Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
semiotico Ihre Behauptung, ich würde meine Position auf den KKK stützen und diesen sogar „zitieren“
möchte ich von Ihnen anhand eines einzigen meiner postings unter diesem Artikel „Raus mit der Wahrheit“
belegt haben! Die Menschenwürdegarantie des GG, die nach der geltenden Auffassung des BVerfG auch das
ungeborene Leben umfaßt, trägt als normative und rechtsethische Position der empirischen Tatsache Rechnung,
daß mit der Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle die individuelle Lebensgeschichte eines
Menschen beginnt. Auf der normativen Ebene hat sich dabei der Gedanke durchgesetzt, daß die unbedingte
Menschen- und Personwürde nicht vom Vorliegen willkürlichen Bedingungen, wie z.B. dem Erreichen eines
bestimmten Entwicklungsstadiums, Größe, Alter oder anderer Parameter abhängig gemacht werden kann.
(s. bes. „Menschenwürde“ 18. Juni, 17:24!) Wenn Sie mutmaßen, daß es biolog. / humanwiss. Erkenntnisse
gebe, die mit dieser normativen Position nicht harmonisierten, dann begehen Sie nicht nur einen naturalistischen
Fehlschluß, sondern Sie verkennen auch, daß gerade Biologie und Genetik den Beginn des individuellen
Entwicklungsprozesses ebendort ansetzen, wo auch das GG und die Kantsche Ethik (und außerdem auch die
kathol. und die evangel. Kirche … und, und, und) den Anfangspunkt zu respektierender Menschenwürde
ausmachen: bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle.
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért: legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért:
Wenn Sie sich die Debatte von unten bis oben durchlesen, werden Sie sehen… Dazu lade ich jeden Leser
herzlich ein!
aphrodite u. die teleolog. Moralbegründung Leider konnte uns Aphrodite nicht einmal ansatzweise vorführen,
wie Ihre teleolog. Rechtfertigung einer Abtreibung aussehen könnte. Heute morgen um 8:16 Uhr präsentierte
ich die Frage: kann eine junge Frau, die bei einer möglichen Geburt keine medizin. Komplikationen zu
erwarten hätte, nach irgendeinem „moraltheolog.“ Verständnis ihr ungeborenes Kind töten lassen, weil
sie sich z.B. noch in der Ausbildung befände oder sich der Partnerschaft mit dem biolog. Vater des Kindes
nicht sicher ist … Antworten blieben aus, obwohl immer wieder angemahnt! Die von aphrodite ins Spiel
gebrachte teleolog. Moralbegründung wurde widerlegt. Keine argumentative Replik! Kleiner Denkanstoß:
Ein Mann, der regelmäßig sein Girokonto überzieht, sieht in einem scheinbar günstigen Moment die Chance,
aus der Börse eines schwerreichen Nachbarn dreihundert Euro zu entwenden. Er wird von einem Dritten erwischt
und angezeigt. Er rechtfertigt sich so: „Ich bin ein Anhänger des Konsequenzialismus und die sittlich.
Beurteilung meiner Handlung resultiert aus einem Folgenkalkül, das die bessere Verteilung der Güter
dieser Welt im Auge hat, das auf die Umstände Rücksicht nimmt, z.B. die Tatsache, daß der Nachbar Multimillionär
ist und den Verlust des Geldbetrages nicht einmal spürt, mir dagegen durch 300 Euro echt geholfen wäre
usw.“ In seinem Fall dürfe man „nicht pauschalisieren“ oder „verurteilen“! Überhaupt sollten Diebstähle
bis 300 Euro straffrei sein …
aphrodite pampig! Wir erhalten von Leserin aphrodite die überaus interessante Belehrung, daß Recht und
Ethik nicht identisch seien. Das ist wohl wahr, wer aber hätte das auch behauptet? Meine Hinweise unter
DIESEM Artikel gelten dem Rechtsbereich, weil der Artikel selbst auf die Rechtslage in England eingeht.
Das Recht regelt das, was wir als Rechtssubjekte einander schulden, und was in besonderen Situationen
durch den Staat erzwingbar und sanktionierbar ist. Die Moral hat den einzelnen mit seinen inneren Beweggründen
im Auge. Zweck der Gesetze ist es nicht, Moral zu erzwingen, wohl aber, unabweisbare rechtliche Ansprüche
der Rechtssubjekte zu schützen. Der höchste Anspruch ist die Menschenwürde, die von staatlichen Gesetzen
und Einrichtunegn u.a. auch dadurch zu schützen ist, daß das Recht auf Leben nicht angetastet wird.
Logische Widersprüche Nicht nur, daß Sie beständig meiner Bitte ausweichen, KONKRET zu zeigen, wie
eine sittlich zu verantwortende Entscheidung zur Abtreibung nach erfolgreichem „moralischen“ Folgenkalkül
aussehen könnte z.B. nach einem von mir selbst skizzierten Fall (s.u. 8:16) Sie machen sich nicht einmal
die Mühe, die logischen Widersprüche aufzulösen, die ich Ihnen nachweisen konnte! Das betrifft den
verborgenen Deontologismus in Ihrer angebl. teleolog. Position („Menschenwürde steht nicht zur Debatte“,
s. mein posting gestern 15:48), den ich Ihnen als petitio principii auch heute um 10:54 und 13:46 nachgewiesen
habe, ohne daß Sie darauf replizieren! Können Sie nicht oder wollen Sie nicht? Ich darf Sie daran erinnern,
daß Sie für sich ständig in Anspruch nehmen, die nötigen „Differenzierungen“ an die Lebenssachverhalte
heranzutragen. Ich frage ja immer nur, WIE Sie das machen. Als Antwort bekomme ich dann die PAUSCHAL-Erklärung
„Gewissensfreiheit“ ginge vor „Lebensrecht“. Das dies nicht funktioniert, hatte ich Ihnen aber demonstriert!
Wo ist Ihre Erwiderung?
aphrodite Zunächst ist der Behauptung zu widersprechen, daß der Teleologismus die unangefochtene Basis
der kathol. Moraltheologie bilde! Das ist offensichtlich nicht so! Leser abu sei für seinen Verweis auf
Veritatis splendor www.vatican.va/…s/DEU0080/_INDEX.HTM gedankt. Dort wird vom höchsten kirchlichen
Lehramt die Teleologie als Rechtfertigung in sich schlechter Handlungen durch angebl. gute Zwecke zurückgewiesen,
bes. in diesem www.vatican.va/…ocs/DEU0080/__PQ.HTM Kapitel! Ganz ebenso argumentiert der Moralphilosoph
Robert Spaemann in dem Aufsatz „Die schlechte Lehre vom guten Zweck“ www.human-life.ch/…erichte/spaemann.htm.
Ebenso können Sie auf höchstem Argumentationsniveau die Darlegung von Martin Rhonheimer zu Rate ziehen,
die im Internet hier www.pusc.it/…honheimer/zugänglich ist! Daß in der deutschen philosophischen Auseinandersetzung
der Teleologismus (Konsequenzialismus“) längst in die Defensive geraten ist, dürfte Ihnen bekannt sein.
(Hinweis auf die Veröff. von Nida-Rümelin: Kritik des Konsequenzialismus). Meine Frage ist immer noch
unbeantwortet. Sie reklamieren ständig ein „gut geschultes Gewissen“ für sich und ich bitte Sie ständig,
mir zu zeigen, wie ein solches Gewissen die Kindstötung verantwortet, wenn diese in ein angebl. zulässiges
Abwägungsverhältnis zu Interessen der Frau gerät (Ausbildung, Lebenslaufperspektiven, finanzielle Fragen …
etc.)
Lebensbeginn, Menschenwürdegarantie Wer sich dafür interessiert, wieso nach deutschem Rechtsverständnis,
basierend auf dem GG, die Menschenwürdegarantie für den Embryo spätestens ab der Einnistung gilt und
für in vitro erzeugte Embryonen bereits ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei und Samenzelle, der
findet in diesem …hl.jura.uni-goettingen.de/…starck/Aktuelles.htm Vortrag von Prof. Dr. jur. Christian
Starck entscheidende Hinweise für die in Deutschland geltenden Maßstäbe von Lebenswissenschaft und
Lebenstechnik. Ein möglicher Widerspruch zwischen dem Embryonenschutz, den die GRÜNEN mit Verweis auf
die Menschenwürdegarantie fordern und der liberalisierten Abtreibung war mir an anderer Stelle eine kleine
Bemerkung wert; diese Bemerkung www.kreuz.net/article.3367.html ist bis jetzt (20. Juni, ca. 15.00 Uhr)
unwidersprochen hingenommen worden!
aphrodite und die sittliche Freheit Höchstes sittliches Gut sei die Freiheit des Menschen und höchstes
außersittliches das Leben desselben. Nun könne es eine legitime Form des Gebrauches dieser sittlichen
Freiheit sein, einem anderen menschlichen Wesen das Leben zu nehmen. Die Frage ist nun, welche Überlegung
und welches Kalkül qualifizieren einen solchen Gebrauch der Freiheit als sittlich? „Die Freiheit in ihren
unterschiedlichen Formen“ (aphrodite) ist ja nicht die Freiheit zu allem und jedem, sondern die Freiheit
zu einer moralisch verantwortlichen Entscheidung. Wenn aphrodite nun sagt: „Sittliche Güter haben vor
vorsittlichen Gütern Vorrang.“ und damit eine Abtreibung für u.U. zu rechtfertigen hält, dann bezeichnet
sie die sittliche (!) Freiheit der Mutter durch das Lebensrecht des Kindes gefährdet. Das ist Unsinn!
Sicher sind durch die Geburt eines Kindes für die Eltern Freiheitsspielräume eingeschränkt, nicht aber
die Freiheit zu sittlicher Selbstbestimmung, nicht die Menschenwürde! Kein Kind tritt in Konkurrenz zur
Menschenwürde der MUtter! Von einer gültigen teleologischen Abwägung, die den Wehrlosentod als gerechtfertigt
erscheinen lassen können und das im Namen einer „sittlichen Freiheit“ sind wir also weit entfernt, liebste
aphrodite! Außerdem bleibt zu überdenken, daß ein fremdes und höchstes Rechtsgut (das Lebensrecht)
gegen eigene außermoralische Interessen abgewogen werden soll, geht das?
semiotico 1) Mit Ihrem Zitat benennen Sie genau jene Tatbestände (straffreie Abtreibung innerhalb einer
bestimmten Frist bei Vorliegen einer Beratung), die das BVerfG gleichwohl als „Rechtswidrigkeiten“ betrachtet!
2) Kant gibt nicht einfach einer zeitbedingten oder modischen Strömung nach, sondern er begründet seinen
Standpunkt. Der Embryo ist kein „Gemächsel“ (Gemachtes) und der Moralphilosoph Kant würdigt dies mit
den Worten: „Die Eltern können ihr Kind nicht gleichsam als ihr Gemächsel ( denn ein solches kann kein
mit Freiheit begabtes Wesen sein) und als ihr Eigentum zerstören oder es auch nur dem Zufall überlassen,
weil sie an ihm nicht bloß ein Weltwesen, sondern auch einen Weltbürger in einen Zustand herüberzogen,
der ihnen nun auch nach Rechtsbegriffen nicht gleichgültig sein kann“. Das ungeborene Kind ist nicht
etwas, sondern „jemand“. Ebenso sagen Sie nicht, daß „etwas“ gezeugt wurde, daß dann später „ich“ wurde,
sondern Sie sagen: „ich wurde gezeugt“. Wenn Sie sich wirklich für die Materie interessieren, lieber
semiotico, darf ich Ihnen einen Art. von Prof. Christian Starck (Uni Göttingen, Lehrst. f. öff. R.)
hiermit …hl.jura.uni-goettingen.de/…starck/Aktuelles.htm verlinken! Die Frage an aphrodite bleibt
natürlich gleichwohl offen!
semiotico Diesmal irren Sie in beiden Punkten eindeutig! 1. Lebensschutz und Menschenwürde gilt auch
für das ungeborene Leben. Deswegen gilt ja weiterhin der § 218 und das BVerfG sieht sich gezwungen,
zahlreiche von dem neuen § 218 straffrei gestellten Fallkonstellationen als „Rechtswidrigkeiten“ zu bezeichnen,
andernfalls befände sich der Gesetzgeber im Widerspruch zur Verfassung. „Das Bundesverfassungsgericht
hat in seinen beiden Abtreibungsurteilen 1975 und 1993 entschieden, daß auch das ungeborene menschliche
Leben unter dem Schutz der Menschenwürdegarantie stehe, weil es sich bei den verschiedenen Phasen des
vorgeburtlichen Lebensprozesses um unabdingbare Stufen der Entwicklung individuellen Menschseins handele.
Wo menschliches Leben existiere, komme ihm Menschenwürde zu“ (Prof. Christian Starck) 2. Kant gesteht
auch den ungeborenen Menschen Personwürde zu. Ganz allgemein: Das Personsein kann nicht von empirischen
Voraussetzungen (Bewußtsein, Schmerzempfinden etc.) abhängig gemacht werden und ich habe weiter unten,
s. posting „Menschenwürde“ begründet, warum nicht. Kant bezeichnet den Ungeborenen ab der Zeugung als
„Person“ (Rechtslehre § 28) Warten wir bitte ab, wie aphrodite die offene Frage beantwortet.
aphrodite und die Frage Die weiterhin offene Frage ist die: wie kann das Lebensrecht als wichtigstes Korrelat
der Menschenwürde, die nicht nur von der Theologie, sondern auch von der Verfassung und den sie stützenden
normativen Konzepten (u.a. Kant), als etwas Unbedingtes ( GG I: „unantastbar“) erkannt wird, in zulässiger
Weise durch ein Folgenkalkül außer Kraft gesetzt werden? Im Falle der Abtreibung hat diese Frage eine
individualethische und sozialethische/rechtliche Dimension: kann eine junge Frau, die bei einer möglichen
Geburt keine medizin. Komplikationen zu erwarten hätte, nach irgendeinem „moraltheologischen“ Verständnis
ihr ungeborenes Kind töten lassen, weil sie sich z.B. noch in der Ausbildung befände oder sich der Partnerschaft
mit dem biolog. Vater des Kindes nicht sicher ist und eine individuelle „Abwägung“ ihr die Abtreibung
nahelegte? Ist es – wiederum aus „moraltheologischer“ Sicht – für ein Staatswesen und seine Rechtsordnung
vertretbar, daß das Lebensrecht von solchen individuellen Kalkülen abhängig gemacht wird, auch wenn
das dem Lebenrecht zugrundeliegende Rechtsgut als „unantastbar“ bezeichnet wird? Meine Bitte bestand darin,
daß Sie mir zeigen, wie das geht!
aphrodite Meine gestrige Frage um 10:37 Uhr lautete ja, wie genau Sie teleologisch die Verletzung eines
Anspruchs auf Menschenwürde (Recht auf Leben) begründen, indem Sie also dieses zum Gegenstand eines
Folgenkalküls machen. In Ihrer Antwort berufen Sie sich nun auf das Entscheidungsrecht eines unvertretbaren
Individuums und damit wiederum auf das Prinzip der Menschenwürde (wie ausdrüchklich auch an anderer
Stelle!), dessen Geltung Sie jedoch teleologisch nicht begründet haben, sondern das gewissermaßen Ihren
eigenen deontologischen – möglichen Optimierungskalkülen grundsätzlich entzogenen – Kern bildet! Damit
befänden Sie sich jedoch in einem Selbstwiderspruch! Wie auch mein Verweis auf Kant (s.u.) zeigt, muß
die Deontologie nicht so verstanden werden, daß sie nicht auch die Kompatibilität mit dem Wollen des
Subjekts anstrebt, wenn dieses Wollen nicht für irgendwelche Wünsche steht, sondern den Wunsch nach
einer humanen Identität bedeutet. Wie also KONKRET die Abtreibung teleologisch zu begründen sei ohne
Verletzung einer inneren Grenze der Teleologie („Menschenwürde selbst steht nie zur Debatte!“) – das
haben Sie nicht gezeigt!
stat crux, Respekt für Ihre Analysen! Gerade Ihr Hinweis auf die Naturalisierung des Übernatürlichen
und die naturalistische Fehldeutung der Tradition ließen mich die verblüffenden Strukturanalogien zwischen
den Raskolniki (der russ. Altgläubigen-Sekte) und bestimmten Vertretern im FSSPX- und Sedi-Lager begreifen,
s.u. mein posting! Die sog. Altgläubigen begannen Ihren Protest ja zunächst als reine Altritualisten,
denen der kirchenslawische Text bis in die Übersetzungsirrtümer und orthograpghischen Fehler hinein
sakrosant war. Das Bekreuzigen mit zwei statt mit drei Fingern, die Richtung, die Prozessionen um die
Kirche einzuschlagen hätten (links o. rechts) usw. waren der ritualist. (=naturalist.) Ausgangspunkt,
der in den völlig überschärften Häresievorwurf mündete. Das Ganze führte schließlich in eine Aufspaltung
der Sekte, die der Aufteilung in FSSPX-Traditionalisten und Sdisvakantisten nicht unähnlich ist: die
„Priesterlichen“ (popovci) und die „priesterlosen“ (bezpopovci) …
Verblüffende Parallelen . Die russ. Altgläubigen – Die Lefebvristen: 1) Altritualismus, 2) polit. Optionen,
3) Häresievorwurf, 4) Aufspaltung in zwei Gruppen (Tradi – Sedi): „… nannten sich Altritualisten oder
Altgläubige. Sie wandten sich gegen die Reformen der Liturgie, die vom Patriarchen Nikon von Moskau eingeführt
worden waren, insbesondere die Veränderung der Rituale zugunsten der derzeitigen griechisch-byzantinischen
Tradition… Dabei spielten politische Interessen nach dem Ende des byzantinischen Reiches eine wichtige
Rolle. Auch Peter I. versuchte, mit einer Säkularisierung der Kirche nach protestantischem Vorbild den
Anschluss Russlands an den Westen zu beschleunigen… Die Altgläubigen betrachten sich selbst nicht als
„Abspalter“ sondern als Bewahrer ursprünglicher russisch-orthodoxer Tradition gegenüber häretischen
Entwicklungen in der Großkirche… Sie sind heute durch zwei Kirchenfamilien mit bischöflich-priesterlicher
Struktur (die „Priesterlichen“ oder Popowzen), sowie viele Gemeinschaften und Gemeinden der so genannten
„Priesterlosen“ (Bespopowzen) vertreten. Letztere glauben, dass ein gültiges Priestertum auf der Welt
nicht mehr existiert, und feiern daher auch keine Eucharistie mehr“ (aus: Wikipedia) .
aphrodite . Ich bin anwesend um des Anwesenden willen! Soviel dazu! Meiner Participation sind jedoch Grenzen
gesetzt, die nichts mit „Liturgieverständnis“ zu tun haben. Gute Nacht! .
Menschenwürde Wenn ich richtig sehe, steht nicht die Anerkennung des Prinzips der Menschenwürde zur
Debatte, sondern der Anwendungsfall! Das Prinzip ist so unbestritten, daß gleichermaßen Christentum
wie Aufklärung sich darauf berufen! Die Allg. Erkl. d. Menschenrechte, das GG in Art I, die Kantsche
Vernunftethik und, und, und. Der Grundgedanke ist der: Menschenwürde ist etwas Unbedingtes, d.h. sie
ist kategorisch gefordert und nicht nur hypothetisch, d.h. etwa bei Vorliegen günstiger Bedingungen.
So lautet auch Kants berühmte vierte Formulierung des kategor. Imperativs, daß man die Menschheit sowohl
in seiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck brauche …
Menschen- und Personwürde sind insofern etwas „Unbedingtes“ und das Grundgesetz (Art. I) trägt dieser
Einsicht Rechnung durch eine „Ewigkeitsgarantie“ (Unveränderbarkeit). Nun wäre allerdings die Unbedingtheit
dieses Anspruchs illusorisch, wenn zwar der Anspruch als solcher unbedingt, sein tatsächliches Vorliegen
aber von empirischen Voraussetzungen abhängig wäre. „Personenrechte sind überhaupt nur unbedingte Rechte,
wenn sie nicht von der Erfüllung irgendwelcher qualitativer Bedingungen abhängig gemacht werden, über
deren Vorliegen jene entscheiden, die bereits Mitglieder der Rechtsgemeinschaft sind. Als closed shop
kann die Menschheit keine Rechtsgemeinschaft sein“ (R.Spaemann)
Das kategorische Tötungsverbot ist keineswegs ein Kirchengebot im engeren Sinn, sondern ein höchstes
moralisches und rechtliches Prinzip, das jedes unkorrumpierte Gewissen in sich selbst auffindet und das
auch dann Geltung beansprucht, wenn man keiner Kirche, oder einer anderen als der katholischen angehört!
Als der Abtreibungsazt Dr. Nathanson in den 70er jahren des vorigen Jhs den Unrechtscharakter seines Handelns
einsehen mußte, spielten für ihn als (damaligen) „Agnostiker“ göttliche und kirchliche Normen keine
Rolle, sondern schlicht und einfach die Erkenntnis, daß durch die Abtreibung ein menschliches Leben unwiderruflich
zum Tode befördert wird, und daß in den meisten ihm bekanntgewordenen Fällen (Tausende!) keine hinreichende
Rechtfertigung für diese Tat vorlag. Daß es manchen nur vordergründig um Abtreibung ginge, in Wahrheit
aber um die Durchsetzung kirchlichen Einflusses, könnte sein. Ich kenne allerdings keinen solchen Fall!
Die Umkehrung ist allerdings auch bedenkenswert: den Abtreibungsbefürwortern geht es keineswegs um Frauenrecht
(um das Lebensrecht ohnehin nicht!), sondern sie bekämpfen in eins mit dem geforderten Abtreibungsverbot
die angeblichen Bevormundungstendenzen durch „die katholische Hierarchie“ u. dergl.
Sie sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, lieber semiotico! So muß ich Ihr Eingeständnis lesen:
Sie reden über das Haus, ich über das Zimmer Ja, semiotico, indem ich über das Haus rede, schließe
ich ja nicht aus, daß dieses aus mehreren Zimmern besteht. Und indem ich „Haus“ sage, muß ich keineswegs
der „Pauschalisierung“ anheimfallen, alle Zimmer wären gleich oder dienten dem selben Zweck. Mit „Haus“
ist eine „Differenzierung“ der Zimmer keineswegs ausgeschlossen. Mit Bewunderung muß ich übrigens feststellen,
daß Sie pausenlos in allen Threads zugleich auftreten! Ich melde mich jetzt erst mal ab!
semiotico und nochmals über das Urteilen Wenn Sie schreiben: Vielleicht ist es falsch, abzutreiben. Aber
genauso ist es falsch, pauschal über diese Tatsache zu (ver)urteilen. dann verrät schon dieses „vielleicht“
eine große Urteilsunsicherheit, aber in dem Satz: „es ist falsch“ läge ein moralische Urteil. Was wäre
nun – Ihrer Meinung nach – im Gegensatz zu diesem Urteildas Pauschalurteil?
Nochmals:Urteilen ist nicht Pauschalisieren Der § 218 steht im deutschen StGB systematisch unter der
Rubrik „Straftaten gegen das Leben“ (§§ 211 – 222). Er benennt verschiedene Tatbestände und verknüpft
sie mit Strafandrohung oder unterläßt dies Androhung. Gültige Urteile und Pauschalisierungen haben
dies gemein, daß sie Einzelfälle unter Begriffe bringen. Einmal geschieht das angemessen, d.h. unter
Berücksichtigung spezifischer Differenzen, im anderen Fall unangemessen unter Überspringung dieser Differenzen.
Aus der Gefahr, Pauschalisierungen anheimzufallen, folgt jedoch nicht, die Grundfunktion des Verstandes:
das Urteilen ganz abzustellen. Der dt. Gesetzgeber versteht Abtreibungen als „Straftaten gegen das Leben“,
hat aber die normale Rechtsfolge einer solchen Straftat für bestimmte Fallgruppen ausgesetzt, weil er
der Argumentaion gefolgt war, daß andere Mittel als das Strafrecht das Leben besser schützten. Das BVerfG
bezeichnet diese Tatbestände als „rechtswidrig, aber straffrei“. semiotico: Zitieren Sie nicht Kant,
zitieren Sie die Gegenwart! Diesen Satz laß ich mal so stehen!
Urteilen bedeutet nicht Pauschalisieren Ein ganzer Diskussionsstrang entwickelte sich unnötigerweise
daraus, daß aphrodite ein Beispiel für semiotico, in dem der „Mord“ an einen Nachbarn (!) thematisiert
war, auf die Abtreibung übertrug. HIER ging es aber zunächst nur darum, ob man über einen Fall in seiner
Nachbarschaft und die vorsätzliche Tötung eines Erwachsenen durch einen anderen „urteilen“ dürfe, indem
man den Fall unter den Begriff „Mord“ subsumiert. (Es ging HIER nicht um die Subsumtion der Abtreibung
unter diesen Begriff) Mein Beispiel war so weit ausgeführt, dass der Täter aus „Heimtücke“ gehandelt
habe und er es sich verbat, dass man über seinen „Fall“ urteile, denn andere könnten schließlich nicht
wissen, was es hieße, diesen Menschen als Nachbarn ertragen zu müssen. So wie die Subsumtion DIESES
Einzelfalles (Nachbar erschlägt Nachbarn) unter die Kategorie Mord zulässig ist, werden im Sinne des
deutschen Strafrechtes die meisten Abtreibungen unter die Kategorie „Straftaten gegen das Leben“ zu subsumieren
sein. „Urteilen“ müssen wir immer. Kant nennt die Urteilskraft reflektierend, wenn sie versuche, den
Einzelfall einem Allgemeinbegriff zuzuordnen. Eine „Differenzierung“, die nur den Einzelfall sieht, nicht
aber „urteilen“ will, sieht am Ende vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und vor lauter Blättern nicht
den Baum! Urteilen bedeutet nicht pauschalisieren, denn die Pauschalisierung überspringt relevante Differenzen,
die das gültige Urteil gerade berücksichtigt.
aphrodite und das ethische „Urteilen“ Semiotico: wenn man den offengelegten eigenen logischen Unsinn uneinsichtig
durch die Vermehrung von logischem Unsinn zu verteidigen sucht, dann folgt man argumentationsstrategisch
der nicht ganz unrealistischen Erwartung, der Gesprächspartner werde irgendwann die Geduld verlieren
(oder den Zeichenvorrat erschöpfen), aber es hilft ja nichts: der Unsinn bleibt Unsinn! Es gibt keine
zu rechtfertigende Maxime: Du sollst nicht (Be-)„urteilen“, denn Urteilen ist eine Verstandesfunktion.
Aphrodite: Wenn ich gesagt hatte, dass ich der heutigen Frühmesse „beiwohnen“ wolle, dann könnte es
für diese Formulierung ja Gründe geben, die mit meiner Person und meiner Art des Meßbesuches zusammenhängen.
Kennen Sie mich? Kennen Sie meinen „Fall“? Nein? Dennoch erlauben Sie sich also ein Urteil, ja Sie verurteilen
gar („griabig“) und damit bleiben Sie weit hinter Ihrem selbstgesetzten Anspruch zurück! Wenn Sie, aphrodite,
als Christin (?) sich nicht einer deontologischen Moral verpflichtet fühlen, welcher dann? „Konsequenzialistisch“
müssten Sie sagen, das Lebensrecht des Fötus könnte aufgrund eines Folgenkalküls zur Disposition gestellt
werden. In diesem Sinne sprechen hier Leute von der „besseren Möglichkeit“ oder dem „kleineren Übel“.
