Freitag, 3. März 2006 14:04
Lesername: Hrodgar
Beiträge: 224
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Donnerstag, 27. April 2006 15:48
Hrodgar: @ Ansgar
woher ich das habe?
Daher:www.erzwiss.uni-hamburg.de/ Personal/Lohmann/Glessmer/rutkowski.rtf

oder lesen Sie sich diese Unterlagen mal durch:
http://www.joerg-sieger.de/…em/02gesch/all17.htm

Die Verunglimpfungen, die Sie beschreiben, sind nichts gemessen an dem, was realexistierende „Liebe-Deinen-Nächsten“ – Vertreter täglich vom Stapel lassen.

Achten Sie das Nächste mal bitte darauf, ob jemand, der eine andere als IHRE Meinung vertritt, nicht vielleicht über fundierte Informationen verfügt.

Auch sollten Sie Ihre Wortwahl im zusammenhang mit den Göttern überprüfen.

Wenn ich von Jeshua ben Joseph so reden würde, bekämen Sie wahrscheinlich einen Herzanfall…also lassen Sie es besser dabei bewenden. Wenn Sie hier einen Kries anfangen wollen, denken Sie daran: Kriege kennen nur Verlierer! Sie werden nicht siegen!
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Donnerstag, 27. April 2006 14:43
Hrodgar: @ Benedikt
1) Mission:
Ich unterscheide nicht erst bei der „Gewalt“, die ja auch mit fließenden Grenzen aus „Druck“ und „Drängen“ beginnt.
Ich unterscheide schon bei der Intension, d.h. ist die ABSICHT des Handelnden, einen anderen von dessen Glauben und zu meinem zu bringen, oder stelle ich meinen Glauben überzeugt vor. Aber auch hier mag die Grenze fließend sein, wie man an Paula sieht, die sich zum Asatru bekehrt hat.

2)
Stimmt, auch hier ist der Übergang fließend. Ich bin von meinem Glauben überzeugt und weiß, daß der Ihre falsch ist.
Dennoch sehe ich das als MEINE Sichtweise an und weiß mich als fehlerbehaftet. Ich billige mir nicht das Recht zu, Ihren Glauben, der ja auch nur eine Annahme ist wie meiner, zu bekämpfen oder darauf hinzuwirken, daß Sie sich zu Wodan kehren.
Wenn Sie das tun, weil Sie meine Sichtweise für „richtiger“ halten, dann freue ich mic. aber ich werde nicht versuchen, darauf hinzuwirken oder dafür zu werben.
„Allgemeingültig“ steht hier für „muß von allen so gesehen werden“, nicht für „sehe ich allgemein als gültig an“.
Ist schwer zu unterscheiden, ich weiß…aber ich kanns gerade nicht besser ausdrücken.
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Donnerstag, 27. April 2006 13:15
Hrodgar: Missionierung
Hej Benedikt, Hej Zusammen.
bevor hier die Fetzen fliegen schlage ich eine Wortklarstellung vor:
Bislang habe ich unter „Missionierung“ folgendes gesehen:
Zu lat: „Mittere“ = aussenden.
Die gezielte Aussendung oder Beauftragung von Menschen mit dem Ziel, eine eigene religiöse Überzeugung durchzusetzen und andere Religionen zu verdrängen.

Was Herr Benedikt meint, ist für mich eher „Vorleben“ und „im Diskurs vertreten“.

Vielleicht sind die Grenzen fließend, glaube ich nicht einmal, aber mag dennoch im Einzelfall so sein.

Gegen „Missionierung“ in diesem beschriebenen Sinne bin ich auch.
Gegen meinen Glauben „im Diskurs vertreten“ habe ich, wie man hier sieht, nichts.

Auch denke ich daß Missionierung im Beschriebenen Sinne zumindest insofern fanatisch ist, als daß sie die Einstellung voraussetzt, man habe das Recht, eine andere Religion zu verdrängen und gezielt anzugreifen.
Das setzt m.E. einen gewissen Allgemeingültigkeitsanspruch voraus.
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Donnerstag, 27. April 2006 11:57
Hrodgar: Lieber Ansgar
Was sind Sie doch für eine seltsamer Mensch.

Ihre Familienpolitischen Einlassungen und Ansichten scheinen der Germanischen Werteordnung weitaus näher als der des alten und neuen Testamentes.
Und doch hängen sie dem gescheiterten jüdischen Häretiker Jeshua ben Joseph an, dessen Wunder wie auch Auferstehung in keiner außerchristlichen Quelle belegt ist.
Sie verfolgen eine Deutung des bronzezeitlichen Jahwehkultes, der seinerzeit aus einem unbedeutenden Wettergott zunächst den Hauptgott und dann den Einzigen machte.

Ich denke nicht, daß Sie in der Position sind, den Glauben anderer und die daraus gezogenen Schlüsse als „albern“ zu bezeichnen.

Also: Ihr Glauben ist eben ein Glauben. wie der meine. Lassen wir das gezänk und die Rechthaberei.
Und auch die Androhung des Leichenzählens macht mich nicht zittern.
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Donnerstag, 27. April 2006 07:34
Hrodgar: @Maledica
Maledica: Das Niveau sinkt immer mehrJa ich würde mich aufregen, wenn auch andere Religionen beleidigt werden.
Auch wenn andere Religionen falsch sind, so gibt es Grenzen, daß man die Menschen nicht verletzt, indem man alles in den Dreck zieht, was ihnen heilig ist.
Gut, sehr gut…ein erster Schritt.
Dann fangen Sie bitte damit an, daß Sie einem Religionslehrer IHRER Kirche erklären, daß die Heiden Germaniens nicht der tumbe, menschenopfernde Babarenhaufen waren und sind, als den sie im Reliunterricht dargestellt werden!

Meine Kinder gehen – weil sie das so wollen – in Reli. Was sie von dort so alles mitbringen…
Oder sagen Sie dem Pfarrer Ihres Vertrauens mal, daß es zum Bonifatiusjahr dran gewesen wäre, das Bedauern für die Schändung der Donareiche auszudrücken, da man andere Religionen mit Respekt behandeln müsse. Wenigstens solle er aufhören, diese Schandtat immer und immer wieder zu bejubeln und zu loben, denn dadurch drücke er aus, daß er solches Tun gutheiße.

Dann, werter Herr Maledica, dann nehme ich Ihnen Ihren wohlfeilen Satz ab.
Vorher sehe ich ihn als eine werbetechnische Scheinaussage an. Tut mir Leid, ich kann angesichts ihres verhaltens der Kirche ihre Beteuerungen des Respektes nicht abnehmen.
Dazu gehört auch der Umgang mit Hubert Halbfas, dessen Bücher ich sehr schätzen gelernt habe.
Ja, dieser Mann schreibt, was Sie, Maledica, einfordern: Respekt vor anderen Religionen.
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Mittwoch, 26. April 2006 11:06
Hrodgar: Idealfamilie
Um es einfach zu machen:
Unsere hochkomplexe arbeitsteilige Gesellschaft stellt an unsere Kinder sehr hohe Anforderungen.
Was früher nicht notwendig war, ist heute unerlässlich:
– Medienkompetenz
– Toleranz
– Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Meinungen und Fakten aus aller Herren Länder
– Streßfestigkeit
– Orientierung in einem „Internationalen Basar der Werte und Orientierungen“

Früher war die Welt doch simpler…nicht besser.
Gerade in einer so komplexen Welt braucht ein Kind, mehr als früher, die Einbindung in eine Familie, die als Rückzugsgebiet Sicherheit bietet.
Gerade heute braucht ein Kind den Partner zum ständigen Diskurs.
Gerade heute, wo ein Kind nicht mehr durch mitarbeit auf dem Felde in das Erwachsenenleben hineinwächst (was auch hart war) braucht ein Kind den erklärenden Erwachsenen an der Seite.
Elternpaare, die Einschränkungen auf sich nehmen, um dem Kind das zu bieten, sollte man nicht schädigen, sondern fachlich fördern, daß es nicht zur Überbetreuung kommt, die sicher auch Gefahr birgt.
Die Konstellation des „Mama/Papa Spieles“ wie Fiore es nennt, ist kein Tradikram sondern eine Notwendigkeit der Modernen.

PS: Mein letzter Beitrag hat einen schlimmen Schreibfehler:
Letzte Zeile:
es muß heißen: Es geht um echte Autorität, nicht ums Autoritär-sein.
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Mittwoch, 26. April 2006 10:46
Hrodgar: @ Fiore
1)
Ich sagte nicht, daß die Nichtbeteiligung am Erwerb seit Jahrtausenden ein Wert sei, sondern die Ausbildung der Kinder zu Persönlichkeiten.
Aber wie Sie sagen: Die Arbeit ist von dem Wohnen getrennt. Daraus ziehen viele Eltern die Konsequenz, daß ein Elternteil hauptamtlich die Kinder betreut. Das ist der Nutzen der ind. Revolution und der gesteigerten Produktivität, der dem Nachteil der Trennung von Arbeit und Wohnen entgegensteht.

