Karl Murx
Erstellt: 09:51:14 | Dienstag, 14. März 2006
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1.695 Lesermeinungen
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„Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#130   Karl Murx   20:04:31 | Samstag, 13. Mai 2006
Kirche hat Formkompetenz, Quatsch!
Was die subtilen Einzelheiten bei der Abfassung einer Form angeht, über die die Kirche die Kompetenz haben sollte, so unser Freund Jean, bitte Diekamp lesen:
Die Form gehört zur Substanz und diese ist Jure divino festgelegt, sei es durch Christus, sei es durch Auftrag an die Apostel. Die Kirche kann sie, die Substanz, nicht verändern. (Sententia certa) Band III, Seite 18.
Was die Einzelheiten angeht, nebensächliche Hinzufügungen vorzunehmen, bitte dem weiteren Text bis Seite 21 folgen.
Es müßte also der Nachweis erbracht werden, dass entgegen der Verlautbarung des römischen Katechismus, es beim Messopfer nicht nur um die Zuwendung der Früchte des Kreuzesopfers ginge und daher die Anwendung desselben den rein potentiellen Opferzwecks des Kreuzesopfers zum Ziele haben könne. Bitte, dieser Nachweis ist zu erbringen.
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#128   Karl Murx   19:41:34 | Samstag, 13. Mai 2006
Ach, Marcel
Ich darf mal eben bitten die Diskussion weiter unten zu verfolgen, wo von Diekamp, Gihr und Leo XIII. hinsichtlich der Mindestintention die Rede ist. Wären die neuen Konsekrationsworte mit dem „für alle“ gültig, dann konsekriert ein Priester selbst dann, wenn er die Allerlösung propagiert. Es wäre völlig hinreichend, wenn er dann den NOM nach den Rubriken (ohne Mätzchen) als typisch christlich-religiöse Handlung volzöge, weil die Christen (nicht er) daran glauben. Dr.Barth(ich kenne ihn gut) und Du sind herzlichst eingeladen, weiter unten die Seiten von Diekamp und Gihr aufzuschlagen. Dr.Barths Widerlegung ist keine Widerlegung, denn er bringt für seine Sicht der Intention gar keine Beweise des Lehramtes. Die Links auf Denzinger-Hünermann zum Methodistenerlass und andere, stehen Die ebenfalls zur Verfügung. Zuletzt an Jean:
Wiederholt weise ich daraufhin, daß es beim Messopfer nicht um die potentielle Erlösung aller geht, sondern um die Zuwendung der Früchte an die Auserwählten. Kannst Du bitte den Katechismus lesen? Lesen kannst Du doch, oder?
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#124   Karl Murx   18:56:11 | Samstag, 13. Mai 2006
Man kann das nicht richtig verstehen
und neutestamentlich stimmt das auch nicht. Es ist eine bekannte philologische Lüge, dass „für alle“ und „für viele“ im Aramäischen dasselbe sei. Schon Prof. van der Ploeg hatte das widerlegt. Der Mann war immerhin syromalankarischer Chorbischof. Der römische Katechismus verwirft das und die Worte des Herrn kann keiner ändern.
Ich darf sie wohl bitten, den Text aus dem Catechismus Romanus zu würdigen. Bis jetzt haben Sie das nicht getan. Sie sind selbst in der Lage homo-ousios und homoi-ousios gleichzusetzen. Wieso hat man eigentlich im II.Hochgebet beim „Verbum Tuum inseparabile“ des Textes von Hippolyt das „inseparabile“ gestrichen? Da steht jetzt nur noch: „er ist dein Wort“. Das ist doch christologisch bedeutsam. Und bei den Wandlungsworten ist die Anwendung bedeutsam, denn anders als das Kreuzesopfer, wird es für die Auserwählten dargebracht, „…nicht für die Welt bitte ich, sondern für diese…“. So zitiert der Katechismus des Konzils von Trient das Johannesevangelium. Sie werden gebeten auf den Text des Katechismus einzugehen und ihn zu würdigen. Bis jetzt haben Sie ihn nur ignoriert.
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#122   Karl Murx   18:05:13 | Samstag, 13. Mai 2006
Da müssen Sie aber eine andere Ausgabe haben
Es gibt Ausgaben, da ist es weder farblich, noch durch grosse Buchstaben hervorgehoben. Hat sich also geändert. Macht die Sache aber nicht fett. Mir geht es aber um Rubriken, die das entsprechend abheben und kommentieren. Soweit mir bekannt, fehlen die. Ich lasse mich gerne korregieren.
Aber schön ist es, dass jetzt das „für alle“ in grellem rot so gut zu lesen ist. Selbstredend macht das eine Messe ungültig, weil es bei der Messe eben um die Anwendung der Früchte des Kreuzesopfers geht. Und da zählt, was im römischen Katechismus steht.
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#120   Karl Murx   17:42:18 | Samstag, 13. Mai 2006
Verstehe ich nicht
Sie sehen doch, daß der Novus Ordo, so wie er prkatiziert wird, hinsichtlich der Wandlungsworte mit dem römischen Katechismus im Widerspruch steht. Oder kann jetzt auch ein Papst erklären, daß man das homo-ousios jetzt anders sehe? Jemand der so etwas tut, ist eben von der Bulle Pauls IV. betroffen.
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#117   Karl Murx   17:38:13 | Samstag, 13. Mai 2006
Es gibt Gotteslob eine druckliche Hervorhebung durch Grossbuchstaben
Aber keine Bezeichnung als Form.
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#115   Karl Murx   17:00:56 | Samstag, 13. Mai 2006
Ja Wolfgang, genauso ist das!
Und es ist natürlich Materie und Form „recte et rite“ gemeint, im Ritus den die Kirche vorschreibt. Im NOM sind die Wandlungsworte zudem nicht mehr als Form ausgezeichnet.
Und hier ist noch ein Zitat aus dem römischen Katechismus: 2.Teil, 4. Hauptstück, Nr.24, Seite 170, Edition des Petrusverlages:
„Es ist also recht geschehen, daß nicht gesagt worden ist „für alle“, da hier bloss von den Früchten des Leidens die Rede war“.
Englische Ausgabe www.cin.org/…er/trent/tsacr-e.htm
„When He added, And for many, He wished to be understood to mean the remainder of the elect from among the Jews or Gentiles.
With reason, therefore, were the words for allnot used, as in this place the fruits of the Passion are alone spoken of, and to the elect only did His Passion bring the fruit of salvation. And this is the purport of the Apostle when he says: Christ was offered once to exhaust the sinsof many; and also of the words of our Lord in John: I pray for them; I pray not for the world, but for them whom thou hast given me, because they are thine.“
Zudem bedarf es Priester um das Opfer darzubringen.
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#109   Karl Murx   15:22:57 | Samstag, 13. Mai 2006
@Wolfgang.e: Kompetenz?
Zählt wirklich immer die Kompetenz? Wer war kompetenter als Karl Rahner? Wenn ein Buch von einem Anonymus veröffentlicht worden ist, dann ist es noch lange nicht wertlos, allerdings natürlich umso wertvoller, desto nachprüfbarer die Quellen sind.
Was Les Amis du Christ Roi betrifft: mir sind viele bekannt: Mitglieder sind Priester, ehemalige Pfarrer und Dozenten an Diözesanseminaren, Absolventen der Ecole Polytechnique und andere sind Ingineure, Philosophiedozenten an Universitäten. Aber das macht noch keine Kompetenz. Wären alle Arbeiter, die einfach nur ihren Katechismus gut kennen, es wäre doch gleich.
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#95   Karl Murx   08:01:00 | Samstag, 13. Mai 2006
Also schloß er messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf
Welcher einfache Gläubige hatte die christologischen Streitigkeiten des 4. und 5.Jhr. begriffen?
Können Sie aus dem stehgreif sofort erklären, warum der Monotheletismus eine Häresie ist? Wenn einfache Menschen wegen der Untreue von Bischöfen in eine Häresie fallen, ist ihre Sünde weit geringer. Aber jeder einfache Mensch kann erkennen, daß etwas nicht stimmen kann, wenn ein „Papst“ den Koran küßt und er in Togo in einem „heiligen Hain“ ein animistisches Ahnenopfer vollzieht. Die akademischen Begründungen sind doch nur nachgeliefert. Erst sehe ich einen Johannes Paul, der alle Religionen nach Assisi einlädt, dann fange auch ich erst an nachzudenken. Also, weil es Ihnen nicht in den Kram paßt, ist die Bulle Pauls IV. (in Ewigkeit gültig, wie im Text steht), irrelvant?
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#93   Karl Murx   07:25:29 | Samstag, 13. Mai 2006
@Pablo: Würden Sie bitte mal auf die Zitate eingehen
Ich habe auf die Seiten 49 und 56 in Band 3 von Diekamp und auch auf Gihr hingewiesen. Ich habe auch auf Akte des Lehramtes hingewiesen. Der Denzinger-Hünermann ist online einsehbar. Über das Verhältnis von Intention in bezug auf Materie und Form äußert sich Apostolicae Curae deutlich. Auch die Dekrete im Hinblick auf die Taufe, auf die ich hingewiesen habe, sind deutlich genug. Sie genügen allen tutioristischen Prinzipien. Meine Argumente sind etwas ausgebreiteter bei Th. Stopka home.arcor.de/…0ist%20unrichtig.rtf zu finden. Bitte etwas mehr positive Theologie betreiben und die Akte Lehramtes berücksichtigen und nicht irgendwas erzählen. Gerade deswegen, wenn einer im Rahmen einer christlich-religiösen Handlung Materie und Form setzt, dann geht die Kirche auch davon aus, daß die Intention vorliegt. Steht das so in Apostolicae Curae www.papalencyclicals.net/Leo13/l13curae.htm, ja oder nein? The Church does not judge about the mind and intention, in so far as it is something by its nature internal;but in so far as it is manifested externally she is bound to judge concerning it. A person who has correctly and seriously used the requisite matter and form to effect and confer a sacrament is presumed for that very reason to have intended to do (intendisse) what the Church does.
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#83   Karl Murx   22:04:19 | Freitag, 12. Mai 2006
Das entzieht sich Ihrer Kompetenz…
…zu beurteilen, ob es sich um Schüleraufsätze handelt.
Ihnen fällt ja noch nicht einmal etwas zur Bulle Pauls IV. ein. Melden Sie sich doch, wenn Sie etwas zur Sache sagen können. Ihre Interventionen hier sind selten von Belegen begleitet, oder können Sie mit theologischer Literatur umgehen?
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#81   Karl Murx   18:43:19 | Freitag, 12. Mai 2006
Wer sich eine Kopie des Kanons 188 anschauen möchte,…
der kann es hier home.arcor.de/…0%e0%20Avrill%e9.rtf tun.
Dazu muß leider der ganze Text des Artikels geladen werden, 7.8MB. Auf Seite 2 des Artikels ist eine Kopie des Kanons mit seinen Fußnoten. In Can. 188, Absatz 4 wird auf die §§ 3 und 6 von „Cum ex apostolatus officio“ hingewiesen.
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#78   Karl Murx   17:45:06 | Freitag, 12. Mai 2006
@Belisar: Sie tun gerade so, als wäre ein Konklave unfehlbar
Trotz des Beistandes des Heiligen Geistes, ist dieser Beistand nicht unfehlbar, denn die Unfehlbarkeit hängt an der Person des Papstes. Der Gesamtepiskopat ist nur in Unterordnung unter den Papst unfehlbar. Die Kardinäle sind Kleriker des stadtrömischen Klerus, auch wenn sie anderswo Erzbischöfe sein mögen. Der Beistand des Heiligen Geistes wirkt also unterschiedlich aus und hat verschiedene Vollkommenheiten. Sie sind aufgefordert, ich wiederhole mich, sich mit der Bulle Pauls IV. zu beschäftigen. Der Fall ist dort vorgesehen. Natürlich kann ein Freimaurer kein Papst werden. Wird er gewählt, ist er eben nicht Papst. Dann sieht der Beistand des Heiligen Geistes halt so aus, daß er verhindert, dass der Häretiker jemals das Amt bekommt:„Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt an den Tag kommen, daß ein Bischof, … oder gar der Römische Pontifex vor seiner Beförderung (zum Bischof usw.) … vom katholischen Glauben abgewichen sei oder irgendeine Irrlehre übernommen habe, so ist die Beförderung bzw. die Amtsübernahme, auch wenn alle Kardinäle ihr einmütig zugestimmt haben, null und nichtig. Sie kann weder durch die Amtsübernahme, die Weihe … noch durch die Inthronisation … Gültigkeit erlangen. Sie darf auch nicht für teilweise legitim gehalten werden. Sie überträgt solchen Personen, die zu Bischöfen … befördert … oder auf den Stuhl Petri berufen wurden, keine Befehlsgewalt in geistlichen oder weltlichen Dingen. §6
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#74   Karl Murx   15:01:00 | Freitag, 12. Mai 2006
Wenn ein Großteil der Bischöfe irrt,…
…dann gehören sie einfach nicht mehr zur Kirche.
Was das Kirchenrecht angeht: weder kann die Kirche ihre Dogmen erfinden, denn diese gehen hervor aus dem Depositum Fidei, nach kann sie ihr Recht erfinden, denn dieses besteht eigentlich in den dogmatischen Dekreten selbst, angewendet auf die Kirche als vollkommene Gesellschaft in der täglichen Praxis. Dewegen sind diese Fußnoten ja so wichtig. Ein „Recht“, das man sich einfach ausdenken kann, dessen Fußnoten aber auf eine andere Lehre verweisen, kann kein Recht sein. Die Verfechter des neuen Rechtes sind gebeten dieses aus den Annotationen von 1989 zu erklären. Und dann reden wir mal über Lumen Gentium und das neue Kirchenbild. Ein Kirchenrecht ist doch nur die konkrete Anwendung. Was, wenn beide Rechte ein völlig anderes Kirchenbild voraussetzen? Handelt es sich dann um dieselbe Kirche? Statt hier herumzusülzen, „Butter bei die Fisch“ meine Herren. Zeigen Sie, wie das neue Recht in die überlieferte Lehre eingebettet ist, in die Bulle Pauls IV., aber auch die Bulle von Bonifaz VIII. etc.! Oder finde ich da nur Dignitatis Humanae, Lumen Gentium und Unitatis Redintegratio?
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#69   Karl Murx   13:45:35 | Freitag, 12. Mai 2006
@Stat Crux: Hi freak
Soll ich dir das Credo des Konzils von Nizäa vorlesen, damit man den Glauben von morgen kennen kann? Oder muß man dazu Vatikanum II konsultieren?
Falls du dem Argument nicht folgen kannst: Die Fußnoten betten das kodifizierte Recht dogmatisch ein, denn die Kanones sind im Sinne der Dekrete in den Fußnoten zu interpretieren. Das gilt auch für das neue Pseudo-Recht von 1983 mit seinen nachgereichten Fußnoten von 1989. Wir reden also eigentlich nicht über zwei Kodizes, sondern über die Maßgeblichkeit der Akte, oder Nicht-Akte de Lehramtes auf denen sie beruhen.
Was Can.188 angeht, ich habe mich sogar verlesen. Es heißt da nicht „stillschweigender Amtsverlust“, sondern „stillschweigender Amtsverzicht“. Ein Pseudo-Papst verzichtet also selbst auf sein Amt, oder tritt es gar nicht erst an. Die Gläubigen und der Rest der Kirche nimmt nur Kenntnis davon. Da wird nicht gerichtet. Was soll man jetzt von jemandem halten, der als Pfarrer einem Gemeindemitglied die Taufe eines adoptierten jüdischen Kindes ausgeredet hat. CIC1917 sieht diesen Fall vor und nennt ihn sogar als explizites Beispiel von Häresieverdacht. :-D
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#66   Karl Murx   12:46:08 | Freitag, 12. Mai 2006
Can. 188 des CIC von 1917
Dieser Kanon weißt hin auf die Paragraphen 3 und 6 der Bulle Pauls IV.: kein Häretiker kann ein Amt übernehmen, die scheinbar legale Wahl eines Papa haeriticus ist ungültig, auch bei Zustimmung aller Kardinäle.
Der Can.188 redet vom „stillschweigenden Amtsverlust, ipso facto und ohne jede weitere Deklaration“.
Das eine ist die Kenntnisnahme davon, daß jemand in eine bereits verurteilte Häresie gefallen ist, da andere ist die Verurteilung des Häretikers. Das erstere kann auch ein Laie tun. Natürlich ist das neue Kirchenrecht so gestaltet, daß jemand erst dann als Häretiker angesehen werden kann, wenn er persönlich auch als solcher verurteilt ist. Warum wohl? Das Kirchenrecht von 1917 sagt dagegen, wer der Häresie verdächtig ist. Solche Canones wird man im neuen Recht vergeblich finden. Ich wiederhole, wie schon so oft: 14 mal weist das Kirchenrecht von 1917 auf die Bulle Pauls IV. hin. Dummes Zeug der Priesterbruderschaft zu sagen, diese wäre nicht ins Kirchenrecht übernommen worden.
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#61   Karl Murx   10:31:15 | Freitag, 12. Mai 2006
Die Darstellung Pater Lingens ist unrichtig,…
…weil unvollständig. Die Zitate aus Diekamp, auf die in der Seite KIRCHENLEHRE hingewiesen wird, sind unvollständig. Ich weise hier hin auf DH3100 – 3102, 3126, 3128.
Zur Vervollständigung von Diekamp. Bitte lesen, Band 3, Seite 49 (bei keinem Sakrament ist der Irr- und Unglaube des Spenders ein Hindernis zur gültigen Spendung, sententia nunc communis) und 56. Ludwig Ott ist hier leider viel zu knapp. Gihr, Sakramentenlehre, Band 1, 114 – 115 ist sehr klar. Die Mindestintention ist die, ein Sakrament als typisch christlich-religiöse Handlung zu vollziehen, weil die Christen daran glauben. Die Wirkungen müssen nicht intendiert werden. Die Moraltheologen wie Jone und Prümmer sagen nichts anderes. Wenn es interessiert, Denzinger-Hüner auf französisch catho.org/9.php?d=g0.
Auf diesem Hintergrund sind sowohl die Weihen, die Liénart gespendet hat, also die Weihen Thucs gültig. Wie viele pathologische Fälle mag es in der Kirchengeschichte gegeben haben? Pater Lingen ist aufgerufen, dazu Stellung zu nehmen. Diekamp zitiert noch Thomas: 3 q. 64 a 9 ad 1 – In Sent.4 d6 q1 a3 sol2 ad 1.
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#44   Karl Murx   20:37:28 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Vielleicht klappt es jetzt mit der Technik?
Notfalls so:
home.arcor.de/…%20als%20solcher.rtf
sonst eben so home.arcor.de/…%20als%20solcher.rtf
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#37   Karl Murx   19:38:42 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Damit man an B16 als dem Stellvetreter Christi herumzerren könnte,…
…müßte er Papst und Bischof sein.
Aber da die Hoftheologen der Bruderschaft, die Dominikaner in Avrillé sich im Hinblick auf die Frage der neuen Bischofsweihen nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, darf man von der Bruderschaft hinsichtlich Ekklesiologie auch nicht viel erwarten. Ein Artikel, der die ganze Inkompetenz der Dominikaner home.arcor.de/…%20als%20solcher.rtf zum Thema hat, läßt erahnen, daß es allgemein dort um die theologische Bildung schlechter bestellt ist, als als viele Tradis zugeben wollen. Es geht wie schon vorher um die Weihen und die Auffassungen in Avrillé zu der Sakramentalität dieses Sakramentes sollten auf Traditionalisten ernüchternd wirken. In mancher Hinsicht sind Bücher von Dr. David Berger zehnmal besser.
Redaktion benachrichtigen Aus dem Leben eines Christdemokraten
#16   Karl Murx   18:03:55 | Montag, 8. Mai 2006
Keiner von uns ist der hl.Aloysius von Gonzaga
Und wir Erwachsene wissen nun einmal um die Bedeutung dieser Bilder. Warum sollte man mich eigentlich nicht bei der Verrichtung der Notdurft ablichten, wenn ich im Garten meine Tomaten dünge? Wenn ich da meine Zwillinge zusehen lasse, die 2 1/2 Jahre alt sind, werden die sich nichts dabei denken. Wahrscheinlich werden sie sich die Windel ausziehen und mitmachen.
Solche Bilder sind nicht nur bewußte Provokationen, es sind okkulte sexual-magische Handlungen und Rituale von eingeweihten.
Redaktion benachrichtigen Aus dem Leben eines Christdemokraten
#14   Karl Murx   17:45:26 | Montag, 8. Mai 2006
Tatsächlich, solche Bilder gehen einfach zu weit
Da ist dann weiter unten ein Muttergottesbild in nächster Nachbarschaft zu einer Andeutung von oralsexuellen Handlungen.
Da hat man dann auch keine Lust, weiter zu diskutieren. Solche Probleme haben eben Mitglieder der V2-Sekte untereinander, wie auch manche evangelische Pastoren keine Pastillen mögen. Aber das ist alles deren Problem. Ich beteilige mich weder an V2-Kulten, noch wähle ich ihre Parteien.
Redaktion benachrichtigen Etikettenschwindel?
#73   Karl Murx   16:00:47 | Sonntag, 7. Mai 2006
@Benedikt: Tissier de Mallerais schizophren?
Nun ja, das ist es tatsächlich. Das ist halt der Joker der Priesterbruderschaft, mal Heiliger Vater, mal Antichrist, mal Häretiker und Papst, mal Papst, aber noch nicht ganz Häretiker.
Bald sind Generalwahlen. Tissier de Mallerais darf seine Attacke deswegen reiten, weil Fellay schon wieder von seinem Verbot Ratziputin zu kritisieren, Abstand genommen hat. Sinn des ganzen: Fellay will sich die Stimmen derer sichern, deren Herzen für Tissier schlagen. Letzterer hätte aber keine Chance, weil er nie die Stimmen der heimlichen „Petrusbrüder“ bekommen würde. So macht Fellay über Tissier jetzt den starken Mann, den hinterher alle wählen werden. Danach wird er machen, was er will und er wird ein Abkommen unterzeichnen.
