Stimme aus dem Tradiland
Erstellt: 09:21:55 | Freitag, 21. Januar 2005
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1.633 Lesermeinungen
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Freisinger Mohr, Korbiniansbär und Jakobsmuschel
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:55:16 | Dienstag, 26. April 2005
Das Kirchenschiff und die Sirenen
heißt der Leitartikel von Norbert Mayer in der heutigen Presse:
Das Kirchenschiff und die Sirenen www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress…
Lesenswert, höchst interessant die Ausführungen zum philosophischen Hintergrund des neuen Papstes: Existentialismus, sogar Martin Heidegger, und deutlich mehr Augustinus als Thomas v. Aquin. Typisch postsynodal, könnte man sagen (andere würden sagen „postkonziliar“). Das würde erklären, warum schon der seinerzeitige Präfekt der Glaubenskongregation das Widerspruchsprinzip des Hl. Thomas v. Aquin nicht lückenlos angewendet hat.
Weil es einfach unbequem ist und dem Modernismus weniger Spielraum läßt. Augustinus liegt lange genug zurück und hatte sich in einigen heute relevanten Fragen noch nicht festgelegt, sodaß er leichter „postsynodal“ interpretiert werden kann.
Redaktion benachrichtigen Blick in die Eingeweide
#17   Stimme aus dem Tradiland   10:25:01 | Dienstag, 26. April 2005
Pubertäre Interessen?
Zitat von @ Niclaas
Im übrigen ist es eine Qual, ein anonymes und dennoch gepflegtes Forum zum Thema des katholischen Glaubens zu unterhalten. Es ist ein leichtes, den Forums-Zweck mittels eigener pupertärer Interessen zu torpedieren, die anderen Teilnehmer zur Bühne der eigenen Aufmerksamkeits-Bedürfnisse zu machen.
Das ist schon richtig, allerdings besteht ein riesen Unterschied zwischen „pubertären Interessen“ und katholischen Ansichten, die teilweise bei kath.net nicht erwünscht sind, besonders nicht solche von Anhängern der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Man kann beispielsweise Herbert Lindner (er nennt sich im kath.net Forum selbst mit Klarnamen, deswegen kann ich dies hier ebenfalls tun), dem verdienstvollen Herausgeber von „Die Wahrheit“, einem gereiften und gläubigen Katholiken, sicherlich keine „pubertären Interessen“ vorwerfen, ganz im Gegenteil.
Solche Diskussionen, wie sie hier über kath.net und in gleicherweise schon vielfach bei anderen Beiträgen über kreuz.net (bzw. deren Verantwortliche) geführt wurden und werden, wären auf kath.net gar nicht möglich. Wenn man dort leise Kritik an der Diskussionführung wagt, ist man weg (gesperrt, gelöscht). Löschungen habe ich auf kreuz.net nur bei massiven Beschimpfungen erlebt, Sperrungen sind mir nicht bekannt geworden, letzteres wieder im deutlichen Unterschied zu kath.net.
Redaktion benachrichtigen Keine Eiligsprechung + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   14:29:54 | Montag, 25. April 2005
Bischof Egon Kapellari
hat in seiner Diözese eine Sühnemesse (weder im alten noch im neuen Ritus) wegen der Entweihung des Heiligtums von Fatima durch ein Hindugötzenopfer nicht zugelassen, während er keine Probleme hat, dass der amtsenthobene französische Bischof Jaques Gaillot in seiner Diözese auftritt.
Wenn Fatima mit seiner Diözese nichts zu tun hat (so sinngemäß Ex. Kapellari in seinem Ablehnungsschreiben), was hat dann Bischof Gaillot mit der Diözese Graz-Seckau zu tun?
Redaktion benachrichtigen Der neue Papst wurde in 26 Stunden gewählt
#4   Stimme aus dem Tradiland   10:12:08 | Mittwoch, 20. April 2005
Es gibt nur eine heilige katholische und apostolische Kirche!
Richtigerweise dürfen als Teilkirchen nur die Ortskirchen (Diözesen) und die unierten Kirchen bezeichnet werden, sonst gibt es entgegen dem ökumenistischen Sprachgebrauch keine Kirchen!
Redaktion benachrichtigen Frère Roger Schütz über Johannes Paul II.
#8   Stimme aus dem Tradiland   10:09:21 | Mittwoch, 20. April 2005
Die kath. Kirche in Lateinamerika
wurde durch die Propagierung der Religionsfreiheit beschädigt, hinter welcher wiederum der unselige Ökumenismus (u. interreligiöse Wahn) steckt. Siehe die entsprechende V2-Erklärung… Zusätzlich wurde das auch noch durch das Staatsekretariat und die Nuntiaturen umgesetzt. Letztere machten ihren Einfluß geltend, dass überall der Katholizismus als Staatsreligion (wo er noch als solcher in den Verfassungen enthalten war) entfernt wurde.
Damit mußte den protestantischen Sekten die gleichen Rechte eingeräumt werden und haben die von den USA (auch politisch) unterstützten Sekten einfach auch viel Geld. In der falschen Theorie hätte der Katholizismus im Gegenzug in den nicht katholischen Ländern Gleichberechtigung erhalten müssen.
Tatsächlich haben aber die islamischen, hinduistischen, kommunistischen Länder überhaupt keine Religionsfreiheit eingeräumt und die protestantischen nur sehr zögerlich (in Dänemark zählt die kath. Kirche zu den Sekten, so findet man sie auch im Tel.Buch). Zusätzlich hat man noch den Freimaurern mit ihrer angestrebten Welteinheitsreligion in die Hände gespielt.
Es wird sich zeigen, was dem neuen Papst dazu einfällt…
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe würdigen ihren Landsmann
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:03:04 | Mittwoch, 20. April 2005
Die deutschen Bischöfe erfreuen sich also daran,
dass Papst Benedikt XVI. jemand sein wird, der die „Errungenschaften“ von V2 bewahren wird, darunter wohl den NOM und den Ökumenismus. Im übrigen ein scheinheiliges Gesülze von den hwst. Herren aus Deutschland.
Redaktion benachrichtigen Hat Johannes Paul II. seinen Nachfolger vorhergesagt?
#1   Stimme aus dem Tradiland   08:59:44 | Mittwoch, 20. April 2005
Die richtige Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage
lautet: Nein! Papst Johannes Paul II. hat 2002 davon gesprochen, dass sein Nachfolger noch gar nicht Kardinal sei, wobei natürlich von seinem unmittelbaren Nachfolger die Rede war. Es hätte also einer der 2003 ernannten Kardinäle zum Papst gewählt werden müssen oder jemand, der nach wie vor nicht Kardinal ist…
Redaktion benachrichtigen Frère Roger Schütz über Johannes Paul II.
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:56:04 | Dienstag, 19. April 2005
Frère Roger Schütz ist in gewissem Sinne
auch ein Opfer von V2: Denn er wollte zur Hl. Kirche konvertieren, wurde aber von „wohlmeinenden Ökumenisten“ davon abgehalten. Als Ersatz gab es nach dem Hörensagen die persönliche Erlaubnis zum Kommunionempfang, den auch der verstorbene Papst JPII bei ihm praktizierte. Taize ist eine der Institutionen, die viele Jugendliche davon abhält, katholisch zu werden oder gar einen Beitrag dazu leistet, dass sie vom wahren Glauben abfallen.
Herr Schütz hätte aber immer noch die Möglichkeit zur Konversion und wäre das nach wie vor ein Zeichen gegen den Irrweg des Ökumenismus!
Redaktion benachrichtigen Frauenpriesterin vom Donaudampfer erleidet Schiffbruch
#2   Stimme aus dem Tradiland   13:38:58 | Freitag, 15. April 2005
Cardinal Schönborns Wahlkampf
geht weiter. Zitat aus dem Artikel: Der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, erklärte, er wolle nicht, daß eine exkommunizierte Priesterin am Podium einer Kirche einen Auftritt bekomme. Bei anderen Exkommunizierten ist der hwst. Herr Cardinal weniger zimperlich: Bei den Orthodoxen, bei den Protestanten, bei den freimaurerischen Agnostikern etc.
Das eigentliche Problem ist nicht der Auftritt einer „Frauenpriesterin“ (die genauso im Wirtshaus gegenüber auftreten könnte), sondern dass in einer geweihten Kirche derartige Veranstaltungen stattfinden. Warum hat „Wir sind Kirche“ mit ihren abstrusen Vorstellungen überhaupt in kirchlichem Rahmen Auftrittserlaubnis (wahrscheinlich sind von denen auch die meisten exkommuniziert)?
In Erinnerung zu rufen ist die kürzliche Aussage Thomas Plankensteiners von „Wir sind Kirche“. Dieser bezeichnet es als Verstoß gegen das Evangelium, wenn Frauen nicht an der Papstwahl beteiligt sind und spricht davon, dass sich die dafür Schuldigen „beim Jüngsten Gericht verantworten werden müssen“. Abgesehen davon, dass hier wohl das individuelle Gericht über die abgetrennte Seele gemeint ist (falls Plankensteiner dessen Existenz nicht ohnehin bezweifelt), ist bemerkenswert, dass der Kirchenmodernist hier zu einer von ihm doch abgelehnten „Drohbotschaft“ greift…(?)
Redaktion benachrichtigen Zimmerverteilung + …
#3   Stimme aus dem Tradiland   11:40:42 | Freitag, 15. April 2005
Die Stelle aus 1 Tim ist kein Beweis gegen die Enthaltsamkeitsverpflichtung
der Priester. Es ist ganz klar, dass die Ehe, um welche es geht, vor der Priesterweihe geschlossen wurde. Ab der Priesterweihe (genauer, ab der Subdiakonatsweihe) war der Weihekandidat verpflichtet, von seiner Frau getrennt zu leben.
Natürlich war er zu Zeiten seiner – dem Priestertum vorangehenden – Ehezeit berechtigt, Kinder zu zeugen. Diese verschwanden auch nicht durch seine Priesterweihe und war er daher auch weiterhin verpflichtet für sie zu sorgen. Auch dass der Bischof nur Mann einer Frau gewesen sein durfte, bedeutet bei richtiger Interpretation nur, dass ein Weihekandidat, der zuvor – gemeint: legitimer Weise (z.B. bei Tod der Ehegattin) – zweimal verheiratet war, nicht Bischof werden durfte.
Dies deshalb, weil sonst das Indiz gegeben war, dass er zur Enthaltsamkeit nicht die ausreichende Willensstärke besaß. Übrigens darf heute sogar in den orthodoxen Gemeinschaften niemand Bischof werden, der verheiratet ist, weswegen dort meistens Mönche Bischöfe werden. Grundsätzlich gilt, dass Bibelstellen nur im Lichte der Tradition interpretiert werden dürfen.
Redaktion benachrichtigen Zimmerverteilung + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:50:17 | Freitag, 15. April 2005
Die „spontane Glaubensbezeugung“ war wahrscheinlich von Totus Tuus,
den erscheinungsgläubigen und charismatischen Papstkultanhängern veranstaltet. Für die Klarstellungen des P. Gumpel kann man dankbar sein. Meldungen von hunderten Heilungswundern und eine übereilten Seligsprechung des verstorbenen Papstes schaden dem Ruf der Hl. Kirche.
Zitat aus dem Artikel:
Es sei für den neuen Papst möglich, den Zölibat als kirchliches Gesetz abzuschaffen. Das erklärte der Bischof von Texcoco und Generalsekretär der mexikanischen Bischofskonferenz, Mgr. Carlos Aguiar Retes (55)
Das fußt auf der irrigen Ansicht, die priesterliche Enthaltsamkeit (Continencia) zu Ehren des Hl. Meßopfers, die schon apostolischer Hauptpunkt des priesterl. Zölibats war und weiterhin ist (nicht die Ehelosigkeit – diese kam erst im Mittelalter) sei nicht göttlichen Ursprungs. Tatsächlich ist es aber so, denn schon die Jünger bezeugen, dass sie für Christus auf alles (ihr ganzes bisheriges Leben) radiakl verzichtet haben, also auch auf allenfalls vorhandene Ehefrauen.
Dass die Kirche dennoch die Vorgangsweise bei den orthodoxen Gemeinschaften anerkannt hat, ist ein Beispiel für die damalige Uniformiertheit über die Vorgangsweise der Orthodoxen und ein frühes Beispiel für den Schaden des falschen Ökumenismus. Denn die Orthodoxen hatten auf ihrer Räubersynode namens „II. Trullanisches Konzil“ nur mit Textfälschungen der Synode von Karthago (Ende 4. Jh.) die Behauptung aufstellen können, die vollzogene Ehe sei auch für einen geweihten Priester legitim.
Redaktion benachrichtigen Hostie aus einer Papstmesse versteigert
#22   Stimme aus dem Tradiland   09:34:43 | Freitag, 15. April 2005
Die Tradition ist vorrangiger Bestandteil der göttlichen Offenbarung
Vorrangig deswegen, weil es die Tradition (mündliche Überlieferung) vor der Hl. Schrift gegeben hat, dies insbesondere beim Neuen Testament. Das ist leicht bei einer bekannten Begebenheit aus der Apostelgeschichte festzumachen: Bei der Steinigung des Hl. Stephanus saß der Anführer bzw. Anstifter der steinigenden Meute daneben, ihm wurden die Kleider des ermordeten Stephanus zu Füssen gelegt.
Der Name dieses Anführers war Saulus, er hatte sich also noch nicht bekehrt und trug daher noch nicht seinen später bekannteren Namen Apostel Paulus. Der Hl. Paulus hatte also seine für das Neue Testament so wichtigen paulinischen Briefe noch nicht geschrieben. Es gab aber schon eine Hl. Kirche, die nicht nur Blutzeugen aufzuweisen hatte, sondern auch die Feier des Hl. Meßopfers.
Die Zeugen des letzten Abendmahles lebten noch mitten in der christlichen Gemeinde. Christus hatte nach seiner Auferstehung die Jünger 40 Tage lang unterwiesen und gelehrt, kein Wort davon findet sich im Neuen Testament. Diese Unterweisungen sind aber in die Hl. Tradition eingegangen. Zum Unterschied von des Spectators irriger Ansicht wäre also der Beweis für die Legitimität des NOM umgekehrt zu führen – entspricht dieser der Hl. Tradition (nicht: der Hl. Schrift) bzw. der gesamten Offenbarung (aus Schrift und Tradition) oder nicht?
Redaktion benachrichtigen Ein weiteres Wunder + …
#26   Stimme aus dem Tradiland   13:01:24 | Dienstag, 12. April 2005
zum KKK…
… dieser ist nota bene nicht fehlerfrei, schließlich ist er ein Folgeprodukt von V2 und den zugehörigen päpstlichen Theorien von JPII. Kurz nachgesehen findet sich schon dort – wie auch bei V2 – grundgelegt der unselige Ökumenismus und der unsinnige interreligiöse Dialog. Über Juden und Moslems wird so gesprochen, als seien diese nicht der Bekehrung und Mission bedürftig.
Dass auch in anderen Religionen „Wahrheit und Gnade“ sei, ist mindestens irreführend wie überhaupt viele Ausführungen zu diesen Religionen. U.a. finden sich problematische Aussagen in KKK Nr. 819, 833, 836, 841, 854 und 856. Wichtige Dinge werden nicht erklärt oder nicht entsprechend der traditionellen Lehre, so die „Sünde wider den Geist“ oder die „Hauptsünden“. Die Sakramententheologie ist defekt, die Unabänderlichkeit lt. „Quo Primum“ ist fallengelassen.
Die Notwendigkeit von Materie und Form beim Zustandekommen der Sakramente ist nicht erwähnt. Überhaupt wird laufen mehr oder weniger wichtiges oder gar unwichtiges wie gleichwertig nebeneinandergestellt, eine katechetische Auswahl ist nur in negativer Weise getroffen, insoferne wesentliches fehlt. Wie bei allen Post-V2-Dokumenten steht Wahres und Falsches gleichwertig nebeneinander.
Der KKK mag besser sein als manches andere Post-V2-Dokument, zur Kateches ist er nicht geeignet und vieles entspricht auch nicht der Tradition. Vorrangig wird V2 zitiert und die Hl. Schrift, das dogmatische Lehramt und die ökumenischen Konzilien kommen zu kurz.
Redaktion benachrichtigen Die 10 Forderungen des Kardinals + …
#28   Stimme aus dem Tradiland   12:52:20 | Montag, 11. April 2005
@ spectator: Vorschlag
Bitte nachsehen unter „Lesernamen“, dort sind die Äusserungen Paul Mayers dokumentiert. Z.B. einige Äusserungen gegen Homosexualität.
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal: „Johannes Paul II. hat mich geheilt“
#8   Stimme aus dem Tradiland   12:45:29 | Montag, 11. April 2005
@ chato
Kritik an:
(Zitat:)
Papst, kath. Kirche, Katechismus, ja, selbst Jesu Christi Wort unterliegen deren Kritik; unterliegen Privatdeutung und deren selbstgerechten Sprüchen.
ad Papst: Ja, soweit er nicht der verpflichtenden Tradition die Treue hält.
ad kath. Kirche: Ja, so weit es um die ungetreuen Amtsträger der Konzilsgedächntniskirche geht.
ad Katechismus (KKK): Ja, soweit dieser nicht der kath. Lehre entspricht.
ad Jesu Chrisit Wort: Kann nur ein überschießender Irrtum aus chatos Erregung sein. Trifft nicht zu.
Privatdeutung: Falsch, es handelt sich um die Tradition des Corpus Christi Mysticum.
Selbstgerechte Sprüche: Bibl. Zitat: „Wenn ich gefehlt habe, weise es mir nach, falls aber nicht: Warum schlägst Du mich?“
Redaktion benachrichtigen Ein weiteres Wunder + …
#5   Stimme aus dem Tradiland   12:36:33 | Montag, 11. April 2005
Was ein Papst zu sagen und zu tun hat,
ergibt sich nicht aus subjektiven Erwartungshaltungen von Traditionalisten, Halbkonservativen oder sonst wem, sondern aus dem objektiven Lehramt, welches Christus eingesetzt hat und ökumenische Konzilien und päpstliche Dogmen konkretisiert haben.
Dazu zählt das Dogma „extra ecclesia nullus salus“, welches Papst Johannes Paul II. permanent paralysiert hat. Dies in Worten (z.B. Enzykliken), Taten (z.B. Assisi, Korankuß, Tilak-Punkt aufs Hirn des Papstes etc. etc.) und Werken (Einsetzung modernistischer Bischöfe, keine relevante Aufsicht über diese mit Ausnahme des Themas Lebensschutz; keine relevante Aufsicht über die ungläubigen Theologen, die teilweise bis hinauf zum Cardinalsamt belohnt wurden; keine Korrektur falscher „Erscheinungen“, etc.).
Und das ist nur ein Dogma, welches de facto unter dem Pontifikat Johannes Paul II. paralysiert (=zerstört, vernichtet) wurde, es ist aber jenes, welches er quasi wie ein Triebtäter verwurschtet hat. Bloß weil dies Papalisten wie spectator, chato und catholicus (bei allen Unterschieden zwischen diesen) nicht einsehen wollen, heißt das nicht, dass es nicht dennoch richtig ist.
Quod erat demonstrandum: Papalisten sind nicht katholisch, sie gehören einer ideologisch fundierten Gegenreligion (mit katholischen Restbeständen, solche habe aber auch viele bekannte Sekten wie die Zeugen Jehovas, die Mormonen etc.) an, welche apostatisch ist.
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal: „Johannes Paul II. hat mich geheilt“
#6   Stimme aus dem Tradiland   09:20:32 | Montag, 11. April 2005
Die Unvollkommenheit der Apostel
ist auch ein Trost für die Gläubigen. Diese zeigt, dass sogar diese Lieblingsjünger Christi gravierende Fehler machen können (allerdings liegen alle diese Fehler vor Pfingsten, also bevor sich der Hl. Geist auf sie herabgelassen hat), obwohl sie doch Christus persönlich gekannt haben und seine Wunder gesehen haben. Auch zeigt sich darin, dass mit solchen schwachen Menschen die Kirche gebaut werden konnte, die göttliche Gnade und das eigentliche Fundament und Haupt der Kirche: Christus.
Judas Iskariot (seine Seele) ist aber nach seinem Selbstmord verdammt worden, denn „für ihn wäre es besser gewesen, nie geboren worden zu sein“, was nur für Seelen zutrifft, die in die Hölle kommen.
Redaktion benachrichtigen Der österreichische Graf als vatikanischer Kronprinz
#7   Stimme aus dem Tradiland   09:14:42 | Montag, 11. April 2005
KKK
Der Katechismus der katholischen Kirche (mit Cardinal Schönborns Mitwirkung) ist keineswegs mängelfrei. Insbesondere wurde in der Sakramententheologie das Gültigkeitserfordernis von Materie und Form aufgegeben. Eine der Folgen: Die „Wandlung ohne Wandlungsworte“ à la Addai und Mari… Außerdem ist der KKK ein Schwafelbuch, den muß man einmal mit den alten Katechismen von Petrus Canisius, Pius X. oder dem Catechismus Romanus vergleichen. Dort wird auf wesentlich kürzerem Raum die katholische Lehre prägnanter dargestellt als im KKK.
Redaktion benachrichtigen Ein weiteres Wunder + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:08:37 | Montag, 11. April 2005
Ein göttliche Heilung ohne innere Umkehr
gibt es nicht. Ergo kann es sich nicht um ein Wunder in theologischem Sinne handeln…
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#18   Stimme aus dem Tradiland   11:51:57 | Mittwoch, 6. April 2005
Karl der Große ein Heiliger
Aus dem bisher Gesagten ist zu schließen, dass die Heiligsprechung Karls des Großen 1165 gültig war (weil zuständiger Weise vom Erzbischof von Köln durchgeführt) und durch spätere Maßnahmen der Päpste unberührt blieb. Insoweit häufig geschrieben steht, dass Papst Alexander III. diese Heiligsprechung nicht anerkannt habe, so ist dem entgegenzuhalten, dass eine derartige Anerkennung auch nicht erfor-derlich war.
Zu einer Abänderung des Heiligenstatus Karls des Großen hätte es eines „contrarius actus“, also einer formellen Aufhebung der diözesanen Heiligsprechung bedurft. Da es 1165 die Unterscheidung in Selige und Heilige im kirchenrechtlichen Sinne noch gar nicht gab, ist eine spätere Zurückstufung auf den Status eines Seligen nicht zulässig, auch wenn es der zeitgeistig agierenden Konzilsgedächntniskirche sicher gefallen würde.
Karl der Große ist bloß nicht in den Heiligenkalender der Gesamtkirche übernommen worden, was aber kein Makel ist, wie das Beispiel der Hl. Philomena zeigt, welche Papst Johannes der XXIII. (auch nur aus kirchenpoli-tischen Gründen seliggesprochen, in der Sache ungerechtfertigt) daraus entfernt hat.
Am Beispiel Karls des Großen ist gut festzumachen, wie stark die persönliche Frommheit (die bei ihm sicherlich ein Manko war, wobei aber die Endphase seines Lebens allenfalls anders zu beurteilen ist) und für die Hl. Kirche nutzbringende Taten auseinanderfallen können.
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#15   Stimme aus dem Tradiland   10:32:48 | Mittwoch, 6. April 2005
Catholicus: Falsch
Bitte auf www.schaepp.de/heiligsprechung/in.html www.schaepp.de/…ligsprechung/in.html die Geschichte der Selig- und Heiligsprechung nachzulesen. Die erste Heiligsprechung durch den Papst fand erst 993 statt, obwohl es vorher schon jede Menge Kanonisationen gab (auch die Heiligen des Römischen Hochgebets z.B.!). Zwischen 1234 und 1634 gab es eine Aufteilung der Art, dass die Seligsprechung durch die Bischöfe (mit Wirkung für die Ortskirche, die Diözese), die Heiligsprechung (mit Wirkung für die Gesamtkirche) durch den Papst stattfand. Die Alleinzuständigkeit für Seligsprechungen liegt beim Papst also erst seit 1634, die Alleinzuständigkeit für Heiligsprechungen erst seit 1234 vor. Aus den rückwirkenden Aberkennungen zulässig durchgeführter Selig- und Heiligsprechungen geht hervor, dass es sich bei den Selig- und Heiligsprechungen nicht um Akte des unabänderlichen Lehramts handelt. Das ist ganz eindeutig und denknotwendig.
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#9   Stimme aus dem Tradiland   08:09:31 | Mittwoch, 6. April 2005
Hat Catholicus überhaupt gelesen, was
Paul Mayer geschrieben hat? Scheinbar nicht, denn sonst würde er sich nicht derart in Widerspruch zu den Fakten der Kirchengeschichte stellen. Welche Sicherheit hatten den die Gläubigen des Jahres 1634, denen Selige und Heilige abhanden gekommen sind, die 100 Jahre vorher kanonisiert oder beatifiziert wurden oder gar 450 Jahre vorher?
Wie konnte denn Papst Urban der VIII. alle diesen „definitiven Akte“ aufheben, wenn es sich um unabänderliche Akte des Lehramtes gehandelt hat? Wieder ist hier eine papalistische Ideologie zu beklagen, die sich in Widerspruch zur Wirklichkeit stellt…
Redaktion benachrichtigen Am Mittwoch danach
#1   Stimme aus dem Tradiland   08:01:45 | Mittwoch, 6. April 2005
Wahrscheinlich war das auch der erste größere Anlaß,
bei welchem die von den polnischen Bischöfen unter der Führung ihres Primas, Cardinal Glemp, beschlossene Handkommunion zur Anwendung kommen konnte. Ist das das Vermächtnis des Hl. Vaters für Polen?
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#3   Stimme aus dem Tradiland   16:07:30 | Dienstag, 5. April 2005
Persönlich fromm und objektiv heilig sind zweierlei…
…auch dann, wenn die Selig- und Heiligsprechungen zum schlecht geprüften Massenereignis geworden sind. Papst Johannes Paul II. war sicherlich persönlich fromm, sein Einsatz für die ungeborenen Kinder und die Moraltheologie vorbildlich (wenn auch in der Theorie mit z.T. falschem – humanistischem – Ansatz, aber richtigem Ergebnis). Die von ihm zu verantwortende Paralysierung von Lehre und Glauben Christi und der Kirche schließt aber definitiv aus, dass er als Heiliger (abgesehen von einem Verfahren, welches frühestens fünf Jahre nach seinem Tod eingeleitet werden dürfte) angesehen werden könnte.