2)
Ganztagsbbetreuung ist eine gute Sache. Für die, die das WOLLEN! Der ZWANG zum Kinder-Weggeben ist keine gute Sache. Darum geht es. Und dieses Hineinregieren in die Familie wird nicht dadurch gut, daß damit die Ganztagsstellen ausgebaut werden.

3)
Die Gesellschaft sollte über jedes Paar froh sein, daß sich zum Alleinverdienertum entschließt, und so einem Paar aus Doppelarbeitslosen wenigstens den Schritt zum Alleinverdienertum ermöglicht.

4)
Es geht nicht um rationalistisches Gesäusel.
Auch nicht um tradi-ideologie.
Es geht einfach darum, die Freiheit einer Familie und der Lebensgestaltung zu schützen und die Allmachtsphantasien der Regierung zu bekämpfen.

5)
Die Immunität gegen Drogen/Gewalt liegt, statistisch gesehen, nun mal bei behüteten Kindern deutlich höher.
Ich rede nicht von dem „Overnursed Child“, sondern von einem Kind das in den Eltern echten Rückhalt findet.
Ich rede von Autorität nicht von autoritär-sein.
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Mittwoch, 26. April 2006 10:28
Hrodgar: Wohltat?
Nun ja…eigentlich schon. Rot-Grün war schlimm.
Aber wer sich an die Demontage der Familie macht ist für mich (Und für viele Heiden) untragbar.
Wer sich an die Demontage der freien Lebensgestaltung macht, ist gefährlich.
Bei allem, was für vdL spricht. Die Erziehungshoheit der Eltern, die Integrität der Familie als Kernzelle einer Gesellschaft aber auch die Freiheit, sein eigenes Leben zu ordnen, die Rollen innerhalb der Familie nur dort zu regeln, das alles sind Heiligtümer unserer Gesellschaft.
Wer daran rührt, der sieht sich einer breiten Front gegenüber!
Wer das Geldverdienen, so wichtig das ist, zum Götzen erhebt und daraus ableitet, daß die Kindererziehung, oder wie ich lieber sage: Die Ausbildung starker, ehrenhafter und guter Menschen besser durch „outsourcing“ in die Hände pädagogisch überfrachteter Profis gehöre, der grift mich persönlich an.
Wer Elterliche Liebe und Geborgenheit durch Professionalität ersetzen will, der hat das Hirn wohl auf stand-by. Drogen und Gewalt sind nicht das Problem der Familienbezogenen Kinder, oder?
Und wer meint, das wirtschaftliche Rückgrat der Familie zu stärken, in dem er den mehrverdienenden Partner zwingt, eine Auszeit zu nehmen, der hat wohl was nicht verstanden in allgemeiner Algebra.
Egal was vdL geleistet hat: Hier wird der Angriff auf MEINE Familie vorbereitet. Und da werde ich etwas eklig…
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Mittwoch, 26. April 2006 09:58
Hrodgar: Völlig verständnislos!!!!
Ich kapier es vielleicht einfach nicht, weil ich als Ingenieur zu blöd bin.
Mir stellen sich folgende Fragen:
1) Wir habe zu wenige Arbeitsplätze. Wieso sollen Menschen gezwungen werden, als Doppelverdiener aufzutreten? Dadurch werden die Arbeitsplätze nicht mehr, oder?
2) Wir haben zu wenig wirklich gute Betreuung für Kinder. Kinder werden oft haltlos und verlieren die orientierung.
Wie soll das Besser werden durch weniger Zuwendung, aber mehr Geld in der Familie?
3)Seit jahrtausenden gehörte es zu den ehrenvollsten Aufgaben, die eigenen Kinder gut und als starke persönlichkeiten in das Leben einzuführen. Soll das jetzt plötzlich nicht mehr gelten? Oder meint der Staat, er könne besser meine Kinder erziehen als meine Frau?
4) Wir haben eine Pluralistische Gesellschaft. Wie vereinbart sich damit die ideologisch überformte Gleichschaltung der Lebensentwürfe?
5) Vater und Mutter sein ist Lebensaufgabe. Das meiste andere ist Mittel zum Gelderwerb. Wieso will v.d. Leyen mich zwingen, das anders zu sehen?
6) Die Rollenaufteilung ist sache der Paare, nicht der Politiker!
7) Geht es hier vielleicht um die völlige Kontrolle über die Kinder, das Hineinregieren in die Familien, totale Gleichschaltung? Der letzte tausendjährige Versuch in dieser Sache endete nach 12 Jahren!

Frau v.d. Leyen, es ist zeit zu gehen.
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Dienstag, 25. April 2006 15:16
Hrodgar: Todesstrafe
Nur zur Info:
In Ohio gilt seit 1974 die Todesstrafe als Höchststrafe für Frauenmord oder Mord in Tateinheit mit Vergewaltigung oder anderen Verbrechen.

Kreuz.Net könnte mal etwas besser recherchieren.
Oder gibt es einen Grund, aus dem in DIESEM Falle die Maximalstrafe a priori ausgeschlossen ist?
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Montag, 24. April 2006 17:19
Hrodgar: @ Brandenburgis
uuiiii…Wo habe ich mich denn außerhalb GELTENDEN Rechtes gestellt?
Ich kann das nicht sehen? Ich habe religiöse Positionen angezweifelt, aber das ist von der FDGO gedeckt.
Sie dürfen ja auch ungestraft behaupten, die Wahren Götter seien nicht existent.
Das kann und will Ihnen niemand verwehren. Gegen Irrtum gibt es kein Gesetz!

Und hetzen tue ich nicht, indem ich sage, daß mit der religiös motivierten Ermordung von Christen durch Christen eine religiös motivierte Mordtat vorgelegen hat. Mehr habe ich nciht gesagt, wenn Doch, dann weisen Sie es nach. Wenn nicht, warum diese Feindschaft?

Und ich habe die Folgerung vertreten, daß, wenn die religiös motivierte Ermordung von Christen durch Chrsiten von dem Erscheinen des Antichristen gefolgt sei, dies bereits nach der ersten solchen Schandtat möglich gewesen sei.
Was haben Sie denn dagegen für Argumente?
Oder muß ich jetzt alles so formal durchformulieren, um Missdeutungen Einhalt zu gebieten?
Wessen Klagen Sie mich an? Raus damit, damit wir es alle sehen können! Und keine Worthülsen!
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Montag, 24. April 2006 16:47
Hrodgar: Mord an Christen als Dienst für Gott
na ja, das hat die Kirche mit der Ermordung der Arianer doch schon im 3/4ten Jahrhundert erfüllt…
Wenn dannach der Antichrist kommen soll, dann ist er schon da…

Und Mord als gottgefällig auszugeben, das haben Christen schon immer geliebt…zuletzt der „Christ“ George W Bush…
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Montag, 24. April 2006 16:42
Hrodgar: @ Frl Ilse
Hej Ilse,
die Interessen gehen m.E. noch weiter.
Der Sexualtrieb ist nun einmal einer der stärksten.
Wer durch fortwährende Agitation es schafft, den Menschen einzureden, er hätte hier ein Mitspracherecht, was Freie Menschen in ihrem Bett so alles treiben, der hat eine Lutfhoheit erlangt, die nicht größer sein könnte.
Der wird als unanfechtbarer (unfehlbarer) Führer angesehen.
Wer sich in seinem Sexualtrieb unterwirft, der ist ein Underdog.
Das gibts auch bei höheren Säugetieren: Ein Hund, der einen anderen rituell besteigt, also zu sexualhandlungen zwingt, der ist der ranghöhere.
Oder anders:
Viele Vergewaltiger tun’s nicht uwegen des Sex, sondern, weil sie unendliche Machtfülle spüren, das Sexualverhalten des Opfers zu dominiren.
Und viele Opfer finden das schlimmste, die Erniedrigung, die Unterwerfung mit Gewalt; nicht den Sex mit einem Ekel.

Deswegen hat die Kirche so viel Angst, daß die Menschen sich ihrer Freiheit im Bett bewußt werden.
Es ist im Prinzip eine psychische Vergewaltigung. die hier stattfindet.

Und deswegen hhat die Kirche KEIN Recht, mitzubestimmen, was Freie Menschen beim Sex tun oder nicht tun! Gar Kein Recht!!!
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Montag, 24. April 2006 14:50
Hrodgar: @ Sulpicius
Sooo, gaaanz ruihg…tiiieeef durchatmen…Sie kollabieren ja noch, wenn ich von dem verlinkten Machwerk auf Ihren Zustand schließen darf…

Das ganze gezeter um die diversen Erzeugnisse der schreibenden und filmenden Künstler so sehe, dann erinnert mich vieles an alte Zeiten.
Wer Dinge sagt, die den Herren Katholiken nicht passen, soll geschädigt werden.
Dabei trauen sie ihrem Gott nicht zu, solche Schädigung selbst zu bewerkstelligen, sondern bemühen Baoykottaufrufe um mittels wirtschaftlichem Schaden Mundtot zu machen, wer sein verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung auch tatsächlich ausübt.

Meines Erachtens ist das nicht besser als „Kauf nicht bei Juden!“ an Mauern und Fenster zu schmieren.

