iustus
Erstellt: 09:02:01 | Dienstag, 25. April 2006
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729 Lesermeinungen
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Ein Bischof weinte
#47   iustus   13:56:27 | Montag, 9. Juli 2007
Nein!
Das II Vat. hat eindeutig geregelt, dass man die Kommunion auch in die Hand reichen darf und keine Patene mehr erforderlich ist.
Das Zweite Vatikanum hat dazu überhaupt nichts gesagt. Und damit genauso wenig wie zum Volksaltar. Lesen Sie einfach mal nach, was das II. Vat. wirklich gesagt hat (würde auch Rudolfus nichts schaden):
Konstitution über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium www.stjosef.at/konzil/SC.htm
Außerdem geht es nicht darum, was würdiger ist, Hand oder Mund (Käse!) sondern darum, dass stets kleine Partikel an den Händne bleiben.
Redaktion benachrichtigen Betrifft das Motu Proprio nur „geeignete Priester“?
#16   iustus   19:48:29 | Sonntag, 8. Juli 2007
Unsinn
Nur in Ausnahmefällen solle ein Priester eine tridentinische Messe ohne Gemeinde feiern.
Darüber hat der Bischof zum Glück nicht mehr zu befinden.
Redaktion benachrichtigen Assisi III – dieses Mal in Neapel? + …
#18   iustus   13:59:28 | Samstag, 7. Juli 2007
Sie werden wegbleiben.
Ich kann mir gut vorstellen, dass bei diesem ersten Mahl den Erstkommunikanten tiefe, vor allem bleibende Eindrücke vermittelt wurden.
Ich mir nicht. Was soll an einem Mahl besonderes sein? :-S Ein gemeinsames Mahl findet bei jedem Kindergeburtstag statt. Kann schön sein. Aber für bleibende, tiefe Eindrücke sorgen gemeinsame Mähler nicht.
Was für bleibende, tiefe Eindrücke sorgt ist die Erkenntnis, dass die Hostie der allmächtige Gott selbst ist und der entsprechende Rahmen. o^/
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#46   iustus   14:30:05 | Freitag, 29. Juni 2007
Ministrantinnen
Eine lesenswerte Bewertung der Auslegung der Kongregation von Prof. Waldstein:
….pro-missa-tridentina.org/upload/Waldstein.pdf
(Abschnitt III., ab S. 7 unten)
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#44   iustus   14:09:40 | Freitag, 29. Juni 2007
Was gilt
Natürlich gilt für den Papst c.11.
Es sei denn, c. 331 wäre spezieller. ^-^
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#42   iustus   13:32:29 | Freitag, 29. Juni 2007
@ Typ
Szenario: Der Papst erlässt für einen bestimmten Bereich eine Norm, die eindeutig einer Vorschrift des CIC widerspricht (was im Falle von Ministrantinnen nicht einmal der Fall, weil nicht EINDEUTIG widersprechend, wäre). Was gilt?
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#39   iustus   13:19:15 | Freitag, 29. Juni 2007
Ruhig Blut
Mir scheint, Typ verwendet hier konsequent juristische Begrifflichkeiten. Der Papst hat ein Gesetz erlassen, das alle (also auch ihn) bindet. Er kann das Gesetz aber jederzeit selbst und alleine ändern. Juristisch bleibt er also gebunden, so lange, wie er entweder die entsprechende Vorschrift nicht ändert oder er sich von ihr dispensiert.
(Juristisch) untechnisch kann man also durchaus sagen: Er ist nicht daran gebunden. Alles Klar o.O
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#28   iustus   12:39:55 | Freitag, 29. Juni 2007
MR 1962 und CIC 1983
Vielleicht sagt der Papst im MP ja was dazu. Der steht bekanntlich über dem CIC. ;-)
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#13   iustus   10:07:42 | Freitag, 29. Juni 2007
Was steht drin?
wahrscheinlich dass unter bestimmten Bedingungen die Messe gemäß dem Ritus 1962 gefeiert werden kann.
Na, da würde ich nicht drauf wetten. Das ist ja heute schon so. Eher steht drin, dass sie ohne Bedingungen gefeiert werden kann, unter bestimmten Bediungungen (z.B. 30 Personen, die es verlangen) gefeiert werden muss. Wir werden sehen. Es bleibt wirklich spannend.
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#114   iustus   10:02:31 | Freitag, 29. Juni 2007
Nicht pauschalisieren!
und leider ist es so eingetroffen wie befürchtet.
Papst Benedikt erlaubt wohl die Einführung des Messritus von 1962. anstatt sich darüber zu freuen, wird genau das getan, was der Papst eben damit nicht beabsichtigt: nämlich der neue Messritus herabgewürdigt, wo es nur geht.
Letzteres wurde auch vorher schon gemacht, da war keine Besserung zu erwarten (aber vielleicht, wenn das „Ur-Meter“ zu einer anderen ars celebrandi beiträgt). Ich möchte jedenfalls ausdrücken, dass ich mit über das MP sehr freue und den neuen Messritus nicht herabwürdige. So wird es auch vielen anderen gehen – wir haben (den Papst) verstanden!
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#11   iustus   09:29:18 | Freitag, 29. Juni 2007
Schulungen
werden hier vermittelt:
www.introibo.net/priester.htm
:-]
Surrectura ex ruina
Versus tabernaculum
Spiret Missa Tridentina
Ad firmandum populum.
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#54   iustus   16:04:41 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Freinsberg
Ist die Predigt Bestandteil der tridentinischen Liturgie?
Redaktion benachrichtigen Die Sensation ist offiziell
#30   iustus   14:14:44 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Mindestens mißverständliche Bildbezeichnung
Heilige Wandlung: Der Priester macht vor und nach der Konsekration eine Kniebeuge.
Unmittelbar macht er vor und nach der Elevation eine Kniebeuge, nicht vor der Wandlung, wohl aber unmittelbar danach, was wiederum unmittelbar vor der Elevation ist.
Redaktion benachrichtigen Was sich am 9. Juni 2007 in der Basilika zu Altötting ereignet hat
#117   iustus   17:49:58 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Interessanter Schluss
Da bei der päpstl. Anerkennung der apostolischen Administratur von Campos (davor: Priesterbruderschaft St. Jean de Vianney) die Beichtvollmacht bzw. die rückwirkende Erteilung einer solchen kein Thema war, muß man davon ausgehen, dass die Priester derselben schon davor eine ordentliche Vollmacht (von ihrem Bischof: Ex Rangel, 1991 von den 4 FSSPX-Bischöfen geweiht) erhielten.
Diesen Schluß halte ich nicht für zwingend, eher für gewagt. ICH würde eine Ungültigkeit der Beichte bei einem FSSPX-Priester nicht riskieren.
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#115   iustus   17:27:11 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Rudolfus
Das ist deutlich – und schismatisch.
Zur Beichtvollmacht durch die vier Bischöfe der FSSPX:
Diese können keine Befugnis zur Entgegennahme der Beichte erteilen, sie sind keine Ortsordinarien (vgl. c. 669).
Es besteht also das ganz erhebliche Risiko, dass die Beichte bei FSSPX-Priestern ungültig ist – außer natürlich, Rudolfus hätte recht.
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#112   iustus   15:45:04 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Wasserdicht
scheint es ja zu sein:
Bei den einzelnen Gläubigen ist sowieso von der Anscheinsvollmacht der FSSPX-Priester auszugehen, ansonsten vom Notstandsrecht wie bei den Bischofsweihen selbst und im übrigen gilt „ecclesia supplet“.
Aber:
1. Das Notstandsrecht betrifft die Frage, ob der Handlung eine Strafe folgt (bei den Bischofsweihen also, ob die Exkommunikation eintrat). Hier dagegen ist die Frage der Gültigkeit angesprochen. Und zur Gültigkeit der Beichte bedarf es eben nicht nur der Voraussetzung, Priester zu sein, sondern auch der entsprechenden Vollmacht. Eine gesonderte Vollmacht ist aber zur Feier der Hl. Messe nicht erforderlich. Das mag Ihnen suspekt erscheinen, ist aber so.
2. zum „ecclesia supplet“ („Bei einem allgemeinen tatsächlichen oder rechtlichen Irrtum und ebenso bei einem positiven und wahrscheinlichen Rechts- und Tatsachenzweifel ersetzt die Kirche für den äußeren wie für den inneren Bereich die ausführende Leitungsgewalt.“) ist festzustellen, dass es für diejenigen, die bei der FSSPX beichten, besser ist, sich nicht zu informieren. Denn je mehr der FSSPX-Anhänger Bescheid wissen, desto unwahrscheinlicher wird das Vorliegen eines allgemeinen Irrtums.
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#109   iustus   14:30:13 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Das Kirchenrecht
c. 966:
Zur Gültigkeit der Lossprechung ist es erforderlich, dass der Spender außer der Weihegewalt die Vollmacht besitzt, sie über die Gläubigen auszuüben, denen er die Lossprechung gibt.
Fragen Sie Ihren FSSPX-Priester also lieber mal nach der ihm verliehenen Vollmacht.
Hat er sie nicht, absolviert er zwar immer noch jedweden Büßer in Todesgefahr gültig und erlaubt von allen Strafen und Sünden – fraglich ist nur, ob Sie wirklich so gefährlich leben, dass Sie sich ständig in Todesgefahr befinden.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson hat einen Bischof gefunden
#2   iustus   14:22:39 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Ein paar?
Klar, so mancher lässt sich gerne von der Tatsache blenden, dass es in „The passion of the Christ“ ein paar Anspielungen auf das Leiden Jesu gibt.
Wenn das Leiden unseres Herrn nicht mit
Trauer und Dankbarkeit erfüllte, würde ich jetzt lachen.
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#107   iustus   13:28:20 | Donnerstag, 21. Juni 2007
@Rudolfus
Wenn sie sich da mal nicht irren.
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#102   iustus   18:29:46 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Widerspruch
Eine Beichtjurisdiktion ist immer Ortsgebunden – d.h.: die Befugniss überall Beichte engegenzunehmen ist – streng genommen – an das Jusitiktionsbereich des Ortsbischofs gebunden. Außer, es gibt eine Übereinkunft der Bischofskonferenz, wo diese Vollmacht auf auf das Gebiet der Bischofskonferenz ausgedehnt wird.
Auch Bischöfe aus einer Fremden Diözese müssen eine Genehmigung des Ortsbischofs einholen, wenn sie Sakramente auf dem Gebiet dieser Diözese speden wollen.
C. 967 sagt etwas anderes: Wer die Befugnis, ständig Beichten entgegenzunehmen, besitzt, sei es kraft Amtes, sei es aufgrund der Verleihung durch den Ordinarius des Ortes, an dem er inkardiniert ist oder an dem er seinen Wohnsitz hat, kann diese Befugnis überall ausüben, soweit nicht der Ortsordinarius in einem Einzelfall dies verwehrt hat.
Also nicht nur im Jurisdiktionsbereich des Ortsbischofs, der die Befugnis, ständig beichten entgegenzunehmen, verliehen hat, mithin auch in anderen Bistümern, wobei dann gilt: Der Ortsordinarius (dieses anderen Bistums, in dem die Beichte entgegengenommen werden soll) kann es ausdrücklich verwehren. Eine gesonderte Erlaubnis ist aber nicht erforderlich.
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#98   iustus   15:00:12 | Mittwoch, 20. Juni 2007
Durcheinander
Na, jetzt ging ja einiges durcheinander:
Die Zitierung des einschlägigen Canons erfolgte auf Benedikts Frage nach der Beichtvollmacht bei einer „nicht genehmigten“ Wallfahrt. Meine Antwort mit dem CIC: Wem die Beichtvollmacht ordnungsgemäß verliehen wurde, der darf sie überall ausüben (also auch auf Wallfahrten, ob „genehmigt“ oder „nicht genehmigt“ durch andere Bistümer u.ä.), wenn es ihm nicht der Ortsordinarius verwehrt.
Ein Kirchenrektor dagegen kann das Beichte hören also nicht verwehren, nur der Ortsordinarius.
Eine andere Frage ist möglicherweise, ob der Kirchenrektor die Beichtstühle versperrt lassen kann, wenn er schon die Kirche zu Verfügung stellt. Also nach dem Motto: Kirche ja, Beichte nein. Ziemlich absurd das Ganze.
Aber zum Beichten braucht es keinen Beichtstuhl, sondern das hr des Priesters.
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#90   iustus   19:29:41 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Bene
Canon 967 CIC § 2:
Wer die Befugnis, ständig Beichten entgegenzunehmen, besitzt, sei es kraft Amtes, sei es aufgrund der Verleihung durch den Ordinarius des Ortes, an dem er inkardiniert ist oder an dem er seinen Wohnsitz hat, kann diese Befugnis überall ausüben, soweit nicht der Ortsordinarius in einem Einzelfall dies verwehrt hat,
Beichte hören dürfte rechtlich also kein Problem gewesen sein (notfalls eben ohne Beichtstuhl), es sei denn, es ist ausdrücklich verwehrt worden – was ich kaum glaube.
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#87   iustus   17:33:51 | Dienstag, 19. Juni 2007
Mein Weg zur Heiligen Kommunion
Das Buch entspricht in jeder Hinsicht der Lehre der Kirche wie sie im KKK niedergelegt ist.
Diese Lehre aber war im 17. Jahrhundert dieselbe wie 1960 und heute. Manche aber behaupten, das II. Vatikanum habe eine neue Lehre eingeführt: Linke und Rechte. Die in der Mitte, unter ihnen der Heillige Vater, sehen die Sache so:
www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html
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#84   iustus   16:31:01 | Dienstag, 19. Juni 2007
@Schwarzbach
Aus diesem Schreiben geht inhaltlich klar und unmissverständlich hervor, dass die Entscheidung des Diözesanbischofs , bezogen auf die überfällige Entlassung der SJM „Pater“, vom Papst in vollem Umfang getragen wird.
Was war denn der Grund für die Entlassung?
Redaktion benachrichtigen Das ist Armut + …
#9   iustus   10:38:53 | Freitag, 15. Juni 2007
Die Lösung
Wir nehmen die Gebete des alten Ritus und lassen statt dem Ministranten die Gemeinde antworten.
Missa dialogata.
Da wäre ich sogar mit Freinsberg einig. :-]
Redaktion benachrichtigen Zwei Flügel + …
#4   iustus   09:38:25 | Dienstag, 12. Juni 2007
Les ich recht?
Ruft da ein Krak de Chevaliers zur Religionsfreiheit auf? :-]
Redaktion benachrichtigen „Verbohrtheit, Enge und Besserwisserei“
#22   iustus   19:23:06 | Samstag, 9. Juni 2007
Unvergleichbar
Schwachsinnige Behauptung. Ist es denn auch verwirrend, dass Pius XII. die Karwoche reformiert und die Reform für alle verpflichtend gemacht hat? Oder dass Johannes XXIII. in den Canon Romanus eingegriffen hat und die neue Fassung verpflichtend gemacht hat?
Na, das war ja wirklich beachtlich, was der Selige Johannes XXIII. da eingefügt hat in den Kanon. Die Aufnahme des Hl. Joseph kann man wohl kaum vergleichen mit der Schaffung und Dichtung neuer Hochgebete. Daher kam der jetzige Papst zu dem richtigen Schluß:
„Ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas Derartiges hat es in der ganzen Liturgiegeschichte nie gegeben… Das nunmehr erlassene Verbot des Missale, das alle Jahrhunderte hindurch seit den Sakramentaren der alten Kirche kontinuierlich gewachsen war, hat einen Bruch in die Liturgiegeschichte getragen, dessen Folgen nur tragisch sein konnten… Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes,…“
Aus meinem Leben, 1997, S.173
Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben? Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“
Salz der Erde, 2001, S. 188
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#143   iustus   14:16:49 | Samstag, 9. Juni 2007
Vielen Dank für die EInstellung in den Gebetsteil
Ich versuche mein Bestes, dieses Lied so bekannt zu machen.
Redaktion benachrichtigen Augenwischerei im Bistum Fulda
#13   iustus   21:21:57 | Freitag, 8. Juni 2007
Fuldaer Zeitung
Na, die dortigen Artikel habe ich alle gelesen. Aber es wird darin kein einziger nachvollziehbarer Grund für die Kündigung genannt:
Die so arg verurteilte „Veröffentlichung“ erfolgte erst nach der Entscheidung zur Kündigung, kann also nicht der Grund gewesen sein.
Ein ominöser „Sektenbeauftragter“ behauptet, in der Kommunionmappe von Barbara Haid sei „intensiv von der Hölle die Rede“, was – wie jeder feststellen kann – nicht stimmt (an sage und schreibe drei Stellen, die ich auf Anfrage gerne konkretisiere, ist allenfalls sinngemäß davon die Rede).
Aber vielleicht stimmen wir ja in der Bewertung mancher Aspekte nicht überein. So halte ich es im Gegensatz zu dem Kommentator der Fuldaer Zeitung nicht für verwerflich, die Mundkommunion „anzupreisen“, eine von der Kirche offiziell vorgesehene Form des Kommunionempfangs. Lächerlich.
Vielleicht ist ja auch ein oller Leserbrief von anno tobac der Grund :-S
Oder die Tatsache, dass die Ordensleute nicht den Bischof, um etwas baten, das sie für falsch hielten, das sie aber im Gehorsam umgesetzt hätten? Das ist natürlich ganz arg! ;-)
Redaktion benachrichtigen Augenwischerei im Bistum Fulda
#11   iustus   17:43:41 | Freitag, 8. Juni 2007
Im Zweifel für die Angeklagten
Dennoch weiß ich aus einigen fuldaer Quellen, was sich da wirklich abgespielt hat.
(…)
Aber ich bin sicher, wenn Hw. Bischof Algermissen dies in seinem Bistum an die große Glocke hängen würde, hätte es entsprechende Konsequenzen für die FJM.
Sie scheinen ja wirklich bestens informiert zu sein – und kennen nicht einmal das Ordenskürzel dieser Bösen.
Bevor ich schlecht von diesem Orden denke, muss ich wissen, was seine Angehörigen hier getan haben. Bis dahin gehe ich in dubio pro reo davon aus, dass es keine stichhaltigen Gründe für die Entlassung gibt. Ich vertraue nicht blind, sondern fordere Beweise.
Redaktion benachrichtigen Augenwischerei im Bistum Fulda
#9   iustus   16:16:04 | Freitag, 8. Juni 2007
@Sentinel
Dumm daran ist nur, daß es damals durchaus berechtigte Gründe gab, die drei FJM-Patres zu entlassen!
Welche?
Redaktion benachrichtigen Diözese in Kampfstellung
#63   iustus   11:15:37 | Montag, 4. Juni 2007
Also:
Sonntags daheimbleiben und die Zeit sinnvoller nutzen, wenn der Messbesuch ohnehin nichts bringt!
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#131   iustus   08:54:57 | Sonntag, 3. Juni 2007
Noch keine Endversion
In der Credo-Strophe muss es heißen:
„und an den Sohn, Herrn Jesus Christ’,“.
Außerdem bin ich mit Burgorus (er hatte es übersehen und konnte gestern nicht mehr antworten) gegen die Formulierung „zur wahren Kirch“.
Abgesehen davon, dass bei „zur wahren Kirch“ bei uns jeder die ziemlich allgemein bekannte erste Strophe umlernen muss (wie schaut’s bei der Piusbruderschaft aus?), wollen wir bei diesem Lied nicht an die Protestanten denken müssen, sondern nur an die katholische Kirche und deren Gründer, Christus.
Und „seine Kirch’“ ist meines Erachtens ein Bekenntis dafür, dass die katholische Kirche DIE Kirche Christi ist, nicht (nur) in ihr „subsistiert“. Dieses „subsist in“ wird ja von vielen Theologen als Abschwächung von „IST die Kirche Christi“ gedeutet, obwohl es – nach Meinung von Alexandra von Teuffenbach („Die Bedeutung des „subsist in“ Lumen Gentium 8“) – ganz anders gemeint war, nämlich als Bekräftigung des „IST“.
Auch über das „Geb“ statt „gäb“ sollte noch einmal nachgedacht werden: Ich halte „gäb“ einfach für richtig: Das Blutzeugnis ist hier und in diesem Moment des Singens nicht gefordert. Das ist etwa bei einer Hochzeit anders: Da folgt direkt (auch weiter) das Lieben, Achten und Ehren alle Tage des Lebens – nicht erst wenn eine andere Situation eintritt. Das muss aber beim Martyrium hinzukommen. „Gäb“ wäre deshalb falsch. Einschränkend verstehe ich „geb Leben“. Das ist NUR im übertragenden Sinn richtig. Und damit wird nicht mehr das echte Blut gemeint.
