Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Doch ein erstaunlicher Kreuz.net-Ritterschlag für den Berliner Erzbischof: „neokonservativ“. Müßte
dieses Attribut, Ehrung und Spott in einem, nach dieser Regensnominierung nicht aberkannt werden? Schwere
Fragen …
Stimmt, ich kapier gar nix. Klär mich auf, oder laß mich dumm sterben – egal. Ich freue mich jedenfalls
dankbar, daß Du den Durchblick hast. Zum „Riskieren einer gescheiten Lippe“ reicht’s bei mir leider nicht …
@herr(l)isch tränkende Freiheit Jetzt endlich will und muß ich Ignorant als echt schwer von Begriff
mein verbrettertes Haupt beugen vor dieser unschlagbaren Qualifikation und ehrfürchtig zur Kenntnis nehmen,
vor welchem gesättigten Erfahrungshintergrund die bisher nur teilweise anerkannten Analysen, Diagnosen
und Urteile entstanden sind – voll ergebene Kapitulation eines, der nicht auf ein solches Ausmaß von
Vorhöllenbesuchen verweisen kann und sich auch nicht anschickt, dies nachzuholen …
@Theo Eine mich hoffnungslos disqualifizierende Frage: Was habt Ihr da gemacht, dass es so schön war?
Vielleicht möchte ich dann ja doch auch hin … Bisher wollte ich nur in den Himmel …
#216 adlimina 08:08:37 | Donnerstag, 26. Januar 2012
@frei tränkende Herrlichkeit (am Fastnachtsbrunnen) Ja, Euer Gnaden, das ist hier ja das Ungeheuerliche:
Wieviele Skandale durcheinander und ineinander gehen – Berichtetes und Bericht, beides Skandale. Wer hilft
wem womit?
#214 adlimina 15:00:27 | Mittwoch, 25. Januar 2012
@herrlich freie Tränke Und was wollten Sie mit dieser verqueren Zitationslogik ausdrücken? Verzeihen
Sie, daß ich weiter schwer von Begriff bin! Ich weiß nicht, wann Sie zu welchem Zweck zitieren. Sagen
Sie halt, Sie möchten die Abgründigkeit des hiesigen Sprechs vorführen, dann wüßte ich, daß es Ihnen
um die Vorfürhung von „krezned“ geht, aber nicht um die causa des Dompfarrers!
#211 adlimina 07:08:54 | Mittwoch, 25. Januar 2012
@Hohes Gericht an der Trähnggg Priester, die „nach dem Munde reden“, werden gepflegt und gehalten. Warum
benutzen Sie das Imperfekt? Wäre „ist nicht“ angemessener? In jedem Falle hat Ihr Ton den Klang von Rachefeldzug.
Für wen oder was? Wo bzw. wer ist der richtige Ersatz bzw. der passende neue Mann?
@(Deutungs-)Hoheit von der Tränk Da will ich auf keinen Fall hin!!! Kann es sein, dass Du meinen springenden
Punkt nicht verstandnen hast? Bei dem von Dir benannten Mitglied der hier diensttuenden (Unter-?)Teufel
geht es ganz sicher nicht mehr um einen Vorhof oder Wartesaal, da hat das „Brähder nieh!“ schon sein
Ziel zentral erreicht.
@Tränkenherr Die Vorhölle (der „Limbus“) ist unter Genehmigung von Glaubenskongregationschef Ratzinger
aus der theologischen Nomenklatura gestrichen worden. Entweder ganz Hölle oder gar nicht. Sie dürfen
sich aussuchen, wo wir uns hier befinden – und am Fuldaer Dom …
Der Nebensatz, den Sie meinen, würde mich interessieren – und ich unterhalte mich gerne mit Ihnen, weil
ich – obwohl nicht immer einer Meinung und eines Sinnes – in und aus Ihnen einen Urfuldergnadenton vernehme …
Liebes Vögelchen, Sie sind eine Reinfrucht jener Religiosität, die in Fulda ihr Recht einfordert, die
einen maßgeblichen Teil der noch verbliebenen Messbesucher stellt, und die den Dompfarrer geholfen hat
zu Fall zu bringen, weil er auf diese Welt eingehen wollte und dabei ins Schußfeld der mächtigen Gegenpartei
der Aufgeklärten und Basisdemokraten geriet. Ihre Kombination verschiedendster religiöser Elemente und
Faktoren ist staunenswert.
Merkwürdig, daß es für den Augsburger emeritus keine Spezifizierung gegeben hat in dieser ambivalenten Meldung. Geldkofferbischof? Prellbischof? Naivbischof? Jedenfalls braucht sich um sein Ein- und Auskommen niemand Sorgen zu machen, wenn er sich in dieser Weise um solche Beträge erleichtern lassen kann und will.
Sonst verbittet sich dieses Forum Formulierungen wie „Hat ihn der liebe Gott geholt“, wie man naiv von einem „lieben“ Gott reden könne und welch vermessentlicher Heilsoptimismus es sei, dem Urteil Gottes menschlich vorzugreifen. Nichstdestotrotz und sehr erleichtert: R.I.P.
#191 adlimina 20:39:31 | Donnerstag, 19. Januar 2012
@Theolungerer Finde dieses Zitat dort nicht. Ich pflichte Ihnen allerdings erweiternd bei, daß sich in
diesem erlauchten Forum kaum unehrenrührige Zeilen finden.
#189 adlimina 19:51:04 | Donnerstag, 19. Januar 2012
@Theolunke Wer kommt nie wieder zurück? Alles holt uns einmal ein: In Zeit oder Ewigkeit. @Vögelchen
Bei der Intensität Ihrer Schreitätigkeit hier kommt man nicht umhin, bei Ihnen von einem Nervenkostüm
mit hinlänglicher Belastbarkeit auszugehen. @Tränkenfüller Der Krug geht so lange zum Brunnen=an die
Tränke, bis er …
#162 adlimina 21:40:49 | Dienstag, 17. Januar 2012
@Vogel Sind Sie denn zugezogen, wenn Sie jetzt so erstaunt sind darüber, daß die Wirklichkeit dieser
Welt auch unser Fulda einholt als bisher noch vermutete „Insel der Seligen“?!? Das Drama um Peter-Martin
Schmidt ist ebenfalls Ausweis, dass sich hier all das abspielt, was es anderorts als Selbstverständliches
bereits gibt, und in Fulda kein Ausnahmerecht gilt. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.
Da war nicht viel angespielt. Der Freiherr von der Tränke hat sich im von Ihnen angefragten Anliegen
so laut geäußert, daß man es bis zu den Hügeln um Johannesberg hören kann. Mir ging es ohne Anspielung
um eine recht direkt offenen Kommentar zum widergegebenen Verlauf des Schauspiels in der Halbzwölfmesse
im Dom. Mit Ihnen bin ich mir sicher, daß dies nicht der letzte Akt war in diesem Drama.
@schnuzzifuzzi Sie haben Ihre Live-Antwort von der Tränke bis an den Johannesberg durch den Vorredner.
Ich muß Ihnen recht geben: Das hier beschriebene Szenario ist eigentlich schlimmer als ein Eklat, denn
es ist tief verwundende Implosion anstelle von befreiender Explosion.
Wenn Personaldezernent Steinert das heute im Dom „vermitteln“ will, kommt es hoffentlich nicht zur sinnlosen
Eskalation. So sich die Zuneigung der mit Peter-Martin Schmidt verbundenen Gläubigen verbünden könnte
mit einer von ihm gezeigten Einsicht, an einigen Punkten seiner Verhaltensmuster und seiner pastoralen
Praxis arbeiten zu müssen, dann sollte sich der Bischof eigentlich zu einer neuen Entscheidung bewegen
lassen (sofern diese nicht ordinariatsintern oder im eigenen Hause verunmöglicht wird).
… und um den armen Peter-Martin Schmidt geht es keinem mehr. Recht zu haben mit den eigenen Ideen und
Mustern … Man lese in Andreas Englischs Buch „Der Wunderpapst – Johannes Paul II.“ über Lanciano nach
…
@LOGDBC Auch wenn wir einander bescheinigen, es nicht richtig zu sehen und zu verstehen, haben wir uns,
glaube ich, im entscheidenden Punkt doch verstanden und wollen beide dem Dompfarrer helfen. Wenn Sie mir
2 Anmerkungen erlauben: – In aller Arroganz die grundsätzliche Feststellung, dass wir auch sorgen müssen,
Peter-Martin möge nicht von verblendeten Anhängern und verbissenen Schildknappen massakriert werden
in dem Bemühen, ihn zu verteidigen, während es ihnen nur um die eigenen Ziele geht und sie in ihrer
kleinen Welt gefangen sind- – Ihren wichtigen Hinweis auf klugen Beistand wage ich dahingehend zu modifizieren:
Nicht nur, dass er spirituell meinte, sich opfern zu sollen, zählt, sondern für das in Fulda darnieder
liegende Reich Gottes zählt auch die Einsicht, es nicht alleine zu schaffen bzw. machen zu müssen, sondern
sich beraten lassen zu dürfen (und eine Reihe gläubiger und liebevoller Berater hat es versucht). Hoffen
wir, dass bald eine heilende Wende für alle eintritt.
An der „Trähngk“ hätte er tiefe Einsicht finden können bei seinem priesterlichen Paten, dem Uuuhr-Folder
Prälat Göller. Ja, die Einsicht hat gefehlt, nur ein klein bißchen Einsicht … Aber welche Fakten
nachher (hoffentlich nicht!!!) auch genannt werden, unser „Licht in den Finsternissen“ wird da wie beim
Missbrauchs-„Hoax“ nur von verfolgerischen Erfindungen Übelwollender sprechen, denn der wahre Glaube
macht schließlich keine Fehler, so dass die Einsicht prinzipiell verhindert wird … Wie gesagt: Noch
nicht mal Heiligkeit bräuchte es, nur ein Quentchen Einsicht …
@LOGDBC Ihre Ehrenrettungsbemühung in allen Ehren. Aber fragen Sie ruhig mal ganz einfach(e) katholische
Gläubige, die zur angesetzten Zeit an dem mit seinem Namen beschilderten Beichtstuhl warteten und gewahr
werden mußten, dass der Herr Prälat einfach nicht erschien. Fragen Sie ganz ruhig auch einmal Eltern,
deren Jungens sich dem Jugendbegeisterer angeschlossen haben, welchen Auf- und Erklärungsbedarf es da
gegeben hat in bestimmten Zusammenhängen. Seine Meriten in allen Ehren, aber ganz so einfach liegen die
Dinge nicht. Wenn die unerleuchteten Unterstützer und Schützer sich nicht angemessen beruhigen – bei
aller menschlich verständlichen Anteilnahme in diesem Drama, zu dem es bei ein wenig Einsicht nicht hätte
kommen müssen – und einige andere Gesichtspunkte im Geschehen wenigstens für möglich halten, wird es
zu einem schlimmen Crash kommen, mit öffentlich gewaschener und aufgehängter Schmutzwäsche.
@wahrer Glaube Es ist wirklich in dem und um den Fuldaer St.-Salvator-Dom ganz dunkel geworden. Bonifatius,
der ja auch da begraben sein wollte, schafft es nicht mehr, die Osterkerze und die zu ihr gehörenden
Kerzen anzuzünden. Der Herr erbarme sich über Fulda!
Gott sei Dank, ist festgehalten, daß der Stadtteil von Venlo nicht 4188 und nicht 4190 Seelen umfaßt,
sondern wirklich genau 4189. Hingegen verunsichert die ungewisse Angabe von 28000 Seelen für Rendsburg,
wobei wiederum die relativ genaue Lokalisierung „unweit der Ostsee“ beruhigt (es hätte allerdings nicht
geschadet, wenn die Kilometer bis zum Strand verzeichnet worden wären). Uff.
Wieso können „im Krankenstand“ (noch dazu „an den Weihnachtstagen“) das Pfarrhaus geräumt und die anstehenden
Messen zelebriert werden? Warum hörte man aus diesen Gottesdiensten nichts von Solidarisierung der „besonders
zahlreichen“ Gläubigen und auch nichts von programmatischen Botschaften des scheidenden Priesters?
Leider ist es auch Unsinn, im Unblick auf die in Frage stehenden Jahre mit Emphase von „lateinischen“ Messen zu schreiben, als würde das Latein die Realursache ihrer Würde und Gültigkeit sein. Natürlich waren die Messfeiern damals in Latein! Was denn sonst? O Herr …!
Die Warnung wird allein deshalb nicht wahr werden, weil dann dieses erlauchte Forum nicht mehr weiß, ob es zum Heldenbischof oder zur wahren Bruderschaft piusmäßig halten soll und darf. Bischof Williamson und die Piusbruderschaft werden kreuz.net das nicht antun und sich nicht undankbar erweisen gegeben über dem wirksamsten Publikationsorgan ihrer Interessen. Nur ist noch mit den auserwählten Anwälten ein garantierter Dauervertrag zu schließen, damit unterwegs durch die von der Fahne Gegangenen nicht zuviel Ernergieverlust zu beklagen ist auf dem Weg zum Endsieg – veni, dici, vici.
#39 adlimina 01:46:02 | Dienstag, 11. Oktober 2011
@Gotthard: Bist Du Dir mit N.W. sicher? Meine ich unter diesem Namen auch denselben, den Du bezeichnen
wolltest, bzw. den wir unter diesem Synonym vermuten? @N.W.: Im „Internationalen Dienst“ ist doch schon
der Bischofsspezi D.P. tätig, momentan in Afrika.
#46 adlimina 22:57:06 | Donnerstag, 29. September 2011
Na wenigstens hat die ganze Chose den produktiven Nebeneffekt, daß jetzt langsam eindeutig klar wird,
wer für dieses erlauchte Forum hier der Fuldaer Agent und Zulieferer ist. Zum Herrn Prälaten: Er meinte
immer, das Konzil verstanden und mit seinem Harem umgesetzt zu haben. Dafür setzte sich in seinem Haushalt
sogar ein Mitglied eines Säkularinstituts ein, das für barockes Leben auf Prälatenniveau nicht in die
eigene Kommunität zurückkehren wollte. Er möchte diese liebgewonnene An-(nicht Ein-!)-sicht in diesem
Leben sicher nicht mehr aufgeben, bzw. würde dann in seinen mühsam errungenen Grundfesten erschüttert.
Eigentlich hätte er gewarnt sein müssen, als es in seiner Wohnung gebrannt hatte.
#14 adlimina 16:08:09 | Sonntag, 11. September 2011
Die Autoren sollten wirklich ändern in „im seiner Zeit polnisch besetzten“, das ist korrektes Deutsch
im Hinblick auf das tatsächlich Gemeinte. Im Übrigen wird man sehen, welche Flügel der „Messe aller
Zeiten“ in Fulda nun wachsen (dürfen/können/sollen).
Jetzt fehlt nur noch, daß die hiesige geneigte Leserschaft auf der Seite der Stiftung den Menüpunkt „Sponsoren“ aufruft und das Werbebild des Reifenladens entdeckt, dann ist der Knoten perfekt: Für Geld wird die Moral schon mal großzügiger ausgelegt, auch in der Tradi-Ecke (oder man ist so wirklichkeitsfern, daß die Botschaft der Darstellung gear nicht erkannt wird. „Die ist nicht gefährlich, die macht nix, die will nur spielen!“).