Redaktion benachrichtigen Die Redaktion der Zeitung ‘Der Stürmer’ dankt dem Landgericht München
#12   Karl Murx   15:39:52 | Sonntag, 7. Mai 2006
wirbrauchennochmehrkleinschreiberandiesemort
hallowienerichfindedeinenbeitragwahnsinnigerhellendundhoffeduwirstdiefroherundehiernochrichtigaufmischendeinkarlmurx
Redaktion benachrichtigen Homosexuelle Neigungen sind eine Form der Neurose
#5   Karl Murx   18:51:43 | Dienstag, 25. April 2006
Klar hat die Kirche Recht
Aber man muß erst einmal zu ihr gehören und Ihrer Doktrin anhängen. Kein Anhänger des Konzils ist sich mit dem anderen einig.
Redaktion benachrichtigen Homosexuelle Neigungen sind eine Form der Neurose
#3   Karl Murx   18:48:27 | Dienstag, 25. April 2006
Lohnt sich das Thema als Dauerlutscher?
Daß diese Konzilssekte und ihr kabbalistischer Kult für solche Typen interessant ist, sollte sich doch langsam herumgesprochen haben. Deswegen sollte man weniger über Homosexuelle reden, sondern darüber, was Frank’nchurch für eigentlich Schwuchteln eigentlich so anziehend macht.
Die Redaktion, die sich hier rühmt heiße Eisen anzupacken, sollte doch mal endlich hinsichtlich der Konzilslehre (Konzilsleere) die Augen öffnen. Kein Konzilsgeleerter ist sich mit dem anderen einig, jeder Befürworter der Konzilsleere hat seine eigene Leere. Früher schied ein Konzil die Geister, heute scheiden sich die Geister am Konzil, un zwar auch gerade die Unterstützer desselben. Beim Konzil hat immer jeder Recht, weil keiner Recht hat. Jeder Befürworter kann sein Konzil haben. Aber das nicht die römisch-katholische Kirche sein.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Rauch aus Rom
#8   Karl Murx   09:58:22 | Dienstag, 25. April 2006
Schon wieder Sex?
Liebe Redaktion,
klar ist das Thema ärgerlich, aber Sex nimmt hier einen solch breiten Raum ein, daß man meinen könnte, es gäbe sonst keine anderen Sünden. Die erste Sünde von Frank’nchurch ist die Leugnung der wahren Dreifaltigkeit und der hypostatischen Union, die ihren kultischen Ausdruck in der neuen Bischofsweihe findet: Can.9 des Konzils von Ephesus:Wer sagt, der eine Herr Jesus Christus sei vom Hl.Geist verherrlicht worden als einer, der sich einer fremden vom Geist gegebenen Kraft bedient hätte, und er habe vom Geiste Gewalt gegen die unreinen Geister erhalten und die Fähigkeit Gotteszeichen unter den Menschen zu vollbringen, und wer nicht viemehr bekennt, daß es sein eigener Geist war, kraft dessen er auch die Gotteszeichen gewirkt hat, der sei ausgeschlossen.
Suchliste zu Rahner + Modalismus www.google.de/search?hl=de&q=Rahner…
Redaktion benachrichtigen Gegen Christen ist in Deutschland jede Schmähung erlaubt
#33   Karl Murx   16:30:03 | Montag, 24. April 2006
Seit wann hat Opus Dei Mönche?
Aber das sind ja eh nur kleine Details für den Autoren. Objektiv ist der Film pottschlecht, aber was erwartet der Katholik eigentlich, wenn Christus sich anschickt wiederzukommen, mögen es auch noch Jahrzehnte sein, bis der Antichrist kommt. Hat der Erlöser nicht vorhergesagt, daß man den Mord an Christen selbst als Dienst an Gott ausgeben wird? Nun wird das alles wahr und alles wird natürlich mit Schmähungen eingeleitet. Arme Welt, an den Tsunami denkt schon keiner mehr.
Redaktion benachrichtigen Auch ein Traditionalist braucht manchmal Veränderung
#2   Karl Murx   11:45:54 | Montag, 24. April 2006
Habe zwar Verständnis für diesen Herren,…
…aber wieso ist die Feindschaft gegen Homosexuelle ein ausreichendes Motiv katholisch zu werden?
Ich kenne einen lutherischen Pastor, der ist auch gegen Homosxualität. Wird er deswegen katholisch? Da er sich zur lutherischen Rechtfertigungslehre bekennt, hat er keine Veranlassung katholisch zu werden.
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#54   Karl Murx   09:17:55 | Montag, 24. April 2006
Warum redet hier eigentlich jeder über Latex?
Gewiß ist das alles beschämend, aber anscheinend sind Katholiken, oder die sich dafür halten, heutzutage der Auffassung, daß die einzige Sünde, die man begehen könne, gegen das sechste Gebot gerichtet ist. Dabei ist die französische Osteransprache Bendikt XVI. mindestens ebenso schlimm. Er hat den Begriff der Person auf Christus so abgewendet, daß er sie aus zwei Hypostasen zusammengesetzt sieht (communion existentielle). Solange man nicht aus der Reihe ferzelt, sondern nur ohne Kondom im Ehebett, scheint es sonst keine Sünde zu geben. Als wenn so eine Häresie nicht genauso schlimm wäre.
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#21   Karl Murx   18:34:38 | Sonntag, 23. April 2006
@S-Braten
Der Unterschied ist einfach der, daß bei der Benutzung der empfängnisfreien Zeit der Akt in sich betrachtet eine Zeugung nicht ausschließt, was die Anwendung von Mitteln angeht, lediglich die Umstände behindern die Zeugung. Aber auch hier ist jeder Katholik gehalten, wenigstens habituell allen Konsequenzen des Aktes zuzustimmen. Verhütungsmittel sind aber Werkzeuge, welche die Entstehung des Lebens direkt verhindern sollen, sie haben also eine kausale Beziehung zur Verhütung.
Nach Pius XII. besteht aber auch auf Knaus-Ogino kein stringentes Recht, vor allem dann nicht, wenn man es mit kerngesunden Ehegatten zu tun hat.
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#9   Karl Murx   17:24:21 | Sonntag, 23. April 2006
Anderer Vorschlag an Bonifaz
Wenn man immer Kondome benutzt, wäre es erst Recht das geringere Übel, denn dann würde das von Anfang an das Ansteckungsrisiko bedeutend verringern.
Zynisch betrachtet ist das so.
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#7   Karl Murx   17:14:40 | Sonntag, 23. April 2006
Geht doch ums Prinzip hier
Also, ihr widerlichen Schmutzkübel von Kreuz.net (O-Ton Bonifaz), wie kommt Ihr dazu, so eine Meldung loszufurzen?
Redaktion benachrichtigen Selektives Schamgefühl
#6   Karl Murx   17:06:33 | Sonntag, 23. April 2006
Lieber Bonifaz, ist die fortschrittliche Einstellung Ratziputins mein Problem?
Aids-Bekämpfung
Papst will Kondome erlauben:
Ein Jahr nach seiner Wahl plant Papst Benedikt XVI. einen wichtigen Schritt bei der Aids-Bekämpfung: Der Vatikan will nach Angaben eines Kurienkardinals HIV-Infizierten den Gebrauch von Präservativen erlauben.
Der Kirchenstaat arbeite an einem entsprechenden Dokument, das demnächst veröffentlicht werden soll, sagte der vatikanische „Gesundheitsminister“, der aus Mexiko stammende Kardinal Javier Lozano Baragán der römischen Zeitung La Repubblica in einem Interview.
Redaktion benachrichtigen „Das Menschenleben beginnt nicht mit der Befruchtung“
#27   Karl Murx   14:57:29 | Sonntag, 23. April 2006
Frankenchurch Oberrabbi will laut STERN die Gummitüte für HIV-Infizierte
STERN www.stern.de/…-Kondome/559958.html
Redaktion benachrichtigen Wider eine Homo-Instrumentalisierung von Gottesdiensten
#44   Karl Murx   19:07:15 | Freitag, 21. April 2006
Problem
Hallo Irenäus,
das Problem besteht ja schon in der Bulle Pauls IV. selbst, der auch gar keinen kanonischen Ausweg aus der Krise geben wollte, sondern ein quasi apokalyptisches Szenarion annimmt. Was kann schlimmer sein, als das? Zudem besteht dann die aktive Unfehlbarkeit der Kirche nicht mehr, sondern nur noch die passive Unfehlbarkeit. Das nächste Problem ist, von wem wird ein falscher Päpste anerkannt? Ich stelle wiederum rein hypothetisch die Frage. Erste Möglichkeit, durch echte Bischöfe, die sich täuschen lassen, zweite Möglichkeit durch häretische Bischöfe und auch solche, die gar keine gültige Weihe mehr empfangen haben. Wer erkennt ihn nicht an? 1.)solche Bischöfe, die rechtgläubig sind, aber der Kirche keinen Papst geben können. 2.) häretische Bischöfe (und ungeweihte Pseudo-Bischöfe), welche eine offensichtliche Sedivakanz zum Vorwand nehmen, eigene Irrtümer zu verbreiten.
Es ist offensichtlich, daß so etwas nur geschehen kann, wenn die letzten Zeiten anbrechen, von denen der hl. Paulus sagt:Erst muß der Abfall kommen. Nach der Lehre der Kirchenväter sind Kaiser und Papst diejenigen, die den Antichristen aufhalten. Joh.Chrysos. und Hieronymus sehen den Kaiser, der hl.Thomas eher den Papst. Beides kann aber harmonisiert werden. Eines ist klar, der Antichrist kann keinen Papst neben sich gestatten. Damit er überhaupt kommen kann, muß der Papst weg. Der Apostel Paulus hat das gesehen. Wenn der Menschensohn wiederkommt, wird er da noch Glauben vorfinden?
Redaktion benachrichtigen Wider eine Homo-Instrumentalisierung von Gottesdiensten
#42   Karl Murx   18:30:56 | Freitag, 21. April 2006
Auch wenn’s Ihnen auf die Nerven fällt, Ansgar
Bitte vergessen Sie die Bulle Pauls IV. nicht. Ich darf auch einmal fragen, was Sie mit Führung des Papstes durch den Hl.Geist meinen. Der Beistand des Hl.Geistes für den Papst ist ein rein negativer und bedeutet keine Vermehrung der Offenbarung. Sie übrigens tun immer so, als gäbe es keine Bulle Pauls VI. Sie müssen mindestens eingestehen, daß die Kirche über den CIC von 1917 und den Can.188, der auf die §§3 und 6 dieser Bulle verweist, grundsätzlich Vorkehrungen getroffen hat, wenn dem legalen Anschein nach ein Häretiker zum „Papst“ gewählt worden ist. Unabhängig davon, ob man das auf Paul VI., Johannes Paul I. + II. und Benedikt XVI. anwenden kann, weil es ja nur auf Häretiker anwendbar ist, stellt also Paul IV. über eine unfehlbare Entscheidung in dieser Bulle, die für „ewige Zeiten gelten soll“, daß kein Häretiker Papst sein kann, auch wenn alle Kardinäle dem zugestimmt haben sollen. Bitte erkennen Sie erst einmal diese Tatsache an, dann reden wir später darüber, ob Johannes Paul II. und Bendikt XVI. davon betroffen sind. Sie könnten ja sagen: „Gut, die Bulle Pauls IV. ist gültig und der Fall könnte auch tatsächlich eintreten, er ist aber nicht eingetreten“. Aber an der generellen Möglichkeit, daß jemand dem Anschein nach Papst ist, es aber nicht ist, ist nicht zu rütteln.
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#37   Karl Murx   17:12:11 | Freitag, 21. April 2006
Komisch, wirklich dogmatische Diskussionen gehen doch bei Ihnen nicht
Da müssen Sie eben mit ein paar Schmankerln aus meinen Jugendtagen vorliebnehmen.
Außerdem geht es hier nicht um die einzelne Tat, sondern um die grundsätzliche Haltung, aus der sie erfolgt. Und da Sie schon dogmatisch nicht mithalten können, vielleicht sind ja Sie derjenige, der nicht mehr Glied der römisch-katholischen Kirche ist? Soweit ich erkennen kann, folgen Sie jemandem, der nicht gekrönt ist, keinen Krönungseid geleistet hat und den Rest meiner kanonischen Argumente kennen Sie ja.
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#35   Karl Murx   16:45:55 | Freitag, 21. April 2006
Solche liberalen Schwachköpfe sind schuld am Blut der Christeros
und der Vendéens.
Wer den Geist der Kreuzzüge und der Inquisition nicht hat, der hat auch keinen Katholikenstolz und ist nicht wert Katholik genannt zu werden.
Was liest man hier eigentlich? Das ist eine Geringschätzung der Herrschaftsrechte des Christkönigs über die Gesellschaft. Da Jesus Christus König ist, kann er wohl schlecht Demokrat sein. Euer Bankrott, der eures Staates, steht vor der Tür. Der prophezeite große Monarch wird ein letztes Mal die Herrschaft des Kreuzes aufrichten, bevor der Antichrist kommt. Ihm werdet ihr als dem Erfüller eurer Träume huldigen. Wenn Jesus Christus kommt, wird Er euch sagen: Man hat mein Kreuz in der Öfenntlichkeit in den Dreck getreten, aber ihr wart auf der Seite jener, die schrien, „wir wollen nicht, dass dieser über uns herrscht“.
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#30   Karl Murx   16:30:08 | Freitag, 21. April 2006
Es gibt keinen Gott der Person Jesu Christi
Und die Aussage des Hofpredigers sehe ich in Zusammenhang mit der Osterpredigt Ratzingers und seinen sonstigen Aussagen als Theologe, sowie den Schriften Rahners (Aufsatz Uni Bonn, Seite 29ff.) www.dogmatik.uni-bonn.de/…ehre%20Kap%202-3.doc, Joseph Lécuyer und ich argumentiere mit Pius XII., „Sempiternus Rex“: 31. These emphasize the state and condition of Christ’s human nature to such an extent as to make it seem something existing in its own right (subjectum quoddam sui juris), and not as subsisting in the Word itself. But the council of Chalcedon in full accord with that of Ephesus, clearly asserts that both natures are united in ‘One Person and subsistence’, and rules out the placing of two individuals in Christ, as if some one man, completely autonomous in himself, had been taken up and placed by the side of the Word.“
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#26   Karl Murx   16:07:43 | Freitag, 21. April 2006
Meine Rede, Rudolphsohn
Ach ja, eh ich es vergesse: ich hatte einstens regelmäßig die Fenster des AStA-Schwulenreferates eingeworfen. Die Schaufenster eines Pornogeschäftes in nächster Nähe zur Kapelle der Priesterbruderschaft hatten auch dran glauben müssen. War lustig!
@Benedikt: schaffe Dir doch mal einen Diekamp an, oder wenigstens das Buch von David Berger, „Thomismus“. Damit Du Schriftstellen richtig zitieren kannst, wie wäre es mit der lateinisch-deutschen Alioli-Bibel. Die hat super Kommentare. Dann bist Du schlauer.
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#24   Karl Murx   15:45:37 | Freitag, 21. April 2006
@Benedikt: Keine Antwort auf meine Frage
Mt.27,46 beweist nach der Lehre der Kirchenväter leider überhaupt nicht, daß es einen „Gott Jesu Christi“ gibt. Ich habe diese Frage im Zusammenhang mit Ratzingers Osterpredigt auf französisch gestellt, wo er von einer „communion existentielle“ spricht, die eben keine numerische Einheit des Seins ist. Das II.Konzil von Konstantinopel lehrt catho.org/9.php?d=bxp:„Dz.217/DH426: „Wer des Ausdruck ‘eine Hypsotase’ unseres Herrn Jesus Christus so versteht, daß damit eine Zusammenfassung mehrerer Hypostasen gemeint ist,…der sei ausgeschlossen.“ Es geht hier um die Realunterscheidung von Sein und Wesenheit.
Der Hinweis auf Mt.27,46 ist ohne Zusatz der anerkannten Väterauslegung wertlos. Diese besagt eben, daß der menschlichen Natur der ungeschaffenen Person Christi der akzidentelle Trost entzogen worden ist, der sich aus der Visio beatifica ergab, die selbst aber nicht aufhörte. Man kann also diese Worte des Erlösers auch als an ihn selbst gerichtet ansehen:„Warum empfinde ich nicht mehr den Trost meiner Gottheit in den niederen Regionen meiner menschlichen Psyche?“ Es wäre wünschenswert, wenn Sie von voreiligen Schriftbeweisen absähen und sich der großen christologischen Konzilien befleißigen würden.
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#10   Karl Murx   13:31:09 | Freitag, 21. April 2006
Was ist daran bissig, Benedikt?
Ich stehe doch diesen Homo-Kulten in konziliaren Betonbunkern relativ indifferent gegenüber, nur bitte nicht in unseren schönen Kirchen.
Und ich wüßte immer noch gerne, wer der „Gott Jesu Christi“ ist.
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#4   Karl Murx   12:36:00 | Freitag, 21. April 2006
Nach’n Gedicht
Liebe Redaktion,
man kann verstehen, wenn Angestellte in „kirchlichen“ Diensten Frankenchurchs langsam die Nase voll haben. Jedoch müßte langsam jeder eingesehen haben, daß diese neue Gegenkirche halt ihren Kult hat und ihre adäquaten Ausdrucksformen, die zu ihrer Religion passen. Nur sollte Frankenchurch natürlich die katholischen Kirchengebäude räumen, wobei sie die Betonbunker, die ja für solche A****kulte gemacht worden waren, behalten kann. Stattdessen wären konkrete Diskussionen über Inhalte dieser neuen Religion am Platze. Wer ist z.B. der „Gott Jesu Christi“, von dem der Hofprediger der Hausbesetzer im Vatikan spricht? Ansonsten wird, was A****kulte der Schwuligans angeht, doch nur die Konvergenzkultur der BRDDR beiderseits der Mauer im Rahmen des Gottesbildes der V2-Sekte in Szene gesetzt. Revolution in Staat und A****kirche entsprechen einander, weswegen man dieser Räterepublik auch keinen zivilen Gehorsam schuldet, wenigstens keinen Respekt.
Viva Christo Rey!
****v.d.Red.zens.
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#14   Karl Murx   21:28:39 | Donnerstag, 20. April 2006
Alle Liberalen haben immer sofort das Wort „Hass“ im Mund
Ist ja auch so wohlfeil.
Wie ich schon sagte, da gibt es diese schöne Beschreibung von Don Sarda y Salvany aus seinem Buch „Der Liberalismus ist Sünde“, über den liberal angehauchten Katholiken, „die Rose bin ich nicht, doch empfing ich von ihr jeden Wohlgeruch“. Er beschreibt, wie sich dieser „arme Tropf“, wie Sarda y Salvany ihn nennt, in seinen Empfindsamkeiten windet und allenthalben moralische Bewertungen austeilt, besonders an die Adresse des Ultramontanen. Da lesen wir jeden Tag von Morden und ich muß gestehen, das Morden an den Kindern hierzulande geht mir näher, als das Schicksal eines Pseudo-Priesters im Hawaii-Hemd und seiner Geliebten, früher hätte man sie Priesterhure genannt, was aber objektiv nicht stimmt, denn dieser Freizeittyp in Sportschuhen war eben kein Priester. Ein ganz normaler Macho, dem seine Kinder lästig waren.
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#9   Karl Murx   20:57:34 | Donnerstag, 20. April 2006
Wie sie alle schreien!
Wirklich zum Schreien.
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#5   Karl Murx   20:14:46 | Donnerstag, 20. April 2006
Ecki fühlt sich angesprochen
Der Mexikaner da hat ein wirklich priesterliches Erscheinungsbild. Reschpeckt!
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#31   Karl Murx   19:50:39 | Donnerstag, 20. April 2006
Mücken aussieben und Kamele verschlucken
Was ist heiliger, die Kirche oder das Weihwasserbecken, das sowieso kein Weihwasser mehr enthält, weil eure jungen Frankenchurch-Pastoren eben keine Priester sind.
Dann seht selber zu. Das ist eben der „liberale Katholizismus“ von dem Don Sarda y Salvany spricht. Da scheidet sich eben die Spreu vom Weizen. Schon mal an die Tempelreinigung gedacht und an das Essen der Schaubrote durch David? Scheinheilige!
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#28   Karl Murx   18:48:54 | Donnerstag, 20. April 2006
Heiliges Gesäusel
Ach, wie empfindsam sind da doch einige Gemüter, nicht wahr? Aus der Botschaft Jesu nicht abzuleiten? Bitte den hl.Paulus lesen.
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#25   Karl Murx   18:19:59 | Donnerstag, 20. April 2006
Ich bin Nichtwähler und Franzose
Und ich gehe sehr wohl davon aus, daß sich die Staatsform noch zu meinen Lebzeiten ändern wird und sei es, daß Deutschland zu einer islamischen Republik wird. Das Verhalten einiger Typen hier erinnert an Belsazzar, der die heiligen Gefäße des Tempels entweihte um daraus zu zechen, als die Meder schon auf den Mauern Babylons standen. „Gewogen und zu leicht befunden“. Da sind die Mehrzahl der Eingeschulten in Berlin bereits Moslems und Schäuble, und die welche ihn nachplappern, verkünden stolz:„Niemand zwingt dich hier zu leben“. Am Ende wird diese Auseinandersetzung durch demographische und nicht demokratische Tatsachen entschieden. Geistige Blähungen von Schwuligans und Libertinage sind ein Zwischenstadium vor dem Übergang in ein totalitäres Regime. Das Lachen wird denen noch vergehen.
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#21   Karl Murx   17:16:06 | Donnerstag, 20. April 2006
dich zwingt auch keiner
du setzt voraus, daß Typen wie du hier den Ton angeben. Das kann sich schnell ändern. Bis jetzt hast du nur einen dekadenten Staat auf deiner Seite, der seine Machtmittel kaum mehr finanzieren kann. Kann schnell passieren, daß deine Dekung weg ist. Was dann?
Außerdem, Deutschland als Kulturland existiert wegen uns Katholiken, oder hast du die Kirchen gebaut, das Land einst gemacht? Die Welt, die du dir erträumst, muß erst noch beweisen, daß sie bestehen kann. Wie gesagt:
dicke Schnauze, wenn man einen bankrotten auf seiner Seite hat, ist etwas lächerlich.
