Johanna
Erstellt: 06:58:38 | Montag, 13. März 2006
Mitteilung schreiben
17 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Schafft ein schlechter Religionsunterricht bessere Moslems?
#20   Johanna   20:27:46 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Religionsunterricht nach Halbfass wird immer noch gelehrt
Vor einem Jahr habe ich nach vier Tagen Katechetenausbildung in der Schweiz die Ausbildung abgebrochen, weil dort ein so kirchenfeindliches Klima in der Kursleitung herrschte, dass ich mich fragte, ob ich tatsächlich am richtigen Platz bin, wenn ich katholischen Religionsunterricht geben möchte. Auch wurde dort ganz klar der konfessionelle RU als unzeitgemäss bezeichnet und wer anderes behauptete, musste sich „belehren lassen“. RU sei nicht primär dazu da, die Kirchen zu füllen. Habermas lässt grüssen. Damals wusste ich noch nicht, was in diesem Artikel über ihn steht, aber er wurde als der führende Religionspädagoge angepriesen, seine Bücher als Lektüre empfohlen. Da wundert mich gar nichts mehr. Und wieso das Wissen über den Glauben sichtbar verdunstet und keiner mehr weiss, was der katholischen Konfession entspricht und zu ihr gehört, das erklärt sich von selbst, wenn solcher Religionsunterricht im Dienste der Kirche stehen soll. Hier in der Schweiz übrigens ist der zuständige Generalvikar mit der Katechetenausbildung in der bestehenden Weise und mit den leitenden Ausbildern gar nicht einverstanden, kann aber nichts dagegen machen, weil die Landeskirche das Geld hat und unabhängig vom Bischof damit alles steuern kann. Meine Kinder gehen jetzt nicht mehr in den RU, der hier glücklicherweise kein Noten- bzw. Pflichtfach ist.
Redaktion benachrichtigen Die ersten Resultate?
#47   Johanna   08:45:10 | Freitag, 12. Mai 2006
Was sind die Alternativen?
Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Gut finden kann man die Entwicklung, die da aufgezeigt wird, nicht. Aber was sind die Alternativen zu grösseren Pfarrverbänden bei schwindenden Zahlen von Gläubigen und von Kirchensteuerzahlern und parallel dazu schwindenden Zahlen von Priestern? Aus unserer Erfahrung hier in einem Diasporagebiet mit wenig Katholiken finde ich inzwischen die Lösung mit zuständigen Priestern an einem Ort, an dem sich die Gläubigen dann zur Messe versammeln besser, als die, überall Pastoralassistenten einzusetzen, die dann ein Problem mit ihren begrenzten Kompetenzen haben und diese überschreiten oder mit „Ersatzhandlungen“ die Sakramentenspende unterhöhlen. Für die, die gegen die Zusammenlegung von Pfarreien sind, was sind denn die Alternativen? Dies soll keine Provokation sein, sondern eine ernstgemeinte Frage.
Redaktion benachrichtigen „Kranke Ideen, wahnsinnige Ziele: Wir sind auf dem richtigen Weg“
#44   Johanna   10:53:53 | Freitag, 5. Mai 2006
@Breze Theaterstück statt heiliger Messe
Ich kann Petra nur zustimmen. Wenn jemand in die Disco will, soll er da hingehen. Die Eucharistiefeier so zu verbiegen, dass sie zum Event, zur Theaterveranstaltung wird, ist skandalös. Ob aus dem Besuch solcher Disco-Gottesdienste ersthafte christliche Bekehrungen resultieren, darf dahingestellt werden. Solch emotional fehlgeleitete Gottesdienste bieten schon die sektenähnlichen Freikirchen an, das kann doch nieZiel der katholischen Kirche sein, diese zu imitieren: Sie muss doch anstreben eine Alternative anzubieten, die fundiert ist und sich bemühen, die Messe den Jugendlichen zu erschliessen, aber nicht indem sie sie entwürdigt und dem gängigen lifestyle der Jugendlichen anpasst!
Redaktion benachrichtigen Die Sehenden sind blind. Die blinde Henne trifft den Nagel auf den Kopf
#36   Johanna   17:46:26 | Samstag, 29. April 2006
Emanzipation nein danke!