Sie wägen damit das Lebensrecht eines anderen gegen eigene Interessen ab. Das ist für jede christliche
Ethik, für unsere Rechtsordnung oder etwa die Kantsche Ethik undurchführbar! Zeigen Sie mir, wie Sie
das machen!
semiotico Letztes posting von mir, denn ich will morgen ausgeschlafen der Hl. Messe beiwohnen! 1) daß
man anhören und konsultieren muß, daß man den Sachverhalt mit Einfühlungsvermögen und Anteilnahme
feststellen muß, hatte ich schon unten zugestanden – dies ist trivial. 2 ) da sich mein Beispiel nicht
um die „Anhörung“ drehte, sondern bereits um die Beurteilung und die Beurteilungsgründe, ist meine reductio
ad absurdum Ihrer Position weiterhin gültig. 3) ich sprach von vorsätzlicher Tötung und die ist i.d.T.
immer Mord. Die Motivlagen sind bei der Beurteilung zu berücksichtigen. Bei der „Differenzierung“ der
Fälle ist folgendes zu unterscheiden: a) die Wahrnehmungsebene b) die Urteilsebene c) die Bewertungsebene
a) Ich kann Farben, Formen und Intensitäten wahrnehmen in großer Fülle b) Auf der Urteilsebene ergibt
sich jedoch eine Reduzierung der Entitäten: ich subsumiere unter klassifikatorische Begriffe c) die Bewertungsebene
differenziert sich wiederum nach anderen Gesichtspunkten (z.B. gefällt mir – gefällt mir nicht) Jemand,
der nicht „urteilen“ will, kennt nur noch Einzelfälle und kommt auf der Bewertungsebene mögl.w. nur
noch zu ad-hoc-Entscheidungen.
semiotico semiotico wiederholt ein bekanntes Standardargument von Abtreibungsbefürwortern: Sie richten,
bestimmen und fordern immer noch von außen über Situationen, die sie nicht persönlich kennen und die
sich daher nicht ausreichend reflektieren können. Dieses Argument erklärt alle in der Frage der Abtreibung
für urteilsunbefähigt, die nicht schwanger sind oder waren und schafft damit einen Sonderbereich von
möglichen Tatbeständen und Sachverhalten, den z.B. der Gesetzgeber (wenn er nicht schwangere Frau ist)
und andere nicht beurteilen könne. Was für ein Unsinn! Falls jemand vorsätzlich und heimtückisch seinen
Nachbarn erschlägt und Sie, semiotico, dies als „Mord“ bezeichnen, was es auch ist, könnte dieser jemand –
Ihre eigene Argumentation zugrundegelegt – argumentieren, daß Sie hier gar nicht mitreden, nicht „urteilen“
dürften, weil Sie, semiotico, ja nicht wüßten, was es hieße, diesen Mann zum Nachbarn gehabt zu haben!
Für die Beurteilung als „Mord“ spielen nun die verschiedenen Differenzierungen (z.B. Motivlagen) keine
Rolle! Sie können freilich bei der Strafzumessung wichtig werden, aber die Strafnorm selber: „vorsätzliche
Tötung = Mord“ bleibt davon unberührt.
aphrodite aphrodite: Also bitte, liebes Pünktchen, lassen Sie doch Farben zu und auch Grautöne, finden
Sie sich damit ab, dass die Welt nicht in Schwarz und Weiß gesendet wird und suchen Sie nach Offenheit
und Sachlichkeit. Genau darum geht es mir ja, liebe aphrodite! Für mich ist die sachliche Entscheidung
die, daß es keine vorgeburtlichen Kindstötungen geben darf, außer in sehr genau und eng bemessenen
wirklichen Notfällen (z.B. für das Leben und die körperl. Unversehrtheit der Mutter). Es ist die sachliche
Entscheidung, den Grundsatz des Lebensschutzes und der Wahrung der Menschenwürde nicht willkürlich an
einem Punkt auszuhebeln! Es ist die Unsachlichkeit der Gegenposition in den verschiedenen Fallkonstellationen
moralisch relevante Differenzen zu sehen, wenn es um den höchsten Wert geht, den wir schützen müssen:
Lebensrecht und Menschenwürde. Ihre „Differenziertheit“ folgt womöglich aus einer mangelnden Reflexion.
(Der total Unreflexive kennt überhaupt nur noch Einzelfälle und adhoc-Entscheidungen). Farben und Grautöne
lasse ich gerne zu! Dies gilt für die Wahrnehmung und Klassifizierung. In der rechtlichen und moralischen
Bewertung kann es anders aussehen. Oder würden Sie Mord, Raub, Diebstahl straflos stellen, nur weil Sie
„Grautöne zulassen“ wollen?
semiotico mit der Logik haperts bei Ihnen öfter! Falls ich ein Eigentor geschossen hätte, schlösse
das ja nicht aus, das auch andere welche schießen, z. B. Hodm mit seiner selektiven und erkennbar einseitigen
Kritik an angebl. naturalist. Fehlschlüssen, die er nur vorträgt wenn es um die Abwehr von Abtreibungsgegnern
geht, bei Abtreibungsbefürwortern jedoch … puhhhh semiotico, peinlich
semiotico Wie kommen Sie auf den Gedanken, daß ich mit ungeplant oder ungewollt Schwangeren nicht „reden“
wolle, daß ich sie „verurteilen“ wolle, bevor ich mich mit ihrer Lage befaßt habe usw. Bitte unterscheiden
Sie sauber zwischen (be-)urteilen und verurteilen! Daß man sich mit Sachverhalten und Personen auseinandersetzen
müsse, bevor man ein „Urteil“ fällt ist eine Plattitude, die Sie mir bitte ersparen wollen! Ein (intellektuelles)
„Urteil“ können Sie aber niemals vermeiden, wenn Sie nicht Denkverbote für Urteilsbefähigte aussprechen
wollen. Die Konfliktlagen von denen hier gesprochen wird, resultieren i.d.R. aus einer Gesetzgebung, die
durch die Liberalisierung der Abtreibung allererst die „Entscheidungs“-Konflikte heraufbeschwören! Daher
müssen Sie sich darüber klar sein, semiotico, daß es diese Rechtslage ist, die das Problem erst schafft,
das sie lösen will. Mit wenigen Ausnahmen (z.B. medizin. Indikation) sollte m.E. die Tötung vorgeburtlicher
Babys verboten sein und der Lebensschutz, auch durch das Strafrecht, die selbstverständliche Norm. Es
gibt – bis auf wenige Fälle – keine „verantwortliche Entscheidung“ für die Tötung eines wehrlosen Kindes
und die jetzige Praxis spricht Vokabeln wie: „Entscheidung“, „Verantwortung“, „Urteil“, „Gewissen“ Hohn!
Hodm: bei der Wahrheit bleiben! Athanasius hatte nicht die moralische Verwerflichkeit der Abtreibung aus
der Zahl fehlender Beitragszahler zur Sozialversicherung abgeleitet, dies wäre tatsächlich ein naturalist.
Fehlschluß, sondern es handelte sich um Überlegungen der politischen Opportunität, die zur deontologischen
Begründung gar nichts beitragen, natürlich. Daraufhin hatte methusalix soz. die „Gegenrechnung“ aufgemacht,
wieviele Arbeitslose wir uns mit den womöglich nicht abgetriebenen Kindern einhandeln bei der zu erwartenden
Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Dieses Argument wurde von keiner Reflexion über die moralische
Zulässigkeit von Abtreibung begleitet, sondern es ersetzte diese Reflexion! – Und von Karikieren der
Argumentationsfigur des Meinungsgegners ist nirgends etwas zu erkennen! – Die moralische Zulässigkeit
war demnach von zu erwartenden Wirkungen für den Arbeitsmarkt abhängig gemacht worden. Und dem hatten
Sie auch noch als wichtigem „Vernunftargument“ zugestimmt! Ich gebe allerdings zu, expressis verbis haben
Sie nirgends die Zulässigkeit der Abtreibung vertreten. Das Eigentor ist Ihnen aber dennoch gelungen!
Pech!
semiotico und das Lexikon ja lieber semiotico, damit hätten wir einfach ein weiteres Wort der Pflichtspreche:
ungewollt schwangere Frauen zu unterstützen Das Ungewolltsein der Schwangerschaft kann nämlich verschiedene
Gründe haben, die mehr oder weniger für die Zulässigkeit einer Abtreibung in Anschlag zu bringen sind,
„ungewollt schwangere Frauen“ klingt aber so, als wären alle Frauen vergewaltigt worden und Opfer von
Triebtätern. Schon daß man nicht ausreichend zwischen „ungeplanten“ und „ungewollten“ Schwangerschaften
differenziert, ist der angeblichen „Sachlichkeit“ oft abträglich. Und was beutet nun „unterstützen“?
In vielen Fällen eben doch, den Frauen mögliche Gewissensqualen nehmen, z.B. indem man von ihrem „Entscheidungsrecht“
redet und davon, daß sie selber ein „verantwortliches Urteil“ finde und daß man sie in jedem Falle „begleiten“
wolle in ihrer schweren „Konfliktlage“ … usw. s.u.: Lexikon!
Lächerliches Eigentor des Hodm. Als Abtreibungsbefürworter haben Sie sich durch Ihre Beiträge und einseitige
Parteinahme in allen postings zu dieser Frage selber entlarvt. Was ein echtes Eigentor ist, haben Sie
jedoch vorgeführt, als Sie hier den angebl. naturalist. Fehlschluß der Abtreibungsgegner angeprangert
hatten – in Verkennung der tatsächlichen Argumentationsfigur aus dem Prinzip des Tötungsverbotes –,
dem Abtreibungsbefürworter methusalix aber zustimmten: Ich schätze Ihre Argumentation, muss Ihnen aber
zugleich sagen, auf kreuz.net mit Vernunftargumenten zu kommen, heißt Perlen vor die Säue werfen. methusalix
hatte in einem echten naturalistischen Fehlschluß aus zu vermeidenden Arbeitslosenzahlen die Zulässigkeit
der Abtreibung und Euthanasie gerechtfertigt! Dies galt Hodm. nun als ein Vernunftargument, von „naturalistic
fallacy“ keine Rede! Damit haben Sie sich nun aber gründlich blamiert! Eigentor!
Lüge und politisch korrekte Pflichtspreche Der begrifflich-rhetorischen Einnebelung des Sachverhaltes
„Abtreibung“ dient ein ganzes Lexikon an Propagandavokabeln, die bezeichnenderweise zur „Pflichtspreche“
eines jeden gehören, der sich zu der Frage äußern will: Es handele sich bei der („Gewissens“-)Entscheidung
zur Abtreibung um eine von der Schwangeren „verantwortete“, bei der sie es sich – natürlich – „nicht
leicht gemacht“ habe! Die „differenzierte“ Herangehensweise bestehe darin, das „Entscheidungsrecht der
Frau“ zu „respektieren“, denn alles andere wäre selbstredend „frauenverachtend“ und „kontraproduktiv“.
Der „Schwangerschaftsabbruch“, der ein „Selbstbestimmungsrecht der Frau“ darstelle, betrifft ein „Fötal-“
oder „Schwangerschaftsgewebe“, niemals – oh nein, wir wollen uns doch nicht als „Fundamentalisten“ bezeichnen
lassen! – das ungeborene Kind oder den ungeborenen Menschen! Organisationen, die der og. verschleiernden
Pflichtspreche huldigen, tragen Tarnnamen, die sie als wohltätige humanistische Einrichtungen erscheinen
lassen: „Planned parenthood“, „Pro familia“, „Donum vitae“ …
semiotico Zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen 1) und 2) gibt es eben keine Entscheidung des II. Vat.
in dem Sinne, wie Sie es jetzt insinuieren. Aber lassen Sie uns das diskutieren, wenn der nächste Artikel
dazu erscheint und das wird sicher bald der Fall sein! Zwischen den Artikeln über das Knabber-Glück
eines Volker Beck MdB www.kreuz.net/article.3338.html und über die CD von Erzb. Milingo www.kreuz.net/article.3369.html
erscheinen doch immer auch mal lesenswerte Sachen.
Sie sprechen jetzt weitere Fragen an wie: 1) Liturgiesprache 2) Gebetsrichtung von Priester und Volk 3)
Mysteriencharakter der Messe Angesichts Ihrer deftigen Bewertungen („Perversion“) möchte ich vorschlagen,
daß wir diese Diskussion vertagen, bis ein entsprechender Artikel auf kreuz.net erscheint. Das geschieht
immer wieder: z.B. hier www.kreuz.net/article.3130.html über die Frage der Gebetsrichtung „ad deum“.
Bei der Liturgie muß natürlich immer bedacht werden, daß sie nicht Menschenwerk ist, nicht von uns
gemacht wird, nicht einfach unserer „Gestaltung“ obliegt, sondern daß sich in ihr – bitte denken Sie
auch an das Wort vom Weizenkorn! – etwas vollzieht, das „von oben“ kommt, etwas, das uns als Geschenk
und Auftrag durch die Jahrhunderte übergeben wurde und in dem wir – wie in nichts anderem – kommen und
sehen dürfen „wie freundlich der Herr ist“. – Die Liturgie ist immer Liturgie der Gesamtkirche und so
entscheidet über ihre Gestalt auch nur die Gesamtkirche in der ihr eigenen Weise der Entscheidungsfindung,
d.h. nie ohne das höchste Lehr- und Hirtenamt. Die verschiedenen Neuordnungen des lateinischen Ritus
stellen einen Prozeß des Wachsens und Ausdifferenzierens um einen Wesenskern dar, der der Kirche vom
Gottessohn am Tag vor seinem Leiden übergeben wurde: als Geschenk und Auftrag.
semiotico Wenn ihr Glaube nur aus Dogmen besteht tun Sie mir – wie gesagt – sehr leid Woraus bestünde
denn ein Glaube sonst, ganz formal gesehen, als aus Glaubenssätzen (=Dogmen)? Unsere Ansichten beginnen
zu konvergieren mit Ihrer letzten Mail. Tod und Auferstehung bleiben natürlich eine Einheit, es war der
protestant. theologia crucis vorbehalten, diese Einheit des Triduum zu sprengen durch Überbetonung des
Karfreitags. Von „krampfhaft coolen“ events nach dem Motto: „anything goes“ haben wir uns jedenfalls ganz
schön weit entfernt und das ist ja auch schon was!
Wenn aber Gott Ereignis geworden wäre in der menschlichen Geschichte und sich dieses Ereignis einer Liebe,
die sich bis in den Tod für mich dahingegeben hat, in Jesus Gestalt gewinnt, dann haben sich alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen
erledigt. Erledigt aufgrund einer Liebe, die mich „zuerst geliebt hat“ und nur meine liebende Antwort
erwartet, sonst nichts. Wem diese Liebe nicht begegnet und wem sie – hoffentlich schuldlos – unannehmbar
erscheint, dem gelten dennoch unsere Gebete! Wollte Gott aufgrund gültiger Wahrscheinlichkeitsrechnungen
erkannt werden, dann wäre er nicht Gott und unser Glaube eine Milchmädchenrechnung.
Gerchtigkeit Sie deuten die Todesbereitschaft Jesu, seinen Sohnesgehorsam, mit den Worten: „Wir waren
ihm wichtiger als sein eigenes Leben“. Wenn sein Leben pro nobis hauptsächlich deswegen bedeutsam ist,
weil er eine Lehre hinterlassen hätte, als einer von vielen Wander-Rebben seiner Zeit unterwegs war,
dann wäre für die Seinen (und für uns) womöglich Besseres erreicht, wenn er dem Tod in Jerusalem ausgewichen
wäre, wenn er noch ein paar Jahrzehnte Wanderrabbinentum drangehängt hätte. Die Evangelien sind jedoch
Erzählungen von einem Leben, das einen Gravitationspunkt in der Passion Jesu hat, einen Richtungssinn
„gen Zion, hinauf nach Jerusalem“. Den Tod bezeichnet Sie reichlich banal als „Tod=Böses, Ungerechtes
(politisch, sozial, menschlich-religiös…)“ und diesem lediglich die Stirn zu bieten und als eine Art
Belohnung dafür die Auferstehung geschenkt zu bekommen, das scheint Ihre ganze „Christologie“ zu sein,
die diesen Namen natürlich nicht verdient. Denn Sie kommen mit keinem Wort darauf zu sprechen, dass er
sein Leben „als Lösegeld für viele“ (Mk. 10, 45) dahingegeben habe und so die ganze Menschheit mit Gott
versöhnt hat. Er hat damit erfüllt, was in der Prophetie vom leidenden Gottesknecht als Opfer eines
einzigen angekündigt war, der Tod Jesu geschah, wir lesen es nämlich überall im NT, „gemäß der Schrift“.
Gott hat im Tod Jesu alle Menschen, die aufgrund der Sünde dem Tod verfallen waren, mit sich versöhnt.
DAS ist der katholische und christliche Glaube.
Sie verfehlen immer noch den Punkt, bzw. Sie versuchen ihn zu umschiffen! Jesus hatte mit seinen Vater
darum gerungen, ob der Kelch nicht an ihm verübergehen könne. Danach hat er seinen Willen dem des Vaters
untergeordnet. („Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!“) Wenn der Tod Jesu lediglich ein politisches
Verhängnis oder eine heroische Kraftanstrengung bis zur Aufopferung für die Seinen wäre, dann würde
mancher Soldatentod, manch anderer Heroismus ihm an die Seite zu stellen sein. In der tat, semiotico,
am Tod als solchem ist bnichts „toll“! Wer hätte dies auch behauptet! Aber an diesem Tod könnte ja doch
etwas anderes zum Vorschein kommen als an jedem anderen. Deshalb nochmals – hier nun zum dritten Mal –
die Frage, die Sie nicht beantworten wollen: Sie sagten, bei Kreuz und Auferstehung ginge es „Erlangen
der göttlichen Gerechtigkeit“. Wie hatten Sie das gemeint und was ist konkret darunter zu verstehen?
Pius XII. Der Oberrabbiner von Rom Israel Zolli(Zoller), der höchste jüdische Repräsentant in Italien
und einer der bedeutendsten talmudischen Gelehrten seiner Zeit, der sich dann nach dem II. Weltkrieg katholisch
taufen ließ und aus Dankbarkeit gegenüber Papst Pius XII. dessen bürgerl. Vornamen „Eugenio“ annahm,
also Eugenio Zolli, sagte: „Das außergewöhnliche Werk der Kirche für die Juden Roms ist nur ein Beispiel
der ungeheuren Hilfe, die von Pius XII. und den Katholiken in aller Welt mit einem Geist unvergleichlicher
Menschlichkeit und christlicher Liebe geleistet wurde. Die Beschreibung dieses Werkes in seiner ganzen
Tragweite wird eine der leuchtendsten Seiten menschlicher Geschichte darstellen, ein wahrer Triumph des
Lichtes, das von Jesus Christus ausgeht“ www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=2269 Grüße
an Herrn Dr. Otterbeck!
yehuda Ich lehre kein nahendes Weltende! Ich dachte eher an das schöne Wort von Th.v.A.: Am jüngsten
Tag werden die Gläubigen sehen dürfen, was sie geglaubt haben und die Ungläubigen werden sehen müssen,
was sie nicht geglaubt haben! In diesem Sinne verstand ich jedenfalls Dr. O.s Bemerkung „warten wir’s
ab!“.
yehuda Ohne mich in die Auseinandersetzung um Sexualität und Gender-Studies usw. einmischen zu wollen,
muß ich die folgende Bemerkung von Ihnen kritisieren: Wissen Sie eigentlich, dass es unglaubliche viele
verschiedene Glaubensrichtungen gab/gibt und dass der katholische Ansatz im Grunde nur einer von vielen
ist und nichts mit der Wahrheit zu tun hat? Aus der Zahl von religiösen Organisationen und konkurrierenden
weltanschaulich-religiösen Systemen folgt hinsichtl. der Wahrheit der jeweiligen Organisationen und Systeme
gar nichts. Wenn ein Mathematiklehrer eine Aufgabe stellt und zehn Schüler kommen zu jeweils einem anderen
Ergebnis, dann muß das nicht heißen, daß nicht doch ein Schüler die Aufgabe richtig gelöst hat.
ekstase und Lebensrecht des Kindes . ekstase: „Ich bin auch eher gegen Abtreibung. Ich halte nur die Frauenverachtende
Weise, in der die Gegner hier vorgehen wollen, für moralisch falsch und unwirksam. „ Ob Sie wirklich
gegen die Abtreibung sind und nicht stattdessen hier bloße Lippenbekenntnisse abgeben, entscheidet sich
einzig daran, ob Sie alle wirksamen und rechtlich gebotenen u. erforderlichen Mittel zum Lebensschutz
ergreifen oder nicht. Wenn das Abtreibungsverbot „Frauen verachtet“, wie Sie schreiben, dann haben Sie
ein paternalist. Frauenbild, so als ob Frauen nicht wüßten, daß Geschlechtsverkehr zu Schwangerschaften
führen kann und man ihnen daher eine exklusive Tötungslizenz für die Frucht ihres eigenen Handelns
geben müsse. Dies widerspricht jedoch fundamental dem kategorischen Tötungsverbot, dem Grundrecht auf
Leben und außerdem unserem Verständnis von einer modernen und verantwortungsbewußten Frau. Eltern haben
natürlich die Verantwortung dafür, ob sie einem Kind das Leben schenken wollen. Diese Verantwortung
nehmen sie aber vor der Zeugung wahr. Ist das Kind bereits empfangen, hat niemand das Recht, den Tod dieses
Kindes zu beschließen, der Vater nicht und die Mutter auch nicht. Abtreibung ist nie Selbstbestimmung,
sondern immer Fremdbestimmung! Daß man mit Sexualaufklärung und Hilfen für alleinstehende Mütter zusätzlich
etwas bewirken kann für den Lebenschutz, will ich gerne zugestehen.
Das Weizenkorn weist auf den Tod Jesu und die Eucharistie voraus! Leider will semiotico die entscheidenden
Fragen nicht beantworten! Wieso die unverkennbare Veknüpfung von Eucharistie und Passion, welch letztere
er im Sohnesgehorsam (Nicht mein Wille, sondern Dein …) bewußt gesucht hat? Was meint semioticos Bemerkung,
daß es bei Kreuz und Auferstehung um „Erlangen der göttlichen Gerechtigkeit“ (semiotico) gehe? semiotico,
dies frage ich nun zum zweiten Mal und hier gibt es kein Entkommen! (Natürlich kennen Sie die rechtgläubige,
paulinische, im Kern von Katholiken und Protestanten gemeinsam vertretene Antwort, aber nun wollen wir
sie von Ihnen hören!) Warum mußte Jesus leiden und sterben, wieso hat das Heilsbedeutung pro nobis?
Zum Gleichnis vom Weizenkorn: „ Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, … Und so hat
er zu verstehen gegeben, dass er selbst das Samenkorn ist, das in die Erde fällt und stirbt. Mit der
Kreuzigung scheint alles gescheitert, aber gerade so, indem es in die Erde fällt und stirbt, auf dem
Weg des Kreuzes, bringt es Frucht zu jeder Zeit und zu allen Zeiten. Hier haben wir sowohl die christologische
Zielsetzung, nach der Christus selbst das Samenkorn, das gegenwärtige Reich ist, als auch die eucharistische
Dimension: Dieses Samenkorn fällt in die Erde, und so wächst das neue Brot, das Brot des künftigen
Lebens, die heilige Eucharistie, die uns nährt und die uns für die göttlichen Geheimnisse … öffnet.“
Papst B. XVI
eksatse zu den Indizien der medizinischen Statistik in Polen kommen aber auch noch die Ergebnisse der
Umfragen, die belegen, daß die Zustimmung zur Abtreibung in Polen abgenommen hat seit Einführung des
konsequenteren Lebnensschutzes. Sie wollen diese Dinge nicht anerkennen, weil Sie die Abtreibung wollen!
Warum eigentlich? Was haben Ihnen Ihnen kleine Kinder getan, daß Sie deren Leben den Interessen irgendwelcher
Personen (Väter, Mütter, Abtreibungsärzte, Kirchenfeinde, Feministinnen…) zu opfern bereit sind?
Antwort Anders als Sie zerteile ich Jesus von Nazareth nicht in einen Lehrer und einen Erlöser. Deswegen
kann es auch keine Antwort auf die Frage nach dem „wichtiger“ geben, wie schon gesagt! Tod und Auferstehung
sind Vollendung des irdischen Wirkens Jesu in seiner Kenosis als Sohn Gottes. Sie sind in keinem Fall
Vollendung seiner rabbinischen Lehrtätigkeit, denn alle Leidensvorhersagen blieben für die Jünger ja
dunkel, sie ließen sich aus der Bergpredigt z.B. nicht einfach ableiten. Die Gleichnisse Jesu allerdings
enthalten schon einen Hinweis auf Tod und Auferstehung als das Entscheidende: Wenn Das Senfkorn nicht
in die Erde fällt und stirbt … usw. Das „pro vobis“ (für Euch hingegeben) wiurde von Ihnen nicht erklärt.
Wieso ist das Kreuz und die Lebenshingabe für mich bedeutsam? Was heißt es, daß hier „göttliche Gerechtigkeit“
erlangt werde, wie Sie zitieren? Wie sieht das aus? Das Kreuz war also nur etwas „Vorbildliches“, ein
„Zeichen“: so gesehen kann ich verstehen, daß Sie Schwierigkeiten damit haben. Damit stellen Sie sich,
wie Benedikt richtig sagt, außerhalb der christlichen Kirche: das ist nicht das Evangelium, das die Apostel
tradiert haben und das die Kirche in der Eucharistie feiert. Es ist ein Rumpf-Jesuanismus ohne konkrete
Erlösungshoffnung.
eksatse: Berichtigung in meinem untenstehenden posting heißt es: „die Zahlen von Abtreibungsgegnern“,
es hätte jedoch heißen sollen: „… Abtreibungsbefürwortern“. Sicher haben Sie das bemerkt!
Jesus läßt sich nicht zerteilen in einen Lehrer, den ich annehme und einen Erlöser, den ich ablehne!
Sagen Sie bitte: was bedeutet für Sie Kreuz und Auferstehung Jesu? Was bedeuten die Gethsemani-Worte:
„Nicht mein Wille geschehe …“ für Sie? Welchen Sinn hat das „pro vobis“ (mehrmals zitiert s.u.) GENAU
für Sie? …
ekstase Leider haben Sie den Artikel nicht aufmerksam gelesen! Die Indizien (mehr kann es nicht sein,
weil illegale und im Ausland vorgenommene Abtreibungen natürlich nicht in die offizielle Statistik eingehen!)
sind die Mortalität: Die Statistik über die Sterblichkeit (Mortalität) verzeichnen in den letzten vier
Jahren keinen einzigen Todesfall auf Grund einer legalen oder illegalen Abtreibung. www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm
…und die abnehmende Zahl der Frühgeburten: Die Zahl der Fehlgeburten nimmt ab, ebenso die Zahl der
Komplikationen bei Schwangerschaften und die Zahl der Frühgeburten. Die Abnahme dieser Komplikationen
sind natürlich auch mit dem zunehmend besseren Standard des polnischen Gesundheitssystems in Zusammenhang
zu bringen. Allerdings treten nach vorangegangenen Abtreibungen vermehrt Frühgeburten auf. Ebenso sind
die Überlebenschancen für frühgeborene Kinder geringer bei Müttern mit vorangegangenen Abtreibungen.
www.mamma.ch/…intergrund_polen.htm Daß die offizielle staatliche Statistik gefälscht sein könnte,
schließe ich bis zum Beweis des Gegenteils aus. Daß die Zahlen von Abtreibungsgegnern i.d.R. gefälscht
sind, falls das Thema illegale Abtreibung und ihre Folgen für die Gesundheit der Mutter angschnitten
wird, ist bekannt. Ein Beleg www.bio-ethik.de/…dokumente/sld001.htm – und ein starker! – ist Dr. Nathanson!