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#19   Karl Murx   17:04:53 | Donnerstag, 20. April 2006
Ja und?
Dieser Staat läßt Kinder abmurksen, alles rechtens. Ist der für mich eine moralische Autorität? Steck dir deine Belehrungen sonstwo hin.
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#16   Karl Murx   16:53:09 | Donnerstag, 20. April 2006
Selbst zur Tat schreiten
Ich habe mal vor Jahren solche Konventikel in Kirchen gesprengt, indem ich Salzsäure und Kaliumpermanganat in das Weihwasserbecken gekippt hatte.
Das austretende Chlorgas wirkte sehr reinigend auf die Örtlichkeit und die Veranstaltung wurde abgebrochen. Draußen konnten die Schwuligans weiterhusten.
Redaktion benachrichtigen Zuhälter-Jugendkirche
#5   Karl Murx   16:02:18 | Donnerstag, 20. April 2006
Als wenn solche „Gottesdienste“ nicht schon peinlich genug wären,…
…wird jetzt auch noch von der Redaktion „Weltläufigkeit“ in Straßenslang verlangt.
Redaktion benachrichtigen Zuhälter-Jugendkirche
#3   Karl Murx   15:45:46 | Donnerstag, 20. April 2006
Daß die Eckners und Otterbecks angesichts solcher Greuel sich zu melden wagen
Die sollten lieber schweigen!
Redaktion benachrichtigen Die bedeutsamste Messe seines Lebens
#11   Karl Murx   14:36:04 | Donnerstag, 20. April 2006
Warum sollte denn der Thomismus kein Monopol mehr haben?
Otterbeck will ihn nicht verketzern, was frommen Ohren wohl tut, das zu hören. Das Monopol, das man dem Thomismus streitig macht, oder sagen wir, jenes der durch Pius XI. formulierten 24 thomistischen Sätze, darf dennoch nicht existieren? Warum?
Weil nach der Sicht Otterbecks alle philosophischen Systeme nur ein zeitgemäßer Versuch sind, das unsagbare zu sagen. Deswegen hat selbstverständlich, oh wie großzügig, der Thomismus in der Philosophiegeschichte seinen Platz. Es geht hier aber schlichtweg darum, ob eben jene 24 Sätze wahr sind, oder falsch. Ist der Akt schlechthin früher als die Potenz, oder ist er es nicht. Sind Sein und Wesenheit so real unterschieden, wie Akt und Potenz, oder nicht? Ist das Sein bereits bereits Teil der Wesenheit, oder nicht? Wenn Otterbeck mich nicht für den qualifizierten Gesprâchspartner hält, kann er es ja gerne mit Dr.Berger versuchen, der als unverdächtiger Zeuge sicherlich nicht allen meinen Ansichten beipflichten wird. In bezug auf den Thomismus wird er aber wohl der Spezialist sein.
Redaktion benachrichtigen Die bedeutsamste Messe seines Lebens
#5   Karl Murx   12:08:58 | Donnerstag, 20. April 2006
Zur Sache hat Otterbeck eigentlich nichts gesagt
Es geht doch hier um die Frage, wie denn eine Konzelebration mit Anglikanern möglich ist, die keine Priester sind. Aber Otterbeck zündet eine hermeneutische Nebelkerze.
Für mich ist die Konzelebration von Frankenchurch-Pastoren mit Anglikaner kein Problem. Für Ratziputin auch nicht, weswegen er ja einem Anglikaner unter Aufsicht des Rabbiners die Hostie reichte.
Seit der Affäre Addai & Mari, zu der Kasper im TABLET Stellung nahm, ist die Verbindungslinie zu einer nachträglichen Anerkennung anglikanischer Weihen durch Frankenchurch ja längst gezogen. Der Testballon Addai & Mari war eigens zu diesem Zweck initiiert worden, weil er eine analoge Anwendung auf anglikanische Weihen erlaubt.
Otterbeck kann sich ja mal herablassen und uns erklären, was PASCENDI durch seine hermeneutische Brille nun eigentlich sagen will. Bis jetzt hören wir ja nur Versicherungen.
Redaktion benachrichtigen Homo-Tendenzen deuten auf ein generelles emotionales Problem
#2   Karl Murx   20:19:25 | Mittwoch, 19. April 2006
Dem blauen Klerl wächst sogar der Spargel aus dem Höschen
Da fällt mir ja nichts mehr zu ein!
Wer hat da eigentlich noch Vorurteile dem Männlein seinen Spargel wegzunehmen?
Als nach den Aufständen der Christeros die Revolutionsregierung linke Lehrer in die Grundschulen der Bergdörfer schickte, um dort „Aufklärungsunterricht zu betreiben“, schnitten die Indios solchen Verderbern ihrer Kinder Nase, Ohren und Lippen ab. Man sollte hier vielleicht mal Vorurteile abbauen, oder?
Redaktion benachrichtigen Als die erste Frau im Chorraum der Kathedrale tanzte
#7   Karl Murx   17:51:29 | Mittwoch, 19. April 2006
Kreis und Beten
Ja, in der Tat hat der Aufbau etwas damit zu tun, zu welchem Gott man betet. Der Kreis ist in Symbol des Immanentismus. Das Gebet der Christen der Antike nach Osten, Priester am Altar, Diakone, Männer, Frauen und Kinder und genau in dieser Reihenfolge, ist ein hierarchischer, vertikaler Aufbau.
Wenn man hingegen z.B. in das „Testamentum Domini“ schaut, ein Sektentext, wahrscheinlich der Audiani, aber dessen „Messe“ bereits älter ist, fällt einem auf, daß dort kreisförmig um den Altar gebetet wird. Das „Heiligtum“, also der Altar ist von Schranken umgeben, die mit Tüchern drappiert sind. Die Gläubigen sind um das Heiligtum herum, der Bischof geht hinein, mit allen Altardienern, auch den Witwen und Diakonissen. Die „begnadeten“ Witwen sollen hinter den Altarvorhängen charismatisch weissagen. Dom Cagin weist in seinem Buch nach, daß dieser Text des Gottesdienstes von Montanisten und Patripassianern benutzt worden war. Die Charismen geschahen also in einem kreisförmigen Gebetsaufbau.
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#23   Karl Murx   16:52:21 | Dienstag, 18. April 2006
@Eckner
Thomas kommt nicht mit einer neuen These, sondern beschreibt sachliche Gegebenheiten. Ohne die Realunterscheidung von Person und Natur wäre das Konzil von Chalzedon ein terminologischer Firlefanz.
Thomas zieht aus den Texten des Konzils von Chalzedon die sachlichen Konsequenzen und er ist laut Berger der erste Theologe des Mittelalters, der dieses Konzil „in extenso“ zitiert und ausgiebig damit arbeitet. (David Berger, Thomismus, Köln 2001, Kapitel: Ein einziges Sein in Christus, Seite 291). Übrigens wäre ja auch schon das Konzil von Nizäa hinfällig, wenn eine sachliche Unterscheidung zwischen Hypostase und Ousia nicht gegeben wäre.
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#16   Karl Murx   15:07:35 | Dienstag, 18. April 2006
Welche andere Terminologie?
Die andere Terminologie Bendikts XVI. besteht einfach darin, daß für ihn Sein und Wesenheit, Person und Natur dasselbe sind. Das geht ganz klar aus dem Text hervor.
Und genau das ist es ja, was ich kritisiere, denn Wesenheit und Sein sind real unterschieden, so wie Potenz und Akt.
Ratzinger weiß sehr genau, wovon er spricht, denn die thomistische Realdistinktion ist gerade der Pfeiler des Dogmas von Chalzedon. Deswegen ist ja genau das Gegenteil die Lehre des Existenzialismus, der das Sein zum Wesensbestandteil der Natur macht. Da ist für die hypostatische Union im eigentlichen Sinne gar kein Platz mehr. Aber unser Jungschnösel Athanasius I, II, III, IV etc. weiß es mal wieder besser. Was meint denn denn Ratziputin damit nun, wenn er von einer „communion existentielle“ spricht?
Redaktion benachrichtigen Die sieben Todsünden der Traditionalisten
#12   Karl Murx   14:09:32 | Dienstag, 18. April 2006
Definition der Liebe, Stolz etc…?
Da der überlieferte Ritus der Messe und alle überlieferten Sakramente der Kirche die Glaubenswahrheiten enthalten, sind wir mir recht stolz auf dieses Erbe, was wir freilich als eine Gnade ansehen sollten.
Was die Kritik am angeblichen Lehramt (Leeramt?) angeht, so fände ich eine Erklärung schätzenswert, inwiefern ein Christus, der nach Benedikt XVI. aus zwei Seinden besteht und nur eine „existentielle Communio mit Gott“ www.phpbbserver.com/phpbb/viewtopic.php?t=456&mforum=l… ist, der eine Christus sein kann. Wie man an der Osterpredigt von Ratzputin sieht, benutzt er den Begriff der Person nicht als das, was der Natur das Sein gibt, sondern wie Nestorius den Begriff „Prosopon – Maske“, eben nicht als Hypostase. Es gibt nach Ratzinger also zwei Sein in Christus, die eine Gemeinschaft bilden und nicht zwei Naturen (die das Sein nicht enthalten), die in der Hypostase (Person) des Logos subsisitieren. Ich warte angesichts der Entscheidung von Pius XI. zu den sogenannten 24 thomistischen Thesen, wovon die Realunterscheidung von Sein und Wesenheit eine ist, wie denn Jesus zusätzlich zu seiner menschlichen Natur, auch eine menschliche Existenz haben konnte, von der mir jetzt zu Ostern versichert wird, es sei eine Gemeinschaft des Seins. Es gibt in Christus numerisch nur ein Sein, aber zwei Naturen. Ich warte also darauf, daß Rifan nachweist, weshalb ich keine sachlichen Gründe haben sollte, Frankenchurch diese Irrtümer vorzuwerfen.
Redaktion benachrichtigen Die Vollendung der Schöpfung + …
#5   Karl Murx   16:41:26 | Montag, 17. April 2006
Wer, oder was ist der lebendige Atem Gottes?
Die Ansprache Benedikts XVI. läßt mehr Fragen offen, als sie beantwortet. Die Ansprache sucht nach terminologischen Anknüpfungspunkten jeneseits der ersten 7 Konzilien, welche nicht die Ohren der anderen „abrahamitischen“ Religionen verletzen. So gesehen ist es völlig offen, ob der lebendige Atem Gottes die Person des Hl.Geistes ist, oder aber ein pantheistisches Lebensprinzip, welches man als Seele Jesu und aller Menschen ansehen könnte. Ein solches Konzept schließt noch nicht einmal die Ganztodtheorie aus. Die französische Ansprache www.phpbbserver.com/phpbb/viewtopic.php?t=456&mforum=l… regelrecht häretisch, wenn er Benedikt davon spricht, daß in Christus zwei „Esse“ wären:„Sa vie n’était pas seulement la sienne, elle était une communion existentielle avec Dieu et un être incorporé en Dieu, et c’est pourquoi cette vie ne pouvait pas lui être véritablement enlevée. „ Eine existenzielle Communio zweier Seinder ist aber etwas anderes, als die numerische Einheit des Esse in Christus. „Unio in persona est Unio ad Esse“, wie Thomas sagt. Mit Thomas zu sprechen, findet in Christus die Communicatio zweier Essenzen, ungeschaffen und geschaffen, in der numerischen Einheit des ungeschaffenen Seinsaktes des Logos statt. Zweifler können ja D.Berger fragen, aber auch der paraphrasiert nur die Dogmatik von Diekamp. Benedikts Worte sind häretisch und sind auf dem Hintergrund des vornizÄanischen Dynamismus Rahners zu verstehen.
Redaktion benachrichtigen Bekehren verboten
#17   Karl Murx   14:00:57 | Samstag, 15. April 2006
Bei der FSSPX wird nicht allgemein zur Kniebeuge aufgefordert
Ich kenne mehrere Distrikte und viele Priorate.
Es ist nicht wahr, daß alle Priester der Bruderschaft die Kniebeuge machen.
Redaktion benachrichtigen Bekehren verboten
#8   Karl Murx   09:46:41 | Samstag, 15. April 2006
Aus den Fürbitten vom Karfreitag
Lasset uns beten für die treulosen Juden:
Gott unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen.
Hier unterbleibt die Kniebeuge, um das Andenken an die Schmach nicht zu erneuern, als die Juden den Heiland am Kreuz durch Kniebeugen verhöhnten
Allmächtiger, ewiger Gott, Du schließest sogar die Treulosigkeit der Juden von Deiner Erbarmung nicht aus: erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen: möchten sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch unseren HERRN JESUS CHR. Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl. Geist, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Redaktion benachrichtigen Bekehren verboten
#4   Karl Murx   21:13:33 | Freitag, 14. April 2006
Wer ist eigentlich „der Gott Jesu Christi“?
„Für uns Christen ist der Judaismus keine »andere Religion«, sondern eher ein integraler Teil unserer eigenen Religion. Wir verehren den gleichen Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der für uns auch der Gott Jesu Christi ist.“
Mir ist bekannt: Jesus hat einen Vater! Aber daß er auch einen Gott hat, das wußte ich nicht. Bevor hier wieder voreilige mit I Petr.1,3 kommen: Latein kennt keine Artikel und es gibt mehr als eine Art, „benedictus Deus et Pater Domini nostri J.Chr.“ zu übersetzen. In einer kritischen Untersuchung home.arcor.de/…%20Bischofsweihe.rtf geht dieser Text alle christologischen und trinitarischen Irrtümer der Bischofsweihe nach Paul VI. durch, die so seltsam gut zu den Worten des Hofpredigers passen.
Motto: Ich taufe dich im Namen Allahs und seines Gesandten! Ist der Gott der neuen Bischofsweihe der Gott der Zeugen Jehovas?
Redaktion benachrichtigen Zum Glück sind wir den lästigen Kindernachwuchs los
#2   Karl Murx   16:33:23 | Donnerstag, 13. April 2006
Gute Satire, aber mehr auch nicht.
Bei sinkendem Bruttosozialprodukt, sinken auch die Steuereinnahmen. Aus diesen Steuereinnahmen werden aber die Bundesschatzanleihen bedient. Mehr als 20% der Steuereinnahmen gehen bereits für Zinsen drauf. Sinken die Steuereinnahmen, so sinken die Schulden nicht nominal und der prozentuale Anteil der Zinsen im Steueraufkommen wächst. Er wächst so lange, bis die Schulden nicht mehr da sind. Aber die können gar nicht durch Rückzahlung verschwinden (mit was denn?), sondern können nur von den Gläubigern abgeschrieben werden. Wer sind die Gläubiger? Jeder, der ein Sparbuch hat, oder eine Lebensversicherung. Entschuldung des Staates geht nur durch Streichung der Altersversorgung, auch der privaten, sowie der Spareinlagen. Bei sinkendem Steueraufkommen kann der Staat auch seine Machterhaltungsmittel zur Vollstreckung seiner Steuerforderungen nicht mehr finanzieren. Folge: diese Politikergeneration endet irgendwann am Strick.
Redaktion benachrichtigen „Ältere Leute, die sterben. Ende.“
#8   Karl Murx   14:34:46 | Dienstag, 11. April 2006
Pius XII. in Mediator Dei
Denn wie kein vernünftiger Katholik in der Absicht, zu den alten, von den früheren Konzilien gebrauchten Formeln zurückzukehren, die Fassungen der christlichen Lehre ablehnen kann, welche die Kirche unter der Leitung des Hl. Geistes in der neueren Zeit mit reicher Frucht gegeben und als verbindlich erklärt hat; oder wie kein vernünftiger Katholik die geltenden Gesetze
ablehnen kann, um zu den aus den ältesten Quellen des kanonischen Rechts geschöpften Bestimmungen zurückzugehen so ist gleichermaßen, wenn es sich um
die heilige Liturgie handelt, offensichtlich der von keinem weisen und gesunden Eifer getrieben, der zu den alten Riten und Bräuchen zurückkehren wollte und die neuen ablehnte, die doch unter dem Walten der göttlichen Vorsehung mit Rücksicht auf die veränderten Verhältnisse eingeführt worden sind.“ (Text nach der Schriftenreihe „Salz der Erde“ (Sal terrae) Nr. 5,
Petrus-Verlag Kirchen Sieg)
Das, was Sie sagen stimmt so nicht. Sie hätten nur Recht in bezug auf Zweideutigkeiten. Wenn Sie in die alten koptischen und syrischen Riten gehen, die heute noch gebraucht werden, dann finden Sie dort nichts arianisches. Beispiel: Syrische und maronitische Patriarcheninthronisierung:„Deus Pater Domini Nostri J.Chr.“ Text von Assemani. Koptischer Ritus: „Dominator Domine Deus omnipotens Pater Domini nostri et Dei nostri et Salvatoris nostri J.Chr…“ Einer der äthiopischen Texte:„Deus, Pater Domini et Salvatoris nostri J.Chr.“ Da haben Sie doch Ihre alten Texte.
Redaktion benachrichtigen „Ältere Leute, die sterben. Ende.“
#6   Karl Murx   07:50:14 | Dienstag, 11. April 2006
Das steht gar nicht so im äthiopischen Ritus
Überhaupt, was meinen Sie mit dem äthiopischen Ritus? Meinem Sie damit jenes Pontifikale, welches die Äthiopier seit den 50er Jahren in Ge’ez benutzen und welches eine exakte Übersetzung des koptischen ist? Bevor die Äthiopier eigene Bischöfe hatten, weihten übrigens ausschließlich Kopten im koptischen Ritus. Katholische Äthiopier, auch wenn sie äthiopisch zelebrierten, wurden bis in die 50er Jahre römisch geweiht. Wie auch immer, weder im koptischen Ritus, noch in der äthiopischen Übersetzung steht es so.
Oder meinen Sie die sogenannten äthiopischen Formen aus der Historia Ethiopica von Job Ludolph aus dem 17.Jhr.? Diese Formen wurden seit etwa 1500 Jahren nicht mehr benutzt und sind höchst zweifelhafter Herkunft. Ein Text sieht z.B. vor, daß Diakone durch die Auflegung des Kreuzes geweiht werden. Wie auch immer, selbst hier steht nicht „Gott und Vater Jesu Christi“, sondern „Gott, Vater unseres Erlösers und Herrn Jesus Christus“. Das Priestertum wird übrigens nicht durch den HL.Geist empfangen und ist als solches auch keine Gabe des HL.Geistes, sondern die Standesgnade, die fruchtbarem Empfang verliehen wird. Der Weihecharakter ist keine Gabe des HL.Geistes und gerade er macht das Priestertum aus. Wie auch immer, an sich gibt beides die Ganze Dreifaltigkeit. „Spiritus principalis“ findet sich auchin der koptischen Abtsegnung mit Handaulegung. Hat das eine sakramentale Wirkung?
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#4   Karl Murx   22:13:04 | Montag, 10. April 2006
Stellen Sie erst mal Ihre Klone ab
Seit wann habe ich gesagt, daß der reine Begriff „Spiritus principalis“ arianisch sei?
Ich habe lediglich früher geschrieben, daß in der Form Paul VI. gesagt werde, das der Sohn den Geist vom Vater empfängt, was gegen das Filioque ist.
Mein Beitrag von eben beschäftigte sich mit dem einleitenden Satz des Gebets, nicht mit der Form. Ihre Ätsch-Bätsch-Rabulistik geht leider am Thema vorbei.
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#1   Karl Murx   18:45:01 | Montag, 10. April 2006
Nicht nur alte Leute, auch Bischöfe sterben aus
Und sie werden nicht durch neue ersetzt. Der Gott der neuen Bischofsweihen ist dogmatisch jener der Zeugen Jehovas. Das Gebet fängt schon so:
„Wir preisen dich, Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,…“ Man komme bitte nicht mit I.Petr.1,3: denn Latein kennt keine Artikel. „Benedictus Deus et Pater Domini nostri Jesu Christi“ liest sich je nach Verteilung der Artikel ganz anders. „Gepriesen sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesus Christus“, bedeutet nicht dasselbe wie „Gepriesen sei der Gott und der Vater unseres Herrn Jesus Christus“. Der französische Text ist nicht besser. Die englische Lesart der neuen Bischofsweihe folgt nicht dieser arianischen Konstellation:„God the Father of our Lord Jesus Christ“, bedeutet „Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus“.
Bereits die arianische Einleitung des neuen Weihegebetes macht es ungültig.
Redaktion benachrichtigen Geeinte Kirche in China?
#5   Karl Murx   18:24:54 | Montag, 10. April 2006
Seltsame Verhältnisse
Da hält jemand Mgr Fellay vor, er sei exkommuniziert, aber derjenige, der Waisenkinder an homosexuelle Lebensgemeinschaften vermitteln ließ, der ist nicht exkommuniziert. Mit diesem Vorfall hatte sich ein Bistumsblatt zu Levadas Zeiten sogar gerühmt. Warum eigentlich, zieht dieses postkonziliare Milieu so viele Homos an? Sind es die auf Rosenkreuzer-Niveau gestutzten neuen Riten selbst, die dieses Mileu automatisch nähren?
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#3   Karl Murx   11:05:53 | Montag, 10. April 2006
Zum Heulen!
Mgr Fellay merkt gar nicht, daß er durch das Verhalten Benedikt XVI. mit dem Chef der Staatskirche auf eine Stufe gestellt wird. Da ist jetzt niemand mehr Schismatiker, sondern im Sinne des Neo-Anglikanismus repräsentiert Fellay eine Art Hochkirche, in der er bleiben darf. Jeder gehört dann irgendwie zur Kirche.
Mgr Fellay kann sich auch nur für die Ernennung von Levada in die Kommission Ecclesia Dei bedanken. Da wollte Benedikt XVI. ihm bestimmt keinen Gefallen tun.
Redaktion benachrichtigen Zum Karfreitag eine nackte Frau am Kreuz
#21   Karl Murx   16:21:17 | Freitag, 7. April 2006
Man kann eigentlich nur noch an den Greuel der Wüstung denken
Dabei wird das Strafgericht nicht mehr fern sein. Der Hochmut kommt vor dem Fall. Man fühlt sich an Belsazzar erinnert, der aus den heiligen Gefäßen des Tempels zechen wollte.
