Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
centesimus annus, ein richtiger Prophet Wahrlich, ich sage Euch, wenn die Redaktion diesen Account nicht
bald löscht, dann werden sich viele User mit dem Passwort „100“ einloggen und viel Unsinn schreiben.
Wenn meine Freunde und -innen nicht mehr schreiben dürfen, will ich auch nicht. kreuz.net ist für mich
gestorben.
pfuh, und das von der jugendschutzfraktion! 11 – 14 Jahren kann durchaus reif genug für die Mutterschaft
sein. Die Gottesmutter dürfte auch etwa 14 Jahre alt gewesen sein, als sie gebar.
@kreuz.net Ich brauch meinen Account auch nicht mehr, löschen lassen ist offenbar nicht drin. Stattdessen
haben sie meinem halben Bekanntenkreis den Account gekillt! Aber nachdem wir inzwischen selbst ein Forum
haben, braucht niemand mehr kreuz.net. Ich habe als Protest gegen diese Vorgangsweisen auch schon mal
gepostet, dass mein Passwort „100“ ist, das wurde von der Redaktion zensuriert und irgendwer hat mein
Passwort geändert. Jetzt ist es wieder „100“ und bleibt auch so, und wer Lust hat, soll was posten, solange
niemand das Passwort ändert.
aja, meine kollegInnen haben gemeint, ich soll schöne grüße an pünktchen ausrichten sie schauen seit
der eröffnung des eigenen forums alle sehr erholt aus, weil sie nicht mehr alle diskussionen sprichwörtlich
mit adam und eva beginnen müssen. auch das theologische niveau hat sich gebessert nur aphrodite mit dem
schaumbad vermissen alle, aber vielleicht findet sie uns ja eines tages im eigenen forum. ich kann nur
sagen, das ist eine echte erholung. wir überlegen schon, ob wir eine busreise zur weihe von andreas golatz
organisieren sollen! echt eine große freude!
Das beginnende Schisma läßt sich auch mit noch so treuherzigem Augenaufschlag nicht mehr abstreiten.
Also ich sehe kein beginnendes Schisma, sondern ein längst vollzogenes. Es ist nur endlich an der Zeit,
dass all jene, die das Konzil nicht anerkennen, nivellieren, relativieren und schleichend zurücknehmen
wollen irgendwann einmal den Mut zusammenbringen und den Hut nehmen. Übrigens mein Passwort ist und bleibt
100, das mit dem blabla finde ich einen blödsinn. Die Redaktion hat die Accounts von zwei Drittel meines
Freundeskreises gekillt und nimmt dazu trotz mehrfacher Aufforderung nicht Stellung. Glücklicherweise
haben wir inzwischen ein eigenes Forum, das auch schon sehr belebt ist. So braucht keiner kreuz.net für
die Hebung seines Adrenalinspiegels, und soll ich was sagen, das Niveau auf dem Forum ist um megamäßig
höher als hier!
@ Athanasius … vielleicht sähe die Sache ja anders aus, wenn dem Kardinal Erzbischof Lefebvre lächelnd
im Traum erschienen wäre mit der Bitte, die alte Messe freizugeben?
Mongolismus Der Ausdruck Mongolismus ist wirklich pietätlos. Aber rassistische Anklänge haben die Redaktion
hier ja noch nie gestört! Die Bezeichnung heißt Trisomie 21. Es gibt auch genug andere! v.d.Red.zens.
ok, vorm schlafengehen noch ein kleiner Lesekurs für Lota Wenn die Broschüre die falsche ist, […].
Dann werde ich demütigst schauen, ob ich mich entschuldigen muss. Alles klar? !:) PS: Mein Tipp von wegen
Verunstaltung fremder user-namen war durchaus ernst und wohlgemeint!
Die angekündigte Entschuldigung … … wurde angekündigt, für den Fall, dass eine Überprüfung meiner
Aussagen ein anderes Ergebnis bringen würde (können Sie unten nachlesen). Das war allerdings nicht der
Fall (wie schon aus der Überschrift meines letzten Postings hevorgeht), daher können Sie darauf lange
warten. Tut mir leid, wenn ich Sie enttäuschen muss, aber ich halte mich an das, was ich sage – nicht
weniger und nicht mehr! Gute Nacht, schlafen Sie alle gut und schön brav die Hände über der Bettdecke!
O:O
Revision mit selbem Ergebnis Melde mich jetzt erst zu Wort, weil ich mit dem Vergleichsmaterial beschäftigt
war und muss meinem Vorposter recht geben. Im Grunde genommen war es nicht so schlimm, die falsche Broschüre
zu haben. Die Debatte hier halte ich aber für entbehrlich. @Dorothea 21:18 Die Redaktion hat korrekt
zitiert. Hätte sie das getan, wäre ein Irrtum nicht möglich gewesen. Eine Zitation ist dann korrekt,
wenn kein Irrtum möglich ist. Sie sind wahrscheinlich keine Wissenschafterin, das sei ihnen hier angerechnet.
@Lota 21:45 Das mag Ihre Meinung sein, wenn Frau Abelin es geschafft hätte, dies sachlich ohne wertendes
Vokabular in einem Artikel herauszuarbeiten, hätte Sie wahrscheinlich nur Zustimmung erfahren. @Lota
21:53 Ja, die Broschüre redet nur über Sex – ist ja offenkundig ihr Thema. Wenn Sie eine Broschüre
über Kuchen schreiben, machen Sie auch nicht von zwei Drittel über das Thema Flugzeugreparaturen. Und
so oft wie in der Broschüre auf Freiwilligkeit, Offenheit, Überlegtheit und „darüber reden“ hingewiesen
wird, dabei kann Ihre Unterstellung nicht nachvollziehen, die Broschüre würde so schreiben aber Gegenteiliges
insinuieren! Ach ja, und die Verunglimpfung von anderen Lesernamen ist üblicherweise nichts, wodurch
man sich als seriös, diskussionsbereit und ernstzunehmend zeigen würde.
stimmt, steht auch in der Broschüre so drinnen. Die Pubertätbeginnt im Allgemeinen zwischen dem 10 .
und dem 16. Lebensjahr und dauert einige Jahre. Seite 3. (Abgesehen von der grammatikalischen Fehlkonstruktion,
dass hoffentlich nicht der Beginn so lange dauert sondern die Pubertät selbst, steht hier genau das.
PS: Wenn die Broschüre die falsche ist, dann bitte doch schnell einen Link auf die richtige. Dann werde
ich demütigst schauen, ob ich mich entschuldigen muss.
Aberwitz zum Quadrat: Der Artikel ist voller Unwahrheiten! Danke für den Link, habe mir die Broschüre
angesehen. Teilweise steht das Gegenteil von dem drinnen, was hier behauptet wird. Ansonsten wird das
Themenfeld abgegrast, die Form kann man sicher kritisieren (zum Beispiel die Fake-Fragen, die Pubertierenden
in den Mund gelegt werden). Manche Themen muss man anders angehen! Aber es stimmt so ziemlich nichts von
dem, was über die Broschüre im Artikel behauptet wird. Anstatt berechtigte Kritik anzubringen, werden
einfach Unwahrheiten behauptet und dann angeprangert. Was soll das bringen? Einzig ein Ziel kann man damit
wirklich erreichen: Jenen, die berechtigte Kritik anbringen möchten, die Glaubwürdigkeit nehmen! Insofern
würde ich die These der paradoxen Intervention auf den Artikel anwenden, nicht auf die Broschüre. Wenn
solche Stimmen laut werden, die so inkompetent Kritik mit Unwahrheiten vortragen, dann können sich sachliche
Kritiker ihre Bewertung an den Hut stecken. Ach ja, und in einem kreuz.net Artikel die Rechtschreibung
von anderen zu kritisieren, das grenzt echt an Wahnwitz. Den Balken vor dem eigenen Auge siehst du nicht,
…
Unbelegte Behauptungen! Wenns stimmt, wieso gibts keine Belege oder zumindest Berufungen auf irgendetwas?
Wenns nicht stimmt, wieso behauptet man das? Klar, weil man alles diffamieren will, was einem nicht zu
Gesicht steht!
der Link unter dem Namen Pius Parsch zeigt wieder: kreuz.net war immer schon ein Schmierenmedium! Der
verlinkte Artikel ist ein Zeichen dafür: kreuz.net hat nichts dazugelernt und publiziert schon lange
ins blaue hinein diffamierende Behauptungen über alle, die der Redaktion nicht zu Gesicht stehen.
intelligent design Zum Thema intelligent design hätte ich nur zu sagen: Wer einmal aus der Stadt am Freitag
Nachmittag in irgendein Dorf gefahren ist und vor den Augen der (meist um ein paar Mofas) versammelten
Dorfjugend aus dem Auto steigen wusste, der konnte an den Gesichtern erkennen: ES KANN KEIN INTELLIGENT
DESIGN GEBEN!
OK… Eine positive Selbstdarstellung wird mit einer geplanten und gezielten Diffamierung aller kritischen
Stimmen kombiniert. Und jetzt möge mir bitte jemand erklären, wo der Unterschied zur kreuz.net Strategie
liegt! Bin gespannt!
Benedikt 78: das ist relativ einfach. wenn man den Text genau liest, dann erfährt man: 1) in juristischen
Auseinandersetzungen 2) in Deutschland d.h.: die juristischen Auseinandersetzungen wurden offenkundig
in deutschland geführt (weil sonst kein land bestimmen kann, wie man sich in Deutschland nennen darf
oder nicht) und sie dfürfen sich in deutschland nicht so nennen, weil deutschland ja nicht bestimmen
darf, wie sich die gruppe in anderen ländern nennt. irgendwie logisch außerdem richtig, die entscheidung
weiß ja nicht, ob sie ein benedikt sind oder ob es da mehrere gibt, jedenfalls wurde das glänzend unter
dem namen benedikt schon mal argumentiert, heute
hallo aphrodite! Habe schon befürchtet, es gibt Sie hier nicht mehr! Habe meinen Account erst seit dem
Urlaub wieder zurück. Ich bin im Juni rausgeworfen worden, weiß nicht mehr warum, aber ist auch egal.
Ich hab zwar hie und da mitgelesen, aber nie was von Ihnen gesehen. Umso mehr freut es sich … und so
wie es hier zugeht ist es immer schön, wenn jemand da ist, mit dem man an einem Strang ziehen kann! @FritzG &
Jockel: Nehmen Sie sich doch ein Beispiel an mir und aphrodite! Wir sind doch freundlich, oder?
das Bild ist jetzt aber schnell ausgetauscht worden … wie auch immer. @matt: Sollten Sie den bahnbrechenden
Unsinn, den sie da schreiben, ernst meinen, dann sind sie auf dieser Seite genau richtig* *was nicht als
kompliment zu verstehen ist.
diskursives Störfeuer 1) habe die show nicht gesehen, vielleicht seh ich sie, wenn sie mal im free-tv
läuft. 2) bin persönlich der ansicht, dass ein glaube, der sowas nicht aushält, ohnehin nicht viel
wert ist, 3) hat eigentlich schon jemand mal den gedanken überlegt, dass das christentum kein patent
auf das kreuz hat, dass das kreuz als symbol schon vorher existierte und dass auch die kreuzigung keine
patentware jesu ist. nach manchen überlieferungen wurden sogar zeitgleich ein paar üble gesellen neben
jesus gekreuzigt.
geradezu auffordert, gewalttätig zu werden, Wir möchten zu bedenken geben, daß der Paragraph 166 des
deutschen Strafgesetzbuches geradezu auffordert, gewalttätig zu werden, um bei der Staatsanwaltschaft
endlich eine Strafverfolgung bei Verstoßen gegen den religiösen Frieden zu erwirken. Na viel Spaß dabei.
Ich kann mir keinen deutschen Staatsanwalt vorstellen, der Madonna verhaftet oder jemanden aus ihrer Crew.
sich nicht verändern kann Nochmal, zum mitschreiben: Der allmächtige Gott kann sich nicht verändern?
Wieso kann er nicht? Also das klingt mir schon ein bisschen nach Grundschuldogmatik, was sie hier verzapfen!