Die Formulierung „daß sich im Miteinander zwischen Bischöfen und Klerikern in der katholischen Kirche Deutschlands einiges ändern muß, will man den Priesterberufungen noch eine Zukunft schenken.“ könnte fast aus den Resolutionen von „Wir sind Kirche“ stammen … Auch die dabei vorgetragene Interpretation des Gehorsamsversprechens ist eigentlich auf Selbstbestimmtheit abzielend – jedenfalls macht der Prieser im Augenblick der Ablegung mit seinem „Ich verspreche es“ keine Einschränkungen. Am Ende werden sich die Extreme noch berühren und verbünden gegen die rigide Macht des Establishments – hier erfahren wir doch das meiste Leid in der Kirche, nicht durch irgendwelche doktrinalen Positionen.
@kritischer Katholik Wollten Sie sagen, daß Pater Pio ein Wichtigtuer war/ist? Ich meine nur, wir müssen
alle, also auch solche Aussagen kritisch bewerten, wollen wir doch gesund-aufgeklärt kritische Katholiken
sein!
@TrenckerLuis Vielleicht müssen die im Casino diesen Rabatt geben – aus 2 Gründen: Nur so werden sie
ihr Essen los – kaum jemand anderes als „geschmacklose“ Kleriker greifen nach den Produkten dieser Küche.
Allein die hier von Ihnen dokumentierten Zusammenstellungen lassen schlimm Schweres erwarten …
Also ich werde auf keinen von Ihnen genannten Namen reagieren, weder mit „kalt“ noch mit „heiß“. Aber hier halt noch ein allerletzter Draufhebtipp: Meditieren Sie einfach die letzte von mir gestellte Frage.
Der besagte Priester hegt keinen Haß, er ist nur emotional leicht erregbar und hat sich durch diese fehlende Herschaft über seine Gefühlswelt auf seinem Weg schon oft selber ein Bein gestellt, so daß es ganz tragisch mit seiner Umgebung weglos wurde.
@Gunsenum Der erbetene Hinweis ist mehr als deutlich gegeben. Du wirst „Aber natürlich“ aufstöhnen,
wenn Dir die Schuppen von den Augen fallen. Registriere, kombiniere, extrahiere – und: Heureka!
@Gunsenum+Amaretto Ihr kennt ihn. Dämonen verleiten zwar zur Fettsucht, sind aber selber nie beleibt.
Außerdem kann es kein Piusbruder sein, weil die erstens keine Freigangerlaubnis für Etablisments wie
das Casino erhalten und zweitens weil gewisse neuere geistliche Bewegungen mit der Piusbruderscaft inkompatibel
sind, bzw. höchstens weggelächelt werden.
Der eigentliche „Skandal“ des Artikelchens besteht darin, Petersberg eine Vorortgemeinde Fuldas zu nennen. Dort wohnen mehr Hardcore-Katholiken als in Fulda. Und die Prädikatierung des in Frage stehenden Geistlichen als „korpulent“ ist ein wenig ungnädig. Die sitzende Tätigkeit, die er mit Eifer versieht, läßt vielleicht kaum eine andere Figur zu. Und die größte Offenbarung dieses Berichtes liegt in der angedeuteten Spur zu solchen in Petersberg und Umgebung, die den Button „Information zuspielen“ bedienen.
Tragisch, wenn es sich dann auch noch um Priester handelt, die mit dem heiligen Bonifatius aus vielfältigen Ursachen „zusammenklingen“ und einem solchen Auftrag zunächst aber auch zugestimmt haben …
Na, mein Guuudster, da hattest auch Du, Theolingus, wenigstens auch deinen Höhepunkt. Man erfährt nicht,
aus welcher Solidarität Frau Süssmuth das gemacht hat: – mit der Partei, um eine Klientel zu bezirzen,
– mit den Homosexuellen, um sie zu unterstützen, oder – mit einer von ihr selber geteilten Neigung.
Gruß ins Ruhrgebiet! Möglicherweise herrschte die natürlich vollkommen unbegründete Furcht, traditionalobane
Kräfte könnten im Petersdom einen geistig-geistlichen Terrorakt verüben und die heiligen Mysterien
für ideologische Zwecke missbrauchen.
@Tomás Magst Du nicht mal an Deinem (virtuellen) Namenstag Dein Schäumen ein wenig mäßigen? In jedem
Falle herzliche Segenswünsche für Dich und Frieden für Dein aufgewühltes und aufwühlendes Innenleben!
Lieber „gelegentlicher“ Fuldaer, Fastenrath ist der emeritierte Dogmatiker der Fuldaer Fakultät und hielt
die Gottesdienste in Dietershan. Wenigstens hast Du nicht nach einem jungen Domherrn gefragt, dem berüchtigten
Herrn Günter, der jetzt in Lehnerz amtet. Inhoffen war/ist kein Domherr, sondern der emeritierte Moralprofessor
der Fuldischen Hochschule. Hmmm, wenn Du gar nicht „stabil“ im Raum Fulda wohnst, ist das mit Kaffee wohl
schwierig. Wie oft biste denn so im Lande?
Lieber Fuldataler, die goldenen Zeiten Hermann Mühls in Lüdermünd sind lange vorbei. Wie kommt es,
daß Sie nicht diesen Stand besitzen, wenn Sie doch offenbar mit der Situation vor Ort vertraut sind?
Den Kaffeee könnten wir nur bei Ihnen oder mir zuhause trinken, in einem öffentlichen Café wäre das
Ihnen und mir hinsichtlich neugieriger Nachfragen aufgrund des Bekanntheitsgrades unzuträglich. Aber
vielleicht sind wir einander ja schon mal unbewußt begegnet?!
Ja, und immer wieder an der Seite des Pastors … … die kongeniale, wenn nicht stärkere Frau. Die allmächtige
Johanna (nicht von Orleans, sondern von „Liehder“, in jedem Falle eiserne Jungfrau, jetzt vin Kleinsassen)
und die geheimnisvolle Begine (nicht aus aus einem flandrischen Beginenhof, sondern aus einem französischen
Rotweinfaß, in jedem Falle „schleierhaft“).
Du hast nur zur Hälfte Recht: Konservative Chauvi-Prälaten und Fuldaer Hardcore-Katholiken tafeln dort
gerne, aber das sind weder gefährliche Neo-Nazis noch echte Kreuznattern, die sind dafür viel zu kleinkariert
und behäbig – trotzdem sind sie mir lieber als diese anderen dunklen Kreaturen.
Kämmerzeller Geschichte(n) Lieber Christ zu Füßen des Rochus-Berges, ich komme leider nicht aus der
schönen Ecke, sondern war (und bin teilweise immer noch) mit dem angesprochenen Komplex auf vielfältige
Weise befaßt. Das Gasthaus zum blauen Rock war die Inschrift eines „Ehrenbogens“, der über dem Aufgang
zur Kämmerzeller Kirche in der so genannten „Hexennacht“ errichtet wurde mit Anklang an die Fernsehsendung
Zum blauen Bock (ich glaube nicht, daß es den nächtlichen „Hexern“ bewußt war, daß sie wirklich an
das Hexenwesen rührten aufgrund der im Raum stehenden Machenschaften bestimmter Frauen im Umkreis von
Don Rodolfo Fatimo – traurig und tragisch, daß auf der Emporenbrüstung die schöne Fatima-Darstellung
samt Petersdom prangt, angebracht von lauteren Seelen um den wackeren Don Bubi Faupel). Der „Stiftskämmerer“
war damit nicht gemeint, obwohl das ja über Flieden Atzert-Verwandtschaft ist.
Also ne ziemliche Anspielung … … auf das „Gasthaus zum blauen Rock“ – das Fuldatal scheint eine gewisse
Anziehungskraft auf bestimmte Frauen zu haben. Aber Du scheinst mit alledem offenbar kaum Probleme zu
haben.
Oh, liebes Fuldatal …! Ihr Ruf eilt ihr voraus und nach. Da braucht es noch viel Bitten zum heiligen
Rochus, um … Aber naja, Kämmerzell hat ja einen gewissen Langrock-Faible!
Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht – auch an der Tränke! Die wissen genau, wo es was zu holen gibt. Sie kommen
der fetten Beute wegen gerne nach Fulda, die Dämonen aller Länder.
#311 adlimina 18:36:46 | Donnerstag, 23. Juni 2011
Oach Trähnggi! Bei dieser potenzierten Rechtgläubigkeit können hinter jeden Teilnehmer wenigstens zwei
Nullen drangehängt werden, so daß man locker auf die Anzahl der „altliberalen“ Prozession kommt. Aber
wo hast Du die Piusse denn wallen sehen? Gengs bie Budachs duhrch de Goardde? Doch nicht etwa als Spion
teilgenommen? Hemmelnochemo.
Weiser Schamane: Du hast recht, wir müssen uns bessern – aber nur, wenn sich die Piusbrüder und die
Karriere-Fulder auch bessern (wollen). Schamanen gibt es auch in der Tradi-Fraktion.
Das kann nicht sein: In der Gärtnerei Budach halten 100% rechtgläubige und ungemein wirksame Gebete
jedes Unbill fern, dort öffnet sich der Vorhof des Himmels. Regen fällt nur, wenn der Wettersegen für
das darbende Land gebetet und natürlich mit Kreuzpartikel feierlicchst gegeben wird: Die Indianer mit
ihrem Regentanz erblassen vor Neid.
Hmmmmmmm Jetzt sind wir bei 300 Lesermeinungen. Vielleicht weil Du, werter theolungus, und Du, geschätzter
Amaretto, ein und derselbe seid? Formeln und Stil wiederholen sich denn nun doch.
@theolunke So sieht’s aus. Aber man rechnet das schön und kommt dabei auf viel mehr – schließlich sind
wir ja im unangreifbaren Fulda. Es gibt mehr Lehr- und Leitungspersonal als Studenten bzw. Seminaristen
(auch weil es teilweise Leer- und Verleidungspersonal ist).
Amarobistummo Gegen/für/mit was protestieren??? Doch nicht etwa gegen die Besetzung der Finanzdirektorenstelle
und die Freistellung des anderen Neffen zum Studium??? Doch nicht für die beiden Stanke-Neffen, weil
sie sonst ein gar so kümmerliches Dasein fristen müßten??? Doch nicht mit Plakaten, Trillerpfeifen
und Leuchtraketen auf dem Domplatz??? Doch nicht mit dem allgegenwärtigen und allzuständigen und allwissenden
Katholikenratsvorsitzenden Richy???
ach netto! Du hast im Schlossgarten einen der steiernen Faun im Gegenlicht für einen tanzenden Dämon
gehalten! Oder sprang er etwa aus der Flora-Vase, denn dorthin rettet er sich immer nach seinen Heimsuchungen
der Adresse Michaelsberg 1 um aufzutanken.
@Shalooom Pharisäer wissen genau, wer und was ein frommer oder ein echt böser Dämon ist. Aber Du hast
ja recht: Der Teufel kommt manchmal im Gewande eines Engels des Lichtes daher.
Heilige und Dämonen: Es rang in wunderbarem Streit das Leben mit der Sterblichkeit …! Beim HEILIGen
Bonifatius waren es hochgeschriebene 9000 Wallfahrer, Graf UNHEILIG konnte locker 12000 Fans zu Füßen
seines Thrones empfangen. Natürlich sagen Zahlen und Mehrheiten nichts über Wahrheitsgehalte und Güter,
aber: Wann wacht Fulda auf, wann erkennen die kirchlichen Verantwortungsträger die Lage?
@Schalömmchen Ausgenommen von den Dämonen oder von den Schweinen oder von den Frommen? – Ihre Logik
ist keine: Das Fahren in die Schweineherde ist ihre Niederlage und der Sieg des Herrn!
Dämonen sind … … immer unheilig. – Die 12.000 dort in Sickels hätte sich der Bischof gerne zu Bonifatius
auf dem Domplatz gewünscht. DANKE FULDA! (So hauchte Graf „Unheilig“ ins Micro).
Unterscheidung der Geister Also in der Ohmstraße wohnen eindeutig mehr Dämonen als am Domplatz – kritisch
wird’s nur, wenn die vom Domplatz in die Ohmstraße gehen, um sich zu verlustieren, die aus der Ohmstraße
dürfen ruhig in den Dom kommen und sich ihre exorzierenden Weihwasserspritzer abholen.
@Amarettinchen Hmmm, zu was konntest Du es denn dadurch inzwischen bringen? Thronassistent bei Maestro
Huber? III. Domküster, zuständig für die Johanneskapelle? Rot(ar)ie(n)render Pfeifenputzer für den
Orgelkaiser? Dommuseumsputzmann? Regensbutler?
@amar(ett)o Wie findest Du denn bei Deiner übrigen Arbeit so viel Zeit und Gelegenheit, in und um den
Dom nach dem Rechten zu sehen – und dann auch noch ggf. zu exorzieren?
Und wo, bester Vogel, … … sind da jetzt die Widersprüche zu meinem Statement? C. R. hat über die
UNTERSCHEIDUNG DER GEISTER (bei Gerson) promoviert, eine in Fulda und bei den die Situation dort Beurteilenden
höchst notwendige und außerordentliche Gabe! Verzeihen Sie die Anspielung auf Ihren Namen: Damit man
nicht dem Irrtum erliegt, den eigenen Vogel mit dem Heiligen Geist zu verwechseln! Ich nehme bei Ihren
Einlassungen an, daß Sie in der kommenden Woche in Fulda das feierliche Tedeum leiten werden zum 10.
Jahrestag der Ernennung von Bischof Algermissen. o^/ o^/
@Herr/Frau Vogel Als Meister(in) der deutschen Grammatik kennen Sie die Einsatzmöglichkeiten des Konjunktivs:
Als Eventualform oder – wie hier – im Konditionalsinn. Diese Vorgänge hätte es – nach meiner unmaßgeblichen
Ansicht – nicht gegeben, WENN die Vorsehung Erzbischof Dyba länger in Leben und Amt gehalten HÄTTE.
(nicht nur ans Vögelchen:) Fuldas Kreuz und Gloria: Der braune Willi(amson) hat bereits in der Orangerie
pontifiziert – insofern ist das Amten in der Gärtnerei Budach ein echter Abstieg (zur „Topfblumenbesprechung“) –
gleichzeitig ist der Vorgang angetan, der Kreislaufschwäche des Amtskollegen auf dem Michaelsberg aufzuhelfen,
wobei der Blutdruck dann freilich über’s Ziel hinausschießt. Hätte es alles unter Erzbischof Johannes
nicht gegeben (auch keinen Neffen als Regens und keine Verschwägerungen am Generalvikariat).
#241 adlimina 22:15:02 | Donnerstag, 16. Juni 2011
Aufsteigender und verglühender Stern Ja, er war erst Subregens. Mittelerweile ist er „Msgr. Prof. Dr.“.
Für die politisch korrekte Einpassung und Beförderung seines Weges hält er sogar Laudatio-Predigten
bei zu verabschiedenden Pfarrern, die sich seinerzeit mit allen Mitteln gegen seinen erzbischöflichen
Onkel gestellt haben (die sich freilich damit die Absolution für ihren Liberalismus und das Näherhin
zur Gemeindereferentin holen). Aber: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis …
Zeichen der Anwesenheit Also irgendwie insinnuiert der Artikel, der Schleier sei angemessen, um den anwesenden
Mann Jesus nicht auf dumme Gedanken zu bringen, oder wenigstens nicht zum Erröten zu bringen … Mann,
mann, mann …!!!
