damalige „Aufseher“ sollte nach Paulus „Mann einer einzigen Frau (im Gegensatz zu der oft geübten Polygamie) „ sein. Also fallen damit 100% der Realexistierenden Bischöfe in den Bereich unbiblischen Handelns.
Den Grund schiebt Paulus nach, denn es solle ein Mann sein, der seiner Familie gut vorsteht. Also ein Vir Probatus. Und nicht wie in der Kath kirche ein Vir Nesciens, einer also, der vom echten Leben, vom Familie versorgen, von Angst vor Arbeitslosigkeit, von Nächten am Krankenbett des eigenen Kindes einfach keine Ahnung hat und sich dann aufschwingt Reden zu halten über moralisch korrektes Verhalten in Situationen, in die ER nie geraten wird. Das ist doch sehr, wie wenn ein Vegetarier mir das Würzen von Steak erklären will.
Soweit nur zur Anwendung der „Urkirche“ auf die kath Kirche, die spätestens mit dem Nicäanum ihren Herrn Jesus verraten hat, aber eigentlich schon mit Paulus, der aus der egalitären Einstellung des Jeshua ben Joseph ein „Sei Untertan der Obrigkeit, denn sie ist Gottgewollt“ gemacht hat. Aber, wie gezeigt, nichtmal die Vorgaben des Paulus erfüllt die kath Kirche!
Redaktion benachrichtigen Teuflisches beim Tod von Terri
#2   Hrodgar   12:32:03 | Freitag, 31. März 2006
seltsame Sitten…wirklich…
Interessant ist auch, daß irgendein dahergelaufener Fuzzi den Polizisten Befehle erteilen kann…Und dem Krankenhauspersonal dazu…darunter auch so absurde wie die Fenster abgedunkelt zu lassen.
Welches Krankenhaus macht sowas mit? Und welcher Polizist läßt sich von einem Bürger abkommandieren, leute vor nem Krankenbesuch zu filzen und ihnen beim Beten zuzusehen???
Also hier ist meines Erachtens etwas Medienskepsis angesagt…
Redaktion benachrichtigen Sogar die Jungen kommen wieder in die Kirche
#6   Hrodgar   08:27:18 | Freitag, 31. März 2006
ist ja schon klasse…
…wie sich die Einstellungen ändern:
Gehen Christen hier in Europa den Weg der stärkeren Verantwortung der Laien und der Hausgemeinschaften, ist das schlimm, antipäpstlich…
Tuns sie das in einem Kommunistischen Land, dann ist das toll, mutig, lobenswert…
Mich würde mal interessieren, wie Rom und die hier vasammelte Christenheit reagieren würde, wenn in China plötzlich die Verfolgung aufhörte. Ich glaube, Roms Gleichschaltungsmaschine würde wohl sofort alle Hauskirchen verteufeln.
Warum gibt es nicht HIER Hauskirchen, Godis die der Hausvater oder die Hausmutter für die Familie hält? Selbst wortgottesfeiern durch nicht geweihte Volltheologen werden ja verurteilt…
Wie tief muß eigentlich die Mitgliederzahl in der Kirche noch sinken, damit all die „Emminenzen“, „Hochwürden“, „Monsignores“ und „Exzellenzen“ ihren Hochmut an den Nagel hängen und erkennen, daß sie nichts anderes sind als alle anderen auch: kleine Menschlein im großen Universum. Kein wenig mehr wert, kein centimeter näher an ihrem Gott.
Redaktion benachrichtigen Besitzen Tiere eine Seele?
#19   Hrodgar   14:14:19 | Donnerstag, 30. März 2006
Hunde und andere Sippenmitglieder
Mein Hund hat durch geschlossene Türen bemerkt, daß meine Tochter nicht mehr Atmet und hat regelrecht um Hilfe geschrieen! Das war kein Bellen oder Anschlagen…das war pures Entsetzen.
Weil es sooooo schnell ging und er soooo deutlich war konnte ich meine Kleine mit einigen Beatmungsstößen zurückholen.
Jemand der so treu ist, der so sensibel ist, der mitten im Schlaf so wach für seine Sippe ist, von dem darf keiner sagen, er sei „seelenlos“…
Na ja, und Th.v Aquin glänzte ja auch mit solchen „biologischen Erkenntnissen“:
„Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“
„Das Weib verhält sich zum Mann wie das Unvollkommene und Defekte (imperfectum, deficiens) zum Vollkommenen (perfectum).“
„Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“
der perfekte Ratgeber
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#6   Hrodgar   13:57:52 | Donnerstag, 30. März 2006
Einfach widerlich und Hohn gegen die Opfer.
Wenn Verfechter der Kirche, die allen Voran die Scheiterhaufen gegen „Kezter“, „Herätiker“, „Hexen“ und sonst missliebige Personen aufgeschichtet hat, jetzt angesichts eines Zeitungsberichtes gegen einen Geistlichen von „Scheiterhaufen“ redet, dann schänden sie das Ansehen und das Gedenken tausender qualvoll gestorbener Unschuldiger!!!
Was, bitte, ist vergleichbar zwischen einen langsamen qualvollen Tod in den Flammen und einem Zeitungsartikel???
Wer so schreibt, hat längst jeglichen Realitätsbezug verloren!!! Einfach nur ekelerregend!
Das ist die gleiche Schublade wie Witze über Auschwitz zu machen…
Schade, eigentlich, denn die Regenbogenpresse kann und sollte man sehr kritisch hinterfragen…
Redaktion benachrichtigen Im Zeichen des Gedächtnisses an das Konzil
#49   Hrodgar   10:04:24 | Donnerstag, 30. März 2006
@ Filia,
Hej Filia, kein Grund zum Anlegen mit den anderen Nutzern.
Dieser Romulus ist mir wiederholt aufgefallen. Ich glaube er war es, dessen Beiträge widerholt durch die Forenleitung gelöscht wurden, weil sie unsachliche Beschimpfungen enthielten.
Die Angst vor einer Heidenmission scheint hier einigen im Nacken zu sitzen.
Ich denke, es ist zu bemerken, daß wir nicht nur es nicht nötig haben, sondern es auch für falsch halten zu missionieren. Und erst recht im fremden terrain.
Es geht lediglich um das Ausräumen von Misverständnissen, das Beantworten von Fragen derer, die über den Tellerrand hinausblicken wollen und das Werben um ein besseres Miteinander…mehr nicht.
Aber wenn Herr Romulus sich dadurch bereits der Gefahr der Missionierung ausgesetzt fühlt, spricht das vielleicht für seine Unsicherheit in seinem eigenen Glauben.
Wir Heiden haben jedenfalls keine Angst „Umzufallen“, hier, allein under Katholen.
Aber immerhin fühlt sich Herr Romulus hinreichend vertraut mit mir, daß er mich mit „Du“ anredet.
Zur Info, wenn ich Filia mit Du anrede, dann deswegen, weil wir uns mittlerweile auch außerhalb des Forums kennen.
Redaktion benachrichtigen Henker in der Klemme
#22   Hrodgar   15:00:33 | Mittwoch, 29. März 2006
wie denken Christen?????
Wenn ich die Äußerungen des Brandenburgis hier in diesem Forum sehe, fühle ich mich regelmäßig bedroht und in die Zeiten des Sachsenschlächters Karl zurückversetzt…
Deswegen meine Frage an alle:
Ist Brandenburgis ein „Ausreißer“ oder ist die ganze Katholikenschaft so sehr gegen die Verfassung, die Demokratie und die Grundwerte der Bundesrepublik?
Ich frage mich einfach an diesem Punkt, ob man als Naturreligiöser sich angesichts der immer radikaleren Äußerungen „der Katholiken“ noch sicher fühlen darf?
Sind es „Die Katholiken“ die in Brandenburgis zu Worte kommen, ist es „Die Kirche“ oder steht er längst außerhalb der Kirche?
Redaktion benachrichtigen Der Papst vermißt die alten Lesungen
#10   Hrodgar   14:28:13 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Timpressum
09. März 2006 11:42timpressum:
„Kriegsdienst“ für Christus
*würg*
Ekeliges Vokabular – erinnert an Kreuzzüge, Waffensegnungen und ähnlichen Irrungen der Kirchen…
Wie der Papst schon sagte: Hermneutik der Kontinuität…
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#48   Hrodgar   11:21:52 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Dr Heger
Sie sagen es: ein Semantischer Trick…mehr nicht…
Ich kann auch in dem Satz „eine Qualle schwimmt“ das Wort „schwimmt“ durch „fliegt“ ersetzen…dadurch wird die Qualle noch nicht zum Flugtier.
Sie begründen Ihre Aussage damit, daß sie Worte in einem Satz ersetzen können. Das hat nur glücklicherweise keinen Bestand vor den Gerichten.
Desweiteren hat natürlich auch die Meinungsfreiheit Grenzen. Genau wie die Bewegungsfreiheit, die mir nicht den Zutritt zu fremden Wohnungen ermöglicht, ist die Meinungsäußerung insofern eingeschränkt, als daß sie nicht zu der Verunglimpfung der NS-Opfer führen darf oder das Ansehen der Bundesrepublik schädigen.
Was schädigend ist, ist dem stetigen Diskurs unterworfen. Das ist natürlich so. Das ist übrigens ein Grundprinzip der germanischen Gesellschaftsordnung, daß kein Gesetz ewig ist. Sie werden es ertragen müssen.
So wird eben heute ein schwuler Oberbürgermeister als nicht rufschädigend angesehen während das vor 50 Jahren ein Unding war.
Ich glaube, wenn Sie noch so zweihundert Jahre warten, dann darf man auch wieder am Holocaust Zweifel kundtun. Genauso wie hier einige an den Morden der Kirche zweifeln. Richtiger wird es dadurch nicht.
Redaktion benachrichtigen Im Zeichen des Gedächtnisses an das Konzil
#46   Hrodgar   09:00:56 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Isidor
Hej Isidorus!
An die alten Götter zu gelangen ist nicht weiter schwer:
Man muß einfach nur offen sein. Offen auch für die Frage, warum ich die Schöpfermacht nacheinem importierten Ritus aus einem Wüstenland verehren soll und nicht so, wie unsere Ahnen es so lange taten.
Ich glaube, daß sie die Götter allen Völkern in der jeweils angemessenen Weise zeigen.
Darauf basierend braucht es keine Esoterik und keine mystischen Mega-Initiationen, sondern einfach etwas Feingefühl und den Mut, die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen wieder für Wahr zu nehmen.
Den Göttern begegne ich einfach so…sie sind da…
Wissen Sie, warum soll ein Gott, der die Menschen angeblich so sehr liebt, über Jahrtausende geschwiegen haben, sich dann in der Wüste einem kleinen Haufen gezeigt haben und dann wieder sich in Schweigen hüllen?
Warum sollen nur diese Gotteswahrnehmungen „richtig“ sein, und alle anderen von Milliarden anderen Menschen zu anderen Zeiten und in anderen Völkern sind alle „falsch“???
Historisch betrachtet ist Jahweh nicht viel anders als Donar… (siehe: www.erzwiss.uni-hamburg.de/ Personal/Lohmann/Glessmer/rutkowski.rtf)
Ich weiß, das ist auch eine Frage der Deutung. Sie mögen einwenden, daß sei eben das einzigartige des Volkes Israel. Das ist Ihr Glaube.
Friede und Wohlergehen
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Im Zeichen des Gedächtnisses an das Konzil
#44   Hrodgar   22:25:38 | Dienstag, 28. März 2006
@Isidor
Man muss jungen Menschen die Dome des Mittelalters und die Philosophie Platons erklären, die christlichen Glaubenslehren und die Schönheit Bachscher Musik auslegen, Cicero und Goethe nahebringen. Sonst betrügt man die nächste Generation um ein großes jahrtausendaltes kulturelles und geistiges Erbe.
Wow! Ja, dem stimme ich sogar als Asentreuer zu!
Bis auf die Frage welche Glaubenslehre…na ja…da gehen wir andere Wege.
Ich habe festgestellt, daß ich meine Kinder durchaus an unsere Rituale heranführen kann, daß sie fragen und verstehen wollen…gerade WEIL sie sich deutlich von der unverbindlichkeit der pop-Kultur unterscheiden.
Haben Sie doch einfach den Mut, die Krachgesellschaft vor der Türe zu lassen und dem Sakralen wieder seine Einzigartigkeit zuzugestehen…
Bei uns Heiden klappt das super…
Ist nur so ein freundschaftlicher Tip über den großen Graben hinweg…
Redaktion benachrichtigen Im Zeichen des Gedächtnisses an das Konzil
#7   Hrodgar   12:34:13 | Dienstag, 28. März 2006
@ Filia Nocte
Hej!
Ich gebe Dir durchaus recht! Voll und ganz!
Wenn ich daran Denke, mit Verzerrer und Lautsprecher zum Opferritus zu erscheinen … die Götter kämen sich vera***t vor und ich könnte meine Blotgemeinschaft auf die Bäume flüchten sehen…oder bekäme eines mit der Faust vor den Kopf…hihihihi…grins…wie tief muß man sinken, sich so anzubiedern????
*kopfschüttel* …
Kennst Du den Begriff „Nottriebe“? Das ist bei Bäumen, die im Sterben begriffen sind ein letztes Aufbäumen um nochmal was zu retten…
So kommen mir diese „Diskomessen“ gerade vor.
Schon zu meiner aktiven Zeit fand ich das albern.
In meiner Studentengemeinde hätte ich das auch nicht durchbekommen…
Aber Du siehst ja, an welche Klientel sich das wendet: Kiddies, die selbst in der Kirche ein Handy dabeihaben… das wäre das Letzte, was ich meinen Göttern an Respektlosigkeit zumuten würde: Ein Handy beim Ritual…
Na ja…
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#44   Hrodgar   10:11:38 | Dienstag, 28. März 2006
Dr Heger
Ich spreche nicht von der Wissenschaft, sondern der Strafverfolgung eines Meinungsdelikts.
Ich stimme zu, daß die Einführung dieses Deliktes wahrlich schwierig ist. In anderen Ländern darf man das sagen, wird nicht bestraft sondern ausgelacht.
Ja, an dieser Stelle ist mein Meinungsdelikt wohl aus politischer Hilflosigkeit geboren.
Auf ein Unvorstellbares Verbrechen hat man sich wohl keine andere Antwort vorstellen können.
Ich nenne das eine Notlösung, an der ich nicht meinen Staat messen will…ich wüßte auch nicht wie man es hätte besser machen sollen.
Das Bezweifeln des Offensichtlichen nennt man Dummheit.
Wenn Dummheit strafbar wird – werden demnächst Wähler der Partei XYZ wegen Dummheit bestraft?
Gut gesprochen! Zustimmung.
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#42   Hrodgar   08:22:11 | Dienstag, 28. März 2006
@ Dr Heger
1) Dem Internet-Du unterwirft sich zumindest, wer mit Nickname teilnimmt. Wo Steht Das? Es ist in vielen Foren so. Hier wird es meist anders gehandhabt.
Ich habe auf die dumme Frage,
JJa, unverkennbar IHR Stil: Beleidigung statt Inhalt.
3)
Wieder logisch leer, nur statt „Religion“ jetzt „religiöses Bekenntnis“.
Mit Verlaub, Sie haben es nicht so verstanden wie es da steht: Es geht um ein Bekenntnis. Das ist der Vorgang des sich-Bekennens. Dies ist nicht leer und keine Worthülse. Sondern ein konkret zu fassender Vorgang. Zu abstrakt? Es geht darum, daß der Staat nicht regeln darf, ob jemand sich dem Kult um das Fliegende Nudelmonster verschreibt oder nicht. Damit hat niemand die Existenz des Nudelmonsters bestätigt oder bestritten.
Es hat auch niemand ein Urteil abgegeben, ob der Nudelmonster-Kult eine Religion ist.
Wer an „Religionsfreiheit“ glaubt, glaubt an die Notwendigkeit der Freiheit für das, was er in seiner Einfalt als „Religion“ kennt: Islam, Judentum, Buddismus – also für definitorisch „lizensierte Religionen“.
Wie kommen Sie darauf? Wo steht das?
Und die Inquisition gegen den Holocaust-Revisionismus?
Das nennt man nicht Inquisition sondern Geschichtswissenschaften und Quellenanalyse.
Das Bezweifeln des Offensichtlichen nennt man Dummheit.
Die Beschönigung von Verbrechen ist eine Beleidigung der Opfer.
Redaktion benachrichtigen Henker in der Klemme
#7   Hrodgar   17:39:07 | Montag, 27. März 2006
Falscher Strafvollzug
Ich kann dem Werten Benedikt von ganzer Seele zustimmen!
Ich muß auch erhlich sagen, daß ich den Beitrag des Filii Dei nicht recht nachvollziehen kann:
Angefangen im Hetitherreich, wo – ich glaube – 1300 v. Chr. die TS faktisch abgeschafft wurde bis hin zur Bundesrepublik gibt es immer wieder und zu jeder Zeit rechtsstaaten, die von dem Racheprinzip Abstand nehmen.
Sicher ist Widergutmachung nicht immer möglich. Aber Einstehen für die Tat durchaus.
Kein Staat, der die TS abschaffte, hat hierdurch einen Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen.
Ich frage mich, welch niedere Instinkte die Befürworter der TS umtreiben, daß sie sich berechtigt fühlen, gegen das fünfte Gebot verstoßen zu dürfen, weil es ein anderer auch tat.
Umkehrschluß:
Wenn meine Frau mich betrügt, kann ich auch in der Gegend rum***. Ja?
Klar haben die Befürworter auch immer einen Spruch parat, wenn es um Irrtümer geht…die paar armen Hunde, die es dann erwischt…ja?
Oder der: Die hohe Anzahl an späten Unschuldserweisen zeigt, wie gut die Justiz arbeitet.
Auch die Sache mit dem „zu lange warten“ hat einen Charme wie eine Ofentür:
Super: Aus Humanität eine Hinrichtung trotz bestehender Zweifel vollstrecken…
Aus meiner Sicht ist TS nichts als eine Ansammlung von Hass, Angst, Wut, Aggression und Unversöhntheit mit sich und den Göttern, die dann an einem Ausgestoßenen abgelassen wird. Jetzt hat man ein Urteil, da kann man sich an diesem einen Abreagieren!
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#28   Hrodgar   14:26:06 | Montag, 27. März 2006
Erinnerung
Ich möchte mich nochmals an die hier vesammelte Gemeinde wenden mit der Frage, was gegen die Religionsfreiheit einzuwenden sei.
Auch der Zweite Teil sei nochmals erwähnt:
Angenommen, die Bundesrepublik würde eine Katholische Republik, was sollte mit nichtkatholiken passieren????
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#26   Hrodgar   09:16:40 | Montag, 27. März 2006
@ Dr Heger
Werter Herr Dr.
Ich beziehe mich auf Ihre Antwort zu meinem Eingangsbeitrag.
1) Ich möchte Sie doch sehr bitten, nicht die Fassung zu verlieren und bei der in diesem Forum dankenswerterweise Üblichen Höflichkeit zu bleiben.
Ich wüßte nicht, wann ich Ihnen das „Du“ angeboten hätte.
2)
Ihre Annahme, ich schriebe über einen Artikel, den ich nicht ganz gelesen habe ist ebenso falsch und anmaßend wie Ihre Implikation, Menschen, die in dieser Sache anderer Meinung seien hätten eben nicht ein bißchen Grips im Kopf.
3)
Der Begriff der Religionsfreiheit ist insofern nicht leer, als daß es beinhaltet „Die Freiheit, sein religiöses Bekenntnis frei zu wählen“.
Dahinter steckt also eine Willensentscheidung, eine frei gewählte Sicht auf das Metaphysische für wahr zu halten. Wenn einer an das Spaghettimonster glaubt, so mag das für mich skuril sein, ist aber seine Sache.
4)
Es ist vermessen, zu behaupten, „kein Mensch glaubt ernsthaft an…“
Wieviele Menschen haben Sie denn dazu befragt? Ich kenne eine Menge Leute, die daran glauben.
5)
Ich wüsste nicht, welchem Bekenntnis in Deutschland die Religionsfreiheit verwehrt würde!
6)
.
In Einer säkularen Republik, enthält sich der Staat bewußt der Frage, was Religion sei.
Einzig der Frage hinsichtlich der Steuerlichen Absetzbarkeit der Zuwendung an Religiöse Vereinigungen unterliegt einer Definition, die sich im Wesentlichen an der Gemeinnützigkeit orientiert.
Redaktion benachrichtigen Was hat ein Barkeeper mit der Heiligen Messe zu tun?
#4   Hrodgar   08:50:59 | Montag, 27. März 2006
Strafanzeige
So, Strafanzeige? Wegen was denn? Amtsanmaßung in der Form zweckfremder Verwenung von Gewändern, auf die die Kirche noch nicht einmal ein Geschmacksmusterschutz angemeldet hat?
Also mal ehrlich: Über Geschmack und guten Stil läßt sich streiten. Und besonders Respektvoll ist das vielleicht auch nicht.
Aber das ist die Verunglimpfung der Religiösen Rituale anderer Religionen durch die Katholen auch nicht. Wollen wir jetzt anfangen und uns immer vor den Kadi ziehen? Die Richter lachen sich scheckig…
Aber vielleicht will der geneigte Autor die Sache auch im Morgengrauen auf einer Waldlichtung austragen…
Monn oh mann! Der benimmt sich ja echt wie einer von diesen überdrehten Mullahs, die in jedem gemalten Turban einen Angriff auf Allah sehen.
Wie gesagt. ich finds nicht respektvoll. Aber wie wär es mit „Ignorieren“?
Ohne den riesenblubber der Arabs hätte sicher auch kein Mensch außerhalb Jyllands sich um diese Bildchen geschert. So sind sie um die Welt gegangen.
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#6   Hrodgar   15:52:42 | Freitag, 24. März 2006
Religionsfreiheit
Ich habe einmal eine Frage, die ich ohne die zu diesem Thema übliche Polemik gerne einmal beatwortet wüsste. Einfach aus diesem grunde, weil mir es völlig unverständlich ist:
Was habt Ihr christen eigentlich für eine Angst vor der Religionsfreiheit?
Oder ist es nicht Angst, sondern andere Gründe? Wie gesagt, ich kann es nicht nachvollziehen und möchte Sie verstehen.
Haben Christen niicht lange genug unter Religionsverboten gelitten?
Sind in den Arenen Roms nicht genug Menschen deswegen verblutet und verbrannt?
Die zweite Frage:
Gesetzt der Fall, die Gegner der Religionsfreiheit dürften, wie sie wollten:
Was soll mit Menschen passieren, die wie ich an andere Götter glauben?
Einen anderen Gott zu lieben kann man mich nicht zwingen.
Ich spreche das hier ohne Polemik an und würde mich über eine Brüderliche Diskussion auf hohem Niveau freuen.
Nur eines noch:
„In der Bibel steht anber…“ ist bereits ein Argument, daß die Gültigkeit der Bibel für alle voraussetzt. Innerhalb der Religionsfreiheit gilt das nicht für alle. Erst nach ihrer Abschaffung.
Also suchen wir gemeinsam nach Antworten, die Außerhalb des Katholischen Glaubens liegen und dennoch für ihn Sprechen. Mal sehen, ob das zusammen mit Euch gelingt.
Redaktion benachrichtigen Aus für den Applaus?
#15   Hrodgar   15:29:33 | Freitag, 24. März 2006
lingua latina…
…est lingua viva ecclesiae.
So lautete mal die erste Botschaft in einem Lateinbuch für angehende theologen, die auf der Schule kein Latein hatten.
Und es stimmt wohl:
Es ist die Sprache der Kirche.
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“
So lautet die Erkenntnis eines bedeutenden Erkenntnistheoretikers: Wittgenstein.
Das sei auch unwidersprochen: Wir denken (meist) in Begriffen. Haben wir diese nicht, können wir über die entsprechenden Tatsachen nicht nachdenken.
Aphasiepatienten können ein Lied davon singen.
Fügen wir zusammen:
Eine Kirche, die eine ausgestorbene Sprache „lebendig“ nennt, eine Sprache, in der Außerhalb der Kirche keiner mehr Kommuniziert, darf sich nicht wundern, wenn von ihren Idden und Tatsachen in den Köpfen der Menschen keine Begriffe mehr existieren.
