Sonntag, 16. Januar 2005 22:14
Lesername: GerdEric
Beiträge: 3.142
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Dienstag, 25. Januar 2005 21:04
GerdEric: 1+1=7
Auch Jesus „provozierte“
(ich sehe das eher, als einen Beitrag leisten, damit man nicht im eigenen Saft, ohne neue Würze vor sich hin brodelt),
und ist doch was draus geworden,
oder nicht?

(entschuldigt, wenn ich mal in der Formulierung oder auch mit meinen Ansichten zu direktz oder zu provokant bin.
mir geht es nicht darum jemanden verletzen zu wollen oder andere Ansichten in den Schmutz zu ziehen, aber wenn die Kelter getreten wird, dann gibt es schon mal Spritzer…)

hiermit möchte ich Euch alle herzliche Grüssen
und Gottes Segen sei mit Euch
GerdEric
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Dienstag, 25. Januar 2005 17:44
GerdEric: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 25. Januar 2005 14:36
GerdEric: Lieber Ulrich Müller
und das sind Deine Argumente?
Schade…

Ps.: Es gibt nur einen GerdEric!

)
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Dienstag, 25. Januar 2005 14:34
GerdEric: Johannes
22 Ihr Samariter betet zu Gott, aber ihr kennt ihn nicht; doch wir kennen ihn, denn die Rettung für alle Menschen kommt von den Juden.
23-24 Aber die Stunde kommt, ja sie ist schon gekommen, da wird der Heilige Geist, der Gottes Wahrheit enthüllt, Menschen befähigen, den Vater an jedem Ort anzubeten. Gott ist ganz anders als diese Welt, er ist machtvoller Geist, und alle, die ihn anbeten wollen, müssen vom Geist der Wahrheit erfüllt sein. Von solchen Menschen will der Vater angebetet werden.«

[Mit keinem Wort erwähnt Jesus seine „Göttlichkeit“, er spricht einzig über Gott]

25 Die Frau sagte zu ihm: »Ich weiß, dass der Messias kommen wird, der versprochene Retter. Wenn er kommt, wird er uns alles sagen.«

[Mir ist nicht bekannt, dass die Samaritaner einen Messias kannten]

26 Jesus antwortete: »Er spricht mit dir; ich bin es.« 27 In diesem Augenblick kehrten seine Jünger zurück. Sie wunderten sich, ihn im Gespräch mit einer Frau anzutreffen. Aber keiner fragte ihn: »Was willst du von ihr?«, oder: »Worüber redest du mit ihr?«

[Dieses gespräch fand wohl unter vier Augen statt…Keiner seiner Jünger fragte ihn, keiner wollte etwas wissen]

Lieber Bruno,
warum versuchst Du mich persönlich anzugreifen?
warum versuchst Du mich „Narr“ zu heissen?
Ich denke, Du weisst was Jesus dazu sagt…
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Dienstag, 25. Januar 2005 14:22
GerdEric: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 25. Januar 2005 14:13
GerdEric: Lukas 22
20 Ebenso nahm er nach dem Essen den Becher mit Wein und sagte: »Dieser Becher ist Gottes neuer Bund, der in Kraft gesetzt wird durch mein Blut, das für euch vergossen wird.
21 Aber ihr müsst wissen: Der Verräter sitzt hier mit mir am gleichen Tisch.
22 Der Menschensohn muss zwar den Weg gehen, der ihm bestimmt ist; aber wehe dem Menschen, der ihn verrät.«
23 Da fingen sie an, einander zu fragen, wer von ihnen es wohl sei, der so etwas tun würde.

Wer ist der Größte?
24 Es kam unter ihnen auch ein Streit darüber auf, wer von ihnen als der Größte zu gelten habe.
25 Da sagte Jesus zu ihnen: »Die Könige üben Macht über ihre Völker aus, und die Tyrannen lassen sich sogar noch Wohltäter des Volkes nennen.
26 Bei euch muss es anders sein! Der Größte unter euch muss wie der Geringste werden und der Führende wie einer, der dient.
27 Wer ist denn größer: der am Tisch sitzt oder der bedient? Natürlich der am Tisch! Aber ich bin unter euch wie der Diener.
28 Ihr habt mit mir durchgehalten in allen Prüfungen, die ich zu bestehen hatte.
29 Dafür werde ich euch an der Herrschaft beteiligen, die mein Vater mir übertragen hat.
30 Wenn ich meine Herrschaft angetreten habe, werdet ihr an meinem Tisch essen und trinken und über die zwölf Stämme Israels herrschen.«

Jesus und Simon Petrus
31 »Simon, Simon! Pass gut auf! Gott hat dem Satan erlaubt, euch auf die Probe zu stellen und die Spreu vom Weizen zu scheiden.
32 Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube an mich nicht aufhört. Wenn du dann wieder zu mir zurückgefunden hast, musst du deine Brüder und Schwestern im Glauben an mich stärken!«
33 Petrus antwortete: »Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis zu gehen, ja mit dir zu sterben!«
34 Jesus antwortete: »Ich sage dir, Petrus, noch ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen und behaupten, dass du mich nicht kennst.«

Lieber Bruno,
ich lese da nichts von einer Kirche, nichts von einer neuen Religion.
Ich lese auch nichts anderes, als dass dort von einem Verräter geschrieben steht, und nur einer wird bezeichnet, der ihn verraten wird.
Es steht da auch nichts davon, dass die Jünger Israel verlassen sollen, denn sie sollen Israels Stämme führen (nicht beherrschen).

