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#9 AthanasiusII 14:12:34 | Donnerstag, 12. Juli 2007
Das Konzil im Lichte der Tradition Wäre Dignitatis Humanae rechtgläubig illiberal ausgelegt, so könnte
eine Versöhnung bald folgen. Aber auch heute unter Benedikt XVI. wird das II. Vatikanum zum „Superdogma
das alle andere aufhebt“ (Ratzinger vor den Bischöfen Chiles, Juli 1988) betrachtet in Rom selbst. Und
„im Geiste von Assisi“ segnet der heutige Pontifex Teilnehmer an indifferentistischen Gebetskonferenzen
für die Heiden, Ungläubige und Islamiter zum Vollzug ihrer falschen Riten vor ihren falschen Götzen
angespornt werden. Wie lässt sich das vereinigen mit einer „Hermeneutik der Tradition“? Gegen einen aufrichtigen
Dialog in der Klarheit der Wahrheit mit den schismatischen cerularischen Kirchen des Ostens und den Nestorianers
und Monophysitern hat die FSSPX nichts. Aber schon gegen Relativismus und Communicatio-in-sacris (cfr.
Frère Roger Hl. Kommunion, 9. April 2005).
#12 AthanasiusII 16:31:18 | Dienstag, 10. Juli 2007
@Rudolfus Das stimmt zwar, aber die westliche liberal-sozialistische Weltordnung versucht Polen – ein
letztes Pro-Life-Land – zu dämonisieren und in den Medien völlig zu vernichten. Da hat der Pater Rydzyk
Recht. Heute lässt sich mit dem Computer leicht jede Stimme rekonstruieren und andere Botschaften verbreiten.
Eindeutig will man den Pater zerstören und vor allem den Präsidenten – der bisher den Pater und Radio
Maryja unterstützte – misstrauisch machen der katholischen Geistlichkeit gegenüber. Das ist das Ziel
diesen Angriffes. Torun Diese Stadt ist eine Deutsche Hansegründung und heisst auch heute auf Deutsch
Thorn/Weichsel. _________ Schade ist, dass nach nationalistischer und kommunistisch-annektionistischer
Propaganda (und Hetze nationalistischer Jesuiten 1910-1960 gegen das Deutsche Volk), das polnische Volk
heute immer noch so deutschfeindlich und auch die Oppelner Oberschlesier, deutschstämmige sowie slawisch-deutsche,
misstrauisch begegnet werden und bis 1991 massiv unterdrückt wurden. Auch wird – unter Billigung der
Russen und der heutigen USA – das Massenverbrechen der Vertreibung 11 Millioner Deutschen Frauen, Männer,
Greisen und Kinder aus ihrer Heimat, gerechtfertigt unter Hinweis auf SS-Grausamkeiten und deutsche NS-Annektierungen.
Als gelte auch für uns Christen noch „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, was aber nicht so ist… Wir sollten
uns versöhnen, die Polen sollten die Deutsche Kultur in Schlesien anerkennen. Omnes ad Dominum!
#11 AthanasiusII 16:23:50 | Dienstag, 10. Juli 2007
Frage Und wann wird die Anti-Defamation League (ADL) sich dafür einsetzen dass der antichristliche und
gewaltsame Talmud und das 12. Segnungsgebet ‘Birkat ha minim’ in dem die Talmudjuden seit 90 Anno Domini
(Rabbinersynode zu Jamnia) dafür beten, dass die „Nazarener [Christen] ausgerottet werden vom Angesicht
der Erde“? Oder waren die Pasque di sangue (Ariel Toaff) gerechtfertigt und nicht so schlimm wie die Pogrome
zu Budapest? Und weiss die amerikanische ADL dass niederländische, französische und slowenische katholische
Priester die im Widerstand zehntausende Juden zur Flucht in das katholische Spanien oder die Schweiz verhalfen,
oder verbargen, auch jeden Freitag das liebevoll und nicht polemisch gemeinte Gebet „Oremus et pro perfidis
judaeis“ anstimmten in ihren Pfarreien? Wäre das Gebet rassistisch-antisemitisch, so hätten sie das
nie verwendet. Die ADL und andere zionistische Gruppen sind aber auf einem Auge blind. An der eigenen
Gruppe gibt es so noch etwas zu verbessern. Horrescue judaicam perfidiam!
Die Lügenmaschinerie… Rottenburg alias Freinsberg:…dass ich die DVD, Kanontafeln und weiteres Infomaterial
bestellt habe. Aber ich käme nie auf die Idee, die Hl. Messe im außerordentlichen Ritus zu feiern! Und
ich kenne einige Bekannte, bei denen das genau so ist. Allerdings kenne ich niemanden, der diese DVD bestellt
hat, weil er vorhat die Hl. Messe im außerordentlichen Ritus zu zelebrieren. es handelt sich doch bei
den allermeisten Interessenten um „Neugierige“! Natürlich. Sie versuchen hier die Wichtigkeit dieser
Bestellungen herunter zu spielen. Deswegen haben wohl auch Emeritusbischöfe und Ordenspriester völlig
anonymisiert an alternativen Adressen (von Familienmitgliedern) diese DVDs, Bücher und Kanontafeln bestellt…
Und natürlich haben alle Ihrer modernistischen Mitbrüder aus „Lächerlichkeit der Piushanseln“ einfach
alles mal angeordnet um es dann in den Mülleimer zu schmeissen. Einfach um mal „zu lachen“ über die
dummen Tradis. Na klar. Wenn es aber stimmt was Sie hier behaupten, dann sind Sie ein verächtlicher Mensch.
Ich würde nie buddhistische Lektüre anordnen und dadurch eine buddhistisch Gemeinschaft finanziell belästigen,
um danach alles lächerlich zu machen und wegzuschmeissen. Sie, Freinsberg/Rottenburg, sind wohl ein wirklich
asozialer und verächtlicher Mensch. Und das meine ich wirklich. Immer die Schnauze voll von Religionsfreiheit
und Freiheit und Liberalität, aber in Wirklichkeit nichts anderes als ein Hasser. Die DVD war nur für
ernsthafte Interessenten.
Nicht „Für das Leben“ sondern für das Lebensrecht eines ungeborenen Menschen! Ja, Mütter die ihre Kinder –
wenn auch unter Druck – schlachten lassen, egal in welchem Monat das Abtreibungsmesser von einem „Arzt“
geschwungen wird, sind objektiv Mörder. Bei mir gelten Abtreibungsärzte und die Menschen die an einer
Abtreibung mitarbeiten – ich beobachte schon ihre Verblendung und die Ignoranz der Aussenseiter die vorpropagandisiert
bekommen es sei nur ein Haufen von Zellen – als objektive Mörder. Wer Abtreibung verharmlost, der muss
zwangsläufig auch den Schoah verharmlosen, weil der Abtreibungen weitaus mehr lebensfähigen und völlig
entwickelten ungeborenen Kinder zum Opfer fielen, als jemals dem Himmler-Terror. Mord ist Mord, auch wenn
jeder ihn betreibt. Das Gute und das Eintreten dafür, bleibt gut, auch wenn Regierungen und Menschenmassen
verblendet sind und glauben das Gute sei lächerlich oder böse. Ich habe das Glück eine ungarische Lebensrechtlerin
gekannt zu haben, und eine Rumänin, die in KZs gesteckt wurden von den Kommunisten, weil sie die Abtreibungspraxis
im Ostblock öffentlich angeprangert und kritisiert hatten aus christlicher Überzeugung. Für die Ungeborenen
und kühl ermordeten Kleinkinder, lasset uns beten!
Erratum Ich meine natürlich die anglikanisch-kalvinistische Handfingerkommunion die nicht einfach Herr
Martin Luther erlaubt hätte seiner Zeit. Und warum sich als Protestant katholisch weihen zu lassen, wenn
eh jede Messdienerin von 12 Jahren und jede Lektorin von 75 Jahren mit einem die Hl. Kommunion spenden
als seien sie auch Priester oder Diakone. Jeder ist ja in der frohen neoprotestantischen Struktur die
sich „katholisch“ sein heute „Priester“. Ich fürchte bei diesen Predigern kommt – wenn sie wahrhaft römisch-katholisch
und intelligent sind – eine neue Identitätskrise auf als Priester. Man ist eben nicht nur ein Sozialmitarbeiter
oder einer der Geschichten abhält vor einer Menge von Leuten, sondern Diener Gottes und Opferpriesterinstrument.
Wo findet man denn das in den modernistischen Pfarreien, wo Küngerianer und „Schleifer der Bastionen“
(cfr. Urs von Balthasar) regieren, egal ob ultramodernistisch oder gemässigt-„konservativ“-liberal?
#10 AthanasiusII 14:48:02 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Typ!! Die Rechnung ist simpel: Hätten sich alle so verhalten wie Jägerstätter 1943, dann hätte es
nie einen 2. Weltkrieg gegeben. So einfach ist das. Das ist natürlich Schwachsinn. Hätten alle deutsche
Soldaten es 1941 oder 43 geweigert gegen die Sowjets zu kämpfen, so wären auch England und die Niederlande
kommunistische Staaten geworden und dort Genozide verübt worden von Stalin wie in Lettland und Estland.
Oder glauben Sie ernsthaft, dass Stalin keine Angriffspläne gegen das Deutsche Reich bzw. Italien oder
Rumänien hatte? Typische Produkt der Geschichtsverblödung sind Sie. Die Mehrheit der Dienstleistenden
in der Wehrmacht und sogar der Waffen-SS waren ehrenhafte Kämpfer die nach unvollständigem Gewissen
eine moralisch zu verantwortende Wahl getroffen hatten. Dass das Gewissen Jägerstätters aber einsah,
dass man Satan (Bolschewismus) nicht mit Beëlzebub (Nationalsozialismus) bekämpfen kann und er die Situationsethik
ablehnte bei mehr aufgeklärtem Gewissen, brachte ihn zur Weigerung. Diese Weigerung war ebenso katholisch
wie die Entscheidung von Feldpfarrer Hw. Josef Perau dóch in den Seelsorgedienst (der WM) einzutreten
und später sogar Militärsanitäter zu werden. Auch die übrigen Millionen Katholiken die sich für Kriegsdienst
entschieden, dürfen wegen F.J. Wahl nicht als Kriegsverbrecher angesehen werden. Die meisten linken Hetzer
hier im Forum, hätten ohnehin feige Dienst angenommen. Widerständler sind die Zeitgeistler, die pro-gay
anti-x.net Hetzer hier, wirklich nicht.
#92 AthanasiusII 00:53:15 | Mittwoch, 27. Juni 2007
@Freinsberg Entschuldigung für meine Worte „hassen“ und „häretisch“, denn ich lese jetzt noch mal und
sehe, dass sie Luthers Kritik nicht für „berechtigt“ hielten, aber nur neutral auflisteten. Ich hatte
irrtümlich darin „berechtigte [Kritik]“ gelesen. Mein Fehler. Ich erhoffe nicht, dass sie die Messopfertheologie
verwerfen, das wäre unkatholisch. Können Sie sich mal etwas präziser ausdrücken und ihre Meinung dazu
klar stellen.
#12 AthanasiusII 19:24:43 | Dienstag, 26. Juni 2007
Giuseppe Kardinal Siri – Mann der Rechtgläubigkeit und der war mit Sicherheit nicht der sel. Johannes
XXIII. (1958-1963), bis 1958 Patriarch v. Venedig. Es war kein offenes Geheimnis, dass Kardinal Siri der
erwünschte Nachfolger Pius’ XII. war. Stark antikommunistisch, dafür aber ein Held sogar der italienischen
kommunistischen Widerständler wegen seines Schutzes an Juden und verfolgten Politikern im II. WK (vor
allem 1943), stark rechtgläubig (er war Philosemit, aber antizionistisch und kein Kompromitteur; er war
antikommunistisch, aber auch der wichtigste Diplomat bei den Sowjetambassaden Roms), und einfach ein junger
Kardinal der die Kirche lange hätte stabilisieren können. Pius XII. hat nicht umsonst auf seinem Sterbebett
gebeten: „Betet, betet, damit an diesem furchtbaren Zustan der Kirche ein Ende kommt!“ Er wusste um die
Mietlinge in der Herde. Siri wurde 1958 mit Mehrheit gewählt, und ein FBI-Offizier behauptete 2001 sogar,
mit 2/3 und dass er bereits den Namen Gregorius XVII. angenommen hatte und auf dem Weg zum Balkon war
(der weisse Rauch war schon da!). Er trat aber unter Druck von aussen zurück und blieb bis 1987 (seit
1946!) Erzbischof von Genua. Er feierte aber die neue Messe auch (mit römischem Kanon) und auch die neuen
Weiheriten (auf Lateinisch), inkl. revidierte Bischofsweihe! Siri war Freund des Erzbischofs Lefebvre,
aber 1988 hat er sich geweigert zu ko-konsekrieren. Siri und Militärerzbischof Arrigo Pintonello waren
in Italien Stützen der Tradition, obwohl ihre Auswirkung pastoral zweideutig war.
#35 AthanasiusII 15:15:46 | Dienstag, 26. Juni 2007
@Plapperorganist ich fahre mit der „Liturgie zur feierlichen Verkündigung des Motu Proprio S. H. Benedikts
XVI. fort: 7. Unter erneutem Glockenläuten und Fanfarengeschmetter betritt S. H. Benedikt XVI. in festlichem
Ornat (die dazu gehörigen Bestimmungen werden durch gesondertertes MP geregelt) die Loggia von St. Peter.
8. Seine Heiligkeit entfaltet in einer kurzen Homilie die Bedeutung des M. P. für die Weltkirche. Er
ruft alle röm.-kath. Christen in der Welt auf, den Irrlehren des II. Vaticanums abzuschwören. 9. Unter
erneutem Glockengeläut und Fanfarenschall werfen die hinzugeeilten Kardinäle alle nachkonziliaren Meßbücher
von den Nachbarloggien auf den Petersplatz. 10. Seine Heiligkeit erhebt EB Levebrve zur Ehre der Altäre
und weiht die franz. Nation dem neuen Heiligen. 11. Seine Heiligkeit spendet am Schluss der Feier außerordentlich
den Segen „Urbi et Orbi“ der Stadt und dem Erdkreis. 12. Unter Glockengeläut und Fanfarengetön zieht
der Papst mit den Kardinälen in die Capella Sistina. Dort zelebriert er ein levitiertes Pontifikalamt
im neuen-alten Ritus. 13. Anschließender Umtrunk und gemütliches Beisammensein ohne Glockengeläut und
Fanfarenschall mit dem Kardinälen in der Scala Clementina. Sie werden noch staunen was alle kommt durch
Gottes Gnade in Zukunft. Trotz Katastrophen und Kriegen. Wenn Sie das alles überleben, werden Sie einsehen,
wer Recht hatte. Dass ihr Szenario Wahrheit wird. Zur Ehre der eucharistischen Märtyrer.
#30 AthanasiusII 15:08:21 | Dienstag, 26. Juni 2007
Lassen wir mal das Konzil von Trient zu Wort Freinsberg: – die Lesungen in Richtung Wand und in unverständlicher
Sprache zu flüstern, Die Römisch-Katholische Kirche: Conc.Trid. Sessio XXII, Canon IX: If any one saith,
that the mass ought to be celebrated in the vulgar tongue only let him be anathema. Freinsberg:- den Kanon,
die Mitte der Eucharistiefeier, akustisch zu unterschlagen Die Katholische Kirche: (Ibidem) CANON IX.--If
any one saith, that the rite of the Roman Church, according to which a part of the canon and the words
of consecration are pronounced in a low tone, is to be condemned, let him be anathema. Freinsberg:- die
Kommunion des Volkes als separaten Ritus an die Priesterkommunion anzuhängen; Die Katholische Kirche
(Trid. Konzil): Über das Sakrament der Eucharistie: Kan. 10. Wer sagt, es sei dem zelebrierenden Priester
nicht erlaubt, sich selbst die Kommunion zu reichen: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. DH 1648]. Der
Priester empfängt alleine die Hl. Kommunion in einem separaten Ritus, weil es die Privatmesse gibt. Sessio
22: CANON VIII.--If any one saith, that masses, wherein the priest alone communicates sacramentally, are
unlawful, and are, therefore, to be abrogated; let him be anathema. __________ Jeder darf daraus schlussfolgern
wer noch Katholisch ist und wer nicht.
#34 AthanasiusII 12:45:10 | Dienstag, 26. Juni 2007
Der verstorbene Pfarrer hatte als letzten Wunsch seine Pfarrei der Petrusbruderschaft zu überlassen,
die aber unter Druck des Diözesanbischofs vertrieben wurden und sich aussetzen liessen. Daraufhin wurde
Abbé Neri, ein Bekannter des Priesters, von den Dorfbewohnern berufen um die Hl. Messe im alten Ritus
zu feiern. Der verstorbene Pfarrer wusste aber, dass der sozialistische Bürgermeister sein Auge auf die
Kirche fallen lassen hatte, und dass die Partei aus der Kirche einen Kulturraum machen wollte, und der
Bischof die neue Messe am Sonntag einführen wollte. Der Bischof unterstützte den sozialistischen Übergriff
auf die traditionellen, gläubigen Dorfbewohner in der Kirche voll. Pastorale Gründe und Verständnis
sind für ihn egal. Da sieht man das wirkliche Gesicht, das wahre, der Revolutionären. Die Revolution
muss durchgesetzt, sonst wird Tod und Verderben gesäht.
Hw. H. Neri verzeiht Abbé Neri predigt aber am nächsten Tage wenn im Geheimen die Hl. Messe abgehalten
wird nachdem der sozialistische Gesindel zurück in die Dörfer und Städte der Region gezogen war und
der General-Vikar (der den Sozialistischen Angriff unterstützte als „Demokratisch“) nach Laval zurückgekehrt
waren. Er sagt, dass die Gläubigen die Stürmer der Kirche und den antiklerikalen Bürgermeister, die
Leute die vom Hass gegen Christus und Seine Katholische Kirche verzehrt werden, vergeben müssen und um
Vergebung für diese Menschen beten sollten und dass Katholiken immer den Frieden bewahren sollten. (Er
ist selber trotz Schläge und antichristliche Beschimpfungen ruhig geblieben, wie im vorigen Video unter
zu sehen ist.) Hier das Video. www.youtube.com/watch?v=LQIDgUyMHIs Abbé Neri entstammt einer Cristeros-Familie
aus Mexiko.
Die Bande von Sozialisten und Familien bestand aus sozialistischen Gruppen der Dörfer in der Umgebung.
Der Bürgermeister hatte Vereine aufgerufen mitzustürmen. Hier ein Video auf dem man direkt sehen kann
wie die Bande vorging gegen die sog. Traditionalisten. Der römisch-katholische Priester Abbé Neri, ein
Mexikaner dessen Grossvater als Cristero ermordet wurde von der Freimaurerarmee von Calles, wird im Video
fast beim Hals gegriffen von völlig ausser sich geraten sozialistischen Angreifern. Schlimm ist es vor
allem, dass auch Kinder zusehen müssen wie ihre Väter auf Befehl der Partei (die Sozialisten sind in
breiten Teilen Frankreichs allmächtig) würdige Priester, die ihnen zu Wort stehen möchten, angreifen
und rufen um deren „Auslöschung“ (man höre gut zu). Diese Ereignisse zeigen uns, was den Katholiken
ganz Europas in kommenden Bürgerkriegsähnlichen Zuständen oder falls einer Russischen Invasion erwarten
von Seiten der Kommunisten, Sozialisten, Radikalliberale, Homo-Ideologen und aufgehetzten indoktrinierten
Volksmengen. Einst gingen die Synagogen in Flammen auf unter Gesang der irregeführten Jugend, in Zukunft
dagegen (auch vor allem) katholische Kapellen wo nicht die Unkultur Einzug halten durfte. Erstaunlich
wie diese Franzosen, diese Sozialisten, den Glauben der Väter verraten für diesseitigen Materialismus
und eine grössere Wohnung des Bürgermeisters (der will die Pfarrwohnung für sich und die Kirche als
Musikraum).
Lügen: Wie Sozialisten und Liberale die Wahrheit verschweigen Ein hungerndes Volk und vollgefressene
Adlige und Kardinäle, die dem armen Volk noch mehr Steuern abzwacken wollen. DAS ist satanisch. Diese
Geschichten sind die Versionen der Geschichte der Liberalen, Radikalen und Sozialisten und des liberal-nationalistischen
Establishments der Zeit um Bismarck. Ihre Geschichtskenntnisse haben mit den reellen tatsächlichen Ereignissen
in Frankreich nur wenig zu tun. Adlige und Kardinäle frassen sich nicht voll, sondern leideten auch am
Hunger, und König Ludwig XVI. der ermordet wurde, liess 1788 und 1789 auf eigenen Kosten ganze Gegenden
mit teurem ostpreussischen Weizen ernähren. Er war ein Philantrop. Darüber liest man nichts, ausser
wenn echt die historischen Quellen studiert und nicht in der Sowjet- oder Liberal Democracy-Indoktrinierung
grossgezogen wurde. Klar war die Revolution nicht gerade kirchenfreundl. , aber man muss sich doch in
so einen Bauern hineinversetzen. Versetzen Sie sich mal in die Position aller Bauern und Arbeiter der
Vendée die für die Rechte ihrer Priester eintraten und gegen die Republik und deren Terrorismus kämpften.
Diese wurden samt Familien und Pfarrer ausgerottet vom elitärapostatischen Gesindel aus Paris und deren
Mietlinge! und fast alles an Steuen bezahlen müsste, was ich habe und auf der andren Seite so einen feisten
fetten Kardinal sehe, Dieser Hass gegen den Kardinal ist irrational. Und 1789 im Sommer hungerte das Volk
schon längst nicht mehr. Steuern gibt es heute mehr als damals.
#60 AthanasiusII 23:17:37 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Leblhuber Die Bibel in der VOlkssprache war auch nie indiziert und wer sich historisch auskennt, weiss
dass seit dem 13. Jahrhundert volkssprachliche Bibel in den Niederlanden usw. in Bibliotheken anwesend
waren. Z.B. in der Uni von Löwen usw. Auch war es die katholische Kirche die erste Volksausgaben drucken
liess. Allerdings war es damals noch teuer und die Katholiken hatten lieber Liturgie. Luther profitierte
von billigerem Papier und mehr Druckereien. Seine Bibelübersetzung war aber nicht die erste. Nur waren
die vorigen oft viel teurer (zwei Goldgulden in Danzig z.B.). Der Talmud war, wie bekannt, indiziert und
nur für Wissenschaftler zugänglich, da dieses Buch stark blasphemische Texte enthält, Jesus lästert
und u.a. durch das Birkat Ha-Minim zur Ausrottung der ‘Nazarener’ (der Christen) durch Gott aufruft. Soviel
zu Ihrem „friedlichen“ Talmudjudentum. Ich bin nicht antijüdisch. Im Gegenteil. Ich bin philosemitisch.
Aber dafür antitalmudisch, antikabbalistisch und antignostisch. Aber ich wehre mich gegen antikatholische
„Katholiken“ wie Sie, die der Kirche und der Liturgie Hass unterstellen wollen. Das ‘perfidis’ ist und
war korrekt und gar nicht antisemitisch, sondern liebend. Das Gebet sprach den Wunsch aus, dass die Juden
von treulos zu treuvoll wurden und werden (müssen). Orémus pro Judaeis.
#46 AthanasiusII 22:16:44 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Regina Die Seite ‘Virgo-Maria’ wird von Sedisvakantisten betrieben die der Piusbruderschaft (weil sie
für diese eine der wenigen gültigen „Sakramentsbruderschaften“ ist) nahestehen, aber sicherlich nicht
für die FSSPX sprechen können. Die Sedisvakantisten dort umarmen gerne Mgr. Tissier de Mallerais, weil
er ziemlich stark in Aussagen gegen die heutigen Bürokraten in den Vatikandikasterien sprach. Die Seite
ist aber nicht representativ, oder Quelle der FSSPX. Im Gegenteil. Achten Sie darauf. Zum einen behauptet
man Lefebvre hätte die im neuen Ritus (der Bischofsweihe, sieh Aufsätze und Essays von Dipl.-Ing. und
Wirt Th. Stopka dazu) geweiht wurden nicht als gültige Bischöfe anerkannt, man bringt aber zur gleichen
Zeit Berichte von patres (Cekada) die gerade deswegen aus der FSSPX traten, weil Lefebvre „Neugeweihte
aus dem Novus Ordo“ als gültig aufnahm ohne ordinatio sub conditione. Und auch hat Lefebvre Joseph Ratzinger
immer als ‘archêveque’ und ‘cardinal’ betrachten, wie aus seinen Reden hervorgeht. Nach diesen Sedisvakantistenseiten
ist das „linke Lager“ in der FSSPX Deutschland schuldig an dem „Kompromittieren“ mit „dem abtrünnigen
Ratzinger“. Damit meint man Hw. P. Franz Schmidberger, Bischof Fellay, sowie Hw. Pfluger und auch traditionstreue
Medien wie die ‘Kirchliche Umschau’. Ich nehme Virgo-Maria nicht ernst, weil diese Leute auch die absurden
Verschwörungstheorien von rore-sanctifica.org gebracht haben, nachdem Freimaurer invalidieren wollten.
Trotz Ostriten …
#43 AthanasiusII 21:57:15 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Leblhuber Sie irren gewaltig. Erstens bin ich selber Christdemokrat und mit Nachdruck kein Befürworter
einer Diktatur. Meine Aussage ‘Ausrottung’ war theologisch-argumentativ und pastoral gemeint, nicht leiblich.
Zudem ist Demokratie nie unter Modernismus verstehen worden. Die hl. Kirche umarmt jedes System der Politik
wenn es nur das moralische Gesetz respektiert. Ob Monarchie, Diktatur, Aristokratie, Stadtrepublik oder
Weltdemokratie. Mit Modernismus meine ich eine theologische Strömung die die Existenz bzw. Erkennbarkeit
einer objektiven Wahrheit leugnet und somit die Dogmen der Kirche verwirft. Viele wollen die Römisch-Katholische
Kirche durch ein anderes Gebilde ersetzen, ein Gebilde in dem alle Religionen in eine Synkrese zusammenmischen
können zu einer Welteinheitsreligion bzw. in einem relativistischen Pluralismus als gleich neben einander
stehen müssen. Auch wenn Sie für solch eine nicht-katholische ‘Kirche’ sprechen würden, und die Römisch-Katholische
Kirche von früher und heute verwerfen (sie ist unveränderlich), und wenn Sie ‘uns’ ihre Kirchensteuerzahlungen
kündigen würden, wäre dies kein Problem für mich. Die Kirche ist keine Hure die ihre Lehre, von Christus
empfangen, nach dem Belieben der Zeitgeistler, der instrumentalisierten Menschenmassen oder den Irrtümern
der Theologen anpasst und verändert. Sie ist eine unbefleckte, reine Braut. Sie lebt nicht von Geld,
nicht von Steuern, nicht von Menschenmehrheit, sondern von ihrem Gott und Herrn Jesus Christus.
#19 AthanasiusII 21:23:06 | Mittwoch, 20. Juni 2007
@Müller Das so wenige kamen, zeigt wie ihre ‘modernen’ Mitkleriker den Opfersinn vernichtet haben und
die Gläubigen zu Opposition gegen den Ritus der Kirche Roms angeführt haben. Übrigens glaube ich nicht
dass sowenige gekommen wären, wenn Sie aufrichtig gesagt hätten, dass diese Liturgie stattfinden würde.
Der Sozialzwang, von dem sich viele modernistierten Kleriker bedienen bei der Ausgrenzung der „Altgläubigen
Gruppen“, ist bekanntlich gross. Natürlich kann es auch ganz einfach so sein, dass ihre Gemeinden den
Glauben verloren haben, dass aber Sie das nur noch nicht bemerkt haben weil Sie sich von diesen MEnschen
nicht unterscheiden. Und bis 1980 ‘tridentinisch’? Wo soll denn bitte das gewesen sein? Eine verhaschpelte
1967/1968 Liturgie mit selbstgemachtem Hochgebet Bugnini und einem ‘Haec commixtio’ macht noch keine tridentinische
hl. Messe. Was den Berufungen in der FSSPX angeht (Sie haben gegen die Piusbruderschaft gewittert), so
ist die Rate dort entsprechend viel höher als sonstwo. Dass auch dort Berufungen zurückgehen an bestimmten
Seminaren – aber nur relativ, nicht destruktiv katastrophal wie in der Kirchensteuernbistümerei – liegt
daran dass der Novus Ordo-Jugend den Sinn für das Opfer fast völlig weggenommen wurde, und auch die
Familien zerstört wurden. Somit strömen keine Novus Ordo-Familien-stämmigen Berufenen mehr in die Seminare,
und fast nur noch eigener Nachwuchs bzw. Konvertiten.
#14 AthanasiusII 21:10:04 | Mittwoch, 20. Juni 2007
„modernistischer Katholik“ Pfarrer Müller, Wenn Sie sich so zu bezeichnen wagen, sollten Sie nicht nur
sofort austreten, sondern auch den Psychiater besuchen. Denn wer zugleich die „Synthese aller Häresien“
(Papst St. Pius X., Pascendi) vertritt und verbreitet únd sich als Katholik ausgibt, der lügt nicht
nur, sondern hat sie nicht mehr alle hundert auf der Reihe. Es gibt keine modernistischen Katholiken und
auch keine traditionalistischen. Die Traditionalisten (sog.) sind Römisch-Katholisch, wie alle Katholiken
das sein müssen. Modernisten dagegen sind keine Katholiken, keine Christen und auch keine Gottgläubige.
Ich habe mehr Respekt vor dem Muslimischen Händler in unserem Dorf und vor dem Onkel meines besten Freundes,
der Rabbiner ist, als vor Ihnen. Sie tarnen sich als Katholik, während Sie erklären dass es ihre Aufgabe
ist die Dogmen zu vernichten in ihrem historischen Sinne. Denn dás ist Modernismus. Wenn Sie „modernistisch“
als Partisanennamen benutzen wollen um „Traditionalisten“ zu verärgern, dann sollte Sie mal nachdenken
über was Sie tun. Sie stiften Verwirrung und Uneinigkeit. Das sind Taten des diabolos, des Bruchmachers.
Bekehren Sie sich Pfr. Müller. Das meine ich ernsthaft. Nicht aus Verachtung, sondern aus Menschenliebe.
Caritas Christi urget nos. Sie únd mich.
@Sirilo Daß Papst Johannes XXIII. auf dem Sterbebett gesagt haben soll: „Stoppt das Konzil!“, ist ein
übles Latrinengerücht. Was er wirklich gesagt hat, ist: „Führt das Konzil zu Ende!“, also mit anderen
Worten: „Bringt das Konzil zum Abschluß Concluda rapidamente il Concilio! (Apud: Jean Guitton, Les Papes)
Wiesehr Sie auch die ganzen Aussagen verdrehen wollen mögen, so hört sich dies auf Italienisch doch
eher an als „Stoppt das Konzil“ als wie „Führt das Konzil ruhig zu Ende und lasst alle ruhig toben und
schreien.“
#29 AthanasiusII 13:21:20 | Samstag, 16. Juni 2007
@Hornet-Zahnfee-WolfgangSekteninfo-santo-domingo Die Christlich-Soziale Partei Österreichs wurde nicht
von der katholischen Kirche unterstützt. Die Kirche unterstützte die tolerante Politik der katholischen
Kaiser, die aus Wien ein Bollwerk jüdischer Konzentration machten, und die von den Juden wirklich bejubelt
wurden. (Nicht von den Freimaurerischen zwar, aber dennoch von den Orthodoxen-Juden.) Die CSPÖ war etwa
gleich wie die ‘Action Française’ in Frankreich. Nicht von der Kirche getragen bzw. kritisch beobachtet.
Übrigens war die katholische Identität Teil der deutschösterreichischen, und somit konnte man damit
noch nicht brechen. Und sogar Seyss-Inquart, der einzige Bonze der sich während des Krieges wagte zu
protestieren bei Himmler gegen die Judenverschleppungen, wurde nach 1945 wieder katholisch. Der echte
Nationalismus war aber im Wesen antiklerikal und oft ursprünglich liberal (Mazzini, Garibaldi) und niemals
katholisch. Die katholischen Staaten waren alle transnational, multinational. Inkl. Polen-Litauen. Wer
eine Verbindung zwischen Nationalsozialismus/Hitler und der Kirche herstellen will, muss notwendigerweise
‘Tatsachen’ erfinden und Lügen verbreiten. Damals verteidigten sogar niederländische und Moskauer Kommunisten
die kath. Kirche und ihr Auftreten im Kriege. Erst nach der fatalen Wahl 1948 in Italien, wo die Kirche
den Kommunisten einen schwersten Schlag gab, wurden die antikatholischen Lügen und Tiraden eines ‘Hitler-Papstes’
erfunden. Aber 1955 und 1960 noch negiert. Man wusste ja selbst besser.
#20 AthanasiusII 19:31:47 | Dienstag, 12. Juni 2007
Vernichtung durch Gehorsam Schon öfters – und nicht nur in der heutigen seit 40 Jahren dauernden Modernismuskrise
und -Machtergreifung – gab es Beispiele wo man versuchte mit dem Argument „Gehorsam!“ die Römisch-Katholische
Kirche und die Klöster zu vernichten. Im Arianismus sagte man den Orthodoxen Gläubigen, sie müssten
sich anpassen und ihrem (arianischen) Bischof gehorchen. In der sog. Reformation beschworen viele Pfarrer
ihre noch katholische Herden, dass sie den Protestantismus annehmen müssten, aus Gehorsam dem „göttlich
eingesetzten, rechtmässigen“ Fürsten von N. zu N. gegenüber. In der Zeit des „aufgeklärten“ Joseph
II. im 18. Jh. ging es genauso. Heinrich VIII. vernichtete in England nach 1534 die Klöster und Romtreuen
Kongregationen auch im Namen des „Gehorsams“. Heilige haben damals nicht blind gehorcht und vernichten
lassen, sondern sind der Suprema Lex: Salus Animarum, nachgefolgt. Die Modernisten – obwohl sie selbst
nie gehorchen und aus Gehorsam und Revolution geboren sind – zwingen traditionsverbundene Katholiken und
gute Ordensgemeinschaften schon seit Jahrzehten auch vom vatikanischen leider infiltrierten Kurienapparat
aus, das katholische Leben in Familie, Pfarreie und Kloster aufzugeben. Wer sich weigerte (z.B. Erzbischof
Marcel Lefebvre CSSp) wurde vertrieben, ausgegrenzt und direkt als „Schismatiker“ und „Ungehorsamer!“
verleumdet und isoliert. Aber illegitimen Anordnungen zur Zerstörung darf ein Katholik nie folgen! Niemals!
#19 AthanasiusII 23:09:51 | Mittwoch, 6. Juni 2007
Das sollte natürlich heissen Ecce sacerdos magnus, qui in diebus suis placuit Deo. Pius XII. war ein
heiliger Pontifex, der den Zionismus zurückwies (1946 war vór der Gründung des Staates Israel), wie
der hl. Pius X., aber ein Judenfreund war. Mit Recht, da er selbst auch jüdische Vorfahren (Konvertiten)
hatte. Pacelli war ein Freund der Juden, was die neuheidnischen deutschen Nationalsozialisten nicht ertragen
konnten. Deswegen feindete die SS-Zeitung, neben „Der Stürmer“, den Kardinal ja schon 1938 an als „Deutschfeindlich“,
obwohl wir doch nach Kriegsende sahen – und nicht zuletzt auch die verbrecherischen, fliehenden ehemals
neuheidnische SS-Offiziere wie Skorzeny und Priebke! – wie sehr Papa Pacelli, trotz des alliierten und
sowjetischen Hasses gegen die Deutschen, dennoch das Deutsche Volk lieb hatte und die besten Stimmen der
teutonischen Nation auszeichnete. Darunter Bischof von Galen, diesen Helden der Lebensverteidigung. Und
auch andere vom NS-Regime ins KZ gesteckte deutschnationale aber katholische Geistlichen. Schluss mit
Hegel, Kant, Marx, Hitler, Ludendorff und Heidegger, aber Wiederanfangen mit Maritain, Schuman, dem Hl.
König Heinrich und dem Hl. Ludger. Leider ist das Abwerfen von Hegel, Kant, Marx und Heidegger dem heute
noch schlimmer entchristlichten Deutschen Volke immer noch nicht gelungen. Patrona Bavariae, ora pro Teutonica
natione.
#15 AthanasiusII 22:59:42 | Mittwoch, 6. Juni 2007
@Gotthard Die meisten Katholiken, die auch wirklich theologisch römisch-katholisch sind, sprechen sich
durchaus für den überlieferten Ritus Roms aus. Das habe ich so erfahren. Die Katholiken die es nicht
tun, sind entweder östlich-katholisch oder zu dumm, und akzeptieren das nach Aufklärung auch. Natürlich
akzeptieren die Neomodernisten und Neo-Protestanten die sich heute als „katholisch“ in „katholischen“
Pfarrkirchen auftun und da mit viel Gewalt ihre Reden abhalten im Laienrat der Pfarrei St. Karl Marx die
überlieferte Liturgie nicht. Das muss nicht sein. Tatsache bleibt, daß die Bugnini-Karwoche 1955 und
danach viele Gläubigen verunsicherte. Jedenfalls in den Niederlanden und bei uns dann vor allem die Bauern,
darunter die Grosseltern. Es war der Brauch seit dem 11. Jahrhundert um mit Taufwasser die Felder und
Scheunen zu segnen und die Tiere zu besprengen. Diesen Brauch hat Pater Bugninis Treiben vernichtet. Ich
muss übrigens korrigieren: Bertone mag liturgiehistorisch revolutionäre und links-Vatikanum-II.-gerichtete
Tendenzen aufzeichnen, die Berichterstattung von kreuz.net zu seinen Aussagen über Humani generis und
Divino afflante Spiritu ist defektiv. Darin war Bertone sehr wohl korrekt und rechtgläubig. Man muss
als Kardinal nicht unbedingt mit Evangelikalen Kreationismus aufzwingen gehen. Aber schon múss man an
erstem Elternpaar und an die Schöpfung an sich glauben. Aber schon Augustinus glaubte nicht an 6-Tage-Schöpfung.
Am 7. Tag ruht Gott ja nicht. Gott ist kein Mensch.
#159 AthanasiusII 19:26:42 | Dienstag, 5. Juni 2007
Nochmal Nach der Kaiserkrönung dürfte die Rechtslage Polens und des Deutschen Reiches wiederüberdacht
werden, ohne Nationalismus, Rassismus und NS-Hass bzw. polnischen Imperialismus. Dann könnte z.B. Schlesien
wieder als Teil der weiterhin existierenden aber handlungsunfähigen (heute) Deutschen Reiches anerkannt
werden und die dortige ukrainisch-polnische Bevölkerung friedlich dort weiterleben, während letzte Vertriebene
aus Deutschland dort sterben könnten, wenn sie das wollen. Was heute wegen polnischer Imperialideologie
aus dem Kommunistischen Zeitalter (Krezy) unmöglich ist. Auch Polen würde mit Litauen wieder verbunden
werden. Was der Rechtslage 1939 betrifft, so bin ich mit Artois der Meinung, dass der Angriff auf Polen
ein Kriegsverbrechen und eine inszenierte Aktion war, war das Gleiwitz-Inzident, wo ein polnisch-deutscher
katholischer Oberschlesier als „Agitator“ totgespritzt wurde bei einer Inszenierung, ja ein Beweis dafür.
Dass Artois aber sagt er habe trotzdem Kriegsdienstverweigerer erschossen 1943 wenn diese Ostfrontswehrdienst
verweigern würde, verstehe ich nicht. Ich finde es schrecklich. Diese Männer haben Deutschland und den
Deutschen nichts getan. Man könnte sie inhaftieren in einem rechtfertigen Krieg, aber nicht wie die NS-Satanisten
und -Okkultisten erschiessen. Das wäre Mord. Jägerstätter ist ein Vorbild für uns. Würden wir heute
für die Europäische Union, mit ihrer Kinderabtreibungs- und Pro-Homo-Politik, in den Krieg gegen Russland
ziehen? Ich weiss nicht.
Lügner Sicher ist: Pius XII. als höchste moralische Autorität unterstützte den Protest der holländischen
Bischöfe nicht. Lügner. Kardinal De Jong hat 1948 deutlich gesagt er habe die öffentliche Verurteilung
des Nationalsozialismus und vor allem der Judenverfolgungen ausdrücklich auf Willen – nach Telegramm! –
des Papstes unterzeichnet und verkünden lassen. Aber auf diese Verurteilung – im Jahre 1941 wo die Juden
zuerst vor allem in Arbeitslager z.B. Westerbork überführt wurden, wo keine Vernichtungsabsichten bekannt
waren oder verfolgt wurden! – folgte die Deportation niederländischer Priester (z.B. Pater Brandsma),
aller niederländischer Katholiken jüdischer Abstammung, sowie im Deutschen Reiche die ‘Aktion Klostersturm’
welche viele Klöster annektierte, säkularisierte und die Mönche/Schwestern vertrieb. Das machte Himmler,
weil er glaubte diese Klöster verbargen Juden. Tatsächlich wurden mehrere Tausend Juden entdeckt. Noch
1943 hat Pius XII. erneut die niederländischen Bischöfe zum Protest gegen das „zum Tode verfolgen jüdischer
Mitbürger“ gebracht und er liess durch Priester-Musiker De Bruijn im gleichen Jahre seine Segenswünsche
für die episkopale Arbeit für die Juden überbringen: Si, si, sono forti e corragiosi, il ammiro, sprach
Pius XII. Was Zahnfee hier verzapft ist kommunistische Geschichtsverdrehung. Das erkennt man daran, daß
er in der späteren Exkommunikation der Ital. Kommunisten einen „Beweis“ für Pius XII. vermeintlichen
„Faschismus“ sieht. So ein bolsch. Unsinn
#50 AthanasiusII 22:15:37 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Redaktion! Warum werden keine Photos und Berichte von der FSSPX-Wallfahrt von Chartres (Kathedrale) zu
Montmatre (Paris) reingestellt? Die katholische Wallfahrt der aus den Kirchen geschlossenen FSSPX-Patres
stand im Zeichen „Priester für die Römisch-Katholische Kirche“ und war auch sehr interessant!
#37 AthanasiusII 22:13:04 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Das Fliegen von Bombenangriffen auf republikanisch-sozialistische Positionen im spanischen Bürgerkrieg
war kein Kriegsverbrechen, denn die Flieger wussten nicht um der reinen zivilen Terrortaktik der Luftwaffeführung.
Zudem ist fragwürdig ob in Guérnica nicht doch militärische Ziele lagen. Jedenfalls hatten die anarchistischen
und die baskisch-christdemokratischen Gruppen die auf der Republikseite kämpften dort ihre militärische
Lager schon seit 1936. Die rote Version von Guérnica ist genauso falsch wie die NS-Deutsche Wochenschauversion
von damals. Es lag irgendwo in der Mitte. Die Terrorangriffe der Sowjetluftwaffe gegen die spanischen
Klöster und katholische Dörfer werden nie erwähnt. Als seien die nationalistischen Bürger und Bauern
von Südspanien keine Menschen gewesen!
#26 AthanasiusII 16:30:57 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Die ganzen Geschichten über die angebliche „Sexualorientierung“ Michelangelos, Tschaikowskys usw. sind
wahrscheinlich post-1960 Erfindungen, so die Universität Berkeley (ja sogar die!). Alles für die Sodom-Propaganda.
Michelangelo soll eine Frau in Albano Laziale gehabt haben, war aber eher narzistisch geprägt. Es gibt
in Italien Untersucher die seine Nachkommen entdeckt haben, sagen die Wissenschaftler. Und auch im 16.
Jh. konnten Sodomiten noch keine Kinder zeugen miteinander.
#6 AthanasiusII 16:26:25 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@Inabikari Stimmt ja: Die Rote Armee und die US-Armee haben auch gegen das vereinte Europa der Völker
gekämpft 1941-1945. Zum Beispiel gegen die Rumänen, Kroaten, Tschechen, Litauer, Esten, Letten, Slowenier,
Dänen und Ungarn. Die NSDAP-Deutschen und die Wehrmacht und Waffen-SS stellten nur einen kleinsten Teil
des Vereinten Europas dar… Aber natürlich.
#3 AthanasiusII 16:22:49 | Donnerstag, 31. Mai 2007
So schlimm! Dieser Mölders hat ja die Befreier des klerikalistischen Spaniens von der Internationalen
Legion Sowjetunion Unser Vaterland und des Deutsch-Sozialistischen Thälmann-Bataillons ausgebombt haben.
So ein Kriegsverbrecher! Das Thälmann-Bataillon war gerade dabei die Endlösung der Kirchenfrage in Spanien
herbeizuführen, und da kam dieser schwarze Nachtjägerpilot vorbei! Er hat gegen die Menschlichkeit verbrochen!
Er hat das Wohl des Volkes nicht beachtet! Er hat die russischen Befreier Spaniens verjagt! Er muss bestraft.
(Aus: LinksPartei, Geschichtliche Meditationen von Gregor Gysi, 2006.)
#61 AthanasiusII 17:08:52 | Mittwoch, 23. Mai 2007
Ich persönlich kann eine liebsamere und respektvollere Diskussion führen – habe das schon gemacht –
mit Mitgliedern des Sunnitischen Islams, des nachtemplischen Talmudischen Judentums, und Mitgliedern der
antiökumenischen Russisch-Orthodoxen Auslandskirche von Metropolit Laurus. Warum ist das im reellen Leben
möglich, und warum ist das nicht möglich zwischen Dr. Berger und z.B. der von ihm angegriffene Priesterbruderschaft
St. Pius X.? Warum toleriere ich im reellen Leben sehr viele Mitmenschen, und warum tolerieren Co-Thomisten
einander nicht? Nein, das spricht nicht gegen den Thomismus an sich, sondern gegen die Leute die sich
dessen bedienen um persönliche Privatkämpfe im Publikationsbereich auszukämpfen, zum Schaden der römisch-katholischen
Seelen die schon so schlimm in dieser Zeit des Glaubensabfalls – ja sogar in der höchsten Hierarchie –
verwirrt und betroffen sind. Warum immer nur desorientieren und eigene Meinungen zur Wahrheit erklären
wollen?
#18 AthanasiusII 18:36:49 | Mittwoch, 16. Mai 2007
@FioreGraz Was Sie da behaupten ist Unsinn. Nach Ihrem Wunsche wären dann auch die Donatisten in der
Kirche Christi usw. usw. Die bona fide Irrenden die ohne Schuld sind also, gehören zur Seele der Kirche,
uns steht aber kein Urteil zu über wer bona und wer mala fide ist/war. Deswegen entgeht die Kirche dieser
Frage. Gültig getaufte Orthodoxen die nicht ob der Notwendigkeit des Römischen Primates und der römischen
Communio wissen, und darin unschuldig sind, empfangen die Sakramente mit Gnaden, deswegen sind ja auch
diese schismatische Kirchen trotzdem „Instrumente der Rettung“, aber zur gleichen Zeit Gemeinschaften
des Irrtums und somit des Unheiles. Das ist paradoxal, aber die Realität.
@Typ… Ja, entweichen Sie nur die Diskussion. Der alt römische Gesang war ein wenig anders als die heutige
Gregorianik, weil noch mit Unterton wie heute im Osten. Aber sehr wohl gehen die Formulare usw. bis weit
hinter Gregor I. zurück, die Texte vor allem auch. Gallikanismen sind ja später hineingedrungen. Meine
Aussagen stützen sich auf Dr. Thuis-Menzen. Was Sie behaupten ist einfach Lüge, die Gregorianik existiert
nicht erst seit 800. Zum Thema Hl. Kommunion in Rom: nein, nicht gerannt, sondern morgens in die Katakomben
gegangen. Das eucharistische Fasten findet dort seinen Ursprung. Deshalb mahnte man ja auch, um vorzubeugen,
daß man vorher schon Frühstück aß zu Hause. Ab dem Jahre 120 mindestens, zuvor kamen auch Abendliche
Hl. Messen vor. Sie interpretieren Ihre eigene Version von Kommunion und moderner Liturgie in die ältesten
Zeiten hinein. Ich nicht. Ich sehe dort keine barocke Altäre. Aber sehr wohl Kasel auf Fresken aus dem
3. Jh. und auch Altäre über Gräbern, alles gen Osten. Auch ein dominicále-Kleid, später in Basiliken
auch Leo den Großen der Kommunion in den Mund des Gläubigen legt (wie auch zu lesen). Sie enden noch
als Arianer, mit Ihrem falschen Archäologismus und Absolutierung eigener Ansichten durch selektive Funde
aus dem Altertum. Ein Fatima-Anhänger könnte Kollyridianer werden? Alles weil es vor 313 n.Chr. sowieso
alles besser war? Nieder mit den Barockaltären? Hinein in die Katakomben? Die Modernisten haben Katakomben
kreiert für die treuen Katholiken.
Vorgrimlers Kritik ist wertlos, wie die meisten seiner übrigen Arbeiten. Dieser Professor ist von irrationalen
Emotionen gegen die römisch-katholische Kirche vor 1964 geprägt. Er dient eigenen Aussagen nach „dem
Konzil“. Ich als Katholik der Kirche. Christus hat kein Konzil eingesetzt, sondern eine einzige Kirche.
Hier einiges zu Vorgrimler: theologisches.net/rahner.htm Er ist unglaubwürdig. Vor allem weil er selbst
als „Liberaler“ gilt, gegen den Zölibat wittert obwohl er besser wissen müsste als Wissenschaftler (die
historischen Quellen sind eindeutig nicht gegen den Zölibat). Zudem ist sein Dialog mit Freimaurern sehr
fragwürdig ausgekommen. Humanum genus wird wohl nicht existiert haben? Wir kennen ja nur die Schriften
von Leo XIII., vielleicht hat dieser Papst ja nie existiert, wir müssen ja historisch-kritisch sein.
Immer nur These, Antithese, Synthese? Der Absolut_Deutsche Geist? Wieso kann man mit anderen Ideologien
die diametral entgegengestellt sind, dialogieren? Mit Individuellen Personen, ja, aber mit „der“ Freimaurerei?
Die FM interpretieren schon diesen Dialog als Sieg ihrer eigenen Relativismus-Dogmen im Agnostizismus.
Archiepiscopus haereticus depositus est. (Cfr. can. 188.4 CIC 1917, Cum ex apostolatus officio). Warum
immer arrangieren? Was hat Christus mit Belial gemeinsam?
@Sirilo Ja. Gabendarbringung wäre gut gewesen, Gabenbereitung ist und bleibt Unsinn. Praeparatio findet
man nirgendwo. Typisch deutscher Unsinn und Unsitte. Protestantismus back to the past, historische Falsifikationen.
Ein typisches Merkmal des liturgischen Progressismus vor dem Kardinal Schuster, van Rossum C.Ss.R., De
Jong, und Mediator Dei et hominum (1947) explizit warnten. Die Lügen werden immer deutlicher. 1975 wurde
klar durch Entdeckung neuer römischer Schriften, daß der römische Canon Te igitur ins 2. Jahrhundert
zurückgeht, sowie die Weihegebete der Kirche Roms (Comple in sacerdote tuo, Emitte in eum, Da huic famulo
tuo presbyterii dignitatem). Wie man in Deutschland alles übersetzt hat, ist mir völlig egal. In Nord-
und Mittel-Deutschland hat man sich immer schon dem absolutären Zeitgeist angepasst seit 1700. Die wollten
1880 Romantische Mittelalterliche Kasel wiederbeleben, 1910 Evangelien abschaffen, 1922 „primitive Messe“
einführen (u.a. Herr P. Parsch), 1942 das „Deutsche Hochamt“ einführen unter Reichsjubel, und 1965 hat
man sich dem sakrilegischen Zeitgeiste des Liberalsozialismus angeschlossen in Sachen Liturgie. Da ist
mir die einfache Partikularkirche von Palermo und Catania auf Sizilien mit ihrem Beharren auf organischem
Wachstum, wie unter Kardinal Siri in Genoa auch, lieber und zuverlässiger. Die lit. Deutschen wollen
immer Recht haben, immer wissenschaftlich besser sein als die ersten einfachen Christen. Es ist eine hegelsche
Krankheit.
