Dienstag, 28. März 2006 18:13
Lesername: AthanasiusII
Beiträge: 351
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Samstag, 27. Januar 2007 16:43
AthanasiusII: Participatio actuosa
heisst nicht „activa“, sondern eine Teilnahme am Geschehen die sich darauf bezieht, nicht blosse Bewegungen oder jedermann im Altarraum um etwa zu sagen oder vorzubeten.

Leider hat Hw. von Gemmingen das nicht verstanden. Denn Personen die es bevorzugen den Rosenkranz betrachtend während der Hl. Messe zu beten, sollte man das so tun lassen. Wir sollten das nicht aufzwingen. Leute haben nicht den Rosenkranz gebetet damals weil sie nichts von alledem verstanden, sondern weil es ihnen die richtige Lage bereitete in der man sich am besten mit dem Opfer des Priesters und der (mitsingenden) Gemeinde vereinigen konnte.

Übrigens sehe ich in den sog. neuen Messen eigentlich nur Apathie oder (vor dem Altar) Selbstverwirklichung von Liturgiesowjets bzw. -Kommissionen von Grundschullehrerinnen und Ladenverkäuferinnen die auch gerne „etwas“ machen wollen vor der Gemeinde. Ich sehe keine Teilnahme am Opferdienst der Kirche und auch nicht am Wortgottesdienst, keine innerliche Teilnahme. Daß man nur noch äusserlich, aber schon längst nicht mehr innerlich, teilnimmt, ist also ein Element des Neuen Ritus, nicht des Alten Ritus. Das Benehmen dieser Leute beim Hochgebet usw. spricht das schon aus: manche plappern einfach unter sich weiter, andere sitzen dahin bis alles wieder vorbei ist. Auch kann von einer singenden Participatio actuosa keine Rede sein, weil man öfters den Ablauf der neuesten Liturgiekreationen nicht einmal kennt.

Jeder hat das aber der überlieferten römischen Messe gewusst.
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Freitag, 26. Januar 2007 12:41
AthanasiusII: Falsche Einheit
Die falsche Einheit e pluribus unum und ordo ex chaote wurde schon im 19. Jh. von den Branch-Theory-Vertretern versucht zu realisieren im Vorlaufökumenismus. Alle die die katholische Kirche und den Papst hassten vereinigten sich, z.B. bei der Bonner Konferenz der Döllingerianer Alt“katholiken“, sog. Orthodoxen und der anglikanischen Protestanten. Immer eine Einheit ausserhalb des katholischen Glaubens, des unverkürzten!, ausserhalb der Primatschaft und Unfehlbarkeit des Päpste und der Ökumenischen Konzile!

Das wird heute – mehr als je zuvor – leider in der Ewigen Stadt angestrebt. Oder ist diese nicht mehr so ewig wie sie erscheint? Wird ihr wegen des Überspiels mit dem Ökumenismus und allen Religionen ein Urteil zu Teil? Wir wissen es nicht. Aber schon, daß der moderne Ökumenismus eine Scheineinheit anstrebt die nicht die der einen Kirche Jesu Christi ist, nicht dieser Kirche, die eins und dasselbe ist wie die römisch-katholische Kirche und an der Personen die ausserhalb der katholischen Einheit leben, keinen Anteil haben können (cfr. Humani generis, par. 27, u. Mystici Corporis).
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Freitag, 26. Januar 2007 12:36
AthanasiusII: @Katharinchen
Sowas hätte man mal nach Trient machen sollen: „Nö, das Missale Pauls V. nehmen wir nicht, wir wollen lieber das alte.“ – Wie ist die Kirche wohl damals mit den „Traditionalisten“ umgegangen (sofern die Tradition nicht älter als 200 Jahre war natürlich…)?

Ich will Sie bei Ihrer Tirade gegen die römisch-katholische Überlieferung nicht stören, aber vergessen Sie da nicht ein Paar historische Tatsachen? Dominikanerritus anyone? Missa mozarabica? Missa gallicana? Kartäuserliturgie (Ritus von Lyon)?

Und offensichtlich verfügen Sie über Geheimkenntnisse des Vatikans im 16. Jh. Paul V. hat also dóch schon mit 18 Jahren im Leben ein Missále promulgiert. Frischer Bursche, der war schon früh am Drücker. Und wir glaubten immer es war unser hl. Ghislieri der die Liturgie kodifizierte. Hat doch wieder ein Borghese das geschafft.
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Montag, 15. Januar 2007 16:47
AthanasiusII: INtoleranz
Was der CDU-Abgeordnete sagt, trifft natürlich zu. Nur irrt er sich, wenn er glaubt die FSSPX wäre „anderen Denkweisen“ gegenüber intolerant. Die FSSPX sagt nur dass es eine Wahrheit gibt, aber Mons. Lefebvre war auf dem Konzil – kraft seinen Erfahrungen in Afrika – Befürworter der religiösen Toleranz. Das weiss man in der Region Eifel-Aachen nach der Stigmation durch Mons. Mussinghoff und einen Ortspfarrer aber nicht. Schade.

Übrigens typisch wie Mussinghoff und Co. nun auf einmal die Politik instrumentalisieren wollen,während sie um „Religionsfreiheit“ schreien sobald lokale Politiker sich gegen eine Moscheegründung aussprechen. Nur der FSSPX darf offensichtlich keine Kultfreiheit geniessen. Mayas, Muslime, Hindus, Germano-Paganisten und Freimaurer schon, aber traditionsverbundene römische Katholiken nicht. Es zeigt auf, wie „tolerant“ die „erneuerte Kirche“ wirklich ist.
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Dienstag, 9. Januar 2007 19:59
AthanasiusII: Suchergebnisse
Dienstag, 9. Januar 2007 15:45
AthanasiusII: Der protestantisch-freimaurerische Hass gegen Franco
in unseren Ländern ist sehr klar.

Warum?

Lassen wir den Briten Lloyd George ans Wort nachdem er gefragt wurde warum er Hitler so gütig und sympathisch gegenüber stand während er General Franco doch so hasste: „because I
always line up against the priests.“
(zu Virginia Cowley).

Nazis, Kommunis, Liberalen, Protestanten und andere Lügner, Opfer ist die Wahrheit, die aber trotzdem immer siegt.
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Freitag, 22. Dezember 2006 10:53
AthanasiusII: @Marcel
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Für Sie und Ihre Familie von Herzen die gleichen Weihnachtswünsche sowie ein gesegnetes neues Jahr 2007!