Da ist es nicht mehr weit zu Gras und Ufer, Wind und Weite, …
Offenbarung und Aufklärung Irgendwie mutet das Wort Offenbarung in einer Diskussion um Aufklärung sehr
komisch an. Naja, wie auch immer. Ich möchte mich auf den Beitrag von Jockel beziehen, der eine Situation
schildert, wie sie viele der heute dreißig bis hundertjährigen kennen. So und nicht anders ist es auch
in meiner Erinnerung: als zusätzlicher didaktischer Stolperstein kam bei mir noch dazu, dass es zu meiner
Schulzeit schon schwerstens out war, etwas über das Thema nicht zu wissen. Dementsprechend trat zum Gekicher
und Gelächter, das die Unsicherheit übertünchen sollte, auch noch ein vorgetäuschtes Desinteresse
dazu, das den anderen signalisieren sollte, man erfahre hier bestimmt nichts Neues und wisse total gut
bescheid. Die Konsequenz daraus ist aber meiner Meinung nach eben gerade nicht, dass man schulischen Aufklärungsunterricht
deshalb sistieren sollte und ihn in die Hände von Eltern legen, die genau so „aufgeklärt“ wurden, wie
es gerade geschildert wurde. Ganz im Gegenteil bedarf es einer Neukonzeption dieses Unterrichtes, möglicherweise
sogar einer Spezialisierung von Pädagogen darauf. Was der Artikel verlangt führt geradewegs in die Aufklärung
durch ältere Geschwister, Freunde und Teeniezeitschriften (mit Inseraten von Abtreibungskliniken, …).
Also irgendwie eine Ironie, denn gerade deren Auffassung von Sexualität soll doch zurückgedrängt werden.
Glücklicherweise hat sie sich uns anvertraut Haben Sie sich einmal gefragt, ob der Zusammenhang zwischen
dem geschilderten Vorfall und der Sexualerziehung nicht gerade darin liegt, dass sich ihre Tochter Ihnen
anvertraut hat? Ich glaube die Mär einfach nicht, dass solche Ereignisse auf die Sexualerziehung zurückzuführen
sind. Ich meine, ich weiß aus meiner Schulzeit nur zu gut, dass es solche Dinge auch und gerade ohne
die Sexualpädagogik gibt. Außerdem, selbst wenn Sie meine Vermutung zurückweisen, was Sie vermutlich
tun werden, wie kommen Sie darauf, aus diesem Ereignis auf die Tauglichkeit oder Untauglichkeit eines
pädagogischen Konzeptes zu schließen.
zweierlei muss gesagt werden: Wenn staatliche Behörden Aufklärungsbroschüren herausgeben, die mit Inseraten
von Abtreibungskliniken bedruckt und finanziert wurden, wenn sie die Abtreibung unter der Überschrift
„Wenns halt doch passiert“ als einen größeren Nachmittagsspaziergang darstellen, dann kann das nicht
gutgeheißen werden und dann sind politische Vertretungen aller Ebenen gefordert, dagegen aufzutreten,
dagegen zu argumentieren und allenfalls auch rechtlich-politische Konsequenzen voranzutreiben. Das ist
die eine Seite. Die andere Seite ist die fehlerhafte und falsche Argumentation, aufgrund möglicherweise
existenter schlechter Praktiken die Aufklärung allgemein zu kritisieren. Das wäre irgendwie so als würde
man wegen eines Leberleidens die Schöpfung des Menschen in Frage stellen. Gerade das Gegenteil sollte
der Fall sein: die Möglichkeit, solche Dinge zu produzieren und in Umlauf gebracht werden können ist
ein Zeichen dafür, dass Aufklärung wichtig und nötig ist. Der Beitrag – und das gilt auch für die
anderen, darunter verlinkt sind – ist ein trauriges Zeugnis für intellektuelle Engführung und schlechtes
Reflexionsniveau und spielt – wie schon bemerkt wurde – eher jenen in die Hände, die von sexueller Unwissenheit
Jugendlicher profitieren. Auf die Fragen nach den Risken und Gefahren von Sexualität und Unwissenheit
in diesem Bereich geht der Artikel nicht ein – muss er auch nicht. Doch wer Regeln proklamiert, der sollte
zumindest darüber nachgedacht haben. Das hat er aber offenkundig nicht!
tja… habe bisher ja gedacht, das mit der weltverschwörung gibt’s nur mehr bei alt- und neonazis…habe
mich getäuscht… aber dass da die grenzen verschwimmen, wundert mich nicht… o^/
schon wieder der selbe mist! Die Nazis waren keine Sozialisten, waren nicht Linke, sondern ganz klar Rechte!
Sie haben sich das Etikett „sozialistisch“ draufgeklebt, um zum Ausdruck zu bringen, dass es außer den
Nazis keine anderen Parteien mehr zu geben brauche, da bei den NS ohnehin jedeR finde, was er/sie suche;
die Nazis seien die einzige Partei, die Deutschland brauche, um gerettet (bzw. wieder groß) zu werden.
Hitler hatte sich zum Ziel gesetzt, „alle Parteien aus Deutschland hinauszufegen“, und er tat’s nach seiner
Reichskanzlierung prompt. ad Opfer der Nazis: Im KZ sind diejenigen gelandet, die der arischen Norm nicht
entsprachen, weil sie anders waren als die NS-Ideologie vorsah: Juden und Jüdinnen, Roma und Sinti, Homosexuelle,
KommunistInnen, ZeugInnen Jehovas, Mitglieder der Bekennenden Kirche etc. Die „Gründe“ für die Ermordung
dieser Menschen waren vielfältig: „minderwertige Rasse“, „sexuelle Perversität“, „staatsfeindliche Gesinnung“
usw.usf. Schlimm genug, dass man das extra erwähnen muss, aber es scheint bis zu manchen Foren-NutzerInnen
noch nicht durchgesprochen zu haben.
Fortsetzung III: (c) Das Logion stammt auf keinen Fall vom historischen Jesus, weil es seiner Basileia-Botschaft
widerspricht: Nach Mk 1,15 (im Kern sicher jesuanisch) sind „nur“ Umkehr und Glaube an die Basileia-Botschaft
Jesu notwendig, um in die Basileia zu kommen; ein menschliches „Türschloss“, welches den Zugang zur Basileia
regeln soll, ist hier gerade NICHT vorgesehen. Angemerkt sei auch noch, dass in Mt 16,18f. nicht von irgendwelchen
„NachfolgerInnen“ des Petrus die Rede ist. Es ist daher in keinem Fall legitim, dass andere Menschen als
Petrus die von Mt 16,18f. über Petrus ausgesagten Dinge für sich selbst reklamieren – denn das ist dann
Ideologie, die selbst schon aus Ideologie (nämlich dem mt Petrusbild) geboren ist. P.S. Bin nicht PastoraltheologIn,
sondern BibelwissenschaftlerIn, und komme irgendwo aus dem deutschen Sprachraum. Mehr müsst ihr nicht
wissen. P.P.S. Hier jetzt noch einen Vortrag über die unbedingte Notwendigkeit der historisch-kritischen
Exegese zu halten, hieße, Perlen vor die Säue zu werfen. Also spare ich mir das. Aber aufgeschoben ist
nicht aufgehoben, merkt euch das, teure Fundis!
Fortsetzung II: (a) Er möchte – es gilt eine mk „Lücke“ zu füllen – eine Erklärung dafür liefern,
WARUM Jesus den Simon gerade als „Petrus“ neu benannt hat, und entwickelt hier das Bild vom Felsen (petra),
der den widrigen Mächten widerstehen kann. Allerdings bedeutet „petra“ rein etymologisch eher „Stein“
als „Fels“, d.h. das phantasievoll von Mt entwickelte Bild geht gar nicht auf! (b) Die mt Gemeinde scheint
sehr an Petrus – vielleicht als ideellem Gründer oder Vorbild – gehangen zu haben. Mt fühlt sich daher
bemüßigt, die Rolle des Petrus im Zwölferkreis zu überhöhen – und das bis zu der (völlig überzogenen)
Behauptung, Petrus werde die Schlüssel des Himmelreiches erhalten. (Wir merken hier, wie verschiedene
christliche Gemeinden sich auf verschiedene Gründungsfiguren des Christentums berufen; man vgl. dagegen
nur die Figur des JJL im JohEv!). –--Fortsetzung folgt---
Fortsetzung: – Gal 2,11-21: Der Antiochenische Zwischenfall: Paulus widerspricht Petrus öffentlich ins
Angesicht, weil dieser nach der Ankunft von Leuten des Jakobus sich plötzlich weigert, gemeinsam mit
den Heiden zu essen, gleichwohl er das vorher dauernd getan hat. Paulus wirft ihm vor, dass er von den
Heiden nicht verlangen könne, wie Juden zu leben, wenn er selbst als Jude schon nicht wie ein Jude lebe.
Die Episode macht klar, dass in der Jerusalemer Gemeinde ganz klar nicht Petrus das Sagen hatte, sondern
Jakobus, der leibliche Bruder Jesu, der sehr darum bemüht war, dass die JesusanhängerInnen nicht vom
Judentum wegdrifteten. Man beachte auch die nach Relevanz abgestufte Auflistung der „Säulen“ der Jerusalemer
Gemeinde in Gal 2,9: Jakobus (!) – Kephas – Johannes. (2) Mt 16,18f. ist ganz klar nachjesuanisch. Es
stammt weder aus Mk noch aus Q, und Paulus als frühester der ntl. AutorInnen kennt es nicht. Einzig Mt
bringt es, und zwar aus mehreren Gründen: –--Fortsetzung folgt---
Heureka! Endlich unterscheidet kreuz.net sprachlich und sachlich Homosexualität (= gleichgeschlechtliche
Liebe) und Sodomie (= sexuelle Handlungen mit Tieren). Für diese Homepage ein echter Fortschritt! :)3
Eine exegetische Klarstellung: (1) Mit einer „Vormachtstellung“ o.ä. des Petrus ist es im NT nicht so
weit her, wie manche hier offenbar fälschlicherweise glauben. Beispiele: – Im MkEv erweist Petrus sich
als der größte Versager unter den Zwölfen: Nur er wird von Jesus „Satan“ genannt (8,33), weil er es
wagt, Jesus wegen seines Zugehens auf Leiden und Sterben Vorwürfe zu machen. Weiters ist Petrus der einzige
unter den Zwölfen, der ableugnet, Jesus überhaupt zu kennen (14,66-72). Beachte: Judas Iskariot wird
im MkEv vergleichsweise neutral dargestellt. – Im JohEv wird der „Jünger, den Jesus liebte“ (JJL) dem
Petrus vorgeordnet. Petrus fragt Jesus in 13,24 nicht selbst, sondern ersucht den JJL, Jesus zu fragen.
In 20,1-8 gewinnt der JJL den „Wettlauf“ zum leeren Grab; anders als Petrus reagiert er auf das leere
Grab mit „Glauben“. In 21,20-23 schließlich fährt Jesus Petrus an, weil dieser wissen will, wie es mit
dem JJL weitergehen soll; Jesus gibt ihm zu verstehen, dass der JJL bis zu seinem Kommen bleiben werde
und ihn das nichts angehe. –--Fortsetzung folgt---
@deepthought Bitte missverstehen Sie mich nicht. Ich habe sehr wohl begriffen, dass Ihr Posting ironisch
gemeint war. Aber als studierter Bibelwissenschaftler (echt!) musste ich darauf hinweisen, dass es nicht
legitim ist, die Bibel als Steinbruch zu benutzen und einfach Sätze aus dem Kontext zu reißen, um sie
zur Untermauerung der eigenen Position zu missbrauchen. Wie schon gesagt, ich habe die Ironie hinter Ihrem
Posting erkannt, konnte mir einen solchen Kommentar aus wissenschaftlicher Redlichkeit aber trotzdem nicht
verkneifen. Was den Inhalt der von Ihnen zitierten Perikope betrifft: Ich kenne das Problem der Stellung
der Frau in den Proto- und Deuteropaulinen gut. Wenn Sie’s interessiert, sich darüber vertiefend zu informieren,
kann ich als Einstiegslektüre empfehlen: www.sbg.ac.at/…2002-2-02_gielen.pdf
@royaler Eierleger: Können Sie lesen? Ich habe ganz klar darauf hingewiesen, dass die deutschen protestantischen
Kirchen – im Gegensatz zur röm.-kath. – es geschafft haben, eine Bekennende Kirche hervorzubringen, die
tapfer gegen die „Deutschen ChristInnen“ ankämpfte. Die Pauschalisierung „protestantisch = pro-Nazi“,
auf die Sie offensichtlich großen Wert legen, ist deshalb grundfalsch – so falsch wie Ihre Behauptung,
die röm.-kath. Kirche sei geschlossen „pro-Juden/Jüdinnen“ gewesen. Lernen Sie Geschichte, anstatt hier
unreflektiert Mist zu verzapfen!
