Freitag, 21. Januar 2005 09:21
Lesername: Stimme aus dem Tradiland
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Montag, 7. Februar 2005 17:25
Stimme aus dem Tradiland: Fortsetzung zu @ Catholicus et Thomisticus
Insofern gerade manche „Traditionalisten“ diese ekklesiologische Grundüberzeugung in Frage stellen, berauben sie sich ihrer eigenen Basis, ohne dies jedoch vorerst zu merken.

Nicht alles, was der Papst sagt oder bestätigt, verpflichtet den Gläubigen. Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes sichert nur Dogmen den Beistand des Hl. Geistes zu. Nur diese sind verpflichtend zu glauben (anathema sit). Das ordentliche Lehramt ist in Relation dazu ohnedies schon eine Hinzufügung. Wer alles, was von Päpsten kommt, als verpflichtend ansieht, zerstört den Glauben. In der Kirchengeschichte gab es mindestens 12 Päpste, die schriftliche Häresien begangen haben, da sind die Päpste des 20. Jahrhunderts (auch Johannes Paul II.) noch nicht mitgezählt.

Folge kann nur das Schisma sein, und letztlich die Häresie! Diese Gefahr besteht bei allen Mißachtungen oder Verunstaltungen des Lehramts auch bei jener Geisteshaltung, welche zu Recht – weil Ideologie – „Papalismus“ heißt.
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Montag, 7. Februar 2005 17:25
Stimme aus dem Tradiland: @ Catholicus & Thomisticus
Nur in Einheit mit dem uns vom kirchlichen Lehramt gewiesenen Weg können wir wirklich katholisch sein – so auch die Überzeugung bester katholischer Tradition.

Gut, dazu müßte man allerdings erst einmal wissen, inwieweit die V2-Texte überhaupt kirchliches Lehramt darstellen. Bis dato ist dies unbekannt u. auch der angegebene Artikel v. Dr. Berger löst dieses Problem nicht. Hat man in einem ersten Schritt erkannt, welche Teile von V2 dem ordentlichen Lehramt zuzuordnen sind (um außerordentliches Lehramt kann es sich nicht handeln; z.B. kann man den Text über die sozialen Kommunikationsmittel ernsthaft nicht dem ordentlichen Lehramt zuordnen, sonst müßten wir alle – brave Katholiken – sogleich unser Gerät abschalten), kann man als nächsten Schritt überprüfen, welche dieser Aussagen des ordentlichen Lehramtes in der Kirchengeschichte neu sind oder erst durch diese Bekräftigung zu Aussagen des ordentl. Lehramtes geworden sind. Wird man aber darin nicht fündig, d.h. diese Aussagen sind nicht neu, die Kirche hat das früher schon in ihrem ordentlichen Lehramt gesagt, dann gilt sinngemäß das, was ich gesagt habe: V2 war überflüssig, es wäre für Glauben und Lehre kein Verlust, wenn es einfach – mit einem Federstrich – gestrichen würde (aufgehoben würde).

Ebenso ist eindeutig, dass die Konzilien, die diesen Namen verdienen, wichtiger sind als V2. Sie verpflichten die Katholiken. V2 verpflichtet nicht. Falls Sie behaupten, doch, möchte ich wissen, wozu? Im übrigen sind Dokumente mit zweideutigen Formulierungen (auch wenn sie an die Tradition „zurückzubinden“, also einschränkend zu interpretieren sind) als Ganzes bedenklich und zu verwerfen. Sonst können wir gleich Rahner et al. (die sich in Konzilstexten selbstverwirklichen konnten) lesen, einzelne Sätze von denen sind auch richtig und andere – zweideutige – können mit der Tradition rückgebunden wären. Im übrigen entnehme ich Ihren Ausführungen nichts an Argumenten, welche meinen Ausführungen widersprechen könnten. Lediglich die Behauptung, dass ich nicht recht habe: Ein bißchen mager für theologisch geschulte Herrschaften…
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Montag, 7. Februar 2005 14:14
Stimme aus dem Tradiland: @ Catholicus: Katholisch kann auch sein,
wer V2 generell ablehnt. Was daran wesentlich sein könnte, wurden schon anderenorts (vorher durch das ordentliche Lehramt des Papstes) ausgedrückt. [mehr…]
Montag, 7. Februar 2005 12:43
Stimme aus dem Tradiland: V2 war kein ökumenisches Konzil!
Ein ökumenisches Konzil verkündet Dogmen. Gibt es keine Dogmen, gibt es auch kein Konzil, sondern nur eine Synode. Gibt es keine Dogmen, ist auch der Hl. Geist nicht zugesagt, d.h., dass der „Geist des Konzils“ mit diesem nicht ident sein kann. Da alle Bischöfe versammelt waren, handelte es sich um eine Generalsynode, die sich selbst als „pastoral“ verstanden wissen wollte (so als ob Dogmen und dogmatische Konzilien nicht pastoral wären, wo sie doch den Gläubigen Wegweisung geben). Insbesondere ist die Einberufung und Schließung des Konzils bedeutungslos, auch muß kein Vertreter des Papstes anwesend sein. Sonst wären nämlich viele Konzilien der Kirchengeschichte, die vom Kaiser einberufen wurden (so Nicäa, aber auch noch Konstanz) keine Konzilien. Entscheidend ist nur die nachträgliche Anerkennung der Beschlüsse des Konzils durch den Papst. Da hängt es wieder davon ab, auf welcher Stufe integriert dieser die Beschlüsse in das Lehrsystem der Kirche. Kein Beschluß des V2 wurde als Dogma ausgewiesen und soweit ordentliches Lehramt in Betracht kommt, kann es sich nur um Wiederholungen des bis dahin von Päpsten ausdrücklich und wiederholt Festgelegten handeln. Da aber V2 eindeutig auch Irrlehren verkündet hat, muß man es auch noch als Räubersynode bezeichnen. Nur ein Beispiel: Die Moslems würden mit uns den gleichen Gott anbeten und verehren, obwohl Gott doch nicht nur der eine, sondern auch noch der dreifaltige ist. Muß man nur im Evangelium nach Johannes nachsehen, was Christus dazu sagt: „Wer den Sohn nicht hat (also als Sohn Gottes anerkennt), hat auch den Vater nicht.“ Außerdem auch: „Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ Ich finde es befremdlich, dass heute nach wie vor über diese Sackgasse der Kirchengeschichte, die Räubersynode mit der angemaßten Bezeichnung „V2“ (weil es kein Konzil in der Tradition des I. Vatik. Konzils war) so viele Worte verloren werden. Wesentlicher wäre, sich den echten Konzilien zuzuwenden, z. B. dem von Trient, welches auch die Päpste unserer Zeit mißachten. Dies durch die unzulässigen Abänderungen und Neuerungen bei den Sakramenten, was das Konzil v. Trient verboten hat! [mehr…]
Freitag, 4. Februar 2005 15:07
Stimme aus dem Tradiland: Fortsetzung zum personellen Stückwerk der Ära Krenn
Wagner war ein Konservativer, was waren seine Fehler: 1. dass er – zu Recht – den Religionsunterricht öffentlich kritisierte und den Eltern bei Problemen die Abmeldung von Religionsunterricht empfahl; 2. dass er – zu Recht Zölibatsverletzungen von Diözesanpriestern
anprangerte (generell – ohne Namensnennung); 3. dass er in einem vertraulichen Brief an einen Priester die Amtsführung von Krenn kritisierte (Widerspruch zw. Theorie und Praxis). Dieser Brief wurde von einem führenden Mitarbeiter der KA, später wegen Trunksucht entlassen, aus dem Computer Wagners gestohlen und in der Diözese verbreitet. Trotz dieses Verstoßes gg. den Datenschutz und das Briefgeheimnis war damit Wagners Schicksal besiegelt: Denn Majestätsbeleidigung war die einzige unverzeihliche Sünde in Krenns Diözese. Wagner, ein Familienvater mit sieben Kindern (kurz darauf acht) wurde mit dieser Maßnahme in seiner sozialen Existenz ruiniert, nebenbei trennte sich – hauptsächlich aus Existenzängsten – seine Gattin von ihm. Wagner wurde bis heute nicht entschädigt – siehe http://ambrosius.patched.de. Weitere Fehlentscheidungen Krenns sind vor allem Nichtentscheidungen: Diese betreffen z.B. die Einflußnahme bei der NÖN, die möglich gewesen wäre, das Pastoralamt, das Familienreferat, den Leiter des Rechtswesens. Zum Ordinariatskanzler bestellte er jemand, zu dem ich mich nicht äussern möchte… Lediglich die Gemeinschaft v. Hl. Josef und die SJM in Blindenmarkt sind als Pluspunkte zu vermerken, welche aber nicht auf die Initiative Krenns zurückzuführen sind, sondern von sich aus kamen und ihm wie reife Äpfel in den Schoß fielen. Priester und -gemeinschaften, die den alten Ritus feierten, hat er von Diözese und Diözesandienst fast vollständig fern gehalten. Während er der Priesterbruderschaft St. Petrus nicht einmal die Tätigkeit in der Diözese erlaubte, erhielten die serbisch-orthodoxen (schismatisch, aber auch häretisch) eine ehemalige Pfarrkirche – in Stattersdorf. Von den praktischen Unterschieden sind die Unterschiede zu den Maßnahmen eines Cardinals Schönborn in Wien marginal, nur in seiner exzessiven Medienarbeit (einschl. „heißer Stuhl“ und „Musikantenstadel“) unterschied er sich, auch das aber nicht immer zum Nutzen der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
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Freitag, 4. Februar 2005 15:07