Vielleicht sollte man irgendwo ein Reservat mit strengkatholischem Recht ausweisen. Dahin können dann alle gehen, die so leben wollen.
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Montag, 24. April 2006 14:25
Hrodgar: @ Laurentius
Sie sagen es, werter Herr:
Ich denke, viele Ihrer gemutmaßten Befunde über die Bischöfe haben einen gewissen Charme.
Und mit denen scheinen noch mehr Menschen von seltsamer Realitätsferne befallen zu sein.

Denn wenn es um die Schmähung und Hetzpropaganda gegen andere Religionen geht, dann scheint die Realität vielen Christen plötzlich anders zu sein, als wenn es gegen ihre Funktionäre und Kader geht. (Nicht mal gegen ihren Gott!)

Gerade letzte Woche mußte ich die Krone sachlicher Diskussion an den Externsteinen, einem alten Heiligtum, erfahren.
Dort mischte sich ein Pfarrer in eine Diskussion ein, die ich mit jemand anders am führen war und die er belauschte. Erbeschimpfte mich, urteilte über meine Fachkenntnisse – er kannte mich ja bereits 10 sekunden!- und verurteilte „alles“ als „Quatsch“. Der hatte wohl am Heidenheiligtum Stellung bezogen um zu belauschen und Krach anzufangen.
Auf konkrete Punkte gefragt, ging er von dannen ohne sich zu verabschieden.

Wie dem auch sei: Ich wüßte jemand, der Sie aus Ihrer Not befreien könnte: Sie selbst, in dem Sie sich von dieser Kirche befreien.
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Donnerstag, 13. April 2006 17:30
Hrodgar: Romulus
1) Wie hatten schon einmal das Vergnügen, uns über die Gepflogenheit des „Sie“ in diesem Forum zu unterhalten.
Sie bleiben sich treu in Ihrer Unhöflichkeit. Doch das nur am Rande.

2) Über meine Beweggründe habe ich mich in diesem Forum schon hinreichend (und mehr als das) erklärt.
Ich möchte einen Weiteren Durchgang in dieser Sache vermeiden. Klicken Sie einfach auf meinen namen und lesen Sie sich durch.

3) Das o.g. hat auch den Vorteil, daß Sie Erkenntnis über den unterschied zwischen „Neuheidentum“ und „Ásatru“ erlangen. Sie mischen diese Begriffe, was aber nicht weiter verwunderlich ist. Nur wenige Außenstehende wissen überhaupt, daß „Heide“ nicht gleich“Atheist“ ist. Der Wissensstand ist hier etwas gering.
Sie haben jedoch das Privileg, sich mit einem (Verzeiht: Pat, Filia, Paula) mit 4 Heiden unterhalten zu können.
Jetzt sage ich doch etwas über mene Beweggründe: Es geht darum, Vorurteile auszuräumen und Ihren Standpunkt in vielen Dingen besser kennenzulernen.
Austausch unter den Gläubigen kann nicht schaden. Oder? Wenn wir einander kennen, fällt es vielleicht leichter, alte Gräben zuzuschütten und neue Brücken zu sehen…
Ihnen noch ein Gutes Auferstehungsfest!
*zulächel*
Hrodgar

(ps: wie schauts mit Eiersuchen aus? müssen Sie sie auch aus dem Schnee ausbuddeln?…bibber)
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Donnerstag, 13. April 2006 15:03
Hrodgar: ein beredtes Beispiel
was Missionierung ist, die nicht Andere Kulte geistlich ausplündert oder mit Druck dreinhaut: Faktisch Wirkungslos!

Begreift es denn keiner:
Die Maori brauchen kein Christentum, sie wollen kein Christentum.

Laßt sie doch einfach in Ruhe.

Und den Samoanern gegenüber so tun, als sei das Christentum ihr (heidnischer) Kult mit etwas Abwandlung…na ja…ich glaube wir habe woanders schon üner den Kult-Mix geredet und die Schwierigkeiten herausgearbeitet.

Soweit ich von meinem Neuseeländischen Kollegen mitbekommen habe, sind die Maori übrigens auffallend glückliche und zufriedene Leute, und sehr friedliebend sind sie dazu, diese „bööööhhhhsen Heiden“.
Also lasst sie doch einfach in Frieden mir ihren Göttern leben…
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Donnerstag, 13. April 2006 12:25
Hrodgar: na dann
Erklären Sie mal einem Autisten, daß er eine „geistige Kommunion“ einnehmen soll, oder einfach sein Leiden des Ausgestoßenseins dem Liebenden Gott aufopfern.

Klasse Einfall, wenn Sie das geschafft haben, dann haben Sie den Autismus nebenbei geheilt. Das wäre natürlich am schönsten. Ist aber völlig weltfremd.

Und Klar hat Jesus was von „essen“ gesagt. ich denke nicht, daß jeder Einzelfall der denkbar wäre in der Bibel abgebildet ist.
Ganz nebenbei: wer von Ihnen hat schon mal Blutwurst gegessen? Des Blutigen soll sich der Heidenchrist enthalten. Auch Bibel.
Jetzt werden Sie sagen: Jaaa, aber es ging doch um Opferblut, um Heidenopfer und um die Tischgemeinschaft mit Judenchristen…
Sehen Sie. Und so schnell relativieren Sie die Bibel (oder sind hier Jehovas Zeugen dabei? Die relativieren die Bibel nämlich anders!)
Wie war das – um bei Krankheit zu bleiben – mit der gekrümmten Frau? Zu lange schon musste Sie leiden, um den Shabbat auch noch abwarten zu sollen, meinte Jesus.
Oder die Syrophönizierin? Berührt gegen jedes Tabu den Rabbi…Ihr glaube hat ihr geholfen, nicht ihre Gesetzestreue.

Ich sage Ihnen nur eines: Ich habe 1/2 jahr mit meinem Kind auf der Krebsstation zugebracht. Kranke Kinder brauchen alles, nur keine Theologiestunden über Geistige Kommunion und Aufopferung ihres Leidens.
Sie brauchen den unbedingten Schutz der Gemeinschaft, nicht die Ausgrenzung.
Und wenn Ihr Gott hier die Ausgrenzung verlangt, dann ist es kein liebender Gott.
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Donnerstag, 13. April 2006 11:27
Hrodgar: man kann auch…
…dieses und jenes uns prüfen und immer komplizierter werden.
mann kann aber auch einfach hergehen und es so machen, wie es diesem kleinen Menschen vertraut ist und ganz unkompliziert und natürlich ist…

Und wenn der Papa auch den Glauben hat…
So grenzt es den Jungen am wenigsten aus.
Aber gut, Macht das unter Euch aus. Geht mich als Heiden nichts an.
War auch nur eine Einrede, zu bedenken, daß es für den Jungen das Beste sein mag, so natürlich und selbstverständlich zu leben wie irgend möglich.
Und ddas es wiedermal unlogisch ist, auf der einen Seite einen Liebenden Aufopfernden Herrn Jesus zu verkünden, der sich am Kreuz abschlachten läßt und auf der anderen Seite diesem Jesus solche Spitzfindigkeiten zu unterschieben, daß seine Gnadengabe „ungültig“ sei, wenn sie zwar glaubenden Herzens und Sinnes aber mit einem Formfehler empfangen wird.
Jesus sagte mal: Ist denn der Mensch für das Gesetz da oder das Gesetz für den Menschen.
Bedenkt das einmal. Eure Eigenen Aussagen müssen wenigstens zusammenpassen.
Ihr braucht nicht mit meinem Glauben zusammenpassen, aber in sich sind solche Widersprüche irgendwie unpassend.

Und nochwas: Ich schreibe keinem was vor, mache nur auf offensichtliche Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufmerksam.
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Donnerstag, 13. April 2006 10:42
Hrodgar: Verstehen Sie jetzt?
Einem Kranken die Stärkung zu verweigern wegen eines Formaltheologischen Grundgsatzes. Das ist grausam ohne Ende!
Mir bedeutet die Kommunion als Heide nichts, klar.
Aber dieser Junge „weinte und schrie“. Es ist ihm ein Herzensanliegen. Er glaubt daran.
Wenn Euer Gott aus einem Stück Brot einen Leib Christi machen kann, warum muß dann der Vorgang des Schluckens physikalisch exakt durchgeführt werden, damit das, was Ihr sonst als „Wunder“ oder „Mysterium“ betrachtet, stattfinden kann?

Und: Wo zieht man die Grenze? Muß ein Verdauen stattfinden? Oder eine Umsetzung der aufgenommenen Nährstoffe in Zellmaterial des Menschen?
Was, wenn ein Schwer kranker die Kommunion empfängt und nach dem Schlucken verstirbt? Ist sie dann „Ungültig“

Ist Euer Gott nicht in der Lage, diese „Gnadeneingießung“ in Menschen vorzunehmen, die nicht ein Stück Brot schlucken können?
Ist Schlucken statt Spucken somit Heilsnotwendig?
Oder bekommt der Junge eine Dispens, sodaß er nach Bischöflicher Freistellung dieser Gnadengabe nicht mehr bedarf?