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#129   iustus   21:35:22 | Samstag, 2. Juni 2007
O Seligkeit
Diese Strophen sind „Zusatzstrophen zur Taufe“ (ebenso wie die „Zusatzstrophen mit Bezug zum allerheiligsten Altarsakrament“).
Mir wäre ja „in seine Kirch’“ und „gäb’ Leben ich und Blut“ lieber gewesen, aber ich kann auch mit der „wahren Kirch’“ und „geb’“ gut leben.
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#126   iustus   20:31:03 | Samstag, 2. Juni 2007
Zustimmung
Ich plädiere jetzt auch dafür, die Weltherrn-Strophe als fünfte in den Grundtext aufzunehmen. Der „Strahl des Lichts“ im vorletzten Vers der Weltherrnstrophe bietet dann das notwendige Licht für „Die rechten Wege wandle ich“ in Vers 1 der nunmehr sechsten Strophe.
Volle Zustimmung. Ich möchte die „Weltherren-Strophe“ auf Christus beziehen. Im „Lied zum Sanctus“ der Limburger Domfestmesse (1936) von Joseph Haas heißt es: Heilig bist Du! Heilig bist Du! Heilig, heilig, heilig bist Du: Christus, König der Welt!
und vorher: Wir preisen, o Herr, Deinen Sohn, der Priester und König zugleich. Wahrheit und Recht ist sein Thron, Liebe und Friede sein Reich. Sein Thron steht als Altar im ganzen Erdenrund. Der Christen frommer Mund singt mit der Engel Schar: Heilig…
Noch eine Kleinigkeit: Wenn wir den Grundtext durch Hinzufügen einer Strophe nochmals ändern, dann kann ich diese eigentlich unwesentliche Frage aufwerfen. Ich hatte ja bereits im vorletzten Vers von Strophe 2 „Sie endigen mit Höllenpein“ zu „Sie enden mit der Höllenpein“ geändert. Wäre es nicht dichterischer, „Sie enden mit der Hölle Pein“ zu schreiben?
Einverstanden.
Redaktion benachrichtigen Werktags am Hochaltar
#34   iustus   22:40:38 | Freitag, 1. Juni 2007
@Tarcisius
Das ist mir nicht bekannt gewesen. Hochinteressant.
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#113   iustus   22:36:42 | Freitag, 1. Juni 2007
Das neue Gotteslob
Zum Glück kath.: Bis wann solls denn das neue Gesangbuch geben. Ein oder mehrere Lieder?Bis wie lang kann man da noch Vorschläge machen? Werden die berücksichtigt, wenn sie zur Stützung der Lehre dienen? Ist das wieder ein Einheitsgesangbuch, sodass auch Lehmann mitwirkt, oder ist das diözesanabhängiger?
Schau mal hier:
www.dbk.de/…buch/home/index.html
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#103   iustus   21:07:49 | Freitag, 1. Juni 2007
Sehr konstruktive Diskussion!
ich hätte auch noch einen Vorschlag zu Taufe…
Immer voran!
Mir fällt aber zum „gäbe“ und „gebe“ von Leben und Blut noch etwas ein:
„Ich gebe ihm mein Leben und mein Fleisch und Blut“. Dieser übertragende Sinn ist MIR jetzt zu schwach.
Im Verfolgungsfall tatsächlich das biologische Leben geben zu wollen, das ist für mich zwingend mit einem großen Ernst verbunden, einem größeren als ihn der übertragende Sinn beinhaltet.
Redaktion benachrichtigen Werktags am Hochaltar
#27   iustus   20:36:57 | Freitag, 1. Juni 2007
Der gute Freinsberg
sitzt leider keiner Fehlinformation auf, sondern spielt auf Nr. 315 der neuen Institutio generalis Missalis Romani von 2002 an:
www.sbg.ac.at/…n/AEM2002deutsch.pdf
Das ist in der Tat ein Jammer: Nach dieser Vorschrift muss der Herr in Kirchen, in denen der Hochaltar noch (oder wieder :-)) verwendet wird, während der Messe in eine Seitenkapelle oder auf einen anderen noch vorhandenen Altar verbannt werden. Möglicherweise auch in eine komische Stele. :-[
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#99   iustus   20:08:47 | Freitag, 1. Juni 2007
Hervorragend
Einfach 2 und 3 vertauschen,
Genau!
dann passt aber 4 nicht mehr so gut drauf,
Nein, 4. passt dann exakt. Diesen Glauben, der dann in 3. benannt ist, DEN will ich wahren, für IHN geb’ Leben ich und Blut.
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#91   iustus   15:27:40 | Freitag, 1. Juni 2007
Volle Zustimmung
Ich gebe nur zu bedenken, dass sich „gäb’“ auf die Verfolgungssitzuation bezieht: „Müßt’ ich durch Verfolgung gehen…“
Aber geb’ ist in Ordnung, wenn es auch in unseren Breitengraden selten gefordert ist.
Redaktion benachrichtigen Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt
#86   iustus   12:12:23 | Freitag, 1. Juni 2007
Fest soll mein Taufbund immer stehen …
…ich will die Kirche hören
sie soll mich allzeit gläubig sehen
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat.
Nie will ich von ihr weichen.
Und weil diese Strophe ein so schönes Glaubenskenntnis ist, hier zwei weitere mit diesem Inhalt:
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut
für ihn gäb’ Leben ich und Blut
im Glauben werd’ ich siegen.
Die aktuelle Fassung in unserem Diözesanteil des Gotteslobs (von mir kommentiert):
… ich will die Kirche hören, (Puuh. Glück gehabt.)
ich will den Weg des Glaubens gehen (was will jemand damit sagen, dass er nicht mehr formuliert: Sie soll mich allzeit gläubig sehen?)
und folgen Gottes Lehren (durch die Änderung wird deutlich: Die Lehren der Kirche sind nicht Gottes Lehren. Also: Warum sollte ich ihr beitreten?).
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat,
ihm will ich allzeit leben (Also: Von von der Kirche kann ich sehr wohl weichen).
Brave new church!
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Die Unterschiede sind gering
#19   iustus   11:58:30 | Donnerstag, 31. Mai 2007
Die Falschmeldungen
sind in der Regel einfach witzig. Wer anderer Meinung ist, sollte sie nicht lesen.
Diese hier ist allerdings kaum witzig, weil sie die kommmende Wirklichkeit sehr genau treffen dürfte. Und die ist dann wieder traurig.
Weitaus witziger ist unten RJH :)3
Redaktion benachrichtigen Der ‘Spiegel’ weiß es
#30   iustus   12:15:21 | Dienstag, 29. Mai 2007
Papstgewandung
Auf diesem trägt der Papst eine Dalmatik unter der Kasel – auch dies sieht man heute im Vatikan nicht mehr,
Stimmt nicht ganz. Man muß nur genau hinschauen:
Abendmahlsamt Gründonnerstag 2006 www.vatican.va/…ex_20060413cena.html
Osternacht 2005 www.spiegel.de/…52903-350384,00.html
obwohl es im Caeremoniale Episcoporum noch vorgesehen ist
Das muss man allerdings immer mal wieder in Erinnerung rufen. Kardinal Schönborn weiß es:
kirchen.net/…tusblatt/section.asp?sec=18&menuopt…
Das solche barocken Pontifikalgewänder auch dem jetzigen Hl. Vater sehr gut stehen, kann man hier sehen. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass der jetzige päpstliche Zeremonienmeister als Schüler Bugninis meine Meinung nicht teilen würde. Und genau darum werden wir solche Gewandungen bei Papstmessen wohl so schnell nicht mehr zu sehen bekommen.
Es kann aber auch an der neuen/alten Form des Palliums liegen. Gewisse „Ästheten“ an maßgeblicher Stelle sind der Ansicht, das Pallium von B XVI könne unmöglich auf eine barocke Kasel getragen werden.
Schade eigentlich…
Stimmt.
Redaktion benachrichtigen Der ‘Spiegel’ weiß es
#9   iustus   20:51:31 | Montag, 28. Mai 2007
@Fabianus
Der Trend zu Nüchternheit und Glockenkasel begann schon einge Jahre vor Paul VI:
www.alte-messe.de/08_vormesse.html
Vor fünfundvierzig Jahren nannte man das „Glanz edler Einfachheit: Reich bemalte Kirchenwände wurden weiß getüncht, reich verzierte Gewänder, Kerzenständer usw. verschwanden. Gottlob entdecken wir langsam alles wieder. :-)
Redaktion benachrichtigen Der geistige Vandalismus der Religionslehrer und Seelsorger
#25   iustus   16:54:55 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Quark
Je größer die Masse, die hinströmt, desto gültiger…wa?
Jetzt nennen Sie doch mal Belege für Ihre Käse-These, dass gültige Messen nach irgendwelchen liturgischen Vorschriften nur in geweihten Räumen gefeiert werden durften/dürfen.
Nochmal: Was sollen das für Vorschriften gewesen sein?
Redaktion benachrichtigen Der geistige Vandalismus der Religionslehrer und Seelsorger
#9   iustus   13:24:43 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Interessant.
Diese Feier im Herkulessaal kann nicht gültig sein nach Trident-Ritualvorschriften. Danach können Eucharistiefeiern nur in geweihten Räumen gültig gefeiert werden.
Um welche „Trident-Ritualvorschriften“ handelt es sich?
Redaktion benachrichtigen Alles neu macht der Mai?
#66   iustus   21:44:41 | Dienstag, 15. Mai 2007
Hier eine Info:
5. derselbe Papst Paul VI., der im Jahre 1970 das Römische Meßbuch nach den Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils promulgierte, gewährte persönlich dem heiligen Pater Pio von Pietrelcina das Indult zur Fortsetzung der (auch öffentlichen) Zelebration der Heiligen Messe nach dem Ritus des heiligen Pius V., obgleich die liturgische Reform mit der Fastenzeit des Jahres 1965 in die Umsetzungsphase trat;
Quelle: www.internetpfarre.de/blog/item/146/
Redaktion benachrichtigen Alles neu macht der Mai?
#61   iustus   21:34:25 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Ministrant
Was machen Sie denn hiermit:
www.piusx.ch/…20-%20prof%20may.htm
und damit:
www.piusx.ch/…man/aktuell/may2.htm?
Und auch das dürfte für Sie lehrreich sein:
www.kreuz.net/article.4676.html
Zitat:
Den Begriff einer „Ökumene nach innen“ lehnt Kardinal Castrillón ab: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker.“
Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe eine schismatische Handlung vollzogen.
Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert. Die Priester und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“
Dabei teilt der Kardinal die Furcht des Heiligen Hieronymus († 420), daß Häresie zum Schisma führt und umgekehrt.
Die Gefahr eines Schismas sei groß: etwa durch systematischen Ungehorsam gegenüber dem Heiligen Vater oder durch Leugnen seiner Autorität.
Der Kardinal hofft, daß die Piusbruderschaft zur vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater gelangen wird und „die Heiligkeit der Neuen Messe anerkennt“.
Tja, die Welt ist komplizierter als Sie sie gerne hätten.
Redaktion benachrichtigen Aufbruch durch Abbruch
#12   iustus   20:50:58 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Woanders
fiel der weise Satz: „Warum soll man die Kirche im Dorf lassen, wenn das Dorf nicht mehr in die Kirche kommt.“
Da ist was dran.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#74   iustus   21:49:58 | Sonntag, 6. Mai 2007
Zur Klarerstellung
Eine „Reform der Reform“ kann m. E. nur den neuen Ritus betreffen, da der alte ja nicht reformiert wurde.
Klar. Aber dabei wird vom alten Ritus ausgegangen. Das beinhaltet, dass man über Ergänzungen des alten Ritus nachdenkt. Vorher sollten (…) Papst und Bischöfe erst einmal (…) das „Urmeter“ zurückgeben, wie es Paul Badde ausgedrückt hat, einen inneren Maßstab für eine korrekte und traditionsorientierte Zelebration der neuen Liturgie.
Eine sinnvolle Ergänzung wäre natürlich grundsätzlcih zu begrüßen, müsste jedoch behutsam und einheitlich von der zuständigen kirchlichen Autorität verfügt werden.
Volle Zustimmung.
Es muss betont werden, dass eine Ergänzung der Liturgie von 1962 mit neueren Heiligen und die Anreicherung mit weiteren Präfationen keinen grundsätzlichen Eingriff in den Ritus als solchen bedeuten würde – im Gegensatz zur großen Liturgiereform von 1969.
Das wäre ja das Gute.
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#71   iustus   20:42:54 | Sonntag, 6. Mai 2007
Der zweite Link
wurde irrtümlich falsch eingegeben. Hier der korrekte:
www.unavoce.de/pdf/UV2002_01.pdf
Redaktion benachrichtigen Am Sankt Nimmerleinstag?
#69   iustus   20:00:17 | Sonntag, 6. Mai 2007
@viroblationis:
Vielleicht will uns der liebe Gott auch vor einer noch größeren Enttäuschung bewahren:
Bisher wurde die überlieferte Messe auf dem – gewiß nicht mehr optimalen – Stand von 1962 „eingefroren“. Was geschähe aber, wenn ein noch nicht zum alten Glauben bekehrtes Rom, die überlieferte Messe freigäbe? Es drohte m.E. die Gefahr einer „Reform der Reform“, die nicht am NOM ansetzt, sd. an der überlieferten Messe, um beide Formen einander anzunähern!
Sie haben abslut recht: Die von Benedikt (schon als Kardinal Ratzinger) geforderte „Reform der Reform“ wird mit Sicherheit vom alten Ritus, nicht vom neuen, ausgehen. Und die Frage ist sehr wohl, ob die Zeit dafür schon reif ist. Bisher wird der alte Ritus in aller Regel von treuen Priestern zelebriert. Das könnte anders werden. Und sage keiner, die Gefahr drohe nicht: Zitat eines Indultmesszelebranten: „Die Gebete zur Kerzenweihe (Lichtmess) sind so schön, die bete ich heute auf deutsch.“
Obwohl Mischformen untersagt sind, benutzte der damalige Kard. Ratzinger die 1965-Form der Messe bei einer Tagung als Perspektive einer „Reform der Reform“. (Die näheren Umstände dieser Tagung habe ich leider nicht mehr im Gedächtnis. Vielleicht wäre jmd. so freundlich, den Faden aufzunehmen.)
Hier (S. 253 f.) wird von dem besagten Pontifikalamt berichtet:
www.unavoce.de/pdf/UV2001_04.pdf
In den nachfolgenden Heften wurde die Tagung ausführlicher gewürdigt, z.B.:
www.unavoce.de/pdf/UV2001_04.pdf
Redaktion benachrichtigen Abstimmung statt Argumente
#25   iustus   21:05:43 | Montag, 30. April 2007
Der Priesterrat
erkennt nicht die Zeichen der Zeit:
Was droht denn, vergessen zu gehen:
1. die Tatsache, dass der Herr alle Menschen durch seinen Tod erlösen wollte
oder
2. die Tatsache, dass Menschen dennoch „das Erlösungsangebot ablehnen“ können mit der Folge, dass der Herr für sie vergeblich gestorben ist.
Tatsache 1. wird doch höchstens in ganz kleinen Zirkeln der wenigen Tradis und noch wenigeren Sedis vergessen.
Tatsache 2. wird dagegen massenhaft vergessen („Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel“ – das wird ganz ernsthaft mit dem Hinweis auf die Barmherzigkeit Gottes massenhaft geglaubt).
Die Zeichen der Zeit gebieten es deshalb, Tatsache 2 stärker in Erinnerung zu rufen. Die paar Sedis und Tradis sind doch vernachlässigenswert – es sei denn, man hält Tatsache 2 für Unsinn. ?:)
Redaktion benachrichtigen Schöne Worte
#16   iustus   14:34:25 | Sonntag, 29. April 2007
@ Typ
Diese klaren Worte von Bischof Algermissen lassen vor allem einen Schluss zu: Er muss wirklich gute Gründe gehabt haben, die SJM-Priester zu entpflichten.
Wie kann man nur so unkritisch sein? Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! Statt dessen: „Der Bischof muss wirklich gute Gründe gehabt haben.“
Ich jedenfalls hoffe es. Aber wir haben nicht einenGrund erfahren, geschweige denn einen guten.
Redaktion benachrichtigen Ungeschriebene Liturgiegeschichte
#19   iustus   10:40:11 | Dienstag, 10. April 2007
Verwirrung???
In einem muß man Herrn Lehman recht geben:
„Wir wollen keine zwei Riten in der Kirche haben, die die Leute verwirnn…“
Der Kardinal redet an der Realität vorbei. Weiß er nicht, dass mittlerweile hunderte Priester in Deutschland Sonntag für Sonntag ihre selbstgestrickten Gebete und Gesten verwenden? Wir haben in Deutschland faktisch Sonntag für Sonntag hunderte verschiedener Riten.
kann ich nur hoffen, dass unser Kardinal Lehmann das zu verhindern weiss!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#68   iustus   21:15:20 | Samstag, 7. April 2007
Lesen bildet:
Nostra aetate, Nr. 4:
Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt9, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt (vgl. Röm 11,28). Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich (vgl. Röm 11,28-29; vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium: AAS 57 (1965) 20). Mit den Propheten und mit demselben Apostel erwartet die Kirche den Tag, der nur Gott bekannt ist, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen und ihm „Schulter an Schulter dienen“ (Soph 3,9) (vgl. Jes 66,23; Ps 65,4; Röm 11,11-32).
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#53   iustus   22:44:26 | Freitag, 6. April 2007
Frau Bussmann
Es ist nur mal gut, dass Sie nicht in der Glaubensverkündigung stehen, denn Meinungen, wie die Ihren, haben die Kirchen leerer gemacht.
Nein. Meinungen wie die Ihre.
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#45   iustus   12:36:14 | Mittwoch, 4. April 2007
Nur ein bisschen:
Bezüglich Franziskus und Franziskaner bin ich sehr wohl auf Ihre Frage eingegangen. Ich wiederhole, Franziskus von Assisi hat den Franziskanerorden gegründet.
Ich muss wohl deutlicher werden: Auf Ihre Frage, welche Konfession Christus habe (m.a.W.: ob er Mitglied der Kirche sei), antwortete ich (wie das II. Vatikanum), er habe die Kirche gegründet. Daraufhin warfen Sie mir vor, auf Ihre Frage nicht einzugehen.
Auf meine Frage, ob Franziskus Franziskaner sei (m.a.W.: ob er Mitglied des Franziskanerordens sei), antworteten Sie, er habe den Franziskanerorden gegründet.
Na, klingelt’s?
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#40   iustus   10:22:36 | Dienstag, 3. April 2007
Und weiter:
Franziskus von Assisi hat den Franziskanerorden gegründet, aber er war Christ, was von Jesus nicht gesagt werden kann, denn geschweige von Gott.
Sie gehen auf meine Frage nicht ein: War Franziskus Franziskaner?
Die Vertretung des Lehramtes hat die Bibel gelesen und nach Gutdünken interprtiert, ja,
Es hat sie interpretiert. Richtig. Aber nicht nach Gutdünken.
aber das Lehramt hat vergessen, wann die Bibel geschrieben wurde. Lange nach dem Tod Jesus und Jesus starb als Jude.
Was wollen Sie damit sagen: Hat die Bibel keine Bedeutung, weil sie lange nach dem Tod Jesu geschrieben wurde?
Und es gab mal eine Zeit, da war es verboten, die Bibel zu lesen, nur für die Oberhirten war es nicht verboten.
Es gibt immer mal wieder Zeiten, da wird dem Staat oder der Kirche zugetraut, die Dinge besser regeln zu können, als die Einzelnen.
Warum wohl?? Hätten die anderen Leser Dinge herausfinden können, die das Lehramt beschönigen wollte?
Klar. Diese bösen Kirchenleute. In dubio pro reo, Frau Bussmann.
Über dem Lehramt der Kirche, deren Aussagen sehr oft an den Haaren herbei gezogen sind, z.B. was das 5. Gebot betrifft, steht mein Gewissen.
Das Gewissen ist die Stimme Gottes. Gott kann nicht beim Papst A sagen und bei Ihnen B. Einer von Ihnen beiden hält also etwas Falsches für sein Gewissen.
Was das Folgende angeht nur dies: Wenn es in der Kirche keine Wahrheit gibt, ist sie überflüssig. An den Fehlern von einzelnen Kirchenmitgliedern (und seien sie Päpste) wird nicht „festgehalten
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#38   iustus   12:38:54 | Montag, 2. April 2007
Frau Bussmann
Sie gehen auf meine Frage nicht ein, welche Konfession hatte Jesus, welche Konfession hat Gott.
War Franziskus Franziskaner? :-S
Bei dieser Frage ist mir egal, was das Lehramt der katholischen Kirche sagt.
Mir scheint, nicht nur bei dieser.