Und sie darf sich nicht wundern, wenn sie auch die Menschen nicht mehr versteht.
das V2 hat das erkannt. Und auf die frage an den Papst, warum so viel neuerungen sein müssten, riß er das Fenster auf, wies auf die Menschen außerhalb und sagte :„Deswegen!“.
Latein ist die Sprache der Sklavenhalter, Gladiatorenbesitzer, Massenmörder, Welteroberer.
Sie war mal zweckdienlich. Sie jetzt wieder empor zu jubeln halte ich für bedenklich. In welche Tradition begibt man sich damit?
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#8   Hrodgar   09:23:49 | Freitag, 24. März 2006
Heidnische Stellungnahme!
Wer in der Heutigen Zeit,trotz aller technischer Möglichkeiten,trotz allen Reichtums Kinder umbringt, weil sie „Geldverschwendung“ seien, hat sich endgültig von der Sippengemeinschaft der Menschen ausgeschlossen!
In der Frühmittelalterlichen Edda steht:
Leben ist besser, auch Leben in Armut:
Der Lebende kommt noch zur Ruh.
Feuer sah ich des Reichen Reichtümer fressen,
Und der Tod stand vor der Tür.
Der Hinkende reite, der Handlose hüte,
Der Taube taugt noch zur Tapferkeit.
Blind sein ist besser als verbrannt werden:
Der Tote nützt zu nichts mehr.
(verbrannt werden=beisetzungsritual)
Einem Sterbenden die Schmerzen nehmen ist ok. Dafür gibt es medizin.
Aber ein Kind umbringen ist nicht ok. Das wurde aus Verzweiflung und not früher getan. aber es war damals falsch und ist es heute!
Es gibt einen Punkt, wo man sagt: Keine Wiederbelebung!
Aber es gibt keinen wo man sagt: Umbringen.
Ich sah viele schwerstkranke Kinder als meine Tochter mit Leukämie im Krankenhaus lag.Glaubt mir. Und am Vorabend ihres Heimgehens haben wir noch zusammen gelacht! Obwohl sie wußten, was kommt!
Also erzählt mir jetzt nichts von wenn und falls! Ein Kind ist zu schützen!das ist unsere Aufgabe.Das kann ich nicht begründen, das glaube ich einfach.wenn einer mir damals gesagt hätte, meine Kleine sei Geldverschwendung, bei dieser Krankheit, den hätte ich zu in die nächste Welt geschickt!Und Heute ist diese „Geldverschwendung“ gesund und in der Hochbegabtenförderung!
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#51   Hrodgar   16:33:31 | Donnerstag, 23. März 2006
Oh, ich darf wieder
Nochmals zu Ratzinger:
Dieser Text ist m.E. durch dieselbse theologische Abgehobenheit gekennzeichnet, die die Katholische Kirche so weit von ihren Menshcen entfremdet hat.
Wie wollen Sie das in einem Ritus erfahrbar machen?:
Die wahre Übereignung an Gott (…) besteht (…) in der Vereinigung des Menschen und der Schöpfung mit Gott.
Worauf beruht die Aussage von Ratzinger?
Wie kann er entscheiden, was „das wahre Opfer“ sei?
Wie kann Augustinus das?
Ein Opfer ist eine Kommunikationshandlung. Wenn ich das in dieser Meinung tue, die ich beschrieb, dann ist dies konstituierend für die Existenz und die Wirklichkeit dieses Opfers.
Die kostituierende Handlung eines Sich-Verlieren, das die einzig mögliche Weise des Sich-Findens ist
kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Herr Ratzinger das kann, bitte. Dann Opfert er in anderer Meinung als ich. Das ist nicht wahrer oder falscher. Denn es gibt keinen Objektiven Maßstab dafür.
Auch sehe ich in der Ontologie keinen Hinweis auf diese Weise des Seins, die im Bestehen des unmöglichen Dritten beruhen soll.
Ich glaube vielmehr, daß Herr Ratzinger vor lauter Gelehrtheit verlernt hat, seine diesem Text wahrscheinlich zugrundeliegenden edelsten und tiefsten Gefühle der Verehrung auszudrücken.
Dabei ging die tiefe Authentität der im Opfer sich ereignenden Liebe des Menschen zu seinem Gott auf der Strecke.
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#48   Hrodgar   14:08:40 | Donnerstag, 23. März 2006
Ein Opfer muss man merken
Sozialkatholik
Zunächst einmal Sprachgeschichtlich:
Opfer zu lat: „offerre“ = Anbieten, Antragen zu lat: „ferre, ferro, tuli, latum“ = tragen.
Also ist ein Opfer erst einmal etwas, was ich (einer Gottheit) anbiete.
Im Germanischen: „Blot“ zu „Blotha“ = Ausgießen.
Ein Opfer ist also etwas, das ich ausgieße, damit für mich unnutzbar mache.
Synthese:
Ausgießen, um es (der Gottheit) anzubieten.
Daß es mir weh tun muß, davon ist bis jetzt keine Spur.
Warum opfere ich?
Ein Opfer ist ein Anbieten einer symbolischen Gabe um konkrete Bereitschaft oder Ehrerbietung darzubieten.
Immernochnichts von wehtun.
Ich zeige, im Fall von Bittopfern, „Siehe, Gott, ich bin bereit Einsatz zu bringen! ich lege nicht die Hände in den Schoß! Es ist mir soviel einsatz wert, daß ich xxx dafür gebe.“
Oder es ist ein Dank, der sagt: „Du hast mich so reich beschenkt, daß ich von dem erhaltenen zurückgeben will. Ich will Dir zeigen, daß ich Deine Größe und Ehre anerkenne!“
Immer ist so ein Ritus mit einer Weihe verbunden.
Ich weihe die Gabe (oder einen Thorhammer-Anhänger) und nehme sie damit aus meiner Verfügbarkeit.
Sie ist nun nur noch für diesen Zweck bestimmt: Die Gottheit zu ehren.
Ein Solches Schmuckstück darf ich nur noch zu Ehren der Götter tragen, oder als Opfergabe darbringen.
Ein geweihtes „Ahnengedeck“ an der Fest-Tafel, darf ich nur noch den Göttern Opfern, und wenn es mir selbst noch so gut schmecken würde.
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#45   Hrodgar   12:37:21 | Donnerstag, 23. März 2006
…und wir alle gut…
nein, das habe ich auch nicht herauslesen wollen.
Ich sehe halt nur, daß in dem steten Kampf der Katholiken um ein „übertretungsfreies Leben“ die Schutzziele verloren gehn, man sich zu sicher wähnt wenn man um die einhaltung der Kirchlichen Morallehre und der Gebote kämpft.
Ich denke, die Kath Kirche ist an dieser stelle, wo einstmals im Samariter-Gleichnis der Levit war: Er sieht vor lauter Frömmigkeit nicht mehr den Mitmenschen und das Ziel dieser Frömmigkeit: Den Bruder vor sich.
All das ist überdeckt von Regeln und Gesetzen, deren Befolgung ihn so in Anspruch nimmt, daß er sich gegen den leidenden Mitmenschen aufs schärfste versündigt in dem er ihm wie Sie sagen würden, die Nächstenliebe verweigert. (Wir nennen das Treuebruch)
Daß die Welt von einer Macht der Ordnung geschaffen ist, sehe ich auch so. Und die Bedrohung sind die Mächte des Chaos.
Doch wenn ich gerade die Lieder des GL sehe, finde ich vor allem Kampf um die Einhaltung der Regeln.
Ihre Ansicht zum Opfer würde mich interessieren. Wie verstehen Sie Opfer? Für uns hat, wie man unten lesen kann, ein Opfer nichts mit Leiden zu tun. Ich habe das Paula erklärt. wenn Sie auf „Hrodgar“ klicken kiregen Sie einen guten Einblick. (Soll nur eine Einladung sein, ich will niemanden bekehren!!! Das maße ich mir nicht an)
Lieber Gruß
Hrodgar
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#43   Hrodgar   11:37:36 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Sozialkatholisch
Aber in ihrem Irrglauben müssen sie aufpassen nicht Spielball der bösen Mächte zu werden. Am Anfang fühlen sie sich gut, bestätigt und stark, wenn sie dann aufwachen sollten merken sie das sie betrogen wurden.
Ich danke Ihnen für Ihre Auseinandersetzung mit meinen Worten.
In dem oben Zitierten hören Sie sich so an, als hätten Sie solches bereits erlebt. Ist das richtig?
Speilball der bösen Mächte kann man m.E. nur werden, wenn es solche Mächte gibt. Was Sie meinen sind die Mächte des Chaos, die aber nicht Böse sind, sondern aus ihrer Sicht in Ordnung.
Für uns Menschen in Midgard und die Götter sind die schädlich. das ist richtig.
Aber ich glaube, daß gerade die Katholiken in besonderer Gefahr schweben, von diesen Chaosmächten instrumentalisiert zu werden, da sie sich am sichersten wähnen. Der Asentreue ist sich jedoch des steten Kampfes bewußt.
Ich denke, die Geschichte festigt dieses Argument. Denn gerade die Kath Kirche ist über die Jahrhunderte immer und immer wieder in Chaosstiftende Dinge verstrickt worden, was ja auch JP2 in seinem berühmten „mea culpa“ bestätigt und anerkannt hat.
Insofern möchte ich die lieb gemeinte Mahnung gegen die fallstricke des Bösen gerne auch den Katholiken ins Stammbuch schreiben.
Redaktion benachrichtigen „Mit mir fährst du super“
#40   Hrodgar   08:57:07 | Donnerstag, 23. März 2006
@ Paula
Hej Paula,
Ich danke auch sehr für das Vertrauen!
Zu Den Fragen:
1) Die Götter nehmen auch Sie an. Verändern müssen Sie sich nicht vorher, sondern Sie werden sich verändern, einfach aus den Erfahrungen heraus: Hin zu innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, Verantwortung.
Das kommt von selbst und ist gut so.
2)Sauer? wieso? Jahwehs krankhafte Eifersucht teilen unsere Götter nicht. Und ich glaube nicht einmal daß Jahweh so ist. Nur seine Bodenmannschaft behauptet das um der eigenen Macht und des Hochmutes wegen.
3)Rache? neee…echt nicht. Jesus selbst bevorzugte Heiden, die ihrerm Inneren folgend den Mitmenschen treu sind vor irgendwelchen Dogmatikern mit ihrer Selbstgerechtigkeit.
4) Welt aus den Fugen…Kenn ich…ein guter Anfang…
Herzlich willkommen in unserer Welt!
Hrodgar
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#37   Hrodgar   16:14:08 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Paula
Ich danke der Werten Frau für die Blumen *verneig*.
Nun, ich denke, daß der Anspruch, die einzige Wahrheit zu besitzen, die Seele krank und gierig macht und eigentlich von den Mächten des Chaos ausgeht. Wir können dazu nachher mal etwas in der Edda schmökern. (Meine Frau hat auch schon Meth kaltgestellt…)
@Stimme:
Sie scheinen mir – vielleicht täusche ich mich ja – sehr zur auch gewaltsamen Durchsetzung der von der Kirche als Wahrheit angesehenen Lebensparadigmen zu tendieren.
Aus brüderlicher Fürsorge kann ich nicht umhin, Ihnen nochmals ans Herz zu legen, sich entweder mit den Gepflogenheiten einer pluralen Gesellschaft zu arrangieren oder dies Land zu verlassen. Was Sie im Thema über Popetown losgelassen haben ist fast schon strafrechtlich relevant.
Sie plädieren hier ganz offen für die Abschaffung der Religionsfreiheit, während Sie sich echauffieren, daß Rahman aus genau diesem Grunde (keine Rel.Freiheit) getötet werden soll.
Daß Sie Christ sein dürfen, verdanken Sie dem Recht, daß Sie anderen vorenthalten wollen. Einfach absurd!
Redaktion benachrichtigen „Mit mir fährst du super“
#27   Hrodgar   09:23:52 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Filia
Hej Filia!
Ich danke für diesen Beitrag! Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können!
Gerade gestern abend habe ich wieder beim Ostara-ritus in meinem Garten das sooooo schön erlebt.
Spätestens wenn das „Donar Weihegott“ erklingt, womit ich einen Platz weihe, ist alles so friedvoll. Selbst der Hund setzte sich hin und wurde still…Unser Kind saß ruhig und ergriffen auf Mamas Arm und folgte mit ihren 5 Monaten dem Geschehen…
Und heute Morgen brannten die Kerzen noch unterm Hollerbusch…
Redaktion benachrichtigen Warten auf den Henker
#18   Hrodgar   09:18:10 | Mittwoch, 22. März 2006
Y.Khosrovian: Ist Islam Tolerant?
Ich danke dem Werten Herren für seine Klarstellung als Kenner der Lage.
Doch in einem Irrt er: Auch das Christentum wurde mit Waffengewalt verbreitet! Massaker, Deportationen, Ketzerverbrennungen, Hinrichtungen…all das gehörte auch im Christentum zum Alltag.
Deutschland fiel so in die Hände der Christen.
Der Unterschied ist, daß die Christen, auch wenn sie nie Wiedergutmachung geleistet oder sich zu ihrer Schuld bekannt haben, schon vor langer Zeit damit aufgehört haben und sich an den säkularen Staat gewöhnt haben.
Die Todesstrafregeln der Bibel werden heute nicht mehr angewandt. Auch wenn sie vorhanden sind. Man weiß zwar nicht damit umzugehen, aber man weiß, daß es falsch ist, eine Frau wegen Ehebruchs zu steinigen.
Mit den Christen kann man klasse streiten und sich zoffen. Aber es bleibt bei Worten.
Der Islam sieht das anders: Er will all die alten Grausamkeiten unvermindert ausleben und auf die ganze Welt verbreiten.
Insofern ist der Islam als solcher nicht Kompatibel zu unserer Kultur.
Redaktion benachrichtigen Da gab es Gelächter
#13   Hrodgar   08:39:07 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Ansgar
Nun ja, privilegieren ist immer so eine sache.
Ich stimme damit überein, daß Familien entlastet gehören, denn sie leisten etwas für den Fortbestand der Gemeinschaft. Andere sollten diese Leistung in anderer Weise abgelten.
Aber ich denke, das es die Familie ist, die gefördert gehört, nicht das religiöse Eheverständnis einer Glaubensgemeinschaft. Welche sollte man dann auch nehmen? Katholen? Protestanten? Moslames?
Zur Ein-Ehe:
Sie ist das einzig würdige, wenn ich von der Gleichwertigkeit von Mann und Frau spreche.
Die Germanische Gesellschaft hat sich da ziemlich rausgehalten, jedoch der Frau das Recht zugebilligt, unter Herausgabe der wirtschaftlich sehr bedeutsamen Mitgift die Scheidung zu erklären, wenn ihr Mann sich als „nicht ehrerbietig“ gezeigt hat. Faktisch ist das die Ein-Ehe… denn in der Gegend rumpoppen ist sicher nicht ehrerbietig.
Schon Tacitus berichtet den römischen Lesern über die hohe Stellung der Frau. Diese passt mit Polygamie nicht zusammen. Insofern stehe ich hier ganz nahe bei Ihrer Auffassung.
Redaktion benachrichtigen Wenn die Faust zum Argument wird
#275   Hrodgar   08:27:23 | Mittwoch, 22. März 2006
Hitler der Katholik
Oh Leute!
Klar har hitler sich für die Kirche ausgesprochen. Kann man nachlesen. Und für die Heiden, kann man auch nachlesen. Und für die Inder…und für die Humanisten.
Aus allem und jedem Gedankentgut hat er gestohlen, was ging.
Und jetzt?
Wenn ich ein Auto besitze. Einer klaut das und fährt jemanden tot. Ist dann Autobeistz gleich Mord?
Hitler hat genauso das Heidentum verboten, gegen die Katholen Endlösungpläne erarbeiten lassen und Humanisten einsperren / umbringen lassen.
Geglaubt hat der nur an sich selbst.
Bitte, liebe Leute, wenn Ihr Hitler als Maßstab für irgendetwas nehmt, dann billigt Ihr dem posthum die Meinungsführerschaft zu.
Wichtiger ist, wie sich Menschen gegenüber Hitler unter Berücksichtigung der Möglichkeiten verhalten haben.
Das ist eher ein Maßstab…ja?
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#25   Hrodgar   08:10:59 | Mittwoch, 22. März 2006
Monti
Ja, Monti, ich kann Sie gut verstehen.
Darf ich fragen, welcher Gemeinschaft Sie angehören?
Als Heide geht es mir ähnlich: Ich lebe mit meinen Göttern und sie mit mir. Ich ehre sie mit Ritualen, die tief empfundener Hingabe entspringen. Dazu brauche ich kein Buch, in dem steht, wie die Leute das voe x tausend jahren als richtig empfunden haben.
Ich mein, das ist interessant, aber nicht alleine maßgeblich.
Die Ausgewogenheit zwischen Tradition und Aktualität ist sehr wichtig.
…aber wie komme ich jetzt darauf??… Ja, kath. Kirche. Sie wünscht sich halt ein Festhalten an den „Kirchenlehrern“. Daß diese in ihrer Zeit auch nur Menschen waren, die aus Ihrer eigenen Meinung heraus Aktualität geschaffen haben, ist heute vergessen.
So gibt die Kirche ihnen ein Recht, daß sie sich selbst vorenthält. Was resultiert, sind Menschen wie Paula, die dringend der Befreiung bedürfen.
Redaktion benachrichtigen „Man sieht sie bluten“
#13   Hrodgar   08:05:08 | Mittwoch, 22. März 2006
nochmals grabtuch
Ja, ich kann die Einrede des werten Parzifal gut teilen.
Jedoch sollte man nicht vorschnell „Fälschung“ rufen, weil einem es nicht gefallen könnte, wenn es echt wäre.
Ich glaube aus meiner Religiosität ohnehin, daß die Verehrung eines Gegenstandes nur insofern richtig ist, als daß dieser ein Symbol für eine Gottheit darstellt.
Es ist die Verehrung einer Gottheit, deren Wirken ich mir in dem Gegenstand vergegenwärtige.
Und dazu könnte des Tuch aus nützen, wenn wir wüssten, daß es nachgemacht ist. Oder?
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#23   Hrodgar   16:00:26 | Dienstag, 21. März 2006
@ Paula
Na, dann danke ich mal ob der Blumen.
Nur möchte ich in die zweite reihe zurück und hier das Feld den Christen lassen…
Ich denke, ich habe sehr viel von meinen Göttern dargestellt…
Ich werde jetzt Ostara feiern gehen.
Ihnen empfehle ich, sich mal in einen Wlad zu setzen und über all das gesagte nachzudenken…
Firede und Wohlergehen
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen „Man sieht sie bluten“
#11   Hrodgar   15:37:17 | Dienstag, 21. März 2006
Turiner Grabtuch
Nun ja, sagen wir mal so:
Die neuere Forschung zeigt, daß das tuch aus der Zeit Jesu kommen muß. das belegen Gewebeproben der ältesten Teile.
Kleine Ausschnitte sind einmal im Mittelalter restauriert worden. das kann man auch nachweisen.
Analysen des Pollenmaterials am Tuch haben ergeben, daß es auch zu jener Zeit in der Gegend um Jerusalem gewesen sein muß. Oder aber der Mittelalterliche Fälscher hätte so perfekt gearbeitet, antike Pollen aus Israel kommen zu lassen und dort drüber zu streuen.
Also soweit spricht alles dafür, daß es ein Tuch aus der Zeit und Region ist.
Ebenso gibt es wissenschaftliche Indizien, die sagen, ein Leichnam sei längere Zeit darin gelegen. Genaueres müsste ich nachlesen.
Ob das aber Jesus war oder sonstwer…nun das ist Glaubenssache…
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#21   Hrodgar   15:05:08 | Dienstag, 21. März 2006
@ Male / Bonifatius
Wo sind Sie?
Ich mag nicht immer alleine hier Kirchliche Lehren begründen müssen.
Paula:
Pastor zum Reden? Hab ich anders erlebt. Der Pastor hatte immer nur seine weichgespülten Standardsätze drauf. Geholfen hat mir das nicht.
Ruhe? Im Kirchengebäude, ja…habe ich im Hain…
Glück nach dem Tode?
Wie wärs erst mal mit Leben VOR dem Tode? Was dann kommt, wissen die Götter. Und die kümmern sich darum. Ich kann nur mich bemühen ehrenvoll zu leben. und das bedeutet:
Friede und Wohlergehen!
Das ist das Ziel des Lebens für mich. Frieden haben beinhaltet Freiheit. denn Unfreiheit ist latente Gewalt und somit Latenter Krieg. Wohlergehen bedeutet Wohlergehen für mich UND die anderen. Will sagen: Ich bin nicht weniger bedeutsam als andere und reichtum kann es nicht nur für einzelne geben…haben verpflichtet…
Nun ja, Und so trete ich dann irgendwann vor die Ahnen und die Götter. Und ich höffe, mich nicht schämen zu müssen…
Dazu gäbe es noch viel zu sagen, aber nicht öffentlich…schade, wir sollten uns vielleicht mal sehen…Sie würden dann vieles verstehen…wenn Sie nicht Angst haben, daß Sie auch Heidin werden durch solche Begegnung…
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#19   Hrodgar   14:23:52 | Dienstag, 21. März 2006
Maledica
Gut, Sie sehen es so!
Machen Sie ein positives Beispiel:
nennen Sie mir die 5 ersten Punkte, was Sie an dem kath. Glauben „anziehend“ finden!
Ganz einfach direkt und gerade heraus! Ich glaube,das ist besser, als diese Streitereien, oder?
Vielleicht finden sich andere, die Sagen !Wow!, das isses auch für mein Leben!
Und hier gibts genug Leute, die der Kirche fern stehen. Ich zum Beispiel.
Versuchen Sie doch, Mir Ihre Freude und Begeisterung positiv rüberzubringen. Oder Paula, die schwankt ein wenig!
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#17   Hrodgar   14:11:24 | Dienstag, 21. März 2006
@ paula
vielleicht hat er recht: Götterdämmerung ist der etwas albseidene Begriff für „Ragnarök“, wenn die Menschen und die Götter ein Letztes großes Aufgebot stellen, um gemeinsam die Mächte des Chaos zu besiegen.
Wir werden alle dabei sterben…und gemeinsam mit den Göttern wiedergeboren um in Asgard die Freuden zu genießen.
Denn der Stamm Yggdrassils wird bleiben und ewig bestehen und aus ihm wird eine neue Welt werden und Die Götter und die Treuen Menschen werden aus Yggdrassil zu neuem Leben werden…
Sie werden so ein Motiv kennen: „Das neue Yerushalaim“ aus der offenbarung des Johannes… (Yerushalaim bedeutet „Stadt des Friedens“)
In der Uroffenbarung ist dieses Wissen in die Menschen hineingelegt und treibt auch in der Bibel sein Früchte.
Liebe Christen, die Bibel zu erklären ist Ihr Thema!
Redaktion benachrichtigen Auch Austreten kostet
#48   Hrodgar   13:56:04 | Dienstag, 21. März 2006
@ maledica
nur so nebenbei: Woher eigentlich dieser Name?
Vielleicht eine Abwandlung aus „Maledicta“ als Gegenpol zu „Benetictus“
Entweder als „Ich bin der Gegenpol zum Papst Benedict“
oder:
„Die schlecht-gesagte“ im Sinne von „Die verdammte“
als gegenpol zu „Benedictus“ = „der gut-gesagte“ im Sinne von „der gesegnete“…
aber meine Lateinkenntnisse sind schon sehr alt…so mag ich das nur als Vermutung eines Unwissenden benennen.
Redaktion benachrichtigen Wenn die Faust zum Argument wird
#261   Hrodgar   13:50:18 | Dienstag, 21. März 2006
@ male
Die Meinungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit ist nicht das höchste Recht.
Deshalb gibt es auch keine Demonstration von NationalSOZIALISTEN und auch keine weitere Propaganda.
Den Bezug sehe ich nicht.
Grammatisch exakt bedeutet Ihre Aussage, daß die Nutzung durch Nationalsozialisten ein Recht als höchstes Recht auszeichnet.
Ich denke aber nicht, daß Sie solches haben sagen wollen. Würden Sie das bitte präzisieren?
Vielen Dank vorab.
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Auch Austreten kostet
#46   Hrodgar   13:45:54 | Dienstag, 21. März 2006
Maledica
Ja, über Wahrheit lässt sich nicht abstimmen.