Und vergiß’ es nicht:
„Tenete traditiones!“ – 2Thess 2:15

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Freitag, 22. Dezember 2006 10:34
AthanasiusII: Dr. Dr. Gorski
Dr. Dr. Arthur Gorski ist Akademiker und Parlamentsmitglied, kein dummer Junge, und besucht die Tridentinische hl. Messe (Indult) in Oberschlesien und Warschau. (Quelle: Volksdeutscher Geheimdienst na Polsku.) [mehr…]
Donnerstag, 21. Dezember 2006 17:15
AthanasiusII: @pÜNKTCHEN
„Bart-Indult“? Wo gibt’s den?

In der Lateinischen Kirche darf ein Priester sowie ein Bischof normaliter keinen Bart tragen, muss geschoren sein. Nur mit Erlaubnis des Ordinarius (Ortsbischofs) darf er einen Bart wachsen lassen. In den Orden (Kapuzinern) und bei Missionaren sind die Bestimmungen aber anders reguliert, z.B. ist in Afrika bei weissen Vätern (etwa Exz. Lefebvre) immer der Bart vorgeschrieben gewesen (weil von Schwarzen als Zeichen von Weissheit angesehen).
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Donnerstag, 21. Dezember 2006 17:01
AthanasiusII: Zu Pauschal
Solche nehme ich nicht als römisch-katholische Hirten an – vorläufig.

Ich wollte eher sagen, dass sie sich nicht als solche benehmen. Mit Sündern bin ich aber auch in voller Communio. Wenn sie sich nichtkatholisch aussprechen würden, dann aber nicht mehr. Mit Nicht-Katholiken bin ich nicht in Communio.
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Donnerstag, 21. Dezember 2006 16:03
AthanasiusII: @Marcel: Soutane oder Priesteranzug?
Du kannst es behaupten, aber Mons. Lefebvre hat selber oft einen schwarzen Anzug getragen mit Priesterkragen. Und das ist ganz gut so. Hier ein Beweis. Und die Priester der FSSPX machen es auch öfters. Vor zwei Wochen z.B. noch einer unserer FSSPX-Priester in klassischem Anzug mit vollem Kragen gesehen, wie die Patres 1955 hier auch getragen haben (so die Bilder meiner Grossmutter). Daran ist nichts falsches. Ich bevorzuge eher den Anzug vor der Soutane, aber das ist ganz persönliche Geschmackssache. Vor allem weil die FSSPX-Priester Weltpriester sind, keine Ordenspatres. [mehr…]
Mittwoch, 20. Dezember 2006 15:57
AthanasiusII: Konzil von Florence
Das Konzil von Florence verklärte ex cathedra (de fide), dass ein Sakrament durch Form, Materie und Intention vollzogen wird.

Nicht durch persönliche Heiligkeit oder durch Ernennung (z.B. „dieser Bischof ist Bischof der katholischen Kirche“, wie turk unten).

Hier war die Form schon sehr fragwürdig (wie immer wo „für alle“ verwendet wird) – lassen wir das aber als gültig annehmen. Die Materie ist sicherlich zweifelhaft, wenn nicht direkt defektiv. Eine defectus materiae ist somit schon gegeben die das Sakrament zweifelhaft und somit für Gläubige nichtig macht. Die Intention ist dazu auch zweifelhaft, ja bei „Konzelebranten“ häretisch.

Ich interessiert mich keinen Jota daß eine Schar von in den 1940er und 1950er zu Priestern Jesu Christi geweihten Hirten apathisch dabeisitzt und approbiert (qui tacet, consentit). Judas war auch álles, in állem geweiht und mitbezogen; er hat sogar im Namen Jesu exorziert (jetzt wírd er selber heraus exorziert, leider).
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Mittwoch, 20. Dezember 2006 15:43
AthanasiusII: Impanation
dies ist weder explizit noch implizit geschehen, wenn von der gegenwart jesu christi gesprochen wurde.
das wäre geschehen, wenn zb gesagt worden wäre: ‘dieses brot ist nicht der leib christi’ oder ‘wir essen brot und glauben, es sei christus’ o.ä. stattdessen wurde gesagt: christus ist unter uns (klassisch ausgedrückt: wahrhaft gegenwärtig) im (konsekrierten) brot.


Impanation ist auch häretisch. Protestanten sagen auch nicht in der Liturgie: dies ist nicht der Leib Christi. Leugnen es aber doch von der Substanz her. Wer Christi Gegenwart ím Brot verkündet, und nicht unter der Gestalt des brotes, ist dadurch noch kein Katholik. Eher handelt es sich um Konsubstantiation oder iMpanation. Genauso Irrlehre. Wer „Brot“ von „Christus“ trennt, der verwirft schon die Substanz. Die Römische Liturgie spricht vom Panis vitae aeternae, nicht vom „Christus ím Brot“. Nur von „sub panis specie, sub vini latice“ anbeten wir „Christum totum“. Und schon gar nicht von „unter uns“, als wäre jene geistliche Anwesenheit mit der substantiellen in der hl. Hostie gleichzusetzen.

Diese „Feier“ war ein Sakrileg, ein Angriff gegen Christi Würde und Lehre.
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Mittwoch, 20. Dezember 2006 13:27
AthanasiusII: Klarstellung
Behauptung der Bischöfe Austriae:
„Das Glück der Menschen war ihm wichtiger als Konventionen und Regeln.“
=
„Sequentia + sancti pseudoevangelii + secundum +haeresiarchos Austriae…“

WORTE DES HERRN JESUS CHRISTUS
Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. (Mt. 5:18)

Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist (3. Mose 19,12; 4. Mose 30,3): «Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten!» (Mt. 5:33)
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Samstag, 16. Dezember 2006 12:03
AthanasiusII: @günther maria michel
Man muß genau hinschauen und differenzieren. Es ist doch nicht alles schlecht, was von jungen Katholiken gemacht wird, bloß weil sie keine Traditionalisten sind. Tradition ist etwas Lebendiges, weil es lebendige Menschen sind, von denen das apostolische Erbe durch die Jahrhunderte gelebt und weitervermittelt wird.

Nein, sagt ja auch keiner. Es ist nur Schade, daß man – diese begeisterten katholischen Jugendlichen – der deutschen Jugend der Domstadt nicht das volle, die volle, ganze Tradition geben kann. Tradition ist zwar lebendig, aber nicht nach Belieben änderlich, nein gar nicht änderbar. Und es zeigt die kulturelle Armut der konziliaren Kirche auf, dass man nach Englischen Werbespotts und „Flyer“-Aktionen greifen muss um Leute noch reinzukriegen. Glauben Sie mir, wäre die volle Tradition (hl. Messe im überlieferten Ritus) hier an der Arbeit, kämen die Leuten in Massen herein – auch die abtrünnigen Katholiken.

