Dienstag, 25. April 2006 09:02
Lesername: iustus
Beiträge: 610
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Montag, 1. September 2008 13:22
iustus: Der Umgang mit Angestellten
mag zu häufig hinter dem eigenen Anspruch zurückbleiben. Der einzige Unterschied zur freien Wirtschaft besteht dann aber nur darin, dass dort nicht einmal mehr der Anspruch eines besseren Umgangs besteht. [mehr…]
Montag, 1. September 2008 12:16
iustus: Hui, da bin ich aber begeistert
wie sinnvoll der Staat sein Geld ausgibt. Haben Sie dafür auch zitierfähige Quellen. [mehr…]
Montag, 1. September 2008 11:24
iustus: @ JMX
Welche „Steuersubventionen“ erhält die Kirche denn?

Meinen Sie die Steuer“begünstigungen“, die alle gemeinnützigen Organisationen (wie z.B. auch Sportvereine) erhalten, weil deren Tätigkeit dem Staat eigene Ausgaben erspart?
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Montag, 1. September 2008 10:56
iustus: Ein ernstes Problem
aus der Enzyklika „Centesimus annus“ von Papst Johannes Paul II. zum hundertsten Jahrestag von „Rerum novarum“ 1991:

Der Lohn muß ausreichend sein, um den Arbeiter und seine Familie zu erhalten. Wenn der Arbeiter „sich aus reiner Not oder um einem schlimmeren Zustande zu entgehen, den allzu harten Bedingungen beugt, die ihm nun einmal vom Arbeitsherrn oder Unternehmer auferlegt werden, so heißt das Gewalt leiden, und die Gerechtigkeit erhebt gegen einen solchen Zwang Einspruch.

Der Papst zitiert damit Leo XIII., Enzyklika „Rerum novarum“ (15. Mai 1891): Leonis XIII. P.M. Acta, XI Romae 1892, 97-144, Nr. 34 und fährt fort:

Gebe Gott, daß diese Worte, die in der Entwicklung des sogenannten „ungezähmten Kapitalismus“ geschrieben worden sind, nicht heute mit derselben Härte wiederholt werden müssen. Leider stößt man auch heute auf Fälle von Verträgen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, in denen die elementarste Gerechtigkeit in Fragen der Arbeit von Minderjährigen oder Frauen, der geregelten Arbeitszeit, des hygienischen Zustands der Arbeitsplätze und der entsprechenden Entlohnung ignoriert wird. Der Papst schrieb der „staatlichen Autorität“ die „strenge Pflicht“ zu, sich in gebührender Weise um das Wohl der Arbeiter zu kümmern, weil er mit der Unterlassung dieser Pflicht die Gerechtigkeit verletzte, ja, er scheute sich nicht, von „ausgleichender Gerechtigkeit“ zu sprechen.
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Montag, 1. September 2008 10:46
iustus: @ JMX
Nicht nur dem Klerus. [mehr…]
Montag, 1. September 2008 10:34
iustus: Bischofskarossen
Ich habe mich in der Vergangenheit auch sehr aufgeregt über die in der Tat großen Kfz hoher Kirchenvertreter. Auf meine Beschwerde wurde mir mitgeteilt, dass der betreffende bayerische Automobilkonzern seine großen Fahrzeuge zu Schleuderpreisen an prominente Repräsentanten abgibt. [mehr…]
Montag, 1. September 2008 09:47
iustus: @joberens
Das es nur einen Gott gibt und das die Christen, Judem und Moslems auch den selben verehren wird doch von immer mehr Menschen so gesehen und ist auch so, auch wenn noch einige Fundis sich schwer mit dieser Erkenntnis tun.

Ich glaube an den einen Gott in drei Personen, den Vater, der seinen Sohn gesandt hat und die beide mit dem Heiligen Geist angebetet und verherrlicht werden.

Ob Muslime auch an den glauben? Das bezweifle ich. Und da muss ich noch nicht einmal auf irgendwelche Taliban abstellen.
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Samstag, 30. August 2008 06:48
iustus: Das Wort der Kirche
Redemptionis Sacramentum:

„94. Es ist den Gläubigen nicht gestattet, die heilige Hostie oder den heiligen Kelch «selbst zu nehmen und noch weniger von Hand zu Hand unter sich weiterzugeben[Missale Romanum, Institutio Generalis, Nr. 118].