Wohl aber über die Verwendung der Kirchenmittel, die schließlich von Freien Menschen zur Verfügung gestellt werden (bislang zumindest).
Oder gehört das alles der Christonomenklatura? (Sie sehen, in Wortneuschöpfungen können auch andere mithalten!)
Tu es petrus super hanc petram… schön zitiert.
1) Latein ist die Sprache der Besatzer! Derer, die mordend die Weltgeplündert haben, damit einige „Patrizier“ faul sein können und darauf sinnen, wie sie christen rösten…es sind auch die Christenverfolger…
2) Dieser Vers sagt nichts darüber aus, daß über Fragen des konkreten Handelns nicht diskutiert werden darf!
3) Die Urgemeinde selbst lehrt uns den Diskurs zu Richtungsfindung (s. Apg)
4) Selbst Jeshua hat die Diskussion genutzt um die Wahrheit offenbar werden zu lassen (s. Debatten mit Gelehrten über das Heilen am Shabbat)
5) Die Quintessenz des Wirkens Jesu kann man fassen in „Ist denn das Gesetz für den Menschen da oder der Mensch für das Gesetz?“
Im Kontext der damaligen Auseinandersetzungen bedeutete das eine Auslegbarkeit des Gesetzes hinsichtlich der Geschützen Werte. Jede Auslegung bedingt aber eine Unterwerfung unter einen Auslegungsmeister oder aber eine Diskussion.
Von der Einführung des Auslegungsmeisters habe ich in der Schrift nichts gefunden. Auch nicht bei „Tu es Petrus…“
Bitte Antworten Sie jetzt auf der Grundlage der Bibel, nicht auf der Grundlage von Vorurteilen gegen Heiden!
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#15   Hrodgar   13:30:05 | Dienstag, 21. März 2006
@ Bonifatius
Falls es Sie interessiert und Sie Paulas Fragen beantworten möchten:
www.kreuz.net/…ticle.2064-page.html
da begann schon mal diese Diskussion…
Vielleicht treffen Sie eher Paulas Bedürfnisse, da Sie ja in der Kirche engagiert sind, und ich schon lange nicht mehr.
Ich habe das Gefühl, daß hier ein Mensch vor der Situation steht, daß die Fragen des Alltags nicht mehr abgedeckt werden von dem Kinderglaube und andererseits Paula sprachlich nicht so frei ist, dies auszudrücken.
Ich denke, es wäre gut, wenn ein Christ hier mitmachen würde.
Lieber Gruß
Hrodgar
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#12   Hrodgar   12:48:56 | Dienstag, 21. März 2006
@ Bonifatius
Das ist das erste liebe, was Sie mir sagen: Ich sei Niedlich.
Meine große Tochter sagt das auch manchmal zu mir…
Ja, Paula ist eigenartig, nicht wahr? Klingt irgendwie so lieb naiv und ich habe das Gefühl, daß hier keiner mit ihr reden will…
Vielleicht können Sie ihr ja antworten, das würde mir sehr entgegenkommen, mal eine andere Sicht auf ihre Fragen zu hören. Hier ist schließlich nicht mein Hausforum.
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#9   Hrodgar   12:19:46 | Dienstag, 21. März 2006
ja, eben
sehe ich genauso:
wer nicht bei den Göttern sein will, der findet sich in der einsamkeit wieder…wir nennen das niflheim.
ob feuer oder eis…wie auch immer…alleine…einsam…
und aus da stimme ich zu: wer sich den Göttern verschließt, nicht ihren rat hört, der verroht…
Redaktion benachrichtigen Auch Austreten kostet
#44   Hrodgar   12:12:31 | Dienstag, 21. März 2006
Lesen bildet
ich gehe davon aus, daß es sich bei diesen Zeitschriften oder Büchern oder was immer es ist um zweifelhafte Quellen handelt, sonst würden Sie nicht so polemisieren.
Ich muß sagen, daß ich sie nicht kenne.
Ich bezog mich übrigens auf die Apostelgeschichte. Diese findet sich meines wissens in der Heiligen Schrift.
Habe ich etwas gesagt, was in der Näher der genannten Schriften liegt, dan sagen sie es und zeigen Sie es auf. wenn nicht: was soll das dann?
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#7   Hrodgar   12:06:38 | Dienstag, 21. März 2006
liebe Paula
um ehrlich zu sein:
seit ich mich den Alten Göttern zugewandt habe, geht es mir wesentlich besser und vor allem: Den anderen geht es mit mir besser.
Was ich an Rückmeldungen bekommen habe, strahle ich nun wesentlich mehr Ruhe und Sicherheit und Geborgenheit aus.
Utopisch klingt das alles nicht: Die Götter sind real im Leben spürbar. Und wenn ich mich darauf einlasse, keinen „Schleudersitz aus der Verantwortung“ in Form einer Beichte zu haben, jedoch irgendwann meinen Ahnen Antwort geben zu müssen, dann führt das zu einem wesentlich bewussteren und friedlicheren Leben.
Es ist eine sehr tiefe Bewußtwerdung des Lebens und ein sich einbetten in den Lauf der Natur.
Meine Götter sind immer bei mir, ich kann sie immer erreichen.
Ich habe mich mal über unwetter geärgert, weil ich draussen war. Ich rief „Donar, dann lass doch blitze krachen, regnen tuts eh schon“
In derselben sekunde fuhr ein blitz direkt vor mir herab, gerade soweit, daß er mich nicht verletzte.
Es war der einzige Biltz an dem ganzen wochenende. Er hätte mich treffen müssen, ich war höher als der Einschlagspunkt und hatte ein schwert gen himmel gereckt.
Donar wollte mir einfach nur zeigen, daß er da ist und ich ihn nicht vergageiern soll…er hätte mich töten können, aber ich hatte nicht einmal angst oder mich erschrocken…es war alles so vertraut
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#5   Hrodgar   11:35:43 | Dienstag, 21. März 2006
@ paula
vielleicht aus diesen Gründen, die wir in dem anderen Thema diskutiert haben.
Vielleicht, weil Menschen tief drinne spüren, daß etwas schieft läuft mit dieser Art der „Verehrung“ eines Gottes, den man „den lieben“ nennt, jedoch „zu fürchten“ lehrt.
Ein Gott, der Höllenqualen androht damit ich ihn liebe erscheint heute vielen sehr widersinnig.
Aber ich glaube, daß es nicht an den Göttern liegt, sondern nur daran, daß die Menschen nur einen davon verehren und den auch noch zum Eifersüchtigen Rachegott stilisieren.
Redaktion benachrichtigen Zuerst verdampft der Glaube dann das Geld
#18   Hrodgar   11:21:03 | Dienstag, 21. März 2006
weiter gehts, paula
Ja, mit Freude! Weil ich im Opferritual nicht als „flehender Bittsteller“ vor den Göttern knie, sondern symbolisch meine Kraft, meinen Einsatz, meine Fähigkeiten in die Waagschale werfe.
Auch wenn dies so viel weniger ist, als was z.B. unsere Liebe Frau Freyja zu bieten hat, so brauche ich aber dennoch nicht mit leeren Händen erscheinen.
Auf der anderen Seite bin ich nicht passiv, sondern trage von Anfang an etwas zu meinem Heil bei und bitte die Götter nur um das, was ich nicht selber kann.
Warum soll ich Furcht vor der Hölle haben? Die Götter strafen nicht. Bestrafen tut sich ein Schurke selbst.
Meine Taten lenkt kein Gott. Ich kann auch keinen Gott für meine Taten verantwortlich machen.
Es gibt keine Beichte, mit der alles vergeben ist. Habe ich die Treue gebrochen, so muß ich etwas dagegen tun! Ich muß mich wieder bewähren. Dann werden mich die Götter und Ahnen wieder akzeptieren.
Die Götter geben aber Rat und Hilfe, wenn ich das möchte. Tue ich etwas gegen ihren Rat ist das meine Sache. Ich muß ja eh selber geradestehen für das, was ich tue. Auch wenn ich etws tue, weil Wodan es mir rät: Ich trage die Verantwortung!
Die Kirche warnt vor der Hölle, weil es ihr Macht gibt. Wieso soll sich ein Gott ein Leid ausdenken, das er seinen Geliebten Kindern androht dafür, daß sie ihre gottgegebene Freiheit ausüben?
Redaktion benachrichtigen Der Glaube an einen Gott + …
#9   Hrodgar   09:42:07 | Dienstag, 21. März 2006
wie man sich irren kann
bislang hatte ich immer geglaubt, die Kirche wäre das eine, und die Moslems das andere.
So wie bei Naturreligionen Asatru unvereinbar ist mit Aztekischem Menschenopferwahn.
Jetzt belehrt mich der „heilige Vater“ daß seine Kirche doch dem Islam näher steht als befürchtet.
Wie werden wohl die Juden auf diese „Einladung“ reagieren angesichts der Intifada???
Oh, sie werden sich geschmeichelt fühlen und endlich einsehen, das Jeshua der Messias ist!
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#16   Hrodgar   09:16:14 | Dienstag, 21. März 2006
@Paula
erst nochmal das:
Sicher kann so ein Opfer wehtun. Aber das ist ein Seiteneffekt um den es nicht geht. Schon garnicht wird „Opfer“ und „Solidaritätsgabe“ vermischt. Ein Opfer ist eine Zeichenhandlung an eine Gottheit und das andere ist Existenzsicherung.
Das Bild „Schäfchen“:
Vergessen, was der gute Hirte tut? Er weidet die Schäfchen, er pflegt sie und er führt sie…und gibt sie des Geldes wegen an den Schlachter preis. Nein, ich bin KEIN Schäfchen.
Zu Eurer Frage:
Die Götter strafen nicht! Vielmehr grenzt sich der Mensch, der die Treue bricht aus der Gemeinschaft aus. Das kann auch ewige folgen haben: Wer zeit lebens auf die Gemeinschaft pfeift, der „darf“ auch seine ewigkeit einsam verbringen. na ja…die Götter zwingen ihn nicht in die Sippe…
Die Götter können wir wie Verwandte behandeln, sie sind es! Selbst Jesus war schon soweit, Jahweh als „Abba“ = Papa anzureden.
Der Samaritaner: Er war im Ansehen der Juden nicht from, sondern ein Herätiker, fast schon ein Ungläubiger.
Doch Ihn stellt Euer Jesus als Vorbild hin: Weil er ohne ein Gesetz zu brauchen seinem Mitmenschen treu war. Nicht aus Sorge um sein eigen Seelenheil, sondern aus einfacher Mitmenschlichkeit…weil es einfach nötig war!
Die Kirche predigt Angst vor der Hölle und Verdammnis. Aber wer aus Angst handelt, handelt nicht selbst, er hat auch nicht den Ruhm verdient, wenn er gutes tut. Denn er tut es nur, weil er gezwungen ist.
Aber Angst vor ewiger Verdammnis ist das, was Christen bewegt.
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#7   Hrodgar   08:47:47 | Dienstag, 21. März 2006
an den Früchten…
…erkennt man den Baum.
Ist ja toll, Herr Ratzinger! Solidarität mit dem Islam! Vielleicht sollte man mal Rinder zur Solidarität mit dem Schlachter aufrufen!
Die guten Leutz verbrennen unsere Fahnen, Spucken auf unsere Staatsform, verweigern Frauen einfache Menschenrechte, führen religiös bedingte Hinrichtungen durch! Die Idealen Bündnispartner! fragt sich bloß, für wen!
Christen gelten den Muslimen übrigens als Ungläubige…
Wenn Herr ratzinger hier Kuschelkurs sucht, offenbart er seine eigene Meinung…
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#42   Hrodgar   08:24:26 | Dienstag, 21. März 2006
hierarchische Kirche zerstören
gibt es einen einzigen biblischen Grund für eine zentralistische Papstdiktatur mit gleichgeschalteten Pfarrern als Vassallen des Gottkaisers auf dem Petrithron?
Wenn ich mich recht entsinne war der Thron Petri ein umgekehrtes Kreuz, sein Zepter waren Nägel durch seine Arme und sein Triumpfzug das Langsame Sterben in Einsamkeit!
Lest mal die Apostelgeschichte: Jerusalemer Konzil: Da war es eine Vereinbarung zwischen Gleichen, wie mit den Heidenchristen zu verfahren sei! Und der Vorschlag eines der jüngsten und unbedetuensten wurde angenommen, weil er einfach vernünftig war und Konsenz erzeugt hat.
Soviel zu der Hierarchie!
Und wen das V2 hier nachbessert, immerhin nach 1900 jahren, dann war das lange überfällig!
Die struktur der Kirche stammt historisch von der Struktur des römischen Reiches, das die Welt mit Terror und Massenkreuzigungen überzogen hat!
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#14   Hrodgar   08:16:06 | Dienstag, 21. März 2006
@paula
Werte Paula,
Ich möchte einige Aspekte als Schlaglicht bearbeiten:
Teilen: Die Götter haben uns geschaffen. Damit gehören wir zu einer Sippe und sind einander zu Treue verpflichtet.
Treue ist aber eine Gegenseitigkeit: Bricht einer die Treue, so endet alle Verpflichtung. Aber bis dahin ist es so, weil Untreue unehrenhaft ist und ich dann vorm Spiegel kotzen müsste.
In Deiner Bibel sagt jesus genau das mit dem Beispiel des Samaritaners.
Gehorsam:
Gehorsam ist im wesentlichen auf einer moralischen Minderwertigkeit gegründet: Einer hat Ansproch auf Gehorsam, weil sein Wort mehr Wert ist!
Der Heide gehorcht nicht! Er erkennt keinen Menschen über sich an. Ich leiste Gesetzen Folge, weil diese zw. Menschen vereinbart sind. Nicht, weil ein bestimmter Mensch sie verkündet.
Als Vater fordere ich auch keinen Gehorsam. Ich fordere Respekt und Treue und Ehre.
Tun meine Kinder etwas, was ich nicht mag, so kann ich nur dann mit Machtmitteln eingreifen, wenn ihr Tun Schaden erzeugt und somit gegen die Treuepflicht steht.
Ansonsten habe ich nur das Mittel der Worte, zu überzeugen.
Opfer:
ist etwas völlig anderes als wehtun. ob ein opfer wehtut oder nicht ist uninteressant.
Ich bringe einer Gottheit ein Opfer, um zu zeigen, daß ich bereit bin, selbst etwas einzusetzen, um mein Wohlergehen zu erreichen. Ich zeige damit Einsatzbereitschaft.
Oder beim Dankopfer: Ich gebe um zu verdeutlichen, daß ich mit überreich weiß, an der Seite der Götter stehen zu dürfen.
.
1500voll
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#40   Hrodgar   15:18:36 | Montag, 20. März 2006
@Benedict
ne ne ne…wir reden aneinander vorbei.
Es ist völlig klar und in ordnung, daß die Kirche Ihre Kirchenarbeit macht und das ist vor allem Seelsorge.
Da fließt das meiste Geld hin. Und das ist sicher auch die Intension der Spender.
Ein kleiner Teil fließ z.B. in Gemeindekindergärten.
In der Argumentation wird aber oft so getan, als würde das nichtreligiöse soziale system des Staates wesentlich profitieren vonder Kirche. Und das ist doch unwahr.
wenn von 100 EUR Kirchensteuer sagen wir 90 Seelsorglich verwendet werden und 10 für Kitas, dann bedeutet das, würde ich diese 100 EUR in kitas stecken, hätten diese zehn mal mehr davon!
Ganz ab davon: da die Kirchensteuer Einkommenststeuermindernd wirkt, wird diese von Staat, also auch von Kirchengegnern, gesponsort.
Gut, diesen Vorzug hat jede religiöse Gemeinschaft.
Würde man das Abschaffen und die Kirchensteuer auch, den Kirchen das selbst überlassen und die ersparnis in der EkST der Bildung und den Kitas geben, wären wir schon weiter.
Deswegen: Soll jeder für seine Glaubensgemeinschaft spenden, aber keiner so tun, als würde das den Staat entlasten.
„Privat“ bezieht sich darauf, daß in einem säkularen Staat der Glaube und die Zugehörigkeit zu einem religiösen Verband Privatsache ist. Die Kirche ist nun mal eine Nichtregierungsorganisation.
Die Grundlagen der Gesellschaftsform brauchen wir nicht diskutieren. Die kann man als Allgemeinbildung voraussetzen.
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#38   Hrodgar   14:44:19 | Montag, 20. März 2006
@Benedikt
Exemplarisch mal fürs Bistum Mainz (2004):
-21, 6 Mio für Katholische Bildung, Schulen und Kultur (13,3 % des Gesamtetats) (Der allgemeine Unterrisch wird vom Land finanziert. Die Kirche bezaht dazu nichts!)
-28,0 Mio für soz Dienst und Kindergärten (17,3 % d. GE)
(Was davon ist Seelsorge und Kirchlicher Dienst, richtet sich nur an Katholiken?
-15,7 Mio für Seelsorgeim Altenpflege-, Jugend-, Gefängnis-, Behinderten- und Ausländerbereich (9,7 % d. GE)
–--brauche ich nicht, ist vereinsintern---
– den größten Posten erhalten die Gemeindenmit 59,7 Mio (36,8 %). Da sind auch noch soziale Dienste drin, aber auch Verwaltung, Unterhalt und Co., es wird auf der Homepage nicht genau aufgeschlüsselt.
–--brauche ich nicht, ist vereinsintern---
Ich sehe schon, nahezu nichts landet in allgemeinen sozialen Diensten. Fast alles geht für die katholische Lehre drauf.
Das ist ja auch richtig so, dafür zahlen die Katholiken ja ihren Vereinsbeitrag!
Nur: dann sollen auch nur die Leutz zahlen, die dazugehören WOLLEN!
Und es soll keiner so tun, als würden staatliche Aufgaben davon finanziert, das ist ne glatte Lüge!
Und es soll keiner abkassiert werden, der aus diesem rein privaten Verein austreten will. Gibts sonst nirgends.
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#11   Hrodgar   14:33:01 | Montag, 20. März 2006
@ Paula
Zunächst danke ich für die immernoch gemäßigte Ausdrucksweise, auch wenn ich Sie entsetzt zu haben scheine.
Ich selbst kann mich noch sehr gut an meine Kindheit erinnern.
Auch an die „Opferkästchen“. Mir wurde gesagt, ich solle das Teilen lernen und ein „Opfer“ bringen.
Doch wozu das? Aus Gehorsam! und was ist ein Opfer? etwas was weh tut!
Ich schloss daraus, das Chrsitsein immer zusammengesetzt ist aus:
Gehorsam
Unterordnung
Tund was Andre sagen
Weh tun.
Meine Eltern erzogen mich aber sonst ganz anders:
Gehorsam? was ist das? Nein, ich bin gut zu meinen Eltern, weil ich sie sonst traurig mache. Und das tut doch weh!
Und Gott will, daß ich mir weh tue? Er wird mir als Vater beschrieben, verlang aber dieses seltsame Ding „Gehorsam“? das tut doch ein Vater garnicht!
Heute, 30 jahre später, bin ich Heide, genauer: germanischer Götterglaube (Wodan und seine Sippe).
Ich habe einen anderen Zugang bekommen zu „Opfern“. Teilen tue ich aus Treue. Gehorsam kenne ich immer noch nicht. Aber Ehre. Freie Gefolgschaft.
Heute passt es wieder. Denn die Götter wollen nicht, daß ich mich ducke… was sollten sie dann auch mit mir anfangen, welchen wert hätte ich als Freund, wenn ich Angst haben muß vor ihnen?
Wird das Klar, was ich meine?
Liebe Paula, es mag Ihnen als Götzendienst vorkommen, aber bevor Sie jetzt verurteilen, fragen Sie weiter…
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#9   Hrodgar   09:18:30 | Montag, 20. März 2006
Das ist der Lauf der Dinge…
…Wenn ich ein Produkt anbiete, das kein Interesse mehr weckt, dann werden meine Umsätze schwinden und mein Gewinn zu Verlußt…so ist das.
Eine Zwangsfördermitgliedschaft in der Kath Kirche wird einen kath Menschen vor die Wahl stellen: Bürdeich meinem Partner eine solche Zwangssteuer auf, oder verlasse ich auch diese Kirche.
Die meisten werden wohl der Treuepflicht dem Partner gegenüber den Vorzug geben. Schon aus Ekel vor einer solchen Abzocke und Ehe-Steuer. Denn mehr ist es nicht.
Interessant ist nur, daß ein Verein, der unter dem Vorwand moralischer Lufthoheit an Kinder Opferkästchen ausgibt um denen noch was vom Taschengeld abzugraben, die Dreistigkeit besitzt, einem Menschen eine Sonderabgabe abzuknöpfen, dafür daß er mit einem Katholiken verheiratet ist!
Ich soll also als nichtkatholik eine Ablösesumme an die Kirche zahlen? WOW! das ist toll!
So wird aus dem Stolpern der Kirche ein freier Fall. Fein!
Die Selbstdemontage ist in vollem Gange. Nicht mehr lange, und Kirchengebäude werden zwangsversteigert…
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#34   Hrodgar   08:48:29 | Montag, 20. März 2006
Kindergärten.
Hallo zusammen.
Wieviel prozent der KirSt fließen in soziale Einrichtungen?
Also, wenn ich diese Stützen will, habe ich mit einer Fördermitgliedschaft beim Roten Kreuz mehr Effizienz.
@ Luther:
Sie fragen Filia nach dem Heidentum und danach, ob sie ihr Herz an Esotherik verloren hat.
Nun, ich kann mal aus meiner Warte antworten:
Wir Heiden verehren Götter, die sich uns zeigen. Will sagen:
Heidentum ist eine reine Erfahrungsreligion. Wir verehren nichts, weil es in einem Buche so steht, sondern stehen in freier Gefolgschaft mit unseren Göttern Seit’ an Seit’.
Esoterik meint eine Geheimlehre, in der der Einweihungsgrad hinter der Verpflichtung nacheilt. Erst die Verpflichtung, dann das Wissen, um was es geht.
Sehe ich die Realkatholiken, sehe ich, daß Kernpunkte der Katholischen Lehre bestenfalls 2% der Katholiken bekannt sind. Die Verpflichtungen werden jedoch bereits mit der Kindtaufe schon auferlegt. Die Unterwerfung unter den CIC besteht sofort.
In der Taufkathechese werden Punkte wie die Transsubstantiationslehre oder die Bedeutung der Tradition der Kirchenväter sowie deren grundlegende Einstellung zu Kernfragen nicht vermittelt. Somit ist der Realkatholizismus im Wortsinne esoterisch. Erst durch ein Studium der Theologie wird das Wissen über die ganze Lehre vermittelt. Die Verpflichtung auf diese Lehre besteht jedoch zuvor schon. Somit bekommen die professionellen Christen (Pfarrer, Bischöfe) eine Machtposition, die keinem Menschen gebührt.
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#22   Hrodgar   08:25:43 | Montag, 20. März 2006
@Benedikt
Guten Morgen Benedikt,
Die Bedeutung des Stehens ist im GoDi ist mir bewußt. Was ich mich nur immer mehr gefragt habe, bei all diesen Symbolen, ob diese überhaupt noch so wahrgenommen werden, oder zu leeren Hülsen reduziert wurden.
Die Symbollehre zeigt uns, was ein Symbol sein soll:
Symbol kommt von gr. „symballein“ = zusammenfallen. Ein Symbol soll also ein Zusammenfallen des Symbolisierten mit dem zeichenhaften Stellvertreters sein. Ein Kuß ist eben dadurch Symbol der liebe, daß er zugleich sich-ereignende Liebe ist.
Was ich aber in der real existierenden Kirche sehe, ist, daß die Zeichenhandlung (z.B. Stehen) noch da ist, derweil die sich ereignende Emotion und auch Lehre nur Unterwürfigkeit und Trauer zu verstehen gibt.
Die Demut, wie sie hier beschrieben wurde, sehe ich nicht, sondern nur gedemütigt-sein.
Ich denke, das ist bereits in der Paulinischen Lehre grundgelegt:
Bei Paulus findet alles nur noch „im Herrn“ statt. Der Mensch stellt sich ihm als verlängerte Daseinsweise von Jesus, oder eben Satan, dar.
„Wer sich rühmen will, der rühme sich im Herrn“.
Das bedeutet doch, daß der Mensch keine eigene Größe und Erhabenheit mehr empfinden soll, sondern nur noch im Abglanz eines anderen leben. Quasi von geborgter Größe leben.