@deepthought Wo haben Sie denn diesen Schwachsinn her? Weder in den Proto- noch in den Deuteropaulinen
steht so was in dieser Form! Und unterlassen Sie gefälligst Steinbruchexegese!
@schnabeltierkönig: Mein lieber eierlegender australischer Freund! Ich habe mehr Ahnung von der Materie,
als Ihnen vielleicht lieb ist. Mir als Experten für Kirchengeschichte ist Luthers Antisemitismus wohlbekannt.
Vergessen Sie allerdings nicht, dass dieser Antisemitismus dem römischen Katholizismus entstammte! Schon
von daher entlarvt sich Ihr peinlicher Versuch, pro-römische Apologetik zu betreiben, als Lüge. Fakt
ist, dass dieser röm.-kath. Antisemitismus auch in den aus diesem entstandenen Denominationen weiterwucherte –
keine der großen christlichen Kirchen (von russisch-orthodox bis reformiert) hat bis zur Shoa vom Antisemitismus
Abschied genommen, manche bis heute nicht. Und was das „aber die katholiken konnten gegen die nazis ja
ohnehin nichts tun“-Geseier betrifft: Man kann immer was tun, und wenn’s die Opferung des eigenen Lebens
als prophetisches Zeichen ist! Es ist erschütternd, dass nur wenige damals den Mut hatten, diesen Weg
konsequent bis zum Ende zu gehen, und die Mehrheit der „braven“ KatholikInnen es vorzog, MitläuferInnen
zu sein. P.S.: Angesichts des „Heil Hitler!“ auf Innitzers Schreiben hat sich innerhalb des röm. Katholizismus
keine „Bekennende Kirche“ gebildet, anders als das im Protestantismus sehr wohl der Fall war. Ich würde
an Ihrer Stelle mal darüber nachdenken.
meine Güte… Seien wir um Gottes willen froh, dass es in Mitteleuropa auf den Menschenrechten gegründete
Rechtsstaaten gibt, wo – zumindest formal – das Prinzip der Trennung von politischem Gemeinwesen und Religionsgemeinschaften
gilt. Wäre es nicht so, hätten die „guten“ Christen, von denen sich offensichtlich viele hier im Forum
tummeln, sicher schon alle homo- bzw. bisexuell liebenden Menschen umgebracht. Steht doch schließlich
in Lev 20,13, oder nicht?
Annuntio vobis: Ich rufe hiermit offiziell zum Boykott gegen den Hassfilm „The Passion of the Christ“
auf, der antisemitisch, frauenfeindlich, homophob, geschichts- und glaubensfälschend ist. Seht euch keine
Filme mehr von Mel „ich bin stolz, dass mein Vater die Shoa leugnet“ Gibson, Jimmy dem Wiesel und Monica
„ich glaub’, ich bin vom Heiligen Geist schwanger“ Belucci an! Werden wir doch endlich wehrhaft und lassen
eine solche Blasphemie wie jenen Film nicht länger durchgehen! Christliche Mitte aller Länder, vereinige
dich!
tsssss… …das ist doch abartig,mit welchen Schrägheit manche blödsinnigen Gutmenschen gegen das OPUS
DEI hetzen. Das ist doch verrückt. Die OPUS DEI-Leute ist fromme Menschen, die viel Gutes tun und viele
Menschen anleiten Gnaden des Himmels zu erhalten. Alles was nicht in den liberalistischen Quadratschädel
mancher Trotteln paßt wird verdammt und unkritisch von Feinden der Kirche übernommen. Davon abgesehen,
dass Ihnen das Deitschkurs offensichtlich nicht viel gehilft haben tut, verbitte ich mir, dass Sie von
sich („blödsinnig…Quadratschädel…Trottel…Feind der Kirche“) auf andere schließen.
@benedikt78 Sie erdreisten sich zu meinen: „Da könnte man auch gleich einem Einbrecher oder Vergewaltiger
Polizeieskorten anbieten, damit sie vor allfälligen „Übergriffen“ geschützt werden.“ Abgesehen von
der überbordenden Dummheit die aus dem Vergleich von Homosexualität mit dem Begehen von strafbaren Handlungen
unübersehbar hervortritt, eine Frage: TRETEN SIE JETZT FÜR LYNCHJUSTIZ EIN? Wenn ja, hätte ich gerne
ihre Adresse, denn Sie verstoßen gegen die grundsätzlichsten Gesetze meines Glaubens: „Du sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst.“ Markus Artikel 12 Paragraph 31 und par. Und wenn sie sich so eifrig
für Lynchjustiz einsetzen, dann werden sie ja auch nichts dagegen haben, ihr selbst zum Opfer zu fallen!
@knecht ruprecht: besser ein „homolit“ als ein neandertaler, wie Sie einer sind! aber bevor jetzt irgendwelche
vorwürfe kommen, ziehe ich diese aussage wieder zurück und entschuldige mich – bei den neandertalern
dafür, dass ich sie durch den vergleich mit Ihnen beleidigt habe. :(3
wenn ich die postings hier lese… geht mir endlich ein licht auf, warum europa momentan ein massives
neonazi-problem hat… o mann/frau… die wenigen menschen guten willens, die sich in diesem forum (noch?)
tummeln, haben es schon angesprochen: der antisemitismus, den die christlichen kirchen über gut 2000
jahre hinweg propagiert haben, hat für die „endlösung“ der nazis gründlich den boden bereitet. (es
sei nur so nebenbei angemerkt, dass hitler in wien den römisch-katholisch geprägten antisemitismus eines
lueger gierig aufgesogen hat.) erst mit dem ii. vaticanum erfolgte eine grundsätzliche wende im denken
der römisch-katholischen kirche – vgl. nostra aetate (das übrigens ursprünglich als nur das verhältnis
der röm.-kath. kirche zum judentum thematisierendes dokument gedacht war). aber leider, leider liegt
es in der röm.-kath. kirche mit der rezeption der texte des ii. vaticanums heute mehr denn je im argen –
wie sonst ist es zu erklären, dass in röm.-kath. medien wie radio mariya unverblümt und ungeniert antisemitismus
gepredigt wird? allen christlichen antisemitInnen sei wärmstens mk 1,15 ans herz gelegt: metanoeite!
du meine güte… was man hier so alles lernen kann – ich bin bisher ja davon ausgegangen, dass neues
leben (zumindest im bereich der vertebratae) durch vereinigung männlicher und weiblicher zellen entsteht.
aber man lernt nie aus… ?:)
@büßer wenn sie das wirklich ernst meinen, dann komme ich nicht umhin, anzunehmen, dass sie in ihrer
kindheit, wie man so schön sagt, mit dem klammerbeutel gepudert wurden.
es kotzt mich an… wenn auf einmal islamisten und christliche fundis ein übereinkommen treffen, auf
menschen einzuprügeln (und wenn’s „nur“ verbal ist), deren – von gott geschenkte! – lebensweise ihnen
nicht genehm ist. da wär’s doch besser, sie entdeckten wieder ihre nicht-gemeinsamkeiten, dröschen wieder
auf einander ein und machten sich gegenseitig fertig, bis keiner von ihnen mehr übrig ist. dann könnten
alle menschen guten willens endlich in frieden und gegenseitiger akzeptanz miteinander leben… :)3
übrigens… teilt nicht auch die fsspx diese leibfeindlich-selbstverstümmlerische atitüde? wäre über
diesen weg nicht vielleicht sogar eine hereinholung dieser häretiker in unsere heiligste mutter kirche
möglich? obwohl: ich darf ja keinen zweifel daran lassen, dass ich eher für eine exportierung der anderen
häretiker bin. könnten dann ein joint-venture gründen fsspx-od-… (vielleicht macht scientology auch
mit?) :)3
Schmerzverherrlichung Also, Schmerzverherrlichung ist schon ein Zeichen von extensiv gelebter, selbst
verschuldeter Weltfremdheit. Dies kann man nicht nur durch die biologische Funktion von Schmerzen belegen,
sondern auch anthropologisch hundertfach untermauern. Aber bitte, seine Schmerzverherrlichung auch noch
leidenden, kranken aufs Aug zu drücken, das ist nicht nur Weltfremdheit sondern auch noch Menschenverachtung.
Das ist nicht christlich, auch nicht katholisch!
verräterischer Bericht Dieser Bericht ist mE wiederum ein klares Beispiel für die wahren Interessen
von kreuz.net: Ich stelle mir vor, ich wäre gegen die Toleranz gegenüber homosexuell liebenden Menschen
und würde alle als kirchlich-links bezeichneten Meinungen entschieden ablehnen und hätte meine guten
Gründe und Argumente dafür. Dann hätte ich weder einen Grund, noch ein Interesse daran, diesen Teil
der Veranstaltungen überhaupt nur einer Erwähnung zu würdigen. Ich würde sie wie ein Ausdruck sagt,
den ich in Wien gelernt habe, „nichteinmal ignorieren“. Wenn ich aber ideologisierter Fundamentalist wäre,
der alles liberale ablehnt und daher auch keine Gelegenheit hatte, mit der eigenen Sexualität ins Reine
zu kommen, dann wäre das schimpfen auf die sexuellen Neigungen anderer die einzige Möglichkeit für
mich, über das Thema zu sprechen und nachzudenken ohne mich schuldig zu fühlen, dann müsste ich natürlich
jede Gelegenheit dazu nützen und würde einen Artikel wie diesen schreiben. Kurzum: Das extensiv zur
Schau getragene Entsetzen über Homosexualität verrät mehr über den Verfasser als man Glauben möchte.
Wichtiger Satz fehlt! Liebe Redaktion! Es fehlt in diesem Artikel der wichtigste Satz, nämlich der, durch
den alle kreuz.net Artikel diesen charmanten Flair von Grundschulaufsätzen bekommen: Münster ist eine
Stadt in Deutschland und liegt 44 km südlich von Osnabrück.
geballte Kompetenz Wieder einmal gesellt sich die geballte Kompetenz der Lesermeinungen zu jener der Redaktion:
Guntram:Gott segene das Werk des hl Josemaria Unfreiwillig sprechen sie hier etwas Wahres aus: Es ist
das Opus josephimariae und nicht das Opus Dei. Diese Organisation ist gefürchtet und verbreitet heute
noch Angst und Schrecken unter allen normalen Katholiken. Onan:solange kein schaden angerichtet wird,
soll jeder machen was er will. Das Problem ist, die Organisation ist mächtig und sie richtet großen
Schaden an! Ein Christ: Die Verblödungsindustrie verdient glänzend an den profanen Schund. Die Verblödungsindustrie
dürfte an Ihnen auch nicht spurlos vorübergegangen sein. Naja, wenigstens haben sie als username Ein
Christgewählt und nicht Ein Germanist. to be continued …
danke für diesen wunderbaren Hinweis. Ich werde überlegen, das Werk beim nächsten Kabarett-Abend zu
zitieren. Besonders die naiv-dümmliche Selbstüberschätzung von kreuz.net, auch nur einem einzigen Religionslehrer
damit ein „Grab schaufeln“ zu können ist unterhaltsam.
und wieder … da denkt man sich, endlich ein artikel, in dem klar wird, dass die volkspartei das intrinsice
malum der österreichischen politik wird, und was ist es in wirklichkeit? eh klar, wieder schwulen-hetz-kampagne.
das muss der redaktion doch schon sowas von zu faaaaaaaaaad sein …
holocaustverharmlosung Meiner Ansicht nach verharmlost dieser Beitrag den Holocaust! zum Posting: Das
mit dem Tötungsverbot stimmt so (leider) nicht, wie sie es schreiben. Und außerdem finde ich es ziemlich
billig, eine Meinung mit einem Artikel auf einer ideologisch eindeutig positionierten Seite zu belegen.
