Sonntag, 15. Mai 2005 23:55
Lesername: Chrysostomos
Beiträge: 29
Donnerstag, 4. September 2008 21:59
Chrysostomos: Bitte!Bitte!Bitte!
Bitte – das sind keine „TÜRKISCHEN“ Kirchenmalereien, sondern das ist christlich-orthodoxe Freskenmalerei von höchster Qualität und theologischer Aussagekraft!! Wie kann kreuz.net nur einen solchen Blödsinn verzapfen! Eine Schande! [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 19:48
Chrysostomos: Papst von Alexandrien
Wer wirklich ernsthaft glaubt, dass es sich um eine Häresie handelt, sollte Nachhilfeunterricht in Kirchengeschichte erhalten! Der Titel des Papstes war nie alleiniger Anspruch des Bischofs von Rom! Auch der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandrien führt diesen Titel, der übrigens älter ist! Lieber Leserbriefschreiber „lernen sie Geschichte!“
[mehr…]
Sonntag, 4. Mai 2008 08:20
Chrysostomos: Kommunionempfang
Danke an Pünktchen und Robert Ketelhohn, dass sie auf diese sehr ehrwürdige, respektvolle und demütige
Haltung beim Kommunionempfang in den östlichen Kirchen (sowohl orthodox wie griechisch-katholisch) aufmerksam
gemacht haben! Man empfehle dem hwst. Herrn Kardinal einmal ein gutes liturgisches Studium! Er müsste
als Inder(?) doch selbst da viel besser Bescheid wissen! Und kreuz,bet sollte, bevor es solche „Skandälchen“
veröffentlicht, selbst besser recherchieren. Eine solch demütige Haltung beim Kommunionempfang ist noch
allemal besser als viele andere Haltungen, die nur eine unwürdige Einstellung zum
Mysterium der Eucharistie verraten! Und gilt nicht auch hier eine gewisse „Freiheit des Geistes“? Steht im CIC irgendwo eine einzige Haltung vorgeschrieben? [mehr…]
Mysterium der Eucharistie verraten! Und gilt nicht auch hier eine gewisse „Freiheit des Geistes“? Steht im CIC irgendwo eine einzige Haltung vorgeschrieben? [mehr…]
Samstag, 19. April 2008 15:39
Chrysostomos: 10 Fragen an den Papst
Es stimmt, beim ersten Lesen der Fragen gewinnt man tatsächlich den Eindruck, ob es nicht wichtigere Probleme in der Kirche gäbe. Aber bei mehrmaligem Durchlesen und Durchdenken, merkt man durchaus, dass hier mit Überlegung sehr kluge Fragen über wirklich wichtige Problemkreise gestellt wurden. Was z.B. für den Westen ein durchaus nebensächliches Thema ist, bedeutet für die Orthodoxie und die Ökumene sehr viel, nämlich der Titel „Patriarch des Abendlandes“. Dem Schreiber, „sexy…“ kann ich nur entgegenhalten, was der legendäre österreichische Bundeskanzler Dr. Kreisky (übrigens ein Sozialist!) einem Journalisten zugerufen hat: „Herr Redakteur, lernen Sie zuerst einmal Geschichte!“ [mehr…]
Donnerstag, 21. Februar 2008 09:35
Chrysostomos: Ich wundere mich
Jetzt hat kreuz.net endlich etwas gegen den neuen Vorsitzenden gefunden: Das verkürzt wieder gegegeben Interview im Spiegel!! Auch die Antwort von Bischof Müller ist für mich fragwürdig. Wenn Erzbischof Zollitsch etwas Falsches gesagt hat, dann soll man ihn korrigieren, wenn nicht, „warum schlägt man ihm ins Gesicht“? Ich kann hier nur sagen: „Man merkt die Absicht, und ist verstimmt…!“ Ob es klug bzw. diplomatisch war, dass man in einem Magazin, dass für seine „Kirchenfreundlichkeit“ geradezu bekannt ist, ein solches Thema diskutiert, mag dahingestellt sein! Jeder, der mit solchen Medien seine Bekanntschaften gemacht hat, muss sich aber auch der Konsequenzen bewusst sein, die aus seinen Aussagen dann (möglicherweise in verkürzter Weise!) gezogen werden. [mehr…]
Dienstag, 12. Februar 2008 22:02
Chrysostomos: Neuer Vorsitzender
Ich kann mich den Glückwünschen von roemkath nur anschließen. Ich bin sicher, dass Erzbischof Zollitsch seine Sache gut machen wird. Von farblos kann keine Rede sein. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Leser von kreuz.net unter „nicht farblos“ nur jene Personen verstehen, die einen extremen Kurs fahren und um jeden Preis mit irgendwelchen Lächerlichkeiten auffallen wollen! Ein Mann der Mitte ist noch allemal besser als ein Mann der Extreme – sei es auch von welcher Seite auch immer! [mehr…]
