adlerauge
Erstellt: 17:52:54 | Donnerstag, 6. Januar 2005
Mitteilung schreiben
6 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Holocaust und Kinderabtreibung: Ein unbedachter Vergleich?
#15   adlerauge   15:22:01 | Sonntag, 27. Februar 2005
@sttn
Eine gesetzliche Lockerung oder gar Aufhebung des Lebensschutzes von Ungeborenen impliziert ja geradezu die Botschaft seitens des Gesetzgebers, ungeborene Kinder hätten weniger Lebensrecht. Langfristig geht damit immer ein Absinken des Unrechtsbewusstseins einher. Das Töten als Praxis zur Problembewältigung wird dadurch gesellschaftlich vernormalisiert. Die Abtreibung ist längst nicht mehr eine bloße Tat vereinzelt Verzweifelter, sondern Standardprozedur bei ungewollter Schwangerschaft. Es muss also wieder ein Bewusstsein für die Würde ALLER Menschen geschaffen werden, sonst bleiben Maßnahmen gegen Abtreibungen bloße Symptombekämpfungen. Daher soll die Kirche helfen wo es geht, sie darf dabei aber in keinem Fall das Verbrechen der vorgeburtlichen Kindestötung beschwichtigen, was sie aber täte, wenn sie Beihilfe (per Scheinausstellung) dazu leistet.
Lieber sttn! Ihre Unterstellung, wir hätten kein Interesse daran, Abtreibungen zu verhindern, offenbart nur ihr Unverständnis über bestimmte Zusammenhänge zwischen Recht, Moral und Praxis. Diese Zusammenhänge will die Abtreibungslobby konsequent verschleiern um ihr Millionengeschäft zu bewahren und Sie fallen darauf rein.
Redaktion benachrichtigen Holocaust und Kinderabtreibung: Ein unbedachter Vergleich?
#9   adlerauge   23:11:18 | Samstag, 26. Februar 2005
@sttn
Auf Hilfe wird ja nicht verzichtet, sondern nur auf den Lockruf: „Bei uns bekommst du den Schein damit du dein Kind straffrei töten darfst“. Das ist keine christliche Einladung Hilfe anzunhemen.
Der Staat ist im übrigen alles andere als unbeteiligt, er kommt sogar finanziell auf.
Redaktion benachrichtigen Holocaust und Kinderabtreibung: Ein unbedachter Vergleich?
#6   adlerauge   20:54:16 | Samstag, 26. Februar 2005
größeres Engagement
Das „größere Engagement“ bestand darin, sich im staatlichen Abtreibungssystem einbinden zu lassen.
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Wortmeldung: Fehlt dem Kardinal die Intelligenz?
#7   adlerauge   17:43:54 | Sonntag, 16. Januar 2005
Ach,
ich frage mich, wieviele sich künstlich aufregen um das Unrecht der Abtreinung zu vertuschen
Redaktion benachrichtigen Angriff gegen Joachim Kardinal Meisner aus der linksextremen Ecke
#7   adlerauge   17:32:17 | Sonntag, 16. Januar 2005
Prinzipielles
Nicht einmal, wenn unschuldige Menschen zu Hunderttausenden umgebracht werden, dürfen Christen darauf hinweisen, dass wir die endgültigen Lehren aus unserer Vergangenheit noch nicht gezogen haben. Genau das hat Meisner gemeint.
Die Gesellschaft will sich aber nicht belehren lassen und die Illusion aufrecht erhalten, alle Irrwege der Vergangenheit seien beseitigt. Erst dann wären prinzipielle Vergleiche mit den Ursachen der größten Verbrechen der Vergangenheit nicht mehr möglich. Die Empörung gegen Meisner zeigt sich daher nur vordergründig moralisch, tiefer liegt aber der absolute Unwille, besonders kritisch gegenüber dem Unrecht unserer heutigen Zeit zu sein.
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Wortmeldung: Fehlt dem Kardinal die Intelligenz?
#5   adlerauge   16:46:46 | Sonntag, 16. Januar 2005
meisner hat recht
gerade ein intelligenter christ darf sich nicht der beschränkten gesellschaftlichen wahrnehmung unterwerfen. für einen politiker ohne moralische prinzipien wären diese aussagen im hinblick der wählerstimmenmaximierung vielleicht unintelligent, aber ein christ hat das unrecht klar beim namen zu nennen
Redaktion benachrichtigen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net