Warum macht man es nicht wie bei Aussätzigen früher: Man feiert über den Jungen eine Totenmesse und lässt ihn gesellschaftlich sterben, dokumentiert so die Amtliche Ausgrenzung.
Solch unmenschliche Gemeinheit macht mich nur noch wütend!
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Mittwoch, 12. April 2006 15:52
Hrodgar: @paula
Ich danke Dir für diese Einrede.
Eigentlich stimmt es. Wenn ein Glaube durchwirkt wird mit Elementen anderer Religionen, dann ist es irgendwann nicht mehr authentisch.
Eine andere Sache mag sein, wenn sich die Menschen entwickeln und diese Entwicklung mit einbeziehen.
Die Christen Europas lesen nicht mehr die gotische Wulfila Bibel und wir reden nicht Germanisch, sondern haben uns in viele Sprachen ausdifferenziert.
Wir Opfern meist keine Tiere mehr, sondern sind gerade durch die Veränderung authentisch geblieben.
Gerade dadurch, daß wir mit der Zeit gehen haben wir den Sinn und Inhalt des Speiseopfers (Die Götter mit uns an der Tafel) beibehalten können.
Ein Tieropfer war früher das Vorgehen wie bei der Nahrungsbereitung. Heute wäre es eine Grausamkeit oder ein Metzger (oder Jäger) müsste es tun. Also wäre es nicht mehr so wie Früher: Die Götter mit uns an der Tafel.

Die Christen sollten darüber Nachdenken, was davon für sie zutrifft. Manchmal ist all zu konservativistisches Tun einfach gegen die Tradition. Und Früher war Latein in Rom die Umgangssprache. Also wurde der GoDi in Umgangssprache gehalten.

Die Grenze zwischen „Import-Riten“ und „natürlichem Ändern“ ist fließend. Es muß im Einzelfall sicher einen Diskurs geben. Und den muß man ertragen. So ist die Welt.
Und wenn man in diesem Prozess merkt, daß der Glauben nichts mehr für einen ist, weil er sich nicht zu entwickeln bereit ist…nun…dann geht es nicht mehr…Aber das ist ein anderes Thema.
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Mittwoch, 12. April 2006 12:17
Hrodgar: Stimme aus Wien
Ja, ich stimme Ihnen in einer Sache zu:
Wenn eine Beziehung sich nicht auf den Partner richtet, sondern auf den Nutzen, den ich von ihm habe, so ist sie eigentlich tot.
Habe ich das richtig übernommen?

So ist es auch mit den Göttern:
Wenn ich opfere um zu bekommen, um zu erhaschen…nein, das ist nicht das,was die Götter ehrt.

Die Edda sagt: Besser nicht geopfert als zu viel (=oft) gegeben.

Meine Verehrung für die Götter entspringt tiefster Dankbarkeit für das Schöne und dasGute. Ich will garnicht nehmen oder die Götter um etwas bitten wie „unser täglich brot“.
Ich sehne mich nach ihrer Nähe. Ich freue mich über die Ähre auf dem Halm. Und ich bitte um Rat, was ICH tun soll.
Nein, Nutzbar lassen sie sich nicht machen. das wäre falsch verstandener Hokuspokus.
Das ist übrigens ein Grund, warum ich nicht mehr Christ bin: In jeder Messe gebete nach dem Schema:
„Gott, der Du xxx willst, gib doch daß yyy passiert und wir zzz bekommen“
Ich fühlte jedesmal den Schmerz, den die Götter haben, wenn ihnen
a) erklärt wird, was sie angeblich wollen
b) sie doch nur wieder geben sollen
c) sie als billiger Reflektor herhalten sollen nach dem Motto: Ich bitte Gott im öffentlichen Gebet, was der Christ neben mir tun soll.

Ich bin oft danach in den Wald gegangen und habe mich geschämt und entschuldigt bei den Göttern, von denen ich damals nur einen erkannt hatte.
[mehr…]
Mittwoch, 12. April 2006 11:41
Hrodgar: ne ne…nicht ganz so. Stimme aus Wien
Versuch:
Da Ihrer Überzeugung nach diese persönliche Beziehung zu Ihrem Gott nur durch das Kreuz Christi möglich ist, deswegen können Sie das Christentum als „richtige Religon“ bezeichnen.

Wenn ich eine persönliche Beziehung zu Wodan und Freyja habe, dann brauchen Sie das nicht glauben. In meiner Erfahrung ist es jedoch real.

Bitte, wir reden hier nicht vom Heidentum als einer Esoterischen Kuschelecke für Leute, die auf der Autobahn des Lebens als Geisterfahrer unterwegs sind.
Auch nicht von psychedelischen Erfahrungen unter LSD-Abusus.
Es sind reale Erwahrungen von Menschen mit den Göttern. Erfahrungen, die so real sind, daß Menschen in den Tod gingen, weil sie nicht abschwören konnten.
Ich weiß, was ich erlebe. Ich weiß auch, daß es mir manchmal lieber gewesen wäre, den Rat der Götter nicht gehört zu haben. Weil ich Dinge ändern mußte, die mir doch so lieb waren.
Bitte, liebe Christen, erkennt endlich an, daß andere Religionen genauso ernsthaft sind und real wie Ihre für Sie.
Viele Urteilen hier über etwas, was sie nicht kennen. Sie sagen „der Wein ist sauer“, ohne die Flasche geöffnet zu haben. Und ohne das Etikett zu kennen.
Sehen Sie, ich glaube sogar, daß meine Gotteserfahrungen seit je her von den Göttern ausgingen und nicht von Jahweh. Beweisen kann keiner von uns was. Nur fehlt uns Heiden hier die Aroganz, zu behaupten, nur wir hätten die Wahrheit erkannt.
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Mittwoch, 12. April 2006 07:39
Hrodgar: @seminarist – Enttäuschung
Als ich Ihnen in privater Nachricht etwas zu den Hintergründen meines Glaubens mitteilte, gewissermaßen auch einen Vertrauensvorschußgab, Missverständnisse auszuräumen gedachte, da hätte ich mir nicht gedacht, daß Ihr nächster Zug sein würde, Verunglimpfungen über mich zu veröffentlichen, die dass genaue Gegenteil dessen widergeben, was ich Ihnen schrieb.
Sollte ich etwas unverständlich ausgedrückt haben: Bitte, Sie haben meine privaten Kontaktdaten! Fragen Sie.
Aber hier etwas von „Rechtslastigkeit“ anklingen zu lassen ist einfach daneben!
Auch von „Sodomie“ war und ist bei mir nie die Rede!
Daß Sie sich Religiosität nur mit Dogmatik vorstellen können ist schade. Aber es gibt das! Dogmatik im engeren Sinne gibt es eh nur bei den Christen.
Ich dachte, ich hätte hier jemanden vor mir, der hart in der Sache, aber doch ein Gesprächspartner ist. Ich habe mich getäuscht. Damit kann ich leben.
Sie sollten sich einmal über Ihre eigene Religion gedanken machen. „Wenn Du in das Land kommst das ich Dir geben will […] dann wirst Du nicht falsch Zeugnis ablegen wider Deinen Nächsten“
Sie, Seminarist, sind noch nicht in diesem Land angekommen.
Ja, ich bin sehr enttäuscht. Ja, Sie haben es geschafft, mir weh zu tun. Ja – und nun? Was haben Sie gewonnen? Trotzdem werde ich Ihnen nicht grollen.
[mehr…]
Dienstag, 11. April 2006 14:37
Hrodgar: @ Benedikt
Ja,, Sie haben Recht! Leute wie Zwobbel sind die fünfte Kollone in unseren Reihen. Wer sagt eigentlich, daß er ein Christ ist? Vielleicht ist seine Mission, das Christentum unmöglich zu machen? Und meine ist es, Fragen zu stellen…

Insgesamt danke ich Ihnen jedenfalls für jede Respektvolle Diskussion, auch wenn wir uns in der Sache uneins sind.

Und noch etwas in eigener Sache:
Wenn ich in großer Eile Schreibe, Text verschiebe, kürze und ordne, um mit 1500 zeichen etwas schwieriges Verständlich zu machen, dann passiert es schon mal, daß etwas schief geht und Fragmente nicht zusammenpassen.
Interessanterweise hat das Ernsthafte Diskutanten nie gestört.
Wenn ich aber als einzige Einlassung nur Schmähungen absondere, dann passiert mir solches sicher nicht.
Immerhin hat Zwobbel aber seine Schmähungen nicht konsequent geführt, da er „Ihnen“ in der Anredeform mal groß und mal klein schrieb. Danke, Herr Glashaus-von-innen-Zerschmeißer!
Im übrigen verweise ich auf den Verdacht von Hornist, der sich als Christ befleißigt sah zu bemerken, ich bekäme hier keine adäquate Antwort.
[mehr…]
Dienstag, 11. April 2006 13:36
Hrodgar: @ zwobbel
Lieber Zwobbel,
Hier einiege Fragen zu Ihrer Einlassung:
Indem wir unsere gefallene Natur, die dadurch das sie sich nicht mehr vollkommen in der Schöpfungsordnung Gottes befindet unglücklich ist, wieder vom Natürlichen hin zum Übernatürlichen hinordnen, werden wir glücklich.1) Wieso soll die Natur gefallen sein? Außer in einem bestimmten Buch finde ich keine Evidenzen.
Was heißt eigentlich „Die Natur“ sei gefallen? Welchem Umfang soll dass haben und das ist mit „gefallen“ gemeint?
2) Worin drückt es sich aus, daß „Die Natur unglücklich“ sei?
3) Woran machen Sie fest, daß „die Natur nicht in der Schöpfungsordnung“ sei?
4) Wie soll ein in der Natur begriffenes Wesen seine Natur selbst Ordnen? Sich also gleichermaßen als Objekt betrachten und seine Vergangenheit verändern?
5) Wie soll ein innerhalb der Natur i.S.v „Begreifbare Welt“ befindliches Sein sich aus der Natur erheben ohne damit die Natur zu erweitern, damit es weiter das Ziel dieser Entwicklung weiterhin Übernatürlich und damit Ihrer Einlassung gemäß Göttlich bleibt?
[…]in der Natur (die durch die Unordnung geschwächt ist!) zu verbleiben bringt keine Erlösung vom Bösen.6) Woher nehmen Sie, daß die Natur geschwächt sei?
Wer sagt, daß das Christentum die Erlösung von dem Bösen haben, ist es doch so oft Ursache des Bösen?
Warum sind so viele Christen unerlöst?