Die Götter haben uns aber als ihre Bündnispartner geschaffen: Wir sollen nicht gehorchen, sondern in gemeinsamer Sippe einander Treue schenken.
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#10   Hrodgar   15:15:14 | Freitag, 17. März 2006
Rhetorische Meisterleistung.
Ich zitiere aus obenstehendem Bericht:
Dies ist ein weiterer Beweis der totalen Intoleranz von radikalenHomosexuellen-Aktivisten gegenüber Menschen, die den Mut aufbringen, sich gegen die Homo-Lobby zu äußern.
So, also der Autor teilt dem geneigten Leser mit, daß radikale Aktivisten intolerant sind.
Moment, mag sich der Leser denken, was war doch Kennzeichen der Radikalen? Daß sie intolerant sind, oder?
So, also decodieren wir mal die Neuigkeit:
Intolerante sind Intolerant!
ja, gut gebrüllt, Löwe!
Wenigstens wird hier niemald diffamiert! Denn auszusagen, daß intolerante Schwule intolerant sind, ist durchaus wahrhaftig.
Schlimmer das, was impliziert werden soll könnte:
ALLE Schwulen sind intolerant!
Aber da das ja diffamierend wäre, und ein guter Christenmensch sich lieber an die Wahrheit hält, bleiben wir bei der einfachen Variante… und stellen fest: nichts neues gibt es unter der Sonne…
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#19   Hrodgar   12:26:01 | Freitag, 17. März 2006
Nochmal an Ansgar
Mittlerweile tut es mir eigentlich schon wieder Leid, so heftig reagiert zu haben.
Aber wissen Sie, es nervt einfach, wenn ich immer wieder mich über Äußerungen rechtfertigen soll, die ich nie gemacht habe. Jedesmal zu erklären, daß ich das nicht gesagt habe ist einfach vergeudete Zeit.
Sie, Ansgar, glauben an etwas anderes als ich. Das ist so und ich möchte niemanden umpolen. Das wäre vermessen. Es geht doch eigentlich um ein nebeneinanderstellen der Ansichten um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu benennen und – noch viel dringender – Fehlinformationen auszuräumen.
Also, lieber Ansgar, ich will keinem was böses…echt…
Lieber Gruß
Hrodgar
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#17   Hrodgar   11:05:51 | Freitag, 17. März 2006
ach ansgar,ich weiß, textverständnis ist schwer
, wenn man seine Vorurteile nicht revidieren will.
Es dürfte wohl mehr als deutlich geworden sein, daß ich aus einem Homiletikseminar sinngemäß wiedergegeben habe.
Ich zitiere mich selbst:
Nun ja, wenn ich die Lehrbuchpredigt aus dem Homiletikseminar bilde,…
Daß dies meine Meinung sei, habe ich nie behauptet, sondern nur die unzureichende Umsetzbarkeit dieser Handreichungen diskutiert. Klar soweit? Ich kann mir also damit nicht widersprochen haben.
Desweiteren sprach ich niemals von Deutscher Grundlage oder „Teutsch“. Ich sprach nichteinmal von Nationalität.
Das einzige was ich in diesem Zusammenhang sagte, war ein Verweis auf unsere Verfassung und die darin beschriebenen Grundsätze.
Desweiteren beachten Sie bitte, daß der Nationalstaatsgedanke zu der Zeit, da unser Glauben entstand, noch gar nicht existierte. Ich denke, das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ war wohl das erste Gebilde, das diesen Charakter trägt. Und dies ist wohl eher Klerikal bestimmt als mit dem Heidentum verwand.
Aber wenn es Ihnen gefällt, machen Sie weiter mit Ihrer Geschichtsklitterung und Verunglimpfungspolemik.
Nur: Können Sie sich dafür bitte einen anderen Platz suchen? Dann stören Sie nicht Leute wie Benedikt und Kreuzritter, die bei aller Unterschiedlichkeit doch zuhören und diskutieren können.
Sie können gerne wieder in die Öffentlichkeit treten, wenn Sie auf das antworten wollen, was wirklich gesagt wurde, nicht auf Ihre Lieblingsfeindbilder.
Redaktion benachrichtigen Tödlicher Arbeitsunfall beim Taufen
#12   Hrodgar   09:06:11 | Freitag, 17. März 2006
dann begannen…
…alle zu beten…
Hätte einer angefangen zu reanimieren, wäre der gute Pastor noch am leben…
In den ersten Sekunden nach so einem Unfall liegt die Erfolgquote sehr hoch.
Aber man kann natürlich auch die Hände falten und beten und den Kameraden sterben lassen. Was waren wohl dessen letze Gedanken, bevor ihm das Licht aus ging? In den Minuten, die er noch Gehör hatte???
Wahrscheinlich: Ihr verdammten Feiglinge! Warum helft Ihr mir nicht???
Das sage ich jetzt mal als Sani, nicht daß das falsch verstanden wird…
Redaktion benachrichtigen Nachruf auf Eugen Drewermann
#29   Hrodgar   08:30:41 | Freitag, 17. März 2006
Vertrauen
Zitat: Hätte man das von Anfang an so gehandhabt, dann gäbe es den Glauben heute nicht mehr.
Ich habe mal gelernt:
Die Katholische Lehre fußt auf die Schrift, die Tradition und ihren lebendigen Leib Christi, die Glaubenden.
Jetzt lerne ich von Benedikt:
Nur eine geistige Gleichschaltung, eine obrigkeitliche Begrenzung und strikte Lenkung dessen was gesagt werden darf, erhielt den Glauben bis heute.
Die erste Meinung zeugt davon, die Christen hätten vertrauen in die Lenkung durch ihren Gott, der ALLE Glaubenden anspricht.
Benedikt verkündigt:
Die Christen vertrauen ihren Priestern und Führern, die alle Glaubenden gleichschalten. (wo kommt Gott da vor?)
Aber glücklicherweise sagt Herr Benedikt ja selbst: Seine Irrige Meinung sei Irrelevant.
Soweit eine nüchterne Textbetrachtung durch einen Außenstehenden. Meine Meinung kennen Sie ja, die ist ganz anders…
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#14   Hrodgar   08:14:13 | Freitag, 17. März 2006
@ Gotthard
Eine Gute Predigt?
Nun ja, wenn ich die Lehrbuchpredigt aus dem Homiletikseminar bilde, dann kommen darinne ziemlich viele, gute Abschnitte vor: Etwa „Den Zuhörer in seiner Lebenswirklichkeit abholen“, oder „Den Sitz im Leben herausstellen“.
Die realexistierenden Predigten haben abermeist den fehler, daß diese Dinge zur unfreiwilligen Komik geraten.
Die Pfarrer sind so weit von der Lebenswirklichkeit entfernt, daß sie beispielsweise Erziehende nicht da abholen, wo sie wirklich stehen, sondern da, wo eine naive Kindersendung sie hinstellen würde. Da werden sogenannte archetypische Situationen bemüht, die einfach nur in Fernsehfamilien vorkommen. Da werden Lebensbezüge so krampfhaft herzustellen versucht, daß der geneigte Zuhörer sich fragt, ob er eigentlich ernstgenommen wird.
Desweiteren hat sich bei den meisten Predigern eine Standardbetonung und -wortwahl eingestellt, an der man ihn eingruppieren kann in „Katholisch“, „Freikirche“ oder „Lutheraner“.
Exegetisch sind fast alle Predigten, die ich je hörte (25 Jahre * [52 Sonntage + 5 Feiertage] = 1425) auf dem Nullpunkt angekommen. Keinerlei Unterrichtung über die Sprache / Kultur / den Kontext der jeweiligen Lesung. Nicht mal ein Hinweis, wer oder was „Sadduzäer“ waren, und warum deren Rolle in Joh den Parisäern untergejubelt wurde. Die einfachsten Grundlagen des Bibelverständnisses wurden nie erläutert.
Weitere Fragen?
Redaktion benachrichtigen Da gab es Gelächter
#11   Hrodgar   07:18:52 | Freitag, 17. März 2006
Unfruchtbar?
Zitat:
Auch die Förderung unfruchtbarer Partnerschaften, die nicht gesellschaftsrelevant sind, war ein politischer Fehler und ein falsches Signal.
Nun, was ist unfruchtbar?
Ich selbst habe 4 Kinder, nur um es vorwegzunehmen.
Dennoch: Die Förderungswürdigkeit einer Partnerschaft (ich verstehe hierunter „Schutzwürdigkeit“, denn de facto ist es das, was der Staat mit Partnerschaften tut) von dem Potential oder der Manifestation der Nachwuchszeugung abhängig zu machen sehe ich als einen Schritt in staatliche Bevormundung, überspitzt gesagt, Diskriminierung bestimmter Lebensansätze.
Als Demokrat bin ich dagegen, habe ich Angst vor einem Staat, der seinen Reglementierungsanspruch so weit ausdehnt, bis in mein Bett hinein.
Die Berücksichtigung der Kinderzahl bei der Rente halte ich dagegen für einfach nur Fair. Ich reiß mir den A*** auf mit meinen Vieren, derweil ein Juppi die Sause macht. Und der lebt später von meinen Kindern? neee.
Das ist das Natürlichste der Welt: Früher war es eben so: Wer Kinder hat versorgt erst seine Eltern, und später wird er von seinen Kindern versorgt.
Wer keine Kinder hat, muß nicht für Kinder zahlen, dafür was zurücklegen fürs Alter…
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#11   Hrodgar   17:42:51 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Ansgar
Ja, ich kenne diese Augenblicke…aber von geneigtem Haupt keine Spur. dafür von unbeschreiblicher Dankbarkeit! Vielleicht sind das verschiedene Ausdrucksformen für dasselbe.
@Filio
Haben Sie sich mal den Aufsatz geladen? Es ist bewiesen, daß die damalige Ansicht über jahweh so war.
Die Subjektive Erfahrung von Menschen mag das korrigiert haben. (z.B. Abram –> Abraham).
Genau ds passiert bei uns auch. Nur, daß wir erst garnicht versucht haben, einem Buch einen so hohen Stellenwert zuzugestehen, daß man es fast „vergöttern“ nennen könnte.
Esoterik ist das sicher nicht. denn esoterik meint „Geheimlehre“, wo man nicht die volle Wahrheit erfahren darf, bevor man nicht so tief drinne steckt, daß man kaum noch raus kommt.
Bei Ihnen und uns ist alles offen und frei! Man bekommt gesagt, worauf man sich einlässt, bevor man drinnesteckt.
Ach ja:Wenn Wodan ein Rachegott wäre, dann hätte er nicht neun Tage lang am Baum gehangen, vom Speer verwundet. Er, sich selbst geweiht. Auf Runen sinnend.
Nur, um uns die Weisheit zu geben…nein, das hatte er n icht nötig…
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#9   Hrodgar   16:55:47 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Filius
Hallo Filie,
ich danke Ihnen für die Nachfrage.
Nun, ich bin sicher auf der Grundlage der mir und glaubensgenossen geschenkten Begegnungen mit den Hohen.
Ich weiß, daß das Vorurteil besteht (und leider in schlechtem Geschichtsunterricht als Wahrheit verkauft wird) Wodan sein „ein Rachegott“. Dies ist sehr unzulässig verkürzt dargestellt. Im bronzezeitlichen Israel wurde Jahweh übrigens als kriegerischer Wettergott unter anderen Göttern angesehen. (www.erzwiss.uni-hamburg.de/ Personal/Lohmann/Glessmer/rutkowski.rtf )
Nein, das traditionelle germanische Heidentum in heutiger Zeit ist, wei ehedem, eine reine Erfahrungsreligion, die per definitionem nicht auf Büchern basiert, sondern auf der Erfahrung jedes Einzelnen mit den Göttern.
Und da muß ich sagen, sanfmut, liebevolle Hinwendung, deutliche Führung, Mütterlichkeit…all das gehört dazu.
Ich selbst erlebe ungeheuer viel Nähe…
Aber auch Zurechtweisung. Denn veralbern lassen sich Die Hohen nicht. Ohhh…Ich wünschte, ich könnte Ihnen etwas von diesen Augenblicken abgeben…habe sooo viel davon!
Aber danke, daß Sie nachgefragt haben, statt hochmütig zu verurteilen: „Das sind eh nur Dämonen!!“
Lieber Gruß
Hrodgar
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#6   Hrodgar   16:18:47 | Donnerstag, 16. März 2006
Ich danke für diese Klarstellung
…über die Wortbedeutung.
Dies scheint meinem Glauben gar nicht so fremd zu sein.
Ein wesentlicher Gedanke bei Opfern ist:
„Wodan[oder Freyja oder Hel…], Ich anerkenne Deine Macht. Ich biete hier meine Kraft und was ich tun kann…ich erbitte nur, was ich nicht selbst tun kann.“
Der Stolz gehört aber grundsätzlich dazu! denn wer kann schon behaupten von sie, aus der Sippe der Götter zu sein, Seine Ahnen geschaffen zu wissen von den Hohen persönlich?
Würde ich mich kleiner machen als ich bin, so wäre das für einen Heiden einfache Drückebergerei: Ich bitte die Gottheit um etwas, das ich eigentlich selber zu tun und zu verantworten habe. Daher ist für mich ein Opfer auch immer ein Beweis von Stolz, denn es zeigt, daß ich bereit bin, Einsatz zu bringen. Nur dafür ist es da. (Eigentlich braucht Wodan meinen Met nicht…)
Aber nach den Wortmeldungen scheinen wir recht dicht beisammen zu stehen, oder?
Nur vermisse ich dann in der Kirche diesen Stolz auf das GottesKindSein. Wodan sieht mich immer fröhlich und erhobenen hauptes beim Ritual.
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#3   Hrodgar   15:15:34 | Donnerstag, 16. März 2006
lieber Herr Eckner
genau! darum geht es ja! ab besten man demütigt das ganze Kinderpack beizeiten, dann muckt es später nicht auf!
Als Vater von 4 Kindern hätte ich das früher mal wissen sollen. Dann würden mich meine Kleinen jatzt nicht belästigen mit „Papa, verzeih, aber ich glaube Du irrst in dieser Sache…"…ganz schön hart aus dem Mund einer 8jährigen Revoluzzerin!!!!!
Wenn mir doch nur der richtige Ohrendreh eingefallen wäre…
ja…is scho ur-schlimm
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#1   Hrodgar   14:48:45 | Donnerstag, 16. März 2006
Demütige Haltung
Hallo Liebe Christenheit,
ich würde an dieser Stelle gerne eine Diskussion über „Demut“ lostreten.
Meine provokante These:
Ich folge meinen Göttern aus freier Gefolgschaft, nicht aus Demut. Ich tue das mit stolz, nicht mit gesenktem Haupt.
Oder nach Jesus: „Ich nenne Euch nicht Knechte […] sondern Freunde!“
Deswegen ist Demut fehl am platze und hat mit Verehrung weniger zu tun als mit Angst.
So, die ist eine These. Es soll kein Angriff auf Euch sein.
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#54   Hrodgar   12:57:19 | Donnerstag, 16. März 2006
@ benedikt
Werter Herr,
Die Fragen der Hist Forschung sind eigentlich klar. Doch stellt sich die frage nach der anwendung der jeweiligen Forschungsmitteln und der jeweiligen Metawissenschaft. Lesen Sie bitte mal bei Brezinka nach.
Die theologische Forschung, sobald sie sich der Hermeneutik bedient, stellt selbst die Frage nach dem Charakter der Wundererzählungen. Sind diese wahr in dem heutigen sinne einer Reportage, oder sind sie wahr in dem Sinne, daß die Menschen hier in Bilder das verpackt haben, was sie damals authentisch wahrnahmen?
Die Antwort kann uns nur die Synopse mit nicht-christlichen Quellen geben. Warum sind viele Wunder nicht bei römischen Schreibern berichtet? Klar, die Römer waren Feinde. Aber ich das der ganze grund? Oder wurden diese Dinge ausschließlich von (Früh-)Christen so wahrgenommen? Ich weiß die Antwort auch nicht. aber diese Frage verdient Beachtung. Dadurch kommt die moderne Theologie eben zu dem Schluß, daß vieles nicht wörtlich zu nehmen ist. Aber diesen Streit mögen Christen unter sich ausmachen.
Wir Heiden gehen so mit unseren Quellen um. Was uns zählt ist eh die direkte Kommunikation, die Begegnung mit den lebendigen Göttern. Ohne diese Erfahrung wären wir Darsteller, Schauspieler… Wir glauben, was wir erleben, nicht was wir lesen.
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#51   Hrodgar   11:57:41 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Ritter
1)Um ehrlich zu sein, ich halte es nicht einmal für ausgeschlossen, daß Euer Gott identisch mit einem der unseren ist, oder daß die Frage nach EIN oder MEHRERE in der nichtstofflichen Welt für eine Lachnummer der Menschen gehalten wird, weil es die Zahl dort garneicht gibt.
Vielleicht treffen wir beide uns dereinst an einer Stelle, wo Sie auf dem „Weg zum Himmel“ hinfinden und ich von Walkyren geleitet werde.
2) Diese Deutungen der Wunder war nicht als „so ist es“ gemeint, sondern gibt eine häufig diskutierte Ansicht wieder.
3)Der Einrede gegen den Arianismus muß ich dagegenhalten, daß alles, wenn man es übertreibt, schlimm ausgeht.
Reden wir vom Arianismus, dürfen wir nicht die Wirkung des HEUTIGEN Islam zum Maßstab wählen.
4)Der Trend zu mehr gleichberechtigung der Frau durch Jesus ist bekannt. Doch dieser Trend wurde auf dem Stand von Paulus nahezu eingefroren. Noch heute wird die Stelle:„Das Weib schweige in der Versammlung“ gegen die Prieserschaft der Frau angeführt.
Nach meinem Empfinden waren damals die Heiden schon weiter, als es die Kirche heute ist.
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#48   Hrodgar   10:22:12 | Donnerstag, 16. März 2006
@Ritter
1) Nivellierung = Intoleranz.
Die Methode der historisch-Kritischen Exegese stammt aus der Katholischen Kirche selbst, ich habe sie einfach nur wiedergegeben. Das ist also ein Innerkatholischer Streit, aus dem ich mich heraushalte.
Und:Ich glaube die Wunder einfach nicht.Das ist nicht intolerant.Intolerant wäre, wenn ich einen, der sie glaubt, lächerlich machen würde.Ihr glaubt auch nicht an Wodan. eben. macht doch nichts.
Voltaire sagte: „Eure Meinung ist das genaue Gegenteil von meiner! Doch werde ich mein Leben darangeben, daß Ihr sie weiterhin sagen dürft!“ So sehe ich das auch.
2) „Befreiung“ der Frau:
Mag für andere Kulturen (z.B. mit Witwenverbrennung) gelten. Aber es freut mich, seintens eines Katholiken hier Zustimmung zu finden.
3) „Heutzutage nicht mehr vernünftig gesehen“
Ja, die Menschen haben sich von ihrer Natur sehr abgewandt. Leider.
4) Noch was zu der Ausbreitung und den Goten, die das Christentum freiwillig annahmen.
Die Goten nahmen den Arianismus an. Diese sehr tolerante Variante war besser vereinbar mit dem alten Glauben und Weltbild.
Nur: Der Arianismus wurde von der Kath. Kirche als Häresie verboten, die Anhänger oft getötet. Die Wandalen verdanken ihren schlechten Ruf der Tatsache, daß sie Arianer waren. Als Karthago von den Wandalen eingenommen wurde, stellten diese die kath. Weihestätten und Geistlichen unter ihren Schutz! Nichts wurde zerstört. Die Darstellung der katholischen Zeitzeugen klittern diese Tatsachen in das Gegenteil.
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#46   Hrodgar   09:07:46 | Donnerstag, 16. März 2006
Hej Filia, Seid gegrüßt!
Werter Herr Ritter,
Die Zeilen von Filia sind eine gute Ergänzung zu dem selbstverständnis germanischen Heidentums. Ich bin ihr da sehr dankbar!
Zur Schöpfung:
Wir haben einen Schöpfungsmythos der dem Euren nicht unähnlich ist. Ich möchte mich auf die Unterschiede konzentrieren:
1) Unsere Überlieferung der Schöpfung wird als Produkt menschlicher Poesie gesehen, die – inspiriert durch die Götter – Bilder geschaffen hat, uns das Prinzip der Schöpfung nahe zu bringen.
2) Der Mensch entstammt dem Schöpfungsakt dreier Götter („Lasst uns Menschen machen…).
Das Bild spricht von Ask und Embla, zwei Bäume aus denen die Götter den Menschen machten als Mann und Frau.
Hinter diesen Holzarten verbirgt sich eine Wundervolle Ergänzung: Das harte, unbeugsame Holz und das weiche, biegsame, aber sehr zugfeste.
Wenn ich Eiche und Ulme habe, kann ich alles bauen, was aus Holz machbar ist: Häuser,Schiffe,Möbel, Spielsachen,Waffen.
So sind Mann und Frau einander gegeben, im Kampf und Ackerbau. Auf gleicher Höhe und Würde, mit Gleichen Rechten, aber unterschiedlich, sich zu ergänzen.
Die AT-Tradition spricht hingegen von „Frau aus einem Teil des Mannes“, „Mann = Haupt der Frau“, wie es im NT dann heißt.
3) Es gibt bei uns nicht „Erde=Untertan“, sondern eins sein mit der Natur. Die Erde, Midgard, war vor uns. Sie gehört uns nicht. Die Erde ist unsere Grundlage, quasi unsere Mutter.ff
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#44   Hrodgar   08:08:02 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Ritter
Ja, gerne.
Zunächst noch folgendes: In der Germanischen Sprache gibt es keinen Begriff für „Gehorsam“. Es gibt nur freiwillige Gefolgschaft und Ehre. Wenn Sie es so wollen, wird das Gewissen des Heiden ständig gestresst. Ich kann mich nicht auf eine spätere Vegebung zurückziehen, sondern muß Entscheidungen verantworten. Ich kann nicht Nicht-entscheiden.
Darum kann ich mit „Gebote halten=gehorsam sein“ auch nicht auf der sicheren Seite sein.
Bsp: Ich soll nicht lügen! Klar! Wenn ein Römer einen Christen vor Neros Häschern versteckt hat und gelogen, um sie zu schützen? Hätte er die Wahrheit gesagt und die Freunde verraten, so hätte er schlechte Karten bei den Ahnen.
Jesus sah das auch so: Beim Abreißen der Ähren am Shabbat, oder Heilung am Shabbat. Immer wieder die Frage: Ist der Mensch für das Gesetz da oder umgekehrt?
Es war die Rückführung des Gesetzes auf die ursprünglichen Schutzziele.
Selbst der Dekalog formuliert in dieser Art, indem er einen Futur 1 verwendet und keinen Imperativ. „Du sollst…“ ist falsch. Aramäisch: „Du wirst…“. Also eine Zielrichtung, auf die sich das persönliche und kollektive Gewissen hinentwickeln soll.
Im germanischen Heidentum hat sich das von der Uroffenbarung erhalten, in der Jahweh – Religion nicht, da bei der Verfestigung der Zentralmacht und Absoluten Königsherrschaft (Bronzezeit) die menschliche Monarchie auf die Götter übertragen wurde. Der König Befiehlt, der Untertan gehorcht. Ansonsten wird der Untertan hingerichtet! ff.
Redaktion benachrichtigen Auch die Presse muß die Menschenwürde respektieren
#29   Hrodgar   18:02:54 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Julia
Sie schrieben :
Wenn dies mal aufhört, dann kann ich auch Respekt haben für Religion. Doch jetzt habt gar kein Respekt für Religion welche auch, wegen der Hypokritie.
Religion und Menschewürde/Menschenrechte sind wie Wasser und Feuer.
Nun, es geht auch anders…es gibt Religionen, da wird die Natur nicht auf eine Norm verpflichtet.
Da wird ein Mensch nicht seiner Natur wegen verurteilt oder als „Krank“ bezeichnet. Ja, solche Religionen gibt es.
Bei all Ihrer Verletztheit: Die Götter mögen Ihnen ein Heim geben und einen Ort des Angenommenseins.
Friede und Wohlergehen
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Da gab es Gelächter
#4   Hrodgar   17:48:23 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Beobachterin
Ja, zum Teil stimme ich Ihnen zu!
Demletzt fuhr ich mit meiner Mutter im Wagen, hörte dabei eine CD. Es lief gerade ein heidnisches Lied über das „Mutter-werden“ und die große Freude und den Stolz dabei.