In der Auswahl der Personen blieb leider alles Stückwerk in der Ära von Bischof Krenn (1991 – 2004 in St. Pölten amtierend). Während zur Zeit seines Vorgängers Zak auch „Normalkonservative“ (also keine Traditionalisten, V2-Befürworter, NOM-praktizierend, aber die kirchliche Morallehre und Disziplin aufrecht haltend) die Chance hatten, Dechanten zu werden oder es bis ins Domkapitel zu schaffen oder eine führende Position im Ordinariat einzunehmen, war das unter Krenn paradoxer Weise nicht so. Er überließ die Personalfragen weitgehend seinem Generalvikar und Weihbischof Fasching, welcher sich jedoch zunehmend als Modernist entpuppte. In der ihm eigenen Art protestierte S. Ex. Fasching (Spitzname: Karneval) gegen die Amtsführung Krenns, indem er auf allen Ebenen immer den jeweils modernistischten Aspiranten bevorzugte. Krenn verschärfte das, indem er auch ins Domkapitel nur noch Wischi-Waschi-Modernisten holte. Den modernistische Obstruktion übenden Regens des Priesterseminars Schrittwieser löste er viel zu spät ab (erst im November 2001), wie sich herausstellte, zu spät. Die Neubestellung geriet zur Katastrophe für Diözese und österr. Kirche schlechthin, Bischof Krenn katapultierte sich damit letztlich selbst aus dem Amt. Schuld an der letzteren Fehlentscheidung waren die blinden Flecken, die Krenn gegenüber homosexuellen Umtrieben von Priestern aufwies und wohl weiterhin aufweist. Er glaubt wohl, dass es so etwas – Priester und prakt. homosexuell – gar nicht gibt. Sogar bei recht eindeutigen Szenen beschäftigt er sich nicht mit der Realität, sondern damit, wie denn das jeweils uminterpretiert werden könnte. Weitere Personalfehlentscheidung: Doz. Schmatz wurde von der Hochschule abberufen und durch einen viel radikaleren Modernisten aus der Hochschule Linz ersetzt. Den Sekretär der Kath. Männerbewegung (KMB), Eberhard Wagner (1993-1995 amtierend) ließ er von den KA-Hyänen mobben und warf ihn schließlich – „rechtzeitig“ vor einem Abfertigungsanspruch auf die Straße. [mehr…]
Freitag, 4. Februar 2005 12:26
Stimme aus dem Tradiland: Warum diese Dinge gerade jetzt auffliegen?
Weil sich die Griechisch-orthodoxen noch gegen die Welteinheitsreligion zur Wehr setzen. Die gleiche Vorgangsweise überall auf der Welt. Widerstandsnester werden ausgeräuchert… Die Pyramide läßt grüssen… [mehr…]
Freitag, 4. Februar 2005 12:21
Stimme aus dem Tradiland: Prof. Trummer ist im Rahmen seiner Irrlehre
soweit ehrlich, dass er das Ziel seines unwissenschaftl. Geschwafels offenlegt: Die Eucharistie ohne Priester. Gibt es keine Priester, gibt es nur noch das Sakrament der Taufe wie bei den Protestanten. Im nächsten Schritt müßte man die Taufe „entsorgen“ vielleicht durch eine interreligiöse Jugendweihe (ählich in der Ex-DDR)? Dann freie Bahn für die Welteinheitsreligion! Die dann überflüssige Hierarchie der kath. Kirche würe uno actu abgeschafft, womit auch angeblich kath. Theologen wie Trummer überflüssig wären. Dann bliebe noch das Weltethos des Hans Küng, welches sich nahtlos in die Weltenbaumeister-Brüder-Religion einfügen läßt. Trummer sagt derartigen Wortschrott schon seit Jahren, die Ortsbischöfe (früher Weber, jetzt Kapellari) sehen gelassen zu. Warum? Weil auch die Kurie in Rom und der Hl. Vater gelassen zusehen. Sie selbst werden von den katastrophalen Folgen ihres Nichtstuns und Falschtuns ja nicht mehr betroffen sein – allerdings nur in dieser Welt, nach dem Tod schaut es anders aus. Da hilft dann auch nicht mehr die Überzeugung, dass es keinen Teufel gibt (Herbert Haag, auch unbeanstandeter Theologen-Häretiker) und keine Hölle oder zumindest nur einen leeren Ort, der so heißt (in dem sich nicht einmal die Seele des Judas befindet). Nach der letzten Ausgabe der Kirchlichen Umschau glaubt ja auch der Hl. Vater, dass Judas nicht in die Hölle gekommen ist… (entgegen der eindeutigen Aussagen Christi)… [mehr…]
Freitag, 4. Februar 2005 11:21
Prinzipiell richtig; aber: Wer weiß, vielleicht ist Papst Johannes Paul II. auch noch am 17. Oktober 2008 im Amt, dann hätte sich das Problem von selbst gelöst. Ich halte nämlich eine Prophezeiung von La Salette auf den Hl. Vater für anwendbar: „Sie werden ihm wiederholt nach dem Leben trachten; dennoch wird keiner seiner Tage verkürzt werden.“ Paßt jedenfalls besser als die Ratzingersche Deutung des 3. Geheimnisses v. Fatima. Im übrigen ist auch möglich, dass der Cardinal noch vor diesem Zeitpunkt stirbt. Nach der Sterbetafel für polnische Männer ist er sicher schon im Bereich einer hohen Sterbewahrscheinlichkeit. [mehr…]
Freitag, 4. Februar 2005 10:30
Stimme aus dem Tradiland: Herrschaft der Freimaurer… @ Uwe Schmidt
Die Französische Revolution 1789 war mit Sicherheit ein wichtiges Ereignis, aber sie ist nicht der Beginn der Freimaurerherrschaft in ganz Europa. Es gibt ein Land, wo die Brüder sogar noch früher geherrscht haben, nämlich die USA, die geradezu eine Freimaurergründung sind (um dies nicht offenbar werden zu lassen, werden immer die Pilgrim Fathers mit ihrer Mayflower vorgeschoben) und wo die Freimaurer ihre Macht auch nie mehr verloren haben. In den anderen Ländern entwickelte sich das vielfach nicht so geradlinig. Sogar in Frankreich ist ihnen die Herrschaft zeitweise wieder entglitten, so unter Napoleon I., im Vormärz und unter Napoleon III. Preußen hatten sie zeitweise in der Hand, aber nicht zuverlässig (die Hohenzollern waren einfach zu stolz, sich irgendwelchen „Meistern v. Stuhl“ oder Hochgradfreimaurern unterzuordnen), weswegen das von Preußen dominierte deutsche Kaiserreich ebenso zerstört werden mußte wie Österreich-Ungarn, wo sich nach Joseph II. und Leopold II., die wohl beide Freimaurer waren wie schon ihr Vater, Franz Stephan v. Lothringen, die katholische Kirche wieder erholen konnte. Überhaupt keine Einfluß hatten die Freimaurer auf die russischen Zaren, die daher ebenfalls beseitigt werden mußten (in diese Tradition zählen die Dekabristenverschwörer, aber auch viele Anarchistenattentäter, eine ganze Reihe v. Zaren starb nicht eines natürlichen Todes). Man kann auch nicht sagen, dass die Freimaurer zur Zeit des Sowjetkommunismus in Rußland herrschten, auch wenn ihnen letztere gewiß sympathischer waren als die Zarenmonarchie. Erst seit Gorbatschow dürften sich da gravierende Änderungen ergeben haben. Es gibt auch Dynastien, die sich vollständig den Logen ausgeliefert haben und deshalb auch weiterregieren durften (so vor allem die skandinavischen Königshäuser und Holland). In Großbritannien dürfte es schon zur Zeit Napoleons so weit gewesen sein, dem die Englänger nur wegen seiner Hegemonieansprüche in Europa entgegentraten. Länder, die der EU beigetreten sind, wurden spätestens zum Zeitpunkt des Beitritts von den Logenbrüdern beherrscht. Italien ist übrigens auch eine Freimaurergründung, die ja auch gegen den Kirchenstaat gegründet wurde. Spanien dürfte erst nach Franco den Brüdern untertan geworden sein, Juan Carlos ist zumindet ein Ehrenbruder, wie seine Taten und Unterlassungen zeigen. Die Türkei gehörte wohl schon seit den Jungtürken unter Atatürk zum Verbund der Freimaurerstaaten, deswegen wird der Beitritt der Türkei auch durchgesetzt werden. Also die Entwicklung ist in den einzelnen Staaten schon unterschiedlich gelaufen, wenn auch letztlich mit dem heute gleichen Ergebnis. [mehr…]
Donnerstag, 3. Februar 2005 12:19
Stimme aus dem Tradiland: Dieser Beitrag sei auch @ Thomisticus gewidmet;
„ungehörig“: Jetzt beteiligt sich auch kreuz.net schon an den Freimaurer-Verschwörungstheorien. Ich zitiere Dr. Caillet: „…seit 250 Jahren vergifte die Freimaurerei Geist und Gesetzgebung vieler westlicher Länder: Laizismus, Scheidung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Entkriminalisierung der Drogen, Euthanasie.“ Es wäre sicher interessant, Dr. Caillet ausführlich zum Verhältnis Freimaurerei-Kirche zu befragen. Im übrigen bin ich nicht sicher, ob er in der richtigen „Abteilung“ unserer Kirche angekommen ist: „Psycho-spirituelle Medizin“, „Charisma der Erkenntnis“, das klingt alles nicht gut und hat keine Grundlage in der Tradition (auch nicht in der Hl. Schrift)… [mehr…]
Mittwoch, 2. Februar 2005 13:50
Stimme aus dem Tradiland: Noch besser sind die Aussagen, die der
Vorgänger des jetzigen Erzbischofs, S. Ex. Dr. Georg Eder, zu den Problemen zu sagen wußte… Vermutlich ist das von kreuz.net deshalb nicht gebracht worden, weil Erzbischof Eder (so im September des Vorjahres) in seiner öffentlichen Stellungnahme (die aber auf kath.net veröffentlicht wurde!) den Zustand der Kirche und insbesondere der Liturgie auf den Einfluß der Freimaurer seit dem Konzil zurückführte. Vermutlich ist aber der Alterzbischof Eder in den Augen von Thomisticus & Co nur ein blöder Verschwörungstheoretiker – so wie ich halt. [mehr…]
Mittwoch, 2. Februar 2005 13:44
Stimme aus dem Tradiland: Was ist hier wieder das Hauptproblem?