Das ist so als würde man die Existenz von UFOs mit einem Beitrag einer UFO-logen-Seite beweisen wollen!
Anmerkungen @Romulus: Die Katholische Kirche wird aufgerieben zwischen zwei Extremen: den Tradis und den
Modernisten, die wir hier auf den Bildern sehen. Irrtum: Modernisten sind dies keine, ganz im Gegenteil –
innerkirchlich sitzen die Traditionalisten und diese multi-media-charismatiker im selben Eck!!! @Athanasius:
Sie hetzen bloss. Von Rechtschreibung und der Sache kennen Sie nichts, Wer im Glashaus sitzt soll nicht
mit Steinen werfen! an die vielen, die mit der Protestantismus-Keule gewachelt haben: Durch Kritik an
Missständen und Rückbesinnung auf Ursrprüngliches hat der Protestantismus eine größere Reinheit und
Authentizität seiner Liturgie gewonnen. Diese Entwicklung wurde von der Katholischen Kirche erst im Vat.
II. nachgeholt. Das sag nicht ich, das liest man bei renomierten, katholischen Liturgiewissenschaftern.
an die anti-modernismus-schreier: Nochmals: die Leute, die solche Aktionen veranstalten, sind – zumindest
in Wien, aber ich vermute auch anderswo – die Leute, die kirchlich im rechts-außen Eck neben den Fundamentalisten
stehen und denen jedes theologische Reflexionsniveau ein Dorn im Auge ist, genauso wie den Traditionalisten!
Erfahrungen danke für die präzisionen … hatte das nur mal am rande wo aufgeschnappt … Und nach allem,
was meine Innsbrucker Kontakte mir sagen, gibt es in keinster Weise schlechte Erfahrungen damit. Warum
sollte es auch? Eben – warum sollte es auch?
tirol wenn ich mich richtig erinnere, so ist doch in österreich auch schon eine frau zur leiterin eines
priesterseminars bestellt worden, ich glaube in tirol. dort gab es meines wissens bisher keine negativen
erfahrungen, also warum sollte das in der schweiz mit einem verheirateten Diakon nicht funktionieren?
schwerer Irrtum Es ist richtig, dass mit der Festschreibung der Unfehlbarkeit nicht erst diese begründet
wurde, doch gilt nachher wie vorher, dass das Festgeschriebene einer genauen Betrachtung bedarf: Die Konzilsväter
von Vat.I haben sehr wohl darauf bedacht, nicht jeden schriftlichen oder gar mündlichen Furz eines Papstes
mit dem Attribut der Unfehlbarkeit zu belegen. Inhaltlich bedeutet das, dass der Blick auf die Lehrentscheidungen
gerichtet war, die am Ende eines dogmatischen Disputs stehen und zur Abgrenzung gegen fundamentale Irrlehren
dienen. Das trifft auf Mirari vos und ähnliches mit Sicherheit nicht zu. Es handelt sich um engstirnige
Produkte einer Defensive, die sich nicht gegen Irrlehrer sondern gegen den Sinn der heiligen Schrift richten.
@sulpicius Ich glaube nicht, daß ich von Ihnen Nachhilfe in Theologie benötige… na dann is ja gut,
dann gehe ich davon aus, dass ihr posting ein tippfehler war
alte Leichen Zitat der Bildbeschreibung: Hand einer 14 Wochen alten Abtreibungsleiche Meine Damen (?)
und Herren von der Redaktion! Sie behaupten in der Bildunterschrift, es handle sich bei der Abbildung
um die Hand einer von ihnen so bezeichneten Abtreibungsleiche, also der Leiche eines ungeborenen Menschen –
wie man es besser bezeichnen würde. Mich erstaunt diese Behauptung, denn es gibt dafür nur eine Erklärung:
dass der Körper des abgetriebenen Ungeborenen so konserviert wurde, dass er 14 Wochen lang kaum sichtbare
Veränderungen erlitten hat. Das wäre nicht nur nach sehr vielen nationalen Gesetzen unerlaubt oder nur
unter bestimmten Bedingungen erlaubt, sondern auch strafbar. Gerade für eine Seite, die mit derart übertriebener
Vehemenz und unfassbarer verbaler Aggressivität gegen die Praxis der Abtreibung vorgeht, ist es aber
vor allem unwürdig, solche Bilder zu verwenden! Da das Bild ohne Quellenangabe geschieht, handelt es
sich entweder um einen Verstoß gegen das Urheberrecht oder um ein Bild, das im Eigentum der Redaktion
oder des Verfassers ist. Letzteres würde ich angesichts der Linie dieser Seite für schwer bedenklich
halten. Warum fotographiert jemand 14 Wochen alte Leichen?
@Sozialkatholisch Zitat: Die wirtschaftshörigen großen Volksparteien haben für mich jedenfalls jede
Glaubwürdigkeit verloren. Es spricht nicht sonderlich für Sie, dass diese Parteien Ihrer Meinung nachoffenbar
irgendwann Glaubwürdigkeit besaßen!
Bibel und Tatsachen @sulp… dings… merk mir das nie die nicht darauf abzielen, das Leben und Werk Jesu
nachzuerzählen, sondern eine tiefe Botschaft des Glaubens zu vermitteln. Hängt beides nicht wesentlich
zusammen? Hier liegt der Schlüssel im Detail. Leben und Werk Jesu will sagen: des historischen Jesus
und nacherzählen will sagen, historische Tatsachen zu schildern. Referrieren von Tatsachen ist etwas
anderes als eine tiefe Botschaft des Glaubens zu vermitteln. Die Tiefe der Botschaft des Glaubens verhält
sich auch in keiner Weise irgendwie proportional zur Historizität von Fakten! Ganz im Gegenteil: Wer
nur glaubt, weil er bestimmte, einzelne oder alle biblischen Erzählungen für historische Tatsachen hält,
der ist eigentlich ungläubig und hat von den biblischen Botschaften nichts verstanden!
fehlbar und entbehrlich … sind die Beiträge des Dr. Adam, obwohl ich muss sagen, er hat mich auch schon
inspiriert, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls dazu: Seine Inkomptenz beweist er, indem er
von der unfehlbaren Lehre Papst Johannes Paul II. spricht, die Kirche habe nicht die Vollmacht, Frauen
zu Priestern zu weihen. Das ist völliger Unfung, der da behauptet wird: Weder handelt es sich um eine
Lehrentscheidung (sondern eher um eine Defensio der bisherigen kirchlichen Position) noch ist diese unfehlbar
(also ex cathedra verkündet). Wer wissen will, was Prof. Langer – hervorragender Bibelwissenschafter
an der Universität Salzburg – wirklich gesagt hat, kann das auf der Homepage des ORF religion.orf.at/…a_erfuellte_zeit.htm
nachlesen und so selbst erkennen, wie unterbelichtet der Herr Anwalt ist.
ojeojeoje Jetzt gehen die katholischen Fundamentalisten auf die protestantischen Fundamentalisten los,
was soll denn das. Der son of a preacher man hat doch nur fundamentalistisch überspitzt, was sowohl innerkirchliche
als auch außerkirchliche Kirchenkritik eh schon wusste, und worüber man sich weitgehend einig ist, dass
das ernstzunehmende Anfragen sind, aber keine prioritären Mängel, zumal in der Überspitzung auch noch
einige Fehler grundgelegt wurden. Nochwas: Dominus Jesus ist kein liberales Dokument, es ist nur nicht
extremistisch-fundamentalistisch. Wenn alles, wo nicht ein realer oder virtueller Bombengürtel eines
Selbstmordattentäters darumgewickelt ist, hier schon als liberal gilt, wo kommen wir da hin. Wir Fundis
wollen uns doch nicht nachsagen lassen, dass wir hinverbrannte, schwarz-weiß-denkende, aufbrausende Lärmbrüder
sind, die intellektuelle Entwicklungshilfe benötigen! Und extra ecclesiam nulla salus ist kein Dogma,
ein Dogma ist die leibliche Aufnahme der Mutter Gottes in den Himmel, und nur die.
Bonobos Ich traue mich zu wetten, dass die Nachricht wegen der spanischen Affen-Gesetze nur deshalb in
kreuz.net aufgenommen wurde, weil man mit dem unzüchtigen Verhalten der Bonobos nicht einverstanden ist.
8. Portion DIE ACHTE PORTION GEQUIRRLTE SCHEISSE VON DEM SELBSTERNANNTEN HOMO-EXPERTEN DER NIX ANDERES
IM HIRN HAT ALS HASS- UND HETZKAMPAGNEN ZU BETREIBEN. WARUM FÄLLT DIESER REDAKTION NICHTS NEUES EIN?
ping-pong Meine Herren, wir können jetzt gerne Ping-Pong spielen und meine Formulierung Studie, Datum,
Größe der Vergleichsgruppen …? als Ball verwenden! Thomas A. Höck: „1. […] Das Verständnis für
Liturgie hat bei den Besuchern des NOM trotz sprachlicher Verständlichkeit abgenommen.“ Studie, Datum,
Größe der Vergleichsgruppen …? „2. Römischer Ritus ist das, was die römisch-katholische Kirche als
ihren Ritus definiert.“ Wenn Sie eine so genügsame Definition anwenden, muss ich Ihnen natürlich zustimmen,
auch wenn es mir nicht passt. (Erinnert ein bisschen an Das Spiel ist aus wenn der Schiedsrichter abpfeift.)
@Benedikt: Dem Posting „@centesimus“ entnehme ich ein gewisses Verständnis und Reflexionsniveau, trotzdem
möchte ich Ihnen angesichts des Postings „Messe“ nicht den Seitenhieb ersparen, dass ihre dort vertretene
Meinung nicht katholisch ist sondern allerallerbestenfalls gerade noch mediävistisch-katholizistisch!
Manchmal hat man den Eindruck, sie würden ihre Postings noch mit Hammer und Meissel in Stein hämmern!
error der tridentinische Ritus ist gallikanisch und nicht römisch. Die Bezeichnung dieses Ritus als römisch
ist eine Geschichtsfälschung, die im Rahmen des tridentinsichen Konzils betrieben wurde. Die römische
Liturgie war zur Zeit des Konzils von Trient schon längst verloren gegangen!
@Thomas A. Höck Die Worte der „mighty aphrodite“ sind ein untauglicher Versuch in Frage zu stellen, was
jeder sieht und erlebt, der Messen im alten und im neuen Ritus besucht: die Besucher des alten römischen
Ritus vollziehen die Messe mit tieferem Verständnis und größerer Andacht als die Vergleichsgruppe.
OK, 1. Studie, Autor, Datum, Größe der Vergleichsgruppen und dann glaube ich ihnen alles. 2. des alten
römischen Ritus: der tridentinische Ritus, den Sie meinen (wenn ihr Posting nicht vollständig off-topic
ist), ist gallikanisch und nicht römisch. Die Bezeichnung dieses Ritus als römisch ist eine Geschichtsfälschung,
die im Rahmen des tridentinsichen Konzils betrieben wurde. Die römische Liturgie war zur Zeit des Konzils
von Trient schon längst verloren gegangen! www.sbg.ac.at/…/2002_sn/14_walz.pdf 3. was jeder sieht und
erlebt: Was ich sehe, ist dass die Leute, die Messen des alten Ritus besuchen meist heucheln und keiner
Religion sondern einer Glaubensdiktatur anhängen!
@Giuseppe Sie schreiben: „Ich habe den Eindruck, daß das bewährte Gute aus den Hl. Messen verschwindet
und die Messe durch modernen, weltlichen, christusfernen Müll, entheiligt und entwürdigt wird.“ Diese
Aussage ist zutreffend, allerdings nicht in dem Zusammenhang, in dem Sie sie getätigt haben. Diese Aussage
trifft vor allem auf die Liturgie vor, um und nach dem Konzil von Trient zu und auf die Musik und den
Gesang in den Gottesdiensten des XVII.-XX. Jahrhunderts. Was die Gestaltung des musikalischen Elementes
der gottesdienstlichen Feiern mit modernen Gesängen betrifft, muss ich feststellen, dass – abgesehen
vom Neuen Geistlichen Lied der 70er-80er-Jahre des vergangenen Jahrunderts – immer wieder sichtbar wird,
dass eine tiefgehende und ausführliche Befassung mit der Botschaft und der Überlieferung hinter den
Texten und Melodien steht. Das kann ich von den Gesängen der Evangelischen Kirchen im XVII.-XVIII. Jahrhundert
und den Katholischen Texten des XIX. und XX. Jahrhunderts nicht immer behaupten – und das sind die Texte,
aus denen heute die Gesangsbücher in deutschsprachigen, katholischen Kirchen bestehen.