Stanke/Roth Soweit ist es noch nicht: Der Regens ist (noch) nicht der Schwiegrsohn von Personaldirektor
Schlimme, das ist der Neffe des Generalvikars Stanke – womit wir wieder beim Ausgangspunktdes Artikels
wären. Beide wollen freilich Karriere machen. Der arme Bischof von Fulda hat aber jetzt ein Problem zusammen
mit dem Regens, nachdem kreuz.net von einer homosexuellen Weihe und vermeintlichen Protesten dagegen berichtet
hat. Die beiden werden über die im Raum stehenden Dinge gewaltig stolpern. Der Dämon auf dem Domplatz
tanzt triumphierend.
Irgendwie muss man dann doch mal kapitulieren: In Fulda scheint momeentan auf allen möglichen Ebenen
von Kirche und Welt alles möglich. „O Glaubensvater, sieh’ die Not!“ o^/ o^/
Von wegen: Armes Fulda …, … das provinzielle Establishment ist stolz darauf, die Päpstin „auf die
Beine gestellt zu haben“! Aber, lieber Ritter von der Trängg, Du hast mit Deinem Stoßseufzer natürlich
sooowas von Recht!!!
Güterabwägung – weder altliberal noch neokonservativ, sondern aus gesundem Menschenverstand: Besser
ein arbeitsfähiger Schnauz(-bart-)priester als ein paralysierendes (An-)Schnauz(-ton-)Forum.
Fulda ist auf andere(s) stolz! Also Vögelchen, Dein Gemüt möchte ich (nicht!!!) haben!!! Dieses Benebelungs-
und Nepp-Machwerk soll Ruhm Fuldas sein, das solches auf die Beine stellen könne?!? Aber diese Haltung
ist im Fuldaer Establisment sehr verbreitet: Mir sinn mir. Allerdings zeigt das Stück zeitlos aktuell
live die unendliche Geschichte von St. Nepo und St. Tismus. Foll well Foll geblei.
Dazu führt die Autorin auch noch den Namen CROSS! Aber in Fulda amten doch bereits einige lebende Päpstinnen!
Unter anderen und anderem siehe hier: www.osthessennews.de/beitrag_H.php?id=1193612
@amarettotal Aber nur „fast“. Bei allem „Aufstieg“: Im Abstieg begriffen ist die Institution Bonifatiusfest.
Von Jahr zu Jahr weniger Teilnehmer – journalistisch hochschreiben hilft nicht mehr. Gibt aber niemandem
zu denken, außer: „An mir/uns liegt’s nicht!“ Noch ein Abstieg, der seit Jahren am Laufen ist und genauso
nicht wahrgehabt werden will: Zu Fronleichnam wird in Fulda der Offenbarungsakt trotz aller bischöflichen
Beschwörungen wieder nachdenklich machen – oder auch nicht. Die Teilnehmerzahl schrumpft beängstigend.
Man möchte aber damit betrogen sein, womit man es denn eben gerne so hätte.
O Glaubensvater, sieh’ die Not …! Vielleicht bedeutet Donar-Eichen-Fällen heutzutage Rotary-Rad auswechseln
(oder wenigstens platt legen). Hoffen wir, daß der heilige Bonifatius heute etwas Wandelndes für sein
geliebtes Fuld’ getan hat, so daß die Nebel sich lichten und die Lasten sich heben.
@via amara „ebenfalls“ bezieht sich auf den Generalvikar – nicht auf den anderen Neffen. Ja, darum doch
diese Anrufung von St. Nepo und St. Tismus! In Osthessennews kannst Du anschauen, wie der Bischof eigens
zur Promotion seines Seelentrösters nach Rom geeilt ist und dafür seine in Fulda versammelten Gemeindereferent(inn)en
zurück gelassen hat, denen er zunächst versprochen hatte, an ihrem Gemeinschaftstag zu begegnen, das
sollte dann der Weihbischof in Vertretung erledigen. Aber diese Niederungen der Pastoral sind alle nicht
wichtig, wenn auf römischem Parkett geglänzt werden kann, über das dann in Fulda wieder billig gespottet
wird. Im kleinen Bistum Fulda darf eine ganze Reihe von besonders genehmen bzw. besonders geschickt agierenden
Priestern studieren, während die immer weniger werdenden Seelsorger an der Gemeindefront unter dem Druck
des Pastoralen Prozesses krepieren dürfen. Wer nicht seine eigene Sache betreibt und schweigt, wird in
den Graben gestoßen, die Strippenzieher und Organisatoren ihrer Karriere hingegen kommen ans Ziel.
@Gnadenpilger: Aber warum dann ausgerechnet diesen Smiley? Wer oder nwas drehte Dir denn – ausgerechnet
an, in oder nach dem Gnadenortserlebnis – den (geistig-seelischen) Magen ‘rum? Noch dazu vor dem Bonifatiusfest!?!
Über all diese Zusammenhänge … … läßt Exzellenz sich bei „Weck, Worscht und Wie“ kompetent aufklären
von Pastoraltheologe Hartmann, in dessen Denke und Hände er den Pastoralplan seines Bistums mit Blankoscheck
gelegt hat – aber nur das praktisch Grobe, das ästhetisch Feine verhandelt er mit dem Rektor der Fakultät,
den er für Höheres vorgesehen hat.
In Fuld’ auf dem Michaelsberg …, …, äh auf der Mathildenhöhe, residiert auch eine Papessa. Man beachte
im Film „Gottes mächtige Dienerin“, wie Madre Pascalina in den englischen Zeitung als „Päpstin“ karikiert
wird.
@amarettinus Also wenn schon, dann auch richtiges Latein: in una persona (das „in“ könnte bei ablativus
absolutus weggelassen werden). Verstehst Du vielleicht, auf welchem Ast, unter/über/neben welchem Baum,
in welchem Wald das Vögelchen sitzt? Seine Einlassungen führen einen ins tiefe Grübeln.
ok ok ok @teoloooche Dauerte ein Weilchen, bis ich von den Leitung stieg und raffte, daß es so gemeint
war. Klaro! Danke für Dein „Klopfzeichen“! Aber das Thema „Nothelferei“ bringt uns wieder
zum Ursprungsartikel zurück und zum Thema „Nepotismus“. Adenauers Kurzdefinition von „Kölscher Klüngel“:
Man kennt sich, und man hilft sich.
Vierzehnheiligen Das hätten die, die sich seinerzeit nach Vierzehnheiligen zur Fußwallfahrt verlobt
haben, sich nicht träumen lassen, daß der dort zuständige Bamberger Erzbischof einmal ein Fuldaer Diözesanpriester
ist – falls Don Luigi nicht demnächst nach Berlin versetzt wird. Also ich denke mal (***kommt bei mir
ab und zu auch mal vor***), daß Exzellenz Algermissen in sein Dom-Museum geht, sich vor die Originale
der 14 Nothelfer vom Gehilfersberg stellt und sich den Dionysius als seinen aktuellen persönlichen Nothelfer
aussucht. Säht en Folder: „Bröm en dän?“ Säht de Böschoff: „Ähäm, der trägt seinen Kopf unter
dem Arm, so geht es mir hier!“ Aber die Vierzehnheiligenwallfahrt von Simmershausen aus verfolgt der Bischof
auf jeden Fall, denn da ist sein Augapfel dabei, sein Christoph Müller, Rektor der Hochschule und bischöflicher
Seelentröster. Den anderen Spezi Pacho besucht der Bischof gerade in Rom, seinen Intimus, der sich an
die Diplomatenakademie geschafft hat und jetzt promoviert wird. Nothelfer über Nothelfer …
Jou – kännemer. Beste au en de Rhö dehei? Gleichzeitig staune ich, in wievielen Threads Du Dich tummelst
und Deine weiterführenden Beiträge einbringst. Wenn Du so umtriebig bist: Kannst Du nicht mal etwas
zum Besseren wenden am Paulustor – oder ist es Dir so recht?
Liebe(r) Vogel! Die Rhön ist schön. Sie und ich – wir beiden können uns der Schlichtheit dieses Reims
in ihrer Aussagekraft gewiß kaum entziehen. Den unterirdischen Gang gibt es definitiv nicht – gefühltermaßen
ist er aber da. Auf der von Dir an gesprochenen Seite des Michaelsberges ist sowieso alles in Maritimer
Hand, auch die Gewölbekeller. – Also ich bin lieber in der Rhön als in Fulda.
@vuuuchhell War das jetzt eine echte oder eine rhetorische Frage? Und im Übrigen: Sei nicht traurig,
es ist schon viel und schön, wenn Du „Fölsch“ passiv beherrschst – das gehört bereits zur heiligmachenden
Gnade, wenigstens in der Fuldaer Theologie.
Also, mein liebes Vögelchen! Soviel humorlose Herzensenge hätte ich bei Dir nicht vermutet – da Du es
doch sowohl mit Cornelius Roth wie mit Ludwig Schick hältst. Aber ehrlich, nix für ungut: Ich bin sehr
gespannt, ob am 5. Juni vor der Bonifatiusgruft oder schon während der Wallfahrtsprozessionen die Anrufungen
sich werden vernehmen lassen „Heilige Nepo und Tismus!“ „Bittet für uns!“ An den getroffenen Entscheidungen
wird sich wohl nichts mehr ändern. Bonifatius muß ein Wunder wirken!!!
Ihr habt nicht richtig hingehört: Er hat gerufen: Ich BIN (angesichts der Zustände ganz schön) GELADEN!
Anderseits ist Fulda wiederum so gestrickt, daß Bin Laden hier letztlich nicht auffiele, auch in der
Wiesenmühle nicht.
Halunkzinationen (-: Also wer in Fulda so alles gesehen wird … Wer die Gelegenheit geduldig abzupassen
weiß, kann zu mitternächtlicher Stunde an bestimmten Tagen Johannes Dyba verschmitzt lächeld durch
die Stadt spazieren gehen sehen, er umrundet dann den Dom, bleibt kurz kopfschüttelnd vor dem Priesterseminar
stehen, und geht dann auf den Michaelsberg, wo er jedes Mal mit gekräuselter Stirn plötzlich verschwunden
ist …
Unterscheidung der Geister?! In Wigratzbad durften auch Referenten, Kursleiter, Therpeuten und Exerzitienmeister
wirken, die in ihren Ordensgemeinschaften der homosexuellen Praxis überführt worden waren (etwa durch
Enttarnung von Gayromeo-Profilen) – dort war das intern öffentlich bekannt, nach draußen sollte es nicht
dringen, eine echt kernkatholische Wallfahrtsstätte kann aber solche Wölfe im Schafspelz, die teilweise
große Anhängerschaften blenden, nicht engagieren, decken oder gar fördern. Zudem verwundert, daß in
diesem Forum ein Buchautor ungeschoren davonkommt, nur weil er systemkonform fromm, sprich traditionalistisch
orientiert, schreibt – hätte er andere geistliche Themen behandelt, wäre sofort mit messerscharfer Kommentierung
aufgedeckt worden, daß es sich um einen laisierten (hier hätte es wohl geheißen: abgefallenen) Priester
handelt (der zudem im Fuldaer Land und vermittels seiner Hauspostille „Der Christ von morgen“ ein massives
und intensives Medjugorje-Apostolat betreibt). Natürlich gibt es im gegenwärtigen Kirchenchaos Schlimmeres,
aber zur Urteilsbildung gehören eben doch alle benennbaren Faktoren.
Über alledem haben wir fast vergessen, … … die Heiligen Nepo und Tismus anzurufen! Oder haben sie
mittlerweile bereits geholfen in den Fuldaer Zuständen?
Du harter Gott Du hast den springenden Punkt nicht verstanden. Seien wir doch auch dankbar, wenn die
„alte“ Messe einen Menschen aus seiner Verhärtung neu für Gott aufschließt, und freuen wir uns – dazu
müßten die Traditionalisten fundamental im Stande sein –, wenn die „neue“ Messe, würdig gefeiert, die
Herzen bewegt und erfüllt! Mit Dir, werter Gotthard, bin ich nicht einverstanden, daß Meister Horst
hier zitiert wird, um die erneuerte Liturgie zu diskreditieren.
So weit sind wir gekommen: Die Moral hat eine staatliche Regierung und möchte sie der Kirche beibringen,
damit endlich mal wieder Moral herrsche. Selbstverständlich wird man den Papst staatsmännisch generös
im weltoffenen Berlin empfangen und ihn huldvoll lächelnd zu sich empor ziehen, für die Gewalt in U-Bahnhöfen
braucht er nichts beizusteuern, da besitzt man selber schon zielführende Konzepte, grundsätzlich steht
Berlin ja über den Dingen. Wowi nimmt Thüringen wohl nicht ernst, wo die staatlichen Instanzen sich
immerhin vom Besuch des Repräsentanten der größten Religionsgemeinschaft der Welt einen ethischen Impuls
erhoffen, auch wenn die logistische Organisation des Besuchs die örtlichen Verhältnisse grauenhaft überfordert
und provinziellsten Muff auch in den Erfurter Kirchenstrukturen offenbart, so als ob es sich um ein nettes
Pfarrfest handle, wo der man eben mal mit breitem Lächeln dem Papst die Hand drücken kann. Hoffentlich
gewinnen Planung und Durchführung vor Ort noch Format, so daß auch Thüringer Katholiken nicht nur auf
ihre Klößee, sondern auch auf sich selber stolz sein dürfen und eine Botschaft ausstrahlen.
Gott sei Dank, … … weiß er noch, wer er ist. Dagegen das Zitat des Fuldaer Ordinarius: „Also wir
hatten als junge Priester wahrlich anderes im Kopf, als uns ein Birett zu kaufen!“
@theologos Für eine Schüssel „Was ist Wahrheit?“-Wasser reicht es immer. Auch der Ruf „Ich bin unschuldig
am Blut dieses Menschen!“ läßt immer noch eine(n) finden, der mit dem Unschuld(ig)ungswasser zu Diensten
ist und für ein gutes Gefühl sorgt.
Leider kann er nicht mehr … … in die Friedrichstraße gehen, wo der Schlecker ja deswegen geschlossen
wurde. Obber en Huure äss au enn Schlähggär. Ach ja, wenn uns doch nur in allen Belangen der Fuldischen
Kirche eine solche Heiterkeit eignen wollte und könnte …
Vielleicht verstehe ich Sie, Atzmon: Auch ich habe Horror vor Gesinnungspolizei. Möglicherweise haben
Sie mich mit einem anderen Poster verwechselt, mir ging es überhaupt nicht um das Thema Homosexualität,
sondern um innerkirchliche Intrigenspiele, Karrieregeilheit, Unaufrichtigkeit und Ungerechtigkeit – und
die damit verbundenen Menschenopfer, die lächelnd gebracht werden auf den Altären der Selbstverliebtheit
und Machtbesessenheit. Fulda ist da ein Symbol und Beispiel, nur läuft dort momentan Haarsträubendes –
auch unter den von Ihnen hinaus geschrieenen Überschriften. Nix für ungut …!
Der verlängerte Arm wird sich demnächst deutlich verkürzen, … … als Chef der Berliner Kirche der
Heimatordinarius von Mons. Feulner einzieht, so denn endlich gewählt werden kann.
Auch in Fulda … … hat es Opfer gegeben wie einen Johannes Nepomuk, der lieber schwieg. sich quälen
ließ und starb, als das Vertrauenssiegel von seinem Wissen zu nehmen. Der Preis dieser Opfer wird neuen
Segen über die verrottete Kirchenlandschaft gießen. Vielleicht muß alles erst restlos zugrunde gerichtet
worden sein, bis der Wiederaufbau beginnen kann. Und bei einigen Betriebsblinden ist noch überhaupt kein
Leidensdruck da. Aber Gott läßt seiner nicht spotten. Alle Manöver- und Manipulationsspiele müssen
sich selber richten, alle Eiterbeulen werden aufplatzen, alle Verdrängungen dürfen explodieren … Dann
kommt die Zeit des Aufatmens nach Fuldas Babylonischer Gefangenschaft.