Das Evangelium semiotico:…immer nur Tod und Auferstehung (für die er selbst banal gesagt nichts kann)
in den Vordergrund kommen. Er ist nicht gekommen um uns etwas vorzusterben und um vor uns seine Auferstehung
zu feiern, sondern um uns etwas zu sagen. Das Evangelium dagegen:… Und er ging ein Stück weiter, warf
sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht
wie ich will, sondern wie du willst. (Mt. 26, 39) Der Hl. Paulus: Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die
verlorengehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. (1. Kor. 1 18) Und wieder
das Evangelium: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ißt,
wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben
der Welt.“ (Joh. 6)
ekstase wenn Sie den Artikel nochmals durchlesen, so benennt er zahlreiche medizin-statist. Indizien dafür,
daß die Zahl der illegalen und im Ausland vorgenommenen Abtreibungen so hoch nicht sein kann ! Die Befürworter
der liberalisierten Abtreibung präsentieren jetzt natürlich viele erfunden Zahlen, die jedoch mit größerer
Vorsicht zu genießen sind als diese hier vorgelegten statistischen Belege und Rückschlüsse. (Zum Thema
Zahlen und Erfindungen: s. hier www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm Kommt hinzu, daß das Bewußtsein
vom Unrechtscharakter der Abtreibung ausweisl. einer Umfrage gestiegen ist, damit also auch die Bereitschaft
abzutreiben abnimmt.
ekstase, Wolgang K… Bitte erst informieren, und dann posten! Wolfgang K. hat keine „gefährlichen Dinge“
gesagt, sondern nur falsche. Die „offizielle Statistik“ weist nur eine dreistellige Zahl aus! Hier www.mamma.ch/…rund_polen.htmkönnen
Sie sich informieren!
sulpicius, Sie haben recht! Ich hatte den werten semiotico schon einmal gebeten, nicht meine Geduld und
meine Zeit überzustrapazieren. Leider versucht er es immer wieder und seine Beiträge gleiten ins Halbverdaute
und Unausgegorene eines offenbar abgebrochenen Theologiestudiums ab! Was er zum Tod Jesu unter soteriolgischem
Aspekt zu sagen hat, sein Verständnis von Kenose und paulinischjer Theologie, seine Vorstellungen von
Liturgie und ihrem Kern … Alles dies sind tatsächlich ernsthafte Warnschilder! – Verlieren wir da keine
Zeit am falschen Ort!
aphrodite Belege kann man für Tatsachenbehauptungen fordern und ggf. liefern „Positionen“ dagegen kann
man nicht „belegen“, sondern man muß sie begründen, bzw. plausibilisieren. In diesem Sinne ist uns Hódmezövásárhelykutasipuszta
sogar beides schuldig geblieben. Warum er für die freie Abtreibung eintritt, bleibt unerfindlich. (Er
wolle sich nicht in bestimmte „Niederungen“ herablassen etc.) und die Belege für Tatsachenbehauptungen,
die selber den Kern des Disputes verfehlen, aber Stimmung machen sollen („die Gegner sind doch allesamt
Faschisten“)sucht er jetzt vielleicht noch krampfhaft …? Ihr „fundamentalistische Theoretiker“ info.tuwien.ac.at/…ulse/impuls02-5.html
hat seine Position begründet und seine Behauptungen (z.B. über Zahlen und geschichtl. Ereignissse) belegt!
semiotico und „Liturgie“ semiotico: Was ist der Kern der Liturgie, und inwiweit kann man ihn weiterinterprätieren?
Und: Wieso sollte alles bisherige ein Wachstum um den Kern sein und alles heutige nicht mehr? Der Kern
sind jene Einsetzungsworte, die ich weiter unten zitiert hatte, die in besonderer Weise auf den Tod Jesu
vorausdeuten: „… für Euch hingegeben“ Liturgie bedeutet „öffentlicher Dienst“. Es handelt sich um
die rituelle Vergegenwärtigung des gesamten Heilsgeschehens in Christus, besonders aber seines Kreuzesopfers,
das – nach dem Konzil von Trient – auf dem Altar für uns „unblutig wiederholt“ wird. Die Liturgie vollzieht
sich in einem Ritus, der historisch gewachsen ist um den benannnten Kern herum. Der Kanon der Gebete und
Riten ist durch das höchste kirchliche Lehramt festgelegt und steht nicht im Belieben von „irgendjemandem“,
der mal einen tollen Einfall zu haben glaubt. Auf diesen Ritus sind Priester in ihrer Weihe verpflichtet
worden und ihr höchster Auftrag ist,diesenRitus in der vorgeschriebenen und d.h. würdigen Form zu zelebrieren.
semiotico: „Die Eucharistie ist das Andenken an Jesus – flach formuliert“ Das ist i.d.T. flach formuliert,
es unterschlägt vor allem, daß im Meßopfer das Kreuzesopfer Christi, der Höhepunkt seiner „Kenosis“,
dem Vater dargebracht und „vor Augen gestellt“ wird, und zwar „pro nobis“.
Hódmezövásárhelykutasipuszta: Für das, was in Kreuz.net steht, muß gewiß nicht die „Jugend für
das Leben“ www.youthforlife.net/einstehen! Daß Sie Ihre Behauptungen immer noch nicht belegt haben, bleibt
weiterhin Fakt. Sie verlegen sich also lieber auf’s Beschimpfen, als zur Sache zu sprechen! Bewährte
Strategie! Sie würden dann sicher auch Veranstaltungen sprengen und Rednern das Mikrophon entreißen
usw… eben „Raus mit der Wahrheit“, wie der Artikel betitelt ist. Gewalt ersetzt aber keine Argumente!
Ein solches habe ich von Ihnen noch keines vernommen.
Kenosis Mit Ihrer Bemerkung über „Kenosis“ haben Sie nun endgültig den Bock geschossen! Bitte informieren
Sie sich erst mal! Paulinisch stimmt, aber mit starken Parallelen zu den Synoptikern und auch zum Johanneischen
Konzept („Er kam in sein Eigentum, aber die seinen nahmen ihn nicht auf!“). Der locus classicus ist der
Hymnus im Philliper-Brief: „Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern
er entäußerte sich…etc“ Wie Sie sehen, beginnt dieser Text mit der MENSCHWERDUNG, diese ist natürlich
für den Gottessohn der Beginn der Kenosis. Die Liturgieentwicklung ist ein stetiges Wachsen um den Kern
herum. Lesen Sie das Buch unseres Papstes: „Vom Sinn der Liturgie“. Zu keiner Zeit hatten die Verantwortlichen
das Gefühl, sie könnten irgendwas „gestalten“ oder irgendetwas mal „ausprobieren“. Das ist unserem Zeitalter
vorbehalten, das Ergebnis kann man an vielen Stellen sehen! Danke!
Hodm…/semiotico: „Verbale Brutalität“ usw. Hódmezövásárhelykutasipuszta hatte gepostet: Diese Leute
sind gewaltbereit, rechtsradikal, menschenverachtend und verharmlosen den Holocaust. Ich hatte um Belege
gebeten, er konnte keinen einzigen Beleg liefern. Die Seite von JfL wollte er nicht verlinken, womöglich
weil er sie selbst schon erfolglos daraufhin durchsucht hatte. Ich will das gerne hier nachholen: www.youthforlife.net/
semitico bekrittelt irgendeine „verbale Brutalität“ der Abtreibungsgegner. Mir ist bewußt, daß es eine
fadenscheinige auf Verdrängung basierende Gewissensruhe gibt, die darauf beruht, daß man brutale Realitäten
nicht mit den passenden Vokabeln bezeichnen darf! Warum sollten sich junge Menschen an dieser kollektiven
Verdrängung und Lüge beteiligen, wenn ihnen das Ausmaß der realen Brutalität in den Abtreinbungsambulanzen
bewußt geworden ist?
semiotico 1. die Kenosis Gottes, beginnend mit seiner Fleischwerdung bis hin zu seinem Tod am Kreuz IST
der zentrale Punkt der Messe und auch des Christentums. Wenn Ihnen das „manchmal so vorkommt“, haben Sie
immerhin ein richtige Ahnung. i.ü. hatte ich an anderer Stelle auch von dem Gedächtnis an „Tod und Auferstehung“
Jesu gesprochen! 2. Die „Bestimmtheit“ des Offenbarungs- und Rettungshandelns Gottes geschieht nicht um
Seinetwillen, sondern um unseretwillen. WIR benötigen die konkreten und ausgeformten Zeichen und „Materien“,
um die göttliche Kenosis „zu unserem Heile“ vollständig aufnehmen und „fassen“ zu können. Falls ich
Ihre Intention i.S. der heute weitverbreiteten Liturgiebasteleien, der freischaffenden und unauthorisierten
„Gestaltungen“ anstelle der überkommenen „Gestalt“ mißdeutet haben sollte, tut es mir leid. Diese Gestalt
wurzelt in den Einsetzungsworten. Und diese deuten auf den Tod Christi voraus und setzen die Eucharistie
als Repräsentation besonders dieses Ereignisses ein, daran halte ich fest. Darin liegt auch eine innere
Grenze für alles „Gestalten“. Vergessen wir nie, daß die Gestalt als eine Form der kenotischen Entäußerung
Gottes durch zwei Jahrtausende auf uns gekommen ist. Das fordert höchsten Respekt und sogar Demut gegenüber
dieser Form und Gestalt.
„differenziert“ Sie haben meine Frage nicht beantwortet, vita, in welchen Fällen – außer der medizin.
Indikation – und „nach welchen Kriterien“ Sie Tötung des ungeborenen Menschen befürworten. Satt Differenzierungen
bieten Sie willkürliche Positionen an, die Sie nicht weiter begründen: vita:Differnziert heißt für
mich, dass ich kein Urteil über die Frauen spreche die sich für einen Abtreibung entscheiden. Wenn man
bedenkt, daß „Urteil“ die doppelte Bedeutung hat von „Urteilen“ und „Verurteilen“, bleibt dennoch die
Frage, warum es Fälle und Fallkonstellationen geben soll, über die man/frau nicht urteilen könne. Das
ist natürlich Unsinn, gerade wenn ich nicht urteile, bin ich „undifferenziert“! vita: „Differenziert“
heißt letztlich, dass jede Frau für sich das Urteil spricht … nämlich gegebenenfalls das Todesurteil?
Nein, wenn die Frau urteilt i.S. von „Beurteilen“, dann kann es keine verantwortliche Entscheidung für
die Tötung geben. Sie kann nämlich kein anderes höherwertiges Gut in die Waagschale werfen, das das
Lebensrecht eines Menschen aufwöge (den Fall der medizin. Indikation einmal ausgeschlossen!). Ein System,
das die Frauen durch die Ermöglichung straffreier Abtreibung allererst in die Situation versetzt, ein
solches „Urteil“ zu fällen, eine solche unmögliche – in jedem Falle ethisch FALSCHE – Entscheidung zu
treffen, ist korrupt!
vita. Wenn Sie hier den Gegensatz „differenziert“ vs. „radikal“ in der Abtreibungsgegnerschaft postulieren,
wären Sie vielleicht auch so freundlich, ihre Kriterien der „differenzierten“ Gegnerschaft zu offenbaren.
Was sagen Sie z.B. zu semioticos Gedanken, „Abteribung“ sei doch manchmal das „geringere Übel“. Mir geht
es hier um die Kommensurabilität. Was fällt so sehr ins Gewicht, daß es ein Menschenleben aufwiegt
und eine Tötung rechtfertigt. Im Falle einer „medizinischen Indikation“ könnte ich gelten lassen, es
sei das Leben der Mutter, das mit der Abtreibung geschützt werde. Aber in welchen anderen Fällen und
nach welchen ethischen Maßstäben setzt nun ihre Differenzierung ein, vita?
Okay vita, aber vergessen Sie nicht, daß es einen mehrfachen, zig-Millionen-fachen „Overkill“ der Abtreiber
gibt, gegen den die hilflosen Versuche mancher Abtreibungsgegner, dem mörderischen Treiben ein Ende zu
setzen, wie ein Kampf eines Mäuslein gegen einen Elephanten erscheinen dürfen. Vergessen Sie das nie,
wenn Sie über mögliche „Gewaltbereitschaft“ von Abtreibungsgegnern reden. Solche Gewaltbereitschaft
wird von mir nicht gebilligt, schon deshalb nicht, weil es den Abtreibungsbefürwortern einen bequemen
Vorwand liefert! Es darf aber nie vergessen werden, während wir hier reden, wird tagtäglich, in unserer
Nachbarschaft und überall Gewalt, tödliche Gewalt gegen die wehrlosesten menschlichen Geschöpfe ausgeübt
…
vita / semiotico Ihrer Grundaussage ist zuzustimmen! „Abtreibung ist Mord“. Die Abtreibung nach einer
Vergewaltigung bildet nach der Statistik www.destatis.de/…d/gesu/gesutab16.php nicht einmal einen Promille
der gemeldeten Indikationen für Abtreibung, spielt also für die Diskussion keine entscheidende Rolle.
Niemandem geht es um vollmundige „Verurteilung“ von „Frauen“, schon deshalb nicht, weil hinter den Abtreibungen
ja oft genug Männer stecken und sie auch meistens von Männern vorgenommen werden. Zugleich muß aber
mit der Beschönigung eines „Mordes“ (vita) als „Schwangerschaftsunterbrechung“ z.B. und mit den Redeverboten
(Männer sollen doch „die Klappe halten“) Schluß sein, die im Extremfall eben dazu führen, daß man
in Universitäten Hörsäle stürmt, Einrichtungsgegenstände entwendet und Vorträge gewaltsam verhindert!
semiotico und die „Häresie der Formlosigkeit“ semiotico: Ob es nicht vielleicht egal ist, was wer wie
wo bricht, zerbröselt oder in was er es eintunkt – solange man das richtige Verständnis hat. Egal ist
das nicht, denn Gott beliebte es, zu einem bestimmten Zeitpunkt („Als die Zeit erfüllet war“) in einerbestimmten
Person -Jesus von Nazareth – Fleisch zu werden, die die äußeren Formen einer bestimmten religiösen
Gemeinschaft aufgreifend, ein bestimmtes durchaus „liturgisches“ Handeln zum Gedächtnis an seinen sehr
bestimmten Tod am Kreuz einzusetzen, welches die Hl. Katholische und Apostolische Kirche in bestimmten
Formen vollzieht, dem hohen Auftrage entsprechend. Gegen all diese Bestimmtheiten können Sie jetzt sagen:
man kann doch machen, was man will und nehmen, was man will (z.B. „Hamburger“ statt Hostien!), es komme
doch nur auf das richtige Verständnis an. Tatsächlich kann sich die äußere Form aber nicht vollkommen
vom Inhalt emanzipieren, ohne daß dieser verloren geht. Das ist womöglich ein „gestaltpsychologischer“
Grundsatz, den Gott – „um unseres Heiles willen“ – diese bestimmte Form hat wählen lassen, denn für
uns Menschen gibt es keinen Inhalt ohne Form.
Xixax Ich möchte Ihnen zustimmen, wenn zumindest der Grundsatz gilt: „Im Zweifel für das Leben“! Wer
einseitig die „Rechte“ der Frau über „ihren Körper“ betont und so tut, als stünde gar nichts anderes
(niemand anderer) zur Debatte als der „Bauchinhalt“ der Schwangeren, der soll auch darlegen, wieso er
zweifelsfrei ist, daß der Fötus kein ungeborener und lebender Mensch sei. Jede Festlegung, die hier
vorgenommen wird, ab wann nach der Befruchtung Leben beginnt und schutzwürdig sei, entpuppt sich als
interessegeleitetes Willkürhandeln. „Ich willabtreiben können, weil ich mich in einem (gegen die böse
RKK und den Patriarchalismus gerichteten politischen) Kampf nun einmal darauf festgelegt habe und nun
muß ich willkürlich den Beginn menschlichen Lebens spätdatieren.“ Ich muß außerdem unerschütterliche
Sicherheit vortäuschen, daß der Fötus noch kein Mensch IST, denn sonst müßte ja die Formel gelten:
„Im Zweifel für das Leben“! Daß es dennoch z.B. den GRÜNEN möglich ist, bereits den Embryo mit Verweis
auf die „Menschenwürde“ (!) vor der Forschung zu schützen, jedoch den bereits ausdifferenzierten Fötus
zur Abtreibung freizugeben, das erkläre mir, wer kann …
Solange die Feier der Mysterien als Gedächtnis von Tod und Auferstehung Jesu auf dessen eigene Einsetzung
hin gefeiert werden, wird auf eine würdige äußere Gestalt zu achten sein. Dieses höchste Mysterium
des Christentums, die Wandlung der eucharistischen Gaben in Leib und Blut Christi, ist in allen Lituegiekreisen
so gefeiert worden, wie es einem semiotico nun angebracht erscheint zu kritisieren: mit liturgischem Krimskrams
vollgepumpt durchinszeniert und kopiert wird, dass ein golden gekleideter Herr dabei ein weißes, nicht
näher definierbares Ding bricht Stattdessen erscheinen ihm auch „Hamburger“ (diese als ein anderer „Aggregatzustand“
der Hostie ???? ) akzeptabel unter Auslassung von „Krimskrams“ … Ich möchte hier nicht weiter schreiben,
es reicht …
copertino und Dr. Nathanson . Wer es nötig hat, mir zitatweise Äußerungen unterzuschieben, die ich
gar nicht gemacht habe, wie jener semiotico, der seit neuestem hier auftritt, der muß argumentativ schon
ganz schön am Ende sein. Ich soll gesagt haben, wörtlich, denn ich werde mit Anführungszeichen zitiert:
„Die radikale Haltung in der Abtreibungsfrage hat Bush zum Wahlsieger gemacht“. oder bezogen auf Bush:
„da ist er toll“ DDL könnte sich langsam mal an die Beantwortung der seit zwei Wochen immer wieder angemahnten
Frage www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html machen, warum er einen „Krieg“ gegen die Ungeborenen für
manchmal „besser“ hält. Er läßt keine Gelegenheit aus, auf mich zu replizieren, diese Frage aber wird
wohl auch in saecula saeculorum nicht befriedigend zu beantworten sein. Copertino: Danke! Entgegen allen
Versuchen, auf persönliche Diffamierung auszuweichen, wo es mit Argumenten gebricht, konnte niemand hier
die Echtheit des „Damaskuserlebnisses“ von Dr. med. Bernard Nathanson ernsthaft in Zweifel ziehen. Das
persönliche Damaskus dieses Abtreibungsarztes hieß „Ultraschall“! Aus der wissenschaftl. Erkenntnis,
daß es Menschen sind, deren Leben durch Abtreibung beendet wird, wandelte sich der „Saulus“ der Abtreibungsindustrie
in einen „Paulus“ des Lebensschutzes…
#11 Pünktchen 21:11:57 | Donnerstag, 15. Juni 2006
OSTTIMORFORUM e.V. Danke, Michaela, . für Ihre Klarstellungen! Leider gibt es hier immer mal wieder Leute,
die nach dem Motto: „Herr Lehrer, ich weiß was!“ irgendetwas herausprusten, was ich nicht einmal als
„Meinung“ bezeichnen könnte. . Um Ihrem Spendenaufruf die nötige Wirksamkeit zu geben, wiederhole ich
hier die von Ihnen genannte Bankverbindung und kündige eine eigene kleine Spende an! – Danke! . Osttimorforum
e.V., LIGA BANK EG, Kontonummer 2319446, BLZ 75090300 .
semiotico Ihre Versatzstücke aus dem exegetischen Proseminar helfen Ihnen nun auch nichts mehr, jeder
kann unten lesen und sinngemäß nachvollziehen, was Sie dort gesagt HABEN und auf welchem Niveau dies
angesiedelt ist. Das reicht mir und den meisten Leser – dessen bin ich mir sicher – auch! Der Titel über
dem Beitzrag paßt übrigens bestens zu Ihnen: >>>> Krampfhaft cool <<<<
#34 Pünktchen 20:52:33 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico Ich kann verstehen, daß Sie jetzt vor der eigenen Torheit Ihrer Aussagen erschrecken , aber
es hilft nichts: Sie HATTEN gesagt, mit der Abtreibung, die u.a. auch von Mr. Bush bekämpft werde, müsse
man alles andere auch billigen, was Mr. Bush so sagt und tut. Hier verhielte es sich so wie mit der Religion,
wo man sich ja auch nicht alles Beliebige herauspicken dürfe … usw. Dazu hatte ich Ihnen gesagt, daß
Mr. Bush keine Religion vertritt (und erst recht keine, der ich angehören wollte). Außerdem ist Ihr
Gedanke derart töricht und Ihr Argumentationsniveau (auch an anderen Stellen) derart unterirdisch, daß
ich Sie einfach bitten möchte sich hier eine/n andere/n zu suchen, die/der vielleicht mehr Geduld mit
Ihnen aufbringt als ich!
#32 Pünktchen 18:31:05 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Es war diese Lakonik in der Beschreibung sogar der Abtreibung seines eigenen Kindes (S. 66 – 69), die
er höchstpersönlich vorgenommen hatte, die mir half zu verstehen, was in einem durchschnittlichen Abtreibungsarzt
vorgehen mag. -Von Dr. Mengele unterscheidet ihn doch wohl, daß er seinen Fehler bereut, öffentlich
bekennt und sich mit seiner Biographie auseinandersetzt.- Nach dem merkwürdig lakonischen Bericht über
die von ihm selbst vorgenommene Abtreibung an seinem eigenen Kind schreibt Dr. Nathanson: „Die Überheblichkeit
jener, die die Medizin praktizieren, ist immer als ein übler Bestandteil des Berufes betrachtet worden,
aber die massive Anmaßung der Abtreibungsärzte war und ist sensationell. Für jede zehntausendste Ruth
steht ein Abtreibungsarzt: eiskalt; gewissenlos; unbarmherzig seine medizin. Kenntnisse pervertierend;
seine ethischen Pflichten schändend; der den Frauen hilft, nein, sie vielmehr verführt, mit seiner klinischen
Ruhe, seinem ach-so-tröstlichen Professionalismus, etwas zu tun, das einer Selbstschlachtung gleichkommt.“
(S. 69)
#30 Pünktchen 17:49:45 | Donnerstag, 15. Juni 2006
In der Grundaussage Ihnen zustimmend, bester Ansgar, muß ich doch Dr. med. Nathanson vor der Unterstellung,
es gehe ihm lediglich um publicity in Schutz nehmen. Der Abtreibungsarzt war ja seit 1968 eine Galionsfigur
der „pro choice“-Bewegung und betrieb hauptverantwortlich – als Direktor – die größte Abtreibungsklinik
der USA! Wenn ein solcher Mann Zweifel an seinem Tun bekommt und dieses schließlich verurteilt, hat er
keine Wahl: sein Fall IST ein Politikum und Öffentlichkeit ist ihm gewiß. Er hatte keine andere Chance
als sich und seine Gründe in aller Öffentlichkeit zu erklären und mit der Öffentlichkeitswirkung seines
Zeugnisses wenigstens zum Teil wieder gutzumachen, was er nun als sein früheres Verschulden begriff.
Wenn Sie sich seine lesenswerte Autobiographie („Die Hand Gottes“) vornehmen würden, müßten Sie erkennen,
daß es sich bei Dr. Nathanson keineswegs um einen „Dubiosen“ oder „Fanatiker“ handelt, sondern um einen
Menschen, der ruhig, sachlich, manchmal lakonisch mit sich und seinem Versagen ins Gericht geht.
#28 Pünktchen 17:30:58 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico schon wieder kurzschlüssig! Wir suchen uns nicht unsere Glaubenssätze raus, die uns gefallen,
sondern befolgen alles. In diesem Sinne: Ich kann mir nicht bei Bush seine pro-life Aktivitäten raussuchen
und alles andere vergessen, Dieser Vergleich geht wohl ganz daneben: wenn ich mir bei einer Religion nicht
nach dem Selbstbedienungsprinzip verfahren solle, müsse ich auch in der politischen Frage der Abtreibungsgesetze
auch für den Irakkrieg sein nur weil der gegenwärtige Präsident der USA es auch ist, du liebe Güte,
schalten Sie doch mal’s Hirn ein ?:) Den Demokraten habe ich nichts pauschal unterstellt, sondern ich
halte mich an deren Programmatik, die jedoch womöglich bald schon revidiert wird, wie von mir weiter
unten dargetan!
semiotico Wenn kreuz.net (Untertitel: „katholische Nachrichten“) auf die Situation der Katholiken in Osttimor
hinweist und bei dieser Gelegenheit auch darauf, daß die Bedrängten dort Rosenkränze beten und Messen
besuchen, dann kann nur derjenige dies als „ziemlich gleichgültig“ bezeichnen, der die Kraft des Gebetes
nie erfahren hat und der i.ü. auch wenig Mitgefühl mit solchen Bemerkungen zeigt. @Ansgar: ich stimme
Ihnen zu!
#26 Pünktchen 16:50:35 | Donnerstag, 15. Juni 2006
DDLs Krieg gegen die Ungeborenen . Das Subjekt, das sich immer wieder zur Abtreibungsfrage äußert, weil
es diese als Teil seines großangelegten Abwehrkampfes gegen die RKK und deren Bevormundungstendenzen
verstehen will, hatte in einer anderen Diskussion den entscheidenden Punkt gestreift, daß die Abtreibung
in das Recht eines anderen menschl. Wesens eingreifen könnte und folgl. nicht nur – wie die sexualeth.
Fragen – die Verantwortung eines Menschen für sich selbst betreffen, sondern für sich und einen weiterenMenschen.
Im Zus.hg mit dieser Diskussion sprach das Subjekt gleichsam von einem „Krieg“ (so wörtl. DDL) gegen
die Ungeborenen, der – wie im zwischenstaatl. Bereich – doch manchmal „die bessere Möglichkeit“ darstelle.
Obwohl immer wieder angemahnt, hatte sich das DDL-Subjekt nicht ein einziges Mal an die Beantwortung meiner
Frage www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html herangewagt, in welchem Sinne denn dieser Krieg „besser“ sei
als der Friede mit den Ungeborenen. Im moral. Sinne „besser“ kann der Krieg ja nur dann sein, wenn er
als Abwehr gegen eine äußere Lebensbedrohung (Krieg als „staatliche Notwehr“) erscheint. Der Krieg gegen
die Ungeborenen ist jedoch ein feiger Angriffskrieg gegen Wehrlose, gegen Unbewaffnete und gegen Unschuldige!
Daß jemand, der solche Kriege rechtfertigt, mit Leichtigkeit auch Hörsäle stürmt und mit Gewalt Vorträge
verhindert, bzw. solches Verhalten billigt und/oder verteidigt, wen wunderts …
#24 Pünktchen 16:04:30 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Das DDL-Subjekt hatte erst kürzlich ange- kündigt, mich künftig ignorieren zu wollen. Jemandem, dem
bei der Abtreibungsfrage immer die Sachargumente ausgehen und er also immer wieder auf das unzulässige
„argumentum ad hominem“ (beahuptete Fragwürdigkeit der Integrität des Meinungsgegners) ausweichen muß,
bleibt auf Dauer auch nichts anderes übrig, als sein Heil in der Flucht aus der sachlichen Erörterung
in die persönliche Diffamierung zu suchen. Dr. med. Nathanson hat seine Erkenntnisse dargelegt (auch
in Buchform) und die Tatsache, daß er als Abtreibungsbefürworter sich an Manipulationen, Fälschungen
und Lügen beteiligt hat, ist anhand der genannten Zahlen vor dem Hintergrund dessen, was man damals und
heute darüber wissen konnte, nachvollziehbar. Ob für jemanden, der in aller Öffentlichkeit sein moralisches
Versagen gegen die Forderung der Wahrhaftigkeit und gegen seinen ärztlichen Ehrenkodex eingesteht, der
Vorwurf der Ruhmsucht u dergl. zutrifft, möge jeder für sich entscheiden. „Ich nehme ihn so wahr, dass
er ganz einfach ein überproportionales Gewicht auf die eigene Meinung und eigene, vermeintliche Relevanz
legt.“ (So nehme ich ganz jemand anderen wahr, Herr Tuttifrutti!)
#21 Pünktchen 15:19:54 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Die Wende im Leben des Dr. med. Nathanson . kam Anfang der 70er Jahre! Diese Wende hatte zunächst nichts
mit religiösen Fragen zu tun, sondern mit der Erklenntnis, daß der Fötus ein Mensch ist. Nathanson
ist seitdem seiner Erkenntnis treu geblieben. „ Nathanson war überzeugt von seiner Arbeit und hielt sie
für korrekt. Bis er 1973 zum ersten Mal ein Kind im Ultraschall sah… Nathanson verließ die Abtreibungsklinik
und wurde Chef der GeburtshiIfeabteiIung im St. Lukas Spital. Eine neue, revolutionäre Technologie der
vorgeburtlichen Untersuchung kam damals auf den Markt: der Ultraschall. Erstmals war es möglich, den
Fötus im Mutterleib zu sehen. Als Nathanson das Herz des Embryos auf den Monitoren beobachten konnte,
stellte sich ihm zum ersten Mal die Frage: „Was haben wir in der Klinik eigentlich gemacht?“ Nathanson
geht der Frage nicht aus dem Weg. Er beginnt intensiv zu forschen. Nicht plötzlich, sondern nach und
nach änderte er seine Meinung, bis er sich aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse endgültig dazu
entschloß, klare moralische Konsequenzen zu ziehen. Er, der als Vorkämpfer für die Legalisierung der
Abtreibung bekannt geworden war, hielt es nun für seine moralische Verantwortung, sich ganz in den Dienst
des Lebens zu stellen. „Ich war zu dem Schluß gekommen, daß es niemals einen hinreichenden Grund zum
Abtreiben gibt. Die Abtreibung ist ein Verbrechen info.tuwien.ac.at/…ulse/impuls02-5.html
Wenn die Bedrängten in Ost-Timor in ihrer Not sich im Gebet der Hilfe eines Höheren anvertrauen, dann
mag das für einen Mitteleuropäer, der hier banale Sprüchlein in Internetforen absondert wie ein Stinktier
sein Sekret, in der Tat „gleichgültig“ sein. Aber es gibt ja auch noch mitfühlende und -betende Leser
im kreuz.net.
