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Kirche hat Formkompetenz, Quatsch! Was die subtilen Einzelheiten bei der Abfassung einer Form angeht,
über die die Kirche die Kompetenz haben sollte, so unser Freund Jean, bitte Diekamp lesen: Die Form gehört
zur Substanz und diese ist Jure divino festgelegt, sei es durch Christus, sei es durch Auftrag an die
Apostel. Die Kirche kann sie, die Substanz, nicht verändern. (Sententia certa) Band III, Seite 18. Was
die Einzelheiten angeht, nebensächliche Hinzufügungen vorzunehmen, bitte dem weiteren Text bis Seite
21 folgen. Es müßte also der Nachweis erbracht werden, dass entgegen der Verlautbarung des römischen
Katechismus, es beim Messopfer nicht nur um die Zuwendung der Früchte des Kreuzesopfers ginge und daher
die Anwendung desselben den rein potentiellen Opferzwecks des Kreuzesopfers zum Ziele haben könne. Bitte,
dieser Nachweis ist zu erbringen.
Ach, Marcel Ich darf mal eben bitten die Diskussion weiter unten zu verfolgen, wo von Diekamp, Gihr und
Leo XIII. hinsichtlich der Mindestintention die Rede ist. Wären die neuen Konsekrationsworte mit dem
„für alle“ gültig, dann konsekriert ein Priester selbst dann, wenn er die Allerlösung propagiert. Es
wäre völlig hinreichend, wenn er dann den NOM nach den Rubriken (ohne Mätzchen) als typisch christlich-religiöse
Handlung volzöge, weil die Christen (nicht er) daran glauben. Dr.Barth(ich kenne ihn gut) und Du sind
herzlichst eingeladen, weiter unten die Seiten von Diekamp und Gihr aufzuschlagen. Dr.Barths Widerlegung
ist keine Widerlegung, denn er bringt für seine Sicht der Intention gar keine Beweise des Lehramtes.
Die Links auf Denzinger-Hünermann zum Methodistenerlass und andere, stehen Die ebenfalls zur Verfügung.
Zuletzt an Jean: Wiederholt weise ich daraufhin, daß es beim Messopfer nicht um die potentielle Erlösung
aller geht, sondern um die Zuwendung der Früchte an die Auserwählten. Kannst Du bitte den Katechismus
lesen? Lesen kannst Du doch, oder?
Man kann das nicht richtig verstehen und neutestamentlich stimmt das auch nicht. Es ist eine bekannte
philologische Lüge, dass „für alle“ und „für viele“ im Aramäischen dasselbe sei. Schon Prof. van der
Ploeg hatte das widerlegt. Der Mann war immerhin syromalankarischer Chorbischof. Der römische Katechismus
verwirft das und die Worte des Herrn kann keiner ändern. Ich darf sie wohl bitten, den Text aus dem Catechismus
Romanus zu würdigen. Bis jetzt haben Sie das nicht getan. Sie sind selbst in der Lage homo-ousios und
homoi-ousios gleichzusetzen. Wieso hat man eigentlich im II.Hochgebet beim „Verbum Tuum inseparabile“
des Textes von Hippolyt das „inseparabile“ gestrichen? Da steht jetzt nur noch: „er ist dein Wort“. Das
ist doch christologisch bedeutsam. Und bei den Wandlungsworten ist die Anwendung bedeutsam, denn anders
als das Kreuzesopfer, wird es für die Auserwählten dargebracht, „…nicht für die Welt bitte ich, sondern
für diese…“. So zitiert der Katechismus des Konzils von Trient das Johannesevangelium. Sie werden gebeten
auf den Text des Katechismus einzugehen und ihn zu würdigen. Bis jetzt haben Sie ihn nur ignoriert.
Da müssen Sie aber eine andere Ausgabe haben Es gibt Ausgaben, da ist es weder farblich, noch durch grosse
Buchstaben hervorgehoben. Hat sich also geändert. Macht die Sache aber nicht fett. Mir geht es aber um
Rubriken, die das entsprechend abheben und kommentieren. Soweit mir bekannt, fehlen die. Ich lasse mich
gerne korregieren. Aber schön ist es, dass jetzt das „für alle“ in grellem rot so gut zu lesen ist.
Selbstredend macht das eine Messe ungültig, weil es bei der Messe eben um die Anwendung der Früchte
des Kreuzesopfers geht. Und da zählt, was im römischen Katechismus steht.
Verstehe ich nicht Sie sehen doch, daß der Novus Ordo, so wie er prkatiziert wird, hinsichtlich der Wandlungsworte
mit dem römischen Katechismus im Widerspruch steht. Oder kann jetzt auch ein Papst erklären, daß man
das homo-ousios jetzt anders sehe? Jemand der so etwas tut, ist eben von der Bulle Pauls IV. betroffen.
Ja Wolfgang, genauso ist das! Und es ist natürlich Materie und Form „recte et rite“ gemeint, im Ritus
den die Kirche vorschreibt. Im NOM sind die Wandlungsworte zudem nicht mehr als Form ausgezeichnet. Und
hier ist noch ein Zitat aus dem römischen Katechismus: 2.Teil, 4. Hauptstück, Nr.24, Seite 170, Edition
des Petrusverlages: „Es ist also recht geschehen, daß nicht gesagt worden ist „für alle“, da hier bloss
von den Früchten des Leidens die Rede war“. Englische Ausgabe www.cin.org/…er/trent/tsacr-e.htm „When
He added, And for many, He wished to be understood to mean the remainder of the elect from among the Jews
or Gentiles. With reason, therefore, were the words for allnot used, as in this place the fruits of the
Passion are alone spoken of, and to the elect only did His Passion bring the fruit of salvation. And this
is the purport of the Apostle when he says: Christ was offered once to exhaust the sinsof many; and also
of the words of our Lord in John: I pray for them; I pray not for the world, but for them whom thou hast
given me, because they are thine.“ Zudem bedarf es Priester um das Opfer darzubringen.
@Wolfgang.e: Kompetenz? Zählt wirklich immer die Kompetenz? Wer war kompetenter als Karl Rahner? Wenn
ein Buch von einem Anonymus veröffentlicht worden ist, dann ist es noch lange nicht wertlos, allerdings
natürlich umso wertvoller, desto nachprüfbarer die Quellen sind. Was Les Amis du Christ Roi betrifft:
mir sind viele bekannt: Mitglieder sind Priester, ehemalige Pfarrer und Dozenten an Diözesanseminaren,
Absolventen der Ecole Polytechnique und andere sind Ingineure, Philosophiedozenten an Universitäten.
Aber das macht noch keine Kompetenz. Wären alle Arbeiter, die einfach nur ihren Katechismus gut kennen,
es wäre doch gleich.
Also schloß er messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf Welcher einfache Gläubige hatte
die christologischen Streitigkeiten des 4. und 5.Jhr. begriffen? Können Sie aus dem stehgreif sofort
erklären, warum der Monotheletismus eine Häresie ist? Wenn einfache Menschen wegen der Untreue von Bischöfen
in eine Häresie fallen, ist ihre Sünde weit geringer. Aber jeder einfache Mensch kann erkennen, daß
etwas nicht stimmen kann, wenn ein „Papst“ den Koran küßt und er in Togo in einem „heiligen Hain“ ein
animistisches Ahnenopfer vollzieht. Die akademischen Begründungen sind doch nur nachgeliefert. Erst sehe
ich einen Johannes Paul, der alle Religionen nach Assisi einlädt, dann fange auch ich erst an nachzudenken.
Also, weil es Ihnen nicht in den Kram paßt, ist die Bulle Pauls IV. (in Ewigkeit gültig, wie im Text
steht), irrelvant?
@Pablo: Würden Sie bitte mal auf die Zitate eingehen Ich habe auf die Seiten 49 und 56 in Band 3 von
Diekamp und auch auf Gihr hingewiesen. Ich habe auch auf Akte des Lehramtes hingewiesen. Der Denzinger-Hünermann
ist online einsehbar. Über das Verhältnis von Intention in bezug auf Materie und Form äußert sich
Apostolicae Curae deutlich. Auch die Dekrete im Hinblick auf die Taufe, auf die ich hingewiesen habe,
sind deutlich genug. Sie genügen allen tutioristischen Prinzipien. Meine Argumente sind etwas ausgebreiteter
bei Th. Stopka home.arcor.de/…0ist%20unrichtig.rtf zu finden. Bitte etwas mehr positive Theologie betreiben
und die Akte Lehramtes berücksichtigen und nicht irgendwas erzählen. Gerade deswegen, wenn einer im
Rahmen einer christlich-religiösen Handlung Materie und Form setzt, dann geht die Kirche auch davon aus,
daß die Intention vorliegt. Steht das so in Apostolicae Curae www.papalencyclicals.net/Leo13/l13curae.htm,
ja oder nein? The Church does not judge about the mind and intention, in so far as it is something by
its nature internal;but in so far as it is manifested externally she is bound to judge concerning it.
A person who has correctly and seriously used the requisite matter and form to effect and confer a sacrament
is presumed for that very reason to have intended to do (intendisse) what the Church does.
Das entzieht sich Ihrer Kompetenz… …zu beurteilen, ob es sich um Schüleraufsätze handelt. Ihnen
fällt ja noch nicht einmal etwas zur Bulle Pauls IV. ein. Melden Sie sich doch, wenn Sie etwas zur Sache
sagen können. Ihre Interventionen hier sind selten von Belegen begleitet, oder können Sie mit theologischer
Literatur umgehen?
Wer sich eine Kopie des Kanons 188 anschauen möchte,… der kann es hier home.arcor.de/…0%e0%20Avrill%e9.rtf
tun. Dazu muß leider der ganze Text des Artikels geladen werden, 7.8MB. Auf Seite 2 des Artikels ist
eine Kopie des Kanons mit seinen Fußnoten. In Can. 188, Absatz 4 wird auf die §§ 3 und 6 von „Cum ex
apostolatus officio“ hingewiesen.
@Belisar: Sie tun gerade so, als wäre ein Konklave unfehlbar Trotz des Beistandes des Heiligen Geistes,
ist dieser Beistand nicht unfehlbar, denn die Unfehlbarkeit hängt an der Person des Papstes. Der Gesamtepiskopat
ist nur in Unterordnung unter den Papst unfehlbar. Die Kardinäle sind Kleriker des stadtrömischen Klerus,
auch wenn sie anderswo Erzbischöfe sein mögen. Der Beistand des Heiligen Geistes wirkt also unterschiedlich
aus und hat verschiedene Vollkommenheiten. Sie sind aufgefordert, ich wiederhole mich, sich mit der Bulle
Pauls IV. zu beschäftigen. Der Fall ist dort vorgesehen. Natürlich kann ein Freimaurer kein Papst werden.
Wird er gewählt, ist er eben nicht Papst. Dann sieht der Beistand des Heiligen Geistes halt so aus, daß
er verhindert, dass der Häretiker jemals das Amt bekommt:„Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt an den Tag
kommen, daß ein Bischof, … oder gar der Römische Pontifex vor seiner Beförderung (zum Bischof usw.) …
vom katholischen Glauben abgewichen sei oder irgendeine Irrlehre übernommen habe, so ist die Beförderung
bzw. die Amtsübernahme, auch wenn alle Kardinäle ihr einmütig zugestimmt haben, null und nichtig. Sie
kann weder durch die Amtsübernahme, die Weihe … noch durch die Inthronisation … Gültigkeit erlangen.
Sie darf auch nicht für teilweise legitim gehalten werden. Sie überträgt solchen Personen, die zu Bischöfen …
befördert … oder auf den Stuhl Petri berufen wurden, keine Befehlsgewalt in geistlichen oder weltlichen
Dingen. §6
Wenn ein Großteil der Bischöfe irrt,… …dann gehören sie einfach nicht mehr zur Kirche. Was das
Kirchenrecht angeht: weder kann die Kirche ihre Dogmen erfinden, denn diese gehen hervor aus dem Depositum
Fidei, nach kann sie ihr Recht erfinden, denn dieses besteht eigentlich in den dogmatischen Dekreten selbst,
angewendet auf die Kirche als vollkommene Gesellschaft in der täglichen Praxis. Dewegen sind diese Fußnoten
ja so wichtig. Ein „Recht“, das man sich einfach ausdenken kann, dessen Fußnoten aber auf eine andere
Lehre verweisen, kann kein Recht sein. Die Verfechter des neuen Rechtes sind gebeten dieses aus den Annotationen
von 1989 zu erklären. Und dann reden wir mal über Lumen Gentium und das neue Kirchenbild. Ein Kirchenrecht
ist doch nur die konkrete Anwendung. Was, wenn beide Rechte ein völlig anderes Kirchenbild voraussetzen?
Handelt es sich dann um dieselbe Kirche? Statt hier herumzusülzen, „Butter bei die Fisch“ meine Herren.
Zeigen Sie, wie das neue Recht in die überlieferte Lehre eingebettet ist, in die Bulle Pauls IV., aber
auch die Bulle von Bonifaz VIII. etc.! Oder finde ich da nur Dignitatis Humanae, Lumen Gentium und Unitatis
Redintegratio?
@Stat Crux: Hi freak Soll ich dir das Credo des Konzils von Nizäa vorlesen, damit man den Glauben von
morgen kennen kann? Oder muß man dazu Vatikanum II konsultieren? Falls du dem Argument nicht folgen kannst:
Die Fußnoten betten das kodifizierte Recht dogmatisch ein, denn die Kanones sind im Sinne der Dekrete
in den Fußnoten zu interpretieren. Das gilt auch für das neue Pseudo-Recht von 1983 mit seinen nachgereichten
Fußnoten von 1989. Wir reden also eigentlich nicht über zwei Kodizes, sondern über die Maßgeblichkeit
der Akte, oder Nicht-Akte de Lehramtes auf denen sie beruhen. Was Can.188 angeht, ich habe mich sogar
verlesen. Es heißt da nicht „stillschweigender Amtsverlust“, sondern „stillschweigender Amtsverzicht“.
Ein Pseudo-Papst verzichtet also selbst auf sein Amt, oder tritt es gar nicht erst an. Die Gläubigen
und der Rest der Kirche nimmt nur Kenntnis davon. Da wird nicht gerichtet. Was soll man jetzt von jemandem
halten, der als Pfarrer einem Gemeindemitglied die Taufe eines adoptierten jüdischen Kindes ausgeredet
hat. CIC1917 sieht diesen Fall vor und nennt ihn sogar als explizites Beispiel von Häresieverdacht.
Can. 188 des CIC von 1917 Dieser Kanon weißt hin auf die Paragraphen 3 und 6 der Bulle Pauls IV.: kein
Häretiker kann ein Amt übernehmen, die scheinbar legale Wahl eines Papa haeriticus ist ungültig, auch
bei Zustimmung aller Kardinäle. Der Can.188 redet vom „stillschweigenden Amtsverlust, ipso facto und
ohne jede weitere Deklaration“. Das eine ist die Kenntnisnahme davon, daß jemand in eine bereits verurteilte
Häresie gefallen ist, da andere ist die Verurteilung des Häretikers. Das erstere kann auch ein Laie
tun. Natürlich ist das neue Kirchenrecht so gestaltet, daß jemand erst dann als Häretiker angesehen
werden kann, wenn er persönlich auch als solcher verurteilt ist. Warum wohl? Das Kirchenrecht von 1917
sagt dagegen, wer der Häresie verdächtig ist. Solche Canones wird man im neuen Recht vergeblich finden.
Ich wiederhole, wie schon so oft: 14 mal weist das Kirchenrecht von 1917 auf die Bulle Pauls IV. hin.
Dummes Zeug der Priesterbruderschaft zu sagen, diese wäre nicht ins Kirchenrecht übernommen worden.
Die Darstellung Pater Lingens ist unrichtig,… …weil unvollständig. Die Zitate aus Diekamp, auf die
in der Seite KIRCHENLEHRE hingewiesen wird, sind unvollständig. Ich weise hier hin auf DH3100 – 3102,
3126, 3128. Zur Vervollständigung von Diekamp. Bitte lesen, Band 3, Seite 49 (bei keinem Sakrament ist
der Irr- und Unglaube des Spenders ein Hindernis zur gültigen Spendung, sententia nunc communis) und
56. Ludwig Ott ist hier leider viel zu knapp. Gihr, Sakramentenlehre, Band 1, 114 – 115 ist sehr klar.
Die Mindestintention ist die, ein Sakrament als typisch christlich-religiöse Handlung zu vollziehen,
weil die Christen daran glauben. Die Wirkungen müssen nicht intendiert werden. Die Moraltheologen wie
Jone und Prümmer sagen nichts anderes. Wenn es interessiert, Denzinger-Hüner auf französisch catho.org/9.php?d=g0.
Auf diesem Hintergrund sind sowohl die Weihen, die Liénart gespendet hat, also die Weihen Thucs gültig.
Wie viele pathologische Fälle mag es in der Kirchengeschichte gegeben haben? Pater Lingen ist aufgerufen,
dazu Stellung zu nehmen. Diekamp zitiert noch Thomas: 3 q. 64 a 9 ad 1 – In Sent.4 d6 q1 a3 sol2 ad 1.
Damit man an B16 als dem Stellvetreter Christi herumzerren könnte,… …müßte er Papst und Bischof
sein. Aber da die Hoftheologen der Bruderschaft, die Dominikaner in Avrillé sich im Hinblick auf die
Frage der neuen Bischofsweihen nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, darf man von der Bruderschaft hinsichtlich
Ekklesiologie auch nicht viel erwarten. Ein Artikel, der die ganze Inkompetenz der Dominikaner home.arcor.de/…%20als%20solcher.rtf
zum Thema hat, läßt erahnen, daß es allgemein dort um die theologische Bildung schlechter bestellt
ist, als als viele Tradis zugeben wollen. Es geht wie schon vorher um die Weihen und die Auffassungen
in Avrillé zu der Sakramentalität dieses Sakramentes sollten auf Traditionalisten ernüchternd wirken.
In mancher Hinsicht sind Bücher von Dr. David Berger zehnmal besser.
Keiner von uns ist der hl.Aloysius von Gonzaga Und wir Erwachsene wissen nun einmal um die Bedeutung dieser
Bilder. Warum sollte man mich eigentlich nicht bei der Verrichtung der Notdurft ablichten, wenn ich im
Garten meine Tomaten dünge? Wenn ich da meine Zwillinge zusehen lasse, die 2 1/2 Jahre alt sind, werden
die sich nichts dabei denken. Wahrscheinlich werden sie sich die Windel ausziehen und mitmachen. Solche
Bilder sind nicht nur bewußte Provokationen, es sind okkulte sexual-magische Handlungen und Rituale von
eingeweihten.
Tatsächlich, solche Bilder gehen einfach zu weit Da ist dann weiter unten ein Muttergottesbild in nächster
Nachbarschaft zu einer Andeutung von oralsexuellen Handlungen. Da hat man dann auch keine Lust, weiter
zu diskutieren. Solche Probleme haben eben Mitglieder der V2-Sekte untereinander, wie auch manche evangelische
Pastoren keine Pastillen mögen. Aber das ist alles deren Problem. Ich beteilige mich weder an V2-Kulten,
noch wähle ich ihre Parteien.
@Benedikt: Tissier de Mallerais schizophren? Nun ja, das ist es tatsächlich. Das ist halt der Joker der
Priesterbruderschaft, mal Heiliger Vater, mal Antichrist, mal Häretiker und Papst, mal Papst, aber noch
nicht ganz Häretiker. Bald sind Generalwahlen. Tissier de Mallerais darf seine Attacke deswegen reiten,
weil Fellay schon wieder von seinem Verbot Ratziputin zu kritisieren, Abstand genommen hat. Sinn des ganzen:
Fellay will sich die Stimmen derer sichern, deren Herzen für Tissier schlagen. Letzterer hätte aber
keine Chance, weil er nie die Stimmen der heimlichen „Petrusbrüder“ bekommen würde. So macht Fellay
über Tissier jetzt den starken Mann, den hinterher alle wählen werden. Danach wird er machen, was er
will und er wird ein Abkommen unterzeichnen.