Ich habe solche jungen Menschen erlebt, wie sie stundenlang angebetet und Lobpreis gesungen haben. Sie glauben an die reale Gegenwart des Herrn im allerheiligsten Altarsakrament und sind auch sonst im Glauben verwurzelt. Also, ich freue mich, wenn ich so etwas sehe.

Das ist auch sehr schön. Leider fehlt mir oft der Eindruck, dass man völlig ernsthaft damit im Gange ist. Wenn man flyert und allerhand neue „Formen“ erfindet für diese Sachen. Natürlich können die org. Jugendlichen nichts dafür, denen ist st Jahrzehnten durch die Hierarchie das Erbe verboten worden.
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Montag, 11. Dezember 2006 17:47
AthanasiusII: Herzlichen Glückswunsch!
Ende Juni zelebrierte Pfarrer Joachim Palinsky zu seinem Goldenen Priesterjubiläum ein levitiertes Hochamt in der Berliner Kirche St. Afra
Deo gratias. Und Gottes reichen Segen für Ihre Pastoralarbeit, auch noch im hohen Alter. Pro Ecclesia!
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Freitag, 8. Dezember 2006 11:48
AthanasiusII: @Beitrag unten
Ich meinte, daß man „andere [falschen] Religionen“ nicht umarmt. Andere Menschen soll man umarmen, klar. [mehr…]
Freitag, 8. Dezember 2006 11:43
AthanasiusII: Beten.
Beten wir aber für Küng auch. Das Gebet hat schon öfters in der Vergangenheit Wunder bewirkt. Wenn es nach Jesu Wort Berge verschieben kann, dann auch wohl einen alten schweizerischen Theologen aus Tübingen.

Hier zum Thema MARIA, mal wirklich was schönes:
http://www.youtube.com/watch?v=2M8Y7V4NNsg&NR (Sendungen # 1 bis # 10 heute online. Sieh auch die Bilder von Präsident Salazar und dem Gesandten S.H. papst Pius XII.)
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Donnerstag, 7. Dezember 2006 16:29
AthanasiusII: Vertreibung der Christen aus dem Irak
Die Vertreibung der Christen aus dem Irak, die oft den einheimischen Völkern Assyriens und Mesopotamiens angehören und keine Vollaraber sind, ist geplant und wird systematisch von sowohl Sunniten wie Schiiten herbeigeführt. Nur die Kurden im Norden, die oft säkular-islamitisch oder, im Einzelfall, christlich sind, akzeptieren die Chaldäer, Maroniten und Nestorianer. Deswegen fragten die orientalisch-katholischen Bischöfe Iraks der Regionsregierung Kurdisch-Irak ob die irakischen Christen nicht im weitgehend leeren Raum um die Stadt Kirkuk siedeln dürfen. Hoffentlich wird dies den armen verfolgten Christgläubigen gewährt.

Beten wir für unsere Brüder und Schwestern dort im blutigen Nahen Osten!
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Donnerstag, 7. Dezember 2006 16:25
AthanasiusII: Stimmt
Pfarrer Gouyaud bemerkt dabei treffend, daß das Ziel der christlichen Mission darin bestehe, Menschen für Christus – nicht für einen bestimmten Ritus – zu gewinnen.

Das stimmt. Es ist egal ob man zum Römischen, Pariser, Ambrosianischen, Byzantinischen, Armenischen, Koptischen, Chaldäischen, Syro-Malabarischen, oder zum Äthiopischen Ritus gehört und diese apostolische Liturgien feiert. Aber ob man mit einem Antropozentrischen Ritus – dit de pape Paul VI – leicht Seelen für Christus gewinnt, bezweifle ich. Natürlich ist aber jede Konversion nicht vom Ritus abhänging, sondern von der göttlichen Gnade. Sola gratia ex voluntate libera.
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Dienstag, 5. Dezember 2006 22:37
AthanasiusII: Alfons Maria Cardinal Stickler…
…gibt gute Antworten in seinem Buch zum Zölibat. Der Zölibat findet man schon als „Pflicht“ 325 auf dem Nizäanum zurück.

Natürlich kann man aber darin dispensieren. Aber den Zölibat als nicht apostolisch oder nicht frühkirchlich anzugreifen, ist wirklich Lügnerisch.
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Dienstag, 5. Dezember 2006 22:34
AthanasiusII: Cum haereticis…
Wie die Häretiker die auch sonst hier auf kreuz.net toben, diesen Film nicht kritisieren, sondern eher die Jungfräulichkeit und die damitverbundenen Dogmen der Unbefleckten Empfängis und Gottheit Jesu verspotten und leugnen, so sollten wir diesen Film nicht ansehen, glaube ich.

Schon grotesk, wie „Hüller“ und „timpressum“ usw. hier anstatt Arianismus verbreiten und ein Dogma mit der Galileo-Kontroverse gleichsetzen.

Die Menschwerdung gab Schmerzen und Schwierigkeiten, das ist wahr, aber die Entbindung nicht, da solche Schmerzen mit der Erbsünde zusammenhängen (die aber auch von unseren hier herumkotzenden deutschen pseudo-Intellektuellen und „freien modernen Menschen“ geleugnet wird). Maria hat Schmerzen erfahren, aber gerade nícht da. Überall sonst (bei der Erziehung, im Tempel, bei der Flucht nach Ägypten, in Jerusalem, unter dem Hl. Kreuz), aber gerade nícht bei dem Moment der Entbindung.

Auch wenn amerikanische Protestanten es anders verfilmen. (Nicht einmal Luther und Kalvin leugneten aber die jungfräuliche Geburt! Sie waren noch keine Arianer!)

