Pünktchen
Erstellt: 22:34:57 | Freitag, 10. März 2006
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6.282 Lesermeinungen
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Raus mit der Wahrheit
#128   Pünktchen   07:09:44 | Mittwoch, 21. Juni 2006
semiotico
Ihre Behauptung, ich würde meine Position auf den KKK stützen und diesen sogar „zitieren“ möchte ich von Ihnen anhand eines einzigen meiner postings unter diesem Artikel „Raus mit der Wahrheit“ belegt haben!
Die Menschenwürdegarantie des GG, die nach der geltenden Auffassung des BVerfG auch das ungeborene Leben umfaßt, trägt als normative und rechtsethische Position der empirischen Tatsache Rechnung, daß mit der Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle die individuelle Lebensgeschichte eines Menschen beginnt. Auf der normativen Ebene hat sich dabei der Gedanke durchgesetzt, daß die unbedingte Menschen- und Personwürde nicht vom Vorliegen willkürlichen Bedingungen, wie z.B. dem Erreichen eines bestimmten Entwicklungsstadiums, Größe, Alter oder anderer Parameter abhängig gemacht werden kann. (s. bes. „Menschenwürde“ 18. Juni, 17:24!)
Wenn Sie mutmaßen, daß es biolog. / humanwiss. Erkenntnisse gebe, die mit dieser normativen Position nicht harmonisierten, dann begehen Sie nicht nur einen naturalistischen Fehlschluß, sondern Sie verkennen auch, daß gerade Biologie und Genetik den Beginn des individuellen Entwicklungsprozesses ebendort ansetzen, wo auch das GG und die Kantsche Ethik (und außerdem auch die kathol. und die evangel. Kirche … und, und, und) den Anfangspunkt zu respektierender Menschenwürde ausmachen: bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle.
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#7   Pünktchen   05:54:46 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Kann jemand in dem posting von 3:00 Uhr
eine einzige Sachaussage zum Thema erkennen?
Nun? –-- Nein? –-- Ich auch nicht!
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#126   Pünktchen   20:41:37 | Dienstag, 20. Juni 2006
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért:
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért:
Wenn Sie sich die Debatte von unten bis oben durchlesen, werden Sie sehen…
Dazu lade ich jeden Leser herzlich ein!
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#124   Pünktchen   20:27:02 | Dienstag, 20. Juni 2006
aphrodite u. die teleolog. Moralbegründung
Leider konnte uns Aphrodite nicht einmal ansatzweise vorführen, wie Ihre teleolog. Rechtfertigung einer Abtreibung aussehen könnte. Heute morgen um 8:16 Uhr präsentierte ich die Frage:
kann eine junge Frau, die bei einer möglichen Geburt keine medizin. Komplikationen zu erwarten hätte, nach irgendeinem „moraltheolog.“ Verständnis ihr ungeborenes Kind töten lassen, weil sie sich z.B. noch in der Ausbildung befände oder sich der Partnerschaft mit dem biolog. Vater des Kindes nicht sicher ist …
Antworten blieben aus, obwohl immer wieder angemahnt! Die von aphrodite ins Spiel gebrachte teleolog. Moralbegründung wurde widerlegt. Keine argumentative Replik!
Kleiner Denkanstoß:
Ein Mann, der regelmäßig sein Girokonto überzieht, sieht in einem scheinbar günstigen Moment die Chance, aus der Börse eines schwerreichen Nachbarn dreihundert Euro zu entwenden. Er wird von einem Dritten erwischt und angezeigt. Er rechtfertigt sich so:
„Ich bin ein Anhänger des Konsequenzialismus und die sittlich. Beurteilung meiner Handlung resultiert aus einem Folgenkalkül, das die bessere Verteilung der Güter dieser Welt im Auge hat, das auf die Umstände Rücksicht nimmt, z.B. die Tatsache, daß der Nachbar Multimillionär ist und den Verlust des Geldbetrages nicht einmal spürt, mir dagegen durch 300 Euro echt geholfen wäre usw.“
In seinem Fall dürfe man „nicht pauschalisieren“ oder „verurteilen“! Überhaupt sollten Diebstähle bis 300 Euro straffrei sein …
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#4   Pünktchen   16:47:55 | Dienstag, 20. Juni 2006
aphrodite pampig!
Wir erhalten von Leserin aphrodite die überaus interessante Belehrung, daß Recht und Ethik nicht identisch seien. Das ist wohl wahr, wer aber hätte das auch behauptet? Meine Hinweise unter DIESEM Artikel gelten dem Rechtsbereich, weil der Artikel selbst auf die Rechtslage in England eingeht. Das Recht regelt das, was wir als Rechtssubjekte einander schulden, und was in besonderen Situationen durch den Staat erzwingbar und sanktionierbar ist. Die Moral hat den einzelnen mit seinen inneren Beweggründen im Auge. Zweck der Gesetze ist es nicht, Moral zu erzwingen, wohl aber, unabweisbare rechtliche Ansprüche der Rechtssubjekte zu schützen. Der höchste Anspruch ist die Menschenwürde, die von staatlichen Gesetzen und Einrichtunegn u.a. auch dadurch zu schützen ist, daß das Recht auf Leben nicht angetastet wird.
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#120   Pünktchen   16:24:52 | Dienstag, 20. Juni 2006
Logische Widersprüche
Nicht nur, daß Sie beständig meiner Bitte ausweichen, KONKRET zu zeigen, wie eine sittlich zu verantwortende Entscheidung zur Abtreibung nach erfolgreichem „moralischen“ Folgenkalkül aussehen könnte z.B. nach einem von mir selbst skizzierten Fall (s.u. 8:16) Sie machen sich nicht einmal die Mühe, die logischen Widersprüche aufzulösen, die ich Ihnen nachweisen konnte! Das betrifft den verborgenen Deontologismus in Ihrer angebl. teleolog. Position („Menschenwürde steht nicht zur Debatte“, s. mein posting gestern 15:48), den ich Ihnen als petitio principii auch heute um 10:54 und 13:46 nachgewiesen habe, ohne daß Sie darauf replizieren!
Können Sie nicht oder wollen Sie nicht?
Ich darf Sie daran erinnern, daß Sie für sich ständig in Anspruch nehmen, die nötigen „Differenzierungen“ an die Lebenssachverhalte heranzutragen. Ich frage ja immer nur, WIE Sie das machen. Als Antwort bekomme ich dann die PAUSCHAL-Erklärung „Gewissensfreiheit“ ginge vor „Lebensrecht“. Das dies nicht funktioniert, hatte ich Ihnen aber demonstriert!
Wo ist Ihre Erwiderung?
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#118   Pünktchen   15:42:45 | Dienstag, 20. Juni 2006
aphrodite
Zunächst ist der Behauptung zu widersprechen, daß der Teleologismus die unangefochtene Basis der kathol. Moraltheologie bilde! Das ist offensichtlich nicht so! Leser abu sei für seinen Verweis auf Veritatis splendor www.vatican.va/…s/DEU0080/_INDEX.HTM gedankt. Dort wird vom höchsten kirchlichen Lehramt die Teleologie als Rechtfertigung in sich schlechter Handlungen durch angebl. gute Zwecke zurückgewiesen, bes. in diesem www.vatican.va/…ocs/DEU0080/__PQ.HTM Kapitel! Ganz ebenso argumentiert der Moralphilosoph Robert Spaemann in dem Aufsatz „Die schlechte Lehre vom guten Zweck“ www.human-life.ch/…erichte/spaemann.htm. Ebenso können Sie auf höchstem Argumentationsniveau die Darlegung von Martin Rhonheimer zu Rate ziehen, die im Internet hier www.pusc.it/…honheimer/zugänglich ist!
Daß in der deutschen philosophischen Auseinandersetzung der Teleologismus (Konsequenzialismus“) längst in die Defensive geraten ist, dürfte Ihnen bekannt sein. (Hinweis auf die Veröff. von Nida-Rümelin: Kritik des Konsequenzialismus).
Meine Frage ist immer noch unbeantwortet. Sie reklamieren ständig ein „gut geschultes Gewissen“ für sich und ich bitte Sie ständig, mir zu zeigen, wie ein solches Gewissen die Kindstötung verantwortet, wenn diese in ein angebl. zulässiges Abwägungsverhältnis zu Interessen der Frau gerät (Ausbildung, Lebenslaufperspektiven, finanzielle Fragen … etc.)
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#2   Pünktchen   14:54:53 | Dienstag, 20. Juni 2006
Lebensbeginn, Menschenwürdegarantie
Wer sich dafür interessiert, wieso nach deutschem Rechtsverständnis, basierend auf dem GG, die Menschenwürdegarantie für den Embryo spätestens ab der Einnistung gilt und für in vitro erzeugte Embryonen bereits ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei und Samenzelle, der findet in diesem …hl.jura.uni-goettingen.de/…starck/Aktuelles.htm Vortrag von Prof. Dr. jur. Christian Starck entscheidende Hinweise für die in Deutschland geltenden Maßstäbe von Lebenswissenschaft und Lebenstechnik.
Ein möglicher Widerspruch zwischen dem Embryonenschutz, den die GRÜNEN mit Verweis auf die Menschenwürdegarantie fordern und der liberalisierten Abtreibung war mir an anderer Stelle eine kleine Bemerkung wert; diese Bemerkung www.kreuz.net/article.3367.html ist bis jetzt (20. Juni, ca. 15.00 Uhr) unwidersprochen hingenommen worden!
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#112   Pünktchen   10:54:55 | Dienstag, 20. Juni 2006
aphrodite und die sittliche Freheit
Höchstes sittliches Gut sei die Freiheit des Menschen und höchstes außersittliches das Leben desselben. Nun könne es eine legitime Form des Gebrauches dieser sittlichen Freiheit sein, einem anderen menschlichen Wesen das Leben zu nehmen. Die Frage ist nun, welche Überlegung und welches Kalkül qualifizieren einen solchen Gebrauch der Freiheit als sittlich? „Die Freiheit in ihren unterschiedlichen Formen“ (aphrodite) ist ja nicht die Freiheit zu allem und jedem, sondern die Freiheit zu einer moralisch verantwortlichen Entscheidung. Wenn aphrodite nun sagt: „Sittliche Güter haben vor vorsittlichen Gütern Vorrang.“ und damit eine Abtreibung für u.U. zu rechtfertigen hält, dann bezeichnet sie die sittliche (!) Freiheit der Mutter durch das Lebensrecht des Kindes gefährdet. Das ist Unsinn! Sicher sind durch die Geburt eines Kindes für die Eltern Freiheitsspielräume eingeschränkt, nicht aber die Freiheit zu sittlicher Selbstbestimmung, nicht die Menschenwürde! Kein Kind tritt in Konkurrenz zur Menschenwürde der MUtter! Von einer gültigen teleologischen Abwägung, die den Wehrlosentod als gerechtfertigt erscheinen lassen können und das im Namen einer „sittlichen Freiheit“ sind wir also weit entfernt, liebste aphrodite! Außerdem bleibt zu überdenken, daß ein fremdes und höchstes Rechtsgut (das Lebensrecht) gegen eigene außermoralische Interessen abgewogen werden soll, geht das?
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#110   Pünktchen   10:01:13 | Dienstag, 20. Juni 2006
semiotico
1) Mit Ihrem Zitat benennen Sie genau jene Tatbestände (straffreie Abtreibung innerhalb einer bestimmten Frist bei Vorliegen einer Beratung), die das BVerfG gleichwohl als „Rechtswidrigkeiten“ betrachtet!
2) Kant gibt nicht einfach einer zeitbedingten oder modischen Strömung nach, sondern er begründet seinen Standpunkt. Der Embryo ist kein „Gemächsel“ (Gemachtes) und der Moralphilosoph Kant würdigt dies mit den Worten: „Die Eltern können ihr Kind nicht gleichsam als ihr Gemächsel ( denn ein solches kann kein mit Freiheit begabtes Wesen sein) und als ihr Eigentum zerstören oder es auch nur dem Zufall überlassen, weil sie an ihm nicht bloß ein Weltwesen, sondern auch einen Weltbürger in einen Zustand herüberzogen, der ihnen nun auch nach Rechtsbegriffen nicht gleichgültig sein kann“.
Das ungeborene Kind ist nicht etwas, sondern „jemand“. Ebenso sagen Sie nicht, daß „etwas“ gezeugt wurde, daß dann später „ich“ wurde, sondern Sie sagen: „ich wurde gezeugt“.
Wenn Sie sich wirklich für die Materie interessieren, lieber semiotico, darf ich Ihnen einen Art. von Prof. Christian Starck (Uni Göttingen, Lehrst. f. öff. R.) hiermit …hl.jura.uni-goettingen.de/…starck/Aktuelles.htm verlinken!
Die Frage an aphrodite bleibt natürlich gleichwohl offen!
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#108   Pünktchen   09:24:05 | Dienstag, 20. Juni 2006
semiotico
Diesmal irren Sie in beiden Punkten eindeutig!
1. Lebensschutz und Menschenwürde gilt auch für das ungeborene Leben. Deswegen gilt ja weiterhin der § 218 und das BVerfG sieht sich gezwungen, zahlreiche von dem neuen § 218 straffrei gestellten Fallkonstellationen als „Rechtswidrigkeiten“ zu bezeichnen, andernfalls befände sich der Gesetzgeber im Widerspruch zur Verfassung.
„Das Bundesverfassungsgericht hat in seinen beiden Abtreibungsurteilen 1975 und 1993 entschieden, daß auch das ungeborene menschliche Leben unter dem Schutz der Menschenwürdegarantie stehe, weil es sich bei den verschiedenen Phasen des vorgeburtlichen Lebensprozesses um unabdingbare Stufen der Entwicklung individuellen Menschseins handele. Wo menschliches Leben existiere, komme ihm Menschenwürde zu“ (Prof. Christian Starck)
2. Kant gesteht auch den ungeborenen Menschen Personwürde zu. Ganz allgemein: Das Personsein kann nicht von empirischen Voraussetzungen (Bewußtsein, Schmerzempfinden etc.) abhängig gemacht werden und ich habe weiter unten, s. posting „Menschenwürde“ begründet, warum nicht. Kant bezeichnet den Ungeborenen ab der Zeugung als „Person“ (Rechtslehre § 28)
Warten wir bitte ab, wie aphrodite die offene Frage beantwortet.
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#106   Pünktchen   08:16:31 | Dienstag, 20. Juni 2006
aphrodite und die Frage
Die weiterhin offene Frage ist die: wie kann das Lebensrecht als wichtigstes Korrelat der Menschenwürde, die nicht nur von der Theologie, sondern auch von der Verfassung und den sie stützenden normativen Konzepten (u.a. Kant), als etwas Unbedingtes ( GG I: „unantastbar“) erkannt wird, in zulässiger Weise durch ein Folgenkalkül außer Kraft gesetzt werden? Im Falle der Abtreibung hat diese Frage eine individualethische und sozialethische/rechtliche Dimension: kann eine junge Frau, die bei einer möglichen Geburt keine medizin. Komplikationen zu erwarten hätte, nach irgendeinem „moraltheologischen“ Verständnis ihr ungeborenes Kind töten lassen, weil sie sich z.B. noch in der Ausbildung befände oder sich der Partnerschaft mit dem biolog. Vater des Kindes nicht sicher ist und eine individuelle „Abwägung“ ihr die Abtreibung nahelegte? Ist es – wiederum aus „moraltheologischer“ Sicht – für ein Staatswesen und seine Rechtsordnung vertretbar, daß das Lebensrecht von solchen individuellen Kalkülen abhängig gemacht wird, auch wenn das dem Lebenrecht zugrundeliegende Rechtsgut als „unantastbar“ bezeichnet wird? Meine Bitte bestand darin, daß Sie mir zeigen, wie das geht!
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#20   Pünktchen   17:02:35 | Montag, 19. Juni 2006
„Die Kirche hat einen guten Magen…“ ,
lieber Athanasius!
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#104   Pünktchen   15:48:12 | Montag, 19. Juni 2006
aphrodite
Meine gestrige Frage um 10:37 Uhr lautete ja, wie genau Sie teleologisch die Verletzung eines Anspruchs auf Menschenwürde (Recht auf Leben) begründen, indem Sie also dieses zum Gegenstand eines Folgenkalküls machen. In Ihrer Antwort berufen Sie sich nun auf das Entscheidungsrecht eines unvertretbaren Individuums und damit wiederum auf das Prinzip der Menschenwürde (wie ausdrüchklich auch an anderer Stelle!), dessen Geltung Sie jedoch teleologisch nicht begründet haben, sondern das gewissermaßen Ihren eigenen deontologischen – möglichen Optimierungskalkülen grundsätzlich entzogenen – Kern bildet! Damit befänden Sie sich jedoch in einem Selbstwiderspruch! Wie auch mein Verweis auf Kant (s.u.) zeigt, muß die Deontologie nicht so verstanden werden, daß sie nicht auch die Kompatibilität mit dem Wollen des Subjekts anstrebt, wenn dieses Wollen nicht für irgendwelche Wünsche steht, sondern den Wunsch nach einer humanen Identität bedeutet.
Wie also KONKRET die Abtreibung teleologisch zu begründen sei ohne Verletzung einer inneren Grenze der Teleologie („Menschenwürde selbst steht nie zur Debatte!“) – das haben Sie nicht gezeigt!
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#102   Pünktchen   13:58:40 | Montag, 19. Juni 2006
aphrodite: Ich hatte gestern um 10:37 Uhr
eine Frage an Sie! Wie würden Sie sie beantworten?
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#12   Pünktchen   13:22:36 | Montag, 19. Juni 2006
stat crux, Respekt für Ihre Analysen!
Gerade Ihr Hinweis auf die Naturalisierung des Übernatürlichen und die naturalistische Fehldeutung der Tradition ließen mich die verblüffenden Strukturanalogien zwischen den Raskolniki (der russ. Altgläubigen-Sekte) und bestimmten Vertretern im FSSPX- und Sedi-Lager begreifen, s.u. mein posting! Die sog. Altgläubigen begannen Ihren Protest ja zunächst als reine Altritualisten, denen der kirchenslawische Text bis in die Übersetzungsirrtümer und orthograpghischen Fehler hinein sakrosant war. Das Bekreuzigen mit zwei statt mit drei Fingern, die Richtung, die Prozessionen um die Kirche einzuschlagen hätten (links o. rechts) usw. waren der ritualist. (=naturalist.) Ausgangspunkt, der in den völlig überschärften Häresievorwurf mündete. Das Ganze führte schließlich in eine Aufspaltung der Sekte, die der Aufteilung in FSSPX-Traditionalisten und Sdisvakantisten nicht unähnlich ist: die „Priesterlichen“ (popovci) und die „priesterlosen“ (bezpopovci) …
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#3   Pünktchen   11:43:28 | Montag, 19. Juni 2006
Verblüffende Parallelen
.
Die russ. Altgläubigen – Die Lefebvristen:
1) Altritualismus,
2) polit. Optionen,
3) Häresievorwurf,
4) Aufspaltung in zwei Gruppen (Tradi – Sedi):
„… nannten sich Altritualisten oder Altgläubige.
Sie wandten sich gegen die Reformen der Liturgie, die vom Patriarchen Nikon von Moskau eingeführt worden waren, insbesondere die Veränderung der Rituale zugunsten der derzeitigen griechisch-byzantinischen Tradition…
Dabei spielten politische Interessen nach dem Ende des byzantinischen Reiches eine wichtige Rolle. Auch Peter I. versuchte, mit einer Säkularisierung der Kirche nach protestantischem Vorbild den Anschluss Russlands an den Westen zu beschleunigen…
Die Altgläubigen betrachten sich selbst nicht als „Abspalter“ sondern als Bewahrer ursprünglicher russisch-orthodoxer Tradition gegenüber häretischen Entwicklungen in der Großkirche…
Sie sind heute durch zwei Kirchenfamilien mit bischöflich-priesterlicher Struktur (die „Priesterlichen“ oder Popowzen), sowie viele Gemeinschaften und Gemeinden der so genannten „Priesterlosen“ (Bespopowzen) vertreten. Letztere glauben, dass ein gültiges Priestertum auf der Welt nicht mehr existiert, und feiern daher auch keine Eucharistie mehr“ (aus: Wikipedia)
.
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#100   Pünktchen   23:25:42 | Sonntag, 18. Juni 2006
aphrodite
.
Ich bin anwesend um des Anwesenden willen! Soviel dazu! Meiner Participation sind jedoch Grenzen gesetzt, die nichts mit „Liturgieverständnis“ zu tun haben.
Gute Nacht!
.
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#98   Pünktchen   17:24:13 | Sonntag, 18. Juni 2006
Menschenwürde
Wenn ich richtig sehe, steht nicht die Anerkennung des Prinzips der Menschenwürde zur Debatte, sondern der Anwendungsfall! Das Prinzip ist so unbestritten, daß gleichermaßen Christentum wie Aufklärung sich darauf berufen! Die Allg. Erkl. d. Menschenrechte, das GG in Art I, die Kantsche Vernunftethik und, und, und. Der Grundgedanke ist der: Menschenwürde ist etwas Unbedingtes, d.h. sie ist kategorisch gefordert und nicht nur hypothetisch, d.h. etwa bei Vorliegen günstiger Bedingungen. So lautet auch Kants berühmte vierte Formulierung des kategor. Imperativs, daß man die Menschheit sowohl in seiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck brauche …
Menschen- und Personwürde sind insofern etwas „Unbedingtes“ und das Grundgesetz (Art. I) trägt dieser Einsicht Rechnung durch eine „Ewigkeitsgarantie“ (Unveränderbarkeit).
Nun wäre allerdings die Unbedingtheit dieses Anspruchs illusorisch, wenn zwar der Anspruch als solcher unbedingt, sein tatsächliches Vorliegen aber von empirischen Voraussetzungen abhängig wäre. „Personenrechte sind überhaupt nur unbedingte Rechte, wenn sie nicht von der Erfüllung irgendwelcher qualitativer Bedingungen abhängig gemacht werden, über deren Vorliegen jene entscheiden, die bereits Mitglieder der Rechtsgemeinschaft sind. Als closed shop kann die Menschheit keine Rechtsgemeinschaft sein“ (R.Spaemann)
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#95   Pünktchen   14:05:53 | Sonntag, 18. Juni 2006
Das kategorische Tötungsverbot
ist keineswegs ein Kirchengebot im engeren Sinn, sondern ein höchstes moralisches und rechtliches Prinzip, das jedes unkorrumpierte Gewissen in sich selbst auffindet und das auch dann Geltung beansprucht, wenn man keiner Kirche, oder einer anderen als der katholischen angehört!
Als der Abtreibungsazt Dr. Nathanson in den 70er jahren des vorigen Jhs den Unrechtscharakter seines Handelns einsehen mußte, spielten für ihn als (damaligen) „Agnostiker“ göttliche und kirchliche Normen keine Rolle, sondern schlicht und einfach die Erkenntnis, daß durch die Abtreibung ein menschliches Leben unwiderruflich zum Tode befördert wird, und daß in den meisten ihm bekanntgewordenen Fällen (Tausende!) keine hinreichende Rechtfertigung für diese Tat vorlag.
Daß es manchen nur vordergründig um Abtreibung ginge, in Wahrheit aber um die Durchsetzung kirchlichen Einflusses, könnte sein. Ich kenne allerdings keinen solchen Fall! Die Umkehrung ist allerdings auch bedenkenswert: den Abtreibungsbefürwortern geht es keineswegs um Frauenrecht (um das Lebensrecht ohnehin nicht!), sondern sie bekämpfen in eins mit dem geforderten Abtreibungsverbot die angeblichen Bevormundungstendenzen durch „die katholische Hierarchie“ u. dergl.
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#92   Pünktchen   13:01:43 | Sonntag, 18. Juni 2006
Sie sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht
mehr, lieber semiotico!
So muß ich Ihr Eingeständnis lesen:
Sie reden über das Haus, ich über das Zimmer
Ja, semiotico, indem ich über das Haus rede, schließe ich ja nicht aus, daß dieses aus mehreren Zimmern besteht. Und indem ich „Haus“ sage, muß ich keineswegs der „Pauschalisierung“ anheimfallen, alle Zimmer wären gleich oder dienten dem selben Zweck. Mit „Haus“ ist eine „Differenzierung“ der Zimmer keineswegs ausgeschlossen.
Mit Bewunderung muß ich übrigens feststellen, daß Sie pausenlos in allen Threads zugleich auftreten! Ich melde mich jetzt erst mal ab!
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#89   Pünktchen   12:47:08 | Sonntag, 18. Juni 2006
semiotico und nochmals über das Urteilen
Wenn Sie schreiben:
Vielleicht ist es falsch, abzutreiben. Aber genauso ist es falsch, pauschal über diese Tatsache zu (ver)urteilen.
dann verrät schon dieses „vielleicht“ eine große Urteilsunsicherheit, aber in dem Satz: „es ist falsch“ läge ein moralische Urteil. Was wäre nun – Ihrer Meinung nach – im Gegensatz zu diesem Urteildas Pauschalurteil?
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#87   Pünktchen   12:32:56 | Sonntag, 18. Juni 2006
Nochmals:Urteilen ist nicht Pauschalisieren
Der § 218 steht im deutschen StGB systematisch unter der Rubrik „Straftaten gegen das Leben“ (§§ 211 – 222). Er benennt verschiedene Tatbestände und verknüpft sie mit Strafandrohung oder unterläßt dies Androhung.
Gültige Urteile und Pauschalisierungen haben dies gemein, daß sie Einzelfälle unter Begriffe bringen. Einmal geschieht das angemessen, d.h. unter Berücksichtigung spezifischer Differenzen, im anderen Fall unangemessen unter Überspringung dieser Differenzen. Aus der Gefahr, Pauschalisierungen anheimzufallen, folgt jedoch nicht, die Grundfunktion des Verstandes: das Urteilen ganz abzustellen.
Der dt. Gesetzgeber versteht Abtreibungen als „Straftaten gegen das Leben“, hat aber die normale Rechtsfolge einer solchen Straftat für bestimmte Fallgruppen ausgesetzt, weil er der Argumentaion gefolgt war, daß andere Mittel als das Strafrecht das Leben besser schützten. Das BVerfG bezeichnet diese Tatbestände als „rechtswidrig, aber straffrei“.
semiotico:
Zitieren Sie nicht Kant, zitieren Sie die Gegenwart! Diesen Satz laß ich mal so stehen!
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#85   Pünktchen   12:01:09 | Sonntag, 18. Juni 2006
Urteilen bedeutet nicht Pauschalisieren
Ein ganzer Diskussionsstrang entwickelte sich unnötigerweise daraus, daß aphrodite ein Beispiel für semiotico, in dem der „Mord“ an einen Nachbarn (!) thematisiert war, auf die Abtreibung übertrug. HIER ging es aber zunächst nur darum, ob man über einen Fall in seiner Nachbarschaft und die vorsätzliche Tötung eines Erwachsenen durch einen anderen „urteilen“ dürfe, indem man den Fall unter den Begriff „Mord“ subsumiert. (Es ging HIER nicht um die Subsumtion der Abtreibung unter diesen Begriff) Mein Beispiel war so weit ausgeführt, dass der Täter aus „Heimtücke“ gehandelt habe und er es sich verbat, dass man über seinen „Fall“ urteile, denn andere könnten schließlich nicht wissen, was es hieße, diesen Menschen als Nachbarn ertragen zu müssen.
So wie die Subsumtion DIESES Einzelfalles (Nachbar erschlägt Nachbarn) unter die Kategorie Mord zulässig ist, werden im Sinne des deutschen Strafrechtes die meisten Abtreibungen unter die Kategorie „Straftaten gegen das Leben“ zu subsumieren sein.
„Urteilen“ müssen wir immer. Kant nennt die Urteilskraft reflektierend, wenn sie versuche, den Einzelfall einem Allgemeinbegriff zuzuordnen. Eine „Differenzierung“, die nur den Einzelfall sieht, nicht aber „urteilen“ will, sieht am Ende vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und vor lauter Blättern nicht den Baum! Urteilen bedeutet nicht pauschalisieren, denn die Pauschalisierung überspringt relevante Differenzen, die das gültige Urteil gerade berücksichtigt.
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#83   Pünktchen   10:37:20 | Sonntag, 18. Juni 2006
aphrodite und das ethische „Urteilen“
Semiotico: wenn man den offengelegten eigenen logischen Unsinn uneinsichtig durch die Vermehrung von logischem Unsinn zu verteidigen sucht, dann folgt man argumentationsstrategisch der nicht ganz unrealistischen Erwartung, der Gesprächspartner werde irgendwann die Geduld verlieren (oder den Zeichenvorrat erschöpfen), aber es hilft ja nichts: der Unsinn bleibt Unsinn! Es gibt keine zu rechtfertigende Maxime: Du sollst nicht (Be-)„urteilen“, denn Urteilen ist eine Verstandesfunktion.
Aphrodite: Wenn ich gesagt hatte, dass ich der heutigen Frühmesse „beiwohnen“ wolle, dann könnte es für diese Formulierung ja Gründe geben, die mit meiner Person und meiner Art des Meßbesuches zusammenhängen. Kennen Sie mich? Kennen Sie meinen „Fall“? Nein? Dennoch erlauben Sie sich also ein Urteil, ja Sie verurteilen gar („griabig“) und damit bleiben Sie weit hinter Ihrem selbstgesetzten Anspruch zurück!
Wenn Sie, aphrodite, als Christin (?) sich nicht einer deontologischen Moral verpflichtet fühlen, welcher dann? „Konsequenzialistisch“ müssten Sie sagen, das Lebensrecht des Fötus könnte aufgrund eines Folgenkalküls zur Disposition gestellt werden. In diesem Sinne sprechen hier Leute von der „besseren Möglichkeit“ oder dem „kleineren Übel“. Sie wägen damit das Lebensrecht eines anderen gegen eigene Interessen ab. Das ist für jede christliche Ethik, für unsere Rechtsordnung oder etwa die Kantsche Ethik undurchführbar! Zeigen Sie mir, wie Sie das machen!
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#79   Pünktchen   23:39:26 | Samstag, 17. Juni 2006
semiotico
Letztes posting von mir, denn ich will morgen ausgeschlafen der Hl. Messe beiwohnen!
1) daß man anhören und konsultieren muß, daß man den Sachverhalt mit Einfühlungsvermögen und Anteilnahme feststellen muß, hatte ich schon unten zugestanden – dies ist trivial.
2 ) da sich mein Beispiel nicht um die „Anhörung“ drehte, sondern bereits um die Beurteilung und die Beurteilungsgründe, ist meine reductio ad absurdum Ihrer Position weiterhin gültig.
3) ich sprach von vorsätzlicher Tötung und die ist i.d.T. immer Mord. Die Motivlagen sind bei der Beurteilung zu berücksichtigen.
Bei der „Differenzierung“ der Fälle ist folgendes zu unterscheiden:
a) die Wahrnehmungsebene
b) die Urteilsebene
c) die Bewertungsebene
a) Ich kann Farben, Formen und Intensitäten wahrnehmen in großer Fülle
b) Auf der Urteilsebene ergibt sich jedoch eine Reduzierung der Entitäten: ich subsumiere unter klassifikatorische Begriffe
c) die Bewertungsebene differenziert sich wiederum nach anderen Gesichtspunkten (z.B. gefällt mir – gefällt mir nicht)
Jemand, der nicht „urteilen“ will, kennt nur noch Einzelfälle und kommt auf der Bewertungsebene mögl.w. nur noch zu ad-hoc-Entscheidungen.