Klar hat die Kirche Recht Aber man muß erst einmal zu ihr gehören und Ihrer Doktrin anhängen. Kein
Anhänger des Konzils ist sich mit dem anderen einig.
Lohnt sich das Thema als Dauerlutscher? Daß diese Konzilssekte und ihr kabbalistischer Kult für solche
Typen interessant ist, sollte sich doch langsam herumgesprochen haben. Deswegen sollte man weniger über
Homosexuelle reden, sondern darüber, was Frank’nchurch für eigentlich Schwuchteln eigentlich so anziehend
macht. Die Redaktion, die sich hier rühmt heiße Eisen anzupacken, sollte doch mal endlich hinsichtlich
der Konzilslehre (Konzilsleere) die Augen öffnen. Kein Konzilsgeleerter ist sich mit dem anderen einig,
jeder Befürworter der Konzilsleere hat seine eigene Leere. Früher schied ein Konzil die Geister, heute
scheiden sich die Geister am Konzil, un zwar auch gerade die Unterstützer desselben. Beim Konzil hat
immer jeder Recht, weil keiner Recht hat. Jeder Befürworter kann sein Konzil haben. Aber das nicht die
römisch-katholische Kirche sein.
Schon wieder Sex? Liebe Redaktion, klar ist das Thema ärgerlich, aber Sex nimmt hier einen solch breiten
Raum ein, daß man meinen könnte, es gäbe sonst keine anderen Sünden. Die erste Sünde von Frank’nchurch
ist die Leugnung der wahren Dreifaltigkeit und der hypostatischen Union, die ihren kultischen Ausdruck
in der neuen Bischofsweihe findet: Can.9 des Konzils von Ephesus:Wer sagt, der eine Herr Jesus Christus
sei vom Hl.Geist verherrlicht worden als einer, der sich einer fremden vom Geist gegebenen Kraft bedient
hätte, und er habe vom Geiste Gewalt gegen die unreinen Geister erhalten und die Fähigkeit Gotteszeichen
unter den Menschen zu vollbringen, und wer nicht viemehr bekennt, daß es sein eigener Geist war, kraft
dessen er auch die Gotteszeichen gewirkt hat, der sei ausgeschlossen. Suchliste zu Rahner + Modalismus
www.google.de/search?hl=de&q=Rahner…
Seit wann hat Opus Dei Mönche? Aber das sind ja eh nur kleine Details für den Autoren. Objektiv ist
der Film pottschlecht, aber was erwartet der Katholik eigentlich, wenn Christus sich anschickt wiederzukommen,
mögen es auch noch Jahrzehnte sein, bis der Antichrist kommt. Hat der Erlöser nicht vorhergesagt, daß
man den Mord an Christen selbst als Dienst an Gott ausgeben wird? Nun wird das alles wahr und alles wird
natürlich mit Schmähungen eingeleitet. Arme Welt, an den Tsunami denkt schon keiner mehr.
Habe zwar Verständnis für diesen Herren,… …aber wieso ist die Feindschaft gegen Homosexuelle ein
ausreichendes Motiv katholisch zu werden? Ich kenne einen lutherischen Pastor, der ist auch gegen Homosxualität.
Wird er deswegen katholisch? Da er sich zur lutherischen Rechtfertigungslehre bekennt, hat er keine Veranlassung
katholisch zu werden.
Warum redet hier eigentlich jeder über Latex? Gewiß ist das alles beschämend, aber anscheinend sind
Katholiken, oder die sich dafür halten, heutzutage der Auffassung, daß die einzige Sünde, die man begehen
könne, gegen das sechste Gebot gerichtet ist. Dabei ist die französische Osteransprache Bendikt XVI.
mindestens ebenso schlimm. Er hat den Begriff der Person auf Christus so abgewendet, daß er sie aus zwei
Hypostasen zusammengesetzt sieht (communion existentielle). Solange man nicht aus der Reihe ferzelt, sondern
nur ohne Kondom im Ehebett, scheint es sonst keine Sünde zu geben. Als wenn so eine Häresie nicht genauso
schlimm wäre.
@S-Braten Der Unterschied ist einfach der, daß bei der Benutzung der empfängnisfreien Zeit der Akt in
sich betrachtet eine Zeugung nicht ausschließt, was die Anwendung von Mitteln angeht, lediglich die Umstände
behindern die Zeugung. Aber auch hier ist jeder Katholik gehalten, wenigstens habituell allen Konsequenzen
des Aktes zuzustimmen. Verhütungsmittel sind aber Werkzeuge, welche die Entstehung des Lebens direkt
verhindern sollen, sie haben also eine kausale Beziehung zur Verhütung. Nach Pius XII. besteht aber auch
auf Knaus-Ogino kein stringentes Recht, vor allem dann nicht, wenn man es mit kerngesunden Ehegatten zu
tun hat.
Anderer Vorschlag an Bonifaz Wenn man immer Kondome benutzt, wäre es erst Recht das geringere Übel,
denn dann würde das von Anfang an das Ansteckungsrisiko bedeutend verringern. Zynisch betrachtet ist
das so.
Lieber Bonifaz, ist die fortschrittliche Einstellung Ratziputins mein Problem? Aids-Bekämpfung Papst
will Kondome erlauben: Ein Jahr nach seiner Wahl plant Papst Benedikt XVI. einen wichtigen Schritt bei
der Aids-Bekämpfung: Der Vatikan will nach Angaben eines Kurienkardinals HIV-Infizierten den Gebrauch
von Präservativen erlauben. Der Kirchenstaat arbeite an einem entsprechenden Dokument, das demnächst
veröffentlicht werden soll, sagte der vatikanische „Gesundheitsminister“, der aus Mexiko stammende Kardinal
Javier Lozano Baragán der römischen Zeitung La Repubblica in einem Interview.
Problem Hallo Irenäus, das Problem besteht ja schon in der Bulle Pauls IV. selbst, der auch gar keinen
kanonischen Ausweg aus der Krise geben wollte, sondern ein quasi apokalyptisches Szenarion annimmt. Was
kann schlimmer sein, als das? Zudem besteht dann die aktive Unfehlbarkeit der Kirche nicht mehr, sondern
nur noch die passive Unfehlbarkeit. Das nächste Problem ist, von wem wird ein falscher Päpste anerkannt?
Ich stelle wiederum rein hypothetisch die Frage. Erste Möglichkeit, durch echte Bischöfe, die sich täuschen
lassen, zweite Möglichkeit durch häretische Bischöfe und auch solche, die gar keine gültige Weihe
mehr empfangen haben. Wer erkennt ihn nicht an? 1.)solche Bischöfe, die rechtgläubig sind, aber der
Kirche keinen Papst geben können. 2.) häretische Bischöfe (und ungeweihte Pseudo-Bischöfe), welche
eine offensichtliche Sedivakanz zum Vorwand nehmen, eigene Irrtümer zu verbreiten. Es ist offensichtlich,
daß so etwas nur geschehen kann, wenn die letzten Zeiten anbrechen, von denen der hl. Paulus sagt:Erst
muß der Abfall kommen. Nach der Lehre der Kirchenväter sind Kaiser und Papst diejenigen, die den Antichristen
aufhalten. Joh.Chrysos. und Hieronymus sehen den Kaiser, der hl.Thomas eher den Papst. Beides kann aber
harmonisiert werden. Eines ist klar, der Antichrist kann keinen Papst neben sich gestatten. Damit er überhaupt
kommen kann, muß der Papst weg. Der Apostel Paulus hat das gesehen. Wenn der Menschensohn wiederkommt,
wird er da noch Glauben vorfinden?
Auch wenn’s Ihnen auf die Nerven fällt, Ansgar Bitte vergessen Sie die Bulle Pauls IV. nicht. Ich darf
auch einmal fragen, was Sie mit Führung des Papstes durch den Hl.Geist meinen. Der Beistand des Hl.Geistes
für den Papst ist ein rein negativer und bedeutet keine Vermehrung der Offenbarung. Sie übrigens tun
immer so, als gäbe es keine Bulle Pauls VI. Sie müssen mindestens eingestehen, daß die Kirche über
den CIC von 1917 und den Can.188, der auf die §§3 und 6 dieser Bulle verweist, grundsätzlich Vorkehrungen
getroffen hat, wenn dem legalen Anschein nach ein Häretiker zum „Papst“ gewählt worden ist. Unabhängig
davon, ob man das auf Paul VI., Johannes Paul I. + II. und Benedikt XVI. anwenden kann, weil es ja nur
auf Häretiker anwendbar ist, stellt also Paul IV. über eine unfehlbare Entscheidung in dieser Bulle,
die für „ewige Zeiten gelten soll“, daß kein Häretiker Papst sein kann, auch wenn alle Kardinäle dem
zugestimmt haben sollen. Bitte erkennen Sie erst einmal diese Tatsache an, dann reden wir später darüber,
ob Johannes Paul II. und Bendikt XVI. davon betroffen sind. Sie könnten ja sagen: „Gut, die Bulle Pauls
IV. ist gültig und der Fall könnte auch tatsächlich eintreten, er ist aber nicht eingetreten“. Aber
an der generellen Möglichkeit, daß jemand dem Anschein nach Papst ist, es aber nicht ist, ist nicht
zu rütteln.
Komisch, wirklich dogmatische Diskussionen gehen doch bei Ihnen nicht Da müssen Sie eben mit ein paar
Schmankerln aus meinen Jugendtagen vorliebnehmen. Außerdem geht es hier nicht um die einzelne Tat, sondern
um die grundsätzliche Haltung, aus der sie erfolgt. Und da Sie schon dogmatisch nicht mithalten können,
vielleicht sind ja Sie derjenige, der nicht mehr Glied der römisch-katholischen Kirche ist? Soweit ich
erkennen kann, folgen Sie jemandem, der nicht gekrönt ist, keinen Krönungseid geleistet hat und den
Rest meiner kanonischen Argumente kennen Sie ja.
Solche liberalen Schwachköpfe sind schuld am Blut der Christeros und der Vendéens. Wer den Geist der
Kreuzzüge und der Inquisition nicht hat, der hat auch keinen Katholikenstolz und ist nicht wert Katholik
genannt zu werden. Was liest man hier eigentlich? Das ist eine Geringschätzung der Herrschaftsrechte
des Christkönigs über die Gesellschaft. Da Jesus Christus König ist, kann er wohl schlecht Demokrat
sein. Euer Bankrott, der eures Staates, steht vor der Tür. Der prophezeite große Monarch wird ein letztes
Mal die Herrschaft des Kreuzes aufrichten, bevor der Antichrist kommt. Ihm werdet ihr als dem Erfüller
eurer Träume huldigen. Wenn Jesus Christus kommt, wird Er euch sagen: Man hat mein Kreuz in der Öfenntlichkeit
in den Dreck getreten, aber ihr wart auf der Seite jener, die schrien, „wir wollen nicht, dass dieser
über uns herrscht“.
Es gibt keinen Gott der Person Jesu Christi Und die Aussage des Hofpredigers sehe ich in Zusammenhang
mit der Osterpredigt Ratzingers und seinen sonstigen Aussagen als Theologe, sowie den Schriften Rahners
(Aufsatz Uni Bonn, Seite 29ff.) www.dogmatik.uni-bonn.de/…ehre%20Kap%202-3.doc, Joseph Lécuyer und
ich argumentiere mit Pius XII., „Sempiternus Rex“: 31. These emphasize the state and condition of Christ’s
human nature to such an extent as to make it seem something existing in its own right (subjectum quoddam
sui juris), and not as subsisting in the Word itself. But the council of Chalcedon in full accord with
that of Ephesus, clearly asserts that both natures are united in ‘One Person and subsistence’, and rules
out the placing of two individuals in Christ, as if some one man, completely autonomous in himself, had
been taken up and placed by the side of the Word.“
Meine Rede, Rudolphsohn Ach ja, eh ich es vergesse: ich hatte einstens regelmäßig die Fenster des AStA-Schwulenreferates
eingeworfen. Die Schaufenster eines Pornogeschäftes in nächster Nähe zur Kapelle der Priesterbruderschaft
hatten auch dran glauben müssen. War lustig! @Benedikt: schaffe Dir doch mal einen Diekamp an, oder wenigstens
das Buch von David Berger, „Thomismus“. Damit Du Schriftstellen richtig zitieren kannst, wie wäre es
mit der lateinisch-deutschen Alioli-Bibel. Die hat super Kommentare. Dann bist Du schlauer.
@Benedikt: Keine Antwort auf meine Frage Mt.27,46 beweist nach der Lehre der Kirchenväter leider überhaupt
nicht, daß es einen „Gott Jesu Christi“ gibt. Ich habe diese Frage im Zusammenhang mit Ratzingers Osterpredigt
auf französisch gestellt, wo er von einer „communion existentielle“ spricht, die eben keine numerische
Einheit des Seins ist. Das II.Konzil von Konstantinopel lehrt catho.org/9.php?d=bxp:„Dz.217/DH426: „Wer
des Ausdruck ‘eine Hypsotase’ unseres Herrn Jesus Christus so versteht, daß damit eine Zusammenfassung
mehrerer Hypostasen gemeint ist,…der sei ausgeschlossen.“ Es geht hier um die Realunterscheidung von
Sein und Wesenheit. Der Hinweis auf Mt.27,46 ist ohne Zusatz der anerkannten Väterauslegung wertlos.
Diese besagt eben, daß der menschlichen Natur der ungeschaffenen Person Christi der akzidentelle Trost
entzogen worden ist, der sich aus der Visio beatifica ergab, die selbst aber nicht aufhörte. Man kann
also diese Worte des Erlösers auch als an ihn selbst gerichtet ansehen:„Warum empfinde ich nicht mehr
den Trost meiner Gottheit in den niederen Regionen meiner menschlichen Psyche?“ Es wäre wünschenswert,
wenn Sie von voreiligen Schriftbeweisen absähen und sich der großen christologischen Konzilien befleißigen
würden.
Was ist daran bissig, Benedikt? Ich stehe doch diesen Homo-Kulten in konziliaren Betonbunkern relativ
indifferent gegenüber, nur bitte nicht in unseren schönen Kirchen. Und ich wüßte immer noch gerne,
wer der „Gott Jesu Christi“ ist.
Nach’n Gedicht Liebe Redaktion, man kann verstehen, wenn Angestellte in „kirchlichen“ Diensten Frankenchurchs
langsam die Nase voll haben. Jedoch müßte langsam jeder eingesehen haben, daß diese neue Gegenkirche
halt ihren Kult hat und ihre adäquaten Ausdrucksformen, die zu ihrer Religion passen. Nur sollte Frankenchurch
natürlich die katholischen Kirchengebäude räumen, wobei sie die Betonbunker, die ja für solche A****kulte
gemacht worden waren, behalten kann. Stattdessen wären konkrete Diskussionen über Inhalte dieser neuen
Religion am Platze. Wer ist z.B. der „Gott Jesu Christi“, von dem der Hofprediger der Hausbesetzer im
Vatikan spricht? Ansonsten wird, was A****kulte der Schwuligans angeht, doch nur die Konvergenzkultur
der BRDDR beiderseits der Mauer im Rahmen des Gottesbildes der V2-Sekte in Szene gesetzt. Revolution in
Staat und A****kirche entsprechen einander, weswegen man dieser Räterepublik auch keinen zivilen Gehorsam
schuldet, wenigstens keinen Respekt. Viva Christo Rey! ****v.d.Red.zens.
#14 Karl Murx 21:28:39 | Donnerstag, 20. April 2006
Alle Liberalen haben immer sofort das Wort „Hass“ im Mund Ist ja auch so wohlfeil. Wie ich schon sagte,
da gibt es diese schöne Beschreibung von Don Sarda y Salvany aus seinem Buch „Der Liberalismus ist Sünde“,
über den liberal angehauchten Katholiken, „die Rose bin ich nicht, doch empfing ich von ihr jeden Wohlgeruch“.
Er beschreibt, wie sich dieser „arme Tropf“, wie Sarda y Salvany ihn nennt, in seinen Empfindsamkeiten
windet und allenthalben moralische Bewertungen austeilt, besonders an die Adresse des Ultramontanen. Da
lesen wir jeden Tag von Morden und ich muß gestehen, das Morden an den Kindern hierzulande geht mir näher,
als das Schicksal eines Pseudo-Priesters im Hawaii-Hemd und seiner Geliebten, früher hätte man sie Priesterhure
genannt, was aber objektiv nicht stimmt, denn dieser Freizeittyp in Sportschuhen war eben kein Priester.
Ein ganz normaler Macho, dem seine Kinder lästig waren.
#31 Karl Murx 19:50:39 | Donnerstag, 20. April 2006
Mücken aussieben und Kamele verschlucken Was ist heiliger, die Kirche oder das Weihwasserbecken, das
sowieso kein Weihwasser mehr enthält, weil eure jungen Frankenchurch-Pastoren eben keine Priester sind.
Dann seht selber zu. Das ist eben der „liberale Katholizismus“ von dem Don Sarda y Salvany spricht. Da
scheidet sich eben die Spreu vom Weizen. Schon mal an die Tempelreinigung gedacht und an das Essen der
Schaubrote durch David? Scheinheilige!
#25 Karl Murx 18:19:59 | Donnerstag, 20. April 2006
Ich bin Nichtwähler und Franzose Und ich gehe sehr wohl davon aus, daß sich die Staatsform noch zu meinen
Lebzeiten ändern wird und sei es, daß Deutschland zu einer islamischen Republik wird. Das Verhalten
einiger Typen hier erinnert an Belsazzar, der die heiligen Gefäße des Tempels entweihte um daraus zu
zechen, als die Meder schon auf den Mauern Babylons standen. „Gewogen und zu leicht befunden“. Da sind
die Mehrzahl der Eingeschulten in Berlin bereits Moslems und Schäuble, und die welche ihn nachplappern,
verkünden stolz:„Niemand zwingt dich hier zu leben“. Am Ende wird diese Auseinandersetzung durch demographische
und nicht demokratische Tatsachen entschieden. Geistige Blähungen von Schwuligans und Libertinage sind
ein Zwischenstadium vor dem Übergang in ein totalitäres Regime. Das Lachen wird denen noch vergehen.
#21 Karl Murx 17:16:06 | Donnerstag, 20. April 2006
dich zwingt auch keiner du setzt voraus, daß Typen wie du hier den Ton angeben. Das kann sich schnell
ändern. Bis jetzt hast du nur einen dekadenten Staat auf deiner Seite, der seine Machtmittel kaum mehr
finanzieren kann. Kann schnell passieren, daß deine Dekung weg ist. Was dann? Außerdem, Deutschland
als Kulturland existiert wegen uns Katholiken, oder hast du die Kirchen gebaut, das Land einst gemacht?
Die Welt, die du dir erträumst, muß erst noch beweisen, daß sie bestehen kann. Wie gesagt: dicke Schnauze,
wenn man einen bankrotten auf seiner Seite hat, ist etwas lächerlich.
#16 Karl Murx 16:53:09 | Donnerstag, 20. April 2006
Selbst zur Tat schreiten Ich habe mal vor Jahren solche Konventikel in Kirchen gesprengt, indem ich Salzsäure
und Kaliumpermanganat in das Weihwasserbecken gekippt hatte. Das austretende Chlorgas wirkte sehr reinigend
auf die Örtlichkeit und die Veranstaltung wurde abgebrochen. Draußen konnten die Schwuligans weiterhusten.