Kolberg hielt übrigens 1945 auch nicht durch, trotz der Botschaft des gleichnamigen Veit Harlan-Filmes, der damals auch seine Endsieggläubigen hervorbrachte.
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Sonntag, 3. Dezember 2006 12:28
AthanasiusII: @Karl Murx
Die Chinesische Patriotische Vereinigung benutzt übrigens nicht den neuen hyppolitischen Weiheritus Pauls VI. (18.6.1968), sondern eine sozialistische angepasste (ohne Treuespruch dem Papst, mit Versprechen der Treue dem Staate gegenüber) Version des überlieferten römischen Weiheritus mit der Form von „1947“. Dieser ist zweifellos gültig (zwar unwürdig, aber sakramentell immer noch gültig), wurde so auch 1981 bestätigt vom Hl. Stuhl. [mehr…]
Dienstag, 28. November 2006 18:27
AthanasiusII: @Breze
Sie sollen mir nichts unterstellen. Ich leugne den Massenmord nicht, bin aber zum Umfang sehr kritisch und fühle mich nicht durch eine deutsche Verfassung verpflichtet (mir schreiben nur Gott und Kirche etwas vor!) an 6 Mio. zu glauben, auch wenn ich derzeit noch jede Option offen halte. Dass es einen Massenmord (indirekt oder direkt) gegeben hat ist aber ganz klar. Die besetzten Gebiete Osteuropas wurden schon direkt durch SS-Einsatzkommandos von judenrein gemacht, durch Erschiessungen. Aber der Grossteil der Zivilisten jüdischer Herkunft ging in die Lager.

Nochmal: warum findet ihr es so schlimm, dass manche sagen es seien „nur“ 500,000 Juden gestorben in KZs, und warum verfolgt ihr nicht diejenigen die sagen es seien nur 2 Mio anstatt 3 Mio Polnische Zivilisten durch den II. Weltkrieg ums Leben gekommen?
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Dienstag, 28. November 2006 18:22
AthanasiusII: Massenmord
Dass wenigstens den Statistiken nach hunderttausende von Juden in den KZs durch hitlerianischen Terror ums Leben kamen, wird hoffentlich von keinem geleugnet. Das ist ein Factum, dieser (aktive oder indirekte) Massenmord. Aber dass es mit der Zahl und vor allem mit dem Konzept Gaskammer viele Schwierigkeiten gibt, auch.
Auch wird oft vergessen, dass die paranoide Einlagerung der europäischen Juden von Hitler angeordnet wurde, als der Weltkongress „dem Deutschen Reiche den Krieg“ erklärt hatte.

Der französische Widerständler und Natzweiler-KZ-Häftling Rassinier hat um sich tausende Kommunisten, Demokraten, Priester, Bischöfe, Zeugen Jehovahs, Juden und „Saboteure“ sterben sehen. Das hat er nie geleugnet. Der Terror des NS war offensichtlich. Aber eine Politisierung der Opfer muss man nicht dulden!

Eine propagandisierte Geschichtsversion wirkt nur den neuheidnistischen Neonationalsozialisten in die Hand. Das sollen wir vermeiden durch öffentliche und freie Diskussion in der ganzen Gesellschaft. Ohne Erniedrigung Deutschlands, denn die wäre kontraproduktiv und einfach Fortsetzung der Pläne von z.B. Wilson.

@Karl Murx:
Der Ballpoint Pen (Kugelschreiber) wurde 1938 von dem geliebten – jüdischen – Journalisten Lazlo Biro in Ungarn erfunden. Ab Juni 1944 wurde er in Argentinien produziert. In wie weit ein Prototyp in die Hände von Otto Frank gefallen sein kann unter oder vor dem Krieg, bleibt umstritten. Logisch wäre so etwas nicht da der Ballpen erst nach 1945 auf den europ. Mar
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Donnerstag, 23. November 2006 15:16
AthanasiusII: @Alois Hudal
der Beginn des 2. Weltkriegs (1938 statt 1939 mit der Angabe eines falschen Papstes) und der Beginn des 3. Weltkriegs (2. Hälfte des 20. Jahrhunderts) falsch vorausgesagt

Es hängt davon ab, wo man Kriegsbeginn definiert. Der Einzug der deutschen Truppen in das souveräne Österreich (nach einer misslungenen Revolution 1934 bei der Dr. Dollfuß das Leben ließ) könnte man als Anfang ansehen, so wie man den Irakkrieg 1991 oder den Irakkrieg 2001 (noch gerade 2. Hälfte des 20. Jh. in manchen Rechnungen) als solche ansehen könnte. Oder 1989 mit der Wende. Mystische Daten sind zudem ‘sub conditione’ und versprechen Versetzung oder Verspátung im Falle einer Bekehrung oder speziellen Buße! Man sollte nicht so hochmütig diese Erscheinungsgnaden ablehnen, auch wenn es viele gefälschte „Erscheinungen“ gibt zur Zeit.
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Donnerstag, 23. November 2006 14:40
AthanasiusII: @Unschuld
Das ist wahr, aber Fatima zu verwahrlosen ist nicht gerade klug. Verpflichtet ist es nicht, wohl aber kirchlich approbiert. Die Umarmung durch viele Päpste verleiht auch eine gewisse Glaubhaftigkeit.

Die Heilige Schrift muß man übrigens auch immer im Sinne des Magisteriums und der Überlieferung lesen.
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Donnerstag, 23. November 2006 13:53
AthanasiusII: Eugenio Kardinal Pacelli (später Pius XII.) zum 3. Geheimnis von Fatima
an Graf Enrico P. Galeazzi: „Aber war, lieber Freund, der Kommunismus vielleicht nur das sichtbarste der Instrumente der Unterminierung die gegen die Kirche und die Überlieferungen der Göttlichen Offenbarung… Ich bin besorgt wegen der Botschaften der Heiligen Jungfrau an Lucia von Fatima. Das Anhalten von Maria zu den Gefahren die die Kirche bedrohen ist eine göttliche Warnung gegen den Selbstmord der Glaubensänderung, der Liturgieveränderung. Ein Tag wird kommen wo die zivilisierte Welt ihren Gott leugnen wird, wo die Kirche zweifeln wird, wie Petrus gezweifelt hat. Sie wird verführt werden zu glauben, daß der Mensch Gott geworden ist. In unseren Kirchen werden die Christen ohne Erfolg das rote Licht der göttlichen Anwesenheit suchen; wie Maria Magdalena weinte bei dem leeren Grab, so werden auch sie fragen: „Wohin haben sie Ihn entführt?“ Um mich herum höre ich Reformer die den Altarraum umgestalten wollen, die die weltweite Flamme der Kirche zerstören wollen, ihre Verzierungen und Pracht verwerfen und sie wegen ihrer Vergangenheit erniedrigen wollen.“