#19 Pünktchen 14:51:00 | Donnerstag, 15. Juni 2006
methusalix spielt die „katholische Karte“ s.u. methusalix meint: Der Lebensschutz, wie ihn sich die angeblich
wahren Katholiken vorstellen, führt wahrscheinlich nicht zurück in die … verlogene und verkommene
Adenauerrepublik, sondern direkt in die Folterkeller und auf die Scheiterhaufen der heiligen Inquisition.
Wer die „wahren Katholiken“ im von methusalix benötigten Sinne sind, kann hier außen vor bleiben! Das
ach-so-böse Mittelalter heraufzubeschwören um die Abtreibung zu rechtfertigen, das entlarvt methusalix
als einen Falschspieler, der die ernsthafte Auseinandersetzung scheut und stattdessen, „die katholische
Karte“ ausspielt, s.u. Dr. med. Nathanson über die Tricks und Finten der Abtreibungsbefürworter.
Ketzerisch? Heutzutage glaube gewisse Zeitgenossen, Sie könnten mit reinen Banalisierungen der christlichen
Botschaft für sich den – inzwischen angesehenen – Status eines „Ketzers“ beanspruchen. Gegen das was
semiotico hier versucht, muß man selbst die Ketzer noch in Schutz nehmen. semiotico „wagt“ – oh, wie
mutig! – den Gedanken, daß das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern ein reines Sättigungsmahl gewesen
sein könne. Den Text der Evangelien hat er damit gegen sich. Dort steht: Lk 22,14 Als die Stunde gekommen
war, begab er sich mit den Aposteln zu Tisch. 22,15 Und er sagte zu ihnen: Ich habe mich sehr danach gesehnt,
vor meinem Leiden dieses Paschamahl mit euch zu essen. 22,16 Denn ich sage euch: Ich werde es nicht mehr
essen, bis das Mahl seine Erfüllung findet im Reich Gottes. 22,17 Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet
und sagte: Nehmt den Wein und verteilt ihn untereinander! 22,18 Denn ich sage euch: Von nun an werde ich
nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes kommt. 22,19 Und er nahm Brot,
sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für
euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! 22,20 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und
sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
#17 Pünktchen 14:19:13 | Donnerstag, 15. Juni 2006
semiotico kurzschlüssig! Man muß keineswegs pro Bush sein, wenn man zugleich „pro life“ ist. Das beweisen
die „Democrats for Life“ www.democratsforlife.org/index.php?option=com_con…, auch wenn sie gewiß noch
nicht die Mehrheit in ihrer Partei repräsentieren, so doch eine wachsende Gruppe! Mißglückter Versuch
von semiotico zu suggerieren: wer für Lebensschutz ist, unterstütz auch den Irakkrieg und Bush etc.
(bei methusalix heißt es an dieser Stelle immer: der Lebensschutz führt zurück in die „verlogene Adenauerrepublik“ –
so oft gehört *gähn* ). Mahlzeit, die Herren!
#15 Pünktchen 10:00:06 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Die „katholische Karte“ . Dr.med. B.Nathanson beschreibt, wie er und seine damaligen Freunde im Kampf
um die Freigabe der Abtreibung „die katholische Karte“ www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm ausspielten.
Es galt die „katholische Hierarchie“ in einer „Hetzkmpagne“ zu bekämpfen, um – zusammen mit den übrigen
Abtreibern – ins Reich des Lichtes und ungetrübten Lebensgenusses voranschreiten zu können. Dr. Nathanson: .
Was bedeutete diese ganze Hetzkampagne und Propaganda? 1. Sie überzeugte die Medien, daß jeder, der
gegen die Zulassung der Abtreibung war, ein Katholik oder ein heimlicher Katholik sein mußte oder unter
dem Einfluß der katholischen Hierarchie stand. 2. Sie überzeugte mit der Erklärung, daß Katholiken,
die für Abtreibung waren, laut Definition liberale, aufgeklärte, intellektuelle, fortschrittliche Menschen
sein mußten. Wir brauchten eine Belohnung für alle Katholiken, die auf unsere Seite überwechselten.
Wir machten den Standpunkt der Abtreibungsbefürworter zu dem Standpunkt, der trendgemäß, sexy und kultiviert
war. www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm Der letzte prominente US-Katholik, der sich in diesem
Sinne als „liberal“ präsentierte, war Senator Kerry. Heute weiß er www.usatoday.com/…abortion-cover_x.htm,
daß seine „liberale“ Position in der Abtreibungsfrage ihn die Präsidentschaft gekostet hat. So ändern
sich die Zeiten! .
Dr. Bernard Nathanson war einer der Wegbereiter der liberalisierten Abtreibung in den USA als Gründer
der Vereinigung für die Aufhebung des gesetzlichen Abtreibungsverbotes NARAL (National Association for
Repeal of Abortion Law), die später in Aktionsliga für das Recht auf Abtreibung (National Abortion Rights
Action League) umbenannt wurde. Dies war die erste politische Aktionsgruppe für die Abtreibung in den
USA. Er war Gründer und Direktor der größten Abtreibungsklinik der USA in NY. Unter seiner Leitung
arbeiteten 35 Ärzte von morgens 8:00 Uhr bis um Mitternacht nur zu dem Zweck Kinder abzutreiben! In seiner
persönl. Verantwortung sind ca. 75 000 Kinder abgetrieben worden. DIESER MANN sagt heute: Das menschl.
Leben „beginnt mit der Empfängnis, der Befruchtung und von da ab ist die empfangene Person ein menschliches
Wesen. Es gibt keinen Punkt, an dem ein Wechsel stattfinden würde von einem Nichts zu einem Etwas, von
einer Unperson zu einer Person. Es gibt keinen plötzlichen Umschlag bei der Entwicklung im Uterus, und
deshalb ist das Leben ein kontinuierliches Spektrum von seinem Anfang bis zu seinem Ende. Ich glaube,
daß die Zulassung der Abtreibung die planmäßige Zerstörung dessen bedeutet, was unbestreitbar und
eindeutig menschliches Leben ist.“ www.aktion-leben.de/…dokumente/sld001.htm .
Ich halte das posting von –=R=- nicht für echt, es handelt sich bei –=R=- (angelegt vor wenigen Tagen)
um einen weiteren Agent Provocateur, den man bewußt mit Plattituden auftreten läßt, um seriöse nicht-linke
Meinungen zu diskreditieren.
stat crux Niemand wünscht heute einen derart kulturhegemoniales Staatsgebilde wie das Franco-Regime,
darin sind wir uns ja einig, das hätten Sie vielleicht sagen sollen, sonst entsteht ein falscher Eindruck!
Hódmezövásárhelykutasipuszta: Belege bitte! Hódmezövásárhelykutasipuszta: Diese Leute sind gewaltbereit,
rechtsradikal, menschenverachtend und verharmlosen den Holocaust. Bitte belegen Sie die Behauptung!
Extase sie haben meinem Argument, die Demokratie sichere auch Minderheiten Rechte zu, entgegenet, dass
die Kirche keine Demokratie sei. Das würde nach ihrer Logik bedeuten, dass wenn die Kirche ihre Positionen
durchsetzt, in der Gesellschaft missliebige Minderheiten auch ihre Minderheitenrechte verlieren. Damit
stünde die Kirche dann im Konfilkt zur Demokratie Sie unterstellen damit, daß die Kirche für den politischen
Raum eine reine Wiederspiegelung der eigenen Ordnungsstruktur anstrebe. Das ist nicht der Fall. Die Kirche
würdigt die politische Sphäre und ihren Aufbau als Ordnung sui generis mit grundlegend anderer Zweckbestimmung.
Höchster Richtwert bleibt dabei für die katholische Soziallehre die Menschenwürde. Die staatl. garantierten
Grundrechte stehen nicht zur Disposition. Meinungsfreiheit genießen sie auch in der Katholischen Kirche.
Sie müssen es nur ertragen, daß Ihnen widersprochen wird, wenn Sie die Auferstehung für ein „Mythologem“
halten! Wenn Sie in der CDU verkünden würden, daß Sie für Martin Hohmann Partei ergreifen, dann fliegen
Sie schneller raus als Sie denken können. Die Kirche kann sehr wohl Homosexualität als ungeordnete Triebrichtung
ansehen, ohne den Homosexuellen im politischen Bereich ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und
politische Betätigung zu bestreiten.
extase: Ihr Parteibeispiel ist kein Widerspruch zu meiner These, denn ich könnte ja aus der FDP oder
der SPD austreten und könnte dann in die andere rein. Genausogut können Sie aus der einen Kirche austreten
und in eine andere rein!
R. Safranski und die kathol. Kirche Der Philosoph Rüdiger Safranski hat einen Gesichtspunkt in die Debatte
geworfen, der ebenso für einen hierarchisch geordneten Sozialkörper der Kirche spricht: er ist offenbar
besser geeignet, daß die überlieferte Lehre vor dem Wechsel des Zeitgeistes und der Gesinnungsmoden
geschützt bleibt. Safranski wörtlich: „ Wenn es sie nicht gäbe, müsste man eine Institution wie die
katholische Kirche erfinden. Warum? Sie ist 2000 Jahre alt und spielt eine Art Supervisionsrolle gegenüber
dem Trubel auf unserem Globus – mit einem Elefantengedächtnis. Die katholische Kirche verkörpert etwas
Störrisches, konservativ Langsames in einer beschleunigten Welt. „ Bitte um Fortsetzung, Benedikt!
Benedikt / Extase und das Franko-Regime Um die Rölle des Katholizismus im Spanien des Bürgerkrieges
zu beurteilen, muß man sich vor Augen führen, was als Ergebnis eines Standardwerkes zum spanischen Bürgerkrieg
von Stanley G. Payne bezeichnet wurde und andernorts von einem Leser schon einmal auf kreuz.net verlinkt
wurde: „ Der Krieg in Spanien war nie ein Krieg zwischen liberaler Demokratie und Faschismus… Es gab
nur zwei Möglichkeiten: eine stalinistische Diktatur, die all ihre Rivalen innerhalb der Linken zerschmettert
hätte, oder das grausame – reaktionäre, militärische und klerikale – Regime mit oberflächlich faschistischem
Putz, das der siegreiche Franco zuwege brachte.“ de.wikipedia.org/…her_B%C3%BCrgerkrieg Das hieße aber,
daß die Kirche in Spanien nicht vor einer beliebigen Wahl mehrerer Möglichkeiten stand, sondern in der
konkreten historischen Situation das kleinere Übel gewählt hat. Eine Militärdiktatur ist natürlich
nicht ihre erste Wahl, aber das Franko-Regime zeichnet sich gegenüber dem Hitlerismus einerseits und
dem Stalinismus andererseits wenigstens dadurch aus, das es gegen die schlimmsten rassistischen und klassenkämpferischen
„Säuberungs“-Exzesse der genannten Regimes durch ein inneres Korrektiv geschütz war, das der Katholizismus
darstellte. Franko gelang es außerdem Spanien aus der aktiven Beteiligung am 2. WK herauszuhalten. Ich
gebe Benedikt allerdings darin recht, daß solche Bemerkungen hier keine Chance auf eine faire Bewertung
haben.
JUSTUS LÜGT – TURK LÜGT – JUSTUS LÜGT ABER BESSER – TURK …usw Turk hatte sich auf eine Quelle berufen,
die er auch angegeben hat. Seine postings sind im Allgemeinen sehr gut fundiert und präsentieren zahlrecihe
Belege. Falls die Quelle Irrtümer verbreitet – was wohl noch gar nicht feststeht –, dann wäre turk vielleicht
desinformiert gewesen! Falls er seinen vermeintlichen Quellen leichtfertig Glauben geschenkt hätte, dann
ergäbe sich daraus der Vorwurf einer gewissen Fahrlässigkeit und einer vermeidbaren Fehleinschätzung.
Worin aber der inflationäre Gebrauch des fettgedruckten Wortes „LÜGE“ seine Rechtfertigung hätte, das
wollen Sie uns vielleicht noch erklären, Justus, nicht? Als Lüge bezeichnet man eine bewußte Falschaussage.
Merkwürdige Logik Embryonen sind nach Meinung derGRÜNEN www.gruene.landtag.nrw.de/…001/pm01/pm54-01.htm
aus Gründen der Menschenwürde zu schützen – und was gilt für Föten im Falle der Abtreibung?
Hitlerjugend Vielleicht können wir das Hitlerjungenthema beenden, indem wir die gute Wikipedia bemühen –
und bevor hier die allfälligen Bemerkungen über dieses Online-Auskunftsmittel kommen: nein, nein, ich
habe bisher noch nie gegen solche Verweise polemisiert, nur weil sie mir anderwo nicht in den Kram passen – ,
also: „Seit dem 1. Dezember 1936 war die Mitgliedschaft gemäß dem „Gesetz über die Hitlerjugend“ und
zusätzlich bekräftigt durch die „Jugenddienstpflicht“ (25. März 1939) nicht mehr freiwillig, das heißt,
die Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend konnte auch gegen den Willen der Eltern polizeilich erzwungen
werden. Ab dieser Zeit wurde der Großteil der Jugend (Jungen und Mädchen) in der Hitler-Jugend erfasst.
Am 9. Mai 1940 wurden die Bestimmungen und Vorschriften in der Polizeiverordnung „Zum Schutz der Jugend“
vergrößert.“ de.wikipedia.org/wiki/Hitlerjugend
Das Ganze erinnert wieder einmal an Don Camillo und Peppone, diesmal zwei Stockwerke höher angesiedelt
als zuletzt hier www.kreuz.net/article.3242.html!
Berichtigung meiner vorhergehenden Aussage Darin, daß die praeambula nicht mit den Offenbarungswahrheiten
des Glaubens zu verwechseln und diese auch nicht einfach aus den Gesetzen der Vernunft und des Verstandes
ableitbar sind, stimmen Sie mir also zu! Die praeambula bieten dem Glauben „Voraussetzungen“, sie illustrieren
die unbeweisbaren Geheimnisse durch lehrreiche Analogie etc. Der Glaube bleibt aber Glaube; dieser hat
als Quelle nicht die Vernunft, sobdern Offenbarung, wenn die Offenbarungswahrheiten auch nicht in Widerspruch
zur Vernunft treten dürfen.
Karl X, stat crux und „das Übernatürliche“ Damit, daß die praeambula nicht mit den Offenbarungswahrheiten
des Glaubens zu verwechseln und auch nicht einfach aus den Gesetzen der Vernunft und des Verstandes ableitbar
sind, stimmen Sie mir also zu! Die praeambula bieten dem Glauben „Voraussetzungen“, sie illustrieren die
unbeweisbaren Geheimnisse durch lehrreiche Analogie etc. Der Glaube bleibt aber Glaube; dieser hat als
Quelle nicht die Vernunft, sobdern Offenbarung, wenn die Offenbarungswahrheiten auch nicht in Widerspruch
zur Vernunft treten dürfen. Als Gewährsmann erlaube ich mir Papst Paul VI zu zitieren, auch um stat
crux eine Freude zu machen: »Thomas besaß zweifellos in höchstem Maße den Mut zur Wahrheit, die Freiheit
des Geistes, wenn er an die neuen Probleme heranging, die intellektuelle Redlichkeit dessen, der die Verschmelzung
des Christentums mit der weltlichen Philosophie ebenso wenig gelten läßt wie deren apriorische Ablehnung…
Der zentrale, ja gleichsam Kernpunkt der Lösung, die er mit seinem genialen prophetischen Scharfsinn
für das Problem der neuen Gegenüberstellung von Vernunft und Glaube fand, war die Versöhnung zwischen
der säkularen Diesseitigkeit der Welt und der Radikalität des Evangeliums; damit entzog er sich der
widernatürlichen Tendenz zur Leugnung der Welt und ihrer Werte, ohne allerdings die höchsten und unbeugsamen
Ansprüche der übernatürlichen Ordnung zu vernachlässigen“ (Apost. Schr. Lumen Ecclesiae)
stat crux, Karl X und die Toleranzfrage Karls Idee, die Toleranzforderung durch die klassischen „praeambula
fidei“ aushebeln zu können, weil es doch Verstandesurteile gebe, die soz. jeder vernünftige Mensch akzeptieren
müsse, kann sich auf keinen Fall auf Thomas von Aquin berufen. Insbes. der Satz: „ Wenn hier Klarheit
nicht möglich wäre, dann kann (man) selbstredend nur in die Freimaurerei gehen…“ würdigt nicht den
Wesensunterschied von Glaube und Wissen. Die Harmonie von Glaube und Wissen beruht nicht in der „Klarheit“
der Glaubenswahrheiten. Im Gegenteil, Thomas betont, daß das Geglaubte weder etw. Geschautes, „visum“,
noch etw. Bewiesenes „scitum“ sei. Der Glaube setzt als Materialpobjekt die innere Dunkelheit des Geglaubten
als notwendige Bedingung voraus, darin sich vom Wissen unterscheidend. Eine Harmonie von Glaube und Wissen
ergibt sich bei Thomas nur in voller Wahrung der Selbständigkeit beider auf den ihnen eigenen Gebieten.
Die Synthese beider ist möglich, sie ist aber nicht zwingend nach den Maßstäben des Verstandes. stat
crux ist darin recht zu geben: es bildet eine Naturalisierung des Supranaturalen, letzteres auf die Ebene
natürlicher Verstandeserkenntnisse herabzuwürdigen.
daughter … wurde heute angelegt! Er kann es einfach nicht lassen … ! Soll er nur vagabundieren – Grüße
an Vagabundus! – durch all die Doppel-, Drippel- und Quattel-Nicks … vielleicht haben ja auch all die
Häutungen ihr Gutes: am Ende schlüpft aus der Larve ein Schmetterling! Ein Leser, der zwar kritisch
und polemisch ist, aber auf die berühmten Tritte in den Unterleib verzichtet, auf das beliebte „argumentum
ad hominem“ z.B., auf verblasene Rhetorik und reine Verbalonanie. Wir lernen ja alle dazu!
Inflation der Profile nach Kochrezept Was regt ihr Euch so auf? Leser DDL hält sich doch nur an sein
selbstverfaßtes „Kochrezept“, das er zur Nachahmung auf seinem Weblog www.myblog.de/demondeluxe veröffentlicht
hat: Wenn es den Betreibern irgendwann zu bunt wird und die Beschwerden sich häufen, wenn man es geschafft
hat, durch eine Mischung aus platten Lügen, offensiven Verleumdungen, Größenwahn und Egomanie zum (Negativ-)
Thema Nummer eins zu werden, wende man seinen Hass gegen die Betreiber, quatsche von „Zensur“, von „Willkür“
und davon, dass die Betreiber in Wirklichkeit lediglich den eigenen „Kampf gegen (*gähn*)“ zu unterminieren
versuchen. Im Falle der früher oder später unausweichlichen Sperre seitens der Betreiber greife man
auf eigens dafür angelegte Doppelkonten zurück, unbeachtlich ggf. existierender Verbote für solche.
Man behaupte stets und ständig, nicht man selber zu sein, aber vollkommen solidarisch mit diesem aufrechten
„Kämpfer gegen (jaja…)“ zu sein. Zu seiner Enttarnung als Fälscher (s. 10. Juni 16:29!) www.kreuz.net/…ticle.3331-page.html
wäre noch zu sagen, daß er sich an den Grundsatz hält: Traue nur derjenigen Mehrheit, die Du selber
manipuliert hast!
rotwang Pünktchen ist niemand anderes als der geistig gestörte Herr Humer, der sich mit seiner billigen
Scharade und dem angeblichen Gefasel von seiner billigen Pseud-Falle selbst entlarvt hat. Volltreffer,
stimmt genau!
DDL flüchtet schon wieder! Er habe „entscheiden“, mich „ab jetzt einfach zu ignorieren“. Das kommt mir
sehr entgegen, denn das argumentative Niveau diese Herrn (?) ist doch etwas zu unterirdisch, wie jeder
nachprüfen kann. Er entscheidet sich ja nicht zum ersten Mal, mit mir nicht mehr reden zu wollen. Das
geschieht regelmäßig immer dann, wenn er sich wieder verrannt hat. So zuletzt hier www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html!
Er wollte nicht mehr mit mir weiterdiskutieren genau in dem Moment, wo er zugegeben hatte, daß die Abtreibung
ein „Krieg“ gegen die Ungeborenen sei und ich bescheiden zurückfragte, ob ein solcher Krieg als „gerecht“,
bzw. „gerechtfertigt“ gelten könne… Nein, er redet nicht weiter mit mir, ich sei ihm zu flegelhaft.
(Das hielt ihn aber nicht davon ab, andernswo und kurz danach sofort wieder auf meine Beiträge einzugehen!)
DDL = Dumm dreister Lügner würde sich niemals „antichrist_superstar“ nennen, weil dies eine Anspielung
auf den Teufel enthielte. So eine offensichtliche Lüge! DDL hat ja schon eingestanden, daß er der frühere
deusexmachina ist und dieser mußte eingestehen, daß er mal „DemoneLuxe“ gepostet hatte. davon natürlich
das Kürzel DDL! demon de Luxe enthält also keine Anspielung auf den Teufel? Für mich bedeutet die Abkürzung
einfach: Dumm-dreister Lügner !
Danke, CampoSanto! Der Stil eines Menschen ist natürlich etwas sehr individuelles und er läßt sich
am wenigsten „ablegen“, wenn man auch noch so viele neue Accounts anmeldet und sich in neuen virtuellen
„Identitäten“ versucht! Es handelt sich also nicht nur um die schräge Denke eines DDL, sondern letztlich
verrät ihn seine Diktion, wo immer und als was immer er auftritt! Ihr Hinweis auf Detmold ist sehr wichtig,
handelt es sich doch um eine Kleinstadt, die nur 50 km von Münster entfernt ist! Zwischen Münsterland
und Ostwestfalen spielt sich also das Wesen des – sagen wir „DDL“ – ab. Das ist schon mal gut zu wissen,
falls www.mozart.at die hunderte Voten auf einen örtlichen Server zurückverfolgen kann, die gestern
zwischen 15:45 und 16:05 Uhr eingegangen sind. Schönen Tag noch!
CampoSanto: Bravo! Was DDL, alias antichrist_superstar, alias MadamePompadour, alias deusexmachina, alias
DemonDeLuxe, alias …, ein über seine kreuz.net-Aktivitäten vereinsamter Computerspezialist (aus dem
Münsterländischen?) mit all seinen schrägen Vergleichen und möchte-gern-rationalen Milchmädchenrechnungen
vergißt, ist dies: Menschenwürde ist inkommensurabel, sie geht nicht als verrechenbare Größe in irgendwelche
Gleichungen ein, wie ein Computerfachmann es vielleicht geneigt ist zu glauben. Hier würde ich an Immanuel
Kant und seine wichtige Unterscheidung von „Wert“ und „Würde“ erinnern. Werte sind Berechnungsgrößen,
die Würde eines menschlichen Lebewesens nicht! Aus diesem Grunde gibt es das kategorische Tötungsverbot,
dem – in der Frage der Abtreibung – auch Kant zugestimmt hat! Frauen und Männer sind daher gleich in
der Achtung vor der Würde anderer menschlichen Personen. Eine Ungleichheit „zugunsten“ eines Geschlechtes,
das ein geschlechtsbezogenes Sonderrecht auf Nichtachtung von Menschenwürde und Lebensrecht bedeutete,
kann es nicht geben.
Abstimmungsfälschung auf www.mozart.at Für jeden, der die Sache bis jetzt nicht mitverfolgt hat, verweise
ich auf meine gestrige Zuschrift um 16:29. Darin alles zu dem naheliegenden Verdacht, daß der Computerexperte
DDL (aus dem Münsterländischen?) nur um mir in einem Forum eins „auszuwischen“, eine seit Tagen oder
Wochen vor sich hindümpelnde Abstimmung über das Lüpertz-Denkmal in Salzburg manipuliert und das Ergebnis
in sein Gegenteil verkehrt hat. Der Verdacht erhärtete sich zur Gewißheit, als DDL, den es natürlich
kalt erwischt hatte, nach meinem posting um 16:29 auf Tauchstation ging und nunmehr eine „MadamePompadour“
auftreten ließ, eine frisch angelegter Account, die sich als neue „Leserin“ keineswegs zu den Artikeln
äußerte, sondern ausschließlich den abgetauchten DDL zu verteidigen suchte, sich dabei ungeschickterweise
aber als Computerspezialist outete und auch das alles auch haargenau in DDLs Diktion, Stilistik und rhetorischen
Maniristik bis ins Allerkleinste! So eine Stümperhaftigkeit hatte ich selbst DDL nicht zugetraut! Ich
rate jedem Leser, diesen peinlichen Showdown von DDL, alias MadamePompadour, nachzuverfolgen! Es ist ein
einziges Vergnügen!
Interessant, daß DDL wie auf Zuruf sofort erscheint, wenn ich auf seine Abstimmungsfälschung www.kreuz.net/…ticle.3331-page.html
in einem österreichischen Internetportal zu sprechen komme und seine verzweifelten, aber letztlich vergeblichen
Versuche, hier als „DDL“ wieder zu reüssieren. Daß er sich selber in seinem posting als „unangenehmen
Typen“ bezeichnet, das ist allerdings ein überraschendes Moment von Selbstkritik! Weiter so!
Popetownpope ist wie viele andere heute und gestern neu angelegte Lesernamen (MadamePompadour, antichrist_superstar…)
niemand anderer als DDL, der nach seiner peinlichen gestrigen Enttarnung als Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html
auf einer österreichischen Website verzweifelt eine neue Identität in kreuz.net sucht!
Parzifa l2 T… Sie haben recht, der Skandal des Jahrhunderts ist es nicht! Aber eine individuelle Katastrophe
für den virtuellen Meinungsgegener DDL eben doch! „Der Skandal des Jahrhunderts“ sind doch wohl eher
die zig-millionenfachen Tötungen von vorgeburtlichen Kindern mit unserer Duldung und in unseren Nachbarschaften.
Schimpflich und eine Schande ist es, in welch leichtfertiger Weise dieses Treiben von vielen gerechtfertigt
wird, bes. dümmlich dabei von „DDL“! Ist pünktchen ein Single, ist pünktchen ein Mann oder eine Frau,
ist pünktchen Priester oder Laie… pünktchen ist pünktchen. Punkt.
antichrist_superstar heute eröffnet, heute schon gesperrt. Warum wohl? Unverkennbar: es handelt sich
um „DDL“, der nach seiner gestrigen Enttarnung als Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/…ticle.3331-page.html
hier nicht mehr hochtrabend über Respekt und Meinungsmehrheiten u seinen „Humanismus“ daherreden kann,
das sind für „DDL“ tempi passati, denn es würde ihn ja jeder auf seine eigenen zynischen Umgang mit
der Meinung anderer ansprechen können! Nun sucht er sich rasend schnell neue virtuelle Identitäten,
darunter eben auch „antichrist_superstar“ (klingt ganz ebenso wie demonDeluxe oder deusexmachina oder –
gestern eröffnet – MadamePompadour) Hier läuft einer Amok! der sein Gesicht und jede Glaubwürdigkeit
verloren hat! Dieses schimpfliche Ende hatte sich vorbereitet: mußte er sich doch – unwidersprochen –
vorhalten www.kreuz.net/…ticle.3300-page.html lassen, daß er die Herstellung von Babynahrung mit der
Tötung von vorgeburtlichen Babys moralisch auf eine Stufe stellt. Weiterhin verriet er seinen Antihumanismus
immer wieder, wenn er Mütter als „Legebatterien“ und allesamt Opfer von „Massenvergewaltigungen“ bezeichnete.
