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#49 Chrysostomos 19:10:31 | Dienstag, 30. August 2011
Die Gabe der Tränen ist eine wichtige geistliche Erfahrung der Ost- aber auch der Westkirche. Auch ich bedauere es sehr, dass es diesen Bittgottesdienst im Westen nicht mehr gibt! Ich bin zutiefst überzeugt, dass gerade in dieser gemeinsamen geistlichen Welt die Kirchen des Ostens und des Westens wieder zu der „una sancta catholica et apostolica et orthodoxa ecclesia“ zusammenfinden!
#63 Chrysostomos 21:44:58 | Freitag, 23. Oktober 2009
seefeldt da irrt Seefeldt aber leider, „Pope“ ist und bleibt ein negativer Ausdruck für einen verheirateten
Dorfpriester. Seefeldt möge sich mal bei unseren orthodoxen Brüdern erkunidgen, dann wir er seine Meinung
hoffentlich ändern…
#51 Chrysostomos 15:14:16 | Freitag, 23. Oktober 2009
Der Pope???? Darf hier angemerkt werden, dass der Ausdruck „Pope“ eine verächtliche Bezeichnung für
verheiratete (orthodoxe) Geistliche ist??? Man sagt auch nicht zu einem römisch-katholischen Priester
„Pfaffe“!!
#65 Chrysostomos 08:43:35 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
Gähn-portal Danke für die ungeewollte Werbung für kath.info. – Die haben diese Gehässigkeit wohl nicht
nötig… Nicht alles was interssant sein soll, muss gleichzeitig vor Hass und Gemeinheit so triefen,
wie man es vor allem in letzter Zeit in kreuz.net antrifft. Aber vielleicht geht Ihnen langsam die Luft
aus…
#6 Chrysostomos 10:26:58 | Samstag, 5. September 2009
Ideale Ökumenismusstadt??????????? – Papst Benedikt schrieb in Wahrheit Zu diesem Anlass richtete Papst
Benedikt XVI. eine Botschaft an den Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen,
Kardinal Walter Kasper. In seinem Schreiben vom 28. August bringt der Papst seine Wertschätzung für
die Initiative, die eine Auseinandersetzung über die gemeinsamen Aspekte der Spiritualität ermöglichen
soll, zum Ausdruck. Sie sei „der Lebenssaft für eine tiefere Beziehung zwischen Katholiken und Orthodoxen“.
Mit Blick auf den Wahl des Tagungsortes erklärt der Papst, dass Rom eine Stadt sei, „die allen Christen
unauslöschliche Zeugnisse der Geschichte, Archäologie, Ikonographie, Hagiographie und Spiritualität
bietet“. Besonders hebt der Papst diesbezüglich die Apostelfürsten Petrus und Paulus hervor. Wo ist
da von idealer Ökumenismusstadt die Rede???? Wer will und kann kreuz.net da noch ernstnehmen? Oder geht
es nur um bewußte antirömische Propaganda im üblen Stil- koste es was es wolle – vor allem die Wahrheit…?
#303 Chrysostomos 08:12:03 | Dienstag, 12. Mai 2009
tenebrae in luce bei bischof williamson handelte sich m. W. aber um kein Interview über Glaubensfragen,
sondern um historische fakten, die von ihm angezweifelt wurden! Das ist wohl ein fundamentaler Unterschied –
oder????
#300 Chrysostomos 21:49:43 | Sonntag, 10. Mai 2009
domenico Lieber domenico – danke, dass sich mich nicht mehr pseudo nennen… Leider kann ich Ihnen nicht
gratulieren: Sie können nicht lesen und wollen auch nicht verstehen! Wo bestritt ich je, dass der Sühnegedanke
nicht patristisch sei? Wenn Sie meinen letzten Beitrag GELESEN haben, dann werden Sie wohl mitbekommen
haben, dass es um die Interpretation der Satisfaktion ging. Sie bleiben halt immer nur an der äußerlichen
Bedeutung der Begriffe hängen! Mir kommt es so vor, dass Sie eine neuscholastische Dogmatik aus dem 19.
Jhdt. verinnerlicht haben und nach der wird nun alles beurteilt und gerichtet! o^/
#297 Chrysostomos 12:06:22 | Sonntag, 10. Mai 2009
Genugtuungstheorie Wieder und wieder muss man es sagen: Natürlich- alle wesentlichen Ansätze dieser
Soteriologie sind in der Schrift, besonders bei Paulus und bei den Vätern vorhanden! Aber – was heute
unter Sühnetheologie verstanden wird und was viele Menschen als unchristliche ablehnen, ist nur aus der
mittelalterlichen Denkweise der Treue des Ritters gegenüber seinem König verständlich – also Gefolgstreue!
Damals musste man die Soteriologie so konzipieren (siehe Anselm von Canterbury), um sie verständlich
zu machen. Darf man aber deshalb in unserem Tagen den Akzent nicht verschieben, ohne dabei das Wesentliche
aufzugeben? Das war es doch, was EB Zollitsch verständlich machen wollte! Und Interviews sind nun mal
schwerlich geeignet, um die Rechtgläubigkeit eines Bischofs zu verifizieren…
#293 Chrysostomos 19:44:18 | Donnerstag, 7. Mai 2009
wolfgang ist christus für DEINE Sünden vielleicht nicht gestorben? Und erklären Sie mir bitte, was
das mit dem Verstand zu tun haben soll? Eigenartige Theologie!