Typisch ist auch daß man anstatt bei der Gottesdienstkongregation um Klärung zu bitten in einem offiziellen
Schreiben mit den Vorwürfen Leugnung Filióque und Ungültigkeit des Ritus, immerhin direkt seine Schlüsse
gezogen hat („UNgÜLTIGE FREIMAURERLITURGIE“) und nicht mehr nachgefragt hat und nur in Polemikgewässern
diskutieren will. Murx/Theo Stuss aber wüsste dann sofort, daß seine Thesen widerlegt werden würden,
zum Teil wegen dem was ich hervorgehoben habe, nämlich, daß die essentiellen Worte nur an sich noch
keine Form bilden, sondern „nur“ erforderte Worte der größeren Form sind zur Gültigkeit. Die früheren
Behauptungen der Sedis, die auch lange blieben, wurden schon lange wiederlegt. U.a. daß Spiritus principalis
kein Heiliger Geist sein konnte (aber im Koptischen Ritus ist) usw. usw. usw.
@Spätmerker Sie sind essentiell für die Gültigkeit der ganzen Form, weil nur die von Pius XII. genannten
Abschnitte die Vermittlung des Heiligen Geistes nennen, während sonstwo in den Präfationen keine Rede
vom Heiligen Geist ist. @Murx: Ich bin Katholik. Sie müssen mich nicht überprüfen. Sie sind mein Schullehrer
nicht. Der Heilige Geist ist nach St. Thomas Prinzip der Menschwerdung Christi. Zum Priestertum: Der Heilige
Geist ist „in allen Teilen des Leibes das Prinzip jeder lebenspendenden und wirklich heilsamen Handlung“
(Pius XII., Enz. „Mystici Corporis“) Das Priestertum ist heilsam und gibt Leben, der Haupt – Jesus – ist
Teil des Leibes. Somit ist die Einwohnung Prinzip des Priestertums Jesu. Jedenfalls können Sie wittern
was Sie wollen, aber die Form ist und bleibt die Präfation, und diese enthält deutlich eine Beschreibung
des Weihegrades, der Weihegewalt auch. Was die Anglikaner behaupteten ist mir egal. Guilt by association,
noch so eine typische Vorgehensweise mancher Sedis. Presbyterii dignitatem ist ebenso wenig wie ministerium
eindeutig. Protestanten können das anders interpretieren. Nur im Zusammenhang mit der Praefatio werden
sie deutlich und eindeutig katholisch.
1940-1960 Unter Pius XII. gab es keinen Rückgang unter Brasilianischen Katholiken, sondern eine Masseneinwanderung
1945-1950 aus Deutschland und Nordamerika. Die Deutschen Einwanderer hatten ein ausdrückliches politisches
Weltbild (NS), also sakulär oder lutherisch, die Amerikaner waren vor allem protestantisch (in vielen
Sekten). Wenn hier her Monophysiten aus Syrien fliehen, nimmt ja auch prozentuell die Zahl der Katholiken
ab. Das sagt aber nichts über Glaubensabfall. Nach 1970 aber ist es eindeutig der protestantisierende
Neomodernismus zusammen mit den kommunistischen Infilitranten welcher die kath. Kirche in Brasilien beherrscht
und die frommen Leute verfremdet und Anstoss gibt. Ausser in Campos unter Mons. De Castro Mayer. Benedikt
XVI. wird das Bistum Campos und die Administration von Bischof Fernando Rifan übrigens nicht besuchen.
Novus Ordo Missae Mediator Dei et hominum hat eindeutig den Novus Ordo Missae verdammt. 1947 schon. Es
ist unsinnig Pius XII. für NOM verantwortlich zu machen, oder sogar Johannes XXIII. Nur war es so, daß
Pacelli den P. Bugnini angestellt hat (und Johannes XXIII. ihn 1959 wegen Verdachts der Häresie feuerte!).
Pius XII. hat Neomodernismus, falschen Ökumenismus, falschen Liturgismus usw. verurteilt. Wer ihn Progressismus
und Revolutionen vorwirft, hat sie nicht mehr alle hundert. @Artois: Unsinn. Pius XII. hat nicht umsonst
Bischof von Galen kardinalisiert und verweigert polnische Bischöfe in Breslau, Schneidemühl, Danzig
und Ermland-Allenstein zu ernennen. Erst 1972 tat Paul VI. dies. Pius XII. hat aktiv die deutschen Heimatvertriebenen
unterstützt, und Bistümer in ehemaligen besetzten Ländern wie Flandern befohlen diese zu helfen (Speckpater
Van Straaten usw.). Er hat bei Hlond protestiert, Hlond war aber Nationalist und von Pius XII. beim Einfall
1939 enttäuscht. Übrigens hat der damalige Kardinal Josef Ratzinger in München ganz klar die Verschweigung
der Vertreibung und Auslöschung der deutschen Ostprovinzen angeklagt und sich der historischen Wahrheit
in dieser Frage verpflichtet vor den Landsmannschaften. Niemals vergessen, niemals zugeben, es war ein
Kriegsverbrechen, hat er damals gesagt. Aber immer in Freundschaft und Liebe zu den Polen. Weise Worte.
Wenigstens in dieser politischen Frage.
@Spätmerker Auch Sie verpassen den Unterschied zwischem sacramentum in specie (Taufe, Hl. Messe) und
sacramentum in genere (Bischofsweihe, Weihesakrament, Firmung). Pius XII. und Paul VI. haben eindeutig
als Form die Praefatio bezeichnet, und die genannten Worte als notwendig zur Gültigkeit. Nicht mehr,
nicht weniger. Diese Worte sind „quorum“, einige aus den Worten der Weihepräfation die zusammen die Form
darstellen. Übrigens enthalten die notwendigen Worte im Bischofsritus von Paul VI. immerhin eine Narratio
des Kirchenamtes der Apostel (constituerunt ecclesiam), welches ex adjunctis signifiziert wird (summum
sacerdos, summum sacerdotium, princeps). Das beschreibt schon ein Amt.
@Murx Ich habe gar nicht gesagt die gnadenreiche Einwohnung mache den Bischof aus, nur dass die Erwähnung
des Heiligen Geistes in der Form notwendig ist zur Gültigkeit, nach Pius XII… Ich habe Euch entlarvt.
Pius XII. bezeichnet die Praefatio als Form, wie Paul VI. auch. Sacramentum Ordinis setzte dem theologischen
Spekulieren ein Ende nach dem die traditio instrumentorum notwendig sei und als Materie zu gelten habe.
Deswegen hat er es festgestellt. Ihr bei „RORE SANCTIFICA“ könnt kein Latein lesen. Ich übersetze einfach
was da steht, Sie lesen etwas in den Text hinein und konstruieren eigens neue Termen. Da die Weihepraefatio
als ganze die Form darstellt, und im Paul VI.-Ritus kein zwischenzeitliches Interim-Gebet vorgefunden
wird wie im überlieferten Ritus Roms (P.R. 1946), somit verdämpft auch ihr Pseudo-Contra-Argument der
„Trennung zwischen Materie und Form“ wie Schnee vor der Sonne, da direkt nach der Handauflegung die Weihepräfation
gesungen wird im Paulus Sextus-Ritus, da gibt es keine Paar Sekunden dazwischen geschweige denn die Zeit
eines ganzen Vater-Unsers. Die billigen Monophysitismus-, Arianismus-, Donatismus- und Kabbalismus-Vorwürfe
wurden schon widerlegt durch Ihr Vorwurf der „Häresie“ an Suarez und anderen. Zudem handelt es sich in
der Präfation um einen liturgischen Ausdruck wie in der Hl. Schrift gesagt wird in Apg 10:38. Das kann
ohne Häresie neben Is. 61:1 stehen. Im Paul VI.-Wh-Ritus wird übrigens auch das Filióque vom Bischof
ausgesprochen als Bekenntnis!
@Murx Ich weiss nicht ob Ihr Klub RORE SANCTIFICA Latein lesen kann, aber ich habe jahrelang Latein in
der Schule gehabt, und lese deutlich, daß Pius XII. Comple…sanctifica nicht als „forma essentialis“
bezeichnet oder festgestellt hat, sondern als „Worte die zum Wesen gehören und zur Gültigkeit notwendig
sind“, also nicht ausgelassen werden dürfen ohne zu invalidieren. Nicht dass diese Worte an sich als
Form gelten, denn… Forma autem constat verbis « Praefationis », quorum haec sunt essentialia ideoque
ad valorem requisita Die Form besteht aus den Worten der Präfation, von denen die folgenden zum Wesen
gehören und sosehr, daß sie zur Gültigkeit notwendig sind. Die ganze Präfation wird von sowohl Pius
XII. sowie Paul VI. zur Form erklärt. Und Vermittlung des Heiligen Geistes ist essentiell, deswegen et
nunc effunde… Aber nicht als ganze Form, denn diese besteht aus dem ganzen Weihegebet. Und das Weihegebet
Pauls VI. spricht deutlich von summum sacerdotium, öfter als das ältere, römische (bessere und schönere)
Weihegebet. Deswegen ist sie gültig. Ihr von der selbsternannten Commission RORE SANCTIFICA habt eine
neue Norm frei erfunden mit eigener Terminologie nämlich „forma essentialis“, ein Wort welches man in
Sacramentum Ordinis nicht antrifft und nur für z.B. die Wandlungsworte der Hl. Eucharistie von St. Thomas
verwendet wird. Die Bischofsweihe ist aber Sacramentum in genere, nicht in specie wie die Eucharistie!
Ich würde zuerst einmal ein Paar Lateinkurse machen!!!
Zur unwahren Behauptung von Herrn Karl Murx Theo Stuss, Sie wissen noch nicht einmal Sacramentum Ordinis
(1947) und Pontificale Romanum (1968) richtig zu lesen, wie ihre ganze Kommission. Übrigens ebensowenig
Santogrossi und La Porte Latine und Avrillé. Diese Leute glauben alle, daß die Worte die Pius XII. als
„zur Gültigkeit der Tat notwendig“ bestimmte, auch die Form des Sakramentes darstellen. Das ist nicht
wahr. Wir lesen in sowohl S.O. (Seine Heiligkeit Papst Pius XII., Diener Gottes, venerabilis) wie in P.R.
(Paul VI.): Forma autem constat verbis « Praefationis » quorum haec sunt essentialia ideoque ad valorem
requisita. Die Form sind die Worte der Weihepräfation, von denen die [folgenden] notwendig sind und essentiell
zur Gültigkeit, also zum Wesen gehören. Es steht dort nicht, diese Worte seien ohne Präfation gültig,
oder stellten an sich die Form dar. Forma constat verbis praefationis. Und da im Weiheritus Pauls VI.
im Weihegebet (welches als ganzes die Form darstellt und zu dessen Gültigkeit der Ausdruck der Vermittlung
des Spiritus principalis [sieh Litanei des hl. Geistes] notwendig ist, Et nunc effunde) ausdrücklich
von Summus Sacerdos, summum sacerdotium und Opferdienst gesprochen wird, erfüllt dieses Weihegebet alle
Ansprüche zur Gültigkeit nach Denziger, Sacramentum Ordinis usw. usw. In den „quorum“-Worten Da in hunc
famulum tuum usw. muss nicht Opferpriestertum oder genaue Umschreibung des Hl. Amtes beschrieben werden.
Im Diakonatsritus, steht dort lediglich ministerium, mehr nichts!!!! Sign. ex. adj
@Tridentinus Von österreichischen diakonalen Messsimulatoren ist mir nichts bekannt, aber wenn dieser
Mann Messen simuliert, egal im welchem Ritus, gehört er vertrieben und sogar vom Staate als Betrüger
verfolgt. In Belgien wurden vor kurzem auch Pseudopriester verfolgt die Homomessen usw. abgehalten haben
in diözesanen Kirchen – in Belgien geht alles liberale – aber gar nicht geweiht waren, sich dennoch mit
Monsignore ansprechen liessen, und den Haushalt eines altkatholischen Wanderbischofs annektiert hatten
(ohne von diesem die Weihe zu erhalten aber). Betrüger gibt es überall, die gab es schon im Mittelalter
unter den sacerdotes (oder „Sacerdotes“) vagantes.
#125 AthanasiusII 09:12:56 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Sirilo Die erste Weihe Bayerns an die Patrona Bavariae fand auf Betreiben des letzten bayerischen Königs
statt. Jetzt ist Bayern eine Demokratie – hat die FSSPX die bayerische Staatsregierung und den Landtag
um deren Einwilligung zur Weihe des Landes an Maria gebeten? Seit wann müssen römisch-katholische Kongregationen
zum Abhalten von Weihen und Prozessionen Erlaubnis vom Staat erhalten? Ist bei Ihnen die Kirche dem Staate
unterworfen? In Bayern nicht, glücklicherweise. Ca. 1000 Leute aus Bayern (vermutlich) haben der Erneuerung
der Weihe beigewohnt – in wieweit wurde die restliche Bevölkerung gefragt, ob sie mit einer solchen Weihe
einverstanden ist? Es waren 1150 Leute aus Bayern, vielleicht etwa 50 aus dem restlichen Deutschland.
Und seit wann muss man demokratisch abstimmen zum Abhalten einer Weihe? Wurden nicht alle eingeladen,
und wurde nicht nachher vom Erzbistum diese Erneuerung der Weihe dämonisiert? Dürfen Ihretwegen die
Katholiken von Kuwait und Saudi-Arabien ihre Ländern auch nicht der Muttergottes weihen, nur weil die
Einwohner damit nicht einverstanden sind? Kann ein Bevölkerungsteil von weniger als einem Promille die
Weihe eines Landes durchführen, ohne die übrigen Millionen Einwohner um ihre Meinung zu fragen? Sehr
wohl. Die Kirche ist keine Demokratie und lebt nicht vom Schwung und der zeitbedingten und -abhängigen
Meinung einer indoktrinierten Mehrheit. Sie lebt aus der Wahrheit und geniesst Immunität. Und gegen eine
Russisch-orthodoxe Veranstaltung, gibt’s a
Ad multos annos! Sehr schöner Artikel. Übrigens schliessen sich Atomkraftwerke und Naturschutz nicht
gegenseitig aus. Atomstrom ist der grünste Strom der es gibt.
@Leblhuber Der Birkat Ha-Minim müssen sie nicht übersetzt übernehmen aus Büchern des Reformjudentums
oder der Jewish Encyclopedia. Darin wird die Tatsache der Erwähnung der Nazorener geleugnet, was aber
die Wahrheit nicht verdrängt. Was eine Kommission im Vatikan behauptet, ist mir ganz egal, das sei mal
angemerkt. Sie müssen mich nicht belehren, ich kenne Hebräiker und weiss schon lange dass Minim die
Häretiker sind (u.a. Samaritaner noch immer). Ihre Lügen dass diese ein „Segen“ seitens der Rabbiner
seien, sind grotesk. Birkat Ha-Minim ist zwar in den Benediktionen des Talmudischen Judentums drin, ist
aber ein Gebet welches für die Ausrottung und Ausradierung der Häretiker und Christen gesprochen wird,
was deutlich kein „Segen“ ist ausser für Judaisatoren. Das Stereotyp des „lieben“ Rabbiners und des bösen
Bischofs muss wohl von Ihnen bestätigt werden, fürchte ich. Jeder weiss, wie antichristlich z.B. der
Talmud auch ist. Der Birkat Ha-Minim war nur ein Beispiel. Ihre Übersetzung ist aber eine Lüge, eine
Revision, und eine Verfluchung und Bitte um Ausradierung (‘perish instantly’) einen „Segen“ zu nennen,
entlarvt Ihre Ansichten und Absichten gegenüber uns, sündigen Nachfolgern Jesu Christi. Noch einmal
sei gesagt: ich hasse keinen und schon gar kein jüdisches Blut. Jeden Sonntag empfange ich wann immer
ich kann jüdisches Blut unter Gestalt der Hl. Hostie.
#21 AthanasiusII 16:06:33 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Botschaften verurteilt Diese Ordensgemeinschaft wurde schon 2001 von Ratzinger verurteilt www.rickross.com/…ary/armyofmary2.html
und als „Häretische Gemeinschaft“ eingestuft. Mit Recht. Aber ein gewisser Bischof Colin Campbell setzte
sich über das Verbot hinweg und weihte sechs Männer dort zu Priestern, wurde dafür gemahnt und bestraft.
Die nach katholischem Recht nicht mehr existierende, aber dennoch agierend ‘Armee Mariens’ behauptet zum
Beispiel dass die Seherin die irdische Reinkarnation Unserer Lieben Frau sei www.rickross.com/…ary/armyofmary1.html
und daß Frau Giguère – die geschieden ist, den Man verließ und sehr sexuelle Worte verwendet – in der
Hl. Hostie mit Christus gemeinsam gegenwärtigt sei. (Man verwendet übrigens die Neue Messe, Novus Ordo-Messbuch,
und viel Charismatismus während der Liturgie, u.a. Fallen im Geiste usw.) Diese Gemeinschaft ist nicht
römisch-katholisch, sondern charismatisch-sensationalistischer Art mit sybillistischen Zügen. Diese
Diakonszeremonie war keine gültige katholische Diakonsweihe, da der Bischof Spender der höheren Weihen
ist, auch wenn mit päpstlicher Dispensation ein Priester die Subdiakonatsweihe erteilen darf im Notstand,
so kann die Diakons- und Priesterweihe nur von gültigen Bischöfen gültig gespendet werden. Die Fälle
der Äbte aus der Schweiz die Dr. Ludwig Ott in Grundriß der Dogmatik anführt, in dem diese als Priester
mit Vollmacht des Papstes weihten, können hier nicht für eine eventuelle Gültigkeit verwendet werden,
da keine Vollmacht darliegt und solche presbyterische Weihen sogar mít Vollmacht noch zweifelhaft sind.
Mons. Hudal stand SS-Gruppenführer Rauff nahe, der aber selber auch die Versteckung und Fluchtverhelfung
von Juden durch den Vatikan tolerierte und zudeckte damit diese Juden und Priester nicht entdeckt wurden
von der SD und Gestapo. Später, nach Mai 1945, wird Rauff dafür wohl von Hudal eine „gerechte“ Wiedergutmachung
in Form der Fluchtverhelfung seiner SS-Kameraden verlangt haben. Darunter auch grosse Verbrecher. Aber
nicht alle natürlich. Man kann Mons. Hudal nur Unsorgfältigkeit vorwerfen. Sieh hier den Artikel: www.stern.de/…er-Papst/535234.html
#103 AthanasiusII 19:28:10 | Donnerstag, 26. April 2007
@Maledica Sie sind ein emotionelles Wesen das nicht nachdenkt. Ich meinte ja, dass die Behandlung des
Falles der Weihen in Castel Gandolfo durch Slipyj ein Beispiel dafür ist, wie man in Rom handeln sollte
wenn Gewissensgründe im Spiel waren und keine Paralelkirchen gegründet wurden. Ich finde dass Kardinal
Großerzbischof Slipyj gerecht behandelt worden ist, so sollte auch Erzbischof Lefebvre behandelt werden.
Umsomehr da dieser an einen Notstand appellierte. Angst im Gewissen bewirkt, dass eine normale Exkommunikation
nicht zutrifft und keine Wirkung bekommt. In den 1980er Jahren wurden die tschechischen Geheimbischöfen
ja auch nicht exkommuniziert, nur weil Rom von deren Weihen nichts wusste. Damals handelte man im Notstand
unter Druck des Gewissens. Wie 1988 in Ecône auch. Die Hl. Römische Kirche, und natürlich Gott selbst,
verurteilt keine Menschen die nicht gestraft werden sollten. Aber schimpfen Sie ruhig weiter gegen die
Nachfolger der heiligen Jeanne d’Arc. Die wurde auch schon mal von Ihresgleichen und anderen Fanatikern
und Eigenheim-Eigenmacht-Fanatikern auf dem Scheiterhaufen verbrannt unter den Schreien „Exkommuniziert!“
#99 AthanasiusII 19:18:48 | Donnerstag, 26. April 2007
Additio Eminenz Kardinal Slipyj hat zudem nicht ausdrücklich an einen Notstand appelliert – an den Mons.
Lefebvre, egal ob objektiv oder subjektiv gerechtfertigt, zusammen mit Mons. De Castro Mayer in Ecône
ausdrücklich appellierte! – und hat seine damals ohne Mandat vor der Haustür des erkrankten Papst Paul
VI. geweihten Bischöfe in die USA geschickt und nur nicht für eine eigene bedrohte oder moralisch bedrängte
Herde geweiht oder eingesetzt. Lefebvre aber sehr wohl, hat zudem nur Weihehandlungen gestellt, keine
Ämter presumiert zu übergeben, das konnte er ja nicht (das wusste der heiligmässige Bischof und Nachfolger
der ‘exkommunizierten’ Ste. Jeanne d’Arc ja sehr wohl), das kann ja nur der Papst. (Auch wenn die BRD-DDR-Light-Staatssteuerkirche-Tübingerscher-Tradition
heute meint aus sich selbst Leute ernennen zu können.) Slipyj wurde – ich glaube selbst sogar mit Recht –
nicht sofort exkommuniziert wie 1988 mit Erzbischof Lefebvre aber sehr rasch geschah. Wer die Vergleiche
zieht, sieht, wie unfair Rom seine Dekrete erlassen hat. Dass man den Rekurs aus Ecône verweigert hat
zu behandeln, zeigt auch den schlechten Willen in Rom auf. Die Modernisten aber in den vatikanischen Apparaten
seit 1960 wollten das „Schisma“ ja, denn diese wollen eine andere Kirche, nicht die römisch-katholische
Kirche aller Zeiten, die Mons. Lefebvre fortsetzen wollte – in voller Einheit mit den Hl.Vätern und dem
Römischen Primatsitz. Bei Lefebvre sehe ich seine Überzeugung, bei Slipyj seine Emotion.
#36 AthanasiusII 15:31:38 | Mittwoch, 25. April 2007
@Maledica Mag sein, daß bestimmte Mitglieder und Laien im Kreise der FSSPX manchmal „gegen Rom“ aussprechen,
ich tue das aber nicht. Konstruktive Kritik an den römischen Menschen von heute und an der Linie seit
dem Konzil stellt aber noch längst kein Schisma dar. Oder wollen Sie behaupten das heutige Rom sei noch
dasgleiche Rom wie 1958/1960? Und die Liturgie habe man nicht vernichtet? Wie Jone schon schrieb 1935:
nicht aber jene sind schismatisch, welche einfach dem Papste den Gehorsam verweigern, auch nicht wenn
dies während längerer Zeit geschehen würde. Die einzigen Schismatiker und Schisma-Verursacher sind
die modernistischen „Hirten“ die in den Ordinariaten und Seminarien der heutigen Bundesländer haushalten.
Diese wollen ja keine Gemeinschaft mit der FSSPX. Die wollen Gemeinschaft mit Mohammed, Krischna, Buddha
und dem Teufel, aber bloss nicht mit der FSSPX, mit Mons. Lefebvre oder mit Kardinal Ottaviani. Es zeigt
deutlich, wo die echten Schismatiker sich befinden. In den reichlich bezahlten BRD-Bischofspalästen.
Leider. Auch in München. (München hat sich aber schon früher mal vom Glauben abgewandt, z.B. als man
sich Sowjetrepublik erklärte oder sich als Stadt der „Bewegung“ [NSDAP] erklärte.) Prof. Georg May hat
haargenau aufgezeigt, dass die deutschen Bischöfe die die FSSPX angreifen (aber zu echten Schismatikern
immer ganz lieb sind) mit Lügen, die wahren Schismatiker sind, und nicht die FSSPX.
#14 AthanasiusII 15:24:21 | Mittwoch, 25. April 2007
@Seminarist Recht haben Sie. Freut mich daß Sie das als Jesuitenseminaristen erkannt haben. Übrigens
scheint sich der Monseigneur im Bilde ganz gut mit der laizistischen Philosophie der liberal-nationalistische
Atatürk-Armeediktatur (die 1.5 Millionen Armenier das Leben kostete) angefreundet zu haben. In Kleidung
únd in Gedanke („Nichtmission“). Ich dachte immer Priester seien vor allem in andersgläubigen Ländern
da um von Christus Zeugnis abzulegen wie die Apostel es taten. Aber gut, ich bin auch so ein schrecklich
Vorkonziliarer (obwohl noch sehr jung).
#32 AthanasiusII 15:20:25 | Mittwoch, 25. April 2007
@Benedikt Auch typisch für Ihre Unehrlichkeit ist, daß sie Jurisdiktionsprobleme mit der Bezeichnung
Römisch-Katholisch verbinden. 1942 wollten die niederländischen Bischöfe die Zuständigkeit der Wehrmachtsseelsorger
in den Niederlanden auch nicht anerkennen, Rom tat dies aber sehr wohl. Und das zählt. Für die Klärung
Ihrer Fragen über die römisch-katholische Priebru St. Pius X. sind Sie als Konzilskatholik verpflichtet
sich an die Kommission Ecclesia Dei zu wenden, die die Existenz eines „Schisma“ deutlich ablehnt und den
Priestern und Gläubigen und sogar den Bischöfen der FSSPX-Gemeinschaften nicht das Römisch-Katholisch-Sein
abspricht (sehr wohl aber als mit Kirchenstrafen gemahnte sieht, zumindest die Weihbischöfe der FSSPX).
Das Münchner Ordinariat ist in dieser innerkirchlichen Frage nicht zuständig. Ebensowenig wie sie zuständig
ist über die ukrainisch-katholische Pfarreien in München Auskunft zu geben, denn diese Autorität obliegt
der örtlichen byzantinischen Diözese bzw. der Ostkirchenkongregation in Rom. Würde übrigens Pfarrer
Haberstroh oder ein anderer älterer Priester in München dieses Hochamt zelebrieren, würde das Ordinariat
M.-F. genauso weiterhetzen, obwohl dann mit Zelebrant und Versammlung gar nichts los wäre. Hauptsache
ist denen, und leider auch Ihnen scheint’s, dass die traditionsverbundenen Katholiken geschadet, verleumdet
und mit Schismakeule ausgegrenzt und als Hirnkranke dargestellt werden. So tolerant diese nachkonziliäre
Diözesen.
#24 AthanasiusII 10:03:15 | Mittwoch, 25. April 2007
Dazu sei noch angemerkt dass der Klerus des Bistums Haarlem sehr liberal und rebellionsbereit war, z.B.
hat dieser dem konservativen Bischof Bomers (der seiner Zeit schon diese Pfarrkirche für die Petrusbruderschaft
reservieren wollte und für die FSSP 1998 sechs Priester weihte in Wigratzbad) das Leben versaut durch
Aufstände und Arbeitsunterbrechungen usw. Destomehr ist diese Initiative interessant für z.B. die erzliberalen
modernistischen Partisanen in den deutschen Bistümern. Wenn sogar Krawatte-tragende laikale liberale
Priester in Sodom-und-Gomorra en.wikipedia.org/wiki/Amsterdam die überlieferte Römische Hl. Messe erlauben,
dann doch wohl auch in Essen oder Mainz… Oder hört dort die Toleranz gerade auf? Das ist die Adresse
der St. Agneskerk zu Amsterdamm: Rooms-Katholieke Parochie Sint Agneskerk Amstelveenseweg 161 1075 XA
Amsterdam Telefon: 0031-206629470 home-3.worldonline.nl/~hjmgov/page35.html
#35 AthanasiusII 15:49:19 | Montag, 23. April 2007
Der Neue und Ewige Bund der Erlösung Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem
Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, nicht wie der Bund gewesen ist, den ich
mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund,
den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; sondern das soll der Bund
sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz
in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: «Erkenne den HERRN», sondern
sie sollen mich alle erkennen, beide, klein und groß, spricht der HERR; denn eich will ihnen ihre Missetat
vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken. – Jeremia K. 31: S. 31-34. So spricht der Herr.
#35 AthanasiusII 15:26:54 | Samstag, 14. April 2007
Skandalös Was ich skandalös finde, ist dass dieser Schönborn da wieder auftritt als Kardinal der Hlg.
Römischen Kirche. Während er wenige Tage später wieder Mahlfeiern in Jugendkirchen mit Rockmusik, Traubensaft
und sonstiger ungültiger Materie (Fladenbot des Dönerladens), vorsteht. Dás ist erst These und Antithese.
[von der Redaktion zensuriert]. Wir sind heute in einer schlimmeren Zeit als z. Zt. Alexander VI., Honorius
I. oder Liberius. Wir sind in einer Zeit der Judasse und der fliehenden Petrusse und verängstigten Apostel.
#75 AthanasiusII 15:23:05 | Samstag, 14. April 2007
@Aurelius Selten einen solchen Quatsch gelesen. Daß die FSSPX sowohl die Unterordnung unter den Papst
als auch unter die Bischöfe ablehnt, sieht doch ein Blinder mit Krückstock. Kein Blinder mit Krückstock.
Aber trotzdem sieht mancher Blinder das. Nämlich derjenige der blind vor Hass gegen Mons. Lefebvres Werk
ist. Und Prof. Dr. Georg May traue ich mehr Kanonisches Recht und Autorität zu, als Ihnen. Verzeihung
dafür, aber so ist es nun einmal.
#19 AthanasiusII 15:20:40 | Samstag, 14. April 2007
@Karlm Murx Sie erklären nur, was Ihrer Meinung nach ein Papst Ihnen zu erklären ‘hat’, als dürfe kein
Papst theologische Bücher mehr schreiben. Sie machen sich selbst zum Massstab aller Dinge. Ich schätze
Sie als Person, aber bitte lasse solche Offenbarungen weg. Die zeigen nur auf, dass es um Verlangen und
Forderung nach Idealpapst geht, sonst wird die „Sede Vacante“-Keule gezwungen. Zeigen Sie mir mal auf,
was im Buche glaubenswidrig ist. Ich habe mich schon längst mit den unglaubwürdigen Argumenten des Most
Holy Family Monastery auseinandergesetzt, die Quellen gelesen, und im Kontext keine Häresien gefunden.
Wer selektiv zitiert, wird am Ende sogar dem Herrgott, dem eigentlichen Autor der Hl. Schrift, selbst
Häresie vorwerfen. Ratzinger is eine schwierige Persönlichkeit seiner Geschichte her. Aber das rechtfertigt
noch keine Urteile seitens Laien. Auch keine Feststellungen. Dass Benedikt XVI. hier vom Antichristen
spricht und sich gegen die nur vorgeblich wissenschaftliche aber am Ende nur negative ‘historisch-kritische
Exegese’ wendet und Selektivzitierungen ‘Geist des Antichristen’ nennt mit dem Russen, zeigt auf, dass
Benedikt XVI. sich vielleicht doch unserer zeitlichen Ära Endzeit bewusst ist. Auch wenn Sie ihn nur
für ‘Pseudopapst’ halten. Dennoch spüre ich Brüche in den Argumenten und der „Vakanzsicherheit“ von
Ihnen aufkommen.
#31 AthanasiusII 19:04:22 | Donnerstag, 12. April 2007
Im Vergleich zu den heutigen Abtreibungs“ärzten“ war Karl Brandt ein Heiliger! Und Joseph Mengele war
ein Diener Gottes im Vergleich zu diesem Abtreiber. Wir im dekadenten liberalsozialistischen Westen bedürfen
eines II. Nürnberger Ärzteprozesses, anstatt eines III. Vatikanusm.
#73 AthanasiusII 10:05:22 | Donnerstag, 12. April 2007
@Jörg Guttenberger, Köln Anders sieht es mit dem Hinweis auf die alten Karfreitagsfürbitten aus. Sofern
die bis 1958 gültigen in der alten Liturgie noch heute benutzt werden, ist eine Änderung in der Tat
unvermeidlich. Aber muß man das Kind mit dem Bade ausschütten? Das wird niemals so kommen. Dieses Gebet
ist die Fassung von 1959/1962: Gebetseinladung: Oremus et pro Iudaeis, ut Deus et Dominus noster auferat
velamen de cordibus eorum, ut et ipsi agnoscant Iesum Christum Dominum nostrum. Oremus – Flectamus genua –
Levate. Oration: Omnipotens sempiterne Deus, qui etiam plebem Iudaicam a tua misericordia non repellis,
exaudi preces nostras, quas pro illius populi obaecatione deferimus; ut agnita veritatis tuae luce, quae
Christus est, a suis tenebris eruantur. Per eumdem Dominum. Amen. Johannes XXIII. hat also auch für die
Bekehrung der Juden aus ihrer Verblendung gebeten und für ihre Erlösung aus der Dunkelheit, für Bekehrung
zu Jesus Christus. Entgegen den Berichten von Sedis und Kommunisten. Aber die Politisch Korrekte Gutgemeinde
und die Etablierten heute hätten ja auch den Juden St. Stephanus gesteinigt wegen seines „Antisemitismus“
und seines Bekehrungsaufrufes. Muss nun nicht auch Papst Roncalli gesteinigt werden für dieses 1960-Gebet?
Da ist ja Supersessionismus drin! Das Vor-1960-Gebet ist aber wirklich altertümlich. Wir finden es in
den ersten Quellen des römischen Ritus zurück. Also wiedereinführen? Vielleicht.
#11 AthanasiusII 12:28:12 | Mittwoch, 4. April 2007
@cgngay Sie haben überhaupt keine Ahnung von Geschichte. Die Inquisition hat keine Hunderttausende von
Zivilisten ermordet, und die Proklamation der Unfehlbarkeit des Papstes ist überhaupt nicht negativ zu
bewerten. Wollen Sie die Verbrechen gegen die Menschlichkeit der freimaurerischen Calles-Regierung in
Mexiko mit dem Dogma von 1870 vergleichen? Schon komisch. Sie mögen vielleicht die Verfolgung von Religionen
und Menschen die an einer Wahrheit glauben, gutheissen und gut finden, ich empfinde das Treiben der Freimaurerei
aber als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Im Namen der Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Humanität
hat diese Sekte Millionen von Menschen das Leben genommen. Als Katholik bin ich stolz auf die Vergangenheit
der Kirche an sich, auch wenn einzelne Katholiken und Päpste in politischem und militärischem Verhalten
Schattenseiten und Verbrechen aufweisen. Das Dogma Pluralismus wurde schon lange zu Schwert und Feuer
von den FMern vertreten. Dabei ist für den Katholizismus keinen Platz mehr im Pantheon.
#12 AthanasiusII 12:23:51 | Mittwoch, 4. April 2007
@Lord Werther Ich bin ja auch nicht anti-römisch. Sie sind anti-christlich. Die Kultivierung der deutschen
Landschaften geschah durch die Klöster, die auch die Landwirtschaft verfeinerten und neue Getreide importierten.
Nicht von den „arisch-germanischen“ Kampfrittern geschah die Kultivierung! Die Lateranverträge sind in
Verhandlungen schon lange vor 1922 (Machtergreifung Mussolinis) vorbereitet. Nur wollte Mussolini die
Unterstützung der Kirche gewinnen, was er aber 1931 bedauerte getan zu haben. Er wurde deswegen 1927
getauft (er war SOhn eines atheistischen Sozialisten). 1929 bei der Unterzeichnung musste Mussolini aber
in Zivilkleidung kommen und nicht in schwarzem Duce-Hemd. 1931 und 1936 und 1938 (Einführung Rassengesetze
in Italien) kam es aber zu grossen Konflikten zwischen dem Papst und Mussolini. Mussolini beschimpfte
den Herrn dabei als ‘Judengott’. Die Kirche aber war es letztendlich die germanische Geschichten und Mythen
auf Schrift stellen liess in Klöstern im 9. Jahrhundert, der Kirche haben wir die Edda zu verdanken,
nicht den Wikingern. Ebenso hat die Kirche die klassische Antiquität bewahrt und geschützt in ihren
Bibliotheken. Die Kirche hat nobilisiert und konserviert. Sonst nichts.
#106 AthanasiusII 12:17:58 | Mittwoch, 4. April 2007
@Christus vincit/Malachias Und dann sicherlich in brauner Ökumene mit dem R.A.F.-Terroristen Horst Mahler
und Dr. Robert Oberlercher Kränze oder Staatsopfer vor einem Wotandenkmal bringen? Das wäre wohl in
Ordnung für Sie, nit? Wie gesagt, Toleranz für verfolgte Juden im Päpstlichen Staate wie 1520 lehnen
Sie ab, aber Wiederherstellung tödlicher germanischer Kulte „neben Katholizismus natürlich“ heissen
Sie gut? Und warum sind Sie so pro-Terrorist Mahler? Dieser Mann und sein Gefährter Oberlercher halten
das Christentum für undeutsch wenn es sich auch auf das Alte Testament stützt. Diese NPD-Propheten die
sich ‘Nationalmarxisten’ nennen, wollen Staatskult, nichts mehr, und ein absolutes Verbot auf eine römisch-katholische
Kirche. Weil man ‘Rom’ ablehnt. Diese Leute wollen das A.T. verbieten. Und dann sind wir schon rasch bei
Deinen Lebensfeiern im NS-Staatskirchenkult. Unchristlich. Johannes XXIII. hat den Hl. Joseph in den Canon
eingefügt, aber diese Neo-Nationalsozialisten wollen sicherlich Abraham, Abel und Petrus aus dem Canon
reissen, und Daniel und Paulus aus dem Missale. Schöne Politik die Sie da bevorzugen.
#9 AthanasiusII 12:09:34 | Mittwoch, 4. April 2007
@cgngay So humanistisch wie in Mexiko sicherlich. Wo die Freimaurerei aktiv die Sprengung von Kirchen,
Verbot von Priestern ohne Frau, Verbot der Predigte, Verbot der Klöster und der öffentlichen religiösen
Zeichen durchtrieb und mehr als 600.000 katholische Bauern und Bürger in den Tod jagte, abgesehen von
den tausenden Schwestern und Brüdern und Priestern die den Tod fanden. Humanistische Werte. Wie 1789
und 1793? Oder 1917? Pfuih. Die Freimaurerei ist feindlich gegenüber Jesus Christus. Sie hasst jede Wahrheitsaussage.
Diese Kabbalah-Gesellschaften hätte Jesus getötet weil Er sich „der Weg und die Wahrheit“ nannte. Für
die Freimaurerei gibt es nur ein Dogma: dass es keine erkennbare einzige Wahrheit gibt und dass Materie
schlecht und Geist gut ist. In diesem Sinne rechtfertigte man auch die Abtreibung und in Mexiko die Erschiessungen.
Z.B. des P. Miquel Pro, eines Seligen Priesters.
#9 AthanasiusII 12:05:31 | Mittwoch, 4. April 2007
@Anti-christlicher Lord Werther Allerdings muss man auch sagen, dass sie die Parasiten schnell mit dem
Faschismus angefreudet haben. Wir alle kennen ja das Entstehungsjahr des VAtikans… Wie sehr muss man
sich dem Faschismus unterworfen haben, damit er eine solche Belohnung gewährt? 1929. Und 1931 erschien
schon Pius XI. harte Verurteilung des faschistischen Bildungssystems und der Staatsideologie www.vatican.va/…iamo-bisogno_en.html.
Der „Faschismus“ hälst Du für Nationalsozialismus. 1929 waren aber zwei von Mussolinis Ministern jüdisch,
und der ex-SPD’ler Michels arbeitete auch für Mussolini. In der gleichen Zeit hatte der Hl. Stuhl sehr
gute Kontakte mit den USA und Joseph Kennedy, den amerikanischen Demokraten usw. Man kann dem Vatikan
nichts unterstellen wie Du es lügnerischerweise macht, begründet auf deinen antikatholischen Vorurteilen.
Der Faschismus ist in der Kirche begründet und nicht im Deutschtum. Die Verurteilung des Judentums ist
ein Relikt aus dem christlichen Mittelalter. Es hat nichts mit deutschen Grundwerten zu tun… Unsinn.
Deswegen war wohl Rom in Teilen so jüdisch geprägt, deswegen wohnten wohl die meisten Juden im erzkatholischen
Polen bis die Deutschen sie deportierten. Der rassistische Antisemitismus ist pseudowissenschaftlich und
stützt sich auf Darwin, Voltaire und Ludendorff. Nicht einmal auf Karl Lueger. Die ersten drei waren
vehement anti-christlich. Ich stimme aber überin, dass edeles Deutschtum den Antisemitismus nicht unterstützte.
‘Deutsch’ war es nicht. Post-revolutionär aber sehr wohl.
#8 AthanasiusII 13:33:21 | Donnerstag, 22. März 2007
@Unserem Armenischen Forenteilnehmer Armenius, Vielleicht können Sie mal erklären, in wie fern der eher
säkulare Nationalismus der Jungtürken ihre Massenmorde an 1.5 Millionen christlichen Armeniern und 400.000
Assyrischen Christen auf islamischer Weise rechtfertigte oder zu legitimieren versuchte. Übrigens muss
man dabei nicht zu weit gehen, denn viele Armenier und Assyrer fanden vor allem im irakischen Teil und
im syrischen Teil des Ottomanischen Reiches damals Schutz bei gerade strengmuslimischen Familien die diese
Christen verbargen. Aber dennoch, der Wahhabitismus und der Salafismus im Islam sind im Aufmarsch und
finanziell führen die schon den Islam weltweit an. Übrigens gibt es viel mehr Christenfeinde die nicht
islamisch sind, als welche die islamisch sind. Trotzdem muss in Europa aber der politische Islam bekämpft
und eingekreist werden, denn ich möchte nicht noch länger ein Dhimmi sein. Wir Katholiken sind schon
vierzig Jahre Dhimmis des Liberalsozialistischen Etabliertensystems in der BRD. Zuvor der Kommunisten,
Nationalsozialisten, Nationalliberalen und Lutherano-Monarchisten. Leider fällt auch Europa – 1957 errichtet
mit dem Segen von S.H. Papst Pius XII. von gläubigen Katholiken wie Schuman und Adenauer; und deswegen
von Kommunisten und SPD’lern als „klerikale kapitalistische Pfaffeninitiative“ verschrien – dem Liberalsozialismus
und nun mehr und mehr dem Islamismus seit dreissig Jahren zum Opfer.
#18 AthanasiusII 13:27:57 | Donnerstag, 22. März 2007
Das sei nur erwähnt Maledica, Können Sie bei all Ihrem Hass gegen Mons. Lefebvre als Katholik bitte
auch mal die wirklichen Feinde unserer römisch-katholischen Kirche entlarven? Oder ist Ihnen der Hass
gegen die „Schismatiker“ der FSSPX wichtiger? Zweitens, sei darauf hingewiesen, daß diese Mönche „Anhänger“
eines heiligmässigen Erzbischofs (Lefebvre) sind, dessen Vater 1944 als Widerständler im Gestapo-KZ
zu Sonnenburg (Ostbrandenburg/Neumark, nach 1945 polnisch annektiert und heute Sulecin) dem NS-Terror
zum Opfer fiel. René Lefebvre Sr. war im II. WK wie im I. WK Spion und Widerständler für die Alliierten
(De Gaulle und Großbritannien). Er war wohl kaum ein Nationalsozialist, und Marcel Jr. hat in Afrika
sehr viel für die örtliche schwarze Bevölkerung getan, sowohl bei ihrem kirchlichen Aufstieg (z.B.
Kardinal Thiandoum ist sein geistiger Sohn gewesen), wie der Entwicklungsarbeit und der Errichtung von
Krankenhäusern für die Einheimischen. Nur im Auge von Bf. Mussinghoff kann ein Heiliger des Nationalsozialismus
verdächtigt sein.
#58 AthanasiusII 20:17:32 | Dienstag, 20. März 2007
@Karl Murx II Was die Religionsfreiheit angeht, so wäre eine solche Auslegung, wie dein Link sie vorschlägt,
gegen den Sinn des Konzils. Es ging eben nicht nur um Toleranz, sondern um die metaphysische Würde des
Menschen. Und diese soll angeblich Religionsfreiheit fordern und nicht nur Toleranz. Der Mensch ist Gottes
Ebenbild. Klar. Das ist Lehre der Heiligen Schrift. Deine Auslegung von Dignitatis Humanae zeigt aber
leider auf, dass Du DH entweder nicht vollständig studiert hast in seiner Entstehung und Meinung, oder
nicht einmal gelesen hast. Denn eigentlich ist nur Kultfreiheit „innerhalb berechtigter Grenzen“ gemeint
und wird die moralische Religionsfreiheit (also dass jeder seine Religion wählen könne) ausdrücklich
verworfen da jeder die wahre Religion halten müsse. Lies Dignitatis Humanae Paragraph 1, 2. und 3. Alineae
bitte mal. www.vatican.va/…atis-humanae_en.html Hättest Du z.B. Bischof De Smedt gelesen zu D.H. und
dass er fordert, dass man klären müsse dass D.H. nicht gegen den Syllabus ist (nicht alle Verurteilungen
im Syllabus, einem Anhang an Quanta Cura, waren unfehlbar und definitiv, so der Catholic Encyclopedia
www.newadvent.org/cathen/14368b.htm, wenn auch viele es waren, z.B. Verurteilung des moralischen Indifferentismus
usw. usw.). Hier Kardinal John Newman zum Syllabus www.newmanreader.org/…dstone/section7.html, Verurteilungen
Nr. 77 und 78 (es handelt sich von Spanien). Hier noch eine Webseite www.breadofangels.com/…ogetics/liberty.html.
Hier noch ein traditionalistischer Franziskaner (Dr.-theol.) dazu. scholasticum.blogspot.com/…asticum_archive.html
#43 AthanasiusII 16:55:50 | Dienstag, 20. März 2007
Dialogkommission Sedisvakantismus-Vatikan Dieser Vorschlag ist ernsthaft gemeint. Nochmal, die meisten
Sedisvakantisten (z.B. Herr Oeles der Jungen Freiheit) sind intelligente Gläubigen die einfach durch
Äusserungen und Taten der Konzilspäpste skandalisiert wurden und durch bestimmte Äusserungen – die
aus dem Kontext gelesen wurden – empört, ja sie lasen darin klare Häresien, vielleicht waren die dort
auch materiell drin. Und Sedisvakantisten sind normalerweise respektvoll und verständnisvoll wenn man
sie nur für voll und gleichberechtigt annimmt, was unsere christliche Pflicht zu jedem Mitmenschen ist.
Wenn der Vatikan mit Buddhisten dialogiert und mit christlichen Sekten die viel geringer in Zahl sind
als die weltweiten Sedisvakantisten, warum hat man denn nie die Mühe gegeben eine Dialogkommission oder
wenigstens eine Hörstunde den Sedisvakantisten zu verleihen. Am besten mit Benedikt XVI. selbst. Geopolitische,
finanzielle und sonstige Angelegenheiten sind der Einheit und Erhaltung der hl. römisch-katholischen
Kirche überlegen, auch wenn die vatikan. Tagesordnung anders zu sagen scheint. Leider nimmt man viele
Sedis – obwohl doch Prof. Dr. Guérard des Lauriers O.P. und andere unter Ihnen waren (Sedisprivationisten
und Sedisvakantisten) – nicht mehr ernst, fürchte ich, wegen „Guilt by Association“, wegen der Verbindung
über Erzbischof Thuc zur phantasiereichen Palmar-de-Troya-Sekte. Das ist aber ungerecht. Louis-Marie
de Blignières vom päpstl. Institut St. Vincent in Chemere www.chemere.org/ war einmal auch Sedisprivationist!
#185 AthanasiusII 19:14:15 | Donnerstag, 8. März 2007
Sacerdos Helveticus, Als die Konzilsväter die Liturgiekonstitution verabschiedet haben (Msgr. Lefebvre
übrigens eingeschlossen) und sich die Liturgie, die danach reformiert würde, vor ihrem geistigen Auge
vorstellten, hat es sicher sehr verschiedene Bilder gegeben. Die Missa Normativa www.kreuz.net/article.4096.html
(eigentlich der Novus Ordo schon) wurde 1967 aufgeführt, und die Mehrheit der Bischöfe lehnte diese
Bugnini-Kreatur ab. Mehrere liefen empört aus der Kapelle im Vatikan davon! Zum Manipel: Dieser erscheint
in den Rubriken des Novus Ordo nicht mehr, ist also als abgeschafft zu betrachten Nein. Im Novus Ordo
kann der Manipel auch von DIakon und Priester angewendet werden. Wie in diesem Lateinischen Novus Ordo.
(Quelle: Pfarrei Saint Agnes, Minneapolis) www.kreuz.net/…/photo.25.image5.jpg
#60 AthanasiusII 19:04:52 | Donnerstag, 8. März 2007
@Obelix/Herr Methusalix/Bravo!-Magazin Was dieser Mann sagt, ist natürlich Unsinn. Die Christenritter
haben bei den Kreuzzügen aus politischer Überzeugung gehandelt, motiviert durch die Religion. Die Verbrechen
konnte nicht mit der Botschaft Jesu legitimiert wurden, Päpste verurteilten die AUsschreitungen. Der
Selige Walter von Bierbeek, Kreuzritter und späterer Mönch-Mystiker, bei Löwen im flämischen Brabant,
hat sich auch empört gezeigt beim Papst und seinem Prinzbischof, über die Gewaltsamkeit mancher Kreuzritter
im 3. Kreuzzug. Das hat man verurteilt. Widerstand gegen islamische Invasion ist aber berechtigt, auch
die Befreiung der Unterdrückten. Man kann nicht – wie angeblich „rationale“ Atheisen machen – den USA
Verbrechen gegen die Menschlichkeit unterstellen im II. WK, nur weil erhebliche Gruppe amerikanischer
Offiziere und Soldaten im Aachener Land Frauen vergewaltigt haben und weil in Regensburg massenweise Soldaten
der Waffen-SS von US-Kolonels ohne Prozess hingerichtet und zum Teil sehr gequält und gefoltert wurden
in Gefängnissen. Soziologisch hat er zwar Recht, daß Religionen zu Terror und Verbrechen angewendet
werden/wurden. Aber das kann man zu jeder Ideologie sagen. Jede Idee kann missbraucht werden. Auch der
Egoismus, die „Freiheit“ (Guillotinen 1793), die „Liebe“ (Sex-Affären die unter Rivalen mit dem Tod enden).
Damit kann man die Hl. Kirche nicht widerlegen. Missbrauch ist menschlich. Ein Verbrechen und zu bestrafen,
aber kein Grund um jede Idee zu verbieten.
Armenischer Ritus Dieser Priester wurde im armenischen Ritus und für die armenische katholische Kirche
in Polen geweiht. Hier pl.wikipedia.org/…sz_Isakowicz-Zaleski finden Sie ein Bild daß den Priester
bei der Liturgie für die Armenier zeigt. Ich wollte das nur sagen, damit nicht die Sedisvakantisten Deutschlands
und Polens wieder Priester in „“-Anführungszeichen schreiben, was sie normalerweise bei „modernen“ Priestern
des Novus Ordo lateinischen Ritus tun.