Er blieb vor allem hier www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html die Antwort schuldig, warum es einen gerechtfertigten
„Krieg“ (DDL !) gegen die ungeborenen Kinder geben könne!
Allegro und die Nazikeule „daß die meisten Nazis Katholen waren“ ist schlicht falsch! Bitte informieren
Sie sich über das Wahlverhalten der Deutschen – auch unter konfessionellem Aspekt – auf dieser weimarer-wahlen.de/de/index.html
Seite! (auf „Start“ gehen und die Karten öffnen! Dort gibt es für Reichstags- und Präsidentschaftswahlen
auch Karten, die das Wahlverhalten von Katholiken und Protestanten aufschlüsseln) Hitler verdankt seinen
Aufstieg zur Macht den Protestanten im Reich! Dasselbe Bild ergibt sich hinsichtlich der Geistlichen weimarer-wahlen.de/de/index.html:
die katholische Geistlichkeit zeigte eine einheitliche Abwehrhaltung – gerade auch im Ggs. zu den „Deutschen
Christen“, die in der ev. Kirche zeitweise tonangebend waren!
Der Gipfel der Absurdität ist es allerdings, daß die Grünen den Embryo vor der Forschung schützen
und sich dabei auf Grundgesetz und Menschenwürde berufen, den Fötus aber zur Abschlachtung durch die
Mütter und ihre „medizinischen“ Helfershelfer freigeben! Warum Grundgesetz und Menschenwürde bei einem
Embryo SCHON gelten, bei einem Fötus ZWISCHENZEITLICH aber außer Kraft gesetzt sind, um dann ab dem
vierten Schwangerschaftsmonat ERNEUT in Kraft zu treten, wer hat dafür eine plausible und befriedigende
Antwort?
Zum Thema, Tarcisius, gehört auch die Finte, mit der die Mädchen die Ordensfrau in den Hintzerhalt gelockt
hatten. Es ginge um eine geplante Abtreibung, die verhindert werden solle …
Jetzt muß unser DDL aber zur Höchstleistung auflaufen und mit sich selber: „MadamePompadour“ konversieren.
Aber führt er nicht schon seit Jahren Selbstgespräche! Hier nochmals für die community: DDL wurde als
Abstimmungsfälscher enttarnt www.kreuz.net/article.3331.html! Er ist danach für Stunden untergetaucht
und versuchte sich unter dem Tarnnamen MadamePompadour selber Schützenhilfe zu geben. Aber Sprache und
Stil verraten ihn. „MadamePompadour“ ist unmittelbar nach der erfolgreichen Enttranung von DDL neu angelegt
worden und hat als vermeintlich „neue“ Leserin binnen einer Stunde Dutzende postings abgeschickt! Wie
peinlich, wie dilletantisch das alles!
Mir kommen die Tränen, DDL! Gewiß, Sie sind ein armes verfolgtes Subjekt! Mir egal, was andere Ihnen
vorwerfen, ICH kann Ihnen vorhalten und bestens belegen www.kreuz.net/article.3331.html, daß Sie sich
erdreistet haben, eine seit vielen Tagen laufende Abstimmung bei www.mozart.at zu manipulieren! Welche
Rückschlüsse das auf Ihre Wahrheitsliebe, Ihre Seriosität, Ihr Demokratieverständnis, Ihr Menschenbild
erlaubt, ist Ihnen doch selber klar, sonst hätte Sie sich doch nicht auf den peinlichen Auftritt der
„MadamePompadour“ eingelassen. Diese benutzte bis in den Wortlaut, die Zeichensetzung usw. Ihre Diktion…
Das alles ist schon sehr, sehr peinlich für Sie, DDL! Suchen Sie sich besser einen anderen Lesernamen!
Theo hat recht, von kreuz.net können Sie vermutlich nicht lassen!
Ist es nicht süß: 18:28 Uhr rauschender Abgang MadameP., die sich auch noch brav verabschiedet, 10 Minuten
später Wiederauftritt von DDL nach erfolgreicher Enttarnung als Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/article.3331.html
und erfolglosem Selbstverteidigungsversuch unter dem neuen Namen MadamePompadour (…DemonDeluxe, deusexmachina…
er schreibt gerne zwei Namensbestandteile zusammen! weitere Beweis!) Nein, DDL, Sie können uns hier nichts
mehr weismachen!
MadamePompadour, auf Wiedersehen als DDL, oder wie nennen Sie sich künftig nach Ihrer Enttarnung als
Abstimmungsfälscher www.kreuz.net/article.3331.html? Wir sind echt gespannt, was uns MadameDDL noch alles
auftischt!
Wie DDL mit den IPs umspringen kann hat es ja bewiesen bei seiner Abstimmungsfälschung www.kreuz.net/article.3331.html!
Über 350 Abstimmungsvoten in wenigen Minuten konnten nur von vielen computer-technisch generierten IPs
abgegeben werden. MadameP. sind wohl auch Computerfachmann wie DDL? –- Alles klar?
Ob DDL jetzt das Geschlecht wechselt und nur noch als MadamePompadour postet? Ich glaube ihm nach erfolgreicher
Enttarnung www.kreuz.net/article.3331.html gar nichts mehr: weder seine Heterosexualität, sein „Humanismus“,
sein Pochen auf die „Mehrheiten“ und den besonderen Duktus der Wahrhaftigkeit und Redlichkeit, sein Eintreten
für Frauenrechte usw. – hat sich alles erledigt, Madämchen DDL!
Bruder Theo schreiben Sie Madame DDL, das ist die korrekte Anrede! DDL als Fälscher entlarvt? www.kreuz.net/article.3331.html
Ich bin gespannt, ob und wann sich DDL überhaupt noch unter diesem Namen ins Forum wagt, nachdem er so
demaskiert werden konnte. Aber wir wußte es ja längst, was von dem selbsternannten „Humanisten“ zu halten
ist!
Man beachte hier vor allem die Verlogenheit des DDL-Subjektes, das nach vollbrachter Abstimmungsfälschung
zugunsten des Denkmals von Lüpertz zu solchen Aussagen fähig ist: „Mir gefällt das Ding übrigens „weniger“.
Aber das ist bei Kunst auch nicht so die Frage. Vielleicht sollte das ‘mal jemand „Pornojäger“ Humer
sagen.“
Ja wo bleibt denn jetzt unser kleines DDL-Subjekt? MadameP. sollten Ihre Sprache etwas besser verstellen!
Es handelt sich unverkennbar um: D-D-L !!! Und hier www.kreuz.net/article.3331.html hat sich DDL als
Anti-Demokrat und Abstimmungsfälscher entlarvt!
DDL = MadamePompadour versuchen Sie doch wenigstens sich stilistisch zu verstellen! daß Ihre Fälscherqualitäten
so bescheiden sind, enttäuscht doch ein wenig! Hier wurde DDL als Fälscher www.kreuz.net/article.3331.html
enttarnt! Seitdem ist er untergetaucht. An seiner Stelle taucht Madame P. auf, soeben erst angelegt, und
versucht sich an der Ehrenrettung von DDL! Alles klar? ?:)
Das muß DDL aber kalt erwischt haben, daß er sich selber verteidigen muß in einem gerade erst von ihm
selber angelegten Leser-Account „MadamePompadour“! Stilistische Vergleiche sind überflüssig: der DDL-Jargon
(z.B. „sooooooooo“) schimmert überall durch! Was kann man so einem Subjekt überhaupt noch abkaufen?
Er manipuliert die Mehrheitsmeinung www.kreuz.net/article.3331.html und tritt die Wahrheit mit Füßen!
Seine frauenverachtende Sprache ist uns noch in Erinnerung: Mütter seien Legebatterien usw. Über die
Millionen hingeschlachteter Kinder kann so einer natürlich auch hinwegschreiten. Hat er doch auch „die
Mehrheit“ auf seiner Seite. Wie das geht, haben wir ja soeben gesehen!
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt, „MadamePompadour“ existiert hier erst seit wenigen Minuten und
versucht sich überall an der Ehrenrettung des DDL-Subjektes. Jeder ahnt aber schon wer Madame P. ist
und warum DDL seit ca. 20 Min. abgetaucht ist …
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt! Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit
entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis www.kreuz.net/article.3331.html! –
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch
keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter
zieht er die Strippen!
DDL = Madame P. Hier nun ein weiteres Indiz dafür, daß niemand anderer als DDL hinter diesen www.kreuz.net/article.3331.html
Manipulationen steckt: Der Account „MadamePompadour“ ist erst vor wenigen Minuten eröffnet worden. DDL
will uns glauben machen, daß ihm eine Leserin beispringt und recht gibt!
Madame und DDL sind ein und derselbe! Interessant, „MadamePompadour“ hat seinen Account erst vor wenigen
Minuten eröffnet! Ein weiteres Indiz: „DDL“ ist erwischt worden!
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt! Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit
entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html –
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch
keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter
zieht er die Strippen!
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt! Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit
entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html Wer
mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch keinen
Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter zieht
er die Strippen!
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt! Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit
entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis!- www.kreuz.net/article.3331.html
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch
keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter
zieht er die Strippen!
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt! Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit
entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html–
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch
keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter
zieht er die Strippen!
DDL als Abstimmungsfälscher entlarvt! Hier kann man sich davon überzeugen, welchen Respekt DDL der Meinungsmehrheit
entgegenbringt. Er manipuliert sie einfach! – Hier ist der Nachweis! www.kreuz.net/article.3331.html –
Wer mit flockigen Vergleichen den millionenfachen Mord der Ungeborenen rechtfertigt, hat natürlich auch
keinen Respekt vor seinen Mitmenschen. „Demokratie“ ist ihm nur eine Fassade für die Dummen. dahinter
zieht er die Strippen!
Das DDL-Subjekt in die Falle gegangen! Tatsächlich ist das DDL-Subjekt in die Falle gegangen! Ich hatte
auf das Abstimmungsergebnis bei www.mozart.at hingewiesen und die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen lag
bei etwa 550. Diese Stimmen waren im Verlaufe meherer Tage abgegeben worden. Urplötzlich schnellt die
Zahl der abgegebenen Stimmen (in Minuten!) um ca. 400 Stimmen hoch und allesamt sind plötzlich „Für“
das Denkmal. Anschließend verkündet DDL die überraschende Wende (by the way: hier sind z.Zt. 261 Leser!)
natürlich hatte er – der Computerspezialist – das Ergebnis manipuliert! Selbstverständlich habe die
Redaktion von mozart.at von dieser dreisten Abstimmungsmanipulation eines einzigen verständigt! Dies
wirft nun aller dings ein grelles Schlaglicht auf das Demokratieverständnis und Menschenbild von DDL!
Welchen Respekt hat jemand vor der Mehrheitsmeinung, der zu solchen Handlungen bereit und fähig ist!?
Bewiesen ist nun auch die Verlogenheit des DDL-Subjektes: nach vollbrachter Tat meldet er nämlich das
neue Ergebnis und versucht seine Täterschaft zu kaschieren. Er fände die Statue ja auch nicht so schön…
Ich gebe zu, mein posting war EINE FALLE : DDL ist reingetappt Von Demokratie und Achtung der Meinung
anderer braucht dieses Subjekt hier also nicht mehr zu reden, denn diese Werte werden von ihm selbst mit
Füßen getreten!
Zwischenstand: 3/4 gegen Mozart-Statue Das Zwischenergebnis der Abstimmung über die Mozartstatue von
Lüpertz auf www.mozart.at www.mozart.at/ („interaktiv“ öffnen und dann „Umfragen“!) lautet: Wie gefällt
Ihnen persönlich diese Statue? Mir gefällt sie sehr gut : 18.9% Mir gefällt sie gut : 5.5% Mir gefällt
sie weniger : 15.5% Mir gefällt sie überhaupt nicht: 60.2% D.h.: 75.7 % sind eher GEGEN die Statue!
550 votes total
DDL, Rudolfsohn und all Ihr Lieben: schaut doch mal aus dem Fenster: >>> es ist schönstes Wetter! <<<
Es gibt Leute, die behaupten, daß es ein Leben jenseits von kreuz.net gibt! Ich will mal nachschauen,
ob das stimmt! Tschüß!
Rudolfsohn, ich muß bekennen, daß ich Ihre Beiträge immer mit einem verstohlenen Vergnügen zur Kenntnis
genommen habe! Das HS-Thema ist zwar nicht meine Baustelle, aber es hat mich immer amüsiert, zu welchen
polemischen Verstiegenheiten Sie und Ihre Gegner sich – im Schutz der Anonymität – hinreißen lassen.
Für eine gewisse Zeit hielt ich das alles für eine Art Realsatire. Für mich hört aber der Spaß da
auf, wo Sie offen oder andeutungsweise zur Gewalt aufrufen und auch noch den Eindruck erwecken wollen,
Ihre Position stehe irgendwie fürs Katholische. Mit „röhmisch-katholisch“ haben Sie übrigens ein Eigentor
geschossen, das ist Ihnen doch hoffentlich klar?
pünktchen ist geschlechtslos: ein Neutrum! Als solches vermehrt es sich durch Zellteilung und setzt
weitere ins Leben. pünktchen hat sein Vergnügen daran, daß kreuz.net-Leser rätseln, ob es denn
ein Mann oder eine Frau sei, geweiht oder ungeweiht, lesbisch, schwul oder hetero … pünktchen läßt
sein Privatleben draußen vor, andere präsentieren ein rein virtuelles Privatleben mit Freundin und gleitender
Arbeitszeit, macht sich ja auch viel besser im Forum als die traurige Wahrheit: arbeitsloser, beziehungsgestörter,
bindungsunfähiger Computerfachmann, gell: DDL
Es kostet mich zwar Überwindung, aber dieses eine Mal gebe ich DDL recht! Rudolfsohn, überdenken Sie
einmal Ihre ganze Linie und vertrauen Sie sich einem erfahrenen Seelsorger an!
Das DDL-Subjekt hat wieder einmal die „Nacht zum Tage“ gemacht und sich der Ersatzbefriedigung des – nächtlich/frühmorgendlich –
noch unwidersprochenen postings hingegeben! … Daß es diese seine „Freundin“ geben soll, die ihre Beziehungsansprüche
auf die immer kürzeren Intervalle zwischen seinen postings beschränkt, kann ich nicht wirklich ausschließen,
das stimmt! Daß die Mensch-Maschine-Kommunikation alle biologischen und natürlichen Rythmen durchkreuzt
und viele – besonders Männer – einer regelrechten Sucht verfallen, ist bekannt. Daß es vielleicht auch
Frauen gibt, die sich solchen Suchtkranken hingeben – möglich! In jedem Fall läßt uns DDL – ungewollt –
in einen privaten Abgrund blicken, der von dem Psychologen und Kriminologen Pfeiffer als „Medienverwahrlosung“
bezeichnet wurde. Wenn DDL wirklich in einer kleinen Software-Firma arbeitet, wann leistet er denn seine
Arbeit? Wenn er 18 Stunden am Tag unterbrochen im kreuz.net seine Verbalpollutionen absondert, bleiben
zur Erledigung der Arbeit ja nur die Stunden, die er zum Schlafen benötigt. Das Ganze stimmt also hinten
und vorne nicht! Aber auf Stichhaltigkeit und Widerspruchsfreiheit kann diese virtuelle Existenz ohnehin
keinen Anspruch mehr erheben!
Das DDL-Subjekt sitzt jeden Tag 18 Stunden am Computer und sondert seine verbalonanistischen Sprüchlein
ab (kann man hier nachprüfen, er macht JEDE Nacht durch!) und wir sollen glauben, er lebe in einer glücklichen
Beziehung mit einer Frau…(Zwischen welchen seiner pausenlosen Ergüsse in kreuz.net bis in die Morgenstunden
soll sich diese Beziehung – und WIE – abspielen, was für ein seelischer Krüppel müßte eine solche
Frau sein? Würde er ihr seine Texte zu lesen geben und damit offenbaren, für welches intellektuelle
Mittelmaß sie auf einen Mann verzichten soll!?) Dies Frau existiert nur „virtuell“ bei kreuz.net! Real
hat er einen Partner, der ist aufblasbar und aus Plastik, dafür hat er aber eine menschliche Mutter,
sie heißt Beate Uhse!
Hier haben Sie ein Beispiel, lieber Wolfgang, wie frauenverachtend DDL hier herumpostet! Er wagt es, Mütter
als Legebatterien zu bezeichnen, andernorts bezeichnet er Schwangerschaften als „Zwangsvermietung“, ja
die Vielzahl von Schwangerschaften gelten ihm gar als „Massen- vergewaltigung“…Wer das alles liest,
muß sich fragen, ob DDL jemals in den Sinn gekommen ist, daß Frauen beim Sex auch ein Wörtchen mitzureden
haben und ob er sie allesamt für solche Dummchen halten darf, daß sie seine Ratschläge über die möglichen
Folgen von Geschlechtsverkehr benötigten. Mit realen Frauen hat er m.E. nichts am Hut! Da DDL sich hier
als Programmierer outet, verstehe ich nun auch, wieso er Tag und Nacht am PC sitzt. Bekanntlich ist der
unfreiwillige Zölibat nirgends so verbreitet wie in der Population der Computerfreaks. Wie er dies mit
einer Partnerschaft vereinbart, von der er täglich dahersäuselt, statt sie zu leben, bleibt sein Geheimnis.
Derfux: Die Abtreibung ist kategorisch abzulehnen aus dem allgemeinen Tötungsverbot, das für jeden Menschen
gegenüber jedem anderen gilt! Dazu braucht es keine Bezugnahme auf Statistiken. Mit Berücksichtigung
der Statistiken und der Bevölkerungsentwicklung ist die Abtreibung aber noch weniger zu rechtfertigen,
damit haben Sie recht!
Hier der amtliche Beleg für die Zahlen: es handelt sich um die Pressemitteilung Nr. 234/06 www.cdl-online.de/…el/a-2006/090606.htm
des Statistischen Bundesamtes vom 8. Juni 2006. Kontaktadresse und Telefonnummern des entsprechenden Referates
in Wiesbaden sind auch angegeben! (Bei meinem vorigen Posting habe ich leider die Jahre 1996 mit 2006
verwechselt. Ich habe die Redaktion um Entfernung der Zuschrift ersucht!)
Dr. Otterbeck Danke! Daß jedem dieser Opfer staatlichen Religionsterrors mein Mitgefühl gehört, hatte
ich allerdings ausdrücklich gesagt. Sie haben recht, Herr Dr. Otterbeck, jedes Opfer ist eines zu viel!
Aus diesem Grunde stelle ich mich mit Ihnen ja auch liebend gerne auf die Basis von DH. Die Sorge um das
zeitliche Wohlergehen und das friedliche Miteinander in einer freiheitlichen und rechtlichen Ordnung ist
Sache des Staates und das Seelenheil ist Sache der Kirche. Hier gibt es Wesensgrenzen, die nicht zu überspringen
sind! Aus diesem Grunde grenze ich mich auch von den Integralisten de.wikipedia.org/wiki/Integralismus
auf kreuz.net ab, die die kirchliche Moral mit staatlichen Zwangsbefugnissen exekutieren wollen. Hier
könnte ich mit DDL zusammen an einem Strang ziehen, wenn er die Abtreibungsfrage nicht nach seiner verbohrten
Lagerlogik zur Emanzipationsfrage der Frauen von wahlweise: kirchlicher/männlicher Bevormundung umlöge.
Bei der Abtreibungsfrage geht es um MEHR! Wenn das doch in den Schädel gewisser Leute ginge …
DDL und die Zahlenspielchen Halten wir fest: Als ich mit genauen Belegen und Quellen die angeblichen 10
000 000 Opfer der Inquisition auf die tasächlich unter Hunderttausend Opfer von Inquisition und Hexenverfolgung
herunterkorrigieren konnte, von denen die historische Forschung jetzt ausgeht, da schlug mir ein Welle
von Beschimpfung entgegen. Ich wurde in eine Ecke mit Holocausleugnern und was weiß ich noch gestellt.
Nun endlich, nachdem all den „Millionen“-Schreihälsen die Puste ausgegangen ist, muß ich mir DDLs Reflexionen
anhören, was denn schon Zahlen allein besagen usw. Was ist der Unterschied zwischen zehn Millionen und
Hunderttausend? Richtig: Neun Millionen neun Hunderttausend! Der Unterschied beträgt also 99 %. Da fällt
mir ein, wer hatte das folgende zu angebl. erlogenen und erfundenen Opferzahlen gefragt: „Finden Sie das
gut? Halten Sie es für legitim? Falls ja: Bei welchem Ausmaß von Verfälschung, Unterstellung und Lüge
GENAU hört die Legitimität auf? Oder ist ALLES erlaubt? Nicht? Nennen Sie die Grenzen!“ Man glaubt es
kaum: das war DDL und zwar hier www.kreuz.net/…ticle.3300-page.html! Ja, wirklich, bei welchem Ausmaß
von Verfälschung, Unterstellung und Lüge GENAU …
Auch Methusalix am Ende mit seinem Latein! Daß „die Justiz“ heute dieses und morgen jenes sagt, das weiß
Methusalix nur zu gut. Das Argument, es werde „kein Zurück“ geben zum wirksamen staatlichen Schutz des
ungeborenen Lebens, die ewigen kraftmeierischen Beschwörungen („Verlassen Sie sich darauf“ u.ä.) verdecken
i.d.T. nur die argumentative Hilflosigkeit jener, die nicht erklären können, WARUM ein Kind wenige Tage
vor der Geburt einen geringeren Lebensschutz genießen sollte als Stunden DANACH. Die Ausflucht des M.
in reinen Rechtspositivismus („Es ist nun mal so!“) heilt ja nicht den rechtsphilosophischen Begründungsmangel
(„Und warum ist es so?“). Daß man den Embryonenschutz aufgeben solle, um irgendeinen „Tourismus“ zu verhindern,
beweist übrigens auch nur noch einmal, daß hier jemand an drastischen Reflexionsausfällen leidet und –
buchstäblich! – das Kind mit dem Bade ausschütten will. Obwohl er sich als Rechtspositiv geriert, kann
M. es nicht verhindern, daß der § 218 vom StGB systematisch unter die Rubrik: „Straftaten gegen das
Leben“ gestellt wurde. Abtreibung ist nach wie vor strafbar. Sehr genau bestimmte Konstellationen gelten
als nicht tatbestandserfüllend und sind außer Strafe gesetzt worden. Diese Fälle gelten dem BVerfG
als „rechtswidrig, aber straffrei“. Ob es dabei bleibt, hängt von uns ab und dem allgemeinen öffentlichen
Bewußtsein für Recht und Unrecht.
Parzifal 2, Danke für Ihre Ausführungen über Wallenstein, die sachlich und ohne unnötige Polemik sind!
Der Nebel über der Schlacht um die angeblichen „Millionen“ Opfer der Kirche hat sich nun doch etwas gelichtet!
DDL zieht es inzwischen auch vor, pünktchen-Psychologie zu betreiben, statt zur Sache zu sprechen! Wo
die „Millionen“ geblieben sind (nach Asbeels Link handelt es sich um 10 000 000 Opfer ALLEIN der Inquisition!)
ist unerfindlich! Wer sein ganzes histor. Wissen aus dem STERN oder dem SPIEGEL oder anderen zeitgeistkonformen
Periodika schöpft, der mag meinetwegen ein Denkmal „für die Millionen Opfer der Kirche“ errichten, wie
es in Asbeels verlinkter Seite vorgeschlagen wird! Ein solches Denkmal käme mir vor wie der Altar, den
Paulus auf dem Areopag angetroffen hatte. Der trug die Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT.
#264 Pünktchen 23:54:30 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Parzifal2 und der 30-jährige Krieg Ich habe mir vor zwei Jahren Golo Manns „Wallenstein“ zu Gemüte geführt.
Von daher fühle ich mich durchaus befähigt, mit Ihnen auch dieses Thema zu traktieren, wenn Sie wollen!
Allerdings ist für mich jetzt die Zeit gekommen, zu Bett zu gehen! So viel aber schon hier und heute:
der 30-jährige Krieg war ein Krieg europäischer und deutscher Mächte auf deutschem Boden. Er wurde
unter dem Vorzeichen der Religion geführt, hatte aber politische Mächtekonstellationen und Herrschaftsansprüche
als reale Grundlage. Wallenstein stand im Verdacht des Verrates. Für Ihre viktimologischen Bilanzen gibt
dies allerdings gar nichts her! Das Spielchen „meine Opfer – deine Opfer“ hat etwas zynisches, das stimmt!
Aber mit diesem Spielchen haben diejenigen angefangen, die seit der Zeit franz. Enzyklopädisten immer
die „Millionen“ beschworen und sich jetzt vorrechnen lassen müssen, daß es keine Hunderttausend sind!
Für viele bricht damit regelrecht eine Legitimationsbasis weg, müssen Sie doch erkennen, daß die Opfer
von Nationalsozialismus, Kommunismus und die Zig-Millionen Opfer der liberalisierten Abtreibungsgesetzgebung
der römisch-katholischen Kirche gewiß nicht anzulasten sind, sondern im Gegenteil!
#257 Pünktchen 23:19:42 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Cypripedium und die Opferzahlen! Hier nochmals zwei Quellen, die man gerne anfechten mag, aber bitte mit
Gründen und Belegen: Die Opferzahl der Hexenverfolgung wird von der Forschung als zw. 40 000 und 60 000
angegeben de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung. Die Opferzahlen an Menschenleben für die reine Inquisition
liegen weit darunter de.wikipedia.org/wiki/Inquisition! Wir bewegen uns also in einem Bereich von weniger
als 100 000 Menschenleben. Die Behauptungen, die hier im Raume standen und von interessierter Seite immer
wieder kolportiert werden, betrafen angebliche 10 000 000 Tote! Wenn ich noch richtig rechnen kann, handelt
es bei den von der Forschung erhobenen Zahlen nicht mal um ein Prozent der behaupteten Opferzahlen! Da
komme ich schon sehr ins Grübeln! (Bes. bei DDL, der früher immer so auf Exaktheit gepocht hat, wenn
es um angeblich zu hohe Schätzungen von Abtreibungsopfern ging!)
#251 Pünktchen 22:58:19 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Das Festhalten an den „Millionen“ Opfern hat für manche hier eine quasireligiöse Bedeutung und manchen
droht schon der Verlust ihres Weltbildes. Mit der Hexenverfolgung verhält es sich ganz ebenso, wie mit
der Inquisition, und der grauenhafte Dreißigjährige Krieg hat 1. nichts 2/3 der Bevölkerung dahingerafft,
wie von Pazifal2 behauptet, sondern weniger als ein Drittel und 2. war er ein Krieg von verschiedenen
europ. Mächten auf deutschem Boden. Auch hier wieder die Wikipedia: Heutigen Erkenntnissen zufolge waren
die Verluste an Menschenleben geringer als in früheren Schätzungen angenommen wurde, die bei 25 bis
33 Prozent lagen, aber dennoch erheblich. Von etwa 20 Millionen Bewohnern des Reiches fanden schätzungsweise
drei bis vier Millionen den Tod, ein Bevölkerungsanteil von 15 bis 20 Prozent. Es bleibt dabei (und DDL
wird es ärgern, ich weiß!): die atheistischen Ideologien haben in kürzester Zeit ein vielfaches an
direkten Opfern (also nicht kriegsbedingten) hervorgebracht als die Kirche in Jahrhunderten! Die immer
wieder – hier zuletzt von Parzifal2 beschworenen – „Millionen“ – wo sind sie?
stat crux / Stephanus Ich möchte stat crux in seiner Gesamtbewertung beipflichten! Wenn Sie einen traditionsverbundenen
Katholizismus ohne den verhängnisvollen Wahn des „Integralismus“ de.wikipedia.org/wiki/Integralismus
kennenlernen möchten, lieber stephanus, so ist die Seite www.kath-info.de www.kath-info.de/ zu empfehlen,
die von Priestern und theologisch gebildeten Laien mit Beiträgen auch zu kontroversen Fragen versehen
wird. Die Beiträger stehen der fssp www.fssp.org/ nahe, die sich um die Wiederbelebung und Pflege der
alten Messe im tridentinischen Ritus in der römisch-katholischen Kirche bemüht.