Mir scheint, das alles sind Worthülsen und Behauptungen. Bitte belegen Sie mir ohne zirkelschlüsse das Gegenteil!
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Dienstag, 11. April 2006 10:55
Hrodgar: oh.ohhh
Hej Paula!
Fehlt nur noch daß einer singt: „Donar, Weihegott, Dir sei der Ort!“

ja denn, möchte ich mal sagen, seit doch so ehrlich zu Euch selbst, liebe Franzis, und bbekennt Euch auch mit dem Mund zu den Göttern, denen sich Eure Herzen längst zugewandt haben.
Und seid willkommen in unserem heiligen Hain!

Den Göttern sei Dank!

Paula, wir werden täglich mehr, aber aus DIESER Ecke hätte ich eine Unterstützung und solche Steilvorlagen nie und nimmer erwartet.

Asaheil ok Vana!
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Dienstag, 11. April 2006 01:18
Hrodgar: @ Institoris
Institoris: KreuzigungenNicht jeder der von der römischen Obrigkeit auf das Kreuz geschlagen war ohne Schuld. Der Heiland gehörte zu den wenigen Ausnahmen.

Darf ich darauf verweisen, daß die „römische Obrigkeit“ nichts weiter war als ein faschistiodes Terrorregime, daß in Israel etwa die gleiche „Berechtigung“ hatte, wie die Wehrmacht in 1939 in Polen?

Bevor Sie sich jetzt über die Wortwahl echauffieren:
„Faschismus“ trägt seinen namen eben von den Rutenbündeln der Römischen Liktoren, den „fasces“.
Nicht zu unrecht.

In dieser rassistischen Tyrannei kann ich nichts erblicken, das den Namen „Obrigkeit“ verdient hätte.

Ich bin nur froh, daß der Amtsvorgänger des Pilatus, ein gewisser Varus, seitens der Germanen seine Quittung bekommen hat.

Und wie sehr diese „Kulturbringer“ gewütet haben zeigt sich spätestens daran, daß die Juden in der Festung Masada lieber kolektiv Selbstmord begingen als den Römern in die Hände zu fallen.
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Dienstag, 11. April 2006 01:00
Hrodgar: @ wolfgang e.
Ja, genaus das beschrieb ich in meinem letzten Beitrag.
daß Judas ohnehin ein Verräter war und Gott sich in dieser Sache „auf ihn verlassen“ konnte, weil er es vorher wußte, wie Judas handeln würde.
Genau das. Wieso widersprechen Sie mir um mich dann zu wiederholen und das als Gegensatz auszudeuten?

Mal was ganz grundsätzliches:
Ich will hier niemandem etwas Böses. Gut, ich glaube Ihre Lehre nicht. Ich hinterfrage manches. Alles Fragen, die jeder Katholik aus dem ff beantworten könnten sollte.
Echte Antworten hab ich hier noch nie bekommen. Ausweichen können die meisten recht gut, und wenn nicht hilf, wird gegen den „blöden Heiden“ halt gepöbelt oder meine Daseinsberechtigung in diesem Forum bezweifelt.
Was soll das eigentlich?
1) Wenn Sie alle hier von meiner religion nur 10% soviel Wissen hätten wie ich von Ihrer, dann hätten Sie sich schon richtig dolle Verbessert.
2) Was Sie hier Predigen und WIE Sie es predigen widerspricht sich eklatant. Und wenn es kongruent ist, dann auf der Seite, daß Haß autentisch propagiert wird.
3) Woher wissen Sie eigentlich, daß Sie nicht gerade von Ihrem Gott geprüft werden, wie Sie mit dem „Nächsten“ umgehen? Soweit ich weiß war der Hauptmann von Kapernaum weder Christ noch Jude. Ihr Jesus war trotzdem anständig zu ihm.
Ich scheine hier jedoch meist nur den Beißreflex auszulösen.
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Montag, 10. April 2006 09:44
Hrodgar: Baum des Lebens
Nachdem hunderttausende Freiheitskämpfer im gesamten Besatzungsgebiet der Römer an Kreuzen in Stundenlanger Todesqual geschlachtet wurden, empfinde ich diese Bezeichnung als eine Verhöhnung der Opfer.
So äußert sich nur jemand, der jegliches Geschichtsbewußtsein und alle Bindung an den Menschen verloren hat.

Selbst die Qualen Jesu werden verspottet! Der ist nicht glorreich zum Baum des Lebens gegangen sondern hat elendes Verrecken nicht gescheut um seiner Sache Willen.

Und überhaupt: Nicht der Tod und das Kreuz ist das Eigentliche, sondern nur im Zusammenhang mit der Auferstehung wird es zu dem, was es ist.
Also ist das leere Grab eher der „Schoß des Lebens“.

Vielleicht bezeichnet Herr Ratzinger den Hungerbunker in dem Maximilian Kolbe sein Leben aus Liebe opferte demnächst als „Kaffee Eichmann“.
Der Zynismus wäre der gleiche. Nur könnte man ihn dafür wenigstens einsperren.
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Montag, 10. April 2006 09:34
Hrodgar: @ Methusalix
Ich hoffe, daß es so ist wie Sie sagen.
Doch frage ich mich, was mit einer Lehre nicht stimmt, wenn sie in der Lage ist, eine solch große Anzahl verletzter Seelen und Menschen in Unfrieden hervorzubringen.
Das ist nicht nur hier so. Ich war schon auf vielen Foren und diskutiere Aug’ in Aug’ recht viel.
Dabei fiel mir auf, daß, je mehr die Menschen sich dem Kern des Kirchlichen Glaubens zuwandten, um so mehr zeigten sie Spuren seelischer Verletzungen übelster Art.
Versöhnte Christen sind meist die, die vom Christentum garkeine Ahnung haben und eigentlich ein heidnisches Wertesystem mit christlichen Anstrich leben.
Und da beginnt die Sache für mich fragwürdig zu werden. Warum soll ich einer Lehre anhangen, die sich bei so vielen als Pathogen erweist?
Warum soll ich einer Kirche glauben, deren Regelsystem bei konsequenter Anwendung in die Unfreiheit führt, nur weil es einige resistente Christen gibt, die sich die kirchliche Lehre weit genug vom Halse halten können um weiterhin im Frieden mit sich und der Welt zu leben und zu lieben?
Sind diese der Sache nach eigentlich Christen?
Ich war sehr tief in der Kirche engagiert. Und habe mich immer gefragt, warum es so viele unversöhnte und seelisch Verletzte dort gibt wo ich es doch nicht bin. Bis ich mir eingestanden habe, daß ich eigentlich schon längst den Absprung geschafft habe und mitten in der Naturreligion angekommen bin.
Zuerst erschrocken darüber, habe ich darin aber bald den Grund für meinen Seelenfrieden erkannt.
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Sonntag, 9. April 2006 22:05
Hrodgar: @ Yerisina
Ja, es ist so wie Sie schreiben.
Gott hat Judas wissentlich verdammt.
Um die Idee eines Gerechten Gottes erhalten zu können, führte man die Denkweise ein, Gott habe sich beim Opfern seines Sohnes eines Menschen bedient, der ohnehin ein Verräter war, was Gott natürlich vorher wusste.

Generell:
Es gibt noch mehr Evangelien. Z.B. nach Petrus und nach Thomas.
Diese wurden in einem mehrere Hundert Jahre langen Prozess als „nicht von Gott“ beurteilt.
Nach welchen Maßstäben konnte mir bislang kein Christ sagen. Am Ende kommt es dann immer zu den sogenannten Kirchenvätern, die als letzte Autorität nicht in Frage gestellt werden (dürfen).
Zuletzt hat – glaube ich- Luther Jesus Sirach aus der Bibel gestrichen.

