iustus
Erstellt: 09:02:01 | Dienstag, 25. April 2006
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729 Lesermeinungen
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Die Kirche kann aus Müttern keine Väter machen
#27   iustus   13:24:07 | Sonntag, 10. Oktober 2010
O happy day
Ja, ja, dieser unvollständige, undifferenzierte und klischeehafte Artikel des Spiegel.
Hier die Klarstellung des Bistums Limburg zu diesem Artikel:
…ckoffice.bistumlimburg.de/…4c18b76cx8ee225b.pdf
Redaktion benachrichtigen Juden baten ihn, zu schweigen
#2   iustus   11:18:11 | Samstag, 15. August 2009
Sollte bekannt sein
Die Information, dass Kardinal von Galen nur wegen der Bitte der örtlichen Vertreter der jüdischen Gemeinde von einem Kanzelwort absah, findet sich auch bei Klaus Kühlwein („Warum der Papst schwieg“; www.amazon.de/…ocaust/dp/3491725275). Kardinal von Galen war hin- und hergerissen. Kein Zweifel besteht jedenfalls daran, dass er den Mut gehabt hätte, zu protestieren und auch Schlimmes zu erleiden.
Redaktion benachrichtigen In der Not haben wir immer gerufen: „Himmelmutter hilf!“
#4   iustus   10:04:37 | Mittwoch, 7. Januar 2009
@Pünktchen
In der Tat. Die Äußerung ist abscheulich. Ich schließe mich Ihnen an.
Redaktion benachrichtigen Wer kennt schon Niterói?
#5   iustus   14:00:37 | Dienstag, 6. Januar 2009
Spaltung – Quatsch mit Soße
Dazu hat das Motu Proprio die Kirche eher gespalten, als sie zu vereinigen.
Selbst, wenn es so wäre: Jesus selbst hat in Kapharnaum durch seine Eucharistierede gespalten. Viele gingen weg und schimpften. Immer dieser unsinnige Vorwurf der „Spaltung“. :-S
Redaktion benachrichtigen Wer kennt schon Niterói?
#2   iustus   12:33:42 | Dienstag, 6. Januar 2009
Diakone als Blumentöpfe
Nennen Sie Diakone in der ordentlichen Form des römischen Ritus konsequenterweise auch „Blumentöpfe zur Erhöhung einer angeblichen Feierlichkeit“?
Redaktion benachrichtigen „Einfach nur abschalten“
#2   iustus   18:51:06 | Montag, 5. Januar 2009
Das Blättchen
geht ohnehin unter. Außer ein paar alten Leuten, denen früher eingebläut wurde, es sei kirchentreu, die Kirchenzeitung zu abonnieren, liest sie eh keiner mehr. Der Rückgang der Abonenntenzahlen ist rasant. Aus dem Artikel wissen wir, warum.
Redaktion benachrichtigen Augsburger Reaktionen
#17   iustus   15:45:22 | Freitag, 2. Januar 2009
Was hat der Bischof getan???
daß dieser bei der vorweihnachtlichen Feier im Seminar, die am Montag vor Heiligabend stattfand, in seiner Predigt auf diesen Artikel eingehe und sich demonstrativ hinter den Regens stelle…
Und? Hat er das getan?
Redaktion benachrichtigen Augsburger Reaktionen
#15   iustus   15:43:21 | Freitag, 2. Januar 2009
Kommunionbänke
In Zeiten der Handkommunion sind Kommunionbänke eingentlich überflüssig.
Diese unsinnige Aussage hört man auch hierzulande. Was hat denn die Frage „Hand oder Mund?“ mit der Frage „Stehen oder Knien?“ zu tun?? Überhaupt nichts.
Redaktion benachrichtigen Die katholischen Christen tun dies in der sogenannten Eucharistiefeier
#98   iustus   15:26:42 | Freitag, 2. Januar 2009
Werter Confiteor
Ich halte ohnehin nichts davon „die Juden, Christen, Deutschen oder anderen“ für schuldig zu halten. Schuld ist individuell und konkret. Nicht einmal alle Juden (wohl eher die wenigsten, nämlich die konkret vor Ort anwesenden) hatten damals den Tod Jesu gefordert, ohnehin sind spätere Generationen nicht dafür verantwortlich.
Wenn man die Geschichte aber individuell und konkret betrachtet, dann ist es nicht ganz so einfach („Jesus musste und wollte sogar sterben, also ist sein Tod niemandem vorzuwerfen“), denn es gibt immerhin die Aussage des Herrn über Judas:
Der Menschensohn muss zwar den Weg gehen, der ihm bestimmt ist, aber wehe dem Menschen, durch den er ausgeliefert wird.
Redaktion benachrichtigen Die katholischen Christen tun dies in der sogenannten Eucharistiefeier
#83   iustus   12:55:26 | Freitag, 2. Januar 2009
Werter Confiteor,
Sie beklagten sich über das Datum der Quelle von Marcellus. Dies klang so, als sei der Stand der kirchlichen Lehre überholt. Ich habe darauf hingewiesen, dass dies mitnichten der Fall ist. Dann sind wir uns insoweit wieder einig. Ihre Auffassung von der Lehre kenne ich allerdings kaum – außer, dass Sie den Opfercharakter erst anerkennen wollen, wenn eine „Gottesmordtheorie“ aufgegeben werde – gibt es dafür, dass die kirchliche Lehre überhaupt eine solche beinhaltet, aktuelle Belege?
Redaktion benachrichtigen Die katholischen Christen tun dies in der sogenannten Eucharistiefeier
#81   iustus   12:41:39 | Freitag, 2. Januar 2009
Lieber Confiteor,
hier eine aktuelle Quelle:
Die Eucharistie ist Gedächtnis in dem Sinn, dass sie das Opfer, das Christus dem Vater am Kreuz ein für allemal für die Menschheit dargebracht hat, gegenwärtig und lebendig macht. Der Opfercharakter der Eucharistie tritt schon in den Einsetzungsworten zutage: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird… Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird“ (Lk 22, 19-20). Das Opfer des Kreuzes und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer. Die Opfergabe und der Opfernde sind dieselben, nur die Weise des Opferns ist verschieden: blutig am Kreuz, unblutig in der Eucharistie.
(…)
In der Eucharistie wird das Opfer Christi auch zum Opfer der Glieder seines Leibes. Das Leben der Gläubigen, ihr Lobpreis, ihr Leiden, ihr Gebet und ihre Arbeit werden mit Christus vereinigt. Als Opfer wird die Eucharistie außerdem für alle lebenden und verstorbenen Gläubigen dargebracht, als Sühne für die Sünden aller Menschen und um geistliche und zeitliche Gaben von Gott zu erlangen.
– so das Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche www.vatican.va/…mpendium-ccc_ge.html aus dem Jahr 2005.
Redaktion benachrichtigen Die katholischen Christen tun dies in der sogenannten Eucharistiefeier
#31   iustus   21:51:09 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Gottesmordverleumdung
„So lange aber die Gottesmordverleumdung aufrecht erhalten wird, hat die Opfertheologie nichts bei und in der Messe zu suchen…“
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wegen mir kann man sehr wohl eine irgendwie geartete „Gottesmorverleumdung“ aufgeben. Ich bin etwas ratlos, was das Wort überhaupt bedeutet: Soll es heißen, dass „die Juden schuld am Tode Jesu“ seien?
Redaktion benachrichtigen Die katholischen Christen tun dies in der sogenannten Eucharistiefeier
#9   iustus   15:28:05 | Donnerstag, 1. Januar 2009
@Confiteor
„Dadurch zeigte Jesus auf, daß er für seine Jünger beziehungsweise für die Menschen gelebt hat.“
Hier liegt der Hase im Pfeffer. Christus hat nicht nur für sie gelebt, er ist auch (und zwar: vor allem) für sie gestorben. DAS ist das Opfer – und das ist die unverkürzte katholische Lehre. Das, was Becker-Huberti schreibt, ist bestenfalls nicht falsch, aber er kommt nicht auf das eigentliche Thema zu sprechen. Daher reicht es nur für eine 4-.
Redaktion benachrichtigen Eine endlose Folge von Worten
#7   iustus   12:00:44 | Montag, 29. Dezember 2008
@Heinrich
Es ist gute, uralte katholische Lehre, dass es selbst in der Sterbestunde nicht zu spät ist, sich zu bekehren. Das gilt für Kardinäle genauso wie für Sie!
Redaktion benachrichtigen Eine endlose Folge von Worten
#3   iustus   11:34:48 | Montag, 29. Dezember 2008
@Confiteor
Der Umstand, dass diese Ausführungen auf beide Formen bezogen werden können, zeigt, dass es keinen Widerspruch gibt zwischen der älteren und der neueren Form.
Redaktion benachrichtigen Er übte an der Aussprache
#5   iustus   16:41:49 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Roratemesse jeden Tag im Advent
War das früher in den Gemeinden wirklich jeden Tag im Advent (Mariä Empfängnis wohl ausgenommen) dieselbe Messe (mit Introitus „Rorate“, Evangelium von der Verkündigung und den entsprechenden Gebeten)???
Redaktion benachrichtigen Wienerisch, römische, kafkaeske
#18   iustus   21:53:04 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Falsch
Papst Benedikt XVI. hat die Kirchensteuerpflicht bereits abgeschafft
Es besteht natürlich nach wie vor die Pflicht, die Kirche finanziell zu unterstützen. Fest steht nur, dass die Nichtunterstützung nicht zur Exkommunikation führt.
Redaktion benachrichtigen Wienerisch, römische, kafkaeske
#13   iustus   20:51:04 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Kardinal Hoyos
im Oktober 2008:
Darüberhinaus obliegt es dem Pfarrer oder dem Rektor der Kirche, in der jemand für die Gläubigen oder „sine populo“ zelebrieren möchte, den Priestern, die ein Zelebret ihres zuständigen Ordinarius vorlegen, die Genehmigung zu geben. Sollte er diese Genehmigung versagen, hat der Bischof in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Motu Proprio sicherzustellen, daß eine Erlaubnis erteilt wird (vergl. Art. 7).
Quelle summorum-pontificum.de/…/kardinalskommission
Redaktion benachrichtigen Wienerisch, römische, kafkaeske
#11   iustus   20:45:47 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Jeder Priester
ein gültiges Zelebret vorweisen kann, ist in jeder katholischen Kirche im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten zur Zelebration zuzulassen (egal in welcher Form des römischen Ritus). Da hat der Rector ecclesiae gar nicht zu verweigern. Es ist eine S… was hier geschieht.
Dennoch habe ich fast Verständnis, oder besser: Mitleid, denn der Rektor hat ja nicht unrecht: Es ist mit zunehmenden Anfragen zu rechnen, die er ebenfalls positiv zu bescheiden hat. Für ihn mag das ein Greuel sein, objektiv ist es ein Segen!
Redaktion benachrichtigen Jeder hat seine Sorgen
#20   iustus   21:08:09 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Schade, walderer
dass Sie meine Frage dann nicht mehr beantworten können: Wie war das eigentlich 1969? Da haben die Verantwortlichen doch auch Priester ausgebildet in einem Ritus, den sie (noch) gar nicht kannten.
Ein schwächeres Argument ist Ihnen wohl nicht mehr eingefallen.
Redaktion benachrichtigen Neuer Bischof von Bozen-Brixen
#38   iustus   21:00:59 | Freitag, 5. Dezember 2008
@Burgorus, Rüdesheim
Sollte das bevorstehende Weihnachtsfest sein Licht vorauswerfen? Eine sachliche Diskussion mit anschließendem aufrichtigem Fürbittgebet für den Gegner. :-] Ich bin angetan, im Ernst!
Redaktion benachrichtigen Neuer Bischof von Bozen-Brixen
#23   iustus   17:47:42 | Freitag, 5. Dezember 2008
Kollar
Werter Burgorus,
leider muss man einschränken, dass eines der beiden Bilder mit Kollar in Rom aufgenommen wurde. Da tragen selbst mir bekannte Ultramodernisten Kollarhemd, weil man damit dort so bevorzugt behandelt wird. :-!
Redaktion benachrichtigen Ein Koordinator für die Alte Messe
#23   iustus   19:23:24 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Kein Widerspruch
Ich sehe keinen Widerspruch zwischen SP und diesen Bestimmungen. Selbst bei der Krankensalbung: Da wäre es mir als Gläubiger im Bistum Chur doch eine Beruhigung, einen Ansprechpartner zu haben, der in meiner Sterbestunde die Sakramente in der alten Form spendet oder dafür sorgt, dass dies rechtzeitig geschieht. :-]
Das, was ich hier erwarten kann, ist nur eine kurze erfolglose Diskussion mit meinem Ortspfarrer. :-[
Redaktion benachrichtigen Ein benediktinischer Rückenschuß
#64   iustus   09:35:26 | Samstag, 29. November 2008
Schluss damit!
Dem kann ich mich nur anschließen, aber bitte in beide Richtungen:
Der Abt von Neuburg beklagt sich, daß die Leute ob seines Beitrags über Mariawald „ein paar Regeln des Anstands und der intellektuellen Redlichkeit getrost über Bord werfen“, während er selbst die Mönche von Mariawald als „arme Mitbrüder“ und „vom nostalgischen Wurm gebissen“ bezeichnet, die ihm leidtun und die er mit psychischen Krankheiten in Verbindung bringt. Gleichzeitig verbreitet er über das Internet irgendwelche Gerüchte („Der Generalabt ist wahrscheinlich erst nach der Erlaubnis zur Rückkehr zu den alten Riten und Gebräuchen informiert worden.“).
Schluss damit!
Redaktion benachrichtigen Retourkutsche des Papstes?
#72   iustus   22:36:20 | Donnerstag, 27. November 2008
@Galatea
Wenns etwas mehr Inhalt zur Hermeneutik der Kontinuität sein darf:
www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html
Wir Vertreter der Hermeneutik der Kontinuität dagegen begrüßen sie aus dem dargelegten rationalen Grund.
Petrusbrüder.
Das soll wohl eine Beleidigung sein. :-D
Redaktion benachrichtigen Retourkutsche des Papstes?
#69   iustus   22:30:36 | Donnerstag, 27. November 2008
@Rüdesheim
„Vor“ und „Zurück“ ist relativ.
Für mich als weit nach dem Konzil Geborener sind die einfachen Glockenkaseln langweilig weil ich in meinem ganzen Leben nie andere erlebt habe. Was für Euch neu war, ist für mich Muff von vierzig Jahren!
Da hinein kommt jetzt der Papst und holt den Glanz hervor. Das ist für mich aufregend neu und ein Schritt vorwärts!
Redaktion benachrichtigen Retourkutsche des Papstes?
#60   iustus   22:16:22 | Donnerstag, 27. November 2008
Kontinuität
Was sprach gegen die Mitren und Meßgewänder unter EB Marini?
Über Geschmack kann man nicht streiten. Ich fand die unter Marini I langweilig.
Mit den neuen alten kann man aber unterstreichen, dass die neue Form der Heiligen Messe dieselbe ist und in demselben Geist gefeiert werden kann und soll wie die in der alten Form. Wer da natürlich etwas dagegen hat und der Hermeneutik des Bruchs anhängt wie Gotthard, der muss die alten Gewänder auch aus rationalen Gründen ablehnen. Wir Vertreter der Hermeneutik der Kontinuität dagegen begrüßen sie aus dem dargelegten rationalen Grund.
Redaktion benachrichtigen Retourkutsche des Papstes?
#14   iustus   19:17:36 | Donnerstag, 27. November 2008
@Rüdesheim
Ja, frischer Wind muss rein – so wie in Mariawald. Weg mit dem Muff von vor vierzig Jahren.
Redaktion benachrichtigen Neuer geistlicher Elan
#59   iustus   20:57:48 | Mittwoch, 26. November 2008
@Regina
Ich helfe Ihnen gerne:
Der Artikel ist die Pressemitteilung der Abtei Mariawald im Wortlaut. Diese Pressemitteilung ist unterzeichnet von Abt Josef als rechtlichem Vertreter der Abtei.
Es handelt sich nicht um einen Artikel, den Abt Josef für kreuz.net verfasst hat.
Redaktion benachrichtigen Zurück zum Glauben der Väter
#75   iustus   04:14:07 | Mittwoch, 26. November 2008
Kloster Steinfeld
Im Kloster Steinfeld wird die Hl. Messe zwar im gregorianischen Ritus gefeiert, allerdings nur einmal im Monat.
Redaktion benachrichtigen Zurück zum Glauben der Väter
#70   iustus   15:49:54 | Dienstag, 25. November 2008
@Clarissa
Aber doch zur alten Zisterzienserliturgie, nämlich entweder der, die bis 1964 in Gebrauch war oder der von 1964. Hier scheint das Schreiben nicht eindeutig (erbeten war der VON 1964, gewährt wurde der Gebruach bis 1964).
Redaktion benachrichtigen Zurück zum Glauben der Väter
#40   iustus   20:56:10 | Montag, 24. November 2008
@walderer
Tja, wenn man so kurz vor dem Abgrund steht, wäre ein Schritt zurück ein echter Fortschritt. Er wäre die Rettung des Klosters!
Die Meldung ist aber zu schön, um wahr zu sein.
Abt Josef sollte ernsthaft über einen solchen Schritt nachdenken…
Redaktion benachrichtigen Auch eine Art, dem Papst in den Rücken zu fallen
#77   iustus   22:01:30 | Sonntag, 23. November 2008
Beten wir!
@Heggi
In der Tat. Ich wünsche mir von Herzen die volle Einheit mit der FSSPX.
@monti
Sehe ich genauso. Aber das Unrecht der Anderen rechtfertigt nicht das eigen Unrecht.
Redaktion benachrichtigen Auch eine Art, dem Papst in den Rücken zu fallen
#73   iustus   21:45:11 | Sonntag, 23. November 2008
Schisma?
Für ein Schisma braucht man nicht nur eine unerlaubte Bischofsweihe, sondern ein Schisma erzwingt auch, dass der Schismatiker den Papst nicht mehr als Papst anerkennt – also eine Parallelkirche bastelt. Sonst ist es kein Schisma, sondern nur Ungehorsam.
Vermutlich hat L. sogar in der Weihe-Messe den Papst als Papst nochmal explizit genannt, zumindest im Messtext – also hat er den Papst als Papst anerkannt, somit die einheit gewahrt, und kein Schisma begründet.
Bis heute haben die Piusse keinen Zweitpapst gewählt, was sie im Falle eines echten Schismas wohl gemacht hätt…
Ist die bloße Nennung im Kanon schon die „Anerkennung“ des Papstes oder bedarf es da nicht etwas mehr? Außer dem bloßen Lippenbekenntnis „Es ist der Papst. Selbstverständlich erkennen wir ihn an“, kann ich da nichts erkennen.
Und wenn wir von der Weihe-Messe sprechen: Hier wurde auf die Frage: „Habt Ihr das Mandat des Papstes?“ schlicht gelogen.
Und dass die „Piusse“ bis heute keinen Zweitpapst gewählt haben, stimmt natürlich. Aber dafür haben sie eigene Gemeinden, die sich einen D… um die Anweisungen der Bischöfe scheren. Ist das keine „Parallelkirche“ – zumindest nicht vollständig, weil der eigene Papst noch fehlt, aber sonst ist doch alles da, oder.
Mein Fazit: (Noch) Kein Schisma, aber ein sehr problematischer Weg.
Redaktion benachrichtigen Auch eine Art, dem Papst in den Rücken zu fallen
#67   iustus   20:59:05 | Sonntag, 23. November 2008
@Doriano
Solange der Papst nicht auf den Tisch schlägt und öffentlich die Mißstände anprangert und die sofortige Einstellung der skandalösen Aktivitäten mit Androhung von Sanktionen bei Nichtbeachtung der Anweisungen einfordert, …
Seien Sie ehrlich: Was würde geschehen, wenn es so wäre? Der Papst kann nicht den halben Klerus (das dürfte die Zahl der Priester sein, die sich um die Anweisungen des Papstes einen D… scheren) exkommunizieren.
Redaktion benachrichtigen Auch eine Art, dem Papst in den Rücken zu fallen
#62   iustus   20:35:19 | Sonntag, 23. November 2008
Schönheitsfehler
wenn der Papst durch seine Akte die Kirche zerstört, wir ihm nicht gehorchen dürfen
Tja. Hier liegt der Fehler. Dieser Papst zerstört durch seine Akte nicht die Kirche. Daher muss man ihm gehorchen.
Redaktion benachrichtigen Auch eine Art, dem Papst in den Rücken zu fallen
#49   iustus   18:45:14 | Sonntag, 23. November 2008
Die Wahrheit
Solange das Bistum keine Sonntagsmesse in der außerordentlichen Form anbietet, kann jeder aus Gründen der Andacht guten Gewissens dort die Liturgie mitfeiern. Der Heilige Stuhl (nicht nur irgendein Kurienmitglied) hat in einer Antwort auf eine Anfrage der „Una Voce“ USA festgestellt:
„1. Im strikten Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.“
Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten:
„2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen, an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“
Quelle: www.unavoce.org/…2003/perl-011803.htm
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#31   iustus   12:58:04 | Montag, 10. November 2008
Wieso
trägt der Bischof bei einer PontifikalVESPER eigentlich Tunicella, Dalmatik und Kasel?
Redaktion benachrichtigen Volksaltar in der Peterskirche durch einen anderen ersetzt
#2   iustus   08:39:26 | Samstag, 1. November 2008
Bravo
:-] Und diese kleinen Kerzen werden bei der Messe auch noch ersetzt, wetten?
Redaktion benachrichtigen Mundkommunion – ein allgemeines Prinzip?
#18   iustus   21:31:08 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Gotthard
Als Sie Ihr Silbernes Priesterjubiläum gefeiert haben, habe ich noch in die Windeln gemacht.
Wollen Sie diese Aussage jetzt auch auf Jahreszahlen überprüfen oder was?
Redaktion benachrichtigen Darüber wurde dem Heiligen Vater berichtet
#9   iustus   12:02:49 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ HBR
Hauptsache, einfach mal den eigenen Geschmack absolut gesetzt.
Wenn Einzelindulte bedarfsgerecht erteilt worden wären (weit und großzügig, wie es ED forderte), hätte es SP in der Tat überhaupt nicht bedurft.
Redaktion benachrichtigen Darüber wurde dem Heiligen Vater berichtet
#7   iustus   11:40:36 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Danke Bernado
Ausweislich der dortigen Übersetzung hat der Kardinal auch korrekt gesagt:
Mit der Veröffentlichung des Motu Proprio Summorum Pontificum sind die Vorgaben für die Verwendung des Missale von 1962, wie sie vorher in Quattuor abhinc annos und danach im Motu Proprio Ecclesia Dei adflicta des Dieners Gottes Johannes Pauls II. gegeben worden sind, hinfällig geworden.
Tatsächlich bestimmt Summorum Pontificum selbst bereits im 1. Artikel ausdrücklich, daß damit die „Bedingungen für die Verwendung dieses Missales, so wie sie in den früheren Dokumenten Quattuor abhinc annos und Ecclesia Dei festgelegt worden waren“abgelöst werden. Das Motu Proprio stellt die neuen Bedingungen für seine Verwendung auf.
Daher ist es nicht länger möglich, sich auf die Einschränkungen, die in diesen beiden Dokumenten hinsichtlich der Verwendung des Missales von 1962getroffen worden waren, zu beziehen.
Redaktion benachrichtigen Darüber wurde dem Heiligen Vater berichtet
#4   iustus   11:26:09 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Werte Clarissa,
wer wollte Ihnen da widersprechen. In meiner Freude darüber, dass die einschränkenden Bedingungen für den Gebrauch des Missale in „Ecclesia Dei“ gefallen sind, habe ich doch glatt übersehen, dass darin auch noch einiges zu irgendwelchen Bischofsweihen stand.
Aber so manches Missverständnis (z.B. dass die außerordentliche Form nicht in Pfarrkirchen gefeiert werden dürfe) aus insoweit überholten Dokumenten geistert hier immer noch in den Köpfen von Pfarrern und sonstigen Verantwortlichen herum.
Redaktion benachrichtigen Darüber wurde dem Heiligen Vater berichtet
#2   iustus   11:16:39 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Clarissa
Mit ziemlicher Sicherheit (und mit Recht) hat er es hier herausgelesen (Hervorhebung von mir):
Die von den vorangegangenen Dokumenten „Quattuor abhinc annos“ und „Ecclesia Dei“ für den Gebrauch dieses Messbuchs aufgestellten Bedingungen aber werden wie folgt ersetzt:…
Redaktion benachrichtigen Der sturste Konservative aller Zeiten?
#8   iustus   21:40:53 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@Gregorius
:)3 :)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#261   iustus   15:24:01 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@Clarissa
die ganze opulene Prachtentfaltung eines „tridentinischen“ Hochamts (liturgisch letztmals nachhaltig in der Zeit der Gegenreformation und des Barock verändert)
Was waren das denn genau für „nachhaltige Veränderungen“?
Redaktion benachrichtigen Schließlich ist für Gott nichts unmöglich
#18   iustus   20:34:32 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Lefebvre und der zu weihende Bischof
Inzwischen muße ich allerdings erfahren, daß im Petrusblatt eine ganz wichtige Einzelheit unterschlagen wurde: daß der Wojtyla den zu weihenden Bischof selbst aussuchen wollte.
Für Lefebvre hätte das bedeutet, die Wahl seines Nachfolgers jenem Papst zu überlassen, der kurz zuvor die Veranstaltung von Assisi durchgezogen hatte – das konnteErzbischof Lefebvre nicht annehmen.
Nein, natürlich konnte Lefebvre das nicht annehmen. Wo kämen wir denn hin, wenn ein rechtmäßiger Papst die Bischöfe auswählt? :-@
Redaktion benachrichtigen Abstoßende Abbildungen
#30   iustus   20:44:57 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kathole
:)3
Genau das ist der Punkt – und zwar der entscheidende. Würde man die Opfer als Menschen ansehen, könnte man sie nicht umbringen. Das geht nur, weil sie in den Augen der Täter keine Menschen sind.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#129   iustus   17:16:31 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Schisma
Warum machen Sie es sich so schwer? Es gibt eine klare Definition, wer von den Pius-Brüdernexkommuniziert, wer sich selbige unter welchen Umständen zuzieht, und wer suspendiert ist. Da ist kein Raum für Mutmaßungen und Spekulationen.
Völlig richtig. Und deshalb ist es falsch, von „den schismatischen Piusbrüderm“ zu sprechen.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#112   iustus   15:25:34 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Landorganist
Papst Johannes Paul II. sprach von einem „schismatischen Akt“. Damit ist nicht gesagt, dass sich alle „Piushanseln“ im Schisma befinden und exkommuniziert sind – wenn auch viele sehr dicht dran sind, das halte ich leider für zutreffend.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#89   iustus   14:19:49 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Schisma
Der zuständige Vertreter des Heiligen Stuhls hat gesagt, dass man nicht auf eine exakte Weise von einem Schisma sprechen kann.
Ich würde da differenzieren: Manche „Piushanseln“ sind sehr nahe dran, aber beileibe nicht alle.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#86   iustus   14:17:20 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Lanorganist
Wieso gehören die Piushanseln nicht mehr dazu? Sie sind genauso ungehorsam wie Du. Aber nicht jeder Ungehorsame ist gleich ein Schismatiker.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#83   iustus   14:15:29 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Sturheit
Hässlichkeit und Leere versus Kitsch.
Diese Absolutheitsansprüche sind unerträglich! Sie gipfeln in der Äußerung von Stimme der Unvernnunft in einer Diktion, die sonst nur von Ultrarechten gebraucht wird.
Clarissa kann eben am besten in einem leeren Raum beten, ich in einer barocken Kirche, die mir den Anzubetenden beschreibt. So what?
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#47   iustus   12:05:27 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kirchenrecht
Es gibt keine Vorschriften des CIC, die diese Geschmacksfragen regeln, die hier umstritten sind.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#40   iustus   11:48:53 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Heuchler
@HBR
Machen Sie sich mal keine Sorgen, Nostalgiker und Altgläubige knien auch im Stillen Kämmerlein, wo sie keiner sieht, weil sie nicht knien, um den Menschen in die Augen zu fallen, sondern aus Überzeugung.
@Confiteor
In Münsterschwarzach steht aber der Altar aber direkt vor dem Kreuz und nicht auf der anderen Seite. So ergibt sich die Verbindung von Kreuz und Altar ohne Kopfdrehungen wie beim Tennis.
@Martin
die Heilige Messe ist nicht verstandesmäßig zu erfassen. Sie ist in der Tat der Triumph des HERZENS über den Verstand.
„Was dem Auge sich entziehet, dem Verstande selbst entfliehet, das sieht doch der Glaube ein“ (aus dem Lauda Sion)
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#35   iustus   11:43:28 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Knien
Da möchte ich Ihnen nicht wiedersprechen, glaube aber nicht, das G…T die Menschen zum Knieen geboren hat, sondern der aufrechte Gang ist es, der den Menschen von anderen Geschöpfen auszeichnet.
Richtig. Und darum ist es so besonders, wenn der Mensch auf die Knie fällt.
Oder wollen Sie in dem Stil argumentieren: Wenn Gott wollte, dass der Mensch kniet, dann hätte er ihn nicht aufrecht gehen lassen – und wenn er wollte, dass der Mensch fliegt, dann hätte er ihm Flügel gegeben.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#26   iustus   11:24:39 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Confiteor
„Nie ist der Mensch größer als wenn er kniet.“
Papst Johannes XXIII.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#23   iustus   11:20:45 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Geschmackssache
Ich bleibe dabei: Es ist Geschmackssache. Zum Knien brauche ich keine Kniebank.
Allerdings – und da ist der Einwand von pro ecclesia schon richtig – können diese Mittel helfen, zum Wesentlichen zu gelangen. Der ganze barocke Prunk ist Mittel zum Zweck, das Wesentliche, den großen Wert des Allerheiligsten, deutlich zu machen. Er hilft zur Erkenntnis. Zugegebenermaßen besteht die Gefahr, dass er das Wesentliche verdeckt. Wenn ich aber alle Hilfsmittel weglasse, dann besteht die in unseren Tagen noch größere Gefahr, das das Wesentliche gar nicht mehr gesehen wird. Confiteor und andere mögen dieser Hilfsmittel nicht bedürfen – ich und viele andere schon.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#15   iustus   10:59:51 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Geschmackssache
Ja, Confiteor, das stimmt. Bei Kirchenrenovierungen geht man in unserer Gegend mittlerweile dazu über, die weißen Wände wieder farbig zu machen. So ändert sich wieder der Zeitgeschmack. Mir gefällts’s wesentlich besser.
Alles Geschmackssache – sprach der Affe und biss in die Seife.
Redaktion benachrichtigen Ich freue mich über den Purismus
#11   iustus   10:42:58 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Sirilo, Confiteor
Schlichtheit ist ja erst einmal gar nichts Schlimmes. Wem’s gefällt. Das Problem ist halt: Es gefällt heute so wenigen. Dennoch meint die Kirche, immer noch eins draufsatteln zu müssen anstatt es einmal mit Alternativen zu versuchen. Die Zahl derer, die von diesen kahlen Hallen begeistert sind, ist die absolute Minderheit, aber diese Leute sitzen an den entscheidenden Stellen…
Redaktion benachrichtigen Ernennungen über die Presse
#3   iustus   10:50:47 | Freitag, 17. Oktober 2008
Schlechte Nachricht
Die einzig schlechte Nachricht in dieser Meldung ist, dass Exc. Ranjith die Gottesdienstkongregation verlassen wird. Ansonsten sind es gute Nachrichten.
o^/
Redaktion benachrichtigen Vor fünfzig Jahren forderten Kirche und Welt: „Santo Subito“
#63   iustus   20:27:50 | Freitag, 10. Oktober 2008
Überdies
sind das ganz neue Töne von Herrn Berens. Bisher dachte ich immer, er gehört der Fraktion an, die glaubt, es kämen ohnehin alle Menschen zu Gott. Auf einmal hält er es für möglich, dass es Menschen gibt, die nicht dorthin gelangen. o.O
Ein echter Fortschritt! :-]
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#54   iustus   22:05:57 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
danke Ihnen für die guten Worte
die ich übrigens erwidern kann.
Redaktion benachrichtigen Er ist der Größte
#33   iustus   20:38:44 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@prawda
Intelektueller Hintergrund ist nicht vorhanden und nicht erwünscht.
Sie dürfen nicht von sich auf andere schließen! :-D
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#52   iustus   20:31:55 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Gern gescheh’n
Und danke Ihnen für die guten Worte!
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#50   iustus   19:49:07 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Prozession und Aufbahrung
Hier Fotos von der Prozession und der Aufbahrung in St. Peter:
www.gloria.tv/?video=u7fmpgab…
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#41   iustus   15:35:23 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Quaestor
Ach, ist Ihnen die Bildunterschrift auch schon aufgefallen? :-S
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#38   iustus   15:28:39 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@alle
Bitte die Leserbeiträge erst durchlesen, bevor wir hier 50 Einträge von Lesern haben, denen alle zum ersten Mal die gelungene Bildunterschrift auffällt. Schon im ersten Leserbeitrag wird sie erwähnt!!!
Redaktion benachrichtigen Den Kardinal versteckte man hinter einer Eisentüre
#60   iustus   07:44:46 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Ludwig
Sagen Sie, können Sie eigentlich auch auf Benedikts Argumente eingehen – oder hat er sie überzeugt?
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#126   iustus   21:31:43 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Partikel
Ich empfehle eine Lupe! Bei Feststellung inkriminierenderMikropartikel hilft dann nur noch SCHLECKEN!
Warum das denn? Viel einfacher geht’s doch mit der MUNDKOMMUNION! :-]
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#113   iustus   12:05:12 | Sonntag, 5. Oktober 2008
Krümelmonster
So ein Quatsch. Haben Sie auch nur ein einziges Mal gesehen, wie das Krümelmonster Kekse ist? Aber Ihren Ansichten nach zu urteilen, sind sie so alt, dass es in Ihrer Jugend noch keine Fernseher gab. Darum sage ich Ihnen, dass diejenigen die Krümelmonster sind, die gerade nicht auf den Verlust derselben achten! :-D
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#71   iustus   20:09:22 | Samstag, 4. Oktober 2008
@ Joberens
So wurde es auch in den ersten christlichen Gemeinden praktiziert.
… und dann mit guten Gründen abgeschafft. Es wäre deshalb keineswegs besser, wieder zum „gemeinsamen Brotbrechen“ zurück zu finden.