@Irrationale selbsternannte Stimme der ‘Vernunft’ Die Gläubigen, die freimaurerischen Vereinigungen angehören,
befinden sich also im Stand der schweren Sünde und können nicht die heilige Kommunion empfangen. (Quelle:
J. RATZINGER, Praefectus Congr. Fid. Integr., Declaratio, 1983.) Nur wer im Stande der Todsünde ist darf
die Heilige Kommunion nicht empfangen und kann sie nicht mit Gnadenwirkung empfangen. (Quelle: Jone OMCap,
Katholische Moraltheologie, Berlin u. Graz, 1933.) Ergo… Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hier wieder
reinzubringen, zeugt von Ihrer Irrationalität. Übrigens kann User Malachias Ihnen beipflichten, der
hat ganze Artikel geschrieben zu der „Tatsache“ dass Mons. Lefebvre „Freimaurer“ war und Malachias weiss
auch dass ein Verlag der seine Bücher wehrte und der FSSPX nahesteht ein „Satanischer Geheimverlag der
FSSPX-Satanisten“ ist. Für rationale Menschen liegt da aber die ganz eindeutige Faktenlage da, die aufweist,
dass der Hl. Stuhl die Mitgliedschaft bei der FM als Todsünde und möglicher Exkommunikationsgrund sieht,
und (ehem.) Mitgliedschaft in der FSSPX nicht als absolutionsbedürftig ansieht, was der Fall der Abbés
Laguérie, Aulagnier und Héry beweist. Dort wurde nur eine Inkardination vollzogen und wurde ein Institut
errichtet. Von einer Absolution ist dort nie die Rede gewesen. Aber Sie lassen sich von Fakten und der
Kirchenlehre bei Ihrer Hetze gegen traditionstreue römische Katholiken wohl kaum bei Ihrer antichristlichen
Propaganda hindern.
Toleranz Toleranz ist ein Begriff daß von Freimaurersekten umgebogen wurde um moralische Handlungsfreiheit
in Gut únd im Bösen zu verkünden, als gäbe es keinen Standard für gut und böse. Tolerant ist die
Freimaurerei nicht. Religiöse Toleranz, dafür tritten Ebf. Lefebvre und Card. Ottaviani mit dem Schema
„De tolerantia religiosa“ auf dem II. Vatikanum ein. Nicht aber für moralische Religionswahlfreiheit
unter dem Motto des Relativismus (=Modernismus). Ich lasse nicht zu, daß den Katholiken des 20. Jahrhunderts,
welche die wahre Toleranz praktizierten, das Recht auf Toleranz gestohlen wird von der Freimaurerei die
sich – wenn an der Macht – sehr intolerant gegenüber der katholischen Kirche und der Geistlichkeit verhalten
hat. Beispiel: Mexico, Spanien, Frankreich, Kolumbien. Unter schönen Deckmantelworten verbreitet die
Freimaurerei eine Terrorherrschaft der Sünde und Bekämpfung der Kirche. Und viele fallen in diese Falle
hinein, leider. Mächtetrennung und Toleranz sind von der katholischen Kirche entwickelt worden – entstammen
Christus. Liberalismus und Freiheit in allem, bei allem und für alles – als gäbe es nichts böses –
sind das Produkt der Freimaurersekte; das zerstört heute Gesellschaft und Familie. Die FM ist nur eine
variante des immer wieder auftretenden gewalttätigen Gnostizismus (im Fall FM judeo-kabbalistischer Prägung),
welcher sich aber gerne durch Propaganda als Opfer darstellt. Dazu Okkultismus.
Franz Jägerstätter Der bekannte „traditionalistische“ Autor Oberst. i. R. Michael Davies aus Wales hat
sich ausdrücklich mit Herrn Franz Jägerstätter befasst und war – nach einem Besuch an seine Frau zusammen
mit Herrn Dr. Chr. Gillibrand und seiner Frau R. Gillibrand – überzeugt von der Heiligkeit von Franz
Jägerstätter. Auf Wikiblödia de.wikipedia.org/…C3%A4gerst%C3%A4tter versucht man unterdessen J. als
einen Ehebrecher hinzustellen alles natürlich mit „vielleicht tat er dies“ „vielleicht auch das“ bei
Frauen. Hier eine englische Hagiographie www.catholicherald.com/royal/royal6.htm. Auch einfache Menschen
können so zum Märtyrer werden. Übrigens möchte ich sagen, daß ich ausdrücklich auch alle Ostfrontkämpfer
respektiere, sowohl die der Wehrmacht als der Waffen-SS, die in gutem Gewissen gegen die Sowjetunion zum
Kampfe zogen. Jägerstätter konnte aber – weil es den Totalitarismus des NS-Regimes erkannt hatte – das
in gutem Gewissen nicht (mehr) tun. Er ging täglich zur Hl. Kommunion in seinen vorletzten Jahren und
war sehr betrübt darüber, daß die Allgemeine SS und die Wehrmacht Pfarrhaus und einen Teil der Ortskirche
gesperrt zum profanen Militärgebrauch hatten, dazu die Glocke rausgenommen und Klöster in der Umgebung
besetzt und profaniert hatten. Mit Recht hat er so eingesehen, wie das NS-Regime wirklich – trotz Herbst-1933-Konkordat –
zur katholischen Kirchen und zur Wahrheit stand.
@Malachias Obwohl ich Sie (angeblicher Sedisvakantist usw. usw.) schon früher entlarvt habe als Verehrer
des Okkultistischen und Spiritischen und Esoterischen Autors von Ludendorff, übertrifft dies wirklich
alles: auch von übereifrigen Popen durch Läuten von Kirchenglocken bei ihrem absolut nicht verwerflichen,
sondern begrüßenswerten Tun, gestört werden…! „Pfaffen“, „Popen“… Das ist Julius-Streicher-Sprache.
Äusserlich ein wenig an Katholiken appellieren, aber sofort die Macht da, dem Neuheidentum durch antikatholische
und antiklerikale Parolen den Weg ebnen. Und Sie betrachten sich als römisch-katholisch? Unsere Kirche
ist universell: katholisch. Eine „Deutsche Glaubensbewegung“ a la Ludendorff und Darré und Rosenberg
brauchen wir absolut nicht! Basta!
#15 AthanasiusII 18:30:59 | Dienstag, 27. Februar 2007
@statcrux Mir ist allerdings keine katholische Institution bekannt, die über Gerichtsvollzieher oder
Scharfrichter verfügt. Was soll denn der „katholische“ Zwang inmitten der offenen Gesellschaft sein?
Es gibt doch längst nur noch die freiwillige Nachfolge gegenüber einem vorgeschlagenen Weg. Alles andere
ist Propaganda von Leuten, die nicht Toleranz wollen, sondern ein Dogma der Toleranz, das selbst an die
Stelle der Religion tritt. Religiöse Toleranz ist aber eine Angelegenheit des zivilen Zusammenlebens,
also der Gesellschaftslehre (und Verfassungsordnung). Dr. Otterbeck, Wir sind uns einig. Dieser Beitrag
von Ihnen würde sogar dem Erzbischof Lefebvre und Kardinal Ottaviani (Schema De Tolerantia Religiosa,
für die religiöse Toleranz im Staate) sehr gefallen. Endlich mal Zustimmung zu Ihnen, Otterbeck! Montesquieu:
Ja! Robespierre: Nein!
#38 AthanasiusII 21:10:21 | Samstag, 24. Februar 2007
@Häretiker Alanus Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin Ich. Joh. 8, 58. Was immer
Sie auch blasphemisch behaupten mögen, Jesus ist und bleibt Jahweh in Person. Zum Markus-Zitat: damals
war den Aposteln die Göttliche Natur noch nicht völlig klar. Aber dennoch: Gott alleine ist gut, ist
auch so. Jesus fragte es jenem der vor Ihm niederkniete. Er fuhr weiter, am gleichen Tag, sprach er in
Mk. von Seiner Gottheit. Was Sie – als Häretiker – als Leugnung der Gottheit ansehen, ist in Wirklichkeit
eine Frage an einem Gläubigen. Wenn Jesus gut ist, dann ist er Gott, denn nur Gott ist gut. Das fragte
Jesus ihm damals. Zur Überwegung. Der kniende Jünger ist dafür Symbol. Natürlich liest ein Nichtchrist
das als Leugnung. Wie die Protestanten die Hochzeit zu Kanaa als Argument gégen Unsere Liebe Frau verwenden!
Dem makellosen Lamme Sünde vorzuwerfen, ist schlimmer als Arianismus, Herr Alanus. Es wird Ihnen wohl
Wurscht sein. Bis zum Moment Ihres Todes. Schöne Nacht und gesegneten Sonntag! Ath. Dignare me te laudara,
Virgo sacrata, da mihi virtutem contra hostes tuos!
#21 AthanasiusII 19:59:53 | Samstag, 24. Februar 2007
Die Sendung. Die Sendung kann online angesehen werden, dabei wird angefangen mit Bildern eines Exorzismus
den der heilige Pater Pio um 1955-1960 in Italien vornahm und der in Farbe gefilmt wurde. www.zdf.de/…4_1000018_TB,00.html
#17 AthanasiusII 14:27:09 | Samstag, 24. Februar 2007
@Luther Wer Maria gerne auf die Ebene von uns Sündern zurücksetzt, der widerspricht 2000 Jahre von Liturgie,
Theologie und Anrufung der allzeitreinen Jungfrau und Gottesmutter. Eine Frechheit ohne gleichen. Maria
wurde nie als Christus gleichwürdig betrachtet, das ist protestantische Hineininterpretierung und bewusste
propagandistische Übertreibung. Maria ist Königin des Himmels und der Kirche. Die Sprache der Liturgie
ist wichtig, lies nur ‘Veterum sapientia’ (1962), eine apostolische Konstitution. Die Ausrichtung ebenfalls.
In Herculanaeum wurde 71 n. Chr. durch den Vesuv eine christliche Hauskapelle bedeckt, konserviert und
um 1930 entdeckt: der Altar stand an der Ostwand, ein Kreuz aus Metall daoben (wenn auch fast weggerostet).
Symbolik ist wichtig, lex orandi, lex credendi. Die Reform war falsch, die Gedanken dahinter auch schon.
Irrtümer auf Irrtümern.
#15 AthanasiusII 13:39:41 | Samstag, 24. Februar 2007
@Luther, weiter Hinzu kommen auch Dinge wie eine geerdete Marienverehrung, die ganz schnell nämlich auch
umkippen kann, wie dies auch durch die alte Messe passieren kann. Die Marienverehrung ist apostolischer
Herkunft. Das mariale Gebet ‘Sub tuum praesidium’ stammt aus zirka 200 anno Domini. So, wie Märtyrerverehrung
Teil des frühen orthodoxen Christentums war, so auch die Verehrung Mariä. Die Katakomben zeugen davon,
ein gibt einige Fresken aus dem 2. und 3. Jahrhundert mit der Muttergottes, ähnlich sie heute im Osten
abgebildet wird, als Theotokos. Natürlich haben Sie recht, wenn Sie mit übertriebener Marienverehrung
die Initiativen um Medjugorje, angeblichen „Sehern“ (z.B. ‘Little Pebble’ aus Australien), Frau-aller-Völker,
usw. usw. meinen. Der Apparitionismus und Milleniarismus ist dort deutlich vertreten. Da hilft der hl.
Johannes vom Kreuz, der ausdrücklich vor Erscheinungen usw. warnt, ‘auch wenn diese als authentisch bewertet
werden’. Die Frömmigkeit zu U.L. Frau vom Sieg, vom guten Rat, von Lourdes, von Fatima, von La Salette
und von Trè Fontane ist aber völlig rechtgläubig und Katholisch. Wer dagegen agiert, ist in 99,9 %
der Fälle selbst kein Katholik mehr. Nicht umsonst, ist auch das hlg. Messopfer in 96 % der katholischen
Kirche (dem lateinischen Ritus) dem gleichen Ökumenismuswahn wie die Marienfrömmigkeit zum Opfer gefallen,
und die Leute taten dagegen fast nichts! Auxiliatrix populi romani, ora pro nobis. Cor Jesu dulcis, miserere
nostri et fratribus errantibus nostris.
#18 AthanasiusII 12:18:47 | Dienstag, 20. Februar 2007
„In der Kirche spielen sie Tanzmusik und der Pfarrer singt mit“ Sepp Wudy, der Bauernknecht und gläubige
Seher (um 1900) Zum III. Weltkrieg und die Folgen des Angriffs durch die Russen… Wie der Sepp hat einrücken
müssen, hat er gesagt, er kommt nicht wieder, weil er in Eis und Schnee sterben muß. Er fiel im Ersten
Weltkrieg in den Dolomiten. Das ist nicht der letzte Krieg hat er gesagt, denn dann wird bald wieder einer
sein, und dann erst kommt der letzte. Einer wird schrecklicher als der andere. Wenn du es erleben tätest,
könntest deinen Vetter in Wien von deiner Stube aus sprechen, und wenn du ihn schnell brauchtest, könnte
er in einer Stunde da sein. Der Böhmerwald wird einmal versengt werden wie ein Strohschübel. Rennt nicht
davon, wenn die grauen Vögel fliegen, woanders wird es noch schlechter sein. Es geht dem Ende zu, und
das hat schon angefangen. Es wird dann wieder sein wie vor hundert Jahren. So wird es die Leute zurückwerfen,
und so werden sie für ihren Übermut bestraft. Du hast das Essen vor dir und darfst es nicht essen, weil
es dein Tod ist, und hast das Wasser im Grandl und darfst es nicht trinken, weil es auch dein Tod ist.
Aus dem Osser (Berg an der bayrisch-böhmischen Grenze) kommt noch eine Quelle, da kannst du trinken.
Die Luft frißt sich in die Haut wie Gift. Leg alles an, was du an Gewand hast, und laß nicht das Nasenspitzl
herausschauen. Setz dich in ein Loch und wart, bis alles vorbei ist, lang dauert’s nicht, oder such die
eine Höhle am Berg. Wenn dir die Haare ausfallen, hat es dich erwischt. (Fortsetz.)
#143 AthanasiusII 14:28:07 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Leblhuber Ein ewiges Schandmal in unserer Geschichte Stimmt. Es zeigt wohin post-1789-Ideologie (Nationalismus
und Sozialismus), neue Philosophie, Massenmedien, und Feindeswahn (Rassenwahn) führen können. Das kann
aber auch heute noch geschehen. Zum Beispiel gegen andere Gruppen. und ein Schandmal in der Geschichte
der Kirche. Nochmal: Die Katholische Kirche ist in nichts verantwortlich für den Schoah, hat ihn nicht
fazilitiert, ist ihm nur und wirklich nur entgegengetreten, hat ihn zu verhindern versucht, den Not zu
lindern versucht, Juden versteckt, Widerstand geleistet, sowohl der Vatikan, Diözesen, Spanien, die Diplomatie
in Ungarn, sowie viele Einzelkleriker haben ihr bestes, oft ihr Leben, für die Juden gegeben. Die Kirche
kann und darf keine Schuld anerkennen, denn sie ist makellos. Nicht alle ihrer Mitglieder. Nicht unbedingt
Ernst von Weiszäcker (der beim Hl. Stuhl die Massenerschiessungen leugnete), Mons. Josef Tiso (obwohl
er bis 1944 mit Erfolg Deportierungen weigerte nach dem Debâcle von 1942 als viele slowakische jüdische
Männer als erschossen im Generalgouvernement rapportiert wurden) und Ante Pavelic. Aber die grosse Mehrheit
hat sich widersetzt, als einzige. Die Sozialdemokraten Europas und die Liberalen haben alle feige geschwiegen,
nichts gemacht. Wie man in den Niederlanden sagt: Kommunisten, Kalvinisten und Katholiken. (CCK) Die anderen
taten nichts. Jedes Schönreden und Relativieren zerplatzt an den historischen Tatsachen Tatsachen aus
Pravda und Marxists.de
#139 AthanasiusII 14:10:26 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Leblhuber Ich kenne mich mit Humani Generis Unitas aus, diese Enzyklika war in der Tat vorbereitet, aber
unter HGU auf dem Schreibtisch Pius’ XI. liegend, als dieser starb. Kardinal Tisserant wird es wohl besser
als Sie, Kirchenhasser und Erniedriger des Mystischen Leibes Christi, gewusst haben. Kritik an der Holocaust-Ideologie
ist weder antisemitisch noch antijudaistisch. Wer das behauptet, heult mit den Wölfen zusammen. die offensichtlich
keine Ahnung vom Talmud haben. Sie kennen nur die Lobesversion mit Lügen stoffiert. Ich kenne die Studien
der jüdischen Konvertiten (z.B. Brüder Hw. Lémann aus Lyon) und der rabbinischen Konferenzen des 19.
Jh. Ich brauche Ihre Hilfe nicht. Der Talmud ist antichristlich, amoralisch (pedosexuell), und oft blasphemisch.
Von Finkelstein wird nur das zitiert, was in die Intention der Hintermänner passt. Ich stimme mit Finkelstein
überein, und ich bin weder Antisemit noch Antijudäisch. Das Heil ist aus den Juden. …alvationisfromthejews.com/
Ich bleibe aber anti-talmudisch, anti-kabbalistisch. Ich weiß nicht ob es Ihnen bekannt ist, aber unter
rabbinico-talmudischem Gesetz gelte ich persönlich auch als Volljude. Natürlich ist jeder Katholik Jude
in geistlichem Sinne, dem Neuen und Ewigen Israel zugehörend, und deshalb können wir dem Antisemitismus
niemals zustimmen oder fazilitieren! (cfr. Ansprache Pius’ XI., 1938, vor Belgischen Pilgern zum Antisemitismus.)
#107 AthanasiusII 22:33:36 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@tetrade Ich verstehe Sie. (Nur waren zwar 1939 die Deutschen die Agressoren, aber 1918-1922 waren es
tatsächlich die Polen, auch noch bis in die 1930er Jahre hinein mit Kriegsdrohungen gegen Deutschland,
man wollte ja ganz „Germania Slavica“ – wie die Deutschen „Litzmannstadt“ später – „heim ins [polnische]
Reich“ holen.) Die Realität der NS-Verbrechen kann keiner leugnen. Meine Nachbarin hat ihre Verwandte
alle verloren? Haben die Russen sie 1945 ermordet? Wohl kaum. Alle ausgewandert nach Israel? Wohl kaum.
Alle in die USA verschleppt? Wohl kaum. Dem Terror der Zwangsarbeit und der Seuchenlager erliegen. Das
ist Tatsache. Das Leiden hat existiert und das sollten Rechtsextremisten nicht angreifen dürfen. Juden
waren Opfer (aber daneben auch Russen, Polen, Katholische Geistlichen, Zeugen Jehovahs, öffentliche Homosexuelle
asozialen Verhaltens [Transgender Artisten und sonstige Sexuellgestörten], Mental Behinderte usw. usw.).
Die Ideologie „Holocaust“ ist aber keine Tatsache. Das ist eine Konstruktion medial-propagandistischer
Art. Natürlich waren die Haufen von Tausenden Leichen 1945 echt. Aber man wird wohl keine 6-Millionen
oder gar – wie Gerstein behauptete – 345-Millionen photographiert haben, oder? Auch darf nicht ausser
Sicht geraten, dass zwar der Krieg von der Deutschen Reichsregierung „angefangen“ wurde, die Deutschen
aber – mit den Russen – am schlimmsten gelitten haben. Wie die Russen sowohl Täter wie auch Opfer. Nur
in gegenseitig umgekehrter Reihenfolge.
#98 AthanasiusII 21:48:29 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Geschichte ist nicht schwarz-weiss! Nur ein Beispiel: Dr. Herbert Hupka de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Hupka,
ein großer Mann und Vertreter für die Deutschen Opfer des II. Weltkrieges (für die Heimatvertriebene).
Dieser war 1940-1944 Soldat in der Wehrmacht, aber 1944 wurde seine jüdische Mutter nach Theresienstadt
verschleppt aus Ratibor. Hupka selbst wurde aus der Wehrmacht vertrieben nach einem Scheintribunal wegen
seiner Abstammung. Aber als CDU-Abgeordneter war er bis 1995, und zum Teil auch noch nachher (leider sowohl
der Kommunisten wie auch der polnisch-nationalistischen „Katholischen“ Parteien nach 1991), Opfer von
Verleumdungskampagnen, von Hasspropaganda und Lüge der Sowjet- und polnischen Presse usw. usw. Sein Leben
ist ein Beispiel dafür, daß die Geschichte Deutschlands im II. WK. sogar rassisch nicht schwarz-weiß
gemalt werden kann. Er hätte bestimmt objektiv auf sowohl die NPD (rechtmässige Partei in der BRD),
wie auf bestimmte „Holocaustleugner“ neonazistischer Prägung, sowie auf die Holocaustindustrie reagieren
können. Ich weiss nicht, ob er zum schwierigen Thema jemals geschrieben hat. Vielleicht nicht. Wir sollten
aber ihn im Kopf behalten, um zu wissen, daß Judentum, jüdische Herkunft, Deutschland, ja sogar Widerstand
gegen die sowjetischen Grenzverbrechen gegen Deutschland auf dem Potsdamer Gesprächchen 1945, und Eintreten
für Gerechtigkeit und Volkerversöhnung nicht unvereinigbar sind. Leider wird diese Kombination unmöglich
gemacht, und bewusst werden wieder politico-etnische Konflikte herbeigeführt. Leider.
#89 AthanasiusII 20:49:21 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Opfergedenken Wenn ich Parolen wie „Ins Gefängnis mit den Leugnern“ bis „Judentum ist Verbrechertum“
höre, bricht mir das Herz. Wann verstehen wir endlich, offen Geschichte zu betreiben, und nicht zu verletzen
und die tatsächlichen Massen jüdischer Zivilisten und Kinder die dem Hitler-Wahn zum Opfer fielen in
den Verbrechenslagern Auschwitz und Mittelbau-Dora und Buchenwald mit tiefer Trauer zu gedenken. Wir sollten
den Schoah anerkennen. Auch wenn die Zahlen und Historische Wissenschaft frei sein müssen. Deswegen sollten
wir die Einsperrung von Revisionisten einstellen, Anti-Leugnungsgesetze in den Mülleimer werfen, und
dabei die Beleidigung von Juden strafbar machen, nicht aber die Kritisierung von Zahlen (z.B. 6 Millionen).
Wenn es auch „nur“ 500.000 Opfer gewesen wären, so bleibt es immer noch ein gigantisches Verbrechen.
UNd dass es Verbrechen war, das steht fest. Aushungerung, Internierung, Massentod, Erschiessungen (Einsatzgruppen),
Mobilvergasungen, und vor allem Ausmerzung durch Zwangsarbeit sind alles tatsächlich geschehen und dokumentiert.
Dabei halte ich bestimmte Zeugnisse zu Auschwitz für unzuverlässig, vor allem die Leute, angeblich Mitarbeiter,
die von Gaskammern und Millionen sprechen und zugleich sagen, dass die Deutschen dort NOCH LEBENDIGE jüdische
Leute direkt aus LKWs in brennende Feueröfen geworfen hätten usw. (wobei man doch Gaskammern hatte,
oder?) Wir sollten aber die wahren jüdischen Opfer respektieren, und uns besinnen, über den Rassenwahn
von damals.
#13 AthanasiusII 11:28:12 | Samstag, 3. Februar 2007
Wo waren die Ordensfrauen, wo die Priester? Wo waren die sonstigen Priester der Stadt Wien? Wo die Klosterschwestern
und Ordensbrüder? Wo haben die für das Leben dämonstriert? Oder mussten die noch zuerst die Tagesschau
protokollieren oder ihre Zen-Meditation üben? Es scheint eine stoizinische Apathie zum Leid der ungeborenen
bei vielen angeblichen katholischen Ordensgemeinschaften zu bestehen. Nicht umsonst sterben die aus. Glücklicherweise
waren die Brüder von Saint-Jean da, sowie der Weihbischof, und eine Hand voll mútiger Priester, u.a.
der Priesterbruderschaft St. Pius X. Sehr gut. Aber die Leere und die Stille (auch in Predigten?) der
sonstigen Wiener Gottgeweihten ist sehr deutlich. Wird Kardinal Schönborn Leute verbieten hier einkaufen
zu gehen? Warum nicht? Die Verleihung von Auszeichnungen an pseudokatholischen Abtreibungsbefürworter
ist ein Skandal. So tief ist die Konzilskirche und ihre Hierarchie versunken.
#4 AthanasiusII 19:13:19 | Samstag, 27. Januar 2007
Wohlfühlkult P. Grouès (Abbé Pierre) sollte man die ‘Liebe’ der Wohlfühlkultanhänger für die sekulare
Menschenhilfe nicht anrechnen. Vergisst nicht, 1954 hat er für die Armen auch die Hl. Messe (ja im althergebrachten
Ritus der lateinischen Kirche!) gefeiert und die Hl. Kommunion gespendet. An Dici.org sollte man vielleicht
sagen, dass man natürlich das Heil der Seelen an erster Stelle setzen muss, aber auch darauf achten muss,
dass man die Tempeldiensttermine nicht vor der Hilfe des von Räubern überfallenen stellt, damit nicht
Heiden das Werk der Liebe üben und die Rechtgläubigen nicht. Rechtgläubigkeit erfordert auch gutes.
Tut jedem Menschen gut, sagt der hl. Paulus. Die Piusbruderschaft (FSSPX) leistet in dem Sinne vielleicht
hierzulande etwas weniger (obwohl in England und den USA von Laien der FSSPX Küchen für Obdachlose errichtet
wurden), aber in India z.B. gibt es die schöne Arbeit für Waisenhäuser und die Entwicklung von Dorfsschulen
und Medizinstationen. Sehr schön. Die Tradition hat Liebe und die Liebe Tradition (dabei erinnere ich
an die Entwicklungshilfe durch Erzbischof Lefebvre in Westafrika damals). In servitudine Christianis veritatis
ét caritatis, Ihr Athanasius.
#56 AthanasiusII 16:51:33 | Samstag, 27. Januar 2007
Anstatt uns zu streiten Beten wir lieber für Mons. Franz Kampmann, damit er rechtzeitig Licht in der
Dunkelheit empfängt und Sühne leisten kann. Wir alle sollten das, vor allem aber Hirten – egal ob gut
oder schlecht.
#2 AthanasiusII 16:48:57 | Samstag, 27. Januar 2007
Liberalsozialismus Der Liberalsozialismus, der aus einer Synthese kulturellen Liberalismus, moralischen
Marxismus und wirtschaftlichen Liberalmarxismus hervorging, will als Ideologie jeden einzigen indoktrinieren
und beeinflussen und duldet am Ende keinen Widerstand. Röm.-kath. Schulen die noch nicht freiwillig gleichgeschaltet
wurden, werden mit Verleumdung zu Grunde gebracht (eine Taktik die die Kommunisten schon in der Sowjetunion
praktizierten), und Eltern die ihre Kinder selbst erziehen wollen, für altmodisch usw. ausgemacht bzw.
entmachtet. Es kann aber noch viel schlimmeres kommen. Natürlich ist die Vermittlung der liberalmarxistischen
Kulturrevolution vor allem im Bereich von Sexualität, der weiten Verbreitung und absoluter Kontrolle
von Fernsehen und Radio zu verdanken. Wer die Medien hat… Das hatten schon die Kommunisten eingesehen
und die Nationalsozialisten übergaben dem Volke die ersten Volksempfänger und die ersten Fernsehstuben
in Berlin. Die Idee, Ideologie, rechtfertigt in ihren Augen alles.
#16 AthanasiusII 16:43:36 | Samstag, 27. Januar 2007
Participatio actuosa heisst nicht „activa“, sondern eine Teilnahme am Geschehen die sich darauf bezieht,
nicht blosse Bewegungen oder jedermann im Altarraum um etwa zu sagen oder vorzubeten. Leider hat Hw. von
Gemmingen das nicht verstanden. Denn Personen die es bevorzugen den Rosenkranz betrachtend während der
Hl. Messe zu beten, sollte man das so tun lassen. Wir sollten das nicht aufzwingen. Leute haben nicht
den Rosenkranz gebetet damals weil sie nichts von alledem verstanden, sondern weil es ihnen die richtige
Lage bereitete in der man sich am besten mit dem Opfer des Priesters und der (mitsingenden) Gemeinde vereinigen
konnte. Übrigens sehe ich in den sog. neuen Messen eigentlich nur Apathie oder (vor dem Altar) Selbstverwirklichung
von Liturgiesowjets bzw. -Kommissionen von Grundschullehrerinnen und Ladenverkäuferinnen die auch gerne
„etwas“ machen wollen vor der Gemeinde. Ich sehe keine Teilnahme am Opferdienst der Kirche und auch nicht
am Wortgottesdienst, keine innerliche Teilnahme. Daß man nur noch äusserlich, aber schon längst nicht
mehr innerlich, teilnimmt, ist also ein Element des Neuen Ritus, nicht des Alten Ritus. Das Benehmen dieser
Leute beim Hochgebet usw. spricht das schon aus: manche plappern einfach unter sich weiter, andere sitzen
dahin bis alles wieder vorbei ist. Auch kann von einer singenden Participatio actuosa keine Rede sein,
weil man öfters den Ablauf der neuesten Liturgiekreationen nicht einmal kennt. Jeder hat das aber der
überlieferten römischen Messe gewusst.
#14 AthanasiusII 12:41:18 | Freitag, 26. Januar 2007
Falsche Einheit Die falsche Einheit e pluribus unum und ordo ex chaote wurde schon im 19. Jh. von den
Branch-Theory-Vertretern versucht zu realisieren im Vorlaufökumenismus. Alle die die katholische Kirche
und den Papst hassten vereinigten sich, z.B. bei der Bonner Konferenz der Döllingerianer Alt“katholiken“,
sog. Orthodoxen und der anglikanischen Protestanten. Immer eine Einheit ausserhalb des katholischen Glaubens,
des unverkürzten!, ausserhalb der Primatschaft und Unfehlbarkeit des Päpste und der Ökumenischen Konzile!
Das wird heute – mehr als je zuvor – leider in der Ewigen Stadt angestrebt. Oder ist diese nicht mehr
so ewig wie sie erscheint? Wird ihr wegen des Überspiels mit dem Ökumenismus und allen Religionen ein
Urteil zu Teil? Wir wissen es nicht. Aber schon, daß der moderne Ökumenismus eine Scheineinheit anstrebt
die nicht die der einen Kirche Jesu Christi ist, nicht dieser Kirche, die eins und dasselbe ist wie die
römisch-katholische Kirche und an der Personen die ausserhalb der katholischen Einheit leben, keinen
Anteil haben können (cfr. Humani generis, par. 27, u. Mystici Corporis).
#4 AthanasiusII 12:36:00 | Freitag, 26. Januar 2007
@Katharinchen Sowas hätte man mal nach Trient machen sollen: „Nö, das Missale Pauls V. nehmen wir nicht,
wir wollen lieber das alte.“ – Wie ist die Kirche wohl damals mit den „Traditionalisten“ umgegangen (sofern
die Tradition nicht älter als 200 Jahre war natürlich…)? Ich will Sie bei Ihrer Tirade gegen die römisch-katholische
Überlieferung nicht stören, aber vergessen Sie da nicht ein Paar historische Tatsachen? Dominikanerritus
anyone? Missa mozarabica? Missa gallicana? Kartäuserliturgie (Ritus von Lyon)? Und offensichtlich verfügen
Sie über Geheimkenntnisse des Vatikans im 16. Jh. Paul V. hat also dóch schon mit 18 Jahren im Leben
ein Missále promulgiert. Frischer Bursche, der war schon früh am Drücker. Und wir glaubten immer es
war unser hl. Ghislieri der die Liturgie kodifizierte. Hat doch wieder ein Borghese das geschafft.
#10 AthanasiusII 16:47:15 | Montag, 15. Januar 2007
INtoleranz Was der CDU-Abgeordnete sagt, trifft natürlich zu. Nur irrt er sich, wenn er glaubt die FSSPX
wäre „anderen Denkweisen“ gegenüber intolerant. Die FSSPX sagt nur dass es eine Wahrheit gibt, aber
Mons. Lefebvre war auf dem Konzil – kraft seinen Erfahrungen in Afrika – Befürworter der religiösen
Toleranz. Das weiss man in der Region Eifel-Aachen nach der Stigmation durch Mons. Mussinghoff und einen
Ortspfarrer aber nicht. Schade. Übrigens typisch wie Mussinghoff und Co. nun auf einmal die Politik instrumentalisieren
wollen,während sie um „Religionsfreiheit“ schreien sobald lokale Politiker sich gegen eine Moscheegründung
aussprechen. Nur der FSSPX darf offensichtlich keine Kultfreiheit geniessen. Mayas, Muslime, Hindus, Germano-Paganisten
und Freimaurer schon, aber traditionsverbundene römische Katholiken nicht. Es zeigt auf, wie „tolerant“
die „erneuerte Kirche“ wirklich ist.
#28 AthanasiusII 19:59:32 | Dienstag, 9. Januar 2007
Suchergebnisse Dass Gotthard hier Lügen verkauft, ist deutlich. Eine Suche bei google. zu den Stichtworten
„Neuoffenbarungen Jesu für unsere Zeit“ + „Sepp Wudy“ ergeben keine Resultate www.google.nl/search?hl=nl&q=%22Neu…
Sepp Wudy wird dagegen bei „Theologisches“ wohl gefunden und zwar auf S. 114 dieser Ausgabe jenes Magazins.
www.theologisches.info/Angerer.pdf
#41 AthanasiusII 15:45:42 | Dienstag, 9. Januar 2007
Der protestantisch-freimaurerische Hass gegen Franco in unseren Ländern ist sehr klar. Warum? Lassen
wir den Briten Lloyd George ans Wort nachdem er gefragt wurde warum er Hitler so gütig und sympathisch
gegenüber stand während er General Franco doch so hasste: „because I always line up against the priests.“
(zu Virginia Cowley). Nazis, Kommunis, Liberalen, Protestanten und andere Lügner, Opfer ist die Wahrheit,
die aber trotzdem immer siegt.
#66 AthanasiusII 10:53:42 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Marcel Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest! Für Sie und Ihre Familie von Herzen die gleichen
Weihnachtswünsche sowie ein gesegnetes neues Jahr 2007! Und vergiß’ es nicht: „Tenete traditiones!“ –
2Thess 2:15
#8 AthanasiusII 10:34:14 | Freitag, 22. Dezember 2006
Dr. Dr. Gorski Dr. Dr. Arthur Gorski ist Akademiker und Parlamentsmitglied, kein dummer Junge, und besucht
die Tridentinische hl. Messe (Indult) in Oberschlesien und Warschau. (Quelle: Volksdeutscher Geheimdienst
na Polsku.)
#37 AthanasiusII 17:15:46 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@pÜNKTCHEN „Bart-Indult“? Wo gibt’s den? In der Lateinischen Kirche darf ein Priester sowie ein Bischof
normaliter keinen Bart tragen, muss geschoren sein. Nur mit Erlaubnis des Ordinarius (Ortsbischofs) darf
er einen Bart wachsen lassen. In den Orden (Kapuzinern) und bei Missionaren sind die Bestimmungen aber
anders reguliert, z.B. ist in Afrika bei weissen Vätern (etwa Exz. Lefebvre) immer der Bart vorgeschrieben
gewesen (weil von Schwarzen als Zeichen von Weissheit angesehen).
#137 AthanasiusII 17:01:48 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Zu Pauschal Solche nehme ich nicht als römisch-katholische Hirten an – vorläufig. Ich wollte eher sagen,
dass sie sich nicht als solche benehmen. Mit Sündern bin ich aber auch in voller Communio. Wenn sie sich
nichtkatholisch aussprechen würden, dann aber nicht mehr. Mit Nicht-Katholiken bin ich nicht in Communio.
#28 AthanasiusII 16:03:21 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@Marcel: Soutane oder Priesteranzug? Du kannst es behaupten, aber Mons. Lefebvre hat selber oft einen
schwarzen Anzug getragen mit Priesterkragen. Und das ist ganz gut so. Hier ein Beweis …w.todayscatholicworld.com/fr-khoat.jpg.
Und die Priester der FSSPX machen es auch öfters. Vor zwei Wochen z.B. noch einer unserer FSSPX-Priester
in klassischem Anzug mit vollem Kragen gesehen, wie die Patres 1955 hier auch getragen haben (so die Bilder
meiner Grossmutter). Daran ist nichts falsches. Ich bevorzuge eher den Anzug vor der Soutane, aber das
ist ganz persönliche Geschmackssache. Vor allem weil die FSSPX-Priester Weltpriester sind, keine Ordenspatres.
#77 AthanasiusII 15:57:56 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Konzil von Florence Das Konzil von Florence verklärte ex cathedra (de fide), dass ein Sakrament durch
Form, Materie und Intention vollzogen wird. Nicht durch persönliche Heiligkeit oder durch Ernennung (z.B.
„dieser Bischof ist Bischof der katholischen Kirche“, wie turk unten). Hier war die Form schon sehr fragwürdig
(wie immer wo „für alle“ verwendet wird) – lassen wir das aber als gültig annehmen. Die Materie ist
sicherlich zweifelhaft, wenn nicht direkt defektiv. Eine defectus materiae ist somit schon gegeben die
das Sakrament zweifelhaft und somit für Gläubige nichtig macht. Die Intention ist dazu auch zweifelhaft,
ja bei „Konzelebranten“ häretisch. Ich interessiert mich keinen Jota daß eine Schar von in den 1940er
und 1950er zu Priestern Jesu Christi geweihten Hirten apathisch dabeisitzt und approbiert (qui tacet,
consentit). Judas war auch álles, in állem geweiht und mitbezogen; er hat sogar im Namen Jesu exorziert
(jetzt wírd er selber heraus exorziert, leider).
#73 AthanasiusII 15:43:29 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Impanation dies ist weder explizit noch implizit geschehen, wenn von der gegenwart jesu christi gesprochen
wurde. das wäre geschehen, wenn zb gesagt worden wäre: ‘dieses brot ist nicht der leib christi’ oder
‘wir essen brot und glauben, es sei christus’ o.ä. stattdessen wurde gesagt: christus ist unter uns (klassisch
ausgedrückt: wahrhaft gegenwärtig) im (konsekrierten) brot. Impanation ist auch häretisch. Protestanten
sagen auch nicht in der Liturgie: dies ist nicht der Leib Christi. Leugnen es aber doch von der Substanz
her. Wer Christi Gegenwart ím Brot verkündet, und nicht unter der Gestalt des brotes, ist dadurch noch
kein Katholik. Eher handelt es sich um Konsubstantiation oder iMpanation. Genauso Irrlehre. Wer „Brot“
von „Christus“ trennt, der verwirft schon die Substanz. Die Römische Liturgie spricht vom Panis vitae
aeternae, nicht vom „Christus ím Brot“. Nur von „sub panis specie, sub vini latice“ anbeten wir „Christum
totum“. Und schon gar nicht von „unter uns“, als wäre jene geistliche Anwesenheit mit der substantiellen
in der hl. Hostie gleichzusetzen. Diese „Feier“ war ein Sakrileg, ein Angriff gegen Christi Würde und
Lehre.
#51 AthanasiusII 13:27:34 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Klarstellung Behauptung der Bischöfe Austriae: „Das Glück der Menschen war ihm wichtiger als Konventionen
und Regeln.“ = „Sequentia + sancti pseudoevangelii + secundum +haeresiarchos Austriae…“ WORTE DES HERRN
JESUS CHRISTUS Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste
Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. (Mt. 5:18) Ihr habt weiter gehört,
daß zu den Alten gesagt ist (3. Mose 19,12; 4. Mose 30,3): «Du sollst keinen falschen Eid schwören
und sollst dem Herrn deinen Eid halten!» (Mt. 5:33)
#4 AthanasiusII 12:03:13 | Samstag, 16. Dezember 2006
@günther maria michel Man muß genau hinschauen und differenzieren. Es ist doch nicht alles schlecht,
was von jungen Katholiken gemacht wird, bloß weil sie keine Traditionalisten sind. Tradition ist etwas
Lebendiges, weil es lebendige Menschen sind, von denen das apostolische Erbe durch die Jahrhunderte gelebt
und weitervermittelt wird. Nein, sagt ja auch keiner. Es ist nur Schade, daß man – diese begeisterten
katholischen Jugendlichen – der deutschen Jugend der Domstadt nicht das volle, die volle, ganze Tradition
geben kann. Tradition ist zwar lebendig, aber nicht nach Belieben änderlich, nein gar nicht änderbar.
Und es zeigt die kulturelle Armut der konziliaren Kirche auf, dass man nach Englischen Werbespotts und
„Flyer“-Aktionen greifen muss um Leute noch reinzukriegen. Glauben Sie mir, wäre die volle Tradition
(hl. Messe im überlieferten Ritus) hier an der Arbeit, kämen die Leuten in Massen herein – auch die
abtrünnigen Katholiken. Ich habe solche jungen Menschen erlebt, wie sie stundenlang angebetet und Lobpreis
gesungen haben. Sie glauben an die reale Gegenwart des Herrn im allerheiligsten Altarsakrament und sind
auch sonst im Glauben verwurzelt. Also, ich freue mich, wenn ich so etwas sehe. Das ist auch sehr schön.
Leider fehlt mir oft der Eindruck, dass man völlig ernsthaft damit im Gange ist. Wenn man flyert und
allerhand neue „Formen“ erfindet für diese Sachen. Natürlich können die org. Jugendlichen nichts dafür,
denen ist st Jahrzehnten durch die Hierarchie das Erbe verboten worden.
#5 AthanasiusII 17:47:33 | Montag, 11. Dezember 2006
Herzlichen Glückswunsch! Ende Juni zelebrierte Pfarrer Joachim Palinsky zu seinem Goldenen Priesterjubiläum
ein levitiertes Hochamt in der Berliner Kirche St. Afra Deo gratias. Und Gottes reichen Segen für Ihre
Pastoralarbeit, auch noch im hohen Alter. Pro Ecclesia!
#2 AthanasiusII 11:43:49 | Freitag, 8. Dezember 2006
Beten. Beten wir aber für Küng auch. Das Gebet hat schon öfters in der Vergangenheit Wunder bewirkt.
Wenn es nach Jesu Wort Berge verschieben kann, dann auch wohl einen alten schweizerischen Theologen aus
Tübingen. Hier zum Thema MARIA, mal wirklich was schönes: www.youtube.com/watch?v=2M8Y7V4NNsg&… (Sendungen #
1 bis # 10 heute online. Sieh auch die Bilder von Präsident Salazar und dem Gesandten S.H. papst Pius
XII.)
#3 AthanasiusII 16:29:40 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Vertreibung der Christen aus dem Irak Die Vertreibung der Christen aus dem Irak, die oft den einheimischen
Völkern Assyriens und Mesopotamiens angehören und keine Vollaraber sind, ist geplant und wird systematisch
von sowohl Sunniten wie Schiiten herbeigeführt. Nur die Kurden im Norden, die oft säkular-islamitisch
oder, im Einzelfall, christlich sind, akzeptieren die Chaldäer, Maroniten und Nestorianer. Deswegen fragten
die orientalisch-katholischen Bischöfe Iraks der Regionsregierung Kurdisch-Irak ob die irakischen Christen
nicht im weitgehend leeren Raum um die Stadt Kirkuk siedeln dürfen. Hoffentlich wird dies den armen verfolgten
Christgläubigen gewährt. Beten wir für unsere Brüder und Schwestern dort im blutigen Nahen Osten!
#7 AthanasiusII 16:25:40 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Stimmt Pfarrer Gouyaud bemerkt dabei treffend, daß das Ziel der christlichen Mission darin bestehe, Menschen
für Christus – nicht für einen bestimmten Ritus – zu gewinnen. Das stimmt. Es ist egal ob man zum Römischen,
Pariser, Ambrosianischen, Byzantinischen, Armenischen, Koptischen, Chaldäischen, Syro-Malabarischen,
oder zum Äthiopischen Ritus gehört und diese apostolische Liturgien feiert. Aber ob man mit einem Antropozentrischen
Ritus – dit de pape Paul VI – leicht Seelen für Christus gewinnt, bezweifle ich. Natürlich ist aber
jede Konversion nicht vom Ritus abhänging, sondern von der göttlichen Gnade. Sola gratia ex voluntate
libera.
#24 AthanasiusII 22:37:12 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Alfons Maria Cardinal Stickler… …gibt gute Antworten in seinem Buch zum Zölibat. Der Zölibat findet
man schon als „Pflicht“ 325 auf dem Nizäanum zurück. Natürlich kann man aber darin dispensieren. Aber
den Zölibat als nicht apostolisch oder nicht frühkirchlich anzugreifen, ist wirklich Lügnerisch.
#7 AthanasiusII 22:34:06 | Dienstag, 5. Dezember 2006
Cum haereticis… Wie die Häretiker die auch sonst hier auf kreuz.net toben, diesen Film nicht kritisieren,
sondern eher die Jungfräulichkeit und die damitverbundenen Dogmen der Unbefleckten Empfängis und Gottheit
Jesu verspotten und leugnen, so sollten wir diesen Film nicht ansehen, glaube ich. Schon grotesk, wie
„Hüller“ und „timpressum“ usw. hier anstatt Arianismus verbreiten und ein Dogma mit der Galileo-Kontroverse
gleichsetzen. Die Menschwerdung gab Schmerzen und Schwierigkeiten, das ist wahr, aber die Entbindung nicht,
da solche Schmerzen mit der Erbsünde zusammenhängen (die aber auch von unseren hier herumkotzenden deutschen
pseudo-Intellektuellen und „freien modernen Menschen“ geleugnet wird). Maria hat Schmerzen erfahren, aber
gerade nícht da. Überall sonst (bei der Erziehung, im Tempel, bei der Flucht nach Ägypten, in Jerusalem,
unter dem Hl. Kreuz), aber gerade nícht bei dem Moment der Entbindung. Auch wenn amerikanische Protestanten
es anders verfilmen. (Nicht einmal Luther und Kalvin leugneten aber die jungfräuliche Geburt! Sie waren
noch keine Arianer!) Kolberg hielt übrigens 1945 auch nicht durch, trotz der Botschaft des gleichnamigen
Veit Harlan-Filmes, der damals auch seine Endsieggläubigen hervorbrachte.
#4 AthanasiusII 12:28:01 | Sonntag, 3. Dezember 2006
@Karl Murx Die Chinesische Patriotische Vereinigung benutzt übrigens nicht den neuen hyppolitischen Weiheritus
Pauls VI. (18.6.1968), sondern eine sozialistische angepasste (ohne Treuespruch dem Papst, mit Versprechen
der Treue dem Staate gegenüber) Version des überlieferten römischen Weiheritus mit der Form von „1947“.
Dieser ist zweifellos gültig (zwar unwürdig, aber sakramentell immer noch gültig), wurde so auch 1981
bestätigt vom Hl. Stuhl.
#300 AthanasiusII 18:27:44 | Dienstag, 28. November 2006
@Breze Sie sollen mir nichts unterstellen. Ich leugne den Massenmord nicht, bin aber zum Umfang sehr kritisch
und fühle mich nicht durch eine deutsche Verfassung verpflichtet (mir schreiben nur Gott und Kirche etwas
vor!) an 6 Mio. zu glauben, auch wenn ich derzeit noch jede Option offen halte. Dass es einen Massenmord
(indirekt oder direkt) gegeben hat ist aber ganz klar. Die besetzten Gebiete Osteuropas wurden schon direkt
durch SS-Einsatzkommandos von judenrein gemacht, durch Erschiessungen. Aber der Grossteil der Zivilisten
jüdischer Herkunft ging in die Lager. Nochmal: warum findet ihr es so schlimm, dass manche sagen es seien
„nur“ 500,000 Juden gestorben in KZs, und warum verfolgt ihr nicht diejenigen die sagen es seien nur 2
Mio anstatt 3 Mio Polnische Zivilisten durch den II. Weltkrieg ums Leben gekommen?
#298 AthanasiusII 18:22:52 | Dienstag, 28. November 2006
Massenmord Dass wenigstens den Statistiken nach hunderttausende von Juden in den KZs durch hitlerianischen
Terror ums Leben kamen, wird hoffentlich von keinem geleugnet. Das ist ein Factum, dieser (aktive oder
indirekte) Massenmord. Aber dass es mit der Zahl und vor allem mit dem Konzept Gaskammer viele Schwierigkeiten
gibt, auch. Auch wird oft vergessen, dass die paranoide Einlagerung der europäischen Juden von Hitler
angeordnet wurde, als der Weltkongress „dem Deutschen Reiche den Krieg“ erklärt hatte. Der französische
Widerständler und Natzweiler-KZ-Häftling Rassinier hat um sich tausende Kommunisten, Demokraten, Priester,
Bischöfe, Zeugen Jehovahs, Juden und „Saboteure“ sterben sehen. Das hat er nie geleugnet. Der Terror
des NS war offensichtlich. Aber eine Politisierung der Opfer muss man nicht dulden! Eine propagandisierte
Geschichtsversion wirkt nur den neuheidnistischen Neonationalsozialisten in die Hand. Das sollen wir vermeiden
durch öffentliche und freie Diskussion in der ganzen Gesellschaft. Ohne Erniedrigung Deutschlands, denn
die wäre kontraproduktiv und einfach Fortsetzung der Pläne von z.B. Wilson. @Karl Murx: Der Ballpoint
Pen (Kugelschreiber) wurde 1938 von dem geliebten – jüdischen – Journalisten Lazlo Biro in Ungarn erfunden.
Ab Juni 1944 wurde er in Argentinien produziert. In wie weit ein Prototyp in die Hände von Otto Frank
gefallen sein kann unter oder vor dem Krieg, bleibt umstritten. Logisch wäre so etwas nicht da der Ballpen
erst nach 1945 auf den europ. Mar
#17 AthanasiusII 15:16:31 | Donnerstag, 23. November 2006
@Alois Hudal der Beginn des 2. Weltkriegs (1938 statt 1939 mit der Angabe eines falschen Papstes) und
der Beginn des 3. Weltkriegs (2. Hälfte des 20. Jahrhunderts) falsch vorausgesagt Es hängt davon ab,
wo man Kriegsbeginn definiert. Der Einzug der deutschen Truppen in das souveräne Österreich (nach einer
misslungenen Revolution 1934 bei der Dr. Dollfuß das Leben ließ) könnte man als Anfang ansehen, so
wie man den Irakkrieg 1991 oder den Irakkrieg 2001 (noch gerade 2. Hälfte des 20. Jh. in manchen Rechnungen)
als solche ansehen könnte. Oder 1989 mit der Wende. Mystische Daten sind zudem ‘sub conditione’ und versprechen
Versetzung oder Verspátung im Falle einer Bekehrung oder speziellen Buße! Man sollte nicht so hochmütig
diese Erscheinungsgnaden ablehnen, auch wenn es viele gefälschte „Erscheinungen“ gibt zur Zeit.
#13 AthanasiusII 14:40:50 | Donnerstag, 23. November 2006
@Unschuld Das ist wahr, aber Fatima zu verwahrlosen ist nicht gerade klug. Verpflichtet ist es nicht,
wohl aber kirchlich approbiert. Die Umarmung durch viele Päpste verleiht auch eine gewisse Glaubhaftigkeit.
Die Heilige Schrift muß man übrigens auch immer im Sinne des Magisteriums und der Überlieferung lesen.
#11 AthanasiusII 13:53:17 | Donnerstag, 23. November 2006
Eugenio Kardinal Pacelli (später Pius XII.) zum 3. Geheimnis von Fatima an Graf Enrico P. Galeazzi: „Aber
war, lieber Freund, der Kommunismus vielleicht nur das sichtbarste der Instrumente der Unterminierung
die gegen die Kirche und die Überlieferungen der Göttlichen Offenbarung… Ich bin besorgt wegen der
Botschaften der Heiligen Jungfrau an Lucia von Fatima. Das Anhalten von Maria zu den Gefahren die die
Kirche bedrohen ist eine göttliche Warnung gegen den Selbstmord der Glaubensänderung, der Liturgieveränderung.