(…)

Etwaige entgegenstehende Anordnungen sind widerrufen.“

Also nichts mit weitergeben, auch nicht bei Messen im kleinen Kreis.
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Donnerstag, 28. August 2008 14:42
iustus: War mal so
Katholiken, traditionell in den USA den Demokraten zugeneigt

Die Zeiten sind meines Wissens (nicht zuletzt wegen der Abtreibungsfrage) schon länger vorbei…
Zu Zeiten John F. Kennedys war es wohl noch so.
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Donnerstag, 28. August 2008 11:52
iustus: Schluss jetzt!
Die Soutane dient gerade dazu, solche Phantasien zu unterbinden. Bislang war ich ja ein energischer Befürworter dieses Kleidungsstücks, aber jetzt komme ich ins Grübeln. [mehr…]
Donnerstag, 28. August 2008 11:44
iustus: Amanda
Da bin ich ja beruhigt. [mehr…]
Donnerstag, 28. August 2008 10:21
iustus: Amanda!
Beherrschen Sie sich [mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 20:56
iustus: @Jürgen
In der Tat ist die Region des Teufels (der Ort der Gottferne) kein Ort, wo „böse Geister“ sind. Dass damit automatisch ein „guter Geist“ dort ist, ist daraus keineswegs zwingend zu schließen. [mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 16:56
iustus: @juergen
Nein. Im Gegensatz zu Ihnen haben die es richtig verstanden. Die faseln nämlich nicht von „bösen Geistern“ sondern sprechen von der Region des Teufels (also das Paradebeispiel für den Ort der Gottferne) und von Neuheidentum, Kälte und Unglaube (eben weil die Sonne, Christus, dort nicht ist). Keine Spur von „bösen Geistern“. [mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 16:12
iustus: Norden
Nach Norden, dort wo die bösen Geister sitzen

Das Ergebnis ist richtig, die Begründung zeigt, dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen. Nach Norden, also dorthin wo die Sonne (Christus) nicht ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe.
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Mittwoch, 27. August 2008 11:27
iustus: @Unwissender
Auch die immer wieder zu sehende Beweihräucherung hat nichts mit dem Evangelium zu tun und hätte Jesus wie auch die Apostel sicherlich ganz energisch abgelehnt.

Wissen Sie eigentlich, wem die Beweihräucherung gilt??

Und was hat der Herr über die Frau gesagt, die ihn mit Öl gesalbt hat, während sich die Jünger beklagten, das Geld hätte man doch für den Armen geben können?

Bitte hören Sie nicht auf zu denken und Ihre kritischen Positionen immer wieder einmal kritisch zu prüfen. Dass Sie sich in diesem Forum der Kritik stellen, ist immerhin ein Anfang, den ich Ihnen hoch anrechne. Im Ernst.
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Dienstag, 26. August 2008 17:17
iustus: Schutz
Und dennoch geht man in Rom z.B. nit der Frage nach der Gültigkeit der Beichten pragmatisch um.

Ist ja auch nicht ganz unberechtigt, wenn man sich den Sinn der Irrtumsvorschriften vor Augen hält: Die gutgläubigen Gläubigen sollen geschützt werden vor ungültiger Sakramentenspendung.

Es ärgern mich nur die Bösgläubigen (Gläubigen und Spender) der FSSPX, die wider besseren Wissens den error communis erzeugen.
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Dienstag, 26. August 2008 17:14
iustus: Heggi
Ihre Meinung, ob sich die FSSPX im Schisma befindet oder nicht, ist ebenso unwichtig wie meine dazu.

Dafür haben Sie aber ganz schön hartnäckig seine Meinung erfragt.
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Dienstag, 26. August 2008 16:57
iustus: Die Position der Päpstlichen Kommission
http://www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157

Konkret bedeutet dies, daß die von diesen Priestern gefeierten Messen zwar gültig, aber unerlaubt sind, d.h. gegen das Kirchenrecht.
Die Punkte 1. und 3. in unserem Brief vom 27. September an unseren Briefpartner sind korrekt dargestellt. Seine erste Frage war: „Kann ich meine Sonntagspflicht erfüllen, indem ich einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beiwohne?“ Unsere Antwort lautete:
„1. Im strikten Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.“
Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten:
„2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen, an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“
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Dienstag, 26. August 2008 16:36
iustus: Konkretisierung
Einen positiven und begründeten Rechts- oder Tatsachenzweifel über das Vorliegen der Befugnis kann es bei FSSPX-Priestern nicht geben. Daher sind die Beichten nur gültig:

– bei Todesgefahr (Can. 976 CIC).

