Dienstag, 14. März 2006 09:51
Lesername: Karl Murx
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Freitag, 27. Juni 2008 21:07
Karl Murx: Super!
Unser Nichtstaat entspricht der Nichtkirche des Konzils. [mehr…]
Freitag, 27. Juni 2008 19:24
Karl Murx: Es gibt nur eine Interpretation dieser Räubersynode:
Diejenige gemäß der Hermeneutik der Räuber!

Aber das gilt auch für jedes echte Konzil und jeden profanen Gesetzestext. Man muß einen Text im Sinne der Urheber verstehen.

Jede vernünftige Gesetzesauslegung setzt an der Intention des Urhebers an. Alles andere ist Fehlinterpretation.
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Freitag, 27. Juni 2008 19:19
Karl Murx: Die Aufregung über diesen angeblichen Kardinal rührt doch nur daher,…
…daß man diesen Hochstapler für einen Kardinal nimmt.

Rege ich mich darüber auf, daß z.B. Dorothé Sölle für Abtreibung ist?
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Freitag, 27. Juni 2008 19:13
Karl Murx: Der Leib Christi ist in den heiligen Gestalten von Brot und Wein nicht zirkumskriptiv anwesend
Es ist eine Klein-Fritzchen-Anklage, daß Katholiken auf einem Stück Fleisch Christi herumkauen würden.

Wenn man die Hostie bricht, so bleibt in beiden Teilstücken der ganze Christus gegenwärtig. Wenn man beide Stücke von einander entfernt, so entfernt man nicht Christus von Christus. Wenn man die Hostie in Höhe hebt, so erfährt der Leib Christi keine Ortsbewegung.

Christus ist in der konsekrierten Hostie in der Weise gegenwärtig, als daß die Erscheinung von Brot und Wein nunmehr kein Subjekt mehr haben, dem sie inhärieren, die Eigenschaften des Brotes nicht mehr durch die Brotsubstanz getragen werden. Es ist jetzt vielmehr die Substanz seiner ganzen menschlichen Natur, welche Kraft der göttlichen Natur des Logos das Wunder vollbringt, die Gestalten von Brot und Wein zu erhalten.

Damit ist die Anwesenheit Christi in den Gestalten von Brot und Wein der eines Geistes analog. Aus diesem Grunde können unsere Zähne auch den Leib Christi nicht erreichen. Der aber, der die Gestalten von Brot und Wein in Glauben und Liebe empfängt, dem teilt sich Christus auch persönlich mit.

Der Unfug zu behaupten, der Leib Christi sei im „Keks“ verbacken, setzt voraus, daß seine Gegenwart etwa so sei, wie der Speck in der Blutwurst.
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Freitag, 27. Juni 2008 14:39
Karl Murx: Unter B16 wird die Kurie katholischer?
Hallo Redaktion,

findet Ihr den Komparativ nicht ekklesiologisch bedenklich?

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Freitag, 27. Juni 2008 14:27
Karl Murx: Entweder ist die katholische Kirche die Kirche der Tradition…
…und außerhalb ist weder Kirche noch Tradition, oder aber die Konzilskirche ist niemals weder traditionell noch katholisch gewesen. In diesem Falle hat aber auch Williamson keine katholische Ekklesiologie, denn er will mit seiner „Kirche der Tradition“ gegen die „katholische Kirche“ kämpfen, die keine Tradition hat?

Mit anderen Worten, da kämpfen zwei nichtkatholische Sekten gegeneinander.
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Freitag, 27. Juni 2008 14:01
Donnerstag, 26. Juni 2008 19:49
Karl Murx: Hallo Athanasius, alter Knabe,…
…wieder genesen? [mehr…]
Donnerstag, 26. Juni 2008 18:58
Karl Murx: He Kaaskopp,
schau dir lieber an, wie die Niederlande gegen Russland verloren haben.

Das ist interessanter als deine Beiträge.
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Donnerstag, 26. Juni 2008 15:26
Karl Murx: Es gibt zwei Versionen des Wappens von Mgr Williamson
In einer durch Fideliter veröffentlichten Version kommt die Struktur eines Pentagramms deutlich zum Ausdruck.

Wie auch immer, dieses Argument ist sekundär.

Entscheidend ist, was Williamson tut, was er sagt, wen er schützt und protegiert usw.

Diese Affäre mit Anglès wird ihm schaden, sogar sehr schaden.

Und? Wer sind Sie? Etwa „Heggi“?
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Donnerstag, 26. Juni 2008 13:31
Karl Murx: Elender Schwätzer
Sie wechseln dauernd ihre Taktik.