Ein Tag wird kommen wo die zivilisierte Welt ihren Gott leugnen wird, wo die Kirche zweifeln wird, wie
Petrus gezweifelt hat. Sie wird verführt werden zu glauben, daß der Mensch Gott geworden ist. In unseren
Kirchen werden die Christen ohne Erfolg das rote Licht der göttlichen Anwesenheit suchen; wie Maria Magdalena
weinte bei dem leeren Grab, so werden auch sie fragen: „Wohin haben sie Ihn entführt?“ Um mich herum
höre ich Reformer die den Altarraum umgestalten wollen, die die weltweite Flamme der Kirche zerstören
wollen, ihre Verzierungen und Pracht verwerfen und sie wegen ihrer Vergangenheit erniedrigen wollen.“
(Quelle: Wiederausgabe der Roche-Biographie Pius’ XII. durch Robert Laffont und Cerf. Msgr. Georges Roche,
Pie XII, Devant L’Histoire (Paris: Editions Robert Laffont, 1972), p. 52-53.)
#11 AthanasiusII 17:13:50 | Mittwoch, 15. November 2006
Übersetzung des Beitrags von Hw. Herr J.-F. Harthong: Ich bin empört von dem was man mir unterstellt
in diesem Artikel: ich habe niemals seiter meiner Priesterweihe im Jahre 2000 Teil gehabt an einigen Schwierigkeiten
die ich gehabt haben soll mit meinem Bischof angesichts der Zelebration der Alten Hl. Messe. Obwohl wohlwollend
diesem [alten] Ritus gegenüber stehe, habe ich mich entschieden die Heilige Messe von Paul VI. [Novus
Ordo Missae, 1969-70] zu feiern, sonst hätte ich ja meine Inkardinierung angefragt bei einem Ecclesia
Dei-Institut. Ich habe an diesem Kolloquium teilgenommen ohne jeglichen Geist der Forderung, sondern um
der Liebe der Liturgie willen und in großem Ehrfurcht vor dem was heute möglich noch zu schaffen ist
in diesem Bereich. Der Ersteller diesen Artikels hätte die intellektuelle Ehrlichkeit haben müssen seine
Quelle zu kontrollieren vor der Publikation von Behauptungen die ich absolut nie umarmt habe. Ich würde
mit Freude die Freigabe der Alten Messe annehmen, wenn unser Papst darüber so entscheiden sollte, aber
leider dient diese Art des (journalistischen) Vorgehens nur der Hervorhebung von Streitgesprächen. In
Christo, Pfarrer Jean-François Harthong.
#12 AthanasiusII 13:38:36 | Samstag, 11. November 2006
@Frundsberg Sie waren bestimmt in der mittelalterlichen Messe dabei, oder? Entgangen ist Ihnen, dass die
lateinischen Lieder damals die Schlager von heute waren und volle Verbreitung kannten. Da die ganze Gesellschaft
damals religiös eingestellt war, hat man die Symbolik begriffen, in den Städten auch die Worte. Die
„Einzelliturgie“ die sie beschreiben hat es niemals gegeben, ausser in den Klöstern bei den Privatmessen,
die ja auch gnadenreich waren. Die Fehlentwicklungen der Bet-Singmesse stammen aus der Konfrontation mit
dem Protestantismus und in Italien etwa durch das 18. Jahrhundert mit der Roccocco-Musik. Das aber ward
schon unter dem hl. Pius X. gelöst. Participatio Actuosa heisst nicht das aussprechen der Wandlungsworte
im Priesterchor, sondern das Mitsingen der Responzen und geistlich Mitbeten, mitopfern (cfr. Pius XII.,
Mediator Dei u. Liturgische Konferenz Lugano) in der Liturgie. Wer die aktive Teilnahme der Gläubigen
etwa bei einer Pontifikalmesse von Mgr. Fellay erleben durfte, dem ist klar, dass die volkssprachliche
Hinsitzen-schauen-was-jetzt-wieder-neues-kommt-Liturgie die Sie verteidigen den Konzilsvätern ein Ärger
gewesen wäre. Andere „aktiven“ Liturgien sind schlichtweg sogar nicht mehr katholisch, sondern protestantisch
(gemeinsame Wandlungsworte usw.). Der NOvus Ordo ist die Betsingmesse pur, eine Abartigkeit dem hl. Pius
X., und dazu oft noch häretisch gestaltet wo die „trident.“ Betsingmesse wenigstens noch orthodox und
transzedental war.
#7 AthanasiusII 13:22:10 | Samstag, 11. November 2006
Dem Herrn Frundsberg Wissen die Leute, die für die Freigabe der traditionellen Messe sind, was sie sich
wünschen? Meinen sie nur die lateinische Sprache oder den alten Ritus? Sie meinen den Alten Ritus. Denn
in Frankreich sind lateinische Sprache in der Liturgie und die „alte“ Messform mit einander direkt verbunden,
Latein im NOM gibt es fast nie. Die alte Form der Messe allein (obwohl sie – als absolute Priestermesse –
theologische Mängel hat) wäre nicht das Problem. Schwieriger wird es, wenn Kirchenjahr, Leseordnung,
Weiheämter in der alten und der neuen Form nebeneinander existieren. Es gibt in der Einheit der Katholischen
Kirche unter Rom sogar Griechische unierte Altkalendarier, die nicht einmal den gregorianischen Kalender
folgen, geschweige denn die römische Festordnung des überlieferten Ritus, oder des Novus Ordo. Alle
Riten des Ostens folgen mehr oder weniger unterschiedlichen Festtagen (auch wenn die wichtigsten Feste
oft übereinstimmen). Diversität, ja nicht einmal Parallelität, ist jemals ein Problem gewesen in der
katholischen Einheit. Nur intoleranten Liberalen und Revolutionären ist das ein Problem. Wie dem Robespierre
mit seinem revolutionärem Kalender. Nebeneinander gehen disziplinäre Unterschiede sehr gut. Wollen das
die befragten Personen? Will das Rom? Die befragten Personen sicher. „Rom“, das weiss ich nicht. „Rom“
ist ja auch zutiefst verteilt und schon lange gewesen (schon vor dem Konzil angefangen diese innerliche
Zersplitterung durch den Neomodernismus).
#30 AthanasiusII 17:49:21 | Mittwoch, 8. November 2006
Opus Dei und DVD Sie glauben, doch wirklich nicht im ernst, daß viele, welche die DVD bestellt haben,
auch diesen Ritus positiv gegenübergestellt sind? So sehr dies auch zu wünschen ist, doch auch ich beziehe
gerne von der Gegenpartei Info-Material um mir ein Bild zu machen, wenn dieses noch dazu kostenlos ist.
Die vielen Bestellungen geschehen meist wohl aus Neugierde… Wenn sie nur aus Neugierde bestellt würden,
dann hätten nicht zwei Bischöfe positiv reagiert. Auch hätten dann viele Priester nicht, wie heute,
eine alternative Geheimadresse (bei Eltern oder einer alten Tante z.B.) benutzt um sich den DVD zu besorgen.
@Bernado: Obwohl der Gründer des Opus Dei, Hw. Josemaría Escrivá de Balaguér, dem Novus Ordo Missae
von Paul VI. seit Anfang negativ gegenüberstand und diesen auch selber ablehnte (nie zelebrierte), ist
die gegenwärtige Leitung des OD nicht um die Liturgie sondern um Einfluss bemüht. Ja, man zelebriert
den NOM korrekt soweit wie möglich, aber auch beim OD kriechen Missbräuche hinein. Tatsache ist aber,
dass ein grosser Teil der Opus Dei-Priester ernsthaft an der Zelebration im Alten Ritus interessiert ist;
dies aber von der Führung des OD in Rom (noch) nicht erlaubt wird. (Man muss das OD ja ultra-päpstlich
erscheinen lassen.) Ein UNiversalindult könnte vieles verschieben.
#13 AthanasiusII 16:43:33 | Donnerstag, 2. November 2006
@Marcel Vielleicht könnten Sie darin auch lesen, dass Seine Exzellenz darin über den Geist des Konzils
spricht, nicht über die konkreten textlichen Inhalte (die er selber ja fast vollständig approbiert hat),
nicht über das Konzil im Lichte der Tradition. Nun, Le Barroux nimmt wirklich nicht den Geist des Konzils
an, und hat diese auch nie angenommen soweit ich es weiss. Natürlich war 1990, als der gute Erzbischof
dies sagte, die Lage wohl eher in Richtung Absorbierung durch die „Moderne Kirche“ geprägt. Heute ist
es ganz anders, wo Benedikt XVI. sogar den Geist des Konzils angeprangert hat. (Nicht dass ich ein Fan
vom Theologen Ratzinger bin übrigens.)
#59 AthanasiusII 15:00:09 | Montag, 30. Oktober 2006
Msgr. Perle Warum sollte er so etwas sagen, wenn der Vatikan schon anders entschieden hätte? Msgr. Perle
hasst die FSSPX und hat schon 2002 öffentlich gesagt es gehe nur um volle Annahme des neuen Ritus. Seine
persönlichen Briefe sind zwar indikativ, aber nicht autoritativ. Natürlich bedarf man einer Jurisdiktion
für Ehe und Beichte. Nur spreche ich davon, ob die gespendeten gültig sind. Und die Antwort ist: Ja.
In Gabun werden FSSPX-Ehen eingetragen, nachdem der Vatikan selbst klarstellte, dass sie gültig waren.
Geht dabei nicht um Campos! @Gotthard: Der Seminarist wurde nicht vom Eintritt abgehalten weil der Pfarrer
glaubte er hatte keine Berufung, aber weil er sagte, dass das Priestertum nichts anders das Laientum sei
und Laien genausoviel „konnten“. @iustus: Das ist ein Beispiel das deutlich ist. Aber andere Sachen sind
auch die von Konzilen, Enzyklikas usw. verbotenen Missbräuche der Handkommunion, der Messdienerinnen
(Dekrete römischer Kongregationen stehen nicht über das III. Konzil von Kosntantinopel soweit es mir
bekannt ist, auch nicht über Allatae Sunt). Die Beschwerden sind einfach da. Ich glaub nicht ein FSSPX-Paar
würde sich nicht von einem alten Priester die alte hl. Messe liest trauen lassen. Nur ist ein solcher
oft nicht vorhanden. Fazit: die Sache ist komplex und schwierig und so pauschalisierend wie das Bistum
Aachen kann und darf man nicht urteilen. Aber Mussinghoff geht es doch nur um die Macht und die Verhinderung
der alten hl. Messe. Um sonst nichts.
#55 AthanasiusII 13:21:20 | Montag, 30. Oktober 2006
@iustus aber dass der Heilige Stuhl , des nach dem Recht vorgesehenen Assistenten „(…), or their apprehensions
concerning his moral teaching in marriage instructions“ als schweren Nachteil im Sinne des c. 1116 anerkennen
würde, halte ich für unwahrscheinlich. Der Novus Ordo Missae wird nicht genannt werden, wohl aber, dass
die moralische Unterrichtung und Predigte leicht häretisch oder sündig werden. Vor einem halben Jahr
wohnte eine in meinem Ort ansässige Frau einer Hochzeit in einem kleinen Dorf nahe meinem Wohnort bei.
Es war Ihr Enkelkind (die Braut). Der Pfarrer sagte dabei, dass er sich fragte, ob die Ehe wohl gut stand
halten würde, da sich die beiden vorher enthalten hatten und noch nicht unverheiratet zusammengelebt
hatten. Dieser Pfarrer sagte dabei, das Konkubinat würde vor schlechten Ehen bewahren und sei eigentlich
besser. Und vor so einem Pfarrer sollte man heiraten (es war der Ortspfarrer der einem Seminaristen, der
jetzt mit mir in die alte hl. Messe geht, erklärte er soll doch Laie bleiben, damit sei auch nichts falsches.
Der Seminarist trat dennoch ein, ist aber jetzt wieder weg, wegen anderem Grund.) Canon 1116 aber vereinigt
mit dem Irrtum in Canon 144, beweist alles. Ich habe gerade an ‘Campos’ einen e-Mail geschickt und über
die kanonische Lage der Ehen die dort zwischen 1981 und 2002 ohne Inkardinierung geschlossen wurden, nachgefragt.
Ich bin mir sicher, man wird antworten mit: „anerkannt“. Aber dennoch habe ich den e-Mail geschickt. Ihr
hört noch darüber.
#51 AthanasiusII 12:52:00 | Montag, 30. Oktober 2006
Heil der Seelen Um das Heil der Seelen geht die Diskussion schon längst nicht mehr. Im vergangenen August
2006 war ich bei einer Ehe anwesend, für die ein Priester der FSSPX vom Ortspfarrer delegiert worden
war. Da waren die jurisdiktionellen Fragen gelöst. Wie Rom spätestens ab 1849 auch allen schismatischen
Priestern des Ostens die Firmgewalt delegierte, so könnte auch Bf. Mussinghoff dies tun. Aber das macht
er ja nicht. Er behauptet die FSSPX sei únd im Schisma, únd deren Ehen seien ungültig. Nun, das ist
mit einander unvereinbar und unmöglich. Ich würde gerne, dass die FSSPX-Gläubigen mal in Rom nachfragen,
um eine offizielle Stellungnahme bitten oder die Lage von Campos noch mal schriftlich übersetzen.
#27 AthanasiusII 21:37:06 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@Gotthard Die Ehe, geschlossen vor einem Pius-Vereins Priester, ist nicht gültig und kann wegen Formmangels
als nichtexistent betrachtet werden – so sehe ich es und wohl auch das Bistum Aachen. Also alle Ehen sind
gültig, von Ketzern bis Ungläubige, aber die der „Piusleute“ nicht. Welch ein Verständnis von Rechtfertigkeit
haben PRiester der modernen Kirche wie Sie doch. Alle in den Himmel, bloss nicht die Lefebvristen. Es
interessiert mich am wenigstens wie Mussinghoff-Propaganda und Gotthard von kreuz.net darüber denken.
Mir interessiert was Rom und die Apostolische Rota sagen. Und ich würde gerne mal hören, ob allen Ehen
1981-2002 in Campos ungültig waren. Denn diese sind alle eingetragen. Was mit den Gläubigen des Guter
Hirte Instituts? Seit wann wurden diese mit Ungültigkeit angedroht? Müssen die alle aufs neue heiraten?
Bediener der Ehe sind Mann und Frau, nicht die Jurisdiktion. Das Sakrament ist durch den Kontrakt gegeben.
Da Sie, GOtthard, die „Piussekteleute“ ausserhalb der Katholischen Kirche sehen (Ihrer Version der Katholischen
Kirche heisst das), müssen Sie die Gültigkeit nach kanonischem Rechte anerkennen.
#4 AthanasiusII 10:44:26 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Prioritäten des Pontifikats Adrianus Kardinal Simonis von Utrecht (Niederlande) erklärte vor kurzem
vor Theologen in einer Lesung zum Pontifikat Benedikts XVI. über dessen Prioritäten. 1. Benedikt wolle
die Ökumene vorrangig mit den sog. Östlichen Orthodoxen Kirchen suchen. Mit den Protestanten nicht mehr
so sehr. 2. Dem Konflikt mit den „Lefebvristen“ ein endgültiges Ende setzen durch eine Versöhnung, Freigabe
der alten Liturgie usw. Das sind seine Prioritäten.
#8 AthanasiusII 19:35:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Dem konservativen Anabaptistischen Ansturm ein endgültiges Halt zu bieten“? www.cbn.com/cbnnews/41194.aspx
Die BRD verfolgt ausgesiedelte Volksdeutsche Wiedertäuferfamilien aus der Sowjetunion wegen Home-schooling.
Väter eingekerkert. Wo sind nun die Apologeten der Religionsfreiheit?
#54 AthanasiusII 19:40:35 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Gotthard Simon der Zauberer hatte auch sehr viele Anhänger. Ob das aber „gute Früchte“ waren. Es geht
nicht um die Masse! Die Mehrheit hat nicht (immer) die Wahrheit. Und auch nicht meistens.
#17 AthanasiusII 19:38:14 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Die Neue Kirche. Parsch: „I heard of a Missa Recitata being celebrated among student groups. I resolved
to celebrate, with members of my circle, the first Community Mass. It was on Ascension Day, 1922. On the
day before this, I had gathered my group at the chapel of St. Gertrude, which was to become the cradle
of the popular liturgical movement, and I then explained the ceremonies and text of the sung Mass (we
called it that time the Liturgical Mass). That moment saw the complete separation of spirits: many Catholics,
those of the subjective spirit, seperated themselves from our circle. This sung Mass was still quite primitive:
the Kyrie, Sanctus and Agnus Dei were sung in German; Professor Goller had composed for us some fairly
simple choral melodies. The responses, Gloria, and Credo were recited in choir by all present. The readings
and prayers were said by the president. We made an offering, and even the kiss of peace was indicated
by a hand-shaking. It was no doubt the first celebration of Mass in the spirit of popular liturgy in the
German-speaking countries.“ – p. 28, „The Liturgical Movement“, Didier Bonneterre. „Eine Offerande“ (als
gäbe es mehrere), „Vorsitzender“ (statt Priester), „primitiv“ (statt liturgisch), „Gemeinschaftsmesse“
(statt Gotteskult). Alles schon 1922. 14 Jahre bevor Kardinal Lehmann das Lebenslicht sah. Der Modernismus
und die Versuche die liturgische Bewegung endgültig ins protestantische zu entgleisen, sind schon sehr
alt. Nicht erst nach 1965!
#49 AthanasiusII 17:47:42 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Benedikt Es gibt für die alte Messordnung nur eine stark limitierte Anhängerzahl. Keine blöden Circulatio-Argumente
benutzen. Diese geringe Zahl ist gerade durch die Drohung mit Exkommunikation, durch mediale Dämonisierung,
Ausgrenzung und ungerechten Verbote verursacht worden. Ich möchte gerne sehen, wer innerhalb von 15 Jahren
die „geringere Zahl“ darstell. Man hat eine geringe Zahl kreiert. Noch in den 1970er waren viele Katholiken
vom Recht Mons. Lefebvres überzeugt, auch viele die später „Neokonservative“ wurden oder abfielen. Man
hat damals dämonisiert, wie heute. Damals der Vatikan, heute Mainz und Paris.
#12 AthanasiusII 17:38:25 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Fuit scriptum hebraice, graece et latine. Das Einzige, was mich bei meiner letzten Medjureise im September
gestört hatte, war, daß an einem Sonntag statt der deutschsprachigen Messe, die normalerweise täglich
um 9:00 Uhr stattfindet, eine kroatische gelesen wurde. Ich finde, das sollte man nicht machen. Bei der
derzeitigen babylonischen Sprachverwirrung in der Kirche, ist man auf muttersprachlich gelesene Messen
angewiesen. Haben Sie schon daran gedacht, dass eine Lateinische Heilige Messe dieser ganzen Verwirrung
ein Ende setzten kann?
#10 AthanasiusII 10:36:14 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Salomonius Sicher. Nicht einmal ein aufrechter Liberal oder Protestant kann sich diesem Eindruck entziehen
wenn er die Sachen kennen würde. @Pünktchen: Multiritualismus hat es immer gegeben, aber nur apostolischer,
organischer Multiritualismus (römisch, köllnisch, sarumisch, parisisch, afrikanisch bzw. karthagisch
[Lateinische Riten], sowie byzantinisch-griechisch, byzantinisch-slawisch, chaldäisch, maronitisch, koptisch,
syro-malabarisch, syrisch, syro-malankarisch). Nicht künstlich-bugninischer Multiritualismus, d.h. Liturgiezerstörung
durch Nichtbeobachtung der alten Liturgie.
#8 AthanasiusII 10:30:59 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Et tu Brute? Mons. André Vingt-Trois (63) Und der gilt als „Konservativer“ und „Ratzinguérien“. Das
sagt schon was. Übrigens bedient er sich gerne von einer ganzen Gruppe aus der Piusbruderschaft ausgetretener
Priester die öffentlich den Novus Ordo auf Latein zelebrieren und privat die tridentinische hl. Messe.
Jene stellt er als Pfarrer an und als Aushilfspriester. Der liberal theologische Kurs des Bischofs von
Paris ist aber auch ganz klar. Die Bischöfe werden eher Hürde als Anlass zu einer „Übereinkunft“ der
FSSPX mit den Vatikanischen Dikastieren sein!
#6 AthanasiusII 10:26:07 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Kommunistischer Drang zum grauen Einheitswurst „Pour beaucoup de théologiens ce projet marque une rupture
avec l’unité qui est celle de l’Eucharistie.[…] Avec deux rites dans l’Église latine, il s’agit d’une
„nouveauté“ qui va à l’encontre de la tradition.“ …behaupten die Bischöfe Frankreichs. Das ist eine
Lüge, eine Lüge zur Geschichte. Man sagt also, dass zwei Riten in der lateinischen Kirche eine Neuerung
„die gegen die Tradition geht“ darstellen würde! Höh! Man kennt offensichtlich den ambrosianischen,
den mozarabischen, den Braga’schen, den Sarum’schen, den Dominikaner-, den Norbertiner-, den Karmeliten-,
den Glagolitischen Ritus gar nicht mehr! Und natürlich ist der Novus Ordo überall gleich. Sicher. Er
ist überall gleich banal (cfr. Kardinal Ratzinger im Vorwort „Die Reform der Römischen Liturgie“, Msgr
Gamber). Aber gleich? Einigkeit im Novus Ordo? Lügen, und weitere Lügen. Man muss wirklich nicht „Traditionalist“
(„intégriste“) sein um das leicht einzusehen. Jeder Student der Geschichtswissenschaft sieht das auf
einmal. Lügen. Man ist wachgerüttelt. Man fürchtet volle Kirchen. Und leere Novus Ordo-Saäle.
#4 AthanasiusII 10:15:55 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Wie traurig – Biritualismus – Wie kleinbürgerlich sind diese Bischöfe Frankreichs doch. Wissen sie denn
gar nicht, dass die katholische Kirche nicht nur einen Biritualismus kennt, sondern einen Hectoritualismus
bereits hat? Weiss er denn nicht, dass es in Frankreich hunderttausende von Armenischen Katholiken ihres
eigenen Ritus gibt? Weiss er nicht vom separaten, zwar reformierten, Missále Carthusiense (1981)? Von
den Byzantinischen Katholiken? Natürlich, das weiss er schon… Aber er weiss auch, dass die Vielfalt,
Diversität, der lateinischen Riten, die vom Progressismus und dem Bugnini-Messbuch unterdrückt bzw.
zerstört wurde, sich für die eigene Novus Ordo-Liturgien, die in Frankreich oft einfach liberal-protestantisch-humanistischer
Natur sind (nicht einmal lutherisch mehr), die in 100,000en Variationen zelebriert werden, tödlich auswirkt.
Der alte römische Ritus („tridentinisch“) hat die veritas in sich, ist Fundstelle des Glaubens, auch
immer gewesen. Und magna est veritas et praevalet. Das letzte wissen die Modernisten im Episkopat ja sehr
gut. „Angst vor dem Biritualismus“ (Link) rorate-caeli.blogspot.com/…-apostolic-rite.html
#38 AthanasiusII 23:30:11 | Montag, 16. Oktober 2006
@Marsillius Können Sie auch mal gute Referenzen geben? Die römischen Kolonien die Jesus nachweislich
besuchte, verwendeten offiziell ja das Lateinische. (Martin Hengel in „Hellenization“) Und Altassyrisch,
anders als das Aramäische, eher Sumerisch, sprach Er auch. Oder wie es der Aquinat so schön sagt: „quod
autem hebraice Rabbi, latine dicitur Magister“ (STh I-II q.98 a.1 sc. 19) Ein Magister beherrscht seine
Sprachen! @Gotthard: Und wer zurück zu den 1970er will, der geht halt in Ihre Kirche zur „Liturgiefeier“.
Die Sie höchstpersönlich geschrieben haben! Viel Erfolg! Happy times are here again! We all live in
a yellow submarine! Kumbaya my Lord, kumbaya! upload.wikimedia.org/…/en/7/75/Stmarks.jpg „Es geht alles
vorüber…es geht alles vorbei… nach jedem Dezember kommt wieder ein Mai (aber nicht 1968)…“ Sed
magna est veritas, et permanet. Stat crux dum volvitur orbis.
#8 AthanasiusII 16:08:17 | Samstag, 14. Oktober 2006
@Aquins Urenkel Auch nach dem CIC von 1917 hätte die Weihe von Bischöfen gegen den ausdrücklichen Willen
des Papstes zur Exkommunikation ipso facto geführt. Nein, so einfach ist dies nicht. Der Codex Iuris
Canonici von 1917 (vel Pio-Benedictinum) hatte anfangs nur eine suspensio a divinis vorgesehen für diejenige
die ohne apostolisches Mandat einen Bischof weihten. Nur nach den illegalen Bischofsweihen 1951 in China,
wo man für die künftige Patriotische Vereinigung Bischöfe weihte ohne Erlaubnis und diese tatsächlich
auch eine Jurisdiktion zugewiesen wurde (usurpatio, de facto schisma), wurde ein Anhang am 1917 Codex
gehängt, durch den es ab da so war, daß unerlaubte Bischofsweihen die gültig durchgeführt wurden,
mit der excommunicatio latae sententiae bestraft werden. (Beispiel: Die Bischofsweihen von fünf Priestern,
darunter ein Diözesanpriester, ein Amerikanischer Benediktinerpater und ein irischer Kaplan, am 1.1.1976
in El Palmar de Troya, Spanien, durch Exz. Ngô Dinh Thuc, der sich aber im selben Jahr mit Papst Paul
VI. versöhnte.) Ursprünglich war es also anders; schon im Mittelalter gab es deswegen mancher Wanderbischof
ohne kanonische Missio. Nur ist der Casus Lefebvre natürlich sehr umstritten und schwieriger (auch für
den Apostolischen Rota), da eine moralische Überzeugung einer Notsituation vorliegt, da man etwa in kommunistischen
Ländern auch ohne Normen des Hl. Stuhles Bischöfe ohne Mandat weihte, wie in Rußland. Notstand… Das
macht die persönliche Sache schwieriger.
#40 AthanasiusII 13:36:45 | Freitag, 13. Oktober 2006
Noch eine Weitere Quelle Thomson Francis J. The legacy of SS. Cyril and Methodius in the Counter-Reformation:
the Council of Trent and the question of scripture and liturgy in the Vernacular, together with an account
of the subsequent consequences for the Slavo-Latin (Glagolitic) rite and the Bible in Croation translation.-
In: Methodios und Kyrillos in ihrer europäischen Dimension / Konstantinou E. [edit.], Frankfurt am Main, ,
2005, p. 87-246.- (Philhellenische Studien; 10)
#98 AthanasiusII 09:49:03 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Übrigens Übrigens findet P. Lingen die Priesterweihe unter traditionalmass.org sicherlich ungültig,
da Bischof Dolan von Erzbischof Lefebvre 1973 zum Priester geweiht wurde im Bistum Freiburg. Und Lefebvre
war ja Freimaurer und Okkultist, so Lingen, und sein Konsekrator Kardinal Liénart auch (einer obskuren
Quelle nach), und das mache seine Weihe ungültig. Nun sollte man mal nachschauen, wie viele der Bischöf
der altkatholischen Utrechter Linie bei der Loge waren. Recht viele. Also nur Zweifel und Streit bei Lingen,
leider. Streitsüchtigkeit ist bereits vom hl. Paulus verurteilt worden.
#13 AthanasiusII 22:06:27 | Montag, 9. Oktober 2006
Der Rosenkranzkreuzzug der FSSPX ist schön, und da Gott über die Zeit steht, kann er auch schon während
des Gebetes die Intention erfüllen und somit die Gebete erhören. Natürlich wird UnaVoce machen, als
hätte nur sie durch vierzigjähriger Aktivität und nicht auch (oder gar hauptsächlich) die Priesterbruderschaft
St. Pius X. bzw. Erzbischof Marcel-François Lefebvre CSSp.
#84 AthanasiusII 22:04:12 | Montag, 9. Oktober 2006
@Stefan68 Heute gilt als sicher, dass Wanderbischof Georg Schmitz als Bischof, der 1977 (9 Jahre nach
seiner Bischofsweihe) Hw. Lingen zum Priester geweiht hat in Pontifikalien. Nur die Gültigkeit der Weihelinie
Schmitz gibt es zu untersuchen, was Sie aber nicht machen (welche Sie nicht als ungültig beweisen können),
Sie attackieren nur Lingen. Wenn nun ein Sakrament in apostolischer Sukzession zelebriert wird nach katholischem
Ritus von in katholischen Riten geweihten Klerikern, ist die Gültigkeit immer anzunehmen (Apostolicae
Curae, 33). So einfach ist es. Rufmord und Gerüchte sind nicht erlaubt. Natürlich werde ich mich als
Sedeplenist weiter von Teilnahme an den Sakramenten durch Lingen gespendet fernhalten. Er würde mir ja
auch keine Hl. Kommunion geben, da er grundsätzlich die communio mit nicht-sedisvakantistischen Gläubigen
verweigert. Somit ist er schismatisch, denn ich bin nach kanonischem Massstab römisch-katholisch. Er
verweigert die communio ecclesiae, somit ist er raskol.
#8 AthanasiusII 12:43:18 | Samstag, 7. Oktober 2006
@thomas Die Trennung von Kirche und Staat ist ein christliches Gebot! Unsinn. Nur die Unterscheidung von
Kirche und Staat ist es. Der Staat steht ja nicht über den Geboten und soll der wahren Religion auch
Unterstützung bieten, kraft der Offenbarung. Das Wort Christi spricht von der Unterscheidung von Kirche
und Staat, spricht sich gegen die Vergötzung des Staates aus (also gegen Kommunismus, Faschismus aber
auch Liberalismus in seiner Obsession mit dem laisierten „neutralen“ Staat). Der hl. Paulus sagt zu uns:
„Opportet Illum regnare.“ Christus soll geistlich über die Gesellschaft herrschen. Auch in den Gesetzen
des Staates.
#6 AthanasiusII 13:11:12 | Freitag, 6. Oktober 2006
Revolution? „Wenn diese Kritik erlaubt ist, erleben wir eine wahrhafte Revolution, die sich in keiner
Weise in die Tradition der Kirche einfügt.“ Jaja, Herr Generalvikar. Aber war nicht schon Vatikanum II.
die Revolution in der Kirche. Nicht? Dem liberalen Kardinal Suenens nach doch: „Das Zweite Vatikanische
Konzil war 1789 in der Kirche.“ So Suenens. Auch verstehen Sie nicht, was verbindliche Lehre ist, und
was diskutabel ist. Denn Sie und Ihre „progressive“ Mit-Kleriker wollen Dogmen und verbindliche Lehren
der Moral in Frage stellen, während die FSSPX nur Neuerungen in Frage stellt für deren Promulgation
den Nachfolgern Petri der hl. Geist explizit nícht versprochen wurde (cfr. Pastor Aeternus, I. Vatikanische
Konzil, ex cathedra). Das II. Vatikanum war ein Pastoralkonzil, das nicht unfehlbar ist und keine verbindliche
Lehren promulgiert hat wie etwa Vatikanum I. Sicherlich dürfen Sie diskutieren darüber ob ‘Rerum novarum’
oder ‘Pacem in terris’ nun wohl so gute Lösungen waren, aber Sie dürfen nicht die Auferstehung leugnen
und Munificentissimus Deus ablehnen, was ja täglich in Ihren Seminaren geschieht. Auch die Morallehre
ist verbindlich und unänderlich. Nun, ‘Dignitatis Humanae’ und ‘Nostra Aetate’ stehen auf der Ebene der
Lehrautorität einer Enzyklika. Wie Msgr. Felici, Sekretär des II. Vatikanums, sagte: „für die Aussagen
die einen neuen Charakter haben, müssen wir eine Ausnahme machen [=nicht in der Unfehlbarkeit der ordentlichen
universalen Magisteriums einschliessen].“
#24 AthanasiusII 22:39:53 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
The Passion of the Christ von Mel Gibson war zwar grösstenteils historisch korrekt, aber deren Teil der
Einsetzung der hl. Eucharistie war völlig falsch und historisch inkorrekt, ja sogar protestantisch. Zuerst
war Jesus nicht zum Paschamahl in armseligen Gewändern gekleidet (Lazarus der Reiche war sein Freund),
und nur die besten Kelche wurden zum Paschamahl benutzt, keine primitiven Erdbechern aus Terracotta wie
bei Gibson. Auch hat man jüdische Matzè (ungesäuertes Brot, dem westlichen Kommunionsbrot sehr ähnlich)
benutzt, kein Fladenbrot vom Türken wie Gibsons Film suggeriert. Auch der Tisch war falsch orientiert.
Man hat bei Paschalammverzehrung (nach mosaischem Gesetz!) und bei der Einsetzung sicherlich gestanden
und nicht gesessen, da das Ausdruck von wichtigem und Sakralität war. Jesus war an der Rundung eines
U-Tisches, und die Apostel waren somit neben oder gar hinter Ihm bei der Einsetzung, die er jedenfalls
ostwärts feierte. Den Aposteln hat Jesus wahrscheinlich keine Handkommunion gegeben, trotz ihrer Vollmacht
(„tut dies zu Meinem Gedächtnis“), da Er ja auch bereits dem Verräter Judas vorher (beim Mahle, nicht
bei der Eucharistie) ein in den Wein eingetauftes Stück Brot in den Mund gab, so das Evangelium.(Joh.
13:26) Sicherlich gab er kein vom Wein getränktes Brotstück in die Hand, sodass diese beschmutzt werden
sollte. Bei uns Germanen mag sowas nicht üblich sein, aber im semitischen Osten war das „einander futtern“
zeremoniell Ausdruck von Liebe bzw. Akzeptanz.
#22 AthanasiusII 14:05:37 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Verlorenes – doch nicht vergessenes Land. Ins Herz sollst du dir graben Dies Wort als wie in Stein: Was
wir verloren haben, Darf nicht verloren sein! upload.wikimedia.org/…b3/Germanborders.gif (Paul Warncke
de.wikipedia.org/wiki/Paul_Warncke) _____ Jetzt: zweisprachige Strassenschilder in ganz Oberschlesien
(Gorny Slask), Danzig (Gdańsk) sowie in den Gebieten um Allenstein (Olsztyn) und Marienburg (Malbork),
wo noch immer Deutsche leben.
#20 AthanasiusII 13:48:35 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@Robert Ketelhohn Ihr Anti-Amerikanismus halte ich für äusserst primitiv. Die Vereinigten Staaten haben
uns hier Jahrzehntelange Freiheit gebracht und garantiert. Obwohl es natürlich in den USA freimaurerische
Tendenzen gibt, ist es auch Tatsache, dass die gemildert sind, und dass das amerikanische Volk wesentlich
moralischer ist als das deutsche oder arabische Fussvolk dieser Tage. Wäre ich Staatspräsident, so würde
ich mich auch freundlich mit den USA verhalten.
#25 AthanasiusII 13:44:44 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Beschimpfung seiner Mitbrüder im Bischofsamt Seine Eminenz Kardinal Vlk beschimpft also die FSSPX als
„Rechtsextremisten“. Na dann, so passt sein Bruder in der Bischofswürde, Exz. Max Ziegelbauer, auch dazu?
Denn Weihbischof Ziegelbauer steht ja der FSSPX auch positiv gegenüber? Er zelebriert dort sogar den
Hl. Messen und Glockenweihen mit (Deo gratias): schauet mal…www.fsspx.info/special/index.php?page=15&show=&…
und hier: (klicken). www.fsspx.info/special/index.php?page=25&show=&… Oder passt Exz. Ziegelbauer dem
Vlk in das anti-deutsche tschecho-kommunistische Stereotyp?!!!? Gott sei Dank, gibt es auch noch realistische
Bischöfe wie Exz. Ziegelbauer und Fellay.
#25 AthanasiusII 22:06:29 | Montag, 2. Oktober 2006
Traurig Dieser Fall ist zutiefst bedrückend und traurig. Die Einsamkeit ist ein grosses Problem unter
dem Klerus. Im Gesellschaftsleben werden sie verbannt, unter sich beherrscht die modernistische Clique
oder die Clique der Sodomiten die soziale Bühne. Orémus… Requiescat in pace. Ich hoffe er hat keinen
Selbstmord begangen oder rechtzeitig Reue aufgezeigt, wie der Mann der frommen Frau beim hl. Pfarrer von
Ars! Hl. Johannes-Maria Vianney, bitte für ihn!
#4 AthanasiusII 21:54:48 | Montag, 2. Oktober 2006
@Karl Murx In Ihrer Hetze gegen Weihbischof Fellay, vergessen Sie, dass die Umstände völlig anders sind
und das Beispiel Guter Hirte-Institut nicht zählt (waren schon ausgetrieben). Auch eine Rore-Sanctifica-Webseite
mit Archiven und Bibliothekkopien macht den absurden Vorwurf die ‘konziliaren Weihen’ (nach dem neuen
Pontificale Romanum das nach der Konstitution vom 18.6.1968 am 1.4.1969 eingeführt wurde) seien ungültig
von sich heraus, nicht wahrer oder wissenschaftlicher. Ein gewisser Theologe Küng pflegt auch seine Bücher
mit Räferenzen vollzupflanzen und auch ein Hw. Alfred de Loisy war Archivar. Diese Weihen nach dem editierten
Hippolyt-Ritus sind explizit katholisch (‘summum sacerdotium’), deswegen nicht der Verurteilung etwa der
anglikanischen „Weihen“ unterliegen (wie Sedisv. irrtümlich verkünden). Das Adjektiv ‘principalem’ und
das ‘constituerunt ecclesias etc.’ drücken deutlich das Amt des Bischofs aus. Bei der Diakonatsweihe
im überlieferten Ritus haben wir ja auch nur ein „Ministerium“ das erwähnt wird, was ja auch nicht gerade
eindeutig ist. Sogar die „Würde eines Presbuteros“ könnte man auch protestantisch deuten. Aber theoretisieren
über nicht-existente Sachen und Greuel ist ja Spezialität gewisser Gruppen. Bis heute hat man ja auch
noch kein Zitat und keine Schrift mir vorlegen können in der Paulus VI., Johannes-Paul II. oder Benedikt
XVI. öffentlich eine ex-cathedra Lehre leugneten und das zwar ‘en pleine publique’ und von der 2/3 Mehrheit
der Katholiken erkannt!
#62 AthanasiusII 22:05:34 | Sonntag, 1. Oktober 2006
@Gotthard und Weihrauch hat Petrus sicher auch verwendet … Erst der hl. Petrus? Schon die Weisen aus
dem Osten benutzten Weihrauch zur Offerande. (Mt. 2:11)
#49 AthanasiusII 16:59:30 | Samstag, 30. September 2006
Das ist wahr. Was macht übrigends eine geistliche Schwester um Mitternacht im Internet? Man muss nicht
alles verstehen… Wissen Sie denn nicht? „Gott macht alles neu!“ „Er hat das Alte weggeschafft.“ „Das
Konzil hat das magnum silentium abgeschafft.“ „Sie kommen mir so vorkonziliar vor.“ @Andrea: 1. Sorbische
Kultur ist slawische Kultur, dass Sie mir direkt deutschen Nationalsozialismus vorwerfen weil ich die
FSSPX für ihre Kulturarbeit der Erhaltung der etnischen Vielfalt auch in der BRD lobe, sagt wohl was
über den deutschen Geist. Só geschichtlich verkrampft und frustriert dass sogar sorbische (srpskjia)
Trachten katholisch-slawischer Minderheiten aus dem Freistaat für Blut-und-Boden-Ideologie angesehen
werden.
#47 AthanasiusII 16:33:49 | Samstag, 30. September 2006
Ich habe es satt, dass ihr deutsche direkt überall Faschismus drin seht! Ein Vol, ein Reich Seit wann
bringt denn die Hl. Messe etwas für Volk und Vaterland? Immer schon. Ein Gebet Pro Rege war immer da.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, daß sich auch einige recht national Angehauchte dort tummeln. Sicher.
Ich kenne aber auch ex-Priester der FSSPX die heute die Kommunisten anführen. Die meisten sind sowieso
Christdemokrat im Herzen. Petainisten und „Rechte“ gibt es sicher, aber nicht nur. Und da ist es ziemlich
schnuppe, ob ich grün, schwarz, blau bin, oder Anzug oder Jeans anhabe. Sicher. In Brüssel ist der Prior
der FSSPX ja auch ein Schwarzafrikaner. Und ein grossartiger Mann. Nationalismus und Katholizismus haben
vielleicht 1900 mal zusammengepaßt, Kaum und wohl nur ein wenig in Frankreich, und nach 1903 auch da
kaum noch. Englischer Nationalismus war antikatholisch, Deutscher Nationalismus (Bismarck, Kulturkampf)
war antikatholisch, italienischer Nationalismus (eher Nationalliberal) war stark antikatholisch.
#30 AthanasiusII 11:18:46 | Samstag, 30. September 2006
@Breze Keiner von denen die Sie meinen, pflegt einen Hass gegen die Römisch-Katholische Kirche, der man
zum ewigen Heil verpflichtet angehören muss (cfr. ‘Cantate Domino’, 1442, Konzil von Florence u. Ferrara).
Gäbe es eine „Kirche des 2. Vatikanums“, im Widerspruch und in Ablehnung der „alten“, der vorigen, so
wäre diese Kirche eine Gegenkirche, eine Gemeinschaft ohne Heilsbedeutung, nur von politisischer Bedeutung.
Sogar Kardinal Ratzinger sagte 1989 in Chile vor den Bischöfen, dass er sich fragte, ob die Kirche von
vor 1962 wohl dieselbe gewesen sei wie die von nach 1962, oder ob man den Gläubigen eine „neue Kirche“
geschenkt habe. Er sagte, man könne keine neue, separate Kirche erbauen. Es gibt nur die Römisch-Katholische
Kirche deren ewigen dogmatischen Lehren nicht vom Pastoralkonzil Vatikanum II. geändert wurden oder werden
konnten. Magna est veritas, et praevalet. Man sieht, wo es wächst trotz Ausgrenzung und Verspottung durch
die Bischöfe die schon längst keine Episkopoi mehr sind in ihrem Tun, und wo auch der Leerlauf weitergeht,
zahlenmässig sowie liturgisch.
#41 AthanasiusII 11:13:22 | Samstag, 30. September 2006
@BEnedikt Ob er von der Legende überzeugt war oder nicht kann niemand genau wissen. Auch nicht, wie genau
er die Ereignisse hat untersuchen lassen. Nein, er hatte sicherlich Alzheimer als er das Dekret „Beatus
Andreas“ zum Kindl von Rinn erliess (ich gab den Verweis-URL unten). Ihre Argumentation…na…lässt
zum Wünschen übrig.
#77 AthanasiusII 03:20:28 | Samstag, 30. September 2006
@methusalix Es ist, wie bereits beschrieben, so, dass die Verbrechen der „Bolschwisten“ reine Propagandalügen
der rechtskonservativen Katholiken sind. Sie sind nirgends in ordentlichen und wahren Quellen dokumentiert.
Quelle für Ihre Behauptung? Pravda? Der internationale Kamerad des Arbeiters? Oder welche Zeitung? Freies
Warschau? Die Stalinisten haben 1936-1939 in Spanien zig-Tausende von Geistlichen ermordet, Dörfer ausgerottet,
und Frauen vergewaltigt. Nur die links-indoktrinierte westeuropäischen Massen denken nur an „Guernica“
als Summum des Krieges, was ja Unsinn ist.
#20 AthanasiusII 14:47:24 | Freitag, 29. September 2006
Ist ja klar Dass es wenige Indultmessen gibt. Wenn man die Leute in Kirchen einsperrt zu unmöglichen
Zeiten, Pfarrer die wenigen Gläubigen in den „modernen“ Pfarreien mit Poltergeist und Exkommunikation
androhen wenn das THema Alte Messe nach vorne kommt, die Bischöfe sich weigern normale Gottesdienstzeiten
und -Orte zu gestehen, ist das nicht wunderlich. Nun ist die Zahl der „konziliaren“ Gottesdienst auch
immer beschränkter, somit auch die „moderne“ Zahl praktisierender Gläubigen. Die wird sogar platschen
in einigen Jahren, vor allem in Westdeutschland und sogar in Bayern. Interessant wäre es, das Alter der
Indultmessbesucher mit dem der „normalen“ Pfarrei-Otto-Normalverbraucher-Pfarreien zu vergleichen. Dás
würde erst etwas sagen. U.a. wo die Jugend sich befindet und wo sie betet únd praktiziert. Blosse Zahlen
sagen ja nichts. Wer lébt noch römisch-katholisch. Ich habe nur eine Hand voll der Tausende des Opus
Dei das tun sehen, und dazu aber Hunderte von Familien die den hl. Messen der sog. „Traditionalisten“
beiwohnen. Der überlieferte Ritus ist die einzige liturgische Lösung für den Westen. Diese Mediakampagne
einer Herabwürdigung durch die deutschen konziliaren Bischöfe, ändert daran gar nichts.
#65 AthanasiusII 14:40:44 | Freitag, 29. September 2006
Verfassungsfeindlich und anti-Demokratisch sind nur diejenigen, die Grenzen an der religiösen Toleranz
stellen möchten und ein radikal-sekuläristisches Gesetz auffordern durch das Eltern das Recht auf religiöse
Erziehung der eigenen Kinder entsagt werden soll. Die Religion aus dem gesellschaftlichen Leben verbannen
wollen, sind die Feinde des Deutschen Volkes und des Staates, auch wenn sie sich auf diese beiden zu berufen
versuchen. Manche hier hätten gut in die Robespierre-Politik reingepasst als Gestapo-Offizieren der „Vernunft“.
#151 AthanasiusII 09:56:10 | Freitag, 29. September 2006
Während man sozial (nicht sozialistisch) sein kann in der Politik und auch mal das Großkapital anprangern,
ohne aufzuhören katholisch zu sein, sind Freimaurer von der Hl. Kommunion ausgeschlossen und in einer
Organisation die mit dem kath. Glauben unvereinbar ist. (Soweit Joseph Ratzinger.) Meiner Meinung nach
sind sie auch wegen möglicher Verschwörung gegen Staat und Kirche exkommuniziert. Man muss nur die Schriften
von Albert Pike kennen, und auch die Schriften der amerikanischen Freimaurer (die sich über Infiltration
durch okkultistische Illuminaten schon 1776 beklagten), sowie die Aussagen der Großbänker und Revolutionären
(leider allzuoft apostatische Söhne des jüdischen Volkes, darunter Marx aber auch die Rothschilds),
dann weiß man wie sehr es Realität ist, dieses Streben durch Weltkriege und Weltorganisationen zu einer
Neuen Weltordnung zu kommen, die ja George Bush Sr. 1990 auch ankündete als er den Irakkrieg begann zur
Verteidigung Kuwaits. Man muß wirklich kein Verschwörungstheoretiker sein um das einzusehen, ohne Obsession
und ohne hinter allem ein Freimaurer oder „Illuminate“ zu sehen. Religiös ist das Streben der Freimaurer
darauf gerichtet dem 3. Tempel wiederaufzubauen und eine Eine Welt-Religion zu gründen in der alle Weltreligionen
synkretistisch zusammenleben werden (auch in Jerusalem?). Schon der hl. Pius X. hatte das eingesehen (Notre
Charge Apostolique). Hier zwei Photos des Hohen Gerichtshofes der Menschheit in Jerusalem. Photo I www.mustardseed.net/…/images/SUPREMCT.jpg
und Photo II www.sassontiram.com/…FJerusalem%2FSupreme Court%2FSassonTiram15020435Web.jpg. Masonisch
nit?
#30 AthanasiusII 09:43:08 | Freitag, 29. September 2006
Das Anderl von Rinn Der Festtag des „sel. Anderl“ wurde schon 1953 aus dem Kalender gestrichen – sowas
aber auch, vor dem Konzil. War ein Irrtum das zu machen in politischer Korrektheit. Hier was Papst Benedikt
XIV. (1740-1758) zum Seligen Kinde Anderl aus dem Tiroler Rinn und dem Seligsprechungsverfahren sagte:
klicken Sie HIER: Beatus Andreas. www.romancatholicism.org/beatus-andreas.htm Zwischen Gänsefüßchen
sollte man nicht schreiben.
#71 AthanasiusII 09:39:05 | Freitag, 29. September 2006
Ach ja der „obelix“ 1. Sie agieren hier unter falschem Namen. Ein Name der eigentlich einem anderen im
deutschen Sprachraum bekannten Menschen gehört. Ist äusserst verwerflich. 2. Manuel Palacios Film stützt
sich auf die neuesten historischen Untersuchungen. Demnach existierten während der Diktatur insgesamt
104 Konzentrationslager, ein ganzes Netz. Franco ließ dort Regimegegner hinrichten, foltern, verhungern.
I. Palacio ist ein Linker. II. Großbritannien hatte auch KZs, im I. WK, im II. WK, im Boerenoorlog in
Südafrika. Waren dadurch Benjamin d’Israeli und Churchill sofort Verbrecher und Völkermörder? Wohl
kaum. Während heute das Wort „KZ“ „Mord und Vernichtung“ bei dem dummen Menschen aufruft, tat es damals:
„Gefangenenlager.“ III. Quelle? Historische Quelle? Wo sind Erschießungen und Verhungerung dokumentiert?
Nirgendwo? Dann ist davon auszugehen, daß es sozialistische Gegenpropaganda ist, auch heute versucht
man das noch zu verzapfen. Zapatero hat nicht umsonst Hunderte von Statuen des Caudillo zerstören lassen.
IV. Schlußfolgerung: Wer sich auf eine sat3-Dokumentäre stützt für groteske Behauptungen gegen Franco,
ist ahistorisch. Ich leugne übrigens nicht, daß es Massenerschießungen gegeben hat 1939: man hatte
kein Essen, keine Gefängnisse und die Freilassung hätte einen Guerilla-Streit bedeutet. Natürlich war
das gegen das Kriegsrecht und gegen die katholische Moral, aber verständlich war es nach den Grausamkeiten
der Republikaner und Bolschewisten sicher.
#28 AthanasiusII 09:32:00 | Freitag, 29. September 2006
@Breze Diese römisch- katholische Kirche wird aber wiederum von nicht wenigen hier, die der Piusbruderschaft
zugetan sind, als Sekte bezeichnet, und auch kreuz.net selbst lässt eine Tendenz in diese Richtung durcblicken.
Quelle für diese Behauptung? URL? Wo hat hier ein Römisch-Katholischer Geistlicher der FSSPX die röm.-kath.
Kirche als Sekte bezeichnet oder den Hl. Vater als Führer einer Sekte? Wo hat kreuz.net dies getan? Oder
meinen Sie mit „römisch-katholische Kirche“ Ihre Clown-Pfarr-Kindermesse-mit-Dorito-Chips-auf-dem-Altar
und Ihre Pastoralreferentin die sich in Priestergewänder zu kleiden pflegt? Bitte untermauern Sie Ihre
Beiträge mal. Sonst werden Sie nicht au sérieux genommen, Breze.
#61 AthanasiusII 18:27:18 | Donnerstag, 28. September 2006
@Ansgar Bormann Jr. ist in den 1950er zum katholischen Glauben konvertiert. Martin Bormann ist sogar Priester
und Missionar fuer die Herz-Jesu-Missionare gewesen, er ist aber spaeter verheiratet. Meine Aussage „abgefallen“
ist zu stark und falsch gewesen. Er ist nur verheiratet und in den spaeten 1960er laisiert (um 1970).
Aber seine Schriften zur Theologie scheinen aeusserst peinlich neo-modernistisch zu sein. Ein liebvoller
Mann scheint er wohl zu sein. Aber als kleiner Bube hat er wirklich nicht Menschenhaut von Rinderhaut
unterscheiden koennen, sicherlich nicht wenn man Horrorgeschichten hoerte. Aber vielleicht ist das vom
Schreibtisch und -stuhl Himmlers wohl war.