#291 Chrysostomos 17:48:52 | Donnerstag, 7. Mai 2009
pseudo… Dass der tutti santi sich immer gleich so angegriffen fühlt und mit aller Gewalt und Beleidigung
zurückschlagen muss! Das Thema muss ihn wirklich ins Mark treffen. Natürlich ist Christus für unsere
Sünden gestorben! Aber ich werfe tutti santi einzig und allein seine einseitige Betrachtung vor! Wenn
er wirklich die Materie kennen würde, wäre er nicht so fixiert auf seine Theologie des 19. Jahrhunderts.
Und übrigens: Mit dem Titel „Pseudo-Chrysostomos“ kann ich wirklich gut leben, war kein unbedeutender
kirchlicher Schriftsteller des 4. Jahrhunderts! Aber wahrscheinlich kennt ihn der tutti santi gar nicht!
Wollte halt einfach beleidigend sein!
#223 Chrysostomos 20:56:35 | Mittwoch, 6. Mai 2009
mickrig nun das Wort „sühnen“ kann verschiedene Bedeutungen haben, die in der Theologie durchaus berechtigt
sind. Sühnen und versöhnen hängt wohl etymologisch zusammen! Und zum Glück wird auch der Sühnegedanke
wieder theologisch sinnvoll entdeckt. Aber was ich an der Hartnäckigkeit der Sühnevertreter nicht verstehe,
ist, dass sie hier einem Masochismus Gottes Vorschub leisten, der anscheindend Freude daran hat, seinen
Sohn am Kreuz leiden zu sehen. Eine stark vergröberte und sehr volkstümliche Satisfaktionstheologie
eines Anselm von Canterbury. Und das verstehen die Häresienschnüffler, die EB Zollitsch so hartnäckig
verfolgen nicht, dass sie selbst einer Häresie aufsitzen: nämlich einem Gottes-idol, das Rache will,
Blut sehen will, anstatt eines Gottes, der uns mit sich versöhnt im Sinne der griechischen Vätertheologie,
dass nämlich durch Tod und Auferstehung Christi unser verdunkeltes Bild wieder leuchtet, durch das Licht
der Auferstehung! Das ist nicht mickrig!
#219 Chrysostomos 20:47:33 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Zahlen oder sühnen???????????? Danke pseudo-santi für Ihre Selbstgerechtigkeit und selbstgefällige
Heiligkeit! Wenn man sich schon tutti-santi nennt, dann muss man ja über alles und jedes erhaben sein!
Aber nochmals: in Ihrer Überheiligkeit sind Sie des Lesens unkundig,oder des Verstehens! Sie reihen sich
nahtlos dort ein, wo man eben hört, was man hören will, sieht, was man sehen will etc. Was ich nicht
bestritten habe, kann ich auch nicht einsehen! Und ein Zitat, wiegt leider nicht eine ganze theologische
Linie auf! Ich kann und will Ihnen gar keine Gegenbeispiele zitieren. SChauen Sie in Hugo Rahner „Die
Symbole der Kirche“ oder in ein x-beliebiges patrologisches Lehrbuch oder ein Lehrbuch der Dogmengeschichte
hinein, dann werden das genau finden, wovon ich spreche! Außerdem kann ich beim besten Willen in dem
von Ihnen angeführten Zitat von Johannes Chr. keine mittelalterliche juristisch geprägte Rechtfertigungstheologie
entdecken. Ein tutti santi versteht die griechischen Väter eben nie und nimmer! Lassen Sie sich das von
einem Griechen gesagt sein! Aber ein Abendländer schaut mal gerne aufs Geld: WEnn das Geld im Kasten
klingt, die Seele von Domenico tutti santi in den Himmel (oder in die Hölle) springt! Oh nein- war nur
ein kleiner Scherz!
#215 Chrysostomos 20:19:27 | Mittwoch, 6. Mai 2009
pseudo-santo aber mein lieber tutti santi, domenico etc.etc. Sie wollen und können vielleicht auch nicht
verstehen… Wer bestreitet denn den Sühnetod Christi? Ich nicht! Aber es geht um eine bestimmte Sicht
des Sühnetodes, nämlich der juristischen Rechtfertigung die Sie offenkundig vertreten, während ich
armer, ungebildeter pseudo-chrysostomos die ostkirchliche Seite der Erlösung betonen möchte, dass wir
durch Tod UND Auferstehung erlöst sind, dass Erlösung Befreiung aus den Fesseln des Todes bedeutet,
damit wir wieder Gott-ähnlich sind (Theo-poiesis!). Das ist die Lehre der Väter! Und weil Sie so gerne
Worte klauben: man kann weder in eine Patristik noch in eine Patrologie hineinschauen, höchstens in ein
Lehrbuch derselben, das Sie vielleicht noch nie oder schon lange nicht mehr geöffnet haben! Ich hoffe
nun, meine ungebildeten und bescheidenen Gedanken ein wenig geoffenbart zu haben und danke Ihnen tausend
Mal für Ihre hervorragenden Belehrungen! Ich bin durch Ihre Ausführungen nun um einiges weiter gekommen…
#213 Chrysostomos 18:57:26 | Mittwoch, 6. Mai 2009
tutti santi… an domenico tutti santi: ach mein lieber, kirchenväter studieren, nicht briefe zitieren,
Sie wissen anscheinend nicht, wer die Kirchenväter sind: Augustinus, Hieronymus, Ambrosius, Gregor der
Theologe, Basilius, Ihnen würde ein anständiges Theologiestudium guttun oder wirklich ein gründliches
studium des katechismus! Und wenn Sie Deutsch verstehen, dann habe ich ja nicht gemeint, dass die Auferstehung
von den Toten sühnt, sondern dass der Sühnetod Jesu erst durch die Auferstehung von den Toten seinen