(Quelle: Wiederausgabe der Roche-Biographie Pius’ XII. durch Robert Laffont und Cerf. Msgr. Georges Roche, Pie XII, Devant L’Histoire (Paris: Editions Robert Laffont, 1972), p. 52-53.)
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Mittwoch, 15. November 2006 17:13
AthanasiusII: Übersetzung des Beitrags von Hw. Herr J.-F. Harthong:
Ich bin empört von dem was man mir unterstellt in diesem Artikel: ich habe niemals seiter meiner Priesterweihe im Jahre 2000 Teil gehabt an einigen Schwierigkeiten die ich gehabt haben soll mit meinem Bischof angesichts der Zelebration der Alten Hl. Messe.
Obwohl wohlwollend diesem [alten] Ritus gegenüber stehe, habe ich mich entschieden die Heilige Messe von Paul VI. [Novus Ordo Missae, 1969-70] zu feiern, sonst hätte ich ja meine Inkardinierung angefragt bei einem Ecclesia Dei-Institut. Ich habe an diesem Kolloquium teilgenommen ohne jeglichen Geist der Forderung, sondern um der Liebe der Liturgie willen und in großem Ehrfurcht vor dem was heute möglich noch zu schaffen ist in diesem Bereich.

Der Ersteller diesen Artikels hätte die intellektuelle Ehrlichkeit haben müssen seine Quelle zu kontrollieren vor der Publikation von Behauptungen die ich absolut nie umarmt habe.

Ich würde mit Freude die Freigabe der Alten Messe annehmen, wenn unser Papst darüber so entscheiden sollte, aber leider dient diese Art des (journalistischen) Vorgehens nur der Hervorhebung von Streitgesprächen. In Christo, Pfarrer Jean-François Harthong.
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Samstag, 11. November 2006 13:38
AthanasiusII: @Frundsberg
Sie waren bestimmt in der mittelalterlichen Messe dabei, oder? Entgangen ist Ihnen, dass die lateinischen Lieder damals die Schlager von heute waren und volle Verbreitung kannten. Da die ganze Gesellschaft damals religiös eingestellt war, hat man die Symbolik begriffen, in den Städten auch die Worte. Die „Einzelliturgie“ die sie beschreiben hat es niemals gegeben, ausser in den Klöstern bei den Privatmessen, die ja auch gnadenreich waren. Die Fehlentwicklungen der Bet-Singmesse stammen aus der Konfrontation mit dem Protestantismus und in Italien etwa durch das 18. Jahrhundert mit der Roccocco-Musik. Das aber ward schon unter dem hl. Pius X. gelöst. Participatio Actuosa heisst nicht das aussprechen der Wandlungsworte im Priesterchor, sondern das Mitsingen der Responzen und geistlich Mitbeten, mitopfern (cfr. Pius XII., Mediator Dei u. Liturgische Konferenz Lugano) in der Liturgie. Wer die aktive Teilnahme der Gläubigen etwa bei einer Pontifikalmesse von Mgr. Fellay erleben durfte, dem ist klar, dass die volkssprachliche Hinsitzen-schauen-was-jetzt-wieder-neues-kommt-Liturgie die Sie verteidigen den Konzilsvätern ein Ärger gewesen wäre. Andere „aktiven“ Liturgien sind schlichtweg sogar nicht mehr katholisch, sondern protestantisch (gemeinsame Wandlungsworte usw.). Der NOvus Ordo ist die Betsingmesse pur, eine Abartigkeit dem hl. Pius X., und dazu oft noch häretisch gestaltet wo die „trident.“ Betsingmesse wenigstens noch orthodox und transzedental war. [mehr…]
Samstag, 11. November 2006 13:22
AthanasiusII: Dem Herrn Frundsberg
Wissen die Leute, die für die Freigabe der traditionellen Messe sind, was sie sich wünschen? Meinen sie nur die lateinische Sprache oder den alten Ritus?

Sie meinen den Alten Ritus. Denn in Frankreich sind lateinische Sprache in der Liturgie und die „alte“ Messform mit einander direkt verbunden, Latein im NOM gibt es fast nie.

Die alte Form der Messe allein (obwohl sie – als absolute Priestermesse – theologische Mängel hat) wäre nicht das Problem. Schwieriger wird es, wenn Kirchenjahr, Leseordnung, Weiheämter in der alten und der neuen Form nebeneinander existieren.

Es gibt in der Einheit der Katholischen Kirche unter Rom sogar Griechische unierte Altkalendarier, die nicht einmal den gregorianischen Kalender folgen, geschweige denn die römische Festordnung des überlieferten Ritus, oder des Novus Ordo. Alle Riten des Ostens folgen mehr oder weniger unterschiedlichen Festtagen (auch wenn die wichtigsten Feste oft übereinstimmen). Diversität, ja nicht einmal Parallelität, ist jemals ein Problem gewesen in der katholischen Einheit. Nur intoleranten Liberalen und Revolutionären ist das ein Problem. Wie dem Robespierre mit seinem revolutionärem Kalender. Nebeneinander gehen disziplinäre Unterschiede sehr gut.

Wollen das die befragten Personen? Will das Rom?

Die befragten Personen sicher. „Rom“, das weiss ich nicht. „Rom“ ist ja auch zutiefst verteilt und schon lange gewesen (schon vor dem Konzil angefangen diese innerliche Zersplitterung durch den Neomodernismus).
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Mittwoch, 8. November 2006 17:49
AthanasiusII: Opus Dei und DVD
Sie glauben, doch wirklich nicht im ernst, daß viele, welche die DVD bestellt haben, auch diesen Ritus positiv gegenübergestellt sind?
So sehr dies auch zu wünschen ist, doch auch ich beziehe gerne von der Gegenpartei Info-Material um mir ein Bild zu machen, wenn dieses noch dazu kostenlos ist.
Die vielen Bestellungen geschehen meist wohl aus Neugierde…


Wenn sie nur aus Neugierde bestellt würden, dann hätten nicht zwei Bischöfe positiv reagiert. Auch hätten dann viele Priester nicht, wie heute, eine alternative Geheimadresse (bei Eltern oder einer alten Tante z.B.) benutzt um sich den DVD zu besorgen.

@Bernado:
Obwohl der Gründer des Opus Dei, Hw. Josemaría Escrivá de Balaguér, dem Novus Ordo Missae von Paul VI. seit Anfang negativ gegenüberstand und diesen auch selber ablehnte (nie zelebrierte), ist die gegenwärtige Leitung des OD nicht um die Liturgie sondern um Einfluss bemüht. Ja, man zelebriert den NOM korrekt soweit wie möglich, aber auch beim OD kriechen Missbräuche hinein. Tatsache ist aber, dass ein grosser Teil der Opus Dei-Priester ernsthaft an der Zelebration im Alten Ritus interessiert ist; dies aber von der Führung des OD in Rom (noch) nicht erlaubt wird. (Man muss das OD ja ultra-päpstlich erscheinen lassen.)