Ansgar tun sie bitte mal ihre Allgemeinbildung aufpäppeln, die hats nötig: 1) das Weltbild hieß immer
schon geozentrisch, terrazentrisch ist ein schwachsinn (sonst müsste das andere ja auch solizentrisch
heißen, was unweigerlich zu einem kommunismusverdacht führen würde). 2) was mit Ägyptern und Phöniziern
ist, weiß ich nicht, aber die Kulturen Mittel- und Südamerikas hatten bestimmt kein geozentrisches Weltbild.
wer sagte etwas von einer Armbinde? Wenn sie ein bisschen Geschichte gelernt haben, dann wissen sie sehr
wohl, dass ich von einer Tätowierung gesprochen habe. Schalten Sie – falls vorhanden – ihr Gehirn ein,
bevor Sie andere beschimpfen.
völlig durchgeknallt Herr Gunter, sie sind doch inzwischen offenbar völlig durchgeknallt, oder haben
sie nur ideologische Floskeln auswendig gelernt, die sie in beliebiger Reihenfolge aneinandergereiht in
die Tastatur hämmern? @parzival ihr Lehrer wars jedenfalls nicht, außer Sie sollten bei Russell studiert
haben… so wie der klingt hat er vermutlich eher bei churchill studiert zum Thema: Tatsächlich scheint
die Beliebtheit des Papstes direkt proportional zu seiner Untätigkeit zu wachsen. Dass Küng meint, die
schlimmsten Befürchtungen seien nicht eingetroffen, ist einfach ein blanker Unsinn. Die schlimmsten Befürchtungen
im Zusammenhang mit diesem Mann sind alle bereits eingetreten, und zwar schon bevor er zum Papst wurde.
Somit ist der Grund für seine Wahl wohl auch leichter verständlich: Der Koffer, der in den letzten Jahren
der Krankheit des Papstes eine Glaubensfrage nach der anderen verbockt hat, und wahrscheinlich noch mehr
verbockt hätte, wenn sich der kranke Papst nicht zeitweilig auch zur Wehr gesetzt hätte, der soll die
Suppe halt jetzt auslöffeln. Das hat absolut überhaupt nichts mit Deutschland zu tun, wenn Ratzinger
ein Chinese wäre, wäre halt ein Chinese zum Papst geworden. Deutschland ist durch Ratzinger keinen Deut
rehabilitiert, ganz im Gegenteil muss die Weltkirche mit der Peinlichkeit umgehen, dass sie einen Papst
mit Hakenkreuz am Oberarm hat. Und wenn man das als Rehabilitierung Deutschlands ansieht, na dann gute
nacht
@private-notes Sie scheinen offensichtlich einiges nicht mitzukriegen. 1. Es handelt sich bei dem von
Ihnen zuletzt angesprochenen Poster nicht um den „Gatten der Evelin“, wie Sie vermuten, sondern um „Der
Gatte Evelin“ – sprich: der Gatte heißt Evelin, die Gattin vermutlich Walter. 2. Man kann in den kreuz.net-Postings
grundsätzlich immer auf die Themen Homosexualität und Abtreibung kommen, auch wenn es im Artikel um
den Fruchtzuckergehalt von Haribo-Happy-Cola geht, oder um die Erforschung des Sonnensystems.
@FioreGraz vielen Dank für die Informationen, leider haben sie sich vergebens bemüht. Die Stelle ist
mir schon bekannt, die Vermutung, dass es sich dabei um diese handeln könnte, habe ich mit Absicht nicht
geäußert, denn die gesuchte Stelle lautete ja: Handelt nach ihren Worten und nicht nach ihren Taten
und in Mt23,3 kommt zwar ein paar mal nicht und nach vor, ansonsten scheint mir dieses Zitat aber frei
nachgedichtet zu sein. Übrigens, woraus zitieren Sie? In der EÜ steht: Tut und befolgt also alles, was
sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht,
was sie sagen.
bibelfest Unwillkürlich müsse man dabei an das Bibelwort denken: „Handelt nach ihren Worten und nicht
nach ihren Taten“. Also in meiner Einheitsübersetzung kommt dieses Bibelwort nicht vor. Insofern kann
ich weder willkürlich noch unwillkürlich daran denken. Vielleicht weiß die gute Redaktion, wo ich das
finde? Oder steht das im siebten Evangelium Das Evangelium nach Mel G.? Abgesehen davon, dass es dieses
Bibelwort vermutlich gar nicht gibt, ist es sogar unter ungetauften, antiklerikalen Kommunisten schon
Standard geworden, dass man Bibelzitate mit einer Stellenangabe belegt. Wieso schaffen das die Mega-über-drüber-katholischen
Redakteure bei kreuz.net nicht?
schwul kath.net ist eine schwulen-site, habe ich schon immer gesagt: man benutze die suchfunktion hier
und suche nach homosexuell und dann nach jesus. ergebnis: Mit ‘jesus’ wurden 292 Artikel gefunden Mit
‘homosexuell’ wurden 313 Artikel gefunden ist zwar ein wenig knapp, aber von einer katholischen seite
sollte man doch erwarten das sie sich viel viel mehr mit jesus beschäftigt als wie mit homosexuellen.
oder nicht?! Keine Angst, so knapp ist das nicht, wenn man die in den Artikeln verwendeten Schimpfwörter
und Kraftausdrücke mitrechnet und eine Quote von ca. 20% Rechtschreib- und Tippfehler (die dann mit der
Suche natürlich nicht gefunden werden), dann kommt die Homosexualität locker auf das doppelte von Jesus
…
dringender Hinweis an die kreuz.net – Schreiberlinge: Aus Anlass der von Ihnen verwendeten Formulierung
„Gummi-Kondome“ gebe ich Ihnen zu bedenken, dass sie darauf achten sollten, im Falle des Falles (und jedeR
kann einmal fallen, stolpern, …) nicht auf ein Jute-Kondom, ein Papier-Kondom oder ein Holz-Kondom zurückgreifen
sollten. Auf diese treffen nämlich die Verlässlichkeitsdaten zu, von denen so viele engagierte LeserInnen
in den Postings zu den vergangenen Artikeln dieses Themas geschrieben haben!
@domenicus danke für ihren Hinweis, domenicus, ich habe schon mein ganzes Weltbild zusammenfallen sehen,
weil ich keine Grammatikfehler und (außer den ideologisch bedingten [ß statt ss]) auch keine Rechtschreibfehler
gefunden habe.
@Josefus Dafür machen Sie sich aber doch relativ viel Gedanken. Richtig beobachtet, dient einerseits
meiner persönlichen Belustigung, andererseits dem, dass ich es für notwendig halte, den Fundis gelegentlich
ihre eigene Dummheit vor Augen zu führen, dritterseits halte ich es nicht für unwichtig, wenn zwischen
den Radikalpositionen auch noch andere geäußert werden.
@private notes Glücklich ist der, der gelernt hat, den rechtskonservativen Katholenpöbel nicht ernst
zu nehmen, weil er schlicht und ergreifend nicht ernst zu nehmen ist. danke, danke, danke
@copertino Ich verwehre mich gegen die Formulierung Schluss-Schlenker, denn ich möchte klarstellen: In
meinem Beitrag ging es um die Tatsache, dass das verwenden manipulativer Sachbezeichnungen einer der Lieblingssports
der Autoren auf kreuz.net ist und es sich vor diesem Hintergrund ziemlich heuchlerisch ausnimmt, wenn
ebendiese einen ganzen Artikel schreiben, in dem sie sich über einen einzelnen Euphemismus beklagen.
Ob dieser Euphemismus dann tatsächlich einer ist, oder nicht, tut dabei nichts zur Sache. Ich nahm mir
lediglich die Freiheit, in meinem Beitrag zum Schluss – sozusagen als Nachsatz – darauf hinzuweisen, dass
es in diesem Fall tatsächlich einer ist und noch dazu einer, der sachlich ziemlich daneben ist. Dabei
äußere ich mich nicht zu der vom Euphemismus bezeichneten Sache.
@Gerhard u.a. Bitte nehmen sie diesen Artikel und die anderen Absurditäten des Doktors nicht ernst, es
lohnt sich garnicht, darüber nachzudenken. Das ist der siebte Artikel einer Serie, in jedem steht das
selbe, keiner hat irgendwelche Belege und nachvollziehbare Untermauerungen für die Behauptungen. Es handelt
sich hier um ein zweifaches Phänomen: – Die kreuz.net Autoren, die Redaktion und auch einige unter den
Verfassern von Lesermeinungen hängen einer falsch verstandenen Performanztheorie an, derzufolge eine
Aussage durch ihre oftmalige Wiederholung an Wahrheitsgehalt gewinnt. Deshalb wiederholt insbesondere
dieser Verfasser immer wieder, dass Homosexualität seiner Meinung nach eine psychische Krankheit sei.
– Die selben Personen finden offenbar ihre Befriedigung darin, häufig über dieses Thema zu sprechen
und zu schreiben, deshalb nehmen sie auch nur den geringsten Anlass, um einen Artikel darüber zu verfassen.
Manchmal brauchen sie gar keinen Anlass, manchmal reicht ein Anlass auch gleich für mehrere Artikel.
Das alles sind Umstände, die ein Ernstnehmen der Aussagen möglichst verhindern sollten – jedenfalls
möchte ich dringend davor warnen!
ceterum censeo das selbe, zum dritten mal wiedergekäut und es ist immer noch nicht wahrer als vorher.
… ein paar Anmerkungen formaler Art, die geeignet sind, umd die kognitiven Leistungsschwächen des Herrn
und der Redaktion zu demonstrieren: – … Expert in Fragen der Homosexualität. Elektrohändler oder einfach
falsches Deutsch? – Eine unreife Männlichkeit zeigt sich auch im Vater-Sein … Vaterschaft ist eines
der ersten Symptome, an denen man unreife Männlichkeit erkennt! Ja wohl! – Die soeben genannten Persönlichkeitsdefekt
sind … Wo Thaliastraße? – … mit der innewohnenden emotionalen Instabilität und neurotischen Natur
der homosexuellen Neigung zutiefest verbunden. Regieanweisung: die Instabilität und die Natur umarmen
sich und bemerken gar nicht, dass sich wieder ein Beistrich unbemerkt davonschleicht. – … sich von diesen
tief verwurzelten Verhaftungen … Dachte der Verfasser dabei an SM-Spielchen mit Handschellen? – …
Eine solide niederländische statistische Erhebung … Und wieder hat sich ein Beistrich verabschiedet!
Wohin? – Wer Erfahrungen mit homosexuell belasteten Priestern gemacht hat, wird das bestätigen. Ah, da
ist er ja. Jetzt können wir den Beistrich verhaften! – … als ein – wenn auch moralisch gefährlicher –
Ausdruck … oder als emotionale Gabe betrachtet … Empfehlung: Langenscheidt, Deutsche Basisgrammatik!
mittelfristig … … wird Dr. Alfons Adam Platz 2 hinter Martin Humer einnehmen, was rechtskatholischen
Fundamentalismus mit unfreiwilligem Unterhaltungswert betrifft. Fehlt nur noch ein Film darüber …
@Malachias Nachdem ich hier ja nicht poste, um jemanden zu belehren und gelegentlich auch anderen Beschäftigungen
nachgehe, möchte ich ihre Replik nur folgendermaßen erläutern. ad 2-4: leider habe ich nicht den Eindruck,
dass es mir gelungen ist, sie zum Nachdenken darüber zu bringen. ad 6: Lesen sie über Fundamentalismus
auf wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalist und denken sie darüber nach, welche Gemeinsamkeiten
kreuz.net mit dem dort beschriebenen evangelikalen Fundamentalismus hat.
sechsundvierzig Na da gehts wieder rund, 46 Lesermeinungen in nicht einmal 8 Stunden … und das beim
ewigen wir regen uns über alles auf, was nicht dahinfrömmelt bis zum Erbrechen-Thema, das hier schon
fast täglich durchgekaut wird … sonst keine sorgen?
