deusexmachina
Erstellt: 02:57:32 | Dienstag, 4. April 2006
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719 Lesermeinungen
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Die Freimauer sind tief in die Kirche eingedrungen
#125   deusexmachina   20:51:07 | Donnerstag, 28. September 2006
@Breze – Ja, aber natürlich… und doch nicht
„Das Freimaurertum ist eine weltanschauliche“
Ja.
„pseudoreligiöse Vereinigung“
Nein.
Bloß, weil irgendwelche Kirchenchefs das sagen, ist das noch lange nicht so. Und die allerwenigsten Freimaurer würden das selbst so sehen, insbesondere die nicht, die selbst Katholiken sind. Woher genau nehmen Sie die Kompetenz, eine solche Zuordnung vorzunehmen?
Ich finde es mehr als nur ein bisschen irritierend, was so alles als „pseudoreligiös“ bezeichnet wird. Das ist doch lediglich ein (durchschaubarer) Kunstgriff, um zu sagen: „Sie machen dasselbe wie wir, nur nicht so gut.“ Das ist erstens eine völlig subjektive Wertung und zweitens in vielen Fällen objektiv falsch. Mancher geht ja sogar so weit, Atheismus und Agnostizismus „pseudoreligiös“ zu nennen, was nun wirklich absurd ist.
„deren Lehre meines Erachtens eben doch eine Konkurrenz zu Lehre der Kirche darstellt, ja ihr sogar widerspricht.“
Dem würden katholische Freimaurer energisch widersprechen – mit dem Bonus, beide Seiten zu kennen, und das nicht bloß vom Hörensagen.
„Wenn die Freimaurerei Lehren vertritt, die der kirchlichen Lehre diametral entgegenlaufen, so kann es durchaus sein, dass man nicht beides gleichzeitig sein kann.“
Das ist aber nicht die Frage. Die Frage ist vielmehr, ob die Freimaurerei das tut. Sie und Benedikt haben natürlich völlig Recht: Wenn. Nur tun Sie so, als sei es gesichertes Faktum, dass. In Wirklichkeit ist es lediglich eine von kirchlicher Seite nimmermüde repetierte Meinung.
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#121   deusexmachina   18:59:12 | Donnerstag, 28. September 2006
@Breze
Mit ähnlicher Begründung könnten Sie die Mitgliedschaft in einer politischen Partei als unvereinbar mit dem katholischen Glauben bezeichnen. Oder in einer Gewerkschaft. Oder einem engagierten, gemeinnützigen Verein. Oder, oder, oder…
Diejenigen, die sowohl Katholiken als auch Freimaurer sind, können es offenbar vereinbaren – warum ficht es Sie, die Sie doch gar nicht zu beidem gehören, dann an? Wo ist Ihr Problem? Von Ihnen verlangt es doch niemand, und dass Sie die Situation lediglich einseitig und – was die Freimaurer angeht – vergleichsweise uninformiert beurteilen können, das wissen Sie doch selbst bzw. müssten Sie wissen.
Auch der Begriff „Doppelleben“ unterstellt wieder, dass da konkurrierende, miteinander unvereinbare Aspekte zum Tragen kämen – aber wie wollen Sie das denn, auf der Basis bloßer Gerüchte, beurteilen wollen? Und sogar noch den Anspruch erheben, es besser beurteilen zu können als jene, die beide Aspekte kennen und durchaus vereinbaren – und im Hinblick auf das „Doppelleben“ wohl weit überwiegend allenfalls nachsichtig lächelnd den Kopf schütteln würden?
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#59   deusexmachina   18:05:23 | Donnerstag, 28. September 2006
@Benedikt – Lampenschirme
Angesichts der Tatsache, welche Monströsität solche Erzeugnisse darstellen würden, wenn sie denn real wären, ist die Quellenlage äußerst spärlich. Im KZ Buchenwald wurde noch bis vor ein paar Jahren ein solcher Lampenschirm als Ausstellungsstück gezeigt; mittlerweile ist er herausgenommen, was auch nicht eben für seine Echtheit spricht.
Eine gute Seite zu dem Thema finden Sie hier www.h-ref.de/…le/drachentoeter.php – vor ein paar Jahren war ich in dem Thema mehr drin, da hätte ich Ihnen leichter noch ein paar Quellen servieren können.
Wenn Bormann so etwas sagte, kann das eine seriöse Quelle sein – muss aber nicht. Denn ob seine Kameraden da wirklich das hatten, als was sie es ausgaben, oder ob man sich nur gegenseitig darin übetrumpfen wollte, maulheldisch die Nummer vom Ultranazi zu geben, das weiß heute kein Mensch mehr. Die meisten hätte der gedanke, da eine Lampe aus Menschenhaut zu haben, wohl durchaus angeekelt.
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#118   deusexmachina   17:50:03 | Donnerstag, 28. September 2006
@Benedikt – Witzlos
Sich als Beleg dafür, dass Einstellungen inkompatibel mit dem katholischen Glauben sein können, ohne selbst Religion zu sein, ausgerechnet den Atheismus herauszupicken, ist schon derb. Böse ausgedrückt: Stellen Sie sich doch nicht dumm, das sind doch Kinderspiele.
Das Beispiel mit dem Kommunismus ist da schon zielführender – und doch: Wollen Sie bestreiten, dass es auch zu jenen Zeiten Menschen gab, die sich – zu Recht! – als sowohl kommunistisch als auch katholisch begriffen haben? Um das bestreiten zu KÖNNEN, müssten Sie überhaupt erst ‘mal die Definitionshoheit sowohl über „katholisch“ als auch über „kommunistisch“ haben – mit Verlaub und bei aller Wertschätzung, das haben Sie nicht.
Kommt hinzu, dass, wenn man Anhänger dieser oder jener Anschauung ist, das ja keineswegs heißen muss, dass man zu 100% die Lehrmeinung vertritt (so es denn überhaupt eine solche gibt), was ggf. gerade die tatsächlich widersprüchlichen Aspekte der Anschauungen X und Y betrifft.
Jedenfalls, bevor man über angebliche und sowieso immer nur einseitig behauptete Unvereinbarkeiten zwischen Freimaurertum und RKK sinniert, sollte man m.E. erst’mal über dasselbe im Hinblick auf RKK und Rechtsextremismus nachdenken, ein speziell in Bezug auf kreuz.net ungleich relevanterer Zusammenhang. So viele Freimaurer hat’s hier ja nun nicht.
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#17   deusexmachina   16:42:02 | Donnerstag, 28. September 2006
O Mannomann…
@Ansgar
Ich sagte es bereits mehrfach, aber es gilt auch hier: Klugscheißen will gelernt sein. Ich sagte explizit: „das hier ist schließlich Toitschland“, das hat mit dem Schöpfer der Statue genau gar nichts zu tun, sondern lediglich mit dem Standort und den dort lebenden Menschen. Es ist ein bisserl(?) peinlich, wenn man jemandes Aussagen erst verdrehen muss, um sie dann pseudosüffisant korrigieren zu können.
Das derlei ad hominems regelmäßig auf den Äußernden zurückschlagen, ist Ihnen bewusst, nehme ich an? Spaß an der Selbstentblößung, Ansgar? Warum? Sie können doch auch anders?
@landorganist
Spätestens Sulpicius’ freudige Zustimmung: „Ich staune immer wieder, wie schnell Sie begreifen!“ hätte Ihnen aber sehr deutlich die geballte Ironie meines Beitrags klar machen müssen, oder? Ich meine, wenn Sulpi einem zustimmt, dann kann man es nur anders gemeint haben… ;O)
@Benedikt
Man muss natürlich nicht alles abreißen, verstümmeln und verstecken. Aber nachdenken sollte man doch. Jedenfalls ist das Thema keineswegs so absurd, wie kreuz.net es hier darstellen möchte. Auch beim Umgang mit den „Judensäuen“ sieht man das ja mittlerweile recht differenziert: Manche besonders üblen wurden entfernt, manche prangen heute noch unverändert an den Kirchen, und manche sind mit einem erläuternden Hinweisschild versehen (m.E. die beste Lösung, immerhin handelt es sich um Historie, die dadurch, dass man sie versteckt, ja nun auch nicht mehr geändert wird).
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#5   deusexmachina   15:12:04 | Donnerstag, 28. September 2006
Ist doch wohl kein Thema
Wenn an diversen Kirchen „Judensäue“ prangen können, dann kann ein einzelner Kanakenschädel ja wohl kaum das Problem sein. Und außerdem, wo kämen wir denn da hin, das hier ist schließlich Toitschland, da können wir uns über andere erheben, soviel wir lustig sind – in Gottes Namen! Wenn die sich darüber aufregen, na umso besser, wir wollen die ja eh’ nicht hier haben. „Ihr könnt nach Hause gehn…!“
Die sollen doch froh sein, die Muselmännchen, dass man es bei so nem Kopf hat bewenden lassen und nicht das gute, alte Gedicht illustriert hat:
„Man sah zur Rechten wie zur Linken
je einen halben Türken sinken.“
Ist doch wahr!
…oder doch nicht?
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#96   deusexmachina   13:22:31 | Donnerstag, 28. September 2006
@PietroParente
„Katholik oder Freimaurer!? Beides zusammen geht nich!!!“
Genau das ist der große Irrtum. Ihr Satz ist etwa so sinnvoll wie „Katholik oder Traubenesser!? Beides zusammen geht nicht!!!“. Es handelt sich um zwei völlig verschiedene Dinge, um Punkte auf verschiedenen Koordinatenachsen.
Noch’mal ganz langsam zum Mitschreiben und extra fett:
Freimaurerei ist keine Religion.
Ich habe nun schon mehrfach festgestellt, dass die etwas fundamentaleren Anhänger einer Religion größte Probleme damit haben, andere Weltanschauungen anders denn als ebenfalls Religionen anzusehen. Gewöhnen Sie sich das ‘mal bitte ab, das ist eine Unart, bei der Sie von sich auf andere schließen, ohne diese anderen zu verstehen.
Noch einmal:
Freimaurerei ist keine Religion.
Sie ist das so wenig wie Humanismus, Evolutionstheorie, Sozialdemokratie oder Zinnfigurensammeln.
Richtig ist, dass der Humanismus eine der tragenden Säulen der Freimaurerei ist. Unrichtig ist, dass Humanismus und katholischer Glaube einander ausschließen.
Der ganze Hickhack zwischen RKK und Freimaurerei (der weitestgehend von der RKK ausgeht, wohlgemerkt!) dürfte primär darauf zurückgehen, dass die RKK eifersüchtig auf andere (Macht-)Strukturen ist, die auch weltanschauliche Apsekte umfassen – das betrachtet sie als „ihr“ Terrain, da wird man gallig, da wird alles andere einfach in den Boden geschimpft, ganz gleich, mit welch lächerlichen Ammenärchen man dazu hantieren muss.
Redaktion benachrichtigen Die Saat geht auf
#8   deusexmachina   16:32:24 | Mittwoch, 27. September 2006
Ach Käse!
„Die Saat geht auf“! „Kirchenhass“ (ß ist da nicht mehr, liebe Traditionalisten der Rechtschreibung)!
Sehen Sie sich doch ‘mal eine typische Telefonzelle an – wer, bittesehr, würde da auf die Idee kommen, von „Telekomhass“ zu schwadronieren (obwohl die Telekom bei vielen Leuten ähnlich beliebt ist wie die RKK)?
Das waren mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwelche Rowdies, denen’s fast egal war, *wo* sie randalieren, Hauptsache „Pahdie“. Kirchen bieten halt noch das zusätzliche Incentive, „irgendwie tabu“ zu sein, das ist alles. Mit „Kirchenhass“ hat das vermutlich überhaupt nichts zu tun.
Aber es ist ja immer toll, sich „unter Attacke“ zu wähnen, ja, danke, die billige Taktik kenn’ ich schon von einem anderen Herrn mit ausgeprägter Paranoia, der sich damit auch immer wichtig tun will.
Zählen Sie ‘mal lieber durch, wieviele solcher Rüpeleien es hierzulande in den vergangenen Jahren gegeben hat gegenüber
a) christlichen Kirchen
b) Moscheen
c) Synagogen
Dann reden wir weiter.
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#39   deusexmachina   16:22:07 | Mittwoch, 27. September 2006
@Benedikt
In der Tat, ich erwarte, dass ein Gläubiger methodisch ähnlich zu mir argumentiert – nur scheinen Sie nicht erfasst zu haben, WIE ich denn argumentiere. Sie erinnern sich, ich bezeichne mich selbst als Agnostiker? Das ist das, was mir die RATIO sagt. Vom GLAUBEN her bin ich Atheist. Das aber kann ich sowenig verargumentieren wie Sie das Gegenteil, also beschränke ich mich auf das, was ich nach allem Wissen, das wir haben, auch rational unterlegen kann. Ich GLAUBE, dass es keinen Gott gibt, aber ich WEISS, ihn niemand be- oder widerlegen kann. Subjektive Empfindung und objektive Wahrheit.
Und nichts anderes verlange ich von der „Gegenseite“: GLAUBEN Sie, was Sie wollen, aber in dem Moment, wo Sie über andere urteilen, sollten Sie sich um objektiv erfassbare Argumente bemühen, ansonsten wird man Ihren allein auf dem GLAUBEN basierenden Aussagen genau *SO* geringschätzig begegnen, wie Sie sich über anderer Leute GLAUBEN auslassen.
So simpel.
@Dr. Otterbeck
Und was ist das Großartige am Taufbefehl? Was an Christus ist „objektive Gegebenheit“? Merken Sie wirklich nicht, dass Sie lediglich Ihre Kirchenlehre herunterbeten, die für jeden Nichtchristen schlichterdings ein Märchen ist und jedenfalls nicht wahrer als seine jeweilige Weltanschauung?
Wie reagieren denn SIE, wenn ein Muslim mit derselben Inbrunst SEINE Lehre widergibt? Nehmen Sie das ernst? Kaufen Sie ihm das ab? Nein, das KÖNNEN Sie ja nicht. Sehen Sie – ich bei Ihnen auch nicht. Ist das denn so schwer zu verstehen?
Redaktion benachrichtigen Geleugnete Greuel
#41   deusexmachina   15:38:13 | Mittwoch, 27. September 2006
@Christian Hüller – Sie haben nicht verstanden
Es ist ein in der Tat erbärmliches Verhalten, eigene Schuld damit relativieren zu wollen, dass andere ja – angeblich – so viel schlimmer gewesen wären. Und es funktioniert auch nicht – oder wie, meinen Sie, würde ein Richter reagieren, wenn Sie ihm sagten: „Klar, Herr Richter, ich habe dem Kläger einen Finger abgeschnitten, na und? Der andere hat ihm die ganze rechte Hand abgehackt!“? Selbst unter der Maßgabe, dass es stimmen würde, glauben Sie ernstlich, das würde Sie als einen besseren Menschen dastehen lassen oder Ihre Strafe mindern?
Davon abgesehen, bleibt Ihre Behauptung, „Gesellschaften mit Gott sind offenbar weniger kriminell als solche ohne.“ eine bloße Behauptung. Sie erläutern ja noch nicht einmal, was Sie mit „mit Gott“ überhaupt meinen – Ihren Gott? Irgendeinen monotheistischen Gott? Oder einfach nur irgendeine Religion, irgendein beliebiger Kult?
Religionen bringen es mit sich, dass sie gewisse Verhaltensschemata propagieren – das KANN gut sein, muss es aber nicht (denken Sie ‘mal an die Menschenopferpraktiken der Azteken). Und selbst, WENN so ein Schema gut bzw. moralisch ist, ist immer noch sehr die Frage, wie ernst man es letztendlich nimmt und was nur Lippenbekenntnisse oder Äußerlichkeiten sind (wir erinnern uns: Hitler war – nominell – Katholik).
Nein, Herr Hüller, Religion an sich macht Menschen nicht messbar besser oder schlechter. Aber sie liefert einen der am leichtesten entflammbaren Gründe, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen. „Mit Gott!“.
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#25   deusexmachina   13:49:38 | Mittwoch, 27. September 2006
@Dr. Otterbeck – Mit Verlaub
…das behaupten SIE!
„Da werden keine „Mysterien“ darstellerisch zur Aufführung gebracht, sondern es ereignet sich die Realpräsenz Christi.“
Diese Unterscheidung ist eine künstliche und eingebildete. Sie haben keine, aber auch nicht die geringste, Berechtigung dazu, dergleichen Wunder für den eigenen Ritus zu behaupten und gleichzeitig Mysterien im, sagen wir, Voodoo-Kult lächelnd abzutun.
Natürlich, es liegt in der Natur der Sache, DASS Sie das tun (Religion hat erschreckend wenig mit Ratio zu tun), aber Sie haben NICHTS in der Hand, es zu legitimieren außer einem matten „Ich glaub’ halt dran“. Ende Gelände.
Sie wollen, dass man das respektiert? Sie wollen, dass man die „Realpräsenz“ NICHT als Massensuggestion und Scharlatanerie, als Quatsch und Aberglauben bezeichnet? Dann, bitte, fangen Sie selber an und geben einfach ‘mal zu, dass Sie gar kein Recht haben, diese angeblichen Unterschiede zu konstatieren, bloß, weil Sie daran GLAUBEN. Seien Sie ehrlich und sagen Sie, dass Sie eben daran GLAUBEN, dass das so ist, aber verkneifen Sie es sich doch bitte, das als objektive Wahrheit auszugeben, dem Anspruch können Sie nicht gerecht werden. Es „ereignet“ sich da nämlich gar nix außer in Ihrem Kopf, und so geht das Anhängern ALLER Kulte.
Tut mir leid, ich schätze ja Ihre Beiträge sonst sehr, aber diese Hybris und Einäugikeit, diese Selbstgerechtigkeit – ich weiß nicht, ist das eine Art Zwangsvoraussetzung, um katholisch sein zu können?
Redaktion benachrichtigen Gibt es ein Recht auf eine „Homo-Ehe“?
#75   deusexmachina   13:40:01 | Mittwoch, 27. September 2006
@Büßer
Es gibt nicht allzuviele Dinge, die mich dazu treiben könnten, zur Waffe zu greifen – aber seien Sie versichert, blindwütige Fanatiker, die anderen Menschen ihre Halluzinationen aufzwingen wollen, gehören dazu.
Dankenswerterweise wird zu gewaltsamer Notwehr allerdings keine Notwendigkeit bestehen, denn es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass man, im Falle erster Ansätze zu diesem Ihren Unterfangen, vielmehr SIE in einer Anstalt landen, da bin ich sehr zuversichtlich und entspannt. Da dürfen Sie dann mit anderen, die sich ihren Satan selbst erschaffen, indem sie ihn sich einreden, beisammensitzen und die Gummiwand ganz extrem tridentinisch anstarren.
Schwelgen Sie also ruhig weiter in Ihren absurd utopischen Unterjochungsphantasien – Sie Clown.
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#21   deusexmachina   13:32:46 | Mittwoch, 27. September 2006
@Athanasius – Na, ist ja kein Wunder…
…dass Sie Stadler für einen Mordskerl halten: Sie haben ja ein durchaus ähnliches Verhältnis zur Wahrheit. Stadler lügt, dass sich die Balken biegen, und schwatzt dummes Zeug, von dem er nichts weiß, nichts wissen kann und – vor allem – auch haargenau weiß, dass er keine Ahnung hat… naja und Sie? Sie erzählen jedem, der’s nicht hören will, dass Sie kreuz.net aufgrund des „Porno“bildchens neulich „nier wieder“ lesen werden, obwohl doch jeder – inklusive Ihnen – weiß, dass es sich dabei lediglich um eine sowohl laute wie auch leere Geste handelt und Sie natürlich wenige Tage später wieder posten, als sei nix gewesen.
Da wären also zwei Fragen zu klären:
a) Wieso blubbert Stadler solchen Müll (oder anders: wieso verstößt ein angeblich so frommer Katholik so unverkennbar gegen das 8. Gebot)?
b) Wieso tönen Sie groß ‘rum, wenn doch jeder weiß, dass Sie’s nicht ernst meinen bzw. nicht durchhalten (also ebenfalls Ihr Wort brechen)?
Die Antwort ist in beiden Fällen dieselbe: Es geht rein um den Effekt, der Inhalt ist total vernachlässigbar.
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#9   deusexmachina   12:26:39 | Mittwoch, 27. September 2006
Dieser Herr Stadler…
…hat nicht die mindeste Ahnung von freimaurerischen Ritualen, sondern erzählt der Zuhörerschaft ungestört von Fakten das, was sie gerne hören wollen und was ihn als scheinbar ganz tollen und vor allem kenntnisreichen Hecht erscheinen lässt.
Dass er dabei munter zusammenfabuliert, was Gerüchteküche und „urban legends“ so hergeben, stört offenbar niemanden. Auf die gleiche Tour versuchte man schon vor langer Zeit, den Tempelrittern an den Karren zu fahren (erfolgreich, wie wir wissen), und auch die Hexenprozesse wurden von dümmlichsten Vorwürfen ähnlicher Art begleitet.
Da man aber Herrn Stadler vermutlich nicht unterstellen kann, dumm zu sein, muss es wohl Charakterschwäche sein, die ihn dazu bringt, zum Zwecke der Erlangung des eigenen Vorteils die Unwahrheit über andere zu verbreiten.
Soviel jedenfalls ist sicher: Herr Stadler war nie bei auch nur einem der angeblichen Freimaurer-Rituale dabei.
Redaktion benachrichtigen Gibt es ein Recht auf eine „Homo-Ehe“?
#69   deusexmachina   12:30:28 | Dienstag, 26. September 2006
@Büßer
„Es ist die aus der christlichen Tradition verpflichtende Aufgabe unserer europäischen Regierungen“
…getreu der Verfassung säkular zu sein sowie die Freiheit des Bekenntnisses (und damit auch die Freiheit VON Bekenntnissen) zu garantieren. Das meinten Sie doch, oder? Alles andere nämlich wäre Geschwurbel.
Was machen Sie denn dann in Ihrer gottesstaatlichen Welt eigentlich mit Leuten wie mir? Also solchen, die keine Christen sind, und die das ganze theistische Gerede sowieso für eine Fata Morgana ganz großen Stils halten? Die Regeln und Gesetze auf Basis von Vernunft und nicht aufgrund des angeblichen, eingebildeten Willens des allmächtigen Fitzliputzli anerkennen? Und das, wohlgemerkt, ja nicht aus Bosheit und Niedertracht, sondern ganz schlicht deshalb, weil wir der – von Ihnen nicht zu widerlegenden – Ansicht sind, dass es besagten Fitzliputzli nicht gab, nicht gibt und nie geben wird (Atheisten) oder jedenfalls doch, dass seine Existenz so ungewiss ist und auf unser Leben ohnehin keinen EInfluss hat (geschweige denn, dass er sich irgendwem ‘mal irgendwann gezeigt hat), dass er aus der universellen Gleichung einfach ‘rausfällt (Agnostiker).
Hm?
Nur zu, spinnen Sie sich ‘mal so richtig aus! Was machen Sie mit Ungläubigen, die das partout bleiben wollen und werden?
Redaktion benachrichtigen Der abgefallene Erzbischof Milingo weihte vier Bischöfe
#18   deusexmachina   12:02:19 | Dienstag, 26. September 2006
@Ansgar
He, Sie sollten doch wissen, dass ich den theologischen Gehalt solcher Absplitterungen weder beurteilen kann noch will. Da für mich religiöse Ansichten, gleich welcher Couleur, nun einmal nur verschiedene Färbungen von Illusionen sind (die vermittelten Werte sind wieder eine andere Geschichte), ist mir das inhaltlich egal bzw. muss es mir sein.
Alles, was ich sehe, ist die äußere Form (und gerade die ist den PiusXlern ja ach-so-heilig), und wiewohl das alles stimmen mag, was Sie sagen, so entlockt einem die äußere Parallele doch ein Schmunzeln, meinen Sie nicht?
Allerdings, bei aller Flachserei, eines war ernst gemeint: Dass es eine gewisse „afrikanische Mentalität“ gibt (und damit ist NICHT das berüchtigte „Der Neger an sich schnackselt gern“ gemeint), die sich von der europäischen spürbar unterscheidet, ist kaum zu leugnen. Und dass ein afrikanischer Rebell auf dem schwarzen Kontinent einige Symapthieboni einstreichen kann, ist durchaus wahrscheinlich. Jedenfalls wäre es nicht erstaunlich, wenn – falls Milingo überhaupt solche Pläne hegt – diese Sympathien zahlöenmäßig sogar weiter tragen als die eher liturgisch orientierten gegenüber Lefebvre. So oder so, der Umgang des Vatikans mit diesen Abpaltlern wird interessant zu beobachten sein – gerade natürlich für die PiusXler, ist ja klar.
Redaktion benachrichtigen Der abgefallene Erzbischof Milingo weihte vier Bischöfe
#15   deusexmachina   10:23:16 | Dienstag, 26. September 2006
@ottaviani – Na, simpel
Man wird einige afrikanische Geistliche umwerben und dabei sogar einen gewissen Bonus haben, weil sich nicht wenige von einem afrikanischen Erzbischof besser verstanden fühlen werden als von einem in Rom sitzenden Deutschen. Man wird vom Papst gerügt werden, dieser wird aber dennoch zögern, die gesamte Gruppierung auszustoßen oder als schismatisch zu bezeichnen – aber nicht, weil er sie nicht für schismatisch hält, sondern, um mindestens einem Teil der Anhänger den Weg zurück offenzuhalten.
Anschließend wird man behaupten, dieses und jenes sowieso sehr viel besser zu wissen als die „Römer“ und wird sich ihnen trotzig verweigern; nichtsdestotrotz wird man steif und fest darauf beharren, weiterhin voll zur römisch-katholischen Kirche zu gehören, denn mit den 2000 Jahren Tradition und dem gewaltigen Machtapparat möchte man ja trotz allen Dissenses gerne protzen, statt sich konsequenterweise auch davon loszusagen.
Naja, und in nicht allzuferner Zeit gibt’s dann eine Website, was weiß ich milingo.net www.milingo.net/ oder so, mit dem netten Untertitel „katholische Nachrichten“, und da wird dann unter diesem Label das abstruseste Zeug verbreitet, von dem man ganz genau weiß, dass Rom das nie und nimmer gut heißen würde oder könnte, aber das Bapperl „katholisch“ macht sich halt gut, auch, wenn man es für sehr andere Zwecke missbraucht.
Geschichte wiederholt sich.
Redaktion benachrichtigen Geleugnete Greuel
#15   deusexmachina   08:57:10 | Dienstag, 26. September 2006
@priest
Aha. Wo genau kann ich die Tabelle einsehen, aus der Sie diese präzisen Informationen haben?
U.a. würden mich die Opferzahlen von Gewalttaten seitens der Zeugen Jehovas, der Priester der Isis und der Mormonen interessieren, aber Daten und Fakten zu den meuchlings von Druiden, Hindus und den indianischen Gottheiten der Fischerdörfer im Gebiet des heutigen Staates Washington (USA) wären für den Anfang auch ‘mal ganz nett.
Wenn Sie gerade dabei sind, geben Sie mir fix noch die Jahreszahlen der protestantisch initiierten Kreuzzüge und der unter altkatholischer Regie geführten Kolonialisierungen, bitte.
Sie scheinen da ja profundes Wissen zu haben, alle Achtung. Weiß die Geschichtswissenschaft schon davon?
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#67   deusexmachina   08:27:16 | Dienstag, 26. September 2006
@Navon – Das wird aber ein Problem
Ich meine, Sex außerhalb der Ehe ist ja bekanntlich eine Riesensauerei alias Sünde – da müsste unser Guntram also schon eine Lesbe heiraten, um sie DANN verführen zu können. Wohlgemerkt, ausschließlich zum Zwecke der Vermehrung, denn alles andere an Sexuellem ist ja ohnehin ganz furchtbar pfui.
Also, die Vorstellung hat was: Guntram, wie er ohne Punkt und Komma Biblisches und (Pseudo-)Moralisches auf eine Lesbe herabregnen lässt, um sie salbungsvollst – und zur Errettung ihrer Seele, versteht sich – zu einer fröhlichen Vermehrungsehe zu überreden. *kicher*
Ich bin davon überzeugt, so ein verkniffener, homophober Ultrakathole, der an Frauen primär Interesse in ihrer Eigenschaft als Gebärende hat, ist genau das, wovon Frauen und natürlich vor allen Dingen Lesben träumen – wer würde da nicht schwach werden?
Aber immerhin, laut Guntrams Argumentation (wenn man das so nennen will, was ich mit viiiiiiel Goodwill jetzt einfach ‘mal tue) muss das ja möglich sein.
Also auf Guntram, keine Müdigkeit vorschützen, suchen Sie sich ‘ne nette Lesbe und legen Sie los mit Ihrem missionarischen Werk. Wir erwarten dann aber Berichte hier auf kreuz.net, gell? Und Fotos, insbesondere von dem roten Handabdruck quer über Ihrer Visage, der Ihren einschlägigen Bemühungen so sicher folgen wird wie das „Amen“ in der Kirche. :-D
Redaktion benachrichtigen „Ich sah immer die durchtrainierten jungen Priesterstudenten“
#64   deusexmachina   07:18:51 | Dienstag, 26. September 2006
@eisenklinik(en)
Vergebliche Liebesmüh’. Vergessen Sie’s einfach. Mancher hat hier ein Bild davon, wie ein Geistlicher zu sein hat, und würde davon um nichts in der Welt abgehen, da können Sie reden, wie Sie wollen, da kann man auf das gute, alte „mens sana in corpore sano“ verweisen, da kann man sogar auf die theologische Schiene gehen und darauf abheben, dass der Körper (nach Gottes Ebenbild geschaffen) ein Tempel sei… vergeblich. So verkniffen, wie manche hier auftreten, so verkniffen, entsagungsvoll, körperfeindlich und im Grunde physisch tot wollen sie ihre Hirten auch haben: Als Liturgieabspulmaschinen (tridentinischer Ritus, natürlich!).
Je vernünftiger Sie argumentieren, desto bittereren Widerstand werden Sie bekommen, denn je einleuchtender das klingt, was Sie sagen, desto schwerer fällt es Ihren Gegenübern, ihre eigene Körperfeindlichkeit zu rechtfertigen, und das müssen sie doch, denn sie kennen ja nichts anderes.
Anders gesagt: Je mehr Sie Recht haben, desto lauthalser wird man Sie attackieren, gerade WEIL Sie Recht haben.
Glücklicherweise wissen Sie ja aus eigener Erfahrung, dass diese Berufsverkniffenen die (leider zuweilen lautstarke) Ausnahme sind. Viel Erfolg weiterhin :O)
Redaktion benachrichtigen Dringender Aufruf zum Gebet
#24   deusexmachina   06:36:14 | Dienstag, 26. September 2006
@Sirilo & timpressum
@Sirilo
„Wieso muß die Muttergottes sich an eine Frau Strack in Sievernich wenden, wenn sie dem Papst etwas mitteilen will?“
Weil dann Frau Strack ihre Eitelkeit nicht befriedigen könnte. Nachdem das Marketingkonzept „Fatima“ so einen durchschlagenden Erfolg hatte, hat es diese Dame eben auch ‘mal nach ihrem Portiönchen Ruhm verlangt. Das „wie mache ich mich ganz ungeheuer wichtig?“-Syndrom hat wieder zugeschlagen, und das Schöne an diesen Erscheingungsscherzen ist ja (für die, denen sie „erscheinen“, dass niemand in der Lage ist, sie als falsch zu widerlegen.
@timpressum
„Kann mir mal jemand erklären, wieso immer nur Maria erscheint und nicht Jesus? Oder wieso erscheint nicht mal Petrus?“
Habe ich mich auch schon gefragt. Ich denke, das ist eine Sache des Marketings. Man darf nicht übertreiben – eine Erscheung Jesu würde wohl von vielen als anmaßend empfunden werden, damit würde sich der erscheinungsmäßig Beglückte ja auf die Ebene der Jünger hieven, das kommt halt nicht so gut.
Maria aber ist halt – als Nicht-Gott bzw. Nicht-Gottessohn – „zweite Garde“, das wirkt dann „irgendwie bescheidener“, obwohl es das natürlich nicht ist. Jedenfalls klingt es glaubwürdiger (obwohl es auch das nicht ist) – überlegen Sie ‘mal, was würden Sie eher glauben: Wenn ich behaupte, der japanische Kaiser hätte mich angerufen, oder wenn ich sagte, sein Privatsekretär hätte das getan? Glatt gelogen wäre beides, aber letzteres gibt sich wenigstens einen „plausiblen“ Anstrich.
Redaktion benachrichtigen Gibt es ein Recht auf eine „Homo-Ehe“?
#43   deusexmachina   08:51:18 | Montag, 25. September 2006
@Graf Galle
„Die Wiedereinführung der §§ 175 und 175 a StGB verstößt nicht gegen das GG.“
Mit Verlaub, das sieht das BVerfG ein klein wenig anders, und eine „Lex Galle“ ist nun einmal nicht Grundlage dieses Staates. Wenn der Begriff „Privatrecht“ nicht schon anderweitig belegt wäre, würde er trefflich Ihr juristisches Verständnis beschreiben.
„Es gibt hierzu ein Urteil aus den 50 ‘er- Jahren.“
Ihnen ist alles ein Graus was aktueller ist als das, kann das sein? Wie lebt es sich eigentlich so im Gestern? Wobei die „50er“ für Sie ja schon relativ modernistisch sind, gell?
„Ggf. gegen EU- „Recht“.“
Nicht nur „ggf.“, und die Anführungszeichen können Sie sich sparen.
„Aus dieser Freimaurerdiktatur sollte Deutschland sowieso
möglichst bald aussteigen.“
Wenn Sie irgendwann noch’mal als ernsthafter Diskutant wieder einsteigen wollen, gewöhnen Sie sich die Verwendung solcher dümmlichen Kampfparolen ab. Das ist NPD-Vokabular, das bekanntlich vor billigster Polemik und primitivster Stimmungsmache nur so strotzt.
Diese „Freimaurerdiktatur“ ist übrigens so ziemlich das friedlichste multinationale Gebiet aller Zeiten und Regionen. Aber für Leute mit vorvorgestrigen Großmachtsambitionen und einem ausgeprägten Faible für Deutschtümelei und Xenophobie ist das natürlich nix.
Redaktion benachrichtigen „Meine Einstellung zu Religion ist feindselig“
#29   deusexmachina   07:34:37 | Montag, 25. September 2006
@shanny
Halten wir ‘mal fest:
1.) Anonymität im Netz ist nicht per se schlecht. Problematisch wird es erst dann, wenn sie offenkundig dazu missbraucht wird, sich aus der verantwortung zu stehlen, wie hier bei kreuz.net. Wikipedia hingegen hat einen gar nicht anonymen Trägerverein – wenn Sie ernstliche Pronleme mit denen zu haben meinen, haben Sie einen, auch juristich greifbaren, Ansprechpartner.
2.) Wenn jemand NICHT anonym ist, dann missbrauchen Forentrolle wie „Jawohl!“ und Konsorten das dazu, unter Angabe des Klarnamens die absurdesten Verleumdungen ins Netz zu blasen. Anonymität hat also durchaus ganz handfeste Vorteile – wie übrigens besagte Trolle, die ihren Schwachsinn schließlich ihrerseits nie unter Klarnamen absondern, selbst sehr genau wissen.
3.) Auf welchem Niveau man gerade hier auf kreuz.net unliebsamen Zeitgenossen ans Bein zu pinkeln versucht, sehen Sie doch einige Zeilen weiter unten: Der werte „Jawohl!“ hat nicht einmal die mindeste Ahnung, wer „FritzG“ denn eigentlich ist, geschweige denn irgendein Wissen um dessen Reallife – was ihn nicht davon abhält, die aus einer gewissen Ecke schon gewöhnten, schwachsinnigen Blubbereien á la „Kinderschänder“ (und woher würde er das wissen wollen? Aber das ist diesen Heinis ja eh’ egal, die benutzen strafbare Verleumdunge, wie andere Leute „Dummkopf“ sagen, selbst, wenn auch dem Letzten klar ist, dass sie Dummfug faseln.) abzusondern. Und da meinen SIE, Sie hätten Grund, sich aufzuregen?
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#41   deusexmachina   12:20:19 | Sonntag, 24. September 2006
@Schnabeltier
„Da Sex zur Fortpflanzung dient“
Aber nicht nur. Sollten Sie das wirklich so sehen, tun Sie mir aufrichtig leid, und Ihre Partnerin erst recht. Falls Sie eine haben, die das mitmacht.
„Weil ein Kind den Vater und die Mutter braucht!“
Die hat es ja auch. Allerdings geht das prima auch ohne Trauschein – Milliarden von Menschen haben das belegt.
„Weil Gott das so wollte (Genesis).“
Das behaupten Sie. Sie behaupten ja überhaupt immer, so haarklein zu wissen, was dieser „Gott“ denn so alles will. Dabei sind Sie nicht einmal in der Lage, zu belegen, dass es ihn überhaupt gibt. Ein bisserl mager für Regelungen, die das Leben von Milliarden von Menschen bestimmen. Kommen Sie wieder, wenn Sie Belege sowohl für Gottes Existenz als auch für seinen tatsächlichen Willen haben.
Vielleicht weil Heil in einer heiligen Verbindung ist!
Zirkelschluss. „Heilig“ wird Sie ja erst durch Ihre Behauptung, sie sei gottgewollt.
Nichtchristen sollten sich an die katholischen Normen halten, weil die christliche Lehre der einen Kirche gesund ist für alle Menschen.
Bla. Für Nichtchristen sind Ihre Normen so relevant wie die Gebote Odins. Und die angebliche „Gesundheit“ ist pure Behauptung, wie üblich.
aber durch das Fehlverhalten von Nichtchristen (wie auch von Christen) kommen viele vom rechten Weg ab. Und das ist mir nicht egal!
Ahja, weil SIE zu schwach sind, sich an die eigenen Normen zu halten, wollen Sie alle anderen unter dieselbe Knute zwingen? Sehr liebenswürdig.
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#24   deusexmachina   11:59:13 | Sonntag, 24. September 2006
@Jawohl
Mit Verlaub, Sie haben wohl dezent einen an der Klatsche?
„Ein netzbekannter Kinderschänder“???
Sonst noch ‘was, Sie dreister Spinner?
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#23   deusexmachina   11:46:20 | Sonntag, 24. September 2006
@Schnabeltier
„In den Reihen der Kirche“, was die Gläubigen angeht, vermutlich schon, eher wohl niedriger, weil es mich sehr wundern würde, wenn nicht viele Homosexuelle irgendwann aus einer Kirche, die sie ablehnt, austreten. In den jüngeren Jahrgängen aber dürften die Anteile identisch sein.
Innerhalb des Klerus allerdings… gehen Sie das ‘mal logisch an: Der Zölibat ist bekanntlich für manchen ein Hindernis, Priester zu werden. Auch die Aussicht, mit dem von der eigenen, sexuellen Orientierung bevorzugten Geschlecht (hier also: Frauen) nichts mehr zu tun zu haben bzw. nichts mehr zu tun zu haben dürfen (was über nette Gespräche hinausgeht), ist natürlich für viele eher unschön.
Für Homosexuelle präsentiert sich das aber ganz anders: Sie blicken auf eine rein männliche Gesellschaft, noch dazu eine, in der reine Männergemeinschaften nicht skeptisch beäugt, sondern ganz selbstverständlich und sogar befohlen sind. Das Priestertum dürfte dem Homosexuellen ganz einfach weniger abschreckend erscheinen als dem Heterosexuellen… daher vermute ich innerhalb des Klerus einen Homosexuellenanteil, der signifikant über dem bevölkerungsdurchschnitt liegt. Schwule verlieren einfach weniger, wenn sie Priester werden (und ihr Risiko, „aufzufliegen“, ist ungleich geringer, denn beim Umgang mit Frauen guckt doch jeder einem Priester auf die Finger).
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#16   deusexmachina   10:04:36 | Sonntag, 24. September 2006
@Graf Galle
Tja, dumm für Sie, dass in der Bundesrepublik Deutschland gilt:
Grundgesetz sticht Katechismus!
Und daran wird sich aller Voraussicht nach auch nichts mehr änderm – am GG vielleicht schon, aber jedenfalls nicht daran, dass man ein Regelwerk anerkennt, das über dem religiösen Tralala einer Minderheit (und wenn Sie so weitermachen: Splittergruppe) der Gesellschaft steht.
Aber statt hier die großen Reden zu schwingen, engagieren Sie sich doch einfach dafür, dass man die ganzen Homosexuellen erst aus dem Priesteramt und dann aus Ihrer Kirche wirft – damit würde man den Klerus jedenfalls schon’mal nett abspecken ;O)
Ihnen ist schon klar, wie dümmlich diese Schwulenhetze ist angesichts des Homosexuellenanteils in den eigenen Reihen? Nicht, dass ich den schlimm fände – aber SIE :-D
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#36   deusexmachina   04:47:30 | Sonntag, 24. September 2006
@Schnabeltier
Moral ist kein Selbstzweck, sie hat einen Sinn.
Welcher könnte das wohl sein?
Moral, die dazu dient, die Summe allen Leids zu vergrößern, ist keine. Moral um ihrer selbst willen ist ebenfalls keine.
Sie mögen ja dies oder jenes als Tabu begreifen, aber auch Tabus wollen hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit stets aufs Neue hinterfragt und geprüft sein. Was gestern Sinn hatte, kann heute widersinnig sein – so sind Sie, wenn ich daran erinnern darf, mit nicht wenigen alttestamentarisch-jüdischen Normen umgegangen, die den Heidenchristen als ganz einfach nicht zweckmäßig erschienen.
Das Problem mit der Moral oder vielmehr mit jenen, die sie stets im Mund führen, ist, dass damit sehr häufig eine irgendwann einmal definierte Moral gemeint ist, die heute in dieser Form eben nicht mehr sinnvoll ist und zur Farce verkommen ist, zum Ritual um seiner selbst willen.
Ich sage nicht, dass Ihre moralischen Werte alle falsch sein müssen. Aber sie scheinen jedenfalls sehr starr zu sein und wenig offen für Adaptionen an die Erfordernisse der Realität.
Beschreiben Sie doch ‘mal in knappen Worten, was das inhärent Schreckliche an Sex ist, dass man ihn tunlichst gar nicht, aber auf keinen Fall außerhalb der Ehe und sowieso möglichst spät haben sollte. Und erläutern Sie bei der Gelegenheit, warum Nichtchristen sich an Ihren katholischen Normen orientieren sollten oder gar orientieren müssen (wg. Gesetzen) sollten. Kann Ihnen doch eh’ wurscht sein, was die Heiden machen? Was ficht’s Sie an?
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#46   deusexmachina   02:40:49 | Sonntag, 24. September 2006
@gelasius
„Man kann jeden Diskussionsbeitrag, der einem nicht paßt, als „mittelalterdenke“ abqualifizieren“
Das ist richtig, aber das tue ich nicht. Ich meinte das schon sehr konkret bei Ihnen, denn was Sie da tun, ist in der Tat ein überholtes Denkmuster, nach dem Schema: „Wir wissen’s heute nicht, also können wir’s überhaupt nicht wissen“, und das, wohlgemerkt, unter anschließendem Verweis auf irgendwelche metaphysischen und sowieso unbeweisbaren Alternativen.
Ich finde das immer wieder spannend, wie sorglos gewisse Leute mit den abenteuerlichsten Hypothesen umspringen, während sie an wissenschaftlichen Theorien bis in letzte Härchen herummeckern. Schon toll, meinen Sie nicht? Überlegen Sie ‘mal, da kritisieren Sie (grundsätzlich zu Recht), dass wir über die Funktion des Gehirns heute noch viel zuwenig wissen, um eine abschließende Aussage machen zu können, leiten dann (diesmal zu Unrecht) daraus ab, dass das auch immer so sein wird und muss und schließen letztendlich (und nun vollkommen auf Sand gebaut), dass es eine „Seele“ geben muss, für die uns jegliches Indiz fehlt und über die alle, die darüber spintisieren, freiswebend herumsalbadern können, weil ja eh’ nix zu beweisen oder zu widerlegen ist.
Klasse.
Erinnert übrigens an das schöne, alte Konstrukt vom „Äther“. Und wird sich vermutlich ähnlich in Wohlgefallen auflösen, diese Seele als Entität.
Mir gefällt immer noch am besten der Spruch, nach dem die Seele für den Menschen das ist, was beim Motorrad die Geschwindigkeit.
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#133   deusexmachina   05:03:47 | Samstag, 23. September 2006
@Christian Hüller
„Aha, auch Sie einer von denen, die glauben, dass der Papst ein Feigling ist.“
Das entnehmen Sie… woraus?
Ich denke eher, dass es bis zu einem gewissen Grad die Verpflichtung seines Amtes ist, es insofern „jedem recht zu machen“, als der Papst einerseits selbstverständlich seinen Schäfchen ein guter Hirte sein soll, andererseits als oberster Repräsentant seiner Kirche wesentlich für ein gedeihliches Verhältnis zu allen anderen Religionen verantwortlich zeichnet. Daraus ergibt sich zwanglos eine innere Spannung mindestens bei jenen, die ihre eigene Religiösität geradezu über das „anders als die anderen sein“ definieren (diese Fraktion ist ja speziell auf dieser Website hier besonders stark vertreten).
„Feige“ nenne ich Benedikt XVI. sicher nicht, warum sollte ich? Er unterliegt eben Zwängen – Zwängen, die er bei seiner naiven (in diplomatischer Hinsicht) Rede in der Uni schlicht übersehen oder unterschätzt zu haben scheint.
Gerade bei Benedikt nehme ich die Anerkennung des Islams (in Maßen, natürlich) durchaus ernst. Aber er kann eben nur bis zu einer bestimmten Grenze gehen, jenseits derer er die Frage provoziert, wo denn dann noch der Überlegenheits- und gar Alleinseligmachungsanspruch der RKK kommen sollte. Und lange VOR Erreichen dieser Grenze wird ihm aus den Reihen der Ultrakatholen bereits das beliebte „Anathema!“ nachgeschrien.
Konflikte zu vermeiden, KANN feige sein. Oder vorsichtig. Oder auch weise.
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#41   deusexmachina   04:40:43 | Samstag, 23. September 2006
@Benedikt (und den Nassforschling)
„Neutralität“? SIE vertreten eine Religion und eine spezifische, spirituelle Weltanschauung – ich tue das NICHT, lehne es, im Gegenteil, ab… da können Sie nicht einfach daherkommen und das flugs zu ebenfalls einer Art Religion samt Zubehör wie Missionierung umdeuten. Nach Ihrer Logik wäre ein Nichtraucher „süchtig nach Nichtrauchen“!
Es fehlt uns (Atheisten & Agnostikern) an so ziemlich allem, was zünftige Missionierung ausmacht: Wir haben keinen Auftraggeber, keine Gemeinschaft, keine Dogmen, Lehren, höhere Werte (d.h. alles das haben wir vielleicht schon, aber individuell und eben NICHT als etwas, für das man „missionieren“ könnte). Sie „Religiöse“ kennen natürlich auch Unterschiede, aber gerade als Katholik mit den verbindlichen Regeln des KKK würde ich das an Ihrer Stelle ‘mal besser nicht überbetonen. WIR HABEN UND WOLLEN KEINEN KATECHISMUS, FÜR DEN WIR MISSIONIEREN KÖNNTEN!
Bitte, schlucken Sie’s einfach: Wo niemand sendet, gibt’s keine Gesandten. Fertig, aus. Was Sie meinen, sind Menschen mit Lust an der Diskussion und dem Wunsch zu überzeugen – wenn Sie das „Missionieren“ nennen, entwerten Sie den Begriff, indem sie ihn auf praktisch jede Diskussion ausdehnen.
@gelasius
Ich meinte schon „entblößen“. Für Ihre Version mangelt es am „ent“. Und daraus, dass wir das Gehirn noch nicht ganz verstehen (wieviele Jahrzente genau forschen wir daran jetzt erst?), abzuleiten, es könne nicht alleinverantwortlich sein für das, was Sie „Seele“ nennen, ist… „Mittelalterdenke“.
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#5   deusexmachina   01:17:12 | Samstag, 23. September 2006
@Raimund von to-lose
(Naja, angesichts des schmucken Kreuzchens ja wohl eher „von has-lost“.)
Doch, ich finde einiges, worüber ich mich aufrege. In allererster Linie wäre da der Umstand zu nennen, dass kreuz.net es ‘mal wieder geschafft hat, durch in der Tat blödeste Polemik und Verdrehung so zu provozieren, dass ich mich instinktiv gegen den Artikel und damit scheinbar vor die Pädophilen stelle, mit denen ich an sich in keinster Weise sympathisiere.
Aber wenn Leute wider besseren Wissens und böswillig von Pädophilen allgemein als von „Kinderschändern“ sprechen, dann geht mir einfach der Hut hoch – nicht nur, dass ich den Begriff „Kinderschänder“ an sich schon pervers finde („Missbraucher“ käme der Sache deutlich näher): Der Anteil an Pädophilen, denen man tatsächlich Kindesmissbrauch vorwerfen kann, ist eine kleine Minderheit – das Gros der Missbrauchstaten wird ohnehin von Nichtpädophilen begangen.
Und dann sind da natürlich wieder die ollen Kamellen, mit denen „geschickt“ (ha, ha) der Bogen von der niederländischen Pädophilenpartei zu den deutschen GRÜNEN geschlagen werden soll – und eine Überlegung zur Herabsetzung des Schutzalters auf ein Alter immer noch jenseits der Pubertät hat mit „Pädophilie“ nichts, aber auch wirklich NICHTS zu tun.
Für alle, die’s noch immer nicht kapiert haben: Pädophile stehen auf VORpubertäre Kinder.
So, und wenn man diesen ganzen Schwachsinn ‘mal beseitigt hätte, DANN könnte man ernsthaft diskutieren – aber daran haben die kreuz.netler ja gar kein Interesse.
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#27   deusexmachina   15:35:54 | Freitag, 22. September 2006
Ganz deutlich „Nein“, Benedikt
Sie unterliegen hier einem weitverbreiteten Irrtum, den religiöse Menschen oft begehen: Sie setzen die „Anschauung Atheismus“ mit Ihrer Anschauung qualitativ gleich. Das ist aber Unsinn, da Agnostizismus / Atheismus lediglich das FEHLEN eines bestimmten Aspektes bedeutet – darüber hinaus HABEN wir gar keine gemeinsame Anschauung!
Hier von „Weltanschauung“ zu sprechen, ist, als ob Sie alle Menschen, die keinen Spinat mögen, als eine geschlossene Gruppe ansehen.
Also, bitte: Es GIBT diese „atheistische / agnostische Weltanschauung“ gar nicht bzw. allenfalls in etwa so vielen Ausfertigungen, wie es Agnostiker und Atheisten gibt. Deswegen ist ja auch dieses aus religiösen Kreisen oft gehörte Geunke so dämlich, dieses Gerede von Interessensgruppen, Lobbies etc. Die haben SIE – wir haben die gar nicht! Gucken Sie sich doch die kümmerlichen Vereinchen der „Freidenker“ etc. ‘mal an – die werden nie ‘was Großes, weil wir viel zu unterschiedlich denken, eben KEINE verbindene Anschauung haben – außer in diesem einen, einzigen Aspekt, der noch dazu uns naturgemäß viel unwichtiger ist als Ihnen.
Also, bitte: Sprechen Sie nicht von „Missionieren“, wenn Sie nur einfach „Diskutieren“, meinetwegen auch „Überzeugen (wollen)“ meinen. Mission, das ist IHR Terrain.
Mir persönlich ist es z.B. herzlich egal, ob Sie an Gott glauben. Alles, was mich wirklich interessiert, ist, ob Sie MIR das oder die sich daraus ergebenden Gesetze aufzwingen wollen. Ansonsten – pft, glauben Sie, was Sie wollen.
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#25   deusexmachina   14:58:44 | Freitag, 22. September 2006
@Benedikt
Mein lieber Benedikt, das ist definitiv keine „Definitionsfrage“. Denken Sie ‘mal kurz über die lateinische Wortbedeutung nach. Dann vielleicht noch ein kurzes Abschweifen in Überlegungen darüber, inwiefern wir Agnostiker und Atheisten organisiert sind (nämlich praktisch gar nicht, jedenfalls zu 99.x%), und dann merken Sie:
1. Wir kennen keine göttliche Entität, die uns senden oder beauftragen könnte
2. Wir haben keine Glaubensgemeinschaft, die uns senden oder beauftragen könnte
3. Wir haben an sich auch überhaupt keine Sendungsinhalt oder Auftrag im missionarischen Sinn, sondern allenfalls das Gegenteil
4. Agnostiker und Atheisten haben lediglich die Gemeinsamkeit, die Existenz Gottes zu bezweifeln bzw. zu bestreiten, und da hört es dann schon auf. Was für eine Botschaft, bittesehr, sollten wir denn verkünden?
Sie können natürlich, wenn Ihnen das Spaß macht, jede beliebige Meinungsäußerung und Argumentation als „Missionierung“ bezeichnen.
Dann haben Sie allerdings eine Privatdefinition des Begriffs. Zur Mission gehört nun einmal, gesandt / beauftragt zu sein und eine Sendung / einen Auftrag zu haben.
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#23   deusexmachina   14:47:15 | Freitag, 22. September 2006
@gelasius
Ähm, junger Freund (das „jung“ schließe ich aus Ihrer etwas nassforschen Art), Sie blubbern da etwas über und verwickeln sich in Fehlschlüsse.
1. Ich habe keinerlei Aussage darüber gemacht, für einen wie „kompetenten neurologischen Wissenschaftler“ ich Herrn Drewermann halte. Ich vermute nicht, dass er das ist, sein Themenschwerpunkt ist ja eher philosophisch-theologischer Natur. Dennoch wird er sich kundig gemacht haben. Alles, was ich sagte ist, dass ich ihm in dem, was hier von ihm zitiert wird, zustimme.
2. Ich bräuchte im Zweifelsfall nicht einmal einziges Argument. Derjenige, der die Existenz von etwas, das nicht evident ist (und das ist die Seele nun wahrlich nicht), behauptet, ist in der Beweispflicht. Also Sie. Ich anerkenne eine behauptete Existenz von irgendetwas nur dann, wenn ich Gründe und Belege dafür habe – das ist gut-wissenschaftliche Gepflogenheit. Noch einmal deutlich: SIE behaupten, dass es eine Seele gibt, also bewiesen SIE, dass das so ist – sonst könnte ja jeder jeden Schwachsinn behaupten und ihn so lange als „wahr“ verkaufen, wie man es nicht widerlegt… z.B. die Existenz von rosaroten Einhörner auf Proxima Centauri. Die alle „Max“ heißen.
3. Ich bin Agnostiker, nicht Atheist.
4. Ich missioniere nicht. Das tun übrigens auch Atheisten nicht – „Missionierung“ ist Religionen vorbehalten. Daraus dürfen Sie ableiten, dass ich Missionierung ablehne.
5. Sie kennen Hern Drewermann nicht persönlich und entblößen sich, wenn Sie ihn per Vornamen ankumpeln.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Erkenntnis des Eugen Drewermann
#20   deusexmachina   13:25:16 | Freitag, 22. September 2006
@gelasius
Naja, wenn Drewermann der Meinung ist, ER habe keine Seele, ist er natürlich auch der Ansicht, SIE hätten EBENFALLS keine – anders als „verallgemeindernd“ geht das wohl kaum (wenn wir nicht in alte Zeiten zurückfallen wollen, in denen Geistliche darüber herumschwadronierten, ob denn nun Indios und Schwarze überhaupt eine Seele hätten).
Sie verallgemeinern doch genauso und gehen davon aus, dass ich, wie Sie, eine Seele hätte, obwohl ich mir das an sich verbitte und „Seele“ als schiere Funktion begreife?
Und übrigens kann diese Funktion durchaus beeinträchtig (= psychisch krank) sein, ohne deswegen eine Entität darstellen zu müssen. Das Betriebsystem Ihre Rechners kann, obschon lediglich aus Software bestehend, auch Macken haben, die nur auf der Hardware beruhen.
@all
Kann mir eigentlich wer sagen, was dieser Raimund von to-lose (sorry for the pun, couldn’t resist) eigentlich WILL? Was FASELT der da? Hö?
Redaktion benachrichtigen Armes Deutschland
#20   deusexmachina   04:52:12 | Freitag, 22. September 2006
Manchmal pack’ ich’s wirklich nicht mehr…
…diesen braunen Hirnschiss, der hier von manchen verbreitet wird! Vorgestern war’s Malachias mit seinem unsäglichen Gefasel von „Volljuden nach jüdischem verständnis“ (die Juden kennen diesen begriff gar nicht – allenfalls aus den Nürnberger gesetzen, die Malachias offenbar als Poster im Wohnzimmer hängen hat, komplett mit Beferkelungsdiagramm, wer mit wem sonstwierassige Kinder zuegen kann). Heute dieser absurde Quatsch von „Hitlers“ Autobahnen!
Benedikt hat natürlich vollkommen Recht, und das ist lange bekanntes, historisches Faktum. Das einzige, wo ich etwas widersprechen möchte, ist der angebliche Primärsinn der Autobahnen zur Bewegung von Truppen und Kriegsgütern. Das war ein nettes Extra, aber nicht wirklich das Wichtigste – Straßen sind wichtig vor allem in Frontnähe (wo man schwerlich Autobahnen bauen konnte, vor allem nicht vor einem ANGRIFFSkrieg); im Hinterland war die Eisenbahn ganz hervorragend geeignet.
Das Primäraugenmerk lag auf der gewaltigen Propagandawirkung. Autobahnen waren ganz nach Hitlers Geschmack: Man konnte sie als „Werke des Volkes“ (und „für’s Volk“) ausgeben, man gab Hunderttausenden ‘was zu tun (IIRC kamen die unmittelbaren Gelder aus dem Vermögen der aufgelösten Gewerkschaften – die Arbeiter also haben die Autobahnen bezahlt), das Ganze war riesengroß – Hitlers feuchter Traum. Und deswegen war er ja bei möglichst jeder Abschnittseröffnung persönlich zugegen.
Na, Graf Galle, was kommt als nächstes? Die packende Geschichte vom Haunebu?
Redaktion benachrichtigen „Meine Einstellung zu Religion ist feindselig“
#16   deusexmachina   04:10:44 | Freitag, 22. September 2006
@möchtegern-kathole
Diese katholische -pedia gibt es ja bereits, kathpedia.com www.kathpedia.com/index.php?title=Hauptsei…, bei der übrigens ein paar der „hiesigen“ auch mitschreiben (eben fiel mir z.B. ein Benutzer „Otterbeck“ auf, der wohl „unser“ Dr. Otterbeck sein dürfte). Die Artikelauswahl ist natürlich im Vergleich zur Wikipedia bescheiden, aber das ist für ein „Fachlexikon“ ja auch ok. Wichtiger ist, dass POV (point of view) bei Wikipedia ein Schimpfwort, bei Kathpedia allerdings Grundprinzip ist: Es wird katholische Sicht vermittelt, enzyklopädisch-neutrale Sicht wird nicht einmal angestrebt.
Schwerer dürfte allerdings wiegen, dass es viele Kapazitäten auf ihren jeweiligen Gebieten als schlichtweg lohnender betrachten, an einem großen, anerkannten Projekt mitzuarbeiten (mit dem sie ja auch viel mehr Menschen erreichen), als an einem kleinen Nischenprojekt. Ohne jetzt die Autoren im einzelnen zu kennen, vermute ich einfach ‘mal auf Basis der Wahrscheinlichkeit, dass bei Wikipedia mehr Fachleute mitarbeiten – auch katholische.Lediglich der durchschnittliche Theologielevel dürfte bei Kathpedia höher liegen.
Ganz allgemein ist zu Wikipedia & Co. aber zu sagen: Keines dieser Projekte ist kommerziell, keines startete mit einem riesigen Budget. Ihr Erfolg ist allein der Begeisterung der Autoren und der Akzeptanz der Leser zu verdanken. Wer da von „linksgesteuertem Ignorantenprojekt“ bramabassiert, verkennt massiv die Realität und will ganz einfach nicht wahrhaben, dass es vielmehr SEIN Standpunkt ist, der recht spürbar abweicht.
Redaktion benachrichtigen Halbe Kinder, verfallen ihrem Sexualtrieb
#17   deusexmachina   00:27:57 | Freitag, 22. September 2006
Und auch hier noich einmal die Frage…
…warum, wenn man denn so nachdrücklich aif die in Sachen „Abtreibung“ umgesetzten Gelder abhebt, man nicht gleichermaßen (lies: gleichermaßen blödsinnig) auf die um ein Vielfaches höheren Summen hinweist, die mit Geburten und Kinderbedarf im Allgemeinen umgesetzt werden?
Na?
Warum gibt es da nicht die schönen Begriffe „Hebammenlobby“ oder es wird von der „Milupa-Connection“ gefaselt (und das, OBWOHL jedem informierten menschen bekannt sein sollte, dass gerade auf dem Gebiet der Babynahrung regelrecht verbrecherische Praktiken angewendet werden)?
Dies nur, um ‘mal auf die Debilität dieser, bei der Abtreibung verwendeten, Begrifflichkeiten hinzuweisen.
Redaktion benachrichtigen „Meine Einstellung zu Religion ist feindselig“
#11   deusexmachina   14:51:35 | Donnerstag, 21. September 2006
@Marcel
Da ist ja wohl der (Genuer: Ihr) Wunsch der Vater des Gedankens. Benedikt hatte Ihnen doch erklärt, warum das nix werden wird. Natürlich kann immer ‘mal wer ein NEUE Idee haben, die Wikipedia in den Schatten stellt – ja und? Meinen Sie, dadurch würde irgendetwas anders und dieses neue System würde urplötzlich von ultrarechtsgerichteten Pseudofrömmlern dominiert?
Zum Artikel übrigens: Stimmt, FritzG ist antiklerikal eingestellt – das ist sein Recht so sehr, wie viele hier antiatheistisch sind. Was ihn allerdings ehrt und auszeichnet, ist, dass er in der Regel versucht, aus Streitereien mit religiösem Kontext ‘rauszubleiben (man entblödet sich hier ja nicht, ihm selbst das ankreiden zu wollen!) – nur gelingt das halt nicht immer, und Admin ist nun’mal Admin. Finden Sie sich damit ab. Oder werden Sie selbst einer, nur zu.
@Sulpicius
Angenommen, FritzG bekäme tatsächlich Sozialhilfe aka Hartz4 (keine Ahnung, ich kenne ihn nicht privat) – ja, und dann? Was wollen Sie damit andeuten? Was, WENN es so wäre? Anders gefragt: Was soll der blöde Spruch?
Oder, ‘mal noch anders gefragt: An welchem gemeinnützigen Projekt arbeiten denn SIE ehrenamtlich und mit hohem Zeit- und Energieaufwand mit? Wo kann man das bewundern? Na?
Oder wollen Sie Ihre Ein-Satz-Stänkereien hier etwa als Dienst an der Menschheit verkaufen?
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#115   deusexmachina   10:11:26 | Donnerstag, 21. September 2006
@DieFidele
Jetzt kann ich doch nicht widerstehen, schließlich ist Adamas mein absoluter Lieblingsautor:
Die Geschichte um die „42“ ist ein Gleichnis. Übrigens eines, das Ihnen gefallen könnte. In dem Buch stellen sich die Menschen – wie alle Menschen – „die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“. Und da sie nicht so richtig dahinter kommen, entwickeln sie den gewaltigsten Computer des Universums. Der rechnet viele hunderttausend Jahre (inzwischen hat sich um ihn ein Kult gebildet), um dann eines Tages als heißersehnte Antwort auszuspucken: „42“.
Die Menschen sind natürlich ziemlich wütend, bis der Computer ihnen erklärt, dass die Antwort schon richtig sei – nur wüssten sie eben die exakt passende Frage noch nicht. Diese zu finden, bräuchte es aber einen viel gewaltigeren Computer als ihn, der Millionen Jahre rechnen würde – und er entwirft ihn. Dieser Computer wird von seinen Bewohnern (die nichts von der Funktion ihrer Heimat wissen) „Erde“ genannt…
Nach vielen Zwischenfällen (u.a. die Sprengung der Erde aufgrund des Baus einer intergalaktischen Umgehungsstraße) wird die Frage endlich verlautbart – und sie ist kurz, prägnant und vor allem ganz einfach mathematisch falsch.
Ich bin sicher, über den tieferen Sinn dieser Story müssten eigentlich auch Sie schmunzeln können – den kann man nämlich weitgehend ungeachtet eines religiösen Bekenntnisses erfassen.
Außerdem endet diese Geschichte im 4. Buch einer fünfbändigen Trilogie :O)
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#112   deusexmachina   09:46:40 | Donnerstag, 21. September 2006
So langsam nervt das Thema
Der Papst hat einen gelehrten Vortrag gehalten, der von genau den Leuten aufgeschnappt wurde, für die er nicht bestimmt war und genau so aufgefasst wurde, wie er nicht gemeint war, und das natürlich von Leuten, die danach lechzen, sich beleidigt fühlen zu können, um dann so richtig aufzutrumpfen, als wollten sie alles das bestätigen, was der Papst da gesagt hat.
Andersrum muss man sagen, dass Benedikt XVI ein zu kluger Mann ist, wenn gleich diplomatisch nicht eben ein As, sondern eher der Gelehrtentyp, als dass ihm so etwas hätte passieren dürfen. Er ist lange genug auf dieser Welt und weiß Gott erfahren genug. Aber halt doch eher im Disput statt auf dem diplomatischen Parkett. Ja, hat der Mann denn keine Berater?
Jedenfalls besteht weder ein Anlass, jetzt den Rundumschlag gegen die bösen Moslems zu starten, noch zu einem großen Halali auf irgendeinen Ketzerpapst. Alles Quatsch.
Ach ja, apropos Quatsch:
Gehn’s, Lingen, wenn Sie „extreme Atheisten“ und Agnostiker durcheinanderwirbeln, dann sind Sie ja noch viel ignoranter als Ihre Anmerkungen in Sachen „Hitchhiker“ vermuten ließen. Ich muss allerdings zugeben, dass Sie – nach allem, was ich von Ihnen so bislang zu lesen das schwindelige Vergnügen hatte, sie der erste Pater sind, bei dem mich das Gefühl beschleicht, mehr vom Theologie zu verstehen als er. Und das will was heißen, Donnerknispel!
Aber machen Sie sich nichts draus – bekanntlich sind Sie ja der EINZIGE ECHTE katholische Geistliche.
Cranivakantist?
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#35   deusexmachina   15:47:14 | Mittwoch, 20. September 2006
@Benedikt – Grammatik und so
„…mit denen wir einen einzigen Gott anbeten“
Das kann tatsächlich beides heißen: Dass beide JEWEIL einen einzigen Gott anbeten oder dass beide DENSELBEN (einzigen) Gott anbeten. Und da wir davon ausgehen dürfen, dass gerade diese Worte unendlich sorgsam abgewogen wurden, ist dieser Interpretationsspielraum definitiv gewollt.
Wobei natürlich die simple Feststellung, dass auch der Islam monotheistisch ist, redundant und belanglos ist. Zu einer Feststellung der Identität beider Gottesverständnisse hingegen dürfte sich der Papst kaum hinreißen lassen – letztendlich also schwammig-besänftigendes Blafasel, was er da abgesondert hat.
Übrigens, zu dem unteren: Was Sie so alles meinen, was ich bin oder nicht bin. Zudem meistens irrig – natürlich akzeptiere ich, dass es auch nicht greifbare Dinge als „real“ geben kann. Liebe z.B., Emotionen, Ideen… Auch Götter, wiewohl an sich irreal, können zu sehr realen Manifestationen der Macht werden. Auch, wenn es Jehova gar nicht gibt, übt sein Bild doch Macht aus, ähnlich, wie unzählige Götter vor ihm das schon getan haben, obwohl es die alle nie gegeben hat. Wie könnte ich das leugnen? Ob das GUT ist, das wiederum ist eine ganz andere Geschichte, insbesondere dann, wenn diese spirituellen Illusionen jahrtausendelang Zündstoff für die Menschen waren.
Ja, sicher war da Machtpolitik im SPiel – das ist doch, was ich sage: Religionen SIND in erster Linie Machtstrukturen. Fein, dass Sie’s einsehen – warum machen Sie dann eigentlich noch mit?
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#13   deusexmachina   14:09:18 | Mittwoch, 20. September 2006
@Benedikt
„Si tacuisses…“
Ein schönes Zitat, das ich auch gerne verwende. An dieser Stelle ist es allerdings ein bisserl deplatziert, weil Ähnliches nun ‘mal bekanntermaßen von nicht gerade unbekannten Philosophen x-mal geäußert wurde. Ihrem Zitat wäre zu entnehmen, dass die Äußerung dieser Ansicht mit der Eigenschaft „Philosoph sein“ nicht vereinbar wäre, wohingegen gerade Philosophen darüber schon recht gründlich nachgedacht haben.
War also … (ergänze sinngemäß) ;O)
Ob es MACHBAR wäre, steht auf einem anderen Blatt. „Opium für’s Volk“ und so.
@wolfgang e.
Ja, ich weiß. Möglicherweise ist das sich-gegenseitig-abmurksen einfach Teil der Natur des Menschen, ganz gleich, ob er nun konkrete Gründe dafür hat oder nicht. Wobei, seien wir ‘mal ehrlich, Religion nicht gerade etwas ist, was man einen „konkreten“ Grund nennen kann, angesichts des primär metaphysischen Charakters der Anschauungen.
Aber immerhin würde man den Menschen einen der häufigsten Gründe (oder Ausreden?) für Gewaltanwendung im großen Stil nehmen. Religion ist, auch heute, der große Spalter (was mehr als nur ein bisserl pervers ist, wo doch die meisten Religionen die großen Einiger sein wollen.)
Wenn Sie übrigens von atheistischen Gewaltregimen sprechen, denken Sie bitte daran, dass diese nicht selten quasi-religiösen Charakter annahmen. Das ist keinen Deut besser als theistische Religion. Wenn ich sage „Religion abschaffen“, meint das natürlich NICHT die ersatzweise Proklamation eines Führerkultes o.Ä.
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#62   deusexmachina   13:58:06 | Mittwoch, 20. September 2006
@Abu…
Diese ganze Aussterbeparanoia ist doch vom Blödesten das Beste.
Denken Sie doch ‘mal nach – selbst, WENN wir ausstürben… ja, na und? Wo wäre das Drama? Die fanze Welt-, ach was, die ganze Naturgeschichte ist eine Aufeinanderfolge von Aussterben, es gehört zum Ablauf der Dinge, nichts ist ewig. Ist diese Welt schlechter, weil es heute keine Brontosaurier mehr gibt? Heulen wir täglich, weil das Reich der Hethiter nicht mehr existiert? Blieb die Welt stehen, als das Aztekenreich zerfiel? Nun?
Wenn eine Nation untergeht (und es wäre sowieso sehr die Frage, OB das der Fall ist – so schnell passiert das nämlich auch wieder nichht… das Heilige Römische Reich Deutscher Nation existierte z.B. ganz prächtig mit nur einem winzigen Bruchteil der heutigen Bevölkerungszahlen), ja nun, shit happens, was soll’s? Es ist ja nicht so, dass der einzelne Angehörige einer aussterbenden Art / Nation / Kultur davon großartig betroffen wäre.
Also hören Sie doch bitte ‘mal mit dem Gezeter auf, das ist doch nur das Geheule von jenen, die – aus völlig irrationalen Gründen – den Zustand der Welt zur Stunde X als ideal begreifen und auf immer so eingefroren sehen wollen.
Wenn aber irgendwas ausstirbt oder untergeht, dann entsteht aus den Resten irgendetwas Neues – wer weiß, vielleicht etwas Besseres?
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#5   deusexmachina   13:50:19 | Mittwoch, 20. September 2006
@Benedikt
Auf der einen Seite stimme ich dem natürlich zu, denn ohne ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt kommt man in besagtem Dialog wohl kaum weiter.
Nur: Wie soll das praktisch aussehen?
Überlegen Sie doch ‘mal, hier geht es ja nicht um eine so oder so gelagerte Präferenz, es geht nicht um Vorlieben, um leicht abweichende Meinungen oder so. Islam und Christentum negieren einander, stehen durch ihre schiere Existenz als Inkarnation des „Ihr irrt!“ da. Wenn ein Christ und ein Muslim miteinander sprechen (gleiches gilt natürlich für die Vertreter praktisch aller Religionen; lediglich die diversen Konfessionen einer Religion sind da etwas näher aneinander, weil sie ja denselben Gott verehren, nur halt unterschiedlich), dann sind BEIDE der Ansicht, der andere würde irren – jetzt denken Sie ‘mal darüber nach, was das für einen Strenggläubigen oder gar Kleriker bedeutet, der sein ganzes Leben diesem Glauben weiht und an ihm ausrichtet: Da steht er der Negation allen seines Denkens gegenüber.
Und wo sehen Sie da einen „Dialog“? Mehr als ein wachsamer Friede, unter dem ein beidseitig unbeirrtes „und Ihr irrt Euch DOCH und wir MÜSSEN siegen!“ schlummert, kann da kaum resultieren, allenfalls die Wahl der Mittel des Kampfes ist verhandelbar. Denn WAHRER Dialog muss immer auch die Möglichkeit zu Kompromissen oder gar Ansichtsänderungen beinhalten, und genau das ist in den Kernansichten vollkommen ausgeschlossen.
Religion ganz abschaffen wäre ein echter Beitrag zum Weltfrieden… ^-^
Redaktion benachrichtigen „An der Grenze zum Absurden“
#12   deusexmachina   20:59:07 | Dienstag, 19. September 2006
@Malachias – Aber gerne doch
„Da Sie, wie ExBochumer richtig feststellte, mit Sicherheit kein Katholik sind“
Öhm – dazu bedurfte es der „Feststellung“? Ich sagte das, denke ich, recht unumwunden?
„und es daher schon irgendwie auffällig ist, wie lange Sie sich ohne eine ernsthafte Bekehrungsabsicht in diesem Forum schon bewegen“
Ich mag es nicht so, mich in Foren herumzutreiben, wo man sich aufgrund gleichger Grundansichten primär gegenseitig auf die Schluter klopft – da lernt man zu wenig, vor allem über andere Ansichten. Bekehren? Nein, habe ich nicht vor, sehe ich keinerlei Sinn drin. Aber interessieren tut mich das hier schon :O)
„Was unterscheidet Sie denn von Scientology und den von Ihnen so verachteten „Nationalen“?“
Von Scientology die Verachtung (zu) autoritärer Strukturen und natürlich der Umstand, dass ich deren Quatsch von Außerirdischen, die auf der Erde ihre Finger im Spiel haben sollen, nicht ernst nehmen kann. Von den „Nationalen“ ganz einfach der Umstand, dass wir, wenn’s nach mir ginge, innerhalb der nächsten 100 Jahre jegliche Grenzen von der Landkarte tilgen könnten. Ach ja, und Hitler mag ich auch nicht so und halte ihn – anders als gewisse NPD-Großmäuler – auch keineswegs für einen „großen Staatsmann“. Da gibt’s noch mehr, aber das waren die markantesten Punkte.
„Ach ja, Sie werden wahrscheinlich für Ihren (Katholikenverkraul-)„Job“ bezahlt…!“
Jau, solche kruden Verschwörungstheorien bzgl. meiner Person kenne ich bisher aus der DVU-Ecke und von Magnus Becker („antiHomoLobby“).
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: „Deus lo vult“
#123   deusexmachina   07:10:08 | Dienstag, 19. September 2006
@FioreGraz
„im 1. Jahrtausend gab es die Auswüchse auch nicht“
Ach so. Dann war es ein reiner Liebesdienst, wenn siegreiche Herrscher den Unterworfenen bei Strafandrohung deren angestammte Religion verboten und Ihnen stattdessen das friedliche Christentum aufnötigten? Soso.
„nur hielt sich keiner dran.“
Warum erinnert mich das jetzt an die Abweichungen zwischen Propagandareden zum jeweils neuen Fünfjahresplan und dem „real existierenden Sozialismus“? Wonach würden Sie denn eine Religion bewerten: Nach den wohlklingenden Worten eines Führers… oder nach der harschen Realität? Was meinen Sie?
„bei den Kreuzzügen wird immer wieder gerne vergessen das sich der Islam voher die halbe christliche Welt unter den Nagel riß un nicht bereit war zu stoppen, und sie eine Reaktion waren keine Aktion.“
Na klar. Und deswegen trat man den Muslimen nicht an den Grenzen entgegen, wo man sich bedroht fühlen konnte, sondern attackierte sie unter ungleich höherem Aufwand (und im Endeffekt mit nur vorübergehendem Erfolg) im „Heiligen Land“, das doch bereits seit 450 Jahren(!) islamisch dominiert war. Dieses Argument könnte ich ggf. für die Reconquista gelten lassen; für die Kreuzzüge aber? Mit Verlaub, das ist lächerlich. Wollen wir ‘mal gucken, was für Kriege wir jetzt „rechtmäßig“ und „als Reaktion“ in Europa führen könnten, wenn wir alle Grenzverschiebungen der vergangenen 450 Jahre korrigieren wollten? Holla, da wär’ aber was los… da sind ja die Braunen harmlos, die wollen nur 70 Jahre zurück…
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#114   deusexmachina   03:22:21 | Dienstag, 19. September 2006
@Montfalcone
„Und ich würde schon sagen, Ihnen merkt man das Unpromovierte schon nach dem ersten posting an“
Na, wenn Sie Fachmann für Bildung das sagen, dann muss es ja stimmen *prust*
„nur daß es sich etwa im Gegensatz zu Adrian auch nicht mehr ändern kann und wird“
Was bringt Sie auf diesen interessanten Gedanken?
„und dazu eben auch noch die unangenehme, defensive Art“
Öfter ‘mal ‘was Neues – ich glaube, eine „defensive Art“ hat mir bislang noch niemand attestiert. „Unangenehm“; das ja, meistens von jenen, die sich dadurch ein wenig… hm… überfordert fühlten.
„lediglich etwas gemildert von etwas formeller Bildung (und verschiedenen richtigen oder teilweise richtig vertretenen Positionen, etwa zur NPD).“
Na, da bin ich aber so ganz unsäglich froh, dass Ihro Gnaden wenigstens noch ein Stäubchen Positives entdecken konnten.
Vater… vergebt mir… ich… bin ein Wurm…
(Um das zu verstehen, müssten Sie den Film kennen.)
Ach so, Inhalte – ja, wissen Sie, wenn Sie das mich fragen müssen, dann sollten Sie vielleicht ‘mal überlegen, was Sie bislang so dahergeschwatzt haben. Möglicherweise nicht unpromoviert, aber dafür umso mehr unmotiviert, scheint’s.
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#112   deusexmachina   01:15:12 | Dienstag, 19. September 2006
@Parzifal
„Ich habe ja nicht behauptet, daß Sie Einstein sind.“
Wie denn auch? Das ist ja Montfalcone schon.
„Was allerdings hier bei kreuz.net auch nicht unbedingt schwer sein muß!“
In der Tat – insofern haben Sie mir lediglich bescheinigt, irgendwo über „abgründig“ zu stehen. Na, immerhin. Wäre aber ‘mal eine interessante Rechenübung, wieviele DDLs, statcruxens etc. es bräuchte, um einen Sulpicius oder gar Graf Galle auszugleichen. Ich fürchte lediglich, dass bvei der schlussendlichen Teilung durch matt ein „division by zero error“ ‘rauskäme.
@Montfalcone
„Mit Verlaub, das Unpromovierte (und har Unhabilitierte) merkt man Ihnen schon nach zwei postings an. Und das ist ja keine Kritik, weil ein Magisterstudent ja nichts anderes sein muß. Aber diese aufgebauschte, heroisierende Pose des Freigeistes ist eben ein wenig sophomoric.“
Mit Verlaub, ich dachte immer, dass mir in Sachen „Arroganz“ keiner so leicht was vormacht, aber bei Ihnen ziehe ich den Hut als vor einem Meister. Donnerwetter, Sie müssen schwer zu schleppen haben an dieser geradezu bombastischen Hybris…
Ach, ähm… kommt da noch Inhalt oder sind Sie nur einfach ganz pauschal so unglaublich toll?
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#106   deusexmachina   23:48:05 | Montag, 18. September 2006
Oh, wir sind hier beim…
…gegenseitigen Beurteilen?
Nun ja. Von wem ich was halte, das wissen die Betreffenden in aller Regel, diejenigen, die ich für wahlweise charakterlich oder intellektuell unterhalb der Bordsteinkante ansehe (oder gar beides, wie, lieber Malachias?) ebenfalls. Weiter muss man das nicht vertiefen, um nicht unnötig zu schleimen oder herumzustänkern. Nur soviel, Adrian (ähmja, und danke für die Blumen): Ein paar mehr hier sind schon noch ganz ok, sowohl vom IQ als auch von der Einstellung her – und zwar „zu beiden Seiten der Front“.
Unser „Neuer“, der Herr Falkenberg, schätzt es allerdings offenbar, ins ganz große Horn zu blasen, und hält sich selbst für den Inbegriff von Bildung, lässt nur dummerweise den Beleg für seine eingebildete Überlegenheit schmerzlich vermissen und handhabt diese eher dogmatisch. Da wäre es dann ‘mal an mir zu *hüsteln* … :-D
Aber wir wissen ja, welcher Charakterzug „auch eine Bildung“ ist, gelle? Falki?
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#90   deusexmachina   22:49:51 | Montag, 18. September 2006
@QUIS UT DEUS
„Wie können Sie mir dan erklären das Jesus gesagt Petrus Du bist der Fels und die Pforten der Hölle werden Dich nicht überwinden!“
Da wäre wohl zunächst einmal zu klären, OB er das gesagt hat, nicht? Wie Sie wissen, wird vielfach und begründet angezweifelt, dass es sich um ein „echtes Jesuswort“ handelt. Und dann können wir mit dem „Erklären“ anfangen.
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#41   deusexmachina   18:51:12 | Montag, 18. September 2006
@Sulpi
„Du spinnst noch mehr.“
Aha. Benehmen haben Sie also keines. Nun bitte, wenn es Sie nicht stört, dass bereits DAS Ihre Einlassungen entwertet (nicht, dass das Inhaltliche da noch viel Spielraum nach unten ließe, aber immerhin…).
„Was ist das für eine Verantwortung, die erst gedankenlos drauflos poppt und den Lustabfall schließlich „verantwortungsvoll“ entsorgt? Pervers.“
Noch’mal „aha“ – Sie sind also der Allwissende, der meint, sich ein Urteil darüber erlauben zu können, wer in seinem intimen Bereich wie „gedankenlos“ ist, ja? Herzig.
Sagen wir einmal so: Wenn ich so sorg- und respektlos mit meinem Sexualleben umginge wie Sie mit der deutschen Sprache und den allgemeinen Höflichkeitsformen, dann hätten Sie wohl sogar Recht. Allein, das ist nicht der Fall, insofern darf ich Ihre Äußerung als „daneben“ bezeichnen.
Übrigens, wo Ihrereins doch so gerne darauf abhebt, dass ein fundamentaler Unterschied zwischen Tier und Mensch besteht: Das stimmt. Und zwar besteht dieser darin, dass wir Menschen in ungleich größerem Maße unsere Umwelt zu gestalten in der Lage sind, bis hin zum Trotzen wider biologische Gegebenheiten.
Sollen wir also WIRKLICH wieder wie die Tiere „der Natur freien Lauf lassen“ (genauer: uns von ihr versklaven lassen), wo wir doch unser Leben selbst in die Hand nehmen können? Was entspricht wohl eher dem auch kirchlicherseits immer so gepriesenen „freien Willen“, den Gott uns doch angeblich gelassen hat? Wunschkinder? Oder „Werfen, wenn’s halt passiert“?
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#37   deusexmachina   18:21:31 | Montag, 18. September 2006
@Sulpi
„Du spinnst. Wie kann man etwas derartig Abartiges schreiben (und zuvor auch noch denken!). Pervers!“
1. Sie gestatten, dass ich doch lieber beim „Sie“ bleibe? Für ein „Du“ sind Sie mir nicht sympathisch genug.
2. Konkret worin bestünde die „Abartigkeit“ meiner Äußerung? Darin, dass ich die Verantwortung bei den beiden Menschen zu belassen gedenke, die mehr als irgendwer sonst von dieser Entscheidung betroffen sind? Wenn das „pervers“ ist, dann bin ich’s gerne. Allerdings haben Sie dann wohl eine etwas perverse Vorstellung von „pervers“.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#45   deusexmachina   04:56:53 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal – Doch noch ‘was (ja, ich mag das Thema – ist ‘mal erfrischend
…tatt des üblichen V2-Gejammers und der Schwulenhetze hier.)
„Das All ist sowohl unendlich als endlich!“
Möglicherweise habe ich Sie auch falsch verstanden und was Sie meinen, ist, dass das Universum zwar endlich ist, aber unendlich weiterwächst? Also quasi „mit unendlichem Potenzial“?
Das wäre, wie gesagt, eine der denkbaren Möglichkeiten, nur wäre dabei dennoch das Universum zu keinem gegebenen Zeitpunkt je selbst „unendlich“. Es hätte immer eine bestimmte Größe, könnte zwar immer noch größer werden, aber es wäre eben immer endlich.
Ebenfalls denkbar wäre dann natürlich, dass sich das All qua Ausdehnung immer weiter „verdünnt“ und so den Helligkeitszuwachs konterkariert. Nur, wie gesagt: Unendlich wäre es dennoch nie, und es ist, angesichts der beobachteten Sternendichte, JETZT ganz definitiv nicht unendlich. Dass aber etwas Endliches je zum Unendlichen wird, erscheint äußerst unlogisch, meinen Sie nicht?
Übrigens besagt bereits der Ausdruck „Ausdehnung“, dass das All eben endlich sein MUSS, denn etwas Unendliches KANN sich nicht ausdehnen. Sie denken dran, dass „unendlich“ nicht einfach nur „irgendeine riesengroße, unermessliche Zahl“ ist, sondern ebenm… nun ja, die Karotte ;O)
Etwas Unendliches ausdehnen zu wollen, wäre, als ob Sie Gott als „allmächtig“ beschreiben würden, und ihm DANN zubilligen würden, noch mächtiger zu werden. Das geht nicht – dann wäre er vorher nicht allmächtig gewesen, es hätte ihm die Differenz zwischen Allmacht2 minus Allmacht1 gefehlt.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#43   deusexmachina   04:35:31 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal 2
…was sie wiederum zu der befriedigten Aussage bringt: „Das kann man nicht verstehen, das muss man glauben“. Gezielte Irrationalität (böse formuliert: Volksverdummung, allerdings zuweilen auf höchstem Niveau). Das letzte Ziel der Kirche ist ja schließlich, den Schäfchen klarzumachen, dass das alles auch dann ganz toll ist, wenn man es nicht ein bisschen versteht, ja, sogar, WEIL man es nicht versteht / nicht verstehen kann. So macht sie sich unentbehrlich als Vermittler zum Unbegreiflichen (weil man ja immer andeutet, man – der Klerus – wüsste eben doch ein wenig mehr). Der Theologe ist immer auch Rabulist – ein Gott, der rational zugänglich wäre, wäre uns einfach nicht mehr mysteriös geug, um noch als Gott gelten zu können. Kennen Sie den schlechten Werbeslogan „(irgendwas) und mehr“? Gott ist dieses ominöse „und mehr“ – was immer man aufbietet, Gott ist immer noch ein wenig mehr. Ad ultimo, wie die an den Stecken gebundene Karotte vor der Eselsschnauze.
„Wenn die Eigenschaft „gut“ die Eigenschaft „allmächtig“ ausschließt, was haben Sie dadurch unterm Strich gewonnen?“
Die Erkenntnis der Unmöglichkeit dieses Gotteskonstruktes – das ist doch schon eine ganze Menge! Ich verliere eine Illusion und schaffe neuen Betrachtungsmöglichkeiten Raum, die vorher von dieser Illusion blockiert wurden. Wenn Gott die vorgebliche Antwort auf alle Fragen ist, dann erscheinen manche Fragen regelrecht ungehörig. Entfernt man aber den Block, hat der Wissensdurst freies Spiel.
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Ehre der Katharina P.
#14   deusexmachina   22:47:45 | Dienstag, 12. September 2006
@Graf Galle
„Nach meiner Meinung geschieht dies am effektivsten durch Unterstützung des Deutschland- Paktes von NPD und DVU.“
Hm, ich weiß nicht, ob mir das bei Ihnen bislang entgangen ist, aber so deutlich habe ich das bisher AFAIK von Ihnen noch nicht gelesen – obwohl ich speziell Sie stets im Verdacht hatte, mit der Inkarnation grenzdebiler Ewiggestrigkeit, der DVU, zu sympathisieren. Man merkt ha schon an Ihrer repetitiven Formelsprache, dass Sie gerne andernorts denken lassen, da passen Sie Herrn Frey voll ins Konzept.
Na, da können Sie sich dann ja bei Kamerad Rudolfsohn unterhaken und gemeinsam Sauflieder vom „heiligen Deutschland“ gröhlen; dass dabei Ihre Wahl mit der NPD ausgerechnet auf die Partei fällt, die – von derzeit hierzulande keine Rolle spielenden Kommunisten ‘mal abgesehen – den mit Abstand antichristlichsten Standpunkt vertritt, stört dabei nur minimal, so lange die Großmachtsphantasien nur deftig genug sind, gelle?
Da soll noch’mal wer sagen, kreuz.net sei kein Unterschlupf für Bräunlinge aller Schattierungen… wider den rechtsextremistischen Wahn, Sie Graf von eigenen Gnaden!
Redaktion benachrichtigen Kasseler Kaplan durch Messerstiche schwer verletzt
#24   deusexmachina   22:36:26 | Dienstag, 12. September 2006
@Maledica
„Die Tat an Frere Roger ist durch DAS Christentum NICHT zu rechtfertigen.
Solche Taten sind zu rechtfertigen im Islam.“
Ach, und was für ein Schwachfug historisch bereits alles „im Namen Jesu“ getan und mit Bibelsprüchen gerechtfertigt wurde, das unterschlagen Sie ‘mal kurzerhand, ja? Christus hui, Mohammed pfui, ja, so einfach ist die Welt.
Da muss man sich doch glatt fragen, was bei den Hunderten von Millionen friedlicher Muslime eigentlich kaputt ist – sind die alle krank? Wollen die alle eigentlich „so richtig schön böse (á la Koran)“ sein und können nur irgendwie nicht?
Tatsache ist: Idioten und Wahnsinnige gibt es in jeder Religion und Kultur. Tatsache ist auch, dass der Teil der Welt, in dem der Islam dominiert, entwicklungsmäßig nocht etwas „hinten dran“ ist – wir haben da ein gar wunderhübsches Fenster, das uns einen Einblick gewährt, wie man hierzulande vor 600 Jahren so drauf war… das erstaunt nicht weiter, immerhin ist der Islam ja auch ziemlich genau diese Zeitspanne jünger als das Christentum.