Ein UNiversalindult könnte vieles verschieben.
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Donnerstag, 2. November 2006 16:43
AthanasiusII: @Marcel
Vielleicht könnten Sie darin auch lesen, dass Seine Exzellenz darin über den Geist des Konzils spricht, nicht über die konkreten textlichen Inhalte (die er selber ja fast vollständig approbiert hat), nicht über das Konzil im Lichte der Tradition. Nun, Le Barroux nimmt wirklich nicht den Geist des Konzils an, und hat diese auch nie angenommen soweit ich es weiss. Natürlich war 1990, als der gute Erzbischof dies sagte, die Lage wohl eher in Richtung Absorbierung durch die „Moderne Kirche“ geprägt. Heute ist es ganz anders, wo Benedikt XVI. sogar den Geist des Konzils angeprangert hat. (Nicht dass ich ein Fan vom Theologen Ratzinger bin übrigens.) [mehr…]
Dienstag, 31. Oktober 2006 12:39
AthanasiusII: Diese schöne Kapelle
befindet sich in der Region Hannover, in einer Vorstadt der Grossstadt Hannover selbst. Möge Gott diese Gemeinde segnen und die Römisch-Katholische Tradition im Hannoverschen Raume gnädig erhalten. [mehr…]
Montag, 30. Oktober 2006 15:00
AthanasiusII: Msgr. Perle
Warum sollte er so etwas sagen, wenn der Vatikan schon anders entschieden hätte?

Msgr. Perle hasst die FSSPX und hat schon 2002 öffentlich gesagt es gehe nur um volle Annahme des neuen Ritus.

Seine persönlichen Briefe sind zwar indikativ, aber nicht autoritativ. Natürlich bedarf man einer Jurisdiktion für Ehe und Beichte. Nur spreche ich davon, ob die gespendeten gültig sind. Und die Antwort ist: Ja.

In Gabun werden FSSPX-Ehen eingetragen, nachdem der Vatikan selbst klarstellte, dass sie gültig waren. Geht dabei nicht um Campos!

@Gotthard: Der Seminarist wurde nicht vom Eintritt abgehalten weil der Pfarrer glaubte er hatte keine Berufung, aber weil er sagte, dass das Priestertum nichts anders das Laientum sei und Laien genausoviel „konnten“.

@iustus:
Das ist ein Beispiel das deutlich ist. Aber andere Sachen sind auch die von Konzilen, Enzyklikas usw. verbotenen Missbräuche der Handkommunion, der Messdienerinnen (Dekrete römischer Kongregationen stehen nicht über das III. Konzil von Kosntantinopel soweit es mir bekannt ist, auch nicht über Allatae Sunt). Die Beschwerden sind einfach da. Ich glaub nicht ein FSSPX-Paar würde sich nicht von einem alten Priester die alte hl. Messe liest trauen lassen. Nur ist ein solcher oft nicht vorhanden.

Fazit: die Sache ist komplex und schwierig und so pauschalisierend wie das Bistum Aachen kann und darf man nicht urteilen. Aber Mussinghoff geht es doch nur um die Macht und die Verhinderung der alten hl. Messe. Um sonst nichts.
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Montag, 30. Oktober 2006 13:21
AthanasiusII: @iustus
aber dass der Heilige Stuhl , des nach dem Recht vorgesehenen Assistenten „(…), or their apprehensions concerning his moral teaching in marriage instructions“ als schweren Nachteil im Sinne des c. 1116 anerkennen würde, halte ich für unwahrscheinlich.

Der Novus Ordo Missae wird nicht genannt werden, wohl aber, dass die moralische Unterrichtung und Predigte leicht häretisch oder sündig werden. Vor einem halben Jahr wohnte eine in meinem Ort ansässige Frau einer Hochzeit in einem kleinen Dorf nahe meinem Wohnort bei. Es war Ihr Enkelkind (die Braut). Der Pfarrer sagte dabei, dass er sich fragte, ob die Ehe wohl gut stand halten würde, da sich die beiden vorher enthalten hatten und noch nicht unverheiratet zusammengelebt hatten. Dieser Pfarrer sagte dabei, das Konkubinat würde vor schlechten Ehen bewahren und sei eigentlich besser. Und vor so einem Pfarrer sollte man heiraten (es war der Ortspfarrer der einem Seminaristen, der jetzt mit mir in die alte hl. Messe geht, erklärte er soll doch Laie bleiben, damit sei auch nichts falsches. Der Seminarist trat dennoch ein, ist aber jetzt wieder weg, wegen anderem Grund.)

Canon 1116 aber vereinigt mit dem Irrtum in Canon 144, beweist alles.
Ich habe gerade an ‘Campos’ einen e-Mail geschickt und über die kanonische Lage der Ehen die dort zwischen 1981 und 2002 ohne Inkardinierung geschlossen wurden, nachgefragt. Ich bin mir sicher, man wird antworten mit: „anerkannt“. Aber dennoch habe ich den e-Mail geschickt. Ihr hört noch darüber.
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Montag, 30. Oktober 2006 12:52
AthanasiusII: Heil der Seelen
Um das Heil der Seelen geht die Diskussion schon längst nicht mehr.

Im vergangenen August 2006 war ich bei einer Ehe anwesend, für die ein Priester der FSSPX vom Ortspfarrer delegiert worden war. Da waren die jurisdiktionellen Fragen gelöst.

Wie Rom spätestens ab 1849 auch allen schismatischen Priestern des Ostens die Firmgewalt delegierte, so könnte auch Bf. Mussinghoff dies tun. Aber das macht er ja nicht. Er behauptet die FSSPX sei únd im Schisma, únd deren Ehen seien ungültig. Nun, das ist mit einander unvereinbar und unmöglich.

Ich würde gerne, dass die FSSPX-Gläubigen mal in Rom nachfragen, um eine offizielle Stellungnahme bitten oder die Lage von Campos noch mal schriftlich übersetzen.
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Sonntag, 29. Oktober 2006 21:37
AthanasiusII: @Gotthard
Die Ehe, geschlossen vor einem Pius-Vereins Priester, ist nicht gültig und kann wegen Formmangels als nichtexistent betrachtet werden – so sehe ich es und wohl auch das Bistum Aachen.