Und wer erniedrigt sich mehr, als der, der sich scheinbar am weitesten von ihm entfern?
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Dienstag, 25. Januar 2005 08:31
GerdEric: Schubladen auf
Schubladen zu…

Es gibt auch x-protestantische Sites,
auf denen auch Katholiken schreiben…
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Montag, 24. Januar 2005 20:00
GerdEric: Jesus hat nie gesagt:
Ich bin Gott.
er hat nicht mal gesagt:
Ich bin der Messias.
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Montag, 24. Januar 2005 19:21
GerdEric: Mit keinem Worte habe ich Gott geleugnet!
>>>behaupte bitte nicht, dass ich Gott leugne<<<

Bruno: Doch mein lieber Gerd – du leugnest Gott!

(ich explodiere sicher nicht, ich denke auch, das ist nicht Deine Absicht)
Ich leugne einzig, dass Jesus „Gott Sohn“ ist.
Gott (der auch mein Vater ist, ja, das ist mein Gott, wie es auch der des Jesus war).

Bruno: … dass Gott Vater und Jesus Christus (zusammen mit dem Geist Gottes, dem Heiligen Geist) EINES SIND!

Ja, auch ich versuche den einen Weg zu gehen, und so bin auch ich Gottes Sohn, der seinem Vater folgt (nicht so konsequent, da ist mir Jesus das brüderliche Beispiel, aber er ist mein Bruder, nicht mein Gott).

Bruno: WER MICH NICHT KENNT, DEN WERDE ICH NICHT KENNEN VOR MEINEM VATER

Ich kenne ihn, doch vor Gott werde ich mich allein Verantworten (müssen oder dürfen), denn Gott ist mein Erlöser.

Ja, ich leugne, dass Jesus Gott Sohn ist, denn Gott braucht keinen Mittler, oder sollte er nicht Allmächtig sein, dass er einen Mittler braucht?

Amen
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Montag, 24. Januar 2005 19:07
GerdEric: Ohne luther wäre die
katholische Kirche in dem falschen Weg verharrt, in das sie hinein geraten war.

luther brachte Reformen in der katholischen Kirche in Gange (gegenreformation), auch wenn es nicht die der lutheraner oder anderer Protestanten waren.
Und ich frage mich, warum manche Katholiken eine lateinische Messe wollen, denn Jesus sprach kein Latein, es war die Sprache der Römer, aber nicht des Jesus.
Nicht Rom ist der Kopf, Jesus ist der Kopf,
wenn ich denn das Christentum richtig verstanden habe.
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Montag, 24. Januar 2005 10:56
GerdEric: danke
Lieber Dolfus,
ich habe nicht behauptet, ein Katholik zu sein.

Lieber spectator,
entschuldiege, aber „Wa für’n Schwachsinn“ ist keine Antwort, und erinnert mich daran: „Wer zu seinem Bruder Narr sagt…“,
und gelogen, weil er sagte, „Ich und der Vater sind Eins“, hat er auch nicht, zumal er sagte: „der Vater“, nicht aber „mein Vater“.

Ich gehe meinen Weg…

)
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Montag, 24. Januar 2005 09:33
GerdEric: Lieber Bruno-Maria
Bruno-Maria: „Jesus war Mensch wie jeder Andere“ schrieb Gerd.
Ähnliche Atheistensprüche stehen inzwischen in jedem Thread.

Leider verstehe ich Deine Äusserung nich, denn ich habe mit keinem Worte behauptet, das es Gott nicht gibt, ich habe IHN nicht geleugnet.
Sage bitte, dass ich leugne, dass Jesus Gott ist, das tue ich, aber behaupte bitte nicht, dass ich Gott leugne.

Auch Jesus kannte nicht nur einen Weg.

Gott behüte Dich auf Deinen Wegen.
Amen
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Montag, 24. Januar 2005 09:04
GerdEric: Lieber Bruno-Maria
Bruno-Maria: Hier wurde in atheistisch üblicher Einfalt, die alle Fakten ignoriert, Hanebüchenes unbekümmert vom Stapel gelassen und als Fakt präsentiert;
»JESUS WAR NICHT GETAUFT«

Also, die Taufe, wie sie bei den Christen üblich ist, war es zumindest nicht, es war wohl eher das jüdische rituelle Bad.

Bruno-Maria: Große Teile der Bibel werden hier einfach als inexistent oder gegenteilig als Tatsache verkündet.
Wird es widerlegt, so wird das Thema gewechselt
(Fehllehr-Versuch hat halt nicht geklappt).

Ich werde das nochmal aufnehmen.

Bruno-Maria: Ich bekam in Privatmail die provokante Frage:

>>>und was würdest Du heute loben, wenn die arianischen Christen die Oberhand gewonnen hätten?<<<

Entschuldige, dass ich diese Frage auch an Dich gesendet habe, war leider als Nachricht an Dich „gerutscht“.

Bruno-Maria: Wer das fragt weiß nicht, dass die von Jesus eingesetzte Kirche nicht des Menschen Beliebigkeit unterliegt, sondern vom Geist Gottes durchwirkt und gestaltet ist, der bisher jede Fehlentwicklung wieder in die Wirklichkeit Gottes zurück leitete.

Die Kirche wurde nicht durch Jesus eingesetzt,
er hat doch gerade Institution (wie auch die Geschichte der Christenheit beweist) als gefährlich, weil selbstherrlich, angegriffen.

Bruno-Maria: Die Arianer (benannt nach Arius aus Alexandrien, der die Wesenseinheit Jesu mit dem Vater bestritt und die Geschöpflichkeit Jesu verkündete) leugneten die Allerheiligste Dreifaltigkeit Gottes und erzwangen das 1. ökumenische Konzil nach Nizäa. Der Streit wurde 381 beigelegt. Nur einzelne germanische Stämme behielten arianisches Fehldenken bis ins 7. Jh.