Mittwoch, 30. Januar 2008 00:18
Chrysostomos: Erzbischof Christodoulos
Zum Heimgang des griechisch-orthodoxen Oberhauptes der Kirche von Griechenland kann man nur sagen:<Ewiges Gedenken!> EB Christodoulos war mit Sicherheit eine grossartige Persönlichkeit, der immer wieder bemüht war, gegen die Verwässerung des Glaubens auch in der Kirche von Griechenland mit allen Mitteln zu kämpfen. Dass er da manchmal über das Ziel schoss wird man ihm schon verzeihen. Wer – wie ich – im griechischen Fernsehen den Papstbesuch in Athen 2001 verfolgte, wird mit Erstaunen festgestellt haben, wie sich die anfangs kritische Haltung EB Chr. gegenüber dem Papst veränderte und einer wirklichen Akzeptanz und Liebe gewichen ist. Die Entschuldigung für die Greuel des Kreuzzuges 1204 mag für die Christen des Westens nur von historisch marginaler Bedeutung sein, für die griechisch-orthodoxen Gläubigen war es ein ?Aufatmen und ein echtes Symbol – gleich der Aufhebung der Bannflüche von 1054 am Ende des II. Vatikanums. 1204 ist und bleibt nun mal eine traumatische Wunde im Gedächtnis der Orthodoxie! Christen haben damals eben Christen (der einen Kirche!!!) brutal niedergemetzelt und eine der bedeutendsten christlichen Städte zerstört – und dies aus Raff- und Raubgier! Kann man da es den <Griechen> verübeln, wenn sie sich noch heute mit Abscheu daran erinnern?? Möge das Gute von EB Christodoulos, das er in seinem Leben getan hatte, für alle Frucht bringen. Äonia i mnimi tou! [mehr…]
Samstag, 19. Januar 2008 23:12
Chrysostomos: Pharisäismus?
Ich finde es ehrlich gesagt mehr als unpassend, in einer Hl. Messe mit Notizblock und Fotoapparat bewaffnet wie der Reporter eines billigen Massenblattes zu sitzen und zu dokumentieren. Auf eine solche Art und Weise werden wir niemals zu einer ehrfurchtgebietenden Liturgie finden. Der Pfarrer hat mit seinen Argumenten nicht ganz unrecht, wenn er solches schreibt. Weh euch ihr Pharisäer… [mehr…]
Samstag, 14. Juli 2007 22:18
Chrysostomos: „Sich promovieren“????
Eine kleine Bemerkung am Rande, die niemandem bis jetzt aufgefallen sein dürfte: es kann niemals heißen:
„sich promovieren“, sondern man „wird“ promoviert (von der Fakultät, der Hochschule, der Universität
etc.)!
Promoveo-promotio ist Beförderung, das sollten die Verfechter und Freunde des Latein hier schon wissen!! Oder befinden sich unter ihnen vielleicht solche „Kenner des Lateinischen“, die – wie ich selbst erlebt hatte – Ehrenwort! – bei einem lateinischen Gottesdienst die Rubriken mit den Wandlungsworten mitgelesen hatten, weil sie keine Ahnung hatten, was sie da beteten!? Gott möge uns vor solchen Lateinern bewahren! [mehr…]
Promoveo-promotio ist Beförderung, das sollten die Verfechter und Freunde des Latein hier schon wissen!! Oder befinden sich unter ihnen vielleicht solche „Kenner des Lateinischen“, die – wie ich selbst erlebt hatte – Ehrenwort! – bei einem lateinischen Gottesdienst die Rubriken mit den Wandlungsworten mitgelesen hatten, weil sie keine Ahnung hatten, was sie da beteten!? Gott möge uns vor solchen Lateinern bewahren! [mehr…]
Montag, 9. April 2007 08:16
Chrysostomos: Ostepredigt Johannes Chrysostomos
Wer die hier angeführten Meinungen liest, kann sich nur wundern über so viel Dummheit, Unwissenheit
oder gar Bosheit! Dem Hl. Johannes Chryosostomos, einem der drei großen Hierarchen in der Ostkirche vorzuwerfen,
er sein ein Häretiker, grenzt wirklich an bodenlose Unwissenheit. Leider wird das im griechischen Original
verwendete Wort „Hades“ immer wieder ungenau mit Hölle (im Sinne des Ortes ewiger Verdammnis) übersetzt.