– bei Vorliegen eines allgemeinen Irrtums („error comunis“) über das Vorliegen der Befugnis (c. 144 CIC). Ein error communis de facto liegt vor, wenn ein Priester der FSSPX dort, wo er handelt, von allen oder wenigstens der Mehrheit der Glieder der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis betrachtet wird. Ein error communis de iure ist gegeben, wenn der Priester aufgrund sicher erscheinender Anzeichen von allen Angehörigen oder mindestens von dem größeren Teil der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis angesehen werden KÖNNTE (also unabhängig davon, ob und wieviele Gläubige wirklich (de facto) irren).

Letzter Fall dürfte allerdings häufig vorliegen. Der Durchschnittsgläubige weiß nicht, dass für die GÜLTUGKEIT von Beichten eine Befugnis erforderlich ist, die FSSPX-Priester nicht besitzen.

In dem Maße allerdings, in dem dieser Umstand offenbar wird, wird die Wahrscheinlichkeit eines error communis geringer.
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Dienstag, 26. August 2008 16:29
iustus: Kein Schisma
Die FSSPX befindet sich nicht im Schisma. [mehr…]
Dienstag, 26. August 2008 16:23
iustus: Beichten bei der FSSPX
Die Beichte bei einem Priester der FSSPX ist (da FSSPX-Priester keine Beichtbefugnis besitzen) nur gültig, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:

– ein allgemeiner Irrtum („error comunis“) über das Vorliegen der Befugnis (c. 144 CIC). Ein error communis de facto liegt vor, wenn ein Priester der FSSPX dort, wo er handelt, von allen oder wenigstens der Mehrheit der Glieder der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis betrachtet wird. Ein error communis de iure ist gegeben, wenn der Priester aufgrund sicher erscheinender Anzeichen von allen Angehörigen oder mindestens von dem größeren Teil der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis angesehen werden KÖNNTE (also unabhängig davon, ob und wieviele Gläubige wirklich (de facto) irren),

– bei einem positiven und begründeten Rechts- oder Tatsachenzweifel über das Vorliegen der Befugnis (c. 144 CIC),

– bei Todesgefahr (Can. 976 CIC).
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Dienstag, 26. August 2008 16:15
iustus: Lesung
So habe ich dort zum Beispiel erlebt, wie aus Jesu Rede vom Endgericht (Mt 25) der zweite Teil in der Lesung einfach weggelassen wurde („Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer mit euch…“).

War das denn in der katholischen Leseordnung an diesem Tag überhaupt vorgesehen? Vielleicht gibt es Tage, an denen in jeder Messe nur der erste Teil vorgetragen wird. Das würde die Sache nicht besser machen, aber es spräche nicht gegen Taizé.
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Dienstag, 26. August 2008 14:02
iustus: @Karl Josef
Da stimme ich Ihnen zu. [mehr…]
Dienstag, 26. August 2008 11:30
iustus: @St. Georg
Das katholische Verständnis von der Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte, der Realpräsenz Christi in der Eucharistie, dem Apostolische Amt in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der Bischof von Rom ausübe…

Protestanten , die – wie Frère Roger – dieses Verständnis teilen, ohne zu konvertieren, gibt es nur in verschwindend geringer Anzahl.
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Dienstag, 19. August 2008 14:40
iustus: In der Tat
wurde das ß mit der Rechtschreibreform keinesfalls abgeschafft. Nach lang gesprochenen Vokalen („Buuuuuuße“, „abschliiiiießen“, „saaaaaßen“) wird es weiter verwendet.

Macht mindestens die Hälfte der Deutschen falsch.

Die Rechtschreibreform hat die Dinge hier ebensowenig vereinfacht wie beim „dass“ und „das“.
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Samstag, 9. August 2008 21:19
iustus: Heute
ich vermute, dass es eher akustische Gründe waren, denen die Kanzel ihre Erfindung verdankt. Dies wurde wohl notwendig durch die immer grösseren Kirchen. Heute mit Verstärker und Lautsprecher ist das wohl verzichtbar.

Ihre Vermutung dürfte korrekt sein. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Kanzeln weniger als Ambonen mit Ihrer Ablagemöglichkeit für Blätter zum Ablesen „verführen“. Es ist einfach so: Auf der Kanzeln sieht Ablesen erbärmlich aus. Daher wird der Priester hier zum frei predigen gezwungen – und das ist gut so. Und deshalb ist die Kanzel keineswegs verzichtbar.

