Freitag, 10. März 2006 22:34
Lesername: Pünktchen
Beiträge: 7.323
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Pünktchen: aphrodite
In meiner Antwort an Sie: 4. AUG 8:37 Uhr hatte ich Ihnen die entsprechende Stelle aus dem KKK angeführt! Darin wird die universale Verbotsnorm der Vorsatztötung sogar eher bekräftigt als durchlöchert. Es wird nämlich gesagt, die Todesstrafe sei unter den Umständen zu rechtfertigen, daß sie eine Abwehr (Notwehr) von ungerechten Angriffshandlungen darstelle. Dies sei in der heutigen Zeit praktisch nicht vorstellbar. Die kindische Mail von Ihnen jedenfalls (3.AUG 19:34 Uhr) hatte sich damit erledigt! [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 19:58
Pünktchen: wi.-bi.
wi-bi: die Regenfrage ist dennoch abhängnig davon, ob es gerade regnet oder nicht. Sie ist mal richtig
und mal falsch. Nicht zur selben Zeit unter den selben Vorraussetzungen – aber das habe ich auch niemals
behauptet.
In der „Regenfrage“ stimmt es aber IMMER, daß die Behauptung, es regne und die gegenteilige Behauptung BEIDE in derselben Hinsicht nicht zugleich wahr sein können. Comprende? [mehr…]
In der „Regenfrage“ stimmt es aber IMMER, daß die Behauptung, es regne und die gegenteilige Behauptung BEIDE in derselben Hinsicht nicht zugleich wahr sein können. Comprende? [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 19:26
Pünktchen: 23erHansl
Das Lebensrecht ist eine absolute Grenze für mein eigenes Handeln, wenn ich nicht in einer Notwehr (oder
notwehrähnlichen Situation, also der medizin. Indikation) mein eigenes Leben verteidige. Das war schon
immer katholische Lehre und dieses Notwehrrecht kann nicht mißbraucht werden als Rechtfertigung für
die Vorsatztötung gerade der wehrlosesten und unschudigsten menschlichen Wesen, gegen die eine Notwehrsituation
gar nicht denkbar ist!
Hodz…=piroschkas Argument lautete nun: die Zulässigkeit einer Notwehr zugunsten eigenen Lebens zeige doch, daß das Lebensrecht „unter Umständen“ verletzbar sei. Sie sagte dies im Zusammenhang der Akzeptierbarkeit von Fristenregelungen! D.h. auch die (nicht-medizinisch indizierten) Fälle (der Fristenlösung!) würden Umstände kennen, in denen eine Abtreibung sogar der „Wahl eines höheren Gutes“ dienten! Hier wurde jedoch deutlich, daß Hodz…=piroschka keineswegs die Fristenlösung moraltheologisch verneint, sondern die durch die Fristenlösung ermöglichten Vorsatztötungen als „Wahl eines höheren Gutes“ rechtfertigt. Dies wird schon daraus ersichtlich, daß die Notwehr (medizin. Indikation) kein „höherers Gut“ schützt, dennoch aber zulässig sein muß. [mehr…]
Hodz…=piroschkas Argument lautete nun: die Zulässigkeit einer Notwehr zugunsten eigenen Lebens zeige doch, daß das Lebensrecht „unter Umständen“ verletzbar sei. Sie sagte dies im Zusammenhang der Akzeptierbarkeit von Fristenregelungen! D.h. auch die (nicht-medizinisch indizierten) Fälle (der Fristenlösung!) würden Umstände kennen, in denen eine Abtreibung sogar der „Wahl eines höheren Gutes“ dienten! Hier wurde jedoch deutlich, daß Hodz…=piroschka keineswegs die Fristenlösung moraltheologisch verneint, sondern die durch die Fristenlösung ermöglichten Vorsatztötungen als „Wahl eines höheren Gutes“ rechtfertigt. Dies wird schon daraus ersichtlich, daß die Notwehr (medizin. Indikation) kein „höherers Gut“ schützt, dennoch aber zulässig sein muß. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 18:55
Pünktchen: wi-bi
wi-bi: Wahr“ und „Falsch“ ist allerdings Faktoren abhänging. Wenn permanent die Grundlagen geändert
werden gibt es bei einer Frage auch die Möglichkeit von „ist wahr“ und „ist falsch“ zur selben Zeit.
Die Wahrheit eines einfachen Aussagesatzes hängt von außerlogischen Faktoren ab, die Grundregel dagegen, daß A und Non-A nicht zugleich und in der selben Hinsicht wahr sein können, bleibt alleine schon logisch prinzipiell und unabänderlich! (Daß es in Heilbronn an einer bestimmten Stelle zur selben Zeitgeregnet habe und nicht, ist unmöglich beises wahr!)
…Sie findet Abtreibungen an sich schlecht, aber sie akzeptiert die Fristenlösung.
Die „Theologin“ Hodz…=piroschka hatte nicht nur gesagt, sie fände Abtreibungen „schlecht“, sondern sie konzedierte sogar, Abtreibungen seien „keine Kompromißmaterie“. Daß sie dennoch pragmatisch Kompromisse akzeptiere, wäre unabhängig von ihrer theologischen Mißbilligung der Fristenlösung zu sehen. Es stellte sich jedoch heraus, daß sie durchaus auf theologischer Ebene einzelne Fristentötungen als „Wahl eines höheren Gutes“ rechtfertigen wollte. Dies ist jedoch katholisch-theologisch nicht möglich! Das Lehramt verurteilt solche Begründungs- und Rechtfertigungsfiguren entschieden:
In sich schlechte Handlungen können durch keinen „guten/vorteilhaften“ Zweck gerechtfertigt sein. Die Vorsatztötung eines wehrlosen menschlichen Wesens ist für die katholische Theologie (und jedes gesunde Gewissen) in der Tat keine Verhandlungssache oder Wahlmöglichkei… [mehr…]
Die Wahrheit eines einfachen Aussagesatzes hängt von außerlogischen Faktoren ab, die Grundregel dagegen, daß A und Non-A nicht zugleich und in der selben Hinsicht wahr sein können, bleibt alleine schon logisch prinzipiell und unabänderlich! (Daß es in Heilbronn an einer bestimmten Stelle zur selben Zeitgeregnet habe und nicht, ist unmöglich beises wahr!)
…Sie findet Abtreibungen an sich schlecht, aber sie akzeptiert die Fristenlösung.
Die „Theologin“ Hodz…=piroschka hatte nicht nur gesagt, sie fände Abtreibungen „schlecht“, sondern sie konzedierte sogar, Abtreibungen seien „keine Kompromißmaterie“. Daß sie dennoch pragmatisch Kompromisse akzeptiere, wäre unabhängig von ihrer theologischen Mißbilligung der Fristenlösung zu sehen. Es stellte sich jedoch heraus, daß sie durchaus auf theologischer Ebene einzelne Fristentötungen als „Wahl eines höheren Gutes“ rechtfertigen wollte. Dies ist jedoch katholisch-theologisch nicht möglich! Das Lehramt verurteilt solche Begründungs- und Rechtfertigungsfiguren entschieden:
In sich schlechte Handlungen können durch keinen „guten/vorteilhaften“ Zweck gerechtfertigt sein. Die Vorsatztötung eines wehrlosen menschlichen Wesens ist für die katholische Theologie (und jedes gesunde Gewissen) in der Tat keine Verhandlungssache oder Wahlmöglichkei… [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 17:08
Pünktchen: wi-bi
Sie verwechseln leider „Naturwissenschaften“ mit „formaler Logik“! Für jegliches Denken ist es grundlegend,
daß eine Aussage (und sei es eine soziolog. !) und ihr Gegenteil nicht in derselben Hinsicht zugleich
wahr sein können!
Der Satz: „Das Lebensrecht ist eine Kompromißmaterie“ und der Satz: „Das Lebensrecht ist keine Kompromißmaterie“ sind zugleich niemals wahr, sondern nur einer von beiden!
Das weiß auch Hodz…=piroschka und deswegen hatte Sie sich hinter die Schutzbehauptung versteckt, sie hätte nur gesagt: moraltheologisch nicht kompromißfähig, aber im sozialen/poltischen Feld schon!
Jetzt stellt sich aber heraus, daß ihr Widerspruch zwischen einem unbedingt anzuerkennenden Lebensrecht und einer unter Bedingungen („Umständen“) tolerierbaren Lebenstötung schon auf der ethischen Rechtfertigungsebene angesiedelt ist und nicht nur in der Differenz der Perspektiven: moraltheologische, realpolitische Perspektive. [mehr…]
Der Satz: „Das Lebensrecht ist eine Kompromißmaterie“ und der Satz: „Das Lebensrecht ist keine Kompromißmaterie“ sind zugleich niemals wahr, sondern nur einer von beiden!
Das weiß auch Hodz…=piroschka und deswegen hatte Sie sich hinter die Schutzbehauptung versteckt, sie hätte nur gesagt: moraltheologisch nicht kompromißfähig, aber im sozialen/poltischen Feld schon!
Jetzt stellt sich aber heraus, daß ihr Widerspruch zwischen einem unbedingt anzuerkennenden Lebensrecht und einer unter Bedingungen („Umständen“) tolerierbaren Lebenstötung schon auf der ethischen Rechtfertigungsebene angesiedelt ist und nicht nur in der Differenz der Perspektiven: moraltheologische, realpolitische Perspektive. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 16:36
Pünktchen: wi-bi
Gegen selbständiges Denken ist auch nichts zu sagen! Aber wer A und Non-A in gleicher Hinsicht für wahr hält, der denkt vielleicht selbständig, aber falsch! [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 16:04
Pünktchen: 23erHansl
Ich schätze, daß ich Sie jetzt sehr enttäuschen muß hinsichtl. der von Ihnen so hoch verehrten Hodz…=piroschka
aber:
1) ist ihr der grammatische Fehler unterlaufen, worauf ich allerdings nicht so erbarmungslos herumreiten würde, wie es gewisse Personen aus Wien gewöhnlich tun…
2) hatte Hodz…=piroschka diesen Satz als Antwort auf folgende Frage gegeben:
bildet menschl. Leben eine Grenze für meine Handlungsbefugnis oder bin ich befugt menschl. Leben aktiv zu begrenzen?
Darauf erwiderte sie:
medizinische und kriminologische Indikation sind anzuerkennen, dann hat sich die Frage von selbst beantwortet: Es gibt Umstände, unter denen eben das Leben nicht das höchste Gut ist, es ist Umstände, unter denen Leben gegen Leben steht, …
Mit dieser Antwort geht sie nun über die bloß faktische Anerkennung der Fristenregelung zu einer inhaltlichen über. Die medizinische und kriminologische Indikation stehen außerhalb einer Fristenregelung, Frage war hier schon die Akzeptanz der Fristenregelung! Daß es aber „Umstände“ geben könne, unter denen die Abtreibung nicht nur zulässig sei, sondern die Wahl eines höheren Gutes bedeute, damit geht sie nun endgültig zu einer inhaltlichen Rechtfertigung der Fristenregelung über!
