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Glaubwürdigkeit – Authentizität – Klarheit Wir schlingern dahin. Wie er auch ist, der Priester, er
kann es offenbar nur falsch machen. Oder gibt es doch einen überzeugenden Weg? Welche Spätfolgen werden
die geschlagenen Wunden bei allen Beteiligten auszeitigen, wenn es keine Aufarbeitungsmöglichkeit gibt?
Wofür wollen sich Bischöfe, Priesterseminarien und Gemeinden entscheiden: Zwischen ihnen wird der Priester
zerissen, wenn er nicht in die innere Emigration geht. Wie geht es momentan Kaplan Guggenberger?
Rache nicht reflektierter Volkskirchlichkeit In der hohen Rhön darf der volkstümliche Pfarrer „alles“:
„Jetzt macht die Messe halt irgendwie anders und mit Latein, auch das verdauen und vertragen wir! Es wird
halt so sein müssen und stimmen.“ Aber wenn es darum ginge, eine bewußte und verstandene Entscheidung
zu treffen und im tridentinischen Messzentrum „in die Kirche zu gehen“, dann würde diese Blüte des Katholizismus
wahrscheinlich beiseite gelegt. Das Dilemma Fuldas „unter der angeschlagenen Bistumsleitung“ besteht darin,
nicht die harmonische Form zwischen aufgeklärtem und entschiedenem Christsein und wohltuender Traditionspflege
zu finden: die Protagonisten rutschen immer in einen der beiden Straßengräben. Entweder es wird kalt
oder dumpf oder sentimental in der Sonntagsmesse. Und wo sind die authentischen Kirchenvertreter? Der
letzte Amtsträger, der hier zu brillieren wußte, war/ist der mit seinen Mitarbeitern eleminierte Ludwig
Schick, der dieses Charisma in Bamberg leider nicht anbringen kann und auf anderem Gebiet von einem schwächenden
Faktor gezeichnet ist. Tragik der (Kirchen-)Geschichte … Wie bewertet der Nuntius diese Entwicklung?
Scheidung der Geister zur Klärung der Lage! Langsam, aber unfehlbar sicher wird ein Umstand für alle
Beteiligten gleich welcher Couleur nun immer deutlicher: welches Krankheitsbild in Fulda eigentlich herrscht
und viele – unter ganz grundverschiedenen Umständen – leiden läßt: Schizophrenie. Keine Seite ist klar
und eindeutig, es wird manövriert und taktiert und sich in dem Glauben gewiegt, von altersher im wahren
Glauben zu sein. Alle werden sich entscheiden müssen und entdecken, daß es – wie zu allen Zeiten – etwas
kostet, eine Überzeugung zu haben, anstatt sich einfach so einem Wohlfühlmythos hinzugeben, im Letzten
sei ja das Meiste (doch noch) in Ordnung. Das Übelste ist das Schmusen mit Freude am Glauben, das Jahr
über ganz andere Maximen durchzupeitschen und am Ende denen, die blutend liegen bleiben, zu sagen, sie
sollten sich an das Kreuz halten, während die rotarischen Freunde in Amt und Würden gehievt werden.
Spaltung? Scheidung der Geister! Wenn sich der amtierende Bischof der geistlichen Substanz seines Sprengels
gewiß wäre, bräuchte sein ihn überallhin begleitendes Sprachrohr nicht so aggressiv-panisch reagieren.
Aber in Fulda wissen die Mächtigen genau, daß – entgegen ihrer eigenen Politik – das Gesamt des gerade
eben noch funktionierenden Kirchenwesens auf den frommen Schultern traditionsgeprägter Gläubiger ruht.
Die souveräne Haltung gegenüber den Pius-Brüdern hätte doch darin bestanden: „Sie können unsere geeinte
Gemeinschaft nicht gefährden, also sollen sie in diesem unserem freien Lande ruhig kommen.“ Der Letzte,
der das aufzufangen wußte, war der mit seinen Mitarbeitern eliminierte Ludwig Schick. Gefragt, warum
das alles jetzt so geschieht, antwortet(e) der heilige Ignatius: „Damit der Wille Gottes offenbar wird.“
Eine schlimme Folge wird der Traditionalistenkirchenbau freilich haben: Eine nicht ganz kleine Zahl verwirrter
Gläubiger wird bis zur Schizophrenie hin krank werden, weil sie sich angstvoll nicht zu entscheiden weiß –
angstvoll nach innen, weil das Gewissen nicht mehr entscheidungsfähig scheint, angstvoll nach außen
gegenüber den Drohungen des Establishments … „O Glaubensvater, sieh die Not!“
Vor so viel … … Aufrichtigkeit bleibt mir die Spucke weg – wunderbar: Hier ist Rettung und Zukunft –
für Altötting, Malgersdorf und jeden aufrechten Katholiken!
Damals wie heute … … ist es nicht leicht gegen das selbstgewisse Establishment. Vergessen wir nach
all den vorgetragenen Gesichtspunkten den Neupriester nicht, der gewiß hochgemut und arglos begonnen
hat und gerade am Ort wärmster päpstlicher Kindheitserinnerungen und unter einem Chef, der als Altöttinger
Stiftspropst gerne das zwischenzeitlich abgeschaffte und wieder erweckte Privileg des infulierten Prälaten
wahrnimmt und Mitra und Pectorale trägt, die Erfahrung der Abweisung machen mußte: daß er nicht gebrochen
und „verheizt“ aus der Morgenröte seines Priesterseins hervorgeht, sondern durch die Gnade gesegnet.
Windstille Nachdem sich der Seesturm ein wenig gelegt hat, wollen wir hoffen, daß für den scheidenden
Generalvikar Schmidt die Mitfeier des Weltjugendtages, zu dem er mit den Fuldaer Teilnehmern aufgebrochen
ist, eine persönliche Bewahrheitung des australischen Mottos werde: die Kraft des Heiligen Geistes empfangen
und so Zeugen des Auferstandenen sein – vielleicht sogar am Fuldaer Dom (von dem der Umstand ja allgemein
bekannt ist: als ER von Vater und Sohn zur dort sich versammelnden Bischofskonferenz geschickt werden
sollte, äußerte der Allwissende kleinlaut, den Weg nicht zu kennen, ER sei in Fulda noch nie gewesen
…).
Bischof für wen? Dieses Zitat schätze ich überhaupt nicht. Wie stöhnte ein denkwürdiger römischer
Pontifex wolllüstig: „Da wir nun einmal Papst geworden sind, laßt es uns genießen!“ Was möchtest Du,
A.W., damit sagen?
Lamentatio Jeremiae Prophetae: Aleph! Seien wir trotz aller Widerwärtigkeit froh, daß hier ein solches
Ventil angeboten wird. Wer weiß, was mit den angestauten Unaufgeräumtheiten und Giftsäften sonst geschähe,
liebe Trauermette … – allein in Fulda!
Jes 42,3 / 1 Kor 10,12 Unser Gott ist so gut: „Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden
Docht löscht er nicht aus.“ Den Selbstgewissen ist gesagt: „Wer also zu stehen meint, der gebe acht,
daß er nicht fällt!“ o^/
Wer es fassen kann, der … Sie meinen, werte Wolke, wohl eher ein Zölibat aus und in echter Berufung
und reifer Menschlichkeit – und darum gelingend – als ein „(un-)freiwilliges“, das in der Gefahr steht,
Kompensation und Pathologie hervorzurufen. Muß dieses Thema aber in der Fuldischen Vorgängen „latent
dominierend“ sein?
Offenbarende Bilder Ja, schaut euch die Bilder in den Osthessen-news an! Ein priesterlicher Freund, den
ich darauf ansprach, der selber von Schmidtschen Algermissen-Erfahrungen betroffen ist, zeigte sich erschüttert
ob der alle verbalen Beteuerungen übersteigenden Photos: „Ecce homo!“
Wer ist es? Ja, in dem ganzen Spiel bleibt für die Führungsetage freilich die umtreibende Frage:: Von
wem stammen die Insiderinformationen? Nach dem Verräter wird intensiv gefahndet.
Sympathie … … erstreckt sich in Ihrer Wertehierarchie vielleicht auch auf das Gebahren, nachdem man
erfahren hatte, auf der Wunschliste für einen neuen Weihbischof zu stehen, gleich kundzutun, welchen
Dienstwagen man dann zu fahren gedenke … Alles sehr menschlich .
Gewicht Das ist wohl die entscheidende Diagnose: „Light“ versus „Gewicht“. Aber Hauptsache die Stimmung
stimmt. Mit Schick wurden auch andere in die Wüste geschickt, man wird sehen, wen es jetzt noch alles
trifft. Sicher gibt es demnächst auch einen neuen Seelsorgeamtsleiter. Wie ist das alles wieder zu erden
(meint: mit der nötigen Schwerkraft und Bodenhaftung zu versehen)? Veni Creator Spiritus!
Heroischer Schein Ja, es soll sich jetzt endlich die Wohlfühlstimmung einstellen, indem alle auf einer
Wellenlänge funken. Zwar waren beide, Bischof und Noch-Generalvikar um Contenance bemüht, aber der Bischof
hat die Dinge dann doch klar benannt, wenn er hervorhebt, es sei schizophren, wenn ein Generalvikar die
Leitlinien seines Bischofs nicht teile, verinnerliche und fördere. Nachdem in Fulda immer weiter auf
menschliche Verletzung gebaut wird – insbesondere seit der Bischofswahl von 2001 – mit dem Krankheitsherd
im Domkapitel, kann kaum, egal welche Rochaden geschoben und Purzelbäume geschlagen werden, etwas Heiles
wachsen. Hoffentlich kapiert’s der neue Nuntius! Hoffentlich bleiben die Gläubigen an der Basis klar!
Hoffentlich …
Es geht aufwärts … … sagte das Vögelchen, als von der Katze die Bodentreppe hinaufgetragen wurde …
Immerhin: Osthessen-news erwähnt „einschlägige Internet-Portale“ ( osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1152080)
und die Fuldaerzeitung gar direkt kreuz.net (www.fuldaerzeitung.de/…fulda/art5879,629736), wo die heute
publizierte Verfügung schon vermeldet worden sei. Und es habe – oho – wahrscheinlich Informanten aus
der Bischöflichen Behörde gegeben … – Im Übrigen ist dem Kommentar der 68er Wolke wenig hinzuzufügen;
die mit Fulda Vertrauten wissen, wovon hier gesprochen wird und daß es sich so verhält. Kann das alles
gesegnet sein und zum Segen werden?
Stunde der Wahrheit Morgen wohl soll alles feierlich verkündet und hoffentlich mit hinreichenden Erklärungen
versehen werden. Traurig bleibt alles eh … Kann da Segen drauf liegen?
Was sagt uns das im Eigentlichen? Dass „Rom“ keine solchen wolkingen, im Kern eigentlich alle identischen
Forderungen vortragen, sondern die strittingen Punkte, die nun wirklich alle schon geraume Zeit auf dem
Tisch liegen, klar benennen und besprechen sollte – wo doch sonst alles ausgiebst im Dialog erörtert
wird, man betrachte nur die in der Lehmannschule geborene Gesprächsökumene, an deren Ende zwar wirkungslose
und blasse, aber immerhin eindeutige Formulierungen stehen, keine solchen Apppelle an Stimmung und Wohlverhalten.