#11 Karl Murx 14:36:04 | Donnerstag, 20. April 2006
Warum sollte denn der Thomismus kein Monopol mehr haben? Otterbeck will ihn nicht verketzern, was frommen
Ohren wohl tut, das zu hören. Das Monopol, das man dem Thomismus streitig macht, oder sagen wir, jenes
der durch Pius XI. formulierten 24 thomistischen Sätze, darf dennoch nicht existieren? Warum? Weil nach
der Sicht Otterbecks alle philosophischen Systeme nur ein zeitgemäßer Versuch sind, das unsagbare zu
sagen. Deswegen hat selbstverständlich, oh wie großzügig, der Thomismus in der Philosophiegeschichte
seinen Platz. Es geht hier aber schlichtweg darum, ob eben jene 24 Sätze wahr sind, oder falsch. Ist
der Akt schlechthin früher als die Potenz, oder ist er es nicht. Sind Sein und Wesenheit so real unterschieden,
wie Akt und Potenz, oder nicht? Ist das Sein bereits bereits Teil der Wesenheit, oder nicht? Wenn Otterbeck
mich nicht für den qualifizierten Gesprâchspartner hält, kann er es ja gerne mit Dr.Berger versuchen,
der als unverdächtiger Zeuge sicherlich nicht allen meinen Ansichten beipflichten wird. In bezug auf
den Thomismus wird er aber wohl der Spezialist sein.
#5 Karl Murx 12:08:58 | Donnerstag, 20. April 2006
Zur Sache hat Otterbeck eigentlich nichts gesagt Es geht doch hier um die Frage, wie denn eine Konzelebration
mit Anglikanern möglich ist, die keine Priester sind. Aber Otterbeck zündet eine hermeneutische Nebelkerze.
Für mich ist die Konzelebration von Frankenchurch-Pastoren mit Anglikaner kein Problem. Für Ratziputin
auch nicht, weswegen er ja einem Anglikaner unter Aufsicht des Rabbiners die Hostie reichte. Seit der
Affäre Addai & Mari, zu der Kasper im TABLET Stellung nahm, ist die Verbindungslinie zu einer nachträglichen
Anerkennung anglikanischer Weihen durch Frankenchurch ja längst gezogen. Der Testballon Addai & Mari
war eigens zu diesem Zweck initiiert worden, weil er eine analoge Anwendung auf anglikanische Weihen erlaubt.
Otterbeck kann sich ja mal herablassen und uns erklären, was PASCENDI durch seine hermeneutische Brille
nun eigentlich sagen will. Bis jetzt hören wir ja nur Versicherungen.
Dem blauen Klerl wächst sogar der Spargel aus dem Höschen Da fällt mir ja nichts mehr zu ein! Wer hat
da eigentlich noch Vorurteile dem Männlein seinen Spargel wegzunehmen? Als nach den Aufständen der Christeros
die Revolutionsregierung linke Lehrer in die Grundschulen der Bergdörfer schickte, um dort „Aufklärungsunterricht
zu betreiben“, schnitten die Indios solchen Verderbern ihrer Kinder Nase, Ohren und Lippen ab. Man sollte
hier vielleicht mal Vorurteile abbauen, oder?
Kreis und Beten Ja, in der Tat hat der Aufbau etwas damit zu tun, zu welchem Gott man betet. Der Kreis
ist in Symbol des Immanentismus. Das Gebet der Christen der Antike nach Osten, Priester am Altar, Diakone,
Männer, Frauen und Kinder und genau in dieser Reihenfolge, ist ein hierarchischer, vertikaler Aufbau.
Wenn man hingegen z.B. in das „Testamentum Domini“ schaut, ein Sektentext, wahrscheinlich der Audiani,
aber dessen „Messe“ bereits älter ist, fällt einem auf, daß dort kreisförmig um den Altar gebetet
wird. Das „Heiligtum“, also der Altar ist von Schranken umgeben, die mit Tüchern drappiert sind. Die
Gläubigen sind um das Heiligtum herum, der Bischof geht hinein, mit allen Altardienern, auch den Witwen
und Diakonissen. Die „begnadeten“ Witwen sollen hinter den Altarvorhängen charismatisch weissagen. Dom
Cagin weist in seinem Buch nach, daß dieser Text des Gottesdienstes von Montanisten und Patripassianern
benutzt worden war. Die Charismen geschahen also in einem kreisförmigen Gebetsaufbau.
@Eckner Thomas kommt nicht mit einer neuen These, sondern beschreibt sachliche Gegebenheiten. Ohne die
Realunterscheidung von Person und Natur wäre das Konzil von Chalzedon ein terminologischer Firlefanz.
Thomas zieht aus den Texten des Konzils von Chalzedon die sachlichen Konsequenzen und er ist laut Berger
der erste Theologe des Mittelalters, der dieses Konzil „in extenso“ zitiert und ausgiebig damit arbeitet.
(David Berger, Thomismus, Köln 2001, Kapitel: Ein einziges Sein in Christus, Seite 291). Übrigens wäre
ja auch schon das Konzil von Nizäa hinfällig, wenn eine sachliche Unterscheidung zwischen Hypostase
und Ousia nicht gegeben wäre.
Welche andere Terminologie? Die andere Terminologie Bendikts XVI. besteht einfach darin, daß für ihn
Sein und Wesenheit, Person und Natur dasselbe sind. Das geht ganz klar aus dem Text hervor. Und genau
das ist es ja, was ich kritisiere, denn Wesenheit und Sein sind real unterschieden, so wie Potenz und
Akt. Ratzinger weiß sehr genau, wovon er spricht, denn die thomistische Realdistinktion ist gerade der
Pfeiler des Dogmas von Chalzedon. Deswegen ist ja genau das Gegenteil die Lehre des Existenzialismus,
der das Sein zum Wesensbestandteil der Natur macht. Da ist für die hypostatische Union im eigentlichen
Sinne gar kein Platz mehr. Aber unser Jungschnösel Athanasius I, II, III, IV etc. weiß es mal wieder
besser. Was meint denn denn Ratziputin damit nun, wenn er von einer „communion existentielle“ spricht?
Definition der Liebe, Stolz etc…? Da der überlieferte Ritus der Messe und alle überlieferten Sakramente
der Kirche die Glaubenswahrheiten enthalten, sind wir mir recht stolz auf dieses Erbe, was wir freilich
als eine Gnade ansehen sollten. Was die Kritik am angeblichen Lehramt (Leeramt?) angeht, so fände ich
eine Erklärung schätzenswert, inwiefern ein Christus, der nach Benedikt XVI. aus zwei Seinden besteht
und nur eine „existentielle Communio mit Gott“ www.phpbbserver.com/phpbb/viewtopic.php?t=456&mforum=l…
ist, der eine Christus sein kann. Wie man an der Osterpredigt von Ratzputin sieht, benutzt er den Begriff
der Person nicht als das, was der Natur das Sein gibt, sondern wie Nestorius den Begriff „Prosopon – Maske“,
eben nicht als Hypostase. Es gibt nach Ratzinger also zwei Sein in Christus, die eine Gemeinschaft bilden
und nicht zwei Naturen (die das Sein nicht enthalten), die in der Hypostase (Person) des Logos subsisitieren.
Ich warte angesichts der Entscheidung von Pius XI. zu den sogenannten 24 thomistischen Thesen, wovon die
Realunterscheidung von Sein und Wesenheit eine ist, wie denn Jesus zusätzlich zu seiner menschlichen
Natur, auch eine menschliche Existenz haben konnte, von der mir jetzt zu Ostern versichert wird, es sei
eine Gemeinschaft des Seins. Es gibt in Christus numerisch nur ein Sein, aber zwei Naturen. Ich warte
also darauf, daß Rifan nachweist, weshalb ich keine sachlichen Gründe haben sollte, Frankenchurch diese
Irrtümer vorzuwerfen.
Wer, oder was ist der lebendige Atem Gottes? Die Ansprache Benedikts XVI. läßt mehr Fragen offen, als
sie beantwortet. Die Ansprache sucht nach terminologischen Anknüpfungspunkten jeneseits der ersten 7
Konzilien, welche nicht die Ohren der anderen „abrahamitischen“ Religionen verletzen. So gesehen ist es
völlig offen, ob der lebendige Atem Gottes die Person des Hl.Geistes ist, oder aber ein pantheistisches
Lebensprinzip, welches man als Seele Jesu und aller Menschen ansehen könnte. Ein solches Konzept schließt
noch nicht einmal die Ganztodtheorie aus. Die französische Ansprache www.phpbbserver.com/phpbb/viewtopic.php?t=456&mforum=l…
regelrecht häretisch, wenn er Benedikt davon spricht, daß in Christus zwei „Esse“ wären:„Sa vie n’était
pas seulement la sienne, elle était une communion existentielle avec Dieu et un être incorporé en Dieu,
et c’est pourquoi cette vie ne pouvait pas lui être véritablement enlevée. „ Eine existenzielle Communio
zweier Seinder ist aber etwas anderes, als die numerische Einheit des Esse in Christus. „Unio in persona
est Unio ad Esse“, wie Thomas sagt. Mit Thomas zu sprechen, findet in Christus die Communicatio zweier
Essenzen, ungeschaffen und geschaffen, in der numerischen Einheit des ungeschaffenen Seinsaktes des Logos
statt. Zweifler können ja D.Berger fragen, aber auch der paraphrasiert nur die Dogmatik von Diekamp.
Benedikts Worte sind häretisch und sind auf dem Hintergrund des vornizÄanischen Dynamismus Rahners zu
verstehen.
Bei der FSSPX wird nicht allgemein zur Kniebeuge aufgefordert Ich kenne mehrere Distrikte und viele Priorate.
Es ist nicht wahr, daß alle Priester der Bruderschaft die Kniebeuge machen.
Aus den Fürbitten vom Karfreitag Lasset uns beten für die treulosen Juden: Gott unser Herr, möge den
Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen. Hier unterbleibt
die Kniebeuge, um das Andenken an die Schmach nicht zu erneuern, als die Juden den Heiland am Kreuz durch
Kniebeugen verhöhnten Allmächtiger, ewiger Gott, Du schließest sogar die Treulosigkeit der Juden von
Deiner Erbarmung nicht aus: erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen:
möchten sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen
werden. Durch unseren HERRN JESUS CHR. Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl.
Geist, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Wer ist eigentlich „der Gott Jesu Christi“? „Für uns Christen ist der Judaismus keine »andere Religion«,
sondern eher ein integraler Teil unserer eigenen Religion. Wir verehren den gleichen Gott Abrahams, Isaaks
und Jakobs, der für uns auch der Gott Jesu Christi ist.“ Mir ist bekannt: Jesus hat einen Vater! Aber
daß er auch einen Gott hat, das wußte ich nicht. Bevor hier wieder voreilige mit I Petr.1,3 kommen:
Latein kennt keine Artikel und es gibt mehr als eine Art, „benedictus Deus et Pater Domini nostri J.Chr.“
zu übersetzen. In einer kritischen Untersuchung home.arcor.de/…%20Bischofsweihe.rtf geht dieser Text
alle christologischen und trinitarischen Irrtümer der Bischofsweihe nach Paul VI. durch, die so seltsam
gut zu den Worten des Hofpredigers passen. Motto: Ich taufe dich im Namen Allahs und seines Gesandten!
Ist der Gott der neuen Bischofsweihe der Gott der Zeugen Jehovas?
#2 Karl Murx 16:33:23 | Donnerstag, 13. April 2006
Gute Satire, aber mehr auch nicht. Bei sinkendem Bruttosozialprodukt, sinken auch die Steuereinnahmen.
Aus diesen Steuereinnahmen werden aber die Bundesschatzanleihen bedient. Mehr als 20% der Steuereinnahmen
gehen bereits für Zinsen drauf. Sinken die Steuereinnahmen, so sinken die Schulden nicht nominal und
der prozentuale Anteil der Zinsen im Steueraufkommen wächst. Er wächst so lange, bis die Schulden nicht
mehr da sind. Aber die können gar nicht durch Rückzahlung verschwinden (mit was denn?), sondern können
nur von den Gläubigern abgeschrieben werden. Wer sind die Gläubiger? Jeder, der ein Sparbuch hat, oder
eine Lebensversicherung. Entschuldung des Staates geht nur durch Streichung der Altersversorgung, auch
der privaten, sowie der Spareinlagen. Bei sinkendem Steueraufkommen kann der Staat auch seine Machterhaltungsmittel
zur Vollstreckung seiner Steuerforderungen nicht mehr finanzieren. Folge: diese Politikergeneration endet
irgendwann am Strick.
Pius XII. in Mediator Dei Denn wie kein vernünftiger Katholik in der Absicht, zu den alten, von den früheren
Konzilien gebrauchten Formeln zurückzukehren, die Fassungen der christlichen Lehre ablehnen kann, welche
die Kirche unter der Leitung des Hl. Geistes in der neueren Zeit mit reicher Frucht gegeben und als verbindlich
erklärt hat; oder wie kein vernünftiger Katholik die geltenden Gesetze ablehnen kann, um zu den aus
den ältesten Quellen des kanonischen Rechts geschöpften Bestimmungen zurückzugehen so ist gleichermaßen,
wenn es sich um die heilige Liturgie handelt, offensichtlich der von keinem weisen und gesunden Eifer
getrieben, der zu den alten Riten und Bräuchen zurückkehren wollte und die neuen ablehnte, die doch
unter dem Walten der göttlichen Vorsehung mit Rücksicht auf die veränderten Verhältnisse eingeführt
worden sind.“ (Text nach der Schriftenreihe „Salz der Erde“ (Sal terrae) Nr. 5, Petrus-Verlag Kirchen
Sieg) Das, was Sie sagen stimmt so nicht. Sie hätten nur Recht in bezug auf Zweideutigkeiten. Wenn Sie
in die alten koptischen und syrischen Riten gehen, die heute noch gebraucht werden, dann finden Sie dort
nichts arianisches. Beispiel: Syrische und maronitische Patriarcheninthronisierung:„Deus Pater Domini
Nostri J.Chr.“ Text von Assemani. Koptischer Ritus: „Dominator Domine Deus omnipotens Pater Domini nostri
et Dei nostri et Salvatoris nostri J.Chr…“ Einer der äthiopischen Texte:„Deus, Pater Domini et Salvatoris
nostri J.Chr.“ Da haben Sie doch Ihre alten Texte.
Das steht gar nicht so im äthiopischen Ritus Überhaupt, was meinen Sie mit dem äthiopischen Ritus?
Meinem Sie damit jenes Pontifikale, welches die Äthiopier seit den 50er Jahren in Ge’ez benutzen und
welches eine exakte Übersetzung des koptischen ist? Bevor die Äthiopier eigene Bischöfe hatten, weihten
übrigens ausschließlich Kopten im koptischen Ritus. Katholische Äthiopier, auch wenn sie äthiopisch
zelebrierten, wurden bis in die 50er Jahre römisch geweiht. Wie auch immer, weder im koptischen Ritus,
noch in der äthiopischen Übersetzung steht es so. Oder meinen Sie die sogenannten äthiopischen Formen
aus der Historia Ethiopica von Job Ludolph aus dem 17.Jhr.? Diese Formen wurden seit etwa 1500 Jahren
nicht mehr benutzt und sind höchst zweifelhafter Herkunft. Ein Text sieht z.B. vor, daß Diakone durch
die Auflegung des Kreuzes geweiht werden. Wie auch immer, selbst hier steht nicht „Gott und Vater Jesu
Christi“, sondern „Gott, Vater unseres Erlösers und Herrn Jesus Christus“. Das Priestertum wird übrigens
nicht durch den HL.Geist empfangen und ist als solches auch keine Gabe des HL.Geistes, sondern die Standesgnade,
die fruchtbarem Empfang verliehen wird. Der Weihecharakter ist keine Gabe des HL.Geistes und gerade er
macht das Priestertum aus. Wie auch immer, an sich gibt beides die Ganze Dreifaltigkeit. „Spiritus principalis“
findet sich auchin der koptischen Abtsegnung mit Handaulegung. Hat das eine sakramentale Wirkung?
Stellen Sie erst mal Ihre Klone ab Seit wann habe ich gesagt, daß der reine Begriff „Spiritus principalis“
arianisch sei? Ich habe lediglich früher geschrieben, daß in der Form Paul VI. gesagt werde, das der
Sohn den Geist vom Vater empfängt, was gegen das Filioque ist. Mein Beitrag von eben beschäftigte sich
mit dem einleitenden Satz des Gebets, nicht mit der Form. Ihre Ätsch-Bätsch-Rabulistik geht leider am
Thema vorbei.
Nicht nur alte Leute, auch Bischöfe sterben aus Und sie werden nicht durch neue ersetzt. Der Gott der
neuen Bischofsweihen ist dogmatisch jener der Zeugen Jehovas. Das Gebet fängt schon so: „Wir preisen
dich, Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,…“ Man komme bitte nicht mit I.Petr.1,3: denn Latein
kennt keine Artikel. „Benedictus Deus et Pater Domini nostri Jesu Christi“ liest sich je nach Verteilung
der Artikel ganz anders. „Gepriesen sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesus Christus“, bedeutet nicht
dasselbe wie „Gepriesen sei der Gott und der Vater unseres Herrn Jesus Christus“. Der französische Text
ist nicht besser. Die englische Lesart der neuen Bischofsweihe folgt nicht dieser arianischen Konstellation:„God
the Father of our Lord Jesus Christ“, bedeutet „Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus“. Bereits
die arianische Einleitung des neuen Weihegebetes macht es ungültig.
Seltsame Verhältnisse Da hält jemand Mgr Fellay vor, er sei exkommuniziert, aber derjenige, der Waisenkinder
an homosexuelle Lebensgemeinschaften vermitteln ließ, der ist nicht exkommuniziert. Mit diesem Vorfall
hatte sich ein Bistumsblatt zu Levadas Zeiten sogar gerühmt. Warum eigentlich, zieht dieses postkonziliare
Milieu so viele Homos an? Sind es die auf Rosenkreuzer-Niveau gestutzten neuen Riten selbst, die dieses
Mileu automatisch nähren?
Zum Heulen! Mgr Fellay merkt gar nicht, daß er durch das Verhalten Benedikt XVI. mit dem Chef der Staatskirche
auf eine Stufe gestellt wird. Da ist jetzt niemand mehr Schismatiker, sondern im Sinne des Neo-Anglikanismus
repräsentiert Fellay eine Art Hochkirche, in der er bleiben darf. Jeder gehört dann irgendwie zur Kirche.
Mgr Fellay kann sich auch nur für die Ernennung von Levada in die Kommission Ecclesia Dei bedanken. Da
wollte Benedikt XVI. ihm bestimmt keinen Gefallen tun.
Man kann eigentlich nur noch an den Greuel der Wüstung denken Dabei wird das Strafgericht nicht mehr
fern sein. Der Hochmut kommt vor dem Fall. Man fühlt sich an Belsazzar erinnert, der aus den heiligen
Gefäßen des Tempels zechen wollte. Gewogen und zu leicht befunden!
An Wolfgang Hallo Wolferl, ich denke mal, daß die Interpretation von Eros durch den Dogmatiker Stickelbroeck
am Seminar in St.Pölten authentisch ist. Das, was damit gemeint ist, paßt einfach nicht zur herkömmlichen
Gotteslehre und wärmt die Irrtümer Günthers wieder auf. Ich mache mich doch gar nicht daran, die „Deus
Caritas est“ selbst zu interpretieren. Ich stütze mich auf eueren Stickelbroeck ab. Soll der nicht wissen,
was Benedikt XVI. meint?