Schon klar und beschlossen, … … aber weder möchte Regens Roth die rote Laterne löschen, noch will
Bischof Algermissen jener sein, welcher die Schließung dekretiert. Was tun? Also ich bete immer zum alten
Raphael von Rhein, das war noch ein Priester und ein Regens. Er wird den Regens versorgen helfen und dem
Bischof in seinen Gewissensnöten beistehen. Schließlich wissen und spüren es doch die allermeisten:
Eine so morbide und krank machende Atmosphäre wie momentan kann nicht weitergeführt werden. Der Regens
könnte Domkapitular und Dompfarrer werden, und der Bischof baut ein Studienhaus im geliebten heimatlichen
Paderborn oder im formidablen Würzburg, wo ja auch schon die Bamberger Kandidaten studieren müssen dürfen
sollen, für zu erwartende Seminaristen und setzt dort den geliebten Professor Müller als Hausoberen
ein. Alles wird gut …
Aber das alles ist ja noch nicht das Schlimmste Vielleicht meint der Regens, wenn er seinen berühmt scharf-schneidigen
Blick annimmt und der andere vor ihm in die Knie geht, er könnte die Autorität des Onkels ausstrahlen.
Die Insider erzählen noch ganz andere Dinge. Doch möglicherweise gibt es ja nicht mehr so lange eigenständige
Priesterausbildung in Fulda.
Wir brauchen neue Patrone: ST. NEPO(Auf)muck und ST. Protes(tan)TISMUS – nein, nicht im konfessionalistischen
Sinne gemeint, sondern als objektive Beschreibung des Not-Wendenden. Aber wir sind eingenebelt in der
Arena und ohnmächtig gegenüber den Herrschaftsstrukturen.
@Kurpfalz Erzbischof Dyba ist doch außen vor. Welche Anwürfe verknüpfen sich denn in Ihnen mit ihm?
Daß nun einmal sein Neffe sein Neffe ist, ist nun einmal ein natürliches Faktum und zieht nicht unbedingt
ihn selber in die schlimmen Seminarverhältnisse hinein. Gerade der heutige Welttag der Geistlichen Berufe
läßt dazu viele Fuldaer Steine schreien. Ich sach ma: Wenn Johannes Dyba noch da wäre (mittlerweile
wäre er allerdings auch pensioniert und müßte einem Nachfolger zusehen), stünden wir nicht in der
aktuellen Misere.
Fuldaer Reliquien … … sind aber auch all die angestauten Altlasten, die hier in dieser „Connection“
verhandelt werden – leider besitzen sie, für sich genommen und nicht ordentlich begraben, so unbewältigt
keine Segenskraft. Bleiben wir beim Wahren und Echten in der Bonifatiusgruft, von wo aus die Erneuerung
kommen wird.
@Amaretto Sach ma, was’n das für’n Verein? Um welche Reliquien soll’sen da gehen? Interessiert mich echt.
Guckst Du – Du siehst, was für erbärmliche Wichte wir sind in unserer Lage, für die es andernorts kaum
Gehör gibt. Aber auch Du schaust nach, nimmst Anteil und hörst zu. Danke!
Ist doch alles kein Problem! 3 Punkte zur Problemlösung: 1. Die Oberen wollen’s sowieso nicht wissen
und wahrhaben. Gibt’s bei uns im heiligen Fuld’ auf keinen Fall, kann gaaar nicht sein, alles nur böse
Nachrede! 2. Schnell nen suuuper frommen und suuuuuuuper katholischen Leserbrief in Tagespost und örtliche
Presse, und der Gegenbeweis ist erbracht. Noch Fragen? 3. Im Windschatten von Johannes Dyba geschieht
grundsätzlich nichts Falsches, und die örtliche Mafia hält eh dicht.
Das wahre Selbst Was Sie sagen wollen, schnuzzifuzzi, meine ich schon zu verstehen und teile ich auch,
aber ich denke doch, daß es fatalerweise Menschen gibt, die sich durch all das, was Sie schildern, eben
gerade noch bestätigt sehen zu einem „Und jetzt erst recht weiter so!“. Außerdem werden Doppelbödigkeit,
Intrigen, Lügen, Mobbing oder einfach „nur“ Gestörtheit, die im selbstgewissen Gewande von Unfehlbarkeit
daherkommt, nicht von allen gleich durchschaut, bzw. aus Angst vor der damit verbundenen Macht lieber
schnell bestätigt – und es gibt genügend Gelegenheiten, die man an sich reißen kann, um sich bestätigen
zu lassen, dabei meinend, genau dafür der einzig Berufene und Gewollte zu sein – auf der Milseburg zu
predigen, Einrichtungen des Lebensschutzes zu begleiten, förderliche Beziehungen nett zu pflegen, etc…
Aber der im Himmel lacht und sagt: Die Rache ist mein.
Seines Glückes Schmied? Es gibt Menschen in der Kirche, die sind ein Ausbund an Raffinesse – sie erreichen
manches, unter geringst möglichem Aufwand, sind dabei vom allergesündesten Selbstbewußtsein und glauben
unberirrbar an die eigene Unübertrefflichkeit: Sie können Professuren übernehmen und Vorlesungen halten
in Themen, von denen sie nicht die gringste Ahnung haben, aber alle haben das gut zu finden. Die Pfarrer-Kärrner-Arbeit
zu übernehmen, ist für sie undenkbar, nicht zumutbar, unter ihrem Niveau. Aber: Gott sieht alles …
(Geistige) „Revolverschüsse“ aus der (kirchlichen)Hüfte … – Klarstellungsversuche: @Amaretto Das sind
keine „großen“ Gedanken, höchstens in der Hinsicht, daß Ihr „kein Mantel“ zu klein war. Oder was meinten
Sie mit Ihrer daher geballerten Feststellung im Unfehlbarkeitston, Bonifatius hätte keinen Mantel gehabt?
Nix für ungut. @Vogel Das sind ja nun man schwerwiegende Interpretationen, aber gerade hinsichtlich des
armen Regens sind sie halsbrecherische Rechnungen. Nähmen wir einmal den irrsinnigen Sachverhalt an,
es gäbe da Blutsverwandtschaft in direkter Linie: Dann müssen da bestimmte – und zwar generell zentral
wichtige und zugleich die Persänlichkeit des Erzbischofs prägende – Gene nicht vererbt worden sein.
Irgendwie paßt Ihre Äußerung nicht zu Ihren sonstigen hier vorgetragenen und vertretenen Überzeugungen
und Haltungen.
Lieber Likör, woher sich Ihre sichere historische Feststellung nährt, weiß ich nicht, aber in ihrer
knappen Ausformung läßt sie doch an jemanden denken, der Fuldische Geschichte und ihre Termini technici
nicht kennt. „Sankt Bonifatius Kapp“ war der Ausdruck für den rechtlichen und geistlichen Schutzmantel,
den die vom Kloster Fulda abhängingen Siedlungen, Bauern, Angestellten, etc. genossen. Im Übrigen ist
Bonifatius wenigstens dreimal zu Fuß über die Alpen nach Rom gegangen, was ich mir ohne realen Mantel
(damaligen Zuschnitts) schwer vorstellen kann, anderes wäre ziemlich „amaro“ und nicht „amaretto“. Jedenfalls
ist der heute zum Bistum Fulda Gehörige ordentlich schutzlos und darf von den Oberen weder Schutz noch
Anteilnahme erwarten: Es sei denn, er wird Bestandteil der Rotary-Mafia und gibt die Vernunft – wie einen
Mantel – an der Garderobe ab und unterwirft sich den Machenschaften des Clubs.
Tatsachenwahrheiten Ob man nun geneigt ist anzunehmen, Vogel habe einen (gewöhnlichen) Vogel, oder ist
Vertrauensperson des Heiligen Geistes: Die Daten stimmen im Hinblick auf den bezeichneten Menschen nun
mal eben doch. Nichtsdestotrotz hat fuzzi auch einige Tatsachen benannt, die nur die Spitze eines Eisberges
darstellen und der Aufarbeitung in den furchtbaren Fuldischen Verhältnissen harren. Wir hier sind natürlich
auch nur arme Tröpfe, die Schutz der Anonymität das Ventil öffnen, aber es gibt nun leider in Fulda
keine Austauschsmöglichkeiten mehr, wo frank und frei über das gesprochen werden könnte, was die Seelen
beschwert und unter den Nägeln brennt. So bleibt nur, auf den berüchtigten Befreiungsschlag zu warten.
Einerseits sitzen auf den Bäumen ringsum die beobachtenden Aasgeier, die auf ihre Stunde warten, um neues
Unheil anzurichten (halt mit anderen Vorzeichen), anderseits stehen gute Leute bereit, die dann wirken
dürften unter dem Schutzmantel des heiligen Bonifatius.
Das neue Symbol … … ist das Rotary-Rad. Das Kreuz und die Kirche geben ihnen nichts mehr, das Rad
und der Rat im erlesenen Club der Wohlbestallten vermitteln ein wohligeres Leben. Und alle gehören mittlerweile
dazu, wer sich da nicht einfügte und einfand, wurde aussortiert. Was wird in 100 Jahren über unsere
Zeit berichtet werden? Kirchliche Dekadenz – Verrat an Bonifatius. So schön braun wird nur, wer unter
den Röhren der Sonnen dieser Welt rotiert, der Martyrergrill des heiligen Laurentius verleiht andere
Farben. Die eine Rotary-Gemeinschaft hat sogar das Fuldaer Paulustor in ihren Namen aufgenommen, daneben
auf dem Michaelsberg kommt die rädernde Runde am Aschermittwoch zum Heringssalatessen zusammen. Sogar
vor Paulus schämt man sich nicht. Aber: Der Krug geht so lange zum Brunnen … – Sie wähnen sich sicher
und unangreifbar, jedoch …
@Theolungus Es geht um keine Familie Budach und um keine Pius-Familie. Das Bistum Fulda ist vielmehr zu
einer Family Rotary geworden: Die ganze Spitze sitzt in dieser trauten Familienrunde, die das Bistum des
heiligen Bonifatius zu ihrer Filiale gemacht hat unter den allmächtigen Sippenpatronen St. Nepo und St.
Tismus. Herr, wie lange noch schaust Du zu! Der Herr spricht: Die Rache ist mein!
Das eigentliche Objekt und das eigentliche Subjekt Das alles wäre ja überhaupt nicht schlimm, da dürfte
jeder tun und lassen, was er möchte, und müsste es halt einmal vor seinem ewigen Richter verantworten –
wenn dabei nicht eine Diözese zugrunde ginge und Menschenopfer gebracht würden, gerade auch unter Priestern
(unter den Augen eines Apostolischen Nuntius, eines Metropoliten und eines Ortsordinarius). Solange es
gilt, die eigene Haut zu retten nach seminarinternen Skandalen, nutzen auch fromme Leserbriefe. Aber es
stimmt: Auch Bischof Eduard Schick kannte das System, so dass jetzt aus dem oberhessischen Mardorf 2 Bischöfe
dieses Namens stammen, obwohl das keine direkte Verwandtschaft Onkel-Neffe, sondern weitere Familie ist.
Würde alles nichts machen, wenn die Betreffenden nur selbstlos zu Werke gingen und die größere Ehre
Gottes suchten. O tempora, o mores! Niemand täusche sich: Alles rächt sich.
Besonderes Kirchenholz @ Freiherr Das Fuldaer Holz ist die Buche aus Buchonien, wie die hiesige Gegend
seit den Zeiten des Bonifatius heißt und nichts von sich her macht, sondern still trägt. Dann gibt es
noch ein Holz, das überall in Kirchenwäldern zu finden ist: Der verzehrende Karrierismus.
Das Thema verfolgen Nicht Bischof Williamson ist hier das Thema. Wäre Johannes Dyba noch da, gäbe es
den Zauber in der Gärtnerei Budach nicht. Sein Neffe ist aus ganz anderem Holz, wiewohl er physiologisch
deutliche Ähnlichkeiten aufweist.
Durcheinanderwerfer @Theolungus Das Problem sind die Doppelagenten und Maulwürfe, die ihre Existenz mit
Nachrichtenhandel und Strippenziehen bestreiten. Pater Leppich brüllte einst über den Fuldaer Domplatz,
das hier sei ein mit Gebetbüchern zugedeckter Misthaufen.
Enggeführt und an die Wand gefahren Die eigentliche Tragik besteht darin, dass in diesem Bistum jeder
kalt gestellt wird, der ein bißchen eigenständig denken kann und dadurch eingefahrene Schienen in Frage
stellt, während es nur noch weitergeführt werden kann, indem ein Binnenkreis mafiös sich die Bälle
zuschiebt. Dadurch sind schon eine Reihe von Priestern und Laien massakriert worden – eben weil sie der
Leitungsetage nicht passten und objektivere Verhältnisse geschaffen hätten. Das Skurile dabei ist, dass
dieses Verdikt sowohl „Linke“ wie „Rechte“ trifft.
@Didaskala Danke. Wer hätte es für möglich halten wollen, in diesem Forum eine so sachliche Information
über eine so geartete Thematik bzw. Person zu erhalten?! Als wäre da ein Hauch von Ostern zu spüren …
Fragen über Fragen Und wenn die platt walzenden Rachebischöfe die Waffe der Vorsehung waren, um den
armen, ahnungslosen, allzu gutgläubigen Bischof Mixa vor dem Homo-Abgrund zu bewahren? Hätte kreuz.net
der Initiative denn seinen Segen gegeben, wenn sie mit Hilfe eines „Homo-Gestörten“ gestartet wäre?
@kristall+@marienkind Ja, dieser Ort wird seit längerer Zeit umgepolt durch die charismatischen, psychologischen
und therapeutischen Angebote. Manches davon mag in Ordnung gehen und lauteren Herzens geschehen, aber
es dürfen auch Priester Kurse halten, die in ihrer Biographie homosexueller Aktivitäten überführt
worden sind und weiterhin solches Unwesen treben.
Nuancen Aber die Bestärkungen und Bestätigungen sollten vorsichtigerweise doch erst einmal durch Nummer
3 und nicht nur den Chef persönlich erfolgen. In Rom wird die Churer Problematik durchaus differenziert
betrachtet – mit verschiedenen offenen Optionen.
Auf zum wissenschaftlichen Arbeiten! Der Gebrauch des Begriffs „angeblich“ in diesem ehrenwerten Forum
ist der Anfertigung einer profunden Dissertation würdig: Gleich ob in der philosophischen, psychologischen
oder politologischen Fakultät (in der germanistischen vielleicht eher nicht, wahrscheinlich gar nicht
in der theologischen). Eines ließe kreuz.net gewiß nicht zu: Die Prädikatierung „Angeblich katholische
Nachrichten“.
Gegner wie Unterstützer des Zölibats … … bieten auch noch als Sichtweise an: Lasst uns Proberegionen
FÜR den Zölibat ausweisen: Positiv: Wir fangen mit einer neuen Überzeugung von seinem Wert beherzt
wieder an! Abgründig: Lasst uns barmherzig ein Reservat für die letzten Befolger einrichten!