Frau Hermann kann ich nur zustimmen. Und ich bin kein Dummchen, das es einfach nicht besser weiss. Ich habe trotz gutem Abitur „nur“ den Beruf der Krankenschwester erlernt, weil ich wusste, dass ich mal Kinder haben will. Und weil ich mich nie vor den Emanzipationskarren der Doppelbelastung „Karriere“-Familie spannen lassen wollte, wenn es nicht dringend für das Überleben der Familie nötig sein sollte. Wer will uns Frauen denn bei der Arbeit sehen? Eine gewinnorientiere Wirtschaft, die billige Arbeitskräfte auf Abruf braucht. Und wieviele Frauen machen bei dem hohen Preis, den sie zahlen, wirklich Karriere?? Echte Emanzipation bedeutet für mich immer noch gleiches Ansehen für die Berufstätigkeit der Hausfrau und Mutter in der Familie. Wer setzt sich dafür ein? Welche Frau wird dafür öffentlich anerkannt? Frau Hermann kenne ich nicht näher, aber Hut ab für den Mut, öffentlich so eine Position zu beziehen.
Redaktion benachrichtigen Wie unser Pfarrer abserviert wurde
#17   Johanna   19:53:25 | Sonntag, 23. April 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Wenn man hier seine Meinung kundtun will, wird einem von kreuz.net nahegelegt, sachlich zu bleiben und sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre zu bemühen. Die Art und Weise, wie Sie von Bischof Amedéé und dem Papst sprechen, finde ich abstossend und völlig daneben. Sie respektiert weder die Persönlichkeit der Betroffenen noch deren Würde als Mensch, geschweige denn die Bürde ihrer Ämter. Es fällt mir ziemlich schwer, in Menschen wie Ihnen aufrichtige Christen und nicht verbissene Pharisäer zu sehen. Schade, dass Sie in Ihrem Eifer die elementarsten Grundsätze der christlichen Lehre vernachlässigen und nicht in der Lage sind zu erkennen, wie schwer Bischöfe und Papst es in unserer Zeit haben.
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#64   Johanna   18:40:24 | Sonntag, 9. April 2006
Kinder als Mittel zum Zweck??
Das scheint ja das heisseste Thema überhaupt zu sein: Seitdem klar wurde, dass die Überalterung ein grosses gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem werden wird, ruft alles nach mehr Kindern. Bedenklich finde ich allerdings, dass as nichts mit neu erwachter Kinderfreundlichkeit oder mehr Familiensinn zu tun hat, sondern,- wieder mal,- nur mit wirtschaftlichen Überlegungen. Kaum jemand redet in diesem Zusammenhang ernsthaft über eine Aufwertung der Hausfrauen und Mütter, niemand denkt über eine Änderung des Scheidungsgesetzes nach, das vielen Männern Familiengründung und Vaterschaft als Existenzbedrohung erscheinen lassen muss, wenn eine sich selbst verwirklichende Ehefrau die Koffer packt, niemand ist bereit sofort und ernsthaft Steuererleichterungen für Familien mit Kindern auf den Weg zu bringen und im Bildungsangebot der Schulen hat schon lange nichts mehr Platz, was junge Menschen für Haushalt und Kindererziehung qualifizieren könnte. Die Gründe für Kinderarmut liegen nicht nur bei der Pille, schliesslich erlaubt auch die Kirche Familienplanung, allerdings eine natürliche. Sie liegt auch nicht primär in der Zahl abgetriebener Kinder, so schlimm diese Zahlen auch sein mögen. Es gibt zu wenig Kinder, weil sich die Werte unserer westlichen Gesellschaft grundlegend geändert haben und es uns einfach zu gut geht: So gut, dass viele Konsum und Wohlstand nicht mehr gegen eine unbequeme, verpflichtende, teuere Elternschaft eintauschen wollen.