Den Heiligen Geist gab es von Anbeginn, ohne dass der Heilige Geist als Gott aufgefasst oder begriffen wurde, und auch von Gott nicht so anerkannt wurde.
Es ist schon interessant, dass man 380 Jahre nach Jesu dieses alles für derart erkennen musste, wenn Jesus dieses doch den Menschen zuvor hätte erklären können.
Jesus war Mensch, der sich seinem Gott unterworfen hat.

Bruno-Maria: Was Wahrheit ist, offenbarte uns Jesus Christus. Wer hören will, der höre. Wer nicht hören will, wird auch nie verstehen und wird die Wahrheit erkennen müssen.

Wir werden sehn…

Bruno-Maria: Christentum ist nicht Hobbyglaube, sondern Erkenntnis der Wahrheit Gottes, die weder teilbar, noch umdeutbar ist. Wer glaubt, wird erkennen.

Nur weil alle den Falschen Weg nehmen, muss es nicht der richtige sein.
Jesus ging den Weg Gottes, ohne Kirche, ohne Taufe, ohne Dreifaligkeit, allein auf seinen Gott vertrauend,
und diesen seinen Weg, den kann auch ich, in meiner bescheidenen Art, gehen.

(was bitte, soll das „in atheistisch üblicher“ heissen?
Entscheidest Du,
was atheistisch ist?
Hatten wir das nicht schon?
Ich habe sicherlich einen anderen Glauben als Du, aber deshalb mich atheistisch zu schimpfen…)

Ich will neimanden bekehren, ich möchte nur meine Sicht erklären, wie auch Jesus nicht andere Prediger verwarf.
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Montag, 24. Januar 2005 08:46
GerdEric: Kein bedarf der „Taufe“
denn allein in der Gefolgschaft Gottes (nicht des MEnschen Jesus) macht ein Mensch sich zum Getreuen Gottes (denn zuviele sündhafte Menschen wähnen sich in SIcherheit, allein wegen ihrer Taufe).
In dem rituellen Bad Jesu bei Johannes ist einzig die Anbindung der Johannes Jünger zu sehen, die dadurch eine Verbindung zu den Jüngern des Jesus fanden.
Jesus war ein Mensch wie jeder, mit all seinen kleinen menschlichen Fehlern.
Ihn zu einem göttlichen Menschen zu erklären oder gar zu einem Gott gar selbst, ist griechisch-heidnisches Werk.
Er hat sich als Sohn Gottes empfunden, wie auch ich ein Sohn Gottes bin, eben ein Mensch, der versucht, Gottes Weg zu beschreiten.
In meinen Fehlern hoffe ich auf die Gnade Gottes, der mich erlösen wird,
und zwischen mir und Gott ist kein Platz, kein Raum, keine Begrenzung durch eine sich zum Willen Gottes machendes Instrument, Institution, auch Kirche geheissen.

mfg
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Sonntag, 23. Januar 2005 20:15
GerdEric: Lieber Bruno-Maria
und was würdes Du heute sagen, wenn die arianischen Christen gewonnen hätten? [mehr…]
Sonntag, 23. Januar 2005 20:12
GerdEric: Lieber Uwe Schmidt
>> Naja, die Bogumilen sind ja wohl schlimme Ketzer, eher manichäisch-buddhistisch als christlich…und die nimmst du ihn Schutz?

jedenfalls nicht schlechter, als fränkisch-mitras…
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Sonntag, 23. Januar 2005 20:07
GerdEric: Lieber Bruno-Maria
auch Jesus war nicht getauft… [mehr…]
Samstag, 22. Januar 2005 16:22
GerdEric: Lieber Zaratustra
für wen spricht denn der Rabbi?
Doch wohl nicht für das Judentum insgesamt…
Ein „Oberrabiner“, der sich von Leuten bezahlen lässt, die die Ritualmordlügen verbreiten?
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Freitag, 21. Januar 2005 09:09
GerdEric: Gottes grenzenlose Güte
Der „alte“ Bund ist nie gelöst, und einen neuen gibt es nicht.

>> Siehe Paulus: Röm 6,4 – Gal 6,12 – Off 21,5 oder 2 Kor 5,17
«Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue
Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden»

das Alte ist nicht vergangen, denn sonst könnte seit der sogenannten Reformation auch die alte (römisch katholische) Kirche vergangen sein.

>> Wäre die Erlösung nicht gewesen – wäre nicht Jesus da gewesen, der am Kreuz zum Schächer sagte
NOH HEUTE WIRST DU MIT MIR BEI MEINEM VATER SEIN

Die Erlösung gab es schon zuvor, denn Gott ist ein gütiger Gott und Umkehr und Gnade sind keine Erinfdung der Christen.

>> Der Schwerstverbrecher war gewiss nicht getauft und war Heide –
erkannte aber Gott in seiner Sterbestunde.

der „Scherstverbrecher“ (was bitte, hat er denn getan? welchjes sind seine Schwerst Verbrechen?) war wie Jesus Jude.

>> Es ist nicht an uns, den Wegen Gottes vorzugreifen; nicht an uns, die Entscheidungen Gottes zu erkennen.

Dann gilt das auch für den Kardinal und den Papst.

>> Unser ist, die Gnade Gottes zu erflehen, die wir, wenn wir sie bekommen, unverdient bekommen.

