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#133 sofiairene 21:19:26 | Donnerstag, 11. Oktober 2007
Kirche im Dorf lassen Ich kann in Sachen Eva Hermann nur bitten, die Kirche mal wieder im Dorf zu lassen.
_Viermal verheiratet und nur einen Sohn – sie ist über ihr Privatleben der Öffentlichkeit keine Rechenschaft
schuldig und jeder kann Fehler machen – aber ein Vorbild für die katholische Jugend ist sie auch nicht
gerade. Klar wurden Mütter unter den Nazis geehrt – aber nicht, weil es darum ging, mit zahlreicher Nachkommenschaft
den Himmel zu bevölkern sondern um Kanonenfutter zu züchten. Hier wurde eine gute Sache für schlechte
Zwecke mißbraucht und das müßte eigentlich auf Frau Hermann begriffen haben.
eine von der Seelsorge übersehene Randgruppe Mich langweilt der militante Feminismus auch. Aber ebenso
nervt es mich, daß eine andere Frauengruppe von der kirchlichen Seelsorge geflissentlich übersehen wird:
solche, die vielleicht gern eine eigene Familie gehabt hätten, bei denen sich das aber nicht ergeben
hat und die jetzt eben ihren Weg allein gehen, mit Beruf, Single-Haushalt, Freizeitgestaltung und allem
was sonst noch dazu gehört und die vielleicht auc h so ganz glücklich geworden sind. denn merke: eine
Frau findet ihre Erfüllung in der Regel als Mutter oder Ordensfrau und alles andere ist unnatürlich –
selbstbewußte Single-Frauen die sich diesen Weg nicht ganz freiwillig gewählt haben können also allenfalls
eine geduldete Randgruppe sein…
#60 sofiairene 10:33:41 | Donnerstag, 21. September 2006
an Benedikt u. a. 1. Wenn das der lateinische Ritus war, habe ich nichts davon gemerkt – vom Credo und
vom Gloria abgesehen. 2. Ich weiß auch, daß man in unserer Kultur üblicherweise nicht kniend ißt,
es handelt sich jedoch bei der hl. Kommunion nicht um irgend ein Lebensmittel.
#57 sofiairene 11:54:48 | Sonntag, 17. September 2006
Die Piusbruderschaft und Papst Benedikt Eine traute Eintracht zwischen Papst und Levebvre kann ich trotz
der Ereignisse in Altötting nicht feststellen. Oder wieso sonst mußte das Priorat in München ausgerechtet
am Papstsonntag, dem 10. September sein Paktroziniumsfest abhalten, als ob sonst in München nichts los
wäre? Hätte man nicht, wie die amtskirchlichen Gemeinden im Bistum München-Freising auf die Messe am
Vormittag verzichten und das Patrozinium um eine Woche verschieben können? Zum anderen kann ich mir nach
der Papstmesse in Riem nicht mehr vorstellen, daß es bald zu einer Freigabe der alten Messe kommt. Wieso
mußten bei 60 oder 70 anwesenden Konzelebranten zwei Frauen die Lesung vortragen? Der Papst hat gerade
einmal die Predigt selbst und allein gehalten, von der wenige Tage später der evangelische Bischof Siebler
im Fernsehen sagte, er könne sie auch als Protestant unterschreiben. Brauchen wir eine protestantische
Predigt von einem katholischen Papst? Und die meisten Gläubigen bekamen dann die Hl. Kommunion von einem
der 900 Kommunionhelfer in die Hand gedrückt. Wo es doch in unserem Kulturkreis normalerweise als unzivilisiert
gilt, im Stehen aus der Hand zu essen…
#68 sofiairene 11:41:39 | Sonntag, 17. September 2006
Papst und Islam Ich denke, es darf icht übersehen werden, daß die Aussage des Papstes inhaltlich vollkommen
korrekt war. Und wo bitte waren nach 9-11 islamische Demonstranten, die sich von den Anschlägen distanzierten,
weil es ja der islamische Glaube vielleicht doch verbieten könnte, mit Flugzeugen in Gebäude zu fliegen????
Grüßgott, virOblationis Es freut mich, daß Sie eine herzlichere Atmosphäre vorgefunden haben als ich.
Ich meine, mich durchaus bemüht zu haben, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Aber ich erlebe immer
wieder, daß sich jemand lieber abwendet, als sich von mir auch nur die Kirchentür aufhalten zu lassen
und daß einfache Regeln des Umgangs und der Höflichkeit nicht beachtet werden. Zu geselligen Veranstaltungen
im Priorat gehe ich daher überhaupt nicht mehr. Einmal wurde eine ältere Dame während eines Gottesdienstes
ohnmächtig und jemand rief den Sanka… Außer mir leistete niemand der Dame und ihrer Tochter e Gesellschaft
Dann kam der Pater aus der Kirche und startete sofort durch ins Pfarrhaus, ohne nach den beiden zu sehen
(vielleicht hätte man der älteren Dame ja die Sterbesakremente spenden müssen; zumindest hätte geistlicher
Zuspruch gut getan). Und der Sanka vor dem Priorat war eigentlich nicht zu überhören und nicht zu übersehen,
ich kann mir also kaum vorstellen, daß der Pater nichts gemerkt hat, zumal es ja auch schon während
des Gottesdienstes deswegen unruhig gewesen war. Damals habe ich wirklich geglaubt, ich bin im falschen
Film. So kalt und abweisend, wie es bei mir ankommt, kann die Gemeinde doch gar nicht sein. Ich bin mittlerweile
auf der Suche nach anderen Möglichkeiten, Messen im alten Ritus zu besuchen. Ich hoffe , daß diese unter
dem jetzigen Papst zahlreicher werden. Mich würden auch die Erfahrungen von weitern Gläubigen interessieren.
Ich grüße Sie herzlich.
Die Kirche im Dorf lassen Liebe Frau Steuer, nur weil Frau van der Leyen die Ganztagesschule einführen
will, heißt dies doch nicht, daß Sie als Mutter Berufsverbot erhalten sollen (einmal abgesehen davon,
daß Ihre Kinder vermutlich erwachsen sein werden, bis dieses vorhaben umgesetzt ist)! ich finde es ganz
toll, dass Sie zu Gunsten Ihrer Familie auf den Arztberuf verzichtet haben. Andererseits weiß ich auch
von Müttern in anderen europäischen Ländern mit Ganztagesschulen,(GB, USA) die ganz oder zeitweise
auf ihren Beruf verzichtet haben und sich nicht überflüssig vorkamen, nur weil ihre Kinder statt um
13.30 um 16. Uhr nach Hause kamen. Ich wünsche Ihnen weiterhin ein schönes und harmonisches Familienleben.
Viele Grüße
#50 sofiairene 21:24:08 | Dienstag, 25. April 2006
systematischen Mangel an Nächstenliebe kenne auch ich von meinen Messebesuchen bei der Piusbruderschaft.
Kaum je habe ich in 19 Jahren mit anderen Gläubigen oder Patres ein freundliches Wort oder einen Gruß
austauschen können. Notiz wird höchstens genommen, wenn ich mich versehentlich auf einen besetzten Platz
setze. Das Begräbnis meiner Mutter wurde in würdig zelebriert, seelsorgerischer Beistand (Kondolenzbesuch,
Zuspruch) wurde mir jedoch nicht zuteill. Hoffentlich ist die Kälte, die mir jedes Mal entgegenströmt,
nur Teil meiner Wahrnehmung…