Dass in Rom nicht für Ordnung gesorgt wird! Führt man das auf organisierten Widerstand zurück, der natürlich das Licht des Tages scheuen muß, also im Geheimen agiert und sabotiert (sprich: Geheimbünde, Freimaurer), wird man von Thomisticus, FioreGraz, GerdEric & Konsorten Verschwörungstheorien bezichtigt, was zwar formal richtig, aber in Wirklichkeit ein Totschlagbegriff auf der Beziehungseben ist. Wo ist denn da der Visitator, der in der Diözes nach dem Rechten sieht? Wo ist da die Glaubenskongregation, die sagt, was Lehre der Kirche ist und was daher nicht möglich ist? Wo ist der Hl. Vater, der so einen – vom Glauben abgefallenen – Bischof unverzüglich seines Amtes entheben müßte – um weiteren Schaden für das Seelenheil der katholischen – aber auch der anderen – Gläubigen abzuwenden? Vor Gott gibt es im übrigen nur eine zulässige Form der geschlechtlichen Vereinigung, nämlich die in der Ehe. Alles andere ist unzulässig. Nur durch die Zeitgeistpropaganda, die die Lebensabschnittsgemeinschaften (oder wie immer die heißen) als gleichwertig bezeichnet (was natürlich völlig daneben ist), konnte überhaupt der Eindruck erweckt werden, dass „heterosexuell“ und „homosexuell“ gleichwertig sein könnten. Das geschah natürlich auch nicht zufällig und ist auf jahrzehntelange Medienpropaganda, schlechte Filme, falsches Beispiel, katastrophale Sexualerziehung in den Schulen (oder gar in den Kindergärten!), gesetzliche Maßnahmen (die auch nicht zufällig geschehen sind: „Durchflutung aller Lebensbereiche“ hieß die Propaganda der Sozialdemokraten) und Verbreitung pseudowissenschaftlicher Irrlehren zurückzuführen. Wenn ich behaupte, dass es sich um bestimmte Organisationen bzw. Organisationsformen gehandelt hat und handelt, die das bewirkt haben, dann…siehe oben… [mehr…]
Mittwoch, 2. Februar 2005 11:39
Stimme aus dem Tradiland: Thomas v. Aquin hätte so übrigens nie gesprochen
wie Thomisticus, sondern versucht, das gegnerische Argument noch zu verbessern (soweit möglich) und erst dann mit dem Rückhalt der Tradition dagegen zu argumentieren. Im übrigen, wenn Sie so gelehrt sind, wie Sie tun, werden Sie ja zwischen Exkommunikation und Schisma unterscheiden können. Ein Abtreibungsarzt, der eine Abtreibung durchführt, ist exkommuniziert, einen schismatischen Akt setzt er damit nicht, obwohl seine Vorgangsweise gegen die Lehre der Kirche verstößt und von dieser verboten wurde. Genau das gleiche gilt für eine verbotene Bischofsweihe, wenn sie nicht in der Absicht begangen wird, eine eigene Kirche zu gründen, sondern im Bestreben, die Hl. Tradition in Lehre, Glauben und Liturgie zu retten, durchgeführt wird. Es gibt keinerlei Hinweise auf andere Absichten von Erzbischof Lefebrve. Selbst wenn Sie annehmen, er habe sich in seiner Einschätzung geirrt, können Sie nicht – ohne böswillig zu sein – annehmen, dass er nicht höchstpersönlich daran geglaubt hat, also bon fide gehandelt hat. Diese Überzeugung von einem Notstand nennt man Putativnotstand, der ein Handeln gegen die Anordnungen der Hierarchie genauso rechtfertigt wie ein tatsächlich vorliegender Notstand. Die Exkommunikation Erzbischof Lefebrves war also gesetzwidrig, sie war darüber hinaus auch ungültig, weil nicht im ordnungsgemäßen Verfahren durchgeführt. Dafür könnte und sollte sich Papst Johannes Paul II. wirklich entschuldigen (nachdem er den gesetzlosen Akt rückgängig gemacht bzw. als solchen deklariert hat), bevor es zu spät ist. Sie glauben nicht, dass die Freimaurer bei der SPD , bei der CDU, bei den Grünen, bei den Liberalen (bei der PDS ?) usw. eine Rolle spielen? Kann ich nur sagen: Guten Morgen, heute ist Mariä Lichtmeß, 2. Februar 2005 (vielleicht bestreiten sie ja auch das Datum oder das heutige Fest). Sollten Sie Probleme mit Kopftücher haben, empfehle ich Ihnen die Lektüre der paulinischen Briefe, der genau angeordnet hat, dass Frauen den Kopf in der Kirche bedecken sollen. Aber das sind ja nur zeithistorisch erklärbare Entgleisungen wie überhaupt die ganzen paulinischen Briefe aus Ihrer Sicht wohl zu vergessen. Was Jeans betrifft, die nicht verboten sind (in der Hl. Messe aber eher nicht adäquate Kleidung darstellen), so sollten Sie sich Untersuchungen zu Gemüte führen, welche Belegen, dass das Tragen zu enger Kleidung bei Männern zum Rückgang der Fruchtbarkeit und zur Steigerung von Hodenkrebs und bei Frauen zu Pilzinfektionen und umfassenden Störungen des Scheidenmilieus führen können. Aber wahrscheinlich halten Sie auch das nur für pseudowissenschaftliche Verschwörungstheorien. Was Sie sich aber gänzlich sparen könnten, ist der Vergleich mit P. Hermann Lingens. Die Sedisvakantisten sind ein klares Krisensymptom des heutigen Zustandes der Kirche. Statt sich über diese lustig zu machen (damit werden Sie keinen einzigen zur Kirche zurückbringen), sollten Sie darauf achten, selbst nicht zu fallen, denn Hochmut kommt vor den Fall! [mehr…]
Mittwoch, 2. Februar 2005 11:36
Stimme aus dem Tradiland: Auch ein Thomisticus ist nicht davor gefeit,
vom Glauben abzufallen; dies schon aufgrund des aus Ihrem Posting ersichtlichen Hochmuts. Ihre Sicht ist offenbar folgende: Die Päpste, die zwischen 1740 und 1950 genau die genannte Verschwörung beschrieben, haben offenbar im Wahn geschrieben oder sind diese Warnungen ohne ihr Zutun fälschlicher Weise veröffentlicht worden. Pius IX hat Irrtümer bekämpft, die es gar nicht gibt und der Hl. Pius X. kann nur im Fieberwahn davon gesprochen haben (vor hundert Jahren!), dass dieselben schon in die Kirche selbst eingedrungen sind. Ebenso umnachtet war auch Paul VI. als er vom „Rauch Satans“, der in die Kirche eingedrungen sei, sprach. Ganz zufällig ist Erzbischof Bugnini vom gleichen Papst nach Teheran versetzt worden, aus ihrer Sicht vermutlich eine Beförderung. Schwachsinn ist, was in der Apokalypse steht, dass Zeiten kommen werden, in der auch die Frommen fast oder gar nicht standhalten werden. Sowie so daneben und gänzlich unbeachtlich ist auch, was die Gottesmutter zu La Salette gesprochen hat, dass nämlich Rom den Glauben verlieren wird. Völlig ungerechtfertigt war die jahrhundertelange Bestrafung mit Exkommunikation der Freimaurer, die Entfernung dieser Bestimmung aus dem CIC Zufall ohne Zusammenhang mit bestimmten Einflüssen. Card. Ratzinger hat ja ohnedies bestätigt, dass das weiter verboten ist. Die Botschaften von Fatima haben keine Bedeutung, das dritte Geheimnis ist vollständig veröffentlicht und vor allem vorbildlich durch Card. Ratzinger interpretiert worden. Freimaurer sind gänzlich unbedeutende Zeitgenossen, auch mit Organisationen wie P2 und Personen wie Erzbischof Marcinkus und der Vatikanbank haben sie nichts zu tun. Sie, die Freimaurer haben immer versucht, sich von der Kirche fernzuhalten, haben ihre Mitglieder davon abgehalten, dort irgendwelche Positionen einzunehmen und haben laufend offiziell ihre Mitgliedsverzeichnisse veröffentlicht, damit man das nachprüfen kann. Niemals haben die irgendwelche Einflüsse auf irgendwelche Geschehnisse innerhalb und außerhalb der Kirche gehabt, im Gegenteil: Alles ist die Folge, naturgesetzlich notwendiger Abläufe, auf die der Mensch keinen Einfluß hat, weil es Zufall ist, der nicht einmal Gott interessiert. Zufall sind also die Dokumente von V2, vor allem ist Zufall, dass die vorbereiteten Schemata zur Gänze verworfen wurden. Dass V2 behauptet, dass die Moslems den gleichen Gott anbeten und verehren wie wir, wird schon seine Richtigkeit haben, den wer braucht die Hl. Dreifaltigkeit. Natürlich war es Zufall, dass der alte Ritus aus den Kirchen verschwunden ist, mit der Einstellung des Papste, der Kurie und der Bischöfe hatte das nichts zu tun und hat ja auch seine Richtigkeit. Wenn Sie das alles bejahen, dann kann ich Ihnen sagen, Herr Thomisticus, was Sie jedenfalls nicht sind: Katholisch. [mehr…]