Ihr einziger Vorteil besteht nicht in der Akustik. Das ist zu kurz gegriffen. Und Eduard Nagel hat das im Gegensatz zu mehreren anderen hier erkannt.
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Samstag, 9. August 2008 17:02
iustus: Ablesen
Es ist wie an der Uni: Da gibt es Professoren, die wirklich gut sind, ihre Ausführungen sind brillant – aber leider müssen sie sie ablesen. Das ist sehr bedauerlich, aber man kann natürlich nicht auf die Qualität des Gesagten verzichten. Ich finde, jeder Vortragende sollte sich auf schriftliche Stichworte beschränken müssen. Zu einem guten Vortrag gehört, dass er frei gehalten wird. Punkt. [mehr…]
Samstag, 9. August 2008 13:55
iustus: Mikrofon
HBR hat ja in gewissem Sinne recht: Die Kanzel hatte einen Schalldeckel und dstand oftmals noch zwischen den Reihen, so dass die in den ersten Reihen sitzenden Gläubigen sich umdrehen mussten oder den Prediger nur hörten, nicht sahen.

Aber dennoch hatte sie den von Herrn Nagel geschilderten Vorteil, dass sie kein Rednerpult besaß.

Wo es Kanzeln gibt, die auch von den Gläubigen in der ersten Reihe ohne Halsverrenkungen gesehen werden, sollten sie benutzt werden. Wo das aber nicht der Fall ist, sollte der Prediger ein Standmikrofon in die Mitte rücken und nur hinter dem Mikrofon stehend predigen. Natürlich frei. Abgelesene Predigten gehören grundsätzlich abgeschafft.
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Freitag, 8. August 2008 09:32
iustus: Was hat er jetzt wirklich gesagt?
„In Fällen, in denen vielleicht kein reifer oder tiefer Glaube vorliegt, aber doch ein Schimmer von Suche, von Wunsch nach Einheit mit der Kirche, kann man auch großzügig mit der Spendung von Sakramenten sein.“
Woanders steht’s etwas anders:

„Auch wenn ein kleiner Funke Glaube und Wunsch nach Begegnung mit dem Herrn“ sichtbar sei, sollten Seelsorger Kinder zur Erstkommunion und Jugendliche zur Firmung zulassen. Das riet das Kirchenoberhaupt einem Pfarrer, der beklagte, dass die jungen Menschen nach diesen Sakramenten nicht mehr in der Kirche zu sehen seien. „Als ich jung war, war ich in dieser Hinsicht strenger“, meinte der Papst dazu, aber mit der Zeit habe er sich den „Weg der Barmherzigkeit Jesu“ zu Herzen genommen.
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Donnerstag, 31. Juli 2008 19:05
iustus: Antragstellung
www.introibo.net gibt die Namen der Interessenten auch nur an Pro Sancta Ecclesia weiter. Diese Initiative stellt dann die Anträge bei den zuständigen Bischöfen und notfalls in Rom. Die Namen werden meines Wissens nicht an Bischöfe weitergegeben – nur wenn sich dieser weigert, einem Antrag zu entsprechen, werden Rom die Namen übermittelt. Im Zweifel aber nochmal bei http://www.pro-sancta-ecclesia.de/ nachfragen. [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 17:50
iustus: Relativ
Das Empfinden des Windes ist immer relativ. Ich habe in meinem bisherigen Leben nur „neue Messe“ und einfache Glockenkaseln erlebt. Da ist der Kurs des Guido Marini für mich neu. So neu wie für die Älteren unter uns die „neue Messe“ neu war und Glockenkaseln neu war. Für mich ist es einfach langweilig, weil ich das andere kaum kannte und es so selten war. Wäre ich so alt wie die Älteren würde ich wohl auch anders denken. [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 15:42
iustus: (Un)mutig
ein unmutiger sollte nie geweiht werden

Geschieht ja auch kaum. Deshalb sind die Seminare ja so leer: Die Mutigen, die öffentlich Sympathie für die außerordentliche Form bekunden oder sie sogar bevorzugen, werden auch nicht geweiht.
[mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 15:05
iustus: Mal ganz abgesehen davon …
… dass eine Antragstellung über

http://www.introibo.net/missaorga.htm

ohne Weiteres möglich ist.
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Donnerstag, 31. Juli 2008 15:00
iustus: Warum
Ist denn unter den anderen Unterzeichnern niemand, der ein entsprechendes Schreiben an den Bischof und notfalls nach Rom schickt?