Erst ist La Salette verurteilt, dann ist es traumatisierte Melanie, dann eine verbitterte Melanie.

Weitere Frage, woher wissen Sie denn so schnell, daß Anglès inzwischen in ein Schwesternkloster abgeschoben worden ist?
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Donnerstag, 26. Juni 2008 13:04
Karl Murx: Bevor jemand wie Alois etwas dazu sagt,…
…sollte er sich lieber bei den Lesern für die Verunglimpfung der Botschaft von La Salette entschuldigen. [mehr…]
Donnerstag, 26. Juni 2008 12:54
Karl Murx: Der Zusammenhang ist folgender:
Die Lungenembolie bei Pater Babinet trat vor einigen Wochen erneut ein.

Da er sehr viel über die Machenschaften von Abbé Anglès weiß, wäre sein Tod sehr gelegen gekommen.
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Donnerstag, 26. Juni 2008 12:09
Karl Murx: Neuer Beitrag über Williamson in der Leserzeitung
Donnerstag, 26. Juni 2008 12:09
Karl Murx: Neuer Beitrag über Williamson in der Leserzeitung
Donnerstag, 26. Juni 2008 12:08
Karl Murx: Neuer Beitrag über Williamson in der Leserzeitung
Donnerstag, 26. Juni 2008 11:44
Kürzlich wurde in Dublin ein unter P. Ramon Anglès arbeitender Priester, – es handelt sich um Abbé Babinet –, in allerhöchster Lebensgefahr durch einen Gläubigen des Priorates ins Hospital gefahren. Statt aber diesem Gläubigen für seinen Einsatz als Lebensretter seines Mitbruders zu danken, schloß P. Anglès kurzerhand diesen Mann von allen Sakramenten aus. Das scheint ja langsam Mode zu werden. Wie kam P. Anglès dazu ? Wieso war seine Abneigung gegen seinen Mitbruder so groß, daß er es einem Gläubigen des Priorates verübelt hat, Abbé Babinet in letzter Minute das Leben gerettet zu haben. Nach diesem Vorfall ist ein weiterer Mitbruder, Abbé Buffe, der auch mit P. Ramon Anglés so eine Schwierigkeiten hatten spurlos verschwunden. Keiner weiß wo er ist. [mehr…]
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• www.voiceofcatholicradio.com: Das Nein von Mgr Fellay: Predigt im MP3-Format
Donnerstag, 26. Juni 2008 10:40
Karl Murx: Und das soll die Kirche sein?
Dat kann et ja wohl net sein! [mehr…]
Donnerstag, 26. Juni 2008 09:50
Karl Murx: @RRR: dazu Pius XII.
In der Enzyklika Mediator Dei (Nr. 50) sagt Pius XII.: „Denn wie kein vernünftiger Katholik in der Absicht, zu den alten, von den früheren Konzilien gebrauchten Formeln zurückzukeh-ren, die Fassungen der christlichen Lehre ablehnen kann, welche die Kirche unter der Lei-tung des Hl. Geistes in der neueren Zeit mit reicher Frucht gegeben und als verbindlich er-klärt hat; oder wie kein vernünftiger Katholik die geltenden Gesetze ablehnen kann, um zu den aus den ältesten Quellen des kanonischen Rechts geschöpften Bestimmungen zurückzuge-hen so ist gleichermaßen, wenn es sich um die heilige Liturgie handelt, offensichtlich der von keinem weisen und gesunden Eifer getrieben, der zu den alten Riten und Bräuchen zurückkeh-ren wollte und die neuen ablehnte, die doch unter dem Walten der göttlichen Vorsehung mit Rücksicht auf die veränderten Verhältnisse eingeführt worden sind.“ (Text nach der Schrif-tenreihe „Salz der Erde“ (Sal terrae) Nr. 5, Petrus-Verlag Kirchen Sieg.

Die Rückkehr zu Formulierungen, welche gewisse Häresien nicht definitiv ausschließen, kann angesichts des Fortschrittes des expliziten Wissens um den Glauben nie gestattet sein, weder im Recht, noch in der Theologie, noch im Lehramt, noch in der Liturgie. Erst recht nicht bei Anläßen, wo man von Häretikern mißverstanden werden muß, so etwa, wenn man ein Credo ohne Filioque betet.