Ist das Lebensrecht nun „kompromißfähig“ oder nicht? der Widerspruch bei Hods=piroschka ist auf der inhaltlichen Ebene angesiedelt und nicht ein Widerspruch zwischen Theorie und Praxis. [mehr…]
1) ist ihr der grammatische Fehler unterlaufen, worauf ich allerdings nicht so erbarmungslos herumreiten würde, wie es gewisse Personen aus Wien gewöhnlich tun…
2) hatte Hodz…=piroschka diesen Satz als Antwort auf folgende Frage gegeben:
bildet menschl. Leben eine Grenze für meine Handlungsbefugnis oder bin ich befugt menschl. Leben aktiv zu begrenzen?
Darauf erwiderte sie:
medizinische und kriminologische Indikation sind anzuerkennen, dann hat sich die Frage von selbst beantwortet: Es gibt Umstände, unter denen eben das Leben nicht das höchste Gut ist, es ist Umstände, unter denen Leben gegen Leben steht, …
Mit dieser Antwort geht sie nun über die bloß faktische Anerkennung der Fristenregelung zu einer inhaltlichen über. Die medizinische und kriminologische Indikation stehen außerhalb einer Fristenregelung, Frage war hier schon die Akzeptanz der Fristenregelung! Daß es aber „Umstände“ geben könne, unter denen die Abtreibung nicht nur zulässig sei, sondern die Wahl eines höheren Gutes bedeute, damit geht sie nun endgültig zu einer inhaltlichen Rechtfertigung der Fristenregelung über!
Ist das Lebensrecht nun „kompromißfähig“ oder nicht? der Widerspruch bei Hods=piroschka ist auf der inhaltlichen Ebene angesiedelt und nicht ein Widerspruch zwischen Theorie und Praxis. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 14:43
Pünktchen: Hodz…=piroschka
Sie sprechen in einigen Ihrer postings z.B. von einer „differenzierten Anwendung der Fristenregelung“. Damit können jedoch nicht jene Fälle gemeint sein, in denen wirklich „Leben gegen Leben“ stünde, denn diese sind außerhalb einer pauschalen Fristenlösung, als medizinische Indikation regelbar. Wie sähe nun eine moraltheologisch begründbare „Differenzierung“ der verbliebenen Fälle aus, die immerhin über 95 % der heute vorgenommenen Abtreibungen ausmachen? [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 13:49
Pünktchen: Hodz…=piroschka
Tatsächlich wäre es im Sinne der Zuordnung Ihrer Äußerungen zu bestimmten Argumentationsebenen wichtig
vorher klarzustellen: auf welcher Ebene argumentiere ich! Wie es dazu kommen konnte, daß wi-bi, der Sie
ja unterstützen wollte, die Vermutung äußerte, sie seien wohl keine Theologin und dazu noch überrascht
war, daß von mir also Ihre moraltheologische Beurteilung erfragt war, muß Ihnen zu denken geben. Der
weitere Verlauf der Diskussion bestärkte den Verdacht, daß Sie die Fristentötung irgendwie auch theologisch
für „akzeptabel“ halten.
Was Ihre Einschätzungen zu den realpolitischen Kräften und Wirkungsgrößen in Österreich betrifft, so können die richtig sein oder falsch. Es fällt leider auf, daß Sie die Position des Lebensschutzes generell in eine rechte Ecke stellen wollen und Ihre Fristenlösungs-„akzeptanz“ als Ausdruck von Differenzierung. Offensichtlich machen Sie sich damit aber selber der Schwarz-Weiß-Malerei schuldig, die Sie anderen vorwerfen. Sie stellen die Situation nämlich so dar, daß junge Frauen auf Wiener Straßen einem Dauerbombardement von Plastikföten ausgesetzt seien, und diese offensichtlich verzerrte Wahrnehmung soll es rechtfertigen, daß Sie in fast allen postings zum Thema den status quo einer (theologisch) nicht zu rechtfertigenden gesetzlichen Lösung verteidigen. [mehr…]
Was Ihre Einschätzungen zu den realpolitischen Kräften und Wirkungsgrößen in Österreich betrifft, so können die richtig sein oder falsch. Es fällt leider auf, daß Sie die Position des Lebensschutzes generell in eine rechte Ecke stellen wollen und Ihre Fristenlösungs-„akzeptanz“ als Ausdruck von Differenzierung. Offensichtlich machen Sie sich damit aber selber der Schwarz-Weiß-Malerei schuldig, die Sie anderen vorwerfen. Sie stellen die Situation nämlich so dar, daß junge Frauen auf Wiener Straßen einem Dauerbombardement von Plastikföten ausgesetzt seien, und diese offensichtlich verzerrte Wahrnehmung soll es rechtfertigen, daß Sie in fast allen postings zum Thema den status quo einer (theologisch) nicht zu rechtfertigenden gesetzlichen Lösung verteidigen. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 13:17
Pünktchen: 23erHansl
.
D.T. ist mein Zweitaccount, was ich an mehreren Stellen schon – fairerweise! – mitgeteilt habe, Hodz… bedient sich ebenso eines solchen! Auf meine Frage an sie als „Theologin“ bekam ich allerdings von ihr die Antwort, wie sie realpolitisch den angebl. Konsens der Fristenlösung beurteile. Im weiteren Verlauf ließ sie jedoch – immer assistiert von ihren „Fans“ – den Eindruck unwidersprochen zu, daß die „Akzeptanz“ der Fristenlösung einen „moraltheologischen“ Hintergrund habe, riet sie mir doch ständig: ich solle mich endlich mit Moraltheologie befassen. Die ihr nahestehende (oder mit ihr identische) legesleg… ging gar so weit, die Aussagen des höchsten kirchl. Lehramtes als für sie irrelevant hinzustellen und phantasierte irgendetwas von „Machtintigen im Vatikan“ usw. Hodz…=piroschka versuchte sich mit der Rechtfertigung, bei der Abtreibung ginge es eben um „Leben gegen Leben“, was jedoch nur in bestimmten – von den Lebensschützern berücksichtigten Ausnahmefällen auf medizin. Gebiet gegeben ist – ansonsten aber gerade als Standardargument der Abtreibungsbefürworter auftaucht! Der formale Widerspruch von „x ist Kompromißfähig“ und „x ist nicht kompromißfähig“ konnte von Hodz=Piroschka nicht aufgelöst werden, denn: ein Kompromiß ist moraltheologisch nicht möglich, er ist auch nicht „akzeptabel“, wie immer man sich als Katholik mit den bestehenden (ungerechten) Gesetzen lebenspraktisch arrangiert! [mehr…]
D.T. ist mein Zweitaccount, was ich an mehreren Stellen schon – fairerweise! – mitgeteilt habe, Hodz… bedient sich ebenso eines solchen! Auf meine Frage an sie als „Theologin“ bekam ich allerdings von ihr die Antwort, wie sie realpolitisch den angebl. Konsens der Fristenlösung beurteile. Im weiteren Verlauf ließ sie jedoch – immer assistiert von ihren „Fans“ – den Eindruck unwidersprochen zu, daß die „Akzeptanz“ der Fristenlösung einen „moraltheologischen“ Hintergrund habe, riet sie mir doch ständig: ich solle mich endlich mit Moraltheologie befassen. Die ihr nahestehende (oder mit ihr identische) legesleg… ging gar so weit, die Aussagen des höchsten kirchl. Lehramtes als für sie irrelevant hinzustellen und phantasierte irgendetwas von „Machtintigen im Vatikan“ usw. Hodz…=piroschka versuchte sich mit der Rechtfertigung, bei der Abtreibung ginge es eben um „Leben gegen Leben“, was jedoch nur in bestimmten – von den Lebensschützern berücksichtigten Ausnahmefällen auf medizin. Gebiet gegeben ist – ansonsten aber gerade als Standardargument der Abtreibungsbefürworter auftaucht! Der formale Widerspruch von „x ist Kompromißfähig“ und „x ist nicht kompromißfähig“ konnte von Hodz=Piroschka nicht aufgelöst werden, denn: ein Kompromiß ist moraltheologisch nicht möglich, er ist auch nicht „akzeptabel“, wie immer man sich als Katholik mit den bestehenden (ungerechten) Gesetzen lebenspraktisch arrangiert! [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 08:46
Pünktchen: Hodz…=Piroschka und die Fristentötung! –--- Späte Erkenntnis einer „Theologin“
Meine Beurteilung der Fristenlösung ist eine realpolitische und keine moraltheologische. Wenn Sie diese
beiden Dinge nicht auseinanderhalten …
Diese beiden Dinge wurden von mir STRIKT auseinandergehalten! Die Diskussion drehte sich über weite Strecken ja darum, inwieweit das Akzeptieren von bestehenden Gesetzen auch deren inhaltliche Billigung einschlösse. Meine Frage an Sie war von vorneherein auf die moraltheologische Würdigung der Fristenlösung bezogen. Mit Ihren pauschalen Verweisen, z.B.: Lesen Sie Auer! Lesen Sie Moraltheologie! usw. konnte der Eindruck entstehen, als würde die „akademische“ Moraltheologie im Unterschied zur kirchlich-lehramtlichen die Fristenlösung für kompromißfähig halten! Dies ist jedoch nicht so!
Der von Ihnen gern erhobene Vorwurf ungenauen Lesens und mangelnder Differenzierung geht an Ihre Adresse! Ich hatte Sie nämlich u.a.schon am 5. AUG. gefragt:
„wie Sie als katholische „Theologin“ die Fristenlösung als einen vertretbaren „Kompromiß“ verteidigen können…Bitte begründen Sie es theologisch und legen Sie insbesondere dar, wie Sie dies vor dem Hintergrund der verbindlichen Lehre der Kirche tun und wie das Ihr Selbstverständnis als katholische Theologin tangiert!“
Die Frage zielte unzweideutig nicht darauf, wie man als Katholik mit geltenden Gesetzen „lebt“, sondern darauf, wie man sie beurteilt.
Halten wir also fest: Sowohl das kirchliche Lehramt wie auch die akademische Moraltheologie mißbilligen entschieden die Fristenlösung. Guten Morgen! [mehr…]
Diese beiden Dinge wurden von mir STRIKT auseinandergehalten! Die Diskussion drehte sich über weite Strecken ja darum, inwieweit das Akzeptieren von bestehenden Gesetzen auch deren inhaltliche Billigung einschlösse. Meine Frage an Sie war von vorneherein auf die moraltheologische Würdigung der Fristenlösung bezogen. Mit Ihren pauschalen Verweisen, z.B.: Lesen Sie Auer! Lesen Sie Moraltheologie! usw. konnte der Eindruck entstehen, als würde die „akademische“ Moraltheologie im Unterschied zur kirchlich-lehramtlichen die Fristenlösung für kompromißfähig halten! Dies ist jedoch nicht so!
Der von Ihnen gern erhobene Vorwurf ungenauen Lesens und mangelnder Differenzierung geht an Ihre Adresse! Ich hatte Sie nämlich u.a.schon am 5. AUG. gefragt:
„wie Sie als katholische „Theologin“ die Fristenlösung als einen vertretbaren „Kompromiß“ verteidigen können…Bitte begründen Sie es theologisch und legen Sie insbesondere dar, wie Sie dies vor dem Hintergrund der verbindlichen Lehre der Kirche tun und wie das Ihr Selbstverständnis als katholische Theologin tangiert!“
Die Frage zielte unzweideutig nicht darauf, wie man als Katholik mit geltenden Gesetzen „lebt“, sondern darauf, wie man sie beurteilt.