Zur Warnung aufgeschrieben Und auf welche Frucht wird kreuz.net einmal sub specie aeternitatis stolz sein
dürfen, sie zum Heil der Seelen hervorgebracht oder wenigstens kultiviert zu haben?
@ marcelus Ist das eine ausreichende Erklärung? Merkwürdig ist das Schweigen aller, die von der Meldung
bzw. Tatsache betroffen sind. Sonst haben die einschlägigen Medien doch alles schnell recherchiert. Bischof
Wróbel war noch als Ordinarius für Finnland beim Osnabrücker Katholokentag und meinte, dort einiges
Übernehmenswerte für den hohen Norden entdeckt zu haben auf dem üblichen Markt der Möglichkeiten.
Viceversa Und, liebe FREIHEIT, Sie sollten nicht vergessen anzumerken, daß sich die Kirche nicht von
Rotaries sponsern lassen sollte, um so deren willfährige Funktion zu werden. Viele in der Kirche – besonders
auf dem Kultur- und Diakoniesektor – können der Versuchung des rotarischen Geldes nicht widerstehen,
greifen zu und lassen sich dafür gerne unterwandern. Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit.
Wahrer Gott wir glauben DIR Da mokiert sich die Fides orthodoxa über alle, die hier zum Thema Fulda auftreten
nach dem Motto „Herr Lehrer, ich weiß was!“ und präsentiert sich in Beziehung zum Ordinarius Fuldensis
als der eigentlich Informierte und wahre Wissende – wo doch die Exzellenz immer von „nicht mitteilbarem
Wissen“ sprach. Aber wir elenden Schreiberlinge alle zusammen demonstrieren nur, daß die Wunde der abgründigen
Bischofswahl von 2001 nachwievor nicht auskuriert ist und viele Menschen der Kirche von Fulda schwer gezeichnet
hat – Gemeinden, einfache Gläubige, Priester … – auch wenn nachher alle näher Beteiligen, einschließlich
des nach Bamberg transferierten Kandidaten, sich jede Mühe gaben, den Eindruck zu erwecken, es sei fast
gar nichts passiert. Zu allen Zeiten wußte der schlichte und echte Glaube, daß auf bestimmten Dingen
kein Segen ruhen kann. Es gibt eine barmherzig ausgleichende Gerechtigkeit … Laß du nur den Vater sorgen,
trau auf ihn, verzage nicht – Wie das Sonnenlicht am Morgen auch durch trübe Wolken bricht: so und nicht
von ungefähr, kommt von Gott die Hilfe her.
@ salus (animarum suprema lex) Seien Sie doch nicht so allergisch und gleich aggressiv – ich glaube wir
haben mehr gemeinsam, als Sie vermuten! Das „Du“ bitte ich zu verzeihen: Es war mein Ausgleiten zur flegelhaften
Internet-Etikette, die jeden anderen Nickname duzt. Ich verstehe Ihr Pochen auf Stil. Das ist keine billige
Vereinnahmung: Ich teile viele Ihrer Einschätzungen! „O Glaubensvater, sieh die Not …!“
@ Lupus ibat pro salute Was gäbe der Nachfolger in Deiner Pfarrei darum, wenn sich das von Dir beschriebene
Syndrom auflösen ließe und er bei Deinem Erbe so anknüpfen könnte, daß sich etwas Heiles im von Dir
beschriebenen Sinne aufbauen ließe. Aber in Fulda tanzt die Trachtengruppe weiter …
Selbstzerstörung Bringen Sie, werter Brandenburger, nicht das prophetische Wort Pauls VI. zur Erfüllung
von der autodemolizione della chiesa? Seien wir doch dankbar, daß Prof. Prälat Ziegenaus einer der letzten
Kämpfer für die sana doctrina im Establisment war und ist – die sich selber hinauskatapultiert haben
durch hysterischen Extremismus konnten „drinnen“ nichts mehr erreichen. :)3
(St.) Bonifatius+Johannes Dyba Nur eine kleine Korrektur – auch ich verehre Erzbischof Dyba, doch den
Bischofsstuhl des Apostels der Deutschen gibt es (in Fulda) leider nicht, da Bonifatius nie (Erz-)Bischof
von Fulda war, sondern – nota bene! – von Mainz. Ja, der am Hochfest des Vorläufers und Täufers Namenstag
feiernde Bischof fehlt uns so sehr! Gleichzeitig ist es traurig, wer sich heute alles auf ihn beruft,
oder gar als Realsymbol für ihn wirken darf (etwa in der Priesterausbildung). Aber die Vorsehung ist
unfehlbar …
Göttliches und menschliches Bauen Nicht nur die Freimaurer bauen nach der Faustregel: Wer sich nicht
zur Bauart zusammenfügen läßt, der fliegt aus den Strukturen! Auch der liberalste Geist suspendiert
die Toleranz, wenn sich der Bau nicht artig so fügen will, daß er den Vorstellungen und dem Geschmack
des Architekten entspricht. Die weggeworfenen Steine haben eben Pech gehabt. Das Haus voll Glorie leidet
Gewalt.
Typ(ologi)en Geis wird von seinem erzbischöflichen Freund in Bamberg gefördert, zu Gunsten von zu Eltz
spricht sich das Umfeld des Kongresses „Freude am Glauben“ aus, für Löhr liegt seine ehemalige Pfarrstelle
Rüdesheim auf den Knien – wir dürfen gespannt sein, für sich Ortsbischof und die Bischofskongregation
aussprechen. Es steht aber zu hoffen, daß in klug-mild-organischer Entwicklung (wie sein Vorgänger ist
der Ordinarius aus Münster) die Limburger Situation heilend angepackt wird. Dem Heiligen Geist mal eine
Chance!
Erinnerungen an das Bistum Fulda Wenn sich die SJM tatsächlich vollkommen als „altgläubig“/„altkirchlich“
definierte und fast ausschließlich den außerordentlichen Ritus feierte, könnte sie nicht in der normalen
Pfarrseelsorge eines deutschen Bistums tätig sein. Gerade hier auf kreuz.net war der Märtyrer-Status
der SJM-Patres proklamiert worden nach ihrem Rausschmiß durch den Fuldaer Bischof. Kirche ist keine Privatangelegenheit
nach Geschmack.
Herr, ich danke Dir, daß ich nicht so wie … Wer darf und kann so reden? Wer deckt und fördert solches
Reden? Wer kommt zu Urteilen von solch hoher Warte? Was hält der österreichische Militärbischof von
solchem Auftreten?
Neuer Generalvikar Da auf den Tippfehlerhinweis keiner reagiert, scheint es doch so sein, daß Kardinal
Meisner seinen Generalvikar Prälat Schwaderlapp durch Professor Schockenhoff ersetzt hat.
Versehen?! Es sei öffentlich auf einen für kreuz.net unüblichen Tippfehler hingewiesen: Da wird die
evangelisch-lutherische Gemeinschaft doch tatsächlich als Kirche bezeichnet …
@Orgel auf dem Land Deine Frage bzw. die darin enthaltene Botschaft ist tiptop und legt den Finger in
die Wunde einer kirchlichen Praxis, die dringend der Überholung bedarf! Praktisch verläßt sich Rom
auf das Votum des „bestellenden“ Bischofs! Damit verbunden ist Frage nach der (wohl nur?) in Deutschland
vorhandenen Überbetonung des Instituts „Weihbischof“ (bis hin zum Stimmrecht in der Bischofskonferenz).
In einer Kondolenzanzeige für Kardinal Degenhardt insinuierte Bischof Algermissen dankbar, dieser habe
ihn zum Paderborner Weihbischof ernannt (letztlich mag das zutreffen, aber es ist immer noch der Papst,
der einen Bischof bestellt).
Entwicklungsprozesse im wirklichen Sinne von Tradition Und wie wäre es, die scheinbar ganz und gar unvorstellbare
Variante anzunehmen, daß es einen echten Austausch gegeben hat zwischen Bischof und widerspenstigen Sprengelteilen
und so ein respektables Einverständnis erreicht werden konnte?!? Freilich ist es menschlich schwer verzeihlich,
daß zwei Namen, d.h. Menschen und Priester, „verbrannt“ worden sind, nur weil gewisse Schnäbel nicht
still bzw. dicht halten konnten. Das ist die Ebene, die Kardinal Martini beschreibt in seiner Autobiographie:
Diözesen können durch anonyme Briefe zerstört werden.
Licht in der Nacht Meine Formulierung mag – zugestandenermaßen – übertrieben gewesen sein. Aber die
entscheidende Frage ist doch: Wer übernimmt nachher die treue und tiefe Verantwortung für so gewecktes
Interesse?!
Instrumentalisiert? Und wer von den derart suggestiv Angesprochenen wird wirklich kommen – wer von den
Gekommenen wird tatsächlich bleiben – wer von den Gebliebenen wird sich als wahre und fruchtbare Berufung
erweisen? Bei aller Sympathie: Geht das so? Wird das nicht bei demagogischen Vereinigungen ähnlich inszeniert?
Erzwungener Wandel zur Transparenz und Umkehr Dieselbe Handlungsabfolge läßt sich demnächst für Fulda
und vielleicht noch andere Bistümer dokumentieren, wo ähnliche Verhältnisse herrsch(t)en. Wir dürfen
gespannt sein, ob genauso viel Einsicht und Wandlung eintreten.
hart bei Gott Das muß Ihnen zugestanden werden: Katholischen Humor haben Sie (manchmal kippt’s leider
in bittere Zynik). Die Anfragen an den Akt in der anglikanischen Kathedrale sind aber liebevoll ausgedacht!