Gewogen und zu leicht befunden!
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#1   Karl Murx   12:14:22 | Freitag, 7. April 2006
Mußte man dieses Bild zeigen?
Ich denke, das geht zu weit!
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#25   Karl Murx   10:42:32 | Freitag, 7. April 2006
An Wolfgang
Hallo Wolferl,
ich denke mal, daß die Interpretation von Eros durch den Dogmatiker Stickelbroeck am Seminar in St.Pölten authentisch ist. Das, was damit gemeint ist, paßt einfach nicht zur herkömmlichen Gotteslehre und wärmt die Irrtümer Günthers wieder auf. Ich mache mich doch gar nicht daran, die „Deus Caritas est“ selbst zu interpretieren. Ich stütze mich auf eueren Stickelbroeck ab. Soll der nicht wissen, was Benedikt XVI. meint?
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#54   Karl Murx   08:28:49 | Freitag, 7. April 2006
Ist in der Tat traurig
Sie aber auch nicht besser!
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#50   Karl Murx   21:53:33 | Donnerstag, 6. April 2006
@Athanasius: Diekamp, Ott und Denzinger akzeptieren Sie nicht?
Aber Fesseler weiß es besser?
Ich habe eine dogmatische Definition:
Diekamp, Band 1, Seite 66:
Auch der über den Erdkreis verstreute Episkopat in Verbindung mit dem Papst ist in seiner einmütigen Verkündigung unfehlbar. De Fide laut Vatikanum I.
Lieber Athanasius, die Dogmatik von Diekamp wird in Zaitzkofen benutzt.
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#48   Karl Murx   20:16:28 | Donnerstag, 6. April 2006
Sie wiederholen sich auch ständig
Der Kommentator, den Sie gegeben haben, ist erst dann eine Quelle, wenn Sie mir sagen, auf welche Akte des Lehramtes er sich eigentlich bezieht.
Sie haben keine Ahnung von den Kriterien der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes. Selbstredend ist die Herausgabe der Katechismen durch die Bischöfe eine unfehlbare Handlung, sofern:
1) die Katechismen der Bischöfe des Weltepiskopates sachlich übereinstimmen.
2) Diese Katechismen dem Hl.Stuhl bekannt sind
3) Diesen Katechismen vom Hl.Stuhl wenigstens nicht längere Zeit widersprochen wird.
Das können Sie bei Ott nachlesen. Das Beispiel bringt er nämlich. Soll ich Ihnen noch das Kapitel geben? Soll ich Ihnen noch die Priester der Bruderschaft nennen, bei denen Sie sich informieren können?
Wenn die Bischöfe des Erdkreises einmütig in Einheit mit dem Papst eine Lehre vortragen, selbst ohne feierliche Verabschiedung, so ist das im Rahmen des ordentlichen Lehramtes unfehlbar. Ein Konzil braucht es nicht. Wollen Sie noch die Seiten bei Diekamp haben? Die können Sie selbst suchen.
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#45   Karl Murx   19:18:15 | Donnerstag, 6. April 2006
Sinnvolle Klarstellung von Karim
Es geht bei dem Begriff „schlecht“ hier um die Frage, ob der Ritus der Kirche meinen Glauben gefährdet, meine Andacht schadet, in diesem Sinne.
Ein Ritus der Kirche, zumal der allgemeine Ritus, kann niemals meinem Glauben schaden.
Veränderungen, z.B. des die Einführung des Fronleichnamsfestes, hat es immer gegeben.
Dasselbe gilt für das Kirchenrecht und die Katechismen.
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#43   Karl Murx   18:15:53 | Donnerstag, 6. April 2006
@AthanasiusII
Stellen wir mal fest, daß nach meiner Logik es gar kein neues Kirchenrecht gibt.
Woher nehmen Sie die Gewißheit, daß an einem kirchlich approbierten Ritus irgendetwas schlechtes sein kann? Die Kriterien der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes scheinen Sie nicht zu kennen. Sie kennen nur das außerordentliche. Wenn die Kirche in der Promulgation aller Dinge durch die sie sichtbar ist (Ritus, Recht, Hl.Schrift, Katechismen), gar nicht unfehlbar wäre, dann wäre sie in nichts unfehlbar. Für die Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes der Bischöfe gibt es eine Definition. Schon gelesen?
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#38   Karl Murx   17:50:52 | Donnerstag, 6. April 2006
@Athanasius
Wer sich einer Häresie verdächtig macht, steht auch im Kirchenrecht. Sie tun so, also gäbe es darüber keine Klarheit. Dem Antimodernisteneid nicht gerecht zu werden und ihn zu brechen, ist bereits ausreichend. Pius XII. hat das Konzil von Florenz nicht korregiert, denn dabei ging es auch um die Frage, ob die Kirche die Materie durch Zusätze vervollständigen könne, was durchaus annehmbar ist. Pius XII. hat also die Materie der Weihe von akzidentellen Zusätzen befreit. Benedikt XIV. hatte dazu Stellung genommen. Das Armenierdekret ist übrigens gar nicht vom Konzil von Florenz, sondern seinen Akten nur nachträglich angefügt. Der Papst, nicht das Konzil von Florenz, wendet sich an die Armenier in einem Dekret, das sich nicht an die ganze Kirche richtet.
Es ist weiterhin ein Irrtum zu behaupten, daß sich Dignitatis Humanae nicht in unmittelbarem Gegensatz zu Quanta Cura befinde. Quanta Cura enthält eine Formulierung, die es unfehlbar macht. Also ist das Gegenteil eine Häresie. Erzählen Sie mir nichts, ich war im Seminar, gerade als der Erzbischof seine Dubia eingereicht hatte. Was Liberius angeht, so weiß bis heute keiner, was damals wirklich geschehen war. Mgr Ségur, ein guter Freund von Pius IX. hätte Ihnen widersprochen.
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#31   Karl Murx   17:28:10 | Donnerstag, 6. April 2006
@Athanasius
Ich frage Sie nicht nach irgendwelchen Kommentatoren, sondern nach Akten des Lehramtes. Sie sollten sich wirklich einmal mit dem Konzil von Trient auseinandersetzen. Es geht hier schließlich nicht um diese, oder jene Rubrik, sondern um den Ritus der Kirche, der in das Bonum commune der Kirche fällt. Wenn Paul VI. Papst war, hat er als universaler Gesetzgeber der Kirche allen Gläubigen diesen Ritus vorgeschrieben und er wollte, daß der NOM allgemeines Gesetz sei. Schon Ihre Abschwächung, der NOM sei nur favens haeresim, wäre nicht haltbar, denn schon das bedeutet, daß die Riten der Kirche die Gnade nicht mitteilen könnten, weil die Minderwertigkeit die Gnadenwirkung einschränke. Das Tridentinum hat unter Anathema gestellt, zu behaupten, der Messkanon enthalte Irrtümer. Bitte erzählen Sie mir nicht, es wäre damals nur um den römischen Kanon gegangen. Die Behauptung, die Riten der Kirche seien auch nur meiner Devotion abträglich, ist bereits anathematisiert.
Sie sagen also, die Kirche könne fehlen, in der Promulgation ihrer Heiligungsmittel und Sakramente, ihrer Hl.Schriften, ihres Kirchenrechtes.
Aber genau dadurch repräsentiert sich die Kirche vor der Welt. Die Kirche ist also im Rahmen ihres ordentlichen Lehramtes unfähig, die Menschen zu heiligen?
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#20   Karl Murx   16:39:24 | Donnerstag, 6. April 2006
Lieber Marcel
man mag ja mit Catharina oft nicht übereinstimmen, aber erlauben Sie mir als jemand, der selbst seit 20 Jahren die Messen der FSSPX besucht und dies immer noch tut und der mehrere Distrikte gut kennt, eine Bemerkung an Ihre Adresse:
Erklären Sie mir doch einmal, wie die Kirche einen schlechten Messritus andere schlechte Sakramente promulgieren kann. Bitte kommen Sie mir nicht mit Argumenten aus der Praxis, denn die Minderwertigkeit des NOM ist tatsächlich mit Händen zu greifen. Mir geht es um die Frage, wen Sie für diesen Mißstand verantwortlich halten. Zu behaupten, daß die Riten der Kirche irgendwie schlecht sein können, ist leider vom Konzil vonTrient verurteilt. Einer der Päpste dieses Konzils, Paul IV., lieferte eine Antwort, wer verantwortlich sei, sollte ein schlechter, häretischer Ritus, oder sonst eine Häresie, fälschlicherweise als katholisch ausgegeben werden. Nach Paul IV. führen Häresien zu unmittelbarem Amtsverlust (Can.188, ipso fact et sine ulla declaratione). Das Werk eines Usurpators kann also nicht das eines Papstes sein.
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#15   Karl Murx   16:07:15 | Donnerstag, 6. April 2006
Die Ironie Catharinas scheint erklärungsbedürftig?
Aber es ist ein Witz, daß ihren ironischen Beitrag hier nicht versteht.
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#11   Karl Murx   15:30:26 | Donnerstag, 6. April 2006
Das Ärgernis besteht in etwas anderem
Lieber Zwobbel,
das Ärgernis besteht darin, daß es Rifan nur darum geht, eine Nische für die traditionelle Messe zu haben. Dagegen geht es um den ganzen Glauben der Kirche und um alle Sakramente. Was nützt die Erlaubnis der alten Messe anderswo, wenn der zelebrierende kein Priester ist? Was nützen Verhandlungen mit einer Besatzungsmacht im Vatikan, die eine modalistische Sicht Gottes hat? Was hat der Eros in Gott zu suchen, wenn Gott ewig und unveränderlich ist? Das ist eine solche Ungeheuerlichkeit, daß man meinen könnte, Ratzinger habe babylonische Mythen aufgeweckt. Stickelbroecks Erklärungen der Enzyklika sind an Blasphemie nicht zu überbieten und wärmen die Irrtümer Günthers wieder auf:
www.kath.net/detail.php?id=12727
Gott bedarf unserer also und hat uns deshalb geschaffen? Stickelbroeck ist Dogmatiker am ach so konservativen Seminar von St. Pölten. Ein geradezu kabbalistischer Unsinn. Wer immer der Enzyklika Ratzingers und den Erklärungen Stickelbroecks beipflichtet und behauptet, Gott hätte ohne die Liebe zu der von ihm geschaffenen Welt etwas gefehlt, der hört auf Christ zu sein. Es schaudert einen vor diesen Delirien der Vernunft. Daß selbstbezogene Atheisten mit einem Gott ohne Leidenschaften nichts anfangen können, ist doch kein Kriterium. Stickelbroeck offenbart seinen eigenen Unglauben mit diesen Minderwertigkeitsgefühlen vor den Ungläubigen.
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#21   Karl Murx   14:36:55 | Donnerstag, 6. April 2006
Was für eine Entwicklung?
Erstens, lieber „Sozialkatholisch“, ist diese nicht gegeben. Zweitens hat sich jemand, der einer Irrlehre beigepflichtet hat, eine Zensur zugezogen, die ihn amtsunfähig macht.
Bitte, auch wenn manche es nicht mehr hören können, man lese die Bulle Pauls IV. und den Can.188 des Kirchenrechtes von 1917. Ein Häretiker verliert „von selbst und ohne jede weitere Erklärung“ Amt und Würden. Der Kanon weist auf die §§3 und 6 der Bulle Pauls IV. hin, von der er sagt, sie sei auf ewige Zeiten gültig. Die Bulle sagt ausdrücklich, daß die Wahl eines Häretikers zum Papst ungültig ist. Das Brechen des Antimodernisteneides ist bereits ein ausreichender Grund. Wenn sich jemand weigert, die Bulle zu lesen, so kann ich es nicht für ihn tun. Wer sich der Häresie verdächtig macht, wird vom CIC1917 ebenfalls definiert. Klar, das neue CIC hat alle solche Zensuren gestrichen, aber es wurde bereits von Nichtpäpsten eingeführt. Ein neues Recht für eine neue Kirche.
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#18   Karl Murx   13:18:33 | Donnerstag, 6. April 2006
Dämliche Moralisiererei
Haben Sie schon einmal die Werke Ratzingers gelesen?
Oder macht seine Erhebung das von ihm geschriebene ungeschehen? Nehmen wir mal ein anderes Thema, den Limbus. Wie steht es damit? Ratzingers hat in den 80ern offen zugegeben, daß er den Limbus verwirft. Was ist mit der Verwerfung der Notwendigkeit der Einsetzungsworte für eine gültige Messe? Hält man uns hier zum Narren?
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#16   Karl Murx   11:54:33 | Donnerstag, 6. April 2006
@Parzifal: erst mal lesen können
Der von Ihnen zitierte Satz aus meinem Beitrag wird von mir ja gerade als Häresie dargestellt. Sie tun so, als würde ich dem beipflichten.
Ich konnte aber gar nicht mißverstanden werden:
…aber das Gegenteil ist erst recht vernunftwidrig: Gott bringt kein seiner Selbsterkenntnis entsprechendes, ewiges WORT hervor. Gott ist stumm.
Ich gebe hier doch die Ansicht des Islam wieder.
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#11   Karl Murx   10:25:30 | Donnerstag, 6. April 2006
Maltesische Katholiken beten zu Allah?
Na ja, „Allah“, maltesisch „Alla“ ist eben nur das Wort für Gott. Die Malteser, ich war nebenbei 13 mal auf Malta, werden sich freuen Frl. Ilse zu hören. Gott und Gott ist eben nicht dasselbe, genauso wie Allah und Alla.
Wir sind auch glücklich zu vernehmen, daß es doch vollkommen egal sei, ob Gott dreifaltig einer sei, oder nicht. Wie man darauf kommt, daß Ratzinger ein anderes Gottesbild habe, als Lehmann und Küng, frage ich mich. Man braucht doch nur lesen, was er geschrieben hat. Die gebildeteren hier im Forum sollten sich mal mit den Irrlehren vom Ende des 2.Jhr. beschäftigen, Sabellianismus, Dynamismus, Modalismus und Patripassianismus. Wenn man in „Google.de“ Modalismus + Rahner eingibt, dann findet man auch jede Menge Einträge, auch von David Berger gegen Rahner. Die Behauptung, daß die Dreifaltigkeit in Gott nicht wesentlich gegeben sei, sondern nur als äußere Modi (Modalismus) in bezug auf uns, ist Sententia communis von Küng bis Ratzinger. Der Islam, Zeugen Jehovas und das heutige Judentum sind vernunftwidrig. Zwar kann aus der reinen Vernunft nicht abgeleitet werden, daß aus der göttlichen Selbsterkenntnis ein komprehensives WORT zwangsläufig folgen muß, das wissen wir aus der Offenbarung, aber das Gegenteil ist erst recht vernunftwidrig: Gott bringt kein seiner Selbsterkenntnis entsprechendes, ewiges WORT hervor. Gott ist stumm.
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#42   Karl Murx   21:28:29 | Mittwoch, 5. April 2006
Zur intellektuellen Zeugung und der Frage des Eros in Gott
Wie gesagt, die Zeugung ist intellektueller Art und Gott das WORT entspricht vollkommen dem unendlichen Erkenntnisakt und drückt ihn aus. Damit ist vollkommen klar, warum es in Gott kein antithetisches Gegenüber eines männlichen und weiblichen Prinzipes für die Zeugung braucht. Die Zeugung entspricht der Vollkommenheit der Selbsterkenntnis. Der Eros hingegen sucht immer ein Komplement und bedarf seiner selbst der Vollkommnung. Gott ist dagegen im WORT sein Erkennen, wie er im Hl.Geist sein Wollen ist. In Gott gibt es keine Teilung von Intellectus agens und Intellectus possibilis. Keinen Unterschied zwischen Species impressa und Species intelligibilis.
Mgr.Fellay täte gut daran die Verbindungslinie des Trinitätsdogmas zur neuen Form der Bischofsweihe zu ziehen, die haut nämlich alles um. Ein bißchen Messe? Wie sagte doch Lenin? Behaltet die Schale, doch entleert sie ihres Inhaltes. Das neue Dogma lautet im Sinne der modalistischen Häresie: Da ist ein Gott, der Vater aller und er teilt die Kraft (den Geist), die von ihm kommt, seinem Knecht mit, den er erwählt hat. Und der wird zum Sohn. Alle können wir dieser christliche Buddha werden. JPII. hat es vorgelebt. Nur, ich will nicht werden wie er.
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#40   Karl Murx   21:02:34 | Mittwoch, 5. April 2006
Schöner Beitrag
Und in aller Kürze!
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#37   Karl Murx   19:29:17 | Mittwoch, 5. April 2006
Jesus konsubstantiell mit dem Vater, nicht identisch
Die Identität bedeutet dasselbe Suppositum, also die Person. Der Person nach sind sie aber verschieden, wobei alle drei göttlichen Personen das Wesen und auch den Daseinsakt vollkommen gemeinsam haben. Die Personen sind hinsichtlich der Eigentümlichkeiten verschieden. Vater: Ursprung ohne Ursprung, aktive Zeugung, aktiv Hauchung. Sohn: passive Zeugung, aktive Hauchung. Geist: passive Hauchung.
Zu Konzilsentscheidungen: es geht hier nicht um Psalmengesang, oder Volksgesang, sondern um dogmatische Inhalte, welche die Offenbarung betreffen. Wenn man behauptet, „Jesus, die Person des Gottesknechts, empfange den Hl.Geist“, dann wirft das entweder die Dreifaltigkeit um, mindestens aber ist das nestorianisch, oder adoptianistisch. Die Erscheinung der Taube bei der Taufe Jesu ist rein äußerlich, eine Manifestierung. Jesus als Person hat niemals den Hl.Geist empfangen, den er seit Ewigkeit besitzt. Die neue Bischofsweihe, die neue Geistlehre JPII. und jetzt die Äußerungen Küngs machen klar, warum Wojtyla den Koran küssen konnte. Kein geringerer als Berger hält das Rahner vor. Berger und seine Jünger haben nur den Zusammenhang mit der Bischofsweihe nicht entdeckt.
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#35   Karl Murx   18:51:22 | Mittwoch, 5. April 2006
Ich bin kein Priester
Ich verlange weiterhin Aufklärung, wie der Sohn Gottes den Hl.Geist vom Vater empfangen konnte, dessen Prinzip er im Sinne des Filioque ebenfalls ist. Die neue Bischofsweihe und JPII. behaupten das aber. Weiterhin spricht JPII. in „Dominum et Vivificantem“ von der „Person des Gottesknecht“. Laut Hadrian I. steht darauf Anathema und der Ausdruck Gottesknecht kann sich nur auf die Natur beziehen.
Ich verweise Sie auf die Bulle Pauls IV. und den Kanon 188 des CIC1917. Was der bezüglich Häresie und Papsttum bedeutet, sollte hier inzwischen bekannt sein.
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#1   Karl Murx   18:46:11 | Mittwoch, 5. April 2006
Küng steht vollkommen auf dem Boden des Konzils
Seine Lehre spiegelt sich in der neuen Bischofsweihe wieder. Jemand schrieb mir:
„Aus den jüngsten Publikationen von Popp und
Luxenberg (in „Die dunklen Anfänge“ hg. von Ohlig/Puin) ergibt sich nahezu die Gewißheit, daß der „Islam“ der Omaijaden noch kein „Islam“ im späteren Sinne (mit Prophet Muhammad usw.) war, sondern eine Art antibyzantinisches, antitrinitarisches Christentum in der Tradition der syrischen Theologie, die besonders auf Jesus als den „Knecht Gottes“ abstellte.
So wenig wie „Benedictus qui venit in nomine Domini“ bedeutet „Benedikt, der gekommen ist im Namen des Herrn“, so wenig darf die älteste „islamische“ Inschrift im Innern (!) des Felsendomes in der Phrase „muHammadun abd allâhi wa rasûluhu“ als „Muhammad (ist) der Knecht Gottes und sein Gesandter“ verstanden werden, sondern muß als christologische Formulierung: „Gepriesen sei der Knecht Gottes und sein Gesandter“ verstanden werden, wie ja auch der ganze Rest der Inschrift vorher und
nachher von Jesus spricht.“ Siehe auch die unktionistische Häresie (Keb’ât) in Äthiopien, sowie das unionistische Gegenstück (Saga-lidj) im 17.Jhr.
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#33   Karl Murx   18:33:50 | Mittwoch, 5. April 2006
Benedikt, wenn man Ihnen eine Irrlehre nennt, so antworten Sie nicht
Bendikt XVI. leugnet den Limbus, er unterstützt eine Messe ohne Wandlungsworte.
Johannes Paul II. spricht in „Dominum et Vivificantem 17“ von der „Person des Gottesknechtes, für welche die Gabe des Hl.Geistes ein Geschenk sei“. Ich will Ihnen eine lange Liste ersparen. Man könnte noch den Antimodenisteneid durchgehen. Communicatio in Sacris mit Ungläubigen usw., da reicht doch die Bulle Pauls IV.
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#31   Karl Murx   18:17:32 | Mittwoch, 5. April 2006
Bitte Benedikt, Sie kommen um das Auswählen doch auch nicht herum
Sie müssen auch ständig wählen zwischen der Lehre vor dem Konzil und der „Leere“ nachher.
Gewiß, das Unwissen über das Lehramt vor dem Konzil erspart einem das oft. Dann sieht man freilich die Widersprüche nicht. Aber erklären Sie mir doch einmal, wie kann der Sohn Gottes im eigentlichen Sinn den Hl.Geist empfangen, den man zudem noch als die „Person des Dieners Gottes“ bezeichnet. Ist doch zentrale Lehre von „Dominum et Vivificantem“, sowie der neuen Bischofsweihe. Ich muß jetzt also wählen zwischen dem II.KOnzil von Konstantinopel und Hadrian I. einerseits und Paul VI. und Johannes Paul II. andererseits. Wie lösen Sie das? Ich muß wählen zwischen der Lehre des Konzils von Florenz und auch Trient, hinsichtlich der Wandlungsworte, und der aktenkundig nicht nachweisbaren, mündlichen Entscheidung von JPII. zu einem Eucharistiegebet ohne Worte des HERRN. Wie lösen Sie das? Wissen Sie Abhilfe? Fides quaerens intellectum!
