Dienstag, 4. April 2006 02:57
Lesername: deusexmachina
Beiträge: 734
Leser ‘deusexmachina’ wünscht keinen Kontakt über Email.
deusexmachina: @Beobachterin
„Leider muß man befürchten, daß das Pendel, da es nun schon einen sehr starken falschen Ausschwung
hat, eines Tages mit ebenso starker Wucht zurückschlagen wird … darüber können auch kurzfristige
und vordergründige Erfolge nicht hinwegtäuschen.“
Aha, die Dame haben offenbar erst kürzlich einen Abendkurs in angewandter Heuchelei absolviert? Denn es ist ja nicht so, dass Sie das, wie Sie hier glauben machen wollen, befürchten – ganz im Gegenteil, Sie hoffen inständig, wünschen flehentlich, dass es so kommen würde, damit Sie nur endlich, endlich Recht gehabt haben.
Ich muss Sie enttäuschen (und, nein, ich heuchle nicht und gebe daher zu, dass ich es äußerst gern tue): Gewisse Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte wiederholen sich zwar, aber manches ist irreversibel.
Man wird die Homosexuellen so wenig unter die Fuchtel eines §175 oder Vergleichbarem zurückzwingen können, wie man die Frauen an den Herd oder die Schwarzen auf die Baumwollfelder zurückschicken kann.
Finden Sie sich damit ab, machen Sie Ihren Frieden.
Und kümmern Sie sich ‘mal um Ihr eigenes Zeug statt um das Geschlechtsleben anderer. [mehr…]
Aha, die Dame haben offenbar erst kürzlich einen Abendkurs in angewandter Heuchelei absolviert? Denn es ist ja nicht so, dass Sie das, wie Sie hier glauben machen wollen, befürchten – ganz im Gegenteil, Sie hoffen inständig, wünschen flehentlich, dass es so kommen würde, damit Sie nur endlich, endlich Recht gehabt haben.
Ich muss Sie enttäuschen (und, nein, ich heuchle nicht und gebe daher zu, dass ich es äußerst gern tue): Gewisse Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte wiederholen sich zwar, aber manches ist irreversibel.
Man wird die Homosexuellen so wenig unter die Fuchtel eines §175 oder Vergleichbarem zurückzwingen können, wie man die Frauen an den Herd oder die Schwarzen auf die Baumwollfelder zurückschicken kann.
Finden Sie sich damit ab, machen Sie Ihren Frieden.
Und kümmern Sie sich ‘mal um Ihr eigenes Zeug statt um das Geschlechtsleben anderer. [mehr…]
Samstag, 2. September 2006 16:41
deusexmachina: Wenn kreuz.net jetzt jedesmal, wenn sich…
…Leute über die hiesige Hetze (zu Recht) echauffieren, einen Artikel draus macht, dann ist der redaktionelle
Anteil ja auf Jahre hinaus gesichert. Und, wie man an den mehrfachen Berichten über die Wikipedia sieht,
hat man ja auch keine Probleme damit, die eigene beleidigte Leberwurstlichkeit wiederzukäuen und artikelmäßig
erneut zu verwursten… wo man doch das „bedeutendste katholische Online-Medium ist“ (LOL!).
Abstrakt ausgedrückt: Unbedeutende und journalistisch dilettantische Privatwebsite fühlt sich ungeheuer wichtig, trötet die Ansichten einer genauso unbedeutenden, schismatischen Sekte heraus, gebärdet sich als maßgeblich, kackt die halbe Welt an, weil sie es wagt, anders zu sein, und empört sich dann darüber, dass man diesen infantilen und gleichzeitig aggressiven Stil allenthalben ablehnt.
Großes Kino.
Ich persönlich finde es bezeichnend, dass ich aus meinem Lesen bei kreuz.net zwar viel lernen kann – regelmäßig aber NICHT aus den zusammengemeckerten Artikeln, sondern aus den überlegten Kommentaren weniger.
Vielleicht sollten Redakteure und Kommentatoren von kreuz.net ‘mal das Rotationsprinzip einführen? Ich bin sicher, da käme dann ‘mal ganz schnell wer an die Reihe, der z.B. wüsste, dass man bei „Berichten“ über fremde Websites selbstverständlich deren URL oder gar einen Link dorthin einfügt. Glaubwürdigkeit, Quellenangabe und so. Die, die hier ggw. am Ruder sitzen, würden aber doch kaum für eine Schülerzeitung genügen. [mehr…]
Abstrakt ausgedrückt: Unbedeutende und journalistisch dilettantische Privatwebsite fühlt sich ungeheuer wichtig, trötet die Ansichten einer genauso unbedeutenden, schismatischen Sekte heraus, gebärdet sich als maßgeblich, kackt die halbe Welt an, weil sie es wagt, anders zu sein, und empört sich dann darüber, dass man diesen infantilen und gleichzeitig aggressiven Stil allenthalben ablehnt.
Großes Kino.
Ich persönlich finde es bezeichnend, dass ich aus meinem Lesen bei kreuz.net zwar viel lernen kann – regelmäßig aber NICHT aus den zusammengemeckerten Artikeln, sondern aus den überlegten Kommentaren weniger.
Vielleicht sollten Redakteure und Kommentatoren von kreuz.net ‘mal das Rotationsprinzip einführen? Ich bin sicher, da käme dann ‘mal ganz schnell wer an die Reihe, der z.B. wüsste, dass man bei „Berichten“ über fremde Websites selbstverständlich deren URL oder gar einen Link dorthin einfügt. Glaubwürdigkeit, Quellenangabe und so. Die, die hier ggw. am Ruder sitzen, würden aber doch kaum für eine Schülerzeitung genügen. [mehr…]
Samstag, 2. September 2006 06:31
deusexmachina: @Parzifal
Die Frage ist natürlich berechtigt. Und doch… geben Sie eigentlich selbst die Antwort. Wie endete denn
Dorian Grey? Was hat ihn vernichtet?
Tatsächlich habe ich diese Ihre Frage erst kürzlich mit jemandem diskutiert. Was mich dabei ein wenig verwirrt: Warum muss es denn einen äußeren Bezugspunkt geben? Der kategorische Imperativ ist doch klar, deutlich und einleuchtend? Und kommt ohne jedes „Außen“ aus, stützt sich lediglich auf den Menschen als soziales Wesen.
Ich kann es aber auch ohne Bezug auf Wilde und Kant ausdrücken: Ich habe ein Bild von der Welt, wie ich möchte, das sie ist. Oft ist sie das natürlich nicht, keine Frage. Aber manchmal, in manchen Aspekten, ist sie es doch. Würde sie so ganz anders sein, so würde ich wohl verzweifeln, und zwar buchstäblich, und würde dieses Leben in dieser Welt nicht fortsetzen wollen. Da das aber eben nicht (oder zumindest nicht immer) so ist, versuche ich wenigstens da und dort (wo es in meiner Macht steht und natürlich dann, wenn ich mir dessen bewusst bin – ich bin ja auch kein Engel, der stetig nur an Weltverbesserung denkt) diese Welt ein kleines bisschen in die Richtung zu drücken, in der ich sie haben möchte. Das ist eben mein Moralkodex, und der ist, bei Licht besehen, auch nicht viel anders als der eines Christen, der lediglich bestimmte Aspekte seines Denkens auf eine (IMHO fiktive) Außenperson überträgt und sich deswegen nur allzuoft in eingebildeter Überlegenheit sonnt.
Frage beantwortet? [mehr…]
Tatsächlich habe ich diese Ihre Frage erst kürzlich mit jemandem diskutiert. Was mich dabei ein wenig verwirrt: Warum muss es denn einen äußeren Bezugspunkt geben? Der kategorische Imperativ ist doch klar, deutlich und einleuchtend? Und kommt ohne jedes „Außen“ aus, stützt sich lediglich auf den Menschen als soziales Wesen.
Ich kann es aber auch ohne Bezug auf Wilde und Kant ausdrücken: Ich habe ein Bild von der Welt, wie ich möchte, das sie ist. Oft ist sie das natürlich nicht, keine Frage. Aber manchmal, in manchen Aspekten, ist sie es doch. Würde sie so ganz anders sein, so würde ich wohl verzweifeln, und zwar buchstäblich, und würde dieses Leben in dieser Welt nicht fortsetzen wollen. Da das aber eben nicht (oder zumindest nicht immer) so ist, versuche ich wenigstens da und dort (wo es in meiner Macht steht und natürlich dann, wenn ich mir dessen bewusst bin – ich bin ja auch kein Engel, der stetig nur an Weltverbesserung denkt) diese Welt ein kleines bisschen in die Richtung zu drücken, in der ich sie haben möchte. Das ist eben mein Moralkodex, und der ist, bei Licht besehen, auch nicht viel anders als der eines Christen, der lediglich bestimmte Aspekte seines Denkens auf eine (IMHO fiktive) Außenperson überträgt und sich deswegen nur allzuoft in eingebildeter Überlegenheit sonnt.
Frage beantwortet? [mehr…]
Samstag, 2. September 2006 01:31
deusexmachina: @Christian Hüller
„Mir wäre es am liebsten, wenn Sie als offenkundiger Agnostiker zugeben würden, dass die Annahme Gottes
per se nicht prinzipiell unvernünftig ist.“
„Unvernünftig“? Nein, in der von Ihnen gewählten Form „Annahme Gottes“ (das klingt sehr unbestimmt und nicht an eine bestimmte Konfession gebunden) wäre die schiere Annahme wohl nicht unvernünftig. Sie wäre m.E. unnötig, denn was bringt uns ein Postulat, das niemals verifiziert oder falsifiziert werden kann? Es hätte keinerlei Auswirkung auf unser Leben, denn jedwede tatsächliche, erkennbare Auswirkung könnte ja als Mittel der Veri- oder Falsifikation dienen. Allein schon die Tatsache, dass es selbst den vehementesten Kirchenfreunden wie -feinen bis heute nicht gelungen ist, so etwas beizubringen, spricht eine deutliche Sprache dafür, dass Gott, selbst, wenn er existierte, keinerlei spürbare Einwirkung auf diese Welt hat. Hätte er sie, wäre er erfahrbar, messbar, belegbar.
Also: Die Annahme an sich wäre m.E. nicht in sich unvernünftig. Unvernünftig wäre aber IMHO die Annahme von etwas, das man nicht benötigt, das nicht hilft, das nichts (wirklich) erklärt, zumal, wenn es (wie mit unseren Religionskonflikten x-fach geschehen) im Gegenteil zu Problemen führt.
Die unglaubliche Ansammlung an z.T. detaililertesten (aber vollkomen unbelegten) Behauptungen über ein schieres Postulat aber, wie sie die RKK und auch andere Kirchen hervorgebracht hat, empfinde ich allerdings als puren Aberwitz und eine, mit Verlaub, Volksverarschung. [mehr…]
„Unvernünftig“? Nein, in der von Ihnen gewählten Form „Annahme Gottes“ (das klingt sehr unbestimmt und nicht an eine bestimmte Konfession gebunden) wäre die schiere Annahme wohl nicht unvernünftig. Sie wäre m.E. unnötig, denn was bringt uns ein Postulat, das niemals verifiziert oder falsifiziert werden kann? Es hätte keinerlei Auswirkung auf unser Leben, denn jedwede tatsächliche, erkennbare Auswirkung könnte ja als Mittel der Veri- oder Falsifikation dienen. Allein schon die Tatsache, dass es selbst den vehementesten Kirchenfreunden wie -feinen bis heute nicht gelungen ist, so etwas beizubringen, spricht eine deutliche Sprache dafür, dass Gott, selbst, wenn er existierte, keinerlei spürbare Einwirkung auf diese Welt hat. Hätte er sie, wäre er erfahrbar, messbar, belegbar.
Also: Die Annahme an sich wäre m.E. nicht in sich unvernünftig. Unvernünftig wäre aber IMHO die Annahme von etwas, das man nicht benötigt, das nicht hilft, das nichts (wirklich) erklärt, zumal, wenn es (wie mit unseren Religionskonflikten x-fach geschehen) im Gegenteil zu Problemen führt.
Die unglaubliche Ansammlung an z.T. detaililertesten (aber vollkomen unbelegten) Behauptungen über ein schieres Postulat aber, wie sie die RKK und auch andere Kirchen hervorgebracht hat, empfinde ich allerdings als puren Aberwitz und eine, mit Verlaub, Volksverarschung. [mehr…]
Samstag, 2. September 2006 01:15
deusexmachina: Mal eine Frage, mit der ich mich vor ein paar Wochen befasst habe:
Alle – und auch Sie – sprechen immer von einem „Recht auf Leben“. Es mag provokant klingen, aber ich verdrehe
das jetzt einmal in das gegenteil, nämlich in die „Pflicht zum Leben“. Darauf läuft es nämlich de facto
hinaus, wenn Sie ‘mal genau darüber nachdenken.
Allenthalben wird selbstverständlich angenommen, jeder mensch, selbst dolche, die noch ungeboren sind, solche die noch gar keinen Willen haben, solche, die keinen mehr haben etc., würde das ganz selbstverständlich als Recht haben und wahrnehmen WOLLEN.
Wie kommt man eigentlich dazu? Die Betreffenden hat man nicht gefragt, kann man nicht fragen. Bei einem erwachsenen, mündigen Menschen dürfen wir (in gewissen Grenzen) davon ausgehen, dass er leben WILL, weil er es ja beenden könnte, wenn er wollte.
x-tausend Selbstmorde pro Jahr belegen, dass diese pauschale Annahme schlichtweg falsch ist – und das, OBWOHL wir hohe biologische Schranken haben, die unseren bewussten Willen in dieser Hinsicht konterkarieren; gäbe es die „schmerzlose Sterbepille frei verkäuflich, die Suizidraten würden sich wohl vervielfachen.
Wie also kommt man dazu?
„Recht auf Leben“? Nicht auch genauso ein „Recht auf Nicht-Leben“? Warum versteift man sich beständig auf das eine und erwähnt nicht einmal das andere? [mehr…]
Allenthalben wird selbstverständlich angenommen, jeder mensch, selbst dolche, die noch ungeboren sind, solche die noch gar keinen Willen haben, solche, die keinen mehr haben etc., würde das ganz selbstverständlich als Recht haben und wahrnehmen WOLLEN.
Wie kommt man eigentlich dazu? Die Betreffenden hat man nicht gefragt, kann man nicht fragen. Bei einem erwachsenen, mündigen Menschen dürfen wir (in gewissen Grenzen) davon ausgehen, dass er leben WILL, weil er es ja beenden könnte, wenn er wollte.
x-tausend Selbstmorde pro Jahr belegen, dass diese pauschale Annahme schlichtweg falsch ist – und das, OBWOHL wir hohe biologische Schranken haben, die unseren bewussten Willen in dieser Hinsicht konterkarieren; gäbe es die „schmerzlose Sterbepille frei verkäuflich, die Suizidraten würden sich wohl vervielfachen.
Wie also kommt man dazu?
„Recht auf Leben“? Nicht auch genauso ein „Recht auf Nicht-Leben“? Warum versteift man sich beständig auf das eine und erwähnt nicht einmal das andere? [mehr…]
Samstag, 2. September 2006 01:08
deusexmachina: @Christian Hüller (2)
andere lassen sie teilweise hindurchscheinen (erahnen). Immer dann, wenn wir in unserem Wissensdrang eine
Hülle unbeantworteter Fragen ausgeräumt haben, treten neue hervor, und zwar immer mehr (weil ja steigender
Durchmesser). Irgendwann würden wir am Rand ankommen und alles erklärt haben, aber vermutlich nimmt
der Aufwand, sich einen weiteren Schritt auf dem Wissensradius nach außen zu bewegen, immer weiter zu,
und es gibt unüberwindliche Hürden.
Das beschreibt recht anschaulich mein persönliches Modell von Mensch, Welt und Wissen. „Gott“ übrigens steht da – wenn denn überhaupt – außerhalb, grundsätzlich nicht erfahrbar (es sei denn, man begäbe sich selbst nach „außen“, was uns als Menschen aber wohl gar nicht möglich wäre). Witzigerweise gibt es einen alten Holzschnitt, der das sehr ähnlich, aber weniger abstrakt, illustriert.
Paralleluniversen lassen wir einmal außen vor – ich halte sie zwar für durchaus denkbar, und in gewisser Weise sogar als Erklärung für manches (konkret: Leben und Intelligenz) geeignet – aber sie sind uns vermutlich ewig unerfahrbar („gottgleich“ in dieser Hinsicht).