Seit Vat.II erleben wir das umgekehrte: alle eindeutigen und differenzierenden Formulierungen verschwinden, welche die Geister scheiden.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 18:09
Karl Murx: Kein Glaubensbekenntnis kann vollständig sein
Deswegen gibt es ja die unterschiedlichsten Glaubensbekenntnisse je nach Anlaß. Deswegen ist es Quatsch den Vätern von Nizäa vorzuwerfen, sie wären häretisch gewesen. Diese Glaubensbekenntnis erhielt eine Erweiterung auf dem Konzil von Konstantinopel und eben noch eine Erweiterung durch die Päpste.

Steht aber einmal eine Lehre fest, dann handeln diejenigen häretisch, welche die Erweiterung verwerfen.

Apropos, Alois Bischof, Mgr Fellay hat anläßlich der Diakonatsweihe über La Salette gepredigt. Schreibt der neuerdings von VIRGO-MARIA.ORG ab?

http://www.kreuz.net/bookentry.2826.html

Du solltest Dich sofort bei Fellay beschweren!

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Mittwoch, 25. Juni 2008 18:03
…in Zusammenhang mit seiner Ablehnung des Ultimatums. So geschehen anläßlich der Diakonatsweihe in Winona.

ROM wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichristen werden:

Si l’on examine ce qu’elle a annoncé à La Salette, on constate que nous y sommes en plein. Elle a dit : « ROME PERDRA LA FOI. ELLE DEVIENDRA LE SIÈGE DE L’ANTÉCHRIST. IL Y AURA UNE ÉCLIPSE DE L’ÉGLISE »… Forte paroles ! Et s’il est un temps où nous devons voir cette prophé-tie se réaliser, c’est bien MAINTENANT. Cela peut empirer, certes.
Nous continuons à penser que l’Antéchrist n’est pas encore là. Cela peut donc devenir encore pire. Et à La Salette, Notre Dame l’a dit. À Fatima, nous savons qu’il y a quelque chose de curieux, de mysté-rieux, quelque chose comme un vide béant. Nous attendons qu’il soit comblé, et cela viendra, mais nous percevons cet appel urgent de la Sainte Vierge Marie à prier, à s’en tenir aux acquis anciens.

Was ist in Mgr Fellay gefahren? Hat er von VIRGO-MARIA abgeschrieben?
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• www.voiceofcatholicradio.com: Das Nein von Mgr Fellay: Predigt im MP3-Format
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Mittwoch, 25. Juni 2008 12:52
Karl Murx: Interessant, diese Vermischung von eigentlichen und uneigentlichen Redeweisen
Zu der Vermischung von aktiven und passiven Relationen hat Thomas auch etwas zu sagen:

„Toute la plénitude de la divinité se trouve donc dans le Fils, identique à celle du Père, mais avec la relation de naissance, alors qu’elle se trouve dans le Père avec la relation de génération active. Si donc la relation propre du Père était attribuée au Fils, toute distinction serait supprimée. Il en va de même pour l’Esprit-Saint.“ (Summa contra Gentes 4,26)

„Die ganze Fülle der Gottheit findet sich also im Sohn, aber mit der Relation der Geburt (passive Zeugung), während sie sich im Vater mit der Relation der aktiven Zeugung findet. Wenn also die Relation, die dem Vater eigen ist, dem Sohn zugeeignet würde, so wäre alle Unterscheidung (der Personen) unterdrückt. Dasselbe gilt für den Heiligen Geist“.

Mein Kommentar: wenn dasselbe für den Heiligen Geist gilt, dann darf man aktive Hauchung und passive Hauchung ebenso wenig vermischen, wie aktive Zeugung und passive Zeigung. Thomas sagt es ja.

Genau diese Vermischung nimmt aber Alois vor, wenn er zwischen aktiver Hauchung und passiver Hauchung nicht mehr unterscheiden will, wenn er ohne Grund eine Redeweise im „übertragenen“ Sinne einführen will.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 12:25
Karl Murx: Sie können auch kein Französich
Da steht „le tient“, von „le tenir – es haben“. Da steht nicht „lui tenir – ihn haben“.

Wie auch immer, schauen Sie doch bei Diekamp nach.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 12:03
Karl Murx: Sie, Alois, wissen nichts. Weder von den Relationen, noch von den Notionen
Was der Vater dem Sohn in der Zeugung gibt, ist nicht der Heilige Geist, sondern die Fähigkeit ihn mit dem Vater zu hauchen.

Genau das besagt die Stelle im Denzinger. Der Vater hat es dem Sohn zeugend gegeben, den Heiligen Geist hervorbringen zu können. Aber der Vater gibt dem Sohn nicht den Heiligen Geist, so als wäre der Sohn ein durchleitender Kanal. Der Sohn hat es von Vater Prinzip des Heiligen Geistes zu sein. Eben das nennt man Spiratio activa.