Wenn Sie also gegen den Islam von heute wettern, dann bemeckern Sie letzten Endes nur eine ausgeprägte Parallele zu dem, was Sie HIERzulande als „die Wurzeln des christlichen Abendlandes“ hochjubeln.
Persönliche Frage: Was bringt einem dieses Aufhetzen eigentlich? Sind Religionskriege ein Hobby von Ihnen oder warum fördern Sie derlei Entwicklungen?
Redaktion benachrichtigen Rückkehr zur guten alten Apologetik
#24   deusexmachina   21:19:06 | Dienstag, 12. September 2006
@matt & Malachias
Ich nehm’ mir dann ‘mal ein Tütchen Popcorn und schaue mir genüsslich an, wie Sie beiden sich um Kaisers Bart zoffen, ja? „Reiner Akt“, schau’ an, ist ja spannend – und sogar noch Latein, holla! Na, das MUSS ja relevant sein, das geht ja gar nicht anders. So langsam bekomme ich dank kreuz.net eine Vorstellung davon, wie es damals dazu kommen konnte, dass sich erwachsene Männer allen Ernstes darüber ereiferten, wieviele Engel auf einer Nadelspitze Platz finden…
Wenn Sie fertig sind, schlage ich als nächsten intelektuellen Plänkelpunkt vor: „Ist Gott eher grünlich oder doch eher reines Rosa? Argumentieren Sie.“ Das ist spaßig, völlig sinnfrei, hat keinerlei Konsequenzen für irgendwas oder -wen, und dennoch kann man – wie zigfach erlebt – darob so wütend werden, dass man sich gegenseitig den Schädel eindrischt.
Reli ist halt doch besser als Schlammcatchen, aber zuweilen eben auch dreckiger.
Übrigens, matt, es ist durchaus unwahrscheinlich, dass Jesus je in besagter Krippe gelegen hat, und dass das in Bethlehem war, schon sowieso. Aber das muss ich Ihnen jetzt nicht ‘runterbeten, das haben Sie vermutlich schon selbst gelesen.
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Ehre der Katharina P.
#3   deusexmachina   20:29:27 | Dienstag, 12. September 2006
Eine Erzwingungshaft…
…dauert maximal exakt bis zu dem Moment, in dem dasjenige, was erzwungen werden soll, geleistet wird.
Insofern ist irgendein Rhabarber bzgl. „früher freikommen „ komplett daneben. Es geht hier nicht um eine Strafe, sondern darum, die Eltern zur Einhaltung der Gesetze zu bewegen – im Interesse ihrer Kinder, deren Rechte sie mit ihrer Haltung einschränken.
Redaktion benachrichtigen Rückkehr zur guten alten Apologetik
#19   deusexmachina   19:29:55 | Dienstag, 12. September 2006
@Malachias
„So lange ich Hochw. Ratzinger nicht dabei erlebe, dass er von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von der göttlichen und menschlichen Natur Christi, vom Sündenfall als einem historischen Akt, von der Erbsünde als einer Realität, die durch den Zeugungsakt von den Eltern auf die Kinder übergeht, von einer Leiblichkeit auch im Jenseits usw. sprechen höre“
Da sehen Sie ‘mal: Man mag in vielem anderer Meinung sein als B16, aber dumm ist der Mann ganz sicher nicht.
„Der Sündenfall als historischer Akt“, meiner Treu’! Und natürlich buchstäblich zwei von jeder Tierart auf der Arche Noah und was es sonst noch an possierlichem Unsinn gibt, wenn man die Bibel wörtlich nimmt.
„Leiblichkeit im Jenseits“ – herrjeh, warten Sie’s ab, Sie werden ja sehen, ob’s eine gibt (mein heißer Tip: Nein, aber auch sonst nix und schon sowieso kein „Jenseits“, aber auch DAS werden wir ja sehen) – als ob das irgendeine Rolle spielte, dieses ewige Herumspekulieren über das Unerklär- und Unentscheidbare. Und eben, weil B16, wie gesagt, nicht dumm ist, vermeidet er derart fruchtlose Sophismen tunlichst.
Ah, übrigens: Nach Ihrer Lesart wäre dann künstliche Befruchtung in vitro sündenfallfrei? Juchheißa, worauf wartet man denn dann noch? ;O)
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#64   deusexmachina   23:45:09 | Montag, 11. September 2006
@Dorothea
„Den Unterton interpretieren Sie rein, weil Sie annehmen, daß die Redaktion was gegen uns uneheliche Kinder hat. Sie interpretieren zuviel.“
Es ist doch wohl eher so, dass ich den Unterton wahrnehme, weil ich weiß (nicht annehme), dass das FSSPX-Sprachrohr kreuz.net ganz deftig ‘was gegen Papst Benedikt XVI. hat – jedenfalls intern. Nichtkatholiken gegenüber verteidigt man ihn natürlich, als sei er nicht der Stellvertreter des Stellvertreters, sondern der Vater desselben… mindestens. Was einen nicht daran hindert, in schöner Regelmäßigkeit das piusbrüderliche Beinchen an päpstlicher Wade zu heben.
Gegen unehelicher Kinder hat kreuz.net nur insofern was (und das ist mir schon entschieden zuviel), als man da von „in Sünde empfangen“ salbadert. Eine solche Frechheit braucht sich z.B. niemand bieten zu lassen, dessen einziges „Vergehen“ darin besteht, nicht nach den Sitten eines ihm fremden Codex zu leben.
@Parzifal
Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass ich nun gewiss kein Papstfan bin, gelle? Ich mag solche „Berichterstattung“ aus fremder Leute Nähkästchen nämlich ganz allgemein nicht, ob nun Paparatzi oder Britney, ganz egal. Wo ist da die Nachricht? Worin besteht da das Recht auf Information?
„Sympathien“ von B16 gegenüber FSSPX? Mag sein, keine Ahnung. Jedenfalls nicht genug, um die Exkommunikationen aufzuheben, und alles andere ist ja erst’mal irrelevant.
Redaktion benachrichtigen Die sieben Sakramente der westlichen Kultur
#5   deusexmachina   23:27:26 | Montag, 11. September 2006
Wider den ewig repetierten Dünnpfiff
@Graf von Galle
Ja, ja, ja, seien Sie von mir aus so frei und heilig, wie Sie wollen, solange ich frei davon bin, „heilig“ (im kirchlichen Sinne) sein zu müssen – und siehe da, „frei von Heiligenmeierei“ ist justament das, was „säkular“ bedeutet… haben wir noch’mal Ferkel gehabt, wie? Was? Und wenn’s Ihnen hier irgendwie nicht frei und heilig genug ist, dann bleibt ja immer noch die Enigration in den Vatikanstaat.
@Aldo Carigiet
„weil der Bauch „angeblich nur“ der Frau gehört“
Ähm ja. Und wem, mit Verlaub, gehört er sonst?
Ihnen vielleicht? Dem Papst? Oder wer ist da der oberste Herr der Bäuche, der nach Belieben Bauchpinselei und Bauchraumnutzung vergeben und erzwingen darf?
„Meldet Euch, wenn Ihr diese Idee gut findet und noch besser wenn Orte bekannt sind, die bereits das „Erinnerungs-Läuten“ in die Tat umsetzen.“
Prima Idee. Auf die Weise könnte man ggf. endlich ‘mal eine Verfassungsbeschwerde wg. planmäßiger Ruhestörung mit dieser nervtötenden Bimmelei durchbringen. Dafür.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#60   deusexmachina   21:58:36 | Montag, 11. September 2006
@Dorothea
Ach, sie schreiben „dasselbe“? Da muss mir der mäkelig-süffisante Unterton bei Seeqald aber irgendwie entgangen sein.
Oder meinen Sie, beide schreiben über dieselben FAKTEN? Das aber, Verehrteste, wäre nicht „dasselbe“.
Schauen Sie ‘mal, Sie können von der Heiligen Kommunion der Gläubigen sprechen und ich davon, dass ein paar Märchenanbeter via Hostienfutterei eine Art Kannibalsimusritual aufführen – wir beide sprächen von derselben Sache… aber wäre es „dasselbe“? Wäre es gleich leigitim?
Denken Sie ‘mal darüber nach.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#59   deusexmachina   21:53:07 | Montag, 11. September 2006
@Dorothea
Und was genau hat eine Biographie, von jemandem verfasst, der dem Papst geistig und persönlich nahe steht, und der sie von jenem hat genehmigen lassen, mit der Schmiererei von kreuz.net zu tun, auf die alles das NICHT zutrifft?
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#30   deusexmachina   20:38:42 | Montag, 11. September 2006
@Jawohl!
„Hahahaha. Dann dürfte man uns ja nur als »homophob« bezeichnen, wenn wir »ein Mindestmaß an Angst« hätten vor den Homos. Nein, eher haben die vor uns Angst!“
Lesen Sie ‘mal das Gesülze Ihrer eigenen Fraktion (damit meine ich nicht Katholiken, sondern diese dumpfe Bande aus Homo- und Xenophoben – leider gibt es da erkleckliche Schnittmengen), dann kommen Sie auch nicht auf so dumme Ideen. Das dominierende Element ist Angst, nackte Angst um alles Mögliche und vor allem Möglichen, vor allem vor allem irgendwie Andersartigen. Panische Angst regiert, wenn es um Dinge, Verhaltens- und Denkweisen geht, die einem fremd sind, die man nicht versteht und die einem deswegen „ungeheuer“ sind.
Bei der Homophobie z.B. geht es absolut nicht um die Bibelge- und Verbote, sondern nur um Angst vor dem Fremden. Beweis gefällig? Diebstahl z.B. wird von der Bibel wesentlich krasser als Sünde dargestellt, hat es – im Gegensatz zu homosexuellen Handlungen – sogar in die „Top 10“, die 10 Gebote, geschafft… und? Sehen Sie irgendwo „Antidiebstahllobby“-Fanatiker, die mit ähnlicher Inbrunst gegen ein von Gott verbotenes und tatsächlich auch objektiv schädliches Verhalten protestieren? Komisch, gell? Aber Diebstahl, das kennt man halt, das kann man kalkulieren. Aber diese komischen Schwulen, die sind einem irgendwie supekt, und da schwingt ANGST mit.
Und so geht das mit allem Möglichen, das angeblich(!) die ach so dollen „Werte“ bedroht (wobei man mit „Werte“ praktisch immer die eigene Meinung meint).
Redaktion benachrichtigen Ein Schritt hin zur Normalität
#26   deusexmachina   19:24:30 | Montag, 11. September 2006
@Benedikt
Luther war mit Sicherheit reizbar und aufbrausend. Ein weniger ausgeprägter Charakter („ausgeprägt“ jetzt ohne Wertung) hätte eine solch tiefgreifende Änderung des kirchlichen Gefüges wohl gar nicht erst initiieren können.
Aber es ist halt heute noch so, dass die Katholiken Luther mehrheitlich als „Spalter“ wahrnehmen, der quasi den späteren protestantischen Bevölkerungsanteil der „Mutter Kirche“ entrissen hat, während umgekehrt die Protestanten darauf verweisen, dass es eben – umgekehrt – die Katholiken gewesen seien, die sich von den Wurzeln entfernt hätten (Sie nennen das „ihre eigenen Wurzel verleugnen“ – Protestanten erkennen die Bibel als Wurzel an und eben nicht die diversen Traditionen, die sich in den ersten 1500 Jahren danach so zusammengesponnen haben.). Letztendlich ‘mal wieder alles relativ.
Wir können aber natürlich gerne ‘mal die charakterlichen Absonderlichkeiten der diversen Apostel, Kirchenlehrer und Päpste durchgehen… ob die wohl alle so lammfromm, ausgeglichen und weitblickend waren…?
Redaktion benachrichtigen Ein Schritt hin zur Normalität
#24   deusexmachina   19:00:21 | Montag, 11. September 2006
@matt
Sie verkennen, dass eine Spaltung der Kirche Luther ursprünglich völlig fern lag – man hat sie ihm teilweise regelrecht aufgezwungen; er selbst wäre wohl starr vor Schreck geworden, hätte man ihm zu Beginn seines theologischen Wirkens prophezeit, dass er das größte Schisma des Christentums einleiten würde. Dafür aber die Schuld allein auf seiner Seite zu suchen, ist lediglich katholische Selbstgefälligkeit. Die Spannung, die zum Zerreißen führte, ging von beiden Seiten aus.
Im übrigen dürfte selbst der Freund des kräftigen Wortes Luther ein x-faches an Ausgeglichenheit und Besonnenheit bessessen haben als das, was aus Ihren reichlich wirren Einlassungen hier tönt.
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#43   deusexmachina   20:35:10 | Freitag, 8. September 2006
@Sozialkatholisch
Ich schlage, aus terminlichen Gründen, Sonntag Abend als Startschuss vor, wenn’s Ihnen recht ist.
Außerdem: „Gott ist tot“ ist natürlich doof und ich bin ohnehin kein allzugroßer Nietzsche-Fan.
Es wäre vermutlich zweckdienlicher, wenn Sie sich einfach in Ihrem ganz normalen Leben ein paarmal am Tag fragen: „Was, wenn das alles ein Irrtum ist? Wenn das hier tatsächlich nur so ‘real’ ist wie etwa Odin? Wenn es „da oben“ niemanden gibt, wenn wir ganz auf uns gestellt sind und uns nur genau dieses Leben – und nicht mehr – zur Verfügung steht, und das auch noch ohne „höheren Sinn“? Wäre das möglich? Wie hätte dann diese Kirche – und die ganzen anderen Religionen – entstehen können? Was lässt mich denken, diese EINE sei irgendwie „richtiger“ als andere? WENN es geschehen ist, wäre das eine Erklärung dafür, WIE es ist? Angenommen, eine auf in realitas NICHT gegründete Religion wäre erfolgreich – wäre sie dann so wie diese Kirche?“.
Das sind die Fragen, die ich mir oft gestellt und nach einer Weile beantwortet hatte. Insofern würde quasi jeder das „Ritual“ des anderen übernehmen ;O)
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#41   deusexmachina   20:21:13 | Freitag, 8. September 2006
@Sozialkatholisch
Abgemacht – geben Sie mir einen Link zu den einschlägigen Texten? Und, nein, ich mogle nicht, ich mach’ das wirklich – soll ja niemand sagen… nicht wahr?
Nebenbei, ich habe damit auch kein Problem. Es geht schließlich darum, wie man etwas sieht – und warum sollte ich etwas dagegen einzuwenden haben, wenn ich (obgleich ich das kaum erwarte) meine Ansicht ändere? ich könnte allenfalls (das ist ja IHRE Ansicht) etwas gewinnen.
Andersherum können auch Sie gewinnen, obwohl Sie das vermutlich nicht glauben: Freiheit. Wie und welche, das müssen Sie selbst entdecken.
@Luther
Ich glaube Ihnen sofort, dass Menschen, die GLAUBEN (oder zu glauben glauben…), es GERNE tun. Das hilft nur nichts, wissen Sie? Man liebt ja auch gerne(gemeint hier: so von Mann zu Frau – oder ähnlich) und es tut außerordentlich gut, und dennoch könnten Sie sich nicht einfach so dafür entscheiden – selbst dann nicht, wenn es nach den äußeren Umständen vernünftig erschiene (was ich für den Glauben so übrigens nicht sehe).
Zudem bin ich ja der Meinung, dass Glaube Illusion ist. Unbestritten können Illusionen zuweilen helfen, ganz klar. Und dennoch bewege ich mich normalerweise doch lieber in der Realität, so schön Illusionen auch sind.
Vielleicht am treffendsten aber: Mein Verhältnis zur Religion ist in etwa dasselbe wie zu Kokain.
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#199   deusexmachina   20:13:38 | Freitag, 8. September 2006
@Rudolfsohn
Sie gestatten, dass ich gelinde Zweifel darob anmelde, das ausgerechnet Sie der kompetente Ansprechpartner in Sachen „Intelligenzquotient“ sind, ja? Zwar fällt es bei Ihnen nicht auf Anhieb leicht zu differenzieren, was denn nun pure Flegelei und Lust an der Obszönität ist (leichtes Tourette-Syndrom?), was andererseits Ihnen nur zum Aufplustern dient, weil Sie sich dann hier unter oberflächlich Gleichgesinnten stärker fühlen (Halbstarkenmentalität) und welcher teil Ihrer EInlassung tatsächlich von eher niederer Intelligenz herrührt, aber nachdem ich nun doch schon einiges von Ihnen gelesen habe, kann ich doch einigermaßen fundiert sagen, dass Ihre intellektuellen Kapazitäten im bundesdeutschen Durchschnitt allenfalls durchschnittlich, im Rahmen dieses Forums leicht unterdurchschnittlich und im Vergleich zu Ihren Lieblingssparringspartner schwer im Nachteil sind.
Sie sind nicht eigentlich „dumm“, aber Sie lassen jegliche Brillianz vermissen. Dessen sind Sie sich vermutlich bewusst, was eine Erklärung für Ihre Verbalausfälle sein könnte, mit denen Sie die dicke Hose markieren wollen, über deren tatsächlich eher ärmliche Bestückung Sie hinwegtäuschen wollen.
Jedenfalls, in puncto „IQ“ sollten Sie besser nicht so drall auftreten, Sie haben wenig Anlass dazu. Kennen Sie Ihren übrigens? Und bevor Sie fragen: Ja, ich kenne meinen. Aber das tut nichts zur Sache.
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#38   deusexmachina   20:04:21 | Freitag, 8. September 2006
@Sozialkatholisch
Das Vaterunser bekomm’ ich noch zusammen, AveMaria müsst’ ich nachlesen, Ehre sei dem Vater kannte ich gar nicht. Nun gut. Ich bezweifle zwar, dass das Ergebnis anders aussehen wird als ein „Warum ich mache ich das eigentlich ? *murmelemurmel* so ein Unfug *murmelmurmel* blöde Wette *murmelmurmel*“, aber bitte.
Und Sie? Was machen Sie? Rufen Sie 3mal täglich „Gott ist tot!“ oder wie sieht IHR „Ausflug auf die andere Seite“ aus?
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#36   deusexmachina   19:41:15 | Freitag, 8. September 2006
@Sozialkatholisch
Mit „Wollen“ hat das nichts zu tun. Es geht nicht. Wie stellen Sie sich das denn vor? Auf einmal soll ich das, was ich so ziemlich Zeit meines Lebens als Ammenmärchen angesehen habe, als Selbsttäuschung und psychische Krücke, für bare Münze nehmen? Dazu müsste ich mich selbst belügen und meiner Umgebung etwas vorheucheln – das kann wohl kaum in Ihrem Sinne sein.
Und dann stünde ich irgendwann vor diesem Kruzifix und würde denken: „Mensch, kann ja sein, dass es ganz, ganz toll ist, WENN man das alles glaubt – aber ich tu’s nun’mal nicht und Du da am Kreuz bis eben doch nur eine Statue von einem Prediger aus Galiläa, der völlig normal von einem höchst sterblichen Vater gezeugt wurde, dem man alle möglichen Wunder angedichtet hat, die damals als angesagt galten, und der wahrscheinlich heute ziemlich staunen würde, was man in seinem Namen so alles verkündet und zu wissen vorgibt.“
Ja, so wäre das. Ich glaube kaum, dass Sie an mir (formell) auf Ihrer Seite Freude hätten. Wenn es ganz schlimm würde, würde ich zu einem jener verkiniffenen Garstlingen werden, die ihre eigenen Zweifel durch umso harscheres Auftreten offen Ungläubigen gegenüber zu kompensieren suchten…
Wenn’s Ihren Gott – sehr zu meinem Erstaunen – aber doch gibt, dann weiß er das alles und weiß auch, dass und warum ich nicht kann. Schließlich hätte er mich dann ja so gemacht, nicht wahr?
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#34   deusexmachina   19:22:15 | Freitag, 8. September 2006
@Sozialkatholisch
Genau genommen nicht’mal das, nicht wahr? Denn selbst dazu müsste es ja ein „ich“ noch geben…
Das ist ein bisschen unfair, wie ich finde: Sie Gläubige können sich immer noch der (IMHO illusionären) Hoffnung hingeben, dass wir Atheisten und Agnostiker irgendwann ‘mal ziemlich peinlich berührt vor dem höchsten Richter stehen und Sie uns dann – als Engelchen – eine lange Nase drehen können: „Ätschbätsch, wir haben’s Euch ja gesagt, aber Ihr wolltet ja partout nicht hören…!“.
Wir hingegen leben in dem Bewusstsein, dass – sofern WIR Recht haben – Sie Ihren Irrtumn nie bemerken werden, weil Sie in dem Moment, wo Sie es könnten, ganz einfach nicht mehr sind, und zwar gar nichts von Ihnen.
No fair.
Sauerei.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#57   deusexmachina   19:18:50 | Freitag, 8. September 2006
@Stimme aus Wien
„Laufen Sie noch immer in den Stöckelschuhen der Mutter? Bitte bei Freud nachzulesen!“
Hm? Aber eben doch nicht, das schrieb ich doch – mir ist bekannt, dass das wohl mancher macht, aber ich verspürte den Wunsch nie, hatte auch nie ein Bedürfnis, ‘mal ‘nen BH anzuprobieren oder sowas, erst recht nicht den der Mutter. Ich halte diesen Wunsch auch nicht für soooo verbreitet – aber vielleicht irre ich mich da ja?
„Diese Art der Kanalisation gibt es auch bei denen, die im Zölibat leben – was glauben Sie, wieso gibt es so viele Geistliche (Brüder und Schwester), die sich so radikal mit einer Wissenschaft, Kunst o.ä. beschäftigen?“
Klar. Aber das ist nicht dasselbe. Sicher, da suchen sich Energien andere Bahnen, aber das ändert nichts daran, dass der „erotische Kanal“ in Gänze blockiert wird bzw. werden soll (muss). Das ist der fundamentale Unterschied zu Ihrer Ödipus-Anspielung: Dort handelt es sich um eine Ablenkung INNERHALB des Eros, deswegen hielt ich den Bezug auch für nicht legitim. Sie vergleichen da den Umstieg von Zigarren auf Light-Zigaretten mit einem kompletten, plötzlichen Antirauchertum, das sich ggf. in Fresssucht seine Bahnen bricht.
Wie dem auch sei: Der Zölibat ist, wie die Tatsachen zeigen, für viele Kleriker nicht wirklich tragbar. Und dabei sehen wir, angesichts der nachvollziehbaren Heimlichtuerei, nur die Spitze des Eisbergs. Ich verzichte bewusst darauf, das „verlogen“ zu nennen. Aber „befremdlich“ (verharmlosend) ist es allemal.
Redaktion benachrichtigen Ist eine befruchtete Eizelle Biomasse?
#4   deusexmachina   19:51:41 | Donnerstag, 7. September 2006
Mal so zur Erinnerung:
Die deutsche Rechtsprechung rechnet die Wochen der Schwangerschaft „ab der Nidation“. Wo diese (etwa durch die „Pille danach“) gar nicht erst stattfindet, hat es – juristisch – nie eine Schwangerschaft gegeben.
Ist natürlich manchen hier völlig schnuppe, die würden ja am liebsten die goldene Eizelle als Kalbersatz anbeten. „Every sperm is sacred“ kommt einem da unfreiwillig in den Sinn.
Und selbstverständlich ist den ewigen Schreihälsen diese eine Zelle (deren Willen sie nicht kennen und nicht kennen können, weil sie noch lange keinen hat) x-mal wichtiger als der durchaus bekannte Wille der real existierenden Eltern. Der Mensch nach dem Bilde dieser Selbstgerechten: Heilig, solange willenlos, vernachlässigbar, sobald bewusst und mit eigenem Willen.
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#32   deusexmachina   04:14:52 | Donnerstag, 7. September 2006
@Christian Hüller
„Jeder, der mitmacht, macht sich auch mitschuldig.
Da gibt es keine Ausrede.“
Nun, die braucht man ja auch nicht. Was man hingegen haben sollte, sind triftige Gründe. Wer aus schierer Bequemlichkeit oder gedankenlos abtreibt, handelt verantwortungslos.
„K e i n Gynäkologe ist gezwungen, sein Geld über die Durchführung von Abtreibungen zu verdienen.“
Nein, aber es ist auch kein Gynäkologe gezwungen, irgendwelchen Glaubensdekreten zu folgen, die er schlichterdings nicht teilt. Ihren z.B.
„PS 1: Männer, die Frauen zur Abtreibung drängen, haben sich ebenfalls selbst exkommuniziert.“
Männer, die Frauen zur Abtreibung drängen, sind zunächst ‘mal Schweinehunde, alles weitere ist sekundär – oder meinen Sie, es bringt irgendeinem Embryo was, wenn irgendwer offiziell keine Kommunion mehr nehmen darf? Ha-ha-ha…
Man sollte allerdings unterscheiden zwischen „drängen“ und „seine Meinung äußern“. Ich räume der Frau, die ja immerhin ihren Körper bereitstellen muss, den Primat in dieser Frage ein, aber ein Recht zur Mitsprache habe ich auch. Allerdings halt nur als secundus inter pares.
„Da können Sie lesen, wie es den Frauen nach einer Abtreibung so geht.“
Aha. Und wo ist der Link zu den Seiten, wo sich überforderte Mütter äußern? Oder glauben Sie allen Ernstes, davon gäbe es weniger? Schauen und hören Sie sich ‘mal um, wie es Kindern geht, deren Mütter sie nicht gewollt, aber dennoch bekommen haben. Oder wollen Sie davon nichts wissen, denn „Hauptsache, es lebt – irgendwie“?
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#153   deusexmachina   03:44:36 | Donnerstag, 7. September 2006
@RitterChristi
Als ich den das erste Mal hörte, hätte uns der Lehrer wegen unseres anhaltenden Gekichers fast vor die Tür der Grundschulklasse gesetzt…
Den muss man aber mit viel Tunten-Pathos bringen, also mit einem gedehnten „WAL-traaaaud, waaarte ‘maaal, der Mann will verhaaandelnnnn…“
Schwule können darüber übrigens genauso laut lachen wie Heten (Lesben weiß ich jetzt nicht) ;O)
Wussten Sie eigentlich, dass so richtige Tunten auch unter Homosexuellen teilweise nicht sehr beliebt, oft aber jedenfalls belächelt werden? Und sich übrigens oft selbst nicht so sehr bierernst nehmen? Insofern geht der Spott ziemlich ins Leere, denn er trifft niemanden – und das wollten Sie doch so gerne, gelle?
Sie „Christ“ ;O)
Mal sehen, können Sie über die wirklichen letzten Worte Jesu am Kreuz genauso breit grinsen? „Mehr Nägel, ich rutsche“? (Ist in etwa derselbe Jahrgang wie Ihrer) Hm? Na? Oder habe ich jetzt ein Sakrileg begangen? Über die die berüchtigte Zeichnung von WIZO, dieses ans Kreuz genagelte Schwein, konnte man sich katholischerseits ja immerhin echauffieren wie sonst nur die Muslime über Mohammed-Karikaturen.
Ach ja, die Freuden der zweierlei Maße…
Redaktion benachrichtigen Die Konversion von Prior Roger Schütz
#19   deusexmachina   00:51:36 | Donnerstag, 7. September 2006
@Horst Schlämmer
Ich denke, Sie haben hier sehr trefflich das Urteil über sich selbst gefällt.
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als so ein aufgeblasener, selbstgerechter Popanz in den Himmel.
Trotzdem gute Nacht – falls Sie schlafen können. ;O)
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#23   deusexmachina   23:33:52 | Mittwoch, 6. September 2006
@Christian Hüller (und @kreuz.net)
Und Sie meinen ernstlich, es gäbe auch nur eine Abtreibung weniger, wenne s Herrn Stapf nicht gäbe?
Wie war das mit Nachfrage und Angebot?
Es ist doch nachgerade blödsinnig, das an der Person des Herrn Stapf festzumachen. Aber man schätzt es hier ja, persönliche Verunglimpfungen zu verteilen. Voll katholisch, wa?
Redaktion benachrichtigen Wie Frau Eden das Paradies fand
#26   deusexmachina   21:06:17 | Mittwoch, 6. September 2006
@Christian Hüller
„Die Messe … ist für einen Katholiken k e i n e Folklore.“
Mit Verlaub, das ist Wunschdenken. Für viele (nominelle) Katholiken ist sie genau das. Für Tradis natürlich nicht, klar.
„Wenn sie das sein sollte, gäbe es ein Defizit im Eucharistieverständnis.“
Sie sagen es. Und dem wollen Sie mit lateinischen Messen entgegenwirken?
„Weiterhin muss die Kirche nicht rechtfertigen, warum sie Gott verkündet, sondern sie verkündigt nur das, was ihr nach dem Glauben der Kirche aufgetragen wurde.“
Jeder, der etwas verkündet, speziell dann, wenn es den bekannten Fakten widerspricht, ist gehalten, es zu rechtfertigen. Wer z.B. so etwas wie eine jungfräuliche Geburt propagiert, muss das begründen und herleiten können, sonst wird er bestenfalls belächelt. Und genau das ist ja auch zunehmend der Fall.
Nein, Sie MÜSSEN das nicht rechtfertigen. Lediglich dann, wenn Sie darin ernst genommen werden wollen. Das Problem ist, dass Sie es nicht rechtfertigen KÖNNEN. Sonst würden Sie.
Und übrigens auch, dass so ein „Auftrag“ tatsächlich existiert und wirklich von einem göttlichen Wesen stammt, will belegt sein. Natürlich nicht denen gegenüber, die das eh’ schon glauben. Aber gegenüber dem wachsenden Rest.
ad 1. „Gott ist ein Schranke gegen Unmenschlichkeit und Willkür“
Mag sein. Aber diese Schranke ist weder einzigartig (das leisten humanistische Ideale ebenso) wie unfehlbar. Die Geschichte hat vor allem gezeigt, dass kein Mensch dadurch ein besserer Mensch ist, weil er sich „Christ“ nennt.
Redaktion benachrichtigen Die Konversion von Prior Roger Schütz
#7   deusexmachina   20:49:08 | Mittwoch, 6. September 2006
Och Benedikt…
…das ist doch jetzt wirklich Kinderkram. Ich z.B. schätze das „dies irae“ aus Mozarts Requiem sehr, würde mir das durchaus auch zu meiner Beerdigung wünschen – wie katholisch genau macht mich das?
Es ist doch absurd, hier mit allen Mitteln und unter Berücksichtigung der äußersten Oberflächlichkeiten Katholizität bei Menschen verorten zu wollen, die viele Jahre ihres Lebens der Ökumene gewidmet haben. Um genau zu sein, ist es eine Verhöhnung dieser Mühen. Oder können Sie sich vorstellen, die hätten diese Vereinnahmungsversuche gut gefunden?
Redaktion benachrichtigen Wie Frau Eden das Paradies fand
#16   deusexmachina   18:49:09 | Mittwoch, 6. September 2006
@Christian Hüller
„Sie sind hier ein Vielschreiber. Wie kommt’s?“
Gute Frage. Mich fasziniert das Thema „Religion“. Gerade, WEIL ich daran nicht glaube, empfinde ich es als… skurril? Exotisch? Fantastisch? Ich will wissen, wie solche Menschen „ticken“, und das ist in Berichten ÜBER sie sehr viel indirekter zu erfahren als in Diskussionen MIT ihnen.
Zu Ihren Gründen: Ja, akzeptiere ich grundsätzlich, wenngleich manches etwas armselig wirkt bzw., genauer, die RKK armselig wirken lässt… ich meine: „Freizeitangebote“? Das liest sich ja so, als wären früher viele katholisch gewesen, weil sie halt nichts Besseres zu tun gehabt hätten (was ich übrigens für plausibel erachte). „Anonymität“, nunja, dem könnte man entgegenhalten, dass gerade DANN ein geistiger Halt (eine geistige Heimat) wichtiger würde, oder? „Wertorientierung“ – ich glaube, da wird einfach ‘mal zuviel gelabert, ganz im Ernst. Die Menschen haben auch heute Werte, nur eben nicht zwangsweise dieselben wie vor 100 Jahren. Es wird aber oft so getan, als hätten sie KEINE, und das halte ich für nicht nur nicht wahr, sondern auch unmöglich. Man hat IMMER irgendwelche Werte. Jeder. Selbst der letzte Schrat. Inwieweit man ihnen gerecht wird, steht auf einem anderen Blatt… „Fehlende SanktionierunG“ – verbuchen wir unter „etwas armselig“, oder? Ebenfalls IMHO zutreffend, aber Religion sollte ja nun kein Zwang sein müssen.
(gleich noch zu den Rezepten)
Redaktion benachrichtigen Massives Sakrileg-Risiko
#38   deusexmachina   17:41:17 | Dienstag, 5. September 2006
@Malachias
Vom Inhaltlichen (das mich als Unbeteiligten bei diesen innerkirchlichen Quengeleien ohnehin allenfalls mit einem amüsierten Lächeln erfüllt) einmal abgesehen: Finden Sie es nicht auch irgendwas zwischen aberwitzig und possierlich, wenn ein Fan einer kleinen Splittergruppe die Vertreter der großen Mehrheit seiner (nominell) eigenen Religion als „Sekte“ bezeichnet?
Da scheint mir aber mit Macht der Schwanz mit dem Hund wedeln zu wollen – und dabei noch ein recht kleines Schwänzlein.
Redaktion benachrichtigen Nach der Messe gibt’s ein Kasperltheater
#3   deusexmachina   17:29:30 | Dienstag, 5. September 2006
@stimme der vernunft
Nun ja, solche Rituale wie der Rosenkranz sind einfach zu verführerisch, als dass man sie nicht von anderen, älteren Religionen übernehmen würde. Ich weiß zwar jetzt nicht, ob konkret die hinduistische Mala älter ist als der katholische Rosenkranz, aber es ist doch recht wahrscheinlich angesichts der Tatsache, wie alt der Hinduismus an sich ist, und der Vielzahl der Elemente, die das Christentum von ihm übernommen hat.
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#111   deusexmachina   16:33:15 | Dienstag, 5. September 2006
@Moritz – Kein Wunder, dass Ihnen das gefällt
„Idee: „Die Homos nach Afrika“ !“
Die Idee hatten ja schon Leute, die Ihnen inhaltlich recht nahe stehen, vor ein paar Jahrzehnten – damals ging es allerdings primär um Juden, und man hatte konkret Madagaskar im Auge, aber immerhin: Die Parallelen nehmen bei Ihnen nicht wirklich Wunder.
Gelle, Moritz? Alles, was irgendwie „anders“ ist, weg, so oder so. Für ein „reines“ Deutschland, ach was, Europa. Jaja.
Redaktion benachrichtigen Was es in zivilisierten Ländern nicht geben sollte
#27   deusexmachina   01:55:14 | Dienstag, 5. September 2006
Naja…
„Was haben Sie aus diesem sicheren Wissen gemacht?“
Immerhin ist er nicht so ein verkniffener, galliger, selbstgerechter Niederträchtling geworden wie der Fragesteller.
Darauf kann man schon anstoßen und „Toi, toi, toi“ wünschen. Allerdings sacken ja auch nur wenige so tief, insofern stehen die Chancen gut.
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#92   deusexmachina   01:50:16 | Dienstag, 5. September 2006
@matt
*lol* Sie sind schon putzig.
Und Ihre „Verdammnis“ auch. Drohen Sie mir auch mit Micky Maus? :O)
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#89   deusexmachina   01:01:02 | Dienstag, 5. September 2006
@matt – Ein Wort des Trostes
Ich darf Sie beruhigen: Sie sind zwar, vom Verhalten her, tuntiger als so manche Drag Queen, aber es zwingt Sie niemand, auch wirklich schwul zu sein und zu leben. Ehrlich nicht! Sie müssen nicht, wenn Sie nicht wollen – schauen Sie mich an, ich bin so schwul wie Hindenburg und habe nicht das geringste Problem mit Homosexuellen. Komischerweise teile ich nicht Ihre Paranoia, woher kommt denn das bloß?
Verraten Sie’s mir? Wieso haben Sie und einige andere hier so panische Angst vor etwas, das ihnen an sich egaler kaum sein könnte?
Es mag Ihnen wie ein Stereotyp erscheinen, aber ein bisserl drängt sich schon der Gedanke auf, dass die großen Schwulenhetzer ihrer eigenen Heterosexualität so ganz sicher nicht sind – schließlich, wären sie es, wovor gäbe es was zu befürchten? Hm?
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#67   deusexmachina   23:31:44 | Montag, 4. September 2006
@Theo
Zweitaccounts werden gelegentlich geduldet, Dritt- und Viertaccounts allenfalls bei „Linientreuen“. Kommt hinzu, dass es Leute gibt, die grundsätzlich ungern „unter falscher Flagge segeln“ (z.B. yours truly) und ganz gerne mit ihrem Namen zeichnen (durchaus auch mit dem Realnamen) und die Kunst des regelmäßig misslingenden Zielspuckens durch’s „geschlossene Visier“ für eine eher unwürdige Art der Kommunikation halten… die allerdings, das sei zugegeben, perfekt zum sonstigen kreuz.net-Habitus passt.
Da muss ich ausnahmsweise ‘mal Dr. Heger (Herger? Weiß nimmer) Tribut zollen, soviel Quatsch der auch verzapft: Immerhin die Traute, es unter eigenem Namen zu tun, hat er. Jörg Guttenberger auch, aber der sagt auch eigentlich nichts, was ihm peinlich sein müsste.
Aber die einschlägigen „Helden von kreuz.net“: Allesamt so anonym wie die Redaktion selbst. Feige Bande. Ja, auch Sie, bester Theo.
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#87   deusexmachina   20:28:43 | Sonntag, 3. September 2006
Wusst’ ich’s doch…
Hehe, es war *SO* klar, dass Sie gerade dann noch’mal versuchen, so richtig aufzutrumpfen, wenn ich sage: „So, ich geh’ jetzt“. Und auch das mit dem Französisch hat fabelhaft geklappt, denn es war doch selbstverständlich, dass Sie aus meinen schlechten Französisch-Kenntnissen Kapital zu schlagen versuchen würden…
Mensch, Moritz, sind Sie berechenbar…
Natürlich habe ich von der engen Frendschaft nicht durch diese Website erfahren, und so dumm, mich allein auf etwas zu stützen, was ich mir sprachlich nur so halb zusammenstückeln kann, bin ich nicht – gucken Sie doch ‘mal hier www.highlightzone.de/comic/goscinny.html und hören Sie um Himmelswillen auf, von Dingen zu schwadronieren, von denen Sie nicht den Hauch eines Dunstes einer Ahnung haben, ich bitte Sie. Sie versuchen hier, mit überlegenen Sprachkenntnisse des Französischen aufzutrumpfen, aber die Tasachen rauschen voll an Ihnen vorbei – das ist das klassische Bild des Dilettanten. Ganz dem Traditionalismus verpflichtet, gell? Die Form ist alles, der Inhalt wird vernachlässigt. Wahrscheinlich wissen Sie, ohne meinem Link zu folgen, nicht einmal, was „Pilote“ war. Man geniert sich ja für Sie älteren Herrn, der hier so hilflos die große Nummer zu geben versucht.
Btw. ich denke, Sie sind so ziemlich der letzte, dessen Meinung ich hier als maßgeblich ansehe, von daher wissen Sie ja, wo Sie sich Ihr „Wir(?!?) hätten wenig dagegen“ schieben dürfen, gelle, Moritz?
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#85   deusexmachina   19:34:45 | Sonntag, 3. September 2006
Jo, das war’s dann wohl
Ihr dümmelndes Geschwätz, mit dem Sie Asterix und Monty Python einander gegenüberstellen wollten, wurde als der Quatsch entlarvt, der er war, pesudopsychologisches Geseier, so sehr Sie sich damit auch blamieren, wollen oder können Sie nicht lassen – soll sich doch jeder selbst darüber ein Urteil bilden, was er von Ihrem Herumtänzeln auf der Grundlinie – ohne je eine Chance auf Ballberührung – zu halten hat.
Merken Sie eigentlich nicht ‘mal selbst, wie Sie hier ein ums andere Mal ausgezählt werden? Nee, Sie derilieren lieber weiter in Ihrer Illusion von „roten Ohren“, nicht wahr?
Mal noch ein Spruch, den Sie sich in’s Poesiealbum kleben dürfen: Arroganz muss man sich leisten können – und Sie stehen argumentativ dauerpleite da. Eigentlich peinlich, wenn man doch nen ganzen Tacken älter ist als ich und in den Differenzjahren so offenbar nichts dazugelernt hat außer 1001 Wege, unter die Gürtellinie zu zielen, und dabei nicht’mal zu treffen.
So, jetzt dürfen Sie mir noch nach Herzenslust irgendwas hirn- und belangloses hinterherpieseln, ich bin erst’mal weg.
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#83   deusexmachina   19:07:08 | Sonntag, 3. September 2006
@Moritz – Sie sind ein Dilettant
…und sogar als solcher schlecht.
Hatte ich nicht bereits aaO. erwähnt, dass mir der Glauben an einen Gott bereits seit frühester Kindheit schlicht unmöglich war? Na, dann wissen Sie ja, wie jämmerlich daneben Ihre bemühten, pseudopsychologischen Einlassungen sind. Wobei Sie das natürlich überhaupt nicht juckt, schließlich geht es Ihnen nicht, wie Sie vorgeben, um eine Analyse meiner Psyche, sondern darum, ‘mal wieder in irgendeinem Gewand irgendeinen despektierlichen Quatsch abzusondern. Semper idem.
Allerdings dreht es mir schon den Magen um, wenn ausgerechnet ein Gehässling wie Sie sich auf den „gallischen Witz“ beruft. Sich hier aufführen wie eine offene Hose, täglich die Nummer vom Häuptling Knieseknirsch geben, das alles unter dem Deckmäntelchen der scheinbaren Gottesfürchtigkeit – und das soll irgendetwas mit Humor zu tun haben (der nämlich, wenn irgendetwas, ist göttlich)?
Und bevor Sie weiteres dummsinniges Gebrabbel über die vermeintlichen Unvereinbarkeiten britischen und gallischen Humors absondern, lesen Sie ‘mal das hier www.arenes.fr/…vres/fiche-livre.php?numero_livre=5… – darin geht’s um René Goscinny (sollten Sie kennen) und Terry Gilliam (u.a. Mitglied von… raten Sie ‘mal). Die beiden waren eng befreundet und haben gelegentlich sogar zusammengearbeitet.
Habe die Ehre, Sie Schwätzer.
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#81   deusexmachina   18:11:27 | Sonntag, 3. September 2006
@Moritz
Ja, genau, diese „abartige Pfeifentruppe“, die in ihren Sketchen tausendfach mehr Einsicht und Menschenkenntnis bewiesen hat als Sie mit Ihren gesammelten Meckereien.
Wie Sie ausgerechnet im Zusammenhang mit Monty Python auf die Vokabel „braun“ kommen, wissen vermutlich nicht einmal Sie selbst, das war wohl nur das erstbeste Pejorativ, das Ihnen in die klammen Finger kam, dass es völlig idiotisch ist, spielt bei Ihnen ja grundsätzlich keine Rolle.
Stimmt, der Film „Life of Brian“ sorgte damals für mindestens so viel Ausehen wie jüngst „Sakrileg“. Aber verstanden haben Sie ihn nicht, was Sie natürlich kein bisschen daran hindert, darüber herzuziehen – wie immer, wenn Sie etwas intellektuell nicht verarbeiten können oder wollen.
So kenne ich Sie, und so sind Sie auch quasi der Archetyp des Hardcore-kreuz.netters: Mit galligem Zorn auf alles, was irgendwie anders ist, und was nicht mit Kadavergehorsam Ihren persönlichen Leitlinien folgt.
Allmähliuch gnehme ich Ihnen den schildartig vor sich hergeschwenkten Glauben auch nicht mehr ab. Ihre ganze Rumgallerei hat doch „Schutzfunktion“ in flammenden Lettern quer drüber geschrieben. Sie sind so verunsichert, wie man nur sein kann, wähnen sich von allem und jedem bedroht und vergehen in Angst vor dem Unbekannten und Andersartigen.
Sie armer, armer Mann. Was für eine gehetzte Welt muss das sein, in der Sie leben.
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#76   deusexmachina   17:33:58 | Sonntag, 3. September 2006
Der Umstand, dass Sie, Moritz…
…über alles, was Sie nicht kapieren oder nicht kapieren wollen, schlecht reden, erklärt, warum Sie fast nie anders reden.
Wenn Sie nicht eingebaute Automatik hätten, die unbeachtlich des Inhaltes alles in den Dreck zieht, was aus meiner Ecke kommt, dann hätten Sie sogar gemerkt, dass dieses Lied von der wahrscheinlich genialsten Comedytruppe des 20. Jahrhunderts durchaus auch mit christlichen Ansichten harmonieren kann.
Aber Sie sind nur wieder am Stänkern interessiert. Sie Troll.
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#73   deusexmachina   17:01:02 | Sonntag, 3. September 2006
@Guntram – frei übersetzt mit dem versuch, Reime halbwegs beizubehalten
(muss man aber eigentlich HÖREN – das Lied gibt wirklich… Kraft? Mut? Lachen?)
Wenn Sie im Leben ‘mal wieder Pech haben, Frau Braun,
und alles schwer aussieht oder zu hart,
wenn Leute zu dumm sind, zu komisch, zu blöd
und Sie denken, Sie haben es sa-ha-a-a-a-ttt…
Dann bedenken Sie, Sie steh’n auf ‘nem Planeten, der sich wandelt,
der sich dreht mit 14hundert k-m-h,
der kreist mit 30tausend Metern pro Sekunde, jede Stunde,
um eine Sonne, Quelle aller unserer Kraft.
Diese Sonne, Sie und ich, und alle Sterne, die wir seh’n
bewegen sich Millionen Meilen pro Tag
in einem äußeren Spiralarm mit 60tausend k-m-h
in etwas, zu dem man „die Milchstraße“ sagt.
Sterne hat diese Galaxis einhundert Milliarden,
sie ist hunderttausend Lichtjahr’ etwa weit,
in der Mitte beult sie aus, 16tausend Lichtjahr’ dick,
doch hier bei uns ist sie nur 3 Lichtjahre breit.
Wir sind 30tausend Lichtjahr’ vom galaktischen Kern weg
die Umkreisung währt 2hundert Mill-i-onen Jahr’
und die Galaxis ist nur eine von Millionen Milliarden
in diesem unglaublichen, expandierenden Weltall.
Das Universum selbst, es dehnt sich ständig weiter aus
in jede Richtung und so schnell wie sonst nur Licht,
mit maximaler Kraft und wo immer es nur kann,
3hundertausend Kilometer pro Sekunde, und schneller geht es nicht.
Also denken Sie daran, wenn Sie sich klein fühl’n und verlor’n,
wie unfassbar unwahrscheinlich wir doch sind
und beten Sie, dass irgendwo da oben wer versteht,
denn auf der Erde sind wir alle doof und blind!
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#68   deusexmachina   16:14:19 | Sonntag, 3. September 2006
Und noch ‘was für’s Poesiealbum für all’ jene, die sich…
…oder Ihre Ansichten zu wichtig nehmen und sich für den Nabel der Welt halten:
Whenever life gets you down, Mrs. Brown
And things seem hard or tough
And people are stupid, obnoxious or daft
And you feel that you’ve had quite eno-o-o-o-o-ough
Just remember that you’re standing on a planet that’s evolving
And revolving at nine hundred miles an hour
That’s orbiting at nineteen miles a second, so it’s reckoned
A sun that is the source of all our power
The sun, and you and me, and all the stars that we can see
Are moving at a million miles a day
In an outer spiral arm, at forty thousand miles an hour
Of the galaxy we call the Milky Way
Our galaxy itself contains a hundred billion stars
It’s a hundred thousand light-years side to side
It bulges in the middle sixteen thousand light-years thick
But out by us it’s just three thousand light-years wide
We’re thirty thousand light-years from Galactic Central Point
We go ‘round every two hundred million years
And our galaxy is only one of millions of billions
In this amazing and expanding universe
The universe itself keeps on expanding and expanding
In all of the directions it can whiz
As fast as it can go, at the speed of light, you know
Twelve million miles a minute and that’s the fastest speed there is
So remember when you’re feeling very small and insecure
How amazingly unlikely is your birth
And pray that there’s intelligent life somewhere up in space
‘Cause there’s bugger all down here on Earth!
(Monty Python – The Galaxy Song
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#22   deusexmachina   18:22:23 | Samstag, 2. September 2006
@Moritz
Nett, dass Sie flugs herbeieilen, um zu belegen, dass Beobachterin nicht die einzige ist, die sich für Dinge interessiert, die sie einen feuchten Schmutz angehen.
Wir dürfen dann also den üblichen Spekulationen aus Ihrem Munde entgegensehen – denn Sie belassen’s ja für gewöhnlich nicht bei penetranter Neugier, sondern lassen es sich auch nicht nehmen, Ihre unmaßgeblichen und uninformierten Spekulationen zum Besten zu geben.
Bei der Gelegenheit noch’mal die Frage: Was sind Sie denn nun: Ein dreister Lügner oder ein Charakterschwein? Das fällt bei Ihnen ja etwas schwer zu unterscheiden.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#18   deusexmachina   16:58:51 | Samstag, 2. September 2006
@Beobachterin
„Leider muß man befürchten, daß das Pendel, da es nun schon einen sehr starken falschen Ausschwung hat, eines Tages mit ebenso starker Wucht zurückschlagen wird … darüber können auch kurzfristige und vordergründige Erfolge nicht hinwegtäuschen.“
Aha, die Dame haben offenbar erst kürzlich einen Abendkurs in angewandter Heuchelei absolviert? Denn es ist ja nicht so, dass Sie das, wie Sie hier glauben machen wollen, befürchten – ganz im Gegenteil, Sie hoffen inständig, wünschen flehentlich, dass es so kommen würde, damit Sie nur endlich, endlich Recht gehabt haben.
Ich muss Sie enttäuschen (und, nein, ich heuchle nicht und gebe daher zu, dass ich es äußerst gern tue): Gewisse Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte wiederholen sich zwar, aber manches ist irreversibel.
Man wird die Homosexuellen so wenig unter die Fuchtel eines §175 oder Vergleichbarem zurückzwingen können, wie man die Frauen an den Herd oder die Schwarzen auf die Baumwollfelder zurückschicken kann.
Finden Sie sich damit ab, machen Sie Ihren Frieden.
Und kümmern Sie sich ‘mal um Ihr eigenes Zeug statt um das Geschlechtsleben anderer.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#15   deusexmachina   16:41:38 | Samstag, 2. September 2006
Wenn kreuz.net jetzt jedesmal, wenn sich…
…Leute über die hiesige Hetze (zu Recht) echauffieren, einen Artikel draus macht, dann ist der redaktionelle Anteil ja auf Jahre hinaus gesichert. Und, wie man an den mehrfachen Berichten über die Wikipedia sieht, hat man ja auch keine Probleme damit, die eigene beleidigte Leberwurstlichkeit wiederzukäuen und artikelmäßig erneut zu verwursten… wo man doch das „bedeutendste katholische Online-Medium ist“ (LOL!).
Abstrakt ausgedrückt: Unbedeutende und journalistisch dilettantische Privatwebsite fühlt sich ungeheuer wichtig, trötet die Ansichten einer genauso unbedeutenden, schismatischen Sekte heraus, gebärdet sich als maßgeblich, kackt die halbe Welt an, weil sie es wagt, anders zu sein, und empört sich dann darüber, dass man diesen infantilen und gleichzeitig aggressiven Stil allenthalben ablehnt.
Großes Kino.
Ich persönlich finde es bezeichnend, dass ich aus meinem Lesen bei kreuz.net zwar viel lernen kann – regelmäßig aber NICHT aus den zusammengemeckerten Artikeln, sondern aus den überlegten Kommentaren weniger.
Vielleicht sollten Redakteure und Kommentatoren von kreuz.net ‘mal das Rotationsprinzip einführen? Ich bin sicher, da käme dann ‘mal ganz schnell wer an die Reihe, der z.B. wüsste, dass man bei „Berichten“ über fremde Websites selbstverständlich deren URL oder gar einen Link dorthin einfügt. Glaubwürdigkeit, Quellenangabe und so. Die, die hier ggw. am Ruder sitzen, würden aber doch kaum für eine Schülerzeitung genügen.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#28   deusexmachina   06:31:47 | Samstag, 2. September 2006
@Parzifal
Die Frage ist natürlich berechtigt. Und doch… geben Sie eigentlich selbst die Antwort. Wie endete denn Dorian Grey? Was hat ihn vernichtet?
Tatsächlich habe ich diese Ihre Frage erst kürzlich mit jemandem diskutiert. Was mich dabei ein wenig verwirrt: Warum muss es denn einen äußeren Bezugspunkt geben? Der kategorische Imperativ ist doch klar, deutlich und einleuchtend? Und kommt ohne jedes „Außen“ aus, stützt sich lediglich auf den Menschen als soziales Wesen.
Ich kann es aber auch ohne Bezug auf Wilde und Kant ausdrücken: Ich habe ein Bild von der Welt, wie ich möchte, das sie ist. Oft ist sie das natürlich nicht, keine Frage. Aber manchmal, in manchen Aspekten, ist sie es doch. Würde sie so ganz anders sein, so würde ich wohl verzweifeln, und zwar buchstäblich, und würde dieses Leben in dieser Welt nicht fortsetzen wollen. Da das aber eben nicht (oder zumindest nicht immer) so ist, versuche ich wenigstens da und dort (wo es in meiner Macht steht und natürlich dann, wenn ich mir dessen bewusst bin – ich bin ja auch kein Engel, der stetig nur an Weltverbesserung denkt) diese Welt ein kleines bisschen in die Richtung zu drücken, in der ich sie haben möchte. Das ist eben mein Moralkodex, und der ist, bei Licht besehen, auch nicht viel anders als der eines Christen, der lediglich bestimmte Aspekte seines Denkens auf eine (IMHO fiktive) Außenperson überträgt und sich deswegen nur allzuoft in eingebildeter Überlegenheit sonnt.
Frage beantwortet?
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#24   deusexmachina   01:31:08 | Samstag, 2. September 2006
@Christian Hüller
„Mir wäre es am liebsten, wenn Sie als offenkundiger Agnostiker zugeben würden, dass die Annahme Gottes per se nicht prinzipiell unvernünftig ist.“
„Unvernünftig“? Nein, in der von Ihnen gewählten Form „Annahme Gottes“ (das klingt sehr unbestimmt und nicht an eine bestimmte Konfession gebunden) wäre die schiere Annahme wohl nicht unvernünftig. Sie wäre m.E. unnötig, denn was bringt uns ein Postulat, das niemals verifiziert oder falsifiziert werden kann? Es hätte keinerlei Auswirkung auf unser Leben, denn jedwede tatsächliche, erkennbare Auswirkung könnte ja als Mittel der Veri- oder Falsifikation dienen. Allein schon die Tatsache, dass es selbst den vehementesten Kirchenfreunden wie -feinen bis heute nicht gelungen ist, so etwas beizubringen, spricht eine deutliche Sprache dafür, dass Gott, selbst, wenn er existierte, keinerlei spürbare Einwirkung auf diese Welt hat. Hätte er sie, wäre er erfahrbar, messbar, belegbar.
Also: Die Annahme an sich wäre m.E. nicht in sich unvernünftig. Unvernünftig wäre aber IMHO die Annahme von etwas, das man nicht benötigt, das nicht hilft, das nichts (wirklich) erklärt, zumal, wenn es (wie mit unseren Religionskonflikten x-fach geschehen) im Gegenteil zu Problemen führt.
Die unglaubliche Ansammlung an z.T. detaililertesten (aber vollkomen unbelegten) Behauptungen über ein schieres Postulat aber, wie sie die RKK und auch andere Kirchen hervorgebracht hat, empfinde ich allerdings als puren Aberwitz und eine, mit Verlaub, Volksverarschung.
Redaktion benachrichtigen Am liebsten wäre ich auch tot gewesen
#35   deusexmachina   01:15:29 | Samstag, 2. September 2006
Mal eine Frage, mit der ich mich vor ein paar Wochen befasst habe:
Alle – und auch Sie – sprechen immer von einem „Recht auf Leben“. Es mag provokant klingen, aber ich verdrehe das jetzt einmal in das gegenteil, nämlich in die „Pflicht zum Leben“. Darauf läuft es nämlich de facto hinaus, wenn Sie ‘mal genau darüber nachdenken.
Allenthalben wird selbstverständlich angenommen, jeder mensch, selbst dolche, die noch ungeboren sind, solche die noch gar keinen Willen haben, solche, die keinen mehr haben etc., würde das ganz selbstverständlich als Recht haben und wahrnehmen WOLLEN.
Wie kommt man eigentlich dazu? Die Betreffenden hat man nicht gefragt, kann man nicht fragen. Bei einem erwachsenen, mündigen Menschen dürfen wir (in gewissen Grenzen) davon ausgehen, dass er leben WILL, weil er es ja beenden könnte, wenn er wollte.
x-tausend Selbstmorde pro Jahr belegen, dass diese pauschale Annahme schlichtweg falsch ist – und das, OBWOHL wir hohe biologische Schranken haben, die unseren bewussten Willen in dieser Hinsicht konterkarieren; gäbe es die „schmerzlose Sterbepille frei verkäuflich, die Suizidraten würden sich wohl vervielfachen.
Wie also kommt man dazu?
„Recht auf Leben“? Nicht auch genauso ein „Recht auf Nicht-Leben“? Warum versteift man sich beständig auf das eine und erwähnt nicht einmal das andere?
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#22   deusexmachina   01:08:31 | Samstag, 2. September 2006
@Christian Hüller (2)
andere lassen sie teilweise hindurchscheinen (erahnen). Immer dann, wenn wir in unserem Wissensdrang eine Hülle unbeantworteter Fragen ausgeräumt haben, treten neue hervor, und zwar immer mehr (weil ja steigender Durchmesser). Irgendwann würden wir am Rand ankommen und alles erklärt haben, aber vermutlich nimmt der Aufwand, sich einen weiteren Schritt auf dem Wissensradius nach außen zu bewegen, immer weiter zu, und es gibt unüberwindliche Hürden.
Das beschreibt recht anschaulich mein persönliches Modell von Mensch, Welt und Wissen. „Gott“ übrigens steht da – wenn denn überhaupt – außerhalb, grundsätzlich nicht erfahrbar (es sei denn, man begäbe sich selbst nach „außen“, was uns als Menschen aber wohl gar nicht möglich wäre). Witzigerweise gibt es einen alten Holzschnitt, der das sehr ähnlich, aber weniger abstrakt, illustriert.
Paralleluniversen lassen wir einmal außen vor – ich halte sie zwar für durchaus denkbar, und in gewisser Weise sogar als Erklärung für manches (konkret: Leben und Intelligenz) geeignet – aber sie sind uns vermutlich ewig unerfahrbar („gottgleich“ in dieser Hinsicht).
Praktisch, so ein Zweitnick… sollten Sie auch ‘mal in Erwägung ziehen; Ihr Postings werden ja leider regelmäßig abgeschnitten. Komisch, bei Leuten, wo man sich das oft WÜNSCHEN würde, passiert das nie… immer nur bei interessanten Diskussionen :O(
Redaktion benachrichtigen Kollaborateure im Klerus?
#50   deusexmachina   20:45:42 | Dienstag, 29. August 2006
@Moritz
Davon, dass Sie’s herbeizufaseln versuchen, wird’s nur halt leider nicht wahrer. Ich hatte damals bereits gesagt, dass mich v. Galen gar nicht genug interessiert bzw. ich bzgl. seiner gar keine hinreichend ausgeprägte Meinung habe, um mich da groß in ‘was ‘reinzusteigern. Das ist wie bei Pünktchens idiotischer Behauptung, ich hätte diese olle Online-Umfrage „manipuliert“: Es interessiert mich gar nicht genügend, als dass ich einen Anlass dazu hätte.
Sie hingegen interessiert einzig, wie Sie auch aus dem trockensten Schwamm noch einen Tropfen Gehässigkeit in meine Richtung herausquetschen können.
Finde ich übrigens possierlich, wie Sie mir hinterherschnuppern – Sie haben ja ganz schön Google gewälzt, wie? Tut mir leid, Moritz: Nicht nur, dass Sie selbst ja nicht die Traute haben, mit wahrer Identität in Erscheinung zu träten – Sie würden mich auch dann nicht im mindesten so interessieren wie umgekehrt ich Sie ganz offenkundig fasziniere. Sie sind mir zu ungehobelt, zu verlogen und zu niederträchtig. Um Leute wie Sie mache ich einen großen Bogen – was hier leider nicht geht und warum ich Ihnen halt immer ‘mal wieder die Leviten lesen muss.
Die Frage? Die Frage war, ob Sie denn nun ein übler Lügner sind (wenn Sie annehmen, dass Ihre diversen Spekulationen falsch sind) oder ein niederes Charakterschwein (wenn Sie glauben, dass sie zutreffen und sich dennoch einen Spaß daraus machen, die Probleme anderer als Spott zu verwursten).
Entscheiden Sie sich, was ist Ihre Natur?
Redaktion benachrichtigen Die Schlange beißt sich selber in den Schwanz
#51   deusexmachina   20:33:02 | Dienstag, 29. August 2006
Kö-nig-lich
Ich war’ mal eine Weile lang bei der Politiksimulation dol2day www.dol2day.com/ aktiv. Da dort auch „gewählt“ wird, wird das mit dem „1 man = 1 vote“-Prinzip dort sehr eng gesehen, und sog. „Doppelaccounts“ (DAs) verstoßen gegen die Spielregeln. Bei vielen Leuten sind DAs auch wirklich leicht zu erkennen, sei es an bestimmten Verhaltensmustern, sei es an sprachlichen Eigenheiten oder ganz einfach der Argumentationsweise.
Und angesichts Pünktchens peinlich-possierlicher Anwürfe und schwachsinniger Behauptungen musste ich unwillkürlich an jene Zeit denken, in der mir manche Dutzende solcher DAs nachsagten, mit denen ich angeblich alles mögliche manipulierte. War schon klasse. Die etwas Helleren kamen zwar bald drauf, dass das schon rein zeitlich gar nicht möglich war, aber manche klammerten sich so intensiv an ihre Hirngespinste, dass keine Ratio der Welt sie ihnen hätte austreiben können. Ich bin seit 1 1/2 Jahren nicht mehr bei dol2day, aber noch heute vermuten da manche, dass ich unter diversen Tarnnamen dort unterwegs bin *g*
Pünktchen, jetzt ist es dann ‘mal gut mit Ihren dümmlichen Räuberpistolen – fragen Sie ‘mal bei der Redaktion nach den IP-Adressen von den anderen und mir – die dürfen sie Ihnen zwar eigentlich nicht sagen, aber das stört ja nicht wirklich. Zumindest können die Ihnen deutlich Auskunft darüber geben, wie fatal Sie daneben liegen – genau wie damals bei Ihrer herbeiphantasierten „Manipulation“ jener völlig irrelevanten Online-Umfrage, aber das haben Sie ja nie kapiert.
Redaktion benachrichtigen Kollaborateure im Klerus?
#48   deusexmachina   20:03:58 | Dienstag, 29. August 2006
@Moritz
Dann bringen Sie mir doch ‘mal eine bei und feiern nicht nur ständig eingebildete Triumphe.
Wie lautet eigentlich Ihre Entscheidung? Sind Sie ein schamloser Lügner oder ein schlechter, bösartiger Mensch?
Ist ja doch ein Unterschied, nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen Kollaborateure im Klerus?
#46   deusexmachina   19:52:05 | Dienstag, 29. August 2006
Geh’n Sie, Artois, Sie sind ein schlechter Verlierer
Nun wurde Ihnen Ihr Gerede sowohl von Leuten auseinandergenommen, die sich theologisch ganz gut auskennen, Ihre Pseudologik wurde von einem demontiert, dessen Datenbankprogrammierung belegt, dass er weiß (wissen muss), wovon er spricht, menschlich ist das Ganze eh’ indiskutabel und absurd, eund rein rechtlich stehen Sie ohnehin alleine gegen die Gesetze.
Aber Sie, Sie wollen’s partout nicht einsehen, dass das berühmte „si tacuisses philosophus mansisses“ geradezu für Sie und diese hübsche Posse hier gesagt und überliefert worden ist.
Stecken Sie doch eine Niederlage ‘mal weg, so schwer kann’s doch nicht sein.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#20   deusexmachina   19:44:20 | Dienstag, 29. August 2006
@Benedikt
Manchmal gehen Sie in Ihrer Apologetik ein bisserl weit.
Was heißt denn das, wenn etwas „lediglich immer an strengere Auflagen geknüpft worden“ ist? Hm? Genau: Dass es heute in einer bestimmten Anzahl von Fällen nicht erlaubt (=verboten) wird, in denen es früher gestattet oder gar angeordnet wurde.
Wobei Sie selbst genau wissen, dass diese zunehmend restriktivere Handhabung in absehbarer Zeit auf ein Totalverbot i.S.v. „Errichtung unüberwindlicher Hürden“ hinausläuft, man wird ja mit jedem spektakulären Misserfolg vorsichtiger (die spektakulären Erfolge machen sich ja recht rar).
Oh, nein, die RKK wäre nicht die RKK, wenn sie heute hinginge und sagen würde „das war falsch und das machen wir dehalb nicht mehr“ – das wäre nicht der Stil einer Institution, die sich selbst als unfehlbar postuliert. Da darf’s dann möglichst keine Brühe oder radikale Einsichten geben, sondern nur ganz langsame, sanfte Kurskorrekturen, bis man dann irgendwann behaupten kann, das habe man ja eigentlich schon lange / schon immer so gemacht.
In der Kirchenführung hat man doch schon lange begriffen, dass das einst so patente, mächtige und nutzbringende Werkzeug „Exorzismus“ heute zunehmend in sein Gegenteil umkippt und nur schlechte Presse macht. Und da ein Machtapparat um die Erhaltung seiner Macht besorgt ist, vermeidet er abträgliche Negativ-Publicity. So simpel.
Gut, ich überspitze jetzt sicher etwas. Aber Sie verhamlosen so gern, das reizt.
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#242   deusexmachina   07:12:12 | Dienstag, 29. August 2006
@Moritz
Es wäre vielleicht wirklich einmal an der Zeit, dass Sie diesen Account stillegen, nachdem Sie sich x-fach als ungehobelter Mensch von purster Niedertracht erwiesen haben.
Bemerkenswerterweise habe ich kein Problem damit, auch mit überzeugten Katholiken fruchtbar, interessant und lehrreich zu diskutieren – Sie hingegen halten Ihren angeblich so hehren Katholizismus doch lediglich als Schutzschild vor Ihre geradezu syphilitischen Kladderadatsch von Xeno- und Homophobie. Sie sind so katholisch wie mein Telefon, wahrscheinlich weniger.
Der einzige wahre Grund, dass Sie Ihre Identität nicht preisgeben, ist der, dass Sie sich Ihres erbarmungswürdigen Verhaltens wohl bewusst sind, und die Peinlichkeit vermeiden wollen, dies mit Ihrer Person assoziiert zu sehen.
Feige, verlogen und frech – Sie „Katholik“.
Redaktion benachrichtigen Kollaborateure im Klerus?
#40   deusexmachina   02:42:33 | Dienstag, 29. August 2006
Ergänzung: Fehlersuche
Worin besteht Artois’ fundamentaler Irrtum?
Die Zuordnung „Polen = katholisches Volk“ ist eine (in der Datenbanksprache) „one-to-one“-Relation. Das aber ist offesichtlich falsch (und kommt in der Praxis übrigens auch kaum vor, denn „one-to-one“ bedeutet Identität und damit – zu vemeidende – Redundanz), denn es gibt nicht nur die Polen als katholisches Volk, sondern eine ganze Reihe von Nationen, in der die RKK dominant ist. Richtiger wäre als eine „many-to-one“-Relation in der Form:
Die (alle) Polen sind ein Element der Menge aller katholischen Völker.
Aber auch das wäre insofern falsch, als es „katholische Völker“ eigentlich gar nicht gibt; es existiert keine eindeutige Zuordnung – die Aussage wird bereits durch einen einzigen polnischen Protestanten oder Muslim widerlegt und damit die Relation unwahr.
Die einzig korrekte Abbildung wäre eine „many-to-many“-Relation, die besagen würde:
Es existiert eine Schnittmenge aus den Mengen ‘Polen’ und ‘Katholiken’
Hier sind Staatsangehörigkeit und Religion schlicht zwei Attribute, die in allen 4 Kombinationen vorkommen können:
1. P UND K
2. P UND NICHT K
3. NICHT P UND K
4. NICHT P UND NICHT K
Dass Fall 1. der zahlenmäßig größte Anteil ist, spielt für die Prüfung der Relation auf Gültigkeit keinerlei Rolle; relevant ist für solche Relationen nur, dass kein Fall auftreten darf, den sie nicht abdecken.
Artois, ein wohlgemeinter Rat: Bauen Sie niemals eine relationale Datenbank auf… Sie kämen in Teufels Küche.
Redaktion benachrichtigen Zwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises
#46   deusexmachina   00:53:01 | Montag, 28. August 2006
@santa rita
Da erlaube ich mir die Gegenfrage, warum Sie sich ausgerechnet auf jemanden beziehen, dessen Auffassungen sich von den Ihren sehr viel mehr unterscheiden, als sie mit ihnen gemein haben?
Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, was Flew widerfahren ist und vermute eher persönliche Ursachen. Argumentativ ist die derzeit von ihm vertretene Position extrem schwach:
Er glaubt eigentlich an gar nichts, weiß sich aber in Ermangelung von befriedigenden Erklärungen nicht anders zu helfen als an einen diffusen, unpersönlichen (und definitiv und explizit nicht den christlichen oder muslimischen) Gott zu glauben. Das ist ein merkwürdiger Rückfall in die theologischen Konstrukte der Vorzeit, als „Gott“ für jedes (noch) nicht erklärbare Phänomen herhalten musste – der berühmte „God of the Gaps“.
Mich erstaunt das, denn dieser eigentlich kluge Kopf redet wie ein typischer Teenager, der sich äußert: „Ich glaube schon irgendwie an sowas wie Gott – aber sicher nicht so, wie die Kirche das meint.“ Das ist schlecht verpackte Ratlosigkeit in Verbindung mit der naiven Hoffnung, es könne doch noch eine Erklärung für das (vielleicht nur derzeit noch) Unerklärliche geben. Inwieweit dieser Gott eine Erklärung für irgendetwas sein sollte, darüber kann Flew auch nichts sagen – Flew, der übrigens selbst eigener Aussage nach weder über profunde chemische noch biologische Kenntnisse verfügt, aber seine Ratlosigkeit auf die Komplexität der DNA stützt.
Und DEN wollen Sie als Referenz anführen? Keine gute Wahl.
Redaktion benachrichtigen Untergetauchter Klerus
#31   deusexmachina   00:33:44 | Montag, 28. August 2006
@Jörg Guttenberger
Und Sie (sollten) wissen, dass ich wiederum Ihnen hierin zustimme.
Aber das mit dem „Auge des Betrachters“ liegt leider oft in der Natur der Sache. Denken Sie sich die Menge aller Einstellungen als Kreis, in der Mitte maximale Toleranz (oder Gleichgültigkeit, was Toleranz, wenn man sie fundamental(istisch) betrachtet, wohl sein kann) und zum Rand hin, in die verschiedenen Richtungen, die diversen Anschauungen und Idologien. Wer sich in einem solchen Raster eher an der Mitte befindet, wir eine etwas äußerere (extremere) Einstellung leichter als fundamentalistisch wahrnehmen. Einem Extremisten hingegen erschiene dieselbe Position als (zu) liberal und, ggf. sogar als gegenüberliegend (Ich bin schon als Linksgrüner, als Ultraliberaler und als Nazi bezeichnet worden, für ziemlich dieselben Äußerungen – woran sonst soll sowas denn liegen?).
@möchtegern-kathole
Den Pagerank zeigt einem automatisch die Google-Toolbar an, die man für diverse Broswer installieren kann. Ein nettes Spielzeug.
Und was die schiere Erwähnung von irgendwas angeht: Schauen Sie, ich kann auf mehrere Weisen in die Zeitung kommen: Ich kann den Literaturnobelpreis gewinnen oder bei einer Merkelrede mit blankem Hintern auf’s Podium wetzen. Was geht wohl einfacher? Und inwieweit reflektiert die darauffolgende Berichterstattung quantitativ die Relevanz meiner Person und meines Verhaltens?
Gemäß Ihrer Kriterien wäre ich übrigens für kreuz.net relevanter als Sie; immerhin widmete man mir schon 2 halbe Artikel ;O)
Redaktion benachrichtigen Untergetauchter Klerus
#28   deusexmachina   00:04:54 | Montag, 28. August 2006
@Jörg Guttenberger
Was fundamental und was -istisch ist, liegt wohl im Auge des Betrachters, oder? Man wird mich jetzt wohl wieder als Relativist bezeichnen (in meinen Augen kein Schimpfwort), wenn ich sage, dass Prinzipien gut sind (das wäre „fundamental“), aber eigentlich kein Prinzip dieser Erde immer und ausnahmslos über allen anderen steht oder stehen kann. Der Fundamentalist tut aber genau das, bei ihm wird das Prinzip zur Manie.
Zu welcher der beiden Seiten kreuz.net neigt, das beurteilen Sie bitte selbst. Mein Urteil dabei dürfte Ihnen bekannt sein.
@bonifatius
Da bemüht sich kreuz.net so ostentativ, meine in der Tat erkleckliche Anzahl an Beiträgen hier zu betonen, und dennoch meinen Sie, nach (ich hab’ nicht gezählt, aber ich glaub’ das der Redaktion ‘mal) über 1500 Kommentaren sei ich „standpunktlos“? Wovon, bittesehr, sollte ich denn wohl schreiben, wenn ich keinen solchen hätte, hm? Ich heiße ja nicht Nicole (jaja, ich weiß, das ist nur der Drittname eines der anderen Forenheinis, der zwanghaft witzig sein will) und spamme substanzlos in die Gegend.
Kann es sein, dass Sie außer Ihrem eigenen ganz einfach keine anderen Standpunkte als solche anerkennen? Oder dass Ihrer Meinung nach ein Standpunkt überhaupt nur dann als solcher zu bezeichnen ist, wenn man ihn fundamentalistisch (s.o.) auffasst und verteidigt? In dem Fall, nach dieser (unsinnigen) Definition, hätten Sie Recht. Gottlob.
Redaktion benachrichtigen Untergetauchter Klerus
#23   deusexmachina   23:12:19 | Sonntag, 27. August 2006
@möchtegern-kathole
„Und wie ist es mit den 82000 Textstellen „kreuz.net“. Sind die alle irrelevant – oder zählt das nicht? Oder gibt es da auch einen technischen Zähl-Fehler?“
Das ist sogar noch unschärfer.
Zunächst dasselbe Spiel: Von den 82.000 „Fundstellen“ für „kreuz.net“ bleiben 351 Domains übrig; bei kath.net sind es 170.000 bzw. 318.
Dabei ist zu beachten, dass Google trotz der umrahmenden Anführungszeichen den Punkt als Zeichen ignoriert – die Suche nach „kreuz.net“ findet auch z.B. „das tut dem kreuz net guad“ (tatsächliche Fundstelle). Da „kath“ kein eigenständiges Wort ist, taucht dieses Phänomen bei kath.net in geringerem Maße auf.
Die bedeutendeste Verzerrung kommt allerdings durch die Konnotation: Ein wesentlicher Anteil (wenn nicht der überwiegende) der Texte, die sich auf kreuz.net beziehen, sind (nicht unberechtigte) verärgerte Reaktionen auf die hier zu lesende Hetze. Ärger motiviert mehr zum drüber-reden als Freude, wie Sie vermutlich selber wissen. Echte Links sind da aussagekräftiger, denn es hat sich bei vielen eingebürgert, Sites, die man nicht schätzt, vielleicht zu nennen, aber eben nicht zu verlinken; man will dem Ungeliebten ja nicht auch noch Google-Pagerank verschaffen.
Apropos: Der Pagerank (ein google-spezifischer Indikator für Relevanz) von kath.net ist 5, der von kreuz.net 4. Zum Vergleich: Selbst mein – derzeit inaktives – Privatblog hatte 5; die deutsche Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite liegt bei 8, www.vatican.va www.vatican.va/ hat 9.
Noch Fragen?
Redaktion benachrichtigen Untergetauchter Klerus
#17   deusexmachina   22:31:09 | Sonntag, 27. August 2006
@möchtegern-kathole
Das mit dem „zählen üben“ ist ein ausgezeichneter Vorschlag, den ich dann gleich ‘mal an Sie weiterreichen möchte. Sehen Sie, Tools wie Google oder auch die Wikipedia wollen nicht nur doof angeglotzt, sondern auch verstanden und beherrscht werden. Dazu ist es ganz nützlich, sich einmal darüber klarzuwerden, was die angezeigten Informationen denn besagen – statt sie treudof widerzukäuen.
Ja, Ihre beiden Zahlen sind korrekt: 1.190 (kreuz.net) bzw. 539 (kath.net). Und so korrekt sie sind, so trügerisch sind sie doch auch. Klicken Sie doch ‘mal auf die 10. Ergebnisseite für kreuz.net – o Wunder, auf einmal sind es nur noch zwei Ergebnisseiten und es erscheint der Hinweis:
Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den 11 bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.
Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.
Was heißt das? Dass alle die ausgeblöendeten Ergebnisse von denselben Websites stammen, nur andere Unterseiten. Darin enthalten übrigens die jeweiligen Domains selbst, sowie für kreuz.net natürlich das kreuzforum. Wenn Sie die beiden wegrechnen, bleiben fünf separate Domains, die ausweislich Google auf kreuz.net verlinken.
Machen Sie dasselbe Spielchen bei kath.net. Da können Sie diverse Male umblättern (ich hab’ da nicht mehr gezählt, war mir zuviel.)
Ich freue mich, dass Sie heute wieder was über Suchmaschinenbenutzung und blinden Zahlenglauben gelernt haben :O)
Redaktion benachrichtigen Vorübergehend geöffnet + …
#13   deusexmachina   22:23:30 | Sonntag, 27. August 2006
@monti
Weil sie sie toll findet? Weil sie froh ist, dass ihnen ein anonymer Kommentator die Drecksarbeit abnimmt und das schreibt, was sie sich selbst nicht einmal hinter ihrer feigen US-Adresse abzusondern wagen?
Ist doch das alte Spiel: kreuz.net serviert die Vorlagen und wartet darauf, dass irgendein Heini die Bälle dann ‘reindrischt.
Redaktion benachrichtigen Untergetauchter Klerus
#15   deusexmachina   22:12:44 | Sonntag, 27. August 2006
@bonifatius
Und wenn Sie mir jetzt noch sagen, wo ich hier von nationalsozialistischem oder rechtsradikalen Gedankengut gesprochen hätte, dann würde vielleicht sogar klar, wie ich zu der Ehre komme, von Ihnen aufgelistet zu werden. Nicht, dass derlei hier selten wäre (primär im Kommentarbereich), aber darauf hob ich gar nicht ab.
Was die angeblich „sehr guten Beiträge“ von kreuz.net angeht: Nach welchen Krierien denn „gut“, bittesehr? Recherche liegt kaum über der Nachweisgrenze sondern bewegt sich auf Gerüchteküchenniveau, Quellenangaben, erst recht verifizierbare, sind Mangelware, kaum je ein Artikel ist NICHT durch und durch gefärbt und selektiv, und im Prinzip sind alle diese Artikel 98% Meinung und (maximal) 2% Information, die man aber bei Interesse an diversen Orten besser und sowieso glaubwürdiger erfahren könnte. kreuz.net ist das bytegewordene „Was ich Euch schon immer ‘mal sagen wollte, Ihr ungläubigen Untermenschen!“.
Davon abgesehen, ist ohnehin praktisch jeder „fundamentale“ Blickwinkel gefährlicher Unsinn, ganz gleich, ob christlich, muslimisch oder irgendwie ideologisch, insofern haben Sie das Hauptkriterium für die immanente Unbeachtlichkeit von kreuz.net als Medium doch sogar selbst angeführt.
Keine Ahnung, warum sich konkret diese Gesprächsstrang ausgerechnet unter diesem Artikel entfaltet, aber Sie falten ja selbst munter mit, nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen Zwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises
#13   deusexmachina   17:15:10 | Freitag, 25. August 2006
@Christian Hüller
Für eine „Einigung“ ist es zu früh – wir können’s noch nicht wissen, und möglicherweise werden wir niemals wissen, OB wir die „letzte Ursache“ überhaupt kennen können. Festhalten kann man für den Moment, dass JETZT keinerlei Klarheit herrscht.
Was haben Sie eigentlich für ein Problem mit Zufall? Ich hab’ keines.
Im Hinblick darauf, was die ET so alles erklärt und was nicht, herrschen allerdings einige Missverständnisse (vor allem bei den Kritikern): Die ET hatte nie den Anspruch, ein allumfassendes Weltbild zu schaffen. Sie ist nur für einen Teilbereich zuständig – dass sie seitens der Religion so viel Contra erfahren hat, dürfte primär daran liegen, dass dieser Teilaspekt just der war, über den sich so manche Religion sehr explizit (und meistens falsch, jedenfalls bei wörtlicher Auffassung) ausgelassen hat. Das war halt peinlich und wurde immer peinlicher, je mehr man sich an den überkommenen, wörtlichen Deutungen festkrallte.
Die Frage nach der „letzten Ursache“ ist nicht Teil der ET. Soweit es die ET selbst betrifft, ist IHRE „letzte Ursache“ eigentlich ganz gut geklärt – was davor war, betrifft sie nicht eigentlich. Genau das ist ja für viele „moderne“ Christen auch das Rückzugsgebiet, obwohl es Gott natürlich in eine immer mittelbarere Position rückt.
Und zu „Trost und Gewissheit“: Den Trost gebe ich Ihnen zu, aber „Gewissheit“? Allenfalls eine trügerische.
@santa rita
Fragen Sie da bitte einen studierten Biologen – meine Kenntnisse sie die des interessierten Laien
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#158   deusexmachina   16:01:34 | Freitag, 25. August 2006
@Sozialkatholisch
Ach, solange man über die jeweils andere Position lächeln oder gar lachen kann – nicht bösartig, wohlgemerkt – ist doch alles noch im Lot. Wer lacht, zettelt keine Religionskriege (oder meinetwegen antireligiösen Kriege) an. Man sollte viel mehr lachen, eigentlich. Ich weiß nicht, ob Sie ‘mal den Film „Dogma“ gesehen haben… da drin wird die RKK ganz schön veralbert, aber das war es nicht, was mir an dem Film so gefiel. Der Metatron antwortet darin auf die Frage einer Sterblichen, wie Gott denn sei: „…witzig. Gott ist unglaublich witzig!“. Am Ende tritt Gott höchstpersönlich auf. Aber nicht so, wie ihn viele vor Augen haben: Er (Sie!) wird dargestellt von der Sängerin Alanis Morissette (die in dieser Rolle übrigens schweigt) im Ballerinakleidchen, also nix Rauschebart und ähnlicher Kitsch. Einen so liebenswerten, gütigen Gott haben Sie wahrscheinlich noch nie gesehen… und als dieselbe, die auch den Metatron gefragt hatte, sich aufrafft zu der Frage: „Eines wollte ich aber schon immer wissen: Warum… warum sind wir da? Wozu das alles?“, da antwortet Gott mit einem verspielten Stupsen auf ihre Nase und einem leisen „Oink“.
Ich glaube, das trifft – WENN es einen Gott gibt – den Kern sehr viel wahrscheinlicher als so manche flammende, erst recht hasserfüllte Predigt. Schauen Sie sich doch nur einmal um – wer das geschaffen hat, MUSS Humor haben (einen recht britischen allerdings)! Und selbst, wenn es nicht so ist, wäre es für uns Menschen besser, wir würden es etwas mehr so sehen.
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#6   deusexmachina   15:37:32 | Freitag, 25. August 2006
@Christian Hüller
Wir wissen heute (noch?) nicht, ob wir jemals die „letzte Ursache“ finden werden oder es überhaupt auch nur theoretisch könnten. Möglicherweise – nur so ein Gedanke – setzt dieses Wissen ja Allwissenheit als die Kenntnis aller Teilchen, ihrer Position und ihrer Impulse voraus, also etwas, was uns Menschen aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation ohnehin unmöglich ist. Kann sein.
Nehmen wir den für die Evolutionisten schlimmsten Fall an: Wir stellen fest, dass wir nichts feststellen können, die Frage also offen bleibt. Aber selbst dann steht da ein ehrliches Fragezeichen gegenüber einer Vielzahl völlig unbelegter Hypothesen (ja, ich meine die Religionen), die letztlich genauso große Fragezeichen beinhalten, nur mit dem Unterschied, dass sie dort als Ausrufezeichen verkauft werden (Auch „Gott“ verlagert die Ursachenfrage nur und beantwortet sie nicht – wenn das Nichtbeantworten an dieser Stelle, da den Theisten die Frage „Woher kommt Gott?“ ja geradezu ungehörig erscheint, legitim sein soll, sehe ich keinerlei Anlass, dasselbe OHNE Gott als großes Manko anzukreiden.). „Wissen“ tut da keiner was, behaupten hingegen sehr viel, und das dann auch noch gerne mit Absolutheitsanspruch und „heiligem“ Zorn und Eifer.
Ein aufrichtiges „wir wissen es nicht“ ist mir, ehrlich gesagt, sehr viel lieber als diese Hybris aus der hohlen Hand und ein paar Schriftrollen heraus, zumal sich auch noch die Menschen seit Jahrtausenden dieser Behauptungen wegen gegenseitig an die Gurgel gehen.
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#152   deusexmachina   14:46:45 | Freitag, 25. August 2006
@N.N. & Sozialkatholisch
@N.N.
Öhm, Sie kläffen den falschen Baum an. Benedikt ist zwar heftig katholisch, aber ein „Hetzer“ ist er nicht, das sollten Sie doch auch schon gemerkt haben. Machen Sie doch nicht denselben Fehler wie einige der dubioseren Gestalten hier und entblößen sich durch unangemessenen und völlig überzogenen Sprachgebrauch. Da gibt’s hier ganz andere, über die man sich – und dann zu Recht – aufregen kann.
@Sozialkatholisch
„Ätschibätsch eure Ehen haben vor Gott trotzdem keine Gültigkeit!!!“
Da kann ich jetzt dann aber doch nicht anders und muss entgegnen:
„Ätschibätsch euer Gott hat vor uns trotzdem keine Gültigkeit!!!“
Und das Schöne ist: Sie haben nix in der Hand, das zu widerlegen. Vielleicht… hätten Sie sich Ihr Sprüchlein ja doch besser gespart? Es führt doch zu nichts, das wissen Sie. Glauben Sie an den lieben Gott, wie Sie mögen, aber seien Sie sich doch bitte dessen bewusst, dass solche Sprüche Nichtchristen gegenüber etwa so belustigend klingen, als wolle man Ihnen mit Odins Zorn drohen.
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#2   deusexmachina   14:39:13 | Freitag, 25. August 2006
Ach ja, die „Missing Links“
Dazu ist zweierlei zu sagen (das kann Ihnen jeder Bio-Student des 2. Semesters bestätigen):
1. ist das „Missing link“ ohnehin fiktiv – immer, wenn ein Fossil C gefunden wurde, das sich irgendwo in der Lücke zwischen Fossil A und Fossil B befindet, schrieen die „Missing Link“-Fanatiker, dass das ja alles schön und gut sein, aber immer noch das „Missing Link“ zwischen A und C bzw. C und B fehle. Das Spiel treibt man, mit immer kleineren Abständen, endlos weiter, denn natürlich wird man nie eine lückenlose Fundkette haben können.
Braucht man allerdings auch nicht. Denn
2. findet Artentwicklung überwiegend sprunghaft statt. Das ist ja auch logisch: Eine gut angepasste Art hat wenig Evolutionsdruck; eine Mutation ist daher mit geringer Wahrscheinlichkeit erfolgreich. Erst, wenn die Umwelt sich wandelt, stellen Mutationen eine Chance der Anpassung dar, aber diese „Steilkurve“ der Entwicklung ist relativ kurz, bis sich eine neue, stabile Art, die den neuen Bedingungen besser angepasst ist, entwickelt hat, dann flacht sie wieder ab – es besteht keine (so große) Notwendigkeit zur Anpassung mehr.
Die Folge: Man findet mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit Fossilien aus den „stabilen Phasen“ als aus den Übergangszeiträumen. So gesehen, bestätigen gerade die Lücken die Folgerichtigkeit der Evolutionstheorie. Aber gewisse Bio-Legastheniker verstehen das nicht und murmeln rosenkranzartig „Missing Link, Missing Link… uh, uh…“.
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#33   deusexmachina   15:23:46 | Donnerstag, 24. August 2006
@matt
Fassen wir also zusammen:
Sie bezeichnen sich selbst als „Tradi“ und meinen auch noch, perfekt in dieses Forum zu passen damit, stehen aber selbst glatt außerhalb der katholischen und christlichen Glaubensgemeinschaft und haben so eine Art Privatreligion, „irgendwas mit Jesus“.
Das hindert Sie in keinster Weise, auf der Basis einer verschrobenen und überholten Auffassung des Katholizismus eine ganze Religion als dumme, uneinsichtige Tölpel abzustempeln, obwohl Sie nicht das mindeste Mandat und offenbar auch nicht die Kompetenz dazu haben.
Die angesichts Ihrer ostentativ felsenfesten Überzeugung nur konsequente Frage nach den Belegen für Ihre so große Sicherheit (vielmehr: Überheblichkeit) bringt Sie in Rage, da Sie sich des Mangels an denselben – und damit des rein hypothetischen Charakters – Ihrer Anschauung wohl bewusst sind. Wer nicht so denkt wie Sie (das dürften, grob geschätzt, 99,999% der Weltbevölkerung sein), den werten Sie als dumm und uneinsichtig ab, mit so einem bräuchte man gar nicht erst zu reden. Sie sind also lediglich auf der Suche nach spirituellen Schulterklopfern.
Nun, in einer Hinsicht haben Sie Recht: Sie passen damit exzellent in dieses Forum, jedenfalls zum „harten Kern“. Für weitere Verbalonanie empfehle ich allerdings das kreuzforum, da treffen Sie Gleichgesinnte. Nur diese „spirituelle Eigenständigkeit“ nimmt man Ihnen dort übel, aber das können Sie mit ein wenig Gezeter gegenüber dem Papst schnell wettmachen.