Meine Mutter, gute Katholikin, frug, warum man solch schöne Musik nicht im Radio hören können.
Ich sagte: „Weil es unmodern geworden ist, sich in den ewigen Kreis des Lebens, in seine Aufgaben und Verantwortungen einzufinden. Bereitwillig und Stolz anzunehmen, wofür die Natur Mann und Frau bestimmt hat!“
Meine Frau meinte neulich: Ich bin emanzipierter als manche Karrierefrau! Ich tue, was ich für richtig erachte, nicht was die Ideologie einiger Feministinen von mir will! Un Freyja hat uns nun einmal dies Kind anvertraut. So soll es denn auch sein, daß es geborgen Aufwachsen kann. (Sie ist Ganztagsmutter).
Tugenden: Schutzziele!
Niemand verbietet mir, mein Kind zu vernachlässigen um des Geldes willen. Die Kirche nicht, die Bibel nicht, der Staat nicht…
Aber es ohne Not zu tun, das wäre unehrenhaft! Es gehört sich einfach nicht! Es ist untreu!
Vielleicht gibt es manchen, was die Kirche von den Heiden Lernen kann…
Redaktion benachrichtigen Aufbruch durch Abbruch
#4   Hrodgar   17:32:35 | Mittwoch, 15. März 2006
LieberAthanasius
Sie hören sich für mich zutiefst verletzt und mit sich und der Welt im Unfrieden an.
Haben Sie Vertrauen in Ihren Gott?
Sehen Sie, über tausend Jahre lang hat man uns verboten Offen nseren Glauben zu leben. Und wir sind immernoch da!
Ich denke, wenn Ihre Kirche sich etwas verkleinert, dann entspricht das der sinkenden Zahl der praktizierenden Katholiken, nicht mehr.
Sie können doch die Leute nicht zwingen. Also: Worauf wollen Sie warten? Daß die Kirchensteuer erhöht wird und mehr Geld in die Bausanierung / erhaltung fließt als in die Verkündigung?
Tragen Sie es mit Fassung. Denn tragen Müssen Sie es eh.
Aber, um etwas zu sticheln *zwinker*: Die Kirche könnte ja eine Kirche rückbauen und einen Heiligen Hain pflanzen, und den als Zeichen der Versöhnung den Heiden stiften.
So ein Hain muß nicht beheizt werden, braucht keinen Strom, das Wasser spenden die Götter…ist doch echt praktisch, oder?
(Nicht zu ernst nehmen…bin grad einfach gut drauf…ja?)
Lieber Gruß
Hrodgar
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#41   Hrodgar   17:09:27 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Tradi
Filias Einlassungen würde ich mal nicht gleich als „Schwachsinn“ bezeichnen.
Offenbar hat die Kirche es nicht geschafft, ihre Lehre zu transportieren.
Es erlebten viele Mütter unter der Römischen Gewaltherrschaft die Kreuzigung von unschuldigen Angehöriger.
In Israel und weltweit. Auch in Germanien, wo Pilati Vorgänger Varus Statthalter war.
@ Ritter
Leben nach dem Tod: Ja, kennen wir. Die Götter halten verschiedene Orte bereit, wo Menschen in Geborgenheit sich bei ihren Ahnen wiederfinden.
Wer im Leben durch seine Taten sich von der gemeinschaft abgewandt hat, den Zwingen die Götter auch nach dem Tode nicht. Er „darf“ auf ewig in Niflheim einsam sein…
Vergebung der Sünden
Wir kennen dien Sündenbegriff nicht in dieser Art, daß etwas Verboten oder Erlaubt ist.
Etwas ist Ehrenhaft oder eben nicht. D.h., es genügt den (hohen) Anforderungen der „Tugenden“ oder nicht. Diese Tugenden sind Schutzziele. Die jeweilige Handlung ist immer an diesen Zielen zu messen.
So ist Stehlen beispielsweise eigentlich ja „untreu“. Dient es aber z.B. der Rettung eines anderen (Feuerlöscher Stehlen), dann überwiegt dieses. Wir haben so etwas auch als „Güterabwägung“ im deutschen Recht.
Die Verantwortung hat jeder für sein Handeln vor den Ahnen und Göttern.
Zeigt einer durch immer wieder kehrende ehrlosigkeit seine Abwendung von der Gemeinschaft: Niflheim.
Ist einer Dann und wann Ehrlos: Viel spass beim Begründen vor den Göttern *schluck*.
Soweit vereinfacht
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#39   Hrodgar   15:30:41 | Mittwoch, 15. März 2006
Hej Filia
Wenn wir uns den Überlieferungen der Bibel, besonders des NT, mittels der auf Hermeneutik basierenden und innerhalb der Kirche oft befürworteten „historisch-kritischen“ Bibelauslegung nähern, dann werden wir genau in diese Dinge hineinkommen:
In der Bildsprache der damaligen Zeit gesehen, was heißt „Sohn des“ (Gottes).
Was verbirgt sich hinter Auferweckungswundern? Diese wurden damals von jedem bedeutenden Prediger (Rabbi) berichtet. Woher stammen die Wundererzählungen? Manche sind gar Adaptionen aus dem Heidnischen Mithras-Kult.
Da wurden bestimmte ereignisse als Stilelemente eingebaut, weil man das damals eben so gemacht hat.
Man hat damit nicht einmal gelogen! Denn dem damaligen Leser war klar, daß das ein Ausdruck für etwas anderes war, z.B. Ehrfurcht.
Wir haben so etwas Ähnliches: „Kennings“ Kein Germane würde bei „Er ritt auf seinem Mächtigen Wogenross gen Gotland“ denken, hier sei einer auf einem Pferd über die See geritten. Wir wissen „Wogenross = Ausdruck für Gutes Schiff“. Nur: wer solches fertig denkt, z.B. Eugen Drewermann, bekommt bislang noch einen Maulkorb.
Das wird unter Ratzinger nicht anders werden.
Mit Jesus hätte man leben können. Das Christentum baut FÜR MICH auf so vielen Missdeutungen auf, daß ich es nicht annehmen kann.
Sie steht lieber zu einem Gott, der zeigt: „Sieh her, ich könnte Deinen Kebskranken Vater retten…ich tu es aber nicht“
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#104   Hrodgar   14:44:23 | Mittwoch, 15. März 2006
Hoden Abschneiden…
Ich bejahte und fragte zurück, mit wem ich denn spräche. Der Anrufer erwiderte, er sei »der Wolfgang aus Österreich«. Und nun solle ich mal zuhören. Er kenne meinen Namen und meine Adresse. Wenn ich so etwas noch einmal irgendwo schriebe, dann – so wörtlich – werde er »nach Berlin kommen« und mir »die Hoden abschneiden«. Das sei keine leere Drohung, bekräftigte er, er kenne meinen Namen und wisse, wo ich wohne.
Zutiefst demütigend für die Menschliche Rasse, in dieser Art diskussionen zu unterdrücken.
War das aber nun
-ein verbrecherischer Homo („alle homos sind so“)
oder
-ein homosexueller Verbrecher („eben, ein Verbrecher“)
oder
– einfach nur ein unausgeglichener Mann, der seinen Frust an zunächst wehrlos erscheinenden ablassen will.
Wenn Sie urteilen, tun Sie es bitte weise!
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#36   Hrodgar   14:32:36 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Ritter
Nun, ich sehe, daß jemand, der solches vollbrächte, ein großer Mann wäre und ihm Ehre gebührte.
Doch sehe ich in den genannten Taten eher die Deutende Umschreibung eines Sachverhaltes als eine Reportage.
Diese Taten, so ungeheuerlich und Groß, wären außerhalb der Jesuanischen Gemeinde auch bekannt geworden, sind jedoch in den Aufzeichnungen neutraler Beobachter nicht bestätigt.
Desweiteren ist der Prozess der Kanonisierung der Schrift ein sehr langwieriger und der Willkür der Herrschenden unterworfener.
So ist nicht klar, warum beispielsweise das Markusevangelium kanonisch ist, das Thomas aber apokryph. Die wahlfreie Verwendung biblischer Vorschriften als bindend oder nicht bindend ist ebenso ein Punkt der Fragwürdigkeit.
Gehe ich nach dem Apostelkonzil, so ist das gesamte AT unwirksam bis auf „enthaltet Euch des Blutes“.
Die Kirche basiert ihre Lehre jedoch auf dem Dekalog. Andere Teile des Pentateuch (Hinrichtung eines Kindes daß den Vater entblößt sah) werden aber als unwirksam betrachtet. Ohne Nachvollziehbare Methodik. Das riecht nach Opportunitätsprinzip.
Dazu wird dies auch noch über die Zeit verändert, derweil man zu jeder Zeit behauptet, Gottes Wort sein Ewig und Unveränderlich.
Vielleicht können Sie mir ja da einen Ausweg zeigen, der das alles als glaubwürdig erscheinen lässt…
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#34   Hrodgar   13:44:00 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Filia
Nun, weißt Du, ich bin selbst als Christ aufgewachsen und habe eine nicht unbedeutende Rolle in der Kath Kirche gespielt.
Die Andacht, die Versenkung in die stille Betrachtung…als das ist im Christentum genauso echt, wie bei uns.
Die frage ist eine andere: WEM huldige ich, gebe ich mich hin und Warum?
Da habe ich so große Unstimmigkeiten gefunden, so viele Widersprüche und Lebensfeindlichkeiten, eine solche Lebensferne, daß ich nicht damit leben konnte.
Darüber gäbe es sicher noch einiges zu sagen.
Unterm Strich scheint mir der Ansatz plausibel, daß Loki letzten endes hinter der ganzen Kirche steht.
Der hist. Jeshua ben Joseph, genannt Christos, hat eigentlich auf die in seinem Landstrich präsenten „Falschgläubigen“ Samaritaner verwiesen und das Judentum zu einer Erfahrungsreligion zurückführen wollen, aus der es in der Bronzezeit mal herkam.
Mit der Theologiesierung (beginn: Paulus?) nahm diese Jesuanische Gemeinde jedoch wieder Abschied von dieser Idee.
Alles, was dann kam, war Gesetzes-Vergötzung mit anderem Anstrich.
Weißt Du, warum Jeshua nicht nach Germanien kam? Mit seiner Einstellung wäre er hier nicht aufgefallen,die Götter hatten gar keinen grund, ihn hierher zu schicken.
So, aber das von Heide zu Heidin. Ich weiß, liebe Christen, daß Ihr das völlig anders seht. Ich habe alle diese Kommentare, wie sie Euch jetzt „auf der Zunge liegen“ früher selbst verpredigt.
Lassen wir das als zwei unvereinbare meinungen hier so stehen.
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#32   Hrodgar   11:14:57 | Mittwoch, 15. März 2006
Hej Filia
nun, ich denke, daß ein Christ nicht anders kann.
Er würde sich mit der Anerkenntnis, daß auch andere menschen Wahrheit in anderen Göttern erkennen der Bestrafung im ewigen Feuer aussetzen.
Deswegen sehe ich ihnen das nach. Sie sind so.
Nicht nachsehen tue ich allerding Verunglimpfungen.
Und noch etwas:
Wie soll jemand aus christlcher Tradition je etwas gespürt haben, von der sanften Güte des Allvaters Wodan? Wie soll jemand, der nicht in freier Natur zu lauschen versteht, die zarte Stimme die lieben Frau Hulda hören? Wie soll jemand, der dem Gewitter flieht Donars kraftvolles wesen verstehen?
all diese wunderbaren erlebnisse mit den Hohen, all die momente an denen Du Spürst, daß die Hohen Dein Opfer liebevoll annehmen, die Erhabenheit, als partner von deinen göttern angenommen zu sein, daß wissen um die heiligkeit der frau und ihrer nobelsten instinkte…wie soll ein christ das je erfahren…
Redaktion benachrichtigen Drei Gründe, warum das Christentum falsch ist
#19   Hrodgar   10:38:35 | Mittwoch, 15. März 2006
hoppla
Zitat:Das Christentum ist der einzige Rahmen, in dem sich die Freuden des Heidentums erhalten haben.
ergo: Im Heidentum ist diese Freude grundgelegt, derer sich das Christentum bedient.
Das wissen wir schon lange, aber hier hören wir es von einem „Fidei Defensor“.
Danke…
Aber ich darf sie alle beruhigen:
Im Heidentum selbst ist diese Freude noch sehr viel stärker und ursprünglicher erhalten.
Unsere Götter sind immer noch da und offen für die Menschen. Trotz aller Schandtaten…
Redaktion benachrichtigen Und was ist der nächste Streich?
#3   Hrodgar   09:40:14 | Mittwoch, 15. März 2006
@ eine lange ersehnte Klarstellung
der Rat für Interreligiösen Dialog wird der Abteilung „Kulturschaffende“ zugeordnet.
Statt des „dialogen“ also des Zwiegespräches mit anderen Religionen betrachtet man diese Fortan alsein Art Künstler.
Man spricht nicht MIT ihnen, sondern ÜBER sie.
Danke Herr Ratzinger, das ist Ihr stil gewesen und wird Ihr Stil bleiben.
Ganz der alte.
Die Bedeutung für die Kirche heißt aber: „Wir sind eh die einzig Wahren, was sollen wir mit anderen Reden?!“.
Von außen betrachtet heißt das, daß die Kirche geneigt ist Feindbilder zu reaktivieren, um deren Abbau sich JPII so sehr bemüht hat.
Die Glaubwürdigkeit als Religion des Liebenden Gottes, der sich an alle liebend wendet, erreicht einen neuen Tiefpunkt.
Redaktion benachrichtigen Der kleine Buddha ist weg
#29   Hrodgar   09:10:36 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Ritter
Guten Morgen, der Herr,
Sehr weise gesprochen. Vielleicht wäre es so gekommen, wie Sie sagen. Dann wäre es eine natürliche Sache gewesen. Und auf jeden Fall eine freiwillige. Und dem gemäß ein friedliches Nebeneinander. Aber das war so nicht gewollt. Und das ist einer der gravierenden Punkte, die in meinem Ansehen der Kirche und der Christenheit ihre Glaubwürdigkeit genommen hat.
Aber das muß jeder für sich sehen und entscheiden.
Solange aber noch so große Teile der Kirche bis heute die Verbrechen leugnen, beschönigen oder gar rechtfertigen, solange so viele Katholiken wie hier in diesem Forum sich von Vorurteil zu Vorurteil hangeln und dabei respektlos Schmähreden führen über Dinge, die sie nicht kennen und Götter, die sie nicht hören und Menschen, denen sie nie zugehört haben, solange bleibt für mich diese Religion unglaubwürdig.
Ihr, Herr Ritter, seid einer der wenigen, die es schaffen zu formulieren :„Ich kenne mich mit … nicht so gut aus. Habe bisher immer gedacht daß…“
Das zeugt von der Bereitschaft zuzuhören. Ich danke dafür und Euer Gott wird sich freuen über so einen Mitstreiter.
Redaktion benachrichtigen Der kleine Buddha ist weg
#27   Hrodgar   20:44:15 | Dienstag, 14. März 2006
@Anastasius
Welche Bücher Sie doch kennen?!?
Also ich lese keine Nazilektüre…aber jedem das seine. Ist ja sicher auch kulturhistorisch interessant, wie Geschichtsklitterung erfolgreich betrieben werden kann.
Herr Anastasius, auf dieser Ebene nicht!
Ich habe einen Eid auf unsere Verfassung geleistet, der mich bindet, für Leute wie Sie mein Leben zu riskiren!
Ich lasse mich nicht in die Nähe von Nazis rücken! Klar soweit?
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#25   Hrodgar   18:37:17 | Dienstag, 14. März 2006
Gestiftet…
ja, und vorher geraubt durch den gütigen Stifter…
Die Gegenleistung war dann wohl die Kaiserkrone an Karl den Sachsenmörder.
„Die Germanischen Fürsten“ wohl eher die Fränkischen Fürsten, die sich vorher das Land geraubt hatten. Rom wußte davon, hat seine ganze moralische Macht ins Spiel gebracht Karl das Versprechen abzunehmen „die Sachsen zu Taufen oder aber zu erschlagen“…jo…klar, daß diese Frankenherrscher die Kirche Stiftungen machten.
Oder welche meinen Sie?
Radbod, den Friesen? Oh ja!
Nochmals mein Buchtip: siehe unten…
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#23   Hrodgar   16:00:14 | Dienstag, 14. März 2006
häääää?????
= Hessische Frageformel.
Alles um was es geht sind einige historische Fakten,nicht wahr, Ritter?
Mit dem Kreuzritter habe ich keine Probleme…
Aber bei der Gelegenheit:
Strassen und Wege hat der Gute Boni sicher nicht gebaut oder dieses veranlasst. Vielmehr einige Klöster gegründet. Das Land hierzu wurde von der Kirche dabei nicht gekauft. Soviel steht nun einmal fest.
Buchtip: Fischer-Fabian: Die Deutschen Kaiser.
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#21   Hrodgar   14:56:24 | Dienstag, 14. März 2006
verdienst…
… im Sinne der Kirche Sicherlich…ansonsten…na ja.
Eines ist Sicher: Durch die Schandtat des Bonifatius hat sich keinen nennenswerte Zahl bekehrt.
Die „Bekehrung“ sah etwa so aus:
In einem Dekret erließ Karl der Sachsenschlächter folgendes:
Ein Bauer, der einen Heidnischen Ritus durchführt, muß 36 solidi Strafe zahlen…zugunsten der kirche.
36 Solidi, das war die Existenz eines Bauern. Das waren 36 Kühe.
Als „Beweis“ hat es ausgereicht, daß ein Pfarrer den Bauern anzeigt.
Der „Prozess“ oblag der Geistlichkeit, die ja dann auch das Geld / den Hof kassierte.
Die Durchsetzung, also die Drecksarbeit, lag bei den Frankensoldaten.
Klasse, was?
Natürlich ist da keiner mit nem Schwert in der Hand, der einen Heiden zum Taufbecken schubst.
Es wird einfach nur die Existenz genommen…mehr nicht…und schon, schwupps, rennen die alle in die Kirche.
Klar, denn gehste nicht hin, wirste angezeigt wegen nichthalten der sonntagspflicht…ich glaub das waren 10 Solidi Strafe…
Die Quelle hierzu hab ich zu Hause…kann ich jetzt also nicht abdrucken. Aber reiche ich gerne nach.
Redaktion benachrichtigen Die Hintergründe
#9   Hrodgar   14:43:45 | Dienstag, 14. März 2006
oh manno
…das ist wie in jedem verein:
der eine gönnt dem anderen nicht die wurst auf dem brote…
„dem anderen sein Anders-Sein nicht vorzuwerfen ist der Anfang der Weisheit“…
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#19   Hrodgar   14:33:55 | Dienstag, 14. März 2006
@ Ritter
Nun ja, das wird gerne so gesagt.
ich dem zeitdokument heißt es nur, daß eun Murren durch die Heiden ging.
Eine Antwort Donars zu erwarten ist nicht so ganz im Stile der Zeit, da ein direktes Eingreifen der Göttern an der Seite der Menschen erst für Ragnarök, also den letzten Kampf gegen die Mächte des Chaos, erwartet wird.
Es war zu jedem Zeitpunnkt klar, daß die Menschen diesen Ort geweiht hatten, es also eine Sache der Menschen war, ihn zu verteidigen…
Ein Heiligtum zu schänden war einfach eine unerhörte Unrechtstat, für die sich Bonifatius auch sicher vor seinen Ahnen und den Hohen Göttern verantworten muß.
Daß die räuber heidnisch gewesen waren ist eigentlich nicht so wichtig. es waren verbrecher! denn Bonifatius stand zu diesem zeitpunkt unter dem gastrecht. also waren sie auch nach unserem recht verbrecher.
daß Hitler auf dem papier katholisch war, hat für mich auch nichts mit seinen Verbrechen zu tun!
Von der angeblichen Massenbekehrung wird viel geredet.
Fakt ist aber, daß diese Mission als gescheitern galt und erneute Missionare in das Gebiet des Chattenlandes entsandt wurden. Wieso denn, wenn sich die leut zu massen bekehrt hätten, wie Willibald schreibt?
Auch eine Analyse der Zeitangaben, in denen Bonifatius das Chattenland bekehrt haben soll, ergibt, daß, wenn er geritten wäre wie ein professioneller Reiterbote, er nur wenige tage gehabt hätte für seine Arbeit. Denn seine Meldungen nach Rom und seine Anwesenheit dort ist genauestens datiert.
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#17   Hrodgar   14:07:25 | Dienstag, 14. März 2006
Ja, Ritter
…genau das.
Trotzdem muß fest gehalten werden,
–-- daß die Fällung der Donareiche nur unter militärischer Übermacht des mitgebrachten Schutzheeres gelungen war.
–-- daß diese Fällung ein Unrecht war.
–-- daß seine Ermordung nicht religiös motiviert war, sondern ein schnödes Verbrechen.
Zitat:Bleibt nun noch die Betrachtung des Märtyrerbildes der Vita. Willibald lässt keinen Zweifel daran, dass er den gewaltsamen Tod des Bonifatius als Martyrium für den Glauben wertet, obwohl der Heilige weniger Opfer einer Verfolgung um seines Glaubens willen als vielmehr Opfer der Beutegier einer heidnischen Rotte wurde.
Quelle:
Kehl, Petra. Kult und Nachleben des heiligen Bonifatius im Mittelalter.
Herausgegeben vom Bistum Fulda. Fulda: Parzeller, 1993. Seiten 69-75.
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#15   Hrodgar   13:32:24 | Dienstag, 14. März 2006
Nun Dann…
… möchte ich mal sehen, was die Schweizer Garde tut, wenn ich durch den Vatikan ziehe und dort Kirchen schände…
Ganz ab davon:
Haben Sie die Vita des Bonifatius gelesen?
Er war losgezogen, um das Martyrium zu erleiden. es war sein erklärtes Ziel.
Nicht verwunderlich, war doch sein Gesundheitszustand so jammervoll, daß der Tod ihm eine Erlösung schien.
Als alle Provokation nichts half und niemand ihn erschlagen wollte, taten es dann einige Raubmörder bei Dokkum.
Er starb wegen des Geldes, wohl aber in vollem Vertrauen auf seinen Gott, das muß man ihm lassen.
ich muß mal die entsprechenden Historischen Quellen raussuchen. Haben Sie interesse? Könnte allerdings dauern und es macht mir richtig Arbeit. Also nur wenn Sie wirklich interesse haben.
Lieber Gruß
Hrodgar
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#12   Hrodgar   09:24:26 | Dienstag, 14. März 2006
Wodan
Hallo Herr Dr. Otterbeck,
meinten Sie „Stimme aus dem Tradiland“?
Nun ja, also dessen Einlassungen kann ich mit dem Hohen Allvater Wodan nicht zusammenbringen!
Wodan ist so geduldvoll, so gastfrei…weise und ruhig…
Lesen Sie mal das Grimnismal.
Oder runasöngr, Wodans Runenlied…
Intoleranz oder dogmatisch verdichtete Aussagen kann ich bei dem Hohen nicht finden!
Und wenn ich mit IHM im Ritual stehe, dann finde ich nur feinste, edelste, behutsame Weisheit wieder…
Dereinst mit IHM in SEINEM Heer zu stehen wäre mir eine Große Ehre…Übergroß…
Redaktion benachrichtigen Wie sich die Zeiten ändern + …
#16   Hrodgar   08:49:48 | Dienstag, 14. März 2006
@ Anastasius
1) Ja, Dennoch verwerflich.
Niemand sagt, daß das Heidentum Germaniens ohne Irrungen war oder Fehlerfrei.
Wollen wir Leichenzählen? Das wäre zynisch.
2) Kultiviert?
Nehmen wir das Rechtssystem:
Christl. Römisch: „Was kann ich aus einem Paragraphen alles rauslesen damit er mir nützt?“
Heidnisch: „Was hat das Thing wirklich beschlossen? Wie kann ich finden, was echt gemeint war?“
==> In USA muß eine Brandversicherung sündhaft teure Zigarren bezahlen, weil der Besitzer sie aufgeraucht hat und das nicht ausdrücklich ausgeschlossen war.
In Schweden muß im Zweifelsfalle vor Gericht das Protokoll der Gesetzgebungsversammlung zur Auslegung eines Gesetzes bbenutzt werden. Es wird geschaut, was WIRKLICH Konsenz war.