@Kirchenfreiheit Der kleine Lautsprecher am Anfang des Artikels müßte Sie eigentlich zum entsprechenden
Audio-Beitrag führen. Weihbischof Schneider selbst ist bei gloria-tv bzw. k.tv zu sehen und zu hören
(und wurde auch hier bei Kreuz.net schon gewürdigt).
kritisches Radio des Papstes Man lese die Nachricht und den zugehörigen Kommentar über die Praxis der
Kommunionspendung in der päpstlichen Fronleichnamsmesse diesen Jahres: www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=207821
o^/
@Gottes Härte Daß diese geheimnisvolle ökumenische Verknüpfung zustande kommen wollte und durfte,
war doch wesentlich dem Wohlwollen der nichtkatholischen Brüder und Schwestern zu verdanken: das jetzt
noch mit dem Hurra-Geschrei niederzuwalzen, in den Schismatiker- und Ketzer-Hallen werde endlich die (wahrscheinlich
als auch innerhalb der katholischen Kirche als allein gültig angesehene) außerordentliche Form der Messe
gefeiert, ist ebenso widersinnig wie schäbig. Statt sich demütig zu freuen und zu danken …
Himmlische Grammatik für Gotthard Wenn „Jeanne“ weiblich (Luise!) ist, dann ist es doch immer noch die
Gottesmutter die da erschienen sein soll. Gleichzeitig dürfen wir neidvoll zur Kenntnis nehmen, daß
der Himmel sich privatissime vorzüglich dem weiblichen Geschlecht offenbart. Aber ich glaube, Sie, Gotthard,
würden sich wie jeder katholische Bischof, so Ihnen die Gottesmutter im Schlafgemach erschiene, alle
erdenkliche Mühe geben, dieses Factum zu verheimlichen oder als ganz und gar unmöglich erscheinen zu
lassen …
Gewissensspiegel So verfehlt der Artikel in Stil (von versuchter Satire) und Analyse (der verfahrenen
Fuldaer Situation) sein mag – das dahinter verborgene Fünkchen bitterer Wahrheit mag helfen, die Not
des Bonifatius-Bistums (der Glaubensvater war nie Bischof in/von Fulda, sondern – nota bene – zu Mainz!)
zu wenden: eine Reihe von Priestern – jüngere und ältere – geht auf dem Zahnfleisch, die Gemeinden zerfallen
in ihrer Substanz von Glaubens-, Gebets- und Sakramentenpraxis, das betonkopfene Generalvikariat verfolgt
keine klare Linie (jegliche Couleur bekommt je nach Tagesstimmung recht, und der Generalvikar bremst dann
schon mal den Bischof in den Umsetzungen des Beschlossenen aus, …), etc… – Nur: Wen würde die hiesige
Redaktion denn etwa dem erwähnten Punkt zuordnen Priester zu maßregeln, die ihre Pfarreien vernachlässigen,
um ihren privaten religiösen Hobbys nachzugehen??? Wenn sie selber Gewissenserforschung hielte! Beim
nächsten Bonifatiusfest mit Kardinal Meisner und im Herbst beim achso katholischen Kongress Freude am
Glauben wird der Bischof hervorragend den Eindruck zu festigen wissen, es sei doch alles in allerkatholischster
Ordnung! In den realen Gemeinden wird ebenso still wie real weiter gelitten. Und der verdutzte Visitor
zieht unverrichteter Dinge wieder ab …
@ Auf dem Feld katholischer (Sch)wingen Sie bringen es auf den Punkt, lieber Andreas. Welche Schuld dem
euphorisierten Artikelschreiber der Fuldaer Zeitung zukommt für die launige Stimmungsmache, steht auf
einem anderen Blatt. :)3
@weicher Gott wunderbar Lieber Gotthard, ganz selten nur funke ich mit Ihren (zugegebenermaßen oft recht
geistreichen) Stellungnahmen auf derselben Wellenlänge und Sie legen wahrscheinlich nicht unbedingt Wert
auf das Premiumsiegel besonderer Rom-Nähe bzw. -Treue, aber ich gratuliere Ihnen: Sie haben hier den
Nagel auf den Kopf getroffen. Ihr Analyse-Charisma hat das zu Sagende gesagt angesichts des ganzen Unsinnsknotens.
Eklige Anbiederung Das Abgeschmackte dieser Veranstaltung ist, daß damit der Eindruck von Normalität
erweckt und jeder kritische oder anders geartete Gläubige, der treu die Kirche von innen heraus trägt
und sich auf seine Kommunion ehrfürchtig vorbereitet, als zu übergehende, nicht interessante, „uncoole“
Größe betrachtet wird. Diese Sondergottesdienstteilnehmer sind zu 90% in keinem regulären Gottesdienst
der Kirche zu finden und – man verzeihe den pharisäischen Ton – werden ihr Leben in seinen mit der Lebensordnung
der katholischen Kirche nicht in Einklang zu bringenden Gepflogenheiten kaum ändern wollen, da ändern
auch auf Kommando abrufbares dröhnendes Lachen und zielsicher freisetzbare Krokodilstränen des einschlägig
bekannten Pfarrers nichts, der doch eigentlich den blanken Hedonismus beschwört. Soweit, ehe ich sofort
in die dunkle Ecke der unaufgeklärten, unerlöst sauertöpfischen, unaufgeräumt gefrusteten Spielverderber
und Ewiggestrigen geschleift werde. Doch noch schnell einen Nachschlag: die Katholische Kirche soll mit
ihren Mysterien – noch dazu ironisiert „Wasser marsch!“ – für das Spektakel herhalten, gespendet wird
aber nicht für ihre Bedürfnisse, sondern für einen – zweifellos edlen, aber bei uns ja nicht zu findenden –
Fremdzweck.
@ Grafenherr Aha, ganz Europa ist der Meinung, in St. Pölten hätte sich alles gegen zwei Unschuldslämmer
verschworen, die nicht vom Papst, sondern von seinem Sekretär geschlachtet worden seien. Man rufe die
höchsten Kapazitäten zusammen zum Studium von menschlichen wie kirchlichen Pathologien par excellence!
@ A. W. zur fuldischen Situation Ihren (von mir in der Sache geteilten) Hinweis hatte ich mich geschämt
anzufügen, in gewisser Hinsicht (= mit Blick auf die jüngere Kirchengeschichte und die Wandlungen der
Bistumsleitung) betrifft er ja auch Person und Wirken des Bischofs. Insofern dürfte mancher Bejubler
von Traditionsbefürwortern und -pflegern ruhig näher hinschauen, ob die Substanz des Phänomens stimmt
und echt ist. Gerade in Fulda betrügt man sich gerne mit dem Schein (jeglicher Couleur) und fragt nicht
mehr nach der Sache selbst, bzw. dispensiert sich vom harten Mühen um sie. Hauptsache: Bilder und Stimmung
stimmen – „es war/ist/wird doch schön“! Dabei dürfen die bisher geförderten und jetzt leise beiseite
gelegten Modernisten („Fuldaer Kreis für eine offene Kirche) schon leid tun, wenn sie derart behandelt
werden und sich fragen, was das eigentlich war mit ihrem Höhenflug, das Leiden der seinerzeit abgedrängten
Gläubigen und Priester ist allerdings nicht so leicht mehr aufzuholen. Mit Menschen ist um der Macht
willen gespielt worden, wo und wie sie liegen bleiben, spielt keine Rolle. Der heilige Bonifatius muß
für alles garantieren bzw. herhalten. Kein Nuntius hilft, kein Engel interveniert – der große darin
verborgene Plan harrt der Enthüllung – am Ende dann doch zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen –
das bleibt immer und überall in der Kirche die Hoffnung.
Herzensfriede – Erfüllung – Wesentlichkeit Folgende 3 Faktoren mögen mitspielen und werden von profunde(re)n
Kennern der Fuldaer Kirchenszene schon länger für recht plausibel angesehen: – Es besteht letztlich
ein intuitives Wissen, daß die bestehenden Gottesdienste nicht geschwächt werden dürfen durch die Abwanderung
der letzten Glaubenden und Betenden in die Traditionalistenecke, sie sind zudem eine untergründige Vergewisserung,
im wahren Christen- und Kirchentum doch immer noch zu Hause zu sein (dieses Bauchgefühl, das wahre katholische
Erbe und Geheimnis zu besitzen, tut sooo guuut – freilich läßt es eifersüchtig keinen Konkurrenten
zu); – Die öffentliche Diskussion solcher Fragen verschafft eine abgründige Kompensation dafür, ein
erhofftes oder schon versprochenes Amt in der Hierarchie nicht erhalten zu haben (endlich kann – vermeintlich –
ICH einmal Themen setzen und das Gesetz des Handelns vorgeben); – Eine andere (kirchliche und liturgische)
Praxis zuzulassen, ist auch deshalb kaum tolerierbar, weil – die beiden vorigen Punkte zusammenfassend –
der persönliche Machtbereich in Frage gestellt erscheint. Noch nicht einmal mitleidiges Lächeln („Sollen
sie doch …!“) erscheint möglich. Vertrauen in die Kraft des Argumentes und der Wahrheit gibt es nicht
(im Sinne des Gamaliel-Rates): Der gut gefeierte Novus Ordo müßte doch aus sich selber überzeugen.
Wie wird sich der Bischof verhalten?
Eigenes Kapitel in Fulda nach dem erzenen Bischof Immerhin reichte es in Fulda dazu, dem jetzt in Bamberg
amtenden Ordinarius, der auf der Wahlterna stand, den Brutus-Dolch in den Rücken zu stoßen, um den Paderborner
Pastoralprozess machen zu können, der für den Protagonisten mit mehr Schonung von Statten ging, als
es jetzt dem armen Aachener Bischof widerfährt an Argem …
Heiliger Ernst und wahre Gnaden … Spricht sich die launige Einleitungsfrage nicht selbst das Urteil
im Blick auf eine ernst zu nehmende Religiosität? Können Andersgläubige da Gnaden vermuten? Ist das
Volksfrömmigkeit im eigentlichen Sinne, wenn eine solche Angebotspalette offeriert wird? Der Artikel
ist doch wohl nicht augenzwinkernd gemeint bzw. zu verstehen? ?
Zeitgenössische Märtyrer Es kann nicht ohne schwer wiegende Folgen geblieben sein, was sich über die
letzten Jahre über den Bischof gezogen hat – nicht nur an den aktuellen Fronten, sondern in Aufarbeitung
der Hypothek der Vorgänger, die in vermeintlicher Menschenfreundlichkeit die katholische Kirche bis zur
Unkenntlichkeit schwächten (Hans Urs von Balthasar: „Die Katholische Kirche in der Schweiz gehört auf
den Misthaufen!“). Gott hat Seinen Lohn für die, die sich dem stellen.
Nachrichtenagenturen Wer ist denn seitens der Katholischen Nachrichten abgestellt, die (über) die Homo-Szene
informierende Seite „queer.de“ mit solch akribischer Aufmerksamkeit zu studieren? Dort geht man(n) eigentlich
nur hin, wenn man(n) Mitglied der Szene ist, alles Übrige wäre sündhaftes Betrachten unkeuschen Materials.
@Gottesfürchtiger Selbstverständlich muß ich beichten gehen und freue mich, wenn Sie mehr und Besseres
wissen – und will auch annehmen, daß Sie dann Grund zu allergischen Untergriffen haben. Solange es aber
nicht möglich ist, diskutable Materie unterschiedlich zu bewerten, können weder unsere Kirche ernst
genommen werden, noch die SJM eine längerfristige Zukunft haben. Die Person Pater Hönischs steht doch
klarerweise außer Rede.
und schon ist der Reflex da … Wir haben gerade den Mann gefeiert, der sich in seiner Bekehrung vom Roß
hat holen lassen, und meinen selber, zur Bekehrung der anderen doch am besten möglichst hoch hinauf steigen
zu müssen.