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#67   iustus   19:57:59 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Aleph
Ihre Art zu differenzieren, geht mir ziemlich am Frack vorbei…klaro?
Klar: Wenn Ihnen Argumente ausgehen, werden sie aggressiv. Wie im richtigen Leben, wa?
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#65   iustus   19:54:59 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Rechtgläubiger
Jesus von Nazareth würde euch, die ihr um so einen Unsinn philosophiert, mit der Peitsche verjagen.
Mir machen Leute Angst, die auf kritische Anfragen eine solche Antwort haben.
Redaktion benachrichtigen Unbeirrt von den Ewiggestrigen
#43   iustus   17:04:26 | Samstag, 4. Oktober 2008
Viel Lärm um Nichts
Es scheint in der Tat eine Leuchterbank zu sein!
Die ungebildete persönliche Frömmigkeit eines Gotthard hat seinen Ort in dessen privaten Räumen – aber nicht in der Kirche. Ich hoffe, der zuständige Bischof wird ihm das schonend, aber bestimmt nahebringen.
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#49   iustus   16:35:48 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Aleph
Tja, das, was Sie „Krümelseligkeiten“ nennen, unterscheidet den Katholiken vom Nichtkatholiken. Entweder, es ist wirklich der Leib Christi oder er ist es nicht oder nur symbolisch. Dazwischen verläuft die Trennlinie zwischen katholisch und nichtkatholisch.
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#40   iustus   16:31:15 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Wiener
Sechs Kerzen ist eine alte Tradition. Die entsprechende Vorschrift wurde erst vor wenigen Jahrzehnten aufgegeben und das liturgische Bild des Karfreitags dominiert seither unsere Kirchen. Gottlob geht der Heilige Vater hier mit gutem Beispiel voran, das wieder zu ändern.
Hier ist der Altar geschändet worden…
Geht’s noch?
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#43   iustus   16:13:53 | Samstag, 4. Oktober 2008
@ HBR
Der aufrechte Katholik gefällt sich in der Rolle des agent provocateur. Aber wo er Recht hat, hat er Recht. ;-)
Ich finde das einfach nur unansehnlich und unhygienisch.
Da gibt’s ein einfaches Mittel: Wegsehen!
Und was an der MK unhygienisch sein soll, ist mir ein Rätsel. Wie dargelegt, wird weder der Mund berührt, noch irgendein Atem gespürt. „Unhygienisch“ ist Käse.
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#38   iustus   15:59:21 | Samstag, 4. Oktober 2008
@Seefeldt
Ist schon richtig. Die Erlaubnis erteilen die Bischöfe. In allen deutschen Bistümern ist die Handkommunion erlaubt.
Entscheidend ist dies:
Wenn dir jemand Goldkörner gäbe, würdest du dann nicht mir größter Sorgfalt darauf achten, dass dir nichts verloren geht? Wirst du also nicht noch viel mehr Acht geben, dass dir auch nicht ein einziges Krümlein herunterfällt von dem, was viel kostbarer als Gold und Edelstein?
Das geht am Leichtesten mit der Mundkommunion. Wer schleckt schon nach dem Kommunionempfang seine Finger ab? Die Möglichkeit zur ordentlichen Purifikation hat ja nur der Priester.
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#35   iustus   15:45:40 | Samstag, 4. Oktober 2008
Krümelseligkeiten
„Wenn du vortrittst, sollst du die Hände nicht flach ausstrecken und nicht die Finger spreizen, sondern lege die linke Hand unter die rechte; mach gleichsam einen Thron, um den König zu empfangen, nimm mit der hohlen Hand den Leib Christi auf und antworte: Amen. Heilige behutsam die Augen durch die Berührung mit dem heiligen Leib und gib acht, dass dir nichts verloren geht. Wenn dir jemand Goldkörner gäbe, würdest du dann nicht mir größter Sorgfalt darauf achten, dass dir nichts verloren geht? Wirst du also nicht noch viel mehr Acht geben, dass dir auch nicht ein einziges Krümlein herunterfällt von dem, was viel kostbarer als Gold und Edelstein?“
(Cyrill von Jerusalem, 313-386, 5. mystagogische Rede)
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#36   iustus   14:39:59 | Samstag, 4. Oktober 2008
Na also
Die Leuchter können auf den Altar gestellt werden, ebenso ein Kreuz. Wenn man sich das Bild ansieht, ist festzustellem dass alles harmonisch aufeinander abgestimmt ist und die Gläubigen gut zum Altar sehen können.
Anders dagegen die unsymetrische Anordnung im „Normalzustand“: links die Kerzen, rechts die Blumen. Das Minikreuz kann man nur erahnen… Grausam. DAS ist eine Degradierung des Herrn. Diese Liegekreuze sagen aus, dass die Front des Priesters wichtiger ist als das Kreuz!
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#34   iustus   14:28:11 | Samstag, 4. Oktober 2008
Altar
letzterer ist nicht in die private verfügbarkeit eines gläubigen gestellt, sondern sollte von dem verantwortlichen geschmückt werden.
Genau! Und zwar nach dem Vorbild des Papstaltares: Mit mindestens sechs Leuchtern (bei der Bischofsmesse: sieben) und einem Kreuz in der Mitte!
Redaktion benachrichtigen Unbeirrt von den Ewiggestrigen
#31   iustus   13:12:47 | Samstag, 4. Oktober 2008
Altardekoration
ich halte es für unpassend, den altar, an dem die eucharistie gefeiert wird, zu einem abstelltisch zu degradieren, indem man ihn mit kerzenleuchtern, heiligenstatuen, blumenrabatten etc. voll räumt.
Das Gegenteil ist der Fall: Der Altar wird damit AUFgewertet. Er wird geschmückt. Degradiert wird er am Karfreitag, wenn das ganze abgeräumt wird. In manchen modernistischen Kirchen bietet der Altar aber das ganze Jahr über das Bild des Karfreitags…
Ein leegeräumter Altar ist ein degradierter Christus!
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#24   iustus   16:33:49 | Freitag, 3. Oktober 2008
@Bernd-Jupp
Wie kommen Sie eigentlich auf die Idee, dass die Priesterweihe in der außerordentlichen Form erfolgte?
Redaktion benachrichtigen Von den Biertischen zur Unheiligen Kommunion
#92   iustus   12:43:29 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
Werte Clarissa,
1. „grundsätzlich“ heißt nicht „ausnahmslos“, sondern genau das Gegenteil.
2. Bei der Auslegung von Gesetzen ist nicht nur der Wortlaut entscheidend (man muss ihn manchmal interpretieren).
Redaktion benachrichtigen Von den Biertischen zur Unheiligen Kommunion
#72   iustus   20:20:50 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
clarissa
Es stimmt doch, was Herr Preßlmayer schrieb:
Kommunion an Nichtkatholiken ist grundsätzlich verboten. Von diesem Grundsatz gibt es einige wenige Ausnahmen. Diese stehen in c. 844 CIC.
Redaktion benachrichtigen Erfolgreiche Rückkehr
#49   iustus   13:22:00 | Dienstag, 30. September 2008
@Benedikt
Darauf kommt es dann auch nicht mehr an. Bereits das Feiern der Messe ist dem FSSPX-Bischof ja bereits verboten.
Sie haben ja recht. Ich dachte halt, wenn sich diese Bischöfe schon generell über das Zelebrationsverbot hinwegsetzen, dann halten sie sich wenigstens an die liturgischen Vorschriften.
Dahinter steckt ja noch eine ganz andere Frage: Hieß es nicht mal, die vier Bischöfe dienten nur dazu, die Priesterweihen sicherzustellen? Sie spielen aber, weil es so schön feierlich ist, Ortsbischöfe – stehen nicht auch Ehrendiakone nur Ortsbischöfen zu? Weil’s aber so schön feierlich ist, gibt’s die auch in Messen der FSSPX-Bischöfe.
Redaktion benachrichtigen Erfolgreiche Rückkehr
#47   iustus   12:59:03 | Dienstag, 30. September 2008
Nicht mehr
In meinem ersten Satz fehlte das Wort nicht:
Das Zeremoniale für die Bischöfe macht doch in Nr. 56 diesen Unterschied NICHT mehr.
Redaktion benachrichtigen Von den Biertischen zur Unheiligen Kommunion
#9   iustus   11:21:01 | Dienstag, 30. September 2008
@catharina
Ist eine Diözese nicht vielmehr eine Ortskirche, in der die Gesamtkirche subsistiert?
Ja, aber eben doch nur „subsistiert“. o.O Die Kirche, die die Gesamtkirche „ist“, kann also noch Auffassung des Autors ganz woanders sein.
Redaktion benachrichtigen Erfolgreiche Rückkehr
#43   iustus   09:47:19 | Dienstag, 30. September 2008
@Hans Bendix
Das Zeremoniale für die Bischöfe macht doch in Nr. 56 diesen Unterschied mehr. Hiernach trägt „der Bischof“ (auch von dem Bischof, der mit Einverständnis des Ortsbischofs in dessen Bistum zelebriert, ist in Nr. 56 die Rede) die Krümme nach vorn.
Wobei FSSPX-Bischöfe nicht mit dem Einverständnis des Ortsbischofs in dessen Bistum zelebrieren und deshalb den Stab gar nicht benutzen dürfen, oder?
Redaktion benachrichtigen Erfolgreiche Rückkehr
#37   iustus   07:21:26 | Dienstag, 30. September 2008
Liebe Clarissa,
gehe ich recht in der Annahme, dass die Bezeichnung „tridentinischer Ritus“ ebenso unsinnig ist wie „johannitischer“ (da auch Johannes das Messbuch verändert hat)?
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#56   iustus   22:18:16 | Freitag, 26. September 2008
Gießen
In der Tat sollte einer Sonntagsmesse in der Krypta von St. Albertus eigentlich nichts entgegenstehen. Und dennoch ist der PfarrHerr anscheinend ziemlich stur.
Warum wagt man nicht einfach mal das Experiment: Es gibt mindestens einen Priester, der möchte, und man wird sehen, wie viele Gläubige kommen.
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#45   iustus   21:34:30 | Freitag, 26. September 2008
@Benedikt
Ja, der vom MP vorgesehene Weg wurde weiter beschritten. In einem zweiten Artikel im Gießener Anzeiger wurde darüber berichtet:
www.giessener-anzeiger.de/artikel/3499797
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#38   iustus   21:04:38 | Freitag, 26. September 2008
Ach Gotthard,
soll die „feststehende Gruppe“ einen eingetragenen Verein gründen oder was?
Sinn und Zweck dieser Voraussetzung ist schlicht, dass der Priester nicht alleine dasteht, sondern dass bei jeder von ihm angebotenen Messe eine Gruppe von Leuten die Messe mitfeiert.
Ist auch ziemlich logisch. Wenn er allein zelebrieren will, braucht er keine „feste Gruppe“ (siehe Art. 2-4 des MP). Wenn er das aber nicht ohnehin tun will, sondern es nur auf Verlangen macht (Art. 5 des MP), dann soll er nicht alleine am Altar stehen dürfen.
@Benedikt:
Anscheinend hat sich auch in Gießen seit 2002 etwas getan. Gießen ist Universitätsstadt und mancher Student, der damals unterschrieben hatte, lebt wohl heute ganz woanders.
Meines Wissens muss Pfr. Heil nicht einmal selbst zelebrieren, sondern es gibt Priester, die dies freiwillig jeden Sonntag dort machen würden.
Hier ist ein recht informativer Artikel:
www.giessener-anzeiger.de/artikel/3202275
Redaktion benachrichtigen Umstrittene Einladung + …
#13   iustus   20:38:22 | Donnerstag, 25. September 2008
@Freinsberg
Na bravo! :-]
Redaktion benachrichtigen Das Feuer des Widerstandes
#34   iustus   09:18:04 | Donnerstag, 25. September 2008
@ SChwarz-Weiß-Maler
Die alte Messe ist lediglich der Usus Extraordinarius für die nostalgischen Gefühle.
Und der Wunsch der Vater dieses Gedankens. :-D
Redaktion benachrichtigen Das Feuer des Widerstandes
#27   iustus   21:19:03 | Mittwoch, 24. September 2008
@ HBR
Normalerweise kommen Priester, die im Usus extraordinarius groß geworden sind, eben aus einer Ecke, die dem Konzil und der heutigen Kirche gegenüber eher feindseelig bis schismatisch gegenübersteht.
Genau. Da klappt’s auch wieder mit dem einfachen Weltbild. Hier zur Untermauerung einfacher Strickmuster:
Alt = böse, neu = gut …ww.summorum-pontificum.de/…uburbanbanshee.shtml
Redaktion benachrichtigen Der Bedarf wäre bei weitem größer
#6   iustus   20:30:12 | Mittwoch, 24. September 2008
Fehlentwicklungen
Tja: In den 50er und 60er Jahren gab es wenigstens noch die Liturgie, aber sie war zugedeckt mit Liedern und deutschen Gebeten. Dann kam die Liturgiereform und die Lieder blieben, diesmal aber ANSTELLE der Messgebete.
Ein berühmter Kardinal hat diesen Vorgang einmal mit einem Fresko verglichen, das völlig übermalt war. Die Liturgiereform habe es freigelegt.
Aber was war die Folge: Das Fresko selbst wurde zerstört und an die Stelle der alten Farben traten die neuen.
Redaktion benachrichtigen Der Bedarf wäre bei weitem größer
#4   iustus   20:10:09 | Mittwoch, 24. September 2008
Womöglich und wahrscheinlich
meint Frau Rheinschmitt eher die Bet-Sing-Messen oder Vorbeter – Erscheinungsformen der Messe, bei denen die Liturgie „zugedeckt“ war von allen möglichen gelungenen und weniger gelungenen Liedern und Gebeten.
Redaktion benachrichtigen Das Feuer des Widerstandes
#20   iustus   17:31:32 | Mittwoch, 24. September 2008
@ HBR
Was sagen Sie dann dazu, dass in mehreren deutschen Bistümern Petrusbrüder (die bekanntlich nie die ordentliche Form zelebrieren) die außerordentliche Form feiern.
Ihre Gleichung „keine ordentliche Form feiern = konzilsuntreu“ scheint nicht so ganz aufzugehen.
Die Welt ist nicht so einfach gestrickt wie Sie.
Redaktion benachrichtigen Das Feuer des Widerstandes
#6   iustus   14:41:11 | Mittwoch, 24. September 2008
Werte Clarissa,
Nicht im Motu Proprio, aber im Begleitschreiben findet sich der Satz:
Um die volle Communio zu leben, können die Priester, die den Gemeinschaften des alten Usus zugehören, selbstverständlich die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern im Prinzip nicht ausschließen. Ein völliger Ausschluss wäre nämlich nicht in Übereinstimmung mit der Anerkennung des Wertes und der Heiligkeit des Ritus in seiner erneuerten Form.
Das bezieht sich meines Erachtens auf einen Streit, der in der Petrusbruderschaft vor einigen Jahren geführt wurde: Kann den Angehörigen einer Gemeinschaft vorgeschrieben werden, ausschließlich in der alten Form zu zelebrieren? Der Heilige Stuhl hat damals klargestellt, dass das nicht möglich ist. Jeder Priester, auch die Angehörigen der Gemeinschaften des alten Usus, haben das Recht, in der neuen Form zu zelebrieren.
Redaktion benachrichtigen Das Feuer des Widerstandes
#4   iustus   14:32:41 | Mittwoch, 24. September 2008
Schikane
Franz meinte sicher die „Petrusbrüder“.
Im Erzbistum Freiburg müssen die Zelebranten zum Beispiel aus dem Diözesanklerus kommen und auch bereit sein, der neugläubigen Eucharistiefeier im umstrittenen Novus Ordo vorzustehen.
Diese Einschränkungen sind natürlich vom Recht überhaupt nicht gedeckt, sondern pure Schikane des Erzbistums Freiburg.
Im Erzbistum Köln z.B. zelebrieren Priester der Petrusbruderschaft, die nicht bereit sind, in der ordentlichen Form zu zelebrieren. Überhaupt kein Problem.
Problematisch wird es nur bei Priestern, die die Gültigkeit der ordentlichen Form bestreiten. Das tun die Petrusbrüder natürlich nicht.
Die Gründe für die Nichtzulassung fremder Priester (die auch das Bistum Limburg so handhabt) liegen vermutlich ganz woanders: Man fürchtet sich vor dem Glauben, den die Petrusbrüder verkünden oder davor, dass es den Leuten Freude machen können, wenn junge Priester die Messe in der außerordentlichen Form feiern anstelle von über 80jährigen. Hier ist so einiges vorstellbar…
Redaktion benachrichtigen „Kaum Bedarf“
#53   iustus   13:24:09 | Mittwoch, 24. September 2008
Neues aus Fulda
Was ist das für eine Messe, in der liturgischen Farbe „Grau“? :-D
Redaktion benachrichtigen „Kaum Bedarf“
#43   iustus   21:59:20 | Dienstag, 23. September 2008
@sacerdos
Das ist ja ein Hammer.
Ich würde aus der Änderung schließen, dass der Heilige Stuhl davon ausgeht, dass es den Fall, dass ein Bischof nicht für eine Feier dieser Art sorgen „kann“, gar nicht gibt – wohl aber den Fall, dass er zwar kann, aber nicht will.
Hochinteressant!
Redaktion benachrichtigen „Kaum Bedarf“
#38   iustus   20:42:47 | Dienstag, 23. September 2008
Liebe(r) Clarissa
Weil Gläubige dann ganz schnell dabei sind, aus dem Entscheidungsrecht des Pfarrers eine Zustimmungspflicht zu machen, wollen die ihren Antrag durchsetzten.
Das ist nach dem Motu Proprio ihr gutes Recht: „Wo irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 § 1 bittet, hat sie den Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem Wunsch zu entsprechen.“ So steht’s in Artikel 7 des MP.
Und genau dabei spielen jetzt die Ortsordinarien nicht mit, weshalb sie (folgerichtig) wegen Nichtunterstützung von Partikularinteressen gleich Spielverderber genannt werden.
Auch der Fall ist in Artikel 7 des MP vorgesehen:
„Wenn er für eine Feier dieser Art nicht sorgen kann, ist die Sache der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ mitzuteilen.“
Redaktion benachrichtigen Bestürzende Aussagen
#49   iustus   15:44:55 | Mittwoch, 17. September 2008
@Benedikt
Genau das habe ich um 12.07 Uhr schon gesagt.
Redaktion benachrichtigen Bestürzende Aussagen
#36   iustus   14:21:04 | Mittwoch, 17. September 2008
@ HBR
Die tridentinische Liturgie und überhaupt die vorkonziliare Kirche hatte einen starken Reformbedarf. Der Papst und eigenlich alle Kleriker waren alles, der Laie war nichts. Statt echtem Glauben zählte nur die Bigotterie. Der Priester zog vorne sein Zeug durch und die Gemeinde war mehr oder weniger aussen vor, zumal die Messe in einer fremden Sprache gefeiert wurde.
Erst die Reformen haben die Kirche wieder zeitgemäss gemacht. Der Aspekt des Priesters als Diener an der Gemeinde wurde stärker betont. Die Laien sind nun wesentlich stärker in die Liturgie einbezogen. Insgesamt bekam die Kirche somit ein menschliches Angesicht.
Aber dafür brauchte es doch nicht den NOM. Da hätte es doch genügt, den alten Ritus in weiten Teilen in der Landessprache zu feiern, und die Gläubigen die ihnen zukommenden Teile laut beten zu lassen im Wechsel mit den Gebeten des Priesters. Stufengebet und Schlussevangelium für alle!
Weitere Hochgebete, andere Opferungsgebete, Streichung von Stufengebet und Schlussevangelium – all das war nicht erforderlich und von „dem Konzil“ auch gar nicht gefordert worden!
Redaktion benachrichtigen Bestürzende Aussagen
#2   iustus   12:07:38 | Mittwoch, 17. September 2008
Das rechte Verständnis
„Akt der Toleranz“ und „Recht“ aus dem Munde des Papstes sind keineswegs ein Widerspruch:
Der Papst setzt das Recht (Summorum Pontificum), mit dem den Gläubigen ein Recht (auf die alte Messe) eingeräumt wird. Dies tut er, weil er tolerant ist. Null Probleme.
Schlimm wird es nur, wenn Bischöfe oder Professoren für Kirchengeschichte den Papst missverstehen.
Redaktion benachrichtigen Das Lächeln der Jungfrau + …
#10   iustus   18:52:31 | Dienstag, 16. September 2008
Logik
Natürlich ist mir lieber zu existieren als nicht zu existieren.
Dann sollten Sie doch froh sein, wenn es Politiker gibt, die Kinder vor Eltern schützen, denen es lieber ist, dass ihre Kinder nicht existieren als zu existieren.
Redaktion benachrichtigen Das Lächeln der Jungfrau + …
#8   iustus   15:53:03 | Dienstag, 16. September 2008
@Tyrus
Wenn die Politiker die letzten Retter des Lebens sind, weil die Eltern ihre Kinder töten, dann sind sie mir als ethische Instanz recht.
Wäre es eigentlich irgendwie verwerflich, ihnen zu wünschen, dass bei Ihnen auch der Verdacht auf einen genetischen Defekt vorgelegen hätte und sie Eltern gehabt hätten, die dann lieber kein Kind wollten als Sie?
Redaktion benachrichtigen Natürliche Entwicklung oder nie dagewesener Bruch?
#8   iustus   17:15:57 | Freitag, 12. September 2008
Hermeneutik der Kontinuität
Es handle sich angeblich um eine „natürliche Entwicklung der Liturgie“: „Die Entwicklung, auch wenn sie sich entwickelt, bewahrt ihre Identität.“
Natürlich, wenn die Messe so gefeiert wird, wie das der Heilige Vater tut (und wie es in den Büchern steht). Leider ist das in Deutschland in höchstens 10 % der Pfarrgemeinden der Fall.
Redaktion benachrichtigen Vor der Bohrspindel
#7   iustus   10:45:33 | Freitag, 12. September 2008
Was aber
… wenn es tatsächlich wahr ist. o.O
Redaktion benachrichtigen Zum Abschuß freigegeben
#121   iustus   07:45:18 | Freitag, 12. September 2008
Priester keine Beamten
Man hat da nicht selten den Eindruck, daß es sich da um Männer handelt, die in ihrem normalen Beruf nichts erreicht haben, und sich dann ins sichere Beamtentum des Priesteramtes flüchten.
Sie haben völlig recht, Herr Berens. Priester sollten keine „Beamten“ sein, sondern es sollte ihnen ordentlich gekündigt werden dürfen, wenn sie gegen ihren Anstellungsträger agitieren – so wie Herr Kollas!!
Redaktion benachrichtigen Zum Abschuß freigegeben
#73   iustus   17:06:48 | Donnerstag, 11. September 2008
@ Jupp
Der ach so Kirchentreue Joachim Bovier sollte sich vielleicht zunächst einmal darüber im Klaren sein, dass das homosexuelle Paar nicht vom Dekan „geweiht“, sondern schhlicht und einfach „gesegnet“ wurde; so wie man Kinder im Kigo segnet oder Eltern ihre Kinder, bevor sie morgens aus dem Haus gehen.
So ein Käse. Niemand würde etwas dagegen gesagt haben, wenn die beiden Betreffenden einzeln gesegnet worden wären und nicht vor dem Altar gesessen hätten mit der „Hochzeitsgesellschaft“ in den Kirchenbänken.
Das Ganze war einwandfrei eine Hochzeitssimulation.
Ziehen Sie sich die Hose auch mit der Beißzange an?
Redaktion benachrichtigen Zum Abschuß freigegeben
#40   iustus   15:21:21 | Donnerstag, 11. September 2008
@Clarissa
Freud’sche.
Redaktion benachrichtigen Zum Abschuß freigegeben
#35   iustus   15:02:12 | Donnerstag, 11. September 2008
Denunziation
Wenn man nicht darauf aus ist, andere in Miskredit zu bringen, hat auch kein Interesse an der Denunziation.
Was ist Denunziation? Die Anzeige eines Rechtsbruches?
Eine solche Anzeige hat nicht zum Ziel, andere in Misskredit zu bringen, sondern die Einhaltung des Rechts durchzusetzen. Der Misskredit kann lediglich die Folge sein.
Aber die Einhaltung des Rechts ist in vielen Fällen nur durch die Anzeige zu erreichen, insbesondere, wenn sich der Rechtsbrecher weigert, den Rechtsbruch abzustellen.
Anders natürlich, wenn er seine Tat bereut. Dann ist Verzeihen gefordert.
Redaktion benachrichtigen Zum Abschuß freigegeben
#30   iustus   14:36:16 | Donnerstag, 11. September 2008
@Aleph
Ist jeder, der jemandem beim Gesetzesbruch erwischt und anzeigt ein Denunziant?
Oder nur die, die etwas anzeigen, was Sie für völlig legitim halten, aber illegal ist?
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#26   iustus   14:29:09 | Donnerstag, 11. September 2008
Die Kommentare
des Lesers „Nachkonziliar“ auf der Internetseite der Frankfurter Neuen Presse wurden anscheinend mittlerweile gelöscht.
Hier der Link zu dem Artikel und den verbliebenen Kommentaren:
www.fnp.de/…n01.c.5133954.de.htm
Redaktion benachrichtigen Zum Abschuß freigegeben
#20   iustus   14:19:45 | Donnerstag, 11. September 2008
Priester im Bistum Limburg
Es werden wieder mehr junge Männer in das Seminar eintreten und das Bistum wird wieder aufblühen.
Das steht zu hoffen. Vielleicht werden nicht mehr so viele Priesteramtskandidaten wie in den letzten Jahrzehnten in andere Diözesen (z.B. Vaduz) und Orden (z.B. FSSP, SJM) abwandern.
Redaktion benachrichtigen Der Papst als Organspender? + …
#48   iustus   12:24:43 | Freitag, 5. September 2008
Organspende
Der Mensch mit „Hirntod“ ist noch nicht „tot“. Wenn er also durch die Organspende seine Organe und infolgedessen sein Leben für hingibt für andere, die mit seinen Organen weiterleben, ist das keineswegs verwerflich.
Daher handelt der Papst völlig richtig.
Redaktion benachrichtigen Überraschender Rücktritt
#42   iustus   13:22:25 | Montag, 1. September 2008
Der Umgang mit Angestellten
mag zu häufig hinter dem eigenen Anspruch zurückbleiben. Der einzige Unterschied zur freien Wirtschaft besteht dann aber nur darin, dass dort nicht einmal mehr der Anspruch eines besseren Umgangs besteht.
Redaktion benachrichtigen Überraschender Rücktritt
#35   iustus   12:16:37 | Montag, 1. September 2008
Hui, da bin ich aber begeistert
wie sinnvoll der Staat sein Geld ausgibt. Haben Sie dafür auch zitierfähige Quellen.
Redaktion benachrichtigen Überraschender Rücktritt
#31   iustus   11:24:29 | Montag, 1. September 2008
@ JMX
Welche „Steuersubventionen“ erhält die Kirche denn?
Meinen Sie die Steuer“begünstigungen“, die alle gemeinnützigen Organisationen (wie z.B. auch Sportvereine) erhalten, weil deren Tätigkeit dem Staat eigene Ausgaben erspart?
Redaktion benachrichtigen Überraschender Rücktritt
#29   iustus   10:56:24 | Montag, 1. September 2008
Ein ernstes Problem
aus der Enzyklika „Centesimus annus“ von Papst Johannes Paul II. zum hundertsten Jahrestag von „Rerum novarum“ 1991:
Der Lohn muß ausreichend sein, um den Arbeiter und seine Familie zu erhalten. Wenn der Arbeiter „sich aus reiner Not oder um einem schlimmeren Zustande zu entgehen, den allzu harten Bedingungen beugt, die ihm nun einmal vom Arbeitsherrn oder Unternehmer auferlegt werden, so heißt das Gewalt leiden, und die Gerechtigkeit erhebt gegen einen solchen Zwang Einspruch.
Der Papst zitiert damit Leo XIII., Enzyklika „Rerum novarum“ (15. Mai 1891): Leonis XIII. P.M. Acta, XI Romae 1892, 97-144, Nr. 34 und fährt fort:
Gebe Gott, daß diese Worte, die in der Entwicklung des sogenannten „ungezähmten Kapitalismus“ geschrieben worden sind, nicht heute mit derselben Härte wiederholt werden müssen. Leider stößt man auch heute auf Fälle von Verträgen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, in denen die elementarste Gerechtigkeit in Fragen der Arbeit von Minderjährigen oder Frauen, der geregelten Arbeitszeit, des hygienischen Zustands der Arbeitsplätze und der entsprechenden Entlohnung ignoriert wird. Der Papst schrieb der „staatlichen Autorität“ die „strenge Pflicht“ zu, sich in gebührender Weise um das Wohl der Arbeiter zu kümmern, weil er mit der Unterlassung dieser Pflicht die Gerechtigkeit verletzte, ja, er scheute sich nicht, von „ausgleichender Gerechtigkeit“ zu sprechen.
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#27   iustus   10:46:31 | Montag, 1. September 2008
@ JMX
Nicht nur dem Klerus.
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#24   iustus   10:34:33 | Montag, 1. September 2008
Bischofskarossen
Ich habe mich in der Vergangenheit auch sehr aufgeregt über die in der Tat großen Kfz hoher Kirchenvertreter. Auf meine Beschwerde wurde mir mitgeteilt, dass der betreffende bayerische Automobilkonzern seine großen Fahrzeuge zu Schleuderpreisen an prominente Repräsentanten abgibt.
Redaktion benachrichtigen Kritik an hochbezahlten Fluchthelfern? + …
#9   iustus   09:47:15 | Montag, 1. September 2008
@joberens
Das es nur einen Gott gibt und das die Christen, Judem und Moslems auch den selben verehren wird doch von immer mehr Menschen so gesehen und ist auch so, auch wenn noch einige Fundis sich schwer mit dieser Erkenntnis tun.
Ich glaube an den einen Gott in drei Personen, den Vater, der seinen Sohn gesandt hat und die beide mit dem Heiligen Geist angebetet und verherrlicht werden.
Ob Muslime auch an den glauben? Das bezweifle ich. Und da muss ich noch nicht einmal auf irgendwelche Taliban abstellen.
Redaktion benachrichtigen Verbale Umweltverschmutzung
#19   iustus   06:48:31 | Samstag, 30. August 2008
Das Wort der Kirche
Redemptionis Sacramentum:
„94. Es ist den Gläubigen nicht gestattet, die heilige Hostie oder den heiligen Kelch «selbst zu nehmen und noch weniger von Hand zu Hand unter sich weiterzugeben[Missale Romanum, Institutio Generalis, Nr. 118].
(…)
Etwaige entgegenstehende Anordnungen sind widerrufen.“
Also nichts mit weitergeben, auch nicht bei Messen im kleinen Kreis.
Redaktion benachrichtigen Sie geht regelmäßig zur Heiligen Kommunion
#5   iustus   14:42:12 | Donnerstag, 28. August 2008
War mal so
Katholiken, traditionell in den USA den Demokraten zugeneigt
Die Zeiten sind meines Wissens (nicht zuletzt wegen der Abtreibungsfrage) schon länger vorbei…
Zu Zeiten John F. Kennedys war es wohl noch so.
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#62   iustus   11:52:47 | Donnerstag, 28. August 2008
Schluss jetzt!
Die Soutane dient gerade dazu, solche Phantasien zu unterbinden. Bislang war ich ja ein energischer Befürworter dieses Kleidungsstücks, aber jetzt komme ich ins Grübeln. o.O
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#60   iustus   11:44:35 | Donnerstag, 28. August 2008
Amanda
Da bin ich ja beruhigt. ;-)
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#56   iustus   10:21:19 | Donnerstag, 28. August 2008
Amanda!
Beherrschen Sie sich :-@
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#44   iustus   20:56:07 | Mittwoch, 27. August 2008
@Jürgen
In der Tat ist die Region des Teufels (der Ort der Gottferne) kein Ort, wo „böse Geister“ sind. Dass damit automatisch ein „guter Geist“ dort ist, ist daraus keineswegs zwingend zu schließen.
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#32   iustus   16:56:35 | Mittwoch, 27. August 2008
@juergen
Nein. Im Gegensatz zu Ihnen haben die es richtig verstanden. Die faseln nämlich nicht von „bösen Geistern“ sondern sprechen von der Region des Teufels (also das Paradebeispiel für den Ort der Gottferne) und von Neuheidentum, Kälte und Unglaube (eben weil die Sonne, Christus, dort nicht ist). Keine Spur von „bösen Geistern“.
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#18   iustus   16:12:28 | Mittwoch, 27. August 2008
Norden
Nach Norden, dort wo die bösen Geister sitzen
Das Ergebnis ist richtig, die Begründung zeigt, dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen. Nach Norden, also dorthin wo die Sonne (Christus) nicht ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe. :-]
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#8   iustus   11:27:19 | Mittwoch, 27. August 2008
@Unwissender
Auch die immer wieder zu sehende Beweihräucherung hat nichts mit dem Evangelium zu tun und hätte Jesus wie auch die Apostel sicherlich ganz energisch abgelehnt.
Wissen Sie eigentlich, wem die Beweihräucherung gilt??
Und was hat der Herr über die Frau gesagt, die ihn mit Öl gesalbt hat, während sich die Jünger beklagten, das Geld hätte man doch für den Armen geben können?
Bitte hören Sie nicht auf zu denken und Ihre kritischen Positionen immer wieder einmal kritisch zu prüfen. Dass Sie sich in diesem Forum der Kritik stellen, ist immerhin ein Anfang, den ich Ihnen hoch anrechne. Im Ernst. :)3
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#117   iustus   17:17:11 | Dienstag, 26. August 2008
Schutz
Und dennoch geht man in Rom z.B. nit der Frage nach der Gültigkeit der Beichten pragmatisch um.
Ist ja auch nicht ganz unberechtigt, wenn man sich den Sinn der Irrtumsvorschriften vor Augen hält: Die gutgläubigen Gläubigen sollen geschützt werden vor ungültiger Sakramentenspendung.
Es ärgern mich nur die Bösgläubigen (Gläubigen und Spender) der FSSPX, die wider besseren Wissens den error communis erzeugen.
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#114   iustus   17:14:01 | Dienstag, 26. August 2008
Heggi
Ihre Meinung, ob sich die FSSPX im Schisma befindet oder nicht, ist ebenso unwichtig wie meine dazu.