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#76   Pünktchen   23:01:32 | Samstag, 17. Juni 2006
semiotico
semiotico wiederholt ein bekanntes Standardargument von Abtreibungsbefürwortern:
Sie richten, bestimmen und fordern immer noch von außen über Situationen, die sie nicht persönlich kennen und die sich daher nicht ausreichend reflektieren können.
Dieses Argument erklärt alle in der Frage der Abtreibung für urteilsunbefähigt, die nicht schwanger sind oder waren und schafft damit einen Sonderbereich von möglichen Tatbeständen und Sachverhalten, den z.B. der Gesetzgeber (wenn er nicht schwangere Frau ist) und andere nicht beurteilen könne. Was für ein Unsinn!
Falls jemand vorsätzlich und heimtückisch seinen Nachbarn erschlägt und Sie, semiotico, dies als „Mord“ bezeichnen, was es auch ist, könnte dieser jemand – Ihre eigene Argumentation zugrundegelegt – argumentieren, daß Sie hier gar nicht mitreden, nicht „urteilen“ dürften, weil Sie, semiotico, ja nicht wüßten, was es hieße, diesen Mann zum Nachbarn gehabt zu haben!
Für die Beurteilung als „Mord“ spielen nun die verschiedenen Differenzierungen (z.B. Motivlagen) keine Rolle! Sie können freilich bei der Strafzumessung wichtig werden, aber die Strafnorm selber: „vorsätzliche Tötung = Mord“ bleibt davon unberührt.
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#74   Pünktchen   22:39:56 | Samstag, 17. Juni 2006
aphrodite
aphrodite: Also bitte, liebes Pünktchen, lassen Sie doch Farben zu und auch Grautöne, finden Sie sich damit ab, dass die Welt nicht in Schwarz und Weiß gesendet wird und suchen Sie nach Offenheit und Sachlichkeit.
Genau darum geht es mir ja, liebe aphrodite! Für mich ist die sachliche Entscheidung die, daß es keine vorgeburtlichen Kindstötungen geben darf, außer in sehr genau und eng bemessenen wirklichen Notfällen (z.B. für das Leben und die körperl. Unversehrtheit der Mutter). Es ist die sachliche Entscheidung, den Grundsatz des Lebensschutzes und der Wahrung der Menschenwürde nicht willkürlich an einem Punkt auszuhebeln! Es ist die Unsachlichkeit der Gegenposition in den verschiedenen Fallkonstellationen moralisch relevante Differenzen zu sehen, wenn es um den höchsten Wert geht, den wir schützen müssen: Lebensrecht und Menschenwürde. Ihre „Differenziertheit“ folgt womöglich aus einer mangelnden Reflexion. (Der total Unreflexive kennt überhaupt nur noch Einzelfälle und adhoc-Entscheidungen).
Farben und Grautöne lasse ich gerne zu! Dies gilt für die Wahrnehmung und Klassifizierung. In der rechtlichen und moralischen Bewertung kann es anders aussehen. Oder würden Sie Mord, Raub, Diebstahl straflos stellen, nur weil Sie „Grautöne zulassen“ wollen?
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#71   Pünktchen   22:08:05 | Samstag, 17. Juni 2006
semiotico
mit der Logik haperts bei Ihnen öfter! Falls ich ein Eigentor geschossen hätte, schlösse das ja nicht aus, das auch andere welche schießen, z. B. Hodm mit seiner selektiven und erkennbar einseitigen Kritik an angebl. naturalist. Fehlschlüssen, die er nur vorträgt wenn es um die Abwehr von Abtreibungsgegnern geht, bei Abtreibungsbefürwortern jedoch … puhhhh semiotico, peinlich :-$
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#8   Pünktchen   22:00:43 | Samstag, 17. Juni 2006
semiotico
Wie kommen Sie auf den Gedanken, daß ich mit ungeplant oder ungewollt Schwangeren nicht „reden“ wolle, daß ich sie „verurteilen“ wolle, bevor ich mich mit ihrer Lage befaßt habe usw. Bitte unterscheiden Sie sauber zwischen (be-)urteilen und verurteilen! Daß man sich mit Sachverhalten und Personen auseinandersetzen müsse, bevor man ein „Urteil“ fällt ist eine Plattitude, die Sie mir bitte ersparen wollen! Ein (intellektuelles) „Urteil“ können Sie aber niemals vermeiden, wenn Sie nicht Denkverbote für Urteilsbefähigte aussprechen wollen.
Die Konfliktlagen von denen hier gesprochen wird, resultieren i.d.R. aus einer Gesetzgebung, die durch die Liberalisierung der Abtreibung allererst die „Entscheidungs“-Konflikte heraufbeschwören! Daher müssen Sie sich darüber klar sein, semiotico, daß es diese Rechtslage ist, die das Problem erst schafft, das sie lösen will. Mit wenigen Ausnahmen (z.B. medizin. Indikation) sollte m.E. die Tötung vorgeburtlicher Babys verboten sein und der Lebensschutz, auch durch das Strafrecht, die selbstverständliche Norm. Es gibt – bis auf wenige Fälle – keine „verantwortliche Entscheidung“ für die Tötung eines wehrlosen Kindes und die jetzige Praxis spricht Vokabeln wie: „Entscheidung“, „Verantwortung“, „Urteil“, „Gewissen“ Hohn!
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#69   Pünktchen   21:33:01 | Samstag, 17. Juni 2006
Hodm: bei der Wahrheit bleiben!
Athanasius hatte nicht die moralische Verwerflichkeit der Abtreibung aus der Zahl fehlender Beitragszahler zur Sozialversicherung abgeleitet, dies wäre tatsächlich ein naturalist. Fehlschluß, sondern es handelte sich um Überlegungen der politischen Opportunität, die zur deontologischen Begründung gar nichts beitragen, natürlich. Daraufhin hatte methusalix soz. die „Gegenrechnung“ aufgemacht, wieviele Arbeitslose wir uns mit den womöglich nicht abgetriebenen Kindern einhandeln bei der zu erwartenden Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Dieses Argument wurde von keiner Reflexion über die moralische Zulässigkeit von Abtreibung begleitet, sondern es ersetzte diese Reflexion! – Und von Karikieren der Argumentationsfigur des Meinungsgegners ist nirgends etwas zu erkennen! – Die moralische Zulässigkeit war demnach von zu erwartenden Wirkungen für den Arbeitsmarkt abhängig gemacht worden. Und dem hatten Sie auch noch als wichtigem „Vernunftargument“ zugestimmt!
Ich gebe allerdings zu, expressis verbis haben Sie nirgends die Zulässigkeit der Abtreibung vertreten. Das Eigentor ist Ihnen aber dennoch gelungen! Pech!
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#5   Pünktchen   21:13:41 | Samstag, 17. Juni 2006
semiotico und das Lexikon
ja lieber semiotico, damit hätten wir einfach ein weiteres Wort der Pflichtspreche:
ungewollt schwangere Frauen zu unterstützen
Das Ungewolltsein der Schwangerschaft kann nämlich verschiedene Gründe haben, die mehr oder weniger für die Zulässigkeit einer Abtreibung in Anschlag zu bringen sind, „ungewollt schwangere Frauen“ klingt aber so, als wären alle Frauen vergewaltigt worden und Opfer von Triebtätern. Schon daß man nicht ausreichend zwischen „ungeplanten“ und „ungewollten“ Schwangerschaften differenziert, ist der angeblichen „Sachlichkeit“ oft abträglich.
Und was beutet nun „unterstützen“? In vielen Fällen eben doch, den Frauen mögliche Gewissensqualen nehmen, z.B. indem man von ihrem „Entscheidungsrecht“ redet und davon, daß sie selber ein „verantwortliches Urteil“ finde und daß man sie in jedem Falle „begleiten“ wolle in ihrer schweren „Konfliktlage“ … usw. s.u.: Lexikon!
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#66   Pünktchen   20:56:06 | Samstag, 17. Juni 2006
Lächerliches Eigentor des Hodm.
Als Abtreibungsbefürworter haben Sie sich durch Ihre Beiträge und einseitige Parteinahme in allen postings zu dieser Frage selber entlarvt.
Was ein echtes Eigentor ist, haben Sie jedoch vorgeführt, als Sie hier den angebl. naturalist. Fehlschluß der Abtreibungsgegner angeprangert hatten – in Verkennung der tatsächlichen Argumentationsfigur aus dem Prinzip des Tötungsverbotes –, dem Abtreibungsbefürworter methusalix aber zustimmten:
Ich schätze Ihre Argumentation, muss Ihnen aber zugleich sagen, auf kreuz.net mit Vernunftargumenten zu kommen, heißt Perlen vor die Säue werfen.
methusalix hatte in einem echten naturalistischen Fehlschluß aus zu vermeidenden Arbeitslosenzahlen die Zulässigkeit der Abtreibung und Euthanasie gerechtfertigt! Dies galt Hodm. nun als ein Vernunftargument, von „naturalistic fallacy“ keine Rede! Damit haben Sie sich nun aber gründlich blamiert! Eigentor!
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#2   Pünktchen   20:24:40 | Samstag, 17. Juni 2006
Lüge und politisch korrekte Pflichtspreche
Der begrifflich-rhetorischen Einnebelung des Sachverhaltes „Abtreibung“ dient ein ganzes Lexikon an Propagandavokabeln, die bezeichnenderweise zur „Pflichtspreche“ eines jeden gehören, der sich zu der Frage äußern will:
Es handele sich bei der („Gewissens“-)Entscheidung zur Abtreibung um eine von der Schwangeren „verantwortete“, bei der sie es sich – natürlich – „nicht leicht gemacht“ habe!
Die „differenzierte“ Herangehensweise bestehe darin, das „Entscheidungsrecht der Frau“ zu „respektieren“, denn alles andere wäre selbstredend „frauenverachtend“ und „kontraproduktiv“.
Der „Schwangerschaftsabbruch“, der ein „Selbstbestimmungsrecht der Frau“ darstelle, betrifft ein „Fötal-“ oder „Schwangerschaftsgewebe“, niemals – oh nein, wir wollen uns doch nicht als „Fundamentalisten“ bezeichnen lassen! – das ungeborene Kind oder den ungeborenen Menschen!
Organisationen, die der og. verschleiernden Pflichtspreche huldigen, tragen Tarnnamen, die sie als wohltätige humanistische Einrichtungen erscheinen lassen: „Planned parenthood“, „Pro familia“, „Donum vitae“ …
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#46   Pünktchen   18:51:41 | Samstag, 17. Juni 2006
semiotico
Zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen 1) und 2) gibt es eben keine Entscheidung des II. Vat. in dem Sinne, wie Sie es jetzt insinuieren. Aber lassen Sie uns das diskutieren, wenn der nächste Artikel dazu erscheint und das wird sicher bald der Fall sein! Zwischen den Artikeln über das Knabber-Glück eines Volker Beck MdB www.kreuz.net/article.3338.html und über die CD von Erzb. Milingo www.kreuz.net/article.3369.html erscheinen doch immer auch mal lesenswerte Sachen.
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#44   Pünktchen   18:26:26 | Samstag, 17. Juni 2006
Sie sprechen jetzt weitere Fragen an wie:
1) Liturgiesprache
2) Gebetsrichtung von Priester und Volk
3) Mysteriencharakter der Messe
Angesichts Ihrer deftigen Bewertungen („Perversion“) möchte ich vorschlagen, daß wir diese Diskussion vertagen, bis ein entsprechender Artikel auf kreuz.net erscheint.
Das geschieht immer wieder: z.B. hier www.kreuz.net/article.3130.html über die Frage der Gebetsrichtung „ad deum“.
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#42   Pünktchen   18:04:58 | Samstag, 17. Juni 2006
Bei der Liturgie muß natürlich
immer bedacht werden, daß sie nicht Menschenwerk ist, nicht von uns gemacht wird, nicht einfach unserer „Gestaltung“ obliegt, sondern daß sich in ihr – bitte denken Sie auch an das Wort vom Weizenkorn! – etwas vollzieht, das „von oben“ kommt, etwas, das uns als Geschenk und Auftrag durch die Jahrhunderte übergeben wurde und in dem wir – wie in nichts anderem – kommen und sehen dürfen „wie freundlich der Herr ist“. –
Die Liturgie ist immer Liturgie der Gesamtkirche und so entscheidet über ihre Gestalt auch nur die Gesamtkirche in der ihr eigenen Weise der Entscheidungsfindung, d.h. nie ohne das höchste Lehr- und Hirtenamt. Die verschiedenen Neuordnungen des lateinischen Ritus stellen einen Prozeß des Wachsens und Ausdifferenzierens um einen Wesenskern dar, der der Kirche vom Gottessohn am Tag vor seinem Leiden übergeben wurde: als Geschenk und Auftrag.
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#40   Pünktchen   17:40:05 | Samstag, 17. Juni 2006
semiotico
Wenn ihr Glaube nur aus Dogmen besteht tun Sie mir – wie gesagt – sehr leid
Woraus bestünde denn ein Glaube sonst, ganz formal gesehen, als aus Glaubenssätzen (=Dogmen)?
Unsere Ansichten beginnen zu konvergieren mit Ihrer letzten Mail. Tod und Auferstehung bleiben natürlich eine Einheit, es war der protestant. theologia crucis vorbehalten, diese Einheit des Triduum zu sprengen durch Überbetonung des Karfreitags.
Von „krampfhaft coolen“ events nach dem Motto: „anything goes“ haben wir uns jedenfalls ganz schön weit entfernt und das ist ja auch schon was!
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#65   Pünktchen   17:23:34 | Samstag, 17. Juni 2006
Wenn aber Gott Ereignis geworden wäre
in der menschlichen Geschichte und sich dieses Ereignis einer Liebe, die sich bis in den Tod für mich dahingegeben hat, in Jesus Gestalt gewinnt, dann haben sich alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen erledigt. Erledigt aufgrund einer Liebe, die mich „zuerst geliebt hat“ und nur meine liebende Antwort erwartet, sonst nichts.
Wem diese Liebe nicht begegnet und wem sie – hoffentlich schuldlos – unannehmbar erscheint, dem gelten dennoch unsere Gebete!
Wollte Gott aufgrund gültiger Wahrscheinlichkeitsrechnungen erkannt werden, dann wäre er nicht Gott und unser Glaube eine Milchmädchenrechnung.
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#38   Pünktchen   17:04:26 | Samstag, 17. Juni 2006
Gerchtigkeit
Sie deuten die Todesbereitschaft Jesu, seinen Sohnesgehorsam, mit den Worten: „Wir waren ihm wichtiger als sein eigenes Leben“. Wenn sein Leben pro nobis hauptsächlich deswegen bedeutsam ist, weil er eine Lehre hinterlassen hätte, als einer von vielen Wander-Rebben seiner Zeit unterwegs war, dann wäre für die Seinen (und für uns) womöglich Besseres erreicht, wenn er dem Tod in Jerusalem ausgewichen wäre, wenn er noch ein paar Jahrzehnte Wanderrabbinentum drangehängt hätte. Die Evangelien sind jedoch Erzählungen von einem Leben, das einen Gravitationspunkt in der Passion Jesu hat, einen Richtungssinn „gen Zion, hinauf nach Jerusalem“.
Den Tod bezeichnet Sie reichlich banal als „Tod=Böses, Ungerechtes (politisch, sozial, menschlich-religiös…)“ und diesem lediglich die Stirn zu bieten und als eine Art Belohnung dafür die Auferstehung geschenkt zu bekommen, das scheint Ihre ganze „Christologie“ zu sein, die diesen Namen natürlich nicht verdient. Denn Sie kommen mit keinem Wort darauf zu sprechen, dass er sein Leben „als Lösegeld für viele“ (Mk. 10, 45) dahingegeben habe und so die ganze Menschheit mit Gott versöhnt hat. Er hat damit erfüllt, was in der Prophetie vom leidenden Gottesknecht als Opfer eines einzigen angekündigt war, der Tod Jesu geschah, wir lesen es nämlich überall im NT, „gemäß der Schrift“. Gott hat im Tod Jesu alle Menschen, die aufgrund der Sünde dem Tod verfallen waren, mit sich versöhnt. DAS ist der katholische und christliche Glaube.
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#36   Pünktchen   16:14:46 | Samstag, 17. Juni 2006
Sie verfehlen immer noch den Punkt, bzw.
Sie versuchen ihn zu umschiffen! Jesus hatte mit seinen Vater darum gerungen, ob der Kelch nicht an ihm verübergehen könne. Danach hat er seinen Willen dem des Vaters untergeordnet. („Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!“)
Wenn der Tod Jesu lediglich ein politisches Verhängnis oder eine heroische Kraftanstrengung bis zur Aufopferung für die Seinen wäre, dann würde mancher Soldatentod, manch anderer Heroismus ihm an die Seite zu stellen sein. In der tat, semiotico, am Tod als solchem ist bnichts „toll“! Wer hätte dies auch behauptet! Aber an diesem Tod könnte ja doch etwas anderes zum Vorschein kommen als an jedem anderen. Deshalb nochmals – hier nun zum dritten Mal – die Frage, die Sie nicht beantworten wollen:
Sie sagten, bei Kreuz und Auferstehung ginge es „Erlangen der göttlichen Gerechtigkeit“. Wie hatten Sie das gemeint und was ist konkret darunter zu verstehen?
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#4   Pünktchen   14:51:01 | Samstag, 17. Juni 2006
Pius XII.
Der Oberrabbiner von Rom Israel Zolli(Zoller), der höchste jüdische Repräsentant in Italien und einer der bedeutendsten talmudischen Gelehrten seiner Zeit, der sich dann nach dem II. Weltkrieg katholisch taufen ließ und aus Dankbarkeit gegenüber Papst Pius XII. dessen bürgerl. Vornamen „Eugenio“ annahm, also
Eugenio Zolli, sagte:
„Das außergewöhnliche Werk der Kirche für die Juden Roms ist nur ein Beispiel der ungeheuren Hilfe, die von Pius XII. und den Katholiken in aller Welt mit einem Geist unvergleichlicher Menschlichkeit und christlicher Liebe geleistet wurde. Die Beschreibung dieses Werkes in seiner ganzen Tragweite wird eine der leuchtendsten Seiten menschlicher Geschichte darstellen, ein wahrer Triumph des Lichtes, das von Jesus Christus ausgeht“ www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=2269
Grüße an Herrn Dr. Otterbeck!
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#62   Pünktchen   14:30:19 | Samstag, 17. Juni 2006
yehuda
Ich lehre kein nahendes Weltende! Ich dachte eher an das schöne Wort von Th.v.A.: Am jüngsten Tag werden die Gläubigen sehen dürfen, was sie geglaubt haben und die Ungläubigen werden sehen müssen, was sie nicht geglaubt haben!
In diesem Sinne verstand ich jedenfalls Dr. O.s Bemerkung „warten wir’s ab!“.
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#60   Pünktchen   14:20:16 | Samstag, 17. Juni 2006
yehuda:
„Wir werden es wohl nie erfahren …“
Dr. Otterbeck (s.u.):
Warten wir’s ab!
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#58   Pünktchen   14:03:18 | Samstag, 17. Juni 2006
yehuda
Ohne mich in die Auseinandersetzung um Sexualität und Gender-Studies usw. einmischen zu wollen, muß ich die folgende Bemerkung von Ihnen kritisieren:
Wissen Sie eigentlich, dass es unglaubliche viele verschiedene Glaubensrichtungen gab/gibt und dass der katholische Ansatz im Grunde nur einer von vielen ist und nichts mit der Wahrheit zu tun hat?
Aus der Zahl von religiösen Organisationen und konkurrierenden weltanschaulich-religiösen Systemen folgt hinsichtl. der Wahrheit der jeweiligen Organisationen und Systeme gar nichts. Wenn ein Mathematiklehrer eine Aufgabe stellt und zehn Schüler kommen zu jeweils einem anderen Ergebnis, dann muß das nicht heißen, daß nicht doch ein Schüler die Aufgabe richtig gelöst hat.
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#56   Pünktchen   13:18:47 | Samstag, 17. Juni 2006
ekstase und Lebensrecht des Kindes
.
ekstase: „Ich bin auch eher gegen Abtreibung. Ich halte nur die Frauenverachtende Weise, in der die Gegner hier vorgehen wollen, für moralisch falsch und unwirksam. „
Ob Sie wirklich gegen die Abtreibung sind und nicht stattdessen hier bloße Lippenbekenntnisse abgeben, entscheidet sich einzig daran, ob Sie alle wirksamen und rechtlich gebotenen u. erforderlichen Mittel zum Lebensschutz ergreifen oder nicht. Wenn das Abtreibungsverbot „Frauen verachtet“, wie Sie schreiben, dann haben Sie ein paternalist. Frauenbild, so als ob Frauen nicht wüßten, daß Geschlechtsverkehr zu Schwangerschaften führen kann und man ihnen daher eine exklusive Tötungslizenz für die Frucht ihres eigenen Handelns geben müsse. Dies widerspricht jedoch fundamental dem kategorischen Tötungsverbot, dem Grundrecht auf Leben und außerdem unserem Verständnis von einer modernen und verantwortungsbewußten Frau. Eltern haben natürlich die Verantwortung dafür, ob sie einem Kind das Leben schenken wollen. Diese Verantwortung nehmen sie aber vor der Zeugung wahr. Ist das Kind bereits empfangen, hat niemand das Recht, den Tod dieses Kindes zu beschließen, der Vater nicht und die Mutter auch nicht.
Abtreibung ist nie Selbstbestimmung, sondern immer Fremdbestimmung!
Daß man mit Sexualaufklärung und Hilfen für alleinstehende Mütter zusätzlich etwas bewirken kann für den Lebenschutz, will ich gerne zugestehen.
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#34   Pünktchen   10:18:14 | Samstag, 17. Juni 2006
Das Weizenkorn weist auf den Tod Jesu und
die Eucharistie voraus!
Leider will semiotico die entscheidenden Fragen nicht beantworten! Wieso die unverkennbare Veknüpfung von Eucharistie und Passion, welch letztere er im Sohnesgehorsam (Nicht mein Wille, sondern Dein …) bewußt gesucht hat? Was meint semioticos Bemerkung, daß es bei Kreuz und Auferstehung um „Erlangen der göttlichen Gerechtigkeit“ (semiotico) gehe? semiotico, dies frage ich nun zum zweiten Mal und hier gibt es kein Entkommen! (Natürlich kennen Sie die rechtgläubige, paulinische, im Kern von Katholiken und Protestanten gemeinsam vertretene Antwort, aber nun wollen wir sie von Ihnen hören!) Warum mußte Jesus leiden und sterben, wieso hat das Heilsbedeutung pro nobis?
Zum Gleichnis vom Weizenkorn:
„ Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, … Und so hat er zu verstehen gegeben, dass er selbst das Samenkorn ist, das in die Erde fällt und stirbt. Mit der Kreuzigung scheint alles gescheitert, aber gerade so, indem es in die Erde fällt und stirbt, auf dem Weg des Kreuzes, bringt es Frucht zu jeder Zeit und zu allen Zeiten. Hier haben wir sowohl die christologische Zielsetzung, nach der Christus selbst das Samenkorn, das gegenwärtige Reich ist, als auch die eucharistische Dimension: Dieses Samenkorn fällt in die Erde, und so wächst das neue Brot, das Brot des künftigen Lebens, die heilige Eucharistie, die uns nährt und die uns für die göttlichen Geheimnisse … öffnet.“
Papst B. XVI
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#23   Pünktchen   20:58:42 | Freitag, 16. Juni 2006
eksatse
zu den Indizien der medizinischen Statistik in Polen kommen aber auch noch die Ergebnisse der Umfragen, die belegen, daß die Zustimmung zur Abtreibung in Polen abgenommen hat seit Einführung des konsequenteren Lebnensschutzes.
Sie wollen diese Dinge nicht anerkennen, weil Sie die Abtreibung wollen! Warum eigentlich? Was haben Ihnen Ihnen kleine Kinder getan, daß Sie deren Leben den Interessen irgendwelcher Personen (Väter, Mütter, Abtreibungsärzte, Kirchenfeinde, Feministinnen…) zu opfern bereit sind?
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#19   Pünktchen   20:48:00 | Freitag, 16. Juni 2006
Ganz recht, copertino, und die Kirche hat
insbesondere auch alle ihre Untergangsproheten überlebt!
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#32   Pünktchen   20:27:08 | Freitag, 16. Juni 2006
Antwort
Anders als Sie zerteile ich Jesus von Nazareth nicht in einen Lehrer und einen Erlöser. Deswegen kann es auch keine Antwort auf die Frage nach dem „wichtiger“ geben, wie schon gesagt!
Tod und Auferstehung sind Vollendung des irdischen Wirkens Jesu in seiner Kenosis als Sohn Gottes. Sie sind in keinem Fall Vollendung seiner rabbinischen Lehrtätigkeit, denn alle Leidensvorhersagen blieben für die Jünger ja dunkel, sie ließen sich aus der Bergpredigt z.B. nicht einfach ableiten. Die Gleichnisse Jesu allerdings enthalten schon einen Hinweis auf Tod und Auferstehung als das Entscheidende: Wenn Das Senfkorn nicht in die Erde fällt und stirbt … usw.
Das „pro vobis“ (für Euch hingegeben) wiurde von Ihnen nicht erklärt. Wieso ist das Kreuz und die Lebenshingabe für mich bedeutsam? Was heißt es, daß hier „göttliche Gerechtigkeit“ erlangt werde, wie Sie zitieren? Wie sieht das aus?
Das Kreuz war also nur etwas „Vorbildliches“, ein „Zeichen“: so gesehen kann ich verstehen, daß Sie Schwierigkeiten damit haben. Damit stellen Sie sich, wie Benedikt richtig sagt, außerhalb der christlichen Kirche: das ist nicht das Evangelium, das die Apostel tradiert haben und das die Kirche in der Eucharistie feiert. Es ist ein Rumpf-Jesuanismus ohne konkrete Erlösungshoffnung.
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#16   Pünktchen   20:04:19 | Freitag, 16. Juni 2006
eksatse: Berichtigung
in meinem untenstehenden posting heißt es:
„die Zahlen von Abtreibungsgegnern“, es hätte jedoch heißen sollen: „… Abtreibungsbefürwortern“. Sicher haben Sie das bemerkt!
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#29   Pünktchen   20:00:13 | Freitag, 16. Juni 2006
Jesus läßt sich nicht zerteilen in einen
Lehrer, den ich annehme und einen Erlöser, den ich ablehne! Sagen Sie bitte: was bedeutet für Sie Kreuz und Auferstehung Jesu? Was bedeuten die Gethsemani-Worte: „Nicht mein Wille geschehe …“ für Sie? Welchen Sinn hat das „pro vobis“ (mehrmals zitiert s.u.) GENAU für Sie? …
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#14   Pünktchen   19:53:32 | Freitag, 16. Juni 2006
ekstase
Leider haben Sie den Artikel nicht aufmerksam gelesen! Die Indizien (mehr kann es nicht sein, weil illegale und im Ausland vorgenommene Abtreibungen natürlich nicht in die offizielle Statistik eingehen!) sind die Mortalität:
Die Statistik über die Sterblichkeit (Mortalität) verzeichnen in den letzten vier Jahren keinen einzigen Todesfall auf Grund einer legalen oder illegalen Abtreibung. www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm
…und die abnehmende Zahl der Frühgeburten:
Die Zahl der Fehlgeburten nimmt ab, ebenso die Zahl der Komplikationen bei Schwangerschaften und die Zahl der Frühgeburten. Die Abnahme dieser Komplikationen sind natürlich auch mit dem zunehmend besseren Standard des polnischen Gesundheitssystems in Zusammenhang zu bringen. Allerdings treten nach vorangegangenen Abtreibungen vermehrt Frühgeburten auf. Ebenso sind die Überlebenschancen für frühgeborene Kinder geringer bei Müttern mit vorangegangenen Abtreibungen. www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm
Daß die offizielle staatliche Statistik gefälscht sein könnte, schließe ich bis zum Beweis des Gegenteils aus. Daß die Zahlen von Abtreibungsgegnern i.d.R. gefälscht sind, falls das Thema illegale Abtreibung und ihre Folgen für die Gesundheit der Mutter angschnitten wird, ist bekannt. Ein Beleg www.bio-ethik.de/…dokumente/sld001.htm – und ein starker! – ist Dr. Nathanson!
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#27   Pünktchen   19:37:18 | Freitag, 16. Juni 2006
Das Evangelium
semiotico:…immer nur Tod und Auferstehung (für die er selbst banal gesagt nichts kann) in den Vordergrund kommen. Er ist nicht gekommen um uns etwas vorzusterben und um vor uns seine Auferstehung zu feiern, sondern um uns etwas zu sagen.
Das Evangelium dagegen:… Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. (Mt. 26, 39)
Der Hl. Paulus:
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. (1. Kor. 1 18)
Und wieder das Evangelium:
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ißt, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.“ (Joh. 6)
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#8   Pünktchen   19:17:52 | Freitag, 16. Juni 2006
ekstase
wenn Sie den Artikel nochmals durchlesen, so benennt er zahlreiche medizin-statist. Indizien dafür, daß die Zahl der illegalen und im Ausland vorgenommenen Abtreibungen so hoch nicht sein kann !
Die Befürworter der liberalisierten Abtreibung präsentieren jetzt natürlich viele erfunden Zahlen, die jedoch mit größerer Vorsicht zu genießen sind als diese hier vorgelegten statistischen Belege und Rückschlüsse.
(Zum Thema Zahlen und Erfindungen: s. hier www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm
Kommt hinzu, daß das Bewußtsein vom Unrechtscharakter der Abtreibung ausweisl. einer Umfrage gestiegen ist, damit also auch die Bereitschaft abzutreiben abnimmt.
Redaktion benachrichtigen Orgasmus als Gebet?
#6   Pünktchen   19:08:34 | Freitag, 16. Juni 2006
v2 und das Vergnügen
.
ich verfolge semiticos Beiträge auch mit Vergnügen, wg. der unfreiwilligen Komik seiner postings!
.
:-D :-D :-D
.
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#23   Pünktchen   18:58:20 | Freitag, 16. Juni 2006
Selten so gelacht!
„plural-kontextuelles Denken“, aha, und ich hätte auf singuläre Einfalt in zeitgenössischem Kontext getippt! :-D
Redaktion benachrichtigen „Kein Greuel vor Gott“
#5   Pünktchen   18:41:50 | Freitag, 16. Juni 2006
ekstase, Wolgang K… Bitte erst informieren,
und dann posten!
Wolfgang K. hat keine „gefährlichen Dinge“ gesagt, sondern nur falsche. Die „offizielle Statistik“ weist nur eine dreistellige Zahl aus!
Hier www.mamma.ch/…rund_polen.htmkönnen Sie sich informieren!
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#21   Pünktchen   18:14:14 | Freitag, 16. Juni 2006
sulpicius, Sie haben recht!
Ich hatte den werten semiotico schon einmal gebeten, nicht meine Geduld und meine Zeit überzustrapazieren. Leider versucht er es immer wieder und seine Beiträge gleiten ins Halbverdaute und Unausgegorene eines offenbar abgebrochenen Theologiestudiums ab! Was er zum Tod Jesu unter soteriolgischem Aspekt zu sagen hat, sein Verständnis von Kenose und paulinischjer Theologie, seine Vorstellungen von Liturgie und ihrem Kern … Alles dies sind tatsächlich ernsthafte Warnschilder! – Verlieren wir da keine Zeit am falschen Ort!