#235 Pünktchen 20:09:37 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Amy Jolly und die Opferzahlen Damit wir uns von vorneherein verstehen: ich verteidige nicht die Inquisition
und jedes Opfer staatlichen Glaubensterrors hat mein Mitgefühl! Es bleibt aber eine Tatsache, daß die
Inquisition in Jahrhunderten nicht soviele Opfer an Menschenleben hervorgebracht hat wie der Hitlerismus
und der Stalinismus in wenigen Tagen! Es gab kein barbarischeres Jahrhundert als das 20. unserer Zeitrechnung
und dies geht auf das Konto der atheistischen Großideologien: Kommunismus und Nationalsozialismus! Meine
Quellen haben ich angegeben. Sie sind nicht-kirchlich! Sie können aber auch gerne in der Encyclopedia
Brittanica oder In Meyers Enzyklopädie oder im Brockhaus nachschauen. Wann immer diese Universallexika
aus neuester Zeit stammen, tragen Sie dem Forschungsstand Rechnung! Falls bei Ihnen deswegen ein Weltbild
zusammenbricht, tut es mir leid für Sie!
#221 Pünktchen 19:16:08 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Asbeelchen verlinkt uns eine Seite, die unverfroren die Lüge von bis zu 10 Millionen Opfern der Inquisition
verbreitet und als Quelle den Spiegel von 1998 angibt. In jeder modernen neueren Enzyklopädie werden
diese Zahlen jedoch korrigiert. Interessant, was hierüber in der Wikipedia nachzulesen ist. Z. B.: Spanien,
wo die Inquisition wie nirgends sonst staatlich organisiert und getragen war (nur hier gab es das staatl.
Amt des „Großinquisitors“): Viele ältere Schilderungen der spanischen Inquisition waren Propaganda religiöser
und politischer Gegner Spaniens, die von Zehntausenden oder gar Hunderttausenden auf dem Scheiterhaufen
verbrannter Opfer sprachen. Moderne Forschungen ergeben etwa 1.200 bis 2.000 Todesurteile, etwa zwei Prozent
der Fälle, welche die spanische Inquisition bearbeitete. de.wikipedia.org/wiki/Inquisition Heute gehen
Schätzungen auf der Basis einer relativ guten Quellenlage (weil es jedesmal förmliche Prozesse u. entsprechende
Prozeßakten gab, man kann von daher – auch computergestützt – immer besser quantifizieren) von nur etlichen
Tausend oder Zehntausend Opfern aus: der GESAMTEN Inquisition! Wie sind die „Millionen“ in die Enzyklopädien
gekommen. Darüber womöglich einiges hier de.wikipedia.org/wiki/Leyenda_negra!
Asbeelchen, da sind Sie ja wieder! Und immer noch so gescheite und stilsichere Bemerkungen, die da von
Ihnen kommen! Darf ich Sie daran erinnern, daß Sie mich unter diesem www.kreuz.net/…ge.htmlArtikel-Forum
um die Beantwortung einiger Fragen gebeten hatten. Dieser Bitte bin ich nachgekommen, nun warte ich allerdings
schon recht lange auf Ihre Antwort auf meine Frage!
Nein methusalix, wir sprachen nicht über das Embryonenschutzgesetz, sondern über die §§ 218 und 211.
Den Inhalt des § 218 (selbst in seiner sog. „liberalisierten“ Form) haben Sie durchaus falsch wiedergegeben,
als Sie ihn als rechtliche Ausgestaltung des Satzes „mein Bauch gehört mir!“ hingestellt hatten. Beide
Paragraphen gehören systematisch im StGB unter die Rubrik „Straftaten gegen das Leben“. Das stereotype
Argument, daß die Gesetzgebung nicht irgendwohin „zurück“ gehen könne, hat natürlich gar kein inhaltliches
Gewicht. Als mit dem Untergang des III. Reiches die Nürnberger Rassengesetze fielen, ist man auch wieder
auf den Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz zurückgekommen! Ich gebe dem konsequenten Lebensschutz
auf lange Sicht eine gute Chance, so wie in unserer Gesellschaft auch nicht mehr darüber diskutiert wird,
ob wir uns Kinder, sondern ob wir uns Kinderlosigkeit länger leisten können.
Wir sind uns also einig, der § 218 StGB ist dringend revisionsbedürftig! Nur die Richtung, in der diese
Revision gehen soll, sehen wir verschieden! Ihre Bemerkung, daß nach dem Gesetz „der Bauch ihr (gemeint:
der schwangeren Frau)“ gehöre, ist natürlich falsch! Der Gesetzgeber macht nämlich einen Unterschied
zwischen dem „Bauchinhalt“ vor und nach 3 Schwangerschaftsmonaten. Die Entfernung des ganz gewissen „Inhaltes“
vor dieser Zeit wird auch nicht als „Recht“ bezeichnet, sondern als straflose Rechtswidrigkeit. Diese
Festlegung ist rein willkürlich, wie alles hier: Der Gipfel des Absurden eben, wie kreuz.net am Beispiel
dieses Falles sehr schon vor Augen führt!
Wo methusalix recht hat, hat er recht! Hätte die Frau dafür gesorgt, daß ihr Kind wenige Tage vor der
Geburt in ihrem Körper zu Tode kommt, dann hätte sie eine straffreie Todgeburt gehabt … ???
Die Kindsmörderin aus Brieskow-Finkenheerd ist in einer Gesellschaft (DDR) aufgewachsen, in der Abtreibung
als eine Variante von Verhütung erscheinen konnte. Sie hat den Gedanken nur fortgeführt und erkannte
im postnatalen Mord eine Variante von Abtreibung.
Postnatale Abtreibung Ein sehr rühriger und sattsam bekannter Leser von kreuz.net, der sich als Abtreibungsbefürworter
betätigt, erklärt uns immer wieder, wir sollten doch die Frauen allein darüber entscheiden lassen,
ob ihr Kind leben darf, weil sie doch „1000x besser Bescheid“ wüßten über ihren Körper (manchmal,
wenn er genug Zeichenvorrat hat, heißt es auch : „10 000 x besser“) als andere! Ebendies kann die Kindmörderin
aus Brieskow-Finkenheerd auch für sich in Anspruch nehmen! Über ihren Körper und die Vorgänge bei
der Geburt wußte sie so gut Bescheid, daß sie sogar der fachärztlichen Hilfe entbehren konnte. Und
über den Inhalt ihrer Blumentöpfe wußte sie auch 10000 x besser Bescheid als jeder andere!
Über das Mozartdenkmal von Lüpertz kann man im Internet abstimmen! Eine Abbildung des Denkmals, das
einen nackten Frauenkörper zeigt, ist zu sehen bei www.mozart.atwww.mozart.at/, wenn man von der deutschen
Version auf „interaktiv“ klickt und anschließend auf „aktuelle umfrage“! Bei bis jetzt 525 abgegebenen
Stimmen lautet das bisherige Ergebnis: Frage: Wie gefällt Ihnen die Mozartstatue? Mir gefällt sie sehr
gut : 19.6% Mir gefällt sie gut : 5.7% Mir gefällt sie weniger : 16.2% Mir gefällt sie überhaupt nicht:
58.5%
Franz Sabo hat einen eigenen Eintrag de.wikipedia.org/wiki/Franz_Sabo in der Wikipedia! Ist die dortige
Sachverhaltsdarstellung eigentlich zutreffend? Dann dürfte hier eigentlich keiner den Pädophilievorwurf
weiterhin erheben!
Lutherisches Kloster benediktin. Ausrichtung Hier übrigens ein Link auf ein Männerkloster „unter dem
Dach“ der lutherischen Landeskirche von Thüringen, das sich als „benediktinisch“ versteht: Prioral St.
Wigberti www.st-wigberti.com/index.html (zahlr. Bilder u. Infos!) „Das Priorat Sankt Wigberti ist ein
approbiertes lutherisches Kloster benediktinischer Ausrichtung. Hier beten, leben und arbeiten ev.-lutherische,
röm.-kath. und orthodoxe Mönche nach der Regel des Hl. Benedikt.“
@Agnostiker. Die drei „K“s lauten nach dem „Spiegel“: Kinder, Kirche, Karriere. Ihre Idealverkörperung
finden sie in Ministerin von der Leyen. Deren Mann steht vielleicht öfter in der Küche als sie!
@Antonius: „ein Phantasma“ muß es heißen. „Phantasmata“ ist Plrual! Ansonsten kann ich Ihnen in der
Gesamtbewertung von kreuz.net zustimmen. Hier wird Lagerdenken gezüchtet.
Kant ist deswegen interessant, weil er eine Verfallsform von Vernunft kannte, dasjenige nämlich, was
er als „Vernünfteln“ bezeichnet. Ebenso warnt der Papst in seiner Ansprache www.kath.net/detail.php?id=13870
vor dem Agnostizismus als einer „Beschränkung der Vernunft zu einer rein funktionalen … Vernünftigkeit“.
Damit steht Benedikt XVI. I. Kant zumindest im Vernunftbegriff sehr nahe, denn letzterer verstand darunter
ein „Vermögen der Prinzipien“. KANT versteht unter Gott ein Wesen, das durch Verstand und Wille die Ursache
der Natur ist (Kr. d. pr. Vern. I. T1., II. B., 2. Hptst. V). Der Gottesbegriff ist kein theoretischer,
sondern gehört zur Moral, d.h. er wird durch die Moral gefordert. Gott wird als vollkommenstes Wesen
gedacht, indem wir den Gottesbegriff »aus der Idee« haben, »die die Vernunft a priori von sittlicher
Vollkommenheit entwirft und mit dem Begriffe eines freien Willens unzertrennlich verknüpft« (WW. IV,
257). Zwar ist Gottes Wesen an sich unbekannt, aber wir müssen ihn uns als unendlichen Geist und Willen
denken (WW. VI, 476). Dem »moralischen Theismus« zufolge, welcher »kritisch« ist, steht Gottes Existenz
zweifellos fest; Gott muß allwissend, allmächtig, heilig und gerecht sein (Vorles. üb. d. philos. Religionslehre,
hrsg. von Pölitz, 2. A. 1830, S. 31 ff.). (Eislersches WB)
Kant hat „Vernunft“ als das höchste synthetische Vermögen unserer Erkenntnis betrachtet und im Bereich
der „praktischen Vernunft“ als Vermögen der Zwecke. „Die Einheit aller möglichen empirischen Verstandeshandlungen
systematisch zu machen, ist ein Geschäft der Vernunft“ sagt Kant. Als praktische Vernunft hat sie „den
Primat“ vor der bloß theoretischen. »zu dem bedingten Erkenntnisse des Verstandes das Unbedingte zu
finden, womit die Einheit desselben vollendet wird« Sie ist die Quelle von Ideen. Sie wird daher »ganz
eigentlich und vorzüglicherweise von allen empirisch bedingten Kräften unterschieden, da sie ihre Gegenstände
bloß nach Ideen erwägt und den Verstand danach bestimmt, der dann von seinen (zwar auch reinen) Begriffen
einen empirischen Gebrauch macht« www.kreuz.net/ Wer – nach Kant – im Bereich des Praktischen „vernünftig“
sein will, kommt ohne die Ideen Gott, Freiheit und Unsterblichkleit der Seele nicht aus. Sage nicht ich,
sagt KANT!
„Vernunft“ bei Kant war eben niemals ein Kalkül der Mittel, dieses nannte er lediglich „Verstand“. Ein
solcher kann sehr wohl richtig kalkulieren, ohne daß dabei „Vernunft“ als Vermögen der Zwecke im Spiele
ist. So handelt jeder, der sich schein-intellektuell aufmendelt, aber seine höchsten Zwecke und Ziele
nicht rechtfertigen kann. Für Kant waren Gott, Freiheit und Unsterblichkeit der Seele deswegen „Postulate
der Vernunft“. Kant lehnte übrigens auch die Abtreibung ab. Er war KEIN Agnostiker. Benedikt XVI. wußte
wovon er sprach, als er die „Diktatur des Relativismus“ geißelte. Diese Diktatur wirft sich gerne das
Mäntelchen des „Humanismus“ um, schreitet aber unbesehen über Leichenberge und hat eine Zivilisation
der tödlichen Selbstliebe begründet, die allerdings ohnehin nicht überlebensfähig ist.
„Bis zur Selbstaufgabe“ heißt die Überschrift, unter der dieses Forum eröffnet ist. „Bis zur Selbstaufgabe“
als ernstzunehmendes und intellektuell redliches Subjekt hat DDL versucht, eine Position zu verteidigen,
die er mit argumentaiven Mitteln am Ende nicht mehr verteidigen konnte! Danach trat viel Rhetorik, reichlich
anbiederndes Geschwafel und – in der Tat – ein bemühter „Witz“, der angesichts der dramatischen Szenarien –
Millionen und Abermillionen getöter Kinder – als Herren-Zynismus (i. S. von Sloterdijks berühmten Buch:
Kritik der zynischen Vernunft) gelten darf. „Witzischkeit kennt keine Grenzen“ das ist in der Tat die
letzte und oberste Norm eines agnostischen Zynikers, dem Kinder und Frauen im Grunde egal sind, der mit
dümmlichen Vergleichen über Leichenberge schreitet, der aber eines nicht verhindern kann: daß man ihn
auf frühere Äußerungen festnagelt und logische Kohärenz einfordert. Er dachte wirklich, er wäre witzig,
als er schrieb, er hätte sich >>*andenkopfgreif*<< doch niemals bestritten, daß der Fötus ein biologisch
eigenständiges Wesen sei. Hatte er wirklich nicht? Wirklich nicht i.Z. mit Abtreibung und „Selbstverfügung“
der Frau? Soll er sich nur an den Kopf greifen, er müßte feststellen, daß dort entweder schon etliche
Schrauben gelockert sind oder daß er seinen Irrtum eingestehen müßte!
Agnostizismus Der Papst hatte natürlich nicht ohne weitere Begründungen und Erläuterungen den Agnostizismus
als eine große zeittypische Gefahr für den Glauben gekennzeichnet, wie von interessierter Seite hier
unterstellt wird. Papst Benedikt XVI. hatte auf der Diözesankonferenz gesagt: „Er (der Agnostizismus)
entspringt der Beschränkung der menschlichen Vernunft zu einer rein berechnenden und funktionalen Vernünftigkeit“.
Damit hat er genau jene hier in diesem Forum getroffen, die sich in ihrer vermeintlichen Intellektualität
aufspreizen und ihre eigene Substanzlosigkeit mit viel Rhetorik und situativem Doppelsprech verbergen.
Auch Albert Einstein hatte diesen Typus im Auge, als er unsere Zeit als eine „Zeit vollkommener Mittel
und verworrener Ziele“ gekennzeichnet hatte. Daß diese prinzipienlose Vernünftigkeit (Kant nennt sie
„Vernünfteln“) in Massenmord umschlagen kann, beweisen diejenigen, die an der Abtreibung festhalten,
weil es ihrem politischen Lagerdenken entspricht, aber – womöglich – kategorische Einwände gegen „verbrauchende
Embryonenforschung“ vortragen, letzteres aber auch nicht aus Anerkennung eines höheren Rechtes, sondern –
wiederum nur ! – aus Lagerdenken!
DDL und die Generalmobilmachung gegen die ungeborenene Kinder Das DDL-Subjekt mußte sich im Verlauf einer
Diskussion, zu der es nicht zurückkehren will www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html, weil ihm die Argumente
ausgegangen sind, inhaltlich bewegen: bei der Abtreibung geht es – anders als bei sexualethischen Fragen –
nicht um eine einfache „Selbstbestimmung“, sondern um das Lebensrecht eines eigenständigen (wenn auch
nicht selbständig lebensfähigen) menschl. Wesens in Konkurrenz zu ihm äußeren Interessen. Dieses Recht
kann nicht einfach außer Kraft gesetzt werden durch eine „Verfügung“ der Frau über „ihren Körper“,
sondern es tritt mit eigenem Anspruch auf Achtung und Anerkennung auf. Nun meint DDL, es könne dennoch
die Abtreibung eine „bessere Möglichkeit“ sein, so wie es der „Krieg“ (DDL !) eben auch manchmal sei.
„besser“ i. S. eines Angriffskrieges, der aus Gründen der Machterweiterung geführt wird? Wenn das „besser“
einen moralisch akzeptablen Sinn haben soll, dann kann es nur bedeuten, daß Krieg gerechtfertigt sei
als Antwort auf eine Aggression von außen und in Abwehr größter Gefährdung für das eigene Leben.
Ist nun die Abtreibung wirklich ein „gerechter Krieg“ gegen eine vorherige Aggression? Außer im Falle
einer medizin. Indikation muß diese Frage verneint werden. Die Kinder im Mutterleib sind unbewaffnet,
sie bedrohen niemanden, sie sind wehrlos. Die Vernichtung der Ungeborenen ist der niederträchtigste Angriffskrieg
der Weltgeschichte.
Wunschdenken ist wohl eher bei methusalix auzumachen (wie immer: faktenresistent!) Die beiden Artikel
aus den USA verdeutlichen nämlich, daß im Falle einer Revision von Roe vs. Wade 22 US-Bundesstaaten
die Abtreibung entliberalisierung und nur 16 sie in der bisherigen Form beibehalten. (12 noch nicht klar
zu prognostizieren!) Unverkennbar gibt es eine Trendumkehr im öffentlichen Bewußtsein! Der weitere von
mir verlinkte Artikel macht deutlich, daß der unterlegene Präsidentschaftsbewerber Kerry seine Wahlniederlage
selbst auf seine „pro-choice“-Einstellung zurückführt und seiner Partei empfiehlt hier differnzierter
zu votieren, sodaß auch Abtrebungsgegner demokratisch wählen können. (In diese Richtung votiert nun
auch Hillary Clinton; ein Umstand, der vom SPIEGEL natürlich unterschlagen wurde in diesem www.spiegel.de/…,1518,419376,00.html
Artikel. Die US-amerikanische Version des Kreationismus entspringt dem extremen protestant. Biblizismus
und hätte in katholischen Staaten so keine Chance, in die Curricula aufgenommen zu werden!
Artois-Brandenburgis und Bischof Laun Würden Sie auch den obersten Lehrer, Jesus Christus, dafür verurteilen,
daß er mit Zöllnern und Sündern zusammengesessen hatte? Dies war der Vorwurf der Pharisäer, Artois-Brandenburgis!
Vgl. Mt. 9, 9 – 13. Jesus hat auf diesen Vorwurf erwiedert: Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hos.
6,6): >Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer< Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen
und nicht die Gerechten.
Völlig richtig, EinChrist, Ihre Bemerkung über DDL: In der Tat ein lächerliches Unterfangen, was hat
der Mann schon alles geschrieben und was bleibt vom blah-blah? … Wie der Tau in der Morgensonne. trifft
zu! Leider verstößt er auch schon gegen die elementaren Regeln logischer Widerspruchsfreiheit und leistet
sich einen waghalsigen Doppelsprech, so z.B. wenn er die Abtreibung als alleiniges Verfügungsrecht der
Frau über ihren Körper bezeichnet UND zugleich das werdende Leben in ihrem Körper als eigenständig
im biologischen Sinne anzuerkennen vorgibt. Das ist in der Tat das Problem der Agnostiker in dieser Frage:
sie denken vom Ergebnis her! Sie WOLLEN die Abtreibung, also muß die Rechtfertigung nachträglich herbeigezwungen
werden: das geht eben nicht immer ohne logische Verrenkungen, argumentative Nebelkerzen und viel viel
Rhetorik…
Sehr gut, Benedikt! Der Wahrheitsanspruch einer Morallehre kann sehr wohl universal sein, wenn auch keine
universale zwangsbewehrte Durchsetzung dieser Moral angestrebt wird. Da sich die Moralverkündigung in
erster Linie an den einzelnen und seine Einsicht wendet, wäre Zwang auch abträglich! Eine Grenze hat
die moralische Selbstbestimmung freilich dort, wo in die Rechte anderer eingegriffen wird, so z.B. bei
der Abtreibung! MfG
Benedikt DDL wurde von mir schon andernorts www.kreuz.net/…ticle.3307-page.html darüber aufgeklärt,
daß er die Frage der Homosexualität und das mit der Abtreibung bedrohte Recht auf Leben nicht einheitlich
als eine Frage der „Selbstbestimmung“ behandeln kann! Er hat sich allerdings aus diesem Forum verabschiedet,
weil er in argumentative Nöte geraten ist. Hatte er doch im Prinzip konzediert, daß es beim werdenden
Leben um eine eigenständige Rechtsposition handelt und daß gegen die Föten in gewisser Weise ein „Krieg“
geführt werde. Auf meine Frage, wodurch ein solcher Krieg gegen Wehrlose gerechtfertigt sei: KEINE ANTWORT
!!!
Dorothea Natürlich in jeder Buchhandlung! Der Wahrheit verpflichtet. Festschrift für em. Diözesanbischof
Prof. Dr. Kurt Krenn zum 70. Geburtstag, Graz 2006 (Ares Verlag). ISBN 3-902475-24-2 und ISBN 978-3-902475-24-4,
Preis: EUR 39,90.
Das DDL kneift seit drei Stunden vor der Beantwortung einer einfachen Frage www.kreuz.net/article.3307.html:
worin seiner Meinung nach der gerechtfertigte Grund für einen „Krieg“ (DDL) gegen die Ungeborenen bestehen
könnte!
DDl-Subjekt und der gerechte Krieg gegen die Ungeborenen: Den ganzen üblichen rhetorischen Schwafel abgezogen,
reduziert sich das Argument zur Sache auf die folgende Bemerkung: …dass es Situationen gab und gibt,
in denen Krieg, so ungut er grundsätzlich ist, die „bessere“ Möglichkeit ist, kommt dieser Kommentar
ja regelrecht dem Eingeständnis gleich, dass Abtreibung ebenfalls gerechtfertigt sein kann. Damit sind
wir jetzt ein wesentliches Stück weiter! Das Subjekt leugnet nämlich nicht mehr, daß es sich um kriegsähnliche
Handlungen beim Töten der Ungeborenen handelt. Es leugnet nicht, daß eine Rechtsposition aufgetreten
ist, die in denkbare Konkurrenz zum Interesse von Frauen und Männern an einer Beendigung der Schwangerschaft
tritt. Gut! Wie sieht nun der gerechtfertigte Krieg aus? Der Gesetzgeber in Dtl. z.B. kennt nur den Verteidigungszweck
als Rechtfertigung für militärische Mittel. Ebenso sieht es Thomas v. Aquin in seiner Lehre vom „gerechten
Krieg“. Notwehr (und Nothilfe) bildet den einzigen Rechtfertigungsgrund! Wem haben kleine Kinder was getan,
wen bedrohen sie so, daß das deren Leben auf dem Spiel steht? – Nur im Falle einer medizin. Indikation!
Das DDL-Subjekt Das DDL-Subjekt arbeitet an zwei Baustellen: Homosexualität und Abtreibung. Dies sind
die beiden Themen, an denen es sich hier in kreuz.net beständig abarbeitet. Von der Zahl der Zuschriften
her ist ihm das HS-Thema wichtiger und ich könnte verstehen, wenn es dafür sehr persönliche Gründe
gibt, die das Subjekt argumentationsstrategisch hinter einer behaupteten Heterosexualität verbirgt. Das
Standardargument für die beiden Themenkomplexe lautet nun: „Dass man tatsächlich andere ihre eigenen
Entscheidungen treffen lässt, statt sich, wie Sie, stets dem offenbar übermenschlich starken Zwang ausgesetzt
zu sehen, ihnen in ihr Leben zu quatschen und sie bevormunden zu wollen?“ Das Subjekt sollte sich einmal
die Frage stellen, ob dieses Argument wirklich den selben Stellenwert und die selbe Überzeugungskraft
in beiden Themenkomplexen hat oder ob es nicht einen wesentlichen Unterschied gibt, den es beständig
und erfolglos mit hohem rhetorischen Aufwand zu leugnen sucht: während es im einen Fall tatsächlich
um „Selbstbestimmung“ geht, hat sich in einer Schwangerschaft eine zusätzliche Rechtsposition angemeldet,
die höherrangig ist als das etwaige Interesse von Frauen und Männern diese Position medizinisch-technisch
auszulöschen. Das Subjekt weiß dies auch und findet manchmal sogar die richtigen Worte, etwa wenn es
sagt: Abtreibung verhält sich zur Verhütung wie Krieg zur Diplomatie.
DDL-Subjekt will Frauen entmündigen! Das DDL-Subjekt beliebte zu posten: Wie gut, dass Sie mit dieser
Massenvergewaltigung der Frau deutlich in der Minderheit sind und bleiben werden. Mit „Massenvergewaltigung
der Frau“ erklärt das DDL-Subjekt alle Schwangerschaften zur Folge äußerer Gewalteinwirkung und entmündigt
so die Frauen in ihrer eigenen und freien Entscheidung zum Geschlechtsverkehr. Er vertritt ein vormodernes
Frauenbild, indem er Frauen als Dummchen hinstellt, die nicht wüßten, daß Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft
führen kann. Er biedert sich den Frauen als „verständnisvoller“ Zeitgenosse an, indem er Frauen die
Tötung ihres eigenen Kindes als legitime Form einer Selbstverfügung über ihren Körper verkaufen will.
Er gehört damit zu den vielen Männern, die Frauen in das Unglück einer Abtreibung drängen, weil er
ihnen erfolgreich suggeriert hat, daß dies ja ihr „gutes Recht“ sei, gemessen an dem das Lebensrecht
eines anderen Individuums leicht wöge. Er vertritt damit in Wahrheit sein eigenes Interesse, über Frauen
verfügen zu dürfen ohne Rücksicht auf mögliche Folgen und Rechte Dritter.
Asbeel, bitte beantworten Sie auch meine Frage! Nun zu Ihren Fragen: Was wollen sie denn? Etwa die Zwangsmutterschaft
fest schreibt? Antwort: Eine „Zwangsmutterschaft“ liegt nur im Falle der Vergewaltigung vor! In allen
anderen Fällen ist keine Frau zur Mutterschaft gezwungen. (Auch eine „Zwangsvermietung“ findet nicht
statt, da die Frau völlig frei das ihre dazubeigetragen hat, daß in ihr ein Kind ins Leben trat) In
Dtl. beträgt die Abtreibung wg. Vergewaltigung nicht mal einen Prozent, ja nicht einmal ein Promille
der Fälle www.destatis.de/…d/gesu/gesutab16.php. „Zwangsmutterschaft“ ist also nicht das Problem! (Was
wollen sie denn?) Etwa ein Gesetz, das den Frauen keine Rechte gibt, sondern höchstenfalls Gnade gewährt?
Antwort: Unsere Rechtsordnung kennt Rechte und Pflichten! Der Begriff der „Gnade“ ist im Bürgerl. Recht,
im Straf-, sowie im Staats- und Verfassungsrecht vermutl. unbekannt. Wir leben ja nicht in einer Feudalordnung.
Etwa die rechtlose Frau die nicht entscheiden darf ?etc.? Antwort: Die Frau ist nicht rechtlos, sondern
ihre Rechte haben –. wie übrigens auch beim Mann – ihre Grenze da, wo das grundlegendste Recht eines
anderen menschl. Wesens, nämlich das Lebensrecht tangiert sein könnte. Nun zu meinen Fragen an Sie:
Wann beginnt für Sie dasjenige menschliche Leben, das grundsätzlich rechtlichen Schutz genießen sollte?
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung?
Das DDL-Subjekt und der situative Doppelsprech: vor kurzem, als es sich noch „deusexmachina“ nannte, konnte
das Subjekt posten: „Vertrauen Sie darauf, dass DIE (Frauen) 1000mal besser über sich und ihren Körper
Bescheid wissen, als wir Männer das je könnten. Und quatschen Sie denen nicht rein, die sind erwachsen
genug…“ Nun heißt es mit theatralischer Gebärde: „ …Der Unfug mit „…ist nicht Bestandteil der
Mutter“. Ha-ha, also ob das je der Punkt gewesen wäre *andenkopfgreif*… „ Weitere Kostprobe? „…der
ich … der Frau die Verfügungsgewalt über ihren Körper zumute“. Das alles im Zusammenhang mit Abtreibung
gesagt! Oder – *andenkopfgreif* – doch nicht gesagt? Ist aber alles so nachzulesen! M.a.W.: Das DDL-Subjekt
setzte sich für ein uneingeschränktes Tötungsrecht der Mutter an ihrem Baby (bis zur 12. Schwangerschaftswoche)
ein und zwar als Wahrnehmung eines Verfügungsrechtes über „ihren Körper“ (s.Zitat oben!) … Zugleich
ist das aber nie der Punkt gewesen … Haben wir es hier schon mit einem pathologischen Fall zu tun?