Woher weiß die katholische Kirche denn, dass Jesus diese Kirche gegründet hat?
Sie hat die Bibel gelesen.
Das ist alles doch sehr merkwürdig, wo Jesus überhaupt nichts von einem Christentum geschweige der katholischen Kirche wusste.
So kann nur jemand reden, für den die katholische Kirche nicht die Gemeinschaft der Christgläubigen darstellt.
Tiefenpsychologisch gesehen verstecken Sie sich bei meiner Frage hinter dem Lehramt, das sich tiefenpsycholoigsch, übertrieben ängstlich hinter Gesetzmäßigkeiten versteckt, die irgend ein Papst mal erfunden hat.
Höhenpsychologisch hatte ich nur den Eindruck, Sie halten viel vom 2. Vatikanischen Konzil und da war ich tiefenpsychologisch ganz stolz, dass dieses meine Thesen teilt.
Warum haben Vertreter der katholischen Kirche so eine Angst vor der Wahrheit.
Sie haben keine Angst vor ihr, sie verkünden sie sogar.
Jesus ist auferstanden, egal wie, das allein zählt,
Das zählt, aber wenn das ALLEINE zählen würde, könnten wir uns um alles Weitere einen Dreck scheren.
und Jesus predigte die Liebe zu allem was lebt, das allein müsste mutiger machen.
Stimmt.
Jesus könnte heute nur wieder sagen „Ihr Kleingläubigen.“
Menschen sind Sünder. Was verstehen Sie unter Kleingläubigkeit?
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#35   iustus   21:05:43 | Sonntag, 1. April 2007
Grundlagen von Religion und Aufklärung
Iustus, dann klären Sie mich doch mal endlich auf, welche Konfession hat den Jesus oder welche Religion. Welche Religion hat sein Vater, Gott im Himmel.
Jetzt bin ich aber sehr gespannt.
Ich nehme Sie einmal ernst und hoffe, Sie sind so offen und aufgeschlossen, sich unvoreingenommen mit meiner Antwort zu beschäftigen, wonach Jesus die katholische Kirche gegründet hat (II. Vatik. Konzil, Lumen Gentium, Nr. 5, 2), der Heilige Geist sie heiligt, in ihr wohnt und sie in alle Wahrheit einführt (Nr. 4). Das ist es, was Gott vorherbestimmt hat (Nr.2). Die Konzilstexte finden Sie übrigens leicht auf www.stjosef.at (linke Spalte „Kirchl. Dokumente“ – dann rechte Spalte „2. Vaticanum“)
Glaubens, Religions- und Konfessionskriege hat es, seit dem es den Monotheismus gibt, immerzu gegeben und wird es auch nach wie vor geben, wenn nicht endlich damit aufgehört wird, welche Religion oder Konfession die Wahre ist. Wenn Sie mir die Frage beantworten können, die ich zu Anfang gestellt habe, dann muss das die wahre Religion bzw. Konfession sein und keine andere Religion und Konfession hätte dann eine Daseinsberechtigung.
Das ist doch Käse: Die eigene Religion für wahr halten, bedeutet nicht, dass Andersgläubigen der Schädel einzuschlagen ist. Lesen Sie einfach mal die Ringparabel: Jeder soll seinen Ring so behandeln, als sei es der wahre. Es soll gerade nicht nach dem Motto verfahren werden: „Es gibt keinen wahren Ring.“
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#46   iustus   20:34:07 | Samstag, 31. März 2007
Ich sehe das ein wenig anders
eine christliche Kofession, deren Glauben sich mit dem katholischen nur teilweise überschneidet, teilweise diesem sogar widerspricht.
Dem stimme ich absolut zu. Ich würde auch an nichts teilnehmen wollen, das dem katholischen Glauben widerspricht. Das ist für meine Begriffe bei einer evangelischen Abendmahlsfeier aber auch nicht der Fall.
Das ändert natürlich nichts daran, dass diese Abendmahlsfeier um Welten hinter der Heiligen Messe zurückbleibt.
Deshalb ist es eine schwere Sünde, sonntags nicht die Heilige Messe mitzufeiern, aber keine schwere Sünde, einen protestantischen Gottesdienst zu besuchen – es sei denn, man läßt deswegen die Mitfeier der Heiligen Messe sein.
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#33   iustus   15:51:39 | Samstag, 31. März 2007
Was das Konzil gesagt hat
ich möchte doch daran zweifeln, dass die Kirche, natürlich die katholische Kirche, einig, heilig, wahr lehrt.
Einig??
DA haben Sie leider recht. Wenn dieses schöne Lied DESHALB nicht mehr gesungen würde, könnte ich es fast verstehen. Aber da hätte doch ein kleines Umdichten genügt. ;-)
Wir sind im wahren Christentum widerspricht dem II Vatikanum und der ökumensichen Zusammenführung. Nur Gott ist die Wahrheit und der hat keine Religion oder Konfession.
SIE widersprechen dem II. Vatikanum. Wie wäre es mit einer Lektüre der Konzilstexte, bevor Sie Märchen darüber verbreiten, z.B. Lumen Gentium, Nr. 8:
Der einzige Mittler Christus hat seine heilige Kirche, die Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, hier auf Erden als sichtbares Gefüge verfaßt und trägt sie als solches unablässig;so gießt er durch sie Wahrheit und Gnade auf alle aus. (…) Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen. Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18 ff), für immer hat er sie als „Säule und Feste der Wahrheit“ errichtet(1 Tim 3,15). Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird.
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#44   iustus   15:22:17 | Samstag, 31. März 2007
Mal überlegen:
Nach katholischer Lehre werden Brot und Wein nur in einer von einem gültig geweihten katholischen Priester zelebrierten Heiligen Messe zu Leib und Blut Christi verwandelt
Eben.
Was also ist an einem gemeinsamen protestantischen Abendmahl verkehrt, solange ich diese von Ihnen geschilderte Wahrheit nicht leugne.
Und das tue ich nicht, wenn ich mit Protestanten zu Abend esse.
Gotthard ist zwar ein Modernist, aber hier hat er recht.
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#31   iustus   13:03:44 | Freitag, 30. März 2007
Bei Brigitte Bussmann könnte man es glatt vergessen:
Wir sind im wahren Christentum,
o Herr wir danken Dir.
Dein Wort, Dein Evangelium
an dieses glauben wir.
Die Kirche, deren Haupt Du bist,
lehrt einig, heilig, wahr.
Für diese Wahrheit gibt der Christ
sein Blut und Leben dar.
:)3
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#27   iustus   16:00:32 | Donnerstag, 29. März 2007
Vielleicht …
… das Wörtchen „entgegenstehende“. !:) Nur mal so zur Nachhilfe.
@stimme der vernunft:
Und hat der Zauber von Ron funktioniert? :-]
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#25   iustus   15:39:23 | Donnerstag, 29. März 2007
Meine These:
Gewisse liturgische Praktiken schienen 1968, nachdem sie jahrhundertelang praktiziert wurden, so klar, dass man es einfach für überflüssig hielt, diese Dinge zu regeln:
Jeder Priester wußte 1968, wie er die Hände zu falten hatte und mit wie vielen Doppelzügen er was zu inzensieren hatte. Nachdem sich diese Priestergeneration aber weigerte, dieses Wissen an die nachfolgende weiterzugeben (nicht zuletzt, weil man diese Dinge für unwesentlich hielt), kann man in diesen Kleinigkeiten seit 20 Jahren alles Mögliche beobachten.
So langsam wird das von der zuständigen Autorität aber erkannt: So wurde die Art der Inzensation in der neuen Einführung ins Messbuch aus 2002 wieder beschrieben.
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#27   iustus   14:53:52 | Donnerstag, 29. März 2007
@Frau Bussmann. Sollten Sie lesen:
www.kath.net/detail.php?id=16374
„Habe von mir aus nicht angestrebt, die Kommunion zu empfangen.“
Also sehen Sie erst den Balken im eigenen Auge!
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#3   iustus   09:31:04 | Donnerstag, 29. März 2007
Natürlich keine Sünde
Natürlich ist es keine Sünde, wenn ein Katholik am Sonntag zum evangelischen Abendmahl geht. Es ist aber eine schwere Sünde, wenn er am Sonntag nicht an einer heiligen Messe teilnimmt.
Ein Blick in den Katechismus hilft weiter:
2180 Eines der Kirchengebote bestimmt das Gesetz des Herrn genauer: „Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sind die Gläubigen zur Teilnahme an der Meßfeier verpflichtet“ (⇒ CIC, can. 1247). „Dem Gebot zur Teilnahme an der Meßfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt, wo immer sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird“ (⇒ CIC, can. 1248, § 1).
2181 Die sonntägliche Eucharistie legt den Grund zum ganzen christlichen Leben und bestätigt es. Deshalb sind die Gläubigen verpflichtet, an den gebotenen Feiertagen an der Eucharistiefeier teilzunehmen, sofern sie nicht durch einen gewichtigen Grund (z. B. wegen Krankheit, Betreuung von Säuglingen) entschuldigt oder durch ihren Pfarrer dispensiert sind [Vgl. ⇒ CIC, can. 1245]. Wer diese Pflicht absichtlich versäumt, begeht eine schwere Sünde.
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#22   iustus   21:01:55 | Mittwoch, 28. März 2007
Quark:
Wenn etwas nicht wahr ist, dann wehre ich mich gerichtlich dagegen, dann wird das Buch eingezogen.
H A L L O : Das Ding ist ein Roman!
Redaktion benachrichtigen Papst würdigt Kardinal Stickler + …
#8   iustus   10:11:38 | Mittwoch, 28. März 2007
ein gutes, objektives Buch über opus dei, wo man sich informieren kann:
John Allen: „Opus Dei – Mythos und Realität – Ein Blick hinter die Kulissen“
Paperback 9,80 €; auf Englisch 13,90 €.
Gebunden; 24,95 €
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=23009
Redaktion benachrichtigen Am Anfang des nationalsozialistischen Mordens stand die ‘Aktion Gnadentod’
#1   iustus   20:18:40 | Samstag, 24. März 2007
Proteste der katholischen Kirche
portal.bildung.hessen.de/…on/events/1152953749:
Der Limburger Bischof Antonius Hilfrich wendet sich in einem Protestschreiben an den Reichsjustizminister gegen das „himmelschreiende Unrecht“ der Euthanasie-Aktion; in der Heil- und Pflegeanstalt Hadamar werden 1941 mehr als 10.000 Kranke aus hessischen und außerhessischen Anstalten durch Gas ermordet. Auf Grund der Proteste wird die Euthanasie-Aktion Ende August 1941 offiziell eingestellt, in Hadamar wird das Töten mit Tabletten und Spritzen fortgesetzt.
hr
Das Schreiben von Bischof Antonius findet sich hier www.digam.net/dokument.php?ID=483&lput=59….
Redaktion benachrichtigen „Diese Reform wird Ungewißheiten und Mißbräuchen ein Ende setzen“
#10   iustus   20:43:45 | Donnerstag, 22. März 2007
Ruhig Blut!
Es gab keinen Zweifel, dass nicht mehr trennen hier heißt, dass die ursprüngliche katholische Lehre aufgegeben wird. Wenn das wirklich der Fall sein sollte, ist die katholische Kirche nicht mehr in der sichtbaren Kirche präsent. Diesen Weg gehe ich auf keinen Fall mit.
Ich auch nicht. Aber ich halte diesen Fall für hypothetisch. Denn so weit:
Ich begreife nicht, wie Christus das zulassen kann, dass die Kirche, der einzige Trost, so irre gehen kann.
So weit ist es nicht und so weit wird es auch nie sein. Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden. Die Lehre der Kirche steht im Katechismus. Bitte nicht die Lehre der Kirche verwechseln mit dem was Theolunken sagen. Die Lehre der Kirche ist noch immer die gesunde, die man aber nicht mehr erträgt. Aber selbst das ist verheißen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof begrüßt
#4   iustus   12:07:40 | Donnerstag, 22. März 2007
Na ja.
Warten wir’s ab. Sobald die ersten „Lila-Stola-Anhängerinnen auf muslimisch“ auftauchen wird’s lustig. Dann wird auch im Islam der Niedergang beginnen, so wie wir es heute schon im europäischen Christentum beobachten können.
Redaktion benachrichtigen Verbindlich?
#73   iustus   16:04:38 | Freitag, 16. März 2007
Nur zur Klarstellung:
Es enthält die feststehenden Teile der Messe in Lateinisch und Deutsch (in Spalten nebeneinander gedruckt) mit den 4 Hochgebeten der Neuen Messe.
Die wechselnden Teile der Messe (Tagesgebet, Lesungen u.s.w. sind natürlich nicht enthalten.)
Das gilt auch für das Pfadfindergebetbuch (deswegen schrieb ich Ordo Missae). Auch hierfür hat übrigens S.Em. Kard. Meisner das Vorwort geschrieben.
@zeitundewigkeit: Gut so, anfangen, anstatt immer nur weiterzumeckern.
Redaktion benachrichtigen Verbindlich?
#64   iustus   22:07:45 | Donnerstag, 15. März 2007
@zeitundewigkeit
Wer hat Texte der Hl. Messein Latein /Deutsch, nebeneinander oder untereinander, sauber und groß gedruckt, die man den Gläubigen in die Hand drücken kann?
Gibt es einen Verlag, der solche Texte anbietet?
Alle Gebete des Ordo Missae im Neuen Ritus (auch alle vier Hochgebete) finden sich lateinisch-deutsch nebeneinander abgedruckt im Pfadfindergebetbuch „Komm, Herr Jesus“, erschienen im SJM-Verlag.
www.kpe.de/cms/index.php?option=com_con…
Eine große Hilfe für die Besucher der lateinischen Messen!
Redaktion benachrichtigen Gewaltsam verjagt
#13   iustus   16:59:04 | Montag, 12. März 2007
Relevanz?
Dürfen Vorsitzende von Initiativkreisen bestimmte Messen nicht besuchen oder nur zufällig dort sein? :-S
So ein Käse.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#182   iustus   15:46:11 | Donnerstag, 8. März 2007
Vorkonziliare Glockenkaseln aus leichtem Stoff
finden sich im Buch von Heinrich Kunkel: Das heilige Meßopfer, Fulda 1955. Dieselben im Internet z.B. hier:
www.alte-messe.de/04_gewand.html
und hier:
www.alte-messe.de/08_vormesse.html
Redaktion benachrichtigen „Ich glaube nicht an die Kirche“
#10   iustus   15:32:56 | Donnerstag, 8. März 2007
Ruhig Blut
wir Katholiken bekennen im Credo (viel zu selten lateinisch), dass wir DIE KIRCHE glauben:
Credo in unum Deum, …
Et in unum Dominum Jesum Christum, …
Et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem: …
Et unam, sanctam, catholicam
et apostolicam Ecclesiam.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#177   iustus   14:36:19 | Donnerstag, 8. März 2007
Liturgische Gewandung
Sicher hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt. Aber diese Entwicklung ist nicht auf das Zweite Vatikanum zurückzuführen. Leichtere Stoffe, Glockenkaseln gab es bei uns schon in den Fünfzigern (Nur so nebenbei: das war hier auch die Zeit, in der die Kirchenwände weiß gestrichen wurden, bei heutigen Restaurierungen stellt man hier vielfach die alte Wandbemalung wieder her). Es war einfach der Geschmack der damaligen Zeit.
Übrigens wurden auch in der Barockzeit gotische Kaseln aus verschiedenen Gründen verwandt. Zum Glück waren und sind Radikalinskis wie Gotthard („Hofzeremoniellgut, dass im Allgemeinen dieses barocke Hofzeremoniell aus der katholischen Liturgie verschwunden ist … und möge es im Museum bleiben!“) nicht die Regel.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#171   iustus   11:59:50 | Donnerstag, 8. März 2007
Ach Landorganist,
Sie schrieben:
„Gut, dass man sich damit ein Ersatzwissen aneignen kann, auf die frohe Botschaft kommt es ja nicht an, Hauptsache, die Mitra sitzt!“
Ich fasste diese Bemerkung als grundsätzliche Kritik an der Auseinandersetzung mit derartigen „Nebensächlichkeiten“ auf und schaute, wer die Auseinandersetzung begonnen hatte – und siehe da: Es war Gotthard.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#167   iustus   11:35:21 | Donnerstag, 8. März 2007
@amadeus
Dort steht doch gerade, dass „dies so direkt in den Konzilstexten nicht gewollt war“. Meines Erachtens noch nicht einmal indirekt.
Aber die Art und Weise des Kommunionempfangs ist ein eigenes Thema.
Mir ging es einfach darum, dass man Form und Inhalt nicht trennen sollte, weil ich der Ansicht bin, dass eine wertvolle Form auf einen hohen Wert des Inhalts schließen läßt.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#157   iustus   10:06:41 | Donnerstag, 8. März 2007
@landorganist
Schimpfen Sie doch Gotthard nicht so, siehe desseb Posting:
müssen Paramente dem Träger eigentlich nicht passsen?
Müssen Paramente nur barock sein?
Mir macht es erstes Spaß, ihn zu widerlegen. Zweitens aber schließen Menschen aus der liturgischen Kleidung, dem liturgischem Gerät u.a., welcher Wert der Eucharistie beizumessen ist. Ob zu Recht oder zu Unrecht, ist irrelevant. Es geschieht. Und es hat zur Folge, dass für Kinder in der Regel die Erstkommunion die Letztkommunion ist, sie haben eben den Eindruck sie sei nicht mehr wert als ein gemeinsames Abendessen, die Aufnahme in die Tischgemeinschaft der Gemeinde.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#148   iustus   22:15:45 | Mittwoch, 7. März 2007
Man lernt nie aus
Ein Rochett von Thronassistenten muss kürzer sein.
War mir in der Tat neu. Dass es sich nicht um Diakon und Subdiakon handelt, ist klar.
Nur ist beim H. H. Diakon N. rechts von Exz. Haas die Soutane an den Ärmeln in der Taten zu klein. Das hat man heute nun einmal, macht nichts. Die Assistenten-Diakone haben gut gedient! (Dafür herzlichen Dank.)
Dem schließe ich mich vollumfänglich an.
Redaktion benachrichtigen Es geht um die Wurst
#142   iustus   22:02:50 | Mittwoch, 7. März 2007
So ein Käse
Die liturgische Gewandung des Erzbischofs passt perfekt:
Die Albe erreicht ja fast den Boden (Bilder 1 und 3), die Ärmel der Albe sind lang genug (Bild 2, 6 ganz deutlich 8 und 9); die Ärmel der Tunikella gehen sogar über die Ellbogen (was üblicherweise nicht einmal der Fall ist) und die Kasel geht hinten fast bis an die Kniekehle.
Wer hier meint, der Erzbischof müsse abnehmen, bis ihm diese Kleidungsstücke passen, hat offensichtlich Null Ahnung von liturgischer Gewandung, deren Tradition älter ist als der Einheitsbrei, der sich seit 30 Jahren in unseren Kirchen findet.
Was aber wirklich zu kurz ist, sind die Ärmel von Soutane und Rochett des Herrn zur Rechten des Erzbischofs und des Rochetts des Herrn zu seiner Linken.
Aber wenn eben keine längeren greifbar waren, was soll’s. Mir ist das immer noch lieber als die gewöhnlichen Säcke von heute, die man überall sieht. Aber das ist zugegebenermaßen Geschmackssache.
Redaktion benachrichtigen Empörung statt Sachlichkeit
#92   iustus   09:49:50 | Dienstag, 27. Februar 2007
Was aber …
… wenn die zahlreichen Angestellten nicht vorhanden sind und die Eltern nicht erfrischt und ausgeruht von der Arbeit kommen, um sich den wenigen verbleibenden Stunden bis zum notwendigen Schlafengehen der Kinder denselben zu widmen, mit ihnen zu essen, ihnen vorzulesen, zu spielen, sondern wenn sie noch Einkaufen müssen, wenn der Berg Wäsche wartet, die Wohnung geputzt werden muss – und dass obwohl die Eltern nach einem anstrengenden Tag möglicherweise doch etwas Erholung gut gebrauchen können.
Dann wird es nämlich doch verwerflich, weil dann die Voraussetzungen für eine gelungene Eltern-Kind-Bindung nicht gegeben sind. Kurz: dann stimmt nicht einmal mehr die „Qualität“ der gemeinsam verbrachten Zeit.
Redaktion benachrichtigen Empörung statt Sachlichkeit
#79   iustus   17:04:38 | Montag, 26. Februar 2007
@regina
Nicht beunruhigen lassen. Ruhrgebietler setzt sich mit seinem unsinnigen Posting dem dringenden Verdacht aus, ein agent provocateur zu sein.