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#19   deusexmachina   02:11:09 | Donnerstag, 24. August 2006
@matt – das war jetzt ein bisserl… naja, ganz, wie Ihr Name sagt
Lieber Freund (oder jetzt doch nicht mehr?), ich möchte doch nichts weiter, als dass Sie ihre prallen Behauptungen, für die Sie doch ohne Zweifel einen BERG von Beweisen haben müssen (sonst könnte man sich ja gar nicht so aus dem Fenster lehnen, oder?), BELEGEN. Wenn Sie diesen Berg aber NICHT haben, dann ist bitte genau WAS die Ursache Ihrer Hybris, die man dann ja wohl als nichts anderes als unbegründet (im wortwörtlichen Sinn) bezeichnen muss?
ICH will gar nichts von Ihnen – SIE wollen etwas von den Juden, und zwar deren Übertritt zum Christentum. Ein solch folgenschwerer Entschluss darf dann ja wohl eine knackige und wasserdichte Begründung erwarten, oder würden SIE vom Christentum zu einem anderen Glauben übertreten, bloß, weil irgendein Heini sagt, der sei aber besser und Ihrer falsch? So aus der hohlen Hand?
„Wenn Sie das nicht selbst erkennen können, dann hat es überhaupt keinen Zweck mit Ihnen zu reden.“
Mit Verlaub, das war schon immer das Motto derer, die keine Argumente hatten. Das könnte ich problemlos über jeden behaupten, der irgendwie anderer Meinung ist als ich – tue ich aber nicht, weil ich mir und meiner Argumentation damit ein Armutszeugnis ausstellen würde.
Im übrigen, zwei inhaltliche Korrekturen: Keineswegs alle Nichtchristen sind „Antichristen“. Lernen Sie ‘mal Ihre eigene Lehre, ist doch peinlich, sich da von einem Agnostiker wie mir belehren lassen zu müssen. Und zweitens haben Sie den AUFTRAG der Mission.
P.S.: „deus“ = „Gott“. Nicht „Götze“.
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#17   deusexmachina   00:15:40 | Donnerstag, 24. August 2006
@Matt
„Lieber Freund“
Nanu? Wir kennen uns? Oder ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?
Inhaltlich: Nun ist das Dumme (für Sie), dass Sie nicht den mindesten Beleg für Ihre Anschauung haben bzw. dafür, dass Sie im Recht sind un die Juden irren. Man könnte vermuten, dass sogar die schiere, andauernde Existenz des mosaischen Glaubens etwas ist, das Ihren fortwährenden Unmut hervorruft, denn es ist ja schon irgendwie ein Makel, dass Ihr Jesus ausgerechnet von seinen eigenen Glaubensbrüdern (bzw. den meisten der damals lebenden) nicht als Christus anerkannt wurde. Das wirkt wie ein nie beseitigter Zweifel, ein offener Widerspruch, ausgerechnet von jenen, die ihn und seine eigene Basis am besten kannten bzw. kennen mussten – und damit können Sie nicht gut.
Na schön. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als zu beweisen, dass die Juden irren und Ihre Kirche die wahre ist. So überzeugt, wie Sie davon sind, müsste das ja ein Leichtes sein, oder?
Aber lassen Sie mich raten: Ihre deutliche Veärgerung rührt ja eben aus dem Umstand her, das Sie – und auch sonst jemand – nicht im mindesten dazu in der Lage sind. Es ist nichts als eine Behauptung und ziemlich dieselbe sandige Basis, auf der Sie gegen Hindus, Mormonen oder Muslime argumentieren – alles ein Streit um Kaisers Bart, nie entschieden und nie zu entscheiden.
Und Sie werden seit 2000 Jahren nicht müde, diesen dummen, fruchtlosen und oft gewalttätigen Streit am Leben zu erhalten.
„Suum cuique“, wie wär’s ‘mal denn damit?
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#84   deusexmachina   23:53:58 | Mittwoch, 23. August 2006
@blueberry
Tja, der Wille der „Redaktion“ von kreuz.net ist unerfindlich… dabei ist das bei mir sogar noch so einfach, da ich eine feste IP habe, und der hiesige Admin, der ja durchaus zuweilen was taugt, obwohl man ihm gelegentlich auf die Sprünge helfen muss, könnte innerhalb von Sekunden einen IP-Filter einsetzen…
@Moritz
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Dreistigkeit Sie Flegel noch die Klappe aufreißen. Erstaunlich, wie derangiert manche Gestalten sein können. Gerade eben erzählte ich meiner Mutter – die dürfte vermutlich etwas in Ihrem Alter sein, nach dem zu urteilen, was Ihnen so durch’s „geschlossene Visier“ geflossen ist – von Ihnen, das Oberthema war „Menschen, die bösartig sind“, da fielen Sie mir ganz unvermutet ein, weil ich gottlob persönlich noch nichts so Verkommenes und Gemeines kennengelernt habe. Leute wie Sie lassen einen in der Tat glauben, dass es so etwas wie „böse Menschen“ gibt. Ich frage mich, was es gewesen sein kann, das Sie so verzerrt hat? Aber es geht mich nichts an. Sie an meiner Stelle würden ja jetzt munter drauflosspekulieren.
@Aloah
Es tut mir ein bisschen leid, an dieser Stelle ein indirektes Kompliment an Pünktchen und Moritz vergeben zu müssen, aber merken Sie eigentlich nicht, dass Sie in diesem Mobbing-Trio die dumme Wurst sind? Gemessen an Ihren plumpen und hilflosen Versuchen sind ja sogar deren Blödeleien noch spritzig, und das will was heißen.
Alles nur relativ, natürlich. Absolut gesehen sind Sie alle drei „unterste Schublade“
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#79   deusexmachina   21:42:21 | Mittwoch, 23. August 2006
@blueberry
Komisch, nicht? Eigentlich wundere ich mich seit Monaten, warum meine Accounts zwar eingeschränkt sind (10 bzw. 7 Postings / Tag, deswegen habe ich ja die beiden), die Accounts selbst aber bestehen bleiben. Meinen ersten, „DemonDeLuxe“, hatte man nach einer Weile gesperrt, dann war ich eine ganze Weile nicht hier…
Aber scheinbar kommt irgendwie kreuz.net auch nicht von mir los.
Ich gestehe es ja gerne ein: Ich führe gerne streitbare Gespräche. Aber nicht mit solchen Flegeln wie Moritz oder Pünktchen, das sind sicher nicht die, die mich immer wieder her ziehen – mit denen zu sprechen, da ist selbst ein Plausch mit der Parkuhr ergiebiger und ganz sicher niveauvoller.
Na, was soll’s… es gibt ja doch noch einige hier – und das sogar von der inhaltlich „anderen Seite“ – mit denen ein interessantes und auch lehrreiches Gespräch möglich ist.
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#12   deusexmachina   19:26:17 | Mittwoch, 23. August 2006
@matt
Obwohl ich Ihnen da inhaltlich überwiegend zustimme, frage ich mich doch eins:
„ich bin als Christ wahrlich kein Freund der Juden“
Wie kommen Sie auf diesen Satz? Das klingt ganz so, als müsste man als Christ automatisch ein Problem mit Juden haben? Warum sollte das so sein? Sind „Sie als Christ“ automatisch „kein Freund der (irgendeine andere Religion hier einsetzen)“? Oder ist da etwas explizit Jüdisches, von dem Sie meinen, dagegen sein zu müssen, weil Sie ja Christ sind?
Soweit ich weiß, gibt es auch in den höchsten Spitzen der RKK Ansätze, diverse Wege als „den Weg zu Gott“ anzusehen. Dass man dabei den eigenen als den richtigen ansieht, liegt in der Natur der Sache. Man scheint sich aber doch zu bemühen, zumindest ‘mal das Beschreiten dieses Weges – selbst, wenn es anders oder gar (subjektiv) „falsch“ erscheint – zu würdigen. Da sehe ich eine gewisse Dissonanz zu Ihrer Aussage – nicht?
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#99   deusexmachina   18:30:08 | Mittwoch, 23. August 2006
@Benedikt
Also, nein, natürlich sage ich, es gäbe diese Andeutungen nicht. Mein „Ilu“-Bezug war lediglich ein Hinweis, wo man hin käme, wenn man mit solchem „Bezügeschnüffeln“ erst einmal anfinge.
Was es in Tolkiens Werken natürlich gibt (und zwar zuhauf), ist ein Aufgreifen uralter Symbolik, auch Archetypen, aber das sind, wenn Sie so wollen, Themen der menschheit, nicht des Christentums.
Was hätte denn eine Bezugnahme auf den Tempelberg für einen SInn haben sollen? Das tolkiensche Moria steht symbolisch für ganz Anderes. Wenn Sie da tatsächlich einen Bezug wittern, dann würde das auf ganz böse Wege führen, überlegen Sie doch ‘mal: Jerusalem war die Stadt des Herrn, das Zentrum des Glaubens – in Moria aber war letztendlich die stärkste Macht ein Dämon (in der negativen Lesart), ein böser Maiar. Das wäre ja nahezu antithetisch?
Das Spielchen könnte man natürlich weiterspielen und sagen: „Fein, aber besiegt nicht Gandalf diesen Dämon, stirbt – wie Jesus – und steht wieder auf – wie Jesus?“
Die Antwort lautet, wie Sie wissen: Nein. Gandalf und Jesus haben wenig gemein, na, vielleicht ein bisschen, wenn man gnostisch interessiert ist (was Sie wohl nicht sind).
Aber bitte, erklären Sie doch ‘mal: Inwiefern sollte Tolkien diesen Bezug denn gemeint haben? Als Sprachwissenschaftler hat er seine Ortsnamen mit viel Bedacht gewählt / erfunden… also, wofür sollte das stehen (abseits von „mor“ = „dunkel“)? Zumal „Moria“ nicht der Eigenname war, der lautete „Khazad-Dûm“ (Zwergenbinge). :O)
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#445   deusexmachina   11:25:26 | Samstag, 12. August 2006
Sagen Sie ‘mal, Moritz, fällt Ihnen eigentlich ‘was auf?
Schauen Sie ‘mal, einmal ganz davon abgesehen, dass Sie von meinem Privatleben nicht die allergeringste Ahnung haben – es gibt zwei Möglichkeiten:
ENTWEDER Sie hätten mit Ihrem Ins-Blaue-Raten Unrecht, dann haben Sie sich (zum wievielten Mal eigentlich?) blamiert.
ODER Sie hätten unerwartet Recht, dann hätten Sie sich mit der Bemerkung als ein Charakterschwein erster Güte präsentiert (boah, ich stelle mir das gerade vor… wenn das so wäre und dann ein Ausbläser wie Sie solche Mätzchen reißt…).
Sie haben die Wahl. Beides ist nicht schmeichelhaft für Sie, nicht wahr?
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#442   deusexmachina   11:02:19 | Samstag, 12. August 2006
@sacerdos helveticus
Nun, dann schlage ich doch ganz einfach folgenden Zusatz für die Straffreistellung bei indiziertem Schwangerschaftsabbruch vor:
„Für Katholiken ist diese Regelung nicht gültig. Katholiken, die abtreiben oder abtreiben lassen,werden nach den Normen für Mord bestraft.“
Dann sind alle zufrieden.
Oder wollen Sie mir allen Ernstes erzählen, für mich sei irgendwas, das ein Herr in Rom so von sich gibt, maßgeblich?
Halten zu Gnaden, irgendwo ist ja ‘mal Schluss mit lustig.
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#439   deusexmachina   10:22:40 | Samstag, 12. August 2006
@Pünktchen
Jaja, Sie und Ihre Tarnmanöver.
Ob das Geldverdienen an Babynahrung moralisch gut oder nicht gut ist, steht an dieser Stelle nicht zur Debatte (dass das ein durchaus nicht rein erfreuliches Thema ist, wissen Sie möglicherweise) – die pekuniären Interessen der Abtreibungsärzte wurde als Argument an sich eingeführt, dann muss man auch die pekuniären Interessen der „Gegenseite“ erwähnen. Aber ist ja klar, dass Sie an einer beidseitigen Untersuchung gar kein Interesse haben.
Außerdem, Sie sind doch immer so ein (angeblicher, haha) Fan von „formaler Logik“, gelle? Na, dann müssten Sie doch wissen, dass das Definierte nicht im Definierenden vorkommen darf. Wer also Geldinteressen von Abtreibungsärzten anführt, UM zu belegen, dass sie moralisch verwerflich handeln, kann nicht umgekehrt die vermeintliche Amoralität gegen diese, bzw. das Gegenteil für die „andere Seite“ reklamieren. Sie versuchen da, das als Argument zu verwursten, was ja eben belegt werden soll.
Soviel zu Ihnen und Ihren ewigen Zirkelschlüssen. Sie können zwar gestelzt daherreden – beherrschen tun Sie’s nicht.
@Moritz
Falsch. Ich lag bei Ihnen vor dem Haus auf der Lauer und habe Fotos gemacht – leider waren Sie gerade nicht gut frisiert, aber das fällt bei Ihnen ja auch schwer. Fragen Sie nur Ihren Bielefelder Harvey, der wird Ihnen das alles bestätigen. :O)
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#436   deusexmachina   09:43:10 | Samstag, 12. August 2006
Moin, Schwätzerle
Na, haben wir wieder ‘mal sehr lautstark unser tatkräftiges Ignorieren einer nichtexistenten und irrelevanten Person bekundet?
Putzig.
Bussi, Dein Dommi :O)
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#434   deusexmachina   01:21:47 | Samstag, 12. August 2006
@Jörg Guttenberger
Ein merkwürdiges Männerbild haben Sie da. Ja, klar, die Konstellation gibt es. Und was ist umgekehrt mit den Männern, die ein Kind wollen, wo aber – aus beliebigen Gründen – die Frau nicht mag (die das ja immerhin 9 Monate austragen muss)? Wie ich schon aaO. sagte: Wieviele solcher Fälle es gibt, weiß niemand, weil da die Dunkelziffer enorm sein dürfte – ein guter Teil dieser Frauen erzählt ihrem Partner vermutlich überhaupt gar nicht erst von der Schwangerschaft.
Das Anführen des Gewinnstrebens von Abtreibungsärzten ist witzlos. Genauso könnte ich bei Geburten die Milupalobby in Generalverdacht nehmen Rechnen Sie ‘mal durch, womit mehr Geld gemacht wird: Mit ABtreibungen oder mit Geburten. Da sind die Abtreibungen ein Klacks im Vergleich, erst recht, wenn man die Folgeumsätze – Babynahrung, Windeln etc. – einbezieht.
Einen „Schaden an der Mutter“ zu konstatieren, ist ebenfalls nur dann legitim, wenn die Abtreibung unter Zwang geschah – haben Sie Belege dafür, dass dies in einer signifikanten Anzahl der Fälle so ist? Ansontsen: Die (allerdings andere) Psychoprobleme haben Mütter nicht selten auch – fragen Sie ‘mal welche.
In Sachen „Vernaschen“ etc. sage ich gar nicht erst ‘was – Sie würden es nicht verstehen. Kann man wahrscheinlich nicht, wenn man erst’mal eine andere Denke „drauf hat“.
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#66   deusexmachina   00:38:16 | Samstag, 12. August 2006
@Jörg Guttenberger
Naja, immerhin befinden wir uns hier ja auf einer Seite, wo man das „als Angriff empfinden des Andersseins“ zum Programm erhoben und mit mächtigen „Gegen“attacken beantwortet hat, nicht?
Für Wikipedia aber gilt das nur sehr begrenzt. In Wahrheit ist man da ja gerade froh, wenn alle Nischen irgendwie abgedeckt werden. Nur: Wikipedia ist halt nicht der Ort für extreme Mindermeinungen, reine Postulate und für Glaubenskriege und Verächtlichmachung anderer schon sowieso nicht.
Natürlich gibt es dort auch „Zensur“ – würden Sie wollen, dass jeder Idiot sich dort verewigen könnte? Sagen wir ‘mal, Satanisten? Oder die „krumme 13“? Die „Skinheads sächsische Schweiz“? Nun?
Behalten Sie bitte immer im Kopf, was die WP ist: Eine Enzyklopädie. Kein Forum, kein Meinungsmarkt, keine Quatschbude (das ist sie auch, aber nur „hinter den Kulissen“ – nicht im Artikelnamensraum).
Aber wissen Sie, vorhin erst musste ich wieder so einen Mist von einem korrigieren, der nicht begriffen hat, was eine Enzyklopädie ist: Da hatte jemand (vermutlich von hier) etwas davon geschreibselt, dass anngeblich „allgemein Unverständnis“ für gewisse Maßnahmen Roms der FSSPX gegenüber herrsche. Das ist Wunschdenken, komplett unbelegt, nicht-neutral und hat dort nix verloren. Was würden Sie denn machen? Den Blödsinn stehen lassen? Ich bitte Sie.
Im übrigen: Sie wissen, dass auch ich nicht an einen Gott glaube – wie ich das ausdrücke, ist aber wesentlich davon abhängig, wie man sich mir gegenüber ausdrückt.
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#425   deusexmachina   20:50:46 | Freitag, 11. August 2006
Pünktchen ist „logisch gefordert“
So sagt man doch heute in Abkehr von als hässlich empfundenen Wörtern, nicht?
„Der Vatikan gesteht zu, daß man die Wahrheit A=M verkennen kann. Er gesteht nicht zu, daß A nicht = M sei. Wo lesen Sie das?“
Was genau kapieren Sie an einer simplen Konditionalkonstruktion nicht?
IF (Erkennung von Abtreibung als Mord) {
Bemerken der Schwere des Verbechens.
}
Das macht keine Aussage darüber, dass es sich um Mord handelt, denn das wäre
IF (Abtreibung == Mord) {…}
wenngleich natürlich aus dem Kontext hervorgeht, dass der Autor sie als solchen ansieht („erkennt“), wobei „erkennen“ einen gewissen Wahrhaftigkeitsanspruch beinhaltet, der aber nicht verbindlich ist.
Programmtechnisch ausgedrückt, ist die Bedingung „Erkennen als“ ungleich „Identität mit“. Dieses „Erkennen als“ ist nichts anderes als eine Zuweisung des Elements „Abtreibung“ zur Menge aller Mordvarianten.
Sie aber stricken daraus eine Tatsachen- und Identitätsfeststellung.
Als Programmierer, der ständig mit Konditionalkonstruktionen zu tun hat, erlaube ich mir, Sie für diese abenteuerliche Pseudologik dezent auszulachen. So würden Sie nicht einmal ein Tic-Tac-Toe zusammengenagelt bekommen (Das mag jetzt sehr überheblich klingen, aber ich würde mir das verkneifen, wenn nicht ausgerechnet Sie die ganze Zeit mit Ihrer eingebildet exzellenten Logik hausieren gingen, Sie Stümper).
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#380   deusexmachina   21:45:51 | Donnerstag, 10. August 2006
Hochpossierlich
Spricht das Pünktchen: „Ignorieren! Die wollen zerreden, nicht diskutieren!“
Und das von dem, der den Begriff „zerreden“ erfunden haben könnte – dem ewigen Copypaster, dem Foren-nach-alten-Aussagen-durchwühlen-und-diese-bis-zur-
Unkenntlichkeit-verdrehen-Diskutanten, dem ungenierten Lügner, Untersteller und Verleumder.
Man fasst es nicht…
Und dann Aloah: „Der Mensch der Materialisten ist ein Ungeschöpf , weil um jeden Preis ein Schöpfer geleugnet werden muss, um den Glauben, dass man nicht glaubt, aufrecht erhalten zu können.“
Das über eine Wesenheit, die schieres Postulat ist, die nur eine unter x-tausend behaupteten Gottheiten ist und für die nicht der Fitzel eines Belegs existiert – ganz zu schweigen davon, dass selbst diejenigen, die an dieses Postulat glauben, sich auf Teufel kaputt nicht über dessen tatsächliche Beschaffenheit einigen können und einander im Streit lieber gegenseitig die Schädel einschlagen als zuzugeben, dass niemand in der Lage ist, auch nur irgendetwas mit Belegkraft über diesen „Gott“ zu sagen. Aloah, mein Bester, ich kann gar nichts „leugnen“, was m.E. gar nicht existiert! „Leugnen“, das impliziert, dass man es eigentlich besser weiß – machen Sie mich nicht lachen, ich bitte Sie!
Im übrigen Kudos an legehschowissen und 23er Hansel – Sie treiben das Pünkerl samt seinem Claquerur auf das trefflichste umher, dass es nur so eine Lust ist.
Wo bleibt eigentlich der Mann mit dem geschlossenen Visier?
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#61   deusexmachina   16:50:03 | Donnerstag, 10. August 2006
@RodolfoPanetta
Da irren Sie.
„Mafia“ unterstellt eine relativ fest zusammengebackende Clique, die durch einen gemeinsamen Codex verbunden und in der Regel untereinander bekannt und vertraut ist – das könnte man z.B. mit einer gewissen (geringen) Legitimität auf die Gesamtheit der katholischen Kirche anwenden, mit schon mehr Berechtigung auf die Splittergruppe der FSSPX und ganz sicher auf die kreuz.net-Redaktion und ihre eng assoziierten Schreiberlinge.
Die Leute, an denen Sie sich reiben, haben hingegen verhältnismäßig wenig miteinander gemein, kennen sich in der Regel nicht oder allenfalls vereinzelt, gehören unterschiedlichsten Gemeinschaften und / oder Parteien an (oder auch gar keinen) – alles, was die gemeinsam haben, ist ein gewisser Grundkonsens, der sich aber nicht aus dogmatischen Schriften herleitet, sondern aus individuell verschieden gewonnenen Überzeugungen. Es sind eigentlich erst solche Schmäreden wie die hier verbreiteten, die ganz unterschiedliche Leute zu einer (scheinbaren) Gemeinschaft zusammentreiben. Ich z.B. hatte ursprünglich(!) mit FritzG nichts zu tun.
Es ist nun einmal so: Für die hier von kreuz.net vertretenen Meinungen findet sich (zum Glück!) keine Mehrheit; einem Vertreter dieser Meinungen erscheint natürlich leicht alles, was anders ist, als „Mafia“, da es für diese Clique hier ja geradezu charakteristisch ist, alles andere abzulehnen.
Denken Sie noch einmal sehr gründlich darüber nach, WER wohl die „Mafia“-Konditionen besser erfüllt…
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#33   deusexmachina   07:50:53 | Mittwoch, 9. August 2006
@franco.felice
Es tut mir leid, aber Sie haben den Kern meines Postings unten nicht erfasst.
Schauen Sie, es geht mir um Folgendes:
Solche Aussagen wie: „Gut, dass es mich / Dich / uns gibt“ rutschen einem gerne raus. Das ist normal, denn die Alternative „nicht sein“ ist ja dem Lebenden mit dem unangenehmen (weil persönlich unbekannten) Ereignis „Tod“ verknüpft. Unser biologisch sinnvoller Selbsterhaltungstrieb besorgt den Rest: Wir, die wir leben, WOLLEN leben. Völlig selbstverständlich. Die Alternative ist uns ohnehin nicht vorstellbar (Niemals wird sich ein Mensch sich selbst als nichtexistent vorstellen können – das wäre ja ein Paradox).
Das macht aber keine Aussage darüber, ob Leben bzw. Auf-die-Welt-kommen „gut“ ist für den Geborenen. „Gut“ ist ein relativer Ausdruck – „gut“ also im Verhältnis zu WAS? Zur Nichtexistenz? Das ist keine legitime Relation, da uns diese Nichtexistenz nicht erfahrbar, sie also auch nicht bewertbar ist. Selbst, wenn wir das bewerten KÖNNTEN, wäre immer noch die Frage, ob das Leben eines durchschnittlichen Menschen überwiegend als „gut“ empfunden wird… ein Fass ohne Boden, da kommen Sie nie auf einen erfassbaren und damit vergleichbaren Wert.
Ein Satz wie „seien Sie froh, dass Sie Ihre Mutter nicht abgetrieben hat“ ist insofern einfach nur sinnlos, eine logische Division durch Null. Und deswegen nenne ich solche Anspielungen „Schattenboxen“, denn sie appelieren lediglich an leicht zu manipulierende Emotionen und Instinkte, entbehren aber jedweder Logik.
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#35   deusexmachina   07:38:18 | Mittwoch, 9. August 2006
@AthanasiusII
„Trug Er selber zum Paschamahl (quia pascha Domini est) etwa nicht das kostbare weiße Gewand „aus einem Stück“? Hat er keine Casula der Hellener getragen?“
Gehn’s, san’S doch bittschön so freindlich und reichn’S mia mol ehm des Foto riaba, des wo Sie do hom, von dem Amtmohl.
Anders gesagt: Waren Sie dabei? War einer derer, die das Ereignis schildern, dabei?
Nö. Keiner. Alles Hörensagen, aufgeschrieben Jahrzehnte später von Unbeteiligten. Insofern wäre ich mit solchen selbstbewusst-provokanten Fragen vorsichtig, die Antwort könnte nämlich: „Vermutlich nicht“ lauten.
Also, ‘mal ehrlich: Ein Priester im vollen Ornat, mitten auf der grünen Wiese, das ist doch witzlos, gerade, weil es so dappig ausschaut. „Würde“, auf die hier ja so großer Wert gelegt wird, hat immer auch mit dem Kontext zu tun. Wie man von jedem beliebigen Witz weiß, wirkt selbst das hochoffiziellste Gebaren im falschen Kontext lediglich noch komisch – das kann ja wohl kaum die Absicht sein.
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#31   deusexmachina   05:30:03 | Mittwoch, 9. August 2006
@Benedikt
„Sie bestritten die Sinnhaftigkeit der Zeilen eines Users, und stellten somit die Tötungstatbestände in Frage, die bei gleicher Argumentation ebenfalls sinnlos werden würden.“
Unfug. Um die Strafbarkeit ging es nicht. Es ging – und das müsste auch ziemlich deutlich sein – ja gerade um die Konsequenzen für den Betroffenen. An den waren die von mir kritisierten Zeilen schließlich gerichtet, nicht an den Staatsanwalt. In diesem Kontext ist es übrigens auch völlig belanglos, ob ein Mörder bestraft wird oder nicht, für das Opfer jedenfalls (es sei denn, man glaubt an die netten Schauermärchen von Toten, die keine Ruhe finden können, bis ihr Mörder blablabla…). Und wenn ich das feststelle, habe ich damit keine Silbe über die grundsätzliche strafrechtliche Ahndung gemacht.
Wäre schön, Sie würden da nicht alles durcheinanderwirbeln, sondern, wenn Sie kritisieren, dann doch bitte auch bei dem bleiben, was ich gesagt habe. Strafbarkeit ist „andere Baustelle“. Relevant hier war, welche Konsequenzen das für den Betroffenen gehabt hätte, und ob die sinngemäße Aussage, man solle froh sein, überhaupt einen Sinn hat (was ich bestreite).
Bezeichnenderweise sind Sie darauf überhaupt nicht eingegangen, sondern haben ein Parallthema aufgezogen, bei dem selbstredend ganz andere Aspekte in den Vordergrund treten. Auch die Tötungsdelikte haben schließlich nicht (mehr) das Wohl des Opfers im Sinn, das wäre ja absurd. Insofern ist Ihr Nebenschauplatz völlig abwegig.
Also: IST der Satz sinnvoll?
Redaktion benachrichtigen Ein großer und gefährlicher Verbündeter
#28   deusexmachina   01:23:27 | Mittwoch, 9. August 2006
Benedikt, ist das so schwer?
Herr Mustermann hätte gelitten, hätte vermutlich Todesangst gehabt, vielleicht Schmerzen. Er hinterlässt eine Welt, die ihn kannte, reißt eine Lücke. Er war ein MENSCH, er war ein BEWUSSTSEIN.
Der Embryo kann alles das erst noch werden.
Davon abgesehen, ging meine ursprüngliche Bemerkung überhaupt nicht in Richtung Strafbarkeit – dahin haben Sie es erst gedreht. Nicht alle Aspekte sind in alle Richtungen gleich relevant, das sollten Sie doch wissen. Mein Punkt war ein ganz anderer, nämlich der Unterton in dieser Bemerkung, wie gut das doch wäre, das des Gegenübers Mutter nicht abgetrieben hat.
Diese Anspielungen sind aber der pure Schwachsinn – der Vergleich zwischen dem fertigen Menschen und seiner Auslöschung ist etwas völlig anderes als der zwischen einem Menschen und seiner a-priori-Nicht-Inexistenzkommung. Begreifen Sie das nicht? Den Unterschied zwischen real und Potenzial?
Natürlich, ich weiß, die Abtreibungsgegner spielen gerne auf dieser Orgel, spricht ja auch jeden an, denn mangels Vorstellungsvermögens schlichter eigener Nichtexistenz denkt man unwillkürlich ans Sterben, und das ist dem Lebenden nun einmal nicht so angenehm.
Aber für ein Wesen, das es noch gar nicht wirklich (als Mensch) gibt, ist das etwas anderes. Es gibt kein „besser, dass Du lebst“. Die Alternative wäre nicht schlechter gewesen. Auf-die-Welt-kommen ist neutral, nicht gut oder schlecht. Es IST einfach. Die Alternative SCHEINT uns so, weil wir sie mit „Sterben“ verbinden.
Redaktion benachrichtigen Ein großer und gefährlicher Verbündeter
#25   deusexmachina   01:04:38 | Mittwoch, 9. August 2006
@Benedikt
Das ist bloße Polemik. Was stellen Sie denn da einander gegenüber?
Auf der einen Seite: Ein werdendes Wesen ohne Bewusstsein, ohne Denken, ohne Empfindung, ein Wesen auf der Entwicklungsstufe einer Kaulquappe.
Auf der anderen Seite: Einen fertigen Menschen mit einer geschichte, einem Kontext – ganz abgesehen von Empfinden, Denken, Gefühlen und Leidensfähigkeit.
DAS ist für Sie dasselbe?
Ha-ha-ha.
Benedikt, das war nix.
Was ich nicht verstehe, ist, warum Sie so gerne ins Uferlose übertreiben (hier: „Sie“ = vehemente Abtreibungsgegner). Das fängt bei den Vokablen an („Mord“, „Kinderschlächter“) und geht dann zu solchen unangemessenen Übertragungen, wie Sie sie gerade gebracht haben. Überdenken Sie das nochmal.
@Moritz
Sie sollten doch eigentlich schon gemerkt haben, dass ich mich (viel zu spät) entschlossen habe, Ihre flegelhaften Dummschwätzereien zu ignorien. Pöbeln Sie ohne mich weiter vor sich hin.
Redaktion benachrichtigen Ein großer und gefährlicher Verbündeter
#22   deusexmachina   23:41:49 | Dienstag, 8. August 2006
@franco felixe
„Auch Sie waren ein Embryo, allerdings hatten Sie bessere Fürsprecher und eine Mutter mit Gewissen.“
Hm. Und angenommen, seine Mutter hätte doch abgetrieben – inwiefern hätte legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért das bedauert? Oder bedauern können? Oder überhaupt wissen / erfahren können?
Begrübeln Sie das ‘mal ein bisschen, dann kommen Sie dahinter, was für ein Unsinn dieser „Seien Sie bloß froh…“-Ton Ihrer Bemerkung ist.
Zum Vergleich: Mit genausoviel (lies: keinem) Sinngehalt könnte jemand sagen: „Was für ein Glück, dass die Erde genau diese Entfernung von der Sonne hat – sonst würde es mich ja gar nicht geben!“. Und? Meinen Sie, das Universum wäre trauriger, wenn die Erde so heiß wie Venus wäre?
Schattenboxen, das alles, wirklich.
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#14   deusexmachina   21:25:33 | Dienstag, 8. August 2006
@Alexandra Zayadeh:
Was jetzt? Das mit den Piraten? Nein. Oder sagen wir ‘mal: Ich nehme die Lehre vom Spaghettimonster haargenauso ernst wie die vom lieben Schöpfergott, und das mit den Piraten ist allemal plausibler als Jungfrauengeburten & Co.
Der Rest? Ja – warum?
Was genau meinten Sie denn?
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#23   deusexmachina   11:48:31 | Montag, 7. August 2006
@MK28
Naja, Sie werden zugeben müssen, dass die Formulierung „daß die Richtigen Kinder bekommen“ nicht wirklich besser klingt.
Was heißt denn das konkret? Das KANN nur heißen, dass die anderen (jetzigen) die „Falschen“ sind. Tut mir leid, das halte ich für eine unhaltbare Aussage. Gerade hier, wo sonst jede Eizelle mit Helau und Alaaf begrüßt wird, werden Kinder, die vor einem Hintergrund geboren werden, für den sie nichts können, und in eine Umgebung, für die sie genausowenig können, abqualifiziert als „weniger wünschenswert“… das kann’s ja wohl nicht sein, oder?
Würden Sie es wagen, das einem türkischen Kind ins Gesicht zu sagen?
@Moritz
Wenn Sie nicht schon so im Sabbertrott über den korrekten oder inkorrekten Gebrauch des Begriffs „Neger“ wären, hätten Sie vielleicht sogar bemerkt, dass das Wort aus ganz anderen Gründen in dem von Ihnen genannten Kontext Blödsinn ist: Ein „Neger“ kann nämlich auch Deutscher, Franzose, Chinese oder sonstwelcher Nation sein. „Neger“ ist nun einmal keine Staatsangehörigkeit, auch, wenn Leute mit einem Weltbild, das irgendwo 1912 stehengeblieben ist, das mitunter so wahrnehmen. Ihre Aufzählung war also etwa so sinnvoll wie „Dreieck, Kreis, Blau, Quadrat“.
Aber Sie waren zu sehr mit Gallespucken beschäftigt, da ist Ihnen das natürlich entgangen. Blöd, wenn man so gerne lästert wie Sie und nicht mehr merkt, wie man sich blamiert, weil man einzig darauf fixiert ist, das Gegenüber anzupöbeln.
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#11   deusexmachina   09:38:02 | Montag, 7. August 2006
@Moritz – Der Begriff „Migrationshintergrund“
…ist erst wenige Jahre alt, wird aber zunehmend verwendet, weil er das Gemeinte am umfassensten beschreibt, ohne Wertungen zu enthalten. Das hat mit „68er“ nichts zu tun, sondern mit Sprache.
Was Ihre „Definition“ angeht, was deutsch oder französisch sei, so stehen Sie damit dummerweise im Gegensatz zum geltenden Recht, einmal ganz abgesehen davon, dass es sich um Geschwurbel handelt, das schon immer falsch war, falsch ist und immer falsch bleiben wird. Kultuern, Sprachen, Nationen, das ist alles im Fluss, seit es Zivilisation gibt, aber wahrscheinlich genauso lange schon gibt es Rückwärtsblickende wie Sie, die sich sich einen Zustand, den sie – aus was für Gründen auch immer – einmal als „Idealzustand“ wahrgenommen haben, am liebsten für die Ewigkeit festschreiben wollen, und denen jede Dynamik unerträglich ist.
Dass Sie sich hier, auf der Website der religiös Rückwärtsgerichteten, pudelwohl fühlen, kann ich mir vorstellen. Das ändert nichts daran, dass Ihre Verweigerungshaltung schlicht irrational ist und geschichtlichen Lehren zu 100% widerspricht.
P.S.: Es zeugt nicht eben von großen kognitiven Fähigkeiten, eine Reihe „Maghrebiner, Türken, Neger, Russen, Chinesen“ aufzuzählen. Ob Sie wohl merken, welcher Begriff da nicht ‘reinpasst?
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#9   deusexmachina   03:24:39 | Montag, 7. August 2006
@MK28
„Es ist eine Riesensauerei, ständig die ach so tollen französischen Geburtenzahlen vorgesetzt zu bekommen, wenn gleichzeitig unterschlagen wird, wie sie zustande kommen.“
Ein Kind mit Migrationshintergrund ist demgemäß weniger wert? „Zählt nicht“?
Oder wie darf ich das verstehen?
Wie kommen diese Zahlen denn zustande? Was für Umstände sind das, die einen, wenn man sie kennen würde, abwinken lassen würden: „Ach so, naja, DAS sind ja keine RICHTIGEN Geburten“?
Ich bin da jetzt wirklich interessiert.
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#12   deusexmachina   02:45:03 | Montag, 7. August 2006
@Piroschka – Sie haben natürlich Recht
…bis auf das ein, was ja schon angemerkt wurde: Bei Dr. Otterbeck / stat crux haben Sie sich verheddert, der mach so einen Quatsch nicht *ottifähnchenschwenk*
Mittlerweile sind hier alle reichlich berechenbar.
Stellt sich die Frage: Warum machen wir das eigentlich? Hm? Mal ernsthaft? Beim Thema „Homosexualität“ ist es ja noch verständlich, da muss man Flagge zeigen und deutlich machen, dass man den Hetzern nicht das Feld überlässt.
Aber bei „Abtreibung“?
Hand hoch, wer durch diese „Diskussionen“ seine Meinung geändert hat! …keiner? Wie erstaunlich.
Gegenprobe: Hand hoch, wer meint, allenfalls noch – im Gegenteil – seine Position verfestigt zu haben… jajaja, ist ja gut, dankedanke, Sie können die Arme wieder ‘runternehmen.
Was DIESES Thema angeht, ist es für mich mittlerweile tatsächlich nur noch rhetorisches Schach, auch, wenn gewisse Leute dauernd meinen, mit ihrem Läufer über Los ziehen und 4000 Mark einziehen zu können.
Nebenbei ein exzellenter Indikator dafür, wie seriös jemand als Diskutant ist – das vermittelt einen sehr plastischen Eindruck, den man bei weniger emotional behafteten Themen weitaus mühseliger bekommt.
@Nanny Ogg
Danke. Aber ich denke, „die“ verstehen mich sehr, sehr gut, und genau DESwegen reiten sie ihre durch nichts zu rechtfertigenden, persönlichen Attacken, für die man sie aus jedem seriösen Forum längst hochkant rausgeworfen hätte.
Aber hier ist ja „im Namen der richtigen Sache“ alles erlaubt – eine wichtige Lehre für uns, nicht wahr?
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#43   deusexmachina   18:02:30 | Sonntag, 6. August 2006
Mja, natürlich…
Anders ausgedrückt, Pünktchen: Sie haben meiner Aussage, dass Sie hier nur laut herumschwätzen und ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, sich dafür aber auch noch heldisch feiern lassen wollen, nichts entgegenzusetzen als das altbekannte Potpourrie von haltlosen Unterstellungen, pseudopsychologischen Mutmaßungen und unter die Gürtellinie gezielten ad hominems. Semper idem. Ihre Kreativität ist so nulldimensional wie Ihr Nick.
Es ist interessant, das zu beobachten: Bei Ihnen weiß man immer exakt, wann Sie keine passenden Worte mehr finden, dann fangen Sie nämlich immer an, meinen Realnamen (plus Wohnort, weil der ja argumentativ so ungeheuer wichtig ist) herumzuspammen, begleitet von verstellten Halbzitaten.
Wissen Sie, würden wir hier Schach spielen, so wären Sie derjenige, der dummdreist seinen König vor meine Dame zöge und triumphierend und sich beifallheischend umblickend „Gardez!“ plärren würde. Zwischenzeitlich greifen Sie sich noch meinen Springer, malen ihn schnell in Ihrer Farbe an und glauben allen Ernstes, das merkt niemand…
Na, dann noch viel Vergnügen bei Ihrem tapferen Maulheldengetue. Sie haben’s ja offenbar bitter nötig.
@Jawohl!
Ach, wissen Sie, seit Sie hier aufgeschlagen sind (wohl genauer: Seit Sie sich DIESEN Account angelegt haben), benehmen Sie sich völlig erratisch und widersprüchlich. Schade eigentlich, es gab interessante Diskussionsansätze, aber Ihnen sind die 50% Müll offenkundig doch zu wichtig. Belassen wir’s dabei.
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#34   deusexmachina   14:30:13 | Sonntag, 6. August 2006
Na, Pünktchen, dann…
…„wehren“ Sie sich doch.
Aber alles, was Sie tun, ist doch, hier Maulaffen feilzuhalten. Sie reden von Taten, aber selber schwatzen Sie ja doch nur, das dafür aber reichlich und unter Verwendung aller, auch der übelsten, Tricks.
Was glauben Sie denn, HIER bewirken zu können?
Hier, wo sich sowieso schon wenige Frauen, geschweige denn schwangere, blicken lassen?
Hier, wo das Stammpersonal ohnehin Ihrer Meinung ist, Sie also gar nichts zu gewinnen, erst recht nicht zu retten hätten?
Klar, Sie feiern sich selbst als den großen Helden, der sich unermüdlich „einsetzt“.
Aber wofür denn tatsächlich?
„Für das Leben“? Da ist hier wenig zum Einsetzen.
„Für die Frauen“? Machen Sie sich nicht lächerlich.
Das einzige, wofür Sie sich einsetzen – das aber mit aller Larmoyanz – ist Ihr eigener, selbstgestrickter Heiligenschein.
Was glauben Sie denn, wieviele Ungeborene haben Sie bereits „gerettet“ mit Ihren Einlassungen hier? Mein Tip: Eine dicke, fette Null. Was Sie aber nicht stört, denn es geht Ihnen weder um die Kinder noch um die Mütter, sondern ja doch nur… um Sie.
Sie sind einer von denen, die eigentlich gar nichts tun, aber das dauernde Reden davon, was sie alles täten, für die Tat nehmen. Was hätten Sie, wenn Sie es ernst meinten, in der Zeit, die Sie hier verbringen, schon bewegen können…
Wenn Sie es denn wollten.
Aber es ist viel gemütlicher, vor dem Bildschirm zu glucken und frechfröhlich zu behaupten, man „täte“, indem man doch in Wahrheit nur polemisiert.
Na dann.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson läuft Amok
#50   deusexmachina   11:04:19 | Sonntag, 6. August 2006
@Athanasius
„Ist der Film auch anti-römisch und anti-italienisch, weil heidnische Legionäre Ihn zum Blutens abgeschlagen und verspotten?“
Der Film ist natürlich nicht antirömisch, genau, wie die gesamte, biblische Passionsgeschichte auf romfreundlich getrimmt wurde, weil man dort bzw. im römischen Reich ja schließlich „gut ‘rüberkommen“ wollte und von daher den brutalen Gewaltherrscher Pilatus nicht gar so sehr anprangern durfte. Hat man ja auch mit Erfolg hingemogelt, nicht wahr? Noch heute denken die meisten, wenn sie „Pilatus“ hören, an das unschuldige Händewaschen – und nicht etwa daran, dass sein Gouvernement derart miserabel war, dass der Kaiser ihn vor sich zitieren ließ.
„Aber anti-judaistisch, und zeitweise anti-israelisch, bin ich schon.“
Verzeihen Sie die Frage, aber… warum?
Ich fand dieses ganze „anti-(irgendeine Nation, Volk, Religion oder Rasse hier einsetzen)“ schon immer eine Angelegenheit für eher schlichtere Gemüter.
Kennen Sie viele Juden persönlich? Haben die Ihnen was getan? Oder gehört das zu Ihrem katholischen Verständnis dazu, ganz selbstverständlich „antijudaistisch“ zu sein? Dann hätten wir das nämlich geklärt und die Vorwürfe wären wohl berechtigt. Oder ist das nur ganz privater Antijudaismus aufgrund von… ja, was denn eigentlich?
Redaktion benachrichtigen „Mein Leben ist kaputt“
#107   deusexmachina   08:30:20 | Sonntag, 6. August 2006
@Sozialkatholisch
Haben Sie den Mist, den Martin24 da unten verlinkt hat, denn überhaupt gelesen?
Kommen Sie, Sie gehören doch zu den Vernünftigen hier, wenn Sie diesen hanebüchenen Quatsch erst’mal gelesen haben, werden Sie Dorian zustimmen müssen. In der Sammlung von aufgewärmten Ammenmärchen fehlt eigentlich nur noch das Ungeheuer von Loch Ness, ansonsten ist jeder Schwachsinn dabei, von der internationalen Weltverschwörung über geheime Zahlenbotschaften zu Ufos. Ja, Ufos.
Das ist keine „Meinung“, das ist Volksverblödung.
Von dem ähnlich geistvollen, revisionistischen Schwachfug, der sonst noch auf dieser Website zu bewundern ist, gar nicht erst zu reden.
Sagen Sie mir, dass Sie den Quatsch ernst nehmen, und ich muss mein Bild von Ihnen ernstlich überdenken (nicht, dass ich annähme, das würde Sie jucken, aber ich halte Sie einfach nicht für dumm genug für den Quark).
Redaktion benachrichtigen „Mein Leben ist kaputt“
#105   deusexmachina   08:21:46 | Sonntag, 6. August 2006
@Doriano
Sie haben – was? „Der Redaktion gemeldet“? Nee, ne? Hm, Sie lesen hier noch nicht so lange mit, gell? Es ist nämlich gar nicht ungewöhnlich, dass sich diese Scheinkatholiken hier (damit meine ich die Betreiber – unter den Lesern und Kommentatoren sind auch ein paar echte Katholiken) bei revisionistischen Seiten mit „Nachrichten“ und „Informationen“ eindecken und auch entsprechende Gastautoren zu Wort kommen lassen. Die Zündel-Site ist in aller Regel nur 2 Klicks weg.
Ja, was glauben denn Sie, warum sich eine deutschsprachige „Nachrichten“-Website auf einen US-Server flüchtet?
Die Grundstimmung der Betreiber ist gegen die Demokratie, speziell die deutsche (die ja bekanntlich auf „Siegerwillkür“ basiert und ein jüdisches Schoßhündchen ist) gerichtet. Eingedroschen wird auf so ziemlich alle Errungenschaften des Humanismus, der Aufklärung, der demokratischen Entwicklung, auf Homosexuelle sowieso und natürlich auf alle Nichtkatholiken (es sei denn, es sind Muslime, die gegen Schwule hetzen, die sind dann wieder prima). Ach ja, und auf Juden. Prima findet man hingegen „gesundes Nationalbewusstsein“ (man traut sich nicht, das so deutlich auszudrücken, wie man’s eigentlich meint“, alles, was die Kirche sagt (außer, es geht gegen die Piussekte, dann ist die Kirche nämlich verdorben und verloren) und irgendwo auch die Monarchie. Überhaupt schätzt man hier die Autorität, nur eben nicht die ggw. staatliche und auch die ggw. päpstliche nicht. Eigentlich nur die eigene – nun ja.
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#199   deusexmachina   19:33:58 | Samstag, 5. August 2006
@Dr. Otterbeck
Nanu? Hatte ich Moritz irgendwo im Zusammenhang mit Pünktchen genannt? Wüsste ich jetzt gar nicht…
Das einzige, was bei Moritz sicher ist, ist, dass es sich um einen lange brachliegenden Account handelt, der zum Zwecke der gezielten Provokation (zunächst praktisch exklusiv in meine Richtung, mittlerweile auch gegen ein paar andere) reaktiviert wurde. Nicht ganz so sicher, aber doch sehr, sehr wahrscheinlich, ist, dass Moritz einem Mitglied der Redaktion oder aber doch mindestens einem aus dem „inneren kreuz.net-Zirkel“ gehört.
Über theologische Feinheiten der Argumentation kann ich nichts sagen, da sind Sie der Fachmann.
Wie gesagt, es ist müßig, darüber zu spekulieren, wer zu wem gehört. Das einzige, was man einigermaßen zielsicher beurteilen kann, ist, ob ein Account „echt“ ist in dem Sinne, dass darin tatsächlich eine Person steckt, die sich einigermaßen unverfälscht präsentiert, oder, ob da lediglich eine Maske zu einemspeziellen Zweck vorgeführt wird. Pünktchen fungiert hier in erster Linie als Antiabtreibungsfanatiker, Moritz ist der Provoaccount mit nur gelegentlichen, eher zufälligen, Ausrutschern ins Thematische. Dass die beiden sich die Schulter klopfen, kann Zufall sein, ist es aber vermutlich nicht.
Aber was soll’s. Hauptsache, wir „Echten“ erkennen einander noch :O)
(Ich merke doch immer wieder, wie sehr einen 4 Jahre dol2day www.dol2day.com/ in solchen Angelegenheiten trainieren.)
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#194   deusexmachina   19:13:13 | Samstag, 5. August 2006
@Aphrodite
Lassen Sie das mit den Spekulationen über Zweitnicks – das ist eh’ Pünktchens Terrain, der dichtet doch bevorzugt irgendwem irgendwas an, haben wir ja nun schon mehrfach erlebt. Wir sind hier virtuell, Sie würden ihm, ohne Verbindungsdaten, eh’ nix nachweisen können, und letzten Endes bringt’s alles nix. Man muss jemanden schon sehr gut kennen, um eine Zweitidentität sicher zu bemerken, wenn das Gegenüber sie verschleiern will.
Ich habe meine sehr eigenen Vermutungen in dieser Hinsicht, aber da es nur Vermutungen sind und bleiben werden, äußere ich sie gar nicht erst. Bringt ja nix.
Allerdings denke ich nicht, dass Pünktchen eine Frau ist, und wundere mich, dass Sie (als Frau, nehme ich doch an?) das anders sehen. Ich habe noch NIE eine Frau erlebt, die zum Thema „Abtreibung“ einerseits so chauvinistisch, unter ständiger Missachtung und ausdrücklicher Geringschätzung der Motive der werdenden Mutter, daherschwatzt wie Pünktchen und andererseits so überhaupt gar keinen Bezug zum emotionalen Aspekt einer Schwangerschaft zeigt – ein Aspekt, der für Frauen verständlicherweise meistens eine zentrale Position einnimmt, in die wir Männer uns eh’ kaum hineindenken können.
Nö, bei allem Respekt vor den Verschleierungsmöglichkeiten der virtuellen Welt: Das ist keine Frau, weiß Gott nicht (und falls erstaunlicherweise doch, so vermutlich das verlogenste Biest, das ich bisher kennzulernen das zweifelhafte Vergnügen hatte).
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#15   deusexmachina   16:32:31 | Samstag, 5. August 2006
@Pünktchen
„Die „unchristliche“ lautet: Wozu helfen, man kann doch töten!“
Das ist blanke Polemik – und eine besonders dumme und durchschaubare noch dazu.
Auch hier auf kreuz.net lässt sich in praktisch jeder Diskussion nachlesen, dass auch die Befürworter der Möglichkeit einer Abtreibung stets und ständig betonen, das Beste wäre natürlich(!) eine Schaffung von Umständen, in denen das Gros der Beweggründe für Frauen, die abtreiben wollen, wegfiele. Lies: Hilfe.
Wie bei Ihnen aber an der Tagesordnung, schieben Sie Ihren argumentativen Gegenübern allen möglichen Quatsch ins Maul, um sich selbst als den gleißenden Engel erscheinen zu lassen. Ohne derlei Phrasendrescherei scheinen Sie nicht auszukommen – ein beredtes Zeugnis dafür, als wie sicher Sie selbst Ihre tatsächliche, argumentative Basis betrachten, wenn Sie Dinge erst erfinden müssen, um dann großmäulig als der vermeintliche, strahlende Ritter dagegen auftreten zu können.
„Pappdrachentöten“ nennt man das – und zählt es zu Recht zu den besonders unlauteren Taktiken.
@Jawohl!
„(Antisemitisch ist auf kreuz.net allenfalls die antizionistisch verbrämte Anti-Israel-Stimmung.)“
Das ist so leider nicht ganz richtig. Zum einen treiben sich hier einige tatsächliche Vollblutnazis herum (denken Sie ‘mal an rudolfsohn), denen man erstaunlicherweise Obdach gewährt; zum anderen äußern sich einige der hiesigen Protagonisten durchaus – religiös motiviert – antisemitisch, wie man sehr hübsch im assoziierten kreuzforum nachlesen kann.
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#182   deusexmachina   10:45:19 | Samstag, 5. August 2006
@Jawohl!
Fundamentalismis ist nicht eigentlich negativ gemeint (gewesen) und in seiner ursprünglichen Bedeutung sogar ziemlich exakt das, was die hiesigen Pius-Fans anstreben: Ein Gegengewicht gegen den Modernismus, Verhaften an der wörtlichen Schrift.
Heute hingegen ist Fundamentalismus praktisch immer negativ konnotiert, denn er beinhaltet eine kompromisslose Grundhaltung, die sich nun einmal schwer mit unserer pluralistischen Gesellschaft und speziell auch der Demokratie, die nun einmal Kompromisse notwendig macht, verträgt. Dabei gibt es fundamentalistische Verhaltensmuster allerdings auf praktisch allen Seiten. Ein fundamentalistischer Atheist mag weniger auffällig sein, aber es gibt ihn (und ich halte davon so wenig wie vom evangelikalen Fundi).
Im übrigen hat das mit der „gepachteten Wahrheit“ nichts mit Psychoanalyse zu tun, sondern ist lediglich umformuliert das, was von streng katholischer Seite unermüdlich behauptet wird. Nehmen Sie doch Ihr Ratzinger-Zitat: „Wir haben jedoch ein anderes Maß: den Sohn Gottes, den wahren Menschen.“ Da wird eine Wahrheit behauptet und sogar zum „Maß“ erhoben – eine „Wahrheit“, die – per definitionem – anderen gar nicht zugänglich ist oder sein kann.
Es wundert mich ein wenig, dass Sie sich so daran stoßen, dass ich lediglich die Lehre Ihrer Kirche widergebe (die ich natürlich als Affront gegen die Vernunft empfinde… aber Sie?). Also, was nun: Extra ecclesiam nulla salus oder haben Sie die Wahrheit doch nicht gepachtet?
Redaktion benachrichtigen Die Bauarbeiten beginnen + …
#2   deusexmachina   10:13:46 | Samstag, 5. August 2006
@Jawohl
Aha. Und inwiefern hätte ich etwas damit zu tun? Zumal ich mich auch einer solchen Ausdruckweise nicht befleißige – das überlasse ich Leuten wie (da haben Sie das durchaus korrekt verortet) „antiHomoLobby“, der ist Spezialist darin.
Übrigens wird mir ein klitzekleines bisschen übel dabei, ausgrechnet mit dem in einem Satz, noch dazu durch ein „und“ verbunden, genannt zu werden. Die einzig zutreffende Verknüpfung wäre wohl XOR („exklusives oder“). Ich vermute allerdings, dass Sie es genau deswegen so formuliert haben. Dürfte zu den 50% Müll-Kommentaren gehört haben, die Sie hier, nach eigenem Bekunden, absondern ;O)
Inhaltlich muss man übrigens sagen, dass die Verquickung aus „Kinderschändung“ (dämlicher Begriff) und „Pädo“ extrem unscharf ist; der größere Teil von Fällen von Kindesmissbrauch (nicht allzuviel besser, dem stünde ja ein korrekter GEbrauch gegenüber?) hat keinen pädophilen Hintergrund. Dank BILDniveauvoller Berichterstattung hat es sich im Volksmund schon eingebürgert, das gleichzusetzen, was allerdings hanebüchener Unfug ist. Die Mehrheit der Fälle sind „Ersatzhandlungen“ durch Erwachsene, die keineswegs pädophil veranlagt sind, denen das Kind aber als gelegenes Opfer in die Finger kam. Oder Menschen, denen es nur sekundär um Sexualität, primär aber um Machtausübung geht.
Richtig ist allerdings – und das darf man natürlich nicht verschweigen – dass der Anteil der wg. Kindesmissbrauch Verurteilten an Pädophilen relativ größer ist als in der Gesamtbevölkerung.
Redaktion benachrichtigen „Mein Leben ist kaputt“
#64   deusexmachina   07:08:40 | Samstag, 5. August 2006
@blueberry
hagalil.com ist sogar ganz sicher nicht „unumstritten“. Die Site ist sehr eindeutig parteiisch – das ist nicht an sich verwerflich, man muss sich das nur bewusst machen. Man wird dort keine objektiven Informationen finden, sondern einen (stark ausgeprägten) Standpunkt. Zur Ermittlung der „Wahrheit“ liefert hagalil allenfalls ein Puzzlestück.
Ich hatte vor, hm… 5 Jahren meine erste Begegnung mit hagalil.com. Die hatten eine Rubrik „Geschmacklosigkeit des Monats“, und darin hatten sie sich über einen Schweizer Buchhändler empört, der es wagte, antiquarische Originale der „Reden des Reichskanzlers Adolf Hitler vor dem Reichstag“ (Schallplatten) per Inserat zum Kauf anzubieten. Ich fand die Titulierung als „Geschmacklosigkeit“ ihrerseits ziemlich geschmacklos und schrieb das der hagalil-Redaktion auch per Email, und dass es nun einmal der Job eines Buchhändlers sei, mit so etwas zu handeln, zumal es sich um zeitgeschichtliche Dokumente handelte. Ich fügte hinzu, dass es derlei Verhalten sei, das dazu führte, dass sich ungute Assoziationen mit dem Wort „jüdisch“ herausbilden (was ja tatsächlich beobachtbar ist).
Sie können sich mein Erstaunen – und meinen Ärger – vorstellen, als ich tags darauf meine Email dort veröffentlicht sah samt eines süffisanten Kommentars, dies sei genau die bekannte, antisemitische Argumentation. Fabelhaft: self-fulfilling prophecy, seitdem habe auch ICH Negativassoziationen ob dieses Gebarens.
Sie wissen ja, was für ein ruchloser Antisemit ich bin ;O)
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#180   deusexmachina   06:57:25 | Samstag, 5. August 2006
@Jörg Guttenberger – Noch ‘was
Sie sehen gerade den Vorteil zweier Nicknames hier
Sie gehören nicht zu den lauten Schreiern hier. Mit Ihnen kann man diskutieren, da ist das Maß an gegenseitiger Achtung gegeben. Alleine schon deshalb würde ich Sie persönlich nicht einen „Fundamentalisten“ nennen – erzkatholisch, stockonservativ, das sicher, aber das sind ja für Sie eh’ eher Komplimente ;O)
Auch habe ich Ihnen zwar oft genug wiedersprochen, aber unlautere Diskussionstechniken und persönliche Angriffe kann man Ihnen kaum nachsagen. Sie sehen den Unterschied zwischen Ihnen (und Benedikt, Dr. Otterbeck etc.) und den Plärrern hier? Sie sind, und das meine ich nett, „so katholisch wie mein Vater“. :O)
Fassen Sie auch das von eben mit der „Fiktion“ nicht falsch auf. Kein vernünftiger Atheist oder Agnostiker erwartet von Ihnen, dass Sie das auch so sehen. Wir wollen nicht bekehren, und selbst, wenn wir das wollten, könnten wir es gar nicht. Das sitzt zu tief drin, ist Teil der Persönlichkeit. Aber was wir erwarten können, ist, dass Sie sich zumindest ‘mal klar machen, wie Ihre Argumente für uns klingen müssen – auf der Basis von etwas, das uns so real ist wie Freya.
Übrigens, diese Website von Ihnen… ähm, die könnte, vorsichtig ausgedrückt, ein BISSCHEN Politur vertragen. Sie wurde mit Netscape 4 gebaut, und das sieht man ihr an (jemine, wie alt mag die sein?). Zwar ist der Inhalt das Essenzielle, aber betrachten Sie die Aufmachung einer Website wie die Liturgie, da ist Ihnen die Form ja auch durchaus wichtig.
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#119   deusexmachina   11:02:38 | Freitag, 4. August 2006
@Ansgar
Akronym oder Akrostichon?
In diesem Fall: Beides. Denn die jeweils verballhornten Nicknames werden ja mutwillig als Akronym für die zugewiesenen bedeutungen aufgefasst.
Oder, um ‘mal wieder Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Akronym zu bemühen:
„Der Duden (deutsches Universalwörterbuch, Mannheim 2005) besagt, ein Akronym sei ein Kunstwort, das aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt ist und nennt EDV (elektronische Datenverarbeitung) als Beispiel.“
Die Beispiele liegen etwas näher am Akronym, denn sie wurden ja bewusst so gebildet, als seien sie welche. Für ein Akrostichon hingegen wäre es typisch, wenn die aneinandergereihten Wörter einen Satz ergäben.
@Pünktchen und Moritz
Zum X. Mal zu früh gejubelt. Wie schade.
Redaktion benachrichtigen „Mein Leben ist kaputt“
#39   deusexmachina   10:33:52 | Freitag, 4. August 2006
@Heger
„Ich sagte es bereits: der Korrespondent der FAZ.“
Quelle?
„Sparen Sie sich Ihre Albernheiten!“
Nanana, im Vergleich zu Ihrem Quatsch ist das hochseriös.
„Oder wenn Ihnen das besser gefällt, im Eigentum von Juden.“
Wie Sie es ausdrücken, ist mir wurscht – das Bemerkenswerte ist, DASS Sie es ausdrücken. Warum eigentlich?
„Die üblichen Tricks gehen weit über das hinaus, was selbst der Mißbrauch des Gesetzes ermöglicht.“
Klären Sie mich armen Nichtwisser doch bitte auf – was für Tricks wären das denn so? Und woher sollte blueberry sie kennen, geschweige denn, dass Sie wüssten, was er meint?
„Ja, so sind sie die lieben „Antifaschisten“.“
Ich glaube, das war eine Premiere. Man hat mir ja schon manches hinterhergekotzt, aber der Antifa wurde ich noch nie zugerechnet. Darf ich das als Hinweis darauf werten, dass Sie sich selbst in der „entgegengesetzten Ecke“ lokalisieren?
„Handeln mit den üblichen Nazi-Methoden“
Als da wären? Hinweis auf die gesetzliche Ordnung? Oh, verdammt, wie Nazi-mäßig…
„beschimpfen aber andere.“
„Beschimpfen“? Womit? Als „Bräunling“? Na, ich bitte Sie, das dürften Sie gewöhnt sein. Und Schlimmeres. Und zu Recht.
„Aber Vorsicht!“
Wovor genau?
„Ich bin kein Feigling.“
Weiß ich. Im Gegensatz zu Moritz verstecken Sie sich wenigstens nicht hinter einem Pseudonym, während Sie andere anmachen. Ich weiß das zu schätzen. Allerdings wäre ein BISSCHEN Vorsicht dann doch angesagt, gell?
@Moritz
Na, wieder fröhlich ins „geschlossene Visier“ gegöbelt?
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#109   deusexmachina   07:53:48 | Freitag, 4. August 2006
@Aloah – Peinlich…
…wenn man mit aller Macht witzig sein will und dann nicht einmal 3 Buchstaben auf die Reihe bekommt:
Depperte
Lach- und
Luftnummer
Falls das zu schwierig für Sie war, hier die richtige Folge als Lückentext:
D…
D…
L…
Ergänze sinngemäß.
Nun ja:
Aloah
leider
ohne
alle
Hoffnung
(Hey, das ist was für Fortgeschrittene: ein selbstbezügliches Akronym wie in „Zeus ewig über Schinn“ oder „GNU’s not Unix“)
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#106   deusexmachina   04:03:26 | Freitag, 4. August 2006
@Pünktchen
Dass Sie ein unaufrichtiger Diskutant sind, wissen wir ja mittlerweile. Nichtsdestotrotz sollte es zum absoluten Minimum gehören, bei Zitaten stets die genaue Quelle anzugeben, statt einfach nur „Wikipedia“ – die Wikipedia ist nämlich verdammt groß, wissen Sie.
Ich zeige Ihnen ‘mal, wie das geht:
„In Deutschland existiert heute eine faktische Fristenregelung: Die Abtreibung ist rechtswidrig, aber bis zum dritten Schwangerschaftsmonat straffrei, wenn vor dem Eingriff eine Beratung stattgefunden hat. Nach dem dritten Monat ist ein Abbruch legal, wenn eine medizinische Indikation vorliegt, die in der Regel dann gegeben ist, wenn eine vergleichsweise schwer wiegende Behinderung beim Ungeborenen festgestellt worden ist. Eine Beratunspflicht vor einem Abbruch nach medizinischer Indikation ist nicht Pflicht, steht der Schwangeren bzw. den werdenden Eltern jedoch von Rechts wegen zu.“
Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/…i/Fristenl%C3%B6sung
Ist doch gar nicht so schwer.
Und das niedliche Sextanerspielchen mit den Akronymen, das kann ich auch noch:
Peinlich-
überhebliche
nur-zum-Schein-
katholische,
troglodytische,
cerebralflatulente,
Hauptsache-ich-
egozentrische
Nullnummer
Das ist dann so Ihr Niveau, gelle?
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#21   deusexmachina   02:51:33 | Freitag, 4. August 2006
@Benedikt
Ich habe nicht behauptet, dass die Ermittlung des Willens „einfach“ sei. Das ändert aber am Grundsatz nichts. Zudem: Mag sein, dass da manches „schwummrig“ ist, aber warum, bitte, sollte ich denn „im Zweifelsfalle so, wie Benedikt das möchte“ gelten lassen? Das, werter Benedikt, wäre von meiner Warte aus SCHLIMMER als „schwummrig“.
Ad Schlussfolgerung: Nun, die, die – aus Sorge – in deutsche Hospize „flüchten“, haben offenkundig die Wahl bzw. eine solche getroffen. Und genau so stelle ich mir das im Prinzip auch vor: Wenn ich in einer Situation bin, die die Frage nach der Euthanasie berührt, dann begebe ich mich dort hin, wo ich sie in meinem Sinne angewendet sehe. Wenn mir das wichtig ist, dann lasse ich VORHER schon keinen Zweifel über meinen Willen (das gibt es ja bei Testamenten, Organspendeausweisen usw.).
Die Sache mit den „Alten als Last“ ist ein weiteres Sekundärproblem, das nachgeordnet ist. Es kann nicht Aufgabe einer gesetzlichen Regelung sein, falsche gesellschaftliche Reaktionen zu berücksichtigen i.d.S., dass man an sich für richtig befundene Maßnahmen daraufhin unterlässt. Positive, also gewollte, Euthanasie ist wünschenswert oder eben nicht, da spielen solche Betrachtungen erst einmal keine Rolle (was nicht heißt, dass es sie nicht zu adressieren gälte). Zudem wird das Phänomen „Alte als Last“ weit mehr durch Rentendebatte & Co. beeinflusst, und Sie würden ja auch nicht ernstlich von der Rente absehen, bloß, weil diese genau dieses Empfinden fördert.
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#52   deusexmachina   01:53:32 | Freitag, 4. August 2006
@möchtegern-kathole
„Wer jedoch nicht an Gott glaubt, der wird ihn zurückweisen, und meinetwegen homosexuell werden, wobei dann fast egal ist, wie sich dieses Zurückweisen manifestiert.“
Aha. „Gott zurückweisen“. Soso.
Muss ich mir jetzt Sorgen machen, dass ich, da ich ja Gott ebenfalls als menschliche Fiktion „zurückweise“ (ein eher blödes Wort dafür, dass ich ihn schlicht für ein Hirngespinst der Güteklasse Zeus & Odin halte), unweigerlich schwul werde oder was?
Selbst, wenn man annähme, die Massenillusion wäre real, stünde man noch immer vor dem Problem, herauszufinden, welche Geschmacksrichtung von „Gott“ denn nun die richtige ist – wie Sie ja wissen, gibt es da durchaus unterschiedliche Auffassungen. Zwar hat keine Seite irgendeinen Beleg für die eigene Anschaung, aber nichtsdestotrotz gibt es in allen Religionen irgendwelche Knallchargen, die meinen, ein paar Milliarden Menschen davon zu überzeugen, notfalls zu zwingen, dass ihre Version des Unbeweisbaren „richtiger“ sei als deren Auffassung davon (Wer ‘mal so richtig den Kopf schütteln will, der lese im kreuzforum den begnadeten Schwachsinn www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=737, den dort die Stammtischtheologen hinsichtlich der dummen, dummen Juden absondern).
Ihre Argumentation ist völlig indiskutabel: Sie argumentieren, dass Homosexualität schlecht sei, weil „Gott“ das so sagt. WAS „Gott“ sagt, beziehen Sie wiederum aus der eigenen Interpretation eines Buches, das unter Federführung von Menschen entstand, die ähnlich dachten wie Sie. Selbstbezüglichkeit in Vollendung.
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#40   deusexmachina   03:25:33 | Donnerstag, 3. August 2006
Aber Benedikt…
Was alles wollen Sie denn in zwei Worten beschrieben sehen? Würde jemand nur den katholischen Spruch von der Erbsünde irgendwo lesen, so wäre in diesem Satz ja auch erst einmal nichts von „Erlösung“ zu sehen.
Mit Verlaub, Sie nehmen da ein Mini-Sprüchlein und kritisieren, dass es nicht denselben Umfang samt Hintergrund und tieferer Erklärung hat, wie das geballte, über 2000 Jahre gewachsene, theologische Gerüst, das Sie dagegen setzen. Das ist unlauter ( Bin ich von Ihnen eigentlich nicht gewöhnt).
Darüber hinaus gilt dasselbe, wie ich es auch schon gegenüber Jawohl! sagte: Der Spruch ist in seiner Essenz nicht neu. Kämen Sie auf die Idee, Hobbes bzw. seine Philosophie aufgrund des „homo homini lupus“ zu verdammen? Oder wäre es da nicht auch sinnvoller, sich erst einmal schlau zu machen, was Hobbes eigentlich meint und wie er auf so eine Aussage kommt?
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#38   deusexmachina   00:29:04 | Donnerstag, 3. August 2006
@Moritz
Ehrliche Diskutanten können ehrliche Antworten erwarten.
Dummschwätzende Lästermäuler und Fernwartungspsychoanalytiker von eigenen Gnaden… nicht.
Ob Sie in der Lage sind, aus der logischen Verknüpfunmg dieser Aussage und meiner fröhlichen Weigerung, über Ihr Stöckchen zu springen, den korrekten Schluss zu ziehen?
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#35   deusexmachina   00:02:17 | Donnerstag, 3. August 2006
@Benedikt
Ich hatte das mit der „Zentrierung“ auf das Thema, also auf Sexualkundeunterricht bezogen. Ob man generell von einer „Zentrierung auf das Sexuelle“ sprechen kann? Weiß ich nicht. Sicher ist Sex in der Öffentlichkeit gegenwärtiger als vor ein paar Jahrzehnten – aber heißt das auch, dass er in den Köpfen eine größere Rolle spielt? Nicht zwangsweise, denke ich.
Was Deschner angeht: Da legen Sie etwas viel hinein in das Sprüchlein, meinen Sie nicht? Zudem reihen Sie da ein paar Behauptungen auf, die man teilen kann, aber nicht muss. Warum ist man „Unmensch nur durch Tat“? Gibt es keine unmenschlichen Gedanken? Und wieso sollte Deschner „keinen Ausweg sehen“? Wissen Sie so genau über seine persönliche Weltanschauung Bescheid?
Nehmen Sie den Spruch, wie er gemeint ist: Als provokanten denkanstoß.
@Moritz
Ob Sie wohl ahnen, WIE egal es mir ist, ob Sie in irgendetwas „nicht nachlassen“? Dass Sie nicht darin nachlassen, sich hier als geradezu obszön neugieriger Spanner und selbsterklärter Fachmann für Leute, die Sie nicht kennen, aufzupudeln, wissen wir ja nun.
Das in der Tat einzige, was mich im Kontext mit Ihnen wirklich interessieren würde, wäre, welche der anderen Lästeraccounts auch Ihre sind, und ob Sie der hiesigen Redaktion angehören (bei ersterem habe ich meine Vermutungen, letzteres nehme ich als sicher an, aber Sie würden es ohnehin bestreiten – Sie erbrechen sich ja bevorzugt in das heldisch „geschlossene Visier“).
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#27   deusexmachina   23:02:32 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jawohl
(nein, ich hab’ noch nicht weiter gelesen)
Wobei, wenn man so über dieses Sprüchlein („Pleonasmus: Unmensch“) nachdenkt – und das ist ja das, was Deschner eigentlich provozieren will – dann bemerkt man eine seltsame Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre von der Erbsünde, meinen Sie nicht?
@Moritz
„Toussaint: Nennen Sie den Namen des Mädels!“
Haben Sie ‘was getrunken? Ausgerechnet Ihnen und Ihren schmierigen Ausdünstungen soll ich die Identität meiner Partnerin preisgeben? Damit ich in der Folge in jedem Thread ihren Realnamen im Kontext mit den aberwitzigsten Zerebralflatulenzen Ihrerseits lesen darf? Sie haben ja wohl einen kleinen Mann im Ohr – so unverantwortlich, solche Daten einem solchen Bock zum Fraß vorzuwerfen, bin ich nun wahrlich nicht.
Anmaßung hat Grenzen, Moritz – bei Ihnen sind die allerdings extrem weit gefasst.
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#23   deusexmachina   22:29:23 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jawohl!
Nun ja. Ich habe jetzt erst die ersten 2 Seiten des von Ihnen angegebenen Links gelesen (keine Sorge, der Rest kommt noch – ich pflege kritische Texte nicht auszublenden, sondern zu verarbeiten), aber bereits Kahls Aufregung um Deschners bewusste Polemik „Pleonasmus: Unmensch“ hat angedeutet, worum es dem Autor geht: Kritik mit allen Mitteln. Der Sinn des Ausspruchs ist ja schon alt, wenn man ‘mal an Hobbes („Homo homini lupus“) oder Schiller („der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn“) denkt – die Kahl bemerkenswerterweise nicht auch in die Menschenhasserecke stellt.
@Benedikt
„diese Zentrierung auf das Sexuelle“ wird allerdings von Schmuddelmedien wie kreuz.net vorgegaukelt. In realitas ist das sehr viel unaufgeregter. Es gab schon zu meiner Zeit ein Aufklärungsbuch „DaSeBu – Das Sex-Buch“, auf dessen Cover zwei nackte Kinder miteinander spielten. Na und? Ist das Abendland untergegangen?
@virOblationis
„Zum Kreis der Geschlechtsorgane könnte man den Mund auch deshalb zählen, weil manche Menschen ihn in naturwidriger Weise benutzen. „
Sie wollen also sagen, dass Sie nie… also, auch nicht umgekehrt…? Oh. Tut mir leid für Sie. Und Ihre Frau(en). Ernstlich.
@Rüdiger Keller
Moritz hat, wie Sie mittlerweise wissen sollten, selten etwas zum Thema zu sagen, dafür aber immer ungeheuer viel über die Diskutanten (sofern sie ihm nicht passen). Achtung, bald zieht er einen Bekannten aus Bielefeld aus der Tüte, der eine Akte über Sie führt…
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#157   deusexmachina   14:56:19 | Mittwoch, 2. August 2006
Eines noch @Pünktchen
1. sind Diskussionen mit Ihnen vollkommen zwecklos, da Sie Gelesenes nicht verarbeiten, sondern verdrehen. Was Sie da behaupten, dass ich ich gesagt hätte, habe ich so nie gesagt. Sie drehen es sich lediglich so, auf dass Sie sich möglichst larmoyant echauffieren können.
2. sehe ich keine Veranlassung dazu, jemandem, der argumentativ so armselig daherkommt, dass er sich ohne Verdrehungen, glatte Lügen und ständigen Spekulationen über und ad hominems zur Person zu helfen weiß, Antworten auf unverschämt vorgetragene Fangfragen zu geben.
3. bin ich Ihren Affentanz, den Sie hier im fröhlichen Verbund mit anderen, deren Primäraugenmerk nicht auf Sachthemen, sondern auf die (versuchte, dummerweise nicht gelungene) Erledigung des Gegenübers mit allen, auch illegitimen, Mitteln, gerichtet ist, langsam leid. Was Sie hier vorexerzieren, ist virtuelle Onanie, und ich habe wenig Lust, mich da von Ihnen beferkeln zu lassen.
Merkwürdigerweise führe ich hier mit Leuten, die ein Mindestmaß sowohl an Intellekt als auch an Anstand haben, durchaus interessante Gespräche. Mit Ihnen – nicht im Traum, denn Sie sind lediglich an der Absonderung Ihres Schwulstes interessiert und daran, sich dafür auch noch als Helden feiern zu lassen. Wer anderer Meinung ist als Sie, der wird von Ihnen zugekippt mit allem Dreck, den sie sich gerade aus der Nase ziehen können, mit freundlicher Assistenz der hiesigen Lichtgestalten.
Sie, Pünktchen, sind ein Waschlappen, zu feige zum ernsthaften Disput. Cheerio!
Redaktion benachrichtigen Macht vergiftet und zerstört
#2   deusexmachina   14:03:29 | Mittwoch, 2. August 2006
braunschwatz.net oder wie?
Wikipedia kennt de.wikipedia.org/wiki/Israel_Schamir den Herrn Autor:
Israel Schamir (engl. Schreibweise Israel Shamir) (* ca. 1949 in Novosibirsk) ist ein russisch-israelischer Schriftsteller und Journalist. 2004 nahm er die schwedische Staatsbürgerschaft an und änderte seinen Namen in Jöran Jermas. Ein Jahr später änderte er ihn erneut in Adam Ermash.
Schamir tritt für eine sogenannte „Einstaatenlösung“ in Palästina unter dem Motto „One Man, One Vote, One State“ ein und steht vor allem dafür und für seine antisemitischen Äußerungen in der Kritik. So macht er beispielsweise den Staat Israel sowohl für den Irakkrieg als auch für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich.
Im Frühjahr 2005 wurde die deutsche Übersetzung seines Buches „The Flowers of Galilee“ (deutscher Titel: „Blumen aus Galiläa“) veröffentlicht. Dabei wird ihm unter anderem die Verbreitung von Lügen und Halbwahrheiten über Israel vorgeworfen. Nach einem Bericht der britischen Zeitschrift „Searchlight Magazine“ vom Mai 2004 bestehen zahlreiche Verbindungen Israel Shamirs und seines norwegischen Übersetzers Hans Olav Brendberg zu rechtsextremen und konspirativen Kreisen, so unter anderem zum Deutschen Kolleg von Horst Mahler. Im Januar 2006 wurde Shamir als möglicher Referent der geplanten Holocaust-Leugner-Konferenz in Teheran ins Gespräch gebracht.
Redaktion benachrichtigen Was ist die Lösung?
#38   deusexmachina   00:29:43 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jörg Guttenberger
Es hat vielleicht nichts mit Theokratie zu tun, vom „heiligen Land“ zu sprechen, aber mit Höflichkeit, Respekt und Dipolamtie.
Wenn Sie selbst sagen, dass eigentlich JEDES Land irgendwie heilig sei (Schöpfung und so), dann ist das Wort redundant (Sie reden ja auch nicht von der heiligen Ratte oder der heiligen Brennessel, obwohl die auch Teil der Schöpfung sind – streng genommen, wäre da sogar die proletige Formel „heilige Scheiße!“ korrekt). Benutzt man es dennoch, so kann dies sinnvoll nur in einer Form geschehen, die ihrerseits SInn trägt, also über diese „allgemeine Heiligkeit“ hinausgeht – womit wir beim nächsten Punkt wären.
Spricht man von Israel als vom „Heiligen Land“, so meint man damit „heilig“ im jeweils EIGENEN Sinn. Sie erinnern sich, dass Jerusalem, sowohl Juden als auch Christen und Arabern als heilige Stadt gilt? Jede Bezeichnung als „heilig“ stellt aber den EIGENEN Anspruch heraus (Juden z.B. meinen damit ja nicht den Auferstehungsort Christi, der ist ihnen wurscht). „Heilig“, das wird meistens als Überhöhung verwendet – als Angeberei und Anspruch, flapsig gesagt. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ war ja auch nichts anderes als der Versuch, an römische Glorien anzuknüpfen.
Am besten, man vermeidet die Vokabel im Zusammenhang mit geographischen Bezeichnungen – sie bewirkt nichts Gutes, sondern wirkt allenfalls provokant auf alle, die nicht dieselbe Auffassung von „heilig“ haben. Wie uns der Nahe Osten seit langer Zeit vor Augen führt.
Redaktion benachrichtigen So fromm wie gebildet
#5   deusexmachina   23:47:08 | Dienstag, 1. August 2006
Mal eine ernsthafte Frage
Mr. Gänswein ist wohl 2006 mit dem Ehrentitel „Prälat“; so ist es auch in der Wikipedia de.wikipedia.org/…/Georg_G%C3%A4nswein verzeichnet.
Irgendein unbekannter User meinte mehrfach, für das Datum die wenig lexikalische Bezeichnung „zu Peter und Paul 2006“ verwenden zu müssen, was ich wiederum mehrfach revertiert und am Ende gegen das Datum „29.06.2006“ ausgetauscht habe.
Heute nun hat das wieder jemand anderes gegen „März 2006“ ausgetauscht.
Nicht, dass der exakte Tag einer solchen Titelverleihung von großer Bedeutung wäre, aber WENN ein Zeitpunkt drinsteht, dann auch RICHTIG.
Zwei Fragen also:
1. Was stimmt denn nun? März 2006 oder (29.) Juni 2006?
2. Warum insistierte der Unbekannte so auf „Peter und Paul“? Ich würde ja einen Verweis darauf, dass der 29.06. dieses Hochfest ist, drin lassen, aber dazu müsste der Tag eine Relevanz für das Ereignis haben – „einfach nur so“ den täglichen Heiligen dazuzupappen sollte man sich für eine Enzylopädie schenken.
Any help?
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#129   deusexmachina   23:12:43 | Dienstag, 1. August 2006
@Aloah
„Für dich als kleinen Relativisten beide Ergebnisse.“
Wohl eher für mich als jemandem, dem Binärarithmetik vertraut ist: 0001 + 0001 = 0010.
„Es gibt fundamentale Regeln für die Wahrheitsfindung. Und die so erhaltenen Ergebnisse sind absolut!“
Falsch. Zwar gibt es in der Tat Regeln, nach denen Aussagen „wahr“ oder „falsch“ sind (als Programmierer kennt man seine Boolsche Algebra ja), aber der Wahrheitsgrad hängt von den Regeln ab. Und davon gibt es nicht nur eine Möglichkeit. Es gibt z.B. logische Verknüpfungen, von denen Sie noch nie gehört haben – und Sie können beliebig neue erfinden, mit den resultierenden, neuen Wahrheiten.
„2+2=4 ist absolut richtig“
Aha. Und wie wäre es mit „2+2=3.99999…“?
Aber: Meinen Sie nicht, das Wort „absolut“ ist hier redundant?
„So tolerante Haubentaucher können hier natürlich einwenden, dass es engstirnig sei, nicht auch 2+2=5 zuzulassen.“
Mein Schatz hat nicht umsonst ein T-Shirt mit der Aufschrift: „2+2=5 (for extremely large values of 2)“ *g*
Ich denke, sie haben mittlerweile komplett das Areal verlassen, auf dem der Begriff „absolut“ Sinn hat.
„Nein, nein muss NICHT, ist schon WAHRHEIT, dein Pech trillerchen-pfei…“
Nun, wenn das so ist, dann können Sie das ja problemlos (wie sagten Sie? „experimentell“?) beweisen?
„ES liegen doch… (bla)“
Anders ausgedrückt: Sie „beweisen“ Ihr metaphysisches Konstrukt, indem Sie eine Axiom behaupten.
Was genau soll das mit „Wahrheit“ zu tun haben?
Und wieso müssen Sie ständig herumflegeln?
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#113   deusexmachina   11:10:00 | Dienstag, 1. August 2006
@Pünktchen
Finde ich ja ausgesprochen fürsorglich, dass Sie mir eklären wollen, was ich so alles „muss“. Dumm nur, dass Sie irren. „Alles ist relativ“ zu einerm „Absolutum“ umzudeuten, zeugt schon von exzessiver Borniertheit – und in welcher Bedeutung ich meine Wenigkeit als „absolut“ begreife, hatte ich Ihnen auseinandergesetzt. Dass Sie es nicht begreifen wollen würden, war allerdings bereits vorher klar.
Übrigens ist auch für unsere Rechtsprechung das eigene Leben die Grenze, bis zu der anderes Leben unbedingt schützenswert ist – „Notwehr“ ist Ihnen ein begriff, denke ich? Soviel also dazu.
@Moritz
Falls Ihr Fremdwörterbuch versagt: Douglas R. Hofstaedter, „Gödel, Escher, Bach – Ein endlos geflochtenes Band“ befasst sich fast exklusiv mit Selbstreferenziellem. Ist allerdings „heavy stuff“ und setzt ein wenig mathematisches und eine Menge logisches Verständnis voraus. Aber Sie dürfen mir zwischendurch gerne einen Link zu den angeblichen „Fachkreisen“ geben, in denen die Relativitätstheorie „neuerdings umstritten“ wird *prust*.
Immer her damit :O)
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#109   deusexmachina   10:27:44 | Dienstag, 1. August 2006
@Aloah – Netter Versuch
Öhm, Aloah, ich bin nicht sicher, ob Sie das Phänomen des Selbstreferenziellen wirklich durchdrungen haben…
Also, erstens ‘mal ist „Alles ist relativ“ nicht von MIR, sondern von Einstein (auch schon ‘mal gehört, nehme ich an?). Zum zweiten macht der Satz eine Aussage über Verhältnisse von Dingen untereinander – EIN Ding kann ja schlecht relativ sein, nicht (relativ zu WAS denn)? Demgegenüber ist Ihr „Es gibt keine absoluten Wahrheiten“ eine Aussage über einzelne Aussagen, zu denen dummerweise auch Ihr Satz gehört. Genausogut hätten Sie schreiben können: „Dieser Satz ist nicht wahr“. Klassischer Knieschuss: „Alle Kreter lügen“ (does that ring a bell?).
Und, soso, Wahrheiten sind unabhängig von Meinungen?
Ach ja?
1+1 = 2
1+1 = 10
Was davon ist „wahr“? Was MEINEN Sie? Hm?
Und, um auf Ihr Lieblingsbuch zurückzukommen: Sie meinen also, weil ein paar Leute vor 2000 Jahren etwas erzählt und schließlich aufgeschriben hätten, wäre das die „Wahrheit“? Angenommen, das wäre alles nur ein Mythos gewesen, so wie das griechische Pantheon – meinen Sie, Ihr Glaube würde daraus „Wahrheit“ machen?
Ach, übrigens, bzgl. Ihrer kleinen Flegelei: Ceci n’est pas une pipe! – um es mit Magritte zu sagen ;O)
@Pünktchen
Sicher gibt es auch ohne Absoluta Maßstäbe. Wie kommen Sie auf den absurden Gedanken, dem sei nicht so?
@Moritz
Moin, Lästerbacke! Immer schön das Visier putzen, gell? Wird ja sonst schnell sehr eklig.
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#105   deusexmachina   09:34:14 | Dienstag, 1. August 2006
Tja, Pünktchen…
…da haben Sie doch in der Tat ausnahmsweise ‘mal etwas Richtiges gesagt. Versehentlich, nehme ich an.
In der Tat bin ich mir selbst das einzige Absolutum. Oh, nein, nicht, wie Sie das zu drehen versuchen, sondern rein praktisch: Wennn es eine unbedingte Voraussetzung meines Wahrnehmens und meines Handelns gibt, dann bin das zwangsläufig… ich, nicht wahr? Und „mein Universum“, also die Summe alles dessen, was ich wahrnehme, und alles dessen, was ich wenigstens theoretisch beeinflussen kann, endet mit… mir.
Aber dieses Absolutum gilt natürlich nur für mich, und wie auch bei den Rechten, findet mein „persönliches Absolutum“ natürlich seine Grenzen in all den Absoluta anderer, derer Existenz ich mir ja bewusst bin. Also letztendlich doch wieder alles relativ. Ts, man kommt doch nicht davon weg, nicht wahr?
Der Rest von Ihnen: Geschwurbel. Sie drücken sich um den „absoluten Einsatz“ mit der faulen Ausrede, Sie seien ja selbst nicht absolut. Ja, wissen Sie, es würde ja – im Sinne Ihres Anspruchs – schon genügen, Sie würden das geben, was MÖGLICH wäre, Ihr „persönliches Absolutum“. Allein, schon dazu reicht’s ja nicht, sondern nur für wohlfeiles Internetblabla. Sie Held. Man müsste Sie umgehend fürs Bundesverdienstkreuz vorschlagen, Sie, der Sie unter größten Entbehrungen und Einsatz Ihres Lebens… bei kreuz.net ins Forum gepinselt haben.
Die „Unerfüllbarkeit“, mein Lieber, kommt von IHNEN.
*SIE* schwatzen hier von Absolutem und Allerhöchstem.
SIE fordern ALLES – von anderen.
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#101   deusexmachina   07:36:22 | Dienstag, 1. August 2006
@Aloah – Aber, aber, mein Bester…
…schlecht gefrühstückt?
Zunächst einmal wollen Sie das Lesen noch einmal üben. Ich sagte explizit, dass ich nichts als absolut und unantastbar auffasse, insofern geht Ihr nöliges „dem Hedonismus als ‘absolut’ fokussiert“ (falscher Kasus übrigens) in den Ofen. Aber das sind Sie ja gewöhnt :O)
„Wahrheit“ mag meinetwegen immer absolut sein, aber da haben wir zwei Probleme:
a) kennt kein Mensch „die Wahrheit“ in toto, und da alles von allem beeinflusst wird, ist Wahrheit nur als Ganzes völlig wahr (außer in einem idealen, geschlossenen System, das es nicht gibt). Sie nicht. Ich nicht. Papst Benedikt nicht. Insofern: Schön, dann ist sie eben absolut, nur kennt sie blöderweise niemand. Schad’.
b) ist das ein Null-Satz. Was soll das denn eigentlich heißen, „Wahrheit ist immer absolut“? „Fünf“ ist auch immer absolut, absolut fünf nämlich. Absolut WAS DENN, mein Lieber? Absolut blau? Absolut wahr (*scherz*)? Absolut nach Nusskuchen schmeckend? Ja, was denn nun?
Aloah, den Tag, an dem ausgerechnet Sie ausgerechnet mich einer „Lüge“ überführen… der wäre in der Tat etwas Besonderes. Absolut. :O)
Übrigens: „Alles ist relativ“. Schon ‘mal gehört?
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#319   deusexmachina   18:17:56 | Montag, 31. Juli 2006
@Benedikt & Gerhard
Kennen Sie das? Wenn Sie ein Wort so oft vor sich hin sagen, bis es völlig seine Bedeutung verloren zu haben scheint? Falls nicht, probieren Sie es ‘mal: Sagen Sie z.B., in ruhigem Ton, 50mal „Kopf“. Irgendwann werden Sie sich wundern, was für komische Laute Sie da von sich geben, und die Silbe wird zeitweilig jede Bedeutung verloren haben.
So ist das auch mit Definitionen. Wenn man schlichterdings alles als „irgendwie schlecht“ bezeichnet, verliert „schlecht“ seine Bedeutung (das funktioniert auch mit vielen anderen Dingen, z.B. kann man jedes menschliche Verhalten auf „Egoismus“ zurückführen – nur hat „egoistisch“ dann keine reale Bedeutung mehr). Wenn alles sündig ist, ist Sünde alles. Dann hat der Begriff keine Daseinsberechtigung, ist redundant.
Wenn man sagt, dass der Mensch fehlbar / fehlerhaft sei, ist das sicher korrekt, aber auch das trifft auf ALLES (außer einem metaphysischen Idealgott) zu und ist seinerseits redundant. Was ist denn überhaupt ein „Fehler“? „Fehler“, das impliziert, dass es einen erkennbaren Idealzustand gibt. Und genau das ist der Knackpunkt, denn Ihre Religion extrapoliert einen solchen Punkt jenseits alles Realen. Unerreichbar.