Man müsste es eigentlich sinngemäß mit „Unterwelt“ oder „Totenreich“ wiedergeben. Das Totenreich nahm einen sterblichen Leib auf und begegnete dabei Gott! Die Ostkirche singt am Karsamstag in der Vesper: „Stöhnend ruft heute die Unterwelt… denn einen Sterblichen nahm ich auf wie einen Toten,… doch da er zu mir gekommen, hat er meine Herrschaft vernichtet…“
Auch ich habe in der Osternacht die Predigt von J.Ch. verwendet, aber von der Unterwelt gesprochen. Und Frage an alle „Rechtgläubigen“ hier im Forum: Wir haltet ihr es dann mit dem Artikel aus dem Glaubensbekenntnis: was betet ihr „…hinabgestiegen in das Reich des Todes“
– ist das auch für Euch Häresie????? [mehr…]
Man müsste es eigentlich sinngemäß mit „Unterwelt“ oder „Totenreich“ wiedergeben. Das Totenreich nahm einen sterblichen Leib auf und begegnete dabei Gott! Die Ostkirche singt am Karsamstag in der Vesper: „Stöhnend ruft heute die Unterwelt… denn einen Sterblichen nahm ich auf wie einen Toten,… doch da er zu mir gekommen, hat er meine Herrschaft vernichtet…“
Auch ich habe in der Osternacht die Predigt von J.Ch. verwendet, aber von der Unterwelt gesprochen. Und Frage an alle „Rechtgläubigen“ hier im Forum: Wir haltet ihr es dann mit dem Artikel aus dem Glaubensbekenntnis: was betet ihr „…hinabgestiegen in das Reich des Todes“
– ist das auch für Euch Häresie????? [mehr…]
Donnerstag, 1. Februar 2007 22:50
Chrysostomos: Antwort auf HvO
Also von farblos in Bezug auf Exzellenz DDr. Küng kann keine Rede sein – er ist hochintelligent, in der Analyse und Diagnose unbestechlich und steht voll und ganz auf dem Boden des kirchlichen Glaubens! Und lieber HvO ein bisschen mehr Respekt, Würde und gutes Benehmen, wenn ich bitten darf: Bischöfe kriechen nicht i.d.A.!! Das ist eine Ungezogenheit und lässt auf eine schlechte Erziehung schließen, die auch durch den Anschein der Rechtgläubigkeit durch nichts zu rechtfertigen ist! Die Sache Dollfuß ist eine politische – keine Glaubenssache! Außerdem ist das Gemälde abgrundtief hässlich und entbehrt jeder künstlerischen Qualität! Es gibt mit Sicherheit hundert andere Möglichkeiten, die Persönlichkeit Dr. Dollfuß’ ins rechte Licht der Geschichte zu rücken!! [mehr…]
Samstag, 23. Dezember 2006 17:21
Chrysostomos: Das Agatha Christie-Indult
Kreuz.net wird wirklich immer seltsamer: Agatha Christies zweiter (!!) Ehemann (von ihrem ersten Gatten Archibald Christie war sie geschieden), der berühmte Archäologe Sir Max Mallowan (übrigens österreichischer Abstammung) war katholisch, konvertierte dann aber seiner Gattin zuliebe zur anglikanischen Kirche (alles nachzulesen in den Biographien beider!!), Agatha Christie war ihr Lebetag anglikanisch und nicht gerade hochkirchlich gesinnt und hatte NIE die Absicht, katholisch zu werden! Also was soll dieses Sich-Berufen auf zwei Menschen (Wissenschaftler und Schriftsteller), die ich übrigens beide sehr hoch einschätze, die aber vom Glauben her mit der tridentinischen Messe nicht viel zu tun hatten! Warum also dieses permanente Insistieren?????