#50 Karl Murx 21:53:33 | Donnerstag, 6. April 2006
@Athanasius: Diekamp, Ott und Denzinger akzeptieren Sie nicht? Aber Fesseler weiß es besser? Ich habe
eine dogmatische Definition: Diekamp, Band 1, Seite 66: Auch der über den Erdkreis verstreute Episkopat
in Verbindung mit dem Papst ist in seiner einmütigen Verkündigung unfehlbar. De Fide laut Vatikanum
I. Lieber Athanasius, die Dogmatik von Diekamp wird in Zaitzkofen benutzt.
#48 Karl Murx 20:16:28 | Donnerstag, 6. April 2006
Sie wiederholen sich auch ständig Der Kommentator, den Sie gegeben haben, ist erst dann eine Quelle,
wenn Sie mir sagen, auf welche Akte des Lehramtes er sich eigentlich bezieht. Sie haben keine Ahnung von
den Kriterien der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes. Selbstredend ist die Herausgabe der Katechismen
durch die Bischöfe eine unfehlbare Handlung, sofern: 1) die Katechismen der Bischöfe des Weltepiskopates
sachlich übereinstimmen. 2) Diese Katechismen dem Hl.Stuhl bekannt sind 3) Diesen Katechismen vom Hl.Stuhl
wenigstens nicht längere Zeit widersprochen wird. Das können Sie bei Ott nachlesen. Das Beispiel bringt
er nämlich. Soll ich Ihnen noch das Kapitel geben? Soll ich Ihnen noch die Priester der Bruderschaft
nennen, bei denen Sie sich informieren können? Wenn die Bischöfe des Erdkreises einmütig in Einheit
mit dem Papst eine Lehre vortragen, selbst ohne feierliche Verabschiedung, so ist das im Rahmen des ordentlichen
Lehramtes unfehlbar. Ein Konzil braucht es nicht. Wollen Sie noch die Seiten bei Diekamp haben? Die können
Sie selbst suchen.
#45 Karl Murx 19:18:15 | Donnerstag, 6. April 2006
Sinnvolle Klarstellung von Karim Es geht bei dem Begriff „schlecht“ hier um die Frage, ob der Ritus der
Kirche meinen Glauben gefährdet, meine Andacht schadet, in diesem Sinne. Ein Ritus der Kirche, zumal
der allgemeine Ritus, kann niemals meinem Glauben schaden. Veränderungen, z.B. des die Einführung des
Fronleichnamsfestes, hat es immer gegeben. Dasselbe gilt für das Kirchenrecht und die Katechismen.
#43 Karl Murx 18:15:53 | Donnerstag, 6. April 2006
@AthanasiusII Stellen wir mal fest, daß nach meiner Logik es gar kein neues Kirchenrecht gibt. Woher
nehmen Sie die Gewißheit, daß an einem kirchlich approbierten Ritus irgendetwas schlechtes sein kann?
Die Kriterien der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes scheinen Sie nicht zu kennen. Sie kennen nur
das außerordentliche. Wenn die Kirche in der Promulgation aller Dinge durch die sie sichtbar ist (Ritus,
Recht, Hl.Schrift, Katechismen), gar nicht unfehlbar wäre, dann wäre sie in nichts unfehlbar. Für die
Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes der Bischöfe gibt es eine Definition. Schon gelesen?
#38 Karl Murx 17:50:52 | Donnerstag, 6. April 2006
@Athanasius Wer sich einer Häresie verdächtig macht, steht auch im Kirchenrecht. Sie tun so, also gäbe
es darüber keine Klarheit. Dem Antimodernisteneid nicht gerecht zu werden und ihn zu brechen, ist bereits
ausreichend. Pius XII. hat das Konzil von Florenz nicht korregiert, denn dabei ging es auch um die Frage,
ob die Kirche die Materie durch Zusätze vervollständigen könne, was durchaus annehmbar ist. Pius XII.
hat also die Materie der Weihe von akzidentellen Zusätzen befreit. Benedikt XIV. hatte dazu Stellung
genommen. Das Armenierdekret ist übrigens gar nicht vom Konzil von Florenz, sondern seinen Akten nur
nachträglich angefügt. Der Papst, nicht das Konzil von Florenz, wendet sich an die Armenier in einem
Dekret, das sich nicht an die ganze Kirche richtet. Es ist weiterhin ein Irrtum zu behaupten, daß sich
Dignitatis Humanae nicht in unmittelbarem Gegensatz zu Quanta Cura befinde. Quanta Cura enthält eine
Formulierung, die es unfehlbar macht. Also ist das Gegenteil eine Häresie. Erzählen Sie mir nichts,
ich war im Seminar, gerade als der Erzbischof seine Dubia eingereicht hatte. Was Liberius angeht, so weiß
bis heute keiner, was damals wirklich geschehen war. Mgr Ségur, ein guter Freund von Pius IX. hätte
Ihnen widersprochen.
#31 Karl Murx 17:28:10 | Donnerstag, 6. April 2006
@Athanasius Ich frage Sie nicht nach irgendwelchen Kommentatoren, sondern nach Akten des Lehramtes. Sie
sollten sich wirklich einmal mit dem Konzil von Trient auseinandersetzen. Es geht hier schließlich nicht
um diese, oder jene Rubrik, sondern um den Ritus der Kirche, der in das Bonum commune der Kirche fällt.
Wenn Paul VI. Papst war, hat er als universaler Gesetzgeber der Kirche allen Gläubigen diesen Ritus vorgeschrieben
und er wollte, daß der NOM allgemeines Gesetz sei. Schon Ihre Abschwächung, der NOM sei nur favens haeresim,
wäre nicht haltbar, denn schon das bedeutet, daß die Riten der Kirche die Gnade nicht mitteilen könnten,
weil die Minderwertigkeit die Gnadenwirkung einschränke. Das Tridentinum hat unter Anathema gestellt,
zu behaupten, der Messkanon enthalte Irrtümer. Bitte erzählen Sie mir nicht, es wäre damals nur um
den römischen Kanon gegangen. Die Behauptung, die Riten der Kirche seien auch nur meiner Devotion abträglich,
ist bereits anathematisiert. Sie sagen also, die Kirche könne fehlen, in der Promulgation ihrer Heiligungsmittel
und Sakramente, ihrer Hl.Schriften, ihres Kirchenrechtes. Aber genau dadurch repräsentiert sich die Kirche
vor der Welt. Die Kirche ist also im Rahmen ihres ordentlichen Lehramtes unfähig, die Menschen zu heiligen?
#20 Karl Murx 16:39:24 | Donnerstag, 6. April 2006
Lieber Marcel man mag ja mit Catharina oft nicht übereinstimmen, aber erlauben Sie mir als jemand, der
selbst seit 20 Jahren die Messen der FSSPX besucht und dies immer noch tut und der mehrere Distrikte gut
kennt, eine Bemerkung an Ihre Adresse: Erklären Sie mir doch einmal, wie die Kirche einen schlechten
Messritus andere schlechte Sakramente promulgieren kann. Bitte kommen Sie mir nicht mit Argumenten aus
der Praxis, denn die Minderwertigkeit des NOM ist tatsächlich mit Händen zu greifen. Mir geht es um
die Frage, wen Sie für diesen Mißstand verantwortlich halten. Zu behaupten, daß die Riten der Kirche
irgendwie schlecht sein können, ist leider vom Konzil vonTrient verurteilt. Einer der Päpste dieses
Konzils, Paul IV., lieferte eine Antwort, wer verantwortlich sei, sollte ein schlechter, häretischer
Ritus, oder sonst eine Häresie, fälschlicherweise als katholisch ausgegeben werden. Nach Paul IV. führen
Häresien zu unmittelbarem Amtsverlust (Can.188, ipso fact et sine ulla declaratione). Das Werk eines
Usurpators kann also nicht das eines Papstes sein.
#11 Karl Murx 15:30:26 | Donnerstag, 6. April 2006
Das Ärgernis besteht in etwas anderem Lieber Zwobbel, das Ärgernis besteht darin, daß es Rifan nur
darum geht, eine Nische für die traditionelle Messe zu haben. Dagegen geht es um den ganzen Glauben der
Kirche und um alle Sakramente. Was nützt die Erlaubnis der alten Messe anderswo, wenn der zelebrierende
kein Priester ist? Was nützen Verhandlungen mit einer Besatzungsmacht im Vatikan, die eine modalistische
Sicht Gottes hat? Was hat der Eros in Gott zu suchen, wenn Gott ewig und unveränderlich ist? Das ist
eine solche Ungeheuerlichkeit, daß man meinen könnte, Ratzinger habe babylonische Mythen aufgeweckt.
Stickelbroecks Erklärungen der Enzyklika sind an Blasphemie nicht zu überbieten und wärmen die Irrtümer
Günthers wieder auf: www.kath.net/detail.php?id=12727 Gott bedarf unserer also und hat uns deshalb geschaffen?
Stickelbroeck ist Dogmatiker am ach so konservativen Seminar von St. Pölten. Ein geradezu kabbalistischer
Unsinn. Wer immer der Enzyklika Ratzingers und den Erklärungen Stickelbroecks beipflichtet und behauptet,
Gott hätte ohne die Liebe zu der von ihm geschaffenen Welt etwas gefehlt, der hört auf Christ zu sein.
Es schaudert einen vor diesen Delirien der Vernunft. Daß selbstbezogene Atheisten mit einem Gott ohne
Leidenschaften nichts anfangen können, ist doch kein Kriterium. Stickelbroeck offenbart seinen eigenen
Unglauben mit diesen Minderwertigkeitsgefühlen vor den Ungläubigen.
#21 Karl Murx 14:36:55 | Donnerstag, 6. April 2006
Was für eine Entwicklung? Erstens, lieber „Sozialkatholisch“, ist diese nicht gegeben. Zweitens hat sich
jemand, der einer Irrlehre beigepflichtet hat, eine Zensur zugezogen, die ihn amtsunfähig macht. Bitte,
auch wenn manche es nicht mehr hören können, man lese die Bulle Pauls IV. und den Can.188 des Kirchenrechtes
von 1917. Ein Häretiker verliert „von selbst und ohne jede weitere Erklärung“ Amt und Würden. Der Kanon
weist auf die §§3 und 6 der Bulle Pauls IV. hin, von der er sagt, sie sei auf ewige Zeiten gültig.
Die Bulle sagt ausdrücklich, daß die Wahl eines Häretikers zum Papst ungültig ist. Das Brechen des
Antimodernisteneides ist bereits ein ausreichender Grund. Wenn sich jemand weigert, die Bulle zu lesen,
so kann ich es nicht für ihn tun. Wer sich der Häresie verdächtig macht, wird vom CIC1917 ebenfalls
definiert. Klar, das neue CIC hat alle solche Zensuren gestrichen, aber es wurde bereits von Nichtpäpsten
eingeführt. Ein neues Recht für eine neue Kirche.
#18 Karl Murx 13:18:33 | Donnerstag, 6. April 2006
Dämliche Moralisiererei Haben Sie schon einmal die Werke Ratzingers gelesen? Oder macht seine Erhebung
das von ihm geschriebene ungeschehen? Nehmen wir mal ein anderes Thema, den Limbus. Wie steht es damit?
Ratzingers hat in den 80ern offen zugegeben, daß er den Limbus verwirft. Was ist mit der Verwerfung der
Notwendigkeit der Einsetzungsworte für eine gültige Messe? Hält man uns hier zum Narren?
#16 Karl Murx 11:54:33 | Donnerstag, 6. April 2006
@Parzifal: erst mal lesen können Der von Ihnen zitierte Satz aus meinem Beitrag wird von mir ja gerade
als Häresie dargestellt. Sie tun so, als würde ich dem beipflichten. Ich konnte aber gar nicht mißverstanden
werden: …aber das Gegenteil ist erst recht vernunftwidrig: Gott bringt kein seiner Selbsterkenntnis
entsprechendes, ewiges WORT hervor. Gott ist stumm. Ich gebe hier doch die Ansicht des Islam wieder.
#11 Karl Murx 10:25:30 | Donnerstag, 6. April 2006
Maltesische Katholiken beten zu Allah? Na ja, „Allah“, maltesisch „Alla“ ist eben nur das Wort für Gott.
Die Malteser, ich war nebenbei 13 mal auf Malta, werden sich freuen Frl. Ilse zu hören. Gott und Gott
ist eben nicht dasselbe, genauso wie Allah und Alla. Wir sind auch glücklich zu vernehmen, daß es doch
vollkommen egal sei, ob Gott dreifaltig einer sei, oder nicht. Wie man darauf kommt, daß Ratzinger ein
anderes Gottesbild habe, als Lehmann und Küng, frage ich mich. Man braucht doch nur lesen, was er geschrieben
hat. Die gebildeteren hier im Forum sollten sich mal mit den Irrlehren vom Ende des 2.Jhr. beschäftigen,
Sabellianismus, Dynamismus, Modalismus und Patripassianismus. Wenn man in „Google.de“ Modalismus + Rahner
eingibt, dann findet man auch jede Menge Einträge, auch von David Berger gegen Rahner. Die Behauptung,
daß die Dreifaltigkeit in Gott nicht wesentlich gegeben sei, sondern nur als äußere Modi (Modalismus)
in bezug auf uns, ist Sententia communis von Küng bis Ratzinger. Der Islam, Zeugen Jehovas und das heutige
Judentum sind vernunftwidrig. Zwar kann aus der reinen Vernunft nicht abgeleitet werden, daß aus der
göttlichen Selbsterkenntnis ein komprehensives WORT zwangsläufig folgen muß, das wissen wir aus der
Offenbarung, aber das Gegenteil ist erst recht vernunftwidrig: Gott bringt kein seiner Selbsterkenntnis
entsprechendes, ewiges WORT hervor. Gott ist stumm.
Zur intellektuellen Zeugung und der Frage des Eros in Gott Wie gesagt, die Zeugung ist intellektueller
Art und Gott das WORT entspricht vollkommen dem unendlichen Erkenntnisakt und drückt ihn aus. Damit ist
vollkommen klar, warum es in Gott kein antithetisches Gegenüber eines männlichen und weiblichen Prinzipes
für die Zeugung braucht. Die Zeugung entspricht der Vollkommenheit der Selbsterkenntnis. Der Eros hingegen
sucht immer ein Komplement und bedarf seiner selbst der Vollkommnung. Gott ist dagegen im WORT sein Erkennen,
wie er im Hl.Geist sein Wollen ist. In Gott gibt es keine Teilung von Intellectus agens und Intellectus
possibilis. Keinen Unterschied zwischen Species impressa und Species intelligibilis. Mgr.Fellay täte
gut daran die Verbindungslinie des Trinitätsdogmas zur neuen Form der Bischofsweihe zu ziehen, die haut
nämlich alles um. Ein bißchen Messe? Wie sagte doch Lenin? Behaltet die Schale, doch entleert sie ihres
Inhaltes. Das neue Dogma lautet im Sinne der modalistischen Häresie: Da ist ein Gott, der Vater aller
und er teilt die Kraft (den Geist), die von ihm kommt, seinem Knecht mit, den er erwählt hat. Und der
wird zum Sohn. Alle können wir dieser christliche Buddha werden. JPII. hat es vorgelebt. Nur, ich will
nicht werden wie er.
Jesus konsubstantiell mit dem Vater, nicht identisch Die Identität bedeutet dasselbe Suppositum, also
die Person. Der Person nach sind sie aber verschieden, wobei alle drei göttlichen Personen das Wesen
und auch den Daseinsakt vollkommen gemeinsam haben. Die Personen sind hinsichtlich der Eigentümlichkeiten
verschieden. Vater: Ursprung ohne Ursprung, aktive Zeugung, aktiv Hauchung. Sohn: passive Zeugung, aktive
Hauchung. Geist: passive Hauchung. Zu Konzilsentscheidungen: es geht hier nicht um Psalmengesang, oder
Volksgesang, sondern um dogmatische Inhalte, welche die Offenbarung betreffen. Wenn man behauptet, „Jesus,
die Person des Gottesknechts, empfange den Hl.Geist“, dann wirft das entweder die Dreifaltigkeit um, mindestens
aber ist das nestorianisch, oder adoptianistisch. Die Erscheinung der Taube bei der Taufe Jesu ist rein
äußerlich, eine Manifestierung. Jesus als Person hat niemals den Hl.Geist empfangen, den er seit Ewigkeit
besitzt. Die neue Bischofsweihe, die neue Geistlehre JPII. und jetzt die Äußerungen Küngs machen klar,
warum Wojtyla den Koran küssen konnte. Kein geringerer als Berger hält das Rahner vor. Berger und seine
Jünger haben nur den Zusammenhang mit der Bischofsweihe nicht entdeckt.
Ich bin kein Priester Ich verlange weiterhin Aufklärung, wie der Sohn Gottes den Hl.Geist vom Vater empfangen
konnte, dessen Prinzip er im Sinne des Filioque ebenfalls ist. Die neue Bischofsweihe und JPII. behaupten
das aber. Weiterhin spricht JPII. in „Dominum et Vivificantem“ von der „Person des Gottesknecht“. Laut
Hadrian I. steht darauf Anathema und der Ausdruck Gottesknecht kann sich nur auf die Natur beziehen. Ich
verweise Sie auf die Bulle Pauls IV. und den Kanon 188 des CIC1917. Was der bezüglich Häresie und Papsttum
bedeutet, sollte hier inzwischen bekannt sein.
Küng steht vollkommen auf dem Boden des Konzils Seine Lehre spiegelt sich in der neuen Bischofsweihe
wieder. Jemand schrieb mir: „Aus den jüngsten Publikationen von Popp und Luxenberg (in „Die dunklen Anfänge“
hg. von Ohlig/Puin) ergibt sich nahezu die Gewißheit, daß der „Islam“ der Omaijaden noch kein „Islam“
im späteren Sinne (mit Prophet Muhammad usw.) war, sondern eine Art antibyzantinisches, antitrinitarisches
Christentum in der Tradition der syrischen Theologie, die besonders auf Jesus als den „Knecht Gottes“
abstellte. So wenig wie „Benedictus qui venit in nomine Domini“ bedeutet „Benedikt, der gekommen ist im
Namen des Herrn“, so wenig darf die älteste „islamische“ Inschrift im Innern (!) des Felsendomes in der
Phrase „muHammadun abd allâhi wa rasûluhu“ als „Muhammad (ist) der Knecht Gottes und sein Gesandter“
verstanden werden, sondern muß als christologische Formulierung: „Gepriesen sei der Knecht Gottes und
sein Gesandter“ verstanden werden, wie ja auch der ganze Rest der Inschrift vorher und nachher von Jesus
spricht.“ Siehe auch die unktionistische Häresie (Keb’ât) in Äthiopien, sowie das unionistische Gegenstück
(Saga-lidj) im 17.Jhr.
Benedikt, wenn man Ihnen eine Irrlehre nennt, so antworten Sie nicht Bendikt XVI. leugnet den Limbus,
er unterstützt eine Messe ohne Wandlungsworte. Johannes Paul II. spricht in „Dominum et Vivificantem
17“ von der „Person des Gottesknechtes, für welche die Gabe des Hl.Geistes ein Geschenk sei“. Ich will
Ihnen eine lange Liste ersparen. Man könnte noch den Antimodenisteneid durchgehen. Communicatio in Sacris
mit Ungläubigen usw., da reicht doch die Bulle Pauls IV.
Bitte Benedikt, Sie kommen um das Auswählen doch auch nicht herum Sie müssen auch ständig wählen zwischen
der Lehre vor dem Konzil und der „Leere“ nachher. Gewiß, das Unwissen über das Lehramt vor dem Konzil
erspart einem das oft. Dann sieht man freilich die Widersprüche nicht. Aber erklären Sie mir doch einmal,
wie kann der Sohn Gottes im eigentlichen Sinn den Hl.Geist empfangen, den man zudem noch als die „Person
des Dieners Gottes“ bezeichnet. Ist doch zentrale Lehre von „Dominum et Vivificantem“, sowie der neuen
Bischofsweihe. Ich muß jetzt also wählen zwischen dem II.KOnzil von Konstantinopel und Hadrian I. einerseits
und Paul VI. und Johannes Paul II. andererseits. Wie lösen Sie das? Ich muß wählen zwischen der Lehre
des Konzils von Florenz und auch Trient, hinsichtlich der Wandlungsworte, und der aktenkundig nicht nachweisbaren,
mündlichen Entscheidung von JPII. zu einem Eucharistiegebet ohne Worte des HERRN. Wie lösen Sie das?
Wissen Sie Abhilfe? Fides quaerens intellectum!