Aasbeelchen ruft zur Sachlichkeit! Ich bin begeistert! Sie wollen also endlich etwas zur Sache sagen?
Dafür nehmen Sie aber recht viele Anläufe! Bis jetzt – und es sind ja schon Stunden vergangen – haben
Sie nämlich noch gar nichts zur Sache gesagt, sondern mokieren sich über Ausdrucksweisen des einen oder
anderen! Also los, bitte! … Hier eine kleine Stilübung für unsere Sprachexpertin: Zeigen Sie uns allen.
wie Ihr sprachlich „konstruktiver“ und „sachlicher“ Beitrag zur Beschreibung der Abbildungen auf dieser
Site www.babycaust.de/ aussieht. Bitte versäumen Sie es nicht, auch die Bilder selber anzuklicken und
damit die Galerien zu öffnen! Leisten Sie uns Formulierungshilfe!
aasbeelchens kleine Stilkunde Ob unser Aasbeelchen auch den Chefanklägern beim Nürnberger Prozeß und
den Richtern zugerufen hätte: Eure „Rhetorik“ gegen den Massenmord ist: „kontraproduktiv und störend…
polemisch und unseriös … hinderlich und schädlich … reißerisch und aufwühlend… reißerisch und
notgeil…„(Zitat aasbeelchen) Wie sähe da Ihr „konstruktiver“ sprachlicher Beitrag aus? „Endlösung“?
„Bevölkerungstransfer“? „bevölkerungshygienische Maßnahme“? „gesundheitspolitische Selektion“? „Beitrag
zu sozialverträglichem Frühableben“? „Rassenhygiene“?
Kleine Stilkunde: Pünktchen und seine „Rhetorik“ ist nach Asbeel: …kontraproduktiv und störend…
polemisch und unseriös … hinderlich und schädlich …reißerisch und aufwühlend…reißerisch und
notgeil… Asbeelchen und die seine dagegen: „…besonnen und konstruktiv“
Asbeel „mit einer solchen … unsympathischen Wortwahl“ wie der meinen soll man nicht gegen die Abtreibung
angehen dürfen, meint Leser/In Asbeel. Stattdessen soll man also lieber weiterhin verschleiernd-verlogen
von „Schwangerschaftsabbruch“ reden, wo es um das Leben eines menschl. Individuums geht, man soll „Schwangerschaftsunterbrechung“
sagen, obwohl doch klar ist, daß nichts lediglich unterbrochen wurde, was später wieder aufgenommen
werden könnte, man soll die Babytötungsambulanzen wohl für alle Zeiten nur noch „Kliniken“ nennen,
obwohl es bei der Schwangerschaft um keine Krankheit geht, man soll auch nicht von Kindern oder Menschen
oder menschlichen Individuen sprechen, die getötet werden, sondern nennen wir es doch einfach: „Schwangerschaftsgewebe“,
das „entfernt“ wird. „Unsympathische Wortwahl“? Ja, vielleicht, aber lieber die Fakten benennen, als sie
semantisch verschwinden lassen! Was uns angesichts der Fakten dann „sympathisch“ ist, ist auch noch nicht
die entscheidende Frage, sondern: WAS UNS ALS MENSCHEN ERLAUBT IST UND WAS NICHT ! (5. Gebot!)
Danke, Herr Schlämmer, das mußte mal gesagt werden! Sie haben die rein verbalonanistische Betätigung
des Lesers DDL (vermutl. der fühere DemondeLuxe, später deusexmachina) im Kern getroffen: „Sie sind
sich selbst GOTT, Sie DöDeL“
Das DDL-Subjekt und sein „Humanismus“ Es ist Kenntnisstand der Biologie, „daß es sich bei der befruchteten
Eizelle nicht um einen Teil des Körpers der Frau handelt. Zudem ist der genet. Code der befruchteten
Eizelle eindeutig der genet. Code eines Menschen.“ (Wikipedia, Art. „Schwangerschaftsabbruch“) So handelt
es sich bei der gesamten Frauenrechtsrabulistik der Abtreibungsbefürworter um den durchsichtigen Versuch,
das Lebensrecht eines menschlichen Individuums an einem vermeintlichen Selbstverfügungsrecht der Frau
über ihren Körper scheitern zu lassen. Der feminist. Schlachtruf „Mein Körper gehört mir!“ schwingt
bei all diesen Versuchen durch, aber dieser Ruf ist ohne Basis in Biologie und medizinischer Wissenschaft.
Alle Kriterien, die von den Abtreibern und ihren propagandist. Hilfstruppen herangezogen werden, um eine
benötigte Spätdatierung des Menschseins zu rechtfertigen, entspringen daher auch der puren Willkür.
Weder Schmerzempfinden, Bewusstsein, das Erreichen eines bestimmten Alters, einer bestimmten Größe,
einer bestimmten Komplexität … erlauben es, das menschl. Individuum vom Zeitpunkt seines biolog. Erscheinens
bis zu seinem biolog. Ende um das grundlegende Recht auf Leben zu bringen. Rassismus und Abtreibung haben
dieses gemeinsam: am Anfang steht immer ein „Subjekt“, das Kriterien für höher- und minderwertiges,
Mehr- oder Weniger- „Menschsein“ aufstellt, das Ende ist immer Massenmord!
Die Gegenüberstellung hatten die Ankläger gesucht! Marcial war ihr ausgewichen und rief, gestützt auf
päpstliches Wohlwollen und seine ihm zu Gebote stehenden Hilfstruppen, eine Internet-Kampagne ins Leben!
Wieder kehrt sich Ihr Vorwurf gegen diejenigen im Vatikan um, die ein förmliches Verfahren unter fahrlässig-fehlerhafter
Würdigung der bereits vorliegenden Aussagen verhindert und verschleppt haben. (Es gibt 20 Personen, die
berichten, daß sie von Marcial mißbraucht wurden, darunter Universitätsprofessoren, Anwälte, PRIESTER
!!!) Was nun aus dem Vatikan zu hören ist, kommt einem Schuldspruch sehr nahe. Pater M. ist die Ausübung
seiner priesterlichen Funktionen untersagt worden! Er solle sich in Buße üben etc.pp. Ihr Früchteargument
war wohl auch die leitende Überlegung, die Papst Joh.Paul II dazu brachte, alle Anklagen unbeachtet zu
lassen, trotz Warnungen und „zwingender Evidenzen“ (NCR) einer möglichen Schuld von Pater M. Wenn jetzt
gleichwohl so entschieden wurde, wie entschieden wurde, dann gibt es wohl Gravierenderes, was selbst dieses
fromme Wahrscheinlichkeitskalkül aufwiegt.
Asbeel Ihr Beitrag läßt leider kein sprachliches und semantisches Feingefühl erkennen, denn sonst hätten
Sie den wahren Skandal der heuchlerischen Verschleierungsvokabeln, die um das Abtreibungsgeschäft errichtet
werden ebenso wie das eiserne Abbildungsverbot www.kreuz.net/article.3180.html kritisch beleuchten müssen,
bevor Sie auf die „Schlachthöfe“ zu sprechen kommen! Tatsächlich kann von „Kliniken“ keine Rede sein,
denn dieser Ausdruck leitet sich von gr. kliné, das Bett ab, womit das Krankenbett gemeint ist. Von einem
solchen, ebenso wie von einem „Krankenhaus“ kann jedoch bei den Nutzerinnen der Abtreibungsambulanzen
keine Rede sein. Daß Wörter wie „Schwangerschaftsabbruch“, „Schwangerschaftsunterbrechung“ u.dergl.
eher eine Lüge sind, als eine korrekte Bezeichnung, kann kein Mensch mit intaktem Sprachgefühl bestreiten!
Daß „Mediziner“ sich der Heilung verschreiben und nicht der Tötung, war jahrtausendelang auch klar,
bis vor einigen Jahrzehnten dieser Berufsstand das Absaugen, Zerstückeln, Ersticken oder Ausschaben von
vorgeburtlichen Kindern in sein „Berufsbild“ integrierte …
Solange das DDL-Subjekt die Ernährung und Pflege von Kleinkindern und die Tötung von Ungeborenen auf
eine Stufe stellt und beides unter moralischen Gesichtspunkten nur für vergleichbar hält unter dem Gesichtspunkt,
daß mit beidem Geld zu verdienen sei, ist mit einem DDL-Subjekt nicht zu diskutieren!
Bonjour tristesse! Offenbar haben auch Sie ein Interesse daran, von der Sache abzulenken und unterstützen
das DDL-Subjekt in diesem Bemühen! Zwecklos! Ich würde auch mit Heinrich Himmler und Dr. Mengele nicht
in einen öffentlichen Diskurs über Opferzahlen eintreten, wenn es in Wahrheit um die menschenverachtende
Ideologie und den tödlichen „Humanismus“ dieser Herrschaften geht! Diese Leute hätten auch kein Anspruch
mehr auf Hochachtung, sondern ich sähe in ihnen menschliche „Subjekte“, mit denen man sich so lange auseinandersetzen
kann, wie sie nicht beginnen die Opfer ihres Tuns erneut zu beleidigen, indem sie eine zynische Diskussion
über Quantitäten und technische Modalitäten ihres mörderischen Treibens vom Zaun zu brechen, um sich
der moralisch peinigenden Kernfrage nicht stellen zu müssen.
Wolfgang K. Suchen Sie doch bei den wirklichen „geistigen Riesen“ seiner Zeit solche antisemitischen Äußerungen:
bei Ersamus von Rotterdamm oder bei Thomas Morus und teilen sie sie uns mit! Schon der humanistisch gebildete
Melanchthon dürfte wesentlich gemäßigter und intellektueller gewesen sein als ihr Abgott Martin Luther,
werter Wolfgang! Nein, „groß“ war Luther weniger intellektuell, als propagandistisch und pamphletistisch!
Groß war er auch hinsichtl. seiner Wirkungen, unbestritten. Wie diese Wirkungen zu bewerten sind, das
bleibt ein weites Feld …
Glaubwürdigkeitsbewertung eine unterschiedliche „Glaubwürdigkeitsbewertung“ von Pater M. durch die Päpste
Johannes Paul II. und Benedikt XVI. – ja, das stimmt offensichtlich! Wobei allerdings immer noch ins Gewicht
fällt, daß der heutige Papst den ganzen Fall jahrelang auf dem Schreibtisch hatte (und es dort liegenließ!)
und die Fakten wesentlich genauer kennt als sein Vorgänger.
DDL geht über Kinderleichen und will uns dazu einladen, den Diskurs darauf zu fokussieren, wieviele tote
Kinder es denn genau seien, über die er hinwegschretet! Dasselbe Subjekt postet hier : „…kann ich das
dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich nicht mehr hören – oder unterstelle ich umgekehrt
Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu sein?“ und tut damit so, als ginge es beim Wort über
die Abtreibungsindustrie in erster Linie darum, wieviel dort verdient wird und nicht womit (mit feigem
Kindermord!). Mag sich dieses offenbar vereinsamte Subjekt auch ganze Nächte mit den kreuz.net-Foren
um die Ohren schlagen und sich verbalonanistisch zum Diskussionssieger erklären, weil andere Leute nachts
und im Morgengrauen besseres zu tun haben, als hier postings abzusondern, so bleibt es doch dabei: das
DDL-Subjekt scheidet als ernstzunehmender Dialogpartner aus!
Guttenberger Die Entscheidung von Papst Johannes Paul II. ist inzwischen revidiert worden! Vielleicht
ist Ihnen das entgangen? Dies geschah in der Verantwortung desjenigen Mannes auf dessen Schreibtisch die
Sache jahrelang gelegen hatte und der es nicht gewagt hatte, die Sache – gegen den Willen des Papstes –
voranzubringen. Dieser Mann ist jetzt selber Papst und seit Anfang des Jahres gibt es eine Wende in dem
Fall. Ganz sicher ist, daß der jetzige Papst in voller Aktenkenntnis gehandelt hat, wie er gehandelt
hat! Zurück bleibt der fatale Eindruck, daß beide: Vatikan und Marcial ein vitales Interesse daran haben,
daß der Fall nicht weiter verhandelt wird. Kreuz.net ist recht zu geben in seiner damaligen www.kreuz.net/article.1809.html
Einschätzung: etliche der Verteidiger Marcials „könnten ihr schnelles Urteil eines Tages bereuen.“
Damit hier keine Legendenbildung im Guttenbergschen Stil Platz greift: es entspricht nicht den Fakten,
sondern nur den ressentimentbestimmten Mutmaßungen eines Herrn Guttenberger, Köln, daß erst jetzt gegen
den Gründer der Legionäre Christi Anschuldigungen erhoben werden. Faktum ist vielmehr, daß der Papst
schon Mitte der achziger Jahre mit diplomatischer Post von den ungeheuerlichen Vorwürfen Kenntnis bekommen
hatte, sich aber nicht zu den geeigneten Schritten entschließen wollte. Das tat er jedoch gegen zwingende
Evidenzen und wiederholte Warnungen …ionalcatholicreporter.org/update/bn051906.htm von verschiedenen
Seiten. Das Verhalten des Papstes spricht nicht etwa für Marcial, sondern in der Zusammenschau der bekannten
Fakten gegen den Papst, der die Verpflichtung gehabt hätte, die Ankläger anzuhören, was er nicht tat.
So jedenfalls der Catholic National Reporter im oben verlinkten Artikel (alle Artikel im CNR seit den
neunziger Jahren: hier …ionalcatholicreporter.org/…e/maciel_archive.htm!) Aus der Jahrzehnte währenden
Pflichtverletzung vatikanischer Stellen nun eine niederträchtige Strategie der Ankläger zu machen, die
hinterhältig mit ihren Vorwürfen gewartet hätten, bis Marcial alt und gebrechlich ist, ist nachweislich
falsch! Dem Vatikan ist der Fall auch deswegen peinlich, weil er dessen eigenes Versagen offenkundig macht.
Guttenberger unterscheidet nicht sauber zwischen Tatbestandsermittlung und -bewertung und den Schmarrn
mit der „Legio Mariae“ wiederholt er auch noch! Und das alles am Hochfest der Ausgießung des Hl. Geistes,
Herr laß Hirn regnen!
rudolfsohn spricht nur für sich, wenn er sagt: >>Steinigen dürfen wir euch nimmer … Deswegen freuen
wir uns ja auch so…<< Auf diese Feststellung muß ich Wert legen!
Deus caritas est „Haben wir bisher überwiegend vom Alten Testament gesprochen, so ist doch immer schon
die innere Durchdringung der beiden Testamente als der einen Schrift des christlichen Glaubens sichtbar
geworden. Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi
selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament
besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht
unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, daß Gott
in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf’’, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht.
Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau,
die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies
alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tuns. In seinem Tod am Kreuz vollzieht
sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben
und zu retten – Liebe in ihrer radikalsten Form. Der Blick auf die durchbohrte Seite Jesu, von dem Johannes
spricht (vgl. 19, 37), begreift, was Ausgangspunkt dieses Schreibens war: ,,Gott ist Liebe’’ (1 Joh 4,
8). Dort kann diese Wahrheit angeschaut werden.“ Benedikt XVI: Deus caritas est 12
Ich werde mit jemandem, der leichtfertig über Massentötung von ungeborenen Menschen daherredet wie das
DDL-Subjekt, sicher nicht in einen Diskurs über irgendwelche Zahlen eintreten. Ich finde das zynisch
und menschenverachtend. Jeder kennt die Rechtslage in Ösiland o. kann sie recherchieren: DARÜBER wird
hier geredet, DAS ist der Skandal!
DDL „Gelaber“ Das DDL-Wesen meint: …kann ich das dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich
nicht mehr hören – oder unterstelle ich umgekehrt Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu
sein? Vor die Wahl gestellt, mit dem Töten oder mit der Grundversorgung von Kindern Geschäfte zu machen,
dürfte es für jeden anständigen, moralisch intakten Menschen keine Frage und kein Zögern geben! Von
wem hier das „Gelaber“ kommt, noch dazu tödliches Gelaber, das dürfte nun wohl feststehen!
Guttenberger Sie befassen sich wohl nur sehr oberflächlich mit den hier genannten Fällen und wollen
Ihr Vorurteil nicht revidieren!? Groer war nicht altersschwach und wehrlos, als die Anklagen erhoben wurden,
sondern er war amtierender Erzbischof von Wien! Gegen Marcial wurden Anklagen schon in den fünfziger
Jahren erhoben und er ist deswegen auch schon vorübergehend gemaßregelt worden! Papst Johannes Paul
II verhinderte, daß auch innerkirchlich Anklage erhoben wurde. Seit neuestem haben wir einen neuen Papst,
der von Amts wegen seit Jahren (als Präfekt !) mit der causa befaßt war. DA haben Sie Ihre Erklärung,
warum erst jetzt gehandelt wird … Ihre postings sind ärgerlich, weil sie in offenkundigem Widerspruch
zu recherchierbaren Tatsachen stehen und lediglich einem Ressentiment (die armen unschuldigen Kleriker!)
Ausdruck geben. Zeitverschwendung!
Das ist auch so ein beliebtes Ablenkungs- manöver der Abtreibungslobby: irgendwelche Belege fordern für
bekannte Tatsachen und so tun, als mache es für die moralische Beurteilung einen Riesenunterschied ob
die Zahl der täglich ermordeten Kinder drei- oder vierstellig sei. Jedes dieser wehrlosen Opfer der Abtreibungsindustrie
ist eines zu viel und der wahre Skandal ist der, daß wir uns längst an das hundert- und tausendfache
Grauen hinter den Krankenhaus- und Klinikmauern in unserer Nachbarschaft gewöhnt haben, nur weil die
täglichen Fernsehnachrichten nicht – wie es sich gehörte – darüber berichten! Die Abtreibungsindustrie
hat ein vitales Interesse daran, daß das Geschäft ungestört weitergehen kann und sich das Gewissen
der Bürger nicht dem Anlaß entsprechend rührt.
GerdEric widerlegt! Der katholische Klerus verhielt sich auch im Jahre 1934 wesentlich anders als die
protestantische Geistlichkeit. Er hatte in erster Linie die unüberbrückbare Kluft im Auge, die zwischen
der nationalsozialistischen Ideologie und der katholischen Glaubenslehre bestand, und er lehnte die nationalsozialistische
Weltanschauung geschlossen und kompromißlos ab. Von ganz wenigen Illusionisten abgesehen, hielt der gesamte
katholische Klerus Nationalsozialismus und katholisches Christentum für unvereinbar. Diese Feststellung
wird auch von protestantischen Autoren zugegeben. Kupisch bescheinigt der katholischen Kirche und damit
an erster Stelle ihren Priestern, „daß ein Einbruch in die Lehrtradition niemals erfolgt ist“ (Kupisch,
Zwischen Idealismus und Massendemokratie 221). Darin lag ein wesentlicher Unterschied zum Protestantismus,
wo die nationalsozialistische Ideologie Heimatrecht in vielen Kirchen und Unterrichtsräumen erhielt.
Die katholischen Priester wandten sich aber auch gegen den totalitären Zugriff des Regimes auf die Gesellschaft
und verteidigten den Freiheitsraum von Individuen und Gruppen. Ihr Kampf für die Bekenntnis- und Privatschulen
sowie ihr Ringen für die Vereine und Verbände waren Versuche, Menschen- und Bürgerrecht zu wahren.
www.kath-info.de/nationalsoz.html
DDL Antisemitismus Die von Papst Pius XI. in Auftrag gegebene Enzyklika, die dem Thema Rassismus/Antisemitismus
gewidmet war und über den Tod des Papstes nicht mehr zur Veröffentlichung kam, sollte den Titel tragen:
Humani generis unitas („Die Einheit des Menschengeschlechts“) Den Entwurfstext kann man im Buchhandel
erwerben, er trägt den verlegerisch-reißerischen Titel „Die unterschlagene Enzykliky“. M.E. ist aber
schon aus dem Titel die Argumentationslinie gegen jeglichen Rassismus erkennbar. Es gibt eine grundlegende
Gleichheit aller Menschen vor Gott, die als Menschen und alle zum Heil in Christus berufen sind. Ideologien,
die bestimmte Menschen oder Menschengruppen als untermenschlich oder durch ihre Rassezugehörigkeit minderwertig
bezeichnen, widersprechen dem grundlegenden Egalitarismus der biblischen Schöpfungslehre (gemeinsames
Elternpaar aller Menschen) und der katholischen Naturrechtslehre. Die scheinbar naive Frage des DDL, die
hier wohl eine Art Schockstarre ausgelöst hat, wurzelt möglicherweise in der Nichtunterscheidung des
Antisemitismus vom Antijudaismus, der nicht die Rassen-, sondern die Religionszugehörigkeit im Auge hat.
Antijudaismus ist nochmals zu unterscheiden vom Antizionismus, dem es um einen jüdischen Staat geht.
Wolfg. K.: „Luther hat nie zum Massenmord aufgefordert!“ Zitate vom „geistigen Riesen“ (WK) Martin Luther:
„Steche, schlage, würge hie, wer da kann. Bleibst du darüber tot, wohl dir, einen seligeren Tod kannst
du nimmer mehr erlangen“.(Luther über die aufständischen Bauern, Weimarer Ausgabe 18, S. 357 f) „Die
Zauberinnen sollst du nicht leben lassen… Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden, sie
richten viel Schaden an.“ (Predigt von 1526, Weimarer Ausgabe 16, S. 551) „Synagogen anstecken…“ „Die
Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage,
Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man
sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren,
damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“ (Von
den Juden und ihren Lügen, Tomos 8, S. 88ff) Oder: „Und werfe hier zu wer da kann, Schwefel und Pech.
Wer auch höllisch Feuer könnt zuwerfen, wäre auch gut, auf dass Gott unseren Ernst und alle Welt solch
ein Exempel sehen möge…“ Man soll die Juden „in einen Stall tun wie die Zigeuner, man nehme ihnen alle
Barschaft und Kleinod an Silber und Gold.“
Wolfgang K. und der Glaube an Luther Lieber Wolfgang K., Sie werden sich wundern, daß ich Ihnen in den
meisten Ihrer vorgetragenen Punkte nicht einmal widersprechen will! Die Inquisition (von lat. inquisitio =
Untersuchung) wurde von der Kirche durchgeführt, die verhängte Strafe im Falle einer Verurteilung im
Inquisitionsverfahren war vom weltlichen Gesetzgeber ausgesetzt und vom weltlichen Arm exekutiert. In
den meisten Fällen handelte es sich im Vermögensverluste (auch hier also, wie bei den protestant. Fürsten
und ihren Klösteraufhebungen: Begehrlichkeiten!), seltener um Exekutionen! Die spanische Inquisition
(nur hier gab es das Amt des „Großinquisitors“) war gänzlich in staatlicher Regie und wurde – folgenlos! –
vom Papst abgesetzt etc.pp. Die Opferzahlen liegen nach heutigen Erkenntnissen im Bereich mehrerer tausend
Toten, nicht der immer wieder behaupteten Millionen. Trotzdem war jedes Opfer solch staatlichen Religionsterrors
eines zu viel, darin sind wir uns einig! Was nun Luther betrifft und seine Theologie: alle drei der berühmten
„sola“ sind rein willkürliche Setzungen. Seine Opposition zur damaligen Gestalt der Kirche sind psychologisch
(leider auch: psychopathologisch) verständlich, aber theologisch haltlos und in ihren historischen Wirkungen
als verheerend zu beurteilen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend: Ihr pünktchen.
Die Reformation in Dänemark und Norwegen wurde 1537 schlicht und einfach durch königlichen Erlaß eingeführt!
England verdankt seine Reformation der Mätressenwirtschaft Heinrichs VIII.! Als sein Kanzler Thomas More
de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morus der Suprematsakte von 1535, die den König zum Kirchenoberhaupt erklärte,
widersprach, wurde er enthauptet. 1535-40 wurden die Klöster eingezogen, das spült immer Geld in die
Staatskasse! Das nennt Wolfg. K. „mit fliegenden Fahnen“ zur Reformation wechseln, weil der Pamphletist
Luther solch ein „geistiger Riese war“! Danke, VirOblationis, für Ihre Anmerkung!
Wie konnte aber auch der Papst sich zu Themen äußern, die von einigen exklusiv und mit Deutungshoheit
bewirtschaftet werden? Der Papst hätte doch nur die Unfehlbarkeit dieser Kreise anerkennen müssen und
sie um Formulierungshilfe ersuchen sollen, damit auch ja die richtigen Worte gefunden werden: Antisemitismus,
kollektive Schuld des deutschen Volkes, angebl. „päpstliches Schweigen“ zum Holocaust, die Verstrickung
aller Hitlerjungen in die Massenvernichtung, besonders jener, die damals in Traunstein lebten … usw.
usf.
Wolfgang K. und Luther als „geistiger Riese“ Der pauschale Vorwurf, die Gegenreformation sei mit Gewalt
gegen die „friedliche“ Reformation vorgegangen, ist natürlich falsch! Die Vorstellung, daß das Staatswohl
durch konfessionelle Homogenität gesichert werden müsse, war bis zur Aufklärung weitverbreitet und
schloß vor allem die Lutheraner ein! Das Prinzip des „cuius regio, eius religio“ wurde von den lutherischen
Landesherren mit der gleichen Brutalität gegen die Waldenser, die Wiedertäufer und andere angewandt,
die auch für sich die „Freiheit eines Christenmenschen“ (Luther) in Anspruch nahmen, nach ihrem Verständnis
der Bibel das eigene religiöse Leben auszurichten. Von Hexenverbrennungen in protestantischen Gebieten,
Luthers gewalttriefenden pamphletistischen Beiträgen zu den Bauernkriegen und seinen antisemitischen
Exzessen wollen wir gar nicht reden! Die Früchte des luther. Irrglaubens sind heute überall zu besichtigen,
wo Sie die entleerten Sonntagsgottesdienste der VELKD besuchen oder sich den fortgeschrittenen Atheismus
in den protestantischen Kerngebieten anschauen! Die lutherischen Bekenntnisschriften sind das Papier nicht
mehr wert, auf dem sie gedruckt sind. Das Willkürprinzip Luthers hat die Protestanten heute ihrem eigenen
Glauben entfremdet: keine Jungfrauengeburt mehr, Auferstehung und Himmelfahrt werden von den Kanzeln herunter
geleugnet (bzw. verwässert, was dasselbe ist), keine Beichte mehr, Glaubensleere trotz Theologenschwemme,
„Rechtfertigungslehre“ finden die meisten uncool …
Sehr gutes Interview Das ungeborene Kind gehört weder seiner Mutter noch seinem Vater. Es ist auch kein
Organ, sondern eine eigene schutzbedürftige …Person. Ein sehr ermutigendes und gehaltreiches Interview,
das alle wichtigen Punkte abhandelt! – Danke der kreuz.net-Redaktion. Es wird nicht lange brauchen bis
die vereinigte Meute der Babycaust-Bagatellisierer, Lügner („Schwangerschaftsabbruch“) und Hechler (z.B.
die selbsternannten Frauenrechtler, d.h. Männer, die ihr Interesse an der Abtreibung hinter einem „Frauenrecht“
verstecken…) hier auftauchen. Bevor es so weit ist: Vielen Dank, Herr Kirchmaier! Weiter so!
Guttenberger In beiden Fällen genossen die Beschudigten höchste Protektion durch Papst Johannes Paul
II, der sich in beiden Fällen über die zahlreichen auch früher schon ruchbar gewordenen Anschuldigungen
hinweggesetzt hat. (Im Falle der Ernennung Groers GAB es solche Bedenken, die auch geäußert wurden.