Eben, aus Gottes grenzenloser Güte.
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Freitag, 21. Januar 2005 09:02
GerdEric: Leider
ist es überhaupt kein Thema… [mehr…]
Donnerstag, 20. Januar 2005 22:56
GerdEric: Der päpstliche Segen für Ferrari
und Jesus ritt auf einem Esel… [mehr…]
Donnerstag, 20. Januar 2005 21:01
GerdEric: Lieber Werner Uttermann
>>Wenn der Mensch sich als absolut sieht, wenn er meint, er sei der Beherrscher von Leben und Tod, wenn er keinen Gott anerkennt und deshalb Gottesgebote auch nicht befolgt, dort verfehlt er sich immer am Leben.

Herodes hat sicherlich nicht vergessen, wem er seine Macht verdankte, dem römischen Kaiser…
und doch kannte auch er Gott, er liess auch grosszügig für Gott bauen (was aber seine Untertanen ihm nicht zu Gute hielten, zu Recht)
Die sonstigen Verfehlungen (die sittlichen) passieren auch so manchem Kirchenmann.

>> Dann spricht Kardinal Meisner Beispiele der Verfehlungen an von Mensche an: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen läßt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht.“ Es ist unverständlich für mich, wie gebildete Leute, wie Herr Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, öffentlich losschreien, aber damit auch aufzeigen, dass sie nicht in der Lage waren, warum auch immer, diese Äußerungen Kardinal Meisners richtig zu verstehen.

Leider war der Kardinal nicht in der Lage zu erkennen, dass er andere Beispiele hätte nehmen können, als zB ein Bischof in Südfrankreich selbst Hand anlegte gegen die Albingenser, und alles töten liess, und seine es katholische Söldner, für die die Albingenser zuvor das Leben ausgehandelt haben, oder Kinder.

>> Große Hast in den Reaktionen, lässt oft solche Fehler aufkommen, aber auch das Verständnis von sich selber, man sei sehr wichtig und alle Welt höre darauf was man sagt, kann solche Verstehensfehler begünstigen, meine ich. Also: Nicht der Kardinal muss sich entschuldigen, sondern Herr Paul Spiegel.

weil er sich zu Recht aufregte?

>> Eine Schande für die DBK ist es, dass sie sich so wachsweich aus der Affäre zieht. Mehr Mut unseren Bischöfen. Je schwächer der Mut um so weniger Gläubige. Hirten müssen sich gemeinsam den Wölfen entgegenstellen!

Wie soll ich denn das verstehen?
wer sind denn Deiner Meinung nach die Wölfe?
Interessiert mich doch sehr.
Und bedenkte, es wird schon im NT vor den falschen Hirten gewarnt.
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Donnerstag, 20. Januar 2005 20:47
GerdEric: Lieber Dolfus,
Dolfus: In wievielen Hollywood-Produkten wird Volkshetze gegen Deutsche oder Araber betrieben … es sind Legionen, und es fällt uns auch gar nicht mehr auf.

Und in wievielen Hollywood-Produktionen wird ein verklärtes, überttrieben positives Bild von den Iren geliefert…

DOlfus: Bei der „Passion Christi“, eine getreue Evangeliumsverfilmung, kamen wütende Aufstände und Antisemitismus-Vorwürfe … bei der deutschen DVD lieferte man gleich eine Handreichung mit, verfaßt vom Trio Spiegel-Lehmann und dem Ober-EKDler …

Danke, ich habe den Film gesehen.
Was mir auffiel?
Die Krähe, die einem Manne ein Auge aushackt,
die „jüdische“ Oberschicht, die mit irgend welchen Stäben da standen, und dass Maria das Blut auf wischte…

Die Krähe habe ich schon mal in einem Film über Merlin gesehen (ob da Mel Gibson irgend wie mitwirkte, weiss ich nicht), im gleichen Film ein Druide (ist doch wohl ein Heide), der einen identischen Stab derer der besagten Juden hielt.
Und die Maria, die das Blut wohl für den Gral aufwischte…
Was ist davon getreu?

Dolfus: Ebenso ist es mit der Kirche … die Kirche wird heute auf allen Ebenen geprügelt und verleumdet, vom Schultheater bis zum Bundestheater, von Politikern aller Ebenen etc… Pius XII., der nach dem Krieg von hohen Juden für seinen Einsatz gegen Hitler geehrt wurde, wird heute als alter Nazi verkauft, sodaß die Heutigen das tatsächlich glauben …

Es ist eben so, wer andere richten will, muss damit rechnen, selbst gerichtet zu werden.

Dolfus: Ebenso die alte Keule gegen die Kirche … (Ex-)CDU-Hohmann hat in seiner mutigen Bundestagsrede klare Fakten gebracht, die offensichtlich einige Leute nervös machen … nämlich, daß vielleicht auch ein Jude mal einen Fehler gemacht haben könnte …

1. Welche Bundestagsrede?
2. Auch Juden machen Fehler (das war jetzt nicht ernst gemeint von Dir?), oder hläst du sie für göttlich, nur weil Jesus auch Jude war?
3. Hat Hohmann die Fakten falsch zusammen gestellt.
4. weiss ich nicht, ob Dein Einwand nicht selbst weiter vom Thema ablenkt…

Mit freundlichem Gruss
GerdEric
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Donnerstag, 20. Januar 2005 20:32
GerdEric: zum Zweiten
Bruno-Maria: Eigene Fehler wollen wir immer schnell vergessen machen. Auch uns selbst gegenüber. Klar.
Sie müssen aber auch vergessen sein, wenn wir damit mit Gott im Reinen sind, also Buße taten und Wiedergutmachung. Um so mehr bei Anderen, denn wir können nicht vergeben bekommen, wenn wir deren Schuld nicht vergeben haben.