Brüderle Liebes Heilszeichen, Ihre Analogie erscheint mir treffsicher passend, ihr scheinbar klug abgeklärter
Rat zum doppelbödigen Schweigen ad extra und Diskutieren der Materie sub sigillo gebiert aber keinen
wirklichen Segen, indem nämlich die Analogie zu Ende verfolgt werden muß: Daraufhin werden Wahlen verloren
und rollen Köpfe Verantwortlicher. Der Vorschlag eines solchen Vorgehens ist kein Signum salutis – weder
für die Protagonisten, noch für die Kirche.
Verschwurbelte, aber präzis zielgerichtete Taktik Möglicherweise hat der Kärtner Sonnenkönig seinem
ehemaligen Regens versprochen, ihn wieder mit Frau und Familie in den Dienst zurück zu holen. Nein, so
habe man das natürlich nie verlauten lassen, aber die Viren und Keime, die damit ausgestreut wurden,
werden sich schon noch entfalten. Komisch: Für beide Diözesen, deren Oberhirte denselben Nachnamen trägt,
kann in dieser Gemengelage nur SCHWARZ gesehen werden.
@Vögelchen Weil Fulda für das Bischofswahlrecht zu den (ehemals) preußischen Bistümern rechnet und
darum für alle preußischen Bistümer (also auch – und gerade – Berlin) das Vorschlagsrecht besitzt.
Für Ihren treu schlichten Fulder Sinn könnte ich mir die Argumentation vorstellen: „Lieber Herr Nuntius,
wenn die ihn Berlin nicht haben wollen, nehmen wir in Fulda den Ludwig mit allen Ehren zurück – wir hatten
ja schonn einmal einen Erzbsichof und kennen uns damit aus, zudem war das der, der den Ludwig zum Bischof
gemacht hat!“ Seien wir mal gespannt …
Verschiedenerlei Maß und unterschiedliche Brillen Die Verteidigung für Hw. Sarrach, der sich über den
Journalismus die verlassene Kanzel erhalten und darunter einen Fan-Club (noch bösere Zungen als ich sagen:
Anbetungsverein) versammelt hat, vollzieht sich hier auf einer ganz anderen Ebene als der einer Auseinandersetzung
mit Wigratzbad – ein Märtyrer der altliberalen Verkommenheitskirche soll stilisiert werden. Würde das
massive Engagement Hw. Sarrachs für Medjugorje in Schrifttum und von ihm begleiteten Pilgerfahrten in
den Blick genommen, fände er im hiesigen Forum nicht einen Funken Sympathie.
Liebes Vögelchen! Ja, so wie er ehedem durch Fulda-Aue und um Frauenberg joggte vor der Frühmesse im
Dom, so läuft er um den Bamberger Domberg. Damit reicht es immer zum Sportabzeichen: Ist Kult … Der
lange Lauf zu sich selbst … Nur so stimmt die Performance.
@Tchibo: Oh jeh – ach ja, … … hätten doch die Adlimina-Besuche zumal der deutschen Bischöfe die
von Ihnen fest gestellte/vermutete/erhoffte Auswirkung – insbesondere für die kirchliche Welt …
Wunder vom Himmel Hat der 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. Bischof Haas erst 2007 wegbefördert?
Vielleicht ist tatsächlich nur so die wundersame Errichtung des Erzbistums Vaduz zu erklären.
Versehen Der unfehlbar sicheren Einschätzung der Verantwortlichen dieses Presseorgans der Kirche aller
Zeiten ist bei der Titulierung des Kardinals von Lyon als altbiberal entgangen, daß es sich bei ihm eigentlich
um einen Freund der Messe aller Zeiten handelt.
Didascalia apostolorum Nur Vorsicht in Bezug auf Ihren ehrwürdigen Namen: In der Didascalia wird für
die Gemeindeordnung gesagt, daß der Bischof Gott den Allmächtigen abbilde und dessen Platz auf Erden
einnehme. Freilich wird darin auch gemahnt, daß der Bischof als Richter barmherzig sein solle. Wir wollen
jedenfalls hoffen, daß Chur nicht noch einmal in der Haasschen Sackgasse ende.
Kristallene Einsichten! Danke für diese echte Offenbarung. Gemeint war eher die Frage, wo, von wessen
Gnaden, für wen er wie und wann Bischof ist (und bleibt). Wir wollen hoffen, daß ihm der Veits(=Vitus)-Tanz
erspart bleibt.
Wo ist der Bischof von Chur? In Rom, um sich gegen Chur zu beraten? In Chur, um sich für das Römisch-Katholische
zu beraten? In seinem Bistum, um sich mit Chur für Chur zu beraten? In seinem Ordinariat, um seine doch
so kompetenten Berater zu hören?
Frage der Titulatur Ist das jetzt ein Fast-Flucht-Bischof, ein Fast-altliberaler-Dialogbischof, ein Schweizer
Beratungs-Bischof? Ein Wettbewerb ist wohl schon am Laufen zur Findung des passenden Begriffes!
Dreifache Tragik 1) Der Brief war mit Rotary-Bruder, mit bischöflicher Vollmacht für die Diözese ausgestattetem
Pastoraltheolunken und Memorandum-Unterzeichner Hartmann nicht abgesprochen. Oder sollte dieser aus pastoraler
und kirchenpolitischer Klugheit dazu geraten haben? Abgründe tun sich auf … 2) Die SJM-Priester konnten
nicht schnell genug verschwinden, jetzt werden tridentinische Zelebranten händeringend gesucht. Vielleicht
tut dem Bischof sein Fakultätsrektor den Gefallen, denn dessen Zelebration gefiele sicher, wahrscheinlich
mit dem edlen Schmucke des Ehrendomkapitularsbiretts. 3) St. Sturmius war ehedem eine kernige und blühende
Pfarrei. Tatsächlich: Für welche interessierten Massen von Altrituellen sollen die Extraordinariususus-Messen
denn angeboten werden? Wo und wie wird das alles enden?
Eine weitere Spitzenleistung Fuldaer Wirrsinns Jede Wette, die treuherzigen Priester, die sich dafür
melden – habe vorhin mit einer solchen grübelnden Opferseele gesprochen – werden dankbar als die gefundenen
Deppen angenommen, aber auch jeder Achtung beraubt und in die Ecke „Für das normale Pastoralgeschäft
nicht geeignet“ gestellt, oder – was der Herr verhüten mögen – es melden sich aalglatte Karrieristen,
die der Excellenz augenzwinkernd den Gefallen erweisen.
#115 adlimina 13:19:52 | Samstag, 12. Februar 2011
Seilschaft Dem guten Hartmann wird allein deshalb schon nichts geschehen, und er wird sich auch darum
nicht rechtfertigen und verteidigen müssen, weil er mit Freund Algermissen im Rotary-Club verbandelt
ist. Das Grauenhafte ist, daß der Bischof seine Diözese in die Arme dieses Mannes gelegt hat für die
weiter Zukunftsplanung. Denkbar ist eine Aufgabenteilung im Sinne der rotarischen Leitungsebenen: Bruder
Heinz Josef spricht ab und zu im Sinne der kirchlichen Linie, Bruder Richard dann und wann als Vertreter
der Kirchenkritik, beide erfüllen ihren Auftrag und binden möglichst viel Volk zusammen unter dem rädernden
Rad. Aber es mahlen auch andere Mühlen …
Gott sei Dank, … … daß im voraufgehenden Artikel – und sei es hier auch noch so schräg – dieses
Vorkommnis öffentlich gemacht wurde, vor allem aber auch der Sachverhalt über die ausbleibenden oder
vertriebenen Seminaristen. Die Zynik der Kirchengeschichte besteht zudem darin, daß die beschriebenen
Verhältnisse in einem Bistum und seinem Seminar möglich sind unter Missbrauch des Namens eines Kämpferbischofs,
dessen Wesen und Wirken schmerzlich vermisst werden. Alle Verstehenden wissen Bescheid. Der heilige Bonifatius
dreht sich fortwährend im Grabe.
Exerzitien mit Bischof Mixa Ja, feuchte Exerzitien seien es gewesen, verlautete von solchen, die eben
verunsichert den Mund doch nicht halten konnten … – Vielleicht wurden die Teilnehmer verabschiedet mit:
„Distanziert euch nicht von mir, ich brauche eure Liebe!“ Wieviel Wirklichkeitsverweigerung gibt es denn
immer noch wieder bei diesem Netzwerk mit seinen vielleicht teilweise löblichen Absichten?!? Keine Sorge,
auch „bei den römischen Stellen“ weiß man, mit wem man es warum und wie zu tun hat …!
#16 adlimina 20:46:55 | Dienstag, 21. Dezember 2010
Über sich selber stolpernd Warum fehlt in der Titelzeile vor „Homo-Propagandist“ das Attribut „hochwürdig“,
das im Artikel gemäß der verpflichtenden Nomenklatura verwendet wird? Warum nährt dieser Artikel den
in anderen Berichten beschworenen „Mißbrauchshoax“ und wird in einer anderen Nachricht der Seite dem
Papst, der solche Grauenhaftigkeiten genauso (!) beim Namen nennt, bescheinigt, er „delire“? Aber auch
für diese Volten und Pirouetten werden sicher tolle Erklärungen präsentiert – in harmonischer Einheit
mit der Tradition „aller Zeiten“.
Erweiterung der Aussage von Frau Künast Kann es denn sein, daß kreuz.net auf „Sodom-Seiten“ nachschaut,
ob …? – Abgründige Frage vor der Weihnacchtsbeichte …
BITTE, EMINENZ/EXZELLENZ!!! Glauben Sie uns doch, wir wissen besser als der Papst und auch besser als
alle durch entweder ungültige oder unwirksame Weihe ins Amt gekommenen Bischöfe, was wirklich katholisch
ist! Fragen Sie uns, dann wird es in Ihrem Bistum und in der ganzen Catholica wieder aufwärts gehen!
Nur deshalb zelebrieren wir in vorauseilendem Gehorsam schon mit selbst verfügter Neuübersetzung der
Wandlungsworte! Wo kommen wir schließlich hin, wenn es noch lange „für alle“ heißt! ***Seufz***
#1 adlimina 18:49:09 | Mittwoch, 15. Dezember 2010
„Papstaudienz“ Wir dürfen mächtig gespannt sein, welche Titulatur Bischof Mixa nach seinem heute zu
verzeichnenden Zusammentreffen mit dem Heiligen Vater zu gewärtigen hat. Kommt der Fluchtbischof wieder,
oder wird es eine köstliche Neuschöpfung geben, harmlos vielleicht als Pensionsbischof, schärfer möglicherweise
tourender Urlaubsbischof, oder …? Heldenbischof ist jedenfalls bereits vergeben. Alles selbstverständlich
Ausdruck weihnachtlicher Feststimmung und christlicher Nächstenliebe!
#5 adlimina 23:02:16 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Das läßt kreuz.net durchgehen?!? Am Telephon zu erfragen bzw. sich Gewissheit zu verschaffen, ob jemand
wirklich katholisch sei/ist?!? Diese Frage würde dem Oberkatholiken Williamson, dem der Papst im jüngsten
Interviewbuch bescheinigt, niemals wirklich katholisch gewesen zu sein, auch ein Hans Küng mit einem
strahlenden Ja beantworten.
#40 adlimina 22:59:24 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Der Fuldaer Offizial … … hat bei einer Geburtstagsfeier seiner Freundin das Kapitualrsbirett aufgesetzt,
die Photos davon wurden und werden in Fulda unter der gesellschaftlichen Ladentheke gehandelt. Aber das
alles juckt weder einen in der Bistumsleitung noch im bürgerlich satten Establisment: Hauptsache, was
zu lachen …
#22 adlimina 18:44:34 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Unter dem roten Mäntelchen … … geschieht weit mehr als nur die Sesamstraßenpersiflage. Da wird das
rote Birett auch schon mal einer Frau aufgesetzt … – Aber das alles geht in Ordnung, da es durch die
Machtstrukturen gedeckt ist, die bei David Berger erläutert werden.
#30 adlimina 07:23:10 | Donnerstag, 25. November 2010
Nach langem Grübeln … … bin ich zu einer Deutung gekommen, was die zunächst rätselhafte Überschrift
meint. Wenn reale Vorkommnisse berichtet werden, kann es sich ja nicht um einen „Hoax“ handeln. Wie immer
in diesem Forum muß man den bösen Blick auf die Dinge annehmen um zu verstehen. Die arme katholische
Kirche ist Opfer einer Medienhatz geworden, während die Verbrechen andernorts begangen wurden, vornehmlich
bei der protestantischen Gemeinschaft, weshalb der „Hoax“ deutlicher nicht vorgeführt werden könnte.
Wer Zuflucht zu solchen Sichtweisen und Wirklichkeitszugängen nimmt …
#16 adlimina 23:44:24 | Dienstag, 23. November 2010
Schnell verdrängt und wegformuliert … – kreuz.net möchte nicht mehr wissen einen anderen Namen als
Erwählten verbreiten geholfen zu haben. Sich ausgerechnet hinter Meier zu verstecken, gilt nicht; – Was
müssen die Wahlmänner dem Erwählten abgetrotzt haben, um ihn ins Amt zu heben? Seine ersten Stellungnahmen
erweisen ihn als abhängig und gesteuert, freilich vor Ort als genehm und duldbar (in der Schweiz wahrscheinlich
schon der Gipfel an Traditionalismus); – Welche Pädagogik mag in dem ernorm jungen Ernennungsalter stecken?
Wohin mit ihm, wenn’s nicht funktioniert? Oder die Hoffnung, daß sich, wie bei Koch, der Weichklopfeffekt
einstellt und eine annähernde Kirchlichkeit erreicht wird (die sich jetzt freilich als Gebrochenheit
und Krankheit zeigt)?
#14 adlimina 11:43:52 | Sonntag, 21. November 2010
Kirschen am Baum des Spiegels Schon interessant, wie gezielt und bemüht Werbung in eigener Sache betrieben
wird. Das Buch möchte Befreiungsschlag und Aufklärungsmedium sein, vielleicht auch Rachefeldzug, und
kommt letztlich doch nicht vom persönlichen Ringen los.
#26 adlimina 19:43:14 | Mittwoch, 3. November 2010
Erweiterung der Nomenklatur Bisher genügte Zivildomkapitular, jetzt gibt’s auch den Krawattendomkapitular.
***Grübel***: Was/wer ist der Hölle gewisser? Wer steht in der Verwerflichkeitshierarchie höher?
Heiliges Land Tirol?!? Das Tragische, das dieser im hier gewohnten Zynismus verfasste Artikel wahr ausspricht:
Daß eine Region, die ehedem durch die Herz-Jesu-Weihe („Auf zum Schwur, Tiroler Land, heb’ zum Himmel
Herz und Hand!“) fest im katholischen Glauben gründete durch den säkularisierenden Druck der Tourismus-Industrie
und eine unklare Führung seitens der Hirten immer weiter abrutscht in der katholischen Lebenspraxis.
Die da auf Schritt und Tritt zu findenden Zeichen der Frömmigkeit in Kunst und Kultur helfen nichts mehr.
Vielleicht sind die Einlassungen des Priesters Stürz „nur“ Ausdruck von Trauer, Zorn und Verunsicherung
angesichts dieser in Südtirol so nicht erwartbaren Erosion. Möglicherweise wird auch einfach die Gegenreaktion
erlitten für eine in armen Hochgebirgstälern früher manchmal herrschaftlich auftretende Kirche, und
jetzt will man „leben“. Schade, daß die jüngeren Priester da nicht sensibler nach hilfreichen Wegen
aus der Krise suchen.