Der Papst hat aber diesen Kandidaten gegen alternative Personalvorschläge durchgesetzt!) Der Grundsatz
„audiatur et altera pars“ ist nicht von den Anklägern verletzt worden, sondern eher von der beklagten
Seite! Vielleicht informieren www.kreuz.net/article.1809.html Sie sich erst mal, bevor Sie sich reflexhaft
auf die beschuldigte Seite schlagen …
Detlef Rose u. Wolfgang K. lehren die Wohl- fühl-Ökumene zum Schnäppchenpreis: Wolfg. K.:„Da ist es
schon ein Fortschritt sich auf einer menschlichen Ebene zu achten … Die persönliche Achtung, die Menschen
als solche einander schulden, steht hier gar nicht zur Debatte. Diese Achtung schließt nicht die Anerkennung
durch die römisch-katholische Kirche ein, daß die außerhalb des in der apostolischen Sukzession stehenden
lebenden lutherischen Gemeinschaften Kirchen im eigentlichen Sinne sein könnten und die Wirklichkeit
des eucharist. Mysteriums bewahrt hätten. Wolfg. K.: „Es ist nicht not das es eine einheitliche Kirche
gibt, zum Wesen der Einheit gehört die rechte Sakramentsverwaltung und die rechte Auslegung des Wortes.“
Darin irren Sie mitsamt der lutherischen Symbola und der sie vertretenden Kirchentümer. Die evangeliumsgemäße
Verkündigung und die rechte Verwaltung der Sakramente kann die authentische Beauftragung und das kirchliche
Amt innerhalb der sichtbaren Gemeinschaft mit dem in apostolischer Sukzession stehenden Episkopat und
dem Nachfolger Petri nicht ersetzen. Dies ist die unangefochtene Auffassung in der Kirche bis zur Zeit
der Reformation gewesen und wird es bleiben! W.K.:…die Spuren der Reformation an der katholischen Kirche
(zumindest hier in Deutschland) nicht spurlos vorbei gegangen… dies stimmt! Das war aber nichtnur zu
ihrem Vorteil!
Wolfg. K. Die Lebensweise der R-Päpste spricht gegen das Prinzip des Papsttums.Faule Bäume bringen keine
guten Früchte. Die Lebensweise der Renaissancepäpste spricht gegen diese selber, aber nicht gegen ein
Prinzip das Jesus selber eingesetzt hat. Als er einzig dem Simon einen Beinamen gab, hat er ihm eine Funktion
für die gesamte Herde übertragen, die dieser – trotz menschlicher Schwächen, wie sie das NT ja berichtet –
auch angenommen und mit seinem Martyrium in Rom gekrönt hat. Ich finde es gut, daß die Reformatoren
diese Trennung vollzogen haben. Die Reformatoren haben sich gegen das gottgewollte kirchliche und katholische
Autoritätsprinzip versündigt und mit dem Subjektivismus der Bibelauslegung eine Kettenreaktion von Spaltungen
und Apostasien in Gang gesetzt, die sich noch heute fortsetzt. Andere Kirchen haben dieses Stellvertretertum
auch nicht, sind auch keine schlechteren Christen. Zweifelsohne gibt es auch „gute Christen“ in den evangelischen
Landeskirchen. Das kann aber nicht die Tatsache verdecken, daß der Protestantismus im Laufe der Geschichte
Millionen und Abermillionen Menschen in den Atheismus getrieben hat, weil sie buchstäblich alleingelassen
und abgeschnitten wurden vom lebendigen Gnadenstrom in der katholischen Kirche.
sani bekennt: „ …doktert doch jeder auf seinem steinbruch herum (inkl. mir) „ genau DAS ist aber ein
wichtiger Gesichtspunkt zugunsten der Anerkennung eines kirchlichen Lehramtes! Die wichtigen und unbezweifelbaren
Zeugnisse des Neuen Testamentes für das petrinische Prinzip und dessen Ausformung in einer zweitausendjährigen
Geschichte der Kirche lassen kein Raum für die protestantisch-exegetischen Phantastereien eines c.a.
Stefan Fischer Ich nehme an, Sie, Herr Fischer hatten schon die Gelegenheit, allen Anklägern persönlich
in die Augen zu schauen? Und wieso deutet sich in Rom eine Kursänderung an auch bei den jenigen hochrangigen
Geistlichen, die mit der causa Marcial befaßt waren und den Anklägern sehr wohl persönlich in die Augen
geschaut haben … ? Hier nochmals meine Frage an die kanonist. gebildeten Leser: wenn ein Priester Jugendliche
zur Unzucht verleitet unter der Vorab-Zusage, diese Sünden nach der Begehung im Bußsakrament absolvieren
zu wollen, hat er damit die Strafe der Exkommunikation heraufbeschworen verwirklicht … ?
Fischer … „über den Rücken Streichen; an der Schulter fassen u.s.f…“ die Ankläger haben aber was
ganz anderes berichtet. Demnach hätte Pater M. den jugendlichen Gespielen für das von ihm eingefordete
Treiben sogar im vorhinein die Absolution in Aussicht gestellt. Ich bin kein Kanonist, aber ich habe irgendwo
gelesen, daß dafür die Exkommunikation vorgesehen ist… Vielleicht kann uns einer der Kanonisten unter
den Lesern (turk z.B.) Auskunft geben …?
centesimus phantasiert alles hinein. Das Schriftprinzip ist durch diese Art von Willkürexegese natürlich
auch ausgehebelt. Jetzt heißt es: Ich suche mir für mein Wunschbild von Kirche und kirchl. Leitungsgewalt
den passenden Exegeten und der liest das aus der Bibel heraus, was ich bräuchte. Die Matthäusstelle
paßt mir nicht, also waren es keine ipsissma verba … Alles Willkür!
Es ist längst bekannt, daß centesimus annus ein Pastoraltheolögchen aus Salzburg (Priv.Doz.) ist, der
Liturgie als „Therapeutikum“ (seine Diss.) versteht. Wenn ich bedenke, daß DAS die Theologen der kathol.
Fakultät „lernen“ sollen, dann wundert mich bald gar nichts mehr …
Wolfgang K. und das petrinische Prinzip Sie hatten weiter unten richtig gesagt, daß der Papst „unter
dem Gericht Gottes steht“. Eben diesem Gericht werden manche Päpste ihre Lebens- und Amtsführung unterworfen
sehen. Das Petrus eine Sonderstellung unter den Aposteln hatte, lehrt das Neue Testament an vielen Stellen
und in diesem Sinne IST Petrus der erste Papst! (Dies ist auch dort zu spüren, wo Paulus mit Stolz berichtet,
er habe „dem Petros“ ins Angesicht widerstanden!) Die historische und juridische Ausgestaltung des Prinzips
in zweitausend Jahren Kirchengeschichte kann kein Argument gegen das Prinzip sein. Wo man ohne dieses
Prinzip landet, davon zeugen die Protestanten und Sekten in ihren sich durch Zellteilung vermehrenden
Gemeinschaften (immer gegründet auf eine willkürliche Schriftauslegung: „sola scriptura“) zur Genüge…
Wolfgang K. „Du bist „Petros“ (=Fels) und auf diesen Fels („petros“) will ich meine Kirche bauen. (Math.
16, 18) Diese Verheißung gilt! Sie gilt nach der Tradition der heiligen katholischen und apostolischen
Kirche auch den Nachfolgern Petri, die in der Tat Menschen sind! Das petrinische Prinzip ist biblisch
gut begründet, besser selbst als „sola scriptura“, denn „die Schrift“ als von der Kirche festgelegter
Kanon von Schriften referiert nirgends auf sich selbst.
Vergleich hinkt Es gibt aber auch Produkte, deren Markenname mit dem Produktnamen verschmolzen ist! So
spricht niemand von „Papiertaschentüchern“, sondern von „Tempos“! In Sinne von Dominus Iesus www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html
könnte man daher sagen: „Nur wo >Maggi< draufsteht, ist auch Maggi drin!“
Sicher hat Frau Bischöfin Käßmann noch ein Exemplar des Katechismus-Kompendiums übrig!? Dies könnte
sie doch ihrem Amtsbruder aus Braunfels zuschicken. (Wir erinnern uns: Aktion „Katechismus für Käßman
www.kreuz.net/article.1840.htmln“ zur Behebung entsprechender Wissenslücken im Bereich der katholischen
Ablaßlehre. Das konfessionskundliche Wissen der ev. Amtsträger erweist sich als sehr ausbaufähig!)
Frage an Maledica Was verschweigt denn Ihrer Meinung nach der Kaplan Christian Rauch in seiner Vita: Am
7.4.1975 wurde ich in Worms geboren und getauft am 22. Juni 1975 in der Pfarrkirche Hl. Kreuz, Worms-Horchheim.
Meinem Abitur 1994 am Altsprachlichen Gymnasium in Worms folgte 1994/95 der Zivildienst im Rettungsdienst
des DRK. 1996 begann ich das Theologiestudium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Dem Eintritt
ins mainzer Priesterseminar 1998/99 folgten ein Studium an der päpstlichen Universtität „Gregoriana“
in Rom, 2001 das Diplom der Theologie und schliesslich der Beginn des Pastoralkurses. Meine Weihe zum
Diakon erfolgte am 13. April 2002 durch Weihbischof Wolfgang Rolly. Das Diakonatspraktikum in St. Peter
Heppenheim 2002/2003 führte mich schon ganz in die Nähe. Am 5. Juli 2003 erfolgte die Priesterweihe
durch Karl Kard. Lehmann. Ich war 2003 bis 2005 Kaplan in St. Ludwig Darmstadt und Dekanatsjugendseelsorger.
Seit 1. September 2005 bin ich als Kaplan hier in St. Nazarius Lorsch Von einem Besuch des Kölner Priesterseminars
ist hier keine Rede!
alice.schwarzer@emma.de Ich werde diesen „kreuzfalschen“ Artikel versenden an: redaktion@emma.de alice.schwarzer@emma.de
Ich lade zur Nachahmung ein! Püntchen.
Himmlische Appelle Hier www.medjugorje-info.de/index.php?id=122 die vollständige Liste der „Botschaften“,
auf die die Bosnierin Marija Pavlovic Lunetti mit dem Ausgabedatum des 25. jeden Monats bei der Gottesmutter
im Abo ist! In der Tat hat die Himmelskönigin es geschafft, weit über ein Jahrzehnt in immer gleichen
Worten fromme Appelle an die Gläubigen zu richten. Eine wirkliche Botschaft enthält dieses Dauerbombardement
an keiner Stelle! „Danke, daß ihr meinem Rufe gefolgt seid!“
Janus Mit Freude lese ich nun bei Janus, daß sich die Erwartungssicherheit an die Gottesgebärerin nicht
nur auf den Publikationstakt und den Umfang ihrer Verlautbarungen erstreckt, sondern auch noch den Inhalt
umfaßt: die Botschaften seien doch allesamt „dieselben“!
Medjugorje Ist es nicht sympathisch von der Gottesmutter, daß sie sich brav der monatlichen Erscheinungsweise
irgendwelcher Mitteilungsorgane anpaßt und ihre „Botschaften“ in festgelegtem Wochen- und Monatsrhytmus
durch von ihr bestimmte Dauerabonnenten („Seher“) übermitteln läßt? Das ist doch wirklich arbeitnehmerfreundlich
und vororglich gedacht von der Gottesmutter! Auch die Tatsache, daß die Botschaften allesamt immer den
ungefähr gleichen Umfang haben, erfüllt uns mit großem Dank für die Erwartungssicherheit im wöchentlichen/monatlichen
Umgang mit ihr. – Zweifel an der Authentizität? Bei so viel Zuverlässigkeit über Jahre?
Auch die semantische Verhütung ist vollständig geglückt: … dazu auffordern, seine – todbringenden –
primären Geschlechtsmerkmale mit Gummikondomen zu isolieren… Bravo!
Danke Turk! @Richard: Ich ziehe es vor, immer bei der Wahrheit zu bleiben, auch wenn ich diese nicht aussprechen
kann. Es müßte bei R. wohl eher heißen: >> Ich ziehe es vor, immer bei meiner Wahrheit zu bleiben,
auch wenn sich diese Vorurteil, haltlose Mutmaßung oder als glatte Lüge erweisen sollte.<< @Guttenberger:
Es rührt schon merkwürdig an, daß man sich auf das Recht beruft in Verteidigung eines Mannes, der selber
alle möglichen und vorbereiteten Rechtsmittel, die er im Unschuldsfalle schon aus Gründen der Ehre seines
Amtes und der Kirche hätte ergreifen müssen, ausgeschlagen hat!
Obskurantisten Der Artikel von „Herrn Weiß“, der kontrafaktisch das Entzünden medialer „Scheiterhaufen“
und „Flächenbrände“ gegen einzelne Kleriker als Menetekel an die Wand malt, zieht den selbstgefälligen
Obskurantismus an wie ein Scheißhaufen die Fliegen. Da gibt es jemanden, „Richard“ mit Namen, der in
jeder seiner Leserzuschriften zu verstehen gibt, er wisse mehr als alle anderen, könne/wolle aber nicht
darüber reden. Als Quelle seines Wissens wird u.a. der antisemitische Weltverschwörungstheoretiker und
Holcaustleugner Wolfg. Fröhlich benannt, der in zahlreichen „Briefen“ irgendetwas Erhellendes zur Causa
Groer beigetragen habe! Was dies ist, verschweigt der Leser „Richard“! Das hochnotpeinliche Schweigen
Groers zu den zahlreichen Vorwürfen mehrerer Zeugen (darunter auch unbescholtener Kleriker!) gegen ihn
mystifiziert der Leser zu einem freiwilligen Opfer des Kardinals in Vereinigung mit dem Erlösungsopfer
Christi! Und nun auch noch das: daß ich gewisse zentrale Nerven getroffen habe… „Die Sonne bringt es
an den Tag“, pünktchen! Er will „zentrale Nerven“ getroffen haben, in Wahrheit geht er aber nur auf die
Nerven! Weiß er was, soll er’s aussprechen, weiß er aber nichts, dann soll er die wichtigtuerische Klappe
halten! Die Sonne bringt in vielen Fällen auch nur an den Tag, was uns der gesunde Menschenverstand sehen
läßt! Die Sonne müssen gerade diejenigen fürchten, denen das Mystifizieren, Verdunkeln, Verschweigen
und geheimnisvolle Raunen so wichtig ist.
Richard: Card. Groer –> Miterlöser <- Ein gewisser Richard scheut sich nicht, das widerstandslose Gerichtet-
und Verurteiltwerden Jesu Christi zu unserem Heile mit dem peinlichen Schweigen von Kard. Groer zu zahlreichen
Vorwürfen gegen ihn wg. sexueller Übergriffe zu parallelisieren: Jesus Christushatte die Macht und Möglichkeit,
sich umfassend zu wehren und seine Verleumder und Richter, für alle Welt sichtbar, zu demaskieren.Die
weitere Geschichte dürfte bekannt sein… Hier ist wohl ein vorläufiger Tiefpunkt der nach unten offenen
Skala ekklesiogen-neurotischer Wahrnehmungsstörung erreicht! Zu welchen neuen ressentimentgeladenen Verstiegenheiten
wird dieses Meinungsforum unter dem unsäglichen Artikel über angeblich brennende „Scheiterhaufen“ für
angeblich traditionstreue sazerdotale Opferlämmer noch führen?
#12 Pünktchen 15:17:31 | Donnerstag, 30. März 2006
Kreuz.net und die Scheiterhaufen Es wäre hier auch daran zu erinnern, daß Kreuz.net KEINE Unterstellung
zu billig und KEINE Mutmaßung zu infam gewesen ist, wenn die Betroffenen sog. „liberale“ Katholiken sind!
So war sich Kreuz.net nicht zu schade, die Abstände in Zentimetern nachzumessen, die ein „liberaler“
Kardinal zu einem Gast auf einem gemeinsamen Nachtlager eingehalten hat. Auch wenn von dem Gast ausdrücklich
betont wurde, daß es dabei keine Übergriffe gegeben habe, so war doch Kreuz.net schon eifrig dabei den
Scheiterhaufen aufzuschichten! „Semper aliquid haeret!“ ebendies mag sich Kreuz.net dabeigedacht haben,
wenn diese Nicht-Meldung ihm eine Meldung wert war! Zum Lordsiegelbewahrer eines sauberen Journalismus
taugt Kreuz.net nun wirklich nicht!
Welcher Scheiterhaufen? Wenn mit „Scheiterhaufen“ und „Flächenband“ die jüngsten Anschuldigungen gegen
Hw. Knittel in St.Pölten gemeint sein sollen, dann fordere ich jeden hiermit auf, den Wahrheitsgehalt
dieser Behauptung mithilfe von google (Suchfunktion „News“) zu überprüfen! Die meisten Artikel über
den Fall stammen von Kreuz.net, gefolgt von kath.net. Beide Portale bemühen sich, die Anschuldigungen
als ungerechtfertigt erscheinen zu lassen. Einige andere österreichischen Presseorgane (darunter der
Standard) haben es vorgezogen, ihre Artikel zurückzuziehen, offenbar weil sie juristische Konsequenzen
befürchteten und weil die Quelle als zu dubios erschienen war. Wo, bitte, brennt also jetzt der Scheiterhaufen,
wo erstreckt sich ein Flächenbrand oder wäre ein solcher zu befürchten? Könnte es sein, daß sich
nun auch Kreuz.net einer heuchlerischen Opfermystik („Lerne zu klagen, ohne zu leiden!“) hingibt, um einen
gesinnungsnahen Pfarrer von vorneherein zu exkulpieren?
Ansgar Die faktische Ebene (Prozentzahlen, Generativität usw.) und die normative Ebene (du sollst – du
sollst nicht!) dürfen jedoch nicht allzu einfach ineinander übersetzt werden. Aus der Tatsache, daß
nur eine Minderheit rothaarig ist oder linkshändig folgt ja auch nicht so ohne weiteres, daß Rothaarigkeit
und Linkshändigkeit abzulehnen seien. Aus der statistischen Anormalität folgt noch keine normative!
Der Homosexuelle wird sich im Klaren darüber sein, daß seine Veranlagung nicht generalisierungsfähig
ist. (Er kann nicht wollen, daß alle so sind wie er!) Eine „Generalisierung“ seines Verhaltens steht
aber auch gar nicht zur Debatte, sondern nur dessen Tolerierung. Die katholische Kirche legt ihm nahe,
seine innersten Bestrebungen als „sündhaft“ zu begreifen und ein Leben in Keuschheit zu führen. In der
Bundesrepublik träfe dies zwischen 4 bis 8 Millionen Menschen, die quasi zölibatär leben müßten!
(Schauen Sie bitte, wie weit es die Tausenden Kleriker und Ordensleute – trotz jahrelangen spirituellen
und theologischen Trainings – mit dem Zölibat gebracht haben! Nicht gerade ermutigend für die Millionen,
oder?)
Ansgar Was Sie als „unverschämten Fragebogen“ kennzeichnen, bietet nur in Umkehrung das, was Homosexuelle
regelmäßig zu hören bekommen: von der ersten vorsichtigen Infragestellung bis zum aufgedrängten Therapieangebot.
Sie müssen nur „heterosexuell“ durch „homosexuell“ ersetzen, dann kommen Sie auf einen Fragebogen, der –
vermutlich – keine Widerstände in Ihnen hervorruft. Damit reagieren Sie aber genauso wie die Homosexuellen:
„Unverschämtheit! Sie dürfen alles in Frage stellen, wenn Sie wollen, aber doch nicht mich!“
GerdEric Ihre Auslassungen strotzen wirklich von Unkenntnis und vorurteilsgeleiteter Wahrnehmungsverzerrung.
Über die unbestreitbar stärkere Resistenz der Katholiken gegen den Nationalsozialismus (i. Vergl. zu
den protestanten) geben folgende Schautafeln weimarer-wahlen.de/de/index.html einen anschaulichen Überblick.
Die Ursachen werden nicht in einer Obrigkeitshörigkeit gesehen, sondern im Gegenteil in der höheren
Kirchlichkeit (incl. Gottesdienstbesuch, Gemeinde- und Vereinsleben, Nachbarschaftshilfe etc.) der Katholiken!
Die „bekennende Kirche“ stand im Protestantismus zunächst auf verlorenem Posten! Die nazi-treuen „Deutschen
Christen www.dhm.de/…/christen/index.html“ konnten bei allen Synodalwahlen 1933 zwei Drittel der Stimmen
erringen. Die Protestanten waren damit auch innerlich der Nazi-Barbarei stärker anheimgefallen als die
Katholiken. Die Gründung einer „Bekennenden Kirche“ erfolgte als Antwort www.dhm.de/…ekennende/index.html
auf die drohende Gleichschaltung der Kirche durch die Nazis.
„Religion“ Wie ich soeben ergoogeln konnte, gibt es in der Juristerei zwar eine engere und weitere Definition
des Begriffes „Religion“, aber es gibt keinen Grund zu der Annahme, daß der Begriff „leer“ sei nur weil
man ihn nicht mit positiven Offenbarungsinhalten füllt. Die weiteste Definition lautet: „eine mit der
Person des Menschen verbundene Gewißheit über bestimmte Aussagen zum Weltganzen und zum Ziel des menschlichen
Lebens“ Offensichtlich kann eine Religionsgemeinschaft sich selbst und andere Organisationen in deren
konkurrierenden Antworten über das Weltganze und das Ziel des menschlichen Lebens als Religion begreifen
und die Religionsfreiheit im Staat für sich in Anspruch nehmen und für andere im Grundsatz verteidigen!
Die Aussage des Autors: Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich
erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen
oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
ist willkürlich und abwegig!
_Turk Ok, Turk, warten wir das Weitere ab! Ich unterstelle Kreuz.net beim Thema Klerikerhomosexualität
ein Messen mit zweierlei Maß, je nachdem aus welcher theologischen Himmelsrichtung (traditionell – liberal)
der Beschuldigte kommt. Ich hoffe, daß Hw. Dr.Knittel sauber ist und gehen wir bis zum Erweis des Gegenteils
auch davon aus!
Volker Schnell, Reimhard Knittel In einer interessanten Quelle ist über den Werdegang von Pfarrer Knittel
zu erfahren, daß er von seinem Heimatbischof als weiheungeeignet abgelehnt wurde und daß er einen ähnlich
gewundenen Werdegang zum Priestertum in St. Pölten hatte wie Hw. Schnell: >> Da es vorkonziliare Typen
von Priestern nur in äußerst beschränkter Zahl gibt, begann Krenn von überallher, hauptsächlich aber
aus dem benachbarten Ausland, dort bereits von den zuständigen Bischöfen aussortierte und für den Priesterberuf
ungeeignet befundene Einzelexemplare von Klerikern zu sammeln. Der bischöfliche Secondhand-Laden schien
zunächst sehr gut zu funktionieren. Als ersten holte sich Krenn seinen späteren theologischen Ratgeber
Dr. Reinhold Knittel in die Diözese. Knittel, ein gebürtiger Vorarlberger, wurde seinerzeit von seinem
Heimatbischof Wechner als ungeeignet für den Priesterberuf befunden. Worauf dieser in die erzkonservative
brasilianische Engelwerks-Hochburg Anápolis wechselte, dort seine Studien beendete und die Priesterweihe
erhielt. Krenn berief ihn zum Dozenten an der Theologischen Hochschule in St. Pölten. Die Prüfungen,
die Knittel abnimmt, werden allerdings nicht anerkannt, weil ihm die Theologische Fakultät in Wien die
Prüfungsvollmacht verweigert. Univ.-Prof. Dr. Johann Figl, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät
der Uni Wien, zur Begründung: „Knittel ist fachlich und methodisch einfach nicht auf der Höhe der Zeit.“
<<
Es bleibt dabei, bei Anwendung auf die Kathol. Kirche kommt mit folgendem Satz: Es gibt nur immer eine
Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg
der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung,
„Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert. nur Unsinn heraus!
Nikolaus Sie verschweigen, was nun auch in dem Interview mit Pfarrer Knittel zum Vorschein kommt: daß
nämlich Volker Schnell zur Traditionalistenszene gehörte! Man hätte gerne gewußt, warum auch Kreuz.net
dies unter den Tisch fallen läßt! Wenn Sie so gut unterrichtet und von den auschließlich pastoralen
Motiven des Bischofs überzeugt sind, werden Sie uns sicher auch mitteilen können, wann und wie schnell
der Bischof das priesterliche Mißbrauchs- und Anschlagsopfer im Krankenhaus besucht hat. Ich bitte um
Mitteilung! Warum verschweigen Sie, daß Volker Schnell – lt. Zeitungsbericht – sich seiner nahen Beziehung
zu „Kurt“ gerühmt und damit geprahlt hatte und das dies mit der Bemerkung Angerers übereinstimmt, einige
Stiftmitglieder seien in Richtung St. Pölten stiften gegangen wegen „vorkonziliarer Strömungen“…
Schwachsinn Autor: Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich
erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen
oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
Natürlich müssen Sie diese Aussage in ihrer Apodiktizität auch auf die katholische Kirche anwenden.
Wenn Sie dies tun, dann kommen Sie zu einer Kirche, die nichts neben sich toleriert. Sie haben aber eine
Kirche, die einen Religionsbegriff hat, der offenbar weit entfernt ist davon, eine Selbstbezeichnung für
„Katholische Kirche“ zu sein und dennoch nicht willkürlich ist, wie sie behaupten.
Schwachsinn! Der Autor: Kein Mensch glaubt ernsthaft an Religionsfreiheit, es gibt sie schlechterdings
nicht. Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten
Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder
Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
Das müßte ja dann auch die nachkonziliare Kirche treffen, die weiterhin behauptet eine Religion zu sein.
Sie verweigert aber anderen Religionen nicht die „Religionsfreiheit“, was Sie ihr ja gerade zum Vorwurf
machen!
Nikolaus Gleichwohl gibt es zu denken, daß Volker Schnell sich zu der traditionalist. „Partei“ zählte!
Hw. Knittel muß dies im Interview mit Kreuz.net bestätigen. Schnell wollte Unterricht in Zelebrationsfragen
im alten Ritus bei ihm nehmen und so haben sie sich kennengelernt. Dies stimmt eindeutig mit der Information
durch den damaligen Abt Angerer überein, daß es Mitglieder des Stiftes mit Sympathien zu „vorkonziliaren
Strömungen“ gewesen seien, die in die Diözese St. Pölten gewechselt waren. Wenn man sich nun den offenbar
verheerenden Leumund des Kandidaten Schnell anschaut, dann verwundert es noch mehr, wie und durch wen
und warum er zur Priesterweihe zugelassen wurde! Was die Reportage durch Kreuz.net betrifft, fällt die
Tendenz auf, homosexuelle Verfehlungen bei sog. „liberalen“ oder „modernistischen“ Kirchenvertretern ins
grelle Scheinwerferlicht zu stellen. Auf der Tradi-Seite wird das Scheinwerferlicht ausgeknipst oder heruntergedimmt.
Der Fall Volker S. Lt. e. Bemerkung von Angerer sind einige Stiftmitglieder in die Diözese St.Pölten
gewechselt: >>Einige Stiftmitglieder hätten sich dem Bischof zugewendet, um etwas zu werden. Die üblichen
„vorkonziliaren Strömungen“ www.kreuz.net/article.251.html etc.“ Der Pöltener Priester Volker Schnell,
der sich einen Stricher vom Wiener Karlsplatz aufgegabelt hatte, gehörte zur Pöltener Tradi-Szene, wie
aus diesem ambrosius.patched.de/…riesterseminar_9.htm Bericht hervorgeht. >>"… Im Pfarrhof gibt es
für Roman Alkohol und Tabletten. Man trinkt exzessiv, schaut Pornovideos, geht ins Schlafzimmer… Der
Pfarrer fesselt den Strichjungen mit Klebeband, legt ihn auf den Bauch und vergeht sich an ihm. Tut ihm
dabei weh. Roman weint und schläft dann ein. Am Morgen wird er vom Pfarrer gebadet und rasiert. Geld
hat er keines bekommen. Sogar seine slowakischen Scheine fehlen. Der Pfarrer behauptet, er hat sie nicht.
Bei der Hausdurchsuchung wird das Geld gefunden.“ Dann das Messerattentat, von dem der Gerichtsmediziner
später bemerkt, es hätten nur Millimeter zum tödlichen Stich gefehlt…<< Krenn besucht Schnell eine
Woche nach dem Mordversuch: >> Die bischöfliche Fürsorge verwundert nicht. Gehörte doch der Angeklagte
zu den erzkonservativen Hardlinern der Diözese und zu den Fans des Bischofs. „Der Kurt ist mein Kumpel“,
konnte man Schnell öfters sagen hören.<<
Hrodgar, Athanasius Wie diese vielgepriesene „Toleranz“ aussah, davon können Sie sich hier www.religionen.at/iraustrelitol.htm
ein Bild machen, Hrodgar. Toleranz heißt hier immer: nur so viel wie nötig, Intoleranz aber, so viel
wie möglich!