Halten wir also fest: Sowohl das kirchliche Lehramt wie auch die akademische Moraltheologie mißbilligen entschieden die Fristenlösung. Guten Morgen! [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 17:54
Pünktchen: „rechts = gut“ – „links = schlecht“
Weder die Gleichsetzung einer Pro und Contra-Position zur Fristenlösung mit dem Links-rechts-Schema, noch die wahrheitswidrige Unterstellung an den Diskussionspartner, er würde einer solchen Gleichstellung Vorschub leisten ist sachgerecht und diskutabel. Aber meine Diskussionspartner sind ja alle so differenziert, daß sie Lebensschützer nur noch als „Plastikembryonenwerfer“, Rechtsradikale, Holocaustleugner, … sehen wollen. Hodz… hatte in einem posting behauptet, die ganze Wiener Lebensschutzszene sei „rechtsradikal“! [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 17:32
Pünktchen: Der Versuch, die Verwerfung der Abtreibung
.
als „rechts“ und die Zulassung im Rahmen einer Fristenlösung als „links“ zu charakterisieren, bringt in der Sache gar nichts! Aber manche Leute brauchen eben übersichtliche Kästchen und Schablonen! Das schafft kognitive Sicherheiten. Merkwürdigerweise sind es dieselben, die sich so viel auf ihre angebliche „Differenziertheit“ einbilden.
Daß kognitive Dissonanzen schwer erträglich sind, zeigen die letzten wortreichen, aber im Sinne der Ausgangsfrage wenig hilfreichen Beiträge in diesem thread. Wie eine moraltheologische Billigung der Fristenlösung aussehen solle: das war meine Ausgangsfrage und ich bleibe dabei: sie ist nicht beantwortet!
Statt einer Antwort bekomme ich von den Abtreibungstoleranzlern mit katholisch-theologischen Hintergründen zu hören: es gäbe sie schon diese Antwort, bzw. sie sei gegeben, bzw. diese oder jene Person werde mir gewiß noch eine wichtige Lektion erteilen, …
Währenddessen bleibt es dabei: daß das Lebensrecht für die Katholische Kirche kein Kompromißthema ist (was Hodz…=piroschka anerkennt ) und daß sie als eine katholische Theologin einen „Kompromiß“ mit der kompromißunfähigen Fristenlösung rechtfertigt und vertritt! [mehr…]
als „rechts“ und die Zulassung im Rahmen einer Fristenlösung als „links“ zu charakterisieren, bringt in der Sache gar nichts! Aber manche Leute brauchen eben übersichtliche Kästchen und Schablonen! Das schafft kognitive Sicherheiten. Merkwürdigerweise sind es dieselben, die sich so viel auf ihre angebliche „Differenziertheit“ einbilden.
Daß kognitive Dissonanzen schwer erträglich sind, zeigen die letzten wortreichen, aber im Sinne der Ausgangsfrage wenig hilfreichen Beiträge in diesem thread. Wie eine moraltheologische Billigung der Fristenlösung aussehen solle: das war meine Ausgangsfrage und ich bleibe dabei: sie ist nicht beantwortet!
Statt einer Antwort bekomme ich von den Abtreibungstoleranzlern mit katholisch-theologischen Hintergründen zu hören: es gäbe sie schon diese Antwort, bzw. sie sei gegeben, bzw. diese oder jene Person werde mir gewiß noch eine wichtige Lektion erteilen, …
Währenddessen bleibt es dabei: daß das Lebensrecht für die Katholische Kirche kein Kompromißthema ist (was Hodz…=piroschka anerkennt ) und daß sie als eine katholische Theologin einen „Kompromiß“ mit der kompromißunfähigen Fristenlösung rechtfertigt und vertritt! [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 17:02
Pünktchen: Nochmals: „Kompromiß“
DDL: Jede soziale Übereinkunft ist ein Kompromiss – teilweise aus real existenten, teilweise aus hypothetischen
Extrempositionen.
Kompromisse sind real und im sozialen und poltischen Raum notwendig! DAS wurde jedoch von niemandem bestritten. Hier will folgendes bedacht sein: Ich kann sehr wohl das factum einer gesetzlichen Regelung als geltend „akzeptieren“, ohne daß ich den Inhalt dieser Regelung akzeptieren muß. Wäre es anders, wären z.B. auch Gesetze nicht kritisierbar, deren Geltung aus prozeduraler Regelkonformität bei der Entscheidungsfindung entspringen mag, deren Legitimität, zumal aus moraltheologischer Perspektive, aber dennoch diskutierbar und sogar umstritten bleibt.
Die gesetzliche Erlaubtheit der Vorsatztötung menschlichen Lebens bildet kein Kompromißfeld für katholische Moraltheologie! Fristenlösungen u. dergl. werden von der Kirche abgelehnt. Punkt!
Die Widersprüchlichkeit zwischen der Aussage „x ist ein mögliches Kompromißthema“ und „x ist kein mögliches Kompromißthema“ ist rein formallogisch! Hier geht es darum, daß sich niemand beide Aussagen zueigen machen kann, ohne zu sich selbst und dem gesunden Menschenverstand in Widerspruch zu begeben. [mehr…]
Kompromisse sind real und im sozialen und poltischen Raum notwendig! DAS wurde jedoch von niemandem bestritten. Hier will folgendes bedacht sein: Ich kann sehr wohl das factum einer gesetzlichen Regelung als geltend „akzeptieren“, ohne daß ich den Inhalt dieser Regelung akzeptieren muß. Wäre es anders, wären z.B. auch Gesetze nicht kritisierbar, deren Geltung aus prozeduraler Regelkonformität bei der Entscheidungsfindung entspringen mag, deren Legitimität, zumal aus moraltheologischer Perspektive, aber dennoch diskutierbar und sogar umstritten bleibt.
Die gesetzliche Erlaubtheit der Vorsatztötung menschlichen Lebens bildet kein Kompromißfeld für katholische Moraltheologie! Fristenlösungen u. dergl. werden von der Kirche abgelehnt. Punkt!
Die Widersprüchlichkeit zwischen der Aussage „x ist ein mögliches Kompromißthema“ und „x ist kein mögliches Kompromißthema“ ist rein formallogisch! Hier geht es darum, daß sich niemand beide Aussagen zueigen machen kann, ohne zu sich selbst und dem gesunden Menschenverstand in Widerspruch zu begeben. [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 16:31
Pünktchen: Sorry, 23erHansl,
gestern begrüßten Sie das Hodz…=Piroschka mir antworten solle, heute tun Sie es nicht mehr. Nichts dagegen, daß Sie Ihre Meinung ändern, aber … [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 16:12
Pünktchen: Wi-bi, 23erHansl
Daß ein Widerspruch zwischen den Aussagen A und Non-A unauflöslich ist, mithin die grundlegende Wahrheit
des Prinzips vom (zu vermeidenden) Widerspruch, nämlich: eine Aussage und ihr Gegenteil können nicht
beide in der selben Hinsicht wahr sein, bildet noch immer die Grundlage jeder einfachen Aussagenlogik
und des gesunden Denkens überhaupt.! Die Aussage „x ist möglicher Gegenstand eines Kompromisses“ und
„x ist kein möglicher Gegenstand eines Kompromisses“ sind daher unvereinbar und bleiben es auch.
Hódmezövásárhelykutasipuszta-Piroschka konnte diesen Widerspruch in Bezug auf das Lebensrecht nicht auflösen. Kann es Gegenstand eines Kompromisses sein oder nicht? Tertium non datur!
@wi-bi:Sie sprechen von einem Kompromiss, der von weiten Teilen unserer Gesellschaft für tragfähig gehalten. Das kann sein, die Frage aber war, wie ein solcher Kompromiß (Zustimmung zur Fristenlösung) moraltheologisch zu rechtfertigen sei. Mit Berufung auf Autoritäten, wie „Lernen Sie Moraltheologie. Punktum.“ (Hodz…Piroschka) ist es da m.E. nicht getan!
@23erHansl. Gestern (18:39 Uhr) hatten Sie sich doch noch ganz enthusiastisch gezeigt, daß Hodz…=Piroschka mir die erbetene Auskunft geben solle. Seitdem hat die Genannte sich nicht geäußert. (Jedenfalls nicht unter ihren bekannten Nicks!) Heute dagegen melden Sie sich mit der Behauptung, es sei doch alles klar und Hodz…=Piroschka müsse sich auch nicht äußern! Wie man sieht, ist Widerspruchsfreiheit nicht gerade Ihre Stärke! [mehr…]
Hódmezövásárhelykutasipuszta-Piroschka konnte diesen Widerspruch in Bezug auf das Lebensrecht nicht auflösen. Kann es Gegenstand eines Kompromisses sein oder nicht? Tertium non datur!
@wi-bi:Sie sprechen von einem Kompromiss, der von weiten Teilen unserer Gesellschaft für tragfähig gehalten. Das kann sein, die Frage aber war, wie ein solcher Kompromiß (Zustimmung zur Fristenlösung) moraltheologisch zu rechtfertigen sei. Mit Berufung auf Autoritäten, wie „Lernen Sie Moraltheologie. Punktum.“ (Hodz…Piroschka) ist es da m.E. nicht getan!
@23erHansl. Gestern (18:39 Uhr) hatten Sie sich doch noch ganz enthusiastisch gezeigt, daß Hodz…=Piroschka mir die erbetene Auskunft geben solle. Seitdem hat die Genannte sich nicht geäußert. (Jedenfalls nicht unter ihren bekannten Nicks!) Heute dagegen melden Sie sich mit der Behauptung, es sei doch alles klar und Hodz…=Piroschka müsse sich auch nicht äußern! Wie man sieht, ist Widerspruchsfreiheit nicht gerade Ihre Stärke! [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 11:40
Pünktchen: 23erHansl
wie eine katholische Theologin diese ernsthaft als „Kompromiß“ akzeptieren könne Das hab ich als Unbeteiligter
jetzt schon so oft gelesen, dass es mir schon zum Hals raus hängt. Bei Ihnen gilt offenbar: eine Antwort,
die mir nicht gefällt, ist keine Antwort!
Tut mir leid, eine Antwort wurde nicht gegeben. Zwischen: „ist keine Kompromißmaterie“ und „ich akzeptiere den Kompromiß“ besteht ein Widerspruch. Der ist NICHT aufgelöst worden! Inwiefern Sie ernsthaft hier als „Unbeteiligter“ durchgehen wollen, kann ich dahingestellt sein lassen!
Der Kompromiß wurde von Hod=piroschka als „realpolitische“ Tugend bezeichnet! Das ist er auch! Aber in Fragen, die keinen Kompromiß kennen, z.B. dem Lebensrecht, muß jeder Kompromiß schlecht sein. Wenn wir Kard. von Galen dafür loben, daß er in der nicht-kompromißfähigen Frage des Lebensrechtes (im Falle der Euthanasie) nicht nachgegeben hatte, wie sollten wir es zugleich loben können, wenn heute Kirchenvertreter den Kompromiß mit einer Fristentötung suchten?