Das wird aber jetzt kritisch…
Wie will Meisner wissen, dass Stalin mit Gott nicht im Reinen ist? Hat er das dann zu entscheiden?
Wenn ein Gottesleugner sündigt (der ja gar nicht Gott kennt, nicht weiss, was Gott will)? um wieviel mehr wird Gott den züchtigen, der Gottes Gebote kennt!

Bruno-Maria: Oder wollen wir wirklich das Kamel sein, das, wenn über eine schlimme Sache Gras gewachsen ist, alles wieder weg frisst?

Entschuldige, es ist das rituell unreine Kamel, das nicht durchs Nadelöhr geht (der Reiche), und es ist der rituell unreine Esel (der doch von Gott ausgezeichnet), der das Gras wieder abfrisst.

Gott lässt auch über anderer Menschen Untaten Gras wachsen, und doch meint ein Kardinal, er müsse der Esel sein.

Bruno-Maria: Warum darf ein Kardinal nicht übergroße Schuld anprangern, ohne jedes Mal zu sagen: AUCH WIR DIE KIRCHE TATEN DAMALS BÖSES???

Kann er doch, nur darf er sich dann nicht beschweren (und das hat er hoffe ich auch so erkannt), wenn dann andere ihm andere Taten vorhalten, oder seine unterlassungen Anprangerungen unterlassene Hilfe für Verhungernde, so dass täglich Tausende verhungern…

Und wer entscheidet, was übergrosse Schuld ist?
Ist es nicht schon allein übergrosse Schuld, dieses zu beurteilen sich heraus zu nehmen?

Bruno-Maria: Übergroße Schuld die nicht vorbei und historisch unveränderlich, sondern aktuell, jetzt und heute fortgeführt wird?

Meinst Du Überheblichkeit?

Bruno-Maria: Sind die Kirche denn nicht wir??? War denn die Kirche isoliert und alleine? War sie nicht Teil von Staat und Volk? Ware unter den Zusehern und Beifallspendern der Vollstreckung der Inquisition keine Christen? Niemand?

Nur noch ein kleines Beispiel.
das Münster/in Westfalen der Täufer.
dort wurden Gegner auch (schliesslich ist es eine harte und unbarmberzige Zeit) hingerichtet.

In einer grossen Inszenierung wurden die gefangenen Anführer gefoltert und dann hingerichtet.

Der Unterschied liegt nicht darin, dass die vereinigten Truppen der evangelischen und katholischen Gruppen Recht sprachen (sie nahmen das Recht in ihre Hände),
denn auch die Täufer nahmen sich das recht heraus.

Der Unterschied liegt darin, dass die Täufer Folter verboten! Sich eben nicht noch an dem Leid der Unterlegenen zu weiden.
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Donnerstag, 20. Januar 2005 20:01
GerdEric: Lieber Bruno-Maria,
es ist nur sehr „komisch“,
wenn Priester Keuschheit predigen, dann aber selbst gestehen müssen, dass das Leben doch nicht so einfach ist.
Das bringt doch immer mehr Misstrauen hervor.
Kann man wirklich seine Kinder einem kirchlichen Mitarbeiter anvertrauen? oder sollte man doch lieber das Kind davor schützen, denn wenn es erstmal in den „Brunnen“ gefallen ist…
und die art, wie mit den Tätern umgegangen wird, ist auch nicht das, was ich vertrauensbildent nennen kann.

Sicher muss ich meinem Sohn nicht sagen, was ich zuvor gelebt habe, aber ich kann ihm sagen, wenn er in einem Problem steckt, dass man da mit Vertrauen auf Gott, wieder heraus kommt.
Ich werde ihm seine „Sünden“ nicht vergeben können, aber ich kann ihm zusichern, dass Gottes Güte gross ist.

Wenn der Gläubige keusch sein soll, um wieviel mehr muss dann der Klerus dies sein?

mit freundlichen Grüssen
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Donnerstag, 20. Januar 2005 15:46
GerdEric: Wäre Usus eigenes Unrecht zu verlautbaren
bevor man anderes Unrecht anklagt, würde nie mehr Unrecht angeprangert.

Lieber Bruno-Maria,
das bezweifel ich, es würde eher das Bekennen der eigenen Schuld verbessern, denn die bisherige Praxis fördert genau das verheimlichen, das sich nicht zu seinen Taten bekennen.

Bruno-Maria: Übeltäter würden bestärkt durch: „Andere taten’s auch“.

Aber, genau das hat Kardinal Meisner getan, nein, er hat nicht mal gesagt, andere AUCH, sondern nur: Andere!

Bruno-Maria: Mit Meisners „eigenen“ Untaten waren Untaten der Kirche gemeint, die, wenn wir sie nicht vergeben und vergessen; unsere Schuld nie vergeben lässt.

Es geht beim Aufzählen eigener Schuld nicht darum, dass die Schuld nicht vergeben werden kann, sondern darum, ein Beispiel aufzuzeigen, nichts mehr.

Bruno-Maria: Warum wollen wir bei des Kardinals von uns konstruierten „Fehlern“ kein Ende finden, wenn wir eigene Fehler schnell vergessen machen?

Es ist doch klar, dass auch ein Kardinal (es geht nicht um die persönliche Schuld Kardinal Meisners), wenn er sich schon nicht selbst erinnert, an die Schuld der Kirche erinnert wird.