Mittwoch, 2. Februar 2005 09:46
Stimme aus dem Tradiland: Ob Cottier Freimaurer ist oder nicht,
ist in Wirklichkeit nicht wichtig. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass seine falschen Thesen in Windeseile weltweit verbreitet werden. Zur Wiederholung: Es gibt keinen einzigen gerechtfertigten Grund zur Verwendung des Kondoms. Wenn die Katastrophe Wirklichkeit wird, dass ein Ehepartner AIDS hat (Frage: Wie kommt der Ehevirus in eine intakte, katholische Ehe?), dann ist absolute Enthaltsamkeit nicht nur gerechtfertigt, sondern auch Pflicht. Dies deshalb, da es keinen 100%igen Schutz bei Geschlechtsverkehr dagegen gibt und es sich um eine gefährliche, lebensbedrohliche Krankheit handelt. Soviel noch zu @ Uwe Schmidt, dessen Posting ich sonst für gut halte. Auf ein Buch aus der Literatur möchte ich noch hinweisen: Martin Malachi, der letzte Papst. Obwohl es ein Roman ist, erkennt man die Hl. Kirche und ihren heutigen Zustand gut wieder. Die Rolle, die dort den Freimaurern zugeschrieben wird, halte ich für authentisch. Malachi war ein Geheimdienstmitarbeiter des Vatikan und wurde ermordet, bevor er sein letztes und schärftes Werk veröffentlichen konnte. Angeblich ist das Manuskript gerettet, aber scheinbar gibt es niemanden, der sich traut, es herauszugeben. Der Einfluß der Freimaurer ist die Erklärung dafür, warum einfach seit Jahrzehnten in der Kirche nicht mehr für Ordnung gesorgt wird und warum nicht die Irrlehrer und Menschenverführer, die sich als Theologen, Priester und Bischöfe verkleiden, belangt werden, sondern stattdessen die Tradition unterdrückt wird. Aber Leute wie FioreGraz werden sich weiterhin lustig machen, bis sie selbst daran glauben müssen (z.B. im Rahmen der Euthanasie oder der „Ausweidung“ lebendiger Menschen im Rahmen von „Organspenden“. Wir werden bald wissen, welchen Nachfolger des jetzigen Papstes die hwst. Herren Cardinäle wählen werden. Mein Tipp ist, dass es jemand ist, der auch die Paralysierung der Moraltheologie zulassen wird. Die Kondomgeschichten sind erst der Anfang… Wieso sagt denn die Glaubenskongregation nichts? [mehr…]
Mittwoch, 2. Februar 2005 09:35
Stimme aus dem Tradiland: @ Fiore Graz: Nicht an Verschwörungstheorien zu glauben,
ist in Wirklichkeit auch eine Ideologie. @ Fiore Graz: Kein Grund, sich lustig zu machen. Dass es den Satan und die Daemonen gibt, bezeugt die Hl. Schrift und Christus persönlich, der auch Daemonen ausgetrieben hat. Dass sie die Feinde der Menschen und Lügner von Anbeginn sind, wissen wir auch. Selbstverständlich haben sie sich jeweils menschliche Verbündete gesucht, um die Menschen vom Glauben abzuhalten. Sie haben sie auch jeweils gefunden: In den Magiern, in den Irrlehrern, in den Vertretern der falschen Religionen, in den Atheisten und Agnostikern, in den Ideologen, Aufklärern, falschen Philosophen und Modernisten etc. Immer hat es welche gegeben, die gegen die Kirche gearbeitet hat. Kaum hat sich irgendwo in der Geschichte der katholische Glaube bei einem Volk, in einem Land, einem Staat stabilisiert, sind sofort Einflüsse stark geworden, die das wieder zunichte gemacht haben. Dass zu den schlimmsten Feinden der Kirche die organisierten Geheimbünde zählen, haben die Päpste seit 200 Jahren immer wieder mit Nachdruck gesagt. Die Freimaurer sind darunter die bekanntesten, weswegen ihr Name am häufigsten genannt wird. Dass die Welt oder die Kirche auf Erden (der sichtbare Teil des Corpus Christi Mysticum) sich zum Positiven entwickelt, kann wohl kaum jemand behaupten. Und das die ganze Entwicklung naturgesetzlich, also zwangsläufig abläuft, ist eine der vielen Lügen, die heute quasi dogmatisiert werden. Es ist aber völlig klar, dass nichts von den schlimmsten Dingen hätte kommen müssen: Der Kommunismus genausowenig wie die Straflosigkeit der Abtreibung, der Nationalsozialismus ebensowenig wie die Euthanasie, die Freigabe der Homosexualität ebensowenig wie die Zerstörung der Familien usw. Wir sitzen in Demokratien und glauben wir haben die Wahl? Diese ist leider sehr beschränkt: Wir können uns entscheiden zwischen den CDU/CSU/ÖVP-Freimaurern und den SPD/SPÖ-Freimaurern, den grünen Freimaurern und den liberalen Freimaurern. Die wesentlichsten Entscheidungen fallen nicht in den Parteien, nicht in den Regierungen, nicht einmal in Brüssel, sondern bei den Geheimorganisationen, die alle diese Institutionen beherrschen. [mehr…]
Mittwoch, 2. Februar 2005 09:32
Stimme aus dem Tradiland: Wem kann man trauen, wenn es im Vatikan Freimaurer gibt
noch dazu in hohen Positionen? Die Frage von Yersinia ist ja nicht unberechtigt. Sie ist aber theologisch gar nicht so schwierig. Man kann auf das vertrauen, was immer gilt, auf die Hl. Offenbarung bestehend aus Hl. Tradition und Hl. Schrift und auf die lehramtlichen Klarstellungen der Kirche (Dogmen, ökumenische Konzilien, aber auch das ordentliche Lehramt). Das Glaubensbekenntnis von Nicäa z.B. gilt völlig unverändert. An allen diesen wesentlichen Dingen kann auch kein Papst etwas ändern, nicht einmal dann, wenn er es möchte. Wenn man sich das anschaut (z.B. Denziger-Hünermann) dann ist das schon ziemlich viel. Natürlich muß die Kirche auch in ihrer Hierarchie fortbestehen und ist ihr das auch zugesagt bis zum Jüngsten Gericht (die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen). Leider muß man auch beim Hl. Vater und bei Kuriencardinälen genau schauen, was ist richtig und was ist falsch. Für die heute noch schlechter als früher unterrichteten Gläubigen (es gibt ja kaum einen Katechismus- oder Religionsunterricht, der diesen Namen verdient) ein schwer bis gar nicht lösbares Problem, sie müssen selbst die Initiative ergreifen und sich um entsprechende Informationen, Literatur, Zeitschriften kümmern und das waren die Katholiken früher nicht gewohnt, deswegen haben es auch nur wenige von ihnen gelernt. [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 14:08
Stimme aus dem Tradiland: Gemeinsame Kultur versus Gleichmacherei
Das erstere ist freiwillig und geschieht insb. unter Vermittlung der katholischen Kirche, die übernational agiert. Das zweitere wird von oben verordnet und zwangsweise durchgesetzt. Im übrigen ist mir nach wie vor nicht bekannt, dass wir per Du wären. [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 14:04
Stimme aus dem Tradiland: Die Tatsache der vier Hochgradfreimaurerlogen
im Vatikan kann man übrigens dem Film „Der Geist der Loge“ entnehmen, in welchem dies vom Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., S. Ex. Weihbischof Fellay offiziell gesagt wird – vor laufenden Kameras. Ist also nichts mit Betthaserl, „Hinterhofneuigkeiten“ udgl. [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 14:02
Stimme aus dem Tradiland: Aus der Zeit des Vichy-Regimes