Praktisch, so ein Zweitnick… sollten Sie auch ‘mal in Erwägung ziehen; Ihr Postings werden ja leider regelmäßig abgeschnitten. Komisch, bei Leuten, wo man sich das oft WÜNSCHEN würde, passiert das nie… immer nur bei interessanten Diskussionen :O( [mehr…]
Das beschreibt recht anschaulich mein persönliches Modell von Mensch, Welt und Wissen. „Gott“ übrigens steht da – wenn denn überhaupt – außerhalb, grundsätzlich nicht erfahrbar (es sei denn, man begäbe sich selbst nach „außen“, was uns als Menschen aber wohl gar nicht möglich wäre). Witzigerweise gibt es einen alten Holzschnitt, der das sehr ähnlich, aber weniger abstrakt, illustriert.
Paralleluniversen lassen wir einmal außen vor – ich halte sie zwar für durchaus denkbar, und in gewisser Weise sogar als Erklärung für manches (konkret: Leben und Intelligenz) geeignet – aber sie sind uns vermutlich ewig unerfahrbar („gottgleich“ in dieser Hinsicht).
Praktisch, so ein Zweitnick… sollten Sie auch ‘mal in Erwägung ziehen; Ihr Postings werden ja leider regelmäßig abgeschnitten. Komisch, bei Leuten, wo man sich das oft WÜNSCHEN würde, passiert das nie… immer nur bei interessanten Diskussionen :O( [mehr…]
Dienstag, 29. August 2006 20:45
deusexmachina: @Moritz
Davon, dass Sie’s herbeizufaseln versuchen, wird’s nur halt leider nicht wahrer. Ich hatte damals bereits
gesagt, dass mich v. Galen gar nicht genug interessiert bzw. ich bzgl. seiner gar keine hinreichend ausgeprägte
Meinung habe, um mich da groß in ‘was ‘reinzusteigern. Das ist wie bei Pünktchens idiotischer Behauptung,
ich hätte diese olle Online-Umfrage „manipuliert“: Es interessiert mich gar nicht genügend, als dass
ich einen Anlass dazu hätte.
Sie hingegen interessiert einzig, wie Sie auch aus dem trockensten Schwamm noch einen Tropfen Gehässigkeit in meine Richtung herausquetschen können.
Finde ich übrigens possierlich, wie Sie mir hinterherschnuppern – Sie haben ja ganz schön Google gewälzt, wie? Tut mir leid, Moritz: Nicht nur, dass Sie selbst ja nicht die Traute haben, mit wahrer Identität in Erscheinung zu träten – Sie würden mich auch dann nicht im mindesten so interessieren wie umgekehrt ich Sie ganz offenkundig fasziniere. Sie sind mir zu ungehobelt, zu verlogen und zu niederträchtig. Um Leute wie Sie mache ich einen großen Bogen – was hier leider nicht geht und warum ich Ihnen halt immer ‘mal wieder die Leviten lesen muss.
Die Frage? Die Frage war, ob Sie denn nun ein übler Lügner sind (wenn Sie annehmen, dass Ihre diversen Spekulationen falsch sind) oder ein niederes Charakterschwein (wenn Sie glauben, dass sie zutreffen und sich dennoch einen Spaß daraus machen, die Probleme anderer als Spott zu verwursten).
Entscheiden Sie sich, was ist Ihre Natur? [mehr…]
Sie hingegen interessiert einzig, wie Sie auch aus dem trockensten Schwamm noch einen Tropfen Gehässigkeit in meine Richtung herausquetschen können.
Finde ich übrigens possierlich, wie Sie mir hinterherschnuppern – Sie haben ja ganz schön Google gewälzt, wie? Tut mir leid, Moritz: Nicht nur, dass Sie selbst ja nicht die Traute haben, mit wahrer Identität in Erscheinung zu träten – Sie würden mich auch dann nicht im mindesten so interessieren wie umgekehrt ich Sie ganz offenkundig fasziniere. Sie sind mir zu ungehobelt, zu verlogen und zu niederträchtig. Um Leute wie Sie mache ich einen großen Bogen – was hier leider nicht geht und warum ich Ihnen halt immer ‘mal wieder die Leviten lesen muss.
Die Frage? Die Frage war, ob Sie denn nun ein übler Lügner sind (wenn Sie annehmen, dass Ihre diversen Spekulationen falsch sind) oder ein niederes Charakterschwein (wenn Sie glauben, dass sie zutreffen und sich dennoch einen Spaß daraus machen, die Probleme anderer als Spott zu verwursten).
Entscheiden Sie sich, was ist Ihre Natur? [mehr…]
Dienstag, 29. August 2006 20:33
deusexmachina: Kö-nig-lich
Ich war’ mal eine Weile lang bei der Politiksimulation dol2day aktiv. Da dort auch „gewählt“ wird, wird
das mit dem „1 man = 1 vote“-Prinzip dort sehr eng gesehen, und sog. „Doppelaccounts“ (DAs) verstoßen
gegen die Spielregeln. Bei vielen Leuten sind DAs auch wirklich leicht zu erkennen, sei es an bestimmten
Verhaltensmustern, sei es an sprachlichen Eigenheiten oder ganz einfach der Argumentationsweise.
Und angesichts Pünktchens peinlich-possierlicher Anwürfe und schwachsinniger Behauptungen musste ich unwillkürlich an jene Zeit denken, in der mir manche Dutzende solcher DAs nachsagten, mit denen ich angeblich alles mögliche manipulierte. War schon klasse. Die etwas Helleren kamen zwar bald drauf, dass das schon rein zeitlich gar nicht möglich war, aber manche klammerten sich so intensiv an ihre Hirngespinste, dass keine Ratio der Welt sie ihnen hätte austreiben können. Ich bin seit 1 1/2 Jahren nicht mehr bei dol2day, aber noch heute vermuten da manche, dass ich unter diversen Tarnnamen dort unterwegs bin *g*
Pünktchen, jetzt ist es dann ‘mal gut mit Ihren dümmlichen Räuberpistolen – fragen Sie ‘mal bei der Redaktion nach den IP-Adressen von den anderen und mir – die dürfen sie Ihnen zwar eigentlich nicht sagen, aber das stört ja nicht wirklich. Zumindest können die Ihnen deutlich Auskunft darüber geben, wie fatal Sie daneben liegen – genau wie damals bei Ihrer herbeiphantasierten „Manipulation“ jener völlig irrelevanten Online-Umfrage, aber das haben Sie ja nie kapiert. [mehr…]
Und angesichts Pünktchens peinlich-possierlicher Anwürfe und schwachsinniger Behauptungen musste ich unwillkürlich an jene Zeit denken, in der mir manche Dutzende solcher DAs nachsagten, mit denen ich angeblich alles mögliche manipulierte. War schon klasse. Die etwas Helleren kamen zwar bald drauf, dass das schon rein zeitlich gar nicht möglich war, aber manche klammerten sich so intensiv an ihre Hirngespinste, dass keine Ratio der Welt sie ihnen hätte austreiben können. Ich bin seit 1 1/2 Jahren nicht mehr bei dol2day, aber noch heute vermuten da manche, dass ich unter diversen Tarnnamen dort unterwegs bin *g*
Pünktchen, jetzt ist es dann ‘mal gut mit Ihren dümmlichen Räuberpistolen – fragen Sie ‘mal bei der Redaktion nach den IP-Adressen von den anderen und mir – die dürfen sie Ihnen zwar eigentlich nicht sagen, aber das stört ja nicht wirklich. Zumindest können die Ihnen deutlich Auskunft darüber geben, wie fatal Sie daneben liegen – genau wie damals bei Ihrer herbeiphantasierten „Manipulation“ jener völlig irrelevanten Online-Umfrage, aber das haben Sie ja nie kapiert. [mehr…]
Dienstag, 29. August 2006 20:03
deusexmachina: @Moritz
Dann bringen Sie mir doch ‘mal eine bei und feiern nicht nur ständig eingebildete Triumphe.
Wie lautet eigentlich Ihre Entscheidung? Sind Sie ein schamloser Lügner oder ein schlechter, bösartiger Mensch?
Ist ja doch ein Unterschied, nicht wahr? [mehr…]
Wie lautet eigentlich Ihre Entscheidung? Sind Sie ein schamloser Lügner oder ein schlechter, bösartiger Mensch?
Ist ja doch ein Unterschied, nicht wahr? [mehr…]
Dienstag, 29. August 2006 19:52
deusexmachina: Geh’n Sie, Artois, Sie sind ein schlechter Verlierer
Nun wurde Ihnen Ihr Gerede sowohl von Leuten auseinandergenommen, die sich theologisch ganz gut auskennen,
Ihre Pseudologik wurde von einem demontiert, dessen Datenbankprogrammierung belegt, dass er weiß (wissen
muss), wovon er spricht, menschlich ist das Ganze eh’ indiskutabel und absurd, eund rein rechtlich stehen
Sie ohnehin alleine gegen die Gesetze.
Aber Sie, Sie wollen’s partout nicht einsehen, dass das berühmte „si tacuisses philosophus mansisses“ geradezu für Sie und diese hübsche Posse hier gesagt und überliefert worden ist.
Stecken Sie doch eine Niederlage ‘mal weg, so schwer kann’s doch nicht sein. [mehr…]
Aber Sie, Sie wollen’s partout nicht einsehen, dass das berühmte „si tacuisses philosophus mansisses“ geradezu für Sie und diese hübsche Posse hier gesagt und überliefert worden ist.
Stecken Sie doch eine Niederlage ‘mal weg, so schwer kann’s doch nicht sein. [mehr…]
Dienstag, 29. August 2006 19:44
deusexmachina: @Benedikt
Manchmal gehen Sie in Ihrer Apologetik ein bisserl weit.
Was heißt denn das, wenn etwas „lediglich immer an strengere Auflagen geknüpft worden“ ist? Hm? Genau: Dass es heute in einer bestimmten Anzahl von Fällen nicht erlaubt (=verboten) wird, in denen es früher gestattet oder gar angeordnet wurde.
Wobei Sie selbst genau wissen, dass diese zunehmend restriktivere Handhabung in absehbarer Zeit auf ein Totalverbot i.S.v. „Errichtung unüberwindlicher Hürden“ hinausläuft, man wird ja mit jedem spektakulären Misserfolg vorsichtiger (die spektakulären Erfolge machen sich ja recht rar).
Oh, nein, die RKK wäre nicht die RKK, wenn sie heute hinginge und sagen würde „das war falsch und das machen wir dehalb nicht mehr“ – das wäre nicht der Stil einer Institution, die sich selbst als unfehlbar postuliert. Da darf’s dann möglichst keine Brühe oder radikale Einsichten geben, sondern nur ganz langsame, sanfte Kurskorrekturen, bis man dann irgendwann behaupten kann, das habe man ja eigentlich schon lange / schon immer so gemacht.
In der Kirchenführung hat man doch schon lange begriffen, dass das einst so patente, mächtige und nutzbringende Werkzeug „Exorzismus“ heute zunehmend in sein Gegenteil umkippt und nur schlechte Presse macht. Und da ein Machtapparat um die Erhaltung seiner Macht besorgt ist, vermeidet er abträgliche Negativ-Publicity. So simpel.
Gut, ich überspitze jetzt sicher etwas. Aber Sie verhamlosen so gern, das reizt. [mehr…]
Was heißt denn das, wenn etwas „lediglich immer an strengere Auflagen geknüpft worden“ ist? Hm? Genau: Dass es heute in einer bestimmten Anzahl von Fällen nicht erlaubt (=verboten) wird, in denen es früher gestattet oder gar angeordnet wurde.
Wobei Sie selbst genau wissen, dass diese zunehmend restriktivere Handhabung in absehbarer Zeit auf ein Totalverbot i.S.v. „Errichtung unüberwindlicher Hürden“ hinausläuft, man wird ja mit jedem spektakulären Misserfolg vorsichtiger (die spektakulären Erfolge machen sich ja recht rar).
Oh, nein, die RKK wäre nicht die RKK, wenn sie heute hinginge und sagen würde „das war falsch und das machen wir dehalb nicht mehr“ – das wäre nicht der Stil einer Institution, die sich selbst als unfehlbar postuliert. Da darf’s dann möglichst keine Brühe oder radikale Einsichten geben, sondern nur ganz langsame, sanfte Kurskorrekturen, bis man dann irgendwann behaupten kann, das habe man ja eigentlich schon lange / schon immer so gemacht.
In der Kirchenführung hat man doch schon lange begriffen, dass das einst so patente, mächtige und nutzbringende Werkzeug „Exorzismus“ heute zunehmend in sein Gegenteil umkippt und nur schlechte Presse macht. Und da ein Machtapparat um die Erhaltung seiner Macht besorgt ist, vermeidet er abträgliche Negativ-Publicity. So simpel.
Gut, ich überspitze jetzt sicher etwas. Aber Sie verhamlosen so gern, das reizt. [mehr…]
Dienstag, 29. August 2006 07:12
deusexmachina: @Moritz
Es wäre vielleicht wirklich einmal an der Zeit, dass Sie diesen Account stillegen, nachdem Sie sich x-fach
als ungehobelter Mensch von purster Niedertracht erwiesen haben.
Bemerkenswerterweise habe ich kein Problem damit, auch mit überzeugten Katholiken fruchtbar, interessant und lehrreich zu diskutieren – Sie hingegen halten Ihren angeblich so hehren Katholizismus doch lediglich als Schutzschild vor Ihre geradezu syphilitischen Kladderadatsch von Xeno- und Homophobie. Sie sind so katholisch wie mein Telefon, wahrscheinlich weniger.
Der einzige wahre Grund, dass Sie Ihre Identität nicht preisgeben, ist der, dass Sie sich Ihres erbarmungswürdigen Verhaltens wohl bewusst sind, und die Peinlichkeit vermeiden wollen, dies mit Ihrer Person assoziiert zu sehen.
Feige, verlogen und frech – Sie „Katholik“. [mehr…]
Bemerkenswerterweise habe ich kein Problem damit, auch mit überzeugten Katholiken fruchtbar, interessant und lehrreich zu diskutieren – Sie hingegen halten Ihren angeblich so hehren Katholizismus doch lediglich als Schutzschild vor Ihre geradezu syphilitischen Kladderadatsch von Xeno- und Homophobie. Sie sind so katholisch wie mein Telefon, wahrscheinlich weniger.
Der einzige wahre Grund, dass Sie Ihre Identität nicht preisgeben, ist der, dass Sie sich Ihres erbarmungswürdigen Verhaltens wohl bewusst sind, und die Peinlichkeit vermeiden wollen, dies mit Ihrer Person assoziiert zu sehen.
Feige, verlogen und frech – Sie „Katholik“. [mehr…]
Dienstag, 29. August 2006 02:42
deusexmachina: Ergänzung: Fehlersuche
Worin besteht Artois’ fundamentaler Irrtum?
Die Zuordnung „Polen = katholisches Volk“ ist eine (in der Datenbanksprache) „one-to-one“-Relation. Das aber ist offesichtlich falsch (und kommt in der Praxis übrigens auch kaum vor, denn „one-to-one“ bedeutet Identität und damit – zu vemeidende – Redundanz), denn es gibt nicht nur die Polen als katholisches Volk, sondern eine ganze Reihe von Nationen, in der die RKK dominant ist. Richtiger wäre als eine „many-to-one“-Relation in der Form:
Die (alle) Polen sind ein Element der Menge aller katholischen Völker.
Aber auch das wäre insofern falsch, als es „katholische Völker“ eigentlich gar nicht gibt; es existiert keine eindeutige Zuordnung – die Aussage wird bereits durch einen einzigen polnischen Protestanten oder Muslim widerlegt und damit die Relation unwahr.
Die einzig korrekte Abbildung wäre eine „many-to-many“-Relation, die besagen würde:
Es existiert eine Schnittmenge aus den Mengen ‘Polen’ und ‘Katholiken’
Hier sind Staatsangehörigkeit und Religion schlicht zwei Attribute, die in allen 4 Kombinationen vorkommen können:
1. P UND K
2. P UND NICHT K
3. NICHT P UND K
4. NICHT P UND NICHT K
Dass Fall 1. der zahlenmäßig größte Anteil ist, spielt für die Prüfung der Relation auf Gültigkeit keinerlei Rolle; relevant ist für solche Relationen nur, dass kein Fall auftreten darf, den sie nicht abdecken.
Artois, ein wohlgemeinter Rat: Bauen Sie niemals eine relationale Datenbank auf… Sie kämen in Teufels Küche. [mehr…]
Die Zuordnung „Polen = katholisches Volk“ ist eine (in der Datenbanksprache) „one-to-one“-Relation. Das aber ist offesichtlich falsch (und kommt in der Praxis übrigens auch kaum vor, denn „one-to-one“ bedeutet Identität und damit – zu vemeidende – Redundanz), denn es gibt nicht nur die Polen als katholisches Volk, sondern eine ganze Reihe von Nationen, in der die RKK dominant ist. Richtiger wäre als eine „many-to-one“-Relation in der Form:
Die (alle) Polen sind ein Element der Menge aller katholischen Völker.