Also alle Ehen sind gültig, von Ketzern bis Ungläubige, aber die der „Piusleute“ nicht. Welch ein Verständnis von Rechtfertigkeit haben PRiester der modernen Kirche wie Sie doch. Alle in den Himmel, bloss nicht die Lefebvristen.

Es interessiert mich am wenigstens wie Mussinghoff-Propaganda und Gotthard von kreuz.net darüber denken. Mir interessiert was Rom und die Apostolische Rota sagen. Und ich würde gerne mal hören, ob allen Ehen 1981-2002 in Campos ungültig waren. Denn diese sind alle eingetragen. Was mit den Gläubigen des Guter Hirte Instituts? Seit wann wurden diese mit Ungültigkeit angedroht? Müssen die alle aufs neue heiraten? Bediener der Ehe sind Mann und Frau, nicht die Jurisdiktion. Das Sakrament ist durch den Kontrakt gegeben. Da Sie, GOtthard, die „Piussekteleute“ ausserhalb der Katholischen Kirche sehen (Ihrer Version der Katholischen Kirche heisst das), müssen Sie die Gültigkeit nach kanonischem Rechte anerkennen.
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Donnerstag, 26. Oktober 2006 10:44
AthanasiusII: Prioritäten des Pontifikats
Adrianus Kardinal Simonis von Utrecht (Niederlande) erklärte vor kurzem vor Theologen in einer Lesung zum Pontifikat Benedikts XVI. über dessen Prioritäten.

1. Benedikt wolle die Ökumene vorrangig mit den sog. Östlichen Orthodoxen Kirchen suchen. Mit den Protestanten nicht mehr so sehr.

2. Dem Konflikt mit den „Lefebvristen“ ein endgültiges Ende setzen durch eine Versöhnung, Freigabe der alten Liturgie usw.

Das sind seine Prioritäten.
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Mittwoch, 25. Oktober 2006 19:35
AthanasiusII: „Dem konservativen Anabaptistischen Ansturm ein endgültiges Halt zu bieten“?
http://www.cbn.com/cbnnews/41194.aspx

Die BRD verfolgt ausgesiedelte Volksdeutsche Wiedertäuferfamilien aus der Sowjetunion wegen Home-schooling. Väter eingekerkert.

Wo sind nun die Apologeten der Religionsfreiheit?
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Dienstag, 24. Oktober 2006 19:40
AthanasiusII: @Gotthard
Simon der Zauberer hatte auch sehr viele Anhänger. Ob das aber „gute Früchte“ waren.

Es geht nicht um die Masse! Die Mehrheit hat nicht (immer) die Wahrheit. Und auch nicht meistens.
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Dienstag, 24. Oktober 2006 19:38
AthanasiusII: Die Neue Kirche.
Parsch: „I heard of a Missa Recitata being celebrated among student groups. I resolved to celebrate, with members of my circle, the first Community Mass. It was on Ascension Day, 1922. On the day before this, I had gathered my group at the chapel of St. Gertrude, which was to become the cradle of the popular liturgical movement, and I then explained the ceremonies and text of the sung Mass (we called it that time the Liturgical Mass). That moment saw the complete separation of spirits: many Catholics, those of the subjective spirit, seperated themselves from our circle. This sung Mass was still quite primitive: the Kyrie, Sanctus and Agnus Dei were sung in German; Professor Goller had composed for us some fairly simple choral melodies. The responses, Gloria, and Credo were recited in choir by all present. The readings and prayers were said by the president. We made an offering, and even the kiss of peace was indicated by a hand-shaking. It was no doubt the first celebration of Mass in the spirit of popular liturgy in the German-speaking countries.“

– p. 28, „The Liturgical Movement“, Didier Bonneterre.

„Eine Offerande“ (als gäbe es mehrere), „Vorsitzender“ (statt Priester), „primitiv“ (statt liturgisch), „Gemeinschaftsmesse“ (statt Gotteskult). Alles schon 1922. 14 Jahre bevor Kardinal Lehmann das Lebenslicht sah. Der Modernismus und die Versuche die liturgische Bewegung endgültig ins protestantische zu entgleisen, sind schon sehr alt. Nicht erst nach 1965!
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Dienstag, 24. Oktober 2006 17:47
AthanasiusII: @Benedikt
Es gibt für die alte Messordnung nur eine stark limitierte Anhängerzahl.

Keine blöden Circulatio-Argumente benutzen. Diese geringe Zahl ist gerade durch die Drohung mit Exkommunikation, durch mediale Dämonisierung, Ausgrenzung und ungerechten Verbote verursacht worden. Ich möchte gerne sehen, wer innerhalb von 15 Jahren die „geringere Zahl“ darstell.

Man hat eine geringe Zahl kreiert. Noch in den 1970er waren viele Katholiken vom Recht Mons. Lefebvres überzeugt, auch viele die später „Neokonservative“ wurden oder abfielen. Man hat damals dämonisiert, wie heute. Damals der Vatikan, heute Mainz und Paris.
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Dienstag, 24. Oktober 2006 17:38
AthanasiusII: Fuit scriptum hebraice, graece et latine.
Das Einzige, was mich bei meiner letzten Medjureise im September gestört hatte, war, daß an einem Sonntag statt der deutschsprachigen Messe, die normalerweise täglich um 9:00 Uhr stattfindet, eine kroatische gelesen wurde. Ich finde, das sollte man nicht machen. Bei der derzeitigen babylonischen Sprachverwirrung in der Kirche, ist man auf muttersprachlich gelesene Messen angewiesen.

Haben Sie schon daran gedacht, dass eine Lateinische Heilige Messe dieser ganzen Verwirrung ein Ende setzten kann?
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Dienstag, 24. Oktober 2006 10:36
AthanasiusII: @Salomonius
Sicher. Nicht einmal ein aufrechter Liberal oder Protestant kann sich diesem Eindruck entziehen wenn er die Sachen kennen würde.

@Pünktchen:
Multiritualismus hat es immer gegeben, aber nur apostolischer, organischer Multiritualismus (römisch, köllnisch, sarumisch, parisisch, afrikanisch bzw. karthagisch [Lateinische Riten], sowie byzantinisch-griechisch, byzantinisch-slawisch, chaldäisch, maronitisch, koptisch, syro-malabarisch, syrisch, syro-malankarisch). Nicht künstlich-bugninischer Multiritualismus, d.h. Liturgiezerstörung durch Nichtbeobachtung der alten Liturgie.
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Dienstag, 24. Oktober 2006 10:30
AthanasiusII: Et tu Brute?
Mons. André Vingt-Trois (63)

Und der gilt als „Konservativer“ und „Ratzinguérien“. Das sagt schon was.