Angeblich kommt im Petrusev ein Hinweis vor, daß Jesus auf natürliche Weise eine schlampige Hinritung überlebt hat. (Haben ja aus schon leute die Steinigung überlebt.)
Aber das habe ich nicht selbst gelesen, kann es also nur unter Vorbehalt so schreiben.
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Sonntag, 9. April 2006 21:39
Hrodgar: @ deusexmachina
ergenebster Dank…

Ja, es gibt noch Christen, die zuhören können und wollen.
Gäbe es mehr davon, wäre das Christentum weitaus überzeugender.
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Sonntag, 9. April 2006 21:37
Hrodgar: @ Sympat: Selbstverständliches.
Lieber Herr Sympat.
Das Selbstverständlichste in einem Diskurs sollte doch sein, daß man auf eine Frage eine Passende Antwort gibt oder aber mitteilt, daß man diese zu geben nicht in der Lage oder nicht Willens ist.

Meine Frage lautete: Gibt es in die Bibel eine Stelle, an der Jesus Menschen bevollmächtigt und die Bestimmung trifft, daß diese ihrerseits nach eigenem Dafürhalten weitere Menschen mit göttlicher Vollmacht austatten dürfen.

Ihre Antwort ist: Ja, Menschen sind in der Bibel Beschrieben, die andere Berufen haben.
(Wörtlich: Natürlich wurde das Apostelamt weitergegeben, z.B. Matthias erhielt das Amt des Judas (vgl. Apg 1,15-26).
Oder was ist mit der Wahl der Sieben, die von den Zwölf das Amt erhielten: „Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.“ (Apg 6,6)[…])

Jetzt bitte, Herr Sympath, behandeln Sie diese Frage nicht weiter ausweichend oder mit Implikationen. Sondern ganz selbstverständlich mit einer klaren Antwort.
Und diese wird heißen: Nein, eine Solche Stelle gibt es nicht.

Und bitte, tun Sie nicht so, als hätten nur Sie eine humanistische Bildung.
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Samstag, 8. April 2006 23:46
Hrodgar: @ Sozialkatholisch
Auch wenn ich sie kränke, ihr Gott ist für mich ein Götze der…

Ja, ich weiß. Sie kränken mich damit nicht. Ich bin hier in Christlichem Gebiet und kannte Ihre „Urteile“ über die Götter bevor ich hier her kam.
Traurig macht es mich schon… Um Euretwillen.
Denn wie Schreiben Sie so schön:
Wenn ihnen als Heide das Gesetz Gottes nicht konkret vor Augen steht und sie in ihrer Naturreligion das Wesen Gottes erkennen, dann ist das ein Schatz den sie sich unbedingt bewahren sollten.
Ja, es ist das Wesen der Naturreligion, das Wesen der Götter im Herzen zu haben und daraus in jeder Lage ziehen zu müssen/können, was zu tun ist.
Ja, es ist ein Schatz, nicht zu bezahlen mit Gold!
Ich freue mich, daß Sie es erkannt haben.

Ich habe in ihren Beiträgen viel Gutes gesehen und von ihnen einiges lernen können
Zu viel der Ehre…
Noch was:
Jeder Glauben kann dämonisieren. Und zwar dann, wenn ein Mensch aus seinem Glauben ableitet, er habe die einzige Wahrheit gefunden und habe das Recht oder gar die Pflicht, andere zu zwingen, diesen Glauben anzunehmen.
Dann schlagen die Dämonen der Machtgeilheit zu. Gefolgt von Egoismus, Hochmut und letztlich der Gewalt gegen die eigene Sippe.
Ich denke, je mehr eine Religion sich als alleinseligmachend einstuft, um so dichter folgen die Dämonen.
Die Islamisten sind ein beredtes Beispiel dafür.
Wodan gab uns bislang die Weisheit, nicht in dieser Art schuldig zu werden.
Möge es so bleiben.
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Samstag, 8. April 2006 19:05
Hrodgar: @ sympathischer Sympath
1) Eine Bevollmächtigung zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht abzuleitenNatürlich gab es die – muss ich jetzt alle Bibelstellen zitieren? Siehe nur die Pastoralbriefe, wo die Einsetzung von Presbytern und Episkopen geschildert wird.

Jo, dann zitieren Sie mal.
Und zwar zu der Fragestellung: Hat Jesus bei einer Aussendung die Ausgesandten bevollmächtigt, weitere Aussendungen vorzunehmen? Das ist hier das Thema.
Das „Älteste“ (Presbyter) und „Aufseher“ (Episkopos) ernannt wurden, ist außer frage. Nur steht nirgends, daß diese die Vollmacht der Zwölf oder der 72 haben.
Und es steht nirgends in der Bibel, daß die Bindegewalt Petri weitergegeben wurde.
Und es steht nirgends, daß Jesus jemanden Beauftragt habe, den „Stuhl Petri“ weiter zu besetzen.
Insofern sind alle Päpste ohne biblische Referenz auf ihrem Thron!
Wohl steht aber geschrieben:„Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden“. Wow, der Thron des Papstes ist sehr hoch (Auch bildlich gesprochen!).
Und daß der Papst in all seiner Pracht der diener aller sei, suche ich vergebens. Somit kann er nach bibel auch nicht der Erste unter den Leutz sein.
Jetzt kann man mir kommen mit „Diener im Geiste“ und so… Nur ist das schon wieder eine Umdeutung, denn in der Bibel steht davon nichts.
Also, Sympath, ich warte auf die Bibelstellen…Wo ist all das legitimiert?
Und bitte keine Kirchenlehrer. Denn deren Tun zweifele ich ja gerade an!
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Samstag, 8. April 2006 18:54
Hrodgar: @ Sozialkatholisch, vielen Dank für Ihre Antwort
Über „respektvollen Umgang“ mit zu kreuzigenden haben wir und privat ausgetauscht. Warum ausgerechnet für Jesus eine Ausnahme gemacht werden sollte und ma ihn mit „Lendenschurz“ hätte Kreuzigen sollen, weiß ich nicht.
Zu Ihren weiteren Punkten:
Die Darstellung der Frau am Kreuz war nicht irgendetwas, sondern ist eine klare Anspielung auf das Kreuzesopfer unseres Herrn.

Ich sehe es eher als eine Anspielung auf die Tausenden anderen Menschen (gut, meist Männer), die von den Römischen Tyrannen gekreuzigt wurden. Ein Verknüpfen des Todes Ihres Herrn mit all den anderen oft unschuldigen Opfern. In der Art: Ja, er war wirklich einer von uns!. Ich meine, besser kann man nicht darauf hinweisen, daß es nicht nur Jesus war, der so starb und deutlicher kann man nicht darstellen, daß Jesus eben an dieser Stelle ganz Mensch und einer der Seinen war.
Etwa vergleichbar als wenn ich ihren Gott Odin in Frauenkleider mit einem rosaroten Hämmerchen darstellen würde.
1) Hammer gehört zu Donar *zwinker*
2) Odin (Wodan) tritt in der Edda höchstselbst in Frauenkleidern auf, und besiegt so einen Riesen (= Chaosmacht!)
Aber ich weiß, was Sie meinen. Etwa so, wie wenn man mir sage, Odin wäre ein Dämonischer Götze. Oder nur ne Holzfigur…
Ich weiß, manchmal ist es schwer. Und gerade Künstler sind manchmal etwas durchgeknallt.
Aber bei mir als Außenstehendem kam das erst mal so rüber, wie ich es beschrieb. Und das ist doch eigentlich eher Positiv, oder?
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Samstag, 8. April 2006 10:31
Hrodgar: Sympth: Mt 16,18ff
Mag sein daß in der Vulgata „Ecclesia“ steht. Logisch, diese wurde seitens der Ecclesia im Sinne von „Kirche“ generiert.
Der griechische Urtext lautet auf „Herausgerufenen“, was einhellig in Luther84, Einheitsübersetzung, rev. Elberfelder und Patmos mit „Gemeinde“ übersetzt wird, sich also auf eine Konkrete Gemeinschaft von Leuten bezieht, nicht auf eine Hierarchische Organisation.
(In dieser Art vgl. die Sendschreiben in Offb. „an die Herausgerufenen zu …“. Nicht „an die Kirchen zu…“. )
Die Übersetzung mit „Kirche“ würde zur Folge haben, daß in Offb mehrere Kirchen beschrieben sind.
Die Bindegewalt in Mt16,19 wird direkt an Kephas übergeben (lat: Petrus). Somit müßte, wenn ich das auf die Ehe beziehe, nur eine Ehe, die durch Petrus geschlossen wurde, untrennbar sein.
Bestenfalls noch eine, die durch den jeweiligen Papst geschlossen wurde (falls ich die Bevollmächtigung durch Bevollmächtigte akzeptiere).
Laut CIC spendet aber nicht mal der Priester das Sakrament der Ehe, sondern assistiert. Es spenden sich die Eheleute gegenseitig. Und diese sind nicht vom Papst oder seinen Bischöfen beauftragt. Also ist die Ehe garantiert nicht gem der Bindegewalt nach Mt16,19 zu betrachten.

So, das waren 1500 zeichen.
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Samstag, 8. April 2006 10:05
Hrodgar: Eigenartige reaktionen…
Ich verstehe nicht die Aufregung um diese Sache.

1) Kreuzigungen wurden eigentlich immer nackt durchgeführt um das Opfer noch mehr zu demütigen. Aus Jesus hatte garantiert garnichts an dabei…das gehörte zum Programm einer solchen Hinrichtung.