Aber auch das wäre insofern falsch, als es „katholische Völker“ eigentlich gar nicht gibt; es existiert keine eindeutige Zuordnung – die Aussage wird bereits durch einen einzigen polnischen Protestanten oder Muslim widerlegt und damit die Relation unwahr.
Die einzig korrekte Abbildung wäre eine „many-to-many“-Relation, die besagen würde:
Es existiert eine Schnittmenge aus den Mengen ‘Polen’ und ‘Katholiken’
Hier sind Staatsangehörigkeit und Religion schlicht zwei Attribute, die in allen 4 Kombinationen vorkommen können:
1. P UND K
2. P UND NICHT K
3. NICHT P UND K
4. NICHT P UND NICHT K
Dass Fall 1. der zahlenmäßig größte Anteil ist, spielt für die Prüfung der Relation auf Gültigkeit keinerlei Rolle; relevant ist für solche Relationen nur, dass kein Fall auftreten darf, den sie nicht abdecken.
Artois, ein wohlgemeinter Rat: Bauen Sie niemals eine relationale Datenbank auf… Sie kämen in Teufels Küche. [mehr…]
Montag, 28. August 2006 00:53
deusexmachina: @santa rita
Da erlaube ich mir die Gegenfrage, warum Sie sich ausgerechnet auf jemanden beziehen, dessen Auffassungen
sich von den Ihren sehr viel mehr unterscheiden, als sie mit ihnen gemein haben?
Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, was Flew widerfahren ist und vermute eher persönliche Ursachen. Argumentativ ist die derzeit von ihm vertretene Position extrem schwach:
Er glaubt eigentlich an gar nichts, weiß sich aber in Ermangelung von befriedigenden Erklärungen nicht anders zu helfen als an einen diffusen, unpersönlichen (und definitiv und explizit nicht den christlichen oder muslimischen) Gott zu glauben. Das ist ein merkwürdiger Rückfall in die theologischen Konstrukte der Vorzeit, als „Gott“ für jedes (noch) nicht erklärbare Phänomen herhalten musste – der berühmte „God of the Gaps“.
Mich erstaunt das, denn dieser eigentlich kluge Kopf redet wie ein typischer Teenager, der sich äußert: „Ich glaube schon irgendwie an sowas wie Gott – aber sicher nicht so, wie die Kirche das meint.“ Das ist schlecht verpackte Ratlosigkeit in Verbindung mit der naiven Hoffnung, es könne doch noch eine Erklärung für das (vielleicht nur derzeit noch) Unerklärliche geben. Inwieweit dieser Gott eine Erklärung für irgendetwas sein sollte, darüber kann Flew auch nichts sagen – Flew, der übrigens selbst eigener Aussage nach weder über profunde chemische noch biologische Kenntnisse verfügt, aber seine Ratlosigkeit auf die Komplexität der DNA stützt.
Und DEN wollen Sie als Referenz anführen? Keine gute Wahl. [mehr…]
Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, was Flew widerfahren ist und vermute eher persönliche Ursachen. Argumentativ ist die derzeit von ihm vertretene Position extrem schwach:
Er glaubt eigentlich an gar nichts, weiß sich aber in Ermangelung von befriedigenden Erklärungen nicht anders zu helfen als an einen diffusen, unpersönlichen (und definitiv und explizit nicht den christlichen oder muslimischen) Gott zu glauben. Das ist ein merkwürdiger Rückfall in die theologischen Konstrukte der Vorzeit, als „Gott“ für jedes (noch) nicht erklärbare Phänomen herhalten musste – der berühmte „God of the Gaps“.
Mich erstaunt das, denn dieser eigentlich kluge Kopf redet wie ein typischer Teenager, der sich äußert: „Ich glaube schon irgendwie an sowas wie Gott – aber sicher nicht so, wie die Kirche das meint.“ Das ist schlecht verpackte Ratlosigkeit in Verbindung mit der naiven Hoffnung, es könne doch noch eine Erklärung für das (vielleicht nur derzeit noch) Unerklärliche geben. Inwieweit dieser Gott eine Erklärung für irgendetwas sein sollte, darüber kann Flew auch nichts sagen – Flew, der übrigens selbst eigener Aussage nach weder über profunde chemische noch biologische Kenntnisse verfügt, aber seine Ratlosigkeit auf die Komplexität der DNA stützt.
Und DEN wollen Sie als Referenz anführen? Keine gute Wahl. [mehr…]
Montag, 28. August 2006 00:33
deusexmachina: @Jörg Guttenberger
Und Sie (sollten) wissen, dass ich wiederum Ihnen hierin zustimme.
Aber das mit dem „Auge des Betrachters“ liegt leider oft in der Natur der Sache. Denken Sie sich die Menge aller Einstellungen als Kreis, in der Mitte maximale Toleranz (oder Gleichgültigkeit, was Toleranz, wenn man sie fundamental(istisch) betrachtet, wohl sein kann) und zum Rand hin, in die verschiedenen Richtungen, die diversen Anschauungen und Idologien. Wer sich in einem solchen Raster eher an der Mitte befindet, wir eine etwas äußerere (extremere) Einstellung leichter als fundamentalistisch wahrnehmen. Einem Extremisten hingegen erschiene dieselbe Position als (zu) liberal und, ggf. sogar als gegenüberliegend (Ich bin schon als Linksgrüner, als Ultraliberaler und als Nazi bezeichnet worden, für ziemlich dieselben Äußerungen – woran sonst soll sowas denn liegen?).
@möchtegern-kathole
Den Pagerank zeigt einem automatisch die Google-Toolbar an, die man für diverse Broswer installieren kann. Ein nettes Spielzeug.
Und was die schiere Erwähnung von irgendwas angeht: Schauen Sie, ich kann auf mehrere Weisen in die Zeitung kommen: Ich kann den Literaturnobelpreis gewinnen oder bei einer Merkelrede mit blankem Hintern auf’s Podium wetzen. Was geht wohl einfacher? Und inwieweit reflektiert die darauffolgende Berichterstattung quantitativ die Relevanz meiner Person und meines Verhaltens?
Gemäß Ihrer Kriterien wäre ich übrigens für kreuz.net relevanter als Sie; immerhin widmete man mir schon 2 halbe Artikel ;O) [mehr…]
Aber das mit dem „Auge des Betrachters“ liegt leider oft in der Natur der Sache. Denken Sie sich die Menge aller Einstellungen als Kreis, in der Mitte maximale Toleranz (oder Gleichgültigkeit, was Toleranz, wenn man sie fundamental(istisch) betrachtet, wohl sein kann) und zum Rand hin, in die verschiedenen Richtungen, die diversen Anschauungen und Idologien. Wer sich in einem solchen Raster eher an der Mitte befindet, wir eine etwas äußerere (extremere) Einstellung leichter als fundamentalistisch wahrnehmen. Einem Extremisten hingegen erschiene dieselbe Position als (zu) liberal und, ggf. sogar als gegenüberliegend (Ich bin schon als Linksgrüner, als Ultraliberaler und als Nazi bezeichnet worden, für ziemlich dieselben Äußerungen – woran sonst soll sowas denn liegen?).
@möchtegern-kathole
Den Pagerank zeigt einem automatisch die Google-Toolbar an, die man für diverse Broswer installieren kann. Ein nettes Spielzeug.
Und was die schiere Erwähnung von irgendwas angeht: Schauen Sie, ich kann auf mehrere Weisen in die Zeitung kommen: Ich kann den Literaturnobelpreis gewinnen oder bei einer Merkelrede mit blankem Hintern auf’s Podium wetzen. Was geht wohl einfacher? Und inwieweit reflektiert die darauffolgende Berichterstattung quantitativ die Relevanz meiner Person und meines Verhaltens?
Gemäß Ihrer Kriterien wäre ich übrigens für kreuz.net relevanter als Sie; immerhin widmete man mir schon 2 halbe Artikel ;O) [mehr…]
Montag, 28. August 2006 00:04
deusexmachina: @Jörg Guttenberger
Was fundamental und was -istisch ist, liegt wohl im Auge des Betrachters, oder? Man wird mich jetzt wohl
wieder als Relativist bezeichnen (in meinen Augen kein Schimpfwort), wenn ich sage, dass Prinzipien gut
sind (das wäre „fundamental“), aber eigentlich kein Prinzip dieser Erde immer und ausnahmslos über allen
anderen steht oder stehen kann. Der Fundamentalist tut aber genau das, bei ihm wird das Prinzip zur Manie.
Zu welcher der beiden Seiten kreuz.net neigt, das beurteilen Sie bitte selbst. Mein Urteil dabei dürfte Ihnen bekannt sein.
@bonifatius
Da bemüht sich kreuz.net so ostentativ, meine in der Tat erkleckliche Anzahl an Beiträgen hier zu betonen, und dennoch meinen Sie, nach (ich hab’ nicht gezählt, aber ich glaub’ das der Redaktion ‘mal) über 1500 Kommentaren sei ich „standpunktlos“? Wovon, bittesehr, sollte ich denn wohl schreiben, wenn ich keinen solchen hätte, hm? Ich heiße ja nicht Nicole (jaja, ich weiß, das ist nur der Drittname eines der anderen Forenheinis, der zwanghaft witzig sein will) und spamme substanzlos in die Gegend.
Kann es sein, dass Sie außer Ihrem eigenen ganz einfach keine anderen Standpunkte als solche anerkennen? Oder dass Ihrer Meinung nach ein Standpunkt überhaupt nur dann als solcher zu bezeichnen ist, wenn man ihn fundamentalistisch (s.o.) auffasst und verteidigt? In dem Fall, nach dieser (unsinnigen) Definition, hätten Sie Recht. Gottlob. [mehr…]
Zu welcher der beiden Seiten kreuz.net neigt, das beurteilen Sie bitte selbst. Mein Urteil dabei dürfte Ihnen bekannt sein.
@bonifatius
Da bemüht sich kreuz.net so ostentativ, meine in der Tat erkleckliche Anzahl an Beiträgen hier zu betonen, und dennoch meinen Sie, nach (ich hab’ nicht gezählt, aber ich glaub’ das der Redaktion ‘mal) über 1500 Kommentaren sei ich „standpunktlos“? Wovon, bittesehr, sollte ich denn wohl schreiben, wenn ich keinen solchen hätte, hm? Ich heiße ja nicht Nicole (jaja, ich weiß, das ist nur der Drittname eines der anderen Forenheinis, der zwanghaft witzig sein will) und spamme substanzlos in die Gegend.
Kann es sein, dass Sie außer Ihrem eigenen ganz einfach keine anderen Standpunkte als solche anerkennen? Oder dass Ihrer Meinung nach ein Standpunkt überhaupt nur dann als solcher zu bezeichnen ist, wenn man ihn fundamentalistisch (s.o.) auffasst und verteidigt? In dem Fall, nach dieser (unsinnigen) Definition, hätten Sie Recht. Gottlob. [mehr…]
Sonntag, 27. August 2006 23:12
deusexmachina: @möchtegern-kathole
„Und wie ist es mit den 82000 Textstellen „kreuz.net“. Sind die alle irrelevant – oder zählt das nicht?
Oder gibt es da auch einen technischen Zähl-Fehler?“
Das ist sogar noch unschärfer.
Zunächst dasselbe Spiel: Von den 82.000 „Fundstellen“ für „kreuz.net“ bleiben 351 Domains übrig; bei kath.net sind es 170.000 bzw. 318.
Dabei ist zu beachten, dass Google trotz der umrahmenden Anführungszeichen den Punkt als Zeichen ignoriert – die Suche nach „kreuz.net“ findet auch z.B. „das tut dem kreuz net guad“ (tatsächliche Fundstelle). Da „kath“ kein eigenständiges Wort ist, taucht dieses Phänomen bei kath.net in geringerem Maße auf.
Die bedeutendeste Verzerrung kommt allerdings durch die Konnotation: Ein wesentlicher Anteil (wenn nicht der überwiegende) der Texte, die sich auf kreuz.net beziehen, sind (nicht unberechtigte) verärgerte Reaktionen auf die hier zu lesende Hetze. Ärger motiviert mehr zum drüber-reden als Freude, wie Sie vermutlich selber wissen. Echte Links sind da aussagekräftiger, denn es hat sich bei vielen eingebürgert, Sites, die man nicht schätzt, vielleicht zu nennen, aber eben nicht zu verlinken; man will dem Ungeliebten ja nicht auch noch Google-Pagerank verschaffen.
Apropos: Der Pagerank (ein google-spezifischer Indikator für Relevanz) von kath.net ist 5, der von kreuz.net 4. Zum Vergleich: Selbst mein – derzeit inaktives – Privatblog hatte 5; die deutsche Wikipedia liegt bei 8, www.vatican.va hat 9.
Noch Fragen? [mehr…]
Das ist sogar noch unschärfer.
Zunächst dasselbe Spiel: Von den 82.000 „Fundstellen“ für „kreuz.net“ bleiben 351 Domains übrig; bei kath.net sind es 170.000 bzw. 318.
Dabei ist zu beachten, dass Google trotz der umrahmenden Anführungszeichen den Punkt als Zeichen ignoriert – die Suche nach „kreuz.net“ findet auch z.B. „das tut dem kreuz net guad“ (tatsächliche Fundstelle). Da „kath“ kein eigenständiges Wort ist, taucht dieses Phänomen bei kath.net in geringerem Maße auf.
Die bedeutendeste Verzerrung kommt allerdings durch die Konnotation: Ein wesentlicher Anteil (wenn nicht der überwiegende) der Texte, die sich auf kreuz.net beziehen, sind (nicht unberechtigte) verärgerte Reaktionen auf die hier zu lesende Hetze. Ärger motiviert mehr zum drüber-reden als Freude, wie Sie vermutlich selber wissen. Echte Links sind da aussagekräftiger, denn es hat sich bei vielen eingebürgert, Sites, die man nicht schätzt, vielleicht zu nennen, aber eben nicht zu verlinken; man will dem Ungeliebten ja nicht auch noch Google-Pagerank verschaffen.
Apropos: Der Pagerank (ein google-spezifischer Indikator für Relevanz) von kath.net ist 5, der von kreuz.net 4. Zum Vergleich: Selbst mein – derzeit inaktives – Privatblog hatte 5; die deutsche Wikipedia liegt bei 8, www.vatican.va hat 9.
Noch Fragen? [mehr…]
Sonntag, 27. August 2006 22:31
deusexmachina: @möchtegern-kathole
Das mit dem „zählen üben“ ist ein ausgezeichneter Vorschlag, den ich dann gleich ‘mal an Sie weiterreichen
möchte. Sehen Sie, Tools wie Google oder auch die Wikipedia wollen nicht nur doof angeglotzt, sondern
auch verstanden und beherrscht werden. Dazu ist es ganz nützlich, sich einmal darüber klarzuwerden,
was die angezeigten Informationen denn besagen – statt sie treudof widerzukäuen.
Ja, Ihre beiden Zahlen sind korrekt: 1.190 (kreuz.net) bzw. 539 (kath.net). Und so korrekt sie sind, so trügerisch sind sie doch auch. Klicken Sie doch ‘mal auf die 10. Ergebnisseite für kreuz.net – o Wunder, auf einmal sind es nur noch zwei Ergebnisseiten und es erscheint der Hinweis:
Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 11 bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.
Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.
Was heißt das? Dass alle die ausgeblöendeten Ergebnisse von denselben Websites stammen, nur andere Unterseiten. Darin enthalten übrigens die jeweiligen Domains selbst, sowie für kreuz.net natürlich das kreuzforum. Wenn Sie die beiden wegrechnen, bleiben fünf separate Domains, die ausweislich Google auf kreuz.net verlinken.
Machen Sie dasselbe Spielchen bei kath.net. Da können Sie diverse Male umblättern (ich hab’ da nicht mehr gezählt, war mir zuviel.)
Ich freue mich, dass Sie heute wieder was über Suchmaschinenbenutzung und blinden Zahlenglauben gelernt haben :O) [mehr…]
Ja, Ihre beiden Zahlen sind korrekt: 1.190 (kreuz.net) bzw. 539 (kath.net). Und so korrekt sie sind, so trügerisch sind sie doch auch. Klicken Sie doch ‘mal auf die 10. Ergebnisseite für kreuz.net – o Wunder, auf einmal sind es nur noch zwei Ergebnisseiten und es erscheint der Hinweis:
Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 11 bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.
Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.