Redaktion benachrichtigen Eine Nation im Gebet
#1   Stimme aus dem Tradiland   15:33:36 | Dienstag, 5. April 2005
Höchst interessanter Kommentar auf www.derstandard.at
Unter „Kommentar der anderen“ bringt der Standard am 5. März 2005 einen Kommentar von Klaus Bachmann zum Thema Polen vor Kirchenspaltung?
Hier nur die einleitenden Sätze:
In seiner Heimat galt Johannes Paul II. als Reformer. Nun steht das Verhältnis zwischen „seiner“ Amtskirche und fundamental- katholischen Gläubigen auf dem Prüfstand.
Zum ersten Mal tauchte der Begriff „Tod“ im Zusammenhang mit dem Leiden des Papstes in der polnischen Öffentlichkeit am vergangenen Freitag auf. Während westeuropäische Medien schon lange über das Ablebens von Johannes Paul II. spekulierten, mogelten sich selbst ausgesprochen kirchenkritische Medien wie die linksliberale Gazeta Wyborcza bis zuletzt mit Formulierungen wie „Der Papst kämpft um seine Gesundheit“ an der Tatsache vorbei, dass der Papst zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Tode rang.
Debatten über die möglichen Konsequenzen seines Ablebens für die polnische katholische Kirche fanden nicht statt – dass der Papst sterben könnte, galt geradezu als undenkbar. Polens Katholiken und die Amtskirche trifft die neue Lage daher völlig unvorbereitet. (Fortsetzung im angegebenen Artikel)
Redaktion benachrichtigen Die Stationen des letzten Pontifikates
#1   Stimme aus dem Tradiland   15:26:27 | Dienstag, 5. April 2005
Zu den Daten betr. Johannes Paul II.
könnte man vieles anmerken. Vielleicht so viel: Redemptor hominis ist eine der theologisch problematischten Enzykliken, die jemals ein Papst publizieren ließ. Er war nicht der erste Papst, der eine Synode besucht hat, ebenso hat wohl auch der erste und am längsten amtierende Papst, Petrus, Synagogen besucht wie auch die Apostel und der Hl. Paulus. Alle diese haben ja auch den Tempel besucht.
Der Unterschied ist, dass die Urchristen den Juden noch das Evangelium verkündet haben, darunter insb. die Gottessohnschaft Christi und die Heilsnotwendigkeit der Hl. Taufe. Dies zum Unterschied von Johannes Paul II. der sich wohl für fremde Sünden vor der Weltöffentlichkeit entschuldigt hat, nicht aber für die eigenen, wie z.B. die Diskriminierung der Tradition, die mutwillige Exkommunikation von Erzbischof Lefebvre und der von ihm geweihten Weihbischöfe, die Abschaffung altehrwürdiger Rituale und unangemessenes Verhalten in der Liturgie (sowohl sein eigenes wie auch das von ihm geduldete von anderen) vom Tanz der Götzendiener bis zur Lesung durch eine barbusige Lektorin.
Ebensowenig hat Papst Johannes Paul II. den Moslems das Evangelium verkündet, sondern sich auch noch angebiedert. Bei einem Besuch des Sudan hat er ausgerufen „Allah schütze den Sudan“ (Allah ist nicht identisch mit dem dreifaltigen Gott, der Sudan ist wohl einer wenn nicht der schlimmste Christen verfolgende Staat weltweit).
Redaktion benachrichtigen Ein Knopf im Hals
#2   Stimme aus dem Tradiland   12:38:08 | Freitag, 1. April 2005
Fehler
Zitat: Sie eilten zurück zur Stadt und berichteten den Jüngern, daß er ins Leben zurückgebracht worden war und sie in Galiläa sehen sollten. An dem Satz ist falsch, dass Christus „ins Leben zurückgebracht worden war“, da er aus eigener Kraft als Sohn Gottes auferstanden ist.
Redaktion benachrichtigen Letzte Phase des Lebens + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   08:55:22 | Freitag, 1. April 2005
Zeit des Aufatmens?
S. Em. Cardinal Schönborn entwickelt sich immer mehr zum Spezialisten für unpassende Bemerkungen in ernsten Situationen… Was wünscht er dem Hl. Vater? Eine „Zeit des Aufatmens“? D.h. also, er wünscht ihm den Tod. Katholisch wäre es, ihm das ewige Leben zu wünschen und zum Gebet aufzurufen.
Erst gestern wurde gemeldet, dass Cardinal Schönborn im Zusammenhang mit der Gründung Israels von einem „göttlichen Befehl“ sprach. Er hatte auch die Stirn, sich dabei auf Johannes Paul II. zu berufen. So weit hat sich bisher noch kein katholischer Würdenträger (jedenfalls dieses Ranges) vorgewagt. Richtig ist allerdings das Gegenteil lt. den Prophezeiungen Jesu in den Evangelienberichten.
Die Zerstörung des Tempels 70 n. Chr. und die Diaspora der Juden sind die Frucht ihrer Ablehnung der Gottessohnschaft Jesu Christi. Der neue Tempel ist der seines Leibes (in jeder katholischen Kirche sollte es einen Tabernakel mit dem Allerheiligsten geben), der neue und ewige Bund ist die Hl. Kirche, der Corpus Christi Mysticum. Das neue Israel ist die Gemeinschaft der Christgläubigen, das wahre Volk Gottes.
Redaktion benachrichtigen Derselbe oder ein anderer?
#6   Stimme aus dem Tradiland   09:59:19 | Mittwoch, 30. März 2005
Ceterum censeo…
V2 war kein ökumenisches Konzil, da keine Dogmen verkündend. Siehe dazu auch die zitierten Belegstellen, denen wohl anderslautende entgegengehalten werden können. Wer aber – wie V2 – Wahrheit und Irrtum die gleiche Ehre gibt, ist nicht in der Wahrheit, die Christus ist.
Der Islam ist daemonischen Ursprungs, dafür spricht – abgesehen von den wirren, widersprüchlichen Inhalten des Koran – auch die Entstehungsgeschichte mit dem Würgeengel (typisch daemonische Manifestation) namens „Gabriel“, dem sich Mohammed letztlich unterworfen hat. Eine „Erscheinung“, die dem Menschen die Freiheit nimmt, ist niemals von Gott.
Gleiches gilt übrigens – wenn auch ohne überirdische Manifestation – für den Talmud und damit für das darauf – und nicht etwa auf das Alte Testament – gestützte Judentum. Kein Jude und kein Moslem kann als Jude oder Moslem in den Himmel kommen, abgesehen von der nur für Katechumenen geltenden Begierdetaufe ist auf die absolute Heilsnotwendigkeit der Taufe hinzuweisen. Diese kann aber dafür auch von Protestanten, Ungläubigen und Heiden gespendet werden (Form und Materie sowie die Intention müssen aber gegeben sein).
Redaktion benachrichtigen Stumme Ostern + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   13:04:30 | Dienstag, 29. März 2005
Die Juden haben bereits eine „Theologie des Christentums“
und zwar nach wie vor die gleiche wie die der Hohen Priester zur Zeit Jesu, nämlich dass es eine Anmaßung, ja sogar eine Gotteslästerung, von Christus war, sich Sohn Gottes zu nennen. Verschärfend fügt der Talmud hinzu, dass Christus der ehelos gezeugte Sohn eines römischen Besatzungsoldaten ist. Nach jüdischer Auffassung konnte er damit nicht einmal ein Rabbi sein, weswegen sogar letzterer Titel (von höheren wie „Prophet“ und „Messias einmal ganz abgesehen) eine Anmaßung darstellt.
Nach offiziell jüdischer Auffassung kann man Jesus also nur als „Tischlergesellen“ und „Sektenprediger“ bezeichnen, weswegen die „Theologie des Christentums“ bei den Juden auch klargestellt ist: Das Christentum ist nach deren Auffassung eine Irrlehre, die man mit aller Macht bekämpfen muß. So hat dass das Judentum auch bis auf den heutigen Tage gehandhabt.
Angefangen von den Verfolgungen des Altertums, wie z.B. die Steinigung des Stephanus, den Aufständen gegen das katholisch-byzantinische Reich (und die Unterstützung der gegnerischen Perser), der Unterstützung des Islams durch Beratung von „Weisen“ über die Scheinkonversionen im Spätmittelalter, die zur Inquisition geführt haben, die Verbreitung von Magie durch den Kabbalismus, bis zur heutigen Bekämpfung der Hl. Kirche mit der „Waffe der Shoa“. Nicht zu vergessen die Freimaurerei, das Rosenkreuzertums etc., die sich ebenfalls stets jüdischer Unterstützung erfreuen durften…
Redaktion benachrichtigen Wahlkampftheologie?
#17   Stimme aus dem Tradiland   12:45:54 | Dienstag, 29. März 2005
Bekehrung & Konklave-Strategien
sind zweierlei. Da Cardinal Kasper seine Irrlehren öffentlich verkündet hat, ist ein Widerruf auch ebenso unter Bezeichnung der konkreten Irrlehre (bzw. der Werke, Schriften, Äusserungen, in denen diese enthalten ist) zu verlangen, so wie es die Hl. Kirche auch von jeher gehandhabt hat. Ein „stillschweigender Widerruf“, so es überhaupt ein solcher ist und nicht im gleichen Werk etc. auch die falsche Lehre vertreten wird (in der typisch doppelzüngigen Dialektik der modernen Theologie), genügt keineswegs.
Wenn man an die „Wandlung ohne Wandlungsworte“ (Stichwort „Anaphora des Addai und Mari“) erinnert (oder an dessen Äusserungen vor den Anglikanern), die wesentlich auf ökumenistischen Irrlehren des Cardinal Kapser beruht, so gibt es diesbezüglich keineswegs einen Widerruf, weswegen das Wort „Bekehrung“ in Bezug auf diesen Cardinal auch völlig fehl am Platze ist.
Eher ist davon auszugehen, dass die typische „V2- und Post-V2-Strategie“ vorliegt, Wahrheit und Irrtum unkommentiert nebeneinander zu stellen (so als ob sich diese nicht widersprechen würden), sodaß sich in der zeitgenössischen „Theologie“ zuverlässig der Irrtum durchsetzen kann (oder ebenfalls falsche „Synthese-Theorien“)… Ich wundere mich nur, dass Cardinal Kasper es scheinbar für möglich hält, zum Papst gewählt zu werden (?!). Das sagt viel über die Zusammensetzung des derzeitigen Cardinalskollegiums aus…
Redaktion benachrichtigen Nicht geplant + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:26:33 | Dienstag, 29. März 2005
Terri Shiavo ist kein Einzelfall!
In sämtlichen Ländern der EU wird derartiges längst praktiziert. Sterbenskranke Patienten erhalten Morphium, auch wenn sie keine Schmerzen haben. Morphium zerstört die inneren Organe binnen Wochen, der Mensch stirbt. Ist ein Schwerverletzter oder Schwerkranker als Organspender von Interesse, werden die Angehörigen rechtzeitig aus dem Zimmer hinauskomplimentiert – wesentlich ist nach diesem Konzept nicht, dass der Priester zur letzten Ölung kommt, sondern die Ärzteteams zwecks Organentnahme eingeflogen werden.
Leute, die keine Patientenverfügung in Richtung lebenserhaltender Maßnahmen haben, werden in totaler Umkehr der Gesetzeslage (die Ärzten grundsätzlich lebenserhaltende Maßnahmen vorschreibt) keine solchen eingeräumt, worunter – auch das pervers – unter anderem die Nahrungszufuhr verstanden wird. D.h., es wird in solchen Fällen gar keine Magensonde gesetzt!
Krebskranke Patienten im Endstadium erhalten keine Nahrungszufuhr, sondern nur noch Flüssigkeit, wodurch sie binnen Wochen sterben. Für alle diese Umstände habe ich vertrauliche Aussagen von Ärzten. Diese gesetzwidrigen Verbrechen müssen das Licht des Tages scheuen, weswegen die Öffentlichkeit auch darüber nicht unterrichtet wird. Angehörige können ohne vorher erteilte „Vorsorgevollmacht“ keinen rechtzeitigen Gerichtsbeschluß herbeiführen, weil die Gerichte länger brauchen, als in solchen Fällen der Tod eintritt.
Redaktion benachrichtigen Fatima interreligiös: Ein überzeugtes Jein
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:10:30 | Dienstag, 29. März 2005
Cardinal Martins kennt sich weder aus noch
spricht er über die wesentlichen Angelegenheiten. Warum äußert er sich nicht über das Hindugötzenopfer unmittelbar vor der Erscheinungskapelle („Volksaltar“ und Statue Unserer Lieben Frau von Fatima) im Mai 2004, deren Hindu-Teilnehmer im Anschluß daran zu einem Modell des interreligiösen Zentrums geführt wurden, dies im Beisein des Ortsbischofs von Leiria-Fatima?
Warum äußert er sich nicht zu den Aussagen von Erzbischof Fitzgerald, der die interreligiöse Verwendung des geplanten bzw. schon in Bau befindlichen Zentrums zugegeben hat?
Am dümmsten ist seine Äusserung zur „Lieblingstochter“ des „Propheten“ Mohammed, das ist ein typisch halbgebildetes Geschwafel (vielleicht stellt er sich außerdem noch dumm). Jeder, der sich mit Fatima beschäftigt hat, weiß, dass Fatima nicht nach der Tochter von Mohammed, sondern nach einer islamischen Fürstin, die sich zum Katholizismus bekehrte.
Die Ortsbezeichnung ist also keine Bestätigung für den „interreligiösen Dialog“, für welche Entgleisung sich viele Kurienmitarbeiter und manche Päpste nach ihrem Tod verantworten werden müssen, sondern eine Bestätigung des Dogmas „extra ecclesiam nullus salus“ – kein Heil außerhalb der Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia!
Redaktion benachrichtigen Überraschende Erscheinung + …
#4   Stimme aus dem Tradiland   14:00:49 | Donnerstag, 24. März 2005
Doppelter Skandal!
Ich habe mich gerade davon überzeugt, dass die getarnte Allerslösungstheorie der päpstlichen Gründonnerstagsbotschaft auch mit der Version auf der Vatikan-Webseite übereinstimmt:
Dokument www.vatican.va/…oly-thursday_ge.html
(Leider ist es mir nicht gelungen, das als Link auszubilden). Noch schlimmer ist, dass auf der Webseite des Vatikan die päpstliche Enzyklika Ecclesia de Eucharistia nach wie vor mit der falschen Version „für alle“ wiedergegeben wird, obwohl der offizielle Wortlaut in der AAS schon vor vielen Monaten korrigiert wurde.
Das ist das typische Muster: Zuerst erscheint in einem päpstlichen Dokument eine falsche Aussage, die der katholischen Lehrtradition zuwiderläuft. Diese Version wird breit veröffentlicht, in den Diözesanblättern, im Internet auf vielen katholischen Webseiten und in den Medien überhaupt. Hintenrum wird dann verschämt in die AAS eine korrigierte Version gesetzt.
Davon wird die Öffentlichkeit nicht informiert, auch auf der offiziellen Webseite des Vatikan erfolgt keine Korrektur. Damit bleibt die falsche Lehre in der Öffentlichkeit. Die paar traditionellen „Federfuchser“, die das Wort Christi, seine Lehre und die Tradition ernstnehmen, können auf die AAS verwiesen werden.
Im übrigen darf ungeniert die falsche Lehre, die doch sogar auf der Vatikan-Webseite drauf ist, verkündet werden…
Redaktion benachrichtigen Nostalgie
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:50:48 | Donnerstag, 24. März 2005
Bischöflicher Gesetzesbrecher
Bischof Robert Lynch ist nichts anderes als ein Gesetzesbrecher des Kirchenrechts. Einer, der nicht aufbaut, sondern niederreißt. Einer, der nicht die Schafe weidet und hegt, sondern sie den Wölfen ausliefert.
Redaktion benachrichtigen Überraschende Erscheinung + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:48:00 | Donnerstag, 24. März 2005
Päpstlicher Quark (Topfen)?
Zitat: Es ist das Blut, »das für euch und für alle vergossen wird«, wie einige Übersetzungen legitim deutlich machen.
Falsche Übersetzungen des Wortes Christi sind niemals legitim. Es heißt im altgriechischen Original des Evangeliums, durch 2.000jährige Tradition bekräftigt, „für viele“. Auch ein Papst hat seine Finger von der authentischen Überlieferung zu lassen und nicht Allerlösungslehren (-phantasien) Vorschub zu leisten.
Offenkundig wollen die Wühlmäuse im Vatikan noch zu Lebzeiten von Johannes Paul II. „alles klar“ machen und die von ihnen veranstalteten Falschübersetzungen des NOM-Meßbuches lehramtlich bestätigt sehen – und sei es noch auf so geringer Stufe; daraus ein „Superdogma“ zu machen, ist ja auch bei „V2“, bei der Räubersynode von 1962-1965, hervorragend gelungen.
Redaktion benachrichtigen Ein Heiligtum für Freund Judas Iskariot?
#15   Stimme aus dem Tradiland   13:22:01 | Mittwoch, 23. März 2005
Dass Judas Iskariots Seele in die Hölle kam,
ist nicht nur sichere Lehrmeinung, sondern auch die Aussage des Heilandes selbst, welcher über ihn sagte: Für ihn wäre es besser, dass er nie geboren worden wäre. Dies kann theologisch nur für eine Seele gelten, die verloren geht, also zur ewigen Verdammnis verurteilt wird.
Nach der „Logik“ GerdErics wäre Jesus als eine Art Selbstmörder anzusehen, weil er seinen Tod genau vorausgesehen und auch vorausgesagt hat und sich dennoch diesem nicht entzogen hat. Nach der gleichen Logik ist auch das Opfer Christi wie überhaupt das Martyrium ein Nonsens, weil es ja nach Meinung der Ungläubigen kein Leben nach dem Tod gibt und derartige Verhaltensweisen daher sinnlos sind.
Ebenso wäre nach dieser Meinung Gehorsam gegenüber Gott nicht möglich, weil es diesen gar nicht gibt. Scheinbar ist das Grundproblem GerdErics, dass er nicht an das Leben nach dem Tod glaubt bzw. es für ihn nicht nachvollziehbar ist. Damit steht aber sein allfälliger Glaube an Gott auf „wackeligen Beinen“.
Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass Liebe (zum Nächsten, zu Gott) nur durch persönliche Zuwendung möglich ist, welche wiederum die Freiheit voraussetzt, sich anders zu entscheiden. Damit ist diese Freiheit, sich zum Guten oder Bösen zu entscheiden, auch die Voraussetzung, das ewige Leben zu erlangen.
Wesen, die nicht diese Freiheit haben, wären auch bei Vernunftgebrauch nur so wie Tiere, die zwar auf Erden leben, aber nicht in den Himmel kommen können.
Redaktion benachrichtigen Neue Krise + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:51:14 | Mittwoch, 23. März 2005
Ob die seither veröffentlichten Skandale
in der griechisch-orthodoxen Kirche die Antwort der Freimaurer auf diese Verurteilung sind? Der zeitliche Zusammenhang legt dies nahe. Die Mißstände dürften auch schon länger bekannt gewesen sein. Ich weiß schon: Verschwörungstheorien, Kommissar Zufall besitzt für die Zeitgeistdiskutanten auch auf diesem Forum ja eine höhere Wahrscheinlichkeit…
Redaktion benachrichtigen Die kommunistische Partei will neue Bischöfe ernennen
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:46:43 | Mittwoch, 23. März 2005
Und wo bleibt da die Exkommunikation
dieser durch die KPC ernannten Bischöfe? Wie aus dem Artikel ersichtlich, berufen sich diese nicht einmal auf Rechtfertigungsgründe. Dies alles zum Unterschied von Erzbischof Marcel Lefebvre, zu dessen von ihm gegründeter Priesterbruderschaft St. Pius X. der Vatikan auch keine freundschaftlichen Kontakte unterhält.
Offenbar ist es aus römischer Perspektive schlimmer, Traditionalist zu sein, als Günstling oder gar Sympathisant der Kommunisten! Nicht vergessen werden darf, dass Papst Johannes Paul II. für diese spezielle Ungerechtigkeit voll die Verantwortung trägt. Er wird sich dafür verantworten müssen.
Redaktion benachrichtigen Grauen an heiliger Stätte
#40   Stimme aus dem Tradiland   15:58:53 | Montag, 21. März 2005
Interpretation zum Talmud
Es ist völlig unstrittig unter allen Interpreten – egal welcher Richtung – dass mit dem angegebenen Talmud-Zitat auch tatsächlich Jesus Christus gemeint ist. Wie auch völlig unstrittig ist, dass auch der Koran tatsächlich Jesus Christus meint, obwohl dort nicht nur dessen Gottessohnschaft bestritten wird, sondern auch behauptet wird, nicht er, sondern ein anderer – ihm ähnlich schauender – sei gekreuzigt worden, Jesus selbst aber sei hochbetagt gestorben und dann in den Himmel aufgenommen worden.
In beiden Fällen wird die einzigartige Stellung Jesu Christi als Sohn Gottes, sein Hl. Opfer zur Besiegung der Sünde und des Todes und seine Auferstehung aus eigener – göttlicher – Kraft bestritten. Damit ist der eigentlich satanische (antichristliche) Hintergrund dieser Texte klar und die Gemeinsamkeit mit dem ideologischen Modernismus, der zu ähnlichen Ergebnissen kommt.
Bei letzterem wird meist „nur“ die Auferstehung und das Weiterleben in seiner göttlichen Natur bestritten bzw. umgedeutet; Talmud und Koran gehen sozusagen noch eine Stufe weiter, um christl. Interpretationen zu verhindern und bestreiten im einen Falle überhaupt die Hinrichtung – so der Koran – oder geben dieser eine banale kriminologische Deutung – so der Talmud (Hinrichtung wegen Zauberei; auch hier wieder eine Begegnung mit dem Modernismus, der u.a. die Wandlungsworte als „magisch“ bezeichnet).
Redaktion benachrichtigen Ein Flair für Homos und Ketzer und viel Rückendeckung von der Pfarrei
#8   Stimme aus dem Tradiland   15:06:17 | Montag, 21. März 2005
Sodoms Fall aus Gen 19
1
Und die zwei Engel kamen am Abend nach Sodom.
3
Da kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuerte Kuchen; und sie aßen.
4
Aber ehe sie sich legten, umringten die Männer der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden
5
und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Bringe sie heraus zu uns, daß wir sie erkennen!
6
Da ging Lot zu ihnen hinaus und schloß die Tür hinter sich zu.
7
Und sprach: Ach, meine Brüder, tut doch nicht so übel!
9
Sie aber sprachen: Mach, daß du fortkommst! Darnach sprachen sie: Der ist der einzige Fremdling hier und will den Richter spielen! Nun wollen wir dir’s noch ärger machen als ihnen! Und sie drangen hart auf den Mann, auf Lot ein und machten sich daran, die Türe aufzubrechen.
10
Da streckten die Männer ihre Hände hinaus und zogen Lot zu sich hinein und schlossen die Türe zu
11
und schlugen die Männer vor der Haustüre mit Blindheit, beide klein und groß, daß sie müde wurden, die Tür zu suchen.
24
Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra, vom HERRN, vom Himmel herab
25
und kehrte die Städte um und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.
Redaktion benachrichtigen Grauen an heiliger Stätte
#36   Stimme aus dem Tradiland   14:35:01 | Montag, 21. März 2005
Jesus Christus ein Zauberer?
Das Judentum erkennt Jesus, von der Minderheit der messianischen Juden abgesehen, nicht als göttlichen Erlöser und Messias. Jesus, in jüdischen Quellen (Talmud) meist nur „jener Mann“ genannt, betrieb nach diesen Quellen Zauberei, spottete über die Weisen, hatte 5 Jünger und war uneheliches Kind des römischen Soldaten Panthera. Außerdem sei er am Vorabend des Passsa gehängt worden, nachdem sich trotz 40tägiger Suche kein Entlastungszeuge gefunden habe (bSanh43a).
Redaktion benachrichtigen Video-Übertragung + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   15:31:03 | Freitag, 18. März 2005
Interessant,
als Befürworter des Homosexuellenkonkubinats ist man schon ein „romtreuer Konservativer“… Ist das ein Witz oder ernst gemeint?
Redaktion benachrichtigen Sind aller guten Dinge drei?
#9   Stimme aus dem Tradiland   13:13:04 | Freitag, 11. März 2005
Was die kirchenpolitische Aufgabe des Opus Dei?
Eckpfeiler gegen die Tradition zu sein, d.h. die Leute davon abzuhalten, der wirklichen Tradition zu folgen. In Wahrheit war das Opus Dei immer schon angepaßt, unter Franco halt an Franco, seither an Juan Carlos und die Demokratie, sonst halt überall gegenüber der jeweiligen Macht. OD ist ökumentisch, modernistisch und laizistisch und entspricht damit voll und ganz dem Hauptstrom der Konzilsgedächtniskirche.
Die kirchenpolitischen Angriffe gegen OD sind so gesehen nur Spiegelfechtereien. In der Peterskirche in Wien-Innere Stadt gibt es keine lateinische NOM-Messe mehr, nur noch die deutsche (man darf annehmen: Auch die Handkommunion wird gegeben, auch auf den Volksaltar wurde nicht vergessen). Schon vor einigen Jahren hätte mich ein OD-Priester an die „ARGE Schöpfungsverantwortung“ (dies aufgrund meiner Vorbildung) vermittelt, das ökumenistisch-modernistische Selbstdarstellungsforum der Frau Isolde Schönstein, deren prominentester Dauergast in den erlauchten Räumen des erzbischöflichen Palais zu Wien der sogenannte „Bischof“ Herwig Sturm von der Evangelischen Gemeinschaft A.B. ist.
Redaktion benachrichtigen Priester hält sich an den Papst – Kardinal fällt ihm in den Rücken
#3   Stimme aus dem Tradiland   13:01:57 | Freitag, 11. März 2005
Was gibt es sonst noch über Jose Cardinal Policarpo,
Erzbischof von Lissabon zu sagen?