Wissenschaftlich ist ein „Fehler“ eine Abweichung vom Standard. Das ist real, das ist handhabbar. Ihre Illusion des Fehlerlosen ist es nicht, das ist ein Ziel, an dem man scheitern MUSS. Und an dem man, wie ich vermute, auch scheitern SOLL, denn erst aus dem Scheitern speist sich die Kraft der Kirche als stetem Mahner.
Redaktion benachrichtigen Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt
#36   deusexmachina   17:39:19 | Montag, 31. Juli 2006
Was für ein Gelalle…
Quelle des Attributs „Weltmeister in der Herstellung und Verbreitung von Pornographie“)? Den Titel haben m.W. nämlich die „puritanischen“ USA inne.
„Dort dürfen sie ihr junges Fleisch an geifernde Lüstlinge verkaufen.“
Ja, das dürfen sie. Wenn sie das wollen. Ob sie das bei einem geifernden Lüstling mit der mutmaßlich größten Pornosammlung Österreichs wollen würden, darf bezweifelt werden.
„Deutschland ist Weltmeister im Menschenhandel.“
Quelle? Beleg? Oder hört die „Welt“ für Herrn Humer an den Grenzen von ‘37 auf?
„In Anerkennung seiner kriminellen Leistungen promovierten ihn einige amerikanische Freimaurer zum sogenannten Universitätsprofessor.“
Das von einem, der nicht einmal weiß, was Freimaurer eigentlich sind.
Insgesamt: Ein verzichtbares Schwätz-Artikelchen vom Weltmeister im Pornowittern. Das kommt vom übermäßigen Pornogucken, Herr Humer – die Menge macht das Gift.
Redaktion benachrichtigen „Von mir aus schlaft euch selber bei“
#13   deusexmachina   17:29:53 | Montag, 31. Juli 2006
Jaja, die Frau Wilden…
Es dreht einem schon den Magen um, wenn Gestalten wie Frau Wilden es wagen, Kästner zu zitieren und für ihre Propaganda zu vereinnahmen. Was kommt als nächstes? Heine als Sekundant völkischer Umtriebe? Klabund als Fürredner gewaltsamer Konfliktlösungen?
Darüberhinaus belegt Frau Wilden mit Ihren Einlassungen, dass sie weder begriffen hat, was „Meinungsfreiheit“ eigentlich ist (genauer: dass sie im Interesse der gerichteten Hetze geflissentlich ignoriert, dass Artikel 5 GG DREI Absätze hat), noch, was das Bundesverfassungsgericht sehr deutlich in Bezug auf die angebliche Privilegierung Homosexueller festgestellt hat.
Wenn man liest, dass Frau Wilden „Hausfrau, Mutter und Ratsherrin“ ist, kommt man nicht umhin zu bemerken, dass sie mindestens für einen dieser drei Bereiche jegliche Kompetenz vermissen lässt. Aber das überrascht nicht bei einer Zwergpartei, welcher der Verfassungsschutz 2004 attestierte, dass sie mit Neonazis zusammenarbeitet und auch deren Interessen vertritt.
Mal wieder Kreuzragout mit brauner Sauce.
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#316   deusexmachina   05:14:21 | Montag, 31. Juli 2006
@Benedikt
Hm. Benedikt, wir haben hier ein Definitionsproblem. Die alles entscheidende Frage ist: „Was ist gut“? Oder „schlecht“?
Menschen als Art benehmen sich eben „menschlich“, gemäß ihrer Natur. Was wir als „gut“ oder „schlecht“ ansehen, ergibt sich als ethisches Konstrukt und ist in gehöriger Bandbreite variabel.
Sie wollen partout den Menschen als Lebewesen in die gut-schlecht-Kategorie einsortieren. Der „Mensch an sich“ ist aber weder noch – er ist Mensch. EINZELNE weichen ab, ins Gute (nach menschlichen Maßstäben!) oder Schlechte. Ich sehe absolut nicht den allergeringsten Sinn darin, eine ganze Art so einordnen zu wollen. Würden Sie das mit Amseln tun wollen? Mit Bienen? Mit Ratten? Und jetzt kommen Sie bitte nicht mit „der Mensch als bewusstes Lebewesen“. Das ist ein gradueller Unterschied, aus der Evolution hervorgegangen (womit sich das mit der Erbsünde eh’ erledigt hat, oder bei welchem Australopithecinenpärchen genau möchten Sie den Apfel oder eben den Beginn der Sünde verorten?).
Mit „fehlerlos“ (oder fehlerbehaftet) hat das nichts zu tun. GERADE für Christen ist es doch absurd, von allen Lebewesen ausgerechnet das EINZIGE, das angeblich „nach Gottes Ebenbild“ geschaffen wurde, mit einer Konstruktion namens „Erbsünde“ zu versehen. Welcher göttliche Pfuscher soll denn da am Werk gewesen sein, dass er ausgerechnet bei der „Krone der Schöpfung“ so patzt? Da hinkt doch die Logik vorn und hinten.
Ach ja: „Versündigen“ messe ich am jeweils herrschenden sozialen Konsenens.
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#27   deusexmachina   02:46:52 | Montag, 31. Juli 2006
@Uwe Schmidt
Gemessen an Ihren Einlassungen lesen sich Terry Pratchett’s „Scheibenwelt“-Romane wie ein Sachbuch.
Ich empfehle eine ganz behutsame Annäherung an die Realität – ein erster Schritt könnte die „Illuminatus!“-Trilogie sein, die ist schon Welten näher dran als das,was Sie hier kredenzen. Weitere Stationen auf dem Weg zurück ins reale Leben wären (in der Reihenfolge zunehmender Realitätsnähe) dann Scientology-Schriften, Grimm’s Märchen, kreuz.net-„Nachrichten“, die Finanzprognosen der Bundesregierung, Micky Maus und irgendwann dann ‘mal die Realität.
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#314   deusexmachina   02:41:21 | Montag, 31. Juli 2006
@Benedikt & Jörg Guttenberger
@Benedikt
Nein, Sie verdrehen mich (ich weiß ja, WARUM): „Der Mensch“ ist m.E. keineswegs „schlecht“, auch nicht „in manchem“. MANCHE Menschen sind in manchem schlecht. „Der Mensch“? Nein, das ergäbe keinen Sinn. Ich schreibe also keinewegs „selbst“, was Sie so energisch verteidigen. Im Gegenteil, ich halte das für grotesk. „Der Mensch ist schlecht“ – WORAN gemessen? Ohne Maß keine Wertung. Und, nein, „Gott“ gilt nicht, weil eh’ keine Aussage über Gott verifizierbar ist und daher als Maßstab das denkbar Untauglichste, selbst, wenn es ihn gäbe. Wie wollen Sie denn eine real exisitierende Art an BEHAUPTETEN Eigenschaften einer POSTULIERTEN allmächtigen Entität messen? Das ist moralische „division by zero“.
Zum Entscheiden: Ich weiß wenig von Ihnen, Benedikt, aber ich würde schon eine Wette eingehen, dass Ihre Erziehung katholisch ist – und die Wette gewinne ich mit, sagen wir, 90% Wahrscheinlichkeit (eher mehr).
@Jörg Guttenberger
Ich muss gestehen, ich hatte IMMER schon logische Probleme damit, warum Askese, also der NICHTGEBRAUCH (Ihrer Meinung nach) gottgegebener, körperlicher Merkmale, kirchlicherseits so hoch im Kurs steht. Das wirkte auf mich schon in der Schule so, als ob man einen Teil des Essens auf dem Teller angeekelt liegen ließe. Warum, um Himmelswillen, sollte Gott es gerne sehen, wenn Menschen einen zentralen Aspekt des Seins ignorieren oder sogar verteufeln?
Eines noch: Übertriebene Frömmigkeit wäre nach Ihren Worten also auch teuflisch? (Couldn’t resist)
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#311   deusexmachina   23:04:17 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Benedikt (Teil 2, es leben die alternativen Nicknames)
…Menschen ist das doch gar nicht so. Da wird der Glaube „mit der Muttermilch eingesogen“ (diesem einst auch in Europa vorherrschenden Zustand trauert der Klerus doch so nach). Die weit überwiegende Mehrheit aller Gläubigen bleibt ein ganzes Leben bei dem Glauben, der ihnen anerzogen wurde. Im weltweiten Vergleich sind wir hier in Deutschland ja schon überproportional kritisch (und wohl deswegen mittlerweile katholisches Missionarsgebiet). Ganz erhrlich: Was glauben Sie, wieviel Prozent der Katholiken haben sich tatsächlich „entschieden“ i.S.v. mehrere Alternativen beleuchtet, abgewogen und dann bewusst und freiwillig einen Weg eingeschlagen?
Etwas (für sich!) für richtig halten und für andere, sind zwei Paar Schuhe. Es käme mir nicht in den Sinn, Sie von Ihrem Glauben abbringen zu wollen, sofern dieser keinen unmittelbaren auf mich hat. Aber es liegt in der Natur der Sache von Religion, dass der, nur allzu verbreitete, Absolutheitsanspruch bar jeden Belegs vollmundig unter Vereinnahmung der ganzen Welt geäußert wird. Das ist mehr als ein harmloses „richtig finden“, Benbedikt.
Ich jedenfalls sähe Glauben lieber so behandelt, wie man eine Partnerin behandelt: Man liebt sie und sie ist FÜR EINEN SELBST die großartigste Frau der Welt. Gleichzeitig weiß man, dass das für die meisten anderen nicht so ist und nicht so sein kann. Ich würde meinen Schatz jedenfalls nicht meinem Kumpel empfehlen ;O)
(Und, ja, natürlich hinkt auch dieser Vergleich, aber you get my meaning)
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#277   deusexmachina   02:59:09 | Freitag, 28. Juli 2006
@Catherine
„Lest ihr eigentlich auch manchmal was?“
Ich würde ja gerne, aber Sie schreiben ja nichts, das des Lesens wirklich wert wäre. Alles, was von Ihnen kommt, sind die Kondenswolken einer offenbar überhitzten Phantasie, durchmischt mit dem Nebel uninformierter Vorurteile, das Ganze unter einer Käseglocke des absoluten Willens zur Ignoranz.
Wie so mancher hier, fröhnen Sie der Herabsetzung von Menschen, die Sie nicht kennen, nicht verstehen und nicht verstehen WOLLEN, und diesen Wust von Herabwürdigen sehen Sie abstruserweise auch noch von Ihrer Religion gedeckt.
Verzeihung, was sollte an dem Geschwafel denn lesens- oder gar bedenkenswert sein?
Melden Sie sich wieder, wenn Sie in der Lage und willens sind, sachlich und wahlweise kompetent oder aufnahmewillig zu diskutieren, dann gerne.
Man muss nicht jedes Gequassel ernst nehmen.
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#28   deusexmachina   02:15:06 | Freitag, 28. Juli 2006
@Ansgar
Und wenn ich nicht selbst einen tiefen Wunsch nach eigenen Kindern hätte, könnte Ihre etwas laienhafte Analyse, oberflächlich besehen, sogar als passend aufgefasst werden.
Was machen Sie denn jetzt mit so einem, der sich Kinder wünscht und sehr hofft, noch welche in die Welt zu setzen, der aber dennoch Frauen das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und ganz allgemein Menschen das Recht, den Zeitpunkt ihrer Elternschaft selbst zu bestimmen (auch in der Lesart „niemals“) zugesteht?
Jetzt wird’s dann vertrackt, oder?
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#23   deusexmachina   22:44:44 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Aloah
Herzlichen Dank für dieses Kompliment:
„Um ehrlich zu sein:Ich halte dich nicht für intelligent genug, um so eine Phantasterei selbst zu entwerfen.
Verstehen Sie jetzt nicht? Macht nichts, ich halte umgekehrt Sie nämlich nicht für sonderlich helle. Nicht wirklich „dumm“, aber jedenfalls weit von „brilliant“. Trotzdem nett von Ihnen :O)
@Jawohl!
Ja, Sie sind die nächste Schwatznase in dieser holden Freakshow der Diskussionsgehinderten. Sie haben mir „heute vormittag“ gar nichts erklärt – ich bin nicht identisch mit Rüdiger, so sympathisch ich ihn bzw. seinen Argumentationsstil auch finde. Wie wär’s, Sie argumentierten mal selbst, statt mit mulmigen und sowieso falschen Vermutungen auf dem Level eines Pünktchen oder eines Moritz Nebelkerzen zu werfen und sich für ungeheuer schlau zu halten?
Ansonsten @Schwätzer: Ich muss jetzt weg, regen Sie sich bitte möglichst laut und unter Verwendung maximaler Analität weiter über den „Heuchler“ und die „Weichbirne“ Voltaire auf, der hat Ähnliches vertreten.
Ich freue mich schon drauf, nachher hier zu sehen, was ich alles angeblich gesagt habe und wer ich angeblich alles bin. Rüdiger sicher auch :O)
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#7   deusexmachina   20:50:19 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Pünktchen
Sie haben’s nicht begriffen, sie wollen es auch nicht begreifen:
Es kann jemand, der für das Recht auf bzw. die Möglichkeit der Abtreibung eintritt, persönlich die Abtreibung an sich ablehnen. Ich kenne mehrere Menschen, die dieser Ansicht sind, dass es diese Möglichkeit nämlich weiterhin geben soll, dass sie aber selbst – aus sehr unterschiedlichen Gründen – davon wohl keinen Gebrauch machen würden.
Ihr Holzschnittweltbild ist reif für die Tonne, es taugt nicht für die Realität. Menschen sind so nicht, sind nicht 100% dies oder jenes. Aber das wollen Sie, wie ich aus diversen, freudlosen Diskussionen mit Ihnen weiß, nicht wahrhaben, denn es hilft Ihnen dabei, die Welt einzuteilen in Menschen, die so fanatisch und mit der „jedes Mittel ist recht“-Mentatlität gegen Abtreibung bzw. die Möglichkeit dazu agitieren wie Sie einerseits… und in „alle anderen“.
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#64   deusexmachina   20:27:05 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Abu – Na immerhin…
…zeigen Sie ‘mal ganz unerwartete, humoristische Qualitäten.
Das 2. Beispiel ist allerdings gar nicht so völlig dämlich, wie Sie glauben. Nur mit „Pädophilie“ hätte es vermutlich nichts zu tun, denn Sie lassen das beabsichtigte Opfer wie einen ziemlich neunmalschlauen 13- bis 14-jährigen erscheinen, also eher kein „Kind“.
Aber seien Sie sicher: Wem eine so kesse Lippe präsentiert würde, dem verginge es wohl bald. Das ist nicht eben das, was sich ein Triebtäter wünscht, denke ich :O)
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#5   deusexmachina   19:58:53 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@Rüdiger Keller – Zu einer der Fragen
„Wieviel dieser Abtreibungen wurden erzwungen?“
Das weiß eigentlich niemand, woher auch? Schon die Gesamtzahl ist ja lediglich eine Schätzung; will man hier noch anteilig die Motivation ausfiltern, gerät das wohl eher zu Kaffeesatzleserei.
Dennoch wird in diesem Kontext gerne mit der – vollkommen unbelegten – Behauptung argumentiert, es handele sich um einen relevanten Anteil, wenn nicht sogar die Mehrheit der Fälle. Was natürlich das ureigene Interesse der Frauen an der Abtreibungsmöglichkeit kleinreden soll, indem als angebliche Primärinteressenten für diese Möglichkeit die Männer dargestellt werden, die Frauen zur Abtreibung nötigen.
Rein praktisch dürfte die Zahl der Frauen, die abtreiben, obwohl der Mann es nicht will, weitaus höher liegen, also gerade das Gegenstück dazu. Dazu könnte ich zwar jetzt ebenfalls keine Zahlen liefern, aber es ist IMHO ganz einfach offensichtlich: Der Mann kann maximal irgendwelchen (wie auch immer gearteten) „Druck“ auf die Frau ausüben, will er sein Interesse „durchdrücken“. Die Frau hat so etwas gar nicht nötig, sie kann, wenn sie will, „einfach machen“ und dem Kindsvater nicht einmal etwas davon zu sagen.
Aber die gewagte These von den „Druck ausübenden Männern“ ist eben eine zwar stumpfe und völlig unbelegte, aber dennoch recht unverzichtbare Waffe gegen den (IMHO berechtigten) Vorwurf, militante Abtreibungsgegner seien zum guten Teil Männer, die über Frauenkörper bestimmen wollten.
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#2   deusexmachina   19:17:40 | Donnerstag, 27. Juli 2006
„Diese Fakten anzusehen und aufzuzeigen…
…brauche für eine jahrzehntelang lügende und belogene Gesellschaft einen Löwenmut und einen Bärenwillen.“
Außerdem ein Ameisengehirn und ein Nilpferdmaul.
Übrigens sind weder Löwen besonders mutig noch Bären besonders willensstark, aber die zoologischen Kenntnisse des Autors dürften etwa auf Höhe seiner bevölkerungsstatistischen sein, was nicht signifikant oberhalb der Nullllinie ist.
Es ist übrigens sogar unendlich oft wahrscheinlicher, an Vogelgrippe als „an Abtreibung“ zu sterben. Wer anderer Meinung ist, möge bitte die Anzahl der auf „Abort“ lautenden Todesscheine der vergangenen 200 Jahre wenigstens näherungsweise beschreiben. Ich sehe da eine satte Null – wer bietet mehr?
Die übliche, faktenfreie Polemik also der Jugend für das (Gerhirnverk)leben.
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#201   deusexmachina   18:58:52 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Benedikt
„Das hat auch niemand behauptet. Wer es aber tut, der ist sicher nicht „pervers und verkommen“, wie Sie es auszudrücken belieben.“
Ich stimme dem zwar zu, aber darf ich Ihrer Gegenrede entnehmen, dass Sie jetzt immer protestieren werden, wenn sich jemand dieser Ausdrucksweise und speziell dieser Vokabeln bedient? Da hätten Sie hier nämlich einen Fulltimejob.
Allerdings, eines müssen Sie schon konzedieren: Wer kreuz.net fälschlich als stellvertretend für „die Kirche“ ansieht, dem kann man diese Ausdrucksweise in Bezug auf die Kirche nicht so ganz verdenken. Diese Site tut ja ihr Möglichstes, um das Zerrbild des „hässlichen Katholiken“ farbenprächtig auszugestalten.
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#33   deusexmachina   17:19:46 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Galen
Ideologische Bezüge lassen sich leider nicht völlig vermeiden, wenn jemand wie Sie für den Primat der eigenen Ideologie über die wissenschaftliche Forschung eintritt.
Bzgl. „gesunder Menschenverstand“: Witzlos, lieber „Graf“. Selbstbezügliche Argumentation => Tonne.
Zum „Beispiel Evolution“:
Jetzt ‘mal ernstlich, mir liegt daran, dass Menschen die ET auch wirklich verstehen. Ich stelle nur immer wieder fest, dass die lauteste Kritik meist von denen ertönt, die das ausweislich ihrer Äußerungen nicht tun.
Sie z.B. unterliegen dem fundamentalen Irrtum des anthropischen Prinzips: Sie meinen, Menschen hätten genau so und nicht anders werden müssen. Tatsächlich ist, vom Blickwinkel von vor 3 Milliarden Jahren aus, die Entwicklung des Homo sapiens so dermaßen unwahrscheinlich, dass sie praktisch bei Null liegt. Dass hingegen eine Form von Intelligenz entstehen würde, war um viele Größenordnungen wahrscheinlicher. Wie die letztendlich aussieht, war kaum vorherzusehen (von einigen sinnvollen Prinzipien abgesehen, die einfach plausibel sind). Was wir darüber hinaus gar nicht wissen, ist, das Ergebnis von wievielen Billiarden solcher Evolutionen wir sind. Auf wievielen Welten passiert das? In wievielen Universen? Über welchen Zeitraum? Denn in der Unendlichkeit wird die niedrigste Wahrscheinlichkeit zur Gewissheit.
Das ist alles zunächst schwer zu verstehen, weil es sich in Dimensionen jenseits unserer täglichen Erfahrungswelt abspielt. Wir sitzen da in einer Art Gedankengefängnis.
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#186   deusexmachina   16:18:20 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Beobachterin – Fragen
„Die Partnerschaften von Homosexuellen sind immer unverbindlich.“
Und das wissen Sie… woher? Haben Sie sie alle gefragt? Untersucht? Beobachtet? Alle? Jeden einzelnen? Das wären die Anforderungen an Ihr pralles „immer“.
„etwas, was im Grunde genommen keinen interessiert“
Außer – ausweislich Ihrer gehäuften Einlassungen zu dem Thema – Sie. Und natürlich die anderen Heinis, die nichts Besseres zu tun haben, als sich über Homosexuelle, die sie doch „eigentlich gar nicht interessieren“, aufzubrezeln. Aber irgendwo haben Sie Recht, vom Blickwinkel der Relevanz aus betrachtet ist das „keiner“.
„Nichts baut auf Homosexuellen-Sex auf“
Außer den hier mehrfach bezeugten, langjährigen Partnerschaften. Ach, unwichtig, gell? Was zählt, scheint für Sie die Nettosausbeute an bespermten Eizellen zu sein.
„Wenn’s gefällt, bleibt man ein bißchen länger, wenn’s nicht gefällt, zieht man weiter“
Das unterscheidet sich genau wodurch von heterosexuellen Gepflogenheiten?
„Für den Zusammenhalt und den Bestand der Gesellschaft völlig uninteressant.“
Und warum interessiert es Sie dann so?
Fast bräuchte man Ihnen gar nicht mehr zu widersprechen – das machen Sie schon ganz alleine, meine Teuerste ;O)
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#163   deusexmachina   00:53:50 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Rüdiger Keller
Antwort per Mail, das gehört hier nicht wirklich hin.
Redaktion benachrichtigen Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen
#15   deusexmachina   00:27:22 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@v. Galen
Man sollte ‘mal hervorheben, dass ich – wenigstens tendenziell – zum so ziemlich ersten Mal einer Meinung mit Ihnen bin: Ich habe auch etwas gegen die ggw. israelische Verfahrensweise.
Allerdings verstehe ich sie auch. Wäre ich Israeli, würde ich sie möglicherweise begrüßen. Dieser Konflikt ist einer, in der es kein Recht oder Unrecht mehr gibt. Zu jeder Aktion gibt es eine Begründung, und zu jeder Begründung gibt es ein Argument, warum sie falsch ist.
Was die „bedrohte Existenz Israels“ angeht, da haben sich Israels Nachbar immerhin selbst ein dickes Ei ins Nest gelegt: Zu häufig hat man die Parole vom „ins Meer werfen“ geäußert, zu oft sich in halbstarker Manier in die Brust geworfen. Wenn Israel heute über die ohne Zweifel beste Armee der region verfügt, dann, weil seine Nachbarn ihm diese Notwendigkeit vermittelt haben. Israel hat nur zwei Lebensfäden: Die USA und die eigene Armee. Letztere ist zweifellos der zuverlässigere. Israel musste in hartem Kampf lernen, dass man seine Sicherheit offenbar nur per Faustrecht garantieren kann. Diese Lehre hat sich verselbständigt; der ggw. Krieg (nennen wir’s doch beim namen) ist das Resultat.
Wer wollte da ernstlich einseitig „Schuld“ zuordnen? Sie? Ich? Bequem aus dem Sessel heraus, wir, die wir nie Angst vor einer Bombe, einem Attentat haben mussten?
Keine Frage: Da unten muss Frieden sein. Aber eben auch wirklich Frieden und nicht ein scheinbarer, bei dem die Attentate weitergehen.
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#157   deusexmachina   00:17:06 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ungläubig und Rüdiger Keller
Der, der hier als „antiHomoLobby“ schreibt, ist hochwahrscheinlich nicht pädophil. Sein anhaltendes Interesse an (sehr) jungen Frauen wurde allerdings schon von fachkundiger Seite festgestellt; mehrfache Tarnung seiner wahren Identität als 15- bzw. 16jähriges Mädchenin Online-Communities ist ebenfalls nachgewiesen, so u.a. bei myblog.de und OPINIO. Ggw. versucht er sein Glück by myspace.com und spricht dort bevorzugt minderjährige Frauen an, allerdings keine Kinder – die dürfen da laut AGB noch nicht mitmachen und wären vermutlich auch gar nicht sein Ding.
Die einzigen Vermutungen bzgl. pädophiler Interessen in seine Richtung kamen bemerkenswerterweise aus dem Munde von Jugendlichen (bei myblog.de, wo er sie – als „Kelly, 15 Jahre“ bis auf’s Blut genervt hat). Stimmen tut es wohl nicht.
Tatsächlich hat er – ausweislich vieler früherer Diskussionen – nie begriffen bzw. begreifen wollen, was ein Pädophiler überhaupt ist, und dass sich der Begriff auf die Neigung zu präpubertären Menschen bezieht.
Dafür schießen bemerkenswerterweise in seinem Umkreis vermeintliche „Pädos“ wie Pilze aus dem Boden, jedenfalls gibt es eine lange Liste von Beschimpfungen dieser Sorte gegenüber Leuten, die er nicht einmal kennt. Das geschieht zwar regelmäßig unter falschem Namen, aber der Zusammenhang von Kritik an ihm und zeitnah anschließender Rache per Pädophilie- (wenn nicht gar Missbrauchs-)Verdacht ist sonnenklar. Es gibt nicht viele, die zu so primitiven und niederträchtigen Keulen greifen.
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#8   deusexmachina   18:47:36 | Dienstag, 25. Juli 2006
@Maledica – Jetzt entscheiden Sie sich ‘mal
Hier plappern Sie von „sperrt die Homos und Pädophilen ein“, nebenan wollen Sie sie „an die Front schicken“ – ja, was denn nun?
Oder ist das Einsperren nur eine Notlösung in Ermangelung eines zünftigen Krieges in Mitteleuropa?
Gut zu wissen, dass Typen wie Sie derlei Kram nur unter dem Mäntelchen der Anonymität hinauszutrompeten wagen dürfen; ansonsten hätte man Sie vermutlich bald am Wickel, Sie wissen schon, der von Ihresgleichen so geschätzte §130 StGB.
Anonsten stimme ich hier primär FritzG zu und nachrangig Babylon, wenngleich ich Kampfparolen á la „Lieber Ferkel als Merkel!“ nicht sonderlich schätze, aber die Ausführungen zum „Leitbild“ sind korrekt und werden so übrigens auch vom Bundesverfassungsgericht gesehen.
Redaktion benachrichtigen Wikipedia? Am besten auf Luxemburgisch
#45   deusexmachina   14:17:18 | Dienstag, 25. Juli 2006
@v. Galen
Fair muss fair bleiben: Stimmt, hatten Sie. Sorry.
Tatsächlich hatte ich den Beitrag sogar gesehen, aber nur so aus dem Augenwinkel, sah diese Liste und hielt es irgendwie nicht für eine Antwort – ich hätte Sie besser kennen sollen. *g*
Also, ich halte jetzt nicht gerade Ausschau nach Geistlichen bei Wikipedia, aber einer ist mir schon (ob seines Engagements) aufgefallen – den würden Sie allerdings wohl als „V2-Häretiker“ einstufen, immerhin fasst er die FSSPX als nicht römisch-katholisch auf und den ihren WP-Artikel in die entsprechende Kategorie („andere katholische Gemeinschaften“) verschoben. Ein Salesianer Don Boscos. Jaja, immer diese modernistischen Mönche, übel, übel.
Es gibt bei Ihnen doch diese Initiative „Wir sind Kirche“, gell? Ich weiß ja nicht, was die so machen, aber Ihr Motto scheint dem sehr ähnlich zu sein: „Ich bin (die) Kirche“ – oder auch: „L’ecclise c’est moi!“.
Heute schrieb jemand in einem anderes Thread etwas, was ich als eine passende Beschreibung Ihres ganzen „wider irgendwas“ sehe:
„Wenn ich alles aufrichtig hasse, was meiner Meinung nach Gott nicht liebt, dann muss das, was übrig bleibt, Liebe sein, die Gott von mir fordert. Und in dieser Verblendung verwandeln sie Gottes Wort in teuflische Beiträge, dienen sich durch Hass und Selbstsucht, Eitelkeit und Stolz dem Satan an und kriegen das in ihrer Aufgeblasenheit gar nicht mehr mit, die Damen und Herren von kreuz.net.“
Exzellent analysiert, was meinen Sie?
Redaktion benachrichtigen In Blutdampf und Kriegsstaub versunken
#28   deusexmachina   07:58:52 | Dienstag, 25. Juli 2006
@r.ruhrgebietler – schlecht gefrühstückt?
Bei Ihrem Ausbruch muss ich doch spontan an die berühmten „getroffenen Hunde“ denken…
Halten wir bitte fest: Ich habe explizit NICHT „gegen alles Katholische“ gewettert. Ausdrücklich. Und „hassen“ tue ich schon’mal sowieso nicht, diesen Sprachgebrauch überlasse ich den hiesigen Kreuzrittern der Liebe (Wenn Sie das paradox finden, haben Sie Recht – und dann schauen Sie ‘mal, WER hier immer vom „Hass“ schwadroniert).
Dass Jesus ein „Hardcore-kreuz.netter wäre“, behaupten SIE. Und DASS Sie das behaupten, versteht sich von selbst, nicht? Sie KÖNNTEN ja auch wohl kaum etwas anderes sagen. Nur, mein Lieber: Die Gesamtheit aller Christen, die eben KEINE solchen Hardcore-Fundis sind, widerspricht Ihnen. Von den Nichtchristen, die Ihnen aber wohl wurscht sind, gar nicht zu reden.
Dasselbe mit den Ihnen so heiligen Formalismen (danke für die Bestätigung): Es dürfte Ihnen bekannt sein, dass das diverse Konfessionen anders und auch die meisten Katholiken bei weitem nicht so eng sehen, wie das hier so Usus ist. Aber darüber sehen Sie geflissentlich hinweg.
Ach, und jetzt reden Sie von „Pervertierten“… sagen Sie ‘mal, MERKEN Sie eigentlich nicht, dass Sie meine Aussagen Punkt für Punkt bestätigen? Wie bestellt? „Das überaus liberale kreuz.net“, ohjemine…!
Und noch ‘was, mein Lieber: Lernen Sie ‘mal Ihre eigenen Begriffe. Eine „Häresie“ gegen den katholischen Glauben KANN nur ein Katholik äußern. Schlagen Sie’s nach. Das mit dem „auf die Finger klopfen“ üben wir besser noch’mal, ja?
Redaktion benachrichtigen Wikipedia? Am besten auf Luxemburgisch
#14   deusexmachina   00:21:53 | Montag, 24. Juli 2006
@Regina Wilden
Na wunderbar, dann haben wir das mit dem Copypasten also geklärt. Fragt sich nur, warum Sie das zunächst verneint hatten?
Ihre Trennung meines verkürzten Nicknames ist übrigens ein klein wenig irritierend; ein Nachschlagen de.wikipedia.org/wiki/Deus_ex_machina bei der vielgescholtenen Wikipedia könnte da Abhilfe schaffen und Sie vom Verdacht einer etwas belustigend wirkenden Fixation befreien :O)
Im übrigen ist Wikipedia nun einmal ein benutzergestütztes Projekt mit allen sich daraus ergebenden Vor- und Nachteilen. Man sollte sich beim Nachschlagen dessen stets bewusst sein und – gerade bei strittigen Themen – stets auch einen Blick in die jeweilige Versionsgeschichte und, soweit vorhanden, Diskussion werfen (das tue ich schon lange, bevor ich selbst als Autor dazugestoßen bin). Bei einem herkömmlichen Lexikon hingegen haben Sie sehr viel weniger Möglichkeiten, etwas zu korrigieren oder auch nur über die Hintergründe zu erfahren.
Schönen Gruß an Herrn Rouhs, seine fetzige Website ist eine Quelle steten Lächelns in der WP ;O)
@Graf von Galen
„Wider das freie Wissen“, gell? Ist das eigentlich ein Band, was da bei Ihnen läuft, oder benutzen Sie einen Phrasomaten älteren Baujahrs mit nur einem Lückentext?
Wie erklären Sie eigentlich die Mitarbeit engagierter Katholiken in der WP? Sind wahrscheinlich alles verkappte Satanisten und V2-Häretiker? Ja, mei, schlimm sowas!
@Benedikt
Das de.wikipedia.org/…_Diskussion:Benedikt sind aber nicht Sie, oder (der Name erfreut sich ja, seit „wir Papst sind“, einer gewissen Beliebtheit)?
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#74   deusexmachina   23:03:46 | Sonntag, 23. Juli 2006
@die Fidele & virOblationis
Ihre Beiträge gehen leider am Kern etwas vorbei.
Zum einen geht es ja nicht nur um den Schutz vor sexuellem Missbrauch – das ist nur ein Argument für eine frühzeitige und informierte Heranführung an das Thema. Von vielen.
Aber gehen wir dennoch ‘mal nur auf diesen Aspekt ein. Sie erliegen hier dem eigenen Schwarzweißweltbild. In Ihren Augen ist jeder, der sexuelle Gedanken an Kinder hat, bereits ein skripelloser Perversling. Wenn das so wäre, hätten Sie wahrscheinlich sogar Recht mit der Aussage „ein ‘Nein’ nützt nichts“.
Wir brauchen das gar nicht nur auf Kinder zu beziehen, das Ganze ist grundsätzlich dasselbe bei Erwachsenen. Wollen Sie ernsthaft behaupten, ein „Nein“ würde nichts bewirken? Was ist mit Menschen, die zwar sexuelle Ambitionen haben, aber ein sozialverträgliches Maß an Respekt vor ihren Mitmenschen haben? Was ist mit denen, die das vielleicht nicht haben, die aber ganz schlicht Angst vor Strafverfolgung haben? Bei beiden würde ein (ggf. vehement vorgetragenes) „Nein“ die beabsichtigte Handlung unterbinden. Und seien Sie sicher, jede dieser Gruppen umfasst weitaus mehr Individuen als die Gruppe der gewissenlosen Gewalttäter.
Kriminalbeamte und Psychologen können Ihnen ein Lied davon singen, wie viele Fälle von Kindesmissbrauch nie oder erst sehr spät überhaupt ans Licht kommen, weil sich Kinder selbst diffus „schmutzig“ fühlen und sich niemandem anzuvertrauen wagen – auch hier hilft eine Sexualerziehung, die Vertrauen und Selbstsvertrauen fördert.
Redaktion benachrichtigen Wikipedia? Am besten auf Luxemburgisch
#9   deusexmachina   22:35:35 | Sonntag, 23. Juli 2006
@Regina Wilden
Huch, dann würde ich mich jaetzt an Ihrer Stelle aber ganz fix beim Webmaster von wikipedia-hetzt.de www.wikipedia-hetzt.de/unserioes.htm beschweren, der hat doch glatt Ihr Posting, nur um ein paar Füllsel erweitert, auf seine Website geschrieben, und das sogar per vorausahnender Gedankenübertragung, noch bevor Sie Ihren „Originaltext“ hier einbringen konnten. Ja, sowas…
Also, beste Frau Wilden (ob das nun die echte Frau Wilden ist oder nicht, ganz egal): Sofern es sich bei Ihnen nicht um Manfred Rouhs, Sülzburgstraße 243, 50937 Köln handelt, sollten Sie wesentliche Textzitate anderer auch als solche kennzeichnen. Wenn man dann auch noch, obwohl es nur einen Google-Search benötigt, um das Gegenteil zu belegen, stocksteif behauptet, der soeben abkopierte Text sei genau das nicht, setzt man sich schon ein wenig der Bespöttelung aus.
Stellt sich natürlich die Zusatzfrage, inwieweit die Meinung von jemandem, der von korrektem Zitieren einerseits und den technischen Zusammenhängen andererseits relativ unbelastet zu sein scheint, im Hinblick auf Wikipedia relevant sein sollte.
Ich meinerseits halte diese Frage allerdings für beantwortet. :O)
Redaktion benachrichtigen Wikipedia? Am besten auf Luxemburgisch
#7   deusexmachina   21:41:26 | Sonntag, 23. Juli 2006
Angewandte Volksverblödung, Teil CXXVIII?
„Besser machen? Geht leider nicht. Die IP-Adresse von ‘kreuz.net’ ist bekanntlich auf der deutschen ‘Wikipedia’ gesperrt.“
Das ist nachweislich unwahr. Ausweislich der Seite Benutzer:69.41.174.65 de.wikipedia.org/…enutzer:69.41.174.65 gibt es keineswegs eine „IP-Sperre“ für diese IP (69.41.174.65 ist Ihre), und es ist von dieser IP auch noch nie ein WP-Edit versucht worden. War also wohl nix.
Was kreuz.net wohl meint, ist, dass die Domain kreuz.net auf Wikipedia nicht mehr verklinkt werden kann; das gilt übrigens international: Sie können kreuz.net z.B. auch auf der englischen WP nicht mehr verlinken (lux. wohl auch nicht). Ihre IP ist hingegen (noch) nicht geblacklisted. Aber mit Editieren hat das absolut nicht das Geringste zu tun. Hätten Sie’s probiert, wüssten Sie das…
Schon schwierig, wenn man so gar keine Ahnung von diesem Webkrams hat, aber partout darüber lästern will, gell?
Der von Ihnen ja auch schon belästerte Administrator FritzG de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:FritzG ist nach eigenem Bekenntnis nicht homosexuell – aber natürlich ganz tief verstrickt in die perversen Machenschaften der Homo-Mafia, na klar *prust*
Der Absatz im Luschkow-Artikel basiert übrigens (wie dort auch angegeben) auf einer tagesschau.de-Meldung. Wenn Ihnen da etwas nicht passt, können Sie es jederzeit ändern. Aber bedenken Sie, dass WP hinsichtlicht der Verbreitung offenkundiger Unwahrheiten nicht so verwegen ist wie Sie – Sie könnten sich also fix einen Revert wg. Vandalismus einfangen. :O)
@Regina Wilden
Copy-Paste-Spam?
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#66   deusexmachina   14:45:01 | Sonntag, 23. Juli 2006
@Jawohl
Mit Verlaub, das ist doch aber absurd! Grundsätzlich ist ein Lehrer ein Mensch wie alle anderen auch und genauso (oder eben nicht) zur Erziehung befähigt. Auf diesen individuell verschiedenen Grundlevel wird nun bei allen Lehrern ein Packen Pädagogik draufgesattelt, den Eltern eben NICHT haben. Wie kommt man von dort zu der Aussage, Eltern wüssten es besser als Lehrer? Was Eltern meistens im Voraus haben, ist eine intimere Kenntnis ihrer Kinder – demgegenüber haben Lehrer zumeist einen dramatischen Erfahrungsvorteil.
Was glauben Sie denn, woher pädagogische Fähigkeiten und Kenntnisse kommen? Ist das wie mit der Muttermilch, ab dem x. Schwangeschaftsmonat fließen die nur so? Also bitte, das ist doch irrwitzig…
@Abu
1. Warum geriert mancher sich dann hier so?
2. Sagte ich doch.
3. Oh, wissen Sie noch? Damals? Der „Tempel des Heiligen Geistes“ hatte gefälligst vor der Kirchentür zu bleiben, wenn er seine heiliggeisttempelige Regelblutung hatte.
4. Ganz offenkundig doch.
5. Es geht nicht um „Kinder zeugen“, es geht um Sexualität. Das ist weitaus mehr.
6. Kinder werden häufig missbraucht, weil sie gar nicht wissen, wo sie da „hineinschlittern“. Einem unwissenden Kind kann der „liebe Onkel“ sonstwas erzählen; ein informiertes Kind sagt: „Nein.“ Und die Botschaft des Theaterstücks haben Sie nicht verstanden.
@antiHomoLobby
Wozu fragen? Die „Kinderschutzorganisation“ ist doch vollzählig in Ihrem Posting versammelt. Welches Kind haben Sie eigentlich schon geschützt?
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#59   deusexmachina   13:36:12 | Sonntag, 23. Juli 2006
@Jawohl!
Von „Ohne weiteres“ war nicht die Rede.
Aber bitte, dann sagen Sie mir doch: Was qualifiziert einen Vater? Oder eine Mutter? Oh, sicher, Liebe (im positiven Fall – ist ja nicht so, dass alle Eltern ihre Kinder gleichermaßen lieben, auch, wenn’s wünschenswert wäre). Und Liebe bringt Ihnen Integralrechnung bei? Lehrt fremde Sprachen? Vermittelt Kenntnisse, die Eltern typischerweise nicht haben können, weil sie einem Beruf nachgehen, der nicht in Ansammlung und Vermittlung von Lehrstoff besteht?
Mit derselben Berechtigung können Sie alle Ärzte zum Teufel jagen, weil man als Vater ja schließlich um Großmamas Hausmittelchen weiß.
Nicht jeder Pädagoge ist brilliant; aber im Durchschnitt haben sie nun einmal ein klein wenig mehr Ahnung von Erziehung, als durchschnittliche Eltern das tun. Das ist ihr Job, wissen Sie.
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#55   deusexmachina   13:22:11 | Sonntag, 23. Juli 2006
@Ansgar
Vorab: Was, meinen Sie, ist die Motivation der Macher des Stückes? Hassen die die Kinder? Wollen die Sexualstraftätern neue Opfer zuführen? Oder was mutmaßen Sie da als Motiv? Wäre es nicht vielleicht auch denkbar, dass die das machen, weil sie Kinder mögen und überzeugt von ihrer Sache sind? Nur ‘mal so als Gedanke, hm?
Aber zum eigentlichen Knackpunkt in Ihrem Beitrag:
„Die Eltern sind per se qualifiziert, Ihre Kinder zu erziehen, weil sie sie lieben. […] Ich bin Vater von drei Kindern, der Jüngste ist 2, der Mittlere 4, eine gewisse Kompetenz im Thema ist mir nicht abzusprechen.“
Das, werter Ansgar, ist das Problem. Seien wir doch bitte ‘mal ehrlich: Man braucht keinerlei Qualifikation, um ein Kind in die Welt zu setzen. Und um „vater zu sein“, braucht man auch nichts zu wissen oder zu können. Man sollte zwar, aber es gibt da keine Ausbildung und keinen Abschluss. Das kann jeder Depp. Ob er es gut kann, steht auf einem anderen Blatt, aber natürlich hält sich selbst jeder für den begnadeten Erzieher. Fragen Sie ‘mal ausgebildete Pädagogen, die werden Ihnen was erzählen von völligen Pfeifen, die sich für die weltbesten Erzieher halten (das meine ich nicht auf Sie gemünzt) und es so gar nicht sind.
Tatsache ist: Sie haben durch Ihre Kinder Erfahrung. Das ist nicht deckungsgleich mit Kompetenz. Auch, wenn das natürlich niemand gerne hört. Und „lieben“ ist zwar eine wichtige Voraussetzung für eine gute Kindheit – aber eine gute Erziehung garantiert es nicht.
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#36   deusexmachina   03:08:05 | Samstag, 22. Juli 2006
@Freitag
Moritz spielt doch hier den Ausputzer. Wenn Sie sich über DEN ärgern… naja, zugegeben, anfangs macht man den Fehler vielleicht, man gibt ja jedem Menschen eine Art Vertrauensbonus (sollte man zumindest), aber bei dem müssten Sie doch mittlerweile gemerkt haben, dass die Primärfunktion dieses Accounts die inhaltsleere Beleidigung ist. Das unterirdische Gequatsche in meine Richtung haben Sie ja gesehen, da sollten Sie auch Einlassungen in andere Richtung als das nehmen, was sie sind: Bloßes Schattenboxen in der Hoffnung, irgendwen zu treffen, der einem irgendwie nicht passt. Klar ist das erbärmlich, aber was erwarten Sie? Dafür ist der Account *DA*.
Und wenn Sie sich über den ärgern, dann hat er insofern sein Ziel erreicht, als er von Ihnen ganz genau weiß, dass SIe reale Person sind, während er, „Moritz“ bloß der Handpuppenaccount eines anderen ist – den können Sie gar nicht treffen, das ist ein bloßer Strohmann… und entsprechend relevant.
@Onan
Von solchen Pappkameraden? Hey, das fasse ich ja fast schon als Beleidigung auf! „Unterkriegen“, das funktioniert nur bei Leuten, auf deren Meinung ich ‘was gebe. Raten Sie ‘mal, wer in der Liste ganz, ganz hinten kommt – noch nach seinem Freund Harvey aus Bischofsheim :O)
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#64   deusexmachina   00:49:56 | Samstag, 22. Juli 2006
Na, der Thread ist ja eh’ schon versaut
…es spricht ja eh’ keiner zum Thema mehr, und an Lästereien bzgl. Homosexueller ist ja nun wahrlich auch schon weitaus mehr gesagt worden, als man sollte.
Dann darf ich mich einfach ‘mal bei Freitag bedanken, Moritz ein freundliches „Klappe, Sie Schwatzbacke, kümmern Sie sich um Ihren eigenen Kram!“ zurufen und mich noch’mal dem anderen Laberhannes zuwenden:
@Becker
Wie gesagt, von dem Versäumnisurteil erfuhr ich durch den Kläger; angesichts der Tatsache, dass Sie die inkriminierten Passagen von Ihrem (von Ihnen) vielbeschnatterten Blog gelöscht haben, dürfte da einiges dran sein. Übrigens haben Sie übersehen, die Worte „Psychopath Daniel Weber“ aus den tags zu entfernen – wenn Sie das nicht schleunigst nachholen, kann das ein verdammt teurer Spaß für Sie werden.
Inwieweit Sie mit LuXx identisch sind oder das alte Spielchen mit dem Vorschicken eines anderen, der für Sie das Dreckwerfen übernimmt, gespielt haben, ist mir derzeit Jacke wie Hose – das zu eruieren, überlasse ich der Staatsanwaltschaft. Immerhin habe ich Sie als Verdächtigen angegeben, man wird Sie also kontaktieren.
Sie könnten jetzt natürlich panisch u.a. Ihre Schmuddelseite weisse-rose.info nach brisanten Inhalten absuchen, aber die habe ich längst komplett gespiegelt, genau wie diverse andere Seiten, deren Admins praktisch alle sehr kooperativ waren. Und dass die von Ihnen verwendeten IPs verfolgt werden können, wissen Sie ja – so hat man Sie ja schon bei dol2day immer wieder entlarvt und gesperrt.
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#60   deusexmachina   22:15:28 | Freitag, 21. Juli 2006
@stat crux
Ach, sagen wir’s ‘mal so: Auf 20 dumme Sprüche kommt dann eben doch eine inhaltliche Auseinandersetzung, und auf 50 dumme Sprüche ein erfreulicher Moment. Ich für meinen Teil würd’ mir sowas gar nicht geben, wenn die Armseligkeiten eines (Ihnen bekannte Namen hier einfügen) nicht gelegentlich mehr als aufgewogen würden durch freundliche Momente respektvollen Umgangs miteinander wie (hier ebenfalls sinngemäß ergänzen). Sowas freut mich sehr viel mehr, als die Plärrer mich ärgern können.
Am meisten freut es mich immer, wenn man sich mit wem vergleichsweise herzlich zofft, um dann überraschend zu einem Moment zu kommen, wo man doch positiv erstaunt ist. Das sind Gelegenheiten, die einem (genauer: mir) x-mal mehr zu denken geben als irgendwelche Schreiereien, speziell die auf der bemüht persönlichen Ebene.
@Horst
Ich denke, Sie ahnen, in welche der Ausfüllklammern Sie mit diesem Ihrem Beitrag passen? :O)
@antiHomoLobby
Jaja, geschenkt. Es ist ein bisserl auffällig, dass die Anwürfe immer von denselben 3 Gestalten (na, in Moritz haben Sie ja einen noblen Spießgesellen gefunden) und und ohne jede faktische Basis kommen, während umgekehrt die Kritik an Ihren Machanschaften exzellent belegt ist, u.a. durch Zeitungsartikel, offizielle Schreiben, Webserver-Logs und dergleichen – aus X Quellen. Und jetzt wissen Sie auf einmal nichts von dem am 12.06. gegen Sie ergangenen Versäumnisurteil, von dem mir noch am selben Tag der Kläger selbst Bericht erstatte. Na klar.
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#35   deusexmachina   20:39:46 | Freitag, 21. Juli 2006
@Benedikt & iustus
Aber ich bitte Sie, ich bin doch des Lesens mächtig und sehe selbst, welche Definition wofür gedacht ist – meinen Sie, ich schreibe das Wort „Puzzlestückchen“ nur so zum Spaß hin?
Der Reihe nach: „Beginn der Geburt“ ist nichts weiter als eine Präzisierung. Ursprünglich war man wohl der Meinung, „Geburt“ sei klar genug, aber wie so oft in der Juristerei, wurde man von der Realität eines Besseren belehrt, daher die Präzisierung. Damit habe ich nicht das geringste Problem, zumal ich auch gegen Abtreibung jenseits der 12-Wochen-Frist bin (außer bei wirklich TRIFTIGER medizinischer Indikation).
Nur, sehen Sie, BGB und StGB definieren wenigstens, was ein „Mensch“ ist – das GG tut das nicht. Worauf berufen sich also Verfassungsrichter, wenn es genau um diese Frage geht, wer wann „Mensch“ ist? Was meinen Sie?
@Benedikt, was das „Recht“ angeht: Wie würden denn Sie die Möglichkeit zu einer Handlung, die Ihnen niemand nehmen darf, bezeichnen, wenn nicht als „Recht“? Das ist auch unabhängig von etwaigen Einschränkungen. Wenn Abtreibung KEIN Recht ist, wie erklären Sie dann Urteile, die die Einschränkung zu dieser Entscheidung als unrechtmäßig bezeichnen?
Sie haben in Deutschland das RECHT, alles zu tun, was nicht verboten ist. Und Abtreibung, sofern sie die Auflagen für die Nichtbestrafung erfüllt, IST NICHT verboten, wie Sie selbst wissen.
„Soweit eine Rechtspflicht der Frau nicht besteht, ist ihr Handeln als Ausübung ihrer Grundrechte erlaubt.“
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#14   deusexmachina   20:22:52 | Freitag, 21. Juli 2006
Wer sich aufregen will, regt sich
Komisch,mein Ding sind solche Umzüge auch nicht unbedingt (übrigens auch nicht beim Karneval), aber warum sollte ich mich deswegen aufregen? Na gut, wenn ich direkt an der entsprechenden Straße wohnen würde… tue ich aber nicht, und die kreuz.net-Redaktion samt der Gemeinscahft der selbstgerechten Lästermäuler mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht. Warum sich also aufzwiebeln? Kann einem doch völlig egal sein, was ficht’s Euch an, Leute?
Zu den unglaublichen Einlassungen bzgl. der (vermutlich ihrerseits homosexuellen) Behinderten fällt mir kaum mehr ein als entgeistertes Kopfschütteln – wer so einen Mist schreibt, will sich allen Ernstes „christlich“ nennen? Hallo? Geht’s noch? Wollen Sie vielleicht ‘mal zur Abwechslung nachdenken und mit einer simplen Überschlagsrechnung kalkulieren, wieviele homosexuelle Behinderte / behinderte Homosexuelle es wohl gibt?
@Benedikt
Das trifft exakt so aber auch auf den Karneval zu, gelle? ;O)
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#54   deusexmachina   19:47:09 | Freitag, 21. Juli 2006
@Moritz
Ich weiß, aber das will er ja nicht glauben, obwohl ihm das mittlerweile ich-weiß-nicht-wieviele Leute seit Jahren attestieren.
Ach, und übrigens, sparen Sie sich den Hinweis, wen Sie wirklich meinten – erzählen Sie’s Harvey aus Bischofsheim, vielleicht interessiert’s den – mich nicht. :O)
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#52   deusexmachina   19:22:11 | Freitag, 21. Juli 2006
@LuxXX: – muss das sein?
Es ist doch ein Armutszeugnis, wenn Sie, als der vorgebliche Journalist, der Sie doch immer zu sein behaupten, sich keine andere Rettung wissen, als – wie ja schon x-fach – meine Formulierungen zu nehmen und sie dann unbeholfen auf Ihre Zwecke umzubiegen. Reicht’s denn bei Ihnen tatsächlich zu so wenig?
In Sachen „Satanismus“, da hatte ich dem sauberen „Ex-Nazi“ Jahnel ja schon vor einer Weile eine unmissverständliche Aufforderung zukommen lassen, diesen verleumderischen Mist zu entfernen… aber nachdem ich vorhin endlich doch einmal das Eis gebrochen und eine Strafanzeige www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=65 gestellt habe, kann ich eigentlich auch gleich noch eine strafbewehrte Unterlassungserklärung an seine Adresse dranhängen, was meinen Sie?
Bei der Gelegenheit kann ich sowas gleich noch auch an Sie ‘rausgehen lassen, so, wie Sie von Daniel Weber vor kurzem juristisch einen Deckel verpasst bekamen, den Sie ja gleichfalls aus der hohlen Hand heraus beschimpften (das war im selben „Artikel“).
Noch zwei Dinge:
a) Alle Kommentare auf meinem Blog sind echt; teilweise wissen Sie das sogar ganz genau, da einige ja von Ihnen selber stammen :O)
b) Im Gegensatz zu Ihren wirren Tiraden habe ich jede einzelne Kritik an Ihrem Verhalten minutiös belegt.
Übrigens, Sie haben noch immer nicht verraten, was Sie von der schallenden Ohrfeige www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41 halten, die Ihnen die Sektenbeauftragte des bischöflichen Generalvikariats zu Münster in Schriftform verpasste? U.a. „Problematischer Umgang mit jungen Mädchen“, Sie erinnern sich?
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#24   deusexmachina   19:02:19 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Benedikt
Ausgehend von dem Grundsatz, dass dies „ein freies Land“ ist, ist alles erlaubt, was nicht explizit verboten ist. Umgekehrt bedeutet das: Wenn es eine Strafnorm gibt, die sich im Nachsatz selbst so einschränkt, dass sie eine Fülle von Fällen straLOS stellt, dann konstituiert das ein Recht – das Recht, etwas zu tun, was nicht verboten wird. Oder auch das „Recht der freien Entscheidung“ – wie Sie ja wissen haben bereits Gerichte darauf auf die Existenz eines solchen Entscheidungsrechtes erkannt, wenn es durch ärztlichen Kunstfehler beschädigt wurde.
Ach übrigens, wo ich’s gerade zufällig sehe: „Bei regulärem Geburtsverlauf wird die Leibesfrucht zum Menschen im Sinne der Tötungsdelikte mit dem Einsetzen der Eröffnungswehen (im Anschluß an BGHSt 31, 348)“.
Interessant, nicht? Ein weiteres Puzzlestückchen.
Und zum „Hände weg“ – nanu? So viel Angst davor, man wäre mittlerweile kein Stück schlauer geworden als die Nazis damals? Ich sprach von einer grundsätzlichen Homogenisierung, habe bewusst nicht einmal die Richtung angedeutet.
@Moritz
Ach ja, ich habe schon geschicktere Versuche des wortreichen ad hominems gesehen. Allerdings nicht von Ihnen. Noch irgendwas mit Substanz oder quasseln Sie nur ein bisserl mit sich selbst?
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#16   deusexmachina   18:42:57 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Agnostiker
Mal so ein, zwei Hinweise:
Dass Magnus „antiHomoLobby“ Becker in fast jedem Posting auf sein Blog verweist sowie stets viel Betonung auf angebliche, ehrenamtliche „Tätigkeit“ (seinerseits) legt bzw. auf das finanzielle „im-Stich-Lassen“ solcher tapferer Aktivisten wie ihm, hat den Hintergrund, dass er seit vielen Jahren (anfangs sogar erfolgreich, bis ihm ein paar Journalisten das Handwerk gelegt haben) versucht, für seine Maulaffen öffentliche Fördergelder einzusacken.
Zu diesem Behufe geht er überall hausieren, wo er die größte Chance auf Anerkennung und Geld wittert, wobei er sich aus nahmslos als „gegen (irgendwas)“ definiert. Es war ‘mal „gegen Nazis“, dann „gegen Satanismus“, später „gegen Pädophile“, jetzt ist es halt „gegen HomoLobby“, was er halt gerade am günstigsten wähnt. Ähnlich nach dem Wind geht seine politische Orientierung: Angefangen als lautstarker Antifant im SPD-Ortsverband, dann gewechselt zur „Unabhängigen Wählervereinigung Münster“, kurz darauf unabhängiger (verdammt erfolgloser) Bundestagskandidat, im letzten Wahlkampf tapferer Merkelstreiter. Mittlerweile allerdings, da auch CDU/CSU-seitig die Unterstützung ausbleibt, scheint er sich Richtung CM anschleimen zu wollen.
Er gibt sich für gewöhnlich als „freiberuflicher Journalist“ aus sowie als „Bundesvorsitzender der Weißen Rose“. Ersteres ist er nicht, zweiteres ist eigentlich nur er selbst. Im deutschen WWW bekannt ist er als Hochstapler www.heise.de/…rtikel/9/9338/1.html und in der Maske minderjähriger Mädchen www.blogbar.de/…keblogs-fur-antifa/.
Ein feiner Mensch.
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#17   deusexmachina   17:41:34 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Benedikt
Wir scheinen uns ja immerhin so weit langsam zu einigen, dass die entsprechenden Normen also keineswegs so im GG, im BGB oder sonst irgendwo stehen, sondern stets Interpretationen der dortigen Normen sind. Wenn wir so weit aber erst einmal sind, sollte man auch das positive Recht in Form der §§ 218 ff als eine solche Interpretation anerkennen, und zwar als eine, die aufgrund ihres Gesetzescharakters schon eine gewisse Höhe hat. Mancher hier tut ja so, als sei das völlig unbeachtlich.
Übrigens hatte ich m.W. nicht behauptet, dass das BGB die Menschenqualität definiert. Scahde eigentlich, angesichts mancher Tiraden hier würde es wohl ‘mal Zeit, das juristisch zu fixieren.
Seien wir aber doch bitte ‘mal ehrlich: Die gesamte Rechtsprechung ist auf diesem Gebiet widersprüchlich, das bekommt man sogar schon auf der Uni vermittelt. Zu viele Relikte aus zu vielen Perspektiven und Zeiten. Und keiner traut sich, da ‘mal etwas aus einem Guss zu machen.
Der Kurzformel „ein Recht auf Abtreibung besteht nicht“ wird allerdings von der Realität widersprochen ;O)
@Magnus „antiHomolobby“ Becker
Aha. Und ausgerechnet Sie sind im Besitz einer wissenschaftlichen Untersuchung, die Sie dazu befähigt, hier quantitative Aussagen zu machen? Ich erinnere daran, dass SIE es waren, der einstens auch sexuelle Verhältnisse als probates Mittel anpries, um „Nazibräute aus der Szene zu reissen“ – von so jemandem kommen Spekulationen über Manipulation von Frauen besonders schmackig, meinen Sie nicht?
Redaktion benachrichtigen Der Papst schreibt an einem Buch + …
#44   deusexmachina   16:21:12 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Dani California
„Klar, meine Privatmeinung, etwas anderes habe ich auch nicht behauptet.“
Dann heben Sie sich wohltuend vom harten kreuz.net-Kern ab.
„Achso, dann habe ich den Link, der weiter unten gepostet wurde, wahrscheinlich geträumt.“
Scusi, den hatte ich gar nicht gesehen, habe das eben nachgeholt. Nun, wenn Sie das ‘mal genau lesen, geht es in dieser Untersuchung nur sehr bedingt um den Einfluss der hs Eltern selbst, sondern, im Gegenteil, darum, dass Kinder aus solchen Regenbogenfamilien ja oft immer noch Hänseleien ausgesetzt sind – was man sofort zu glauben bereit ist, wenn man sich kreuz.net ‘mal so anschaut. Im Prinzip ist das, was die Untersuchenden da schreiben, nichts anderes als ein umformuliertes: „Was uns nicht umbringt, macht uns härter“, denn natürlich lernt man mit derlei Vorurteilen besser umzugehen, wenn man frühzeitig mit ihnen konfrontiert wird. Gleichzeitig dürfte man weniger dazu neigen, selbst welche zu haben / zu äußern. Das ist simpelste Logik. Wenn ich als Kind wegen meiner Brille ausgelacht wurde, habe ich einerseits Abwehrmechanismen gegen so etwas enbtwickelt und verhöhne meinerseits andere vermutlich nicht aufgrund körperlicher Nachteile. Klar, oder?
Aber eigentlich hat das mit den HS wenig bis nichts zu tun, sondern mit der Rekation der Gesellschaft bzw. Teilen davon. Der Artikel behauptet also keineswegs – wie die Überschrift suggerieren könnte – dass Kinder aufgrund hs Eltern „stärker“ seien, sondern nur, dass die Gesellschaft sie dazu zwingt.
Redaktion benachrichtigen Friedensverhandlungen statt Fliegerangriffe
#3   deusexmachina   16:08:07 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Richard – Allerliebst
Was Sie da so vom Islam zitieren, liest sich wie eine Inhaltsangabe von kreuzforum.net . Das erstaunt allerdings nicht wirklich, da die ultraorthodoxen Radikalinskis aller Konfessionen ja Brüder im Geiste sind, wie uns anhand der bereitwillig abgedruckten Einlassungen dieses Dr. Yavuz Özoguz auch auf kreuz.net inmmer wieder gerne demonstriert wird.
Was den „Nullbeitrag“ angeht, ‘mal ein Wikipedia-Zitat:
Das Wort Algorithmus ist eine Abwandlung oder Verballhornung des Namens von Muhammad ibn Musa al-Chwarazmi (* ca. 783; † ca. 850), dessen arabisches Lehrbuch Über das Rechnen mit indischen Ziffern (um 825) in der mittelalterlichen lateinischen Übersetzung mit den Worten „Dixit Algorismi“ begann. Im Mittelalter wurde daraus lat. algorismus (mit lat. Varianten wie alchorismus, algoarismus, altfranzösisch algorisme, argorisme, mittel-englisch augrim, augrym) als Bezeichnung für die Kunst des Rechnens mit den arabischen Ziffern und als Titel für Schriften über diese Kunst.
Al-Chwarazmi war sich der indischen Herkunft völlig bewusst und nannte diese sogar in seinem Buchtitel, aber seine eigene Leistung wurde als so wesentlich angesehen (und zwar von katholischen Gebildeten – viele andere gab’s ja nicht, die Latein sprachen), dass sein Name heute der Inbegriff von Programmlogik geworden ist. Ihr Verständnis von der Sache ist ziemlich genau… aus Indien via Arabien überkommen ;O)
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#24   deusexmachina   15:35:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Abu – Sie wollen nicht begreifen
Putzigerweise führen Sie Ihre eigene Argumentation ad absurdum:
„Das Wort kommt von niger = schwarz und ist nichts weiter als lateinisches Deutsch, so wie Negritude etc. in Frankreich. Es heißt nicht „Idiot“ oder „Barbar“.“
Lustig, nicht? Da bemühen Sie als Bezugsgröße ein anderes Wort, für das man exakt dieselben etymologischen Argumente ins Feld führen könnte, stellen dessen Negativkonnotation aber nicht in Abrede, sondern bedienen sich ihrer sogar: „Barbar“ war ursprünglich auch ‘mal ein „ganz normales Wort“, das nicht unbedingt negativ gemeint war. Nennen Sie heute jemanden einen „Barbaren“, wird er Sie zweifelsohne wissen lassen, was er von solchem Sprachgebrauch hält, und das vermutlich sehr deutlich bzw., je nach Umständen, juristisch.
Was tut Ihnen eigentlich so weh daran, ein nicht negativ konnotiertes Wort zu verwenden?
Übrigens, aporopos „jemanden seine Meinung über dessen Unverschämtheiten wissen lassen“: Ich tue das hiermit im Hinblick auf Ihre Unterstellung in Sachen „Pädophilie“. Ich glaub’, es piept, mein Bester?
Fassen wir zusammen: Sie finden gewisse Menschengruppen einfach so sch…e, dass Sie es sich nicht nehmen lassen wollen, dieser Verurteilung auch in der Bezeichnung Ausdruck zu verleihen. Sie „Christ“.
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#13   deusexmachina   14:23:36 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Benedikt
Natürlich hat sich das BGB dem GG zu beugen. Nur muss man erst einmal sehen, was in diesem GG denn steht. Dort wird weder der sehr schwammige Begriff der „Menschenwürde“ exakt umrissen, noch finden wir dort Definitionen, wie sie in anderen Gesetzbüchern stehen. Im GG gibt es kein „Mensch ist, wer…“. Man hat das wohl damals nicht nötig gefunden, weil es ja (eben im BGB von 1900) längst geregelt und auch bekannt war.
Lies: Das GG steht über jedem Gesetzbuch, aber es bedient sich z.T. derer Begrifflichkeiten.
Ad „Drittwirkung“. Natürlich ist es genau das. Der Embryo hat GEGENÜBER DEM STAAT ein „Recht auf Leben“. Damit wird dieser verpflichtet, dafür geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Er kann das aber nicht unbeachtlich der Rechte der werdenden Mutter tun. Würde es sich um eine unmittelbare Rechtekonkurrenz zwischen Embryo und Mutter handeln, würde das „Recht auf Leben“ durchschlagen. Tatsächlich geht das Verhältnis aber „über Eck“, und das hebt die Hürde, die zu nehmen ist, damit der Staat die Rechte der Mutter einschränken darf. Und deswegen ist die Konstruktion §§ 218ff so, wie sie ist. Allerdings ein Novum damals, ganz klar.
@iustus
Welchen der x-tausend Kommentare genau meinen Sie? Es sei übrigens in dem Kontext daran erinnert, dass man „Menschenrechte“ (also Art. 2 ff, teilweise Art. 1) für gewöhnlich bezeichnet als „universelle Rechte, die allen Menschen von Geburt an zustehen“. Art. 6 des UN-Zivilpaktes spricht vom „angeborenen Recht auf Leben“.
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#1   deusexmachina   16:00:14 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Begriffsklitterer
Da der werte Autor so frei ist, einen bundesdeutschen mit allerlei Schmähworten zu bedenken, ist es wohl legitim, mit bundesdeutschem Recht (und nicht irgendwelchen römischen Relikten) zu hantieren.
Da hätten wir den § 1 BGB:
„Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt. „
Ahja, danke für die Klarstellung.
Und wie war das mit „Mord“?
§ 211 StGB (2) gibt Auskunft:
„Mörder ist, wer
– aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
– heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
– um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet. „
Na dann.
Der Volständigkeit halber und weil es zu „Pornojäger Humers“ neuerlichen Einlassungen präzise passt, seinen noch die §§ 185 ff StGB genannt, ggf. noch die eine oder andere Übertreteung des Persönlichkeitsrechts, Datenschutz usw., naja, Herr Humer ist ja bekanntlich nicht zimperlich und unterzieht gültiges Recht gerne einer, sagen wir „fäkalen Behandlung“.
Fraglich ist lediglich, ob besagter Dr. Freudemann überhaupt Lust hat, ein zwar aussichtsreiches, aber nerviges Strafverfahren gegen jemanden anzustrengen, der sich an derlei Publicity auch noch aufgeilt.
Wie sagt man so passend? „Noch ned amoi ignorian…“
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#3   deusexmachina   13:03:32 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Giuseppe
Es ist ziemlich unmöglich , das „nicht wenige“ mit konkreten Zahlen zu unterfüttern. Ich weiß gar nicht, ob es eine entsprechende Untersuchung gibt, und selbst wenn, dann wäre sie ja ihrerseits auf Mumaßungen á la „ich HÄTTE wohl…“ angewiesen.
Aber strengen Sie doch einmal den gesunden Menschenverstand an: Viele Menschen haben eine Vorstellung davon, wieviele Kinder sie gerne haben möchten. Wenn eine 17jährige abtreibt, weil ihr ein Kind die Lebensplanung zertrümmert, ändert das doch nichts an ihrer möglichen Wunschvorstellung einer netten, kleinen Familie mit 2-3 Kindern… wenn es soweit ist und die Verhältnisse dafür eingerichtet sind. Nach der hier aufgeführten Pseudorechnung aber würde dasselbe Mädchen das erste Kind austragen und später 2-3 ZUSÄTZLICHE Kinder haben wollen und auch bekkommen. So kann man sich’s natürlich auch zurechtbasteln.
Zu Ihrer Frage nach dem „würdevoller“: Es ist immer hoichproblematisch, den abstrakten Begriff „Würde“ quantifizieren zu wollen, weswegen ich das gar nicht erst versuche. In meinen Augen haben wir es bei der Abtreibung mit der Entscheidung einer, idealerweise zweier, Menschen zu tun und einem noch nicht menschlichen, unbewussten Subjekt. Sie entspricht also der Willensäußerung von 1-2 lebenden Menschen.
Der tolle Vorschlag, ansonsten abzutreibende Embryonen Menschen unterzujubeln, die doch gerne ein EIGENES Kind wollen, VERSTÖSST hingegen gegen den Willen von 2-4 Lebenden.
Das werdende Leben wird so oder so nicht gefragt.
Redaktion benachrichtigen Sich selber die Augen ausgestochen
#1   deusexmachina   10:26:29 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Milchmädchenlogik
„Oh, guck’mal, wir haben hier ein paar Babies, die offenbar keiner haben will, zuviel, und auf der anderen Seite fehlen ein paar, na komm, dann schieben wir halt die Babies da hin, wo sie gebraucht werden.“
Normalerweise spricht man so von Handelswaren oder versorgungsgütern, aber egal. „Würde“, aha.
Und natürlich ignorieren wir ‘mal, dass das Bedürfnis nach einem eigenen (biologischen) Kind sehr stark ist, was auch völlig logisch ist, da dieser Wunsch so stark ist wie der Wunsch nach Kindern überhaupt. Letzterer dient der Arterhaltung, ersterer der Weitergabe des eigenen Genmaterials – ein Prinzip, das „Leben“ erst ausmacht. kreuz.net kapriziert sich allerdings allein auf den Arterhaltungstrieb – ein bisschen merkwürdig, wo doch sonst immer vom Individuum gesprochen wird… das man an dieser Stelle aber fröhlich zum disponiblen Versorgungsmaterial degradiert, Hauptsache „Masse machen“.
Wenn ein Mensch einen eigenen Nachkommen möchte, dann ist das seine Sache. Und wenn er damit Probleme hat, ist es gut und richtig, ihm beim Lösen derselben zu helfen. Dasselbe gilt, wenn ein Mensch keine Kinder haben möchte, denn auch das ist sein Recht.
Es wäre ‘mal schön, kreuz.net könne etwas von seiner ach-so-unendlichen Hochachtung vor dem ungeborenen Leben auf das geborene umleiten – da hapert’s nämlich gewaltig.
P.S.: Das mit der Bevölkerungspyramide ist natürlich Unfug; es ignoriert, dass nicht wenige Abtreibende SPÄTER Kinder bekommen, die sie sonst NICHT mehr hätten haben wollen.
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#184   deusexmachina   10:11:21 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Theo
Wissen Sie, Sie können an den rosaroten, den achtfaltigen oder auch einfach nur an den heiligen Geist glauben, das ist Ihr Privatvergnügen, und entgegen Plärrern, die das Gegenteil behaupten, können Sie das von mir aus tun, solange Sie lustig sind, das it mir – ehrlich – kurz wie lang.
Was Sie aber verstehen müssen, ist, das dieser persönliche Glaube nicht taugt als Argument bzw. als Begründung für irgendwas gegenüber Menschen, die ihn ganz schlicht nicht teilen. Gilt nicht. That simple. Was immer Sie mit Bezug auf den „heiligen Geist“ als richtig rechtfertigen wollen, WIRD dadurch nicht gerechtfertigt. Für Sie zwar schon, und für jeden, der (so wie Sie, in dieser Form, wie hier Sulpi) daran glaubt, aber für niemanden sonst. Da ein Argument aber typischerweise nicht jenen gegenüber geäußert wird, die sowieso schon derselben Meinung sind, sondern solchen, die ANDERER Überzeugung sind: Sparen Sie sich’s doch einfach, es hat für eine Diskussion einen Nährwert von zero. Der einzige Informationsgehalt ist ein Einblick in Ihre Denkstrukturen, sonst nix.
Sehen Sie ‘mal, das ist wie mit Ihrer Partnerin (Sie haben eine, wenn ich mich recht erinnere). Für SIE ist sie die Tollste, Schönste, Liebste und was nicht alles (will ich ‘mal hoffen). Aber das gilt nur für Sie. Nach außen hin können Sie damit nichts untermauern, sofern es nicht IHR persönliches Verhalten betrifft. Praktisch jeder andere wird es anders sehen, und ein „weil meine Frau die beste ist“ ist als Argument wertlos. See?
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#168   deusexmachina   17:17:01 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Theo
„Christen können enttäuschen. Christus nicht.“
In der Tat, Sie und ein paar andere Gestalten hier tun ja das Möglichste, um zuminedest die erste Teilaussage zu realisieren, hingegen genau gar nichts, um einen von der zweiten zu überzeugen.
Was glauben Sie wohl, als wie beispielhaft und nachahmenswert würde ein externer, unvoreingenommener Beobachter, der bislang noch keine Meinung zum Christentum hat, Ihre Gebaren oder das von Sulpicius, Moritz etc. empfinden?
Das hier ist eine auf sich fixierte Lästerbande, mit „Christus“ haben Sie nichts am Hut, außer, dass Sie den klangvollen Namen als Schild für Ihre Niederträchtigkeiten missbrauchen. Vermutlich birgt jeder CSD mehr christliches gedankengut als die gesammelte Hardcorebande hier (womit ich selbstverständlich nicht die vernünftigen Diskutanten hier – wie etwa stat crux oder Benedikt – meine, die bemerkenswerterweise in Ihre Hetzkapriolen nie einstimmen).
Redaktion benachrichtigen Wikipedia oder FritzGpedia?
#93   deusexmachina   17:10:40 | Dienstag, 18. Juli 2006
Hihi…
…wenn Sie, verehrte Herren, ernstlich der Auffassung sind, ich würde mich von Ihrer Lästerkampagne beeindrucken lassen, dann sei Ihnen gesagt: Das haben schon andere mehrfach und deftiger versucht, und das Ergebnis war immer dasselbe: Gelacht hat man über die Lästermäuler – sofern man sie nicht (oder auch: nachdem man sie), wie x-fach geschehen, hochkant ‘rausgeworfen hat. Magnus Becker kann ein Liedchen davon singen, was glauben Sie wohl, warum der so einen Hals auf mich hat? ;-)
@Sulpi
Ich finde es berückend, wie Sie sich so weit aus dem Fenster lehnen, eine unbeteiligte Person, von der Sie NICHTS wissen, abzuurteilen und ihr absprechen, eine „gestandene Frau“ zu sein. Werden Sie doch lieber erst einmal ein gestandener Kerl, solch einer hat derlei rüpelhafte Despektierlichkeiten nämlich nicht nötig. Kinderstube Fehlanzeige?
@FritzG
Schon ok, ich war nur ebenfalls kurzzeitig dem naheliegenden Irrtum erlegen, FritzG sei identisch mit FritzG. Die hiesigen Schwatzbacken sind ja – wie man gerade in diesem Thread sehr hübsch sehen kann – äußerst interessier daran, Leuten, derer sie argumentativ nicht habhaft werden, mit irgendwelchem pseudo-persönlichen Kram zu kommen, da wollte ich vermeidbare Missverständnisse frühestmöglichst ausklammern.
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#164   deusexmachina   16:59:20 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Theo
deepthought: „Ich bin aus christl. Sicht vieleicht ein Sünder“
Theo: „Haben Sie kein Interesse, daran jemals etwas zu ändern ?“
Versucht er ja, aber die „christliche Sicht“ wird von so ein paar bockstarrigen Fanatikern verteidigt, als sei sie die alleinseligmachende Wahrheit…
^-^
Redaktion benachrichtigen Wikipedia oder FritzGpedia?
#88   deusexmachina   15:50:05 | Dienstag, 18. Juli 2006
Inhaltlich
…stimme ich FritzG zu.
Korrekt ist, dass die Findung von „Wahrheit“ stets problematisch ist, und dass, je nach Enge des Begriffs, auch „Fakten“ letztendlich verbreitete Meinungen sind.
Das heißt aber nicht, dass automatisch alle Meinungen gleichberechtigt wären. Eine Aussage wie „Mit der Machete durch eine Menschenmenge zu metzeln, ist ungeheuer toll und befriedigend“ mag eine Meinung sein, aber sicher keine, die ernstliche Berücksichtigung verdient hätte – und erst recht nicht in einer Enzyklopädie. Da greifen dann schon ein paar Normen, u.a. die moralischen und gesetzlichen sowie natürlich die anerkannt wissenschaftlichen.
An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass der kreuz.net-User FritzG nicht identisch mit dem im Artikel verunglimpften Wikipedia-Admin FritzG ist. Nur der Vollständigkeit halber und damit man sich irgendwelche „Zensur“-Zueignungen sparen kann.
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#138   deusexmachina   12:51:32 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Moritz
Wissen Sie eigentlich, was für ein Hauptspaß das ist, an Ihren mühevoll auf „informiert“ gemachten Blasen zu sehen, dass Sie in Wahrheit nicht die geringste Ahnung haben, wovon Sie faseln?
Sie erinnern mich gewaltig an einen gewissen Schwachmaten, dem wir einmal sehr sorgsam einen falschen Realnamen meiner Partnerin untergejubelt hatten; der war nämlich genau wie Sie, so ein Troll, der sich ungeheuer was auf eingebildetes Wissen einbildete und mit tausenderlei Interna, die kein Schwein interessierte, hausieren ging.
Hat Ihr Friseur immer noch Urlaub? Oder lässt er Sie das nur glauben, weil er längst genug hat von Ihrem Quatsch?
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#317   deusexmachina   06:49:58 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Gaga, den großen Reduzierer
„Doch, das kann ich – auch wenn Sie es nicht glauben wollen und/oder können!“
Dann sollten Sie allerdings auch nicht weiter erstaunt sein, wenn man umgekehrt Sie auf die eine oder andere eher wenig schmeichelhafte Bezeichnung reduziert, die Sie sich mit Ihrem indifferenzierten und ignoranten Geschwurbel redlich verdient haben – auch, wenn Sie das nicht fassen können, aber schon reichlich erfahren haben.
Wenn Sie auch nur ein Zehntel der Ahnung von dem Themenkomplex hätten, die Sie nach all den Jahren der Exklusivbeschäftigung damit eigentlich haben müssten, wüssten Sie auch, dass die tatsächliche Penetration anteilsmäßig den weitaus geringeren Anteil sexueller Missbrauchstaten an Kindern ausmacht, Ihre „Ich spalte die Welt in schwarz und weiß“-Frage also nahezu komplett am Thema vorbei geht.
Das ist so die Art, mit der Sie leichthändig auch Leute, die mit den Zielen, von denen Sie BEHAUPTEN, dass sie Ihre seien, sympathisieren, auf Distanz zu Ihnen gehen lassen.
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#134   deusexmachina   03:34:14 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Theo
Dichterwettstreit? Aber bitte,
liebster Bruder Theophil,
sei in unser’m Kreis der dritte
(vierte? fünfte? Meine Güte…);
ein kleiner Vers ist nie zuviel.
Es sei Dir allerdings dabei
ganz herzlich anempfohlen:
Das Versmaß ist nicht einerlei.
Personenwechsel? Ei, ei, ei!
Poeten-Kapriolen…
Man sagt – und sicher ganz zu Recht –
„Form folge der Funktion!“.
Das triffst Du schon: genauso schlecht
wie jenes da geradebrecht
ist’s inhaltlich wohl schon.
Du faselst da von Masken und
von finsteren Machenschaften.
Im Dunkel lässt Du, welchen Grund
es dafür gebe? So ein Schund!
Wie soll man das verkraften?
Seit Wochen faselst Du mich quer
von schräg rechts unten an:
Dass ich ein Kirchenhasser wär’,
dass ich mich der Moral versperr’…
was man so labern kann.
Was Du dabei komplett vergisst:
Du bist „die Kirche „nicht.
Und auch nicht kreuz.net – dieser Mist,
der feige und verlogen ist.
So. Ende vom Gedicht.
@Sulpi
Boah, da haben Sie aber doll geforscht mit dem Foto. Bis in die geheimsten Tiefen meines Blogs… naja, bis ins Impressum. Sie erreichen ja nahezu die detektiven Fähigkeiten eines Pünktchens ;O)
@Moritz
Und wen, meinen Sie, interessiert Ihr Gelalle? Über Dinge und Personen, die Sie nicht kennen und die Sie einen feuchten Honigkuchen angehen? Kann ich etwas dafür, wenn Sie, der Sie doch alles von mir zu wissen vorgeben, nicht’mal meine Initialen kennen? Was SOLLEN überhaupt Ihre wirren Phantasien?
Peinliche Gestalt.
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#52   deusexmachina   14:29:14 | Montag, 17. Juli 2006
Hehe, ja
1 und 4 vertauscht, in der Tat – macht aber nix, da für diesen Disput eh’ ohne Belang, und Sie haben ja auch so gesehen, wie es gemeint war.
Das Komische ist, dass Sie eigentlich die Sache sogar so sehen wie ich, aber irgendwo das Bedürfnis zu empfinden scheinen, mir widersprechen zu müssen :-P
Schauen Sie hier:
DDL: Und, ja, DAS IST „Macht“.
Benedikt: Die Tatsache, dass die Frau in Ihrem Bespiel ohne Wissen des Kindsvaters abtreibt ist wohl eher ein Beleg für die Ohnmacht des Mannes. Er kann hiergegen nämlich gar nichts tun.
Und damit sagen Sie exakt dasselbe wie ich, nur drücke ich es positiv aus „Das IST Macht“, während Sie es quasi durch Negativbenennung heraustreten lassen. Da „Macht“ grundsätzlich etwas Relatives ist, ist die einseitige Zuordnung von Macht exakt gleichbedeutend mit der Einseitigen Zuordnung von „Ohnmacht“ zur Gegenseite. Ob Sie in einer Gleichung links 5 addieren oder rechts 5 subrahieren, ist egal, nicht? Aber Sie meinen, etwas ganz anderes gesagt zu haben als ich.
Übrigens, keine Missverständnisse: Ich heiße einen solchen Alleingang der werdenden Mutter nicht gut. Aber ich kann absolut nachvollziehen, wenn eine Frau, die WEISS, dass ihr Mann anderer Meinung ist und darauf beharrt, so etwas klammheimlich regelt.
Was meinen Sie, könnte die von Ihnen korrekt so genante Ohnmacht des Mannes eine starke Triebfeder der Antiabtreibungskampagnen sein? Manche sagen, dem sei so, dass das also lediglich (dummer) „Kampf der Geschlechter“ sei.
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#96   deusexmachina   14:12:11 | Montag, 17. Juli 2006
@RitterChristi
„Und welcher homophilen Organisation gehören Sie an?“
Sehen Sie, das ist so ein kleiner Glaubwürdigkeitsbonus, den ich egegenüber Herrn Rondeau habe: Ich bin in keiner solchen Organisation und nicht einmal selbst betroffen, da hetero. Ich bin ergo – im Gegensatz zu ihm – ziemlich unverdächtig, pro domo zu argumentieren, denn ich persönlich hätte und habe nichts von einer Emanzipation Homosexueller. Außer natürlich, in einer toleranteren Gesellschaft zu leben, in der man nicht ein 2-3 Jahrtausende altes Sagenkompendium zur angeblichen Rechtfertigung der Verurteilung Andersdenkender und -seiender missbraucht.
Übrigen wo Sie doch so ein Fan dieses „Marketingexperten“ zus ein scheinen: Eines muss man dem ja lassen, seiner Berufsbezeichnung macht er alle Ehre. Denn es war marketingtechnisch schon geschickt, ein Buch zu produzieren, das zwar inhaltlich unter aller Kanone ist, sich aber nichtsdestotrotz verkauft wie warme Semmeln. Ein hübscher Nebeneffekt.
Sehen Sie, DAS ist „Marketing“: Zielgruppenerfassung, Bedürfnisermittlung und dann die Vorstellung eines Produktes, an das die Leute glauben wollen, und, im Falle eine Buches: Schreiben, was der Käufer lesen will. Immerhin in der Hinsicht hat Rondeau ganze Arbeit geleistet, Homophobe der ganzen Welt, speziell solche, die sich „christlich“ nennen, promoten das Buch ja wie nix Gutes. „Viral marketing“ nennt man diese Werbung per Mundpropaganda und Internetpostings.
Redaktion benachrichtigen Ein würdeloser, nackter Affe
#38   deusexmachina   14:00:19 | Montag, 17. Juli 2006
@Bernado
Sie lavieren herum. Halten Sie es tatsächlich für argumentativ stark, mit einem pseudojovialen „davon verstehen Sie nichts“ herumzuwedeln unter Vernachlässigung sämtlicher Belege für Ihre Aussage? So wird das nichts. Wenn Sie nicht einmal in der Lage sind, Ihr Glaubensgebäude nach außen hin, einem Ungläubigen gegenüber, stringent zu skizzieren, wie wollen Sie denn da je eine „Einladung“ aussprechen können? „Kommen Sie her, ich bekomm’s zwar selbst nicht so recht auf die Reihe, aber seien Sie dennoch herzlich eingeladen, mir bei Puzzlespielen und Mutmaßen zu helfen“?
Und Sie verdrehen Ihre eigenen Worte: Unten hoben Sie noch explizit auf das „priusquam te formarem“ ab, in dem zweifellos Gott der Agierende ist, und nun auf einmal soll sich da eine irgendwie „menschliche Voraussetzung“ eingeschlichen haben?
In Sachen „Exklusivvertrag“: Das kaspern Sie doch bitte mit den unzähligen Kirchen, Sekten und Grüppchen ab, die alle anderer Meinung sind. Die werden Ihnen geflissentlich was husten.
@Moritz
Na, wie schön, dass selbst Sie galliger Beinpinkler zur Abwechslung ‘mal gelacht haben. Allerdings scheint es auch ein eher anspruchsloses Publikum gewesen zu sein, wenn die schon bei „Tussi“ losprusten, einem Nickname, der bei uns väterlicherseits verständlicherweise lange Tradition hat (ich wurde selten so genannt, aber bei meinem Vater war das lange ganz normal, in Bayern neigt man zu solchen Formen). War wohl ein eher wein- und bierseliger Abend, ja? Schen-kel-klop-ferrr, höhö!
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#34   deusexmachina   04:38:59 | Montag, 17. Juli 2006
@Bernado
Wie möchten Sie denn etwas „leichter verständlich“ machen, von dem Sie selbst nur „vielleicht“ wissen, was ich meinte, hm? „Vielleicht“ möchten Sie es ja doch lieber erst einmal selbst verstehen, bevor Sie lexikalische Begiffe in Geschwurbel übersetzen?
Ad „Lateinkenntnisse“: Soso, und was können die armen lateinischen Vokabeln dafür, dass Sie allerhand Zeugs in sie hineindichten, das sie überhaupt nicht besagen? Was hat das mit Latein zu tun? Allenfalls doch wohl mit Ihrem speziellen, theologischen Überbau – der hat aber weder mit Latein noch mit konkret dieser Textstelle etwas zu tun.
Mag ja sein, dass Sie diese Schlüsse aus irgendetwas anderem herleiten, aber DIESE Stelle gibt es NICHT her. Und übrigens gibt es für einen allmächtigen Gott (was der Ihre ja sein soll) nichts in der Art einer notwendigen Voraussetzung. KANN es nicht geben, denn wenn etwas notwendig wäre, damit er etwas anderes tun (schaffen) kann, dann WÄRE er ja nicht mehr allmächtig.
Ach ja, und zu Ihrer Bemerkung gegenüber JR-europe.org: Sobald Sie auch nur einen einzigen Beleg für Ihre überhebliche Behauptung, Ihr Gottesverständnis sei richtiger als seins, beibringen können, lasse ich mich katholisch taufen und gehe ins Kloster. Bis dahin sollten Sie allerdings mit etwas gebremstem Schaum diskutieren – Sie gehören wohl auch zu denen, die glauben, Gott hätte mit ihrer präferierten Auffassung einen Exklusivvertrag geschlossen und alle anderen Millionen und Milliarden seien dumme Würstchen?
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#84   deusexmachina   02:09:05 | Montag, 17. Juli 2006
Mein lieber RitterChristi…
…wenn ein Paul E. Rondeau kräftig gegen Homosexualiutät vom Leder zieht, ist das auch nichts wesentlich anderes, als wenn ein Institoris oder Bruder Theophil ihr EInlassungen dazu abgeben. Der Mann ist „senior vice president of the Alliance For Marriage“ einer Organisation, die sich ausdrücklich gegen Homosexualität wendet, was erwarten Sie da? Der schwatzt halt so, wie es seiner Sache nützt, und homophobe Fundis rund um den Erdball stürzen sich johelnd daruf, weil einer von ihnen das schreibt, was sie alle so gerne lesen wollen.
Dabei geht diese noble Organisation dieselben krummen Wege wie kreuz.net: Wenn es gegen die bösen Schwulen geht, paktiert man auch schon ‘mal mit dem sonstigen Erzfeind www.southernvoice.com/…/national/writer.cfm.
Sie wollen doch wohl dieses wirre Geschreibsel nicht ernstlich als einen BELEG für irgendwas ausgeben? Nein, für so dumm halte ich Sie nicht. Was genau wollten Sie mit dem Link also bezwecken? Außer auf die so überhaupt nicht überraschende Tatsache zu verweisen, dass homophobe Leute – inklusive „Marketingexperten“ – homophobes Zeug schreiben?
Redaktion benachrichtigen Lebensfeindliche Sozialisten im Schlepptau
#50   deusexmachina   01:40:06 | Montag, 17. Juli 2006
Öhm, Benedikt…
…gibt’s die Argumentation vielleicht auch noch in einer Ausgabe ohne Kartenhauslogik?
Erst stellen Sie die Behauptung auf, „Unter Umständen, vielleicht sogar häufig sind sie schuldiger an der Abtreibung als die Frau.“, wobei Sie selbst Ihrer Sache so wenig sicher sind, dass Sie vage von „unter Umständen“ und „vielleicht(!) sogar häufig“ sprechen… und im 2. Absatz beziehen Sie sich auf diese schwammigen Mutmaßungen schon so, dass sie Ihre Argumentation stützen können sollen?
Ähm. Nö.
Es gibt exakt 4 mögliche Konstellationen. Es sei M=Mann und F=Frau sowie A=Wunsch auf Abtreibung (wenn wir von „weiß nicht“ ‘mal absehen):
1. MA + FA
2. M!A + FA
3. MA + F!A
4. M!A + F!A
Sie kaprizieren sich auf Nr. 3 und mutmaßen, dass diese einen bedeutenden Anteil haben könnte. Darüberhinaus sprechen Sie direkt von „drängen“, so, als ob es nicht auch weniger opressive Möglichkeiten bzw. Handhabe gäbe.