Was heißt das? Dass alle die ausgeblöendeten Ergebnisse von denselben Websites stammen, nur andere Unterseiten. Darin enthalten übrigens die jeweiligen Domains selbst, sowie für kreuz.net natürlich das kreuzforum. Wenn Sie die beiden wegrechnen, bleiben fünf separate Domains, die ausweislich Google auf kreuz.net verlinken.
Machen Sie dasselbe Spielchen bei kath.net. Da können Sie diverse Male umblättern (ich hab’ da nicht mehr gezählt, war mir zuviel.)
Ich freue mich, dass Sie heute wieder was über Suchmaschinenbenutzung und blinden Zahlenglauben gelernt haben :O) [mehr…]
Sonntag, 27. August 2006 22:23
deusexmachina: @monti
Weil sie sie toll findet? Weil sie froh ist, dass ihnen ein anonymer Kommentator die Drecksarbeit abnimmt
und das schreibt, was sie sich selbst nicht einmal hinter ihrer feigen US-Adresse abzusondern wagen?
Ist doch das alte Spiel: kreuz.net serviert die Vorlagen und wartet darauf, dass irgendein Heini die Bälle dann ‘reindrischt. [mehr…]
Ist doch das alte Spiel: kreuz.net serviert die Vorlagen und wartet darauf, dass irgendein Heini die Bälle dann ‘reindrischt. [mehr…]
Sonntag, 27. August 2006 22:12
deusexmachina: @bonifatius
Und wenn Sie mir jetzt noch sagen, wo ich hier von nationalsozialistischem oder rechtsradikalen Gedankengut
gesprochen hätte, dann würde vielleicht sogar klar, wie ich zu der Ehre komme, von Ihnen aufgelistet
zu werden. Nicht, dass derlei hier selten wäre (primär im Kommentarbereich), aber darauf hob ich gar
nicht ab.
Was die angeblich „sehr guten Beiträge“ von kreuz.net angeht: Nach welchen Krierien denn „gut“, bittesehr? Recherche liegt kaum über der Nachweisgrenze sondern bewegt sich auf Gerüchteküchenniveau, Quellenangaben, erst recht verifizierbare, sind Mangelware, kaum je ein Artikel ist NICHT durch und durch gefärbt und selektiv, und im Prinzip sind alle diese Artikel 98% Meinung und (maximal) 2% Information, die man aber bei Interesse an diversen Orten besser und sowieso glaubwürdiger erfahren könnte. kreuz.net ist das bytegewordene „Was ich Euch schon immer ‘mal sagen wollte, Ihr ungläubigen Untermenschen!“.
Davon abgesehen, ist ohnehin praktisch jeder „fundamentale“ Blickwinkel gefährlicher Unsinn, ganz gleich, ob christlich, muslimisch oder irgendwie ideologisch, insofern haben Sie das Hauptkriterium für die immanente Unbeachtlichkeit von kreuz.net als Medium doch sogar selbst angeführt.
Keine Ahnung, warum sich konkret diese Gesprächsstrang ausgerechnet unter diesem Artikel entfaltet, aber Sie falten ja selbst munter mit, nicht wahr? [mehr…]
Was die angeblich „sehr guten Beiträge“ von kreuz.net angeht: Nach welchen Krierien denn „gut“, bittesehr? Recherche liegt kaum über der Nachweisgrenze sondern bewegt sich auf Gerüchteküchenniveau, Quellenangaben, erst recht verifizierbare, sind Mangelware, kaum je ein Artikel ist NICHT durch und durch gefärbt und selektiv, und im Prinzip sind alle diese Artikel 98% Meinung und (maximal) 2% Information, die man aber bei Interesse an diversen Orten besser und sowieso glaubwürdiger erfahren könnte. kreuz.net ist das bytegewordene „Was ich Euch schon immer ‘mal sagen wollte, Ihr ungläubigen Untermenschen!“.
Davon abgesehen, ist ohnehin praktisch jeder „fundamentale“ Blickwinkel gefährlicher Unsinn, ganz gleich, ob christlich, muslimisch oder irgendwie ideologisch, insofern haben Sie das Hauptkriterium für die immanente Unbeachtlichkeit von kreuz.net als Medium doch sogar selbst angeführt.
Keine Ahnung, warum sich konkret diese Gesprächsstrang ausgerechnet unter diesem Artikel entfaltet, aber Sie falten ja selbst munter mit, nicht wahr? [mehr…]
Freitag, 25. August 2006 17:15
deusexmachina: @Christian Hüller
Für eine „Einigung“ ist es zu früh – wir können’s noch nicht wissen, und möglicherweise werden wir
niemals wissen, OB wir die „letzte Ursache“ überhaupt kennen können. Festhalten kann man für den Moment,
dass JETZT keinerlei Klarheit herrscht.
Was haben Sie eigentlich für ein Problem mit Zufall? Ich hab’ keines.
Im Hinblick darauf, was die ET so alles erklärt und was nicht, herrschen allerdings einige Missverständnisse (vor allem bei den Kritikern): Die ET hatte nie den Anspruch, ein allumfassendes Weltbild zu schaffen. Sie ist nur für einen Teilbereich zuständig – dass sie seitens der Religion so viel Contra erfahren hat, dürfte primär daran liegen, dass dieser Teilaspekt just der war, über den sich so manche Religion sehr explizit (und meistens falsch, jedenfalls bei wörtlicher Auffassung) ausgelassen hat. Das war halt peinlich und wurde immer peinlicher, je mehr man sich an den überkommenen, wörtlichen Deutungen festkrallte.
Die Frage nach der „letzten Ursache“ ist nicht Teil der ET. Soweit es die ET selbst betrifft, ist IHRE „letzte Ursache“ eigentlich ganz gut geklärt – was davor war, betrifft sie nicht eigentlich. Genau das ist ja für viele „moderne“ Christen auch das Rückzugsgebiet, obwohl es Gott natürlich in eine immer mittelbarere Position rückt.
Und zu „Trost und Gewissheit“: Den Trost gebe ich Ihnen zu, aber „Gewissheit“? Allenfalls eine trügerische.
@santa rita
Fragen Sie da bitte einen studierten Biologen – meine Kenntnisse sie die des interessierten Laien [mehr…]
Was haben Sie eigentlich für ein Problem mit Zufall? Ich hab’ keines.
Im Hinblick darauf, was die ET so alles erklärt und was nicht, herrschen allerdings einige Missverständnisse (vor allem bei den Kritikern): Die ET hatte nie den Anspruch, ein allumfassendes Weltbild zu schaffen. Sie ist nur für einen Teilbereich zuständig – dass sie seitens der Religion so viel Contra erfahren hat, dürfte primär daran liegen, dass dieser Teilaspekt just der war, über den sich so manche Religion sehr explizit (und meistens falsch, jedenfalls bei wörtlicher Auffassung) ausgelassen hat. Das war halt peinlich und wurde immer peinlicher, je mehr man sich an den überkommenen, wörtlichen Deutungen festkrallte.
Die Frage nach der „letzten Ursache“ ist nicht Teil der ET. Soweit es die ET selbst betrifft, ist IHRE „letzte Ursache“ eigentlich ganz gut geklärt – was davor war, betrifft sie nicht eigentlich. Genau das ist ja für viele „moderne“ Christen auch das Rückzugsgebiet, obwohl es Gott natürlich in eine immer mittelbarere Position rückt.
Und zu „Trost und Gewissheit“: Den Trost gebe ich Ihnen zu, aber „Gewissheit“? Allenfalls eine trügerische.
@santa rita
Fragen Sie da bitte einen studierten Biologen – meine Kenntnisse sie die des interessierten Laien [mehr…]
Freitag, 25. August 2006 16:01
deusexmachina: @Sozialkatholisch
Ach, solange man über die jeweils andere Position lächeln oder gar lachen kann – nicht bösartig, wohlgemerkt –
ist doch alles noch im Lot. Wer lacht, zettelt keine Religionskriege (oder meinetwegen antireligiösen
Kriege) an. Man sollte viel mehr lachen, eigentlich. Ich weiß nicht, ob Sie ‘mal den Film „Dogma“ gesehen
haben… da drin wird die RKK ganz schön veralbert, aber das war es nicht, was mir an dem Film so gefiel.
Der Metatron antwortet darin auf die Frage einer Sterblichen, wie Gott denn sei: „…witzig. Gott ist
unglaublich witzig!“. Am Ende tritt Gott höchstpersönlich auf. Aber nicht so, wie ihn viele vor Augen
haben: Er (Sie!) wird dargestellt von der Sängerin Alanis Morissette (die in dieser Rolle übrigens schweigt)
im Ballerinakleidchen, also nix Rauschebart und ähnlicher Kitsch. Einen so liebenswerten, gütigen Gott
haben Sie wahrscheinlich noch nie gesehen… und als dieselbe, die auch den Metatron gefragt hatte, sich
aufrafft zu der Frage: „Eines wollte ich aber schon immer wissen: Warum… warum sind wir da? Wozu das
alles?“, da antwortet Gott mit einem verspielten Stupsen auf ihre Nase und einem leisen „Oink“.
Ich glaube, das trifft – WENN es einen Gott gibt – den Kern sehr viel wahrscheinlicher als so manche flammende, erst recht hasserfüllte Predigt. Schauen Sie sich doch nur einmal um – wer das geschaffen hat, MUSS Humor haben (einen recht britischen allerdings)! Und selbst, wenn es nicht so ist, wäre es für uns Menschen besser, wir würden es etwas mehr so sehen. [mehr…]
Ich glaube, das trifft – WENN es einen Gott gibt – den Kern sehr viel wahrscheinlicher als so manche flammende, erst recht hasserfüllte Predigt. Schauen Sie sich doch nur einmal um – wer das geschaffen hat, MUSS Humor haben (einen recht britischen allerdings)! Und selbst, wenn es nicht so ist, wäre es für uns Menschen besser, wir würden es etwas mehr so sehen. [mehr…]
Freitag, 25. August 2006 15:37
deusexmachina: @Christian Hüller
Wir wissen heute (noch?) nicht, ob wir jemals die „letzte Ursache“ finden werden oder es überhaupt auch
nur theoretisch könnten. Möglicherweise – nur so ein Gedanke – setzt dieses Wissen ja Allwissenheit
als die Kenntnis aller Teilchen, ihrer Position und ihrer Impulse voraus, also etwas, was uns Menschen
aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation ohnehin unmöglich ist. Kann sein.
Nehmen wir den für die Evolutionisten schlimmsten Fall an: Wir stellen fest, dass wir nichts feststellen können, die Frage also offen bleibt. Aber selbst dann steht da ein ehrliches Fragezeichen gegenüber einer Vielzahl völlig unbelegter Hypothesen (ja, ich meine die Religionen), die letztlich genauso große Fragezeichen beinhalten, nur mit dem Unterschied, dass sie dort als Ausrufezeichen verkauft werden (Auch „Gott“ verlagert die Ursachenfrage nur und beantwortet sie nicht – wenn das Nichtbeantworten an dieser Stelle, da den Theisten die Frage „Woher kommt Gott?“ ja geradezu ungehörig erscheint, legitim sein soll, sehe ich keinerlei Anlass, dasselbe OHNE Gott als großes Manko anzukreiden.). „Wissen“ tut da keiner was, behaupten hingegen sehr viel, und das dann auch noch gerne mit Absolutheitsanspruch und „heiligem“ Zorn und Eifer.
Ein aufrichtiges „wir wissen es nicht“ ist mir, ehrlich gesagt, sehr viel lieber als diese Hybris aus der hohlen Hand und ein paar Schriftrollen heraus, zumal sich auch noch die Menschen seit Jahrtausenden dieser Behauptungen wegen gegenseitig an die Gurgel gehen. [mehr…]
Nehmen wir den für die Evolutionisten schlimmsten Fall an: Wir stellen fest, dass wir nichts feststellen können, die Frage also offen bleibt. Aber selbst dann steht da ein ehrliches Fragezeichen gegenüber einer Vielzahl völlig unbelegter Hypothesen (ja, ich meine die Religionen), die letztlich genauso große Fragezeichen beinhalten, nur mit dem Unterschied, dass sie dort als Ausrufezeichen verkauft werden (Auch „Gott“ verlagert die Ursachenfrage nur und beantwortet sie nicht – wenn das Nichtbeantworten an dieser Stelle, da den Theisten die Frage „Woher kommt Gott?“ ja geradezu ungehörig erscheint, legitim sein soll, sehe ich keinerlei Anlass, dasselbe OHNE Gott als großes Manko anzukreiden.). „Wissen“ tut da keiner was, behaupten hingegen sehr viel, und das dann auch noch gerne mit Absolutheitsanspruch und „heiligem“ Zorn und Eifer.
Ein aufrichtiges „wir wissen es nicht“ ist mir, ehrlich gesagt, sehr viel lieber als diese Hybris aus der hohlen Hand und ein paar Schriftrollen heraus, zumal sich auch noch die Menschen seit Jahrtausenden dieser Behauptungen wegen gegenseitig an die Gurgel gehen. [mehr…]
Freitag, 25. August 2006 14:46
deusexmachina: @N.N. & Sozialkatholisch
@N.N.
Öhm, Sie kläffen den falschen Baum an. Benedikt ist zwar heftig katholisch, aber ein „Hetzer“ ist er nicht, das sollten Sie doch auch schon gemerkt haben. Machen Sie doch nicht denselben Fehler wie einige der dubioseren Gestalten hier und entblößen sich durch unangemessenen und völlig überzogenen Sprachgebrauch. Da gibt’s hier ganz andere, über die man sich – und dann zu Recht – aufregen kann.
@Sozialkatholisch
„Ätschibätsch eure Ehen haben vor Gott trotzdem keine Gültigkeit!!!“
Da kann ich jetzt dann aber doch nicht anders und muss entgegnen:
„Ätschibätsch euer Gott hat vor uns trotzdem keine Gültigkeit!!!“
Und das Schöne ist: Sie haben nix in der Hand, das zu widerlegen. Vielleicht… hätten Sie sich Ihr Sprüchlein ja doch besser gespart? Es führt doch zu nichts, das wissen Sie. Glauben Sie an den lieben Gott, wie Sie mögen, aber seien Sie sich doch bitte dessen bewusst, dass solche Sprüche Nichtchristen gegenüber etwa so belustigend klingen, als wolle man Ihnen mit Odins Zorn drohen. [mehr…]
Öhm, Sie kläffen den falschen Baum an. Benedikt ist zwar heftig katholisch, aber ein „Hetzer“ ist er nicht, das sollten Sie doch auch schon gemerkt haben. Machen Sie doch nicht denselben Fehler wie einige der dubioseren Gestalten hier und entblößen sich durch unangemessenen und völlig überzogenen Sprachgebrauch. Da gibt’s hier ganz andere, über die man sich – und dann zu Recht – aufregen kann.
@Sozialkatholisch
„Ätschibätsch eure Ehen haben vor Gott trotzdem keine Gültigkeit!!!“
Da kann ich jetzt dann aber doch nicht anders und muss entgegnen:
„Ätschibätsch euer Gott hat vor uns trotzdem keine Gültigkeit!!!“
Und das Schöne ist: Sie haben nix in der Hand, das zu widerlegen. Vielleicht… hätten Sie sich Ihr Sprüchlein ja doch besser gespart? Es führt doch zu nichts, das wissen Sie. Glauben Sie an den lieben Gott, wie Sie mögen, aber seien Sie sich doch bitte dessen bewusst, dass solche Sprüche Nichtchristen gegenüber etwa so belustigend klingen, als wolle man Ihnen mit Odins Zorn drohen. [mehr…]
Freitag, 25. August 2006 14:39
deusexmachina: Ach ja, die „Missing Links“
Dazu ist zweierlei zu sagen (das kann Ihnen jeder Bio-Student des 2. Semesters bestätigen):
1. ist das „Missing link“ ohnehin fiktiv – immer, wenn ein Fossil C gefunden wurde, das sich irgendwo in der Lücke zwischen Fossil A und Fossil B befindet, schrieen die „Missing Link“-Fanatiker, dass das ja alles schön und gut sein, aber immer noch das „Missing Link“ zwischen A und C bzw. C und B fehle. Das Spiel treibt man, mit immer kleineren Abständen, endlos weiter, denn natürlich wird man nie eine lückenlose Fundkette haben können.
Braucht man allerdings auch nicht. Denn
2. findet Artentwicklung überwiegend sprunghaft statt. Das ist ja auch logisch: Eine gut angepasste Art hat wenig Evolutionsdruck; eine Mutation ist daher mit geringer Wahrscheinlichkeit erfolgreich. Erst, wenn die Umwelt sich wandelt, stellen Mutationen eine Chance der Anpassung dar, aber diese „Steilkurve“ der Entwicklung ist relativ kurz, bis sich eine neue, stabile Art, die den neuen Bedingungen besser angepasst ist, entwickelt hat, dann flacht sie wieder ab – es besteht keine (so große) Notwendigkeit zur Anpassung mehr.