1. Dass er sowohl den Rektor von Fatima, Msgr. Guerra, als auch den Bischof von Leiria-Fatima, bei deren Entweihungen des Heiligtums von Fatima deckt;
2. dass er sich an dem Happening namens „Stadtmission“ beteiligt, für welches vor allem S. Em. Cardinal Christoph Graf Schönborn verantwortlich zeichnet (außerdem waren bzw. sind auch der Cardinal von Paris, Alterzbischof Jean Marie Lustiger, und der Cardinal von Brüssel, Godfrid Daneels) beteiligt. Um Glauben und Lehre geht es da kaum noch, sondern um mediale Präsenz und Selbstdarstellung.
3. Was Cardinal Schönborn sein gotteslästerliches Musical „Ave Eva oder der Fall Maria“ bei der Wallfahrt der Völker im Rahmen des Europäischen Katholikentages in Mariazell im Mai 2004, das ist Cardinal Policarpio die Entweihung des Marienheiligtums von Fatima ebenfalls im Marienmonat Mai 2004.
4. Die erwähnten Cardinäle zählen zu der Sorte von „Brüdern ohne Schurz“, die brav den Auftrag der Loge erfüllen. Auf dass sie mit einem Orden von B’nai B’rith belohnt werden…
Redaktion benachrichtigen Zum Tode von Pater Manfred Adler
#9   Stimme aus dem Tradiland   12:50:33 | Freitag, 11. März 2005
Paradoxe Situation
Natürlich ist es eine paradoxe Situation, dass der Hl. Vater persönlich ein Häretiker sein kann und dennoch Papst mit allen Vollmachten. Dies, solange er nicht versucht, seine persönlichen Häresien (insb. Ökumenismus, Allerlösungstendenzen, Modernismus insb. in Hinblick auf die Liturgie) für die Gläubigen verpflichtend zu machen (im außerordentlichen oder ordentlichen Lehramt).
Im Verlag Anton A. Schmid (Verlagsreihe Pro Fide Catholica) haben früher einige ehrenwerte Autoren publiziert. So ist dort u.a. auch das „Geheimnis von Medjugorje“ von E. Michael Jones erschienen, eines der besten Bücher, in denen kritisch zu Medjugorje Stellung bezogen wird, das erste bedeutendere im deutschen Sprachraum (Original 1989, deutsch 1992).
Was das Engelwerk und deren theol. Hochschule in Anapolis betrifft, so war dies für viele glaubenstreue Priesteramtsanwärter oft der einzige Ausweg, regulär zu einer Priesterweihe zu gelangen, auch die Priesterbruderschaft St. Pius X. war in den 70er und frühen 80er Jahren noch nicht so verbreitet wie heute. Selbstverständlich sind die irrigen „Privatoffenbarungen“ der Frau Bitterlich zu verwerfen, aber der größere Teil des Engelwerks hat sich den einschränkenden Bestimmungen der Glaubenskongregation unterworfen.
Der kleinere Teil unter Persönlichkeiten wie P. Hansjörg Bitterlich und Claus Peter Clausen schied damals aus, wiederum ein kleiner Teil davon gründete den „Engelsbund“, von dem aber wenig zu hören oder zu sehen ist.
Leider ist auch unter den regulären Priestern des Engelwerks eine Neigung zu nicht anerkannten (bzw. sogar als falsch festgestellten) „Privatoffenbarungen“ festzustellen. Diese Neigung scheint „ab ovo“ gegeben, weil eben die Gründung des Werks auf falsche „Privatoffenbarungen“ zurückzuführen ist. Ansonsten sind die Priester des Engelwerks sehr glaubenstreu.
Im übrigen finde ich den Beitrag über P. Manfred Adler höchst interessant!
Redaktion benachrichtigen Worte und Wirklichkeit
#8   Stimme aus dem Tradiland   16:18:25 | Donnerstag, 3. März 2005
@ Thomisticus et Catholicus
Ein Zusammenhang zwischen dem, was ich geschrieben habe und dem, was Sie daraus folgern, besteht nicht. Beantworten Sie mir doch folgende Frage: Inwieferne gehört jemand, der im Stande der schweren Sünde lebt, also z.B. Irrlehren verbreitet, als Priester mit einer Frau zusammenlebt, gleichgeschlechtlich zusammenlebt etc., der Una Sancta Catholica Ecclesia an?
Die Behauptung, V2 sei ein Konzil, ist weder dogmatisiert noch im ordentlichen Lehramt festgelegt, weder die Bestreitung dieser Behauptung noch die Aufstellung der Behauptung führen also per se zu einer Irrlehre, die den Stand der Gnade beseitigt (ich dachte, Catholicus kennt sich besser aus in der Theologie…).
Nicht einmal auf Basis des geltenden Kirchenrechts (CIC 1983) wäre V2 – rückwirkend betrachtet, als Konzil anzusehen. Der CIC kennt die Synode aller Bischöfe (Generalsynode) und das ökumenische Konzil. Letzteres unterscheidet sich von ersterem durch zwei Punkte, wobei nur der erste zwingend ist:
1. die Ausübung des außerordentlichen Lehramtes (bei V2 nicht gegeben); 2. durch die Erlassung von Dekreten (nicht zwingend, weil nach den ausdrückl. CIC-Bestimmungen der Hl. Vater auch einer Syndode das Recht zur Erlassung von Dekreten einräumen kann). Jetzt muß man nur vorne im CIC 1983 nachsehen, was Dekrete eigentlich sind: Diese sind Gesetze, die eine Gruppe von Rechtunterworfenen verpflichten, entweder alle Gläubigen oder eine Gruppe derselben (z.B. die Priester).
Jetzt kann man sich – wenn man will – durch das Konzilskompendium quälen und nach Dekreten suchen und wird dort zwar Dokumente finden, die so heißen, ja sogar Dokumente, die als höherwertig eingestuft sind, nämlich die Konstitutionen (dieser Ausdruck wird im CIC übrigens nur für die Regeln von Orden und Instituten gebraucht). Keines davon verpflichtet aber irgendwelche Rechtsunterworfenen. Soweit einzelne Sätze aus V2 verpflichtend sind, ergibt sich das entweder aus früheren Dogmen oder dem späteren Kirchenrecht, vielleicht noch aus dem ordentlichen Lehramt (kenne ich allerdings kein Beispiel), jedenfalls nicht direkt aus einem V2-Dokument. D.h., dass diese keine Dekrete im Sinne des CIC 1983 sind.
Mangels der geregelten Voraussetzungen war V2 daher kein Konzil. Quod erat demonstrandum. Über diese ganz offen diskutierbare Frage so drüberzufahren wie Catholicus und Thomisticus, ist unseriös.
@ sebastian: Ihr Vergleiche und Anwürfe sind schlicht unverschämt, weswegen es sich nicht lohnt, weiter darauf einzugehen (@ Thomisticus: Ihn dafür zu loben, ist einfach schlechtes Benehmen; vielleicht sollten Sie sich einen Knigge – wenn auch vom einem Freimaurer verfaßt – oder andere geeignete Lektüre zu Gemüte führen).
Redaktion benachrichtigen Polnisch oder französisch?
#3   Stimme aus dem Tradiland   16:36:46 | Dienstag, 1. März 2005
Im übrigen ist die Überschrift
„Polnisch oder Französisch“ durchaus peinlich, anzüglich und überhaupt nicht angebracht…!
Redaktion benachrichtigen Neuer Kardinal Protodiakon + …
#3   Stimme aus dem Tradiland   16:34:48 | Dienstag, 1. März 2005
@ GerdEric
Ich habe dann kein Problem, wenn dieses Programm auf dem Boden der kirchlichen Morallehre stattfindet, also Geschlechtsverkehr nur in der Ehe, sonst Keuschheit. Nur bei derartigen Zielsetzungen wäre die Anwesenheit eines Cardinals der katholischen Kirche bei einem derartigen Anlaß rechtfertigbar. Ein derartiges Programm wäre sicherlich sehr erfolgreich, stattdessen forciert man Kondome für sündhafte Beziehungen aller Art und fördert damit AIDS.
Redaktion benachrichtigen Holocaustvergleich des Papstes als Vorwand für Meßschändung in Paris
#5   Stimme aus dem Tradiland   12:52:10 | Dienstag, 1. März 2005
Den einzelnen Gläubigen die Interpretationsfreiheit
in Lehrfragen einzuräumen, ist genauso intelligent, wie wenn sich ein Staat dafür entscheiden würde, seinen einzelnen Bürgern das freie Interpretationsrecht darüber einzuräumen, welches Gesetz für den jeweiligen Bürger wie gelte. Ergebnis: Anachie bzw. Chaos. Genau das gleiche kommt bei der protestantischen Ablehnung von Tradition und Lehramt heraus.
Da es keinen verbindlichen Interpretationsmaßstab gibt, kann sich jede Sekte auf die Bibel (die Hl. Schrift der Katholiken haben sie ja auch nicht, weil Luther den Schriftenkanon unzulässigerweise neu festgelegt hat) stützen: Von den Sonnentemplern bis zu den Zeugen Jehovas
Redaktion benachrichtigen Neuer Kardinal Protodiakon + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:22:56 | Dienstag, 1. März 2005
Frage:
Was hat der Jüdische Weltkongreß mit AIDS zu tun? Zweite Frage: Was sucht Kuriencardinal Kasper dort – will er den Juden das Evangelium verkünden?
Redaktion benachrichtigen Polnisch oder französisch?
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:17:52 | Dienstag, 1. März 2005
Diese einseitige Darstellung ist
zum Kotzen! Völlig unerwähnt bleibt, dass das Gutachten im genannten Prozeß von der Richterin nicht zugelassen wurde. Unerwähnt bleibt, dass der Grundsatz der freien Beweiswürdigung herrscht.
Zur Erinnerung: Als Elfriede Matysek aussagte, dass in der SPÖ-Burgenland-Vorstandssitzung 1986 vom damaligen Bundeskanzler Dr. Fred Sinowatz, SPÖ, davon gesprochen hatte, dass „rechtzeitig auf Waldheims braune Vergangenheit“ hingewiesen werde, dies mit Blick auf den damals bevorstehenden Bundespräsidentschaftwahlkampf, da blieb Matysek im von Sinowatz angestrengten Verfahren gegen Profil die einzige mit der Bestätigung der bekannten Aussage (sie legte auch eigenhändig verfaßte Mitschriften der Vorstandssitzung vor, die sie aber hätte böswillig falsch verfassen können), die übrigen mehr als 20 anderen Zeugen sagten entweder aus, sie könnten sich nicht erinnern oder sie seien sicher, dass diese Äusserungen nicht gefallen seien.
Die letzteren wurden ebenso wie Sinowatz selbst wegen falscher Beweisaussage vor Gericht strafrechtlich verurteilt. Es kann also die Aussage eines Zeugen glaubwürdiger sein als die von 20 anderen – scheinbar wohlanständigen – teils sogar prominenten Zeugen. Die innere Glaubwürdigkeit der Aussage und die Übereinstimmung mit anderen Beweismitteln ist maßgeblich.
Es sagt also nichts aus, dass Remigius R. als einziger eine bestimmte Aussage tätigt. Damit ist nicht belegbar, er hätte falsch ausgesagt und die anderen aber richtig. Dass sich die Schwulen untereinander decken, ist nichts Besonderes…
Redaktion benachrichtigen Addai und Marburg: Warum der Wortlaut der Einsetzungsworte so wichtig ist
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:08:44 | Freitag, 25. Februar 2005
Besonders gute Argumente sind das nicht,
denn Luther war ja selbst ganz radikal gegen die kath. Hl. Messe und ihren Opfercharakter. Sinngemäß bezeichnete er sie als „Teufelszeug“, wie er ja auch das Papsttum als vom „Teufel gestiftet“ bezeichnete.
Redaktion benachrichtigen Erfolgreich operiert + …
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:04:01 | Freitag, 25. Februar 2005
Damit vertreten die Orthodoxen
selbst eine häretische „Sakramententheologie“. Denn die Häretikertaufe („Ketzertaufe“), ja sogar die Taufe durch Nichtchristen wurde schon durch die alten Kirchenväter (auch die östlichen) anerkannt. Es müssen nur Materie (Wasser übergießen oder im Wasser untertauchen) und Form (trinitarische Taufformel) sowie die Intention, die Taufe spenden zu wollen, vorhanden sein.
In der kath. Kirche gab (und gibt) es nur die bedingungsweise Wiedertaufe, wenn Zweifel an der Gültigkeit der ersten bestanden; niemals gab es eine generelle Wiedertaufe bei der Konversion!
Redaktion benachrichtigen 2:0 für Paul Spiegel
#3   Stimme aus dem Tradiland   13:22:16 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Warum die weltweite Abtreibung schlimmer ist
als die Shoa:
1. weil Sie viel mehr Opfer fordert: Pro Jahr 65 Millionen Abtreibungen weltweit – Shoa: 6 Millionen Opfer insgesamt;
2. die Opfer der Abtreibung sterben immer unschuldig und ungetauft, bei der Shoa gilt das nur für die ermordeten Kinder; die Erwachsenen konnten geistliche Vorsorge leisten und haben dies zum Teil auch getan (z.b. die hl. Theresia Benedicta a Croce vulgo Edith Stein); unschuldige ungetaufte Kinder kommen nicht in den Himmel, sondern in den Limbus Puerorum;
3. die Abtreibung setzt sich weltweit schon mehr als 30 Jahre fort, ein Ende ist nicht absehbar;
4. bei der Abtreibung gibt es viel mehr Mitschuldige: den Vater des ungeborenen Kindes, ihre Eltern, seine Eltern, der Arzt, die Krankenschwester, der Sozialarbeiter, die politisch Verantwortlichen, die Klinkbetreiber, die Geldgeber etc; wenn man sieben Mitschuldige pro Abtreibung rechnet, kommt man auf 455 Millionen Mitschuldige pro Jahr; die NSDAP hatte fünf Millionen Mitglieder, die man nicht alle als mitschuldig bezeichnen kann, es gab auch Mitschuldige, die nicht Parteimitglied waren – insgesamt aber wesentlich (um Dimensionen) weniger Mitschuldige als bei der Abtreibung;
5. Während die Shoa das Licht des Tages scheuen mußte und mit „Führererlässen“ (auf Verfassungsebene!), Protokollen (Wannseekonferenz) udgl. geregelt wurde, wird die Abtreibung immer mehr zum Rechtsanspruch, der auf Basis des EU-Rechts und der Menschenrechte eingefordert werden kann;
6. Während der Verbrechenscharakter der Shoa unstrittig ist, wird der Verbrechenscharakter der Abtreibung vehement bestritten; Mädchen werden hinter dem Rücken ihrer Eltern zur Abtreibung angestiftet (dies auf Basis der gewissenlosen Verhütungs-Sexualerziehung).
Redaktion benachrichtigen Monsignore Luigi Giussani ist tot
#10   Stimme aus dem Tradiland   13:16:33 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Der entscheidende Mangel bei C&L
Ich bin eben von diesen Menschen faszieniert, und möchte jetzt unterscheiden können, was Gutes und was Schlechtes in Ihnen ist.
Ich war in Österreich bei C&L. Es gab damals nur eine sehr kleine Gruppe in Wien, die ständig in ihrem Bestand gefährdet war, weil immer wieder welche weggezogen, ausgeschieden sind etc. Damaliger Höchststand würde ich schätzen: 5- 6 Leute. Die Gruppierung ist jetzt sicher anders, weil später – nach meiner Zeit – eine Reihe von C&L Mitgliedern zum Studieren nach Wien gekommen ist.
Was ist der grundsätzliche Mangel von C&L? Dass es voll und ganz Bestandteil der Konzilsgedächtniskirche ist, das heißt V2 und NOM in allen Facetten. Dann ist es ziemlich subjektivistisch: Wie fühlst Du Dich dabei? Was fällt Dir zu der Stelle ein, die Du von Don Giussani gerade gehört hast? Hoffentlich fällt jemandem etwas ein, denn sonst kommt peinliches Schweigen.
Die subjektivistischen Stellungnahmen führen dann allenfalls weiter zu theologischen Fragen, zu deren Lösung praktisch immer den Leitern der Gruppen das nötige Rüstzeug fehlt. Vielleicht ist bei bestimmten Anlässen ein Priester dabei, dann ist es besser, aber doch immer in den Grenzen von V2, Novus Ordo etc. In den häufigen Fällen, in denen C&L Leiter mit Fragen überfordert sind, versuchen Sie meist zum Giussani-Text zurückzukehren, der häufig furchtbar langweilig ist. Allenfalls ist dann auch Ende der Debatte.
Was man in solcher Runde wirklich machen sollte, nämlich Katechismusunterricht, Lesung von Heiligenvitae, Bibeltexte der nächsten Sonntagsmesse vorweg zu studieren, Rosenkranzgebet, fehlt völlig, auch bei mehrtägigen Treffen, die wahrscheinlich eine Art Jugendlager sein sollen, jedenfalls keine Exerzitien sind. Die einzigen Gebete, an die ich mich erinnern kann, sind der Engel des Herren und das Tischgebet (immerhin).
Letzlich führt das alles nicht zum prächtigen Schatz der katholischen Tradition, zur wahren Katholizität der Hl. Kirche. Immer nur Giussani, Giussani, Giussani, bis zum „Abwinken“, man kann auch sagen: Bis zum „Erbrechen“. Dazu noch: Was fällt Dir dazu ein (nichts besonderes natürlich, weil es an der Vorbildung fehlt, aber es kommen Fragen auf, die nicht beantwortet werden können, vielleicht manchmal sogar: sollen)?
Dass auch zwischen Gruppierungen wie C&L und der Welt noch ein ausreichender Unterschied ist, um den Unterschied als angenehm zu empfinden, ist klar. Meine Gattin ist durch die moraltheologischen Stellungnahmen des Hl. Vaters zum Katholizismus gekommen und hat vor ihrer Konversion die V2-Texte, die ihr gegeben wurden, als besonders katholisch empfunden. Allerdings konnte sie das besondere der Hl. Messe im NOM nicht nachvollziehen. Erst, als sie die alte Messe kennenlernte, verstand sie den besonderen Charakter (Opfer usw.) der Hl. Messe. Die Hl. Messe im NOM empfand sie, die seinerzeit sogar evangelikal gewesen, als ziemlich protestantisch…
Redaktion benachrichtigen Eine kleine US-Diözese mit 75 Prozent Meßbesuch
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:47:04 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Wahrscheinlich sind die katholischen Schulen von Wichita
noch wirklich katholisch geführt… Nicht so wie bei uns, wo der Begriff katholisch nur noch zur Tarnung und Täuschung der katholischen Eltern verwendet wird. Sonst würde das katholisch Schulwesen so wie bei uns einen beispiellosen Niedergang erleben (Sexualerziehung, Evolution, Zeitgeistgeschichte, keine Katechese, die diesen Namen verdient usw.).
Redaktion benachrichtigen Monsignore Luigi Giussani ist tot
#7   Stimme aus dem Tradiland   09:41:25 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Frodos Nachricht an mich
lautete: das mit der hand war nicht zwang, sondern empfehlung, damit die kommunionverteilung nicht zu lange dauert. ich glaubte, dass die heiligenverehrung etwas katholisches war…
Auch die Empfehlung zur Handkommunion ist dumm genug. Heiligenverehrung ist durchaus etwas Katholisches, allerdings nicht zu Lebzeiten.
Warum der Erfolg von C&L: Einfach eine Art gruppendynamischer Effekt. Man trifft sich, es wird gekocht und getratscht, dann gibt es den Angelus, dann die „Schriftlesung“ aus Giussani, darüber „Diskussion“ (der Halbgebildeten), schließlich Ausklang bei Wein, Bier, Keksen etc.
Der Leiter meiner Gruppe war z.B. Student in Oxford und katholischer Sohn von Einwanderern nach Großbritannien. Wenn man in Oxford nicht zur typisch britischen Oberschicht (Adel, etc.) gehört, hat man auch keinen Zugang zu den entsprechenden Clubs und Logen und ist entsprechend isoliert. Nur C&L hat ihn freundlich aufgenommen und bildete in seinen Oxfordjahren seine Heimat und auch seither. Er spricht bis heute in großer Dankbarkeit von seiner Geborgenheit bei C&L in dieser Zeit.
Ähnlich ist das System auch bei den Hochschulen und Universitäten in anderen Ländern, besonders natürlich in Italien, aber auch in Polen usw. Bei der heutigen Individualisierung auf den Hochschulen ist C&L eine willkommene Möglichkeit, Kontakt zu finden. Wir hatten auch einen Japaner, der weder ausreichend Deutsch sprach noch Christ war, aber eben in der Gruppe.
Neue Gruppen beginnen, indem C&L junge Leute zum Studieren ins Ausland schickt – z.B. nach Bratislava/Preßburg – und dort Kontakte aufbauen läßt (das Studieren ist selbst nicht so wichtig). Besonders in den ehemaligen Ostblockstaaten war es höchst attraktiv, billig und von C&L unterstützt nach Italien und anderswo hinzukommen. C&L fördert es, wenn ausländische Studenten nach Italien kommen, dort Italienisch lernen und selbst später beim Aufbau von Gruppen in ihrer Heimat helfen.
Da der Akademikeranteil entsprechend hoch ist, ist ein gewisser Einfluß nicht von der Hand zu weisen, auch wenn keine politischen Aktivitäten vorgenommen werden. Ich würde niemanden dorthin schicken, weil es Schmalspurkost gegenüber dem wirkliche katholischen Glauben darstellt.
Redaktion benachrichtigen Monsignore Luigi Giussani ist tot
#2   Stimme aus dem Tradiland   15:52:50 | Dienstag, 22. Februar 2005
Erinnerungen an C&L
Die Informationen des Artikels (@ Frodo) erfordern keine besonderen Kenntnisse über Communione e Liberazione. Es ist klar, dass C&L zu den Stützen des halbkonservativen Establishments gehören, für welches der Hl. Vater persönlich, Cardinal Ratzinger und die Cardinäle des Opus Dei stehen (z.B. Cardinal Trujilo).
Für die Tradition haben sie nichts übrig. Ich erinnere mich an eine Messe im Novus Ordo, bei welcher zwei Vertreter von C&L links und rechts von der Kommunionausgabe standen und die Hände so vor sich hielten, dass man sehen konnte, dass man die Handkommunion nehmen sollte. C&L-Leute nehmen fast ausschließlich die Handkommunion, sie wünschen sie auch dort, wo sie nicht üblich ist, z.B. früher in den Ländern des früheren Ostblocks gleich nach der Wende.
Bei den wöchentlichen regelmäßigen Treffen der Ortsgruppen wird ausschließlich aus den Schriften von Don Giussani gelesen. Es wäre zwar maßlos übertrieben und beleidigend, deswegen von „sektenartigem Verhalten“ zu sprechen, doch merkwürdig ist dies zweifellos und vor allem nicht wirklich katholisch, da die Schriften Don Giussanis nicht auf besondere Weise durch die Hl. Kirche hervorgehoben sind.
Als ich den Leiter meiner Gruppe einmal fragte, warum nicht wenigstens auch die Schriften von Kirchenvätern und Heiligen der Kirche gelesen würden, antwortete mir dieser „Das ist halt einfach so“ (dass nur die Schriften Don Giusannis gelesen werden). Auch finde ich die überschießende Verehrung zu Lebzeiten, die Don Giussani entgegengebracht wurde, nicht angebracht. Das unterscheidet sich nach meiner Beobachtung um Dimensionen von der Verehrung, die z.B. die Priesterbruderschaft St. Pius X. ihrem Gründer, Erzbischof Marcel Lefebvre entgegenbringt.
Es ist auch unzulässig, C&L unbesehen als „rechtsstehend“ oder auch nur „eher rechtsstehend“ einzustufen, sie sind durch die bei ihnen noch gegebene Katholizität nicht so einfach durch die Linken manipulierbar. Natürlich sind sie mehr und entschiedener als der typische CDU/CSU/ÖVPetc. – Vertreter z.B. gegen Abtreibung, Ehescheidung, Pornographie usw., das sind aber bei ihnen Glaubensfragen. Politisches Engagement ist mir zu meiner Zeit bei C&L nicht aufgefallen.
Redaktion benachrichtigen Der deutsche Außenminister solle sich beim Papst entschuldigen
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:38:02 | Dienstag, 22. Februar 2005
Warum die weltweite Abtreibung schlimmer ist
als die Shoa:
1. weil Sie viel mehr Opfer fordert: Pro Jahr 65 Millionen Abtreibungen weltweit – Shoa: 6 Millionen Opfer insgesamt;
2. die Opfer der Abtreibung sterben immer unschuldig und ungetauft, bei der Shoa gilt das nur für die ermordeten Kinder; die Erwachsenen konnten geistliche Vorsorge leisten und haben dies zum Teil auch getan (z.b. die hl. Theresia Benedicta a Croce vulgo Edith Stein); unschuldige ungetaufte Kinder kommen nicht in den Himmel, sondern in den Limbus Puerorum;
3. die Abtreibung setzt sich weltweit schon mehr als 30 Jahre fort, ein Ende ist nicht absehbar;
4. bei der Abtreibung gibt es viel mehr Mitschuldige: den Vater des ungeborenen Kindes, ihre Eltern, seine Eltern, der Arzt, die Krankenschwester, der Sozialarbeiter, die politisch Verantwortlichen, die Klinkbetreiber, die Geldgeber etc; wenn man sieben Mitschuldige pro Abtreibung rechnet, kommt man auf 455 Millionen Mitschuldige pro Jahr; die NSDAP hatte fünf Millionen Mitglieder, die man nicht alle als mitschuldig bezeichnen kann, es gab auch Mitschuldige, die nicht Parteimitglied waren – insgesamt aber wesentlich (um Dimensionen) weniger Mitschuldige als bei der Abtreibung;
5. Während die Shoa das Licht des Tages scheuen mußte und mit „Führererlässen“ (auf Verfassungsebene!), Protokollen (Wannseekonferenz) udgl. geregelt wurde, wird die Abtreibung immer mehr zum Rechtsanspruch, der auf Basis des EU-Rechts und der Menschenrechte eingefordert werden kann;
6. Während der Verbrechenscharakter der Shoa unstrittig ist, wird der Verbrechenscharakter der Abtreibung vehement bestritten; Mädchen werden hinter dem Rücken ihrer Eltern zur Abtreibung angestiftet (dies auf Basis der gewissenlosen Verhütungs-Sexualerziehung).