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#23   Karl Murx   17:29:04 | Mittwoch, 5. April 2006
Das Unwissen des Teilnehmers „Sozialkatholisch“
Daß die Liebe das höchste ist, bestreitet niemand, aber sie kann nicht ohne die eingegossenen, theologischen Tugenden von Glaube und Hoffnung existieren. Nur jemand der glaubt und hofft (beides als übernatürliche Tugenden), kann jemals in die Dispostion zur Liebe kommen. Bei der Kindestaufe werden alle drei Tugenden eingegossen.
Selbstredend kann keiner nur mit Glaube und Hoffnung gerettet werden, aber wer noch nicht einmal den Glauben hat, der kann die Liebe niemals haben. Der hl.Paulus sagt nichts anderes. Ohne Glauben kann man Gott nicht gefallen. Diese Tugend des Glaubens setzt aber einen Akt des Gehorsams unter Gott voraus, der sich offenbart. Diese drei Tugenden zu verwischen, als wären alle drei nur eine, ist eben typisch modernistisch. Der rein materielle Besitz von Wahrheiten, insbesondere von natürlichen Vernunftwahrheiten (z.B.: es gibt einen Gott), kann zwar zum Glauben disponieren, mehr aber nicht, weil der Glaube eine übernatürliche Gnade ist.
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#17   Karl Murx   16:38:35 | Mittwoch, 5. April 2006
Sozialkatholisch sollte mal definieren, was die göttl.Tugend des Glaubens ist
Es gibt drei göttliche Tugenden, Glaube, Hoffnung und Liebe:
Ohne den Glauben können die anderen beiden Tugenden nicht existieren. Der Glaube ist die willentliche Zustimmung zur von Gott geoffenbarten Wahrheit, weil Gott nicht lügen und nicht betrügen kann.
Daß der Erzbischof subjektiv von dem was er tat, überzeugt war, ist zweitrangig. Entscheidend ist doch der Gegensatz zum überliefertem Lehramt, den sich das Konzil geleistet hat. Das Glanzstück nachkonziliarer Apostasie ist die Zustimmung zu einer Messe ohne Wandlungsworte. Da geht es nicht um die Frage, ob man hier und da ein wenig nachgeben könne. Beim Glauben gibt es keine Kompromisse. Das einzige, was wir unseren Feinden schulden, ist die Wahrheit. Der Glaube des Kirche kann leicht im Konzil von Trient und Vatikanum I gefunden werden. Mit der neuen Form der Bischofsweihe steht sogar das Dogma der Dreifaltigkeit zur Debatte, ein Jesus, der Sohn wird, wenn er den Geist empfängt. Die Taufe im Jordan war eine äußere Manifestierung und keine Vermehrung der Gnade Jesu. Kann man bei Diekamp nachlesen.
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#7   Karl Murx   11:36:19 | Mittwoch, 5. April 2006
@jaschaudichan
Keine Pontifikalhandschuhe, aber dafür hat er sich mit kostbarer Salbe salben lassen. Es war Judas, der wollte daß man das für die Armen hätte verkaufen können.
Redaktion benachrichtigen Die Nase voll von den Christdemokraten
#1   Karl Murx   18:51:18 | Dienstag, 4. April 2006
Nachrichtenagentur Nowosti: Wer schützt das Christentum?
de.rian.ru/…060404/45185592.html
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#26   Karl Murx   16:38:30 | Dienstag, 4. April 2006
@Benedikt, @Athanasius
Zu Benedikt:
Was ist für Sie Ewigkeit, bzw. für Ratzinger? Gott ist nach ihm auf jeden Fall nicht „reiner Akt“. Wenn Gott unserer Liebe bedarf und uns deswegen geschaffen hat, ist er nicht vollkommen, damit veränderlich und somit nicht ewig. Genau das wurde kurz nach der Veröffentlichung der Enzyklika von einem Theologen aus St.Pölten behauptet. Sein Artikel war in voller Länge in Kath.net.
Zu Athanasius:
Was Sie da sagen ist lange vom Konzil vonTrient verurteilt:
Wie kann ein Ritus der Kirche, der allgemeines Gesetz ist, häretisch sein, ja auch nur die Häresie begünstigen? Es ist vom Tridentinum unter Anathema gestellt zu behaupten, an den Riten der Kirche könne irgendetwas sein, was nicht Heiligkeit atmet. Wenn die neuen Riten bitteschön als allgemeines Gesetz promulgiert sind, wie Sie sagen, dann gehorchen Sie bitte Ihrem Papst und lassen diese Parolen à la Mersch und Dr.Barth: Extrem-Papalismus, Papolatrie, Irrtum des allgemeinen, ordentlichen Lehramtes etc.
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#14   Karl Murx   13:20:16 | Dienstag, 4. April 2006
Wer darf denn Einsprüche gegen die Lehren Ratzingers erheben?
Nur er selbst?
Wenn es den Limbus nicht gibt, wohin kommen dann die Säuglinge, die ohne Taufe gestorben sind?
Wenn es in Gott den Eros gibt, dann ist er auch veränderlich und nicht ewig. Das sind sehr schwerwiegende Irrtümer. Apropos, der Regens des australischen Seminars der FSSPX hält die Leute in einem Brief an, die letzte Enzyklika nicht zu lesen.
Benedikt, sie verstehen vielleicht kein Englisch und sind zu bequem das zu lesen.
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#8   Karl Murx   12:04:58 | Dienstag, 4. April 2006
Was genau gegen den Glauben?
Der „Eros“ in Gott!
Den Eros gibt es in Wesen, in denen Akt und Pontenz vermischt sind und die einer Vervollkommnung bedürfen. Gott aber ist reiner Akt und seine Liebe erklärt sich aus der Unvollkommenheit eines Eros.
Weitere Irrtümer (private) Ratzingers kann hier nachlesen:
www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=73&catname=…
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#1   Karl Murx   10:02:44 | Dienstag, 4. April 2006
Ich bewundere die Realitätsverweigerung von P.Pfluger
Die Einäugigkeit mit der P.Pfluger alles auf die Messe konzentriert, aber eine Diskussion über jenes Sakrament, welches die Messe überhaupt ermöglicht, nicht zuläßt, kann nur Erstaunen erregen.
Der NOM soll die Transubstantiation bewirken, aber nicht heiligen können; die neuen Weihen sollen einen Charakter einprägen, aber keine Standesgnade vermitteln, weil alles vom Konzil durchtränkt ist. Daß die Riten der Kirche irgendetwas schlechtes enthalten könnten, ist vom Konzil von Trient verurteilt. Man hat noch nicht einmal das Recht zu sagen, sie könnten der Andacht schaden. Man komme bitte nicht und sage, das Tridentinum habe nur den römischen Kanon und die damaligen Riten gemeint. Luther verwarf allgemein die Liturgie der Kirche und das Tridentinum hat dem widersprochen. P.Pfluger will die Wirkung der neuen Riten auf der Ebene von Häretikern ansiedeln. So prägt die syrisch-orthodoxe Priesterweihe einen Charakter ein, kann aber wegen der vom Kandidaten geforderten Verfluchung des hl.Leos des Großen keine Standesgnade vermitteln. Die Heiligkeit einer katholischen Priesterweihe beruht aber in der Vermittlung von Charakter und Gnade. Ein Hindernis gegen die Gnade kann nur vom Kandidaten kommen. Die Bruderschaft leistet sich also den ekklesiologischen Blödsinn, die Kirche könne kirchlich nichtkirchliche Riten promulgieren.
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#5   Karl Murx   20:53:41 | Montag, 3. April 2006
Na, das ist aber schlimm
Hierzulande, in Frankreich, schreibt sich das tatsächlich „lamoryant“.
Komisch, daß man ausgerechnet nach solchen Kleinigkeiten giert.
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#1   Karl Murx   19:03:23 | Montag, 3. April 2006
Homosexualität = Häresieverdacht
Van den Aardweg hat Recht. Ein gewähnlicher Priester, der mit dem Zölibat nicht zurechtkommt, sucht sich eine Frau seines Alters, wie jene zehntausende, die sich zur Zeit von Paul VI. haben laïsieren lassen.
Es ist interessant, daß zur Zeit der Inquisition in Spanien, sämtliche sexuell perversen Personen wegen Häresieverdacht vorgeladen worden waren. Diese Leute machten einen großen Teil der Verurteilten aus. Wer homosexuell ist, besitzt ein Ressentiment gegen die ganz normale Schöpfungsordnung und ist von daher für die Religion prädestiniert, die dieses Ressentiment teilt, nämlich die Gnosis.
Ein Renaissanceprälat, der eine Mätresse hatte, ist nicht notgedrungen ein Häretiker, er sündigte nicht gegen die Natur. Aber der hl.Paulus schreibt, daß Gott die Häretiker und Heiden völliger Verfinsterung auslieferte, so daß Männer Mäner und Frauen Frauen begehren. Das massenhaft Auftreten von Homosexualität stellt der Orthodoxie Frankenchurchs ein zweifelhaftes Zeugnis aus. Man muß sich auch fragen, warum denn gerade die Konzilskirche für Homosexuelle so anziehend ist. Ist es gerade jener Hang zur larmorianten Nabelschau, der sie in die Nähe der Schwuchteln rückt?
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#17   Karl Murx   18:12:43 | Montag, 3. April 2006
@Benedikt:
Hallo Benedikt,
Pius XII. hatte das nicht gestrichen, sondern 1951 ad Experimentum die Reformen der Karwoche gestattet, deren Gebrauch nicht allgemein war. Zu einer Einführung und Promulgation kam es nicht, weil darauf verzichtet hatte, das bereits unterschriebene Dekret „Cum hac nostra aetate“ vom 23.3.1955 in den AAS zu veröffentlichen, noch in die liturgischen Bücher einzurücken. Lediglich das Dekret „Maxima Redemptionis“ vom 19.11.1955 zur Verlegung der Zelebrationszeiten war gemäß Can.9 des CIC1917 veröffentlicht worden. Die allgemeine Einführung hängt also am Missale von 1962 und an Joh.XXIII. und was ich von dem halte, ist wohl klar. Zum ersten Male betete die Kirche in der Liturgie für Revolutionsregierungen, wenn einer behaupten will, es sei die Kirche gewesen, die das verfügt hätte. Frankenchurch wird auch noch für den Antichristen beten lassen.
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#11   Karl Murx   17:10:03 | Montag, 3. April 2006
@Benedikt
Ja natürlich, „früher“ steht da. Aber ich wollte auch nur sagen, daß man durch das reine Mitschleppen des Textes das Gedächtnis wachgehalten hatte. Statt „früher“, sollte da heute „bald wieder“ stehen.
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#21   Karl Murx   17:01:35 | Montag, 3. April 2006
Der gute Benedikt XVI. und der böse Lehmann
Hätte man Lehmann kreiiert und er würde sich jetzt Judas I. nennen, so hättet ihr Ratzinger zur Zielscheibe und würdet euch fragen, wann man den in den Ruhestand versetze.
Redaktion benachrichtigen Wo Verhöhnung mit Humor verwechselt wird
#4   Karl Murx   16:39:43 | Montag, 3. April 2006
Was soll man groß darüber theoretisieren?
da gibt es Leute, die fragen, wie man denn ohne Papst aus diesem Schlamassel käme, oder wie die Kirche sich selbst einen geben könne. Hier ist das Wirklichkeit geworden, wovon der hl.Paulus in 2Thess.2,3-12 spricht: „erst muß derjenige beseitigt werden, der ihn (den Antichristen) aufhält.“ Es spielt dabei nur eine geringe Rolle, ob da gemäß der Ansicht des hl.Joh.Chrysos. und des hl.Hieronymus der Kaiser gemeint war, oder nach anderen der Papst. Das römische Kaisertum und das Papsttum sind so aufeinander bezogen, daß bis zu Pius XII. die Karliturgie noch die Gebete für den Kaiser enthalten hatte. Es kann dafür nur eine Lösung geben, die von Gott selbst kommen muß. Es herrscht der Greuel der Verwüstung und wer es sieht, der bemerke es wohl. Das hier ist ein Zeichen der Zeit. Der Zorn Gottes steht vor der Tür und dewegen sind auch die Fragen einiger, wie denn die Kirche von selbst wieder zu einem Papst kommen solle, wenn tatsÄchlich Sedivakanz vorläge, absolut überflüssig. Gerade in der größten Not sind Glauben und Hoffnung gefragt. Ich habe keinen Zweifel, daß dem Hochmut von „Ratz und Meise“, wie er in dieser Sendung zum Ausdruck kommt, der Fall folgen wird.
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#4   Karl Murx   15:26:43 | Montag, 3. April 2006
Problem?
Hallo miteinander,
die Anklagen vieler hier im Forum sollten sich nicht gegen mich richten, sondern gegen Paul IV. und seine Bulle, bzw. deren Paragraphen 3 und 6, die in die Annotationen des CIC1917 eingegangen sind. Schon er sagt, daß ein Häretiker nicht Papst sein könne, auch wenn alle Kardinäle der Erhebung zugestimmt hätten. Es kann nicht mein Problem sein, den Kanon 188 abzuschaffen und auch nicht die 13 anderen, die auf die Bulle verweisen. Es gibt Probleme für Gott alleine die Lösung hat; hier vollzieht sich, was Leo XIII. vorausgesehen hatte und war es nicht Anna Maria Taigi, die prophezeite, daß nach den drei dunkelen Tagen die Apostel Petrus und Paulus selbst den Papst ernennen würden? Die Pforten der Hölle hätten den Felsen Petri wohl erst dann überwunden, wenn ein Häretiker Papst wäre.
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#1   Karl Murx   09:47:32 | Montag, 3. April 2006
Das ist doch Normalität. Was soll das Gezeter?
Hier wird das Konzil umgesetzt, sonst nichts. Und hatte nicht Max Thurian gesagt, daß Protestanten nun das Abandmahl mit denselben Worten halten könnten, wie Katholiken? Hier ein Auszug aus seiner Lima-Liturgie zur Messianität Jesu:
Aus der Kollekte:
Du hast Deinen geliebten Sohn mit dem Heiligen Geist gesalbt bei seiner Taufe am Jordan und ihn zum Propheten, Priester und König eingesetzt…(Verurteilt durch das II.Konzil von Konstantinopel)
Aus der Präfation:
Er empfing die Taufe und wurde eingesetzt zu Deinem Diener, den Armen das Evangelium zu verkünden. (Betrifft dieselbe Verurteilung wie oben, aber auch jene durch Hadrian I. gegen den Adoptianismus, hypostatischer Gebrauch des Terminus „Diener -Ebed Jahwe“)
Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Konzil und Thurian betreffen weniger die Realpräsenz, sondern den Modalismus Rahners und Lécuyers, für die Jesus durch die Taufe zum Christus wurde. Steiner läßt grüßen!
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#16   Karl Murx   14:57:36 | Sonntag, 2. April 2006
Die allergrößte Schändung…
…besteht nicht darin, wenn Satanisten nichtkonsekrierte Hostien stehlen, sondern wenn die Gläubigen um die Sakramente betrogen werden.
Pater Cekada, ehemals Mitglied der FSSPX nimmt in einem Artikel Stellung zu den neuen Weiheriten. www.traditionalmass.org/…NewEpConsArtPDF2.pdf
Nach Ostern wird er sich auch mit der Frage der unktionistischen und adoptianistischen Häresie in der neuen Form der Bischofsweihe beschäftigen, demgemäß der Sohn Gottes vom Vater den Hl.Geist empfangen haben soll, so daß er ihn überhaupt habe weitergeben können. Da der Logos mit dem Vater ein Prinzip der Hauchung des Hl.Geistes ist, kann er ihn auch nicht vom Vater empfangen haben. Die neue Bischofsweihe wendet sich also an einen anderen Gott und zwar in der Form selbst. Frankenchurch betet also einen anderen Gott an.
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#10   Karl Murx   15:58:43 | Samstag, 1. April 2006
Dr.Barths Vorwürfe gegen das II. Hochgebet des NOM
Auf den Seiten 34 – 35 seines Buches über die „Mär vom antiken Kanon des Hippolyt“ zeigt Dr.Barth, daß die Wendung „er ist dein von Dir unzertrennliches Wort“ abgeändert worden war, in „er ist dein Wort“.
Dr.Barth fragt an dieser Stelle, was diese eindeutig pro-arianische Abkürzung bedeuten soll. Wenn man alle Rezensionen der Traditio Apostolica kennt, sowohl hinsichtlich der Messe, als auch der Bischofsweihe, dann weiß man warum das geschehen ist. Dom Cagin behandelt in seinem Buch „L’Anaphore Apostolique et ses Témoins“, 1919, auf den Seiten 249 – 268 diese Frage. Er zeigt, daß in der Rezension aus Verona, die er allein Hippolyt zuschreibt, in der Redundanz des Ausdrucks eine antignostische Phobie zum Tragen käme. Die Editoren des NOM sind dieser Phobie aus dem Wege gegangen, wie auch im Falle der neuen Bischofsweihe. Denn es ist ja gerade Lehre Steiners, daß Jesus im Jordan die Erleuchtung der „lebenspenden Ruach“ erhalten habe und so zum „Sohn Gottes“ geworden sei. Deshalb kann er ja nicht das vom Vater „untrennbare Wort“ sein. Wie nicht im NOM, so auch nicht in der Bischofsweihe.
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#8   Karl Murx   11:50:15 | Samstag, 1. April 2006
Man sollte vielleicht auch die Taufe vergessen?
Diese Gesetzeshaarspalterei bei den Sakramenten! Oh, wie furchtbar. Da lobe ich mir doch die Heilsarmee, lauter gute Menschen.
Wenn andere Leser, die zugeben, sie seien keine Dogmatiker, meinen, sie könnten diese Frage ignorieren, ist das kein Argument. Ich frage hier bei Kreuz.net die Dogmatiker, die mir diese Form erklären könnten.
Wodurch wird Jesus zum Messias?
Dadurch, daß IHM die Gnade des Hl.Geistes zuteil wurde (als ungeschaffene Gnade), oder vielmehr, weil diese ungeschaffene Gnade das Esse divinum des Logos ist, welche der menschlichen Natur Jesu direkt, ohne Umweg über einen geschaffenen Seinsakt, die Messianität verleiht?
Ich bitte hierbei den Drei-Kapitel-Streit und die Dekrete von Papst Hadrian I. zu berücksichtigen, aber auch den Antimodernisteneid von Pius X., wenn es um das messianische Bewußtsein Jesu geht. Die Dogmatik von Diekamp wäre eine gute Grundlage der Diskussion, aber auch Scheeben. Ott weniger, weil nicht ausführlich genug.
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#4   Karl Murx   10:52:29 | Samstag, 1. April 2006
Wer soll denn die überlieferte Messe zelebrieren?
Ich darf an dieser Stelle fragen, ob es Sinn macht, wenn offensichtlich ungeweihte die Rubriken persolvieren?
Vielleicht kann ja jemand die Gültigkeit und Orthodoxie der neuen Form der Bischofsweihe klar erweisen. Insbesondere wäre wünschenswert eine Erörterung der Form, welche die Verurteilung der Drei Kapitel im Jahre 553 berücksichtigt, demgemäß der Sohn Gottes nicht dadurch Messias ist, daß er die Gnade des Hl.Geistes empfangen hatte. Die Verurteilung der Anwendung des Terminus des „Gottesknechtes“ auf die Person des Erlösers ist durch Papst Hadrian I. ebenfalls verworfen. In dieser Weise wird der Terminus aber in einigen Quellen der Traditio Apostolica Hippolyts benutzt, wie auch durch „Dominum et Vivificantem“. Diese Sprachregelung scheint ja Sententia communis bei Lécuyer, Dom Botte, Max Thurian, Karl und Hugo Rahner zu sein.
Die Jünger David Bergers zerreissen das zwar in der Luft und lassen von Rahner nichts übrig, nur die praktische Anwendung auf die neue Bischofsweihe fällt ihnen nicht ein. Die neue Form sagt klar, Gott der Vater habe seinem Sohn den Spiritis principalis gegeben. Aus der italienischen Übersetzung, die man sich von der Internetseite des Vatikan laden kann, geht klar hervor, daß vom Hl.Geist die Rede ist. Die neue Form zerstäort also das trinitarische Dogma hinsichtlich des Filioque und auch die hypostatische Union.
Redaktion benachrichtigen Der Kampf gegen Ehe und Familie
#9   Karl Murx   17:52:12 | Freitag, 31. März 2006
Und außerdem: Das Beten schader der Gesundheit
Der SPIEGEL www.spiegel.de/…,1518,409005,00.html weiß das ganz genau.
Am gesündesten lebt, wer schwul ist und nicht betet.
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#9   Karl Murx   17:10:01 | Freitag, 31. März 2006
Solche autokephalen Gruppen schießen wie Pilze aus dem Boden
Mit einer zugestandenen Selbstständigkeit fängt das bei diesen autokephalen Gruppen in den USA immer an. Erst kauft man die Weihen bei den Syrern, wie Delattes sie seinerzeit auch erhalten hatte, dann wird man selbstständig und wird schließlich zum Weihelieferanten bei theosophischen Gruppen, die sich „orthodox“ geben.
Diese alle sind mehr, oder weniger seriös und vor allem schleichen sich schnell Elemente ein, welche die Weihe für ihre neue „autokephale-orthodox-alt-katholisch-anglikanische Kirche der USA“ einsetzen wollen. Ein solcher Amerikaner war auch im koptischen Kloster in Waldsoms-Kröffelbach. Jetzt ist er in einer einschlägigen Kartei und nennt sich Mar Michael, oder so.
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#1   Karl Murx   10:01:21 | Freitag, 31. März 2006
Der wird nicht orthodox
Der gehört jetzt einfach zu einer dieser wilden Jurisdiktionen in den USA www.ind-movement.org/…s_denominations.html, die da wie Pilze aus dem Boden schießen.
Wenn man sich die Sukzessionen anschaut, dann trifft man oft auf die Gnostiker Delattes, Petrus Vigué und andere.
Redaktion benachrichtigen Besitzen Tiere eine Seele?