Das Unwissen des Teilnehmers „Sozialkatholisch“ Daß die Liebe das höchste ist, bestreitet niemand, aber
sie kann nicht ohne die eingegossenen, theologischen Tugenden von Glaube und Hoffnung existieren. Nur
jemand der glaubt und hofft (beides als übernatürliche Tugenden), kann jemals in die Dispostion zur
Liebe kommen. Bei der Kindestaufe werden alle drei Tugenden eingegossen. Selbstredend kann keiner nur
mit Glaube und Hoffnung gerettet werden, aber wer noch nicht einmal den Glauben hat, der kann die Liebe
niemals haben. Der hl.Paulus sagt nichts anderes. Ohne Glauben kann man Gott nicht gefallen. Diese Tugend
des Glaubens setzt aber einen Akt des Gehorsams unter Gott voraus, der sich offenbart. Diese drei Tugenden
zu verwischen, als wären alle drei nur eine, ist eben typisch modernistisch. Der rein materielle Besitz
von Wahrheiten, insbesondere von natürlichen Vernunftwahrheiten (z.B.: es gibt einen Gott), kann zwar
zum Glauben disponieren, mehr aber nicht, weil der Glaube eine übernatürliche Gnade ist.
Sozialkatholisch sollte mal definieren, was die göttl.Tugend des Glaubens ist Es gibt drei göttliche
Tugenden, Glaube, Hoffnung und Liebe: Ohne den Glauben können die anderen beiden Tugenden nicht existieren.
Der Glaube ist die willentliche Zustimmung zur von Gott geoffenbarten Wahrheit, weil Gott nicht lügen
und nicht betrügen kann. Daß der Erzbischof subjektiv von dem was er tat, überzeugt war, ist zweitrangig.
Entscheidend ist doch der Gegensatz zum überliefertem Lehramt, den sich das Konzil geleistet hat. Das
Glanzstück nachkonziliarer Apostasie ist die Zustimmung zu einer Messe ohne Wandlungsworte. Da geht es
nicht um die Frage, ob man hier und da ein wenig nachgeben könne. Beim Glauben gibt es keine Kompromisse.
Das einzige, was wir unseren Feinden schulden, ist die Wahrheit. Der Glaube des Kirche kann leicht im
Konzil von Trient und Vatikanum I gefunden werden. Mit der neuen Form der Bischofsweihe steht sogar das
Dogma der Dreifaltigkeit zur Debatte, ein Jesus, der Sohn wird, wenn er den Geist empfängt. Die Taufe
im Jordan war eine äußere Manifestierung und keine Vermehrung der Gnade Jesu. Kann man bei Diekamp nachlesen.
@jaschaudichan Keine Pontifikalhandschuhe, aber dafür hat er sich mit kostbarer Salbe salben lassen.
Es war Judas, der wollte daß man das für die Armen hätte verkaufen können.
@Benedikt, @Athanasius Zu Benedikt: Was ist für Sie Ewigkeit, bzw. für Ratzinger? Gott ist nach ihm
auf jeden Fall nicht „reiner Akt“. Wenn Gott unserer Liebe bedarf und uns deswegen geschaffen hat, ist
er nicht vollkommen, damit veränderlich und somit nicht ewig. Genau das wurde kurz nach der Veröffentlichung
der Enzyklika von einem Theologen aus St.Pölten behauptet. Sein Artikel war in voller Länge in Kath.net.
Zu Athanasius: Was Sie da sagen ist lange vom Konzil vonTrient verurteilt: Wie kann ein Ritus der Kirche,
der allgemeines Gesetz ist, häretisch sein, ja auch nur die Häresie begünstigen? Es ist vom Tridentinum
unter Anathema gestellt zu behaupten, an den Riten der Kirche könne irgendetwas sein, was nicht Heiligkeit
atmet. Wenn die neuen Riten bitteschön als allgemeines Gesetz promulgiert sind, wie Sie sagen, dann gehorchen
Sie bitte Ihrem Papst und lassen diese Parolen à la Mersch und Dr.Barth: Extrem-Papalismus, Papolatrie,
Irrtum des allgemeinen, ordentlichen Lehramtes etc.
Wer darf denn Einsprüche gegen die Lehren Ratzingers erheben? Nur er selbst? Wenn es den Limbus nicht
gibt, wohin kommen dann die Säuglinge, die ohne Taufe gestorben sind? Wenn es in Gott den Eros gibt,
dann ist er auch veränderlich und nicht ewig. Das sind sehr schwerwiegende Irrtümer. Apropos, der Regens
des australischen Seminars der FSSPX hält die Leute in einem Brief an, die letzte Enzyklika nicht zu
lesen. Benedikt, sie verstehen vielleicht kein Englisch und sind zu bequem das zu lesen.
Was genau gegen den Glauben? Der „Eros“ in Gott! Den Eros gibt es in Wesen, in denen Akt und Pontenz vermischt
sind und die einer Vervollkommnung bedürfen. Gott aber ist reiner Akt und seine Liebe erklärt sich aus
der Unvollkommenheit eines Eros. Weitere Irrtümer (private) Ratzingers kann hier nachlesen: www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=73&catname=…
Ich bewundere die Realitätsverweigerung von P.Pfluger Die Einäugigkeit mit der P.Pfluger alles auf die
Messe konzentriert, aber eine Diskussion über jenes Sakrament, welches die Messe überhaupt ermöglicht,
nicht zuläßt, kann nur Erstaunen erregen. Der NOM soll die Transubstantiation bewirken, aber nicht heiligen
können; die neuen Weihen sollen einen Charakter einprägen, aber keine Standesgnade vermitteln, weil
alles vom Konzil durchtränkt ist. Daß die Riten der Kirche irgendetwas schlechtes enthalten könnten,
ist vom Konzil von Trient verurteilt. Man hat noch nicht einmal das Recht zu sagen, sie könnten der Andacht
schaden. Man komme bitte nicht und sage, das Tridentinum habe nur den römischen Kanon und die damaligen
Riten gemeint. Luther verwarf allgemein die Liturgie der Kirche und das Tridentinum hat dem widersprochen.
P.Pfluger will die Wirkung der neuen Riten auf der Ebene von Häretikern ansiedeln. So prägt die syrisch-orthodoxe
Priesterweihe einen Charakter ein, kann aber wegen der vom Kandidaten geforderten Verfluchung des hl.Leos
des Großen keine Standesgnade vermitteln. Die Heiligkeit einer katholischen Priesterweihe beruht aber
in der Vermittlung von Charakter und Gnade. Ein Hindernis gegen die Gnade kann nur vom Kandidaten kommen.
Die Bruderschaft leistet sich also den ekklesiologischen Blödsinn, die Kirche könne kirchlich nichtkirchliche
Riten promulgieren.
Na, das ist aber schlimm Hierzulande, in Frankreich, schreibt sich das tatsächlich „lamoryant“. Komisch,
daß man ausgerechnet nach solchen Kleinigkeiten giert.
Homosexualität = Häresieverdacht Van den Aardweg hat Recht. Ein gewähnlicher Priester, der mit dem
Zölibat nicht zurechtkommt, sucht sich eine Frau seines Alters, wie jene zehntausende, die sich zur Zeit
von Paul VI. haben laïsieren lassen. Es ist interessant, daß zur Zeit der Inquisition in Spanien, sämtliche
sexuell perversen Personen wegen Häresieverdacht vorgeladen worden waren. Diese Leute machten einen großen
Teil der Verurteilten aus. Wer homosexuell ist, besitzt ein Ressentiment gegen die ganz normale Schöpfungsordnung
und ist von daher für die Religion prädestiniert, die dieses Ressentiment teilt, nämlich die Gnosis.
Ein Renaissanceprälat, der eine Mätresse hatte, ist nicht notgedrungen ein Häretiker, er sündigte
nicht gegen die Natur. Aber der hl.Paulus schreibt, daß Gott die Häretiker und Heiden völliger Verfinsterung
auslieferte, so daß Männer Mäner und Frauen Frauen begehren. Das massenhaft Auftreten von Homosexualität
stellt der Orthodoxie Frankenchurchs ein zweifelhaftes Zeugnis aus. Man muß sich auch fragen, warum denn
gerade die Konzilskirche für Homosexuelle so anziehend ist. Ist es gerade jener Hang zur larmorianten
Nabelschau, der sie in die Nähe der Schwuchteln rückt?
@Benedikt: Hallo Benedikt, Pius XII. hatte das nicht gestrichen, sondern 1951 ad Experimentum die Reformen
der Karwoche gestattet, deren Gebrauch nicht allgemein war. Zu einer Einführung und Promulgation kam
es nicht, weil darauf verzichtet hatte, das bereits unterschriebene Dekret „Cum hac nostra aetate“ vom
23.3.1955 in den AAS zu veröffentlichen, noch in die liturgischen Bücher einzurücken. Lediglich das
Dekret „Maxima Redemptionis“ vom 19.11.1955 zur Verlegung der Zelebrationszeiten war gemäß Can.9 des
CIC1917 veröffentlicht worden. Die allgemeine Einführung hängt also am Missale von 1962 und an Joh.XXIII.
und was ich von dem halte, ist wohl klar. Zum ersten Male betete die Kirche in der Liturgie für Revolutionsregierungen,
wenn einer behaupten will, es sei die Kirche gewesen, die das verfügt hätte. Frankenchurch wird auch
noch für den Antichristen beten lassen.
@Benedikt Ja natürlich, „früher“ steht da. Aber ich wollte auch nur sagen, daß man durch das reine
Mitschleppen des Textes das Gedächtnis wachgehalten hatte. Statt „früher“, sollte da heute „bald wieder“
stehen.
Der gute Benedikt XVI. und der böse Lehmann Hätte man Lehmann kreiiert und er würde sich jetzt Judas
I. nennen, so hättet ihr Ratzinger zur Zielscheibe und würdet euch fragen, wann man den in den Ruhestand
versetze.
Was soll man groß darüber theoretisieren? da gibt es Leute, die fragen, wie man denn ohne Papst aus
diesem Schlamassel käme, oder wie die Kirche sich selbst einen geben könne. Hier ist das Wirklichkeit
geworden, wovon der hl.Paulus in 2Thess.2,3-12 spricht: „erst muß derjenige beseitigt werden, der ihn
(den Antichristen) aufhält.“ Es spielt dabei nur eine geringe Rolle, ob da gemäß der Ansicht des hl.Joh.Chrysos.
und des hl.Hieronymus der Kaiser gemeint war, oder nach anderen der Papst. Das römische Kaisertum und
das Papsttum sind so aufeinander bezogen, daß bis zu Pius XII. die Karliturgie noch die Gebete für den
Kaiser enthalten hatte. Es kann dafür nur eine Lösung geben, die von Gott selbst kommen muß. Es herrscht
der Greuel der Verwüstung und wer es sieht, der bemerke es wohl. Das hier ist ein Zeichen der Zeit. Der
Zorn Gottes steht vor der Tür und dewegen sind auch die Fragen einiger, wie denn die Kirche von selbst
wieder zu einem Papst kommen solle, wenn tatsÄchlich Sedivakanz vorläge, absolut überflüssig. Gerade
in der größten Not sind Glauben und Hoffnung gefragt. Ich habe keinen Zweifel, daß dem Hochmut von
„Ratz und Meise“, wie er in dieser Sendung zum Ausdruck kommt, der Fall folgen wird.
Problem? Hallo miteinander, die Anklagen vieler hier im Forum sollten sich nicht gegen mich richten, sondern
gegen Paul IV. und seine Bulle, bzw. deren Paragraphen 3 und 6, die in die Annotationen des CIC1917 eingegangen
sind. Schon er sagt, daß ein Häretiker nicht Papst sein könne, auch wenn alle Kardinäle der Erhebung
zugestimmt hätten. Es kann nicht mein Problem sein, den Kanon 188 abzuschaffen und auch nicht die 13
anderen, die auf die Bulle verweisen. Es gibt Probleme für Gott alleine die Lösung hat; hier vollzieht
sich, was Leo XIII. vorausgesehen hatte und war es nicht Anna Maria Taigi, die prophezeite, daß nach
den drei dunkelen Tagen die Apostel Petrus und Paulus selbst den Papst ernennen würden? Die Pforten der
Hölle hätten den Felsen Petri wohl erst dann überwunden, wenn ein Häretiker Papst wäre.
Das ist doch Normalität. Was soll das Gezeter? Hier wird das Konzil umgesetzt, sonst nichts. Und hatte
nicht Max Thurian gesagt, daß Protestanten nun das Abandmahl mit denselben Worten halten könnten, wie
Katholiken? Hier ein Auszug aus seiner Lima-Liturgie zur Messianität Jesu: Aus der Kollekte: Du hast
Deinen geliebten Sohn mit dem Heiligen Geist gesalbt bei seiner Taufe am Jordan und ihn zum Propheten,
Priester und König eingesetzt…(Verurteilt durch das II.Konzil von Konstantinopel) Aus der Präfation:
Er empfing die Taufe und wurde eingesetzt zu Deinem Diener, den Armen das Evangelium zu verkünden. (Betrifft
dieselbe Verurteilung wie oben, aber auch jene durch Hadrian I. gegen den Adoptianismus, hypostatischer
Gebrauch des Terminus „Diener -Ebed Jahwe“) Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Konzil und Thurian betreffen
weniger die Realpräsenz, sondern den Modalismus Rahners und Lécuyers, für die Jesus durch die Taufe
zum Christus wurde. Steiner läßt grüßen!
Die allergrößte Schändung… …besteht nicht darin, wenn Satanisten nichtkonsekrierte Hostien stehlen,
sondern wenn die Gläubigen um die Sakramente betrogen werden. Pater Cekada, ehemals Mitglied der FSSPX
nimmt in einem Artikel Stellung zu den neuen Weiheriten. www.traditionalmass.org/…NewEpConsArtPDF2.pdf
Nach Ostern wird er sich auch mit der Frage der unktionistischen und adoptianistischen Häresie in der
neuen Form der Bischofsweihe beschäftigen, demgemäß der Sohn Gottes vom Vater den Hl.Geist empfangen
haben soll, so daß er ihn überhaupt habe weitergeben können. Da der Logos mit dem Vater ein Prinzip
der Hauchung des Hl.Geistes ist, kann er ihn auch nicht vom Vater empfangen haben. Die neue Bischofsweihe
wendet sich also an einen anderen Gott und zwar in der Form selbst. Frankenchurch betet also einen anderen
Gott an.
Dr.Barths Vorwürfe gegen das II. Hochgebet des NOM Auf den Seiten 34 – 35 seines Buches über die „Mär
vom antiken Kanon des Hippolyt“ zeigt Dr.Barth, daß die Wendung „er ist dein von Dir unzertrennliches
Wort“ abgeändert worden war, in „er ist dein Wort“. Dr.Barth fragt an dieser Stelle, was diese eindeutig
pro-arianische Abkürzung bedeuten soll. Wenn man alle Rezensionen der Traditio Apostolica kennt, sowohl
hinsichtlich der Messe, als auch der Bischofsweihe, dann weiß man warum das geschehen ist. Dom Cagin
behandelt in seinem Buch „L’Anaphore Apostolique et ses Témoins“, 1919, auf den Seiten 249 – 268 diese
Frage. Er zeigt, daß in der Rezension aus Verona, die er allein Hippolyt zuschreibt, in der Redundanz
des Ausdrucks eine antignostische Phobie zum Tragen käme. Die Editoren des NOM sind dieser Phobie aus
dem Wege gegangen, wie auch im Falle der neuen Bischofsweihe. Denn es ist ja gerade Lehre Steiners, daß
Jesus im Jordan die Erleuchtung der „lebenspenden Ruach“ erhalten habe und so zum „Sohn Gottes“ geworden
sei. Deshalb kann er ja nicht das vom Vater „untrennbare Wort“ sein. Wie nicht im NOM, so auch nicht in
der Bischofsweihe.
Man sollte vielleicht auch die Taufe vergessen? Diese Gesetzeshaarspalterei bei den Sakramenten! Oh, wie
furchtbar. Da lobe ich mir doch die Heilsarmee, lauter gute Menschen. Wenn andere Leser, die zugeben,
sie seien keine Dogmatiker, meinen, sie könnten diese Frage ignorieren, ist das kein Argument. Ich frage
hier bei Kreuz.net die Dogmatiker, die mir diese Form erklären könnten. Wodurch wird Jesus zum Messias?
Dadurch, daß IHM die Gnade des Hl.Geistes zuteil wurde (als ungeschaffene Gnade), oder vielmehr, weil
diese ungeschaffene Gnade das Esse divinum des Logos ist, welche der menschlichen Natur Jesu direkt, ohne
Umweg über einen geschaffenen Seinsakt, die Messianität verleiht? Ich bitte hierbei den Drei-Kapitel-Streit
und die Dekrete von Papst Hadrian I. zu berücksichtigen, aber auch den Antimodernisteneid von Pius X.,
wenn es um das messianische Bewußtsein Jesu geht. Die Dogmatik von Diekamp wäre eine gute Grundlage
der Diskussion, aber auch Scheeben. Ott weniger, weil nicht ausführlich genug.
Wer soll denn die überlieferte Messe zelebrieren? Ich darf an dieser Stelle fragen, ob es Sinn macht,
wenn offensichtlich ungeweihte die Rubriken persolvieren? Vielleicht kann ja jemand die Gültigkeit und
Orthodoxie der neuen Form der Bischofsweihe klar erweisen. Insbesondere wäre wünschenswert eine Erörterung
der Form, welche die Verurteilung der Drei Kapitel im Jahre 553 berücksichtigt, demgemäß der Sohn Gottes
nicht dadurch Messias ist, daß er die Gnade des Hl.Geistes empfangen hatte. Die Verurteilung der Anwendung
des Terminus des „Gottesknechtes“ auf die Person des Erlösers ist durch Papst Hadrian I. ebenfalls verworfen.
In dieser Weise wird der Terminus aber in einigen Quellen der Traditio Apostolica Hippolyts benutzt, wie
auch durch „Dominum et Vivificantem“. Diese Sprachregelung scheint ja Sententia communis bei Lécuyer,
Dom Botte, Max Thurian, Karl und Hugo Rahner zu sein. Die Jünger David Bergers zerreissen das zwar in
der Luft und lassen von Rahner nichts übrig, nur die praktische Anwendung auf die neue Bischofsweihe
fällt ihnen nicht ein. Die neue Form sagt klar, Gott der Vater habe seinem Sohn den Spiritis principalis
gegeben. Aus der italienischen Übersetzung, die man sich von der Internetseite des Vatikan laden kann,
geht klar hervor, daß vom Hl.Geist die Rede ist. Die neue Form zerstäort also das trinitarische Dogma
hinsichtlich des Filioque und auch die hypostatische Union.
Und außerdem: Das Beten schader der Gesundheit Der SPIEGEL www.spiegel.de/…,1518,409005,00.html weiß
das ganz genau. Am gesündesten lebt, wer schwul ist und nicht betet.
Solche autokephalen Gruppen schießen wie Pilze aus dem Boden Mit einer zugestandenen Selbstständigkeit
fängt das bei diesen autokephalen Gruppen in den USA immer an. Erst kauft man die Weihen bei den Syrern,
wie Delattes sie seinerzeit auch erhalten hatte, dann wird man selbstständig und wird schließlich zum
Weihelieferanten bei theosophischen Gruppen, die sich „orthodox“ geben. Diese alle sind mehr, oder weniger
seriös und vor allem schleichen sich schnell Elemente ein, welche die Weihe für ihre neue „autokephale-orthodox-alt-katholisch-anglikanische
Kirche der USA“ einsetzen wollen. Ein solcher Amerikaner war auch im koptischen Kloster in Waldsoms-Kröffelbach.
Jetzt ist er in einer einschlägigen Kartei und nennt sich Mar Michael, oder so.