Die Wahrheit macht frei … (vgl. Joh 8,32) Es harren auch ordensinterne Fakten der Veröffentlichung,
die rechtgläubige Katholiken, die der charismatischen Persönlichkeit gutgläubig gefolgt sind, entweder
verwirren werden, oder von diesen in bekanntem Reflex abgewiesen und verdrängt zu werden drohen. Bei
allem persönlich-subjektiven guten Eifer der starken Vaterfigur, die halt so vieles wett zu machen schien,
was in der Kirche nur allzu schmerzlich und tatsächlich vermißt wird …
@Arkandisziplin Grazie! Ich dachte an diese Zusammenhänge, war mir aber nicht sicher, ob sie hier in
Rede stehen und solche Wirkungen auszeitigten. Pater Hönisch merkte damals wohl besonders deutlich, in
welche Sackgassen er sich mit seiner apodiktisch-scharfen Formuliergabe manövrieren konnte, liebte er
doch den Eindruck zu erwecken, seine Verkündigung und Seelsorge in Wort und Schrift sei lehramtlich absolut
niet- und nagelfest bzw. geröllsicher und wasserdicht.
@Gottesfurcht … Du hast natürlich unübertrefflich präzisiert. Kanonisation durch den Papst, doch
eben auch durch das Volk! Nicht immer dringen da alle Stimmen durch. Es gibt da ernst zu nehmende Stimmen,
die nicht kirchenzersetzend sind, die … Im Übrigen gilt für alle und alles: Über Kurz oder Lang findet
alles an Licht und setzt sich die Wahrheit doch durch.
Gott das Urteil überlassen De mortuis nil nisi bene … – Doch: Es ist ein Akt der Nächstenliebe gegen
den verehrten Verewigten und gegen andere Meinungen, eine Seligsprechung nicht vorweg zu nehmen. Auch
in der SJM gibt es geteilte Erfahrungen und Auffassungen, die menschliche Verehrung und menschlich allzu
Menschliches umfassen. Solche „Bremse“ sagt nichts gegen den Verstorbenen, sondern beugt dem Ernüchterungssturz
der ahnungslosen Verklärer vor.
Tempora mutantur … Erstaunlich, wie mit einem Male die als Instanzen wieder hoffähig werden, die ehedem
Mitverursacher eines Erdbebens – in geistlicher Kirchengemeinschaft wie bürgerlich-rechtlicher Körperschaft –
gewesen sind und Seelen aus beiden Realitäten vertrieben. Warum meditiert niemand den Zusammenhang, daß
es nach katholischen Verständnis die rein geistig-innerliche Kirche nicht gibt?
#39 adlimina 14:54:36 | Samstag, 22. Dezember 2007
Bibelfest?! Ochs und Esel an der Krippe haben mit „apokryphen“ Schriften gar nichts zu tun, sondern entstammen
einem Schriftverständnis, das die Einheit von Altem und Neuem Testament als Verstehensschlüssel gebraucht:
im Alten ist das Neue verheißen und vorgebildet, im Neuen das Alte enthüllt und zur Fülle gebracht:
„Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn!“ (Jesaja 1,3) GESEGNETE WEIHNACHTEN
(an der Krippe)!
#19 adlimina 13:20:24 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Verstrickt in sich selbst Schon ist der eigentliche Punkt vergessen, dessentwegen es sich zu kämpfen
lohnte: Verhinderung weiterer Übergriffe, Entlarvung von Doppelbödigkeit – vor allem das unsterbliche
Heil der Seelen und die psychische Gesundheit der Menschen.
#12 adlimina 09:31:58 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Die Wahrheit wird Euch befreien … (Joh 8,32) Sollte die kolportierte Meldung substantiell stimmen,
muß als erster ein solcher Bischof zur Rechenschaft gezogen werden. Schließlich wurden auch die Vorgänge
um den Selbstmord des Pfarrers von Lohr nicht sauber aufgearbeitet. Quousque tandem?!
Endlich Aufbruch der Diskussions(un)möglichkeit … Es muß Würzburg sein … – Es muß etwas geschehen,
nicht nur in Würzburg … – Es muß ein Forum geben für die Würzburger Vorgänge, die auch andernorts
vorkommen …
Wege der Gnade Auch die von ihm verursachten Opfer gehen ein in den Segen, den er stiften durfte. Nur
so konnte er etwas bewirken, bewegen und bereiten.
@sirilo … so unbedarft sind Sie weder vom allgemeinen Vernunftvermögen wie aus dem kirchlichen Erfahrungswissen
her nicht, als dass hier nicht erkennbar wäre, was im Eigentlichen gemeint ist …
Wende?!? In der ersten Zeit nach dem Amtsantritt des Nachfolgers von Erzbischof Dyba kostete der Eindruck,
mit diesem geistig oder durch eine kirchliche Aufgabe in Zusammenhang zu stehen, die meisten der Betreffenden
das Leben, nach vorn gebracht wurde eine neue Garde. Das mag zum einen natürlich verständlich sein,
zum anderen mit jedem Neubeginn einhergehen. Aber die damals Verstoßenen wundern sich jetzt über solche
Worte und für manche Wunde kommen sie zu spät.
Römer höret die Signale! Damit noch deutlicher erfasst werden kann, an wen die Stellungnahme gerichtet
und für wen sie gedacht war, kann ihren Kern auf katholisch.de nachlesen.
Not lehrt beten Diese Ein-, Durch-, und Aussichten waren nicht immer vorhanden, sind offenbar unter dem
Druck der Situation geboren und machen sich gegenwärtig günstig, zumal die Orthodoxie und Orthopraxie
eines manchmal tragisch mißverstandenen Bischofs doch bitte nicht angezweifelt werden mögen! Neues Leben
kann nur da und dadurch sich entfalten, wo mit selbstloser Hingabe an die Sache und absoluter Ausrichtung
auf Gott versucht wird, das Geheimnis der Erlösung aus den ihm selber innewohnenden Gestzmäßigkeiten
heraus zu entfalten, zu feiern und zu schützen. Wenn die Bischöfe für solch hehre Prinzipien, wie sie
hier dem bischöflichen Mund entströmen, nicht selbst – motu proprio – mit gutem Beispiel vorangehen
und nicht bereit sind, Missbräuchen zu wehren, d.h. die Heiligkeit des Mysteriums eher zu schützen als
ihre Lieblinge im Klerus, wird sich nichts zum Guten hin verändern.
Wiedergutmachung?! Die Wiedergabe des für bzw. gegen sich selber sprechenden Artikels ehrt kreuz.net
sehr, hatte es doch deutliche Vorbehalte gegenüber diesem Ansinnen einer Seligsprechung durchblicken
lassen … :&)
Generalistische Stellungnahmen Treue zum Heiligen Vater reicht so weit wie es dem persönlichen traditionalistischen
Gusto entspricht – und sich bloß nicht vom braunen Bodensatz erlösen lassen, wie er im Militärdunst
am besten bewahrt werden kann. Erbarmen!
Kreuzkatholisches Wunder Wir dürfen immer wieder neu staunen, in welchen Resourcen recherchiert wird,
um uns die Hinguckerfreude solcher Photos zu bereiten. Die pädagogischen Hinweise zum Verfassen eines
Beitrags mit persönlicher Meinung scheinen nicht für die Redaktion zu gelten.
Ordnung und Stil Warum greift hier kein Administrator oder Moderator ein, wenn die Diskussion auf das
Niveau eines Porno-Magazins sinkt, während man sich sonst Urteilskompetenz über die Rechtgläubigkeit
von Päpsten und Bischöfen zubilligt?!? „Katholische“ Nachrichten …
Unterschiedliche Maßstäbe Was unserem Bistum dadurch angetan worden ist, daß sich der Bischof mit seinem
Vertrauen und einem Blanko-Scheck in die Arme des Professors Hartmann gelegt hat, ist unglaublich. Während
die Priester und Pfarreien mit der Peitsche in die Verbünde getrieben und dabei gnadenlos zerrieben wurden,
leistet sich eine Clerical Upperclass den Fakultätsbetrieb in Fulda, der nach den sonst angelegten Maßstäben
dringend der Angliederung an Paderborn, Erfurt oder Würzburg harrte. Gleichzeitig wurden begabte und
tief kirchlich gesinnte Priester aus der Bischofsstadt vertrieben, um in quälenden Pfarreiverhältnissen
verheizt zu werden, doch sie schienen zu sehr durch Erzbischof Dyba und Weihbischof Schick geprägt. Einer
davon sagte mir: „Im Alten Bund wie in den Tyranneien dieser Welt wurden die Mißliebigen an die Stelle
der Front gestellt, wo sie fallen mußten (1 Sam 11,15)!“
@Gotthard Seien Sie herzlich beglückwünscht zur sicheren Kenntnis der deutschen Verhältnisse hinsichtlich
der Bischofsberufungen. Gerne würde ich mir Ihre stets unbeirrbare Bejahung und Verstärkung der Kirchensituation
und zufriedene Beurteilung der „Normativität des Faktischen“ zu eigen machen, Sie haben da offensichtlich
mehr Gnade als ich. Mit Ihnen ganz einig ging ich in der Forderung nach Rücktritt in dieser unhaltbaren
Lage.
Verantwortung Wenigstens und eher noch als der verbrannte Kandidat müßte der Nuntius als verantwortlicher
Vorbereiter der Ernennnung und maßgeblicher Informant Roms zurücktreten bzw. ausgetauscht werden. Der
Papst hat solche Sachverhalte und Zusammenhänge wohl kaum für möglich gehalten. Die römische Zentrale
der Diplomatie muß nachdenken, ob die Lösungen für Deutschland und Polen gut sind, aus der betreffenden
Nation stammende Nuntien zu berufen. Wir sehen in beiden Ländern, wo wir stehen: damit ist keineswegs
gesichert, daß erleuchtetere und passendere Bischofsberufungen erfolgen. !:)
Diener Gottes Karol Wojtyla Dass es keine „Verpflichtungen“ gab, hat das Attentat wohl doch unüberbietbar
belegt. Der Widerstand gegen die Amtsführung des Krakauer Erzbischofs (Nowa Huta!) ist nicht gerade ein
Hinweis darauf, daß es einem da besonders leicht gemacht worden ist, katholischer Bischof zu sein. Es
ist schäbig, diese beiden Personen und Dimensionen zu vergleichen und dadurch beschädigen zu wollen.