Aber wissen Sie, warum 3. Ihnen überhaupt auffällt? Weil Sie von den anderen keine Notiz nehmen. Bei 1 gibt’s Kinderlein, von 4 erfahren Sie vermutlich nie etwas, 3 führen Sie als herausragend an… und 2? Tja, das ist der Witz an der Geschichte: Von 2 erfahren selbst die beteiligten Väter oft nichts. Denn es gibt eine ganze Menge Frauen, die diese Entscheidung alleine fällen, BESONDERS dann, wenn sie annehmen können, dass der Vater das Kind behalten will. Das ist eine Form von „Drängen“, die der männlichen spöttisch die Zunge zeigt – Fakten schaffen.
Und, ja, DAS IST „Macht“.
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#144   deusexmachina   01:23:32 | Montag, 17. Juli 2006
Was für ein putziger Dialog…
Benedikt: „Was für ein Glück, dass die NPD-Parlamentarier allesamt nicht mit großem Verstand gesegnet sind“
Malachias: „Dafür aber (zumindest die „echten“) mit einem umso größeren Herzen für Deutschland! Und das ist es, was letzten Endes zählt!“
Jau, Malachias, fassen wir das zu einem „Doof, aber lieb“ zusammen, hm?
Wobei ich die brauenen Äpfel & Co. eher nicht so lieb finde, aber wenn Ihre gloriosen historischen Einlassungen typisch sind (und da ich mich schon häufiger ‘mal mit braunem Gelichter herumgeschlagen habe: das sind sie), dann dafür um so reichlicher „doof“.
Sie wissen gar nicht, wovon Sie da schwatzen, sorry. Es ist nicht einmal besonders intelligent verpackt, Sie haben noch eine Menge an NPD-Schulung nachzuholen (Geschulte Kader Ihrers Lagers sind da besser drauf und lassen sich nicht ganz so leicht bei offenkundigem Dummfug erwischen. Ich hatte ‘mal das Vergnügen mit einem Ihrer Landesvorsitzenden – da fehlt Ihnen aber noch ‘ne Menge an Drill, bis Sie sich ähnlich geschickt herumwinden können).
Vielleicht sollten Sie aber auch ‘mal „Mein Kampf“ nicht nur als Regalzierde direkt neben der Adler-Stauette stehen haben, sondern auch tatsächlich LESEN, trotz des Dilettanten-Stils… dann würden Sie merken, WER da schon Jahre vor der Machtergreifung die Kriegspläne schmiedete. Ist ja armselig, Ihre Wissensarmut.
Redaktion benachrichtigen Lebensfeindliche Sozialisten im Schlepptau
#35   deusexmachina   11:56:13 | Sonntag, 16. Juli 2006
@Rosalinde
Ihrer Beobachtung über die vorherrschende Qualität der hiesigen Argumentation kann ich nur beipflichten. Es ist ja auch kein Zufall, dass sich in Diskussionen wie diesen die fundamentalistischen Betonköpfe ein Stelldichein geben, während die fähigeren Diskutanten des katholischen Lagers – die es natürlich auch im Katholizismus und sogar bei kreuz.net gibt – eher selten hier zu finden sind.
Das bevorzugte rhetorische Mittel ist hier das ad hominem, die bevorzugte Beweismethode nicht Induktion oder Deduktion, sondern Spekulation, es geht nicht um Wahrheit oder Stimmigkeit, sondern um eine Art Schönheitswettbewerb, wer denn „am katholischsten“ sei, schön zu sehen übrigens an Diskussionen der Hardcores untereinander, wo man sich per gegenseitigem Häresievorwurf aus dem Ring zu drängeln versucht.
Wie armselig, wenn jemand, der sich auf argumentativer Ebene offenkundig nicht mehr zu helfen weiß, eine angebliche Autorität einfordert, die er, wenn sie denn – themebezogen – tatsächlich hätte, nicht per Angabe, sondern durch wissende und geschickte Argumentation hätte belegen können. Nebenbei macht natürlich eine – wie immer geartete – „Lehrbefugnis“ für Thema X nicht die geringste Aussage über Kenntnisse in Bereich Y. Da scheint jemandem ein Titelchen zu Kopf gestiegen zu sein.
Wenn ich mich in diesen Aussagen lediglich auf das Diskussionsniveau und nicht auf das eigentliche Thema beziehe, hat das einen simplen Grund: Ich stimme Ihnen zu, was sollte ich da noch nachdoppeln?
Redaktion benachrichtigen Ein würdeloser, nackter Affe
#31   deusexmachina   11:39:00 | Sonntag, 16. Juli 2006
@Bernado
Wissen Sie, ich bin sogar sicher ein „Amateurexeget“, aber das ist dann immer noch besser als ein „Amateurdiskutant“, wie Sie es sind. Man macht es sich nämlich zu leicht, wenn man, so wie Sie, dem Gegenüber Aussagen unterschiebt, die er so nie getätigt hat. Sie möchten mir doch bitte zeigen, wo ich von einer Vorbestimmung „vor aller Zeit“ gesprochen hätte. Denn auch DAS gäbe diese Zitatstelle gar nicht her. Der genaue Zeitpunkt ist dort nicht definiert, es wird lediglich gesagt, dass Gott Jeremia „erkannt“ hätte, bevor sich irgendetwas im Mutterleib abspielte, also VOR der Befruchtung, die bekanntlich dort stattfindet. Alles andere wäre nur wieder pure Behauptung, was Ihre präferierte Art der Exegese zu sein scheint. Ich halte mich dann doch lieber an das, was dort auch STEHT, wohlgemerkt AUCH IN DER VULGATA STEHT – wie Sie aus zweimaligem „bevor“ (priusquam, antequam) ein „von – bis“ herausbasteln, können Sie ja ‘mal erläutern. Es handelt sich übrigens wohl um eine rhetorische Betonungs-Verdoppelung.
Da steht:
Erkennen < Befruchtung UND
Heiligung < Geburt
Sie stricken daraus:
Befruchtung < Bestimmung < Geburt
Und, wohlgemerkt, hier ist speziell von Jeremia die Rede – über den Normalsterblichen sagt das nichts. Man könnte allerdings mit gewisser Plausibilität argumentieren, dass, wenn Gott das mit jedem Menschen so machen würde, es nicht der expliziten Erwähnung bedürfte, so dass diese Hervorhebung sogar eher darauf hinzudeuten könnte, dass dies UNtypisch sei.
Redaktion benachrichtigen Gegeben und ausgegeben
#10   deusexmachina   01:02:04 | Sonntag, 16. Juli 2006
Noch ‘was vergessen
gucken Sie ‘mal, da melde ich mich extra für Sie nochmal um)
@Sulpi
Ich musste mir gerade noch einen roten Stift holen, um in meinen Kalender zu notieren: „Er hat mich ‘lieber’ genannt!“. Nun nehme ich zwar an, dass Ihnen das eher so ‘rausgerutscht ist, aber es soll ja nicht heißen, ich hätte diese wohltuende Abwechslung zu den üblichen Rohheiten dieses Forums nicht wohlwollend bemerkt. Way to go, Sulpi, way to go!
@QUIS UT DEUS
Mehrerlei:
1. Schreien ist unfein, erst recht den eigenen Namen. Ist das eigentlich die altrömische Fassung von „Who’s your daddy?“
2. Wenn Sie schon – vermittels Nickname – so fragen, da fielen mir schon neulich die unsterblichen Ghostbusters ein – Sie erinnern sich? Die köstliche Komödie aus den 80ern? Und daraus das wundervolle Zitat:
„Ray, wenn Dich jemand fragt: ‘Bist Du ein Gott?’, dann sagst Du… ‘JA’!!!“
3. So ein Nick wie „Antichrist_Superstar“ wäre einfach nichts für mich. Zu satanisch, nicht mein Ding. Mein „Demon“ ist ja kein Böser, gucken Sie ‘mal upload.wikimedia.org/…DeLuxe_southpark.gif. Ein Knuffeldämon :O)
4. Sie haben jetzt, in diesem Thread, mit allen meinen kreuz.net-Identitäten Bekanntschaft gemacht. Es genügt, wenn Sie bis zwei zählen können.
Und noch ein Nachtrag: Es muss natürlich Celtae heißen. Mea culpa maxima dolorosa pippilotta viktualia rollgardina pfefferminz.
(Ja, ich habe gerade gute Laune.)
Redaktion benachrichtigen Ein würdeloser, nackter Affe
#15   deusexmachina   07:41:09 | Samstag, 15. Juli 2006
@Moritz
Anders gesagt, Sie geben mir zähneknirschen Recht dahingehend, dass keineswegs eine Heiligung eines Embryos stattfand, und dass das (Teil-)Zitat sinnentstellend war und dementsprechen falsch ausgelegt wurde?
Dankeschön.
Der Rest Ihrer Einlassung ist redundant und tut – wie so oft bei Ihnen – nichts zur Sache. „Verschiedengeschlechtlichkeit“ ist hier nicht das Thema.
Redaktion benachrichtigen Wir können nicht tatenlos sitzen und zuschauen
#46   deusexmachina   07:37:30 | Samstag, 15. Juli 2006
@Maria444
„ich unterstütze in keinem fall eine diskriminierende politik oder feindliche einstellung gegenüber homosexuellen.“
Das tun Sie aber in dem Moment, in dem Sie HS als therapiebedürftige Krankheit darstellen.
„ich fühle mich nur verpflichtet aufzuzeigen, dass homosexuelle orientierung von jedem gesunden psychischen haushalt abweicht.“
Und warum fühlen Sie sich „verpflichtet“? Was würden Sie davon halten, wenn Kreti und Pleti sich „verpflichtet“ fühlten, von der angeblichen Krankhaftigkeit Ihrer sexuellen Ausrichtung und Vorlieben zu schwadronieren?
„der mensch wird an sich heterosexuell geboren“
Da sind Sie aber erheblich weiter (zurück?) als die Wissenschaft, die sich noch immer herzlich über die Ursachen streitet.
In Ihrer Einlassung übersehen Sie, dass Fortpflanzung von der Natur zwar zwar generell, aber nicht individuell verlangt wird. Das Tierreich ist voller Beispiele, bei denen sich nur einzelne Individuen einer Art fortpflanzen. Offenbar hat die Natur auch für sich nicht Fortpflanzende eine Verwendung. Beim Menschen z.B. als Priester (hm… „natürlich“?) ;O)
„wobei man einfach nicht ausser acht lassen darf, dass es erfolgreiche behandlungsmethoden gibt, die solche menschen in ein besseres leben führen können.“
Diese „erfolgreichen Behandlungsmethoden“ stehen in einem äußerst grottigen Ruf. Beantworten Sie die Frage, ob Sie glauben, man könne Ihre Heterosexualität „wegbehandeln“ und fällen Sie so Ihr eigenes Urteil über die Brauchbarkeit von Anti-Homo-Therapien.
Redaktion benachrichtigen Ein würdeloser, nackter Affe
#13   deusexmachina   07:22:38 | Samstag, 15. Juli 2006
@PegasusNbW
Eine vordergründig gute Replik. Sehen wir einmal von der Tatsache ab, dass Bibelverse für Nichtchristen alles andere als maßgeblich sind, und unterwerfen uns zum Zwecke des Disputs der christlichen Lehre.
Dann würde es aber zum guten Stil gehören, möglichst sinnerhaltend zu zitieren und nicht einfach den Teil wegzuschneiden, der einem nicht ins Konzept passt. Zitat nach Elberfelder Bibel:
„Ehe ich dich im Mutterschoß bildete, habe ich dich erkannt, und ehe du aus dem Mutterleib hervorkamst, habe ich dich geheiligt: zum Propheten für die Nationen habe ich dich eingesetzt.“
(Der von Ihnen weggelassene Teil ist von mir hervorgehoben. Einheitsübersetzung: „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte“)
Bedeutet: Die „Heiligung“ fand nicht am Embryo, sondern vorher statt; die zitierte Passage macht überhaupt keine Aussage über die Segnungsfähigkeit eines Embryos. Im Gegenteil, Sinn der Passage ist es ja, zu betonen, dass Gott Jeremia vorbestimmt habe, noch bevor irgendetwas von ihm physisch existierte.
Ihre Auslegung auf der Basis des verstümmelten Zitats würde diese Aussage reduzieren darauf, Gott hätte einen bereits im Werden befindlichen Menschen ausgesucht und dann halt eine Vorbestimmung „draufgelegt“. Die Betonung liegt aber darauf, dass Gott etwas tut, was eben nur Gott tun kann: Einen Menschen bestimmen und „erkennen“, während er noch als rein geistiges und unbewusstes Wesen „bei Gott“ ist. Ihre (Teil-)Lesart macht Gott und sein Handeln kleiner, als die Bibel sie darstellt.
Redaktion benachrichtigen Blick auf den weiblichen Unterleib
#50   deusexmachina   20:31:56 | Freitag, 14. Juli 2006
@methobelix
Wissen Sie, der Witz ist ja der: Kein Mensch zwingt diese Herren Katholiken oder deren werte Gattinen, etwas einzunehmen, was sie nicht wollen. Warum auch? Es steht jedem frei. Aber (und ich gestehe, dass ich das als „typisch katholisch“ wahrnehme, obwohl ich damit so manchem vernünftigen Katholiken sicher Unrecht tue) das reicht denen ja nicht, nein, wenn DIE sowas nicht wollen, soll es gefälligst auch kein ANDERER tun! Und *schwups* tummelt man sich wieder da, wo man sich – mindestens auf kreuz.net – am liebsten suhlt, nämlich in anderer Leute Betten. Was übrigens auch eine verdammt beredte Aussage über die Beschaffenheit des eigenen ist.
@DieFidele
(Mögliche) Nebenwirkungen hat jedes Medikament, selbst Hustentropfen. Wie immer ist es eine Frage der Abwägung, und in diesem Falle keineswegs nur „Verhütung vs. Gesundheit“, denn die Pille hat ja auf den weiblichen Hormonhaushalt eine deutlich stabilisierende Wirkung. Von diesen POSITIVEN Nebenwirkungen sagen Sie nichts?
@Theo
Konkret an welche „bissige Bemerkung“ hatten Sie denn so gedacht? Irgendetwas in der Hinsicht, wie ich es hinbekomme, dass ein junges, hübsches und blitzgescheites Mädel sich mit einem wie mir abgibt?
Meistens höre ich in der Hinsicht eher positive Kommentare… ;O)
@Moritz
Ich finde es berückend, wie Sie Ihr verlogenes Schandmaul jetzt noch auf meine Ihnen unbekannte Partnerin ausdehnen („hirnamputiert“). In realitas hätten Sie dafür – reflexmäßig – eine nicht zwingend rein verbale Antwort kassiert.
Redaktion benachrichtigen Blick auf den weiblichen Unterleib
#36   deusexmachina   18:07:35 | Freitag, 14. Juli 2006
@Beobachterin
Wenn Sie, bevor Sie losgeifern, das auch ‘mal lesen würden, worüber Sie sich so aufzwiebeln, dann hätten Sie mitbekommen, dass es meine Partnerin war, die mir davon berichtete, und ich selbst sehr erstaunt war (Menstruationsbeschwerden sind sonst eher nicht so mein Thema). Es ist also wohl kaum so, dass ich da groß ‘was zu „raten“ hätte. Die Dame ist erwachsen genug und würde sich jedenfalls nicht zu so ignoranten Einlassungen wie Ihren hergeben.
Mag ja sein, dass Sie eine derjenigen sind (obwohl ich angesichts Ihrer Einlassungen nicht selten zweifele, ob Sie tatsächlich des Geschlechts sind, das Ihr Nickname vorgaukelt), die das Glück haben, mit den „Tagen“ keine Probleme zu haben, mag auch sein, dass Sie eine masochistische Ader haben – ich für meinen Teil habe die Pille erstmalig sogar nicht als Verhütungsmittel, sondern als Linderung bösartigster Gebärmutterverkrampfungen bei einer Freundin kennengelernt.
Sie können von mir aus post- und prämenstruelles Syndrom 24/7 haben, aber es gibt x Millionen, wenn nicht Milliarden Frauen, die froh und dankbar wären, sie könnten sich dieser Problematik endlich entledigen.
Was die Vermutung der Geschäftemacherei angeht: Rechnen Sie ‘mal die Einnahmen von Carefree & Co. dagegen, die dann für alle diese Frauen ersatzlos wegfielen.
@Theo
Und was machen Sie mit Ihrem gedanklichen Kartenhaus, wenn ich Ihnen sage, dass wir Kinder durchaus haben wollen, wenn sie Mitte 20 IST? Wie passt das in Ihr Märchen von den rotgrünen Kinderfeinden?
Redaktion benachrichtigen Blick auf den weiblichen Unterleib
#22   deusexmachina   16:53:45 | Freitag, 14. Juli 2006
@Moritz & DieFidele
Schnupfen und Krebs sind auch natürlich.
Da Sie offenkundig zu bequem sind, dem Link zum „Informationsdienst Wissenschaft“ zu folgen, hier der relevante Teil:
„Nur noch ein Drittel aller Frauen wünscht sich uneingeschränkt die Monatsblutung […] Die Gründe für die Ablehnung der Blutung sind einerseits in der relativen Häufigkeit der Menstruation, andererseits in dem Beschwerdebild während „der Tage“ zu finden. Frauen haben heutzutage mehr Monatsblutungen – rund 450 in ihrer fortpflanzungsfähigen Lebensphase zu „ertragen“ – als die früheren Generationen. Sie fangen früher mit der ersten Menstruation an und bekommen weniger Kinder. Der Missmut über die „Tage“ begründet sich aber hauptsächlich in den typischen Beschwerden, wie starke Blutungen, Schmerzen und dem so genannten prämenstruellen Syndrom mit Übelkeit, Migräne, Gereiztheit und Wassereinlagerung.
Viele Grunderkrankungen verschlechtern sich während der Monatsblutung. Dazu zählen Epilepsie (Krampfanfälle), Multiple Sklerose (Nervenleiden), Depressionen, Migräne, Asthma, Anämie (Blutarmut) und Herpesbläschen.
[…] Die Pille in bestimmter Zusammensetzung – jede Pille einer Packung hat gleiche Anteile von Östrogenen und Gestagenen – eignet sich, die Menstruation über mehrere Monate (Langzeitzyklus) oder Jahre (Langzeiteinnahme) auszusetzen. Dieses Vorgehen hat nach bisherigen Kenntnissen keine Nachteile, insbesondere besteht Fruchtbarkeit wie vorher nach Absetzen der Pille.“
SIE wissen das NATÜRLICH besser
Redaktion benachrichtigen Wir können nicht tatenlos sitzen und zuschauen
#41   deusexmachina   16:43:44 | Freitag, 14. Juli 2006
@Moritz
Der „DönerDeLuxe“ ist eine neue Dönerbude 100m die Fußgängerzone ‘runter hier bei uns in Wiesbaden. Ja, ich musste auch grinsen.
Und dass ich bei Ihrem Fake-Account an eine der bekanntesten und dreistesten Fälschungen der Wissenschaftsgeschichte denken musste, ist natürlich purer Zufall. Im Gegensatz zu Ihnen musste ich dafür allerdings nicht googlen – Archäologie und Päläanthropologie ist mein Steckenpferd, seit ich 8 war.
Bleiben Sie ‘mal lieber bei Ihren wundersamen, schmerzfrei gebärenden Katzen und anderen Fabelwesen.
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#40   deusexmachina   05:25:29 | Freitag, 14. Juli 2006
@Sozialkatholisch – Falls es Sie tröstet…
…ich halte Sie nicht für einen Antisemiten. Nach allem, was ich hier von Ihnen lesen konnte, zählen Sie deutlich zu den Vernünftigeren hier. Es muss allerdings klar sein, dass jede Parteinahme in diesem Konflikt, egal, für welche Seite, emotional aufgeladene Widerweorte der Parteigänger der anderen Seite nach sich zieht.
Genau das ist die Crux in Sachen „Israel“: Kein Mensch kann mehr behaupten, den Durchblick zu haben, irgendwie sind alle und jeder schuld. Sie haben Recht insofern, als Kassam-Raketen große Knallkörper sind. Sie haben NICHT Recht insofern, als dass man die gezielte, grenzübergreifende Ermordung auch mit „Spielzeug“ hinnehmen müsste. Stellen Sie sich doch ‘mal vor, sowas geschähe an der deutsch-polnischen Grenze – was wäre DA wohl los, hm? „Nur 10 Tote, naja, egal, Beileidschreiben an die Hinterbliebenen, fertig“? Wohl kaum.
Den Israelis liegen die Nerven blank – kein Wunder. Sie haben das Gefühl und stehen unter dem Druck, etwas TUN zu müssen, IRGENDETWAS, und sei es das Falsche, aber Hauptsache, man TUT etwas. Das ist nicht logisch, aber nachvollziehbar. Man musste damit rechnen, insbesondere, da sich Israel zu Recht etwas auf die Qualität seines Militärs einbildet. So einen Nachbarn darf man – im ureigensten Interesse – nicht tödlich provozieren. Und zivilisierte Staaten tun das auch sowieso nicht.
Den religiösen Bezug mit dem Messias lassen wir aber bitte ‘mal besser, hm? Solche Hybris gegenüber der „Schwesterreligion“ steht Ihnen nicht gut.
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#24   deusexmachina   05:09:45 | Freitag, 14. Juli 2006
Ich würde…
von metaphysischen oder biologischen erklärungen zur krankhaftigkeit von Katholizismus weggehen, denn dies treibt immer in die enge.
was aber sehr wohl zu belegen ist, ist die psychische auffälligkeit katholischer menschen. eine vielzahl an studien belegt, dass Katholiken meistens ein gestörtes verhältnis zur Realität, traumatische erlebnisse durchleben mussten und/oder zumindest ein gehemmtes und verklemmtes gegenwärtiges beziehungsleben führen.
sie weisen meist eine unerklärte angst vor der eigenen Sexualität und der Realität auf, oft sogar ekel oder komplette ablehnung. oft treten auch identitätsstörungen in bezug auf ihr eigenes geschlecht auf, in form von problemen ihr mann/oder frau- sein anzunehmen, bis hin zur völligen Asexualität.
in so fern ist es zwar absolut falsch diese menschen anzufeinden oder gar zu diskriminieren, aber auf jeden fall sollten Katholiken so wie alle anderen menschen mit neurotischen störungen, der eigenen gesundheit und lebensqualität zu liebe in therapeutische behandlung gehen. was auch der gut gemeinte rat der von Nichtkatholiken wäre, der immer wieder falsch ausgelegt wird.
Der vorhergehende Text ist natürlich in dieser Form nicht ernst gemeint, jedenfalls ganz sicher nicht pauschal ALLEN oder den meisten Katholiken gegenüber (bei manchen der hiesigen Gestalten bin ich mir nicht so soicher), zeigt aber hoffentlich sehr plastisch die Absurdität seiner – leider wohl ernst gemeinten – Vorlage. Die zahlreichen Fehler habe ich mit übernommen.
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#2   deusexmachina   19:31:41 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Ganz schön gruselig
…was manche da so reinschreiben.
Enrico Jolie, Braunau 13.7.2006, 19:05 Uhr:
„kreuz.net steht über dem Papst“
(Ja, das hätten die wohl gerne)
Gerd Metzger Ansbach 13.7.2006, 19:24 Uhr
„Wir schwören Dir ewige Treue!“
(Nanu? Das klingt weniger nach Katholizismus als nach… na, man weiß schon… und überhaupt: Das ist nur der STELLVERTRETER, Leute!)
Und das alles, damit irgendeine Schreibkraft im Vatikan das dann ‘mal durchwuseln darf. Nun ja.
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#81   deusexmachina   18:11:48 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Stimme aus dem Tradiland
In der Tat gibt jetzt einen WP-Eintrag. Den gab es zur Zeit des Erscheinens dieses Artikels noch nicht, und er ist auch nicht von mir. Wenn kreuz.net über WP „berichtet“, dann eben auch umgegekehrt – fair, oder? Obwohl ich nach wie vor meine, dass kreuz.net das Relevanzkriterium nicht erfüllt.
„Da die Artikel auf kreuz.net höchst unterschiedlich sind, ist eine generelles backlisting auf alle Fälle ein Machtmißbrauch.“
Das ist Unsinn. Die Hetze auf kreuz.net hat System, die entsprechenden Artikel sind keine Ausrutscher, sondern bilden die Kerninhalte, wie man unschwer aus deren schierer Masse erkennen kann. Und selbst, wenn Sie Recht hätten, würde das Tolerieren einzelnen, eindeutig schmähender, wenn nicht gar volksverhetzender, Artikel eine Verlinkung verbieten.
„IM ÜBRIGEN: KÖNNTEN SIE IHRE STÄNDIGEN LÜGENHAFTEN MANIPULATIONEN AN DEM WIKIPEDIA-ARTIKEL ÜBER KREUZ.NET UNTERLASSEN?!?!!“
Statt hier herumzuschreien, beteiligen Sie sich doch lieber an der dort von mir eröffneten Diskussion. Ich rate Ihnen übrigens von einem Edit-War ab – die Admins reagieren recht säuerlich auf ständig von anonymen IPs vorgenommenem Vandalismus.
Sie können dort gerne sachliche(!) Kritik vorbringen und begründen, was Sie für „Lügen“ halten. Aber Sie trauen sich vermutlich, nach allem, was ich von Ihnen gelesen habe, nicht, auf neutralem Boden statt unter der huldvollen Hand der hiesigen Admins zu diskutieren. Feigheit hat vielleicht keinen Namen – aber scheinbar eine Stimme.
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#76   deusexmachina   17:24:09 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
„Diesbezüglich gibt der Artikel nichts her. Vielmehr möchte man anderen eine Meinungsänderung abverlangen.“
Andere ihres Seins wegen zu verurteilen, ist keine „Meinung“, werter Benedikt – es ist ein Verbrechen. Die vielgerühmte Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen bekanntlich in den Rechten anderer – es gibt kein „Recht auf die Herabwürdigung anderer“, und erst recht gibt es kein Recht darauf, anderen ihre staatsbürgerlichen, vom GG garantierten, Rechte streitig zu machen bzw. sie an der Erlangung und Sicherstellung dieser Rechte zu hindern.
Eine solche „Meinung“ ist keine.
Was soll das überhaupt für eine „Meinung“s ein, die sich ausschließlich darauf kapriziert, was ANDERE gefälligst zu tun und zu lassen haben? Eine solche „Meinung“ steht der RKK gar nicht zu, jedenfalls nicht öffentlich. Sie würden mir ja auch nicht gestatten wollen, meine „Meinung“ darüber, wie Sie mit Ihrer Partnerin zu verkehren haben und was für ein Scheusal Sie sind, wenn Sie es nicht tun, ad nauseam in der Öffentlichkeit zu verkünden. Sie würden sich gegen so etwas zur Wehr setzen, und völlig zu Recht. Und Sie würden sich zu Recht herzlich bedanken, wenn ich Einfluss auf die Politik zu nehmen versuchte, dahingehend, dass die Ehe von Katholiken untereinander verboten wird, dass Katholiken keine Kinder adoptieren dürfen etc. (ich spreche hier, wohlgemerkt, nur von den „theologischen“ Begründungen gegen diese Unterfangen).
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#55   deusexmachina   14:54:05 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt – Sie drücken sich
…um eine klare Antwort herum.
WIE lautet Ihre Antwort auf meine Frage, welches mandat die RKK dazu hat, sich über die Lebensweise von Nichtkatholiken abfällig zu äußern, bzw. sich auf dem Wege der Lobbyarbeit in deren Leben hineinzudrängeln?
Nennen Sie einen GRUND, eine BERECHTIGUNG.
„Die oben beschriebene Aktion richtet sich in keiner Weise auf die Durchsetzung EIGENER Rechte.“
Aber selbstverständlich. Z.B. das Recht, nicht ständig beschimpft zu werden, hm?
„Sie lernen es nie. Die Kirche kann niemandem Vorschriften machen, der nicht auf sie hören will.“
Bendikt, nun stellen Sie sich doch bitte nicht dumm. Die Existenz der Lobbies ist Ihnen so gut bekannt wie mir – und diese Lobbies existieren, UM dort verbindlich handeln zu können, wo man es ohne sie NICHT könnte. Das ist der SINN der Sache. Wollen Sie ernstlich behaupten, es gäbe keine Einflussnahme der Kirche(n) auf die Politiker? Und damit auf die Gesetzgebung?
„Kein Mensch zwingt einen Homosexuellen, darauf zu hören oder danach zu leben. Es ist sehr bezeichnend, dass trotzdem von HS so ein Anspruch angenommen wird.“
So ein Käse. Der §175 z.B. wurde lange von der RKK verteidigt – er HAT Menschen GEZWUNGEN. Öffnen Sie doch bitte ‘mal BEIDE Augen!
„Was glauben Sie, was es in Deutschland für Lobbyisten gibt, die Ihnen wirklich das Leben schwer machen. Gucken Sie sich nur mal die „Gesundheitsreform“ an.“
Meinen Sie wirklich, irrelevante Ablenkungsmanöver wären hier das Mittel der Wahl?
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#9   deusexmachina   14:31:40 | Donnerstag, 13. Juli 2006
„mongoloid“
…ist ein Begriff, den man heute nicht mehr verwendet, aus Gründen, die eigentlich jedem ersichtlich sein sollte.
Das Krankheitsbild heißt „Down-Syndrom“ oder auch „Trisomie 21“. Aber wer mit unpassenden und peinlichen Holocaustbezügen um sich wirft, von dem darf man soviel Anstand des Ausdrucks vermutlich nicht erwarten.
Inhaltlich ist mir dieser Murks von einem Artikel keinen weiteren Kommentar wert. „Volksgerichtshof“, na klar…
Und da wundern sich die Schreiberlinge hier, dass Wikipedia nichts mit ihnen zu tun haben will?
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#86   deusexmachina   19:40:10 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Malachias
Ich schätze nur einfach präzise Ausdrucksweise, und das ganz besonders bei Menschen, die sich so gerne als „ganz besonders deutsch“ präsentieren, aber erhebliche Mängel in der Beherrschung der eigenen Muttersprache offenbaren.
Sie sagten, Sie seien „nichts weniger als“. Gemeint hatten Sie, nehme ich an, „nichts Geringeres als“. Das ist aber nicht synonym, sondern nahezu antithetisch: „Nichts weniger als“ ist eine blumige Umschreibung für „nichts, auf keinen Fall“ oder auch „alles, nur das nicht“.
Denken Sie’s ‘mal logisch durch: Das einzige, was nichts „weniger“ hat hat, ist… nichts.
@Moritz
Ja, ich weiß, war zu hoch für Sie. Jenseits von Pejorativen haben Sie’s nicht so mit dem Sprachlichen. Sogar zum ordentlichen Lästern fehlt’s bei Ihnen.
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#81   deusexmachina   19:04:05 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Malachias – Endlich glaube ich Ihnen ‘mal ‘was!
Zitat:
„Ich bin kein „Pastoralreferentenversteher“, sondern nichts weniger als ein (kath.) Diplomtheologe!“
Glaube ich sofort. Nichts sind Sie weniger als das. ^-^
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#51   deusexmachina   18:57:07 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Was kann die Wikipedia dafür, wenn Sie nicht dazu in der Lage sind, den „Back-Button“ Ihres Browsers zu finden? Da hätte dann nämlich jedes einzelne, von Ihnen eingegebene Wort gestanden… von wegen „ersatzlos vernichtet“. Wohl eher „ersatzlos veschusselt“, von Ihnen nämlich – aber schuld sind natürlich immer andere, selbst an der eigenen Unfähigkeit.
Zudem sollte jeder gelernt haben, längere Texte grundsätzlich in einem Texteditor zu schreiben und erst am Ende in das Eingabefeld des Webbrowsers zu übertragen. Wikipedia kann viel, aber denken sollten Sie schon selber.
Und was haben „Katholiken“ mit Ihrer technischen Inkompetenz zu tun? Sollen / dürfen Katholiken jetzt alles nicht, bei dem Sie sich dumm anstellen?
Mann, Mann, Mann…
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#12   deusexmachina   16:37:08 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Benedikt
Das Vorschautool ist eigentlich ziemlich klasse (nicht gerade neu, aber trotzdem gut) – wenn es bei Ihnen „hakt“, dann hat das mit Ihrer online-Verbindung nichts zu tun, da während des Tippens keinerlei Daten übertragen werden. Die Vorschau ist komplett über JavaScript realisiert, das läuft einzig auf Ihrem Rechner, unabhängig vom Server.
Zwei Möglichkeiten:
a) Lahmer Rechner (die von kreuz.net verwendete Implemenmtation ist sehr, sehr umständlich und rechenintensiv – mit Codeoptimierung haben die’s hier nicht so)
b) Lahmer Browser (Firefox kommt mit der Vorschau bestens zurecht, aber z.B. ältere Operas waren notorisch langsam bei sowas).
Zum Thema: Ja, da scheinen die Aktivisten tatsächlich den Falschen angekekst zu haben; wobei ich davon ausgehe, dass die das ganz einfach nicht wussten und ihre Auffassung von DEN Teilen „katholischer“ Aussagen abgeleitet haben, die ihnen gerne um die Ohren geschlagen werden. Das sind halt dann nicht die vernünftigen, sondern die schrillen wie bei kreuz.net.
Ad „Intoleranz“: Sie hätten Recht… WENN sich der Protest dagegen gerichtet hätte, wie Katholiken die EIGENEN Familien sehen. Aber darum geht es nicht, sondern darum, was nach AUSSEN hin gepredigt bzw. verurteilt wird. Sonst wäre das den Homosexuellen nämlich herzlich egal, allenfalls den stetig weniger werdenden Katholiken unter ihnen nicht.
Wer, glauben Sie, wettert IM SCHNITT mehr über den anderen? Katholiken über Schwule – oder umgekehrt?
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#42   deusexmachina   15:16:20 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Der Hinweis auf meine „Zensurtätigkeiten“ stammte allerdings von mir selbst www.kreuz.net/…ticle.3504-page.html gestern Abend und war möglicherweise der Anlass dieses Artikels (ansonsten wäre es schon ein verblüffender Zuffal, nicht?).
Es handelt sich allerdings nicht um „Zensur“ – grundsätzlich kann JEDER bei wikipedia ändern. Zensur ist von „oben“, ist immer hierarchisch. Das könnte man allenfalls über die Linksperre, die FritzG (der, im Gegensatz zu mir, wikipedia-Admin ist) sagen, aber bei über 200 deutschen Admins (und darunter sicher auch Katholiken) wäre diese Begriffswahl reichlich grotesk…
Ansonsten muss ich zu Ihren Einlassungen sagen, dass Sie hier ziemlich die Maske fallen lassen: Es kann und darf also nur eine Wahrheit geben, und die bestimmen natürlich am besten Sie oder solche, die Sie für kompetent erklären. Diskurs, Auseinandersetzung, Lernen, Weiterentwicklung… alles modernistisches Geschwätz, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder seine Meinung sagen dürfte?
Die ganze Absurdität Ihrer Aussagen erschließt sich in dem Moment, in dem Sie ‘mal realisieren, dass Ihre eigenen Ansichten ebenfalls „Meinungen“ sind, und Sie es der garantierten Meinungsfreiheit zu verdanken haben, dass Sie sie äußern dürfen.
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#26   deusexmachina   12:42:49 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Catholicus
Ein interessantes Projekt, das Sie da haben (kathpedia). Ich hätte da allerdings einen Vorschlag, sofern das technisch durchführbar ist (kenne jetzt die interne wiki-engine nicht so genau):
Wenn man bei kathpedia etwas nachschlägt, fallen sofort die vielen roten (lies: nicht mit Inhalt gefüllten) Links auf. Das nimmt viel vom „wiki-Erlebnis“ und lässt kathpedia recht „dünn“ erscheinen (also, im Vergleich zur „dicken“ wikipedia). Was halten Sie davon, bei solchen „Roten Links“ stattdessen auf die jeweiligen wikipedia-Artkel zu verweisen (in einem neuen Fenster, so dass kathpedia den Leser nicht verliert)?
Bei Begriffen, die sowohl bei kathpedia als auch bei wikipedia hinterlegt sind, fände ich eine direkte Gegenüberstellung interessant, die m.E. auch in Ihrem Sinne sein müsste (von der Form her etwa so, wie bibelserver.de das mit Versionsvergleichen macht – exzellentes System).
Viel Erfolg!
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#38   deusexmachina   12:19:29 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Regina1961
So lange wir Menschen der allgewaltigen Natur auf Gedeih und Verderb ausgeliefert waren, so lange war das Leben in vielerlei Hinsicht tatsächlich nicht planbar und gab es „Schicksalsschläge“, die primär aufgrund ihrer Unwägbarkeit als solche erschienen.
Heute WISSEN wir mehr und wir KÖNNEN planen. Wir können das tun, was sich Milliarden unserer Vorfahren so oft sehnlichst gewünscht haben: Wir können „Schicksalsschläge“ vermeiden. Nicht alle, aber manche.
Selbstverständlich haben Ihre Kinder ein „Recht auf Leben“. Das haben Sie einmal so entscheiden, das ist unwiderruflich. Und doch, haben Sie sich nie gefragt, wie es wäre, wenn Sie anders entschieden hätten und später zwei gesunde Kinder gehabt hätten? Vermutlich haben Sie das. Aber es geht nicht darum, ob Ihre Kinder ein Recht auf Leben haben, sondern darum, welche Schicksalsschläge man ihnen (UND sich selbst) erspart, wenn man es denn kann.
@Burgorus
Eine Frau, die eigenverantwortlich über Abtreibung ja oder nein bestimmen kann, halte ich auch für in der Lage, sich über die möglichen Konsequenz des Post-Abortion-Syndroms im Klaren zu sein. Das ist eine Abwägung wie bei JEDER Operation.
Im übrigen ist dieses Syndrom nicht abtreibungsspezifisch, sondern wird, in sehr ähnlicher Form, auch von Frauen mit ganz natürlichen Fehlgeburten erlebt (wie ich aus der eigenen Familie weiß). Konkret wie nennt man eigentlich die psychische Verfassung einer Mutter wider Willen? „postnatal syndrome“?
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#5   deusexmachina   10:43:30 | Dienstag, 11. Juli 2006
Pappdrachentöten
Obwohl ich historisch durchaus interessiert bin, habe ich nie von einer großen Hexenjagd im frühen oder auch hohen Mittelalter gehört; soweit ich weiß, gab es die im großen Stil erst seit dem 13. Jahrhundert – insofern bin ich doch sehr erstaunt, wie dieser Artikel hier einen Irrglauben „entlarvt“, der mir so noch nie untergekommen ist.
Man gewinnt ein bisschen(?) den Eindruck, es ginge der Autorin primär nicht um historische Fakten oder Aufklärung, sondern darum, irgendwie „Recht“ zu haben und sich darüber auszulassen, was für ein arg schlimmes Unrecht man (fragt sich, wer) der armen, armen Kirche angetan hat. Wobei ich mich dann allerdings frage, warum die Ermordung von „Hexen“ nach 1500 weniger schlimm als vorher sein soll… na, die Autorin wird’s schon wisen. Oder auch nicht.
Lesen Sie morgen: Wie Jeanne d’Arc in Wahrheit von den Freimaurern getötet wurde.
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#27   deusexmachina   10:29:34 | Dienstag, 11. Juli 2006
@nu2yu
Bitte? Wo stelle ich WAS „als eine Tatsache dar“?
Meine Formulierung, die Sie ja sogar wiederholen, lautete:
„Gut möglich, sogar wahrscheinlich, dass die Mutter ihre behinderte Tochter genauso liebt wie Millionen anderer Mütter auch.“
„Gut möglich“ ist alles, was nicht unmöglich ist bzw. dem nicht massive Gründe entgegenstehen.
Und „wahrscheinlich“ ist alles in der mittleren Gegend der Gaussschen Glockenkurve; enge Verbindung zum eigenen Kind ist biologisch bedingt und zudem soziale Norm, also kann man das mit Fug und Recht als „wahrscheinlich“ bezeichnen.
Und was genau ist jetzt „unredlich“ an der Aussage, dass ich es für möglich und sogar wahrscheinlich halte, dass die Mutter sich gemäß der überwiegenden Norm verhält? Sorry, an dieser Kritik fehlt mir jedes Verständnis.
@v. Galen
Öhm, und Sie reden wie einer, der nicht ganz genau weiß, dass ich NATÜRLICH ein „Gottloser“ bin. Und das übrigens sehr gern, heißt es doch, dass ich mich bei meinen Entscheidungen nicht nach irgendwelchen hebräischen Sagen zu richten habe. Sie müssten das eigentlich kennen, denn Ihre Einstellung zur Edda oder den griechischen Heldensagen dürfte ähnlich sein.
@Moritz
Haben Sie was gesagt? Na, jedenfalls nichts Relevantes, wie eigentlich immer. Nur ‘mal wieder „ein Häufchen gesetzt“, hm? ^-^
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#21   deusexmachina   04:41:58 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Sulpicius
Es IST – ohne Zweifel – ein schweres Thema.
Es wird ein wenig einfacher dadurch, dass niemand gegen seinen Willen zu einer so folgenschweren Sache gezwungen wird (der Prozess drehte sich ja immerhin darum, dass hier jemand der freie Entscheidung beraubt wurde).
Wenn werdende Eltern beschließen, ein behindertes Kind auch zu bekommen, dann ist das das letzte Wort – sie haben so entschieden, und vorbehaltlich der Irrtümer, denen wir alle unterliegen können, wenn wir Entscheidungen unter Annahme zukünftiger Sichtweise treffen, wird es dann auch in Ordnung sein: Das Kind ist gewollt und kann damit rechnen, geliebt zu werden. Elterliche Liebe kann sehr sicher viel vom Ungemach einer Behinderung nivellieren.
Wie aber, wenn die Eltern das nicht wollen? Sei es aus egoistischen Gründen, sei es, weil sie ihrem Kind so ein Leben nicht zumuten wollen. Und dann? Ein Leben mit Behinderung ist schwer genug. Ein Leben ohne Elternliebe ist es auch. Was für eine Hölle muss das sein, wenn beides zusammentrifft?
Wohlgemerkt: Die Rechnung lautet eben NICHT: „Besser ein behindertes Leben als gar keines“ – denn damit ignoriert man, dass ja ansonsten anstelle des kranken Kindes ein gesundes leben könnte. Es geht also ganz drastisch darum, ob lieber ein krankes oder lieber ein gesundes Kind leben soll.
Und da lautet Ihre Antwort… wie?
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#19   deusexmachina   01:08:07 | Dienstag, 11. Juli 2006
Was für eine grauenvolle Heuchelei
Die versammelte kreuz.net-Meute hat also lieber ein behindertes Kind als ein gesundes. Warum? Des „Himmelreiches“ wegen. Ob besagtes Kind oder die Eltern an diesen metaphysischen Quark überhaupt glauben – ach, unwichtig, Hauptsache die Schwätzer sind’s zufrieden.
Mit schwülstigem Theologie-Geblubber täuscht man darüber weg, dass Menschen, gestützt auf angeblich biblische Vorgaben, wissentlich ein schweres Los für sich und ihr Kind in Kauf nehmen sollen (wenn’s nach dem Kläffern ginge: MÜSSEN).
@Dorothea
Sie hingegen wollen den gesunden Menschen, den die Eltern stattdessen haben könnten, nicht. Den Unterschied machen Sie an der Verschmelzung zweier Zellen fest. Etwas mager als Begründung der lebenslangen Schicksalsbeeinflussung dreier Menschen.
@Theo
Es geht nicht um „Mord“, und wenn Sie es 1000mal wiederholen.
@Burgorus
Sie wissen aber schon, dass ich Ihr „Himmelreich“ für pure Fiktion halte? Warum sollte ich es also irgendwie berücksichtigen? Warum sollten andere Nichtkatholiken das?
@Moritz
Haben Sie eigentlich einen „rote-Ohren-Fetisch“? Davon, mir besagten Satz verpassen zu können, träumen Sie wohl? ^-^
Schwätzer.
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#11   deusexmachina   17:09:17 | Montag, 10. Juli 2006
Tolle Sache!
kreuz.net, die Fanpostille derer, die außerhalb der vollen Gemeinschaft der RKK von den Häresien des Papstes schwatzen, empört sich über „Ungehorsam“ gegenüber Bischöfen – ist das jetzt Satire oder tatsächlich ernst gemeint? Horst Schlämmer empfiehlt dazu die Exkommunikation – und das im Claquerforum der Bruderschaft, die auf die Exkommunikation ihrer Leithammel seit Jahren geflissentlich gepfiffen hat.
Da fehlen einem schon irgendwie die Worte… aber lustig ist es allemal. Nur weiter so, meine Herren, ich amüsiere mich königlich.
Ach übrigens, „Graf“: Sind Sie eigentlich zur Abwechslung auch ‘mal „wider“ irgendetwas, bei dem Sie selbst etwas (an sich oder ihren Gepflogenheiten) ändern müssten, oder fordern Sie das nur ganz routiniert stets von anderen, weil Sie selbst viel zu feist und träge sind und andere gerne nach Ihrer Pfeife tanzen sähen? Von anderen kann man ja immer ganz viel fordern, nicht? Änderung der sexuellen Identität, Enthaltsamkeit, Geburten wider willen – nicht schlecht, was Sie da so ganz ohne Scham von anderen einfordern zu können glauben und selbst keinen Finger dabei rühren. „Frechheit siegt“, wie?
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#8   deusexmachina   16:58:48 | Montag, 10. Juli 2006
Dann denken Sie noch’mal nach
Angenommen, ein Ehepaar wünscht sich ein Kind. Und zwar genau (noch) eines, nicht zwei oder drei. Natürlich wünscht es sich ein gesundes Kind – man wäre ja schon sehr merkwürdig drauf, wenn man sich explizit ein krankes wünschen würde, nicht?
So, nun wird die Frau schwanger und die Untersuchung ergibt eine schwere Behinderung. Die üblichen Schreier rufen jetzt natürlich, es stünde ja vollkommen außer Frage, dass dieser Embryo gefälligst geboren zu werden habe. Die Folge ist ein behindertes Kind, das MÖGLICHERWEISE ganz gut mit seinem Leiden zurecht kommt, MÖGLICHERWEISE aber auch sein (möglicherweise kurzes) Leben lang darunter leidet – und die Eltern haben es mit ziemlicher Sicherheit nicht leicht damit (was nichts darüber aussagt, wie sehr Sie Ihr Kind später lieben werden, wenn es erst einmal da ist).
Die Alternative besteht in einer Abtreibung und, da die Eltern ja gerne ein Kind haben MÖCHTEN, einem späteren, erneuten Versuch, der mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht zu einer solchen Behinderung führt.
Betrachten wir das Endergebnis, so ist es in mancher Hinsicht identisch: Zwei Eltern, ein Kind. Der Unterschied besteht lediglich in der Gesundheit dieses Kindes. Denken Sie daran: Das gesunde Kind wird es nie geben, wenn das kranke geboren wird – die Eltern wollen nur (noch) eines.
Worin genau besteht der moralische Gewinn, bei diesen beiden Möglichkeiten für die Behinderung zu votieren? Wem hilft man damit? Wem wird etwas Gutes getan? Nun?
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#6   deusexmachina   16:23:11 | Montag, 10. Juli 2006
Ja, genau *SO* möchte kreuz.net das
Zitat „Graf“ v. Galen:
„Wenn dem so wäre, wünschte diese nicht, daß sie es abgetrieben hätte.“
Yep. Dass Sie genau das denken, möchten die Schreiberlinge von kreuz.net bewirken. Nur: Dass die Mutter das je gesagt hat oder auch nur denkt – wo steht das? Die Mutter klagt, weil sie DAMALS, als sie noch die Wahl hatte, anders entschieden hätte. Nirgendwo steht auch nur der geringste Hinweis darauf, dass die Mutter heute ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Tochter hätte. Die Klage der Mutter besagt das nicht – aber genau diese Vermischung von Dingen, die nichts miteinander zu tun haben, bezweckt kreuz.net ja.
Es wirft ein sehr, sehr seltsames Licht auf den Charakter dieser Leute, die da meinen, man würde allen Ernstes eine so nicht gewollte Situation am eigenen, lebenden Kind auslassen wollen. Umgekehrt scheinen manche nicht begreifen zu können, dass, trotz aller Elternliebe, eine vorenthaltene Wahlmöglichkeit eine ernste Beeinträchtigung der Rechte ist – und DAS ist die Grundlage des Prozesses. Will man aber nicht wahrhaben, klar.
v. Galen, es ist ein RIESENunterschied, ob eine Mutter sagt: „Ich wünschte, ich hätte Dich damals abgetrieben“, oder ob sie sagt: „Ich hätte gewollt, dass Du („Du“ hier mit der Bedeutung „mein Kind“) gesund zur Welt kommst“. Es geht nicht um dieses Individuum, um diese Person. Es geht um eine (für Mutter UND Kind) negative Eigenschaft, die man verhindern möchte.
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#25   deusexmachina   02:04:59 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi
In Anbetracht der Tatsache, dass die Weltbevölkerung exponentiell zunimmt, Städte ein x-faches an Einwohnern haber als vor einigen hundert Jahren und die Armeen sich bekriegender Staaten immer größer wurden, sind diese „größten Massenmorde“, in Relation zu den umgebenden Zahlen, allerdings „ganz normal“. Oder, weniger zynisch klingend: Der Mord an 1.000 Menschen im Mittelalter entsprach – bei ansonsten gleichen Außenbedingungen – 300.000 heute.
Mit in die Rechnung einfließen muss außerdem die zur Verfügung stehende Technik – dieselbe Menge an Skrupellosigkeit und Machtdenken kann heute wesentlich schneller und einfacher das Tausendfache an Menschen töten wie vor 1000 Jahren. Das alles besagt NICHTS über Religion, Aufklärung oder Ethik, sondern lediglich über die Anzahl der zur Verfügung stehenden und miteinbezogenen Opfer und die Effizienz der eingesetzen Methoden.
Um Ihrer Aussage Sinn und Gewicht zu verleihen, müssten Sie nachweisen, dass die Opferzahlen überproportinal zu diesen Außenfaktoren gestiegen sind – das dürfte sich als schwierig bzw. unmöglich erweisen.
Aber war ein netter Versuch ^-^
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#270   deusexmachina   01:07:38 | Samstag, 8. Juli 2006
@Malachias
Jau, die Freimaurer sind sowas von geheim, die stehen ganz geheim im Telefonbuch, haben ungeheuer geheime Websites und veranstalten ganz fürchterlich geheime Besucherabende, auf denen sie natürlich allesamt nur mit schwarzen Masken herumrennen und mit verstellter Stimme fisteln, damit sie nur um Himmelswillen niemand erkennt…
Kann es sein, dass Sie außer dem Namen genau GAR NICHTS über die Freimaurer wissen?
@MK28
Ich verstehe nicht so ganz, wie man die spürbar erkennbaren – vor allem natürlich zahlenmäßigen – Niedergangssymptome so fix am V2 festmachen kann – den Protestanten geht’s ja auch nicht besser, und die haben kein V2.
ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind, aber kennen Sie nicht diese typischen Gespräche aus der Jugend- und Studentenzeit (also des Alters, in dem die meisten ihr Weltbild ausformen)? „Glaubst Du eigentlich an Gott?“ – und die (WENN nicht direkt ein „Nein“ kommt) typische Antwort: „Ja, irgendwie schon, aber natürlich nicht so, wie die Kirche das erzählt.“ Das hat mit Liturgie etc. herzlich wenig zu tun; da ist eine Religion ganz einfach nicht in der Lage, Fragen befriedigend zu beantworten. Sagen Sie nicht, das sei vor dem V2 besser gewesen. Die Leute haben nur einfach weniger kritisch gefragt.
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#23   deusexmachina   00:53:21 | Samstag, 8. Juli 2006
Das Hohelied der wissenschaftsfreundlichen Kirche
…ist witzlos.
Ja, es ga Klöster, geistliche Gelehrte und alles das. Natürlich gab es die. Und sie waren natürlich auch die besten ihrer Zeit. Logisch.
Es gab nämlich keine anderen.
Auf die vermeintlich so tollen wissenschaftlichen Leistungen der Kirche hinzuweisen und sie so herauszustellen, ist etwa so, als preist ein Gastwirt seinen „besten Wein“ an – wenn er nur den einen hat. Da ist es dann keine Kunst, der Beste zu sein – die Frage ist allerdings, wie gut die Wissensleistungen der Kirche im Vergleich zu säkularen Bemühungen waren (über das „sind“ brauchen wir ja wohl gar nicht groß zu reden, denke ich).
In Wahrheit nahm Wissenschaft und ganz allgemein Wissen und Bildung einen sprunghaften Anstieg, als kirchliche Stellen nicht mehr das Bildungsmonopol innehatten. Bitte, wir sprechen hier immerhin von DER Kirche, die zeitweise sogar den Besitz einer BIBEL verbot; von DER Kireche, die jahrhundertelang Kommunikation in einer dem gemeinen Mann unverständlichen Sprache bevorzugte – einer Kirche, die mit allen Mittel eine Erziehung und damit Emanzipation der Massen zu verhindern suchte.
Wer da meint, Navon „mangelnde Schulbildung“ unterschieben zu können, betreibt ganz einfach Geschichtsklitterung. Aber ad hominems waren ja immer schon einfacher als argumentative Auseinandersetungen.
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#14   deusexmachina   19:11:49 | Freitag, 7. Juli 2006
@Moritz – Na gut, einen noch
(bevor ich mich meinem „Gegner“ widme)
Ich sagte bereits, dass ich an einer historischen Erörterung mit Ihnen kein Interesse habe. Es ist auch schnell erklärt, warum das so ist: Während ich kein Problem mit einer ergebnisoffenen Diskussion von Galens habe, steht für Sie das Urteil, zu dem Sie finden wollen, a priori fest. MIR ist es persönlich / emotional egal, ob der Mann ein glühender Nazi, ein monarchischer Nationalist oder ein linksliberaler Gutmensch war, ich habe da keine Aktien drin. Sie schon, für Sie geht’s um etwas, und mit solchen Leuten lohnt die Diskussion nicht, weil Ehrlichkeit voin ihnen nicht zu erwarten ist. Sie vertreten, wikipediamäßig gesprochen, POV, ich bin an NPOV interessiert. Repetierte Phrasen á la „grüner Kläffer“ disqualifizieren Sie für einen seriösen Disput, oder haben Sie mich schon einmal „katholischer Quatschkopf“ sagen hören?
Und meine Person kann ich gar nicht so sehr in den Mittelpunkt stellen wie Sie das tun, der Sie das Gros Ihres hiesigen Schaffens genau dieser meiner Person (wohlgemerkt: Person, nicht etwa Diskussionsbeiträge) widmen und sich in endlosen Tiraden über meine, Ihnen angeblich bekannten, Charaktereigenschaften ergehen. Moritz, wenn ich einen Hofnarren oder einen Schatten brauche, melde ich mich. Sie brauchen sich da nicht aufzudrängen.
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#99   deusexmachina   19:03:02 | Freitag, 7. Juli 2006
@Moriz – Meine Güte…
Es ist schon faszinierend, mit welcher Penetranz Sie mir hinterherdackeln. Nicht weniger bemerkenswert ist Ihre Neigung sich dumm zu stellen – oh, verstehen Sie mich nicht falsch, ich halte Sie für nicht besonders intelligent, eher für „geschickt aufpoliertes Mittelmaß“ (wie ein Gebrauchtwagen beim Autohänlder), aber *SO* dumm sind Sie denn nun doch wieder nicht, dass Sie den Sinn von „Ich brauche Gegner, keine Opfer“ nicht begriffen hätten.
Lustig übrigens auch Ihre Vorliebe, Menschen irgendwie einzuschubladeln. Da haben Sie aufgeschnappt, dass ich Mitglied bei den GRÜNEN bin, und sofort wissen Sie vermeintlich GANZ genau, wie ich politisch (und anderweitig) denken muss. Na klar.
Ich weiß ja nicht, warum ausgerechnet Sie meinen, sich überheblicherweise für besonders schlau oder schlauer als mich zu halten, aber ZEIGEN tun Sie Ihre so gewaltig überlegenen Geistesgaben jedenfalls nicht. Sie trollen nur.
Wenn Sie mich jetzt entschuldigen wollen? Ich habe ein Date mit meinem „Gegner“. ^-^
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#12   deusexmachina   18:53:35 | Freitag, 7. Juli 2006
@Moritz
Jemine, reicht’s bei Ihnen nicht einmal dazu, das eigene Geschreibsel zu memorieren?
„Er war konservativ, und zwar weil er aus einem der edelsten katholischen Geschlechter stammte. Glauben Sie, ein Mitglied eines solchen Geschlechtes könnte politisch so denken wie z.B. Sie?“
Damit drücken Sie Ihre Annahme aus, dass ich eben nicht „Mitglied eines solchen Geschlechtes“ sein könne, denn sonst gäbe Ihre Einlassung ja keinen Sinn (das tut sie ohnehin nicht, aber es geht mir hier nur um das logische Konstrukt).
Und wieder einmal faseln Sie von „Hass“. Merkwürdig, nicht? Diese Vokabel gehört gar nicht zu meinem aktiven Wortschatz – ich kann mich nicht erinnern, jemals bei einem realen Gegenüber „Hass“ als Motiv vermutet zu haben. In solchen Kategorien, die hier ja regelrcht zuim guten Ton zu gehören scheinen, denke ich nicht. Vielleicht bin ich auch einfach zu naiv und unterstelle anderen nicht, was ich selbst nicht empfinde. Umgekehrt schließen möglicherweise Sie von bei sich selbst überreichlich vorhandenen Emotionen auf andere? Sie wissen doch: „Was ich selber denk und tu…“. Ihre gallige Ausdrucksweise jedenfalls deutet in diese Richtung.
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#96   deusexmachina   18:46:24 | Freitag, 7. Juli 2006
@daughter
Ich persönlich stehe ja eher auf dem Standpunkt „Intelligenz mach sexy“. „Devote Weibchen“? Igittigitt, ich brauche Gegner, keine Opfer. Es geht doch nichts über eine Frau, bei der man sich zuweilen denkt: „Donnerwetter, das war… brilliant!“… und damit NICHT auf irgendeine körperliche Rundung abhebt (wenn sich eins zum anderen fügt, ist das natürlich das Hinmmelreich).
Aber von mir aus sollen die Tradis sich gerne der Heimchen annehmen – dann bleiben mehr tolle Frauen für uns andere übrig. Suum cuique, nicht wahr? ;-)
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#23   deusexmachina   19:30:47 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Da rollen sich einem ja die Zehennägel auf
Pünktchens vermeintlich so geniale Replik sit schlicht und einfach Dummfug.
1. Handelt es sich um eine pure Tautologie, denn das das Beleidgende in einem Beleidigungsfall als beleidigend empfunden wird, ist eine völlig redundante Aussage, quasi Pünktchen put.
2. Unterstellt die Replik vollkommen unbelegt, DASS das Beleidigende wahr wäre. Das ist nicht nur einfach ‘mal so frech in den Raum gestellt und als Tatsache behauptet, sondern stellt auch den juristischen Ausnahmefall dar (aber „Beleidigung trotz Wahrheitsbeweises“ muss) Pünktchen jetzt erst einmal nachgooglen). Ascheras Aussage ist zwar ebenfalls eine Hypothese, folgt aber in Gegensatz zu Ihrer der beobachtbaren Realität.
Und jetzt halten Sie ‘mal den Sabbel, Pünktchen – Ihr Herumreiten auf der lexikalischen Bedutung von „Umkehrschluss“ (denn dass man umgangssprachlich etwas durchaus anderes damit meinen kann, wissen Sie) dient doch nur der Verschleireung des völlig sinn- und hirnlosen Charakters Ihrer eigentlichen Aussage. Sie haben Recht: Das ist alles andere als „formale Logik“, sondern himmelschreiender Quatsch. Wenn Sie von „Logik „reden, weiß man immer schon, dass Sie genau wissen, was für einen Mist Sie wieder verzapft haben, und dass Sie sich in dümmliche Sophismen zu retten versuchen – in aller Regel erfolglos und unter immer weiterem Abbau Ihrer Glaubwürdigkeit.
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#22   deusexmachina   09:49:29 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Graf von Galle
Eine Behauptung wird auch durch ewige Wiederholung nicht wahrer. Sie lassen hier gleich einen ganzen Haufen Kompetenzen vermissen, die Sie sich nichtsdestotrotz anmaßen:
1. Sie haben nicht die Kompetenz, allgemeinverbindlich „Gut und Böse“ zu definieren. Auch Ihre Religion hat das nicht.
2. Sie haben nicht die Kompetenz, irgendwem etwas zu verbieten, und schon gar nicht einem Nichtgläubigen irgendetwas auf der Basis IHRER Glaubensregeln. Vergessen Sie’s einfach – Ihr „es ist nicht erlaubt“ mag für Sie bindend sein, für mich gilt es nicht.
3. Sie reden von „Irrtum“ und können mich nicht widerlegen. Sie reden von „wahrer Religion“ und haben nichts als eine alte Überlieferung, die noch dazu Unzahl von Lesarten und Konkurrenzprodukten hat. Das ist, als ob Sie von „Rot“ als der „einzig wahren Farbe“ sprächen und zwar genau von dem von IHNEN präferierten Rot – ach ja, und dieses Rot hat natürlich segensreiche Kräfte, ist klar. Wohingegen Blau, Grün und alles andere Ausgeburten der Hölle sind.
Tja. Ich habe kein Problem damit, mich für meinen Agnostizismus zu „verantworten“. Sollte es Ihren Gott doch geben, würde er derjenige sein, der mir dieses Gehirn gegeben hat, das nicht an ihn zu glauben vermag. Aber wahrscheinlich hätte er ohnehin Verständnis und würde nur lakonisch kommentieren: „Weißt Du, den schrägen Hyperkatholiken von kreuz.net hätte nicht einmal ich geglaubt. Die waren mir immer furchtbar peinlich – als ob ich meinen Sohn DAFÜR hätte leiden lassen… “
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#20   deusexmachina   07:55:05 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Aloah – Ist das die „neue Sachlichkeit“?
„Kultur des Todes“, hm? Das ist etwa so intelligent, als wenn ich den katholischen Glauben eine „Kultur des Fußpilzes“ nennen würde. Oder, mit wenigstens einem Quentchen Realitätsbezug mehr, eine „Kultur des Folterns“ (werfen Sie ‘mal einen Blick auf das malerische kreuz.net-Logo…).
Nur: Das tue ich nicht. Ich halte zwar von Götterglauben im Allgemeinen und vom Katholizismus im Besonderen gar nichts, aber deswegen halte ich – anders als einige der knalltütigeren Vertreter Ihrer Gattung – nicht jeden Katholiken bzw. Andersdenkenden für einen Idioten, Perversen oder Extremisten. Ich sehe auch keine Veranlassung dazu, Katholiken im Allgemeinen als dumm oder fies oder was immer sonst einem Negatives einfallen mag, zu bezeichnen – das Urteil fälle ich dann doch lieber auf individueller Basis. Dass Sie dabei im Rahmen dieses Forums ziemlich an der Untergrenze herumgründeln, dürfte deutlich sein – intellektuell, rhetorisch und benimmmäßig.
Fromme Katholiken sind doch oft so eifrig um „Respekt vor der Religion“ bemüht – dann, verdammt noch eins, lernen SIE gefälligst ‘mal Respekt vor anderen Weltanschauungen als der Ihren. Im Fordern und Empören sind Leutchens wie Sie ja immer groß, aber selber Herumpöbeln wie nix Gutes. Und sowas soll man – allen Ernstes – „respektieren“? Nee, mein Gutester. Das Christentum – meinetwegen. Abziehbildchristen – nie und nimmer.
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#17   deusexmachina   06:36:01 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@das Dorle
Sie verdaddeln sich gewaltig in dem von Ihnen benutzten Bild. Es wäre wohl eher, als ob man einem Bildhauer eine Bachsche Fuge erläuterte – Ihre Ansicht ist nämlich nicht besser oder richtiger als meine, sondern ganz einfach nur anders. Bzw. sie ist dann sogar ein Stückerl schlechter, wenn sie Menschen dazu treibt, sich so ungerechtfertigt überheblich zu geben, wie Sie das vorführen.
Ich habe es zwar schon oft genug gesagt und es war auch noch nie jemand in der Lage, mich diesbezüglich zu widerlegen, aber speziell für Sie noch einmal:
Ihre eingebildete „höhere Wahrheit“ steht einzig auf dem wackeligen Fuß: „…weil ich das so sage“. Mehr ist da nicht. Und war noch nie. Und das, Verehrteste, ist mir einfach zu billig, da müssten Sie schon ein wenig Substanz beibringen.
Sie können aber natürlich gerne eine kleine Integralübung vorexerzieren und belegen, dass Ihre famose, ach so überlegene Ansicht richtiger ist als meine. Die Mühe wäre es wohl wert, denn im Erfolgsfall würden Sie so ziemlich alle Ehrentitel einheimsen, die Ihre Kirche zu vergeben hat, denn dieser Beleg ist bisher noch niemandem gelungen – Sie wären ein theologisches Genie.
Frohes Schaffen dann – und ein bisserl weniger Großkopfertheit, wenn’s beliebt. War nicht „Demut“ eine der angesagten Eigenschaften bei Christens?
@„Graf“ v. Galen
Ganz offenkundig sagt Ihnen der Begriff „Die Hand Gottes de.wikipedia.org/wiki/Hand_Gottes“ überhaupt nichts, kann das sein?
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#42   deusexmachina   03:58:56 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
„Klar ist, daß wir menschliches Leben nicht willkürlich beenden dürfen.“
Für das Leben anderer ist das klar. Für das eigene? Ihre Antwort MUSS natürlich „erst recht!“ lauten. Meine nicht.
Offenbar einig sind wir uns immerhin, dass dergleichen nicht als staare Pauschalregel abzuhandeln ist.
Zu Ihrem „bin ich froh“: Das ist ein sehr menschlicher Fehlschluss – nicht natürlich, dass Sie froh sind (das glaube ich Ihnen gerne), aber der Satz impliziert ja, dass es Ihnen lieber ist als anders. Aber „anders“ KÖNNTEN Sie gar nicht bewerten, und jedenfalls nicht negativ (selbst nach Ihrem Glaubensschema ist ja jenseits des Todes kein Zustand, bei dem man das eigene Ableben bedauern müsste, allenfalls im Hinblick auf Hinterbliebene). Insofern ist der angedeutete Vergleich keiner.
Schließlich: Das Wort „natürlich“ ist im Kontext menschlicher Handlungen eigentlich sinnlos. Es ist unsere Natur, die Natur „unnatürlich“ zu manipulieren. Deswegen und dadurch sind wir Menschen. Bereits wenn Sie ein Pferd besteigen, um es zu reiten, ist das „unnatürlich“, oder wenn Sie ein Feuer entzünden. Von da bis zum Düsenjäger und zur Genmanipulation sind es nur noch quantitative Schritte, aber keine wirklich neue Qualität. „Unnatürlich sein“ ist das, was uns dazu befähigt – im Guten wie im Schlechten – „uns die Erde untertan“ zu machen. Wie könnte diese natürliche „Unnatürlichkeit“ a priori falsch sein? Sie macht uns aus!
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#29   deusexmachina   00:38:09 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Theo – Ähm…
„Wer war denn zuerst da ? Sie oder die Glocken ?“
Da habe ich aber selbst von Ihnen schon Vernünftigeres gehört.
Aber bittesehr, wenn Sie das Spielchen spielen wollen, dann wundern Sie sich aber nicht, wenn Ihnen germanisch-heidnisch gesinnte Menschen die Tür zeigen und sagen: „Schleicht’s Euch, Ihr Christen, wir waren vor Euch hier!“.
Wir können das „Wer länger da ist, bestimmt“ aber auch ‘mal im Kontext des Themas „Abtreibung“ ausdiskutieren – wundern Sie sich dann aber nicht, wenn Pünktchen Sie angesichts deiser Einstellung dann mit einem wilden Sammelsurium aus Schmähworten und verdrehten BVG-Fragmenten überschüttet.
@Sulpi
Ich habe Knecht D. eher nicht so verstanden, dass er seine Vorwürfe nur auf die Israelis bezieht. Religionswahn und daraus abgeleitete Vorherrschaft-, Territorial- und Auserwähltheitsansprüche sind kein jüdisches Exklusivum, wissen Sie. Das können die Muslims auch ganz gut. Die Christen übrigens auch, die haben dort unten ja ebenfalls ‘mal mitgemischt, wurden aber halt damals von Saladin ff. ‘rausgeworfen. Alles, was ihnen blieb, sind die Farben des Vatikans.
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#36   deusexmachina   21:49:38 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
Es läuft letztendlich wieder einmal aufdie alte Frage hinaus, was „natürlich“ ist, um ein Leben zu beenden oder zu erhalten. Denn „Natur“, das ist ja nach religiöser Auffassung „Gottes Plan“, oder (beißt sich zwar mit der steten Mahnung, der mensch solle sich nicht „wie ein Tier“ verhalten, aber nun gut).
Das Dumme daran ist nur, dass die Beeinflussung unserer Umwelt und auch unserer eigenen Existenz – in weitaus höherem Maße, als Tiere das können – Teil UNSERER (menschlichen) Natur ist. Erfindungsgabe, Kreativität, Lernen – das ist unsere Natur und zeichnet uns als Menschen aus.
Stellt sich nun also die Frage: Was ist „natürlicher“ („gottesplanmäßiger“)? Leben oder Sterben? Dazu sollte man sich klar machen, dass (Über-)leben aktiver Handlung bedarf: Atmen, Nahrungsaufnahme etc. Sterben hingegen braucht in der simpelsten Form nur einfach Ausbleiben dieser Handlungen. Leben ist Aktivität, Tod ist Passivität. Kann man z.B. bei der Unterlassung von lebenserhaltenden Maßnahmen (von Nahrungszufuhr bis hin zur Hochtechnologie) von „unnatürlich“ sprechen? Und gilt, WENN man denn einen „göttlichen Plan“ sieht, DANN nicht das Gebot, von ihm in KEINE Richtung abzuweichen? Also keine Medizin oder – wenn man es extremer nimmt – eigentlich so ziemlich gar keine Handlung, die nicht „von selbst“ das Leben erhält? Wo ist die Grenze? Was ist natürlich, was „gottgewollt“? Wer wagt es, das definieren zu wollen?
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#6   deusexmachina   15:13:41 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Dorothea
„Bei den wirklich anstehenden Schlachten – gegen die Ketzerei, die Abtreibung und Liturgiemißstände – haben sie sich schon lange zurückgezogen oder sind, noch schlimmer, zum Feind übergelaufen.“
Na, wenigstens eine, die sich noch auf die wahrlich wichtigen Dinge besinnt und sich nicht groß mit Nebensächlichkeiten wie Kampf gegen den Hunger, Einsatz für Gerechtigkeit und weltweiten Frieden aabgibt.
Speziell die Liturgie ist natürlich das, was einem wahren Christen schlaflose Nächte bereiten sollte, und nicht so alltäglich-Weltliches wie Kindersklaverei oder Rauschgiftsyndikate.
Steht wahrscheinlich irgendwo in Lukabäus 18, Vers 4711: „Gehet hin und schlagt Euch die Köpfe über die richtige Art des Abendmahls ein“. So war das, jaja…
Sie sind, vermute ich, nicht überrascht, dass ich Ihre Gewichtung irgendwie… apokryph finde?
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#16   deusexmachina   03:55:05 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Bernardin
Dass sich hier so wenige äußern, hat mehrere Gründe. Zunächst einmal die kreuz.net-typischen: Da es hier weder um Antreibung noch um Homosexualität geht, interessiert es auch kaum. Und da es auch nicht um die weltbewegende Frage geht, ob eine Hostie mit der Hand oder dem Mund empfengen werden darf, interessiert es noch weniger – was ist schon Krieg im Vergleich zur ewigen Liturgie?
Dann sind da die allgemeinen Gründe, und die hat Sozialkatholisch m.E. vollkommen korrekt umrissen: Man weiß wirklich nicht mehr, auf wessen Seite man da stehen soll und ob denn überhaupt. „Ratlosigkeit“ dürfte bei nachdenklicheren Leuten die derzeit überwiegende Haltung sein (die Plärrer stürzen sich natürlich nach wie vor auf ihre präferierte Seite und verdammen die jeweils anderen – wie Sie bald merken werden, wenn Malachias oder rudolfsohn diesen Thread entdecken).
Vielleicht wäre es tatasächlich das Beste, Jerusalem zur internationalen Stadt zu erklären und die UNO eine Grenze festlegen und erst einmal auch schützen zu lassen – ja, das wäre ein Eingriff in die Souveränität, aber herrjeh, wenn man das bei Kuwait konnte, dann wird man das auch bei diesem ansonsten immerwährenden Hexenkessel können! Wird sich aber natürlich niemand trauen, ist klar.
Und so geht das Abschlachten in stets sich windender Rachespirale weiter…
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#31   deusexmachina   02:40:15 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Theo
„Es sind nicht verklemmte Individuen, sondern Menschen, die aufgrund von relativistischen Annahmen und den daraus resultierenden Ermutigungen kein Unrechtsbewusstsein entwicklen konnten.“
Wohl kaum. „Relativistische Annahmen“ sind ja nicht per se unmoralisch – Missbrauch hingegen IST unmoralisch. Nur, weil jemand ein ANDERES Wertesystem hat als Sie, heißt das nicht, dass er Straftaten gutheißt oder gar begeht. Sie unterliegen hier dem Irrtum, Missbrauchstaten (die weitgehend triebgesteuert sind) als Ausformung rationaler Meinungsfindung aufzufassen. Das ist Unsinn, sorry.
„Was ist eigentlich Verklemmtheit?“
Klassisch nach Freud: Ein nicht ausgelebter / bereinigter Konflikt zwischen dem Es und dem Über-Ich. Heute sieht man das allerdings differenzierter.
„Nicht den Weg finden zu normaler Sexualität. Also suche ich mir einen Ab-Weg, der mir als noch irgendwie am Rande gesellschaftsfähig plausibel erscheint. Klingt das irgendwie vertraut?“
Nein, tut es nicht, denn es klingt viel zu rational, genauer: kaltblütig. So funktioniert das aber nicht. Wir haben es hier mit seelischen und emotionalen Problemen zu tun, da geht’s nicht um „plausibel erscheinen“. Ein Missbraucher vergewaltigt im Gros der Fälle nicht, weil er sein Verhalten rational als „richtig“ empfindet, sondern, ganz im Gegenteil, weil er Machtausübung und Tabubruch ersehnt. Mit „gesellschaftsfähig“ hat das null zu tun.
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#27   deusexmachina   00:13:05 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Benedikt
Sexuelle Verklemmung darf jeder haben, soviel er lustig ist – DAS ist nicht das Problem (jedenfalls nicht das der Gesellschaft – mit Ausnahmen, s.u.)
Problematisch wird es erst dann, wenn diese Verklemmtheit als Forderung nach außen abgestrahlt wird, zumeist in der Form von Verboten. Mein Nachbar z.B. darf verklemmt sein, so sehr er mag, das juckt mich nicht – das tut es erst dann, wenn er mir moralische Litaneien vorbetet, mich ein perverses Schwein schimpft oder mir jede zweite Nacht die Polizei ins Haus schickt wegen vermeintlicher Verstöße gegen SEIN Moralempfinden (alles fiktiv jetzt – ich bin gar nicht so ausschweifend *g*). Aber das kann sich auch darin äußern, dass z.B. ein unverheiratetes Pärchen auf dem Land schief angeguckt und gesellschaftlich ausgegrenzt wird – das gibt es sogar hierzulande noch.
Das „s.u.“: Sie haben sicher auch schon mehrfach gelesen, dass „Verklemmthaei“ alias Sexualneurose der ideale Nährboden für die Entwicklung von krankhaften Neigungen bis hin zu Straftaten ist? Ein signifikant überproportionaler Anteil an Missbrauchstaten wird von „verklemmten“ Individuen begangen, die sich so ein Ventil für ihre unterdrückte Sexualität suchen. Und in dem Moment ist „Verklemmtheit“ dann eben doch ein gesamtgesellschaftliches Problem.
@Sulpicius
Wahre Fans von Analverkehr wenden vorher eine Spülung an – Homos wie Heteros übrigens. Insofern verraten Ihre fäkalen Phantasien eigentlich nur, wie wenig Sie wissen, wovon Sie sprechen.
Redaktion benachrichtigen Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
#51   deusexmachina   00:02:21 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Pünktchen – wie immer daneben
Wie schreiben Sie?
„hatte DDL den Einwand formuliert, daß es bei a) um „anonyme“ Nutzung ginge, die deswegen ABZULEHNEN sei“
Das habe ich wo gesagt? Ich habe den Standpunkt der GRÜNEN verdeutlicht! Es mag für Sie unvorstellbar sein, aber ich bin zwar Mitglied der GRÜNEN, aber kein Parteisoldat. Ich erlaube mir durchaus den Luxus einer eigenen Meinung; insofern teile ich auch nicht zwangsläufig deren Position in Sachen Embryonalforschung. Allerdings habe ich mich mit dem Thema bislang nicht sehr intensiv befasst; ggw. reichen meine Kenntnisse nur dazu, es für ziemlich verlogen zu halten, Embryonenforschung nur an importierten und vor einem bestimmten Stichtag erzeugten Embryonen zu erlauben. Das ist wissenschaftlich aberwitzig und moralisch fragwürdig.
Ich könnte mir vorstellen, dass der letztendliche Nutzen für die gesamte Menschheit die moralischen bedenken dieser Forschung mehr als auffwiegen, aber das ist, wie gesagt, derzeit lediglich eine vergleichsweise uninformierte Privatmeinung. Ich habe allerdings nicht den geringsten Zweifel daran, dass Sie selbstverständlich der ultimative Fachmann in dieser Frage sind – sind Sie ja in jeder Frage. :-S
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#55   deusexmachina   23:46:32 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Theo
Um Himmelswillen… sagte ich nicht, dass ich protestantisch erzogen wurde? Also Priesterseminar… oh nein, mit Sicherheit nicht.
Aber wieso „Hass“? Und wieso „Herabsetzung“? Beides ist nicht richtig. Schauen Sie, was Ihnen als „Herabsetzung“ erscheint, ist tatsächlich lediglich die Betrachtung als Geschichte, Legende etc. Ihnen erscheint das als „Herabsetzung“, weil Sie dieselben Dinge, aus Ihrem religiösen Hintergrund heraus, maßlos überhöhen.
Für mich war Jesus – so es ihn als historische Person denn überhaupt gab – ein Mensch. Ein posthum extrem einflussreicher, ein zu Lebzeiten vielleicht sehr weiser mensch – aber ein mensch. Daran ist nicht das geringste „herabsetzend“. Auch, dass er NICHT aus dem Stamme Davids war, ist nicht „herabsetzend“ (das wäre ziemlich chauvinistisch gegenüber allen anderen Nichtdaviden, nicht?) – Ihnen erscheint das so, weil die vorgeblich davidische Abstammung zum Prophezeihungsgeflecht rund um den verheißenen Messias gehört. Für mich hingegen ändert diese Abstaummung bzw. Fehlen derselben genau gar nichts an der Person Jesus, den man den Christus nennt. Ich halte per se nichts von Prophezeihungen, ergo könnte speziell diese für mich belangloser nicht sein – wäre Jesus tatsächlich „aus dem Stamme Davids“ gewesen, so wäre das zwar ein netter Zufall, aber mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr oder weniger 1:12 auch nicht gerade unglaublich erstaunlich.
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#24   deusexmachina   17:39:56 | Dienstag, 4. Juli 2006
@die Unbelehrbaren
Also, einmal abgesehen davon, dass die „Bekehrbarkeit“ zur Homosexualität (oder das Gegenteil, davon weg) nun schon wahrlich x-mal als Lügenmärchen enttarnt wurde, bitte ich die homophoben Verschwörungstheoretiker doch ‘mal herzlich um die Beantwortung einer Frage, die mich schon lange beschäftigt:
WARUM sollten Heteros wie Navon oder ich so interssiert an „Homo-Propaganda“ sein bzw. daran, die „Homo-Ideologie“ zu verbreiten?
Ich meine – hallo? Wir sind he-te-ro, was hätten wir denn, bitteschön, von dergestalter „Missionierung“ (wenn’s die überhaupt gäbe)?
Ich möchte das wirklich ‘mal gerne wissen. Da wird gebetsmühlenartig jeder, der die hiesige Menschenverachtung kritisiert, in die Ecke der „Homo-Apologeten“ gestellt, und niemand kommt darauf, wie absurd es ist, hier „Propaganda“ für etwas zu unterstellen, das der eigenen Ausrichtung diametral entgegensteht? Na los, erzählen Sie mir, warum ich „Homo-Propaganda“ betreiben sollte, ich höre?
Ist doch gequirlter Unfug, genauso wie der tägliche geistige Dünnpfiff von „Beobachterin“, die sich nicht entblödet, unter einem Artikel, der ja gerade die zunehmende Unterstützung von Homosexuellen auch durch namhafte Firmen, von „Bröckeln“ einer imaginären „Front“ zu salbadern. Herr – Hirn – werfen – BITTE!
@Maledica
So pervers wie Sie mit Ihren Todeswünschen wird kaum je ein Homosexueller werden.
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#26   deusexmachina   23:56:30 | Montag, 3. Juli 2006
@Maurice Corvisier & Co
Kommt noch was zur Sache oder schwatzen Sie nur wieder dumm daher? Mir fällt da gerade auf, dass eigentlich so gut wie nie irgendwas zur Sache von Ihnen kommt, sondern zumeist zu meiner Person. Zufall, ne? :-D
Wenn meine Mutter mich abgetrieben hätte, wäre mir das so egal – egaler könnte es nicht sein. „Mich“ hätte es nie gegeben, „ich“ hätte nichts bedauern können und „mir“ wäre kein Leid zugefügt worden. So what?
@Theo
Na fein, werfen wir uns also beide Selbstgefälligkeit vor. Dann ist mir meine immer noch lieber, weil ich sie nicht anderen aufzuzwingen versuche. Suum cuique.
Übrigens kenne und schätze ich ein paar Kleriker durchaus. Die sind allerdings spürbar anders drauf als die hiesigen Chefschwätzer.
@Bonifatius
Christlich oder nicht, „Mord“ ist definiert, da kann niemand daherkommen und einen Privatgebrauch reklamieren. Wenn Sie mir öffentlich „Mord“ nachsagen würden, wären Sie wohl beraten, das i.S.d. StGB belegen zu können, andernfalls hätten Sie ein Problem. Und: So lange es Menschen auf diesem Planeten gibt, die für sich und ihre Organisation mit ernster Miene „Unfehlbarkeit“ beanspruchen, bin ich in Sachen „Arroganz“ nur ein bescheidener, kleiner Schüler. An die, die sich im Alleinebsitz göttlicher Weisheit wähnen, werde ich da nie heran kommen.
@Pünktchen
Schon dumm, wenn man nur die Gesetztestexte liest, die einem in den Kram passen, gelle?
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#115   deusexmachina   23:42:22 | Montag, 3. Juli 2006
@Theo – Wie langweilig
Sagen Sie ‘mal, wird Ihnen das nicht auf Dauer etwas zu öde? Ich meine, Sie schieben alles Ihrer Ansicht nach „Gute“ auf ein Wesen namens „Gott“, und alles irgendwie „Böse“ kommt dann von Satan, Lucifer oder wie auch immer.
Wenn ich jetzt dagegen setze: „Nö, das kommt alles vom unsichtbaren rosa Einhorn“ – fällt Ihnen da nicht auch auf, das das eine genauso gewagte Behauptung ist wie Ihre?
Es ist, gelinde gesagt, unverschämt, Menschen, die mit Ihrem Gott nichts zu tun haben / hatten, schlichterdings zu vereinnahmen, indem Sie alles irgendwie Positive als „göttliche Eingebung“ okkupieren. Belegen Sie
a) die Existenz Ihres Gottes
b) seine Urheberschaft an dem, was Sie ihm da zuzuschanzen suchen
DANN reden wir weiter. Vorher sind Ihre Sprüche die Bytes im Web nicht wert, die sie verbrauchen. Und jetzt werden Sie nicht wieder gallig, bloß, weil Sie nix in der Hand haben und weder zu a) noch b) in der Lage sind. Statt Galligkeit wäre da eher Bescheidenheit angesagt.
Übrigens, wie kommen Sie eigentlich darauf, dass Sie an „Gott“ glauben? Wenn Sie ‘mal ernstlich nachdenken, glauben Sie an MENSCHEN – nämlich an die, die Ihnen ‘was von „Gott“ erzählt haben. Dass das auch nur im Entferntesten etwas mit „Gott“ zu tun hat, behaupten – auch wieder nur Menschen. Merken Sie was?
Redaktion benachrichtigen Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
#16   deusexmachina   21:02:50 | Montag, 3. Juli 2006
@Theo
Wieso? Sie reden doch auch dauernd von Ethik und wissen, ausweislich Ihrer EInlassungen, genau gar nichts davon?
Davon abgesehen, habe ich Ihnen gegenüber einen kleinen Vorteil: Während Sie sich vermutlich eher die Zunge abbeißen würden, als zu sagen, dass Sie jemals agnostisch gedacht hätten oder auch nur unterrichtet worden wären, habe ich eine ganz herkömmliche, protestantisch-christliche Erziehung genossen, kenne also immerhin teilweise auch „Ihre Seite“.
Und noch etwas: So sehr es Ihnen gegen den Strich gehen mag, aber Sie haben Jesus nicht gekauft, SIe haben kein Copyright drauf und keine Alleinvollmacht. Und auch die Definitionshoheit darüber, was „christlich“ ist, liegt nicht bei Ihnen. Ja, ich weiß, Sie HÄTTEN das gerne, aber es ist halt nicht so. Dumm gelaufen.
Wenn ich mich hier bei kreuz.net so umschaue, dann komme ich nicht umhin festzustellen, dass es vermutlich Millionen von Hindus gibt, die christlicher sind als manche selbsternannten Kreuzritter hier, die das eingebildete moralische Podest als Rechtfertigung der Herabsetzung anderer missbrauchen. Das soll „christlich“ sein? Da möchte man manchen wirklich ‘mal das NT um die Ohren hauen – Frechheit, sowas. Gelebte Religionsbeschimpfung.
Redaktion benachrichtigen Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
#10   deusexmachina   20:29:04 | Montag, 3. Juli 2006
@Die üblichen Verdächtigen
a) Sulpi
„Schön, wenn man ein Feindbild haben kann, zumal wenn es berechtigt ist.“
Über die Berechtigung lässt sich trefflich streiten, aber auf der nacj oben offenen Christlichkeitsskala erzielen Sie mit derlei Bekenntnissen eine satte Null – wenn überhaupt. Aber dass der Glaube bei Ihnen nur Maskerade für gelebte Menschenfeindlichkeit ist, haben wir ja nun mittlerweile alle gespannt.
b) Theo
Nein, das war ein Tribut an Maurice Corvoisier, den alten Voodoofan, der den Wald vor Teufelchen nicht mehr sieht.
Ach ja, was Singer angeht: Wieder einmal versucht kreuz.net vergeblich, eine „kann-„Überlegung zu einem „Angriff“ umzudeuten. Singer als Utilitarist versucht, Planungs- und Leidensfähigkeit als Skalen des Schützenswerten heranzuziehen. Sie gezogenen Schlussfolgerungen besagen, was in seinen Augen ethisch legitim sei – sie besagen nicht, dass man so handeln müsse. War also nix mit „Angriff“. Singers Überlegungen bzgl. Euthanasie mögen in der Praxis problematisch sein; speziell seine Orientierung an der Leidensfähigkeit eines Wesens ist aber sowohl vernünftig als auch ethisch einwandfrei: Leid ist demnach desto eher zu vermeiden, je mehr es als solches empfunden werden kann. Was wäre daran, bittesehr, falsch?
Redaktion benachrichtigen Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
#1   deusexmachina   18:41:25 | Montag, 3. Juli 2006
Ich empfehle den hiesigen Schreiberlingen…
…sich erst einmal kundig zu machen, worum es bei der Gen-Food-Problematik überhaupt geht, bevor man dermaßen uninformierte Äpfel-Birnen-Vergleiche anstrengt, um nur ja wieder irgendeinen Aufhänger für das zweitgeliebteste Lästerthema hier zu finden.
Außerdem wäre es ‘mal wohltuend, wenn gewisse Leute nicht ständig wahrheitswidrig so tun würden, als fände irgendwer, speziell die GRÜNEN, Abtreibung allgemein irgendwie „besser“ als Geburt. Das ist nicht der Fall, und jeder GRÜNE würde jeden, der ihm das vorwirft, zu recht auslachen (oder wahlweise erzürnt auf diese unverfrorene Unterstellung reagieren). Man muss sich schon fragen, ob die Argumentarmut der selbsternannten Pro-Lifer so niederdrückend ist, dass sie zur eigenen Erhöhung so tun müssen, als seien Ihre Diskussionsgegener „gegen“ Leben, Geburt und Kinder.
Aber das gehört vermutlich alles zum System, den Gegner als irgendwie diffus „böse und lebensfeindlich“ (wenn man Spaß daran hat, auch ‘mal „dämonisch“, das kommt richtig knallig) darzustellen. Nach „warum?“ fragt man besser nicht, auch die kreuz.net-Schmierlinge wüssten auf die Frage: „Warum SOLLTEN GRÜNE ‘lebensfeindlich’ sein???“ keine kohärente Antwort. Aber Hauptsache, man hat ein bisschen mit Dreck geworfen, vielleicht bleibt ja trotz aller Dämlichkeit solcher Anwürfe etwas hängen, hm?
Redaktion benachrichtigen Warum der Homo-Verein ‘LSVD’ völlig unglaubwürdig ist
#86   deusexmachina   18:29:05 | Montag, 3. Juli 2006
@Maurice Corvisier – jaja
„Bösartig“? Mit Sicherheit nicht.
„Gefährlich“? Allenfalls insofern, als icj Ihren Operettenglauben mit Voodooeinschlag schallend auslache. Sie und Ihresgleichen machen sich zum Gespött der Leute, und wenn ich mein Scherflein dazu beitragen kann, dann, bitte, tue ich das gern (das ist wahrscheinlich das, was Sie „bösartig und gefährlich“ nennen). Die Perversion von Christentum, die Sie hier vorbeten, ist sogar für das Mittelalter anachronistisch – Sie huldigen nicht Gott, sondern dem eigenen Primat der eigenen, auf nichts gegründeten Meinung. Sie halten sich für unglaublich toll, ganz einfach deshalb, weil Sie das sein wollen, und aus der satten Selbstzufriedenheit speisen Sie die Hybris, die Welt be- und verurteilen zu können.