Bitte bemühen Sie sich um einen angemessenen Ton in der Auseinandersetzung! (was soll z.B. der ganze beleidigende Quatsch mit „ecstasy“ u.s.w.?) Dem Widerspruch. daß ein Kompromiß in einer kompromißunfähigen Materie akzeptiert werden könne, kann nicht durch „Antworten“ begegnet werden, die mit Interessen, Motiven, sozialen Wirkungszusammenhängen usw. zu tun haben. Rein aussagenlogisch bleibt der Widerspruch bestehen und die Frage ist also offen! [mehr…]
Tut mir leid, eine Antwort wurde nicht gegeben. Zwischen: „ist keine Kompromißmaterie“ und „ich akzeptiere den Kompromiß“ besteht ein Widerspruch. Der ist NICHT aufgelöst worden! Inwiefern Sie ernsthaft hier als „Unbeteiligter“ durchgehen wollen, kann ich dahingestellt sein lassen!
Der Kompromiß wurde von Hod=piroschka als „realpolitische“ Tugend bezeichnet! Das ist er auch! Aber in Fragen, die keinen Kompromiß kennen, z.B. dem Lebensrecht, muß jeder Kompromiß schlecht sein. Wenn wir Kard. von Galen dafür loben, daß er in der nicht-kompromißfähigen Frage des Lebensrechtes (im Falle der Euthanasie) nicht nachgegeben hatte, wie sollten wir es zugleich loben können, wenn heute Kirchenvertreter den Kompromiß mit einer Fristentötung suchten?
Bitte bemühen Sie sich um einen angemessenen Ton in der Auseinandersetzung! (was soll z.B. der ganze beleidigende Quatsch mit „ecstasy“ u.s.w.?) Dem Widerspruch. daß ein Kompromiß in einer kompromißunfähigen Materie akzeptiert werden könne, kann nicht durch „Antworten“ begegnet werden, die mit Interessen, Motiven, sozialen Wirkungszusammenhängen usw. zu tun haben. Rein aussagenlogisch bleibt der Widerspruch bestehen und die Frage ist also offen! [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 10:22
Pünktchen: Herr Guttenberger; Jawohl! und die Wiener Schule der Abtreibungstoleranz
.
Wie Sie sehen, Herr Guttenberger, wird nichts unversucht gelassen, die definitive und indikativische Aussage des höchsten Lehramtes: 1) bei ‘Abtreibung handelt es sich um Mord’ als etwas anderes erscheinen zu lassen und 2) sie für moraltheologisch irrelevant zu erklären. Dabei ist zunächst festzuhalten, daß EV selbst Moraltheologie vorlegt und sich nicht das höchste Lehramt vor akademischen Lehrern zu rechtfertigen hätte, sondern umgekehrt: die akademische Lehre ist u.U. an die Aussagen des kirchl. Lehramtes gebunden!
Die Kanonade an pseudo-psychologisierenden, verschwörungstheoretischen und boulevardesken Aussagen der aphrodite zur Enzyklika Evangelium Vitae lassen diese Dame tatsächlich nur noch schwer als theologisch gewichtige Stimme erscheinen, eine solche Niveauunterschreitung richtet sich selbst!
Es ist übrigens daran zu erinnern, daß meine Frage an Hódmezövásárhelykutasipuszta die österreich. Fristenlösung betraf und wie eine katholische Theologin diese ernsthaft als „Kompromiß“ akzeptieren könne. Auch bat ich darum, den Widerspruch aufzulösen, daß das Lebensrecht nach Hódme…/piroschkas Meinung zwar „keine Kompromißmaterie“ sein könne, sie aber dennoch eine Bereitschaft zeigt, die Fristentötung in Österreich als „Kompromiß“ zu akzeptieren. Erscheint uns nicht z.B. die Kompromißlosigkeit eines Kard. v. Galen in der Euthanasiefrage richtungsweisender als die „Realpolitik“ derer, die das kirchliche Zeugnis auf das (mit den Nazis!) „Konsensfähige“ beschränken wollten. [mehr…]
Wie Sie sehen, Herr Guttenberger, wird nichts unversucht gelassen, die definitive und indikativische Aussage des höchsten Lehramtes: 1) bei ‘Abtreibung handelt es sich um Mord’ als etwas anderes erscheinen zu lassen und 2) sie für moraltheologisch irrelevant zu erklären. Dabei ist zunächst festzuhalten, daß EV selbst Moraltheologie vorlegt und sich nicht das höchste Lehramt vor akademischen Lehrern zu rechtfertigen hätte, sondern umgekehrt: die akademische Lehre ist u.U. an die Aussagen des kirchl. Lehramtes gebunden!
Die Kanonade an pseudo-psychologisierenden, verschwörungstheoretischen und boulevardesken Aussagen der aphrodite zur Enzyklika Evangelium Vitae lassen diese Dame tatsächlich nur noch schwer als theologisch gewichtige Stimme erscheinen, eine solche Niveauunterschreitung richtet sich selbst!
Es ist übrigens daran zu erinnern, daß meine Frage an Hódmezövásárhelykutasipuszta die österreich. Fristenlösung betraf und wie eine katholische Theologin diese ernsthaft als „Kompromiß“ akzeptieren könne. Auch bat ich darum, den Widerspruch aufzulösen, daß das Lebensrecht nach Hódme…/piroschkas Meinung zwar „keine Kompromißmaterie“ sein könne, sie aber dennoch eine Bereitschaft zeigt, die Fristentötung in Österreich als „Kompromiß“ zu akzeptieren. Erscheint uns nicht z.B. die Kompromißlosigkeit eines Kard. v. Galen in der Euthanasiefrage richtungsweisender als die „Realpolitik“ derer, die das kirchliche Zeugnis auf das (mit den Nazis!) „Konsensfähige“ beschränken wollten. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 21:07
Pünktchen: Lieber Herr Guttenberger,
.
wenn Sie mir eine kleine Korrektur erlauben: ich hatte die Enzyklika „Evangelium vitae“ von Papst Johannes Paul II (1993) zitiert, die die Abtreibung tatsächlich als „Mord“ bezeichnet, welch letzteres die ganze sittliche Schwere „in ihrer ganzen Wahrheit“ (!) verdeutliche, und außerdem hatte ich mich auf einen Text des II. Vatikan. Konzils bezogen: die Pastoralkonstitution „Gaudeum et spes“, die die Abtreibung als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ geißelt.
Zur autonomen Moral, auf die sich „kirchliche“ (?) Abtreibungstoleranzler gern berufen unter Rückgriff auf den Begriff der „Gewissensfreiheit“ haben wir hier schon einiges Bedenkenswerte zusammengetragen: das Gewissen ist kein Orakel, daß irgendwelche Wahrsprüche aus unerfindlicher Tiefe hervorzaubert, es ist hinsichtlich seiner Grundfunktion: dem sittlichen Urteil nicht bindungslos, sondern an die sittliche Wahrheit gebunden.
In seiner Enzyklika Veritatis splendor (…„über Fragen der kirchl. Morallehre!) führt der Hl. Vater aus:
„Das Gewissen ist keine autonome und ausschließliche Instanz, um zu entscheiden, was gut und böse ist; ihm ist vielmehr ein Prinzip des Gehorsams gegenüber der objektiven Norm tief eingeprägt, welche die Übereinstimmung seiner Entscheidungen mit den Geboten und Verboten begründet und bedingt, die dem menschl. Verhalten zugrundeliegen.“ (Enzyklika Veritatis splendor 60)
Ich wünsche Ihnen alles Gute:
Ihr
.
pünktchen [mehr…]
wenn Sie mir eine kleine Korrektur erlauben: ich hatte die Enzyklika „Evangelium vitae“ von Papst Johannes Paul II (1993) zitiert, die die Abtreibung tatsächlich als „Mord“ bezeichnet, welch letzteres die ganze sittliche Schwere „in ihrer ganzen Wahrheit“ (!) verdeutliche, und außerdem hatte ich mich auf einen Text des II. Vatikan. Konzils bezogen: die Pastoralkonstitution „Gaudeum et spes“, die die Abtreibung als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ geißelt.
Zur autonomen Moral, auf die sich „kirchliche“ (?) Abtreibungstoleranzler gern berufen unter Rückgriff auf den Begriff der „Gewissensfreiheit“ haben wir hier schon einiges Bedenkenswerte zusammengetragen: das Gewissen ist kein Orakel, daß irgendwelche Wahrsprüche aus unerfindlicher Tiefe hervorzaubert, es ist hinsichtlich seiner Grundfunktion: dem sittlichen Urteil nicht bindungslos, sondern an die sittliche Wahrheit gebunden.
In seiner Enzyklika Veritatis splendor (…„über Fragen der kirchl. Morallehre!) führt der Hl. Vater aus:
„Das Gewissen ist keine autonome und ausschließliche Instanz, um zu entscheiden, was gut und böse ist; ihm ist vielmehr ein Prinzip des Gehorsams gegenüber der objektiven Norm tief eingeprägt, welche die Übereinstimmung seiner Entscheidungen mit den Geboten und Verboten begründet und bedingt, die dem menschl. Verhalten zugrundeliegen.“ (Enzyklika Veritatis splendor 60)
Ich wünsche Ihnen alles Gute:
Ihr
.
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Montag, 7. August 2006 19:38
Pünktchen: aphrodite:
es geht hier nicht um Sieg und Niederlage! Ich habe nur um eine Erläuterung gebeten! Woher wollen Sie wissen, daß ich die Begründungen einer moraltheologisch geschulten Fachkraft nicht akzeptieren wollte? [mehr…]
Montag, 7. August 2006 19:33
Pünktchen: 23erHansl
Ja, ich würde Ihnen zustimmen, daß das „Prüfen“ ein Akt der Urteilsbildung ist. Im Begriff con-scientia ist ein solches Urteilen und eine Wahrheitsorientierung ja gerade ausgedrückt. Die Je-meinigkeit solchen Urteilens steht nicht in Frage. Es gibt aber eine Ausrichtung des Gewissens auf „Wahrheit“. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 19:21
Pünktchen: Jörg Guttenberger
Der höchste Lehrer und Hirte der Kirche erklärte in seiner Enzyklika: vom 6. AUG. 1993:
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt…
Johannes Paul II, der übrigens selber Moraltheologe war, bevor er die Sprossen der kirchlichen Hierarchie betrat, sagt mit diesen Worten: Abtreibung ist Mord, wenn auch manche „die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung in ihrer ganzen Wahrheit“ (nämlich: Mord zu sein!) möglicherweise nicht erkennen. [mehr…]
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt…
Johannes Paul II, der übrigens selber Moraltheologe war, bevor er die Sprossen der kirchlichen Hierarchie betrat, sagt mit diesen Worten: Abtreibung ist Mord, wenn auch manche „die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung in ihrer ganzen Wahrheit“ (nämlich: Mord zu sein!) möglicherweise nicht erkennen. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 19:10
Pünktchen: Herr Guttenberger, jetzt „oute“ ich mich:
Jawohl! ist definitv ein anderer; es hat mir aber ein Heidenspaß bereitet, die Spekulationen anzuheizen!
Vielen Dank für Ihre, wie immer, fairen und sachlichen Stellungnahmen!
Ihr
.
pünktchen [mehr…]
Vielen Dank für Ihre, wie immer, fairen und sachlichen Stellungnahmen!