#14 adlimina 18:40:31 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Vernunft und Erbarmen!?! Hat die weihbischöfliche Christmette in Schwarzbach überhaupt statt gefunden,
da sie noch nicht in der Luft zerrissen worden ist?!? Ob Weihnachten nicht vielleicht doch auf allen Seiten
einen Neuansatz bringen durfte?!? Immerhin wird die Entwicklung in der Vertretungsregelung und Stellenbesetzung
(noch?) nicht der Meute vorgeworfen. Müssen einem die zunächst bemitleideten SJM-Patres nicht eigentlicht
jetzt ganz besonders leid tun, wenn sie als seriöses Thema bereits vergessen sind? Vertrauen wir doch,
daß jetzt endlich in geschützter Stille die notwendigen Gespräche und Klärungen erfolgen für ein
gesegnetes neues Jahr …
#26 adlimina 22:30:27 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Bonifatianische Souveränität Warum lassen Sie sich in Ihrer unfehlbaren Beurteilung der Lage bedrücken
und beunruhigen? Welche Folgen sollten denn von Postings in diesem Forum ausgehen – oder habe ich das
Gewicht Ihrer Stellungnahmen unterschätzt? ?:)
#16 adlimina 19:47:28 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Nomina sunt odiosa @ sirilo Wie naiv sind Sie eigentlich, daß Sie die von den Autoren der kreuz.net-Artikel
(dieses „komplett“ anonymen Forums) verwendeten Namen für echt und wahr halten?!? Ist doch z.B. wunderbar:
ein Arzt namens Dr. med. Stephan Puls!?! Die Namen der verhandelten Opfer, die sich nicht wehren können,
sind jedoch messerscharf zutreffend. Das ist gerade einer der hiesigen Abgründe: die nur erahnbaren Doppelagenten …
@Lioba und ihre Blitze vom Petersberg … und in Bamberg läßt Ludwig Schick – nach einer ohne viel Federlesens
durchgeführten Reorganisation der Seelsorgebezirke – die neuen Pastoralräume sogar auf den Sternenmantel
sticken, der zum Bistumsjubiläum durch die Gemeinden reist … Soviel zum Thema der Herzenswärme in
Bamberg und Fulda – und laß Dir mal von diversen „Erfahrenen“ erzählen, wie „warm“ es in seiner Nähe
war/ist. Nichtsdestotrotz hast Du recht, daß er bei der Bischofswahl gemeuchelt wurde, obwohl bzw. weil
er die Wahlliste anführte … – VENI CREATOR SPIRITUS (in Fulda bzw. von Hrabanus Maurus auf dem Petersberg
gedichtet!) !:)
Semper secundum delectationem superiorum pro ascensione in hierarchia Nominati perdunt omnem opinionem
et celebrant opportunitetem – non ad maiorem Dei gloriam sed pro glorificatione eorum.
Tempus post festum advenit idibus decembris arrivati sumus dioecesi Fuldensi servorum Iesu et Mariae privata.
Quis triumphabit? Veritas? Caritas? Potestas? In foro nostrae disputationis Iudas operat. Miseratur nostrae
miseriae Divina Misericordia.
#20 adlimina 22:33:15 | Donnerstag, 23. November 2006
Triumph der Gegenseite Na also, das ist Dir nicht klar?!? Der große Durcheinanderwerfer („Diabolos“)
feiert Reichsparteitage! Die interessierte Seite hat es hier doch kinderleicht, ihr Spielchen zu treiben!
#18 adlimina 22:17:15 | Donnerstag, 23. November 2006
Elisabethrosen Das ist ja der Punkt!!! Der wahre Episcopus müßte souverän über den Dingen stehen und
als Vater aller auf alle zugehen – in der Spur der heiligen Elisabeth: „Wir müssen die Menschen froh
machen!“ :(3
#15 adlimina 22:09:27 | Donnerstag, 23. November 2006
Dunstkreise! Was hier seit einiger Zeit tobt, ist (k)eine Schlammschlacht?!? Einige Steilvorlagen von
hier sollen zu solchen „Maßnahmen“ (nicht) geneigt sein?!? Wer Wind sät, wird Sturm ernten …
#41 adlimina 21:08:12 | Mittwoch, 22. November 2006
Sonst machen’s eher die Linken so …!?! Die eine und/oder der andere müßten sich doch der Mäßigung
befleißigen, auch wenn das Herz überfließt und der Eifer für die Sache Gottes brennt: sonst kommt
mit dem ganzen Einfordern von Gesprächen und Hörbereitschaften am Ende die nämliche kirchliche Basisdemokratie
heraus, die in anderen Zusammenhängen als vom Teufel abgelehnt wird.
#64 adlimina 00:00:00 | Mittwoch, 22. November 2006
Das große Thema: ICH Der Diskussionsgegenstand wird regelmäßig nach einem gewissen Erschöpfungsgrad
verlassen, und man/frau verstrickt sich dann in die eigenen Dinge … !:)
#45 adlimina 21:12:37 | Dienstag, 21. November 2006
Untermauerung Damit es nicht zu spät gefunden wird: www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1129950 Dabei
hat der Bischof immer wieder höchstselbst gesagt, in der gesamten Region Fulda werde der Pastorale Prozeß
höchstunzureichend angenommen! Aber es stimmt wohl: die Kleruskongregation hat ihr Kreuz über das Statut
geschlagen (der Bischof hält es nun für beispielgebend).
#68 adlimina 23:00:19 | Sonntag, 19. November 2006
Mysterium stricte dictum – tremendum et faszinosum Auch in seiner Organisation kann sich der Bischof nicht
ewig erlauben, als schwierig zu erscheinen bzw. als permanent Schwierigkeiten und Unruhe verursachend … –
und er hat den tiefen Drang, es gut-besser-am besten zu machen …
#63 adlimina 22:19:51 | Sonntag, 19. November 2006
Spur halten Gut kreuz.net.forumsstil geht es jetzt wieder um Nebenschauplätze. Der Bischof erklärt fortwährend,
er habe das Statut des Pastoralen Prozesses in Rom vorlegt, und es sei nach Korrekturen durch die Kleruskongregation
gut geheißen worden, ja es sei das einzige nach Rom gegebene und dort abgesegnete Konzept díeser Art
und besitze jetzt Prototyp-Charakter (andere Bischöfe hätten das nicht getan, und eigentlich hätte
er es auch nicht tun müssen). Insofern sind die päpstlichen Mahnworte für die zweite Adlimina-Gruppe
wohl auf andere gemünzt?!?
#55 adlimina 20:12:31 | Sonntag, 19. November 2006
Von der Fulda an die Donau Der berechtigte Hinweis auf Regensburg zeigt die Verwirrung aller Fronten.
Die Bischöfe Müller und Algermissen mögen in der Facon nun wirklich nicht vergleichbar sein, doch gerade
in Regensburg wird mit den Kritikern konstruktiv geredet – wer hätte das gedacht! Und ausgerechnet in
Fulda veranstalten konservativ volkskirchlich geprägte Dörfer bisher nur von den Linksliberalen bekannte
Protestaktionen – wer hätte das gedacht! Insofern führen die Auseinander- und Zusammensetzungen in diesem
Forum durch alles Durcheinander hindurch zu einer Lockerung des Bodens, zur Reinigung der Atmosphäre
und zur Unterscheidung der Geister.
Allianz Wer hätte gedacht, daß ich mit Lioba an einem Strang ziehen darf, kann und muß?! Lieber Herr
Bischof Algermissen, Sie wissen, wen Sie nach Fulda holen können! Lassen Sie ab von Professoren und Pfarrern,
denen Sie geistlich-pastorale Blanko-Schecks ausgestellt haben – weil Sie Ihrer Organisation angehören
oder als die Vorhut der Zukunft erscheinen! Nutzen Sie die vom Papst gebaute Brücke, von dem Sie sich
laut eigener Aussage „als Bischof von Fulda doch voll und ganz verstanden“ fühlten“! Unser Bistum darf
nicht noch weiter den Bach hinunter gehen! :(3
#12 adlimina 21:26:06 | Samstag, 18. November 2006
Neue Qualität Die zur Stunde beendete Mahnwache in Fulda aus den SJM-Pfarreien beschert der Bistumsleitung
einen bislang nicht gekannten Aspekt der Situation: nicht nur die Linken bringen sich der Obrigkeit in
Erinnerung …! Alles ist durcheinander … www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1129880
#55 adlimina 15:00:29 | Samstag, 18. November 2006
heiliger Joseph-Giuseppe, Du schweigsamer Heiliger, bitte für uns! Irgendwo und -wie ist das, worüber
Sie stöhnen, ja nach- und mitvollziehbar: aber, lieber Giuseppe, Sie dürfen doch nicht mit dieser Erpressungslogik
das kirchlich-priesterliche Schweigesiegel sprengen wollen! Der Bischof wurde doch erst zu dieser von
Ihnen mit vielen hier wütend verfolgten Äußerung vom „nicht mitteilbaren Wissen“ gebracht, weil ihm
jeder andere Weg abgeschnitten wurde mit all den im Raum stehenden An- und Worwürfen! Nichtsdestotrotz
teile ich mit Ihnen die Überzeugung, daß die Entlassung der Patres keine gute und richtige Entscheidung
ist. Durch Stille wird es still.
#53 adlimina 09:50:56 | Samstag, 18. November 2006
Es nutzt nichts Immer feste druff …! Aber es kann dann wenigstens nicht gesagt werden, es wäre kein
Versuch unternommen worden, zur Vernunft und zur kirchlichen Haltung zurück bewegen zu wollen …
#51 adlimina 09:13:12 | Samstag, 18. November 2006
Warnung Wer hoch steigt, fällt tief. Es ist unbedingt zu warnen vor der Schaffung einer Situation fanatischer
Verteidigung der des SJM-Ordens bzw. seiner gekündigten Mitglieder, so daß eine (direkte oder indirekte)
Bekanntmachung des „nicht mitteilbaren Wissens“ bei allen im Solidarisierungseffekt Fanatisierten verheerende
Folgen hätte. Wahrlich nicht ohne Grund sagt Bischof Algermissen im engsten Kreis immer wieder „Es geht
eine Bombe hoch“, wenn das öffentlich wird, was ihm zu sagen das seelsorgerliche Schweigesiegel verbietet.
Das priesterliche Schweigegebot anzutasten, kann doch nicht ernsthaft die Absicht der hier wütenden Gefühle
sein?!
#40 adlimina 20:31:28 | Dienstag, 14. November 2006
Oberste Instanz Einziger Erkenntnisgewinn der bisherigen Diskussionen, Anläufe und K(r)ämpfe: Eine ganze
Reihe der Kommentatoren definiert sich durch ihren Eintritt in und Auftritt bei kreuz.net als das höchste
Tribunal der heiligen Kirche, vor dem sich ausnahmslos alle – Papst, Bischöfe und Priester im Besonderen –
bis hinein ins Forum Internum zu verantworten haben und alles – radikal alles – offenlegen müssen. Wer
Schutzräume reklamiert, wird als Nebelwerfer und Übeltäter überführt. Gemahnt das jetzt an den
Stil Luthers oder läßt es die Praxis der Inquisition schmecken? Es darf sich sicher jeder aussuchen,
unter welchem Vorzeichen er gequält werden will.
#26 adlimina 17:09:49 | Dienstag, 14. November 2006
auf den Berg Karmel und unter das Schwert des Erzengels Liebe(r) Schwarzbacher(in), Liebe(r) Eckweisbacher(in),
Ihre Verletztheit und Ihr Unverständnis in allen Ehren – aber fragen Sie, bitte, doch einmal bei Pater
Hönisch nach, was ihm in seinem (sprich dem an seine Ordensmitglieder vermittelten) Kirchenbild die „Schafe“
in der Hürde Christi bedeuten in dem Sinne, ob und wie die im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzíls
gebildeten Gemeindegremien, die Mitverantwortung für die Pfarreien tragen, etwas bedeuten und so einbezogen
werden, wie es jetzt eingefordert wird, da es einmal die konservative Seite getroffen hat. Mit einem Mal
wird nach der sonst vermaledeiten demokratisch-partizipativen Vorgehensweise gerufen! Auch ich finde,
daß der Fuldaer Bischof keine gute Entscheidung getroffen hat, nur muß ihm diesbezüglich Gerechtigkeit
widerfahren, wenn er sonst angegriffen wird, weil er angeblich zuviel zu sehr auf Laiengremien höre.