Also Ihnen samt Gatten herzliche Grüße und was Ihre Einstellung zu Kinderkrippen betrifft: Weiter so :)3
Redaktion benachrichtigen Angst vor katholischem Profil
#11   iustus   21:29:03 | Sonntag, 25. Februar 2007
Schüttel
Wir sollten uns versöhnen.
Redaktion benachrichtigen Angst vor katholischem Profil
#7   iustus   19:06:23 | Samstag, 24. Februar 2007
Lieber Schüttel,
Sie sind auch keine Aussgeburt an Schlauheit: Es waren Bücher der Kapuziner.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#20   iustus   13:16:21 | Freitag, 23. Februar 2007
@Freinsberg
Aber es kann im Laufe der Zeit Fehlentwicklungen geben, die irgendwann korrigiert werden müssen.
Richtig. Vor allem in den letzten vierzig Jahren.
Übrigens sollten Zitate nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden. Hier der Zusammenhang:
www.fssp.org/de/annivratz.htm
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns Narren sein“
#1   iustus   20:42:53 | Sonntag, 18. Februar 2007
Nicht schlecht …
… wo er Recht hat, hat er recht.
Ich wag’s
und sag’s
offen, Ihr Leut:
Über diese Red’ bei einer Kappensitzung
hätt’ ICH mich gefreut.
Der gute Pfarrer hat wohl Anfang Januar „Lebenslust“ mit Manfred Lütz auf K-TV geschaut und das Ganze in Reimform gepackt. Er sollte noch viel mehr K-TV sehen ;-) – vielleicht vermag er dann eines Tages Dienst und Schnaps zu trennen.
Redaktion benachrichtigen Das Opus Dei eröffnet in Innsbruck ein neues Zentrum
#8   iustus   13:29:13 | Freitag, 16. Februar 2007
O, ich vergaß:
Paperback 9,80 €; auf Englisch 13,90 €.
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=23009
Redaktion benachrichtigen Das Opus Dei eröffnet in Innsbruck ein neues Zentrum
#3   iustus   12:41:50 | Freitag, 16. Februar 2007
Mal was Gutes zum Lesen:
John Allen: „Opus Dei – Mythos und Realität – Ein Blick hinter die Kulissen“
ISBN : 978-3-579-06936-4
Gebunden; 24,95 Eur
Redaktion benachrichtigen Nostalgische Rückzugsgefechte
#27   iustus   13:46:39 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Sehr richtig:
Wer seine Glückseligkeit nur in der neuen Messe erfährt, der soll doch dahin gehen aber die anderen einfach in Ruhe lassen, statt in missionarischem Übereifer Unterschriftenlisten zu unterzeichnen und sich so dem Vorwurf der Intoleranz auszusetzen.
Redaktion benachrichtigen Die einzige Herrschaft + …
#5   iustus   09:15:39 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Auf dem Boden des Zweiten vatikanischen Konzils!
www.kath.net/detail.php?id=15897
Schreiben der Glaubenskongregation vom 27.1.2007:
„Dabei berichteten Sie selbst von der Reform, die Sie im Bistum Regensburg durchgeführt haben, um die diözesanen Regelungen voll und ganz mit den Anforderungen der Ekklesiologie des II. Vatikanischen Konzils und den Bestimmungen des Codex Iuris Canonici von 1983 in Einklang zu bringen. Für Ihren Einsatz in dieser Sache ist Ihnen die Glaubenskongregation sehr dankbar. Zugleich möchte ich Sie darum bitten, Ihre Erfahrungen auf Ebene der bischöflichen Gremien in einer Weise in die Diskussion einzubringen, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Sakramentalität der Kirche und den daraus sich ergebenden pastoralen Konsequenzen fördert, gerade auch im Blick auf das traditionsreiche System des deutschen Laienkatholizismus.“
Es geht ab. :)3
Jetzt treffen sich also die Konzilsgegner von links, um gegen den Bischof zu demonstrieren, aber mit Zwobbel halte ich dagegen:
Lupos ovium in pelle
Vincimus Rosario. :-]
Redaktion benachrichtigen Das Schicksal einer „weiteren Kirche“
#6   iustus   14:58:49 | Samstag, 27. Januar 2007
Oft traut sich keiner, das zu sagen:
warum sollte die …Kirche im Dorf bleiben, wenn das Dorf nicht mehr in der Kirche ist?
Ein wahres Wort.
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Dokumente haben ein konkretes Ziel – bischöfliche Mülleimer
#5   iustus   11:54:11 | Mittwoch, 24. Januar 2007
@Katharina
Seien Sie doch nicht so naiv :-[
Würde es in der Instruktion heißen (wie so oft): „Von begründeten Ausnahmen abgesehen“, gäbe in Deutschland (wie so oft) in 99% der Messen nur noch „begründete Ausnahmen“.
Wann ist Ihr nahezu fiktiver Fall einmal zu beobachten?
Dem gegenteiligen konnte ich in den letzten vier Wochen aber schon mindestens zweimal beiwohnen:
Mindestens ein Priester machte es sich, nachdem er selbst als Konzelebrant kommuniziert hatte, auf seinem Sitz bequem und ließ die Laienkommunionhelfer die Kommunion an die Gläubigen verteilen :'(
Redaktion benachrichtigen Alter Ritus – neue Messe?
#18   iustus   21:38:09 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Begründung
Die heilige Messe und andere liturgische Feiern, die eine Handlung Christi und des hierarchisch verfaßten Gottesvolkes sind, sollen so gestaltet sein, daß die geistlichen Amtsträger und die gläubigen Laien deutlich gemäß ihrem jeweiligen Stand daran teilnehmen können.
Ich lese aus diesem Satz die Begründung, dass bei der vorgeschriebenen Verfarensweise die hierarchische Verfaßtheit der Kirche in der Gestaltung der heiligen Messe zum Ausdruck kommt. Das ist, wenn die anwesenden Priester konzelebrieren, in größerem Maße der Fall als wenn sie nur in Chorkleidung oder gar wie Laien an der Feier teilnahmen.
Die IGMR gibt in Nr. 17 sogar die Begründung, dass die Teilnehmenden, wenn sie entsprechend ihrer Stellung (Priester oder Laie) mitwirken, „in reicherer Fülle jene Frucht (…) empfangen, derentwegen der Herr Jesus Christus die Eucharistie als Opfer seines Leibes und Blutes eingesetzt (…) hat.“
Es werden also zwei gute Gründe genannt:
1. Die Teilnahme entsprechend der jeweiligen Stellung bringt die hierarchische Verfaßtheit des Gottesvolkes am besten zum Ausdruck.
2. Die Teilnehmenden, werden in reicherer Fülle jene Frucht empfangen, derentwegen der Herr Jesus Christus die Eucharistie als Opfer seines Leibes und Blutes eingesetzt (…) hat.
Sie mögen diese Begründungen für nicht theologisch, nicht tragfähig, nicht überzeugend oder gar unsinnig halten – aber Begründungen sind es.
Redaktion benachrichtigen Alter Ritus – neue Messe?
#9   iustus   20:52:41 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Freinsberg
Na, in welchem Dokument, das von deutschsprachigen Priestern allenfalls mal zur Belustigung durchgeschaut wird, werden die folgenden Sätze wohl stehen (Hervorhebungen von mir):
128. Die heilige Messe und andere liturgische Feiern, die eine Handlung Christi und des hierarchisch verfaßten Gottesvolkes sind, sollen so gestaltet sein, daß die geistlichen Amtsträger und die gläubigen Laien deutlich gemäß ihrem jeweiligen Stand daran teilnehmen können. Es ist daher vorzuziehen, daß «die Priester, die an der Eucharistiefeier teilnehmen und nicht aus einem gerechten Grund entschuldigt sind, gewöhnlich die ihrem Weihegrad entsprechende Aufgabe wahrnehmen und folglich, mit sakralen Gewändern bekleidet, als Konzelebranten teilnehmen. Andernfalls sollen sie die eigene Chorkleidung oder den Chorrock über dem Talar tragen».[218] Von begründeten Ausnahmen abgesehen, ist es nicht angebracht, daß sie äußerlich wie gläubige Laien an der Messe teilnehmen.
Es ist schon klar: Im deutschsprachigen Raum gibt es selbstverständlich ausnahmslos „begründete Ausnahmen“. :'(
Redaktion benachrichtigen Kommt! Die Messe kehrt zurück
#34   iustus   21:53:34 | Montag, 18. Dezember 2006
@Gotthard
Feiern diese Kulturschaffenden die hl. Messe am Sonntag regelmäßig mit?
Bevor diese Herrschaften was fordern, sollte diese wichtige Frage als Grundlage ihrer Forderung geklärt werden …
Cool. Das sage ich auch immer über die, die eine „lebensnahe“ Liturgie fordern, in einer Sprache „die die Menschen verstehen“. Hoffentlich sagen Sie das auch über diese Fordernden „von links“. Aber nach Ihren einseitigen, kurzsichtigen Beiträgen wage ich das zu bezweifeln. :-S
Redaktion benachrichtigen Rückschritt oder Fortschritt?
#8   iustus   15:13:20 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Pünktchen
Hier ….heilig-geist-muenchen.de/?c=4 hat man ihn auch raus, den Dreh. :-]
Redaktion benachrichtigen Nachtfieber vor dem Kölner Dom
#19   iustus   19:01:32 | Samstag, 16. Dezember 2006
@Herr Michel
Vielen Dank Herr Michel, für Ihre differenzierten Ausführungen, die ich unterschreiben könnte.
@aurelius:
Viel Spaß heute abend. Vor dem Konzil war dies übrigens sehr wohl möglich: Ein nur mit tausend Kerzen beleuchteter Dom zur feierlichen Schlußandacht am Tag des ewigen Gebets…
@athanasius:
Glauben Sie mir, wäre die volle Tradition (hl. Messe im überlieferten Ritus) hier an der Arbeit, kämen die Leuten in Massen herein – auch die abtrünnigen Katholiken.
Meines Wissens ist doch die volle Tradition in Köln am Werk – einmal im Kölner Süden und einmal in unmittelbarer Nachbarschaft des Domes. Aber ich muss eines zugeben: „Massen“ finden sich dort auch nicht.
Redaktion benachrichtigen Heimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
#48   iustus   08:39:11 | Freitag, 8. Dezember 2006
@prawda
Nur zur Orientierung:
Die „Lehre der Kirche“, an der sich die Kommunionvorbereitung zu orientieren hat, findet sich im Katechismus der Katholischen Kirche. Ob sie sich auch im Generalvikariat in Fulda findet, ist anhand dessen zu prüfen.
Ferner zur Orientierung: Selbstverständlich handelt es sich bei der Heiligen Messe nach dem Katechismus um ein Opfer. Die gegenteilige Ansicht ist eine sektiererische Privatmeinung.
Oder haben wir jetzt etwa zwei Kirchen, so dass es die „Lehre der römischen Kirche“ gibt und die der „rhönischen Kirche“ ?:)
Das ist zweifellos ein Schisma.
Redaktion benachrichtigen Ob das von Größe zeugt?
#34   iustus   12:34:42 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Große Enthüllung
:-D
Wetten, dass ganz einfach und simpel der letzte Absatz des Artikels von P. Recktenwald gemeint ist :-S :
www.kath-info.de/fulda.html
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Generation
#19   iustus   10:03:59 | Mittwoch, 6. Dezember 2006
Gottesdienst und Leben
Gottesdienst muss mitten im Leben des Menschen stehen und nicht an ihm vorbeireden.
So haben wir verschiedene Blickwinkel. Gottesdienst muss der „Himmel auf Erden“ sein. Das HIMMLISCHE Hochzeitsmahl findet hier statt. Der unendlich große Gott kommt in eine kleine Hostie zu uns auf die Erde.
Und schon die Rede vom „Hochzeitsmahl“ zeigt, dass es um etwas Besonderes geht. Klar: um etwas aus dem Leben von Menschen, aber gerade nicht um das Banale, Alltägliche, sondern das außergewöhnlich Schöne, das besonders geschmückt wird.
Wenn ich dagegen höre, Gottesdienst müsse mitten im Leben von Menschen stehen, dann keimt bei mir jedesmal der Verdacht auf, demjenigen der sich so äußert, gehe es um eine Banalisierung. Das Beispiel samt der entsprechenden Diskussion unter Ihrer und meiner Beteiligung findet sich hier www.kreuz.net/article.3649.html.
„Die Heilige Messe ist ein Fenster zum Himmel.“
Wir sollten einfach unterscheiden zwischen Gottesdienst und Heiliger Messe / Eicharistiefeier:
Sie halten Ihren Gottesdienst als Form der Volksfrömmigkeit, als „zeitgemäße“ Form der Andacht. Für die Mess-/Eucharistiefeier hat aber die Kirche verbindliche Vorgaben gemacht.
Redaktion benachrichtigen Finstere Machenschaften
#35   iustus   16:43:26 | Montag, 4. Dezember 2006
Aha!!
Wie in Engelwerkkreisen üblich, wird natürlich lieber auf Leute, die solche Vorgänge wie in Plankstetten öffentlich machen, eingeschlagen…
Sie meinen, wie in Engelwerkskreisen üblich, wird auf Leute, die Vorgänge wie in Plankstetten öffentlich machen (kreuz.net) eingeschlagen … wie in diesem Forum von Gotthard und dem Landorganisten ?:)
Also gibt es eine verdächtige Nähe der beiden zum Engelwerk ?:)
Redaktion benachrichtigen Finstere Machenschaften
#29   iustus   15:37:36 | Montag, 4. Dezember 2006
Der Text im Original
Ei, ei, ei.
Stimpfle, Mixa und jetzt auch Hanke sind die Bösen. Da kann auch der Gute Kardinal Lehmann nichts ausrichten. :'(
Bei der Erörterung von Kriterien für die Sekteneigenschaft bitte Vorsicht walten lassen! Ruck-Zuck können derartige Kriterien auf die ganze katholische Kirche zutreffen :-O, diesem ominösen Verein mit dem Oberguru in Rom, der jedem mit der Hölle droht, der die Gemeinschaft verläßt und seinen Helfershelfern in den Bischofskonferenzen, die Kirchenstrafen über jene verhängen, die ihren Beitrag nicht zahlen. ;-)
Redaktion benachrichtigen Wie man in der Kirche zu Ehrungen kommt
#33   iustus   11:59:34 | Montag, 4. Dezember 2006
@Gotthard
gibt es eigentlich ein vatikanisches Dokument gegen den Diakonat der Frau?
Zumindest eines gegen die entsprechenden Vorbereitungskurse:
www.zenit.org/…man/visualizza.phtml?sid=9987
Redaktion benachrichtigen Finstere Machenschaften
#17   iustus   11:52:44 | Montag, 4. Dezember 2006
Landorganist
ist nur beleidigt und eingeschnappt, weil er erst nach Ihren Ausführungen den kreuz.net-Beitrag verstanden hat. :-]
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Generation
#15   iustus   11:25:54 | Montag, 4. Dezember 2006
Neue alte Lieder
die herkömmlichen Gottesdienste sind noch die, die am weitesten in der deutschen katholischen Kirche verbreitet sind z.B. mit den Liedern, „hier liegt vor Deiner Majestät…“
Das bestreite ich schlicht und einfach. Um „Hier liegt vor Deiner Majestät“ in einer Messe zu hören, müsste ich hunderte von Kilometern weit fahren. :'(
Am weistesten verbreitet sind mittlerweile schlicht und einfach die Lieder aus dem allgemeinen Teil des „Gotteslobes“. Wir sind wohl beide nicht so recht damit zufrieden. Aber aus meinem Teil Deuschlands kann ich sagen, dass Lieder wie „Hier liegt vor Deiner Majestät“ für Leute unter 40 völlig neu wären. Die abgegriffenen Schlager von vor dreißig Jahren dagegen (z.B. „Die Sache Jesu braucht Begeisterte“) locken – das ist die Realität – keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Ob das mit Liedgut im Stil von „Hier liegt vor Deiner Majestät“ besser wäre, bleibt zugegebenermaßen Spekulation.
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Generation
#13   iustus   21:15:45 | Sonntag, 3. Dezember 2006
Ich muss Frau Bussmann ja in Teilen zustimmen!
Viel Glück Propst Ludwig. Gehen Sie neue Wege, denn das ist absolut notwendig. Die neuen Wege mit gefühlsbetonten Liedern, Ansprachen, Texten, in denen die ganze Fülle des katholischen Glaubens zum Ausdruck kommt, werden die Menschen wieder ansprechen.
„Moderne“ Lieder sind ja nichts Neues, heute in jeder x-beliebigen Gemeinde sonntags zu hören und in den Texten findet sich kaum Glaubenssubstanz. Gras und Ufer haben ausgedient.
Halten Sie auch ungewöhnliche Gottesdienste z.B. Messen im klassischen Ritus :-] Überall in den Bistümern gibt es vereinzelt schon Priester, die auch diesen Weg gehen und schon erfolgreich gegangen sind.
Aber lassen sie die ollen Kamellen wie Meditationsgottesdienste und im kleineren Kreis Tischmessen. Zu vergessen sind auch nicht die ökumenischen Gottesdienste mit Agapefeiern. :-S
Redaktion benachrichtigen Wie man in der Kirche zu Ehrungen kommt
#15   iustus   18:10:31 | Sonntag, 3. Dezember 2006
@franz
persönliche Glaubensauslegung für die eigentliche Wahrheit halten und diese über Bischöfe und Papst stellen, wie die Hönisch-Gruppe
Bitte präsentieren Sie mal Belege für diese unsinnige Behauptung! Weil das aber objektiv unmöglich ist, werden wir auf solche lange warten :-S
Redaktion benachrichtigen „Man will eine andere Kirche“
#45   iustus   12:04:20 | Samstag, 2. Dezember 2006
Schön ist es, ein Spalter auf der Welt zu sein
Hallo Schöner,
von Ihren unsubstantiierten diffamierenden Äußerungen kann ich mich nur angewidert abwenden. Und schon sind sie ein Spalter. Genau wie die SJM-Priester und unser Herr Jesus Christus (Joh 6, 60-71).
Der Spaltungsvorwurf begegnet mir übrigens komischerweise immer nur aus der „linken“ Richtung. Dass sich von dieser aber ebenfalls Gläubige abwenden, das stört überhaupt nicht. „Spalten“ tun immer nur die „Rechten“. Die Rede vom „Spalten“ ist gequirlte …
Redaktion benachrichtigen Der Mann, der uns Aids brachte
#7   iustus   19:23:32 | Freitag, 1. Dezember 2006
„Homo-Artikel“ von kreuz.net
lese ich normalerweise nicht. Dieser hier fiel mir nur auf, weil die Sätze einem langen Artikel in der FAZ vom 29.11.2006 entnommen sind.
Ich glaube nicht, dass die FAZ Lügenmärchen verbreitet. o.O
Lieber timpressum, es mag auf kreuz.net genug, geben, was bei Ihnen zu Recht Übelkeit verursacht (ich lese schon gar nicht alles – zum Beispiel keine „Homo“-Artikel), aber die Wahrheit sollte Sie nicht zum „Kotzen“ veranlassen.
Redaktion benachrichtigen Warum die Vesper besser ist als die Heilige Messe
#16   iustus   11:11:10 | Donnerstag, 30. November 2006
Der Zwilling
Nur Penner in der Redaktion!Seid ihr hier alle so blöd?
Das Ding mit den SJMlern ist ja wohl für euch alle hier mächtig in die Hose gegangen! Sie gehen – und zwar in zwei Tagen!!!!
Weil diese Rufmord-Kampagne nicht gefruchtet hat, sucht man sich jetzt schnell etwas Anderes, um unseren Bischof schlecht zu machen!
Ich hätte da noch einen Tipp: vielleicht sucht man sich einen Spion, der auf der Toilette des Bischofs nach dem sucht, was die Nachrichten dieses Forums ausmachen:
Nichts als Scheiße!
Da tobt der Heide und der Fuldaer Kreis für eine offene Kirche macht vergebliche Pläne.
Redaktion benachrichtigen Konservativer Aufstand
#3   iustus   11:05:19 | Donnerstag, 30. November 2006
@wolfgang e.
Vielen Dank für Ihre hoffnungsstiftenden Worte!
Redaktion benachrichtigen Schutzmaßnahmen für Bischöfe
#30   iustus   11:02:28 | Donnerstag, 30. November 2006
@prawda
Was ist Wahrheit?
Joh 14, 6
In den betreffenden Pfarrgemeinden bleibt nach dem Weggang der Priester eine tiefe Spaltung und Zerrissenheit zurück.
Joh 6, 60-71
Ihnen ist es nicht gelungen die Frohe Botschaft zu verkünden.
Dem Herrn Ihrer Meinung nach damals also auch nicht: Joh 6, 60-71.
Rechthaberei und eine völlig falsche Auffassung vom Priestertum und vom Opfercharakter der Heiligen Messe haben die Gläubigen verunsichert.