Der Seminarist muß doch in seiner Pfarrei auf die immer wiederkehrende Frage, wann die erste Alte Messe stattfindet, nur sagen, dass dies geschehen kann, sobald ein anderer dem Bischof schreibt.

Null Problemo!

Und was sind das für Pfarrer, die Angst vor einem Dechanten haben. So ein Käse!
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Donnerstag, 31. Juli 2008 12:47
iustus: @Pfarrverweser
Im Übrigen sieht man die Dalmatik des Papstes auf dem Foto sehr wohl. Schauen Sie mal auf den linken Arm und die linke Seite des Heiligen Vaters! [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 10:36
iustus: @Pfarrverweser
1. Ein liturgisches „Kleidungsstück“ ist nicht nur dann sinnvoll, wenn man es sieht. Auch die Stola sieht unter einer Glockenkasel kein Mensch und trotzdem lässt sie mit Recht kein Priester weg.

2. Der neue Zeremonienmeister des Papstes, Msgr. Guido Marini sucht doch schon in den Kellern, Speichern und Museen des Vatikan mit Erfolg die barocken Gewänder. Die trägt der Papst ja auch seit Beginn der Amtszeit von Guido Marini (Nebenbei: Das ist der einzige Grund, warum der Papst auch seit dem 29. Juni ein neues Pallium trägt. Dessen symetrische Form passt zu den römischen Kaseln – in einem Interview hat der alte Zeremonienmeister EB Piero Marini einmal gesagt, dass das (damals neue) Pallium, das der Papst bei seiner Amtseinführung überreicht bekam, nicht zu barocken Messgewändern passe. Diese Ausrede für die Nichverwendung der alten Gewänder ist ja nun weggefallen. Es weht mit Msgr. Guido Marini ein frischer Wind im Vatikan ).
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Mittwoch, 30. Juli 2008 16:38
iustus: Käse
Isst Yvonne Walden eigentlich mal aufgefallen, dass es auch pädophile Verheiratete gibt?

Passt nicht so gut ins Klischeedenken, gell?
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Mittwoch, 30. Juli 2008 12:11
iustus: Fortsetzung des Schreibens
Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten:

„2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen, an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“

Seine dritte Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, wenn ich etwas zur Sonntagskollekte in einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beisteuere?“ Darauf antworteten wir:

„3. Es scheint, daß ein bescheidener Beitrag zur Sonntagskollekte gerechtfertigt sein kann.“
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Mittwoch, 30. Juli 2008 11:46
iustus: Sonntagspflicht
Diese Fragen sind von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei schon seit Langem beantwortet. Aus dem Schreiben ihres Sekretärs Msgr. Camille Perl vom 18. Januar 2003:

In einem früheren Brief an denselben Briefpartner hatten wir bereits den kanonischen Status der Priesterbruderschaft St. Pius X. angegeben, den wir hier kurz zusammenfassen.
1. Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind gültig geweiht, aber sie sind von der Ausübung ihrer priesterlichen Funktionen suspendiert. Insoweit sie dem Schisma des verstorbenen Erzbischofs Lefebvre anhängen, sind sie auch exkommuniziert.2. Konkret bedeutet dies, daß die von diesen Priestern gefeierten Messen zwar gültig, aber unerlaubt sind, d.h. gegen das Kirchenrecht.
Die Punkte 1. und 3. in unserem Brief vom 27. September an unseren Briefpartner sind korrekt dargestellt. Seine erste Frage war: „Kann ich meine Sonntagspflicht erfüllen, indem ich einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beiwohne?“ Unsere Antwort lautete:
„1. Im strikten Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.
[mehr…]
Mittwoch, 30. Juli 2008 11:07
iustus: Dalmatik
Hier gibt es in den letzten Jahren auch unter dem österreichischen Episkopat ein deutliches Umdenken.

z.B. Karidnal Schönborn 2004:

http://www.bmlv.gv.at/pool/img/klestil_requiem02.jpg
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Mittwoch, 30. Juli 2008 10:08
iustus: Dalmatik
Das ist keineswegs etwas Neues – wie Aleph und anscheinend auch Kreuz.net vermuten. Schon als Kardinal hat Joseph Ratzinger die Dalmatik unter der Kasel getragen. [mehr…]
Samstag, 26. Juli 2008 13:49
iustus: Schönster Herr Jesus