Der Heilige Geist ist die Spiratio passiva.

Null Ahnung!
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Mittwoch, 25. Juni 2008 11:53
Karl Murx: Können Sie überhaupt Latein?
Dem von Ihnen angführten Text habe ich nie wiedersprochen und er ist auch kein Argument gegen meine Einlassungen:

„Et quoniam omnia, quae Patris sunt, Pater ipse unigenito Filio suo gignendo dedit, praeter esse Patrem, hoc ipsum quod Spiritus Sanctus procedit ex Filio, ipse Filius a Patre aeternaliter habet, a quo etiam aeternaliter genitus est.“

„Und alles, was des Vaters ist, gab der Vater dem eingeborenen Sohn indem er ihn zeugt, demgemäß ist es so, daß der Sohn, aus dem auch der Heilige Geist hervorgeht, es in Ewigkeit vom Vater hat, von dem er in Ewigkeit gezeugt wird.“

Sie, Alois, verwechseln die aktive Hauchung mit der passiven Hauchung. Letztere ist der Heilige Geist. Aber der Sohn, die passive Zeugung, hat von der aktiven Zeugung, dem Vater, innerhalb der Zeugung auch die Relation der aktiven Hauchung. Letztere liegt nicht in numerischer Dualität einmal im Vater und einmal im Sohn vor, sondern ist numerisch einzig. So sind Vater und sondern in der Hervorbringung des Heiligen Geistes eine einzige aktive Hauchung. Aber die passive Hauchung, den Heiligen Geist, hat der Sohn nicht vom Vater erhalten. Der Geist und die aktive Hauchkraft sind so unterschieden, wie aktive Zeugung und passive Zeugung auch.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 11:31
www.voiceofcatholicradio.com: Das Nein von Mgr Fellay: Predigt im MP3-Format
Hier ist die Predigt, die Kreuz.net nicht verlinken wollte [mehr…]
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Mittwoch, 25. Juni 2008 11:13
Karl Murx: Ich erinnere daran, daß die griechisch-heterodoxe Kirche das filioque prinzipiell ablehnt
Da geht es nicht einfach nur um ein Wörtchen mehr oder weniger.

Die lehnen es ab, weil sie die lateinische Trintätslehre pauschal ablehnen. Umgekehrt weisen Lateiner darauf hin, daß die griechische Lehre in ihrer Konsequenz zu drei Göttern führt.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 11:05
Karl Murx: Wenn Sie nicht in der Lage sind meinen Ausführungen zu folgen, …
…kann ich nur schließen, daß die dümmer sind als alles andere was auf der Welt herumkriecht. [mehr…]
Mittwoch, 25. Juni 2008 10:44
Karl Murx: Selbstverständlich sind Ausformulierungen wichtig und auch dogmatisch
Denn das explizite Wissen um den einen Glauben, der einmal im Depositum fidei hinterlegt ist, kennt ein Wachtsum. Alles zurückgehen zu impliziten Redeweisen, welche auf diese Ausformulierungen verzichten, ist daher ein Rückschritt. Die Modernisten wollen in die Zeit vor das Konzil von Nizäa. Unklare Redeweisen erlauben ihnen alles zu sagen und die Verwirrung zu vergrößern.

Im CIC1917 findet sich als erstes, bevor nur ein Gesetz genannt wird, ein langes und ausführliches Credo. Da kommt unter anderem folgender Satz vor:

„Apostolicas et ecclesiasticas traditiones, reliquasque eiusdem Ecclesiae observationes et constitutiones firmissime admitto et amplector. Item Sacras Scripturas iuxta sensum, quem tenuit et tenet Sanct Mater Eccl., cuius est iudicare et vero sensu et interpretatione sacrarum Scriptuarum, admitto; nec eam unquam, nisi iuxta unanimam consensum Patrum, accipiam et interpretabor.

…Receptos quoque et approbatos Eccelsiae Catholicae ritus in supraddictorum omnium Sacramentorum solemni adminstratione recipio et admitto.

… Profiteor pariter in Missa offerri Deo verum, proprium et propriatiatorium Sacrificium pro vivis et defunctis…
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Mittwoch, 25. Juni 2008 09:56
Karl Murx: Nein, das weiß ich nicht!
Jemand wie JPII., der selbst hundertfach durch den CIC1917 exkommuniziert war, hat keine Vollmachten ein anderes Recht einzuführen, erst recht keines, welches dem Ökumenismus dient. [mehr…]
Mittwoch, 25. Juni 2008 09:46
Karl Murx: Das sagt das Kirchenrecht dazu
Can.1258. § 1. Haud licitum est fidelibus quovis modo active assistere seu partem habere in sacris acatholicorum.