Dafür haben Sie aber ganz schön hartnäckig seine Meinung erfragt. o.O
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#109   iustus   16:57:06 | Dienstag, 26. August 2008
Die Position der Päpstlichen Kommission
www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157
Konkret bedeutet dies, daß die von diesen Priestern gefeierten Messen zwar gültig, aber unerlaubt sind, d.h. gegen das Kirchenrecht.
Die Punkte 1. und 3. in unserem Brief vom 27. September an unseren Briefpartner sind korrekt dargestellt. Seine erste Frage war: „Kann ich meine Sonntagspflicht erfüllen, indem ich einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beiwohne?“ Unsere Antwort lautete:
„1. Im strikten Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.“
Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten:
„2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen, an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“
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#99   iustus   16:36:23 | Dienstag, 26. August 2008
Konkretisierung
Einen positiven und begründeten Rechts- oder Tatsachenzweifel über das Vorliegen der Befugnis kann es bei FSSPX-Priestern nicht geben. Daher sind die Beichten nur gültig:
– bei Todesgefahr (Can. 976 CIC).
– bei Vorliegen eines allgemeinen Irrtums („error comunis“) über das Vorliegen der Befugnis (c. 144 CIC). Ein error communis de facto liegt vor, wenn ein Priester der FSSPX dort, wo er handelt, von allen oder wenigstens der Mehrheit der Glieder der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis betrachtet wird. Ein error communis de iure ist gegeben, wenn der Priester aufgrund sicher erscheinender Anzeichen von allen Angehörigen oder mindestens von dem größeren Teil der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis angesehen werden KÖNNTE (also unabhängig davon, ob und wieviele Gläubige wirklich (de facto) irren).
Letzter Fall dürfte allerdings häufig vorliegen. Der Durchschnittsgläubige weiß nicht, dass für die GÜLTUGKEIT von Beichten eine Befugnis erforderlich ist, die FSSPX-Priester nicht besitzen.
In dem Maße allerdings, in dem dieser Umstand offenbar wird, wird die Wahrscheinlichkeit eines error communis geringer.
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#95   iustus   16:29:36 | Dienstag, 26. August 2008
Kein Schisma
Die FSSPX befindet sich nicht im Schisma.
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#87   iustus   16:23:28 | Dienstag, 26. August 2008
Beichten bei der FSSPX
Die Beichte bei einem Priester der FSSPX ist (da FSSPX-Priester keine Beichtbefugnis besitzen) nur gültig, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:
– ein allgemeiner Irrtum („error comunis“) über das Vorliegen der Befugnis (c. 144 CIC). Ein error communis de facto liegt vor, wenn ein Priester der FSSPX dort, wo er handelt, von allen oder wenigstens der Mehrheit der Glieder der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis betrachtet wird. Ein error communis de iure ist gegeben, wenn der Priester aufgrund sicher erscheinender Anzeichen von allen Angehörigen oder mindestens von dem größeren Teil der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis angesehen werden KÖNNTE (also unabhängig davon, ob und wieviele Gläubige wirklich (de facto) irren),
– bei einem positiven und begründeten Rechts- oder Tatsachenzweifel über das Vorliegen der Befugnis (c. 144 CIC),
– bei Todesgefahr (Can. 976 CIC).
Redaktion benachrichtigen Selbstgezimmerter Glaube
#31   iustus   16:15:22 | Dienstag, 26. August 2008
Lesung
So habe ich dort zum Beispiel erlebt, wie aus Jesu Rede vom Endgericht (Mt 25) der zweite Teil in der Lesung einfach weggelassen wurde („Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer mit euch…“).
War das denn in der katholischen Leseordnung an diesem Tag überhaupt vorgesehen? Vielleicht gibt es Tage, an denen in jeder Messe nur der erste Teil vorgetragen wird. Das würde die Sache nicht besser machen, aber es spräche nicht gegen Taizé.
Redaktion benachrichtigen Selbstgezimmerter Glaube
#25   iustus   14:02:46 | Dienstag, 26. August 2008
@Karl Josef
Da stimme ich Ihnen zu.
Redaktion benachrichtigen Selbstgezimmerter Glaube
#11   iustus   11:30:39 | Dienstag, 26. August 2008
@St. Georg
Das katholische Verständnis von der Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte, der Realpräsenz Christi in der Eucharistie, dem Apostolische Amt in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der Bischof von Rom ausübe…
Protestanten , die – wie Frère Roger – dieses Verständnis teilen, ohne zu konvertieren, gibt es nur in verschwindend geringer Anzahl.
Redaktion benachrichtigen Katholisch bleibt katholisch
#2   iustus   14:40:54 | Dienstag, 19. August 2008
In der Tat
wurde das ß mit der Rechtschreibreform keinesfalls abgeschafft. Nach lang gesprochenen Vokalen („Buuuuuuße“, „abschliiiiießen“, „saaaaaßen“) wird es weiter verwendet.
Macht mindestens die Hälfte der Deutschen falsch. :-S
Die Rechtschreibreform hat die Dinge hier ebensowenig vereinfacht wie beim „dass“ und „das“. :'(
Redaktion benachrichtigen Ein Brett vor dem Priester
#31   iustus   21:19:23 | Samstag, 9. August 2008
Heute
ich vermute, dass es eher akustische Gründe waren, denen die Kanzel ihre Erfindung verdankt. Dies wurde wohl notwendig durch die immer grösseren Kirchen. Heute mit Verstärker und Lautsprecher ist das wohl verzichtbar.
Ihre Vermutung dürfte korrekt sein. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Kanzeln weniger als Ambonen mit Ihrer Ablagemöglichkeit für Blätter zum Ablesen „verführen“. Es ist einfach so: Auf der Kanzeln sieht Ablesen erbärmlich aus. Daher wird der Priester hier zum frei predigen gezwungen – und das ist gut so. Und deshalb ist die Kanzel keineswegs verzichtbar.
Ihr einziger Vorteil besteht nicht in der Akustik. Das ist zu kurz gegriffen. Und Eduard Nagel hat das im Gegensatz zu mehreren anderen hier erkannt.
Redaktion benachrichtigen Ein Brett vor dem Priester
#19   iustus   17:02:11 | Samstag, 9. August 2008
Ablesen
Es ist wie an der Uni: Da gibt es Professoren, die wirklich gut sind, ihre Ausführungen sind brillant – aber leider müssen sie sie ablesen. Das ist sehr bedauerlich, aber man kann natürlich nicht auf die Qualität des Gesagten verzichten. Ich finde, jeder Vortragende sollte sich auf schriftliche Stichworte beschränken müssen. Zu einem guten Vortrag gehört, dass er frei gehalten wird. Punkt.
Redaktion benachrichtigen Ein Brett vor dem Priester
#10   iustus   13:55:43 | Samstag, 9. August 2008
Mikrofon
HBR hat ja in gewissem Sinne recht: Die Kanzel hatte einen Schalldeckel und dstand oftmals noch zwischen den Reihen, so dass die in den ersten Reihen sitzenden Gläubigen sich umdrehen mussten oder den Prediger nur hörten, nicht sahen.
Aber dennoch hatte sie den von Herrn Nagel geschilderten Vorteil, dass sie kein Rednerpult besaß.
Wo es Kanzeln gibt, die auch von den Gläubigen in der ersten Reihe ohne Halsverrenkungen gesehen werden, sollten sie benutzt werden. Wo das aber nicht der Fall ist, sollte der Prediger ein Standmikrofon in die Mitte rücken und nur hinter dem Mikrofon stehend predigen. Natürlich frei. Abgelesene Predigten gehören grundsätzlich abgeschafft.
Redaktion benachrichtigen Nachgeworfene Sakramente + …
#16   iustus   09:32:39 | Freitag, 8. August 2008
Was hat er jetzt wirklich gesagt?
„In Fällen, in denen vielleicht kein reifer oder tiefer Glaube vorliegt, aber doch ein Schimmer von Suche, von Wunsch nach Einheit mit der Kirche, kann man auch großzügig mit der Spendung von Sakramenten sein.“
Woanders www.kath.net/detail.php?id=20539 steht’s etwas anders:
„Auch wenn ein kleiner Funke Glaube und Wunsch nach Begegnung mit dem Herrn“ sichtbar sei, sollten Seelsorger Kinder zur Erstkommunion und Jugendliche zur Firmung zulassen. Das riet das Kirchenoberhaupt einem Pfarrer, der beklagte, dass die jungen Menschen nach diesen Sakramenten nicht mehr in der Kirche zu sehen seien. „Als ich jung war, war ich in dieser Hinsicht strenger“, meinte der Papst dazu, aber mit der Zeit habe er sich den „Weg der Barmherzigkeit Jesu“ zu Herzen genommen.
Redaktion benachrichtigen Durch die Statistik gefallen
#34   iustus   19:05:16 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Antragstellung
www.introibo.net www.introibo.net/missaorga.htm gibt die Namen der Interessenten auch nur an Pro Sancta Ecclesia weiter. Diese Initiative stellt dann die Anträge bei den zuständigen Bischöfen und notfalls in Rom. Die Namen werden meines Wissens nicht an Bischöfe weitergegeben – nur wenn sich dieser weigert, einem Antrag zu entsprechen, werden Rom die Namen übermittelt. Im Zweifel aber nochmal bei …ww.pro-sancta-ecclesia.de/ nachfragen.
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#52   iustus   17:50:25 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Relativ
Das Empfinden des Windes ist immer relativ. Ich habe in meinem bisherigen Leben nur „neue Messe“ und einfache Glockenkaseln erlebt. Da ist der Kurs des Guido Marini für mich neu. So neu wie für die Älteren unter uns die „neue Messe“ neu war und Glockenkaseln neu war. Für mich ist es einfach langweilig, weil ich das andere kaum kannte und es so selten war. Wäre ich so alt wie die Älteren würde ich wohl auch anders denken.
Redaktion benachrichtigen Durch die Statistik gefallen
#15   iustus   15:42:57 | Donnerstag, 31. Juli 2008
(Un)mutig
ein unmutiger sollte nie geweiht werden
Geschieht ja auch kaum. Deshalb sind die Seminare ja so leer: Die Mutigen, die öffentlich Sympathie für die außerordentliche Form bekunden oder sie sogar bevorzugen, werden auch nicht geweiht.
Redaktion benachrichtigen Durch die Statistik gefallen
#8   iustus   15:05:22 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Mal ganz abgesehen davon …
… dass eine Antragstellung über
www.introibo.net/missaorga.htm
ohne Weiteres möglich ist.
Redaktion benachrichtigen Durch die Statistik gefallen
#5   iustus   15:00:28 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Warum
Ist denn unter den anderen Unterzeichnern niemand, der ein entsprechendes Schreiben an den Bischof und notfalls nach Rom schickt?
Der Seminarist muß doch in seiner Pfarrei auf die immer wiederkehrende Frage, wann die erste Alte Messe stattfindet, nur sagen, dass dies geschehen kann, sobald ein anderer dem Bischof schreibt.
Null Problemo!
Und was sind das für Pfarrer, die Angst vor einem Dechanten haben. So ein Käse!
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#48   iustus   12:47:54 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Pfarrverweser
Im Übrigen sieht man die Dalmatik des Papstes auf dem Foto sehr wohl. Schauen Sie mal auf den linken Arm und die linke Seite des Heiligen Vaters!
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#45   iustus   10:36:01 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Pfarrverweser
1. Ein liturgisches „Kleidungsstück“ ist nicht nur dann sinnvoll, wenn man es sieht. Auch die Stola sieht unter einer Glockenkasel kein Mensch und trotzdem lässt sie mit Recht kein Priester weg.
2. Der neue Zeremonienmeister des Papstes, Msgr. Guido Marini sucht doch schon in den Kellern, Speichern und Museen des Vatikan mit Erfolg die barocken Gewänder. Die trägt der Papst ja auch seit Beginn der Amtszeit von Guido Marini (Nebenbei: Das ist der einzige Grund, warum der Papst auch seit dem 29. Juni ein neues Pallium trägt. Dessen symetrische Form passt zu den römischen Kaseln – in einem Interview hat der alte Zeremonienmeister EB Piero Marini einmal gesagt, dass das (damals neue) Pallium, das der Papst bei seiner Amtseinführung überreicht bekam, nicht zu barocken Messgewändern passe. Diese Ausrede für die Nichverwendung der alten Gewänder ist ja nun weggefallen. Es weht mit Msgr. Guido Marini ein frischer Wind im Vatikan :-] ).
Redaktion benachrichtigen Bahn frei für die Priesterbruderschaft Papst Paul VI.
#21   iustus   16:38:16 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Käse
Isst Yvonne Walden eigentlich mal aufgefallen, dass es auch pädophile Verheiratete gibt?
Passt nicht so gut ins Klischeedenken, gell?
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#30   iustus   12:11:33 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Fortsetzung des Schreibens
Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten:
„2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen, an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“
Seine dritte Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, wenn ich etwas zur Sonntagskollekte in einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beisteuere?“ Darauf antworteten wir:
„3. Es scheint, daß ein bescheidener Beitrag zur Sonntagskollekte gerechtfertigt sein kann.“
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#28   iustus   11:46:09 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Sonntagspflicht
Diese Fragen sind von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei schon seit Langem beantwortet. Aus dem Schreiben ihres Sekretärs Msgr. Camille Perl vom 18. Januar 2003:
In einem früheren Brief an denselben Briefpartner hatten wir bereits den kanonischen Status der Priesterbruderschaft St. Pius X. angegeben, den wir hier kurz zusammenfassen.
1. Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind gültig geweiht, aber sie sind von der Ausübung ihrer priesterlichen Funktionen suspendiert. Insoweit sie dem Schisma des verstorbenen Erzbischofs Lefebvre anhängen, sind sie auch exkommuniziert.2. Konkret bedeutet dies, daß die von diesen Priestern gefeierten Messen zwar gültig, aber unerlaubt sind, d.h. gegen das Kirchenrecht.
Die Punkte 1. und 3. in unserem Brief vom 27. September an unseren Briefpartner sind korrekt dargestellt. Seine erste Frage war: „Kann ich meine Sonntagspflicht erfüllen, indem ich einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beiwohne?“ Unsere Antwort lautete:
„1. Im strikten Sinn können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.“
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#25   iustus   11:07:40 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Dalmatik
Hier gibt es in den letzten Jahren auch unter dem österreichischen Episkopat ein deutliches Umdenken.
z.B. Karidnal Schönborn 2004:
www.bmlv.gv.at/…lestil_requiem02.jpg
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#19   iustus   10:08:33 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Dalmatik
Das ist keineswegs etwas Neues – wie Aleph und anscheinend auch Kreuz.net vermuten. Schon als Kardinal hat Joseph Ratzinger die Dalmatik unter der Kasel getragen.
Redaktion benachrichtigen Noch hübscher als Mons. Georg Gänswein
#30   iustus   13:49:21 | Samstag, 26. Juli 2008
Schönster Herr Jesus

Schön sind die Blumen,
schöner sind die Menschen
in der frischen Jugendzeit;
sie müssen sterben,
müssen verderben:
Jesus lebt in Ewigkeit.
Redaktion benachrichtigen Kostenlose Umarmungen
#40   iustus   08:23:47 | Sonntag, 20. Juli 2008
Alles verwirklicht
Wenn die Amtskirche sich wieder auf Jesus und das Evangelium besinnen würde und alles was sich so im Laufe der ZEIT AN krank machendem Moos angesammelt hat, abkratzen würde, wäre unsere kath. Kirche für sehr viel mehr Menschen wieder glaubwürdig und begehrenswert. Zu dem Moos können natürlich auch Dogmen zählen.
Kennen Sie eigentlich die evangelische Kirche: sola scriptura, kein Papst, keine unsinnige Morallehre, keine ersponnenen Dogmen. Sie ist aber fpr sehr viel weniger Menschen begehrenswert.
Redaktion benachrichtigen Ich werde einmal Bischof
#4   iustus   11:15:06 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Sirilo
Sind sie sicher, dass die Wohnung des Kardinals Ratzinger nicht zum Vatikan gehörte, wenn sie auch nicht innerhalb der Mauern lag?
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#59   iustus   10:56:39 | Freitag, 11. Juli 2008
@Freinsberg
Natürlich nicht in der ordentlichen Form. Ich rede die ganze Zeit schon nur von der außerordentlichen.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#57   iustus   10:48:42 | Freitag, 11. Juli 2008
@Freinsberg
Was die Regelung durch die Bischöfe betrifft: Die wurde ihnen durch das berühmte Schreiben des Kardinalstaatssekretärs L. Maglione vom 24. Dez. 1943 – mit dem Betsingmesse, Chormesse und Deutsches Hochamt offiziell zugelassen werden – sogar aufgetragen.
Den Bischofskonferenzen oder den Bischöfen?
Die Betsingmesse alter Praxis (mit dem Vorbeter als Dolmetsch, während der Priester seine Texte pflichtgemäß lateinisch flüstert) gibt es ohnehin nicht mehr.
Klar. Wohl aber das Singen deutscher Lieder während der Priester pflichtgemäß lateinisch flüstert. Schlimm genug.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#54   iustus   10:30:02 | Freitag, 11. Juli 2008
Volksbrauch und Bischofskonferenz
Immerhin gab es für die sogenannten „volksliturgischen“ Mess-Formen offizielle Regelungen der Bischofskonferenzen.
Die sind mit dem Gebot der aktiven Teilnahme der Gläubigen des 2. Vatikanischen Konzils obsolet geworden. Heute ist eine Bet-Sing-Messe völlig fehl am Platz.
Überdies: Hatte vor dem 2. Vatikanum die Bischofskonferenz wirklich solche Dinge schon zu regeln?
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#52   iustus   10:07:25 | Freitag, 11. Juli 2008
Der Geist der Liturgie
Wenn man während der Messe Rosenkranz beten oder unpassende Lieder singen kann, darf man wohl auch die liturgischen Texte in Übersetzung sprechen.
Die Gläubigen sollten und sollen bekanntlich „die Messe beten“ – nicht „in der Messe beten“. Wenn aber die Messe lateinisch ist, dann soll(t)en sie die ihnen zukommenden Teile auch lateinisch beten. So einfach ist das: Die alte Liturgie im Geist des 2. Vatikanums gefeiert – nicht nach subjektiven Volksbräuchen (und seien sie von Pius Parsch gefördert).
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#38   iustus   20:09:28 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Rector ecclesia
Can. 903 – Ein Priester ist zur Zelebration zuzulassen, auch wenn er dem Rektor der Kirche nicht bekannt ist, sofern er ein Empfehlungsschreiben seines Ordinarius bzw. seines Oberen vorlegt, das höchstens vor einem Jahr ausgestellt wurde, oder wenn vernünftigerweise anzunehmen ist, daß er bezüglich der Zelebration keinem Hindernis unterliegt.
Anders ist es nur, wenn (wie im Fall der SJM im Lixhof) ein (Ordens-)Priester in einer Diözese dauerhaft eine feste Seelsorge ausübt. Dann braucht er die Erlaubnis des Bischofs.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#35   iustus   19:51:02 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Tridentinus
Es wäre interessant, das Alter auch der anderen Poster hier zu kennen. Anscheinend sind die Gegner der alten Messe so alt, dass sie Fehlentwicklungen vor dem Konzil noch erlebt haben. Da wird manches verständlicher. Und es könnte ein fruchtbarer Dialog beginnnen…
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#33   iustus   19:43:16 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Mal zur Klarstellung
Ein Rektor Ecclesia darf einem Priester, der ein gültiges Zelebret (für den einen römischen Ritus) besitzt, überhaupt nicht die Zelebration in seiner Kirche verbieten!!!
Redaktion benachrichtigen Neue Lefebvre-Kirche in Fulda
#44   iustus   17:37:34 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Suscipiat
Jetzt schreien Sie doch hier nicht so rum. :-S
Redaktion benachrichtigen Neuer Generaloberer
#17   iustus   12:36:25 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Dreck
Das Dreckwerfen geht mit dem Beitrag des ahnungslosen Suscipiat schon los. Wenn jemand nicht zur FSSPX will, dann die SJM.
Redaktion benachrichtigen Ein Revolutionär wurde ausgemacht
#2   iustus   14:31:23 | Dienstag, 8. Juli 2008
Das Rezept:
Gemeinsamer Kirchgang senkt das Scheidungsrisiko www.kath.net/detail.php?id=20271
Redaktion benachrichtigen Kaplan verheizt
#72   iustus   22:53:07 | Montag, 7. Juli 2008
Franziskus
Stattgegeben. :-D
Redaktion benachrichtigen Kaplan verheizt
#61   iustus   20:28:45 | Montag, 7. Juli 2008
Franziskus
Nicht zu streng sein. Bergmessen in Wanderschuhen zu zelebrieren, ist keineswegs verwerflich:
www.kreuz.net/…cle/article.3139.jpg
Redaktion benachrichtigen Es gibt keinen einheitlichen Ritus mehr
#20   iustus   16:13:42 | Montag, 7. Juli 2008
@ RRR
Die gibt es als Orientierungspunkte, als Garanten der Einheit.
Aber sie müssen immer offen sein dafür, dass je im Einzelfall oder manchmal auch in einer großen historischen Bewegung sich, geleitet vom Heiligen Geist, Neues durchsetzen kann, selbst wenn es am Anfang durch die beschränkte Brille des liturgischen Rechtes betrachtet verboten ist/war.
Wenn sie in dieser Weise offen sind, können Sie überhaupt keine Einheit garantieren. Nach Ihrer Argumentation sind alle Vorschriften gänzlich überflüssig.
Redaktion benachrichtigen Es gibt keinen einheitlichen Ritus mehr
#14   iustus   15:41:20 | Montag, 7. Juli 2008
@ RRR
Wozu gibt’s eigentlich Vorschriften, wenn sich keine S… daran halten muss und der Ungehorsam nur der Anfang einer neuen Tradition bedeuten kann (wenn auch nicht muss).
Redaktion benachrichtigen Kaplan verheizt
#6   iustus   10:17:38 | Montag, 7. Juli 2008
Machtmissbrauch
Vor kurzem mußte er sogar in dessen Namen bekannt geben, daß niemand mehr in der Stiftspfarrkirche an der Kommunionbank kommunizieren dürfe.
Das muss ein Kaplan ja wohl mitnichten tun. Ein Pfarrer kann doch nicht mehr vorschreiben, als von den liturgischen Büchern gefordert ist. Und die schweigen bekanntlich zur Kommunionbank.
Redaktion benachrichtigen Papst im Fernsehen +
#38   iustus   11:57:10 | Freitag, 4. Juli 2008
@Papajewski
Spitzenvorschlag für joberens. :)3
Aber für sehr konservative Mahlgemeinschaften ist das noch immer etwas hart.
Hier kann man einfach mit Weißbrot und Traubensaft anfangen…
Redaktion benachrichtigen Papst im Fernsehen +
#5   iustus   09:21:33 | Freitag, 4. Juli 2008
@Bevormunder
Man kann den Kanon ohnehin lateinisch sprechen. (Sinnvollerweise nur in lateinkundigen Gemeinschaften und bei internationalen Anlässen.)
Da die lateinischen Worte im neuen Gotteslob ohnehin übersetzt sein werden, sind alle Gläubige insoweit lateinkundig.
Redaktion benachrichtigen Päpstlicher Sommer + …
#36   iustus   12:29:05 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Gewänder
Dann frage mich mich aber trotzdem, weshalb der Papst dann doch am Ende „nur“ Kopien dieser Original-Gewänder aufträgt,
Woher wollen Sie denn DAS wissen???? Das sind keine Kopien.
Redaktion benachrichtigen Kein anderes Lehramt?
#9   iustus   11:17:32 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Romulus
Stimmt. Nur wird das nicht von der Kirche verkündet, sondern es sind Privatmeinungen.
Redaktion benachrichtigen Offiziell abgelehnt
#34   iustus   11:03:44 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Regina
Wohl noch keinen mit Kardinal Lehmann gefeiert, wa?
Und damit spiele ich nicht auf seinen gestrigen Schwächeanfall an, sondern auf seine Gewohnheit, manchmal ebenso ruhig dazusitzen.
Redaktion benachrichtigen Lefebvristische Redemptoristen versöhnt
#20   iustus   11:01:48 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Romulus
Keine Angst: So bedeutend war diese Gemeinschaft schon bisher nicht.
Und ich glaube, ihr geht es gar nicht darum, bedeutend zu sein…
Redaktion benachrichtigen Kein anderes Lehramt?
#6   iustus   11:00:09 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Brandenburgis
Sie werden doch nicht ernsthaft bestreiten wollen, dass Hardliner der FSSPX genauso wie die Modernisten der Ansicht sind, dass Zweite Vatikanum hätte eine neue Lehre verkündet, die von der vor demselben verkündeten abweicht?
Außerdem sind die FSSPXler dem Papst ebenso wenig gehorsam wie die Modernisten. Beide beteuern zwar, sie seien es grundsätzlich, dürften sich aber in konkreten Fällen über die Anweisungen des Papstes hinwegsetzen, weil dieser ja irrt.
„Les extrêmes se touchent.“
Redaktion benachrichtigen Lefebvristische Redemptoristen versöhnt
#15   iustus   09:45:47 | Mittwoch, 2. Juli 2008
@Karl Josef
was wurde den bitter bei den anderenromtreue Gruppen ? Wurden die den zum Mordernismus gezwungen?
Der Umgang der Bischöfe in Deutschland ist zum großen Teil schon sehr bitter: siehe nur den Umgang SJM in Fulda und Rottenburg-Stuttgart.
Bei einem kontemplativen Orden sieht die Sache natürlich anders aus.
Redaktion benachrichtigen Vatikanisches Ultimatum?
#97   iustus   12:58:19 | Dienstag, 24. Juni 2008
Ganz klar
die FSSPX ist römisch-katholisch und erkennt diesen Primat natürlich völlig an,
Selbstverständlich erkennt sie den Primat an. Sie hält ihn hoch in Ehren, hängt Bilder des Papstes auf
– und hört nicht auf ihn. Aber halt: sie gehorcht ihm natürlich, wenn er etwas anordnet, dass nicht gegen den Glauben gerichtet ist – ob das der Fall ist, beurteilt im Einzelfall natürlich die FSSPX.
Genauso wie die Modernisten. Die suchen sich auch aus, wann man dem Papst gehorchen kann und wann nicht. Da gibt es gar keinen Unterschied.
Redaktion benachrichtigen Vatikanisches Ultimatum?
#69   iustus   07:52:31 | Dienstag, 24. Juni 2008
2. Vatikanum und Mundkommunion?
Der Hauptteil der hier aktiven Katholiken sind Tradis, die das zweite vatikanische Konzil ablehnen. Das äußert sich etwa in der Sehnsucht nach der veralteten Messe oder nach der „knienden Mundkommunion“.
Was hat denn die „knieende Mundkommunion“ mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu tun?
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#28   iustus   17:30:41 | Montag, 23. Juni 2008
@Stimme
So ist es.
Redaktion benachrichtigen Auf der Suche nach einem Weihbischof
#11   iustus   16:39:30 | Montag, 23. Juni 2008
Der Bischof bei der Aussendungsfeier
Das wird vom Bischof ausweislich seiner Worte zur Aussendungsfeier am Samstag auch nicht bestritten.
Er differenzierte schon, machte aber Aussagen, die eine eine ganz andere Haltung ausdrücken als ihm im FAZ-Artikel zugeschrieben wird:
Pressemitteilung des Bistums Limburg www.bistumlimburg.de/index.php?persongroup=&_…
„Seelsorge der Kirche sei „die Beheimatung von Menschen in einem Miteinander, das zum Zuhause wird“. Dafür stehe der Limburger Dom und dafür stehe die Kirche von Limburg auch in Zukunft.“
Ist demnach auch in seinen Augen nicht jeder, der Menschen in einem Miteinander, das zum Zuhause wird, beheimatet „Seelsorger“?
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#26   iustus   16:28:04 | Montag, 23. Juni 2008
Manipel
Der Priester legt das Messgewand bei einem levitierten Hochamt ab. Sonst nur den Manipel.
Nein. Der Priester legt nur den Manipel ab, wenn er im Altarraum predigt. Predigt er außerhalb des Altarraumes, legt er auch die Kasel ab. Predigt er dagegen am Altar, behält er Kasel und auch Manipel an.
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#24   iustus   14:22:44 | Montag, 23. Juni 2008
Er stellt
doch gar nicht die Handlugnsweise des Papstes in Frage. Er fragt nur, was das bedeutet.
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#22   iustus   13:48:57 | Montag, 23. Juni 2008
Klaro
Natürlich dürfen Sie Wert auf Gehorsam legen, wenn Sie das neuerdings möchten!
Nur geht es bei der Kommentierung des Papstverhaltens überhaupt nicht um Gehorsam.
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#20   iustus   13:35:32 | Montag, 23. Juni 2008
@landorganist
Ist das Ihr Ernst?
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#79   iustus   13:11:50 | Montag, 23. Juni 2008
@ Jörg
Es geht hier anscheinend nicht um einzelne Liturgiefeiern (die kann – vorausgesetzt der Priester ist im Besitz eines gültigen Zelebrets – weder der Kirchenrektor noch der Bischof verbieten) sondern um eine umfassendere Seelsorgetätigkeit.
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#18   iustus   11:50:26 | Montag, 23. Juni 2008
@ JMX
Stimmt. Nichtsdestotrotz ist der Blog auch eine „Quelle“ – nur für die andere Meldung. ;-)
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#15   iustus   11:12:09 | Montag, 23. Juni 2008
@ HBR
Ihre Äußerungen beweisen, dass Ihnen die Fähigkeit zur Differenzierung fehlt.
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#13   iustus   11:00:49 | Montag, 23. Juni 2008
@ HBR
Schon mal was von IRONIE gehört?
Stimmes Beitrag fand ja sogar ich herzerfrischend. Besonders den Hinweis auf die umstrittene Frankfurter Allgemeine Zeitung. :-]
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#74   iustus   10:08:56 | Montag, 23. Juni 2008
@Seminarist
Das ist ja völlig richtig. Wenn aber die Tätigkeit so einen Umfang erreicht, dass eine eigene Seelsorgestelle aufgebaut wird, dann geht das nicht ohne die Zustimmung des Bischofs.
Anscheinend war das der Fall und die SJM ist ganz offen auf den Bischof zugegangen (anders als Gotthard in einem seiner ersten hasserfüllten Postings zu dem Fall behauptete). Schade nur, dass der Bischof den Dialog scheut und falsche Behauptungen zur Begründung seiner Ablehnung anführt…
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#70   iustus   09:45:49 | Montag, 23. Juni 2008
@Gottahrd
Seit langem war diese Art der irregulären Gemeindebildung ein erheblicher Stein des Anstosses in der Gemeinde.
Warum? Reden Sie nicht um den heißen Brei. Was spricht denn gegen die Einrichtung eines regelmäßigen öffentlichen Gottesdienstes dort? Die Frage ist doch sehr berechtigt: Sollte der Bischof nicht froh sein über diesen Aufbruch?
Oder passt ihm etwa die Gestalt des Aufbruchs nicht? Dann sollte er argumentieren und nicht arrogant mit anscheinend falschen Behauptungen (es gäbe keine feste Gruppe) autoritär im schlechtesten Sinne agieren.
Redaktion benachrichtigen Fernzelebration über den Ozean? + …
#5   iustus   09:30:39 | Montag, 23. Juni 2008
Quelle
Der Blog von Father Zuhlsdorf:
wdtprs.com/blog/
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#46   iustus   14:30:11 | Sonntag, 22. Juni 2008
@Prada
2. Wurde diese Messe verboten, weil es eine Privatmesse mit Öffentlichkeitscharakter hatte! Ich dürfte auch keine private Hl. Messe in meinem Wohnzimmer feiern, welche dann den privaten Charakter übersteigt.
Das hat die SJM ja anscheinend richtig erkannt und sie als öffentliche Messe angezeigt. Warum ist die nicht erwünscht???
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#16   iustus   19:36:54 | Samstag, 21. Juni 2008
Gründe?
eine ordentliche Ordensgemeinschaft sollte wissen, dass zunächst mal in privaten Kapellen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden dürfen.
Eine ordentliche Ordensgemeinschaft sollte wissen, dass dem Bischof die Ordnung der Gottesdienste in seinem Bistum obliegt.
Eine ordentliche Ordensgemeinschaft geht zum zuständigen Bischof und meldet sein Interesse an, in seinem Sprengel regelmäßig seelsorgerlich tätig zu werden.
Eine ordentliche Ordensgemeinschaft hält Kontakt zum zuständigen Bischof und erläutert ihm ihre Pläne in seinem Bistum.
Stimmt ja alles und das hat die SJM ja auch gemacht. Sie hat ja selbst nachgefragt (im Gegensatz zu anderen, die sich um den Bischof von Rom einen Dr… scheren) Warum lehnt der Bischof sie nun ab?
Redaktion benachrichtigen Bischof zerschlägt blühende Alt-Ritus Gemeinde
#8   iustus   18:47:10 | Samstag, 21. Juni 2008
Auch hier
die spannende Frage:
Was hat der Bischof für Gründe???
Redaktion benachrichtigen Drei Monate Knast für Unbelehrbarkeit
#9   iustus   17:47:00 | Freitag, 20. Juni 2008
@defux
Der Staat hat Wichtigeres zu tun. :-]
Redaktion benachrichtigen Drei Monate Knast für Unbelehrbarkeit
#5   iustus   17:32:37 | Freitag, 20. Juni 2008
@ JMX
Das ist hier so falsch wie im anderen Thread. Die Rechte der Kinder werden eingeschränkt – ob vom Staat oder von den Eltern. Die Frage ist allenfalls, wer sie besser unterrichten kann. Und hier bin ich für die größtmögliche Freiheit: Die Eltern können unterrichten, der Staat prüft.
Redaktion benachrichtigen Der Papst will ins Heilige Land + …
#60   iustus   17:28:04 | Freitag, 20. Juni 2008
Freiheit
Es geht hierbei nicht um die Freiheit der Eltern, die mit ihren Kindern zu tun und zu lassen wünschen, was sie selber wollen, sondern um die Freiheit der Kinder.
Die wird ohnehin eingeschränkt – ob vom Staat oder von den Eltern. Hier geht es um die Freiheit Eltern, konkret die Frage, wie weit ihr Erziehungsrecht reicht. Warum sollen diese nicht unterrichten und der Staat sich auf ordentliche Prüfungen zurückziehen, die sicherstellen, dass die Eltern es gut machen?