Redaktion benachrichtigen Hans Küng und Kardinal Lehmann stimmen im wesentlichen überein
#7   Johanna   08:24:02 | Donnerstag, 6. April 2006
Lehmann und Küng sind nicht verbindlich
Verbindlich sind für katholische Christen Gott sei Dank primär die Lehrinhalte der katholischen Kirche, deren oberstes Lehramt der Papst in Rom innehat. Mit Benedikt XVI haben wir jetzt einen der besten Theologen unserer Zeit auf dem Stuhl Petri. Das anerkennen sogar solche, die nicht katholisch sind. Wer seine Theologie kennt, muss sich nicht mehr um Lehmann oder Küng streiten. Schade ist nur, dass diese Herren soviel mediale Aufmerksamkeit bekommen und so wenige Christen sich wirklich mit ihrem Bekenntnis und dessen Inhalt auseinandersetzen. Wäre das der Fall, könnten Küng und Lehmann einpacken. Denn klar ist: Laut der Bibel kommt nur zu Gott, wer an Christus glaubt.( Zum Vater kommt nur, wer an mich glaubt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben). Das unterscheidet die Christen grundsätzlich von den anderen monotheistischen Religionen, auch wenn die gleiche Wurzel ( Stammvater Abraham) vorhanden ist. Das Festhalten an dem, was man für wahr hält, also am christlichen Glauben ist kein Hindernis für Toleranz anders Gläubigen gegenüber und umgekehrt. Herrn Küngs Theologie geht von falschen Voraussetzungen und von einem komischen Glaubensverständnis aus. Deswegen kann er nicht mehr lehren und daher sollte man ihm auch keine allzu grosse Aufmerksamkeit mehr schenken.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Basel wäscht Hans Küng den Kopf
#18   Johanna   20:37:09 | Donnerstag, 30. März 2006
@lady
Irre ich mich, oder leben Sie als Theologin nicht auch von diesen Strukturen, die Sie so sehr ablehnen? Womöglich sind Sie sogar Gehaltsempfängerin dieser ach so schrecklichen Kirche, die ach so weit von Jesus Christus entfernt ist? Wenn Sie diese Kirche so schlimm finden, wieso leben Sie nicht einfach ohne Sie? Ich kenne genug konsequente Menschen, die das so machen, wenn Sie so ein Problem mit der tradierten Form des katholischen Glaubens haben.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Basel wäscht Hans Küng den Kopf
#15   Johanna   16:20:47 | Donnerstag, 30. März 2006
@Bernhardin und lady
Manchmal denke ich, ich bin im falschen Film. Vielleicht sollten Sie sich mal mit dem Selbstverständnis und der Lehre der ganz normalen katholischen Kirche beschäftigen, ehe Sie jemandem wie Küng ein hehres Streiten für dieselbe attestieren. Und wenn jemand wie Bischof Koch dermassen unsachlich und fragwürdig in der Öffentlichkeit in den Medien gehetzt wird, dann kann einer schon mal die Schultern hängen lassen. Übrigens sah Jesus auch mal wie ein geprügelter Hund aus, schon vergessen? Auch er hielt gegen viele Anklagen einfach den Mund. Bischof Koch hat sich sehr lang sehr nobel verhalten und darauf verzichtet, sich auf das Niveau von Sabo und der Röschenzer Kirchgemeinde herabzulassen. Jetzt, wo er im Interesse des Bistums und seiner Gläubigen aufsteht und sich wehrt, wird ausgerechnet ihm Unversöhnlichkeit vorgeworfen. Wie gesagt, es muss ja keiner katholisch sein, wenn er die Strukturen dieser Kirche nicht akzeptieren will. Wieso soll man diese abschaffen, nur weil Sie sie nicht wollen???
Redaktion benachrichtigen Neue Regeln schieben einen Riegel vor
#10   Johanna   16:06:14 | Donnerstag, 30. März 2006
@Benedikt
Ich kann Benedikt nur zustimmen. Wenn schon ein fast 79 Jahre alter Papst die Verantwortung der ganzen Kirche trägt, wieso soll er sich dann mit zahllosen, sicher nicht immer notwendigen Audienzen jederzeit die Zeit stehlen lassen müssen? Zahllose „engagierte Theologen und Theologinnen“ haben vor noch nicht allzu langer Zeit heftigst und ohne Skrupel dem Vorgänger des jetzigen Papstes vorgehalten, dass er zuviel reist, zuviele Termine hat, sich zu oft „inszeniert“. Jetzt wird sein Nachfolger dafür kritisiert, dass er seine Kräfte und seine Zeit einteilt und auf seine Arbeit unddie Menschen konzentriert. Aber manchen kann mans ja nie recht machen, auch wenn man der Papst ist – Oder vielleicht gerade dann nicht??
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Basel wäscht Hans Küng den Kopf
#2   Johanna   10:56:16 | Mittwoch, 29. März 2006
Bravo Bischof Koch!