#1   Karl Murx   19:10:57 | Montag, 27. März 2006
Stimmt im wesentlichen
Man sollte aber nicht nur sagen, dass Tiere allein Triebe und Instinkte haben, denn selbst der hl.Thomas spricht von der Vis aestimativa der Tiere,der Schätzkraft, welche konkrete Sachverhalte erkennen kann, jedoch nicht zur verallgemeinernden Abstraktion des Sachverhaltes gelangt. Alles bleibt im Hier und Jetzt, weil sich das Tier eben nicht von der Situation lösen kann, in der es sich befindet. Die Seele des Tieres kann somit aus der konkreten Anschauung nicht zumWesen der Sache gelangen, denn seine Seele dient ausschliesslich dem Leib, aus dem generiert worden ist, ohne unvollständige Teilsubstanz zu sein.
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#38   Karl Murx   08:40:05 | Montag, 27. März 2006
Papst Liberius
Es ist schwierig die damaligen Vorgänge genau zu rekonstruieren, denn Liberius war in Verbannung und seine Verbindung mit der Außenwelt kontrolliert. Was er also wirklich unterzeichnet hat, ist daher schwer zu ermessen, auch wenn einige Historiker das als sicher hinstellen.
Allerdings muß er sich irgendwie kompromittiert haben, denn er wurde wieder freigelassen. Was Eusebius angeht, so hatte er wenn möglich versucht das damalige kanonische Recht zu beachten und einen Kandidaten mit Hilfe der Mehrheit der Gemeinde durchzubringen. Aber auch hier hakte es, weil nach damaliger Auffassung nur ein Patriarch, oder Metropolit Bischöfe weihen durfte. Also handelte Eusebius dem strikten Rechtsbrauch nach unrechtmäßig und berief sich auf den Notstand.
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#15   Karl Murx   17:46:09 | Freitag, 24. März 2006
@Karim: hier geht es um lehramtliche Entscheidung
Es geht hier nicht um ein bißchen Semantik. Der Einsetzungsbericht stellt der Form nach ein Gesetz dar. Die Wandlung ist keine Wandlungsbitte, sondern ersetzt der Form nach das alte Gesetz des Bundeschlußes Ex.24,8:
Ille vero sumptum sanguinem respersit in populum et ait:
„ Hic est sanguis foederis, quod pepigit Dominus vobiscum super cunctis sermonibus his „.
Der Priester spricht dieses Gesetz nicht als Bittender, sondern in der Person des Gesetzgebers, der bei der Wandlung selbst erscheint. Keine Wandlungsbitte, weder das Gebet „Quam Oblationem“, noch eine Epiklese oder Anamnese können das ersetzen. Akzeptieren Sie bitte die lehramtlichen Entscheidungen von Pius VII., Pius X. und der Dogmatik. Warum, meinen Sie, finden sich vor der Wandlung im römischen Kanon die Worte „ratam, adscriptam“? Schlagen Sie bei Nikolaus Gihr nach.
Was ist? Haben Sie die „verstreute Form“ in der Anaphora von Addai und Mari ausfindig gemacht? Da haben die Griechen auf dem Konzil von Florenz feierlich gelobt, daß die Epiklese nichts beitrage und Sie kommen hier mit semantischen Spitzfindigkeiten.
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#4   Karl Murx   15:28:41 | Freitag, 24. März 2006
Vielen Dank, Herr Dr. Heger
Aber warum machen Sie sich diese Arbeit und nicht Jens Mersch und Dr. Barth, um ihrem Kumpel Berger ein paar Töne öffentlich zu sagen?
Bergers Artikel war von A – Z eine Verhöhnung des Köhlerglaubens.
Vielleicht habe auch ich einen verengten Traditionsbegriff, wenn ich nicht recht einsehen kann, wie der Sohn Gottes, der doch selbst Prinzip des Hl.Geistes ist, diesen vom Vater empfangen soll? Siehe die neue Form der Bischofsweihe:
effunde super hunc electum eam virtutem, quae a te est, Spiritum principalem, quem dedisti dilecto Filio tuo Jesu Christo…
Dr.Berger kann uns sicherlich erklären, wie das im Rahmen eines erleuchteten Traditionsbegriffes zu der Verurteilung der „Drei Kapitel“ gegen Theodor von Mopsuestia auf dem II.Konzil von Konstantinopel und dem Filioque paßt. Weiter rätsele ich an der Formulierung in „Dominum et Vivificantem“ von JPII., wie der Hl.Geist als Gabe ein Geschenk für die Person des Gottesknechtes sein kann, wenn doch Hadrian I. die hypostatische Anwendung des Terminus „Jesus, Knecht Gottes“ auf der Synode von Frankfurt verdammt hatte und nur auf die menschliche Natur angewendet wissen will, die eben nicht das Subjekt des Gottmenschen ist.
MfG, K.M.
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#10   Karl Murx   12:34:56 | Freitag, 24. März 2006
Ich darf Sie bitten hier Akte des Lehramtes zu zitieren
Lieber Karim,
über die Binsenweisheit, daß sich die Wandlungsworte angeblich in verstreuter Form darin finden sollen, weiß ich bestens bescheid, weil ich in der Anfangsphase der Arbeiten von Jens Mersch und Dr.Barth in der Kirchlichen Umschau bei der Quellensuche im Internet mit dabei war. Wir reden hier also über ein Thema, daß ich innen und auswendig kenne. Ich darf Sie bitten, mir diese verstreuten Wandlungsworte aus dem Text nachzuweisen. Wo sollen die sein? In der Anamnese? Es gibt ein Konzil von Trient, welches das dogmatisch festgelegt hat und es gibt Entscheidungen von Benedikt XIV. und dem hl.Pius X., daß auch die Epiklese noch nicht einmal eine mitursächliche Wirkung hat. Der Hinweis auf den hl.Joh.Chrysost. tut nichts zur Sache, weil nur die ÜBereinstimmung aller Kirchenväter dogmatischen Wert hat, ansonsten muß die Einzelmeinung ausdrücklich von der Kirche gutgeheißen werden. Der von Ihnen genannte Heilige war übrigens auch Chiliast. Soll ich jetzt diesen Irrtum akzeptieren? Hinsichtlich des Beispiels der Taufe, kann ich wirklich keinen großen Unterschied zwischen der östliche und derwestlichen Weise feststellen. Den Text der Anaphora www.cired.org/…iturgy/apostles.html können Sie ja mal durchsehen. Meinen Sie etwa, daß die Päpste diesem Irrtum nicht schon lange vorher diesem Irrtum einen Riegel vorgeschoben hatten?
Redaktion benachrichtigen Noch ein Zeichen der Hoffnung
#2   Karl Murx   11:51:03 | Freitag, 24. März 2006
Die Suche nach der verlorenen Einheit
Ja, ja, die bösen Äbte und Bischöfe und der gute Benedikt XVI., der ja angeblich nicht kann, wie er will, wie uns P.Schmidberger versichert. Dieser Abt tut nichts anderes, was Johannes Paul II. nicht schon vor ihm getan hatte. Und ist Benedikt XVI. etwa gegen die Erklärung zur Gültigkeit der Anaphora von Addai & Mari ohne Wandlungsworte? Da gibt es Halbkonservative, die meinen, Gott könne zulassen, daß ein Papst eine ungültige Messe als gültig hinstelle, was auch sie nicht akzeptieren (David Berger), jedoch sei es unmöglich, daß der neu eingeführte Weiheritus ungültig sei. Tatsächlich ist beides unmöglich. Ein Papst kann weder das eine, noch das andere tun. Entweder man nimmt beides als gültig an, wie Martin Lugmayr FSSP, oder man verwirft beides mit den Urhebern.
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#8   Karl Murx   11:35:34 | Freitag, 24. März 2006
Wie soll eine Versöhnung möglich sein, wenn die Konzilskirche eine Messe ohne Wandlungsworte akzept.
So geschehen, als JPII. am 17.O1.2001 die nestorianische Anaphora von Addai & Mari als „gültig“ akzeptierte, auch ohne die Worte des HERRN.
Der Erzbischof:„Dieser neue Ritus (des NOM) setzt eine andere Konzeption der katholischen Religion voraus…,…
Nun denn, wir gehören nicht zu dieser Religion, wir nehmen diese Religion nicht an…Wir gehören nicht zu dieser universalen Religion, wie man sie heute nennt. Das ist nicht mehr die katholische Religion. Wir gehören nicht zu dieser liberalen, modernistischen Religion, die ihren Kult hat, ihre Priester, ihren Glauben, ihre Katechismen…ihre ökumenische Bibel.“
Predigt anläßlich der Priesterweihen am 29. Juni 1976. Das waren nicht irgendwelche Weihen, das war das Startzeichen zum Kampf, denen die Suspensio a Divinis folgte. Diese Predigt fehlt aauffallenderweise in der offiziellen, deutschen „historiographischen Dokumentation“ der Bruderschaft, 1992. Und sie fehlt auch in der neusten französischen Ausgabe. Aus dem Sonderrundbrief an die Freunde und Wohltäter, 29. Juli 1976:“…wir sind suspendiert a divinis von der konziliaren Kirche für die konziliare Kirche, der wir aber nicht angehören wollen. Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche…Sie hat ihre neuen Dogmen…In dem Maß, als der Papst, die Bischöfe, die Priester oder die Gläubigen dieser neuen Kirche anhängen, trennen sie sich von der katholischen Kirche.“
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#4   Karl Murx   10:20:38 | Freitag, 24. März 2006
Versöhnung? Mit wem?
In dem Forum Tradi-Tratsch wird gemeckert, daß ich unmögliche „verquaste“ Ansichten kundgäbe. Ich kann versichern, daß damit nicht alleine dastehe, denn von RORE SANCTIFICA II sind immerhin 19 Seiten von einem Priester der FSSPX, der allerdings nicht genannt werden will. Noch etwas zum passenden Ton angesichts der Versöhnungssehnsucht:
damals, 1988, hatte Erzbischof Lefèbvre das Konzil als Räubersynode bezeichnet, ich glaube, es findet sich sogar in seinem Buch „Sie haben IHN entthront“. Die „Priester“, die im neuen Ritus für den Novus Disordo Missae geweiht worden waren, bezeichnete er als Bastardpriester. Diesen Ausdruck definierte er sogar. Ein Bastard ist ein illegitimes Kind, daß entweder im Ehebruch, oder außerehelich gezeugt worden ist. Das neue Messbuch und die neuen Weiheriten sind außerhalb der Überlieferung der Kirche geboren. Ich muß das nicht weiter ausführen.
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#19   Karl Murx   19:33:25 | Donnerstag, 23. März 2006
@Mahner
Lieber Herr Mahner,
es geht bei der Frage der Promulgation nicht nur um Dogmatik, sondern auch um den juristischen Aspekt, ob der mutmaßliche Gesetzgeber in der Promulgation „in Forma specifica“ seinem gesetzgeberischen Willen Ausdruck verliehen hat. Hier hat die Form auf Punkt, Komma, Bindestrich, Majuskel und Minuskel genau zu sein. Sonst wäre es ja „in Forma generica“, was keine jursitische Festlegung wäre. Lesen Sie nur die Ausführungen zur Form der Messe im Vorspann des alten Messbuches. So gesehen unterscheidet sich rechtlich die Form von Pius XII. zur Priesterweihe (-ut-), von jener in der Promulgation Pauls VI. und diese wieder von seiner Editio typica. Ich kann Ihnen auch die französische, deutsche und spanische Form liefern, wenn Sie wollen. Nicht eine davon ist eine wörtliche Übersetzung der Promulgation. Gemäß Can.9 auch des neuen Kirchenrechts, wird ein Gesetz rechtmäßig durch Einrückung in die AAS promulgiert. Offensichtlich wollte Paul VI. diese Methode wählen. Nun stimmt das, was in den AAS und der Editio typica steht, aber nicht überein. Was ist nun an der neuen Form der Priesterweihe promulgiert?
Abendgrüße, K.M.
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#14   Karl Murx   18:44:56 | Donnerstag, 23. März 2006
Warum?
Sie wiederholen ja auch ständig die bürgerliche Entrüstung Ihres Synonyms, „Mahner“. Mahnen Sie ruhig weiter.
Ich frage hier an dieser Stelle, wo finde ich eigentlich die Promulgierung der Form zur Priesterweiheform Pauls VI.? Die Form in der Promulgation Pontificalis Romani www.vatican.va/…calis-romani_lt.html, eingerückt in die AAS, stimmt nicht mit der Editio typica www.angelfire.com/…s/pr1968priests.html überein. Einmal steht da „his famulis tuis“ im Dativ und in der Editio typica „in hos famulos tuos“. Ist das rein juristisch eine Promulgation „in forma specifica“? Welche Form ist den promulgiert? Und der englische Text erst, der in einem Brief von Kardinal Medina-Estevez www.angelfire.com/…leus/CDW_letter.html als unrechtmäßig abgelehnt und unkanonisch worden war. Die englische Form www.carr.org/…r/faith/o-priest.htm finden sie hier. Damit müßten Sie zugeben, daß der gesamte englischsprachige Klerus seit 1968 wenigstens unkanonisch geweiht ist. Zur Katholizität gehört aber die Kanonizität.
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#8   Karl Murx   17:15:31 | Donnerstag, 23. März 2006
Welcher Priester?
Das Problem bleibt doch, daß weder der Prämonstratenser, noch sein Verleumdungsopfer Priester sind. Frankenchurch-Kleriker haben Probleme unter sich, was geht das den Katholiken an?
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, die Kirche von heute anzuerkennen. Aus. Amen.
#30   Karl Murx   17:11:44 | Donnerstag, 23. März 2006
ich würde mich überhaupt nicht auf Einzelheiten einlassen
Die Neuordnung aller Sakramente und des Kirchenrechtes spiegelt ein anderes Kirchenbild wieder. Man sollte wirklich über das Kirchenbildes des Vat.II sprechen. Was die Sakramente angeht, da haben die Weihen eine Schlüsselstellung. Wenn der N.O.M. häretisch ist, wie kann er da von der Kirche kommen? Und wenn er von der Kirche kommt, kann er nicht häretisch sein. Wenn die neuen Sakramente insgesamt schlecht sind, wer hat sie dann promulgiert. Es sage bitte doch keiner, Paul VI. wollte keine unfehlbare Entscheidung treffen. Was ihre Sakramente angeht, kann die Kirche nur unfehlbar sein. Diese ist mit dem allgemeinen Gebrauch des Ritus durch die Kirche selbst gegeben. Wenn da etwas schlechtes dran sein sollte, dann kommt das von Frankenchurch.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, die Kirche von heute anzuerkennen. Aus. Amen.
#22   Karl Murx   13:31:53 | Donnerstag, 23. März 2006
respektvoll,diesekleinschreiberei
eyjulchen,ichfindedein,stilregtechtzummitlesenanundichfindedeinenrespektvordenkardinälen,dieduauchmitkleinschreibereibeehrst, wirklichbeglückend.allesgute,karlmurx.
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#17   Karl Murx   12:55:49 | Donnerstag, 23. März 2006
Ich darf Sie bitten, sich eines Dogmatikbuches zu bedienen
Wie wäre es mit Diekamp, oder Ludwig Ott?
Vom Unterschied zwischen ordentlichem und außerordentlichem Lehramt haben Sie vielleicht schon gehört, aber nicht von Kriterien der Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes. Dafür braucht es keine Kathedralentscheidung. Ich darf Sie bitten, sich auf eindeutige Quellen zu beziehen und diese zu zitieren.
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#15   Karl Murx   12:43:03 | Donnerstag, 23. März 2006
Selbstverständlich muß alles akzeptiert werden
Lieber Herr Dr.Heger,
wenn Paul VI. Papst war und damit die unter ihm versammelten Bischöfe ebenfalls unfehlbar, wie kann man Entscheidungen ablehnen, welche die gesamte Kirche betreffen. Wenn hier einer einwenden wollte, daß das außerordentliche, unfehlbare Lehramt nicht bemüht worden war, so wäre die Unfehlbarkeit des ordentlichen Lehramtes absolut betroffen. Die Kirche kann es sich nicht aussuchen, ob sie in Dingen, die das Allgemeingut des mystischen Leibes betreffen, unfehlbar ist, oder nicht.
Wenn beispielsweise die Vulgata nicht irrtumslos wäre, wie könnten unfehlbare Lehrenrscheidungen sie zitieren? Es gibt keine einzige Erklärung, daß die Vulgata unfehlbar ist. Aber das gehört zu den sogenannten dogmatischen Tatsachen. Was die Liturgie angeht, lesen Sie doch einmal die Dekrete des Konzils von Trient.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, die Kirche von heute anzuerkennen. Aus. Amen.
#13   Karl Murx   12:04:18 | Donnerstag, 23. März 2006
Danke für den Hinweis
Sicherlich eine wichtige Quelle.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, die Kirche von heute anzuerkennen. Aus. Amen.
#11   Karl Murx   11:53:20 | Donnerstag, 23. März 2006
Frage zum neuen Kirchenrecht
Weiß hier jemand, ob es Ausgaben mit offiziellen Fußnoten und Fontes (Quellen) gibt?
Ich weise nur kurz darauf hin, daß es vor 1917 kein gebundenes Kirchenrecht gegeben hatte. Das, was gerade in diesen Fußnoten steht, war das Kirchenrecht. Die Kanonisten mußten also dieselben Dokumente aufsuchen, wie die Dogmatiker, nämlich die Dekrete der Päpste und Konzilien und Entscheidungen der Diakasterien des Hl.Stuhles. Da mußte man sich auskennen. Die Ausgaben des CIC1917, die auf Fußnoten verzichteten, vermitteln den Eindruck, das Kirchenrecht sei quasi vom Himmel gefallen. Den Zusatzband dieser Ausgaben mit den Fontes erwarben sich nur wenige.
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#5   Karl Murx   10:28:39 | Donnerstag, 23. März 2006
Wieso reden wir nur über die Messe?
Es gibt 7 Sakramente. Alle wurden geändert. Ohne Priesterweihe und Bischofsweihe gibt es keine Messe, keine Firmung, keine Beichte und keine letzte Ölung. Also sollte man vorrangig über die Weihen sprechen.
Die Einwände der FSSPX hinsichtlich des Novus Ordo muten angesichts der Tragweite der Änderungen im Weiheritus sehr naiv an. Wenn schon etwas häretisch ist, dann das „für alle“ in den Wandlungsworten anstelle von „pro multis“, dem gerade im Katechismus des Konzils von Trient widersprochen wird(2.Teil, 4. Hauptstück, 24). Diese Abänderung findet sich zwar nicht in der Editio typica, sondern in vielen landessprachlichen Ausfertigungen und zusätzlich ist das „für alle“ ausdrücklich von JPII. in „Ecclesia de Eucharistia“ gutgeheißen worden. Seine Begründung widerspricht genau jener des Römischen Katechismus, denn letzterer sagt, daß Christus zwar für alle gestorben sei, die Früchte, um die es in der Messe gehe, seien hingegen nur für die Auserwählten. Deswegen sei es richtig, daß man „pro multis“ sage und nicht „für alle“. Der Irrtum des Konzils V2 und seiner Reformen kann also nicht von der Kirche kommen. Sonst akzeptiert man einen Widerspruch zwischen Trient und Vat.2 als legitim und normal. Der Katechismus des Konzils von Trient ist eine allgemeine Glaubensregel und unfehlbar, genauso wie die Vulgata, auf die sich viele unfehlbare Erklärungen ja beziehen. Die Kirche ist genauso in der Liturgie unfehlbar.
Redaktion benachrichtigen Ein Schuß ins Vorderhirn?
#33   Karl Murx   19:51:06 | Mittwoch, 22. März 2006
Danke,VirOblationis
Ist registriert!
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan wird das Wort „Liturgie“ wieder großgeschrieben
#15   Karl Murx   17:43:50 | Mittwoch, 22. März 2006
Natürlich ist der NOM illegitim
Aber Cekada geht es erst einmal um rechtliche Formalia, von denen immer behauptet wird, sie seien nicht vorhanden. Aber sie sind eben da, inkl. der Abschaffung von Quo Primum.
Cekadas Standpunkt ist klar: Paul VI. war nicht Papst, also sind seine Akte sowieso rechtsungültig. Aber die Argumente jener, die behaupten, Montini sei Papst gewesen und hätte auch keine Vorschrift erlassen, die Quo Primum abschaffen wollte, kann Cekada leicht widerlegen.
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan wird das Wort „Liturgie“ wieder großgeschrieben
#11   Karl Murx   16:50:41 | Mittwoch, 22. März 2006
Pater Cekada räumt mit einigen Ansichten der FSSPX auf
Pater Cekada, einer jener Priester, die seinerzeit Mgr Lefèbvre in den USA verließen, weil sie nicht „una cum“ sein wollten, zeigt in diesem Artikel www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=19&catname=…, daß rein formalrechtlich Paul VI. alles beachtet hatte, was zur Einführung des N.O.M. nötig war, inkl. Abschaffung von „Quo Primum“.
Gesetzt den Fall, Paul VI. wäre Papst gewesen, so hätte er tatsächlich seinen gesetzgeberischen Willen kundgetan.
Redaktion benachrichtigen Der Hetzfilm kommt nach Deutschland
#2   Karl Murx   13:58:51 | Mittwoch, 22. März 2006
Hat Frankenchurch etwas besseres verdient?
Wohl kaum!
Redaktion benachrichtigen Ein Schuß ins Vorderhirn?
#15   Karl Murx   13:55:58 | Mittwoch, 22. März 2006
vir-oblationis: Danke für den Hinweis
Das schwächt noch einmal mehr die Position der feministischen Theologie und beweist umso mehr die Unehrlichkeit von Dom Botte, Lécuyer, Dom Cagin und Hanssens SJ.
Ich wäre dankbar für konkrete Beispiele, wo selbst „Ruah“ im maskulin auftaucht, denn die Anbeter des „zärtlichen Gottes“ müllen das Internet mit Beiträgen voll, wie „God has a Wife“. Übrigens, in der französischen Ausgabe der Bischofsweihe von 1977 steht statt „Gott allen Trostes“, die Floskel „Gott der Zärtlichkeit – Dieu de toute tendresse“.