Der wird nicht orthodox Der gehört jetzt einfach zu einer dieser wilden Jurisdiktionen in den USA www.ind-movement.org/…s_denominations.html,
die da wie Pilze aus dem Boden schießen. Wenn man sich die Sukzessionen anschaut, dann trifft man oft
auf die Gnostiker Delattes, Petrus Vigué und andere.
Stimmt im wesentlichen Man sollte aber nicht nur sagen, dass Tiere allein Triebe und Instinkte haben,
denn selbst der hl.Thomas spricht von der Vis aestimativa der Tiere,der Schätzkraft, welche konkrete
Sachverhalte erkennen kann, jedoch nicht zur verallgemeinernden Abstraktion des Sachverhaltes gelangt.
Alles bleibt im Hier und Jetzt, weil sich das Tier eben nicht von der Situation lösen kann, in der es
sich befindet. Die Seele des Tieres kann somit aus der konkreten Anschauung nicht zumWesen der Sache gelangen,
denn seine Seele dient ausschliesslich dem Leib, aus dem generiert worden ist, ohne unvollständige Teilsubstanz
zu sein.
Papst Liberius Es ist schwierig die damaligen Vorgänge genau zu rekonstruieren, denn Liberius war in
Verbannung und seine Verbindung mit der Außenwelt kontrolliert. Was er also wirklich unterzeichnet hat,
ist daher schwer zu ermessen, auch wenn einige Historiker das als sicher hinstellen. Allerdings muß er
sich irgendwie kompromittiert haben, denn er wurde wieder freigelassen. Was Eusebius angeht, so hatte
er wenn möglich versucht das damalige kanonische Recht zu beachten und einen Kandidaten mit Hilfe der
Mehrheit der Gemeinde durchzubringen. Aber auch hier hakte es, weil nach damaliger Auffassung nur ein
Patriarch, oder Metropolit Bischöfe weihen durfte. Also handelte Eusebius dem strikten Rechtsbrauch nach
unrechtmäßig und berief sich auf den Notstand.
@Karim: hier geht es um lehramtliche Entscheidung Es geht hier nicht um ein bißchen Semantik. Der Einsetzungsbericht
stellt der Form nach ein Gesetz dar. Die Wandlung ist keine Wandlungsbitte, sondern ersetzt der Form nach
das alte Gesetz des Bundeschlußes Ex.24,8: Ille vero sumptum sanguinem respersit in populum et ait: „ Hic
est sanguis foederis, quod pepigit Dominus vobiscum super cunctis sermonibus his „. Der Priester spricht
dieses Gesetz nicht als Bittender, sondern in der Person des Gesetzgebers, der bei der Wandlung selbst
erscheint. Keine Wandlungsbitte, weder das Gebet „Quam Oblationem“, noch eine Epiklese oder Anamnese können
das ersetzen. Akzeptieren Sie bitte die lehramtlichen Entscheidungen von Pius VII., Pius X. und der Dogmatik.
Warum, meinen Sie, finden sich vor der Wandlung im römischen Kanon die Worte „ratam, adscriptam“? Schlagen
Sie bei Nikolaus Gihr nach. Was ist? Haben Sie die „verstreute Form“ in der Anaphora von Addai und Mari
ausfindig gemacht? Da haben die Griechen auf dem Konzil von Florenz feierlich gelobt, daß die Epiklese
nichts beitrage und Sie kommen hier mit semantischen Spitzfindigkeiten.
Vielen Dank, Herr Dr. Heger Aber warum machen Sie sich diese Arbeit und nicht Jens Mersch und Dr. Barth,
um ihrem Kumpel Berger ein paar Töne öffentlich zu sagen? Bergers Artikel war von A – Z eine Verhöhnung
des Köhlerglaubens. Vielleicht habe auch ich einen verengten Traditionsbegriff, wenn ich nicht recht
einsehen kann, wie der Sohn Gottes, der doch selbst Prinzip des Hl.Geistes ist, diesen vom Vater empfangen
soll? Siehe die neue Form der Bischofsweihe: effunde super hunc electum eam virtutem, quae a te est, Spiritum
principalem, quem dedisti dilecto Filio tuo Jesu Christo… Dr.Berger kann uns sicherlich erklären, wie
das im Rahmen eines erleuchteten Traditionsbegriffes zu der Verurteilung der „Drei Kapitel“ gegen Theodor
von Mopsuestia auf dem II.Konzil von Konstantinopel und dem Filioque paßt. Weiter rätsele ich an der
Formulierung in „Dominum et Vivificantem“ von JPII., wie der Hl.Geist als Gabe ein Geschenk für die Person
des Gottesknechtes sein kann, wenn doch Hadrian I. die hypostatische Anwendung des Terminus „Jesus, Knecht
Gottes“ auf der Synode von Frankfurt verdammt hatte und nur auf die menschliche Natur angewendet wissen
will, die eben nicht das Subjekt des Gottmenschen ist. MfG, K.M.
Ich darf Sie bitten hier Akte des Lehramtes zu zitieren Lieber Karim, über die Binsenweisheit, daß sich
die Wandlungsworte angeblich in verstreuter Form darin finden sollen, weiß ich bestens bescheid, weil
ich in der Anfangsphase der Arbeiten von Jens Mersch und Dr.Barth in der Kirchlichen Umschau bei der Quellensuche
im Internet mit dabei war. Wir reden hier also über ein Thema, daß ich innen und auswendig kenne. Ich
darf Sie bitten, mir diese verstreuten Wandlungsworte aus dem Text nachzuweisen. Wo sollen die sein? In
der Anamnese? Es gibt ein Konzil von Trient, welches das dogmatisch festgelegt hat und es gibt Entscheidungen
von Benedikt XIV. und dem hl.Pius X., daß auch die Epiklese noch nicht einmal eine mitursächliche Wirkung
hat. Der Hinweis auf den hl.Joh.Chrysost. tut nichts zur Sache, weil nur die ÜBereinstimmung aller Kirchenväter
dogmatischen Wert hat, ansonsten muß die Einzelmeinung ausdrücklich von der Kirche gutgeheißen werden.
Der von Ihnen genannte Heilige war übrigens auch Chiliast. Soll ich jetzt diesen Irrtum akzeptieren?
Hinsichtlich des Beispiels der Taufe, kann ich wirklich keinen großen Unterschied zwischen der östliche
und derwestlichen Weise feststellen. Den Text der Anaphora www.cired.org/…iturgy/apostles.html können
Sie ja mal durchsehen. Meinen Sie etwa, daß die Päpste diesem Irrtum nicht schon lange vorher diesem
Irrtum einen Riegel vorgeschoben hatten?
Die Suche nach der verlorenen Einheit Ja, ja, die bösen Äbte und Bischöfe und der gute Benedikt XVI.,
der ja angeblich nicht kann, wie er will, wie uns P.Schmidberger versichert. Dieser Abt tut nichts anderes,
was Johannes Paul II. nicht schon vor ihm getan hatte. Und ist Benedikt XVI. etwa gegen die Erklärung
zur Gültigkeit der Anaphora von Addai & Mari ohne Wandlungsworte? Da gibt es Halbkonservative, die meinen,
Gott könne zulassen, daß ein Papst eine ungültige Messe als gültig hinstelle, was auch sie nicht akzeptieren
(David Berger), jedoch sei es unmöglich, daß der neu eingeführte Weiheritus ungültig sei. Tatsächlich
ist beides unmöglich. Ein Papst kann weder das eine, noch das andere tun. Entweder man nimmt beides als
gültig an, wie Martin Lugmayr FSSP, oder man verwirft beides mit den Urhebern.
Wie soll eine Versöhnung möglich sein, wenn die Konzilskirche eine Messe ohne Wandlungsworte akzept.
So geschehen, als JPII. am 17.O1.2001 die nestorianische Anaphora von Addai & Mari als „gültig“ akzeptierte,
auch ohne die Worte des HERRN. Der Erzbischof:„Dieser neue Ritus (des NOM) setzt eine andere Konzeption
der katholischen Religion voraus…,… Nun denn, wir gehören nicht zu dieser Religion, wir nehmen diese
Religion nicht an…Wir gehören nicht zu dieser universalen Religion, wie man sie heute nennt. Das ist
nicht mehr die katholische Religion. Wir gehören nicht zu dieser liberalen, modernistischen Religion,
die ihren Kult hat, ihre Priester, ihren Glauben, ihre Katechismen…ihre ökumenische Bibel.“ Predigt
anläßlich der Priesterweihen am 29. Juni 1976. Das waren nicht irgendwelche Weihen, das war das Startzeichen
zum Kampf, denen die Suspensio a Divinis folgte. Diese Predigt fehlt aauffallenderweise in der offiziellen,
deutschen „historiographischen Dokumentation“ der Bruderschaft, 1992. Und sie fehlt auch in der neusten
französischen Ausgabe. Aus dem Sonderrundbrief an die Freunde und Wohltäter, 29. Juli 1976:“…wir sind
suspendiert a divinis von der konziliaren Kirche für die konziliare Kirche, der wir aber nicht angehören
wollen. Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche…Sie hat ihre neuen Dogmen…In dem Maß,
als der Papst, die Bischöfe, die Priester oder die Gläubigen dieser neuen Kirche anhängen, trennen
sie sich von der katholischen Kirche.“
Versöhnung? Mit wem? In dem Forum Tradi-Tratsch wird gemeckert, daß ich unmögliche „verquaste“ Ansichten
kundgäbe. Ich kann versichern, daß damit nicht alleine dastehe, denn von RORE SANCTIFICA II sind immerhin
19 Seiten von einem Priester der FSSPX, der allerdings nicht genannt werden will. Noch etwas zum passenden
Ton angesichts der Versöhnungssehnsucht: damals, 1988, hatte Erzbischof Lefèbvre das Konzil als Räubersynode
bezeichnet, ich glaube, es findet sich sogar in seinem Buch „Sie haben IHN entthront“. Die „Priester“,
die im neuen Ritus für den Novus Disordo Missae geweiht worden waren, bezeichnete er als Bastardpriester.
Diesen Ausdruck definierte er sogar. Ein Bastard ist ein illegitimes Kind, daß entweder im Ehebruch,
oder außerehelich gezeugt worden ist. Das neue Messbuch und die neuen Weiheriten sind außerhalb der
Überlieferung der Kirche geboren. Ich muß das nicht weiter ausführen.
#19 Karl Murx 19:33:25 | Donnerstag, 23. März 2006
@Mahner Lieber Herr Mahner, es geht bei der Frage der Promulgation nicht nur um Dogmatik, sondern auch
um den juristischen Aspekt, ob der mutmaßliche Gesetzgeber in der Promulgation „in Forma specifica“ seinem
gesetzgeberischen Willen Ausdruck verliehen hat. Hier hat die Form auf Punkt, Komma, Bindestrich, Majuskel
und Minuskel genau zu sein. Sonst wäre es ja „in Forma generica“, was keine jursitische Festlegung wäre.
Lesen Sie nur die Ausführungen zur Form der Messe im Vorspann des alten Messbuches. So gesehen unterscheidet
sich rechtlich die Form von Pius XII. zur Priesterweihe (-ut-), von jener in der Promulgation Pauls VI.
und diese wieder von seiner Editio typica. Ich kann Ihnen auch die französische, deutsche und spanische
Form liefern, wenn Sie wollen. Nicht eine davon ist eine wörtliche Übersetzung der Promulgation. Gemäß
Can.9 auch des neuen Kirchenrechts, wird ein Gesetz rechtmäßig durch Einrückung in die AAS promulgiert.
Offensichtlich wollte Paul VI. diese Methode wählen. Nun stimmt das, was in den AAS und der Editio typica
steht, aber nicht überein. Was ist nun an der neuen Form der Priesterweihe promulgiert? Abendgrüße,
K.M.
#14 Karl Murx 18:44:56 | Donnerstag, 23. März 2006
Warum? Sie wiederholen ja auch ständig die bürgerliche Entrüstung Ihres Synonyms, „Mahner“. Mahnen
Sie ruhig weiter. Ich frage hier an dieser Stelle, wo finde ich eigentlich die Promulgierung der Form
zur Priesterweiheform Pauls VI.? Die Form in der Promulgation Pontificalis Romani www.vatican.va/…calis-romani_lt.html,
eingerückt in die AAS, stimmt nicht mit der Editio typica www.angelfire.com/…s/pr1968priests.html überein.
Einmal steht da „his famulis tuis“ im Dativ und in der Editio typica „in hos famulos tuos“. Ist das rein
juristisch eine Promulgation „in forma specifica“? Welche Form ist den promulgiert? Und der englische
Text erst, der in einem Brief von Kardinal Medina-Estevez www.angelfire.com/…leus/CDW_letter.html als
unrechtmäßig abgelehnt und unkanonisch worden war. Die englische Form www.carr.org/…r/faith/o-priest.htm
finden sie hier. Damit müßten Sie zugeben, daß der gesamte englischsprachige Klerus seit 1968 wenigstens
unkanonisch geweiht ist. Zur Katholizität gehört aber die Kanonizität.
Welcher Priester? Das Problem bleibt doch, daß weder der Prämonstratenser, noch sein Verleumdungsopfer
Priester sind. Frankenchurch-Kleriker haben Probleme unter sich, was geht das den Katholiken an?
#30 Karl Murx 17:11:44 | Donnerstag, 23. März 2006
ich würde mich überhaupt nicht auf Einzelheiten einlassen Die Neuordnung aller Sakramente und des Kirchenrechtes
spiegelt ein anderes Kirchenbild wieder. Man sollte wirklich über das Kirchenbildes des Vat.II sprechen.
Was die Sakramente angeht, da haben die Weihen eine Schlüsselstellung. Wenn der N.O.M. häretisch ist,
wie kann er da von der Kirche kommen? Und wenn er von der Kirche kommt, kann er nicht häretisch sein.
Wenn die neuen Sakramente insgesamt schlecht sind, wer hat sie dann promulgiert. Es sage bitte doch keiner,
Paul VI. wollte keine unfehlbare Entscheidung treffen. Was ihre Sakramente angeht, kann die Kirche nur
unfehlbar sein. Diese ist mit dem allgemeinen Gebrauch des Ritus durch die Kirche selbst gegeben. Wenn
da etwas schlechtes dran sein sollte, dann kommt das von Frankenchurch.
#17 Karl Murx 12:55:49 | Donnerstag, 23. März 2006
Ich darf Sie bitten, sich eines Dogmatikbuches zu bedienen Wie wäre es mit Diekamp, oder Ludwig Ott?
Vom Unterschied zwischen ordentlichem und außerordentlichem Lehramt haben Sie vielleicht schon gehört,
aber nicht von Kriterien der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes. Dafür braucht es keine Kathedralentscheidung.
Ich darf Sie bitten, sich auf eindeutige Quellen zu beziehen und diese zu zitieren.
#15 Karl Murx 12:43:03 | Donnerstag, 23. März 2006
Selbstverständlich muß alles akzeptiert werden Lieber Herr Dr.Heger, wenn Paul VI. Papst war und damit
die unter ihm versammelten Bischöfe ebenfalls unfehlbar, wie kann man Entscheidungen ablehnen, welche
die gesamte Kirche betreffen. Wenn hier einer einwenden wollte, daß das außerordentliche, unfehlbare
Lehramt nicht bemüht worden war, so wäre die Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes absolut betroffen.
Die Kirche kann es sich nicht aussuchen, ob sie in Dingen, die das Allgemeingut des mystischen Leibes
betreffen, unfehlbar ist, oder nicht. Wenn beispielsweise die Vulgata nicht irrtumslos wäre, wie könnten
unfehlbare Lehrenrscheidungen sie zitieren? Es gibt keine einzige Erklärung, daß die Vulgata unfehlbar
ist. Aber das gehört zu den sogenannten dogmatischen Tatsachen. Was die Liturgie angeht, lesen Sie doch
einmal die Dekrete des Konzils von Trient.
#11 Karl Murx 11:53:20 | Donnerstag, 23. März 2006
Frage zum neuen Kirchenrecht Weiß hier jemand, ob es Ausgaben mit offiziellen Fußnoten und Fontes (Quellen)
gibt? Ich weise nur kurz darauf hin, daß es vor 1917 kein gebundenes Kirchenrecht gegeben hatte. Das,
was gerade in diesen Fußnoten steht, war das Kirchenrecht. Die Kanonisten mußten also dieselben Dokumente
aufsuchen, wie die Dogmatiker, nämlich die Dekrete der Päpste und Konzilien und Entscheidungen der Diakasterien
des Hl.Stuhles. Da mußte man sich auskennen. Die Ausgaben des CIC1917, die auf Fußnoten verzichteten,
vermitteln den Eindruck, das Kirchenrecht sei quasi vom Himmel gefallen. Den Zusatzband dieser Ausgaben
mit den Fontes erwarben sich nur wenige.
Wieso reden wir nur über die Messe? Es gibt 7 Sakramente. Alle wurden geändert. Ohne Priesterweihe und
Bischofsweihe gibt es keine Messe, keine Firmung, keine Beichte und keine letzte Ölung. Also sollte man
vorrangig über die Weihen sprechen. Die Einwände der FSSPX hinsichtlich des Novus Ordo muten angesichts
der Tragweite der Änderungen im Weiheritus sehr naiv an. Wenn schon etwas häretisch ist, dann das „für
alle“ in den Wandlungsworten anstelle von „pro multis“, dem gerade im Katechismus des Konzils von Trient
widersprochen wird(2.Teil, 4. Hauptstück, 24). Diese Abänderung findet sich zwar nicht in der Editio
typica, sondern in vielen landessprachlichen Ausfertigungen und zusätzlich ist das „für alle“ ausdrücklich
von JPII. in „Ecclesia de Eucharistia“ gutgeheißen worden. Seine Begründung widerspricht genau jener
des Römischen Katechismus, denn letzterer sagt, daß Christus zwar für alle gestorben sei, die Früchte,
um die es in der Messe gehe, seien hingegen nur für die Auserwählten. Deswegen sei es richtig, daß
man „pro multis“ sage und nicht „für alle“. Der Irrtum des Konzils V2 und seiner Reformen kann also nicht
von der Kirche kommen. Sonst akzeptiert man einen Widerspruch zwischen Trient und Vat.2 als legitim und
normal. Der Katechismus des Konzils von Trient ist eine allgemeine Glaubensregel und unfehlbar, genauso
wie die Vulgata, auf die sich viele unfehlbare Erklärungen ja beziehen. Die Kirche ist genauso in der
Liturgie unfehlbar.
Natürlich ist der NOM illegitim Aber Cekada geht es erst einmal um rechtliche Formalia, von denen immer
behauptet wird, sie seien nicht vorhanden. Aber sie sind eben da, inkl. der Abschaffung von Quo Primum.
Cekadas Standpunkt ist klar: Paul VI. war nicht Papst, also sind seine Akte sowieso rechtsungültig. Aber
die Argumente jener, die behaupten, Montini sei Papst gewesen und hätte auch keine Vorschrift erlassen,
die Quo Primum abschaffen wollte, kann Cekada leicht widerlegen.
Pater Cekada räumt mit einigen Ansichten der FSSPX auf Pater Cekada, einer jener Priester, die seinerzeit
Mgr Lefèbvre in den USA verließen, weil sie nicht „una cum“ sein wollten, zeigt in diesem Artikel www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=19&catname=…,
daß rein formalrechtlich Paul VI. alles beachtet hatte, was zur Einführung des N.O.M. nötig war, inkl.
Abschaffung von „Quo Primum“. Gesetzt den Fall, Paul VI. wäre Papst gewesen, so hätte er tatsächlich
seinen gesetzgeberischen Willen kundgetan.
vir-oblationis: Danke für den Hinweis Das schwächt noch einmal mehr die Position der feministischen
Theologie und beweist umso mehr die Unehrlichkeit von Dom Botte, Lécuyer, Dom Cagin und Hanssens SJ.