Can. 2316. Qui quoquo modo haeresis propagationem sponte et scienter iuvat, aut qui communicat in divinis cum haereticis contra praescriptum can. 1258, suspectus de haeresi est.
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Dienstag, 24. Juni 2008 21:05
Karl Murx: Nur der Punkt 3 ist wirklich theologischer Art. Der Rest ist Geschwafel!
Insbesondere die Punkte 1 und 2.

Da Punkt 4 sich logisch aus Punkt 3 ergibt, ist er eigentlich überflüssig.

Punkt 5 ist ebenfalls theologisch belanglos.

Was Punkt 3 angeht:

unter Voraussetzung, daß die FSSPX Ratzinger als ihren Papst ansieht, ist es tatsächtlich unannehmbar und häretisch sich selbst als allgemeiner Lehrer über den Papst und die Bischöfe des Erdkreises zu stellen.

Immer und immer wieder mißachtet die FSSPX, daß auch das allgemeine und ordentliche Lehramt unfehlbar ist. Siehe can.1323§1 des CIC von 1917 und auch DH3011 aus der Erklärung „Dei Filius“ des 1.vatikanischen Konzils.

Da nun zahlose Erklärunges dieses neuen „Leeramtes“ weder mit der Vergangenheit, noch untereinander übereinstimmen, kann hier nicht die Kirche sprechen.
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Dienstag, 24. Juni 2008 19:49
Karl Murx: Jeder Freimaurer lacht sich schlapp über euch.
Teile und herrsche, divida et impera!

Löse und verbinde neu, solve et coagula!
[mehr…]
Dienstag, 24. Juni 2008 11:07
Karl Murx: Bei so viel Blödheit weigere ich mich Aufklärung zu leisten
St.d.V., bitte schmore weiterhin still im eigenen Saft! [mehr…]
Montag, 23. Juni 2008 18:54
Karl Murx: Damit sind alle Voraussagen von VIRGO-MARIA.ORG eingetroffen
Selbst hinsichtlich des Termines. Auch über das geplante Generalkapitel wurde bereits vor über einer Woche berichtet.

So gewinnt man den Eindruck, daß das Anathema gegen VIRGO-MARIA und RORE-SANCTIFICA welches auf La-Porte-Latine unter dem Namen des Distriktoberen de Cacqueray veröffentlicht worden war und welches in Wahrheit von Celier stammt, eine Pflichtkür vor einem Abfall zur Konzilskirche darstellt.
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Montag, 23. Juni 2008 15:30
Karl Murx: Irrtum, Marranenjäger!
Die Konzilskirche ist ein altes Projekt der Anglikaner ( = Rosenkreuzer ), wobei O.T.O nur ein Ableger ist.

Dieses Projekt läuf schon seit über 100 Jahren. Nur sind sie zuerst an Leo XIII. und Apostolicae Curae gescheitert.

Da die offenkundige Homosexualität noch zu abstoßend ist, muß ein Ersatzprojekt von „traditionellen“ Anglikanern her, die in Jerusalem unter Obhut der Rabbiner den Schulterschluß mit Ratzinger schaffen und entsprechenden Kräften der russisch-heterodoxen Kirche.

So soll eine pan-christliche Allianz im Sinne Israels gegen den Islam geschaffen werden, für einen Krieg, wo sich Islam und Christentum gegenseitig vernichten dürfen. Wer soll übrig bleiben?

Es darf geraten werden!
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Samstag, 21. Juni 2008 19:57
Karl Murx: Die Redaktion leistet mal wieder der Anglikanisierung Vorschub
Da gibt es also „alt-kirchliche“ Gemeinden?

Ach nee?

Bei den Anglikanern gibt’s Lowchurch, Broadchurch, Highchurch, so genannte Anglo-Katholiken und alles unter der Queen.

Die Redaktion propagiert auch dauernd eine Fraktionen gespaltene Kirche, wobei diese Spaltung zum Alltag wird.

Das ist nicht gerade das Kennzeichen der katholischen Einheit, eines der vier Kennzeichen der wahren Kirche Christi.