A bientôt,
K.M.
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#7   Karl Murx   12:18:30 | Mittwoch, 22. März 2006
Sind das die Priesterinnen der Hl.Geistin?
Da wir schon bei dieser realen Umsetzung von DH sind, was hat die neue Form der Bischofsweihe mit der feministischen „Heiligen Geistin“ zu tun? In den phallokratisch-männlich-chauvinistischen Verfremdungen der landessprachlichen Ausfertigungen des ursprünglich syrischen Vorbildes, das allerdings selbst wieder im Sinne einer rabbinisch-aramäischen Verfälschung, Vorbild der neuen Form war, kann man es nicht sehen. Also, „im Geist der Leitung, l’Esprit qui fait les chefs“, da sieht man es nicht. Steigen wir also ins Aramäische ein:
„anhar w’oshud sakultonutho w taybutho hoy d-men ruhokh rishonoyo hoy d’ashlemt l-abrokh habibo yeshu’ mshiho“
Dem Wortstamm nach ist „ruho – Geist“ feminin, wie das hebräische „ruach“. Aber da die syrischen Christen eine männlich-weibliche Antithese à la Kabbala in Gott nicht wollten, schufen sie eine maskuline Transkription, indem sie maskuline Adjektive dem Substantiv „ruho“ beigesellten und das ganze in der Grammatik als Musculinum behandelten. Die Bastler der neuen Riten mißachteten das und wendeten rabbinisches Aramäisch an. Ergebnis: Ein Jesus, der entgegen dem Filioque die weibliche „Ruach“ empfängt und so zum Sohn wird. Das steckt hinter der Form Pauls VI, aber auch der Lima-Liturgie und Dominum et Vivificantem.
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan wird das Wort „Liturgie“ wieder großgeschrieben
#2   Karl Murx   10:02:35 | Mittwoch, 22. März 2006
Wozu macht ein Zeremonienmeister Entwürfe?
Früher setzte ein Zeremoniar Rubriken um und beachtete deren Einhaltung. Wenn der gute Zeremonienmeister jetzt weniger Freiheiten für sein Choreographien genießt, ist das eine reine Geschmacksfrage von Seiten Paparazzis.
Anglikanische Gottesdienste können sehr schön sein. Ich kenne in Braunschweig eine Kirche, da werden wirklich schöne lutherische „Hochmessen“ nach den Agenden von 1954 gefeiert. Der Pastor trägt ein gotisches Messgewand, es gibt Weihrauch und deutschen Choral. Wirklich schön!
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#105   Karl Murx   09:16:09 | Mittwoch, 22. März 2006
Die Barmherzigkeit des Tradis…
…beruht darin, daß er wie zu allen Zeiten seinen Feinden die Wahrheit schuldet.
Auch Gott ist darin barmherzig, daß er uns genau geoffenbart, wie wir unsere Seele retten sollen und daß er uns sagt, daß der Irrtum der falschen Religionen in Hölle führt.
Redaktion benachrichtigen Warten auf den Henker
#7   Karl Murx   19:14:44 | Dienstag, 21. März 2006
Ist das nicht das Buch, welches JoPa Zwo geküßt hatte?
Dieser Rahman soll sich so anstellen und päpstlicher sein als der Papst. Der kann doch sein Leben leicht retten und den Koran küssen.
Wo ist das Problem?
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#101   Karl Murx   18:56:13 | Dienstag, 21. März 2006
Armer Paul IV., hatte er ganz vergessen, schapüüühh…
Und er hatte sogar gesagt, diese Bulle sei auf ewige Zeiten gültig.
Ja, wir Armen, wir können doch gar nicht wissen, wann sich jemand in Häresie befinden sollte. Das Kirchenrecht gibt zwar Auskunft darüber, wer der Häresie verdächtig ist, aber Tridentinus ficht das nicht an. Erst das neuen Kirchenrecht tilgte alle solchen Definitionen. Glücklicherweise regelt das neue Kirchenrecht, daß nur jemand Häretiker sei, wer explizit verurteilt ist. So kann der Fall freilich nie eintreten, daß JPII. ein Irrlehrer werde. So ein blöder Can.188 im CIC1917 mit seiner stillschweigenden Amtsniederlegung, und dann noch dieser Can.145 mit seiner Definition des kirchlichen Amtes. Da hätte man doch das Papsttum explizit ausschließen können, oder?
Dr.Regazzoni hat Recht: Reden wir über Ekklesiologie!
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#99   Karl Murx   18:25:47 | Dienstag, 21. März 2006
Paul IV. muß völlig daneben gewesen sein
Tridentinus kann einen sehr an Herr Martin Luegmayr erinnern.
Das Wort an die anderen Leser hier, denn es kann ja jeder Lesen:
Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt an den Tag kommen, daß ein Bischof, … oder gar der Römische Pontifex vor seiner Beförderung (zum Bischof usw.) … vom katholischen Glauben abgewichen sei oder irgendeine Irrlehre übernommen habe („übernommen“ steht da, nicht „darin geboren“), so ist die Beförderung bzw. die Amtsübernahme, auch wenn alle Kardinäle ihr einmütig zugestimmt haben, null und nichtig. Sie kann weder durch die Amtsübernahme, die Weihe … noch durch die Inthronisation … Gültigkeit erlangen. Sie darf auch nicht für teilweise legitim gehalten werden. Sie überträgt solchen Personen, die zu Bischöfen … befördert … oder auf den Stuhl Petri berufen wurden, keine Befehlsgewalt in geistlichen oder weltlichen Dingen. Vielmehr haben alle ihre Worte, Taten, Handlungen und Verfügungen mitsamt ihren Folgen nicht die geringste rechtliche Wirksamkeit noch verleihen sie irgendjemand ein Recht. “
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#97   Karl Murx   17:37:21 | Dienstag, 21. März 2006
Abtrünnige und Bekehrte sind nicht auf derselben Stufe
Die Bulle mein Abtrünnige und Apostaten, keine im Irrtum geborenen.
Was ist daran schwierig? Blöde Rabulistik! Lohnt keine Antwort.
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#95   Karl Murx   17:24:24 | Dienstag, 21. März 2006
Hallo Tridentinus
Die Bulle Pauls IV. ist selbstredend nach Maßgabe des CIC von 1917 zu interpretieren und anzuwenden und nicht allein für sich. Daß Kardinal Newman zur Zeit Leos XIII., als den CIC noch nicht gab, wirklich hätte gewählt werden können, sollte man anhand des Kirchenrechtes vor 1917 erörtern. Kardinal Bessarion war aus ähnlichen Gründen als Kandidat ausgeschieden, auch wenn er am Konklave teilgenommen hatte.
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#93   Karl Murx   17:18:51 | Dienstag, 21. März 2006
Ottaviani würde das auch so sehen
Deswegen darf der Irrende daheim beten, aber er darf in einem katholischen Gemeinwesen seinen Irrtum normalerweise nicht öffentlich praktizieren, erst recht nicht in Gemeinschaft mit anderen. Aus Gründen der Klugheit kann die katholische Regierung Ausnahmen und Toleranzrechte gewähren.
Lesen Sie doch einmal das Schema von Ottaviani.
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#91   Karl Murx   17:09:37 | Dienstag, 21. März 2006
Trident.: Können Sie kein Englisch und kein Latein?
Lesen Sie gefälligst selbst.
Rothkrantz ist das inzwischen auch bekannt. Von Pfarrer Schoonbroodt mailto:contact@rore-sanctifica.org können Sie eine Ausarbeitung von Bischof Dolan auf französisch haben.
Die Bruderschaft war bis jetzt einfach zu blöd. Wenn man nur Ausgaben des CIC ohne Fußnoten benutzt, ist einem nicht zu helfen. Außerdem habe ich ihnen schon gesagt, daß die behaupten, Pius X. hätte die Bulle abgeschafft. Blödsinn! Bendikt XV. hat also etwas eingeführt, was der hl. PiusX. abgeschafft hatte? Die FSSPX bekommt ja auch nicht den Can. 1258 mit dem Can. 2261 auf die Reihe.
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#89   Karl Murx   16:50:07 | Dienstag, 21. März 2006
Ausgoogeln
Hallo Tridentinus,
Da Sie die Bulle www.dailycatholic.org/cumexapo.htm jetzt mit dem Kirchenrecht www.sedevacantist.com/code/code.html vergleichen können, warum sollte ich Ihnen die Arbeit abnehmen?
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#86   Karl Murx   16:04:25 | Dienstag, 21. März 2006
DH lehrt das zivile Recht auf die öffentliche Bekundung des Unglaubens
DH will kein subjektives moralisches Recht auf den Unglauben vor Gott lehren, wohl aber auf der zivilen Ebene. Das ist schon schlimm genug.
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#84   Karl Murx   15:35:45 | Dienstag, 21. März 2006
@Tridentinus: Modus bibendi
Man muß schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man die Ironie hinter „Modus bibendi“ nicht versteht. Ist kein Druckfehler, ich wollte eben nicht „Modus vivendi“ schreiben!
Da beklagt man sich sonst noch, daß man nicht wisse, auf welche Paragraphen der Bulle Pauls IV. sich das CIC bezieht. Nun ja, hier dann noch einmal. Die Paragraphen der Bulle in (…) hinter den Canones des CIC.
167(§5)-188(§§3 und 6)-218,§1(§1)-373,§4(§5)-1435(§§4 und 6)-1556(§1)-1657,§1(§5)-1757,§2(§5)-2198(§7)-2209,§7(§5)-2264(§5)-2314,§1(§§2,3 und 6)-2316(§5).
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#79   Karl Murx   13:36:32 | Dienstag, 21. März 2006
Praktische und theoretische Frage
Eine Art von Religionsfreiheit(religiöse Toleranz, laut Ottavani) aus pragmatischen Gründen wurde ja auch von der FSSPX nie abgelehnt, wohl aber von Kardinal Bea, ging nicht weit genug.
Beim Problem der Religionsfreiheit geht es aber um etwas anderes. Es geht darum, daß laut V2 die Würde des Menschen grundsätzlich in seiner Willensfreiheit bestehe. Nach der überlieferten Lehre besteht aber nur die wurzelhafte, potentielle Würde des Menschen darin, ansonsten besteht die Würde des Menschen darin, daß er actu der Wahrheit anhängt. Daß man aus Gründen der Klugheit in der Praxis Abstriche machen kann, darum geht es gerade nicht. V2 will also die Religionsfreiheit de iure, grundsätzlich, vollkommen unabhängig von den Zeitumständen. Daß man diese Binsenweisheit hier wiederholen muß? In dem Buch von Mgr Lefèbvre „Sie haben Ihn enttrohnt“, wird ja nicht ohne Grund auf das Schema Ottavianis zitiert, mit dem Kapitel zur religiösen Toleranz.
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#77   Karl Murx   12:46:52 | Dienstag, 21. März 2006
Ich falle vom Stuhl
Das Gewissen hat immer die Freiheit sich an einer objektiven Norm zu bilden. Wo ist das Problem?
Gewissensfreiheit im objektiven Sinne macht das Gewissen eben nicht zur letzten Norm.
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#67   Karl Murx   10:08:53 | Dienstag, 21. März 2006
Wieder sonne olle Kamelle
Das Thema „Action française“ ist ein bißchen komplexer, als sich ein Italiener das vorstellen mag. Ich behaupte, da standen politische Erfordernisse im Vordergrund, wie dann auch anläßlich der Aufhebung der Verurteilung. II.Weltkrieg nahte, da konnte der Hl.Stuhl wegen Hitler jeden Verbündeten gebrauchen. Übrigens hatte Pius XI. erst, als sich Francos Sieg abzeichnete, den Mut gefunden, den Bolschewismus zu verurteilen. Vorher hatte man an einem Modus Bibendi gebastelt, einschließlich Treueversprechen der Katholiken. Einzige Gegenleistung: Freie Besetzung der Bistümer!
Aber zurück zur Bulle Pauls IV.! Hier die Liste der Kanones, die auf die Bulle verweisen: 167-188-218,§1-373,§4-1435-1556-1657,§1-1757,§2-2209,§7-2264-2314,§1-2316.
Can.2207 weist zwar nicht auf die Bulle hin, entspricht jedoch sachlich §1 der Bulle Pauls IV.
Wenn, wie behauptet, die Bulle mehr Probleme schaffe, als sie löse, dann wohl auch der CIC von 1917.
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#42   Karl Murx   17:57:24 | Montag, 20. März 2006
@Regazzoni
Lieber Herr Dr. Regazzoni,
der Canon 188 und die 13 anderen Canones des CIC von 1917, welche auf die Bulle verweisen, sind doch genau die praktische Auslegung, die Sie suchen.
Sonst hätte man sich die Worte ipso facto et sine ulla declaratione wirklich sparen können.
Es war doch gerade die Sorge von Paul IV., daß mit einem falschen Papst gar keine kompetente Autorität mehr da sei. Womit sollen sich Katholiken gegen diesen verschrobenen Rechtspositivismus eigentlich schützen? Dann ist man jeder zweifelhaften Autorität hilflos ausgeliefert.
Gerade die Aufstellungen von Melchior Cano bedürften einer praktischen Auslegung, diejenige der Bulle finde ich in 14 Kanones des CIC von 1917.
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#34   Karl Murx   16:11:51 | Montag, 20. März 2006
Karwoche?
Das Dekret zur Neuordnung der Karwoche ist niemals in die Acta Apostolicae Sedes eingerückt worden, also wollte Pius XII. schlußendlich auch nicht , daß es gemäß Can.9 CIC rechtskräftig veröffentlicht werde. Noch nicht einmal in die liturgischen Bücher war es eingerückt worden und eine andere Art der Veröffentlichlichung gemäß Can.9 war auch nicht vorgesehen. Lediglich das Dekret zur zeitlichen Vorverlegung ist in die AAS eingerückt worden. Dazu ist es grober Unsinn die Neuordnung der Karwoche mit dem NOM auf eine Stufe zu stellen. Damit Paul VI. so etwas, gesetzt den Fall, es ist frei von Häresie, überhaupt in die Welt setzten konnte, mußte er erst einmal Papst sein. Er war lange vor 1969 von Can. 188 betroffen. Um es deutlich zu sagen, er war niemals Papst.
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#28   Karl Murx   14:59:29 | Montag, 20. März 2006
Andere Form der Darstellung
Diese „andere Form der Darstellung“ mag man vorziehen, wenn man selbst von den Zensuren betroffen ist. Deswegen ja auch die Ignorierung einer Bulle, die auf ewige Zeiten Gültigkeit hat und damit unfehlbar ist.
Man liefere mir mal ein explizites Beispiel von Lehramtspositivismus bei Pius XII.
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#1   Karl Murx   14:54:37 | Montag, 20. März 2006
Eine Kommunion einer Turbomesse frei nach Kard. Kasper
Die Kommunion mit Selbstspendung www.youtube.com/watch?v=X3EYMimNAOQ&… könnte so aussehen.
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#25   Karl Murx   14:50:58 | Montag, 20. März 2006
Komisch, daß das keiner beachtet
Noch nicht einmal Dr. Regazzoni:
Wo findet sich dieser Text?
„Sollte zu irgendeinem Zeitpunkt an den Tag kommen, daß ein Bischof, … oder gar der Römische Pontifex vor seiner Beförderung (zum Bischof usw.) … vom katholischen Glauben abgewichen sei oder irgendeine Irrlehre übernommen habe, so ist die Beförderung bzw. die Amtsübernahme, auch wenn alle Kardinäle ihr einmütig zugestimmt haben, null und nichtig. Sie kann weder durch die Amtsübernahme, die Weihe … noch durch die Inthronisation … Gültigkeit erlangen. Sie darf auch nicht für teilweise legitim gehalten werden. Sie überträgt solchen Personen, die zu Bischöfen … befördert … oder auf den Stuhl Petri berufen wurden, keine Befehlsgewalt in geistlichen oder weltlichen Dingen. Vielmehr haben alle ihre Worte, Taten, Handlungen und Verfügungen mitsamt ihren Folgen nicht die geringste rechtliche Wirksamkeit noch verleihen sie irgendjemand ein Recht. “
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#9   Karl Murx   13:24:49 | Montag, 20. März 2006
Der brave Ratzinger, der laut Schmidberger nicht so kann wie er will
Typisch Schmidberger, realitätsfremder geht’s nicht.
Und was Erzbischof Lefèbvre und die Sedisvakanz angeht, die er stets abgelehnt haben soll, das stimmt auch nicht. Allein schon die Bezeichnung von J.P.II. als Antichrist spricht Bände. Aber an all die Gutmenschen von der FSSPX hier, was sagen euch den eure Priester zum Can. 188, des CIC von 1917, der auf die Bulle Pauls IV. hinweist, die besagt, ein Häretiker könne nie Papst werden? Komisch, interessiert keinen. Was sagen sie denn zu einem Kirchenrecht ganz 14 Mal auf dieses Dokument hinweist? Ist das alles nur Papier?
Der Kanon spricht übrigens im Falle von Häresie von einem „stillschweigenden Amtsverlust eines jeden Kirchenamtes, „ipso facto und ohne weitere Erklärung“. Man kann ihn hier www.sedevacantist.com/code/cic108-214.html einsehen.
Ich würde mal gerne qualifizierte Stellungnahmen dazu hören.
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#3   Karl Murx   12:43:16 | Montag, 20. März 2006
Ja, gibt’s nicht viel zu diskutieren
Neulich hatte Williamson mit Freunden von mir ein Dîner www.virgo-maria.org/…Lecons_Menzingen.pdf in Paris.
Pikantere Einzelheiten sind mir bekannt. Aber ich kann sie hier nicht erzählen.
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#10   Karl Murx   12:35:43 | Montag, 20. März 2006
Wieso die Klappe halten?
Die vollmundigen Fäkalausbrüche dieser Zunft sollte allen Katholiken die letzten Illusionen rauben. Höher hängen, damit es jeder sieht!
Man sollte sich auch fragen, ob das Gebilde BRDDR überhaupt ein Staat ist, der naturrechtlich von seinen Untertanen bürgerlichen Gehorsam erwarten kann. Der Dreck wird doch staatlich gefördert. Es handelt sich also um eine Revolution im staatlichen Gewande.
Steuern bezahle ich nur noch gezwungenermaßen und keiner sollte sich genieren, sie zu hinterziehen.
Ansichten eines Daytraders.
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#8   Karl Murx   11:50:38 | Montag, 20. März 2006
Mein Rat an dich:
Finger weg von unseren Kindern!
Auch wenn es um Erziehung geht.
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#5   Karl Murx   11:01:40 | Montag, 20. März 2006
Ja genau! Und vor allem, ungefragt geboren zu werden
Da „fremdbestimmen“ meine Eltern, Verzeihung,…Progenitor A und Progenitor B, einfach so, daß ich geboren werde. Vielleicht wollte ich ja gar nicht in einer „Hetero-Ehe“ geboren werden?
Aber ist ja eh schnuppe, man kann diese Perversionen gar nicht so sehr kolportieren, als daß irgendein Abartiger diese Positionen nicht einnähme. Inzwischen ist man mit satirischen Bemerkungen der Realität nur noch 6 Monate im voraus. Da muß man sich wirklich was einfallen lassen. Vielleicht das:
Adoptionsverbot für Hetero-Ehen?
Aber selbst da bin ich mir nicht sicher. Der Murxismus der BRDDR schreitet tapfer voran.
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#3   Karl Murx   10:04:12 | Montag, 20. März 2006
Jetzt wird’s „unheimlich“
Was hätte Frings denn heute gesagt?
1956 war ihm unheimlich zumute, auf dem Konzil 1962 aber nicht. Ich wünschte diesem Kardinal, den die Gestapo als „menschenfreundlich und harmlos“ beschrieben hatte, daß er sich mit diesem Problem herumschlagen müßte, das die gesamte Konzilsclique doch mit verursacht hat.
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#12   Karl Murx   08:26:03 | Montag, 20. März 2006
Menschenfreundlich und harmlos
Diese Beurteilung bekam Kardinal Frings, der ja auch diesen Text mit unterschrieben hatte, von der Gestapo. Ich denke mal, daß es Kardinal Frings, einem der Hauptakteure auf dem Konzil, nach seinem berühmten „Putsch“ gleich am Anfang von Vat.II, weniger „unheimlich“ geworden war.
Vielleicht war es ja genau das, was fehlte, damit es auf der Welt nunmehr heimelig werde. Es waren doch größtenteils dieselben, die diesen Text veröffentlicht hatten und auf dem Konzil alle Neuerungen mit frenetischem Jubel begrüßt hatten. Tut mir leid, auch der Mehrheit der deutschen Bischöfen von 1956 muß man im Hinblick auf ihre wahren Absichten, die sie 6 Jahre später offenbarten, jede moralische Legitimation absprechen.
Daß ich statt 1956 die Zahl „1965“ gelesen hatte, ändert da nicht viel. Wenn man solche Leseschnitzer ausschlachten will, während landauf, landab Kirchen abgebrochen werden, dann kann man sich wirklich fragen, ob einer die Zeichen der Zeit lesen kann. Die sind wohl wichtiger.
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#10   Karl Murx   21:34:15 | Sonntag, 19. März 2006
Der Lacher sei ja allen herzlich gegönnt
Es bleibt aber dabei, daß eure „Priester“ in Räuberzivil wirklich zum Lachen sind.
Ich habe mich nur im Autoren geirrt und dachte mir, wie kann z.B. ein Lehmann so schreiben? Dem fehlt doch tatsächlich jede Legitimation, oder?
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#8   Karl Murx   21:09:49 | Sonntag, 19. März 2006
1956!
Daher der unzeitgemäße Stil!
Hätte mich auch sehr gewundert, wenn der heute geschrieben worden wäre.
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#4   Karl Murx   19:43:15 | Sonntag, 19. März 2006
Seit wann bin ich Marxist?
Lieber Diskussionsteilnehmer,
ich kolportiere das nachkonziliare Gewäsch, bin hier inzwischen als Catholicus semper idem bekannt und da nennt mich einer einen Marxisten.