#8 adlimina 19:31:05 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
@Cardinal Hieronymus im Gehäuse Warum solcher Prass auf den Papst? Er hat sowohl den gewesenen Oberhirten
von Augsburg nobel behandelt, als auch den neuen mit Bedacht gewählt. Marx bleibt Marx, ob mit oder ohne
(nicht) ernst zu nehmendem roten Hut. Lassen Sie doch die römischen Schneider ein wenig verdienen!
#43 adlimina 16:46:33 | Mittwoch, 13. Oktober 2010
Pastorale Erfahrung Ja, hätte der Verfasser von „Lieber deutsche Kirchenschnulzen“ lieber den säkularen
Rock und Pop? So darf die Kommentierung verstanden werden. Sogar auf einen der letzten Widerstände gegen
die Verwüstung der Liturgie, wie sie sich nun einmal im durchschnittlichen Kirchenalltag und nicht in
exklusiven Nischen abspielt, wird noch eingedroschen.
Neues Attribut Was hat man sich unter der frisch kreierten Prädikation „neokonservativ-altliberal“ vorzustellen?
Eine interessante oder explosive Mischung? Für welche Kirchenverhältnisse? Aber nachdem hier ja eigentlich
auch „neokonservativ“ ein Schimpfwort ist und bei manchem Gebrauch „altliberal“ in nichts nachsteht …!
#21 adlimina 23:10:12 | Mittwoch, 22. September 2010
Abgründe tun sich auf: „Il Padre“ begleitete Eccellenza Mixa zur Pensionierungsaudienz beim Heiligen
Vater. Nun mögen die Verbindungen zum ehemaligen Eichstätter Bischof und vielleicht Gesinnungsverandtschaft
genügend beruhigende Erklärungen [zensuriert] bieten. Aber: Wie konnte der Papst einen Priester empfangen,
der sich mit einem homosexuellen Thomisten duzt?!? Oder besteht da ein fragwürdiges Einvernehmen des
furiosen Internetseelsorgers und Kirchenrechtlers mit Don Giorgio im päpstlichen Vorzimmer? Also ohne
Zweifel: Ein Gericht muß in diesen menschlich-geistlichen Nebelschwaden Recht sprechen!
#39 adlimina 22:47:01 | Dienstag, 21. September 2010
Spott und Hohn … … gießt der Chefredakteur der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) über
dem Fuldaer Ordinarius aus: Er sei mit seinem „Zick-Zack-Kurs“ ein (Rumge-)„Eiermann“, der sich fragen
lassen müsse, ob seine Verantwortung für seine Schultern nicht zu schwer sei. Beim letzten Konzil wurde
Kardinal Ottaviani nach überzogener Redezeit das Mikrophon abgedreht, aber jeder wußte klar, wofür
dieser eindeutig stand und eintrat.
#121 adlimina 21:09:36 | Montag, 20. September 2010
Wie das in der Bischofskonferenz … … aufgenommen wird, was da zu Protokoll gegeben wurde (III. Vaticanum,
Homo-Weihe, Reformstau, …), darf der geneigte Katholik gespannt sein. Die originellste Ausrede des Bischofs,
der bei Harmonieverlust und Inopportunitätsverdacht nach solchen Verlautbarungen bisher immer Wortlaut
und Absageaussicht dementierte, wäre vielleicht: „Ich dachte, das Mikrophon sei ausgeschaltet, für Sie
werde ich meine Aussagen nicht wiederholen. Unerhört, wie meine besten Absichten missinterpretiert werden –
meine Treue zu Rom ist unverbrüchlich!“
#104 adlimina 21:44:00 | Samstag, 18. September 2010
Hätte er Stil …, … wäre seine Einlassung nicht gemeinsam mit einem Priester erfolgt, der offensiv
und insistierend zu einer sexuellen Orientierung und ideologischen Prägung steht, die dessen ganze Geschichte
kennzeichnet, wie halb (ganz?) Fulda weiß. Warum wollte der Bischof diese Thesen nicht in seine Ansprache
vor dem Kongress Freude am Glauben einbinden und dort den Treuen, wie er sie bezeichnete und umschmeichelte,
als Apostolatsaufgabe mitgeben? Das war doch die Gelegenheit zur Wirksamkeit!
#2 adlimina 08:20:10 | Donnerstag, 16. September 2010
Ehrentitel in heldenhaftem Journalismus Wird die Titulatur Märtyrerbischof jetzt durch Heldenbischof
ersetzt? Steht vielleicht Bischof Mixa doch noch an, vom Flucht- zum Heldenbischof befördert zu werden?
Oder war Bischof Williamson, indem er an seinem ersten Prozeß nicht persönlich teilnahm, möglicherweise
doch auch ein Fluchtbischof? Mannmannmann, was sich hier so ereignet, ist … in Potenz! Das sind schon
besondere „Helden“, die solches produzieren.
#26 adlimina 19:27:49 | Sonntag, 5. September 2010
Wichtiger noch als die Bistumsfehlprägung … … in den Pastoralstrukturen ist der Einfluß auf die
Priesterausbildung und Ausrichtung der Fuldaer Theologischen Fakultät. Hier darf aber verzeichnet werden,
daß die Mehrheit der Priesteramtskandidaten sich klar abgrenzt und ein mehr als kritisches Urteil über
ihren Lehrer Hartmann hat, der, Gott sei Dank, sein Rektor der Hochschule mehr ist. Auch das gehört zu
den von der Kirche schizophren selbst hervorgebrachten Leiden, die ihr zusetzen.
#22 adlimina 12:32:28 | Samstag, 4. September 2010
Ihre Ironie und Urteilssicherheit, Sycamore, … … in allen Ehren. Ich verstehe wohl, was Sie ausdrücken
möchten, Sie haben aber das Tertium comparationis nicht verstanden. Keineswegs will ich die in Frage
stehenden Güter ironisieren, sondern nur auf die schizoiden Züge einer Persönlichkeit hinweisen. „Mein
Bl…“ meint was? Verzeihen Sie die Frage eines Ignoranten.
#19 adlimina 12:02:55 | Samstag, 4. September 2010
Für neue Ernennungen in Fulda … … haben sich ganz andere in Stellung gebraqcht und können es kaum
erwarten, daß eine Stelle frei wird, etwa auch wenn der Weihbischof auf einen Bistumssitz verdonnert
wird. – Nee, mal im Ernst: Angesichts der geschlagenen Haken des Bischofs kann einem Prof. Hartmann, rein
menschlich betrachtet, anfangen leid zu tun.
#16 adlimina 09:27:18 | Samstag, 4. September 2010
Demnächst wird Bischof Algermissen … … seinen Freund Hartmann mit der Feier der tridentinischen Messe
beauftragen, an welcher der Fuldaer Bischof in Cappa Magna teilnimmt und Bruder Tebartz-van-Elst im Spitzenrochett
die Predigt hält, nachdem ihm der Fuldaer Homiletiker erklärt hat, wie man nicht über die Gemeinde
hinweg predigt und sich doch treu katholisch ausdrückt. Die Kollekte ist bestimmt für die Eingliederung
der Petrusbruderschaft in den Pastoralen Prozess des Bistums und zur Unterstützung des vielversprechenden
Dialogs mit der Piusbruderschaft. Der historische Weinkonvent vom Fuldaer Frauenberg hat seinem Vorsitzenden
Hartmann versprochen, die anschließende marianische Lichterprozession anzuführen, zu deren Abschluß
an der Pestsäule am Fuße des Frauenbergs Bischof Algermissen das Wort ergreifen wird, um die Zurückholung
der SJM-Priester in die Diözese feierlich zu verkünden, möglicherweise werden auch die Ernennungen
neuer Domkapitulare und die Erhebung einiger Mitglieder des Priesternetzwerkes zu Monsignori bekannt gegeben.
Den Tag beschließt das feierliche Salve Regina.
#10 adlimina 21:27:25 | Freitag, 3. September 2010
Sein bischöflicher Patron, der Fuldaer Ordinarius, stellt sich vor den Kongress der Glaubensfreudianer
und versichert der traditionalistischen Ecke der Kirche, sie sei wichtig „wie das Brot auf dem Tisch“,
widerruft aber nicht die Blanko-Vollmacht für seinen Bistumssanierer und Rotary-Spezi aus Mainz (damit
ist jetzt mal nicht Eminenz Lehmann gemeint, sondern der von seinen Gnaden stammende Päpstliche Ehrenkaplan
Hartmann). Irgendwann führt das Spielchen einen der Beteiligten in den Psychiatrie (oder beide oder alle,
die davon berührt wurden). Der heilige Bonifatius rot(aris)iert im Grabe …
Warum hier nicht? Wieso wittert das werte Forum im Falle des belgischen Kardinals keine finsteren Presse-Machenschaften
gegenüber der Kirche im Allgemeinen und einem Bischof im Besonderen?
Am Ende wird in dieser Gemeinde … … die Homosexualität im Namen pastoraler Hingabe als völlig normal
verkündet und gepflegt werden. Der Erzbischof weiß, warum er zu diesem Treiben schweigt. Außerdem hätte
man für Lahms Hochzeit sonst keinen fähigen und geeigneten Traupriester aufbieten können.
Wann gehen dem Fuldaer Bischof … … endlich die Augen auf? In der letzten Zeit ist eine enge Verbindung
zwischen ihm und dem Limburger Bischof entstanden, so daß er jetzt eigentlich, wenn es ihm ernst ist,
gegen solche Unter- und Übergriffigkeiten seines Rotary-Spezis Hartmann vorgehen müßte, um den bischöflichen
Freund zu verteidigen. Aber: Weiß er, was er selber will? Stattdessen ernennt er für die delikate Stelle
in Fritzlar nach dem Missbrauchsskandal dort einen Ahnungslosen, während er seine fähigsten Priester
auf Stellen abschiebt, wo sie zerrieben werden, verzweifeln oder verrotten. Höherer Sinn?!?
#26 adlimina 20:43:27 | Donnerstag, 5. August 2010
Das wahre Drama … … besteht darin, dass Heinz Josef Algermissen meinte, in der Ausstellung eines Blankoschecks
für Meister Hartmann zur pastoralen Umwälzung des Bistums Fulda seine eigene Unsicherheit kompensieren
(=„kompassionieren“) zu sollen. Und dann wird – ganz im Sinne des Heiligen Vaters – dieser Rotary-Held
in Seelsorgsbirkenstocksandalen und Erneuerer des Weinbaus am Fuldaer Frauenberg zur Ernennung zum Monsignore
vorgeschlagen.
Staunenswert …: Für welche Äußerungen man hier gelöscht wird und welche Abartigkeiten stehen bleiben
(dürfen). Wird im Ratschluß einer höheren Weisheit liegen …
O Maria, hilf! @hieronymus Ich weiß nicht, welche Erfahrungen, Beobachtungen und Eindrücke hinter ihrem
extremen Urteil stehen, aber spätestens nach der Luxusmiezen-Entglesiung dürfte auch Ihnen klar geworden
sein, daß der Vesperbilder Ordinarius nicht die Alternative gewesen wäre …
Warum … … lassen Sie sich auf diese von Ihnen selbst als unsicher eingestufte Information ein und
stricken die Causa weiter, indem sie im Indikativ affirmativ anheben „… bat …, … wegbefördert zu
werden“?!? Ihre Information, es sei in Basel keine Alkohol-Entgiftung gewesen, liegt wenigstens so sehr
„im Nebel“ wie Sie es für das „Geheim-Dossier“ veranschlagen – und mag den Wunsch zum Vater des Gedankens
haben, mindestens aber dem permanenten Versuch entspringen, durch das Werfen von Nebenkerzen neue Unruhe
zu verbreiten. Warum wollen Sie um jeden Preis durcheinander werfen?
Als Munition gebraucht und zerfetzt … … hat den jungen Mann dieses Forum, das seinem Namen in die
Öffentlichkeit getragen hat, um sein Spiel der Beunruhigung aller mit allem zu betreiben. Der ertappte
Dieb schreit am lautesten: „Haltet den Dieb!“ Warum bringt kreuz.net keine Entschuldigung?
Was im Dossier steht … …, ist von einigen immer noch nicht ahnbar, weshalb sie unsinnigerweise unklug
eine unmögliche Rehabilitierung betreiben – vielleicht auch eine noch demütigendere Vorführung – alles
in dem Wahn, Gott, der Kirche und dem Bischof einen heiligen Dienst zu erweisen und eine wunderbare Wahrheit
zu befördern.
Hmmm – schwierige Kniffel-Aufgabe? Wie ist in der kirchlichen Nomenklatura (selbstverständlich nicht
der unseriösen V-II-Sekte, sondern im Club der letzten [Ge-]Rechten!) und in moraltheologischer Hinsicht
ein unschuldiger Fluchtbischof einzuschätzen und präzise zu titulieren. Merkwürdigerweise wure Mons.
Padovese der Titel Märtyrerbischof vorenthalten.
Wieso … … ist der „Fluchtbischof“ jetzt ein verjagter? Warum muß jetzt noch die ganze Kirche sich
um diesen Casus drehen und er Papst seine Entscheidung persönlich im Gespräch begründen? Warum wird
nicht erst einmal Ruhe gesucht?
Richtige Sprache?!? Also das freimütige Bekenntnis zu zynischer Lieblosigkeit, fanatischer Maßlosigkeit
und provokationsversessener Schockierungsmasche. Was ist am Ende erreicht? Gesegnete Pfingsten!
Sonst sind die kreuzmedlungen so vorauseilend. Warum wird nicht über Herzogenrath-Kohlscheid berichtigt,
oder wird erst ausgeklügelt, wie das Ganze auf den Betroffenen gewälzt werden kann, nachdem er für
die linientreue Propaganda der eigenen Sache nicht mehr taugt? Wieviele Hinrichtungen werden hier noch
erfolgen?
Eine echte Verteidigung … … sieht – sowohl beim Hauptbetroffenen wie bei seinen Anhängern – anders
aus. Es ist wirklich besser, wenn das berüchtigte Dossier nicht geöffnet wird.
Der eigentliche Missbrauch Warum will hier niemand begreifen, daß dieses Gebaren die Angelegenheit für
den Bischof wie für die Kirche nur furchtbar schlimmer macht?!? Der noch ausstehende Supergau hätte
vielleicht vermieden und in den betroffenen Gewissen abgehandelt werden können, er steht z.B. in den
beiden letzten Sätzen eines solchen Zeitungsartikels aus informierter Quelle: www.faz.net/…common~Scontent.html
Voll und skrupellos die Methode …: „Feuer! Helft löschen!“, ruft der Brandstifter. Ist das die katholische
Wesensart? Was stellen solche Demagogen sonst noch an?
@ arkanum e tutti quanti Das Forum weigert sich, zur Kenntnis zu nehmen, daß das grausam vorgenommene
Outing (eine privat zu begleichende Rechnung?) völlig verkehrt ist. Der Benamte hat bereits BildamSonntag
und jetzt dem Donaukurier bestätigt, daß da bei ihm nichts war. Es müßten alle diesbezüglichen Meldungen
abgeklopft werden auf ihre Seriosität. Oder gar alle hier?
Die erste Meldung nach dem Hinweis auf den Betroffenen … … hätte sein müssen, daß Marco S. der
BildamSonntag bestätigte: „Bischof Mixa hat mich nicht mißbraucht!“ Wir sind gespannt, wie das die Redaktion
verpacken und verkaufen wird.
Prälat Zsifkovics … … muß abgefunden und ruhig gestellt werden, damit er nicht sein Wissen über
das Nähkästchen der Bischofskonferenz preis gibt und verwertet. Allerdings gibt es auch über ihn manches
zu berichten, was ihn dann im Bischofsamt einholen würde. Wenn Eisenstadt solch glatte Taktiker braucht
und Rom solche bestellt, dann darf sich nachher keiner über nichts beschweren.