Richtig. In ganz Deutschland in den letzten 40 Jahren.
In Deutschland gibt es übermorgen keinen SJM-Priester mehr! Das hat doch seine Gründe!
Vom Fuldaer Bischof haben wir sie jedenfalls nicht erfahren. Und von ein dubioser Sektenbeauftragter lügt wie gedruckt im Bezug auf eine Kommunionmappe.
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#45   iustus   15:18:05 | Mittwoch, 29. November 2006
@landorganist
Sie meinten wahrscheinlich das Verordnungsblatt (Mai 2006) der Erzdiözese Salzburg. Darin findet sich die Mitteilung, dass „gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ (…) rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X.“ die von Ihnen genannten Aspekte feststehen.
In diesem Artikel des Verordnungsblatts finden sich dann in der Tat Ausführungen zu Taufe und Eheschließung. Diese scheinen mir aber die Schlussfolgerungen des Erzbistums zu sein, die aus den Feststellungen der Kommission gezogen werden.
Redaktion benachrichtigen „Das Motu Proprio wird bald veröffentlicht“
#33   iustus   09:27:20 | Mittwoch, 29. November 2006
@landorganist
Es folgen noch weitere Instruktionen zur Taufe und Eheschließung.
Die würden mich interessieren. Gibt es dazu einen link?
Redaktion benachrichtigen Schmutzige Tricks
#24   iustus   21:18:26 | Freitag, 24. November 2006
In dieser Angelegenheit
bekleckern sich beide nicht mit Ruhm:
Auch ich glaube nicht, dass kreuz.net ernsthaft glaubt und behauptet, kath.net habe Insiderinformationen. Natürlich war das Ironie.
Andererseits muss man auch sagen, dass kath.net gerade in letzter Zeit schneller und fundierter berichtet hat (u.a. mit seriöser Quellenangabe). Ausnahme: Der von kath.net gezogene Schluss „Algermissen-Gegner verschicken E-Mails“ war voreilig. Das gilt es noch zu beweisen, ausgeschlossen ist es aber nicht.
Redaktion benachrichtigen Halbwahrheiten und Verdrehungen
#7   iustus   11:10:01 | Donnerstag, 23. November 2006
@landorganist
Hätten Sie wohl gerne :-]
Sie müssen die Artikel nicht lesen und schon gar nicht dazu posten. Verwenden Sie diese Energie lieber dafür, dem armen Priester, der die betreffenden Gemeinden noch zusätzlich übernehmen muss, einige Briefe zu schreiben, in denen Sie ihn bestärken und ihm erklären, warum drei andere Priester zum Teufel gejagt wurden. Vielleicht können Sie das ja, das Bistum kann es nämlich nicht.
Redaktion benachrichtigen Hilfsangebot
#12   iustus   15:11:51 | Mittwoch, 22. November 2006
@rebekka
Jetzt sind Sie entschieden zu weit gegangen.
Redaktion benachrichtigen Hilfsangebot
#7   iustus   14:52:31 | Mittwoch, 22. November 2006
Es ist doch ganz einfach:
Christus ist für alle gestorben – für manche davon aber leider vergeblich. :-(
Redaktion benachrichtigen Steckt der Papst unter der gleichen Decke?
#27   iustus   13:12:05 | Mittwoch, 22. November 2006
@Protestant
Wir verstehen uns doch alle als Diener Gottes,oder?
Selbstverständlich. Sie dienen dem Herrn auf Ihre Art und ich auf seine. :-]
Redaktion benachrichtigen Oh wie verrückt ist doch diese deutsche Kirche
#91   iustus   12:40:25 | Mittwoch, 22. November 2006
Beleuchten wir doch das Thema:
Was ist das „Engelwerk“? Wie wird man dort Mitglied?
Wenn das geklärt ist, können Anna und Sirilo die folgenden Fragen beantworten:
Welcher SJM-Priester ist dort Mitglied? Was hat wann welcher SJM-Priester zum Engelwerk gesagt? Falls das der Fall ist: Ist seine Haltung die der SJM?
Ach ja, die KPE: Was sind die offiziellen Stellungnahmen der KPE zum Engelwerk?
So kommen wir der Sache vielleicht etwas näher. Meine Vermutung allerdings: Diese Fragen werden ebensowenig beantwortet wie die Frage, was sich die drei und/oder die SJM haben zuschulden kommen lassen.
Bis dahin gehe ich in guter rechtstaatlicher Tradition von der Antwort aus: „Nichts.“
Redaktion benachrichtigen Steckt der Papst unter der gleichen Decke?
#18   iustus   12:14:14 | Mittwoch, 22. November 2006
PetrusX
PetrusX: „Leute findet Euch endlich damit ab, dass unser Hochwürdigster Bischof Algermissen dem Treiben der SJM’ler nicht mehr länger tatenlos hat zuschauen können.“’
Welches Treiben? Etwa das Nicht-Bitten um etwas, was man mit dem eigenen Gewissen vor Gott nicht vereinbaren kann?
Das ist der Kern der Sache. Ich hetze hier keineswegs. Ich bin sehr bereit die andere Seite zu hören. Aber wieder und wieder: Ausser Lügen über Höllenreden in Kommunionmappen und Nicht-Bitten gibts anscheinend nix.
Also PetrusX: Nennen Sie doch mal die Vergehen der SJM!
Redaktion benachrichtigen Steckt der Papst unter der gleichen Decke?
#5   iustus   10:58:55 | Mittwoch, 22. November 2006
@Romulus
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
Der Ordensobere, Pater Andreas Hönisch, hatte in einer Stellungnahme erklärt, daß in seinem Orden zwar keine Freude über die Fuldaer Umstrukturierungspläne herrsche. Er habe dem Bischof jedoch mehrmals die Loyalität der ‘Diener Jesu und Mariens’ zugesichert.
Die drei Patres hätten allerdings nicht ausdrücklich um die Umstrukturierungen „gebeten“ – wie sich das der Bischof – in einem seltsamen Verlangen – von den Priestern seines Bistums gewünscht hatte.
Wenn Sie natürlich der Ansicht sind, der Orden hätte sich freuen und nach den Umstrukturierungen bitten müssen, um bleiben zu können, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.
Das Ganze sieht weiterhin nach einem Skandal aus:
Unbescholtene Priester, die dringend gebraucht werden, werden entlassen, weil sie sich nicht freuen und nicht um etwas bitten, was ohne Probleme angeordnet werden kann, wobei der Anordnung Folge geleistet würde.
Weiter gilt: Sollte es berechtigte Gründe geben, dann mögen sie genannt werden. Mit fortschreitender Zeit glaube ich (trotz der Anspielungen von adlimina) immer weniger daran.
Redaktion benachrichtigen Oh wie verrückt ist doch diese deutsche Kirche
#87   iustus   09:01:47 | Mittwoch, 22. November 2006
Bitte sehr
Dass sich zig Mal mehr Menschen über die Patres beschwert als am Samstag in Fulda demonstriert haben, wird hier bei kreuz.net unter den Teppich gekehrt!
Hier hätte seit 5 Jahren schon mal über diese Typen berichtet werden müssen! Über die Klagen in der Rhön!
Wir warten auf Ihren Bericht. Was gab es denn so an Beschwerden? Das Bistum sagt ja nix.
Die Fuldaer Zeitung schwafelt von „Mundkommunion anpreisen“ (eine von der Kirche nicht nur gebilligte, sondern begrüßte Form des Kommunionempfangs! lächerlich!) und ein Sektenbeauftragter lügt wie gedruckt, wenn er von „Höllenrede“ in Kommunionmappen berichtet (die man darin vergeblich sucht!).
Bis jetzt habe ich nichts gefunden, weshalb man die SJM und/oder die Patres anklagen könnte.
Bis jetzt gibt es nur Argumente dafür, dass der Rausschmiss ein Skandal ist.
Bitte, belehren Sie mich eines Besseren.
Redaktion benachrichtigen Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt
#10   iustus   19:03:56 | Sonntag, 19. November 2006
@sirilo
Was Jesus im Abendmahlssaal wirklich gesagt hat, wissen wir nicht,
Der Heilige Stuhl scheint anderer Meinung zu sein:
„Die synoptischen Evangelien (Mt 26,28; Mk 14,24) beziehen sich ausdrücklich auf „viele“, für die der Herr das Opfer darbringt. (…) Es wäre in den Evangelientexten leicht möglich gewesen, „für alle“ (so Lk 12,41) zu sagen. Doch der Wortlaut der Wandlungsworte lautet „für viele“. Diese Worte wurden daher auch in den modernen Bibelübersetzungen so übersetzt.“
Wem jetzt also glauben? Sirilo oder dem Heiligen Vater?
Redaktion benachrichtigen Es droht die Freigabe der Alten Messe!
#16   iustus   15:24:55 | Donnerstag, 16. November 2006
Was machen wir dann …
… mit den wiederverheirateten Priestern ?:)
Redaktion benachrichtigen Angstmachende Argumente
#7   iustus   11:23:05 | Donnerstag, 16. November 2006
Ein weiser Mensch hat einmal gesagt:
„Die Verkündigung der Frohen Botschaft bedeutet nicht, dass ich Euch sage, dass es keine Hölle gibt, sondern dass ich Euch sage wie Ihr nicht hineinkommt.“
Redaktion benachrichtigen Verhärtung im Bösen
#52   iustus   09:38:51 | Mittwoch, 15. November 2006
Man muss nur genug mit Dreck werfen, irgendetwas bleibt schon hängen.
Aus der Reaktion des Herrn Hönisch wird es klar. Der Gehorsam und die Loyalität seiner Gefolgsleute gehört nur ihm alleine. Er macht es ja auch den Seinen vor. Unterordnung ist nicht seine Sache.
Wo war er ungehorsam? Aus seiner Reaktion wird es klar: Er und seine Gefolgsleute sind dem Bischof stets gefolgt. Gehorsam und Loyalität heißt nicht, dass man keine Kritik äußern darf.
Da fragt man sich doch, ob nicht auch in den jeweiligen Rhön – Gemeinden Schaden angerichtet wurde:
Natürlich fragt man sich das. Das tun viele Leute schon die ganze Zeit. Der Bischof sagt aber nix.
Es soll nicht unerwähnt bleiben das Herr Hönisch ja auch so seltsame Organisationen wie das Engelwerk verteidigt hat (siehe KPE – Zeitung „Pfadfinder Mariens“ aus dem Jahr 1993).
Wie steht denn P. Höhnisch heute (13 Jahre später) dazu? Was hat er denn 1993 geschrieben?
Die Arbeit von Herrn Hönisch und seinen Anhängern wirft vor Allem Fragen auf, inwieweit hier nicht unter dem Deckmantel „treu – katholisch“ und „der katholischen Tradition verbunden“ unsere Katholische Kirche politisch missbraucht wird.
Interessant. Was sind hier politische Absichten?
Redaktion benachrichtigen Verhärtung im Bösen
#43   iustus   21:41:10 | Dienstag, 14. November 2006
@Herrn turk
Nebenfrage an Herrn „iustus“: ist Ihr Schreibfehler „Ordensmämmer“ Absicht?
Uuups … immer diese Tippfehler,die mman hier nicht korrigieren kan.
War vielleicht ein Freud’scher Verschreiber : :-]
Redaktion benachrichtigen Verhärtung im Bösen
#27   iustus   17:15:44 | Dienstag, 14. November 2006
liebe adlimina
Sie scheinen ja mehr zu wissen.
Und ich bitte höflich um Verständnis, dass ich mich mit Aussagen nach dem Motto „Der Bischof in seiner unendlichen Weisheit und Güte hat beschlossen“ nicht zufriedengebe.
Hier werden anscheinend gute Priester (es gilt ja die Unschuldsvermutung) gefeuert, obwohl die Gläubigen sie dringend bräuchten.
Was also wird den Ordensmämmern vorgeworfen?
Redaktion benachrichtigen Verhärtung im Bösen
#4   iustus   10:20:22 | Dienstag, 14. November 2006
Butter bei die Fische
Ihr Verbrechen: Sie standen dem von Bischof Algermissen gewollten Pastoralen Prozeß kritisch gegenüber.
Nun, das dürfte nicht alles sein.
Algermissen meinte wörtlich: „Ich habe nicht mitteilbares Wissen und möchte den Persönlichkeitsschutz von Dritten wahren.“
Jetzt wird’s ja richtig spannend. Welche Leichen liegen denn da im Keller? Dass harmlose Kommunionmappen und ein oller Leserbrief die Kündigung nicht plausibel begründen können, haben wir uns ja fast gedacht.
Redaktion benachrichtigen Es reicht, hier und da eine solche Messe anzubieten
#46   iustus   22:08:56 | Montag, 13. November 2006
Was für ein unsinniges Argument:
„Die Unterschriftenlisten, die ich zum Beispiel von Leuten bekomme, muß man genau analysieren: Kinder, sehr alte Leute, Mehrfachunterschriften, zwei Drittel außerhalb des Bistums.“
Werden eigentlich auch die Daten aus den Zählungen der Sonntagsgottesdienstbesucher in allen Pfarrgemeinden Deutschlands so „genau analysiert“?
Werden also Kinder, sehr alte Leute und solche aus anderen Gemeinden nicht mitgezählt?
Nein, hier werden sie mitgezählt und zwar zu recht. Soweit es um die Gottesdienstbesucher aus anderen Gemeinden geht, liest man im aktuellen Amtsblatt des Erzbistums Köln: „Zu den Gottesdienstbesuchern zählen auch die Angehörigen anderer Pfarreien.“
Schwach, Herr Kardinal, sehr schwach.
Redaktion benachrichtigen Energische Proteste
#28   iustus   20:44:06 | Sonntag, 12. November 2006
@adlimina
Warum rechnet eigentlich kaum einer der in den Ring Steigenden mit dem schlichten Umstand, daß möglicherweise gar nicht alles vom Umgang Pater Hönischs mit dem Fuldaer Bischof auf dem Tisch liegt, und wird von allen so getan, alles hier Zerpflückte wäre der vollständige Sachverhalt?!?
Ich sehe nicht ein, warum ich sagen sollte: „Der Bischof wird schon seine guten Gründe haben. Die hat er bestimmt. So etwas würde er doch sonst nicht tun.“
Der Bischof hat eine Maßnahme angeordnet, die höchsdt begründungsbedürftig ist. Wo also ist die Begründung?
(1. „Vertrauensbruch“ kann nicht der Grund gewesen sein, weil zum hierfür massgeblichen Zeitpunkt die Trennung feststand.
2. In der umstrittenen Kommunionmappe ist nicht „intensiv von der Hölle die Rede“ und sie ist auch nicht „durch eine stark angstmachende Theologie gekennzeichnet“.
3. Was bedeutet „Nichteinfügen in den pastoralen Prozess“? Vor eineinhalb Jahren einen Leserbrief geschrieben zu haben, obwohl eine Entschuldigung folgte)
Redaktion benachrichtigen Es reicht, hier und da eine solche Messe anzubieten
#3   iustus   17:58:13 | Sonntag, 12. November 2006
Er hat nicht recht
Die neue Messe paßt einfach nicht zum Katechismus der kath. Kirche.
Und sie auch nicht.
Es ist natürlich so: Wenn die Untschriftenliste nur lange genug „geprüft“ wird, kann man darauf wetten, dass eine ganze Reihe von Leuten darauf schon aus dem Bistum weggezogen sind (insbesondere aus einer Universitätsstadt!). Mit der Zeit lösen sich die Probleme des Kardinals von selbst – scheint man in seiner Umgebung zu hoffen. Der Unsinn mit den weniger werdenden Priester, die dazu bereit sind, deutet diesselbe Haltung an. Es gibt aber genug junge Priester, die bereit sind: FSSP, ICKH. Auch SJM und FSSPX dürften sich wohl nicht verweigern. ;-)
Redaktion benachrichtigen Empörung in den Diözesen Innsbruck und Linz
#3   iustus   13:06:31 | Sonntag, 12. November 2006
Ach bitte
Wer sich der Kirchensteuer verweigert, befindet sich automatisch im Schisma und somit nicht mehr im Stand der Gnade.
Es ist Ungehorsam, zweifellos. Aber nicht jeder Ungehorsame ist gleich Schismatiker. Sonst hätten wir wegen der real existierenden Liturgie massenweise schismatische Pfarrer.
Wenn jemand mal was Fundiertes zu dem Thema lesen will:
Kirchenrechtler Georg Bier in der Herder Korrespondenz //2006, S. 348 ff.
www.we-are-church.org/…2006_07_Ss_348ff.pdf
Redaktion benachrichtigen Gibt es in Deutschland zu viele Priester?
#69   iustus   12:29:26 | Sonntag, 12. November 2006
Nicht mehr wie früher
Es wird sicher einen Grund geben, warum Priester der SJM nicht in einer „normalen“ Pfarrei eingesetzt werden sollen.
Der Grund interessiert ja gerade. Die Zeiten, in denen die Untertanenen annahmen, es habe schon alles seine Richtigkeit, was der Monarch in seiner unendlichen Weisheit verfügt, die sind vorbei.
Redaktion benachrichtigen Energische Proteste
#26   iustus   11:47:02 | Sonntag, 12. November 2006
@sirilo
Sie werden das Sprichwort kennen: Zwei Juristen drei Meinungen.
Ich bezog mich nur auf die Kommunionmappen.
Fragen Sie Ihren Juristen nur eines:
Wenn jemand im Bezug auf einen Priester die unwahre Tatsachenbehauptung aufstellt, er verwende Kommunionmappen, in denen „intensiv von der Hölle die Rede“ ist, ist diese Behauptung dazu geeignet, den Priester in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen?
Das Lachen dürfte ihm im Hals steckenbleiben.
Jetzt das Ganze im Zusammenhang: „Die von den Seelsorgern der Pfarreien Eckweisbach und Schwarzbach verwendeten Kommunionmappen zur Vorbereitung der Erstkommunikanten sind gekennzeichnet durch eine stark Angst machende Theologie.“
Auch das dürfte dem Juristen (wenn er ein guter ist) eher Kopfzerbrechen bereiten (Abgrenzung Tatsachenbehauptung/Meinung).
Jedenfalls wird keiner ernsthaft behaupten wollen, dass diese Äußerungen nicht dazu geeignet sind, die SJM-Priester in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen.
Meine persönliche Meinung: Ich würde meine Kinder nicht in einen Kommunionunterricht schicken, dem Lernmterial zugrundeliegt, in dem intensiv von der Hölle die Rede ist und das durch eine stark Angst machende Theologie gekennzeichnet ist.
Daher die Frage: Hat denn der Bischof die Mappe gesehen?
Redaktion benachrichtigen Wäre es nicht besser gewesen, den Bischof nicht zu informieren?
#4   iustus   18:27:23 | Samstag, 11. November 2006
@Dorothea
:-) :-] :-D ^-^ o^/ O:) :)3
Redaktion benachrichtigen Energische Proteste
#9   iustus   15:27:45 | Samstag, 11. November 2006
@Zwilling
Vielen Dank übrigens für das Tagesgebet. Wir hören die im Messbuch vorgesehenen Tagesgebete nur noch selten, weil unser Pfarrer seit einiger Zeit lieber irgendwelche von Zetteln abliest. :-S
Aber die sind wenigstens in einer modernen Sprache abgefasst, die die Gläubigen verstehen. Da finden sich keine Formulierungen wie „uns in Deine Hand geschrieben“. Tja, wir sind jetzt modern. :-O
Redaktion benachrichtigen Energische Proteste
#7   iustus   13:49:37 | Samstag, 11. November 2006
@Zwilling
Das hätten Sie wohl gerne, das die Diskussion verstummt.
Aber wenn ein Bischof in seinem Bistum Priester entlässt, obwohl er so wenige davon hat, dann ist das sehr begründungsbedürftig.
Und als Begründung wird hier einzig und allein ein Leserbrief von anno tobac präsentiert, für den sich der Betreffende längst entschuldigt hat.
Was die böse Kommunionmappe betrifft:
„oft sei intensiv von der Hölle die Rede“ (Pfarrer Rauch lt. Fuldaer Zeitung)
so sei auf § 186 StGB verwiesen’.
Redaktion benachrichtigen Eiertanz der Fuldaer Zeitung
#32   iustus   16:54:46 | Freitag, 10. November 2006
Wohl aber
die Kommunion“mappe“ von Barbara Haid.
Redaktion benachrichtigen Ihre Sache
#6   iustus   16:12:55 | Freitag, 10. November 2006
beachte
Übrigens: Was wäre, wenn eine Ordensschwester Schöffendienst versieht, oder ein Pfarrer (Priesterkragen).
§ 34 Abs. 1 Nr. 6 GVG.