Dumm nur, dass Rückzugsgebiete wie kreuz.net das letzte sind, was Ihnen geblieben ist, denn Gestalten wie Sie werden innerhalb der eigenen, katholischen Kirche zu recht verlacht und ausgegrenzt.
Und jetzt trollen Sie sich und betreiben Sie meinetwegen ein bisschen Privatexorzismus, Sie Fant.
Redaktion benachrichtigen Warum der Homo-Verein ‘LSVD’ völlig unglaubwürdig ist
#82   deusexmachina   16:58:33 | Montag, 3. Juli 2006
@Maurice Corvisier & Stimme
Noch ne Nummer billiger haben Sie’s nicht?
Wenn man wen nicht verknusen kann, mit seinen Argumenten nicht zurecht kommt oder ihn ganz allgemein etwas bepöbeln möchte, dann ist es immer sehr praktisch, mit so einem Quatsch wie „dämonisch“ oder dergleichen daherzukommen. Das ist zwar gleichermaßen dumm wie unbelegbar, aber hat sich schon jahrtausendelang als probates Mittel der Herabsetzung anderer bewährt, nicht?
Sie huldigen hier einem selbstinszenierten Trugbild, machen sich mächtig Angst und fühlen sich so ungeheuer wichtig, dass Sie glauben, die ganze Welt müsse sich gegen Sie verschwören. In realitas ist es wohl eher der nackte Neid dahingehend, dass ein Trivialroman wie „Harry Potter“ Ihrer geheiligten Schrift beliebtheitsmäßig den Rang abläuft, und das – welche Schande! – auch noch in der Behandlung ausgerechnet DER Themen, die Ihre Clique seit 2000 Jahren so effizient zur Benebelung der Massen einsetzt. Nur, dass Potter das Lachen gegen Ihre verkniffene Engstirnigkeit und Ihre ach-so-heilige Furcht setzt, was Ihnen schier unerträglich zu sein scheint.
Sie armselige Abziehbilder von Christen, die Sie sich in Selbstgerechtigkeit und Aberglauben baden.
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#18   deusexmachina   07:07:07 | Samstag, 1. Juli 2006
Ach, noch’was, Traditionsverbundener
Mir gehen diese grenzdebilen Verschwörungsfaseleien so ungeheuer auf die Hinterhüfchen, das glauben Sie gar nicht. Wie dämlich muss man eigentlich sein, Leuten so einen Schwachsinn zu unterstellen, die lediglich eine EIGENE Meinung vertreten?
Ich habe nie irgendein Schrifttum irgendeines Abtreibungsfans gelesen, mir wurde das nie beigebracht, diese Auffassung hat sich bei mir irgendwann so um mein Abitur herum ergeben, „autark“, wenn Sie so wollen, allenfalls im Gespräch mit denen, die’s primär betrifft, „Frauen“ nennt man die. Sie könnten bei mir jahrelange Nachschnüffelei anstellen, Sie würden keine „Ideologie“ in dieser Sache feststellen können, und was eine Frau Sanger darüber ‘mal erzählt oder geschrieben hat, interessiert mich grundsätzlich so sehr wie das, was ein gewisser Benedikt, geb. Ratzinger darüber vom Stapel lässt. Sie haben es erfasst: GAR NICHT.
Is that understood?
Ist ja unglaublich, dieses Affentheater. Wenn SIE nicht ohne Hilfe einer übergeordneten Institution / Ideologie denken können: IHR Problem. Aber übertragen Sie das nicht auf andere, weniger Unselbständige als Sie.
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#250   deusexmachina   18:51:19 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Pünktchen
Wann und wie ich auf Ihre abstrusen Anwürfe reagiere, wollen Sie doch bitte mir überlassen.
1. Habe ich zu keiner Zeit Abtreibung als „Krieg gegen Ungeborene“ bezeichnet – es handelt sich um eine niederträchtige Perversion meiner Bezugnahme auf die manchmal gegebene Notwendigkeit unerfreulicher Konsequenzen (eben: wie im Krieg). Sie lügen.
2. Meine „Leidenschaft“ für das Thema Pädophilie wurde in der Tat durch genau jene Verleumdungsaktion geweckt, deren anonyme Fragmente Gaga wiedergegeben hat und die auch Sie sich nicht entblödeten zu zitieren. Wenn Sie aber so für meine realen netzweiten Äußerungen interessieren, dann sollten Sie sie vielleicht auch einmal vollständig lesen, speziell jene, in denen ich MIT Pädophilen spreche? Und da WUNDERT es Sie, dass ich mich der Aburteilung aller, die, aus was für Gründen auch immer, auch nur in die NÄHE der Themas gerieten oder gestellt wurden, entgegenstelle? Ihre und Gagas Tour ist doch das beste Anschauungsmaterial.
3. Ihr beredtes Schweigen auf meine Frage darf ich also dahingehend interpretieren, dass Sie in der Tat NULL über eine vorgebliche Schwängerung, geschweige denn Abtreibung, meiner Partnerin wissen, sich aber nicht zu schade waren, diese versuchte Rufschädigung weiterzutröten? Ich stelle fest: Beides sind pure Erfindungen.
Zusammenfassend darf ich Sie ergo als
– rückgratlos
– verlogen und
– niederträchtig
bezeichnen, denn alles das haben Sie trefflich belegt.
Redaktion benachrichtigen Der Dr. Mengele der Philanthropie?
#5   deusexmachina   18:02:34 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Benedikt
„Die Einseitigkeit des Spendenflusses ist jedenfalls höchst fragwürdig. Von Philanthropie kann jedenfalls keine Rede sein, da er mit seinem Geld offenbar gezielt auch Macht ausüben will.“
Ach so? Das heißt, Sie werden Sich demnächst dafür stark machen, dass katholische Spendenorganisationen Abtreibungskliniken finanzieren bzw. konstatieren bei diesen ein Fehlen jeglicher Philanthropie, da sie mit ihrem Geld offenbar gezielt Macht ausüben? Sie bekritteln dann also die „fragwürdige“ Spendenpraxis der Kirche? (Das tue ja nicht einmal ich, und das will was heißen.)
Mit Verlaub, da habe ich von Ihnen aber schon Besseres gehört – gerade von Ihnen, der Sie sich doch sonst so dafür ins Zeug legen, dass Katholiken, wie jede andere Gruppierung auch, im Sinne IHRER Interessen aktiv werden. Und jetzt auf einmal muss jeder, wenn er denn Gutes tut, das paritätisch aufteilen unter allen Zwecken, auch jenen, die seinen eigenen Überzeugungen zuwiderlaufen?
Das möchten Sie doch noch einmal überdenken – von den praktischen Konsequenzen, die eine solche Handhabung implizieren würde (Spender würden’s ganz einfach lassen), ganz zu schweigen.
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#246   deusexmachina   17:25:32 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Pünktchen – Sie haben…
…die Frage nicht beantwortet.
Dabei scheinen Sie doch so herausragend gut informiert zu sein – wer also soll das sein, der „als 36jähriger seine 16jährige Freundin geschwängert und zur Abtreibung bewegt“ hat und der sich hier angeblich als dies und jenes betätigt?
Oder fanden Sie nur die Gaga-Tour mit luftigen, haltlosen Andeutungen so attraktiv, dass Sie das begeistert in Ihr an Jämmerlichkeiten ohnehin nicht armes Arsenal übernommen haben? So sprechen Sie doch :-]
Redaktion benachrichtigen Doch Paukenschlag in Berlin?
#44   deusexmachina   17:04:19 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Benedikt – Ist mir schon klar
Dasselbe ließe sich bei Websites und „geegneten Servern“ ja auch sagen.
Mir ging es nur darum, herauszuarbeiten, dass das Besondere an einem „heiligen Ort“ ausschließlich diese Betrachtung als „heilig“ ist, welche wiederum durch die Weihe entsteht. Dieses grundsätzlich beliebig zu- und aberkennbare Attribut mach den Ort zu etwas Besonderem, verändert aber nicht den Ort an sich. Da das Attribut aber beliebig übertragbar ist (auf jede andere geeignete Örtlichkeit), ist „heiliger Ort“ nichts, was als Argument pro oder contra Veräußerung taugt. Man verliert nichts, was nicht andernorts wieder reproduzierbar wäre.
(Davon unberührt sind natürlich Gesichtspunkte wie etwa der, dass die anwohnenden Gläubigen sich an diesen Ort gewöhnt haben, Tradition usw., denn das sind Aspekte, die genauso für den altangestammten Schuhladen um die Ecke zutreffen und in dieser auf religiöse Belange abzielenden Diskussion außen vor bleiben können).
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#243   deusexmachina   16:47:30 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Pünktchen
„Wenn ich von jemandem im internet lese, er habe als 36jähriger seine 16jährige Freundin geschwängert und zur Abtreibung bewegt und DERSELBE, von dem dies behauptet wird, betätigt sich hier als großer Pädosexexperte und Abtreibungstoleranzler, so bekommt das Bild vom Wolf im Schafspelz ganz konkrete persönliche Züge…“
Aha. Und wer sollte das gewesen sein? Und in welchen vertrauenswürdigen Quellen lesen Sie sowas?
Redaktion benachrichtigen Doch Paukenschlag in Berlin?
#42   deusexmachina   16:44:28 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@semper reformandus
Es kann insofern keinen „Mangel an heiligen Orten“ geben, als „heilige Orte“ per Weihe hergestellt werden. „Heilige Orte“ sind wie Websites: Man macht sie, wenn man sie braucht, und in grundsätzlich beliebiger Anzahl. Es handelt sich also nicht um eine knappe Ressource, die zu bewahren Priorität hätte.
Das mit dem „Winkelzug“ war nur ein Weiterdenken des „wenn man das als Argument gelten ließe“. Denn das würde ja de facto darauf hinauslaufen, irgendwelche beliebigen Orte / Gegenstände vor geltendem Recht zu immunisieren. Ich sage nicht, dass das praktiziert wird, aber bekanntlich findet sich für jedes missbräuchliche Schlupfloch früher oder später jemand, der es ausnutzt.
Wie man „Spendenaufkommen planen“ kann? Nun, in gewissem Rahmen ist das, basierend auf Erfahrungswerten, durchaus möglich, genauso wie Verkaufszahlen. Wenn man das aber nicht kann, ist es unredlich, auf der Basis frommer Wünsche einen verbindlichen Vertrag einzugehen. Pacta sunt servanda, das gilt auch für kirchliche Organisationen. Der Vertragspartner muss auf das Bedienen des Vertrages vertrauen können.
In Sachen „Naivität“ kann ich mich mangels näherer Detailkenntnis nicht weiter äußern. Sie werden verstehen, dass ich die von kreuz.net hingeworfenen Brocken kaum als seriöse Beurteilungsgrundlage ansehe. Jedenfalls aber gibt es bzgl. des Verhaltens des Instituts mehrere mögliche Lesarten – es als armes Opfer kaltherziger Nonnen darzustellen ist nur eine davon und vermutlich nicht die zutreffendste.
Redaktion benachrichtigen Auf der Suche nach dem historischen Ungeist
#17   deusexmachina   15:12:11 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@manni, Benedikt
Ideologien an sich sind nichts. Sie werden real in und durch die Menschen, die ihnen anhängen. Ungeachtet theoretischer Inkompatibilitäten können wir Allianzen zwischen an sich einander unfreundlich gegenüberstehenden Gesinnungen beobachten. Das dürfte daran liegen, dass sich ein Großteil der Beteiligten keinen großen Kopf um die Absurdität solcher Kooperationen macht, sondern sie unter dem Nützlichkeitsaspekt sieh. Sehr schön vorexerziert übrigens auch hier wieder von kreuz.net, wenn die sog. „katholischen Nachrichten“ z.B. Islamisten aufmarschieren lassen, um in feurige Predigten gegen irgendwas, das auch (manchen) Katholiken nicht passt, einzustimmen.
Noch einmal: Ich halte Katholizismus und Nationalsozialismus bzw. übersteigerten Nationalismus für an sich miteinander unverträglich. Ungeachtet dessen gibt es Menschen der jeweils einen Auffassung, die aus Gründen der scheinbaren Zweckmäßigkeit die jeweils andere tolerieren oder sogar begrüßen, und sogar solche, die in sich das Unvereinbare vereinbaren. Bei solchen Realitäten helfen theoretische Erwägungen, wie unverträglich die Ideologien an sich sind, kein Stück weiter.
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#129   deusexmachina   23:31:01 | Montag, 26. Juni 2006
@jensmichael
Die Diskussion um das „Schutzalter“ ist immer problematisch, weil jede willkürliche Festlegung auf ein Later IMMER nur (bestenfalls!) durchschnittlich, nur selten aber auf den Einzelfall zutreffen kann.
Hm, ich weiß nicht – warum macht man eigentlich nicht (allen Ernstes jetzt!) einen „Sex-Führerschein“? Ich meine, bitte, wenn man so etwas beim Führen eines Autos für sinnvoll hält, dann wäre es das beim ungleich wichtigeren Thema „Liebe und Sexualität“ doch erst recht? So könnte man weitaus zuverlässiger sicherstellen, dass
– ein Mensch die grundlegenden Kenntnisse hat
– ein Mensch auch tatsächlich zu sexuellem Verkehr bereit ist
Wenn man das vernünftig aufzieht, also unter Einbeziehung von gewissen Altersgrenzen, Einwilligung der Erziehungsberechtigten unterhalb eines bestimmten Alters etc., könnte man so tatsächlich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:
– erhöhtes Problembewusstsein
– an das Individuum angepasst Handhabung statt brachialer Altersgrenzen
– Abstimmung der Interessen aller Beteiligten
Je mehr ich darüber nachdenke… warum macht man das eigentlich nicht so? Selbst die Fundi-Katholiken hier müssten dem etwas abgewinnen können, denn das NICHTausstellen (bzw. NICHTbesitzen) eines solchen „Führerscheins“ wäre doch auch eine Aussage, ganz in ihrem Sinne.
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#125   deusexmachina   22:46:31 | Montag, 26. Juni 2006
@Gawlik
Was ich will, braucht Sie nicht zu interessieren. Wer ich bin, können Sie ja mittels einer einfachen Email an besagte Web-Adresse feststellen. So habe ich das übrigens umgekehrt vor 2 Jahren ‘mal bei IHNEN gemacht, als sich jemand für Sie ausgab und unter Ihrem Namen etwas in einem Forum schrieb. Aber was erkläre ich hier einem vermeintlich so furchtbar erfahrenen Web-Fachmann, wie das Web funktioniert? ;-)
Bringen Sie doch ‘mal „Butter bei die Fische“ – wie konkret sieht denn Ihr vorgeblicher „Kinderschutz“ aus? Also, von Beschimpfungen von Missbrauchsopfern und Beleidigungen jener, die eigene Erfahrungen schildern, abgesehen? Und auch einmal abgesehen von Ihrem proletigen Sprachgebrauch und Ihren Todesempfehlungen für Andersdenkende?
Was konkret tun Sie denn, außer Ihrer an Onanie gemahnender Schreibselei im eigenen, reichlich tristen Forum? Welche Erfolge oder auch nur Konsequenzen hätte Ihr Gebaren denn vorzuweisen? Fakten, bitte. Jetzt fragt Sie schon ‘mal jemand nach Ihrer sonst wenig beachteten Meinung, da werden Sie doch stolz die Ergebnisse von bald 10 Jahren intensiven Studiums von Pädoforen vorweisen können?
Also, abseits Ihrer verlorenen Prozesse – wie genau sieht Ihr „Kinderschutz“ aus?
Redaktion benachrichtigen Ernstgenommen wird nur der Rechtsbruch
#43   deusexmachina   22:34:19 | Montag, 26. Juni 2006
@Theo
Nanana, woran machen Sie denn da „Rosa Luxemburg“ fest? An der Betonung des Begriffs „Freiheit“? Da müsste Rosa aber einen langen Arm gehabt haben, taucht doch eben dieses Wort ganze 138mal im KKK www.vatican.va/…ive/DEU0035/_FA7.HTM auf auf und ist damit eines der häufigsten Hauptwörter überhaupt dort.
Zu Ihrem Dialog: Sie vergessen, dass ich das alles lediglich für eine (durchaus amüsante oder auch spielerisch interessante) Folklore halte. Ich kann über so etwas witzeln bzw. lachen (Der „Münchner im Himmel“ etwa ist großartig!) – ernst nehme ich es nicht. Insofern schrecken Sie mich nicht, auch nicht mit „Grauen“ oder was sonst Ihnen an Drohgebärden einfällt. Ihre Hölle, Ihr Himmel, Ihre „Grauzone“ (gibt es die nach katholischer Lehre? Oder meinen Sie Limbo?) hat dieselbe Relevanz wie die berüchtigten 72 Huri des Islam oder das Walhall des germanischen Glaubens: Keine.
Nach dem Tod ist – soweit meine Überzeugung – exakt gar nichts. Punkt. Und noch nie war jemand in der Lage, das Gegenteil zu belegen, und wir haben auch nicht das geringste Indiz dafür, dass es anders sei – im Gegenteil, all die diversen Vorstellungen eines „Leben nach dem Tode“ werfen so unendlich viele logische Probleme auf, dass Occams Razor uns sehr nachdrücklich dazu mahnt, den Gedanken ans ich (wie immer: vorbehaltlich eines Belegs) fallen zu lassen.
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#120   deusexmachina   22:20:52 | Montag, 26. Juni 2006
@Gawlik
1. Sie sind gar nicht in der Position, irgendeine vermeintliche Lüge zu konstatieren, geschweige denn, dass Sie Ihre pralle Behauptung belegen könnten. Insofern ist Ihre Einlassung komplett belanglos.
2. Ich „drohe“ nicht, Gawlik – mit gerichtlichen Konsequenzen KANN man nicht „drohen“. Ich stelle nur ganz sachlich fest, dass ich den von Ihnen untergeschobenen Kontext nicht dulden werde und Sie, sollte das notwendig sein, gerichtlich zu der Einsicht zwingen werde, zu der Sie scheinbar von sich aus nicht willens oder in der Lage sind.
3. Sofern in Ihren diversen Einlassungen überhaupt genügend Substanz vorhanden ist, um etwas Widerlegbares darzustellen, habe ich das bereits getan: Sie spielen auf vermeintlich feige Anonymität an – die habe ich widerlegt. Sie schreiben mir zu, ein „Fake“ zu sein – und wurden widerlegt. Sie prahlen damit, „Kinderschützer“ wie Sie hätten das Wohl der Opfer im Sinn – das habe ich, exemplarisch, widerlegt (was keinen Absolutheitsanspruch erhebt, aber zumindest zeigt, dass IHR Absolutheitsanspruch nicht greift).
Der Rest Ihrer vollmundigen Behauptungen ist ein so luftiges Geschwurbel, dass eine Widerlegung weder möglich noch nötig ist. Inhaltliche Diskussion meiden Sie ja wie der Teufel das Weihwasser und kaprizieren sich stattdessen auf pejorative Ergüsse.
Redaktion benachrichtigen Der säkulare Antisemitismus war die Ursache der Nazi-Schlächtereien
#27   deusexmachina   21:54:20 | Montag, 26. Juni 2006
@aphrodite
„Hoffe, das ist scherzhaft gemeint. Falls nicht, gehe ich gleich in meine göttliche Privattischlerei und suche für Sie schon mal ein passendes Kreuz und lange Nägel aus.“
*kicher* Es spricht eine beredte Sprache über die hiesigen Meinunsgäußerungen, wenn man bei der, die hier Ihre Zweifel erregten, ernstlich ins Grübeln kommt, ob sie nun ernst gemeint sei oder nicht.
In der Tat kann man das manchmal nur anhand des Nicknamens feststellen. In diesem Falle ist das „Gunsenum“ und deutet zweifelsfrei auf deftige Ironie hin. Vermutlich hatten Sie sich von der optischen Nähe zu „Guntram“ oder so täuschen lassen – bei dem wäre das wohl bitterster Ernst gewesen. Er hat denn ja auch nach „Maledica und Konsorten“ gerufen, die für derlei Sprüchlein bekannt sind (wobei: wäre das nicht eher „Malachias“? Bei all den pseudobiblischen Namen guck’ ich manchmal selbst nicht durch, da lob’ ich mir doch griechische Götterbezeichnungen mit einwandfrei freundlichen Assoziationen, speziell im Kontext von Schaumbädern *g*).
Redaktion benachrichtigen Ernstgenommen wird nur der Rechtsbruch
#38   deusexmachina   21:38:11 | Montag, 26. Juni 2006
@Theo
Irgendwie nicht lustig.
Aber wie wäre denn dieser fiktive Dialog zwischen Theo selig und Jesus:
Jesus: Theo, Du hast es mir manchmal ja nicht leicht gemacht…
Theo: Ich, Herr?
J: Ja, Theo, Du. Sag mir einmal: Ist es nicht so, dass Ihr Katholiken lehrt, ich sei allmächtig?
T: Sicher, Herr…
J: Und bin ich nicht auch allwissend?
T: Natürlich, Herr!
J: Und habe ich nicht jedem von Euch die Freiheit gegeben, zu leben, wie er es für richtig hält?
T: Naja, Herr, Du hast uns die Gebote gegeben…
J: Lenk nicht ab, Theo, ich weiß durchaus, was ich getan habe. Also?
T: Ja, Herr.
J: Und warum habt Ihr Euch dann so benommen, als ob ich nur zu schwach und zu dumm wäre, die Befolgung dieser Gebote zu erzwingen? Ihr und Euer *kicher* „unfehlbarer“ Anführer?
T: Herr, Du selbst hast Petrus…
J: Theo, hältst Du mich noch IMMER für zu schwach und zu dumm, die Unfehlbarkeit eines Menschen für alle erkennbar klarzustellen… wenn ich es wollte?
T: Nein, nein! Aber ich wollte doch nur…
J: Ich weiß, Theo. Ich weiß alles, vergiss das nicht. Aber selbst Allmächtigen können es MANCHE eben schwer machen – vor allem, wenn sie ständig in meinem Namen reden und damit IHRE Ansicht rechtfertigen wollen.
T: Herr, warum hast Du uns das denn nicht…
J: Freiheit, Theo. Ihr Menschen seid nichts ohne Freiheit. Selbst ich konnte nur Mensch ein, weil ich die Freiheit hatte, mich anders zu entscheiden. Und jetzt geh’ da rüber zu Deinem alten Feund DDL – der hat ein gutes Wort für Dich eingelegt.
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#118   deusexmachina   21:09:53 | Montag, 26. Juni 2006
@Gawlik
Nehmen Sie dies als eine letzte Ermahnung im Guten. Es ist hier auf kreuz.net bekannt, dass „deusexmachina“ der Zweitnick von „DDL“ bzw. DemonDeLuxe www.jawz.de/~demondelux/blog/?page_id=2 ist. Insofern wäre ich an Ihrer Stelle verdammt vorsichtig mit der Vergabe von verleumderischen Bezeichnungen á la „KiFi“. Sie haben verstanden, denke ich?
Ob SIE meinen Erlebnisbericht glauben, ist mir einerlei, zumal es bekannt ist, dass Sie dergleichen NIE „glauben“, wenn es nicht in Ihre enge Weltsicht passt, und Sie daraufhin wild um sich zu spucken belieben. Im übrigen kennen Sie die Dame sogar, Sie wissen’s nur nicht.
Also: Was Sie selbst glauben oder nicht glauben, das reicht noch lange nicht an die Relevanz des berühmten Reissacks in China heran. Aber schreiten Sie weiter auf Ihrem Pfad von übler Nachrede und Beleidigung voran, und ich werde Sie Bekanntschaft mit einem absolut nicht erfundenen Anwalt machen lassen. Sie kennen das Prozedere ja schon. gelernt haben Sie offenbar… nichts.
Herzlichst, Ihr
Dominique Toussaint
@Theo
Ich denke, Sie merken, wie dieser „Kinderschützer“ drauf ist?
Redaktion benachrichtigen Das Schiff Petri im Sturm + …
#19   deusexmachina   20:59:48 | Montag, 26. Juni 2006
@Stimme
Einmal abgesehen davon, dass Sie sich selbst mit der vermeintlich lustigen Verdrehung von Nicknamen und der substanzlosen Unterstellung von „Schwachsinn“ ein eher juveniles Diskussionsgebaren attestieren – wie wäre es, sie würden einmal wenigstens die Grundlagen von Argumentationslogik beherzigen bzw. (bei Ihnen wohl richtiger) erlernen?
Die These lautete: „Die Ehe dient der Arterhaltung“.
Dieser These lässt sich, wie von mir getan, mit einem Verweis auf sämtliche Organismen, die dieser Institution zur Arterhaltung nicht bedürfen, äußerst einfach und komplett der Boden entziehen.
Ihre Einlassungen haben damit nicht das Geringste zu tun, Sie schwatzen nur Zeug daher, das „irgendwie mit Tieren“ zu tun hat, aber NICHTS mit der aufgestellten Behauptung bzw. deren Widerlegung.
Im übrigen wäre es – WENN wir uns denn schon in possierlichen Betrachtungen der Fauna ergehen – für das Selbstverständnis des Menschen ein Armutszeugnis, wenn er als einzige aller existierenden Arten einer „Ehe“ zur eigenen Erhaltung bedürfte. Sie haben offenbar ein eher armseliges Bild von der „Krone der Schöpfung“ und „Gottes Ebenbild“.
Redaktion benachrichtigen „Katholisches Herz“ oder institutionalisierter Ungehorsam?
#9   deusexmachina   20:40:27 | Montag, 26. Juni 2006
@Toby
Wo genau erscheint da jetzt der gute Bonifaz?
Das ist doch alles „Tarnen und Täuschen“ hier, das bemühte Zusammenbringen von Dingen, die wenig bis nichts miteinander zu tun haben, um nur ja irgendwie ein Haar in der Suppe zu finden.
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#115   deusexmachina   20:35:28 | Montag, 26. Juni 2006
@Theo
Ich dachte, ich hätte das ‘mal erwähnt? Dass eine frühere Freundin von mir langjähriges Missbrauchsopfer war? Und dass ich als Ihr Partner das leibhaftiger zu spüren bekam, als mir lieb gewesen wäre?
Es war schlimm. Nicht einfach nur „schlimm“, sondern „zum Heulen schlimm“. Mir hat selten ein Mensch so leid getan wie sie damals. Sie leidet heute noch darunter, hat alle möglichen psychischen und psychosomatischen Probleme. Der Täter war übrigens nicht pädophil, das nur am Rande.
Besagtes Mädel und ich waren später beim selben Diskussionsforum angemeldet; dort verbreitete sich ein anderer Forentroll, der witzigerweise, wie Gawlik, aus Münster kommt. Auch der trug den „Schutz der Kinder“ auf den Lippen. Als meine Freundin ihm sehr deutlich zu verstehen gab, was sie von seinen vollmundigen Schwätzereien hielt (sie ähnelten den Elaboraten von Gaga frappant), wurde sie verspottet und beschimpft – und auch das hat man bei Gaga ja schon häufiger beobachtet.
Fazit: Es geht überhaupt nicht um die Opfer. Im Gegenteil, die stören nur, jedenfalls, sobald sie nicht den Plärrern applaudieren. Es geht lediglich darum, sich selbst als wichtig und moralisch überlegen zu präsentieren. Die tatsächlichen Opfer ge- (bzw. miss-!)braucht man da nur als Vehikel zur Selbstüberhöhung. Und DESwegen habe ich solche Typen gefressen.
Redaktion benachrichtigen Ernstgenommen wird nur der Rechtsbruch
#33   deusexmachina   20:18:52 | Montag, 26. Juni 2006
@Theo
Mir persönlich gefällt der Begriff „antichristlich“ nicht. „Nichtchristlich“ wäre passender, wobei das Problem darin zu bestehen scheint, dass Ihresgleichen hier das „wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ wörtlich zu nehmen scheint und sich damit natürlich künstlich eine ungeheure Feindesliga zusammenfabuliert.
Allerdings sehe ich bei Ihnen durchaus eine Chance auf den „Himmel“ – immerhin ist Humor, wenngleich er sich bei Ihnen nur bedauerlich selten Bahn bricht göttlich. Schauen Sie sich doch einmal um in der Welt: Wenn es Ihren Gott gibt, dann ist er ein passionierter Spaßmacher.
Ähm, aber sagen Sie: Warum genau sollte man in der HÖLLE denn noch um HS und Abtreibung diskutieren? Ist das dann nicht reichlich gegenstandslos? Ich meine, Traditionalismus ist ja gut und nett, aber es hat doch alles Grenzen, nicht?
Thematisch passend schließe ich mit einem:
„Sacklzement, Halleluja! ‘luja sog I!!!“
Redaktion benachrichtigen „Katholisches Herz“ oder institutionalisierter Ungehorsam?
#7   deusexmachina   19:53:45 | Montag, 26. Juni 2006
@Toby – Formale Logik, immer zu empfehlen
Dann aber bitte richtig:
Die Behauptung, es bestünde ein Widerspruch zwischen der gelebten Praxis und den lehren des Hl. Bonifatius, entstammt der virtuellen Feder des zuständigen kreuz.net-Redakteurs.
Wollen Sie das Ersuchen um diesbezügliche Belege also bitte zweckdienlicherweise an den richten?
leg…ehschonwissen hat nichts anderes getan, als diese Behauptung (vorbehaltlich eines Belegs, der aussteht) zurückzuweisen, also der formalen Logik, im Gegensatz zum Redakteur, vollauf genügt.
Redaktion benachrichtigen Was ein Homo-Apologet so über den Papst sagt
#8   deusexmachina   14:29:51 | Sonntag, 25. Juni 2006
@Sulpicius
Der Kontext macht es aus. Anders als kreuz.net begreift heute.de ja nicht jede fantastische Maske als Beleg für angeblich perverse Triebe, sondern freut sich über farbenfrohe Illustrationen.
Ich habe Volkers Büro übrigens gerade ‘mal angeschrieben. Mal sehen, ob er diese Site für hinreichend relevant hält (was ich bezweifle), um auf die programmatische Personenhetze und Volksverhetzung zu reagieren. Immerhin, als Bundestagsmitglied hat man für gewöhnlich ganz gute Kontakte.
Redaktion benachrichtigen Was ein Homo-Apologet so über den Papst sagt
#5   deusexmachina   14:10:52 | Sonntag, 25. Juni 2006
Und wo genau hätte Beck
…nicht im wesentlichen Recht?
Der Spruch mit dem Fisch und dem Fahrrad ist natürlich polemisch überspitzt, aber man kann durchaus davon ausgehen, dass Beck selbst mehr persönliche Erfahrungen auf diesem Gebiet hat als seine Heiligkeit, und mangelnde Bildung kann man ihm schwerlich attestieren.
Das macht den Papst nicht kleiner, denn es muss und es KANN nicht jeder auf jedem Gebiet Fachmann sein. Peinlich wird es aber eben dann, wenn es jemand nicht ist und sich dessen auch bewusst sein müsste, ungeachtetdessen aber Aussagen tätigt, die auf so einem Gebiet Anspruch auf Gültigkeit erheben.
Womit Beck ebenfalls definitiv Recht hat, ist die Aussage, dass wir „keine Hassprediger brauchen“ – übrigens eine Aussage, die kreuz.net des öfteren selbst formuliert. Bemerkenswerterweise sieht jede Seite die vermeintlichen „Hassprediger“ (immer nur) bei den anderen.
Ob Benedikt XVI. selbst das Attribut „Hassprediger“ verdient – na, ich weiß nicht, ich denke eher nicht, der Mann ist zu intelligent, zu gebildet und, so denke ich, eigentlich auch guten Willens, nur eben zwangsläufig begrenzt in seinen Anschauungen (das bringt der Job so mit sich). Der Begriff trifft allerdings zu auf manche, die sich im Windschatten des Heiligen Stuhls wähnen (wenn’s ihnen in den Kram passt), etwa gewisse Schreihälse hier auf kreuz.net. Dass der Papst deren Ausflüsse nicht gutheißen würde, wen juckt das schon, es ist ja eh’ nur eine Ausrede dafür, so richtig über Andersdenkende und -lebende herzuziehen.
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#16   deusexmachina   13:55:07 | Sonntag, 25. Juni 2006
@Gunsenum & teleologe
Nanana, da haben Sie aber die Wichtigsten vergessen: die (*trommelwirbel*) Freimaurer. Immerhin sind die ja am pöhsen V2 überhaupt erst’mal Schuld, und nur durch deren finstere Macht konnte der häretische Bene16 (Schein)Papst werden.
Dass das alles sowohl mit der zionistischen als auch der homoideologischen Weltverschwörung Hand in Hand geht, ist doch klar.
Was haben wir also heute gelernt?
Der Teufel ist ein pädophil-homosexueller, jüdischer Freimaurer mit kommunistisch-grün-kapitalistischer Ausrichtung, der das V2 initiiert hat, die Welt in senen Klauen hält und sie durch Alkoholgaben gefügig macht, sich aber, ungeachtet aller seiner Macht, von einem betenten (traditionellen!!!) Priesterlein in den Orkus scheuchen lässt.
Jau. Die Welt, vom Standpunkt eines Fundi-Tradis betrachtet. Welcome to the 11th century and have a nice exorcism day.
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#34   deusexmachina   13:45:38 | Sonntag, 25. Juni 2006
@Benedikt
„Ein Glaube lässt sich eben nur mit einer festen Disziplin bewahren.“
Benedikt, dieser Satz tut Ihnen doch vermutlich (hoffentlich) jetzt schon leid, oder?
Was wäre denn das für ein „Glaube“, der zu seiner Aufrechterhaltung ein solches Stützkorsett benötigt? Das hat mit „glauben“ doch nichts mehr zu tun, das ist pures Regelbefolgen und wortwörtlich „Nachbeten“.
Zudem sind Sie natürlich historisch widerlegt, denn jeder Regel geht ja ein diesbezüglich regelloser Zustand voraus. All die katholischen Dogmen, Regeln, Traditionen haben sich über 2000 Jahre gebildet und NICHT am Tag nach Himmelfahrt im Jahre 30 n.Chr. Offenkundig HAT Ihre Religion die ersten Jahrhunderte OHNE dieses Korsett überlebt.
Wenn Ihr Gründer, Jesus, diesen ellenlangen Regelkatalog gewollt hätte – wieso hat er Ihnen den dann nicht mitgegeben? Also als klipp und klare Anweisungen, etwa als „Gebote 11-100“, statt in Form von Gleichnissen, über deren Interpretation sich folgende Generationen die Schädel einschlagen würden? Als Gott wäre er sich der Notwendigkeit eines solchen Regulariums ja bewusst gewesen – WENN er Ihre Auffassung geteilt hätte.
Scheinbar… hat er nicht, hm?
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#12   deusexmachina   13:35:08 | Sonntag, 25. Juni 2006
@DominikusII
Nun ja, die öffentliche Wahrnehmung von Exorzismus wird halt durch Thriller wie „Omen“ oder „Der Exorzist“ geprägt. Dass das genauso großer Quatsch ist wie die Darstellung von „Satanismus“ durch die Regenbogenpresse, sollte bekannt sein.
Jeder vernünftige Geistliche wird derlei Gebete aber stets als BEGLEITENDE Maßnahme zu medizinischen / psychotherapeutischen Handlungen empfehlen, nicht als eigenständige Behandlung. WIRKEN kann Exorzismus ohnehin nur bei jenen, die an die Exietenz der Damonen erst einmal GLAUBEN. Bei mir z.B könnte sich ein Rudel Exorzisten den Mund fransig beten, da würde sich kein Teufelchen regen.
@clemens
Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mehr Alkohol zu sich nehmen als ich mit meinen ca. 2 Gläsern Whisky pro Monat, ist wohl gegeben. Wie KOMMEN Typen wie Sie eigentlich immer auf derlei absurde Spekulationen über ihr Gegenüber? Anstelle von Argumenten, vermute ich ‘mal?
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#90   deusexmachina   13:26:54 | Sonntag, 25. Juni 2006
@Pünktchen
Ein Lapsus wird nicht besser dadurch, dass man ihn aufbläst. Insbesondere die Verniedlichung von „Gesetzwidrigkeit“ im Angesicht der vorgeblich so viel mächtigeren „Rechtswidrigkeit“ ist angewandte Volksverblödung: Gesetze konkretisieren Rechte; JEDE Gesetzwidrigkeit ist damit eine Rechtswidrigkeit; umgekehrt ist nicht jede Rechtswidrigkeit gesetzwidrig. Elementare Mengenlehre, kann man von einem nulldimensionalen Punkt aber wohl nicht erwarten.
Ach ja, und nebenbei unterschlagen Sie natürlich alle Fälle, in denen Verhütung ungewollt versagt hat (ein bedeutender Anteil aller Abtreibungsfälle) – und damit alle, bei denen der Begriff „Verkehrsunfall“ reichlich ins Schwarze trifft.
@Aloah
Sie verwechseln „Sünde“ mit „Moral“.
„Sünde“ ist ein theologischer Begriff, mit dem ich als Ungläubiger nichts anzufangen weiß bzw. den ich als negativ besetzt und verwendet empfinde – ein Instrument, um Gläubige in Schach zu halten, nichts weiter.
„Moral“ hat eigentlich jeder Mensch, sie ist nur eben nicht einheitlich. Wie verächtlich (und DAS ist „unmoralisch“ und sogar auch „Sünde“, mein Lieber!) Sie tatsächlich von anderen Menschen denken, offenbart sich darin, dass Sie jede Moral, die nicht der Ihren entspricht, als unmoralisch bzw. nicht existent abtun.
Sie sind nicht der Nabel der Welt und nicht deren moralisches Zentrum – das einzusehen, ist übrigens ‘mal ein erster, bedeutender Schritt auf dem Wege der moralischen Entwicklung. Fangen Sie ‘mal an.
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#6   deusexmachina   12:54:03 | Sonntag, 25. Juni 2006
Da fällt…
…mir nichts mehr ein.
Und das will etwas heißen.
Ach ja , doch, ein Wort:
Volksverdummung.
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#62   deusexmachina   23:50:55 | Samstag, 24. Juni 2006
@ekstase, semiotico, teleologe
Dankeschön. Aber ich gehöre nicht zu denen, die wegen jedem Mist zum Anwalt / zur Polizei rennen (wenn das so wäre, herrjeh, hätte ich schon lustige Prozesse führen dürfen in der Vergangenheit… in Wahrheit habe ich erst eine Strafanzeige im Leben erstattet).
Ich nehme zu Theos Gunsten einfach einmal an, dass sein „nettes“ Posting auf seine eigene Bitte hin von der Redaktion entfernt wurde. Damit ist die Sache dann erledigt.
Wir sind hier, um zu diskutieren, nicht um Anwälte zu füttern oder die Polizei von wirklich Wichtigem abzulenken, oder? Und wenn, dann doch eher aufgrund §130 StGB und nicht eines popeligen Beleidigungsdeliktes, das mich eh’ nur juckt, wenn es öffentlich erhalten bleibt.
Dass ich mich über Eure Beiträge gefreut habe, versteht sich aber natürlich :-$
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#53   deusexmachina   22:33:55 | Samstag, 24. Juni 2006
@Theo
Vorsicht, Brüderchen, Sie nähern sich einer gefährlichen Grenze.
Sie haben aber Gelegenheit, sich hier öffentlich für die Unterstellung einer beabsichtigten Straftat i.V.m. ehrenrühriger, unwahrer Tatsachenbehauptung / Verleumdung zu entschuldigen.
Kleiner Tip dazu, Theo, bevor Sie sich in falscher Sicherheit wiegen und sich angesichts Ihrer niederträchtigen Anwürfe eins grinsen: Ihre IP (und daraus alles weitere) zu erfahren, ist ein Klacks und bedarf nicht einmal der Mitwirkung von kreuz.net.
Nun?
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#86   deusexmachina   22:24:51 | Samstag, 24. Juni 2006
@Pünktchen
Wie wär’s, sie lernten endlich ‘mal das Vokabular, das Sie hier so großzügig streuen?
Schwangeschaftsabbruch ist rechtswidrig, nicht „gesetzwidrig“. Entsprechend betont das BVG auch diese „Gesetzeswidrigkeit“ nicht, weil sie Unsinn wäre.
Möpmöp hatte explizit auf Verkehrs unfälle abgehoben, was im Kontext zu ungewollt herbeigeführten Schwangerschaften auch der korrekte Bezug ist. Ihr „Beispielfall“ ist kein Beispiel, jedenfalls nicht für eine das Eintreten eines nicht intendierten Umstands. „Ungewollt“ hat mit „billigend in Kauf nehmen“ nichts zu tun.
„Unfall“ und „Mord“ schließen sich gegenseitig aus.
Sie sind wahrhaftig einer der produktivsten Nebelwerfer, die ich je erlebt habe. Nein, das ist kein Kompliment. Ganz im Gegenteil – keine Ahnung, aber davon säckeweise!
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#67   deusexmachina   22:00:40 | Samstag, 24. Juni 2006
@Theo
Da schleicht’s dann allerdings herzlich falsch bei Ihnen – was Golileo anbetrifft, kann ich natürlich nicht für ihn sprechen, tippe aber ‘mal, dass Sie bei ihm so daneben liegen wie bei mir. Meine Partnerin würde sich übrigens für homosexuelle, pädo- oder sonstwasphile Anwandlungen bei mir herzlich bedanken bzw. wäre dann wohl kaum meine. Wir sind regelrecht langweilig „straight“ :-$
[v.d.Red.zens.]
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#15   deusexmachina   20:55:57 | Samstag, 24. Juni 2006
@Athanasius – Danke
Das war sehr erhellend.
Aber wissen Sie,w as mir dabei auffällt? Wir denken gar nicht *SO* verschieden. Der Unterschied besteht primär darin, dass ich als „Drahtzieher mit eigennützigen Motiven“ die RKK an sich wähne (dass ein Außenstehender die feinen internen Ziselierungen nicht so zu erkennen mag, dürfte klar sein), während Sie einzelne Gruppierungen innerhalb als die Tunichtgute oder mindestens doch die mit „second thoughts“ ausmachen.
Einig dürften wir uns wohl darin sein, dass mit der Gut- und Leichgläubigkeit der Menschen schon viel Schindluder getrieben wurde und noch wird. Es ist einfach zu verlockend, scheint’s.
Aber noch eine systematische Frage: Nun gut, eine solche Anerkennung ist nicht unfehlbar. Bedeutet das dann aber nicht, dass man ggf. eine Anerkennung aussprechen könnte, diese dann aber zurückzieht, sobald etwas irgendwie Unangenehmes passiert? Oder, anders gesagt: Man duldet „Maria“, solange sie der RKK-Lehre nach dem Mund redet, und serviert sie ab, sobald das nicht der Fall ist? Flapsig gesprochen, jetzt? Anders gesagt: Die Kirche hält es für völlig ausgeschlossen, dass ein beliebiger Prophet, Heiliger, ja, Jesus selbst sprechen und der RKK-Lehre irgendwie auch nur in einem Detail widersprechen könnte? Ist das nicht etwas… ähm… vermessen? Wenn wir uns recht erinnern, hat Gott selbst seinen Standpunkt ‘mal recht deutlich geändert, so zwischen AT und NT…
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#77   deusexmachina   13:06:05 | Samstag, 24. Juni 2006
Pünktchen, Sie faseln
1. Sie wissen sehr genau, dass das „Recht auf Leben ab Zeugung“ nicht identisch ist mit dem „Recht auf Leben“ einer geborenen Person. Falls Sie da Zweifel haben, fragen Sie ‘mal beim Europäischen Gerichtshof nach. Ungeachtet dessen tun Sie absichtlich die ganze Zeit so, als sei das ein und dasselbe. Allein die EXISTENZ des §218f. besagt das Gegenteil.
2. Da reden Sie selbst ausführlich davon, dass sich „Wissenschaftler auf keinen Zeitpunkt der Menschwerdung einlassen“ (was halbwegs richtig ist, obwohl man ein paar „Haltepunkte“ sieht) – und begründen DAMIT Ihre persönliche Ansicht, dass es eben exakt zum Zeitpunkt der Befruchtung passiert? Geht’s noch ein bisschen absurder? Der Himmel ist rot, weil alle sagen, er sei blau, ja?
3. Was die „Freiwilligkeit“ angeht, reden Sie geballten Unfug. Behaupten Sie auch, Menschen würden Auffahrunfälle „freiwillig“ verursachen, indem sie sich in Autos setzen? Sie bräuchten es ja bloß zu lassen, wenn sie die Unfälle vermeiden wollten, nicht?
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#75   deusexmachina   12:18:51 | Samstag, 24. Juni 2006
Pünktchen und sein Privatvokabular
Merken Sie sich ‘mal folgendes:
1. Wenn SIE etwas „verbrecherisch“ nenen, ist es das noch alnge nicht. Das einzige objektiv feststellbare „Verbrechen“ dabei ist Ihre Beugung der Begrifflichkeiten nach Ihrem Gusto.
2. „Leben lassen“ bedingt, dass etwas zunächst einmal lebt. Wir sprechen hier von menschen, also ist die Frage (wie Sie wissen, aber geflissentlich ignorieren), WANN etwas ALS MENSCH lebt. Nur dann kann man auch einen „Menschen leben lassen“.
3. Es gibt kein „absolutes Recht“. JEDES Recht findet seine Schranken in den Rechten anderer. Auch das Recht auf Leben hat, wie wir wissen, vielerlei Grenzen, so übel das oft auch ist.
4. Wer ein Kind erzeugt oder empfangen hat, hat dies keineswegs immer „aus freien Stücken getan“. Allein die Tatsache, DASS es Abtreibungen gibt, straft Ihre Behauptung Lügen.
5. Wenn SIE das „Recht auf Leben“ als FÜR SICH absolut setzen („absolut“ heißt: Bedingungslos allem anderen übergeordnet), dann dürfen SIE sich nicht auf die Verantwortung anderer hinausreden, denn dann nehmen SIE ein „Vorteilskalkül“ vor. Es darf dann für SIE keine Rolle spielen, wer formell irgendeine Verantwortung trägt, denn kraft Ihrer Verabsolutierung sind SIE verantwortlich.
6. Provokante Frage: Wieso reden Sie eigentlich immer nur vom „Recht“ auf Leben? So, wie Sie das handhaben, gerät das vielmehr zur „Pflicht zum Leben“.
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#71   deusexmachina   01:53:28 | Samstag, 24. Juni 2006
@Aloah
Ein Lügenmärchen? Kaum. Ein fiktives Beispiel – zu dem es tausende realer Parallelen gibt. Ausnahmsweise darf ich einmal kreuz.net als Kronzeugen dieser Aussage berufen – DIE betonen doch immer, wieviele Abtreibungen aus exakt solchen Situationen heraus es gibt, nicht?
„Kannste nicht lesen mein Vorschlag war 500 Euro von mir UND 500 Euro von dir. alles andere wäre wieder eine LÜGE par excellence.“
Wieso das denn? ICH bin ja nicht der Meinung, dass man alles, aber auch wirklich ALLES tun muss, um eine Abtreibung auf Biegen und Brechen zu verhindern. SIE sind das. Also ist von IHNEN zu erwarten, dass Sie IHREN Worten gerecht werden – und ich MEINEN.
Sie haben die Konstruktion des Ganzen noch nicht begriffen, scheint mir. Noch einmal: Wenn SIE der Auffassung sind, dass alles andere im Vergleich zur Verhinderung einer Abtreibung zur Bedeutungslosigkeit verkommt, dann kann von IHNEN erwartet werden, dass Sie diesen prallen Worten Taten folgen lassen.
ICH hingegen bin NICHT dieser Meinung, ich akzeptiere das Absolutum nicht und gestehe speziell der werdenden Mutter zu, dass sie das werdende Leben in Relation zu anderen Werten setzt.
Wie Sie da auf die Idee kommen, dass ich IHRE Sichtweise teilen und stützen könnte, entzieht sich mir.
SIE wollen ‘was – dann TUN Sie was dafür. Und reden Sie sich nicht auf die billige Tour ‘raus. Meine „Buchstabenakrobatik“ ist x-mal aufrichtiger als Ihre bigotte Heuchelei, die ganz groß im Fordern und ganz klein im Leisten ist.
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#41   deusexmachina   01:40:48 | Samstag, 24. Juni 2006
@Theo
Wie stellen Sie sich das denn vor, „eine Lanze zugunsten missbrauchter Kinder zu brechen“? Soll ich mich, wie „Gagatüt“ Gawlik, hinstellen und laut plärren: „Ich bin gegen Kindesmissbrauch“? Geschenkt, Theo, das ist gar nicht nötig, weil praktisch jeder normale Mensch „gegen Kindesmissbrauch“ ist. Es bedarf der Erwähnung nicht, genausowenig, wie es notwendig ist, stündlich zu bekunden, dass man etwas gegen Menschenfresserei habe. Wenn Sie es denn partout hören möchten, bitte: Ich finde Kindesmissbrauch abscheulich. Aber damit muss ich nicht hausieren gehen, zumal ich das als common ground dieser Gesellschaft wahrnehme.
Nein, Theo, von solchen Trivialbekenntnissen hat kein Mensch etwas. Keinem potenziellen oder tatsächlichen Opfer ist damit geholfen, nicht einem einzigen. Derlei pralle Bekundungen dienen nur dem einen Zweck, die Bekunder scheinbar moralisch zu überhöhen. Man plärrt etwas in die Gegend, das exakt null Wirkung hat, man fühlt sich gut, ja „edel“ dabei, und wenn man besonders niederträchtig drauf ist, dann leitet man aus seinem eingebildeten Kreuzrittertum das vermeintliche Recht ab, andere für Un- und Untermenschen zu erklären.
So etwas erwarten Sie von mir? Da können Sie lange warten.
Redaktion benachrichtigen Sexperten an die Front!
#42   deusexmachina   01:29:50 | Samstag, 24. Juni 2006
@Beobachterin
„Natürlich muß kreuz.net Bildchen bringen, die mit dem Thema zusammenhängen. Man sollte nämlich schon wissen, worüber man spricht.“
In der Tat: Der Verdacht, dass einige, darunter Sie, Verehrteste, ohne derlei Illustrationen nicht wüssten, wovon man spricht, liegt wirklich nahe. Ich ziehe allerdings den Hut vor diesem Ihrem durchaus rührenden Eingeständnis. Manch anderem wäre es ja eher peinlich, als erwachsener Mensch derart ahnunglos zu sein.
@Thema
Gibt’s für diese verklemmten kreuz.net-Schreiberlinge eigentlich kein anderes Thema als Sex? Ist ja schon langsam übel, dieses pubertäre Geschreibsel. Vielleicht ein bisserl Nachhilfe von der peer group? Scheint mir das Falscheste nicht zu sein, jede Menge Nachholbedarf gibt es ja offenkundig. Und dann immer die vermeintlich „geschickte“ Tour, unter dem Vorwand der Information schlüpfrige Bildchen zu klauen… ohje, ohje.
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#13   deusexmachina   22:22:18 | Freitag, 23. Juni 2006
@Asphyx
Wenn man so offensichtlich das, worauf man antwortet, nicht begriffen hat, sollte man sich zur Vermeidung von Peinlichkeiten besser bedeckt halten, mein Bester ;O)
Redaktion benachrichtigen Die unterschlagene Revolution
#11   deusexmachina   21:15:02 | Freitag, 23. Juni 2006
Auch heute noch beliebt
…ist ja das hier:
„Darum übertrieben die Hexenjäger häufig die Anzahl der Toten und streuten wilde Vermutungen über die Menge der existierenden Hexen.“
Streiche „Hexen“, setze „Abtreibungen“, und schon haben wir „Schema F“, oder doch besser „Schema kreuz.net“. Ähnlich bei der bösen, bösen Homo-Bedrohung des „christlichen Abendlandes“ und eigentlich allem, was den Turbotradis so recht suspekt ist. Aber warum auch sollte sich ein Traditionalist von traditionell bewährten Propagandamethoden distanzieren? Pfeif’ doch auf das „falsche Zeugnis“, es ist ja für eine „gute Sache“, nicht?
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#68   deusexmachina   20:11:56 | Freitag, 23. Juni 2006
@Benedikt – Das geht daneben
Sicher ist mir der Begriff „Verantwortung“ bekannt. Na und? „Verantwortung“ ist ein Element im komplexen System gegenseitiger Abhängigkeiten, Abwägungen etc. Ein Element von vielen, wohlgemerkt.
Wenn man nun aber, wie einige der hiesigen Spezialisten das tun, ein einzelnes Element heraushebt und zum Absolutum erklärt, dann müssen sich dem alle anderen Aspekte unterordnen – AUCH die Verantwortung. Natürlich ist das behämmert, aber bitte, es war nicht MEINE Idee. Wenden Sie sich mit Ihrer Beschwerde bitte vertrauensvoll an jene, die dieses Absolutum favorisieren und alle, aber auch wirklich alle Aspekte dem des Austragens eines Embryos unterordnen wollen.
„Jeder tut’s nach seinen Möglichkeiten. Und viele haben es geschafft mit ihrem Kind trotz Elend.“
So sollte es sein. Was Sie übersehen: Hier fordern manche Leute von anderen, dass die eben über das hinaus „tun“, was diese anderen selbst als „ihre Möglichkeiten“ ansehen. Ich bin dann so frei und drehe den Spieß um – was natürlich den Plärrern gar nicht passt. Da ist man dann plötzlich nicht mehr zuständig. Beim Fordern hingegen schon. Wer lauthals aber fordert, kann auch kräftig leisten, nicht? Da hilft dann kein herausgerede mit „verantwortung“, ähnliches lässt man ja VORHER auch nicht gelten.
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#63   deusexmachina   15:37:52 | Freitag, 23. Juni 2006
@Aloah – Na, dann ‘mal los!
Vorab: Selbstredend war mein „Fall“ frei erfunden.
Und: Sie würden deutlich seriöser ‘rüberkommen, wenn sie nicht ständig in diesem Gossenjargon herumproleten würden.
Aber aufgrund Ihrer ausgezeichneten Idee kann ich ja schnell eine Familie ausfindig machen, die in genau der Situation ist – bei x-tausend Abtreibungen pro Jahr dürfte das absolut kein Problem sein.
Ich schlage also vor, Sie teilen mir die Adresse des Notars mit sowie die Summe, über die zu verfügen ist, und ich liefere die potenziellen Empfängerinnen. Dann haben doch alle etwas davon.
Meine Emailadresse ist demondelux@jawz.de – ich freue mich auf endlich ‘mal einen Hinweis darauf, dass es eben nicht nur um Maulaffen geht, und werde gerne vom Spendenstand und den laufenden Entwicklungen berichten. Als meinen persönlichen Beitrag würde ich eine Website designen, programmieren und hosten, die dieses vorbildliche Unterfangen dokumentiert und zur Nachahmung anregt.
Also?
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#16   deusexmachina   15:25:39 | Freitag, 23. Juni 2006
Was regt sich kreuz.net denn so auf?
Was da auf seventee6.org (die hosten auch das „girl lovers forum“) steht, ist doch exakt die von kreuz.net selbst präferierte Diktion, nur halt in die andere Richtung? Eigentlich müsste man sich ja gegenseitig auf die Schulter klopfen, wo man doch im hetzerischen Geiste verbrüdert ist.
Natürlich ist das dümmste Propaganda, die dort in diesem Artikel geschrieben wird – ein ziemlich getreues Abbild dessen, was hier sonst so bevorzugt über Schwule abgelassen wird.
Aber inhaltlich? Belegt doch die Stelle (‘mal wieder sehr beredt für die journalistische Inkompetenz der „katholischen Nachrichten“, dass man nicht einmal die Quelle nennt – warum bringen die nicht fertig, was eine Pädo-Postille ganz selbstverständlich schafft?) lediglich, dass es hier wie dort unzurechnungsfähige Geister gibt, die sich primär darin gefallen, andere niederzumachen. Davon hat’s hierzulande (= auf kreuz.net) ja nun auch genügend, siehe so possierliche Einlassungen wie die von Maledica, der sich nicht entblödet, vom „perversen Beck“ zu schwadronieren.
Wer sich so äußert, disqualifiziert sich, ob Pädo oder Tradi, ganz egal.
Also: Schlammcatchen at it’s worst.
Redaktion benachrichtigen Die Abscheuliche steht vor dem Ende
#56   deusexmachina   00:58:21 | Freitag, 23. Juni 2006
@Aloah
Warum müssen sich eigentlich gerade die, die Zahlen nur vom Hörensagen kennen, immer am großmäuligsten darüber auslassen?
Also, passen Sie ‘mal gut auf:
Besagte 10 Billionen (10.000x10^9) Goldhort bringen dem Land exakt zero.
100 Milliarden (100x10^9) aber, also gerade ‘mal 1% davon, die zirkulieren, bedeuten ihren Gegenwert für jeden, der sie empfängt. Angenommen, diese Menge Geldes würde 1x täglich umgesetzt werden, so betrüge der erzielte Gesamtumsatz 365 * 10^9, also schon das 3.65fache des Goldhortes. Im Unterschied zu jenem würde aber das ganze Land davon profitieren, der aber ist nur „totes Kapital“.
Für Sie zum Mitdenken (also sehr, sehr langsam):
Person A hat 100 Euro
Person B bietet einen Gegenstand an
Person C bietet eine Dienstleistung an
A kauft den Gegenstand für 100 Euro von B. B kauft für 90 Euro eine Dienstleistung von C und für 10 Euro Material für neue Gegenstände.
Was ist insgesamt gehandelt worden?
100 Euro in Scheinen
100 Euro Gegenstandwert
90 Euro Dienstleistung
10 Euro Material
…sind insgesamt? Mehr als 100 Euro – komisch, wie? Schon ‘mal etwas von „Wertschöpfung durch Arbeitsleistung“ gehört? Von Handel? Von Mehrwert?
Und jetzt seien Sie besser ruhig, bevor Sie andere als „Pfeife“ titulieren – bei Ihnen reicht’s ja nicht’mal zur Schokozigarette.
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#47   deusexmachina   00:41:09 | Freitag, 23. Juni 2006
@Gotthard – Meine Rede
Im Maulaffenfeilhalten sind hier einige ganz groß – und nur darin. Klingt doch auch großartig, all dieses prächtige Geseier von Moral und Lebensrecht und wasweißich was man da alles auftürmt, um nur ja irgendwie das Überleben eines Embryos als das das letzte Ziel darzustellen. Ist ja klar, man ist gegen Abtreibung, da überhöht man das Gegenteil so gnadenlos, bis – der eigenen Logik gemäß – jeder ein Hundsfott sein muss, der nicht der eigenen Meinung ist.
Dumm nur, dass die Überhöhung so uferlos ausartet, dass man ganz übersieht, wie wenig man selbst den so selbstgerecht gestellten Forderungen wird und werden kann.
Natürlich: Ich erwarte nicht, dass jedermann alles stehen und liegen lässt und auch das letzte Hemd opfert, um nur ja aus jeder befruchteten Eizelle einen Menschen werden zu lassen – aber die erwarten das, und diese Schwätzer kann man argumentativ locker am ausgestreckten Arm verhungern lassen, indem man sie ganz einfach auffordert, den eigenen Forderungen zu genügen – und hui!, wie sie da alle flitzen und um Ausreden nicht verlegen sind, warum sie da nun so gar nicht zuständig seien und überhaupt, das sei doch eine ganz andere Geschichte, also wirklich…
Alles nur dummes Geschwätz. Es geht überhaupt nicht um Kinder, um Leben, um Familie. Es geht einzig um die Durchsetzung der eigenen Meinung, sprich: Um Macht. Und das auf dem Rücken, pardon: dem Bauch junger Frauen.
Sowas Erbärmliches.
Redaktion benachrichtigen Lust auf Kirche?
#17   deusexmachina   23:56:19 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Theo
„Ja, und so kleine Helferchen und Steigbügelhalter wie Sie versuchen seinen Ruhm zu mehren.“
Wessen? Satans? Na, Sie sind mir ja ein Lustiger Vogel – und wie genau sollte ich den „Ruhm“ von einem fiktiven Kinderschreck mehren, den ich sogar gerne per Karikatur de.wikipedia.org/…DeLuxe_southpark.gif verballhorne?
Ihren Teufel können Sie sich von der Backe putzen – wenn Sie partout an dieses Hörnchenviech glauben wollen, bittesehr, ganz, wie Sie wünschen, aber erwarten Sie bitte nicht von mir, dass ich diesen putzigen Aberglauben aus den Tiefen der babylonischen Götterkiste ernst nehme, geschweige denn – wie sagten Sie? – „seinen Ruhm mehre“.
Ich habe ja schon diversen Unfug von Ihnen gehört, aber das schlägt nun wirklich dem Fass den Boden aus. Was kommt als nächstes? Werfen Sie mir pädophile Handlungen mit einer Putte vor? Get real, man!
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#51   deusexmachina   14:51:17 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Benedikt – Wunsch nach Fortschritt
Nähern wir uns der Frage doch bitte logisch an. Das Motiv einer Handlung ist der Schlüssel zu ihrem Verständnis. Der Antrieb von Wissenschaft und Forschung ist… was? Wesentlich doch wohl „Neugier“ oder „Wissensdurst“.
Wer aber ist „wissensdurstig“? Primär doch wohl derjenige, der überhaupt offene, unbeantwortete Fragen hat. Religionen neigen dazu, „Antworten“ auf einige – wenn nicht alle – der „großen Fragen“ zu formulieren und diese als Glaubensdekrete („Dogmen“) festzusetzen. Further examination is discouraged. Warum sollte man auch forschen, wenn der eigene Kult eine „befriedigende“ (weil sie befriedigend zu sein HAT!) Antwort gibt? Das Motiv ist gering, die Gefahren – je nach Repressionscharakter des Regimes – umso größer.
Wer felsenfest von Adam&Eva, Noah und der mosaischen Schöpfungsgeschichte ühberzeugt ist – warum sollte der z.B. Archäologie betreiben? Er HAT seine „Antwort“ doch schon, jegliche weitere Forschung könnte doch lediglich sein „gesichertes“ Wissen (= Glauben) in Frage stellen. Zwar mag es Charaktere, die dennoch forschen, geben und gegeben haben, aber sie sind die Ausnahmeerscheinung, die statistisch nur insofern relevant ist, als eine lange Zeit über Bildung nahezu ein kirchliches Monopol war, man also ohne christliche Erziehung nur schwerlich ein Forscher werden KONNTE. Religiöse Dogmen aber haben es nun einmal an sich, dass sie Forschung, die sie entkräften könnte, alles andere als befeuern – dazu sind sie letztendlich DA, Benedikt.
Redaktion benachrichtigen Die Abscheuliche steht vor dem Ende
#44   deusexmachina   14:24:44 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Benedikt, iustitia, möp möp (was für ein knuffiger Nick!)
Ich glaube, die Diskussion ist an dieser Stelle ziemlich sinnlos, weil die Thematik zu komplex ist und nicht in einem Satz abgehakt werden kann – jede der diesbezüglich geäußerten „Ein-Satz-Aussagen“ ist angreifbar und kann widerlegt werden, was nicht heißt, dass sie immer und grundsätzlich falsch sein muss.
Beispiel: „Geld“ und erst recht „Wohlstand“ ist kein absolutes Gut, sondern wirkt durch seine Bewegung. Deswegen ist es so einfach nicht richtig, dass bei einem Geschäft, bei dem Geld den Besitzer wechselt, notwendig „eine Seite ärmer“ wird. Ein Land, in dem der Herrscher feist auf seinem Goldhort von 10 Billionen Dollar sitzt, ist ärmer als eines, in dem 100 Milliarden das ganze Jahr über zirkulieren. Unser Bruttosialprodukt orientiert sich ja auch nicht an der existierenden Geldmenge, sondern ist ein Mehrfaches davon.
Richtiger wäre, zu sagen, dass die ungleiche Verteilung des Geldes Nachteile für diejenigen mit sich bringt, die wenig davon haben, aber das ist natürlich eine Binsenweisheit.
Die moralische Problematik von reinen Zinsgeschäften rührt wesentlich daher, dass heutzutage so Werte „geschaffen“ werden, die kein reales Gegengewicht haben; auf diese Weise wird die Inflation vorangetrieben und das vorhandene Geld entwertet, was natürlich wiederum diejenige, die weniger davon haben, stärker trifft.
Redaktion benachrichtigen Tony Blair ist besorgt
#31   deusexmachina   14:12:45 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@teleologe
Das mit den IP-Adressen war mein erster Vorschlag. als Pünktchen mit seinem Schauermärchen von der angeblichen „Umfragemanipulation“ in allen Threads zusammenhangslos herumkrakeelte. Meine lautet übrigens 87.234.210.236 87.234.210.236/ – sollte unser Sysadmin meinen privaten Webserver hier nach außen per Firewall geblockt haben, hilft immer noch ein WHOIS auf die IP www.dnsstuff.com/tools/whois.ch?ip=87.234.210.… – und siehe da, die IP führt zu eben der Domain, auf der sich auch mein Blog www.jawz.de/~demondelux/blog/ befindet. Das alles könnte man leicht herausfinden, man braucht gar kein eingebildeter Sherlock Holmes zu sein, sondern nur ein paar Webtechnik-Grundlagen zu kennen.
Und wenn „Pünktchen“ jetzt von einem „Kesseltreiben“ fabuliert, ist das natürlich die schöne, alte Unsitte des Anderen-Unterstellens-was-man-selbst-gern-tut.
@Pünktchen
Ich fordere Sie auf, Ihre gesammelten Unterstellungen endlich einmal zu belegen bzw. – da ich ja weiß, dass Sie dazu nicht in der Lage sind – sich für Ihre unverschämten Anwürfe zu entschuldigen. Es sei denn natürlich, für Sie ist die berechtigte Forderung einer Entschuldigung für objektiv unwahre Tatsachenbehauptungen ehrabschneidenden Charakters ein „Kesseltreiben“. Sie armer, armer, gehetzter Lügenbold… es kann der Brävste nicht in Frieden verleumden, wenn es dem bösen Verleumdeten nicht gefällt, wie?
Redaktion benachrichtigen Die Abscheuliche steht vor dem Ende
#35   deusexmachina   13:46:02 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Institoris
„warum wird denn hier ständig wenn es um dieses großartige Land und seinen nicht weniger grandiosen Präsidenten geht penetrant über Nebensächlichkeiten wie Todesstrafe und angebl. soziale Benachteiligung, unter der drüben ohnehin nur die Faulenzer zu „leiden“ haben, lamentiert?“
Dieser Satz gehört Ihnen, mit Verlaub, dermaleinst auf den Grabstein gemeißelt. Allerdings wohl kaum auf einem katholischen Friedhof. Idealerweise unter Anbringung des Zusatzes „…denn er enblödete sich nicht“.
Redaktion benachrichtigen Die Abscheuliche steht vor dem Ende
#22   deusexmachina   23:56:33 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Ich bin ja immer erleichtert, wenn…
…ich stat crux / Dr. Otterbeck und Benedikt in einem Thread schreiben sehe – dann weiß ich ich, dass der Wahnsinn noch nicht alle ergriffen hat. (Relative) Inseln der Vernunft im Meer einers fanatischen Religions-(oder, genauer: Liturgie-)Wahns. Miit denen kann man sich zwar sachlich zoffen, aber eben sachlich und mit einem gewissen Anspruch, den mancher hier sträflich vermissen lässt und stattdessen auf Gossenniveau herumproletet.
Manchmal habe ich gar das Gefühl, das seien hier die Alibi-Katholiken auf diesem sonst eher braun statt schwarz dominierten Server.
*Bene-und-Otti-Fähnchen-schwenk*
Redaktion benachrichtigen Tony Blair ist besorgt
#28   deusexmachina   23:09:52 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Jörg Guttenberger, Köln
Ich denke, Sie werden bestätigen können, dass z.B. wir beide durchaus ohne Boshaftigkeiten und zur Sache diskutieren können – woran, glauben Sie, mag es liegen, dass derlei mit Pünktchen regelmäßig nicht gelingt? Und zwar, wohlgemerkt, mit allen nicht gelingt, die anderer Meinung sind als er („Sie“ ist übrigens sehr sicher männlich – so chauvinesk äußert sich keine Frau).
Für wie zielführend halten Sie es, neuen Nutzern direkt ein Alter Ego bzw. bekannten Nutzern irgendwelche absurden Machenschaften auf der Basis bloßer Phantasie zu unterstellen? Wissen Sie, es gibt hier so manchen, mit dem ich mich herzlich streiten kann, und hier sind auch einige kernige Proleten unterwegs – aber kaum wer verfügt über die berechnende Niedertracht dieses vorgeblich „sachlichen Diskutanten“.
Ich habe lange Erfahrung mit Foren-Diskussionen, u.a. als Betreiber und Moderator, und weiß daher: Ein Nutzer kann jemandem ein paar deftige Schimpfworte an den Kopf knallen, das ist schlimm genug – aber ungleich boshafter und charakterschwächer ist es, ohne mit der Wimper zu zucken und in scheinbar sachlichem Ton blanke Lügen über sein Gegenüber zu verbreiten. Da ziehe ich – und DAS will etwas heißen – sogar noch einen rudolfsohn vor, der glaubt seinen Mist wenigstens noch selbst. Pünktchen aber lügt aus kalter Berechnung, seine „business mission“ ist es, alle, die nicht exakt mit seiner Antiabtreibungshaltung konform gehen, zu diskreditieren. Und jedes Mittel ist dabei recht.
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#23   deusexmachina   22:34:01 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Athanasius
Das ist jetzt aber scho a weng blamabel, gell? Da trällern Sie das Hohelied der kirchlichen Wissenschaftsbegeisterung… und das auf einem Ultratradiforum, das in einem fort der „guten, alten Zeit“ (vor ‘62) hinterherheult, die moderne Entwicklung als satanisch betrachtet und so ziemlich alles verteufelt, was nicht unsere Urgroßväter schon kannten und praktizierten.
Is’n Witz, oder?
Da hilft es auch nicht, auf die Ausbildung Galileis zu verweisen – immerhin hat man sich seiner Erkenntnisse jahrhundertelang erwehrt… da nützt dann die tollste Ausbildung nichts, wenn man deren Früchte mit Füßen tritt – oder es wenigstens erfolglos versucht.
Die Werte, die wir heute hoch halten und verteidigen – Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit, Neugierde, Aufgeschlossenheit usw. – wurden der Kirche abgetrotzt. Der Kirche, die sich den größten teil ihrer Daseinsgeschichte auf die Seite der Herrschenden stellte.
„In every country and in every age, the priest has been hostile to liberty. He is always in alliance with the despot, abetting his abuses in return for protection to his own.“ Thomas Jefferson
Redaktion benachrichtigen Das Gehirn mitabgetrieben?
#36   deusexmachina   22:13:59 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@DominikusII
Wenn ich mir das hier so durchlese, werde ich das Gefühl nicht los, dass mancher hier nicht nur nicht verstanden hat (das wäre verzeihlich – der Herr hat’s bekanntlich nicht jedem mit der Schöpfkelle gegeben), sondern auch partout nicht verstehen will (was dann schon eine grobe Brüskierung der Gottesgabe „Intelligenz“ wäre). Nun machen Sie ‘mal bitte meinem Namen (Sie sind ja nur die latinisierte „II“ – I’m the real thing – aber schön, dass Ihnen der Name gefällt) Ehre und versuchen Sie wenigstens nicht nur zu verstehen, sondern auch zu beherzigen.
@Theo
Ich weiß, Sie lieben mich. Aber hören Sie doch ‘mal auf Breze, der hat gar nicht Unrecht. Was meinen Sie denn, wie anziehend Sie das Christentum erscheinen lassen? Ja, glauben Sie denn im Ernst, da kämen die Kindlein in Scharen zu Ihnen geeilt: „Boah, geil, tolle Religion, da können wir Schwulenklatschen und fluchen, bis der Arzt kommt!“?
Mit so etwas erreichen Sie allenfalls die, die eine billige Ausrede dafür suchen, irgendwen verachten und verabscheuen zu können, was für gewöhnlich nicht Ausdruck eines starken Glaubens oder gar einer starken Persönlichkeit ist. Allen Ernstes: Wenn die RKK ausschließlich aus Leuten wie Ihnen, virOblasonstwas und rudolfsohn bestünde – man würde sie als kriminelle Vereinigung verbieten, und zwar zu Recht. Zum Glück sind Sie nur ein paar einsame Unverbesserliche, aber der Schatten, den Sie werfen, ist finster genug. Da reißt’s auch kein Bibelverslein raus.
Redaktion benachrichtigen Das Gehirn mitabgetrieben?
#21   deusexmachina   21:09:41 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Athanasius – ts, ts…
„Zwar hassen die meisten Freimaurer die Kirche“
Soso. Wieviele Freimaurer kennen Sie denn so? Ist Ihnen bekannt, dass es – neben vielen, religiös neutralen (und nicht etwa „feindlichen“) – auch ausgeprägt christliche Logen gibt? In Wahrheit verhält sich’s doch exakt umgekehrt: Während Freimaurer nicht das geringste Problem mit dem Beitritt von Katholiken haben, faselt die RKK noch immer von „schwerer Sünde“. Also wer hasst (genauer: fürchtet) da jetzt wen?
„Und Homos werden wohl noch weniger gehasst.“
Dann ist der tägliche kreuz.net Artikel also ganz lieb und spaßig? Soso. Wie würde es Ihnen gefallen, tagtäglich als „pervers“ und „widernatürlich“ bepöbelt zu werden?
„Während Homomilizen Katholiken weltweit beschimpfen, geben die Leser von kreuz.net sich dem Gebet für diese übrig.“
Diese Beschimpfungen der „Homomilizen“ wüprde ich gerne einmal selbst sehen – die URL, bitte? Ach, und: Enden alle Ihre sog. „Gebete“ mit „…und reiß’ den verdammten Sodomitern die Eier ab. Amen.“?
Der vernichtende (vielmehr: vernichtete) Ruf von kreuz.net ist doch weit bekannt; die Dame spricht nur Bekanntes aus.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#269   deusexmachina   19:52:00 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Malachias
Zerstörungswille bei den Feindmächten
Leben Sie auf einer Parallelwelt? Anders kann ich mir Ihre Einlassungen beim besten Willen nicht erklären. Zur Erinnerung: Der von Ihnen sog. „Zerstörungwille“ war bis zum Angriff auf Polen ganz einfach nicht vorhanden, ganz im Gegenteil, man drückte sich bei Herrn Hitler ja die Klinke in die Hand und war äußerst beflissen, im letztlich alles zu geben, was er haben wollte – Stichwort: „Appeasement“.
Ohne den unersättlichen Größenwahn des GröFaZ würden Sie heute vermutlich im größten Flächenstaat Europas leben – ob das wünschenswert wäre, steht auf einem anderen Blatt.
„unter mehr aufgezwungener als freiwillig gewollter Zulassung fremder religiöser und kultureller Traditionen – Stichworte Pluralismus, Säkularismus, Multikulti“
Aha. Und konkret wer hätte uns da konkret wie irgendetwas „aufgezwungen“? Ach, lassen Sie mich raten: Das ist alles eine linkslinke Verschwörung unter finanzjüdischer Ägide, nicht wahr? Freimaurer, nicht zu vergessen!
Aber wie erklären Sie dann, dass ich, selbst tendenziell eher konservativ und religiös vollkommen neutral, weder Jude noch Freimaurer, diesen Pluralismus – ganz ohne Zwang – in Ordnung finde und gutheiße? Ah – ferngesteuert, nicht? Gehirnwäsche, jaja.
Oh Mann, Malachias…
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#12   deusexmachina   19:21:05 | Mittwoch, 21. Juni 2006
kreuz.net = Freakshow
Das vorgeblich so katholische Nachrichtenmagazin ist in Wahrheit ein braun-kameradschaftlicher Tummelsumpf, wo sich Frömmler der vorvorgestrigen Generation mit Revisionisten und Sektierern ein Stelldichein geben. Zwar trifft man hier auch den einen oder anderen aufrechten Katholiken, der sich von hassverzerrten Schimpforgien auf alles, was anders zu sein wagt, distanziert, aber das sind dann eher Zaungäste – die Hardcore-kreuznetter sind ganz andere, mutmaßlich in erster Linie die „Redakteure“ selbst, die hier unter diversen Namen ihre Holzschnittdenke verbreiten, wie gehabt ganz, ganz tapfer im Schutze der Anonymität und wacker vor der deutschen Justiz versteckt – man weiß, warum. Stünde der Server in Deutschland, der Staatsanwalt hätte sich schon mehrfach sehr rege dafür interessiert.
Zu meinem Entsetzen fand ich in wikipedia kreuz.net allen Ernstes mehrfach als Quelle verlinkt – ich bin dort gerade dabei, solche peinlichen Bezüge zu eliminieren. Schon schlimm genug, dass die hiesige KuKluxKlan-Mentalität überhaupt öffentlich im Netz stehen darf, da muss man das absurde Geschwätz der vereinigten Homohasser und Klerikalfaschisten nicht auch noch durch Verlinkung in einer Enzyklopadie unverdient aufwerten.
Redaktion benachrichtigen Tony Blair ist besorgt
#10   deusexmachina   08:42:02 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Tja, Pünktchen…
…das mit den nicht zum Thema passenden Kommentaren ist eine Unsitte, die wir von IHNEN abgeguckt haben. Wer war es doch gleich, der meinte, ganz kreuz.net mit dem Ergebnis seiner vermeintlich ach-so-glanzvollen, detektivischen Leistungen vollquaken zu müssen?
Im Gegensatz zu Ihnen verzichten wir aber auf glatte Lügen, das scheint eher so IHR Ding zu sein, Sie Ersatzchrist, und wir schreiben auch individuell und knallen nicht per Copy-Paste Spam ins Formular.
Peinlich genug, dass Sie nicht das Rüchgrat haben, sich den wohlberechtigten Vorwürfen zu stellen, geschweige denn, sich für Ihre haltlosen Anwürfe und Entgleisungen zu entschuldigen.
Btw.: Zum Thema = Artikel: Ein Artikel, der von der 24. Schwangerschaftswoche als der 24. „Lebenswoche“ schwadroniert, ist ziemlich genau soviel Beachtung wert, wie ihm bislang erwiesen wurde.
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#135   deusexmachina   04:32:38 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Sozialkatholisch
Oh nein, ich hatte Sie durchaus richtig verstanden, mich nur unpräzise ausgedrückt: Dass ein freiwilliger Zölibat genannt wird, mag durchaus sein, wobei solch einer ja gar nicht der expliziten Erwähnung bedürfte; so lange er biblisch nicht ausdrücklich verboten wäre, kann er sich ja durchaus als kultische Tradition entwickeln. Mich irritiert nur des öfteren, wie der klerikale Zölibat verteidigt wird, als ob Jesus „seine Kirche“ so und nicht anders festgelegt hätte, denn dafür fehlt mir dann doch die Evidenz, ganz so, als sei der Priester erst durch den Zölibat Priester.
Ich sehe im Zölibat durchaus auch Vorteile, denke allerdings, dass diese durch den Pflichtstatus erheblich gemindert werden; halten Sie es denn für ausgeschlossen, mittelfristig zu einer „zweigleisigen“ Handhabung zu gelangen?
(Und, nein, das mit den Jüngern war nicht wirklich ernst gemeint – OBWOHL man den alten Juden/Urchristen in der Hinsicht wohl so manches zutrauen darf… *g*)
Redaktion benachrichtigen Tony Blair ist besorgt
#6   deusexmachina   03:00:26 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Pünktchen
„diese Bemerkung ist bis jetzt (20. Juni, ca. 15.00 Uhr) unwidersprochen hingenommen worden!“
Sie müssen sich ja wirklich als ganz herausragend wichtig empfinden, dass Sie diesem Umstand irgendeine Aussagekraft beimessen: Denn sehet, das allgewaltige Pünktchen hat gesprochen, und so ihm niemand widerspricht, so ist sein Gesülze Gesetz.
So hätten Sie das gerne, hm?
Meine Vermutung, warum sich niemand mit Ihrem Gewäsch auseinandersetzen mag, geht allerdings eher dahin, dass Ihre ekle Tour, die sich darin auszeichnet, zuvörderst Ihr Gegenüber statt dessen Argumentation zu attackieren, jegliches Interesse an einer verbalen Auseinandersetzung mit Ihnen auf Null herunterbremst. Nicht wirklich ein Wunder bei Ihrem Gebaren, wie Ihnen mehrere Kommentatoren ja auch schon umissverständlich mitgeteilt haben.
Also, sabbeln Sie nur weiter einsam vor sich hin und bilden sich was darauf ein, dass man einen weiten Bogen um Sie macht.
P.S.: Ihre Schwurbeleien sind auch nicht ansatzsweise so kunstvoll, wie (nur) Sie meinen. „Man merkt die Absicht und man ist verstimmt“. Aber Hauptsache, Sie finden sich großartig, gell? ;-)
P.P.S.: Wann entschuldigen Sie sich eigentlich ‘mal?
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#37   deusexmachina   00:26:53 | Mittwoch, 21. Juni 2006
@Dr. Carlo Regazzoni
1. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir zusammen Schafe gehütet hätten – insofern ist mir Ihr kumpeliges „Du“ eher unangenehm. Bewahren Sie Distanz, wenn’s recht ist, zumal Sie vom flegelhaften Benimm her nicht wie jemand erscheinen, den ich in meinem Freundeskreis gerne sähe.
2. Bitte sehr, bitte gleich www.jawz.de/~demondelux/blog/?page_id=2 – das ist hier allerdings auch weitgehend bekannt. Und mit welchem der diversen „Dr. Carlo Regazzoni“ habe ich das zweifelhafte Vergnügen?
3. Ich habe Leute, die schlichterdings ‘mal das Wort „Schwachsinn“ in den Raum werfen, schon immer als Diskutanten erster Güte geschätzt. Wollen Sie nur herumtrollen oder sind Sie tatsächlich so?
4. Es wäre mir neu, dass Sie, die FSSPX, die RKK oder irgendjemand sonst einen Exklusivanspruch auf Jesus hätte. Insofern ist mein Verständnis seiner Person und Lehre so valide wie Ihres. Ja, ich weiß, das kotzt Sie an. Das Gegenteil möchten Sie mir aber bitte belegen, bevor Sie hier die Nummer vom Oberschlau geben.
5. Wir können uns gerne weiter unterhalten, sobald Sie einmal die Umgangsformen an den Tag legen, die Ihrem vorgeblichen Doktortitel wohl anstünden. Andernfalls verzichte ich gerne auf Ihr Gepöbel.
Habe die Ehre.
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#133   deusexmachina   23:29:55 | Dienstag, 20. Juni 2006
@Heger
„Auf diesem Niveau scheinen Sie aber auch stehengeblieben zu sein.“
Muaaaaaaahaaa! Welch eine Pointe! Was für ein wortgewaltiges Bonmot! Ich lache Trä-nen! Schen-kel-klop-fer! Unglaublich, nein, fürwahr, so ein Schelm aber auch! Haben Sie heute einen Clown gefrühstückt? Das war ja eine Per-le intelligenten Humors, da gucken Karl Valentin und Loriot nur neidisch. Nein, sowas aber auch, jetzt HA-ben Sie’s mir aber gegeben, meiner Treu, ich weiß ja gar nicht, was ich… nein, also wirklich, Donnerknispel, da stehen mir ja die Brusthaare stramm vor Ehrfurcht.
Lernt man das auf der Uni? Sie MÜSSEN einfach Philologe sein oder Germanist oder irgendwas, wo man dergleichen hohe Künste lernt – wir niederen Wesen können sowas ja nicht, wir staunen nur ob Ihrer blendenden Brillianz. Haben Sie das schon einem Verlag angeboten, ach, was sag’ ich, Verlag – Hollywood, ja, Hollywood, daraus ließe sich doch ein Film machen: „DOKTOR Heger proudly presents: The world’s best joke – ever“.
Also, ich warte dann ‘mal auf meinem 10jährigen-Niveau, bis Sie aufgeholt haben. Das kann ja noch dauern, so, wie Sie sich mit billigen Scheinscherzen aufhalten.
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#122   deusexmachina   20:55:04 | Dienstag, 20. Juni 2006
@Sozialkatholisch
Mt 19, 10-12 ist allerdings arg kryptisch, nicht wahr? Darauf deuten ja schon die unterschiedlichen Übersetzungen hin: Luther spricht – ganau wie die „Einheitsübersetzung“ – von „unfähig zur Ehe“, die Elberfelder Übers. von „verschnitten“. Die „Gute Nachricht Bibel“ präzisiert die Stelle, aber mir scheint, dass sie den eigentlichen Text durch eine Interpretation ersetzt.
Es scheint mir wenig darauf hinzudeuten, dass eine Unfähigkeit als Rechtferigung für eine freiwillige Keuschheit herangezogen wird. In der Tat abenteuerlich aber wird es, wenn man diese Freiwilligkeit dann als religiöses Gebot auffasst.
Die Realität zeigt uns, dass die, die den Weg des Zölibats – mehr oder weniger freiwillig – wählen, alles andere als „unfähig“ zu Sexualität und Ehe sind.
Wenn ich mir diese Stelle genau ansehe, dann scheint sie mir, ganz im Gegenteil, Ausdruck der Ansicht zu sein, dass es vielerlei Wege gibt, „zu Gott“ zu kommen, je nach persönlicher Veranlagung. Dass Keuschheit zwingende Voraussetzung für ein Priesteramt sei, steht da nicht, absolut nicht.
Die Einlassung der Jünger übrigens finde ich sehr humorig:„Pfft, wenn wir unsere Frauen nicht nach Gusto herumschubsen dürfen, dann ist die Ehe ja witzlos…“ Sehr oldschool ;-)
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#120   deusexmachina   20:12:50 | Dienstag, 20. Juni 2006
@Sozialkatholisch
Das „Angekekstsein“ rührte primär daher, dass manche Dinge einfach so in den Raum gestellt wurden – ein naheliegendes „warum“ (bekanntlich die beliebteste Frage unter Kindern) war man oft nicht in der Lage oder auch nicht willens zu beantworten. So etwas ist unbefriedigend.
Dass Paulus ein Weiberfeind par excellence war, ist bekannt. Dumm war er aber wohl nicht, und es wäre dumm gewesen, eine so harsche Forderung wie die nach Ehelosigkeit durchsetzen zu wollen – jedenfalls damals, als die Kirche noch nicht den späteren Machtapparat hatte. Sie kennen den netten Spruch: „Wer f*cken will, muss freundlich sein“? Dasselbe gilt für das Sammeln von Anhängern.
Sie sagen, Jesus selbst habe zur Ehelosigkeit „geraten“ – wo denn? Er sprach davon, alles hinter sich zu lassen, Eltern etc. Aber explizit die Frauen? Einmal abgesehen davon, dass diese Ausdrücke vor eschatologischem Hintergrund geschahen – hätte man sie beherzigt, das Christentum wäre ganz schlicht ausgestorben.
„Die meisten Geistlichen und Apostel waren zu der Zeit (nur einmal) verheiratet. Da wollte Paulus wenn schon verheiratet keinen Bischof haben der in der Familie noch nicht einmal klarkommt.“
Akzeptiere ich sofort als schlüssig. Wo genau aber ist das dann ein Plädoyer für den Zölibat? Sie meinen, er sagte „maximal 1“ und meinte „null“? Warum HAT er dann nicht „null“ gesagt? Reines Zugeständnis an die „…muss freundlich sein“-Regel?
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#34   deusexmachina   19:52:22 | Dienstag, 20. Juni 2006
Sie meinen das ernst, nicht?
Also, Sie zwiebeln sich hier allen Ernstes darüber auf, ob Jesus nun ein Stückerl Brot seinen Jüngern in die Hand oder in den Mund gelegt hätte, ja?
Sagen Sie ‘mal, ist Ihnen das nicht irgenwo ein klitzekleines bisschen peinlich? Es gibt so viele ernsthafte Fragen, und Sie pudeln sich über so eine Marginalie auf und ziehen Sie sogar noch als Kriterium zur Klärung heran, wer denn nun „rechtgläubig“ sei und wer nicht? Das darf doch wohl nicht wahr sein!
Der Jesus, den im Munde zu führen sich manche hier nicht entblöden, hätte Ihrem armseligen Formalismus den Marsch geblasen und Ihnen das Brotkörbchen umgeworfen wie seinerzeit die Händlertische im Tempel. Krebsrot vor Zorn wäre er gewesen, hätte er gehört, wie man seine Lehre derart missachten und sich im Hickhack um traditionelle Riten vergessen kann.
Ist ja unglaublich, dieser Mummenschanz von Leuten, die um das goldene Kalb der „heiligen“ Form tanzen.
Redaktion benachrichtigen Kinderreiche Familien statt Homo-Konkubinat
#57   deusexmachina   19:19:31 | Dienstag, 20. Juni 2006
@Aragorn
„er spricht das hochgebet und wendet dabei seinem gott den rücken zu.“
Das müssen Sie mir jetzt ‘mal zeigen, wie man einem allgegenwärtigen, allwissenden Gott „den Rücken zukehren“ kann :-D
In solchen verräterischen Formulierungen offenbart sich, was für ein armseliger, kleiner Marionettengott das ist, den mancher Hyperkatholik wie ein Maskottchen in der Tasche zu tragen meint.
„Dann muss sie auch die menschen lehren, dass in der Heiligen Hostie GOTT ganz und gar zugegen ist.“
Das ist er, gemäß Ihrer eigenen Lehre, allerdings auch in einem Hundehäufchen, vgl. KKK 2671: „Himmlischer König, Geist des Trostes, Geist der Wahrheit, allgegenwärtig und alles erfüllend“ (Hervorhebung von mir). Insofern ist die ganze Insubstantiation ziemlicher Hokuspokus zur Erhöhung der Priesterschaft – es bedarf keines Mittlers, um Gott gegenwärtig werden zu lassen, denn er ist die ganze Zeit da (so man denn an ihn glaubt).
Nur einer von vielen, vielen Widersprüchen der katholischen Lehre, an denen sich offenbart, dass man peinlichst bemüht ist, sich selbst (den Klerus) in den Mittelpunkt zu stellen. Was Sie da so beklagen, hat also urkatholische Tradition ;-)
Redaktion benachrichtigen Im Namen der Jugend
#42   deusexmachina   18:54:18 | Dienstag, 20. Juni 2006
@„Graf“ v. Galen
Ich finde es sehr vielsagend, wenn Sie „deus“ („Gott“) mit „Teufel“ übersetzen. Welcher Spielart des Satanismus genau rechnen Sie sich denn zu, wenn ich ‘mal fragen darf? Church of Satan? Order of Nine Angles? Erstaunlich, dass hier nicht sofort ein Exorzist herbeigerufen wird…
@Aphrodite
Ich bitte Sie, dazu gehört nun wahrlich kein überragender Intellekt, jeder Depp kann die Rekursivität der katholischen Logik erkennen.