#36 adlimina 19:44:58 | Donnerstag, 29. April 2010
Allianz Es läßt verstört aufhorchen, wenn im selben Augenblick Kardinal Schönborn und Professor Schockenhoff
die Schwulenlobby bedienen. Welche konzertierte Aktion hat sich denn hier wieder abgesprochen? Auch der
Erzbischof wird noch von seiner Vergangenheit eingeholt, und der Moralist in seiner Vernetzung offenbar
werden. Wir leben in Zeiten, da alles Verborgene ans Licht drängt, damit die Wahrheit die Verstrickten
befreien kann.
Was wird hier noch alles geschehen? Was soll mit diesem Artikel in der gegenwärtigen Kirchenstunde erreicht
werden? Was tun Sie dem Verstorbenen an? Wer übernimmt für das alles Verantwortung?
Fortsetzungsgeschichte Um vieles rätselhafter als dieser Abschied ist das Factum, dass es dem achso schöngeistigen,
erklärt ästhetischen und auf Harmonie bedachten Bischof in Serie nicht gelingen will, eine Personalie
mit Stil und Würde zu verhandeln – bei leisester Konfliktualität sofort ein Riesenkladderadatsch. Das
Bistum Fulda versteht ihn nicht, er versteht dieses sein Bistum nicht.
Der Krug geht so lange … … zum Brunnen, bis … Bald wird die braune Karte überreizt sein und ihren
Spielern hier das verdiente Finale bescheren. Man kann nur staunen, wie lange dem zugesehen wird.
Um Sie, Marcelus, aufzugreifen: Luther starb nicht katholisch, aber als (abgefallener) Katholik. Landesbischof
Huber drückte es launiger aus (bzw. hätte sich gerne an diese – leider nicht tragende – Gedankenkonstruktion
als Rettungsplanke geklammert) : Die evangelische Kirche ist die durch die Reformation gegangene katholische
Kirche.
Es sei ferne, werter Marcelus, die Schmerzen eines guten und ganzen Katholiken ohne Not zu vermehren,
aber tatsächlich meines Sie es wirklich so: Häretiker, Schismatiker oder einfach Dumme dürfen für
sich nicht Anspruch nehmen, katholisch zu leben, bzw. als katholisch angesehen zu werden – nichtsdestotrotz
bleiben sie katholische Christen, auch wenn sie an der der aktuell praktizierten und praktizierenden Sakramentengemeinschaft
der Kirche nicht teilnehmen (können oder wollen).
Dieser Artikel ist O-Ton … … von Bischof Williamson. Man kann nur staunen, wie weit sich die Macher
dieser Machwerke mit ihren Unsäglichkeiten vorwagen. Der Herr erbarme sich ihrer und unser aller!
Hätte ein anderer, … womöglich „altliberaler“, in einem Beitrag mitgeteilt: „Sind schon krank geworden“,
wäre die Kommentierung dieser Seite wahrscheinlich gewesen: „Er winselte“. Wollen wir uns freuen, daß
im Falle der armen Altöttinger „Altgläubigen“ die Anteilnahme doch vorhanden ist und nicht als Wehleidigkeit
gebrandmarkt wird.
Sehr schwach Da hat aber ein +net-Nachrichtenredaktuer noch die Weihnachtsmüdigkeit in den Knochen, wenn
die hier die Meldung aus Irland halbwegs sachlich rüberkommt. Wo bleiben die Formulierungen: „Angebliche
Vertuschungen von vermeintlichen Missbräuchen“, „Sieg der Kirchenhasser“, „Vor dem Druck der Medien und
der Straße eingeknickt“, etc… Da wird doch in +net nicht etwa Weihnachtsfriede mit Gewissensklarheit
eingezogen sein?
#25 adlimina 21:16:08 | Dienstag, 22. Dezember 2009
Wo bleibt … … die sonst so genußvoll zelebrierte Aufregung in diesem Forum, daß ein Schreiberling
wagte, Meister Williamson nur als hochwürdigen und nicht hochwürdigsten Herrn Bischof zu titulieren?!?
Man darf erschüttert feststellen, daß das sonst hier so hoch stehende Diskussionsniveau bedenklich sinkt.
#45 adlimina 17:26:07 | Dienstag, 15. Dezember 2009
Auch Du, mein Sohn Brutus!?! Johannes Paul II. hat mit seinem gesegneten Wirken auch die Fundamente dafür
legen helfen, daß eine solche Seite wie +net überhaupt und noch möglich ist, und umfängt diese unverschämten
Beurteilungen mit seinem Auftrag, die Grenzenlosigkeit der Göttlichen Barmherzigkeit zu bezeugen.
Auch für diese Meldung über den Diener Gottes Paul VI. sei die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit bezeugt
gegenüber solchen Schmierfinken, die meinen ihn beurteilen zu dürfen.
Wann endlich kommt die Meldung, daß der „Märtyrer“-Bischof Williamson noch mehr Märtyrer wird nach
der Verhängung des Strafbefehls seitens der Staatsanwaltschaft Regensburg?!? Jeder Euro ein Blutstropfen,
oder so ähnlich …!?!
#39 adlimina 20:23:31 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Die Theologie verlassend: Sind Sie mit solchen schwerwiegenden Anwürfen genauso sorgfältig in der Recherche
wie im Codex, Theologule? Der Ehrlichkeit halber: Ich hab in der Kirchenrechtsvorlesung nicht einfach
artig aufgepasst, sondern mich kundig gemacht, welche Voraussetzungen ich zu erbringen habe …
#35 adlimina 19:05:30 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
Liebes Theolögelchen: Es genügen 35 Jahre, ein Lizenziat oder ggf. redliche Erfahrenheit in der Theologie,
lesen Sie im CIC nach! – so etwa wie bei Ihnen …
#19 adlimina 19:43:00 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Vergleich zum vorauf gehenden Artikel: In Schutz nehmen oder nicht?! Da schrieben offenbar die beiden
Hände des Redaktionskorpus unabhängig voneinander jede(r) für seine Klientel. Oh kreuz.net, Du bist
mit Dir selber über Kreuz!!!
#70 adlimina 19:39:06 | Mittwoch, 30. September 2009
Chrysanthus+Daria! Sie haben in der Auflistung der Sachverhalte in re et in theologicis et in moralibus
umfassend recht. Aber: Vertrauen wir auf Gottes Barmherzigkeit!
#33 adlimina 16:27:10 | Mittwoch, 30. September 2009
Zur ganzen Wahrheit: Die Auserwählte ist schon Mutter von Kindern und erwartet dem Vernehmen nach mit
dem Auserwählten ein gemeinsames Kind. Soweit das neue Kapitel der Dornenvögel-Saga.
Guter Kontakt Die Instanzen dieses Forums scheinen beste Verbindungen in die Hölle zu besitzen und sich
der Gabe des Hellsehens zu erfreuen, wenn sie unfehlbar die Verteilung der ewigen Sündenstrafen verkünden.
Das will katholisch sein – ekelhaft!
#17 adlimina 16:22:11 | Samstag, 5. September 2009
Tiefer sehen und verstehen Zum einen ist Bischof Bode – ohne das fortwährend herauszustellen – Diabetes-krank,
zum anderen muß und will er den Kontakt zur Jugend halten. Wer wollte ihn da beneiden, wer kann glaubwürdig
gesunde Alternativen aufzeigen?
#41 adlimina 16:17:11 | Dienstag, 1. September 2009
Es konnte ihm nichts Besseres passieren …, … als hier mit seiner edlen Initiative aufzuschlagen und
damit den mächtigen Schutzmantel der Traditionalistenphalanx um seine rosanen Gewänder zu legen. Aber
einmal kommt alles ans Licht.
Orthodoxissimus Die umsichtige und findige Redaktion wird hier sicher noch – wie beim Münchner Beauftragten
für Berufungspastoral – den vollen Umfang des Apostolats für die abgerissenen Seitenaltäre, der Ethikberatung
und Trauerbegleitung erkunden.
Der Heilige Geist und wir haben beschlossen … (Apg 15,28) „Wir, das ist in erster Linie Seine Heiligkeit
…“ – naja, da vereinnahmt eine Abteilung von Radio Vatikan den Papst für sich … – wo doch alle Welt
um die Frechheiten eines Paters von Gemmingen wußte – bis hin zu einem Zeitschriftenartikel, in dem er
Vorschläge für eine „verbesserte“ Konklave-Ordnung machte und die Rundumdemokratisierung der Kirche
vorschlug. Aber, wer weiß in diesem abgründigen Forum schon, ob und wie dieser Beitrag echt und wahr
und wirklich ist.
Sekretärsnerven Die richtige Formulierung lautet für den ersten Nachrichtenabsatz: „… daß die Angriffe
der Pius-Bruderschaft auf die Kirche an seinen Nerven gezerrt haben“.
Unzucht der Homoperverslinge bei kreuz.net beworben! Wie kann es sein, daß diese Seite bzw. deren Redaktion
das nur mühsam und leicht verhüllte Plakat der Sexpraktik bringt – und damit doch offenbar gewollt bestimmte
Bedürfnisse befriedigt?!?
Nicht ganz liturgiesicher Die Beschriftung der im gloria-Video gezeigten Liturgiesequenz ist falsch: Nicht
Präfation und Sanctus sind zu sehen und zu hören, sondern das Ende des Kanons mit Paternoster bis zur
Pax.
Römische Variante Es wundert, daß noch kein aufmerksamer Beobachter den aus dem Bistum Trier stammenden
Capo Ufficio der Bischofskongregation für einen Weihbischofsposten in der Heimat in Anschlag gebracht
hat. Der Gute könnte sich schwerlich selber vorschlagen, sondern müßte von einem Nuntius installiert
werden, der klar sieht, daß das gegenwärtige Moselregime eine römische Kandarre bräuchte, damit die
Bäume nicht in der Himmel wachsen. Vielleicht könnte der aufstrebende Monsignore so auch für einen
deutschen Bischofssitz aufgebaut werden – man wird sich da noch sehr wundern … –
Weitere Lösungsmöglichkeit Der ebensfalls der Johannes-Gemeinschaft assoziierte aktuelle (vom neuen
Ordinarius erneuerte) Generalvikar von Trier, der auch gerne Weihbischof wäre (allerdings am liebsten
in Amtseinheit), könnte so in ein vom Bischof steuerbares Amt entsorgt werden, und Bischof Ackermann
könnte sich (s)einen Generalvikar nach freier Wahl ernennen. Es müssen und werden alle befriedigt werden.
„In Wahrheit“ Der kreuz.net-Stil nimmt immer wieder in Anspruch, allein ganz für die wirkliche Wahrheit
zu stehen. Im Ton schwingt mit „Ich aber sage euch …“ auf der Grundlage eines für sich behaupteten
Unfehlbarkeitsdogmas mit Bischof Williamson als Papst. Die Beweise für die mit „In Wahrheit“ eingeleiteten
Aussagen und deren Berechtigung bleiben die Artikel schuldig. Wieviele Keile sollen damit noch in den
Kirchenstamm getrieben werden?
Um der Korrektheit willen … … bei der Seelenzahl des wunderschön in der höchsten bayrischen Rhön
gelegenen Geburtsdorfes des Benediktiner-Komponisten Valentin Rathgeber – Oberelsbach – ist eine Null
zuviel verzeichnet.
Im Glashaus nicht mit Steinen werfen Beschämend bleibt für die katholische Kirche vor Ort, warum gerade
nach Bielefeld zur Mithilfe ein Priester aus einem Nachbarbistum versetzt wurde … – Vielleicht wußten
die Schwulen-Aktivisten von seiner Geschichte und wähnten sich deshalb mit ihrem dreist-widerlichen Treiben
in Recht und Sicherheit. Wir müssen die katholische Kirche – sprich: uns selbst – gleichzeitig gründlich
reinigen, wenn wir solche Proteste lancieren.
Legionäre in der Tagespost Um sich vernünftig zu orientieren und sich nicht in dem hier verbreiteten
Nebel zu verirren, lese man den substantiell wichtigen Artikel von Guido Horst in der TAGESPOST darüber,
ab ein verfaulter Baum gute Früchte hervor bringen könne: www.die-tagespost.de/2008/index.php?option=com_con…
Das Schrecklichste … … an diesem Artikel ist, daß hier Herrn Rothe wieder ein Forum geboten wird,
sogar mit der irreführenden und eine hinterhältig abgründige Rehabilitation lancierenden Titulatur
Münchener Kirchenrechtler (er ist im Erbistum München-Freising aus Gnade und Barmherzigkeit mitarbeitender
Priester).
Passender Beitrag aus Österreichs Kirche … … zum Herz-Jesu-Fest, Tag der Heiligung der Priester,
Beginn des gesamtkirchlichen Priester-Jahres mit Aufblick zum heiligen Pfarrer von Ars! Kommt diese Ironie
der Terminierung nun von der himmlischen oder der irdischen Vorsehung? In jedem Falle: GRAUSAM!!!
@ caritatem Was läßt Sie diese unsägliche Bemerkung warum hier und jetzt plazieren? Welche Aufwallung
zerstört Ihr Schamgefühl und Ihre Vernünftigkeit, daß so etwas herausbricht?
Nicht die bischöfliche Pressestelle …, … sondern kreuz.net hat mitgeteilt, daß die „Kräfte“ radikal
gewesen seien. Wenn es nicht so traurig wäre, möchte man über diese monströse Demagogie lauthals lachen.
Im Fuldaer Te Deum heißt es: „Engel, Kräfte mit den Thronen, alle, die im Himmel wohnen, Cherubim und
Seraphim, preisen dich, Gott, ohn’ Aufhören in vereinten Jubelchören, Heilig lobet ihre Stimm’.“
Festzuhalten ist, … … daß Bischof Algermissen höchstpersönlich Mitglied der Rotarier-Fraktion Fulda-Paulustor
(hinter dem er wohnt) ist und schon mal mit Mutter Mathilde die rädernden Brüder am Aschermittwoch (!)
zum Heringsessen einlädt. Schmerzlich nur, daß der heilige Paulus da hinein gezogen wird und mit seinem
Namen herhalten muß …
Und Heggi … … setzt fest, was guter, weihwasserverträglicher, fuldisch-barocker Katholikengeschmack
ist bzw. sein darf – in dafür optimal geeigneten Gärtnereigebäuden.
Jetzt wird’s abenteuerlich: Zur Rettung von Pater Schmidberger wird sogar schon öffentlich gebeichtet.
Wer hätte gedacht, daß wir alle arme Sünder sind?!? Aber zu den Gewissensfragen gehört auch: Habe
ich mir hochfahrende Urteile angemaßt über die Würdigkeit meiner Mitmenschen und habe ich mich in Selbstüberschätzung
(in Erkenntnisfähigkeit und moralischer Integrität) über sie erhoben!?! Das Eröffnungslied für die
sonntägliche Kapellenweihe: Wir sind im wahren Christentum, o Gott, wir danken dir! Dein Wort, dein Evangelium,
an dieses glauben wir. Dir Kirche, deren Haupt du bist, lehrt einig, heilig, wahr. Für diese Wahrheit
gibt der Christ sein Blut und Leben dar. Das Lied kann sowohl mit unbeirrbarer Hybris, als auch zur demütigen
Gewissenserforschung gesungen werden.