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#63   Pünktchen   17:17:39 | Freitag, 16. Juni 2006
aphrodite
Belege kann man für Tatsachenbehauptungen fordern und ggf. liefern
„Positionen“ dagegen kann man nicht „belegen“, sondern man muß sie begründen, bzw. plausibilisieren.
In diesem Sinne ist uns Hódmezövásárhelykutasipuszta
sogar beides schuldig geblieben. Warum er für die freie Abtreibung eintritt, bleibt unerfindlich. (Er wolle sich nicht in bestimmte „Niederungen“ herablassen etc.) und die Belege für Tatsachenbehauptungen, die selber den Kern des Disputes verfehlen, aber Stimmung machen sollen („die Gegner sind doch allesamt Faschisten“)sucht er jetzt vielleicht noch krampfhaft …?
Ihr „fundamentalistische Theoretiker“ info.tuwien.ac.at/…ulse/impuls02-5.html hat seine Position begründet und seine Behauptungen (z.B. über Zahlen und geschichtl. Ereignissse) belegt!
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#17   Pünktchen   16:51:35 | Freitag, 16. Juni 2006
semiotico und „Liturgie“
semiotico: Was ist der Kern der Liturgie, und inwiweit kann man ihn weiterinterprätieren? Und: Wieso sollte alles bisherige ein Wachstum um den Kern sein und alles heutige nicht mehr?
Der Kern sind jene Einsetzungsworte, die ich weiter unten zitiert hatte, die in besonderer Weise auf den Tod Jesu vorausdeuten: „… für Euch hingegeben“
Liturgie bedeutet „öffentlicher Dienst“. Es handelt sich um die rituelle Vergegenwärtigung des gesamten Heilsgeschehens in Christus, besonders aber seines Kreuzesopfers, das – nach dem Konzil von Trient – auf dem Altar für uns „unblutig wiederholt“ wird.
Die Liturgie vollzieht sich in einem Ritus, der historisch gewachsen ist um den benannnten Kern herum. Der Kanon der Gebete und Riten ist durch das höchste kirchliche Lehramt festgelegt und steht nicht im Belieben von „irgendjemandem“, der mal einen tollen Einfall zu haben glaubt. Auf diesen Ritus sind Priester in ihrer Weihe verpflichtet worden und ihr höchster Auftrag ist,diesenRitus in der vorgeschriebenen und d.h. würdigen Form zu zelebrieren.
semiotico: „Die Eucharistie ist das Andenken an Jesus – flach formuliert“
Das ist i.d.T. flach formuliert, es unterschlägt vor allem, daß im Meßopfer das Kreuzesopfer Christi, der Höhepunkt seiner „Kenosis“, dem Vater dargebracht und „vor Augen gestellt“ wird, und zwar „pro nobis“.
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#61   Pünktchen   15:36:09 | Freitag, 16. Juni 2006
Hódmezövásárhelykutasipuszta:
Für das, was in Kreuz.net steht, muß gewiß nicht die „Jugend für das Leben“ www.youthforlife.net/einstehen! Daß Sie Ihre Behauptungen immer noch nicht belegt haben, bleibt weiterhin Fakt.
Sie verlegen sich also lieber auf’s Beschimpfen, als zur Sache zu sprechen! Bewährte Strategie! Sie würden dann sicher auch Veranstaltungen sprengen und Rednern das Mikrophon entreißen usw… eben „Raus mit der Wahrheit“, wie der Artikel betitelt ist. Gewalt ersetzt aber keine Argumente! Ein solches habe ich von Ihnen noch keines vernommen.
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#15   Pünktchen   15:27:19 | Freitag, 16. Juni 2006
Kenosis
Mit Ihrer Bemerkung über „Kenosis“ haben Sie nun endgültig den Bock geschossen! Bitte informieren Sie sich erst mal! Paulinisch stimmt, aber mit starken Parallelen zu den Synoptikern und auch zum Johanneischen Konzept („Er kam in sein Eigentum, aber die seinen nahmen ihn nicht auf!“). Der locus classicus ist der Hymnus im Philliper-Brief:
„Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich…etc“
Wie Sie sehen, beginnt dieser Text mit der MENSCHWERDUNG, diese ist natürlich für den Gottessohn der Beginn der Kenosis.
Die Liturgieentwicklung ist ein stetiges Wachsen um den Kern herum. Lesen Sie das Buch unseres Papstes: „Vom Sinn der Liturgie“. Zu keiner Zeit hatten die Verantwortlichen das Gefühl, sie könnten irgendwas „gestalten“ oder irgendetwas mal „ausprobieren“. Das ist unserem Zeitalter vorbehalten, das Ergebnis kann man an vielen Stellen sehen! Danke! :-@
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#59   Pünktchen   15:11:25 | Freitag, 16. Juni 2006
Hodm…/semiotico: „Verbale Brutalität“ usw.
Hódmezövásárhelykutasipuszta hatte gepostet:
Diese Leute sind gewaltbereit, rechtsradikal, menschenverachtend und verharmlosen den Holocaust.
Ich hatte um Belege gebeten, er konnte keinen einzigen Beleg liefern. Die Seite von JfL wollte er nicht verlinken, womöglich weil er sie selbst schon erfolglos daraufhin durchsucht hatte. Ich will das gerne hier nachholen:
www.youthforlife.net/
semitico bekrittelt irgendeine „verbale Brutalität“ der Abtreibungsgegner. Mir ist bewußt, daß es eine fadenscheinige auf Verdrängung basierende Gewissensruhe gibt, die darauf beruht, daß man brutale Realitäten nicht mit den passenden Vokabeln bezeichnen darf! Warum sollten sich junge Menschen an dieser kollektiven Verdrängung und Lüge beteiligen, wenn ihnen das Ausmaß der realen Brutalität in den Abtreinbungsambulanzen bewußt geworden ist?
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#13   Pünktchen   14:52:21 | Freitag, 16. Juni 2006
semiotico
1. die Kenosis Gottes, beginnend mit seiner Fleischwerdung bis hin zu seinem Tod am Kreuz IST der zentrale Punkt der Messe und auch des Christentums. Wenn Ihnen das „manchmal so vorkommt“, haben Sie immerhin ein richtige Ahnung. i.ü. hatte ich an anderer Stelle auch von dem Gedächtnis an „Tod und Auferstehung“ Jesu gesprochen!
2. Die „Bestimmtheit“ des Offenbarungs- und Rettungshandelns Gottes geschieht nicht um Seinetwillen, sondern um unseretwillen. WIR benötigen die konkreten und ausgeformten Zeichen und „Materien“, um die göttliche Kenosis „zu unserem Heile“ vollständig aufnehmen und „fassen“ zu können.
Falls ich Ihre Intention i.S. der heute weitverbreiteten Liturgiebasteleien, der freischaffenden und unauthorisierten „Gestaltungen“ anstelle der überkommenen „Gestalt“ mißdeutet haben sollte, tut es mir leid. Diese Gestalt wurzelt in den Einsetzungsworten. Und diese deuten auf den Tod Christi voraus und setzen die Eucharistie als Repräsentation besonders dieses Ereignisses ein, daran halte ich fest. Darin liegt auch eine innere Grenze für alles „Gestalten“. Vergessen wir nie, daß die Gestalt als eine Form der kenotischen Entäußerung Gottes durch zwei Jahrtausende auf uns gekommen ist. Das fordert höchsten Respekt und sogar Demut gegenüber dieser Form und Gestalt.
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#56   Pünktchen   14:23:44 | Freitag, 16. Juni 2006
„differenziert“
Sie haben meine Frage nicht beantwortet, vita, in welchen Fällen – außer der medizin. Indikation – und „nach welchen Kriterien“ Sie Tötung des ungeborenen Menschen befürworten. Satt Differenzierungen bieten Sie willkürliche Positionen an, die Sie nicht weiter begründen:
vita:Differnziert heißt für mich, dass ich kein Urteil über die Frauen spreche die sich für einen Abtreibung entscheiden.
Wenn man bedenkt, daß „Urteil“ die doppelte Bedeutung hat von „Urteilen“ und „Verurteilen“, bleibt dennoch die Frage, warum es Fälle und Fallkonstellationen geben soll, über die man/frau nicht urteilen könne. Das ist natürlich Unsinn, gerade wenn ich nicht urteile, bin ich „undifferenziert“!
vita: „Differenziert“ heißt letztlich, dass jede Frau für sich das Urteil spricht … nämlich gegebenenfalls das Todesurteil? Nein, wenn die Frau urteilt i.S. von „Beurteilen“, dann kann es keine verantwortliche Entscheidung für die Tötung geben. Sie kann nämlich kein anderes höherwertiges Gut in die Waagschale werfen, das das Lebensrecht eines Menschen aufwöge (den Fall der medizin. Indikation einmal ausgeschlossen!). Ein System, das die Frauen durch die Ermöglichung straffreier Abtreibung allererst in die Situation versetzt, ein solches „Urteil“ zu fällen, eine solche unmögliche – in jedem Falle ethisch FALSCHE – Entscheidung zu treffen, ist korrupt!
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#50   Pünktchen   11:52:32 | Freitag, 16. Juni 2006
vita. Wenn Sie hier den Gegensatz
„differenziert“ vs. „radikal“ in der Abtreibungsgegnerschaft postulieren, wären Sie vielleicht auch so freundlich, ihre Kriterien der „differenzierten“ Gegnerschaft zu offenbaren. Was sagen Sie z.B. zu semioticos Gedanken, „Abteribung“ sei doch manchmal das „geringere Übel“. Mir geht es hier um die Kommensurabilität. Was fällt so sehr ins Gewicht, daß es ein Menschenleben aufwiegt und eine Tötung rechtfertigt. Im Falle einer „medizinischen Indikation“ könnte ich gelten lassen, es sei das Leben der Mutter, das mit der Abtreibung geschützt werde. Aber in welchen anderen Fällen und nach welchen ethischen Maßstäben setzt nun ihre Differenzierung ein, vita?
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#48   Pünktchen   11:33:41 | Freitag, 16. Juni 2006
Okay vita, aber vergessen Sie nicht,
daß es einen mehrfachen, zig-Millionen-fachen „Overkill“ der Abtreiber gibt, gegen den die hilflosen Versuche mancher Abtreibungsgegner, dem mörderischen Treiben ein Ende zu setzen, wie ein Kampf eines Mäuslein gegen einen Elephanten erscheinen dürfen. Vergessen Sie das nie, wenn Sie über mögliche „Gewaltbereitschaft“ von Abtreibungsgegnern reden. Solche Gewaltbereitschaft wird von mir nicht gebilligt, schon deshalb nicht, weil es den Abtreibungsbefürwortern einen bequemen Vorwand liefert! Es darf aber nie vergessen werden, während wir hier reden, wird tagtäglich, in unserer Nachbarschaft und überall Gewalt, tödliche Gewalt gegen die wehrlosesten menschlichen Geschöpfe ausgeübt …
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#46   Pünktchen   11:16:27 | Freitag, 16. Juni 2006
vita / semiotico
Ihrer Grundaussage ist zuzustimmen! „Abtreibung ist Mord“. Die Abtreibung nach einer Vergewaltigung bildet nach der Statistik www.destatis.de/…d/gesu/gesutab16.php nicht einmal einen Promille der gemeldeten Indikationen für Abtreibung, spielt also für die Diskussion keine entscheidende Rolle.
Niemandem geht es um vollmundige „Verurteilung“ von „Frauen“, schon deshalb nicht, weil hinter den Abtreibungen ja oft genug Männer stecken und sie auch meistens von Männern vorgenommen werden. Zugleich muß aber mit der Beschönigung eines „Mordes“ (vita) als „Schwangerschaftsunterbrechung“ z.B. und mit den Redeverboten (Männer sollen doch „die Klappe halten“) Schluß sein, die im Extremfall eben dazu führen, daß man in Universitäten Hörsäle stürmt, Einrichtungsgegenstände entwendet und Vorträge gewaltsam verhindert!
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#10   Pünktchen   10:53:35 | Freitag, 16. Juni 2006
semiotico und die „Häresie der Formlosigkeit“
semiotico: Ob es nicht vielleicht egal ist, was wer wie wo bricht, zerbröselt oder in was er es eintunkt – solange man das richtige Verständnis hat.
Egal ist das nicht, denn Gott beliebte es, zu einem bestimmten Zeitpunkt („Als die Zeit erfüllet war“) in einerbestimmten Person -Jesus von Nazareth – Fleisch zu werden, die die äußeren Formen einer bestimmten religiösen Gemeinschaft aufgreifend, ein bestimmtes durchaus „liturgisches“ Handeln zum Gedächtnis an seinen sehr bestimmten Tod am Kreuz einzusetzen, welches die Hl. Katholische und Apostolische Kirche in bestimmten Formen vollzieht, dem hohen Auftrage entsprechend.
Gegen all diese Bestimmtheiten können Sie jetzt sagen: man kann doch machen, was man will und nehmen, was man will (z.B. „Hamburger“ statt Hostien!), es komme doch nur auf das richtige Verständnis an. Tatsächlich kann sich die äußere Form aber nicht vollkommen vom Inhalt emanzipieren, ohne daß dieser verloren geht. Das ist womöglich ein „gestaltpsychologischer“ Grundsatz, den Gott – „um unseres Heiles willen“ – diese bestimmte Form hat wählen lassen, denn für uns Menschen gibt es keinen Inhalt ohne Form.
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#43   Pünktchen   10:31:26 | Freitag, 16. Juni 2006
Xixax
Ich möchte Ihnen zustimmen, wenn zumindest der Grundsatz gilt: „Im Zweifel für das Leben“!
Wer einseitig die „Rechte“ der Frau über „ihren Körper“ betont und so tut, als stünde gar nichts anderes (niemand anderer) zur Debatte als der „Bauchinhalt“ der Schwangeren, der soll auch darlegen, wieso er zweifelsfrei ist, daß der Fötus kein ungeborener und lebender Mensch sei.
Jede Festlegung, die hier vorgenommen wird, ab wann nach der Befruchtung Leben beginnt und schutzwürdig sei, entpuppt sich als interessegeleitetes Willkürhandeln. „Ich willabtreiben können, weil ich mich in einem (gegen die böse RKK und den Patriarchalismus gerichteten politischen) Kampf nun einmal darauf festgelegt habe und nun muß ich willkürlich den Beginn menschlichen Lebens spätdatieren.“
Ich muß außerdem unerschütterliche Sicherheit vortäuschen, daß der Fötus noch kein Mensch IST, denn sonst müßte ja die Formel gelten: „Im Zweifel für das Leben“!
Daß es dennoch z.B. den GRÜNEN möglich ist, bereits den Embryo mit Verweis auf die „Menschenwürde“ (!) vor der Forschung zu schützen, jedoch den bereits ausdifferenzierten Fötus zur Abtreibung freizugeben, das erkläre mir, wer kann …
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#8   Pünktchen   09:41:54 | Freitag, 16. Juni 2006
Solange die Feier der Mysterien
als Gedächtnis von Tod und Auferstehung Jesu auf dessen eigene Einsetzung hin gefeiert werden, wird auf eine würdige äußere Gestalt zu achten sein. Dieses höchste Mysterium des Christentums, die Wandlung der eucharistischen Gaben in Leib und Blut Christi, ist in allen Lituegiekreisen so gefeiert worden, wie es einem semiotico nun angebracht erscheint zu kritisieren:
mit liturgischem Krimskrams vollgepumpt durchinszeniert und kopiert wird, dass ein golden gekleideter Herr dabei ein weißes, nicht näher definierbares Ding bricht
Stattdessen erscheinen ihm auch „Hamburger“ (diese als ein anderer „Aggregatzustand“ der Hostie ???? o.O ) akzeptabel unter Auslassung von „Krimskrams“ …
Ich möchte hier nicht weiter schreiben, es reicht …
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#40   Pünktchen   09:19:28 | Freitag, 16. Juni 2006
copertino und Dr. Nathanson
.
Wer es nötig hat, mir zitatweise Äußerungen unterzuschieben, die ich gar nicht gemacht habe, wie jener semiotico, der seit neuestem hier auftritt, der muß argumentativ schon ganz schön am Ende sein. Ich soll gesagt haben, wörtlich, denn ich werde mit Anführungszeichen zitiert:
„Die radikale Haltung in der Abtreibungsfrage hat Bush zum Wahlsieger gemacht“. oder bezogen auf Bush: „da ist er toll“
DDL könnte sich langsam mal an die Beantwortung der seit zwei Wochen immer wieder angemahnten Frage www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html machen, warum er einen „Krieg“ gegen die Ungeborenen für manchmal „besser“ hält. Er läßt keine Gelegenheit aus, auf mich zu replizieren, diese Frage aber wird wohl auch in saecula saeculorum nicht befriedigend zu beantworten sein.
Copertino: Danke!
Entgegen allen Versuchen, auf persönliche Diffamierung auszuweichen, wo es mit Argumenten gebricht, konnte niemand hier die Echtheit des „Damaskuserlebnisses“ von Dr. med. Bernard Nathanson ernsthaft in Zweifel ziehen. Das persönliche Damaskus dieses Abtreibungsarztes hieß „Ultraschall“! Aus der wissenschaftl. Erkenntnis, daß es Menschen sind, deren Leben durch Abtreibung beendet wird, wandelte sich der „Saulus“ der Abtreibungsindustrie in einen „Paulus“ des Lebensschutzes…
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#11   Pünktchen   21:11:57 | Donnerstag, 15. Juni 2006
OSTTIMORFORUM e.V. Danke, Michaela,
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für Ihre Klarstellungen! Leider gibt es hier immer mal wieder Leute, die nach dem Motto: „Herr Lehrer, ich weiß was!“ irgendetwas herausprusten, was ich nicht einmal als „Meinung“ bezeichnen könnte.
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Um Ihrem Spendenaufruf die nötige Wirksamkeit zu geben, wiederhole ich hier die von Ihnen genannte Bankverbindung und kündige eine eigene kleine Spende an! – Danke!
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Osttimorforum e.V., LIGA BANK EG, Kontonummer 2319446, BLZ 75090300
.
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#6   Pünktchen   20:59:56 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico
Ihre Versatzstücke aus dem exegetischen Proseminar helfen Ihnen nun auch nichts mehr, jeder kann unten lesen und sinngemäß nachvollziehen, was Sie dort gesagt HABEN und auf welchem Niveau dies angesiedelt ist. Das reicht mir und den meisten Leser – dessen bin ich mir sicher – auch!
Der Titel über dem Beitzrag paßt übrigens bestens zu Ihnen:
:-D >>>> Krampfhaft cool <<<< :-D
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#34   Pünktchen   20:52:33 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico
Ich kann verstehen, daß Sie jetzt vor der eigenen Torheit Ihrer Aussagen erschrecken :-$ , aber es hilft nichts: Sie HATTEN gesagt, mit der Abtreibung, die u.a. auch von Mr. Bush bekämpft werde, müsse man alles andere auch billigen, was Mr. Bush so sagt und tut. Hier verhielte es sich so wie mit der Religion, wo man sich ja auch nicht alles Beliebige herauspicken dürfe … usw.
Dazu hatte ich Ihnen gesagt, daß Mr. Bush keine Religion vertritt (und erst recht keine, der ich angehören wollte).
Außerdem ist Ihr Gedanke derart töricht und Ihr Argumentationsniveau (auch an anderen Stellen) derart unterirdisch, daß ich Sie einfach bitten möchte sich hier eine/n andere/n zu suchen, die/der vielleicht mehr Geduld mit Ihnen aufbringt als ich!
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#32   Pünktchen   18:31:05 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Es war diese Lakonik in der Beschreibung
sogar der Abtreibung seines eigenen Kindes (S. 66 – 69), die er höchstpersönlich vorgenommen hatte, die mir half zu verstehen, was in einem durchschnittlichen Abtreibungsarzt vorgehen mag. -Von Dr. Mengele unterscheidet ihn doch wohl, daß er seinen Fehler bereut, öffentlich bekennt und sich mit seiner Biographie auseinandersetzt.- Nach dem merkwürdig lakonischen Bericht über die von ihm selbst vorgenommene Abtreibung an seinem eigenen Kind schreibt Dr. Nathanson:
„Die Überheblichkeit jener, die die Medizin praktizieren, ist immer als ein übler Bestandteil des Berufes betrachtet worden, aber die massive Anmaßung der Abtreibungsärzte war und ist sensationell.
Für jede zehntausendste Ruth steht ein Abtreibungsarzt: eiskalt; gewissenlos; unbarmherzig seine medizin. Kenntnisse pervertierend; seine ethischen Pflichten schändend; der den Frauen hilft, nein, sie vielmehr verführt, mit seiner klinischen Ruhe, seinem ach-so-tröstlichen Professionalismus, etwas zu tun, das einer Selbstschlachtung gleichkommt.“ (S. 69)
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#30   Pünktchen   17:49:45 | Donnerstag, 15. Juni 2006
In der Grundaussage Ihnen zustimmend,
bester Ansgar, muß ich doch Dr. med. Nathanson vor der Unterstellung, es gehe ihm lediglich um publicity in Schutz nehmen. Der Abtreibungsarzt war ja seit 1968 eine Galionsfigur der „pro choice“-Bewegung und betrieb hauptverantwortlich – als Direktor – die größte Abtreibungsklinik der USA! Wenn ein solcher Mann Zweifel an seinem Tun bekommt und dieses schließlich verurteilt, hat er keine Wahl: sein Fall IST ein Politikum und Öffentlichkeit ist ihm gewiß. Er hatte keine andere Chance als sich und seine Gründe in aller Öffentlichkeit zu erklären und mit der Öffentlichkeitswirkung seines Zeugnisses wenigstens zum Teil wieder gutzumachen, was er nun als sein früheres Verschulden begriff. Wenn Sie sich seine lesenswerte Autobiographie („Die Hand Gottes“) vornehmen würden, müßten Sie erkennen, daß es sich bei Dr. Nathanson keineswegs um einen „Dubiosen“ oder „Fanatiker“ handelt, sondern um einen Menschen, der ruhig, sachlich, manchmal lakonisch mit sich und seinem Versagen ins Gericht geht.
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#28   Pünktchen   17:30:58 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico schon wieder kurzschlüssig!
Wir suchen uns nicht unsere Glaubenssätze raus, die uns gefallen, sondern befolgen alles.
In diesem Sinne: Ich kann mir nicht bei Bush seine pro-life Aktivitäten raussuchen und alles andere vergessen,
Dieser Vergleich geht wohl ganz daneben: wenn ich mir bei einer Religion nicht nach dem Selbstbedienungsprinzip verfahren solle, müsse ich auch in der politischen Frage der Abtreibungsgesetze auch für den Irakkrieg sein nur weil der gegenwärtige Präsident der USA es auch ist, du liebe Güte, schalten Sie doch mal’s Hirn ein ?:)
Den Demokraten habe ich nichts pauschal unterstellt, sondern ich halte mich an deren Programmatik, die jedoch womöglich bald schon revidiert wird, wie von mir weiter unten dargetan!
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#5   Pünktchen   17:20:18 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico
Wenn kreuz.net (Untertitel: „katholische Nachrichten“) auf die Situation der Katholiken in Osttimor hinweist und bei dieser Gelegenheit auch darauf, daß die Bedrängten dort Rosenkränze beten und Messen besuchen, dann kann nur derjenige dies als „ziemlich gleichgültig“ bezeichnen, der die Kraft des Gebetes nie erfahren hat und der i.ü. auch wenig Mitgefühl mit solchen Bemerkungen zeigt.
@Ansgar: ich stimme Ihnen zu!
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#26   Pünktchen   16:50:35 | Donnerstag, 15. Juni 2006
DDLs Krieg gegen die Ungeborenen
.
Das Subjekt, das sich immer wieder zur Abtreibungsfrage äußert, weil es diese als Teil seines großangelegten Abwehrkampfes gegen die RKK und deren Bevormundungstendenzen verstehen will, hatte in einer anderen Diskussion den entscheidenden Punkt gestreift, daß die Abtreibung in das Recht eines anderen menschl. Wesens eingreifen könnte und folgl. nicht nur – wie die sexualeth. Fragen – die Verantwortung eines Menschen für sich selbst betreffen, sondern für sich und einen weiterenMenschen. Im Zus.hg mit dieser Diskussion sprach das Subjekt gleichsam von einem „Krieg“ (so wörtl. DDL) gegen die Ungeborenen, der – wie im zwischenstaatl. Bereich – doch manchmal „die bessere Möglichkeit“ darstelle.
Obwohl immer wieder angemahnt, hatte sich das DDL-Subjekt nicht ein einziges Mal an die Beantwortung meiner Frage www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html herangewagt, in welchem Sinne denn dieser Krieg „besser“ sei als der Friede mit den Ungeborenen. Im moral. Sinne „besser“ kann der Krieg ja nur dann sein, wenn er als Abwehr gegen eine äußere Lebensbedrohung (Krieg als „staatliche Notwehr“) erscheint. Der Krieg gegen die Ungeborenen ist jedoch ein feiger Angriffskrieg gegen Wehrlose, gegen Unbewaffnete und gegen Unschuldige!
Daß jemand, der solche Kriege rechtfertigt, mit Leichtigkeit auch Hörsäle stürmt und mit Gewalt Vorträge verhindert, bzw. solches Verhalten billigt und/oder verteidigt, wen wunderts …
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#24   Pünktchen   16:04:30 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Das DDL-Subjekt hatte erst kürzlich ange-
kündigt, mich künftig ignorieren zu wollen. Jemandem, dem bei der Abtreibungsfrage immer die Sachargumente ausgehen und er also immer wieder auf das unzulässige „argumentum ad hominem“
(beahuptete Fragwürdigkeit der Integrität des Meinungsgegners) ausweichen muß, bleibt auf Dauer auch nichts anderes übrig, als sein Heil in der Flucht aus der sachlichen Erörterung in die persönliche Diffamierung zu suchen.
Dr. med. Nathanson hat seine Erkenntnisse dargelegt (auch in Buchform) und die Tatsache, daß er als Abtreibungsbefürworter sich an Manipulationen, Fälschungen und Lügen beteiligt hat, ist anhand der genannten Zahlen vor dem Hintergrund dessen, was man damals und heute darüber wissen konnte, nachvollziehbar.
Ob für jemanden, der in aller Öffentlichkeit sein moralisches Versagen gegen die Forderung der Wahrhaftigkeit und gegen seinen ärztlichen Ehrenkodex eingesteht, der Vorwurf der Ruhmsucht u dergl. zutrifft, möge jeder für sich entscheiden.
„Ich nehme ihn so wahr, dass er ganz einfach ein überproportionales Gewicht auf die eigene Meinung und eigene, vermeintliche Relevanz legt.“ (So nehme ich ganz jemand anderen wahr, Herr Tuttifrutti!)
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#21   Pünktchen   15:19:54 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Die Wende im Leben des Dr. med. Nathanson
.
kam Anfang der 70er Jahre! Diese Wende hatte zunächst nichts mit religiösen Fragen zu tun, sondern mit der Erklenntnis, daß der Fötus ein Mensch ist. Nathanson ist seitdem seiner Erkenntnis treu geblieben.
„ Nathanson war überzeugt von seiner Arbeit und hielt sie für korrekt. Bis er 1973 zum ersten Mal ein Kind im Ultraschall sah…
Nathanson verließ die Abtreibungsklinik und wurde Chef der GeburtshiIfeabteiIung im St. Lukas Spital. Eine neue, revolutionäre Technologie der vorgeburtlichen Untersuchung kam damals auf den Markt: der Ultraschall. Erstmals war es möglich, den Fötus im Mutterleib zu sehen. Als Nathanson das Herz des Embryos auf den Monitoren beobachten konnte, stellte sich ihm zum ersten Mal die Frage: „Was haben wir in der Klinik eigentlich gemacht?“ Nathanson geht der Frage nicht aus dem Weg. Er beginnt intensiv zu forschen. Nicht plötzlich, sondern nach und nach änderte er seine Meinung, bis er sich aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse endgültig dazu entschloß, klare moralische Konsequenzen zu ziehen. Er, der als Vorkämpfer für die Legalisierung der Abtreibung bekannt geworden war, hielt es nun für seine moralische Verantwortung, sich ganz in den Dienst des Lebens zu stellen. „Ich war zu dem Schluß gekommen, daß es niemals einen hinreichenden Grund zum Abtreiben gibt. Die Abtreibung ist ein Verbrechen info.tuwien.ac.at/…ulse/impuls02-5.html
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#2   Pünktchen   15:05:55 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Wenn die Bedrängten in Ost-Timor
in ihrer Not sich im Gebet der Hilfe eines Höheren anvertrauen, dann mag das für einen Mitteleuropäer, der hier banale Sprüchlein in Internetforen absondert wie ein Stinktier sein Sekret, in der Tat „gleichgültig“ sein. Aber es gibt ja auch noch mitfühlende und -betende Leser im kreuz.net.
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#19   Pünktchen   14:51:00 | Donnerstag, 15. Juni 2006
methusalix spielt die „katholische Karte“ s.u.
methusalix meint: Der Lebensschutz, wie ihn sich die angeblich wahren Katholiken vorstellen, führt wahrscheinlich nicht zurück in die … verlogene und verkommene Adenauerrepublik, sondern direkt in die Folterkeller und auf die Scheiterhaufen der heiligen Inquisition.
Wer die „wahren Katholiken“ im von methusalix benötigten Sinne sind, kann hier außen vor bleiben! Das ach-so-böse Mittelalter heraufzubeschwören um die Abtreibung zu rechtfertigen, das entlarvt methusalix als einen Falschspieler, der die ernsthafte Auseinandersetzung scheut und stattdessen, „die katholische Karte“ ausspielt, s.u. Dr. med. Nathanson über die Tricks und Finten der Abtreibungsbefürworter.
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#4   Pünktchen   14:40:41 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Ketzerisch?
Heutzutage glaube gewisse Zeitgenossen, Sie könnten mit reinen Banalisierungen der christlichen Botschaft für sich den – inzwischen angesehenen – Status eines „Ketzers“ beanspruchen. Gegen das was semiotico hier versucht, muß man selbst die Ketzer noch in Schutz nehmen. semiotico „wagt“ – oh, wie mutig! – den Gedanken, daß das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern ein reines Sättigungsmahl gewesen sein könne.
Den Text der Evangelien hat er damit gegen sich. Dort steht:
Lk 22,14 Als die Stunde gekommen war, begab er sich mit den Aposteln zu Tisch.
22,15 Und er sagte zu ihnen: Ich habe mich sehr danach gesehnt, vor meinem Leiden dieses Paschamahl mit euch zu essen.
22,16 Denn ich sage euch: Ich werde es nicht mehr essen, bis das Mahl seine Erfüllung findet im Reich Gottes.
22,17 Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet und sagte: Nehmt den Wein und verteilt ihn untereinander!
22,18 Denn ich sage euch: Von nun an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes kommt.
22,19 Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
22,20 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
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#17   Pünktchen   14:19:13 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico kurzschlüssig!
Man muß keineswegs pro Bush sein, wenn man zugleich „pro life“ ist. Das beweisen die „Democrats for Life“ www.democratsforlife.org/index.php?option=com_con…, auch wenn sie gewiß noch nicht die Mehrheit in ihrer Partei repräsentieren, so doch eine wachsende Gruppe!
Mißglückter Versuch von semiotico zu suggerieren: wer für Lebensschutz ist, unterstütz auch den Irakkrieg und Bush etc. (bei methusalix heißt es an dieser Stelle immer: der Lebensschutz führt zurück in die „verlogene Adenauerrepublik“ – so oft gehört *gähn* :-[ ).