Sinn erhält! Oder kennen Sie vielleicht die Briefe des Apostels Paulus nicht?? Aber natürlich: Sie sind
ja auch älter und um einiges schwieriger als der Brief an Diognet… :(3
#162 Chrysostomos 09:22:13 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Sühnetod Hier zeigt sich doch sehr stark, dass kreuz.net ein sehr eingeengtes Verständnis des Sühnetodes
Jesu hat: man braucht ein Opfer, eine Hinrichtung, einen Tod am Kreuz. O du lateinische Theologie des
Hochmittelalters mit Deinen Begrifflichkeiten aus der weltlichen Hierarchie der ritterlichen Treue! Nicht
die Leiche am Kreuz erlöst uns, sondern, dass Gott der Vater seinen Sohn nicht im Tode gelassen hat,
sondern auferweckt hat. Der Tod allein sühnt nicht – wofür auch? Ohne Auferstehung wäre das Kreuz sinnlos
und wirklich die Torheit aller Torheiten! Das wäre der Rachegott Nietzsches!!! Vielleicht sollte kreuz.net
auch den Katechismus zur Hand nehmen, oder besser noch – die heiligen Väter der Kirche studieren!!! Und
es geht hier nicht um die Wahrheit des glaubens, man will einen unbliebten und von kreuz.net gehassten
Erzbischof immer wieder anpatzen! Egal wie man zu EB Zollitsch steht, das Wesentliche hat man auf diesem
Forum nicht verstanden! Wäre der am Kreuz für uns geopferte und gestorbene und uns dadurch erlösende
Herr auch so mit den Menschen umgegangen, das Christentum wäre als politische Sekte bald verkommen!
#116 Chrysostomos 14:09:59 | Donnerstag, 23. April 2009
Kommunionbank Hier wird ja gerade so getan, als sei die Kommunionbank so etwas absolut Seltenes in katholischen
Bischofskirchen und Kathedralen. Man gehe doch nach Wien in den Stephansdom, da wird noch immer die Kommunionbank
benützt und von vielen Gläubigen die Kommunion knieend empfangen: sowohl in den Mund als auch in die
Hand. Wo liegt also das ach so Neue des neuen Präfekten? Alte Hüte im kreuz.net – nur um zu provozieren!
Man merkt: kreuz.net geht langsam die Luft aus, „nichts Neues unter der Sonne – so spricht Kohelet! –
Windhauch, nichts als Windhauch!“
#26 Chrysostomos 19:02:35 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Warum immer diese läppischen Überschriften Es ist ein Zeichen eines guten Journalismus, mit einer Überschrift
das Wesentliche und Wichtige eine Textes aussagen zu wollen! Ich vermisse bei kreuz.net solche Überschriften!
Dagegen werden immer wieder nur polemische, kindische und unsachliche Titel gewählt – schade! Fazit:
zieht euch mal selber an den Ohren! Vielleicht nützt es was!
#5 Chrysostomos 19:53:01 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Landorganist Ach mein lieber Landorganist, wenn Ihr Orgelspiel so ist wie Ihr Deutsch, dann wundert mich
nichts mehr! Wenn, dann muss man es eben auch so schreiben, also DAS Gloria-Lied, DAS Agnus-Dei Lied…
usw. So ist es eben mit unserer deutschen Sprache. Oder spielen Sie etwa nur Lieder mit lateinischen Texten???
Und übrigens – die Bezeichnung „Gloria“ für das Gloria-Lied ist eben auch dummes Zeug, da haben Sie
schon recht. Deshalb würde ich nie den Ausdruck „Gloria“ für den Hymnus „Gloria in excelsis“ verwenden.
Aber wahrscheinlich spielen Sie ohnehin ein Gloria-Lied und nicht den Hymnus, was übrigens auch im NOM
verboten ist. Oder verdächtige ich Sie da vielleicht falsch? Dann bitte um Verzeihung… Übrigens danke
ich Ihnen, dass Sie sich so detailverliebt ( ) mit einer Geringfügigkeit auseinandersetzen und nicht
mit der Sache selbst – nämlich dem Friedenskuss! Noch einige schöne Übungsstunden auf der Landorgel!
(Es tut mir ja so leid – wir im byzantinischen Ritus haben ja keine Orgel, da war sie doch ein Zirkusinstrument…
#19 Chrysostomos 18:32:54 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Wirklich späte Einsicht??? Na ja aus der Position von kreuz.net kann man leicht Kardinal Schönborn Mutlosigkeit
vorwerfen. Vielleicht wird der Autor dieser Zeilen mal selbst Metropolit von Wien, dann kann er ja sein
Mütchen an den gesellschaftlichen Zeiterscheinungen abkühlen!
#1 Chrysostomos 18:27:24 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Verlegung des Friedensgrußes Befindet sich der Friedensgruß im NOM etwa nicht vor dem Agnus Dei? Was
soll diese Bemerkung, dass der Papst ihn nach den Fürbitten oder vor dem [!!! muss es heißen! Agnus
ist männlich – sollten alle Anhänger des Latein in der Messe wohl wissen!!!! ] Agnus Dei verlegen will?
Im Vergleich zum byz. Ritus ist es durchaus überlegenswert, eine Veränderung der Stellung des Friedensgrußes
zu überlegen. Dort wird er nämlich unmittelbar nach (!) dem Glaubensbekenntnis -das sich inmitten der
sogenannten Eucharistiefeier befindet, und zwar vor der Gabenektenie und der Präfation (und nur unter
den zelebrierenden Priestern!) ausgetauscht!