#54 AthanasiusII 15:42:53 | Donnerstag, 28. September 2006
Otterbeck Ich bin Laie, kein Aspirant priesterlichen Lebens oder der Priesterweihe, kein Angehöriger
der FSSPX, und schon gar kein Integralist im klassischen Sinne. (Ihre Verwendung des Wortes, die Sie vom
Kardinal Suhard übergenommen haben, stammt erst aus 1947 und später und ist unsinnig.) Ich bin grosser
Anhänger von Franco für das damalige Spanien. An sich bin ich eher Christdemokrat und wohl im Sinne
von Pius XI. und Robert Schuman (also auch European-Minded, aber nicht kryptosozialistisch wie die heutige
Entwicklungen vieler Teile der EU jetzt leider geht), aber das hindert mir daran nicht, für andere Staaten
und Zeiten andere Lösungen zu sehen. In Österreich war Dollfuß damals einfach der Mann, in den Niederlanden
ein aristokratischer Katholik wie De Ruys van Beerenbrouck. Franco war ein Held, vielleicht kein Heiliger,
aber doch ein Gläubiger, und dafür verdient er Lob. Dás galeon.hispavista.com/…unetepueblo/img/MISA
INAGURACION 2.jpg war Franco. Dies photos1.blogger.com/…/400/sp-1936-a24.jpg waren die Republikaner.
Für den Katholik und jeden freiheitsliebenden Europäer, auch für Eisenhower, war die Wahl einfach.
Damals auch. Wenn auch England und das Frankreich vom Verräter Bloch weigerten Franco zu helfen. El Caudíllo
war kein Nationalsozialist und schon gar kein Rassist.
#18 AthanasiusII 15:32:07 | Donnerstag, 28. September 2006
Hey Otterbeck Der einzige der hier unter zwei oder mehr Synonymen (u.a. Hudal) schreibt, sind Sie wohl.
Ich bin wirklich derjenige der ich gesagt habe, der ich bin. Und bin kein ordinierter Priester also.
#40 AthanasiusII 15:29:17 | Donnerstag, 28. September 2006
Genau Wenn es sich um eine Römisch-Katholische Schule handelt, wie diese hier, die zufällig von der
umstrittenen F.S.S.P.X. (vom Vatikan 1971 anerkannt) betrieben wird, leben auf einmal alte Pfaffenfeindliche
Tendenzen bei den deutschen Gutmenschen auf, vor allem da ja der Antikatholizismus (so De Zayas) heute
die einzige noch politisch korrekte Hass-Hetze ist und für die frustrierten linksliberalindoktrinierten
Nachkriegsdeutsche die einzige Rauslass’klappe. Wäre eine Koranschule geöffnet, wäre jeder mit SPD-Fähnchen
dargestanden und wäre unsere eigene Pastorentochter samt „C“DU dargewesen um IManen zuzujubeln, aber
eine römisch-katholische Kongregation „altmodischer Prägung“ wird nach jahrzehntelanger Indoktrination
und Gehirnwäsche gegen die Kirche als „fundamentalistische Sekte“ dargestellt und gerade noch nicht physisch
hingerichtet. Wäre es ein russisches Trainingszentrum, ein Zentrum für Einwanderer, ein Imamausbildungshaus
gewesen, oder eine Zionistische Lagergemeinschaft gewesen, hätten die bürgerlich-deutschen Gutmenschen
nach linker Indoktrination die Leute willkommen gehiessen wie nie zuvor. Ist es aber ‘ne katholische Grundschule
in einer leerstehenden katholischen Grundschule, darf es auf einmal nicht sein. Dann wird Kleidungsvorschrift
zum „Rockzwang“ umgeschrieben. Der Stürmer, der Völkische Beobachter, PRAVDA!, Voltaire sowie Radio
Moskau lassen grüßen.
#7 AthanasiusII 15:19:15 | Donnerstag, 28. September 2006
So ‘n Schwachsinn Jetzt will man auch schon, nachdem man bereist den Judenstein und das Heiligtum in Rinn
(Tirol) zugesperrt hat, auch noch so einen Kopf wegholen. Gleich auch mal das Rosenkranzfest ausrotten?
Das geht ja auch ueber den Sieg ueber friedvollen Muslimen.
#16 AthanasiusII 15:15:22 | Donnerstag, 28. September 2006
UNsinn Was die antikirchlichen Häretiker die hier schreiben in Reaktion auf einen Artikel alles schreiben
dürfen, ist ungeheuer. Wer der Piusbrüder hat denn jemals die Aufnahme von Bischof Ferraz kritisiert?
Nur ist es aber hier der Fall, daß diese von Milingo geweihten sich präsentieren als „römisch-katholische
Bischöfe“, was nicht wahr ist. An der Ehe selbst ist nichts falsches, aber es ist apostolische Disziplin
wenigstens als Bischof unverheiratet oder wenigstens enthaltsam zu leben. Das haben alle Apostel gemacht.
Beweisen Sie, ihr Christhasser, das Gegenteil, bitte.
#11 AthanasiusII 10:50:53 | Donnerstag, 28. September 2006
@Maledica Ja, Milingo war früher mit Medjugorje verbunden. Und bekanntlich gab es da auch führende Franziskaner
die es mit dem Zölibatsgelöbnis nicht so ernst nahmen (außereheliche Kinder, geheime Verhältnisse
mit jungen Frauen). Dennoch möchte ich darauf hinweisen, daß: 1. Medjugorje keine Kindermißbrauchsfälle
oder Homosexualität bekannt sind. 2. Erzbischof Milingo immer geheime sexuelle Verhältnisse verurteilt
hat als scheinheilig. Natürlich ist Milingo Brecher seiner Gelübde, sicherlich wo er jetzt eheliche
Sexualbeziehnung mit Frau Sung hat. Vielleicht kommt sogar ein Kind daraus hervor.
#40 AthanasiusII 22:54:40 | Mittwoch, 27. September 2006
@DDLchen Aber es wäre ja noch schöner, wenn das „Tätervolk“ (das sind wir, historisch gesehen, nun
einmal) hier die Definitionshoheit beanspruchte. Ich bin kein Täter und kein Deutscher, sondern Niederländer.
Mein Grossvater väterlicherseits war Kommunist und futterte unter Gefahr für das eigene Leben sowie
seiner Familie untergetauchte Juden und allierte Piloten. Dafür hat er als überzeugter Kommunist aber
nie Anerkennung erhalten (vor allem die Juden erwiesen sich nach dem Kriege als undankbar, für mich logisch).
Mein katholischer Grossvater (eher wirtschaftlich ein Linkskatholik) mütterlicherseits war auf dem grossen
Bauernhof seiner reichen alten Tante untergetaucht. Und Sie, Sie fallen immer noch darauf herein. Gleiches
gilt übrigens für die berüchtigten Lampenschirme aus Judenhaut. Noch so eine Lüge die von den Allierten
in Dachau verzapft wurde. Wie die Sowjetneubauten in Treblinka und Oswiecim. Das einzige „Dogma“ für
Leute Ihrer Couleur scheint es zu sein, mit allen Mitteln an Opferzahlen herumzufeilen. Gar nit. Massenmord
ist Massenmord. Sogar die Massendeportation wirkt einem Massenmord in die Hand. Aber es soll freie Untersuchung
gestattet werden. Mein bester Freund ist Deutsch-Jüdisch übrigens. Dessen jüdischer Vater hat wenigstens
Humor. Als ich mit denen in Baden war, hat er ein Photo von uns vor dem Soldatendenkmal (inkl. Reichsadler
und „Für unsere Gefallenen 1939-1945“) genommen. Guter Humor haben viele normale Juden wenigstens. Deutsche
leider viel zu wenig.
#8 AthanasiusII 21:25:35 | Mittwoch, 27. September 2006
@HetzerGraz Römisch katholische Schulen sind gewollt, schismatische ketzerische Propagandeinrichtungen
einer kleinen Gruppe nicht. Bitte um Erklärung, gnädiger Hetzer. Schisma? Gibt es nicht (so Kardinal
Castrillon Hoyos). Ketzerei? Gibt es nicht so Kardinal Castrillon Hoyos. Wer ist Beauftragter des Hl.
Stuhls in den Verhandlungen mit der FSSPX und verwandten Angelegenheiten? Ja, Castrillon Hoyos. Und was
ist der anonyme Herr FioreGraz in dieser Sache? Ein Null. Ein hetzender Laie. Dem von der FSSPX das Weihwasser
der Wahrheit ins Gesicht gespritzt wird. Und des mog er nit. Is ober san oagnes Problem.
#27 AthanasiusII 21:16:32 | Mittwoch, 27. September 2006
@roemkath Jedenfalls kenne ich keinen Priester irgendwelcher Art, der jemals ein Zelebret dort vorlegen
musste. Die Konzelebration Hw. Seiwert-Fleiges (Rosenheim bei München) fand statt anlässlich seiner
Regularisierung und steht damit in Verbindung. Er wurde ja auch persönlich von Papst Johannes-Paul II.
umarmt und begrüßt, hier bitte klicken upload.wikimedia.org/…hop_John_Paul_II.jpg. Im St. Petersdom
muss jeder Priester ein Zelebret vorlegen, das habe ich noch im vergangenen August persönlich mit einem
Priester der FSSPX erlebt in der Sakristei der Peterbasilika im Vatikan, als wir dort waren um auf dem
Altar unter dem der hl. Pius X. liegt, das hl. Meßopfer mitzufeiern. Dem FSSPX-Priester wurde die Zelebration
gestattet. War sehr schön. Nur mussten wir unsere eigenen Kanontafeln hinstellen.
#38 AthanasiusII 21:07:18 | Mittwoch, 27. September 2006
@Criticus Bitte, der Ritus Pauls VI. ist sicher kein katholischer Ritus! Ob die Weihen gültig sind steht
auf einem anderen Blatt, unerlaubt ist der Ritus allemal, denn der Papst darf keinen neuen Ritus schreiben.
Geht aus DH 1613 klar hervor. „quemcumque ecclesiarum pastorem“ schließt auch den Papst mit ein! Und
das bestimmen Sie? Als DH 1613 geschrieben wurde, gab es ja gar nicht „DIE Liturgie“ der Kirche, sondern
überall verschiedene Riten. Der Papst hat die Allgewalt auch in diesen Sachen. Der Ritus von Paul VI.
ist ein katholischer Ritus, oder wollen Sie dem Hl. Hippolytus Häresie vorwerfen? @Murx: Ihre Verbesserungen
sind gut gemeint, aber die Einheit zwischen Materie und Form ist schon gegeben im neuen Ritus. Das zu
leugnen ist Unsinn. Wenn die Auflegung des Evangeliums auch kein moralischer Kontakt ist, dann auch die
byzantinische Ordination mit Hand und Kreuz nicht. Der Ritus ist gut wie er ist. Im Lateinischen mag es
ein Adjektiv geben. Die überlieferte Form der Diakonatsweihe hat auch die Übergabe des hl. Geistes,
für die getreue Ausübung „Deines Dienstes“. Pro Officium. So muss auch das Principalis interpretiert
werden. Übrigens lehnt Ihr neuer „korrigierter“ Ritus der Hippolytisch-inspirierten Bischofsweihe näher
dem Anglikanischen als der von Paul VI. Sie benutzen ein „Receive the Holy Ghost“ am Anfang, was nach
Leo XIII. als Form nicht ausreicht, auch nicht wenn sie später doch der Amtscharakter ausgedrückt wird.
Lesen Sie bitte Apostolicae Curae noch mal genau.
#4 AthanasiusII 20:57:05 | Mittwoch, 27. September 2006
Der ganze Geburtsort Hw. Schmidbergers hat sich gar nicht gegen die Initiative gewendet, nur eine kleine
Gruppe christentumsfeindliche Agitatoren die der FSSPX feindlich gegenüber stehen. Der Bürgermeister
ist wenigstens sehr fair und ehrlich gewesen und hat nicht mit dem antikirchlichen Treiben gewisser Kleinstkreise
mitgearbeitet und der FSSPX sein Vertrauen geschenkt. Römisch-Katholische Schulen sind einfach gewollt,
und bestimmte „soziale“ Gutmenschen wollen das nicht für wahr haben. Ihr Gebäude des linken Deutschlands
ohne Kirche, mit Atheismus, mit freier „Liebe“ und freier Abtreibung stürtzt zusammen.
#32 AthanasiusII 20:52:34 | Mittwoch, 27. September 2006
@Benedikt Holocaust mit der Diplomatie 1. Pius XII. hat in seiner Weihnachtsrede 1942 die Deportationen
jener verurteilt die „nur wegen Rasse und Vorfahren“ abgeholt wurden. Dás war deutlich wörtlich und
sowohl das 3. Reich wie die USA verstanden es damals gleich einer Verurteilung, die es auch war. Dass
Hetzer Hochhut und etwa Goldhagen und der christfeindliche Film „Amen!“ dies anders beschreiben, hat mit
der historischen Realität nichts zu tun. Pius XII. hat auch – wenn auch sparsam – wörtlich verurteilt.
Wie die niederländischen Bischöfe etwa auch. 2. Ein holocaustum war der nationalsozialistische Völkermord
an den Juden nicht. Zuerst weigere ich mich es in kabbalistischer Weise als „Brennopfer“ zu bezeichnen,
lieber präferiere ich den orthodox-jüdischen Term „Shoah“. Der Ausmass der Morde ist weitgehend unbekannt,
die Zahlen übertrieben und möglich gefälscht, begründete Untersuchungen der Zahlen nicht zugelassen
durch die Negationismus-Diktate in der EU. Vieles ist Mythos und bereits so entlarvt. Etwa der Mythos
dass man Seife aus Judenfett produziert hat. Zahlen sind schwer zu ergeben, auch liegen keine direkte
Beweise vor, in denen etwa die Wannsee-Konferenz Ermordrung anordnet. Nicht eins! Aber natürlich waren
es Kriegsverbrechen. Aber eben nicht Hauptsache der menschlichen Geschichte wie man es uns vorspielen
will. Wann werden die 5 millionen ukrainischen Hungertoten Stalins anerkannt, wann die 1.5 Millionen Armenier?
Nie. Es gibt leider nur ein Neues Dogma.
#24 AthanasiusII 16:14:53 | Mittwoch, 27. September 2006
Forts …leiten Ihre Sukzession auf Talleyrand und seine Konstitutionsbischoefe zurueck. Der kanonische
Status ist klar. Etwa im Jahre 1976 erliess der Vatikan die Exkommunikation gegen die Erzbischof Thuc
und die von ihm im spanischen Doerflein Palmar de Troya geweihten Bischoefe (fuer die damals als „ Karmeliten
des Hl. Antlitzes“ bekanntstehende Erscheinungenkongregation die aus Paul VI. einen Maertyrerpapst und
Heiligen machte und 1978 einen eigenen Papst als P. VI.‘s Nachfolger ernannte). Darin stand dasgleiche
wie hier. Etwa der 1983 aus der Palmar-Sekte zurueck zur Kirche gekommene Hw. Maurice Revaz, der um 1950
zum Priester fuer die Chanoines du Grand Saint-Bernard geweiht wurde und 1976 (nicht von Thuc selbst,
sondern von Dominguez y Gomez) zum Bischof geweiht wurde, wurde laisiert unter Appelierung zum Dekret
von 1976. Aber 2001 konzelebrierte mit Papst Johannes-Paul II. auf dem Petersplatz der Deutsche Priester
Hw. Alfred Seiwert-Fleige (wohnhaft: Rosenheim), der einen Tag vor den Bischofsweihen am 1. Jaenner 1976
zum Priester geweiht wurde von Thuc, auch in Palmar de Troya. Er war 1978 auch in Palmar zum Bischof geweiht
worden, verliess aber 1980 die Palmarianer und wurde 2001 von der Kleruskongregation regularisiert. Seine
Weihen wurden anerkannt, er musste aber als „ blosser“ Priester weiterleben. Seine Priesterweihe wird
also anerkannt. Und so gibt es Tausende Faelle die beweisen, auch die Weihen von Milingo sind an sich
gueltig, wenn auch kanonisch ‘zu vernichten’.
#13 AthanasiusII 13:31:24 | Mittwoch, 27. September 2006
@Karl Murx Wie immer, sehen Sie auch hier wieder Poltergeister die es nicht gibt. Das auserwaehlte Geschlecht
Abrahams waren ehemals die Juden, jetzt sind es jene Juden und Griechen die an Christus glauben. Soehne
Abrahams konnte der hl. Johannes der Taufer ja aus Steinen hervorbringen, wie er sagte, womit er auf die
zu convertierenden Heiden hinwies. Wieso der „neue“ Ritus der Bischofsweihe Pauls VI. also hier wieder
„haeretisch“ sein soll, entgeht mir. Und Hippolytus von Rom, der spaetere Heilige, in dessen Texte man
den Ausdruck auch findet, war sicherlich auch ein Marano, ein Converso, eine Kryptorabbiner, nit? Was
Sie hier nit olles verzapfen. Hineinleserei, so nennt man das.
#11 AthanasiusII 19:52:30 | Dienstag, 26. September 2006
Fortsetzung Die Weihe Van Steenovens wurde vom Coadjutator von Babylon, Bischof Dominique Marie Varlet,
vorgenommen. Kanonisch war diese Weihe nicht legal und somit nicht anerkannt. Aber viele der Priester
und Bischöfe die sich aus dieser Konsekration ableiteten wurden später, werden heute noch, anerkannt
vom Hl. Stuhl, sowie die Weihen von Duarte Costa etwa. Nun sind die Fälle von Varlet, Duarte Costa, einem
anderen Mexikanischen Bischof, und Milingo sich sehr ähnlich: sie stehen in Verbindung mit einem Austritt
aus der römisch-katholischen Kirche und der Formation einer separaten unabhängigen Gemeinschaft ekklesialen
Charakters. Die Bischofsweihen der Erzbischöfe Ngô-dinh-Thuc, Lefebvre und des Bischofs De Castro Mayer
waren völlig anders, da mit ihnen keine Verleihung von irgendwelchen Sitzen verbunden war ohne Erlaubnis
des Hl. Stuhles, es gab keine Usurpatio von Gewohnjurisdiktion. Diese Weihen wurden zudem aus einem Notzustand
heraus argumentiert, und im Falle von Lefebvre mehrfach Rom vorgeschlagen. In dem Sinne haben die Bischofsweihen
Lefebvres und etwa die der tschechoslowakischen Untergrundkirche 1950-1968 vieles gemeinsam. Die Weihen
Milingos sind aber deutlich usurpierend (sie wurden auf Thronen installiert und Stallings gibt vor „Erzbischof“
zu sein) und für ein politisches Wort gemacht, nicht aus dem Notzustand heraus argumentiert. Gültig
sind sie aber genauso gut. Der Vatikan hat ja auch Kleriker aus Thuc-, Lefebvre-, Duarte-Costa und Varlet-Linien
regularisiert.
#14 AthanasiusII 13:40:26 | Montag, 18. September 2006
Terminus Kreuz.net hat sich heute diskreditiert, in dem es eine „Humorvolle“ Plaquette mit voller Pornographie
publizierte. Der Bericht wirkt sündhaft auf die Anschauer aus. Wann entfernt die kreuz.net-Redaktion
das Bild? Pornographie unter dem Kreuz. Bei kreuz.net ist es möglich. Ich bin empört über die Stupidität
der Moderatoren von kreuz.net und über die Gefühllosigkeit und den Mangel an Moral bei der Redaktion.
Sollte das das um 11:13 Uhr publiziert wurde um 15:00 nicht entfernt sein, lese ich nie mehr auf kreuz.net.
Ich schlage auch vor, dass dann „kreuzforum.net“ sofort die Zusammenarbeit beendet mit kreuz.net. Pornographie
unter kirchlichen Nachrichten: das wird wohl jeder wissen, dass dies Sünde ist. Dieses Bild soll wohl
die Endstation von kreuz.net sein? Billigjournalistik und öffentliche Sünde. Diskreditiert die ganze
Berichtgebung hier! RAUS MIT DEM PORNO-BILD!
#46 AthanasiusII 12:20:26 | Montag, 11. September 2006
Fortsetzung …, Titularbischof von Zarnia, sich noch immer in Todsünde befindet? (Im Hinblick auf den
lösenden Canon 844, §2.) Vom kanonischen Recht, von den Präzedenzfällen, und ganz und gar von Theologie,
verstehen Sie, Maledica, nichts. Nichts. Über Sie lachen ja die Hühner. Einerseits behaupten die FSSPX
sei nicht katholisch, andererseits behaupten, deren Sakramente der Ehe und Beichte seien nicht gültig.
Lächerlicher geht’s nicht!
#11 AthanasiusII 12:37:54 | Donnerstag, 7. September 2006
Nochmal Der Novus Ordo Missae kann wirklich nicht: 1. schlecht (d.h. aus dem Ritus selbst heraus sündig).
2. häretisch, 3. oder ungültig sein. Das Trienter Konzil wehrte die alten Riten gegen die lutherischen
Irrlehren, aber Auctorem Fidei (1794) verurteilt endgültig die Irrlehre, dass ein approbierter Ritus
der Kirche, aus sich selbst heraus, zur Sünde ansetzen würde. In sich sündig kann eine approbierte,
rubrizistisch korrekte Zelebration des sog. Novus Ordo Missae also nicht sein, wohl aber die Umstände
und etwa ein Missbrauch wie die heutige Handkommunion. Damit muss sich in der Tat auch die FSSPX auseinandersetzen.
Ich teile wohl die pastorale Ratgebung einer „durchschnittlichen“ ‘Neuen Messe’ nicht beizuwohnen, aber
nicht das „In sich schlecht“-Argument, das auch gar nicht die offizielle Meinung der FSSPX ist. Sogar
P. Cekada musste in seinem Buch ‘On the Problems with the Prayers of the New Mass’, zu den Problemen mit
den Ordinarien der Messe (dem änderlichen Teil), zugeben, dass man nícht sagen kann, dass die offizielle
Liturgie der ‘neuen Messe’ in sich ungültig oder sogar häretisch ist. Das ist der gleiche Hw. Cekada.
Natürlich will er jetzt, wo die Regularisierung der FSSPX bevorsteht sowie eine Personalprälatur, sich
zusichern, dass er die semi-sedisvakantistischen Abspalter in der FSSPX an sich bindet. Darum verbreitet
man in jener Ecke auch allerhand Lügen und fabriziert man Gerüchte. Um durch vermehrte Grösse (mit
ex-FSSPXern) an „Legitimitätsgefühl“ zu gewinnen.
#48 AthanasiusII 10:43:05 | Mittwoch, 6. September 2006
Nochmal Der Missbrauch Handkommunion beruht auf eine Fälschung. Sie wird „legitimiert“ durch Verweise
zum „Cyrillus von Jerusalem“-Text, der aber eine Fälschung ist und von Historikern bestritten wird. Im
gleichen Text wird empfohlen den Kopf und die Augen einzureiben und zu -schmieren mit dem hl. Blute und
die Ohren mit der hl. Hostie zu berühren. Aberglaube und Missbrauch. Kein Norm der frühen Kirche. Cyrillus
war den Historikern nach nicht einmal der Autor, der Text ist also apokrif und unzuverlässig. (Quelle:
Jungmann-Brunner, The Mass of the Roman Rite, vol. 2, pp. 381f, New York, Benziger Brothers, 1955, p.
191, n. 25.) Dennoch haben die niederländischen und flämischen Bischöfe, ganz gegen den Willen des
Weltepiskopats und Pauls VI., die Handkommunion durchgedrückt. Im Jahre 1968 hat der Vatikan dann, obwohl
in Memoriale Domini vor den vielen Gefahren der Handkommunion gewarnt wird, leider zugegeben und der Missbrauch
breitete sich aus. Und die vatikanischen Liturgiker nahmen es einfach hin, daß der „Brauch“ „frühkirchlich“
sei, unter der Bezauberung von Dom Beauduin und von anderen, die in den 1920er, 1930er und 1940er irrtümlich
verkündeten argumentiert mit dem gleichen nicht-authentischen „Cyrillus“-Text. Der Text wurde entlarvt,
aber der falsche Gedanke/Irrtum (Handkommunion ist „frühkirchlich“) war bereits verbreitet. Sogar unter
Laien.
#11 AthanasiusII 23:10:16 | Sonntag, 3. September 2006
Klärung Theologie ist also wohl scientia, aber auf Deutsch keine Wissenschaft. Sie schafft nichts, sie
konstatiert nur, zumindest die katholische, denn Gott offenbart Sich dort Sélber, und núr von Ihm haben
wir die Gewissheit, nicht von Menschen Hand.
#5 AthanasiusII 16:37:37 | Samstag, 2. September 2006
Spekulation Wenn Du das alles nicht als Wissenschaft ansiehst, was ist es dann? Ideologie? Spekulation.
Sogar die Römisch-Katholische Glaubenslehre ist keine Wissenschaft. Sie ist Gewissheit. Die Wahrheit.
Ich widerrufe nichts.
#15 AthanasiusII 16:36:08 | Samstag, 2. September 2006
@mURX Ich kenne die Zitate, aber sie sind verdreht, aus dem Kontext gerückt, und ohne Möglichkeit zur
Erklärung von Seiten Benedikt XVI. zur „Häresie“ gemacht worden. Só funktioniert die hl. römische
Kirche nicht. Die meisten Vorwürfe wurden von Herrn Jacob Michael (PhD) widerlegt als Falsifizierungen
und falsche Gerüchte und Kontextverdrehte Anklagen. Bevor sie zwei Feeney-itischen Irrtumsverkündigern
(die Dimond Brothers glauben auch Pius IX. war Häretiker weil er die Begierdetaufe verkündete, und behaupten,
dass der Katechismus vom hl. Pius X. somit Häresie enthält – die Begierdetaufe eben) huldigen und ausnahmslos
zitieren, erst mal nachschauen. Hör und Widerhör – so funktioniert auch das Recht der Katholischen Kirche.
Gehorchen Sie jetzt endlich mal, Murx, und plappern sie nicht nur nach und propagieren Sie keine „Beweise“
(etwa ‘Rore Sanctifica’) und „Untersuchungen“ mit als Schlussfolgerung das gewóllte, nicht das reelle,
Ergebnis!
#7 AthanasiusII 16:31:35 | Samstag, 2. September 2006
Notificatio! Meine Ablehnung dieser „Erscheinung“, bedeutet nicht, daß ich die gute Intention Bertones
oder die Existenz von Wundern und reellen Erscheinungen in Frage stellen will. Übrigens hat ein Papstnachfolger
nichts über ein weiteres Pontifikat zu erzählen und das Amt von Staatssekretär ist vielleicht eines
der in den Augen des Himmel wenigst bedeutendsten Funktionen, da es zuerst um die Glaubenslehre geht.
#40 AthanasiusII 20:04:53 | Donnerstag, 31. August 2006
@Bernardin Sie wittern, als „Verfechter der handkommunion“, unerlaubt über die Gläubigen die Jesus-Christus
die Ihm zukommende Ehre (die göttliche! Latria!) erweisen weiter, aber Sie selber schreien, posten ohne
Ende und schreiben konsequent in Großschreibung. Wer will hier etwas verfechten? Wohl Sie. Das Buch von
Hw. Lugmayer kann ich wärmstens empfehlen. Natürlich auch die vielen englischsprachigen Bücher die
es dazu gibt, vor allem Davies’ „Communion in the Hand and similar frauds“. Die Handkommunion wurde gegen
den Willen Roms in Flandern, den Niederlanden und Diözesen wie Aachen und Liège, schon ab 1964 eingeführt
um den Protestanten anzubiederen. Dies geschah wirklich mit falschen historischen Verdrehung und Fehlargumenten,
die sich als falsch erwiesen haben. Der Mythos „Handkommunion war der alte Brauch“ (obwohl doch keine
alte, apostolische Kirche sie praktiziert hat nach dem Arianismus!) existierte leider schon ab den 1920ern.
Hineininterpretieren war die Ursache, samt Einzelzitate, die die Unglaubwürdigen Teile angeblich „christlicher“
Texte extra verdeckten. Wie Lugmayer schreibt: hinter Handkommunion verstecken sich die Kryptoprotestanten
und Krypto-Agnostiker. Die vielen sakrilegischen Hl. Kommunionen von heute (wobei man sich auch fragen
muss, ob man wohl überall eine gültig konsekrierte Hl. Hostie empfängt, aber das mal nebenbei), sind
dank der Handkommunion. Obwohl Rom bis 1968, etwa in Mysterium Fidei (1965), die Handkommunion mehrfach
verboten hat.
#3 AthanasiusII 19:56:08 | Donnerstag, 31. August 2006
@Seminarist Sie sprechen mir aus dem Herzen. Und das für einen deutschen Diözesanseminaristen. Die Kirche
ist jedenfalls mit guten Leuten wie Sie, nicht vollständig verloren. Trótz der Sakrilege (Handkommunion
‘and similar frauds’ usw.).
#17 AthanasiusII 19:53:24 | Donnerstag, 31. August 2006
Nicht einmal die Länder wo Homosexualität „salonfähig“ war (Griechenland 500 v.Chr., Römisches Reich
in Rom und Provinz Graecia im 2. Jh. n. Chr.), fanden die Kinderschlachtung erlaubt. Das Alte Testament
beinhaltet Leibesstrafen für Mörder ungeborener Kinder. @Karl Murx. Es ist eben Tatsache, daß die meisten
Juden durch falschen Messianismus, Sozialismus und Liberalismus den Glauben ganz verloren haben, Israel
ist ja nicht umsonst ein prinzipal a-religiöser Staat. Dás ist der Grund, daß soviele für die Tötung
ungeborener Kleinstkinder sind. Aber die ‘Union of Orthodox Rabbis of Canade and the United States’ und
v.a. sind dagegen. Sosehr sogar, daß man sogar „katholischen“ Präsidenten von Polen schreiben musste,
um zu versuchen Frau Simone Weil, angeblich eine Überlebende von Auschwitz, die selbst die Tötung ungeborener
in Frankreich ermöglichte während ihrer Zeit als Ministerin, von der Trauerfeier 2006 auszuschliessen.
Die Frau Weil, so die Rabbiner, sei Schuld an einem Holocaust weit größeren Ausmaßes als die Nazi-Genozid
1942-1945 gegen die Juden Europas. Über wirkliche Statistik zu den sehr unterschiedlichen Jüdischen
Standpunkten zur Pro-Life-Bewegung verfügt man hier: prolife.ath.cx/plae044
#17 AthanasiusII 00:58:21 | Donnerstag, 31. August 2006
Klerikalistisch? Auch Papst Pius X., der Heilige, hat auf seinem Sterbebett die Hl. Kommunion direkt auf
die Zunge empfangen und nicht zuvor selber angefasst, da ér nicht Zelebrant des Sakraments und der Spendung
war, sondern Gläubiger. Auch in der hl. Messe ist es so: Diakon und Subdiakon empfangen, so wie assistierende
Prälaten, die Hl. Kommunion in den Mund im Knien. Dás ist APOSTOLISCHE TRADITION.
#22 AthanasiusII 19:14:49 | Donnerstag, 24. August 2006
@Wolfgang Klingt eher nach Gerüchteküche. Mag so klingen, aber fragen Sie ruhig in Rom nach. Wenigstens
die Zelebration im alten Ritus und Escrivas Beharren auf diesem Ritus bis zum Ende 1975 ist ganz bekannt,
nicht zuletzt im Vatikan.
#52 AthanasiusII 19:10:56 | Donnerstag, 24. August 2006
@aphrodite Daß ich nicht lache! Die Schulen der FSSPX ergeben deutschlandweit fast immer die besten Resultate
in Mathematik, Wissenschaften, Biologie usw. Wegen der guten und motivierten Lehrer und der motivierten
Jugend, schafft man viel gutes. Ich kenne aus diesen Schulen (etwa Schönenberg, gymnasium für Mädchen)
und was sind diese: 1. Gynaekologinnen. 2. Ärtze usw. Und wirkliche starke Mädel, die eigenständig
sind, manchmal mir gegenüber sogar „feministisch“ wirken. Keine weltfremde Damen sondern völlig bewusste
Studenten, die aber eben nicht dem dummen Zeitgeiste nachgeben, sondern Salz der Erde sein möchten und
sind. Weil man in den Schulen der FSSPX auch vermittelt bekommt, dass das studium auch eine Gnadegabe
ist und eine gute Pflicht. Das motiviert. Es regt zu Leistungen an. Übrigens ist das nicht nur so bei
der FSSPX, sonder auch etwa beim „fundamentalistischen“ Opus Dei (IESE Business School en.wikipedia.org/wiki/IESE
etwa, gleich wie Harvard). Früher war es nicht anders. Während Sozialisten- und Liberalenschulen (öffentlich)
schlechte Leistungen vorzeigten, waren die Jesuitenschulen an der Spitze (bis heute noch, etwa in Belgien)
und die katholischen Universitäten auch (man soll nur an die wichtigsten Astronomen, Chemiker usw denken,
etwa Lemaître usw). Glaube fördert Wissenschaft. Aber Glaube widerspricht nur dem heutigen liberalsozialistischen
Propagandaprogramm. Dás aber als „nicht ausreichend vorbereitend“ einzustufen, kann nur von Opportunisten
gemacht werden. Die Meinungsdiktatur der Soz!
#34 AthanasiusII 12:16:40 | Donnerstag, 24. August 2006
@BEnedikt Statcrux hat mit seinem Integralismus-Vorwurf vollkommen Recht. Lesen Sie meinetwegen im „vorkonziliaren“
LThK nach, die einzige Assoziation die man zur dortigen Beschreibung des I. haben kann ist: FSSPX. Die
Aussagen Kardinal Suhards und seine Konstrukte sind, angesichts der von ihm eingeleiteten oder wenigstens
nicht verhinderten Fehlentwicklung des französischen modernen „Katholizismus“ nach 1955, nicht glaubwürdig
und schon gar nicht fachspezifisch. Es gibt gar keinen alten Glauben, es gibt nur den katholischen Glauben.
Zu behaupten, es gäbe zwei Arten von (!) Glauben ist der Weg ins Schisma. Jaja, Schisma, Schisma. Fällt
Ihnen auch mal was vernünftiges ein? Ein Argu-ment z.B.? Es gibt núr den alten Glauben, denn der römisch-katholische
Glaube íst ált, nicht neugeschaffen, sondern überliefert, erfüllt, aber überliefert. Seit der Zeit
Abrahae. Es gibt im Glauben nur Orthodoxie (Röm.-Kath.) und Heterodoxie (alles sonstige, inkl. Modernismus
und religiöser Liberalismus). Ich erkläre mich, Deo gratias und dank der göttlichen Gnade, Orthodox,
aber sündhaft. Sündhaft, aber wenigstens Orthodox.
#105 AthanasiusII 12:10:39 | Donnerstag, 24. August 2006
Jede Möglichkeit nutzen um… …dem überlieferten Römischen Ritus zu schädigen? Ein unbedarfter Jugendlicher
wird überhaupt nichts von dem begreifen, was dort geschieht. Die meisten Akte des Priesters kann er ja
nicht mal sehen. Unsinn. Ich bin selber Jugendlicher, und jeder der mal in der hl. Messe nach altem Ritus
war, wußte direkt, daß man dort von Opfer spreche, „dem Allmächtigen Blut und Leib darbrachte“, daß
„etwas göttliches gemeint wird“ und daß „das Evangelium geheiligt angenommen wird“. Einige Aussagen
waren das. Bei der pastoralen Praxis der neuen Messe wissen die meisten ob Mahl oder Opfer, ob Feier oder
Zusammenkunft, ob Priester oder Laie. Mag man auch die Lesungen verstehen, die kann man auch aus der Bibel
selber lesen. Im neuen Lektionar sind zudem konsequent viele Hinweise auf Hölle, Verdammnis, Sünde rausgelassen
als „negative Theologie.“ Sieh dazu das Buch von CEKADA, A., ‘The Problems with the Prayers of the New
Mass’, Cincinnatti, 1985. Landessprachlich verstehen heisst längst noch nicht verstehen, daß ein Mysterium,
etwas Wundervolles geschieht. Dás vermittelt die überlieferte hl. Messe, dás erklärt auch warum so
viele anfangs Unwissende, oft nominalkatholisch erzogene, Römisch-katholische Jugendlichen etwa zur Piusbruderschaft
und deren Kapellen finden, so bald man durch Lesen den Glauben endlich mal au sérieux nimmt. Daß heute
die Katechese fehlt, damit bin ich einverstanden. Bloß Katechese hilft nichts. Lex orandi, lex credendi.
Die Generation v. 1930 gläubt auch nicht mehr.
#85 AthanasiusII 13:50:59 | Mittwoch, 23. August 2006
@statcrux/Otterbeck aus der integralistischen Falle herauszukommen. Das ist für den seriösen Zweig der
SSPX-freaks auch die einzige Chance. Man muss sich definitiv abgrenzen von den okkulten Irren, die eine
gültige Neuordnung des römischen Ritus in „Häresieverdacht“ etc. bringen. Unitatis redintegratio! Ich
brauche als Römischer Katholik von Ihnen nicht „redintegriert“ zu werden in einer panreligiösen „Kirche“.
Ich bin Katholik und mit der FSSPX geistig verbunden, wenn auch nicht „drangenagelt“. Die FSSPX hat nie
den Novus Ordo in Häresieverdacht gezogen, nur kritisiert. Der neue Ritus ist missbraucht, ist geschwächt,
wurde zur Schwächung entworfen, und hat somit leider immer mehr einen „Geist“ an sich gezogen die man
nur abschütteln kann durch einen Rückgang zum Altbewährten Ritus der Kirche. Pius XI., Ihr vielgeliebert
Christdemokrat (sieh Skandal zum Spanischen Bürgerkrieg und die initielle Wahl für die Republikaner!),
hat als man ihm fragte ob er nicht den Heiligen Joseph ins ‘Communicantes’ bringen könne, geantwortet:
„Nein, ich bin doch nur der Papst.“ Só viel Ehrfurcht múss man dem apostolischen Kern des römischen
Ritus gegenüber zeigen. Papst Montini hat es nicht getan, und nolens volens, Neuerungen approbiert, obwohl
er (lesen Sie seine Ansprachen bei Generalaudienzen 1969) wusste und verkündete, dass man „die Sprache
der Engel“ verlasse, „dem banalen“ freien Engang geben würden und „Beunruhigung“ verursachen würde.
Die Hochmut der Konzilianten und die Ächtung den Gläubigen gegenüber!
#81 AthanasiusII 13:33:35 | Mittwoch, 23. August 2006
@Murx IV Hw. Pierre Blet SJ ist Professor für Kirchengeschichte usw. an der Päpstlichen Universität
‘Gregoriana’ zu Rom und war zeitlang auch Professor am Seminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad, Bodensee.
#78 AthanasiusII 13:25:02 | Mittwoch, 23. August 2006
@Karl Murx Teil II. Massenkommunionen mit durchgereichten Hostienkörbchen von Hand zu Hand, überhaupt
die Handkommunion, Messdienerinnen, Massenkonzelebrationen, Tanzeinlagen, synkretistische Vermischungen,
die schweizer Hochgebete. Das hat es bei päpstlichen Messen JoPa II. wohl nicht oder kaum gegeben. Weiterhin
die landessprachlichen Texte selbst, wie sie JPII selbst benutzt hatte („für alle“ statt „für viele“).
JPII hatte privat hauptsächlich auf polnisch zelebriert. Ah oui. Und auf Polnisch heisst es „za wielu“,
„für viele“. Wie auf französisch „pour la multitude“. Übrigens mag das „für alle“ irrtümlich sein,
die Gültigkeit greift es nicht an, und tatsächlich die Erwähnung dass Jesu Blut und Leiden für alle
war im Messritus nicht häretisch. Sonst wäre die wahre Römische Messe (trid. Ritus) auch ‘häretisch’.
Am Gründonnerstag heisst es ja im Kanon: „Qui pridie quam pateretur pro nostra omniumque salute hoc est
hodie…“ Das „für alle“ hatte er in „Ecclesia de Eucharistia“ ausdrücklich gutgeheißen. Stimmt war
aber eine Falschübersetzung. Originalsprache war Italienisch „per tutti“.
#35 AthanasiusII 19:14:58 | Samstag, 19. August 2006
Flakhelfer Flakhelfer war der Joseph Ratzinger nur 1943, danach wurde er in die Wehrmacht einbezogen (oder
zeitweise in den RAD). Displaced Persons waren keine „Opfer“ der nazistischen Herrschaft, sondern Zivilisten
die vertrieben worden waren, vom Kriegesgewalt als ganzes, von beider Seiten. Nach 1947 waren es vorwiegend
Heimatvertriebene. In diesen Lagern wurden ausschließlich Angehörige der Waffen-SS interniert. Für
Flakhelfer hatte man Kriegsgefangenlager vorgesehen – keine DP-Lager ! Unsinnig, Joseph Ratzinger war
nicht in der Waffen-SS. Vielleicht ist die Joseph-Geschichte nur eine Interpollation grassischer Phantasie
à la Blechtrommel.
#66 AthanasiusII 19:10:46 | Samstag, 19. August 2006
@iustus gehen als in das Pontifikalamt mit Konzelebranten, Chor und Orchester in der benachbarten Kathedrale.
Zum Beispiel: Ich selber. Und Pontifikalamt nenne ich die Zelebrationen im neuen Ritus und die fast immer
voller Missbräuche und Sakrilege sind, nicht mehr. Ich hab’ davon schon viel zu viele erleben müssen.
Und ich bin kein „Tradi“, sondern einfach ein Römischer Katholik, sonst nichts. Sicherlich kein „Angehöriger“
der FSSPX, da ich weder Priester noch Bruder der Piusbruderschaft bin. „Konnis“, „Modernis“, „Tradis“,
„Neoconis“, „Charismatis“ sind Bezeichnungen die nur deswegen entstanden sind, weil Leute die einen oder
mehrer verbindliche(n) Glaubenspünkte der Römisch-Katholische Kirche leugnen, sich in die Kirchliche
Strukturen eingewurmt haben.
#118 AthanasiusII 19:06:42 | Samstag, 19. August 2006
@Jörg Nach seiner Auffassung wäre das Unfehlbarkeitsdogma überflüssig, weil es schon immr Lehre der
Kirche war. Also Ihrer Logik nach, definiert die Kirche nur Glaubenspunkte die niemals Kirchenlehre waren
zum Dogma? Das ist klar Häresie. Die Altkatholiken haben nie Pastor Aeternus vertreten, sondern sind
innerlich schon vorher vom Glauben abgewandert, auch wenn sie vor 1870 noch keine formalen Häretiker
waren. Ihre ‘Logik’ ist zur Vertuschung der Wahrheit gemeint und um die Diskussion zu frustrieren. Schade,
dass Sie zu solchen Mitteln greifen müssen und nebenbei einfach katholische Dogmen leugnen.
#72 AthanasiusII 10:26:53 | Freitag, 18. August 2006
@wiener Der Katechismus von1 992 hat nur in sofern recht, wie man den alten katholischen Glauben wiederholt,
nicht um eine neue Lehre einzuführen. Ja, das Judentum ist eine Antwort auf Gottes Offenbarung im AT.
Der Protestantismus auf das NT. Aber beide wirken gegen das Heil, anstatt für das. Übrigens haben ex-cathedra
Aussagen Relevanz, aber bei Dir vielleicht nicht. Der KKK ist doppeltzungig in diesem Sinne. Übrigens
wird ein Großteil der Juden dennoch am Ende der Zeiten, vor der letzten Kunft Christi, zum Christentum
übergehen, während ein anderer kleiner Teil, dem Antichristen (der zuerst von fast allen Juden begrüßt
wurde als Masschiach) weiterhin folgen wird bis zum grausamen Ende. Só sagen es die Kirchenväter und
die Prophezeiungen (approbierte).
#30 AthanasiusII 22:03:25 | Donnerstag, 17. August 2006
@Jörg Gutmensch aus Köln Als reaktionär haben sich die Altkatholiken nach VatI und die Piusbrüder
nach VatII erwiesen, weil sie die Fortentwicklung der Tradition nicht mittragen wollten. 1. Irrtum: Die
Altkatholiken sind Liberale und anti-Reaktionäre(sic!), schon immer gewesen, damals wie heute. Damals
witterte Döllinger mit den ex-Jansenisten Utrechts gegen Quanta Cura. 2. Sie stellen Vatikanum I. und
Vatikanum II. auf gleicher Stufe, was Unsinn ist. V2 hat nichts definiert ex-cathedra und nur bedingt
unfehlbar, so Mons. Felici (er war Konzilssekretär 1962-1965, wie Mons. Fessler in 1869-1870), wo die
alte Lehre wiederholt wird. Neue Weisungen seien mit Vorsicht zu geniessen. 3. Sie sind quasihäretisch,
wenn Sie behaupten, dass das Dogma der Päpstliche Unfehlbarkeit Ex-Cathedra (lesen Sie das Buch von Mons.
Joseph Fessler von St. Pölten!) eine Neuerung war, wie die pastoralen Weisungen und Dokumente V2s Neuerungen
waren. Zu sagen, dass das Dogma eine Neuerung war, ist zu sagen, dass es nicht immer Teil des Glaubensgutes
war, somit dem Döllingerismus zu verfallen. Nun, das Dogma von 1870 selbst sagt, dass der Papst niemals
eine neue Lehre ex-cathedra verkünden kann mit Assistenz des Hl. Geistes. Nun, wenn Dignitatis Humanae
Glaubensgut sein sollte, war Quanta Cura es auch, aber beide gehen nicht zusammen. Und die Tradition spricht
sich nicht gegen sich aus. Schluss: DH und QC sind nicht unfehlbar und nur Propositionen. Fortentwicklung
heisst nicht Widerspruch. Der Geist Gottes widerspr Sich nich
#46 AthanasiusII 21:17:09 | Mittwoch, 16. August 2006
@Parzifal Die Kirche ist tiefer verstrickt in die Naziverbrechen als der 15-jährige Grass. Ich sag nur
Rattenlinie! Günter Grass war 1944 17 Jahre alt. Mit 15 Jahren meldete er sich zur (auch sehr Führertreuen)
Kriegsmarine en.wikipedia.org/wiki/Kriegsmarine, mit 17 Jahren zur Waffen-SS en.wikipedia.org/wiki/Waffen-SSbeim
SS-Bewerbungsamt in Dresden. Es war kein Zufall, denn für die Waffen-SS mußte man applizieren, während
man für die nicht zu Verbrecherorganisationen erklärten Volkssturm und Wehrmacht einbezogen wurde. „Die“
Kirche war fast völlig schuldig, wenn man damit die Gesamtkirche meint. Nur die Kirche Österreichs (und
auch sehr zweifelhaft, sieh den Angriff der HJ-ler 1938 auf das erzbischöfliche Palast Kardinal Innitzers)
und die Kirche der Vichy-Territorien waren (teilweise) ‘mitschuldig’. An einer Rattenlinie war nur Mons.
Alois Hudal en.wikipedia.org/wiki/Alois_Hudal (Graz, 1885) beteiligt! Überall sonst, außer in der Slowakei
(Mons. Josef Tiso), gab nur Opfer unter den Geistlichen: in den Niederlanden, Polen, Litauen, der Ukraine,
Nordfrankreich, Belgien, Bayern, Südtirol, Slowenien, Ungarn! @Artois: Die Feldgeistlichen der Waffen-SS
wurden erst dann einbezogen, als flämische Freiwillige diese forderten. Sie wurden aus den deutschen
Abteilungen, sowie aus den Niederländischen, Dänischen und „Nordischen“ Abteilungen gewehrt. Nur Flamen,
Walloner (Wallonien: sie Leon Degrelle) und einige Slowakische und Kroatische Legionen hatte die Erlaubnis
für Geistliche. In der Sowjetarmee war an der Heimatfront gerade wegen der zeitlichen Wiederzulassung
der Russisch- (Forts.)
#26 AthanasiusII 21:03:08 | Mittwoch, 16. August 2006
Seltsam In der Katechese vertrat der langjährige Afrikamissionar die klassische katholische Position,
wonach man in anderen Religionen, aber nicht durch sie gerettet werden kann. Für Rettung im Irrtum, sind
allerdings engste Beschränkungen anzuhalten: nämlich schuldlose Unwissenheit, Anerkennung des einen
Schöpfers, sittliches Leben inkl. vollkommene Reue über evt. Todsünden. Dann könnte es die Rettung
geben. Dás hat der ehemalige Apostolische Vikar, und 1960 von Papst Johannes XXIII. zum Assistenten des
Päpstlichen Thrones (und wichtigem Vorbereiter der Konzilsschemáta) ernannten, Marcellus Lefebvre (der
auch schön am Eingang des Petersdomes auf einer Plaquette prunkt anlässlich der Verkündigung der Himmelsaufnahme
Mariens 1950), genau gesagt, in dem er sagte, daß solche ausserordentliche Rettungsweise (durch schuldlose
Ignoranz) nicht angenommen, presumiert werden dürfe, und nur selten stattfinde. Seid aber sicher: abgefallene
Katholiken, überzeugt antichristliche Juden, anti-„päpstliche“ Protestanten und unmoralische Buddhisten
(=Atheisten mit orientalischer Philosophiesoße) werden so etwa nicht ins Reich der Himmeln eingehen,
da diese die katholische Kirche gekannt haben.
#2 AthanasiusII 20:56:35 | Mittwoch, 16. August 2006
Wahrscheinlich… …hätte Günter Grass im Zuge der Vertreibung der Ostdeutschen aus Pommern, Schlesien,
Ostpreußen, Westpreußen, Danzig und der sog. Sudetengebiete (sowie der „zu germanisierten“ von den Polen
vertriebenen Kaschuben aus Westpreußen/Pomerellen) vielleicht auch das Chaos gesucht und in der gleichen
„Ecke“ seine ideologische Stelle gefunden. Aber ich gratuliere dem Priester-Verfasser dieses Artikels
für seine Schärfe und seine Klarheit!
#37 AthanasiusII 22:40:14 | Montag, 14. August 2006
Bekannt Es ist bekannt, daß 1969 Josemaria Escriva de Balaguer das „erneuerte“ Römische Meßbuch Pauls
VI. in den Mülleimer warf (sic!), und sagte: „Ich kann es nicht mehr so.“ Er setzte sich nachdem bis
zu seinem Tod 1973 wieder dem „Tridentinischen“ Römischen Ritus. (Nicht einmal Mons. Lefebvre warf das
neue Messbuch wég, er hätte 1983 vom Krankenbett aus sogar mal auf Latein im 1. Kanon konzelebriert
mit einem alten Freund in Kolumbien, Bogotá.) Rechtgläubiger Pluralismus darf bei den Modernisten nicht
sein. Der Dominikanerritus: abgeschafft, der Karmeliterritus, abgeschafft, der Mozarabische Ritus: unterdrückt,
der Ambrosianischer Ritus: abgeschafft und ersetzt. Alles geht, ausser die Alte Römische Messe, die die
heiligen feierten.
#58 AthanasiusII 22:28:01 | Montag, 14. August 2006
@Heggi Simonie. Simonie war bei den Thuc-Weihen, also den Weihen durch Mons. Thuc nie dar, das ist eine
groteske Lüge. Thuc lebte davor und danach in äussert armseligen Umständen in einem Appartement Bâtiment
in Toulouse. Nur einer der vielen sehr fremden Bischöfe die aus Palmar de Troya der 1980er hervorkamen
(Thuc brach schon lange vorher, im Februar 1976 schon, nach einem Monat, mit Palmar de Troya, dessen Anhänger
ihm, dem Verstorbenen Erzbischof von Hué, immer noch Geld für seine Reise nach Spanien schulden), nämlich
der vagante, liberale, Bischof Michael Patrick O’Connor Cox en.wikipedia.org/wiki/Michael_Cox, der 1999
in einem Hotelzimmer im französischen Heiligtum Lourdes die Pop-Sängerin Sinead O’Connor in einer ziemlich
traditionell aussehenden Zeremonie zu „Priesterin“ Mutter Bernadette Mary weihte, angeblich als Lohn für
die Bezahlung seiner teuren Rückenoperation. Das ist das einzige Beispiel, das ich kenne aus der Thuc-Linie,
die sonst aus Vietnamesischen Römisch-Katholischen Bischöfen und Apostolische Vikare, Hard-Line Sedisvakantisten
(Frankreich + Mexico) und Sedisprivationisten (etwa Instituto Mater Boni Consilii www.sodalitium.it/),
den Apparitionisten von Palmar de Troya, und dem von den Vereinigten Nationen und der Rotary verherrlichen
„Seher-Bischof“ Roger Kozik (der, zugegeben, sehr viele karitative Hilfsprojekte initiert hat und viel
in Armenhilfe und 3. Weltsedukation investiert). Bunt, ja, aber simonistisch wohl kaum.
