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Im Kreuzfeuer Für seine mutige Vorlesung an der Uni Regensburg kann dem Heiligen Vater nur Dank gesagt
werden: Wiederholt hat der türkische Ministerpräsident Erdogan die EU verächtlich „Christenclub“ genannt.
Und die von der türkische Religionsbehörde herausgegebene Schrift „Diyanet, Islam“ sagt wörtlich: „Jesus
hat mit einer göttlichen Eigenschaft oder einer göttli- Gottessohnschaft nichts zu tun. Vielmehr wird
er am Jüngsten Tag solche Behauptungen mit aller Entschiedenheit zurückweisen… Dies ist unser auf
Vernunft und Offenbarung gestützer Glaube von Jesus… Die Türkische Religionsbehörde baut in Deutschland
eine Moschee nach der anderen, die sog. ,DITIB-Moscheen“, und praktiziert eifrig den interreligiösen
Dialog mit naiven „Gutmenschen“, die nicht wahrnehmen, daß Erdogan und seine Behörden als überzeugte
Muslime den Verpflichtungen des Koran unterworfen sind. Koran-Verse werden bei politischen und interreligiösen
Dialogen praktisch nicht zitiert. Aber nur sie beweisen den Islam als anti-christlich und militant: „Kämpft
mit der Waffe(!) gegen die Ungläubigen… bis der Islam überall verbreitet ist“ (Koran 8.40) „Der Kampf
mit der Waffe (quital) ist euch vorgeschrieben!“ (2,218). „Die Christen sagen: ‘Christus ist der Sohn
Gottes’. So etwas wagen sie offen auszusprechen. Diese von Allah verfluchten Leute. Allah schlage sie
tot!“ (9,30)
Prof. Dr. D.A. Koch greift zu kurz Unter Hinweis auf den Gleichheitsgrundsatz erklärte das Verwaltungsgericht
Stuttgart, eine muslimische Lehrerin trage ihr Kopftuch zurecht, da in Baden-Württemberg auch Ordensfrauen
in ihrer Tracht unterrichten. Prof. Dr. Koch stellt richtig fest, daß das islamische Kopftuch nicht mit
der Ordenstracht vergleichbar ist. Aber er greift mit seiner Begründung zu kurz: Die Ordenstracht ist
ein religiöses Symbol, das Kopftuch dagegen ein politisches. Sera Cileli, türkische Muslima und Autorin,
muß es wissen. Sie erklärt: „Das Kopftuch ist ein Zeichen der Islamisierung, ein Zeichen mangelnder
Integrationsbereitschaft in die Mehrheitsgesellschaft. Das Islamische Kopftuch ist und bleibt eine klare
Absage an die westliche Gesellschaft und deren freiheitlich-demokratische Grundwerte.“ Erinnert sei daran,
daß in der Türkei das Tragen des Kopftuches in öffentlichen Institutionen unter Strafandrohung verboten
ist. Ministerpräsident Erdogan mußte deshalb seine Töchter zum Studium in die USA schicken, da sie
nicht bereit waren, das Kopftuch in der Universität abzulegen. Ebensowenig konnte sich seine Frau durchsetzen,
die das Tragen des Kopftuches an Schulen und Univeritäten gerichtlich erzwingen wollte.
Die Kirche muß über den Teufel reden Die Kirche muß über den Teufel reden Als Exorzist stelle ich
fest, daß die Anzahl der dämonisch Belasteten in Deutschland steigt. Schuld daran sind nicht zuletzt
esoterische Praktiken, die immer mehr auch in katholische Kreise eindringen. Die Bischöfe wären gut
beraten, dieses Phänomen zu beobachten. Stattdessen tun sie sich nach wie vor schwer mit dieser seelsorglichen
Notlage, d.h. nur wenige sind bereit, die Erlaubis zu einem großen Exorzismus zu erteilen. So wurde z.B.
ein Besessener aus der Erzdiözese Paderborn ins Saarland zu einem Exorzisten geschickt. Belastete berichten
mir regelmäßig, daß sie vergeblich bei den Priestern um Hilfe gebeten haben. Nachdem der Fall „Anneliese
Michel“ in der Presse Schlagzeilen machte, geht die Angst um. Ich empfehle das Buch „Irrwege des Glücks –
Esoterische Medizin von A-Z“, das über die Gefahren esoterischer Praktiken gründlich aufklärt und über
mich gegen Selbstkostenspende von 5 Euro bezogen werden kann. Pfr. Winfried Pietrek, Lippstädter Str.
42, 59329 Wadersloh