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Donnerstag, 21. Dezember 2006 22:12
Chrysostomos: Orthodoxie oder Tod????
Lieber Athanasius,
es heißt „Aghion Oros“ (Heiliger Berg) und nicht „Aghios Athos“ (Heiliger Athos); – aber abgesehen davon ist die jüngste Auseinandersetzung ein wirkliches und auch menschliches Drama! Ich kenne Esphigmenou, dort sind herzensgute und gastfreundliche Mönche, die aber leider absolut kein Verständnis für den ökumenischen Dialog in der Form haben, wie er seit Patriarch Athenagoras mit der römischen Kirche geführt wurde. Die Reaktion von Patriarch Bartholomäos ist einerseits verständlich, die Folgen, die durch diesen Konflikt entstanden sind, leider fürchterliche! Ein schlechtes Beispiel für Mönche… Leider…!
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es heißt „Aghion Oros“ (Heiliger Berg) und nicht „Aghios Athos“ (Heiliger Athos); – aber abgesehen davon ist die jüngste Auseinandersetzung ein wirkliches und auch menschliches Drama! Ich kenne Esphigmenou, dort sind herzensgute und gastfreundliche Mönche, die aber leider absolut kein Verständnis für den ökumenischen Dialog in der Form haben, wie er seit Patriarch Athenagoras mit der römischen Kirche geführt wurde. Die Reaktion von Patriarch Bartholomäos ist einerseits verständlich, die Folgen, die durch diesen Konflikt entstanden sind, leider fürchterliche! Ein schlechtes Beispiel für Mönche… Leider…!
Dienstag, 19. Dezember 2006 17:05
Chrysostomos: Kreuz im Klassenzimmer
Wer die Geschichte der Kreuzesdarstellungen im Laufe der Jahrhunderte kennt, wird dieser Lösung wohl zustimmen können! Wichtig ist, dass das Kreuz nicht aus der Öffentlichkeit verschwindet. Kreuz – du Denkmal seiner Leiden…, aber auch „Heiliges Kreuz du Siegeszeichen… Zeichen des Triumphes über Sünde, Teufel und Tod! Oder wie singt die Ostkirche in der Basiliusliturgie des Karsamstags immer wieder. „Ehre sei Deinem Kreuze o Herr und Deiner Auferstehung!“ Dass wir dies niemals vergessen mögen!! [mehr…]
Freitag, 1. Dezember 2006 23:20
Chrysostomos: Der Papstbesuch in Konstantinopel
Das hätte der Artikelschreiber von kreuz.net wohl gerne, dass nichts vom Papstbesuch übrig bleiben wird, als ein paar Höflichkeitsfloskeln à la „Grußaugust“! Welch despektierliche Bezeichnung für das Oberhaupt der katholischen Kirche, deren Reinheit, Wahrheit, „Orthodoxie“ dieser Website doch sehr am Herzen liegt. In ihrer so glorifizierten vorkonziliären Zeit wären Sie wahrscheinlich exkommunziert worden wegen Beleidigung des Stellvertreters Christi und Nachfolger des Apostelfürsten Petrus! Damit entlarvt sich die pharisäische Heuchelei des Artikelschreibers von selbst… Genauso war es zur Zeit Jesu… Und Romulus scheint am Mond zu leben oder auf sonst einem der Planeten außer der Erde, sonst hätte er wohl öfter vom ökumenischen Patriarchen gehört oder gelesen. Aber vielleicht liest Romulus nur Asterix, da kommt der Name Bartholomäos allerdings noch nicht vor, dafür aber Troubadix, und ähnliche Namen, die sehr gut zu Romulus, dem heidnischen Stadtgründer passen… Na ja – zum Glück weht der Geist, wo er will, nur offenkundig nicht in kreuz.net. Da interessiert man sich mehr für Msgr. Gänswein und nicht für den Papst – wie aufschlussreich für ein Forum, dass immer um die Reinheit des Glaubens kämpft… [mehr…]
Donnerstag, 5. Oktober 2006 22:53
Chrysostomos: Sand im Kirchenraum – Balken im eigenen Auge
Ja leider – Sie haben völlig recht! Es gibt so viele Gehässigkeiten hier, dass ich mich oft frage, ob es sich hier um katholische Christen handelt oder Menschen, die einfach ihr böses Herz nach außen kehren und Gehässigkeit an Gehässigkeit reihen! Nicht was von außen in den Menschen hereinkommt, macht ihn unrein, sondern im Herzen sitzen die bösen Gedanken! Manche haben eben nicht verstanden, dass nur die Liebe imstande ist, wahre Umkehr zu wirken – im Glauben, in der Moral, in der Liturgie! [mehr…]
Montag, 2. Oktober 2006 20:16
Chrysostomos: Beschämend für die Nea Dimokratia
Erstaunlich und beschämend zugleich, da ja in Griechenland momentan die „Nea Dimokratia“ (konservative christliche Volkspartei) an der Macht ist und nicht die kirchenkritische PASOK oder die Kommunisten! Werde mich bei meinen Freunden in Griechenland erkundigen, warum sich Ministerin Giannakou „breitklopfen“ ließ! Vorauseilender Gehorsam um wenigstens im Religiösen zur „Europareife“ zu gelangen??