Im Übrigen ist fest zu halten: einige würden sich gewaltig wundern, wenn er das aus Diskretionsgründen
und Persönlichkeitsschutz zurückgehaltene Wissen preis geben könnte bzw. wollte. Hier wird immer so
getan, als lägen alle Argumente auf dem Tisch. Secretum meum mihi!
#16 adlimina 22:33:04 | Samstag, 11. November 2006
Alles offen gelegt? Warum rechnet eigentlich kaum einer der in den Ring Steigenden mit dem schlichten
Umstand, daß möglicherweise gar nicht alles vom Umgang Pater Hönischs mit dem Fuldaer Bischof auf dem
Tisch liegt, und wird von allen so getan, alles hier Zerpflückte wäre der vollständige Sachverhalt?!?
Ich will wahrlich nicht alles verteidigen, wie sich der Fuldaer Ordinarius in diesem Fall verhalten hat
und was seine doktrinal-pastoralen Ansichten sind – aber ich es ist einfach so, daß da noch anderes geschehen
ist und im Raum steht, wie aus dem unmittelbaren Umfeld des Bischofs glaubhaft bezeugt wird. Wir können
doch hier nicht so tun, als seien uns alle notwendigen Elemente bekannt! Bischof Algermissen hat mittlerweile
schwer Buße getan für sein unbedachtes Kokettieren mit dem Fuldaer Kreis für eine offene Kirche und
geht hoffentlicht geläutert aus diesen Wirren hervor, die zudem ohne seine Schuld auch mit seiner Bischofswahl
zusammenhängen, als mit Hinterhalt die Wahl des jetzigen Bamberger Erzbischofs zum Nachfolger von Erzbischof
Dyba verhindert wurde.
#66 adlimina 00:00:49 | Samstag, 11. November 2006
mea culpa Hmmm – jetzt mache ich mich auch schon geraume Zeit der Sünde kindischer Auseinandersetzungen
schuldig und werfe mit Steinen aus dem Glashaus … Das eigentliche Problem ist doch: die Kirche leidet
und nimmt Schaden! ?:)
#64 adlimina 23:51:19 | Freitag, 10. November 2006
nein: Volltreffer Ihnen wollte doch nur der benötigte Triumph bereitet werden! Sie haben meinen Bezug
nicht verstanden. Aber ich habe mich für einfach gestrickte Lehrerinnen nicht klar und verständlich
genug ausgedrückt – dabei zeichnete sich die heilige Lehrerin Lioba doch durch ausnehmende Weisheit aus!
#61 adlimina 23:42:28 | Freitag, 10. November 2006
Gruß auf den Petersberg Wieder diese versessene Kleinlichkeit der Teilnehmer hier! Mit Ihrer Zitation
belegen Sie aber die objektive Zugänglichkeit der Information. Mit „August“ wollte ich „nur“ das Wort
des voraufgehenden Beitrags aufgreifen … Danke für die Belehrung!
#57 adlimina 23:35:41 | Freitag, 10. November 2006
Verlautbarung In der öffentlichen Bekanntgabe der Kündigung hat das Bistum Fulda selber das Vertragsende
benannt mit August 2007. Warum müssen wir uns hier in kindischen Auseinandersetzungen allen wirklich
verletzten und tatsächlich ernsthaften Beobachtern des Geschehens der Lächerlichkeit preisgeben? Wem
wirklich um die Kirche zu tun ist, suhlt sich nicht in Egomanien und Profilneurosen!
#46 adlimina 22:43:20 | Freitag, 10. November 2006
in der Kirche erlaubt Jeder hat so seine Vorstellung von – Lehramt, – idealen Priestern, – lebendigen
Gemeinden, – Treue zum Heiligen Vater … Was da als feste Eindeutigkeit angesehen wird, ist dort ein
Frage des persönlichen Geschmacks …
#40 adlimina 22:11:46 | Freitag, 10. November 2006
Fuldaer Geistlichkeit Wenn man – zurecht oder nicht – unter die konservativsten Fuldaer Pfarrer eingeordnet
und auf diesem erlauchten Forum mit größter Selbstsicherheit referiert wird hinsichtlich der Reformwachheit
von Erzbischof Dyba, dann darf festgehalten sein: – der streitbare Erzbischof stellte sich durchaus eine
eigene und wahre und unabhängige Reform der Kirche (nicht nur von Fulda) vor; – dadurch hat er einen
Zustand mit geschaffen, der von seinem Nachfolger natürlicherweise als aufzuarbeiten – sprich: zu entsorgen –
beurteilt wird, jedoch durchaus auch mit anderem Reformeifer und anderen Reformzielen hätte aufgegriffen
werden können, ob er nun seinen Vorgänger für einen Schwätzer hält wie jemand in seiner Familie oder
ihn so sieht wie in den Gedächtnispredigten, der er gehalten hat; – wenn Pater Hönisch das Verhältnis
zu ihm als geradezu freundschaftlich charakterisiert, dann trifft das nachweisbar nicht das Wesen der
Beziehung, der Verewigte kann sich dagegen nicht mehr wehren – der SJM-Obere würde sich gewaltig wundern,
wenn er manche SJM-Einschätzung aus dem erbischöflichen Munde unmittelbar mitbekommen hätte; – die
gegenwärtigen Fuldaer Wirren und Auseinandersetzungen sind eine reinigende Scheidung der Geister und
Bewältigung von Verdrängtem auf allen Seiten – im Allerseelenmonat so zu fassen: ein Fuldisches Fegefeuer …
#25 adlimina 21:32:16 | Donnerstag, 17. August 2006
Märtyreraura und Projekt des Heiligen Geistes Es geht doch gar nicht um II. Vat. Konzil, Kardinal König,
Judenfrage, Fraktionen und Machenschaften – der Bischof möchte an die Seite des unbeirrbaren Helden und
souveränen Beobachters aus Wien treten und so erleben, wie der Heilige Geist seinen Pastoralen Prozess,
den er in Fulda durchpeitscht, über alle „Verhinderungsversuche“ hindurch zum Ziel bringt. Wir sind gespannt,
auf welcher Seite der Heilige Geist steht. Oder: Wehe dem, der sich dem Heiligen Geist entgegenstellt!
Naja, wenigstens ist schon einmal der Segen von kath.net sicher. ?:)
Sie meinen, Gott einen heiligen Dienst zu erweisen … Frau Kübles Artikel ist entweder eine hochnotpeinliche
Beschädigung der katholischen Kirche, soweit sie sich der Realität stellt und verpflichtet weiß, oder
eine bedrückende Kundgabe des Verlustes von Glaubenskoordinaten und Bodenhaftung. Wie bedauerlich, daß
eine solche Stellungnahme auch auf den Namen des seligen Cardinals von Galen fällt!
Nicht die ganze Wahrheit Öffentlich brauchte keine Distanzierung zu erfolgen, weil es den Skandal „nur“
intern gegeben hat: die Diözese hat diese skandalöse Broschüe in aller Form zurückgezogen und das
Zusammenwirken bzw. Zusammenerscheinen mit „Pro“ Familia definitiv unterbunden.
Wer, bitte, muß unter katholischen Nachrichten vor solch krankhaftem Tun gewarnt werden? Suchen bestimmte
Leser solche Informationen? Welches sind die Kriterien für die Zusammenstellung des Menüs der Meldungen?
#18 adlimina 01:13:48 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@ Seminarist Er ist 20 Jahre jünger. Es gibt auch außerhalb der auf dem Boden des II. Vaticanums stehenden
Kirchenglieder Stalinisten – links wie rechts. Und der verifizierte Wortlaut des Anstoss-Textes (Textes
des Anstosses) wird von den Diskutanten immer noch nicht gekannt.
Non sum dignus Aber, bitte, lieber Florian: 1. Wissen Sie denn, ob der Heilig-Kreuz-Pfarrer die von Ihnen
so verstandene These auch tatsächlich in diesem Sinne so geäußert hat? 2. Hängen Sie persönlich an
diesem Gotteshaus? 3. Kennen Sie die historischen Fakten zu Abriß und Neubau der vatikanischen Basilika?
Schließlich: Warum sollte denn mein armer Senf zu den sich wie auch immer faktisch darstellenden Äußerungen
und Vorgängen überhaupt von Bedeutung und für Sie von Wert sein?!? PAX + BONUM !
Im wahren Christentum Aber Sie wissen doch schon, lieber Florian, was ich zu antworten habe und einzig
als political – ähm ecclesial – korrekt anzusehen wäre!
Sachlichkeit Wie schön, daß Sie Ambrosius beispringen und den ganzen Argumentationsgang kontrollieren,
lieber Florian! Welche Argumente waren für Abriss und Neuaufbau der Petersbasilika entscheidungsleitend?
Zudem: Haben Sie den Originaltext des inkriminierten Weihnachtsbriefes aus Bergen-Enkheim vorliegen?
Friedensmahl Also, wenn sie ihn mir nicht als Kaiser- bzw. Bischofsschmarren um die Ohren schlagen, teile
ich ich mit Ihnen, lieber Toby, den köstlichen Wiener Faschingskrapfen der lieben Christin, wiewohl ich
glaube, daß sowohl in der Vorderrhön als auch im Rhein-Main-Gebiet die süße österreichische Küche
nicht so recht aufhilft, wenn da eher zum deftigen Schwartenmagen oder knackigen Frankfurter gegriffen
werden will, wenn es um himmlische Speisen geht. Naja, wenn uns die Kirchenkost nur nicht zu schwer im
Magen liegt! Also, da ist ein leichter, aber vitaminreicher Salat doch eine bekömmliche Alternative!
Verschiedene Maße „Gemischter Salat“ ist halt doch weniger „verunglimpfend“: Grüßen Sie, lieber Toby,
den Kommentar bei der nächsten Strategiebesprechung schön!
Urteile vom hohen Ross des Rechtgläubigkeitstribunals Pfarrer Klaus Nentwich ist ein frommer, eifriger,
wacher Priester. Er ist in unserem Bistum Fulda einer von den weitertragenden Kräften. Kann die individuelle
Situation einer Pfarrei und die unabtretbare Verantwortung dort von außen beurteilt und das ernsthafte
Ringen vor Ort ironisch mit „Gemischter Salat“ betitelt werden? Sollte es ein aus dem Gemeindegebiet kommender
Kommentator sein, der seine Meinung auf solchem Wege kund tut und nicht den Mut hat, direkt mit (s)einem
Pfarrer über sicher diskussionswürdige Ansichten zu sprechen, schäme ich mich für solches Vorgehen
„im Namen der Kirche“. Pfarrer Nentwich würde sich einem ehrlichen und kontroversen Austausch in unmittelbarer
Begegnung nicht entziehen. Veni Creator Spiritus!