Redaktion benachrichtigen Wen wird Paul Spiegel als Nächsten verurteilen?
#11   Stimme aus dem Tradiland   09:25:01 | Dienstag, 22. Februar 2005
@ GerdEric: Wenn schon „political correkt“,
dann auch „Shoa“ statt „Holocaust“. Nicht einmal im Rahmen des Zeitgeistes sind Sie „up to date“…
Redaktion benachrichtigen Alte Messe wider Willen: Der letzte Brief eines Ostdeutschen an seinen westdeutschen Pfarrer
#11   Stimme aus dem Tradiland   14:19:56 | Freitag, 18. Februar 2005
Kirchensteuer
@ Athanasius: Wenn jemand aus Gewissensgründen „aus der Kirche“ (in Wahrheit aus der Gemeinschaft der Kirchenbeitragszahler, die Körperschaft öffentlichen Rechts ist) austritt, um nicht an der Verbreitung von Irrlehren und Gotteslästerungen mitzuwirken, ist er auch nicht schismatisch. Ich kenne sogar persönlich den Fall eines engagierten Katholiken, der aus solchen Gründen „ausgetreten“ ist.
Außerdem kann man gar nicht „aus der Kirche austreten“, weil die Hl. Taufe die Seele des Menschen, damit den ganzen Menschen prägt. Ein Katholik bzw. Christ kann aber der Taufgnade verlustig gehen bzw. den Stand der Gnade verlieren. Das Unwahrscheinlichste ist, dass dieser Zeitpunkt mit dem Zeitpunkt eines „Kirchenaustritts“ zusammenfällt. Typischer Weise ist dieser Zeitpunkt vorher oder hat der „Kirchenaustritt“ gar nichts damit zu tun.
Den Bischöfen, die so tun, als ob die Welt zusammenbricht, wenn jemand aus der Kirche austritt (sich aber andererseits weigern, die Authentizität von kath. Lehre und kath. Glauben sicherzustellen, zu fördern und zu bewahren), sind ja nur besonders scheinheilig: In Wahrheit geht es ihnen ja nur um die Kirchenbeiträge und die administrativen Probleme, wenn weniger Geld da ist.
@ mario: Das ist mir neu, dass P. Lugmayr derzeit in Blindenmarkt unterrichtet. Ich weiß, welche Priester, die nicht zur SJM gehören, dort unterrichten, P. Lugmayr ist nicht dabei. P. Lugmayr hat aber lange in Wigratzbad (Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus) unterrichtet, ich weiß aber nicht, ob er das jetzt noch tut.
Redaktion benachrichtigen Wieviele Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje?
#11   Stimme aus dem Tradiland   14:04:02 | Freitag, 18. Februar 2005
Dick trotz zweimaligem Fasten bei Wasser und Brot
zweimal in der Woche. Für die „Medju-Fans“ ist das sicherlich erklärbar – z.B. guter „Futterverwerter“? Drei der „Seher“ sind eher üppig, nämlich Ivan Dragicevic, Jakov Colo und Ivanka. Von Ivan D. habe ich eine „lustige“ Begebenheit gehört. Ivan war bei einer Familie eingeladen, als die regelmäßige Zeit der „Erscheinung“ nahte.
Ivan rauchte vernügt seine Zigarette und war nichts davon zu bemerken, das die Hl. Gottesmutter nahen sollte. Als die Zeit überschritten war, erinnerten ihn die Gastgeber, was denn mit der „Erscheinung“ sei? Ivan bedankte sich für den Hinweis, dämpfte die Zigarette aus, ging hinaus und kehrte nach fünf Minuten wieder. „Die Gospa war da und läßt euch herzlich grüssen.“ Sodann zündete er sich wieder eine Zigarette an. Alltagsbetrieb eben…
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#7   Stimme aus dem Tradiland   11:26:05 | Freitag, 18. Februar 2005
@ Niclaas
Die Anzahl der einzelnen Erscheinungen ist ein klassisches Kennzeichen zur Unterscheidung echter von falschen Erscheinungen. Denn Gott pflegt sich nicht zu wiederholen noch Wunder ohne zwingende Notwendigkeit zu vermehren. Es ist ein Unterschied zwischen einer echten Privatoffenbarung und einem Orakel.
Was die Anzahl der „Seher“ von Medjugorje betrifft, so ist noch darauf hinzuweisen, dass am ersten „Erscheinungstag“, am 24. Juni 1981, zwei andere „Seher“ waren als am nächsten Tag, nämlich Milka Pavlovic (Schwester der „Seherin“ vom zweiten Tag, Marija; damals 13 Jahre alt) und Ivan Ivankovic (verwandt mit der „Seherin“ Ivanka; damals 20 Jahre alt).
Diese beiden kamen am zweiten Tag, dem 25. Juni 1981 nicht mit. Milka, weil sie im Auftrag ihrer Eltern zu Hause arbeiten mußte, Ivan Ivankovic, weil er das Ganze für eine Kinderei hielt. Statt ihnen kamen Marija Pavlovic und Jakov Colo mit, die somit zu „Sehern“ wurden, dies zum Unterschied von 10 neugierigen Dorfbewohnern, die an diesem zweiten Tag auch dabei waren. Außerdem soll auch – nach einer Quelle – am zweiten Tag Ivan Dragicevic nicht dabei gewesen sein.
Die Gottesmutter hat bei echten Erscheinungen durchaus geduldig gewartet, bis die durch elterliche oder behördliche Verbote oder sonst verhindeten Seher wieder kamen. Ganz klar zeigte sich das in Guadalupe, in Lourdes und in Fatima. Eine „Auswechslung der Seher“ setzt einen Irrtum der – in göttlichem Auftrage handelnden – Gottesmutter über die Person der Seher voraus, eine völlig unhaltbare Konstruktion!
Auch hinsichtlich der Auswahl der „Seher“ und deren Anzahl gibt es ganz klare Hinweise, dass es sich um falsche „Erscheinungen“ in Medjugorje handelt. Außerdem ist auch der Umstand seltsam, dass die „Botschaften“ überall gegeben werden, wo sich die „Seher“ gerade befinden, im Zug oder im Flugzeug genauso wie in Übersee oder Italien.
Auch das ist völlig untypisch für echte Erscheinungen. Zum Unterschied davon hat sich die verstorbene Sr. Lucia jeweils in Klöstern auch Dauer aufgehalten, als sie weitere Botschaften, die inhaltlich vorangekündigt waren, empfing (so z.B in Tuy in Spanien).
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Lobby hat die Kirche infiltriert
#2   Stimme aus dem Tradiland   09:57:54 | Freitag, 18. Februar 2005
@ Yersinia
Bitte nachlesen: Martin Malachi, der letzte Papst. Beschreibt, wie seit der Räubersynode V2 die Priesterseminare homosexuell unterwandert wurden. Es ist ein riesen Unterschied zwischen einem einzelnen perversen Sünder im Priestergewand und einer organisierten Mafia, die Priesteramtskandidaten, die sich nicht auf ihre Geschlechtsorgane greifen lassen, aus den Seminaren mobbt!
Im übrigen sind Ihre antiklerikalen Stereotypen und Reflexe durchwegs langweilig. Das ist ein katholisches Forum: Wenn es Ihnen nicht paßt, suchen Sie sich ein anderes!
Redaktion benachrichtigen Alte Messe wider Willen: Der letzte Brief eines Ostdeutschen an seinen westdeutschen Pfarrer
#7   Stimme aus dem Tradiland   09:51:20 | Freitag, 18. Februar 2005
Richtigstellung zum Wortlaut + Kommentar
Im Original des Briefes des jungenmitteldeutschen Briefschreibers, welches mir vorliegt, bedauert dieser, dass er Pro Sancta Ecclesia e.V. bis dahin nicht kennengelernt hat, wie es sich überhaupt um einen Brief an diese Organisation handelt. Richtig ist aber, dass er seinen Weg zur Priesterbruderschaft St. Pius X. beschreibt, obwohl er bis dahin den alten Ritus gar nicht kannte.
Natürlich gibt es hervorragende Traditionspriester sogar im Diözesanklerus und selbstverständlich auch bei den Ecclesia Dei Gemeinschaften. Diese stehen aber alle unter dem „Fallbeil“ des real herrschenden Modernismus im Vatikan.
Dies gilt besonders für die Priesterbruderschaft St. Petrus, die ihrem Mitglied P. Lugmayr bei seinen Theorien zur „Wandlung“ ohne Wandlungswortte offenkundig freie Hand läßt. Damit werden auch alle rechtgläubigen Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus (zu denen P. Lugmayr nicht mehr zu zählen ist) in diese Irrlehren hineingezogen, die vor allem Cardinal Kasper mit Unterstützung der ökumenistischen „Theologie“ erfunden hat.
Die Servi Jesu et Mariae SJM sind in ihrer Theologie bis dato noch sehr gut, wenn nicht hervorragend, aber sie haben gleich zwei „Pferdefüße“. Der erste ist, dass sie in der „normalen“ Seelsorge den Novus Ordo praktizieren (und sich damit der Gefahr der Irrlehren aussetzen, die vom NOM begünstigt werden), der zweite, das alles vom Generaloberen, dem hochgeschätzten P. Andreas Hönisch SJM, abhängt. Sobald dieser einmal nicht mehr Generaloberer sein wird, wird Rom „tabula rasa spielen“.
Alles diese Gemeinschaften werden von Rom im übrigen nur deshalb geduldet, weil es die Priesterbruderschaft St. Pius X. gibt. Natürlich ist letztere nicht schismatisch, wer solches behauptet, soll einmal nachlesen, was dieser Begriff bedeutet…
Redaktion benachrichtigen Vier Tage Bischofskonferenz
#1   Stimme aus dem Tradiland   09:36:58 | Freitag, 18. Februar 2005
Besser die Hl. Taufe im alten Ritus,
die ist wesentlich feierlicher und aussagekräftiger. Außerdem gibt es dort noch die Exorzismen, die deswegen durchgeführt werden, weil ungetaufte Menschen, eben auch Kleinstkinder, vom Satan oder anderen Daemonen beherrscht werden. Ohne Taufe kein Heil.
Die Taufe nach Novus Ordo ist zwar gültig, wenn Materie (Wasser übergießen oder untertauchen) und Form (trinitarische Taufformel) eingehalten werden, ich bin aber heilfroh, dass nicht nur ich selbst, sondern auch alle meine Kinder nach dem alten Ritus getauft wurden. Da sich noch zusätzlich auf weitere Experimente einzulassen wie die deutsche Bischofskonferenz, ist völlig unverantwortlich!
Redaktion benachrichtigen Wieviele Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje?
#5   Stimme aus dem Tradiland   09:27:33 | Freitag, 18. Februar 2005
Hinweise zum Text
Der vollständige Text des Vortrages von Bischof Peric vom 17. Februar 2004 findet sich unter ambrosius.patched.de/Ambrosius_f_1.htm. Dort geht man auf Logbuch 2 (Zeitraum 1. August 2004 bis 30. September 2004), sucht die fortlaufende Eintragung vom 11. September 2004 und drückt dort auf den Link „angebliche Marienerscheinungen von Medjugorje“.
Redaktion benachrichtigen Einladung an die Angestellten + …
#2   Stimme aus dem Tradiland   15:30:02 | Mittwoch, 16. Februar 2005
Offenbar ist die „gerechte Bibelübersetzung“
noch schlimmer als die ohnedies schon schwache
Einheit z übersetzung…
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#19   Stimme aus dem Tradiland   09:19:45 | Mittwoch, 16. Februar 2005
Christus selbst hat enthaltsam gelebt
und dennoch das als Natursakrament seit Adam und Eva bestehende Ehesakrament umfassend erneuert und insbesondere die seit Moses erlaubte Scheidung verboten. Ebenso der Hl. Paulus. Ebenso die Hl. Apostel seit ihrer Berufung zum Apostel, auch wenn sie davor verheiratet waren und es weiterhin blieben, aber dann eben enthaltsam lebten.
Wenn enthaltsame Leute nichts zur Heiligkeit des Ehesakraments sagen dürfen, dürfen ehrliche Leute auch nichts zu Lüge und Diebstahl sagen; treue Eheleute nichts zum Ehebruch usw. Das ist typisch antiklerikale Anmache. Sämtliche Priester sind in Familien aufgewachsen und hatten daher genug Anschauungsunterricht über das menschliche Zusammenleben.
Das alles auf den Geschlechtsverkehr einzuengen, bedeutet ein sexualistisch-eingeschränktes Weltbild zu haben. Überdies gibt es heute genug negatives Anschauungsmaterial, wohin eine Gesellschaft kommt, wenn sie das Ehesakrament nicht mehr achtet
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#16   Stimme aus dem Tradiland   16:56:30 | Dienstag, 15. Februar 2005
Die Lehre vom Ehesakrament dauert ewig
hier Auszüge aus dem Katechismus der Katholischen Kirche:
Die Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe
1644 Die Liebe der Gatten erfordert von Natur aus die Einheit und Unauflöslichkeit ihrer personalen Gemeinschaft, die ihr ganzes Leben umfaßt: „sie sind nicht mehr zwei, sondern eins“ (Mt 19,6) [Vgl. Gen 2,24].
Sie sind „berufen, in ihrer Einheit ständig zu wachsen durch die Treue, mit der sie täglich zu ihrem Eheversprechen gegenseitiger Ganzhingabe stehen“ (FC 19). Diese menschliche Gemeinschaft wird durch die im Sakrament der Ehe gegebene Gemeinschaft in Jesus Christus bekräftigt, geläutert und vollendet. Sie vertieft sich durch das gemeinsame Glaubensleben und durch die gemeinsam empfangene Eucharistie.
1645 „Wenn wirklich durch die gegenseitige und bedingungslose Liebe die gleiche personale Würde sowohl der Frau wie des Mannes anerkannt wird, wird auch die vom Herrn bestätigte Einheit der Ehe deutlich“ (GS 49,2). Die Polygamie widerspricht dieser gleichen Würde der Gatten und der ehelichen Liebe, die einzig und ausschließlich ist [Vgl. FC 19] (Vgl. dazu auch 369).
Die Treue in der ehelichen Liebe
(Vgl. dazu auch 2364 – 2365)
1646 Die eheliche Liebe verlangt von Natur aus von den Gatten unverletzliche Treue. Das ergibt sich aus der gegenseitigen Hingabe, in der die beiden Gatten sich einander schenken. Liebe will endgültig sein. Sie kann nicht bloß „bis auf weiteres“ gelten. „Diese innige Vereinigung als gegenseitiges Sichschenken zweier Personen wie auch das Wohl der Kinder verlangen die unbedingte Treue der Gatten und fordern ihre unauflösliche Einheit“ (GS 48,1).
1647 Der tiefste Grund liegt in der Treue Gottes zu seinem Bund und in der Treue Christi zu seiner Kirche. Durch das Sakrament der Ehe werden die Gatten fähig, diese Treue zu leben und sie zu bezeugen. Durch das Sakrament erhält die Unauflöslichkeit der Ehe einen neuen, tieferen Sinn.
1648 Sich lebenslang an einen Menschen binden, kann schwierig, ja unmöglich erscheinen. Umso wichtiger ist es, die frohe Botschaft zu verkünden, daß Gott uns mit einer endgültigen, unwiderruflichen Liebe liebt, daß die Gatten an dieser Liebe teilhaben, daß diese sie trägt und stützt, und daß sie durch ihre Treue Zeugen der treuen Liebe Gottes sein können. Die Gatten, die mit der Hilfe Gottes in oft sehr schwierigen Verhältnissen dieses Zeugnis geben, verdienen den Dank und den Beistand der kirchlichen Gemeinschaft [Vgl. FC 20].
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#14   Stimme aus dem Tradiland   13:35:44 | Dienstag, 15. Februar 2005
Casti Conubii Teil IV
@ GerdEric: Ich hoffe, das ist jetzt genug zur Lehre der Kirche! Fundstelle: www.fatima.ch/Seite30htm
Damit ist schon gegeben, daß die rechtmäßige Autorität zwar das Recht hat, ja daß ihr sogar die Pflicht obliegt, die unehrbaren, vernunft- und naturwidrigen Verhältnisse zu hemmen, zu hindern und zu bestrafen. Da es sich aber um etwas handelt, was unmittelbar aus der Natur folgt, so gilt ebenso sicher die Mahnung, die Unser Vorgänger Leo XIII. seligen Angedenkens offen ausgesprochen hat:[8] „Bei der Wahl des Lebensstandes ist es zweifellos dem freien Belieben der einzelnen anheimgestellt, welchem von beiden sie den Vorzug geben wollen: dem Rat Christi folgend jungfräulich zu leben oder sich durch die Ehe zu binden. Kein menschliches Gesetz vermag das naturhafte und ursprüngliche Recht zur Ehe dem Menschen zu nehmen oder den von Gott im Anfang bestimmten Hauptzweck der Ehe zu beschränken: ‘Wachset und mehret euch’[9].“
So wird also die heilige Gemeinschaft der wahren Ehe gleichzeitig durch Gottes und des Menschen Willen begründet: Aus Gott ist die Einsetzung der Ehe, aus ihm sind ihre Zwecke, ihre Gesetze, ihre Segensgüter. Von den Menschen aber stammt mit Gottes Hilfe und Gnade durch edelmütige Hingabe des eigenen Ich an den andern für die ganze Lebensdauer die einzelne Ehe mit den von Gott gesetzten Pflichten und dem von ihm verheißenen Segen.
I. Die wesentlichen Güter der Ehe
1. Die drei Güter der Ehe nach Augustinus
Wenn Wir nun, Ehrwürdige Brüder, Uns anschicken, die Segensgüter, die Gott in die wahre Ehe hineingelegt hat, darzulegen, so kommen Uns die Worte des gefeierten Kirchenlehrers in den Sinn, dessen fünfzehnhundertjährigen Todestag Wir noch vor kurzem durch Unser Rundschreiben „Ad salutem“[10] festlich begangen haben: „Das alles“, so sagt Augustinus, „sind Güter, um derentwillen die Ehe selbst gut ist: Nachkommenschaft, Treue, Sakrament“.[11] Inwiefern diese drei Worte eine klare und erschöpfende Zusammenfassung der gesamten Lehre über die christliche Ehe bieten, setzt der heilige Kirchenlehrer auseinander, wenn er schreibt: „Die Treue will besagen, daß nicht außerhalb des Ehebundes mit einem anderen oder einer anderen Verkehr gepflegt werde. Die Nachkommenschaft, daß das Kind mit Liebe entgegengenommen, mit herzlicher Güte gepflegt und gottesfürchtig erzogen werde. Das Sakrament endlich, daß die Ehe nicht geschieden werde und der Geschiedene oder die Geschiedene nicht einmal, um Nachkommenschaft zu erhalten, mit einem anderen eine Verbindung eingehe. Das hat als Grundsatz der Ehe zu gelten, durch das die naturgewollte Fruchtbarkeit geadelt und zugleich das verkehrte Begehren in den rechten Schranken gehalten werde.“[12]
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#13   Stimme aus dem Tradiland   13:33:08 | Dienstag, 15. Februar 2005
Casti Conubii Teil III
Wenn nun aber auch die Ehe ihrem Wesen nach von Gott stammt, so hat doch auch der Wille des Menschen, und zwar in hervorragender Weise, seinen Anteil an ihr. Denn die einzelne Ehe entspringt, sofern sie die eheliche Verbindung zwischen diesem Mann und dieser Frau ist, dem freien Jawort der beiden Brautleute. Diese freie Willensentscheidung, durch die jeder Teil das der Ehe eigentümliche Recht gibt und nimmt[5], ist zu einer wahren Eheschließung derart notwendig, daß sie durch keine menschliche Macht ersetzt werden kann.[6] Diese Freiheit hat jedoch nur das eine zum Gegenstand, ob die Eheschließenden wirklich eine Ehe eingehen und ob sie dieselbe mit dieser Person eingehen wollen. Dagegen ist das Wesen der Ehe der menschlichen Freiheit vollständig entzogen, so daß jeder, nachdem er einmal die Ehe eingegangen hat, unter ihren von Gott stammenden Gesetzen und wesentlichen Eigenschaften steht. Denn der Doctor Angelicus sagt da, wo er von der ehelichen Treue und der Nachkommenschaft handelt: „Sie gehen in der Ehe aus dem Ehevertrag hervor, und zwar so, daß, falls in dem Jawort, durch das die Ehe zustande kommt, etwas ihnen Entgegengesetztes Ausdruck fände, überhaupt keine wahre Ehe vorläge.“[7]
Durch die Ehe werden also die Gatten innerlich verbunden und verschmolzen, und zwar eher und inniger als dem Leibe nach, und nicht durch vorübergehende Sinneserregung oder bloße Gemütsbewegung, sondern durch überlegten und festen Willensentschluß: und aus dieser Verschmelzung der Seelen erwächst, so hat es Gott bestimmt, das heilige und unverletzliche Eheband.
Das ist die unvergleichliche Eigenart des Ehevertrages. Sie unterscheidet ihn himmelweit von den Verbindungen der vernunftlosen Lebewesen, die nur aus blindem Naturtrieb erfolgen und in denen sich nichts von Verstand oder überlegtem Wollen findet, wie auch von den haltlosen Verbindungen unter Menschen, die nichts an sich haben von einer wahren und sittengemäßen Vereinigung der Willen und denen jedes Recht auf Familiengemeinschaft abgesprochen werden muß.
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#12   Stimme aus dem Tradiland   13:32:22 | Dienstag, 15. Februar 2005
Casti Conubii Teil II
Inhaltsangabe des Rundschreibens
Wir haben deshalb beschlossen, zu Euch, Ehrwürdige Brüder, und durch Euch zur ganzen Kirche Christi, ja zur gesamten Menschheit vom Wesen und von der Würde der christlichen Ehe, dem aus ihr in die Familie und die ganze menschliche Gesellschaft sich ergießenden Glück und Segen, den diesem gewichtigen Punkt der christlichen Lehre entgegenstehenden Irrtümern, den Verfehlungen wider die christliche Ehegemeinschaft und endlich den entsprechenden hauptsächlichsten Heilmitteln zu reden. Wir treten dabei in die Fußstapfen Unseres Vorgängers Leo XIII. seligen Angedenkens und machen Uns sein vor fünfzig Jahren erlassenes Rundschreiben über die christliche Ehe „Arcanum“[2] durch Unser vorliegendes Rundschreiben zu eigen und, indem Wir einige die heutigen Verhältnisse betreffenden Punkte etwas ausführlicher behandeln, erklären Wir ausdrücklich, daß jenes Schreiben, weit davon entfernt, veraltet zu sein, vielmehr seine volle Kraft und Wirkung beibehält.
Kurze Übersicht über die kirchliche Lehre von der Ehe im Anschluß an das Rundschreiben Leos XIII. „Arcanum“
Um mit dem eben erwähnten Rundschreiben zu beginnen, das sich fast nur damit befaßt, die Einsetzung der Ehe durch Gott, ihre sakramentale Würde und ihre lebenslängliche Dauer sicherzustellen, so muß zunächst als unverrückbare und unantastbare Grundlage gelten: nicht von Menschen ist die Ehe eingesetzt und wiederhergestellt worden, sondern von Gott. Nicht von Menschen, sondern vom Urheber der Natur selbst, von Gott, und vom Wiederhersteller der Natur, Christus dem Herrn, ist sie durch Gesetze gesichert, ist sie gefestigt und erhoben worden. Diese Gesetze können also in keiner Weise dem Gutdünken von Menschen, keiner entgegenstehenden Vereinbarung, auch der Gatten nicht, unterworfen sein. Das ist die Lehre der Hl. Schrift[3], die ständige und allgemeine Tradition der Kirche, die feierliche Entscheidung des Heiligen Konzils von Trient, das mit den Worten der Hl. Schrift selbst verkündet und bekräftigt: das lebenslängliche und unauflösliche Eheband und dessen Einheit und Festigkeit haben Gott zum Urheber.[4]
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#11   Stimme aus dem Tradiland   13:31:06 | Dienstag, 15. Februar 2005
Aus der Enzyklika Casti Conubii Papst Pius XI.
vom 31. Dezember 1930 über die christliche Ehe im Hinblick auf die gegenwärtigen Lebensbedingungen und Bedürfnisse von Familie und Gesellschaft und auf die diesbezüglich bestehenden Irrtümer und Mißbräuche
Lat.: AAS 32 (1930) 539-592; dt.: UvG VII, 45-181
Einleitung: Die Wiederherstellung der Ehe durch Christus
Der reinen Ehe Hoheit und Würde leuchtet Uns, Ehrwürdige Brüder, vor allem daraus entgegen, daß Christus der Herr, der Sohn des ewigen Vaters, nach Annahme unserer gefallenen Natur, die Wurzel und Grundlage der Familiengemeinschaft und damit der menschlichen Gesellschaft überhaupt, nicht allein in den liebevollen Plan der allgemeinen Wiederherstellung unseres Geschlechtes ganz besonders mit einschließen wollte, sondern sie außerdem zur ursprünglichen Reinheit der Einsetzung durch Gott zurückgeführt, zu einem wahren und „großen“[1] Sakrament des Neuen Bundes erhoben und deshalb die Ordnung derselben und die Sorge für sie ganz der Kirche, seiner Braut, anvertraut hat.
Die Notwendigkeit der Belehrung über die Ehe Damit jedoch aus der Erneuerung der Ehe bei allen Völkern der ganzen Erde und aller Zeiten die erhofften Früchte ersprießen, muß in den Menschengeist zunächst die unverfälschte Lehre Christi über die Ehe hineinleuchten. Sodann ist es Pflicht der christlichen Ehegatten, in ihrem schwachen Willen durch die Gnade Gottes gestärkt, ihr ganzes Denken und Tun nach dem reinen und lauteren Gesetz Christi zu gestalten, um so für sich und ihre Familie das wahre Glück und den wahren Frieden zu finden.