#56 AthanasiusII 22:07:08 | Montag, 14. August 2006
@Benedikt Hapert an Verständnis, Im Artikel. So ein Unsinn. Der Vatikan gibt den Traditionalisten sogar
mehrfach Recht. Zu den dubia hat man nicht einmal gewagt zu antworten oder eine Diskussion zu starten.
Selbstverständlich nimmt die FSSPX das II. Vatikanische Konzil im Lichte der säubernden Tradition an.
In diesem Sinne entspricht die Position Dr. Reggazonis nicht der der Piusbruderschaft. Aber ich frage
mich ernsthaft, ob die Mitwirkung an einer Frauenordination nicht auch die Intention ausdrückt. Zum Thuc-Problem:
Ich habe es deshalb angesprochen, weil hier bei den unerlaubten (späteren) Weihen offensichtlich auch
Simonie immer im Gespräch war. Im Falle der Frauenweihe: in den 1920er weihten die Mariaviten schon Frauen
zu Priesterinnen, aber Konvertierte Kleriker der Mariaviten wurden in den 1940er von Rom als gültig aufgenommen
und regularisiert. Zum anderen: Simonie invalidiert die Weihe nicht per se. Sonst wären viele mittelalterliche
Weihen ung. gewesen und die Sukzession in Gef.! @Stefan M. Öffnen Sie doch mal bitte Ihre Augen. Die
Tatsachen sind andere…!!! Wenn meine Augen mich nicht betrogen haben, enthielten vier Handschriften
aus dem Jahre 44 Evangelienpassagen der Prophezeiung Jesu, daß es Leute geben werde, die um des Himmelreiches
willen, sich heiratslos machen würden. So stehen die Tatsachen, vor allem historio-kritisch. Sie studieren
aber nicht Geschichte, aber Theologie, und die ist keine Wissenschaft (da Empirie abwesend). Theo-log
vs. Theo-sprach-die-Wahrheit.
#35 AthanasiusII 21:58:24 | Montag, 14. August 2006
Naiver Buttiglione Offenbar ist auch Buttiglione entgangen, daß es zwar weibliche Diakoninnen (Dienerinnen)
gab, die aber keine Funktionen ausserhalb Armenhilfe und sittliche Hilfe bei der Immersio-Taufe einer
erwachsenen Frau durch den Presbyter (Priester) hatten. Das Diakonat ist Teil des Weihesakramentes. Zu
niederen und höheren Weihen sind Frauen nicht zugelassen. Frauen können nur die Jungfrauenweihe, die
Äbtissinnenweihe, und die Diakoninseinsegnung erhalten, die aber Sakramentalien sind und kein Teil des
Weihesakramentes. Kardinalinnen hat es nie gegeben, und ausser Jeanne d’Arc, wird wohl kein Frau zu Schwert
und Waffe den Papst verteidigen können.
#46 AthanasiusII 15:16:38 | Montag, 14. August 2006
Fortsetzung von dem so mancher evangelischer Hochkirchler meint, dieser stünde in der Sukzession, während
er gleichzeitig an der „Konsekration“ von Bischöfinnen mitwirkt. Mit welcher Intention muß man da schon
fragen. Allen nur mehr als zweifelhafter Sukzessions-Legalismus. Anglikanische und evangelische „Bischöfe“
sind nicht nur als jurisdiktionelle Usurpatóres diesen Titels anzusehen, sondern auch als sacramentologische
Usurpatóres, da sie nicht in einer ununterbrochenen Sukzession stehen wegen Form- und Intenionsmangel.
Das ist etwa ganz anderes als die Thuc-Linie, die Altkatholische gültige Utrechter en.wikipedia.org/…h_of_the_Netherlands
Weihesukzession, die ursprünglich liberal-sozialistisch-orientierte, unabhängige, angeblich ‘anticlerofaschistische’,
National-katholisch-apostolische Kirchenbewegung des wegen Ungehorsams von Pius XII. exkommunizierten
Bischofs Carlos Duarte Costa en.wikipedia.org/wiki/Duarte_Costa, und andere Bewegungen, die zweifellos
gültige Weihen haben und einen völlig katholischen, ‘altmodischen’ Weiheritus benutzen. Mögen auch
Döllingersche, Costa’sche und andere Bischöfe jetzt die Frauenweihe befürworten, das heisst nicht,
dass die Weihen die sie Männern spenden ungültig sind. Für nach römisch-katholischer Sicht gültige
Weihen braucht es keine Rechtgläubigkeit, keine Sündlosigkeit, keinen Ritualismus, sondern nur: einen
katholischen Ritus (Form), einen Mann (Materie), und die Intention die direkt angenommen wird, denn diese
muss nur die Absicht beinhalten „eine für Christen religiös bedeutsame Zeremonie abzuhalten.“
#41 AthanasiusII 14:44:23 | Montag, 14. August 2006
@Zum Thema Anglikanische „Weihen“, Alkatholiken usw. 1898 erklärte Leo Es war 1896. Inzwischen stehen
jedoch sämtliche anglikanischen Bischöfe durch Teilnahme altkatholischer Bischöfe in der römisch vollumfänglich
anerkannten Utrechter Sukzessionslinie. Unsinn, in soweit man bis 1979 noch den anglikanischen „Weihe“-Ritus
benutzte die 1896 ungültig erklärt wurde. In soweit man bei den Weihen einen neuen, katholisch geschriebenen
summum sacerdotium Ritus benutzte, könnte es sein, dass altkatholische Bischöfe anglikanische Laienmänner
per saltum zu gültigen Bischöfen weihten; davon ausgehen darf und kann und soll man als Katholik aber
nicht. 1999 erklärte Joseph Kardinal Ratzinger zu „Ad tuendam fidem“, dass immer noch jeder die Ungültigkeit
der anglikanischen Weihen halten muss, sonst sei er (oder sie/Sie) ausserhalb der vollen Gemeinschaft
mit der hl. Römischen Kirche. Für die häretischen sogenannten Altkatholiken, die ein Dogma und eine
Katholische, apostolische Lehre der Wahrheit leugnen, bedeutet das, dass man öfters ungültige Simulierungen
von Sakramenten beiwohnt, in dem man anglikanischen Riten beiwohnt.
#8 AthanasiusII 19:13:52 | Sonntag, 13. August 2006
@Dr Carlo Reggazoni Anmerkung: Mag Paul VI. das so getan haben, 1999 erklärte Joseph Kardinal Ratzinger
in seinem eigenen Vorwort zu „Ad tuendam fidem“, daß die Ungültigkeit der Anglikanischen Weihen verbindliche
und irreformierbare Lehre der Römisch-Katholische Kirche ist und, daß jeder der diese bestreitet, sich
„nicht mehr in voller Gemeinschaft mit der Katholischen Kirchen befindet“. Ob Paul VI. an die Gültigkeit
glaubte bezweifle ich, wahrscheinlich wollte er so „jüdisch“ wie ein „Hausvater“ segnen im Alten Testament.
#12 AthanasiusII 10:48:25 | Freitag, 11. August 2006
Korrektur „nach zweitägigen Kontakten“ (3. Alinea) Ich kann mir nicht eindenken, daß der Pastor schon
nach 2-tägigen Kontakten sich konvertiert hat. Ich glaube aus dem Munde eines seiner jugendlichen Mitbrüder
(einige wovon offensichtlich doch noch nich konvertiert haben) gehört zu haben, es habe vor allem mit
einer Intentionswallfahrt einer römisch-katholischen Gruppe (aus Fr.) die allen Traditionskongregationen
nahe steht zu tun. Diese besuchten 2003 die Kirche von Stenmark „zufällig“ (divina providentia) um zu
bitten ob sie dort die überlieferte hl. Messe vielleicht in oder gerade ausserhalb der Kirche darbringen
durften. Stenmark lud herzlich ein, und wurde auch da noch mal „gepackt“. Dann entstanden die Kontakte
zu Hw. H. P. Franz Schmidberger FSSPX.
#10 AthanasiusII 10:40:02 | Freitag, 11. August 2006
@Hetzer „Kirschbaum“ Sie treten hier noch immer unter falschem Namen auf, unter gestohlenem Namen sogar.
Ich nenne mich hier auch nicht Bischof Kampmann. Man merkt schon: man kann jetzt auch schon zur piusbruderschaft
konvertieren … wenn das mal nicht ein eindeutiger beweis für das schisma ist … Sie bekommen von mir
die Zahl von 100.000 Euros, so bald Sie mir Beweise vorlegen können, daß die Schweden sich „zur Priesterbruderschaft
St. Pius X.“ bekehrt haben und nicht zur römisch-katholischen Kirchen wie es im Bekenntnis steht. Ihre
Varieté ist wohl eindeutig: Schisma, Schismatiker Schisma Schismatiker Schisma Schismatiker Schisma,
Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma, Schismatiker Schisma,
Schismatiker Schisma, Schismatiker Schön, aber Ihnen, dem angeblichen „Max Kirschbaum“, muss ich also
sagen, daß jeder auch schismatisch und exkommuniziert ist, der sich weigert in Gemeinschaft zu leben
und zu verkünden mit „den Gläubigen die sich in Gemeinschaft mit dem Römischen Papst befinden“. Sie
sind selber eindeutig schismatisch, da Sie es verweigern sich in Communio mit etwa P. Franz Schmidberger
zu erklären. Die Boomerang fliegt auch zurück. Gegen Ihren eigenen Kopf.
#2 AthanasiusII 12:41:06 | Mittwoch, 9. August 2006
Spanische Inquisition Die Spanische Inquisition wies Vorwürfe zur Hexerei immer ab, da keine Beweise
existierten. Die Hexenjagd herrschte von 1450 bis 1750 vor allem: 1. In Böhmen (Hussiten) und England
(Wycliff) – 1450-1500. 2. Danach in Norddeutschland (bis 1700) und den nördlichen Niederlanden (bis 1750,
vor allem Oudewater, wo eine Hexenwage steht) 3. England (nach 1560 bis 1750, später vor allem in den
amerikanischen Kolonien).
#9 AthanasiusII 12:36:57 | Mittwoch, 9. August 2006
Göttlich Niemand weiß wirklich, wer hinter kreuz-net steckt. Es hat so etwas Freimaurerisch-geheimes.
Die Redaktion ist völlig unbekannt, wenn es überhaupt eine gibt. Sie wissen doch, dass die kreuz.net-Artikel
von Engeln direkt aus dem Himmel dargeschrieben und gepostet werden? Ach, bitte. Sieh mal die Artikel
an. Die meisten haben Autorennamen dazu.
#33 AthanasiusII 22:53:26 | Dienstag, 8. August 2006
Entschuldigung für meine unwürdige Wortwahl, aber die sinnlosen Antworten und Tiraden einiger zynischer
Antikatholiken unter katholischem Namen hier, machen einen wirklich fertig. Und nochmal: der Kaplan im
Bild war nicht im Gulag am Baikalsee, sondern auf einer boayrischen Wiesn, wo sich innerhalb von .5 km
warscheinlich eine barocke Kapelle mit prächtiger würdiger Ausstattung befindet, oder zumindest eine
Feldkapelle oder Wegkreuz. Meine Conclusio ist: der Kaplan will ein Statement machen, und zwar, daß die
Hl. Messe kein Opfer sind sondern Gemeinschaftsfeier mit bloß Brot und Wein dazu. Das Weglassen der liturgischen
Kleidung, läßt darauf schließen, daß er die weisen liturgischen Weisungen der apostolischen Kirche
verwirft und dazu die Instruktion zum Missále Romanum zutiefst ablehnt. Warum ist man dann doch noch
kath. Priester? Nur wegen der versicherten Altersrente, oder wegen der billigen Unterkunft?
#55 AthanasiusII 22:41:57 | Dienstag, 8. August 2006
@Benedikt Da haben Sie schon recht, aber ich meinte eher, wie es der Antimodernisteneid sagt, das Anpassen
der Aussagen des Dogmas an den Zeitgeist, das zu relativieren. Dás geschah durch und nach Vaticánum
II. Benedikt XVI. hat selber in Warschau diesen Relativismus der Historiebedingten Wahrheiten verurteilt,
sieht aber immer noch nicht ein, daß es zuerst Vat. II. war, das durch offizielle Doppeltzungigheit (Achtung:
nícht ‘Häresie’!), sich verhalten hat in dem es die Botschaft „anpasste“. Bonifatius, Willibrordus,
Methodius, Franziskus Xaverius, Joseph Libermann, Israel Zolli, Edith Stein usw. haben aber alle, obwohl
viele Jahrhunderte nach der Predigung der Apostel, deren Botschaft ohne weiteres wiederholt und verkündet,
in ihrer jeweiligen Zeitskultur. Und all diese Heiligen wurden satt, durch die Gnaden des Heiligen Meßopfers,
des Opfers nach der Ordnung Melchizedeks, und zwar im überlieferten Römischen (‘tridentinischen’, ‘Pius
V.’) Ritus, dem eucharistischen Ritual über das die hl. Theresia von Lisieux vom Kinde Jesu, als echte
„Ritualistin“ (um die Worte des Dr. Otterbeck/statcrux gegen die „Integralisten“ zu verwenden), sagte:
„Ich würde sofort mein Leben schenken für auch nur den kleinsten Détail der Meßordnung“.
#19 AthanasiusII 17:22:52 | Dienstag, 8. August 2006
@leshandl Ach so, wer also die Gesetze der Kirche der Apostel folgen will, ist ein Pharisäer. Also alle
Päpste seit damals waren Pharisäer weil sie casulæ forderten? Hast Du auch gelesen, wen Jesus Pharisäer
nannten? Ja, diejenigen die eigene Traditionen (lies: Liturgien) erfanden, und dem Tempel (der Kirche)
Geld nahmen für eigenen Zwecke und persönlichen Wohlstand. Nicht ihre Lehre hat er kritisiert, nur ihren
Legalismus mit Ausnahme für sich selbst. Jesus-Christus hat aber Selber viele Gesetze erklärt und verkündet,
man solle vom Gesetz und den Propheten nichts abnehmen oder in den Hintergrund drängen. Theologisch war
Jesus sogar Folger der Pharisäer, denn die Saduzzäer leugneten die Auferstehung. Gebat nicht Jesus seinen
Jüngern alles zu tun, was die Pharisäer befahlen, nur nicht deren persönlicher Scheinheiligkeit Folge
zu leisten? Wo ist der Zusammenhang? Hat Jesus etwa die Tracht des Hohenpriesters kritisiert? Trug Er
selber zum Paschamahl (quia pascha Domini est) etwa nicht das kostbare weiße Gewand „aus einem Stück“?
Hat er keine Casula der Hellener getragen? Oder hat er dort in T-Shirt herumgesessen.
#31 AthanasiusII 17:11:09 | Dienstag, 8. August 2006
Niedrige Zahlen Heute gehen gerade mal noch 11,5 Prozent der Katholiken regelmäßig in die Kirche. 1958
waren es 35,5 Prozent. Das ist sowieso sehr niedrig, vor allem in 1958 (war es nicht 1968?), als in den
Niederlanden noch mehr als 90 % der Katholiken wochentlich in der Hl. Messe am Sonntag war, und in Québec
89 %, und in den USA 75 % jeden Sonntag und 20 % jeden Tag. Aber gut: Hitlerjugend, NS-Regime, Bombardemente,
Kommunismus, Arbeiterbewegung und der Wohlstand lassen Leute häufig nicht ganz unbewegt, auch nominalen
Katholiken nicht.
#7 AthanasiusII 17:06:08 | Dienstag, 8. August 2006
Dei Verbum? Lumen Gentium? Sind das Affirmationen oder Infragestellungen? Deutliche Erklärungen oder
doppeltzungige Dokumente? Die Geschichte hat es bereits erwiesen. Aus der 23. Session des Hl. Konzils
von Trient ist nie so ein Unfug hervorgekommen wie aus Lumen gentium. Daß ich nicht lache, Otterbeck,
Ihr Pro-Konziliarer Fanatismus ist lächerlich. Warum ist Selbstkritik gegen die „vorkonziliare“ Kirche
völlig erlaubt (man denke an den skandalösen Aussagen JoPa II. zu den Kreuzzügen und den Muslimen),
aber eine gewisse Kritik am Konzil nicht? Wenn das keine Verunsicherung seitens der Konzilsfanatiker ist?
Nicht umsonst griff man zu Exkommunikationen und Suspensionen um eigene theologische Bilder zu verteidigen.
Wenn ein Burg steht, braucht er keine Verteidigung, wenn es aber nur eine Fassade auf Sand ist, dann muss
man schießen, auch wenn man bemerkt, daß man den Berg hinunterrutscht samt dem Gebäude, wie es die
„moderne“ Kirche heute tut in dieser magna apostasía die teilweise vom II. Vatikanum verursacht wurde
und ganz von V2 akzelleriert wurde.
#15 AthanasiusII 17:00:54 | Dienstag, 8. August 2006
Joajoa Denn die jungen Leute merken das wohl gar nicht? Nein, ich weiß, die finden das ganz toll und
sind begeistert! Das ist nicht einmal der Fall. Die meisten Jugendlichen sind einfach nach einem ganzen
kurzen Leben in der Novus Ordo Chaotischen Liturgie und nach mangelnder Katechese, wenn überhaupt, unwissend.
Die wissen nicht worum es hier geht. Die Generation die aber richtig katechetisiert wurde, empfand in
den 1970er sicher wohl Abneigung zu solchen entehrenden „Messen“ und Liturgieveranstaltungen. Meine Tante
weiß es heute noch, wie sehr sie schockiert war von der Liturgierevolution als Kind und vor allem bei
Jugendfestivitäten, wie viele andere Jugendlichen. Man mag Jugendlich für dumm halten, aber das ist
so nicht. Die Jugendlichen im Photo sind irregeführt und desinformiert vom Klerus, aber die meisten Jugendlichen
fühlen haargenau an, daß solche eine „Liturgie“ nicht stimmt. Heute wie damals. Toll finden die das
sicher nicht, es sei denn, sie sind so gehirnwäscht von diesen Geistlichen, daß man nicht einmal mehr
weiß, das die Messe wenigstens Gebet ist. Arme Kinder. Schuldige Priester.
#19 AthanasiusII 17:56:24 | Montag, 7. August 2006
@statcrux FAST NIEMAND vermisst die Alte Messe. Und fast niemand geht mehr in die Neue Messe. _______
Hey Otterbeck, Sie können lügen, reden, polemisieren, schimpfen auf MOns. Lefebvre, schimpfen auf Pius
XII., schimpfen auf Pius V., schimpfen auf die alte Messe, auf die klassische Theologie, aber die Lüge
wird immer von der Wahrheit überholt. Das sieht man jetzt deutlich. Eins von ihren Behauptungen muss
eindeutig korrigiert: Bugnini war gerade KEIN großer Spezialist. Die wirklichen Spezialisten wurden schon
1940 bei Seite gestellt, obwohl diese noch 1941 vorkommen konnte, daß gemäß dem Willen des NS-Regimes
die damals schon ‘progressive’ deutsche kath. Kirche die „Deutsche Messe“ einführte. Die wirklich großen
sind nie zugehört worden, weil diese nicht auf Macht aus waren, wie Bugnini cum suo sodalitio impio.
Die Verunsicherung über die angebliche Überlegenheit des Novus Ordo Missae, kommt bei Ihnen aber nur
dadurch zum Ausdruck, daß Sie Artikel-Diskussionen so-lange „spammen“ und überschütten, daß keiner
noch Lust hat zu reagieren. @Babylon: Das ist kein Beweis. Die Bugnini-Kommission hat schon mehr gefälscht.
Zum Beispiel das angeblich „Canon des Hippolytus“ (2. Euch. Gebet), das von Historikern als Fälschung
und Konkoktion entlarvt wurde in den 1980er. Dom Botte OSB, mit all seinen ostökumenischen Tendenzen,
mag manchmal gutes getan haben, aber das 2. EGwurde von ihm einfach zusammengebastelt aus – buchstäblich –
Stückchen Papier aus Sakramentären und Überschriften des 4 Jh.
#12 AthanasiusII 16:50:54 | Montag, 7. August 2006
@Babylon Ich möchte nochmal klarstellen (und mit weitschweifigen Formulierungen und Umwegen sagst Du
es ja auch): Pfluger hat die Unwahrheit gesagt. Der Kanon ist nicht (!) seit Gregor I., sondern erst seit
Alkuin unverändert geblieben. Dafür hätte ich dann wiederum gerne Beweise. Wo ich mit Dir einverstanden
bin, daß der Freimaurervorwurf gegen Bugnini sehr schwach argumentiert ist und auch unsachlich, müßt
Du die oben stehende Behauptung sofort beweisen, denn sie widerspricht: allen Liturgiewissenschaftlern
und -theologen die ich gelesen habe (Fortescue, Gamber, Ratzinger, Parsch) und wird auch direkt von der
Catholic Encyclopedia widerlegt. Macht übrigens nichts. Die Gebete Te igitur, Communicantes, Hanc igitur,
Quam oblationem, Unde et memores, Memento etiam und Nobis quoque findet man direkt im römischen Sakramentar
des 4. Jh. zurück. Sogar wenn um die Zeit Alkuins noch einen Namen eingeführt gewesen sei, wäre die
Aussage von Pfluger noch wahr. Oder ist bei Dir wie so oft in Deinen Beiträgen: ‘ist nicht, was nicht
sein darf’?
@Ansgar Ich glaube nur dabei ist der Unterschied da, daß Milingo keine Erlaubnis abbitten wird, und sich
nicht wie Lefebvre auf die Knien werfen wird um einen Bischof zu bekommen. Dazu ist natürlich der theologische
Weg ein ganz anderer, und die Situationen deswegen unvergleichbar. Dazu werde ich auch sagen, daß der
Vatikan wohl auch nicht exkommunizieren wird. Man hat zu den ‘römisch-katholischen’ Bischöfen die heimlich
Frauen zu ‘Bischöfinnen’ ‘weihten’ im vergangenen halben Jahr, und deren Namen, nämlich nicht einmal
eine Untersuchung eingestellt.!
#61 AthanasiusII 23:01:51 | Sonntag, 6. August 2006
@23erHanserli Das hätten Sie im Theologiestudium lernen sollen, wenn Sie Priester sind. Wo haben Sie
denn studiert? Der Unsinn, den sie hier verzapfen, klingt nach Blindenmarkt, Kleinhain oder Lublin. Seit
wann ist Lublin (Polen) tridentinisch? Oder Kleinhain? Verfallen Sie hier ins Irrtum, wovon Paulus spricht,
von den jenigen die die Partikularkirchen gegen sich ausspielen wollen? (‘Ich bin von Kephas, ich bin
von Apollo, ich bin von…’) Sie sind wahrscheinlich auch Theo-loge. Aber Theologie ist keine wirkliche
(empirische) Wissenschaft, und die Mehrheitsmeinung, vor allem in der Theologie, ist somit völlig wertlos.
Kanonisches Recht dagegen ist faktuell, und ein explizit gegebenes Privileg (Quo Primum), múß um gültig
abgeschafft zu werden, explizit aufgehoben werden. Was aber 1969 nicht geschah und somit 1986 die Kardinalskommission
(Mitglieder: Ratzinger, Stickler, Medina Estevez, Sodano u.e.a.) dazu verpflichtete Johannes Paul II.
zu informieren, daß der ‘tridentinische’ (überlieferte römische) Ritus nie abgeschafft wurde und nicht
verboten wurde noch war.
#31 AthanasiusII 13:34:36 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Jawohl! Ich glaube auch wohl Bartoluccis musische klassische Stücke sind den hinduisierten, Vereinigte
Nationen-, protestantisierten, Popmusic-„Messen“ der Destruktors Mons. Marini unterlegen. Natürlich.
Absolut. Ist wahr. Für Anhänger einer Einen-Welt-Kirche aller Denominationen ausserhalb des überlieferten
Römisch-katholischen Glaubens. Ihre Aussagen sind durchaus extrem lácherlich, Jawohl!. Soviel ist mir
klar. Kindisch sind sie auch.
#79 AthanasiusII 13:31:32 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Indertat Lima locuta cause finita? Cupiditas vel extremae in infallibilitáte Wer der Meinung ist, dass
offizielle römische Dokumente als „Teufelswerk“ zu bezeichnen sind, ist vom Glauben abgefallen und verbreitet
Häresie. Daran gibt es meiner Meinung nach nichts zu rütteln. Das ist Unsinn. Nicht jedes Dokument genießt
die Unfehlbarkeit und etwa Aussagen zum Geozentrismus würde ich lieber eingezogen sehen, samt alle Dokumente
(pastoral, nicht unfehlbar, sondern rein menschlich) zum Ökumenismus und Staat-Kirche-Verhältnis der
letzten 40 Jahre! Übrigens ist „vom Glauben abgefallen“ (apostasía) etwas anderes als Häresie (Leugnung
einer Grundwahrheit). Tatsache bleibt, dass die Liturgiereform missbraucht worden ist und sicherlich Glaubensschwächende
Auswirkungen gehabt hat. Sie ist nicht unfehlbar, ebensowenig das Meßbuch – nur in soweit, in dem es
mit der römisch-katholischen Überlieferung übereinstimmt! Wenn Sie anders glauben, sind Sie dem Irrtum
des Infallibilismus verfallen, das sagt, daß der Papst als Person überall und in allem unfehlbar spricht
sowie Rom selbst. Ich würde auch viele kirchliche Dokumente aus dem 14. bis 18. Jahrhundert aus heutiger
Sicht anders formulieren, aber ich weiß, dass die Dokumente nach dem damaligen Wissen und der damaligen
Formallogik so richtig waren, auch wenn es mir nicht gefällt. Sie wollen also wohl verbindliche Lehre
etwa der Konzilien von damals „heute anders formulieren“? Dás finde ich erst Häresie, denn andere Formel
heisst andere Realitäten. Andere Realitäten in der Doktrin ist aber: Häresien.
#67 AthanasiusII 13:25:25 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Allen Pseudointellektualismus der Pseudotheologen hier mal bei Seite geschieben zurück zum Kern. Selbst
das erste Hochgebet(seit dem Konzil von Trient gab es in der Westkirche nur dieses, heute ist es kaum
mehr zu hören) spricht von den „circumstantes“ – denen, die den Altar umstehen. Das stimmt, aber „umstehen“
ist falsche Übers. Es heisst eher „hier umher stehen“ (im Raum verbreitet). Tatsächlich stand man beim
ersten Teil des Canons noch vom Stehen. Weshalb? Weil man in den ersten Jahrhunderten der Kirche Roms
nur bei der Wandlung und bis zum Pater Noster kniete, nicht vorher. Aber Knien tat man, im Übrigen stand
man die ganze Zeit. Weshalb stand man bis zur Wandlung? Weil im Römischen Ritus da das Volk das „Sanctus“
mitsang während der Zelebrant (Bischof oder Priester) schon mit dem leisen Canon zu beten anfing, und
zu jedem Singen gehört die stehende Haltung des Volks (wie man jüngst bei einer Instruktion im FSSPX-Mitt.Blatt
sehen konnte).
#53 AthanasiusII 13:19:28 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@aschera Ihre Perversität zeigt sich wohl darin, daß Sie Kinder als sexuelle Wesen definieren, was in
den wilden 1960er oft zu Unzucht führte zwischen Erwachsenem und Kind. Vor meinem 13. Lebensjahr, hatte
ich keine sexuelle „Triebe“ und Gefühle, absolut nicht. Das Leben dreht ja auch nicht um Sex. Es dreht
auch nicht Essen. Beide Sachen sollen ohne Verkrämpfung christlich beurteilt und praktiziert werden,
in Mäßigung und nur in bestimmten Umständen. Sie mögen Verschwörungen suchen und vorwerfen, aber
letztendlich gibt es überall Verschwörungen wo Menschen zusammentreffen, so Franklin D. Roosevelt. Und
die neo-sozialistischen Wurzeln der sexuellen Revolutionären sind reichlich bekannt.
#2 AthanasiusII 13:15:50 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Schön Schöne Initiative. Doch hoffe ich, daß es in der Beichtzelt nicht beim Reden bleibt, sondern
auch auf eine volle Sündenbekenntnis mit Lossprechung hinausgeht. Es gibt viel geistliche Not unter Jugendlichen,
das merke ich in meiner Umgebung und meinem Freundeskreis. Wären aber die Kirchen mehr geöffnet und
würden alle Priester doch für die Beichte werben und dafür ständig zur Verfügung stehen! Wo ich in
die (überlieferte, „tridentinische“) hl. Messe gehe, steht man immer Schlange vor dem Beichtstuhl, jung
wie alt. Jeden Sonntag.
#75 AthanasiusII 18:56:22 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Benedict Ich bin nur einverstanden, daß solch eine Predigt im Rahmen einer Novus Ordo-Messe eher zu
hart ankommt und Leute irritiert. Deshalb war vielleicht der Ort und die Zeit falsch, aber dennoch muß
auch ein durchschnittliches Bayerdorf mal hierüber hören. Ich gebe dem Kaplan kein Recht aus kirchenpolitischen
Gründen, sondern aus historisch-heilstheologischen Gründen. Solch ein Statement zu machen innerhalb
einer Novus Ordo-Meßfeier in liberaler Weise auf einem Tische wie eine Mahlzeit zelebriert, ist vielleicht
wohl widersprüchlich, aber ich denke sowieso, der Kaplan wurde zu dieser Predigt eingeladen weil er der
letzte Primiziant (1970) gewesen war. Nicht weil er unbedingt mitmachen wollte. Vielleicht sollte Schallinger
doch lieber auch mal seinen Auseinandersetzungen folgen und – ruhig, ohne Polemik – sich der katholischen
Tradition und der traditionellen römischen Liturgie „übergeben.“ Ich bleibe aber dabei, daß jedem Katholiken
die Ernsthaftigkeit der Krise und der Liturgiereformation unter dem Nasen gedrückt werden muß. Auch
den Teilnehmern einen deutschen Meßfeier nach Novus ordoischem Ritus bei Traunstein!
#21 AthanasiusII 18:47:52 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Gregorianik Gregorianik vom Synthesizer ist wohl wirklich VERBOTEN und Sperrgebiet für die „Integralisten“.
Wie man hier die sixtinische Kapelle beschimpft, zeugt aber von wenig historischem Kenntnis, vor allem
über die großartigen Kompositionen und gesungenen Messen aus etwa der Zeit Pius’ XII. und Johannes’
XXIII. was so lange auch noch nicht her ist. Damals war es auch Mons. Bartolucci. Da Palestrina war Kapellmeister
im Petersdom. Das reicht aus um uns gegen manche antirömische Altkatholiken-Jansenisten auf diesem Kreuz.netforum
zu wehren, die angeblich Volksmusik und Deutsch über römisch gregorianischem Gesange präferieren!
#36 AthanasiusII 18:43:09 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Benedikt Gewohnheitschristentum produziert nicht verhältnisgemäss mehr Berufungen als im Mittelalter.
Nur wirklicher Katholizismus tut sowas. Sie deuten alles soziologisch. Ich theologisch. Vor 1962 glaubte
man wirklich was die römisch-katholische Kirche lehrte, nachher fast nichts mehr. Diese Entwicklung ab
1965 heißt die ‘Große Apostasie, magna apostasía’, wovon der hl. Paulus sagte, sie muss von der Kunft
des Antichristen kommen. Natürlich wurde diese Apostasie von kleinen Kreisen lange geplant, aber das
heißt noch nicht die Massen glaubten in den 1940er nicht mehr und wáren nicht Gewohntheitskatholiken
ohne wirkliche Zugehörigkeit zum Mystischen Leibe Christi. Auch die Bau von Kirchen, Kapellen und Wallfahrtstätten
etwa um 1910 und 1930 in Belgien, Frankreich und den Niederlanden, deutet auf echten Katholizismus, echten
Glauben hin. Denn der Gewohnheitskatholizismus praktiziert keine Devotion mit Sonderlichkeiten. Und sogar
wenn es solche „gewöhnte“ Katholiken gegeben hätte, wäre jene Situation immer zu bevorzugen über die
Nicht-Katholiken in den Kirchen von heute.
#73 AthanasiusII 18:37:06 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Unsinn Statt dem Primizianten stand wohl für den Rest des Tages Hw. Schallinger im Vordergrund, was wohl
gewollt war und auf eine ausgeprägte Profilneurose des Kaplan schließen lässt. Waren Sie dabei, Benedikt?
Kennen Sie Hw. Schallinger? Es scheint, Sie sind sein Psychiater? Ich glaube eher, daß die übertriebende
Reaktion des Primizianten und des Dekanats darauf schließen läßt, daß diese Kleriker keine Kritik
an „ihre“ Liturgiedeformation tolerieren/ertragen können. Das finde ich eher neurotisch. Zudem kann ich
mir nicht vorstellen, daß der Kaplan eine Tirade abgehalten hat. Eher hat er das Werken des Teufels auch
im liturgischen Tun der modernen Priester angeprangert, ein gutes Thema für eine Predigt für einen Primizianten
der Jahre hindurch selber die Hl. Eucharistie darbringen wird. Zum Nachdenken. Kuschelkuschelküss’küsspredigte
hangen mir schon lange aus dem Halse vor Unsinnigkeit oder gar Häresie (Leugnung der Gerechtigkeit Gottes
nach der ein hartnäckiger Massenmörder mit der frommen Oma gleich belohnt wird – Allerlösungshäresie).
#24 AthanasiusII 12:38:27 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Artois Das hatte ich so verstanden, ich finde davon aber nichts in Enzyklopedien zum Weißen Phosphor.
Dennoch ist es sicher, daß die Briten es auf Dresden, Hamburg, Stettin, Königsberg (i. O.), Danzig,
Essen, Duisburg, Düsseldorf und Osnabrück abgeworfen haben im II. WK. 2003 wurde es im Irak wieder benutzt.
Mein Onkel war 1944 als kleiner Bube fast umgekommen als die britischen Befreier in den Niederlanden auf
deutsche Stellungen in der Nähe seines Hauses schoßen und seinen Zimmer trafen mit abgeschoßenem Phosphor
aus Mortierfeuer. Phosphor brennt mit Wasser (also auch auf die Haut!), Fett, und kann eigentlich nur
mit Sand und speziellem Kunstschaum gelöscht werden. Die Bilder aus dem Libanon sind schrecklich.
#65 AthanasiusII 12:29:25 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Lima Sie haben es nicht gewagt meine Widerlegung Ihrer vorigen Behauptungen anzufassen. Nur wagen Sie
es wiederum zu schimpfen und eine Einführung zu einem Meßbuch dafür zu benutzen um das Konzil von Trient
bei Seite zu schieben. Sie nannten die Hl. Messe ein „Mahl“, was eine Häresie ist und bleibt. Eine Einführung
ist nicht von der Unfehlbarkeit betroffen, nur Teil des authentischen Magisteriums. Ja, es wird Ihnen
hier schwierig gemacht. Denn hier sind wir weder lutherisch, calvinistisch, römisch-ökumenisch, römisch-protestantisch
noch römisch-deutsch-altkatholisch, sondern Römisch-Katholischen Glaubens. Wie der Herr Kaplan. Natürlich
wittert er gegen Íhre Kirche. Aber nicht gegen die Lehre der wahren Kirche, der katholischen, die die
Prinzipien des Neuen Meßbuchs schon 1947, 1907 und 1794 und etwa im Codex Iuris Canonici 1917 endgültig
verurteilt hat, wenn auch nur als schwerste pastorale Irrtümer und nicht als Häresien.
#13 AthanasiusII 12:23:46 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Tridentinus Beispielsweise der „Freundeskreis Maria Goretti“ tut dies. Die SJM ebenfalls? Nun greift
man auch aus dem eigenen Tradi-Lager an, Tridentinus? Warum tun Sie das? Ist katholische Sexuallehre „prüderie“,
was das auch sein mag? Man darf ganz gut die Sachen beim Namen nennen, das tut man heute in den Medien
und der agnostischen Aussenwelt ja auch, aber dennoch soll und muss man vor Gefahren warnen. Man kann
ja nicht – in gutem Gewissen – die heutige Sexualmethoden der Bundesländer verwenden. Diese sind unverantwortet
und setzen aktiv zur Jugendsexualität, inkl. frequente Geschlechtsausübung, an. Ich weiß etwa, daß
in Deutschland „Tips“ an Schüler gegeben wurde für das Abitur oder für Examina (12. Klasse), daß man
zur Entspannung „Mit Freund oder Freundin zuerst ein wenig Sexen sollte“. Das zeigt schon, wie tief man
drin steckt. Und wie satanisch-dumm man ist.
#7 AthanasiusII 14:52:35 | Dienstag, 25. Juli 2006
Mons. Domenico Bartulucci ist ein guter Mann, fantastischer Musicus, und grossartiger Rhetoriker. Hoffentlich
wird seine Kritik an der Liturgiedeform eh…tschuldigung… -reform, mal Ernst genommen im Vatikan. Er
ist seit 1956 mitten im Vatikan tätig gewesen, und kennt die Krise. Er bleibt aber vorsichtig: unter
den heutigen Umständen der Modernisten und Liberalen im Vatikan, ist ein Einstehen für die alte römische
Liturgie („tridentinische Messe“) immer noch gefährlich für die eigene Position. Marini muss in der
Tat weg. Der kann künftig besser in WarnerBros Movie World bei Essen seine Cartoon Shows leiten.
#30 AthanasiusII 14:48:05 | Dienstag, 25. Juli 2006
@Lima: Irrtümer allerseits Ihnen Freimaurerei zu unterstellen ist ein Anzeichen für Paranoia. Ich glaube
der Kaplan hat nicht von der Liturgischen Bewegung damals gesprochen, sondern von den Reformern in ihr
Anfangs der 1960er. Ab den 1940er aber, wurde sie unterwandert: lesen Sie hier mal www.kreuz.net/article.2634.html.
Erste Christen – mittelalterliche Fehlentwicklungen gehalten haben: das Missale von 1570. Was Sie hier
sagen, ist von Auctorem Fidei (1794) verurteilt. Die tridentinische hl. Messe ist von Irrtum frei. Es
ist übrigens archeologischer Unsinn zu glauben, dass der N.O.M. frühchristliche Liturgien wiederhergestellt
hat. Die Texte etwa der Jakobusliturgie sprechen vom Opfer für Lebende und Tote. Die Luther- und die
N.O.M.-Lit. aber von keins eigentlich. Noch ein Punkt zur Opfer-Thematik: Die Messe ist nicht das Opfer
Christi – das Opfer Christi ist der Tod am Kreuz! Sie sind der protestantischen Häresie verfallen. Es
ist römisch-katholische Lehre ex-cathedra, dass das Kreuz und die Messe eins und dasselbe Opfer sind,
nur verschiedenerweise dargebracht. Wenn Sie das leugnen, stehen Sie ausserhalb der katholischen Kirche,
Lima. „For the victim is one and the same, the same now offering by the ministry of priests, who then
offered Himself on the cross, the manner alone of offering being different.“ (Trient, S. 22, C. II) In
diesem Sinne kann ich der Erklärung der Dekanatskonferenz nur zustimmen. Der Kaplan ist in der falschen
Kirche. Er ist nicht lutherisch wie Sie, dat stimmt. Der Kaplan Willi ist r.-k.
#28 AthanasiusII 14:34:54 | Dienstag, 25. Juli 2006
Man braucht nicht viel zu diskutieren Konzil von Trient, Sessio XXII history.hanover.edu/…exts/trent/ct22.html,
„Himself to be immolated, under visible signs, by the Church through (the ministry of) priests, in memory
of His own passage from this world unto the Father, when by the effusion of His own blood He redeemed
us, and delivered us from the power of darkness, and translated us into his kingdom. And this is indeed
that clean oblation, which cannot be defiled by any unworthiness, or malice of those that offer“ Es gibt
nur einen Hohepriester, Christus, und jeder Priester, ob Pfarrer oder Bischof, erneuert Sein hl. Kreuzopfer,
wiederholt es aber nicht, da Er nur einmal gestorben. Die Hl. Messe ist vor allem ein Sühnopfer für
Lebende und Tote, in dem Christus Sich aufs neue dem Allmächtigen Vater darbringt und vor Augen stellt.
(Trient, 22. Sessio) Ein Mahl ist die hl. Messe nicht, obwohl ein kleiner Teil von ihr, die hl. Kommunion,
manchmal mehr oder weniger korrekt als „Opfermahl“ bezeichnet wird oder als „consummatio“ (Vollendung,
Verzährung). Die actio missae an sich ist, und das ist die unreformierbare unfehlbare Lehre der hl. römischen
Kirche, ein Opfer – sonst nichts. Der Kaplan hat es gut begriffen, und gut die deformierte Liturgie Bugninis
angegriffen, auch wenn es weh getan haben mag bei den modernisierten und lutheranisierten anwesenden Klerikern.
Die Predigt ist da zur Wahrheit. Und auch ein Primiziant hat keine eigenständige Würde oder ein eigenes
Recht, sondern nur die missio pro Ecclesia. Und diese hat der Predigende Kaplan praktizier
#14 AthanasiusII 11:58:46 | Dienstag, 25. Juli 2006
Haltet die Mut, Hw. Willi! Sie werden von Abertausenden moralisch unterstützt @Rituale Romanum: Wieso
sprechen Sie davon, dass die römisch-katholische Kirche Heil im Ökumenismus sieht oder in der Lutherverehrung?
Wohl kaum, denn sie ist unfehlbar. Modernisten wie Lehmann und andere Hierarchen sind kein Sprachrohr
der ewigen Lehre der hl. römischen Kirche, sondern Dissonnanten. Verwechsle die Kirche, die göttlicher
Einstellung ist, nicht mit Ihrem menschlichen Element, und schon gar nicht mit materiellen oder gar formalen
Häretikern. Ein Dekanat hat schon gar nichts zu lehren aus dem Namen unserer katholischen Kirche. In
der Reformation wurden im Norden auch alle dieser Dekanate häretisch. Das ist auch jetzt, hoffentlich
ohne Einstimmung, praktisch passiert. Der Kaplan war sehr mutig. Sehr mutig. Möge Gott ihn segnen für
sein Einstehen für die römische Liturgie und die katholische Tradition, gegen die Schändung der Hl.
Hostie bei der quasisakrilegischen Ausreichung durch die Handkommunion. Die Lehre der r.-k. Kirche und
das Magisterium aller Päpste durch die Jahrhunderte hindurch gibt ihm Recht. Vor allem dann ‘Mediator
Dei’ (1947) die all das was jetzt sogar in Bayern täglich Eingang findet und passiert, bereits damals
verurteilt hat als Irrtümer der Hyperliturgisten, oft motiviert mit falschem Ökumenismus auf der Basis
von Kompromiss und Dekatholizierung.
@Statcrux Zur Aufklärung: Fr. Feeney schwörte seine Irrtümer, die aber keine Häresien waren, 1972
nicht ab, und der Vatikan war – angesichts wachsenden internen Liberalismus und Ökumenismus – eher nervig,
aber Paul VI. setzte dies persönlich durch. Feeneys Nachfolger und Schwesternkongregation halten seine
Auffassungen gegen Begierdetaufe, toleriert von der Diözese zu der diese gehören, immer noch, da der
Ortsbischof sowie der Primas Americae 1974 besagten, dass man neben „liberaleren“ Auffassungen dann auch
Toleranz einer „strengeren“ Interpretation des Dogmas Extra Ecclesiam nulla Salus gegenüber zeigen sollte.
Das Werk Feeneys ist getragen von einigen Mitgliedern die aus sehr hochrangigen, oft protestantischen,
reichen Amerikanischen Familien von Anwälten und INdustriellen bestehen, die im Laufe der Jahre sich
an Fr. Feeney wandten und von ihm als Laien in die römisch-katholische Kirche aufgenommen wurden. Wie
gesagt hält Bischof Rifan den Feeneyismus nicht, wurde aber vom Vatikan dennoch mit einer Reise zum Saint
Benedict Center (dem nicht-ökumenistischen, dem traditionalistischen) beauftragt wie in Bildern zu sehen
ist. Er weihte glaube ich auch Priester für die Gemeinschaft.
@Matti Sie verbreiten eine Lüge. Weihbischof Tissier de Mallerais FSSPX hat den Papst keinen Häretiker
genannt, sondern gesagt, dass in seinem Buch „Einführung ins Christentum“ häretische Äusserungen stehen.
Das macht einen Unterschied. Das Herz-Jesu Seminar der Pius X. ist absolut nicht von deutscher Seite leer.
Die Seminare der Diözesen Deutschlands, wie in Irland, aber schon. Die Sühnewallfahrt ist zuerst gemeinte
für die eigenen Sünden, dass Sie unterstellen wollen, dass diese Wallfahrer böswillige Selbstverherrlichende
Leute sind die nur anderen Sünden vorwerfen, sagt mehr über Sie als über diese Leute. Aber im anonymen
Bereich lässt sich leicht schimpfen, nicht?
#11 AthanasiusII 00:21:35 | Freitag, 21. Juli 2006
Nocent Das Zitat in meinem Beitrag unten ist natürlich nicht aus AEM, sondern von Nocent „La messe avant
et après Pie V.“. Was interessiert uns hier irgenein hyperliturgischer Autor, der auch noch schwere Irrtümer
verkündet. Daß dieser Mann als Hochmutiger Mensch der Kommission für Liturgie vom Trienter Konzil die
Sachkundigkeit absprechen möchte, darf er versuchen. Aber ich glaube keinen, der wie P. Adrien Nocent
häretisch behauptet, daß die Erlösung durch die Auferstehung bekommen wurde und nicht durch das hl.
Kreuzesopfer. Modernisten sind schlechte Historiker und nicht systematisch. Nocent ist zudem höchst subjektiv,
da er mehrfach angab, die alte Messe nicht zu wollen. Er hat ja auch im Consilium gearbeitet. Er ist Propagator
der Bruchtheologie. Vatikanum II. und seine Kommission wußte alles besser als Trient und seine Kommissionen,
und wie Nicäa und seine curae. Aber ich glaube nicht am Nocentismus, sondern an Jesus-Christus und Seine
ewige Kirche, gegründet auf Petrus, nicht nur auf Johannes-Paul II. oder Paul VI…
#32 AthanasiusII 17:56:35 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Dr. Otterbeck also known as Statcrux Sie glauben also auch nicht am Teufel? Wenn nicht, dann sind Sie
Häretiker, denn obwohl kein Dogma zur Dämonologie erlassen wurde, ist die Existenz des Teufels und der
Teufel vom ordentlichen und universalen Magisterium seit Kirchenanfang (und schon unter den AT Juden)
gelehrt und deswegen unfehlbar. Es gibt ja auch kein Dogma zur leiblichen Auferstehung, aber wer diese
öffentlich und mit vollem Wissen leugnet, wird ipso facto Häretiker. Wenn Sie glauben, dass der Exorzismus
durch Jesus-Christus im Evangelium von dämonisch besessenen Schweinen, Unsinn ist, entlarven Sie sich
selbst als Modernist der die Wunder des Evangeliums leugnet. Übrigens brauchen Sie mir ab jetzt nichts
mehr zum „Konzil“ zu lehren, denn mit der Aussage, Teufelsglaube sei für den Christen nicht verpflichtet,
haben Sie sich ausserhalb der römisch-katholischen Kirche geschlossen, es sei denn, Sie nehmen zurück,
und zwar unmittelbar. Übrigens vergisst man bei aller hochmutigen deutschen Diskussion der Pseudointellektuelle
fast das wichtigste: beten für den armen Erzbischof Milingo, der so im Irrtum feststeckt. Orémus.
#18 AthanasiusII 17:49:21 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Babylon Für Ihre lügnerischen Behauptungen hätte ich gerne Beweise mit Verweisen. Es ist bekannt,
dass Thomisten (wie Thomas von Aquin únd Pius V.) ein gewisses Problem mit der Definition hatten, dass
Unsere Liebe Frau schon vor der Inkarnation von der Erbsünde erlöst war. Sie glaubten aber alle, dass
sie nach der Inkardination ohne Erbsünde war. Sie bestritten nicht die ganze Lehre irrtümlich, aber
gewisse Formeln mit denen sie Probleme hatten – ohne richtige Gründe übrigens. Ihre freche Behauptung
man habe früher in Brevieren vor der leiblichen Himmelfahrtsauffasung gewarnt, wíll ich hier belegt
sehen, denn diese Breviere würden gegen alle Aussagen der Kirchenväter verstossen sowie gegen die konstante
Lehre des Magisteriums. Sogar wenn wirklich wahr, dann wären nur die Breviere im schweren Irrtum, nicht
die Kirchenlehre zum Dogma der leiblichen und seelischen Aufnahme. Sie wollen mit Ihren frechen Behauptungen,
die Verdrehungen der wirklichen Geschichte sind, Ihren eigenen Unglauben fundieren und verharmlosen, was
bei mir aber nicht gelingt. Also: Beweise, Referenzen, Kopien, Fac-Similes.
#13 AthanasiusII 17:27:57 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Benedikt Zu glauben, dass die FSSPX die 1950er Jahre des Katholizismus verherrlicht, ist ein riesiges
Irrtum. Der gleiche Williamson griff in seinen Predigten mehrfach ‘Fifty-ism’ an und forderte auf sittliche,
aber moderne Kleidung zu tragen, technologisch zu missionieren (er schreibt ja auch Letters to Friends
and Benefactors per e-Post), aber bei der Doktrin von immer zu bleiben. Da die moralische Situation der
Gesellschaft 1955 aber weitaus besser als jetzt war (zumindest in Westeuropa), soll es nicht wundern,
wenn einfache römisch-katholische Laien jene Zeit ein wenig zu viel verherrlichen. Die FSSPX ist aber
wesentlich doktrinär und liturgisch motiviert, nicht zivil-illusorisch. Weder die alte römische Messe
noch die Verteidigung von Quanta Cura deuten auf eine „falsche“ Tradition, sondern greifen bis zum Anfang
der Kirche zurück im Basis. Die FSSPX glaubt keine Neuerungen, wie JP II. in Ecclesia Dei irrtümlich
sagte, als er behauptete (oder eher: Kardinal Gagnon), dass die FSSPX einen falschen Traditionsbegriff
habe, da sie Lehren ablehnte „die vielleicht weil sie neu sind“. Aber Vatikanum I. hat 1870 eindeutig
definiert, dass kein einziger Römischer Papst je die Gewalt habe, neue Lehren zu verbreiten oder aufzulegen,
sondern nur die Lehrgewalt die bestehende Überlieferung weiter zu erklären und zu verbreiten.
#14 AthanasiusII 13:20:05 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Nochmal eine Korrektur Er las zwar nie den NOM, aber spendete auch Weihen nach dem neuen Pontifikale Romanum.