Redaktion benachrichtigen Kampf ums Überleben
#31   iustus   16:48:37 | Freitag, 20. Juni 2008
Leitungsaustausch
Es ist doch so, daß in jeder Firma und auch in jedem Sportverein eine Leitung, die tatenlos zusieht, wie es immer mehr bergab geht, ganz schnell abgelöst und ersetzt wird.
Sollte man in unserer kath. Kirche nicht auch darüber nachdenken, daß das Management da nicht mehr funktioniert?
Wenn’s aber nur in einer Region des Weltkonzerns nicht klappt, sollte man da nicht zuerst über einen Austausch des Regionalmanagements nachdenken?
Es gibt ja hoffnungsvolle Ansätze: Linz, Chur, Eichstätt, …
Redaktion benachrichtigen Der Papst will ins Heilige Land + …
#26   iustus   13:05:31 | Freitag, 20. Juni 2008
Freiheit
Die Schule sollte ein Platz von der Wahrheit sein, und nicht der Platz von Idiologien sein, die die Freiheit als Idiologie bezeichnen!
So wie Sie die Freiheit zum Homeschooling oder was?
Redaktion benachrichtigen Kampf ums Überleben
#9   iustus   12:59:14 | Freitag, 20. Juni 2008
Nicht der Papst sondern wir sind Kirche
Genau. Das sagt die Piusbruderschaft auch. Willkommen im Sektiererclub!
Redaktion benachrichtigen Keine Einsicht
#107   iustus   12:49:33 | Freitag, 20. Juni 2008
Unberufene fernhalten?
Wenn durch das Fehlen bestimmter technischer
Geräte und Einrichtungen, Unberufene ferngehalten
werden, die moralisch nicht geeignet sind, so ist dies
nichts Verwerfliches.
So ist es ja nicht. Diejenigen, die moralisch nicht geeignet sind, werden ja nicht ferngehalten. Man bemerkt Ihre mangelnde Eignung lediglich nicht, weil ihnen die Gelegenheit zur Sünde fehlt. Aber wehe dem, wenn diese dann einmal besteht …
Redaktion benachrichtigen Kampf ums Überleben
#6   iustus   12:45:44 | Freitag, 20. Juni 2008
Rückwärtsgang
Er versucht zu doch viel im Rückwärtsgang vorwärts zu kommen und das kann es doch sicherlich nicht sein.
Aber natürlich kann es das sein: Wenn man am Abgrund steht, ist ein Schritt zurück, ein Fortschritt!
Redaktion benachrichtigen Die Katze läßt das Mausen nicht
#40   iustus   12:39:34 | Freitag, 20. Juni 2008
@joberens
Wenn ein liebender Mann seiner Frau Blumen schenken möchte, würden Sie ihm auch sagen:
„Ich könnte mir sogar vorstellen, daß Ihre Frau überhaupt kein Wohlgefallen daran finden könnte.
Besinnen Sie sich doch endlich wieder auf den Ursprung und die Wurzeln Ihrer Liebe. Das dürfte eher ein wirkliches Rezept sein.“
@Wiener:
Auch, wenn Sie den Ausdruck nicht kennen, Sie haben doch bestimmt schon (ich ja auch!) bei kirchlichen Veranstaltungen im Stuhkreis gesessen mit einer angezündeten Kerze in der Mitte (die „Diskussionskerze“) und einem schön drapierten Tuch. Dann haben Sie bestimmt auch Ihre Gedanken niedergeschrieben und den Zettel auf das Tuch gelegt… :-]
Geht auch mit Perlen:
…ndergottesdienst-baden.de/arbeitm.htm
Oder etwas abgefahrener:
www.seminare-zum-leben.de/…/ShamanicRituals.htm
Jedenfalls Methoden der 70er und 80er Jahre.
Redaktion benachrichtigen Die Katze läßt das Mausen nicht
#35   iustus   11:02:00 | Freitag, 20. Juni 2008
Korrekt
ob es unbedingt ein tonnenschweres silbernes kreuz, flankiert von wuchtigen kerzenleuchtern sein muss, darüber wird man aus ästhetischen gründen durchaus geteilter meinung sein dürfen.
Klar. Über Geschmack kann man nicht streiten.
zumal es wenig sinnvoll erscheint, dass ein sekundärsymbol (das kruzifix) so dominiert, dass der blick auf das sakramentale geschehen (in dem der herr ja real präsent ist) empfindlich gestört wird.
Die Frage, ob es des dauernden Blickes auf das sakramentale Geschehen bedarf oder ob nicht gerade das Verhüllen und Enthüllen (Elevation) einen viel tieferen Sinn hat als der dauernde unverhüllte Blick, ist ein eigenes Thema, dessen vertiefte Erörterung sicherlich lohnend ist.
Redaktion benachrichtigen Die Katze läßt das Mausen nicht
#30   iustus   10:02:56 | Freitag, 20. Juni 2008
Zum Herrn hin
JEDE zelebration – sei sie nun versus populum oder versus orientem – geschieht zum herrn hin.
Das ist schon richtig. Aber manchen Zelebrationen sieht man es an, anderen nicht.
Der neue Zeremonienmeister des Papstes hat durch ein großes Kreuz auf den Altären dafür gesorgt, dass man es der Zelebration ansieht, dass sie zum Herrn hin geschieht. An Hochaltären wird das sogar ganz deutlich
Manchen genügt das Wissen, dass jede Zelebration zum Herrn hin geschieht, andere benötigen diese Zeichen, damit es ihnen stets bewußt ist. Komisch nur, dass Zeichen wie Brot und Diskussionskerzen in linken Kreisen so hoch willkommen sind, aber das Gezeter dort groß ist, wenn ein großes Kreuz auf dem Altar stehen oder gar am Hochaltar zelebriert werden soll…
Redaktion benachrichtigen Der neue Präfekt der Gottesdienstkongregation scheint bestimmt zu sein
#6   iustus   09:54:39 | Freitag, 20. Juni 2008
Gute Wahl.
Ach – ich hatte immer noch auf Marini I gehofft.
Und ich Marini I befürchtet.
Redaktion benachrichtigen (Un)zurechnungsfähig?
#30   iustus   09:22:27 | Freitag, 20. Juni 2008
@Gotthard
die Nachfrage nach der „alten Messe“ wächst ungeheuer. In der Großstadt Remscheid sind es unfassbare 33 Personen, die diese Liturgie einfordern…
bei der guten Vernetzung dieser Alt-Rituellen wird die Zahl wohl ausgereizt sein … wenn die Pfarrer alle Wünsche von Grüppchen in der Größenordnung von 33 Leutchen erfüllen sollten , hätten sie wahrlich viel zu tun…
Ich denke mal, kein Priester kann gezwungen werden , diese Liturgie zu feiern… bestimmt nicht für solche Mini-Grüppchen.
Unser Pfarrer hat Werktag für Werktag weit weniger Mitfeiernde in seinen Kirchen – alles NOM.
Redaktion benachrichtigen (Un)zurechnungsfähig?
#15   iustus   13:55:25 | Donnerstag, 19. Juni 2008
Die Stimme des Papstes
Seit wann ist das Wort eines Kardinals authentische Interpretation des päpstlichen Lehr- und Gesetzgebungswillen? Das gilt doch für kreuz.net bei Kardinal Kasper, Kardinal Lehmann, Kardinal Daneels, Kardinal Schönborn und anderen auch nicht.
Wichtig ist nicht der Titel „Kardinal“ sondern die Funktion, in der er sich äußert. Wenn die für ein bestimmtes Thema zuständige Behörde sich zu diesem Thema äußert, ist das das Wort des Papstes selbst. Das gilt natürlich auch für den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen.
Redaktion benachrichtigen Schleier der Unwissenheit
#26   iustus   10:54:35 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Schon mal was vom Selbstbestimmungsrecht der Kirche gehört?
Würde die Kirche das Teil komplett selbst finanzieren, dann – und nur dann! – könnte sie vielleicht verschrobenste Regeln einführen. Aber selbst dann wäre das KH an deutsche Gesetze gebunden, denn es steht ja in der BRD.
Schauen Sie mal ins Grundgesetz, Artikel 140!
Redaktion benachrichtigen Schleier der Unwissenheit
#13   iustus   10:30:44 | Mittwoch, 18. Juni 2008
Austritt
Mittlerweile ists ja sogar möglich, aus der Amtskirche auszutreten und weiterhin katholisch zu sein.
Das ist ein eigenes und anderes Thema. Die deutschen Bischöfe sind da anderer Meinung. Nach deren Ansicht könnten Sie nach einem Austritt vor dem Amtsgericht nicht mehr im kirchlichen Dienst tätig sein. Sie müssten mal austreten und dann gegenüber dem Pfarrer erklären, sie würden nur vor dem Gericht lügen, um keine Kirchensteuer zu bezahlen. Daher solle er sie imTaufbuch weiter als katholisch führen. Notfalls können Sie bis nach Rom gehen. Ich hätte nicht mal was dagegen.
Redaktion benachrichtigen Schleier der Unwissenheit
#10   iustus   10:24:40 | Mittwoch, 18. Juni 2008
So ein Käse
Ein Kopftuch widerspricht selbstverständlich nicht der katholischen Glaubens- und Sittenlehre. Wie viele, gerade ältere Frauen tragen (insbesondere in der Messe) Kopftuch.
Abgesehen davon war die Muslima garantiert nicht per Arbeitsvertrag verpflichtet, die katholische Glaubens- und Sittenlehre zu befolgen (das verlangt die Kirche als Arbeitgeber nämlich nur von Katholiken). Wenn Sie schon Muslime einstellt, muss sie da gewisse Abstriche machen.
Und ein westlich gebundenes Tuch als Krankenschwester ist in meinen Augen ein sehr guter Kompromiss und überdies hygienisch.
Redaktion benachrichtigen Was lange währt, wird endlich halbgut
#28   iustus   17:29:19 | Dienstag, 10. Juni 2008
Was ist schlecht am Gewissen?
Mir sind halbleere Kirchen, in die die Gläubigen freiwillig gehen, immer noch lieber, als volle Kirchen, in die auch nur ein einziger Mensch (…) durch sein schlechtes Gewissen getrieben wird.
Das Gewissen ist die Stimme Gottes. Es ist daher alles andere als schlecht, wenn das Gewissen jemandem sagt er möge in die Kirche gehen.
Redaktion benachrichtigen Cousin des Papstes euthanasiert
#20   iustus   15:19:23 | Montag, 9. Juni 2008
@methusalem
Den Krieg samt Überfall auf die Sowjetunion billigt von Galen.
Was hat er denn gesagt?
Redaktion benachrichtigen Cousin des Papstes euthanasiert
#18   iustus   20:06:17 | Sonntag, 8. Juni 2008
@methusalem
Nennen Sie doch bitte mal die Quelle für Ihre Behauptung, Kardinal von Galen hätte den Angriffskrieg gegen Russland „gepriesen“!
Redaktion benachrichtigen Cousin des Papstes euthanasiert
#7   iustus   15:57:01 | Samstag, 7. Juni 2008
@Heger und Methusalix
Beides ist furchtbar.
So müssen wir damit rechnen, daß die armen, wehrlosen Kranken über kurz oder lang umgebracht werden. Warum? Nicht weil sie ein todeswürdiges Verbrechen begangen haben, nicht etwa, weil sie ihren Wärter oder Pfleger angegriffen haben, so daß diesem nichts anderes übrigblieb, als daß er zur Erhaltung des eigenen Lebens in gerechter Notwehr dem Angreifer mit Gewalt entgegentrat, Das sind Fälle, in denen neben der Tötung des bewaffneten Landesfeindes im gerechten Kriege Gewaltanwendung bis zur Tötung erlaubt und nicht selten geboten ist. Nein, nicht aus solchen Gründen müssen jene unglücklichen Kranken sterben, sondern darum, weil sie nach dem Urteil irgendeines Amtes, nach dem Gutachten irgendeiner Kommission ‘l e b e n s u n w e r t’ geworden sind.
(…)
Wehe den Menschen, wehe unserem deutschen Volk, wenn das heilige Gottesgebot: „Du sollst nicht töten!“, das der Herr unter Donner und Blitz auf Sinai verkündet hat, das Gott unser Schöpfer, von Anfang an in das Gewissen der Menschen geschrieben hat, nicht nur übertreten wird, sondern wenn diese Übertretung sogar geduldet und ungestraft ausgeübt wird!
kirchensite.de/…gt_Galen_Deutsch.pdf
Redaktion benachrichtigen Inhaltsleer und staubtrocken
#1   iustus   14:38:15 | Freitag, 6. Juni 2008
Dazu passt
aus der FAZ:
Mogelpackung unterm Minarett www.faz.net/…common~Scontent.html
Redaktion benachrichtigen Ministrantinnen und Handkommunion im Alten Ritus?
#35   iustus   10:31:08 | Freitag, 6. Juni 2008
Subdiakon
Ich möchte noch eine Anregung hinzufügen: Ein levitiertes Hochamt sollte auch „nur“ mit einem Diakon (ohne Subdiakon) möglich sein, wie auch schon vor der Liturgiereform bei den Kartäusern. Dies würde auch die Stellung der in vielen Pfarrgemeinden vorhandenen ständigen Diakone aufwerten.
Kann eigentlich auch ein Laie die Funktion des Subdiakons übernehmen?
Redaktion benachrichtigen Ministrantinnen und Handkommunion im Alten Ritus?
#32   iustus   07:58:10 | Freitag, 6. Juni 2008
Richtig ist
M. W. sind auch nach der genannten päpstlichen Verlautbarung für die alte Liturgie bischöfliche Genehmigungen notwendig. Wieso kann die DBK sonst Ausführungsbestimmungen erlassen?
Das ist ein Irrtum. Richtig ist seit Summorum Pontificum:
Priester, die eine Messe nach dem Messbuch Johannes XXIII. zelebrieren möchten, können das völlig ohne Genehmigung tun. Jeder Kirchenrektor muss ihnen dafür auch seine Kirche (im Rahmen der tatsächlichen Möglichkeiten natürlich) zur Verfügung stellen.
Gläubige können völlig ohne Genehmigung diese Messen mitfeiern.
Möchten Gläubige eine solche Messe feiern, finden aber keinen Priester, der dies mit ihnen tun möchte, dann muss der Bischof (wieder im Rahmen seiner tatsächlichen Möglichkeiten) hierfür einen Priester besorgen. Kann er das nicht, können sich die Gläubigen an die päpstliche Kommission Ecclesia Dei wenden (und ggf. mitteilen, dass die FSSP, SJM oder das IPN einen Priester schicken würde).
Bei diesem letzteren Fall geht es aber nicht um eine „Genehmigung“ durch den Bischof, sondern um eine Dienstleistung des Bischofs für die Gläbigen, auf die die Gläubigen einen Anspruch haben.
Redaktion benachrichtigen Ministrantinnen und Handkommunion im Alten Ritus?
#16   iustus   20:13:16 | Donnerstag, 5. Juni 2008
@monti
Da gibt es ein Dokument von 1920 oder so, dass das erlaubte. Irgendwer hat das mal hier gepostet.
Ich hätte auch nichts dagegen, obwohl ich das Beten des Priesters und das Einfallen der Gemeinde beim „Sed libera nos a malo“ sehr mag.
Redaktion benachrichtigen Ministrantinnen und Handkommunion im Alten Ritus?
#13   iustus   15:52:07 | Donnerstag, 5. Juni 2008
Ohne Änderung
– Gemeinsames bzw. abwechselndes Beten bzw. Singen von Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei. Das heißt: Der Chor- und der Gemeindegesang sollen sich mit dem des Priesters vereinigen und so einen „notwendigen und integrierenden Bestandteil der Liturgie“ bilden.
– Mitbeten des Stufengebets durch die Gläubigen (d.h. kein Lied währenddessen),
– Lautes Beten des Schlussevangeliums (d.h. ebenfalls kein Lied währenddessen),
Für diese Maßnahmen wäre übrigens noch nicht einmal eine Änderung des Missale erforderlich. Sie können sofort umgesetzt werden.
Redaktion benachrichtigen Ministrantinnen und Handkommunion im Alten Ritus?
#11   iustus   14:33:32 | Donnerstag, 5. Juni 2008
Jetzt wird’s konstruktiv:
Ich sehe da in der Tat einiges:
– Gemeinsames bzw. abwechselndes Beten bzw. Singen von Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei. Das heißt: Der Chor- und der Gemeindegesang sollen sich mit dem des Priesters vereinigen und so einen „notwendigen und integrierenden Bestandteil der Liturgie“ bilden.
– Mitbeten des Stufengebets durch die Gläubigen (d.h. kein Lied währenddessen),
– Lautes Beten des Schlussevangeliums (d.h. ebenfalls kein Lied währenddessen),
– Erweiterung der Lesungen (2 Lesungen und Psalm dazwischen) inkl. Lectio continua anstelle der Tage 4. Klasse,
– Vereinheitlichung der Festtage,
– kein Ablegen des Messgewandes bei der Predigt,
– Lesungen in Richtung des Volkes,
– Kommunion unter beiderlei Gestalten,
– Fürbitten.
Redaktion benachrichtigen Ministrantinnen und Handkommunion im Alten Ritus?
#8   iustus   13:36:29 | Donnerstag, 5. Juni 2008
Im Gegenteil, Gotthard
In welcher Weise kann die neue Form von der alten befruchtet werden?
Ich denke durch den Ausschluss von Messdienerinnen, LektorInnen, Kommunionhelfern und Handkommunion.
Und jetzt?
Redaktion benachrichtigen Wie die Handkommunion trotzdem genehmigt wurde
#7   iustus   17:42:12 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Ministrant
Wurde Jesus nicht einem Stall geboren????
Aber warum? Doch nur, weil in der Herberge kein Platz für ihn war. Nicht, weil er es so schön fand!
Redaktion benachrichtigen Beide Brüste amputieren?
#23   iustus   20:33:31 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@Methulsalix
Ich hoffe für Dich, dass nicht bei Dir eine Veranlagung festgestellt wirst, nach der Du mit 55%iger Sicherheit an Krebs erkranken wirst. Denn dann wärst Du nach Deiner eigenen perversen Logik ZUM ABSCHUSS FREIGEGEBEN – von denen, die nicht wollen, dass es so viele Krebskranke gibt und die Dir das Leiden ersparen wollen.
Redaktion benachrichtigen Die Jahre nach dem Konzil waren ein unglaublicher Einbruch
#28   iustus   14:34:08 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Der Aufrechte
ist ein agent provocateur. Clarissa erklärt bestimmt gerne, was das ist.
Redaktion benachrichtigen Die Jahre nach dem Konzil waren ein unglaublicher Einbruch
#20   iustus   09:56:11 | Donnerstag, 29. Mai 2008
In der Tat
Von mir aus kann der alte Ritus ruhig angeboten werden: das kleine Häuflein derer, die ihn besuchen würden, wäre glücklich, und wir anderen könnten endlich diese nervige Diskussion beenden und Gottesdienste feiern, von denen sich zumindest der viel größere Teil auch wirklich angesprochen fühlt.
Wenn nur alle Bischöfe und Generalvikare so denken würden…
Redaktion benachrichtigen Die Jahre nach dem Konzil waren ein unglaublicher Einbruch
#14   iustus   07:54:13 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Kein bloßes Zurück
Hätte aber ein Messdiener in FrankfurM etwa 1958 in der Sakristei auch nur halblaut gepöbelt, Papst Pius sei ein „Tyrann“, er hätte sich in der Kirche nicht mehr dürfen blicken lassen.
Ist schon richtig. Mosebach bekennt in seinem Buch ja auch, dass er nach der Form der Messe wie sie in seiner Kindheit in den fünfziger Jahren in Frankfurt gefeiert wurde, kein Heimweh hat. Er orientiert sich zu Recht am Ideal, nicht am „Üblichen“ – ob es das heute „Übliche“ ist oder das, was in den 50ern „üblich“ war.
Redaktion benachrichtigen Klimawandel und Hungerkrise + …
#3   iustus   11:21:18 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Keine Angst
Wenn man am Abgrund steht, ist ein Schritt zurück schon ein Fortschritt.
Redaktion benachrichtigen Klimawandel und Hungerkrise + …
#1   iustus   09:15:33 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Nichts Neues
Psst, das ist doch bloß die Vorbereitung auf die Sedia Gestatoria: „Um den Papst zu schonen, wird er künftig bei den Einzügen zu feierlichen Gottesdiensten und Audienzen auf der Sedia Gestatopria getragen…“ :-]
Redaktion benachrichtigen Konsekrierte Hostien oder nur heiliges Brot?
#101   iustus   22:01:46 | Dienstag, 27. Mai 2008
Aktuelles Recht
Der gute Jone konnte das heutige Recht natürlich nicht kennen. Aus der derzeit gültigen Grundordnung zum Römischen Messbuch:
117. Der Altar ist mit mindestens einem weißen Tuch zu bedecken. Auf den Altar oder in seine Nähe sind bei jeder Feier wenigstens zwei Leuchter mit brennenden Kerzen zu stellen, auch vier oder sechs, vor allem wenn es sich um die Messe am Sonntag oder an einem gebotenen Feiertag handelt, oder sieben, wenn der Diözesanbischof zelebriert. Ebenso hat es auf dem Altar oder neben ihm ein Kreuz mit dem Bild des gekreuzigten Christus zu geben.
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#93   iustus   21:26:20 | Dienstag, 27. Mai 2008
In der Tat
Physisch gegenwärtig ist die Materie und die Konsekration daher gültig, auch wenn der Priester die Hostie nicht sehen kann, weil er z.B. blind ist oder vergessen hat, das Ziborium zu öffnen. Absichtlich das Ziborium verschlossen lassen, ist aber eine läßliche Sünde…
Nicht mehr physisch gegenwärtig ist die Materie, wenn sie zu weit entfernt ist; nach manchen Autoren darf sie nicht weiter als 10-20 Schritt entfernt sein. Ebenso fehlt die physische Gegenwart, wenn die zu konsekrierende Materie hinter dem Altar ist.“ (Nr. 492)
Das klingt doch sehr vernünftig. Und in Osnabrück hat man sich auch daran gehalten. Weiter als 20 Schritt standen die Körbe nicht entfernt. Wenn sie irgendwie absichtlich verschlossen waren, war es eine läßliche Sünde. Die Verantwortlichen sollten beichten und die, die in Osnabrück kommunizierten, können beruhigt sein.
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#90   iustus   20:04:52 | Dienstag, 27. Mai 2008
@Tridentinus
Ich bin ja geneigt, weiterzulernen. Können Sie aus einer soliden klassischen Dogmatik zitieren und die These auch begründen?
Redaktion benachrichtigen Eigentümliche Unschärfe
#39   iustus   16:54:14 | Dienstag, 27. Mai 2008
Müsste es nicht heißen
Lieber Clarissa,…
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#81   iustus   14:16:18 | Dienstag, 27. Mai 2008
@ Stimme
also von den Tradis hier höre ich immer wieder, es sei zweifelhaft, ob im NOM überhaupt etwas „passiert“
Die Sedis haben nochmal ein anderes Problem, die bestreiten dem großen Oberzauberer seine Rechtmässigkeit.
O.K., wir müssen uns über die Begriffe einig werden. Mein Vorschlag: Nennen wir diejenigen, die glauben, der Wandlungszauberspruch sei geändert worden, Hardcore-Tradis. Unter diesen finden sich auch solche, die glauben, die Zauberer seien gar keine, weil der Zauberspruch mit dem sie zu Zauberern gezaubert wurden, von einem großen Oberzauberer geändert wurde (die Sedis bestreiten, dass dieser Oberzauberer überhaupt Zauberer war).
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#78   iustus   13:34:29 | Dienstag, 27. Mai 2008
@stimme der unvernunft
Und die Tradis glauben nun, dass im neuen Ritus der Zauber nicht mehr funktioniert, weil die Zaubersprüche geändert wurden und die Bewegungen, die der Zauberer vollführt, andere geworden sind.
Moment mal. DAS sagen die Sedis. Die Tradis und sonstige Katholiken glauben, dass die Zaubersprüche immer dieselben geblieben sind („Das ist mein Leib“, „Das ist mein Blut“) und der Zauber (Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi) deshalb wie immer funktioniert.
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#74   iustus   11:58:25 | Dienstag, 27. Mai 2008
@ PGS
Wenn das Kirchenrecht vorsieht, dass die zu konsekrierende Materie auf dem Altar stehen muss,
Wo steht das denn????
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#66   iustus   09:52:23 | Dienstag, 27. Mai 2008
@Tridentinus
Konsekriert wird nur alle „konsekrable“ Materie, die sich auf dem Altar befindet.
Können Sie das belegen?
Redaktion benachrichtigen Leib Christi oder Brötchen in der Cafeteria?
#25   iustus   10:01:09 | Montag, 26. Mai 2008
@unteroktav
Selbstverständlich ist es ein Unterschied, ob sich jemand auf den blanken Boden oder an der Kommunionbank kniet. Wird denn die Kommunion in Ihrer Kirche auch wirklich an der Kommunionbank ausgeteilt oder doch in der Schlange? Dann würde sich natürlich keiner an die Kommunionbank knien.
Aber ich teile die Einschätzung: Es werden nicht viele sein, die sich niederknien, wenn flächendeckend wieder Kommunionbänke Verwendung finden – aber ihr Anteil an der Zahl der Mitfeiernden wird zunehmen.
Redaktion benachrichtigen Nur eine Geste?
#1   iustus   09:30:45 | Montag, 26. Mai 2008
Vorbild statt Gebot
Wem wäre denn mit einer Vorschrift geholfen? Eine solche Vorschrift würde das Schicksal vieler anderer teilen, die in dem Dokument Redemptionis Sacramentum aufgführt sind. Sie wäre schlicht sinnlos.
Viel, viel wichtiger ist das Vorbild, das der Heilige Vater nun gegeben hat. Er macht deutlich: Viele Kerzen auf dem Altar, Kommunionbank und sogar die Zelebration am Hochaltar ist nichts Anrüchiges, sondern MODERN.
Redaktion benachrichtigen Antichristliche Bücherverbrennung
#101   iustus   09:13:45 | Freitag, 23. Mai 2008
Entschuldigung
Die FAZ von heute meldet, der Organisator, der Vizebürgermeister der Stadt, der zur Schas-Partei gehörende Anwalt Elijahu, sei zunächst zufrieden mit der Aktion gewesen. Seitdem der Vorgang aber mit den Bücherverbrennungen in Nazi-Deutschland und der Inquisition im Mittelalter verglichen werde, verteidige sich der Politiker der Schas-Partei, die in der Koalition von Premier Olmert sitzt.
Am Mittwoch habe er der Presse gesagt, es sei nicht geplant gewesen, die Bibeln zu verbrennen. Er entschuldige sich bei den Christen und hoffe, dass der Vorfall nicht zu Spannungen zwischen Juden und Christen führe.
Redaktion benachrichtigen Bei uns gibt es Dicke und Dünne, Große und Kleine
#28   iustus   14:27:24 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Rottenmeier, Pascal
Haben Sie diese Beiträge der Redaktion über den entsprechenden Link gemeldet? Ich würde das tun. Jedenfalls ist es – volle Zustimmung! – schlimm, dass sie nicht gelöscht wurden (was aber Ihren Beitrag, Pascal, nicht besser macht). Mir sind sie nicht aufgefallen, weil mich die „Homobeiträge“ und Beiträge über Nationalozialismus hier nicht interessieren (und mir das Lesen der 245 Lesermeinungen unter einem Homoartikel binnen einer Stunde zu anstrengend ist :-S ).
Redaktion benachrichtigen Bei uns gibt es Dicke und Dünne, Große und Kleine
#24   iustus   13:35:09 | Dienstag, 13. Mai 2008
Seien Sie dankbar!
Ist jemand mit Gloria verwandt oder veschwägert das mein Beitrag gelöscht wurde.
Oder tut die Wahrheit halt doch weh??
Vielleicht möchte jemand verhindern, dass Sie strafrechtlich verfolgt werden (§ 186 StGB)?
Redaktion benachrichtigen Bei uns gibt es Dicke und Dünne, Große und Kleine
#18   iustus   12:58:55 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Clarissa
wenn man klüger wird und (möglicherweise sogar eigene) frühere Fehler als solche erkennt?
Nach dieser Logik müßten wir wohl auf viele Heilige verzichten (Ambrosius, Augustin, Franziskus, Ignatius …).
In der Tat. :)3
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#9   iustus   12:14:59 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Pascal
Beleidigende Beiträge wie Ihrer erwecken Sympathie für die Betroffenen.
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#6   iustus   11:53:58 | Dienstag, 13. Mai 2008
@SignumSalutis
… das geht aber nicht. Der Ambo ist der Ort der Verküdigung – er ist vorbehalten dem Lektor/Lektorin; Kantor/Kantorin und dem Diakon oder Priester, der das Evangelium liest bzw. auslegt.
Oder war die Fürstin in besagter Messfeier Lektorin? anderenfalls erwarte ich einen traditionalistischen Aufschrei allhier!
Nein, nein, nein: Der Ambo ist in den Augen waschechter Tradis ein Rednerpult im Altarraum, ohne jede liturgische Tradition. Haben Sie in der „Messe aller Zeiten“ schonmal einen Ambo gesehen, SignSal? :-D
Wobei sich natürlich die Frage stellt, was eine Frau im Altarraum zu suchen hat. o.O
Aber Spaß beiseite: Wie ist das eigentlich mit den Fürbitten, wenn der Ambo der Ort der Verkündigung ist?
Redaktion benachrichtigen Papst zu ‘Humanae Vitae’ + …
#35   iustus   22:30:41 | Sonntag, 11. Mai 2008
Rätselhaft
Es gab doch eindeutig Bilder, die den Reliquienschrein in der Schulkirche Maria, Hilfe der Christen zeigen! Photomontagen? Wohl kaum. Wenn das Erzbistum Köln verlangt haben sollte, diesen „Besuch“ geheimzuhalten, kann ich nur sagen: So ein Kindergarten. Und die Reliquien waren im Gymnasium.
Aber warum waren die Schülerinnen denn dann bei den Steylern in St. Augstin? Deren Gebäude
www.steyler.de/…_augustin/index.html
ist jedenfalls auf den Bildern der obigen Fotostrecke.
Redaktion benachrichtigen Haben bayerische Bischöfe gedroht?
#11   iustus   20:30:50 | Freitag, 9. Mai 2008
@„Aufrechter“
Tja, so geht’s. Spricht Rom, wird gejammert. Schmeißt aber der Bischof von Fulda in SJM-Priester aus dem Bistum dann wird von den Kritikern verlangt, sich
a) dem sicherlich von tiefer Weisheit getragenen Ratschluss ohne Murren zu beugen und b) nicht schrecklich rumzujammern und aufzumucken.
Die kritischen Nachfrager mussten in Freude und in Dankbarkeit das bejahren, was Algermissen der SJM in seiner unendlichen Weisheit verkündet hat. Jawoll!
Redaktion benachrichtigen Die vorkonziliaren Fledermäuse sind ausgeflogen
#18   iustus   16:41:29 | Donnerstag, 8. Mai 2008
Wahrheit? Was ist Wahrheit?
Was ich nur aus tiefster Seele weiß ist, dass Gott die Nächstenliebe als höchstes Gut einstuft
Ah ja? Woher weißt Du dass denn so genau, wenn es keine absolute Wahrheit gibt ?????
Ob Gott die Nächstenliebe als höchstes Gut einstuft, wer weiß das schon? Auch Du bist nicht die absolute Wahrheit. Fakt ist, niemand kennt sie!
Alle mehr oder weniger sexy Christen vermitteln „Wahrheiten“, keine davon ist vollkommen „richtig“ oder vollkommen „falsch“.
Redaktion benachrichtigen Wir bestehen nicht auf Ritualen um der Rituale willen
#33   iustus   06:41:45 | Mittwoch, 7. Mai 2008
Frage
Jede Übersetzung verändert den Sinn eines Textes zumindest leicht, und keine zwei Wortschätze zweier Sprachen haben für jedes Wort exakt eine Entsprechung.
Beispiel:
lat. sacrificium = deut. Opfer
lat. oblata = deut. Opfer
lat. hostia = deut. Opfer
Wobei das deut. Wort Opfer sowohl die Handlung als auch die Opfergabe bedeuten kann. Im Latein ist das klarer: oblata und hostia bedeuten jeweils das, was geopfert wird. Beide Wörter haben jedoch auch wieder kleine Unterschiede: hostia müsste man mit „Opfertier“ übersetzen, oblata ist allgemeiner. Allerdings ist die Übersetzung „Opfertier“ im Canon falsch, da Christus im deutschen Sprachgebrauch nicht als „opfertier“ bezeichnet wird und dieses Wort wieder zu eng auf Tiere bezogen ist. Das deutsche Wort „Hostie“ bezeichnet nun wieder was anderes, nämlich – natürlich durch die Messe kam das Wort in die deut. Sprache – die sichtbare und fühlbare Brotscheibe.
Das nur so als Beispiel. Ein guter Lateiner könnte dieses Beispiel noch korriegieren, präzisieren, ausbauen. Im übrigen ist es eine bekannte Binsenweisheit, dass Übersetzungen den Sinn eines Textes fast immer leicht verändern.
Eines leuchtet mir bei Deinem Lob auf Lateinische nicht ein. Um den Inhalt des Lateinischen zu erfassen müssen doch alle, die es lernen, es … genau: übersetzen. Oder?????
Redaktion benachrichtigen Wir bestehen nicht auf Ritualen um der Rituale willen
#14   iustus   16:29:06 | Dienstag, 6. Mai 2008
So schwer ist es nicht
Jesus ist für alle gestorben, aber auch für viele leider vergeblich.
Jesus wollte, dass alle durch sein Blut gerettet werden. So starb er subjektiv „für alle“. Leider aber lehnten und lehnen viele dies ab. So starb er eben objektiv nur „für viele“ andere.
Redaktion benachrichtigen Ein Apologet des gescheiterten Pastoralkonzils
#13   iustus   15:43:15 | Mittwoch, 30. April 2008
Woran liegt’s
So viele katholische alte Messen werden ja überhaupt nicht angeboten. Wenn man die Messen der Lefebvre-Sekte wegrechnet (…) dann verbleiben noch weniger alte Messen.
Das nun wiederum liegt nicht daran, dass keine Gläubigen die alten Messen feiern wollen, sondern dass die Bischöfe sie nicht anbieten.