Das Absinken der Ehemoral
Indessen müssen nicht allein Wir, wenn Wir von der hohen Warte Unseres Apostolischen Amtes mit Vaterblick den gesamten Erdkreis überschauen, wahrnehmen – auch Ihr, Ehrwürdige Brüder, seht es und empfindet es ganz gewiß mit Uns aufs schmerzlichste, daß so viele Menschen das Gotteswerk der Wiederherstellung vergessen haben und die erhabene Heiligkeit der Ehe entweder gar nicht mehr kennen oder schamlos leugnen oder gar, von den falschen Grundsätzen einer neuen, aber ganz verkehrten Sittenlehre ausgehend, aller Orten mit Füßen treten. Da diese gefährlichen Irrlehren und verderbten Sitten sich auch unter den Gläubigen breit zu machen begonnen haben und sich immer tiefer einzudrängen suchen, haben Wir, da dies Unseres Amtes als Statthalters Christi auf Erden und obersten Hirten und Lehrers ist, es für Unsere Pflicht erachtet, Unsere Apostolische Stimme zu erheben, um die Uns anvertrauten Schaffe von den vergifteten Weiden abzuwehren und, soviel Wir nur können, unversehrt zu bewahren.
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#9   Stimme aus dem Tradiland   09:07:09 | Dienstag, 15. Februar 2005
Zum Nachlesen für GerdEric
Gen 1,27-28; 2,22-23; Mt 19,3 ff; Eph 5,23 ff. Mit Nachdruck bestätigt durch das Tridentinische Konzil. Zu empfehlen ua. die Enzyklika Casti Conubii.
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#3   Stimme aus dem Tradiland   16:04:32 | Montag, 14. Februar 2005
Fortsetzung zur Konkubinatssegnung
Das ist doch ein Widerspruch in sich: Einerseits weiß der Priester, dass das vor ihm befindliche Paar sich nicht an die kirchlichen Vorgaben (die ja von Christus persönlich nachdrücklich bestätigt wurden) hält, andererseits soll er es segnen. Wieder im Widerspruch dazu soll er ihnen sagen, dass eigentlich nur die Ehe in Ordnung geht (und die Segnung also eigentlich ein Blödsinn ist).
Was bringt das Ganze außer einer Zerstörung der Ehemoral und des Ehesakraments? Nichts gegen die Segnung von Einzelpersonen (ohne Handauflegung), aber wenn ein Paar als Paar gesegnet wird, segnet man – ob man will oder nicht – auch ihre Weise des Zusammenlebens. In Wirklichkeit ist das Ganze also ein Riesenskandal. Ein Priester der Hl. Kirche sollte nicht versuchen, das auch noch schönzureden!
Eine derartige Segnung hat auch keinerlei Tradition, womit allein schon der Anscheinsbeweis erbracht ist, dass sie auch nicht der Lehre der Kirche entspricht!
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#2   Stimme aus dem Tradiland   16:04:05 | Montag, 14. Februar 2005
Catholicus: Blauäugig
Es handelt sich ja um ein typisches Post-V2-Dokument der österr. Bischöfe. Man kann sich daher darauf verlassen, dass es in seiner Zweideutigkeit eindeutig modernistisch ausgelegt wird. Außerdem weiß ich aus einigen Beispielen, dass Priester in verschiedenen Diözesen derzeit schon die Segnung von Geschieden-Wiederverheirateten Ehepaaren durchführen. Keiner von ihnen wurde bis dato gemaßregelt, darunter auch nicht der „Bischof von Heiligenstadt“ (Pfarrer, der selbst sagt, in seiner Pfarre ist er der Bischof).
Es gibt keinen Anlaß für eine Segnung von nicht verheirateten und auch nicht verlobten Ehepaaren. Noch dazu ist die Handauflegung vorgesehen, die es nicht einmal beim Ehesakrament selbst gibt. Die Handauflegung simuliert für alle, die etwas Ahnung davon haben, einen sakramentalen Vollzug (Ausnahmen gibt es nur bei bestimmten traditionellen Weihen wie der Abtsweihe und der Jungfrauenweihe)!
Noch zum Thema blauäugig: Zur Zeit des Erzbischofs Eder haben meine Gattin und ich eine Eheseminar der Erzdiözese Salzburg in Maria Plain (in unserer Wohndiözese gibt es bis heute keine Ehesemiare, die der kirchl. Lehre v. d. Ehe entsprechen) besucht. Wir waren dort nicht nur das einzige Paar von außerhalb der Erzdiözese Salzburg, sondern auch das einzige Paar (von ca. 25 Paaren), welches noch nicht zusammenlebte.
Das Eheseminar war gut und war für die geistl. Belange ein guter Priester zuständig, der vom Ehesakrament bis zum göttl. Gericht die kirchl. Lehre in einer unnachahmlich netten, aber klaren Form den Zuhörern nahebrachte. Die Paare lebten z.Teil schon 3-7 Jahre vor diesem Eheseminar zusammen, einige von ihnen hatten schon gemeinsame Kinder, wieder andere Kinder aus früheren Beziehungen.
Wären wir nicht dort gewesen, dann hätte kein einziges Paar unter Beweis gestellt, dass man die kirchl. Lehre zum Ehesakrament auch leben kann. Dabei war das noch eine Auswahl der gutwilligen Katholiken, die ihre irregulären Verhältnisse in kirchliche Bahnen bringen wollten! Was könnte man denen mit einer Segnung nahebringen: Dass sie so weitermachen sollen wie bisher?
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#6   Stimme aus dem Tradiland   15:36:43 | Montag, 14. Februar 2005
Eschatologische Spitzfindigkeiten
von Catholicus: Es ist völlig klar, was gemeint ist, nämlich dass die Heiligenverehrung durch „Maßnahmen auf dem grünen Tisch“ beeinträchtigt wird. Die des Hl. Valentin, indem man ihm seinen angestammten Gedenktag weggenommen hat, die der Hl. Cyrill und Method, indem man sie auf einen Tag „gesetzt“ hat, er im Volksbrauchtum anders geprägt ist, nämlich durch den Hl. Valentin. Die Heiligenverehrung aller drei ist dadurch beeinträchtigt worden.
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#7   Stimme aus dem Tradiland   14:23:16 | Montag, 14. Februar 2005
Fortsetzung der Vertuschungschronik fatima.org
1988 – Kardinal Gagnon greift P. Gruner an, weil er den Caillon-Bericht von 1985 mit seiner Aussage, dass die Weihe nicht vollzogen wäre, veröffentlicht. Kardinal Gagnon gibt es vor P. Caillon zu und verleugnet die Wahrheit dieses Berichtes nicht, sagt aber, er wäre nicht für die Veröffentlichung bestimmt gewesen
1989 – Über 350 Bischöfe antworten auf einen Brief von P. Gruner und bestätigen ihre Bereitschaft, die Weihe Russlands mit dem Papst zu vollziehen, sowie es die Madonna von Fatima verlangt hatte.
1989 – Seit 1980 empfing der Vatikan, nach vorsichtiger Schätzung, weitere 1,000.000 Unterschriften mit der Bitte an den Papst und die Bischöfe, Russland dem Unbefleckten Herzen Mariae zu weihen.
Juli 1989 – In der Anwesenheit von drei Zeugen im Hotel Solar da Marta in Fatima enthüllt P. Messias Coelho, dass Schwester Lucia eine anonyme „Anweisung“ nicht identifizierter Personen in der vatikanischen Bürokratie erhalten hatte. Die „Anweisung“ besagt, dass Schwester Lucia und ihre Mitschwestern nun behaupten müssen, dass die Weihe Russlands in der Zeremonie vom 25. März 1984 vollendet worden wäre, obwohl Russland nie erwähnt worden war und die Bischöfe der Welt nicht teilgenommen hatten.
Auf diese Entwicklung hin beginnen mehrere Zeugen – einschliesslich Schwester Lucia, wie behauptet wird – ihre früheren Aussagen, dass die Weihe nicht vollzogen sei zu revidieren. Diese Zeugen hatten zuvor klar zum Ausdruck gebracht, dass Russland keineswegs so wie in der Fatima-Botschaft verlangt, konsekriert sein konnte und zwar wegen der gescheiterten Erwähnung Russlands sowie der fehlenden Teilnahme der Bischöfe der Welt. Somit beginnt ein Prozess der „Revision“ der Forderung der Gottesmutter von einer Weihe Russlands zu einer Weihe der Welt. Zum selben Zeitpunkt beginnen gewaltige Mächte aus dem vatikanischen Apparat P. Gruner und sein Apostolat zum Ziel einer Unterdrückung zu machen.
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#6   Stimme aus dem Tradiland   14:22:40 | Montag, 14. Februar 2005
Chronologie einer Vertuschung: aus www.fatima.org
September 1985 – In einem Interview für das Sol de Fatima-Magazin (eine Publikation der Freunde der spanischen Blauen Armee), bestätigt Schwester Lucia erneut, dass die Weihe Russlands immer noch nicht vollzogen worden ist, denn Russland war, wie gehabt, nicht das klare Objekt der Weihe von 1984 und die Bischöfe der Welt hatten nicht daran teilgenommen.
1985 – In einem Interview mit P. Caillon anerkennt Kardinal Gagnon, dass die Weihe Russlands immer noch nichtvollzogen wäre.
1986 – Maria do Fetal zitiert öffentlich Schwester Lucia (ihre Cousine), die gesagt hatte, dass die Weihe Russlands immer noch nicht vollzogen wäre. Maria do Fetal wird bis zum Juli 1989 daran festhalten, dass Schwester Lucia ihr das so gesagt hätte.
1986-1987 – P. Paul Leonard Kramer schreibt „Die Verschwörung, um die Gottesmutter zum Schweigen zu bringen“ (Juni 1986) und eine Folge mit dem Titel: „Die Führung der amerikanischen Blauen Armee folgt einer absichtlichen Politik der Verfälschung der Fatimabotschaft“ (April 1987). Beide Artikel entblössen das Schwindelinterview aus dem Soul Magazine von 1982 und die folgende Desinformation der Blauen Armee der USA über die von der Madonna verlangte Weihe,
20. Juli 1987 – In einem Blitzinterview während der Wahl ausserhalb ihres Konventes, bestätigt Schwester Lucia dem Journalisten Enrico Romero, dass die Weihe Russlands nicht vollzogen sei.
25. Oktober 1987 – In einer öffentlichen Audienz mit Dutzenden katholischen Führungspersönlichkeiten, anerkennt Kardinal Mayer öffentlich, dass die Weihe nicht nach den spezifischen Wünschen der Gottesmutter vollzogen worden wäre.
26. November 1987 – In einem privaten Treffen bestätigt Kardinal Stickler, dass die Weihe nicht vollzogen worden wäre, da der Papst die Unterstützung durch die Bischöfe entbehrte. „Sie gehorchen ihm nicht,“ sagt Kardinal Stickler.
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#4   Stimme aus dem Tradiland   11:28:11 | Montag, 14. Februar 2005
Die Österr. Bischofskonferenz hat den „passenden“ Kontrapunkt
durch die Segnung von Konkubinaten geliefert. Das heißt, es werden Paare gesegnet, die in schwerer Sünde leben. Statt diese auf Buße, Reue, Umkehr und Beichte zu verweisen, werden die auch noch gesegnet. Eine wahre Paralysierung des Ehesakraments. Die Loge läßt grüssen!
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#3   Stimme aus dem Tradiland   11:25:02 | Montag, 14. Februar 2005
Ganz richtig: Manipulationen der Wahrheit
@ Catholicus: Genau das tue ich. Ich behaupte, dass 1. Sr. Lucia nie derartiges bestätigt hat 2. es keine einschlussweise Weihe Rußlands gibt, wenn man die Botschaft v. Fatim ernst nimmt; 3. gegenteilige Behauptungen eine Manipulation der glaubenslosen Vatikanbürokratie darstellen; 4. die Seherin seit seit ca. 40 Jahren nicht öffentlich dazu Stellung genommen hat. 5. Eine Weltweihe genau nicht die Weihe Rußlands darstellt.
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#1   Stimme aus dem Tradiland   09:28:29 | Montag, 14. Februar 2005
Die Weihe Rußlands harrt nach wie vor
ihrer Erfüllung durch den Hl. Vater. So „rücksichtsvoll“ man gegenüber den russisch-orthodoxen Schismatikern ist, so wenig ist man es gegenüber den Wünschen der Gottesmutter. Die Früchte sehen wir täglich – in Rußland und anderswo…
Sr. Lucia hat das leider nicht mehr erlebt, im Gegenteil, sie wurde von der Konzilsgedächtniskirche auch noch gegen die von ihr selbst erhaltnen Botschaften der Gottesmutter instrumentalisiert. Eines muß klar sein: Im Karmel konnte sie sich nicht mehr frei äußern, im Gegenteil, ihr war seit Jahrzehnten ein Schweigegebot auferlegt.
Dieses wurde nur dann unterbrochen, wenn die Konzilsgedächtniskirche wieder einmal ein Protokoll oder Dokument brauchte – von Sr. Lucia „bestätigt“ – um den Ungehorsam gegenüber den Botschaften der Gottesmutter zu vertuschen.
Hinweis: www.fatima.org
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#2   Stimme aus dem Tradiland   09:20:52 | Montag, 14. Februar 2005
Gezielte Attacke der Konzilsgedächtniskirche
Die völlige Umstürzung des Heiligenkalenders und die Einführung einer dreijährigen Leseordnung, die altehrwürdige einjährige Leseordnung, wie sie von Anbeginn üblich war, verdrängte, ist ein typisches Werk der Konzilsgedächtniskirche.
In meiner Familie wurde bis zum NOM der Namenstag auf gleicher Ebene wie der Geburtstag gefeiert, in der Generation vor mir (Eltern) war der Namenstag sogar vorrangig. Als im Zuge der Liturgiereform die Namenstage verlegt wurden, hörte sich das auf.
Die alten gewohnten Tage waren nicht mehr die richtigen Namenstage und die neuen Namenstage hatten innerfamiliär keine Tradition. Man muß also diese Verlegungen, die in aller Regel, wenn nicht zur Gänze völlig unberechtigt, weil gegen die Tradition gerichtet, waren, in ihrer richtigen Bedeutung „würdigen“: Als gezielten Anschlag auf die Volksfrömmigkeit!.
Wer einmal nachgelesen hat, dass in Gruppierungen wie der „Church of Satan“ oder in der „Ecclesia Gnostica“ der Geburtstag als besonderer Feiertag vorgestellt wird, der weiß, um was es geht. Um das Fest des von Gott losgelösten Individuums, das sich selbst verherrlicht.
Übrigens war der Valentinstag nicht der einzige bekannte Tag, der der Liturgiereform zum Opfer fiel. Der Thomastag, in Nürnberg besonders gefeiert, etwa. Das Fest Maria Königin, welches am Ende des Marienmonats (31. Mai) sicher besser paßt als dort, wo es heute (nicht) begangen wird, usw.
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#51   Stimme aus dem Tradiland   10:04:15 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Nochmals H. Küng zur Räubersynode (Forts.)
Trient: , Hierarchie, die aus Bischöfen, Priestern und Diakonen besteht (constat). Wir: ,Der von Gott eingesetzte kirchliche Dienst wird in verschiedenen Ordnungen ausgeübt (exercetur) von jenen, die schon von alters her (ab antiquo; aber eben nicht: von Anfang an!) Bischöfe, Priester und Diakone genannt werden.’…
Genau wie vorbereitet wird sie schließlich in der Konzilsaula im Namen des Deutschen Episkopats vorgetragen von Weihbischof Eduard Schick von Fulda … und wird, kaum verändert, von der theologischen Kommission in Artikel 28 der Kirchenkonstitution aufgenommen…
Das heißt im Klartext: Das Konzil hat damals nur eine sehr zeitbedingte geschichtliche Gestalt der Ämter dargestellt… Die Konsequenz: Eine solche muß nicht für alle Zukunft verpflichtend sein.“ (Hans Küng, Erinnerungen über das Konzil, S. 471ff; Hervorhebungen im Original).
Mit welchem Zynismus die Umstürzler gegen die hierarchische Ordnung der Kirche vorgingen, zeigt die Tatsache, dass noch 1964 in der von Karl Rahner selbst herausgegebenen Urkundensammlung ,Neuner-Roos’ die attackierte Definition von Trient ausdrücklich als ,unfehlbare Entscheidung’ charakterisiert wird (vgl. Neuner-Roos, 7. Aufl., S 24 mit 363). (Ende des Zitats aus den IK-Nachrichten.
Das bedeutet, dass sich V2 in wesentlichen Punkten (dass die einzige derartige „Intervention“ war, wird hoffentlich niemand ernsthaft annehmen) gegen das Konzil v. Trient richtet. Es richtet sich selbstverständlich auch gegen das (I., in Wirklichkeit einzige) Vatikanische Konzil mit der Definition der Unfehlbarkeit des Papstes in Lehrfragen. Richtigerweise dürfte man nicht von „Vaticanum II“, sondern vom Antivaticanum und vom Antitridentinum sprechen. Genau das, was man richtigerweise als Räubersynode bezeichnet.
Mir ist völlig unbegreiflich, wie man derartiges verteidigen kann und von einer „eigenen Verbindlichkeit“ dieser Veranstaltung sprechen kann. Aber vielleicht haben ja auch die konservativen Theologen, die nicht in traditionalistischen Seminaren, sondern in Hochschulen und Fakultäten der Konzilsgedächntniskirche (noch besser: Räubersynodengedächtniskirche) studiert haben, eine entsprechende V2-Gehirnwäsche erhalten.
Das würde wenigstens eine Erklärung darstellen. Leute wie Catholicus und Thomisticus sollten wenigstens soviel Mumm haben, auf diese Argumente einzugehen
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#50   Stimme aus dem Tradiland   10:03:26 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Hans Küng erinnert sich an die Räubersynode
Aus den IK-Nachrichten Nr. 2/2005: In seinen Erinnerungen über das Konzil schreibt Küng unter der Überschrift „Korrektur von Konzilsdefinitionen“ unverblümt, dass es ihm und Rahner darum ging, verbindliche dogmatische Definitionen des Konzils von Trient zu korrigieren. Dazu schrieb man für nahestehende Bischöfe die entsprechenden lateinischen Redebeiträge für die Konzilsaula:
„In einer kleinen Gruppe deutschsprachiger Periti besprechen wir… für welche Themen wir Bischofsinterventionen ausarbeiten wollen. Erfreulicherweise erklärt sich Karl Rahner bereit, mit mir eine Intervention zur traditionellen Drei-Ämter-Lehre auszuarbeiten, welche die diesbezüglichen Definitionen von Trient korrigieren soll.
Wir treffen uns einmal mehr im Germanikum, wo ich übrigens unter den Studenten auch Karl Lehmann kennenlerne, der … später Rahners Assistent werden sollte… So lautet die zu korrigierende Verurteilung des Trienter Konzils:,Wer sagt, in der katholischen Kirche sei keine durch göttliche Anordnung eingesetzte Anordnung eingesetzte Hierarchie, die aus Bischöfen, Priestern und Diakonen besteht, der sei ausgeschlossen’ (Denzinger 966).
Unsere Korrektur bezieht sich auf drei Punkte: Trient: ,Hierarchie’. Wir: ,kirchlicher Dienst’ (,ministerium ecclesiasticum’).
Trient: ,göttliche Anordnung’ bezogen auf die Ämtereinteilung in Bischöfe, Priester, Diakone. Wir das ,von Gott eingesetzt’ bezogen nur auf den kirchlichen Dienst als solchen.
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#41   Stimme aus dem Tradiland   12:52:49 | Dienstag, 8. Februar 2005
@ Vetter Taferl
Ich glaub’, denen sind die Argumente ausgegangen. Interessant ist, dass sich Thomisticus jetzt meinen Freimaurer-Verschwörungstheorien anschließt…
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#31   Stimme aus dem Tradiland   10:09:17 | Dienstag, 8. Februar 2005
Spenden zu Lebzeiten (@ Thomisticus)
Sowieso besser, sie spendet zu Lebzeiten. Sonst wird sie von „wohlmeinenden Verwandten“ noch am Totenbett bedrängt…
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#2   Stimme aus dem Tradiland   10:05:33 | Dienstag, 8. Februar 2005
Natürlich nicht!
Der NOM ist eine an sich bedenkliche Liturgie (siehe schon 1969 kurze kritische Untersuchung des NOM durch die Cardinäle Ottaviani und Bacci) und gibt es hunderttausende Kirchen, wo dieser zelebriert werden kann. Als Polemik ist das genauso gut wie zu verlagen, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. die Handkommunion einführen muß!
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#29   Stimme aus dem Tradiland   09:49:06 | Dienstag, 8. Februar 2005
Nochmals zu Schulz’schen Tiraden…
Die Feigheit, aus dem Versteck heraus, ALS KATHOLIK, den Papst auf widerwärtigste Art blinder Verleumdungslust preiszugeben, weist solche Herrschaften als gesprächsunfähig aus und stellt sie automatisch außerhalb der katholischen Gemeinde.
Kehren Sie einmal vor Ihrer eigenen Tür und überdenken Sie Ihre Formulierungen, Beschimpfungen etc. Beweisen Sie mir lieber, dass ich Falsches behauptet habe. Denn wenn der Hl. Vater Häresien begangen hat (hat er und nicht zu wenig), darf man sie ihm auch vorwerfen. Aus der Hl. Schrift: „Wenn Dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht.“ (so auch sinngemäß die einschlägigen Bestimmungen von CIC und KKK) „Wenn ich Unrecht gesprochen, weise es mir nach. Wenn aber nicht, warum schlägst Du mich?“
Abgesehen davon, dass es lächerlich und völlig widersinnig ist, einen toten Nick mit SIE anzusprechen, ist einfach abwegig und unwürdig, anonymen Verleumdungen des Heiligen Vaters entgegen zu treten, denn diese Ehre der Erstnahe haben solche Verleumder nicht verdient.
Unverständlich. Was ist ein „toter Nick“? Was ist die „Ehre der Erstnahe“?
Die Widerreden gegen Vetter und Stimme sind trefflich und gut, werden aber bei Hasserfüllten nichts fruchten und sind daher in den Wind gesprochen.
Wer haßt wen? Vielleicht Sie mich – mit oder ohne „toten Nick“?
Bruno-Maria Schulz;Mailadresse ist:
320005552315-0001@t-online.de
Selbst schuld. Die SPAM-Mail-Versender und andere werden sich freuen…
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#28   Stimme aus dem Tradiland   09:48:28 | Dienstag, 8. Februar 2005
Polarisationen und Disputationen
@ Pelagius: Ich glaube, Sie haben im wesentlichen Recht. Danke dass Sie mir das Recht auf das „Poltern“ lassen. Warum eigentlich – wollte ich schon länger fragen – verwenden Sie eigentlich Ihr beziehungsvolles Pseudonym?
Bruno-Maria Schulz: Papst Johannes-Paul II.-
Es ist wenig sinnvoll Kleingeistern zu antworten, die Häresie bei einem der gottnahesten und verehrungswürdigsten Päpste; Papst Johannes-Paul lI. erkennen und sogar „nachweisen“ möchten.
Ich glaube, Sie müssen jemand anderen meinen. Auf den von Ihnen beschriebenen Papst trifft keine Ihrer Äusserungen zu. Außer man hängt der Ideologie des Papalismus an, wonach alles, was vom Papst kommt, deswegen geheiligt ist und eine inhaltliche Überprüfung nicht in Frage kommt. Das ist allerdings eine Irrlehre, ein großer Schritt mitten hinein in die heute besonders beliebten Häresien!
Den Leutchen ist ja auch furchtbar wichtig, dass der absolut nichtssagende Nickname hinter dem sie sich verstecken, mit SIE angesprochen wird; ein weiteres Indiz für extreme Minderwertigkeitskomplexe.
Abgesehen davon, dass Ihnen fernpsychologische Gutachten nicht zustehen (oder sind Sie vom Fach?) können Sie aufstrampfen, wie Sie wollen. Ich werden in einer Zeit, wo ich täglich Viren und SPAM-Mails bekomme, obwohl ich kaum irgendwo meine E-mail-Adresse angebe, wo laufend irgendwelche Zugriffsversuche von meinem Firewall gemeldet werden, im Zeitalter der gnadenlosen Intoleranz gegenüber Kämpfern wider den Zeitgeist (besonders die organisierten Abtreibungs- und Homosexuellenunterstützer sind gefährlich) nicht unnötig meine Identät – auch zu Lasten meiner Familie – preisgeben. Das hat mit Feigheit generell gar nichts zu tun, ich habe oft in der Öffentlichkeit meinen Kopf hingehalten und insgesamt viel mehr riskiert, als Sie mit Ihrem Krippenfigurenmuseum (gegen welches ich überhaupt nichts sagen, will: Sehr verdienstvoll, aber riskieren tun Sie damit nicht. Probieren Sie einmal eine Antihomosexualitäts – oder Antiabtreibungsmuseum zu führen…!) Aber alles hat seine Grenzen und wer hier mitliest, ist auf keine Weise kontrollierbar. Im übrigen habe ich mich bei meiner Anmeldung gegenüber kreuz.net deklariert. Wenn ich etwas Strafrechtliches tun wollte, kann ich verfolgt werden.
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#24   Stimme aus dem Tradiland   09:26:55 | Dienstag, 8. Februar 2005
Nochmals zur Priesterbruderschaft St. Pius X.
(@ Thomisticus) Absolut niemand unter den einfachen Gläubigen – jedoch einige wenige Priester der FSSPX – empfand das „Angebot“ des Cardinals Hoyos großzügig, weil die Grundfragen nicht gelöst sind. Derzeit würde dies nur den Ausstausch des „illegalen Ghettos“, in dem sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. überspitzt formuliert befindet, durch ein legales ersetzt werden; die Möglichkeiten der Einflußnahme inhaltlicher Art würden sinken und außerdem Rom Einmischung in personelle Angelegenheiten ermöglicht werden, was sich schon bei der Priesterbruderschaft St. Petrus äußerst ungünstig bemerkbar gemacht hat.
Die Marienweihe-Veranstaltung in Fulda sollte über diese katastrophalen Zustände hinwegtäuschen.