gibt es offiziell veröffentlichte Dokumente aus Freimaurerlogen. Diesen kann man entnehmen, welche Ziele – damals schon – die Freimaurer in Hinblick auf die Durchsetzung von Abtreibung, Homsexualität, Schwächung der kath. Kirche etc. hatten. Verschwörungstheorien kann man vor allem dann ablehnen, wenn man die historische Wahrheit nicht liebt oder ignoriert. Selbstverständlich gab es solche, z.B. in der Reformationszeit der protestantischen Fürsten gg. den katholischen Kaiser, in der französischen Revolution, bei der Unabhängigkeit der USA, bei der Gründung Israels, bei der international gleichzeitig erfolgten Straffreistellung der Abtreibung, bei der medialen Förderung der Unzucht vulgo „frei Liebe“, „Lebensgemeinschaft“, „Lebensabschnittsgemeinschaft“ etc., bei der Erzwingung der staatlichen Ehescheidung gg. kirchliches Recht und und und. [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 13:54
Stimme aus dem Tradiland: Übrigens gab es in Nazideutschland
sogar Zwangsabtreibungen, nämlich bei den sogenannten „Ostarbeiterinnen“. In Österreich werden solche deshalb auch nach dem Entschädigungsfondgesetz gesondert bzw. zusätzlich (zur Entschädigung wegen Zwangsarbeit) entschädigt. Auch in KZs gab es Zwangsabtreibungen, weiters gab es dort sogar Abtreibungen, die KZ-Aufseherinnen an ihrem ungeborenen Kind vornehmen ließen, so z.B. zweimal der „Todesengel von Auschwitz“ (Name ist mir jetzt entfallen, sie war bei ihrem Prozeß geständig und lachte über ihre Mitangeklagten, die sich herausreden wollten). [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 13:41
Stimme aus dem Tradiland: Antworten zu FioreGraz’schen Fragen
Kursiv: FioreGraz, Normalschrift Stimme aus dem Tradiland: Die Kirche vollzog also keine Zwangstaufen? Richtig. Die Kirche überurteilte Ketzer nicht der weltlichen Gerichtsbarkeit? Doch, auch der „Hexenhammer“, der im übrigen die kirchliche Lehre zu Hexerei, Häresie und Daemonen richtig zusammenfaßt (Egon v. Petersdorff, Daemonologie in zwei Bänden) diente der Belehrung der weltlichen Strafverfolgungsbehörden. Die Kirche versuchte immer, eine ordnungsgemäße Untersuchung zu erreichen und jegliche Form von Lynchjustiz auszuschalten. Deswegen gab es im katholischen Kulturraum auch wesentlich weniger Opfer der Hexenverfolgungen als im protestantischen Raum. Hauptsache ist immer, dass man der Kirche – ob in Gegenwart oder Vergangenheit etwas am Zeug flickt. Die Bestrafungen der Kirche waren nicht willkürlich?… Die Kirche war immer nur für die Kleriker und Ordensleute Strafbehörde. Im weiteren Sinne auch auf kirchlichen Territorien (Kirchenstaat, selbständige Bistümer). Willkür kann man generell weder ausschließen noch beweisen. Auf jeden Fall lag derartiges nicht im kirchlichen System, sondern in dessen Mißbrauch durch Menschen. Ich frage mich wofür hat sich JP II. entschuldigt? Und weiters was ist jetzt der Unterschied? Das frage ich mich auch, ich kann sein Handeln nicht nachvollziehen. Theologisch ist das Ganze sinnloc, sachlich in vielen Punkten gar nicht berechtigt oder einseitig und im übrigen hat er sich nicht – was er wirklich könnte – für seine eigenen Fehler und Sünden entschuldigt (z.B. die ungerechtfertigte Exkommunikation Erzbischof Lefebvres, die er gegenüber den vier von diesem geweihten Weihbischöfen ohne gerechten Grund weiter aufrecht erhält. Sie werden entgegenen die Kriche handelte in ihren damaligen Gesetzen, tja und ich frage was taten die Wiedertäufer? Sie handelten nach ihren Gesetzen. Hängt also die Legitimation von der größe des „Regimes“ ab? Die Legitimation hängt von der Lehre Christi und der Kirche ab, die auch dafür von Christus eingesetzt wurde „zu lösen und zu binden“ mit Wirkung für das ewige Leben. Was da wiederum gilt, ergibt sich aus der Hl. Tradition, die schon vor der Hl. Schrift galt und hinsichtlich letzterer auch die richtige Auslegung vermittelt. LG Fiore MfG Tradi. [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 13:28
Stimme aus dem Tradiland: 2. Fortsetzung des Geschichteunterrichts für FioreGraz
Schöners heiles Mittelalter, als Scheiterhaufen noch brannten, Bischöfe und Fürsten völlerten, und Rom ein Hurenhaus war. In der Beziehung hast recht da war die Kultur einheitlich zwischen Klerus und Fürsten in ganz Europa. Auch diesbezüglich kennen Sie sich überhaupt nicht aus. Fast alle Scheiterhaufen brannten in der Neuzeit und davon wiederum die große Mehrheit in protestantischem Gebiet. Die katholische Kirche kann eben auch mit Hexen und Daemonen besser umgehen… Völlern und Hurerei: Ich bin weder für das eine noch für das andere, aber eines sollte klar sein: Viel schlimmer ist es, die katholische Lehre anzutasten oder nicht zu verteidigen, wie es heute vielfach der Fall ist. Ein Papst, der völlert und hurt, aber die Lehre Christi und der Kirche nicht antastet, schadet weniger, als ein Papst, der persönlich untadelig und fromm ist, aber die Paralysierung der Lehre zuläßt. Im übrigen ist heute alles schlimmer, wenn ich mir die Herren Schröder, Fischer (beide vier mal „verheiratet“, der letztere genausooft geschieden und wieder mit einer jungen Gespielin zusammen), Wowereit (Bürgermeister v. Berlin „ich bin schwul und das ist gut so“) und Ole v. Beust, CDU-Bürgermeister von Hamburg (ebenso, aber ohne das wowereit’sche „mutige“ Bekenntnis) anschaue (beispielsweise). Die „Fürsten v. heute“ sind noch schlechter und haben nicht einmal den Hauch v. Kultur. Im übrigen wüßte ich nicht, dass wir per Du wären! Diese unsinnige Vulgärkultur des Internets mache ich nicht mit und ich ersuche, mich damit auch in Ruhe zu lassen! [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 13:28
Stimme aus dem Tradiland: 1. Fortsetzung des Geschichteunterrichts für FioreGraz
Also wenn ich mir den EWR anschaue dann frage ich mich was jetzt zersezter war, ein Europa wo ich bis ich meine Ware in der nächstgrößeren Stadt an den Mann brachte 15 mal Zoll zahlen mußte oder jetzt? Tja, damals war ja auch niemand so blöd und hat Kartoffel oder Getreide über hunderte Km transportiert. Fast alles, was man gebraucht hat, konnte im gleichen Dorf oder in der nächsten Stadt hergestellt werden. Der EU-Markt ist ja eine künstliche Geschichte, weil die Transportkosten auf Kosten der Umwelt, der Gesundheit der Fahrer und der Steuerzahler der Mitgliedsländer (keine kostendeckenden Straßenabgaben) künstlich klein gehalten werden. Dafür gab es damals eine viel größere Artenvielfalt, sowohl bei Nutztieren als auch bei Nutzpflanzen. Gesünder war das Zeug auch, ohne die vielen E-Stoffe. Außerdem habe ich mit Zersetzung die moralische Komponente gemeint. Dass ein – nicht einmal traditionalistischer, also ohnedies der Konzilsgedächtniskirche ergebener – Katholik wie Buttiglione nicht Kommissar werden darf, zeigt, welche Art von Gesinnungsdruck in der Freimaurergemeinschaft herrscht. Und einheitlicher Kulturraum? Deswegen bedurfte es ja anscheinend eines Konzil v. Trients um alleine die unterschiede bei Messen zu bändigen. Und die kulturellen unterschiede sind natürlich erst in den letzten paar Jahrzenten entstanden… Bitte sich mehr mit Kirchengeschichte zu befassen. Das Konzil von Trient hat „nur“ (sehr wertvoll) die Grundlagen der Hl. Messe definiert. Erst später, nämlich 1570 hat der Hl. Papst Pius V. mit der Bulle Quo Primum die römische Messe neu geordnet, wobei er sich aber an der Tradition orientierte. Dem entsprach, dass alle Meßriten, die 200 Jahre oder älter waren, weiter zelebriert werden durften. Ganz zum Unterschied von der gleichmacherischen revolutionären Meßreform Papst Pauls VI., die alle alten Meßformen unterdrückte. Soweit es um „Bändigen“ ging, ging es nur um Klarstellungen gegenüber den Protestanten, die ja unter dem Einfluß Martin Luthers und der anderen Reformatoren das Meßopfer abgeschafft hatten. Mit regionalen oder ordensgemäßen Unterschieden hatte dies nichts zu tun. [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 13:26