#13 Chrysostomos 21:59:20 | Donnerstag, 4. September 2008
Bitte!Bitte!Bitte! Bitte – das sind keine „TÜRKISCHEN“ Kirchenmalereien, sondern das ist christlich-orthodoxe
Freskenmalerei von höchster Qualität und theologischer Aussagekraft!! Wie kann kreuz.net nur einen solchen
Blödsinn verzapfen! Eine Schande!
#27 Chrysostomos 19:48:15 | Sonntag, 3. August 2008
Papst von Alexandrien Wer wirklich ernsthaft glaubt, dass es sich um eine Häresie handelt, sollte Nachhilfeunterricht
in Kirchengeschichte erhalten! Der Titel des Papstes war nie alleiniger Anspruch des Bischofs von Rom!
Auch der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandrien führt diesen Titel, der übrigens älter ist!
Lieber Leserbriefschreiber „lernen sie Geschichte!“ o^/
Kommunionempfang Danke an Pünktchen und Robert Ketelhohn, dass sie auf diese sehr ehrwürdige, respektvolle
und demütige Haltung beim Kommunionempfang in den östlichen Kirchen (sowohl orthodox wie griechisch-katholisch)
aufmerksam gemacht haben! Man empfehle dem hwst. Herrn Kardinal einmal ein gutes liturgisches Studium!
Er müsste als Inder(?) doch selbst da viel besser Bescheid wissen! Und kreuz,bet sollte, bevor es solche
„Skandälchen“ veröffentlicht, selbst besser recherchieren. Eine solch demütige Haltung beim Kommunionempfang
ist noch allemal besser als viele andere Haltungen, die nur eine unwürdige Einstellung zum Mysterium
der Eucharistie verraten! Und gilt nicht auch hier eine gewisse „Freiheit des Geistes“? Steht im CIC irgendwo
eine einzige Haltung vorgeschrieben?
#28 Chrysostomos 15:39:22 | Samstag, 19. April 2008
10 Fragen an den Papst Es stimmt, beim ersten Lesen der Fragen gewinnt man tatsächlich den Eindruck,
ob es nicht wichtigere Probleme in der Kirche gäbe. Aber bei mehrmaligem Durchlesen und Durchdenken,
merkt man durchaus, dass hier mit Überlegung sehr kluge Fragen über wirklich wichtige Problemkreise
gestellt wurden. Was z.B. für den Westen ein durchaus nebensächliches Thema ist, bedeutet für die Orthodoxie
und die Ökumene sehr viel, nämlich der Titel „Patriarch des Abendlandes“. Dem Schreiber, „sexy…“ kann
ich nur entgegenhalten, was der legendäre österreichische Bundeskanzler Dr. Kreisky (übrigens ein Sozialist!)
einem Journalisten zugerufen hat: „Herr Redakteur, lernen Sie zuerst einmal Geschichte!“
#5 Chrysostomos 09:35:56 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Ich wundere mich Jetzt hat kreuz.net endlich etwas gegen den neuen Vorsitzenden gefunden: Das verkürzt
wieder gegegeben Interview im Spiegel!! Auch die Antwort von Bischof Müller ist für mich fragwürdig.
Wenn Erzbischof Zollitsch etwas Falsches gesagt hat, dann soll man ihn korrigieren, wenn nicht, „warum
schlägt man ihm ins Gesicht“? Ich kann hier nur sagen: „Man merkt die Absicht, und ist verstimmt…!“
Ob es klug bzw. diplomatisch war, dass man in einem Magazin, dass für seine „Kirchenfreundlichkeit“ geradezu
bekannt ist, ein solches Thema diskutiert, mag dahingestellt sein! Jeder, der mit solchen Medien seine
Bekanntschaften gemacht hat, muss sich aber auch der Konsequenzen bewusst sein, die aus seinen Aussagen
dann (möglicherweise in verkürzter Weise!) gezogen werden.
#63 Chrysostomos 22:02:48 | Dienstag, 12. Februar 2008
Neuer Vorsitzender Ich kann mich den Glückwünschen von roemkath nur anschließen. Ich bin sicher, dass
Erzbischof Zollitsch seine Sache gut machen wird. Von farblos kann keine Rede sein. Ich habe manchmal
den Eindruck, dass die Leser von kreuz.net unter „nicht farblos“ nur jene Personen verstehen, die einen
extremen Kurs fahren und um jeden Preis mit irgendwelchen Lächerlichkeiten auffallen wollen! Ein Mann
der Mitte ist noch allemal besser als ein Mann der Extreme – sei es auch von welcher Seite auch immer!
#26 Chrysostomos 00:18:58 | Mittwoch, 30. Januar 2008
Erzbischof Christodoulos Zum Heimgang des griechisch-orthodoxen Oberhauptes der Kirche von Griechenland
kann man nur sagen:<Ewiges Gedenken!> EB Christodoulos war mit Sicherheit eine grossartige Persönlichkeit,
der immer wieder bemüht war, gegen die Verwässerung des Glaubens auch in der Kirche von Griechenland
mit allen Mitteln zu kämpfen. Dass er da manchmal über das Ziel schoss wird man ihm schon verzeihen.
Wer – wie ich – im griechischen Fernsehen den Papstbesuch in Athen 2001 verfolgte, wird mit Erstaunen
festgestellt haben, wie sich die anfangs kritische Haltung EB Chr. gegenüber dem Papst veränderte und
einer wirklichen Akzeptanz und Liebe gewichen ist. Die Entschuldigung für die Greuel des Kreuzzuges 1204
mag für die Christen des Westens nur von historisch marginaler Bedeutung sein, für die griechisch-orthodoxen
Gläubigen war es ein ?Aufatmen und ein echtes Symbol – gleich der Aufhebung der Bannflüche von 1054
am Ende des II. Vatikanums. 1204 ist und bleibt nun mal eine traumatische Wunde im Gedächtnis der Orthodoxie!