Die Folge: Man findet mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit Fossilien aus den „stabilen Phasen“ als aus den Übergangszeiträumen. So gesehen, bestätigen gerade die Lücken die Folgerichtigkeit der Evolutionstheorie. Aber gewisse Bio-Legastheniker verstehen das nicht und murmeln rosenkranzartig „Missing Link, Missing Link… uh, uh…“. [mehr…]
1. ist das „Missing link“ ohnehin fiktiv – immer, wenn ein Fossil C gefunden wurde, das sich irgendwo in der Lücke zwischen Fossil A und Fossil B befindet, schrieen die „Missing Link“-Fanatiker, dass das ja alles schön und gut sein, aber immer noch das „Missing Link“ zwischen A und C bzw. C und B fehle. Das Spiel treibt man, mit immer kleineren Abständen, endlos weiter, denn natürlich wird man nie eine lückenlose Fundkette haben können.
Braucht man allerdings auch nicht. Denn
2. findet Artentwicklung überwiegend sprunghaft statt. Das ist ja auch logisch: Eine gut angepasste Art hat wenig Evolutionsdruck; eine Mutation ist daher mit geringer Wahrscheinlichkeit erfolgreich. Erst, wenn die Umwelt sich wandelt, stellen Mutationen eine Chance der Anpassung dar, aber diese „Steilkurve“ der Entwicklung ist relativ kurz, bis sich eine neue, stabile Art, die den neuen Bedingungen besser angepasst ist, entwickelt hat, dann flacht sie wieder ab – es besteht keine (so große) Notwendigkeit zur Anpassung mehr.
Die Folge: Man findet mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit Fossilien aus den „stabilen Phasen“ als aus den Übergangszeiträumen. So gesehen, bestätigen gerade die Lücken die Folgerichtigkeit der Evolutionstheorie. Aber gewisse Bio-Legastheniker verstehen das nicht und murmeln rosenkranzartig „Missing Link, Missing Link… uh, uh…“. [mehr…]
Donnerstag, 24. August 2006 15:23
deusexmachina: @matt
Fassen wir also zusammen:
Sie bezeichnen sich selbst als „Tradi“ und meinen auch noch, perfekt in dieses Forum zu passen damit, stehen aber selbst glatt außerhalb der katholischen und christlichen Glaubensgemeinschaft und haben so eine Art Privatreligion, „irgendwas mit Jesus“.
Das hindert Sie in keinster Weise, auf der Basis einer verschrobenen und überholten Auffassung des Katholizismus eine ganze Religion als dumme, uneinsichtige Tölpel abzustempeln, obwohl Sie nicht das mindeste Mandat und offenbar auch nicht die Kompetenz dazu haben.
Die angesichts Ihrer ostentativ felsenfesten Überzeugung nur konsequente Frage nach den Belegen für Ihre so große Sicherheit (vielmehr: Überheblichkeit) bringt Sie in Rage, da Sie sich des Mangels an denselben – und damit des rein hypothetischen Charakters – Ihrer Anschauung wohl bewusst sind. Wer nicht so denkt wie Sie (das dürften, grob geschätzt, 99,999% der Weltbevölkerung sein), den werten Sie als dumm und uneinsichtig ab, mit so einem bräuchte man gar nicht erst zu reden. Sie sind also lediglich auf der Suche nach spirituellen Schulterklopfern.
Nun, in einer Hinsicht haben Sie Recht: Sie passen damit exzellent in dieses Forum, jedenfalls zum „harten Kern“. Für weitere Verbalonanie empfehle ich allerdings das kreuzforum, da treffen Sie Gleichgesinnte. Nur diese „spirituelle Eigenständigkeit“ nimmt man Ihnen dort übel, aber das können Sie mit ein wenig Gezeter gegenüber dem Papst schnell wettmachen. [mehr…]
Sie bezeichnen sich selbst als „Tradi“ und meinen auch noch, perfekt in dieses Forum zu passen damit, stehen aber selbst glatt außerhalb der katholischen und christlichen Glaubensgemeinschaft und haben so eine Art Privatreligion, „irgendwas mit Jesus“.
Das hindert Sie in keinster Weise, auf der Basis einer verschrobenen und überholten Auffassung des Katholizismus eine ganze Religion als dumme, uneinsichtige Tölpel abzustempeln, obwohl Sie nicht das mindeste Mandat und offenbar auch nicht die Kompetenz dazu haben.
Die angesichts Ihrer ostentativ felsenfesten Überzeugung nur konsequente Frage nach den Belegen für Ihre so große Sicherheit (vielmehr: Überheblichkeit) bringt Sie in Rage, da Sie sich des Mangels an denselben – und damit des rein hypothetischen Charakters – Ihrer Anschauung wohl bewusst sind. Wer nicht so denkt wie Sie (das dürften, grob geschätzt, 99,999% der Weltbevölkerung sein), den werten Sie als dumm und uneinsichtig ab, mit so einem bräuchte man gar nicht erst zu reden. Sie sind also lediglich auf der Suche nach spirituellen Schulterklopfern.
Nun, in einer Hinsicht haben Sie Recht: Sie passen damit exzellent in dieses Forum, jedenfalls zum „harten Kern“. Für weitere Verbalonanie empfehle ich allerdings das kreuzforum, da treffen Sie Gleichgesinnte. Nur diese „spirituelle Eigenständigkeit“ nimmt man Ihnen dort übel, aber das können Sie mit ein wenig Gezeter gegenüber dem Papst schnell wettmachen. [mehr…]
Donnerstag, 24. August 2006 02:11
deusexmachina: @matt – das war jetzt ein bisserl… naja, ganz, wie Ihr Name sagt
Lieber Freund (oder jetzt doch nicht mehr?), ich möchte doch nichts weiter, als dass Sie ihre prallen
Behauptungen, für die Sie doch ohne Zweifel einen BERG von Beweisen haben müssen (sonst könnte man
sich ja gar nicht so aus dem Fenster lehnen, oder?), BELEGEN. Wenn Sie diesen Berg aber NICHT haben, dann
ist bitte genau WAS die Ursache Ihrer Hybris, die man dann ja wohl als nichts anderes als unbegründet
(im wortwörtlichen Sinn) bezeichnen muss?
ICH will gar nichts von Ihnen – SIE wollen etwas von den Juden, und zwar deren Übertritt zum Christentum. Ein solch folgenschwerer Entschluss darf dann ja wohl eine knackige und wasserdichte Begründung erwarten, oder würden SIE vom Christentum zu einem anderen Glauben übertreten, bloß, weil irgendein Heini sagt, der sei aber besser und Ihrer falsch? So aus der hohlen Hand?
„Wenn Sie das nicht selbst erkennen können, dann hat es überhaupt keinen Zweck mit Ihnen zu reden.“
Mit Verlaub, das war schon immer das Motto derer, die keine Argumente hatten. Das könnte ich problemlos über jeden behaupten, der irgendwie anderer Meinung ist als ich – tue ich aber nicht, weil ich mir und meiner Argumentation damit ein Armutszeugnis ausstellen würde.
Im übrigen, zwei inhaltliche Korrekturen: Keineswegs alle Nichtchristen sind „Antichristen“. Lernen Sie ‘mal Ihre eigene Lehre, ist doch peinlich, sich da von einem Agnostiker wie mir belehren lassen zu müssen. Und zweitens haben Sie den AUFTRAG der Mission.
P.S.: „deus“ = „Gott“. Nicht „Götze“. [mehr…]
ICH will gar nichts von Ihnen – SIE wollen etwas von den Juden, und zwar deren Übertritt zum Christentum. Ein solch folgenschwerer Entschluss darf dann ja wohl eine knackige und wasserdichte Begründung erwarten, oder würden SIE vom Christentum zu einem anderen Glauben übertreten, bloß, weil irgendein Heini sagt, der sei aber besser und Ihrer falsch? So aus der hohlen Hand?
„Wenn Sie das nicht selbst erkennen können, dann hat es überhaupt keinen Zweck mit Ihnen zu reden.“
Mit Verlaub, das war schon immer das Motto derer, die keine Argumente hatten. Das könnte ich problemlos über jeden behaupten, der irgendwie anderer Meinung ist als ich – tue ich aber nicht, weil ich mir und meiner Argumentation damit ein Armutszeugnis ausstellen würde.
Im übrigen, zwei inhaltliche Korrekturen: Keineswegs alle Nichtchristen sind „Antichristen“. Lernen Sie ‘mal Ihre eigene Lehre, ist doch peinlich, sich da von einem Agnostiker wie mir belehren lassen zu müssen. Und zweitens haben Sie den AUFTRAG der Mission.
P.S.: „deus“ = „Gott“. Nicht „Götze“. [mehr…]
Donnerstag, 24. August 2006 00:15
deusexmachina: @Matt
„Lieber Freund“
Nanu? Wir kennen uns? Oder ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?
Inhaltlich: Nun ist das Dumme (für Sie), dass Sie nicht den mindesten Beleg für Ihre Anschauung haben bzw. dafür, dass Sie im Recht sind un die Juden irren. Man könnte vermuten, dass sogar die schiere, andauernde Existenz des mosaischen Glaubens etwas ist, das Ihren fortwährenden Unmut hervorruft, denn es ist ja schon irgendwie ein Makel, dass Ihr Jesus ausgerechnet von seinen eigenen Glaubensbrüdern (bzw. den meisten der damals lebenden) nicht als Christus anerkannt wurde. Das wirkt wie ein nie beseitigter Zweifel, ein offener Widerspruch, ausgerechnet von jenen, die ihn und seine eigene Basis am besten kannten bzw. kennen mussten – und damit können Sie nicht gut.
Na schön. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als zu beweisen, dass die Juden irren und Ihre Kirche die wahre ist. So überzeugt, wie Sie davon sind, müsste das ja ein Leichtes sein, oder?
Aber lassen Sie mich raten: Ihre deutliche Veärgerung rührt ja eben aus dem Umstand her, das Sie – und auch sonst jemand – nicht im mindesten dazu in der Lage sind. Es ist nichts als eine Behauptung und ziemlich dieselbe sandige Basis, auf der Sie gegen Hindus, Mormonen oder Muslime argumentieren – alles ein Streit um Kaisers Bart, nie entschieden und nie zu entscheiden.
Und Sie werden seit 2000 Jahren nicht müde, diesen dummen, fruchtlosen und oft gewalttätigen Streit am Leben zu erhalten.
„Suum cuique“, wie wär’s ‘mal denn damit? [mehr…]
Nanu? Wir kennen uns? Oder ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?
Inhaltlich: Nun ist das Dumme (für Sie), dass Sie nicht den mindesten Beleg für Ihre Anschauung haben bzw. dafür, dass Sie im Recht sind un die Juden irren. Man könnte vermuten, dass sogar die schiere, andauernde Existenz des mosaischen Glaubens etwas ist, das Ihren fortwährenden Unmut hervorruft, denn es ist ja schon irgendwie ein Makel, dass Ihr Jesus ausgerechnet von seinen eigenen Glaubensbrüdern (bzw. den meisten der damals lebenden) nicht als Christus anerkannt wurde. Das wirkt wie ein nie beseitigter Zweifel, ein offener Widerspruch, ausgerechnet von jenen, die ihn und seine eigene Basis am besten kannten bzw. kennen mussten – und damit können Sie nicht gut.
Na schön. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als zu beweisen, dass die Juden irren und Ihre Kirche die wahre ist. So überzeugt, wie Sie davon sind, müsste das ja ein Leichtes sein, oder?
Aber lassen Sie mich raten: Ihre deutliche Veärgerung rührt ja eben aus dem Umstand her, das Sie – und auch sonst jemand – nicht im mindesten dazu in der Lage sind. Es ist nichts als eine Behauptung und ziemlich dieselbe sandige Basis, auf der Sie gegen Hindus, Mormonen oder Muslime argumentieren – alles ein Streit um Kaisers Bart, nie entschieden und nie zu entscheiden.
Und Sie werden seit 2000 Jahren nicht müde, diesen dummen, fruchtlosen und oft gewalttätigen Streit am Leben zu erhalten.
„Suum cuique“, wie wär’s ‘mal denn damit? [mehr…]
Mittwoch, 23. August 2006 23:53
deusexmachina: @blueberry
Tja, der Wille der „Redaktion“ von kreuz.net ist unerfindlich… dabei ist das bei mir sogar noch so einfach,
da ich eine feste IP habe, und der hiesige Admin, der ja durchaus zuweilen was taugt, obwohl man ihm gelegentlich
auf die Sprünge helfen muss, könnte innerhalb von Sekunden einen IP-Filter einsetzen…
@Moritz
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Dreistigkeit Sie Flegel noch die Klappe aufreißen. Erstaunlich, wie derangiert manche Gestalten sein können. Gerade eben erzählte ich meiner Mutter – die dürfte vermutlich etwas in Ihrem Alter sein, nach dem zu urteilen, was Ihnen so durch’s „geschlossene Visier“ geflossen ist – von Ihnen, das Oberthema war „Menschen, die bösartig sind“, da fielen Sie mir ganz unvermutet ein, weil ich gottlob persönlich noch nichts so Verkommenes und Gemeines kennengelernt habe. Leute wie Sie lassen einen in der Tat glauben, dass es so etwas wie „böse Menschen“ gibt. Ich frage mich, was es gewesen sein kann, das Sie so verzerrt hat? Aber es geht mich nichts an. Sie an meiner Stelle würden ja jetzt munter drauflosspekulieren.
@Aloah
Es tut mir ein bisschen leid, an dieser Stelle ein indirektes Kompliment an Pünktchen und Moritz vergeben zu müssen, aber merken Sie eigentlich nicht, dass Sie in diesem Mobbing-Trio die dumme Wurst sind? Gemessen an Ihren plumpen und hilflosen Versuchen sind ja sogar deren Blödeleien noch spritzig, und das will was heißen.
Alles nur relativ, natürlich. Absolut gesehen sind Sie alle drei „unterste Schublade“ [mehr…]
@Moritz
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Dreistigkeit Sie Flegel noch die Klappe aufreißen. Erstaunlich, wie derangiert manche Gestalten sein können. Gerade eben erzählte ich meiner Mutter – die dürfte vermutlich etwas in Ihrem Alter sein, nach dem zu urteilen, was Ihnen so durch’s „geschlossene Visier“ geflossen ist – von Ihnen, das Oberthema war „Menschen, die bösartig sind“, da fielen Sie mir ganz unvermutet ein, weil ich gottlob persönlich noch nichts so Verkommenes und Gemeines kennengelernt habe. Leute wie Sie lassen einen in der Tat glauben, dass es so etwas wie „böse Menschen“ gibt. Ich frage mich, was es gewesen sein kann, das Sie so verzerrt hat? Aber es geht mich nichts an. Sie an meiner Stelle würden ja jetzt munter drauflosspekulieren.
@Aloah
Es tut mir ein bisschen leid, an dieser Stelle ein indirektes Kompliment an Pünktchen und Moritz vergeben zu müssen, aber merken Sie eigentlich nicht, dass Sie in diesem Mobbing-Trio die dumme Wurst sind? Gemessen an Ihren plumpen und hilflosen Versuchen sind ja sogar deren Blödeleien noch spritzig, und das will was heißen.
Alles nur relativ, natürlich. Absolut gesehen sind Sie alle drei „unterste Schublade“ [mehr…]
Mittwoch, 23. August 2006 21:42
deusexmachina: @blueberry
Komisch, nicht? Eigentlich wundere ich mich seit Monaten, warum meine Accounts zwar eingeschränkt sind
(10 bzw. 7 Postings / Tag, deswegen habe ich ja die beiden), die Accounts selbst aber bestehen bleiben.
Meinen ersten, „DemonDeLuxe“, hatte man nach einer Weile gesperrt, dann war ich eine ganze Weile nicht
hier…
Aber scheinbar kommt irgendwie kreuz.net auch nicht von mir los.
Ich gestehe es ja gerne ein: Ich führe gerne streitbare Gespräche. Aber nicht mit solchen Flegeln wie Moritz oder Pünktchen, das sind sicher nicht die, die mich immer wieder her ziehen – mit denen zu sprechen, da ist selbst ein Plausch mit der Parkuhr ergiebiger und ganz sicher niveauvoller.
Na, was soll’s… es gibt ja doch noch einige hier – und das sogar von der inhaltlich „anderen Seite“ – mit denen ein interessantes und auch lehrreiches Gespräch möglich ist. [mehr…]
Aber scheinbar kommt irgendwie kreuz.net auch nicht von mir los.