Ihr
.
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Montag, 7. August 2006 19:00
Pünktchen: 23erHansl: Omnia enim probate, quod bonum est tenete!
Paulus meinte das in Bezug auf prophetische Rede! Interessant ist es die ganze Textstelle anzuschauen:
Prophetische Rede verachtet nicht. Prüfet aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.
2.Th. 5, 20 ff. [mehr…]
Prophetische Rede verachtet nicht. Prüfet aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.
2.Th. 5, 20 ff. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 18:49
Pünktchen: 23er Hansl
Wunderbar, so bilden wir schon ein kleines virtuelles Auditorium, 23erHansl! Piroschka wird uns erklären, wieso sich die Lehrverkündigung der Hl. Kirche in „pauschalisierenden Extremismus verrannt“ (Zitat piroschka) hat und welche „differenzierte“ Sicht auf abgestuftes (?) Lebensrecht es gibt und wie solche Abstufungen als „katholische Moraltheologie“ „funktionieren“! Sie wird nicht einfach sagen: bei Herrn Auer steht geschrieben: … oder: die Mehrheit der Moraltheologen vertritt: … denn das wäre ja eine ebensolche Berufung auf Autoritäten, wie sie sie mir nicht zugesteht! Sie wird vielmehr vorführen, wie es „funktioniert“, so waren ihre Worte! [mehr…]
Montag, 7. August 2006 18:38
Pünktchen: 23Hansl
da haben Sie mich offenbar mißverstanden!(?) Das Selberdenken ist vom Gewissen sogar gefordert! Weil ich ja meine Entscheidungen vor der Stimme meines Gewissens auch selber verantworte, bzw. sie danach ausrichte. Es ist nur ein Irrtum (der Ihre?), das Gewissen würde aus „Selberdenken“ voraussetzungslos entstehen und willkürlich aus sich selber alles hervorbringen! [mehr…]
Montag, 7. August 2006 18:16
Pünktchen: Lehren Sie uns Moraltheologie, piroschka!
Was Sie da über den Hl. Vater Johannes Paul II sagen, ist ja alles ganz gut und schön, aber ich hatte Sie um Begründungen gebeten! Schließlich reden Sie ja schon nach dem Motto: Der Papst mag sagen, was er will, ich weiß es aber besser, denn ich habe „Moraltheologie“ gelernt. (Anderswo schreiben Sie: Lesen Sie Auer, dann wissen Sie wie das „funktioniert“, als handele es sich bei Ihrer Moraltheologie um einen Durchlauferhitzer). Sie sind theologische Lehrerin, nehme ich an, bitteschön: wie „funktioniert“ es denn Ihrer Meinung nach! Und bitte jetzt nicht: „lernen Sie das und das“, „lesen Sie da und da“ … Hic Rhodos, hic salta! Wir hören, Frau Professor! [mehr…]
Montag, 7. August 2006 18:07
Pünktchen: Sowohl im deutschen „Ge-wissen“
als auch im lateinischen Begriff (con-scientia) wird deutlich, daß das Gewissen nicht aus trüben Quellen schöpft, sondern daß es – in gewisser Weise – ein „Wissen“ (scientia) enthält um Gut und Böse. Die Gewissensurteile sind gebieterische Wahrheitsurteile auf moralischem Gebiet, sie setzen also eine moralische Wahrheit als gegeben voraus! Das Gewissen ist höchstindividuell und es muß sich je und je bewähren. Es könnte aber nicht „irren“, wenn es nicht auch um Wahrheit ginge. Das, was moralisch „wahr“ ist, erzeugt das Gewissen nicht, i.diesem Sinne ist es nicht „autonom“ und schöpferisch! Die Autonomie bedeutet nur Unvertretbarkeit. ICH muß in meinem Gewissen entscheiden. Das schließt nicht aus, daß ich ein irrendes Gewissen habe bzw. mein Gewissen betrüge… Was der Hl. Vater zur Bindung des Gewissens an die Wahrheit sagt, steht im Einklang mit dem herkömmlichen Begriff des Gewissens und mit der kirchl. Lehre. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 17:43
Pünktchen: Also, piroschka=hodz…, begründen Sie doch bitte Ihre autoritativen Wahrsprüche! Vgl. mit Johannes
Paul II sind Sie ja schon päpstlicher, als man es dem Papst je vorwerfen könnte! [mehr…]
Montag, 7. August 2006 17:36
Pünktchen: Ihr „Selberdenken“, piroschka, führt aber leider zu einem falschen Gewissensbegriff!
Was sagen Sie denn inhaltlich zu dem Zitat? [mehr…]
Montag, 7. August 2006 17:31
Pünktchen: Lieber Herr Guttenberger,
hier das Zitat aus „Evangelium vitae“:
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt, und insbesondere, wenn man die spezifischen Umstände bedenkt, die ihn kennzeichnen. Getötet wird hier ein menschliches Geschöpf, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man sich vorstellen kann: es könnte niemals als Angreifer und schon gar nicht als ungerechter Angreifer angesehen werden! Es ist schwach, wehrlos, so daß es selbst ohne jenes Minimum an Verteidigung ist, wie sie die flehende Kraft der Schreie und des Weinens des Neugeborenen darstellt. Es ist voll und ganz dem Schutz und der Sorge derjenigen anvertraut, die es im Schoß trägt. Doch manchmal ist es gerade sie, die Mutter, die seine Tötung beschließt und darum ersucht und sie sogar vornimmt.
Johannes Paul II: Evangelim vitae 58.
Daß das deutsche Strafrecht verschiedene Straftatbestände „gegen das Leben“ pragmatisch unterschiedlich behandelt und benennt, hat keinen Einfluß auf die moraltheologische Würdigung!
Viele Grüße: Ihr
.
pünktchen [mehr…]
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt, und insbesondere, wenn man die spezifischen Umstände bedenkt, die ihn kennzeichnen. Getötet wird hier ein menschliches Geschöpf, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man sich vorstellen kann: es könnte niemals als Angreifer und schon gar nicht als ungerechter Angreifer angesehen werden! Es ist schwach, wehrlos, so daß es selbst ohne jenes Minimum an Verteidigung ist, wie sie die flehende Kraft der Schreie und des Weinens des Neugeborenen darstellt. Es ist voll und ganz dem Schutz und der Sorge derjenigen anvertraut, die es im Schoß trägt. Doch manchmal ist es gerade sie, die Mutter, die seine Tötung beschließt und darum ersucht und sie sogar vornimmt.
Johannes Paul II: Evangelim vitae 58.
Daß das deutsche Strafrecht verschiedene Straftatbestände „gegen das Leben“ pragmatisch unterschiedlich behandelt und benennt, hat keinen Einfluß auf die moraltheologische Würdigung!
Viele Grüße: Ihr
.
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Montag, 7. August 2006 17:23
Pünktchen: Freiheit des Gewissens bedeutet nicht Willkür. Das Gewissen ist nicht „schöpferisch“, es (ge)horcht
Zitat aus „Veritatis splendor“ 60 u. 61
»Das Gewissen ist keine autonome und ausschließliche Instanz, um zu entscheiden, was gut und was böse ist; ihm ist vielmehr ein Prinzip des Gehorsams gegenüber der objektiven Norm tief eingeprägt, welche die Übereinstimmung seiner Entscheidungen mit den Geboten und Verboten begründet und bedingt, die dem menschlichen Verhalten zugrundeliegen.« …
So offenbart sich im praktischen Urteil des Gewissens, das der menschlichen Person die Verpflichtung zum Vollzug einer bestimmten Handlung auferlegt, das Band zwischen Freiheit und Wahrheit. Deshalb zeigt sich das Gewissen mit »Urteils«-Akten, die die Wahrheit über das Gute widerspiegeln, und nicht in willkürlichen »Entscheidungen«. Und die Reife und Verantwortung dieser Urteile – und letztlich des Menschen, der ihr Subjekt ist – läßt sich nicht an der Befreiung des Gewissens von der objektiven Wahrheit zugunsten einer mutmaßlichen Autonomie der eigenen Entscheidungen messen, sondern im Gegenteil am beharrlichen Suchen nach der Wahrheit und daran, daß man sich von ihr beim Handeln leiten läßt. [mehr…]
»Das Gewissen ist keine autonome und ausschließliche Instanz, um zu entscheiden, was gut und was böse ist; ihm ist vielmehr ein Prinzip des Gehorsams gegenüber der objektiven Norm tief eingeprägt, welche die Übereinstimmung seiner Entscheidungen mit den Geboten und Verboten begründet und bedingt, die dem menschlichen Verhalten zugrundeliegen.« …
So offenbart sich im praktischen Urteil des Gewissens, das der menschlichen Person die Verpflichtung zum Vollzug einer bestimmten Handlung auferlegt, das Band zwischen Freiheit und Wahrheit. Deshalb zeigt sich das Gewissen mit »Urteils«-Akten, die die Wahrheit über das Gute widerspiegeln, und nicht in willkürlichen »Entscheidungen«. Und die Reife und Verantwortung dieser Urteile – und letztlich des Menschen, der ihr Subjekt ist – läßt sich nicht an der Befreiung des Gewissens von der objektiven Wahrheit zugunsten einer mutmaßlichen Autonomie der eigenen Entscheidungen messen, sondern im Gegenteil am beharrlichen Suchen nach der Wahrheit und daran, daß man sich von ihr beim Handeln leiten läßt. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 17:08
Pünktchen: Hódmezövásárhelykutasipuszta-Piroschka und das „beruhigte“ Gewissen
.
Bei dem, was Sie „Bekämpfen der Abtreibung“ nennen, läuft es auf eine ganze Liste von sozialpolitischen Maßnahmen hinaus, die man unterstützen kann oder auch nicht! Diese stehen in keinem erkennbaren Widerspruch dazu, daß der Rechtsgrundsatz gewahrt bleibt, kein Mensch solle vorsätzlich menschliches Leben töten dürfen. Sie formulieren als Disjunktion (entweder – oder, ausschließendes Oder), was eine Konjunktion sein müßte und verbinden das außerdem noch mit dem billigen Vorwurf an den Diskussionsgegner, diesem ginge es nur (?) um sich selbst und sein „Gewissen“. Der umgekehrte Vorwurf von mir könnte nun lauten: auch Ihnen geht es nur um sich selbst und die Beruhigung Ihres durch einen faulen Kompromiß beunruhigten Gewissens: indem Sie sich einreden, Sie bildeten die Avantgarde einer sozialtechnolog. optimierten Zukunft, in der Abtreibung erfolgreich „wegkonditioniert“ wäre („Bedingungen schaffen, daß Frauen endlich …“). Diese optimistische Einschätzung könnte man freilich bei allen vom Strafrecht geregelten Tatbeständen haben und mit dieser Begründung die Abschaffung desselben fordern…
Die „Akzeptanz“ einer Fristenregelung ist mit der katholischen Lehre und der herrschenden Moralverkündigung seit Jahrhunderten ganz und gar unvereinbar! Als „Mord“ bezeichne nicht ich die Abtreibung, sondern das kirchliche Lehramt bezeichnet sie so, und zu Recht!