Übrigens bedient er sich gerne von einer ganzen Gruppe aus der Piusbruderschaft ausgetretener Priester die öffentlich den Novus Ordo auf Latein zelebrieren und privat die tridentinische hl. Messe. Jene stellt er als Pfarrer an und als Aushilfspriester.

Der liberal theologische Kurs des Bischofs von Paris ist aber auch ganz klar.

Die Bischöfe werden eher Hürde als Anlass zu einer „Übereinkunft“ der FSSPX mit den Vatikanischen Dikastieren sein!
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Dienstag, 24. Oktober 2006 10:26
AthanasiusII: Kommunistischer Drang zum grauen Einheitswurst
„Pour beaucoup de théologiens ce projet marque une rupture avec l’unité qui est celle de l’Eucharistie.[…] Avec deux rites dans l’Église latine, il s’agit d’une „nouveauté“ qui va à l’encontre de la tradition.“

…behaupten die Bischöfe Frankreichs. Das ist eine Lüge, eine Lüge zur Geschichte. Man sagt also, dass zwei Riten in der lateinischen Kirche eine Neuerung „die gegen die Tradition geht“ darstellen würde! Höh!

Man kennt offensichtlich den ambrosianischen, den mozarabischen, den Braga’schen, den Sarum’schen, den Dominikaner-, den Norbertiner-, den Karmeliten-, den Glagolitischen Ritus gar nicht mehr!

Und natürlich ist der Novus Ordo überall gleich. Sicher. Er ist überall gleich banal (cfr. Kardinal Ratzinger im Vorwort „Die Reform der Römischen Liturgie“, Msgr Gamber). Aber gleich? Einigkeit im Novus Ordo?

Lügen, und weitere Lügen. Man muss wirklich nicht „Traditionalist“ („intégriste“) sein um das leicht einzusehen. Jeder Student der Geschichtswissenschaft sieht das auf einmal. Lügen.

Man ist wachgerüttelt. Man fürchtet volle Kirchen. Und leere Novus Ordo-Saäle.
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Dienstag, 24. Oktober 2006 10:15
AthanasiusII: Wie traurig
– Biritualismus –

Wie kleinbürgerlich sind diese Bischöfe Frankreichs doch. Wissen sie denn gar nicht, dass die katholische Kirche nicht nur einen Biritualismus kennt, sondern einen Hectoritualismus bereits hat? Weiss er denn nicht, dass es in Frankreich hunderttausende von Armenischen Katholiken ihres eigenen Ritus gibt? Weiss er nicht vom separaten, zwar reformierten, Missále Carthusiense (1981)? Von den Byzantinischen Katholiken?

Natürlich, das weiss er schon… Aber er weiss auch, dass die Vielfalt, Diversität, der lateinischen Riten, die vom Progressismus und dem Bugnini-Messbuch unterdrückt bzw. zerstört wurde, sich für die eigene Novus Ordo-Liturgien, die in Frankreich oft einfach liberal-protestantisch-humanistischer Natur sind (nicht einmal lutherisch mehr), die in 100,000en Variationen zelebriert werden, tödlich auswirkt. Der alte römische Ritus („tridentinisch“) hat die veritas in sich, ist Fundstelle des Glaubens, auch immer gewesen. Und magna est veritas et praevalet. Das letzte wissen die Modernisten im Episkopat ja sehr gut.

„Angst vor dem Biritualismus“ (Link)
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Montag, 16. Oktober 2006 23:30
AthanasiusII: @Marsillius
Können Sie auch mal gute Referenzen geben? Die römischen Kolonien die Jesus nachweislich besuchte, verwendeten offiziell ja das Lateinische. (Martin Hengel in „Hellenization“) Und Altassyrisch, anders als das Aramäische, eher Sumerisch, sprach Er auch.

Oder wie es der Aquinat so schön sagt:
„quod autem hebraice Rabbi, latine dicitur Magister“
(STh I-II q.98 a.1 sc. 19)

Ein Magister beherrscht seine Sprachen!

@Gotthard:
Und wer zurück zu den 1970er will, der geht halt in Ihre Kirche zur „Liturgiefeier“. Die Sie höchstpersönlich geschrieben haben! Viel Erfolg! Happy times are here again! We all live in a yellow submarine! Kumbaya my Lord, kumbaya! „Es geht alles vorüber…es geht alles vorbei… nach jedem Dezember kommt wieder ein Mai (aber nicht 1968)…“

Sed magna est veritas, et permanet. Stat crux dum volvitur orbis.
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Samstag, 14. Oktober 2006 16:08
AthanasiusII: @Aquins Urenkel
Auch nach dem CIC von 1917 hätte die Weihe von Bischöfen gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes zur Exkommunikation ipso facto geführt.

Nein, so einfach ist dies nicht. Der Codex Iuris Canonici von 1917 (vel Pio-Benedictinum) hatte anfangs nur eine suspensio a divinis vorgesehen für diejenige die ohne apostolisches Mandat einen Bischof weihten. Nur nach den illegalen Bischofsweihen 1951 in China, wo man für die künftige Patriotische Vereinigung Bischöfe weihte ohne Erlaubnis und diese tatsächlich auch eine Jurisdiktion zugewiesen wurde (usurpatio, de facto schisma), wurde ein Anhang am 1917 Codex gehängt, durch den es ab da so war, daß unerlaubte Bischofsweihen die gültig durchgeführt wurden, mit der excommunicatio latae sententiae bestraft werden. (Beispiel: Die Bischofsweihen von fünf Priestern, darunter ein Diözesanpriester, ein Amerikanischer Benediktinerpater und ein irischer Kaplan, am 1.1.1976 in El Palmar de Troya, Spanien, durch Exz. Ngô Dinh Thuc, der sich aber im selben Jahr mit Papst Paul VI. versöhnte.) Ursprünglich war es also anders; schon im Mittelalter gab es deswegen mancher Wanderbischof ohne kanonische Missio.

Nur ist der Casus Lefebvre natürlich sehr umstritten und schwieriger (auch für den Apostolischen Rota), da eine moralische Überzeugung einer Notsituation vorliegt, da man etwa in kommunistischen Ländern auch ohne Normen des Hl. Stuhles Bischöfe ohne Mandat weihte, wie in Rußland. Notstand… Das macht die persönliche Sache schwieriger.
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