Bravo Herr Bischof, kann man zu diesem Artikel nur sagen!! Es ist zwar bedauerlich, dass auf diese Art und Weise in der Öffentlichkeit gestritten und diskutiert werden muss, aber diesem Kampf muss sich die Kirche in der Schweiz stellen, wenn sie glaubwürdig bleiben will und wenn die Bischöfe ihre Autorität nicht ganz verlieren sollen. Wo sich Theologen noch als katholisch verstehen, die sich äussern wie Herr Küng, das bleibt dem normalen Katholiken schleierhaft, der sich noch bewusst ist, was die katholische Konfession bedeutet. Wenn jemand dieses Bekenntnis nicht mehr teilen kann, steht ja jedem der Übertritt in eine andere Konfession offen. Irgendwie verstehe ich nicht, dass statt notwendiger Konsequenzen lieber Streit und unsachliche Diskussionen gesucht werden, die mit einem echten Interesse an der Kirche, so wie sie sich versteht und definiert nicht viel gemeinsam hat. Deshalb ein Dankeschön an Bischof Koch, der Position bezieht.
Redaktion benachrichtigen Wie unser Pfarrer abserviert wurde
#12   Johanna   19:20:28 | Sonntag, 19. März 2006
Armer Bischof, arme Priester
In unserem schweizerischen Kirchensystem eine Leitungsfunktion auf amtskirchlicher Ebene zu haben, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Ebenso schwierig ist es schon fast, es als Pfarrer einer Gemeinde recht zu machen, die von modernen Laien gesteuert wird. Diese wissen meist nicht einmal mehr, was man unter katholisch überhaupt versteht und die Glaubenssätze und Lehrmeinungen ihrer eigenen Kirche interessieren sie weitaus weniger als ihre eigenen Ideen und Profilierungssüchte. Eine mimimale Loyalität zu Bischof oder Papst finden viele,- von wenigen Ausnahmen abgesehen,- wohl nicht mehr nötig. Wenn man das kathechetische Zentrum in Chur anschaut, weiss man auch, wo solche Ideen herkommen. Doch auch dieses untersteht der Landeskirche, die Bistumsleitung kann sich nicht mal die Leute aussuchen, die ihre Glaubenslehrerinnen und Lehrer ausbildet. Da hilft nur eins: Druck gegen dieses System ausüben! Aus der Landeskirche austreten, politisch aktiv werden, sich in freie katholische Gemeinden zusammenschliessen und so einen ausgebooteten Priester mit den gesparten Kirchensteuern finanzieren. Das wär doch was? Der Bischof müsste natürlich einverstanden sein!
Redaktion benachrichtigen Gemischter Salat
#24   Johanna   19:06:04 | Sonntag, 19. März 2006
Ist „katholisch“auch ein Kriterium?
Der Pfarrer hat ja viele Ideen, die mir aber kaum zuende gedacht scheinen: Ist bei all seinen Reformideen der Begriff katholisch noch aktuell? Oder kann jeder engagierte Laie mit irgendeinem selbstzusammengezimmerten christlichen Glauben aus dem Supermarkt moderner Spiritualität dann Seelsorge im Namen der katholischen Pfarrei betreiben? Wenn die Sprache dieser Kirche nicht mehr verstanden wird, ist es missionarische Aufgabe der Kirche und ihrer Seelsorger, diese den Menschen wieder nahezubringen. Denn dass mit der Form oft der Inhalt verlorengeht, ist nicht nur in der Liturgie so, das betrifft auch die Sprache: Man kann alles so vereinfachen oder modernisieren, dass von der Substanz am Schluss nichts mehr übrig bleibt. Jahrhunderte- und jahrtausendealte Gebete, Lieder und Begriffe abzuschaffen, kann nicht ernsthaft dem Glauben dienen! Das sind kostbare Schätze des Glaubens, die man halt wieder zum Strahlen bringen muss. Wie wärs damit statt mit buntem Salat?
Redaktion benachrichtigen Hilfe, Heiliger Vater!
#33   Johanna   18:44:45 | Sonntag, 19. März 2006
Hilfe braucht auch dringend die Schweiz!