Ich gestehe es ja gerne ein: Ich führe gerne streitbare Gespräche. Aber nicht mit solchen Flegeln wie Moritz oder Pünktchen, das sind sicher nicht die, die mich immer wieder her ziehen – mit denen zu sprechen, da ist selbst ein Plausch mit der Parkuhr ergiebiger und ganz sicher niveauvoller.
Na, was soll’s… es gibt ja doch noch einige hier – und das sogar von der inhaltlich „anderen Seite“ – mit denen ein interessantes und auch lehrreiches Gespräch möglich ist. [mehr…]
Mittwoch, 23. August 2006 19:26
deusexmachina: @matt
Obwohl ich Ihnen da inhaltlich überwiegend zustimme, frage ich mich doch eins:
„ich bin als Christ wahrlich kein Freund der Juden“
Wie kommen Sie auf diesen Satz? Das klingt ganz so, als müsste man als Christ automatisch ein Problem mit Juden haben? Warum sollte das so sein? Sind „Sie als Christ“ automatisch „kein Freund der (irgendeine andere Religion hier einsetzen)“? Oder ist da etwas explizit Jüdisches, von dem Sie meinen, dagegen sein zu müssen, weil Sie ja Christ sind?
Soweit ich weiß, gibt es auch in den höchsten Spitzen der RKK Ansätze, diverse Wege als „den Weg zu Gott“ anzusehen. Dass man dabei den eigenen als den richtigen ansieht, liegt in der Natur der Sache. Man scheint sich aber doch zu bemühen, zumindest ‘mal das Beschreiten dieses Weges – selbst, wenn es anders oder gar (subjektiv) „falsch“ erscheint – zu würdigen. Da sehe ich eine gewisse Dissonanz zu Ihrer Aussage – nicht? [mehr…]
„ich bin als Christ wahrlich kein Freund der Juden“
Wie kommen Sie auf diesen Satz? Das klingt ganz so, als müsste man als Christ automatisch ein Problem mit Juden haben? Warum sollte das so sein? Sind „Sie als Christ“ automatisch „kein Freund der (irgendeine andere Religion hier einsetzen)“? Oder ist da etwas explizit Jüdisches, von dem Sie meinen, dagegen sein zu müssen, weil Sie ja Christ sind?
Soweit ich weiß, gibt es auch in den höchsten Spitzen der RKK Ansätze, diverse Wege als „den Weg zu Gott“ anzusehen. Dass man dabei den eigenen als den richtigen ansieht, liegt in der Natur der Sache. Man scheint sich aber doch zu bemühen, zumindest ‘mal das Beschreiten dieses Weges – selbst, wenn es anders oder gar (subjektiv) „falsch“ erscheint – zu würdigen. Da sehe ich eine gewisse Dissonanz zu Ihrer Aussage – nicht? [mehr…]
Mittwoch, 23. August 2006 18:30
deusexmachina: @Benedikt
Also, nein, natürlich sage ich, es gäbe diese Andeutungen nicht. Mein „Ilu“-Bezug war lediglich ein
Hinweis, wo man hin käme, wenn man mit solchem „Bezügeschnüffeln“ erst einmal anfinge.
Was es in Tolkiens Werken natürlich gibt (und zwar zuhauf), ist ein Aufgreifen uralter Symbolik, auch Archetypen, aber das sind, wenn Sie so wollen, Themen der menschheit, nicht des Christentums.
Was hätte denn eine Bezugnahme auf den Tempelberg für einen SInn haben sollen? Das tolkiensche Moria steht symbolisch für ganz Anderes. Wenn Sie da tatsächlich einen Bezug wittern, dann würde das auf ganz böse Wege führen, überlegen Sie doch ‘mal: Jerusalem war die Stadt des Herrn, das Zentrum des Glaubens – in Moria aber war letztendlich die stärkste Macht ein Dämon (in der negativen Lesart), ein böser Maiar. Das wäre ja nahezu antithetisch?
Das Spielchen könnte man natürlich weiterspielen und sagen: „Fein, aber besiegt nicht Gandalf diesen Dämon, stirbt – wie Jesus – und steht wieder auf – wie Jesus?“
Die Antwort lautet, wie Sie wissen: Nein. Gandalf und Jesus haben wenig gemein, na, vielleicht ein bisschen, wenn man gnostisch interessiert ist (was Sie wohl nicht sind).
Aber bitte, erklären Sie doch ‘mal: Inwiefern sollte Tolkien diesen Bezug denn gemeint haben? Als Sprachwissenschaftler hat er seine Ortsnamen mit viel Bedacht gewählt / erfunden… also, wofür sollte das stehen (abseits von „mor“ = „dunkel“)? Zumal „Moria“ nicht der Eigenname war, der lautete „Khazad-Dûm“ (Zwergenbinge). :O) [mehr…]
Was es in Tolkiens Werken natürlich gibt (und zwar zuhauf), ist ein Aufgreifen uralter Symbolik, auch Archetypen, aber das sind, wenn Sie so wollen, Themen der menschheit, nicht des Christentums.
Was hätte denn eine Bezugnahme auf den Tempelberg für einen SInn haben sollen? Das tolkiensche Moria steht symbolisch für ganz Anderes. Wenn Sie da tatsächlich einen Bezug wittern, dann würde das auf ganz böse Wege führen, überlegen Sie doch ‘mal: Jerusalem war die Stadt des Herrn, das Zentrum des Glaubens – in Moria aber war letztendlich die stärkste Macht ein Dämon (in der negativen Lesart), ein böser Maiar. Das wäre ja nahezu antithetisch?
Das Spielchen könnte man natürlich weiterspielen und sagen: „Fein, aber besiegt nicht Gandalf diesen Dämon, stirbt – wie Jesus – und steht wieder auf – wie Jesus?“
Die Antwort lautet, wie Sie wissen: Nein. Gandalf und Jesus haben wenig gemein, na, vielleicht ein bisschen, wenn man gnostisch interessiert ist (was Sie wohl nicht sind).
Aber bitte, erklären Sie doch ‘mal: Inwiefern sollte Tolkien diesen Bezug denn gemeint haben? Als Sprachwissenschaftler hat er seine Ortsnamen mit viel Bedacht gewählt / erfunden… also, wofür sollte das stehen (abseits von „mor“ = „dunkel“)? Zumal „Moria“ nicht der Eigenname war, der lautete „Khazad-Dûm“ (Zwergenbinge). :O) [mehr…]
Samstag, 12. August 2006 11:25
deusexmachina: Sagen Sie ‘mal, Moritz, fällt Ihnen eigentlich ‘was auf?
Schauen Sie ‘mal, einmal ganz davon abgesehen, dass Sie von meinem Privatleben nicht die allergeringste
Ahnung haben – es gibt zwei Möglichkeiten:
ENTWEDER Sie hätten mit Ihrem Ins-Blaue-Raten Unrecht, dann haben Sie sich (zum wievielten Mal eigentlich?) blamiert.
ODER Sie hätten unerwartet Recht, dann hätten Sie sich mit der Bemerkung als ein Charakterschwein erster Güte präsentiert (boah, ich stelle mir das gerade vor… wenn das so wäre und dann ein Ausbläser wie Sie solche Mätzchen reißt…).
Sie haben die Wahl. Beides ist nicht schmeichelhaft für Sie, nicht wahr? [mehr…]
ENTWEDER Sie hätten mit Ihrem Ins-Blaue-Raten Unrecht, dann haben Sie sich (zum wievielten Mal eigentlich?) blamiert.
ODER Sie hätten unerwartet Recht, dann hätten Sie sich mit der Bemerkung als ein Charakterschwein erster Güte präsentiert (boah, ich stelle mir das gerade vor… wenn das so wäre und dann ein Ausbläser wie Sie solche Mätzchen reißt…).
Sie haben die Wahl. Beides ist nicht schmeichelhaft für Sie, nicht wahr? [mehr…]
Samstag, 12. August 2006 11:02
deusexmachina: @sacerdos helveticus
Nun, dann schlage ich doch ganz einfach folgenden Zusatz für die Straffreistellung bei indiziertem Schwangerschaftsabbruch
vor:
„Für Katholiken ist diese Regelung nicht gültig. Katholiken, die abtreiben oder abtreiben lassen,werden nach den Normen für Mord bestraft.“
Dann sind alle zufrieden.
Oder wollen Sie mir allen Ernstes erzählen, für mich sei irgendwas, das ein Herr in Rom so von sich gibt, maßgeblich?
Halten zu Gnaden, irgendwo ist ja ‘mal Schluss mit lustig. [mehr…]
„Für Katholiken ist diese Regelung nicht gültig. Katholiken, die abtreiben oder abtreiben lassen,werden nach den Normen für Mord bestraft.“
Dann sind alle zufrieden.
Oder wollen Sie mir allen Ernstes erzählen, für mich sei irgendwas, das ein Herr in Rom so von sich gibt, maßgeblich?
Halten zu Gnaden, irgendwo ist ja ‘mal Schluss mit lustig. [mehr…]
Samstag, 12. August 2006 10:22
deusexmachina: @Pünktchen
Jaja, Sie und Ihre Tarnmanöver.
Ob das Geldverdienen an Babynahrung moralisch gut oder nicht gut ist, steht an dieser Stelle nicht zur Debatte (dass das ein durchaus nicht rein erfreuliches Thema ist, wissen Sie möglicherweise) – die pekuniären Interessen der Abtreibungsärzte wurde als Argument an sich eingeführt, dann muss man auch die pekuniären Interessen der „Gegenseite“ erwähnen. Aber ist ja klar, dass Sie an einer beidseitigen Untersuchung gar kein Interesse haben.
Außerdem, Sie sind doch immer so ein (angeblicher, haha) Fan von „formaler Logik“, gelle? Na, dann müssten Sie doch wissen, dass das Definierte nicht im Definierenden vorkommen darf. Wer also Geldinteressen von Abtreibungsärzten anführt, UM zu belegen, dass sie moralisch verwerflich handeln, kann nicht umgekehrt die vermeintliche Amoralität gegen diese, bzw. das Gegenteil für die „andere Seite“ reklamieren. Sie versuchen da, das als Argument zu verwursten, was ja eben belegt werden soll.
Soviel zu Ihnen und Ihren ewigen Zirkelschlüssen. Sie können zwar gestelzt daherreden – beherrschen tun Sie’s nicht.
@Moritz
Falsch. Ich lag bei Ihnen vor dem Haus auf der Lauer und habe Fotos gemacht – leider waren Sie gerade nicht gut frisiert, aber das fällt bei Ihnen ja auch schwer. Fragen Sie nur Ihren Bielefelder Harvey, der wird Ihnen das alles bestätigen. :O) [mehr…]
Ob das Geldverdienen an Babynahrung moralisch gut oder nicht gut ist, steht an dieser Stelle nicht zur Debatte (dass das ein durchaus nicht rein erfreuliches Thema ist, wissen Sie möglicherweise) – die pekuniären Interessen der Abtreibungsärzte wurde als Argument an sich eingeführt, dann muss man auch die pekuniären Interessen der „Gegenseite“ erwähnen. Aber ist ja klar, dass Sie an einer beidseitigen Untersuchung gar kein Interesse haben.
Außerdem, Sie sind doch immer so ein (angeblicher, haha) Fan von „formaler Logik“, gelle? Na, dann müssten Sie doch wissen, dass das Definierte nicht im Definierenden vorkommen darf. Wer also Geldinteressen von Abtreibungsärzten anführt, UM zu belegen, dass sie moralisch verwerflich handeln, kann nicht umgekehrt die vermeintliche Amoralität gegen diese, bzw. das Gegenteil für die „andere Seite“ reklamieren. Sie versuchen da, das als Argument zu verwursten, was ja eben belegt werden soll.
Soviel zu Ihnen und Ihren ewigen Zirkelschlüssen. Sie können zwar gestelzt daherreden – beherrschen tun Sie’s nicht.
@Moritz
Falsch. Ich lag bei Ihnen vor dem Haus auf der Lauer und habe Fotos gemacht – leider waren Sie gerade nicht gut frisiert, aber das fällt bei Ihnen ja auch schwer. Fragen Sie nur Ihren Bielefelder Harvey, der wird Ihnen das alles bestätigen. :O) [mehr…]
Samstag, 12. August 2006 09:43
deusexmachina: Moin, Schwätzerle
Na, haben wir wieder ‘mal sehr lautstark unser tatkräftiges Ignorieren einer nichtexistenten und irrelevanten
Person bekundet?
Putzig.
Bussi, Dein Dommi :O) [mehr…]
Putzig.
Bussi, Dein Dommi :O) [mehr…]
Samstag, 12. August 2006 01:21
deusexmachina: @Jörg Guttenberger
Ein merkwürdiges Männerbild haben Sie da. Ja, klar, die Konstellation gibt es. Und was ist umgekehrt
mit den Männern, die ein Kind wollen, wo aber – aus beliebigen Gründen – die Frau nicht mag (die das
ja immerhin 9 Monate austragen muss)? Wie ich schon aaO. sagte: Wieviele solcher Fälle es gibt, weiß
niemand, weil da die Dunkelziffer enorm sein dürfte – ein guter Teil dieser Frauen erzählt ihrem Partner
vermutlich überhaupt gar nicht erst von der Schwangerschaft.
Das Anführen des Gewinnstrebens von Abtreibungsärzten ist witzlos. Genauso könnte ich bei Geburten die Milupalobby in Generalverdacht nehmen Rechnen Sie ‘mal durch, womit mehr Geld gemacht wird: Mit ABtreibungen oder mit Geburten. Da sind die Abtreibungen ein Klacks im Vergleich, erst recht, wenn man die Folgeumsätze – Babynahrung, Windeln etc. – einbezieht.
Einen „Schaden an der Mutter“ zu konstatieren, ist ebenfalls nur dann legitim, wenn die Abtreibung unter Zwang geschah – haben Sie Belege dafür, dass dies in einer signifikanten Anzahl der Fälle so ist? Ansontsen: Die (allerdings andere) Psychoprobleme haben Mütter nicht selten auch – fragen Sie ‘mal welche.
In Sachen „Vernaschen“ etc. sage ich gar nicht erst ‘was – Sie würden es nicht verstehen. Kann man wahrscheinlich nicht, wenn man erst’mal eine andere Denke „drauf hat“. [mehr…]
Das Anführen des Gewinnstrebens von Abtreibungsärzten ist witzlos. Genauso könnte ich bei Geburten die Milupalobby in Generalverdacht nehmen Rechnen Sie ‘mal durch, womit mehr Geld gemacht wird: Mit ABtreibungen oder mit Geburten. Da sind die Abtreibungen ein Klacks im Vergleich, erst recht, wenn man die Folgeumsätze – Babynahrung, Windeln etc. – einbezieht.
Einen „Schaden an der Mutter“ zu konstatieren, ist ebenfalls nur dann legitim, wenn die Abtreibung unter Zwang geschah – haben Sie Belege dafür, dass dies in einer signifikanten Anzahl der Fälle so ist? Ansontsen: Die (allerdings andere) Psychoprobleme haben Mütter nicht selten auch – fragen Sie ‘mal welche.
In Sachen „Vernaschen“ etc. sage ich gar nicht erst ‘was – Sie würden es nicht verstehen. Kann man wahrscheinlich nicht, wenn man erst’mal eine andere Denke „drauf hat“. [mehr…]
Samstag, 12. August 2006 00:38
deusexmachina: @Jörg Guttenberger
Naja, immerhin befinden wir uns hier ja auf einer Seite, wo man das „als Angriff empfinden des Andersseins“
zum Programm erhoben und mit mächtigen „Gegen“attacken beantwortet hat, nicht?
Für Wikipedia aber gilt das nur sehr begrenzt. In Wahrheit ist man da ja gerade froh, wenn alle Nischen irgendwie abgedeckt werden. Nur: Wikipedia ist halt nicht der Ort für extreme Mindermeinungen, reine Postulate und für Glaubenskriege und Verächtlichmachung anderer schon sowieso nicht.
Natürlich gibt es dort auch „Zensur“ – würden Sie wollen, dass jeder Idiot sich dort verewigen könnte? Sagen wir ‘mal, Satanisten? Oder die „krumme 13“? Die „Skinheads sächsische Schweiz“? Nun?
Behalten Sie bitte immer im Kopf, was die WP ist: Eine Enzyklopädie. Kein Forum, kein Meinungsmarkt, keine Quatschbude (das ist sie auch, aber nur „hinter den Kulissen“ – nicht im Artikelnamensraum).