Ja, ja der Teufel ist überall. Kann nur auf Grund meiner langjährigen pädagogischen Erfahrung sagen, dass eine gut vorbereitete Schulbeichte auch bei älteren Schülern durchaus Erfolg haben kann und positiv aufgenommen wird. Griechenland könnte sich ein Beispiel an Österreich nehmen, wo „religiöse Übungen“ (und dazu gehört auch die Schulbeichte!!) im Schulgesetz verankert sind! Schade – hier wird wieder – unwiederbringlich – religiöses Terrain abgegeben! – Übrigens welche ein Gezänk im Forum zu diesem Thema! Warum diese Gehässigkeit???
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Dienstag, 26. September 2006 22:45
Chrysostomos: Manuel Paläologos – der Lateinerhasser?
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Manuel II., einer der gebildesten und theologisch erfahrensten Herrscher auf dem Thron von Byzanz, war fast drei Jahre in Westeuropa, um Hilfe für das bedrängte byzantinische Reich zu erlangen: Ergebns – gleich null! Außer ausgesuchten Höflichkeiten und vagen Versprechungen – nichts!!! Was konnte man sich danoch vom sogenannten christlichen Europa erwarten und so ist es gar nicht verwunderlich, dass es zu einer stark antilateinischen Haltung des Kaisers kam. Und die Greuel von 1204 mit den Langzeitfolgen waren auch noch nicht vergessen – geschweige überwunden! Wen wundert da der Hass auf die westlichen Christenbrüder – wenn der der Chronist von 1204 berichtet, dass nicht einmal die Muslime in Jerusalem so brutal mit den Christen verfuhren, wie hier Christen gegen Christen! Daher das geflügelte Wort: Besser der Turban als die Mitra in Konstinopel! Römisch-katholische Kirche, das hast Du Dir bei all dem komplexen historischen Sachverhalt selbst zuzuschreiben! Wenn man Byzanz immer nur als störrische, widerspenstige und abtrünnige Tochter der unfehlbaren Mutter Roms betrachtete – wen wundert es dann noch! Es musste so kommen… [mehr…]
Mittwoch, 17. Mai 2006 17:40
Chrysostomos: O wie gut dass niemand weiß
Es ist tatsächlich fast beschämend, dass hier niemand weiß oder berichtet, dass die historische Gestalt des Buddha in der Gestalt des Hl. Joasaph, Königssohn von Indien durch die Ostkirche vermittelt (Hl. Johannes von Damaskus und die Mönche des Hl. Berges Athos) nach dem Hl. Nikolaus die beliebteste Heiligengestalt des Mittelalters war… Was nicht heißen soll, dass wir Katholiken den Buddha als Heiligen verehren dürfen, aber hat nicht schon Romano Guardini die Größe der Gestalt Buddhas (z.B. in „Der Herr“) erkannt und gewürdigt??? [mehr…]
Donnerstag, 16. März 2006 22:02
Chrysostomos: Göttliche Liturgie
Schön, dass der österreichische Abgeordnete Stadler wortwörtlich von der „Göttlichen Liturgie“ spricht! Weiß er aber auch, dass damit urpsrünglich die Liturgie der Ostkirche (Göttliche Liturgie unseres Hl. Vaters Johannes Chrysostomos – Göttliche Liturgie unseres Hl. Vaters Basilius) gemeint ist? Jedenfalls ist es richtig, die Erhabenheit und vor allem Schönheit der Liturgie hervorzuheben. Dazu bedarf es aber auch eines geänderten Liturgieverständnisses. Der römische (lateinische) Ritus vermochte nie so sehr ein Abbild der Liturgie des Himmels zu werden, da er einseitig die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers in das Zentrum der Hl. Messe gestellt hat. Im Gegensatz dazu die Liturgie der Ostkirche, die die ganze Heilsökonomie im daramtischen Geschehen der Eucharistiefeier darstellt und so das Aufsteigen der Kirche in Himmel feiert. [mehr…]