Stimme aus dem Tradiland: Auch FioreGraz darf Geschichte lernen
Kursiv: FioreGraz, Normalschrift Stimme aus dem Tradiland: Also ich weiß net, wen du in Geschichte hattest, Deutschland waren zig Kleinstaaten, in Europa hatte jede Stadt/Straße, Gebiet eines Kleinadeligen ihre Mautstellen, jede Fürstentum hatte seine Mautstellen an den Grenzen etc. Das ist völlig irrelevant, weil man im schulischen Geschichteunterricht ohnedies nicht über die historische Wahrheit, sondern nur über die momentan aktuelle Einschätzung der Vergangenheit unterrichtet wird. Kleinstaaten: Da muß man ein bißchen über Rechtsgeschichte Bescheid wissen. Danach steht fest, dass es vor dem Westfälischen Frieden (1648, Ende des dreißigjährigen Krieg) keine Staaten im heutigen Sinne gab, daher auch kein Völkerrecht im heutigen Sinne (Hugo Grotius et al.). Wenn es also vor 1648 keine Staaten gabe, dann gab es auch im Gebiet des Hl. Römischen Reiches keine, weil nicht einmals das Hl. Römische Reich ein Staat war (Staatsvolk, Staatsgebiet, Staatsouveränität sind die drei Merkmale eines Staates). Was die Mautstellen betrifft, so war dies nur für Reisende, Händler etc. relevant, also für null-komma-irgendwas der Bevölkerung. Die Abzockerei von allen Bürgern ist heute nur besser organisiert. Beispiel: Vor Jahren habe ich auf einem Markt in Jerusalem ein kg. Safran gekauft um ca. EUR 7,--. Ich habe es einem Freund geschickt, der gerne damit kocht. Mit einem kg. hatte er aber nicht gerechnet und so versuchte er, es zu verkaufen. Er hätte EUR 1.500,--, also mehr als das 200fache dafür bekommen, wenn er es verkaufen hätte können. Hat er aber nicht, weil es in Österreich ein Gewürzmonopol gibt und sich niemand getraut hat, es ihm abzukaufen. Ich weiß nicht, ob es Mittelalter viele Dinge mit mehr als 200%igen Aufschlägen gab (im übrigen glaube ich nicht einmal, dass Safran überhaupt in Israel geerntet wird, d.h., da sind auch dort schon Aufschläge drauf). Wer hat denn damals Seide, Purpur oder Elfenbein gebraucht? [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 12:48
Stimme aus dem Tradiland: Fortsetzung zu den Klarstellungen betr. GerdEric
Kursiv: GerdEric; Normalschrift: Stimme aus dem Tradiland: Super! Da steht uns ja wieder einiges bevor, wenn die Kirche je wieder ihren alten Einfluss gewönne… Sie sollten sich lieber vor der heutigen Zeit fürchten. Denn nicht nur, dass der größte Massenmord aller Zeiten (Abtreibung, Abtreibungsmittel mit der falschen Bezeichnung „Verhütungsmittel“, In Vitro Fertilisation mit Massensterben von Ungeborenen) im Gange ist (allein Abtreibungen 65 Mill. jährlich weltweit) im Gange ist, ist auch die Euthanasie schon bei uns Praxis, ihr Name ist Morphium, welches nach wochenlanger hochdosierter Einnahme zum Kreislaufstillstand führt. Sollten Sie einmal aus Krankheit oder Unfall die „Ehre haben“ als „Organspender“ zu dienen (d.h. bei lebendigem Leibe „ausgeweidet“ zu werden) oder später von den pflegeunlustigen Angehörigen ein „tödliches Jaukerl“ vermittelt bekommen, kann ihre Seele, wohin sie auch gehen mag, darüber nachdenken, wie schrecklich die Umsetzung der kirchlichen Lehre auf Erden wäre…
Na, was denn nun? Todesstrafe gan und gäbe? oder nicht… oder doch Willkür! Der von Ihnen suggerierte Widerspruch besteht nicht. Selbstverständlich ist die Todesstrafe, was den Umfang ihres Einsatzes und die Willkür ihres Einsatzes betrifft, vor allem ein Phänomen der von Ihnen hochgejubelten Neuzeit.
Tja, aber wie erging es dem Volk? Auch vergleichsweise gut, der Unterschied zwischen den Reichsten und den Ärmsten war nicht größer als heute. Auch heute gibt es in unseren Ländern Leute, die Hunger leiden und andere, die nicht wissen, was sie mit ihren Millionen Euro, die sie nicht mit den anderen (auch nicht den Armen) teilen, noch alles anfangen oder kaufen sollen. Handwerker gingen damals typischer Weise auf die Walz in fremde Länder. Welche handwerklich Auszubildenden absolvieren heute ihre Ausbildung im Ausland? Es gab viel mehr Feiertage als heute, an denen die Arbeit ganz ruhte oder reduziert war. Wie gesagt: Bevor man locker was in den wehrlosen Computer eintippt, sollte man sich einmal mit den historischen, theologischen, philosophischen Grundlagen etc. beschäftigen
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Dienstag, 1. Februar 2005 12:47
Stimme aus dem Tradiland: Weitere Klarstellungen @GerdEric
Kursiv: GerdEric; Normalschrift: Stimme aus dem Tradiland: Als wenn die Menschen der damaligen Zeit eine freie Wahl hatten, ob sie getauft oder nicht getauft werden wollten. D.h., weil entsprechend der Tradition und dem Willen Christi Kinder getauft werden, darf man Erwachsene zwangsweise nochmals taufen? Vielweiberei?Vielweiberei war gangundgäbe.
Auch der damalige Bischof von Münster, Osnabrück und Paderborn (alles gekaufte Titel, war so üblich, hielt sich was fürs Bett).
Egal, was der Bischof gemacht hat, hat er es jedenfalls nicht zum Gesetz erklärt, dies zum Unterschied von den Münsteraner Täufern.
Wie ist dass denn heute (wer war Karl der grosse Sachsenschlächter (ich weiss, das war etwas früher)). Die Hinrichtung der Sachsenfürsten wegen ihrer Weigerung zur Taufe war falsch und nach dem Kirchenrecht jeder Zeit verboten. Wie soll die Logik lauten? Weil jemand einen Ladendiebstahl begangen hat und nicht erwischt wird, darf der andere – erwischte – Ladendieb nicht verurteilt werden? 1. enthält Gott unschuldigen Kindern nicht das Ewige Leben vor (es wäre Gott verleumden, wenn man IHM unterstellte, alles nur wegen einer Pauschaltaufe zu geben).
2. Und die Taufe wurde, wenn überhaupt, von Jesus als Erwachsenentaufe gegeben.
GOTTes Güte einzig auf die Taufe zu reduzieren ist schon frech.
Und ob Gott das tut, Christus selbst spricht, wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden Glauben allein reicht also nicht aus. Selbstverständlich wurden die Kinder auch schon zur Zeit der Apostel getauft, dazu braucht man nur die Bibelstellen ernst zu nehmen, wonach der oder die XY mit ihrem gesamten Haus (d.h., die ganze Familie) sich taufen ließ! Da es damals keine Familien ohne Kinder gab und die Kinder nicht ausgenommen sind in diesen Bibelstellen, ist die Auslegung zwingend, dass die Kinder auch getauft wurden. Das ist auch der Befund der Tradition. Man kann andere Auslegungen (häretische, protestantische, modernistische, sonst irrige) bevorzugen, allerdings nicht in Übereinstimmung mit der katholischen Kirche. Unschuldig ungetaufte Kinder kommen nicht in den Himmel, sondern in den Limbus Puerorum, das ist für Katholiken verpflichtende Lehre. Deswegen sollen Kindern möglichst bald nach der Geburt, traditionell innerhalb von zehn Tagen nach derselben, getauft werden. Frech ist nur, sich ohne grundlegende Kenntnis des Christentums und des katholischen Glaubens auf Diskussionen einzulassen.