Ich kann Sie aus diesem Grunde als „katholische“ Theologin niemals anerkennen, was Ihre akademischen Meriten auch seien. [mehr…]
Bei dem, was Sie „Bekämpfen der Abtreibung“ nennen, läuft es auf eine ganze Liste von sozialpolitischen Maßnahmen hinaus, die man unterstützen kann oder auch nicht! Diese stehen in keinem erkennbaren Widerspruch dazu, daß der Rechtsgrundsatz gewahrt bleibt, kein Mensch solle vorsätzlich menschliches Leben töten dürfen. Sie formulieren als Disjunktion (entweder – oder, ausschließendes Oder), was eine Konjunktion sein müßte und verbinden das außerdem noch mit dem billigen Vorwurf an den Diskussionsgegner, diesem ginge es nur (?) um sich selbst und sein „Gewissen“. Der umgekehrte Vorwurf von mir könnte nun lauten: auch Ihnen geht es nur um sich selbst und die Beruhigung Ihres durch einen faulen Kompromiß beunruhigten Gewissens: indem Sie sich einreden, Sie bildeten die Avantgarde einer sozialtechnolog. optimierten Zukunft, in der Abtreibung erfolgreich „wegkonditioniert“ wäre („Bedingungen schaffen, daß Frauen endlich …“). Diese optimistische Einschätzung könnte man freilich bei allen vom Strafrecht geregelten Tatbeständen haben und mit dieser Begründung die Abschaffung desselben fordern…
Die „Akzeptanz“ einer Fristenregelung ist mit der katholischen Lehre und der herrschenden Moralverkündigung seit Jahrhunderten ganz und gar unvereinbar! Als „Mord“ bezeichne nicht ich die Abtreibung, sondern das kirchliche Lehramt bezeichnet sie so, und zu Recht!
Ich kann Sie aus diesem Grunde als „katholische“ Theologin niemals anerkennen, was Ihre akademischen Meriten auch seien. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 16:10
Pünktchen: Bester Maurice, Sie schreiben:
In D waren es erst Gastarbeiter, dann kamen sie als Asylanten, dann (als das im Volk negativ konnotiert
wurde) waren sie Flüchtlinge, und als das schnell zum Wirtschaftsflüchtling wurde, ernannte man sie
zu Migranten. Weil das zu blöde ist, und weil die Burschen eben nicht weiterwandern, heißen sie jetzt
irgendwas mit Migrationshintergrund.
gegen diese Aussage von Ihnen hätte ich jetzt doch einige Vorbehalte, weil Sie ja jeweilig verschiedene rechtliche Aufenthaltsverhältnisse von Ausländergruppen in Deutschland diachronisieren! In Wahrheit gibt es synchron Asylbewerber, Asylanten, Gastarbeiter, EU-Bürger mit vollem Niederlassungsrecht usw. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, daß man für verschiedene Verhältnisse einen Oberbegriff findet, der sowohl eingebürgerte Zuwanderer als auch Menschen mit anderem aufenthaltsrechtlichem Status umfaßt. Die Frage ist halt nur, wie man diesen Begriff und mit welcher Stoßrichtung verwendet! [mehr…]
gegen diese Aussage von Ihnen hätte ich jetzt doch einige Vorbehalte, weil Sie ja jeweilig verschiedene rechtliche Aufenthaltsverhältnisse von Ausländergruppen in Deutschland diachronisieren! In Wahrheit gibt es synchron Asylbewerber, Asylanten, Gastarbeiter, EU-Bürger mit vollem Niederlassungsrecht usw. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, daß man für verschiedene Verhältnisse einen Oberbegriff findet, der sowohl eingebürgerte Zuwanderer als auch Menschen mit anderem aufenthaltsrechtlichem Status umfaßt. Die Frage ist halt nur, wie man diesen Begriff und mit welcher Stoßrichtung verwendet! [mehr…]
Montag, 7. August 2006 15:28
Pünktchen: Hódmezövásárhelykutasipuszta
Verehrte Hódmezövásárhelykutasipuszta, ich finde das Thema etwas zu ernst, um es darauf zu reduzieren,
ob Sie mißverstanden wurden oder nicht! Es ist zwar richtig, daß in meiner zweiten Mail eine Aussage
von Ihnen in stark „dekonnotierter“ Form auftauchte und nicht Ihre Aussageabsicht wiedergab, was ich damit
zu entschuldigen bitte, daß es sich bereits um eine fortgeschrittene Uhrzeit handelte! Leider ist es
aber auch Tatsache, daß Sie meine inhaltlichen Einwände überhaupt nicht aufgreifen, sondern sie entweder
übergehen oder mit hingeworfenen Hinweisen für erledigt halten:
die österreichische Fristentötung ist keine Lösung für eine „katholische Theologin“, denn Sie stellt keinen Kompromiß dar, sondern bereits den vollendeten rechtsethischen Bruch! Kompromißlösungen zwischen dem, was die Moralverkündigung der Hl. Kirche und das höchste Lehramt als „Mord“ bezeichnet, und irgendwelchen verschiedenen „Lösungen“, die zwischen verschiedene Modellen der Abtreibungsfreigabe existieren, sind nicht denkbar! So schrieben Sie selber, Sie hielten das Lebensrecht für keine „Kompromißmaterie“! Keine – oder doch eine, was stimmt denn nun?
Ich sehe keinen Widerspruch darin, das kategorische Verbot der Vorsatztötung auch für die rechtsethische Debatte aufrechtzuerhalten und zugleich sozialpolitisch darauf hinzuwirken, daß Frauen in der Verantwortung für ihre Schwangerschaft unterstützt und im Vorfeld einer Schwangerschaft in ihrer Selbstbestimmung bestärkt werden. [mehr…]
die österreichische Fristentötung ist keine Lösung für eine „katholische Theologin“, denn Sie stellt keinen Kompromiß dar, sondern bereits den vollendeten rechtsethischen Bruch! Kompromißlösungen zwischen dem, was die Moralverkündigung der Hl. Kirche und das höchste Lehramt als „Mord“ bezeichnet, und irgendwelchen verschiedenen „Lösungen“, die zwischen verschiedene Modellen der Abtreibungsfreigabe existieren, sind nicht denkbar! So schrieben Sie selber, Sie hielten das Lebensrecht für keine „Kompromißmaterie“! Keine – oder doch eine, was stimmt denn nun?
Ich sehe keinen Widerspruch darin, das kategorische Verbot der Vorsatztötung auch für die rechtsethische Debatte aufrechtzuerhalten und zugleich sozialpolitisch darauf hinzuwirken, daß Frauen in der Verantwortung für ihre Schwangerschaft unterstützt und im Vorfeld einer Schwangerschaft in ihrer Selbstbestimmung bestärkt werden. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 13:51
Pünktchen: Ist doch gern geschehen, verehrter Maurice!
Ich habe mich im Ernst gefragt, wie der von mir unten verlinkte Buchtitel wohl heute lauten müßte. Vielleicht
etwa so:
Toussaint – der Cyberanwalt für Personen mit schwarzafrikanischem, afro-amerikanischem, afro-australischem und afro-europäischen Migrationshintergrund. Illustrierte Unterrichtsmaterialien für den Sozialkundeunterricht in der Sekundarstufe II an Bremer Gesamtschulen. – Bischofsheim, 2006. – 23 S. ; zahlr. Abb. [mehr…]
Toussaint – der Cyberanwalt für Personen mit schwarzafrikanischem, afro-amerikanischem, afro-australischem und afro-europäischen Migrationshintergrund. Illustrierte Unterrichtsmaterialien für den Sozialkundeunterricht in der Sekundarstufe II an Bremer Gesamtschulen. – Bischofsheim, 2006. – 23 S. ; zahlr. Abb. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 13:03
Pünktchen: Verehrter Maurice,
ich habe hier übrigens einen politisch inkorrekten Buchtitel entdeckt, der mindestens einen prominenten Aufsichtsbeamten der Neusprechverordnung irritieren dürfte! [mehr…]
Montag, 7. August 2006 11:06
Pünktchen: Bester Maurice,
das Wiesbadener Subjekt schwurbelt sich gerade zu höchster begrifflicher Präzision auf: wir reden nur noch von „Migration“, weil „Immigration zwangsläufig eine Emigration bedingt“, wir aber alle nur noch Migranten sind im „absoluten“ virtuellen DDLschen Cyberspace: „Nachts sind alle Katzen grau“ und das DDLsche Hirn nächtigt absolut. [mehr…]
Montag, 7. August 2006 10:23
Pünktchen: Bester Maurice,
die „Toussaintsche Schwurbelkiste“ ist auf volle Umdrehungsfrequenz hochgeschnellt:
Leider hatte ich noch nicht die Ehre, diesen Ritterschlag zu empfangen: „Geschwurbel…, das schon immer falsch war, falsch ist und immer falsch bleiben wird“ …
Das Subjekt, das sich selbst zum „absolutum“ erklärt hatte, macht die relativierende Grenzerfahrung eines absoluten Geschwurbels, das fortan, dank seines Bestandes für alle Zeiten, die nimmerendende Zweieinigkeit der Toussaintschen Drehorgel konstituiert: Die Schwurbelkiste höret nimmer auf, „wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird“ … DDL schwurbelt weiter in saecula saeculorum. Amen! [mehr…]
Leider hatte ich noch nicht die Ehre, diesen Ritterschlag zu empfangen: „Geschwurbel…, das schon immer falsch war, falsch ist und immer falsch bleiben wird“ …
Das Subjekt, das sich selbst zum „absolutum“ erklärt hatte, macht die relativierende Grenzerfahrung eines absoluten Geschwurbels, das fortan, dank seines Bestandes für alle Zeiten, die nimmerendende Zweieinigkeit der Toussaintschen Drehorgel konstituiert: Die Schwurbelkiste höret nimmer auf, „wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird“ … DDL schwurbelt weiter in saecula saeculorum. Amen! [mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 18:12
Pünktchen: Hallo Jawohl,
ich sehe natürlich auch reichlich Unähnliches mit Voltaire: dieser war wirklich ein brillanter Polemiker, bei DDL reicht’s nur zum Gekläffe!
[mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 17:14
Pünktchen: Jawohl!
Übrigens, Jawohl!, im nachfolgenden kreuz.net-Artikel wird Voltaire mit den Worten zitiert:
„Lügen ist ein Laster bei bösen Folgen, bei guter Wirkung aber eine große Tugend“
Erinnern Sie sich noch, wer es war, der sich Ihnen gegenüber auf Voltaire berief, der „Ähnliches vertreten“ habe wie er? Das war unter diesem Artikel (27. Juli 22:44 Uhr) mit dem bezeichnenden Titel: „Stummes Geschrei und leeres Geschnatter“ wer, na, wer war es … ?
Der Leser vertritt nicht Ähnliches, sondern exakt dasselbe wie Voltaire. Er folgt der Maxime:
Du darfst lügen! [mehr…]
„Lügen ist ein Laster bei bösen Folgen, bei guter Wirkung aber eine große Tugend“
Erinnern Sie sich noch, wer es war, der sich Ihnen gegenüber auf Voltaire berief, der „Ähnliches vertreten“ habe wie er? Das war unter diesem Artikel (27. Juli 22:44 Uhr) mit dem bezeichnenden Titel: „Stummes Geschrei und leeres Geschnatter“ wer, na, wer war es … ?