Aber es stimmt. Massen sind es nicht, die in die alten Messen strömen. Burgorus hat das nachvollziehbar erklärt.
Redaktion benachrichtigen Zwischen 24 und 44 + …
#42   iustus   12:54:48 | Dienstag, 29. April 2008
Ich denke, Sie sind Bichof???
Wenn Sie schon Paulus zitieren, dann sollten Sie auch erkennen, dass es heißt, dass sich jeder selbst prüfen soll!
Das schließt doch nicht aus, dass die Hirten diejenigen, von denen sie wissen, dass sie sich das Gericht essen, vor diesem Unglück bewahren. Deswegen ist es ein gutes Werk zugunsten des Sünders, in diesen Fällen die Kommunionspendung zu unterlassen.
wollen Sie mir jetzt erzählen, dass das Wort eines Apostels höher gestellt ist als das Wort des einzigen und wahren Sohnes Gottes.
Welches Wort des einzigen und wahren Gottes meinen Sie, das dem des Apostels entgegenstehen soll?
Sie werden mir doch nicht erzählen wollen, dass Sie vor jedem empfang der hl. Eucharistie beichten gehen.
Es muss nicht ausnahmslos vor jedem Empfang der hl. Eucharistie gebeichtet werden, wohl aber nach einer schweren Sünde.
Redaktion benachrichtigen Zwischen 24 und 44 + …
#39   iustus   12:25:53 | Dienstag, 29. April 2008
Oh je!
Muss ich Ihnen das wirklich erklären? o.O
Vielleicht für hier mitlesende Erstkommunionkinder und -katechetInnen und ganz langsam zum Mitdenken:
Jesus hat mit Sündern gegessen, weltliche Speisen, aber ihnen nicht seinen Leib und sein Blut gereicht. Daher taugt sein Vorbild nicht als Begründung dafür, schwere Sünder, die nicht umkehren wollen, die Eucharistie zu spenden.
Im Gegenteil gilt:
„Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt“ (1 Kor 11, 27-29).
Redaktion benachrichtigen Zwischen 24 und 44 + …
#36   iustus   09:20:47 | Dienstag, 29. April 2008
„Mahl halten“ ist nicht „Eucharistie empfangen“
Mit welchem Recht schließt die Kirche Menschen vom Empfang der Sakramente aus?
Jesus hat ausschließlich mit den Sündern Mahl gehalten,
Es spricht überhaupt nichts dagegen, mit Sündern Mahl zu halten. Vom „Mahl halten“ schließt die Kirche ja auch überhaupt nicht aus. Es spricht aber das Wort der Hl. Schrift dagegen, mit schweren Sündern, die in der Sünde verharren, die Eucharistie zu spenden. Das ist viel, viel mehr als „Mahl halten“.
„Mahl halte“ ich heute mittag wieder. Mit Sicherheit werden da auch mehrere Sünder am Tisch sitzen. Macht gar nix.
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#96   iustus   20:23:28 | Montag, 28. April 2008
Nun ja …
… soweit ich weiß, ist in der ordentlichen Form keine bestimmte Haltung der Finger vorgeschrieben. Damit wäre es doch sofort umsetzbar, die ordentliche Form dementsprechend zu „befruchten“. Es sei denn, natürlich, das ist nur Theater …
Redaktion benachrichtigen Firm im Klettern
#12   iustus   17:27:31 | Montag, 28. April 2008
Teils-teils
Allerdings ist „büffeln müssen“ auch keine Garantie dafür, dass der Glaube größer wird oder die Kinder eher verstehen und begreifen, worum es geht.
Eine Garantie nicht, aber eine Voraussetzung. Daher ist es auch kein Unfug wie einseitig betonte Erlebnispädagogik mit viel Aktionismus und wenig Inhalt.
Eine Patentlösung wird es wohl nicht geben.
Stimmt. Die gibt es selten.
Außerdem sollte man nicht ständig auf Unterricht etc. herumhacken, denn daran hängt nicht alles: das wichtigste wäre ein entsprechendes Glaubenszeugnis der Eltern den Kindern gegenüber und da hapert es doch in der Regel. Von zu Hause bekommen Kinder doch häufig in Glaubensfragen und -leben gar nichts mehr mit.
Leider wahr.
Zum Thema Firmung allgemein noch etwas: die Firmungen bereits in der 6. Klasse, also nur 3 Jahre nach der Erstkommunion ddurchzuführen, so wie es in meiner Diözese der Fall ist, halte ich außerdem für viel zu früh.
Das kommt darauf an: Wenn die Firmung auch der Stärkung in der Pubertät und in den Wechselfällen dieser Jahre dienen kann (was ich glaube), dann sollte sie doch eher früh stattfinden.
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#91   iustus   16:52:47 | Montag, 28. April 2008
@Libertas
Sie stellen genau die richtigen Fragen!
Das ist die richtige „Befruchtung“!
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#61   iustus   10:27:30 | Montag, 28. April 2008
Klaro
Wieso man sollte?
Fragen Sie das im Ernst?
Im vollen Ernst.- Mit MK und Patene kann gar nichts schiefgehen. :-]
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#59   iustus   10:18:48 | Montag, 28. April 2008
@Kurt K.
Wieso sollte man? Einfacher geht’s doch mit der Mundkommunion.
Redaktion benachrichtigen Befruchtung – aber in welche Richtung?
#56   iustus   09:57:24 | Montag, 28. April 2008
Das Entscheidende
Aber im Ernst: Ich glaube nicht, dass sich der Zelebrant einer tridentinischen Messe einen Zacken aus seiner Krone brechen würde, wenn er auch die Handkommunion durchführt.
Es bricht kein Zacken aus der Krone, aber es ist doch schon sehr komisch: Zuerst wird peinlich darauf geachtet, dass keine Teilchen der Hostie verlorengehen, der Zelebrant hält die Fingerspitzen zusammen und dann legt er die Hostie auf die Hand.
Entweder man hält die Maßnahmen gegen die Gefahr des Partikelverlusts für unnötig (wie Gotthard), dann geht Handkommunion ohne Weiteres, oder der Herr ist auch in den kleinen Teilen ganz, dann hat man mit der Handkommunion ein Problem – in beiden Formen des römischen Ritus.
Redaktion benachrichtigen Verschwörung gegen die Alte Messe?
#80   iustus   01:44:15 | Sonntag, 27. April 2008
Lieber HvO
Die Direktiven, die Rom in vielen Bereichen ausgibt verstossen gegen den Glauben. In der Konkurrenzsituation unverfälschter Glaube und Gehorsam muß man sich für den unverfälschten Glauben entscheiden, da der eingeforderte Gehorsam ja erkennbar ungerecht ist. Man kann sich nicht auf den Gehorsam berufen, da dem kirchlichen Untergebenen ein befohlener Unglaube als eigener Unglaube zuzurechnen ist, es sei denn man ist absolut ahnungslos. Bei einem einzelnen Befehl mag man das in Einzelfällen andes sehen können, hier wird aber eine Haltung abverlangt, die mit dem Glauben nicht vereinbar ist, im eigentlichen Sinn ein „Unglaube“. Da kann es keine Kompromisse geben.
Exakt die Argumentation vieler Modernisten …
Redaktion benachrichtigen Keine verlorenen Schafe
#11   iustus   13:32:23 | Freitag, 25. April 2008
@Heinrich
Ein gutes und treffendes Bild. Aber was ist besser: An Bord des Schiffes zu bleiben und dafür zu sorgen, dass die Schlagseite behoben wird oder sich in die Rettungsboote zu verkrümeln?
Redaktion benachrichtigen Kampflose Aufgabe?
#16   iustus   13:28:46 | Montag, 21. April 2008
Ceterum Censeo
Warum soll die Kirche im Dorf bleiben, wenn das Dorf nicht mehr in die Kirche geht?
Redaktion benachrichtigen Sowie einige weitere nicht sonderlich gewichtige Einzelheiten
#34   iustus   22:12:54 | Mittwoch, 16. April 2008
@Libertas
Das ist ja richtig, aber wir sollten nicht immer nur das halbleere Glas sehen, sondern auch das halb volle…
Redaktion benachrichtigen Sowie einige weitere nicht sonderlich gewichtige Einzelheiten
#31   iustus   20:37:32 | Mittwoch, 16. April 2008
Ein guter Anfang
Also da haben wir doch schon weitaus größeren Unsinn über die Unterschiede zwischen den beiden Formen des römischen Ritus gelesen. Die Darstellung des Pfarrers trifft es bis auf ein paar Kleinigkeiten doch recht genau. Und dass einige Aspekte zutreffend dargestellt werden (Zelebrationsrichtung, Sprache), dass ist keineswegs selbstverständlich.
Redaktion benachrichtigen Fünf unerwartete Nebenwirkungen von ‘Summorum Pontificum’
#10   iustus   13:31:11 | Donnerstag, 3. April 2008
@Benedikt
Ich nehme an, Ihre Bemerkung bezog sich auf den Artikel, nicht auf den Link von RJH.
Redaktion benachrichtigen Endlich ein neuer Kreuzstab + …
#15   iustus   10:35:51 | Montag, 17. März 2008
@Schüttel
wohl schlecht geschlafen.
Stimmt.
Dass sich vorher einzelen Liturgen willkürlich verhielten, ist nicht de Gesetzgeber anzulasten
Stimmt.
Es gab immer eine einheitliche römisch-katholische Liturgie bis zum verhängnisvollen 7.07.07!Jetzt ist die Spaltung „von oben“ sanktioniert.
Die einheitliche römisch-katholische Liturgie gab es in den letzten dreißig Jahren nur noch rechtlich, d.h. in diesem Zusammenhang: theoretisch.
Ich halte die rechtliche und faktische Existenz von zwei Formen innerhalb des einen Ritus für weit, weit weniger verhängnisvoll als die faktische, wenn auch nicht rechtliche, Existenz von hunderten innerhalb der einen ordentlichen Form.
Redaktion benachrichtigen Endlich ein neuer Kreuzstab + …
#8   iustus   09:56:21 | Montag, 17. März 2008
@Schüttel
„Motu proprio“ zur Abschaffung einer einheitlichen römischen Liturgie
Sagen Sie Schütttel, haben Sie eigentlich die letzten dreißig Jahre gepennt? Wo gab es da denn eine einheitliche Liturgie? Es gibt innerhalb der ordentlichen Form jeden Sonntag hunderte von eigenen Formen.
Redaktion benachrichtigen Der Name der Enzyklika + …
#22   iustus   17:55:11 | Samstag, 15. März 2008
Klage
Wir sind uns doch einig: Entgegen der Behauptung von Methusalix und gab kein Gericht und es gab keine Klage. Stattdessen eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Und es gab entgegen der Behauptung von Methulsalix nichtmal eine Watschn. Ganz im Gegenteil: Der Oberstaatsanwalt bezeichnete das Buch als „perfides Machwerk in der Maske des religiösen Kinderbuchs“.
Redaktion benachrichtigen Der Name der Enzyklika + …
#13   iustus   15:00:28 | Samstag, 15. März 2008
@ Kurt
Methusalix hatte behauptet, Katholiken seien „von ordentlichen Gerichten abgewatscht worden.“
Noch einmal: Von welchem Gericht?
Ihr Link teilt ja nur mit, dass die Staatsanwaltschaft sich geäußert hat. Und die Äußerung des Oberstaatsanwalts, das Buch sei ein „perfides Machwerk in der Maske des religiösen Kinderbuchs“ klingt mir jetzt nicht nach „Katholihen abgewatscht“ …
Redaktion benachrichtigen Billige Kirchenschelte
#14   iustus   13:50:20 | Samstag, 15. März 2008
@Steini
Es gibt keine „Amtskirche“.
Redaktion benachrichtigen Billige Kirchenschelte
#11   iustus   13:32:43 | Samstag, 15. März 2008
@wassers
Stimmt. Gemeindereferentin ist nur ein Job. Bei Priestern ist das anders.
Redaktion benachrichtigen Der Name der Enzyklika + …
#10   iustus   13:23:03 | Samstag, 15. März 2008
@methusalem
Nicht nur die Juden, auch die Katholiken dürfen sich alles erlauben; sogar Zensur missliebiger Bücher. Die haben ja schliesslich auch gegen das „Kleine Ferkel auf Gottsuche“ geklagt und sind von ordentlichen Gerichten abgewatscht worden.
Da ist mir doch etwas entgangen: Vor welchen Gerichten haben Katholiken denn gegen das Buch geklagt? Haben Sie einen Beleg oder phantasieren Sie in der Gegend rum?
Redaktion benachrichtigen Billige Kirchenschelte
#8   iustus   13:16:58 | Samstag, 15. März 2008
@ Typ
Das sind Gott sei dank wenige. Die sind wahrscheinlich auch nicht geschieden und wiederverheiratet.
Redaktion benachrichtigen Billige Kirchenschelte
#5   iustus   12:28:49 | Samstag, 15. März 2008
Vorgeschmack
„Sie verlangen von mir, daß ich mich von meiner Familie trenne? Als Kirche?“ – jammert sie dort vor dem Richter.
Ein Vorgeschmack auf das, was passiert, wenn es verheiratete Priester gäbe…
Aber im konkreten Fall zu verlangen, wegen sechs Kilometern ein Eigenheim aufzugeben ist abgefahren.
@Johannes: Ja, danken Sie dem Herrn, dass Sie nicht wie diese sind, diese Frommen. Pfui.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe wollten die Fürbitte der Neuen Liturgie
#32   iustus   02:08:06 | Mittwoch, 12. März 2008
@Marcelus
Danke. Ich sehe so selten Lateinische Messbücher von 1969. Die scheinen in Deutschland nicht sehr verbreitet und nicht sehr beliebt zu sein, so selten wie sie verwendet werden … o.O
Redaktion benachrichtigen Streit um den Heiligen Joseph
#59   iustus   01:58:43 | Mittwoch, 12. März 2008
Für die Sterbenden
Die Josefs-Bruderschaft zum Beitritt empfohlen:
…ww.kloster-st-trudpert.de/seite12.php
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe wollten die Fürbitte der Neuen Liturgie
#22   iustus   11:32:55 | Dienstag, 11. März 2008
@Dr. Heger
Betreffend „Verblendung“, „Schleier von ihrem Herzen“: Wieso ist es ein Fortschritt, diese klaren Aussagen des NT unter den Teppich zu kehren?
Ich wäre nicht dagegen, diese Passagen in einer Lesung vorzutragen. Insofern bin ich nicht für ein „unter den Teppich kehren“.
Ich halte es aber nicht für erfordlich, sich diese Formulierungen im Gebet zu eigen zu machen.
Betreffend „Du schließest SOGAR die Juden nicht aus“: Der lateinische Text sagt schlicht „etiam Judaeos“, „auch die Juden“. Dagegen kann man eigentlich nichts haben.
Das stimmt. Ich werde nicht mehr von „sogar“ sprechen.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe wollten die Fürbitte der Neuen Liturgie
#19   iustus   11:17:06 | Dienstag, 11. März 2008
@Aleph
Es gibt zwei Formen des römischen Ritus:
1. Die außerordentliche (Messbuch 1962 lateinisch).
2. Die ordentliche (Messbuch 1968 lateinisch, 1975 deutsch).
In der ordentlichen Form lautet die Fürbitte wie von Ihnen beschrieben. Diese wird nicht verändert!!!
Nur die Fürbitte in der außerordentlichen Form (mit „Verblendung“, Schleier auf dem Herzen, „SOGAR die Juden“ werden nicht ausgeschlossen) wird verändert.
Anscheinend ist dieser simple Sachverhalt noch nicht allen klar.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe wollten die Fürbitte der Neuen Liturgie
#12   iustus   10:51:06 | Dienstag, 11. März 2008
Der Fortschritt
liegt im Wegfall von Formulierungen wie „Verblendung“, „Schleier von ihrem Herzen“ und „Du schließest SOGAR die Juden nicht aus“.
Dennoch wird – und das ist das Entscheidende, an dem sich die Geister scheiden – gebetet, dass sie Christus als den Erlöser erkennen.
Diese entscheidende Bitte kann ich nur dann unterlassen, wenn ich der Ansicht bin, es sei egal, ob ich Christ oder Jude bin nach dem Motto der Fürbitte der neuen Form „Hauptsache treu zu seinem Bund“.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe wollten die Fürbitte der Neuen Liturgie
#7   iustus   10:15:50 | Dienstag, 11. März 2008
Ergänzung
Der Diakon unterläßt in der alten Form seit etwa 1960 die Aufforderung zur Kniebeuge NICHT.
Aber:
Wir wollen beten für die Juden.
Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen.
Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet Euch.
Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, daß beim Eintritt der Fülle aller Völker in Deine Kirche ganz Israel gerettet wird. Durch Christus, unseren Herrn.
klingt doch wesentlich besser als:
Lasset uns auch beten für die Juden: Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß auch sie unsern Herrn Jesus Christus erkennen.
(Beuget die Knie – erhebet Euch)
Allmächtiger ewiger Gott, du schließest sogar die Juden von Deiner Erbarmung nicht aus, erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen: mögen sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen, und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch ihn, unsern Herrn, Amen.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe wollten die Fürbitte der Neuen Liturgie
#3   iustus   10:00:18 | Dienstag, 11. März 2008
@Aleph
Guten Morgen!
Der bisherige Text, der von der neuen Karfreitagsfürbitte abgelöst wurde, lautet:
Lasset uns auch beten für die Juden: Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß auch sie unsern Herrn Jesus Christus erkennen.
(Kein Amen. Hier unterläßt der Diakon die Aufforderung zur Kniebeugung, um nicht das Andenken an die Schmach zu erneuern, mit der die Juden um diese Stunde den Heiland durch Kniebeugungen verhöhnten.)
Allmächtiger ewiger Gott, du schließest sogar die Juden von Deiner Erbarmung nicht aus, erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen: mögen sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen, und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch ihn, unsern Herrn, Amen.
Daher verstehe ich den ganzen Protest nicht. Wäre es den Protestierenden lieber gewesen, wenn es bei dieser Formulierung geblieben wäre???
ICH finde, die Änderung war ein echter Fortschritt. Leider gilt sie – das scheinen Sie, Aleph, nicht zu wissen – nicht für die ordentliche Form des römischen Ritus. Aber: Was nicht ist, kann ja noch werden. Ich erwarte mit Freude die Reform der Reform.
Redaktion benachrichtigen Diözesanpriester lernen bei der Piusbruderschaft das Messelesen
#47   iustus   17:15:18 | Mittwoch, 5. März 2008
Sakramente und FSSPX
Es besteht jedenfalls das Risiko, dass die Beichte bei FSSPX ungültig ist.
Redaktion benachrichtigen Mehr Katholiken, mehr Seminaristen, mehr Priester + …
#14   iustus   14:50:20 | Samstag, 1. März 2008
Meiomei
möchte, daß der Papst die am Faschingsdienstag neuformulierte altrituelle Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden zurückzuzieht. (…) Das gewachsene Vertrauen zwischen Juden und Katholiken werde durch die Neuformulierung angeblich „schwer geschädigt“.
So ein Käse. Hätte der Heilige Vater auf die Neuformulierung verzichtet, wäre es bei der alten Formulierung geblieben. Das wäre dem Gesprächskreis offenbar lieber gewesen. :-D
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#52   iustus   15:21:19 | Freitag, 29. Februar 2008
@Libertas
Berechtigte Frage. Nein, die Antwort ist noch nicht erfolgt. Möglicherweise wird sie in den zu erwartenden Ausführungsbestimmungen der Kommission zum MP enthalten sein.
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#50   iustus   14:56:18 | Freitag, 29. Februar 2008
@Rübezahl
Noch einmal:
1. Eine offizielle Anfrage bei der Kommission Ecclesia Dei nach der Zulässigkeit der Handkommunion im alten Ritus ist bereits erfolgt.
2. Die Art und Weise des Kommunionempfangs steht nicht in den Rubriken des alten Messbuchs.
Redaktion benachrichtigen Der Papst wird das liturgische Leben der Kirche nachhaltig verändern
#48   iustus   14:17:01 | Freitag, 29. Februar 2008
@Rübezahl
Ich schätze Ihre Ausführungen für gewöhnlich sehr. Aber es stellt sich mir doch die Frage, welches das Spezialrecht sein soll, wenn doch das zugelassene Messbuch zur Art und Weise des Kommunionempfangs schweigt.
Was Ministrantinnen angeht, so bin ich der Ansicht, dass wenn im alten Messbuch von Ministranten die Rede ist, selbstverständlich nur solche männlichen Geschlechts gemeint waren. Die historische Auslegung führt hier zu einem eindeutigen Ergebnis.
Übrigens: Eine Anfrage an die Kommission Ecclesia Dei ist schon vor mehreren Monaten erfolgt …
Redaktion benachrichtigen Am ersten Mai? + …
#12   iustus   13:52:54 | Freitag, 29. Februar 2008
Stromberg
Sie haben wieder mal recht. Les extrêmes se touchent.
Aber was soll dieser Käse:
Der überlieferte Ritus habe sich „im Laufe der Jahrhunderte“ angeblich in Nuancen verändert – behauptete die Seite. In diesen Fällen sei es „üblich“ gewesen, im Meßbuch handschriftliche Einträge oder Einklebungen vorzunehmen.
In unserem schönen alten Messbuch aus den zwanziger Jahren kann ich das nachweislich sehen: Keine zwei Thronfeste des Apostels Petrus mehr, kleine Streichung bei der Karfreitagsfürbitte, Einfügung des heiligen Josef in den Kanon …
Redaktion benachrichtigen „War es klug? Ich denke nicht“
#22   iustus   12:16:50 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Hermeneutik des Bruchs vs. Hermeneutik der Kontinuität
„eine bestimmte Sicht von Kirche und vom Priestertum, die in der Regel weitgehend inkompatibel mit dem nachkonziliaren Kirchen- und Liturgieverständnis“
Es gibt keinen Unterschied zwischen dem vorkonziliaren und dem nachkonziliaren Kirchenverständnis. Das glauben nur Piusbrüder und Linkskatholiken. Die Mitte der Kirche sieht das anders.
Redaktion benachrichtigen Was meint Kardinal Lehmann hier mit „Leitlinien“?
#27   iustus   22:38:24 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Rübezahl und andere
so ist nun mal die lage nach dem cic83, und wenn rom sowas nicht in einer bestimmten frist beeinsprucht ist es partikularrecht …
Schauen wir uns doch eine konkrete Veröffentlichung im Amtsblatt an:
Leitlinien im Amtsblatt EB Köln www.erzbistum-koeln.de/…tt_November_2007.pdf
Thaumaturgos würde sagen, es handelt sich um bindendes Partikularrecht, weil es im Amtsblatt veröffentlicht und vom Bischof unterschrieben wurde.
Ich würde nach der Lektüre des Artikels von Dr. Weishaupt sagen, es handelt sich um bloße „Leitlinien“ (steht ja auch so drüber), die in bezug auf die Umsetzung des Motu Propio ‘Summorum Pontificum’ keine kirchenrechtlich bindende, sondern nun orientierende Kraft haben. Es geht nämlich nicht eindeutig aus Titel und Text hervor, dass es sich um allgemeine Ausführungsbestimmungen handelt.
Rübezahl, wer hat recht?
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann tobte in der Sakristei
#6   iustus   22:04:19 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Typ
Stimmt. Vielleicht wollte er es gerade zeigen. ;-)
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#26   iustus   13:35:46 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Bernd
:)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#19   iustus   13:14:04 | Dienstag, 19. Februar 2008
@konrad
Ich stimme Dir ja zu. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich Typ nicht von denen unterscheidet, denen Denzunziation immer vorgeworfen wird.
Im Übrigen glaube ich in der Tat nicht, dass die Ordinarien auf die informelle Zuarbeit von ihm angewiesen sind. Vielleicht lesen sie sogar kreuz.net !?
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#10   iustus   13:05:57 | Dienstag, 19. Februar 2008
@ Typ
Exakt. Genau so wie die.
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof soll von den eigentlichen Problemen reden
#7   iustus   12:54:01 | Dienstag, 19. Februar 2008
Informant
Ich habe übrigens die drei zuständigen Ordinarien über diesen Artikel informiert. Sicher werden die „katholischen Priester“ gerne vor Ort Rechenschaft ablegen darüber, wie sich ihre Weiheversprechen mit den Flegeleien gegenüber einem katholischen Bischof vereinbaren lassen.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!!!
Redaktion benachrichtigen Was meint Kardinal Lehmann hier mit „Leitlinien“?
#20   iustus   09:26:14 | Dienstag, 19. Februar 2008
Verständnislos
„wenn sie im entsprechenden Veordnungsblattdes jeweiligen Bistums veröffentlicht sind und von Bischof und Generalvikar (meistens) unterschrieben sind, dann sind sie KEINE Leitlinien sondern bindendes Partikularrecht!“
Dieser Satz kann nicht so verstanden, werden, dass Sie der Meinung sind, es komme auf die Bezeichnung an. Für Sie, lieber Thaumaturgos, genügt nach dieser Aussage, dass darüber „Leitlinien“ steht und darunter eine Unterschrift der Genannten, dafür, dass es sich um bindendes Partikularrecht handelt. Das ist mitnichten so.
Redaktion benachrichtigen Was meint Kardinal Lehmann hier mit „Leitlinien“?
#12   iustus   22:12:38 | Montag, 18. Februar 2008
@thaumaturgos und kath.Sachs
wenn sie im entsprechenden Veordnungsblattdes jeweiligen Bistums veröffentlicht sind und von Bischof und Generalvikar (meistens) unterschrieben sind, dann sind sie KEINE Leitlinien sondern bindendes Partikularrecht
Können Sie nicht lesen:
Es kommt darauf an, ob der jeweilige Diözesanbischof sie im Amtsblatt als „Ausführungsbestimmungen“ bezeichnet hat oder ob er sie nur als „Leitlinien“ veröffentlicht hat.
Ist Letzteres der Fall, dann haben sie in bezug auf die Umsetzung des Motu Propio ‘Summorum Pontificum’ keine kirchenrechtlich bindende, sondern nun orientierende Kraft.
Der Erzbischof von Köln zum Beispiel hat sie hier www.erzbistum-koeln.de/…tt_November_2007.pdf als „Dokument der Deutschen Bischofskonferenz“ abdrucken lassen, als „Leitlinien für die Deutschen Diözesen“ – also als das, was sie sind, gerade keine Ausführungsbestimmungen.
Nichtsdestotrotz sind sie sinnvoll.
Redaktion benachrichtigen Flimmerkisten abdrehen + …
#11   iustus   12:06:17 | Montag, 18. Februar 2008
@gallowglas
Vielleicht hat er ja einen Mitstreiter ???
Redaktion benachrichtigen Die Kirche hat einen Dachschaden
#28   iustus   19:59:31 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@alkuin
Wir müssen unsere Glauben besser kennen, besser leben, besser kritisieren, als alle anderen.
Richtig. Und wir müssen die Kritik an unserem Glauben kennen und kritisieren.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche hat einen Dachschaden
#22   iustus   16:50:28 | Mittwoch, 13. Februar 2008
@Alkuin
Als Apologetiker muss ich sehr viele anti-katholische oder anti-christliche Bücher und Traktate lesen. Sie sind absolut notwendig damit ich mir eine Meinung bilden kann.
Warum soll ich sie nicht bei einer Buchhandlung in kath. Trägerschaft kaufen? Es ist mir lieber, dass wenigstens einen kleinen Teil des Erlöses bei „uns“ hängen bleibt.
Ich muss sagen, es fällt mir schwer, Ihnen zu widersprechen. Das Gegenteil würde bedeuten, von Gläubigen als unmündigen Kindern auszugehen, die man vor schlechtem Einfluss schützen müsste. Da hätte ich schon Probleme …
Redaktion benachrichtigen Rechtzeitig zurückgerudert
#65   iustus   09:32:15 | Donnerstag, 7. Februar 2008
@prawda
Ist Hw. Guido Becker denn SJM-Mitglied? Kann er zum Oberen gewählt werden? Bedarf es einer Ernennung durch den Hl. Stuhl?
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#27   iustus   17:58:40 | Dienstag, 5. Februar 2008
So eine kleine Änderung
Das geht doch bestimmt in einem Schnellverfahren.
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#25   iustus   17:52:40 | Dienstag, 5. Februar 2008
Hoffentlich bald:
schön wäre es, wenn das nee gebet auch ins neue messbuch übernommen würde, es ist viel besser als das momentane …
In der Tat. Wenn es nicht schon geschehen ist.
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#19   iustus   17:39:47 | Dienstag, 5. Februar 2008
Der Papst hat recht.
Die Bitte um Bekehrung bleibt erhalten (und wird hoffentlich in der ordentlichen Form ebenso gebetet). :)3
Verblendung“, „Du schließest SOGAR die Juden nicht aus“ können verletzen – und auch der „Schleier über dem Herzen“. Ich würde nie eine Lesung um diese Passage kürzen (dann wird ja deutlich, woher diese Formulierung stammt) aber die konktrete Bitte muss nicht so formuliert werden.
Redaktion benachrichtigen Nächste Kapitulation des Vatikan
#13   iustus   17:24:24 | Dienstag, 5. Februar 2008
Das Spannende ist doch:
Gilt die neue Formulierung auch für die ordentliche Form?
Und Gotthard: Es sind nicht nur Ordensgemeinschaften, die die Karfreitagsliturgie in der außerordentlichen Form feiern. Auch Messen, die nach Nr. 4 der Leitlinien der DBK vom Bischof eingerichtet wurden und werden, sind betroffen.
Redaktion benachrichtigen Rechtzeitig zurückgerudert
#44   iustus   09:41:57 | Dienstag, 5. Februar 2008
@ Ach Schwarzbach
Hönisch war in keinem Fall gehorsam gegenüber einem Diözesanbischof.
Sie schildern ja lediglich einen Fall, in dem er es – falls Ihre Angaben zutreffen – nicht war.
Er hat sogar seine naiven patres, wie den hier postenden iustus,
Nicht jeder, der die Kritik an Pater Hönisch kritisch hinterfragt, ist gleich sein Pater… :-]
er war der Ghostwriter seiner einfach strukturierten gefolgsleute.
Na, auf der hochseriösen Sekteninfo-Seite haben wir in einem dreizehn Jahre alten Artikel noch gelesen, dass schon das Führungspersonal der KPE genau selektiert wird: „Wer nicht aus einem intellektuellen Elternhaus kam, hatte keine Chance, Gruppenleiter zu werden.“
Also was denn jetzt: „einfach strukturiert“ oder intellektuell? Wahrscheinlich je nach Belieben der Kritiker gerade wie es passt.
Redaktion benachrichtigen Rechtzeitig zurückgerudert
#41   iustus   20:21:39 | Montag, 4. Februar 2008
@st.georg
Ich kannte ihn aus Messen und Vorträgen, wie z.B. diesem:
Gottes Barmherzigkeit bei Heiligen und Sündern www.gloria.tv/?search=h%C3%B6…
Hier erhält man einen realistischen Blick auf diesen Priester – besser als bei sekteninfo.net (eine Seite, die übrigens mit kreuz.net gemeinsam hat, dass sie anonym aus den USA betrieben wird).
Sogar wenn man nur nach dem dort Mitgeteiltem urteilt (Hervorhebung von mir):
Der Chefredakteur der KPE-Zeitung Pfadfinder Mariens, Claus Peter Clausen, gibt in eigener Regie den „Schwarzen Brief“ zu kirchlichen und politischen Themen heraus.
wird man sagen müssen:
Wenn Clausen in einem von ihm in eigener Regie herausgegebenen Blättchen durchdreht, kann kaum Pater Hönisch oder die KPE etwas dafür.
Sittenstrenge, sexuelle Enthaltsamkeit, intensive Sühnegebete, regelmäßige Beichte und fromme Marienverehrung
Propagiert das nicht die katholische Kirche ganz offiziell?
Jungen- und Mädchengruppen werden in der KPE getrennt, gemeinsame Fahrten und Lager gibt es nicht.
Wie viele katholische Schulen gibt es eigentlich, die es ebenso halten?
„Als ich mich in einen KPE-Jungen verliebt habe, ließ man mich wissen, dass das nicht erwünscht sei“, erinnert sich Anita Bauer.
Kaum zu glauben, denn es soll tatsächlich KPElerinnen geben, die KPEler geheiratet haben o.O Manche davon sollen sogar Kinder haben (und nicht wenige) :-O
„strikter Gehorsam gilt als wichtige Tugend“, „Glaubenswahrheiten könne und dürfe man nicht hinterfragen“
Diesen Schmarrn habe ich dort noch nie gehört.
Redaktion benachrichtigen Rechtzeitig zurückgerudert
#39   iustus   19:44:00 | Montag, 4. Februar 2008
@ st. georg
Dass Sie die KPE nicht von innen kennen, haben Sie an anderen Stellen schon hinreichend bewiesen.
Zu Ihrem Verdruss kenne ich zahlreiche KPElerinnen, die Hosen tragen (wenn auch nicht zur Kluft, weil dazu der Rock gehört) und auch Leiterinnen und Leiter, die keiner „intellektuellen Schicht“ angehören. Dieser ganze Käse von vor über zehn Jahren …
Eine differenzierte Koedukation macht noch keine Sekte und eine knieende Beichte ist in der katholischen Kirche durchaus verbreitet (wenn auch vielleicht nicht in der DPSG?).
„Straßen mit Sex-Shops“ sollte man aber in der Tat meiden, besonders nachts – aber nicht, weil es in einer obskuren Schrift von anno tobac steht, der man auch in jahrelanger KPE-Mitgliedschaft nicht begegnet.
Redaktion benachrichtigen Rechtzeitig zurückgerudert
#36   iustus   19:06:29 | Montag, 4. Februar 2008
@ HBR
Haben Sie sich diese Seite mal näher betrachtet? :-D
Redaktion benachrichtigen Rechtzeitig zurückgerudert
#32   iustus   17:58:36 | Montag, 4. Februar 2008
@ HBR
Anstatt sich nur im Gehorsam an dieses Predigtverbot zu halten, hätte der Herr vielleicht mal in sich gehen sollen, um über seinen Fehler vielleicht noch mal im Gebete zu prüfen.
Was hat er denn für Fehler gemacht? Das wissen Sie ja sicher, da Sie darauf hinweisen. Oder glauben Sie wie ein blindes Schaf, dass alles richtig ist, was der Limburger Bischof tat, nach dem Motto: „Das Predigtverbot wird schon seine Richtigkeit haben“. Also: Was waren die Fehler???