Bruno-Maria Schulz
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Donnerstag, 20. Januar 2005 00:45
GerdEric: Tja, wenn ich
mir da den Kardinal Meisner ansehe, der dem „bedrängten“ Martin Hohmann zur Seite springt… [mehr…]
Mittwoch, 19. Januar 2005 21:45
GerdEric: hat der Kardinal
schon auf den, allein durch wegschauen, täglichen Hungertod von tausenden Kindern hingewiesen? [mehr…]
Mittwoch, 19. Januar 2005 19:56
GerdEric: was, bitte, ist denn das Kainsmal?
das Kainsmal zeichnet doch den Menschen, der Schuld auf sich geladen hat, der wider Gottes Gebote handelte, aber es ist auch gesagt, dass nur Gott ihn richten wird.

Und mir ist einfach unvorstellbar, dass Gott jemandes Seele richten sollte, wegen seiner handlungen, die er wegen Ermordung nicht tun konnte…
warum aber sollte dann in früheren Zeiten Todesurteile nicht nur verhängt, sondern auch durchgeführt werden, wenn doch der Verurteilte zu Lebzeiten noch Gutes hätte tun können (wie doch auch Moses das Volk Gottes aus der Sklaverei führte)?
[mehr…]
Mittwoch, 19. Januar 2005 19:49
GerdEric: doublemax
>> Da muss ich vehement widersprechen! Das am meisten geschädigte Opfer ist das Kind, nicht die Mutter, da sie ohne Taufe im Stande der Ursünde sterben:
Die Seelen derer aber, die in einer aktuellen Todssünde oder allein in der Ursünde verscheiden, steigen alsbald in die Hölle hinab, werden aber mit ungleichen Strafen bestraft. (DH 1306)

Lieber Doubelmax,
verstehe ich das richtig, dass das abgetriebene Kind in die Hölle fährt?
Ja? wegen welcher Ursünde?
ratlos…
[mehr…]
Mittwoch, 19. Januar 2005 19:33
GerdEric: Wird der Kardinal auch zuerst die Schuld anderer vor Gott bekennen,
bevor ihm Gott der HERR seine Schuld auflisten wird (muss)?

Lieber Bruno-Maria Schulz: Wer von uns, der irgend einen Missstand anklagt, bekennt zuvor öffentlich alle eigenen Taten? Welchen Sinn hätte es?

und wäre es nur die Glaubwürdigkeit?

Bruno-Maria Schulz: Das Bekennen eigener Schuld überzeugt keineswegs Schuldige, abzulassen von teuflischem Tun. Im Gegenteil. Es bestärkt.

Das scheint dann doch eher Ansichtssache zu sein, mir hätte es Anerkennung abverlangt.

Bruno-Maria Schulz: Was wohl die Millionen Getöteten, Vertriebenen, Enteigneten, Geschändeten, Hinterbliebenen dazu sagen? Die Täter wurden
gehängt oder töteten sich selbst oder werden gerichtet von Gott.
Glimpflich?

?? ich glaub’s nicht…
nein, zuviele Nazis wurden nach dem Krieg wieder in Amt und Würden gesetzt.
Zuviele Prozesse wurden verschleppt und zuspät angestrengt.
Und die ermordeten Flüchtlinge, die vergewaltigten Frauen und die verhungerten Kinder gehen auf die Schuld der Nazis.
Und zu leichtfertig sah das Volk über die Greul weg und hat die Zeichen nicht erkannt, nicht erkennen wollen.

Bruno-Maria Schulz: Kardinal Meisner ERINNERTE nicht an einige wenigen Untaten aus unzähligen; er verglich (Kindermord im Mutterleib) mit historischen Untaten unzähliger Völkermorde und nannte rein zufällig einige
wenige Beispiele.

Entschuldige, dass der Kardinal rein zufällig einige wenige Beispiele nannte, das glaube ich nicht. Ein Kardinal sollte seine Worte wohl zu wählen wissen.

Mit freundlichen Grüssen
GerdEric
[mehr…]
Mittwoch, 19. Januar 2005 19:07
GerdEric: Wir werden sehen
>> Gleiches kann Ihr Mitbruder im Unionskonzil von Florenz (um 1444) nachlesen: „Die hochheilige Kirche glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet – keine Heiden, keine Juden, keine Häretiker und keine Schismatiker – des ewigen Lebens teilhaft werden kann. Er wandert vielmehr in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.“

Ich bin der festen Überzeugung, dass Gottes im sogenannten Alten Testamet offenbares Wort mehr gilt,
als jedes Konzil der Menschen, und seinen sie noch so gelehrt und gebildet.
Und Gott hat einen Bund geschlossen, den kein Mensch per Menschen Stimme nichtig machen kann.

>> keine Heiden, keine Juden, keine Häretiker und keine Schismatiker – des ewigen Lebens teilhaft werden kann. Er wandert vielmehr in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.“

Wer wo sein wird, ob dieser stolzen und überheblichen Worte, wir werden sehen…
[mehr…]
Mittwoch, 19. Januar 2005 11:52
GerdEric: Lieber Uwe Schmidt
Uwe Schmidt: Obwohl man in den Anfangstagen der europäischen Integration Karl den Großen und das Frankenreich bemühte, hat man schon mit dem Beitritt Griechenlands das christliche Abendland verlassen

Was, bitte, ist Griechenland anderes als christlich?

Uwe Schmidt: sondern soll auch die staatliche Organisierung der „Ideen“ der jüdischen Frankfurter Schule werden:

Entschuldige bitte, aber das verstehe ich nicht, die Frankfurter Schule war eine jüdische Idee? Ich käme nie auf die Idee, die NSDAP als katholische Partei zu titulieren, nur weil deren Führer Katholik war…

Uwe Schmidt: Bindungslosigkeit, keine Pflichten mehr gegenüber Ehepartner, Kirche, Loslösung von Konvention, Sitte, Moral, Tradition und Anstand…

St. Pölten?