Ich wäre dankbar für konkrete Beispiele, wo selbst „Ruah“ im maskulin auftaucht, denn die Anbeter des
„zärtlichen Gottes“ müllen das Internet mit Beiträgen voll, wie „God has a Wife“. Übrigens, in der
französischen Ausgabe der Bischofsweihe von 1977 steht statt „Gott allen Trostes“, die Floskel „Gott
der Zärtlichkeit – Dieu de toute tendresse“. A bientôt, K.M.
Sind das die Priesterinnen der Hl.Geistin? Da wir schon bei dieser realen Umsetzung von DH sind, was hat
die neue Form der Bischofsweihe mit der feministischen „Heiligen Geistin“ zu tun? In den phallokratisch-männlich-chauvinistischen
Verfremdungen der landessprachlichen Ausfertigungen des ursprünglich syrischen Vorbildes, das allerdings
selbst wieder im Sinne einer rabbinisch-aramäischen Verfälschung, Vorbild der neuen Form war, kann man
es nicht sehen. Also, „im Geist der Leitung, l’Esprit qui fait les chefs“, da sieht man es nicht. Steigen
wir also ins Aramäische ein: „anhar w’oshud sakultonutho w taybutho hoy d-men ruhokh rishonoyo hoy d’ashlemt
l-abrokh habibo yeshu’ mshiho“ Dem Wortstamm nach ist „ruho – Geist“ feminin, wie das hebräische „ruach“.
Aber da die syrischen Christen eine männlich-weibliche Antithese à la Kabbala in Gott nicht wollten,
schufen sie eine maskuline Transkription, indem sie maskuline Adjektive dem Substantiv „ruho“ beigesellten
und das ganze in der Grammatik als Musculinum behandelten. Die Bastler der neuen Riten mißachteten das
und wendeten rabbinisches Aramäisch an. Ergebnis: Ein Jesus, der entgegen dem Filioque die weibliche
„Ruach“ empfängt und so zum Sohn wird. Das steckt hinter der Form Pauls VI, aber auch der Lima-Liturgie
und Dominum et Vivificantem.
Wozu macht ein Zeremonienmeister Entwürfe? Früher setzte ein Zeremoniar Rubriken um und beachtete deren
Einhaltung. Wenn der gute Zeremonienmeister jetzt weniger Freiheiten für sein Choreographien genießt,
ist das eine reine Geschmacksfrage von Seiten Paparazzis. Anglikanische Gottesdienste können sehr schön
sein. Ich kenne in Braunschweig eine Kirche, da werden wirklich schöne lutherische „Hochmessen“ nach
den Agenden von 1954 gefeiert. Der Pastor trägt ein gotisches Messgewand, es gibt Weihrauch und deutschen
Choral. Wirklich schön!
Die Barmherzigkeit des Tradis… …beruht darin, daß er wie zu allen Zeiten seinen Feinden die Wahrheit
schuldet. Auch Gott ist darin barmherzig, daß er uns genau geoffenbart, wie wir unsere Seele retten sollen
und daß er uns sagt, daß der Irrtum der falschen Religionen in Hölle führt.
Ist das nicht das Buch, welches JoPa Zwo geküßt hatte? Dieser Rahman soll sich so anstellen und päpstlicher
sein als der Papst. Der kann doch sein Leben leicht retten und den Koran küssen. Wo ist das Problem?
Armer Paul IV., hatte er ganz vergessen, schapüüühh… Und er hatte sogar gesagt, diese Bulle sei auf
ewige Zeiten gültig. Ja, wir Armen, wir können doch gar nicht wissen, wann sich jemand in Häresie befinden
sollte. Das Kirchenrecht gibt zwar Auskunft darüber, wer der Häresie verdächtig ist, aber Tridentinus
ficht das nicht an. Erst das neuen Kirchenrecht tilgte alle solchen Definitionen. Glücklicherweise regelt
das neue Kirchenrecht, daß nur jemand Häretiker sei, wer explizit verurteilt ist. So kann der Fall freilich
nie eintreten, daß JPII. ein Irrlehrer werde. So ein blöder Can.188 im CIC1917 mit seiner stillschweigenden
Amtsniederlegung, und dann noch dieser Can.145 mit seiner Definition des kirchlichen Amtes. Da hätte
man doch das Papsttum explizit ausschließen können, oder? Dr.Regazzoni hat Recht: Reden wir über Ekklesiologie!
Paul IV. muß völlig daneben gewesen sein Tridentinus kann einen sehr an Herr Martin Luegmayr erinnern.
Das Wort an die anderen Leser hier, denn es kann ja jeder Lesen: Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt an den
Tag kommen, daß ein Bischof, … oder gar der Römische Pontifex vor seiner Beförderung (zum Bischof
usw.) … vom katholischen Glauben abgewichen sei oder irgendeine Irrlehre übernommen habe („übernommen“
steht da, nicht „darin geboren“), so ist die Beförderung bzw. die Amtsübernahme, auch wenn alle Kardinäle
ihr einmütig zugestimmt haben, null und nichtig. Sie kann weder durch die Amtsübernahme, die Weihe …
noch durch die Inthronisation … Gültigkeit erlangen. Sie darf auch nicht für teilweise legitim gehalten
werden. Sie überträgt solchen Personen, die zu Bischöfen … befördert … oder auf den Stuhl Petri
berufen wurden, keine Befehlsgewalt in geistlichen oder weltlichen Dingen. Vielmehr haben alle ihre Worte,
Taten, Handlungen und Verfügungen mitsamt ihren Folgen nicht die geringste rechtliche Wirksamkeit noch
verleihen sie irgendjemand ein Recht. “
Abtrünnige und Bekehrte sind nicht auf derselben Stufe Die Bulle mein Abtrünnige und Apostaten, keine
im Irrtum geborenen. Was ist daran schwierig? Blöde Rabulistik! Lohnt keine Antwort.
Hallo Tridentinus Die Bulle Pauls IV. ist selbstredend nach Maßgabe des CIC von 1917 zu interpretieren
und anzuwenden und nicht allein für sich. Daß Kardinal Newman zur Zeit Leos XIII., als den CIC noch
nicht gab, wirklich hätte gewählt werden können, sollte man anhand des Kirchenrechtes vor 1917 erörtern.
Kardinal Bessarion war aus ähnlichen Gründen als Kandidat ausgeschieden, auch wenn er am Konklave teilgenommen
hatte.
Ottaviani würde das auch so sehen Deswegen darf der Irrende daheim beten, aber er darf in einem katholischen
Gemeinwesen seinen Irrtum normalerweise nicht öffentlich praktizieren, erst recht nicht in Gemeinschaft
mit anderen. Aus Gründen der Klugheit kann die katholische Regierung Ausnahmen und Toleranzrechte gewähren.
Lesen Sie doch einmal das Schema von Ottaviani.
Trident.: Können Sie kein Englisch und kein Latein? Lesen Sie gefälligst selbst. Rothkrantz ist das
inzwischen auch bekannt. Von Pfarrer Schoonbroodt mailto:contact@rore-sanctifica.org können Sie eine
Ausarbeitung von Bischof Dolan auf französisch haben. Die Bruderschaft war bis jetzt einfach zu blöd.
Wenn man nur Ausgaben des CIC ohne Fußnoten benutzt, ist einem nicht zu helfen. Außerdem habe ich ihnen
schon gesagt, daß die behaupten, Pius X. hätte die Bulle abgeschafft. Blödsinn! Bendikt XV. hat also
etwas eingeführt, was der hl. PiusX. abgeschafft hatte? Die FSSPX bekommt ja auch nicht den Can. 1258
mit dem Can. 2261 auf die Reihe.
DH lehrt das zivile Recht auf die öffentliche Bekundung des Unglaubens DH will kein subjektives moralisches
Recht auf den Unglauben vor Gott lehren, wohl aber auf der zivilen Ebene. Das ist schon schlimm genug.
@Tridentinus: Modus bibendi Man muß schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man die Ironie hinter
„Modus bibendi“ nicht versteht. Ist kein Druckfehler, ich wollte eben nicht „Modus vivendi“ schreiben!
Da beklagt man sich sonst noch, daß man nicht wisse, auf welche Paragraphen der Bulle Pauls IV. sich
das CIC bezieht. Nun ja, hier dann noch einmal. Die Paragraphen der Bulle in (…) hinter den Canones
des CIC. 167(§5)-188(§§3 und 6)-218,§1(§1)-373,§4(§5)-1435(§§4 und 6)-1556(§1)-1657,§1(§5)-1757,§2(§5)-2198(§7)-2209,§7(§5)-2264(§5)-2314,§1(§§2,3
und 6)-2316(§5).
Praktische und theoretische Frage Eine Art von Religionsfreiheit(religiöse Toleranz, laut Ottavani) aus
pragmatischen Gründen wurde ja auch von der FSSPX nie abgelehnt, wohl aber von Kardinal Bea, ging nicht
weit genug. Beim Problem der Religionsfreiheit geht es aber um etwas anderes. Es geht darum, daß laut
V2 die Würde des Menschen grundsätzlich in seiner Willensfreiheit bestehe. Nach der überlieferten Lehre
besteht aber nur die wurzelhafte, potentielle Würde des Menschen darin, ansonsten besteht die Würde
des Menschen darin, daß er actu der Wahrheit anhängt. Daß man aus Gründen der Klugheit in der Praxis
Abstriche machen kann, darum geht es gerade nicht. V2 will also die Religionsfreiheit de iure, grundsätzlich,
vollkommen unabhängig von den Zeitumständen. Daß man diese Binsenweisheit hier wiederholen muß? In
dem Buch von Mgr Lefèbvre „Sie haben Ihn enttrohnt“, wird ja nicht ohne Grund auf das Schema Ottavianis
zitiert, mit dem Kapitel zur religiösen Toleranz.
Ich falle vom Stuhl Das Gewissen hat immer die Freiheit sich an einer objektiven Norm zu bilden. Wo ist
das Problem? Gewissensfreiheit im objektiven Sinne macht das Gewissen eben nicht zur letzten Norm.
Wieder sonne olle Kamelle Das Thema „Action française“ ist ein bißchen komplexer, als sich ein Italiener
das vorstellen mag. Ich behaupte, da standen politische Erfordernisse im Vordergrund, wie dann auch anläßlich
der Aufhebung der Verurteilung. II.Weltkrieg nahte, da konnte der Hl.Stuhl wegen Hitler jeden Verbündeten
gebrauchen. Übrigens hatte Pius XI. erst, als sich Francos Sieg abzeichnete, den Mut gefunden, den Bolschewismus
zu verurteilen. Vorher hatte man an einem Modus Bibendi gebastelt, einschließlich Treueversprechen der
Katholiken. Einzige Gegenleistung: Freie Besetzung der Bistümer! Aber zurück zur Bulle Pauls IV.! Hier
die Liste der Kanones, die auf die Bulle verweisen: 167-188-218,§1-373,§4-1435-1556-1657,§1-1757,§2-2209,§7-2264-2314,§1-2316.
Can.2207 weist zwar nicht auf die Bulle hin, entspricht jedoch sachlich §1 der Bulle Pauls IV. Wenn,
wie behauptet, die Bulle mehr Probleme schaffe, als sie löse, dann wohl auch der CIC von 1917.
@Regazzoni Lieber Herr Dr. Regazzoni, der Canon 188 und die 13 anderen Canones des CIC von 1917, welche
auf die Bulle verweisen, sind doch genau die praktische Auslegung, die Sie suchen. Sonst hätte man sich
die Worte ipso facto et sine ulla declaratione wirklich sparen können. Es war doch gerade die Sorge von
Paul IV., daß mit einem falschen Papst gar keine kompetente Autorität mehr da sei. Womit sollen sich
Katholiken gegen diesen verschrobenen Rechtspositivismus eigentlich schützen? Dann ist man jeder zweifelhaften
Autorität hilflos ausgeliefert. Gerade die Aufstellungen von Melchior Cano bedürften einer praktischen
Auslegung, diejenige der Bulle finde ich in 14 Kanones des CIC von 1917.
Karwoche? Das Dekret zur Neuordnung der Karwoche ist niemals in die Acta Apostolicae Sedes eingerückt
worden, also wollte Pius XII. schlußendlich auch nicht , daß es gemäß Can.9 CIC rechtskräftig veröffentlicht
werde. Noch nicht einmal in die liturgischen Bücher war es eingerückt worden und eine andere Art der
Veröffentlichlichung gemäß Can.9 war auch nicht vorgesehen. Lediglich das Dekret zur zeitlichen Vorverlegung
ist in die AAS eingerückt worden. Dazu ist es grober Unsinn die Neuordnung der Karwoche mit dem NOM auf
eine Stufe zu stellen. Damit Paul VI. so etwas, gesetzt den Fall, es ist frei von Häresie, überhaupt
in die Welt setzten konnte, mußte er erst einmal Papst sein. Er war lange vor 1969 von Can. 188 betroffen.
Um es deutlich zu sagen, er war niemals Papst.
Andere Form der Darstellung Diese „andere Form der Darstellung“ mag man vorziehen, wenn man selbst von
den Zensuren betroffen ist. Deswegen ja auch die Ignorierung einer Bulle, die auf ewige Zeiten Gültigkeit
hat und damit unfehlbar ist. Man liefere mir mal ein explizites Beispiel von Lehramtspositivismus bei
Pius XII.
Komisch, daß das keiner beachtet Noch nicht einmal Dr. Regazzoni: Wo findet sich dieser Text? „Sollte
zu irgendeinem Zeitpunkt an den Tag kommen, daß ein Bischof, … oder gar der Römische Pontifex vor
seiner Beförderung (zum Bischof usw.) … vom katholischen Glauben abgewichen sei oder irgendeine Irrlehre
übernommen habe, so ist die Beförderung bzw. die Amtsübernahme, auch wenn alle Kardinäle ihr einmütig
zugestimmt haben, null und nichtig. Sie kann weder durch die Amtsübernahme, die Weihe … noch durch
die Inthronisation … Gültigkeit erlangen. Sie darf auch nicht für teilweise legitim gehalten werden.
Sie überträgt solchen Personen, die zu Bischöfen … befördert … oder auf den Stuhl Petri berufen
wurden, keine Befehlsgewalt in geistlichen oder weltlichen Dingen. Vielmehr haben alle ihre Worte, Taten,
Handlungen und Verfügungen mitsamt ihren Folgen nicht die geringste rechtliche Wirksamkeit noch verleihen
sie irgendjemand ein Recht. “
Der brave Ratzinger, der laut Schmidberger nicht so kann wie er will Typisch Schmidberger, realitätsfremder
geht’s nicht. Und was Erzbischof Lefèbvre und die Sedisvakanz angeht, die er stets abgelehnt haben soll,
das stimmt auch nicht. Allein schon die Bezeichnung von J.P.II. als Antichrist spricht Bände. Aber an
all die Gutmenschen von der FSSPX hier, was sagen euch den eure Priester zum Can. 188, des CIC von 1917,
der auf die Bulle Pauls IV. hinweist, die besagt, ein Häretiker könne nie Papst werden? Komisch, interessiert
keinen. Was sagen sie denn zu einem Kirchenrecht ganz 14 Mal auf dieses Dokument hinweist? Ist das alles
nur Papier? Der Kanon spricht übrigens im Falle von Häresie von einem „stillschweigenden Amtsverlust
eines jeden Kirchenamtes, „ipso facto und ohne weitere Erklärung“. Man kann ihn hier www.sedevacantist.com/code/cic108-214.html
einsehen. Ich würde mal gerne qualifizierte Stellungnahmen dazu hören.
Ja, gibt’s nicht viel zu diskutieren Neulich hatte Williamson mit Freunden von mir ein Dîner www.virgo-maria.org/…Lecons_Menzingen.pdf
in Paris. Pikantere Einzelheiten sind mir bekannt. Aber ich kann sie hier nicht erzählen.
Wieso die Klappe halten? Die vollmundigen Fäkalausbrüche dieser Zunft sollte allen Katholiken die letzten
Illusionen rauben. Höher hängen, damit es jeder sieht! Man sollte sich auch fragen, ob das Gebilde BRDDR
überhaupt ein Staat ist, der naturrechtlich von seinen Untertanen bürgerlichen Gehorsam erwarten kann.
Der Dreck wird doch staatlich gefördert. Es handelt sich also um eine Revolution im staatlichen Gewande.
Steuern bezahle ich nur noch gezwungenermaßen und keiner sollte sich genieren, sie zu hinterziehen. Ansichten
eines Daytraders.
Ja genau! Und vor allem, ungefragt geboren zu werden Da „fremdbestimmen“ meine Eltern, Verzeihung,…Progenitor
A und Progenitor B, einfach so, daß ich geboren werde. Vielleicht wollte ich ja gar nicht in einer „Hetero-Ehe“
geboren werden? Aber ist ja eh schnuppe, man kann diese Perversionen gar nicht so sehr kolportieren, als
daß irgendein Abartiger diese Positionen nicht einnähme. Inzwischen ist man mit satirischen Bemerkungen
der Realität nur noch 6 Monate im voraus. Da muß man sich wirklich was einfallen lassen. Vielleicht
das: Adoptionsverbot für Hetero-Ehen? Aber selbst da bin ich mir nicht sicher. Der Murxismus der BRDDR
schreitet tapfer voran.
Jetzt wird’s „unheimlich“ Was hätte Frings denn heute gesagt? 1956 war ihm unheimlich zumute, auf dem
Konzil 1962 aber nicht. Ich wünschte diesem Kardinal, den die Gestapo als „menschenfreundlich und harmlos“
beschrieben hatte, daß er sich mit diesem Problem herumschlagen müßte, das die gesamte Konzilsclique
doch mit verursacht hat.
Menschenfreundlich und harmlos Diese Beurteilung bekam Kardinal Frings, der ja auch diesen Text mit unterschrieben
hatte, von der Gestapo. Ich denke mal, daß es Kardinal Frings, einem der Hauptakteure auf dem Konzil,
nach seinem berühmten „Putsch“ gleich am Anfang von Vat.II, weniger „unheimlich“ geworden war. Vielleicht
war es ja genau das, was fehlte, damit es auf der Welt nunmehr heimelig werde. Es waren doch größtenteils
dieselben, die diesen Text veröffentlicht hatten und auf dem Konzil alle Neuerungen mit frenetischem
Jubel begrüßt hatten. Tut mir leid, auch der Mehrheit der deutschen Bischöfen von 1956 muß man im
Hinblick auf ihre wahren Absichten, die sie 6 Jahre später offenbarten, jede moralische Legitimation
absprechen. Daß ich statt 1956 die Zahl „1965“ gelesen hatte, ändert da nicht viel. Wenn man solche
Leseschnitzer ausschlachten will, während landauf, landab Kirchen abgebrochen werden, dann kann man sich
wirklich fragen, ob einer die Zeichen der Zeit lesen kann. Die sind wohl wichtiger.
Der Lacher sei ja allen herzlich gegönnt Es bleibt aber dabei, daß eure „Priester“ in Räuberzivil wirklich
zum Lachen sind. Ich habe mich nur im Autoren geirrt und dachte mir, wie kann z.B. ein Lehmann so schreiben?
Dem fehlt doch tatsächlich jede Legitimation, oder?
Seit wann bin ich Marxist? Lieber Diskussionsteilnehmer, ich kolportiere das nachkonziliare Gewäsch,
bin hier inzwischen als Catholicus semper idem bekannt und da nennt mich einer einen Marxisten. Was diesem
Hirtenbrief zunächst mangelt, ist das Eingeständnis, daß die Verfasser selbst an dieser unheimlichen
Lage, die sie beklagen, schuldig sind. Dazu gehört das Eingeständnis, daß sie selbst diejenigen sind,
die diesen Abbruch landauf, landab betrieben haben, jahrzehntelang mit der Abtreibung kooperiert haben,
häretische Katechismen verbreitet zu haben und in sakrilegischer Weise Sakramente simuliert zu haben,
nicht zuletzt ungültige Priester- und Bischofsweihen. Daß die Pseudo-Kleriker des Frankenchurch-Monsters
in Räuberzivil herumlaufen, entlarvt sie als das, was sie sind: nichttonsurierte Pseudo-Priester und
Pseudo-Bischöfe, eben Laien. Für diesen Hirtenbrief fehlt diesen Leuten die Legitimation im Namen der
Kirche sprechen zu können, denn dazu müßten sie ja Glieder Kirche sein, orthodox, Kleriker durch die
Tonsur und geweihte Bischöfe durch gültige Zeremonien.