Der Leser vertritt nicht Ähnliches, sondern exakt dasselbe wie Voltaire. Er folgt der Maxime:
Du darfst lügen! [mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 16:32
Pünktchen: Christl. „Antijudaismus“ verwandelt sich bei Voltaire in einen direkten rassist. Antisemitismus!
„Ihr seid berechnende Tiere“, hielt Voltaire den Juden vor, „bemüht euch darum, denkende Tiere zu werden.“
it diesem Vergleich zwischen dem denkenden Christen und dem berechnenden Juden nimmt Voltaire die Grundvoraussetzung
des rassistischen Antisemitismus eindeutig vorweg, weil hier die Annahme aller Antisemiten und Rassenfanatiker
von der angeblichen Überlegenheit der schöpferischen Intelligenz der Christen über den unfruchtbaren
Intellekt der Juden anklingt. In einem anderen Text versteigt sich Voltaire zu der Behauptung, dass die
Juden „in jedem Bereich alles abschreiben oder nachmachen.“ In seiner „Abhandlung über die Sitten“ bemerkt
er(fälschlicherweise übrigens), dass man im alten Rom die Juden mit dem gleichen Blick betrachtet habe,
„mit dem wir die Neger sehen,nämlich als eine minderwertige Menschenart“, und weiter: „Alles ist bei
den Juden widersprechend und inkonsequent, wie fast bei allen Nationen. Das bringt die menschliche Natur
mit sich. Aber das Volk der Juden übertrifft darin alle Menschen“. Das Phantom von der jüdischen Weltverschwörung,
mit dem Judenfeinde heute noch hausieren gehen, hat Voltaire auf eine kurze Formel gebracht:„Entweder
die Juden unterjochten alle oder wurden von der gesamten Menschheit gehasst, …sie sind nichtsdestoweniger
die allergrößten Lumpen, die jemals die Oberfläche der Erde besudelt haben.“
„Voltaires Judenhaß …kulminierte… im 20. Jh. in den Gaskammern der Konzentrationslager von Auschwitz und Treblinka.“ [mehr…]
„Voltaires Judenhaß …kulminierte… im 20. Jh. in den Gaskammern der Konzentrationslager von Auschwitz und Treblinka.“ [mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 15:57
Pünktchen: Wo überall und in welcher Form ich für das Lebensrecht eintrete, überlassen Sie vielleicht besser
mir, methusalix! Solange Sie hier, wenn auch wenig überzeugend, für ein Tötungsrecht eintreten, sehe ich auch hier eine Aufgabe! [mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 15:40
Pünktchen: Und noch einer kläfft!
Getroffene Hunde bellen! [mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 15:12
Pünktchen: Er kläfft wieder …:
>>Aber alles, was Sie tun, ist doch, hier Maulaffen feilzuhalten. Sie reden von Taten, aber selber schwatzen
Sie ja doch nur, das dafür aber reichlich und unter Verwendung aller, auch der übelsten, Tricks. …
Sie sind einer von denen, die eigentlich gar nichts tun, aber das dauernde Reden davon, was sie alles täten, für die Tat nehmen.<<
Wenn man keine Argumente mehr hat, kann man natürlich immer noch versuchen den anonymen Diskussionsgegener persönlich zu diffamieren! Das ist die durchsichtige Taktik, die einem DDL-Subjekt (deusexmachina, bürgerl. „Dominique Toussaint“, Wiesbaden) noch bleibt, nachdem es in der Diskussion auf rechtsphilosophischer oder bioethischer Ebene kläglich eingebrochen ist: s. z.B. hier, wo es den „Krieg“ gegen die Ungeborenen für gerechtfertigt erklärte oder hier, wo es nicht rechtfertigen konnte, wieso es menschliches Leben nicht als Grenze eigenen Handelns akzeptiert, sondern sich selbst als Handelnder befugt sieht, menschliches Leben aktiv zu begrenzen.
Der Mann, über dessen mögliche ureigenste Verstrickung in die Abtreibungsproblematik verschiedene Hinweise im Web zu finden sind, hat offensichtlich einen sehr persönlichen Grund für dieses unethische Diskussionsverhalten und man möchte ihm wünschen, daß er irgendwann Ruhe in seiner Seele findet, indem er das Übel an der Wurzel packt: in sich selbst und mit therapeutischer Hilfe, wenn auch sicher das Beichtstuhl der hilfreichste Ort für ihn wäre… [mehr…]
Sie sind einer von denen, die eigentlich gar nichts tun, aber das dauernde Reden davon, was sie alles täten, für die Tat nehmen.<<
Wenn man keine Argumente mehr hat, kann man natürlich immer noch versuchen den anonymen Diskussionsgegener persönlich zu diffamieren! Das ist die durchsichtige Taktik, die einem DDL-Subjekt (deusexmachina, bürgerl. „Dominique Toussaint“, Wiesbaden) noch bleibt, nachdem es in der Diskussion auf rechtsphilosophischer oder bioethischer Ebene kläglich eingebrochen ist: s. z.B. hier, wo es den „Krieg“ gegen die Ungeborenen für gerechtfertigt erklärte oder hier, wo es nicht rechtfertigen konnte, wieso es menschliches Leben nicht als Grenze eigenen Handelns akzeptiert, sondern sich selbst als Handelnder befugt sieht, menschliches Leben aktiv zu begrenzen.
Der Mann, über dessen mögliche ureigenste Verstrickung in die Abtreibungsproblematik verschiedene Hinweise im Web zu finden sind, hat offensichtlich einen sehr persönlichen Grund für dieses unethische Diskussionsverhalten und man möchte ihm wünschen, daß er irgendwann Ruhe in seiner Seele findet, indem er das Übel an der Wurzel packt: in sich selbst und mit therapeutischer Hilfe, wenn auch sicher das Beichtstuhl der hilfreichste Ort für ihn wäre… [mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 13:59
Pünktchen: Jawohl!
Die 68er-Mentalität mit Ihrem Grunddogma, die Elterngeneration hätte alles falsch gemacht, hat sich
auch unter den jungen Juden überlebt.
So ist es! Und auch die Älteren heute können kaum noch „Täter“ im eigentlichen Sinne sein, wenn sich auch etliche Linke die Mühe geben, PapaRatzi wg. seiner nie geleugneten HJ-Mitgliedschaft eine „Täter“-Eigenschaft anzudichten.
Zum ersten Mal funktionieren die einfachen Schablonen der Alt-68er nicht mehr und diese selbst müssen sich nun für ihre Täterschaft an der Tötung von zig-Millionen Ungeborenen verantworten! Und wie in früheren Zeiten nehmen sie als Täter für sich in Anspruch „nur das Beste gewollt“ zu haben: hatte sich doch die böse Welt ihrem sozialtechnolog. Optimierungsprogramm versagt und war es doch daher im besten und ureigensten Interesse der Kinder, das Licht einer so düsteren Welt niemals erblicken zu müssen, einer Welt, in der z.B. „Studiengebühren“ erhoben werden!
(Schönes Gedicht von R. Gernhardt:)
Erstmals sind die Älteren
nicht per se schon Täter.
Erstmals heißt es: Macht erst mal,
bilanziert wird später
Erstmals sind die Jüngeren
nicht per se schon Richter.
Erstmals schreckt das Kainsmal nicht
älterer Gesichter.
Erstmals müssen alle ran,
Turnschuhe wie Krücken.
Glückt’s nicht, sind wir alle dran,
ergo muß es glücken.
Die Frage aber: „Warum habt ihr euch nicht gewehrt?“ gegen den Wahnsinn der Massen-Abtreibung, diese Frage wird einmal jeder beantworten müssen, gleich ob es „glückt“ oder nicht – i.S. von Gernhar… [mehr…]
So ist es! Und auch die Älteren heute können kaum noch „Täter“ im eigentlichen Sinne sein, wenn sich auch etliche Linke die Mühe geben, PapaRatzi wg. seiner nie geleugneten HJ-Mitgliedschaft eine „Täter“-Eigenschaft anzudichten.
Zum ersten Mal funktionieren die einfachen Schablonen der Alt-68er nicht mehr und diese selbst müssen sich nun für ihre Täterschaft an der Tötung von zig-Millionen Ungeborenen verantworten! Und wie in früheren Zeiten nehmen sie als Täter für sich in Anspruch „nur das Beste gewollt“ zu haben: hatte sich doch die böse Welt ihrem sozialtechnolog. Optimierungsprogramm versagt und war es doch daher im besten und ureigensten Interesse der Kinder, das Licht einer so düsteren Welt niemals erblicken zu müssen, einer Welt, in der z.B. „Studiengebühren“ erhoben werden!
(Schönes Gedicht von R. Gernhardt:)
Erstmals sind die Älteren
nicht per se schon Täter.
Erstmals heißt es: Macht erst mal,
bilanziert wird später
Erstmals sind die Jüngeren
nicht per se schon Richter.
Erstmals schreckt das Kainsmal nicht
älterer Gesichter.
Erstmals müssen alle ran,
Turnschuhe wie Krücken.
Glückt’s nicht, sind wir alle dran,
ergo muß es glücken.
Die Frage aber: „Warum habt ihr euch nicht gewehrt?“ gegen den Wahnsinn der Massen-Abtreibung, diese Frage wird einmal jeder beantworten müssen, gleich ob es „glückt“ oder nicht – i.S. von Gernhar… [mehr…]
Sonntag, 6. August 2006 00:08
Pünktchen: Hódmezövásárhelykutasipuszta:
Hierunter fällt auch die sog. Soziale Indikation – Erhalt des Lebensstandards!
das ist in der Tat eine Überlegung, mit der Sie die Theorie und Praxis der Fristentötung direkt rechtfertigen, indem Sie so tun, als würden hier kommensurable Größen gegeneinander abgewogen. Das Argument, man könne sich „ein Kind nicht leisten“ als Rechtfertigung für eine Abtreibung, tauchte als Standardrechtfertigung just in dem Moment auf, als der allgemeine Wohlstand in den westlichen Industrienationen seinen Höhepunkt erreicht hatte, merkwürdig, nicht? Außerdem bleibt die Antwort vonseiten der Kirche zur Vorsatztötung: NEIN! Das Lebensrecht kennt keine „Bedingungen“, an die es geknüpft wäre. Aus diesem Grunde ist jemand, der Vorsatztötung menschlichen Lebens bedingungsweise zulassen will, nicht nur kein(e) Christ(in), er/sie ist nicht einmal Humanist/in!