Ewiges Leben Nicht nur, daß der Schmuck der Gräber von Christen auf den Friedhöfen – und sei es noch
so unbewußt – Zeichen der Auferstehungshoffnung ist, im Fuldaer Dom war justament das Grab von Erzbischof
Dyba zu einer Stelle geworden, wo „etwas“ lebte: lebendiger Glaube an die Gemeinschaft der Heiligen über
den Tod hinaus. Was in der Verehrung des in der Confessio bzw. Krypta der Fuldaer Kathedrale begrabenen
heiligen Bonifatius so nicht mehr „lebte“ – selbstverständlich gibt es dort den habituellen, aber eben
von der Domverwaltung organisierten und nicht von Gläubigen mitgebrachten Kirchen- und Verehrungsschmuck
–, das entstand am Grab von Johannes Dyba neu, sogar mit kleinen Zeugnissen über Gebetserhörungen. @
Toby, den über Fuldaer Interna meist gut Informierten und scharf Urteilenden: die Weisung No Veneration
bestand schon vor der Herbstvollversammlung der Fuldaer Bischofskonferenz, jetzt steht in der Johannes-Kapelle
sogar ein Schild, das die Verehrungszeichen verbietet. Domdechant Kathrein war der erste Sekretär, den
Johannes Dyba in seiner Fuldaer Bischofszeit hatte. Selbst die Familie von Johannes Dyba muß(te) Ausnahmegenehmigungen
einholen, Grabschmuck an der Gruft des bischöflichen Verwandten niederzulegen.
#2 adlimina 22:32:25 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
chic, sich „rechts“ zu geben Der Bischof erscheint gegenwärtig ganz Rom ergeben, hat das Pastoralverbundsgesetz
dort sogar zum Korrekturlesen vorgelegt, redet momentan gar nicht so gerne vom Pastoralen Prozess, sondern
lieber vom „Neuen Geistlichen Anfang“. Kein Nuntius und kein sonstiger Verantwortlicher nimmt zur Kenntnis,
wie tief die Diözese in die Verstörung getrieben worden ist, wie viele von den Priestern seelisch und
körperlich krank geworden sind, wie sehr wir uns in der Beschäftigung mit uns selbst verschleißen.
Die Verzweiflung bei denen, die sich nicht laut zu Wort melden und nicht in der ersten Reihe der kirchenpolitischen
Auseinandersetzungen stehen, ist groß, gerade bei den stillen jüngeren Priestern, die gar nicht einverstanden
sind mit Netzwerksaktivitäten, auch bei den zum Pastoralen Prozess Loyalen.
Wege zu und aus sich selbst Wer Texte und Bilder der Homepage von Thomas Kammerer objektiv auf sich wirken
läßt, kommt sine ira et cum studio ganz nüchtern zu dem Eindruck, daß da bald ein mit existentieller
Gewalt vor sich gehendes Outing bevorsteht. Es ist dann aber nicht ehrlich, all das auszubreiten, ohne
das eigene Bekenntnis klar dazu zu setzen und scheinbar nur über andere und für andere zu schreiben.
Pierre Stutz war konsequent. – Erbarmen …!
Heiliger (Un)Ernst Und das passt mit den sonst messerscharf formulierten Urteilen über jene, die es leichter
nehmen, gut zusammen, solcher intellektueller Dünnpfiff?
Autoritäten – Rezepte – Tribunale Wir dürfen gespannt sein, wann der liebe Gott diesen selbstgewissen,
kompetenten und souveränen Urteilen unterzogen wird, deren sich bereits die Päpste und die Priester
erfreuen dürfen. Ist noch klar, daß es sich bei unseren Themen um Religion handelt und das/DER Allerheiligste
traktiert wird?!?
Verschiedene Maße – verschiedene Gewichte Bei uns im Bistum Fulda zöge man Sanktionen – allermindestens
Sympathie-Entzug und Erklärung zur Persona non grata, vielleicht nicht gleich Gehaltskürzungen – auf
sich, hätte sich ein Pfarrer geweigert, das zu tun, was der weitherzige Ökumeniker Felber unter Beifall
getan hat. Der Bischof hätte in dem Sinne gesprochen: Warum verhalten Sie sich aber auch so ungeschickt,
daß es zur kontroversen Diskussion in der Öffentlichkeit kommt?! Der von ihm favorisierte Fuldaer Kreis
für eine offene Kirche darf diese Praxis locker fahren … Immerhin: Bischof Müller ist der Ökumene-Minister
der Deutschen Bischofskonferenz!
(Un)heiliger Ernst Wir dürfen das Phänomen nicht in blasierten Diskussionen auflösen – es geht um reales
geistiges und seelisches Leiden, weil es sich um reale Zerstörung der Kirche handelt.
Verschiedene Reiche Die Frage lautet nicht Wer gehört zum Fuldaer Kreis?, sondern Wem gehört der Fuldaer
Kreis? und in Folge Wem gehört das Bistum Fulda?. Welche Macht und welcher Direktor haben dadurch ein
neues Instrument in Händen für ihre Ziele? MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT, hat einmal einer gesagt
…
Mit „Stil“ und „Erfolg“ Beim Treffen der geistlichen Gemeinschaften im Bistum Fulda im Schönstattzentrum
Dietershausen wurde Bischof Algermissen während einer Podiumsdiskussion aus dem Plenum heraus mit der
Frage konfrontiert, ob denn eine Rotary-Mitgliedschaft mit dem katholischen Glauben und gar dem Bischofsamt
vereinbar sei. Die bischöfliche Antwort erläuerte gelassen, das sei doch selbstverständlich, viele
deutsche Bischöfe würden durch ihre Mitgliedschaft diese Chance wirksamer Evangelisierung nutzen, im
übrigen sei auch Kardinal Ratzinger dabei. Der Bischof von Fulda hat über das Bistum verstreut viele
rotarische Kontakte und regelt zu deren Gunsten schon mal Dinge über sich redlich mühende Pfarrer und
Dechanten hinweg, denen er auf binnenkirchlicher Ebene eigentlich andere Positionen aufgetragen hatte
und die dann verletzt ins Leere gelaufen mit Erklärungsnot dastehen. Über Professor Hartmann, dem Handlungs-
und Narrenfreiheit übertragen wurde, kann der Bischof die ehedem glaubenstreue Theologische Fakultät
kontrollieren und die inhaltliche Seite des Pastoralen Prozesses steuern. Intern stöhnen darüber auch
Mitglieder des Domkapitels, der Dechantenkonferenz und des Priesterrates – sagen getraut sich keiner etwas,
so daß es seitens des Bischofs immer heißen kann: „Was wollt ihr denn?“ Aber Gottes Mühlen mahlen langsam
…
Realismus Für die ebenso himmelschreiende wie subtile Situation im Bistum Fulda braucht es wirklichkeitsnähere
Vorschläge als die Vorstellung, die gegenwärtige Bistumsleitung könnte bzw. würde in irgendein Näherhin
zur Petrusbruderschaft eintreten. Kämen solche Wünsche aus den Gemeinden oder gar aus dem Klerus sähen
sich die Maßgeblichen im Bistum noch gewaltiger bestärkt, diesem unaufgeklärten Kirchenvolk via Kirchenvolksbegehrensbefürworter
und Rotary noch mehr zuzusetzen, um es endlich auf die Höhe der Zeit zu bringen. Machen wir uns doch
nicht mit solchen Überlegungen noch lächerlicher, als wir so schon wahrgenommen werden!
Den Mangel beheben andere … DIe Durchdringung des Bistums Fulda mit rotarischer Präsenz nimmt immer
weiter zu. Der Bischof weist wortreich auf den von Erzbischof Dyba verdienstvoll gegründeten Fond Mütter
in Not hin und nutzt die Gelegenheit, die von Rotary und Lions getragene „segensreiche Fuldaer Tafel“
hervorzuheben, die mit dem Anliegen Lebensschutz nur mittelbar zu tun hat und eher eine Charity-Activity
ist zur Behebung alltäglicher Bedürftigkeiten. Die Krake kommt aus allen Ecken und Ritzen … – Die
Übernahme durch die Gegenseite ist schon erfolgt … – Die Taktik bleibt zielstrebig … Ob das die Wähler
des Bischofs wollten, als sie den auf der Terna stehenden Weihbischof Schick abwiesen und nach Paderborn
griffen, um das Erbe Erzbischof Dybas abzuschütteln?
Steter Tropfen Auf allen Wegen wird die Umpolung versucht – und künftig gegenüber kritischen Einwänden
gewiß verteidigt mit dem Hinweis auf das 20-Minuten-Kolloquium mit dem der Sache geneigten Papst. Wie
sollen wir in alledem nicht schizophren werden? Kardinal von Galens Wahlspruch war: nec laudibus nec timore /
nicht Menschlob, nicht Menschenfurcht. In dieser Spur ging Erzbischof Dyba, der sicher nicht an Rotarier-Tafeln
aufgetaucht wäre, es sei denn um die Bekehrung zu predigen …
… wird euch frei machen … Was nicht der Wahrheit (als moralischer Substanz und Instanz wie als Gut
und Kraft des Glaubens) entspricht, nicht aus ihr kommt und nicht zu ihr führt, wird sich – früher oder
später, so oder so, offen oder verborgen – rächen …
Romanissimo Lieber Romano, es können Deinem scharfen Geist und feinfühligen Gemüt doch nicht die Ironie
und Verzweiflung entgangen sein, aus denen der von Dir zitierte Beitrag entstand und die darin fortschwingen?!
Ich glaube, daß diese in aller episch-euphorischen Breite berichtete Privataudienz mit ihrem bis in die
päpstlichen Äußerungen hinein aus der aktuellen Fuldaer Begrifflichkeit heraus vorprogrammierten Verlauf
letztlich die Dinge verschlimmern wird, weil Gläubige – nicht die Großsprecher und Drahtzieher der verschiedenen
ideologischen Lager – an ihrer Kirche irre werden … Geisterhaft und furchtbar!!!
Roma locuta Wir dürfen uns freuen in Fulda: alle Leiden der vergangenen Monate waren künstlich, unnötig
und grundlos – die höchsten Stellen in Rom haben dem Fuldaer Oberhirten und Antreiber des Pastoralen
Prozesses bestätigt, daß der Pastorale Prozess genauso, wie er gewollt ist und durchgeführt wird, absolut
richtig, tatsächlich alternativlos und gut katholisch ist. Geisterhaft …
Unsere Hilfe ist im Namen des … … Rotary-Clubs. Woher sollte die Hilfe auch sonst kommen, wenn alles
mit Stil geschehen soll? Wer sich über die immer weiter fortschreitende Verschränkung von Fuldischer
Kirche und Rotariern neutral und objektiv informieren möchte, braucht nur das Programm der heutigen Tagesveranstaltung
in Fulda zu studieren – um nicht zu sagen, den Vollzug der (un)freundlichen Übernahme. Rotary veranstaltet
einen nächtlichen Marathon-Staffellauf zugunsten der Aids-Hilfe, die eine Nacht hindurch ihre „Informationsfilme“
im Stadion zeigen darf – „besinnlicher Abschluß“ der „Charity-Aktion“ ist um 11.30 Uhr „ein Gottesdienst
im Dom“, d.h. die zu diesem Zeitpunkt reguläre und gut besuchte heilige Messe in der Kathedralkirche.