Mahlzeit, die Herren!
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#15   Pünktchen   10:00:06 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Die „katholische Karte“
.
Dr.med. B.Nathanson beschreibt, wie er und seine damaligen Freunde im Kampf um die Freigabe der Abtreibung „die katholische Karte“ www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm ausspielten. Es galt die „katholische Hierarchie“ in einer „Hetzkmpagne“ zu bekämpfen, um – zusammen mit den übrigen Abtreibern – ins Reich des Lichtes und ungetrübten Lebensgenusses voranschreiten zu können.
Dr. Nathanson: .
Was bedeutete diese ganze Hetzkampagne und Propaganda?
1. Sie überzeugte die Medien, daß jeder, der gegen die Zulassung der Abtreibung war, ein Katholik oder ein heimlicher Katholik sein mußte oder unter dem Einfluß der katholischen Hierarchie stand.
2. Sie überzeugte mit der Erklärung, daß Katholiken, die für Abtreibung waren, laut Definition liberale, aufgeklärte, intellektuelle, fortschrittliche Menschen sein mußten. Wir brauchten eine Belohnung für alle Katholiken, die auf unsere Seite überwechselten. Wir machten den Standpunkt der Abtreibungsbefürworter zu dem Standpunkt, der trendgemäß, sexy und kultiviert war. www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm
Der letzte prominente US-Katholik, der sich in diesem Sinne als „liberal“ präsentierte, war Senator Kerry. Heute weiß er www.usatoday.com/…abortion-cover_x.htm, daß seine „liberale“ Position in der Abtreibungsfrage ihn die Präsidentschaft gekostet hat. So ändern sich die Zeiten!
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#12   Pünktchen   21:47:07 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Dr. Bernard Nathanson
war einer der Wegbereiter der liberalisierten Abtreibung in den USA als Gründer der Vereinigung für die Aufhebung des gesetzlichen Abtreibungsverbotes NARAL (National Association for Repeal of Abortion Law), die später in Aktionsliga für das Recht auf Abtreibung (National Abortion Rights Action League) umbenannt wurde. Dies war die erste politische Aktionsgruppe für die Abtreibung in den USA.
Er war Gründer und Direktor der größten Abtreibungsklinik der USA in NY. Unter seiner Leitung arbeiteten 35 Ärzte von morgens 8:00 Uhr bis um Mitternacht nur zu dem Zweck Kinder abzutreiben! In seiner persönl. Verantwortung sind ca. 75 000 Kinder abgetrieben worden.
DIESER MANN sagt heute:
Das menschl. Leben „beginnt mit der Empfängnis, der Befruchtung und von da ab ist die empfangene Person ein menschliches Wesen. Es gibt keinen Punkt, an dem ein Wechsel stattfinden würde von einem Nichts zu einem Etwas, von einer Unperson zu einer Person. Es gibt keinen plötzlichen Umschlag bei der Entwicklung im Uterus, und deshalb ist das Leben ein kontinuierliches Spektrum von seinem Anfang bis zu seinem Ende.
Ich glaube, daß die Zulassung der Abtreibung die planmäßige Zerstörung dessen bedeutet, was unbestreitbar und eindeutig menschliches Leben ist.“ www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm
.
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#10   Pünktchen   20:24:28 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Ich halte das posting von –=R=- nicht für
echt, es handelt sich bei –=R=- (angelegt vor wenigen Tagen) um einen weiteren Agent Provocateur, den man bewußt mit Plattituden auftreten läßt, um seriöse nicht-linke Meinungen zu diskreditieren.
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#58   Pünktchen   20:03:36 | Mittwoch, 14. Juni 2006
stat crux
Niemand wünscht heute einen derart kulturhegemoniales Staatsgebilde wie das Franco-Regime, darin sind wir uns ja einig, das hätten Sie vielleicht sagen sollen, sonst entsteht ein falscher Eindruck!
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#8   Pünktchen   19:55:40 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Hódmezövásárhelykutasipuszta: Belege bitte!
Hódmezövásárhelykutasipuszta:
Diese Leute sind gewaltbereit, rechtsradikal, menschenverachtend und verharmlosen den Holocaust.
Bitte belegen Sie die Behauptung!
Redaktion benachrichtigen Rom wünscht eine Abmahnung
#41   Pünktchen   17:30:41 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Extase
sie haben meinem Argument, die Demokratie sichere auch Minderheiten Rechte zu, entgegenet, dass die Kirche keine Demokratie sei. Das würde nach ihrer Logik bedeuten, dass wenn die Kirche ihre Positionen durchsetzt, in der Gesellschaft missliebige Minderheiten auch ihre Minderheitenrechte verlieren. Damit stünde die Kirche dann im Konfilkt zur Demokratie
Sie unterstellen damit, daß die Kirche für den politischen Raum eine reine Wiederspiegelung der eigenen Ordnungsstruktur anstrebe. Das ist nicht der Fall. Die Kirche würdigt die politische Sphäre und ihren Aufbau als Ordnung sui generis mit grundlegend anderer Zweckbestimmung. Höchster Richtwert bleibt dabei für die katholische Soziallehre die Menschenwürde. Die staatl. garantierten Grundrechte stehen nicht zur Disposition. Meinungsfreiheit genießen sie auch in der Katholischen Kirche. Sie müssen es nur ertragen, daß Ihnen widersprochen wird, wenn Sie die Auferstehung für ein „Mythologem“ halten! Wenn Sie in der CDU verkünden würden, daß Sie für Martin Hohmann Partei ergreifen, dann fliegen Sie schneller raus als Sie denken können.
Die Kirche kann sehr wohl Homosexualität als ungeordnete Triebrichtung ansehen, ohne den Homosexuellen im politischen Bereich ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und politische Betätigung zu bestreiten.
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#38   Pünktchen   17:04:10 | Mittwoch, 14. Juni 2006
extase:
Ihr Parteibeispiel ist kein Widerspruch zu meiner These, denn ich könnte ja aus der FDP oder der SPD austreten und könnte dann in die andere rein.
Genausogut können Sie aus der einen Kirche austreten und in eine andere rein!
Redaktion benachrichtigen Eine merkwürdige Verteidigung des Papstes
#3   Pünktchen   16:38:35 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Sehen Sie Hyazinth, wieder nichts geworden!
Aber Ihrer Meinung „Nichts“ kann ich immer noch eher zustimmen als Artois!
Redaktion benachrichtigen Rom wünscht eine Abmahnung
#34   Pünktchen   16:32:51 | Mittwoch, 14. Juni 2006
R. Safranski und die kathol. Kirche
Der Philosoph Rüdiger Safranski hat einen Gesichtspunkt in die Debatte geworfen, der ebenso für einen hierarchisch geordneten Sozialkörper der Kirche spricht: er ist offenbar besser geeignet, daß die überlieferte Lehre vor dem Wechsel des Zeitgeistes und der Gesinnungsmoden geschützt bleibt. Safranski wörtlich:
„ Wenn es sie nicht gäbe, müsste man eine Institution wie die katholische Kirche erfinden.
Warum?
Sie ist 2000 Jahre alt und spielt eine Art Supervisionsrolle gegenüber dem Trubel auf unserem Globus – mit einem Elefantengedächtnis. Die katholische Kirche verkörpert etwas Störrisches, konservativ Langsames in einer beschleunigten Welt. „
Bitte um Fortsetzung, Benedikt!
Redaktion benachrichtigen „Beleidigende Provokation“
#55   Pünktchen   15:01:19 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Benedikt / Extase und das Franko-Regime
Um die Rölle des Katholizismus im Spanien des Bürgerkrieges zu beurteilen, muß man sich vor Augen führen, was als Ergebnis eines Standardwerkes zum spanischen Bürgerkrieg von Stanley G. Payne bezeichnet wurde und andernorts von einem Leser schon einmal auf kreuz.net verlinkt wurde:
„ Der Krieg in Spanien war nie ein Krieg zwischen liberaler Demokratie und Faschismus… Es gab nur zwei Möglichkeiten: eine stalinistische Diktatur, die all ihre Rivalen innerhalb der Linken zerschmettert hätte, oder das grausame – reaktionäre, militärische und klerikale – Regime mit oberflächlich faschistischem Putz, das der siegreiche Franco zuwege brachte.“ de.wikipedia.org/…her_B%C3%BCrgerkrieg
Das hieße aber, daß die Kirche in Spanien nicht vor einer beliebigen Wahl mehrerer Möglichkeiten stand, sondern in der konkreten historischen Situation das kleinere Übel gewählt hat. Eine Militärdiktatur ist natürlich nicht ihre erste Wahl, aber das Franko-Regime zeichnet sich gegenüber dem Hitlerismus einerseits und dem Stalinismus andererseits wenigstens dadurch aus, das es gegen die schlimmsten rassistischen und klassenkämpferischen „Säuberungs“-Exzesse der genannten Regimes durch ein inneres Korrektiv geschütz war, das der Katholizismus darstellte. Franko gelang es außerdem Spanien aus der aktiven Beteiligung am 2. WK herauszuhalten.
Ich gebe Benedikt allerdings darin recht, daß solche Bemerkungen hier keine Chance auf eine faire Bewertung haben.
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Tragikomödie
#11   Pünktchen   14:23:27 | Mittwoch, 14. Juni 2006
JUSTUS LÜGT – TURK LÜGT – JUSTUS LÜGT
ABER BESSER – TURK …usw
Turk hatte sich auf eine Quelle berufen, die er auch angegeben hat. Seine postings sind im Allgemeinen sehr gut fundiert und präsentieren zahlrecihe Belege. Falls die Quelle Irrtümer verbreitet – was wohl noch gar nicht feststeht –, dann wäre turk vielleicht desinformiert gewesen! Falls er seinen vermeintlichen Quellen leichtfertig Glauben geschenkt hätte, dann ergäbe sich daraus der Vorwurf einer gewissen Fahrlässigkeit und einer vermeidbaren Fehleinschätzung. Worin aber der inflationäre Gebrauch des fettgedruckten Wortes „LÜGE“ seine Rechtfertigung hätte, das wollen Sie uns vielleicht noch erklären, Justus, nicht? Als Lüge bezeichnet man eine bewußte Falschaussage.
Redaktion benachrichtigen Will sich die EU an ungeborenen Menschen vergreifen?
#1   Pünktchen   13:15:10 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Merkwürdige Logik
Embryonen sind nach Meinung derGRÜNEN www.gruene.landtag.nrw.de/…001/pm01/pm54-01.htm aus Gründen der Menschenwürde zu schützen – und was gilt für Föten im Falle der Abtreibung?
Redaktion benachrichtigen „Beleidigende Provokation“
#42   Pünktchen   17:22:09 | Dienstag, 13. Juni 2006
RexRegens
Können Sie mir einen kleinen Hinweis geben? Worauf wollen Sie hinaus?
Redaktion benachrichtigen Öffentlich rechtliche Zensur
#22   Pünktchen   16:42:09 | Dienstag, 13. Juni 2006
Abulein
Wenn Sie zusätzlich mal meine Beiträge durchlesen, dürfte Ihnen – vielleicht? – ?:) ein Licht aufgehen!?
Redaktion benachrichtigen „Beleidigende Provokation“
#38   Pünktchen   16:36:26 | Dienstag, 13. Juni 2006
Hitlerjugend
Vielleicht können wir das Hitlerjungenthema beenden, indem wir die gute Wikipedia bemühen – und bevor hier die allfälligen Bemerkungen über dieses Online-Auskunftsmittel kommen: nein, nein, ich habe bisher noch nie gegen solche Verweise polemisiert, nur weil sie mir anderwo nicht in den Kram passen – , also:
„Seit dem 1. Dezember 1936 war die Mitgliedschaft gemäß dem „Gesetz über die Hitlerjugend“ und zusätzlich bekräftigt durch die „Jugenddienstpflicht“ (25. März 1939) nicht mehr freiwillig, das heißt, die Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend konnte auch gegen den Willen der Eltern polizeilich erzwungen werden. Ab dieser Zeit wurde der Großteil der Jugend (Jungen und Mädchen) in der Hitler-Jugend erfasst. Am 9. Mai 1940 wurden die Bestimmungen und Vorschriften in der Polizeiverordnung „Zum Schutz der Jugend“ vergrößert.“ de.wikipedia.org/wiki/Hitlerjugend
Redaktion benachrichtigen „Beleidigende Provokation“
#4   Pünktchen   11:56:43 | Dienstag, 13. Juni 2006
Das Ganze erinnert wieder einmal an
Don Camillo und Peppone, diesmal zwei Stockwerke höher angesiedelt als zuletzt hier www.kreuz.net/article.3242.html!
Redaktion benachrichtigen Haßpredigt gegen Kirche und Papst
#3   Pünktchen   10:32:48 | Dienstag, 13. Juni 2006
Zwei jüdische Stimmen gegen die Thesen
Goldhagens: 1. www.kath-info.de/piusxii.html und 2. www.normanfinkelstein.com/content.php?pg=2
Redaktion benachrichtigen Kathedrale gerettet
#49   Pünktchen   10:01:30 | Dienstag, 13. Juni 2006
Berichtigung meiner vorhergehenden Aussage
Darin, daß die praeambula nicht mit den Offenbarungswahrheiten des Glaubens zu verwechseln und diese auch nicht einfach aus den Gesetzen der Vernunft und des Verstandes ableitbar sind, stimmen Sie mir also zu! Die praeambula bieten dem Glauben „Voraussetzungen“, sie illustrieren die unbeweisbaren Geheimnisse durch lehrreiche Analogie etc. Der Glaube bleibt aber Glaube; dieser hat als Quelle nicht die Vernunft, sobdern Offenbarung, wenn die Offenbarungswahrheiten auch nicht in Widerspruch zur Vernunft treten dürfen.
Redaktion benachrichtigen Kathedrale gerettet
#47   Pünktchen   09:53:17 | Dienstag, 13. Juni 2006
Karl X, stat crux und „das Übernatürliche“
Damit, daß die praeambula nicht mit den Offenbarungswahrheiten des Glaubens zu verwechseln und auch nicht einfach aus den Gesetzen der Vernunft und des Verstandes ableitbar sind, stimmen Sie mir also zu! Die praeambula bieten dem Glauben „Voraussetzungen“, sie illustrieren die unbeweisbaren Geheimnisse durch lehrreiche Analogie etc. Der Glaube bleibt aber Glaube; dieser hat als Quelle nicht die Vernunft, sobdern Offenbarung, wenn die Offenbarungswahrheiten auch nicht in Widerspruch zur Vernunft treten dürfen.
Als Gewährsmann erlaube ich mir Papst Paul VI zu zitieren, auch um stat crux eine Freude zu machen:
»Thomas besaß zweifellos in höchstem Maße den Mut zur Wahrheit, die Freiheit des Geistes, wenn er an die neuen Probleme heranging, die intellektuelle Redlichkeit dessen, der die Verschmelzung des Christentums mit der weltlichen Philosophie ebenso wenig gelten läßt wie deren apriorische Ablehnung… Der zentrale, ja gleichsam Kernpunkt der Lösung, die er mit seinem genialen prophetischen Scharfsinn für das Problem der neuen Gegenüberstellung von Vernunft und Glaube fand, war die Versöhnung zwischen der säkularen Diesseitigkeit der Welt und der Radikalität des Evangeliums; damit entzog er sich der widernatürlichen Tendenz zur Leugnung der Welt und ihrer Werte, ohne allerdings die höchsten und unbeugsamen Ansprüche der übernatürlichen Ordnung zu vernachlässigen“
(Apost. Schr. Lumen Ecclesiae)
Redaktion benachrichtigen Kathedrale gerettet
#42   Pünktchen   22:23:15 | Montag, 12. Juni 2006
stat crux, Karl X und die Toleranzfrage
Karls Idee, die Toleranzforderung durch die klassischen „praeambula fidei“ aushebeln zu können, weil es doch Verstandesurteile gebe, die soz. jeder vernünftige Mensch akzeptieren müsse, kann sich auf keinen Fall auf Thomas von Aquin berufen. Insbes. der Satz:
„ Wenn hier Klarheit nicht möglich wäre, dann kann (man) selbstredend nur in die Freimaurerei gehen…“
würdigt nicht den Wesensunterschied von Glaube und Wissen.
Die Harmonie von Glaube und Wissen beruht nicht in der „Klarheit“ der Glaubenswahrheiten. Im Gegenteil, Thomas betont, daß das Geglaubte weder etw. Geschautes, „visum“, noch etw. Bewiesenes „scitum“ sei. Der Glaube setzt als Materialpobjekt die innere Dunkelheit des Geglaubten als notwendige Bedingung voraus, darin sich vom Wissen unterscheidend. Eine Harmonie von Glaube und Wissen ergibt sich bei Thomas nur in voller Wahrung der Selbständigkeit beider auf den ihnen eigenen Gebieten. Die Synthese beider ist möglich, sie ist aber nicht zwingend nach den Maßstäben des Verstandes.
stat crux ist darin recht zu geben: es bildet eine Naturalisierung des Supranaturalen, letzteres auf die Ebene natürlicher Verstandeserkenntnisse herabzuwürdigen.
Redaktion benachrichtigen Schon bald + …
#29   Pünktchen   14:09:42 | Montag, 12. Juni 2006
daughter …
wurde heute angelegt! Er kann es einfach nicht lassen … ! Soll er nur vagabundieren – Grüße an Vagabundus! – durch all die Doppel-, Drippel- und Quattel-Nicks … vielleicht haben ja auch all die Häutungen ihr Gutes: am Ende schlüpft aus der Larve ein Schmetterling! Ein Leser, der zwar kritisch und polemisch ist, aber auf die berühmten Tritte in den Unterleib verzichtet, auf das beliebte „argumentum ad hominem“ z.B., auf verblasene Rhetorik und reine Verbalonanie. Wir lernen ja alle dazu!
Redaktion benachrichtigen Schon bald + …
#26   Pünktchen   11:57:41 | Montag, 12. Juni 2006
Inflation der Profile nach Kochrezept
Was regt ihr Euch so auf? Leser DDL hält sich doch nur an sein selbstverfaßtes „Kochrezept“, das er zur Nachahmung auf seinem Weblog www.myblog.de/demondeluxe veröffentlicht hat:
Wenn es den Betreibern irgendwann zu bunt wird und die Beschwerden sich häufen, wenn man es geschafft hat, durch eine Mischung aus platten Lügen, offensiven Verleumdungen, Größenwahn und Egomanie zum (Negativ-) Thema Nummer eins zu werden, wende man seinen Hass gegen die Betreiber, quatsche von „Zensur“, von „Willkür“ und davon, dass die Betreiber in Wirklichkeit lediglich den eigenen „Kampf gegen (*gähn*)“ zu unterminieren versuchen.
Im Falle der früher oder später unausweichlichen Sperre seitens der Betreiber greife man auf eigens dafür angelegte Doppelkonten zurück, unbeachtlich ggf. existierender Verbote für solche. Man behaupte stets und ständig, nicht man selber zu sein, aber vollkommen solidarisch mit diesem aufrechten „Kämpfer gegen (jaja…)“ zu sein.
Zu seiner Enttarnung als Fälscher (s. 10. Juni 16:29!) www.kreuz.net/…ticle.3331-page.html wäre noch zu sagen, daß er sich an den Grundsatz hält:
Traue nur derjenigen Mehrheit, die Du selber manipuliert hast!
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#26   Pünktchen   23:27:52 | Sonntag, 11. Juni 2006
rotwang
Pünktchen ist niemand anderes als der geistig gestörte Herr Humer, der sich mit seiner billigen Scharade und dem angeblichen Gefasel von seiner billigen Pseud-Falle selbst entlarvt hat.
:-D Volltreffer, stimmt genau! :-D
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#20   Pünktchen   17:13:12 | Sonntag, 11. Juni 2006
DDL flüchtet schon wieder!
Er habe „entscheiden“, mich „ab jetzt einfach zu ignorieren“. Das kommt mir sehr entgegen, denn das argumentative Niveau diese Herrn (?) ist doch etwas zu unterirdisch, wie jeder nachprüfen kann.
Er entscheidet sich ja nicht zum ersten Mal, mit mir nicht mehr reden zu wollen. Das geschieht regelmäßig immer dann, wenn er sich wieder verrannt hat. So zuletzt hier www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html! Er wollte nicht mehr mit mir weiterdiskutieren genau in dem Moment, wo er zugegeben hatte, daß die Abtreibung ein „Krieg“ gegen die Ungeborenen sei und ich bescheiden zurückfragte, ob ein solcher Krieg als „gerecht“, bzw. „gerechtfertigt“ gelten könne… Nein, er redet nicht weiter mit mir, ich sei ihm zu flegelhaft. (Das hielt ihn aber nicht davon ab, andernswo und kurz danach sofort wieder auf meine Beiträge einzugehen!)
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#17   Pünktchen   16:35:57 | Sonntag, 11. Juni 2006
DDL = Dumm dreister Lügner
würde sich niemals „antichrist_superstar“ nennen, weil dies eine Anspielung auf den Teufel enthielte. So eine offensichtliche Lüge! DDL hat ja schon eingestanden, daß er der frühere deusexmachina ist und dieser mußte eingestehen, daß er mal „DemoneLuxe“ gepostet hatte. davon natürlich das Kürzel DDL! demon de Luxe enthält also keine Anspielung auf den Teufel?
Für mich bedeutet die Abkürzung einfach: Dumm-dreister Lügner !
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#15   Pünktchen   16:25:19 | Sonntag, 11. Juni 2006
Danke, CampoSanto!
Der Stil eines Menschen ist natürlich etwas sehr individuelles und er läßt sich am wenigsten „ablegen“, wenn man auch noch so viele neue Accounts anmeldet und sich in neuen virtuellen „Identitäten“ versucht! Es handelt sich also nicht nur um die schräge Denke eines DDL, sondern letztlich verrät ihn seine Diktion, wo immer und als was immer er auftritt!
Ihr Hinweis auf Detmold ist sehr wichtig, handelt es sich doch um eine Kleinstadt, die nur 50 km von Münster entfernt ist! Zwischen Münsterland und Ostwestfalen spielt sich also das Wesen des – sagen wir „DDL“ – ab. Das ist schon mal gut zu wissen, falls www.mozart.at die hunderte Voten auf einen örtlichen Server zurückverfolgen kann, die gestern zwischen 15:45 und 16:05 Uhr eingegangen sind.
Schönen Tag noch!
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#13   Pünktchen   15:59:36 | Sonntag, 11. Juni 2006
CampoSanto: Bravo!
Was DDL, alias antichrist_superstar, alias MadamePompadour, alias deusexmachina, alias DemonDeLuxe, alias …, ein über seine kreuz.net-Aktivitäten vereinsamter Computerspezialist (aus dem Münsterländischen?) mit all seinen schrägen Vergleichen und möchte-gern-rationalen Milchmädchenrechnungen vergißt, ist dies: Menschenwürde ist inkommensurabel, sie geht nicht als verrechenbare Größe in irgendwelche Gleichungen ein, wie ein Computerfachmann es vielleicht geneigt ist zu glauben. Hier würde ich an Immanuel Kant und seine wichtige Unterscheidung von „Wert“ und „Würde“ erinnern. Werte sind Berechnungsgrößen, die Würde eines menschlichen Lebewesens nicht! Aus diesem Grunde gibt es das kategorische Tötungsverbot, dem – in der Frage der Abtreibung – auch Kant zugestimmt hat!
Frauen und Männer sind daher gleich in der Achtung vor der Würde anderer menschlichen Personen. Eine Ungleichheit „zugunsten“ eines Geschlechtes, das ein geschlechtsbezogenes Sonderrecht auf Nichtachtung von Menschenwürde und Lebensrecht bedeutete, kann es nicht geben.
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#11   Pünktchen   15:20:35 | Sonntag, 11. Juni 2006
Natürlich gibt es kein „Mitspracherecht“ über
ein fremdes Leben! Männer und Frauen haben hier das gleiche Recht – nämlich keines!
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche des Petrus + …
#24   Pünktchen   15:14:59 | Sonntag, 11. Juni 2006
Abstimmungsfälschung auf www.mozart.at
Für jeden, der die Sache bis jetzt nicht mitverfolgt hat, verweise ich auf meine gestrige Zuschrift um 16:29. Darin alles zu dem naheliegenden Verdacht, daß der Computerexperte DDL (aus dem Münsterländischen?) nur um mir in einem Forum eins „auszuwischen“, eine seit Tagen oder Wochen vor sich hindümpelnde Abstimmung über das Lüpertz-Denkmal in Salzburg manipuliert und das Ergebnis in sein Gegenteil verkehrt hat.
Der Verdacht erhärtete sich zur Gewißheit, als DDL, den es natürlich kalt erwischt hatte, nach meinem posting um 16:29 auf Tauchstation ging und nunmehr eine „MadamePompadour“ auftreten ließ, eine frisch angelegter Account, die sich als neue „Leserin“ keineswegs zu den Artikeln äußerte, sondern ausschließlich den abgetauchten DDL zu verteidigen suchte, sich dabei ungeschickterweise aber als Computerspezialist outete und auch das alles auch haargenau in DDLs Diktion, Stilistik und rhetorischen Maniristik bis ins Allerkleinste! So eine Stümperhaftigkeit hatte ich selbst DDL nicht zugetraut!
Ich rate jedem Leser, diesen peinlichen Showdown von DDL, alias MadamePompadour, nachzuverfolgen! Es ist ein einziges Vergnügen!
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche des Petrus + …
#22   Pünktchen   14:40:31 | Sonntag, 11. Juni 2006
Interessant, daß DDL wie auf Zuruf
sofort erscheint, wenn ich auf seine Abstimmungsfälschung www.kreuz.net/…ticle.3331-page.html in einem österreichischen Internetportal zu sprechen komme und seine verzweifelten, aber letztlich vergeblichen Versuche, hier als „DDL“ wieder zu reüssieren.
Daß er sich selber in seinem posting als „unangenehmen Typen“ bezeichnet, das ist allerdings ein überraschendes Moment von Selbstkritik! Weiter so! :-D
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#385   Pünktchen   13:48:30 | Sonntag, 11. Juni 2006
Popetownpope ist wie viele andere
heute und gestern neu angelegte Lesernamen (MadamePompadour, antichrist_superstar…) niemand anderer als DDL, der nach seiner peinlichen gestrigen Enttarnung als Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html auf einer österreichischen Website verzweifelt eine neue Identität in kreuz.net sucht!
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche des Petrus + …
#19   Pünktchen   13:40:34 | Sonntag, 11. Juni 2006
Parzifa l2 T… Sie haben recht, der Skandal
des Jahrhunderts ist es nicht! Aber eine individuelle Katastrophe für den virtuellen Meinungsgegener DDL eben doch!
„Der Skandal des Jahrhunderts“ sind doch wohl eher die zig-millionenfachen Tötungen von vorgeburtlichen Kindern mit unserer Duldung und in unseren Nachbarschaften. Schimpflich und eine Schande ist es, in welch leichtfertiger Weise dieses Treiben von vielen gerechtfertigt wird, bes. dümmlich dabei von „DDL“!
Ist pünktchen ein Single, ist pünktchen ein Mann oder eine Frau, ist pünktchen Priester oder Laie…
:-) pünktchen ist :-) pünktchen. Punkt.
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#9   Pünktchen   13:24:15 | Sonntag, 11. Juni 2006
antichrist_superstar heute eröffnet, heute
schon gesperrt. Warum wohl? Unverkennbar: es handelt sich um „DDL“, der nach seiner gestrigen Enttarnung als Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/…ticle.3331-page.html hier nicht mehr hochtrabend über Respekt und Meinungsmehrheiten u seinen „Humanismus“ daherreden kann, das sind für „DDL“ tempi passati, denn es würde ihn ja jeder auf seine eigenen zynischen Umgang mit der Meinung anderer ansprechen können! Nun sucht er sich rasend schnell neue virtuelle Identitäten, darunter eben auch „antichrist_superstar“ (klingt ganz ebenso wie demonDeluxe oder deusexmachina oder – gestern eröffnet – MadamePompadour) Hier läuft einer Amok! der sein Gesicht und jede Glaubwürdigkeit verloren hat!
Dieses schimpfliche Ende hatte sich vorbereitet: mußte er sich doch – unwidersprochen – vorhalten www.kreuz.net/…ticle.3300-page.html lassen, daß er die Herstellung von Babynahrung mit der Tötung von vorgeburtlichen Babys moralisch auf eine Stufe stellt. Weiterhin verriet er seinen Antihumanismus immer wieder, wenn er Mütter als „Legebatterien“ und allesamt Opfer von „Massenvergewaltigungen“ bezeichnete. Er blieb vor allem hier www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html die Antwort schuldig, warum es einen gerechtfertigten „Krieg“ (DDL !) gegen die ungeborenen Kinder geben könne!
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#359   Pünktchen   02:04:14 | Sonntag, 11. Juni 2006
Allegro und die Nazikeule
„daß die meisten Nazis Katholen waren“ ist schlicht falsch!
Bitte informieren Sie sich über das Wahlverhalten der Deutschen – auch unter konfessionellem Aspekt – auf dieser weimarer-wahlen.de/de/index.html Seite! (auf „Start“ gehen und die Karten öffnen! Dort gibt es für Reichstags- und Präsidentschaftswahlen auch Karten, die das Wahlverhalten von Katholiken und Protestanten aufschlüsseln) Hitler verdankt seinen Aufstieg zur Macht den Protestanten im Reich!
Dasselbe Bild ergibt sich hinsichtlich der Geistlichen weimarer-wahlen.de/de/index.html: die katholische Geistlichkeit zeigte eine einheitliche Abwehrhaltung – gerade auch im Ggs. zu den „Deutschen Christen“, die in der ev. Kirche zeitweise tonangebend waren!
Redaktion benachrichtigen Flucht vor der Wirklichkeit
#5   Pünktchen   01:37:40 | Sonntag, 11. Juni 2006
Der Gipfel der Absurdität ist es allerdings, daß
die Grünen den Embryo vor der Forschung schützen und sich dabei auf Grundgesetz und Menschenwürde berufen, den Fötus aber zur Abschlachtung durch die Mütter und ihre „medizinischen“ Helfershelfer freigeben! Warum Grundgesetz und Menschenwürde bei einem Embryo SCHON gelten, bei einem Fötus ZWISCHENZEITLICH aber außer Kraft gesetzt sind, um dann ab dem vierten Schwangerschaftsmonat ERNEUT in Kraft zu treten, wer hat dafür eine plausible und befriedigende Antwort?
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#33   Pünktchen   19:29:22 | Samstag, 10. Juni 2006
Sparen Sie sich Ihren Auftritt einmal als
DDL und dann als MadameP! Alles zwecklos!
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#30   Pünktchen   19:21:03 | Samstag, 10. Juni 2006
Zum Thema, Tarcisius,
gehört auch die Finte, mit der die Mädchen die Ordensfrau in den Hintzerhalt gelockt hatten. Es ginge um eine geplante Abtreibung, die verhindert werden solle …
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#26   Pünktchen   19:09:45 | Samstag, 10. Juni 2006
Jetzt muß unser DDL aber zur Höchstleistung
auflaufen und mit sich selber: „MadamePompadour“ konversieren. Aber führt er nicht schon seit Jahren Selbstgespräche!
Hier nochmals für die community:
DDL wurde als Abstimmungsfälscher enttarnt www.kreuz.net/article.3331.html! Er ist danach für Stunden untergetaucht und versuchte sich unter dem Tarnnamen MadamePompadour selber Schützenhilfe zu geben. Aber Sprache und Stil verraten ihn. „MadamePompadour“ ist unmittelbar nach der erfolgreichen Enttranung von DDL neu angelegt worden und hat als vermeintlich „neue“ Leserin binnen einer Stunde Dutzende postings abgeschickt! Wie peinlich, wie dilletantisch das alles!