Wo es keine Einheit in Lehre und Kult gibt, da kann auch nicht die Kirche sein.
[mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 14:09
Strassburg, 12. Dezember 2007. Der berühmte Mantel der Geschichte weht durch den Saal des Europa-Parlaments. Aber weniger wegen der Unterzeichnung eines Anhangs zum neuen EU-Reformvertrag. Sondern wegen dem, was jetzt kommt, aufgenommen von einer kleinen Amateurkamera. In den Applaus mischen sich mit einem Mal Buhrufe, in den hinteren Reihen stehen plötzlich Menschen auf, halten ihre Arme hoch. Große Transparente werden entfaltet, auf denen nur ein Wort steht: Referendum – Volksabstimmung!

Rund 80 EU-Abgeordnete protestieren an diesem Tag im Europa-Parlament. Und während zweieinhalb Monate später das Video eines taumelnden Airbus’ am Hamburger Flughafen zigfach im Fernsehen gezeigt wird, zeigt kein großer TV-Sender den Kampf dieser Abgeordneten für die Freiheit und Selbstbestimmung ihrer Völker.

Der Protest trennte die Spreu vom Weizen. An den Reaktionen konnte man erkennen, wes Geistes Kind die Mehrheit unserer Volksvertreter im Euro-Parlament ist.
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Samstag, 21. Juni 2008 13:58
Karl Murx: Wer die göttliche Tugend des Glaubens nicht besitzt, der kann auch die anderen nicht haben
Selbst im Falle der Begierdetaufe kann die Gnade nicht existieren ohne die eingegossene Tugend des Glaubens.

Das ist Grundwissen!

Was ein Urteil „foro interno“ angeht, darüber urteilt die Kirche sowieso nie. Geht ja auch gar nicht!

Sämtliche Verurteilungen von Häretikern geschehen aufgrund ihres Verhaltens „foro externo“.

Insofern ist da, was Sie bemerkten eine Binsenweisheit.

Entscheidend bleibt, ob einen sein äußeres Bekenntnis mit der Kirche verbindet, oder trennt.

Wenn es mit der Kirche nicht übereinstimmt, dann kann der Delinquent auch nicht zum mystischen Leib gehören.

Im übrigen verurteilt der Syllabus anzunehmen, daß man wenigstens guter Hoffnung sein könne, was das Heil derjenigen angehe, die äußerlich von der Kirche getrennt seien.
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Samstag, 21. Juni 2008 12:09
Karl Murx: Die Verehrung der Muttergottes konnte logischerweise ist nach ihrer Entrückung einsetzen
Die Evangelien, mindestens die ersten drei, wurden noch zu ihren Lebzeiten geschrieben. Über Ephesus als Aufenthaltsort Mariens wissen wir nicht von Katharina v. Emmerich, sondern auch aus örtlichen Überlieferungen bescheid.

Väterzeugnisse der vornizäanischen Ära, wo die Reinheit Mariens dem Fall Evas gegenübergestellt wird. Justinus (Dial.100), Irenäus (ad Haer. III,22,4), Tertullian (de carne Christi 17), bedienen sich der Vergleiche der Reinheit Mariens mit der Reinheit Evas. Irenäus weist daraufhin, daß Eva die Ursache unseres Todes war und Maria die Ursache unseres Heiles, was nur möglich ist, wenn Maria immer ohne Sünde war. In diesem Sinne äußert sich auch der hl.Ephrem (Opp. syr. II, 327)

Irenäus (ad haer. III,21,10): „Wie auch Adam aus der Erde gebildet wurde, die noch rein und jungfräulich war, so ging auch Christus, der zweite Adam, aus dem Schoße der jungfräulichen Mutter hervor“.

Übrigens, die erste Marienverehrerin war die Mutter des hl. Johannes des Täufers: „Gebenedeit bist du unter den Weibers und gebendeit ist die Frucht deines Leibes. Wie geschieht mir, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ (Lk. 1,41 ff.) Und Maria antwortete im Magnificat:„Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.“

Ehrlich gesagt, anders preisen Katholiken die Muttergottes heute auch nicht, oder?

O Maria, anathema sit qui non amat te!
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Samstag, 21. Juni 2008 10:58
Karl Murx: Der Teufel haßt die Soutane, wenn sie ein Priester trägt.
Wenn sie hingegen von einem Laien und Pseudo-Priester getragen wird, dann liebt er sie. [mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 10:38
Karl Murx: Lieber Laikos, Ihr Ton ist wirklich rührend naiv!
Wie auch immer, griechisch-heterodoxe Priester sind häretische Prieser, wo man wohl davon ausgehen kann, daß sie nicht im Gnadenstand sind, weil sie keinen Glauben haben. Also haben sie auch keine Weihegnade, denn diese ist immer nur eine Vermehrung der heiligmachenden Gnade. Es bleibt nur der Charakter.