Was diese Menschen leider nicht erkennen, ist, dass die „Unfehlbarkeit“ nur so lange gilt, wie man sie der RKK auch zubilligt. Tut man das nicht (was kein Nichtkatholik tut, aber auch viele Katholiken nicht tun), so gibt es keinen Weg, die Unfehlbarkeit sinnvoll zu begründen, denn Voraussetzung dafür ist ja wiederum die Unfehlbarkeit der eigenen Interpretation. Anders gesagt: Das Unfehbarkeitsdogma ist an sich redundant, denn es wird nur von denen beherzigt, die ohnehin daran glauben, das Dogma also nicht benötigen.
Diejenigen, die sich darauf beziehen, tun das allerdings bevorzugt, um die vermeintliche Unfehlbarkeit i.S. ihrer Argumentation zu instrumentalisieren – sie erkennen nicht, dass diese Unfehlbarkeit nach außen 100% wertlos ist, und sind dann empört, wenn man den Bezug bestenfalls ignoriert, schlimmstenfalls auslacht.
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#118   deusexmachina   18:44:09 | Dienstag, 20. Juni 2006
@Heger & Sozialkatholisch
Was Sie hier betreiben, ist allerdings eine Art der Exegese, die mich schon als 10jährigen angekekst hat: Da bemühen Sie umständliche Formulierungen und Hilfskonstrukte, aber den naheliegendsten Schluss wedeln Sie als unzutreffend ab, weil er mit der heutigen Lehre nicht übereinzustimmen scheint.
Kennen Sie „Occams Razor“? Das ist ein Theorem, das besagt, dass von zwei alternativen Erklärungsansätzen der einfachere wahrscheinlich der richtigere ist. Keine „harte Regel“, aber ein Fingerzeig, an dem man sich orientieren sollte; in der WIssenschaft fährt man ganz gut damit.
Wenn also in der Bibel stünde, ein Mann habe schwarzes Haar, dann wäre man wohl beraten, das erst einmal ganz simpel als die Beschreibung schwarzen Haars aufzufassen, statt darüber zu spekulieren, ob nicht gewisse kultische Haarfärbungen der Grund gewesen sein könnten, ob „schwarz“ in besonderen Fällen eine andere Bedeutung hatte etc.
Im Tinmotheusbrief ist von Frau, Kindern und Familie die Rede, da liegt ein eheloser Hausstand mit Sklaven sehr, sehr abseits und wirkt sehr bemüht. Dem Autor scheint vielmehr eine Praxis vorgeschwebt zu haben, wie sie heute bei Protestanten gewünscht wird. Ja, ich weiß, das hören Sie jetzt nicht gern.
Redaktion benachrichtigen Neues aus der Finsternis vor der Morgenröte des Konzils
#9   deusexmachina   18:31:47 | Dienstag, 20. Juni 2006
Diese Höllenlehre
…ist wirklich faszinierend, quasi die Fantasy-Literatur alter Zeit, Johannes war so in etwa der Stephen King des Frühchristentums.
Wie man daran allerdings „Glauben“ kann, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben – nun ja, nicht „ewig“, denn bekanntlich währt der Mensch nicht so lange.
Aber insgesamt ist diese ganze Höllenvorstellung dann doch ein bisserl blutrünstig für meinen Geschmack (vom systematischen Unsinn einer ewigen Hölle bei einem „barmherzigen“ Gott, der ja auch zu der – in sich ebenfalls absurden – Formulierung der „leeren Hölle“ geführt hat, ganz zu schweigen). Mancher scheint so etwas ja zu brauchen, obwohl jeder weiß, dass jegliche Höllenschilderung schieres Hirngespinst ist. Die RKK tut wohl daran, sich von diesen recht peinlichen, an Voodoo-Zauber erinnernden Aspekten zu lösen.
Allerdings ist der ganze Zirkus vom „Himmelreich“ nur schöner, nicht sinnvoller. Die Leute reden, als ob sie’s wüssten, dabei wissen sie, dass niemand was weiß. Nennt man das dann nicht eigentlich „falsches Zeugnis“?
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#100   deusexmachina   00:24:06 | Dienstag, 20. Juni 2006
@Theo
Sie würden sich ein bisschen weniger blamieren, wenn Sie wengstens Ihr eigenes Vokabular beherrschen würden – jemand, der Ihren Grundglauben sowieso nicht teilt, kann per definitionem de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4resie keine „Häresie“ betreiben. Soviel also zu Ihrer Kenntnis der eigenen Regeln – wie gehabt rudimentär. Aber immer schön von anderen fordern, ja, Theo?
Aber immerhin das haben Sie erkannt:
„Mit der gleichen Logik ist er vielleicht auch Milchmann…“
Ganz genau, ich bin da völlig Ihrer Meinung: Es ist absurd, aus der Tatsache, dass etwas nicht in der Bibel steht, zu folgern, dass es so und nicht anders gewesen sein muss (speziell dann nicht, wenn, wie hier, der Normalfall gerade anders herum war). Herzlichen Dank für die Bestätigung – damit können wir die Hypothese von Jesu Jungfräulichkeit und Ehelosigkeit wohl als nicht belegbar abhaken, ja?
Im übrigen ist die Geschichte von Jesu Ehe „etwas“ älter als Dan Brown, und zwar ca. 1800 Jahre – erwähnt wurde sie im Philippusevangelium, das in den Nag Hammadi-Funden entdeckt wurde.
Rohrkrepierer sind Ihr Hobby, gell, Theo? ;-)
Redaktion benachrichtigen Im Namen der Jugend
#38   deusexmachina   23:32:04 | Montag, 19. Juni 2006
@„Graf“ v. Galen
Die angebliche Unfehlbarkeit der katholischen Kirche ist das Paradebeispiel eines Zirkelschlusses:
These: Die RKK ist unfehlbar
Begründung: Jesus hat Petrus die Vollmacht und damit die Unfehlbarkeit übertragen und hat ihn mit der Gründung der RKK beauftragt.
Absicherung: Die Begründung ist so, wie die RKK das sagt, korrekt, weil dies die Lesart der RKK ist und weil die RKK unfehlbar ist.
Ha-ha-ha.
Wenn ich behaupten würde, ich sei unfehlbar und das mit irgendeiner, angeblich auf mich gemünzten Privatinterpretation eines Bibelversleins „begründen“ würde, hätte das exakt denselben Grad an Beweiskraft.
Richtig: Keinen.
Anders gesagt: Die RKK ist „unfehlbar“, weil die RKK das behauptet. Großartig.
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#96   deusexmachina   23:00:48 | Montag, 19. Juni 2006
@Isidorus Hispalensis
Den Zölibat gab/gibt es in allen möglichen Kulturen und Kulten; er ist – wie so viele Traditionen der RKK – alles andere als spezifisch oder gar originär christlich.
Man braucht ihn gar nicht mit Verweis auf die Person Jesu zu begründen (diesen verweis hatten die anderen Kulte ja schließlich auch nicht nötig), sondern kann dutzenderlei sonstige Gründe dafür anführen (inwieweit diese Gründe valide sind, steht auf einem ganz anderen Blatt). Wenn man das aber tut, sollte man sich schon darüber im Klaren sein, auf was für dünnes Eis man sich begibt, wenn man eine Tradition daraus ableitet, dass etwas in der Bibel nicht erwähnt wird. Mit gleicher Berechtigung könnte man nämlich auch behaupten, Jesus sei blond gewesen – bloß, weil es in der Bibel nicht explizit anders steht.
Es mag in der Vergangenheit durchaus „heilige Leute“ gegeben haben, die sich dadurch hervortaten, keinen Gedanken an „schnöden Sex verschwendet“ zu haben. Es deutet allerdings einiges darauf hin, dass es sich beim Zölibat nicht zuletzt um einen Umkehrschluss schlichten, altersbedingten Desinteresses an Sex handelt:
a) Im Alter spielt Sex für die meisten eine geringere Rolle
b) Alte galten, besonders in früheren Zeiten, als weise
=> Wer nicht an Sex denkt, ist weise
So in etwa dürfte diese „Logik“ ausgesehen haben. Funktioniert nur halt bei oktroyierter Keuschheit nicht so recht :-S recht funktioniert
Redaktion benachrichtigen Finstere Statistik
#92   deusexmachina   22:33:28 | Montag, 19. Juni 2006
Paulus hat viel gefordert
Bekanntlich war der Gute (wir erinnern uns an sein wahrhaft christliches Maulkorbgebot an die Frauen) alles andere als ein Frauenfreund bzw. laut Eigenbekenntnis praktisch asexuell, da ist dann leicht anderen Verbieten, was man selber nicht genießen kann.
Ob Jesus verheiratet war oder nicht, ist bekanntlich nicht überliefert. Heutzutage geht die katholische Kirche wie selbstverständlich davon aus, dass er es nicht war (wohl aus dem Gedanken heraus, dies würde irgendwie an seiner Göttlichkeit kratzen – man scheint nicht nuir die Jungfrau Maria, sondern auch die Jungfrau Jesus zu präferieren, obgleich der Verzicht auf Sexualität Jesus sehr deutlich eine primäre Menschheitserfahrung hätte vermissen lassn, was dem „Sinn der Sache“ der Menschwerdung reichlich entgegenstünde).
Damals aber war ein Mann um die 30, der noch dazu „Rabbi“ gnannt wurde, genauso selbstverständlich verheiratet. Es wäre ein ziemliches Raunen durch die Menge gegangen, wenn die sog. „Jüngerinnen Jesu“ (Luk 8,2) mit einem Junggesellen durch die Lande gezogen wären (allen voran die hiesigen Ultras hätten sich die Mäuler zerrissen über „so einen“). Aus der Nichterwähnung von Jesu Ehestatus kann man vor diesem Hintegrund als wahrscheinlich annehmen, dass er verheiratet war – alles andere hätte ihm mehr als nur ein Augenbrauenlupfen eingetragen.
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#27   deusexmachina   21:40:13 | Montag, 19. Juni 2006
@semiotico – wie wahr, wie wahr
„man redet zwar immer von der Wiederkunft Christi, aber in Wahrheit hofft man, dass das alles nur eine mystische Sage ist und alles so bleibt, wie es ist.“
Wer hätte noch nicht schon einmal das Gedankenspiel getrieben: „Was wäre, wenn Jesus heute noch einmal in die Welt käme?“ Wenn die Ungläubigen Recht hätten und Jesus lediglich ein charismatischer Philosoph war, dann würde er ohnehin nur als häretischer Prediger abgetan werden. Aber angenommen, das NT sei wahr und Jesus käme erneut – nicht „in Pracht und Herrlichkeit“, sondern, wie damals, vergleichsweise bescheiden (sehen wir von regiemäßigen Dingen wie Palmwedeln und Reitesel einmal ab), mit nur einem gelegentlichen Wunder hier und da und ansonsten viel Weisheit, viel Sanftmut, und Zorn primär nur gegen die Heuchler… was dann?
Wie würde sie wohl reagieren, die 2000jährige Institution, die es sich so recht gemütlich gemacht hat als ewiger Stellvertreter, in Abwesenheit des Vertretenen? Wie würde er, der potenziell Unfehlbare, ihm, dem real Unfehlbaren, wohl gegenübertreten?
Die lebenslängliche Verfrachtung in eine nette, kleine Nervenklinik wäre wohl – von einem diskreten Attentat abgesehen – das Wahrscheinlichste.
„Extra ecclesiam nulla salus“ – von Jesus ist da nicht die Rede. Honi soit qui mal y pense, nicht wahr?
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#235   deusexmachina   00:03:05 | Montag, 19. Juni 2006
@Malachias
Vielleicht sollten Sie Ihre Geschichtskenntnisse doch einmal aus anderer Quelle als nur aus der Zündel-Site speisen?
Das ist ja hanebüchen, was Sie hier absondern… haben Sie allen Ernstes noch nie davon gehört, was der Preis für die erkaufte Vollbeschäftigung war? Politisch und finanziell? Davon, dass Hitler das Programm der ersten Jahre überhaupt nur durchziehen konnte, weil er den Krieg schon längst geplant hatte? Davon, dass Deutschland ohne Krieg in den 40ern bankrott gewesen wäre?
Sie glauben wahrscheinlich auch noch an Reichsflugscheiben und daran, dass Adolf die Autobahnen erfunden hat…
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#52   deusexmachina   23:57:38 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Benedikt – Persönliche Frage
Wieviele Kinder haben denn Sie bislang?
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#35   deusexmachina   23:52:56 | Sonntag, 18. Juni 2006
Nochwas, Theo – diesmal mute ich Ihnen etwas mehr zu. Nur Mut!
Es sei M die Menge aller Menschen
Es sei H die Eigenschaft „homosexuell“.
Es sei P die Eigenschaft „Priester“.
Es sei M die Eigenschaft „Missbraucher“
Es sei „+“ eine Verknüpfung „UND“
Wir wissen folgendes:
P ist nicht zwingend H, aber eine Teilmenge aller P sind H (P+H)
H ist nicht zwingend P, aber eine Teilmenge aller H ist P (H+P)
=> P und H haben eine Schnittmenge P+H = H+P
Der Anteil von P an der Gesamtbevölkerung (P/M) ist kleiner als der von H (H/M).
Die Gesamtzahl aller P+M ergibt sich aus P+H+M plus P+!H+M (!H = „nicht H“)
=> Jedes P+M macht in erster Linie eine Aussage über P, und erst dann (nachrangig) über H, da
1. alle P+M zwar P, aber nicht zwingend H sind
2. P/M < H/M, jedes P+M also eine größere Repräsentanz hinsichtlich P als hinsichtlich H hat.
Können Sie folgen?
Für Sie umformuliert: Jedes Wort, das Sie hier in Richtung Schwule absondern, gilt in x-facher Ausfertigung für Preister allgemein.
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#30   deusexmachina   23:33:06 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Theo – Tut mir leid
Offenkundig habe ich Ihr Abstraktionsvermögen überschätzt bzw. überfordert. Wird nicht wieder vorkommen – ab jetzt also einfach Hauptsätze für Sie, und möglichst unter Verzicht auf rhetorische Figuren oder gar logische Sperenzchen.
Alles ganz einfach, Theo.
Wenn Du mit einem kleinen Mädel baden gehst, gucken alle und denken sich was.
Wenn Du dasselbe mit einem kleinen Jungen tust, denkt sich kaum jemand was.
Soweit klar, Theo?
Gut.
Dasselbe auch bei Priestern (also: „Wenn ein Priester mit einem…“ – ergänze sinngemäß).
Schwule sind nicht schlimmer als Heten.
Aber sie sind unter Priestern wahrscheinlich häufiger (das wäre logisch).
Pädophilie war noch nie und ist nicht kriminell. Hast Du das verstanden, Theo? Es stinkt Dir vielleicht, aber es ist so. „Kriminell“ ist Kindesmissbrauch. Das ist etwas völlig anderes.
Und wenn Du, Theo, irgendwann ‘mal so ein Papierding (das nennt man „Buch“) zu dem Thema aufschlagen würdest, dann würdest sogar Du schnell merken, dass Pädophilie und Homosexualität völlig verschiedene Dinge sind, etwa so verschieden wie „Fahrad“ und „Blau“ – zwar gibt es blaue Fahrräder, aber das heißt nicht, dass Fahrräder blau sein müssen oder alles, was blau ist, ein Fahrrad.
Und, nein, da hilft es auch nicht, wenn Du Deine Märchen ein hundertstes Mal daherbetest, sie BLEIBEN falsch.
Ist das soweit verstanden, Theo?
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#11   deusexmachina   23:08:30 | Sonntag, 18. Juni 2006
Wo bleubt eigentlich das obligatorische Weltuntergangsgejammer…
…bzgl. dem hier?
Homosexuellen-Parade in Sao Paulo
Millionen Menschen für Schwulenrechte auf der Straße
Drei Millionen Menschen sind nach Polizeinangaben in der brasilianischen Mega-Metropole Sao Paulo für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen auf die Straße gegangen. Als Symbol der sexuellen Vielfalt trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zehnten Homosexuellen-Parade in Sao Paulo fantasievolle Kostüme in Regenbogenfarben.
„Wir sind Bürger, Bürger, die Steuern zahlen und an diesem Land mitarbeiten“, sagte einer der Organisatoren, Nelson Matias Pereira. Noch immer würden Schwule, Lesben und Transsexuelle in Brasilien diskriminiert. Unter dem Motto „Homophobie ist ein Verbrechen“ forderten die Paulistas unter anderem die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften.
Gesetzentwurf seit zehn Jahren auf Eis
Die mittlerweile regierende Arbeiterpartei (PT) von Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva hatte einen entsprechenden Gesetzentwurf schon vor mehr als zehn Jahren vorgeschlagen. Bis heute hat sich das Parlament jedoch noch immer nicht damit befasst.
Die Schwulenparade in Sao Paulo ist nach Angaben der Organisatoren die weltweit größte. An der ersten Parade im Jahr 1997 hatten sich 2000 Menschen beteiligt.
Quelle: tagesschau.de www.tagesschau.de/…5633644_REF1,00.html
Oder fühlt sich kreuz.net von 3 Millionen „Homoideologen“ überfordert? :-|
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#23   deusexmachina   22:56:59 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Theo – Sie phantasieren
„Nach all den Missbrauchsfällen der Vergangenheit mit Knaben wird wohl eher genau das Gegenteil der Fall sein.“
Probieren Sie’s aus – gehen Sie alleine mit einem (erkennbar nicht verwandten) Jungen in den Wald… und dann mit einem Mädchen. Fragen Sie hinterher Beobachter, was sie denken / gedacht haben.
„Denn was Sie konstruieren, basiert allein auf Ihrer Fantasie, die immer nur versucht der HS Community den Steigbügel zu halten.“
Es basiert auf vernünftigen Annahmen. Wenn Sie anderer Ansicht sind, wie wär’s denn mit Argumenten statt ad hominems? Aber da hapert’s ja bekanntlich.
Im übrigen, wo wäre mein Motiv? Ich sagte mehrfach, dass ich heterosexuell bin – warum also sollte ich HS wider besseren Wissens in Schutz nehmen?
„Falls Sie es nicht gemerkt haben sollten: Hier widersprechen Sie sich selbst, wenn die Quote der weiblichen Messdienerinnen ähnlich hoch ist, wie die der männlichen.“
Keineswegs. Was zählt, ist nicht die Anzahl der Messdienerinnen, sondern die Anzahl an scheinbar risikolosen Gelegenheiten. Gemischte Gruppen werden nun einmal weitaus stärker beargwöhnt. Die alte Angewohnheit der Geschlechtertrennung hat eben zu dieser trügerischen Sicherheit bei getrennten Geschlechtern geführt.
Können Sie sich eigentlich noch irgendwie anders ausdrücken oder kommen Sie ohne die Vokabel „Perversion“ gar nicht mehr aus?
P.S.: Sie sind ca. 3mal so wahrscheinlich ein Kindesmissbraucher wie ich – nur statistisch, natürlich.
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#17   deusexmachina   22:33:47 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Theo
Soso, ich bleibe „eine Antwort schuldig“… auf eine Frage, die Sie nicht gestellt haben? Sehr knuffig, Theo.
Aber bitte: Dass homosexueller Missbrauch im klerikalen Kontext (scheinbar?) stärker ausgeprägt ist als heterosexueller, ergibt sich aus zwei sehr simplen Umständen:
a) Für einen homosexuellen Menschen ist die Schranke zum Priestertum nicht ganz so hoch wie für einen heterosexuellen. Erster kann sich immerhin gefahrlos in Gegenwart des von ihm präferierten Geschlechts blicken lassen, wo letzterer schon „schiefe Blicke“ erntet. Das Priesteramt dürfte auf Homosexuelle weniger abschreckend wirken als auf Heterosexuelle (daraus würde sich ein, gemessen an der Gesamtbevölerung, überproportional hoher Anteil von HS ergeben; diesbezügliche Statistiken dürfte man llerdings kaum finden, vermute ich).
b) „Gelegenheit macht Diebe“, und der Klerus ist nun einmal nach wie vor männlich dominiert. Mittlerweile gibt es zwar auch weibliche Messdiener, aber ein Priester „allein mit einem Mädchen“ erweckt Verdacht – mit einem Jungen weitaus weniger.
Was Sie zudem vergessen, ist, dass ein homosexueller Kindesmissbrauch keineswegs zwingend hs Neigung des Missbrauchenden voraussetzt. Gerade bei Kindesmissbrauch nimmt mancher „was er kriegen kann“, Geschlecht fast egal.
(Übrigens, ad „Selbstdarstellung“: Kann ich etwas dafür, wenn ein paar des Lesens nicht wirklich Mächtige mich hinter zwei Dutzend Nicks wähnen und mich überlebensgroß aufblasen?)
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#13   deusexmachina   22:06:01 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Theo – Ist das wirklich so schwer?
Wo genau hätte ich etwas „relativiert“? Sie meinen wohl „präzisiert“, oder?
Haben Sie schpon ‘mal irgendwann davon gehört, dass Kinder leichter zu beeinflussen sind als Erwachsene? Dass sie – noch häufiger als Erwachsene – oft „nichts sagen“ aus Furcht, selbst etwas „Schlimmes“ getan zu haben?
Wenn Sie einmal einschlägige Fälle studierten, würden Sie feststellen, dass im klerikalen Kontext sehr starke soziale Geflechte existieren, die denjenigen, der sich als Opfer eines sexuellen Missbrauchs outet, als „Nestbeschmutzer“ ächten. Dieses Schema kennt man in ähnlicher Form vom innerfamiliären Missbrauch.
Nachdem wir das geklärt haben: Was wollten Sie eigentlich sagen außer „DDL ist doof“?
Redaktion benachrichtigen Ablenkungsmanöver
#27   deusexmachina   21:48:58 | Sonntag, 18. Juni 2006
@28.IX-28.X
„Ein Katholik darf zB. in Großbritt. nicht Regirungschef sein.“
Wo haben Sie das denn her???
semis-sohn (exs „deus ex machina“, ex „demondelux“)“
Das ist ein nettes Kompliment, dankeschön. Tatsächlich schätze ich semioticos Beiträge sehr. Wenn Sie sie allerdings ‘mal mit der Sorgfalt lesen würden, die man als selbstverständlich voraussetzen sollte, bevor sich einer zur Kritik anschickt, dann sollten Sie genmerkt haben, dass er – im Gegensatz zu mir – offenbar durchaus gläubig ist. Aber, geh’, marginale Feinheiten, wie? Alles, was Ihnen nicht passt, bin irgendwie ich… buh! ^-^
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#10   deusexmachina   21:21:06 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Theo
Kindesmissbrauch hat in der überwiegenden Anzahl der Fälle wenig bis nichts mit Pädophilie zu tun, und der Zusammenhang mit Homosexualität ist schlichtweg überhaupt nicht gegeben. Kindesmissbrauch ist in erster Linie Machtmissbrauch und tritt verstärkt dort auf, wo sich unterdrückte Sexualität Bahn bricht und den Weg des geringsten Widerstands bzw. Risikos sucht, und das stellen nun einmal leider oft Kinder dar.
Die Wurzel der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle innerhalb der RKK liegt in deren Sexualmoral begründet, der die Priester zum Teil nicht gerecht werden können. Die Angst, bei „normaler“ Sexualität erwischt und geschasst zu werden, treibt Kleriker zu solchen Taten, bei denen das Entdeckungsrisiko geringer ist. Die Tendenz der RKK, derartige Vorfälle nach Möglichkeit unter den Teppich zu kehren, leistet dem zusätzlichen Vorschub.
Redaktion benachrichtigen „Kein Greuel vor Gott“
#88   deusexmachina   21:16:07 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Benedikt
Na, schauen Sie, richtig ist sicher, dass ich „keinen Glauben bekenne“. Das als Antithese zum Theismus zu stellen, ist allerdings künstlich, denn auf die Weise wären Sie meiner Überzeugung ja sehr viel näher, als Sie vermutlich wollen, denn Sie selbst bekennen ja unendlich viele Glauben nicht und bejahen nur den einen.
Ergo: Jemandes Einstellung darüber zu definieren, was er passiv nicht tut, ist herzlich sinnfrei, denn dann verschwimmt alles zu einem Einheitsbrei mit marginalen Unterschieden.
Richtig ist, dass ich die Existenz irgendwelcher Gottheiten zwar nicht argumentativ bestreiten kann (was umgekehrt Sie nicht belegen können). Was die Probleme angeht, vor denen ich angeblich auch stehe: Ach? Wie das denn? Erwarte ich denn von Ihnen, dass Sie etwas als real annehmen, für das Sie keinerlei Indiz haben? Ich bitte um Aufklärung, wo das der Fall sein könnte ;-)
Und ad „Ablenkungsmanöver“: Wovon denn? jetzt sagen Sie bloß, Sie halten das kreuz.net-Gemecker über anglikanische Umtriebe für irgendwie relevant und diskussionswürdig?
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#224   deusexmachina   21:07:13 | Sonntag, 18. Juni 2006
@Malacias – „Natürliches Nationalbewusstsein“
Zunächst einmal: Es gibt kein „natürliches Nationalbewusstsein“. Wäre dem so, es hätte in Preußen nicht bis 1806 und in Deutschland bis 1848 gedauert, bis selbiges ‘mal erwachte bzw. erfunden wurde.
Was es gibt, ist eine natürliche Präferenz der eigenen Gruppe, sei es nun eine Familie, ein Dorf, ein Verein, eine Clique, eine Region oder eben eine Nation. Diese Präferenz, so natürlich sie ist, so irrational ist sie doch, denn natürlich ist diese eigene Gruppe nicht allein deswegen irgendwie besser, weil sie die eigene ist – sie ist nur vertrauter. Man mag in der Regel die eigenen Eltern lieber als fremde Leute, aber nicht, weil sie toller sind als diese, sondern nur, weil sie umgekehrt eine größere Zuneigung zu einem empfinden als Fremde.
In gewissem Rahmen sind diese Zugehörigkeitsgefühle normal und gesund. Patriotismus wie etwa der bayerische oder der berlinerische sind durchaus liebenswert.
Ihre Heschmacksrichtung des Nationalismus definiert sich aber durch die Abgrenzung von vermeintlichen Feinden. Das ist genau jene Art von Nationalchauvinismus, die zu unendlich vielen Kriegen geführt hat und überwunden werden muss. Und das wird sie auch werden, zumal hier in Europa – auf der nächsten Stufe des Zusammenwachsens werden die heutigen Nationen zu dem werden, was heute Provinzen und Bundesländer sind: Regionen mit distinkter Identität, aber ohne nationale Überlegenheitsphantasien oder Aggressionen.
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#32   deusexmachina   20:55:09 | Dienstag, 30. Mai 2006
Sodele, jetzt habe ich den Film auch eben gesehen
Damit dürfte mein Informationsvorsprung gegenüber den meisten Empörten ca. 300% betragen: Mittlerweile habe ich das zugrundeliegende Buch „Holy Blood, Holy Grail“ gelesen, dann „The da Vinci Code“ und jetzt eben auch noch den Film gesehen.
Wie peinlich das ganze Geschwafel von wegen „Hetzfilm“ tatsächlich ist, wird an den Schlussworten Robert Langdons (Tom Hanks) klar, der sinngemäß sagt, dass Jesus so oder so eine bemerkenswerte Person mit einem ungeheuren Eindruck auf die Welt war – ob er nun verheiratet war und Kinder hatte, das ändert absolut gar nichts.
Mir stellt sich die Frage, warum sich so mancher hier so unglaublich aufregt – stand hier nicht kürzlich zu lesen, Jesus sei „wahrer Gott und wahrer Mensch“ gewesen? Gehört zu „wahren Menschheitserfahrung“ nicht auch, Kinder zu zeugen? Was würde es Jesus oder dem Glauben an seine Botschaft für einen Abbruch tun, wenn die Romanhypothese wahr wäre? Was sind das für Menschen, die an einen menschgewordenen Gott nur unter der Bedingung zu glauben bereit sind, dass er, platt gesagt, „die Finger von den Frauen lässt“? Wie klein und eng muss dieser angebliche „Glaube“ sein? IST das überhaupt „Glaube an Jesus“ oder nicht vielmehr der Glaube an die unbedingte, haargenaue Richtigkeit einer einmal angenommenen, eigenen Auffassung?
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#189   deusexmachina   17:53:14 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Rudolfssohn
Ich habe mich mit dem Thema „Pädophilie“ eine Weile lang recht intensiv auseinandergesetzt – ganz offenkundig im gegensatz zu Ihnen, der Sie vor lauter Galle nicht einmal die Begriffe unterscheiden können. Daher rührt auch mein Interesse an diesem Thema, weil ich bei der Beschäftigung gelernt habe, wie sehr die Diskussion von unglaublichen Vorurteilen und Ignornz dominiert wird.
Ich habe selbst kein Interesse an Pädophilie, kenne auch (wissentlich) keinen Pädophilen, geschweige denn jemanden, der einmal ein Kind missbraucht hat (was, wie selsbt Sie inzwischen gelernt haben dürften, zweierlei Par Schuh’ ist) – wohl aber kenne ich Missbrauchsopfer, unter anderem eine ehemalige Freundin von mir. In vergangenen Diskussionen aaO., an denen auch sie beteiligt war, habe ich mit ihr gemeinsam Schwätzern wie Ihnen paroli geboten; vielleicht gibt es Ihnen ja zu denken, dass die Menschen, zu deren Schutzmann Sie sich da aufbrezeln, Ihre Auffassung keineswegs so teilen, wie Sie das gerne hätten. Sie kennen das Thema doch nur vom Hörensagen.
Und was „Volker“ angeht: Ich bin (allerdings passives) Parteimitglied der GRÜNEN, bei uns duzt man sich – das werde ich kaum Ihnen zuliebe unterlassen.
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#165   deusexmachina   15:34:28 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Beobachterin
Sie haben da, scheint mir, etwas ganz Grundsätzliches nicht verstanden.
Frage: Warum ist Sex mit Kindern strafbar?
Antwort: Weil das Kind Schaden dabei nehmen könnte, speziell durch Missbrauch, lies: Handlungen gegen den Willen des Kindes.
Das – und NUR das – ist der Grund der Strafbarkeit.
Daraus ergibt sich ganz von selbst, dass nachweisbar EINVERNEHMLICHE Handlungen, also Dinge, die das Kind selbst will, den Tatbestand „Missbrauch“ nicht erfüllen. Und genau auf dieser – logisch völlig korrekten – Schiene dachte man eben auch damals bei den GRÜNEN.
Die eigentliche Problematik hat man dann etwas später auch erfasst, und das führte dann dazu, dass man die ursprünglichen Gedanken wieder fallenließ:
a) Bei dem krassem Macht- (und oft gar Abhängigkeits-)Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenem ist nicht immer zweifelsfrei der Wille des Kindes zu ermitteln.
b) Selbst, wenn dieser ermittelbar wäre, müsste man ggf. noch in Zweifel ziehen (bzw. könnte nicht sicher sein), ob sich das Kind im Klaren darüber ist, was es da will / tut (sprich: ob es das auch „wirklich“ will).
Und damit war das Thema dann aus pragmatischen Gründen erledigt. Was bleibt, ist eine Neuerfassung des Schutzalters, das nämlich gar nicht so selten auf Initiative der „Kinder“ unterlaufen wird (zur Erinnerung: „Kinder“ sind qua Gesetz Menschen unter 14 – fragen Sie ‘mal unter 13jährigen Mädchen nach, Sie werden staunen, wieviele schon „haben“).
Redaktion benachrichtigen Nicht alle beteiligten sich an der Papsthetze
#12   deusexmachina   13:15:25 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Benedikt
Da müssen Sie eine andere Rede im Sinn haben. In seiner Rede zum 8.Mai 1985 hat v. Weizsäcker ausdrücklich betont: „Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist, wie Unschuld, nicht kollektiv, sondern persönlich.“ Das Wort „Scham“ kommt in der Rede nicht vor.
Was v. Weizsäcker als kollektiv ansieht, ist eine Kollektivverantwortung i.S.v. von Verantwortung für die Zukunft – Verantwortung für das Vergangene lässt er bewusst außen vor, u.a. mit dem scheinbar lapidaren Satz, die meisten der heute Lebenden seien damals gar nicht dabei gewesen.
Weizsäcker hat einfach unendlich viel bedachter und weiser formuliert als Benedikt XVI. Man kann die ganze Rede durchsuchen – man wird nirgendwo eine deutliche Unterteilung in Herrschertäter und Verführtenvolk finden. Ganz im Gegenteil. Weizsäcker verstand es – im Gegensatz zum Papst – geschickt, gefährliche Klippen zu umschiffen. Seine Rede brilliert darin, manches bewusst unscharf zu lassen, so dass der Hörer damit „ergänze sinngemäß“ spielen kann. So etwa, als er sagte: „Es gibt entdeckte und verborgen gebliebene Schuld von Menschen.“ Das lässt offen, WER Schuld hat. V. Weizsäcker mied die Falle, in die Benedikt mitten hinein tappte: Die Unterteilung in Täter und Missbrauchte, die einer Absolution für letztere gleichkommt. Und genau das hat man ja bei der päpstlichen Rede auch moniert.
Ihr „honi soit“ geht daneben. Die Rede ist an dieser Stelle einfach unklug formuliert.
Redaktion benachrichtigen Alles die Schuld der Kirche
#123   deusexmachina   04:54:36 | Dienstag, 30. Mai 2006
@gonniwell
Ich finde Ihre Reformvorschläge ausgezeichnet.
Gehen wir sie rasch ‘mal durch?
ad 1. Ich finde es toll, wie Sie hier indirekt für sich reklamieren, Sie hätten Ihre Kinder der Bevölkerungspyramide zuliebe – und nicht etwa als persönlichen Wunsch oder gar Liebe – in die Welt gesetzt. Ihr Vorschlag wird den katholischen Klerus allerdings bitter treffen – oder gilt Priestertum als „medizinischer Grund“? Also ist das Klerikerdasein Ihrer Meinung nach pathologisch?
ad 2. Das mit den Feiertagen geht in Ordnung, dann gründen wir eben fix ‘mal die Kirche der agnostischen Universalisten, in der wir sehr überzeugt an die humanitären Grundsätze glauben, Gottesbildchen stören da nur. Da fällt mir ein, wie wollen Sie eigentlich „Glauben“ nachweisen? Meinen Sie etwa eine Taufbescheinigung? Ah ja. Sehr überzeugend. Und wenn nicht: Wann entwickeln Sie den „Glaubensdetektor“?
ad 3. Es hat sich vielleicht noch nicht bis zu Ihnen herumgesprochen, aber Deutschland ist ein sowohl freies wie auch säkulares Land. Soll heißen: Was jemand am Feiertag macht, ist einzig seine Sache. Es sei denn natürlich, für die Gläubigen würden die Feiertage zum unbezahlten Urlaub umgewandelt. Darf ich dann Ihre Adresse als Beschwerdebriefkasten angeben?
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#22   deusexmachina   04:31:09 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Sarah
Was die liebe Adelgunde hier tut, ist allerdings nicht, irgendetwas „beim Namen zu nennen“, sondern, ungestört von Fakten, billig Stimmung zu machen und den eigenen Namen bzw. den ihrer Zwergpartei ‘mal wieder unters Volk zu bringen.
Von „Sakrileg“ fühlt sich nur der beleidigt, der es partout nötig hat, sich beleidigen fühlen zu müssen, damit er wenigstens irgendwie wahrgenommen wird, und sei es (vermeintlich) negativ. Einen sachlichen Grund gibt es hier dafür nicht, und vermutlich hat Adelgunde (die Eltern sollte man wh. Kindesmissbrauch anzeigen, bei dem Namen… „Adelgunde“! Um Himmelswillen! Wie soll aus so jemandem denn KEIN gestörter Charakter werden?) das Buch, über das sie sich so echauffiert, genausowenig gelesen wie Sie oder die meisten der anderen vorlauten Gesellen, deren Hauptanliegen es ist, über irgendetwas – ganz wurscht, was – zu greinen, um sich selbst irgendwie diffus „besser“ fühlen zu können.
Sie können mich aber gerne überraschen, wenn Sie mir sagen, wie das Buch oder wahlweise der Film aufhört. Wenn ich nicht befürchten müsste, dass Sie schummeln, würde ich glatt darauf wetten, dass Sie sich hier über etwas aufregen, von dem Sie genau gar nichts wissen – außer dem, was manche Leute Sie denken lassen wollen.
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#147   deusexmachina   01:23:25 | Dienstag, 30. Mai 2006
@katholische Stimme
Jetzt muss ich mich bei Ihnen entschuldigen – Sie werden gar nicht wissen, warum, deswegen sag’ ich’s Ihnen kurz:
Weil ich bereits beim Lesen Ihres Nicknamens spontan dachte: „Na, das wird wieder ein Mist sein…“. Warum? Weil kreuz.net es mittlerweile geschafft hat, meine Erwartungshaltung in diese Richtung zu modifizieren. Ihr Nickname sagte mir so aus dem Bauch heraus nichts, und weil die besonders lauten, der eigenen Ansicht nach „besonders frommen“ Katholiken hier, die sich katholischer als katholisch geben, zum guten Teil eine egozentrische, fanatische, misanthropische Bande sind, nahm ich beriets beim Lesen des Namens an, Sie würden dieser Schreibande angehören, bei denen jedesmal das Hirn ausklinkt, sobald einer „homosexuell“ sagt… das lässt einen beinahe vergessen, dass die weit überwiegende Mehrheit der Katholiken nicht so sind… wie mir Ihr Beitrag, der m.E. haargenau den wirklich relevanten Punkt getroffen hat, dann ja auch gezeigt hat.
Hier auf kreuz.net gehören Sie allerdings zur schützenswerten Minderheit. Melden Sie sich ‘mal öfter!
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#137   deusexmachina   00:23:43 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Wegweiser & die anderen Schwätzer
Hören Sie auf, von „Toleranz gegenüber Muslimen“ zu faseln, damit hat dieser Artikel bzw. die Kritik and ihm und seinem Autor nichts zu tun. So wenig, wie Christen grundsätzlich schlimm sind, so wenig sind es Muslime. Fundamentalistische Fanatiker allerdings gehören gezügelt, und auch da ist es vollkommen schnurz, welcher Couleur.
„Keine Toleranz der Intoleranz“ mag ein markiges Sprüchlein sein, trifft aber den Kern und ist der Grund, warum man solchen Agitatoren nicht auch noch eine Bühne bereiten darf. Von mir aus darf jeder Christ sein, Muslim oder Verehrer des Fliegenden Spaghettimonsters, ganz egal – aber extremistischen Fundischwätzer muss man entgegentreten, denn sie arbeiten darauf hin, dass es einstmals aus ist mit der Meinungsfreiheit, die sie selbst so schamlos missbrauchen. „Toleranz“ heißt eben NICHT, dass man zusehen muss, wie andere die FDGO attackieren und aushöhlen.
@rudolfsohn
Nie hat Beck – oder sonst irgendein GRÜNER – die Entkriminalisierung von Missbrauch gefordert oder auch nur im Entferntesten erwogen. Die Überlegungen bezogen sich stets und ausschließlich auf EINVERNEHMLICHE Beziehungen und wurden aufgegeben, als man zu der Überzeugung gelangt war, dass eben diese Einvernehmlichkeit zu schwierig zu erfassen wäre.
Wenn der Täter in Sachen „Neffe“ (wenn’s denn stimmte…) gefasst wurde, dann wurde er vermutlich nach einem von Beck(!) initiierten, besonders scharfen Tatbestand beurteilt, dem §176b StGB.
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#97   deusexmachina   19:39:32 | Montag, 29. Mai 2006
Keine weiteren Fragen, Euer Ehren
Wenn nach diesem bemerkenswerten Schulterschluss von kreuz.net mit einem gerichtsbekannten Volksverhetzer immer noch nicht klar ist, was der eigentliche Kern dieser angeblich so „katholischen Nachrichten“ ist, dem kann man wohl nicht mehr helfen.
Wenn es um die Verunglimpfung anderer geht, ist manchen ganz offensichtlich alles recht. Dazu passt es dann ganz hervorragend, dass man islamische Fundamentalisten zu Wort kommen lässt und seine „Nachrichten“ aus revisionistischen und antisemitischen Quellen wie rense.com bezieht.
Was wollen Sie sein? „katholisch“? Da lachen ja die Hühner!
Redaktion benachrichtigen Der strahlende Morgen danach
#5   deusexmachina   19:20:04 | Montag, 29. Mai 2006
@flatratepower
Ich kann Sie beruhigen: Keines dieser Kinder wäre überlebensfähig – das sind also nicht Bilder von Behinderten, sondern von Leichen.
Über die Gefährlichkeit von DU sollte man sich schon im Klaren sein; dass die USA zu diesem Mittel greifen, ist schon erbärmlich und steht auch im Widerspruch zu internationalen Abmachungen… aber das hat die USA ja noch nie gestört.
Ich finde es allerdings bemerkenswert – genauer: demaskierend – aus was für Quellen das vorgeblich katholische kreuz.net seine Nachrichten bezieht: Soso, rense.com, ja? Sie meinen DAS rense.com, das sich als beharrlicher Verteidiker des rechtsradikalen Revisionisten und Holocaustleugners Zündel aufspielt („VICTIM OF ‘THOUGHT CRIME’“)? DAS rense.com, das selbst Revionismus lanciert („The Nonexistent’Auschwitz Gas Chambers’?“)? DAS rense.com, das antisemitischen Artikeln einen breiten Raum überlässt („Zionists Made Deal With The Devil“)? Und DAS rense.com, das, eingebettet von Verschwörungstheorien aller Art, auch über „UFO-Sichtungen“ („Battle Of LA UFO: Stunning NEW Photo Enhancements“) zu berichten weiß?
Was ist das hier eigentlich für ein verkappter Haufen mystischer Nationalisten? Warum schreiben Sie nicht gleich: „kreuz.net – kameradschaftliche Nachrichten“? Dann weiß wenigstens jeder, woran er ist, und wundert sich auch nicht mehr darüber, das Rechtsausleger wie Rudolfssohn hier Asyl genießen.
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#13   deusexmachina   18:53:23 | Montag, 29. Mai 2006
Die Wahrheit will mal wieder niemand hören
Schon merkwürdig: Ich hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der angebliche Angriff von „Sakrileg“ auf Kirche und Christentum gar keiner ist, wie auch jeder weiß, der das Buch tatsächlich ‘mal gelesen hatt, statt nur Inhaltsangaben aus dritter Hand wiederzukäuen. Aber das wollen die Empörer gar nicht wissen, es ist doch schließlich viel schöner, sich empören zu können – da braucht es keinen echten Anlass, solange nur manche einen konstruieren und andere sich freudig auf derlei Falschinformationen verlassen.
Liebe Empörlinge, Ihr lasst Euch systematisch für dumm verkaufen – „instrumentaliiseren“ nennt man das wohl heute. Aber auch das wollt Ihr natürlich nicht hören, geschweige denn eingestehen.
Um ‘mal klar zu machen, wie dämlich Euer Geschrei ist: Das Gezeter ist ganz so, als schriebe jemand ein Buch, auf dessen erster Seite der Autor den Zentralcharakter sagen lässt: „Den Holocaust hat es nie gegeben“, und das im letzten Kapitel schließt mit dem Augenzeugenbericht einer jüdischen Mutter, die die Erschießung ihrer Kinder miterleben musste. Nach Eurer „Logik“ würde es sich hierbei um antisemitische Hetzpropaganda handeln – klar, wenn man zu faul ist, weiterzulesen, weil die Galle schon auf Seite 2 überquillt, oder man sich lieber auf verkürzte Beschreibungen anderer verlässt.
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#399   deusexmachina   18:40:56 | Montag, 29. Mai 2006
Eigentlich ist es sehr, sehr schade…
…dass „katholisch“ keine geschützte Marke ist. Wäre dem nämlich so, dann wäre den Schreiberlingen hier schon vor langer Zeit eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zur gefälligen Unterzeichnung ins Haus geflattert, möglicherweise begleitet von einer Schadensersatzforderung wg. Ruf- und Geschäftsschädigung.
So aber kann sich natürlich selbst das hinteletzte, virtuelle Hetzblättchen, das sich aus dem Wissen um seine bundesdeutsche Ahndungswürdigkeit heraus hinter einem US-Impressum verschanzt (das hat man sich wohl bei Neonazis abgeguckt, die machen das ähnlich) „katholisch“ nennen, obgleich so manches, was hier verzapft wird, der weit überwiegenden Mehrheit der Katholiken die Haare zu Berge stehen lassen würde… wenn sie es denn kennten.
Die Lüge und die Hetze, die hier als Propagandamittel eifrigst bemüht werden, stehen in keinerlei Verbindung zur christlichen Heilslehre. Was hier gepredigt wird, ist Ultrapaulinismus in seiner abstoßendsten Form.
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#385   deusexmachina   17:37:22 | Montag, 29. Mai 2006
@Konservativer
Ihre Replik auf Frl. Ilse war ein Schuss in den Ofen, wie Sie schon längst bemerkt haben dürften. Es ist nun einmal peinliches Faktum, dasses kreuz.net war, die die Causa Beck thematisieren zu müssen glaubte, noch dazu in sehr eindeutiger („rcht so“) Konnotation. Ihre bemühte Umdrehung des Ursprungspostings kann nicht gelingen. Nebenbei bemerkt, ist Beck homosexuell, ganz gleich, wie sehr Sie daran zweifeln oder die hiesigen Schreiberlinge das Attribut „selbsterklärt“ davorsetzen.
Diverse Leute hier bezeichnen Homosecualität als abartig, pervers und sogar geisteskrank. Kein Mensch nennt Katholizismus so. WAS man allerdings mit Fug und Recht abartig nennen darf, ist die gallige, menschenverachtende Haltung der Empörlinge hier, die alle nur nach ihrer (der Empörlinge!) Facon selig sein lassen wollen. Und exakt das hatte Frl. Ilse absolut korrekt angesprochen. Die manische Fixation auf die ach so verachtete Homosexualität is tatsächlich oft nur als pathologisch zu bezeichnen.
@virOblationis
Sie haben tatsächlich erfasst, was die Vokabel „Toleranz“ bedeutet: „der (kath.) Wahrheit widersprechende Ansichten zwar eigentl. nicht richtig zu finden, sie aber jedem Menschen zuzugestehen.“. Glückwunsch!
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#343   deusexmachina   13:51:26 | Montag, 29. Mai 2006
@gonniwell
Dankenswerterweise gibt es auch sehr andere Katholiken, denen vieles von dem, was hier so – von Lesern wie von „Redaktion“ – verzapft wird, mehr als peinlich wäre.
Bemerkenswerterweise berufen sich diese Menschen in ihren Ansichten und Wertungen auf dieselbe Bibel wie Sie – ganz offenkundig gibt es da mehrere Lesarten, und keineswegs alle sind so selbstherrlich, kompromisslos und mäkelig, wie das hier so gerne vorexerziert wird.
Insbesondere muss die Katholische Kirche – und die Katholiken – Wege finden, sich mit Menschen zu arrangieren, die diese Prinzipen nicht teilen oder sie – wie Sie sagen – ablehnen. Die Art des Umgangs mit Andersdenkenden sagt viel, vielleicht sogar das Entscheidende, über den Charakter einer Denk- oder Glaubensrichtung aus.
Was Sie als „inneren Kern des Christentums“ charakterisieren, ist Streit, Hoffahrt und Ichbezogenheit. Die KK muss lernen, dass sie nur ein Teil dieser Welt ist, und zwar keineswegs der maßgebliche, geschweige denn herrschende… auch, wenn das ‘mal anders war. Wohl aufgrund ihrer Geschichte verhält sich die KK heute wie der Angestellte eines ehemals staatlichen Betriebes, der sich auch noch heute vom Nimbus offizieller Herrschaftlichkeit umweht wähnt.
Und Leute, die stets ausgerechnet Paulus im Munde führen, waren mir bereits zu Zeiten meines Taufscheinchristendaseins suspekt – schlimmer sind nur die, die ständig irgendwelche düsteren Offenbarungsverse murmeln.
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#32   deusexmachina   13:04:44 | Montag, 29. Mai 2006
@Einar
Der Witz verliert ein wenig, wenn man „Fundamentalisten“ anstelle der dort eigentlich hingehörenden „Priester“ setzt ;O)
@SchEinChrist
Passen Sie ein bisserl auf mit dem, was Sie schreiben – ein guter Analytiker erkennt aus Ihrer Schreibe sofort, wenn Sie von etwas absolut keinen Dunst haben, aber partout irgendetwas Bös-Beleidigendes absondern wollen. Das ist wie die Pinocchionase, die Lügen verrät. Die Chance, dass Sie „Kentucky Fried Movie“ gesehen haben, siedle ich im niedrigen Promillebereich an.
Und Ihre Sprüche sind nicht ‘mal originell, sondern reiner Verbalmüll. Warum nicht zur Abwechslung ‘mal eine spritzig-lustige Beleidigung, irgendetwas, das SITZT statt dieser peinlichen Bemühtheiten?
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#336   deusexmachina   12:47:14 | Montag, 29. Mai 2006
@C.Mansfeld
Das Christentum hat natürlich positive wie negative Aspekte und vor allem auch beiderlei Anhänger.
kreuz.net scheint es sich allerdings zur Aufgabe gemacht zu haben, alles zu versammeln, was das Klischee vom „hässlichen Katholiken“ erfüllt und bestätigt – hier findet man Intolerante und Körperfeindliche, Machtgeile und Hasstriefende, Völkisch-Rechtsnationale und Vorvorgestrige, Realitätsfremde und Wissenschaftsfeinde, Frauenverachter und Fremdenhasser, Fanatische und Unbelehrbare, Lügner und Leugner, Gewaltbereite und Gewaltverharmlosende – alle unter einem Dach, alle sind sie hier, und wer einen Blick auf die eklen Seiten eines Glaubens werfen möchte, der wird hier bestens bedient –
kreuz.net ist so eine Art Horrorshow für die, die nicht glauben wollen, dass es solche Typen wirklich gibt und dass man für kranken Fanatismus nicht nach Teheran zu gehen braucht.
Manche der Kommentatoren wirken, wie die Mönche in Umberto Ecos „Der Name der Rose“ aussehen: Eine Ansammlung verdrehter, grotesker Charaktere, gefangen in einer kleinen Welt, mit Misstrauen gegen alles Fremde und Hass auf alles Neue.
Würde dieser Server in Deutschland betrieben, er wäre anlässlich dieses Artikels (und wg. einiger Kommentare sowieso) mit vermutlich diversen Anzeigen beglückt worden; die Betreiber wissen schon, warum sie sich feige hinter einer US-Adresse verstecken: Damit sie ungestraft gegen deutsches Recht verstoßen können, speziell und regelrecht manisch gegen den §130 StGB (Volksverhetzung).
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#321   deusexmachina   01:51:22 | Montag, 29. Mai 2006
@Konservativer: Sie und Ihre Feststellungen
„Keine Partei ist tolerant.“
Aha.
Dann sagen Sie doch jetzt ‘mal bitte KLIPP UND KLAR, wann Homosexuelle Ihnen JEMALS in IHR Leben reingequatscht bzw. es versucht haben. Wie oft schon haben Homosexuelle nach Gesetzen gerufen, die den Katholizismus verbieten? Wie oft schon wurden Sie (ja, Sie!) um Ihrer Religion willen als „pervers“ bezeichnet? Wieviele Steine schmeißen braune Brüder hinter Ihnen her? Wer nennt Sie aufgrund Ihrer Natur „krank“, „abartig“, „degeneriert“ und was der schönen Worte mehr sind? Wieviele Kirchenprozessionen kennen Sie, gegen die Homosexuelle lautstark protestiert und nach einem Verbot gerufen haben?
Und umgekehrt?
Was ficht es Sie an, was andere Menschen privatem treiben? Müssen Sie unterm Bett liegen? Was berührt Sie Homosexualität ÜBERHAUPT? Wie kommen Sie darauf, über solche Menschen ein moralisches Urteil zu fällen und es unermüdlich in die Welt zu blaffen, nach dem Sie gar nicht gefragt wurden? Es ihnen aufzudrängen, nach Möglichkeit mit Druck?
Sie sagten unten, hier gäbe es keine Nazis. Ach? „Nazi“, das ist nicht nur der Glatzkopf mit dem Baseballschläger. Auch nicht der Lagerkommandant mit dem abartigen Grinsen. Die Macht der Nazis speiste sich aus „harmlosen“ Spießbürgern, solchen, denen das Fremde ungeheuer war und die – insgeheim oder offen – grinsten, wenn jemand, dessen Nase ihnen nicht passte, zusammengeschlagen wurde. Menschen, die durch Geschehenlassen und Gutheißen Täter wurden.
Nazis haben wir hier reichlich.
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#100   deusexmachina   21:44:16 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt
Also bitte, jetzt noch einmal gaaaaaanz in Ruhe:
Sie propagieren als „Verhütungsmethode“ die Enthaltsamkeit und behaupten deren 100%ige Effizienz. Das wird alleine schon dadurch widerlegt, dass ständig ungewollte Kinder geboren werden, deren Eltern EIGENTLICH (noch) keinen Sex wollten…
Ihr „100%“ sind unredlich, weil Sie als „Enthaltsamkeit“ ausschließlich die ERFOLGREICHE Enthaltsamkeit heranziehen; d.h. Sie fälschen die Zahl, indem Sie die Erfolge als Gesamtversuche der Anwendung auslegen. Jeder Statistiker würde Ihnen dafür die Ohren langziehen bzw. Sie deswegen auslachen.
Wie soll ich Ihnen das denn noch begreiflich machen, dass Sie Äpfel mit Birnenmus vergleichen? Es liegt doch auf der Hand! Sie sagen doch selbst: „WENN gar kein GV vorliegt“ – dann beziffern Sie doch ‘mal die Quote, bei der er DOCH stattfindet, obwohl man doch „enthaltsam“ sein wollte… DA haben Sie dann nämlich die Fehlerquote Ihrer „Verhütung durch Vermeidung“. Und ich wäre sehr erstaunt, wenn diese Quote nicht ein Mehrfaches der Kondompatzerquote betrüge. Menschen sind fehlbarer als Gummi.
Ihr „wenn gar kein GV stattfindet“ ist das Equivalent zu „wie soll denn eine AIDS-Infektion stattfinden, wenn gar kein Tropfen durch das Gummi geht?“. Ja, WENN! DIe Frage ist aber doch OB! Donnerknispel! Host mi?
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#278   deusexmachina   21:29:55 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Graf von Galen
Klar, und weil der Volker nicht nur ein passionierter Kinderficker, sondern auch grottendämlich ist, hat er in einem seiner vielen Anfälle von geistiger Umnachtung blöderweise einen StGB-Paragraphen initiiert, der besonders schwere Fälle von Kindesmissbrauch noch’mal extra hart bestraft. Das ist nun wirlich unübertrefflich doof, da schießt der sich doch ins eigene Knie – wo er doch nur ganz einfach Priester hätter werden müssen, um denkbar ungestört mit kleinen Messdienern ‘rummachen zu können… jaja, die GRÜNEN, der moralische Bodensatz der Gesellschaft – und dumm wie die Nacht.
Wie gut, dass wir noch Lichtgestalten wie Sie, Institoris oder diesen Guntram haben, die für alles das stehen, was aufrecht, ehrlich, offen, liebenswert und tolerant ist. Die GRÜNEN sollte man verbieten, sind eh’ überwiegend unkatholisch und schon von daher nicht ernst zu nehmen. Dann doch lieber sowas kirchlich-Völkisches, schwarzbraun, das hat ja schon ‘mal halbwegs geklappt. Und wer nicht spurt, der kriegt eben „aufs Maul“ und wird von Ihnen freundlich beklatscht – diese ganzen Perversen haben ja noch Glück, wenn’s diesmal ohne Lager abgeht.
„Gott mit uns“, nicht wahr?
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#267   deusexmachina   21:10:12 | Sonntag, 28. Mai 2006
Die diversen Volksverhetzer und Kloakenkatholiken…
…hier sind mir keinen Kommentar mehr wert.
Interessant finde ich allerdings, wie immer wieder zusammenhangslos von Homosexualität auf Pädophilie übergeleitet wird, ganz so, als hinge das zusammen. Tut es nicht, wie man wissen sollte.
Aber ein bisschen Information für die, die’s scheinbar nicht wissen:
Anders, als hier manche unken, ist Pädophilie NICHT strafbar. Kein Stück. Nicht das geringste bisschen. Und übrigens auch nie gewesen – nicht’mal „unter Adolf“.
Es wollen unterschieden sein:
a) Pädophilie als Neigung
b) Sex mit Minderjährigen
c) Kindesmissbrauch
a ist legal, b nur sehr eingeschränkt, c ist strafbar.
Richtig ist, dass es vor ein paar Jahrzehnten Überlegungen gab, stärker zwischen b und c zu trennen, d.h. nicht jedes b gleich als c anzusehen. Das war theorerisch auch durchaus in Ordnung, stellte aber das praktische Problem, dass durch das Machtgefälle die Gefahr von vertuschten c zu hoch war; man hat sich dann „im Zweifel für den Zweifel“ entschieden. Heute legt man eher Wert auf die Differenzierung zwischen a und b.
Gewisse Schwachmaten werfen das natürlich alles in einen Topf und belegen nur Ihre Ahnungslosigkeit damit – alles zusammenrühren, was man suspekt findet, das passt dann schon. Schwule, Lesben, Pädos, alles dasselbe Dreckspack, das man eh’ am liebsten zusammengeschlagen sieht, nicht? Manchen geht doch nichts über eine Portion Niedertracht nach dem Sonntagsgottesdienst, scheint’s :-!
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#94   deusexmachina   13:28:30 | Sonntag, 28. Mai 2006
Au Mann, Benedikt…
Auf Ihre Fragen HABE ich längst geantwortet…
„Was ist sicherer: Enthaltsamkeit oder Sex mit einem nicht zu 100% sicheren Verhütungsmittel?“
Ich habe Ihnen aufgezeigt, warum die „100%“ Quatsch sind, damit ist Ihre Frage nichtig.
„Was soll der Pfarrer am Ort dem AIDS Kranken sagen, dem er ein Kondom empfohlen hat, das aber versagt hat?“
Das hatte ich beantwortet, bevor Sie gefragt haben – ich zitiere meinen Vorschlag, wie die Kirche sich verhalten sollte: „Ihr sollt enthaltsam sein, aber wenn Ihr das halt nun ‘mal nicht schafft, dann passt wenigstens auf Euch auf.“ Und damit ist auch diese Ihre Frage daneben – sie stellt sich gar nicht.
„Warum ist die AIDS-Rate (wie unten beschrieben) in Ländern mit wenig Katholiken hoch, in solchen mit vielen aber niedrig?“
Darauf antworte ich Ihnen – wie ich bereits gesagt hatte – erst, wenn Sie mir eine glaubwürdige Quelle für diese nassforsche Behauptung beibringen. Und zwar, wohlgemerkt, nicht von 3-4 ausgwählten Ländern, sondern eine Statistik der Korrelation Katholizismus zu HIV. Bitte, sie reden so, als hätten Sie so etwas, also nur her damit.
Ich kann wirklich nichts dafür, wenn Sie im Schreibeifer nicht lesen wollen…
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#49   deusexmachina   13:15:51 | Sonntag, 28. Mai 2006
Selten hat kreuz.net so sehr seine Fratze gezeigt
Aber gehen wir erst einmal die sachlichen Falschaussagen (vulgo: Lügen) durch:
– Volker Beck ist nicht „linksgrün“, sondern GRÜNER.
– Er ist kein „selbsterklärter Homo“, sondern homosexuell.
– Es handelte sich bei den „anderen Festgenommenen“ nicht etwa um „Familienrechler“, sondern um gewaltbereite Nationalisten, die russische Entsprechung zu unseren braunen Schlägern.
Das Geschehen zeigt, wie notwendig aktive und z.T. auch offensive Aufklärung in Russland ist. Machen Sie sich nichts vor, die Herren Ultrakatholen: In Russland gibt’s prozentual auch nicht weniger Schwule als bei uns – nur müssen sie dort Angst haben, zusammengeschlagen zu werden. Und DESWEGEN war Volker dort.
Und wenn ich mir diese Christenabziehbilder wie „Institoris“ hier anschaue, die sich angesichts blindwütiger Gewalt schadenfroh die Hände reiben: Sie haben ja jedes Maß verloren. Und sowas wie Sie beruft sich allen Ernstes auf „christliche Werte“? Jeder Mullah ist „christlicher“ als Sie, der Sie das Kreuz nur als Tarnabzeichen für gelebte Menschenverachtung tragen.
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#77   deusexmachina   05:15:53 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt
Sie stellen sich ‘mal wieder dumm, das steht Ihnen nicht.
Wie bereits gesagt, macht Elton John die Kirche überhaupt nicht für AIDS verantwortlich, gennauso wenig wie ich.
Unabhängig davon ist uns allen klar, dass die Katholische Kirche einen nicht zu unterschätzenden Stimmungsfaktor ausmacht, speziell in einigen Entwicklungsländern (wie etwa Italien *g* j/k). In solchen Ländern neigt man dazu, gewisse Antipathien der Kirche zu teilen… was natürlich nicht heißt, dass die Leute dort frommer, geschweige denn besser, sind als anderswo. Aber das Stimmungsbild prägt die Kirche dort eben entscheidend mit, und was sie verurteilt, ist halt „out“. Das gilt für einige Dinge, allerdings nicht für Sex, das ist denn doch ein bisserl zu stark, als dass die Kirche dagegen ankäme (will sie eigentlich auch gar nicht, dann hätte sie ja weniger schuldbewusste Sünder).
Regierungen und Gesundheitsorganisationen aller möglichen Nationen versuchen verzweifelt, den Menschen den Gebrauch von Kondomen anzugewöhnen, und mittendrin steht diese Kirche und labert tagein, tagaus mit entrückter Mimik: „Alles Quatsch, meine Lieben, Ihr braucht nur enthaltsam zu sein“. DAS ist das Unverantwortliche, und DAS klagt EJ an – denn die Kirche weiß es besser, WEISS, dass die Menschen nicht enthaltsam sind bzw. es nicht sein wollen / können. Und im BEWUSSTSEIN dieses Umstands predigt sie, ungestört von Fakten, die illusorische Enthaltsamkeit.
P.S.: Ich vermisse Ihr Eingeständnis, dass die „100%“ Unfug waren.
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#27   deusexmachina   05:02:34 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt – Sie haben’s immer noch nicht verstanden
Sie reiten auf einem vermeintlichen „messianischen Eifer“ herum. Vielleicht kommt es Ihnen ja irgendwann einmal in den Sinn, dass dies Verteidigung gegen die hier auf kreuz.net propagierten Aggressionen ist? Noch einmal, weil Sie das immer so akkurat übersehen:
ICH will KEINEM Katholiken etwas vorschreiben.
Und wie sieht es umgekehrt aus?
Alles, was man hier liest, läuft auf die Einschränkung Andersdenkender hinaus. Dabei VERLANGT niemand von Ihnen, dass Sie schwul werden, abtreiben oder sexuelle Freiheiten ausleben – das steht Ihnen völlig anheim, da wird Ihnen niemand reinquatschen. Man wird Ihnen Ihr Verhalten nicht nur nicht verbieten, man wird es auch nicht angreifen, Sie deswegen als Untermenschen oder als pervers bezeichnen – alles Dinge, die umgekehrt von diesen Paradekatholiken hier regelrecht als Gewohnheitsrecht reklamiert werden.
Vielleicht begreifen Sie das endlich ‘mal: Diese Ultrakatholen, die anderen ihr Leben vorschreiben wollen, sind die Aggressoren. Wären sie es nicht – herrjeh, sie könnten mir egaler nicht sein. Oder meinen Sie, ich rege mich über Odin- und Freyagläubige auf? Nein? Warum wohl nicht?
WEIL DIE SICH NICHT DAZU AUFBREZELN, IN MEIN LEBEN REINZUQUATSCHEN BZW. ES ZU VERSUCHEN.
So einfach. In MEINEM Staat können Sie leben, wie es Ihnen gefällt, meinetwegen wohnen Sie in der Kirche, mir egal. In IHREM Staat aber müsste ich auswandern, der wäre so weit nicht weg vom Mullahregime Ahmadinedschads.
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#73   deusexmachina   00:42:09 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Nebedikt: Recht ungeschickte Statistipfuscherei ;O)
„100%“
Mja, so etwas hatte ich schon erwartet. Lieber Benedikt, das ist natürlich Unfug und ziemlich böse Statistikfälschung, nicht? Denn Sie zählen hier nur „erfolgreiche“ Enthaltsamkeit und vergleichen das mit allen (auch missglückten) Kondomanwendungen. Ihre „100%“ sind also, bei Licht besehen, eine dreiste Schönfärberei im eigenen Interesse. Diese „100%“ sind nämlich „100% der Fälle, in denen Enthaltsamkeit funktioniert“, selbst, wenn sie fast nie funktionierte ;O)
Um die Werte „Enthaltsamkeit vs. Kondom“ aufrichtig zu vergleichen, hätten Sie 2 Möglichkeiten:
a) Sie bleiben bei den 100% bei der Enthaltsamkeit, dann dürfen Sie bei Kondomen aber auch nur die korrekt verwendeten ohne Fertigungsfehler etc. in Betracht ziehen, da hätten wir dann auch 100% . Diese Zahlen sind offensichtlich nutzlos.
b) Weitaus interessanter wäre die Versagerquote bei intendierter Verwendung. Sprich: Man plant Methode X einzusetzen und schaut, wie häufig dann doch etwas „passiert“. Die diversen Versagensmöglichkleiten bei Kondomen setze ich als bekannt voraus, und bei der Enthaltsamkeit wären das ganz trivial alle die Fälle, in denen man dann eben doch „schwach“ wird.
Und jetzt wollen Sie, auf Basis dieser korrigierten Werte, noch einmal in sich gehen.
Ich kann aber auch anders fragen: Ihre 13jährige Tochter ist mit ihrem 16jährigen Freund 3 Tage zum ersten Mal ganz allein. Auf welches Pferd würden Sie – in ihrem Interesse – setzen?
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#56   deusexmachina   00:29:58 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt *seufz*
Jedes Gericht dieses Landes kann die Umsetzung seiner Urteile einfordern, dazu bedarf es keines Initiativrechtes. Das Initiativrecht wird benötigt, um einen neuen Sachverhalt zu untersuchen.
„Welche Stufen der Wahl gibt es denn? Davon haben Sie nichts geschrieben.“
Stellen Sie sich jetzt bewusst dumm? Also bitte:
1. „Will ich zum ggw. Zeitpunkt überhaupt Sex?“
2. „Will ich Sex mit diesem Partner?“
3. „Will ich grundsätzlich verhüten?“
4. „Wenn ja, wie?“
5. „Wenn etwas danebengeht, ist Abtreibung eine grundsätzliche Option?“
6. „Will ich in diesm konkreten Fall abtreiben?“
Viele, viele Stufen. Eine Frau, die die Frage nach der Abtreibung etwa an Position 4 beantwortet i.S.v. „Ich kann ja immer noch abtreiben…“ halte ich für unverantwortlich und leichtfertig – aber das RECHT dazu hätte sie. Nur halt nicht mit mir.
Ich kenne auch selbst so eine Frau – deswegen schrieb ich „die Allerwenigsten“ und nicht „keine“.
Wissen Sie, ich bin da nicht so wie einige der schlimmeren Tunnelblickkatholiken hier: Ich MUSS nicht alles verbieten wollen, was mir nicht passt. Ich kann es verurteilen, kann, wenn sich das Thema ergibt, einer Frau mit der Einstellung „Abtreibung statt Verhütung“ auch harsch kritisieren – aber dieser scheinbare Urtrieb des Verbietenwollens stellt sich da nicht ein, sorry.
Redaktion benachrichtigen Alles die Schuld der Kirche
#69   deusexmachina   00:18:14 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt
Die Antwort steht bereits weiter unten. Verzicht auf Sexualität ist keine Lösung, allenfalls in den diesbezüglich etwas artuntypischen Hirnen zölibatärer Kleriker. Das HAT noch nie funktioniert und es WIRD auch nie funktionieren.
Das ganze Herumgeeier um die ach so tolle Enthaltsamkeit ist nichts als ein probates Mittel, den lieben Schäflein ein beständig schlechtes Gewissen einzureden, für das man sich selbst als das Allheilmittel anpreist – die Kirche predigt Enthaltsamkeit, WEIL sie weiß, dass sie den meisten Menschen schier unmöglich ist. Das ist nämlich der sicherste Weg, alle zu Sündern zu machen, für die man prompt ein Ablassmittelchen aus der Tasche zieht. Man erfindet die Krankheit, um die Medizin zu verkaufen – ein uralter Trick.
„Seid doch einfach enthaltsam!“ ist ein genauso naiver Spruch wie „Seid doch alle gut zueinander!“ – selbst, wenn die Menschen es WOLLTEN, würde damit nicht das Paradies auf Erden entstehen. Es ist illusionär, wer so etwas predigt, predigt Realitätsverlust. Die Welt IST so nicht. Und sie WAR es auch noch nie. IST DAS SO SCHWER ZU BEGREIFEN, OBWOHL JEDE BELIEBIGE QUELLE IHNEN DAS BELEGEN KANN?
Im übrigen ist ein Kondom sicherer als gewollte Enthaltsamkeit, weil die Versagerquote geringer ist – Sie dürfen ja nicht die GEWÜNSCHTE Wirkung vergleichen, sondern die reale. Was die AIDS-Raten angeht, da würde ich denn ‘mal ZAHLEN begrüßen statt einer solchen, platten Behauptung. Antworten Sie DARAUf erst’mal, dann sehen wir weiter.
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#54   deusexmachina   00:08:13 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Benedikt
Ich sagte doch, lesen Sie auch den Kommentar des stellvertretenden Senatsvorsitzenden. Es geht nicht um eine „Abweichung vom Gesetz“, sondern um eine deutliche Rechtekonkurrenz. Was Sie vielleicht irritiert, ist, dass eingangs das Lebensrecht des Ungeborenen nahezu als sakrosankt dargestellt wird. Das hat Gründe, führt aber jetzt zu weit. Fakt ist, dass die jetzige Gesetzgebung dieses Urteil umsetzt, da ist nix mit „Ignorieren“… keine Sorge, da hätte sich das BVG schon gemeldet, die haben das nicht so gern.
Und was die „Wahlfreiheit“ angeht: Sie „überspitzen“ nicht, sondern Sie setzen unzulässigerweise Dinge auf dieselbe Stufe, auf die sie nicht gehören – Sie wollen bitte unterscheiden zwischen den verschiedenen Stufen der Wahl. Abtreibung ist nichts, was man ‘mal locker so eben macht, und auch nur für die Allerwenigsten eine „Verhütungsmethode“. Abtreibung ist allenfalls ein Ersatzfallschirm, wenn die erste Reißleine nicht funktioniert. Darauf lässt es praktisch niemand freiwillig ankommen. Wenn Sie so wollen: Abtreibung verhält sich zu Verhütung wie Krieg zu Diplomatie. Man will es eigentlich nicht, man findet’s auch nicht gut, aber manchmal scheint es eben leider doch unumgänglich zu sein (und jetzt ersparen Sie mir bitte Herumreitereien auf irrelevanten Aspekten dieser Parabel).
Ich darf Ihnen versichern: Eine Frau, die leichtfertig abtriebe, wäre nicht meine. Dennoch gestehe ich Ihr das Recht prinzipiell zu, auch, wenn ich damit nicht zwingend d’accord gehe.
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#63   deusexmachina   23:54:46 | Samstag, 27. Mai 2006
@Sulpicius
Ich kann mir denken, worauf diese – von Ihnen sonst seltene – Gratulation anspielt. Aber bevor Sie jubeln, lesen Sie ein bisschen ‘was über individuelle vs. artbezogene Vererbung. Nein, es muss nicht jedes einzelne Individuum sich fruchtbar vermehren. Vgl. Ameisenhaufen.
@Benedikt
Die Vorwürfe Elteon Johns sind anderer Art, als sich das manche (z.B. bereits in dem reichlich dummen Titel des Artikels) hier zurechtlegen wollen. EJ ist nich dumm genug, um die Kirche für AIDS verantwortlich zu machen, das wäre ja grotesk. Aber er ist fassungslos genug angesichts der Machenschaften der Kirche, ein gutes Mittel gegen diese furchtbare Krankheit auf der Basis metaphysischer Interpretationen zu verdammen – und da hat er nun einmal verdammt recht. Es gibt nicht EINEN sachlichen Grund, der gegen Kondome spräche. Die Kirche vergäbe sich NICHTS dabei, wenn sie sagte: „Ihr sollt enthaltsam sein, aber wenn Ihr das halt nun ‘mal nicht schafft, dann passt wenigstens auf Euch auf“. Das wäre wohl die Art von Sorge um Gottes Geschöpfe, die einer Kirche wohlanstünde. Aber wenn man sich so anschaut, wie sich mancher an den AIDS-Opferzahlen förmlich aufgeilt – finden Sie das etwa nicht erbärmlich?
@Heger
Schwätzer.
Redaktion benachrichtigen Der Mutter die Gurgel durchgeschnitten
#18   deusexmachina   20:36:28 | Samstag, 27. Mai 2006
@Benedikt
Sie werden lachen: Ich bin selbstkritisch genug, als dass ich mich beim Abfassen der Zeilen gefragt habe: „Na, ob nicht irgendwer dasselbe von DIR sagt?“. Ihre Bemerkung wurde also antizipiert.
Tatsächlich ist es schwierig, die Motive eines – noch dazu: persönlich unbekannten – Gegenübers zu mutmaßen. Bei manchen liegt es auf der Hand. Bei anderen trügt der Schein.
Nur, sehen Sie: Ich benötige da keine Bestätigung, „leide“ nicht. Und es liegt gewiss nicht in der Macht eines Höck oder eines Benedikt, mein Selbstverständnis ins Wanken zu bringen – da überschätzen Sie sich, mein Gutester ;O)
Ob sich Gläubige klar machen, dass sie sich genauso wie jeder andere irren können, spielt für mich erst dann eine Rolle, wenn es zu praktischen Konsequenzen kommt. Ob Sie, Benedikt, an den wilden Watz oder an den lieben Gott glauben, das ist Ihr Privatvergnügen. Erst, wenn Sie Unfehlbarkeit für Ihre Ansichten reklamieren und von diesem hohen Ross aus moralische Urteile über ANDERE fällen und diese zum verpflichtenden Allgemeingut wandeln möchten, wird’s kritisch. Das Thema hatten wir schon ‘mal – bitte ersparen Sie mir den X. Aufguss der am Thema vorbeigehenden Aussage, dass Gläubige „wie jeder andere auch ihre Position vermitteln wollen“ – Sie haben noch nie begriffen, dass es dabei um Vorschriften für (auch) NICHTgläubige geht. Sie können mir ja aufzeigen, wann umgekehrt ich je IHNEN solche Vorschriften hätte machen wollen.
DAS ist der Unterschied.
Redaktion benachrichtigen Alles die Schuld der Kirche
#46   deusexmachina   20:17:18 | Samstag, 27. Mai 2006
Die unsägliche Häme
…dieses Artikelchen wird vermutlich niemand ernstlich als „christliche Nächstenliebe“ klassifizieren wollen, oder?
Die Kernaussage lautet: „Hättet Ihr ‘mal auf uns (Allwissende) gehört, dann wär’ das nicht passiert“ – und man hört regelrcht das hinterherklingende „Hähä, ätschbätsch, recht so…!“
Dabei werden, wie so gerne, wieder einmal Dinge miteinander verwurschtelt, wie’s einem gerade passt. Abstraktion und Analyse sind scheinbar keine gefragten Fähigkeiten bei kreuz.net-Autoren.
Sexualität ist ein Urtrieb, biologisch der Sinn der menschlichen Existenz. Alles das, woraus Sie bestehen, ist lediglich ein extrem komplexes Konstrukt, um die Erbinformationen möglichst sicher weiterzugeben. Diesen Urinstinkt kann man, je nach Wesensart, mehr oder minder effektiv leugnen, aber die Mehrheit der Menschen würden sich dabei seelisch verstümmeln – zumal es keinen objektiven Grund dafür gibt.
Kondombenutzung oder -verweigerung ist KEIN „Urtrieb“. Es ist eine praktische Schutzmaßnahme, um dem Urtrieb seine Risiken zu nehmen, darunter neuerdings auch AIDS.
Es ist eine klare Absage an die Ratio, der sprituell hergeleiteten Enthaltsamkeit das Wort zu reden, die verstandesmäßig erkannten Schutzmaßnahmen aber abzulehnen.
Letzendlich: Rechthaberei und Moralingesprenkel auf dem Rücken von Leichen. Aber über UNGEBORENE zwiebelt man sich bis zum Erbrechen auf, ja? Wie tief sind Sie gesunken?
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#46   deusexmachina   19:46:11 | Samstag, 27. Mai 2006
@Benedikt & Höck
„Die gibt es aber nicht. Auch nicht gesetzlich.“
Die gibt es de facto, wie auch den Verfassungsrichtern bewusst ist, die das bekannte Urteil gefällt haben. Ich schlage vor, Sie lesen es – inklusive der Kommentare.
„dass Sie Abtreibung für ein adäquates Verhütungsmittel halten.“
Traurig, dass Sie mir auf die Höcksche kommen und mir Worte in den Mund legen müssen, um sich dann über IHR Gerede aufbrezeln zu können. Mit 39 bin ich noch nie mit einer Abtreibung bei einer Partnerin konfrontiert gewesen – da brauche ich nicht SIE als Moral- und Sittenwächter. Ihr hohes Ross – ein Schaukelpferdchen.
„Bei einem geborenen Kind bestreitet niemand ernsthaft diese Verantwortung, wieso also bei einem ungeborenen?“
Eine ausnehmend dumme Frage… aber bitte: WEIL eben die Geburt eines Menschen ein bewusster, willentlicher Akt ist. Man HAT Verantwortung übernommen, man hat es so gewollt. Das ist ein mehr als marginaler Unterschied zu etwas, was zuweilen als Unglück, Zufall oder gar Schicksalsschlag empfunden wird. Gerade WEIL heute keine Frau mehr schwanger sein MUSS, wiegt die Verantwortung nach der Geburt deutlich schwerer.
@Höck
Ich habe hier – wie ich auch sagte – auch die Meinung meiner Partnerin genannt. Der ist Ihr Affenzirkus nur zu dumm, um es hier selbst zu schreiben. Ich bevorzuge Partnerinnen, die nicht so naive Weibchen sind, als dass sie sich von mir indoktrinieren ließen (wenn ich das wollte). Wieder einmal bezeugen Sie ein armseliges Frauenbild. Sie sind single, nicht?
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#36   deusexmachina   11:13:13 | Samstag, 27. Mai 2006
@Thomas A. Höck
Sie haben’s also – erwartungsgemäß – nicht kapiert.
Sie WISSEN, dass Ihre Unterstellungen unwahr sind und mit dem, was ich damit sagte und habe sagen wollen, nichts zu tun haben – lies: Sie legen gerade ganz mächtig falsch Zeugnis wider Ihren Nächsten ab, immerhin hatte ich Sie mehrfach von diesem Irrtum, den ich inzwischen als boshafte Verfälschung ansehe, unterrichtet. Aber was sind schon die sonst so heiligen Gebote, wenn man in seiner Engstirnigkeit meint, einem der irgendwie anders ist bzw. denkt, eins auswischen zu können, nicht war?
Also, nur weiter so, Sie demaskieren sich auf das Anschaulichste.
Aber hier noch die Auflösung des Rätsels:
Wenn Sie das mit dem Affen RICHTIG verstanden haben, dann bleibt es dabei und Sie teilen mit ihm nur die gleiche Eigenschaft, Luft zu atmen. Wenn Sie aber da den Affen genauso „gleichsetzen“ wie bei Ihren anderen Verdrehungen, dann erfüllen Sie damit Ihre eigene Aussage. Ausnahmsweise passt’s dann ‘mal.
War Ihnen aber wohl zu hoch. Ich bin nicht überrascht.
So, und damit ist das Thema für mich durch. Aber quatschen Sie ruhig weiter ;O)
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#31   deusexmachina   04:17:57 | Samstag, 27. Mai 2006
@Freitag
Ich hatte überlegt, ob ich das „nahezu“ weglassen soll… ich bin allerdings doch der Meinung, dass der (männliche) Partner „irgendwie auch“ mitzureden hätte. Ich wäre doch sehr vor den Kopf gestoßen, wenn meine Partnerin diese schwerwiegende Entscheidung – egal, ob pro oder contra – unter Ausschluss meiner Person träfe. So etwas könnte ich schwerlich unter „Partnerschaft“ subsummieren.
Ich war immer der Ansicht, dass die Stimme der Frau in Sachen „Schwangerschaft“ schwerer wiegt als die des Mannes, weil sich diese schließlich in IHR abspielt – aber so ganz möchte ich mich dann doch nicht als reiner Samenspender abkanzeln lassen – und es soll auch nicht heißen, ich würde mich aus der Verantwortung stehlen.
Aber jenseits des Kindsvaters hört das Mitspracherecht dann m.E. auch komplett auf… warum irgendwelche Kleriker einer Frau in ihren Bauch hineinquatschen zu können glauben, entzieht sich mir.
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#14   deusexmachina   01:01:49 | Samstag, 27. Mai 2006
@methusalix – Konvertiten
Das scheint leider in der Natur der Sache zu liegen.
Ich hatte vergangenes Jahr das Vergnügen mit einem Pärchen der Wachturmgesellschaft. Er war ein netter Kerl, recht gelassen, wir haben uns gut verstanden – und wenn ich dann ‘mal eine Ansicht äußerte, die er so nicht akzeptieren konnte (was, wie Sie sich vorstellen, öfter vorkam), dann nahm er’s locker und war durchaus in der Lage zuzugeben, dass ER sich grundsätzlich genauso irren könne, wie er das von mir glaubte. Er war als Zeuge Jehovas aufgewachsen.
Seine Frau war relativ frisch bekehrt (vor 5 Jahren oder so) und in etwa die Wachturm-Parallele des eifrigen kreuz.netters: Zwangsmissionarisch, dickschädlig, erkenntnisresistent und mit einem unglaublichen Tunnelblick auf praktisch alles. Für sie konnte alles grundsätzlich nur so und genau so sein, wie sie sich das jetzt ‘mal zurechtgelegt hatte.
Ich fürchte, das ist eine Art Zwangshandlung, um diesen Schritt vor sich selbst immer und immer wieder zu rechtfertigen. Man redet sich quasi selbst gut zu und meint, durch besondere Emsigkeit ein „besonders guter Christ“ zu sein. Da fehlt dann leider oft jede Souveränität.
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#29   deusexmachina   00:52:19 | Samstag, 27. Mai 2006
@Copertino
Sie werden verzeihen, dass es mir keine schlaflosen Nächte bereitet, wenn Sie mich „nicht mehr ernstnehmen“ zu können, hoffe ich?
Nein, ich war auf Ihre Frage nicht eingegangen, weil
a) die 1500 Zeichen voll waren
b) sie im Prinzip irrelevant ist, da Kritik eines Kardinals an der Jugendorganisation „aus eigenem Hause“ sehr deutlich macht, dass man dort wohl in der Tat recht unchristlich „ruppig“ ist. Kardinäle sind nicht eben dafür bekannt, solche Organisationen pro katzo oder aus Jux und Dollerei zu rüffeln
c) Sie mit einer kurzen Googlei selbst feststellen können, in welchem Ruf diese „Jugend“organisation steht.
Was die Frauen angeht, so bevorzuge ich zwar die Bezeichnung „Freiheit“, absr Sie können das von mir aus auch „Willkür“ oder „Karlheinz“ nennen, das ist mir einerlei, solange man Frauen nicht zu Gebärmaschinen degradiert. Vertrauen Sie darauf, dass DIE (Frauen) 1000mal besser über sich und ihren Körper Bescheid wissen, als wir Männer das je könnten. Und quatschen Sie denen nicht rein, die sind erwachsen genug, das ohne kirchliche Bevormundung entscheiden zu können. Man hat sich Milliarden Jahre ohne Kirche fortpflanzen können, jetzt tun Sie ‘mal nicht so, als ginge es nicht ohne.
Ob Sie MICH ernst nehmen, ist mir schnuppe – nehmen sie die MENSCHEN (und hier: die Frauen) ernst.
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#26   deusexmachina   00:09:21 | Samstag, 27. Mai 2006
@Kreuzfidel
Na, Sie haben aber auch so richtig Ahnung von der Materie, wie?
Lassen Sie sich gesagt sein: Frauen treiben aus den vielfältigsten Gründen ab – manche sogar auch leichtfertig. Die Gründe sind ziemlich genauso unterschiedlich wie die Gründe, mit jemandem ins Bett zu gehen. Wer alle über einen Kamm scheren will, irrt zwangsläufig in einer Vielzahl von Fällen, die nun einmal nicht gleichartig SIND.
Ich kenne Frauen, die aus der Situation heraus abgetrieben haben – wesentlich aus finanziellen Gründen. Ich kenne Frauen, die ganz einfach „nie Kinder haben wollten“. Das ist zu respektieren. Frauen, die sich persönlich, psychisch, überfordert fühlten. Frauen, die mit einem bestimmten Partner auf gar keinen Fall ein Kind haben wollen. Frauen, die schon Kinder hatten und die Zahl aus beliebigen Gründen nicht weiter erhöhen wollten. Frauen, die Kinder nicht leiden können. Frauen, die aus Karrieregründen (noch) keinen Platz für ein Kind sahen bzw. sich nicht in der Lage sahen, sich so darum zu kümmern, wie es das ihrer Ansicht nach verdient hätte. Und sogar Frauen, die in diese Welt einfach kein Kind setzen wollten, weil sie an ihr verzweifeln.
Alle diese Gründe wollen Sie also „abschaffen“? Viel Spaß dabei. Vielleicht fangen Sie erst einmal damit an, diejenigen zu FRAGEN, um die es hier geht, denn das haben Sie sehr offensichtlich noch nie getan.
JEDE Frau hat die Freiheit, nicht zu gebären – und es ist nahezu ausschließlich ihre Sache.
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#24   deusexmachina   21:55:32 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thomas A.Höck
Sie sind ja schnell bei der Hand mit dicken Worten… um ‘mal Ihren Duktus zu bemühen, „lügen“ auch Sie: Ich war nie „daemondeLuxe“. Sehen Sie, so einfach geht das – nur ist es natürlich rhetorisch (und benimm-mäßig) fragwürdig, da zu Vokabeln wie „Lüge“ zu greifen.
Was Sie da bei mir als „Lüge“ orten, ist keine. Ich wüsste nicht, wo die ich Abtötung des Embryos (idiotischerweise) in Abrede gestellt haben sollte. Sie unterstellen böswillig, wider besseren Wissens und objektiv nicht belegbar, ich hätte eine Abtreibung AUSSCHLIESSLICH als Verfügung der Frau über ihren Körper bezeichnet. Das wollen Sie mir bitte nachweisen oder sich für diese plumpe Unterstellung entschuldigen (das allerdings traue ich Ihnen, mit Verlaub, nicht zu).
Diese Abtötung steht außer Frage – meine Betonung auf dem Aspekt „Körper der Frau“ beruht schlicht darauf, dass Ihresgleichen diesen keineswegs einzigen, aber wesentlichen Aspekt geflissentlich ignoriert und die Frau zur Zwangsgeburt verdonnern will.
Den Unfug mit der angeblichen „Gleichsetzung“ wollen Sie nicht einsehen – wenn es Ihnen zu hoch ist, dass man ASPEKTE zweier Dinge gleichsetzen kann, ohne die DINGE gleichzusetzen, dann habe ich offenbar Ihren Intellekt WEIT überschätzt. Dennoch eine Denksportaufgabe für Sie:
„Sie atmen Luft wie ein Affe.“
Setzen Sie das nach Belieben „gleich“ – egal, zu welcher Lesart Sie kommen, es wird es wahr sein, nur WAS es korrekt bezeichnet, das bestimmen Sie selbst. Viel Spaß bei dieser kleinen Logelei ;O)
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#94   deusexmachina   19:14:15 | Freitag, 26. Mai 2006
@Tha…äus
Sie scheinen an Gedächtnisschwund zu leiden, dass Sie einen „Beleg“ Ihrer eigenen, herabwürdigendn Äußerungen einfordern, die doch auf dieser Seite einzusehen sind. Zusammenfassend:
– Sie setzen Liebe, die anders als nach Ihrem engen Strickmuster abläuft mit dem „Bösen“ gleich (Zitat ganz unten)
– Sie bemühen ununterbrochen den Begriff „Perversion“, der hier objektiv falsch und genauso objektiv als wohlkalkulierter Pejorativ zu begreifen ist
– Sie reduzieren („erlaubte“) Liebe auf rein arterhaltende Biofunktionen – sehr viel würdeloser kann man den Menschen kaum betrachten
Kurz: Sie brechen den Stab über Menschen aufgrund einer ihnen innewohnenden Eigenschaft, und genau DAS nennt man „menschenverachtend“ bzw. „diskriminierend“. Sie lassen nichts unversucht, um sich selbst als Maßstab der Welt zu deklarieren, ignorieren bewusst öffentlich zugängliches Wissen, einschlägige Gesetzgebung und soziale Normen, gebärden sich als Guerillakämpfer Ihrer ganz privaten Moral und glauben auch noch allen Ernstes, damit auf dem moralisch hohen Ross zu sitzen. Das kommt davon, wenn sich Jesse James als Robin Hood empfindet…
Und dann wundern Sie sich, dass man diese verletzenden Flatulenzen als das bezeichnet, was sie sind? Sie meinen, Sie können sich wie die Axt im Walde aufführen und sich dann auch noch dreisterweise darüber echauffieren, dass man Sie folgerichtig als solche bezeichnet? Sie reklamieren ernstlich für sich das Recht auf Herabwürdigung anderer aufgrund ihrer Veranlagung?
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#88   deusexmachina   18:32:24 | Freitag, 26. Mai 2006
@Sulpicius *prust*
Herzlichen Dank für diesen erheiternden Link. „Form follows function“, in der Tat – besser als mit dieser gestümperten Darstellung könnte man die kläglichen Inhalte nicht zur Geltung bringen. Exzellent!
Paranoide aller Länder, vereinigt Euch… wirklich, das war jetzt besser als meine tägliche Dosis online-Comics.
Kennen Sie auch die „löblichen Weltnetzseiten“? Müsste Ihre Kragenweite sein, haut in dieselbe Kerbe… diese „Agentur Mosch“ IST doch Satire, oder? Bittebitte, sagen Sie, dass das Satire ist?!?
Redaktion benachrichtigen Die Gewaltbereitschaft endet nicht mit der Tötung von Menschen im Mutterleib…
#16   deusexmachina   18:24:51 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thomas A. Höck
In der Tat, ich befürworte die Wahlfreiheit der Frau, was Ihrer Ansicht nach (da ich ja „bezeichnenderweise ein Mann“ bin, wie Sie sagen) wohl der Gipfel des Chauvinismus ist – ich schlimmer Macho, der ich doch allen Ernstes der Frau die Verfügungsgewalt über ihren Körper zumute! Da wäre es doch ungleich besser, ihr Schicksal in die Hände einer wohlmeinenden, männlichen Priesterkaste zu legen, nicht wahr?