Die im Artikel geschilderten Zustände passen auch auf weite Teile der Schweiz. Was man unter katholisch überhaupt versteht, wissen nur noch die wenigsten. Wissen wollen es teilweise nicht mal mehr Priester oder Pastoralassistenten. Religionsunterricht mit möglichst neutralem spirituellem Inhalt ( wenns geht so wenig christlich wie möglich) ist nicht selten. Finanziert wird er von den Landeskirchen! Wer sich mit seiner Konfession auseinandersetzt und sie bewusst leben möchte, wird als unangenehmer Zeitgenosse in die „erzkonservative“ Ecke abgeschoben. So verliert die Kirche mit der Zeit noch die treuesten Mitglieder, weil die nirgends mehr beheimatet sind. Wann endlich sammelt jemand die verirrten Schafe? Wenn die Kirche schon schrumpft, muss sie auf die zusammenschrumpfen, die von ihrer Identität nichts wissen wollen?
Redaktion benachrichtigen Ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst- Teilnehmer
#86   Johanna   14:36:11 | Donnerstag, 16. März 2006
Wo ist die Sammelstelle für Orientierungslose?
Oh wie gut ich den Autoren verstehen kann. Wenn man sich heute nach einer ganz normalen Messe sehnt, wird man nicht nur schräg angeschaut in der eigenen Pfarrei, man kann auch darauf gefasst sein, weit laufen zu müssen um eine zu finden! Ich habe mich engagiert für einen katholischen Religionsunterricht bei uns eingesetzt, aus denselben Gründen, wie denen, die geschildert wurden! Religionsunterricht stellt nicht einmal mehr christlichen Glauben, geschweige denn die katholische Kirche mit ihren Gebeten, Riten und Geheimnissen vor, er ist bestenfalls ethischer Gesellschaftsunterricht! Von der katholischen Kirchen- und Glaubenslehre bin ich nach autodidaktischem Selbststudium sehr überzeugt, aber wo finde ich diese Kirche?? Bei uns in der katholischen Pfarrei jedenfalls nicht. Wo ist die Sammelstelle für Orientierungslose überzeugte Katholiken?
Redaktion benachrichtigen „Wir haben ihn alle verehrt“ + …
#25   Johanna   10:24:10 | Montag, 13. März 2006
Blasphemische Karikaturen in Kreuz-net??!!
Was sollen denn solche Bilder in diesem Forum?? Und das nach den endlosen Diskussionen darüber, ob man alles veröffentlichen soll! Soll man nicht, weder Mohammed-Karikaturen noch solche Schweinereien, die für jeden Christen eine Zumutung sind. Wenn ich so was nochmal finde, muss ich mir überlegen, ob ich kreuz-net weiter lesen will!
Redaktion benachrichtigen Vorwärts zur sogenannten Urkirche
#21   Johanna   09:43:03 | Montag, 13. März 2006
Eucharistie wird rasant abgewertet
Da ich selbst in einer priesterlosen Gemeinde in der Diaspora lebe, kenne ich die Folgen der etablierten Wortgottesfeiern genau: Bei uns findet im Ort maximal 1x pro Monat eine heilige Messe statt. Stattdessen werden Wortgottesdienste mit Kommunionfeier angeboten, die der heiligen Messe im Ablauf stark angeglichen sind, so dass für viele „kein grosser Unterschied“ mehr zu dieser besteht. Der Priestermangel zusammen mit dem rasanten Schwinden von Wissen über Glaubensinhalte und Glaubensverständnis führt schneller als man meinen möchte dazu, dass sich eine Parallelkultur in der katholischen Kirche entwickelt, in der vieles, was dem katholischen Selbstverständnis und der Lehre der katholischen Kirche widerspricht, von Laien einfach eingeführt und praktiziert wird. Frauen am Altar, verheiratete Laientheologen, die „messeähnliche“ Gottesdienste feiern und so den Eindruck verstärken, man bräuchte eigentlich keine Pfarrer mehr. Den Gläubigen wird suggeriert, die Art des am Sonntag besuchten Gottesdienstes spiele keine Rolle, die Eucharistie werde völlig überbewertet. Die Eucharistie als Mitte christlichen Glaubens wird rasant abgewertet. Kirchentreue Priester werden von der Gemeinde ferngehalten, angeblich,„weil viele Gläubige so altmodische Fundamentalisten nicht wollen“.Die Einheit der Kirche ist an Orten mit so einer Praxis bald nichts mehr wert, vom Lehramt der Kirche ganz zu schweigen.
Redaktion benachrichtigen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net