Aber wissen Sie, vorhin erst musste ich wieder so einen Mist von einem korrigieren, der nicht begriffen hat, was eine Enzyklopädie ist: Da hatte jemand (vermutlich von hier) etwas davon geschreibselt, dass anngeblich „allgemein Unverständnis“ für gewisse Maßnahmen Roms der FSSPX gegenüber herrsche. Das ist Wunschdenken, komplett unbelegt, nicht-neutral und hat dort nix verloren. Was würden Sie denn machen? Den Blödsinn stehen lassen? Ich bitte Sie.
Im übrigen: Sie wissen, dass auch ich nicht an einen Gott glaube – wie ich das ausdrücke, ist aber wesentlich davon abhängig, wie man sich mir gegenüber ausdrückt. [mehr…]
Für Wikipedia aber gilt das nur sehr begrenzt. In Wahrheit ist man da ja gerade froh, wenn alle Nischen irgendwie abgedeckt werden. Nur: Wikipedia ist halt nicht der Ort für extreme Mindermeinungen, reine Postulate und für Glaubenskriege und Verächtlichmachung anderer schon sowieso nicht.
Natürlich gibt es dort auch „Zensur“ – würden Sie wollen, dass jeder Idiot sich dort verewigen könnte? Sagen wir ‘mal, Satanisten? Oder die „krumme 13“? Die „Skinheads sächsische Schweiz“? Nun?
Behalten Sie bitte immer im Kopf, was die WP ist: Eine Enzyklopädie. Kein Forum, kein Meinungsmarkt, keine Quatschbude (das ist sie auch, aber nur „hinter den Kulissen“ – nicht im Artikelnamensraum).
Aber wissen Sie, vorhin erst musste ich wieder so einen Mist von einem korrigieren, der nicht begriffen hat, was eine Enzyklopädie ist: Da hatte jemand (vermutlich von hier) etwas davon geschreibselt, dass anngeblich „allgemein Unverständnis“ für gewisse Maßnahmen Roms der FSSPX gegenüber herrsche. Das ist Wunschdenken, komplett unbelegt, nicht-neutral und hat dort nix verloren. Was würden Sie denn machen? Den Blödsinn stehen lassen? Ich bitte Sie.
Im übrigen: Sie wissen, dass auch ich nicht an einen Gott glaube – wie ich das ausdrücke, ist aber wesentlich davon abhängig, wie man sich mir gegenüber ausdrückt. [mehr…]
Freitag, 11. August 2006 20:50
deusexmachina: Pünktchen ist „logisch gefordert“
So sagt man doch heute in Abkehr von als hässlich empfundenen Wörtern, nicht?
„Der Vatikan gesteht zu, daß man die Wahrheit A=M verkennen kann. Er gesteht nicht zu, daß A nicht = M sei. Wo lesen Sie das?“
Was genau kapieren Sie an einer simplen Konditionalkonstruktion nicht?
IF (Erkennung von Abtreibung als Mord) {
Bemerken der Schwere des Verbechens.
}
Das macht keine Aussage darüber, dass es sich um Mord handelt, denn das wäre
IF (Abtreibung == Mord) {…}
wenngleich natürlich aus dem Kontext hervorgeht, dass der Autor sie als solchen ansieht („erkennt“), wobei „erkennen“ einen gewissen Wahrhaftigkeitsanspruch beinhaltet, der aber nicht verbindlich ist.
Programmtechnisch ausgedrückt, ist die Bedingung „Erkennen als“ ungleich „Identität mit“. Dieses „Erkennen als“ ist nichts anderes als eine Zuweisung des Elements „Abtreibung“ zur Menge aller Mordvarianten.
Sie aber stricken daraus eine Tatsachen- und Identitätsfeststellung.
Als Programmierer, der ständig mit Konditionalkonstruktionen zu tun hat, erlaube ich mir, Sie für diese abenteuerliche Pseudologik dezent auszulachen. So würden Sie nicht einmal ein Tic-Tac-Toe zusammengenagelt bekommen (Das mag jetzt sehr überheblich klingen, aber ich würde mir das verkneifen, wenn nicht ausgerechnet Sie die ganze Zeit mit Ihrer eingebildet exzellenten Logik hausieren gingen, Sie Stümper). [mehr…]
„Der Vatikan gesteht zu, daß man die Wahrheit A=M verkennen kann. Er gesteht nicht zu, daß A nicht = M sei. Wo lesen Sie das?“
Was genau kapieren Sie an einer simplen Konditionalkonstruktion nicht?
IF (Erkennung von Abtreibung als Mord) {
Bemerken der Schwere des Verbechens.
}
Das macht keine Aussage darüber, dass es sich um Mord handelt, denn das wäre
IF (Abtreibung == Mord) {…}
wenngleich natürlich aus dem Kontext hervorgeht, dass der Autor sie als solchen ansieht („erkennt“), wobei „erkennen“ einen gewissen Wahrhaftigkeitsanspruch beinhaltet, der aber nicht verbindlich ist.
Programmtechnisch ausgedrückt, ist die Bedingung „Erkennen als“ ungleich „Identität mit“. Dieses „Erkennen als“ ist nichts anderes als eine Zuweisung des Elements „Abtreibung“ zur Menge aller Mordvarianten.
Sie aber stricken daraus eine Tatsachen- und Identitätsfeststellung.
Als Programmierer, der ständig mit Konditionalkonstruktionen zu tun hat, erlaube ich mir, Sie für diese abenteuerliche Pseudologik dezent auszulachen. So würden Sie nicht einmal ein Tic-Tac-Toe zusammengenagelt bekommen (Das mag jetzt sehr überheblich klingen, aber ich würde mir das verkneifen, wenn nicht ausgerechnet Sie die ganze Zeit mit Ihrer eingebildet exzellenten Logik hausieren gingen, Sie Stümper). [mehr…]
Donnerstag, 10. August 2006 21:45
deusexmachina: Hochpossierlich
Spricht das Pünktchen: „Ignorieren! Die wollen zerreden, nicht diskutieren!“
Und das von dem, der den Begriff „zerreden“ erfunden haben könnte – dem ewigen Copypaster, dem Foren-nach-alten-Aussagen-durchwühlen-und-diese-bis-zur-
Unkenntlichkeit-verdrehen-Diskutanten, dem ungenierten Lügner, Untersteller und Verleumder.
Man fasst es nicht…
Und dann Aloah: „Der Mensch der Materialisten ist ein Ungeschöpf , weil um jeden Preis ein Schöpfer geleugnet werden muss, um den Glauben, dass man nicht glaubt, aufrecht erhalten zu können.“
Das über eine Wesenheit, die schieres Postulat ist, die nur eine unter x-tausend behaupteten Gottheiten ist und für die nicht der Fitzel eines Belegs existiert – ganz zu schweigen davon, dass selbst diejenigen, die an dieses Postulat glauben, sich auf Teufel kaputt nicht über dessen tatsächliche Beschaffenheit einigen können und einander im Streit lieber gegenseitig die Schädel einschlagen als zuzugeben, dass niemand in der Lage ist, auch nur irgendetwas mit Belegkraft über diesen „Gott“ zu sagen. Aloah, mein Bester, ich kann gar nichts „leugnen“, was m.E. gar nicht existiert! „Leugnen“, das impliziert, dass man es eigentlich besser weiß – machen Sie mich nicht lachen, ich bitte Sie!
Im übrigen Kudos an legehschowissen und 23er Hansel – Sie treiben das Pünkerl samt seinem Claquerur auf das trefflichste umher, dass es nur so eine Lust ist.
Wo bleibt eigentlich der Mann mit dem geschlossenen Visier? [mehr…]
Und das von dem, der den Begriff „zerreden“ erfunden haben könnte – dem ewigen Copypaster, dem Foren-nach-alten-Aussagen-durchwühlen-und-diese-bis-zur-
Unkenntlichkeit-verdrehen-Diskutanten, dem ungenierten Lügner, Untersteller und Verleumder.
Man fasst es nicht…
Und dann Aloah: „Der Mensch der Materialisten ist ein Ungeschöpf , weil um jeden Preis ein Schöpfer geleugnet werden muss, um den Glauben, dass man nicht glaubt, aufrecht erhalten zu können.“
Das über eine Wesenheit, die schieres Postulat ist, die nur eine unter x-tausend behaupteten Gottheiten ist und für die nicht der Fitzel eines Belegs existiert – ganz zu schweigen davon, dass selbst diejenigen, die an dieses Postulat glauben, sich auf Teufel kaputt nicht über dessen tatsächliche Beschaffenheit einigen können und einander im Streit lieber gegenseitig die Schädel einschlagen als zuzugeben, dass niemand in der Lage ist, auch nur irgendetwas mit Belegkraft über diesen „Gott“ zu sagen. Aloah, mein Bester, ich kann gar nichts „leugnen“, was m.E. gar nicht existiert! „Leugnen“, das impliziert, dass man es eigentlich besser weiß – machen Sie mich nicht lachen, ich bitte Sie!
Im übrigen Kudos an legehschowissen und 23er Hansel – Sie treiben das Pünkerl samt seinem Claquerur auf das trefflichste umher, dass es nur so eine Lust ist.
Wo bleibt eigentlich der Mann mit dem geschlossenen Visier? [mehr…]
Donnerstag, 10. August 2006 16:50
deusexmachina: @RodolfoPanetta
Da irren Sie.
„Mafia“ unterstellt eine relativ fest zusammengebackende Clique, die durch einen gemeinsamen Codex verbunden und in der Regel untereinander bekannt und vertraut ist – das könnte man z.B. mit einer gewissen (geringen) Legitimität auf die Gesamtheit der katholischen Kirche anwenden, mit schon mehr Berechtigung auf die Splittergruppe der FSSPX und ganz sicher auf die kreuz.net-Redaktion und ihre eng assoziierten Schreiberlinge.
Die Leute, an denen Sie sich reiben, haben hingegen verhältnismäßig wenig miteinander gemein, kennen sich in der Regel nicht oder allenfalls vereinzelt, gehören unterschiedlichsten Gemeinschaften und / oder Parteien an (oder auch gar keinen) – alles, was die gemeinsam haben, ist ein gewisser Grundkonsens, der sich aber nicht aus dogmatischen Schriften herleitet, sondern aus individuell verschieden gewonnenen Überzeugungen. Es sind eigentlich erst solche Schmäreden wie die hier verbreiteten, die ganz unterschiedliche Leute zu einer (scheinbaren) Gemeinschaft zusammentreiben. Ich z.B. hatte ursprünglich(!) mit FritzG nichts zu tun.
Es ist nun einmal so: Für die hier von kreuz.net vertretenen Meinungen findet sich (zum Glück!) keine Mehrheit; einem Vertreter dieser Meinungen erscheint natürlich leicht alles, was anders ist, als „Mafia“, da es für diese Clique hier ja geradezu charakteristisch ist, alles andere abzulehnen.
Denken Sie noch einmal sehr gründlich darüber nach, WER wohl die „Mafia“-Konditionen besser erfüllt… [mehr…]
„Mafia“ unterstellt eine relativ fest zusammengebackende Clique, die durch einen gemeinsamen Codex verbunden und in der Regel untereinander bekannt und vertraut ist – das könnte man z.B. mit einer gewissen (geringen) Legitimität auf die Gesamtheit der katholischen Kirche anwenden, mit schon mehr Berechtigung auf die Splittergruppe der FSSPX und ganz sicher auf die kreuz.net-Redaktion und ihre eng assoziierten Schreiberlinge.
Die Leute, an denen Sie sich reiben, haben hingegen verhältnismäßig wenig miteinander gemein, kennen sich in der Regel nicht oder allenfalls vereinzelt, gehören unterschiedlichsten Gemeinschaften und / oder Parteien an (oder auch gar keinen) – alles, was die gemeinsam haben, ist ein gewisser Grundkonsens, der sich aber nicht aus dogmatischen Schriften herleitet, sondern aus individuell verschieden gewonnenen Überzeugungen. Es sind eigentlich erst solche Schmäreden wie die hier verbreiteten, die ganz unterschiedliche Leute zu einer (scheinbaren) Gemeinschaft zusammentreiben. Ich z.B. hatte ursprünglich(!) mit FritzG nichts zu tun.
Es ist nun einmal so: Für die hier von kreuz.net vertretenen Meinungen findet sich (zum Glück!) keine Mehrheit; einem Vertreter dieser Meinungen erscheint natürlich leicht alles, was anders ist, als „Mafia“, da es für diese Clique hier ja geradezu charakteristisch ist, alles andere abzulehnen.
Denken Sie noch einmal sehr gründlich darüber nach, WER wohl die „Mafia“-Konditionen besser erfüllt… [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 07:50
deusexmachina: @franco.felice
Es tut mir leid, aber Sie haben den Kern meines Postings unten nicht erfasst.
Schauen Sie, es geht mir um Folgendes:
Solche Aussagen wie: „Gut, dass es mich / Dich / uns gibt“ rutschen einem gerne raus. Das ist normal, denn die Alternative „nicht sein“ ist ja dem Lebenden mit dem unangenehmen (weil persönlich unbekannten) Ereignis „Tod“ verknüpft. Unser biologisch sinnvoller Selbsterhaltungstrieb besorgt den Rest: Wir, die wir leben, WOLLEN leben. Völlig selbstverständlich. Die Alternative ist uns ohnehin nicht vorstellbar (Niemals wird sich ein Mensch sich selbst als nichtexistent vorstellen können – das wäre ja ein Paradox).
Das macht aber keine Aussage darüber, ob Leben bzw. Auf-die-Welt-kommen „gut“ ist für den Geborenen. „Gut“ ist ein relativer Ausdruck – „gut“ also im Verhältnis zu WAS? Zur Nichtexistenz? Das ist keine legitime Relation, da uns diese Nichtexistenz nicht erfahrbar, sie also auch nicht bewertbar ist. Selbst, wenn wir das bewerten KÖNNTEN, wäre immer noch die Frage, ob das Leben eines durchschnittlichen Menschen überwiegend als „gut“ empfunden wird… ein Fass ohne Boden, da kommen Sie nie auf einen erfassbaren und damit vergleichbaren Wert.
Ein Satz wie „seien Sie froh, dass Sie Ihre Mutter nicht abgetrieben hat“ ist insofern einfach nur sinnlos, eine logische Division durch Null. Und deswegen nenne ich solche Anspielungen „Schattenboxen“, denn sie appelieren lediglich an leicht zu manipulierende Emotionen und Instinkte, entbehren aber jedweder Logik. [mehr…]
Schauen Sie, es geht mir um Folgendes:
Solche Aussagen wie: „Gut, dass es mich / Dich / uns gibt“ rutschen einem gerne raus. Das ist normal, denn die Alternative „nicht sein“ ist ja dem Lebenden mit dem unangenehmen (weil persönlich unbekannten) Ereignis „Tod“ verknüpft. Unser biologisch sinnvoller Selbsterhaltungstrieb besorgt den Rest: Wir, die wir leben, WOLLEN leben. Völlig selbstverständlich. Die Alternative ist uns ohnehin nicht vorstellbar (Niemals wird sich ein Mensch sich selbst als nichtexistent vorstellen können – das wäre ja ein Paradox).
Das macht aber keine Aussage darüber, ob Leben bzw. Auf-die-Welt-kommen „gut“ ist für den Geborenen. „Gut“ ist ein relativer Ausdruck – „gut“ also im Verhältnis zu WAS? Zur Nichtexistenz? Das ist keine legitime Relation, da uns diese Nichtexistenz nicht erfahrbar, sie also auch nicht bewertbar ist. Selbst, wenn wir das bewerten KÖNNTEN, wäre immer noch die Frage, ob das Leben eines durchschnittlichen Menschen überwiegend als „gut“ empfunden wird… ein Fass ohne Boden, da kommen Sie nie auf einen erfassbaren und damit vergleichbaren Wert.
Ein Satz wie „seien Sie froh, dass Sie Ihre Mutter nicht abgetrieben hat“ ist insofern einfach nur sinnlos, eine logische Division durch Null. Und deswegen nenne ich solche Anspielungen „Schattenboxen“, denn sie appelieren lediglich an leicht zu manipulierende Emotionen und Instinkte, entbehren aber jedweder Logik. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 07:38
deusexmachina: @AthanasiusII
„Trug Er selber zum Paschamahl (quia pascha Domini est) etwa nicht das kostbare weiße Gewand „aus einem
Stück“? Hat er keine Casula der Hellener getragen?“
Gehn’s, san’S doch bittschön so freindlich und reichn’S mia mol ehm des Foto riaba, des wo Sie do hom, von dem Amtmohl.
Anders gesagt: Waren Sie dabei? War einer derer, die das Ereignis schildern, dabei?
