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@ Benedikt Natürlich gibt es ein Copyright und ich kann Bilder von Webseiten nicht einfach auf anderen
Seiten weiterverwenden. Die Praxis mag vielfach anders aussehen. Ich finde es aber durchaus seltsam, wenn
der Betreiber einer Webseite Bilder einer anderen Webseite auf seiner Seite einstellt und dann noch dick
darüber schreibt, dass er das Copyright hätte. Da stimmt ja wohl was nicht. Was das Erreichen der Fernstehenden
betrifft, liegt das Besondere der Jugendkirchen meines Erachtens darin, dass Jugendliche dort eben nicht
nur Kletterseile und „andere Spiele“ sehen, sondern die Kirche als solche mit Altar, Tabernakel, Kreuz
und allem. Vor kurzem konnte ich selbst erleben, wie gerade eine Kirche als Gebäude fernstehende Besucher
zum Nachfragen angeregt hat, weil sie wissen wollten, was die jeweilige Bedeutung ist. Da wird das Kirchengebäude
selbst zum Evangelium und darum sind Jugendkirchen ganz bewusst auch Kirchengebäude und nicht irgendwelche
Räume. Es geht doch darum, überhaupt einen ersten Zugang zur Kirche schaffen.
Man kann es sich auch einfach machen Da ich selbst bei der Eröffnung einer der genannten Jugendkirchen,
nämlich in Wiesbaden, anwesend war, möchte ich anfragen, ob der Verfasser des Artikels auch anwesend
war und seine Behauptungen aus eigener Anschauung stammen. Er behauptet zum Beispiel, dass es im Gottesdienst
eine Lightshow gegeben und der Bischof in einer Chill out-Area relaxt hätte. Weder das eine noch das
andere konnte ich bei der Eröffnung beobachten. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass der Autor die
normale Beleuchtung der Kirche mit einer Lightshow verwechselt haben könnte. Daher frage ich mich, wie
es zu diesen Behauptungen kommen kann. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch, dass auf der
Fotomeile Bilder mit dem Copyright von Kreuz.net versehen sind, die nach meinen Recherchen eindeutig von
der Homepage der Jugendkirche Wiesbaden stammen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Jugendkirche das
Copyright eigener Bilder abgetreten hat. Ich hätte aber keine Scheu, einmal nachzufragen. Ich bin der
Meinung, dass es sich der Artikel zu einfach macht. Ich vermisse eine grundsätzliche Auseinandersetzung
mit dem Ansatz der Jugendkirchen. Wenn es darum geht, kirchenferne Jugendliche zu erreichen, bedarf es
anderer Wege, damit Jugendliche überhaupt zur Kirche finden. Wenn ich Jugendkirchen richtig verstanden
haben, dann suchen sie genau da nach Wegen. Für mich steht in erster Linie das Anliegen, junge Menschen
für Gott zu erreichen. Da muss Kirche gerade in unserem Land nach Wegen suchen.