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#22   Pünktchen   19:02:29 | Samstag, 10. Juni 2006
MadamePompadour = DDL = DemondeLuxe=
deusexmachina:
Ihn verrät einfach seine/ihre Sprache!
*kopfschüttel* :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#20   Pünktchen   18:55:27 | Samstag, 10. Juni 2006
Mir kommen die Tränen, DDL!
Gewiß, Sie sind ein armes verfolgtes Subjekt!
Mir egal, was andere Ihnen vorwerfen, ICH kann Ihnen vorhalten und bestens belegen www.kreuz.net/article.3331.html, daß Sie sich erdreistet haben, eine seit vielen Tagen laufende Abstimmung bei www.mozart.at zu manipulieren!
Welche Rückschlüsse das auf Ihre Wahrheitsliebe, Ihre Seriosität, Ihr Demokratieverständnis, Ihr Menschenbild erlaubt, ist Ihnen doch selber klar, sonst hätte Sie sich doch nicht auf den peinlichen Auftritt der „MadamePompadour“ eingelassen. Diese benutzte bis in den Wortlaut, die Zeichensetzung usw. Ihre Diktion…
Das alles ist schon sehr, sehr peinlich für Sie, DDL! Suchen Sie sich besser einen anderen Lesernamen! Theo hat recht, von kreuz.net können Sie vermutlich nicht lassen!
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche des Petrus + …
#17   Pünktchen   18:45:52 | Samstag, 10. Juni 2006
Ist es nicht süß: 18:28 Uhr rauschender
Abgang MadameP., die sich auch noch brav verabschiedet, 10 Minuten später Wiederauftritt von DDL nach erfolgreicher Enttarnung als Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/article.3331.html und erfolglosem Selbstverteidigungsversuch unter dem neuen Namen MadamePompadour (…DemonDeluxe, deusexmachina… er schreibt gerne zwei Namensbestandteile zusammen! weitere Beweis!)
Nein, DDL, Sie können uns hier nichts mehr weismachen! :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#16   Pünktchen   18:34:26 | Samstag, 10. Juni 2006
MadamePompadour, auf Wiedersehen
als DDL, oder wie nennen Sie sich künftig nach Ihrer Enttarnung als Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/article.3331.html?
Wir sind echt gespannt, was uns MadameDDL noch alles auftischt!
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#13   Pünktchen   18:24:33 | Samstag, 10. Juni 2006
Wie DDL mit den IPs umspringen kann
hat es ja bewiesen bei seiner Abstimmungsfälschung www.kreuz.net/article.3331.html! Über 350 Abstimmungsvoten in wenigen Minuten konnten nur von vielen computer-technisch generierten IPs abgegeben werden. MadameP. sind wohl auch Computerfachmann wie DDL? –- :-D :-D Alles klar? :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#79   Pünktchen   18:19:34 | Samstag, 10. Juni 2006
Ob DDL jetzt das Geschlecht wechselt
und nur noch als MadamePompadour postet?
Ich glaube ihm nach erfolgreicher Enttarnung www.kreuz.net/article.3331.html gar nichts mehr: weder seine Heterosexualität, sein „Humanismus“, sein Pochen auf die „Mehrheiten“ und den besonderen Duktus der Wahrhaftigkeit und Redlichkeit, sein Eintreten für Frauenrechte usw. – hat sich alles erledigt, Madämchen DDL!
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#10   Pünktchen   18:11:17 | Samstag, 10. Juni 2006
Bruder Theo
schreiben Sie Madame DDL, das ist die korrekte Anrede!
DDL als Fälscher entlarvt? www.kreuz.net/article.3331.html
Ich bin gespannt, ob und wann sich DDL überhaupt noch unter diesem Namen ins Forum wagt, nachdem er so demaskiert werden konnte. Aber wir wußte es ja längst, was von dem selbsternannten „Humanisten“ zu halten ist!
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche des Petrus + …
#15   Pünktchen   18:04:36 | Samstag, 10. Juni 2006
Man beachte hier vor allem die Verlogenheit
des DDL-Subjektes, das nach vollbrachter Abstimmungsfälschung zugunsten des Denkmals von Lüpertz zu solchen Aussagen fähig ist:
„Mir gefällt das Ding übrigens „weniger“. Aber das ist bei Kunst auch nicht so die Frage. Vielleicht sollte das ‘mal jemand „Pornojäger“ Humer sagen.“
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#74   Pünktchen   17:56:02 | Samstag, 10. Juni 2006
Ja wo bleibt denn jetzt unser kleines
DDL-Subjekt? MadameP. sollten Ihre Sprache etwas besser verstellen! Es handelt sich unverkennbar um:
D-D-L !!! :-D :-D :-D
Und hier www.kreuz.net/article.3331.html hat sich DDL als Anti-Demokrat und Abstimmungsfälscher entlarvt!
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#110   Pünktchen   17:52:03 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL = MadamePompadour
versuchen Sie doch wenigstens sich stilistisch zu verstellen! daß Ihre Fälscherqualitäten so bescheiden sind, enttäuscht doch ein wenig!
Hier wurde DDL als Fälscher www.kreuz.net/article.3331.html enttarnt!
Seitdem ist er untergetaucht. An seiner Stelle taucht Madame P. auf, soeben erst angelegt, und versucht sich an der Ehrenrettung von DDL! Alles klar? ?:)
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#71   Pünktchen   17:48:04 | Samstag, 10. Juni 2006
Das muß DDL aber kalt erwischt haben,
daß er sich selber verteidigen muß in einem gerade erst von ihm selber angelegten Leser-Account „MadamePompadour“! Stilistische Vergleiche sind überflüssig: der DDL-Jargon (z.B. „sooooooooo“) schimmert überall durch!
Was kann man so einem Subjekt überhaupt noch abkaufen? Er manipuliert die Mehrheitsmeinung www.kreuz.net/article.3331.html und tritt die Wahrheit mit Füßen! Seine frauenverachtende Sprache ist uns noch in Erinnerung: Mütter seien Legebatterien usw. Über die Millionen hingeschlachteter Kinder kann so einer natürlich auch hinwegschreiten. Hat er doch auch „die Mehrheit“ auf seiner Seite. Wie das geht, haben wir ja soeben gesehen!
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#68   Pünktchen   17:28:18 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt,
„MadamePompadour“ existiert hier erst seit wenigen Minuten und versucht sich überall an der Ehrenrettung des DDL-Subjektes. Jeder ahnt aber schon wer Madame P. ist und warum DDL seit ca. 20 Min. abgetaucht ist …
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#106   Pünktchen   17:24:51 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt!
Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis www.kreuz.net/article.3331.html! –
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter zieht er die Strippen!
Redaktion benachrichtigen Märtyrerin des Glaubens?
#6   Pünktchen   17:19:56 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL = Madame P.
Hier nun ein weiteres Indiz dafür, daß niemand anderer als DDL hinter diesen www.kreuz.net/article.3331.html Manipulationen steckt:
Der Account „MadamePompadour“ ist erst vor wenigen Minuten eröffnet worden.
DDL will uns glauben machen, daß ihm eine Leserin beispringt und recht gibt!
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#65   Pünktchen   17:16:19 | Samstag, 10. Juni 2006
Madame und DDL sind ein und derselbe!
Interessant, „MadamePompadour“ hat seinen Account erst vor wenigen Minuten eröffnet!
Ein weiteres Indiz: „DDL“ ist erwischt worden!
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#63   Pünktchen   17:09:26 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt!
Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html –
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter zieht er die Strippen!
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#2   Pünktchen   17:05:28 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt!
Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter zieht er die Strippen!
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#348   Pünktchen   16:59:57 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt!
Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis!- www.kreuz.net/article.3331.html
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter zieht er die Strippen!
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#16   Pünktchen   16:58:15 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt!
Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter zieht er die Strippen!
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#3   Pünktchen   16:56:02 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt!
Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html –
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter zieht er die Strippen!
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#13   Pünktchen   16:29:30 | Samstag, 10. Juni 2006
Das DDL-Subjekt in die Falle gegangen!
Tatsächlich ist das DDL-Subjekt in die Falle gegangen! Ich hatte auf das Abstimmungsergebnis bei www.mozart.at hingewiesen und die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen lag bei etwa 550. Diese Stimmen waren im Verlaufe meherer Tage abgegeben worden. Urplötzlich schnellt die Zahl der abgegebenen Stimmen (in Minuten!) um ca. 400 Stimmen hoch und allesamt sind plötzlich „Für“ das Denkmal. Anschließend verkündet DDL die überraschende Wende (by the way: hier sind z.Zt. 261 Leser!) natürlich hatte er – der Computerspezialist – das Ergebnis manipuliert! Selbstverständlich habe die Redaktion von mozart.at von dieser dreisten Abstimmungsmanipulation eines einzigen verständigt!
Dies wirft nun aller dings ein grelles Schlaglicht auf das Demokratieverständnis und Menschenbild von DDL!
Welchen Respekt hat jemand vor der Mehrheitsmeinung, der zu solchen Handlungen bereit und fähig ist!? Bewiesen ist nun auch die Verlogenheit des DDL-Subjektes: nach vollbrachter Tat meldet er nämlich das neue Ergebnis und versucht seine Täterschaft zu kaschieren. Er fände die Statue ja auch nicht so schön…
Ich gebe zu, mein posting war EINE FALLE :
DDL ist reingetappt
Von Demokratie und Achtung der Meinung anderer braucht dieses Subjekt hier also nicht mehr zu reden, denn diese Werte werden von ihm selbst mit Füßen getreten!
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#11   Pünktchen   15:44:40 | Samstag, 10. Juni 2006
Zwischenstand: 3/4 gegen Mozart-Statue
Das Zwischenergebnis der Abstimmung über die Mozartstatue von Lüpertz auf www.mozart.at www.mozart.at/ („interaktiv“ öffnen und dann „Umfragen“!) lautet:
Wie gefällt Ihnen persönlich diese Statue?
Mir gefällt sie sehr gut : 18.9%
Mir gefällt sie gut : 5.5%
Mir gefällt sie weniger : 15.5%
Mir gefällt sie überhaupt nicht: 60.2%
D.h.: 75.7 % sind eher GEGEN die Statue!
550 votes total
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#327   Pünktchen   10:40:14 | Samstag, 10. Juni 2006
DDL, Rudolfsohn und all Ihr Lieben:
schaut doch mal aus dem Fenster:
>>> es ist schönstes Wetter! <<<
Es gibt Leute, die behaupten, daß es ein
Leben jenseits von kreuz.net gibt!
Ich will mal nachschauen, ob das stimmt! Tschüß!
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#324   Pünktchen   10:17:52 | Samstag, 10. Juni 2006
Rudolfsohn,
ich muß bekennen, daß ich Ihre Beiträge immer mit einem verstohlenen Vergnügen zur Kenntnis genommen habe! Das HS-Thema ist zwar nicht meine Baustelle, aber es hat mich immer amüsiert, zu welchen polemischen Verstiegenheiten Sie und Ihre Gegner sich – im Schutz der Anonymität – hinreißen lassen. Für eine gewisse Zeit hielt ich das alles für eine Art Realsatire.
Für mich hört aber der Spaß da auf, wo Sie offen oder andeutungsweise zur Gewalt aufrufen und auch noch den Eindruck erwecken wollen, Ihre Position stehe irgendwie fürs Katholische. Mit „röhmisch-katholisch“ haben Sie übrigens ein Eigentor geschossen, das ist Ihnen doch hoffentlich klar?
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#26   Pünktchen   09:45:19 | Samstag, 10. Juni 2006
pünktchen
ist geschlechtslos: :-) ein Neutrum! Als solches vermehrt es sich durch Zellteilung und setzt weitere :-) :-) :-) ins Leben.
pünktchen hat sein Vergnügen daran, daß kreuz.net-Leser rätseln, ob es denn ein Mann oder eine Frau sei, geweiht oder ungeweiht, lesbisch, schwul oder hetero …
pünktchen läßt sein Privatleben draußen vor, andere präsentieren ein rein virtuelles Privatleben mit Freundin und gleitender Arbeitszeit, macht sich ja auch viel besser im Forum als die traurige Wahrheit: arbeitsloser, beziehungsgestörter, bindungsunfähiger Computerfachmann, gell: DDL :-O
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#24   Pünktchen   09:23:21 | Samstag, 10. Juni 2006
Verständnishilfe
Mit dem Zitat war die Mutter Ihres Lebenspartners gemeint!
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#22   Pünktchen   09:19:36 | Samstag, 10. Juni 2006
Ihre Mutter?
Von der war bisher noch keine Rede! Was gibt es denn da Neues?
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#317   Pünktchen   09:16:03 | Samstag, 10. Juni 2006
Es kostet mich zwar Überwindung, aber
dieses eine Mal gebe ich DDL recht!
Rudolfsohn, überdenken Sie einmal Ihre ganze Linie und vertrauen Sie sich einem erfahrenen Seelsorger an!
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#20   Pünktchen   09:05:35 | Samstag, 10. Juni 2006
Das DDL-Subjekt hat wieder einmal die
„Nacht zum Tage“ gemacht und sich der Ersatzbefriedigung des – nächtlich/frühmorgendlich – noch unwidersprochenen postings hingegeben! …
Daß es diese seine „Freundin“ geben soll, die ihre Beziehungsansprüche auf die immer kürzeren Intervalle zwischen seinen postings beschränkt, kann ich nicht wirklich ausschließen, das stimmt! Daß die Mensch-Maschine-Kommunikation alle biologischen und natürlichen Rythmen durchkreuzt und viele – besonders Männer – einer regelrechten Sucht verfallen, ist bekannt. Daß es vielleicht auch Frauen gibt, die sich solchen Suchtkranken hingeben – möglich! In jedem Fall läßt uns DDL – ungewollt – in einen privaten Abgrund blicken, der von dem Psychologen und Kriminologen Pfeiffer als „Medienverwahrlosung“ bezeichnet wurde.
Wenn DDL wirklich in einer kleinen Software-Firma arbeitet, wann leistet er denn seine Arbeit? Wenn er 18 Stunden am Tag unterbrochen im kreuz.net seine Verbalpollutionen absondert, bleiben zur Erledigung der Arbeit ja nur die Stunden, die er zum Schlafen benötigt.
Das Ganze stimmt also hinten und vorne nicht!
Aber auf Stichhaltigkeit und Widerspruchsfreiheit kann diese virtuelle Existenz ohnehin keinen Anspruch mehr erheben!
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#17   Pünktchen   23:14:40 | Freitag, 9. Juni 2006
Das DDL-Subjekt sitzt jeden Tag 18 Stunden
am Computer und sondert seine verbalonanistischen Sprüchlein ab (kann man hier nachprüfen, er macht JEDE Nacht durch!) und wir sollen glauben, er lebe in einer glücklichen Beziehung mit einer Frau…(Zwischen welchen seiner pausenlosen Ergüsse in kreuz.net bis in die Morgenstunden soll sich diese Beziehung – und WIE – abspielen, was für ein seelischer Krüppel müßte eine solche Frau sein? Würde er ihr seine Texte zu lesen geben und damit offenbaren, für welches intellektuelle Mittelmaß sie auf einen Mann verzichten soll!?)
Dies Frau existiert nur „virtuell“ bei kreuz.net! Real hat er einen Partner, der ist aufblasbar und aus Plastik, dafür hat er aber eine menschliche Mutter, sie heißt Beate Uhse! :-D
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#13   Pünktchen   18:07:42 | Freitag, 9. Juni 2006
Hier haben Sie ein Beispiel, lieber Wolfgang,
wie frauenverachtend DDL hier herumpostet! Er wagt es, Mütter als Legebatterien zu bezeichnen, andernorts bezeichnet er Schwangerschaften als „Zwangsvermietung“, ja die Vielzahl von Schwangerschaften gelten ihm gar als „Massen- vergewaltigung“…Wer das alles liest, muß sich fragen, ob DDL jemals in den Sinn gekommen ist, daß Frauen beim Sex auch ein Wörtchen mitzureden haben und ob er sie allesamt für solche Dummchen halten darf, daß sie seine Ratschläge über die möglichen Folgen von Geschlechtsverkehr benötigten. Mit realen Frauen hat er m.E. nichts am Hut!
Da DDL sich hier als Programmierer outet, verstehe ich nun auch, wieso er Tag und Nacht am PC sitzt. Bekanntlich ist der unfreiwillige Zölibat nirgends so verbreitet wie in der Population der Computerfreaks. Wie er dies mit einer Partnerschaft vereinbart, von der er täglich dahersäuselt, statt sie zu leben, :-D bleibt sein Geheimnis.
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#9   Pünktchen   16:32:00 | Freitag, 9. Juni 2006
Derfux: Die Abtreibung
ist kategorisch abzulehnen aus dem allgemeinen Tötungsverbot, das für jeden Menschen gegenüber jedem anderen gilt! Dazu braucht es keine Bezugnahme auf Statistiken. Mit Berücksichtigung der Statistiken und der Bevölkerungsentwicklung ist die Abtreibung aber noch weniger zu rechtfertigen, damit haben Sie recht!
Redaktion benachrichtigen Alles noch in Ordnung?
#6   Pünktchen   16:02:30 | Freitag, 9. Juni 2006
Hier der amtliche Beleg für die Zahlen:
es handelt sich um die Pressemitteilung Nr. 234/06 www.cdl-online.de/…el/a-2006/090606.htm des Statistischen Bundesamtes vom 8. Juni 2006. Kontaktadresse und Telefonnummern des entsprechenden Referates in Wiesbaden sind auch angegeben!
(Bei meinem vorigen Posting habe ich leider die Jahre 1996 mit 2006 verwechselt. Ich habe die Redaktion um Entfernung der Zuschrift ersucht!)
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#282   Pünktchen   10:49:12 | Freitag, 9. Juni 2006
Dr. Otterbeck
Danke! Daß jedem dieser Opfer staatlichen Religionsterrors mein Mitgefühl gehört, hatte ich allerdings ausdrücklich gesagt. Sie haben recht, Herr Dr. Otterbeck, jedes Opfer ist eines zu viel! Aus diesem Grunde stelle ich mich mit Ihnen ja auch liebend gerne auf die Basis von DH. Die Sorge um das zeitliche Wohlergehen und das friedliche Miteinander in einer freiheitlichen und rechtlichen Ordnung ist Sache des Staates und das Seelenheil ist Sache der Kirche. Hier gibt es Wesensgrenzen, die nicht zu überspringen sind! Aus diesem Grunde grenze ich mich auch von den Integralisten de.wikipedia.org/wiki/Integralismus auf kreuz.net ab, die die kirchliche Moral mit staatlichen Zwangsbefugnissen exekutieren wollen. Hier könnte ich mit DDL zusammen an einem Strang ziehen, wenn er die Abtreibungsfrage nicht nach seiner verbohrten Lagerlogik zur Emanzipationsfrage der Frauen von wahlweise: kirchlicher/männlicher Bevormundung umlöge. Bei der Abtreibungsfrage geht es um MEHR! Wenn das doch in den Schädel gewisser Leute ginge …
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#279   Pünktchen   10:29:35 | Freitag, 9. Juni 2006
DDL und die Zahlenspielchen
Halten wir fest: Als ich mit genauen Belegen und Quellen die angeblichen 10 000 000 Opfer der Inquisition auf die tasächlich unter Hunderttausend Opfer von Inquisition und Hexenverfolgung herunterkorrigieren konnte, von denen die historische Forschung jetzt ausgeht, da schlug mir ein Welle von Beschimpfung entgegen. Ich wurde in eine Ecke mit Holocausleugnern und was weiß ich noch gestellt. Nun endlich, nachdem all den „Millionen“-Schreihälsen die Puste ausgegangen ist, muß ich mir DDLs Reflexionen anhören, was denn schon Zahlen allein besagen usw.
Was ist der Unterschied zwischen zehn Millionen und Hunderttausend? Richtig: Neun Millionen neun Hunderttausend! Der Unterschied beträgt also 99 %.
Da fällt mir ein, wer hatte das folgende zu angebl. erlogenen und erfundenen Opferzahlen gefragt:
„Finden Sie das gut? Halten Sie es für legitim? Falls ja: Bei welchem Ausmaß von Verfälschung, Unterstellung und Lüge GENAU hört die Legitimität auf? Oder ist ALLES erlaubt? Nicht? Nennen Sie die Grenzen!“
Man glaubt es kaum: das war DDL und zwar hier www.kreuz.net/…ticle.3300-page.html!
Ja, wirklich, bei welchem Ausmaß von Verfälschung, Unterstellung und Lüge GENAU …
Redaktion benachrichtigen Der Gipfel des Absurden
#20   Pünktchen   09:16:45 | Freitag, 9. Juni 2006
Auch Methusalix am Ende mit seinem Latein!
Daß „die Justiz“ heute dieses und morgen jenes sagt, das weiß Methusalix nur zu gut. Das Argument, es werde „kein Zurück“ geben zum wirksamen staatlichen Schutz des ungeborenen Lebens, die ewigen kraftmeierischen Beschwörungen („Verlassen Sie sich darauf“ u.ä.) verdecken i.d.T. nur die argumentative Hilflosigkeit jener, die nicht erklären können, WARUM ein Kind wenige Tage vor der Geburt einen geringeren Lebensschutz genießen sollte als Stunden DANACH. Die Ausflucht des M. in reinen Rechtspositivismus („Es ist nun mal so!“) heilt ja nicht den rechtsphilosophischen Begründungsmangel („Und warum ist es so?“). Daß man den Embryonenschutz aufgeben solle, um irgendeinen „Tourismus“ zu verhindern, beweist übrigens auch nur noch einmal, daß hier jemand an drastischen Reflexionsausfällen leidet und – buchstäblich! – das Kind mit dem Bade ausschütten will.
Obwohl er sich als Rechtspositiv geriert, kann M. es nicht verhindern, daß der § 218 vom StGB systematisch unter die Rubrik: „Straftaten gegen das Leben“ gestellt wurde. Abtreibung ist nach wie vor strafbar. Sehr genau bestimmte Konstellationen gelten als nicht tatbestandserfüllend und sind außer Strafe gesetzt worden. Diese Fälle gelten dem BVerfG als „rechtswidrig, aber straffrei“. Ob es dabei bleibt, hängt von uns ab und dem allgemeinen öffentlichen Bewußtsein für Recht und Unrecht.
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#275   Pünktchen   08:47:42 | Freitag, 9. Juni 2006
Parzifal 2, Danke für Ihre Ausführungen über
Wallenstein, die sachlich und ohne unnötige Polemik sind! Der Nebel über der Schlacht um die angeblichen „Millionen“ Opfer der Kirche hat sich nun doch etwas gelichtet! DDL zieht es inzwischen auch vor, pünktchen-Psychologie zu betreiben, statt zur Sache zu sprechen!
Wo die „Millionen“ geblieben sind (nach Asbeels Link handelt es sich um 10 000 000 Opfer ALLEIN der Inquisition!) ist unerfindlich! Wer sein ganzes histor. Wissen aus dem STERN oder dem SPIEGEL oder anderen zeitgeistkonformen Periodika schöpft, der mag meinetwegen ein Denkmal „für die Millionen Opfer der Kirche“ errichten, wie es in Asbeels verlinkter Seite vorgeschlagen wird! Ein solches Denkmal käme mir vor wie der Altar, den Paulus auf dem Areopag angetroffen hatte. Der trug die Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT.
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#264   Pünktchen   23:54:30 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Parzifal2 und der 30-jährige Krieg
Ich habe mir vor zwei Jahren Golo Manns „Wallenstein“ zu Gemüte geführt. Von daher fühle ich mich durchaus befähigt, mit Ihnen auch dieses Thema zu traktieren, wenn Sie wollen! Allerdings ist für mich jetzt die Zeit gekommen, zu Bett zu gehen! So viel aber schon hier und heute: der 30-jährige Krieg war ein Krieg europäischer und deutscher Mächte auf deutschem Boden. Er wurde unter dem Vorzeichen der Religion geführt, hatte aber politische Mächtekonstellationen und Herrschaftsansprüche als reale Grundlage. Wallenstein stand im Verdacht des Verrates.
Für Ihre viktimologischen Bilanzen gibt dies allerdings gar nichts her! Das Spielchen „meine Opfer – deine Opfer“ hat etwas zynisches, das stimmt! Aber mit diesem Spielchen haben diejenigen angefangen, die seit der Zeit franz. Enzyklopädisten immer die „Millionen“ beschworen und sich jetzt vorrechnen lassen müssen, daß es keine Hunderttausend sind! Für viele bricht damit regelrecht eine Legitimationsbasis weg, müssen Sie doch erkennen, daß die Opfer von Nationalsozialismus, Kommunismus und die Zig-Millionen Opfer der liberalisierten Abtreibungsgesetzgebung der römisch-katholischen Kirche gewiß nicht anzulasten sind, sondern im Gegenteil!
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#257   Pünktchen   23:19:42 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Cypripedium und die Opferzahlen!
Hier nochmals zwei Quellen, die man gerne anfechten mag, aber bitte mit Gründen und Belegen:
Die Opferzahl der Hexenverfolgung wird von der Forschung als zw. 40 000 und 60 000 angegeben de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung. Die Opferzahlen an Menschenleben für die reine Inquisition liegen weit darunter de.wikipedia.org/wiki/Inquisition! Wir bewegen uns also in einem Bereich von weniger als 100 000 Menschenleben. Die Behauptungen, die hier im Raume standen und von interessierter Seite immer wieder kolportiert werden, betrafen angebliche 10 000 000 Tote!
Wenn ich noch richtig rechnen kann, handelt es bei den von der Forschung erhobenen Zahlen nicht mal um ein Prozent der behaupteten Opferzahlen! Da komme ich schon sehr ins Grübeln! (Bes. bei DDL, der früher immer so auf Exaktheit gepocht hat, wenn es um angeblich zu hohe Schätzungen von Abtreibungsopfern ging!)
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#251   Pünktchen   22:58:19 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Das Festhalten an den „Millionen“ Opfern
hat für manche hier eine quasireligiöse Bedeutung und manchen droht schon der Verlust ihres Weltbildes. Mit der Hexenverfolgung verhält es sich ganz ebenso, wie mit der Inquisition, und der grauenhafte Dreißigjährige Krieg hat 1. nichts 2/3 der Bevölkerung dahingerafft, wie von Pazifal2 behauptet, sondern weniger als ein Drittel und 2. war er ein Krieg von verschiedenen europ. Mächten auf deutschem Boden. Auch hier wieder die Wikipedia:
Heutigen Erkenntnissen zufolge waren die Verluste an Menschenleben geringer als in früheren Schätzungen angenommen wurde, die bei 25 bis 33 Prozent lagen, aber dennoch erheblich. Von etwa 20 Millionen Bewohnern des Reiches fanden schätzungsweise drei bis vier Millionen den Tod, ein Bevölkerungsanteil von 15 bis 20 Prozent.
Es bleibt dabei (und DDL wird es ärgern, ich weiß!): die atheistischen Ideologien haben in kürzester Zeit ein vielfaches an direkten Opfern (also nicht kriegsbedingten) hervorgebracht als die Kirche in Jahrhunderten! Die immer wieder – hier zuletzt von Parzifal2 beschworenen – „Millionen“ – wo sind sie?
Redaktion benachrichtigen Kann ein armer Sünder die Muttergottes liebenswert finden?
#24   Pünktchen   21:07:28 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Zur Frage der „Herrenbrüder“ hier ein
Link www.kath-info.de/herrenbr%fcder.html! Hatte Jesus Brüder?
Redaktion benachrichtigen Aachener Sorgenfalten
#28   Pünktchen   20:59:16 | Donnerstag, 8. Juni 2006
stat crux / Stephanus
Ich möchte stat crux in seiner Gesamtbewertung beipflichten! Wenn Sie einen traditionsverbundenen Katholizismus ohne den verhängnisvollen Wahn des „Integralismus“ de.wikipedia.org/wiki/Integralismus kennenlernen möchten, lieber stephanus, so ist die Seite
www.kath-info.de www.kath-info.de/
zu empfehlen, die von Priestern und theologisch gebildeten Laien mit Beiträgen auch zu kontroversen Fragen versehen wird. Die Beiträger stehen der fssp www.fssp.org/ nahe, die sich um die Wiederbelebung und Pflege der alten Messe im tridentinischen Ritus in der römisch-katholischen Kirche bemüht.
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#235   Pünktchen   20:09:37 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Amy Jolly und die Opferzahlen
Damit wir uns von vorneherein verstehen: ich verteidige nicht die Inquisition und jedes Opfer staatlichen Glaubensterrors hat mein Mitgefühl! Es bleibt aber eine Tatsache, daß die Inquisition in Jahrhunderten nicht soviele Opfer an Menschenleben hervorgebracht hat wie der Hitlerismus und der Stalinismus in wenigen Tagen! Es gab kein barbarischeres Jahrhundert als das 20. unserer Zeitrechnung und dies geht auf das Konto der atheistischen Großideologien: Kommunismus und Nationalsozialismus!
Meine Quellen haben ich angegeben. Sie sind nicht-kirchlich! Sie können aber auch gerne in der Encyclopedia Brittanica oder In Meyers Enzyklopädie oder im Brockhaus nachschauen. Wann immer diese Universallexika aus neuester Zeit stammen, tragen Sie dem Forschungsstand Rechnung!
Falls bei Ihnen deswegen ein Weltbild zusammenbricht, tut es mir leid für Sie!
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#221   Pünktchen   19:16:08 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Asbeelchen
verlinkt uns eine Seite, die unverfroren die Lüge von bis zu 10 Millionen Opfern der Inquisition verbreitet und als Quelle den Spiegel von 1998 angibt. In jeder modernen neueren Enzyklopädie werden diese Zahlen jedoch korrigiert. Interessant, was hierüber in der Wikipedia nachzulesen ist. Z. B.: Spanien, wo die Inquisition wie nirgends sonst staatlich organisiert und getragen war (nur hier gab es das staatl. Amt des „Großinquisitors“):
Viele ältere Schilderungen der spanischen Inquisition waren Propaganda religiöser und politischer Gegner Spaniens, die von Zehntausenden oder gar Hunderttausenden auf dem Scheiterhaufen verbrannter Opfer sprachen. Moderne Forschungen ergeben etwa 1.200 bis 2.000 Todesurteile, etwa zwei Prozent der Fälle, welche die spanische Inquisition bearbeitete. de.wikipedia.org/wiki/Inquisition
Heute gehen Schätzungen auf der Basis einer relativ guten Quellenlage (weil es jedesmal förmliche Prozesse u. entsprechende Prozeßakten gab, man kann von daher – auch computergestützt – immer besser quantifizieren) von nur etlichen Tausend oder Zehntausend Opfern aus: der GESAMTEN Inquisition!
Wie sind die „Millionen“ in die Enzyklopädien gekommen. Darüber womöglich einiges hier de.wikipedia.org/wiki/Leyenda_negra!
Redaktion benachrichtigen Zwei Messen über Videoschaltung
#6   Pünktchen   18:50:12 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Asbeelchen, da sind Sie ja wieder! Und
immer noch so gescheite und stilsichere Bemerkungen, die da von Ihnen kommen!
Darf ich Sie daran erinnern, daß Sie mich unter diesem www.kreuz.net/…ge.htmlArtikel-Forum um die Beantwortung einiger Fragen gebeten hatten. Dieser Bitte bin ich nachgekommen, nun warte ich allerdings schon recht lange auf Ihre Antwort auf meine Frage!