Das ist ja auch die Begründung, andere morden zu dürfen, damit die dann doch noch getauft werden können, eine herrliche Theologie… Mord und Hinrichtung sind nicht identisch. Die katholische Tradition lehnt die Todesstrafe im gerichtlichen Verfahren nicht ab. Die Münsteraner Täufer haben nur ihre gerechte Strafe erhalten, jene, die sie verdient hatten.
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Dienstag, 1. Februar 2005 09:44
Stimme aus dem Tradiland: @ GerdEric: Geschichte lernen, nicht Zeitgeist plappern!
Es ist geradezu dummdreist, die Münsteraner Täufer zu verteidigen, die in der Stadt Münster eine Terrorherrschaft errichtet hatten einschließlich Zwangstaufe und Vielweiberei. Zudem sind die Täufer jene Bewegung, die die Kindertaufe ablehenen und damit unschuldigen Kindern im Todesfall das ewige Leben vorenthalten. Das ewige Leben vorzuenthalten, ist das schlimmste Verbrechen, welches ein Mensch begehen kann, schlimmer als Mord. In einer Gesellschaft, in welcher die Todesstrafe gang und gäbe ist, ist die Verhängung dieser Strafe gegen derartige Irrlehrer auf alle Fälle gerechtfertigt. Zum Mittelalter: Typisches Zeitgeistgeplapper fern jeder historischen Kenntnis: Das Mittelalter war verglichen mit der Neuzeit ein friedliches Zeitalter, die größten Verbrechen, Kriege, Masservernichtungswaffen etc. fallen in die Neuzeit. Das Mittelalter hatte eine einheitliche Gelehrten- Universitäts- Studenten-und Behördensprache, nämlich Latein, welches damals keineswegs eine „tote Sprache“ war. Das wurde sie erst durch die Humanisten, die die vorchristliche Phase des Latein als Standard durchsetzten und Latein damit zur toten Sprache machten. Die Kultur blühte und war fern jeder Ekelgeschichten, die heute als „Kunst“bezeichnet werden. Die Architektur (Gotik), Malerei, Bildhauerei, Textilkunst (Wandteppiche z.B.), Metallbearbeitung, Philosophie (Thomas v. Aquin), Kalliographie etc. war am Höhepunkt. Europa war ein einheitlicher Kultur- und Wirtschaftsraum noch ohne freimaurerische Zersetzung. Das Mittelalter als schlecht, „dunkles Zeitalter“ udgl. zu bezeichnen, ist gut für ein Zeitgeistschaf, welches brav blökend hinter den freimaurerischen Menschenverächtern hinterhertrottet, schlecht für jeden, der behauptet, gebildet zu sein und glaubt, in diesem Forum posten zu müssen. Dixit! [mehr…]
Dienstag, 1. Februar 2005 09:15
Stimme aus dem Tradiland: Vier Freimaurerlogen im „schottischen Ritus“
gibt es im Vatikan, d.h. also mindestens vier Hochgradfreimaurerlogen… Dies als Hinweis darauf, warum Kuriencardinäle auf einmal so beflissen für das Kondom sprechen. Für dessen Verwendung gibt es niemals eine Rechtfertigung, auch nicht in der Ehe, dass ist die ganz eindeutige kirchliche Lehre, siehe Casti conubii, Humanae Vitae, Evangelium Vitae, KKK, etc. Abgesehen davon, dass es theologisch falsch und häretisch ist, ist es auch praktisch völlig verfehlt. Das Kondom schützt nicht bzw. viel zu wenig. „Verwendung im Drogenmilieu“ etc. – lächerlich, die werden gerade auf Kuriencardinäle hören! Deutlicher kann man nicht machen, dass jeder Vorwand Recht ist, um für das Kondom Propaganda zu machen. Nach der Degradierung der Sakramente und der Liturgie ist jetzt die Moraltheologie dran, die Papst Johannes Paul II. bis dato verteidigt. Vom nächsten Papst ist auch das nicht mehr zu erwarten, er wird zulassen, dass auch aus der Moraltheologie „Hackfleisch“ gemacht wird, das Kondom als Vorwand marschiert dabei vorneweg. Allerdings nur dann, wenn Gott nicht eingreift, was zu hoffen ist. [mehr…]
Montag, 31. Januar 2005 11:30
Stimme aus dem Tradiland: „Frau aller Völker“ von Amsterdam
Eine ganz klar falsche „Erscheinung“! Das Problem ist, dass Bischof Punt von Haarlem-Amsterdam sie ohne Begründung oder neuerliche Untersuchung anerkannt hat und die von zahlreichen Personen angerufene Glaubenskongregation bis jetzt weder „muh“ noch „mäh“ dazu gesagt hat. Ähnliche Probleme gibt es bei allen anderen falschen „Erscheinungen“. Wir haben einen extrem erscheinungsfreundlichen Papst, der das als Teil seines marianischen Selbstverständnisses und zudem in die kirchenpolitisch erwünschte Richtung (fromm-charismatisch, weder kritisch-liberal noch traditionalistisch-vorkonziliar) gehend versteht und klare Verurteilungen nicht schätzt. Bei Amsterdam ist das besonders schlimm, da es mindestens drei klare Stellungnahmen des Hl. Officiums des Inhalts, dass es keine göttlichen Erscheinungen sind, gegeben hat. Diese alten Stellungnahmen (und Untersuchungen) hat Bischof Punt bei gutem kirchenpolitischen Rückenwind handstreichartig „entsorgt“. Was ältere Erscheinungen – bis ca. 1960 – betrifft, so kann man sich darauf verlassen, dass damals das Verfahren korrekt geführt wurde. Vor allem ist in solchen Fällen immer die Glaubenskongregation informell eingebunden, früher war es das Hl. Officium. [mehr…]
Donnerstag, 27. Januar 2005 13:53
Stimme aus dem Tradiland: Der Freimaurerritus bewahrt nicht Inhalt und Glauben
des Hl. Meßopfers! Dazu nur zwei kurze Hinweise. Die hwst. Cardinäle Ottaviani und Bacci erklären schon 1969 in ihrer Kurzen Kritischen Untersuchung des NOM dass der neue Ritus nicht mehr ex vi verborum (aus der Kraft der Worte) wirke, sondern nur noch durch die Intention des Zelebranten. Weiters führen sie aus, dass diese Intention aufgrund der abgeänderten Priesterausbildung in Zukunft immer seltener zu erwarten sei, weil die Anzahl der traditionell ausgebildeten Priester kontinuierlich abnehme. 35 Jahre nach dieser Aussage dieser glaubenstreuen Cardinäle muß man also davon ausgehen, dass es kaum noch gültige Hl. Messen gibt, weil die richtige Intention fehlt. Dazu kommen weitere Abänderungen, die die Cardinäle Ottaviani und Bacci noch nicht einmal in ihre Untersuchung einbeziehen konnten. Am schädlichsten ist dabei die fast ausschließliche Übersetzung von „pro multis“ mit „für alle“ (mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden), sehr schädlich weiters die Einführung des „Volksaltares“ (ein Widerspruch in sich – entweder Altar Gottes oder Tisch des Volkes) und der Handkommunion (die die satanistische Verwendung in „schwarzen Messen“ erleichtert hat). Um wieder Hw. DDr. Hesse zu zitieren: Der NOM ist (mit Blick auf das trid. Konzil, Quo Primum und den Krönungseid – so meine Interpretation) unerlaubt und nach den Kriterien Papst Leos XIII. zu untersuchen, die jener für die Überprüfung der (häretisch-schismatischen) anglikanischen Liturgie entwickelt hat. Die Gültigkeit des NOM ist unter dem Blickwinkel von „pro multis“ zu untersuchen. Das letztere hat Hw. DDr. Hesse nicht näher ausgeführt, ich traue mir aber zu, hier interpretatorisch fortzusetzen. Also: Wenn ein Priester den lateinischen Wortlaut des Kanon verwendet: Gültig. Wenn er die falsche landessprachliche Übersetzung verwendet, jedoch nur dann, wenn er eine gegenläufige Intention hat dahingehend, dass das Hl. Meßopfer nicht für alle, sondern nur für viele aufgeopfert wird. Hat er keine besondere Intention oder stimmt er mit der Falschübersetzung überein: Ungültig. Im Regelfall daher: NOM-Messen ungültig. Es geht beim NOM längst nicht mehr um äußere Formen, der Inhalt ist bis ins Mark getroffen. Im übrigen gilt: Lex orandi – lex credendi. Das Gesetz des Betens bestimmt das Gesetz des Glaubens. Auch diesbezüglich hat Papst Pius XII. Unfug gesprochen, indem er diesen Grundsatz umgedreht hat. Nochmals Hw. Hesse zitiert: Wenn Papst Pius XII Recht gehat hätte, das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens bestimmen würde, wäre der NOM gerechtfertigt. Ist er aber nicht. Dixi. [mehr…]