Christen haben damals eben Christen (der einen Kirche!!!) brutal niedergemetzelt und eine der bedeutendsten
christlichen Städte zerstört – und dies aus Raff- und Raubgier! Kann man da es den <Griechen> verübeln,
wenn sie sich noch heute mit Abscheu daran erinnern?? Möge das Gute von EB Christodoulos, das er in seinem
Leben getan hatte, für alle Frucht bringen. Äonia i mnimi tou!
#34 Chrysostomos 23:12:20 | Samstag, 19. Januar 2008
Pharisäismus? Ich finde es ehrlich gesagt mehr als unpassend, in einer Hl. Messe mit Notizblock und Fotoapparat
bewaffnet wie der Reporter eines billigen Massenblattes zu sitzen und zu dokumentieren. Auf eine solche
Art und Weise werden wir niemals zu einer ehrfurchtgebietenden Liturgie finden. Der Pfarrer hat mit seinen
Argumenten nicht ganz unrecht, wenn er solches schreibt. Weh euch ihr Pharisäer…
#12 Chrysostomos 22:18:59 | Samstag, 14. Juli 2007
„Sich promovieren“???? Eine kleine Bemerkung am Rande, die niemandem bis jetzt aufgefallen sein dürfte:
es kann niemals heißen: „sich promovieren“, sondern man „wird“ promoviert (von der Fakultät, der Hochschule,
der Universität etc.)! Promoveo-promotio ist Beförderung, das sollten die Verfechter und Freunde des
Latein hier schon wissen!! Oder befinden sich unter ihnen vielleicht solche „Kenner des Lateinischen“,
die – wie ich selbst erlebt hatte – Ehrenwort! – bei einem lateinischen Gottesdienst die Rubriken mit
den Wandlungsworten mitgelesen hatten, weil sie keine Ahnung hatten, was sie da beteten!? Gott möge uns
vor solchen Lateinern bewahren!
Ostepredigt Johannes Chrysostomos Wer die hier angeführten Meinungen liest, kann sich nur wundern über
so viel Dummheit, Unwissenheit oder gar Bosheit! Dem Hl. Johannes Chryosostomos, einem der drei großen
Hierarchen in der Ostkirche vorzuwerfen, er sein ein Häretiker, grenzt wirklich an bodenlose Unwissenheit.
Leider wird das im griechischen Original verwendete Wort „Hades“ immer wieder ungenau mit Hölle (im Sinne
des Ortes ewiger Verdammnis) übersetzt. Man müsste es eigentlich sinngemäß mit „Unterwelt“ oder „Totenreich“
wiedergeben. Das Totenreich nahm einen sterblichen Leib auf und begegnete dabei Gott! Die Ostkirche singt
am Karsamstag in der Vesper: „Stöhnend ruft heute die Unterwelt… denn einen Sterblichen nahm ich auf
wie einen Toten,… doch da er zu mir gekommen, hat er meine Herrschaft vernichtet…“ Auch ich habe in
der Osternacht die Predigt von J.Ch. verwendet, aber von der Unterwelt gesprochen. Und Frage an alle „Rechtgläubigen“
hier im Forum: Wir haltet ihr es dann mit dem Artikel aus dem Glaubensbekenntnis: was betet ihr „…hinabgestiegen
in das Reich des Todes“ – ist das auch für Euch Häresie?????
#22 Chrysostomos 22:50:52 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Antwort auf HvO Also von farblos in Bezug auf Exzellenz DDr. Küng kann keine Rede sein – er ist hochintelligent,
in der Analyse und Diagnose unbestechlich und steht voll und ganz auf dem Boden des kirchlichen Glaubens!
Und lieber HvO ein bisschen mehr Respekt, Würde und gutes Benehmen, wenn ich bitten darf: Bischöfe kriechen
nicht i.d.A.!! Das ist eine Ungezogenheit und lässt auf eine schlechte Erziehung schließen, die auch
durch den Anschein der Rechtgläubigkeit durch nichts zu rechtfertigen ist! Die Sache Dollfuß ist eine
politische – keine Glaubenssache! Außerdem ist das Gemälde abgrundtief hässlich und entbehrt jeder
künstlerischen Qualität! Es gibt mit Sicherheit hundert andere Möglichkeiten, die Persönlichkeit Dr.
Dollfuß’ ins rechte Licht der Geschichte zu rücken!!