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#3   iustus   12:07:50 | Montag, 4. Februar 2008
@Jürgen
Bei der Kleidung handelt es sich um die Chorkleidung des Instituts Christus König und Hoherpriester:
…stitut-christus-koenig.de/…_2006/jahr_2006.html
Redaktion benachrichtigen Pater Andreas Hönisch verstorben
#15   iustus   12:56:31 | Freitag, 25. Januar 2008
Danke, Pater Hönisch!
Sie können mit Paulus sagen:
„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten. (2 Tim 4, 7-8)“
Die Treue zu Christus und seiner Kirche, der katholischen Kirche – nach Ihren Worten das Schiff, das im Sturm steht, das manche aufgegeben haben, aber an dessen Bord wir bleiben sollen.
Sie waren hierfür das leuchtende Vorbild!
Redaktion benachrichtigen Auch für den Papst erlaubt + …
#19   iustus   17:17:31 | Montag, 14. Januar 2008
@Wieso?
Weil an dem integrierten Altar die Zelebratiosrichtung nicht der 40jährigen Überlieferung entspricht. :-D
Obwohl: Auch Papst Johannes Paul II. hat noch am Hochaltar der Sixtinischen Kapelle zelebriert, nämlich in der Messe nach dem Konklave, in dem er zum Papst gewählt worden war.
Redaktion benachrichtigen Mit Grüßen von Georg Gänswein
#16   iustus   13:48:42 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@Stimme
quod erat demonstrandum …
Redaktion benachrichtigen Mit Grüßen von Georg Gänswein
#13   iustus   13:26:19 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@stimme der unvernunft
Abgesehen von Ihrer respektlosen Ausdrucksweise schließe ich mich Ihrer Meinung an. Aber:
Ich halte es für ziemlich schräg, auf deutsch andere Lesungen vorzutragen und darüber dann zu predigen als diejenigen, die in der Messe verkündet wurden?
Aber noch einmal: Vielleicht sind Epistel und Evenagelium an Erscheinung in der alten und der neuen Form identisch.
Redaktion benachrichtigen Mit Grüßen von Georg Gänswein
#7   iustus   12:45:14 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Unterschied?
Zusätzlich zu den auf Latein vorgetragenen Schriftlesungen, wie sie der Ritus von 1962 kennt, las der Priester in deutscher Sprache Lesung und Evangelienperikope zum Fest „Erscheinung des Herrn“, wie sie die nachkonziliare Leseordnung vorsieht. Mit dieser Regelung möchte Erzbischof Zollitsch den betreffenden Priestern ersparen, zur Feier der tridentinischen Messe zusätzlich eine zweite Predigt vorbereiten zu müssen.
Sind die Epistel und Evangelium in der neuen Leseordnung nicht dieselben wie in der alten?
Wenn nicht, wurden auf deutsch tatsächlich die Lesungen der neuen Leseordnung vorgetragen?
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#48   iustus   21:14:38 | Freitag, 4. Januar 2008
@ RRR
Jede desuetudo ist zunächst einmal rechtmäßig (außer den in can. 24 genannten Fällen, die aber hier nicht zutreffen, weil in keiner Instruktio ausdrücklich und namentlich die Gewohnheit des Eintauchens verboten wurde; sie steht dort zwar als „verboten“, aber eben nicht ausdrücklich unter Verweis auf eine zu verbietende Gewohnheit, was für can. 24 ja entscheidend ist).
Ich würde darüber hinausgehen und sagen: Eine desuetudo ist nicht nur in den in c. 24 genannten Fällen nicht rechtmäßig, sondern immer dann, wenn sie Recht verboten ist.
Durch entsprechende Kundgaben des gesetzgeberischen Willens beginnt nun aber die Zeit, aber der eine desuetudo in Gang gesetzt werden kann, wieder von vorne, bei Null. Wenn sie das tut, ist sie aber – nach 30 bzw. 100 Jahren – sehr wohl rechtmäßig.
Eben nicht, weil sie es vorher nicht ist und nur rechtmäßige Gewohnheiten Gesetzeskraft erlangen können.
Wäre es so, wie Sie es behaupten, könnte es niemals eine desuetudo geben.
Doch: Nämlich dann, wenn das Recht zunächst dazu schweigt (= die Gewohnheit nicht verbietet). Tritt nun ein Gesetz in Kraft, dass dieser Gewohnheit widerspricht, so besitzt die Gewohnheit unter der Voraussetzung des c. 26 (dreißig ununterbrochene und volle Jahre hindurch geübt) Gesetzeskraft.
Wäre es so, wie Sie behaupten, wären Gesetze sinnlos.
Redaktion benachrichtigen Rückenansicht von der Alten Messe
#45   iustus   20:37:37 | Freitag, 4. Januar 2008
@ RRR
Bitte zitieren Sie doch mal aus dem Kommentar.
Redaktion benachrichtigen Rückenansicht von der Alten Messe
#41   iustus   20:18:27 | Freitag, 4. Januar 2008
@ RRR
Der Schlüssel zum Verständnis leigt im fett markierten Wort:
Can. 26 – Falls sie nicht von dem zuständigen Gesetzgeber besonders gebilligt wurde, erlangt eine dem geltenden kanonischen Recht widersprechende oder eine außergesetzliche Gewohnheit nur dann die Kraft eines Gesetzes, wenn sie rechtmäßig dreißig ununterbrochene und volle Jahre hindurch geübt. wurde; gegen ein kanonisches Gesetz aber, das eine Klausel enthält, die zukünftige Gewohnheiten verbietet, kann allein eine hundertjährige oder unvordenkliche Gewohnheit Geltung erlangen.
Mit Ihrem Schluss, es stehe den Gliedern der Kirche wegen c. 26 zu, gegen das Recht zu verstoßen, haben Sie also gerade nicht recht. Die Gewohnheit muss rechtmäßig ausgeübt werden. Das war beim Eintauchen nie der Fall, vgl. Nr. 246 f. AEM.
Redaktion benachrichtigen Rückenansicht von der Alten Messe
#38   iustus   20:06:42 | Freitag, 4. Januar 2008
@ RRR
Can. 26 – Falls sie nicht von dem zuständigen Gesetzgeber besonders gebilligt wurde, erlangt eine dem geltenden kanonischen Recht widersprechende oder eine außergesetzliche Gewohnheit nur dann die Kraft eines Gesetzes, wenn sie rechtmäßig dreißig ununterbrochene und volle Jahre hindurch geübt. wurde; gegen ein kanonisches Gesetz aber, das eine Klausel enthält, die zukünftige Gewohnheiten verbietet, kann allein eine hundertjährige oder unvordenkliche Gewohnheit Geltung erlangen.
Wenn man nun nicht davon ausgeht, dass das Eintauchen durch die Gläubigen in Redemptionis Sacramentum Nr. 104 ausdrücklich verworfen wird im Sinne des c. 24 § 2 (mit der Folge, dass es sich um eine unvernünftige Gewohnheit handelt, die nie Gesetzeskraft erlangen kann), dann stellt sich mir doch die Frage:
Wozu gibt es kirchliche Gesetze, wenn es den Gliedern der Kirche zusteht, dagegen zu verstoßen o.O ?
Redaktion benachrichtigen Rückenansicht von der Alten Messe
#23   iustus   19:14:16 | Freitag, 4. Januar 2008
@ RRR
Can. 24 – § 2. Eine widergesetzliche oder außergesetzliche Gewohnheit kann die Kraft eines Gesetzes nur erlangen, wenn sie vernünftig ist; eine Gewohnheit aber, die im Recht ausdrücklich verworfen wird, ist nicht vernünftig.
Can. 28 – Unbeschadet der Vorschrift des can. 5 wird ein widergesetzliches oder ein außergesetzliches Gewohnheitsrecht durch ein entgegengesetztes Gewohnheitsrecht oder Gesetz widerrufen; jedoch widerruft, falls das Gesetz dies nicht ausdrücklich erwähnt, ein Gesetz nicht hundertjähriges oder unvordenkliches Gewohnheitsrecht und ein allgemeines Gesetz kein partikulares Gewohnheitsrecht.
… und aus ist’s rechtlich mit dem Eintunken (was übrigens in meiner Gemeinde jedesmal dazu führt, dass der Küster den Boden mit einem Putzlappen wischen kann :'( ).
Redaktion benachrichtigen Angriff abgewehrt
#4   iustus   11:57:19 | Freitag, 4. Januar 2008
Nettes Foto
dessen, was in der Broschüre von Pro Familia zum Schwangerschaftsabbruch konsequent als „Schwangerschaftsgewebe“ bezeichnet wird:
www.profamilia.de/shop/download/64.abb
Redaktion benachrichtigen Es geht nicht ohne + …
#2   iustus   09:08:18 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@Freinsberg
Wir sind Kirche. :-]
Redaktion benachrichtigen Entweihte Leiber + …
#14   iustus   13:52:40 | Dienstag, 1. Januar 2008
@Fabianus
Das würde dazu passen, dass …ww.summorum-pontificum.de/ schrieb, dass der Heilige Vater beim Segen Urbi et Orbi
„eine Mitra von Johannes Paul I. benutzte, die dieser aus einem Erbstück von Benedikt XV. hatte umarbeiten lassen.“
Redaktion benachrichtigen Entweihte Leiber + …
#2   iustus   10:33:44 | Dienstag, 1. Januar 2008
Mitra
Die Mitra, die der Hl. Vater bei der Vesper trug, ähnelt tatsächlich mehr dieser:
Johannes XXIII. bei der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils www.planet-wissen.de/…/tempx_papsttum1.jpg
als jene vom Segen Urbi et Orbi.
Redaktion benachrichtigen Die große Entstaubungsaktion beginnt
#27   iustus   20:32:47 | Samstag, 29. Dezember 2007
Rüdesheim
Wenn die Mitte breit genug ist für uns: Sie darin etwas links, ich darin etwas rechts. Jedenfalls sollten wir in keine Extreme abgleiten. Insofern: Zustimmung.
Redaktion benachrichtigen Die große Entstaubungsaktion beginnt
#25   iustus   20:20:27 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rüdesheim
Stimmt. Das Pendel schlägt nicht von heute auf morgen um. Es beginnt langsam und erst in Teilbereichen. Teilbereiche sind noch im Fortschreiten nach links während andere schon wieder im Fortschreiten nach rechts sind und emgekehrt.
Redaktion benachrichtigen Die große Entstaubungsaktion beginnt
#23   iustus   19:49:54 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rüdesheim
Jetzt ist erstmal die Zeit der 68er Vereinfacher abgelaufen – die Zeit derer, die in Kahlheit und Öde den „Glanz edler Einfachheit“ sahen.
Das Pendel schlägt eben wieder um. Jetzt sind die von gestern, die gestern von heute waren.
Redaktion benachrichtigen Die große Entstaubungsaktion beginnt
#11   iustus   18:28:24 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rüdesheim
Irrtum – das hat er bereits getan.
Redaktion benachrichtigen Die große Entstaubungsaktion beginnt
#3   iustus   17:18:59 | Samstag, 29. Dezember 2007
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#86   iustus   15:55:19 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Verschiedene Kirchen
es gibt keinen sjm geistlichen in einem deutschen bistum!!!!
… als Pfarrer, mein lieber Freund, als Pfarrer!
im übrigen haben heute in den betroffenen gemeinden kommunuionhelfer die krankenkommunion zu den alten und kranken gebracht.
Ich bin sehr dankbar, in einer Gemeinde zu leben, in der die Krankenkommunion noch „Chefsache“ ist und sich der Pfarrer selbst bemüht.
Redaktion benachrichtigen „An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
#11   iustus   19:21:10 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ sani
Der große Rest würde aufatmen – wie er 1968 nach der Liturgierefim aufgeatmet hat – und nicht mehr hinging.
Der große Rest beichtet überhaupt nicht und geht nicht einmal jeden Sonntag zur Messe. Für was braucht er Priester???
Ach, ich vergaß: zwei-, dreimal im Leben zur eigenen Hochzeit (nach zwei, drei Scheidungen samt „Segensfeier“); einmal zur Beerdigung (nein, das können ja auch Laien); Taufen werden selten, denn die Kinder sollen sich ja später selbst entscheiden, ob sie getauft werden wollen – was dazu führt, dass sie nie getauft werden. Also: Wozu braucht der große Rest Priester???
Machen Sie sich doch keine Illusionen über den großen Rest!
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#51   iustus   16:55:03 | Samstag, 22. Dezember 2007
Fundamente
Ich bin dafür, Klartext zu reden. Auch Protestanten glauben, dass sie „Abendmahlsbrot“ empfangen. Beim „Leib des Herrn“ wird es da schon schwieriger (je nach protestantischer Gemeinschaft).
@samurai
Ich kann nicht für den Ruhrgebietler sprechen. Aber die Frage Mund/Hand ist für mich überhaupt keine Frage des „würdigen“ Körperteils sondern eine Frage des Partikelverlusts. Die Gläubigen haben nicht die Möglichkeit einer Purifikation der Hände, wie der Priester sie nach der Kommunion vornimmt.
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#49   iustus   16:45:27 | Samstag, 22. Dezember 2007
@Aleph
Das hatte ich schon befürchtet. :-D
Aber im Ernst: Mit Ihrer Befürchtung von seelischen Schäden bei knieendem Kommunionempfang machen Sie sich lächerlich. Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, dass sich Eltern „massiv dagegen zur Wehr setzen“ sollten – es sei denn, sie halten eine Ehrfurcht ausdrückende Haltung für etwas, das seelische Schäden hervorruft, so wie sie das tun. Der große Selige Johannes XXIII. war hier ganz anderer Meinung.
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#47   iustus   16:35:57 | Samstag, 22. Dezember 2007
@Aleph
Die Hand- und Standkommunion ist eine akzeptable Form, das Abendmahlsbrot würdig entgegenzunehmen.
Zweifellos, kann Abendmahlsbrot würdig im Stehen und mit den Händen entgegengenommen werden. Ich würde in protestantischen Gottesdiensten zum Mahl auch nicht niederknien…
Jetzt verstehe ich Sie. Sie reden von einem Abendmahl und dem Abendmahlsbrot. Ich dagegen rede von der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers und dem Empfang des Leibes des Herrn.
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#42   iustus   10:39:36 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ die „mündigen ChristInnen“ hier:
Der Mensch ist nie so groß, als wenn er kniet. Das ist ein schöner Ausspruch, würdig jenes großen Christusritters Louis Veuillot. Behalten wir es gut im Gedächtnis. Also ist nicht die Wissenschaft der Gipfel der Größe und des Rums, sondern die Erkenntnis unserer selbst, unserer Nichtigkeit vor Gott; das Bewusstsein, dass wir Gott brauchen, ohne den wir immer sehr klein sind, wenn wir uns auch bis zur Höhe der Giganten erheben.
Quelle : Johannes XXIII. Geistliches Tagebuch und andere geistliche Schriften – Freiburg 1964
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#33   iustus   22:33:11 | Freitag, 21. Dezember 2007
Interessant
Die entstehende neurotische Störung bei eingedrilltem Mundkommunion-Empfang knieend, wird nur mit ziemlich großen Schwierigkeiten überwunden werden können. Das kann unter Umstände Jahre dauern, diese Gewohnheit abzulegen.
Interessant. So ging’s mir mit der Handkommunion. :-]
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#11   iustus   15:50:01 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Aleph
Warum sollten sich Eltern denn gegen knieende Mundkommunion wehren? Mir scheint, Sie haben selbst einen seelischen Schaden. Diese Ablehnung ist ja schon krankhaft.
Redaktion benachrichtigen Schnüffeln in der päpstlichen Garderobe
#13   iustus   16:58:50 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@Haher
Schauen Sie mal genau hin und informieren Sie sich, bevor Sie in diesem Ton Unsinn von sich geben:
Vgl. z.B. Nr. 56 des Zeremoniales für die Bischöfe:
Die Gewänder und insignien des Bischofs
56. Die Gewänder des Bischofs in der liturgischen Feier sind dieselben wie die des Priesters. Bei einem Festgottesdienst ist es jedoch angebracht, daß der Bischof nach alter Tradition unter der Kasel die Dalmatik, die immer weiß sein kann, trägt, besonders bei den Ordinationen, bei der Weihe eines Abtes und einer Äbtissin sowie bei der Weihe einer Kirche und eines Altares.
Nr. 487 des Zeremoniales schreibt bei der Bischofsweihe dem Erwählten die Dalmatik sogar verpflichtend vor.
Nr. 61 (wo es darum geht daß das Pectorale unter den Gewändern getragen wird/ kann,) geht man ebenfalls selbstverständlich davon aus daß die Bischöfe eine Dalmatik tragen.
Redaktion benachrichtigen Schnüffeln in der päpstlichen Garderobe
#11   iustus   15:15:00 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@ Googler
Bischöfe können die Dalamtik unter dem Messgewand tragen (wie z.B. Kardinal Schönborn) kirchen.net/…tusblatt/section.asp?sec=18&menuopt…. Unser Papst tat das schon mehrfach:
www.vatican.va/…ex_20060413cena.html
www.spiegel.de/…52903-350384,00.html
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#1   iustus   11:51:53 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Gestriger
Nach Angaben des Regisseurs braucht es bei den päpstlichen Auftritten mehr Schlichtheit und Nüchternheit, wie das schon jetzt bei Kardinälen und Bischöfen der Fall ist:
„Die päpstlichen Gewänder sind zu prunkhaft und mit einer zu auffälligen Art erneuert worden.“
Hallo? In welcher Zeit lebt der Mann eigentlich? 1962? Hat er mitbekommen, was in den letzten 40 Jahren geschehen ist?
Redaktion benachrichtigen Die Pflicht der Kirche + …
#12   iustus   09:48:40 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Rüdesheim
„Mehr als genug“ sind nicht „alle“. Gotthard sprach schilcht von „allen“. Dass es viele gibt, die würdig gefeiert werden, würde ich nie bestreiten.
Und warum bezeichnet der Heilige Vater die ältere Form wohl als die außerordentlich?
Ich meine: schlicht deshalb, weil die jüngere Form viel verbreiteter ist. Eine Wertigkeit ist damit nicht verbunden. Oder vielleicht doch: Die neue Form ist „ganz ordentlich“, die alte Form „ganz außerordentlich“ – mmh o.O
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#9   iustus   23:05:28 | Samstag, 15. Dezember 2007
@Gotthard
Sie glauben wahrscheinlich im Ernst, dass alle heiligen Messen in der ordentlichen Form würdig gefeiert werden :-D
Das war nicht einmal früher der Fall, als nur die alte Form zelebriert wurde. Wer dies aber heute tut, tut es würdig. Das kann man von den „ordentlichen Messen“ nicht sagen. Erkennen Sie endlich die Zeichen der Zeit!
@Rüdesheim: Wissen Sie eigentlich, was „Ironie“ ist :-S
Redaktion benachrichtigen „Wir tun, was das Zweite Vatikanum wirklich will“
#20   iustus   20:24:03 | Samstag, 15. Dezember 2007
Gültiger?
Die Messe würde dadurch (mal ganz abgesehen von „pro multis“) nicht gültiger werden…!
Herrenmahl – ungültig
Messe – gültig
hl. Messopfer – gültiger
hochheilige tridentinische Opfermesse – am gültigsten.
:-)
Redaktion benachrichtigen Ein großes Bedürfnis
#31   iustus   06:55:40 | Samstag, 8. Dezember 2007
@ Typ
Die Reform der Reform wird weder dazu führen, dass der Eröffnungsteil gestrafft wird noch dazu, dass das Schlussevangelium wegfällt (was haben Sie eigentlich dagegen?). Auch werden keine Ehrfurchtsgesten abgeschafft, derer wir heute so dringend bedürfen. Diejenigen, die HEUTE die 543 Kreuzzeichen machen, machen sie nämlich nicht mehr, als wollten sie Fliegen verscheuchen – die Zeiten haben sich geändert, Typ – erkennen Sie endlich die Zeichen der Zeit!
Lesungen in der Volkssprache werden kommen, ebenso Fürbitten und vielleicht auch Ministrantinnen, ggf. auch Lektoren. Von Kommunionhelfern lese ich in SC nichts.
Redaktion benachrichtigen Lippenstift und schlaflose Kinder
#11   iustus   12:26:53 | Mittwoch, 5. Dezember 2007
@ RRR
Weisen Sie bitte nach, wo die SJM die kirchliche Lehre und Tradition nur selektiv rezipiert.
Redaktion benachrichtigen Welches Motu Proprio?
#40   iustus   18:34:38 | Montag, 3. Dezember 2007
@aurelius
Was steht den zum An- und Ablegen des Manipels im Missale von 1962?
Redaktion benachrichtigen Welches Motu Proprio?
#34   iustus   06:49:06 | Montag, 3. Dezember 2007
Zwei Dinge
1. Der Priester auf dem Foto dürfte Epistel und Evangelium in der Landessprache lesen. Dazu hat er (wie zur Predigt innerhalb des Chorraums üblich) nur den Manipel abgelegt, das Messgewand wird abgelegt, wenn er die Kanzel außerhalb des Chorraums benutzt.
2. Beim Gloria und Credo hat der Priester – wie bereits erwähnt – diese Gebete schon für sich (stehend) leise gesprochen, bevor er sich setzt. Genausogut (und wie ich persönlich es besser finde) kann er sie auch im alten Ritus stehend gemeinsam mit dem Chor singen.
Redaktion benachrichtigen Eine vorbildliche Umsetzung des Motu Proprio
#32   iustus   20:06:33 | Samstag, 1. Dezember 2007
In der Tat
sonn- und feiertags 9.30 Uhr.
Redaktion benachrichtigen Eine vorbildliche Umsetzung des Motu Proprio
#25   iustus   11:40:36 | Samstag, 1. Dezember 2007
Bistum Limburg
Ein anderes recht positives Beispiel:
www.bistumlimburg.de/index.php?persongroup=&_…
Es geht voran, zwar langsam, aber voran.
Redaktion benachrichtigen Scheitert die Alte Messe dieses Mal am Pfarrer?
#44   iustus   09:49:18 | Dienstag, 27. November 2007
Der Ruhrgebietler
ist ein Agent Provocateur, d.h. er glaubt das, was er da schreibt, nicht selbst, sondern freut sich an den Reaktionen – oder er ist darüber erschüttert.
Tatsache ist, dass hier JEDESMAL mindestens einer die Ironie nicht erkennt. Traurig.
Redaktion benachrichtigen Scheitert die Alte Messe dieses Mal am Pfarrer?
#29   iustus   21:07:42 | Montag, 26. November 2007
@ Typ
Jetzt komm mal runter! Mit „wesentlich“ meinte ich natürlich „gewichtig“. In der Sache (der Aussage: Das Wesentliche ist in beiden Formen das Gleiche) könnten wir uns sofort einigen, wenn Du nicht gleich ausfallend werden würdest („Gequatsche“).
Redaktion benachrichtigen Scheitert die Alte Messe dieses Mal am Pfarrer?
#17   iustus   17:17:38 | Montag, 26. November 2007
@Aleph
Da wäre es doch die Lösung, das aktuelle Altarmessbuch zu nehmen und mit dem Rücken zum gläubigen Volke die Missa im alten Ritus als Stille Messe zu zelebrieren. Den Text hört ja niemand und Dominus vo biscum dürfte ja noch allgemein geläufig sein. Wo könte denn die Problematik liegen, auf diese Weise die Messe zu feiern.
Ich will mal ernsthaft darauf eingehen: Man kann natürlich die ordentliche Form „im Stil“ der außerordentlichen Feiern (so tun es viele Patres der SJM): Hochaltar, lateinisch, I. Hochgebet. Es bleiben aber wesentliche Unterschiede:
kein Stufengebet, wesentlich ander Opferungsgebete, kein Schlussevangelium – das alles können Sie nicht mit dem Neuen Messbuch.
Da könnte doch das Ausleihen eines alten Missale die bessere Alternative sein.
Redaktion benachrichtigen Die lustvolle Sexualität darf nicht fehlen
#7   iustus   13:36:36 | Montag, 26. November 2007
Ja Regina
Voll drauf mit der Keule. „Arrogant“, „Dumm“ – geht’s nicht ein bißchen heftiger? Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit. Wer ein Feind der Freiheit ist, das bestimme ich!
Redaktion benachrichtigen Neuer Zeremoniar mit Siebenmeilenstiefeln + …
#12   iustus   15:34:58 | Sonntag, 25. November 2007
Was der Papst möchte
…auch das passt natürlich zu einer einfachen und schlichten Liturgie, so wie es doch der Papst möchte…
Ehrlich: Woher wissen Sie denn, dass der Papst eine einfache und schlichte Liturgie möchte???? Haben Sie das irgendwo gelesen? Wo?
Redaktion benachrichtigen Neuer Zeremoniar mit Siebenmeilenstiefeln + …
#2   iustus   11:01:44 | Sonntag, 25. November 2007
Anknüpfung an die Tradition
Ich dachte erst, der auf dem Foto abgebildete Papst sei Johannes XXIII.!
Es ist schön, dass Benedikt hier (und nicht nur hier) an die von diesem geübten Traditionen anknüpft. Passt doch hervorragend zur Rehabilitierung des Messbuchs des Seligen Papstes Johannes und zum Gebrauch der lateinischen Sprache, die für Johannes XXIII. als Sprache der Liturgie und der theologischen Lehre besonders wichtig war, wie die Apostolische Konstitution «Veterum sapientia» vom 22. Februar 1962 belegt.
Redaktion benachrichtigen Das Bistum Aachen zieht die Bremse
#21   iustus   13:08:26 | Freitag, 23. November 2007
@Fabianus
Meinen Sie das ernst?
Es ist doch ein riesiger Unterschied, ob meine Bitte gehört wird (so wie die Bitte der Freunde der alten Messe an Bf. Mussinghoff), oder ob sie erhört wird (so wie die Bitte der Freunde der alten Messe an Papst Benedikt).
Redaktion benachrichtigen Nicht rein technisch + …
#2   iustus   11:16:12 | Freitag, 23. November 2007
Diese Website
ist doch gerade nicht kirchlich, wie einige nicht müde werden zu betonen.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#28   iustus   05:25:59 | Freitag, 23. November 2007
@st.georg
,die bisherige einzige! so-messe kann nicht im ausserordentlichen ritus gehalten werden
Diese Behauptung wird durch ständiges Wiederholen nicht richtig. Das ist Art. 5 § 2 nicht zu entnehmen, auch nicht in einem Umkehrschluss.
Die Feier nach dem Messbuch des sel. Johannes XXIII. kann an den Werktagen stattfinden; an Sonntagen und Festen kann indes ebenfalls eine Feier dieser Art stattfinden.
Die Tatsache, dass zunächst Werktagsmessen genannt werden, und dann Sonntagsmessen schließt doch eine einzige in der ao Form nicht aus.
Und Art. 5 Abs. 2 mit anderen Worten: Die Feier dieser Art kann an Werktagen und auch an Sonntagen stattfinden. Noch einmal: Woraus lesen Sie da noch den Vorzug einer Sonntagsmesse in der ordentlichen Form?
Dass Zwietracht vermieden und die Einheit der ganzen Kirche am besten gefördert wird, wenn in jeder Form eine Messe angeboten wird, sehe ich ein. Die Diskussion entweder – oder kann nur entstehen, wenn beides nicht möglich ist. Für diesen Fall aber gibt das MP keine Vorschrift, der Messe in der ordentlichen Form den Vorzug zu geben.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#16   iustus   17:47:39 | Donnerstag, 22. November 2007
Und das Wichtigste:
Der Ortsbischof hat im Bezug auf die Messe in der außerordentlichen Form überhaupt nichts mehr zu gestatten!
Er hat auf Anfrage Angebote zu machen und wenn er diese nicht erfüllen kann, können sich die Anfragenden an Ecclesia Dei wenden.
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#14   iustus   17:28:55 | Donnerstag, 22. November 2007
@st.georg
Im Motu Proprio heißt es ja gerade:
§ 2. Die Feier nach dem Messbuch des sel. Johannes XXIII. kann an den Werktagen stattfinden; an Sonntagen und Festen kann indes ebenfalls eine Feier dieser Art stattfinden.
Da steht überhaupt nichts von: „Nur wenn daneben auch eine Messe in der ordentlichen Form angeboten wird.“
Redaktion benachrichtigen Die Rechtfertigungslast liegt bei der Neuen Liturgie
#11   iustus   17:25:45 | Donnerstag, 22. November 2007
@st.georg
Woraus lesen das denn? Ich kann auf die Schnelle im Motu Proprio Ihre Behauptung nicht finden.
Redaktion benachrichtigen Eine bedächtige Antwortgabe
#4   iustus   15:01:33 | Dienstag, 20. November 2007
Linke und Recht einig
Ja, ja. „Keinen neuen Wein in alte Schläuche“, gerne von sogenannten Progressiven zitiert, wird auch jetzt von deren Gegenseite in Anspruch genommen.
Ich halte mich an den alten Wein (den alten Glauben = die alte Wahrheit) in den alten Schläuchen (der Liturgie). Lex orandi, lex credendi.
Redaktion benachrichtigen Wie man Diözesen bewegt
#29   iustus   12:24:39 | Montag, 19. November 2007
@alle
Das muss Ironie sein. So abgedreht kann kein Mensch sein – nicht mal bei den schlimmsten Sedis.
Redaktion benachrichtigen Werbung für die Alte Messe kommt bei ihm nicht in Frage
#5   iustus   12:13:31 | Montag, 19. November 2007
@Aleph
Der Bericht handelte von der Primiz im Bistum Passau, nicht von der Priesterweihe in Berlin. Er unterfiel der Zensur, weil der Bischof „keine Werbung für die alte Messe“ machen wollte. Bischof Schraml muss fürchterliche Angst davor haben, dass Menschen diese Form als ihnen besonders gemäße Form der Begegnung mit dem Mysterium der hl. Eucharistie finden. Cui bono?
Redaktion benachrichtigen Wie man Diözesen bewegt
#15   iustus   06:48:04 | Montag, 19. November 2007
@Gotthard
Das Motu Proprio legt fest, dass in Pfarreien, in denen es dauerhafte Gruppen von Gläubigen gibt, die die Messe nach der Alten Form feiern wollen, der Pfarrer deren Bitten, die heilige Messe nach dem im Jahr 1962 herausgegebenen Römischen Messbuch zu feiern, bereitwillig aufzunehmen hat.
Und was, wenn zu dieser dauerhaften Gruppe in einer Pfarrei Leute gehören, die dort die Messe feiern, ohne auf dem Papier Mitglied dieser Pfarrei zu sein (ja vielleicht gehören sie sogar dem Pfarrgemeinderat an, jedenfalls sind sie auf Antrag in dieser Pfarrei wahlberechtigt – was beides im Bistum Limburg möglich ist)?
Für diesen Fall sehen die gut durchdachten Leitlinien der DBK vor:
„Wenn Gruppen aus Mitgliedern verschiedener Pfarreien bzw. Pfarrverbänden oder Seelsorgeeinheiten bestehen, ist der Antrag an den Diözesanbischof zu richten.“
Warum nicht?
Redaktion benachrichtigen Der Elephant in der Falle
#70   iustus   10:13:48 | Donnerstag, 15. November 2007
Unglaublich
wie gesetzestreu Sie auf einmal geworden sind, Gotthard (eine Folge der langen Lektüre von kreuz.net?): Übergießen ist o.k., besprengen ist ungültig. Also ist die Taufe Ihrer Ansicht nach nur gültig, wenn der Wassertropfen, den der Täufling abbekommt, auch an ihm wieder abfließt. Das ist ja herrlich :-]
Hoffentlich sind sie auch anderen Vorschriften so treu:
Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern. (2. Vat. Konzil, Konstitution über die heilige Liturgie)
Redaktion benachrichtigen Sehr schlecht
#23   iustus   15:43:31 | Mittwoch, 14. November 2007
@Stimme
„Kaiserlich-königliche tridentinische Opfermessen“ :-] gibt es nur bei einem Agent Provocateur.
Redaktion benachrichtigen Sehr schlecht
#19   iustus   15:08:44 | Mittwoch, 14. November 2007
@r.ruhrgebietler
Agent provocateur! :-D
Redaktion benachrichtigen Sehr schlecht
#12   iustus   12:42:32 | Mittwoch, 14. November 2007
@Aleph
iustus @ Können Sie mir verzeihen.
Klar, kann passiern :-]
Redaktion benachrichtigen Sehr schlecht
#9   iustus   12:05:24 | Mittwoch, 14. November 2007
Ach Aleph
Keine Angst.
In der außerordentlichen Form gibt es weder Mahltische noch Konzelebration. Und wieder haben Sie etwas gelernt. :-]
Redaktion benachrichtigen Zeitenwende + …
#15   iustus   11:43:29 | Mittwoch, 14. November 2007
Pontifikalschirm
Eine solche Ansprache (d.h. unter einem derartigen Schirm) ist unerlaubt :-@ , aber gültig. :-D
Redaktion benachrichtigen Zeitenwende + …
#13   iustus   11:02:51 | Mittwoch, 14. November 2007
@Freinsberg
Genauso wenig und so viel wie deren Abschaffung.
Redaktion benachrichtigen Zeitenwende + …
#8   iustus   10:01:46 | Mittwoch, 14. November 2007
Auch hier Zustimmung, Aleph
Wenn es einen Hochaltar gibt, sollte auch an diesem zelebriert werden, da erübrigt sich das Kreuz auf dem Volksaltar.
Redaktion benachrichtigen Der Elephant in der Falle
#67   iustus   09:52:36 | Mittwoch, 14. November 2007
Stimmt, Aleph.
Die Korrektur war überfällig. Aber die Begründung ist weit ernster, als Sie vermuten :-D : Im alten Kalender gibt es doch keine Hochfeste, sondern nur Feste I. Klasse! Wieder was gelernt.
Redaktion benachrichtigen Zeitenwende + …
#4   iustus   09:42:52 | Mittwoch, 14. November 2007
Spitzen und Kerzen
Zu den Spitzen empfehle ich folgenden Artikel:
…ww.summorum-pontificum.de/…einung/spitzen.shtml
Viel, viel wichtiger als die Kerzenform (das hängt vom Zeitgeschmack ab, was jeweils „in“ ist), ist das gut sichtbare Kreuz in der Mitte des Altares:
…ww.summorum-pontificum.de/meinung/rodari.shtml
Redaktion benachrichtigen Der Elephant in der Falle
#65   iustus   09:35:05 | Mittwoch, 14. November 2007
Ich korrigiere:
Fest der hll. Apostel Petrus und Paulus, I. Kl.