Donnerstag, 27. Januar 2005 13:00
Stimme aus dem Tradiland: Noch ein paar Klarstellungen zur Tradition
Ich habe die Kassette des hier besprochenen Vortrages gehört und kann darauf hinweisen, dass Hw. DDr. Gregor Hesse auch zum Konzil von Trient und zur Bulle Quo Primum etwas gesagt hat. Das Konzil von Trient enthält – so sinngemäß die Ausführungen Hesses – eine Bestimmung, wonach welcher Hirte auch immer – also auch der Papst – Neuerungen oder Abänderungen eines Sakraments durchführen würde, außerhalb der Kirche stehe. Übersetzt wird es regelmäßig falsch mit „irgendein Hirte“ und dazu – völlig falsch – interpretiert, dass der Papst nicht damit gemeint sei, weil dieser die Sakramente, insb. die Liturgie, abändern könne. Zu Quo Primum führte Hw. Hesse aus, dass sich alle nachfolgenden Päpste so stark daran gebunden gefühlt haben, dass bei allen folgenden Neuauflagen des römischen Meßbuches Quo Primum abgedruckt wurde und Päpste wie Clemens VIII. und Urban der VIII (hoffe, die Namen stimmen auch) sich in ihren eigenen, ebenfalls am Beginn des Meßbuches abgedruckten Dekreten dafür entschuldigt haben, warum sie dennoch etwas zu ändern gefunden hätten, wobei es sich aber nur um Hinzufügungen, nicht um Abänderungen oder Weglassungen gehandelt habe. Sogar Papst Johannes XXIII. handhabte dies beim Meßbuch von 1962 (Abdruck von Quo Primum, Begründung für die Abweichung) noch so. Nicht so aber Papst Pius XII., der in einer Enzyklika (Name fällt mir jetzt nicht ein) sogar – wahrheitswidrig – ausgeführt hat, dass die Päpste nie Bedenken getragen hätten, die Liturgie zu ändern, dies entgegen der ganz klaren – völlig conträren – Tradition. Durch die Einführung des Freimaurerritus (kein Zitat v. Hw. Hesse) vulgo Novus Ordo hat Papst Paul VI. nicht nur gegen das Konzil v. Trient (auch dessen Definitionen des Hl. Meßopfers) und Quo Primum, sondern auch gegen den Krönungseid verstoßen. Dieser Krönungseid gilt nach wie vor (ist in den amtlichen Sammlungen auch unter Johannes Paul II. enthalten), obwohl die Krönung seit Papst Johannes Paul I. nicht mehr stattfindet (auch ein schwerer Verstoß gegen die Tradition). Noch zum unsinnigen Gefasel unterhalb über „statische Tradition“ udgl.: Es gibt absolute, ewig gleiche, unabänderliche Wahrheiten, die sich besonders im außerordentlichen Lehramt der Kirche (Dogmen, dogmatische, wahrhaft ökumenische Konzilien, also ohne V2) manifestieren. Unser nicaenisches Glaubensbekenntnis ist seit 325 unabänderlich, die christologischen Dogmen von Chalkedon seit 453. Allen Dogmen ist gemeinsam, dass sie immer schon in der göttlichen Offenbarung enthalten waren, aber erst aus bestimmten Anlässen (nämlich wenn best. Inhalte der Offenbarung bestritten oder falsch ausgelegt werden) dogmatisiert wurden. [mehr…]
Freitag, 21. Januar 2005 13:05
Stimme aus dem Tradiland: Auch in 10.000 Jahren
wird sich nichts daran ändern, dass die katholische Kirche die prakt. Homosexualität als schwere Sünde bezeichnet!. Homosexuelle können sich auch bekehren und das ewige Leben erreichen – unter der Voraussetzung, dass sie das Unrecht ihres Tuns einsehen, es bereuen, keine weiteren perversen Beziehungen eingehen und mit allen Kräften daran arbeiten, dass sie nicht rückfällig werden. Eine Diskriminierung von Homosexuellen kann nur darin liegen, dass sie über das Unrecht/die schweren Sünden ihres Tuns nicht aufgeklärt werden und so der Gefahr ausgesetzt werden, das ewige Leben zu verlieren! [mehr…]
Freitag, 21. Januar 2005 12:53
Stimme aus dem Tradiland: Ergänzung zum Perl-Index
Nach der von mir an sich nicht empfohlenen Webseite http://www.unverdorben.org/…tung/perl_index.html wird der Perl-Index mit 4-6 für das Kondom angegeben (nach anderen Angaben auf www.verhuetung.de sogar mit 3-14!), bei der Pille wird unter 1 angegeben (bei www.verhuetung.de von 0,3 – 3). Nicht einmal die Sterilisation führt zu einer 100%igen Verhütung, der Perl-Index wird sowohl bei Sterilisation des Mannes als auch der Frau mit 0,1-0,3 angegeben (www.verhuetung.de) und zusätzlich darauf hingewiesen, dass es bei jungen Frauen nach der Sterilisation 18,5 Schwangerschaften bei 1000 sterilisierten Frauen gibt, das entspricht einem Perl-Index von 1,8! Leider wird die symptothermale Methode nur als mittelmäßige Methode bezeichnet (3-6 bei http://www.unverdorben.org/…ung/perl_index.html; 2 bei www.verhuetung.de), dort kann man aber eine fast 100%ige Wirkung erzielen, wenn der Verkehr auf die Tage am Ende des weiblichen Monatszyklus beschränkt wird (ab dem 4. nach dem Höhepunkt). [mehr…]
Freitag, 21. Januar 2005 12:34
Stimme aus dem Tradiland: FioreGraz sollte sich besser informieren:
Der Perl-Index bestimmt sich nach fehlerfreier Anwendung!! Bei Jugendlichen mit den von Ihnen z.Teil erwähnten Anwendungsfehlern liegt der Perl-Index der Kondomanwendung bei 15 und darüber! Es gibt keine 100%ige Verhütung außer bei Enthaltsamkeit! Ebensowenig bewirkt die Pille eine hundertprozentige Verhütung – solche Verhütungsmittel gibt es nicht. Darum kann man ja sagen, dass die Verhütungsmittel der Vorposten für die Abtreibung sind! Hingegen sind die Nebenwirkungen der Pille katastrophal. Durch deren Thrombose-fördernde Wirkung kommt es schon bei 16jährigen zu Gehirnschlag. Eileiterschwangerschaften, Unfruchtbarkeit bei späterem Kinderwunsch, Risikoschwangerschaften, etc. alles von der lieben „Pille“. Bitte zuerst erkundigen, bevor ein Dementi meiner Ausführungen für erforderlich erachtet wird! [mehr…]
Freitag, 21. Januar 2005 09:38
Stimme aus dem Tradiland: Kompliment an kreuz.net
Denn die wiedergegebene Fassung ist diejenige aus der AAS, welche mit der ersten veröffentlichten Fassung von Evangelium Vitae nicht übereinstimmt. Die erste Fassung, von der auch die deutschsprachige Übersetzung angefertigt wurde, enthält zumindest einen schwerwiegenden theologischen Fehler, den die mehr oder weniger aufmerksamen Freunde von der Glaubenskongregation wenigstens für die amtliche Sammlung des Heiligen Stuhl abgeändert haben. Ob der Hl. Vater das überhaupt bemerkt hat? [mehr…]
Freitag, 21. Januar 2005 09:28
Stimme aus dem Tradiland: Kardinaler Schwachsinn
Bei AIDS ist auch in der Ehe nur eines verantwortbar: Enthaltsamkeit! Denn die Gefahr einer Ansteckung ist ja auch bei Verwendung von Kondomen durchaus gegeben! Javier Cardinal Lozano Barragan steht auch im Widerspruch zu Cardinal Trujilo, welcher erst unlängst ausgeführt hat, dass der AIDS-Virus 400 mal kleiner ist als das männliche Spermium, weswegen auch bei Verwendung von Kondomen eine Ansteckungsgefahr bestehe. Dies ist insbesondere auch schon deswegen logisch, weil Kondome ja nicht einmal 100%ig verhüten, der Perl-Index liegt ja nicht bei Null, sondern günstigstenfalls bei 1, eher bei 2, was bedeutet, dass bei hundert Frauen, die ein Jahr lang Verkehr mit Kondomen haben, zumindest eine schwanger wird. Und da soll der Gummidreck vor AIDS schützen? So ein verantwortungsloser Schwachsinn! Und so was spricht im Namen der Kurie! Was für eine elendigliche Personalauswahl hat eigentlich der Vatikan und der Papst? Die schlechtesten Köpfe ganz nach oben? Scheinbar ist das so. Denn Javier Cardinal Lozano Barragan ist ja keineswegs das einzige cardinale Ärgernis im Vatikan. Was soll man dann für die nächste Papstwahl erwarten? Offenbar nichts Besseres als derzeit, im Gegenteil… [mehr…]
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