Recht haben sie… Hw. Häring hatte die Priester im Kanton Basel-Landschaft angewiesen, den suspendierten
Ex-Pfarradministrator von Röschenz, Franz Sabo, nicht mehr in die Kirchen zu lassen. … und damit hat
er eindeutig gegen gültiges Kirchenrecht verstoßen, was zu einer Entbindung von seiner Funktion führen
müsste.
armes kreuz.net Ich weiß, das ist schon ein arges Gefühl, wenn man glaubt, eine Methode zu haben, vielleicht
sogar eine Geheimwaffe, und dann erkennen muss: Der Gegner kann das auch! Das tut einem so richtig weh,
noch mehr, wenn es die eigenen intellektuellen Kapazitäten nicht erlauben, sich auf die schnelle etwas
neues einfallen zu lassen. Da muss man sich dann damit behelfen, die eigene Methode beim Gegner anzuprangern …
und schwups entsteht ein Artikel wie dieser. die sogenannte „Tötungspille danach“. Besonders klar werden
die fehlenden kognitiven Kapazitäten, wenn der Wunsch Vater des Gedanken ist und so eine Formulierung
mit dem schönen, nach alter Rechtschreibung zusammengeschriebenen Wörtchen sogenannt attribuiert, wenn
der ganze Artikel eigentlich davon handelt, dass sich der Autor beklagt, dass dieses Ding eben nicht so
genanntwird. Wahrlich eine Meisterleistung intellektueller Tiefstapelei. Abschließend sei noch der Fairness
halber angemerkt, dass der Begriff „postkoitale Verhütung“ tatsächlich und sachlich ein ziemlicher Schwachsinn
ist, weil das, wofür er verwendet wird, nicht der im allgemeinen Sprachkonsens vorherrschenden Definition
von Verhütung als Empfängnisverhütung entspricht!
@Toby naja, die kreuz.net-Redaktion will halt auch irgendwann heiliggesprochen werden, und als erstes
Wunder weisen sie eben die Vermehrung der Heimatorte von Benedikt XVI. auf – seien sie nicht so pingelig,
das ist doch legitim, oder?
ad malachias I Ihr Posting enthält sehr viele inhaltliche Fehler: 1. Sie gehen von einer allgemein anerkannten,
unbestreitbaren und universellen Gültigkeit des Naturrechts aus. Das war vielleicht einmal, dass das
geglaubt wurde. Wenn Sie heute eine ordentliche Katholisch-Theologische Fakultät aufsuchen und bei einer
Prüfung in Moraltheologie mit dem Naturrecht kommen, fliegen sie hochkantig raus. (Deshalb sprießen
ja wie die Schwammerl Fundi-Hochschulen aus der Erde,weil es genug Leute gibt, die einen theologischen
Abschluss aber keine Theologie wollen.) 2. Sie gehen davon aus, dass man innerhalb des engstirnigen Rahmens
des Naturrechts keine Rechtfertigung für die Verwendung von Kondomen durch Paare, bei denen ein Partner
an einer über Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheit leidet finden könnte. Auch das ist falsch.
Auch das Absprechen der Möglichkeit des Geschlechtsverkehrs für solche Paare ist nicht einmal naturrechtlich
haltbar. Es sei denn, man ginge davon aus, dass naturrechtliche Argumentation nur auf dem Wissensstand
der Blütezeit des Naturrechts möglich ist, da würde man sich dann aber sowieso ins intellektuelle Out
katapultieren, falls man nicht schon dort ist.
@ malachias II 3. Sie gehen davon aus, dass sich – wie sie sagen – „wahrhafte Katholiken“ jetzt noch um
die Meinung der zölibatären Greise im Vatikan zu Beziehungsfragen kümmern würden. Das ist falsch.
Das trifft auf pharisäisch angehauchte Sondergruppen zu und auf arme, bildungsferne Benachteiligte in
der sog. 3. Welt, die Opfer selektiver Moralvermittlung duch die Priester aus diesen Sondergruppen wurden.
4. Mit ihrer Argumentation, das bei Verhütung ein „zu zeugendes Kind“ im Spiel sei, verfehlen Sie jede
rationale Logik. So wie auch die Paare, die verhüten, nicht wissen können, ob durch einen konkreten
Geschlechtsverkehr ein Kind entstehen würde oder nicht, so können sie das auch nicht. Selbst während
der fruchtbaren Tage ist eine Zeugung nicht sicher, daher wird auch bei der Anwendung von Verhütungsmethoden,
die eine Zeugung verhindern, kein potentielles Kind verhindert, sondern lediglich die Zeugungswahrscheinlichkeit
weit gesenkt. Die Homunculus-Theorien des Mittelalters, die ihrer Argumentation zu grunde liegen, sind
heute noch eine Lachnummer im katholischen Religionsunterricht.
@ Malachias III 5. Ich habe heute schon die These aufgestellt, dass es kein potentielles Thema eines kreuz.net
Artikels gibt, das nicht zu einer Abtreibungsdebatte führen könnte. In ihrer unermesslichen Unwissenheit
bestätigen Sie meine These. Das Abtreibungsthema gehört hier nicht dazu, somit sind Sie wiederum im
Irrtum. 6. Was deusexmachina betrifft irren Sie auch gewaltig: Menschen mit seinen Meinungen sind auf
dieser Seite wirklich notwendig, um den Fundamentalisten wenigstens noch ein bisschen die Notwendigkeit
aufzuzwingen, Argumente für ihre Einstellungen zu finden. Auch wenn Sie das meist nicht können – entweder,
weil ihre Einstellung so absurd und gestrig sind, dass es keine gibt, oder weil ihre intellektuelle Kapazität
dafür nicht ausreicht – so hat es zumindest den Effekt, dass sie sich während sie darüber nachdenken
keinen anderen Unsinn einfallen lassen können. So, ausnahmsweise ein posting, das von oben nach unten
zu lesen ist.
@aphrodite & Verhütungsmethoden @aphrodite:Sorry, stimmt, habs mir noch einmal durchgelesen, also ich
würd jeden, der mit so vielen Fehlern postet, schon mal deswegen auseinandernehmen. Das kommt halt heraus,
wenn man zuerst schon einmal emotional aufgeladen schreibt und dann noch von so einem dummen ding gezwungen
wird, das zu kürzen. ad Verhütungsmethoden: Wenn ich es richtig verstanden habe, dann dienen die Temperatur-Methoden
und andere, die ähnlich funktionieren, eigentlich nur dazu, um festzustellen, wann von der Natur her
ohnehin keine Befruchtung stattfinden kann, verwenden also die menschliche Intelligenz zur Verhütung –
deswegen sind sie für HV akzeptabel. Die Methoden, die durch physische Barrieren ein Zusammentreffen
von Samen- und Eizelle verhindern, sind für HV nicht akzeptabel, weil sie eine künstliche Barriere gegen
die Natur stellen. Absolut nicht akzeptabel sind für HV (und meines Wissens ist die katholische Moraltheologie
da auch weitestgehend der selben Meinung) jene Methoden, die eine Nidation verhindern, also die Einnistung
des befruchteten Eies in der Gebärmutter. Diese Methoden zählen auch streng genommen nicht mehr zur
Empfängnis(!)verhütung.
Fortsetzung Danke, aphrodite… werd dich mal auf ein Schaumbad einladen in den nächsten 100 Jahren )[klein]
Fortsetzung: Warum predigt die konservative Kirche gerade in den Ländern Lateinamerikas, Afrikas und
Asiens immer und immer wieder darüber, wie böse Kondome seien, und nicht darüber, dass der Geschlechtsverkehr
von der Sache her und auch nach der Lehre der kath.Kirche in eine funktionierende, auf Dauerhaftigkeit
ausgerichtete Beziehung zwischen zwei erwachsenen Menschen gehört, die in der Lage sind, ein Kind zu
erziehen. Das Absurde ist, dass das doch viel grundlegender + wichtiger ist, als die Kondomfrage. Aber
es geht immer um die Kondome, und die Leute glauben noch, dass das katholisch sei, beim vor- oder außerehelichen
Geschlechtsverkehr keine Kondome zu benutzen und irgendwelche machoiden Koffer die jungen Mädchen dann
schwanger sitzen lassen, die dann aus Panik abtreiben oder ein Kind alleine aufziehen müssen. Und das
alles nur, weil die Pfarrer aus Kompensationsgeilheit in einer Tour über Kondome quasseln und ganz vergessen,
dass es da wichtigeres zu sagen und zu erklären gibt: Immer wenn das kirchliche Lehramt bzw. ein Vertreter
desselben, etwas zum Thema Kondome sagt, ist damit der Geschlechtsverkehr unter Eheleuten (also miteinander
verheirateten natürlich ) gemeint und nur der! Das ist ganz einfach deswegen so, weil es in den Augen
der Kirche keinen anderen gibt!
das Kondomdogma Also, bislang gibt es keine schriftliche Aussage päpstlichen Ranges, die Kondome tatsächlich
verbietet, nicht einmal HV tut das (?ob man bei der benennung des AIDS-Virus an diese Enzyklika gedacht
hat?), aber das Problem ist, dass die jetzt kommen wird, und mit der Festschreibung einer Ausnahme eine
Regel aufgestellt wird, die es so noch nicht gab. Angesichts der impliziten Aussagen zum Thema ist das
aber das kleinere Problem – das wirklich riesige Problem dabei ist der Umgang mit katholischen Lehrmeinungen:
das erklär ich dann im übernächsten posting, also postets schnell was, weil er hat sich beschwert,
dass die nachricht zu lang ist.
Renaissance des Konjunktivs Liebe Redaktion! Wenn Sie doch immer so vorsichtig berichten würden: offenbar
hat eventuell angeblich … Ja, es ist so, auch wenn sie es nicht glauben wollen – Sie und ihre Leserschaft
glauben ja nur, was sie auch glauben wollen – und es macht sich schon ein bisschen lächerlich aus, in
einem Medium in dem ohne mit dem Wimpern zu zucken Privatmeinungen und vage, eigene Einschätzungen im
selbstbewusstesten Indikativ geschrieben werden. Die Zurückgetretenen gaben als Rücktrittsgrund an …{Angaben
der betroffenen}… Der Grund für den Rücktritt ist aber …{Einschätzung oder Meinung von kreuz.net}….
Das ist wahrhaft Realitätsschwund!
wieder der durchgeknallte Anwalt, der alles, was nicht seiner Meinung ist verklagt grad eben wollte ich
noch jeden einzelnen Unsinn zitieren und widerlegen, der in diesem artikel steht. wird aber zu lange,
und auch im hundertsten Jahr hab ich noch was anderes zu tun. aber, weils schon in der zwischenablage
liegt: Diese Darstellung wurde allgemein als Pornographie und Herabwürdigung empfunden und wurde schnell
wieder entfernt. ist völliger Unsinn, das waren damals die selben Leute wie jetzt, die das als Pornographie
empfunden haben. Außerdem ziemlich gotteslästerlich, die Ansicht, nackte Körper als Pornographie zu
empfinden, denn: haben sie schon einmal von einem Fall gehört, in dem Gott einen bekleideten Menschen
erschaffen hätte? Nein? Ich auch nicht, und wenn man nackte Menschen als Pornographie empfindet dann
bedeutet das somit automatisch, dass der Schöpfer dieser Menschen der größte Pornoproduzent aller Zeiten
ist …
@deusexmachina Abgesehen von dem Umstand, dass Ihre Position nichts anderes ist als die gegenüberstehende
Extremposition zur Radikalantiabtreibungspositioin rechtskatholischer Fundamentalisten und damit mit dieser
auf dem selben Niveau steht, möchte ich anmerken, dass es müßig ist, Godwins Law für die Diskussionen
unter kreuz.net-Artikeln zu bemühen: Viel spannender wäre die Widerlegung der These: Es gibt kein Thema,
das in einem kreuz.net-Artikel behandelt werden kann, aufgrund dessen sich keine Abtreibungsdebatte in
der LeserInnendiskussion entwickeln kann. Oder fällt Ihnen eines ein?
wieder da ist er wieder, der anonyme katholische Moraltheologe … ist es der kreuz.net-Redaktion noch
immer nicht gelungen, seinen Namen herauszufinden und vielleicht gar, wo er denn zum katholischen Moraltheologen
wurde? Und das, obwohl sie ihn sooo gerne zitiert? @wiener:kann nur zustimmen. wenn der Kardinal „Latexhäute“
gesagt hätte, wäre die Redaktion ohnehin nicht in der Lage gewesen, das aus dem italienischen zu übersetzen.