2) Was ist wohl abstoßender? Eine Hinrichtungsszene zur allgemeinen Augenweide im Tempel aufbauen oder eine nackte Frau?
Zur Info: Die ersten christen, die noch Kreuzigungen miterlebt haben und wußten was das ist, die haben kein „Kruzifix“ aufgebaut oder dargestellt. Das wäre denen so absurd vorgekommen, wie wenn Juden ein Modell einer Gaskammer im Wohnzimmer hätten! Einfach ein Spott getrieben mit den Opfern!
Die hatten den Fisch als Zeichen.
Die erste Kreuzesdarstellung zeigte einen Gekreuzigten mit Eselskopf und diente der Verspottung der Christen.

Ich empfinde es ehrlich gesagt als eine Zumutung, überall diese Schandpfäle rumstehen zu lassen. Meine Kinder hatten schon Alpträume von diesen jugendgefährdenden Gewaltdarstellungen!

Am groteskesten sind dann die Darstellungen mit einem aufrechtstehenden, segnenden Heiland am Kreuz. Als wäre das ein Späßchen. Die tausenden Opfer dieser grausamsten Hinrichtung neben dem Scheiterhaufen werden damit aufs ärgste verhöhnt.

Und da sagt keiner was. Aber wehe eine nackte Frau kommt ins Spiel…
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Freitag, 7. April 2006 14:38
Hrodgar: Hej WolfgangZunächsteinmal vielen Dank für den wohltuenden Umgangston. ;-)
Es trifft genau, was Sie gesagt haben: Warum sollte meine Deutung richtiger sein? Aber warum nicht?

Sehen Sie, ich denke, daß, gesetzt der Fall Sie haben Recht in Sachen „Sohn Gottes“, dann hat Gott durch Jesus sicher sehr vieles bewirkt. Aber eben vor allem in Richtung „Weg von starren Gesetzen, hin zum Gesetz der Nächstenliebe“.

Paulus hat dann eine theoretische Theologie darüber gebaut.

Ich glaube ernsthaft, daß die Kirche nicht das ist, wofür Jesus starb.
Das ist gemessen an den Historischen Fakten über Jesus einfach unwahrscheinlich. Denn um eine „Gottesorganisation“ mit starrer Hierarchie, geschriebenen Gesetzen und Formvorschriften für die Gültigkeit religiöser Rituale zu haben. hätte Jesus sich mit den Pharisäern, mehr noch mit den Saduzäern verbünden müssen, nicht anlegen.
Was Jesus sagte war: Zurück zu einer Basisdynamik der Nächstenliebe. „Splanchizomai“ statt Vorschriften. Dem samariter „drehte es die Eingeweide rum“ (wörtlich), einen Artgenossen verletzt zu sehen.
Der unfromme Häretiker wird zum Vorbild.
Angewandte Liebe zum Prinzip.
Ährenabrupfen zur Provokation gegen Orthodoxie und Vorschriftenwahn.
Heilungen am Shabbat zur Klarstellung von Prioritäten.
Das ist Euer Jesus.
Freiheitsliebend ohne Ende.
Und die Erfüllung der Gesetze dem Wesen nach sieht er oft in der Formalen Übertretung.
Sehen Sie. und das alles finde ich bei meinen Göttern. So wie der Mann aus Samarien…Den Euer Jesus Euch zum vorbild setzt.
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Freitag, 7. April 2006 13:01
Hrodgar: Sakramentenbegriff.
Dieser stammt, wie richtig gesagt wurde, erstmals von Augustinus (354-430) also etwa 380 jahre nach dem Mord an Jesus entwickelt. (davon ausgehend daß a. mit 30 seine Arbeit begann).

Von diesem Augutsinus stammt unter anderem dieser Satz:
„Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, daß die Frauen den Männern dienen.“

Mit welcher Begründung gilt dieser Satz weniger als der Sakramentsbegriff als konstituierend für die Kirche?

Die Kirche basierd im Wesentlichen auf dem Sakrament als Institut. Der Begriff dazu wurde 380 Jahre nach Jesu Tod gebildet. Die Einsetzung der Kirche in die Nachfolgerschaft soll aber von Jesus stammen.

Nochmal:
29 n.Chr: Jesus spricht Worte, die angeblich die Einsetzung von Sakramenten darstellen.
30 n.Chr: Die Kirche wird bevollmächtigt
400 n.Chr: Die Kirche wird begründet durch Festlegung des Sakramentenbegriffes.

Also normal ist das ja nicht… denn erst einmal müßte der Abstrakte Begriff des Sakramentes als Institut da sein, damit einer, der die Vollmacht hat, dieses als konkretes Sakrament einsetzen kann.

Dann könnte sich eine Kirche Gründen, die auf diesen Sakramenten basiert.

dann (oder zeitgleich) könnte einer diese Kirche bevollmächtigen

Ergo: Diese gesamte Begründungslogik mit der Bibel kann nicht Funktionieren.
und wie unten gezeigt, sollte man die Bibelzitate immer im Zusammenhang mit der Lebenswirklichkeit Jesu benutzen.
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Freitag, 7. April 2006 12:35
Hrodgar: bibellesen…
1)Die Aussendung der 72 bezieht sich auf direkte Bevollmächtigte. Eine Bevollmächtigung zur Ausstellung weiterer Vollmachten ist nicht abzuleiten, den Jesus sagte nicht „Geht und sucht Euch weitere die so handeln sollen in meinem namen wie Ihr“. Lesen Sie mal in der Bibel, es lohnt sich.
2)Das „tu es Petrus…“ wird im nachhinein so gedeutet… heut abend muß ich mal nachsehen, wie das originale Wort war. „Kirche“, also „ecclesia“ mit sicherheit nicht, denn so etwas gab es noch nicht.
3) 1korr spricht vom Heiraten im gegensatz zu der von Paulus bevorzugten generellen Ehelosigkeit. Diese Schlug er in eschatologischer Naherwartung als ds Bessere vor. Hätten die Christen so gahandelt, wären sie ausgestorben.
4) Das offensichtlich Polygamie üblich war unter den Christen sieht man u.a. an der Hervorhebung der Forderung an den „Episkopos“: Mann einer einzigen Frau.
Wieso die betonung auf „einzige“ wenn nicht zur abgrenzung gegen „mehrere“. Und wieso diese Forderung nur an den Episkopos?
Andere Lesart: Ungeschieden. würde heissen, die anderen durften sich scheiden lassen.
5) Die Stelle aus MK besagt daß „von Gott verbundenes“ nicht getrennt werden darf.
Da steht nichts von „Kirchlich getraut unter bestimmten Formvorschriften“.
Kann mit gleicher Berechtigung kann man interpretieren:
Eine von Gott gegebene Liebe sollen Menschen nicht verbieten wollen…Beides sind deutungen. Nur ist meine hermeneutisch sinnvoller, da Jesus gegen Formvorschriften aber für liebe war.
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Freitag, 7. April 2006 09:55
Hrodgar: wir besitzen den …tag?????
Welche weiteren Anmaßungen kommen noch?

Nur zur Info:

MonTag –> Tag des Mondes
DiensTag –> Tag des Tiu (engl. Tuesday, schwed. Tisdag)
Donnerstag –> Tag des Donar (engl: Thursday, schwed Torsdag –> Tag des Thor (nord. für Donar))
Freitag –> Tag der Freyja
Sonntag –> Tag der Sonne