Das ist eine böswillige Unterstellung, da diese Marienweihe einen ganz klar geistlichen Akzent hattte. Oder hat die Marienweihe der deutschen Bischöfe in den 1950er Jahren auch nur über den damals „katastrophalen Zustand“ der deutschen Diözesen hinwegtäuschen wollen? Vielleicht wollten auch die Päpste bei „marianischen Aktionen“ nur über den „katastrophalen Zustand“ der Weltkirche hinwegtäuschen? Das ist in Wirklichkeit modernistisch: Alles nur unter kirchenpolitischem Kalkül zu sehen!
Obwohl mir persönlich der Neomodernismus grauenvoll ist, wird doch immer deulticher, dass die „Traditionalistenbewegung“ keine Alternative dazu darstellt, sondern diesen durch ihren schlecht begründeten und personell ausgestatteten Widerstand (man sehe sich nur einmal die Ausstattung der Bibliotheken in den traditionellen Priesterseminarien von Zaitzkofen bis Wigratzbad an , oder schaue sich den Studienplan an, besuche eine der Vorlesungen usw.) eher noch fördert …
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist eine Notgemeinschaft, die die Rettung der Sakramente in ihrer traditionellen Form, aber auch der traditionellen Lehre und des traditionellen Glaubens zum Zweck hat. Die reguläre Kirche und Hierarchie kann sie nicht ersetzen und soll sie auch nach dem Willen ihres Gründer nicht, weswegen sie auch nur Weihbischöfe hat und weswegen sie in Wahrheit ja auch nicht schismatisch ist (dies noch zu @ Catholicus).
Dass nicht mehr wissenschaftliche Potenz bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. vorhanden ist, hat einerseits mit deren tatsächlich pastoralen Ausrichtung zu tun, andererseits, dass die meisten der wenigen konservativen Theologen, die es noch gibt, sie als schismatisch bezeichnen und nicht mit ihr zusammenarbeiten wollen – in Wahrheit aber wohl an den Futtertrögen der Konzilsgedächtniskirche bleiben wollen. Ich bin mir aber sicher, dass Bücherspenden geeigneter Literatur in Zaizkofen willkommen sind…
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#23   Stimme aus dem Tradiland   09:26:05 | Dienstag, 8. Februar 2005
Über die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Thomisticus: @ Catholicus Das sehe ich genauso und kann dies auch aus einer gewissen sehr nahen Kenntnis der Zustände dort beurteilen: dabei sollte man sich aber keine allzu goßen Sorgen machen: zum einen halten sich die Unterwanderer durchgehend auf dem Niveau der hier vertretenen Vetter usw. auf. Zum anderen sind sie Ausdruck eines verzweifelten Überlebenskampfes. Die Pius X-Bruderschaft ist in sich tief zerstritten, wie die Absetzungen und Austritte der letzen Monate zeigen, die Spendeneingänge sollen innerhalb der letzten zwei Jahre stark zurückgegangen sein.
Die tiefe „Zerstrittenheit“ bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist mehr als eine Übertreibung. Bei ca. 400 Priestern weltweit sind acht Austritte im Zeitraum von mehr als einem Jahr (ca. 2%) überhaupt nicht so besonders. In den Diözesen gibt es mit Sicherheit nicht prozentuell nicht weniger Personalfluktuation.
Über einen Rückgang bei den Spendeneingängen bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. habe ich nie etwas gehört, im Gegenteil, diese stand letzes Jahr finanziell noch besser da als vorletztes. Hingegen gab es einen massiven Spendeneinbruch bei der Priesterbruderschaft St. Petrus, was auf die von P. Lugmayr verbreiteten irrigen „Wandlung ohne Wandlungsworte“-Theorien („Addai und Mari“) zurückzuführen ist, außerdem, weil auch sonst nicht für Ordnung gesorgt wird (so bildet sich z.B. P. Walthard Zimmer, FSSP Linz, ein, für „Harry Potter“ Werbung machen zu müssen).
Diese Unordnung bei der Priesterbruderschaft St. Petrus führt dazu, dass sich viele Gläubige innerlich abgewendet haben und bei jenen Gläubigen, die nicht durch regelmäßigen Meßbesuch dort ein bißchen gebunden sind, die Priesterbruderschaft St. Petrus nicht mehr als Alternative gesehen wird. Ich kenne eine ganze Reihe von Gläubigen, die innerhalb der letzten zwei Jahre ihre Besuche bei der Priesterbruderschaft St. Petrus beendet haben und nunmehr zur Priesterbruderschaft St. Pius X. gehen.
Die Enttäuschung der Gläubigen rührt auch daher, dass die Piusbruderschaft nicht auf das mehr als wohlwollende Angebot von Kard. Hoyos eingegangen ist, sondern dieses leichtsinnig zurückgewiesen hat.
Ich weiß nicht, woher sie das haben, ich kenne eine derartige Enttäuschung überhaupt nicht! Nicht ein einziges Mal habe ich von einem Gläubigen, der zur Priesterbruderschaft St. Pius X. in die Hl. Messe geht, auch nur leiseste Kritik an dieser Entwicklung gehört.
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#21   Stimme aus dem Tradiland   08:56:56 | Dienstag, 8. Februar 2005
Unterwanderung durch schismatische Traditionalisten?
Catholicus: Unterwanderung katholischer Medien durch schismatische Traditionalisten. Eine kleine, sehr aktive Gruppe von Pius-X-Traditionalisten versucht derzeit, katholische Medien zu „unterwandern“. Dies ist bei kreuz.net der Fall (jedenfalls bei den Kommentaren, weniger bei den offiziellen Beiträgen), dies wurde und wird bei kath.net versucht, dies ist bei den Initiativkreisen teilweise bereits geschehen (so in Wien).
Inwiefern unterwandern irgendwelche Traditionalisten irgendetwas? Wie kann die Äusserung in Diskussionsforen überhaupt eine taugliche „Unterwanderungsstrategie sein? Und inwieferne ist irgendjemand auf diesem Forum schismatisch, nämlich dass er sich bewußt von der Kirche abwendet? Rätsel über Rätsel. Vielleicht weiß Catholicus eine Antwort. Bei kath.net kann man auf alle Fälle „beruhigen“: Besonders aktive „Lefebvrianer“ werden dort von Diskussionsforen ausgeschlossen (dort wird durch einen gewissen Gandalf – ein Zauberer aus „Herr der Ringe“ – für sogenannte „Ordnung“ gesorgt. Ich habe mich nie dort beteiligt.
Es gilt wachsam zu sein gegenüber derartigen Tendenzen, welche sich als besonders katholisch ausgeben, es aber in Wahrheit nicht sind.
Inwieferne ist jemand hier nicht katholisch?
Im übrigen verwickelt sich Vetter Taferl bereits in Widersprüche: Wenn der Papst eine von ihm innerlich festgehaltene Häresie anderen auferlegen würde, dann verlöre er das Amt, sagte er unten. Da nun der Ökumenismus in der Leseart Johannes Pauls II. eine Häresie sein soll und der Papst diese Leseart tatsächlich der Kirche auferlegen will, wäre dieser Fall bereits gegeben. Oder wie steht es nun damit?
Der Amtsverlust würde bei Papst Johannes Paul II. theoretisch nur dann eintreten, wenn er den Ökumenismus seiner Lesart (Marke Assisi) verpflichtend für alle Gläubigen einführen hätte wollen (also als Dogma verkündet hätte, das ordentliche Lehramt kommt diesbezüglich nicht in Frage, da keine Tradition unter seinen Amtsvorgängern vorliegt). Sollte mir so ein Dogma entgangen sein, bitte ich um Aufklärung…!
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#11   Stimme aus dem Tradiland   17:25:34 | Montag, 7. Februar 2005
Fortsetzung zu @ Catholicus et Thomisticus
Insofern gerade manche „Traditionalisten“ diese ekklesiologische Grundüberzeugung in Frage stellen, berauben sie sich ihrer eigenen Basis, ohne dies jedoch vorerst zu merken.
Nicht alles, was der Papst sagt oder bestätigt, verpflichtet den Gläubigen. Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes sichert nur Dogmen den Beistand des Hl. Geistes zu. Nur diese sind verpflichtend zu glauben (anathema sit). Das ordentliche Lehramt ist in Relation dazu ohnedies schon eine Hinzufügung. Wer alles, was von Päpsten kommt, als verpflichtend ansieht, zerstört den Glauben. In der Kirchengeschichte gab es mindestens 12 Päpste, die schriftliche Häresien begangen haben, da sind die Päpste des 20. Jahrhunderts (auch Johannes Paul II.) noch nicht mitgezählt.
Folge kann nur das Schisma sein, und letztlich die Häresie! Diese Gefahr besteht bei allen Mißachtungen oder Verunstaltungen des Lehramts auch bei jener Geisteshaltung, welche zu Recht – weil Ideologie – „Papalismus“ heißt.
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#10   Stimme aus dem Tradiland   17:25:03 | Montag, 7. Februar 2005
@ Catholicus & Thomisticus
Nur in Einheit mit dem uns vom kirchlichen Lehramt gewiesenen Weg können wir wirklich katholisch sein – so auch die Überzeugung bester katholischer Tradition.
Gut, dazu müßte man allerdings erst einmal wissen, inwieweit die V2-Texte überhaupt kirchliches Lehramt darstellen. Bis dato ist dies unbekannt u. auch der angegebene Artikel v. Dr. Berger löst dieses Problem nicht. Hat man in einem ersten Schritt erkannt, welche Teile von V2 dem ordentlichen Lehramt zuzuordnen sind (um außerordentliches Lehramt kann es sich nicht handeln; z.B. kann man den Text über die sozialen Kommunikationsmittel ernsthaft nicht dem ordentlichen Lehramt zuordnen, sonst müßten wir alle – brave Katholiken – sogleich unser Gerät abschalten), kann man als nächsten Schritt überprüfen, welche dieser Aussagen des ordentlichen Lehramtes in der Kirchengeschichte neu sind oder erst durch diese Bekräftigung zu Aussagen des ordentl. Lehramtes geworden sind. Wird man aber darin nicht fündig, d.h. diese Aussagen sind nicht neu, die Kirche hat das früher schon in ihrem ordentlichen Lehramt gesagt, dann gilt sinngemäß das, was ich gesagt habe: V2 war überflüssig, es wäre für Glauben und Lehre kein Verlust, wenn es einfach – mit einem Federstrich – gestrichen würde (aufgehoben würde).
Ebenso ist eindeutig, dass die Konzilien, die diesen Namen verdienen, wichtiger sind als V2. Sie verpflichten die Katholiken. V2 verpflichtet nicht. Falls Sie behaupten, doch, möchte ich wissen, wozu? Im übrigen sind Dokumente mit zweideutigen Formulierungen (auch wenn sie an die Tradition „zurückzubinden“, also einschränkend zu interpretieren sind) als Ganzes bedenklich und zu verwerfen. Sonst können wir gleich Rahner et al. (die sich in Konzilstexten selbstverwirklichen konnten) lesen, einzelne Sätze von denen sind auch richtig und andere – zweideutige – können mit der Tradition rückgebunden wären. Im übrigen entnehme ich Ihren Ausführungen nichts an Argumenten, welche meinen Ausführungen widersprechen könnten. Lediglich die Behauptung, dass ich nicht recht habe: Ein bißchen mager für theologisch geschulte Herrschaften…
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#7   Stimme aus dem Tradiland   14:14:47 | Montag, 7. Februar 2005
@ Catholicus: Katholisch kann auch sein,
wer V2 generell ablehnt. Was daran wesentlich sein könnte, wurden schon anderenorts (vorher durch das ordentliche Lehramt des Papstes) ausgedrückt.
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#4   Stimme aus dem Tradiland   12:43:08 | Montag, 7. Februar 2005
V2 war kein ökumenisches Konzil!
Ein ökumenisches Konzil verkündet Dogmen. Gibt es keine Dogmen, gibt es auch kein Konzil, sondern nur eine Synode. Gibt es keine Dogmen, ist auch der Hl. Geist nicht zugesagt, d.h., dass der „Geist des Konzils“ mit diesem nicht ident sein kann. Da alle Bischöfe versammelt waren, handelte es sich um eine Generalsynode, die sich selbst als „pastoral“ verstanden wissen wollte (so als ob Dogmen und dogmatische Konzilien nicht pastoral wären, wo sie doch den Gläubigen Wegweisung geben). Insbesondere ist die Einberufung und Schließung des Konzils bedeutungslos, auch muß kein Vertreter des Papstes anwesend sein. Sonst wären nämlich viele Konzilien der Kirchengeschichte, die vom Kaiser einberufen wurden (so Nicäa, aber auch noch Konstanz) keine Konzilien. Entscheidend ist nur die nachträgliche Anerkennung der Beschlüsse des Konzils durch den Papst. Da hängt es wieder davon ab, auf welcher Stufe integriert dieser die Beschlüsse in das Lehrsystem der Kirche. Kein Beschluß des V2 wurde als Dogma ausgewiesen und soweit ordentliches Lehramt in Betracht kommt, kann es sich nur um Wiederholungen des bis dahin von Päpsten ausdrücklich und wiederholt Festgelegten handeln. Da aber V2 eindeutig auch Irrlehren verkündet hat, muß man es auch noch als Räubersynode bezeichnen. Nur ein Beispiel: Die Moslems würden mit uns den gleichen Gott anbeten und verehren, obwohl Gott doch nicht nur der eine, sondern auch noch der dreifaltige ist. Muß man nur im Evangelium nach Johannes nachsehen, was Christus dazu sagt: „Wer den Sohn nicht hat (also als Sohn Gottes anerkennt), hat auch den Vater nicht.“ Außerdem auch: „Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ Ich finde es befremdlich, dass heute nach wie vor über diese Sackgasse der Kirchengeschichte, die Räubersynode mit der angemaßten Bezeichnung „V2“ (weil es kein Konzil in der Tradition des I. Vatik. Konzils war) so viele Worte verloren werden. Wesentlicher wäre, sich den echten Konzilien zuzuwenden, z. B. dem von Trient, welches auch die Päpste unserer Zeit mißachten. Dies durch die unzulässigen Abänderungen und Neuerungen bei den Sakramenten, was das Konzil v. Trient verboten hat!
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#2   Stimme aus dem Tradiland   15:07:46 | Freitag, 4. Februar 2005
Fortsetzung zum personellen Stückwerk der Ära Krenn
Wagner war ein Konservativer, was waren seine Fehler: 1. dass er – zu Recht – den Religionsunterricht öffentlich kritisierte und den Eltern bei Problemen die Abmeldung von Religionsunterricht empfahl; 2. dass er – zu Recht Zölibatsverletzungen von Diözesanpriestern
anprangerte (generell – ohne Namensnennung); 3. dass er in einem vertraulichen Brief an einen Priester die Amtsführung von Krenn kritisierte (Widerspruch zw. Theorie und Praxis). Dieser Brief wurde von einem führenden Mitarbeiter der KA, später wegen Trunksucht entlassen, aus dem Computer Wagners gestohlen und in der Diözese verbreitet. Trotz dieses Verstoßes gg. den Datenschutz und das Briefgeheimnis war damit Wagners Schicksal besiegelt: Denn Majestätsbeleidigung war die einzige unverzeihliche Sünde in Krenns Diözese. Wagner, ein Familienvater mit sieben Kindern (kurz darauf acht) wurde mit dieser Maßnahme in seiner sozialen Existenz ruiniert, nebenbei trennte sich – hauptsächlich aus Existenzängsten – seine Gattin von ihm. Wagner wurde bis heute nicht entschädigt – siehe ambrosius.patched.de. Weitere Fehlentscheidungen Krenns sind vor allem Nichtentscheidungen: Diese betreffen z.B. die Einflußnahme bei der NÖN, die möglich gewesen wäre, das Pastoralamt, das Familienreferat, den Leiter des Rechtswesens. Zum Ordinariatskanzler bestellte er jemand, zu dem ich mich nicht äussern möchte… Lediglich die Gemeinschaft v. Hl. Josef und die SJM in Blindenmarkt sind als Pluspunkte zu vermerken, welche aber nicht auf die Initiative Krenns zurückzuführen sind, sondern von sich aus kamen und ihm wie reife Äpfel in den Schoß fielen. Priester und -gemeinschaften, die den alten Ritus feierten, hat er von Diözese und Diözesandienst fast vollständig fern gehalten. Während er der Priesterbruderschaft St. Petrus nicht einmal die Tätigkeit in der Diözese erlaubte, erhielten die serbisch-orthodoxen (schismatisch, aber auch häretisch) eine ehemalige Pfarrkirche – in Stattersdorf. Von den praktischen Unterschieden sind die Unterschiede zu den Maßnahmen eines Cardinals Schönborn in Wien marginal, nur in seiner exzessiven Medienarbeit (einschl. „heißer Stuhl“ und „Musikantenstadel“) unterschied er sich, auch das aber nicht immer zum Nutzen der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
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#1   Stimme aus dem Tradiland   15:07:08 | Freitag, 4. Februar 2005
Stückwerk
In der Auswahl der Personen blieb leider alles Stückwerk in der Ära von Bischof Krenn (1991 – 2004 in St. Pölten amtierend). Während zur Zeit seines Vorgängers Zak auch „Normalkonservative“ (also keine Traditionalisten, V2-Befürworter, NOM-praktizierend, aber die kirchliche Morallehre und Disziplin aufrecht haltend) die Chance hatten, Dechanten zu werden oder es bis ins Domkapitel zu schaffen oder eine führende Position im Ordinariat einzunehmen, war das unter Krenn paradoxer Weise nicht so. Er überließ die Personalfragen weitgehend seinem Generalvikar und Weihbischof Fasching, welcher sich jedoch zunehmend als Modernist entpuppte. In der ihm eigenen Art protestierte S. Ex. Fasching (Spitzname: Karneval) gegen die Amtsführung Krenns, indem er auf allen Ebenen immer den jeweils modernistischten Aspiranten bevorzugte. Krenn verschärfte das, indem er auch ins Domkapitel nur noch Wischi-Waschi-Modernisten holte. Den modernistische Obstruktion übenden Regens des Priesterseminars Schrittwieser löste er viel zu spät ab (erst im November 2001), wie sich herausstellte, zu spät. Die Neubestellung geriet zur Katastrophe für Diözese und österr. Kirche schlechthin, Bischof Krenn katapultierte sich damit letztlich selbst aus dem Amt. Schuld an der letzteren Fehlentscheidung waren die blinden Flecken, die Krenn gegenüber homosexuellen Umtrieben von Priestern aufwies und wohl weiterhin aufweist. Er glaubt wohl, dass es so etwas – Priester und prakt. homosexuell – gar nicht gibt. Sogar bei recht eindeutigen Szenen beschäftigt er sich nicht mit der Realität, sondern damit, wie denn das jeweils uminterpretiert werden könnte. Weitere Personalfehlentscheidung: Doz. Schmatz wurde von der Hochschule abberufen und durch einen viel radikaleren Modernisten aus der Hochschule Linz ersetzt. Den Sekretär der Kath. Männerbewegung (KMB), Eberhard Wagner (1993-1995 amtierend) ließ er von den KA-Hyänen mobben und warf ihn schließlich – „rechtzeitig“ vor einem Abfertigungsanspruch auf die Straße.
Redaktion benachrichtigen Viel Ärger für das Oberhaupt der Orthodoxen in Griechenland
#1   Stimme aus dem Tradiland   12:26:50 | Freitag, 4. Februar 2005
Warum diese Dinge gerade jetzt auffliegen?
Weil sich die Griechisch-orthodoxen noch gegen die Welteinheitsreligion zur Wehr setzen. Die gleiche Vorgangsweise überall auf der Welt. Widerstandsnester werden ausgeräuchert… Die Pyramide läßt grüssen…
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#5   Stimme aus dem Tradiland   12:21:33 | Freitag, 4. Februar 2005
Prof. Trummer ist im Rahmen seiner Irrlehre
soweit ehrlich, dass er das Ziel seines unwissenschaftl. Geschwafels offenlegt: Die Eucharistie ohne Priester. Gibt es keine Priester, gibt es nur noch das Sakrament der Taufe wie bei den Protestanten. Im nächsten Schritt müßte man die Taufe „entsorgen“ vielleicht durch eine interreligiöse Jugendweihe (ählich in der Ex-DDR)? Dann freie Bahn für die Welteinheitsreligion! Die dann überflüssige Hierarchie der kath. Kirche würe uno actu abgeschafft, womit auch angeblich kath. Theologen wie Trummer überflüssig wären. Dann bliebe noch das Weltethos des Hans Küng, welches sich nahtlos in die Weltenbaumeister-Brüder-Religion einfügen läßt. Trummer sagt derartigen Wortschrott schon seit Jahren, die Ortsbischöfe (früher Weber, jetzt Kapellari) sehen gelassen zu. Warum? Weil auch die Kurie in Rom und der Hl. Vater gelassen zusehen. Sie selbst werden von den katastrophalen Folgen ihres Nichtstuns und Falschtuns ja nicht mehr betroffen sein – allerdings nur in dieser Welt, nach dem Tod schaut es anders aus. Da hilft dann auch nicht mehr die Überzeugung, dass es keinen Teufel gibt (Herbert Haag, auch unbeanstandeter Theologen-Häretiker) und keine Hölle oder zumindest nur einen leeren Ort, der so heißt (in dem sich nicht einmal die Seele des Judas befindet). Nach der letzten Ausgabe der Kirchlichen Umschau glaubt ja auch der Hl. Vater, dass Judas nicht in die Hölle gekommen ist… (entgegen der eindeutigen Aussagen Christi)…
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#2   Stimme aus dem Tradiland   11:21:15 | Freitag, 4. Februar 2005
@ Dolfus
Prinzipiell richtig; aber: Wer weiß, vielleicht ist Papst Johannes Paul II. auch noch am 17. Oktober 2008 im Amt, dann hätte sich das Problem von selbst gelöst. Ich halte nämlich eine Prophezeiung von La Salette auf den Hl. Vater für anwendbar: „Sie werden ihm wiederholt nach dem Leben trachten; dennoch wird keiner seiner Tage verkürzt werden.“ Paßt jedenfalls besser als die Ratzingersche Deutung des 3. Geheimnisses v. Fatima. Im übrigen ist auch möglich, dass der Cardinal noch vor diesem Zeitpunkt stirbt. Nach der Sterbetafel für polnische Männer ist er sicher schon im Bereich einer hohen Sterbewahrscheinlichkeit.
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#15   Stimme aus dem Tradiland   10:30:55 | Freitag, 4. Februar 2005
Herrschaft der Freimaurer… @ Uwe Schmidt
Die Französische Revolution 1789 war mit Sicherheit ein wichtiges Ereignis, aber sie ist nicht der Beginn der Freimaurerherrschaft in ganz Europa. Es gibt ein Land, wo die Brüder sogar noch früher geherrscht haben, nämlich die USA, die geradezu eine Freimaurergründung sind (um dies nicht offenbar werden zu lassen, werden immer die Pilgrim Fathers mit ihrer Mayflower vorgeschoben) und wo die Freimaurer ihre Macht auch nie mehr verloren haben. In den anderen Ländern entwickelte sich das vielfach nicht so geradlinig. Sogar in Frankreich ist ihnen die Herrschaft zeitweise wieder entglitten, so unter Napoleon I., im Vormärz und unter Napoleon III. Preußen hatten sie zeitweise in der Hand, aber nicht zuverlässig (die Hohenzollern waren einfach zu stolz, sich irgendwelchen „Meistern v. Stuhl“ oder Hochgradfreimaurern unterzuordnen), weswegen das von Preußen dominierte deutsche Kaiserreich ebenso zerstört werden mußte wie Österreich-Ungarn, wo sich nach Joseph II. und Leopold II., die wohl beide Freimaurer waren wie schon ihr Vater, Franz Stephan v. Lothringen, die katholische Kirche wieder erholen konnte. Überhaupt keine Einfluß hatten die Freimaurer auf die russischen Zaren, die daher ebenfalls beseitigt werden mußten (in diese Tradition zählen die Dekabristenverschwörer, aber auch viele Anarchistenattentäter, eine ganze Reihe v. Zaren starb nicht eines natürlichen Todes). Man kann auch nicht sagen, dass die Freimaurer zur Zeit des Sowjetkommunismus in Rußland herrschten, auch wenn ihnen letztere gewiß sympathischer waren als die Zarenmonarchie. Erst seit Gorbatschow dürften sich da gravierende Änderungen ergeben haben. Es gibt auch Dynastien, die sich vollständig den Logen ausgeliefert haben und deshalb auch weiterregieren durften (so vor allem die skandinavischen Königshäuser und Holland). In Großbritannien dürfte es schon zur Zeit Napoleons so weit gewesen sein, dem die Englänger nur wegen seiner Hegemonieansprüche in Europa entgegentraten. Länder, die der EU beigetreten sind, wurden spätestens zum Zeitpunkt des Beitritts von den Logenbrüdern beherrscht. Italien ist übrigens auch eine Freimaurergründung, die ja auch gegen den Kirchenstaat gegründet wurde. Spanien dürfte erst nach Franco den Brüdern untertan geworden sein, Juan Carlos ist zumindet ein Ehrenbruder, wie seine Taten und Unterlassungen zeigen. Die Türkei gehörte wohl schon seit den Jungtürken unter Atatürk zum Verbund der Freimaurerstaaten, deswegen wird der Beitritt der Türkei auch durchgesetzt werden. Also die Entwicklung ist in den einzelnen Staaten schon unterschiedlich gelaufen, wenn auch letztlich mit dem heute gleichen Ergebnis.