Belegstellen Tja,aber ich kann meine Beobachtung natürlich auch belegen, obwohl ich mich selbst korrigieren
muss, denn beim ersten Artikel handelt es sich nicht um die Kritik einer Studie, sondern um einen Artikel
über den zurückgetretenen St.Pöltner Bischof Krenn: www.kreuz.net/article.2534.html „In gewohnter Manier
meldete sich prompt der Wiener Lokalprophet und Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner zu Wort“ Der zweite
Artikel, wie schon weiter unten gesagt, hier: www.kreuz.net/article.2602.html „Wiener Pastoraltheologe,
Hw. Paul Michael Zulehner Hw. Zulehner bezeichnete die Enzyklika vor der österreichischen Presseagentur
als ‘Kurzfassung des Innersten des Christentums’.“ oder: www.kreuz.net/article.2525.html Der theologische
sehr liberale Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner Das sind nur Beispiele. In den weiteren Artikeln findet
man das Hw. bei Zulehner allerdings kaum.
hab verstanden Die Grundlage unseres Glaubens ist nur dann gefragt, wenn sie – zur Not zerschnipselt und
filetiert – zur Argumentation irgendwelcher fundamentalistischen Ansichten brauchbar ist. Ansonsten ist
die Bibel fürn Hugo. Was die Kirchenväter angeht, bei wem soll ich denn den Vorsitz Roms in Glaubensfragenerkennen?
Abgesehen davon, dass ihre sprachliche Inkompetenz ihre Aussagen zusätzlich noch entstellt: Eine Vorherrschafft
Roms in Glaubensfragen gibt es allerallerfrühestens ab dem vierten oder fünften Jahrhundert, und selbst
für diese Aussage würden mich Kirchenhistoriker noch lynchen. Von wegen „berücksichtigen sie die Kirchengeschichte“
Leute-Priester Irgendwie mutet der Begriff Leute-Priester ziemlich wienerisch an, finde ich. Ist aber
irgendwie lieb. Grundsätzlich hat Zulehner mit seiner Analyse recht, und die Kaninchenstarre der Kirche
in dieser Frage wird auch nicht mehr allzu lange dauern, denke ich. Die Forderung, Zulehner mit Hw. zu
betiteln, mag berechtigt sein, doch begründet ist diese nicht: kreuz.net bezeichnet nicht alle gültig
geweihten katholischen Priester mit Hw., sondern nur jene, die nach Meinung der Redaktion konform gehen.
Zulehner wurde nach seinen durchaus positiven Worten als Pastoraltheologe Hw. Zulehner bezeichnet, als
es darum ging, über eine Umfrage seines Institutes herzuziehen, wurde er als Wiener Lokalprophet Zulehner
bezeichnet. Dementsprechend ist Hw. auf kreuz.net nicht eine Titel sondern ein semantisches Signal an
die Leser, wessen Meinung sie zuzustimmen haben und wessen nicht.
na da haben wir es ja eine schöne Konstruktion über mehrere Ecken also, die so oder anders erstellt
werden kann. Außerdem machen Sie dabei noch eines offensichtlich falsch: diese Worte der johannäischen
Auferstehungserzählung richten sich an alle, nicht nur an Petrus! Somit sind ihre Schlussfolgerungen
auch obsolet, ich würde vorschlagen, sie blättern nach und lesen noch ein bisschen darüber in einem
Bibelkommentar und posten dann eine neuere Version, auf die wir uns vielleicht einigen können. PS: @aphrodite …
danke für die charmante Schützenhilfe
@Sozialkatholisch Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich das nicht tun würde? Weil ich ihre Ansage, dass
Jesus Gründer der römisch-katholischen Kirche gewesen sei, für eine lächerliche Projektion halte?
Haben Sie denn Belege, Beweise oder wenigstens minimalste Indizien dafür? Wenn Sie – abgesehen von Privatoffenbarungen –
irgendwelche wissenschaftlich brauchbaren Belege für diese Behauptung besitzen, dann wäre ich wirklich
äußerst dankbar, wenn sie mir diese überlassen würden. Eine solche Erkenntnis würde nämlich die
Theologie revolutionieren und die gesamte bisherige Lehre der Kirche auf den Kopf stellen, die an keiner
Stelle so etwas behauptet.
redaktionsprinzip naja, mag sein, jedenfalls funktionieren sie nach dem redaktionsprinzip (das auch manche
leser angenommen haben) wiederholung steigert den wahrheitsgehalt einer aussage und häufigkeit fördert
die relevanz. ganz, ganz böse linke freimaurer, gutmenschen und kommunisten sagen dazu auch „zumüllen“
ßßßßßßßßßßßßß Also wer Naturrecht ablehnt, ist kein ernst zu nehmendes Mitglied der Menschheit …
finde ich echt lustig. Ich muss Ihnen sagen, sie sind kein ernstzunehmendes Mitglied der Sprachgemeinschaft –
die konsequente, altertümelnde Verwendung von alten Schreibungen auf kreuz.net (sowohl von der Redaktion
als auch von den Lesern) ist eine Lächerlichkeit, die nur einmal mehr beweist, dass beide nicht besonders
hell auf der Platte sind. [v.d.Red.zens.]
einfach zum Wort „pimp“: Die Verwirrung um das Wort „pimp“ kann ich leicht aufklären: Natürlich ist
alles, was in den Lesermeinungen dazu geschrieben wurde, sachlich richtig und die Darstellung im Artikel
hinsichtlich der Bedeutung des Verbs ist unvollständig und die Erwähnung des Substantivs und seiner
Bedeutung ist unnötig und zeugt auf den ersten Blick von sprachlicher Unkenntnis des Verfassers. Doch
nur auf den ersten Blick: Erfahrenen kreuz.net LeserInnen wird klar sein, dass aus der Erwähnung dieses
Substantivs keine Rückschlüsse auf die Sprachkenntnisse von Redaktion und Verfasser möglich sind, denn
sie wissen, dass die einzige Absicht hinter dieser Erwähnung die unsachliche Verunglimpfung ist – wozu
sonst hätte man genau aus diesem Detail des Artikels die Überschrift abgeleitet? ad Jugendgottesdienste:
Die Scheuslichkeit dieser Veranstaltungen ist unbestreitbar, doch was in dem Artikel fehlt: Sie werden
in den meisten Fällen von konservativen, extrem rechten Gruppierungen initiiert, getragen und veranstaltet.
Und ich komme aus einer Diözese, in der schrecklicherweise der Bischof selbst an solchen Eventsteilnimmt.
Den liberalen und linken Gläubigen ist dieser Diskontfundamentalismus ein Dorn im Auge!
göttlich wie sich aufgrund dieses beitrages die sog. traditionalisten gegenseitig zerfleischen und dabei
findet sich in der jetzigen postingliste bereits für jede der behauptungen des bischofs mindestens eine
belegstelle. besonders göttlich finde ich ja thomas von aquin als grundpfeiler des konzils von chalcedon,
da muss ich wirklich sagen, hut ab, soetwas wär einem linkskatholiken wie ich es einer bin im traum nicht
eingefallen, so viel alkohol gibt es gar nicht auf der welt.
Popetown also wirklich, ich habe mir den Trailer angeschaut und finde ihn nicht sehens- und schon gar
nicht aufregenswert. das ist Klamauk, mag manchen gefallen, manchen nicht, das vorausgesetzte intelektuelle
niveau ist denkbar niedrig – darin besteht auch das einzige Indiz, das mir erklären kann, warum hier
auf kreuz.net so viel Aufregung darüber herrscht. zum Thema Comedy habe ich in einem Beitrag in einem
anderen Internetforum etwas gelesen, in dem es darum ging, warum man dort kreuz.net so viel Aufmerksamkeit
schenkt: „Comedy ist Comedy, auch wenn es unfreiwillige Comedy ist.“ Vielleicht fürchtet kreuz.net um
seine Marktführerrolle in diesem Bereich? Wie auch immer, ich finde Postings einfach abscheulich, in
denen Schreibungen wie jugentliche vorkommen …
comedy und so also wirklich, ich habe mir den Trailer angeschaut und finde ihn nicht sehens- und schon
gar nicht aufregenswert. das ist Klamauk, mag manchen gefallen, manchen nicht, das vorausgesetzte intelektuelle
niveau ist denkbar niedrig – darin besteht auch das einzige Indiz, das mir erklären kann, warum hier
auf kreuz.net so viel Aufregung darüber herrscht. zum Thema Comedy habe ich in einem Beitrag in einem
anderen Internetforum etwas gelesen, in dem es darum ging, warum man dort kreuz.net so viel Aufmerksamkeit
schenkt: „Comedy ist Comedy, auch wenn es unfreiwillige Comedy ist.“ Vielleicht fürchtet kreuz.net um
seine Marktführerrolle in diesem Bereich? Wie auch immer, ich finde Postings einfach abscheulich, in
denen Schreibungen wie jugentliche vorkommen …
@Toby also ich kann nur für mich sprechen: Ich äußere meine Meinung, und bei jedem Posting steht davor
„centesimus annus:“ und das sogar in rot. Ich habe kein Problem damit, dass andere auch ihre Meinungen
äußern, auch wenn diese sich von meiner unterscheiden. Stünde im Artikel also, dass der beligische
Erzbischof dieser Meinung ist und die Redaktion macht ihre abweichende Meinung kenntlich und zitiert Meinungen
von dritten, die dezidiert dazu ausgedrückt wurden oder im Zusammenhang damit stehen, um die eigene Meinung
zu stützen, dann wäre das meiner Meinung auch kein Problem: Immer noch würde ich meine Meinung äußern
und versuchen, diese ebenfalls zu untermauern. ABER: In dem Artikel steht nirgends Im Unterschied dazu
meint jedoch xy oder meint der Verfasser oder meint die Redaktion … Nein, da wird einfach geschimpft,
beflegelt und es werden Vorwürfe gemacht
Verhütung ist nicht das Problem … … das Problem ist die verbale Diarrhoe von kreuz.net, gegen die
Maßnahmen aus Kunststoff erforderlich wären: 1. die konsequente Bezeichnung von Homosexualität als
Sodomie, die ungefähr vergleichbar ist, als wenn ich jeden Deutschen grundsätzlich als Nazi beschimpfen
würde, 2. die Überschrift Gesetzespositivismus, die wieder einmal nichts mit dem Inhalt des Artikels
zu tun hat, 3. die sinnlose Aneinanderreihung von unzusammenhängenden Aussagen, oder ist irgendjemandem
Verständlich, was ein anonymer katholischer Moraltheologe und ein unbedeutender bayrischer Priester in
diesem Artikel verloren haben? Wirklich interessant jedoch finde ich, dass es kreuz.net offensichtlich
schon als negativ empfindet, wenn jemand anerkennt, dass es unterschiedliche Meinungen zu ethischen Fragen
geben kann. Oder wird hier dem belgischen Erzbischof gar ein Vorwurf daraus gemacht, dass er sich nicht
für frühmittelalterliche Modelle eines kirchlich geführten Staates stark macht? Hätten die katholizistischen
Fundamentalisten in der kreuz.net-Redaktion etwa gerne im Sinne ihrer islamischen Brüder im Geiste (also
der islamistischen Fundamentalisten) eine Scharia catholica anstelle der Verfassung?
Himmel und Hölle Ich lese: „Tja, die Muslime sehen in der Regel alle Christen in der Hölle“ Naja, wenn
man sich die muslimischen Vorstellungen des Himmels ansieht würde ich mich eher fragen: welcher brave,
katholische und rechtgläubige Katholik kann da schon hin wollen …
ooohh Beruhigend ist, daß die austriakische Befreiungstheologie außerhalb des ORF praktisch keinen Rückhalt
hat. Ein wahrer Erkenntnisgewinn, ihr Posting. Befreiungstheologie hat – egal ob in Österreich oder sonstwo –
immer auch außerhalb einen Rückhalt, und zwar den Besten, den man haben kann:Die Frohbotschaft unseres
Herrn Jesus Christus, die uns in den Evangelien überliefert ist!