#40 Chrysostomos 17:21:09 | Samstag, 23. Dezember 2006
Das Agatha Christie-Indult Kreuz.net wird wirklich immer seltsamer: Agatha Christies zweiter (!!) Ehemann
(von ihrem ersten Gatten Archibald Christie war sie geschieden), der berühmte Archäologe Sir Max Mallowan
(übrigens österreichischer Abstammung) war katholisch, konvertierte dann aber seiner Gattin zuliebe
zur anglikanischen Kirche (alles nachzulesen in den Biographien beider!!), Agatha Christie war ihr Lebetag
anglikanisch und nicht gerade hochkirchlich gesinnt und hatte NIE die Absicht, katholisch zu werden! Also
was soll dieses Sich-Berufen auf zwei Menschen (Wissenschaftler und Schriftsteller), die ich übrigens
beide sehr hoch einschätze, die aber vom Glauben her mit der tridentinischen Messe nicht viel zu tun
hatten! Warum also dieses permanente Insistieren????? o^/
#5 Chrysostomos 22:12:04 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Orthodoxie oder Tod???? Lieber Athanasius, es heißt „Aghion Oros“ (Heiliger Berg) und nicht „Aghios Athos“
(Heiliger Athos); – aber abgesehen davon ist die jüngste Auseinandersetzung ein wirkliches und auch menschliches
Drama! Ich kenne Esphigmenou, dort sind herzensgute und gastfreundliche Mönche, die aber leider absolut
kein Verständnis für den ökumenischen Dialog in der Form haben, wie er seit Patriarch Athenagoras mit
der römischen Kirche geführt wurde. Die Reaktion von Patriarch Bartholomäos ist einerseits verständlich,
die Folgen, die durch diesen Konflikt entstanden sind, leider fürchterliche! Ein schlechtes Beispiel
für Mönche… Leider…!
#17 Chrysostomos 17:05:42 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Kreuz im Klassenzimmer Wer die Geschichte der Kreuzesdarstellungen im Laufe der Jahrhunderte kennt, wird
dieser Lösung wohl zustimmen können! Wichtig ist, dass das Kreuz nicht aus der Öffentlichkeit verschwindet.
Kreuz – du Denkmal seiner Leiden…, aber auch „Heiliges Kreuz du Siegeszeichen… Zeichen des Triumphes
über Sünde, Teufel und Tod! Oder wie singt die Ostkirche in der Basiliusliturgie des Karsamstags immer
wieder. „Ehre sei Deinem Kreuze o Herr und Deiner Auferstehung!“ Dass wir dies niemals vergessen mögen!!
#58 Chrysostomos 23:20:43 | Freitag, 1. Dezember 2006
Der Papstbesuch in Konstantinopel Das hätte der Artikelschreiber von kreuz.net wohl gerne, dass nichts
vom Papstbesuch übrig bleiben wird, als ein paar Höflichkeitsfloskeln à la „Grußaugust“! Welch despektierliche
Bezeichnung für das Oberhaupt der katholischen Kirche, deren Reinheit, Wahrheit, „Orthodoxie“ dieser
Website doch sehr am Herzen liegt. In ihrer so glorifizierten vorkonziliären Zeit wären Sie wahrscheinlich
exkommunziert worden wegen Beleidigung des Stellvertreters Christi und Nachfolger des Apostelfürsten
Petrus! Damit entlarvt sich die pharisäische Heuchelei des Artikelschreibers von selbst… Genauso war
es zur Zeit Jesu… Und Romulus scheint am Mond zu leben oder auf sonst einem der Planeten außer der
Erde, sonst hätte er wohl öfter vom ökumenischen Patriarchen gehört oder gelesen. Aber vielleicht
liest Romulus nur Asterix, da kommt der Name Bartholomäos allerdings noch nicht vor, dafür aber Troubadix,
und ähnliche Namen, die sehr gut zu Romulus, dem heidnischen Stadtgründer passen… Na ja – zum Glück
weht der Geist, wo er will, nur offenkundig nicht in kreuz.net. Da interessiert man sich mehr für Msgr.
Gänswein und nicht für den Papst – wie aufschlussreich für ein Forum, dass immer um die Reinheit des
Glaubens kämpft…
#48 Chrysostomos 22:53:59 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Sand im Kirchenraum – Balken im eigenen Auge Ja leider – Sie haben völlig recht! Es gibt so viele Gehässigkeiten
hier, dass ich mich oft frage, ob es sich hier um katholische Christen handelt oder Menschen, die einfach
ihr böses Herz nach außen kehren und Gehässigkeit an Gehässigkeit reihen! Nicht was von außen in
den Menschen hereinkommt, macht ihn unrein, sondern im Herzen sitzen die bösen Gedanken! Manche haben
eben nicht verstanden, dass nur die Liebe imstande ist, wahre Umkehr zu wirken – im Glauben, in der Moral,
in der Liturgie!
#22 Chrysostomos 20:16:42 | Montag, 2. Oktober 2006
Beschämend für die Nea Dimokratia Erstaunlich und beschämend zugleich, da ja in Griechenland momentan
die „Nea Dimokratia“ (konservative christliche Volkspartei) an der Macht ist und nicht die kirchenkritische
PASOK oder die Kommunisten! Werde mich bei meinen Freunden in Griechenland erkundigen, warum sich Ministerin
Giannakou „breitklopfen“ ließ! Vorauseilender Gehorsam um wenigstens im Religiösen zur „Europareife“
zu gelangen?? Ja, ja der Teufel ist überall. Kann nur auf Grund meiner langjährigen pädagogischen
Erfahrung sagen, dass eine gut vorbereitete Schulbeichte auch bei älteren Schülern durchaus Erfolg haben
kann und positiv aufgenommen wird. Griechenland könnte sich ein Beispiel an Österreich nehmen, wo „religiöse
Übungen“ (und dazu gehört auch die Schulbeichte!!) im Schulgesetz verankert sind! Schade – hier wird
wieder – unwiederbringlich – religiöses Terrain abgegeben! – Übrigens welche ein Gezänk im Forum zu
diesem Thema! Warum diese Gehässigkeit???