Redaktion benachrichtigen Der Gipfel des Absurden
#12   Pünktchen   17:15:06 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Nein methusalix,
wir sprachen nicht über das Embryonenschutzgesetz, sondern über die §§ 218 und 211. Den Inhalt des § 218 (selbst in seiner sog. „liberalisierten“ Form) haben Sie durchaus falsch wiedergegeben, als Sie ihn als rechtliche Ausgestaltung des Satzes „mein Bauch gehört mir!“ hingestellt hatten. Beide Paragraphen gehören systematisch im StGB unter die Rubrik „Straftaten gegen das Leben“. Das stereotype Argument, daß die Gesetzgebung nicht irgendwohin „zurück“ gehen könne, hat natürlich gar kein inhaltliches Gewicht. Als mit dem Untergang des III. Reiches die Nürnberger Rassengesetze fielen, ist man auch wieder auf den Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz zurückgekommen! Ich gebe dem konsequenten Lebensschutz auf lange Sicht eine gute Chance, so wie in unserer Gesellschaft auch nicht mehr darüber diskutiert wird, ob wir uns Kinder, sondern ob wir uns Kinderlosigkeit länger leisten können.
Redaktion benachrichtigen Der Gipfel des Absurden
#9   Pünktchen   16:25:02 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Wir sind uns also einig, der § 218 StGB ist
dringend revisionsbedürftig!
Nur die Richtung, in der diese Revision gehen soll, sehen wir verschieden! Ihre Bemerkung, daß nach dem Gesetz „der Bauch ihr (gemeint: der schwangeren Frau)“ gehöre, ist natürlich falsch! Der Gesetzgeber macht nämlich einen Unterschied zwischen dem „Bauchinhalt“ vor und nach 3 Schwangerschaftsmonaten. Die Entfernung des ganz gewissen „Inhaltes“ vor dieser Zeit wird auch nicht als „Recht“ bezeichnet, sondern als straflose Rechtswidrigkeit. Diese Festlegung ist rein willkürlich, wie alles hier:
Der Gipfel des Absurden eben, wie kreuz.net am Beispiel dieses Falles sehr schon vor Augen führt!
Redaktion benachrichtigen Zwei Messen über Videoschaltung
#2   Pünktchen   16:08:43 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Hw. Gregor Jansen, bitte sagen Sie uns, wo
gibt es einen dieser schönen Schals zu kaufen, den Sie auf dem Picknick-Foto tragen?
Redaktion benachrichtigen Der Gipfel des Absurden
#7   Pünktchen   15:54:22 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Wo methusalix recht hat, hat er recht!
Hätte die Frau dafür gesorgt, daß ihr Kind wenige Tage vor der Geburt in ihrem Körper zu Tode kommt, dann hätte sie eine straffreie Todgeburt gehabt … o.O ???
Redaktion benachrichtigen Der Gipfel des Absurden
#5   Pünktchen   15:20:11 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Die Kindsmörderin aus Brieskow-Finkenheerd
ist in einer Gesellschaft (DDR) aufgewachsen, in der Abtreibung als eine Variante von Verhütung erscheinen konnte. Sie hat den Gedanken nur fortgeführt und erkannte im postnatalen Mord eine Variante von Abtreibung.
Redaktion benachrichtigen Der Gipfel des Absurden
#2   Pünktchen   14:36:50 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Postnatale Abtreibung
Ein sehr rühriger und sattsam bekannter Leser von kreuz.net, der sich als Abtreibungsbefürworter betätigt, erklärt uns immer wieder, wir sollten doch die Frauen allein darüber entscheiden lassen, ob ihr Kind leben darf, weil sie doch „1000x besser Bescheid“ wüßten über ihren Körper (manchmal, wenn er genug Zeichenvorrat hat, heißt es auch : „10 000 x besser“) als andere!
Ebendies kann die Kindmörderin aus Brieskow-Finkenheerd auch für sich in Anspruch nehmen! Über ihren Körper und die Vorgänge bei der Geburt wußte sie so gut Bescheid, daß sie sogar der fachärztlichen Hilfe entbehren konnte. Und über den Inhalt ihrer Blumentöpfe wußte sie auch 10000 x besser Bescheid als jeder andere!
Redaktion benachrichtigen Nicht die Kirche des Petrus + …
#3   Pünktchen   14:16:01 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Über das Mozartdenkmal von Lüpertz
kann man im Internet abstimmen!
Eine Abbildung des Denkmals, das einen nackten Frauenkörper zeigt, ist zu sehen bei
www.mozart.at www.mozart.at/,
wenn man von der deutschen Version auf „interaktiv“ klickt und anschließend auf „aktuelle umfrage“!
Bei bis jetzt 525 abgegebenen Stimmen lautet das bisherige Ergebnis:
Frage: Wie gefällt Ihnen die Mozartstatue?
Mir gefällt sie sehr gut : 19.6%
Mir gefällt sie gut : 5.7%
Mir gefällt sie weniger : 16.2%
Mir gefällt sie überhaupt nicht: 58.5%
Redaktion benachrichtigen Röschenz steht an der Wand
#12   Pünktchen   13:33:17 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Franz Sabo
hat einen eigenen Eintrag de.wikipedia.org/wiki/Franz_Sabo in der Wikipedia! Ist die dortige Sachverhaltsdarstellung eigentlich zutreffend? Dann dürfte hier eigentlich keiner den Pädophilievorwurf weiterhin erheben!
Redaktion benachrichtigen Aachener Sorgenfalten
#15   Pünktchen   20:49:47 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Lutherisches Kloster benediktin. Ausrichtung
Hier übrigens ein Link auf ein Männerkloster „unter dem Dach“ der lutherischen Landeskirche von Thüringen, das sich als „benediktinisch“ versteht:
Prioral St. Wigberti www.st-wigberti.com/index.html
(zahlr. Bilder u. Infos!)
„Das Priorat Sankt Wigberti ist ein approbiertes lutherisches Kloster benediktinischer Ausrichtung. Hier beten, leben und arbeiten ev.-lutherische, röm.-kath. und orthodoxe Mönche nach der Regel des Hl. Benedikt.“
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Tragikomödie
#4   Pünktchen   13:19:02 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Homo homini lupus –
clericus clerico lupissimus!
Der Autor d. Artikels kannte offenbar diesen küchenlateinischen Spruch!
Redaktion benachrichtigen Ein Fluß, der die Geschichte durchströmt + …
#23   Pünktchen   12:57:14 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Agnostiker. Die drei „K“s lauten nach dem
„Spiegel“: Kinder, Kirche, Karriere. Ihre Idealverkörperung finden sie in Ministerin von der Leyen. Deren Mann steht vielleicht öfter in der Küche als sie!
Redaktion benachrichtigen Peinlich, peinlicher, am peinlichsten.
#70   Pünktchen   12:49:11 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Antonius: „ein Phantasma“
muß es heißen. „Phantasmata“ ist Plrual! Ansonsten kann ich Ihnen in der Gesamtbewertung von kreuz.net zustimmen. Hier wird Lagerdenken gezüchtet.
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#19   Pünktchen   12:25:44 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Kant ist deswegen interessant, weil er eine
Verfallsform von Vernunft kannte, dasjenige nämlich, was er als „Vernünfteln“ bezeichnet. Ebenso warnt der Papst in seiner Ansprache www.kath.net/detail.php?id=13870 vor dem Agnostizismus als einer „Beschränkung der Vernunft zu einer rein funktionalen … Vernünftigkeit“. Damit steht Benedikt XVI. I. Kant zumindest im Vernunftbegriff sehr nahe, denn letzterer verstand darunter ein „Vermögen der Prinzipien“.
KANT versteht unter Gott ein Wesen, das durch Verstand und Wille die Ursache der Natur ist (Kr. d. pr. Vern. I. T1., II. B., 2. Hptst. V). Der Gottesbegriff ist kein theoretischer, sondern gehört zur Moral, d.h. er wird durch die Moral gefordert. Gott wird als vollkommenstes Wesen gedacht, indem wir den Gottesbegriff »aus der Idee« haben, »die die Vernunft a priori von sittlicher Vollkommenheit entwirft und mit dem Begriffe eines freien Willens unzertrennlich verknüpft« (WW. IV, 257). Zwar ist Gottes Wesen an sich unbekannt, aber wir müssen ihn uns als unendlichen Geist und Willen denken (WW. VI, 476). Dem »moralischen Theismus« zufolge, welcher »kritisch« ist, steht Gottes Existenz zweifellos fest; Gott muß allwissend, allmächtig, heilig und gerecht sein (Vorles. üb. d. philos. Religionslehre, hrsg. von Pölitz, 2. A. 1830, S. 31 ff.). (Eislersches WB)
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#17   Pünktchen   11:42:38 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Kant hat „Vernunft“ als das höchste
synthetische Vermögen unserer Erkenntnis betrachtet und im Bereich der „praktischen Vernunft“ als Vermögen der Zwecke.
„Die Einheit aller möglichen empirischen Verstandeshandlungen systematisch zu machen, ist ein Geschäft der Vernunft“ sagt Kant. Als praktische Vernunft hat sie „den Primat“ vor der bloß theoretischen.
»zu dem bedingten Erkenntnisse des Verstandes das Unbedingte zu finden, womit die Einheit desselben vollendet wird« Sie ist die Quelle von Ideen. Sie wird daher »ganz eigentlich und vorzüglicherweise von allen empirisch bedingten Kräften unterschieden, da sie ihre Gegenstände bloß nach Ideen erwägt und den Verstand danach bestimmt, der dann von seinen (zwar auch reinen) Begriffen einen empirischen Gebrauch macht« www.kreuz.net/
Wer – nach Kant – im Bereich des Praktischen „vernünftig“ sein will, kommt ohne die Ideen Gott, Freiheit und Unsterblichkleit der Seele nicht aus. Sage nicht ich, sagt KANT!
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#9   Pünktchen   10:57:45 | Mittwoch, 7. Juni 2006
„Vernunft“ bei Kant
war eben niemals ein Kalkül der Mittel, dieses nannte er lediglich „Verstand“. Ein solcher kann sehr wohl richtig kalkulieren, ohne daß dabei „Vernunft“ als Vermögen der Zwecke im Spiele ist. So handelt jeder, der sich schein-intellektuell aufmendelt, aber seine höchsten Zwecke und Ziele nicht rechtfertigen kann. Für Kant waren Gott, Freiheit und Unsterblichkeit der Seele deswegen „Postulate der Vernunft“. Kant lehnte übrigens auch die Abtreibung ab. Er war KEIN Agnostiker.
Benedikt XVI. wußte wovon er sprach, als er die „Diktatur des Relativismus“ geißelte. Diese Diktatur wirft sich gerne das Mäntelchen des „Humanismus“ um, schreitet aber unbesehen über Leichenberge und hat eine Zivilisation der tödlichen Selbstliebe begründet, die allerdings ohnehin nicht überlebensfähig ist.
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#49   Pünktchen   10:41:54 | Mittwoch, 7. Juni 2006
„Bis zur Selbstaufgabe“
heißt die Überschrift, unter der dieses Forum eröffnet ist. „Bis zur Selbstaufgabe“ als ernstzunehmendes und intellektuell redliches Subjekt hat DDL versucht, eine Position zu verteidigen, die er mit argumentaiven Mitteln am Ende nicht mehr verteidigen konnte! Danach trat viel Rhetorik, reichlich anbiederndes Geschwafel und – in der Tat – ein bemühter „Witz“, der angesichts der dramatischen Szenarien – Millionen und Abermillionen getöter Kinder – als Herren-Zynismus (i. S. von Sloterdijks berühmten Buch: Kritik der zynischen Vernunft) gelten darf.
„Witzischkeit kennt keine Grenzen“ das ist in der Tat die letzte und oberste Norm eines agnostischen Zynikers, dem Kinder und Frauen im Grunde egal sind, der mit dümmlichen Vergleichen über Leichenberge schreitet, der aber eines nicht verhindern kann: daß man ihn auf frühere Äußerungen festnagelt und logische Kohärenz einfordert. Er dachte wirklich, er wäre witzig, als er schrieb, er hätte sich >>*andenkopfgreif*<< doch niemals bestritten, daß der Fötus ein biologisch eigenständiges Wesen sei. Hatte er wirklich nicht? Wirklich nicht i.Z. mit Abtreibung und „Selbstverfügung“ der Frau?
Soll er sich nur an den Kopf greifen, er müßte feststellen, daß dort entweder schon etliche Schrauben gelockert sind oder daß er seinen Irrtum eingestehen müßte!
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#6   Pünktchen   10:03:16 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Agnostizismus
Der Papst hatte natürlich nicht ohne weitere Begründungen und Erläuterungen den Agnostizismus als eine große zeittypische Gefahr für den Glauben gekennzeichnet, wie von interessierter Seite hier unterstellt wird. Papst Benedikt XVI. hatte auf der Diözesankonferenz gesagt:
„Er (der Agnostizismus) entspringt der Beschränkung der menschlichen Vernunft zu einer rein berechnenden und funktionalen Vernünftigkeit“.
Damit hat er genau jene hier in diesem Forum getroffen, die sich in ihrer vermeintlichen Intellektualität aufspreizen und ihre eigene Substanzlosigkeit mit viel Rhetorik und situativem Doppelsprech verbergen.
Auch Albert Einstein hatte diesen Typus im Auge, als er unsere Zeit als eine „Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele“ gekennzeichnet hatte. Daß diese prinzipienlose Vernünftigkeit (Kant nennt sie „Vernünfteln“) in Massenmord umschlagen kann, beweisen diejenigen, die an der Abtreibung festhalten, weil es ihrem politischen Lagerdenken entspricht, aber – womöglich – kategorische Einwände gegen „verbrauchende Embryonenforschung“ vortragen, letzteres aber auch nicht aus Anerkennung eines höheren Rechtes, sondern – wiederum nur ! – aus Lagerdenken!
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#92   Pünktchen   08:23:16 | Mittwoch, 7. Juni 2006
DDL und die Generalmobilmachung gegen die
ungeborenene Kinder
Das DDL-Subjekt mußte sich im Verlauf einer Diskussion, zu der es nicht zurückkehren will www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html, weil ihm die Argumente ausgegangen sind, inhaltlich bewegen: bei der Abtreibung geht es – anders als bei sexualethischen Fragen – nicht um eine einfache „Selbstbestimmung“, sondern um das Lebensrecht eines eigenständigen (wenn auch nicht selbständig lebensfähigen) menschl. Wesens in Konkurrenz zu ihm äußeren Interessen. Dieses Recht kann nicht einfach außer Kraft gesetzt werden durch eine „Verfügung“ der Frau über „ihren Körper“, sondern es tritt mit eigenem Anspruch auf Achtung und Anerkennung auf.
Nun meint DDL, es könne dennoch die Abtreibung eine „bessere Möglichkeit“ sein, so wie es der „Krieg“ (DDL !) eben auch manchmal sei. „besser“ i. S. eines Angriffskrieges, der aus Gründen der Machterweiterung geführt wird? Wenn das „besser“ einen moralisch akzeptablen Sinn haben soll, dann kann es nur bedeuten, daß Krieg gerechtfertigt sei als Antwort auf eine Aggression von außen und in Abwehr größter Gefährdung für das eigene Leben.
Ist nun die Abtreibung wirklich ein „gerechter Krieg“ gegen eine vorherige Aggression? Außer im Falle einer medizin. Indikation muß diese Frage verneint werden. Die Kinder im Mutterleib sind unbewaffnet, sie bedrohen niemanden, sie sind wehrlos. Die Vernichtung der Ungeborenen ist der niederträchtigste Angriffskrieg der Weltgeschichte.
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#83   Pünktchen   19:54:18 | Dienstag, 6. Juni 2006
Wunschdenken ist wohl eher bei methusalix
auzumachen (wie immer: faktenresistent!)
Die beiden Artikel aus den USA verdeutlichen nämlich, daß im Falle einer Revision von Roe vs. Wade 22 US-Bundesstaaten die Abtreibung entliberalisierung und nur 16 sie in der bisherigen Form beibehalten. (12 noch nicht klar zu prognostizieren!) Unverkennbar gibt es eine Trendumkehr im öffentlichen Bewußtsein! Der weitere von mir verlinkte Artikel macht deutlich, daß der unterlegene Präsidentschaftsbewerber Kerry seine Wahlniederlage selbst auf seine „pro-choice“-Einstellung zurückführt und seiner Partei empfiehlt hier differnzierter zu votieren, sodaß auch Abtrebungsgegner demokratisch wählen können. (In diese Richtung votiert nun auch Hillary Clinton; ein Umstand, der vom SPIEGEL natürlich unterschlagen wurde in diesem www.spiegel.de/…,1518,419376,00.html Artikel.
Die US-amerikanische Version des Kreationismus entspringt dem extremen protestant. Biblizismus und hätte in katholischen Staaten so keine Chance, in die Curricula aufgenommen zu werden!
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#79   Pünktchen   18:09:29 | Dienstag, 6. Juni 2006
Der Wind dreht sich; Mehrheiten von heute
sind morgen in der Minderheit!
Hier www.usatoday.com/…bortion-states_x.htm ein engl. Artikel über die Trendumkehr in den USA bzgl. Abtreibung und hier www.usatoday.com/…abortion-cover_x.htm noch einer!
Redaktion benachrichtigen Peinlich, peinlicher, am peinlichsten.
#23   Pünktchen   17:41:54 | Dienstag, 6. Juni 2006
Artois-Brandenburgis und Bischof Laun
Würden Sie auch den obersten Lehrer, Jesus Christus, dafür verurteilen, daß er mit Zöllnern und Sündern zusammengesessen hatte? Dies war der Vorwurf der Pharisäer, Artois-Brandenburgis!
Vgl. Mt. 9, 9 – 13.
Jesus hat auf diesen Vorwurf erwiedert:
Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hos. 6,6): >Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer< Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#76   Pünktchen   16:59:13 | Dienstag, 6. Juni 2006
Völlig richtig, EinChrist,
Ihre Bemerkung über DDL:
In der Tat ein lächerliches Unterfangen, was hat der Mann schon alles geschrieben und was bleibt vom blah-blah? … Wie der Tau in der Morgensonne.
trifft zu! Leider verstößt er auch schon gegen die elementaren Regeln logischer Widerspruchsfreiheit und leistet sich einen waghalsigen Doppelsprech, so z.B. wenn er die Abtreibung als alleiniges Verfügungsrecht der Frau über ihren Körper bezeichnet UND zugleich das werdende Leben in ihrem Körper als eigenständig im biologischen Sinne anzuerkennen vorgibt.
Das ist in der Tat das Problem der Agnostiker in dieser Frage: sie denken vom Ergebnis her! Sie WOLLEN die Abtreibung, also muß die Rechtfertigung nachträglich herbeigezwungen werden: das geht eben nicht immer ohne logische Verrenkungen, argumentative Nebelkerzen und viel viel Rhetorik… ;-)
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#74   Pünktchen   16:26:38 | Dienstag, 6. Juni 2006
Sehr gut, Benedikt!
Der Wahrheitsanspruch einer Morallehre kann sehr wohl universal sein, wenn auch keine universale zwangsbewehrte Durchsetzung dieser Moral angestrebt wird. Da sich die Moralverkündigung in erster Linie an den einzelnen und seine Einsicht wendet, wäre Zwang auch abträglich! Eine Grenze hat die moralische Selbstbestimmung freilich dort, wo in die Rechte anderer eingegriffen wird, so z.B. bei der Abtreibung!
MfG
;-)
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#68   Pünktchen   15:48:06 | Dienstag, 6. Juni 2006
Benedikt
DDL wurde von mir schon andernorts www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html darüber aufgeklärt, daß er die Frage der Homosexualität und das mit der Abtreibung bedrohte Recht auf Leben nicht einheitlich als eine Frage der „Selbstbestimmung“ behandeln kann! Er hat sich allerdings aus diesem Forum verabschiedet, weil er in argumentative Nöte geraten ist. Hatte er doch im Prinzip konzediert, daß es beim werdenden Leben um eine eigenständige Rechtsposition handelt und daß gegen die Föten in gewisser Weise ein „Krieg“ geführt werde. Auf meine Frage, wodurch ein solcher Krieg gegen Wehrlose gerechtfertigt sei: KEINE ANTWORT !!!
Redaktion benachrichtigen Der Papst schreibt Bischof Krenn
#1   Pünktchen   13:18:23 | Dienstag, 6. Juni 2006
Dorothea
Natürlich in jeder Buchhandlung!
Der Wahrheit verpflichtet. Festschrift für em. Diözesanbischof Prof. Dr. Kurt Krenn zum 70. Geburtstag, Graz 2006 (Ares Verlag). ISBN 3-902475-24-2 und ISBN 978-3-902475-24-4, Preis: EUR 39,90.
Redaktion benachrichtigen Die Bevölkerung schlägt zurück
#288   Pünktchen   12:50:44 | Dienstag, 6. Juni 2006
Das DDL kneift seit drei Stunden vor der
Beantwortung einer einfachen Frage www.kreuz.net/article.3307.html: worin seiner Meinung nach der gerechtfertigte Grund für einen „Krieg“ (DDL) gegen die Ungeborenen bestehen könnte!
Redaktion benachrichtigen Ein Fluß, der die Geschichte durchströmt + …
#11   Pünktchen   12:09:49 | Dienstag, 6. Juni 2006
Kneift DDL?
Hier www.kreuz.net/article.3307.html bleibt DDL eine Antwort schuldig!
Redaktion benachrichtigen Bis zur Selbstaufgabe + …
#47   Pünktchen   10:43:26 | Dienstag, 6. Juni 2006
DDl-Subjekt und der gerechte Krieg gegen
die Ungeborenen:
Den ganzen üblichen rhetorischen Schwafel abgezogen, reduziert sich das Argument zur Sache auf die folgende Bemerkung:
…dass es Situationen gab und gibt, in denen Krieg, so ungut er grundsätzlich ist, die „bessere“ Möglichkeit ist, kommt dieser Kommentar ja regelrecht dem Eingeständnis gleich, dass Abtreibung ebenfalls gerechtfertigt sein kann.
Damit sind wir jetzt ein wesentliches Stück weiter! Das Subjekt leugnet nämlich nicht mehr, daß es sich um kriegsähnliche Handlungen beim Töten der Ungeborenen handelt. Es leugnet nicht, daß eine Rechtsposition aufgetreten ist, die in denkbare Konkurrenz zum Interesse von Frauen und Männern an einer Beendigung der Schwangerschaft tritt. Gut!
Wie sieht nun der gerechtfertigte Krieg aus? Der Gesetzgeber in Dtl. z.B. kennt nur den Verteidigungszweck als Rechtfertigung für militärische Mittel. Ebenso sieht es Thomas v. Aquin in seiner Lehre vom „gerechten Krieg“. Notwehr (und Nothilfe) bildet den einzigen Rechtfertigungsgrund! Wem haben kleine Kinder was getan, wen bedrohen sie so, daß das deren Leben auf dem Spiel steht? – Nur im Falle einer medizin. Indikation!
Redaktion benachrichtigen Bis zur Selbstaufgabe + …
#45   Pünktchen   10:05:45 | Dienstag, 6. Juni 2006
Das DDL-Subjekt
Das DDL-Subjekt arbeitet an zwei Baustellen: Homosexualität und Abtreibung. Dies sind die beiden Themen, an denen es sich hier in kreuz.net beständig abarbeitet. Von der Zahl der Zuschriften her ist ihm das HS-Thema wichtiger und ich könnte verstehen, wenn es dafür sehr persönliche Gründe gibt, die das Subjekt argumentationsstrategisch hinter einer behaupteten Heterosexualität verbirgt. Das Standardargument für die beiden Themenkomplexe lautet nun:
„Dass man tatsächlich andere ihre eigenen Entscheidungen treffen lässt, statt sich, wie Sie, stets dem offenbar übermenschlich starken Zwang ausgesetzt zu sehen, ihnen in ihr Leben zu quatschen und sie bevormunden zu wollen?“
Das Subjekt sollte sich einmal die Frage stellen, ob dieses Argument wirklich den selben Stellenwert und die selbe Überzeugungskraft in beiden Themenkomplexen hat oder ob es nicht einen wesentlichen Unterschied gibt, den es beständig und erfolglos mit hohem rhetorischen Aufwand zu leugnen sucht: während es im einen Fall tatsächlich um „Selbstbestimmung“ geht, hat sich in einer Schwangerschaft eine zusätzliche Rechtsposition angemeldet, die höherrangig ist als das etwaige Interesse von Frauen und Männern diese Position medizinisch-technisch auszulöschen.
Das Subjekt weiß dies auch und findet manchmal sogar die richtigen Worte, etwa wenn es sagt: Abtreibung verhält sich zur Verhütung wie Krieg zur Diplomatie.
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#43   Pünktchen   09:25:35 | Dienstag, 6. Juni 2006
DDL-Subjekt will Frauen entmündigen!
Das DDL-Subjekt beliebte zu posten: Wie gut, dass Sie mit dieser Massenvergewaltigung der Frau deutlich in der Minderheit sind und bleiben werden.
Mit „Massenvergewaltigung der Frau“ erklärt das DDL-Subjekt alle Schwangerschaften zur Folge äußerer Gewalteinwirkung und entmündigt so die Frauen in ihrer eigenen und freien Entscheidung zum Geschlechtsverkehr. Er vertritt ein vormodernes Frauenbild, indem er Frauen als Dummchen hinstellt, die nicht wüßten, daß Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führen kann. Er biedert sich den Frauen als „verständnisvoller“ Zeitgenosse an, indem er Frauen die Tötung ihres eigenen Kindes als legitime Form einer Selbstverfügung über ihren Körper verkaufen will. Er gehört damit zu den vielen Männern, die Frauen in das Unglück einer Abtreibung drängen, weil er ihnen erfolgreich suggeriert hat, daß dies ja ihr „gutes Recht“ sei, gemessen an dem das Lebensrecht eines anderen Individuums leicht wöge. Er vertritt damit in Wahrheit sein eigenes Interesse, über Frauen verfügen zu dürfen ohne Rücksicht auf mögliche Folgen und Rechte Dritter.
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#41   Pünktchen   08:26:58 | Dienstag, 6. Juni 2006
Asbeel, bitte beantworten Sie auch meine
Frage!
Nun zu Ihren Fragen:
Was wollen sie denn?
Etwa die Zwangsmutterschaft fest schreibt?
Antwort: Eine „Zwangsmutterschaft“ liegt nur im Falle der Vergewaltigung vor! In allen anderen Fällen ist keine Frau zur Mutterschaft gezwungen. (Auch eine „Zwangsvermietung“ findet nicht statt, da die Frau völlig frei das ihre dazubeigetragen hat, daß in ihr ein Kind ins Leben trat) In Dtl. beträgt die Abtreibung wg. Vergewaltigung nicht mal einen Prozent, ja nicht einmal ein Promille der Fälle www.destatis.de/…d/gesu/gesutab16.php. „Zwangsmutterschaft“ ist also nicht das Problem!
(Was wollen sie denn?)
Etwa ein Gesetz, das den Frauen keine Rechte gibt, sondern höchstenfalls Gnade gewährt?
Antwort: Unsere Rechtsordnung kennt Rechte und Pflichten! Der Begriff der „Gnade“ ist im Bürgerl. Recht, im Straf-, sowie im Staats- und Verfassungsrecht vermutl. unbekannt. Wir leben ja nicht in einer Feudalordnung.
Etwa die rechtlose Frau die nicht entscheiden darf ?etc.?
Antwort: Die Frau ist nicht rechtlos, sondern ihre Rechte haben –. wie übrigens auch beim Mann – ihre Grenze da, wo das grundlegendste Recht eines anderen menschl. Wesens, nämlich das Lebensrecht tangiert sein könnte.
Nun zu meinen Fragen an Sie:
Wann beginnt für Sie dasjenige menschliche Leben, das grundsätzlich rechtlichen Schutz genießen sollte? Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung?
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#39   Pünktchen   21:10:30 | Montag, 5. Juni 2006
Das DDL-Subjekt und der situative
Doppelsprech:
vor kurzem, als es sich noch „deusexmachina“ nannte,
konnte das Subjekt posten:
„Vertrauen Sie darauf, dass DIE (Frauen) 1000mal besser über sich und ihren Körper Bescheid wissen, als wir Männer das je könnten. Und quatschen Sie denen nicht rein, die sind erwachsen genug…“
Nun heißt es mit theatralischer Gebärde:
„ …Der Unfug mit „…ist nicht Bestandteil der Mutter“. Ha-ha, also ob das je der Punkt gewesen wäre *andenkopfgreif*… „
Weitere Kostprobe?
„…der ich … der Frau die Verfügungsgewalt über ihren Körper zumute“.
Das alles im Zusammenhang mit Abtreibung gesagt! Oder – *andenkopfgreif* – doch nicht gesagt? Ist aber alles so nachzulesen!
M.a.W.: Das DDL-Subjekt setzte sich für ein uneingeschränktes Tötungsrecht der Mutter an ihrem Baby (bis zur 12. Schwangerschaftswoche) ein und zwar als Wahrnehmung eines Verfügungsrechtes über „ihren Körper“ (s.Zitat oben!) … Zugleich ist das aber nie der Punkt gewesen … Haben wir es hier schon mit einem pathologischen Fall zu tun?
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#36   Pünktchen   20:26:36 | Montag, 5. Juni 2006
Aasbeelchen ruft zur Sachlichkeit!
Ich bin begeistert! Sie wollen also endlich etwas zur Sache sagen? Dafür nehmen Sie aber recht viele Anläufe! Bis jetzt – und es sind ja schon Stunden vergangen – haben Sie nämlich noch gar nichts zur Sache gesagt, sondern mokieren sich über Ausdrucksweisen des einen oder anderen!
Also los, bitte! …
Hier eine kleine Stilübung für unsere Sprachexpertin:
Zeigen Sie uns allen. wie Ihr sprachlich „konstruktiver“ und „sachlicher“ Beitrag zur Beschreibung der Abbildungen auf dieser Site www.babycaust.de/ aussieht. Bitte versäumen Sie es nicht, auch die Bilder selber anzuklicken und damit die Galerien zu öffnen! Leisten Sie uns Formulierungshilfe!
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#34   Pünktchen   19:19:26 | Montag, 5. Juni 2006
aasbeelchens kleine Stilkunde
Ob unser Aasbeelchen auch den Chefanklägern beim Nürnberger Prozeß und den Richtern zugerufen hätte:
Eure „Rhetorik“ gegen den Massenmord ist:
„kontraproduktiv und störend…
polemisch und unseriös …
hinderlich und schädlich …
reißerisch und aufwühlend…
reißerisch und notgeil…„(Zitat aasbeelchen)
Wie sähe da Ihr „konstruktiver“ sprachlicher Beitrag aus?
„Endlösung“?
„Bevölkerungstransfer“?
„bevölkerungshygienische Maßnahme“?
„gesundheitspolitische Selektion“?
„Beitrag zu sozialverträglichem Frühableben“?
„Rassenhygiene“?
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#32   Pünktchen   18:39:38 | Montag, 5. Juni 2006
Kleine Stilkunde:
Pünktchen und seine „Rhetorik“ ist nach Asbeel: …kontraproduktiv und störend… polemisch und unseriös … hinderlich und schädlich …reißerisch und aufwühlend…reißerisch und notgeil…
Asbeelchen und die seine dagegen: :-! „…besonnen und konstruktiv“ :-!