Dafür hätte ich gerne Beweise, da Bischof de Castro Mayer bzgl. diesen neuen Weiheriten, so Pfarrer
Schoonbroodt, sogar deren Gültigkeit anzweifelte. Kommt mir höchst zweifelhaft vor. Ohne Beweis, ist
die Behauptung DCMayter benutzte den neuen Weiheritus absoluter Unsinn. S.Ex.Mons. Lefebrvre selbst war
es der die Neuerungen sogar zuerst begrüßte! Wo Kardinal Ottaviani Sacrosanctum Concilium verurteilt
und verwarf mit Non Placet, hat Msgr. Lefebvre Dignitatis Humanae verworfen aber SC angenommen. So las
er bspw. den NOM und verband ihn mit den überlieferten Zeremonien der Priesterweihe und auch umgekehrt
(Also Klassische Messe mit neuen Weihen) Die Messe von 1967 war nicht die Neue Messe, wenn auch teilweise
französisch. Mgr. Lefebvre hat nur einmal die neuen Weiheriten (18.6.1968, eingef. 1.4.1969) auf Latein
benutzt: als er Abbé Cottard 1971 zum Priester weihte und dieser den neuen Weiheritus (der im Falle der
Priesterweihe aber das 4. Jh. Leoninische Sakramentar folgt) forderte. Sonst niemals, da er von Anfang
an in Ecône Subdiakonat und auch niedere Weihen spendete, die im modernen Pontificále von Paul VI. (1969)
völlig fehlen. Sie sollten nicht so verallgemeinend sprechen, Bonaventura!
#6 AthanasiusII 12:20:38 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Zwobbel Wenn nach Bischof Rifan mit dem Neuen Ritus 1970 nichts los ist, dann sollte er diesen immer
gefolgt haben müssen! Er wurde aber 1974 in der Diözese Campos im tridentinischen Ritus geweiht und
hat darin primiziert, er zelebriert den alten noch immer! Gab es dafür denn gar keine Gründe? Implizit
muss auch Rifan zugeben, dass der neue Ritus wenigstens inferiör ist. Und wurde nicht gerade jenen Ritus
1967 von der massiven Mehrheit der Bischöfe abgelehnt bei einer Wahl in Rom? Und dennoch mit Gewalt 1970
eingeführt und aufgedrungen? Man spricht bei den Modernisten immer von Demokratie, aber es ist immer
zum Soviet-totalitarismus der Pfarrgremien und Pressegruppen geworden, während der sensus catholicus,
der sensus omnium fidelium, nicht zugehört wurde! Zu sagen der alte Ritus drücke die eucharistischen
Dogmen besser aus, ist damit sagen, dass der neue diese nicht oder schwerstens ausdrückt!
Meinungen Jemand weit unten versucht den hl. Franz von Assisi gegen Meßgewänder auszuspielen. Dabei
vergißt dieser Mensch, daß der hl. Franz zwar Hunger litt, aber den größten Wert auf liturgische Gewänder
und Präzision legte. „Für Gott ist nichts genug.“ Es ist aber vor allem auffallen, daß bestimmte Leute,
die selber wahrscheinlich auch mal im Anzug gehen und mehr als eine Paar Kleider haben, gegen die kirchliche
Casula und Stola-Tradition wittern, und in diesem Judas Iscariot im Evangelium nachahmen, der auch sagte
vom kostbaren Öl das sei Verschwendung und „sollte man den Armen geben“. Der Hl. Theresia von Lisieux
sagte einmal, daß sie ohne Zögern ihr Leben geben würde für auch den kleinsten Détail des überlieferten
römischen Meßopfers. Und einer der Dreikönige brachte Gold, neben Weihrauch, dem Jesukinde in Bethlechaim.
Oder etwa nicht? Persönliche Reichtum hat Bischof Rifan wohl kaum angesichts der Situation des Seminars
von Campos und der Armenhilfe dessen. Aber für Gott ist nichts genug.
Ich meine also eine Propaganda-Großoffensive zur Entlarvung der islamischen Irrtümer, von dem Staat
unterstützt. Kein „Dialog“ ohne Endresultat, sondern Bekehrungsoffensive. Kein Bürgerkrieg. Im lange
Zeit muslemisch besetzten Süden Spaniens hat die Großoffensive funktioniert auf langer Zeit vom 15.
bis zum 17. Jahrhundert.
Wohl feige. Dennoch finde ich die Haltung des Regenburger Bischofs der Nationaldemokratischen Partei gegenüber
sehr feige. Er naht sich dem Establishment an, obwohl dieses genauso, wenn nicht mehr, gegen die Kirche
hetzt. Die NPD will wenigstens ruhig reden und aussprechen lassen. Und diese Partei besteht nicht nur
aus Kahlköpfen und ex-FDJ-Leitern. Diese letzte Tatsache zeigt übrigens auch auf, dass man im Wesen
eigentlich sozialistisch bleibt. Aber eben mit Nationalismus verbunden. Die NPD wird explosiv wachsen,
wenn sie weiter totgeschwiegen wird und von den gleichgeschalteten Medien niedergemetzelt wird. Die Leute
nehmen das nicht mehr. Wenn dann in einer grossen Krise Deutschland runter gehen würde, wird die NPD
rasch die Macht – demokratisch! – bekommen. Das ist zu erwarten. In Belgien/Flandern hat man es schon
mit dem Vlaams Blok versucht, sie zu „verurteilen“, aber es gelang effektiv nicht. Und jetzt bekommen
die bereits bis ein Drittel der Stimmen. Die Deutschen sind, ohne Rechtmässigkeit, nach 1945 von allem
angeschuldigt worden und denen wurde ihr Nationalstolz abgesprochen. Jetzt kulminiert es, nach langer
Zeit, in eine andere Richtung. Statt Patriottismus Nationalismus. Die westeuropäische liberal-sozialistische
Politik ist am Ende. Und die Christdemokratie tut einfach mit mit dem Libero-Sozialismus der Homo-Staaten
und des Internation. Nur in Malta, Andorra, Portugal und Irland gibt es noch wahrhaft katholische Parteien
ohne diese Entwicklung zu begünstigen.
#13 AthanasiusII 14:40:36 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Nicht katholisch Mögen andere nationalistische Partein Europas eher die katholische Ansicht in Sachen
Abtreibung verteidigen (Vlaams Belang, Lega Nord), die NPD ist aber wesentlich nicht volksnationalistisch
sondern kollektivistisch-national-sozialistisch (ohne Anti-Nazi-Schimpferei aus der linken Ecke meine
ich dies, ich bin ja eher dem Rauschning en.wikipedia.org/…i/Hermann_Rauschning und dem von Kuehnelt-Leddihn
en.wikipedia.org/…von_Kuehnelt-Leddihn zugeneigt) und somit absolut anti-konfessionell und nihilistisch.
Mag auch die NPD nicht aggressiv antisemitisch sein, sie bleibt eher antizionistisch sich dem „Weltjudentum“
entgegensetzen und in diesem Sinne sogar mit Islamisten zusammenarbeiten.
#13 AthanasiusII 20:02:54 | Samstag, 24. Juni 2006
Forts. Etwa 1951 auch mit dem suspendierten Herz Jesu-Missionar Michel Collin, der sich da als „Papst
Clemens XV.“ aufstellte weil er von Maria ernannt wäre. Oder der Palmar de Troya-Bischof Clemente Dominguez
y Gomez, der nach seiner Bischofsweihe 1976 für ihren neuen Karmeliterorden des Hl. Antlitzes, ab Mitte
jenes Jahres auf einmal sagte, er werde künftig Papst. 1978 war es schon soweit und er wäre „Nachfolger
vom Märtyrerpapst Paul VI., vom heiligen Papst Montini“ ab dessen Tod. Früher gab es das alles auch
schon. Auch im Mittelalter. Apparitionismus. Neben übertriebenem Infallibilismus, Impeccabilismus, Indifferentismus
und Absolutismus (dem Vatikan gegenüber), eine weitere Seuche die im konservativen, aber nicht traditionellen
Lager der Katholiken vorkommt. Allerhand Erscheinungen bilden ein System. Alles klar. Man will die Transzedenz
und der Kontakt zu Gott. Bekommt man aber nicht mehr in den Pfarreimessen. Dann geht man zu einem „Seher“.
Da die Franziskaner von Medjugorje sich schon bei einer Firmungsmesse von einem nicht-römischen, nicht-Vatikanum-I.
(Erstes Vatikanisches Konzil 1869-1870) Altkatholischen (und deswegen a-katholischen) Bischof (vielleicht
auch einer der Mariaviten?) bedient haben, könnte eine definitive Verurteilung von M. durch Rom sogar
eine wirkliche Kirchenspaltung hervorrufen. Wie vor fast 100 Jahren in Polen.
Mit der Zeile meinte ich dass man bloss ein Gebot von Mgr. Peric, dem örtlichen Diözesanbischof, ablehnen
könnte, wenn dieses etwas gegen den Glauben oder die Moral geboten hätte. Also Häresie oder Sünde.
Sonst nichts. Michael Davies weiss von diesem Unterschied wie kein anderer. Er schrieb ja „Apologia pro
Marcel Lefebvre“ in vier bzw. fünf Teilen (den letzten Teil hat er leider nicht mehr vervollständigen
könne weil er 2004 starb). Und er verteidigte Katholiken gegen diözesane Willkür in Sachen Liturgie,
während er Missbräuche anprangerte. In Sachen Medjugorje war davon aber alles keine Rede. Es ging um
die Botschaften. Die täglich reinstromen. Schon 25 Jahre. MGr. Peric berichtete unlängst, dass während
einer Audienz Papst Benedikt XVI. sagte, dass er schon seit seiner Zeit bei der Kongregation für die
Glaubenslehre (Hl. Offizium) geglaubt habe, es handele sich in M. nicht um authentische Botschaften, da
die Häufigkeit und Inhalte die Authentizität absprechen.
#60 AthanasiusII 09:28:15 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Dr. Reggazzoni 1. Herr Doktor. Der Widerstand Ottavianis nach 1970 beugte sich nicht sosehr ein, aber
sein Sekretär hatte seine Unterschrift gefälscht und dann ein Brief an Papst Paul VI. geschickt um die
gute Aufnahme der Revisionen von 1970 (Institutio Generalis par. 7 angepasst und korrigiert mit dem Konzil
von Trient) zu vermitteln. Der Sekretär hatte Angst mit einer Entfernung Ottavianis rechnen zu müssen
und somit seinen eigenen Job auch zu verlieren. Was Ottaviani selber nun dazu meinte, ist unbekannt. 2.
@Hetzer Gotthard (Sind Sie wirklich katholischer Priester? Priester vielleicht, Katholisch nicht.) Der
Talmud ist eine perfidische Schrift in der u.a. das Köpfen von „gojim“ erlaubt wird. Zu Ihrer Edgardo
Mortara-Lüge, lassen wir den erwachsenen Pater Edgardo Mortara mal ans Wort der beschreibt, dass er später
zu den Eltern ein recht gutes Verhältnis wiederbekam, aber Pius IX. als seinen seelischen Retter ansah
www.catholiculture.net/docs/doc_view.cfm?recnum=3116. die erzwungene Trennung von Kirche und Staat in
Rom war ein großer Segen für die Kirche … nicht so sehr der Syllabus. Ein Segen für die Freimaurerkirche,
die den italienischen liberal-nationalistischen Staat verwaltete bis 1922.
#1 AthanasiusII 09:08:04 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Es war nicht Pius XII. sondern Johannes XXIII. der 1962 in „Veterum Sapientia“ verboten hat das Latein
aus der hl. Messe zu streichen. Nur bei den Lesungen war die Volkssprache erlaubt. Veterum Sapientia plus
6 Jahre = 1968. Das stimmt wohl ungefährt. Aber 1958 + 6 = 1964. Da war die Hl. Messe noch nicht approbiert
in der Volkssprache zu halten. Es war Johannes XXIII. der Latein erhalten wollte, wie die alte hl. Messe
(in dem Sinne, war er konservativer als Pius XII.). Aber die Liberalen wollen ihn ja als Ikone für ihren
Abfall verwenden; der „gute Papst Roncalli der dies alles durch Jänner 1959 [Konzilsankündigung] ermöglichte“.
#34 AthanasiusII 09:00:50 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Lies mal gute Lektür Die NSDAP war in gewisser Weise auch nur ein Produkt von 1789. Ja, die NSDAP war
das Produkt einer Kombination von Egalitarismus der Klassen und vom Nationalismus, der eine Bewegung darstellt,
damit die Bürger sich als Gemeinschaft definieren (wo doch im 16 Jh. man sich als Untertanen mit einem
Fürsten identifizierte, nicht durch Sprache so sehr). 1789 hat schon Jahre vor dem Sturm auf die Bastille
begonnen und dauert im Prinzip noch heute an. Dass sie heute noch andauert ist wahr. Sie wollen aber behaupten
Kopernikus und Leonardo da Vinci seien alle Produkte von 1789. Das ist Geschichtsfälschung! deshalb nützt
ihre Flucht von Frankreich, nach Deutschland, England oder sonst wohin nichts. Wenn sie die Reaktion auch
als 1789 bezeichnen wohl ja. Aber das ist ja der Logik nach, grosser Unsinn. Wissenschaft kam noch nie
aus Frankreich. Oder gar von Locke. sondern warum Werner von Braun kein Saudi Arabier oder Inder war.
Arische Überlegenheit. Is ja klar. Er war aber kein Franzose. Und nicht in einem liberalen Land geboren
worden. Wie Fritz Haber. Wie Gottfried Daimler.
#25 AthanasiusII 22:37:16 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Erinnerung Bitte merke Dir, dass man im Dritten Reich Fernsehen (Fernsehsender Paul Nipkow, Fernsehstuben
Grossberlins) hatte, und Raketen entwickelte. Zugleich aber auch in Amerika. Und schon 1910 hat man in
Wien an Atomentwicklung gearbeitet. Unter K und K. (Also unter einer rein monarchistischen, gar nicht
1789 Ordnung des Staates.) Technik ist unabhängig von Revolution. Eisenhower mag zwar die Raketen der
USA als Leistung des freien Bürgertums der demokratischen Weltanschauung verkündet haben, sie waren
in Wirklichkeit Produkte des Nationalsozialisten Werner von Braun. Und nun Dobry Wieczor und magnum silentium
für mich! Ade.
#21 AthanasiusII 22:24:25 | Mittwoch, 21. Juni 2006
England Die meisten Erfindungen und wissenschaftliche Fortschritte wurden in England, und später im monarchistischen
Preussen verbucht, wohl kaum in Frankreich und den liberalen Staaten. Die Technik, Zug, Auto usw. Alle
in solchen Staaten. In England gab es nie ein 1789. Bis 1914 weitgehend adlig. Die technischen Leistungen
der Universitäten der Päpstlichen Staaten bis 1871 werde ich dabei noch nicht einmal erwähnen. Vor
allem Preussen ist aber schön als Beispiel. Oder die K und K Monarchie. Wien als Zentrum der Wissenschaft.
Wo ist dort vor 1918 jemals die Revolution gewesen? Ich wünsche Ihnen viel Spass bei Ihrer Geschichtsfälschungsaktivität,
blueberry, aber Nipkow, IBM, Daimler, Benz, Watt, Haber, Mandozatti, Blaise Pascal, Newton u.v.a. verbuchten
ihre wissenschaftlichen Erfolge unter vor/ oder nicht-revolutionären Régimen und oft in derem Dienste.
Vielleicht Alexander Bell. In den USA. 1776 war zwar freimaurerisch, aber noch nicht direkt 1789, oder?
Und Bell wurde in England ausgebildet, wo die Adligen noch regierten. In Schottland wo die Landlords herrschten.
Aber die Sieger schreiben die Geschichte aufs neue. Aber ich hätte mich von den Hitlerianern jetzt auch
nicht vorschreiben lassen, dass Haber Produkt von Ariertum war, ebensowenig, dass Wissenschaft vom Revolutionärentum
kommt.
#9 AthanasiusII 21:09:43 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Ach watt Noch etwas – man kann die Menschenrechtsideen der französischen Moralisten nicht für die Terrorherrschaft
eines Jakobiners wie Robespierre oder Danton verantwortlich machen, genau so wenig ist Jesus und seine
Lehre unschuldig an den späteren Gewaltorgien in der Kirchengeschichte. Nein. „Moralisten“? Aber wer
war es doch, der immer schrie: „Écrasez l’infame!“ ? Doch nicht Robespierre oder. Wer hat wohl den Massenmord
in der Vendée angeordnet? Robespierre? Oder das Directoire? Wer hat wohl im Notre Dame die Kirche entweiht
und allerhand sexuale Orgien getrieben? Die Soldaten? Nein, das taten die Wegbereiter und Philosophen
der Schule von Diderot! Wer hat in Mexico in den 1920er Priester wie den Seligen Hw. Miguel Pro, samt
tausenden Katholiken, ermorden lassen? Waren es Ausschreitungen vom Militär? Nein, alles angeordnet von
den „zivilisierten“ Logenbrüder der mexikanischen Liberalenregierung. (Forts. oben)
#45 AthanasiusII 20:40:03 | Mittwoch, 21. Juni 2006
An Hochwürden Herrn Rolf-Hermann Lingen, sedisvakantistischem Priester römisch-katholischen Bekenntnisses,
Priester geweiht in der Apostolischen Nachfolge der altkatholischen Utrechter Union deriviert von Bischof
Cornelius Steenoven, usurpator des bischöflichen Sitzes von Utrecht (Niederlande), Kann es, Hochwürden,
vielleicht auch sein, dass Sie durch Ihre Seminarzeit und Ihre dort empfundenen Empörungen Häresien
gesehen haben, wo diese aber juridisch-formal nicht anwesend waren. Dass Sie dank zweifelhafter Ausbildung
etwa Quanta Cura zum Dogma erhoben haben, und somit einen liberalen Katholiken schon als Ketzer bezeichnen,
wo man doch zur Häresie formal ein göttlich offenbartes Dogma öffentlich leugnen oder hartnäckig anzweifeln
muss? Kann es das nicht sein? Wie steht es übrigens mit Ihrem Apostolat? Haben Sie sich schon mit der
Kyrie Eléison Gruppe ausgesöhnt? Haben Sie schon ein bisschen mehr Sakramentologie studiert um die unzweifelbare
Gültigkeit der Lefebvre-Weihen endlich mal katholisch anzuerkennen, anstatt diese vor Erbitterung und
Mangel an Kenntnissen (es gibt keine Zweifel, wenn Intention nicht äusserlich verworfen wurde, sieh Apostolicae
Curae) abzulehnen. Sind die Weihen der Ostkatholischen Kirchen eigentlich IAn noch wohl gültig, Hw? Haben
Sie in Chur jahrelang Brot angebetet?
#50 AthanasiusII 13:50:17 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Lüge. Eine weitere Lüge zu Christentum und Mithras, ist, dass Weihnachten am Mithrasgeburtsfest sein
würde und dieses ersetzt habe. Nun ist es einfach die Wahrheit, dass Jesus-Christus um den 25. Dezember
geboren wurde, tatsächlich. Da war zudem auch Wintersonnenwende (Julfest), das Saturnále, und vieles
andere. Ein hartnäckiger quasiwissenschaftlicher Mythos der Renaissance und Aufklärungszeit, nannte
ein Wissenschaftler es vor kurzem noch, „als könnten die frühen Christen weder rechnen noch Daten memorisieren.“
Aber wie noch immer im Osten, war damals auch im Westen Weihnachten kein grosses Fest. Es geht um Ostern
(Ostara), die Auferstehung und das Leiden. Diese sind ja Kern des Glaubens.
#46 AthanasiusII 13:36:11 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Babylon Dass Sie in Ihrer Phantasie eine eigene Geschichtsversion des Paschamahles und der Einsetzung
der Eucharistie bevorzügen, ist Ihre Sache. Aber dieses als „die Geschichte“ darzustellen ist eine Lüge.
Das religiöse Abschiedsessen ist die Interpretation der Kalvinisten oder der Gnostiker. Die Eucharistie
hat sich aber ganz spezifisch selber entwickelt. Die Didache (um 100 n. Chr.) beweist dies deutlich. Darin
ist sogar die liturgische Ostung enthalten. Sie als Atheist glauben an nichts, und als Anti-Christ machen
Sie es sich natürlich schwierig die kirchliche Lehre in einen Mythos zu „beweisen“. Das gelingt Ihnen
aber nicht. 66 n. Chr.: Hauskapelle Herculanaeum. IRgendwie wissen Sie das selber auch, sonst würden
Sie hier nicht herumhängen.
#44 AthanasiusII 13:18:45 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Jean-Marie Fournier Bei allem, aber, Herr Doktor. Sie entweichen immer, wenn ich gegen Ihr Argument die
FSSPX und Lefebvre seien bloss politisch motiviert einbringe, dass ja der Walliser Christdemokratische
Premier Ministre Jean-Marie Fournier alle Sonntage in die Heilige Messe im Seminar von Ecône geht. Sie
antworten selber nicht, wenn man Ihnen fragt, was Sie nun wirklich glauben. Die Verbindungslinien etwa
zwischen FSSPX und ehemalige Pétain-Anhänger werden offenbart, die Verbindungen der FSSPX mit den Freiheitskämpfern
Prags 1968 (Michael Semín) werden verschwiegen, sowie die Christdemokratischen Verbindungslinien. Das
ist Selektivismus. Lügnerisch. Die FSSPX ist keine politische Bewegung. Ob man dort spanische Falangisten,
baskische Nationalisten, südamerikanische Christlich-Soziale, Schweizer Christdemokraten, Österreichische
Heimatfrontler, und Irische Christsoziale nebst französischen Royalisten im Seminar hat, ist doch eher
egal. Oder sind Sie linksliberal Politikologe oder sowatt?
#9 AthanasiusII 13:05:47 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Benedikt Das meinen Sie doch nicht seriös, oder? Die Probleme in den USA sind wesentlich kleiner als
bei uns im sozialistischen Europa. Relativ sind die USA viel besser, auf allen Flächen, sicherlich im
Vergleich mit Westeuropa. Das soll kein Katholik leugnen. In Westeuropa tut sich nichts, ausser Ausweitung
der demographischen Katastrophe und Fortsetzung einesr toten sozialistischen bzw. linksliberalen Ideologie
der Gesellschaft.
#39 AthanasiusII 10:48:42 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@statcrux Glauben Sie wirklich noch, jemand glaubt Ihren Lügen noch? Und unter Pius XII. wurde die Priesterarbeiterbewegung
in Frankreich verboten. Der von Ihnen „liberal“ gewertete Leo XIII. hat aber Satis cogitum geschrieben
in der er die „Religionsfreiheit“ sowie eine absolute Pressefreiheit für gute sowie destruktive Meinungen
verurteilt. Sie wissen wohl nicht, daß die ersten Nachfolger Mgr. Lefebvres vorher treue Nachfolger vom
Sl. Charles du Foucauld waren, vor allem Monsignor (Päpstlicher Hauskämmerer) Ducaud-Bourget, der 1975
die Ingebrauchnahme von Saint NIcholas du Chardonnet in Paris herbeiführte. Ach, was. Sie lügen doch
immer weiter, immer fort. Sie, Macchiavelli. Lügner.
#40 AthanasiusII 10:44:39 | Mittwoch, 21. Juni 2006
„Gesegnetes Brot“ ist nicht der konsekrierte Leib Christ. In der Byzantinischen Liturgie gibt man den
Gläubigen, wie bei uns am St. Hubertusfest, etwas vom Priester gesegnetes Brot mit nach Hause als geweihtes
Objekt. Das ist aber absolut nicht das Eucharistische Brot des ewigen Lebens, das Jesus-Christus ist,
sondern etwas, wie Weihwasser. Weihwasser ist ja auch kein Taufwasser. Kann es zwar werden, ist es aber
nicht. Die Byzantiner verwenden mit äusserster Ehrfurcht das hochheilige Sakrament. Aber die sind, den
sehr weisen historischen Evaluationen der hiesigen Atheisten nach, wohl auch wirklich dumm und krank im
Kopfe. Jesus war ja ein Rebelle! Der war bei der Roten Armeefraktion dabei, das wisst ihr doch!
#24 AthanasiusII 16:49:18 | Dienstag, 20. Juni 2006
Das Johannes-Evangelium ist bekanntlich nicht synoptisch. Anstatt der Hl. Eucharistie und deren sakrifizielle
Einsetzung, bringt uns der hl. Apostel der Liebe das hohepriesterliche Gebet Jesu, der Seinem Opfertode
am Kreuze zugeht. Wie später in den Acta Apostolorum zum Eucharistischen Opfer verschleiernd „brechen
des Brotes“ gesagt wird, so setzt Johannes, der bestimmt die anderen Evangelien kannte, anstatt der expliziten
Worte das hohepriesterliche Gebet Jesu Christi ein, und benachdrückt somit Einheit des einen Opfers,
eins am Kreuz und in der Eucharistie.
#17 AthanasiusII 15:53:19 | Dienstag, 20. Juni 2006
„Kehret zum Osten – zum Herren hin!“ Ebenso die falsche Behauptung die hl. Messe der ersten Christen war
„zum Volke hin“. In Herculaneum bei Pompeiibefindet sich eine Hauskapelle, die 2000 Jahre lang konserviert
blieb, aus dem Jahre 66 nach der Geburt Christi. Mit Wandaltar und Wandkreuz da oben (noch so ein Mythos
der Hyperliturgisten: man hätte damals kein Kreuz verwendet als Symbolum). Steht genau an der Ostwand.
Ich habe Photos von diesem Kreuzaltar. Unter der Asche verschollen damals neben Bordellen, Venus-Tempeln,
Apollo-Statuen und Badehäuser, auch die damals noch recht wenigen Christen. (Die Christen waren da noch
vorwiegend bekehrte Juden der antiquiarischen Diaspora.) Die Werke Monsignore Klaus Gambers und Hw. P.
Uwe Langs lassen sich wärmstens empfehlen zur archeologischen Beweisführung der liturgischen Ostung
und wie wichtig diese der Kirche war.
#13 AthanasiusII 15:39:24 | Dienstag, 20. Juni 2006
Fortsetzung zum Missbrauch Handkommunion Das Berühren der hl. Gaben beim hl. Messopfer ist dem geweihten
Klerus vorenthalten (Dominicae Cenae, Johannes Paul II.). Es gibt seit 110 Anno Domini ständige Verbote
an die Laien die Hl. Kommunion mit der Hand zu berühren. Nach dem 1917. kanonischen Rechte, darf ein
Laie die hl. Hostie nur bei Gefahr (Bombardements), Verfolgung oder Isolation (Dschungelmissionare) berühren
und eventuell essen/spenden. Die Arianer im 4. und 5. Jh. aber führten die Handkommunion ein, um so gegen
die Gottheit Jesu Christi vorzugehen. Wäre Handkommunion bloss eine römische Neuerung des Tridentinums,
würden ja nicht alle andere Kirchen apostolischer Zeit die Handkommunion ablehnen (ausser für den Klerus
am Altar hinter der Iconostasis). Aber sogar die schon 381 abgespaltenen Nestorianer haben immer die Handkommunion
abgelehnt. Die heutige Praxis der Handkommunion ist eine direkt Übernahme des neuen Brauchs von Martin
Luther (nicht einmal alle Luthenar kommunizierten auf der Hand), Zwingli und vor allem dem protestantisch-anglikanischen
Erzbischof Cranmer.
#84 AthanasiusII 22:15:13 | Samstag, 10. Juni 2006
Wooooooooooam Und Weg ist das Argument des Sedisvakantismus: The famous Dominican Father Reginald Garrigou-Lagrange
OP reaches the same conclusion. Basing his reasoning on Cardinal Billuart, he explains in his treatise
De Verbo Incarnato (p. 232) that a heretical pope, while no longer a member of the Church, can still be
her head. For, what is impossible in the case of a physical head is possible (albeit abnormal) for a secondary
moral head. The reason is that, whereas a physical head cannot influence the members without receiving
the vital influx of the soul, a moral head, as is the Roman Pontiff, can exercise jurisdiction over the
Church even if he does not receive from the soul of the Church any influx of interior faith or charity.
In short, the pope is constituted a member of the Church by his personal faith, which he can lose, but
he is head of the visible Church by the jurisdiction and authority which he received, and these can coexist
with his own heresy.
#33 AthanasiusII 13:57:00 | Samstag, 10. Juni 2006
@OtterHetz (statcrux) Ich glaube auch wohl, daß René Lefebvre sr. (Vater vom Erzbischof und großer
Inspirator, betete im KZ auch kurz vor der Hinrichtung noch täglich viele Rosenkränze) deswegen 1944
im Gestapo-KZ Sonnenburg (Ostbrandenburg) ums Leben kam. Sie sind ein widerlicher Mensch, Otterbeck. Nichts
mehr. Eher noch weniger. Widerlicher Mensch voller Lügen, vollen Macchiavellismus. Wenn Ihre liberale
Staatsansicht in Frage gestellt wird, greifen Sie zu übler Nachrede und Rufmord. Das machen nur Pseudointellektuelle
die entlarvt werden oder Schwachsinnige.
#75 AthanasiusII 13:52:47 | Samstag, 10. Juni 2006
@DDL- Lernen. Ich war auch schon in Nazi-Foren, obwohl ich sie inhaltlich ablehne. Ggw. bin ich gelegentlich
in einem Pädophilen-Forum, obwohl ich da ebenfalls der krasse Außenseiter bin. Aber nur so lernt man
aus erster Hand. Was machen Sie hier für Vergleiche. Ich halte mich in sólchen Foren nicht auf. Bestimmte
Leute verdienen einfach Strafe, kein Verständnis. Zwangskastration für Pädophile etwa. Die Erfahrungspsychologie
kann auch elementäre Fundamente der Gesellschaft aus dem Auge verlieren. Ist aber zeitgemäss, das zu
verlieren. tut mir das leid – ich bin da kein Stück besser als Sie. Nur halt eher bei anderen Themen.
Schön. Da sind wir uns einig.
Forts Du vertrittst immer noch eine Meinung, eine bloße Meinung, eine Einschätzung die falsch sein könnte
(und M.A.n ist). Opinio pro facto. Klassische ‘logical fallacy’. Aber mit Juan Kardinal de Lugo sage ich
dann immer noch, daß man kanonisch einen Sedi keinen hartnäckigen Schismatiker nennen kann, weil er
die Gültigkeit der Wahl des heutigen Papstes leugnet.
@Karl Clemens von Alexandrien hat auch Apokatastasis gehalten, er ist Kirchenlehrer geworden. Trotz dieser
Irrlehre. Ich antworte nicht mehr auf Deine Sophismen, wenn Du unter mehreren Namen schreibst. Kein Problem.
Dann antwortest Du eben nicht. Ich schreibe wenigstens nicht unter mehreren Pseudonymen. „Suspectus de
haeresi.“ Schon gelesen? Gelesen? Kommentar aus 1943 gelesen? Die vorkonziliare Behandlung des Themas
papa haereticus durch Garrigou Lagrange o.p.? Noch nicht? Wieso kannst Du dann mitsprechen und gar andere
belehren wollen. Die Lehren Ratzingers zur Trinität und Menschwerdung und des Eros in Gott sind Häresien.
Wenn in Gott Eros wäre, dann könnte er nicht ewig. Die Häretizität musst Du zuerst noch beweisen.
Ich nehme nichts an ohne Beweis!
Anmerkung die Gültigkeit des neuen Ritus der Bischofsweihe Dabei meine ich also die Gültigkeit des neuen
Pontificále Romanum das ab 1.4.1969 verwendet wurde, und in ‘Pontificalis Romani’ (18.6.1968) von Paul
VI. präsentiert und approbiert. Dieses gilt aber nur für den lateinischen (römischen) Ritus. Die Ostriten
und dann meine ich, ihre Pontifikalien blieben völlig in traditioneller Form erhalten (bisher). Deswegen
ist ja auch der Vorwurf einiger Sedisvakantisten so merkwürdig, daß die „Modernisten im Vatikan“ die
apostolische Sukzession aufhören lassen wollten. Kein anderer als JoPa II. hat selber im byzantinischen
Ritus konsekriert, sandte für die unierte katholischen Ostkirchen die Kardinäle Lourdusamy, Daoud, Sfeir
und Marusyn um Bischöfe in diesen Ostriten zu weihen.
@statcrux/Dr. Otterbeck Herr Doktor, Sind Sie pensioniert oder so etwas? Müssen Sie wirklich in einem
Internetforum ihren Pseudointellektualismus etalieren und ein paar historische Kenntnisse ständig wiederholen
in einem nicht mit dem verwandten Kontext? Wenn’s mit Royalismus, Action Française, Klerofaschismus und
anderen Vorwürfen nicht klappt, versuchen Sie jetzt den „Tradis“ Metternichismus vorzuwerfen? Und was
denn mit dem Christdemokratischen Minister für Wirtschaft und Sicherheit von Wallis, Mag. Jean-René
Fournier, der immer sonn- und feiertags in der FSSPX-Seminarkirche von Ecône dem Hl. Messopfer beiwohnt?
Nei, nei, Otterbeck, Ihre Politisierung der Diskussion und des Kampfes gelingt hier nicht. Politik und
politisches Geplapper sind für Pseudointellektuelle. Der wahre Kampf wird in der Übernatur und den Ideen
geführt.
@Karl Murx Was Ratzinger angeht: die FSSPX empfiehlt zum Nachweis seiner Irrlehren das Buch „Einführung
in das Christentum“. Das kannst Du selbst lesen. Äh, etwas das Interview von Exz. Tissier de Mallerais
an Stephen Heiner und The Remnant? Darauf hier eine Antwort www.lumengentleman.com/content.asp?id=141,
bei allem Respekt vor Exz. Eine kritische Widerlegung und Evaluierung der angeblichen „Häresien“ in Einführung
in das Christentum. Und ja, ich weiß, daß Stefan Cardinal Wyszynski das Buch 1968 in Polen verboten
hat. Es geht aber nicht um formale Häresien. Absolut nicht. Lesen ohne Vorurteil. Ich darf Dich mal fragen,
was Du eigentlich bei uns willst. Wieso? Bei „uns“? Sprichst Du für oder über die FSSPX? Wohl kaum „für“.
Du arbeitest ja mit denen zusammen, die Bf Fellay und Hw Schmidberger alles mögliche vorwerfen. die hoffen
auf eine Explosion der FSSPX um dann die kryptosedisvakantischen Bruchteile an sich zu binden, um so eine
gewisse Legitimität für ihr eigenes Apostalat zu erwerben. Das ist leicht einzusehen. Mit soetwas will
ich in der Tat nichts zu tun haben. Ich stehe für Einheit.
@Karl Murx Dein Kommentar redet dagegen von der aktiven Absetzung von Seiten der Autorität. Nein, das
ist nicht wahr. Hast Du den Kommentar gelesen oder nicht? Ein Kommentar zum Kanonischen Recht aus dem
Jahre 1943. Es geht hier nicht um aktive Absetzung. Keiner kann einen Papst absetzen. Ein Konzil kann,
so die Kirchenlehrer, ihn zwar wegen Häresie für abgesetzt erklären, aber ihn nicht aktiv absetzen.
Apostolica Sedis a nemine judicetur. Es geht im Kommentar um die Feststellung der pertinacitas (Hartnäckigkeit)
und die Zusicherung, daß der angeblich Häretische Papst sich seiner Häresie bewußt ist. Das muß alles
zuerst geschehen. Innozenz IV. hat das ja auch erklärt, er dürfe von keinem widersprochen werden im
kirchlichen Bereich, es sei denn, er sei der Häresie schuldig oder verdacht. Lesen Sie zuerst mal. Vor-konziliare
Kommentare von Professoren bedeuten für mich mehr als Deine persönliche Einschätzung. Und Dr. Garrigou-Lagrange
O.P., der lehrte (weit vor dem Konzil), daß auch ein öffentlich häretischer Papst zeitweise oder gar
immer gültig wenn auch moralisch unerlaubt im Amt bleibt, kannte Vacantia Apostolicae Sedis (1945). Cum
Ex dagegen behandelt auch Zivilautoritäten, die auch wegen Häresie ihrer Autorität beraubt seien. Ein
ganz anderer Kontext.
Sozialisten sind Abtrünnige „Nuntius Roncalli hatte kein Problem damit, auf dem Kissen des Königs niederzuknien,
als er aus der Hand des frz. Staatspräsidenten Auriol das Kardinalsbirett empfing“ Staatspräsident Auriol
war ein Sozialist. Das ist unvereinbar mit dem römisch-katholischen Glauben. Aber Roncalli liebte ja
die Französische Vierte Republik und sowohl De Gaulle als Auriol. Häresie war dieser Birettsempfang
nicht, aber eine Unverschämtheit schon. Wo Sie dies zujubeln, zeigt sich auch, daß Sie nichts verstehen
vom Streit und noch viel wenig vom „Traditionalismus“. Beim Traditionalismus geht es nicht bloss um Dignitatis
Humanae, Ihr Lieblingskind. Ich weiß sehr gut, was Häresie ist und was nicht. DH war keine Häresie
wegen der Schlußklauseln, aber das bedeutet noch nicht, ich muß dem unbedingt zustimmen. Die dúbia
wurden akzeptiert, Herr Doktor. Ihre Hetze gegen Römische Katholiken die sich der Tradition verbunden
fühlen aber nicht. Zumindest hier nicht.
#2 AthanasiusII 13:57:25 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Fälschung der Botschaften Fatimás Die Fatima-Botschaft wird vom Vatikan und vielen Modernisten gefälscht,
verdreht und verraten. Es gab bisher noch keine universale Weihe Russlands, noch keine wahrliche Freigabe
des 3. Geheimnisses ohne Weglassungen. Kardinal Oddi sagte vieles andere zum 3. Geheimnis, was aber nicht
in den Kram der Konzilskirche und der Modernisten passt. (Hier klicken.) www.olfatima.com/oddi2.htm Fatima
hängt mit der Konziliaren Krise zusammen:HIER www.fatimacrusader.com/…hird/toccrrthird.asp und HIER
www.fatima.org/…ret/otherwitness.asp. Es ist völlig logisch die Versionen der Fatimabotschaft des modernen
Vatikans abzulehnen, da sogar seine eigenen Vertreter die Authentizität der veröffentlichen „Botschaft“
in Frage stellen. „Das 3. Geheimnis spricht von der Apostasie in der Kirche, die von der Spitze her erfolgen
würde.“ – Mario Kardinal Cappi, Haustheologe Johannes-Pauls II.
#24 AthanasiusII 23:48:56 | Dienstag, 23. Mai 2006
Zahlenspielerei Erinnern Sie sich daran bitte. Zahlenmässig ist die Katastrophe komplett, aber Sie, Benedikt,
das nun glauben wollen oder nicht. Hier Statistik aus Holland: www.ecclesiadei.nl/rkstat/graphs06.html
Alle Zahlen gipfelten um 1922 und um 1958. Die Zahlenspielerei gibt den Tradis, vor allem den Verehrern
Pius’ XII. und St. Pius’ X. alle Recht. Wahr ist an Ihrem Beitrag, Benedikt, nur, dass in den Jahrhunderten
vom 16., 17. und 18. Jh., die Zahlen relativ gering waren. Im 19. Jahrhundert gipfelten die Zahlen übrigens
auch. Wie in gewissen Jahrhunderten des Mittelalters (relativ natürlich, denn mit einer Gesamtbevölkerung
von 300.000 in den Niederlanden, kann man nicht erwarten, dass man die Zahl der Priesterweihen in 1950,
wo es 9 Millionen Einwohner gab, übersteigt natürlich!!). Relativ ist die Kastastrophe nach Vat. II
komplett. Relativ ist die Kirche eingeschränkt. Trotz Bevölkerungsaufschwung keine relative Steigung
der Katholikenzahl. Die Zahl stieg zwar, aber weit unter dem Weltbevölkerungswachstum. Zahlenspielerei
bringt Dir nix. Den Vaticanum II-Lyrikern schon gar nicht. Ich mag auch mal nur daran erinnern, dass in
Flandern, wo 6 MIllionen Katholiken leben, es nur eine Priesterweihe geben wird. Im letzten Jahr war kein
Seminareintritt. Kein einziger.
#18 AthanasiusII 14:47:35 | Mittwoch, 17. Mai 2006
„Spaltungsmentalität“ Eine Frage: wogegen gibt es die „Spaltungsmentalität“ in Goulburn? Ja, gerade,
gegen Innovationen und Revolutionen. Ist das akatholisch? Wohl kaum. Und ein vierter Seminarist aus Indien,
sowie ein fünfter aus einem anderen Diözesanseminar Indiens, blieb in Goulburn bei der FSSPX, da er
über die menschlichen Fehler der Professoren und Priester im Seminar hinwegschauen konnte auf die wirklich
wichtigen Sachen. Die indischen Seminaristen die Goulburn verliessen, sind nicht einmal nach Wigratzbad
oder Rom gegangen, sondern direkt zurück in die Höhle des Löwen: Bombay. Und wie? Sie haben zusammen
in aller heimlichster Weise das Verlassen des Seminares geplant, und empfingen dennoch – sehr unfair –
die niederen Weihen 4 Tage vor ihrem Austritt, wobei sie die Gelübden ein weiteres Jahr im Seminar zu
verharren ausgesprochen haben. Als wollten sie durchharren. Die FSSPX wird oft überprüft und geprüft.
Im Feuer. Wie die Seminaristen. Die Ausfallsrate war immer hoch in den Seminaren: man musste zwischen
18 und 30-35 Jahren sein (älter eigentlich nicht erlaubt, es sei denn für Ausnahmefälle wie Konvertiten)
beim Eintritt, es dauert alles 7 Jahre, es gibt der traditionelle Fasten, es gibt das karge Essen, die
monastische Atmosphäre, die kämpferische Mentalität der Mitstudenten. Das ist alles ungewöhnt für
jemanden der in einem säkularisierten Seminar lebte.
#16 AthanasiusII 14:36:54 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Ich halte mich auch für dumm angesichts der undurchdringbaren Weisheit Gottes, der so himmlischen Lehre
der ewigen römisch-katholischen Kirche Jesu Christi, und des tiefsten Gehorsams Unserer Lieben Frau Gott
gegenüber. Da bete und schätze ich gerne das hochheilige Gebet des Rosenkranzes, durch den 1571 die
westlichen Armeen zum Siege bei Lepanto gebracht wurden, und durch den die Republik Österreich 1956 vom
Schicksal ein Ostblockstaat zu werden gerettet wurde. Da mögen es „die anderen“ gerne für dumm und blöd
halten, dennoch: „deposuit potentes de sede, et exaltavit humiles“. Humilis ist auch das kleine, verfolgte
FSSPX-Priesterseminar des Hl. Kreuzes in der Kirchenprovinz Australiens. sspxasia.com/…2005_December_27.htm
(Auch für Dr. Otterbeck, der eine Priesterweihe mit zum Schluss einem Dîner, einer Blaskapelle und Primizmesse
nachher nicht „feierlich“ findet, warum hat er immer noch nicht erklärt. Vielleicht eben weil er die
FSSPX hasst?)
Antwort @Dr. Otterbeck: Die Feierlichkeiten waren sicherlich da. Und hunderte von Menschen wohnten den
Priesterweihen bei. Was meinen Sie mit Feierlichkeiten? Tanzen im Altarraum? Polonaise? Das australische
Seminar ist aber ziemlich gering in Zahlen, das mag es sein. Aber was Sie meinen verstehe ich nicht. Das
Fest war nachher. Fokus in den Bildern ist auf die Weihehandlungen, und die werden au sérieux durchgeführt.
Übrigens mag die FSSPX sich schon freuen auf neue Eintritte. Ein ehemaliger lutherischer Pastor tritt
ins Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Pius X. im bayrischen Zaitzkofen ein, so angelqueen.org,
und mit ihm einige lutherische Kanoniker bzw. Seminaristen.
Die Wahrheit aus erster Hand Nicht nur ist die Beschreibung der FSSPX-Seminare in Australien durch Kardinal
Dias von Hass und Lüge geprägt, auch ist sie eigentlich aus dritter Hand entstanden. Sie lesen hier,
wie die indischen Seminaristen Goulburn auf einmal verlassen haben – ohne Skrupel und ohne Anständigkeit. www.holycrossseminary.com/recent_events.htm (Scroll down to „January 2006“) Schade. Und ich glaube, dass
wohl klar ist, wo man den römisch-katholischen Glauben findet, und wo einen „christlich“-synkretistischen
Irrglauben. Die „ausgetretenen“ Seminaristen, die gerade vor dem Austritt noch die niederen Weihen empfangen
hatten, sollten sich mal gut „bequem“ machen zwischen den Hindu-Altären, Suffi-Mystikern und Buddha-Statuen
in den ehemals so fruchtbaren Seminaren Indiens. Wer dem hl. Franz Xaver von Goa nachfolgt ist klar; es
sind nicht die Götzendiener und Synkretisten. Franz Xaver vernichtete öffentlich Götzenstatuen in christlichen
Umgebungen.
Dennoch hat… …Weihbischof Fellay Recht, wenn er sagt, man kann dem „Neurom“ der nachkonziliaren Zeit
nur schwerstens vertrauen (nur wie Ebf. Lefebvre tat durch seine Audienzen), denn dies lässt sie zu:
Klicken Sie hier www.geocities.com/…jm45/g/diasdemon.jpg. Während dies „unerlaubt“ und „separatistisch“
wäre den Parolen nach 1970 nach: www.sspxasia.com/…_Nada/Images/33a.jpg www.fsspx.org/…/2004/LaReja2004.htm
Das lässt sich nicht verstehen und akzeptieren, auch nicht wenn Johannes-Paul II. menschlicherweise liebvoll
gewesen ist, kirchenpolitisch und theologisch gab es die schwersten Katastrophen seit jemals in der Kirchengeschichte.
Sed Dominus judicet. Non nos judicemus.
Forts Dr. Heller mag Hw. P. Lingen nicht, dann muss Lingen wohl nur Laie sein. Alles Emotionalität anstatt
Sakramentologie. Auch bei P. Lingen selbst übrigens, vor allem bei ihm! Ich erkenne die Gültigkeit der
altkatholischen Weihen sowie der Weihe durch Erzbischof Thuc völlig an. Nicht weil ich die Leute mag,
sondern weil die Hl. Römische Kirche es so lernt! Das ist mein Maßstab, und glücklicherweise nicht
von einem doktorierten Soziologen oder einem vaganti Priester mir auferlegt worden. Leo XIII. lehrt, daß
wir die Lefebvre-Weihen und alle anderen Weihen akzeptieren müssen solang Handauflegung und die katholische
Präfation erfolgt sind, denn „die Kirche beurteilt das inwendige nicht“. Aber für Lingen bedarf es einer
speziellen Magie oder so, um ein gültiges Sakrament darzustellen. Das ist Neuer Donatismus, als könnten
Freimaurer und Häretiker nicht gültig die Sakramente spenden! Wirklich, das ist die Welt der Emotionen,
der Beschimpfung, des leicht Irritiertseins. Die Welt der neoDonatisten. (Denn man weiß doch, wie behauptet
wird, daß nur die Weihen Thucs die Kirche retten. Sonst ist die Apostolische Sukzession ausgestorben! –
Manchem Sedi nach, der nicht einmal nach Osten schaut!) Nicht aber die römisch-katholische Theologie
und Sakramentologie.
#45 AthanasiusII 21:51:54 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Antwort @P. Lingen: Sie täten besser dáran Ihre eigene Weihen zu überprüfen, zum Fall Lefebvre haben
Sie kein Recht auf Rede, denn Bischofsweihe per saltum müssen Sie akzeptieren, da Sie ja prinzipiell
die Bischofsweihe als Sakrament betrachten müssen, nicht als Sakramental, würden Sie Ihr Argument gegen
die unzweifelbar (sondern in den sektarischen Milieus einiger Sedis angezweifelten) gültigen Weihen Ebf.
Lefebvres Kraft beifügen. Aber dafür reichen Ihre Kenntnisse wohl nicht aus. Auch Unterschied zwischen
formelle, materielle und öffentliche Häresien kennen Sie nicht, und Sie wissen nicht einmal, was für
Häresie notwendig ist, nämlich Leugnung einer Lehre die de fide divina et catholica ist. Was sogar Quanta
Cura nicht war. @Stimme: Nein, denn es gibt einen Unterschied zwischen latae sententiae, ferendae sententiae,
vitandus und tolerandus. Aber das werden Sie wohl nicht verstehen. Der höchste Beauftragter, Kardinal
Hoyos aber schon. „Sie sind innerhalb der Katholischen Kirche.“ (30Giorni, Sept. ‘05). Übrigens ist höchst
interessant im Bild auf Hw. Aulagnier zu schauen, der aufs Kreuz schaut. Das Bild ist symbolisch. Stat
Crux dum volvitur orbis. Auch im Vatikan, hochgehalten vom „exkommunizierten“ Weihbischof B. Fellay F.S.S.P.X.
#39 AthanasiusII 19:54:44 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Lüge! Sogar „Hardliner“ Athanasius sagt jetzt, dass auch der Canon Missae das Sühnopfer nicht „ausdrücke“,
Das nehmen Sie unmittelbar zurück, denn diese Behauptung habe ICH niemals und nirgendwo geäussert! Sie
präsentieren hier eine groteske Lüge zur Diffamierung katholischer Teilnehmer. Wie könnte ICH so was
nur sagen? Sie zeigen Ihren bösen Willen, Herr Doktor, in dem Sie mich so angreifen, denn ich habe nur
gesagt, der Novus Ordo Missae und das 1970 Missále enthalten keine Häresie in sich. Und dann verdrehen
Sie das zum Gegenteil? Was ist Ihre Absicht hier zu schreiben eigentlich? Nur Leute Worte in den Mund
zu legen und Lügen zu verbreiten? Sie nehmen dies zurück oder ich werde eine Klage bei der Redaktion
vorlegen.
#25 AthanasiusII 17:24:52 | Donnerstag, 11. Mai 2006
(Forts.) Weihbischof Bernard Fellay F.S.S.P.X. stellt im übrigen aber klar da, dass die Behauptungen
von beängstigten Traditionalisten, und die Vorwürfe einiger sedisvakantistischer Netzseiten, unwahr
waren und Gerüchte. Was fordert dieser Weihbischof des wahren Opus Dei, congregatio Lefebvriana, nun
eigentlich von Rom und dem Obersten Pontifex der römischen Kirche der er ja angehört? Nur, ein offener
Dialog, die Formel Vatikanum II. im Lichte der Tradition, nämlich der früheren Lehre, annehmen zu dürfen,
dazu aber auch kritisieren zu dürfen. Denn war nicht etwa „Pontificalis Romani“ (1968) von Paul VI. eine
Kritik an „Sacramentum Ordinis“ (1947), und „Missale Romanum“ (1969) eine Kritik gegen „Quo Primum“ (1570),
sowie „Dignitatis Humanae“ (1965) – das keineswegs mit Unfehlbarkeit verkündet wurde – „Quanta Cura“
widerspricht. Warum darf denn Fellay keine Kritik an diese Neuerungen ausüben? Das frage ich mich. Wenn
Kardinal Ratzinger dem „grossen Mann der Universalen katholischen Kirche“ (Worte Benedikt XVI.), also
Erzbischof Lefebvre, sagte, Quanta Cura könne ja revidiert und angepasst werden, weshalb wäre dann ein
Verharren Weihbischof Fellays auf Quanta Cura ein Problem? Haben nicht etwa die Ostkatholiken das Subdiakonat
erhalten? Oder hat man Angst, dass die authentische Interpretation des II. Vatikánums durch Weihbischof
Fellay und Ebf. L. dem Vatikan „politisch“ und „diplomatisch“ und „ökumenisch“ „schaden“ könnte? Angst
vor die Aussagen der Wahrheit?