Sie wissen, Hódmezövásárhelykutasipuszta, daß Ihre Äußerungen zur Lehre der Kirche in diametralem Gegensatz stehen und Sie würden sie so vor Gremien, die z.B. über ihre Anstellung als „katholische“ Theologin zu entscheiden hätten (Fakultät, Caritas, Kirche …), sicher nicht wiederholen! Hier können Sie das, geschützt durch ihr Pseudonym, natürlich tun. Im Zweifelsfall sind Sie „Feministin“, auch wenn das bedeutet die Bindung an die lautere katholische Wahrheit zu opfern. Ein „Frauenrecht“ auf Vorsatztötung gibt es nicht! (Ein Männerrecht übrigens auch nicht!) [mehr…]
das ist in der Tat eine Überlegung, mit der Sie die Theorie und Praxis der Fristentötung direkt rechtfertigen, indem Sie so tun, als würden hier kommensurable Größen gegeneinander abgewogen. Das Argument, man könne sich „ein Kind nicht leisten“ als Rechtfertigung für eine Abtreibung, tauchte als Standardrechtfertigung just in dem Moment auf, als der allgemeine Wohlstand in den westlichen Industrienationen seinen Höhepunkt erreicht hatte, merkwürdig, nicht? Außerdem bleibt die Antwort vonseiten der Kirche zur Vorsatztötung: NEIN! Das Lebensrecht kennt keine „Bedingungen“, an die es geknüpft wäre. Aus diesem Grunde ist jemand, der Vorsatztötung menschlichen Lebens bedingungsweise zulassen will, nicht nur kein(e) Christ(in), er/sie ist nicht einmal Humanist/in!
Sie wissen, Hódmezövásárhelykutasipuszta, daß Ihre Äußerungen zur Lehre der Kirche in diametralem Gegensatz stehen und Sie würden sie so vor Gremien, die z.B. über ihre Anstellung als „katholische“ Theologin zu entscheiden hätten (Fakultät, Caritas, Kirche …), sicher nicht wiederholen! Hier können Sie das, geschützt durch ihr Pseudonym, natürlich tun. Im Zweifelsfall sind Sie „Feministin“, auch wenn das bedeutet die Bindung an die lautere katholische Wahrheit zu opfern. Ein „Frauenrecht“ auf Vorsatztötung gibt es nicht! (Ein Männerrecht übrigens auch nicht!) [mehr…]
Samstag, 5. August 2006 23:36
Pünktchen: Hódmezövásárhelykutasipuszta=Piroschka
Also sie sagen, lieber ein Sieg auf dem Papier und eine Niederlage in der Wirklichkeit als ein Unentschieden
zu akzeptieren?
Nein Hodz…=Piroschka:
Sie verwechseln die Ebenen! Ich hatte Sie gefragt, wie Sie sich als katholische Theologin zur Fristenlösung äußern! Da die Fristenlösung die vorsätzliche Tötung von Ungeborenen erlaubt, ist sie für die katholische Kirche unannehmbar und ein „Kompromiß“ in der Stellung der Kirche zu den gesetzlichen Regelungen in Österreich ist nicht möglich und überhaupt denkbar! Im Sinne des Lebensschutzes stellt die Fristenlösung nicht „ein Unentschieden“ dar, sondern sie ist bereits eine Niederlage, wenn auch andere Lösungen noch niederschmetternder wären. Es gibt nun keinen Anlaß dieses factum zu beschönigen und so zu tun, als könne man mit der erlaubten Vorsatztötung leben, nur weil noch mehr Vorsatztötung immerhin denkbar wäre!
Als Graf von Galen die Euthanasiemorde anprangerte, bestand ja auch keine realistische Chance, daß durch sein mutiges Eintreten ein unmittelbares Umschwenken der offiziellen Politik zu erwarten gewesen wäre. Hätte er also, Ihrer Meinung nach, „realpolitischer“ denken sollen? Und wirft man nicht umgekehrt demselben Grafen vor, er habe nicht deutlich genug gegen den Judenmord Einspruch eingelegt?
Wer vertritt hier Doppelmoral? Am ehesten doch die, die von der Kirche mal rigorose Klarheit, dann wieder falsches Kompromißlertum fordern, je nachdem ob man die Kirche anklagen will oder sich ihrer „Anklage“ entwinden! [mehr…]
Nein Hodz…=Piroschka:
Sie verwechseln die Ebenen! Ich hatte Sie gefragt, wie Sie sich als katholische Theologin zur Fristenlösung äußern! Da die Fristenlösung die vorsätzliche Tötung von Ungeborenen erlaubt, ist sie für die katholische Kirche unannehmbar und ein „Kompromiß“ in der Stellung der Kirche zu den gesetzlichen Regelungen in Österreich ist nicht möglich und überhaupt denkbar! Im Sinne des Lebensschutzes stellt die Fristenlösung nicht „ein Unentschieden“ dar, sondern sie ist bereits eine Niederlage, wenn auch andere Lösungen noch niederschmetternder wären. Es gibt nun keinen Anlaß dieses factum zu beschönigen und so zu tun, als könne man mit der erlaubten Vorsatztötung leben, nur weil noch mehr Vorsatztötung immerhin denkbar wäre!
Als Graf von Galen die Euthanasiemorde anprangerte, bestand ja auch keine realistische Chance, daß durch sein mutiges Eintreten ein unmittelbares Umschwenken der offiziellen Politik zu erwarten gewesen wäre. Hätte er also, Ihrer Meinung nach, „realpolitischer“ denken sollen? Und wirft man nicht umgekehrt demselben Grafen vor, er habe nicht deutlich genug gegen den Judenmord Einspruch eingelegt?
Wer vertritt hier Doppelmoral? Am ehesten doch die, die von der Kirche mal rigorose Klarheit, dann wieder falsches Kompromißlertum fordern, je nachdem ob man die Kirche anklagen will oder sich ihrer „Anklage“ entwinden! [mehr…]
Samstag, 5. August 2006 22:57
Pünktchen: Die Verbalflatulenz eines DDL
kann mich nicht einmal mehr erheitern! – Schade!
Der Verdacht, daß DDL mit seinen Fachkenntnissen an einer Abstimmung gedreht hat, wird bei jedem aufkommen müssen, der sich hier den Verlauf des threads ab 10. Juni, 15:44 Uhr anschaut und verfolgt, wie sich DDL während zweier Stunden unter dem eigens angelegten Nick MadamePompadour zu verteidigen suchte, weil er den Auftritt als DDL/deusexmachina nach dieser Blamage nicht wagte! Nachweislich sind binnen zehn Minuten über 350 Stimmen in eine Abstimmung eingeflossen, die insgesamt knapp über 1000 Stimmabgaben (in mehreren WOCHEN !) zählte. Während der triumphierende Hinweis von DDL (das berühmte: „Tja pünktchen!“ ) auf die plötzliche und unerklärliche Abgabe einer solchen Menge von Stimmen blitzschnell erfolgte, nachdem die Abstimmung gefälscht worden war, tauchte DDL sofort ab, als ich die Leser auf diesen Verdacht hinwies. Als jedoch besagte MadamePompadour auftauchte, ein gerade neuangemeldeter Nick, der nur zu dem Zweck auftrat, DDL zu exkulpieren, verdichtete sich mit jeder Wortmeldung dieser „Madame“, der Verdacht zur Gewißheit: es war DDL!
Die ganze Sache ist natürlich sehr decouvrierend und hochnotpeinlich für das DDL-Subjekt: gebärdet es sich doch stets als Herold der demokratischen Gesinnung und des hohen Respektes vor Meinungen und „Mehrheiten“. Hier sieht man nun, was in Wahrheit dahintersteckt: ein eiskalter Manipulateur und Betrüger! DDL, der von sich sagt, er sei sich das „absolutum“ … [mehr…]
Der Verdacht, daß DDL mit seinen Fachkenntnissen an einer Abstimmung gedreht hat, wird bei jedem aufkommen müssen, der sich hier den Verlauf des threads ab 10. Juni, 15:44 Uhr anschaut und verfolgt, wie sich DDL während zweier Stunden unter dem eigens angelegten Nick MadamePompadour zu verteidigen suchte, weil er den Auftritt als DDL/deusexmachina nach dieser Blamage nicht wagte! Nachweislich sind binnen zehn Minuten über 350 Stimmen in eine Abstimmung eingeflossen, die insgesamt knapp über 1000 Stimmabgaben (in mehreren WOCHEN !) zählte. Während der triumphierende Hinweis von DDL (das berühmte: „Tja pünktchen!“ ) auf die plötzliche und unerklärliche Abgabe einer solchen Menge von Stimmen blitzschnell erfolgte, nachdem die Abstimmung gefälscht worden war, tauchte DDL sofort ab, als ich die Leser auf diesen Verdacht hinwies. Als jedoch besagte MadamePompadour auftauchte, ein gerade neuangemeldeter Nick, der nur zu dem Zweck auftrat, DDL zu exkulpieren, verdichtete sich mit jeder Wortmeldung dieser „Madame“, der Verdacht zur Gewißheit: es war DDL!
Die ganze Sache ist natürlich sehr decouvrierend und hochnotpeinlich für das DDL-Subjekt: gebärdet es sich doch stets als Herold der demokratischen Gesinnung und des hohen Respektes vor Meinungen und „Mehrheiten“. Hier sieht man nun, was in Wahrheit dahintersteckt: ein eiskalter Manipulateur und Betrüger! DDL, der von sich sagt, er sei sich das „absolutum“ … [mehr…]
Pünktchen: Hodmezö usw.
Kompromisse verteidigt man nicht, entweder man akzeptiert sie oder man hat Gegenvorschläge, die im selben
Maße konsensfähig sind.
Danke erst einmal, daß Sie in sachlichem Ton und ohne Invektiven antworten!
Die von Ihnen formulierte Alternative sehe ich nicht! Sie mag in einem realpolitischen Sinne zutreffen: in diesem Sinne muß ein Politiker bestrebt sein, für Lösungen Konsense herbeizuführen! Schafft er es nicht, muß er mit Kompromissen leben, das stimmt!
Die Kirche jedoch wird ihre Verkündigung und ihr proprium nicht von Konsensen abhängig machen und sie darf es auch nicht! Ein Kompromiß mit der Vorsatztötung von Ungeborenen gibt es nicht. Meiner Meinung nach sollte eine Theologin in ihren Aussagen und Stellungnahmen diesen Grundsatz auch deutlich machen, komme er gelegen oder nicht.
Ihre wiederholte Empörung über Lebensschützer in Wien schien mir in keinem ausgewogenen Verhältnis zu der weit empörenderen Praxis der täglichen Tötungen in Abtreibungsambulanzen und ihrer rechtlichen Grundlage in der Fristenregelung. Vielleicht belehren Sie mich ja demnächst eines Besseren! [mehr…]
Danke erst einmal, daß Sie in sachlichem Ton und ohne Invektiven antworten!
Die von Ihnen formulierte Alternative sehe ich nicht! Sie mag in einem realpolitischen Sinne zutreffen: in diesem Sinne muß ein Politiker bestrebt sein, für Lösungen Konsense herbeizuführen! Schafft er es nicht, muß er mit Kompromissen leben, das stimmt!
Die Kirche jedoch wird ihre Verkündigung und ihr proprium nicht von Konsensen abhängig machen und sie darf es auch nicht! Ein Kompromiß mit der Vorsatztötung von Ungeborenen gibt es nicht. Meiner Meinung nach sollte eine Theologin in ihren Aussagen und Stellungnahmen diesen Grundsatz auch deutlich machen, komme er gelegen oder nicht.
Ihre wiederholte Empörung über Lebensschützer in Wien schien mir in keinem ausgewogenen Verhältnis zu der weit empörenderen Praxis der täglichen Tötungen in Abtreibungsambulanzen und ihrer rechtlichen Grundlage in der Fristenregelung. Vielleicht belehren Sie mich ja demnächst eines Besseren! [mehr…]
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