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#30   Pünktchen   17:48:15 | Montag, 5. Juni 2006
Asbeel
„mit einer solchen … unsympathischen Wortwahl“ wie der meinen soll man nicht gegen die Abtreibung angehen dürfen, meint Leser/In Asbeel.
Stattdessen soll man also lieber weiterhin verschleiernd-verlogen von „Schwangerschaftsabbruch“ reden, wo es um das Leben eines menschl. Individuums geht, man soll „Schwangerschaftsunterbrechung“ sagen, obwohl doch klar ist, daß nichts lediglich unterbrochen wurde, was später wieder aufgenommen werden könnte, man soll die Babytötungsambulanzen wohl für alle Zeiten nur noch „Kliniken“ nennen, obwohl es bei der Schwangerschaft um keine Krankheit geht, man soll auch nicht von Kindern oder Menschen oder menschlichen Individuen sprechen, die getötet werden, sondern nennen wir es doch einfach: „Schwangerschaftsgewebe“, das „entfernt“ wird.
„Unsympathische Wortwahl“? Ja, vielleicht, aber lieber die Fakten benennen, als sie semantisch verschwinden lassen! Was uns angesichts der Fakten dann „sympathisch“ ist, ist auch noch nicht die entscheidende Frage, sondern: WAS UNS ALS MENSCHEN ERLAUBT IST UND WAS NICHT ! (5. Gebot!)
Redaktion benachrichtigen Die Bevölkerung schlägt zurück
#194   Pünktchen   17:10:49 | Montag, 5. Juni 2006
Danke, Herr Schlämmer, das mußte mal
gesagt werden! Sie haben die rein verbalonanistische Betätigung des Lesers DDL (vermutl. der fühere DemondeLuxe, später deusexmachina) im Kern getroffen:
„Sie sind sich selbst GOTT, Sie DöDeL“
Redaktion benachrichtigen Bis zur Selbstaufgabe + …
#27   Pünktchen   16:57:27 | Montag, 5. Juni 2006
Das DDL-Subjekt und sein „Humanismus“
Es ist Kenntnisstand der Biologie, „daß es sich bei der befruchteten Eizelle nicht um einen Teil des Körpers der Frau handelt. Zudem ist der genet. Code der befruchteten Eizelle eindeutig der genet. Code eines Menschen.“ (Wikipedia, Art. „Schwangerschaftsabbruch“)
So handelt es sich bei der gesamten Frauenrechtsrabulistik der Abtreibungsbefürworter um den durchsichtigen Versuch, das Lebensrecht eines menschlichen Individuums an einem vermeintlichen Selbstverfügungsrecht der Frau über ihren Körper scheitern zu lassen. Der feminist. Schlachtruf „Mein Körper gehört mir!“ schwingt bei all diesen Versuchen durch, aber dieser Ruf ist ohne Basis in Biologie und medizinischer Wissenschaft.
Alle Kriterien, die von den Abtreibern und ihren propagandist. Hilfstruppen herangezogen werden, um eine benötigte Spätdatierung des Menschseins zu rechtfertigen, entspringen daher auch der puren Willkür. Weder Schmerzempfinden, Bewusstsein, das Erreichen eines bestimmten Alters, einer bestimmten Größe, einer bestimmten Komplexität … erlauben es, das menschl. Individuum vom Zeitpunkt seines biolog. Erscheinens bis zu seinem biolog. Ende um das grundlegende Recht auf Leben zu bringen.
Rassismus und Abtreibung haben dieses gemeinsam: am Anfang steht immer ein „Subjekt“, das Kriterien für höher- und minderwertiges, Mehr- oder Weniger- „Menschsein“ aufstellt, das Ende ist immer Massenmord!
Redaktion benachrichtigen Ein falsches und gefährliches Signal
#43   Pünktchen   16:47:35 | Montag, 5. Juni 2006
Die Gegenüberstellung hatten die Ankläger
gesucht! Marcial war ihr ausgewichen und rief, gestützt auf päpstliches Wohlwollen und seine ihm zu Gebote stehenden Hilfstruppen, eine Internet-Kampagne ins Leben! Wieder kehrt sich Ihr Vorwurf gegen diejenigen im Vatikan um, die ein förmliches Verfahren unter fahrlässig-fehlerhafter Würdigung der bereits vorliegenden Aussagen verhindert und verschleppt haben. (Es gibt 20 Personen, die berichten, daß sie von Marcial mißbraucht wurden, darunter Universitätsprofessoren, Anwälte, PRIESTER !!!)
Was nun aus dem Vatikan zu hören ist, kommt einem Schuldspruch sehr nahe. Pater M. ist die Ausübung seiner priesterlichen Funktionen untersagt worden! Er solle sich in Buße üben etc.pp.
Ihr Früchteargument war wohl auch die leitende Überlegung, die Papst Joh.Paul II dazu brachte, alle Anklagen unbeachtet zu lassen, trotz Warnungen und „zwingender Evidenzen“ (NCR) einer möglichen Schuld von Pater M. Wenn jetzt gleichwohl so entschieden wurde, wie entschieden wurde, dann gibt es wohl Gravierenderes, was selbst dieses fromme Wahrscheinlichkeitskalkül aufwiegt.
Redaktion benachrichtigen Bis zur Selbstaufgabe + …
#25   Pünktchen   16:24:09 | Montag, 5. Juni 2006
Asbeel
Ihr Beitrag läßt leider kein sprachliches und semantisches Feingefühl erkennen, denn sonst hätten Sie den wahren Skandal der heuchlerischen Verschleierungsvokabeln, die um das Abtreibungsgeschäft errichtet werden ebenso wie das eiserne Abbildungsverbot www.kreuz.net/article.3180.html kritisch beleuchten müssen, bevor Sie auf die „Schlachthöfe“ zu sprechen kommen! Tatsächlich kann von „Kliniken“ keine Rede sein, denn dieser Ausdruck leitet sich von gr. kliné, das Bett ab, womit das Krankenbett gemeint ist. Von einem solchen, ebenso wie von einem „Krankenhaus“ kann jedoch bei den Nutzerinnen der Abtreibungsambulanzen keine Rede sein. Daß Wörter wie „Schwangerschaftsabbruch“, „Schwangerschaftsunterbrechung“ u.dergl. eher eine Lüge sind, als eine korrekte Bezeichnung, kann kein Mensch mit intaktem Sprachgefühl bestreiten! Daß „Mediziner“ sich der Heilung verschreiben und nicht der Tötung, war jahrtausendelang auch klar, bis vor einigen Jahrzehnten dieser Berufsstand das Absaugen, Zerstückeln, Ersticken oder Ausschaben von vorgeburtlichen Kindern in sein „Berufsbild“ integrierte …
Redaktion benachrichtigen „Es gibt bei uns kein größeres Tabuthema“
#28   Pünktchen   12:20:24 | Montag, 5. Juni 2006
Solange das DDL-Subjekt die Ernährung
und Pflege von Kleinkindern und die Tötung von Ungeborenen auf eine Stufe stellt und beides unter moralischen Gesichtspunkten nur für vergleichbar hält unter dem Gesichtspunkt, daß mit beidem Geld zu verdienen sei, ist mit einem DDL-Subjekt nicht zu diskutieren!
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#65   Pünktchen   11:44:35 | Montag, 5. Juni 2006
Wolfgang K.
stimmt, lieber Wolfgang, daran müssen wir dann beide arbeiten! Machen Sie’s gut einstweilen und genießen Sie den Feiertag!
Ihr Pünktchen.
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#26   Pünktchen   11:39:21 | Montag, 5. Juni 2006
Bonjour tristesse!
Offenbar haben auch Sie ein Interesse daran, von der Sache abzulenken und unterstützen das DDL-Subjekt in diesem Bemühen! Zwecklos!
Ich würde auch mit Heinrich Himmler und Dr. Mengele nicht in einen öffentlichen Diskurs über Opferzahlen eintreten, wenn es in Wahrheit um die menschenverachtende Ideologie und den tödlichen „Humanismus“ dieser Herrschaften geht!
Diese Leute hätten auch kein Anspruch mehr auf Hochachtung, sondern ich sähe in ihnen menschliche „Subjekte“, mit denen man sich so lange auseinandersetzen kann, wie sie nicht beginnen die Opfer ihres Tuns erneut zu beleidigen, indem sie eine zynische Diskussion über Quantitäten und technische Modalitäten ihres mörderischen Treibens vom Zaun zu brechen, um sich der moralisch peinigenden Kernfrage nicht stellen zu müssen.
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#63   Pünktchen   10:40:19 | Montag, 5. Juni 2006
Wolfgang K.
Suchen Sie doch bei den wirklichen „geistigen Riesen“ seiner Zeit solche antisemitischen Äußerungen: bei Ersamus von Rotterdamm oder bei Thomas Morus und teilen sie sie uns mit! Schon der humanistisch gebildete Melanchthon dürfte wesentlich gemäßigter und intellektueller gewesen sein als ihr Abgott Martin Luther, werter Wolfgang!
Nein, „groß“ war Luther weniger intellektuell, als propagandistisch und pamphletistisch! Groß war er auch hinsichtl. seiner Wirkungen, unbestritten. Wie diese Wirkungen zu bewerten sind, das bleibt ein weites Feld …
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#41   Pünktchen   10:32:24 | Montag, 5. Juni 2006
Glaubwürdigkeitsbewertung
eine unterschiedliche „Glaubwürdigkeitsbewertung“ von Pater M. durch die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. – ja, das stimmt offensichtlich! Wobei allerdings immer noch ins Gewicht fällt, daß der heutige Papst den ganzen Fall jahrelang auf dem Schreibtisch hatte (und es dort liegenließ!) und die Fakten wesentlich genauer kennt als sein Vorgänger.
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#23   Pünktchen   10:23:15 | Montag, 5. Juni 2006
DDL geht über Kinderleichen
und will uns dazu einladen, den Diskurs darauf zu fokussieren, wieviele tote Kinder es denn genau seien, über die er hinwegschretet!
Dasselbe Subjekt postet hier :
„…kann ich das dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich nicht mehr hören – oder unterstelle ich umgekehrt Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu sein?“
und tut damit so, als ginge es beim Wort über die Abtreibungsindustrie in erster Linie darum, wieviel dort verdient wird und nicht womit (mit feigem Kindermord!).
Mag sich dieses offenbar vereinsamte Subjekt auch ganze Nächte mit den kreuz.net-Foren um die Ohren schlagen und sich verbalonanistisch zum Diskussionssieger erklären, weil andere Leute nachts und im Morgengrauen besseres zu tun haben, als hier postings abzusondern, so bleibt es doch dabei:
das DDL-Subjekt scheidet als ernstzunehmender Dialogpartner aus!
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#39   Pünktchen   16:18:19 | Sonntag, 4. Juni 2006
Guttenberger
Die Entscheidung von Papst Johannes Paul II. ist inzwischen revidiert worden! Vielleicht ist Ihnen das entgangen? Dies geschah in der Verantwortung desjenigen Mannes auf dessen Schreibtisch die Sache jahrelang gelegen hatte und der es nicht gewagt hatte, die Sache – gegen den Willen des Papstes – voranzubringen. Dieser Mann ist jetzt selber Papst und seit Anfang des Jahres gibt es eine Wende in dem Fall. Ganz sicher ist, daß der jetzige Papst in voller Aktenkenntnis gehandelt hat, wie er gehandelt hat!
Zurück bleibt der fatale Eindruck, daß beide: Vatikan und Marcial ein vitales Interesse daran haben, daß der Fall nicht weiter verhandelt wird.
Kreuz.net ist recht zu geben in seiner damaligen www.kreuz.net/article.1809.html Einschätzung: etliche der Verteidiger Marcials „könnten ihr schnelles Urteil eines Tages bereuen.“
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#37   Pünktchen   14:40:58 | Sonntag, 4. Juni 2006
Damit hier keine Legendenbildung im
Guttenbergschen Stil Platz greift: es entspricht nicht den Fakten, sondern nur den ressentimentbestimmten Mutmaßungen eines Herrn Guttenberger, Köln, daß erst jetzt gegen den Gründer der Legionäre Christi Anschuldigungen erhoben werden. Faktum ist vielmehr, daß der Papst schon Mitte der achziger Jahre mit diplomatischer Post von den ungeheuerlichen Vorwürfen Kenntnis bekommen hatte, sich aber nicht zu den geeigneten Schritten entschließen wollte. Das tat er jedoch gegen zwingende Evidenzen und wiederholte Warnungen …ionalcatholicreporter.org/update/bn051906.htm von verschiedenen Seiten. Das Verhalten des Papstes spricht nicht etwa für Marcial, sondern in der Zusammenschau der bekannten Fakten gegen den Papst, der die Verpflichtung gehabt hätte, die Ankläger anzuhören, was er nicht tat. So jedenfalls der Catholic National Reporter im oben verlinkten Artikel (alle Artikel im CNR seit den neunziger Jahren: hier …ionalcatholicreporter.org/…e/maciel_archive.htm!)
Aus der Jahrzehnte währenden Pflichtverletzung vatikanischer Stellen nun eine niederträchtige Strategie der Ankläger zu machen, die hinterhältig mit ihren Vorwürfen gewartet hätten, bis Marcial alt und gebrechlich ist, ist nachweislich falsch! Dem Vatikan ist der Fall auch deswegen peinlich, weil er dessen eigenes Versagen offenkundig macht.
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#35   Pünktchen   13:19:20 | Sonntag, 4. Juni 2006
Guttenberger unterscheidet nicht sauber
zwischen Tatbestandsermittlung und -bewertung und den Schmarrn mit der „Legio Mariae“ wiederholt er auch noch! Und das alles am Hochfest der Ausgießung des Hl. Geistes, Herr laß Hirn regnen!
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#32   Pünktchen   11:28:08 | Sonntag, 4. Juni 2006
rudolfsohn spricht nur für sich, wenn er sagt:
>>Steinigen dürfen wir euch nimmer …
Deswegen freuen wir uns ja auch so…<<
Auf diese Feststellung muß ich Wert legen!
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#30   Pünktchen   11:11:41 | Sonntag, 4. Juni 2006
Deus caritas est
„Haben wir bisher überwiegend vom Alten Testament gesprochen, so ist doch immer schon die innere Durchdringung der beiden Testamente als der einen Schrift des christlichen Glaubens sichtbar geworden. Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, daß Gott in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf’’, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht. Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau, die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tuns. In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten – Liebe in ihrer radikalsten Form. Der Blick auf die durchbohrte Seite Jesu, von dem Johannes spricht (vgl. 19, 37), begreift, was Ausgangspunkt dieses Schreibens war: ,,Gott ist Liebe’’ (1 Joh 4, 8). Dort kann diese Wahrheit angeschaut werden.“
Benedikt XVI: Deus caritas est 12
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#33   Pünktchen   10:55:58 | Sonntag, 4. Juni 2006
Guttenberger
Zur „Tatbestandsermittlung“ gehören nach Leser G. „jurist. Fachkenntnisse“! – Kein Kommentar!
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#30   Pünktchen   21:21:15 | Samstag, 3. Juni 2006
Guttenberg. Argumentieren okay – aber
ständig wiederholen, nein danke!
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#15   Pünktchen   21:17:46 | Samstag, 3. Juni 2006
Ich werde mit jemandem, der leichtfertig
über Massentötung von ungeborenen Menschen daherredet wie das DDL-Subjekt, sicher nicht in einen Diskurs über irgendwelche Zahlen eintreten. Ich finde das zynisch und menschenverachtend. Jeder kennt die Rechtslage in Ösiland o. kann sie recherchieren: DARÜBER wird hier geredet, DAS ist der Skandal!
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#28   Pünktchen   20:51:53 | Samstag, 3. Juni 2006
Guttenberg
Sie lesen ja nicht einmal meine Zuschrift genau! Wie ich schon sagte: Es ist Zeitverschwendung mit Ihnen!
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#12   Pünktchen   20:48:52 | Samstag, 3. Juni 2006
DDL „Gelaber“
Das DDL-Wesen meint: …kann ich das dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich nicht mehr hören – oder unterstelle ich umgekehrt Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu sein?
Vor die Wahl gestellt, mit dem Töten oder mit der Grundversorgung von Kindern Geschäfte zu machen, dürfte es für jeden anständigen, moralisch intakten Menschen keine Frage und kein Zögern geben! Von wem hier das „Gelaber“ kommt, noch dazu tödliches Gelaber, das dürfte nun wohl feststehen!
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#26   Pünktchen   18:54:48 | Samstag, 3. Juni 2006
Guttenberger
Sie befassen sich wohl nur sehr oberflächlich mit den hier genannten Fällen und wollen Ihr Vorurteil nicht revidieren!?
Groer war nicht altersschwach und wehrlos, als die Anklagen erhoben wurden, sondern er war amtierender Erzbischof von Wien!
Gegen Marcial wurden Anklagen schon in den fünfziger Jahren erhoben und er ist deswegen auch schon vorübergehend gemaßregelt worden! Papst Johannes Paul II verhinderte, daß auch innerkirchlich Anklage erhoben wurde. Seit neuestem haben wir einen neuen Papst, der von Amts wegen seit Jahren (als Präfekt !) mit der causa befaßt war. DA haben Sie Ihre Erklärung, warum erst jetzt gehandelt wird …
Ihre postings sind ärgerlich, weil sie in offenkundigem Widerspruch zu recherchierbaren Tatsachen stehen und lediglich einem Ressentiment (die armen unschuldigen Kleriker!) Ausdruck geben. Zeitverschwendung!
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#9   Pünktchen   17:10:29 | Samstag, 3. Juni 2006
Das ist auch so ein beliebtes Ablenkungs-
manöver der Abtreibungslobby: irgendwelche Belege fordern für bekannte Tatsachen und so tun, als mache es für die moralische Beurteilung einen Riesenunterschied ob die Zahl der täglich ermordeten Kinder drei- oder vierstellig sei. Jedes dieser wehrlosen Opfer der Abtreibungsindustrie ist eines zu viel und der wahre Skandal ist der, daß wir uns längst an das hundert- und tausendfache Grauen hinter den Krankenhaus- und Klinikmauern in unserer Nachbarschaft gewöhnt haben, nur weil die täglichen Fernsehnachrichten nicht – wie es sich gehörte – darüber berichten! Die Abtreibungsindustrie hat ein vitales Interesse daran, daß das Geschäft ungestört weitergehen kann und sich das Gewissen der Bürger nicht dem Anlaß entsprechend rührt.
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#84   Pünktchen   16:38:31 | Samstag, 3. Juni 2006
GerdEric widerlegt!
Der katholische Klerus verhielt sich auch im Jahre 1934 wesentlich anders als die protestantische Geistlichkeit. Er hatte in erster Linie die unüberbrückbare Kluft im Auge, die zwischen der nationalsozialistischen Ideologie und der katholischen Glaubenslehre bestand, und er lehnte die nationalsozialistische Weltanschauung geschlossen und kompromißlos ab. Von ganz wenigen Illusionisten abgesehen, hielt der gesamte katholische Klerus Nationalsozialismus und katholisches Christentum für unvereinbar. Diese Feststellung wird auch von protestantischen Autoren zugegeben. Kupisch bescheinigt der katholischen Kirche und damit an erster Stelle ihren Priestern, „daß ein Einbruch in die Lehrtradition niemals erfolgt ist“ (Kupisch, Zwischen Idealismus und Massendemokratie 221). Darin lag ein wesentlicher Unterschied zum Protestantismus, wo die nationalsozialistische Ideologie Heimatrecht in vielen Kirchen und Unterrichtsräumen erhielt. Die katholischen Priester wandten sich aber auch gegen den totalitären Zugriff des Regimes auf die Gesellschaft und verteidigten den Freiheitsraum von Individuen und Gruppen. Ihr Kampf für die Bekenntnis- und Privatschulen sowie ihr Ringen für die Vereine und Verbände waren Versuche, Menschen- und Bürgerrecht zu wahren. www.kath-info.de/nationalsoz.html
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#12   Pünktchen   12:30:38 | Samstag, 3. Juni 2006
DDL Antisemitismus
Die von Papst Pius XI. in Auftrag gegebene Enzyklika, die dem Thema Rassismus/Antisemitismus gewidmet war und über den Tod des Papstes nicht mehr zur Veröffentlichung kam, sollte den Titel tragen:
Humani generis unitas („Die Einheit des Menschengeschlechts“)
Den Entwurfstext kann man im Buchhandel erwerben, er trägt den verlegerisch-reißerischen Titel „Die unterschlagene Enzykliky“. M.E. ist aber schon aus dem Titel die Argumentationslinie gegen jeglichen Rassismus erkennbar. Es gibt eine grundlegende Gleichheit aller Menschen vor Gott, die als Menschen und alle zum Heil in Christus berufen sind. Ideologien, die bestimmte Menschen oder Menschengruppen als untermenschlich oder durch ihre Rassezugehörigkeit minderwertig bezeichnen, widersprechen dem grundlegenden Egalitarismus der biblischen Schöpfungslehre (gemeinsames Elternpaar aller Menschen) und der katholischen Naturrechtslehre.
Die scheinbar naive Frage des DDL, die hier wohl eine Art Schockstarre ausgelöst hat, wurzelt möglicherweise in der Nichtunterscheidung des Antisemitismus vom Antijudaismus, der nicht die Rassen-, sondern die Religionszugehörigkeit im Auge hat. Antijudaismus ist nochmals zu unterscheiden vom Antizionismus, dem es um einen jüdischen Staat geht.
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#60   Pünktchen   11:22:44 | Samstag, 3. Juni 2006
Wolfg. K.: „Luther hat nie zum Massenmord
aufgefordert!“
Zitate vom „geistigen Riesen“ (WK) Martin Luther:
„Steche, schlage, würge hie, wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl dir, einen seligeren Tod kannst du nimmer mehr erlangen“.(Luther über die aufständischen Bauern, Weimarer Ausgabe 18, S. 357 f)
„Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen… Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden, sie richten viel Schaden an.“ (Predigt von 1526, Weimarer Ausgabe 16, S. 551)
„Synagogen anstecken…“
„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“ (Von den Juden und ihren Lügen, Tomos 8, S. 88ff)
Oder: „Und werfe hier zu wer da kann, Schwefel und Pech. Wer auch höllisch Feuer könnt zuwerfen, wäre auch gut, auf dass Gott unseren Ernst und alle Welt solch ein Exempel sehen möge…“ Man soll die Juden „in einen Stall tun wie die Zigeuner, man nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold.“
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#55   Pünktchen   18:05:53 | Freitag, 2. Juni 2006
Ganz recht, Sulpicius, der richtige Adressat
ist allerdings Wolfgang K. und nicht „wolfgang e.“. Letzterer hält zum katholischen Glauben!
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#53   Pünktchen   17:56:56 | Freitag, 2. Juni 2006
Wolfgang K. und der Glaube an Luther
Lieber Wolfgang K.,
Sie werden sich wundern, daß ich Ihnen in den meisten Ihrer vorgetragenen Punkte nicht einmal widersprechen will! Die Inquisition (von lat. inquisitio = Untersuchung) wurde von der Kirche durchgeführt, die verhängte Strafe im Falle einer Verurteilung im Inquisitionsverfahren war vom weltlichen Gesetzgeber ausgesetzt und vom weltlichen Arm exekutiert. In den meisten Fällen handelte es sich im Vermögensverluste (auch hier also, wie bei den protestant. Fürsten und ihren Klösteraufhebungen: Begehrlichkeiten!), seltener um Exekutionen! Die spanische Inquisition (nur hier gab es das Amt des „Großinquisitors“) war gänzlich in staatlicher Regie und wurde – folgenlos! – vom Papst abgesetzt etc.pp. Die Opferzahlen liegen nach heutigen Erkenntnissen im Bereich mehrerer tausend Toten, nicht der immer wieder behaupteten Millionen.
Trotzdem war jedes Opfer solch staatlichen Religionsterrors eines zu viel, darin sind wir uns einig!
Was nun Luther betrifft und seine Theologie: alle drei der berühmten „sola“ sind rein willkürliche Setzungen. Seine Opposition zur damaligen Gestalt der Kirche sind psychologisch (leider auch: psychopathologisch) verständlich, aber theologisch haltlos und in ihren historischen Wirkungen als verheerend zu beurteilen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend:
Ihr pünktchen. :-)
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#51   Pünktchen   17:04:35 | Freitag, 2. Juni 2006
Die Reformation in Dänemark und Norwegen
wurde 1537 schlicht und einfach durch königlichen Erlaß eingeführt! England verdankt seine Reformation der Mätressenwirtschaft Heinrichs VIII.! Als sein Kanzler Thomas More de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morus der Suprematsakte von 1535, die den König zum Kirchenoberhaupt erklärte, widersprach, wurde er enthauptet. 1535-40 wurden die Klöster eingezogen, das spült immer Geld in die Staatskasse! Das nennt Wolfg. K. „mit fliegenden Fahnen“ zur Reformation wechseln, weil der Pamphletist Luther solch ein „geistiger Riese war“!
Danke, VirOblationis, für Ihre Anmerkung!
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#2   Pünktchen   16:09:11 | Freitag, 2. Juni 2006
Wie konnte aber auch der Papst sich zu
Themen äußern, die von einigen exklusiv und mit Deutungshoheit bewirtschaftet werden? Der Papst hätte doch nur die Unfehlbarkeit dieser Kreise anerkennen müssen und sie um Formulierungshilfe ersuchen sollen, damit auch ja die richtigen Worte gefunden werden: Antisemitismus, kollektive Schuld des deutschen Volkes, angebl. „päpstliches Schweigen“ zum Holocaust, die Verstrickung aller Hitlerjungen in die Massenvernichtung, besonders jener, die damals in Traunstein lebten … usw. usf.
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#49   Pünktchen   14:52:10 | Freitag, 2. Juni 2006
Wolfgang K. und Luther als „geistiger Riese“
Der pauschale Vorwurf, die Gegenreformation sei mit Gewalt gegen die „friedliche“ Reformation vorgegangen, ist natürlich falsch! Die Vorstellung, daß das Staatswohl durch konfessionelle Homogenität gesichert werden müsse, war bis zur Aufklärung weitverbreitet und schloß vor allem die Lutheraner ein! Das Prinzip des „cuius regio, eius religio“ wurde von den lutherischen Landesherren mit der gleichen Brutalität gegen die Waldenser, die Wiedertäufer und andere angewandt, die auch für sich die „Freiheit eines Christenmenschen“ (Luther) in Anspruch nahmen, nach ihrem Verständnis der Bibel das eigene religiöse Leben auszurichten. Von Hexenverbrennungen in protestantischen Gebieten, Luthers gewalttriefenden pamphletistischen Beiträgen zu den Bauernkriegen und seinen antisemitischen Exzessen wollen wir gar nicht reden!
Die Früchte des luther. Irrglaubens sind heute überall zu besichtigen, wo Sie die entleerten Sonntagsgottesdienste der VELKD besuchen oder sich den fortgeschrittenen Atheismus in den protestantischen Kerngebieten anschauen! Die lutherischen Bekenntnisschriften sind das Papier nicht mehr wert, auf dem sie gedruckt sind. Das Willkürprinzip Luthers hat die Protestanten heute ihrem eigenen Glauben entfremdet: keine Jungfrauengeburt mehr, Auferstehung und Himmelfahrt werden von den Kanzeln herunter geleugnet (bzw. verwässert, was dasselbe ist), keine Beichte mehr, Glaubensleere trotz Theologenschwemme, „Rechtfertigungslehre“ finden die meisten uncool …
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#1   Pünktchen   11:28:04 | Freitag, 2. Juni 2006
Sehr gutes Interview
Das ungeborene Kind gehört weder seiner Mutter noch seinem Vater. Es ist auch kein Organ, sondern eine eigene schutzbedürftige …Person.
Ein sehr ermutigendes und gehaltreiches Interview, das alle wichtigen Punkte abhandelt! – Danke der kreuz.net-Redaktion.
Es wird nicht lange brauchen bis die vereinigte Meute der Babycaust-Bagatellisierer, Lügner („Schwangerschaftsabbruch“) und Hechler (z.B. die selbsternannten Frauenrechtler, d.h. Männer, die ihr Interesse an der Abtreibung hinter einem „Frauenrecht“ verstecken…) hier auftauchen.
Bevor es so weit ist: Vielen Dank, Herr Kirchmaier! Weiter so!
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#24   Pünktchen   10:59:37 | Freitag, 2. Juni 2006
Guttenberger
In beiden Fällen genossen die Beschudigten höchste Protektion durch Papst Johannes Paul II, der sich in beiden Fällen über die zahlreichen auch früher schon ruchbar gewordenen Anschuldigungen hinweggesetzt hat. (Im Falle der Ernennung Groers GAB es solche Bedenken, die auch geäußert wurden. Der Papst hat aber diesen Kandidaten gegen alternative Personalvorschläge durchgesetzt!)
Der Grundsatz „audiatur et altera pars“ ist nicht von den Anklägern verletzt worden, sondern eher von der beklagten Seite! Vielleicht informieren www.kreuz.net/article.1809.html Sie sich erst mal, bevor Sie sich reflexhaft auf die beschuldigte Seite schlagen …
Redaktion benachrichtigen Der kirchliche Ungehorsam soll jetzt „Gewohnheitsrecht“ genannt werden
#2   Pünktchen   10:20:30 | Freitag, 2. Juni 2006
Gotthard:
„…die eine üble Hetze gegen unsere Kirche darstellen…“
hat der ZdK eine eigene Kirche gegründet?
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#47   Pünktchen   10:05:42 | Freitag, 2. Juni 2006
Detlef Rose u. Wolfgang K. lehren die Wohl-
fühl-Ökumene zum Schnäppchenpreis:
Wolfg. K.:„Da ist es schon ein Fortschritt sich auf einer menschlichen Ebene zu achten …
Die persönliche Achtung, die Menschen als solche einander schulden, steht hier gar nicht zur Debatte. Diese Achtung schließt nicht die Anerkennung durch die römisch-katholische Kirche ein, daß die außerhalb des in der apostolischen Sukzession stehenden lebenden lutherischen Gemeinschaften Kirchen im eigentlichen Sinne sein könnten und die Wirklichkeit des eucharist. Mysteriums bewahrt hätten.
Wolfg. K.: „Es ist nicht not das es eine einheitliche Kirche gibt, zum Wesen der Einheit gehört die rechte Sakramentsverwaltung und die rechte Auslegung des Wortes.“
Darin irren Sie mitsamt der lutherischen Symbola und der sie vertretenden Kirchentümer. Die evangeliumsgemäße Verkündigung und die rechte Verwaltung der Sakramente kann die authentische Beauftragung und das kirchliche Amt innerhalb der sichtbaren Gemeinschaft mit dem in apostolischer Sukzession stehenden Episkopat und dem Nachfolger Petri nicht ersetzen. Dies ist die unangefochtene Auffassung in der Kirche bis zur Zeit der Reformation gewesen und wird es bleiben!
W.K.:…die Spuren der Reformation an der katholischen Kirche (zumindest hier in Deutschland) nicht spurlos vorbei gegangen…
dies stimmt! Das war aber nichtnur zu ihrem Vorteil!
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#40   Pünktchen   17:28:05 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Wolfg. K.
Die Lebensweise der R-Päpste spricht gegen das Prinzip des Papsttums.Faule Bäume bringen keine guten Früchte.