Freinsbergs und Gotthards Behauptungen zur Liturgiereform und die ewige Gültigkeit von Quo Primum werden
von P. Charles-Roux, persönlicher Bekannte von Papst Pius XII., Johannes XXIII. und Paul VI. und bis
heute (90 Jahre alt) immer der alten Hl. Messe treu geblieben (zelebrierte diese auch schon öfters im
Vatikan). Und natürlich Kardinal Stickler! Der hat ja die Auskünfte der Kardinäle von 1986 bestätigt:
er war einer der Mitglieder der geheimgehaltenen Kommission. Schreiben Sie Stickler: er wird bestätigen,
dass die alte hl. Messe nie verboten wurde. „Denn Pius V. sagte einfach: diese Messe sei für ewig.“ Sprachgebrauch
von Kardinal Stickler und damaligem Kardinal Ratzinger. Natürlich wissen aber die „Deutschkatholiken“
Gotthard und Freinsberg es besser? www.sspx.org/…quo_primum_today.htm www.sspxasia.com/…ments/Mass-Legal.htm
„Missale Romanum“ (1969) hat „Quo primum“ (1570) nicht abgeschafft und auch nicht abschaffen wollen, so
der Legislator Paul VI. zu P. Roux und anderen!
Petrus und Pius? Pius ist Petrus, wie Petrus Pius ist! Stus. Pius divina gratia PP. X. in sede apostolica
Sti. Petri PP I. Da gibt es gar keine Unterschiede.
#20 AthanasiusII 16:10:42 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Fortsetzung… @Iustus Übrigens hören die Priester der Petrusbruderschaft auch ohne Inkardination die
hl. Beichte. Überall. Wie die ICRSP, und Bischof Rifan sogar auch. www.sspx.org/…/q9_jurisdiction.htm
Aber ich wünsche Ihnen viel Glück ein inkardinierter únd rechtsinniger Diözesanpriester oder -pater
zu finden in der neo-anglikanischen institionellen „römisch-katholischen“ Kirche. Aber diese Skrupulosität
Ihrerseits wirkt für Sie verschwierigend. Sie sind da wirklich „katholischer als der Papst“ oder wollen
dies sein („wenn nur die FSSPX als unerlaubt dargestellt wird“), denn in der Sache Campos war der Fall
genauso von 1981 bis 2001. Und alle Ehen und Beichten in dieser Zeit gespendet von den „suspendierten“
Priestersöhnen Mgr. De Castro Mayers, wurden eingetragen und anerkannt. So auch die FSSPX-Ehen und Beichten.
Logisch. Ecclesia supplet. Aber vielleicht müssen Sie, der eigener Aussage nach „von der FSSPX nicht
viel wissen“, sich mal als Kanoniker beim Apostolischen Rota bewerben.
@Otterbeck Ihre Hetze und Ihre Lügen gegen Erzbischof Lefebvre nehmen kein Ende und auch kein Halt. Dem
Mgr. Lefebvre Apostasie und sogar Häresie vorzuwerfen, ist eine Todsünde des Rufmordes zu begehen. Ein
Rufmord, der von Vatikanischen Dekreten nicht bestätigt wurde, im Gegenteil. Der beauftragte zum Thema
„Lefebvristen“, Kardinal Castrillón Hoyos, hat mehrfach erklärt, dass es „kein formelles Schisma gibt“,
und dass „wir natürlich nicht vor einer Häresie stehen oder vor ähnlichem“. Das haben Sie zu akzeptieren.
Aber das tun Sie ja nicht, denn damit werden Ihre Lügen enttarnt und in Ihrer wahren lügnerischen Identität
dargestellt. Rufmord, Gerüchte verbreiten und falsche Anklage erstatten, ist schwerste Sünde. Aber vielleicht
nicht in Ihrer fanatischen Konzils- bzw. Montini-Anbetung (ich nenne ihn übrigens Paul VI., Sie bezeichnen
ihn als „Montini).
Also… …die Patriotische Vereinigung hat für die Sedis die ganze katholische Kirche „gerettet“ weil
sie gültige Bischofsweihen hat, weil sie das alte Pontifikal verwendet von vor dem 18.5.1968/1.4.1969.
Aber eine neue, quasi NOM, Messe hat die PV trotzdem bereits eingeführt. Glücklicherweise hat die romtreue
Untergrundkirche, nach einer Periode wo die alte Messe durch Kleriker als „ungehorsam dem hl. Vater gegenüber“
gesehen wurde (obwohl die chinesische Untergrundkirche auch bis 1976, Ende der grössten Verfolgungszeit/Kult.
Revol. und manchmal ein Paar Jahre später noch den alten Messritus verwendete, wie die isolierten Pfarreien
in Litauen bis in die 1980er hinein auch), jetzt die alte hl. Messe – nach Infos von einigen Missionaren
(Indult/Wigratzbad-nah) – wiederentdeckt oder wiederbelebt. Seit Ende der 1970er verwendet die Untergrundkirche
aber die approbierten neuen Riten von Paul VI., auch für Bischofsweihen normalerweise.
Fortsetzung 1989 nahm man in der Patriotischen Vereinigung dann aber – mit auf Drängen der Kommunistischen
Behörden die eine „chinesische Volksmesse“ wollten – die Messe versus populum an, auf chinesisch, und
ab da wurden immer mehr liturgische Neuerungen eingeführt, die aber von einer Handvoll alten PV-Pfarrern
zurückgewiesen wurden. Diese zelebrieren den tridentinischen Ritus weiter. Die Bischöfe usw. befürworten
aber die liturgische Reform, obwohl Hl. Weihen oft noch Lateinisch vorgenommen werden, und wenigstens
mit den Formulis des „alten“ Ritus. Ja, die hl. Weihen der Patriotischen Vereinigung sind zweifellos gültig
denn exakt nach Sacramentum Ordinis (1947). Aber, da ich nicht wie Sie Sedisvakantist bin, ist es so,
dass mir das nichts sagt, denn die „konziliaren“ Weihen sind auch gültig, wenn auch manchmal verwirrend.
Quelle für diese Behauptung der Patriotischen „altrituellen“ Formeln: 30 Giorni Artikel: klicke hier:
www.30giorni.it/us/articolo.asp?id=3832 Bekannterweise bedeutet dies nichts, denn mit Kommunisten darf
man nicht zusammenarbeiten. Eher noch mit den Ostschismatikern. Und haben Sie schon, Pablo, in Ihrer offensichtlich
sedisvak. Kreativität zur „Rettung der Apost. Sukzession“ gedacht an die Aberhunderte von unierten Bischöfen
der ungeänderten Ostriten der kath. Kirche?
@Gotthard Ach so, Sie meinen die Altkatholiken, die Anglikaner, Orthodoxen die eigene Bischöfe in lateinisch
katholischen Ländern in Sitzen ernennen? Denn der Vergleich mit der zuviel besprochenen FSSPX geht ja
nicht auf. Der Vatikan ernannte auch bei der FSSPX keinen Bischof in Persona. In China wurden seit 1990
immer mehr Bischöfe der Patriotischen Vereinigung vom Vatikan miternannt, und deswegen eingeladen usw.
Obwohl doch diese kommunistische Gegenbewegung Jurisdiktion des Papstes über China PRINZIPIELL zurückweist,
und Bischöfen „Jurisdiktion“ geben will. Die FSSPX-Bischöfe sind Weihbischöfe ohne jegliche normale
Jurisdiktion, was diese selber auch benachdrücken. Nur der Apostolische Stuhl kann diese geben. Der Vergleich
der FSSPX mit den jurisdiktionell schismatischen Patriotenkatholiken Chinas geht also völlig auf schief.
Die Patriotenbischöfe werden aber sogar zum Vatikan und zum eucharistischen Kongress eingeladen! Die
FSSPX aber marginalisiert und exkommuniziert, ohne jegliche Schuld oder Usurpatio!
@Romulus Nur sind Sie ein Extremist und streiten einem jeden das Katholischsein ab, wobei sie Häretiker
die sich als Bischof ausgeben für Katholiken betrachtest. Dazu ist die Exkommunikation von 1988 natürlich
ungültig, und befindet die FSSPX sich nicht im formalen Schisma. Vom Vatikan werden ja nicht umsonst
die Priester der FSSPX als suspendiert betrachtet. Wären diese nicht römisch-katholisch würde man dies
nicht so aussprechen, denn über protestantische Pastore und ost-schismatische Priester hat man keine
Jurisdiktion und Strafe auszuüben. Aber Sie wird wohl nichts von Ihrem fundamentalistischen sektarischen
Anti-FSSPX-Wahn abbringen, und ein jeder Leser weiss dies ja.
@Sulpicius Stimmt exakt was Sie sagen. In Flandern, nahe Antwerpen, wurde zu Weihnachten 2004 eine „Mitternachtsmesse
mit anschliessender Diskotanz“ veranstaltet. In der Zelebration der Messe und im Disko nachher trug der
(homosexuelle) Pfarrer, zusammen mit zwei konziliaren Mitbrüdern, noch einmal die römischen Kasel, Dalmatik
und Tunik mit Goldbrokat, um die Entweihung der Kirche möglich deutlich zum Ausdruck zu bringen. Dazu
wurde Latein gesungen und nackte Leute liefen herum. Die Nachrichten in Belgien erwähnten diese „Messe“
überall, und es wurde in der Tagesschau sowohl angekündigt und gezeigt. Nackte Frauen tanzten in der
Kirche herum. Jeder trug weiss. Homo-Tänzer tantzten mit nackten Oberkörper an Pfählen in der Kirche,
und nachher erklang Dance und Trance Musik. Die Kirche war gefüllt, sogar viele ältere Leute waren dabei
und freuten sich. Dieser Pfarrer Mitpriester wurden nicht entlassen oder gar kritiziert, und blieben an
ihrer Stelle. Die konziliare Kirche ist ohne Glauben, wirklich. Hier noch ein Beispiel von der heutigen
Zustand im früher 100 % katholischen Flandern (Belgien): photos1.blogger.com/…1291/640/Dancing.jpg
Alter Römischer Ritus Pius’ V., secundum Missále Johannis XXIII. Die alte römische Messe hingegen drückt
alle katholische Doktrin genau aus, und ist sogar Fundgrube der Glaubenslehre. Lex orandi, lex credendi.
Sie entstand unter Einfluss von Heiligen, und geht was dem Römischen Kanon angeht in die Katakombenzeit
zurück. Später wurden dann griechische Elemente und Schriftgebete hinzugefügt. Sie ist also ohne Makel
entstanden, unter Reinigung durch den Verstand der heiligen Kirchenväter. Aber der Byzantinische Ritus
nichts weniger unter und vor dem hl. Johannes Chrysostomos. Weihbischof Fellay würde niemals verweigern
diesen zu zelebrieren, wenn der Papst dies fördere. Nicht einmal, wenn verpflichtet in der Landessprache
zelebriert. Es geht um die Absicht, mit der die Liturgie gefeiert wird únd entstanden ist. Die FSSPX
verkündet nicht die An sich häretizität oder sakramentelle Invalidität des Novus Ordo, sondern die
kasuelle, pastorale Defektivität, der katastrophale Einfluss. Guck mal, ein Papst könnte auch anordnen,
dass man nur die Wandlungsworte aussprechen sollte über Weizenbrot und sauberen Wein. Das wäre gültig.
Würde aber sich für allerhand Missbräuche verwenden lassen und für ein protestantisches Abendmahlsverständnis.
Und im Novus Ordo wird nicht nur ausgelassen, sondern in den Landessprachen aktiv von „Tischgebet“ und
„Tisch“ und „Becher“ gesprochen, anstatt von Canon, Altar und Kelch. Das fördert den Verfall und die
Verdrehung.
Sorry… …„Jugendrock“-„Messen“ veranstaltet. „Geht und rocket alle Menschen im Namen des Christophs,
des Schönborns und der heiligen Bischofskonferenz. Amen.“ Komm doch mal Bischof Fellay: mach koan Ärger
und rocke mal mit in unserer Barockkirche. Is doch schèèn. Let the love light carry. Let the love light
carry. Das ist alles: dann sind Sie wieder „in vollkommener Gemeinschaft mit Rom.“
Ich bin gerne… …ein Fanatiker und ein Radikaler Fundamentalist in den Augen der Vollidioten und Liberalen
dieser Photoreportage. Bereits die Römer schrieben um 60 n.Chr. über die „exitiabilis superstitio“ (Tacitus)
die das Christentum in ihren Augen war, denn sie wußten, dass diese apostolische Christen, die erste
Generation Katholiken, den Leib und das Blut, sowie Seine Gottheit und Seele, teilhatten in ihrer Eucharistie,
die sie über die Gräber der Märtyrer, in den Hauskapellen (seit Anfang schon ad orienten, wie aus der
christlichen Kapelle in Heracleum bewiesen ist), feierten. Wie die Schriften des 3. Jh. es doch beweisen:
„haec sacrificia illabata“, hanc oblationem, „haec munera, haec dona“, Opfer nach der Ordnung Melchisedech!
Da bin ich gerne Fundamentalist. Und die neuen Gnostiker dieser Zeiten werden, wie unter Nero, wohl auch
die Verfolgung dieser unökumenischen Fundamentalisten, die die Götzen der Heiden nicht anerkennen wollen
und ihre Feier für nichts halten, anordnen.
#5 AthanasiusII 16:18:17 | Freitag, 28. April 2006
@centesimus annos Die Bezeichnung dieses Ritus als römisch ist eine Geschichtsfälschung, die im Rahmen
des tridentinsichen Konzils betrieben wurde. Hier werfen Sie einem dogmatischen, total verbindlichen Konzil
der hl. römischen Kirche Geschichtsfälschung und Lüge vor. Das ist unakzeptabel. Natürlich verbreiten
Sie nur die Gedanken die Ihnen eingepumpt wurden, nämlich, dass der ‘Novus Ordo’ di Bugnini der ‘authentische’
‘römische Ritus’ war. Nur ist bereits bewiesen, dass die drei neugeschaffenen eucharistischen Gebete
gebastelt wurden und nicht einmal mit dem Kanon des hl. Hippolytus übereinstimmten. Weiter gibt es da
nichts zu sagen. Der tridentinische Ritus ist der römische Ritus, und exakt dergleiche wie der Ritus
von Rom um etwa 1300. Der tridentinische Ritus ist die Liturgie von der Kardinal Newman sagte: „Das schönste
dieser Seite des Himmelpfortes!“
#5 AthanasiusII 16:37:36 | Mittwoch, 19. April 2006
@Höck Diese verspätete Jan-Hus-Effekte haben nur Eingang gefunden, wegen des tschechischen Nationalismus
seit dem 19. Jahrhundert! Zwischen dem 17. und dem Ende des 19. Jahrhunderts, war dies völlig vergessen;
Böhmen brachte viele Heilige (vor allem Jesuiten) hervor. In Spanien gab es noch viel später als 1440
(Inzident Häretiker Jan Hus, der leider verbrannt wurde) Scheiterhaufen, dennoch blieb die Bevölkerung
stolz katholisch. Der Jan-Hus-Effekt ist in Wirklichkeit nicht mit dem tatsächlichen Verfolgen der Hussiter
verbunden, sondern bloss eine Folge des modernen (ab 19 Jh.) tschechischen Nationalismus, der Jan Hus
erhob als erster Tschechischer Freiheitskämpfer „gegen Rom, Papalisten und die Deutschen“. Etwa wie es
Otto von Bismarck im Kulturkampf mit Martin Luther zu tun versuchte. Sie mögen wohl ein Plädoyer für
das liberale – und päpstlich verurteilte – Prinzip der „Religionsfreiheit“ darin sehen, ich sehe aber
darin ein Beweis, dass gerade der Katholizismus Menschen universal verbindet, während der Nationalismus
zerspaltet. Und nein, ich befürworte die Verbrennung Hus’ nicht, ich bin nämlich bloss Befürworter
der religiösen Toleranz, nicht des „Prinzips der Religionsfreiheit“ wie Dignitatis Humanae.
#15 AthanasiusII 14:50:16 | Dienstag, 18. April 2006
Fortsetzung Hier etwas vom „alten“ P. Rifan. www.sspx.ca/…ns_Consecrations.htm www.sspx.ca/…araisaic_Scandal.htm
Den Traditionalisten Vorwürfe zu machen, paßt nicht im Lichte der Skandale der letzten vierzig Jahre.
Und wie hier beweist wird: Anklagen S.Exz. Rifan werden von sowohl Neokonservativen wie moderat-neomodernistischen
Verteidigern einer – zwar gemäßigten – liturgischen und theologischen Revolution, verwendet (mißbraucht?),
um dem zahlenmäßig noch immer wachsenden Kampfe für die und dem Ansturm von der römisch-katholischen
Tradition ein „endgültiges Halt zu bieten“. Es beschädigt die Bewegung für die Wiedererstellung enorm.
Warum tut Bischof Rifan das auch der kanonisch errichteten Kongregation Priesterbruderschaft St. Pius
X., dem „Werk Gottes für die Restoration Seiner katholischen Kirche“ (wie sowohl Kardinal Gagnon, der
1987 allerdings einem feierlichen Hochamt des „suspendirten“ Mons. Lefebvres beiwohnte, und Padre Rifan
ehemals die FSSPX bezeichneten), an?
#2 AthanasiusII 16:42:53 | Freitag, 14. April 2006
_____ Der heutige „Judaismus“ ist nicht die Jüdische Religion des Zweiten Tempels, sondern eine Vermischung
des Alten Testamentes mit den persönlichen Irrtümern und Irrlehren der Rabbiner des 5. Jahrhunderts,
und der ‘jüdischen’ Okkultisten der Kabbalah. Das Alte Testament ist integraler Teil der Katholischen
Kirche, des einigen Neuen Israël! Aber nicht der antichristliche Talmudismus, der Christus bespottet,
zur Agression gegen Christen, ja, zur Unterminierung der Kirche aufruft. Der Menorah ist unser Erbteil,
aber nicht das okkultistische „Siegel von Salomon“, auch manchmal „Stern Davids“ genannt. Nur die klare
Haltung der Heiligen, unter denen oft jüdische Konvertite zum Christentum, dem falschen talmudischen
Judaismus gegenüber hat Juden bekehrt, aber nicht der falsche Ökumenismus und Judaisatorismus der Modernisten.
Die FSSPX hat ihre jüdischen Priester (Hw. Hn. Abrahamowicz, Oppenheimer usw.), die Konzilskirche aber
nicht. Sel. Pius IX. zeugte Edgardo Mortara (später heiliger Priester), Alphonse Libermann und sein Bruder,
sowie Alphonse Ratisbonne. Johannes-Paul II. bekamn bloss einen Rabbiner. Bekehrung hat nichts mit Antisemitismus
zu tun, nur mit Philosemitismus. Die Fülle Israels ist nur in der römisch-katholischen Kirche zu finden.
Ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesus Christum Dominum
nostrum.
#67 AthanasiusII 18:13:49 | Mittwoch, 12. April 2006
@Laurentius2 Est juventus mea. Zu Paul VI.: Er ist gerade ein Beispiel für dieses an die Schizophrenie
herangehendes Phänomen der gespaltenen Geister der nachkonziliaren Päpste, etwas worüber der ehrwürdige
Erzbischof Marcel Lefebvre bereits gesprochen hat. In den Ansprachen kurz nach seiner Entscheidung die
Liturgiereform Bugninis zu billigen, sagt er, dass „das Profane jetzt eindringt und die Sprache der Engel
platzmacht für das Banale“ und er sagt, dass „vielleicht das lex orandi: lex credendi kompromittiert“
wird. Er spricht sogar von Reue über die Reform. Ein Paar Zeilen später lobt er sie dann wieder. Sie
sei „notwendig“. Der Ökumenismus und die Annäherung mit den Protestanten machten sie in seinen Augen
notwendig. Der Paul VI. der 1973 auf dem Punkt stand die Liturgiereform nichtig zu erklären und die von
ihm so gelobte hl. Messe von St. Pius V. wieder zu erlauben, dann aber sich einschüchtern liess von Kardinälen
und Konferenzen. Der die hl. Messe von St. Pius V. selber als „Messe aller Heiligen“ bezeichnete, um sie
dann später zwar nicht völlig abzuschaffen, aber dennoch mit dem Novus Ordo Missae zu ersetzen wenn
möglich. Es ist der Paul VI., der 1977 verwirrt durch den Kreuzgang im privaten Teil des Vatikans läuft
und sagt: „Ich glaube doch, Herr. Herr, ich glaube. Herr ich glaube. Herr, ich glaube doch. Herr, ich
glaube wirklich.“ Zerrissene Seele. Ich sehe das bei Benedikt XVI. genau so. Bei Johannes-Paul II. nur
manchmal.
#65 AthanasiusII 17:55:02 | Mittwoch, 12. April 2006
@Angelo Der einzige der sich sektiererisch und wie das Sektierertum benimmt, sind wohl Sie, da Sie konsequent
die kirchliche Gemeinschaft mit nicht exkommunizierten Priestern verweigern. Auch dás ist Schisma! Seit
wann ist das II. Vatikanische Konzil eine Ex-cathedra-Glaubenslehre? Seit wann? Sie dürfen aber ruhig
sein. Natürlich hat Benedikt XVI. umsonst in der Audienz vom 23. August über Mons. Marcel Lefebvre als
„der ehrwürdige Erzbischof“ und „den grossen Mann der Gesamtkirche“ gesprochen… Natürlich weil dieser
grosse Afrikamissionar ein „Sektenführer“ war. Sie aber in ihrem verblendeten anti-tridentinischen Fanatismus,
durch den Sie nicht einmal Bischöfe von Priestern und Priester von Gläubigen unterscheiden wollen, laufen
selber die Gefahr sich ins ausserkirchliche Jenseits zu manövrieren! Die FSSPX benutzt die Römische
Liturgie und die Römischen Dogmen. Bleiben Sie doch ruhig in Ihrem eigenen sektiererischen anti-tridentinischen
Dogma(tismus) stecken.
#7 AthanasiusII 17:48:46 | Mittwoch, 12. April 2006
Eine Ausnahme… …in der ganzen Welt. Tatsache ist aber, dass polnische Priester, wenn auch oft gegen
den Willen der Diözesanbischöfe, in Westeuropa ihren Landsmännern seelischen Beistand leisten, und
so doch einigermassen ein gutes Zeugnis geben. Vor allem arbeiten jetzt viele Polen in…Irland. Zu den
Zahlen: ich habe eben nachgeschaut, aber die Zahlen sind trotzdem mit mehreren hunderten Prozenten in
die Tiefe gerutscht seit 1970 (seit 1972 immer mehr Liturgiereform, bis diese 1990 fast komplett war,
während sie in der USSR Litauen vom Volk und vom Klerus abgewiesen wurde bis 1990). Vorher war Polen
also ein Land, in dem man fast keine Familie ohne Priestermitglied treffen konnte. Für die polnischen
Seminaristen in ihren schwarzen Talaren beginnt der Tag um 5.30 Uhr mit der Betrachtung in der Kapelle
und der Heiligen Messe. Es herrscht eine rigorose Disziplin und die Seminaristen können schon wegen geringer
Vergehen des Hauses verwiesen werden. Diese Beschreibung stimmt leider nicht mit der Realität in den
Diözesen Oppeln, Breslau und Stettin überein. Auch der moralische Einfluss wird in Polen leider immer
geringer: die durchschnittlichen Kinderzahlen sind dort nicht mehr ‘katholisch’. Für uns aus dem säkularisierten
Westen mag die Polnische Kirche unwirklich gross zu sein, aber leider geht es auch da – zwar langsamer –
bergab mit Zahl und Praxis. Dieser neokonservative „Frühling von Vatikanum II.“ ist eine Illusion, leider.
#3 AthanasiusII 17:27:31 | Mittwoch, 12. April 2006
(Forts.) Die Mitgliedschaft der Freimaurerei (die als einziges Dogma verkündet, dass jeder auf seine
Weise zum seelischen „Ziel“ geraten wird), die in Mexico in den 1920er Zigtausende von Geistlichen und
Gläubigen das Leben kostete (und deswegen in Spanien von Präsident Francisco Franco mit Recht bekämpft
wurde), ist für jeden Katholiken verboten auf Strafe der Exkommunikation speciali modo reservata [Apostolicae
Sedi]. Zwar erwähnt der nachkonziliare Kodex (nicht zufällig, fürchte ich) diese excommunicatio nicht
mehr, aber 1983 erklärte Joseph Kardinal Ratzinger mit Nachdruck, dass die Mitgliedschaft immer noch
jedem Katholiken verboten ist, und jedem Freimaurer ohne Reue für diese Mitgliedschaft ist deswegen der
Empfang der Hl. Kommunion verboten. Übrigens sind die Verbindungen der Freimaurerei zur Kirche seit dem
18. Jahrhundert stark gewachsen. Um 1717 entstand sie endgültig institutionalisiert, während ihr Okkultismus
und ihre Wirksamkeit vorher vor allem einigen Okkultisten und vor allem okkulten Rabbinern (Schlüsselwort:
Kabbalah, nicht umsonst strebt die Freim. auch die Wiedererstellung des jüdischen Tempels in Jerusalem
an!) vorbehalten war. Seit damals sind immer mehr Kirchenmänner von ihr indoktriniert und geschluckt
worden. Die Prinzbischöfe von Lüttich waren sehr lange öffentlich, später heimlich, Bruder in der
lokalen Eliteloge. Nachher wurde dies dann immer schlimmer.
#13 AthanasiusII 18:08:25 | Dienstag, 11. April 2006
Auch… …sind diese Frauen Opfer der nachkonziliaren Verwirrung. Und da der Islam nicht nur eine Häresie,
sondern vor allem sehr einfach zu verstehen und praktizieren ist, hat diese besondere Anziehungskraft.
Katholische (lies: moderne) Priester empfehlen nicht länger gute Kleidung und das Beten des Rosenkranzes,
sondern oft nichts. Leere Luft. Und weil die meisten den authentischen Katholizismus nicht kennen, fliehen
sie in den Islam, eine fundamentalistische Religion des Blutes. Auch haben die meisten den Koran nicht
gelesen, denn die Frau wird dort eher wenig geachtet, im täglichen Umgang Muhammeds. Ein „Stück Besitz“
unter vielen in den Harems und den Polygamistischen Ehen der Muslime.
#9 AthanasiusII 17:32:29 | Dienstag, 11. April 2006
@Benedikt Was P. Lang alles weiß. Im Petersdom wurde die Messe aber zum Volk hin zelebriert, jedenfalls
sah das so aus, weil sich der Papst dem Volk zuwandte. In Wirklichkeit war natürlich auch dort alles
auf Gott ausgerichtet. Die Ausrichtung ist dann nur nicht primär nach einer Himmelsrichtung, sondern
zum Altar, der ja auch Christus symbolisiert. Der Zentralbau wird auch als alte christliche Sehnsucht
bezeichnet; ohne das Tridentinum wäre der Petersdom heute ein Zentralbau. Wie passt das in die Thesen
von P. Lang? Nun, natürlich ist die Ausrichtung oft ein Problem. Das ist aber nicht praktisch im NOM
festgeschrieben, sondern liegt am mangelhaften Liturgieverständnis des Zelebranten. Im Petersdom wandten
sich während des Kanons alle Gläubigen gen Osten (früher), also mit dem Rücken zum Altar eigentlich,
das wussten Sie bestimmt noch nicht, sonst hätten Sie den Mythos nicht wiederholt. Es hing – wie in den
römischen Basiliken – ein Baldachintuch vor dem Altar, und die Kerzenhalter sperrten die freie Sicht,
zudem war der Altar sehr hoch gelegen. Die Ausrichtung war in den Basiliken nie ein Problem. Und darüber
spricht P. Lang nicht. Er spricht von einem Tischcharakter, auch dadurch ausgedrückt, dass der Altar
klein und auf der gleichen Ebene wie die Gläubigen steht. Das Problem liegt in der Inhalt und den Umständen
(Handkommunion und Mahlaussagen).
Arianisch… …ist die neue Weihe also gar nicht. Der Äthiopische Ritus ist gültig und katholisch,
und der essentielle Teil mit „spiritum principalem“ aus der Paul VI.-Weihe ist darin buchstäblich enthalten
(liest man sogar im Rore sanctifica Studium deutlich!). Aber Sie denken als Sedisvakanist leider zuerst
von einer anderen These und nach dieser muss die neue Weihe ungültig sein und deswegen wird sie dafür
erklärt, obwohl doch klar der „summus sacerdos“ und das „summum sacerdotium“ genannt werden in der neuen
Weihe (nicht dass ich diese gut oder besser finde). Auch ist die apostolische Sukzession nicht in Gefahr.
Denn alle katholische Bischöfe des Ostritus sind nach ihrem Ritus geweiht worden von gültigen Bischöfen!
Dann gibt es die FSSPX usw. usw. Nur die Thuc-Hardliner die nur die Gültigkeit der Thuc-Weihen akzeptieren
und Erzbischof Lefebvre eine gültige Bischofsweihe absprechen wollen, wie etwa Dr. Eberhard Heller, werden
sich leider dazu verführen lassen zu sagen, dass die „apostolische Sukzession fast aufgehört hat“. Die
neue Priesterweihe ist gültig da direkt nach den Buchstäben Pii XII. (1947) geschrieben, auch in Übersetzung
da die Elemente Heiligen Geist und Weihekraftwähnung enthalten sind. Die neue Bischofsweihe ebenfalls.
Der Heilige Geist wird übergeben und die „Kraft“ die „den Aposteln“ verliehen wurde. Also Weihe zur Apostelwürde
und der Heilige Geist wird durchgegeben.
(Forts.) Nach meinem persönlichen Empfinden hat die Amtskirche sich unter dem Pontifikat Papst Benedikts
schon auf die Tradition zubewegt. Nach meinem Empfinden nicht. Nach dem Anschauen der ‘Papstmesse’ in
Köln im vergangen August, wurde mir klar, dass sogar im Bereich der Liturgie, Benedikt XVI. noch längst
nicht verinnerlicht hat, was er äusserlich beklagte: dass die Kirche ein sinkendes Schiff erscheint,
und dass viele den Leib Christi in entweihender Weise empfangen. Er gab im August selber die Kommunion
auf die Hand und zelebrierte mit einer MinistrantIN und einem Ministrant dabei auf einem Holztische. Die
theologische Tradition ist nicht zu finden. Das einzigste was entfernt auf Mission hinweisen könnte,
ist die Übergabe der ganzen Septuagint (also inklusive Neues Testament) an den Herrn Rabbiner der Synagoge
Kölns. Und in der Anfangsrede waren wieder Ökumenismus und die prinzipielle Religionsfreiheit dabei.
Als solle Jesus-Christus nur über Familien, nicht aber über die Gesellschaft herrschen (s. Pius XI.
‘Quas primas’) – mit Seinem süssen Joch. Die Gleichschaltung von religiöser Toleranz (die sehr wichtig
ist), mit staatlich-religiöser Gleichgültigkeit… Aber wer weiss, was Gott alles vorbereitet? Wir wissen
es nicht.
@Paula Ich bin selber Jugendlicher, und, daß die Hl. Messe die „Jugend nicht mehr erreicht“, liegt daran,
daß die Hl. Messe verbannt wurde, bespottet, zu einem sekulären Fest, zu einer sinnlosen Versammlung
geworden ist. Die Hl. Messe im überlieferten Ritus bietet aber den ganzen Glauben und ist Quelle zweitausendjähriger
Kunst- Musiktradition. Lösung von „Strenge“ wird von mir, und sogar von meinen Altersgenossen (die nicht
länger glauben, ihren eigenen „Jugendpastor“ aber unglaubwürdig und kindisch finden), als Schwäche
und Zeichen der Inauthentizität angesehen. Daß die Jugend die Kirche verlässt liegt daran, daß ihre
Eltern sie nicht länger katholisch erziehen, die „katholischen“ Schulen den Glauben aktiv verderben und
fast die gesamte Kirchenprovinzen Westeuropas, aber auch Asien, Wahrheiten des katholischen Glaubens herunterspielen.
Ohne Glaube ist auch die Messe nicht gutbesucht. Das ist wahr. Aber Unglaube und die Welt in die Liturgie
hineinzubringen, oder sie „lockerer“ zu machen, wie bereits vierzig Jahre geschieht, hat wohl nichts beigetragen.
Modernisierung der Weise auf der „die Botschaft“ verbreitet wird ja: Internet, Fernsehen, Radio, das alles
soll benutzt werden. Aber der Inhalt kann und darf nicht geändert werden. Vor allem nicht in der Liturgie
die Ausdruck von Glaube (oder auch Unglaube, wie im Fall der Handy-‘Messe’).
Realismus… …statt „bitterer Geist“. Catharinchen: Sie kennen mich nicht einmal, weshalb urteilen Sie
denn so. Ich bin gar nicht erbittert. Positiv ist an P. Gabet, daß er die Polemik der Petrusbruderschaft
gegen Mons. Lefebvre und die Gläubigen der FSSPX eingestellt hat und liebvoll darüber spricht. Noch
1999 forderte die FSSP (dann unter Devillers) in Rom im geheimen an, álle Messbesucher der FSSPX sowie
alle Priester „exkommuniziert“ zu erklären. Wurde natürlich verweigert (mit Recht). Das Eintreten gegen
einen Allgemeinindult verhüllt nicht länger, daß man eher an die eigene Lage denkt, als an die Gesamtlage
und Gesamtzustand, die die FSSPX und Mgr Fellay immer im Auge behalten. Denn Kirchen bauen und Klöster
bauen, Kapellen errichten, dás macht die FSSPX schon längst. Der Allgemeinindult ist nicht für die
FSSPX gefragt, sondern für die Gesamtkirche. Keinen Archäologischen Neanderthaler sein, wie die Petrusbruderschaft
sich eigentlich behandeln lässt (mit Nachdruck sage ich, wie sehr ich ihre sakramentelle und apostolische
Wirksamkeit schätze: die Petrusbruderschaft hat ebenso die Heilige Sakramente, ist also weltweit Mittel
der Heiligung!).
#47 AthanasiusII 20:09:00 | Donnerstag, 6. April 2006
@Karl Murx Ihre falsche Einschätzung der Unfehlbarkeit sowie der Indefektibilität führt Sie zum sog.
Sedisvakantismus, der intellektuell attraktiv ist, wegen der angeblichen Logik. Er ist aber unvereinigbar
mit bestimmten Aussagen und kann und darf nicht zum Norm pastoralen Handelns werden wie bei etwa P. Anthony
Cekada, dessen Studium zur „Neuen Weihe“ auch von nur wenig Fähigkeit zeugt, leider. Wenn „Spiritum principalem“/„Geist
der Führung“ nicht ausreicht um den Hl. Geist zu bezeichnen (ein Paar Zeilen in der reformierten Präfation
weiter steht, dass es sich da um den „Hl. Geist, der die Fülle des Priestertums vermittelt“ handelt!
Im Novus Ordo WeiheRitus, den Sie wahrscheinlich noch nicht näher studiert haben!), wozu dann wohl „Tau
der Himmlischen Salbung“ (alter Ritus) als Bezeichnung für den Hl. Geist?! Die Erwähnung der „Apostolis“
und Ihre „virtutem“ nicht, wenn „Fülle Deines Dienstes“ (alter Ritus), was auch protestantisch ausgelegt
werden kann, wohl ausreicht nach Pius XII. Hl. Geist und Sakramentale Potenz die vermittelt wird. Der
Sedisvakantismus ist – auch und vor allem mit Bezug auf die „Neuen Weihen“ – nicht wasserdicht. Alles
ausserdem. Und „supplet Ecclesia“ kommt da auch noch hinzu.
#41 AthanasiusII 18:04:39 | Donnerstag, 6. April 2006
… (Vielleicht interessante Nachricht: Einige ehemalige also ex-sedisvakantistische Priester [Thuc-Linie],
sowie zwei Bischöfe aus der – als gültig anerkannten – Linie von Mgr Duarte Costa, seien – Informationen
aus den USA nach – direkt bereit sich vom Hl. Stuhl regularisieren zu lassen im Falle einer Errichtung
einer Apostolischen Administratur. Darunter glaube ich auch Weihbischof Terence Fulham. Aus der ‘Thuc’-Linie –
die trotz Diskussionen völlig gültig ist – seien auch bereits zwei Bischöfe vom Vatikan regularisiert,
aber zum Status von Priestern ‘ab’-erkannt und dürfen bisher nur privat die Tridentinische hl. Messe
feiern. Darunter ein bestimmter Bischof Alfred A. Seiwert-Fleige aus Rosenheim bei München, der schon
2001 mit JoPa II. auf dem Petersplatz eine Novus Ordo Messe konzelebrierte. Weshalb versucht Administrator-Bischof
Fernando Arêas Rifan diese Kleriker nicht „einzugliedern“. Die Versuche die FSSPX durch seine Reden zur
„Versöhnung“ anzuregen, stossen ja sowieso auf die Abneigung die FSSPX ihm gegenüber wegen des „Kompromisses
von Campos 2002“ empfindet. Die Regularisierung von ‘vagante’-Klerikern könnte vor allem in den USA erfolgreich
sein…
#39 AthanasiusII 17:56:03 | Donnerstag, 6. April 2006
Fortsetz: @Murx Sie sagen also, die Kirche könne fehlen, in der Promulgation ihrer Heiligungsmittel und
Sakramente, ihrer Hl.Schriften, ihres Kirchenrechtes. Aber genau dadurch repräsentiert sich die Kirche
vor der Welt. Die Kirche ist also im Rahmen ihres ordentlichen Lehramtes unfähig, die Menschen zu heiligen?
Ja, in der Approbation von einer Übersetzung der Hl. Schrift, in der Disziplin des Kirchenrechtes ist
das Lehramt nicht unfehlbar. Beispiel: die Erlaubnis an Schismatischen Gläubigen der Ostkirchen die Hl.
Kommunion zu spenden wenn sie darum in Not fragen, ohne explizit Abschwörung von Häresie und Schisma
zu fordern. Eine disziplinäre Massnahme. Die objektiv sogar Sakrileg hervorrufen kann (subjektiv wohl
öfters nicht, da viele Ostgläubige bona fide handeln). Darin kann das Kirchenrecht sich irren und darf
man nicht folgen (deswegen folgt die FSSPX zwar CIC 83 folgt aber „den Geist von“ CIC 1917). In der Promulgation
Ihrer Sakramente habe ich nicht gesagt. Sie versuchen mich hier Häresie in den Mund zu legen. Ich sagen,
dass an sich die Form der Sakramente nach den reformierten Riten Pauls VI. auch noch gültig sind (zB
die Kritik der Sedisv. an die Hl. Firmung nach neuem Ritus [der im Form direkt byzantinisch also katholisch
ist] ist eher lächerlich und Fehler der Logik). Aber durch die Optionalität verfallen diese leicht der
Häresie.
#34 AthanasiusII 17:39:23 | Donnerstag, 6. April 2006
@Karl Murx Ich frage Sie nicht nach irgendwelchen Kommentatoren, sondern nach Akten des Lehramtes. Dr.
Joseph Fessler, emer.-Bischof von St. Pölten, schrieb das Buch unter Schutz von Papst Pius IX. und war
Sekretär des ganzen I. Vatikanischen Konzils! Das Buch ist ohne theologische Fehler, und eigens für
die Auslegung des Dogmas befohlen von Pius IX.! Sie sollten sich wirklich einmal mit dem Konzil von Trient
auseinandersetzen. Es geht hier schließlich nicht um diese, oder jene Rubrik, sondern um den Ritus der
Kirche, der in das Bonum commune der Kirche fällt. Das Tridentinum hat unter Anathema gestellt, zu behaupten,
der Messkanon enthalte Irrtümer. Bitte erzählen Sie mir nicht, es wäre damals nur um den römischen
Kanon gegangen. Nein, denn der Ritus der Kirche ist weiterhin die alte Messe. Paul VI. hat lediglich die
neuen Worte der Konsekration, sowie die Publikation eines neuen Messbuches befohlen. Ja, also: der Messkanon
enthält „Irrtümer“. Ich aber sage nicht, dass der Novus Ordo in sich häretisch ist, sondern aus sich
der Häresie Möglichkeiten bietet. Keiner der vier Kanons im neuen Messbuch enthält explizite Häresien,
obwohl die von einigen Diözesen und der Kultkongregation approbierten lokalen Gebete (nicht unter Paul
VI.), die Mahlhäresie enthalten, die Bugnini und etwa die sechs Protestanten auch einführen möchten
(Inst. Gen. par. 7). Wurde aber nach Kritik geändert.
#30 AthanasiusII 17:24:38 | Donnerstag, 6. April 2006
@Karim Je mehr aber die Priester und Gläubigen die vier, nicht in voller Einheit mit dem Papst stehenden
Bischöfe, als ihre Bischöfe betrachten, wird sich ein Schisma herausbilden. Das ist eine Lüge und eine
Verdächtigung ohne Grund. Ein Schisma ist ‘die prinzipielle Verweigerung’ der kirchlichen Gemeinschaft
mit dem Papst. Das kommt gar nicht in Frage. Weshalb dürfen die Gläubigen die Weihbischöfe nicht liebvoll
als „ihre Bischöfe“ betrachten? Die FSSPX hat nie Jurisdiktion aufgefordert ausserhalb von Rom, ist keine
Paralelkirche, wie Sie uns hier vorgaukeln wollen. Ein Schisma ist entweder existent, oder abwesend, kann
also nicht „halbwegs“ existieren! Deswegen ist auch „schismatische Haltung“ eine Bezeichnung die nur dazu
dienen soll die FSSPX dazu zu bringen „Vergebung“ für etwas zu fragen, was in Wirklichkeit eine Rettungsaktion
für die gesamte Römisch-katholische Kirche war. Man IST entweder schismatisch (im Schisma) ODER nicht.
„Schismatische Haltung“ existiert nicht ausser dem Schisma! Es ist eine Gefühlsbezeichnung um Leute von
der FSSPX und „der wahren katholischen Messe“ (wie Erzbischof Randith, Sekretär bei der Kongregation
für den göttl. Kult sie bezeichnete gegenüber P. Schmidberger!) noch fernzuhalten die sich eigentlich
danach sehnen.
#27 AthanasiusII 17:11:42 | Donnerstag, 6. April 2006
(Fortsetzung) Der Sedisvakantismus scheint intellektuell attraktiv, da sehr schnell und logisch, aber
er überschaut kruziale Elemente die für Amtsverlust gegeben sein müssen. Im II. Vat. Kzl. findet man
keine Aussagen, die formale Häresie sind. Man kánn alles so umdeuten, dass es katholisch wird. Obwohl
die eindeutige Auslegung häretisch getan wird. Aber auch dass ‘der Geist Christi hat sie als Mittel des
Heils benutzt’, kann so umgedeutet werden, dass die Gemeinschaften von Häretikern Kindern und Geistlich
Behinderten, Kranken, und isolierten Menschen, durch die gültigen Sakramente (Taufe, Beichte, Letzte
Ölung) rettet, aber nur durch die katholische Kirche und ihre Sakramente und Gnade. In der Tat: das geschieht
und ist ein Dogma, denn nur Zyprianer (wie die „Orthodoxen“) leugnen, dass die Sakramente von Häretikern
immer ungültig sind. Und ein Pastoralkonzil kann sich irren. Etwa Pius XII. korrigierte 1947 in ‘Sacramentum
ordinis’ (allerdings ein beliebtes Dokument bei Sedisvakantisten um die angebliche ‘In se Ungültigkeit’
der ‘Novus Ordo’-Weihen zu ‘beweisen’) die Aussage des Konzils von Florence, dass die traditio instrumentorum
für die Gültigkeit der hl. Weihen notwendig sei! Nicht ex-cathedra: nicht unfehlbar. Nicht verpflichtend
in sich.
#23 AthanasiusII 16:57:33 | Donnerstag, 6. April 2006
@Karl Murx (unserem Sedisvakantisten) Erklären Sie mir doch einmal, wie die Kirche einen schlechten Messritus
andere schlechte Sakramente promulgieren kann. Die Minderwertigkeit des NOM ist tatsächlich. sollte ein
schlechter, häretischer Ritus, oder sonst eine Häresie, fälschlicherweise als katholisch ausgegeben
werden Die Novus Ordo Missae ist ‘favens haereses’ (begünstigt die Häresie), ist aber nicht in sich
häretisch, – das ist die Position der FSSPX. „Die Päpstliche Unfehlbarkeit heisst nicht…, dass er
sich nicht irren kann in Sachen von liturgischen Vorschriften, kirchlichen Regeln.“ – ‘Illustrations for
Sermons and Instructions’, Rev. Charles J. Callan O.P., New York, 1916, S. 147. (Imprim.) „Der Papst besitzt
nicht die Unfehlbarkeit in Sachen von kirchlichen Vorschriften, Gesetzesgeber in Sachen von kirchlicher
Disziplin. usw. usw.“ – Dr. Joseph Fessler, Sekretär vom I. Vat. Konzil, 1877, London. In: ‘Die wahre
und falsche Unfehlbarkeit des Papstes’ (Mit Vorwort durch Pius IX. selbst!) Zu behaupten, daß die Riten
der Kirche irgendwie schlecht sein können, ist leider vom Konzil vonTrient verurteilt. Häretisch in
sich: nein. Aber Häresie AUS SICH Platz bieten: Ja, das kann sein. Und das Konzil von Trient spricht
ja von der überlieferten hl. Messe usw. usw. Nicht vom Novus Ordo. Zudem ist die alte hl. Messe nicht
abgeschafft.
#21 AthanasiusII 16:43:10 | Donnerstag, 6. April 2006
(Fortsetzung) Kritik gegen den Modernismus und die Prälaten ist nicht zu spüren, leider. Eher eine Zufriedenheit
mit der eigenen Lage. Aber die Welt ist grösser als die Diözese Campos! Das hatte der gute Dom Fernando
Arêas Rifan 1988 gut verstanden. 1990 hat Bischof De Castro Mayer sich geweigert eine Klausel zu unterzeichnen,
in der er (der von 1948-1981 Diozesanbischof der Diözese Campos war) anerkennen soll, dass er doch „gegen
Johannes Paul II. verstossen“ hätte bei den Weihen 1988. Man wollte nicht, dass ein traditioneller Bischof
im Streit mit JoPa II. sterben würde, weil das einen „schlechten Eindruck eines Versöhnungspontifikats“
gebe. (1988 hatte der Vatikan – bewusst – anfangs Mons. De Castro Mayer aus dem Ecclesia Dei Exkommunikationsdekret
herausgelassen, aber DCMayer forderte später selber – „wenn mein Freund Erzbischof Lefebvre exkommuniziert
erklärt wird von einem modernistischen Rom, dann ich auch!“ – dass man ihn auch ‘exkommunizieren’ soll.)
Da war Dom Rifan alles dabei. Er hat aber 2001 eine Formel anerkannt, die zwar nicht von einem formalen
Schisma spricht, aber doch von einem Riss oder einem Verbrechen den Eindruck erweckt. Als hätten die
traditionalistischen Priester von Campos ein dezennialänges Verbrechen unterstützt von Bischof De Castro
Mayer, der fast 40 Jahre gegen den Kommunismus und die materialistische revolutionäre ‘Befreiungstheologie’
gekämpft hatte.
#30 AthanasiusII 18:12:54 | Mittwoch, 5. April 2006
@Benedikt Papalisten haben, ist ja hochinteressant Ja, denn beide Gruppen absolutieren den Gehorsam aufs
irreelle und glauben Papst könne nie etwas häretisches aussprechen, approbieren oder tun, oder sogar
der hl. Kirche schädigen; ein Gedanke, die von vielen Päpsten verworfen wird. Vor allem vom sel. Pius
IX., der einem Bischof befahl, niemals ein Papst der Irrtum lehren würde zu folgen. nicht umsonst stürzen
viele FSSPX Patres in den Sedisvakantismus. sola traditio. Das ist nicht wahr. Etwa die meisten der heutigen
sedisvakantistischen Bischöfe waren in den 1970ern noch vehement Befürwörter von Paul VI. Was an ‘sola
traditio’ falsch sein soll, weiss ich nicht, denn ist nicht gerade ‘sola traditio’ römisch-katholisch?
Oder wollen Sie etwa sagen, man könne etwas anderem glauben als der vom Lehramt durch Jahrh. hindurch
vertretenen kath. Religion? universale Anspruch des Papstes für einen Moment nicht passt, dann schimpft
man halt Das ist eine reine Lüge. Ihnen stelle ich aber die Frage, wo und wann die konziliaren Päpste
jemals einen universalen Anspruch, oder einen Anspruch auf die Unfehlbarkeit, erhoben habe? Niemals. Seit
1950 geschah das nicht mehr, obwohl „Ordinatio sacerdotalis“ von 1994 vielleicht dazu gerechnet werden
könnte. Keiner ist dem Ökumenismus verpflichtet. Ein Papst ist in disziplinären Aussagen und Vorschriften
nicht unfehlbar, allerdings nicht dem I. Vatikanum nach, wie Bischof Fessler bestätigte 1876.
#20 AthanasiusII 17:56:52 | Mittwoch, 5. April 2006
Ja, Tanzen…bis zum Ende? »Wenn die Welt mit Draht und Eisen umsponnen sein wird, dann wird es kleine
Leute geben. Wenn die Kinder wie Affen gekleidet sind, wird das Luthertum in Tirol einziehen. Wenn der
Luxus so groß geworden ist, daß man Männer und Frauen an der Kleidung nicht mehr unterscheiden kann,
und wenn unter jeder Stalltür eine Kellnerin steht (eine Stallmagd, die so schmuck angezogen ist wie
eine Kellnerin im Wirtshaus), dann paßt auf, dann kommen die letzten Zeiten. Wenn die Eitelkeit auf den
Friedhof kommt, weicht das Christentum aus dem Haus. Wenn man ohne Pferd die ganze Erde umfahren kann,
dann geht es dem Ende der Welt zu.« – Alois Simon Maaß, der alte Fließer Pfarrer (1758-1846)
#38 AthanasiusII 18:42:12 | Dienstag, 28. März 2006
Die F.S.S.P.X. versteht den Jurisdiktionsprimat und die Unfehlbarkeit só wie es Seine Heiligkeit Papst
Pius IX. selber gemeint hat – nicht wie es Modernisten, Alt-katholiken oder neokonservative Papalisten
tun! Der Papst „hat aber die Gabe der Unfehlbarkeit, nach dem ausdrücklichen Sinne der Worte der Dogma-Erklärung,
nur als oberster Lehrer von für das Heil notwendige Wahrheiten die von Gott offenbart wurden, inne, nicht
aber als Hohepriester, nicht als oberster Gesetzesgeber in Sachen der Disziplin, nicht als oberster Richter
in kirchlichen Angelegenheiten, nicht im Hinblick auf alle andere Fragen, über denen seine höchste Regierungsgewalt
in der Kirche sonst ausgebreitet sein mag.“ „Die wahre und die falsche Unfehlbarkeit der Päpste – Eine
umstrittene Antwort an Dr. Schulte“, von Bischof Dr. Joseph Fessler, ehem. Bischof von St. Pölten und
Sekretär des Hh. Vatikanischen Konzils. 1875, 3. Ausgabe, London. Mit Empfehlung durch S.H. Pius IX.
in einem angehängten Brief aus Rom. Die ‘Exegese’ des Dogma durch den Sekretär des Ersten Vatikanums
macht klar, dass die F.S.S.P.X. in ihrer Résistance gegen die „Exkommunikationen“ von 1988, die pastoralen
nicht ex-cathedra Aussagen des II. Vatikanums und der nachfolgenden Enzyklikas zum Thema Kirche-Staat
und zum Thema Ökumenismus, völlig im Recht ist und dem Dogma der Unfehlbarkeit immer noch höchste Ehre
darbringt.
#36 AthanasiusII 18:15:15 | Dienstag, 28. März 2006
(Fortsetzung) Das sind also die zwei Wölfe, die Kardinal Ratzinger „häretisch“ nannte. Einige Wochen
später erzählte uns [der FSSPX] ein Bischof von seinem Abendessen mit dem Papst [JP II.]. Der Papst
habe damals gesagt: „Ich habe so viel Kritik über die Ernennung dieser deutschen Kardinäle bekommen,
und ich verstehe nicht warum!“ Dies ist kein Gerücht. Der Papst weiss also selber nicht weshalb!???<<<
Bischof Bernard Fellay, 2002, www.sspx.org/…rome_sspx_campos.htm