Was soll das Gejammere? Wie, is nix mehr mit neuem Pfingsten? Rauch Satans, oder was? Und unheimlich soll
es auf der Erde geworden sein? Wie sagte noch weiland Böll? „Karl Rahner läßt sich seine Heutigkeit
nicht abkaufen!“ Wenn doch die Erde hier vorrangig unser Platz ist, wo wir nach der Konziliaren Doktrin
uns mitmenschlich darum bemühen sollen, daß die Sache Jesu weitergehe, –- und nun? Jetzt ist Schluß
mit lustig? Wenn alle Gläubigen weg sind, kann der letzte „Bischof“, der das Licht ausmacht sagen: „Ich
bin Kirche!“
Ratzingers Aufruf: Mehr Respekt Rührend dieser Aufruf zu mehr Respekt zwischen den Religionen. Als Mgr.
Lefèbvre nach den Verhandlungen 1988 diese Erklärung home.arcor.de/…_RomeAPerduLaFoi.mp3 abgab, meinte
er das wirklich ernst. Er betrachtete die Modernisten als Hausbesetzer und sie waren für ihn nicht das
wahre Rom. Besonders auf die Religionsfreiheit hatte der Erzbischof es abgesehen. Der Link ist eine Audiodatei
und man hört seine Stimme. P.Mählmann, einer der jüngeren der FSSPX, weigerte sich gegenüber Pfarrer
Schoonbroodt zuzugeben, daß diese Erklärung des Erzbischofs authentisch sei. Hier hat er sie nicht schriftlich,
sondern er kann sie anhören. Also, Lautsprecher auf! In seinem Brief an die Weihekandidaten zur Bischofsweihe,
den der Erzbischof 1987 geschrieben hatte, sprach er von der Okkupation des Hl.Stuhles durch Antichristen.
In der deutschen Ausgabe entschärfte die Bruderschaft durch „antichristliche Kräfte“.
Sie haben die Inkonsequenz nicht ganz begriffen Ist ja auch unbegreifbar. Also, das geht so: Wir brauchen
einen Papst, auch wenn er Häretiker ist, deswegen sind die neuen Riten im Falle von Prof.Ratzinger gültig
und er ist Bischof und Papst. Im Falle von Pater Mader, der ja direkt Mitglied der FSSPX wurde, gilt dann
wie beim Bauern und seinem Dünger: „Viel hilft viel, also immer kräftig Hände auflegen!“ Aber vielleicht
ist damit ja jetzt Schluß? Seit die Dominikaner von Avrillé bewiesen haben wollen, daß die neuen Weiheriten
„apriori keinerlei Gefahr für den Glauben“ seien, müßte man sie nicht nur als sakramental gültig anerkennen,
nein, man müßte sie doch selbst praktizieren. Jedenfalls, wenn man konsequent ist. Oder wie kann man
eine gültige Reform von Paul VI., der doch Papst gewesen sein soll, dann ablehnen? Die Bischöfe der
Bruderschaft müßten für sakrilegische Nachweihen doch jetzt Buße tun, oder?
Der Abbruch dokumentiert den Zusammenbruch des Frankenchurch-Monsters Um dieses Kirchengebäude ist es
natürlich schade. Der Abbruch geht weiter und die Verwirrung ist groß. Eine Verwirrung, die selbst unter
den Bischöfen der Bruderschaft St. Pius X. grassiert. Da weiß man nicht, ob der Überläufer Mgr. Lazo
wirklich Bischof ist, oder nicht, wie dieser Brief www.rore-sanctifica.org/…ca_Tome1_annexes.pdf von
Mgr. Tissier de Mallerais beweist. Nach dem Laden der PDF-Datei links auf „Douments“ klicken und dann
rechts vergrößern. Mgr. Tissier fragt sich, ob Lazo im Hinblick auf das Suppletionsrecht auch als einfacher
Priester firmen könnte. Ansonsten aber, möchte er das Thema meiden und bittet um Diskretion, ha, ha…
Die Bruderschaft ist nicht auf dem Marsch in den Sedisvakantismus Sie ist einfach so inkonsequent, wie
sie es immer war, fertig! Die Priesterbruderschaft ist laut Abbé Guépin, ehemaliger Chauffeur von Mgr.
Lefèbvre, die institutionalisierte Inkonsequenz. Was ein Nachweihe von Prof.Ratzinger angeht, so ist
er nach Can.188, Absatz 4 des CIC von 1917, der auf die §§ 3 und 6 der Bulle Pauls IV. verweist, nicht
papabile. Diese Bulle www.dailycatholic.org/cumexapo.htm soll laut Paul IV. auf ewige Zeiten Gültigkeit
haben. Aber in der amerikanischen Internetseite der Bruderschaft wird behauptet, Pius X. habe sie abgeschafft.
Wie kann er sie abgeschafft haben, wenn Benedikt XV. im Jahre 1917 ein Kirchenrecht herausgibt, welches
14 Mal auf diese Bulle bezug nimmt? Welches Dekret soll das denn gewesen sein? Angeblich der neue Wahlmodus
des Konklave. Aber beides, Wahlmodus und Bulle Pauls IV. finden sich im CIC. Wer das nachprüfen will,
braucht eine Ausgabe mit offiziellen Fußnoten, ansonsten den Extraband mit den Quellen.
Ja, sie hat nachgeweiht Ich hatte eigentlich schon im vorigen Beitrag antworten wollen, er war aber zu
lang und ich mußte die Häfte streichen. An alle Meckerer hier: Ich kann verstehen, wenn man es als inkonsequent
ansieht, wenn der eine nachgeweiht wird und der andere nicht. So geschehen im Falle Mader, nachgeweiht;
im Falle Goesche, nicht nachgeweiht! Beiden aber hatte ein und derselbe Pseudo-Bischof der Konzilskirche
die Hände aufgelegt. Ich selbst bin übrigens von Erzbischof Lefèbvre nachgefirmt worden. Weiterhin
hatte sich P.Morgan vor Jahren geweigert, Mgr.Lazo zu bischöflichen Funktionen heranzuziehen. Dann ersetzte
ihn P.Couture und ließ durch Lazo firmen. Mgr.Tissier de Mallerais zweifelte daraufhin die Gültigkeit
an und forderte nachzufirmen. Gleichzeitig arbeiten mit der FSSPX nicht nachgeweihte, P.Cottard, P.Bellwood,
Don Gabriele. Was die Bruderschaft da macht ist lupenreiner Pragmatismus. Was Ihre andere Frage angeht:
ja, diese Praxis ist Prof.Ratzinger bekannt. Um Verhandlungen zu rechtfertigen, muß er ja Bischof sein,
während man sonst diskret nachweiht. So ist die Lage.
Zur Kinderliebe der Israelis Ein Priester der FSSPX reiste oft in die christlichen Dörfer in den besetzten
Zonen. Er sah Kinder, denen Patrouillen Ohren und Finger abgeschnitten hatten. Schöne Trophäen. Ich
weiß auch nicht, warum hier einige gleich von Lüge schreien. Erst nimmt man den Palästinensern ihr
Land weg, jetzt sollen sie das alles akzeptieren. Gleichzeitig geht die Beschlagnahme von Land weiter.
@Sirilo: Ich mag maltesisch Ich war schon oft da, 13 Mal. Trotzdem besteht zwischen Englisch und Maltesisch
der Unterschied, daß es kaum einer spricht, und selbst die Malteser benutzen oft Englisch. Wenn sich
aber in diesem Forum viele Malteser träfen, würde das doch angemessen sein. Dann laufen hier eben viele
parallele Diskussionen.
Komische Bischöfe Guten Morgen allen hier, Dokumente, auch auf deutsch gibt es hier www.rore-sanctifica.org/
zum Thema. Als kurzen Einstieg vielleicht die Studie von Pater Athanasius Kröger OSB www.rore-sanctifica.org/…schofsweihe_1978.pdf,
die 1978 in der UNA VOCE Korresepondenz erschienen war. Übrigens irrt Pater Kröger, wenn er meint, daß
sich die neue Form der Bischofsweihe so im syrischen und koptischen Ritus finde. Am nächsten verwandt
ist die neue Form mit einer Formulierung (nicht Form), die sich in der Inthronisierung des syrischen Patriarchen
findet, aber der ist ja schon Bischof. Die Vorlage, die zudem mit der neuen Form nicht identisch ist,
stammt also aus einem Sakramentale, nicht einem Sakrament. Der syrische Text selbst geht auf ein apokryphes
Vorbild zurück (Testamentum Domini). Für den Fall, daß in sehr alter Zeit der Kandidat für das Amt
des Patriarchen nur Priester war, sah der Ritus drei Handauflegungen mit drei Gebeten vor. Wenn man wissen
will, was an dieser sakramentalen Version das Sakrament ausmachte, muß man also wirklich ins Detail gehen.
Die vollständige, ehemalig sakramentale Version mit allen Handauflegungen www.rore-sanctifica.org/…re-Tomo3-Annexes.pdf
in der syrisch-lateinischen Ausgabe der Assemani-Sammlung ist in diesem PDF-Dokument abzurufen.
Verwirrt? Bestimmt! Mit Sicherheit sind die Bischöfe der Bruderschaft daran schuldig, die so viele Überläufer
nachgeweiht haben. Gerade erst letztes Jahr, Pater Janetti aus der Diözese Augsburg. Aber auch Pater
Mader, Pater Michael Maria Sim, den Oberen der traditionellen Redemptoristen in Schottland, den Franziskaner
Pater Benedikt, den Zisterzienser Pater Seraphim. Ein weiterer Fall, kürzlich nachgeweiht, ist mir aus
den USA bekannt.
War der Mann denn Priester? So bestürzend diese Mordversuche sind, ich befürchte leider, daß hier eine
ganze Generation von Idealisten um ihre Berufung betrogen worden ist. Alle diese fürchterlichen Terrorakte
können aber die drängende Frage nicht auslöschen: „Sind die neuen Weiheriten gültig, insbesondere
die Bischofsweihe?“ Pfarrer Schoonbroodt von der Internetseite Rore Sanctifica www.rore-sanctifica.org/
wird sicherlich bereit sein, diese Frage ausgiebig zu erörtern. Für den Bestand der Kirche und die Neuorientierung
jener, die sich aus Liebe zum Herrn nach dem Martyrium im Priestertum sehnen, ist das die alles entscheidende
Frage. Oberflächliche Sentimentalität, „es kann doch nicht sein, daß meine Omma nicht gültig die Krankensalbung
erhalten hat und ohne Lossprechung gestorben ist“, führt hier zu nichts. Erst recht nicht die Erschütterung
über den Mord an jemandem, den man für einen Priester hielt. Es ist nutzlos dieses Thema auf Dauer unter
dem Deckel halten zu wollen. In Xto et M, K.M.
Tut mir leid Es muß ja nicht jeder alle Beiträge von mir lesen und verstehen und ich bin mir auch darüber
im klaren, daß man dieses angelsächsische Idiom heute überall sieht. Dennoch können gelegentliche
Beiträge in englischer Sprache akzeptiert werden, ohne daß man gleich mäkelt. Im übrigens liegt der
Reiz dieses Forums in seiner Offenheit. Der Server, äh…Vermittlungsrechner, steht zudem in Kalifornien.
Es wäre doch großartig, wenn hier auch Franzosen und Amerikaner schrieben. Ich übrigens bin französischer
Staatsbürger. Schönes Wochenende, K.M.
Die Bruderschaft St. Pius X. empfiehlt den Austritt Der Grund ist einfach der, daß die Gläubigen mit
der Kirchensteuer den kirchlichen Abruch finanzieren. Den „hauptberuflichen Laien“ und dem Pseudo-Klerus
muß der Geldhahn zugedreht werden. Der liebe Gott selbst scheint nicht viel von der neuen Messe zu halten,
durch den sich das Frankenchurch-Monster repräsentiert, wie die wunderbaren Ereignisse in Carpegna www.fsspx.info/…ne/pdf/mb-2006-3.pdf
vermuten lassen, die man auf Seite 36 dieses PDF-Dokumentes, es handelt sich um das Mitteilungsblatt der
Bruderschaft, nachlesen kann.
Auch mit den Anglikanern wird die Eintracht gepflegt One leading theologian has told friends how he emerged
from a recent meeting with Pope Benedict XVI surprised and impressed by his enthusiasm to build bridges
with the Anglicans. TIMES www.timesonline.co.uk/…0,,2-2080410,00.html Canterbury and Rome on road to
heal rift of centuries By Ruth Gledhill, Religion Correspondent DR ROWAN WILLIAMS, the Archbishop of Canterbury,
is expected to make his first formal visit to Pope Benedict XVI in Rome this year in an attempt to heal
the centuries-old rift between the Roman Catholic and Anglican churches. The two church leaders are expected
to attend at least one service together, probably vespers at the basilica of St Paul’s-Without-The-Walls.
The meeting, which awaits confirmation from Rome, is being organised to celebrate the 40th anniversary
of the meeting in 1966 between Pope Paul VI and Archbishop Michael Ramsey, the 100th Archbishop of Canterbury.
Dr Williams still wears the ring given by the Pope to Lord Ramsey on that visit.
Pope to hold meeting with Roman Curia to discuss reforms and SSPX schism Vatican City, Mar. 17, 2006 (CNA
…ww.catholicnewsagency.com/new.php?n=6268) – According to Vatican sources, Pope Benedict XVI has scheduled
an unplanned meeting with the presidents of the different Vatican dicasteries, at which he will discuss
reforms of the Curia and relations with the Saint Pius X, Lefebvrist schism. The extraordinary April 7th
meeting announcement comes after an ordinary meeting which took place last month, at which the Holy Father
asked the dicastery heads about universal approval of the Missal of St. Pius V, the rite which was in
force prior to Vatican II. During this unusual second meeting, the Pontiff is expected to solicit opinions
about what to do with the Missal of St. Pius V and about a possible canonical formula for re-incorporating
the followers of the schismatic Archbishop Marcel Lefebvre into the Church. The reorganization of the
Roman Curia, which has already begun with the folding of four dicasteries into two, announced last weekend,
is also expected to be discussed. According to Vatican sources, the issue of reorganization of the Curia
might also be discussed during the consistory that Pope has convened for March 23 and 24
M3 ist tatsächlich überflüssig Wie auch der Begriff der Geldmenge an sich. Kein geringerer als Greenspan
hatte zugegeben, daß man die „Geldmenge“ gar nicht regeln könne, wenn man gar nicht wisse, was das sei.
Näheres dazu kann im Elliottwellen-Forum erfragt werden. Da wir keinen Goldstandard haben, sondern einen
Kreditgeldstandard, entsteht Geld aus Krediten, nicht etwa daraus, daß vorhandenes Nettogeld verliehen
wird. Wie ist das möglich? Ganz einfach, der Staat tritt zukünftig erwartete Steuereinnahmen über die
Staatsanleihen ab (M2), wobei diese Anleihen infolge von sogenannten Pensionsgeschäften zwischen Geschäftsbanken
und Zentralbanken als Sicherheiten hereingenommen werden, um daraufhin gesetzliches Zahlungsmittel zu
emittieren. Jeder Euro (von Münzen abgesehen) wird also immer mit Frist und Rückforderung herausgegeben,
weswegen es schon bilanztechnisch kein Nettogeld als Geldmenge geben kann. Die Frist steht damit nicht
auf dem Geldschein, sondern im Pensionskontrakt. Der einzelne Geldschein verhält sich wie Derivat, genauer
gesagt, wie ein Mini-Long-Zertifikat, open end, auf eine Staatsanleihe. Diese Open-End-Zertifikat, Geldschein,
hat einen nicht deklarierten Knock-out, der sich aus der Einstufung der Anleihen am Markt ergibt. Aus
der Nichtveröffentlichung von M3 können keine verschwörungstheoretischen Schlüsse gezogen werden.
MfG, K.M.
Leistungsbilanzdefizit Die USA verleihen netto nicht, sondern sind über ihr Außenhandelsdefizit netto
Schuldner. Aber das ist doch ein alter Hut. Die Zinsen für die Halter von T-Bonds müssen sie nicht über
ihre Steueraufkommen eintreiben, sondern können diese, das der Dollar Weltleitwährung ist, über neue
Schulden finanzieren. Auch das ist bekannt. Die Externalisierung der Schulden läuft so lange, wie die
Exportnationen Deutschland, Japan und China die Absorbierung von US-Titeln finanzieren können.
Nutte über das Arbeitsamt Für diejenigen, die nach den Quellen schreien: der Fall war vor einiger Zeit
in der englischen Zeitung „The Guardian“ geschildert. In Deutschland wurde das überall kommentiert. Die
Frau sollte zwar nicht direkt anschaffen, jedoch als Animierdame im Puff arbeiten, quasi der Einstieg
ins Milieu. Das Frauen noch nicht direkt zum Anschaffen gezwungen worden sind, liegt nicht an der Rechtslage,
sondern daran, daß viele Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt sich nach wie vor weigern, so etwas zu vermitteln,
erst recht mit Streichung der Bezüge zu drohen.
#27 Karl Murx 18:25:58 | Donnerstag, 16. März 2006
Iranische Ölbörse mit Euro-Preisen Hallo Forum, persönlich bin ich skeptisch, ob das eine Gefahr für
den Dollar wäre, aber in den Goldseiten www.goldseiten.de/ habe ich diesen interessanten Artikel zum
Thema www.heise.de/…ikel/22/22264/1.html gefunden. Meiner Meinung nach brauchen die Amis den Versuch
der Iraner nicht zu fürchten. Warum, f17.parsimony.net/…/messages/348427.htm kann man dieser Diskussion
entnehmen. MfG, K.M.
#24 Karl Murx 12:29:30 | Donnerstag, 16. März 2006
Noch etwas für die Gutmenschen hier Hier eine Meinung zum Konflikt ralph-kutza.de/…grund_irankrise.html
mit dem Iran. Das fügt sich gut an zum Thema des Irak.
Dollarwirtschaft Liebe Redaktionsmitglieder, die Zusammenhänge sind in Wahrheit viel komplexer und Geld
entsteht nicht dadurch, daß man Dollarscheine druckt. Die USA exportieren auch keine Dollarscheine, sondern
T-Bonds, ihre Staatsanleihen. Ich habe einmal im Elliottwellen-Forum „Börse & Wirtschaft“ versucht, die
Sache kurz auszudrücken, die wir dort jahrelang diskutiert haben. Ich schreibe dort unter dem Synonym
Theo Stuss. Mein Beitrag f17.parsimony.net/…/messages/349405.htm wird unterstützt von „Dottore“ alis
Dr.Paul C. Martin, dem Begründer der debitistischen Wirtschaftstheorie. Für Wissensdurstige weise ich
auf die Archive des Forums hin, aber auch auf die sogenannten Dottore-Sammlungen, die man sieht, wenn
man das Menu des Forums per Mausklick einschaltet. Dottore hat bei Nobelpreisträger Milton Friedman promoviert
und war in den 80ern während der Goldhausse als Gold-Paule bekannt. Sein Buch „Der Kapitalismus“ ist
eine hochinteressante Beschreibung unserer Wirtschaft, sehr zu empfehlen. Dottore hat praktisch nachgewiesen,
was man als 2. Hauptsatz der „Wirtschaftsthermodynamik“ bezeichnen könnte, es gibt kein Perpetuum Mobile
und es kann auch niemals eines geben. Das ist das Ende aller diesseitigen Illusionen. Abendgrüße, Karl
Murx