Die Lebensweise der Renaissancepäpste spricht gegen diese selber, aber nicht gegen ein Prinzip das Jesus selber eingesetzt hat. Als er einzig dem Simon einen Beinamen gab, hat er ihm eine Funktion für die gesamte Herde übertragen, die dieser – trotz menschlicher Schwächen, wie sie das NT ja berichtet – auch angenommen und mit seinem Martyrium in Rom gekrönt hat.
Ich finde es gut, daß die Reformatoren diese Trennung vollzogen haben.
Die Reformatoren haben sich gegen das gottgewollte kirchliche und katholische Autoritätsprinzip versündigt und mit dem Subjektivismus der Bibelauslegung eine Kettenreaktion von Spaltungen und Apostasien in Gang gesetzt, die sich noch heute fortsetzt.
Andere Kirchen haben dieses Stellvertretertum auch nicht, sind auch keine schlechteren Christen.
Zweifelsohne gibt es auch „gute Christen“ in den evangelischen Landeskirchen. Das kann aber nicht die Tatsache verdecken, daß der Protestantismus im Laufe der Geschichte Millionen und Abermillionen Menschen in den Atheismus getrieben hat, weil sie buchstäblich alleingelassen und abgeschnitten wurden vom lebendigen Gnadenstrom in der katholischen Kirche.
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#35   Pünktchen   16:02:41 | Donnerstag, 1. Juni 2006
sani bekennt:
„ …doktert doch jeder auf seinem steinbruch herum (inkl. mir) „
genau DAS ist aber ein wichtiger Gesichtspunkt zugunsten der Anerkennung eines kirchlichen Lehramtes! Die wichtigen und unbezweifelbaren Zeugnisse des Neuen Testamentes für das petrinische Prinzip und dessen Ausformung in einer zweitausendjährigen Geschichte der Kirche lassen kein Raum für die protestantisch-exegetischen Phantastereien eines c.a.
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#11   Pünktchen   15:51:38 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Stefan Fischer
Ich nehme an, Sie, Herr Fischer hatten schon die Gelegenheit, allen Anklägern persönlich in die Augen zu schauen? Und wieso deutet sich in Rom eine Kursänderung an auch bei den jenigen hochrangigen Geistlichen, die mit der causa Marcial befaßt waren und den Anklägern sehr wohl persönlich in die Augen geschaut haben … ?
Hier nochmals meine Frage an die kanonist. gebildeten Leser: wenn ein Priester Jugendliche zur Unzucht verleitet unter der Vorab-Zusage, diese Sünden nach der Begehung im Bußsakrament absolvieren zu wollen, hat er damit die Strafe der Exkommunikation heraufbeschworen verwirklicht … ?
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#9   Pünktchen   14:28:14 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Fischer …
„über den Rücken Streichen; an der Schulter fassen u.s.f…“
die Ankläger haben aber was ganz anderes berichtet. Demnach hätte Pater M. den jugendlichen Gespielen für das von ihm eingefordete Treiben sogar im vorhinein die Absolution in Aussicht gestellt. Ich bin kein Kanonist, aber ich habe irgendwo gelesen, daß dafür die Exkommunikation vorgesehen ist… Vielleicht kann uns einer der Kanonisten unter den Lesern (turk z.B.) Auskunft geben …?
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#30   Pünktchen   12:52:25 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Studiert erst mal an einer Uni Theologie,
etwa bei dem Willkürexegenten c.a., Gott bewahre!
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#23   Pünktchen   12:01:19 | Donnerstag, 1. Juni 2006
centesimus
phantasiert alles hinein. Das Schriftprinzip ist durch diese Art von Willkürexegese natürlich auch ausgehebelt. Jetzt heißt es: Ich suche mir für mein Wunschbild von Kirche und kirchl. Leitungsgewalt den passenden Exegeten und der liest das aus der Bibel heraus, was ich bräuchte. Die Matthäusstelle paßt mir nicht, also waren es keine ipsissma verba … Alles Willkür!
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#19   Pünktchen   11:42:38 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Es ist längst bekannt, daß centesimus
annus ein Pastoraltheolögchen aus Salzburg (Priv.Doz.) ist, der Liturgie als „Therapeutikum“ (seine Diss.) versteht. Wenn ich bedenke, daß DAS die Theologen der kathol. Fakultät „lernen“ sollen, dann wundert mich bald gar nichts mehr …
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#3   Pünktchen   11:35:25 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Hiermit IST belegt, daß Volker Beck MdB
seine schwulenpolitischen Aktivitäten als Vorstufe zur Entkriminalisierung der Pädaphilie versteht!
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#10   Pünktchen   09:33:46 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Wolfgang K. und das petrinische Prinzip
Sie hatten weiter unten richtig gesagt, daß der Papst „unter dem Gericht Gottes steht“. Eben diesem Gericht werden manche Päpste ihre Lebens- und Amtsführung unterworfen sehen. Das Petrus eine Sonderstellung unter den Aposteln hatte, lehrt das Neue Testament an vielen Stellen und in diesem Sinne IST Petrus der erste Papst! (Dies ist auch dort zu spüren, wo Paulus mit Stolz berichtet, er habe „dem Petros“ ins Angesicht widerstanden!) Die historische und juridische Ausgestaltung des Prinzips in zweitausend Jahren Kirchengeschichte kann kein Argument gegen das Prinzip sein. Wo man ohne dieses Prinzip landet, davon zeugen die Protestanten und Sekten in ihren sich durch Zellteilung vermehrenden Gemeinschaften (immer gegründet auf eine willkürliche Schriftauslegung: „sola scriptura“) zur Genüge…
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#6   Pünktchen   09:11:32 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Wolfgang K. „Du bist „Petros“ (=Fels)
und auf diesen Fels („petros“) will ich meine Kirche bauen. (Math. 16, 18)
Diese Verheißung gilt! Sie gilt nach der Tradition der heiligen katholischen und apostolischen Kirche auch den Nachfolgern Petri, die in der Tat Menschen sind! Das petrinische Prinzip ist biblisch gut begründet, besser selbst als „sola scriptura“, denn „die Schrift“ als von der Kirche festgelegter Kanon von Schriften referiert nirgends auf sich selbst.
Redaktion benachrichtigen Nie wieder + …
#3   Pünktchen   08:51:24 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Vergleich hinkt
Es gibt aber auch Produkte, deren Markenname mit dem Produktnamen verschmolzen ist! So spricht niemand von „Papiertaschentüchern“, sondern von „Tempos“! In Sinne von Dominus Iesus www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html könnte man daher sagen: „Nur wo >Maggi< draufsteht, ist auch Maggi drin!“
Redaktion benachrichtigen Protestantische Maiandacht
#1   Pünktchen   18:53:17 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Sicher hat Frau Bischöfin Käßmann noch ein
Exemplar des Katechismus-Kompendiums übrig!? Dies könnte sie doch ihrem Amtsbruder aus Braunfels zuschicken.
(Wir erinnern uns: Aktion „Katechismus für Käßman www.kreuz.net/article.1840.htmln“ zur Behebung entsprechender Wissenslücken im Bereich der katholischen Ablaßlehre. Das konfessionskundliche Wissen der ev. Amtsträger erweist sich als sehr ausbaufähig!)
Redaktion benachrichtigen Wie man einen Fundamentalisten entdeckt
#37   Pünktchen   15:41:39 | Mittwoch, 19. April 2006
Frage an Maledica
Was verschweigt denn Ihrer Meinung nach der Kaplan Christian Rauch in seiner Vita:
Am 7.4.1975 wurde ich in Worms geboren und getauft am 22. Juni 1975 in der Pfarrkirche Hl. Kreuz, Worms-Horchheim. Meinem Abitur 1994 am Altsprachlichen Gymnasium in Worms folgte 1994/95 der Zivildienst im Rettungsdienst des DRK.
1996 begann ich das Theologiestudium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Dem Eintritt ins mainzer Priesterseminar 1998/99 folgten ein Studium an der päpstlichen Universtität „Gregoriana“ in Rom, 2001 das Diplom der Theologie und schliesslich der Beginn des Pastoralkurses. Meine Weihe zum Diakon erfolgte am 13. April 2002 durch Weihbischof Wolfgang Rolly. Das Diakonatspraktikum in St. Peter Heppenheim 2002/2003 führte mich schon ganz in die Nähe. Am 5. Juli 2003 erfolgte die Priesterweihe durch Karl Kard. Lehmann.
Ich war 2003 bis 2005 Kaplan in St. Ludwig Darmstadt und Dekanatsjugendseelsorger. Seit 1. September 2005 bin ich als Kaplan hier in St. Nazarius Lorsch
Von einem Besuch des Kölner Priesterseminars ist hier keine Rede!
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Mit Farbbeuteln gegen die Kinderabtreibung
#1   Pünktchen   14:51:18 | Mittwoch, 19. April 2006
alice.schwarzer@emma.de
Ich werde diesen „kreuzfalschen“ Artikel versenden an:
redaktion@emma.de
alice.schwarzer@emma.de
Ich lade zur Nachahmung ein!
Püntchen.
Redaktion benachrichtigen Die sieben Todsünden der Traditionalisten
#32   Pünktchen   10:47:44 | Mittwoch, 19. April 2006
Aurelius, Athanasius
Aurelius:
ich bin kein Traditionalist. Ich bin katholisch
Das ist alles trefflich gesagt! Danke!
Redaktion benachrichtigen Die Meinung des Papstes über Medjugorje
#8   Pünktchen   16:58:07 | Dienstag, 18. April 2006
Himmlische Appelle
Hier www.medjugorje-info.de/index.php?id=122 die vollständige Liste der „Botschaften“, auf die die Bosnierin Marija Pavlovic Lunetti mit dem Ausgabedatum des 25. jeden Monats bei der Gottesmutter im Abo ist! In der Tat hat die Himmelskönigin es geschafft, weit über ein Jahrzehnt in immer gleichen Worten fromme Appelle an die Gläubigen zu richten. Eine wirkliche Botschaft enthält dieses Dauerbombardement an keiner Stelle! „Danke, daß ihr meinem Rufe gefolgt seid!“
Redaktion benachrichtigen Die Meinung des Papstes über Medjugorje
#3   Pünktchen   14:28:39 | Dienstag, 18. April 2006
Janus
Mit Freude lese ich nun bei Janus, daß sich die Erwartungssicherheit an die Gottesgebärerin nicht nur auf den Publikationstakt und den Umfang ihrer Verlautbarungen erstreckt, sondern auch noch den Inhalt umfaßt: die Botschaften seien doch allesamt „dieselben“!
Redaktion benachrichtigen Die Meinung des Papstes über Medjugorje
#1   Pünktchen   14:17:26 | Dienstag, 18. April 2006
Medjugorje
Ist es nicht sympathisch von der Gottesmutter, daß sie sich brav der monatlichen Erscheinungsweise irgendwelcher Mitteilungsorgane anpaßt und ihre „Botschaften“ in festgelegtem Wochen- und Monatsrhytmus durch von ihr bestimmte Dauerabonnenten („Seher“) übermitteln läßt? Das ist doch wirklich arbeitnehmerfreundlich und vororglich gedacht von der Gottesmutter! Auch die Tatsache, daß die Botschaften allesamt immer den ungefähr gleichen Umfang haben, erfüllt uns mit großem Dank für die Erwartungssicherheit im wöchentlichen/monatlichen Umgang mit ihr. – Zweifel an der Authentizität? Bei so viel Zuverlässigkeit über Jahre?
Redaktion benachrichtigen Ein steinernes Geburtstagsfest + …
#6   Pünktchen   10:33:20 | Dienstag, 18. April 2006
Rechtliche Schritte
Näheres zu den rechtlichen Schritten und der jurist. Begründung findet sich auf der Homepage des Erzbistums München und Freising www.erzbistum-muenchen.de/EMF009/EMF000828.asp?NewsID=10998.
Redaktion benachrichtigen Gesetzespositivismus
#1   Pünktchen   09:59:45 | Dienstag, 18. April 2006
Auch die semantische Verhütung ist vollständig
geglückt:
… dazu auffordern, seine – todbringenden – primären Geschlechtsmerkmale mit Gummikondomen zu isolieren…
Bravo!
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#72   Pünktchen   19:55:38 | Samstag, 1. April 2006
Danke Turk!
@Richard: Ich ziehe es vor, immer bei der Wahrheit zu bleiben, auch wenn ich diese nicht aussprechen kann.
Es müßte bei R. wohl eher heißen: >> Ich ziehe es vor, immer bei meiner Wahrheit zu bleiben, auch wenn sich diese Vorurteil, haltlose Mutmaßung oder als glatte Lüge erweisen sollte.<<
@Guttenberger: Es rührt schon merkwürdig an, daß man sich auf das Recht beruft in Verteidigung eines Mannes, der selber alle möglichen und vorbereiteten Rechtsmittel, die er im Unschuldsfalle schon aus Gründen der Ehre seines Amtes und der Kirche hätte ergreifen müssen, ausgeschlagen hat!
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#64   Pünktchen   15:01:06 | Samstag, 1. April 2006
Obskurantisten
Der Artikel von „Herrn Weiß“, der kontrafaktisch das Entzünden medialer „Scheiterhaufen“ und „Flächenbrände“ gegen einzelne Kleriker als Menetekel an die Wand malt, zieht den selbstgefälligen Obskurantismus an wie ein Scheißhaufen die Fliegen. Da gibt es jemanden, „Richard“ mit Namen, der in jeder seiner Leserzuschriften zu verstehen gibt, er wisse mehr als alle anderen, könne/wolle aber nicht darüber reden. Als Quelle seines Wissens wird u.a. der antisemitische Weltverschwörungstheoretiker und Holcaustleugner Wolfg. Fröhlich benannt, der in zahlreichen „Briefen“ irgendetwas Erhellendes zur Causa Groer beigetragen habe! Was dies ist, verschweigt der Leser „Richard“! Das hochnotpeinliche Schweigen Groers zu den zahlreichen Vorwürfen mehrerer Zeugen (darunter auch unbescholtener Kleriker!) gegen ihn mystifiziert der Leser zu einem freiwilligen Opfer des Kardinals in Vereinigung mit dem Erlösungsopfer Christi! Und nun auch noch das:
daß ich gewisse zentrale Nerven getroffen habe… „Die Sonne bringt es an den Tag“, pünktchen!
Er will „zentrale Nerven“ getroffen haben, in Wahrheit geht er aber nur auf die Nerven! Weiß er was, soll er’s aussprechen, weiß er aber nichts, dann soll er die wichtigtuerische Klappe halten! Die Sonne bringt in vielen Fällen auch nur an den Tag, was uns der gesunde Menschenverstand sehen läßt! Die Sonne müssen gerade diejenigen fürchten, denen das Mystifizieren, Verdunkeln, Verschweigen und geheimnisvolle Raunen so wichtig ist.
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#58   Pünktchen   11:56:36 | Samstag, 1. April 2006
Richard: Card. Groer –> Miterlöser <-
Ein gewisser Richard scheut sich nicht, das widerstandslose Gerichtet- und Verurteiltwerden Jesu Christi zu unserem Heile mit dem peinlichen Schweigen von Kard. Groer zu zahlreichen Vorwürfen gegen ihn wg. sexueller Übergriffe zu parallelisieren:
Jesus Christushatte die Macht und Möglichkeit, sich umfassend zu wehren und seine Verleumder und Richter, für alle Welt sichtbar, zu demaskieren.Die weitere Geschichte dürfte bekannt sein…
Hier ist wohl ein vorläufiger Tiefpunkt der nach unten offenen Skala ekklesiogen-neurotischer Wahrnehmungsstörung erreicht! Zu welchen neuen ressentimentgeladenen Verstiegenheiten wird dieses Meinungsforum unter dem unsäglichen Artikel über angeblich brennende „Scheiterhaufen“ für angeblich traditionstreue sazerdotale Opferlämmer noch führen?
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#18   Pünktchen   17:59:40 | Donnerstag, 30. März 2006
_turk
Zustimmung!
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#15   Pünktchen   16:11:46 | Donnerstag, 30. März 2006
Richard
Handelt es sich bei Ihrem Aufklärer Fröhlich etwa um diesen lexikon.idgr.de/…ch-wolfgang.phpHerrn?
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#12   Pünktchen   15:17:31 | Donnerstag, 30. März 2006
Kreuz.net und die Scheiterhaufen
Es wäre hier auch daran zu erinnern, daß Kreuz.net KEINE Unterstellung zu billig und KEINE Mutmaßung zu infam gewesen ist, wenn die Betroffenen sog. „liberale“ Katholiken sind! So war sich Kreuz.net nicht zu schade, die Abstände in Zentimetern nachzumessen, die ein „liberaler“ Kardinal zu einem Gast auf einem gemeinsamen Nachtlager eingehalten hat. Auch wenn von dem Gast ausdrücklich betont wurde, daß es dabei keine Übergriffe gegeben habe, so war doch Kreuz.net schon eifrig dabei den Scheiterhaufen aufzuschichten! „Semper aliquid haeret!“ ebendies mag sich Kreuz.net dabeigedacht haben, wenn diese Nicht-Meldung ihm eine Meldung wert war! Zum Lordsiegelbewahrer eines sauberen Journalismus taugt Kreuz.net nun wirklich nicht!
Redaktion benachrichtigen Der Scheiterhaufen der Medien
#9   Pünktchen   14:52:19 | Donnerstag, 30. März 2006
Welcher Scheiterhaufen?
Wenn mit „Scheiterhaufen“ und „Flächenband“ die jüngsten Anschuldigungen gegen Hw. Knittel in St.Pölten gemeint sein sollen, dann fordere ich jeden hiermit auf, den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung mithilfe von google (Suchfunktion „News“) zu überprüfen! Die meisten Artikel über den Fall stammen von Kreuz.net, gefolgt von kath.net. Beide Portale bemühen sich, die Anschuldigungen als ungerechtfertigt erscheinen zu lassen. Einige andere österreichischen Presseorgane (darunter der Standard) haben es vorgezogen, ihre Artikel zurückzuziehen, offenbar weil sie juristische Konsequenzen befürchteten und weil die Quelle als zu dubios erschienen war. Wo, bitte, brennt also jetzt der Scheiterhaufen, wo erstreckt sich ein Flächenbrand oder wäre ein solcher zu befürchten?
Könnte es sein, daß sich nun auch Kreuz.net einer heuchlerischen Opfermystik („Lerne zu klagen, ohne zu leiden!“) hingibt, um einen gesinnungsnahen Pfarrer von vorneherein zu exkulpieren?
Redaktion benachrichtigen Mehr Kardinalversammlungen + …
#36   Pünktchen   14:24:53 | Mittwoch, 29. März 2006
Ansgar
Die faktische Ebene (Prozentzahlen, Generativität usw.) und die normative Ebene (du sollst – du sollst nicht!) dürfen jedoch nicht allzu einfach ineinander übersetzt werden. Aus der Tatsache, daß nur eine Minderheit rothaarig ist oder linkshändig folgt ja auch nicht so ohne weiteres, daß Rothaarigkeit und Linkshändigkeit abzulehnen seien. Aus der statistischen Anormalität folgt noch keine normative! Der Homosexuelle wird sich im Klaren darüber sein, daß seine Veranlagung nicht generalisierungsfähig ist. (Er kann nicht wollen, daß alle so sind wie er!) Eine „Generalisierung“ seines Verhaltens steht aber auch gar nicht zur Debatte, sondern nur dessen Tolerierung. Die katholische Kirche legt ihm nahe, seine innersten Bestrebungen als „sündhaft“ zu begreifen und ein Leben in Keuschheit zu führen. In der Bundesrepublik träfe dies zwischen 4 bis 8 Millionen Menschen, die quasi zölibatär leben müßten! (Schauen Sie bitte, wie weit es die Tausenden Kleriker und Ordensleute – trotz jahrelangen spirituellen und theologischen Trainings – mit dem Zölibat gebracht haben! Nicht gerade ermutigend für die Millionen, oder?)
Redaktion benachrichtigen Mehr Kardinalversammlungen + …
#33   Pünktchen   13:50:51 | Mittwoch, 29. März 2006
Ansgar
Was Sie als „unverschämten Fragebogen“ kennzeichnen, bietet nur in Umkehrung das, was Homosexuelle regelmäßig zu hören bekommen: von der ersten vorsichtigen Infragestellung bis zum aufgedrängten Therapieangebot. Sie müssen nur „heterosexuell“ durch „homosexuell“ ersetzen, dann kommen Sie auf einen Fragebogen, der – vermutlich – keine Widerstände in Ihnen hervorruft. Damit reagieren Sie aber genauso wie die Homosexuellen: „Unverschämtheit! Sie dürfen alles in Frage stellen, wenn Sie wollen, aber doch nicht mich!“
Redaktion benachrichtigen Der Hetzfilm kommt nach Deutschland
#74   Pünktchen   12:43:28 | Mittwoch, 29. März 2006
GerdEric
Ihre Auslassungen strotzen wirklich von Unkenntnis und vorurteilsgeleiteter Wahrnehmungsverzerrung.
Über die unbestreitbar stärkere Resistenz der Katholiken gegen den Nationalsozialismus (i. Vergl. zu den protestanten) geben folgende Schautafeln weimarer-wahlen.de/de/index.html einen anschaulichen Überblick. Die Ursachen werden nicht in einer Obrigkeitshörigkeit gesehen, sondern im Gegenteil in der höheren Kirchlichkeit (incl. Gottesdienstbesuch, Gemeinde- und Vereinsleben, Nachbarschaftshilfe etc.) der Katholiken!
Die „bekennende Kirche“ stand im Protestantismus zunächst auf verlorenem Posten! Die nazi-treuen „Deutschen Christen www.dhm.de/…/christen/index.html“ konnten bei allen Synodalwahlen 1933 zwei Drittel der Stimmen erringen. Die Protestanten waren damit auch innerlich der Nazi-Barbarei stärker anheimgefallen als die Katholiken. Die Gründung einer „Bekennenden Kirche“ erfolgte als Antwort www.dhm.de/…ekennende/index.html auf die drohende Gleichschaltung der Kirche durch die Nazis.
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#27   Pünktchen   10:06:59 | Montag, 27. März 2006
„Religion“
Wie ich soeben ergoogeln konnte, gibt es in der Juristerei zwar eine engere und weitere Definition des Begriffes „Religion“, aber es gibt keinen Grund zu der Annahme, daß der Begriff „leer“ sei nur weil man ihn nicht mit positiven Offenbarungsinhalten füllt. Die weiteste Definition lautet:
„eine mit der Person des Menschen verbundene Gewißheit über bestimmte Aussagen zum Weltganzen und zum Ziel des menschlichen Lebens“
Offensichtlich kann eine Religionsgemeinschaft sich selbst und andere Organisationen in deren konkurrierenden Antworten über das Weltganze und das Ziel des menschlichen Lebens als Religion begreifen und die Religionsfreiheit im Staat für sich in Anspruch nehmen und für andere im Grundsatz verteidigen! Die Aussage des Autors:
Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
ist willkürlich und abwegig!
Redaktion benachrichtigen Ohne Haß und Bitterkeit
#20   Pünktchen   12:07:39 | Samstag, 25. März 2006
_Turk
Ok, Turk, warten wir das Weitere ab! Ich unterstelle Kreuz.net beim Thema Klerikerhomosexualität ein Messen mit zweierlei Maß, je nachdem aus welcher theologischen Himmelsrichtung (traditionell – liberal) der Beschuldigte kommt. Ich hoffe, daß Hw. Dr.Knittel sauber ist und gehen wir bis zum Erweis des Gegenteils auch davon aus!
Redaktion benachrichtigen Ohne Haß und Bitterkeit
#16   Pünktchen   11:34:55 | Samstag, 25. März 2006
Volker Schnell, Reimhard Knittel
In einer interessanten Quelle ist über den Werdegang von Pfarrer Knittel zu erfahren, daß er von seinem Heimatbischof als weiheungeeignet abgelehnt wurde und daß er einen ähnlich gewundenen Werdegang zum Priestertum in St. Pölten hatte wie Hw. Schnell:
>> Da es vorkonziliare Typen von Priestern nur in äußerst beschränkter Zahl gibt, begann Krenn von überallher, hauptsächlich aber aus dem benachbarten Ausland, dort bereits von den zuständigen Bischöfen aussortierte und für den Priesterberuf ungeeignet befundene Einzelexemplare von Klerikern zu sammeln. Der bischöfliche Secondhand-Laden schien zunächst sehr gut zu funktionieren. Als ersten holte sich Krenn seinen späteren theologischen Ratgeber Dr. Reinhold Knittel in die Diözese. Knittel, ein gebürtiger Vorarlberger, wurde seinerzeit von seinem Heimatbischof Wechner als ungeeignet für den Priesterberuf befunden. Worauf dieser in die erzkonservative brasilianische Engelwerks-Hochburg Anápolis wechselte, dort seine Studien beendete und die Priesterweihe erhielt. Krenn berief ihn zum Dozenten an der Theologischen Hochschule in St. Pölten. Die Prüfungen, die Knittel abnimmt, werden allerdings nicht anerkannt, weil ihm die Theologische Fakultät in Wien die Prüfungsvollmacht verweigert. Univ.-Prof. Dr. Johann Figl, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Wien, zur Begründung: „Knittel ist fachlich und methodisch einfach nicht auf der Höhe der Zeit.“ <<
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#20   Pünktchen   23:30:25 | Freitag, 24. März 2006
Es bleibt dabei,
bei Anwendung auf die Kathol. Kirche kommt mit folgendem Satz:
Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
nur Unsinn heraus!
Redaktion benachrichtigen Ohne Haß und Bitterkeit
#10   Pünktchen   23:19:12 | Freitag, 24. März 2006
Nikolaus
Sie verschweigen, was nun auch in dem Interview mit Pfarrer Knittel zum Vorschein kommt: daß nämlich Volker Schnell zur Traditionalistenszene gehörte! Man hätte gerne gewußt, warum auch Kreuz.net dies unter den Tisch fallen läßt! Wenn Sie so gut unterrichtet und von den auschließlich pastoralen Motiven des Bischofs überzeugt sind, werden Sie uns sicher auch mitteilen können, wann und wie schnell der Bischof das priesterliche Mißbrauchs- und Anschlagsopfer im Krankenhaus besucht hat. Ich bitte um Mitteilung! Warum verschweigen Sie, daß Volker Schnell – lt. Zeitungsbericht – sich seiner nahen Beziehung zu „Kurt“ gerühmt und damit geprahlt hatte und das dies mit der Bemerkung Angerers übereinstimmt, einige Stiftmitglieder seien in Richtung St. Pölten stiften gegangen wegen „vorkonziliarer Strömungen“…
Redaktion benachrichtigen Ohne Haß und Bitterkeit
#8   Pünktchen   22:21:27 | Freitag, 24. März 2006
Souffleur
Teilen Sie uns doch mit, was Kreuz.net hier verschweigt!
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#18   Pünktchen   22:08:32 | Freitag, 24. März 2006
Schwachsinn
Autor: Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
Natürlich müssen Sie diese Aussage in ihrer Apodiktizität auch auf die katholische Kirche anwenden. Wenn Sie dies tun, dann kommen Sie zu einer Kirche, die nichts neben sich toleriert. Sie haben aber eine Kirche, die einen Religionsbegriff hat, der offenbar weit entfernt ist davon, eine Selbstbezeichnung für „Katholische Kirche“ zu sein und dennoch nicht willkürlich ist, wie sie behaupten.
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#16   Pünktchen   21:16:43 | Freitag, 24. März 2006
Schwachsinn!
Der Autor: Kein Mensch glaubt ernsthaft an Religionsfreiheit, es gibt sie schlechterdings nicht. Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
Das müßte ja dann auch die nachkonziliare Kirche treffen, die weiterhin behauptet eine Religion zu sein. Sie verweigert aber anderen Religionen nicht die „Religionsfreiheit“, was Sie ihr ja gerade zum Vorwurf machen!
Redaktion benachrichtigen Ohne Haß und Bitterkeit
#4   Pünktchen   20:58:06 | Freitag, 24. März 2006
Ansgar
Lieber Ansgar, hier ein sympathischeres Bild www.pitzinger.at/…os/rektorkind.jpgdes Hochw. Herrn!
Redaktion benachrichtigen Heiße Luft aus Wiens Skandalmagazin
#7   Pünktchen   20:51:41 | Freitag, 24. März 2006
Nikolaus
Gleichwohl gibt es zu denken, daß Volker Schnell sich zu der traditionalist. „Partei“ zählte! Hw. Knittel muß dies im Interview mit Kreuz.net bestätigen. Schnell wollte Unterricht in Zelebrationsfragen im alten Ritus bei ihm nehmen und so haben sie sich kennengelernt. Dies stimmt eindeutig mit der Information durch den damaligen Abt Angerer überein, daß es Mitglieder des Stiftes mit Sympathien zu „vorkonziliaren Strömungen“ gewesen seien, die in die Diözese St. Pölten gewechselt waren. Wenn man sich nun den offenbar verheerenden Leumund des Kandidaten Schnell anschaut, dann verwundert es noch mehr, wie und durch wen und warum er zur Priesterweihe zugelassen wurde!
Was die Reportage durch Kreuz.net betrifft, fällt die Tendenz auf, homosexuelle Verfehlungen bei sog. „liberalen“ oder „modernistischen“ Kirchenvertretern ins grelle Scheinwerferlicht zu stellen. Auf der Tradi-Seite wird das Scheinwerferlicht ausgeknipst oder heruntergedimmt.
Redaktion benachrichtigen Heiße Luft aus Wiens Skandalmagazin
#5   Pünktchen   17:15:34 | Freitag, 24. März 2006
Der Fall Volker S.
Lt. e. Bemerkung von Angerer sind einige Stiftmitglieder in die Diözese St.Pölten gewechselt:
>>Einige Stiftmitglieder hätten sich dem Bischof zugewendet, um etwas zu werden. Die üblichen „vorkonziliaren Strömungen“ www.kreuz.net/article.251.html etc.“
Der Pöltener Priester Volker Schnell, der sich einen Stricher vom Wiener Karlsplatz aufgegabelt hatte, gehörte zur Pöltener Tradi-Szene, wie aus diesem ambrosius.patched.de/…riesterseminar_9.htm Bericht hervorgeht.
>>"… Im Pfarrhof gibt es für Roman Alkohol und Tabletten. Man trinkt exzessiv, schaut Pornovideos, geht ins Schlafzimmer… Der Pfarrer fesselt den Strichjungen mit Klebeband, legt ihn auf den Bauch und vergeht sich an ihm. Tut ihm dabei weh. Roman weint und schläft dann ein. Am Morgen wird er vom Pfarrer gebadet und rasiert. Geld hat er keines bekommen. Sogar seine slowakischen Scheine fehlen. Der Pfarrer behauptet, er hat sie nicht. Bei der Hausdurchsuchung wird das Geld gefunden.“ Dann das Messerattentat, von dem der Gerichtsmediziner später bemerkt, es hätten nur Millimeter zum tödlichen Stich gefehlt…<<
Krenn besucht Schnell eine Woche nach dem Mordversuch: >> Die bischöfliche Fürsorge verwundert nicht. Gehörte doch der Angeklagte zu den erzkonservativen Hardlinern der Diözese und zu den Fans des Bischofs. „Der Kurt ist mein Kumpel“, konnte man Schnell öfters sagen hören.<<
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#9   Pünktchen   16:25:30 | Freitag, 24. März 2006
Hrodgar, Athanasius
Wie diese vielgepriesene „Toleranz“ aussah, davon können Sie sich hier www.religionen.at/iraustrelitol.htm
ein Bild machen, Hrodgar. Toleranz heißt hier immer: nur so viel wie nötig, Intoleranz aber, so viel wie möglich!
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