Wir Deutschen stehen irgendwo dazwischen…Wodan sei Dank!
3) Auf knien danksagen:
etwa dafür, daß nicht alles zerstört, sondern manchen „nur“ geraubt wurde? Hallo??
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#10   Hrodgar   08:24:07 | Dienstag, 14. März 2006
Göttliche Einladung
Dennoch gilt immer die göttliche Einladung: „Gehet hin und (…) taufet alle im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.“
Tja, bei Aller Zustimmung zu Ihrem Ruf nach Wahrung der Würde.
Der zitierte Satz beinhaltet sehr viel Konfliktpotential. Denn das sehen natürlich nur Christen so.
Ich denke, wenn Mission bei dem „Sieh her, so lebe ich, das glaube ich, ich lade Dich ein, es kennen zu lernen“ bleibt, ist nichts dagegen zu sagen.
Unter dieser Prämisse wurden Missionare selbst dann noch von germanischen Fürsten eingeladen, wenn sie zuvor Krieg gebracht hatten.
Nur, dabei bleibt es ja oft nicht.
Selbst hier im Forum wurde ich als andersgläubiger beschimpft, meine Götter verunglimpft.
(Was leider auch manche Heiden tun…grrrr)
Deswegen bin ich hier! Um gegenseitige Achtung und Verständnis zu wecken. Und um einzuladen, der Opfer fanatischer Gewalt zu gedenken.
Ja, der Pauschal-Persil-Schein, der dem Dalai Lama ausgestellt wird, der ist nicht so richtig. Da stimmen wir überein.
Aber die verklärte Sicht der Kirchlichen Mission eben auch nicht.
Wie gesagt: In Asien wurden die Missionare ZUM TEIL eingeladen, manchmal wieder ausgeladen. Wenn sie sich wie Gäste benehmen, ist das OK.
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#30   Hrodgar   08:14:37 | Dienstag, 14. März 2006
@ Parzifal
Guten Morgen,
Ja, wir haben keine überlieferten Rituale!
Aber:
Die Kath. Kirche hat sich, vor vielen 100 Jahren, Rituale ausgedacht. Keines dieser ist biblisch bezeugt.
Sie hat folgendes getan: Aus tief empfundener Verehrung und Ehrfurcht das Ritual entwickelt, so wie es den Menschen richtig, angemessen erschien.
Dadurch gewinnt das Ritual Authentität. Es gibt authentisch die Verehrung wieder.
Hier hat die Pastoral gerade ihr heutiges Problem: Die Entwicklung der Ritualsprache hat den Spagat zwischen Tradition und Dynamik nicht geschafft. Heute empfinden viele Katholiken die Rituale nicht mehr als authentisch, eben WEIL es diese sind, die vor so langer Zeit festgeschrieben wurden.
Warum soll das in heutiger Zeit nicht ebenso richtig sein wie vor 1000 jahren, als der kath. Ritus entwickelt wurde? Wird eine Sache erst nach x hundert Jahren authentisch? Dann hätte die Kirche die ersten x hundert Jahren nach einem „Disneylandritus“ gelebt.
Hinzukommt, daß auch in antiker Zeit eben systemimmanent keine verbindlich vorgeschriebenen Rituale existierten. Germanisches Heidentum ist eben eine ERFAHRUNGSRELIGION. Das Sippenoberhaupt hat eben die Aufgabe der Ritualgestaltung und muß diese auch verantworten. Das bedeutet, sich zwischen Tradition und der Lebenswirklichkeit der Sippe weise zu bewegen, damit die Authentität erhalten bleibt.
Wir sind mit Absicht keine Buchreligion. Das nicht-vorhandensein eines Buches kan man nicht gegen sie ins Feld führen.
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#8   Hrodgar   17:58:00 | Montag, 13. März 2006
@ Anastasius
Gegenfrage:
Was haben die Christlichen Missionare im Asiatischen Raum getan? Waren sie eingeladen, dort zu missionieren?
Wenn ich Hier für Wodan missioniere, handele ich mir auch Prügel ein… oder?
zweitens:
Was die Thule-Gesellschaft im Nepal getrieben hat ist eigentlich ganz einfach: Sie haben geistigen Raubbau versucht, was mit der Ermordung einiger Mönche endete.
Nochmals an dieser Stelle: Die Nazis können keine Religion diskreditieren, in dem sie sie mißbraucht haben.
Die haben auch das Christentum misbraucht und den Germanischen Glauben auch…
Wenn wir heute einen Glauben danach beurteilen, ob die Nazis daran „Gefallen gefunden“ haben, geben wir den Nazis im Nachhinein das Recht zu der Beurteilung der jeweiligen Religion.
Das sollte keiner von uns tun…
Tja, und was Sie über die nur angebliche Friedfertigkeit sagen: In vielem stimme ich Ihnen zu: Keiner zeigt die Berge abgeschlagener Kinderarme, die abgeschlagen wurden, weil dem Dalai Lama die Impfung gegen eine Seuche nicht passte…Da ist vieles Ideologie…
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#28   Hrodgar   17:23:56 | Montag, 13. März 2006
Dämonen…
…tja, Freund, mit Dämonen hatte ich auch schon meinen Schaff…erstens weiß ich wie ungemütlich die werden können, zweitens habe ich es überlebt…
Nein, wie kann man die Hohen, die Erhabenen, Den Allvater Wodan nur mit einem Dämon verwechselnßßß
Ich glaube nicht, daß Sie verstehen, wovon ich rede…wie sollte ich es auch deutlich machen???
„Wahrscheinlich ähneln Ihrer Erfahrungen…“
Verzeihen Sie, ich möchte nicht unhöflich sien, aber in der Kirche bekommt man gewissermaßen ein „Schulbuchwissen“ über nichtchristliche Riten und Kulte mit, daß sehr stark verkürzt und natürlich auch in der eigenen Sichtweise befangen ist. Da „weiß“ man dann ganz schnell zuzuordnen nach „ähnlich wie wicca“ oder so.
Ich meine das jetzt nicht abwertend, sonder eher so, daß Monotheisten da die Augen zugehalten bekommen…nur zerrbilder verkauft kriegen…
Nein, mit Dämonen hat das nichts zu tun…und mir Wicca erst recht nicht…ich wünschte, ich könnte Ihnen diesen Reichtum, dieses ursprüngliche leben und Erleben einmal zeigen…
Oh nein…jetzt komme ich doch wieder ins schwärmen…
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#26   Hrodgar   17:02:25 | Montag, 13. März 2006
@Sirilo
Tja, meine Erfahrung zeigt mir anderes.
Glauben Sie an JJesus, ich halte mich an Wodan, Donar, Baldur, Freyja, Hulda…
Die Götter sind einfach…nahe bei mir. Ist das so schwer zu verstehen? Sie leben mit mir, sie begleiten mich…
Sie geben Rat, sie stehen mir bei…
Ich kann sie erleben…richtig erleben…ich meine, ich weiß doch, was ich erlebe…
Ich brauche nicht Bücher und verlogenes papier…ich habe die natur, die stillen stunden zwischen abend und morgen…begebnungen mit zarten geschöpfen im rauchen der eichen…wenn ihr das doch verstehen könntet…
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#13   Hrodgar   16:35:59 | Montag, 13. März 2006
Uschis
neee, ich finde einfach das zeigt am krassesten die Absurdität einer falschen Kategorisierung…
Die Uschis gibts bei uns in der Nähe und sie zeigten zu meiner Schulzeit immer das Bild des braven, artigen Mädchens, daß fromm schaut und im Faltenrock rumläuft…
Ist halt der Stereotyp eines harmlosen Menschen. (Obgleich die ziemlich…wenig schüchtern…sein konnten…aber lassen wir das).
Sehen Sie, genauso grotesk ist es, einen Menschen, der Baldur und Freyja ehrt in die gleiche Kategorie zu schmeissen, wie einen der einem Aztekischen Menschenopferkult anhängt…
Bei der Gelegenheit:
Die Wikinger hatten bereits in heidnischer Zeit in Birka eine Verfassung, die Religiöse Diskriminierung verbot…diese Bööööhsen Heiden…
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#10   Hrodgar   16:12:43 | Montag, 13. März 2006
och Benedikt…nicht doch…
Nu kämpfen Sie doch nicht gegen Windmühlen!
Ich habe nicht gemeint, daß Bush das Christentum vertrete…ich sagte nur, daß man dort dieses Selbstverständnis pflegt.
Ich glaube, in der Bewertung sind wir uns durchaus einig…
Ich laste den US-Imperialismus nicht dem Christentum an! Somit verleumde ich auch niemand.
Der Imperialismus verleumdet vielmehr das Christentum.
Sehen Sie es einfach ein! In dieser Sache bin ich auf Ihrer Seite!!!! Das tut auch bestimmt nicht weh…
Also: Kriegsbeil einbuddeln und wohlfühlen…ja?
Auch schmeiß ich nicht alle monos in einen Topf.
Vielmehr habe ich mehrfach schon dadurch, daß ich gezeigt habe, wie absurd so etwas ist, verdeutlichen wollen, wie absurd es ist, alle Polytheisten in einem Topf zu werfen.
Mir ist der Unterschied zw Taliban und Ursulinen Mädchengymnasien durchaus bewußt. *grins*
Ich möchte nur sensibilisieren…ja?
Also ich passe schlecht in die Rubrik „bööööööhhhhser Heide“
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#8   Hrodgar   15:49:15 | Montag, 13. März 2006
@benedikt
Den „Unsinn“ kann ich nicht erkennen.
Das Selbstverständnis in einem breiten konsenz in USA ist, man sei „God’s own country“. Dies wird genauer untersucht in Ballah’s Buch „Zivilreligion“, in der er die Entsteheung dieses Konsenz beschreibt.
Insofern ist Ihre Einlassung richtig, daß die Nation in den USA (zumindest zum Teil) ein gegenstand religiöser Verehrung ist.
Die Berufung auf Jesus ist dort auch sehr beliebt um alles und jedes zu rechtfertigen. Selbst der Angriff auf den Irak wurde so gerechtfertigt (Neben der MVW-Lüge).
Die Offizielle USA bemüht sich zwar um ein verkrampft-säkulares Gehabe (Man darf in Firmen nicht mal „Merry Christmas“ schreiben, sondern „best seasonal wishes“), aber andererseits fürchterlich pietistisch (siehe sexualgesetzgebung, kreationismusdebatte…).
Insgesamt scheint mir also zu gelten: Man predigt wasser und trinkt Wein…
Lesen Sie mal das Buch von Todt…echt interessant.
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#24   Hrodgar   15:36:57 | Montag, 13. März 2006
…aber eigentlich völlig unwichtig.
Herr Parzifal,
SIE hatten die Errungenschaften des römischen Reiches in die Diskussion eingeführt.
Jetzt sagen Sie, es sei völlig unwichtig.
Nun gut, das wußte ich zuvor schon. Aber immerhin sehen Sie es jetzt auch.
Das germanische Heidentum basiert nicht auf einem magischen Weltbild, auch wenn dieses so an den Katholischen Hochschule so gelehrt wird.
Es basiert auf der persönlichen Begegnung des Gläubigen mit den Göttern im Ritual.
Recht haben Sie damit, daß es nicht auch einer Schrift oder Dogmen basiert.
Der germanische Götterglaube wurde von den Nazis anfangs instrumentalisiert, weshalb sog. „Experten“ auch ausgesandt wurden, wie Sie schrieben.
Als man merkte, wie sehr dieser Glaube auf der Freiheit und der Toleranz beruht, drehte man den Spieß um und verbot die germanische Religion kurzerhand. Das ganze sehe ich zusammen damit, daß Hitler sich auf Jesus und die Kirche berief, aber die Ermordung aller Christen geplant hatte, wenn erst mal alle Juden weg und der „Endsieg“ errungen war.
Will sagen: was dieNazis so getrieben haben, hat für Sie und mich keine Relevanz. Die haben eh alles mißbraucht.
Sicher werden wir die Götter nicht genauso ehren wie vor 1500 jahren. Das ist auch nicht das Ziel.
das Ziel ist es, die Götter, die heute so Präsent sind wie damals, zu ehren, ihren Rat zu würdigen und mit ihrer Führung zu leben. Warum das nicht gehen soll ist mir schleierhaft.
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#22   Hrodgar   14:12:07 | Montag, 13. März 2006
Oh, die Primitiven Bauern
Verehrter Herr Parzifal,
1) „Das Heidentum“? umfasst einige Hundert, vielleicht auch tausend verschiedene Kulte rund um den Globus. Ihre Synopse scheint Interessant zu sein. Besonders der Teil, der die Religion eines nomadisierenden Jägervolkes als Bauernreligion entlarvt.
2) Bauern sind primitiv. Gute feststellung, die nur einer Gesellschaft entspringen kann, die den Zusammenhang zwischen Natur und Ernährung verleugnet hat.
3) Die Römische „zivilisation“ hatte ihren Bestand zunächst einmal in der Errungenschaft der Sklaverei. In seiner Blütezeit beutete eine Oberschicht von nicht einmal 10% Freier eine unterschicht von 90% Sklaven aus. Es ist eine Bedeutende Errungenschaft der Hochkultur, das Recht des Stärkeren soweit über die Stärke des Rechtes zu stellen!
4) Das heidnische indogene Hethitische Großreich schaffte berteits um 1300 v.Chr. die Todesstrafe faktisch ab und unterwarf den König denselben Gesetzen wie die übrigen Bürger.
Das ist eindeutig primitiv zu nennen, gemessen an der Zivilisaton der Sklaverei.
5) Das Rom, daß Sie hier als Zivilisiert hinstellen, hat immerhin über lange zeit hinweg Ihre Glaubensbrüder verfolgt und massenweise in der Arena verbluten lassen! WOW! Das ist zivilisiert, was? Sie schänden das Gedenken an Ihre eigenen Blutzeugen! Nichts von dem, was Rom der Welt gebracht hat, hat die Welt wirklich gebraucht! Und auch dem Christentum wäre es besser bekommen, nicht von der Frucht der Macht Roms genascht zu haben.
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#50   Hrodgar   13:53:32 | Montag, 13. März 2006
@Kreuzritter
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
Ja, ich denke nur so kann etwas daraus werden.
Leider begegne ich hier sehr vielen Mitmenschen, die weniger Respektvoll im Umgang sind und sehr leicht die Haltung verlieren im Streitgespräch.
Wie kommen Sie eigentlich zu Ihrem Namen? Besteht eine geistige Hinwendung zum Kreuzrittertum?
Und wenn ja zu was innerhalb dessen?
Ist es eher die Idee des Helfens und Schützens (Schutz den Pilgernden) oder eher die Idee, des Eroberns?
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#48   Hrodgar   12:56:41 | Montag, 13. März 2006
@ Kreuzritter
Ja, das ist eine gute Anregung.
Nun, die wohl treffendste Bezeichnung für meinen Glauben ist „Asatru“. Dabei ist diese Bezeichnung auch schon wieder von einigen Esoterikern vereinnahmt worden, wie diese Leute ja auch Franz von Assisi vereinnahmen, wenn’s Umsatz verspricht.
Man kann aber genausogut „Germanischer Götterglaube“ dazu sagen… Es trifft dasselbe.
Daß Heidentum hier verallgemeinert wird, war auch schon so, bevor ich hier auftrat. Viele gebrauchen das ja im Sinne von „Ungläubig“…na ja… Wird ja selbst in den Schulen so gelehrt.
„Heiden Glauben an hölzerne Götzen“… ist etwa genauso prickelnd wie: Christen beten ein Holzkreuz an, daß man aus 2 Latten zusammennagelt.
Ja, Mein Glaube beruht auf viel tiefer liegenden Wurzeln, erfahrungen und Begenungen mit den Göttern in der Natur…da ist so viel …ach ich darf nicht ins schwärmen kommen…sonst finde ich kein ende…
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#46   Hrodgar   12:33:07 | Montag, 13. März 2006
@ Ritter
Ja, genau da scheint das Problem oft zu liegen:
Es werden unschafrfe Begriffe geprägt, dazu noch von Voreingenommenen Menschne, und schon kommen die schlimmsten Missverständnisse zusammen.
Ich bin Heide! Und als solcher ein tief gläubiger Mensch, der die Götter ehrt und die Ahnen und die alte Sitte zu halten sucht.
Ein Monotheist kann ein Taliban sein oder ein Bonnhoeffer.
Deswegen stört mich, wenn immer „die Heiden“ gesagt wird. Mit den Menschenverachtenden Ritualen der Azteken habe ich nichts zu tun.
Mit dem menschenvergötzenden Humanismus ebenso wenig.
All das wird aber oft über einen Kamm geschoren.
Wenn ich mir aus allen Monotheismen das jeweils schlimmste rauspicke, kann ich sicher rhetorisch begründen, warum alle „Pfaffen an die Wand“ gehören.
Mit ehrlichem Gespräch hätte so ein Tun aber nichts mehr zu tun. Eher mit Haßpredigt.
Aber so komme ich mir oft vor.
Soweit zur Erklärung.
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#44   Hrodgar   11:51:57 | Montag, 13. März 2006
@kreuzritter
Ich habe von Monotheisten gehört, die das WTC zum einsturz geracht haben sollen, die im Namen ihres „einzig wahren“ gottes Folter und Mord begehen.
Ich habe von Monotheisten gehört, die friedvoll waren.
Von welchen Heiden reden Sie?
Nochwas:
Sind wir uns zufällig schon einmal begegnet in einem anderen Forum?
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#42   Hrodgar   11:42:42 | Montag, 13. März 2006
@kreuzritter
Sehen Sie, so wenig wissen Sie über Heiden!
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#19   Hrodgar   11:36:32 | Montag, 13. März 2006
@Bonitatius
Ist das alles, was Ihr zu bieten habt? Ist das Eure Glaubensstärke?
„Bonifatius“ heißt doch so in etwa „Täter des Guten“.
Alles was ich von Ihnen lese sind Beschimpfungen!
Sind Beschimpfungen in Ihren Augen „Gutes“?
Aber Sie bleiben Ihrem Vorbild, dem „Apostel der Deutschen“, treu… Mal sehen wie weit…
Habe ich Unrecht, so weisen Sie es nach.
Habe ich nicht unrecht, warum beschimpfen Sie mich?
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#40   Hrodgar   11:11:35 | Montag, 13. März 2006
@ansgar
Ansgar: @ IM StimmeErinnern Sie sich noch an den Zeitpunkt, als sie aufhörten zu denken? Oder haben Sie nie damit angefangen?
Herr Ansgar,
Sie leben echt die Werte eines Liebenden Gottes vor!
Wenn ein Zweifelnder Ihre Beiträge ließt, dann wird er sicher lieber Heide werden.
Insofern danke ich Ihnen und wünsche mir noch viel mehr Beleidigungen, Haßtiraden und Verbalattacken aus Ihrer Feder!
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#6   Hrodgar   10:56:34 | Montag, 13. März 2006
@Bonifatius
Was die USA hier tun, um ihren Lebensstandard zu halten, ist skrupelloser Diebstahl. Diese amoralische „Weltpolizei“!
Ausnahmsweise meine volle Zustimmung!
Die Superchristen in den USA, wo kein Präsident gewählt wird, der nicht raushängt wie fromm er ist, sind de facto nichts anderes als finanzpolitische Hasardeure, die von den Tributzahlungen anderer Staaten leben. auch wenn diese Zahlungen anders genannt werden, es ist und bleibt Tribut.
Interessant:
Emmanuel Todt: Supermacht USA: Ein nachruf
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#17   Hrodgar   10:01:41 | Montag, 13. März 2006
„In einem militant antichristlichen Heidenstaat, wie es Deutschland geworden ist „
Da muß ich aber doch grinsen.
Hier verkünden Katholiken, daß sie die Demokratie für abschaffenswert halten, und beschimpfen die Heiden als militant.
Da fragen mich Katholiken in diesem Forum, wie viele Heiden es wohl gäbe, daß ich anregen könnte, heidnische Kultorte zurückzugeben, und andererseits wird Deutschland zum Heidenstaat ausgerufen…
Sagen Sie mal, lieber Bonifatius, was meinen Sie eigentlich wirklich? Was von alledem, was Sie so in verschiedenen Beiträgen an widersprüchlichem schreiben, ist Ihre echte Meinung?
Und noch etwas: Wenn Deutschland ein militanter Heidenstaat wäre, gäbe es nicht diese Seite hier.
Aber militante Durchsetzung einer Glaubensrichtung ist mir eher von den Christen bekannt als von den Heiden Nordeuropas.
Desweiteren: Welches Heidentum meinen Sie?
Keltisch?
Asatru?
Slawisch?
„Heidentum“ meint eigenlich meist „Naturreligion“.
Bitte drücken Sie sich doch einmal klar aus, damit man weiß, wovon Sie sprechen.
Oder meinten Sie „atheistisch“? das wäre dann aber unheidnisch.
oder meinten Sie „säkular“? das wäre zwar zutreffend, jedoch nicht als „militant“ zu bezeichnen.
Ich bitte um genauere Differenzierung.
Übrigens: Was hat die Privatmeinung eines Vereines, der sich auf der Grundlage schwindender mitgliederzahlen zu Abverkäufen seiner Liegenschaften gezwungen sieht, im Lehrplan zu suchen?
Wir haben auch kein Fach „SPD“, obgleich dieser Verein besser darsteht als Ihrer.
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#16   Hrodgar   09:14:47 | Montag, 13. März 2006
@Benedikt / Beobachterin
Nun, Nachdem ich Ihre Schreibweise deswegen kritisierte, weil sie klare Argumentation durch Verunglimpfung andersdenkender ersetze, haben Sie mir die Bestätigung gleich freihaus geliefert.
Gut, Beobachterin, möchten Sie sich noch inhaltlich auseinandersetzen und meine Aussagen inhaltlich kommentieren?
Ich denke, Sie würden ja gerne, mangels Argumentation können Sie nicht.
Von den 4 Punkten meiner Antwort auf Ihren Beitrag haen Sie zielsicher den unwichtigsten herausgekramt, und mir dessen Richtigkeit durch neuerliche Beschimpfungen bestätigt.
Vielleicht sollten Sie mal daran gehen, die alten Werte der Alten Sitte zu bedenken: Mäßigung, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Würde…
Wie mein Vorredner sagte: Vor dem Gekeife eines verhöhnenden Anklägers nimmt sich Stille (oder ruhige Sachlichkeit) deutlich würdiger aus.
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#95   Hrodgar   09:01:44 | Montag, 13. März 2006
@28.IX-28.X:
Was zeigt die Sprache „der Homos“? Wo? Welche Belege führen Sie an?
Woran machen Sie fest, daß „Die Homos“ gewaltbereit seien?
Mich erinnert diese Art des Schreibens an Tondokumente aus den Volksgerichtshof.
Wenn Ihnen, 28.IX-28.X, die Argumente schwinden, fangen Sie an unsachlich, beleidigend und schimpfend Behauptungen hervorzusprudeln, die durch ihre Vielzahl darüber hinwegtäuschen sollen, daß sie frei erfunden sind.
Ich wünsche Ihnen, daß Sie wirklich mal einem Gewaltbereiten Menschen gegenüberstehen, damit Sie erfahren, was das ist, was Sie hier unbescholtenen Bürgern vorwerfen.
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#79   Hrodgar   23:01:15 | Samstag, 11. März 2006
@ sulpi
na dann…
ach ja: ich brauche sicher nicht, aber ich darf…mich auslassen…*zwinker*
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#77   Hrodgar   22:49:23 | Samstag, 11. März 2006
@sulpi…
uuuiiii…das böse Killerargument.
Wenn ich einen Gegner nicht fassen kann, diskreditiere ich ihn wenigstens.
Um ehlich zu sein, diese Versuchung habe ich shcon öfters gahabt…mit meinen jüdischen Vorfahren, die mir einen wunderschönen polnisch-jüdischen nachnamen geschenkt haben (den unsere Familie bis auf eine Ausnahme trotz großem Druck durch die NS-Zeit bewahrt hat, Mit Stolz!)
Nein, ebenso könnten Sie den Papst fragen, ob er Protestant sei…(jetzt muß ich echt schmunzeln).
Nur eines ist historisch sicher: Daß diese in dem AT beschriebene Geschichte des Volkes Israel einige Genozide enthält. Hethiter, Ammoniter, Amalektiter…Philister… Das ist doch wahr, was in der Bibel steht, oder?