Was diesem Hirtenbrief zunächst mangelt, ist das Eingeständnis, daß die Verfasser selbst an dieser unheimlichen Lage, die sie beklagen, schuldig sind. Dazu gehört das Eingeständnis, daß sie selbst diejenigen sind, die diesen Abbruch landauf, landab betrieben haben, jahrzehntelang mit der Abtreibung kooperiert haben, häretische Katechismen verbreitet zu haben und in sakrilegischer Weise Sakramente simuliert zu haben, nicht zuletzt ungültige Priester- und Bischofsweihen.
Daß die Pseudo-Kleriker des Frankenchurch-Monsters in Räuberzivil herumlaufen, entlarvt sie als das, was sie sind: nichttonsurierte Pseudo-Priester und Pseudo-Bischöfe, eben Laien. Für diesen Hirtenbrief fehlt diesen Leuten die Legitimation im Namen der Kirche sprechen zu können, denn dazu müßten sie ja Glieder Kirche sein, orthodox, Kleriker durch die Tonsur und geweihte Bischöfe durch gültige Zeremonien.
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#2   Karl Murx   18:02:14 | Sonntag, 19. März 2006
Was soll das Gejammere?
Wie, is nix mehr mit neuem Pfingsten?
Rauch Satans, oder was?
Und unheimlich soll es auf der Erde geworden sein? Wie sagte noch weiland Böll?
„Karl Rahner läßt sich seine Heutigkeit nicht abkaufen!“
Wenn doch die Erde hier vorrangig unser Platz ist, wo wir nach der Konziliaren Doktrin uns mitmenschlich darum bemühen sollen, daß die Sache Jesu weitergehe, –- und nun? Jetzt ist Schluß mit lustig? Wenn alle Gläubigen weg sind, kann der letzte „Bischof“, der das Licht ausmacht sagen: „Ich bin Kirche!“
Redaktion benachrichtigen Mehr Respekt + …
#6   Karl Murx   13:59:39 | Sonntag, 19. März 2006
Ratzingers Aufruf: Mehr Respekt
Rührend dieser Aufruf zu mehr Respekt zwischen den Religionen.
Als Mgr. Lefèbvre nach den Verhandlungen 1988 diese Erklärung home.arcor.de/…_RomeAPerduLaFoi.mp3 abgab, meinte er das wirklich ernst. Er betrachtete die Modernisten als Hausbesetzer und sie waren für ihn nicht das wahre Rom. Besonders auf die Religionsfreiheit hatte der Erzbischof es abgesehen. Der Link ist eine Audiodatei und man hört seine Stimme.
P.Mählmann, einer der jüngeren der FSSPX, weigerte sich gegenüber Pfarrer Schoonbroodt zuzugeben, daß diese Erklärung des Erzbischofs authentisch sei. Hier hat er sie nicht schriftlich, sondern er kann sie anhören. Also, Lautsprecher auf! In seinem Brief an die Weihekandidaten zur Bischofsweihe, den der Erzbischof 1987 geschrieben hatte, sprach er von der Okkupation des Hl.Stuhles durch Antichristen. In der deutschen Ausgabe entschärfte die Bruderschaft durch „antichristliche Kräfte“.
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#16   Karl Murx   12:27:40 | Sonntag, 19. März 2006
Sie haben die Inkonsequenz nicht ganz begriffen
Ist ja auch unbegreifbar.
Also, das geht so:
Wir brauchen einen Papst, auch wenn er Häretiker ist, deswegen sind die neuen Riten im Falle von Prof.Ratzinger gültig und er ist Bischof und Papst. Im Falle von Pater Mader, der ja direkt Mitglied der FSSPX wurde, gilt dann wie beim Bauern und seinem Dünger: „Viel hilft viel, also immer kräftig Hände auflegen!“
Aber vielleicht ist damit ja jetzt Schluß? Seit die Dominikaner von Avrillé bewiesen haben wollen, daß die neuen Weiheriten „apriori keinerlei Gefahr für den Glauben“ seien, müßte man sie nicht nur als sakramental gültig anerkennen, nein, man müßte sie doch selbst praktizieren. Jedenfalls, wenn man konsequent ist. Oder wie kann man eine gültige Reform von Paul VI., der doch Papst gewesen sein soll, dann ablehnen? Die Bischöfe der Bruderschaft müßten für sakrilegische Nachweihen doch jetzt Buße tun, oder?
Redaktion benachrichtigen Das Bistum Essen als Vorbild?
#3   Karl Murx   12:15:49 | Sonntag, 19. März 2006
Der Abbruch dokumentiert den Zusammenbruch des Frankenchurch-Monsters
Um dieses Kirchengebäude ist es natürlich schade. Der Abbruch geht weiter und die Verwirrung ist groß. Eine Verwirrung, die selbst unter den Bischöfen der Bruderschaft St. Pius X. grassiert. Da weiß man nicht, ob der Überläufer Mgr. Lazo wirklich Bischof ist, oder nicht, wie dieser Brief www.rore-sanctifica.org/…ca_Tome1_annexes.pdf von Mgr. Tissier de Mallerais beweist.
Nach dem Laden der PDF-Datei links auf „Douments“ klicken und dann rechts vergrößern. Mgr. Tissier fragt sich, ob Lazo im Hinblick auf das Suppletionsrecht auch als einfacher Priester firmen könnte. Ansonsten aber, möchte er das Thema meiden und bittet um Diskretion, ha, ha…
Redaktion benachrichtigen Prostitution oder Passionsspiel?
#14   Karl Murx   11:50:31 | Sonntag, 19. März 2006
Die Bruderschaft ist nicht auf dem Marsch in den Sedisvakantismus
Sie ist einfach so inkonsequent, wie sie es immer war, fertig!
Die Priesterbruderschaft ist laut Abbé Guépin, ehemaliger Chauffeur von Mgr. Lefèbvre, die institutionalisierte Inkonsequenz. Was ein Nachweihe von Prof.Ratzinger angeht, so ist er nach Can.188, Absatz 4 des CIC von 1917, der auf die §§ 3 und 6 der Bulle Pauls IV. verweist, nicht papabile. Diese Bulle www.dailycatholic.org/cumexapo.htm soll laut Paul IV. auf ewige Zeiten Gültigkeit haben. Aber in der amerikanischen Internetseite der Bruderschaft wird behauptet, Pius X. habe sie abgeschafft. Wie kann er sie abgeschafft haben, wenn Benedikt XV. im Jahre 1917 ein Kirchenrecht herausgibt, welches 14 Mal auf diese Bulle bezug nimmt? Welches Dekret soll das denn gewesen sein? Angeblich der neue Wahlmodus des Konklave. Aber beides, Wahlmodus und Bulle Pauls IV. finden sich im CIC. Wer das nachprüfen will, braucht eine Ausgabe mit offiziellen Fußnoten, ansonsten den Extraband mit den Quellen.
Redaktion benachrichtigen Prostitution oder Passionsspiel?
#12   Karl Murx   11:27:59 | Sonntag, 19. März 2006
Ja, sie hat nachgeweiht
Ich hatte eigentlich schon im vorigen Beitrag antworten wollen, er war aber zu lang und ich mußte die Häfte streichen. An alle Meckerer hier:
Ich kann verstehen, wenn man es als inkonsequent ansieht, wenn der eine nachgeweiht wird und der andere nicht. So geschehen im Falle Mader, nachgeweiht; im Falle Goesche, nicht nachgeweiht! Beiden aber hatte ein und derselbe Pseudo-Bischof der Konzilskirche die Hände aufgelegt. Ich selbst bin übrigens von Erzbischof Lefèbvre nachgefirmt worden. Weiterhin hatte sich P.Morgan vor Jahren geweigert, Mgr.Lazo zu bischöflichen Funktionen heranzuziehen. Dann ersetzte ihn P.Couture und ließ durch Lazo firmen. Mgr.Tissier de Mallerais zweifelte daraufhin die Gültigkeit an und forderte nachzufirmen. Gleichzeitig arbeiten mit der FSSPX nicht nachgeweihte, P.Cottard, P.Bellwood, Don Gabriele. Was die Bruderschaft da macht ist lupenreiner Pragmatismus. Was Ihre andere Frage angeht: ja, diese Praxis ist Prof.Ratzinger bekannt. Um Verhandlungen zu rechtfertigen, muß er ja Bischof sein, während man sonst diskret nachweiht. So ist die Lage.
Redaktion benachrichtigen Mehr Respekt + …
#4   Karl Murx   10:46:44 | Sonntag, 19. März 2006
Zur Kinderliebe der Israelis
Ein Priester der FSSPX reiste oft in die christlichen Dörfer in den besetzten Zonen. Er sah Kinder, denen Patrouillen Ohren und Finger abgeschnitten hatten. Schöne Trophäen.
Ich weiß auch nicht, warum hier einige gleich von Lüge schreien. Erst nimmt man den Palästinensern ihr Land weg, jetzt sollen sie das alles akzeptieren. Gleichzeitig geht die Beschlagnahme von Land weiter.
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#8   Karl Murx   10:38:13 | Sonntag, 19. März 2006
@Sirilo: Ich mag maltesisch
Ich war schon oft da, 13 Mal.
Trotzdem besteht zwischen Englisch und Maltesisch der Unterschied, daß es kaum einer spricht, und selbst die Malteser benutzen oft Englisch.
Wenn sich aber in diesem Forum viele Malteser träfen, würde das doch angemessen sein. Dann laufen hier eben viele parallele Diskussionen.
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#10   Karl Murx   10:33:50 | Sonntag, 19. März 2006
Komische Bischöfe
Guten Morgen allen hier,
Dokumente, auch auf deutsch gibt es hier www.rore-sanctifica.org/ zum Thema. Als kurzen Einstieg vielleicht die Studie von Pater Athanasius Kröger OSB www.rore-sanctifica.org/…schofsweihe_1978.pdf, die 1978 in der UNA VOCE Korresepondenz erschienen war. Übrigens irrt Pater Kröger, wenn er meint, daß sich die neue Form der Bischofsweihe so im syrischen und koptischen Ritus finde. Am nächsten verwandt ist die neue Form mit einer Formulierung (nicht Form), die sich in der Inthronisierung des syrischen Patriarchen findet, aber der ist ja schon Bischof. Die Vorlage, die zudem mit der neuen Form nicht identisch ist, stammt also aus einem Sakramentale, nicht einem Sakrament. Der syrische Text selbst geht auf ein apokryphes Vorbild zurück (Testamentum Domini). Für den Fall, daß in sehr alter Zeit der Kandidat für das Amt des Patriarchen nur Priester war, sah der Ritus drei Handauflegungen mit drei Gebeten vor. Wenn man wissen will, was an dieser sakramentalen Version das Sakrament ausmachte, muß man also wirklich ins Detail gehen. Die vollständige, ehemalig sakramentale Version mit allen Handauflegungen www.rore-sanctifica.org/…re-Tomo3-Annexes.pdf in der syrisch-lateinischen Ausgabe der Assemani-Sammlung ist in diesem PDF-Dokument abzurufen.
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#4   Karl Murx   21:14:02 | Samstag, 18. März 2006
Verwirrt? Bestimmt!
Mit Sicherheit sind die Bischöfe der Bruderschaft daran schuldig, die so viele Überläufer nachgeweiht haben. Gerade erst letztes Jahr, Pater Janetti aus der Diözese Augsburg. Aber auch Pater Mader, Pater Michael Maria Sim, den Oberen der traditionellen Redemptoristen in Schottland, den Franziskaner Pater Benedikt, den Zisterzienser Pater Seraphim. Ein weiterer Fall, kürzlich nachgeweiht, ist mir aus den USA bekannt.
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#1   Karl Murx   18:13:50 | Samstag, 18. März 2006
War der Mann denn Priester?
So bestürzend diese Mordversuche sind, ich befürchte leider, daß hier eine ganze Generation von Idealisten um ihre Berufung betrogen worden ist.
Alle diese fürchterlichen Terrorakte können aber die drängende Frage nicht auslöschen: „Sind die neuen Weiheriten gültig, insbesondere die Bischofsweihe?“
Pfarrer Schoonbroodt von der Internetseite Rore Sanctifica www.rore-sanctifica.org/ wird sicherlich bereit sein, diese Frage ausgiebig zu erörtern.
Für den Bestand der Kirche und die Neuorientierung jener, die sich aus Liebe zum Herrn nach dem Martyrium im Priestertum sehnen, ist das die alles entscheidende Frage. Oberflächliche Sentimentalität, „es kann doch nicht sein, daß meine Omma nicht gültig die Krankensalbung erhalten hat und ohne Lossprechung gestorben ist“, führt hier zu nichts. Erst recht nicht die Erschütterung über den Mord an jemandem, den man für einen Priester hielt.
Es ist nutzlos dieses Thema auf Dauer unter dem Deckel halten zu wollen.
In Xto et M,
K.M.
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#25   Karl Murx   18:02:46 | Samstag, 18. März 2006
Never feed the Troll
Ein Troll kommt selten allein.
Man sollte solche Beiträge von kleinschreibern übersehen.
Zeitverschwendung!
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#3   Karl Murx   12:11:30 | Samstag, 18. März 2006
Tut mir leid
Es muß ja nicht jeder alle Beiträge von mir lesen und verstehen und ich bin mir auch darüber im klaren, daß man dieses angelsächsische Idiom heute überall sieht. Dennoch können gelegentliche Beiträge in englischer Sprache akzeptiert werden, ohne daß man gleich mäkelt.
Im übrigens liegt der Reiz dieses Forums in seiner Offenheit. Der Server, äh…Vermittlungsrechner, steht zudem in Kalifornien. Es wäre doch großartig, wenn hier auch Franzosen und Amerikaner schrieben. Ich übrigens bin französischer Staatsbürger.
Schönes Wochenende,
K.M.
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#1   Karl Murx   11:01:35 | Samstag, 18. März 2006
Die Bruderschaft St. Pius X. empfiehlt den Austritt
Der Grund ist einfach der, daß die Gläubigen mit der Kirchensteuer den kirchlichen Abruch finanzieren. Den „hauptberuflichen Laien“ und dem Pseudo-Klerus muß der Geldhahn zugedreht werden.
Der liebe Gott selbst scheint nicht viel von der neuen Messe zu halten, durch den sich das Frankenchurch-Monster repräsentiert, wie die wunderbaren Ereignisse in Carpegna www.fsspx.info/…ne/pdf/mb-2006-3.pdf vermuten lassen, die man auf Seite 36 dieses PDF-Dokumentes, es handelt sich um das Mitteilungsblatt der Bruderschaft, nachlesen kann.
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#4   Karl Murx   10:48:02 | Samstag, 18. März 2006
Auch mit den Anglikanern wird die Eintracht gepflegt
One leading theologian has told friends how he emerged from a recent meeting with Pope Benedict XVI surprised and impressed by his enthusiasm to build bridges with the Anglicans.
TIMES www.timesonline.co.uk/…0,,2-2080410,00.html
Canterbury and Rome on road to heal rift of centuries
By Ruth Gledhill, Religion Correspondent
DR ROWAN WILLIAMS, the Archbishop of Canterbury, is expected to make his first formal visit to Pope Benedict XVI in Rome this year in an attempt to heal the centuries-old rift between the Roman Catholic and Anglican churches.
The two church leaders are expected to attend at least one service together, probably vespers at the basilica of St Paul’s-Without-The-Walls.
The meeting, which awaits confirmation from Rome, is being organised to celebrate the 40th anniversary of the meeting in 1966 between Pope Paul VI and Archbishop Michael Ramsey, the 100th Archbishop of Canterbury. Dr Williams still wears the ring given by the Pope to Lord Ramsey on that visit.
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#1   Karl Murx   10:43:46 | Samstag, 18. März 2006
Pope to hold meeting with Roman Curia to discuss reforms and SSPX schism
Vatican City, Mar. 17, 2006 (CNA …ww.catholicnewsagency.com/new.php?n=6268) – According to Vatican sources, Pope Benedict XVI has scheduled an unplanned meeting with the presidents of the different Vatican dicasteries, at which he will discuss reforms of the Curia and relations with the Saint Pius X, Lefebvrist schism.
The extraordinary April 7th meeting announcement comes after an ordinary meeting which took place last month, at which the Holy Father asked the dicastery heads about universal approval of the Missal of St. Pius V, the rite which was in force prior to Vatican II.
During this unusual second meeting, the Pontiff is expected to solicit opinions about what to do with the Missal of St. Pius V and about a possible canonical formula for re-incorporating the followers of the schismatic Archbishop Marcel Lefebvre into the Church.
The reorganization of the Roman Curia, which has already begun with the folding of four dicasteries into two, announced last weekend, is also expected to be discussed.
According to Vatican sources, the issue of reorganization of the Curia might also be discussed during the consistory that Pope has convened for March 23 and 24
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#36   Karl Murx   10:04:48 | Samstag, 18. März 2006
M3 ist tatsächlich überflüssig
Wie auch der Begriff der Geldmenge an sich.
Kein geringerer als Greenspan hatte zugegeben, daß man die „Geldmenge“ gar nicht regeln könne, wenn man gar nicht wisse, was das sei. Näheres dazu kann im Elliottwellen-Forum erfragt werden.
Da wir keinen Goldstandard haben, sondern einen Kreditgeldstandard, entsteht Geld aus Krediten, nicht etwa daraus, daß vorhandenes Nettogeld verliehen wird. Wie ist das möglich? Ganz einfach, der Staat tritt zukünftig erwartete Steuereinnahmen über die Staatsanleihen ab (M2), wobei diese Anleihen infolge von sogenannten Pensionsgeschäften zwischen Geschäftsbanken und Zentralbanken als Sicherheiten hereingenommen werden, um daraufhin gesetzliches Zahlungsmittel zu emittieren. Jeder Euro (von Münzen abgesehen) wird also immer mit Frist und Rückforderung herausgegeben, weswegen es schon bilanztechnisch kein Nettogeld als Geldmenge geben kann. Die Frist steht damit nicht auf dem Geldschein, sondern im Pensionskontrakt. Der einzelne Geldschein verhält sich wie Derivat, genauer gesagt, wie ein Mini-Long-Zertifikat, open end, auf eine Staatsanleihe. Diese Open-End-Zertifikat, Geldschein, hat einen nicht deklarierten Knock-out, der sich aus der Einstufung der Anleihen am Markt ergibt.
Aus der Nichtveröffentlichung von M3 können keine verschwörungstheoretischen Schlüsse gezogen werden.
MfG,
K.M.
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#29   Karl Murx   08:51:44 | Freitag, 17. März 2006
Leistungsbilanzdefizit
Die USA verleihen netto nicht, sondern sind über ihr Außenhandelsdefizit netto Schuldner. Aber das ist doch ein alter Hut.
Die Zinsen für die Halter von T-Bonds müssen sie nicht über ihre Steueraufkommen eintreiben, sondern können diese, das der Dollar Weltleitwährung ist, über neue Schulden finanzieren. Auch das ist bekannt. Die Externalisierung der Schulden läuft so lange, wie die Exportnationen Deutschland, Japan und China die Absorbierung von US-Titeln finanzieren können.
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#5   Karl Murx   18:49:39 | Donnerstag, 16. März 2006
Nutte über das Arbeitsamt
Für diejenigen, die nach den Quellen schreien:
der Fall war vor einiger Zeit in der englischen Zeitung „The Guardian“ geschildert. In Deutschland wurde das überall kommentiert. Die Frau sollte zwar nicht direkt anschaffen, jedoch als Animierdame im Puff arbeiten, quasi der Einstieg ins Milieu.
Das Frauen noch nicht direkt zum Anschaffen gezwungen worden sind, liegt nicht an der Rechtslage, sondern daran, daß viele Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt sich nach wie vor weigern, so etwas zu vermitteln, erst recht mit Streichung der Bezüge zu drohen.
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#27   Karl Murx   18:25:58 | Donnerstag, 16. März 2006
Iranische Ölbörse mit Euro-Preisen
Hallo Forum,
persönlich bin ich skeptisch, ob das eine Gefahr für den Dollar wäre, aber in den Goldseiten www.goldseiten.de/ habe ich diesen interessanten Artikel zum Thema www.heise.de/…ikel/22/22264/1.html gefunden.
Meiner Meinung nach brauchen die Amis den Versuch der Iraner nicht zu fürchten. Warum, f17.parsimony.net/…/messages/348427.htm kann man dieser Diskussion entnehmen.
MfG,
K.M.
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#24   Karl Murx   12:29:30 | Donnerstag, 16. März 2006
Noch etwas für die Gutmenschen hier
Hier eine Meinung zum Konflikt ralph-kutza.de/…grund_irankrise.html mit dem Iran.
Das fügt sich gut an zum Thema des Irak.
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#2   Karl Murx   19:31:47 | Mittwoch, 15. März 2006
Dollarwirtschaft
Liebe Redaktionsmitglieder,
die Zusammenhänge sind in Wahrheit viel komplexer und Geld entsteht nicht dadurch, daß man Dollarscheine druckt. Die USA exportieren auch keine Dollarscheine, sondern T-Bonds, ihre Staatsanleihen.
Ich habe einmal im Elliottwellen-Forum „Börse & Wirtschaft“ versucht, die Sache kurz auszudrücken, die wir dort jahrelang diskutiert haben. Ich schreibe dort unter dem Synonym Theo Stuss. Mein Beitrag f17.parsimony.net/…/messages/349405.htm wird unterstützt von „Dottore“ alis Dr.Paul C. Martin, dem Begründer der debitistischen Wirtschaftstheorie. Für Wissensdurstige weise ich auf die Archive des Forums hin, aber auch auf die sogenannten Dottore-Sammlungen, die man sieht, wenn man das Menu des Forums per Mausklick einschaltet.
Dottore hat bei Nobelpreisträger Milton Friedman promoviert und war in den 80ern während der Goldhausse als Gold-Paule bekannt. Sein Buch „Der Kapitalismus“ ist eine hochinteressante Beschreibung unserer Wirtschaft, sehr zu empfehlen.
Dottore hat praktisch nachgewiesen, was man als 2. Hauptsatz der „Wirtschaftsthermodynamik“ bezeichnen könnte, es gibt kein Perpetuum Mobile und es kann auch niemals eines geben. Das ist das Ende aller diesseitigen Illusionen.
Abendgrüße,
Karl Murx
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