Weitere Fragen wer hier was „besitzt“

So’n Quatsch…tage Besitzen…aber macht nur…
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Freitag, 7. April 2006 09:09
Hrodgar: Das Grundproblem
besteht doch darin, und hier widerhole ich mich, daß gewisse Kreise sich anmaßen „in personam Christie“, also un der Person ihres Gottes zu handeln.
Eine solche unbiblische Anmaßung muß zwangsläufig in all diese Probleme fürhen, die die Kirche heute hat.
Hier beziehen sich Päpste auf Kirchenlehrer ohne zu hinterfragen, woher diese denn ihrer „Weisheiten“ hatten.
Da werden Bibelworte willkürlich herangezogen, umgedeutet und verdreht um zu „beweisen“, daß Jesus ein Sakrament „eingesetzt“ hätte.
Der Sakramentsbegriff existierte bei Jesus genausowenig wie die Kirche. Jesus wollte das Judentum reformieren, keine Kirche gründen.
Die ganzen Moralgesetze der Kirche sind ein Konglomerat Römischen Rechtes (nach dem Jesus gekreuzigt werden mußte!), Archaischen Hebräischen Grundsätzen und reger Phantasie früher „Kirchenlehrer“.
Willkürlich werden die 10 Gebote für gültig erklärt derweil man die Reinheitsgebote nicht beachtet. Die Sexualgebote werden zum teil übernommen, aber nicht konsequent, da die scheidung nicht möglich ist, wie im jüdischen Original.
Der Begriff der Ehe als Sakrament kam erst viel später und Polygamie war in der Urgemeinde üblich. Die Monogamie stammt woandersher und wurde übernommen, dann aber mit einer Bibel begründet, die diese nur für den Episkopos verlangte. und das erst, nachdem man sich entschieden hatte, die briefe des paulus zur bibel zu zählen.
Leute, wißt Ihr eigentlich,was Ihr glaubt?Wie das alles entstand?
Und das soll jetzt Heilsnotwendig sein?
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Donnerstag, 6. April 2006 13:53
Hrodgar: Ein Wahres Wort!Das Problem ist nicht der Ritus.
Das Problem ist, daß Menschen sich erdreisten zu behaupten, sie handelten „in personam Christie“, in der Person ihres Gottes.
Ganz ab davon daß niemand eine Evidenz zeigen kann, was das heiße „in der Person eines anderen handeln“ gibt es auch keine Evidenz, daß diese Thesen irgendwo in der Bibel gedeckt seien.
Die Ganze Kirchenlehre besteht aus Zirkelschlüssen und Worthülsen, deren eine mit der anderen scheindefiniert ist.
Bibelworte werden bar jedes historischen Zusmmenhanges als „Einsetzungsworte“ für „Sakramente“ hergenommen. Ohne Rücksicht darauf, ob diese denn überhaupt O-Ton Jesus sind und ohne Rücksicht darauf, ob Jesus ggf damit ein Sakrament für eine Kirche hat stiften wollen, die es nicht gab und die sich als Gegensätzlich dem Judentum sieht, für dessen Reform und Erhaltung Jesus kämpfte.
Hier wird mit sophistischer Methode eine Behauptung nach der anderen generiert nach dem Motto: Was sich formulieren lässt, ist dadurch auch wirklich.
Angefangen vom angeblichen Primat des Papstes bis hin zu „Heilsnotwendigkeiten“ mit denen sich die Beamten Roms erdreisten, Macht zu haben, wem vergeben ist und wem nicht. Nur weil sie einen Bibelvers auf sich anwenden, den genausogut die Zunft der Fischer beanspruchen könnte. Überall drängen sie sich rein als Mittler zwischen Akteure, die ohne diese Dienste bestens auskommen können: Zwischen die Götter und die Menschen, zw Könige und Bauern, zw Streitende…dabei scheint jedes mittel recht, die eigene Macht zu zementieren!
[mehr…]
Donnerstag, 6. April 2006 11:32
Hrodgar: @ Benedikt
Ist eine Geldstrafe wie in Ihrem Thing nicht auch ein Leid?Es geht nicht um Geldstrafe, die an einen unbeteiligten gezaht wird, sondern um Wiedergutmachung.

Bei einem Verbrechen muss man sich auch der weltlichen (juristischen) Verantwortung stellen.Aber als heilsnotwendig wird die Prozedur vor dem Pfarrer erklärt. Im CIC finde ich jetzt auf anhieb keinen Hinweis, daß die juristische Aufarbeitung heilsnotwendig sei. sie kann lediglich vom Pfarrer als Buße aufgegeben werden.
Ganz ab davon, daß Sie von „Verbrechen“ reden, ich aber von „Schädigung“. Ich schließe somit das Versehen mit ein.

Mit Fremden war man auch damals nicht wirklich zimperlichEiner aus einem anderen Dorf ist nicht ein Fremder.
Ein Fremder ist einer, der aus einem anderen Volk kommt UND sich gegen die Gastgeber stellt.
Einer aus einem anderen Volk, der sich friedfertig benimmt, ist ein Gast. Als solcher hat er den vollen Schutz des Sippenverbandes.Selbst Bonifatius wurde geschützt.

Ich würde mal sagen, ich mache es mir nicht einfach, sondern vergebung muß so einfach sein, damit alle sie anwenden können.
Wenn ich erst Theologen oder Pfarrer brauche, dann ist das zu kompliziert um hier und jetzt Frieden zu stiften.
Und das war das Anliegen Jesu: Statt aufwendiger Prozeduren das zun, was am nähesten liegt:
Frieden Stiften
Vergebung geben
Wunden verbinden
Hungrige nähren
…wir nennen das „Gastrecht“ und „Ehrensache“
[mehr…]
Donnerstag, 6. April 2006 10:51
Hrodgar: es ist doch sooo einfach!
zunächst einmal das:
„Sünde“ heißt, „am ziel vorbei“.
Ergo: Jesus wollte von Euch, daß Ihr, wenn Ihr am Ziel vorbei gehandelt habt, also schlichtweg Mist gebaut hat, dazu steht voreinander. Dann wird alles wieder gut.

Das ist so schlicht und einfach und im Heidentum völlig selbstverständlich.
Wer vor dem Thing zu seinen Fehlern gestanden hat, konnte darauf wetten, daß außer Schadensersatz nichts mehr nachkam.

Leute, die alles abgestritten haben und falsche unschuldseide geschworen, wurden bisweilen auch mal ins Moor geschubst.

Aber die Kirche redet von „Strafe“ und „Buße“ die sie selbst auferlegt. Nicht vom Begrenzen auf Schadensausgleich. Sondern von künstlich erzeugtem Leid für den, der sich bekennt. Und bekennen meint hier vor dem Pfarrer, vor der Kirche, nicht vor dem Geschädigten. Das ist sekundär.

Aber der Rechtsfrieden wird primär dadurch wieder hergestellt, daß einer etwas tut, um die Folgen seines Fehlers zu mindern. Damit offenbart er, daß er diese Folgen nicht will, am besten.
[mehr…]
Mittwoch, 5. April 2006 16:44
Hrodgar: @Sozialkatholisch
Ja, leider ist es so, daß manche Dinge einfach geleugnet werden um nicht die eigenen Fehler sehen zu müssen.
Der E.Sünder muß sich im Prinzip anlasten lassen, im wesentlichen beigetragen zu haben, die Menschen, z.B. Paula, permanent von der Lieblosigkeit dieser Kirche und ihrer Mitglieder zu überzeugen.
Doch statt des mea culpa kommt ein „kann nicht sein!“
Es ist nun einmal so, dass jeder, der sich ein bestimmtes Ettikett anhängt (z.B. Katholik) als Exponent der betreffenden Gruppe wahrgenommen wird. Ensprechend fällt das, was einzelne Katholiken sagen und tun auf die ganze Kirche zurück, was ja auch richtig ist, ist diese doch die Summe ihrer Mitglieder.

Sie, Herr Sozialkatholik, bilden wohl eine rühmliche Ausnahme. Ähnlich wie der werte Kreuzritter.

Herr Sünder und seinesgleichen werden mit der Erkenntnis leben müssen, der Heiden fünfte Kolonne zu sein, wofür ich diesen natürlich meinen Dank ausspreche.

Paula mit ihren Jungen Jahren wird mir jetzt noch manche Aufgabe sein, bis sie alles erklärt bekommen hat.
Vielleicht kommt sie ja zurück zu Euch. wer weiß…

Liebe Grüße an alle, auch an die, die mich jetzt hassen!
Besonders an die, denn Hass frisst die Seele auf…hört auf damit, denn es macht Euch kaputt…

Euer / Ihr Hrodgar
[mehr…]
Mittwoch, 5. April 2006 16:24
Hrodgar: @ Gerhard
Sie reden von Menschen und Schicksalen, von Leid und Hoffnung.
Die Antwort von e.Sünder sind alte Texte. Und eben Unbarmherzigkeit.

Eine bessere Unterstützung für meine Beiträge habe ich mir nicht wünschen können…
Deknen Sie mal an Paula…vielleicht ist das auch für Sie ein Weg…

@Herr Sünder, ich danke Ihnen für Ihr unfreiwillige Unterstützung!!!!

@Paula
Ich hätte nicht gedacht, daß es sooooo schnell geht…Daß es soweit kommt war mir schon lange klar…herzlich willkommen!!!!
[mehr…]
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Mittwoch, 5. April 2006 13:35
Hrodgar: Hej Paula
Danke für die Klarstellung an Benedikt. Ich darf hier nur 5 Beiträge schreiben pro tag und konnte nicht antworten.

@ Mimi
Nun, hoffentlich hält Gott sich an diese Regelungen.
Diese Stammen bekanntermaßen aus dem Codex Iuris Canonici, und nicht aus der Bibel. Die Minderheit der Christen hält die Ehe überhaupt für ein Sakrament. Die Lutheraner, Freikirchler, Mennoniten, Anglikaner und wie sie alle heiß’‘en, sehen das anders. Die Anwendung der „Einsetzungsworte“ ist umstritten, nur die Katholiken verwenden sie so. (Weiß grad nich, die Orthodoxen???vielleicht weiß es jemand)

Und daß der Vatikan „kein Interesse“ an dem Handeln der Menschen habe stimmt ja so auch nicht. Wieso gibt es denn den CIC, der ja schließlich alles mögliche regelt? Wieso wurde der CIC 1993 neu gefasst?
Es geht hier um reine Machtausübung, sonst nichts. Von all den Schicksalen der einzelnen Menschen ist in der Kirche nicht die Rede. Nur ein selbstherrlisches „Gott will aber…“ mit dem die jeweiligen Meinungen der Funktionäre verbreitet werden.
Und für Nichtbeachtung dieser Menschengesetze wird das Höllenfeuer angedroht.

Angst ist das einzige „Überzeugungsmittel“ das die Kirche noch hat. Und das, meine Damen und Herren, ist unmenschlich!
[mehr…]
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