Also wenn es nicht wahr ist, dann haben die atheisten recht…
Wenn es aber wahr ist, und diese Dinge werden z.T. durch Ausgrabungen bestätigt, dann haben sich diese Genozide ereignet. Und dann stehen hier die als Vorbilder bezeichneten Personen im Widerspruch zum Dekalog, oder?
Was ist daran antisemitisch? Es ist auch nicht antideutsch, vom Holocaust zu reden, sondern eher ein Mittel, Versöhnung zu stiften. Als Deutscher Bestehe ich sogar darauf, dieses Thema geschichtlich zu behandeln.
Die Totgeschlagenen sollen nicht auch noch totgeschwiegen werden! Haben Sie ein Problem damit?
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#89   Hrodgar   22:38:58 | Samstag, 11. März 2006
@ Sulpi…
Ich bezog mich in meinem Beitrag auf die Phänomene wie sie in Tillmann Mosers „Gottesvergiftung“ beschrieben sind.
Ich habe dies auch deutlich gemacht.
Lesen Sie bitte nach und Antworten Sie dann!
Tillmann Moser, ein überzeugter Christ, beschreibt darin die Wirkung der sich verselbständigt habenden katholischen Morallehre auf Kinder und Jugendliche und die daraus erwachsenden Defekte im Erwachsenenalter.
Er schlägt als Gegenmaßnahe eine andere Pastoral vor. Insofern liegt hier die reale Bedeutung des Worten „Behandlungsplatz“ in dem gegebenen Kontext näher am Beichtstuhl als in der Psychiatrie. Und schon ganz und gar nicht in der atheistischen Lehre des Kommunismus /ML.
Vielleicht bemühen Sie sich demnächst, Ihr Gegenüber zu verstehen, bevor Sie lospoltern.
„Du sollst nicht falsch Zeugnis abgeben wider Deinen Nächsten!“
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#75   Hrodgar   22:11:25 | Samstag, 11. März 2006
@ Bonifatius
1) Laut Dekalog, schreiben Sie, sei HS sündhaft. Im Dekalog wird HS aber garnicht erfasst. Bitte geben Sie eine Stelle im Dekalog an, in der ich das finden kann, falls Sie hier widersprechen.
Falls Sie nicht widersprechen, ziehen Sie bitte iIhre Aussage zurück.
2) Laut dekalog ist auch eine plurale Gesellschaft mit einer religiösen Vielfalt nicht zulässig. Insofern verstehen Sie bitte, daß die Verfassung der Bundesrepublik es nicht zulässt, daß nach dem Dekalog staatlich gehandelt oder geurteilt wird.
3) In dem Dekalog wird ein Tötungsverbot ausgesprochen. Jedoch ist die auf dem Dekalog aufbauende Gesellschaft des AT nur durch Genozide zu Land gekommen. Dies wird ausdrücklich als „Wille Gottes“ bezeichnet.
Insofern ist entweder der Dekalog nicht Bibelkonform oder die Bibel nicht dekalogkonform. Obgleich doch der Dekalog teil der Bibel ist.
Ich glaube nicht, daß eine bereits in der Antike gescheiterte Gesetzesvorstellung, die dazu vom „Volk Gottes“ auf „göttliches Geheiß“ konterkarriert wurde zum Prinzip heutiger gesellschaftlicher Ordnung gewählt werden sollte.
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#87   Hrodgar   21:54:47 | Samstag, 11. März 2006
Also mal ehrlich!
wenn ich die „lieben Christen“ in diesem Forum so sehe, dann wird mir vieles klar, was gewesen ist. Aber auch vieles, was noch passieren wird, wenn man solche Menschen in irgendeiner Art Macht gewinnen lässt.
Wie ich unten schrieb, halte ich die Katholischen Lehre insgesamt für traumatisierend. Wir haben es also hier mit zutiefst traumatisierten Menschen zu tun, die wirklich manchmal nicht in der Lage sind, die Tragweite ihrer Äusserungen zu erfassen. Soviel nur zur Entschuldigung.
Meines Erachtens sollten diese Menschen unser vollstes Verständnis geniessen sowie unseren Schutz. Sie können nicht anders, ehrlich.
Würde ein Katholik aufhören, einem Schwulen das Schwulsein vorzuwerfen, so beschleicht ihn doch sofort die Angst, selbst im Höllenfeuer zu landen, weil er nicht bekämpft hat, was seine Kirche als „teuflisch“ bezeichnet hat. Dieser Bekehrungszwang, diese Zwanghafte Vorstellung, nur die eigene Lehre hätte Wahrheit und somit Daseinsberechtigung, das zermürbt einen Menschen mit der Zeit.
Die leute leben nur zwischen irgendwelchen Bibelversen und Apostolischen Schreiben! Da ist noch jeglicher Realitätsbezug geschwunden!
Die Kirche und die Leute hier sind noch nicht in der pluralen Gesellschaft der Nachkriegszeit angekommen.
das ist alles…und dann werden Stimmen laut, die HS „verbieten“ wollen.
Die Schwulen wurden schonmal als „Schädlinge“ bezeichnet…samt den Zigeunern, den Juden und den Behinderten… Solches brauchen wir in Deutschland nicht mehr! Nie Wieder!
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#12   Hrodgar   21:38:16 | Samstag, 11. März 2006
@ Beaobachterin
Werte Frau, sprach ich von „kostenloser Steuereintreibung“? Nein, tat ich nicht!
Wer etwas zu widerlegen sucht, das garnicht gesagt wurde, scheint mir kein weiser Ratgeber zu sein.
Desweiteren:
Die Subventionen für Kirchliche Einrichtungen sind nun einmal Fördergelder, also Mittel, die aus dem allgemeinen Steuer- und Schuldenaufkommen des Staates geleistet werden ohne daß eine Gegenleistung erbracht wird. Den Wegfall dieser Gratisleistungen beklagten Sie doch, oder?
UND:
Alles, was Sie in Ihrer „Antwort“ auf meine Fragen zu liefern haben ist eine Gegendarstellung zu etwas, was ich nicht behauptet habe. Also etwas, das ohne Gegenstand der Betrachtung ist. Und SIE werfen mir „Geschwätz“ vor? Wow! Den Mut muß man erst einmal haben!
Zu beachten:
Die Taktik, einem Gesprächsgegner etwas implizit zu unterschieben, was man widerlegen kann, ihn alsdann zu beschimpfen und seine Argumente mit Worten wie „Gefasel“, „Geschwätz“, „Sermon“ oder Ähnlichem zu umschreiben…diese Taktik kennen wir von Herrn Freisler und ähnlich zweifelhaften Figuren der Weltgeschichte. (Ein gewisser Herodes würde auch da hineinpassen).
Einem Menschen, der einen liebenden Gott verkünden will, steht solches nicht gut zu Gesichte.
Zu guter letzt:
Wer sagt etwas vom Islam? Glauben Sie allerernstens, die katholische Kirde würde / könnte etwas gegen die Islamisierung tun?
Im Karrikaturenstreit haben sich manche Kirchenoffiziellen sogar auf die Seite der Moslems geschlagen! Eine perfekte Abwehr!
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#9   Hrodgar   17:48:50 | Samstag, 11. März 2006
@beobachterin
Werte Frouwe,
Sie stellen mit Bedauern fest, daß dieses EINZELNE KLOSTER „nur“ 40.000Euro aus der Staatskasse, also von den Steuergeldern aller bekommen hat.
Dazu eines: Unser Staat ist säkular. Ich halte jeden einzelnen Cent an Steuergeldern für die Kirche, die Muslimen oder auch für mene Heidnische Glaubensgemeinschaft für schlichtweg veruntreutes Geld.
Solange der Staat für seine hoheitlichen Aufgaben Schulden machen muß, ist es schlicht ein Unding, daß sich religiöse Vereine Spenden ausbedingen.
Auch wenn Ihr Verein den Status der Körperschaft des Öffntl. Rechtes hat, ist dieses eine Ungeheuerlichkeit. Denn diese Zuwendungen zwingen Kirchengegner, die Kirche via Steuerzahlung zu berichern.
Wie lange sollen wir Heiden die Ausbeuterei durch die Kirche noch ertragen? Reicht es nicht, daß der Staat sich zum Kasseneintreiber der Kirche macht, daß Sie sich das Recht rausnehmen, jeden sonntag einen heidenlärm mittels bronzelärmmaschinen zu erzeugen, für den jeder andere Bürger bestraft würde? Reicht es nicht, daß Ihre Pfarrer mit Staatlicher unterstützung ausgebildet werden? Reichen Ihnen nicht dir Privilegien in der Gesetzgebung (z.B. Feiertagsgesetz)???
Das Kirchensterben zeigt, daß das Deutsche Volk langsam die schnauze voll hat und keinen weiteren Bedarf an feudalistischen Privilegien.
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#42   Hrodgar   20:40:52 | Freitag, 10. März 2006
@ Navon
Nun, für mich ist „Krank“ in meinem Letzten Post wirklich im Sinne von „seelisch versetzt“ zu sehen.
Ich habe in 20 Jahren der intensiven Teilnahme am Katholizismus (Studentengemeindeleiter, Kathechet, kommunionhelfer …) diese Glaubensgemeinschaft als sehr traumatisiert und traumatisierend erlebt. Ich habe all die Zeit versucht, es anders, besser zu machen und Inseln des Friedens zu schaffen. Am Ende ist mir nur die Erkenntnis geblieben, daß ich die Katholiken wohl respektiere (zumal mich mit einigen Freundschaft verbindet), aber davon ausgehe, daß dieses Denksystem den meisten tiefe wunden schlägt.
Insofern bezeichne ich die so verwundeten Herzen als zuteifst krank…
Es tut mir leid, wenn es ander zu verstehen gewesen ist.
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#32   Hrodgar   18:44:38 | Freitag, 10. März 2006
@ Navon
Lieber Navon,
Ihr versucht hier etwas, was schier unmöglich scheint: Zu überzeugen.
Die gefährlichste weltanschauung ist die von solchen Menschen, die die Welt nie angeschaut haben.
So ist es auch hier: Diese Menschen, die sich hier zu Richter über „Lebenswert“ und „unwert“ aufspielen, haben eigenem Bekunden nach wohl keinen Kontakt zu / mit Homosexuellen Mitmenschen. Aus diesem Nichtwissen werden Ideologien geschmiedet, die eine gewisse Nähe zu Progromen haben.
Diese Menschen WOLLEN nicht verstehen. Sie sind VERSTOCKT IM HERZEN. Sie sind die modernen Pharisäer. Ein Feindbild ist alles, was solche Menschen brauchen, um eine Art von Glück zu empfinden.
Denn echtes Glück, echte Erfüllung in friedlichem Miteinander, solches kann ein Katholik aufgrund seiner Indoktrination und der internalisierten Konflikte garnicht empfinden.
Lies einmal Karen Horney, eine renommierte Psychologin, zu dem Thema „Innere Konflikte“.
Dann wird Dir vieles Klar.
In Wirklichkeit sind Katholiken seelisch Krank, oder wie Tillmann Moser es bezeichnet: Gottesvergiftet.
Sie können nicht anders.
Die Frage ist nur, wie man die Gefahr, die von Katholiken für den gesellschaftlichen Frieden ausgeht, entschärft.
Leider haben wir nicht genug Behandlungsplätze…
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#3   Hrodgar   09:57:30 | Freitag, 10. März 2006
Homo-Kult
Nun, der Einzige, der ständig wieder das Thema „Homosexualität“ in die Schlagzeilen bringt, ist die liebe Christenheit.
Ich sehe sie schon: Die Heerscharen aggressiver Homos, die über mich herfallen und mich zwingen, gleiches zu tun…
Sagen Sie mal, liebe Christen, haben Sie auch Angst vor Heteros?
Also für alle Homos, die ich in meien 40 jahren kennen gelernt habe, war Sex ebenso an Liebe gebunden wie für Heten.
Und sie Kulturelle Gefahr sehe ich auch nicht. Das hat es zu allen Zeiten gegeben und es wurde meist einfach als „Privatsache“ ignoriert. Nur die Christenheit mit ihrem Sexualreglementierungswahn lenkt den Focus immer wieder auf dieses Thema.
Dabei ist die Häufung von Schwulen in Reihen der Geistlichkeit bereits sprichwörtlich…also lasst es doch endlich!
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#62   Hrodgar   14:16:54 | Donnerstag, 9. März 2006
„heilige“ Diktatoren.
Stimme, wenn Sie es sooo toll finden, was in einem anderen Land abgeht, wenn Sie, wie Sie gezeigt haben, die Deutsche Demokratie ablehnen und unser Land als Unrechtsregime ansehen, warum sind Sie nicht so konsequent und wandern aus?
Vielleicht deswegen, weil sich mit einem vollen Bauch gut über das Fasten schwadronieren lässt?
Genau diese böööhhhhse Bundesrepublik schützt Sie und Ihr undankbares Reden auch noch. In einem Land der von Ihnen bevorzugten Art, wären Sie schon längst im Gulag veerschwunden und könnten bei wasser und Brot über die Vorzüge der Diktatur sinnieren.
Meine Verwandtschaft hat lange genug unter stalinistischen Verhältnissen leben müssen, nachdem sie unter Hitler zu vor schon fast alles verloren haben, weil sie nicht Nazis werden wollten. Verschonen Sie mich daher mit Ihrer ehrlosen Undankbarkeit!
einen Guten Tag, noch!
Hrodgar
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#53   Hrodgar   17:18:02 | Montag, 6. März 2006
@benedikt
„stimme“ wollte nur einmal mehr zeigen, welche moralische Überlegenheit den Katholizismus trägt.
Es ist ihm gelungen. Ich glaube ihm das!
Ich hoffe nur, daß viele Jugendliche hier lesen um zu verstehen, was Katholizismus ist.
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#51   Hrodgar   16:52:29 | Montag, 6. März 2006
Auswandern?
Nun, das tue ich sicher nicht. Denn an den vorgeschalgenen Ort passe ich nicht, noch mein Glaube.
Ihr ggeschichtsbewußtsein läßt leider keine Unterscheidung zwischen verschiedenen Polytheistischen Religionen zu.
Was haben die Taliban mit dem ursulinen Mädchengymnasium gemeinsam? Monotheismus.
Ich weiß, daß ich mich jetzt selbst zitiere. Aber es muß wohl sein.
Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und Mühe.
Friede und Wohlergehen
Hrodgar
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#59   Hrodgar   16:47:39 | Montag, 6. März 2006
Weiterentwicklung
Nun, Ich muß Ansgar in einer Sache zustimmen.
Die mittelalterliche Gesellschaft hatte sehr fein gegliederte Diplomatiegepflogenheiten zur Beilegung von Konflikten.
Wir sind heute oft nicht deutlich weiter.
Die Fremdsprachen waren auch kein größéres Problem als heute.
Interventionen seitens Rom waren durchaus möglich und wären möglich gewesen zur Verhinderung der Greuel.
Und wie gesagt, es geht nicht nur um die Hexen. Sondern um die Gewaltanwendung durch die Kirche und unter Billigung der Kirche insgesamt.
Dazu gehören die ethnischen Säuberungen und die Massaker durch Karl den „Großen“ genauso wie die Verfolgung der „Ketzer“, sprich Leute aus den eigenen Reihen, die einfach über manches anders dachten.
Die Frage der Neun Bischöfe:
Welche Rolle hat die „Polizei“ Inquisition bei der Großzahl der Hexenprozesse gespielt?
Nicht die, für die sie gegründet worden war.
Vielmehr wurde durch sie die Begrenzung der „Peinlichen Befragung“ auf 3 mal eine Stunde für Hexerei und Ketzerei aufgehoben.
Die Anfangs von der Kirche selbst bestrafte „Hexenprobe“ im Wasser wurde nunmehr durch die Kirche angewandt.
Natürlich war die Inquisition für was anderes gedacht. Aber sie hat die Verbrechen verübt, die sie bekämpfen sollte.
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#49   Hrodgar   16:29:06 | Montag, 6. März 2006
Tja, danke
Danke für diese Einlassung.
Der Rest sollte eigentlich Gegenstand juristischer Prüfung werden.
Wenn Sie der meinung sind, in einem illegitim regierten Staat zu leben sind Si jederzeit herzlich eingeladen auszuwandern.
Das war es…
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#56   Hrodgar   15:48:42 | Montag, 6. März 2006
Null belege?
Nun ja:
Bis in diese Tage sagen Katholiken noch vereinzelt, daß sie selbst ihre eigenen Kinder der Folter übergeben würden, so sie sich mir ?Dämonen“ einließen.“
Der hier ist hier im Forum nachzulesen, stammt von „Stimme aus dem Tradiland“.
Die anderen Verunglimpfungen und polemischen „Späßchen“ über defekte Telefonleitungen lasse ich besser unkommentiert.
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#47   Hrodgar   15:41:21 | Montag, 6. März 2006
und welche…
Maßnahmen werden zur Erlangung dieser Änderung in unserer Verfassung für Sie als gerechtfertigt gelten?
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#45   Hrodgar   14:29:05 | Montag, 6. März 2006
sie denken also
es wäre besser für Deutschland, die Verfassung würde dahingehend geändert, daß Nichtchristen nicht mehr Missionieren und ihre Religion frei ausüben dürfen?
Wenn Ja:
Welche Maßnahmen halten Sie für gerechtfertigt, solches zu erlangen?
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#14   Hrodgar   14:21:33 | Montag, 6. März 2006
Sie sagen also hier nochmals,
daß die Bekämpfung der Heiden eine ihrer Meinung nach „gute Tat“ gewesen ist?
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#53   Hrodgar   14:16:27 | Montag, 6. März 2006
Entschuldigung
Man kann aber Historisch eine Abkehr von diesem Wege markieren. Eine Rückgabe Heidnischer Kultplätze, die Gründung einer Stiftung zur historischen Aufarbeitung wären das geringste.
Und vor allem: Einstellung jedweder Missionstätigkeit außer mit der einladung der Betroffenen.
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#12   Hrodgar   14:12:27 | Montag, 6. März 2006
Nun ja
Ihre Ansichten in ehren, aber es sind nur Ihre.
Für Christen mag das gelten. Doch aus Sicht der Heiden, denen das Land gehörte, war das nicht so.
Wie ist das, wenn ein Heide jetzt eine Kirche abzureißen fordert, weil sie auf einem alten Kultplatz steht?
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#43   Hrodgar   14:09:30 | Montag, 6. März 2006
Ich danke für
…diese Klarstellung, die de facto einem Rückzug ihrer vorangegangenen Beiträge bedeutet.
Dort hatten Sie geäußert, bei ihren eigenen Kindern keine Einwände gegen „ein solches verfahren“ (mit Referenz zu meinem vorangegangenen Beitrag: Wenn Ihr Kind auf dem Scheiterhaufen stünde) zu haben.
Diese Aussage war nicht auf die damalige Zeit und Gesetzeslage bezogen.
Aber das hat den Vorteil, daß ich erkenne, daß Sie die Rechte der Heidnischen Religionen auf freie Ausübung und das Diskriminierungsverbot sowie die völlige Religionsfreiheit implizit anerkennen.
Ist das richtig?
Nehmen wir es mal an. Dann erkennen Sie auch an, daß die Kirche jedesmal, wenn sie diese Freiheiten in Abrede stellte, falsch handelte?
Oder Sind Sie der meinung, daß diese Freiheit nur nach der Verfassung unseres Landes gelte, es aber geistlich besser wäre, wenn sie nicht gelte?
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#41   Hrodgar   13:55:08 | Montag, 6. März 2006
aneinander vorbei
…reden wir hier wohl.
Ich denke nicht, daß jemand auf dem Scheiterhaufen FREIWILLIG auf sein Lebensrecht verzichtet, seines Glaubens wegen.
Wie stehen Sie hierzu? Sie haben Bereits die Todesstrafe für Dämonengläubigkeit als rechtens bezeichnet. Ziehen Sie dies zurück?
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#51   Hrodgar   13:50:12 | Montag, 6. März 2006
nur 9 Bischöfe?
Nun ja,
1) Es ging hier nicht mur um die Hexenprozesse. Ich hatte diese als Beispiele für Religiös motivierte Ritualmorde genannt.
Die Arianer, die Hussiten…alle möglichen verketzerten Freidenker… sie gehören auch zu den Opfern.
2) So, nur neun Einzelpersonen.
das heißt:
– Der Vertreter Jesu auf dem Petri-Stuhl hatte keine Macht, sie zu stoppen?
– Die Geistige Vorarbeit, wie der berüchtigte Hexenhammer wurden von der Amtskirche sofort aufs schärfste bekämpft?
– Die Priester, Inquisitoren, Folterknechte, Schergen, Richter…sie alle wurden von der Kirche unterrichtet, daß ihr tun schwere Schuld war?
– Der Vatikan hat sofort die Inquisition aufgelöst, nachdem diese böse Kunde Rom erreichte?
Ich muß gestehen, ich habe davon nie etwas gehört.
Im Gegenteil: Bis in diese Tage sagen Katholiken noch vereinzelt, daß sie selbst ihre eigenen Kinder der Folter übergeben würden, so sie sich mir „Dämonen“ einließen.
Und war es nicht so, daß man die Christenheit an ihren Früchten erkennen solle?
Nun ja. Schauen wir mal.
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#39   Hrodgar   13:32:48 | Montag, 6. März 2006
Ungerechtfertigt
Nun, Werter Herr,
Was für Sie Dämonen sind ist für andere ein Elf, eine Fee oder schlichtweg nicht existent.
Sie haben soeben also Ihre eigene persönliche Glaubensüberzeugung über das Lebensrecht eines anderen Menschen gestellt, in dem Sie die Hinwendung zu einem anderen, von Ihnen als Dämon bezeichneten Geistwesen als Rechtfertigung für die Todesstrafe bezeichnen.
Ist Ihnen diese Tragweite Ihrer Aussage bewußt?
Wollen Sie das wirklich so behaupten?
Wie ist auf dieser Grundlage Ihre Einstellung gegenüber Wodansverehrern? Sehen Sie es als bedauerlich an, daß man solche Leute nicht bestrafen oder gar töten darf?
Ihrer letzten Aussage folgend müsste das ja so sein.
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#37   Hrodgar   12:58:52 | Montag, 6. März 2006
seelenheil
Gut, Stimme aus dem Tl, Wenn Sie das so sehen, dann ist das für Sie so.
Als Andersgläubiger sehe ich das anders, aber wir können beide nur das als Meinung des Anderen stehenlassen.
Den Glauben kann man eben nicht beweisen.
Mich würde nur interessieren, ob Sie diese Gewichtung (Sakramente Übberwiegen das Leid der Progrome / Verfolgungen / Ketzerprozesse) auch treffen würden, wenn Ihr Kind auf dem Scheiterhaufen stünde.
Ich persönlich glaube, daß keine Lehre es rechtfertigt, daß Menschen aufgrund ihrer davon Abweichenden Meinung gefoltern, gemordet oder auch nur benachteiligt werden.
Ich stelle für mich in Zweifel, ob eine Heilszusage einer Gemeinschaft, die solches methodisch tut, irgendeinen Wert hat.
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#49   Hrodgar   12:28:10 | Montag, 6. März 2006
Nochmals:
Herr Ansgar, möchten Sie zu einer normalen Diskussion zurückkehren oder zielt Ihre ausfallende Redeweise darauf ab, mich hier „rauszuekeln“.
Zu Ihrer Frage: Diesen Autor habe ich noch nicht gelesen. Tut mir leid.
Die durchaus vorhandenen Widerstände einiger Kirchlicher Kreise, vor allem zu beginn der Hexenverfolgung, das ursprüngliche Verbot, Hexerei überhaupt als Real anzusehen (Übrigens bei Androhung eines Verfahrens wegen Ketzerei), das alles ist mir durchaus bewußt.
Aber am Ende hat sich dieses (leider) nicht durchgesetzt. Am Ende haben die „Hardliner“ gesiegt.
Sicher gab es gerade in Klöstern auch Kleriker, die den Wahnsinn erkannten und Menschen beschützten.
Ds will ich nicht in Abrede stellen.
Doch letzten Endes waren es nicht die Maßgeblichen.
Und letzten Endes ist das kleine „mea culpa“ des P. Johannes Paul II bei genauerem Hinsehen ein Abschieben der organisatorischen Verantwortung auf einzelne.