Schön sind die Blumen,
schöner sind die Menschen
in der frischen Jugendzeit;
sie müssen sterben,
müssen verderben:
Jesus lebt in Ewigkeit.
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Sonntag, 20. Juli 2008 08:23
iustus: Alles verwirklicht
Wenn die Amtskirche sich wieder auf Jesus und das Evangelium besinnen würde und alles was sich so im Laufe der ZEIT AN krank machendem Moos angesammelt hat, abkratzen würde, wäre unsere kath. Kirche für sehr viel mehr Menschen wieder glaubwürdig und begehrenswert. Zu dem Moos können natürlich auch Dogmen zählen.
Kennen Sie eigentlich die evangelische Kirche: sola scriptura, kein Papst, keine unsinnige Morallehre, keine ersponnenen Dogmen. Sie ist aber fpr sehr viel weniger Menschen begehrenswert.
[mehr…]
Mittwoch, 16. Juli 2008 11:15
iustus: Sirilo
Sind sie sicher, dass die Wohnung des Kardinals Ratzinger nicht zum Vatikan gehörte, wenn sie auch nicht innerhalb der Mauern lag? [mehr…]
Freitag, 11. Juli 2008 10:56
iustus: @Freinsberg
Natürlich nicht in der ordentlichen Form. Ich rede die ganze Zeit schon nur von der außerordentlichen. [mehr…]
Freitag, 11. Juli 2008 10:48
iustus: @Freinsberg
Was die Regelung durch die Bischöfe betrifft: Die wurde ihnen durch das berühmte Schreiben des Kardinalstaatssekretärs L. Maglione vom 24. Dez. 1943 – mit dem Betsingmesse, Chormesse und Deutsches Hochamt offiziell zugelassen werden – sogar aufgetragen.

Den Bischofskonferenzen oder den Bischöfen?

Die Betsingmesse alter Praxis (mit dem Vorbeter als Dolmetsch, während der Priester seine Texte pflichtgemäß lateinisch flüstert) gibt es ohnehin nicht mehr.

Klar. Wohl aber das Singen deutscher Lieder während der Priester pflichtgemäß lateinisch flüstert. Schlimm genug.
[mehr…]
Freitag, 11. Juli 2008 10:30
iustus: Volksbrauch und Bischofskonferenz
Immerhin gab es für die sogenannten „volksliturgischen“ Mess-Formen offizielle Regelungen der Bischofskonferenzen.

Die sind mit dem Gebot der aktiven Teilnahme der Gläubigen des 2. Vatikanischen Konzils obsolet geworden. Heute ist eine Bet-Sing-Messe völlig fehl am Platz.

Überdies: Hatte vor dem 2. Vatikanum die Bischofskonferenz wirklich solche Dinge schon zu regeln?
[mehr…]
Freitag, 11. Juli 2008 10:07
iustus: Der Geist der Liturgie
Wenn man während der Messe Rosenkranz beten oder unpassende Lieder singen kann, darf man wohl auch die liturgischen Texte in Übersetzung sprechen.

Die Gläubigen sollten und sollen bekanntlich „die Messe beten“ – nicht „in der Messe beten“. Wenn aber die Messe lateinisch ist, dann soll(t)en sie die ihnen zukommenden Teile auch lateinisch beten. So einfach ist das: Die alte Liturgie im Geist des 2. Vatikanums gefeiert – nicht nach subjektiven Volksbräuchen (und seien sie von Pius Parsch gefördert).
[mehr…]
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Donnerstag, 10. Juli 2008 20:09
iustus: Rector ecclesia
Can. 903 – Ein Priester ist zur Zelebration zuzulassen, auch wenn er dem Rektor der Kirche nicht bekannt ist, sofern er ein Empfehlungsschreiben seines Ordinarius bzw. seines Oberen vorlegt, das höchstens vor einem Jahr ausgestellt wurde, oder wenn vernünftigerweise anzunehmen ist, daß er bezüglich der Zelebration keinem Hindernis unterliegt.

Anders ist es nur, wenn (wie im Fall der SJM im Lixhof) ein (Ordens-)Priester in einer Diözese dauerhaft eine feste Seelsorge ausübt. Dann braucht er die Erlaubnis des Bischofs.
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