#7 Chrysostomos 22:45:38 | Dienstag, 26. September 2006
Manuel Paläologos – der Lateinerhasser? Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Manuel II., einer der gebildesten
und theologisch erfahrensten Herrscher auf dem Thron von Byzanz, war fast drei Jahre in Westeuropa, um
Hilfe für das bedrängte byzantinische Reich zu erlangen: Ergebns – gleich null! Außer ausgesuchten
Höflichkeiten und vagen Versprechungen – nichts!!! Was konnte man sich danoch vom sogenannten christlichen
Europa erwarten und so ist es gar nicht verwunderlich, dass es zu einer stark antilateinischen Haltung
des Kaisers kam. Und die Greuel von 1204 mit den Langzeitfolgen waren auch noch nicht vergessen – geschweige
überwunden! Wen wundert da der Hass auf die westlichen Christenbrüder – wenn der der Chronist von 1204
berichtet, dass nicht einmal die Muslime in Jerusalem so brutal mit den Christen verfuhren, wie hier Christen
gegen Christen! Daher das geflügelte Wort: Besser der Turban als die Mitra in Konstinopel! Römisch-katholische
Kirche, das hast Du Dir bei all dem komplexen historischen Sachverhalt selbst zuzuschreiben! Wenn man
Byzanz immer nur als störrische, widerspenstige und abtrünnige Tochter der unfehlbaren Mutter Roms betrachtete –
wen wundert es dann noch! Es musste so kommen…
#10 Chrysostomos 17:40:56 | Mittwoch, 17. Mai 2006
O wie gut dass niemand weiß Es ist tatsächlich fast beschämend, dass hier niemand weiß oder berichtet,
dass die historische Gestalt des Buddha in der Gestalt des Hl. Joasaph, Königssohn von Indien durch die
Ostkirche vermittelt (Hl. Johannes von Damaskus und die Mönche des Hl. Berges Athos) nach dem Hl. Nikolaus
die beliebteste Heiligengestalt des Mittelalters war… Was nicht heißen soll, dass wir Katholiken den
Buddha als Heiligen verehren dürfen, aber hat nicht schon Romano Guardini die Größe der Gestalt Buddhas
(z.B. in „Der Herr“) erkannt und gewürdigt???
#35 Chrysostomos 22:02:43 | Donnerstag, 16. März 2006
Göttliche Liturgie Schön, dass der österreichische Abgeordnete Stadler wortwörtlich von der „Göttlichen
Liturgie“ spricht! Weiß er aber auch, dass damit urpsrünglich die Liturgie der Ostkirche (Göttliche
Liturgie unseres Hl. Vaters Johannes Chrysostomos – Göttliche Liturgie unseres Hl. Vaters Basilius) gemeint
ist? Jedenfalls ist es richtig, die Erhabenheit und vor allem Schönheit der Liturgie hervorzuheben. Dazu
bedarf es aber auch eines geänderten Liturgieverständnisses. Der römische (lateinische) Ritus vermochte
nie so sehr ein Abbild der Liturgie des Himmels zu werden, da er einseitig die unblutige Erneuerung des
Kreuzesopfers in das Zentrum der Hl. Messe gestellt hat. Im Gegensatz dazu die Liturgie der Ostkirche,
die die ganze Heilsökonomie im daramtischen Geschehen der Eucharistiefeier darstellt und so das Aufsteigen
der Kirche in Himmel feiert.
#10 Chrysostomos 22:45:10 | Samstag, 1. Oktober 2005
Chrysostomos Dieser Kommentar befindet sich punktgenau in der richtigen Rubrik – nämlich in der theologischen
Rumpelkammer! Dort gehört er wirklich und wahrhaftig hin – ein für allemal!!!!
#3 Chrysostomos 22:16:38 | Mittwoch, 28. September 2005
Chrysostomos – Antwort auf roemkath Da kann ich nur antworten: Schuster bleib bei Deinem (!) Leisten,
nämlich bei der römisch katholischen Kirche und beurteile nicht Dinge, von denen Du nichts verstehst
oder nur zum Tel eine Ahnung hast! Wenn Deine Kirche – wie die griechisch-katholische in der Ukraine,
die so viele Jahrzehnte im Untergrund überleben mußte und dennoch die Treue zu Rom bewahrte – so vieles
mitgemacht hätte, ich wüßte nicht, wo sie heute wäre! Schau doch nur auf die römisch-katholischen
Kirchen im Osten – soweit sie nicht großzügigste Spenden aus dem „goldenen“ Westen erhalten! Da ist
nun mal einiges nachzuholen und Großerzbischof Husar ist bei weitem nicht der Schlechteste! Also etwas
mehr Demut mein lieber Bruder aus dem lateinischen Ritus!!
#21 Chrysostomos 10:30:20 | Samstag, 17. September 2005
Chrysostomos Das Thema Homosexualität erscheint in kreuznet in einem überrepräsentierten Ausmaß! Jeden
Tag eine Kolummne! Was man daraus für tiefenpsychologische Schlüsse ziehen kann…???? Ich werden kreuznet
wieder abbestellen – ich bin langsam aber sicher dieser gebetsmühlenartigen Langeweile überdrüssig!
Ich erwarte mir Informationen über Glauben, geistliches Leben, Aszese, aber nicht dieses ständige Wühlen
in den Unterhosen anderer! Wehe Dir, wenn Du den Splitter im Auge Deines Nächsten herauszihen willst,
aber Deinen eigenen Balken… !!!!