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#10   Hrodgar   11:55:12 | Montag, 6. März 2006
Immer Interessanter:
These:
„Es ist ein legitimes Ansinnen, in ein Fremdes Land einzudringen und die dort herrschende Kultur und Religion zu verdrängen“.
So etwas kann Metin Kaplan sein Wirken für den Kalifatsstaat auch begründen.
Haben die Christen nichts gelernt?
Wie wäre es gewesen mit :
„…was damals als legitimes Ansinnen verstanden wurde“
So übernehmen Sie diese Denkweise als die Ihre!
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#47   Hrodgar   11:50:55 | Montag, 6. März 2006
Ihre Wortwahl
…zeugt vom sturen Festhalten an Vorurteilen.
Nein, erstens bin ich antialkoholiker, zweitens habe ich den Vorzug, lesen zu können, drittens den, einige Semester Katholische Theologie studiert zu haben.
Aber es scheint mir bezeichnend zu sein, und doch bejammernswert, daß Sie an der Stelle von Verantwortung lieber Vorurteile übernehmen.
Sehr interessant…wirklich.
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#35   Hrodgar   11:45:29 | Montag, 6. März 2006
Ich gehe für
Um Ihnen einen langsamen Schock zu ersparen mache ich es kurz:
Ich gehe für mich selbst und für meine Götter!
Ich ehre Wodan und Donar und Freyja und all die anderen Asen und Vanen.
Ich ehre meine Ahnen, die von den Schargen der Chrsitenheit erschlagen, diffamiert und verbrannt wurden.
Und Zu ThvAq:
Wenn eine Gruppe einen Menschen in ihrer Tradition als „Lehrer“ ehrt, der deutliche Zeichen einer diskriminierenden oder antisemitischen Gesinnung aufweist und diese Gruppe sich nicht distanziert von diesem „Lehrer“, dann kommt das einer Zustimmung gleich.
Wenn diese Gruppe dann noch in ihrer Geschichte solche Diskriminierung über jahrhunderte praktiziert hat, dann ist es noch mehr.
Sagen Sie mir eines: In welchem Jahrhundert hat die Kirche mehr Leid gelindert als neues geschaffen?
Warum soll ich davon ausgehen, daß im Jahre 2006 die kierche sich anders verhält als 2000 jahre zuvor? Woher der plötzliche Gesinnungswandel?
Zumal Mitglieder wie Sie mir noch den theologischen Vorteil einer Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen verkaufen wollen?
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#45   Hrodgar   11:36:12 | Montag, 6. März 2006
Danke
Herr Tradilader,
Sie haben eben geäußert, daß sie die [ergänzung: grausame] Hinrichtung als Förderlich für die „Bekehrung“ befürworten.
Ich sehe das mit Interesse.
Ihre Ansicht von Bekehrung ist also diese, daß sie durch Androhung einer Hinrichtung „gefördert“ werden darf.
Wenn ich nicht irre, sind die theoretischen Grundlagen wie der „Hexenhammer“ und die Verfolgungsmechanismen der Inquisition rein kirchlichen Ursprungs.
Um sich nicht die „Hände schmutzig zu machen“ wurde rein die Durchführung der Hinrichtung der Staatlichen Gewalt überlassen.
Aber selbst wenn Ihre Argumentation richtig wäre, würde sie bedeuten:
Die Kirche hat NICHT für die Liebe, die Freiheit und das Leben gestanden, hat NICHT den Bedrohten beigestanden, sondern hat sich die Gewaltanwendung zu Nutze gemacht, um aus der Angst der Gequälten zu profitieren.
Damit hat sie das befürwortet in einer Machtposition, in der sie das ohne eigenes Risiko hätte stoppen können. Das nennt man zumindest Mittäterschaft.
Fazit, welbst wenn Ihre hahnebüchene Geschichtsklitterung wahr wäre, wäre die Kirche immernocht nutznießender Mittäter.
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#43   Hrodgar   10:58:49 | Montag, 6. März 2006
Zurück zum Pudels Kern
Hej Zusammen!
Wenn ein Mensch gefesselt, zur Schau gestellt und in einer fest vorgegebenen Art Mittels eines vorbereiteten Rituals getötet wird, um eine Verpflichtung gegenüber einer Gottheit eizuhalten oder deren Wohlwollen zu erlangen oder dieser Dank anzutragen, dann sprechen wir im Allgemeinen von „Menschenopfer“.
Die sogenannten „hinrichtungen“ auf grund der Religiösen Anklagen „Ketzerei“ und „Hexerei“ wurden jedoch genau so begründet: Daß es nötig sei, um Gottes Willen zu erfüllen.
Insofern schaut die Kirche auf eine lange Tradition der Menschenopfer zurück.
Diese Opfer waren Organisiert und in einem langen theoretischen Disput immer wieder begründet und bejat worden.
Aber statt einer rigorosen Aufarbeitung und der Einrichtung eines Gedenkfonds wird auf die „Barbarischen Heiden“ verwiesen, die Menschenopfer gebracht hätten…
Historiker reden hier von ausnahmen in großer Not. Auf keinen fall von einem breiten Konsenz. Neueren Forschungen und Hochrechnungen zufolge haben wir es mit vielleicht 500 solcher Fälle in 2000 jahren zu tun.
eines ist mir wichtig:
Die Kirche hat das
– systematisch,
– unter vollem Konsenz der Leitung,
– in großer Zahl
– mit wiederkehrender theoretischer Begründung
– und vor allem ohne Not betrieben.
Also aus voller Überzeugung.
Und bis heute behauptet die Kirche, daß seien die „bedauerlichen Taten einiger ihrer Schäfchen“.
Für mich ist das das gleiche wie die Leugnung des Holocaust.
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#8   Hrodgar   10:18:14 | Montag, 6. März 2006
Wer sonst nichts mehr zu sagen hat
Hej Zusammen,
wer sonst nichts mehr zu sagen hat, versucht eben auf jedwede erdenkliche Art, sich Publikum zu verschaffen.
So mag es nicht verwundern, daß in einer Tradition 2000jährigen Plagiates die Kirche sich nun den Kuß als Verkündigungsvehikel zu erobern sucht. Vielleicht kommt auch bald ritueller Sex dazu, und die Kirche wird behaupten, es sei ihr unreigenster Gedanke gewesen.
Bitte, liebe Christenheit, was habt Ihr denn selbst?
– Mariä Lichmess? Lichtmeß gab es schon, da war Maria noch nicht geboren. Ein Heidnisches Fest, bei dem der wiederkehrende Frühling gefeiert wurde. Zu ehren Balders, unseres lichten Gottes. An diesem Tage konnte man das längerwewrdende Licht messen.
– Ostern: Fehlanzeige: Ostara, heidnische lokal verehrte Göttin Germaniens
– Weihnachten? Mithrasfest, also heidnisch. Symbolik geklaut vom Julfest.
– Allerheiligen? siehe samhain…keltisches Ahnenfest
– Marienkult im mai? Symbolik geklaut von Beltaine, keltisches Fruchtbarkeitsfest. Datum: 1ter Mai…welch zufall…
Das einzige, was Ihr selbst habt ist eine nekrophile Verehrung des Scheiterns und des Schmerzes. Und weil sich solches nicht verkaufen läßt, wird es mit fremden Freudenfesten und -symbolen getarnt.
Gruß aus dem Norden:
Hrodgar
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#32   Hrodgar   09:20:33 | Montag, 6. März 2006
Für wen gehst Du?
eine wichtige Frage.
Hier eine kleine Zusammenstellung eines gewissen Thomas von Aquin, den die Kirche bis heute als „Ihren Lehrer“ verehrt:
„Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275)
„Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen)
Auch darin begeht die Kirche kein Unrecht, daß sie, da die Juden Sklaven der Kirche sind, über deren Güter verfügen kann.
(Thomas von Aquin, Summa theologiae)
„Die Frau ist ein Mißgriff der Natur… mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger…eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann…die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.“
(Thomas von Aquin, hl., Kirchenlehrer, 1225-1274)
Ich danke dem werten Benedikt für die Klarstellung, daß solche Sichtweise offensichtlich immernoch Bestand hat.
Man sollte darüber nachdenken, ob eine Organisation, die sich zu solchen „Lehrern“ in Verehrung bekennt, mit der Verfassung unseres säkularen Staates vereinbar ist.
Danke Benedikt, Ihr seit eine große Stütze der Verkündigung.
Dank Euerer Mitarbeit bin ich in miner Abkehr vo der Kirche noch viel sicherer!
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#25   Hrodgar   01:13:29 | Sonntag, 5. März 2006
Verklemmt…???
Nun, werter Herr Benedikt, es gehört zu den grundlegenden Tugenden, einen Menschen nur darin zu tadeln, was er auch wirklich getan hat.
Bleiben wir dabei, so sehen wir, daß Ihre Suggestivaussage, ich habe zöllibatäre Menschen als verklemmt dargestellt, nicht eben auf der Höhe der Tugend ist.
Ich schrieb, daß es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Konflikten kommen werde und daß die Aussicht, Sexualität niemals in Form einer legitimen und offensichtlichen Partnerschaft, eingebettet in die liebende Innigkeit zweier in Treue verbundener Menschen , leben zu können, in eine Situation führen muß, in der sich der betreffende Mensch durch Schutzmechanismen stabilisieren muß.
Desweiteren schrieb ich, daß nach katholischer Lehre Sexualität immer in hoher Affinität zur Sündhaftigkeit gesehen wird.
Aus dieser Kombination erwächst sicherlich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit einer Voreingenommenheit in dieser Sache, die diese Gruppe von Menschen nicht eben als ideales Rekrutierungsfeld für sexualberatende Personen erscheinen lässt.
Ich bitte Sie, werter Herr Benedikt, sich doch in Zukunft an die Fakten des gesagten zu halten, und nicht dem ersten Drang einer apologetischen Polemik zu folgen, indem Sie einfach in einen Ihnen ärgerlichen Text Dinge hineininterpretieren, die darin nicht stehen.
Friede und Wohlergehen
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#23   Hrodgar   00:27:59 | Sonntag, 5. März 2006
@Benedikt
Ich danke diesem Herren für seinen wertvollen Beitrag.
Doch verhält es sich doch so, daß durch die Unterdrückung der als ohnehin sündenträchtig angesehenen Sexualität diese einem Zölibatären mit sehr hoher wahrscheinlichkeit zum Problem wird oder geworden ist. Insofern ist seine Einstellung dazu emotional voreingenommen, auch wenn nur unterbewußt.
Um In Ihrem Vergleich zu bleiben: Das wäre etwa so, wenn Sie sich einem Chirurgen anvervetrauen würden, von dem bekannt ist, daß er kein Blut sehen kann.
Oder um es deutlicher zu formulieren:
Würden Sie gerne einen Verkehrsrichter vor sich haben, dessen Kind von einem Auto überfahren wurde? Nehmen Sie diesem ab, daß er völlig unvoreingenommen urteile?
Insgesamt enttäuscht mich aber Ihre Einlassung. Zeugt sie doch davon, daß Sie mir durchaus zutauen, mich durch diese altbekannte Plattitüde aus der Frühzeit der katholischen Jugendarbeit überzeugen zu lassen.
Gruß
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Der heilige Bonifaz, die Axt und der Christbaum
#20   Hrodgar   19:40:58 | Freitag, 3. März 2006
Ja…ich weiß
…wie schwer es doch fällt auf das zu antworten, was gesagt worden war, und nicht auf das, was man gerne hätte, daß es gesagt wird.
Ich fragte nach der Berechtigung solch frevelhaften Tuns unter Verweis auf das Gastrecht, das dem damaligen Gewohnheitsrecht heilig war. Aber danke für den Hinweis.
Das Grundgesetz schreibt zu Ihrer tiefsten Betrübnis keinen bestimmten Glauben als „einzig wahr“ fest.
Meine Einrede zur besseren Sprachregelung basierte ich auf dem Moment des Anstandes und der guten Erziehung. Nichts weiter. Sie dürfen sich selbstverständlich auch weiterhin unter der Maßgabe der freien Meinungsäußerung in despektierlicher Art und Weise über andersdenkende äußern.
Mit heidnischem Gruße
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Thomas von Aquin als Alternative zum kläglichen Geschwätz der Gegenwartstheologie
#2   Hrodgar   17:55:57 | Freitag, 3. März 2006
zitate
„Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275)
„Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“
(Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen)
Auch darin begeht die Kirche kein Unrecht, daß sie, da die Juden Sklaven der Kirche sind, über deren Güter verfügen kann.
(Thomas von Aquin, Summa theologiae)
„Die Frau ist ein Mißgriff der Natur… mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger…eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann…die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.“
(Thomas von Aquin, hl., Kirchenlehrer, 1225-1274)
Ja, ein Heiliger, wie er im Buche steht. Ich bin beeindruckt.
Lieber Jürgen Habermaß. HIER Irrt Ihr.
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#20   Hrodgar   17:43:19 | Freitag, 3. März 2006
Ihr…
Ihr seid auch den Göttern treu, werter Herr?
Redaktion benachrichtigen Der heilige Bonifaz, die Axt und der Christbaum
#18   Hrodgar   17:40:11 | Freitag, 3. März 2006
Sprachregelung
Die Bezeichnung der Hohen als „Götze“ ist etwa das gleiche wie denn ich Jeshua Ben Joseph, genannt „Christos“ als „lattenjupp“ bezeichnen würde.
Solches finde ich einfach widerlich.
Aber es spricht für oder gegen den Verfasser, solche Blasphemien und Verketzerungen zu gebrauchen.
Ich jedenfalls, werde Christliche Kultstätten achten wie die eigenen. Das gebietet der Anstand.
Ich danke Ihnen aber, werter Herr, für Ihre klare Stellungmahne in dieser Sache: „nur gegen Götzen“.
Ja.
Haben Sie sich einmal gefragt mit welcher Berechtigung?
Er war Gast. Nicht Herr. Gast in fremdem Land bei fremden Göttern.
Sehr Friedlich, muß ich schon sagen.
Herr Rudolph äußert, daß es „friedlich“ ist, in einem Fremden Land unter dem Schutz von Besatzungstruppen in ein örtlichen Heiligtum einzudringen und dieses zu zerstören.
Herr Rudolphus, haben Sie die Verfassung unserer Republik verstanden?
Progrome sind seit 1945 verfassungswidrig. Dafür sind viele brave Soldaten gestorben. Ich habe einen Eid geleistet, diese Verfassung zu verteidigen, mit meinem Leben!
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#17   Hrodgar   17:31:54 | Freitag, 3. März 2006
Nun, ein neuer Bonifaz…
…würde an der Deutschen Polizei scheitern. Wegen Hausfreidensbruches, Sachbeschädigung, verstoß gegen die Religionsfreiheit…
soll er mal kommen…ich freue mich drauf.
Ja, Ich bin kein Christ. ich bin Heide…Ich glaube an Wodan, Donar und Freyja und viele andere…
Gut bemerkt.
Redaktion benachrichtigen Der heilige Bonifaz, die Axt und der Christbaum
#16   Hrodgar   17:28:45 | Freitag, 3. März 2006
oh ohhh
Ich nehme dies als Wiederholung der bereits geäußerten Meinung, nichts als Agrument dafür.
Er steht für eine Kirche voller Gewaltanwendung und Mord.
Erst sein Schüler Willhard von Bremen setzte auf Überzeugung statt Gewalt.
Lesen Sie Sich mal durch die Kirchengeschichte.
Desweiteren war wohl das Überzeugendste das fränkische Heer, daß einen Mordbefehl gegen Heiden ohne Skrupel ausführte.
Bitte kommentieren Sie in diesem Zusammenhang das Massaker von Verden an der Aller sowie die deportation der Taufunwilligen Saxen.
Wir reden hier von 4500 erschlagenen Zivilisten und 20 Tausend deportierten.
Ja, das ist ein Gott der Liebe.
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#15   Hrodgar   17:23:03 | Freitag, 3. März 2006
@ Rodolph
„Heiligmäßig“ bedeutet in diesem Zusammenhang ja wohl, „in der Art lebend, wie es für die Kirche der Heiligsprechung würdig erscheint“.
Maßstab ist also wiederum die Meinung der zölibatären Kleriker.
Nein, ich befrage sie nicht. Ich vertraue mich der Natur an, den Tugenden, wie sie unsere Götter seit jahrtausenden uns anempfehlen.
Ich weiß, welch tiefes und inniges Lieben in meinem Herzen ist, wenn ich meine Frau berühre, die ich gemäß eines jahrtausende alten glaubens in Ehre heimgeführt habe.
Dahinter stehen Erfahrungen und Werte, die lange schon unter der demagogischen Last der Sündenpredigten zerbrochen schienen.
Aber es gibt sie noch…
Lesen Sie Luther über die Frau schwadronieren, oder Augustinus, oder Thomas v Aquin, … bitte… und dann fragen Sie Sich mal, was der Wert der Frau in der KK ist.
Redaktion benachrichtigen Der heilige Bonifaz, die Axt und der Christbaum
#14   Hrodgar   17:12:53 | Freitag, 3. März 2006
Oh Ohhhhh
1) Woher stammt diese Erkenntnis? Aus geschichtlichen Quellen sicher nicht.
2) Um die Eiche unseres Hohen Herren Donar umzuhauen brauchte der gute Mann den Begleitschutz einer Übermacht fränkischer Soldaten.
3) Menschenopfer sind, nicht-heidnischen Historikern zufolge, im Germanischen Glauben die absolute Ausnahme und ein Produkt der Verzweiflung geswesen.
Die Doktrin, die Heiden „zu taufen oder umzubringen“, Gott zur Ehre, war über jahrhunderte hin Standard. Ein Menschenopfer ist aber eine Tötungshandlung an einem Menschen zur Ehrung eines Gottes.
4) Bonifazius ist mit dem festen Willen losgefahren, erschlagen zu werden um Märtyrer zu sein. Er hat das freundlicherweise in heute noch verfügbaren Briefen niedergelegt. Als die böööhsen Heiden ihn nach der Eichen-Aktion immernoch nicht erschlagen wollten, haben ihm Raubmörder dann schließlich den Gefallen erwiesen. Er stab also nicht für seinen Gott, sondern seines Geldes wegen.
5) Beschäftigen Sie sich mal aus Historischer Sicht mir der Christianisierung Europas. Danach sind Sie vielleicht ein Gesprächspartner. Vorher ist das reinste Demagogie.
Wie viele Heiden müssen noch von radikalen Christen umgebracht werden?
Redaktion benachrichtigen Theologische Rumpelkammer: Christliche Mutter! Was bist du?
#2   Hrodgar   17:02:53 | Freitag, 3. März 2006
im heidentum…
Die hier gezeigte Darstellung des „Heidentum“ wirft die Frage auf, welchen Zweck der Author verfolgt.
1) Welches Heidentum meinen Sie? Keltisch? Germanisch? eine der afrikanischen Religionen? Manitou-Glauben?
Gut: Halten wir fest: Die Monotheisten haben das World Trade Center angegriffen und zum Einsturz gebracht.
Monotheisten sind:
Katholiken
Protestanten
Moslems
Taliban
El Kaida
Ursulinen Mädchengymnasien
Genau diese Logik verwenden Sie hier!
2) Historisch gesehen berichtet beispielsweise Tacitus davon, daß die Germanen „ihre Frauen Ehren und auf ihren Rat hören“, weil die germanen glauben den Frauen „wohne etwas göttliches inne“.
Zur gleichen Zeit schrieb ein gewisser Paulus:
„Das Weib schweige in der Versammlung…“ und „sei dem Manne untertan“.
Wann hört eigentlich diese Geschichtsklitterung auf?
Wann hören Christen endlich auf, gegen Heiden zu hetzen, Lügen zu verbreiten und damit den Närboden von Gewalt zu schaffen?
Wann endlich leben Sie und „pöööhsen Heiden“ endlich die Liebe Ihres Gottes vor?
Bis Sie das geschafft haben, bleibe ich lieber Wodan, Donar und Freyja treu.
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#13   Hrodgar   16:51:43 | Freitag, 3. März 2006
Heidentum?
Nun, werte Herren Pastoren, Pfarrer und Patres, Ich stelle mir angesichts der Hier abgedruckten Äußerungen doch ernsthaft die Frage, was Sie wirklich über heidnische Religionen wissen.
Während in der Kirche noch diskutiert wurde, ob die Frau überhaupt ein Mensch sei (Augustinus) waren schon einige Hundert Jahre vergangen, seit Tacitus über die Germanen geschrieben hatte, daß diese „Ihre Frauen achten und auf deren Rat hören“.
Ebenso, liebe Christen, frage ich mich, ob ich mir als Familienvater (und Heide) bei einem zöllibatär lebenden Mneschen eine Lektion über Sexualität abholen muß.
Dieser kennt sie nur als
1) schulbuchinhalt
2) sein persönlichen Problem der Versuchung.
Der perfekte Ratgeber!
Redaktion benachrichtigen Simsalabim in der Gefängniszelle
#26   Hrodgar   16:35:16 | Freitag, 3. März 2006
@stimme aus dem tradiland
Nun, lieber Tradilandchrist,
Die innere Ableitung der Transsubstanziationslehre braucht mir niemand erklären, denn diese ist nicht das Thema.
Das Thema ist, ob es angebracht ist und ehrbar, eine andere Religion falsch und mit verächtlichmachenden Worten darzustellen.
Mit meinem Exkurs wollte ich deutlich machen, daß die kath. Christen auch eine Lehre vertreten, die für andere Menschen fragwürdig erscheinen muß und trotzdem darüber froh sind, nicht verunglimpft zu werden.
Getreu dem Bildwort „wer im Glashaus sitzt…“ sollten gerade Katholiken umsichtig und respektvoll mit anderen Religionen und deren Symbolen umgehen.
Eine Apostrophierung als „simsalabim“ erfüllt meines Erachtens diesen Anspruch nicht.
Wenn ich die Konsekration als „Hokuspokus“ öffentlich bennenen würde, so wären die Katholiken davon sicher nicht erbaut.
Dabei könnte ich das mit einiger Berechtigung, denn dieses „kunstwort“ leitet sich von dem kath. Gebet „Hoc est Corpus“ ab.
Desweiteren möchte ich daran erinnern, daß es der Kirche nicht gut zu Gesichte steht, wieder einmal eine Gruppe von Menschen ihres naturreligiösen Glaubens wegen zu beschimpfen, zu schmähen, verächtlich zu machen oder zu verketzern.
Diese Art der Sprachregelung hat in der Vergangenheit zu Situationen gehört, in denen sich Progrome und Ketzerprozesse abspielten.
Der Anspruch der katholischen Lehre, einen liebenden Gott zu vermitteln, wird durch solcherlei Rede sicher konterkarriert.
Friede und Wohlergehen
Hrodgar
Redaktion benachrichtigen Simsalabim in der Gefängniszelle
#24   Hrodgar   14:45:05 | Freitag, 3. März 2006
Protest
Hej Zusammen!
Ich protestiere aufs schärfste gegen diese Verunglimpfung der Heidnischen Religionen!
Der Artikel zeigt meines erachtens, daß der Author sich in keiner Weise kundig gemacht hat über die Vielfalt und das Wesen heidnischen Glaubens.
Es werden hier die alten Vorurteile aus der Zeit der Inquisition wiedergekäut, Religionen vermischt und mit Worten der Lächerlichkeit bezeichnet.
Als Gläubiger Asentreuer (Donar, Wodan…) kann ich das nicht unkommentiert lassen.
Für mich ließt sich dieser Bericht so, wie wenn ich ein Ursulinen-Mädchengymnasium mit den Taliban gleichsetze, nur weil beide den Monotheismus vertreten.
Desweiteren sollten Christen nicht Kultische Handlungen anderer schmähen, solange sie an der Transsubstantiationslehre und der zugrundeliegenden Ontologie festhalten.
Zu behaupten, es gäbe im Brot eine „Substanz“ die sich verwandele derweil die sichtbaren Stoffe, die ja nur „akzidenz“ (Zugabe, zu der „inneren Wirklichkeit“, der „substanz“) ist, gleich bleibe, das ist schon gewissermanßen schwer nachvollziehbar.
Für mich ist die Erfahrung lebendiger Gottheiten da wesentlich einfacher. Trotzdem behandele ich das Christentum immernoch mit Respekt.
Diesen Respekt fordere ich von den Christen.
Friede und Wohlergehen
Hrodgar
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