Redaktion benachrichtigen „Ich war Freimaurer!“
#2   Stimme aus dem Tradiland   12:19:07 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Dieser Beitrag sei auch @ Thomisticus gewidmet;
„ungehörig“: Jetzt beteiligt sich auch kreuz.net schon an den Freimaurer-Verschwörungstheorien. Ich zitiere Dr. Caillet: „…seit 250 Jahren vergifte die Freimaurerei Geist und Gesetzgebung vieler westlicher Länder: Laizismus, Scheidung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Entkriminalisierung der Drogen, Euthanasie.“ Es wäre sicher interessant, Dr. Caillet ausführlich zum Verhältnis Freimaurerei-Kirche zu befragen. Im übrigen bin ich nicht sicher, ob er in der richtigen „Abteilung“ unserer Kirche angekommen ist: „Psycho-spirituelle Medizin“, „Charisma der Erkenntnis“, das klingt alles nicht gut und hat keine Grundlage in der Tradition (auch nicht in der Hl. Schrift)…
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#1   Stimme aus dem Tradiland   13:50:28 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Noch besser sind die Aussagen, die der
Vorgänger des jetzigen Erzbischofs, S. Ex. Dr. Georg Eder, zu den Problemen zu sagen wußte… Vermutlich ist das von kreuz.net deshalb nicht gebracht worden, weil Erzbischof Eder (so im September des Vorjahres) in seiner öffentlichen Stellungnahme (die aber auf kath.net veröffentlicht wurde!) den Zustand der Kirche und insbesondere der Liturgie auf den Einfluß der Freimaurer seit dem Konzil zurückführte. Vermutlich ist aber der Alterzbischof Eder in den Augen von Thomisticus & Co nur ein blöder Verschwörungstheoretiker – so wie ich halt.
Redaktion benachrichtigen Friede mit den Homosexuellen – Streit mit den Gläubigen
#19   Stimme aus dem Tradiland   13:44:27 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Was ist hier wieder das Hauptproblem?
Dass in Rom nicht für Ordnung gesorgt wird! Führt man das auf organisierten Widerstand zurück, der natürlich das Licht des Tages scheuen muß, also im Geheimen agiert und sabotiert (sprich: Geheimbünde, Freimaurer), wird man von Thomisticus, FioreGraz, GerdEric & Konsorten Verschwörungstheorien bezichtigt, was zwar formal richtig, aber in Wirklichkeit ein Totschlagbegriff auf der Beziehungseben ist. Wo ist denn da der Visitator, der in der Diözes nach dem Rechten sieht? Wo ist da die Glaubenskongregation, die sagt, was Lehre der Kirche ist und was daher nicht möglich ist? Wo ist der Hl. Vater, der so einen – vom Glauben abgefallenen – Bischof unverzüglich seines Amtes entheben müßte – um weiteren Schaden für das Seelenheil der katholischen – aber auch der anderen – Gläubigen abzuwenden? Vor Gott gibt es im übrigen nur eine zulässige Form der geschlechtlichen Vereinigung, nämlich die in der Ehe. Alles andere ist unzulässig. Nur durch die Zeitgeistpropaganda, die die Lebensabschnittsgemeinschaften (oder wie immer die heißen) als gleichwertig bezeichnet (was natürlich völlig daneben ist), konnte überhaupt der Eindruck erweckt werden, dass „heterosexuell“ und „homosexuell“ gleichwertig sein könnten. Das geschah natürlich auch nicht zufällig und ist auf jahrzehntelange Medienpropaganda, schlechte Filme, falsches Beispiel, katastrophale Sexualerziehung in den Schulen (oder gar in den Kindergärten!), gesetzliche Maßnahmen (die auch nicht zufällig geschehen sind: „Durchflutung aller Lebensbereiche“ hieß die Propaganda der Sozialdemokraten) und Verbreitung pseudowissenschaftlicher Irrlehren zurückzuführen. Wenn ich behaupte, dass es sich um bestimmte Organisationen bzw. Organisationsformen gehandelt hat und handelt, die das bewirkt haben, dann…siehe oben…
Redaktion benachrichtigen Kardinal: Kondom sei legitim
#21   Stimme aus dem Tradiland   11:39:08 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Thomas v. Aquin hätte so übrigens nie gesprochen
wie Thomisticus, sondern versucht, das gegnerische Argument noch zu verbessern (soweit möglich) und erst dann mit dem Rückhalt der Tradition dagegen zu argumentieren. Im übrigen, wenn Sie so gelehrt sind, wie Sie tun, werden Sie ja zwischen Exkommunikation und Schisma unterscheiden können. Ein Abtreibungsarzt, der eine Abtreibung durchführt, ist exkommuniziert, einen schismatischen Akt setzt er damit nicht, obwohl seine Vorgangsweise gegen die Lehre der Kirche verstößt und von dieser verboten wurde. Genau das gleiche gilt für eine verbotene Bischofsweihe, wenn sie nicht in der Absicht begangen wird, eine eigene Kirche zu gründen, sondern im Bestreben, die Hl. Tradition in Lehre, Glauben und Liturgie zu retten, durchgeführt wird. Es gibt keinerlei Hinweise auf andere Absichten von Erzbischof Lefebrve. Selbst wenn Sie annehmen, er habe sich in seiner Einschätzung geirrt, können Sie nicht – ohne böswillig zu sein – annehmen, dass er nicht höchstpersönlich daran geglaubt hat, also bon fide gehandelt hat. Diese Überzeugung von einem Notstand nennt man Putativnotstand, der ein Handeln gegen die Anordnungen der Hierarchie genauso rechtfertigt wie ein tatsächlich vorliegender Notstand. Die Exkommunikation Erzbischof Lefebrves war also gesetzwidrig, sie war darüber hinaus auch ungültig, weil nicht im ordnungsgemäßen Verfahren durchgeführt. Dafür könnte und sollte sich Papst Johannes Paul II. wirklich entschuldigen (nachdem er den gesetzlosen Akt rückgängig gemacht bzw. als solchen deklariert hat), bevor es zu spät ist. Sie glauben nicht, dass die Freimaurer bei der SPD , bei der CDU, bei den Grünen, bei den Liberalen (bei der PDS ?) usw. eine Rolle spielen? Kann ich nur sagen: Guten Morgen, heute ist Mariä Lichtmeß, 2. Februar 2005 (vielleicht bestreiten sie ja auch das Datum oder das heutige Fest). Sollten Sie Probleme mit Kopftücher haben, empfehle ich Ihnen die Lektüre der paulinischen Briefe, der genau angeordnet hat, dass Frauen den Kopf in der Kirche bedecken sollen. Aber das sind ja nur zeithistorisch erklärbare Entgleisungen wie überhaupt die ganzen paulinischen Briefe aus Ihrer Sicht wohl zu vergessen. Was Jeans betrifft, die nicht verboten sind (in der Hl. Messe aber eher nicht adäquate Kleidung darstellen), so sollten Sie sich Untersuchungen zu Gemüte führen, welche Belegen, dass das Tragen zu enger Kleidung bei Männern zum Rückgang der Fruchtbarkeit und zur Steigerung von Hodenkrebs und bei Frauen zu Pilzinfektionen und umfassenden Störungen des Scheidenmilieus führen können. Aber wahrscheinlich halten Sie auch das nur für pseudowissenschaftliche Verschwörungstheorien. Was Sie sich aber gänzlich sparen könnten, ist der Vergleich mit P. Hermann Lingens. Die Sedisvakantisten sind ein klares Krisensymptom des heutigen Zustandes der Kirche. Statt sich über diese lustig zu machen (damit werden Sie keinen einzigen zur Kirche zurückbringen), sollten Sie darauf achten, selbst nicht zu fallen, denn Hochmut kommt vor den Fall!
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#20   Stimme aus dem Tradiland   11:36:06 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Auch ein Thomisticus ist nicht davor gefeit,
vom Glauben abzufallen; dies schon aufgrund des aus Ihrem Posting ersichtlichen Hochmuts. Ihre Sicht ist offenbar folgende: Die Päpste, die zwischen 1740 und 1950 genau die genannte Verschwörung beschrieben, haben offenbar im Wahn geschrieben oder sind diese Warnungen ohne ihr Zutun fälschlicher Weise veröffentlicht worden. Pius IX hat Irrtümer bekämpft, die es gar nicht gibt und der Hl. Pius X. kann nur im Fieberwahn davon gesprochen haben (vor hundert Jahren!), dass dieselben schon in die Kirche selbst eingedrungen sind. Ebenso umnachtet war auch Paul VI. als er vom „Rauch Satans“, der in die Kirche eingedrungen sei, sprach. Ganz zufällig ist Erzbischof Bugnini vom gleichen Papst nach Teheran versetzt worden, aus ihrer Sicht vermutlich eine Beförderung. Schwachsinn ist, was in der Apokalypse steht, dass Zeiten kommen werden, in der auch die Frommen fast oder gar nicht standhalten werden. Sowie so daneben und gänzlich unbeachtlich ist auch, was die Gottesmutter zu La Salette gesprochen hat, dass nämlich Rom den Glauben verlieren wird. Völlig ungerechtfertigt war die jahrhundertelange Bestrafung mit Exkommunikation der Freimaurer, die Entfernung dieser Bestimmung aus dem CIC Zufall ohne Zusammenhang mit bestimmten Einflüssen. Card. Ratzinger hat ja ohnedies bestätigt, dass das weiter verboten ist. Die Botschaften von Fatima haben keine Bedeutung, das dritte Geheimnis ist vollständig veröffentlicht und vor allem vorbildlich durch Card. Ratzinger interpretiert worden. Freimaurer sind gänzlich unbedeutende Zeitgenossen, auch mit Organisationen wie P2 und Personen wie Erzbischof Marcinkus und der Vatikanbank haben sie nichts zu tun. Sie, die Freimaurer haben immer versucht, sich von der Kirche fernzuhalten, haben ihre Mitglieder davon abgehalten, dort irgendwelche Positionen einzunehmen und haben laufend offiziell ihre Mitgliedsverzeichnisse veröffentlicht, damit man das nachprüfen kann. Niemals haben die irgendwelche Einflüsse auf irgendwelche Geschehnisse innerhalb und außerhalb der Kirche gehabt, im Gegenteil: Alles ist die Folge, naturgesetzlich notwendiger Abläufe, auf die der Mensch keinen Einfluß hat, weil es Zufall ist, der nicht einmal Gott interessiert. Zufall sind also die Dokumente von V2, vor allem ist Zufall, dass die vorbereiteten Schemata zur Gänze verworfen wurden. Dass V2 behauptet, dass die Moslems den gleichen Gott anbeten und verehren wie wir, wird schon seine Richtigkeit haben, den wer braucht die Hl. Dreifaltigkeit. Natürlich war es Zufall, dass der alte Ritus aus den Kirchen verschwunden ist, mit der Einstellung des Papste, der Kurie und der Bischöfe hatte das nichts zu tun und hat ja auch seine Richtigkeit. Wenn Sie das alles bejahen, dann kann ich Ihnen sagen, Herr Thomisticus, was Sie jedenfalls nicht sind: Katholisch.
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#16   Stimme aus dem Tradiland   09:46:50 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Ob Cottier Freimaurer ist oder nicht,
ist in Wirklichkeit nicht wichtig. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass seine falschen Thesen in Windeseile weltweit verbreitet werden. Zur Wiederholung: Es gibt keinen einzigen gerechtfertigten Grund zur Verwendung des Kondoms. Wenn die Katastrophe Wirklichkeit wird, dass ein Ehepartner AIDS hat (Frage: Wie kommt der Ehevirus in eine intakte, katholische Ehe?), dann ist absolute Enthaltsamkeit nicht nur gerechtfertigt, sondern auch Pflicht. Dies deshalb, da es keinen 100%igen Schutz bei Geschlechtsverkehr dagegen gibt und es sich um eine gefährliche, lebensbedrohliche Krankheit handelt. Soviel noch zu @ Uwe Schmidt, dessen Posting ich sonst für gut halte. Auf ein Buch aus der Literatur möchte ich noch hinweisen: Martin Malachi, der letzte Papst. Obwohl es ein Roman ist, erkennt man die Hl. Kirche und ihren heutigen Zustand gut wieder. Die Rolle, die dort den Freimaurern zugeschrieben wird, halte ich für authentisch. Malachi war ein Geheimdienstmitarbeiter des Vatikan und wurde ermordet, bevor er sein letztes und schärftes Werk veröffentlichen konnte. Angeblich ist das Manuskript gerettet, aber scheinbar gibt es niemanden, der sich traut, es herauszugeben. Der Einfluß der Freimaurer ist die Erklärung dafür, warum einfach seit Jahrzehnten in der Kirche nicht mehr für Ordnung gesorgt wird und warum nicht die Irrlehrer und Menschenverführer, die sich als Theologen, Priester und Bischöfe verkleiden, belangt werden, sondern stattdessen die Tradition unterdrückt wird. Aber Leute wie FioreGraz werden sich weiterhin lustig machen, bis sie selbst daran glauben müssen (z.B. im Rahmen der Euthanasie oder der „Ausweidung“ lebendiger Menschen im Rahmen von „Organspenden“. Wir werden bald wissen, welchen Nachfolger des jetzigen Papstes die hwst. Herren Cardinäle wählen werden. Mein Tipp ist, dass es jemand ist, der auch die Paralysierung der Moraltheologie zulassen wird. Die Kondomgeschichten sind erst der Anfang… Wieso sagt denn die Glaubenskongregation nichts?
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#15   Stimme aus dem Tradiland   09:35:32 | Mittwoch, 2. Februar 2005
@ Fiore Graz: Nicht an Verschwörungstheorien zu glauben,
ist in Wirklichkeit auch eine Ideologie. @ Fiore Graz: Kein Grund, sich lustig zu machen. Dass es den Satan und die Daemonen gibt, bezeugt die Hl. Schrift und Christus persönlich, der auch Daemonen ausgetrieben hat. Dass sie die Feinde der Menschen und Lügner von Anbeginn sind, wissen wir auch. Selbstverständlich haben sie sich jeweils menschliche Verbündete gesucht, um die Menschen vom Glauben abzuhalten. Sie haben sie auch jeweils gefunden: In den Magiern, in den Irrlehrern, in den Vertretern der falschen Religionen, in den Atheisten und Agnostikern, in den Ideologen, Aufklärern, falschen Philosophen und Modernisten etc. Immer hat es welche gegeben, die gegen die Kirche gearbeitet hat. Kaum hat sich irgendwo in der Geschichte der katholische Glaube bei einem Volk, in einem Land, einem Staat stabilisiert, sind sofort Einflüsse stark geworden, die das wieder zunichte gemacht haben. Dass zu den schlimmsten Feinden der Kirche die organisierten Geheimbünde zählen, haben die Päpste seit 200 Jahren immer wieder mit Nachdruck gesagt. Die Freimaurer sind darunter die bekanntesten, weswegen ihr Name am häufigsten genannt wird. Dass die Welt oder die Kirche auf Erden (der sichtbare Teil des Corpus Christi Mysticum) sich zum Positiven entwickelt, kann wohl kaum jemand behaupten. Und das die ganze Entwicklung naturgesetzlich, also zwangsläufig abläuft, ist eine der vielen Lügen, die heute quasi dogmatisiert werden. Es ist aber völlig klar, dass nichts von den schlimmsten Dingen hätte kommen müssen: Der Kommunismus genausowenig wie die Straflosigkeit der Abtreibung, der Nationalsozialismus ebensowenig wie die Euthanasie, die Freigabe der Homosexualität ebensowenig wie die Zerstörung der Familien usw. Wir sitzen in Demokratien und glauben wir haben die Wahl? Diese ist leider sehr beschränkt: Wir können uns entscheiden zwischen den CDU/CSU/ÖVP-Freimaurern und den SPD/SPÖ-Freimaurern, den grünen Freimaurern und den liberalen Freimaurern. Die wesentlichsten Entscheidungen fallen nicht in den Parteien, nicht in den Regierungen, nicht einmal in Brüssel, sondern bei den Geheimorganisationen, die alle diese Institutionen beherrschen.
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#14   Stimme aus dem Tradiland   09:32:32 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Wem kann man trauen, wenn es im Vatikan Freimaurer gibt
noch dazu in hohen Positionen? Die Frage von Yersinia ist ja nicht unberechtigt. Sie ist aber theologisch gar nicht so schwierig. Man kann auf das vertrauen, was immer gilt, auf die Hl. Offenbarung bestehend aus Hl. Tradition und Hl. Schrift und auf die lehramtlichen Klarstellungen der Kirche (Dogmen, ökumenische Konzilien, aber auch das ordentliche Lehramt). Das Glaubensbekenntnis von Nicäa z.B. gilt völlig unverändert. An allen diesen wesentlichen Dingen kann auch kein Papst etwas ändern, nicht einmal dann, wenn er es möchte. Wenn man sich das anschaut (z.B. Denziger-Hünermann) dann ist das schon ziemlich viel. Natürlich muß die Kirche auch in ihrer Hierarchie fortbestehen und ist ihr das auch zugesagt bis zum Jüngsten Gericht (die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen). Leider muß man auch beim Hl. Vater und bei Kuriencardinälen genau schauen, was ist richtig und was ist falsch. Für die heute noch schlechter als früher unterrichteten Gläubigen (es gibt ja kaum einen Katechismus- oder Religionsunterricht, der diesen Namen verdient) ein schwer bis gar nicht lösbares Problem, sie müssen selbst die Initiative ergreifen und sich um entsprechende Informationen, Literatur, Zeitschriften kümmern und das waren die Katholiken früher nicht gewohnt, deswegen haben es auch nur wenige von ihnen gelernt.
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#21   Stimme aus dem Tradiland   14:08:12 | Dienstag, 1. Februar 2005
Gemeinsame Kultur versus Gleichmacherei
Das erstere ist freiwillig und geschieht insb. unter Vermittlung der katholischen Kirche, die übernational agiert. Das zweitere wird von oben verordnet und zwangsweise durchgesetzt. Im übrigen ist mir nach wie vor nicht bekannt, dass wir per Du wären.
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#6   Stimme aus dem Tradiland   14:04:40 | Dienstag, 1. Februar 2005
Die Tatsache der vier Hochgradfreimaurerlogen
im Vatikan kann man übrigens dem Film „Der Geist der Loge“ entnehmen, in welchem dies vom Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., S. Ex. Weihbischof Fellay offiziell gesagt wird – vor laufenden Kameras. Ist also nichts mit Betthaserl, „Hinterhofneuigkeiten“ udgl.
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#5   Stimme aus dem Tradiland   14:02:00 | Dienstag, 1. Februar 2005
Aus der Zeit des Vichy-Regimes
gibt es offiziell veröffentlichte Dokumente aus Freimaurerlogen. Diesen kann man entnehmen, welche Ziele – damals schon – die Freimaurer in Hinblick auf die Durchsetzung von Abtreibung, Homsexualität, Schwächung der kath. Kirche etc. hatten. Verschwörungstheorien kann man vor allem dann ablehnen, wenn man die historische Wahrheit nicht liebt oder ignoriert. Selbstverständlich gab es solche, z.B. in der Reformationszeit der protestantischen Fürsten gg. den katholischen Kaiser, in der französischen Revolution, bei der Unabhängigkeit der USA, bei der Gründung Israels, bei der international gleichzeitig erfolgten Straffreistellung der Abtreibung, bei der medialen Förderung der Unzucht vulgo „frei Liebe“, „Lebensgemeinschaft“, „Lebensabschnittsgemeinschaft“ etc., bei der Erzwingung der staatlichen Ehescheidung gg. kirchliches Recht und und und.
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#5   Stimme aus dem Tradiland   13:54:40 | Dienstag, 1. Februar 2005
Übrigens gab es in Nazideutschland
sogar Zwangsabtreibungen, nämlich bei den sogenannten „Ostarbeiterinnen“. In Österreich werden solche deshalb auch nach dem Entschädigungsfondgesetz gesondert bzw. zusätzlich (zur Entschädigung wegen Zwangsarbeit) entschädigt. Auch in KZs gab es Zwangsabtreibungen, weiters gab es dort sogar Abtreibungen, die KZ-Aufseherinnen an ihrem ungeborenen Kind vornehmen ließen, so z.B. zweimal der „Todesengel von Auschwitz“ (Name ist mir jetzt entfallen, sie war bei ihrem Prozeß geständig und lachte über ihre Mitangeklagten, die sich herausreden wollten).
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#19   Stimme aus dem Tradiland   13:41:38 | Dienstag, 1. Februar 2005
Antworten zu FioreGraz’schen Fragen
Kursiv: FioreGraz, Normalschrift Stimme aus dem Tradiland: Die Kirche vollzog also keine Zwangstaufen? Richtig. Die Kirche überurteilte Ketzer nicht der weltlichen Gerichtsbarkeit? Doch, auch der „Hexenhammer“, der im übrigen die kirchliche Lehre zu Hexerei, Häresie und Daemonen richtig zusammenfaßt (Egon v. Petersdorff, Daemonologie in zwei Bänden) diente der Belehrung der weltlichen Strafverfolgungsbehörden. Die Kirche versuchte immer, eine ordnungsgemäße Untersuchung zu erreichen und jegliche Form von Lynchjustiz auszuschalten. Deswegen gab es im katholischen Kulturraum auch wesentlich weniger Opfer der Hexenverfolgungen als im protestantischen Raum. Hauptsache ist immer, dass man der Kirche – ob in Gegenwart oder Vergangenheit etwas am Zeug flickt. Die Bestrafungen der Kirche waren nicht willkürlich?… Die Kirche war immer nur für die Kleriker und Ordensleute Strafbehörde. Im weiteren Sinne auch auf kirchlichen Territorien (Kirchenstaat, selbständige Bistümer). Willkür kann man generell weder ausschließen noch beweisen. Auf jeden Fall lag derartiges nicht im kirchlichen System, sondern in dessen Mißbrauch durch Menschen. Ich frage mich wofür hat sich JP II. entschuldigt? Und weiters was ist jetzt der Unterschied? Das frage ich mich auch, ich kann sein Handeln nicht nachvollziehen. Theologisch ist das Ganze sinnloc, sachlich in vielen Punkten gar nicht berechtigt oder einseitig und im übrigen hat er sich nicht – was er wirklich könnte – für seine eigenen Fehler und Sünden entschuldigt (z.B. die ungerechtfertigte Exkommunikation Erzbischof Lefebvres, die er gegenüber den vier von diesem geweihten Weihbischöfen ohne gerechten Grund weiter aufrecht erhält. Sie werden entgegenen die Kriche handelte in ihren damaligen Gesetzen, tja und ich frage was taten die Wiedertäufer? Sie handelten nach ihren Gesetzen. Hängt also die Legitimation von der größe des „Regimes“ ab? Die Legitimation hängt von der Lehre Christi und der Kirche ab, die auch dafür von Christus eingesetzt wurde „zu lösen und zu binden“ mit Wirkung für das ewige Leben. Was da wiederum gilt, ergibt sich aus der Hl. Tradition, die schon vor der Hl. Schrift galt und hinsichtlich letzterer auch die richtige Auslegung vermittelt. LG Fiore MfG Tradi.
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#18   Stimme aus dem Tradiland   13:28:37 | Dienstag, 1. Februar 2005
2. Fortsetzung des Geschichteunterrichts für FioreGraz
Schöners heiles Mittelalter, als Scheiterhaufen noch brannten, Bischöfe und Fürsten völlerten, und Rom ein Hurenhaus war. In der Beziehung hast recht da war die Kultur einheitlich zwischen Klerus und Fürsten in ganz Europa. Auch diesbezüglich kennen Sie sich überhaupt nicht aus. Fast alle Scheiterhaufen brannten in der Neuzeit und davon wiederum die große Mehrheit in protestantischem Gebiet. Die katholische Kirche kann eben auch mit Hexen und Daemonen besser umgehen… Völlern und Hurerei: Ich bin weder für das eine noch für das andere, aber eines sollte klar sein: Viel schlimmer ist es, die katholische Lehre anzutasten oder nicht zu verteidigen, wie es heute vielfach der Fall ist. Ein Papst, der völlert und hurt, aber die Lehre Christi und der Kirche nicht antastet, schadet weniger, als ein Papst, der persönlich untadelig und fromm ist, aber die Paralysierung der Lehre zuläßt. Im übrigen ist heute alles schlimmer, wenn ich mir die Herren Schröder, Fischer (beide vier mal „verheiratet“, der letztere genausooft geschieden und wieder mit einer jungen Gespielin zusammen), Wowereit (Bürgermeister v. Berlin „ich bin schwul und das ist gut so“) und Ole v. Beust, CDU-Bürgermeister von Hamburg (ebenso, aber ohne das wowereit’sche „mutige“ Bekenntnis) anschaue (beispielsweise). Die „Fürsten v. heute“ sind noch schlechter und haben nicht einmal den Hauch v. Kultur. Im übrigen wüßte ich nicht, dass wir per Du wären! Diese unsinnige Vulgärkultur des Internets mache ich nicht mit und ich ersuche, mich damit auch in Ruhe zu lassen!
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#17   Stimme aus dem Tradiland   13:28:05 | Dienstag, 1. Februar 2005
1. Fortsetzung des Geschichteunterrichts für FioreGraz
Also wenn ich mir den EWR anschaue dann frage ich mich was jetzt zersezter war, ein Europa wo ich bis ich meine Ware in der nächstgrößeren Stadt an den Mann brachte 15 mal Zoll zahlen mußte oder jetzt? Tja, damals war ja auch niemand so blöd und hat Kartoffel oder Getreide über hunderte Km transportiert. Fast alles, was man gebraucht hat, konnte im gleichen Dorf oder in der nächsten Stadt hergestellt werden. Der EU-Markt ist ja eine künstliche Geschichte, weil die Transportkosten auf Kosten der Umwelt, der Gesundheit der Fahrer und der Steuerzahler der Mitgliedsländer (keine kostendeckenden Straßenabgaben) künstlich klein gehalten werden. Dafür gab es damals eine viel größere Artenvielfalt, sowohl bei Nutztieren als auch bei Nutzpflanzen. Gesünder war das Zeug auch, ohne die vielen E-Stoffe. Außerdem habe ich mit Zersetzung die moralische Komponente gemeint. Dass ein – nicht einmal traditionalistischer, also ohnedies der Konzilsgedächtniskirche ergebener – Katholik wie Buttiglione nicht Kommissar werden darf, zeigt, welche Art von Gesinnungsdruck in der Freimaurergemeinschaft herrscht. Und einheitlicher Kulturraum? Deswegen bedurfte es ja anscheinend eines Konzil v. Trients um alleine die unterschiede bei Messen zu bändigen. Und die kulturellen unterschiede sind natürlich erst in den letzten paar Jahrzenten entstanden… Bitte sich mehr mit Kirchengeschichte zu befassen. Das Konzil von Trient hat „nur“ (sehr wertvoll) die Grundlagen der Hl. Messe definiert. Erst später, nämlich 1570 hat der Hl. Papst Pius V. mit der Bulle Quo Primum die römische Messe neu geordnet, wobei er sich aber an der Tradition orientierte. Dem entsprach, dass alle Meßriten, die 200 Jahre oder älter waren, weiter zelebriert werden durften. Ganz zum Unterschied von der gleichmacherischen revolutionären Meßreform Papst Pauls VI., die alle alten Meßformen unterdrückte. Soweit es um „Bändigen“ ging, ging es nur um Klarstellungen gegenüber den Protestanten, die ja unter dem Einfluß Martin Luthers und der anderen Reformatoren das Meßopfer abgeschafft hatten. Mit regionalen oder ordensgemäßen Unterschieden hatte dies nichts zu tun.