@dominicus nicht wundern, der Seminarist ist einfach nur verwirrt – das ist bei fundis so, die bringen
keinen richtigen satz raus, verwechseln alles und schimpfen nur. um solche meinungen ernsthaft vertreten
zu können, muss man eben ziemlich dumm sein, und das kommt dann dabei raus. kreuz.net ist von der Intention
her schließlich die Plattform für Fundamentalisten, die wenn es ihnen jemand eintrichtern würde, durchaus
auch bereit wären, Selbstmordattentäter zu werden, von Rassisten – siehe Artikel mit der Überschrift
„Neger“, von sexistischen Schweinen – verzeihen sie den Ausdruck, kurz gesagt von Leuten, die die Schöpfung
Gottes verachten und mit Füßen treten.
Patron von kreuz.net In diesem Sinne würde ich Pilatus auch gerne zum Patron von kreuz.net ernennen,
wofür ich mehrere Gründe vorzubringen habe: 1. Pilatus war nicht in der Lage, religiöse Aussagen von
Tatsachen und Fakten zu unterscheiden. 2. Pilatus gelangte zu seiner Meinung über Jesus auch mehr durch
Ansteckung als durch Nachdenken. 3. Pilatus war nicht in der Lage, Jesus ordentlich zu zitieren und als
er dazu aufgefordert wurde, weigerte er sich. 4. Pilatus war ohne Probleme bereit, jemanden an das Kreuz
zu hängen, weil ein paar einflussreiche Personen das verlangten. 5. Pilatus war zutiefst von seiner eigenen
Unschuld überzeugt.
die üblichen Verdächtigen Also, bleibt festzustellen, es sind die üblichen Verdächtigen, die diesen
Propaganda-Artikel mit Lob überschütten und sich hocherfreut über die fortgesetzte Hetzjagd gegen homosexuell
empfindende und liebende Menschen äußern. In ihre Richtung sei wiederholt, was in einem Posting weiter
unten zu lesen war: Nur wer eine Klemmschwester ist hat massive Probleme mit der Homosexualität anderer!
@Gerhard: Es freut mich, dass Sie sich kritisch zu dem Artikel äußern, doch bitte verallgemeinern Sie
nicht, was Sie hier auf kreuz.net vorfinden – die Kirche ist nicht kreuz.net und kreuz.net ist schon gar
nicht die Kirche! Diese Seite ist so etwas wie eine ultrakonservative (im übelsten Sinne zu verstehen)
Freakshow und wird sehr häufig von KatholikInnen aufgesucht, die ganz und gar nicht dieser Einstellung
sind und sich über die Argumentationen (falls man das so nennen darf) dieser Kreise informieren wollen
oder einfach nur nach einfacher, billiger und unfreiwillig dargebotener Comedy suchen!
spendenskandal sonst ist jedes außerplanmäßige rauschen auf radio mariya einen artikel wert und der
spendenskandal wird unter den kurzmeldungen abgehandelt?
@Beobachterin Nützlich auch: Den Firmen, die in den Werbepausen dieses Films werben lassen, den Boykott
ihrer Waren androhen. Naja, stehen halt ein par 0190er-Nummern weniger auf der Telephonrechnung des Pfarrers
…
@sirilio kann mich ihren Forderungen nur vollinhaltlich anschließen. Darüber hinaus gehend möcht ich
auch noch anregend, dass es bereits derart fortgeschrittene Medien gibt, die Sachinformationen und Meinungen
voneinander sichtbar unterscheiden. Aber das geht wahrscheinlich bei kreuz.net nicht, sonst müsste die
ganze Site kursiv sein
human kreuzigen @sozialkatholisch:Ich weiß nicht ob jede Kreuzigung nackt durchgeführt wurden, denke
aber das [sic!]die röm. Soldaten die Kreuzigungsopfer mehr oder weniger respektvoll behandelten. ad nackt
gekreuzigt: Mir ist trotz intensivster beschäftigung mit dem Thema keine einzige historische Quelle bekannt,
die behauptet, dass Menschen bekleidet gekreuzigt worden wären. Sollten Sie eine solche kennen oder gar
(auf ihrem Dachboden) besitzen, wäre ich für eine Überlassung derselben zur wissenschaftlichen Bearbeitung
äußerst dankbar. ad humane Behandlung: Kann mir lebhaft vorstellen, mit welch großer Sorgfalt die römischen
Henker um das gesundheitliche Wohl der Delinquenten besorgt waren. Stellen Sie sich doch vor, der Henker,
kurz bevor er einen Nagel in den Unterarm schlägt: „Vorsicht, jetzt tuts gleich ein bisserl weh“ Oder:
„Was wollen’s denn zur Kreuzigung anziehen, damit sie fesch ausschauen? Vielleicht ein buntes hullahulla-baströckchen?
oder ein tief ausgeschnittenes Negligé? Sie wollen doch sicher gut ausschauen, schließlich wird man
ja nur einmal im Leben gekreuzigt.“ Also das ist ja absurd, sich soetwas vorzustellen. Davon mal abgesehen,
waren die meisten der in Palästina stationierten römischen Soldaten syrischer Herkunft und die waren
nicht gerade für Philosemitismus bekannt …
@Sirilio berechtigte Frage, vermutlich steht das in irgendeiner Privatoffenbarung einer stigmatisierten,
geweihten Jungfrau aus dem Bekanntenkreis von Mel Gibsons Sekte …
@gehirngewaschene glücklich die, bei denen es etwas zu waschen gibt … was offensichtlich nicht unbedingt
auf alle, die hier Meinungen kundtun oder Artikel verfassen zutreffen muss.
also wirklich der Vatikan wird den Sender angreifen, weil er zu katholisch ist … selten so gelacht.
Offensichtlich hält die Redaktion ihre LeserInnenschaft für ziemlich dämlich. Zu den Fehlern im Text
sag ich nichts, ich will ja niemanden langweilen – nicht noch mehr als der Beitrag selbst es ohnehin schon
getan hat.
staunend sitze ich vor kreuz.net Nachtrag: @Athanasius: Petrus II hat soeben den Wettbewerb gewonnen!
Zum Artikel noch: Die Kollegen Athanasius und Isidor mögen mir verzeihen, falls sie durch ihre Postings
eigentlich doch nur die Deutschkenntnisse des Autors parodieren hätten wollen. (Frage: Braucht man für
ein Jusstudium keine Matura mehr?) Ich erlaube mir zu zitieren (oder copy-pasten, wie das auf neudeutsch
heißt): einem stark rhythmisierten sogenanntes Stationendrama, Praktisch sieht das offenbar so aus, daß,
Gesetzbestimmung (und das von einem Juristen!), Es gäbe kein berechtigtes Ärgernis (Anm. falsche Zeitform
des Konjunktivs!).
ich glaubs nicht … … was hier alles als Lesermeinung gepostet wird. @Isidor: es ist ja schön, wenn
man die Erfahrung älterer Menschen mitgeteilt bekommt, um aus der Vergangenheit etwas für die Zukunft
zu lernen. Aber: Wem wollen Sie mit Ihrem „Früher hätt’s dees niit gebm“ noch etwas Neues erzählen?
Zudem paart sich in ihrem Posting eine gewisse bewusst altertümelnde Diktion mit Rechtschreibfehlern,
mit denen es früher in der Schule sicher einiges mit dem Rohrstock über die Finger gegeben hätte. Ich
will Sie nicht hoffieren, denn sie kommen mir als zu hoffärtig rüber … @Athanasius: Trotz des Gefahrs
der Schulmeisterlichwirkung erlaubert ich die Frage, teilnehmen am Wettbewerb wieviele Grammatikfehler
pro Satz ins Internet bringen oder einfach Herkunft aus opus-dei- oder legio-mariä-Land? Sogahr die Muh-släms
wo für Frauenverachten bekannt sind behandlen diese selbigen mit mehr Respekt wie Sie in ihrem Pfosting –
Weiber ist deutsche sprache sogar für isidor schon zu altertümelnd. Wenn die Fehler in den neuen Medien
sind, werden sie davon nicht richtiger. Das gelten auch für diese, wo die Kirche vor dem Konzil gemacht
hat. Für den Ritus, den Sie meinen, würde ich das Wort „überliefert“ nicht verwenden, man spricht von
„überwutzelt“.
gute Frage aber so ist das eben bei Vergleichsargumenten, dass der Zusammenhang meist nur denen ersichtlich
ist, die diese Argumente verwenden. @ Parzifal: Vielleicht hat der arme Redakteur einer britischen Zeitung,
der in www.kreuz.net/article.1091.html so diffamiert und als unfähig hingestellt wird in Wahrheit doch
recht gehabt?
äh Wieder einmal? 1995? Liebe Leute! Hochspannender Artikel über die rechte Sicht der Affäre Groer,
damals, im 95er-Jahr. Nur was soll die Überschrift: „Wieder einmal“ klingt so nach Top-Aktuell, gestern
erst … und dann im ganzen Artikel außer den üblichen Beschimpfungen der Leute, die vor 11 Jahren gesagt
haben, was los ist: NICHTS! SCHREIBEN SIE DOCH BITTE ETWAS REIN IN IHRE ARTIKEL! DER ARTIKEL IST – abgesehen
davon, dass er im Zusammenhang mit der Überschrift eine Themenverfehlung ist – SOGAR ZU SCHLECHT, UM
IHN KRITISIEREN ZU KÖNNEN!
@laurentius2 … dazu etwas zu sagen, wäre schon zu viel. … dazu nichts zu sagen, wäre schon zu wenig.
Hast du nicht lustigere Verschwörungstheorien und Hetztiraden auf lager, dass man es wenigstens mit Humor
nehmen könnte?
Sg. Ansgar Nichts liegt mir ferner, als besserwisserisch Ihre Aussagen zu korregieren, doch leider muss
ich kleinere Klarstellungen im Zusammenhang mit Ihrem Posting anbringen: „Und jetzt pöbelt er auf Kirchensteuerkosten
vor Taufscheinkatholiken“ 1) Bei seinen Auftritten in den Bildungshäusern pöbelt Ernesto Cardenal nicht,
sondern liest hochstehende lateinamerikanische Literatur, großteils Lyrik, wirklich vom Feinsten. 2)
tut er dies nicht vor Taufscheinkatholiken, sondern vor einem gemischten Publikum; den Christinnen und
Christen darunter ist der Taufschein wohl das geringste, was sie an die Kirche bindet. 3) tut er dies
nicht auf Kosten von den Kirchensteuern – die übrigens korrekterweise schon lange nicht mehr so bezeichnet
werden –, sondern das Publikum bezahlt Eintritt. 4) gepöbelt wurde – das ist aus dem Artikel ersichtlich –
überhaupt nie, auch nicht bei der Veranstaltung in Graz, die laut diesem hochzuverlässigen Informationsmedium
hier an der Universität stattgefunden hat, die – mit Verlaub – kein kirchliches Bildungshaus ist und
nicht aus den Erträgen des Kirchenbeitrages finanziert wird. 5) Eine Meinung zu haben, ist wohl noch
allen erlaubt. Von der eigenen Meinung abweichende Meinungen zu kritisieren folglich auch. Die Äußerung
dieser abweichenden Meinung allerdings abzuwerten (zum Beispiel, indem man sie als „pöbeln“ bezeichnet)
zeigt jedoch deutlich, dass die eigene Meinung nicht sonderlich gefestigt ist (argumentative Untermauerung
fehlt, Unsicherheit, …).
Schläft die Redaktion? Also das gab es doch noch nie auf dieser Seite! Da kommen Antworten von Leuten,
die sich gegen die kirchliche Lehre stellen, indem sie selbst denken und das nicht dem Papst überlassen.
Vor allem die Behauptung, die Bibel sei politisch zu verstehen, kann nur von Leuten vertreten werden,
die vom grassierenden Exegese-Virus infiziert wurden und doch tatsächlich in dem Wahn befangen sind,
die Bibel sei historisch gewachsen und nicht von Gott diktiertes Wort Gottes.