Nö. Keiner. Alles Hörensagen, aufgeschrieben Jahrzehnte später von Unbeteiligten. Insofern wäre ich mit solchen selbstbewusst-provokanten Fragen vorsichtig, die Antwort könnte nämlich: „Vermutlich nicht“ lauten.
Also, ‘mal ehrlich: Ein Priester im vollen Ornat, mitten auf der grünen Wiese, das ist doch witzlos, gerade, weil es so dappig ausschaut. „Würde“, auf die hier ja so großer Wert gelegt wird, hat immer auch mit dem Kontext zu tun. Wie man von jedem beliebigen Witz weiß, wirkt selbst das hochoffiziellste Gebaren im falschen Kontext lediglich noch komisch – das kann ja wohl kaum die Absicht sein. [mehr…]
Gehn’s, san’S doch bittschön so freindlich und reichn’S mia mol ehm des Foto riaba, des wo Sie do hom, von dem Amtmohl.
Anders gesagt: Waren Sie dabei? War einer derer, die das Ereignis schildern, dabei?
Nö. Keiner. Alles Hörensagen, aufgeschrieben Jahrzehnte später von Unbeteiligten. Insofern wäre ich mit solchen selbstbewusst-provokanten Fragen vorsichtig, die Antwort könnte nämlich: „Vermutlich nicht“ lauten.
Also, ‘mal ehrlich: Ein Priester im vollen Ornat, mitten auf der grünen Wiese, das ist doch witzlos, gerade, weil es so dappig ausschaut. „Würde“, auf die hier ja so großer Wert gelegt wird, hat immer auch mit dem Kontext zu tun. Wie man von jedem beliebigen Witz weiß, wirkt selbst das hochoffiziellste Gebaren im falschen Kontext lediglich noch komisch – das kann ja wohl kaum die Absicht sein. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 05:30
deusexmachina: @Benedikt
„Sie bestritten die Sinnhaftigkeit der Zeilen eines Users, und stellten somit die Tötungstatbestände
in Frage, die bei gleicher Argumentation ebenfalls sinnlos werden würden.“
Unfug. Um die Strafbarkeit ging es nicht. Es ging – und das müsste auch ziemlich deutlich sein – ja gerade um die Konsequenzen für den Betroffenen. An den waren die von mir kritisierten Zeilen schließlich gerichtet, nicht an den Staatsanwalt. In diesem Kontext ist es übrigens auch völlig belanglos, ob ein Mörder bestraft wird oder nicht, für das Opfer jedenfalls (es sei denn, man glaubt an die netten Schauermärchen von Toten, die keine Ruhe finden können, bis ihr Mörder blablabla…). Und wenn ich das feststelle, habe ich damit keine Silbe über die grundsätzliche strafrechtliche Ahndung gemacht.
Wäre schön, Sie würden da nicht alles durcheinanderwirbeln, sondern, wenn Sie kritisieren, dann doch bitte auch bei dem bleiben, was ich gesagt habe. Strafbarkeit ist „andere Baustelle“. Relevant hier war, welche Konsequenzen das für den Betroffenen gehabt hätte, und ob die sinngemäße Aussage, man solle froh sein, überhaupt einen Sinn hat (was ich bestreite).
Bezeichnenderweise sind Sie darauf überhaupt nicht eingegangen, sondern haben ein Parallthema aufgezogen, bei dem selbstredend ganz andere Aspekte in den Vordergrund treten. Auch die Tötungsdelikte haben schließlich nicht (mehr) das Wohl des Opfers im Sinn, das wäre ja absurd. Insofern ist Ihr Nebenschauplatz völlig abwegig.
Also: IST der Satz sinnvoll? [mehr…]
Unfug. Um die Strafbarkeit ging es nicht. Es ging – und das müsste auch ziemlich deutlich sein – ja gerade um die Konsequenzen für den Betroffenen. An den waren die von mir kritisierten Zeilen schließlich gerichtet, nicht an den Staatsanwalt. In diesem Kontext ist es übrigens auch völlig belanglos, ob ein Mörder bestraft wird oder nicht, für das Opfer jedenfalls (es sei denn, man glaubt an die netten Schauermärchen von Toten, die keine Ruhe finden können, bis ihr Mörder blablabla…). Und wenn ich das feststelle, habe ich damit keine Silbe über die grundsätzliche strafrechtliche Ahndung gemacht.
Wäre schön, Sie würden da nicht alles durcheinanderwirbeln, sondern, wenn Sie kritisieren, dann doch bitte auch bei dem bleiben, was ich gesagt habe. Strafbarkeit ist „andere Baustelle“. Relevant hier war, welche Konsequenzen das für den Betroffenen gehabt hätte, und ob die sinngemäße Aussage, man solle froh sein, überhaupt einen Sinn hat (was ich bestreite).
Bezeichnenderweise sind Sie darauf überhaupt nicht eingegangen, sondern haben ein Parallthema aufgezogen, bei dem selbstredend ganz andere Aspekte in den Vordergrund treten. Auch die Tötungsdelikte haben schließlich nicht (mehr) das Wohl des Opfers im Sinn, das wäre ja absurd. Insofern ist Ihr Nebenschauplatz völlig abwegig.
Also: IST der Satz sinnvoll? [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 01:23
deusexmachina: Benedikt, ist das so schwer?
Herr Mustermann hätte gelitten, hätte vermutlich Todesangst gehabt, vielleicht Schmerzen. Er hinterlässt
eine Welt, die ihn kannte, reißt eine Lücke. Er war ein MENSCH, er war ein BEWUSSTSEIN.
Der Embryo kann alles das erst noch werden.
Davon abgesehen, ging meine ursprüngliche Bemerkung überhaupt nicht in Richtung Strafbarkeit – dahin haben Sie es erst gedreht. Nicht alle Aspekte sind in alle Richtungen gleich relevant, das sollten Sie doch wissen. Mein Punkt war ein ganz anderer, nämlich der Unterton in dieser Bemerkung, wie gut das doch wäre, das des Gegenübers Mutter nicht abgetrieben hat.
Diese Anspielungen sind aber der pure Schwachsinn – der Vergleich zwischen dem fertigen Menschen und seiner Auslöschung ist etwas völlig anderes als der zwischen einem Menschen und seiner a-priori-Nicht-Inexistenzkommung. Begreifen Sie das nicht? Den Unterschied zwischen real und Potenzial?
Natürlich, ich weiß, die Abtreibungsgegner spielen gerne auf dieser Orgel, spricht ja auch jeden an, denn mangels Vorstellungsvermögens schlichter eigener Nichtexistenz denkt man unwillkürlich ans Sterben, und das ist dem Lebenden nun einmal nicht so angenehm.
Aber für ein Wesen, das es noch gar nicht wirklich (als Mensch) gibt, ist das etwas anderes. Es gibt kein „besser, dass Du lebst“. Die Alternative wäre nicht schlechter gewesen. Auf-die-Welt-kommen ist neutral, nicht gut oder schlecht. Es IST einfach. Die Alternative SCHEINT uns so, weil wir sie mit „Sterben“ verbinden. [mehr…]
Der Embryo kann alles das erst noch werden.
Davon abgesehen, ging meine ursprüngliche Bemerkung überhaupt nicht in Richtung Strafbarkeit – dahin haben Sie es erst gedreht. Nicht alle Aspekte sind in alle Richtungen gleich relevant, das sollten Sie doch wissen. Mein Punkt war ein ganz anderer, nämlich der Unterton in dieser Bemerkung, wie gut das doch wäre, das des Gegenübers Mutter nicht abgetrieben hat.
Diese Anspielungen sind aber der pure Schwachsinn – der Vergleich zwischen dem fertigen Menschen und seiner Auslöschung ist etwas völlig anderes als der zwischen einem Menschen und seiner a-priori-Nicht-Inexistenzkommung. Begreifen Sie das nicht? Den Unterschied zwischen real und Potenzial?
Natürlich, ich weiß, die Abtreibungsgegner spielen gerne auf dieser Orgel, spricht ja auch jeden an, denn mangels Vorstellungsvermögens schlichter eigener Nichtexistenz denkt man unwillkürlich ans Sterben, und das ist dem Lebenden nun einmal nicht so angenehm.
Aber für ein Wesen, das es noch gar nicht wirklich (als Mensch) gibt, ist das etwas anderes. Es gibt kein „besser, dass Du lebst“. Die Alternative wäre nicht schlechter gewesen. Auf-die-Welt-kommen ist neutral, nicht gut oder schlecht. Es IST einfach. Die Alternative SCHEINT uns so, weil wir sie mit „Sterben“ verbinden. [mehr…]
Mittwoch, 9. August 2006 01:04
deusexmachina: @Benedikt
Das ist bloße Polemik. Was stellen Sie denn da einander gegenüber?
Auf der einen Seite: Ein werdendes Wesen ohne Bewusstsein, ohne Denken, ohne Empfindung, ein Wesen auf der Entwicklungsstufe einer Kaulquappe.
Auf der anderen Seite: Einen fertigen Menschen mit einer geschichte, einem Kontext – ganz abgesehen von Empfinden, Denken, Gefühlen und Leidensfähigkeit.
DAS ist für Sie dasselbe?
Ha-ha-ha.
Benedikt, das war nix.
Was ich nicht verstehe, ist, warum Sie so gerne ins Uferlose übertreiben (hier: „Sie“ = vehemente Abtreibungsgegner). Das fängt bei den Vokablen an („Mord“, „Kinderschlächter“) und geht dann zu solchen unangemessenen Übertragungen, wie Sie sie gerade gebracht haben. Überdenken Sie das nochmal.
@Moritz
Sie sollten doch eigentlich schon gemerkt haben, dass ich mich (viel zu spät) entschlossen habe, Ihre flegelhaften Dummschwätzereien zu ignorien. Pöbeln Sie ohne mich weiter vor sich hin. [mehr…]
Auf der einen Seite: Ein werdendes Wesen ohne Bewusstsein, ohne Denken, ohne Empfindung, ein Wesen auf der Entwicklungsstufe einer Kaulquappe.
Auf der anderen Seite: Einen fertigen Menschen mit einer geschichte, einem Kontext – ganz abgesehen von Empfinden, Denken, Gefühlen und Leidensfähigkeit.
DAS ist für Sie dasselbe?
Ha-ha-ha.
Benedikt, das war nix.
Was ich nicht verstehe, ist, warum Sie so gerne ins Uferlose übertreiben (hier: „Sie“ = vehemente Abtreibungsgegner). Das fängt bei den Vokablen an („Mord“, „Kinderschlächter“) und geht dann zu solchen unangemessenen Übertragungen, wie Sie sie gerade gebracht haben. Überdenken Sie das nochmal.
@Moritz
Sie sollten doch eigentlich schon gemerkt haben, dass ich mich (viel zu spät) entschlossen habe, Ihre flegelhaften Dummschwätzereien zu ignorien. Pöbeln Sie ohne mich weiter vor sich hin. [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 23:41
deusexmachina: @franco felixe
„Auch Sie waren ein Embryo, allerdings hatten Sie bessere Fürsprecher und eine Mutter mit Gewissen.“
Hm. Und angenommen, seine Mutter hätte doch abgetrieben – inwiefern hätte legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért das bedauert? Oder bedauern können? Oder überhaupt wissen / erfahren können?
Begrübeln Sie das ‘mal ein bisschen, dann kommen Sie dahinter, was für ein Unsinn dieser „Seien Sie bloß froh…“-Ton Ihrer Bemerkung ist.
Zum Vergleich: Mit genausoviel (lies: keinem) Sinngehalt könnte jemand sagen: „Was für ein Glück, dass die Erde genau diese Entfernung von der Sonne hat – sonst würde es mich ja gar nicht geben!“. Und? Meinen Sie, das Universum wäre trauriger, wenn die Erde so heiß wie Venus wäre?
Schattenboxen, das alles, wirklich. [mehr…]
Hm. Und angenommen, seine Mutter hätte doch abgetrieben – inwiefern hätte legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért das bedauert? Oder bedauern können? Oder überhaupt wissen / erfahren können?
Begrübeln Sie das ‘mal ein bisschen, dann kommen Sie dahinter, was für ein Unsinn dieser „Seien Sie bloß froh…“-Ton Ihrer Bemerkung ist.
Zum Vergleich: Mit genausoviel (lies: keinem) Sinngehalt könnte jemand sagen: „Was für ein Glück, dass die Erde genau diese Entfernung von der Sonne hat – sonst würde es mich ja gar nicht geben!“. Und? Meinen Sie, das Universum wäre trauriger, wenn die Erde so heiß wie Venus wäre?
Schattenboxen, das alles, wirklich. [mehr…]
Dienstag, 8. August 2006 21:25
deusexmachina: @Alexandra Zayadeh:
Was jetzt? Das mit den Piraten? Nein. Oder sagen wir ‘mal: Ich nehme die Lehre vom Spaghettimonster haargenauso
ernst wie die vom lieben Schöpfergott, und das mit den Piraten ist allemal plausibler als Jungfrauengeburten
& Co.
Der Rest? Ja – warum?
Was genau meinten Sie denn? [mehr…]
Der Rest? Ja – warum?
Was genau meinten Sie denn? [mehr…]
Montag, 7. August 2006 11:48
deusexmachina: @MK28
Naja, Sie werden zugeben müssen, dass die Formulierung „daß die Richtigen Kinder bekommen“ nicht wirklich
besser klingt.
Was heißt denn das konkret? Das KANN nur heißen, dass die anderen (jetzigen) die „Falschen“ sind. Tut mir leid, das halte ich für eine unhaltbare Aussage. Gerade hier, wo sonst jede Eizelle mit Helau und Alaaf begrüßt wird, werden Kinder, die vor einem Hintergrund geboren werden, für den sie nichts können, und in eine Umgebung, für die sie genausowenig können, abqualifiziert als „weniger wünschenswert“… das kann’s ja wohl nicht sein, oder?
Würden Sie es wagen, das einem türkischen Kind ins Gesicht zu sagen?
@Moritz
Wenn Sie nicht schon so im Sabbertrott über den korrekten oder inkorrekten Gebrauch des Begriffs „Neger“ wären, hätten Sie vielleicht sogar bemerkt, dass das Wort aus ganz anderen Gründen in dem von Ihnen genannten Kontext Blödsinn ist: Ein „Neger“ kann nämlich auch Deutscher, Franzose, Chinese oder sonstwelcher Nation sein. „Neger“ ist nun einmal keine Staatsangehörigkeit, auch, wenn Leute mit einem Weltbild, das irgendwo 1912 stehengeblieben ist, das mitunter so wahrnehmen. Ihre Aufzählung war also etwa so sinnvoll wie „Dreieck, Kreis, Blau, Quadrat“.
Aber Sie waren zu sehr mit Gallespucken beschäftigt, da ist Ihnen das natürlich entgangen. Blöd, wenn man so gerne lästert wie Sie und nicht mehr merkt, wie man sich blamiert, weil man einzig darauf fixiert ist, das Gegenüber anzupöbeln. [mehr…]
Was heißt denn das konkret? Das KANN nur heißen, dass die anderen (jetzigen) die „Falschen“ sind. Tut mir leid, das halte ich für eine unhaltbare Aussage. Gerade hier, wo sonst jede Eizelle mit Helau und Alaaf begrüßt wird, werden Kinder, die vor einem Hintergrund geboren werden, für den sie nichts können, und in eine Umgebung, für die sie genausowenig können, abqualifiziert als „weniger wünschenswert“… das kann’s ja wohl nicht sein, oder?
Würden Sie es wagen, das einem türkischen Kind ins Gesicht zu sagen?
@Moritz
Wenn Sie nicht schon so im Sabbertrott über den korrekten oder inkorrekten Gebrauch des Begriffs „Neger“ wären, hätten Sie vielleicht sogar bemerkt, dass das Wort aus ganz anderen Gründen in dem von Ihnen genannten Kontext Blödsinn ist: Ein „Neger“ kann nämlich auch Deutscher, Franzose, Chinese oder sonstwelcher Nation sein. „Neger“ ist nun einmal keine Staatsangehörigkeit, auch, wenn Leute mit einem Weltbild, das irgendwo 1912 stehengeblieben ist, das mitunter so wahrnehmen. Ihre Aufzählung war also etwa so sinnvoll wie „Dreieck, Kreis, Blau, Quadrat“.
Aber Sie waren zu sehr mit Gallespucken beschäftigt, da ist Ihnen das natürlich entgangen. Blöd, wenn man so gerne lästert wie Sie und nicht mehr merkt, wie man sich blamiert, weil man einzig darauf fixiert ist, das Gegenüber anzupöbeln. [mehr…]
deusexmachina: Von der Redaktion entfernt
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