Redaktion benachrichtigen Der Elephant in der Falle
#63   iustus   09:22:39 | Mittwoch, 14. November 2007
@Don Camillo
Die liturgische Farbe dürfte die vom Hochfest Peter und Paul gewesen sein (die Priesterweihe war am 29. Juni).
Es interessiert mich auch, die Bedeutung der Handschuhe zu erfahren. Aber bedenken wir: Liturgisch ist das völlig ohne Wert. Dass es sinnvoll ist, ist nämlich gar nicht der Maßstab (siehe M. Mosebach derstandard.at/?url=/?id=30874…: „Einen utilitaristischen Maßstab an Tradition zu stellen, das wäre, glaube ich, ganz naiv. Es gibt so den Typus des Konservativen, der sagt: Wir bewahren das, was zu bewahren sinnvoll ist. Und wir erneuern das, was zu erneuern sinnvoll ist. Damit überliefert man die Tradition einem Augenblicks-urteil und einer utilitaristischen Rechtfertigung, vor der sie eigentlich nie so richtig bestehen kann. Tradition ist etwas Axiomatisches.“)
Redaktion benachrichtigen Zeitenwende + …
#1   iustus   09:14:22 | Mittwoch, 14. November 2007
Sonntagsmesse
Hat das Ordinariat wirklich eine überflüssige „Erlaubnis“ erteilt? Oder hat es lediglich dafür gesorgt, dass Priester dafür zur Verfügung stehen? Letzteres wäre anerkennenswert, ersteres inkompetent.
Redaktion benachrichtigen Der Elephant in der Falle
#60   iustus   06:49:54 | Mittwoch, 14. November 2007
Handauflegung
Warum auf einmal so streng, Gotthard? Das bin ich ja von Ihnen gar nicht gewohnt.
Papst Pius XII hat in „Sacramentum Ordinis“ vom 30. Nov. 1947 bestimmt, daß die einzige Materie der Bischofs-, Priester- und Diakonsweihe die Handauflegung ist, die einzige Form das Gebet des Bischofs.
Für die Handauflegung ordnete der Papst an, daß sie nach dem Recht in der tatsächlichen Berührung des Hauptes bestehen müsse, wenn auch für die Gültigkeit die sinnbildliche Handauflegung genüge.
Quelle: Erneuerung der Liturgie aus dem Geist der Seelsorge unter dem Pontifikat Papst Pius XII. Trier 1957, S. 214
Redaktion benachrichtigen Der Elephant in der Falle
#20   iustus   17:23:13 | Dienstag, 13. November 2007
@sirilo
Tja, manchmal erkennen die Knechte eben die Zeichen der Zeit…
Dagegen können SIE doch gar nicht einzuwenden haben – oder verabsolutieren Sie etwa ein bestimmtes Zeitalter?
Redaktion benachrichtigen Der Elephant in der Falle
#16   iustus   16:57:21 | Dienstag, 13. November 2007
@amadeus
Man kann auch mit schlichterer liturgischen Kleidung eine Messe – auch im alten Ritus – feiern.
Für Gott nur das Beste, nicht das Schlichteste. Aber das ist letztlich Geschmackssache. Wenn Sie perönlich – dem Zeitgeschmack der sechziger Jahre entsprechend – in Kahlheit und Leere den „Glanz edler Einfachheit“ entdecken – bitteschön. Ich suche lieber die hohen Silberleuchter aus der alten Sakristei heraus und stelle sie wieder auf…
Redaktion benachrichtigen Angst vor weiteren Steinen
#33   iustus   15:13:13 | Dienstag, 13. November 2007
@st. georg
Das beeindruckt mich wenig. Ich kenne die KPE auch seit Jahren und viele KPElerinnen, die fröhlich in Hosen rumlaufen.
Also: Wo hat die KPE (und nicht irgendein verirrter Hansel, der ihr angehört) behauptet, hosentragende Mädels kämen deswegen ins Fegedeuer???
Oder ist es wie üblich: Nix Genaues weiß ma net, aber die sind so böse, da ist ihnen auch das zuzutrauen…
Redaktion benachrichtigen Angst vor weiteren Steinen
#31   iustus   14:49:15 | Dienstag, 13. November 2007
@st. georg
Die KPE verbreitet, dass Hosentragen bei Mädchen ins Fegefeuer führt??? Einen Beleg dafür können Sie sicher nicht beibringen. Aber Hauptsache, mal diffamiert!
Ich glaube übrigens auch, dass Frauen, die Hosen tragen, ins Fegefeuer kommen – wenn sie sündigen. ;-)
Redaktion benachrichtigen Ganz für die Alte Messe
#13   iustus   12:52:17 | Montag, 12. November 2007
@aleph
Es ist doch genau umgekehrt. Ich sehe es in 99,9 % der Pfarrgemeinden:
„Es ist eine konstante Klientel, die diesen Messen beiwohnt, die sich nicht unbedingt verjüngt. Darüber dürfte das Interesse rapide abnehmen,…“
Jedes Jahr bei jeder Zählung der Gottesdienstbesucher zu beobachten. Am 1. Advent dürfte es wieder soweit sein.
„Dabei wird allerdings immer vergessen, dass die Zeit und die Theologie, in der dieser alte Ritus passte einfach vorbei ist.“
Die außerordentliche Form ist „forever young“. Wer aber heute up-to-date sein will, muss aufpassen, dass er morgen nicht schon von gestern ist. So ist nun die Form von 1969 heute von gestern.
„Das ist endgültig passé, als dass die tridentinische Messe wieder flächendeckend verordnet werden könnte.“
Das wäre in der Tat fruchtlos. Aber lasst beides wachsen und reifen bis zur Ernte …
Redaktion benachrichtigen Ganz für die Alte Messe
#6   iustus   11:37:06 | Montag, 12. November 2007
Entwicklung seit SP
Hier eine Übersicht der neuen Messorte:
www.introibo.net/gruppenbildung.htm
Redaktion benachrichtigen Nüchterne Liebe
#8   iustus   20:06:05 | Sonntag, 4. November 2007
@Benedikt
Anscheinend, dass der Regens nichts Genaues zu sagen hat.
Redaktion benachrichtigen Innerkirchliche Ökumene
#41   iustus   12:44:02 | Freitag, 2. November 2007
@ DienerGottes
Der neue Ritus ist der tridentinische. Neu ist aber, dass es nunmehr zwei Formen dieses Ritus gibt, die es vor 1969 noch nicht gab.
Redaktion benachrichtigen Innerkirchliche Ökumene
#37   iustus   09:10:48 | Freitag, 2. November 2007
Etwas mehr Verständnis
Wieso sind sie sich so sicher, dass DienerGottes sich entfernt hat, vielleicht war er einfach noch gar nicht angekommen. Sicher hat er (noch?) wenig Ahnung von dem, was er kritisiert. Aber ich gestehe ihm zu, dass er noch lernt.
@DienerGottes
Bleiben Sie weiter auf dem Weg, aber nicht engstirnig und verbohrt, sondern weitherzig. Und wenn Sie dabei feststellen, dass die außerordentliche Form Ihnen (noch?) nicht zusagt, dann ist das völlig in Ordnung, solange sie sie nicht anderen untersagen. Aber diese Gefahr sehe ich nicht.
Redaktion benachrichtigen Innerkirchliche Ökumene
#31   iustus   22:26:00 | Donnerstag, 1. November 2007
@Diener Gottes
Das von Dir Geschilderte hast Du doch nicht bei einer „Messe“ erlebt, sondern bei einer Andacht (und bei einer Andacht gibt es keine „ordentliche“ und „außerordentliche Form“).
Messen (auch solche in der außerordentlichen Form) dürfen nicht vor ausgesetztem Allerheiligsten gefeiert werden und weder die Allerheiligenlitanei noch „Unter Deinen Schutz und Schirm“ sind Bestandteil der Heiligen Messe.
Und ich muss sagen, dass ich kaum glaube, dass der Heiland etwas dagegen hat, wenn seine Mutter in seiner Gegenwart angerufen wird. Schon eher dürfte es ihn stören, wenn ihn bei der Fronleichnamsprozession sogar die Prozessionsteilnehmer nicht beachten, wenn er an ihnen vorüberzieht. Fazit: Ich glaube, bei Dir und Deinem Pfarrer haben sich die Maßstäbe etwas verschoben. Ihr solltet Euch mal um die wirklichen Probleme mit dem Heiligsten Sakrament kümmern (nämlich darum, dass kaum noch jemand daran glaubt).
Redaktion benachrichtigen Innerkirchliche Ökumene
#29   iustus   21:53:46 | Donnerstag, 1. November 2007
@Diener Gottes
Die Messen der PB sind unerlaubt. Aber sie sind gültig.
Exkommuniziert sind allenfalls die vier Bischöfe (auch deren Messen sind unerlaubt, aber gültig), nicht aber die von diesen geweihten Priester.
Exkommuniziert werden nämlich nur Bischöfe, die Bischöfe ohne die Erlaubnis des Papstes weihen und die von ihnen ohne Erlaubnis des Papstes zu Bischöfen Geweihten, nicht aber die zu Priestern Geweihten.
Nicht exkommuniziert sind allerdings auch die, die (wenn auch zu Unrecht) meinen, ihr Handeln sei aufgrund eines Notstands gerechtfertigt.
Redaktion benachrichtigen Eine neue Religion
#8   iustus   17:22:05 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Hostie des Bischofs?
Schrieb nicht Mosebach in einem Aufsatz, dass sich in frühesten Zeiten auf dieser Patene eine Hostie befand, die zuvor in der Messe des Bischofs konsekriert worden war?
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Reliquienverschenkungen + …
#5   iustus   10:15:11 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
@Gotthard
Das ist einer dieser seltenen Momente, in denen ich Gotthard uneingeschränkt zustimme. :-D
Redaktion benachrichtigen Ist das Ende nahe?
#14   iustus   17:00:26 | Mittwoch, 24. Oktober 2007
@Benedikt
Mit Ihrem Verweis auf die mangelnde Papsttreue der FSSPX haben Sie ja recht. Aber bedenken Sie, dass der obige Artikel von Herrn Hecker geschrieben wurde, der selbst aus dem Bistum stammt.
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#46   iustus   22:46:51 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Richtig.
Und da täte allen Seiten etwas mehr Toleranz und Weite gut. Die Geschmäcker im Bezug auf Messgewänder sind verschieden – und das dürfen sie sein. Gegenüber einer Liturgie und einem Kult, die sich in dem von der Kirche vorgegebenen Rahmen bewegen, dürfen wir nicht so eng sein wie Gotthard.
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#42   iustus   22:17:11 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@Gotthard
Na also!Da kommen wir der Sache schon näher. Sollte die Gemeinde tatsächlich so intolerant sein, dass sie eine Messe, die sich völlig im Rahmen der kirchlichen Vorschriften bewegt, in ihrer Pfarrkirche verhindern möchte?
Gotthard, Sie stehen in Ihrem Ungehorsam gegenüber dem Heiligen Vater den Piusbrüdern in Nichts nach. Wollen Sie eigentlich wirklich noch Gemeinschaft mit dem Papst?
Aber unabhängig davon: Liebe Quelle, da steckt doch mehr dahinter, oder?
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#40   iustus   22:08:18 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
@Quelle
Ein Priester der SJM wird als homosexuell bezeichnet, seine Primiz wird boykottiert, ihm wird die Zelebration in der außerordentlichen Form untersagt.
Und wir sollen sagen: „Ah, klar, diejenigen, die solch einen Hass auf ihn entwickeln, werden schon recht haben. Sie müssen ja ihre Gründe haben, sonst würden sie es nicht tun“ – lächerlich! Butter bei die Fische! Was sind die Gründe?
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#35   iustus   21:47:30 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Mein Verständnis
kriegt jeder, der gute Gründe dafür nennt, dass Mitbürger die erste Heilige Messe eines Neupriester in seiner Heimatkirche boykottieren. Also, liebe Quelle, was sind die Gründe?
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#32   iustus   21:38:55 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Super
jemanden hier zu haben, der die Gründe kennt. Welche sind es denn?
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#5   iustus   13:06:52 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Anscheinend.
Aber wegen welcher Kleinigkeiten gibt es Probleme: Weil sich einer der Patres in einem Leserbrief mal kritisch geäußert (und sich dafür entschuldigt) hat, weil sich die Familie eines Paters eine Hauskapelle einrichtet und befreundete Priester hin und wieder mal eine Messe in der außerordentlichen Form dort lesen (welch schreckliches Vergehen. Pfui!) …
Redaktion benachrichtigen Polemik statt Primizfreuden
#3   iustus   12:47:44 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
Stimmt.
Um Missionar in Deutschland zu sein, bedarf es größeren Mutes.
Redaktion benachrichtigen Neuer Nuntius in Deutschland
#7   iustus   16:34:36 | Montag, 15. Oktober 2007
@ottoviani
Wie war/ist denn Ihr Eindruck?
Redaktion benachrichtigen Schon Ende Herbst?
#53   iustus   14:40:56 | Samstag, 13. Oktober 2007
Ist denn hier niemand
mit FSSPX-Erfahrung?
Zelebriert der General da wirklich an einem Volksaltar in Konzelebration die ordentlilche Form? o.O
Am Volksaltar wohl kaum, ich nehme an, da stehen nur die Öle zur Weihe.
Aber die Priester in Messgewändern???
Redaktion benachrichtigen Schon Ende Herbst?
#34   iustus   20:16:21 | Freitag, 12. Oktober 2007
Warum
tragen die bei der Ölweihmesse anwesenden Priester denn Messgewänder? Ich dachte, Konzelebrationen gäbe es in der außerordentlichen Form nur nach der Priesterweihe? Feiert Fellay da etwa die ordentliche ;-)
Redaktion benachrichtigen Hinrichtungsjournalist Johannes B. Kerner
#145   iustus   21:51:44 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@Kurt.K
Vorschlag zur Güte: Sie hören auf zu pauschalisieren und nehmen zur Kenntnis, dass es viele Eltern gibt, die sich aus Liebe zum Leben und zu Kindern, aus einer optimistischen und positiven Grundeinstellung gegenüber der Zukunft für Kinder entscheiden UND sich um sie kümmern und sie ganz bewußt selbst erziehen möchten (auch, weil sie bezweifeln, dass der Staat dies besser kann). Von DIESEN Eltern rede ich. Und auch DIESE setzen Sie mit Tieren gleich („Wurfprämie“). Um diesen Eltern die Erziehung ihrer Kinder zu ermöglichen, wäre es gut, sie ebenso zu unterstützen, wie diejenigen, die außer Haus arbeiten gehen möchten (damit sie nicht außer Haus arbeiten gehen MÜSSEN).
Wo es Vernachlässigung gibt, muss diese unterbunden werden, aber ein Generalverdacht, wie Sie ihn aussprechen ist eine unverschämte Beleidigung der zahlreichen Eltern von denen ich oben spreche.
Ich habe großes Mitleid mit Eltern, die arbeitslos werden. Und ich bin dagegen, sie dann zum Verhüten zu zwingen oder ihnen dies nahezulegen („zu blöd zum Verhüten“). Diese Eltern und Kinder, verdienen unsere Hilfe, die Hilfe derer, denen dieses schlimme Schicksal erspart blieb – nicht Ihre frechen Beleidigungen.
Natürlich gibt es auch die von Ihnen beschriebenen Fälle. Dann muss – noch einmal – im konkreten Fall eingegriffen werden.
Redaktion benachrichtigen Hinrichtungsjournalist Johannes B. Kerner
#143   iustus   17:35:05 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
@Kurt.K
Anscheinend muss ich Ihnen wirklich noch erklären, dass Sie mit der Bezeichnung „Wurf“prämie, Eltern, die sich über eine Zuwendung finanzieller Mittel, die ihnen echte Wahlfreiheit ermöglichen würde, mit Tieren gleichsetzen. Dazu passt dann Äußerung „Unterschicht – scheisse“…
Bald dürfen nur noch Eltern mit Abitur Kinder kriegen. Aber nein, dass wäre ja menschenunwürdig. Also machen wir es anders: Geben wir nur den Gutausgebildeten ein ansehnliches Elterngeld, wenn Sie Kinder kriegen, die sch… Unterschicht kann sich mit 300 € begnügen.
Die Geisteshaltung dahinter ist dieselbe.
Redaktion benachrichtigen Hinrichtungsjournalist Johannes B. Kerner
#120   iustus   23:12:28 | Mittwoch, 10. Oktober 2007
@Kurt
Und ich bin deutlich gegen eine „Wurf-Prämie“. Das bringt nur mehr Kinder in Problemfamilien, die dann Kinder kriegen WEGEN der Kohle.
Sie merken gar nicht, wie menschenverachtend das ist, was Sie da sagen?
Redaktion benachrichtigen Souvenir aus Deutschland
#35   iustus   17:00:46 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Typ
Doch, es ist schwer:
c. 838
§ 1. Die Regelung der heiligen Liturgie steht allein der kirchlichen Autorität zu: sie liegt beim Apostolischen Stuhl und, nach Maßgabe des Rechts, beim Diözesanbischof.
§ 4. Dem Diözesanbischof steht es zu, in der ihm anvertrauten Kirche innerhalb der Grenzen seiner Zuständigkeit Normen für den Bereich der Liturgie zu erlassen, an die alle gebunden sind.
c. 838 formuliert also nicht einen Grundsatz, wonach der Bischof im Bereich der Liturgie für alles Mögliche zuständig ist, wenn nicht andere zuständig sind, sondern der Heilige Vater ist zuständig. Dieser setzt das Recht, und zwar auch das Recht, das dem Bischof in einem begrenzten Bereich („innerhalb der Grenzen seiner Zuständigkeit“) die Regelung der Liturgie überlässt. Was ist also dieses Recht?
Im Motu Proprio findet es sich jedenfalls nicht. Lesen Sie mal weiter im CIC, vielleicht treffen Sie besser.
Redaktion benachrichtigen Souvenir aus Deutschland
#25   iustus   16:16:46 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Typ
Wir sollten mehrere Fragen unterscheiden:
1. Was bedeutet „geeignet“ im Sinne des MP?
2. Wer legt aus, was „geeignet“ bedeutet?
3. Wer stellt fest, ob die Voraussetzungen vorliegen?
ad 1.: Wir wissen es nicht.
ad 2.: Der Begriff „geeignet“ ist ein Begriff des Papstes und dieser ist auszulegen. Zu fragen sind also allenfalls Kirchenrechtler, nicht Bischöfe. Zum korrektesten Ergebnis kommt man aber, wenn man den Heiligen Vater selbst fragt (üblicherweise über die zuständige Päpstliche Kommission, deren Vorsitzender von mir unten zitiert wird), was er damit gemeint hat. Damit hülfe man den Kirchenrechtlern bei der Auslegung.
ad 3.: Im MP steht nicht, dass der Bischof feststellt, ob die Voraussetzungen für die Geieignetheit (welche überhaupt?) vorliegen. Wo also steht es?
Redaktion benachrichtigen Souvenir aus Deutschland
#15   iustus   15:05:32 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Typ
Das hätten Sie gerne (und manche Bischöfe). Kardinal Castrillon-Hoyos stellte am 13.9. zu Recht fest:
„das kanonische Recht bestimmt, wer die Erlaubnis zum Feiern der Messe gibt – und das ist nicht der Bischof. Der Bischof gibt das Celebret, die Vollmacht (jede Messe und in jedem Usus, Can. 903) zu zelebrieren, doch wenn ein Priester diese Vollmacht hat, dann müssen die Pfarrer und die Vorsteher den Altar für die Zelebration zur Verfügung stellen.
Wenn irgend jemand sie daran hindert, obliegt es der Päpstlichen Komission Ecclesia Dei, im Namen des Hl. Vaters die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, daß dieses Recht – und die Gläubigen sind sich inzwischen dieses Rechtes sehr wohl bewußt – respektiert wird.“
Quelle …ww.summorum-pontificum.de/texte/hoyos.shtml
Redaktion benachrichtigen Schönheitsfehler in der Alten Messe
#39   iustus   14:37:05 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@Artois
Der Text ist nicht „die Beschreibung eines Gebets“ sondern „ein Gebet“.
Und seit wann darf ich in der Messe nicht mehr beten? Gerade in Kapellen der FSSPX ist das doch sehr verbreitet, dass in der Messe gebetet wird.
Über „passend“ und „unpassend“ kann man streiten, nicht aber darüber, ob es sich bei dem von Sacerdos geposteten Text um ein Gebet handelt.
Redaktion benachrichtigen Souvenir aus Deutschland
#13   iustus   14:23:58 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Typ
Ja, und? Vertreten Sie die Ansicht, es bedfürfe noch eines besonderen Dokuments des Bischofs: „Priester ist ist geeignet im Sinne des Art. 5 § 4 des Motu Proprio“?
Redaktion benachrichtigen Souvenir aus Deutschland
#7   iustus   13:33:03 | Donnerstag, 4. Oktober 2007
@ Typ
1. Ruhrgebietler ist ein agent provocateuer.
2. Der Bischof stellt das allgemeine Zelebret aus (bei Ordensleuten der Ordensobere), das sich auf beide Formen des römischen Ritus bezieht. Es bedaf keiner besonderen Erlaubnis mehr zur Zelebration in der außerordentlichen Form.
Redaktion benachrichtigen Was tun, wenn der Bischof dem Motu Proprio nicht gehorcht?
#41   iustus   22:10:21 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
@Artois
Das sagen auch Franz Sabo und Roland Breitenbach. :-D
Redaktion benachrichtigen Was tun, wenn der Bischof dem Motu Proprio nicht gehorcht?
#38   iustus   21:06:26 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
@Rudolfus
Bischöfe und Priester, die dem Papst nicht gehorchen findet man auch und insbesondere in den irregulären Pfarren des Erzbischof Marcel Lefebvre.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der Schweizer Bischöfe zum Motu Proprio
#7   iustus   20:09:30 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Unklar
sind diese Worte leider (der googler ist ja schon darauf hereingefallen: Er geht davon aus, dass eine besondere Zulassung für die Feier der außerordentlichen Form gemeint ist („Die messe muss nicht vom Bischof zugelassen werden, der Priester!! Und das ist auch vernünftig, weil es viele nicht können!“)).
Und der Hinweis auf die Ordensleute ist korrekt. Hier stellt nicht der Bischof, sondern der Obere das Empfehlungsschreiben aus (c. 903 CIC).
Die Formulierung der Schweizer Bischöfe ist (im Gegensatz zur deutschen) anscheinend nicht mit Rom abgestimmt worden.
Die Bezeichnung „Leitlinien“ dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass eine Bischofskonferenz keine Kompetenz zur Regelung dieser Materie besitzt, sondern nur die einzelnen Bischöfe.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der Schweizer Bischöfe zum Motu Proprio
#4   iustus   19:31:01 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
Gemeint ist
das allgemeine Zelebret, das der Bischof erteilt. Daran hat Kardinal Hoyos am 13.9. noch einmal erinnert:
„das kanonische Recht bestimmt, wer die Erlaubnis zum Feiern der Messe gibt – und das ist nicht der Bischof. Der Bischof gibt das Celebret, die Vollmacht (jede Messe und in jedem Usus, Can. 903) zu zelebrieren, doch wenn ein Priester diese Vollmacht hat, dann müssen die Pfarrer und die Vorsteher den Altar für die Zelebration zur Verfügung stellen.
Wenn irgend jemand sie daran hindert, obliegt es der Päpstlichen Komission Ecclesia Dei, im Namen des Hl. Vaters die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.“
Die deutschen Bischöfe haben sich besser ausgedrückt.
Eine besondere Zulassung zur Zelebration des außerordentlichen Ritus ist gerade nicht erforderlich und eine solche kann – das verdeutlichen die Worte des Kardinals – auch von Ausführungsbestimmungen nicht gefordert werden.
Redaktion benachrichtigen Schönheitsfehler in der Alten Messe
#20   iustus   18:25:38 | Mittwoch, 3. Oktober 2007
@ Mitten drin statt nur dabei
Ja, ja, nach einem Konzil wird so mancher Unsinn behauptet, im Bezug auf das Zweite Vatikanische z.B.
– das Konzil habe die „Volksaltäre“ vorgeschrieben
– das Konzil habe das Latein abgeschafft
– …
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#74   iustus   11:44:04 | Samstag, 29. September 2007
Kann gut sein.
Vielleicht sind sie ja deshalb so ausgefallen. :-]
Ich hatte nämlich Anderes von den Bischöfen erwartet bzw. befürchtet.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#60   iustus   22:03:04 | Freitag, 28. September 2007
@defensor
Ich halte Nr. 8 für einen Scherz, sondern sogar für durchdacht:
Der Heilige Vater hat für die Messen in der außerordentlichen Form die Lesungen in der Volkssprache erlaubt – „unter Gebrauch der vom Heiligen Stuhl rekognoszierten Ausgaben“.
Es gibt aber meines Wissens keine vom Heiligen Stuhl rekognoszierten deutschen Ausgaben der Leseordnung von 1962. Rekognosziert sind nur die Übersetzungen der neuen Leseordnung, die sich in den 1988 rekognoszierten Ausgaben finden.
Also müsste man – wenn man der Anordnung des Papstes folgt – die deutschen Übersetzungen der alten Lesungen aus den Ausgaben der neuen Lektionare zusammensuchen und herausschreiben.
Man kann aber auch – und darauf weisen die Bischöfe in der besagten Nr. 8 hin – die Übersetzungen des Schott 1962 benutzen.
Das entspricht zwar nicht ganz dem Motu Proprio (weil die Übersetzungen des Schotts nicht vom Heiligen Stuhl rekognosziert sind), aber es ist äußerst praktisch.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#11   iustus   12:11:11 | Freitag, 28. September 2007
In der Tat
scheinen mir die Leitlinien vernünftig.
(Interessant auch der Hinweis auf die Verwendung des Schott 1962 für die Lesungen).
Redaktion benachrichtigen „Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
#32   iustus   19:48:48 | Donnerstag, 27. September 2007
@Freinsberg
Warum so eng und verschlossen gegenüber neuen Deutungen?
Der ursprüngliche Grund für eine Gewohnheit mag weggefallen sein. Wenn es aber andere Gründe gibt, die die Gewohnheit rechtfertigen, dann gibt es keinen Grund, sie aufzugeben (nur, weil der ursprüngliche entfallen ist). Man kann die Gewohnheiten durchaus aus anderen Motivationen beibehalten.
Redaktion benachrichtigen „Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
#28   iustus   12:05:04 | Donnerstag, 27. September 2007
@Freinsberg
„Sinn“ und „Ursache“ sind nicht Dasselbe.
Redaktion benachrichtigen „Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
#25   iustus   10:37:43 | Donnerstag, 27. September 2007
@Stimme aus Wien
Sie haben natürlich Recht: Das Foto zeigt den Subdiakon bei der Lesung. Ein Blick vor dem Posten hätte genügt :-$
Aber wenn auch die Verkündung des Evangeliums in Richtung Norden späte Allegorese ist, so kann ich doch hier und heute den schönen Sinn darin erkennen.
Redaktion benachrichtigen „Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
#16   iustus   21:38:11 | Mittwoch, 26. September 2007
@Ortwin
Mmmh o.O
Auf dem Gemälde von DaVinci sitzen alle auf derselben Seite des Tisches – eben so, wie es damals üblich war – und wie es heute noch in der „alten“ Messe üblich ist :-]
Man stelle sich dagegen mal vor, auf diesem Gemäde säßen Jesus und die Jünger (so wie in der „neuen“ Messe üblich) auf verschiedenen Seiten des Tisches – und Jesus oder alle Jünger mit dem Rücken zum Betrachter :-D
Redaktion benachrichtigen „Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“
#9   iustus   16:48:09 | Mittwoch, 26. September 2007
@Stimme aus Wien
Es hat in der außerordentlichen Form eben alles seinen schönen Sinn:
Das Evangelium wird in Richtung Norden verkündet, wo die Sonne nie scheint. Das Licht des Evangeliums strahlt in die Dunkelheit.
Redaktion benachrichtigen Er verlangt nur das, was er selber macht
#9   iustus   14:13:40 | Freitag, 21. September 2007
Es gibt sie:
Die Bischöfe, die in dunkler Zeit leuchten und so das Vertrauen in das Gute bewahren:
So müssen wir damit rechnen, daß die armen, wehrlosen Kranken über kurz oder lang umgebracht werden. Warum? Nicht weil sie ein todeswürdiges Verbrechen begangen haben, nicht etwa, weil sie ihren Wärter oder Pfleger angegriffen haben, so daß diesem nichts anderes übrigblieb, als daß er zur Erhaltung des eigenen Lebens in gerechter Notwehr dem Angreifer mit Gewalt entgegentrat, Das sind Fälle, in denen neben der Tötung des bewaffneten Landesfeindes im gerechten Kriege Gewaltanwendung bis zur Tötung erlaubt und nicht selten geboten ist. Nein, nicht aus solchen Gründen müssen jene unglücklichen Kranken sterben, sondern darum, weil sie nach dem Urteil irgendeines Amtes, nach dem Gutachten irgendeiner Kommission ‘l e b e n s u n w e r t’ geworden sind.
(…)
Wehe den Menschen, wehe unserem deutschen Volk, wenn das heilige Gottesgebot: „Du sollst nicht töten!“, das der Herr unter Donner und Blitz auf Sinai verkündet hat, das Gott unser Schöpfer, von Anfang an in das Gewissen der Menschen geschrieben hat, nicht nur übertreten wird, sondern wenn diese Übertretung sogar geduldet und ungestraft ausgeübt wird!
kirchensite.de/…gt_Galen_Deutsch.pdf
Redaktion benachrichtigen Zwei spontane Heiligsprechungen +
#13   iustus   18:10:13 | Sonntag, 9. September 2007
Geschmackssache
sagte der Affe und biss in die Seife.
Also mehr zum Praktischen: Wie soll man denn bei diesem Kelch nach der Wandlung Daumen und Zeigefinger zusammen halten?
Redaktion benachrichtigen Frage einer dummen alten Dame
#1   iustus   15:14:14 | Mittwoch, 5. September 2007
Schlimm ist nur
wie nahe der Witz „Mangelwirtschaft“ an der Wahrheit ist. In der Ordensbuchhandlung in meiner Nähe musste ich nach Erscheinen der deutschen Ausgabe des Weltkatechismus erst erklären, was das ist. :'(
„Zu laut geschrieen“ ist ebenfalls recht nah an der Wahrheit :-]
Redaktion benachrichtigen Was ist die Basis für den interreligiösen Dialog?
#6   iustus   13:28:21 | Mittwoch, 5. September 2007
Ich auch.
Ich kann den Ausführungen des Rabbis weitestgehend zustimmen, denen von Typ uneingeschränkt.
Redaktion benachrichtigen Mut zur altmodischen Alternative + …
#2   iustus   10:33:38 | Mittwoch, 5. September 2007
Mmmmmh
Anträge für die Alte Messe nicht nur an die Pfarreien, sondern auch an den ‘Initiativkreis’ zu schicken, „damit er nicht ‘verloren’ geht.“ Der letzte Halbsatz müsse wegen Leserbeschwerden wegfallen, forderte die ‘Tagespost’.
Sollte denn an der Befürchtung etwas dran sein? Wer kein Interesse daran hat, dass Anträge „verloren gehen“, dem kann doch völlig wurscht sein, wem sie noch zur Kenntnis gegeben werden. o.O
Redaktion benachrichtigen „Wir werden Regelungen finden“
#39   iustus   13:56:38 | Freitag, 31. August 2007
Richtiger Vorschlag
Bei dem Streitgespräch am 21. August in Frankfurt hat Robert Spaemann den praktikablen Vorschlag gemacht, Priester, die selbst nur in der außerordentlichen Form zelebrieren, mögen (z.B. am Gründonnerstag in der Kathedrale) an Messfeiern in der ordentlichen Form teilnehmen und dort kommunizieren. Auch das Austeilen von Hostien, die zuvor in einer Messe in der ordentlichen Form konsekriert wurden und sogar ein Austausch der Hostien sei denkbar.
Dagegen erhob sich in Frankfurt kein Widerspruch.
Redaktion benachrichtigen Warum das Motu Proprio so dringend notwendig war
#15   iustus   16:13:49 | Donnerstag, 23. August 2007
@gilbert
Offenbar wollen Sie hinter das Motu Proprio zurück :-D
Redaktion benachrichtigen Will der Bischof von Augsburg das Motu Proprio unterlaufen?
#86   iustus   10:09:45 | Mittwoch, 8. August 2007
Die Gläubigen waren gemeint
Der Heilige Vater hat in seinem Begleitschreiben Folgendes gesagt:
„Der Gebrauch des alten Missale setzt ein gewisses Maß an liturgischer Bildung und auch einen Zugang zur lateinischen Sprache voraus; das eine wie das andere ist nicht gerade häufig anzutreffen.“
Ich verstehe dass so, dass hier nicht (nur) die Priester gemeint sind, sondern (auch) die Gläubigen (sogar in erster Linie). Das ergibt die Betrachtung des Zusammenhangs:
Als zweites wurde in den Diskussionen über das erwartete Motu Proprio die Befürchtung geäußert, eine erweiterte Möglichkeit zum Gebrauch des Missale von 1962 werde zu Unruhen oder gar zu Spaltungen in den Gemeinden führen.
Auch diese Sorge scheint mir nicht wirklich begründet zu sein. Der Gebrauch des alten Missale setzt ein gewisses Maß an liturgischer Bildung und auch einen Zugang zur lateinischen Sprache voraus; das eine wie das andere ist nicht gerade häufig anzutreffen.
Schon von diesen konkreten Voraussetzungen her ist es klar, dass das neue Messbuch nicht nur von der rechtlichen Normierung, sondern auch von der tatsächlichen Situation der gläubigen Gemeinden her ganz von selbst die Forma ordinaria des Römischen Ritus bleibt.
Der Bischof von Augsburg bezieht den Hinweis des Papstes dagegen (ausschließlich) auf die Priester. Nur ein weiterer Beleg (neben der neuen Leseordnung) dafür, dass die Bestimmungen wenig durchdacht und übereilt angefertigt wurden.
Redaktion benachrichtigen Schwierige Jahre + …
#10   iustus   16:39:29 | Montag, 6. August 2007
Das Wesentliche
Der wesentliche Satz, die Bitte um Bekehrung ist in der Tat in der derzeitigen Fassung nur allzu schwach formuliert: „Gib, dass es zur Fülle der Erlösung gelangt.“
Daher meine vorgeschlagene Ersetzung durch die Übernahme der Bitte „auf daß es das Licht deiner Wahrheit, welche Christus ist, erkenne“ aus der alten Form.