Redaktion benachrichtigen Gibt es in Deutschland zu viele Priester?
#62   iustus   15:50:27 | Freitag, 10. November 2006
Natürlich
kann der Zwilling seinen Vorwurf nicht konkretisieren, weil man der SJM anscheinend keine Häresien vorwerfen kann.
Das fällt bei der ganzen Diskussion ja so unangenehm auf: Es werden nur Floskeln verwendet: „Häresien“, „Nicht-einfügen in den pastoralen Prozess“, „Grundhaltungen des Ordens“, „Angst machende Theologie“…
Und wenn es dann mal ansatzweise konkret wird, ist es glatt gelogen. Bsp.: „Dort (in den von den Patres verwendeten Kommunionmappen, Anm.) sei auch „intensiv von der Hölle die Rede“. Nach der Richtigstellung von P. Hönisch handelt es sich ja um das Buch von Barbara Haid. Das Wort „Hölle“ suche ich dort vergeblich, an sage und schreibe zwei Stellen finde ich sie sinngemäß (Verlust der Wohnung im Himmel durch schwere Sünde, Trennung von Gott durch Todsünde). Also: „intensiv von Hölle die Rede“ ist simple Verleumdung (wenn es sich bei den verwendeten Mappen um das Buch von Frau Haid handelt).
Redaktion benachrichtigen Homöopathische Dosis
#21   iustus   15:11:25 | Freitag, 10. November 2006
Vorsicht Sturmius
Nicht hereinfallen. Diese Diskussion hätte man im GV wahrscheinlich gerne, weil sie so schön vom eigentlichen Thema ablenkt:
Was haben die SJM-Priester Böses getan VOR der Entscheidung, sich von ihnen zu trennen?
Fürst? Zwilling? Oder dürfen sich die Wissenden nicht äußern, um nicht ebenfalls Amtsgeheimnisse zu verraten?
Es bleibt dabei: Der Grund ist das Geheimnis des Bischofs und so sieht er nunmal alt aus in dieser Diskussion…
Redaktion benachrichtigen Homöopathische Dosis
#18   iustus   14:53:12 | Freitag, 10. November 2006
Überhaupt nicht komisch
KOmisch, dass bisher niemand zur Tatsache des Vertrauensmißbrauch durch die Weitergabe von Amtsgeheimnissen Stellung nahm…angst vor der Wahrheit…
Hier hat dazu keiner Stellung genommen, weil diese Aspekte nahezu irrelevant sind. Das mögen die Vertrauensbrecher und die Enttäuschten unter sich ausmachen.
Fakt ist doch eines: Zum Zeitpunkt eines evtl. Vertrauensbruchs war die Entscheidung zur Trennung doch gefallen. Was der Grund für die Trennungsabsicht?
Was heißt: „Nichteinfügen in den Pastoralen Prozess“?
Das Abfassen eines Leserbriefs über ein Jahr vor Äußerung der Trennungsabsicht, überdies nach einer Entschuldigung des Verfasser (Man beachte den Umgang Jesu mit bereuenden Sünderinnen und Sündern)?
Entschuldigung: Aber das ist einfach lächerlich. Hier muss das Bistum schon mehr Infos rüberwachsen lassen, um die kritische Öffentlichkeit zu beruhigen.
Redaktion benachrichtigen Homöopathische Dosis
#11   iustus   13:29:05 | Freitag, 10. November 2006
@ fürst…
Wenn wir von sjm sprechen,sei mir die Frage erlaubt, warum den der Nachwuchs an jungen Priestern dort ausbleibt.
Sie scheinen ja die Antwort schon zu kennen. Würden Sie sie bitte geben (und eine Antwort auf die Frage, warum in zahlreichen anderen Ordensgemeinschaften der Nachwuchs ausbleibt, bitte gleich mit – vielleicht sind ja manche Gründe identisch ;-) ).
Redaktion benachrichtigen Homöopathische Dosis
#6   iustus   12:35:35 | Freitag, 10. November 2006
Beide Seiten
Nett gesagt. Ich würde sehr gerne beide Seiten hören. Aber die Bistumsseite mauert ja und hüllt sich in Schweigen. Von dort kommt nur die Worthülse „Nichteinfügen in den Pastoralen Prozess“. Dann sollte irgendeine Bitte geäußert werden, deren Inhalt und Absicht ebenfalls nicht mitgeteilt werden.
Zur ominösen Diskussion um die Kommunionmappe vgl. meine Benennung der einzigen potentiell problematischen Stellen unter „Eiertanz der Fuldaer Zeitung“.
Ich würde sehr gerne auch vom Bistum ein deutliches Wort hören.
Redaktion benachrichtigen Eiertanz der Fuldaer Zeitung
#27   iustus   10:58:45 | Freitag, 10. November 2006
Kommunionmappe
Das steht nicht in meiner Macht. Ich habe sie nur als interessierter Leser erworben und gestern nach „verdächtigen Stellen“ durchgesucht – wie gesagt vergeblich.
Die Stellen habe ich genannt – und zwar ausführlich. Mehr steht da zur jeweiligen Konsequenz definitiv nicht drin.
Die Kritiker mögen doch einmal darlegen, welche Stellen Sie meinen. Mein Beitrag sollte ja als dementsprechender Aufruf dienen.
Redaktion benachrichtigen Eiertanz der Fuldaer Zeitung
#25   iustus   09:15:42 | Freitag, 10. November 2006
@ tau
mitanderen Worten: katholisch (oder sogar einfach nur christlich, oder?)
Eben. Ich frage mich deshalb ernstlich, ob der Bischof von Fulda die Mappe selbst überhaupt gesehen hat (dass ein Bischof sie verbieten würde, übersteigt mein Vorstellungsvermögen; dass Sektenbeauftragte Bücher verbieten würden, in denen nichts steht, was dem Katechismus widerspricht, das kann ich mir dagegen sehr gut vorstellen).
Sollte ich böse Höllendrohungen (vielleicht im Zusammenhang mit Masturbation oder BRAVO-Lesen ?:) ) übersehen haben, bitte ich freilich um Mitteilung.
Ansonsten noch einmal: Die von mir dargelegten sind die einzigen Stellen an denen überhaupt von IRGENDWELCHEN negativen Konsequenzen menschlichen Tuns die Rede ist.
Redaktion benachrichtigen Eiertanz der Fuldaer Zeitung
#19   iustus   22:50:00 | Donnerstag, 9. November 2006
Butter bei die Fische!
Bei kritischer Lektüre sehe ich in der gesamten Kommunion“mappe“ (vom Druck her ein sehr ansprechendes Buch im DIN A 4 – Format) neben einer umfassenden positiven Darstellung des katholischen Glaubens überhaupt nur drei Stellen, an denen irgendwie negative Konsequenzen menschlichen Tuns dargestellt werden:
1. Nach Aufzählung der positiven Folgen der Taufe (Restlose Wegwaschung der Erbschuld und aller persönlichen Sünden, Schwächung der Neigung zum Bösen, Geschenk der heiligmachenden Gnade, Geschenk der drei göttlichen Tugenden, Eigenschaft als Kind Gottes) wird zum letzten Aspekt bemerkt, dass nur durch eine eigene schwere Sünde das mit der Taufe geschenkte Wohnrecht im Himmel verlorengeht.
2. Es wird mitgeteilt, dass die Kirche uns erklärt, weshalb es eine Sünde ist, die große, wahre Liebe Jesu zu uns als unwichtig abzutun. Jesus warte auf unsere Antwort, die darin besteht, dass wir zu den Sakramenten kommen und die Gebote halten. Geschildert wird hierfür das Bild Jesu, nachdem die Trauben verdorren, wenn sie nicht am Weinstock bleiben. So trockne die Seele aus und wir könnten dann Gott nicht mehr herzlich lieben, loben und ehren.
3. Aufruf zum Bedenken, ob das Kind sich von Gott abgewandt oder entfernt hat (durch eine läßliche Sünde=kleine Verletzung der Gebote) oder es Gott sogar verloren hat (Todsünde=wichtig+wissentlich+willentlich).
FAZIT: Die Wörter „Hölle“ und „ewige Verdammnis“ habe ich vergeblich gesucht.
Redaktion benachrichtigen Jetzt müssen die Leichen verscharrt werden
#58   iustus   22:01:08 | Mittwoch, 1. November 2006
@Gotthard
Klar. Ich schrieb ja auch: „schon lange“, nicht „schon immer“. :-D
Redaktion benachrichtigen Jetzt müssen die Leichen verscharrt werden
#52   iustus   21:37:41 | Mittwoch, 1. November 2006
Jetzt?
Haben haher und Gotthard jetzt ein Problem mit Ratzinger bzw. Benedikt XVI.?
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Jede Wette: Gotthard hat schon lange ein Problem mit Ratzinger. :-]
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#91   iustus   17:41:55 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Was ist das Motiv?
Die Kündigung der Gestellungsverträge ist vor dem Hintergrund des Priestermangels begründungsbedürftig. Weshalb tut der Bischof das?
Das Verhalten von P. Hönisch und die daraufhin folgende Entpflichtung sind ja nur das Nachspiel. Was ist der Grund für die Kündigung der Gestellungsverträge?
Was wird den drei Priestern der SJM vorgeworfen?
Und: Sollte es stimmen, dass „Mein Weg zur Heiligen Kommunion“ im Bistum nicht verwandt werden soll, dann würde mich auch die Begründung dafür interessieren.
Ich kenne das Buch und mir ist darin nichts, aber auch gar nichts aufgefallen, was dem KKK widersprechen würde. Vielleicht kann mir hier ja jemand auf die Sprünge helfen und entsprechende Stellen aufzeigen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#13   iustus   17:03:20 | Montag, 30. Oktober 2006
Tatsache ist …
dass mit Hans-Peter Reiner jemand gehen soll, der den Glauben auch gegenüber äußerst kritischen Anfragen mutig, fröhlich und kompetent verteidigen kann. Dabei – so meine Erfahrung – spürt man kein bißchen Geringschätzung, Verärgerung oder gar Verachtung (was sonst sowohl von rechts als auch von links durchaus vorkommt).
Redaktion benachrichtigen Keine Zweifel
#62   iustus   15:21:05 | Montag, 30. Oktober 2006
@athanasius
die Sache ist komplex und schwierig
Volle Zustimmung :)3
und so pauschalisierend wie das Bistum Aachen kann und darf man nicht urteilen.
Volle Zustimmung :)3 Allerdings muss ich anmerken: Auch nicht so pauschalisierend wie Sie. Ich denke, die Lektüre der einschlägigen Canones zeigt zumindest, dass es bei Beichte und Eheschließung ein Problem gibt. Ob beide als Ausnahmefall gültig sind, hängt vom Einzelfall ab. Es mag sich hier jeder ernsthaft prüfen :-|
Aber Mussinghoff geht es doch nur um die Macht
und die Verhinderung der alten hl. Messe.
Ich kenne nicht seine Motive. Aber das Argumentieren mit Halbwahrheiten (siehe Marx) ist schon ein schweres Ärgernis.
Redaktion benachrichtigen Keine Zweifel
#56   iustus   13:33:25 | Montag, 30. Oktober 2006
@athanasius
Schön, dieser Priester hat Unsinn erzählt. Da sind ja durchaus noch ganz andere Dinge denkbar.
Es kommt aber auf den Einzelfall an. Ihre Behauptung allerdings
„Für die Eheleute die vor der FSSPX heiraten, besteht moralische Unmöglichkeit einen katholischen Diener zu finden ohne Gefahr für Sünde.“
ist in dieser Pauschalität schlicht und einfach falsch.
Redaktion benachrichtigen Keine Zweifel
#53   iustus   13:04:45 | Montag, 30. Oktober 2006
Konkretisierung
Zu ergänzen ist, dass c. 1116 genau lautet: „Wenn ein nach den Vorschrift des Rechts zuständiger Assistent nicht ohne schweren Nachteil herbeigeholt oder angegangen werden kann, (…)“
Gemeint ist damit nicht nur die Abwesenheit des vorgesendenen Assistenten sondern auch der Fall, dass diesem nicht zugemutet werden kann, die Trauung vorzunehmen (etwa weil staatliche Strafen drohen).
Nun kann es ja vorkommen, dass sich FSSPXler darauf berufen, dass ihnen schwere Nachteile drohen, wenn Sie ihren Ortsdordinarius oder Pfarrer rufen.
www.sspx.org/…/q9_jurisdiction.htm
Das wäre dann im Einzelfall zu prüfen, aber dass der Heilige Stuhl , des nach dem Recht vorgesehenen Assistenten „insistence on having the Novus Ordo Missae for the wedding, or their apprehensions concerning his moral teaching in marriage instructions“ als schweren Nachteil im Sinne des c. 1116 anerkennen würde, halte ich für unwahrscheinlich.
Redaktion benachrichtigen Keine Zweifel
#47   iustus   10:54:45 | Montag, 30. Oktober 2006
Das Gesetz
„Nur die Ehen sind gültig, die vor dem assistierenden Ortsoberhirten oder Pfarrer oder vor einem Priester oder Diakon, der von einem der beiden delegiert ist, als auch vor zwei Zeugen geschlossen sind, gemäß den Regeln, die in den folgenden Canones niedergelegt sind und vorbehaltlich der Ausnahmen in den Canones 144, 1112 § 1, 11116 und 1127 §§ 1-2“ (c. 1108 CIC).
„Diese Form ist zu beachten, wenn wenigstens ein Teil der Eheschließenden in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen und nicht durch förmlichen Akt von ihr abgefallen ist, unbeschadet der Vorschriften des c. 1127 § 2“ (c. 1117).
Ausnahmen:
– Befreiung durch den Ortsoberhirten (c. 1127 § 2)
– Ehe mit einem nichtkatholischen Partner des östlichen Ritus (c. 1127 § 1).
– Todesgefahr, voraussichtliche Abwesenheitsdauer eines nach dem Recht zuständigen Assistenten von einem Monat (c. 1116).
und eben unser berühmter c. 144:
„Bei einem allgemeinen tatsächlichen oder rechtlichen Irrtum und ebenso bei einem positiven und wahrscheinlichen Rechts- und Tatsachenzweifel ersetzt die Kirche für den äußeren wie für den inneren Bereich die ausführende Leitungsgewalt.“
Fazit: Für diejenigen, die bei Priestern der FSSPX die Ehe schließen möchten, ist es besser, sich nicht sorgfältig zu informieren.
Redaktion benachrichtigen Dieses Mal ist die Sache ernst
#46   iustus   20:53:51 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Gotthard???
Entweder alles doppelt, was nun wirklích nicht sein kann, oder man ordnet alles neu.
nein, es muss bleiben, wie es ist!!!!!!!! Eine Änderung für einige wenige Reaktionäre ist unnötig…
Jetzt bin ich ja baff. „Nein, es muss bleiben wie es ist“ und das noch mit Ausrufezeichen. Das ist doch der Standardsatz eines Reaktionärs.
So werden die Alten die Neuen sein und die Neuen die Alten…
Redaktion benachrichtigen Dieses Mal ist die Sache ernst
#17   iustus   17:04:06 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Redaktion benachrichtigen Das Bistum Eichstätt weiß von nichts
#8   iustus   14:36:50 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Schade,
dass der Freistaat Bayern keinen Botschafter beim Heiligen Stuhl hat. Der müsste einbestellt und es müßte ihm unmissverständlich klargemacht werden, dass der Heilige Vater nicht bereit ist, ein derartiges Vorgehen hinzunehmen. :-@
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#13   iustus   15:09:35 | Freitag, 15. September 2006
Besser keine Kommunion als eine unwürdige
Wer also unwürdig dieses Brot ißt oder diesen Kelch des Herrn trinkt, der versündigt sich am Leibe und Blute des Herrn. Daher prüfe sich der Mensch, und so esse er von diesem Brote und trinke von diesem Kelche. Denn wer ißt und trinkt, ohne den Leib des Herrn zu unterscheiden, der ißt und trinkt sich das Gericht“ (1 Kor 11, 23-29)
Besser eine Messe ohne Kommunion als gar keine Messe!
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe wird „sicherlich im November“ freigegeben
#23   iustus   17:10:58 | Mittwoch, 13. September 2006
@freinsberg
Haben wir denn im Ritus von 1965 das Stufengebet?
Wäre es denkbar in diesen Ritus weitere Schriftlesungen aufzunehmen, den neuen Heiligenkalender (und das laut gelesene Schlußevangelium)? DAS wäre eine gelungene Reform (der Reform).
Aber schon allein wegen des Umstands, daß es dann nur noch ein einziges Hochgebet, den Römischen Kanon geben würde, ist dies wohl illusorisch. Die Massen der Priester, die in der Messe das Opfer gar nicht mehr sehen, würden Sturm laufen, mindestens nicht die entsprechenden Gebete sprechen (das betrifft – wie zu Recht gesagt – ja auch die Opferungsgebete).
Aber: Man könnte diesen Priestern wegen der besonderen pastoralen Situation in Deutschland ja ein Indult gewähren, dass ihnen erlaubt, für diejenigen Gläubigen, die sich dem Ritus von 1969 verbunden fühlen, diesen weiter zu feiern. Natürlich NICHT – wie von Freinsberg vorgeschlagen – am Sonntagvormittag.
Wahrscheinlich unrealistisch. Also realistischer:
Lasst beides (1962 und 1969) wachsen und reifen bis zur Ernte…
Das setzt gegenwärtig natürlich voraus, dass für den alten Ritus gleiche Wachstumsbedingungen geschaffen werden.
Redaktion benachrichtigen Rückkehr zur guten alten Apologetik
#9   iustus   16:17:41 | Dienstag, 12. September 2006
Rainer Tobak
Schon mal den Text daneben gelesen?
Redaktion benachrichtigen Rückkehr zur guten alten Apologetik
#7   iustus   15:59:16 | Dienstag, 12. September 2006
Ich freu’ mich jedenfalls
… über die Verwendung des Ersten Hochgebets
… darüber, daß zahlreiche Personen, die vom Papst die Kommunion empfingen, dies mit dem Mund taten und dabei das Knie beugten
… darüber, daß unter denjenigen, die die Kommunion in die Hand empfingen, sehr viele waren, die vorher das Knie beugten
… darüber, daß die Kommunion, soweit ich sehen konnte, nur von Priestern und Diakonen ausgeteilt wurde
Könnte das am Bischof liegen :-)
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#65   iustus   18:27:21 | Samstag, 19. August 2006
Der Tradi
Welche Definition geben die Tradis dem Stichwort „Feierlichkeit“, wenn eine stille Messe im Tradi-Ritus in unsakraler Umgebung feierlicher sein soll als eine musikalisch aufwendig begleitete Hl. Messe nach dem derzeit gültigen Messbuch?
Kaum zu beantworten. Weil es „die Tradis“ nicht gibt. Die Welt ist nicht so schwarz-weiß wie Sie denken, lieber Gotthard (oder Sie sie gerne hätten).
Dieser Kirchenvater der Tradition Morsebach scheint „Feierlichkeit“ in einem gänzlich anderen Kontext als alle Normal-Sterblichen zu verstehen. (…)
Die Tradis selbst empfinden Feierlichkeit wohl in der Praxis auch ganz anders: ein levitiertes Pontifikalamt, in dem Priester den Diakon und den Subdiakon spielen.
So einfach ist es eben nicht. Es soll unter „den“ Tradis doch tatsächlich welche geben, die an hohen Feiertagen lieber in eine „Kapelle“ (in Anführungszeichen, weil „der Normalsterbliche“ unter diesem Begriff etwas anderes versteht als ein Bürogebäude) der FSSPX (ohne Leviten) gehen als in das Pontifikalamt mit Konzelebranten, Chor und Orchester in der benachbarten Kathedrale.
Auch ein Herr Goesche schätzt diese Definition von Feierlichkeit wohl anders ein: sonst würde er sich eine große Garage suchen und nicht auf Biegen und Brechen eine Prunkkirche haben wollen.
Deshalb zitierte ich Mosebach („Zum Nachdenken“). Es muss nicht gleich eine Garage sein, aber die Frage bleibt, ob es nicht eine billigere, würdige Räumlichkeit gibt.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#62   iustus   20:16:34 | Freitag, 18. August 2006
Zum Nachdenken:
„Zunächst musste man es fast als Todesstoß empfinden, als die Liturgie aus den herrlichen alten Kirchen, für die sie geschaffen waren vertrieben wurde. Aber dann sah man, dass es die Kirchen waren, die starben, wenn der sakrale Geist aus ihnen schwand – die Liturgie lebte in den kümmerlichsten Umgebungen weiter. Sie ist es ja, die alle Festlichkeit hervorbringt – die Kunst kann ihr wesentlich nichts hinzufügen.