Samstag, 1. Oktober 2005 22:45
Chrysostomos: Chrysostomos
Dieser Kommentar befindet sich punktgenau in der richtigen Rubrik – nämlich in der theologischen Rumpelkammer! Dort gehört er wirklich und wahrhaftig hin – ein für allemal!!!! [mehr…]
Mittwoch, 28. September 2005 22:16
Chrysostomos: Chrysostomos – Antwort auf roemkath
Da kann ich nur antworten: Schuster bleib bei Deinem (!) Leisten, nämlich bei der römisch katholischen Kirche und beurteile nicht Dinge, von denen Du nichts verstehst oder nur zum Tel eine Ahnung hast! Wenn Deine Kirche – wie die griechisch-katholische in der Ukraine, die so viele Jahrzehnte im Untergrund überleben mußte und dennoch die Treue zu Rom bewahrte – so vieles mitgemacht hätte, ich wüßte nicht, wo sie heute wäre! Schau doch nur auf die römisch-katholischen Kirchen im Osten – soweit sie nicht großzügigste Spenden aus dem „goldenen“ Westen erhalten! Da ist nun mal einiges nachzuholen und Großerzbischof Husar ist bei weitem nicht der Schlechteste! Also etwas mehr Demut mein lieber Bruder aus dem lateinischen Ritus!! [mehr…]
Samstag, 17. September 2005 10:30
Chrysostomos: Chrysostomos
Das Thema Homosexualität erscheint in kreuznet in einem überrepräsentierten Ausmaß! Jeden Tag eine Kolummne! Was man daraus für tiefenpsychologische Schlüsse ziehen kann…???? Ich werden kreuznet wieder abbestellen – ich bin langsam aber sicher dieser gebetsmühlenartigen Langeweile überdrüssig! Ich erwarte mir Informationen über Glauben, geistliches Leben, Aszese, aber nicht dieses ständige Wühlen in den Unterhosen anderer! Wehe Dir, wenn Du den Splitter im Auge Deines Nächsten herauszihen willst, aber Deinen eigenen Balken… !!!! [mehr…]
Sonntag, 11. September 2005 17:08
Chrysostomos: Der Hl. Johannes Kassianos und der Zorn
Was der Hl. J. Kassian schreibt ist durch und durch realistisch und von ausgesprochen fein durchdachter Psychologie und Herzenskenntnis. Nicht umsonst war der Schüler des Evagrios Pontikos in der Wüste Ägyptens der sozusagen als Lehrmeister über Zorn und Sanftmut gelten kann! (Man lese das fantastische Buch von P. Gabriel Bunge OSB: „Drachenwein und Engelsbrot. Die Lehre des Evagrios Pntikos über Zorn und Sanftmut!!!) Gerade der Hl. Thomas von Aquin war einer der großen Kirchenlehrer, die die griechischen Väter (allerdings nur in der latienischen Übersetzung) und die geistlichen Meister der frühen Christenheit noch kannten und auch zitierten! Weiter so! Und vielen Dank! [mehr…]
Dienstag, 23. August 2005 17:27
Chrysostomos: Chrysostomos
Ich begrüße den Umzug des Großerzbischofs Kardinal Lubomyr aus tiefstem Herzen und freue mich, dass das Kiewer Patriarchat mit Metropolit Filaret diese „Rückkehr“ begrüßt. Na mnohaja lita!! Großerzbischof Lubomyr verdiente schon lange den Patriarchentitel, aber der Vatikan zögert…!Wohin denn sonst, als nach Kiew, dem ursprünglichen Sitz des ukrainischen Großerzbischofs hätte er den gehen sollen? Es ist keine Provokation des Moskauer Patriarchates: die russisch orthodoxe Kirche hat in Wien auch einen orthodoxen Erzbischof und niemand regt sich auf!! Schluß mit diesen langweiligen, unsachlichen Jammereien unserer orthodoxen Schwestern-hierarchen!! Bei aller historischen Problematik sollten die mit Rom „unierten“ orientalischen Kirchen von íhren „römisch-lateinischen“ Brüdern und Schwestern mehr respektiert und geliebt werden! Sie können eine Brücke in den Osten und sein und ihre Liturgie für die römisch-katholischen Christen eine Quelle des Wiedergewinnens urpsrünglicher eucharistischer Frömmigkeit und Schönheit! [mehr…]