Übrigens geht aber bei jeder Todsünde die Weihegnade verloren, auch bei Sünden, die nicht gegen den Glauben sind. Was aber nicht verloren geht, bei einem rechtgläubigen Papst in Todsünde, ist das Charisma der Unfehlbarkeit. Charismen sind nicht unbedingt an den Gnadenstand gekoppelt.

Übrigens sieht es das neue Kirchenrecht so, daß der Papst wirklich Bischof sein muß, um Papst zu sein. Eigentor! Nach den Maßstäben des neune CIC der Monsterkirche kann also Ratzinger nicht Papst sein, wenn er nicht Bischof ist.
[mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 10:27
Karl Murx: Die Seiten aus Dörmanns Buch zu diesem Thema in PDF-Format
Bitte hier klicken! [mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 10:22
Karl Murx: Zum §8 von Dominum et Vivificantem
Genau diesen Abschnitt nimmt Dörmann in sein „Trintarischen Trilogie“ II/3 auseinander. Ich habe das noch gar nicht aufgegriffen, weil ich prinzipiell die Lektüre von Dörmanns Werken zu JPII. voraussetze. Ich habe mich also darauf beschränkt, nur einen Punkt zu kritisieren, den Dörmann sehr kurz behandelt hat.

Der von Wolfgang-e eingeführte Abschnitt ist für Dörmann übrigens der schlagende Beweis, daß JPII. der Irrlehre des Photianismus anhängt. Das war aber nicht mein Thema. Wie auch immer, der Vater sendet nicht den Heiligen Geist kraft seiner Vaterschaft, denn sonst gäbe es zwei Söhne. Wie sollten die sich unterscheiden, wenn dies auf der Ebene der Relationen nicht mehr möglich wäre. Ein Sohn kann vom anderen nur dadurch unterschieden werden, wenn Wesenheit und Dasein real verschieden wären. Das aber wäre ein Geschöpf.

In Gott, wo Dasein und Wesenheit identisch sind, können die Personen nur beziehungsweise unterschieden sein. Die Vaterschaft ist der Vater, die Sohnschaft der Sohn, die passive Hauchung der Heilige Geist. Der passiven Hauchung steht nur eine numerisch einzige aktive Hauchung gegenüber. Also sind Vater und Sohn ein Spirator, wie das Konzil von Lyon lehrt.

Wolfgang-e versucht also die Häresie in §7 mit einer neuen in §8 zu begründen.
[mehr…]
Samstag, 21. Juni 2008 10:03
Karl Murx: Es geht hier nicht um die Gottheit des Heiligen Geistes
Diesen Punkt greife ich ja auch gar nicht an.

Es geht darum, daß JPII. selbst die Prophetie so darstellt, daß er den Begriff des Gottesknechtes hypostasiert. Nicht die Prophetie sagt, daß der Geist des Herrn ein Geschenk sei für die Person des Gottesknechtes, sondern JPII. personifiziert den letzteren Begriff.

Diese Aspekte werden von JPII. selbst in diesen Text hineingetragen. Meine Kritik setzte gar nicht an einer Leugnung der Personalität des Heiligen Geistes an.
[mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 21:26
Karl Murx: Der Empfang der Priesterweihe hängt wirklich nicht vom persönlichen Glauben ab,…
…sondern von der Gültigkeit es Ritus.

Solange der Spender geben will, was die Kirche mit einem gültigen Ritus gibt und der Empfänger empfangen will, was die Kirche gibt, sind auch Weihen außerhalb der Einheit der Kirche gültig, insofern sie einen Charakter einprägen. Jedoch geben sie keine Standesgnaden, weil in diesem Fall ein Hindernis besteht.
[mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 20:01
Karl Murx: Lieber Laikos, das ist leider Quatsch!
Daniel hat schon geschrieben, was zu schreiben war.

Zu Ihrem Beispiel:

Padre Pio sagte, daß Kinder, denen die Eltern schwer Ägernis geben durch Dinge, wie Sie sie beschreiben und durch öffentliche Unzucht, Waisenkinder seien und keine Eltern haben.

Eltern, die ihre Kinder der Unzucht ausliefern, sind eben keine Eltern und haben auch keine Elternrechte.