Ein Dompfarrer stellte mir deutlich gereizt einmal die Frage, wozu ich denn in die alte Messe gehen wolle – im Dom gebe es doch hin und wieder sehr aufwendige Orchestermessen.
Es war ihm nicht begreiflich zu machen, dass eine stille Messe nach dem alten Ritus in einer Garage gelesen feierlicher ist als das größte Kirchenkonzert mit geistlicher Garnierung.“
(Martin Mosebach: Häresie der Formlosigkeit – Die römische Liturgie und ihr Feind, 3. erw. Aufl. 2003, S. 117)
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#51   iustus   15:27:45 | Freitag, 18. August 2006
@Eigenverantwortung
wenn Sie gegen Ihre Tochter oder Ihr Sohnein Kaufpreisforderungen haben, …
… den Gerichtsvollzieher zu Ihrem eigenen Fleisch und Bluthinschicken.
… können sie Ihren Sprößling sogar zwingen die eidestattliche Versicherung (früher hieß es wohl Offenbarungseid) abzugeben,
… Nicht anders ist das Verhältnis Instutut Neri und Elisabeth-Schwestern.
Na, a bisserl anders ist’s schon. Was sind das für Eltern, die mit ihren Kindern Kaufverträge abschließen? Würde es sich hier tatsächlich um eigenes Fleisch und Blut handeln, dann hätten die Schwestern die Kirche überhaupt nicht verkaufen dürfen, sie hätten die Kirche verschenken müssen.
Schaut doch mal ins Kirchenrecht und lest etwas über die vermögensrechtliche Selbständigkeit der Ordensgemeinschaften. Hier ist mit gutem Grund geregelt, daß eine juristische Person ausschließlich für die eigenen Verbindlichkeiten haftet (und nicht für die Misswirtschaft der anderen haftbar gemacht werden kann). Das hat einfach etwas mit Verantwortung zu tun. Es verlangt ja keiner, daß das Institut Philipp Neri seine Arbeit aufgibt. Noch einmal: Genügt denn keine billigere Kirche???
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#33   iustus   21:58:05 | Donnerstag, 17. August 2006
@Geht’s nicht etwas kleiner
Wenn die Schwestern das Geld eben nicht sofort brauchen, so könnten sie sich etwas konzilianter (hehe) zeigen. Im Endeffekt erhalten sie das Geld ja
Das ist so sicher anscheinend nicht:
Zitat von der Homepage des Instituts: „Ursprünglich sollten die Schwestern der hl. Elisabeth schon bis zum 31. Dezember des vergangenen Jahres eine Rate von 150.000 Euro erhalten.“
Unter äußerster Kraftanstrengung ist es also gelungen, ein halbes Jahr später (!) zwei Drittel (!) der ersten (!) Rate aufzubringen.
Der Unterzeichner des Kaufvertrages hat beim Vertragsschluss also seine Möglichkeiten überschätzt.
Ein Vater dreier Kinder kauft einen Multivan auf Raten. Nun stellt sich heraus, daß die Raten nur schleppend bezahlt werden können, der Verkäufer kündigt den Vertrag. Dann kann der Multivan eben nicht gekauft werden und ein Passat muß reichen. Hier sollte der Vater nicht auf den Verkäufer schimpfen und sich bitter über ihn beklagen, der ihm und seiner Familie den fahrbaren Untersatz unter dem Hintern wegreißt. Er sollte einfach etwas bescheidener werden und ein kleineres Auto wählen.
Auch Christen dürfen Kaufverträge kündigen, wenn der Vertragspartner sie nicht erfüllt.
Auch mir wäre es am liebsten, wenn der alte Ritus in Kathedralen gefeiert würde. Er bedarf ihrer aber nicht. Das sollten wir nicht vergessen und Geduld haben – wenn die Verkäufer sie schon nicht haben.
Redaktion benachrichtigen In Jeans und T-Shirt
#59   iustus   13:57:31 | Samstag, 12. August 2006
@Brigitte Bussmann
alle Tischmessen, die ich bisher erlebt habe z.B. bei Erstkommunionen am Gründonnerstag oder auch sonst war immer so, dass der Priester nur die Stola umhängen hatte, und alle saßen, incl. der Priester um den Tisch herum. Der Priester trug kein Messgewand, sondern nur seinen ganz normalen Anzug.
Dies war auch in allen Diözesen gleich.
Das sagt natürlich überhaupt nichts über die Zulässigkeit. RS ist hier ganz deutlich.
Und seit dem II Vatikanum soll ja der Mahlcharakter der Eucharistie betont werden.
Wo steht denn das bitte? !:) Auch hier wieder: Er wird betont, das ist leider richtig – und zwar völlig unangemessenerweise. Aber die Lehre der Kirche ist das nicht. Werfen Sie bitte mal einen Blick in den KKK. Der spricht von vielen Bezeichnungen für die Eucharistie, darunter auch „Mahl“ und „Opfer“. Aber dass einer dieser Aspekte „betont“ werden soll, das sagt er nicht.
Katholische Kirche ist viel zu sehr eine Gesetzeskirche – genau wie es auch das Judentum immer war.
Warum sind sie Mitglied einer solchen Kirche? Um sie zu verändern? Wie boshaft.
[kursiv]Darum ist es gut, dass manche Priester, wie auch in unserem Beispiel Jeans und T-Shirt tragen, einfach um auch den jungen Menschen zu zeigen, ich bin einer von euch und hebe mich nicht hervor.[kursiv]
Hervorragend. Auch diese Botschaft wird von den jungen Leuten verstanden: „Wozu braucht es Priester? Sie sind ja welche von uns und heben sich ohnehin nicht hervor“ – so kommt es rüber.
Redaktion benachrichtigen In Jeans und T-Shirt
#55   iustus   16:47:38 | Freitag, 11. August 2006
Tischmessen
Redemptionis sacramentum Nr. 77 zum Unsinn der „Tischmessen“: Teilnehmer haben bei der Messe nicht an Tischen zu sitzen. www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html
Redaktion benachrichtigen In Jeans und T-Shirt
#22   iustus   18:05:02 | Dienstag, 8. August 2006
Nur die Stola über der Alltagskleidung
Bedenkt, welche Botschaft damit rüberkommt:
Der Herr ist es nicht wert, dass ich einen riesigen Tamm-Tamm mache, eine Albe einpacke, ein Meßgewand, einen großen Kelch.
Ebenso beim Fronleichnamsfest: Der Herr ist es nicht wert, daß wir in der Nacht aufstehen, das Haus schmücken, Tage vorher Birken, Tannen und Gräser sammeln, große Altäre aufstellen, prachtvolle Gewänder anziehen und und und.
Diese Botschaft wird von den Jugendlchen sehr wohl verstanden: Der Herr ist es eben nicht wert. Geht doch auch so. Stola genügt doch wohl. Ein Fähnchen am Haus genügt doch wohl. Das ich nett zu meinem Nachbarn bin, genügt doch wohl. An Weihnachten und Ostern in die Kirche – das genügt doch wohl…
Noch einmal: An ihren Früchten erkennen wir sie.
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#5   iustus   15:30:00 | Dienstag, 8. August 2006
Nicht auszuschließen …
… dass kleine Kinder bei einer Messe am Hochaltar in Latein und mit Gesten, aus denen große Ehrfurcht spricht, erkennen worum es geht: Dass der Schöpfer der Welt zu uns kommt in der Gestalt des Brotes und der gläubige Mensch gar nicht anders kann als in diesem großartigen schockierenden Moment auf die Knie zu fallen und anzubeten.
Nicht auszuschließen.
Ich halte es sogar für wahrscheinlicher (aus eigener Erfahrung).
Für den einen ist das Glas halbvoll, für den andern halbleer, für den einen ist ein barockes Messgewand zehn Nummern zu klein, für den andern, eine Glockenkasel zehn Nummern zu groß…
Vieles ist Geschmackssache. Nach meinem Geschmack ist der abgebildete Zelebrant eine Witzfigur, andere denken dies vielleicht von einem Priester in barocker Kasel. Was aber sicher ist: An Ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen…
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#29   iustus   20:43:07 | Montag, 7. August 2006
Auch Marx …
… sollte korrekt zitiert werden.
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#27   iustus   20:32:53 | Montag, 7. August 2006
Was ich von Anfang an dachte
Und das ‘wir’ kann auch auf die Gläubigen hinweisen. Es steht nirgendwo „wir Priester“, aber Angenendt will es so, damit er negative Aussagen tun kann.
Seit ich dieses Zitat unten bei Babylon las, stellte ich mir diese Frage:
Wieso sollten mit „wir“ die Priester gemeint sein? !:)
Redaktion benachrichtigen Ministranten in Rom + …
#15   iustus   12:15:05 | Dienstag, 1. August 2006
Zumindest bedenkenswert:
Eine Bewertung dieses letzten Urteils der Kongregation von Prof. Waldstein:
….pro-missa-tridentina.org/upload/Waldstein.pdf
(Abschnitt III., ab S. 7 unten)
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#31   iustus   09:31:10 | Freitag, 21. Juli 2006
§ 1 BGB gilt eben allein für das Bürgerliche Recht
Ach übrigens, wo ich’s gerade zufällig sehe: „Bei regulärem Geburtsverlauf wird die Leibesfrucht zum Menschen im Sinne der Tötungsdelikte mit dem Einsetzen der Eröffnungswehen (im Anschluß an BGHSt 31, 348)“.
Interessant, nicht? Ein weiteres Puzzlestückchen.
Tatsächlich ein richtig interessantes Detail:
Im BGB ist es die Vollendung der Geburt, im StGB schon deren Beginn. Also ein Schritt in die richtige Richtung.
Dass dieser im StGB nicht weiter gegenagen wurde (also das Menschsein im Sinne der Tötungsdelikte noch früher anzusetzen) liegt daran, daß man nicht die Schwangere mit allzu großen Sorgfaltspflichten belasten wollte. Sonst muss sie sehr aufpassen beim Treppensteigen. Im Falle eines tragischen Sturzes käme dann schon fahrlässige Tötung in Betracht. Für vorsätzliches Töten während der Schwangerschaft gibt es die §§ 218 ff.
Das Detail zeigt jedenfalls deutlich: § 1 BGB betrifft allein das Bürgerliche Recht.
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#14   iustus   14:32:59 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Leben gegen Wohlbefinden
Würde es sich um eine unmittelbare Rechtekonkurrenz zwischen Embryo und Mutter handeln, würde das „Recht auf Leben“ durchschlagen.
Es handelt sich zwar um keine unmittelbare Konkurrenz (jedenfalls nach herrschender Meinung), das Recht auf Leben schlägt aber trotzdem durch. Deshalb ist Abtreibung rechtswidrig. Dagegen schlagen gewisse Rechte der Mutter eben nicht durch. Ein lebensgefährliches Mißverständnis.
Die Frage ist lediglich, ob der Staat seine Schutzpflicht auch dadurch wirksam erfüllt, daß er ein Beratungssystem unterhält – diese Prüfung hat das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber aufgegeben und sie steht noch aus.
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#11   iustus   10:27:31 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Super-Jurist DDL
Falsche Argumentation:
Mit § 1 BGB: „Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt“ ist die Rechtsfähigkeit im Sinne des BGBgemeint.
Was steht denn in den Kommentaren zu Artikel 1 und vor allem 2 des Grundgesetzes dazu? !:)
Was sie zur mittelbaren Drittwirkung der Grundrechte schreiben, ist ja richtig – ändert im Ergebnis aber nichts: Der Staat hat eine Schutzpflicht gegenüber dem Leben (diese umfasst auch den Schutz vor der eigenen Mutter), die er nicht vernachlässigen darf. Darum hat ihm das BVerfG 1993 auch aufgegeben, die Wirksamkeit der Beratungsregelung einer Prüfung zu unterziehen – darauf können wir wohl lange warten o.O
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#10   iustus   08:54:09 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Vinzenz
Den Schein, der eine rechtswidrige, aber straffreie Abtreibung ermöglicht (indem er die Tatsache der Beratung bescheinigt), gibt es in der Tat erst seit dem Urteil des BVerfG 1993.
Vorher war Abtreibung rechtswidrig und mit Strafe bedroht, es sei denn es gab Rechtfertigungsgründe (u.a. auch die soziale Indikation). Hier wurden aber von der Kirche meines Wissens keine Scheine ausgestellt.
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#53   iustus   16:05:43 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Unsinn!
In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen.
Das Gegenteil ist bewiesen. St. Marien mit seinen Frühmessen ist eine Kirche in Limburg. Von den Abendmessen, die der normale Arbeitnehmer besuchen kann, haben wir da noch nicht einmal geredet.
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#40   iustus   12:45:19 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Maledica
Immer auch das Positive sehen:
Die Kirche mit der zweiten Vormittagsmesse ist die Annakirche am Rande der Fußgängerzone, sehr zentral. Hier gibt es das von mir beworbene Beichtangebot, hinzu kommt die Aussetzung des allerheiligsten Sakraments auf dem Hochaltar zur stillen Anbetung freitags nach der Messe bis 16.30 Uhr. Betreut wird diese Kirche übrigens von den Pallottinern. Deren eigene Kirche ist die mit den angegebenen Wertags-Frühmessen. Zugegebenermaßen nicht im Stadtzentrum, aber auch nicht abgelegen.
Den berechtigten Hinweis auf einen fehlenden Aushang im Dom :)3 bitte an das Ordinariat bzw. die Dompfarrei weiterleiten!
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#34   iustus   21:47:47 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Maledica
In SchLimburg ist das Angebot der Werktagsmessen auf 2 am späten Vormittag begrenzt- sodaß ja keiner von der arbeitenden Bevölkerung hingehen kann.
Beichte wird dann zu noch obskureren Zeitpunkten angeboten.
Es mag in Limburg einiges zu kritisieren geben, aber diese Ausführungen sind einfach unzutreffend:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 6.30 Uhr, Samstag 6.50 Uhr Heilige Messe. Beichte in einer Kirche von 9.30 bis 16.30 Uhr – diese Zeit mag für Werktätige obskur sein, wird aber rege angenommen (samstag dort auch von 9.00 Uhr bis 10.45 Uhr), in einer anderen Kirche ganztägig nach Betätigung der „Beichtklingel“ (vor dem Sonntagshochamt völlig unproblematisch), ansonsten ist auch Freitags 17.00-18.00 Uhr noch Beichtgelegenheit und überdies: In den Pfarrhäusern dürfte kein Beichtwilliger abgewiesen werden.
Verschont mir also Limburg. Auch dort gibt es Gerechte O:) .
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#3   iustus   10:14:16 | Montag, 17. Juli 2006
Puchil2 schrieb:
Sr. Ingrid GraveEine großartige Frau mit glaubwürdiger Spiritualität! Sie gab und gibt der Kirche ein weltoffenes, sympathisches und gewinnendes Gesicht. Ihre wohlbegründeten Überzeugungen weisen den zukünftigen Weg der Kirche.
Diese Überzeugungen weisen den Weg, den die evangelische Kirche seit langem beschreitet. Das Resultat ist bekannt. Es ist nicht der zukünftige Weg unserer katholischen Kirche.
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#48   iustus   23:08:21 | Sonntag, 9. Juli 2006
@bernardin
Ihre Ausführungen (Zitate s.u.) gaben objektiv Anlaß, Toleranz einzufordern. Ich zögere nicht, dies auch von „meinem Club“ einzufordern (und verzeihe Ihnen diese Pauschalisierung, ich denke ich weiß, wie sie gemeint ist – aber um eine Standortbestimmung vorzunehmen: Ich stehe hinter den Worten des KKK, den ich wiederum auf dem Boden des letzten Konzils verorte).
Wenn Sie Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung haben, hier meine Meinung:
Jeder sollte sich auch zu Themen äußern dürfen, die er nicht studiert hat. Jeder, der anderer Meinung ist, sollte Gegenargumente vortragen oder schweigen – keinesfalls aber diffamieren.
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#42   iustus   22:41:34 | Sonntag, 9. Juli 2006
@bernardin
Sie sind jedenfalls nicht nur einer, der keine Ironie versteht (meine Selbst-Charakterisierung als „Sensibelchen“), sondern einer, der auf sachliche Einwände mit Belegen lospoltert:
„Das ist keine Theologie“, „Hoffentlich finden Sie keinen Bischof, der Sie zuläßt“, „DUMMSCHWÄTZER“.
Dass Sie unfähig zu einer sachlichen Auseinandersetzung sind, ergibt sich daraus hinreichend (vorsorglich sei gesagt: Das ist mein ERNST).
Ein „kritischer Geist“ ist jemand, der es wagt, das zu hinterfragen, was ihm die überwältigende Mehrheit seiner Hochschullehrer erzählt – der auch abweichende Meinungen studiert – sich dann ein Urteil bildet und es nach außen vertritt, auch gegen die Mehrheit (Na, klingelt’s? Da Sie keine Ironie verstehen: Ich erwarte auf diese Frage keine Antwort).
Fest steht: Ein „kritischer Geist“ hat’s schwer – ob er von „rechts“ kommt oder von „links“. Langer Rede kurzer Sinn: Mehr Toleranz und sachliche Gesprächskultur.
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#37   iustus   22:19:16 | Sonntag, 9. Juli 2006
@bernardin
Sie scheinen mit abweichenden Meinungen kritischer Geister nicht umgehen zu können. Wer ist hier also ein Sensibelchen?
Redaktion benachrichtigen Der neue Generalobere der Petrusbruderschaft
#19   iustus   22:13:45 | Sonntag, 9. Juli 2006
@Gotthard
die Bekehrung Roms und der Bischöfe
der typische Hochmut einer Sekte…
Vorsicht Gotthard! So böse Vorwürfe fallen schnell auf einen selbst zurück. Für die Bekehrung Roms und der Bischöfe betet doch auch und vor allem Ihre eigene Fraktion: Bekehrung Roms in der Frage des Zölibats, des Frauenpriestertums, der wiederverheiratet Geschiedenen…
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#34   iustus   22:06:15 | Sonntag, 9. Juli 2006
Bernardin
Hoffentlich finden Sie keinen Bischof, der Sie zulässt,wenn Sie weiterhin einen solchen Unsinn über das II. Vaticanum denken, schreiben!
Na, es wird doch auch in Deutschland wohl irgendeinen geben, der nicht nur Leute um sich haben will, die seine eigene Meinung bestätigen – sondern auch kritische Geister.
Redaktion benachrichtigen Eine Veräppelung von Papst und Publikum
#47   iustus   15:12:43 | Freitag, 7. Juli 2006
freundlicher Umgang
Ich bin eben ein Sensibelchen. :'(
Die Gegenfraktion ist aber auch nicht grade zimperlich, schießt auch manchesmal über das Ziel hinaus. >:)
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#44   iustus   12:36:18 | Freitag, 7. Juli 2006
Beleidigung akademischer Kreise
„Es handelt sich um jene Schichten, denen die Heilssorge der Kirche zwar immer zu gelten hat, die aber keinesfalls zum Maßstab kirchlchen Selbstvollzuges gemacht werden dürfen…“
Soweit so gut, Maßstab des kirchlichen Selbstvollzuges sollte ohnehin der Kyrios sein, insoweit könnte man Rahner/Vorgrimler also zustimmen. Die Begründung
„… da sie ohnedies aus eingewurzelter Trägheit nie zum Selbstvollzug der Kirche beitragen (es sei denn als Staffage bei Massendemonstrationen).“
ist aber haarsträubend: Mal ganz abgesehen davon, daß dies wirklich beleidigend ist, fällt auf, daß die Begründung den Schluß nahelegt, daß gläubige Volk (eben nicht der Herr) könnte sehr wohl zum Maßstab des kirchlichen Selbstvollzugs gemacht werden (wäre es denn nur etwas weniger träge).
Und zum Hinweis auf die akademischen Kreise frei nach Mosebach:
Darin bestand eben die Stärke des alten Ritus, daß er sowohl den einfachen Hirten als auch den höchsten Schichten des Volkes alles bot.