„Verblendung“, „Du schließest SOGAR die Juden nicht aus“ können verletzen – und auch der „Schleier über dem Herzen“. Ich würde nie eine Lesung um diese Passage kürzen (dann wird ja deutlich, woher diese Formulierung stammt) aber meine eigene Bitte würde ich in der Tat nicht so formulieren.
Redaktion benachrichtigen Schwierige Jahre + …
#8   iustus   14:53:57 | Montag, 6. August 2007
Die Reform der Reform
Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will
(Beuget die Knie. – Stille – Erhebet euch.)
Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast Abraham und seinen Kindern
deine Verheißung gegeben.
Erhöre das Gebet deiner Kirche für das Volk,
das du als Erstes zu deinem Eigentum erwählt hast:
Möge es das Licht Deiner Wahrheit, das Christus ist, erkennen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Diese Fürbitte sollte dann auch beiden Formen des römischen Ritus gebetet werden. Für die Rede vom „Schleier vor dem Herzen“ und dem „verblendeten“ Volk „in der Finsternis“ besteht keinerlei Notwendigkeit. Vor allem auch die schlimme Wendung „Du schließest SOGAR die Juden nicht aus“ sollte entfallen – nicht aber (und da hat P. Zimmer recht – die Bitte um Bekehrung.
Redaktion benachrichtigen Alle Wünsche abgelehnt
#25   iustus   04:48:23 | Sonntag, 5. August 2007
@ Typ
1. Der Priester muss auch in der Lage sein, nach den Riten von 1962 zu feiern – ist er das nicht, KANN und DARF er die Bitten der Gläubigen nicht erfüllen. Sie müssen sich dann an den Bischof bzw. ggfs. an Ecclesia Dei wenden. Wenn es auch denen nicht gelingt, eine Lösung zu finden, dann gibt es eben keine.
Stimmt. Den Fall, dass FSSP, ICKH, ISPN, SJM alle keinen Priester dazu abstellen können und sich auch in der Gegend sonst keiner findet, der in der Lage ist, den Fall habe ich doch glatt vergessen.
Mit ihrem einfachen Satz „Sie ist zu ermöglichen“ sagen Sie genau das, was auch über die Sonntagsmesse allgemein gilt: Sie ist in der Pfarrgemeinde zu ermöglichen. Trotzdem: Wo Priestermangel, da geht es eben nicht. Genau dasselbe gilt auch für die 62er-Messe: Wo es keinen geeigneten Priester gibt, gibt es auch einen Rechtsanspruch.
Sie meinten wahrscheinlich „keinen Rechtsanspruch“. Aber hier gebe ich Ihnen recht. Nur halte ich den Fall für äußerst unwahrscheinlich (außer natürlich, man hielte einen Priester schon deshalb für nicht geeignet, weil er die außerordentliche Form FREIWILLIG zelebrieren möchte).
2. Wenn eine Gemeine eine Hauptgottesdienst mit 200 und eine Vorabendmesse mit 100 Mitfeiernden hat, braucht der Pfarrer keineswegs eine davon durch einer 62er-Messe zu ersetzen, bloß weil drei Gemeindemitglieder das fordern.
Zustimmung. Es geht bei einem knappen „Mess-Angebot“ nicht um Ersetzung, sondern um die Schaffung eines zusätzlichen Angebots.
Redaktion benachrichtigen Alle Wünsche abgelehnt
#3   iustus   14:41:52 | Samstag, 4. August 2007
Der Gipfel der Missdeutung
Mußte früher der zuständige Bischof sein Einverständnis geben, könne nun durch die Papst-Entscheidung direkt vor Ort in der Gemeinde darüber befunden werden.
Das ist das Gegenteil von dem, was im Motu Proprio steht:
Art. 5 § 1 Pfarreien, wo eine Gruppe von Gläubigen, die der früheren Liturgie anhängen, dauerhaft existiert, hat der Pfarrer deren Bitten, die heilige Messe nach dem im Jahr 1962 herausgegebenen Römischen Messbuch zu feiern, bereitwillig aufzunehmen.
(…)
§ 3 Gläubigen oder Priestern, die darum bitten, hat der Pfarrer auch zu besonderen Gelegenheiten Feiern in dieser außerordentlichen Form zu gestatten, so z. B. bei der Trauung, bei der Begräbnisfeier oder bei situationsbedingten Feiern, wie etwa Wallfahrten.
(…)
Art. 7 Wo irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 § 1 bittet, hat sie den Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem Wunsch zu entsprechen. Wenn er für eine Feier dieser Art nicht sorgen kann, ist die Sache der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ mitzuteilen.
FAZIT: Über eine regelmäßige Messe im außerordentlichen Ritus kann nicht befunden werden, sie ist zu ermöglichen.
Redaktion benachrichtigen Spruch und Widerspruch in einem
#2   iustus   14:10:40 | Freitag, 3. August 2007
Womit wieder deutlich wäre
dass sich Linke und Rechte gleichen in der Sicht des Zweiten Vatikanischen Konzils als Bruch:
Die Linken finden ihn gut, die Rechten finden ihn schlecht.
Redaktion benachrichtigen Wie das Moto Proprio in die Tat umgesetzt wird
#55   iustus   11:32:58 | Freitag, 3. August 2007
Aus dem Schreiben
spricht ja die nackte Angst!
Ist die Messe nach dem Messbuch des großen seligen Papstes Johannes XXIII. etwa tatsächlich eine sehr mächtige Waffe? Nach diesem Schreiben bin ich davon überzeugt. :-]
Die Frage ist nur, ob es eine Waffe für die Kirche ist oder gegen sie. Der Bischof scheint hier eine andere Ansicht zu haben als ich. ;-)
Redaktion benachrichtigen Praktisch keine Nachfrage
#14   iustus   11:23:00 | Freitag, 3. August 2007
Nett von ihm
dass er selber nach dem Messbuch Johannes XXIII. zelebrieren möchte.
Aber auf die statistische Erhebung der DBK vertraut er etwas allzu blauäuig. Ich hätte Bedarf, wurde aber nicht gefragt.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Tageszeit?
#104   iustus   14:57:02 | Donnerstag, 2. August 2007
@gilbert
warum sagen die Unsinn zu dem was ich tue, während Sie Ähnliches tun. Das ist dann ja wohl auch Unsinn.
In dem Bemühen um eine sachliche Auseindandersetzung (auf kreuz.net zugegebenermaßen nicht die Regel) nehme diesen Vorwurf aufrichtig zurück.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Tageszeit?
#102   iustus   14:44:08 | Donnerstag, 2. August 2007
@gilbert
Nach ihren vorigen sachlichen Postings versteigen Sie sich jetzt schon wieder zu solchem Unsinn.
Dass die Messe nach dem Messbuch des Sel. Johannes XXIII. nicht überholt ist, erkennen sie schon an den zahlreichen jungen Anhängern.
Vielleicht meinen Sie aber auch „theologisch überholt“. Das ist ebenfalls umstritten. Immerhin ist einer aus der Reihe derer, die da ganz anders denken, gerade Papst geworden…
Natürlich alles zu Ihrem Leidwesen. Tragen Sie’s mit Fassung und bedenken Sie: Die Neuen werden die Alten sein und die Alten die Neuen. Das ist das Leben.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Tageszeit?
#98   iustus   13:43:47 | Donnerstag, 2. August 2007
@gilbert
Natürlich darf man sagen, dass die außerordentliche Form der Hl. Messe keine Komplettlösung ist. Wer das sagt, hat sogar recht.
Aber der Vorwurf, dass manche das Heil von der außerordentlichen Form abhängig machen (der auf einige – aber bei weitem nicht alle von deren Anhängern – sicher zutrifft), brachte mich auf die Frage, ob der Pfarrer der Ansicht ist, das Heil sei überhaupt von der Hl. Messe abhängig (egal in welcher Form), also nach dem Motto: „Die Gnade Gottes rettet ohnehin jeden – unabhängig von dessen Glauben und den Werken aufgrund des Glaubens“.
Ich würde dagegen mit P. Pio schon sagen: „Eher kann die Welt ohne Sonne bestehen, als ohne die Heilige Messe.“
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Tageszeit?
#96   iustus   13:04:31 | Donnerstag, 2. August 2007
@gilbert
„Die tridentinische Messe ist keine Lösung, sondern nur eine Rolle rückwärts“
Das ist das Zitat eines Pfarrers vor kurzem während einer Predigt, in der er sich auf die Suche nach den Zeichen der Zeit machte. Es beschreibt kurz, knapp und präzise Umstände und damit verbundene Absichten, die das ungedingt das Heil von der Feier und der Teilnahme an der extraordinären Messe abhängig machen wollen
Macht dieser Pfarrer denn das Heil von der Feier IRGENDEINER Messe abhängig? Das interessiert mich wirklich.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Tageszeit?
#62   iustus   16:06:42 | Mittwoch, 1. August 2007
@Freinsberg
Ich halte Ihre Argumentation für nicht unplausibel. Aber sie ist zumindest umstritten:
….pro-missa-tridentina.org/…ale1962_K_130306.pdf
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Tageszeit?
#43   iustus   15:09:20 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Müller
Vielleicht sind sie ja nach Chur gegangen, weil ihnen dort kein Regens verbietet, „Indult-Messen“ mitzufeiern. Vielleicht legten sie auch wert auf das Rosenkranzgebet oder wollten sogar die Kommunion kniend mit dem Mund empfangen :-O ? Alles Dinge, die bei Verantwortlichen in deutschen Priesterseminaren alle Alarmglocken schrillen lassen.
Redaktion benachrichtigen Leugnet der Liturgieprofessor die Notwendigkeit der Priesterweihe?
#1   iustus   13:34:31 | Dienstag, 31. Juli 2007
Köstlich!
„Es gibt also zwei Meßriten“ – meint eine verwirrte Journalistin einleitend und fährt weiter:
• „einen den kennen die 45jährigen und jüngeren Katholiken und Katholikinnen wahrscheinlich gar nicht mehr so, jedenfalls die meisten von ihnen nicht.
• und dann gibt es einen anderen, dem trauern manche nach, weil er angeblich voll Ehrfurcht, Tiefe und Mystik gewesen sein soll.“
Leider hat sie recht.
Redaktion benachrichtigen Eine Frage der Tageszeit?
#36   iustus   13:22:25 | Dienstag, 31. Juli 2007
Belege?
Ich kann mich an einen Epilepsiekranken erinnern, der in seinem Heimatbistum aus dem Seiminar entlassen wurde, auch weil ihm eigniges an Intelligenz fehlte, um sein Studium ordentlich abschließen zu können.
geh nach Chur, mach auf fromm, dann wirst du geweiht!
Wie kann ich denn herausfinden, ob diese Behauptungen stimmen? Es würde mich wirklich interessieren.
Hat er etwa auch gepredigt, den Menschen geistige Wegzehrung vermittelt. Doch wohl kaum?
Woher wissen Sie das? Waren Sie dabei? Und selbst wenn: Glauben Sie nicht, dass durch die Feier der Hl. Messe nach dem Messbuch des Seligen Johannes XXIII. Menschen geistige Wegzehrung vermittelt wird? Der Heilige Vater und ich, wir sind da anderer Meinung. ;-)
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#11   iustus   17:49:43 | Montag, 30. Juli 2007
Der Geist der Liturgie
,,Zum Verdruss mancher Liturgiker habe ich 1978 einmal gesagt, daß keineswegs der ganze Kanon laut gesprochen werden muss. Ich möchte das nach allem Uberlegen hier noch einmal nachdrücklich wiederholen in der Hoffnung, daß sich nach zwanzig Jahren mehr Verständnis für diese These finden lässt. Inzwischen haben die deutschen Liturgiker bei ihrem Bemühen für eine Reform des Missale selbst ausdrücklich bekundet, daß ausgerechnet der Höhepunkt der Eucharistiefeier, das Hochgebet, zu ihrem eigentlichen Krisenpunkt geworden ist. Man hatte dem seit der Reform zunächst durch die Erfindung fortwährend neuer Hochgebete zu begegnen gesucht und ist damit immer noch weiter ins Banale abgesunken. Die Vermehrung der Wörter hilft nicht, das ist inzwischen allzu offenkundig… Es ist gar nicht wahr, daß der vollständige, ununterbrochene laute Vortrag des Hochgebets die Bedingung für die Beteiligung aller an diesem zentralen Akt der Eucharistiefeier sei… Wer je eine im stillen Kanongebet geeinte Kirche erlebt hat, der hat erfahren, was wirklich gefülltes Schweigen ist, das zugleich ein lautes und eindringliches Rufen zu Gott, ein geisterfülltes Beten darstellte“ (S.184f).
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#8   iustus   17:36:55 | Montag, 30. Juli 2007
Leider, leider …
Hier die Original-Antwort eines Priesters, der im Auftrag des Bischofs nur ab und zu die „Alte Messe“ zelebrierte, auf meine Frage ob er Daumen und Zeigefinger auch im NOM nach der Wandlung zusammenhält: „Nein. Im neuen Ritus ist das ja nicht vorgeschrieben.“
:-[
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#31   iustus   13:17:32 | Montag, 30. Juli 2007
Woanders…
… wurde eine gute Definition gegeben
Vernüftige Toleranz ist ganz einfach zu definieren:
Rechtsextreme Gruppen kann man nicht tolerieren, weil diese die Abschaffung aller Toleranz als Ziel haben. Schwule und Lesben wollen einfach nur leben ohne Diskriminierung. Den Unterschied sollten Sie doch bemerken, oder?
Wenn jemand andere zu schädigen versucht, dann kann man das selbstverständlich nicht tolerieren. Alles, was niemanden schädigt, ist zu tolerieren.
So einfach ist das.
Ich als Freund der Messe nach dem Messbuch des Seligen Johannes XXIII., der ich weder die Abschaffung aller Toleranz zum Ziel habe noch die ordentliche Form auch nur geringschätze, will auch nur leben ohne Diskriminierung. Prawda ist das ein Dorn im Auge.
Redaktion benachrichtigen Neue Aussichten für altgläubige Schwestern
#20   iustus   11:39:33 | Montag, 30. Juli 2007
Genauer hinschauen
Gesagt getan, bei der Ewigen saß sie dann vor 200 000 Schilling (das waren die Geschenke der Verwandten, weil man muß das selbe schenken, als würde sie heiraten) und sinierte, ob sie das jetzt noch tun sollte. Weil – das Geld ist pflutsch. Geht an den Orden.
Das ist aber nicht vorgeschrieben. In „Kongregationen“ kann die Schwester das Geld behalten, in „Orden“ muss sie vermögenslos sein, aber in der Entscheidung, an wen sie es los wird, ist sie frei.
Sie hat den Orden mittlerweile verlassen, Geld gabs natürlich keines zurück, geschweigedenn irgendwelche versicherungsrechtliche Absicherungen.
In welchem Land war’s denn? In Deutschland sind entweder regelmäßig Rentenversicherungsbeiträge für Schwestern zu zahlen oder es ist beim Austritt eine für den Orden teure Nachversicherung durchzuführen. Ist in Österreich ähnlich.
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#25   iustus   22:06:14 | Sonntag, 29. Juli 2007
@Prawda
Eng bedeutet für mich „intolerant“ und „andere Meinungen nicht gelten lassen“.
Dafür sind Sie mit Ihrer Hoffnung, es bleibe alles beim Alten und es würde keine „alte Messe“ in Ihrer Region geben, ein gutes Beispiel.
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#21   iustus   15:00:41 | Sonntag, 29. Juli 2007
@Prawda
Klar. Eng sind immer nur die andern.
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#16   iustus   10:58:50 | Sonntag, 29. Juli 2007
Intolerant und theologisch eng!
wichtig für die Rhöngemeinden und alle anderen im Bistum Fulda ist nur, dass die sjm-pater rechtzeitig entlassen wurden und keiner den unfug im alten ritus hier zelebrieren kann.
Was geht, Prawda? Angst? Oder warum diese Intoleranz?
Zum Glück bleibt bei uns alles, wie es ist
Reaktionär! Seien Sie mal nicht so eng, sondern etwas aufgeschlossen!
Redaktion benachrichtigen Die Alten hatten ein klares Verständnis der Alten Messe
#17   iustus   20:29:48 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Neues Ministrantenbüchlein
Ja, es gibt da ein ganz neues von einem kath. Pfarrer in der Schweiz. Leider habe ich den Namen vergessen.
Das hier könnte gemeint sein:
www.fatima.ch/Seiten/Seite101.htm
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal steht vor Problemen
#23   iustus   17:45:10 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Herr Guttenberger
Der Unterschied ist, daß im Ramen der alten Liturgie das Volk und seine Anführer in den etzten Jahren ihrer Gültiugkeit jeden Unfug machen konnten, während der Priester unter Assistenz der Ministranten in aller Ruhe und unbeeinträchtigt vom Spaß der Laien „seine“ hl. Messe las. Heute ist der Zelebrant voll in den Unfug integriert.
Exakt. Das ist Ratzingers Rede von der Liturgie als ein altes Fresko: Es bestand, aber überlagert von Farbschichten. Dann hat man diese Schichten entfernt und für einen Augenblick leuchtete es im Glanz – bis es dann an der Substanz zerstört wurde. Zerstört? Nein, ein kleines Häuflein von Priestern …
Redaktion benachrichtigen Die Alten hatten ein klares Verständnis der Alten Messe
#8   iustus   15:41:46 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Ganz sachte!
Ich bestreite nicht, dass in „profaner Arbeit“ die Verbindung zum Himmel bestehen kann (siehe Opus Dei: „Finding God in daily life“ – www.opusdei.org/).
Nur ist diese Verbindung manches Mal schwerer zu sehen und manchesmal leichter: In einem Konzert schwerer als in der Liturgie, beim Entdecken der Konstruktion einer Dampfmaschine schwerer als bei der Entdeckung der Struktur der heiligen Messe (es könnte an Texten liegen, die uns darauf stoßen – wenn Sie gut sind – was wiederum bei der real existierenden Formenvielfalt innerhalb des ordentlichen Ritus in Deutschland nicht selbstverständlich ist).
Redaktion benachrichtigen Die Alten hatten ein klares Verständnis der Alten Messe
#5   iustus   14:59:36 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@matt2
Das ist ganz ähnlich wie mit der Kirchenmusik. Ich kann von den Kompositionen fasziniert sein, dem großen, zweifellos unter großen gedanklichen Mühen entstandenen Werk, aber vollendet wird die Faszination erst durch die Verbindung zum Himmel. Ganz konkretes Beispiel: Die Aufführung einer Orchestermesse als Konzert ist ein großer Genuss, aber perfektioniert wird das Ganze durch die Darbringung als Teil der Liturgie.
Redaktion benachrichtigen Die Pfarrer liegen sich in den Haaren
#5   iustus   11:16:20 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Nur Schade für Sie,
dass die Katholische Kirche nicht demokratisch verfasst ist. :-]
Redaktion benachrichtigen Die Pfarrer liegen sich in den Haaren
#2   iustus   10:47:30 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Hermeneutik des Bruchs:
zwei verschiedene Riten, „die sich nicht nur liturgisch, sondern auch im Verständnis von Kirche und Gemeinde deutlich unterscheiden“
Ich bin diesen Leuten ja dankbar, dass sie so offen sind. Diese dargelegte Sichtweise entspricht genau der der Piusbruderschaft.
Der Heilige Vater denkt anders:
www.vatican.va/…i_spe_20051222_roman
Redaktion benachrichtigen Wie kann man verhindern?
#1   iustus   11:42:58 | Dienstag, 24. Juli 2007
Helft dem Bischof!
„Bis zur Gültigkeit der Bestimmungen des Apostolischen Schreibens am 14. September wird im Bistum Fulda sorgsam geprüft, wo Handlungsbedarf ist.“
Na, www.introibo.net/missaorga.htm wird dem Bischof hier sicher gerne behilflich sein. Interessanten bitte eintragen – nicht nur in Fulda!
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen feierte Jahrgedächtnis
#10   iustus   11:09:50 | Dienstag, 24. Juli 2007
@Freinsberg
Dann bleibt doch die berechtigte Frage, warum FÜR Verstorbene gebetet werden soll.
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#18   iustus   22:41:44 | Samstag, 21. Juli 2007
Wesentlicher
Noch wesentlicher spricht für die Zulassung der alten Form die Glaubwürdigkeit der Kirche: Sie kann nicht etwas, das jahrhundertelang das Heiligste und Höchste war, verachten.
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal steht vor Problemen
#14   iustus   15:01:51 | Samstag, 21. Juli 2007
Höherrangig?
„Wir werden das Indult (…) gegebenenfalls mit der höheren Norm vergleichen, mit der Liturgiekonstitution des Konzils“
Ist die Konstitution eines Konzils „höherrangig“ als die Anordnung eines Papstes???
Redaktion benachrichtigen Katholischer als sein Vorgänger
#82   iustus   09:45:49 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tridentinus, @Benedikt
Es dürfte doch Einigkeit bestehen, dass vor der Kommunion Confiteor und Indulgentiam nötig sind. Die Frage ist also meines Erachtens:
Erfolgt dies für die Gläubigen, die nach dem Priester kommunizieren, doppelt (weil während des Stufengebets schon einmal erfolgt) oder ist das Confiteor im Rahmen des Stufengebetes nur Sache des Priesters und des/der Ministranten. Für letzteres dürfte die Entwicklung sprechen, wonach das Stufengebet Sache der Leviten war, die Ministranten in der nicht-levitierten Messe nur an deren Stelle traten. Hiernach wäre das Kommunion-Confiteor nötig.
Gilt aber das Indulgentiam nach dem Stufengebets-Confiteor nicht nur den Leviten/Ministranten, dann wäre das Kommunion-Confiteor eine Verdoppelung (es sei denn, man sündige noch während der Messe, was natürlich nicht ausgeschlossen ist).
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal steht vor Problemen
#12   iustus   09:29:04 | Samstag, 21. Juli 2007
@Gotthard
Die Sache ist ganz einfach: Im Meßbuch des Sel. Johannes XXIII. kann man nachschlagen, wie ein Altar ausgestattet sein muss. Die Feier der hl. Messe in der außerordentlichen Form an einem Altar, auf dem links ein Blumengesteck, rechts eine Kerze steht und in der Mitte flach ein kleines Kreuz liegt, ist unzulässig.
Also müssen Volksaltäre einfach entsprechend den Ausführungen des Messbuchs des Sel. Johannes XXIII. ausgestattet werden.
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal steht vor Problemen
#7   iustus   21:50:28 | Freitag, 20. Juli 2007
Wann bezieht in dem Video
der Herr denn den Tabernakel? Zuerst werden nur Verbeugungen gemacht, dann plötzlich Kniebeugen? Nahm man es da nicht so genau? Oder verpasse ich immer den entscheidenden Moment?
Redaktion benachrichtigen Karfreitagsliturgie ohne Bitte um Bekehrung der Juden?
#19   iustus   15:59:53 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Reform der Reform:
Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie (-) in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will
(Beuget die Knie. – Stille – Erhebet euch.)
Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast Abraham und seinen Kindern
deine Verheißung gegeben.
Erhöre das Gebet deiner Kirche für das Volk,
das du als Erstes zu deinem Eigentum erwählt hast:
Möge es das Licht Deiner Wahrheit, das Christus ist, erkennen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Diese Fürbitte sollte dann auch beiden Formen des römischen Ritus gebetet werden.
Redaktion benachrichtigen Karfreitagsliturgie ohne Bitte um Bekehrung der Juden?
#13   iustus   15:46:38 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Landorganist
Die Ausnahme der drei österlichen Tage (Art. 2) gilt nicht für die Gemeinschaften (Art. 3).
Redaktion benachrichtigen Karfreitagsliturgie ohne Bitte um Bekehrung der Juden?
#6   iustus   15:20:06 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Frank
Ist es denn dem lieben Gott egal, ob ich an seinen Sohn glaube oder nicht?
P.S.: Man könnte die Fürbitte weniger scharf formulieren, aber bitte nicht so nichtssagend wie im NOM. „Verblendung“ muss wirlich nicht sein, aber die Bitte, dass alle Christus als den Erlöser anbeten, ist nötig.
Redaktion benachrichtigen Neues ab der ersten Wallfahrt
#10   iustus   11:31:38 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Tridentinus
Eine sehr gute Formulierung: „neue Messen nach dem Messbuch des Sel. Johannes XXIII“ ^-^ !
Gell :-]
So werden die Alten die Neuen sein und die Neuen die Alten. ^-^
Redaktion benachrichtigen Neues ab der ersten Wallfahrt
#3   iustus   10:11:46 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Noch nicht!
Soll jetzt hier über jede Messe im alten Ritus berichtet werden? Langweilig!
Noch sind es ja so wenige neue Messen nach dem Messbuch des Sel. Joh. XXIII, dass sich die Berichterstattung lohnt. Vielleicht werden es ja tatsächlich so viele weitere, dass die Berichterstattung langweilig wird. ;-)
Redaktion benachrichtigen Bruch zwischen Gläubigen und Funktionären
#33   iustus   17:14:59 | Dienstag, 17. Juli 2007
Ich poste mal
… damit Sie meine Frage beantworten können ;-)
Redaktion benachrichtigen Alte Privatmessen? + …
#21   iustus   17:13:10 | Dienstag, 17. Juli 2007
Is doch ganz einfach:
1. Die Kapelle Redemptoris Mater ist nicht die Privatkapelle des Papstes.
2. Der Heilige Vater feiert morgens die Hl. Messe i.d.R. in seiner Privatkapelle (NICHT in der Kapelle Redemptoris Mater).
3. Der Altar in der Kapelle Redemptoris Mater soll angeblich kurz nach der Papstwahl
a) verbreitert,
b) an die Wand gerückt sowie
c) mit einem Tabernakel versehen worden sein.
4. Ich stelle fest:
a) Der Altar in der Kapelle Redemptoris Mater steht im Dezember 2006 und im März 2007 nicht an der Wand.
b) Im März stand darauf ein Tabernakel und sechs Leuchter in traditioneller Anordnung,
c) im Dezember aber nicht.
d) der Altar in der Privatkapelle ist kein Volksaltar und war es auch nie.
Es folgt daraus:
Am Altar in der Kapelle Redemptoris Mater kann in beide Richtungen zelebriert werden.
Am Altar der Privatkapelle nicht.
Wir wissen:
An dem Morgen, an dem das Fernsehteam in der Privatkapelle anwesend war, zelebrierte der Hl. Vater in der ordentlichen Form. Es folgt daraus: Der Papst zelebriert auch in der ordentlichen Form in seiner Privatkapelle. Wer hätte das gedacht ;-)
Der Schluß des Landorganisten, dies sei immer der Fall, ist aber nicht zwingend. Wir wissen es nicht.
Redaktion benachrichtigen Bruch zwischen Gläubigen und Funktionären
#31   iustus   16:48:14 | Dienstag, 17. Juli 2007
Aha!!
Und ja, mir sind die Äußerungen der homosexuellen Jungen durchaus bekannt, daß sie die SJMler vermissen würden.
DAS wußte ich nicht. Also um was geht es: Wenn es um strafbares Handeln geht, dann hat der Bischof die Pflicht, es anzuzeigen. Nicht zu Unrecht wird ein derartiges Nicht-Handeln anderen Bischöfen vorgehalten.
Wenn es um kein strafbares Verhalten geht, dann sollten Sie mit Ihrer Aussage nicht auf die Staatsanwaltschaft warten. Sonst warten wir bis zum Sankt-Nimmerleinstag und denken bis dahin, der Bischöf wäre hier der Böse.
Also was jetzt?
Redaktion benachrichtigen Bruch zwischen Gläubigen und Funktionären
#28   iustus   16:39:11 | Dienstag, 17. Juli 2007
Wenn schon
dann hwst. Herr Bischof, bitte ;-)
Redaktion benachrichtigen Bruch zwischen Gläubigen und Funktionären
#25   iustus   16:30:46 | Dienstag, 17. Juli 2007
Ist ja spannend.
Deckt der Bischof hier etwa Straftäter?
Und „die Jugend“ soll froh gewesen sein? Ich weiß, dass es eine große Anzahl Jugendlicher gab, die den Weggang von einem der Priester sehr bedauerten.
Redaktion benachrichtigen Bruch zwischen Gläubigen und Funktionären
#22   iustus   16:12:34 | Dienstag, 17. Juli 2007
Interessant.
Was besagten denn diese Gerüchte: Sagten die Priester, dass es eine Hölle gibt und diese vielleicht nicht leer ist? Sprachen sie von der Notwendigkeit der Beichte? Oder schlimmer: Priesen sie etwa die Mundkommunion an? :-@ Pfui.
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#19   iustus   16:07:38 | Dienstag, 17. Juli 2007
Kapelle Redemptoris Mater
Wie vermutet:
22.12.2006 …ww.catholicpressphoto.com/…ris%20Mater%2001.jpg
Der Altar steht nicht ganz an der Wand, damit die Zelebration versus populum möglich ist.
3.3.2007 …ww.catholicpressphoto.com/…is/ppages/ppage1.htm
Ausgestattet ist der Altar manchmal mit Tabernakel und sechs Leuchtern und das Vortragekreuz steht dann hinter dem Altar.
Redaktion benachrichtigen Bruch zwischen Gläubigen und Funktionären
#18   iustus   14:56:38 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Sentinel
– Die meisten Bürger im Bistum der Meinung sind, daß die FSSPx schleunigst Land gewinnen sollte, wenn sie eine Organisation wie die SJM offen unterstützt – und der Bischof letztlich dann gezwungen ist, besagte Herren von seinem Hof zu jagen,
:-D
Also, DAS dürfte die FSSPX überhaupt nicht scheren. Der Bischof kann sie gar nicht vom Hof jagen, weil sie ohnehin nicht auf die Bischöfe hört (zeigen Sie mir den Bischof, der auch nur eine Niederlassung der FSSPX in seinem Bistum genehmigt hat!) – im Gegensatz zur SJM, deren Angehörige der Hierarchie treu (geblieben) sind.
Hier hat es also die FSSPX recht einfach. Schwer haben es dagegen diejenigen, die der Mutter Kirche treu sind – auch wenn sie ihre Anweisungen nicht immer verstehen.
Redaktion benachrichtigen Alte Privatmessen? + …
#17   iustus   14:18:34 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Benedikt
Nicht alles durcheinanderwerfen:
Der Umbau des Altares soll in der Kapelle Redemptoris Mater stattgefunden haben. Das ist NICHT die Privatkapelle, in der der Heilige Vater morgens die Hl. Messe zelebriert und die deswegen in dem Bericht gezeigt wurde. Dort stand noch nie ein Volksaltar.
In der Kapelle Redeptoris Mater wurde dagegen durchaus versus populum zelebriert. Das von mir verlinkte Foto zeigt nun aber deutlich, dass am 3. März dieses Jahres auf dem dortigen Altar Tabernakel und Leuchter standen. Hat sich HIER tatsächlich etwas getan?
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#6   iustus   11:13:10 | Dienstag, 17. Juli 2007
Warum so sicher?
Dass es in der Privatkapelle des Papstes keinen Volksaltar gibt, ist bekannt. Auch, dass die in diesem Bericht gefilmte Messe eine solche in der ordentlichen Form des römischen Ritus war: Es handelte sich um eine Konzelebration.
Aber woher wissen Sie, dass der Papst immer die ordentliche Form zelebriert?
Redaktion benachrichtigen Alte Privatmessen? + …
#2   iustus   09:54:55 | Dienstag, 17. Juli 2007
Vielleicht…
‘CWNews’ berichtete ferner von Renovierungsarbeiten in der päpstlichen Kapelle Redemptoris Mater. Die Arbeiten sollen gleich nach der Papstwahl begonnen haben. In der Kapelle sei der Mahltisch durch einen längeren Altar ersetzt worden, der an der Wand stehe und in der Mitte einen Tabernakel besitze.
Wenn man sich das Foto hier …ww.catholicpressphoto.com/daily.htm vom 3. März 2007 anschaut, dann scheint das auf den ersten Blick zu stimmen. Vielleicht werden Tabernakel und einige Leuchter aber für (manche) Hl. Messen entfernt (so wie das hinsichtlich der Leichter am Papstaltar im Petersdom auch der Fall isst) und der Altar steht ein wenig von der Wand entfernt, so dass beide Zelebrationsrichtungen möglich sind.
Redaktion benachrichtigen Liturgie-Ideologie?
#7   iustus   05:56:25 | Freitag, 13. Juli 2007
Richtig. Butter bei die Fische!
Neuer Wein in neue Schläuche
Wenn es ein neuer Glaube ist, den die Kirche seit 1965 verkündet, dann gehört er in eine neue Liturgie (Lex orandi, lex credendi). Wenn es aber der alte Glaube der Väter ist …
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof weinte
#61   iustus   14:17:31 | Montag, 9. Juli 2007
Richtig.
Niemand verbieten den Kommunikanten ihre Hände abzuschlecken.
Klar. Nur mir persönlich war’s zu blöd. Deshalb gleich Munkommunion. :-]
Redaktion benachrichtigen Ein Bischof weinte
#58   iustus   14:14:18 | Montag, 9. Juli 2007
@Ministrant
Vielen Dank, aber die Konstitution kenn ich bereits, steht auch hübsch in meinem Bücherregal.
Vorbildlich.
Wie viele kleine Partikel bleiben dem im Kelchtuch hängen und wie viele kleine Partikel werden beim Brechen der Hostie über den gesamten Altar verstreut,
Im Kelchtuch bleiben ohnehin keine hängen, allenfalls im Korporale. Deshalb wird dieses von den Außenseiten behutsam nach innen gefaltet, um evtl. Reste nicht auf den Altar fallen zu lassen. Früher gab es zudem die Vorschrift, das Wasser mit dem die Altarwäsche gewaschen wurde, in Erde zu gießen sei.
wie viele Partikel bleiben nach der Kelchwaschung im Klech kleben?
Keine. Deshalb wird der Kelch ja gewaschen.
Das ist doch Haarspalterei…bei der Kommunionspendung wird die Hostie nicht gebrochen und deshalb verstreuen sich weniger Partikel in der Umgebung als bei der Brotbrechung.
Weniger richtig. Aber noch immer genug. Und wenn jeder kleine Teil wirklich der Leib Christi ist …
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