Ihr Beispiel ist das typsiche Nachgequatsche (bitte nicht böse sein!) der Propaganda von Bischof Williamson u.a.
[mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 18:59
Karl Murx: Fortsetz.
Weiterhin ist es unmöglich, Mitglieder der Konzilskirche zu finden, die überhaupt in irgendetwas übereinstimmen.



Clarissa Colonia muß sich fragen lassen, bei welchem Thema auch immer, die Mitglieder der Konzilskirche außenstehenden einmütig antworten können.



Der Irenäus v. Lyon wies seinerzeit als Beweis der Echtheit der katholischen Lehre auf die Einmütigkeit der Zustimmung zu ihrer Lehre hin, wo immer man auch hinkäme.

Was haben heute Mitglieder des Opus Dei, des Neokatechumenates, Eccl.-Dei-Gemeinschaften, Foculare, Charismatiker, Kirche-von-Unten, deutsche, französische, amerikanische und indische Gottesdienstbesucher gemein?

Was ist der kleinste gemeinsame Nenner?

Auf so genannten „Katholikentagen“ kann man es sehen:

allenfalls spricht miteinander, ohne dieselbe Sprache zu sprechen.

Das ist aber nicht das sichtbare Zeichen der Einheit, welches zusammen mit den restlichen dreien, aus sich ein Bewegrund ist, zu glauben und der katholischen Kirche beizutreten.

[mehr…]
Freitag, 20. Juni 2008 18:44
Karl Murx: Etikettenschwindel? Ja, genau das!
Deswegen ging ja auch meine Frage zurück an Clarissa Colonia, worin jetzt genau die Katholizität der Konzilskirche besteht, will sagen, worin besteht z.B. das sichtbare Zeichen ihrer inneren Einheit, die ja eines der 4 Kennzeiche ist?

Nach überlieferter Lehre gibt es eine aktive Unfehlaberkeit des Hierarchie und eine passive der Gläubigen. Sichtbares Zeichen der Einheit ist die Übereinstimmung von aktiver und passiver Unfehlbarkeit. Überall lehrt die Kirche das gleiche und überall stimmen die Gläubigen zu.

Wir haben hier nun das Phänomen, daß in der Konzilskirche Paul VI. eine Enzyklika Humanae Vitae herausgibt, der sein „Kirchenvolk“ nicht nur aus Schwäche nicht entsprichen will, sondern prinzipiell. Ebenso gibt eine Königsteiner Erklärung, die anscheinend nicht exkommunizierend wirkt. Ekklesiologisch gesehen besteht hier kein sichtbares Zeichen einer geforderten Einheit, im Sinne der vier Kennzeichen der Kirche.

Dieses Auseinanderdriften entlarvt die Konzilskirche als unkatholisch. Mehr noch, dieser Mangel setzt deren Anhänger außerstande, sich gegenseitig das Ehesakrament zu spenden. Die prinzipielle Bejahung und Anwendung der Familienplanung durch künstliche Mittel im eigenen Heim, verunmöglicht das Zustandekommen des Ehesakramentes.

Das wird auch zugegeben, wegen der gängigen Praxis der Nichterklärung von Ehen. So gut wie keine Ehe innerhalb der Konzilskirche ist gültig, nach deren eigenen Maßstäben.
[mehr…]
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Freitag, 20. Juni 2008 18:09
Karl Murx: Witzig ist ja, daß die Grundsätze der luziden Lehre der Religionsfreiheit…
…Vatikan-Staat nicht angewendet werden.

Will jemand einwenden, es liege in der Natur der Sache, daß dieser Staat, die Religionsfreiheit nicht anwenden kann, so ist dem zu entgegnen, daß die Natur dieses Staates anscheinend seiner eigenen Lehre von Religionsfreiheit so entgegen ist, daß er damit zwangsläufig in Widerspruch geraten muß.

Von hieraus muß man wohl direkt die Existenzberechtigung des Vatikan-Staates in Zweifel ziehen; mindestens, wenn man die Lehre der Religionsfreiheit akzeptiert.

Auf dem Gebiet des Vatikan-Staates gibt es keine Moschee und keine protestantische Kirche. Bedienstete mit Vatikanpass, welche sich von dieser vorgeblich katholischen Kirche abwenden, verlieren nicht nur ihre Arbeit, sondern müssen auch mit Ausbürgerung rechnen.

Mag es noch einsichtig erscheinen, daß Bürger des Vatikan, die sich von der Staatsreligion des Vatikan abwenden, wichtige Ministerposten verlieren, wenn sie diese innehatten (obwohl auch das der Religionsfreiheit widerspricht), so müssen sie zusätzlich um Ausbürgerung fürchten.
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