Uwe Schmidt: der moderne Europäer soll ein wurzelloses Subjekt sein,
Uwe Schmidt: …die Löhne zu drücken und nach Belieben
Uwe Schmidt: …Wie man immer wieder hört, soll ein Großteil unserer EU-„Élite“ in Korruptionsfälle verstrickt und untrennbar mit dem organisierten Verbrechen verbandelt Treiben ein Ende zu setzen. In Polen, Frankreich, aber auch in anderen Ländern gibt es dazu schon sehr schöne Initiativen.

Wenn man da in die europäsiche Geschichte blickt, dann lässt sich alles anhand des sogenannten christlichen Abendlandes aufzeigen.
Verelendung, Versklavung, Eentrechtung, Korruption…

da war leider die Kirche nicht in forderster Linie in der Bekämpfung von Unrecht, Unterdrückung usw

Uwe Schmidt: Mir ist schon klar, dass das Christentum, wie wir es kennen, aus Kleinasien kommt (Hl. Nikolaus etc.), aber was hat denn die heutige Türkei mit dem Christentum zu tun? 0,01 % Christen gibt es dort heute!

Willst Du die Aramäer zurück schicken?

Uwe Schmidt: Die Türken kamen aus Turkestan, Kasachstan und anderen Turkländern in Südrussland und haben das damals byzantinische Kleinasien unterworfen, aber dort nicht haltgemacht, sondern sind jedes Jahr weiter auf den Balkan vorgestoßen – die Balkanhalbinsel, ein Teil Europas, bitteschön!

Die Bogumilen sind vom Christentum zum Islam konvertiert, da sie von den anderen Christen verfolgt wurden…
und das byzantinscihe Reich wurde auch durch das römische Reich zerstört, weil es nicht nur ein wirtschaftlicher Konkurrent war, sondern auch religiös.

Mit Freundlichen Grüssen
GerdEric
[mehr…]
Mittwoch, 19. Januar 2005 11:34
GerdEric: wie auch wir?
Lieber Bruno-Maria Schulz: „Für die Taten <die im Namen der Kirche, hier der katholischen,
begangen wurden…> entschuldigte sich u.a. auch der Papst.“

Sicher, und du sagst, die eigene Schuld kann nur vergeben werden, wenn wir auch vergeben können.
Stimmt. Nun hat aber der Kardinal die Schuld des Herodes neu aufgewärmt, und ich habe nur gesagt, dass es überzeugender gewesen wäre, er hätte an die eigenen (der Kirche im Zusammenhang mit der jeweiligen Staatsmacht) Taten erinnert.
Habe ich die Vergebung meiner Schuld vertan, weil ich an die Schuld erinnere, aber der Kardinal nicht, der an die Schuld Herodes erinnerte?

Bruno-Maria Schulz: Sie wurden begangen nicht alleine im Namen der Kirche, sondern Hand in Hand mit Staatsinteressen sehr weltlicher Mächte – schuldig waren Staatsmächte und Kirche gleichermaßen.

Es mindert doch nicht die eigene Schuld, nur weil der Nachbar sündigt.

Bruno-Maria Schulz: Die Schuld der Deutschen am „Holocaust“ wurde apokalyptisch bestraft – es traf gleichermaßen Schuldige wie Unbeteiligte. Heute lebende Generationen tragen noch lange schwer daran.

Apokalyptisch?
Die Deutschen sind mehr als glimpflich davon gekommen, vor allem die Täter!
Nie hätte je ein Nazi wieder fussfassen dürfen in Deutschland (und leider auch da hat die Kirche sich bei der Strafvereitelung beteiligt).

Bruno-Maria Schulz: Hätte Kardial Meisner wie hier verlangt, auch noch diese und jene Völkerschuld aufzählen sollen, so würde er heute noch aufzählen.
Kein Volk ist frei von solcher Schuld.

Das stimmt, aber es hätte das Bekennen der eigenen Taten genügt, nicht mal alle, und deshalb bin ich weiter der Meinung, das Bekennen der eigenen Schuld wäre überzeugender.

Mit freundlichen Grüssen
GerdEric
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Dienstag, 18. Januar 2005 20:54
GerdEric: Lieber Bruno-Maria Schulz
auch Jesus lebte einzig aus dem sogenannten Alten Testament, nicht aus dem NT.
Ich habe gar nichts dagegen, wenn der Kardinal die Abtreibung anprangern will, aber als Vergleich eignen sich die „Taten“ die im Namen der Kirche, hier der katholischen, begangen wurden…

mfg
GerdEric
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Dienstag, 18. Januar 2005 17:41
GerdEric: Will er auch, wie die Landsleute Jesu damals, einen am Kreuz hängen sehen?
Lieber sttn,

1. waren es nicht nur Landsleute, sondern auch wie Jesus selbst, Juden, wie Paul Spiegel auch,
2. entspricht Kardinal Meisner eher den Schriftgelehrten (wie sie verallgemeinernd und verzerrend dargestellt werden) der damaligen Zeit,
3. fielen dem römischen Kreuzestod jesus nur Juden zum Opfer, keine Christen.
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Dienstag, 18. Januar 2005 17:35
GerdEric: Ich kann mich nur wiederholen,
dem kardinal zustoimmen und ihn gar unterstützen, wenn er feinfühliger wäre.
Mir kann keiner erzählen, dass ein kardinal seine rede so aus dem Handgelenk schreibt, er wusste um die Empfindlichkeit (mir scheint, dass er besondere Kreise ansprechen wollte).
Einen Vergleich der Abtreibungsproblematik mit der frühen Hexenverfolgung wäre passender gewesen, aber da hätte er ja Selbstkritik üben müssen…
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Dienstag, 18. Januar 2005 17:28
GerdEric: Lieber Joergx2000
Wie willst Du die Juden bekehren?