Meine Partnerin verzichtet dankend auf diese klerikale Bevormundung und bevorzugt meine ach-so-frauenverachtenden Einstellung. Mir persönlich tut es ja eher Leid für Sie, wenn Sie beim Gedanken an Frauen Begriffe wie „Lustobjekt“ und „Sexspielzeug“ einseitig assoziieren. In meinem (genauer: unserem) Verständnis ist das etwas, das auf Beidseitigkeit ausgelegt ist und auch so wahrgenommen / genossen wird, ohne sich dabei darauf zu reduzieren. Ihre Wahrnehmung scheint da anders zu sein – um auf derlei abartige Konstrukte zu kommen, muss ich immer erst etwas von Leuten wie Ihnen lesen. Sie wissen ja: „Was ich selber denk’ und tu’, trau’ ich anderen zu“. Insofern ein peinliches Eingeständnis Ihrerseits.
In Sachen „Jugend für das Leben“ sollte man berücksichtigen, was es bedeutet, wenn selbst aus den hohen Rängen der „eigenen Reihen“ Kritik geübt wird www.cardinalrating.com/…_97__article_657.htm. Das heißt nicht, dass ich Gewalt in dieser Form gutheiße, aber es spricht doch Bände über die Methoden dieser „Jugend“organisation.
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#3   deusexmachina   17:25:35 | Freitag, 26. Mai 2006
@wiener
Den grundsätzlchen Ansatz des Stückes halte ich schon für interessant. Ein dreeinigkeitsinternes Streitgespräch mag zwar – wohl im dramatischen Interesse – überspitzt erscheinen, aber es entbehrt nicht der Grundlage: Ganz offenkundig MUSS es ja Unterschiede zwischen den drei Aspekten geben, sonst wären sie ja nicht drei, sondern (nur) eins.
Die Bibel selbst zeigt uns ja durchaus ebenfalls sehr verschiedene Gesichter / Aspekte Gottes – wenn doch wir Menschen nach seinem Bilde geschaffen sind und von uns selbst das „mit uns hadern“ nur allzugut kennen (und zuweilen als „zwei Seelen, ach, in unserer Brust“ apostrophieren), warum sollte dergleichen Empfindung dem Schöpfer, der sich selbst Modell stand, fremd sein? Insbesondere dann, wenn er – anders als der Mensch – diskrete Manifestationen kennt?
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#44   deusexmachina   16:59:47 | Freitag, 26. Mai 2006
@Dr. Otterbeck
„Das Dogma ist… das Leben Jesu, in seinen Schlussfolgerungen bedacht.“
Dogma ist Interpretation.
„Dogma ist, was eben nicht anders sein kann“
Unwahr – wie sattsam vorhandene Andermeinungen, deren Minderwertigkeit niemand belegen kann, vor Augen führen. Wenn etwas nur so und so sein KÖNNTE, bräuchte es ja das Dogma nicht. Warum erzwingen, was doch auf der Hand liegt?
„Fehlte der Kirche die Wahrheit in ihrer Mitte, dann wäre die abendländische Geschichte absurd.“
Unwahr, denn wiewohl auch die Kirche reich an Irrtümern war und ist (sie besteht schließlich aus Menschen), ist die „abendländische Geschichte“ ein bisschen mehr als die der Kirche. Allerdings herrscht in der Tat – nicht zuletzt auch wegen der kirchlichen Einflussnahme – kein Mangel an Absurditäten.
„Mysterium“ ist ein hübsches Wort, mit dem versteckt werden soll, dass hier das vorgebliche, ureigenste Anliegen und vor allem auch die angebliche Kompetenz der Kirche, Antworten auf essenzielle Fragen geben zu können, den Offenbarungseid leistet. Z.B. im Zusammenhang mit der Diskussion um die Evolutionstheorie hört man immer wieder, dass die ET – im Gegensatz zur Religion – „keine Antwort auf die Frage nach dem ‘Warum’ oder ‘Was kam davor?’“ geben könne (obwohl das ein Vorwurf an die falsche Adresse ist) – die Kirche selbst aber murmelt einfach „Mysterium“ und tut so, als sei mit diesem manifestierten Fragezeichen irgendetwas „beantwortet“.
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#87   deusexmachina   16:41:10 | Freitag, 26. Mai 2006
@Thaddäus den allein Maßgeblichen
Sie sollten einmal für ein Weilchen Ihre weltanschauliche Nabelschau an den Nagel hängen, mein Wertester. Wer, so wie Sie, glaubt, seine ureigenste – und hier noch zudem menschenverachtende – Sicht- und Ausdrucksweise sei maßgeblicher als die soziale Übereinkunft und das Gesetz, als die Würde des Menschen und überhaupt alles, was nicht seinem eigenen, engen Hirn entstammt, dem darf man nur baldige Einsicht wünschen, bevor deren Exekutivorgane sich dazu gezwungen sehen, ihn per erzieherischer Maßnahme eines Besseren zu belehren.
Sie schwadronieren von Fakten in Leugnung genau dieser, postulieren subjektive Anschauung als Naturgesetz und sprechen der Erkenntnis und der Rechtslage Hohn.
Da nutzt auch Ihre verbrämte und als sachlich getarnte Ausdrucksweise nichts; Sie produzieren geistige Nulllösungen gemäß der Doktrin:
„Und wieder ist es gelungen, aus Sch…e Bratkartoffeln zu machen – zwar nicht hinsichtlich Geruch oder Geschmack, wohl aber in Gebung der Form.“
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#41   deusexmachina   08:55:01 | Freitag, 26. Mai 2006
@Gotthard
Eine Division durch Null ist nicht eigentlich „ungültig“, sondern „nicht definiert“, weil sie kein eindeutiges Ergebnis hat. Das ist kein Axiom, auch nicht Beweisbares oder Widerlegbares, sondern die Einsicht, hier nicht die notwendige Eindeutigkeit ermitteln zu können – und deswegen lässt man es offen. Die praktische „Ungültigkeit“ ist lediglich die Folge aus diesem Unvermögen. Es ist quasi das GEGENTEIL eines Axioms oder eines Gesetzes – man sagt eben deutlich, dass man etwas NICHT weiß.
Aber ich finde es gut, dass Sie diesen bemerkenswerten Vergleich Mathematik vs. Theologie anstellen. Wir wissen, wie sehr die Mathematik auf Exaktheit abzielt. Und dennoch lässt sie an einem so eklatanten Punkt eine Frage schlicht offen: „Dazu können wir nichts Exaktes sagen – wir definieren es daher nicht“. Das nenne ich „ehrlich“. Vielleicht unbefriedigend, aber ehrlich.
Vergleichen Sie das mit dem Ansatz der Theologie: „Dazu kann niemand etwas Exaktes sagen – da definieren wir dann eben etwas.“ Im Katholizismus in Form von Dogmen. Dogmen greifen genau dort, wo eben NICHTS Exaktes vorliegt – täte es das, wäre das Dogma ja redundant: Niemand muss etwas glauben, was er WISSEN bzw. beweisen kann. Und das nenne ich „unehrlich“, denn hier wird etwas als „definitiv wahr“ verkauft, das bestenfalls eine Mutmaßung ist. Wenn man ZUGÄBE, dass das Hypothese ist – aber nein, im Gegenteil, je mehr man spintisiert, desto mehr pocht man auf vorgebliche Alleinseligmachung. Das ist, mit Verlaub, absurd.
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#7   deusexmachina   01:33:48 | Freitag, 26. Mai 2006
@Holti
Wissen Sie, dem ersten Teil Ihres Beitrags stimme ich ja sogar zu: Nein, natürlich muss sich ein Architekt nicht in Theologie auskennen, um Architekt sein zu können. Allerdings kann er dann natürlich auch wenig Akzeptanz irgendwelcher theologischen Außerungen erwarten, nicht? Sie brauchen sich nicht in Webprogrammierung auszukennen, um, was weiß ich, Bahnbeamter zu sein, aber wenn Sie es nicht tun und dennoch irgendeinen Unsinn darüber absondern, werden Sie halt von den Fachleuten nicht ernst genommen – zu Recht, wohlgemerkt.
Aber um „nur“ Architekt zu sein, braucht man keine Theologie. Oder umgekehrt. Ganz klar. Solange man sich darauf beschränkt.
Soweit sind wir völlig einer Meinung.
Sie meinen, ich würde provozieren wollen? Mitnichten. Ich würde es ja sogar sehr begrüßen, wenn diese Worte seiner Heiligkeit zum Handlungsmaßstab seiner Kleriker würden. Das allerdings steht nicht zu erwarten, da ja der Papst selbst keinerlei Ansatz in dieser Richtung zeigt.
Ich wüsste nicht, wo ich mit Kanonen geschossen hätte. kreuz.net befand diese Äußerung Benedikt XVI. für zitierwürdig, eventuelle Klagen darüber wollen Sie also bitte an deren Redaktion richten. Ich habe lediglich aufgezeigt, was diese Worte in realitas bedeuten würden und warum ich daran zweifle, dass man sie ernst nehmen darf, da dies de facto einer Selbstkastration der Kirche gleichkäme (die ich zweifelsohne begrüßenswert fände, die ich aber nicht ernstlich als – von seiten der Kirche aus – gewollt annehme).
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#37   deusexmachina   23:45:16 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
„Das Apostolische Amt irrt nicht, das behauptet jedenfalls Jesus!“
Das ist so nicht korrekt.
Richtig ist, dass die katholische Kirche behauptet, Jesus hätte das so gemeint. Wie Sie wissen, gibt es da einige – durchaus maßgebliche – die das sehr anders sehen.
Und damit schließt sich der Kreis: Es gibt überhaupt kein Faktum, auf das man sich berufen könnte. Vielmehr maßt sich eine Institution eine Kompetenz an, eine verbindliche Interpretation abzugeben, wobei sie die Berechtigung dieser Kompetenz wiederum aus besagter Interpretation speist. Das ist das Paradebeispiel eines Zirkelschlusses – und sonst gar nichts. Die Außenwirkung ist exakt gleich NULL, denn diese Konstruktion ist ausschließlich gültig, solange man sie ohnehin akzeptiert. Dann aber ist jedwede Argumentation ja im Prinzip ohnehin überflüssig. Da, wo sie GEBRAUCHT würde (also nach außen), versagt sie.
„Ich habe recht, weil ich das so sage“, DAS ist der logische Kern katholischer Apologetik. Da können Sie jetzt 20.000 Bibelverslein aufzählen, die (oder vielmehr: Ihre Interpretation davon) schlagen alle in dieselbe Kerbe.
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#70   deusexmachina   23:24:41 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Graf von Galen
„Es geht darum, widernatürliche Unzucht treibende oder propagierende davor zu bewahren, sich selbst und andere ins ewige Verderben zu stürzen. „Wer einen von den Kleinen Anlaß zum Ärgernis gibt, für den wäre es besser mit einem Mühlstein um den Hals auf den Grund des Meeres versenkt zu werden.“
Dumm nur, dass Ihr schwülstiges Gelaber
a) nicht maßgeblich ist und nicht als Grundlage für die Herabwürdigung anderer gelten darf.
b) Sie sich der irrigen Annahme hingeben, Ihr moralisierendes Geschwätz sei irgendwie besser als das von Ihnen inkriminierte Verhalten. Checken Sie ‘mal „WWJD?“ ab und fragen sich, ob Ihr Geschwurbel dem gerecht wird.
Ist ja zum Zehennägelkräuseln, dieses Stelldichein der verlogenen Selbstgerechten, die wie zum Hohn das Katholikenfähnchen schwenken und nicht einmal selbst merken, wie sie sich und ihre Religion durch ihr bigottes Gesülze diskreditieren.
Wenn Sie meinen, Ihr Glaube gebe Ihnen eine Freikarte zur Diffamierung anderer, sitzen Sie einer absurden Travestie des Christentums auf.
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#1   deusexmachina   22:47:31 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Logische Konsequenz
„Der Priester müsse sich nicht in Wirtschaft, Architektur oder Politik auskennen, sondern nur im spirituellen Leben „
Wenn das so ist und als Lehre des Papstes augegeben wird, dann ist also damit zu rechnen, dass sich in Zukunft Priester aller Hierarchiestufen nicht mehr zu den Gebieten äußern, von denen sie – wunschgemäß – keine Ahnung haben, ja? Also zu Wirtschaft, Architektur oder Politik?
Ha-ha-ha. Das glaubt der werte Herr Ratzinger ja wohl selber nicht… zumal er selbst nicht danach handelt.
Was also soll das schiere Lippenbekenntnis?
Oder soll es (was jetzt freundlicherweise ursprünglich ‘mal nicht unterstellen wollte) etwa doch bedeuten: „Ihr braucht nix zu wissen, aber fröhlich drauflosschnattern könnt und sollt Ihr natürlich dennoch“? Ignorance is bliss? Selig die argumentativ Armen?
Redaktion benachrichtigen Liberté, Egalité, Perversité
#50   deusexmachina   21:03:23 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Thaddäus
Halten wir doch bitte folgendes aus der wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Pervers ‘mal fest: Perversion, (lat. perversio: die Verdrehung, die Umkehrung) bezeichnet eine stark bis sehr stark den vorherrschenden Moralvorstellungen, häufig im Bereich des Trieb- und Sexualverhaltens, entgegenwirkende Tat.
Dies aber trifft auf Homosexualität schlicht nicht zu, da die hier auf kreuz.net propagierte Homophobie alles andere als „die herrschende Meinung“ ist. Daran kann niemand vorbei, denn WENN man sich schon darauf kapriziert, andere aufgrund „herrschender Meinung“ anzugehen, dann muss man auch die „herrschende Meinung“ bzgl. der Grundlage akzeptieren, und die nennt hier wikipedia.
Auf der Basis dieser Zusammenhänge ist es vermutlich legitim, die homoerotisch fixierte Neigung zur Beschimpfung anderer ihrerseits (und diesmal: der „herrschenden Meinung“ entsprechend!) als „pervers“ zu bezeichnen, jedenfalls dann, wenn man sich zu solchen Verbaleskapaden hinreißen lässt, wie etwa Rudolfsohn und Detlef das tun.
@Benedikt
Ihr Schlusssatz war unnötig polemisch, insbesondere angesichts der Tatsache, dass von uns beiden SIE es sind, der einer Organisation mit ständigen „Shows“ angehört, während ich keinerlei solchen Kultus pflege. Sie blasen da etwas in die Gegend und schießen sich nur selbst ins Knie? Zumal Sie mangels Kenntnis meiner Person keine Aussage in diese Richtung machen KÖNNEN – was soll der Quatsch?
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#101   deusexmachina   10:24:19 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@sozialkatholisch
ad 1) Schön, schön, nur wer hat es in die Schrift geschrieben? Gott selbst war es nicht. Wer aber dann? Und woher wusste er das?
ad 2) Das können Sie leicht behaupten, weil Sie keinen Zustand des totalen Glücks kennen. Kein Mensch kennt den, allenfalls in einer Näherung, die dann als Antriebslosigkeit empfunden wird. Völlige Bedürfnislosigkeit, so schön sie als Momentaufnahme ist (weil sie eben im Kontrast zum Gefühl des unbefrieigten Bedürfnisses steht) ist nachgerade schrecklich als Dauerzustand. WENN Menschen diese Ewigkeit als Glückseligkeit empfinden, dann haben sie jedenfalls mit Menschen nicht mehr viel zu tun. Aber ist ja eh’ alles pure Spekulation – erlebt hat’s noch keiner, übrigens auch nicht die, die sich darüber wortreich verbreitet haben. Woher die das wohl so alles wussten? Dass der liebe Gott einem was geflüstert hat, kann auch mein 6jähriger Nachbar erzählen, würden Sie dem das auch glauben? Oder mir? Nein? Warum dann aber einem 3000jährigen Daniel oder so?
ad 3) Kann es sein, dass Sie sich da in das Unerklärliche flüchten? Das würde ich ja durchaus akzeptieren i.S.v. „so stehen lassen“ – nur, erklären Sie mir bitte: Wie können MENSCHEN etwas, was KEIN MENSCH begreifen kann, anderen Menschen als „Wahrheit“ predigen? Wenn „Gott“ selbst das predigte, na gut, kapieren wir halt nicht. Aber der ist nicht der Urheber dieser These – das ist eine menschengemachte Auslegung, die Ihrer eigenen Kirche anfangs unbekannt war. Wie kann das sein?
Redaktion benachrichtigen Dichtung und Wahrheit
#27   deusexmachina   10:11:21 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@cairochon
Sie haben doch überhaupt keine Ahnung! Jeder Homosexuelle macht es grundsätzlich und unablässig von hinten, ausnahmslos, da wird mit perverser Lust in den Ar… gef…t, dass der Gummi qualmt!
So jedenfalls die Wahngebilde unserer… na, wie soll ich sie nennen? „Schwulenfetischisten“ wäre angesichts der hier stets aufs neue wiedergekäuten Hassliebe das treffendste Wort.
Ich weiß nicht, geht Ihnen das nicht auch so, dass Sie beim dem hiesigen Gezeter so oft an den Pfarrer aus „Kentucky Fried Movie“ denken müssen, wie er mit geblähten Backen, sprühenden Nüstern und triefendem Geifer von „schlaffffffennnn Brrrrüstttennnnn“ salbadert und sich sichtlich daran aufgeilt? ;O)
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#99   deusexmachina   09:55:47 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@EinChrist
Jetzt langt’s dann aber so langsam. Sie hatten sich hineingedrängelt in die Diskussion des Sprüchleins „Menschliche Weisheit ist sogar Torheit bei Gott.“ – und alles, was Sie bringen, ist unzusammenhängendes Gelaber.
Irgendein Geseiber von „Gottes Weisheit“ ist überhaupt nicht gefragt, denn um die geht’s hier nicht – zur Disposition steht die menschliche Weisheit, wenn Sie ‘mal die Güte haben wollen zu lesen, was Sie da bekritteln. Und da jedes flotte Sprüchlein, das Sie hier bringen könn(t)en, ebenfalls unter dieses Axiom fiele (wenn’s denn stimmte), ringen Sie sich doch bitte ‘mal zu einer klaren Stellungnahme durch. Entweder – oder. Bibelverslein helfen da nicht weiter.
Im übrigen täten auch SIE sich einen Gefallen damit, von Absolutismen Abstand zu nehmen. Dass die „heilige Schrift“ auch ‘mal Recht haben kann, würde schwierig zu widerlegen sein. Dass sie aber „auf jeden Fall“ Recht hat, zerschießt man Ihnen mit links, z.B. mit den zwei Stammbäumen Jesu, die beide nicht stimmen.
Weniger ist manchmal mehr – Sie machen sich unnötig angreifbar.
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#97   deusexmachina   04:06:17 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@sozialkatholisch
Das ist ja gleich ein ganzer Haufen wohlklingender Hypothesen, was Sie da kredenzen.
Mir drängen sich da mehrere Fragen auf:
1. Woher wissen Sie, dass die Welt „vor dem Sündenfall gut“ war? Wer hat das berichtet? Adam und Eva ja nicht, von denen existieren keine überlieferten Worte. Und alle anderen, die sich darüber verbreitet haben, waren nicht dabei. Zudem, Sie denken dran, ja? „Vor Gott wird menschliche Weisheit zur Torheit“ (Ihre Worte), ergo auch die Überlieferung.
2. Warum sehen Sie eigentlich die „himmlische Ewigkeit“ als etwas so Großartiges an? „Glück“ ist etwas Relatives; zu seinem Empfinden bedarf es des Kontrastes und des Wissens um negative Befindlichkeit. Schiere „Glückseligkeit“ wäre nichts als totale Gleichgültigkeit. Hinzu kommt, dass gerade unsere begrenzte Lebensspanne uns viele DInge kostbar erscheinen lässt. In der Ewigkeit wird vieles wertlos.
3. „Wahrer Mensch und wahrer Gott“. Vermutlich kommen Sie jetzt mit irgenetwas theologisch-metaphysischem, aber dennoch: Zur menschlichen Qualität gehört es, NICHT Gott zu sein. Z.B. nicht allwissend, nicht allmächtig etc. Wer eines dieser „all-„Attribute besitzt, kann kein Mensch sein, denn er entbehrt des menschlichen Gefühls der Ohnmacht und des Unwissens. Umgekehrt kann jemand OHNE Attribute kein Gott, zumindest nicht der christliche, sein. Der „wahre Mensch UND wahre Gott“ wäre also allenfalls NACHEINANDER denkbar, niemals in Einheit und gleichzeitig.
Redaktion benachrichtigen Das Frankfurter „Projekt schwul und katholisch“ feiert Jubiläum
#261   deusexmachina   02:05:32 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Rudolfsohn
Die einzige Differenzierung, zu der ich mich bei der Betrachtung Ihrer Person genötigt sähe, wäre die Frage: „Knast oder Klapse“?
Im übrigen ist es DAS MG (Maschinengewehr). Sie meinen wohl eher DIE MP (Maschinenpistole), die weitaus häufiger zur schnellen Erledigung unliebsamer Elemente verwendet wird und wurde (ein MG ist viel schwerer und muss erst umständlich aufgebaut werden; mit der MP mordet man locker-abfällig aus der Hüfte).
Ich habe schon lange niemanden mehr mit einem deart verabscheungswürdigen, gestörten Welt- und Menschenbild erlebt wie Sie… ich frage mich immer, was jemandem wie Ihnen wohl in seiner Jugend widerfahren sein muss, dass er so vor Gift, Geifer und Galle trieft? Ich vermute da ja ein Ereignis aus dem sexuellen Umfeld, aber das würden Sie vermutlich nicht zugeben. Vermutlich ist auch genau das Ihr Problem, das Sie mit Ihrem unmäßigem Hass zu ventilieren suchen. Armes Schwein.
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#32   deusexmachina   01:57:04 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
Tja, und wie, wenn die Kirche das Gegenteil von dem, was Jesus sagt, macht? Dann haben Sie ein Problem. Oder vielmehr: Die Kirche hat ein Problem. Jedenfalls versagt Ihre Faustregel dann gewaltig.
Soso, die Kirche „kann“ in moralischen Fragen nicht irren? Verzeihung, das ist ein gar köstlicher Witz. Wer sagt denn das? Ach so, die Kirche? Ja, DANN…!
Wenn ich mich jetzt vor Ihnen aufbaue und irgendetwas behaupte, um anschjließend zu sagen: „Sehen Sie, Sie MÜSSEN mir das glauben, denn ich KANN ja gar nicht irren“ – würden Sie dann auch so treudooftrottelig reagieren? Bei Ihnen möchte ich ‘mal Versicherungsvertreter sein, ehrlich…
@Jörg Guttenberger
„war wie jeder Leidende das Ebenbild des leidenden Christus!“
Dafür, dass Sie nicht explizit „außer natürlich AIDS-kranke, sofern sie schwul sind“ angefügt haben, wird man Sie hier vermutlich kreuzigen.
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#95   deusexmachina   01:14:23 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@EinChrist
Ja, Redundanz BEDEUTET „Überfluss“, aber eben nicht „Inhaltsleere“. Insofern war der Ausdruck „inhaltsleere Redundanz“ eben seiner seits NICHT redundant oder sinnlos wie Ihr „Nachts ist es kälter als draußen“.
Ich bedanke mich für die theologische Ausführung (doch, im Ernst, finde ich ja schon spannend), allerdings:
– dass der Papst „das sichtbare Haupt der kath. Kirche“ ist, ändert nichts daran, dass dieses Amt eine „Institution“ ist.
– die (mir durchaus bekannte) Begrenztheit der päpstlichen Unfehlbarkeit ändert nichts am Irrwitz des Gedankens an sich. Dann eben begrenzter Irrwitz – und dennoch im krassen Gegensatz von der Weisheit des Menschen vor Gott
– die (keineswegs begrenzte) Unfehlbarkeit der „jeiligen“ Kirche wird repräsentiert von menschhlicher Weisheit. Auch Ihre Argumntation hier ist – wie die meine – „menscjliche Weisheit“ und wird durch das Sprüchlein zur „Torheit vor Gott“ deklassiert.
Sie haben das bislang zu 0% widerlegt. Geben Sie doch einfach zu, dass der Spruch Quatsch ist, dann können Sie (wenigstens innerhalb Ihres System) beim Unfehlbarkeitsdogma bleiben. Sonst nicht :O)
P.S.: Wieso „Star“? Kann ich etwas dafür, wenn scheinbar Sie mich so empfinden? Nee danke, ich hatte meinen Teil an Exponiertheit in Online-Foren, das brauch’ ich ganz sicher nicht nochmal ;O)
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#26   deusexmachina   01:01:32 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@Frasim & Co.
Also, ich behaupte ja, Gott hat AIDS als Mahnung gegen Homophobie und bigottes Religionsverständnis gesandt. Eigentlich war ja Heino als Strafe vorgesehen, aber nachdem der einigen der Bestrafenswertes absurderweise auch noch gefiel, musste der HERR eben noch etwas deutlicher werden…
Ich bin natürlich aufgeschlossen gegenüber jeder Beweisführung, dass das in Wahrheit anders anders ist. Am besten wäre ein eindeutig verifiziertes Fax, unterzeichnet von Petrus oder Jesus. Sie scheinen sowas ja zu haben, so, wie Sie daherreden. Sind ja überhaupt von den ureigensten Plänen Gottes besser als sonstwer informiert, den Papst locker eingeschlossen (pft, der Papst, wer ist schon der Papst im Vergleich mit einem selbstbewussten Tradi?).
Dann lassen Sie ‘mal sehen.
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#7   deusexmachina   21:18:10 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Benedikt
„Wer die Kirche beschimpft, der sollte hinterher so ehrlich sein und keinen Gottesdienst (welcher Art auch immer) in einer katholischen Kirche besuchen. Hier ist Konsequenz gefragt.“
Ebendiese Konsequenz bewog mich denn ja auch vor Jahren zum Kirchenaustritt (wenngleich ich eher „kritisieren“ als „beschimpfen“ sagen würde, aber dass mancher Kirchenfan jede Kritik als Beschimpfung auffasst, ist nichts Neues), und seither gab es denn meinerseits auch nur eine Handvoll Gottesdienstbesuche aus Gefälligkeit.
Was ich mich allerdings frage, ist, wie ein Katholik eine solche Aufforderung rechtfertigen kann, ist sie doch – aus Ihrer Sicht – gleichbedeutend mit einer Aufforderung zum Abstand von den Sakramenten und damit wiederum – ebenfalls (nur) nach Ihrer Lesart – von Gott. Eigentlich DÜRFTEN Sie so etwas gar nicht sagen, nicht wahr?
Zum Artikel ist übrigens zu sagen, dass es offenbar doch ein paar geistig fitte Katholiken gibt, die erkennen, wie verrückt und der Gnadenbotschaft entgegenstehend die künstlich gezüchtete Homophobie ist. Und vermutlich gibt’s davon einige mehr als die selbsernannte Tradi-Elite :O)
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#90   deusexmachina   21:06:05 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@EinChrist
Also, vorab: Wie schon erwähnt, will aich Korinthenkacken gelernt sein, und Sie können’s halt nicht. „redundant“ ist mitnichten synonym mit „inhaltsleer“ – Sie übersehen, dass Sie es bei mir mit einem IT-Worker zu tun haben, der durchaus auch positive und durchaus wesentliche (NICHT inhaltsleere) Redundanzen kennt.
Der vorgetragene Satz mit den Weisheiten zerstört sich aber selbst, transportiert damit ergo keinerlei Information und ist DESHALB redundant.
Ich habe die genannte Aussage, dem Disput zuliebe, temporär als Axiom anerkannt, um zu veranschaulichen, wie, gerade WENN sie denn wahr wäre, sie sich selbst „ins Knie schösse“, um es einmal salopp auszudrücken. Das hat mit „Töpfer und Ton“ genau gar nichts zu tun. Diese „Weisheit“ vernichtet sich umso vollständiger, je mehr man sie als „wahr“ auffasst (bzw. es versucht, was sie ja selbst verhindert).
Sie können sich jetzt entscheiden: ENTWEDER ist menschliche Weisheit vor Gott töricht (lassen wir die Selbstbezüglichkeit des Sätzleins ‘mal außer acht) ODER die Kirche bzw. der Papst als menschliche Institutionen sind unfehlbar.
BEIDES geht nicht.
Viel Spaß beim Tüfteln.
P.S.: Sie schreiben hier mehr bzw. öfter als ich :O)
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#81   deusexmachina   17:41:43 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Sozialkatholisch
Es ist immer gefährlich, absolute Wahrheiten zu äußer bzw. es zu versuchen. Sie machen es Ihrem Gegenüber allzuleicht, diese mit einem kurzen Stich zu zerschmettern – mit Hilfe der Logik.
Kostprobe?
„Menschliche Weisheit ist sogar Torheit bei Gott. „
Gut. Nehmen wir das einmal als Axiom an. Dummerweise vergessen Sie dabei, dass dieses Axiom sofort auch auf sämtliche theologischen Aussagen anwendbar ist, bis hin zur vorgeblichen „Unfehlbarkeit“ von Kirche und Papst, die Sie damit deutlich ins Unrecht setzen (womit ich durchaus sympathisiere).
Es geht aber noch weiter: Da Ihre Aussage an sich wiederum eine „menschliche Weisheit“ ist, wirkt sie reflexiv, führt sich also selbst ad absurdum – eine Spielart des klassischen Paradoxons: „Dieser Satz ist nicht wahr“ – und wird damit zur völligen, inhaltsleeren Redundanz.
Schachmatt.
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#18   deusexmachina   17:34:10 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Benedikt
Die Verwechslung von „abbrechung“ mit“ unterbrechung“ sollte man nicht böswillig ausschlachten. Jeder weiß, was und wie es gemeint war, da tut irgendwelches Gerede von Euphemismen nicht not.
Eine Frau, die sich zum Schwangeschaftsabbruch entschließt, wird das in über 99% der Fälle NICHT in dem Gedanken tun, sie beginge einen Mord. Und alleine der Umstand, DASS sie das nicht so sieht, VERHINDERT, dass der Abbruch ein „Mord“ ist (als was man es krez-net typisch dennoch unrichtig bezeichnet) – die Tatbestandsmerkmale von „Mord“ sind nicht erfüllt.
Ja, das BVG sieht gewisse Menschenrechte eines Embryos als gegeben, aber eben nicht ALLE Rechte und bekräftigt damit die Auffasung, dass es sich beim Embryo nicht um einen Menschen handelt: Wenn alle Menschen Recht X haben, irgendein X aber Recht Y nicht besitzt, dann ist X kein Mensch i.S.d. Definition.
Der stete Versuch, an den Tatsachen vorbei nichtsdestotrotz einen Embryo möglichst bereits ab der Befruchtung als „Menschen“ zu bezeichnen, ist „Euphemismus“ in die andere Richtung.
@Dr. Heger
So viel Verärgerung, wo doch ein Verweis auf die offizielle Quelle der „1000 pro Tag“ genügt hätte? Nanana… Ihre Promotion haben Sie auf diese Weise sicher nicht erhalten können, so mit Fußnoten á la „der beschreibene Vorgang geht zweifelsfrei aus irgendeiner Diskussion hervor“. Dafür hätte Sie Ihr Doktorvater gehörig an den Löffeln gezogen.
Redaktion benachrichtigen Die Gier nach Verschwörungstheorien
#6   deusexmachina   00:19:51 | Mittwoch, 24. Mai 2006
An die Turbochristen
Und wenn Sie sich auf den Kopf stellen und mit den Zehen wedeln: Die dreiste Behauptung, Brown würde mit „Sakrileg“ u.a. das Opus Dei attackieren oder „Vorturteile bedienen“, entlarvt Sie nur als freiwillig und bewusst uninformierte Schwätzer, die das Buch nicht gelesen haben (ich habe den Film noch nicht gesehen, denke aber, dass die wichtigen Schlussszenen dort ebenso ‘rübergebracht werden dürften wie im Buch – und falls nicht, mag man das dem Regisseur, aber nicht dem Buchautor vorwerfen).
Tun Sie sich doch ‘mal den Gefallen und machen Sie sich schlau – meinetwegen lesen Sie nur in der Buchhandlung die letzten Seiten, Sie brauchen’s nicht einmal zu kaufen, da werden Ihnen die Augen übergehen. Lesen Sie die Szene mit dem Bischof im Krankenhaus, und Ihre geballte Vorurteilsorgie wird in sich zusammensinken. Das Buch ist nämlich darauf angelegt, dass man über weite Strecken tatsächlich die genannten Vorurteile pflegt… und zertrümmert diese gegen Ende in wenigen Sätzen.
Ist ja nicht auszuhalten, dieses peinlich-empörte Aufregen über haargenau GAR NICHTS…
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#2   deusexmachina   00:12:03 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Und was genau hat da jetzt der Begriff…
…„Kollaborateure“ zu suchen?
Die Prostituierten waren auch ohne die katholischen Helfer da und würden es auch ohne sie sein. Niemand wird Prostituierte oder heroinabhängig, weil irgendwo ein paar fromm-hilfsbereite Menschen heißen Tee ausschenken und frische Spritzen verteilen.
Der Begriff ist ganz einfach deplatziert und zusammenhangslos dumm.
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#4   deusexmachina   13:31:53 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Belisar
Konstantin HAT das Christentum zu guten Teilen beeinflusst („gelenkt“) und Sie huldigen Seinem Einfluss z.B. alljährlich, wenn Sie Weihnachten am Feiertag des „Sol Invictus“ begehen – das hat ER eingeführt.
In Sachen „Maria Magdalena“ ein Zitat aus wikipedia:
„Papst Gregor I. bezeichnete 591 in einer Predigt Maria von Magdala als Prostituierte, indem er sie mit der Sünderin, die Jesus die Füße wäscht (Lk. 7,36-50), identifizierte. Dies wurde ein Teil der katholischen Tradition um Maria Magdalena, in der diese auch mit Maria von Bethanien, der Schwester Marthas und Lazarus’, gleichgesetzt wird. Jedoch hat die katholische Kirche diese Verknüpfung 1969 offiziell für irrig erklärt.“
Den Quark haben also die Leute aus den eigenen Reihen verzapft ;O)
Aber das und fast all das andere, was Sie da aufzählen, hat Gibson alles nicht gemeint, sondern die Geschichte mit der Ehelichung Marias und dem Kind der beiden. Das ist pure Hypothese und damit immer noch einen Tick näher dran an der Wahrheit als die NT-Fabeln, die schon theoretisch nicht möglich sind, aber trotzdem schon x Dutzend Heldengestalten angedichtet wurden. Heiraten und Kinderkriegen KANN man wenigstens. Jungfräulich gebären und Himmelfahren NICHT. Insofern hat Brown die Nase vorn, jedenfalls, was nachprüfbare Fakten angeht, denn immerhin verbiegt ER nicht die Naturgesetze.
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#118   deusexmachina   10:02:21 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Abu…
So, und was haben Sie mit diesem verquasten Geschwurbel jetzt eigentlich gesagt?
Doch eigentlich nur das Allerweltsammenmärchen, dass eben früher, in der guten, alten Zeit doch eigentlich alles besser gewesen sei als dieser neudmodische Quatsch von heute, dass Sie sich jeglicher modernen (eigentlich sogar jeder überhaupt) Erkenntnis stur verweigern, und dass Sie, bevor Sie einen lächerlichen Irrtum eingestehen, lieber noch lächerlicher auf vorgebliche Hilfsgründe ausweichen, Ihr Gegenüber mit allerlei Schmähungen vorzugsweise dämonischer Art zu überziehen.
Armselig. Ihrer ist fürwahr mit Sicherheit das Himmelreich – so es denn eines gibt.
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#1   deusexmachina   09:19:40 | Dienstag, 23. Mai 2006
Sehr possierlich
Wie meint Mr. Gibson, uns allen durch seine sehr eigenwillige Interpretation der Passion Christi bekannt (und damals gerade von Katholiken dafür gerne geschmäht)? „es verdreht Fakten auf kluge Weise zu unorthodoxen Theorien, die manchen plausibel erscheinen werden.““
Soso, und konkret welche „Fakten“ werden da in „Sakrileg“ verdreht? Ich lausche… Und was genau ist an einer Ehe und einem Kind nicht plausibler als an einer mythischen „Himmelfahrt“?
Da war wohl wieder der theologisch verbrämte Wunsch der Vater des Gedankens?
Mr. Gibson kann ja glauben, was er mag, aber wenn er diesen Glauben als „Fakt“ bezeichnet, ist das nun einmal die blanke Unwahrheit.
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#116   deusexmachina   08:16:07 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Jünger der schwarzen Kunst
Vermutlich liegen Sie mit der Analyse richtig; ich denke, mancher kann sich nur dann so richtig wohlfühlen, wenn er andere als – in irgendeiner Weise – deutlich minderwertig wahrnimmt, sich also relativ erhöht, und was wäre da für einen Hauruck-Katholiken probater als die Zueignung satanistischer Umtriebe? Da kann man dann so richtig aus den Vollen schöpfen und sich unendlich viel besser, wahrhaftiger und gottesfürchtiger fühlen.
Das scheint eine solche Verlockung auszuüben, dass man diese Selbstüberhöhung qua Erniedrigung anderer auch auf gerne rein illusionärer Basis vornimmt – gar zu schön ist das eingebildete Resultat. Vermutlich ist das auch ein wesentliches Element dieses fulminanten Schwulenhasses und der Grund dafür, dass man Homosexuelle (und überhaupt alle irgendwie „Andersartigen“) nur ja um Himmelswillen gar nicht verstehen WILL.
Als Agnostiker werde ich allerdings eher nicht beten – aber ein gestoßseufztes „Herr, wirf HIRN vom Himmel!“ entfleucht sogar mir :O)
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#9   deusexmachina   02:00:23 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Dr. Christoph Heger
Ach so. Und die Dunkelziffer wird dann vermutlich unter Zuhilfenahme der Kabbala oder mit durch inbrünstige Meditation herbeigeführten göttlichen Eingebungen geschätzt, ja?
Die Zahl „1000“ darf man also verstehen als“naja, es sind 355, aber das sind ganz bestimmt noch viel, viel mehr, und ‘1000’ klingt einfach geil!“.
„kreuz.net – katholische spekulationen“
Aber das ist ja nichts Neues soweit.
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#114   deusexmachina   01:52:43 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Jünger der schwarzen Kunst
Sehen Sie’s dem guten Abu nach, er geht halt gar so gern mit seinem einfältigen Weltbild hausieren und bildet sich auch noch ein, alles besser zu wissen und ergo Creti und Pleti wild beschimpfen zu dürfen.
@Abu
Um Ihnen weitere Peinlichkeiten zu ersparen: Die „schwarze Kunst“ ist nicht, wie Sie in Ihrem pseudotheologischen Dunst mutmaßen, Satanismus irgendeiner Art, Alchemie oder dergleichen – es handelt sich um die alte Umschreibung für den Buchdruck de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Kunst. Es mag Ihnen zwar klanglich gegen den Strich gehen, aber auch Ihre „Heilige Schrift“ wird mittels der „schwarzen Kunst“ hergestellt.
Da wäre dann also eine peinlich berührte Entschuldigung fällig, oder? ;O)
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#13   deusexmachina   01:39:37 | Dienstag, 23. Mai 2006
Man sollte meinen, kreuz.net würde sich erst einmal kundig machen
…bevor hier wieder so getan wird, als würde man lexikalisches Wissen verbreiten – und man dann noch nur Halbwissen aus dritter Hand absondert.
Das Primärmerkmal Transsexueller ist absolut nicht, dass sie „sich als Frauen verkleiden“. Und Kastration ist nur einer von vielen Punkten.
Damit der Käse da nicht unkorrigiert stehen bleibt:
1. Menschen, die sich als typisch für das jeweils andere Geschlecht VERKLEIDEN, nennt man Transvestiten. Das kann, muss aber nichts mit Transsexualität zu tun haben.
2. Transsexuelle empfinden sich als das jeweils andere Geschlecht. Der Grad dieser Identifikation variiert von Travestie über die sog. „Dickgirls“ (Männer, die dem weiblichen Schönheitsideal anhängen, also Haarlosigkeit, entsprechende Proportionen, Busen etc.) bis hin zur kompletten Umoperation mit auch amtlicher Akzeptanz der Geschlechtsumwandlung. Ein im Web bekanntes Beispiel für letzteres ist Tanja Krienen tanjakrienen.de/, geb. Thomas Krienen.
3. Transsexualität ist keineswegs auf genetische Männer beschränkt. Auch Totaloperationen gibt es „in beide Richtungen“, sind allerdings „hin zum Mann“ technisch bedingt schwieriger.
Aus alledem kann man ableiten, dass jemand, der die Nähe von Transsexuellen sucht, eher nicht „homosexuell“ ist.
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#4   deusexmachina   14:26:33 | Montag, 22. Mai 2006
@Gotthard
Nur ‘mal als Demo für Kollege Frasim & Co.:
~ 354,1 Abtreibungen pro Tag. 2004 war ein Schaltjahr.
Sehen Sie? DAS ist – technisch saubere – Korinthenkackerei: Banal, unwichtig, völlig am Kern vorbei, aber faktisch korrekt und unangreifbar.
Danke für’s zur-Verfügung-stellen, Gotthard… in der Sache bzw. deren Kern haben Sie natürlich Recht ;O)
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#11   deusexmachina   14:17:14 | Montag, 22. Mai 2006
Brennen Bücher lichterloh
zeigt man sich dumm wie Bohnenstroh.
(frei nach DDL)
In diesem Falle trifft das sogar besonders zu, denn Dan Brown dürfte sich über jedes eigens zur Verbrennung angeschaffte Buch herzlich freuen und freigiebig nachdrucken lassen. Ab wann gibt es endlich ‘mal einen Zwangs-IQ-Test für Politiker? Das würde auch gewisse doofe Äpfel aus den Landtagen heraushalten…
@Benedikt
Naja, sagen wir ‘mal, die Existenz von Frau und Kind ist zwar kein Beleg für Heterosexualität, aber doch ein Indiz, und das heute wohl sehr viel stärker als anno dunnemals, als Schwule aus berechtigter Angst vor der Spießbürgermoral eine lebenslange Tarnbehe aufrechterhileten (die die Kirche eigentlich erst recht verdammen müsste, oder? Habe ich allerdings noch nie gehört… muss ich daraus entnehmen, dass es der Kirche lieber ist, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu heiraten, als seiner gottgegebenen Neigung zu entsprechen?).
Redaktion benachrichtigen Eine Riesengeschichte
#10   deusexmachina   13:58:51 | Montag, 22. Mai 2006
@stat crux:
Nun, bei Jesus könnte man das ja wohl sehr simpel theologisch begründen – äußer Finger- oder Zehennägeln oder ein paar Haaren (und alles das ist als Reliquie m.W. eher nicht so gängig) soll er ja vorgeblich auf dieser Welt nichts zurückgelassen haben. Bei Maria hingegen…
Ich vermute, das es durchaus zwischenzeitlich auch einmal solche Reliqien gegeben hat (auf dem Sektor ist den Leuten ja praktisch nichts zu obszön oder makaber gewesen – fällt das nicht eigentlich unter „Störung der Totenruhe“?), die aber dann wohl von strengeren Geistlichen eliminiert wurden.
Bei der Sensationslust der Leute wäre es schon erstaunlich, wenn nicht irgendwann ‘mal irgendwo ein muttergöttliches Schlüsselbein oder dergleichen herumgezeigt worden wäre.
@Benedikt
Das war nicht zufällig ein gewisser Camillo? ;O)
Redaktion benachrichtigen „Diese Masken sind unsere Identität“
#45   deusexmachina   13:31:14 | Montag, 22. Mai 2006
@Tridentinus
Damit haben Sie wahrscheinlich von allen hier am ehesen den Geist von „Lordi“ selbst erfasst. Der hat zwar tatsächlich „nur“ eine Maske, aber würde wohl herzlich lachen über den bezug auf diesen genialen Sketch ;O)
@Frasim
Stümper. Mehr Korinthen! So wird das nie was. Merke: Eine gut gemachte Korinthenkackerei bezieht sich nie auf ein „wird gemeinhin so und so verstanden“, sondern stets auf irgendeine EXAKTE lexikalische Befindlichkeit, und sei sie noch so irrelevant und unbekannt. Denn WENN man sich schon aus dem Fenster lehnt, dann muss das wohl abgesichert sein, und nicht eine bloße Meinung, selbst, wenn diese populär sein sollte. Der professionelle Korinthenkacker hingegen vertritt eine unpopuläre, unbekannte, unwichtige, aber faktisch unangreifbare Position.
Redaktion benachrichtigen Streiks retten Menschenleben
#2   deusexmachina   12:51:36 | Montag, 22. Mai 2006
Ich staune ja immer wieder…
…darüber, welche aberwitzigen Wortkonstrukte die kreuz.net-Redakteure, oder sagen wir doch lieber, um in deren eigenen Jargon zu bleiben, diese sogenannten Redakteure, sich aus den Fingern saugen, um nur ja ihre abfällige Ansicht von irgendetwas überdeutlich zu illustrieren. „Sogenannte Doktoren“, aha. Ist ja spannend. Man darf zwar bezweifeln, dass irgendein kreuz.net-Autor auch nur das winzigste Indiz für eine makelbehaftete Promotion seitens der so Geschimpften vorliegen hätte, aber Hauptsache, wir haben uns ‘mal wieder nicht entblödet, nicht? Geifer in Überfülle stört das Ausdrucksvermögen empfindlich, da kommt nur noch Geblubber ‘raus – und viel, viel Schaum.
Da fällt mir ein, ich wollte noch bei dem Blog über Ihre Gesinnungs- und Methodikkollegen www.bildblog.de/ vorbeischauen…
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#226   deusexmachina   12:42:45 | Montag, 22. Mai 2006
@rudolfsohn
„Warum sollte kreuz.net ausgerechnet mich aussperren?“
Weil Sie, von „detlef“ abgesehen, die Untergrenze des hiesigen Niveaus markieren und Ihre einzige sinnvolle Tätigkeit hier darin besteht, ein schlechtes und abschreckendes Beispiel zu geben.
Ihre durchaus ekelhaft zu nennende Analfixation tut da nur noch ein Übriges.
Frage damit beantwortet? Habe die Ehre.
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#35   deusexmachina   09:02:13 | Montag, 22. Mai 2006
@palestrina: Die hohe Kunst des Korinthenkackens…
…beherrschen Sie allerdings genausowenig wie Sportsfreund Frasim:
a) Es war von „Bach“ die Rede. Von „Johann Sebastian“ hingegen nicht. Und „Bach“ hat eben sehr wohl (wie im Link nachzulesen) ein Requiem komponiert. War halt der Sohn. Und? Da bleibt einem die Korinthe im… naja, jedenfalls nicht im Hals stecken, wie?
b) Die Rede war von symphonischer Musik, und es geht aus dem Satz keinesfalls deutlich hervor, dass dieser Begriff rückwirkend auf die zuvor genannten Mengen gemünzt war. Genausogut (und wahrscheinlicher) ist es als „und ansonsten eigentlich alles, was symphonisch ist“ aufzufassen – muss sogar, wenn man berücksichtigt, dass Gregorianik das eben NICHT ist, und man den Satz nicht böswillig und mit der vorgefassten Absicht, den Verfasser als ungebildeten Idioten hinzustellen, liest.
Ihr Niveau hat sich übrigens gerade bei mir gemeldet – schöne Grüße aus Sydney, es macht da gerade eine Ballonfahrt.
Redaktion benachrichtigen Das Frankfurter „Projekt schwul und katholisch“ feiert Jubiläum
#221   deusexmachina   05:21:07 | Montag, 22. Mai 2006
@Sulpicius
Ach, Sie ahnen gar nicht, worauf man beim Stöbern im Web so alles stößt… wenn sogar ich etwas als „pervers“ bezeichne, dann machen Sie sich vielleicht eine Vorstellung… der genannte „Analdehner“ war so ziemlich das Harmloseste auf einer Site, die sich primär allen Aspekten der fortgeschrittenen Selbstverstümmelung widmete… bis hin zur Amputation von Gliedmaßen. Birgt eine bizarre Faszination, sowas… wie früher, wenn man klein war, die Gruselgeschichten von Kannibalen und Monstern.
Das sind so Sachen, bei denen ICH mich dann frage: „Ist das das Ende der Zivilisation?“. Aber abgedrehte Wirrköpfe at’s immer und überall schon gegeben, auch in der Kirche, machen wir uns da nix vor. Und solange sie niemandem was tun, sondern allenfalls sich… na bitte, es ist nicht MEIN Leben.
Ich seh’ nur keinen Sinn darin, ewig immer wieder auf Leuten herumzuhacken, die sich zueinander hingezogen fühlen und die niemandem etwas damit tun. Das ist doch allenfalls purer Neid und Angst vor dem Unbekannten, was Sie und Ihresgleichen da absondern, der Ausdruck einer engen, kleinen Welt, der jedwede Anderartigkeit suspekt und als „vom Teufel kommend“ vorkommt. Sie geben hier die Nummer vom bösen Nachbarn, der den Brävsten nicht in Frieden leben lässt, bloß, weil Ihre subjektive Lesart einer nur nach Ihrer Meinung nach „heiligen“ Schrift das so anzudeuten scheint. Werden Sie ‘mal erwachsen, bitte. Die Welt ist kein Jammertal, aber auch kein Märchenbuch.
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#219   deusexmachina   01:22:10 | Montag, 22. Mai 2006
@Detlef
„Ärzte und Krankenpersonal, das Euch Schwuchteln behandeln muss, berichtet, dass ihr im Laufe eurer Sodomistenkarriere zwangsläufig unter analer Inkontinenz leidet. „
Dann berichten diese falsch oder – wahrscheinlicher – Sie saugen sich diesen Quatsch aus den Fingern.
Zum einen ist so manches, was Ihnen aus besagter Öffnung quillt (ich meine jetzt nicht den Mund, obwohl das bei Ihnen nur schwer zu unterscheiden ist), von größerem Durchmesser als ein durchschnittliches Glied.
Zum anderen kenne ich z.B. den Erfahrungsbericht eines Menschen (hetero, soweit ich weiß) mit einem sehr außergewöhnlichen Fetisch: Der Herr genießt es, sich immer größere Gegenstände selbst rektal einzuführen… zum Zeitpunkt des Interviews hatte er die 1.5l-Colaflasche schon lange hinter sich gelassen und versuchte sich an einem Handball(!). Als ihm genau diese Frage (die nach der Inkontinenz) gestellt wurde, lachte er nur: „Glauben Sie ernstlich, ich würde mich absichtlich verstümmeln wollen?“.
Man sollte halt nicht immer nur auf der Basis von analen Phantasien und Vorurteilen schreiben, mein Wertester.
Redaktion benachrichtigen „Diese Masken sind unsere Identität“
#31   deusexmachina   00:53:47 | Montag, 22. Mai 2006
Einmal abgesehen davon, dass Lordi…
…keine Satanisten sind (Danke übrigens an Lilith dafür, dass sie auf diese entscheidende Nuance der Übersetzung hingewiesen hat):
Was haben eigentlich alle gegen diesen Satan? Der alte Knabe macht nichts anderes als seinen, ihm von Gott zugewiesenen JOB! Er KANN nicht anders – man könnte wohl zu Recht sagen, Luzifer ist ein armes Schwein, das, im Gegensatz zum Menschen, keinen freien Willen hat, sondern lediglich den ihm zugewiesenen Part spielt und spielen MUSS.
Verantwortlich für all das „Böse“ ist derjenige, der diesen Posten besetzt hat. Will man natürlich christlicherseits nicht hören, schließlich ist die Kunstfigur des Teufels ja gerade der (vergebliche) versuch, Gott vom Bösen freizuhalten, um es anders zu machen als ältere Religionen, bei denen die Gottheiten tatsächlich „allumfassend“ und also AUCH „böse“ waren. Kann nur leider nicht funktionieren bei einer allmächtigen und allgegenwärtigen Gottheit, das ist sowas wie die theologische Quadratur des Kreises.
Redaktion benachrichtigen Eine Riesengeschichte
#4   deusexmachina   00:37:56 | Montag, 22. Mai 2006
Gibt es eigentlich einen Katalog…
…mit einem Verzeichnis all der Hunderte von Nägeln vom Kreuz Christi, Tausende Splitter vom selbigen, Grabtüchern, Lendenschurze und Dornenkronen?
Man verliert sonst ein wenig die Übersicht über diese Dinge, mit denen man bequem 50 Generationen von Oberammergauer Festspielen requisitorisch ausstatten könnte.
Redaktion benachrichtigen Der Papst kritisiert + …
#16   deusexmachina   19:34:18 | Samstag, 20. Mai 2006
Ja, Benedikt…
…wenn Sie nicht einmal ein kleines Wortspiel („betroffen“) einfach ‘mal schlucken können?
Zu Ihrem unpassenden Lukaschenko-Vergleich: Soweit ich das sehe, akzeptieren die Verhafteten sehr gerne genau DIE demokratische Gesinnung, die diese Proteste zum Ausdruck bringt – und Lukaschenko selbst BEHAUPTET, Demokrat zu sein. Damit ist der Vergleich dann also geplatzt, denn ob die HS katholisch sind oder nicht oder sein wollen, interessiert doch hier bestenfalls marginal. Man erklärt sich schlankweg und ungefragt für zuständig für Leute, die sich das geflissentlich verbitten.
Ich kann mich nicht entsinnen, Katholiken je in die Ausübung ihres Glaubens gepfuscht zu haben oder nach entsprechenden Verordnungen zu plärren. Es ist mir *so* egal, was Sie untereinander veranstalten – ich wünschte, den Homophoben hier wären die HS ‘mal genauso egal. Aber exakt das ist eben NICHT der Fall.
Im übrigen fühle ich mich von den Aussagen (MANCHER) Katholiken gegenüber Homosexuellen so betroffen wie von Aussagen des KKK Schwarzen gegenüber – und Sie werden lachen, ich bin mindestens so blass wie Sie.
Und in Sachen Schariah – WO war doch gleich das Geschrei groß, als man auch nur einen gemeinsamen GOTTESDIENST mit Muslims feierte? Hm? Na? Tip: Sie brauchen nur ein paar Seiten nach hinten zu blättern. Mag ja sein, dass SIE persönlich sich daran nicht beteiligen – fragt sich, warum SIE sich dann angegriffen fühlen? Oder ist das reine Gruppendynamik, obwohl ich stets „MANCHE“ Katholiken betone?
Redaktion benachrichtigen Der Papst kritisiert + …
#13   deusexmachina   18:08:14 | Samstag, 20. Mai 2006
@Benedikt
Ich bin insofern tatsächlich betroffen, weil es mich buchstäblich „betroffen“ macht, wenn religiöse Kreise ihre persönlichen Vorstellungen auf jene auszudehnen trachten, die bereits die Basis dieser Vorschriften, nämlich den Gottesglauben „so und nicht anders“ teilen. Das ist, also ob Guatemala in die russische Gesetzgebung hineinwurschteln würde. Machen Sie UNTEREINANDER, was Sie wollen, aber Sie haben schlicht die Kompetenz nicht, andere Menschen nach IHREN Regeln, denen DIESE nicht unterliegen, abzuurteilen. Keine Kompetenz, kein Mandat. Wer gerne katholisch beurteilt werden möchte, kann das jederzeit qua Taufe in die Wege leiten.
Sonst untersuchen wir ‘mal katholische Veranstaltungen nach den Maßstäben der Schariah – gleiches Recht für alle. Hätten Sie aber irgendwie nicht so gerne, gell?
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#15   deusexmachina   18:01:11 | Samstag, 20. Mai 2006
@Thomas A. Höck
Ihre unverdauten, mir in den Mund gelegten Brocken sondern Sie doch bitte woanders ab – ich kann nichts dafür, wenn Sie wahlweise zu begriffsstutzig oder zu borniert sind, meine Aussagen trotz mehrfacher, expliziter Erläuterungen zu verstehen. Sie können ja gerne ‘mal zitieren, wo ich behaupten würde, „bei D.B. gebe es einen Warnhinweis: „Achtung Fiktion“!“. Schwätzer. Sie haben wohl nichts gegen das, was ich TATSÄCHLUICH gesagt und gemeint habe, vorzubringen, dass Sie auf diese faule Tour kommen müssen?
@Frasim
Ihre „Wunder“ entstammen der Quelle, die sie belegen sollen. Zirkelschluss => Ablage „P“. Und eben, weil auch „Sakrileg“ FIKTION ist, dürfen Sie Ihr „q.e.d.“ wieder wegpacken :O)
@Benedikt
Sollen wir ernstlich hochrechnen, wieviele Menschen für den Glauben an Mohammed und Odin gestorben sind? Gemäß Ihrer „Logik“ wäre also der Islam deswegen wahr, weil er von einem armen, verwaisten, ehemaligen Schafhirten begründet wurde? Verstehe… Im übrigen halte ich nicht die gesamte biblische Gesichte für Fiktion, sondern speziell die darin genannten „Wunder“. Sie bekämpfen gerade Strohmänner.
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#7   deusexmachina   15:44:46 | Samstag, 20. Mai 2006
@Frasim
Soso. Und wer genau sagt Ihnen das mit den „gottvollbrachten Werken“? Genau: Menschen, die ein Buch bzw. mehrere – voneinander abweichende – Bücher geschrieben haben. Welchen Beleg haben Sie dafür, dass die sich nicht fröhlich etwas zusammengedichtet haben?
Soso, Sie können das also nicht beweisen? Aber „Sakrileg“ soll deswegen ganz, ganz böse sein, weil es exakt dieselbe Basis für sich reklamiert (mit dem Unterschied, dass Brown es nicht als Verkündigung verstanden wissen will – könnte er aber, auf derselben wackeligen Basis wie Sie)?
Ist das nicht „zweierlei Maß“, nein? Beachten Sie: Nur, weil SIE etwas glauben, wird es dadurch um kein Jota wahrer. Zumal Milliarden etwas ganz anderes glauben.
Und Gott steht auch nur DANN und GENAU DANN „über den Gesetzen“, wenn er
a) existiert und
b) auch noch so ist, wie ihn die Bibel beschreibt
Allein, genau das ist alles rein hypothetisch. Wie Sie auch sehr wohl zähneknirschend eingestehen müssen.
Übrigens: Haben Sie noch einen Warnhinweis: „Achtung! Fiktion!“ im Vorspann von „Star Wars“ im Kopf? Oder bei „Prinz Eisenherz“? Also, ich nicht… offenkundig geht man davon aus, dass es sich um mündige Kinobesucher handelt, aber das Konzept ist manchen Katholiken – nach Ihrer Reaktion zu urteilen – scheinbar etwas fremd?
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#1   deusexmachina   14:18:01 | Samstag, 20. Mai 2006
Jetzt harre ich nur noch mit höchster Spannung…
…der Beweisführung dafür, dass Jungfrauengeburt und Auferstehung weniger erfunden sind als Dan Browns Roman.
Ach so, DAS „muss man dann einfach glauben“, nicht? Ach soooooooo… ja DANN…
Spiegelfechterei, das alles – der verzweifelte Versuch, eine Fiktion vor einer anderen in Schutz zu nehmen… mit dem Unterschied, dass letztere nie vorgab, etwas anderes als eine Fiktion zu sein.
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#10   deusexmachina   14:12:13 | Samstag, 20. Mai 2006
„Propagierung einer Sünde“
Und was interessiert Nichtkatholiken, was nach katholischer Auffassung und exklusiv für Katholiken verbindlich angeblich eine „Sünde“ ist?
Sollen jetzt auch noch die Zeugen Jehovas, die Hindus und die Kali-Anbeter angedackelt kommen und erzählen, was nach IHREN Vorstellungen so alles „sündhaft“ ist? Da möchte ich das Geplärr auf kreuz.net aber nicht hören… soll doch meinetwegen jeder den Homosexuellen in den EIGENEN Reihen Vorschriften machen, wenn die sich das bieten lassen (was die meisten ja nicht tun und geflissentlich mit den Füßen darüber abstimmen, was sie von den religiösen Verunglimpfungen ihrer Natur halten).
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#32   deusexmachina   14:30:34 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Ansgar
„Hat man je von „Eucharistie für Heterosexuelle“ gehört?“
Nein. Aber das liegt auch in der Natur der Sache: Heterosexualität ist die statistische Norm und Mehrheit, also bedarf es keiner speziellen Annahme derselben. Alles, was nicht explizit anders deklariert ist, geht von Heterosexualität als Standard aus. Natürlich ist das an sich nicht verwerflich, aber es sollte nicht verwundern, wenn Menschen, die dieser Norm nicht entsprechen, sich zuweilen von auf dieser Basis beruhenden Veranstaltungen nicht angesprochen fühlen.
Ihr Kommentar erinnert an Äußerungen zur Frauenbewegung: „Eine ‘Männerbwegeung’ gibt’s doch schließlich auch nicht!“. Nö, ist ja auch nicht nötig gewesen bei einer patriarchalisch dominierten Gesellschaft. Gleiche (Un)Logik.
Derlei Spezialveranstaltungen sind eben so lange nötig, wie die davon Angesprochenen nicht in jeder Hinsicht selbstverständlich als Bestandteil der allgemeinen Öffentlichkeit akzeptiert werden. kreuz.net trägt ja seinen Teil dazu bei, die Daseinsberechtigung solcher Sonderveranstaltungen noch möglichst lange zu garantieren.
@Benedikt
Nicht 800, sondern 562 Jahre.
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#49   deusexmachina   13:17:51 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Ansgar
Naja, Umweltzerstörung… da steht reale Umweltzerstörung primär durch Konzerne dem erhöhten Umweltbewusstsein des Verbrauchers entgegen. Im Mittelalter war man zu ersterem bloß noch nicht fähig, letzteres war praktisch nicht vorhanden. „Babymord“, wie Sie das nennen, ist seit Beginn der Menschheit bekannt, und „Wurzellosigkeit“ ist wohl Ihr Begriff für den Abschied von heimeliger Mythologie.
Ich denke, auch der Sexualität wird man am ehesten gerecht, wenn man sie entmythifiziert. Es gibt an sich keinen Grund, an das Thema anders heranzugehen als an Essen oder Atmen.
@Benedikt
Sie lesen offenkundig nicht, was ich schreibe (bzgl. 68er) ;O) Gucken Sie ‘mal, was ich unten an Ansgar schrieb… ansonsten wollen Sie es bitte mir überlassen, wie ich einen Text auffasse. Ich vermute, mein Eindruck dürfte sich bei den allermeisten Nichtkatholiken angesichts dieses Geschreibsels einstellen.
@Abu
Selbstverständlich ist man bemüht, die eigenen Werte weiterzugeben. Was Sie verkennen, ist, dass für mich Kritikfähigkeit und Skeptizismus an sich bereits Werte sind, deren Vermittlung es notgedrungen unmöglich macht, irgendeine Lehre als unantastbar aufzufassen (ein Grundsatz, der reflexiv wirkt – auch Skepsis will abgewogen sein). Es entspricht also meiner ureigenen Überzeugung, meine Kinder dazu zu ermuntern, sich auch ANDERE Überzeugungen anzuschauen. Dass ich dabei die Meinung des erziehenden Teils als die eines primus inter pares verstanden wissen will, liegt in der Natur der Sache.
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#42   deusexmachina   12:02:40 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Benedikt
Oh, ich bin ganz gut im „zwischen den Zeilen lesen“ :O)
Und „paraphrasieren“ heißt ja nun, dass ich das einmal so umschriebe, wie ich das eben lese.
Sehen Sie, das, was da in diesem Textauszug steht, ist zunächst einmal eine groteske Unterstellung, nämlich die, dass alle Menschen, die nicht von der katholischen Höllen- (jaja, und „Heils-“)lehre eingeschüchtert sind, selbstverständlich zügellos und moralisch verwerflich handeln, weil ja nur die katholische Lehre den Menschen von derlei schlimmen Versuchungen abhalten würde.
Das ist peinliche Propaganda, die gewusst und gezielt vorgaukelt, die Wertesysteme anderer Menschen und Gemeinschaften seien minderwertig bzw. eigentlich gar nicht vorhanden. Sie wissen es besser, warum verteigigen Sie das Geschreibsel?
In dem Textlein werden Andersdenkende bzw. -glaubende als dumme Leute dargestellt, die von der einzigen Wahrheit nichts wissen. So wird eine trügerische Überheblichkeit vermittelt, der gerade ein junger Mensch wehrlos ausgeliefert ist. So etwas lässt sich später nur schwer korrigieren, was vermutlich auch der Sinn dieses Propagandapamphlets ist. So würde ich, trotz aller persönlichen Abneigung, meinen Kindern gegenüber nie vom Katholizismus sprechen. Dieser Text ist geeignet, Hybris und Vorurteile zu züchten, was ich für ein sehr merkwürdiges Herangehen an das Thema „Sexualaufklärung“ halte.
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#40   deusexmachina   11:46:31 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Ansgar
Wissen Sie, ab und zu lese ich ja durchaus ‘mal einen vernünftigen Gedanken bei Ihnen; hier die Sache mit dem „Backlash“. Ich würde allerdings etwas weiter gehen und kreuz.net in toto als Resultat eines solchen Backlash ansehen.
Dass die 68er in manchem durchaus übertrieben haben, ist übrigens den meisten „68ern“ selbst klar, die leben ja heute auch nicht in sexuell freizügigen Kommunen; damals handelte es sich quasi um den Backlash zur Spießigkeit des Wirtschaftswunders. Und so geht das hin und her… allerdings, so gezackt der Graph der gesellschaftlichen Entwicklung auch ist, so hat er doch eine, ausschlagsbereinigte, deutliche Tendenz, und die weist in Richtung Aufklärung, zumindest seit 500 Jahren (vermutlich länger).
Allerdings ist es natürlich Kokolores, für alles in Ihrer Jugend „die 68er“ verantwortlich zu machen, da stilisieren Sie die unnötig und wahrheitswidrig hoch. Meine Eltern etwa standen den 68ern alles andere als nahe, und die Ideen der „68er“ habe ich teils wohlwollend, teils skeptisch angenommen.
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#32   deusexmachina   10:52:57 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Mimi
Die Früchte solcher Erziehung lassen sich hier in der Tat großartig bewundern. „Heiligmachende Gnade“, weia… ist doch kein Wunder, wenn jemand im Dunst solcher Absonderungen aufgewachsen ist, säuberlich ferngehalten von freier Rede und vor allem Denke, und sich dann später mit heiligem Ernst gegen alle Erkenntnisse von Aufklärung und Forschung wendet. „Indoktrination“ ist wohl ein noch viel zu freundliches Wort für derlei „Erziehung“.
Paraphrasieren wir doch einmal diesen kleinen Absatz:
„Wenn Du nicht streng katholisch erzogen wärst und ergo unsere ganzen, unbelegten Hypothesen nicht glauben würdest, dann würdest Du sofort die verwerflichsten Dinge tun (lies: Nichtkatholiken sind sowieso ganz schlechte Menschen), weil Du nicht die heilige Angst hättest, die wir Dir eingeimpft haben (lies: Auch Du wärst ein verkommenes Subjekt, nur die Angst hält Dich ab).
Es gibt Millionen Europäer, die unseren Glauben zwar kennen, aber aus den verschiedensten Gründen für sich ablehnen – da Du aber von uns nichts über diese anderen Ansichten gelernt hast, wirst Du hoffentlich lebenslang glauben, das seien alles moralisch Minderbemittelte, und nur wir Katholiken hüten den heiligen Gral der Wahrheit. Dummerweise haben diese ungläubigen Schweine die Mehrheit. Noch, hähä.“
Eine Perle moderner Pädagogik.
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#27   deusexmachina   10:20:38 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Brigitte Bussmann
Da haben Sie dann wohl den Kern getroffen. Gerade die, die sich besonders laut empören, haben das Buch nie gelesen und verlassen sich darauf, dass es schon „irgendwie ganz böse“ sein muss, weil sich ja andere darüber empören. Dass man sich mit derlei „Empörung aus zweiter Hand“ blamiert, merken die sich so gerne Empörenden nicht.
„Sakrileg“ greift den Glauben an Christus nicht an. Das zu behaupten, belegt lediglich, dass man absolut keine Ahnung hat von dem, was man da so bemeckert. Was ein wenig „sein Fett abbekommt“, das ist dieser Kindergarten-Katholizismus, für den alles nur so und genau so sein kann, wie man sich das irgendwann einmal zurecht gelegt hat, und jede Andermeinung ist gleich „Häresie“ oder irgendein ganz fruchtbares Verbrechen, für das der Andersmeinende auf jeden Fall auf Ewigkeit in die Hölle muss (Sorry, das ist natürlich etwas unfair den Kindergärten gegenüber; die meisten Kinder sind schlauer als diese „Es kann nur so und nicht anders sein“-Plärrer). Mindestens. Und da sind wir natürlich hier bei denen, die sich jahrelang und bis auf’s Blut um eine Geste bei irgendwelchen Ritualen zoffen können, genau an die Richtigen geraten… :-S
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#22   deusexmachina   23:28:34 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@EinChrist
Verstehe. Dann haben Sie also Perlen des sprachlichen Ausdrucks wie „verblödeter Knallchargen Typ“ in drei Dutzend Sprachen zu vergleichen gelernt? Donnerwetter, ein Multilingualprolet, auch nicht schlecht. Wenn Sie dann die Orthographie Ihrer Verbalinjurien gleich noch mitgelernt hätten… oder klemmt nur Ihr Bindestrich? Vielleicht ein wenig Geifer in die Tastatur hineingetropft? *taschentuchreich*
Außerdem bin ich doch etwas erstaunt… ich meine, ich halte an sich viel von unseren universitären Standards hier, aber was Sie da servieren, das ist doch arg flach, von einem Studierten sollte man doch etwas mehr an Substanz erwarten können… auch der Humorkoeffizient geht gegen Null… nein, nein, nein, so wird das nichts, wenn man danach nur so kurzatmig beleidigen kann wie Sie, dann lohnt sich das Studium der Linguistik ja gar nicht. Hätten Sie halt was Ordentliches gelernt, Bauarbeiter oder Zuhälter oder so, dann könnten Sie wenigstens vernünftig schimpfen. So aber dilettieren Sie doch nur.
So, damit hätten wir das Thema „EinChrists vorgartenzwergige Aushilfsprollereien“ wohl erschöpfend abgehandelt. Sie dürfen die Mütze wieder absetzen und aus der Ecke kommen.
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#13   deusexmachina   20:51:59 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Wer hat denn da…
Karl Murx’ Beitrag ex post entschärft?
Wo er sich doch so allerliebst entblößt hatte?
Na, ist vielleicht besser so – nicht auszudenken, wenn die unschuldigen Kinderlein sähen, wie der Herr Papa im Internet entgleist…
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#16   deusexmachina   20:47:32 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@EinChrist
Nun, dass der Film „an das Buch nicht herankommt“, ist kein Novum – es gibt nur selten einen Film, welcher der literarischen Vorlage gerecht wird.
Das ändert nichts daran, dass ein Film nach den Kriterien der Kritiker schlecht, als Unterhaltung aber doch grandios sein kann – ein Rummeplatz dürfte nur den wenigsten Kritikern-Anforderungen entsprechen und wird nichtsdestotrotz gerne frequentiert ;O)
Die „Indiana Jones“ Filme etwa dürften schwerlich einen Kritiker zum Jauchzen veranlasst haben, aber „großes (Unterhaltungs-)Kino sind sie allemal. Und die Karl-May-Filme mit Lex Barker und Pierre Brice- cineastisch eher für die Tonne – wer hätte sie nicht schon x-mal (und gerne) gesehen? Tom Hanks alleine ist jedenfalls die Kinokarte wert.
Übrigens kann man mir als a) Leser des Buches und b) jemandem, der von diesem Film keine Wahrheiten erwartet, schon logisch keine „Lügen präsentieren“. Ich gehe auch nicht in „Star Wars“, um die Geschichte des Universums zu lernen.
Haben Sie Ihr Benehmen eigentlich auf einer Baumschule gelernt? Ich habe schon Tannenzapfen erlebt, die mehr Anstand hatten als Sie.
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#7   deusexmachina   19:04:45 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Bester Karl Murx
…es steht zu vermuten, dass vielmehr Sie Ihre Kinder nicht kennen. Wie alt sind die lieben Kleinen denn, dass Sie ernstlich meinen, die hätten nicht längst schon anhand getuschelter Geheimnisse unter Schulkameraden „Lunte gerochen“? Oder betreiben Sie „Homeschooling“ und schotten Ihre Kinder von der bösen, bösen Welt ab?
Ich selbst kann mich gar nicht an irgendeine explizite „Aufklärung“ erinnern – in der Schule hatten wir das irgendwann in der gymnasialen Unterstufe, aber IIRC war „die Sache an sich“ da für mich schon längst kein Geheimnis mehr. Mit 10 wusste ich jedenfalls bestens Bescheid (vielleicht vorher, aber da interessiert es einen Jungen einfach noch nicht) und mit 11 hatte ich viel Vergnügen bei der Lektüre von „Emmanuelle“.
Ihre Ausdrucksweise lässt übrigens gelinde Zweifel an besonderer pädagogischer Eignung Ihrerseits aufkommen, mit Verlaub.
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#11   deusexmachina   18:53:45 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Sirilo
Geben Sie’s auf. Man WILL diesen Film hassen, egal, wie die Fakten aussehen. Mittlerweile neige ich zu der Vermutung, dass man sich so gerne wenigstens negatives Interesse an der katholischen Kirche einreden möchte, die den meisten in Wahrheit schnurzegal ist, solange sie nicht gerade wieder gegen irgendeine Minderheit oder mündige Bürger hetzt und wettert oder den Leuten in ihr Ehebett hineinquatscht.
In der Tat wäre das Lincoln/Baigent/Leigh-Buch wesentlich mehr Aufhebens wert gewesen, denn das WURDE ja als Sachbuch angepriesen. Aber Sie werden nicht allen Ernstes bei denen, die hier so laut plärren, erwarten dass sie wüssten, worum es geht? „Ignorance is bliss“ ist doch das Credo hier – man empört sich bevorzug auf der Basis von aus dritter Hand Aufgeschnapptem.
Dass „Sakrileg“ bei den Kritikern nicht begeistert aufgenommen wurde, wundert mich nicht – es ist ein Thriller, nix Tiefgründiges, sowas begeistert die meisten, ewig auf der Suche nach „Tiefe“ befindlichen, Kritiker nicht, und nicht einmal spektakuläre Trickeffekte sind zu erwarten. Aber erstklassige Unterhaltung wird es garantiert, ich freu’ mich schon drauf, mir den Film mit meiner (nicht angetrauten, ätschibätsch :-] ) Partnerin anzusehen. Je wilder das Gegeifer hier, desto mehr wird es den Spaß steigern ^-^
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#2   deusexmachina   18:41:44 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Inhaltlich…
kann ich die Heftchen schwerlich beurteilen, aber wenn Layout, Schriftbild und Sprachstil repräsentativ sind für das Dargebrachte, dann hat man es hier mit einer „Aufklärung“ wie zu Kaisers Zeiten zu tun – vom „Deppenapostroph“ mal ganz zu schweigen.
Fröhliches Gelächter seitens der in aller Regel schon lange kundigen Kleinen wird jedem Elternteil, der sich an derlei geschwollenem Salbadern versucht, garantiert sein. Ich hätte damals vermutlich bereits bei einem jovialen „Hör mal, mein Sohn“ ein Grinsen von Ohr zu Ohr bekommen: „Was ist denn mit DIR los, Papi?!? Wieso redest Du so komisch?“
Den Machern und Kommentatoren von kreuz.net sei allerdings folgender Absatz ins Stammbuch geschrieben:
„Die Jugendlichen sollen begreifen, daß der Mensch ein Werk Gottes ist: Jede Einzelheit seines Ursprungs und seiner Entwicklung wird durch die göttliche Weisheit bestimmt.
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, daß alle Abläufe des Lebens würdig, geheimnisvoll und bewundernswert sind.“ (Hervorhebungen von mir)
Da hat wohl gerade niemand aufgepasst, sonst hätte man gemerkt, dass das selbstverständlich Homosexuelle mit einschließt :O)
Da wird jetzt ein fröhliches Rausreden einsetzen, eieiei… *g*
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#10   deusexmachina   10:15:00 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Beobachterin
In so mancher Kirche hängen noch heute lange Listen von im 2. Weltkrieg gefallenen Soldaten. Nicht, dass ich den einzelnen Landser für das Unrecht des Naziregimes verantwortlich machen möchte, aber festzuhalten bleibt, dass da die Truppen des Führers (die sein Regime schützten und stützten), die Instrumente von Angriffskrieg und Unterdrückung, verewigt sind… da wird ein Platzerl für die OPFER dieses Regimes doch wohl nicht zuviel sein?
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#30   deusexmachina   08:41:22 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Sozialkatholisch – Das eben ist die Frage
„Wer hat sich von wem abgespalten?“
Bei den Protestanten SCHEINT es so, als wäre die RK geblieben, wie sie halt war, und die Protestanten sind dannn „weggewandert“. Das ist zwar eine populäre, aber eben nur EINE mögliche Lesart. Genausogut könnte man argumentieren, der Katholizismus als solcher habe sich „wegentwickelt“, und der Protestantismus hätte diesen Zweig bei der Abspaltung sich weiter wegentwickeln lassen.
Ich glaube, Sie sind da ein wenig zu sehr den Äußerlichkeiten verhaftet, z.B. dem Namen.
Wie auch immer, wer sich von wem abgespalten hat, macht keine Aussage darüber, wer „Recht“ hat. Zwar gibt es natürlich durchaus skurrile Sekten, aber wie gesagt: Immer daran denken, dass JEDE Religion einmal als Sekte angefangen hat – auch Ihre. Sie führen als Rechtfertigungsgrund den „Neuen Bund“ an – aber so einen Grund, der die eigene Andersartigkeit (oder Abspaltung) „rechtfertigt“, hat JEDE religiöse Splittergruppe, ob groß oder klein.
Gerade SIE müssen doch ein Interesse an der Feststellung haben, dass die Apspaltung (hier: vom Judentum) nicht zwingend ein Makel ist – ansonsten müssten ja alle Gläubigen reumütig zu den religiösen Ur-Ur-Urwurzeln zurückkehren und wieder Sonne und Erde verehren.
Redaktion benachrichtigen Koranverse neben dem Kreuz
#28   deusexmachina   07:58:58 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Sozialkatholisch – Das war jetzt aber nix
Sie reklamieren quasi „Ersttäterschaft“ für die RK, weil diese bis auf die Apostel zurückgeht. Damit greifen Sie willkürlich das Datum heraus, das Ihnen am besten passt. Genausogut könnte man 1000 Jahre zurückgehen und das Judentum zum Ausgangspunkt machen, und *schwups* sind Sie wieder in einer Sekte sogar nach Ihrer Auffassung. Angesichts der Tatsache, dass der, auf den Sie sich berufen, selbst Jude war, ist das wohl eine zulässige Auffassung.
Zweitens ist Abspaltung ein relativer Prozess. Sie behaupten, quasi der „Stamm“ des christlichen Sektenbaumes sei die RK, und alle anderen hätten sich davon weggespalten. Genauso könnte ein Protestant Ihnen vorhalten, dass die RK sich vom urchristlichen Gedanken fortentwickelt hätte und der Protestantismus wieder näher dran gekommen wäre, was dann SIE zum Absgespaltenen machen würde.
Eine tatsächliche Unterscheidung in „Stamm“ und „Sekten“ könnten Sie lediglich vornehmen, wenn es einen fixen Bezugspunkt gäbe. Da alle diese Gruppierungen aber frei in einem metaphysischen Raum herumtreiben, könnte man allenfalls noch nach relativer Größe gehen – und da sieht’s dann keineswegs so deutlich aus, wie Sie das suggerieren wollen.
Sie sehen: Alles ist relativ.
Redaktion benachrichtigen Koranverse neben dem Kreuz
#26   deusexmachina   01:42:47 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
Ein bisschen Logik stünde auch Ihnen ausgezeichnet zu Gesicht.
Machen Sie sich ‘mal folgendes klar:
1. Nach Ihrer „Logik“ kann Sie, da Gott ja bekanntlich in allem steckt, alles berühren und hat Sie auch alles zu interessieren. Das ist nachweislich unwahr. Sie möchten noch einmal Ihre Behauptung überlegen.
2. Sie bezeichnen Protestanten als „Sekte“. Von mir aus, ich hab’ keinen Vertrag mit denen. Da Sie allerdings nichts besonderes sind und diese Freiheit, die Sie sich da herausnehmen, auch jedem anderen zubilligen müssen, ist es Ihnen also offenkundig völlig recht, wenn auch Protestanten Ihre „heilige“ römische Kirche als „Sekte“ bezeichnen? Auch das wollen Sie vermutlich noch einmal durchdenken.
Sie scheinen mir einer von denen zu sein, die aus dem Bauch heraus den eigenen Standpunkt für verabsolutierbar wahrer und besser halten als die aller anderen, und die meint, sich aufgrund dieser eingebildeten Überlegenheit auch beliebige Freiheiten (und Frechheiten) herausnehmen zu dürfen.
Ganz schön dreist für so einen Sektenanhänger wie Sie *g*
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#50   deusexmachina   01:18:24 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@Rudolfsohn
„Richtige“ Männer befleißigen sich allerdings auch nicht eines solchen Gossenjargongs auf Zweitklässlerniveau, wie Sie das hier vorexerzieren. „Richtige“ Männer haben eine „richtige“ Erziehung genossen, wie sie bei Ihnen leider fehlt bzw. die Sie so erfolgreich verleugnen (ich will Ihren Eltern da kein Unrecht tun, die sind schon gestraft genug mit so einem ungehobelten Flegel). „Richtige“ Männer haben vor allem diese panische Angst vor Homosexualität nicht nötig, da sie sie gar nicht als Bedrohung empfinden (können) – das tut nur der, der sich als latent „gefährdet“ ansieht.
Wenn Sie, als einer, der so gerne ein „richtiger“ Mann wäre, Homosexualität nur vom Bahnhofsklo kennen, über das Sie sich da so gerne verbreiten, dann spricht das Bände über Ihre persönlichen Nöte. Ein „richtiger“ Mann würde sich dem stellen, statt sein Heil in Vorneverteidigung an der Abwehrfront homosexueller Anwandlungen zu suchen.
P.S.: Ich kenne, im Gegensatz zu Ihnen, weder Homo- noch sonst irgendeine Sexualität vom Bahnhofsklo; ich meide diese notorisch unsauberen Orte wie die Pest und assoziiere grundsätzlich Fäkalien nicht mit Erotik.
Redaktion benachrichtigen Dem modernen Religionslehrer-Chinesisch das Grab geschaufelt
#4   deusexmachina   19:57:19 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Frasim
„Das ist der Katechismus der katholischen Kirche, also geoffenbarte Wahrheit.“
Genau das ist er allerdings nicht, sondern eben nur ein Auszug, der notgedrungen die speziellen Interessen des Herausgebers widerspiegelt. Ich kenne das Büchlein nicht und habe auch keinerlei Anlass, dem Herausgeber etwas zu unterstellen; man sollte sich allerdings dessen bewusst sein, dass nur selten ein auszugsweises Zitat zu 100% die Gesamtaussage der Urtextes wiederspiegelt und – im Extremfalls – sogar grob verfälschend sein kann (passiert ja z.B. regelmäßig, dass Leute ein falsches Verständnis der „Meinungsfreiheit“ in Art.5 GG verbreiten, indem sie einfach die Absätze 2 und 3 weglassen – auch das ist ein „Auszug“, aber eben ein irreführender).
Ist der „kleine Katechismus“ denn „von oben“ authorisiert?
Redaktion benachrichtigen Die Kölner Kirche organisiert den Straßenstrich
#16   deusexmachina   19:24:58 | Dienstag, 16. Mai 2006
@maledica
Ein Vergleich hinkt immer, sonst wäre es keiner, sondern Gleichheit – einer oder mehere Unterschiede sind zwingende Voraussetzung zweier verschiedener Gegebenheiten, sonst wäre nsie nicht verschieden. Es kommt beim Vergleich auf die Gleichartigkeit des relevanten Aspektes an, während Leute wie Sie konsequent an den relevanten Punkten vorbeisteuern und die – i.S.d. Vergleichs – völlig irrelevanten Apsekte zu betonen.
Militärgeistliche gab es übrigens schon zu Preußens Zeiten, womit die These, sie würden nur den Verteidigungsarmeen beistehen, wohl hinfällig ist, nicht? Zumal man oft ja nicht a priori weiß, zu welchem Zweck eine Armee einmal eingesetzt werden wird.
Und zu Ihrem „übrigens“. Ach, und in Köln poppen die katholischen Helfer persönlich mit oder wie darf ich das verstehen?
@Benedikt
Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Sie sind hier ja nur wohlgesonnen, weil ich meinerseits die freundliche Formulierung „Gutes tun“ im Zusammenhang mit „Kirche“ verwendet habe… ;-)
Redaktion benachrichtigen Das Bewußtsein wächst + …
#35   deusexmachina   17:39:25 | Dienstag, 16. Mai 2006
Mea culpa
Mein untenstehender Kommentar, der irrtümlich (fredusche Fehlleistung) als „@Parzifal2“ übertitelt ist, geht selbstredend – wie hoffentlich aus dem Kontext hervorging – an „detlef“.
Mea culpa maxima.
Redaktion benachrichtigen Das Bewußtsein wächst + …
#28   deusexmachina   16:54:56 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Parzifal2
Folgender Vorschlag: Damit Sie einmal demonstrieren können, wie ernst Sie es mit dem larmoyanten Gezeter von einem „Partsianenenkampf“ meinen, fangen Sie doch einfach einmal ganz friedlich damit an – gehen Sie zu Ihrem örtlichen Marktplatz, bringen Sie eine Holzkiste mit, stellen Sie sich drauf und tragen Sie dort – am besten mit Mikro und Lautsprecher – Ihre hier abgelassenen Sprüche 1:1 vor.
Aufmerksamkeit wird Ihnen gewiss sein, speziell wohl auch die der Polizei. Allerdings werden Sie vermutlich froh sein, dass diese Sie recht zügig vor einer erbosten Menschenmenge in Sicherheit bringen wird, um Sie anschließend dem Staatsanwalt vorzuführen.
Ja, so ein Partisane hat’s nicht leicht…
Ein verlogenes Großmaul wie Sie hingegen schon.
Redaktion benachrichtigen Die Kölner Kirche organisiert den Straßenstrich
#6   deusexmachina   16:48:02 | Dienstag, 16. Mai 2006
Das kirchliche Engagement in Sachen „Prostitution“
…ist ohne weiteres vergleichbar mit der Stellung von Feldpriestern beim Militär. Während nach der offiziellen Doktrin Krieg und Töten genauso verboten ist wie Hurerei, akzeptiert man die Existenz und wohl leider auch Notwendigkeit der Institutionen „Armee“ und „Prostitution“ und tut das seinige, um wenigstens innerhalb Gutes zu tun und Seelsorge zu betreiben.
Halte ich für durchaus einwandfrei, so lange das kein Ausmaß annimmt, dass man sagen könnte, die jeweiligen Institutionen würden esrt dadurch ermöglicht – aber davon kann wohl keine Rede sein, denn sowohl Krieg als auch „horizontales Gewerbe“ gibt es seit Jahrtausenden mit und ohne Kirche.
Redaktion benachrichtigen Der Mord wurde vom Bischof angeordnet
#17   deusexmachina   16:17:33 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Faktenresistente
„Heute hatte Silas für einen geheiligten Zweck gesündigt… Silas war die Vergebung gewiß“
Das schreibt Brown in der Tat. Er schreibt allerdings, gegen Ende des Buches, auch, dass das die Gedanken eines irregeleiteten und missbrauchten Wesens waren. Lies: Brown vertritt eben gerade nicht diese Auffassung, nicht einmal in einem Roman.
Aber denen, die hier so gerne hetzen, sind derlei Nebensächlichkeiten natürlich egal, man freut sich ja, dass man wieder eine Sau zum Durchs-Dorf-jagen hat. Peinliche Veranstaltung.
@relilehrer
Interessante Fragen. Meine Ansichten dazu:
#1. NACH der Zerstörung und der Zerstreuung in die Diaspora war der Tempel zunächst einmal reichlich uninteressant und insofern ein „sicheres Plätzchen“, quasi ein „Auge des Taifuns“.
#2. Die fiktiven Prieure bewahren das Geheimnis ja, um es eines Tages, wenn die Zeit reif ist, zu offenbaren.
#3. Man kann „Göttliches“ auch ohen leibliche Gottesherkunft sehen – vgl. Mohammed, der reiner Mensch war, und den Kult um ihn.
#4. Wenn 2 Thesen nebeneinander stehen, die eine die Lehrmeinung eines mächtigen Apparates, die andere die unterdrückte Meinung einer verfolgten Minderheit, dann hat derjenige, der trotz dieser Widrigkeiten an der unvorteilhaften Mindermeinung festhält, einen Glaubwürdigkeitsbonus.
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#23   deusexmachina   16:07:03 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Ansgar
Sie haben den reifen Humor eines 10jährigen, der vielleicht gerade aus der analen Phase heraus ist, dafür aber über jeden denkbaren und undenkbaren, aber dennoch gröhlend vorgetragenen, sexuellen Bezug schenkelklopfend grient.
Ich bin eher nicht der Auffassung, dass man z.B. den moralischen Ansichten solcher Geisteszwerge in irgendeiner Hinsicht Rechnung tragen sollte – es sei denn, man wünscht sich eine Gesellschaft, deren sittliches Niveau auf dem von Klowänden rangiert.
Werden Sie ‘mal erwachsen, ich bitte Sie!
@alle
In Sachen „Wilhelm Busch“ übrigens: Besagtes Gedicht ist eine Allegorie auf den Kampf zwischen Kirche und Aufklärung. Beim Volltext des Gedichts www.gutenberg.org/…/14340-h/14340-h.htm (Projekt Gutenberg) findet sich folgende Erläuterung:
Man versteht diese allegorische Darstellung der kirchlichen Bewegung, welche sich im Anfang der 70er Jahre abspielte, wenn man für Gottlieb Michael den deutschen Michel, für Tante Petrine die römische, Pauline die evangelische Kirche setzt; die Base Angelika ist dann die freie Staatskirche der Zukunft. Der Jesuit Filucius führt den Hund Schrupp, die demokratische Presse, ein und sucht mit seinen Helfershelfern, der Internationalen und den Franzosen, den Haushalt zu stören; dagegen ruft Michel Hiebel den Wehr-, Fibel den Lehr- und Bullerstiebel den Nährstand zu Hilfe, mit deren Unterstützung er auch die ganze unsaubere Wirthschaft zum Fenster hinauswirft.
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Es wurden 11 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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