Wie der Bildungsstand der Anhänger des alten Ritus insgesamt auschaut, ist mir daher völlig gleichgültig. Der Herr schaut auch auf das Herz, nicht auf den Universitätsabschluss. Aber da ich zu den angesprochenen akademischen Kreisen gehöre, aus denen sich Widerstand erhebt, fühlte ich mich beleidigt. :'(
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#40   iustus   18:12:50 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@hód…
Ich muss gestehen: Meine Ausgabe des Kleinen Konzilskompendiums ist uralt. Sollten sich also die nachfolgenden Aussagen nicht mehr finden, wäre ich hocherfreut:
„Die vom Konzil weitergeführte und auch für die Zukunft weiter gewünschte Liturgiereform ist in manchen Kreisen der Kirche auf Befremden gestoßen und Widerstände gestoßen, wobei deren Ausmaß freilich übertrieben dargestellt wurde. Befremdet, nicht eigentlich verwirrt, waren jene Schichten des vielzitierten und vielfach überschätzten „gläubigen Volkes“, die Liturgie primär als Brauchtum und Folklore ansehen und den religiösen Anspruch einer erneuerten Liturgie als lästig empfinden.“
„Es handelt sich um jene Schichten, denen die Heilssorge der Kirche zwar immer zu gelten hat, die aber keinesfalls zum Maßstab kirchlchen Selbstvollzuges gemacht werden dürfen…“
„… da sie ohnedies aus eingewurzelter Trägheit nie zum Selbstvollzug der Kirche beitragen (es sei denn als Staffage bei Massendemonstrationen).“
„Widerstände erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Angehörige ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte hinter dem Ansoruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als katholisch ausgeben.“
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#40   iustus   15:00:13 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Freinsberg
Die Verdopplungen kommen aus der mittelalterlichen (sogenannten) Privatmesse. In den nicht-feierlichen Messen war der Priester notgedrungen auch Kantor, Chor, Lektor und Diakon, d. h. er übernahm (sprechend) alle Texte (Gesänge und Lesungen). Im 13. Jh. wurde es zur Vorschrift, dass der Priester diese Texte IMMER zusätzlich sprechen musste, auch wenn die Zuständigen sie ohnehin ausführten. So musste der Eindruck entstehen: Nur was der Priester tut, gilt.
Steht dies auch irgendwo im Missale von 1962?
Mosebach sagt in „Häresie der Formlosigkeit“, daß dem gemeinsamen Beten von Kyrie und Gloria – soweit er sieht – keine rubrizistischen Schranken entgegenstehen.
Das löst zwar das Problem noch nicht vollständig (nämlich nicht im Bezug auf die Texte, die von anderen als vom Priester vorgetragen werden), durch gemeinsames Beten würde aber schon mal insoweit die „Verdoppelung wegfallen“.
Ich weiß, Du behauptest immer, daß die Messe im alten Ritus als „gemeindelose“ konzipiert sei, aber: Steht das auch irgendwo im Messbuch?
Oder können (nur nach dem Missale!) nicht vielmehr ohne Probleme die Dialoge des alten Ritus statt vom Ministranten allein auch von der ganzen Gemeinde gesprochen werden (die der Ministrant ohnehin nur vertritt)? Und Kyrie und Gloria und Sanctus usw. mit dem Priester gemeinsam?
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#36   iustus   13:52:16 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Babylon
Ui, Ui, Ui. Ist der neue Ritus also doch nicht der Ritus des Zweiten Vatikanischen Konzils :-O
Nein, im Ernst: Klingt ziemlich eindeutig.
Aber die folgenden Stellen auch:
86 , 107, 115, 116 , 122, 198, 199, 213, 214, 227.
Das Meßbuch geht also von einer Zelebration teilweise zum Herrn gewandt, teilweise zum Volk gewandt aus, die „für gewöhnlich“ (vgl. 262) an einem umschreitbaren Altar stattfindet.
Ist auch irgendwie nicht die Art und Weise, wie heute in 99 % unserer Kirchen zelebriert wird. ?:)
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#34   iustus   12:30:42 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Volksaltar und „Kleines Konzilskompendium“
@aschera:
Ich bin ja fast geneigt, Ihnen zuzustimmen, daß diese Frage wesentlich ist (Ich habe aus – wie ich meine – beachtlichen Gründen auch eine bestimmte Vorliebe, was diese Frage angeht).
Dann stellt sich aber verschärft die Frage, warum „das Konzil“ seine so wesentliche Intention, einen Volksaltar aufzustellen, nicht artikuliert hat und warum sich eine dementsprechende Vorschrift nicht einmal in der Allgemeinen Einführung in Meßbuch von 1975 fand, die bis heute, zumindest bis 2002, noch Gültigkeit hat bzw. hatte. Vielmehr wurde/wird dort noch sehr genau unterschieden: „Zum Altar gewandt spricht der Priester:“, „Zum Volk gewandt spricht der Priester“ – wäre beim Volksaltar ja wohl überflüssig gewesen.
Es bleibt dabei: Das Konzil hat sich zu dieser Frage nicht geäußert. Daß die Aufstellung von Volksaltären eine Intention des Konzils gewesen sei, ist blanker Unsinn.
@ Hód…
Kommt noch.
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#31   iustus   09:51:14 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Nachkonziliarer Unsinn
Ist es nicht, und das liegt mMn daran, dass das Konzil von Beginn an nicht immer und überall gemäß der Intention seiner Lehre umgesetzt wurde.
In den siebzigern wurden noch Kirchenrenovierungen genehmigt, ohne dass Volksaltäre vorgesehen waren.
aschera glaubt anscheinend auch, die Einführung von Volkaltären sei eine Intention des Zweiten Vatikanischen Konzils. Müßte das dann nicht auch irgendwo in den Texten des Konzils stehen. !:)
Vielleicht ist die Frage des Volksaltars aber auch nur eine Nebensache (das würde erklären, warum die Konzilsväter es nicht niederschrieben). Für Aschera ist die Nichterrichtung von Volksaltären aber eine zuvörderst genannte Intention des Konzils. Er macht also eine Nebensache zur Hauptsache. Daraus schließen wir nach dem, was Bernardin und der Rabbi uns lehren: Aschera ist ein Frömmler. :-O
Aber man muß natürlich sagen: Heute ist es die herrschende Meinung unter den Katholiken, „das Konzil“ habe den Volksaltar verlangt und die Abschaffung des Lateins in der Messe gefordert.
Wer (die Aussagen des Konzils) lesen kann, ist klar im Vorteil! Tipp: Sie finden sich auf www.stjosef.at www.stjosef.at/; Rubrik: Kirchliche Dokumente, 2. Vatikanum; dort ohne beleidigende Kommentierungen wie im „Kleinen Konzilskompendium“.
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#6   iustus   09:21:46 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Kirchenaustritt und Gitarren
zum Kirchenaustritt:
…ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=85028
zu Gitarrenmusik in der Hl. Messe:
www.smh.com.au/…7/1151174201740.html
Redaktion benachrichtigen Von Familien, Turnhallen und Basiliken
#16   iustus   17:09:55 | Montag, 3. Juli 2006
Bernardin
Es ging schlicht und einfach um die Aussage von Bernardin, dass nur „Bruderschaften“ an dem Treffen beteiligt waren. Dem ist aber nicht so! Das ist eine Irreführung! Bewusst? So will man bei den Lesern Eindruck schinden und fühlt sich auf den Schwanz getreten! Getroffene Hunde bellen! Bellt schön weiter… es ist kjlar!
Redaktion benachrichtigen Von Familien, Turnhallen und Basiliken
#12   iustus   13:35:25 | Montag, 3. Juli 2006
Bernardin
Grobe Fehler sollte man schon berichtigen:
Bei den Servi Jesu et Mariae handelt es sich um eine waschechte „Kongregation“, nach dem Kirchenrecht (und nicht nach Bernardins diffusem „katholischen Verständnis“) also um ein „Ordensinstitut“.
Redaktion benachrichtigen Doch Paukenschlag in Berlin?
#24   iustus   09:45:35 | Mittwoch, 28. Juni 2006

Diese Schwestern sind übrigens konsequent „ordenskleid-tragend“ und in ihrem Einsatz für Kranke und Alte ausgesprochen engagiert. Dafür benötigen sie natürlich Geld. Ob sie der Meinung sind, dieses Engagement sei wichtiger als die Förderung des Instituts Philipp Neri, weiß ich nicht. Was aber über die kreuz.net-Nachricht rüberkommt, ist die Verweigerung des Dialogs. Eigentlich schade.
Redaktion benachrichtigen Die richtige liturgische Ordnung wiederherstellen
#9   iustus   15:45:01 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Bruder Theophil
Aber die Ausrichtung des Priesters in Richtung der Gemeinde ist m.E. kein Grund das Konzil zu verdammen. Jesus, der Sohn GOTTES hat sich bei seinen Predigten an die Menschen auch in deren Richtung gewandt. Mir ist zumindest keine Bibelstelle bekannt, die besagt, dass er mit dem Rücken zu den Leuten von seinem Vater erzählt hat.
Und mir ist zumindest keine Stelle in den Konzilstexten bekannt, die besagt, daß der Priester die Messe der Gemeinde zugewandt feiern soll. !:)
Redaktion benachrichtigen Redeverbot in der Diözese Linz?
#2   iustus   14:03:13 | Freitag, 23. Juni 2006
@aphrrodite: Die Perspektive stimmt!
Auf der Homepage eines anderen Nachrichtendienstes liest sich das so:
„Angesprochen auf den Vorwurf, er pflege mit seinen Mitarbeitern keinen geschwisterlichenUmgang sagte Schwarz, dass er sich immer um einen väterlichenUmgang mit seinen Mitarbeitern und den Gläubigen bemühe.“
Es darf also vermutet werden, dass Bischof Schwarz seine Worte vor dem Aussprechen wohl durchdacht hat. Und recht hat er. :-]
Redaktion benachrichtigen Was ist mit der Priesterausbildung der Diözese Linz los?
#3   iustus   10:24:15 | Mittwoch, 21. Juni 2006
keine 7 Tage mit 24 Stunden
Ein Armutszeugnis.
Redaktion benachrichtigen Feuchtfröhlicher Abschied + …
#7   iustus   10:21:44 | Montag, 29. Mai 2006
Es steht alles im Evangelium!
Du kannst gehen;aber tu diese Sünde nicht mehr!
Wiederverheiratet Geschiedene tun diese Sünde aber eben doch!
„wer also unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht.“
„Gute kommen, Böse kommen,
alle haben ihn genommen,
die zum Leben, die zum Tod.
Bösen wird er Tod und Hölle,
Guten ihres Lebens Quelle,
so verschieden wirkt dies Brot“
(Strophe des vollständigen Liedes „Deinem Heiland, Deinem Lehrer“, diese Strophe findet sich aber leider nicht mehr im GL).
Redaktion benachrichtigen ‘Donum Vitae’ tanzt auf der Nase des Kardinals herum
#5   iustus   17:37:12 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@Benedikt
Sogar dass ist umstritten.
Redaktion benachrichtigen Ein kalter Granitblock als Symbol für die Liturgiereform?
#3   iustus   15:17:31 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Sie vergessen …
… die V2-Jungen (u.a. meine Wenigkeit o^/ )
Redaktion benachrichtigen Ein kalter Granitblock als Symbol für die Liturgiereform?
#1   iustus   14:24:06 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Ich dachte diese Zeiten seien vorüber
Das ist ja furchtbar. Von Wehrles liturgiewissenschaftlich unhaltbaren Äußerungen bis zum Bildersturm. :-[ Und mittlerweile dachte ich ernsthaft, diese Zeit sei vorüber, Gotik wieder „in“ und auch die Kommunionschranken im Freiburger Münster würden nur noch die weniger werdenden Alten, die das Konzil bewußt miterlebten und von seinen angeblichen Lehren begeistert waren, stören. :-( Naja, Wehrle ist halt einer von ihnen.
Redaktion benachrichtigen Der Nachfolger des SPD-Spitzenkandidaten
#6   iustus   11:42:45 | Mittwoch, 24. Mai 2006
Das steht zu hoffen!
… und nach meinen Kenntnissen wäre Johannes zu Eltz hier durchaus der richtige ;-)
Redaktion benachrichtigen Neue Indultgemeinden in Deutschland
#61   iustus   16:06:34 | Mittwoch, 10. Mai 2006
@stat crux
So sind auch wir uns einig :)3
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#59   iustus   15:33:33 | Mittwoch, 10. Mai 2006
@Toby
Wir sind uns doch einig. Ich stimme Dir in allem uneingeschränkt zu, bis auf eine Ausnahme: So, wie Kardinal Estévez in der UVK zitiert wird, klingt es wirklich so, als hielte er die Zelebration versus popolum für amgemessener. Vielleicht meinte er auch „angemessener in unserer Zeit“ (so daß man früher eben auch angemessen, obwohl anders zelebriert hat) – aber das bleibt letztlich Spekulation.
@stat crux:
Diese Trennung von Worten, Paramenten, kurz: der äußeren Form, halte ich für äußerst unglücklich. Das lehren uns die letzten Jahrzehnte. Wenn es immer heißt: Die äußere Form ist nicht entscheidend, es kommt auf die innere Einstellung an, dann bleibt es für die Nachwachsenden nicht ohne Folgen: Was zeichenhaft deutlich wird (vor allem: Ehrfurcht) prägte sich viel intensiver ins Gedächtnis ein. Und vor allem: Meine Worte werden glaubwürdiger.
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#55   iustus   11:04:13 | Mittwoch, 10. Mai 2006
@ Freinsberg
Es wird aber auch festgestellt, dass sich die Empfehlung, von der IGMR die Rede ist „auf die Errichtung des Altars von der Wand getrennt bezieht“.
– also nicht auf die Zelebration versus popolum, die die Kongregation zwar als angemessener ansieht, „ohne jedoch die andere Möglichkeit auszuschließen“.
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#53   iustus   09:48:23 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Anfrage und Antwort
Berichtet hat darüber die Una Voce Korrespondenz Heft 6/2000, S. 359 ff.:
www.unavoce.de/pdf/UV2000_06.pdf
unter der Überschrift „Bemerkungen zur neuen Institutio generalis“.
Prot.n. 2036/00/L. Der Brief wurde von Kardinal Medina Estévez unterzeichnet, dem damaligen Präfekten der Gottesdienstkongregation und seinem Sekretär unterzeichnet.
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#43   iustus   16:46:48 | Dienstag, 9. Mai 2006
was sich empfiehlt II
Benedikt hat ganz recht: Es wird ein freistehender Altar (unszwar nur dort, wo es möglich ist) empfohlen, damit die, die es wünschen, versus popolum zelebrieren können (sonst hätten sie ja gar nicht die Möglichkeit dazu) und schwuppdiwupp kommt Freinsberg und behauptet, die Zelebration versus popolum sei empfohlen.
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#41   iustus   16:31:15 | Dienstag, 9. Mai 2006
Was sich empfiehlt
Empfohlen wird ein freistehender Altar. Dies geschieht, damit die Voraussetzung zur Zelebration versus popolum geschaffen ist, für den Priester der dies wünscht. Daraus kann nicht geschlossen werden, daß auch die Zelebration versus popolum empfohlen wird.
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#37   iustus   14:01:44 | Dienstag, 9. Mai 2006
eben nicht
Genau! Seriöserweise hättest Du in Deinem letzten Posting erwähnen müssen, daß der Klammerzusatz „(=celebratio versus populum)“ Deine persönliche Interpretation darstellt.
Meine Interpretation: Es empfiehlt sich nicht die Zelebration zum Volke hin, sondern die Errichtung des Altares getrennt von der Wand.
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#35   iustus   13:32:15 | Dienstag, 9. Mai 2006
versus populum empfiehlt sich???
dies (der freistehende Altar!!!) empfiehlt sich überall, wo es möglich ist.
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#27   iustus   12:06:37 | Dienstag, 9. Mai 2006
mediator dei
Könnten Sie, lieber Athanasius, den betreffenden Abschnitt aus Mediator DEi zitieren?
@benedikt:
Zugegeben, ein einziger Heiligenkalender ist wünschenswert.
@feinsberg:
Ja, ja. Nr. 315 der IGMR. :-[
Nun müssen also die Kirchen, in denen es (glücklicherweise) keinen „Volksaltar“ gibt, den Tabernakel (bspw. in eine Seitenkapelle) verbannen. Schade.
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#21   iustus   09:22:31 | Dienstag, 9. Mai 2006
@freinsberg
Wie verträgt sich Ihre Auffassung mit dem päpstlichen Schreiben „ecclesia dei“?
Selbstverständlich gibt es zwei Heiligenkalender und zwei Leseordnungen. Das ist eindeutig und überhaupt nicht schlimm.
Was die Konzepte von Liturgie betrifft, so sollten Sie genau die kirchlichen Verlautbarungen studieren. Ich vermute, dort werden Sie weniger Widersprüche entdecken als Sie vermuten. Es ist zum Beispiel unsinnig, ein Konzept „gemeindelose Priestermesse“ (von Ihnen wohl als charakteristisch für den „alten“ Ritus empfunden) einer „Feier der Gemeinde, geleitet vom Priester“ gegenüberzustellen: Auch der neue Ritus sieht (vgl. die Allgemeine Einführung ins Meßbuch), selbstverständlich unter anderem, die Meßfeier ohne Gemeinde vor. Im alten Ritus sprechen die Gläubigen oder die Ministranten in Vetretung derselben die Teile, die ihnen zukommen.
Auch die Altarraumgestaltung halte ich für wenig problematisch angesichts von unbestimmten Rechtsbegriffen in der „neuen“ Ordnung. Der Tabernakel auf dem Altar ist nicht verboten, genausowenig wie die Zelebration in Richtung Osten, Tabernakel und Kreuz.
Ihre Auffassung ist doch allzu verbohrt und thelologisch „eng“.
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#15   iustus   09:44:24 | Freitag, 5. Mai 2006
@gatte der evelin
…Ausbund irrigen Rechtspositivismus, dem sinnvolle – am Heil der Seelen und der Ehre Gottes orientierte – Subsumierung des Sachverhalts und Auslegung von Gesetzen völlig fremd sind, …
Diese Aussage habe ich schon oft gehört, bislang aber immer nur von „links“.
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#22   iustus   16:39:15 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Athanasius
c. 966 § 1: Zur gültigen Lossprechung der Sünden ist es erforderlich, daß der Spender außer der Weihegewalt die Vollmacht besitzt, sie über die Gläubigen auszuüben, denen er die Lossprechung gibt.
§ 2 Diese Vollmacht kann einem Priester gegeben werden, sei es von Rechts wegen, sei es durch spezielle Verleihung durch die zuständige Autorität gem. c. 969.
c. 969 § 1 Nur der Ortsordinarius ist zuständig, jedwedem Priester durch besondere Verleihung die Vollmacht zu geben, die Beichte jedweder Gläubigen zu hören (…).
Der Ortsordinarius kann jedem Priester, egal ob er zu seiner Teilkirche gehört oder zu einer anderen, ob er Welt- oder Ordenspriester ist, Beichtvollmacht geben. Wenn der Priester in der Teilkirche des Verleihenden inkardiniert ist oder seinen Wohnsitz hat, gilt die Beichtvollmacht auf der ganzen Welt (c. 967 § 2: Wer die Vollmacht, Beichte zu hören, kraft des Amtes oder kraft der Verleihung durch den Ordinarius des Inkardinationsortes oder den Ordinarius des Wohnsitzes, ständig besitzt, kann diese Vollmacht überall ausüben, wenn nicht der Ortsordinarius im Einzelfall widerspricht (…)).
Ansonsten gilt sie nur für das Gebiet der Teilkirche des verleihenden Ortsordinarius.
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#18   iustus   15:42:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Tridentinus
Fast richtig: Der durchschnittliche Gläubige geht zu Unrecht davon aus.
Die Leser dieses Forums können jetzt jedenfalls nicht mehr davon ausgehen. Sollten also einige bei einem FSSPX-Priester zu beichten pflegen, müssen sie sich nun einen anderen Priester suchen.
Der Anblick eines FSSPX-Priesters mit violetter Stola auf dem Weg in den Beichtstuhl löste bei mir großes Unbehagen aus. Neben den Umstand der Unerlaubtheit tritt hier noch eine bewußte Täuschung der durchschnittlichen Gläubigen.
Das Ganze ist eine wirklich ernste Sache, bei der in hohem Maße offenkundig wird, daß die Anerkennung des päpstlichen Primats nur ein Lippenbekenntnis ist (jedenfalls in diesem speziellen Fall. Für eine pauschale Aussage kenne ich die FSSPX zu wenig).
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#9   iustus   13:44:00 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Ausgerechnet Gotthard
fragt nach dem Dürfen. Fest steht aber, dass die gespendeten Taufen, ebenso wie die gefeierten Heiligen Messen gültig sind, unabhänig von der Frage des Dürfens.
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#3   iustus   11:15:40 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Benedikt78
So, wie ich den Artikel verstehe, ist der Bischof ja gegen die neue Formulierung „konsubstantiell“ mit dem Vater – ich verstehe allerdings (trotz Universitätsabschluss) nicht den Unterschied zum „eins mit dem Vater“.
„Der Glaube, den wir in den letzten 35 Jahren verkündet haben“ – quod erat demonstrandum…
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#8   iustus   09:05:53 | Dienstag, 25. April 2006
Abtreibung neuerdings erlaubt?
Zu behaupten, die Lehre der Kirche über die Abtreibung habe sich geändert, ist nun wirklich ganz offenbar unsinnig.
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