mfg
GerdEric
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Dienstag, 18. Januar 2005 17:26
GerdEric: Von der Redaktion entfernt
Montag, 17. Januar 2005 21:21
GerdEric: was hat Karl der Grosse
Sachsenschlächter mit Jesus gemein?
Nichts!
Jesus war friedfertig und er war Jude. Karl der grosse Sachsenschlächteraber war ein Mensch der Gewalt und des Mordes, der auch nicht davor zurück schreckte, auch seine Geschwister seinem Machthunger zu opfern.
Wenn Karl der grosse Sachsenschlächter ein FOlger der bergpredigt war, dann sind die Taliban Lämmer. Ihm ging es nicht um die Botschaft des Nazareners, ihm ging es um die Ausbreitung seines Willen.
Auch die Hunnen oder Wandalen als „Gewaltmenschen“ darstellen, dient eher geliebten und gepflegten Vorurteilen, die Franken standen ihnen in nichts nach.

Auch vor Clodwig gab es Christentum (katholisch und arianisch), allerdings bestand schon früh ein gewaltsamer Kampf um die Macht, aber nicht um das Wort.
Auch ist es nicht richtig, dass, wie es ein Leser schreibt, der Islam in Kleinasien, Vorderasien und Nordafrika das Christentum verdrängte, eher ist richtig, dass es dort Religionsfreiheit gab, mehr als zB im christlichen Spanien nach der Rückeroberung, bis nach Franco…
Vertreibung der Muslime, der Juden oder deren Zwangsbekehrung und Beseitigung der nicht katholischen Christen.

Wer die Türkei aus Europa ausschliesst, der kann auch die Fußtapfen des Nikolaus verlieren…

mfg
GerdEric
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Montag, 17. Januar 2005 00:19
GerdEric: lieber Vetter Taferl
Edith Stein ist nicht katholisch geworden,
weil sie die Vernichtung vor Augen hatte,
sondern aus Überzeugung, und sie wurde nicht Teil des Holokaust, weil sie als Katholikin verfolgt wurde,
sondern, weil sie Jüdin nach den Nürnberger Rasse Gesetzen, die auch von katholischen Nazis getragen wurden, war.
Nach jüdischer Auffassung war sie keine Jüdin,
doch die katholische Kirche fand sich nicht in der Lage,
sie zu schützen, nicht mal die eigenen Leute.
Hätte der Papst den Hitler nicht exkomunizieren können?
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Sonntag, 16. Januar 2005 22:54
GerdEric: Meine Einstellung zu diesem Thema ist eine andere…
Im Gegensatz zu Paul Spiegel sehe ich ein Problem in der Hinzuziehung des Falles „Herodes“.

Dass Meisner Hitler bemühte, diesem Abtreiben zu entgegnen, ist bedauerlich, denn wenig hilfreich, da Hitler im Bereich Abtreibung zwar auf der einen Seite Abtreibungen arischen Blutes unter Strafe stellte, aber auch das Abtreiben nichtarischen Blutes billigte und auch vor Experimenten nicht schützte…
Bei dem Ausrottungsversuch an den Juden und Zigeunern waren Deutsche und Christen nicht nur beteiligt, sie waren die Verursacher.
Die Sache mit Stalin lag anders als der Ausrottungsversuch Hitlers.
In Russland gab es eine gewaltige Revolution, die nicht allein Opfer durch die kommunitischen Gruppen forderte, sondern auch durch die nichtkommunistischen.
Stalin ist eindeutig eine Schande für den berechtigten Aufstand gegen das Zarenreich, dass bedenkenlos, und gewissenlos die Untertanen, die Leibeigenen versklavte, und grundlegend das Christentum besudelte.
Denn schon Jesus sagte: Gebt dem Kaiser was des Kaisers! Nichts!

Nun zu Herodes.
Es gibt keine historischen Fakte, die die sogenannten Kindermorde von Betlehem belegen.
Auch ist das Ausmass dessen, im Gegensatz zur mehr als betrüblich machenden Abtreibungsflut (die blutige Nacht an den Erstgeborenen in Ägypten, vor dem Auszug des versklavten Volkes Gottes, dem Proletariat), so brutal es klingen mag, unbedeutend… (entschuldigt meine zynischen Worte, aber zu dem Thema kann ich nicht liebliche Worte setzen)

Lieber Dolfus,
ich weiss nicht, wen du mit Toratreue Juden meinst.

Lieber Pelagius,
die PDS ist sicher keine stalinistische Organisation, viele vom Christentum enttäuschte (gerade in Wessiland) sind dort aktiv.

Lieber Catholicus,
jetzt hat mal Paul Spiegel was gegen Kardinal Meisners Worte gesagt, und schon glaubst Du, dadurch würden die Katholiken Freiwild…
was ist das für ein Unterschied zu dem, was andere, auch mit katholische Beteiligung, als Freiwild erleiden mussten…

Lieber Kardinal Meisner,
nimm bei Deiner nächsten Rede zum Vergleich das Leid der Vertriebenen Salzburger, der durch die christlichen Mission ums Leben gekommenen oder der durch die innerchristlichen Religionskriege ums Leben gekommenen…

Ich glaube,
wir sollten den Fall nicht so hoch an die Glocken hängen, denn es jammert Gott, wie seine Kinder seine Botschaft mit Füssen treten.

mfg
GerdEric
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