#3 Chrysostomos 17:08:33 | Sonntag, 11. September 2005
Der Hl. Johannes Kassianos und der Zorn Was der Hl. J. Kassian schreibt ist durch und durch realistisch
und von ausgesprochen fein durchdachter Psychologie und Herzenskenntnis. Nicht umsonst war der Schüler
des Evagrios Pontikos in der Wüste Ägyptens der sozusagen als Lehrmeister über Zorn und Sanftmut gelten
kann! (Man lese das fantastische Buch von P. Gabriel Bunge OSB: „Drachenwein und Engelsbrot. Die Lehre
des Evagrios Pntikos über Zorn und Sanftmut!!!) Gerade der Hl. Thomas von Aquin war einer der großen
Kirchenlehrer, die die griechischen Väter (allerdings nur in der latienischen Übersetzung) und die geistlichen
Meister der frühen Christenheit noch kannten und auch zitierten! Weiter so! Und vielen Dank!
#1 Chrysostomos 17:27:22 | Dienstag, 23. August 2005
Chrysostomos Ich begrüße den Umzug des Großerzbischofs Kardinal Lubomyr aus tiefstem Herzen und freue
mich, dass das Kiewer Patriarchat mit Metropolit Filaret diese „Rückkehr“ begrüßt. Na mnohaja lita!!
Großerzbischof Lubomyr verdiente schon lange den Patriarchentitel, aber der Vatikan zögert…!Wohin
denn sonst, als nach Kiew, dem ursprünglichen Sitz des ukrainischen Großerzbischofs hätte er den gehen
sollen? Es ist keine Provokation des Moskauer Patriarchates: die russisch orthodoxe Kirche hat in Wien
auch einen orthodoxen Erzbischof und niemand regt sich auf!! Schluß mit diesen langweiligen, unsachlichen
Jammereien unserer orthodoxen Schwestern-hierarchen!! Bei aller historischen Problematik sollten die mit
Rom „unierten“ orientalischen Kirchen von íhren „römisch-lateinischen“ Brüdern und Schwestern mehr
respektiert und geliebt werden! Sie können eine Brücke in den Osten und sein und ihre Liturgie für
die römisch-katholischen Christen eine Quelle des Wiedergewinnens urpsrünglicher eucharistischer Frömmigkeit
und Schönheit!
Rechtfertigung Hier muss ich Romulus wirklich rechtgeben, so ein wirklichkeitsferne Szene kann sich vielleicht
im hintersten Winkel eines amerikanischen Bundesstaates abspielen, aber nicht hier in Mitteleuropa…!?
Und so simpel wie sie hier dargestellt wird, ist Luthers Rechtfertigungslehre nun wieder auch nicht! Wenn
man ernsthaft Taufunterricht halten will, dann beginne man mit den großartigen Taufkatechesen eines Augustinus,
eines Cyrill con Jerusalem und, und und…! Wer sich zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen
Kirche bekehrt, hat sicherlich andere Fragestellungen als die im Artikel erwähnten „protestantischen
Irrlehren“! Oder provoziert kreuz.net hier bewußt einen kleinkarierten Konfessionalimus??
Wappen Auch in unserer „modernen“, optischen Welt haben Wappen durchaus ihren Sinn, denken wir nur an
die „Logos“ der Firmen, Insitutionen etc. Richtig war es von Papst Benedikt das mittelalterliche weltliche
Symbol der Tiara abzuschaffen, das immer ein Stein des Anstoßes der Ostkirche war – die Mitra ist das
Symbol des Bischofsamtes und das Pallium auch das Symbol des Hirtenamtes, wie es auch das „Omophorion“
der ostkirchlichen Bischöfe symbolisiert. Ein Dank an Papst Benedikt für diesen feinsinnigen und mutigen
Schritt. Wir werden noch sehen, dieser Papst übertrifft viele… !
#3 Chrysostomos 21:59:00 | Donnerstag, 26. Mai 2005
„Orthodox“ nicht für Ortodoxe? Lieber Dolfuss, auch ein katholischer Christ darf die Orthodoxen so nennen –
lesen Sie doch die Dokumente des II. Vatikanums oder den Tomos Agapis – die Dokumente der Begegnungen
zwischen dem Hl. Vater Paul VI. und Patriarch Athenagaoras? Und sind nun Papst Johannes Paul II. oder
der jetzige Papst Bendikt XVI Härektiker – auch sei verwenden diesen Ausdruck! Und übrigens- ortho-dox
heißt nicht recht-gläubig, sondern der rechte Lobpreis (im wahren Glauben natürlich!) – Also… mal
Griechisch lernen und dann verurteilen? Und wie sollten Katholiken Orthodoxe nennen? schismatische Ostkirche?
Griechisch-Orientalen? Oder… ? Also Schluss mit solchen lächerlichen Haarspaltereien! Gerade die katholische
Kirche des lateinischen Ritus kann von den Ostkirchen (mit Rom „unierten“ und orthodoxen) unendlich viel
lernen? Ihre eucharistische Tradition, die Ehrfurcht in der Liturgie, der geistliche Schatz der Väter
und, und, und!
Isaak von Ninive und der Heilige Geist Endlich… kreuz.net bringt den kostbaren Schatz der Väter der
ungeteilten Kirche und Christenheit. Was die Väter zum Heiligen Geist sagen, ist wirklich so wertvoll,
gerade in unserer Zeit, die so ähnliche Phänomene aufweist, wie sie den Väter der Kirche begegneten.
Es waren alle durch die Bank große Theologen und großartige Seelsorger zugleich!! Kreuz.net wird gebeten,
regelmäßig – vielleicht unter einer eigenen Rubrik – aus dem Schatz der der Väter der Kirche zu zitieren!
Es ist keine Papageientheologie, wenn wir uns mit ihren Gedanken und Aussagen beschäftigen, sie hatten
oft Lösungen parat, die gerade heutzutage haarscharf passen! Und sie sind und bleiben die Autorität
der Kirche!