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#16   Stimme aus dem Tradiland   13:26:40 | Dienstag, 1. Februar 2005
Auch FioreGraz darf Geschichte lernen
Kursiv: FioreGraz, Normalschrift Stimme aus dem Tradiland: Also ich weiß net, wen du in Geschichte hattest, Deutschland waren zig Kleinstaaten, in Europa hatte jede Stadt/Straße, Gebiet eines Kleinadeligen ihre Mautstellen, jede Fürstentum hatte seine Mautstellen an den Grenzen etc. Das ist völlig irrelevant, weil man im schulischen Geschichteunterricht ohnedies nicht über die historische Wahrheit, sondern nur über die momentan aktuelle Einschätzung der Vergangenheit unterrichtet wird. Kleinstaaten: Da muß man ein bißchen über Rechtsgeschichte Bescheid wissen. Danach steht fest, dass es vor dem Westfälischen Frieden (1648, Ende des dreißigjährigen Krieg) keine Staaten im heutigen Sinne gab, daher auch kein Völkerrecht im heutigen Sinne (Hugo Grotius et al.). Wenn es also vor 1648 keine Staaten gabe, dann gab es auch im Gebiet des Hl. Römischen Reiches keine, weil nicht einmals das Hl. Römische Reich ein Staat war (Staatsvolk, Staatsgebiet, Staatsouveränität sind die drei Merkmale eines Staates). Was die Mautstellen betrifft, so war dies nur für Reisende, Händler etc. relevant, also für null-komma-irgendwas der Bevölkerung. Die Abzockerei von allen Bürgern ist heute nur besser organisiert. Beispiel: Vor Jahren habe ich auf einem Markt in Jerusalem ein kg. Safran gekauft um ca. EUR 7,--. Ich habe es einem Freund geschickt, der gerne damit kocht. Mit einem kg. hatte er aber nicht gerechnet und so versuchte er, es zu verkaufen. Er hätte EUR 1.500,--, also mehr als das 200fache dafür bekommen, wenn er es verkaufen hätte können. Hat er aber nicht, weil es in Österreich ein Gewürzmonopol gibt und sich niemand getraut hat, es ihm abzukaufen. Ich weiß nicht, ob es Mittelalter viele Dinge mit mehr als 200%igen Aufschlägen gab (im übrigen glaube ich nicht einmal, dass Safran überhaupt in Israel geerntet wird, d.h., da sind auch dort schon Aufschläge drauf). Wer hat denn damals Seide, Purpur oder Elfenbein gebraucht?
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#13   Stimme aus dem Tradiland   12:48:36 | Dienstag, 1. Februar 2005
Fortsetzung zu den Klarstellungen betr. GerdEric
Kursiv: GerdEric; Normalschrift: Stimme aus dem Tradiland: Super! Da steht uns ja wieder einiges bevor, wenn die Kirche je wieder ihren alten Einfluss gewönne… Sie sollten sich lieber vor der heutigen Zeit fürchten. Denn nicht nur, dass der größte Massenmord aller Zeiten (Abtreibung, Abtreibungsmittel mit der falschen Bezeichnung „Verhütungsmittel“, In Vitro Fertilisation mit Massensterben von Ungeborenen) im Gange ist (allein Abtreibungen 65 Mill. jährlich weltweit) im Gange ist, ist auch die Euthanasie schon bei uns Praxis, ihr Name ist Morphium, welches nach wochenlanger hochdosierter Einnahme zum Kreislaufstillstand führt. Sollten Sie einmal aus Krankheit oder Unfall die „Ehre haben“ als „Organspender“ zu dienen (d.h. bei lebendigem Leibe „ausgeweidet“ zu werden) oder später von den pflegeunlustigen Angehörigen ein „tödliches Jaukerl“ vermittelt bekommen, kann ihre Seele, wohin sie auch gehen mag, darüber nachdenken, wie schrecklich die Umsetzung der kirchlichen Lehre auf Erden wäre…
Na, was denn nun? Todesstrafe gan und gäbe? oder nicht… oder doch Willkür! Der von Ihnen suggerierte Widerspruch besteht nicht. Selbstverständlich ist die Todesstrafe, was den Umfang ihres Einsatzes und die Willkür ihres Einsatzes betrifft, vor allem ein Phänomen der von Ihnen hochgejubelten Neuzeit.
Tja, aber wie erging es dem Volk? Auch vergleichsweise gut, der Unterschied zwischen den Reichsten und den Ärmsten war nicht größer als heute. Auch heute gibt es in unseren Ländern Leute, die Hunger leiden und andere, die nicht wissen, was sie mit ihren Millionen Euro, die sie nicht mit den anderen (auch nicht den Armen) teilen, noch alles anfangen oder kaufen sollen. Handwerker gingen damals typischer Weise auf die Walz in fremde Länder. Welche handwerklich Auszubildenden absolvieren heute ihre Ausbildung im Ausland? Es gab viel mehr Feiertage als heute, an denen die Arbeit ganz ruhte oder reduziert war. Wie gesagt: Bevor man locker was in den wehrlosen Computer eintippt, sollte man sich einmal mit den historischen, theologischen, philosophischen Grundlagen etc. beschäftigen
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#12   Stimme aus dem Tradiland   12:47:31 | Dienstag, 1. Februar 2005
Weitere Klarstellungen @GerdEric
Kursiv: GerdEric; Normalschrift: Stimme aus dem Tradiland: Als wenn die Menschen der damaligen Zeit eine freie Wahl hatten, ob sie getauft oder nicht getauft werden wollten. D.h., weil entsprechend der Tradition und dem Willen Christi Kinder getauft werden, darf man Erwachsene zwangsweise nochmals taufen? Vielweiberei?Vielweiberei war gangundgäbe.
Auch der damalige Bischof von Münster, Osnabrück und Paderborn (alles gekaufte Titel, war so üblich, hielt sich was fürs Bett). Egal, was der Bischof gemacht hat, hat er es jedenfalls nicht zum Gesetz erklärt, dies zum Unterschied von den Münsteraner Täufern.
Wie ist dass denn heute (wer war Karl der grosse Sachsenschlächter (ich weiss, das war etwas früher)). Die Hinrichtung der Sachsenfürsten wegen ihrer Weigerung zur Taufe war falsch und nach dem Kirchenrecht jeder Zeit verboten. Wie soll die Logik lauten? Weil jemand einen Ladendiebstahl begangen hat und nicht erwischt wird, darf der andere – erwischte – Ladendieb nicht verurteilt werden? 1. enthält Gott unschuldigen Kindern nicht das Ewige Leben vor (es wäre Gott verleumden, wenn man IHM unterstellte, alles nur wegen einer Pauschaltaufe zu geben).
2. Und die Taufe wurde, wenn überhaupt, von Jesus als Erwachsenentaufe gegeben.
GOTTes Güte einzig auf die Taufe zu reduzieren ist schon frech. Und ob Gott das tut, Christus selbst spricht, wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden Glauben allein reicht also nicht aus. Selbstverständlich wurden die Kinder auch schon zur Zeit der Apostel getauft, dazu braucht man nur die Bibelstellen ernst zu nehmen, wonach der oder die XY mit ihrem gesamten Haus (d.h., die ganze Familie) sich taufen ließ! Da es damals keine Familien ohne Kinder gab und die Kinder nicht ausgenommen sind in diesen Bibelstellen, ist die Auslegung zwingend, dass die Kinder auch getauft wurden. Das ist auch der Befund der Tradition. Man kann andere Auslegungen (häretische, protestantische, modernistische, sonst irrige) bevorzugen, allerdings nicht in Übereinstimmung mit der katholischen Kirche. Unschuldig ungetaufte Kinder kommen nicht in den Himmel, sondern in den Limbus Puerorum, das ist für Katholiken verpflichtende Lehre. Deswegen sollen Kindern möglichst bald nach der Geburt, traditionell innerhalb von zehn Tagen nach derselben, getauft werden. Frech ist nur, sich ohne grundlegende Kenntnis des Christentums und des katholischen Glaubens auf Diskussionen einzulassen.
Das ist ja auch die Begründung, andere morden zu dürfen, damit die dann doch noch getauft werden können, eine herrliche Theologie… Mord und Hinrichtung sind nicht identisch. Die katholische Tradition lehnt die Todesstrafe im gerichtlichen Verfahren nicht ab. Die Münsteraner Täufer haben nur ihre gerechte Strafe erhalten, jene, die sie verdient hatten.
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#8   Stimme aus dem Tradiland   09:44:32 | Dienstag, 1. Februar 2005
@ GerdEric: Geschichte lernen, nicht Zeitgeist plappern!
Es ist geradezu dummdreist, die Münsteraner Täufer zu verteidigen, die in der Stadt Münster eine Terrorherrschaft errichtet hatten einschließlich Zwangstaufe und Vielweiberei. Zudem sind die Täufer jene Bewegung, die die Kindertaufe ablehenen und damit unschuldigen Kindern im Todesfall das ewige Leben vorenthalten. Das ewige Leben vorzuenthalten, ist das schlimmste Verbrechen, welches ein Mensch begehen kann, schlimmer als Mord. In einer Gesellschaft, in welcher die Todesstrafe gang und gäbe ist, ist die Verhängung dieser Strafe gegen derartige Irrlehrer auf alle Fälle gerechtfertigt. Zum Mittelalter: Typisches Zeitgeistgeplapper fern jeder historischen Kenntnis: Das Mittelalter war verglichen mit der Neuzeit ein friedliches Zeitalter, die größten Verbrechen, Kriege, Masservernichtungswaffen etc. fallen in die Neuzeit. Das Mittelalter hatte eine einheitliche Gelehrten- Universitäts- Studenten-und Behördensprache, nämlich Latein, welches damals keineswegs eine „tote Sprache“ war. Das wurde sie erst durch die Humanisten, die die vorchristliche Phase des Latein als Standard durchsetzten und Latein damit zur toten Sprache machten. Die Kultur blühte und war fern jeder Ekelgeschichten, die heute als „Kunst“bezeichnet werden. Die Architektur (Gotik), Malerei, Bildhauerei, Textilkunst (Wandteppiche z.B.), Metallbearbeitung, Philosophie (Thomas v. Aquin), Kalliographie etc. war am Höhepunkt. Europa war ein einheitlicher Kultur- und Wirtschaftsraum noch ohne freimaurerische Zersetzung. Das Mittelalter als schlecht, „dunkles Zeitalter“ udgl. zu bezeichnen, ist gut für ein Zeitgeistschaf, welches brav blökend hinter den freimaurerischen Menschenverächtern hinterhertrottet, schlecht für jeden, der behauptet, gebildet zu sein und glaubt, in diesem Forum posten zu müssen. Dixit!
Redaktion benachrichtigen Kardinal: Kondom sei legitim
#3   Stimme aus dem Tradiland   09:15:58 | Dienstag, 1. Februar 2005
Vier Freimaurerlogen im „schottischen Ritus“
gibt es im Vatikan, d.h. also mindestens vier Hochgradfreimaurerlogen… Dies als Hinweis darauf, warum Kuriencardinäle auf einmal so beflissen für das Kondom sprechen. Für dessen Verwendung gibt es niemals eine Rechtfertigung, auch nicht in der Ehe, dass ist die ganz eindeutige kirchliche Lehre, siehe Casti conubii, Humanae Vitae, Evangelium Vitae, KKK, etc. Abgesehen davon, dass es theologisch falsch und häretisch ist, ist es auch praktisch völlig verfehlt. Das Kondom schützt nicht bzw. viel zu wenig. „Verwendung im Drogenmilieu“ etc. – lächerlich, die werden gerade auf Kuriencardinäle hören! Deutlicher kann man nicht machen, dass jeder Vorwand Recht ist, um für das Kondom Propaganda zu machen. Nach der Degradierung der Sakramente und der Liturgie ist jetzt die Moraltheologie dran, die Papst Johannes Paul II. bis dato verteidigt. Vom nächsten Papst ist auch das nicht mehr zu erwarten, er wird zulassen, dass auch aus der Moraltheologie „Hackfleisch“ gemacht wird, das Kondom als Vorwand marschiert dabei vorneweg. Allerdings nur dann, wenn Gott nicht eingreift, was zu hoffen ist.
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#22   Stimme aus dem Tradiland   11:30:43 | Montag, 31. Januar 2005
„Frau aller Völker“ von Amsterdam
Eine ganz klar falsche „Erscheinung“! Das Problem ist, dass Bischof Punt von Haarlem-Amsterdam sie ohne Begründung oder neuerliche Untersuchung anerkannt hat und die von zahlreichen Personen angerufene Glaubenskongregation bis jetzt weder „muh“ noch „mäh“ dazu gesagt hat. Ähnliche Probleme gibt es bei allen anderen falschen „Erscheinungen“. Wir haben einen extrem erscheinungsfreundlichen Papst, der das als Teil seines marianischen Selbstverständnisses und zudem in die kirchenpolitisch erwünschte Richtung (fromm-charismatisch, weder kritisch-liberal noch traditionalistisch-vorkonziliar) gehend versteht und klare Verurteilungen nicht schätzt. Bei Amsterdam ist das besonders schlimm, da es mindestens drei klare Stellungnahmen des Hl. Officiums des Inhalts, dass es keine göttlichen Erscheinungen sind, gegeben hat. Diese alten Stellungnahmen (und Untersuchungen) hat Bischof Punt bei gutem kirchenpolitischen Rückenwind handstreichartig „entsorgt“. Was ältere Erscheinungen – bis ca. 1960 – betrifft, so kann man sich darauf verlassen, dass damals das Verfahren korrekt geführt wurde. Vor allem ist in solchen Fällen immer die Glaubenskongregation informell eingebunden, früher war es das Hl. Officium.
Redaktion benachrichtigen Die Fehlentwicklungen in der Liturgie begannen nicht mit dem Zweiten Vatikanum
#13   Stimme aus dem Tradiland   13:53:39 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Der Freimaurerritus bewahrt nicht Inhalt und Glauben
des Hl. Meßopfers! Dazu nur zwei kurze Hinweise. Die hwst. Cardinäle Ottaviani und Bacci erklären schon 1969 in ihrer Kurzen Kritischen Untersuchung des NOM dass der neue Ritus nicht mehr ex vi verborum (aus der Kraft der Worte) wirke, sondern nur noch durch die Intention des Zelebranten. Weiters führen sie aus, dass diese Intention aufgrund der abgeänderten Priesterausbildung in Zukunft immer seltener zu erwarten sei, weil die Anzahl der traditionell ausgebildeten Priester kontinuierlich abnehme. 35 Jahre nach dieser Aussage dieser glaubenstreuen Cardinäle muß man also davon ausgehen, dass es kaum noch gültige Hl. Messen gibt, weil die richtige Intention fehlt. Dazu kommen weitere Abänderungen, die die Cardinäle Ottaviani und Bacci noch nicht einmal in ihre Untersuchung einbeziehen konnten. Am schädlichsten ist dabei die fast ausschließliche Übersetzung von „pro multis“ mit „für alle“ (mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden), sehr schädlich weiters die Einführung des „Volksaltares“ (ein Widerspruch in sich – entweder Altar Gottes oder Tisch des Volkes) und der Handkommunion (die die satanistische Verwendung in „schwarzen Messen“ erleichtert hat). Um wieder Hw. DDr. Hesse zu zitieren: Der NOM ist (mit Blick auf das trid. Konzil, Quo Primum und den Krönungseid – so meine Interpretation) unerlaubt und nach den Kriterien Papst Leos XIII. zu untersuchen, die jener für die Überprüfung der (häretisch-schismatischen) anglikanischen Liturgie entwickelt hat. Die Gültigkeit des NOM ist unter dem Blickwinkel von „pro multis“ zu untersuchen. Das letztere hat Hw. DDr. Hesse nicht näher ausgeführt, ich traue mir aber zu, hier interpretatorisch fortzusetzen. Also: Wenn ein Priester den lateinischen Wortlaut des Kanon verwendet: Gültig. Wenn er die falsche landessprachliche Übersetzung verwendet, jedoch nur dann, wenn er eine gegenläufige Intention hat dahingehend, dass das Hl. Meßopfer nicht für alle, sondern nur für viele aufgeopfert wird. Hat er keine besondere Intention oder stimmt er mit der Falschübersetzung überein: Ungültig. Im Regelfall daher: NOM-Messen ungültig. Es geht beim NOM längst nicht mehr um äußere Formen, der Inhalt ist bis ins Mark getroffen. Im übrigen gilt: Lex orandi – lex credendi. Das Gesetz des Betens bestimmt das Gesetz des Glaubens. Auch diesbezüglich hat Papst Pius XII. Unfug gesprochen, indem er diesen Grundsatz umgedreht hat. Nochmals Hw. Hesse zitiert: Wenn Papst Pius XII Recht gehat hätte, das Gesetz des Glaubens das Gesetz des Betens bestimmen würde, wäre der NOM gerechtfertigt. Ist er aber nicht. Dixi.
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#10   Stimme aus dem Tradiland   13:00:53 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Noch ein paar Klarstellungen zur Tradition
Ich habe die Kassette des hier besprochenen Vortrages gehört und kann darauf hinweisen, dass Hw. DDr. Gregor Hesse auch zum Konzil von Trient und zur Bulle Quo Primum etwas gesagt hat. Das Konzil von Trient enthält – so sinngemäß die Ausführungen Hesses – eine Bestimmung, wonach welcher Hirte auch immer – also auch der Papst – Neuerungen oder Abänderungen eines Sakraments durchführen würde, außerhalb der Kirche stehe. Übersetzt wird es regelmäßig falsch mit „irgendein Hirte“ und dazu – völlig falsch – interpretiert, dass der Papst nicht damit gemeint sei, weil dieser die Sakramente, insb. die Liturgie, abändern könne. Zu Quo Primum führte Hw. Hesse aus, dass sich alle nachfolgenden Päpste so stark daran gebunden gefühlt haben, dass bei allen folgenden Neuauflagen des römischen Meßbuches Quo Primum abgedruckt wurde und Päpste wie Clemens VIII. und Urban der VIII (hoffe, die Namen stimmen auch) sich in ihren eigenen, ebenfalls am Beginn des Meßbuches abgedruckten Dekreten dafür entschuldigt haben, warum sie dennoch etwas zu ändern gefunden hätten, wobei es sich aber nur um Hinzufügungen, nicht um Abänderungen oder Weglassungen gehandelt habe. Sogar Papst Johannes XXIII. handhabte dies beim Meßbuch von 1962 (Abdruck von Quo Primum, Begründung für die Abweichung) noch so. Nicht so aber Papst Pius XII., der in einer Enzyklika (Name fällt mir jetzt nicht ein) sogar – wahrheitswidrig – ausgeführt hat, dass die Päpste nie Bedenken getragen hätten, die Liturgie zu ändern, dies entgegen der ganz klaren – völlig conträren – Tradition. Durch die Einführung des Freimaurerritus (kein Zitat v. Hw. Hesse) vulgo Novus Ordo hat Papst Paul VI. nicht nur gegen das Konzil v. Trient (auch dessen Definitionen des Hl. Meßopfers) und Quo Primum, sondern auch gegen den Krönungseid verstoßen. Dieser Krönungseid gilt nach wie vor (ist in den amtlichen Sammlungen auch unter Johannes Paul II. enthalten), obwohl die Krönung seit Papst Johannes Paul I. nicht mehr stattfindet (auch ein schwerer Verstoß gegen die Tradition). Noch zum unsinnigen Gefasel unterhalb über „statische Tradition“ udgl.: Es gibt absolute, ewig gleiche, unabänderliche Wahrheiten, die sich besonders im außerordentlichen Lehramt der Kirche (Dogmen, dogmatische, wahrhaft ökumenische Konzilien, also ohne V2) manifestieren. Unser nicaenisches Glaubensbekenntnis ist seit 325 unabänderlich, die christologischen Dogmen von Chalkedon seit 453. Allen Dogmen ist gemeinsam, dass sie immer schon in der göttlichen Offenbarung enthalten waren, aber erst aus bestimmten Anlässen (nämlich wenn best. Inhalte der Offenbarung bestritten oder falsch ausgelegt werden) dogmatisiert wurden.
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#9   Stimme aus dem Tradiland   13:05:06 | Freitag, 21. Januar 2005
Auch in 10.000 Jahren
wird sich nichts daran ändern, dass die katholische Kirche die prakt. Homosexualität als schwere Sünde bezeichnet!. Homosexuelle können sich auch bekehren und das ewige Leben erreichen – unter der Voraussetzung, dass sie das Unrecht ihres Tuns einsehen, es bereuen, keine weiteren perversen Beziehungen eingehen und mit allen Kräften daran arbeiten, dass sie nicht rückfällig werden. Eine Diskriminierung von Homosexuellen kann nur darin liegen, dass sie über das Unrecht/die schweren Sünden ihres Tuns nicht aufgeklärt werden und so der Gefahr ausgesetzt werden, das ewige Leben zu verlieren!
Redaktion benachrichtigen „Du sollst keine Unkeuschheiten treiben“: Oder doch?
#5   Stimme aus dem Tradiland   12:53:43 | Freitag, 21. Januar 2005
Ergänzung zum Perl-Index
Nach der von mir an sich nicht empfohlenen Webseite www.unverdorben.org/…tung/perl_index.html wird der Perl-Index mit 4-6 für das Kondom angegeben (nach anderen Angaben auf www.verhuetung.de sogar mit 3-14!), bei der Pille wird unter 1 angegeben (bei www.verhuetung.de von 0,3 – 3). Nicht einmal die Sterilisation führt zu einer 100%igen Verhütung, der Perl-Index wird sowohl bei Sterilisation des Mannes als auch der Frau mit 0,1-0,3 angegeben (www.verhuetung.de) und zusätzlich darauf hingewiesen, dass es bei jungen Frauen nach der Sterilisation 18,5 Schwangerschaften bei 1000 sterilisierten Frauen gibt, das entspricht einem Perl-Index von 1,8! Leider wird die symptothermale Methode nur als mittelmäßige Methode bezeichnet (3-6 bei www.unverdorben.org/…tung/perl_index.html; 2 bei www.verhuetung.de), dort kann man aber eine fast 100%ige Wirkung erzielen, wenn der Verkehr auf die Tage am Ende des weiblichen Monatszyklus beschränkt wird (ab dem 4. nach dem Höhepunkt).
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#4   Stimme aus dem Tradiland   12:34:24 | Freitag, 21. Januar 2005
FioreGraz sollte sich besser informieren:
Der Perl-Index bestimmt sich nach fehlerfreier Anwendung!! Bei Jugendlichen mit den von Ihnen z.Teil erwähnten Anwendungsfehlern liegt der Perl-Index der Kondomanwendung bei 15 und darüber! Es gibt keine 100%ige Verhütung außer bei Enthaltsamkeit! Ebensowenig bewirkt die Pille eine hundertprozentige Verhütung – solche Verhütungsmittel gibt es nicht. Darum kann man ja sagen, dass die Verhütungsmittel der Vorposten für die Abtreibung sind! Hingegen sind die Nebenwirkungen der Pille katastrophal. Durch deren Thrombose-fördernde Wirkung kommt es schon bei 16jährigen zu Gehirnschlag. Eileiterschwangerschaften, Unfruchtbarkeit bei späterem Kinderwunsch, Risikoschwangerschaften, etc. alles von der lieben „Pille“. Bitte zuerst erkundigen, bevor ein Dementi meiner Ausführungen für erforderlich erachtet wird!
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#6   Stimme aus dem Tradiland   09:38:12 | Freitag, 21. Januar 2005
Kompliment an kreuz.net
Denn die wiedergegebene Fassung ist diejenige aus der AAS, welche mit der ersten veröffentlichten Fassung von Evangelium Vitae nicht übereinstimmt. Die erste Fassung, von der auch die deutschsprachige Übersetzung angefertigt wurde, enthält zumindest einen schwerwiegenden theologischen Fehler, den die mehr oder weniger aufmerksamen Freunde von der Glaubenskongregation wenigstens für die amtliche Sammlung des Heiligen Stuhl abgeändert haben. Ob der Hl. Vater das überhaupt bemerkt hat?
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#2   Stimme aus dem Tradiland   09:28:15 | Freitag, 21. Januar 2005
Kardinaler Schwachsinn
Bei AIDS ist auch in der Ehe nur eines verantwortbar: Enthaltsamkeit! Denn die Gefahr einer Ansteckung ist ja auch bei Verwendung von Kondomen durchaus gegeben! Javier Cardinal Lozano Barragan steht auch im Widerspruch zu Cardinal Trujilo, welcher erst unlängst ausgeführt hat, dass der AIDS-Virus 400 mal kleiner ist als das männliche Spermium, weswegen auch bei Verwendung von Kondomen eine Ansteckungsgefahr bestehe. Dies ist insbesondere auch schon deswegen logisch, weil Kondome ja nicht einmal 100%ig verhüten, der Perl-Index liegt ja nicht bei Null, sondern günstigstenfalls bei 1, eher bei 2, was bedeutet, dass bei hundert Frauen, die ein Jahr lang Verkehr mit Kondomen haben, zumindest eine schwanger wird. Und da soll der Gummidreck vor AIDS schützen? So ein verantwortungsloser Schwachsinn! Und so was spricht im Namen der Kurie! Was für eine elendigliche Personalauswahl hat eigentlich der Vatikan und der Papst? Die schlechtesten Köpfe ganz nach oben? Scheinbar ist das so. Denn Javier Cardinal Lozano Barragan ist ja keineswegs das einzige cardinale Ärgernis im Vatikan. Was soll man dann für die nächste Papstwahl erwarten? Offenbar nichts Besseres als derzeit, im Gegenteil…
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