Unterscheidung der Geister – et distinguo … Zusätzlich zu den seit der letzten Fuldaer Bischofswahl
zugefügten Verletzungen bei einigen Priestern, die der neuen Mannschaft weichen mußten, fühlen sich
im Bistum Fulda jetzt auch noch die ausländischen Priesterschlecht, die hier arbeiten, um den Mangel
einheimischer Kräfte auszugleichen, und bei denen es weder objektive noch atmosphärische Beanstandungen
gibt. Zudem gibt es entgegen allen beschwörenden Versicherungen keine Gerechtigkeit. Eine einfache, in
keine kirchenpolitischen Schlachten involvierte und keiner Parteiung zuzurechnende Frau kam nach der letzten
Priesterweihe mit der Frage, warum der Bischof beim anschließenden Empfang so wahrnehmbar lange auschließlich
Auge und Ohr für den Sprecher des Priesterrates aus dem Kreis für eine offene Kirche war. Beim letzten
Priestertag sagte der Bischof auf dessen Forderung nach Aufhebung des Zölibats: „Ich vertraue, daß die
Kirche die Gläubigen in ihrem Hunger nach der Eucharistie nicht allein läßt!“ Wer Ohren hat …
Hingabe Die praktizierte Selbstverpflichtung bei den Rotariern ist höher als beim kirchlichen Establisment.
Die „Frommen“ wollen nicht wahr haben, was da an geistigem Verrat läuft, und geben durch ihr hilfloses
Auftreten noch mit einen Grund mehr ab dafür, daß höchste Kirchenleute sich in die Arme von Rotary
legen, weil eigentlich (für sie) nur dort noch ernst zu nehmender Stil gepflegt wird und die Kirche selbst
keinen dort zu findenden Rückhalt mehr bietet. Zwischen diesen Mühlsteinen wird momentan die Diözese
Fulda zerrieben. Aber – psst!!! – solche Gedanken stricken schon wieder an der tendenziösen Kampagne
mit! „Oh Glaubensvater, sieh’ die Not …, oh heil’ger Bonifatius!“
Sage mir, mit wem Du … Na, wenn das jetzt alles im Fels gesagt, vom Fels abgesegnet und auf den Fels
gebaut wird, dann muß das doch gut katholisch sein! Merken wir in Fulda nicht schon, wie alles besser
wird?
Esto vir @ Romano Zur Vereindeutigung der Identität und Behebung von Zweifeln: ich bin ein Mann. Auch
bei Ihnen, werter Romano, habe ich auch meine Vermutungen … Immerhin haben andere bei mir doch auch
schon den Priester vermutet, indem sie meine Wortmeldungen ernst nahmen. AUf all das kommt es aber überhaupt
nicht an. Wir treffen uns ganz sicher im gut katholischen ET…ET: ich wollte keinen moralinsauren Lebensverdruß
ausgießen, Sie möchten nicht nur den deutschen Lebensstil etablierter Kirchenstrukturen pflegen. Ich
halte Ihren Einfluß auf den Fuldaer Bischof für notabel und erkenne darin eine Hoffnung. Trotzdem bleibe
ich bei meiner Warnung gegenüber uns allen (mich eingeschlossen): wir müssen unsere Dekadenz entlarven
bzw. überwinden und zu einer glaubwürdigen Glaubensexistenz zurückfinden. Aus unserer gegenwärtigen
abgrundtiefen Tristesse im Bistum Fulda werden uns nicht die Debattenhengste und Sich-selbst-Bestätiger
führen! Die in der bonifatianischen Klostergründung zu Fulda ehedem GELEBTE BENEDIKTSREGEL- das wär’s
eigentlich auch hier und heute und zumal für den Pastoralen Prozess …
Versuchungen Auch unsere Diskussion hier steht in der Gefahr, sich in die geistigen und lebenspraktischen
Räume der Dekadenz zu begeben und mit mehr oder weniger Nonchalance wohldotiert über Aspekte, Theorien
und Strategien zu diskutieren, anstatt selber den Weg von Buße und Gebetzu betreten – das Ganze freilich
in Verborgenheit. Nur in Deutschland können wir uns solchen Luxus leisten. Eine Selbstverhinderung des
Pastoralen Prozesses ist ja bei Befürwortern und Gegnern, daß er betrieben oder verhindert werden soll,
ohne die wahren Preise bezahlen zu wollen. Tafelrunde, Solarium und Podiumsdiskussionen – oder: Rosenkranz,
Fasten und Stille …
romano-cattolico Die Parole sollte doch nicht lauten, werter Romano: „Wehe dem, der sich keinen guten
Draht zum Bischof sichert!“ Der eine Draht – vinculum unitatis – kann doch nur im objektiven Glauben wie
in lauterem Sentire cum Ecclesia und nicht im subjektiven Gefallen liegen. Diese Gedanken verdanke ich
Gesprächen mit einem jüngeren Priester, der mit der Diskussion hier in kreuz.net überhaupt nicht einverstanden
ist und nicht in der ersten Reihe auftritt, weil dort momentan kein gegenseitiges Verstehen möglich sei
(ein Teil der Bitterkeit rühre daher, daß die Bistumsleitung die Priester in den Pastoralen Prozess
getrieben habe, sie hätten sich dort eingesetzt, dann seien Schwenke der Verantwortlichen gekommen, so
daß sie vor den Gläubigen unglaubwürdig dastanden – da liegen genauso viele Wunden wie in der letzten
Fuldaer Bischofswahl; zudem jetzt die Verquickung des Pastoralen Prozesses mit ideologischen Ansätzen
zur Zölibatsaufhebung, etc.). Eine Frage ist doch: Wer hat beim letzten Fuldaer Priestertag, zumal aus
der jüngeren Generation, gefehlt?!? Viele, die in keiner Weise in die Lagerkämpfe involviert sind, sondern
sich mißbraucht fühlen als Manöverfeld und ihr Bistum als inneren Ort verlässlicher Beheimatung nicht
wiedererkennen. Bald ist die Diözese Fulda kaputt gebombt. Wenn das alles zur Läuterung wird, dann liegen
Sinn und Segen darin … – Heiliger Bonifatius, hilf!
Ganz klar und sehr einfach Die Hauptstörfaktoren und Aufregungsquellen sind verletzte Eitelkeit und kein
guter Draht zum Bischof. Per definitionem auszuschließen sind also selbstverständlich die Denkunmöglichkeiten,
daß die Bistumsleitung weit mehr Priester verletzt, als sich mit durchaus fragwürdigen Machenschaften
in nicht immer transparenten Netzwerken publikumswirksam organisieren, und daß die Leitungsriege keinen
guten Draht zum real existierenden Presbyterium hat, das aber nicht nur aus verqueren Profilneurotikern
und nicht satisfaktionsfähigen Nostalgikern besteht, die mit Zwang verändert werden müssen. Wir verletzen
niemand, einige mühen sich halt nicht genug um den guten Draht oder verweigern – so klar und einfach
die Diagnose des Freundeskreises um den Bischof. Fortsetzung im nächsten Abschnitt …
Catholicissimus So einfach, wie manche das sehen und meinen, ist die Gesamtlage nicht. In kath.net wird
fast jede schriftliche Stellungnahme des Fuldaer Bischofs abgedruckt bzw. ins Netz gestellt und als besonders
kirchentreu präsentiert. Seine Rotarier-Freunde unterhalten auch innerkirchlich ein weit verzweigtes
Netz gegenseitiger Förderung und Vertreidigung (da ist es dann möglich, daß der Bischof seinen Rotary-Club
am Aschermittwoch zum Heringsessen einlädt). Im Zweifelsfall ist alles römischst katholisch und katholischst
fuldisch. Und es kann ja wohl kaum darum gehen, daß uns pharisäisches Denunziantentum rettet. Notfalls
biegen auch in Rom mächtige Freunde die ganze Sache wieder zurecht. Bekehrung – Gebet – Durchhalten.
Das dabei vergossene Blut wird verdrängt – die dabei draufgehen, haben es halt nicht kapiert, worauf
es ankommt. Oh Glaubensvater Bonifatius …!
„Oh Glaubensvater, sieh’ die Not …!“ Ohne alle Ihre Haltungen, Einstellungen und Verhaltensweisen in
kreuz.net zu teilen, eines müssen wir in Fulda – ich rede jetzt für eine Reihe von Priestern – eingestehen:
Das Erbe Erzbischof Dybass wird systematisch zerstört – bis dahin, daß im Dom keine Blumen und Kerzen
mehr an sein Grab gebracht werden dürfen, Zeichen lebendiger Kirche und vitalen Glaubens. Wir rutschen
momentan ins Bodenlose, vielleicht retten uns die Rotarier. Es bleibt nur, von ganzem Herzen die letzte
Strophe des Bonifatius-Liedes – in Fortsetzung obiger Titelzeile – zu singen: „… still Gottes Zorn,
wenn er uns droht, zu strafen unsere Sünden …!“ und zu vertrauen, daß die Heiligen ihr Werk nicht
vergessen …
Liturgie: rationabile obsequium Kann es um uralte und geheimnisvolle Gebräuche gehen? Die hat der afrikanische
Medizinmann auch. Die heilige Liturgie der Kirche ist in ihrer Großartigkeit wahrlich anders zu apostrophieren:
sie ist weder Mythos noch Magie, sondern Mysterium und Mystik für Menschen mit Herz und Gemüt, die des
Gebrauchs ihres Verstandes mächtig sind. Solche Einstellungen und Berichte leisten der Wiedergewinnung
des tridentinischen Ritus einen Heidendienst.
Seriöse Berichterstattung?!? Es ist schon schwer, dem Stil von kreuz.net zu folgen, da der Ductus der
hier gepflegten Berichterstattung oft die Aura der Unfehlbarkeit und Unangreifbarkeit trägt. Die vorgetragenen
Themen sind in der geistigen Verwirrung unserer Tage von unbestreitbarer Wichtigkeit, darum verdienen
sie demütige Seriosität in ihrer Behandlung. Die Anonymität von kreuz.net ist eigentlich für eine
wahrhaft katholische Seele inakzeptabel. Als ich dieser Tage als Liebesdienst für eine wahre Darstellung
darauf hinwies, daß eine schwer wiegende Behauptung nicht den Tatsachen entsprach, wurde der Fehler ungerührt
sofort korrigiert – ohne das leiseste Zeichen von Einsicht und Bedauern. Ein Beitrag über innere Vorgänge
des Bistums Fulda wurde so präsentiert, daß ihn „eine Gläubige des Bistums Fulda“ geschrieben habe.
Diese Gläubige steht zwar in enger Verbindung mit einem Priester des Bistums Fulda, erlaubte sich aber
eine massive Beurteilung dieser Ortskirche von außen, nämlich aus Westfalen, wo sie wohnt und die kreuz.net-Politik
im Berichtsthema mitsteuert. Wir brauchen ein wirkliches-wahrhaftes-wesentliches SENTIRE CUM ECCLESIA!
Veni creator spiritus!