Samstag, 25. Juni 2005 23:50
Chrysostomos: Rechtfertigung
Hier muss ich Romulus wirklich rechtgeben, so ein wirklichkeitsferne Szene kann sich vielleicht im hintersten Winkel eines amerikanischen Bundesstaates abspielen, aber nicht hier in Mitteleuropa…!? Und so simpel wie sie hier dargestellt wird, ist Luthers Rechtfertigungslehre nun wieder auch nicht! Wenn man ernsthaft Taufunterricht halten will, dann beginne man mit den großartigen Taufkatechesen eines Augustinus, eines Cyrill con Jerusalem und, und und…! Wer sich zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche bekehrt, hat sicherlich andere Fragestellungen als die im Artikel erwähnten „protestantischen Irrlehren“! Oder provoziert kreuz.net hier bewußt einen kleinkarierten Konfessionalimus?? [mehr…]
Samstag, 11. Juni 2005 22:10
Chrysostomos: Wappen
Auch in unserer „modernen“, optischen Welt haben Wappen durchaus ihren Sinn, denken wir nur an die „Logos“ der Firmen, Insitutionen etc. Richtig war es von Papst Benedikt das mittelalterliche weltliche Symbol der Tiara abzuschaffen, das immer ein Stein des Anstoßes der Ostkirche war – die Mitra ist das Symbol des Bischofsamtes und das Pallium auch das Symbol des Hirtenamtes, wie es auch das „Omophorion“ der ostkirchlichen Bischöfe symbolisiert. Ein Dank an Papst Benedikt für diesen feinsinnigen und mutigen Schritt. Wir werden noch sehen, dieser Papst übertrifft viele… ! [mehr…]
Donnerstag, 26. Mai 2005 21:59
Chrysostomos: „Orthodox“ nicht für Ortodoxe?
Lieber Dolfuss, auch ein katholischer Christ darf die Orthodoxen so nennen – lesen Sie doch die Dokumente des II. Vatikanums oder den Tomos Agapis – die Dokumente der Begegnungen zwischen dem Hl. Vater Paul VI. und Patriarch Athenagaoras? Und sind nun Papst Johannes Paul II. oder der jetzige Papst Bendikt XVI Härektiker – auch sei verwenden diesen Ausdruck! Und übrigens- ortho-dox heißt nicht recht-gläubig, sondern der rechte Lobpreis (im wahren Glauben natürlich!) – Also… mal Griechisch lernen und dann verurteilen? Und wie sollten Katholiken Orthodoxe nennen? schismatische Ostkirche? Griechisch-Orientalen? Oder… ? Also Schluss mit solchen lächerlichen Haarspaltereien! Gerade die katholische Kirche des lateinischen Ritus kann von den Ostkirchen (mit Rom „unierten“ und orthodoxen) unendlich viel lernen? Ihre eucharistische Tradition, die Ehrfurcht in der Liturgie, der geistliche Schatz der Väter und, und, und! [mehr…]
Montag, 16. Mai 2005 00:01
Chrysostomos: Isaak von Ninive und der Heilige Geist
Endlich… kreuz.net bringt den kostbaren Schatz der Väter der ungeteilten Kirche und Christenheit. Was die Väter zum Heiligen Geist sagen, ist wirklich so wertvoll, gerade in unserer Zeit, die so ähnliche Phänomene aufweist, wie sie den Väter der Kirche begegneten. Es waren alle durch die Bank große Theologen und großartige Seelsorger zugleich!! Kreuz.net wird gebeten, regelmäßig – vielleicht unter einer eigenen Rubrik – aus dem Schatz der der Väter der Kirche zu zitieren! Es ist keine Papageientheologie, wenn wir uns mit ihren Gedanken und Aussagen beschäftigen, sie hatten oft Lösungen parat, die gerade heutzutage haarscharf passen! Und sie sind und bleiben die Autorität der Kirche! [mehr…]
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