Doppelbödige Pius-Brüder Pater Schmidbergers Erklärung paßt in jede Richtung nicht. Wäre die Termin-Wahl
„rein zufällig“, bestätigte sich die von Gotthard benannte Binnensicht rein selbstverliebter Egomanie.
Sollte der Bonifatiusfest-Sonntag mit geschickter Regie und Strategie Sahne abschöpfen wollen, wäre
es monströse Selbstüberschätzung oder Ausweis ihrer Unkirchlichkeit, indem sie sich eben gerade nicht
an der bischöflichen Messfeier auf dem Domplatz beteiligen wollen, sondern sich als Club der letzten
Gerechten präsentieren.
Schlimm ist doch nur …, daß man das Gewand aus ideologischen Gründen gut zu finden hat und sich andernfalls
political incorrect verhält. Das ist heutige kirchliche Machtausübung. Wer sich in diesen machtpolitisch
verordneten Mainstream nicht einklinkt, wird gnadenlos ausgegrenzt.
a tutti Womit doch auch ein weiteres Mal erwiesen wäre, daß Konvertiteneifer selten gut tut – und vermeintliche
Orthodoxie noch keine gewinnende Orthopraxie bedeuten muß. Dieser Vorgang ist eine Schande für die Kirche
und verletzt alle selbstlos arbeitenden Seelen zutiefst. Die Nachricht reiht sich mühelos ein unter die
Berichte über das gerade auch von katholischer Seite inkriminierte Manager-Gebaren in der freien Wirtschaft.
Daß die amerikanische Mentalität einfach anders ticke, ist weder eine versöhnliche Erklärung noch
ein schlagendes Argument.
Dieses Kasseler Patrozinium … … wird einen Wendepunkt für die Laufbahn von Richard Pfeifer und seine
Verbündeten bedeuten, auch wenn er und alle mit ihm ideologisch vernetzten fuldischen Kirchenmenschen
sich in Sicherheit wiegen und das nicht müde werden, einander versichern. Auch der Bischof wird über
den Brückenheiligen stolpern und sich im Schulterband des Silvesterordenskreuzes verfangen.
Alt ausschauende Freiheit In welchen seltsamen Kleinstädten mit welchen raren Sehnsüchten machen Sie
Notdienst? Warum betreiben Sie eine Rothe-Promotion-Agentur? Was sind Ihre Kriterien für segensreiches
priesterliches Wirken?
@ turk Der eigentliche Skandal besteht doch darin, daß sich Mons. Perl herabwürdigt, das Vorwort zum
Opusculum eines halbseidenen Autors zu verfassen. Ist es seine eigene Karrierefrustration? Wenn Rom tatsächlich
meint, auf diesem Wege die gesunde Tradition gesund zu fördern, dann GUTE NACHT, GELIEBTE UNA SANCTA!
HEUTE ist das Fest des heiligen Johannes Nepomuk. Er ist in seinem Schweigen ein wahrer Bekenner. Mit
Freuden stimmen wir heut all zusammen und loben, Sankt Johannes, deinen Namen, herzlich dich zu ehren,
dieses wir begehren: Steh uns bei zu jeder Zeit, o Johannes, unsre Freud! Wir bitten dich, du wollst uns
lehren schweigen. Was andern weh tut, lass uns nicht aufzeigen. Schand und Spott abwende, deine Hilf uns
sende: Steh uns bei zu jeder Zeit… Durch deine Fürbitt bring von Gott zuwegen den Erdgewächsen allen
reichen Segen. Alles Unheil wende, deine Hilf uns sende: Steh uns bei zu jeder Zeit… Und endlich wenn
es kommet zum Sterben, da wollest Gottes Gnade uns erwerben. Dass wir glücklich fahren zu den Engelscharen:
Gott zu loben jederzeit jetzt und in all Ewigkeit! Weit verbreitetes Lied zum hl. Johannes Nepomuk, aufgezeichnet
im 19. Jahrhundert
Tassen im Schrank! In St. Johannes Nepomuk wie auf dem Michaelsberg!!! Kinder Gottes, es geht doch nicht
um mehr oder weniger zeitgemäße bzw. lebensvolle Prozessionen, sondern um abgründige Prozesse der Kirche
(von Fulda)!!! Die Beteiligten wissen das. Wer macht hier wem warum den Prozess?
@ prawda-wahrheit Du hast den Durchblick. Weh tut nur der hehre Ton auf Kongressen wie „Freude am Glauben“
u. ä., wo der Bischof und andere ihre Rechtgläubigkeit zelebrieren. In (Besen-)Kassel hingegen wird
seitens des Pfarrgemeinderates, wenn es dem Werben um den Traditionalistenflügel im Ort günstig erscheint,
die volkskirchliche Karte gespielt, ansonsten wird geschaut, wie man am Fuldaer Hof die Nase im Wind behält,
notfalls auch als Silvester-Ritter. Dabei gibt es dort durchaus eine gesund gewachsene Tradition, die
aber zwischen schwüler Privatoffenbarungsfrömmigkeit und Kirche-des-Jahres-2020-Visionen zerrieben wird.
Sonntagsreden Die Bemühungen um den wahren katholischen Glauben und den Schutz des Sonntags, in feierlich
insistierenden Predigten des Bischofs und in diese noch überholenden Katholikenratserklärungen versichert,
lösen sich auf, wenn es um menschliche Harmonie im „inner circle“ und die wasserdichte Seilschaft der
Diözese geht. Priester, die sich an die kirchliche Ordnung halten, dürfen derweil vor die Hunde gehen,
wenn sie nicht dazu gehören.
@ frei auf dem berg Schlimmer war allerdings die gleiche Sache mit dem nun andernorts tätigen Sekretär
der Bischofskonferenz, der seine Dinge ganz offen tat und von vielen „Personen in Wien“ dabei beobachtet
wurde – gut österreichisch, ohne konsequent einzuschreiten.
@ Mainz-Brandenburg (das hängt ja auf dem erzbischöflichen Stuhl zusammen) Also, das Umgekehrte gilt
noch viel mehr: Um eine echte und wirkliche Häresie produzieren zu können, darf man nicht durch das
Sakrament der Dummheit geschützt sein, dafür braucht es schon (so etwas wie) Lehmannsche Intelligenz.
Es ist abgründig …
holla Gibt’s in der Diözese Mainz tatsächlich eine signifikante Zahl von Priestersuiziden? Allerorten
wird das gegenüber anderen Bistümern offen(er)e Gesprächsklima gerühmt, man hört von locker geduldeten
Pfarrhauskonkubinaten und selbstverständlicher homosexueller Praxis bis hinein ins Domkapitel, pastoralen
Stilen wird größtmögliche Freiheit gewährt – all das scheint nicht dazu angetan zu sein, die Daseinsfreude
zu steigern und die Verzweiflung zu heilen.
@Rempremmerding Sie bringen es auf den Punkt. Genau nur um diese Hinterhältigkeit zu entlarven, wurde
der Bericht hier gebracht, wo doch sonst vor Vorverurteilungen in diesen Dingen gewarnt wird. Dieses ritterlich
gesinnte Forum wird Hw. Cutié rehabilitieren helfen.
Ob der Heilige Geist … … Deine dunkle Rede, werter Paulaner, erschließen hilft, um daraus geistlichen
Nutzen zu ziehen? Hoffentlich lag’s nicht am Genuß von zu viel 1.-Mai-Paulaner-Weissbier-Geist. Denn:
Gut, besser, …
Menschlichkeiten Es läuft alles auf der Schiene menschlicher Sympathien und Taktiken. Bischof Algermissen
und Pfarrer Göb sind miteinander „per Du“, das hebt von der übrigen Klerikermasse ab und holt die Leute
herein aus dem Kreis des ehemaligen Fuldaer Weihbischofs Schick, mit dem der hervortretende Pfarrer auch
auf Du ist – während die besten Leute an Massakrierstellen geschickt und im „Sie“ belassen werden.
Das Fuldaer Kreuz: Bischof Algermissen hat sich, die Neuaufstellung der Diözese und die pastorale Ausbildung
der Seminaristen in die Hände dieser grauen Eminenz gelegt – mit einem lächelnden Blanko-Scheck.
Warum … verurteilen Sie mit einer solchen frechen Überschrift die Stellungnahme des Vatikans und geben
neben Bischof Williamsons Ansichten auch den Einlassungen des iranischen Präsidenten soviel Raum? Woher
kommt dieser insistierende Juden- und Israelhass mit seinen extremistischen Bewertungen? Es war und bleibt
Ostern.
Agentur von Bischof Williamson Warum installiert sich dieses Portal und Forum immer noch mehr als Sekretariat
und PR-Medium für Bischof Williamson? Grauenvoll!
@ Gunsenum Das ist die falsch gestellte Frage, was mit kreuz.net passiert sei! Richtiger ist zu fragen,
wer in all seinen Metamorphosen der Fuldaer Ordinarius eigentlich wirklich ist. Oder aber es soll der
Giftpfeil sein, der die vom Drachenblut des herabgefallenen Blattes wegen freigelassene Stelle sucht,
um dort stecken zu bleiben. Schwer vorstellbar, daß ihn die Meldung in diesem Kontext österlich freut.
WARUM … bieten Sie diesem Mann fortwährend ein öffentliches Forum und schwächen Sie den Heiligen
Vater immer noch mehr? Ist das Ihr Ostereinsatz? Reicht das Leiden nicht schon?
Korrekt, Du harter, lieber Gott …, … aber objektiv-ontologisch besitzen sie diese potestas, sie würden
sie gültig gebrauchen, dürfen sie aber nicht anwenden. Nach Weihbischof desig. Wagner gibt es keinen
„lieben“, sondern nur einen „harten“ Gott.
Für welche katholische Kirche … … erscheint ein solcher „katholischer“ Artikel? Warum wird hier Bischof
Williamson ein samtenes Forum bereitet? Welche Klientel möchten Sie bedienen?
#11 adlimina 10:44:27 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Angriff als Verteidigung: Wer als Bankrotteur von den Zuwendungen der anderen deutschen Bistümer das
Erzbistum Berlin sanieren muß und den Charme eines DDR-Beamten versprüht, sollte sich mit solch anmaßendem
Urteil eigentlich zurückhalten. Als Familien-Bischof der deutschen Bischofskonferenz und Repräsentant
der Katholischen Kirche in der deutschen Hauptstadt hat er nichts, aber auch gar nichts vorzuweisen, außer
einem grauen Dienst nach Vorschrift. Wäre ihm Kardinal Lehmann mit seinen – freilich diskussionswürdigen,
aber eben doch verständlich formulierten und gehörten – Stellungnahmen nicht beigesprungen, säße die
deutsche Regierung vor einem Vakuum. Aber es jetzt schon immer gewußt haben …
Wäre hier die Freude denn groß, wenn die Menschen bzw. „die Welt“ nach der Pfeife der Kirche tanzte?
Immer wieder die süffisante Verwendung des Begriffes „Kriechen“. Vor welcher Klientel kriechen die Artikler
dieser Seite?!
Die wahre Funktion des kreuz.net-Tribunals: Bewertung von kirchlichen Verhaltensweisen! Maßgabe: Je irrationationaler
und derber desto genehmer und katholischer. Der Verhärteste ist der Beste. Ob in Bischof Williamson bereits
das wahre Ideal erreicht ist, oder nicht doch noch Steigerungen möglichen wären? Hier tanzt der Teufel.
Unerklärlich, warum diese Seite hier meint, sich ewigen Ruhm zu verdienen durch schmierige Verteidung
des nicht zu Verteidigenden – aber das Irrationale gehört offenbar dazu, es bis zuletzt irgendwie zu
versuchen. Aber die Schreiberlinge sollten sich nicht täuschen: Diese Aktionen werden an ihnen kleben
bleiben.
@ sic et non et irreparabilis Aber ein Bekenntnis bis zu ca. 300.000 durfte es aus bischöflichem Munde
sein. Schämen Sie sich Ihrer oberklugen Salbaderei!
Warum … … muß hier so widerlich versucht werden, dieser diabolischen Kamikaze-Aktion noch etwas abzugewinnen
und so Papst Benedikt erneut zu verletzen? Welches sektiererische Sumpfklima hat an oder gar in einem
solchen Verhalten seine pathologische Freude? Weiß oder will kreuz.net, daß es damit ebenso zu Recht
ins Visier der Staatsanwaltschaft gerät, oder genießt es dadurch eine ebensolche kranke Befriedigung?
Stern über/unter/hinter/vor dem Allgäu Einer ist schon mal klar zu unterscheiden von der fatalen Selbst-Mut-Mach-Äußerung
des Scheidenden beim pfeifenden Gang in den Seminarskeller: „Ich vertraue ihnen allen, jedem einzelnen!“
Aber Klärchen … … bei gewissen Erwartungshorizonten hinsichtlich persönlichen Fortkommens (auch
über Eichstätter Seilschaften) kann man sich doch gar nicht täuschen …!
@ zelus reformationis Womit belegen Sie diese gnadenlose Analayse der bayrischen Seminarien? Sind das
wirklich ausschließlich solche Schlangengruben? Worin besteht die Gnade der Nordlichter?
Erschütternd … … wie schnell ein Austausch vor sich geht, sobald es keinen Konsens mehr gibt in bestimmten
Punkten. Leider hat die Weihe durch Johannes Paul II. dieses kalte Seminar nicht herzenswarm gemacht.
Das eigentliche Problem … … ist doch, warum und wofür ein Heiligenkreuzer Programmdirektor meinte,
diesen Referenten mit diesem Thema in das Veranstaltungsangebot integrieren zu sollen. Um wahre „Katholizität“
im Sinne Schönborns, „Orthodoxie“ im Geiste Pater Wallners, „Apostolizität“ auf der Ebene der Chant-Charts, …
zu beweisen? Letztlich spiegelt sich die Lifestyle-Attitüde des hippen Dompfarrers, verbrämt mit missionarischen
Ambitionen, in den Kacheln des Sportstudios des Heiligenkreuzer Rektors, der mit seinen coolen Muskeln
gleichziehen möchte und das als traditionelle Nähe der wahren Kirche zu den Menschen der jeweiligen
Zeit verkauft.
Katholische Nachricht Und was will der unentschieden verschwommen dahin wabernde Artikel dem interessierten
Leser nun vermitteln: – Hätten wir nur Glauben UND Rechtschaffenheit mit solch erweckerischer Energie:
der Kirche ginge es besser? – Wir wollen uns daran weiden, wie einer, dem viele auf den Leim gehen, vom
hohen Ross geholt wird? – Es darf gebetet werden, daß die in solcher Mission und solchem persönlichen
Verhalten liegende Verantwortung wahrgenommen und den Betroffenen geholfen werde? – Oder soll nur eine
heiße Meinungsbildungsschlacht im Anhang initiiert und inszeniert werden? Fragen über Fragen … – Das
Christkind reibt sich die Augen.
Pater Pio ernst nehmen So schön sich fromme Gedanken anhören, wenn sie in den Mund von Pater Pio gelegt
werden können bzw. dürfen – trotzdem wird ihm nur angemessen begegnet und wird seine Sendung sinnvoll
gefördert erst, wenn er korrekt zitiert wird. Das vom Herrn Baron angeführte Zitat stimmt mit der heiligen
Messe, ohne die unsere Erde nicht bestehen könnte.
Verkehrte Welt bzw. Kirche Die pikante Pointe: Hw. Blümel gilt eher der konservativen Jungpriestergeneration
zugehörig (kreuz.net würde wohl im „günstigsten“ Falle formulieren: „angeblich konservativ“ oder „neokonservativ“)
und gibt sich gerne intellektuell in Ausdruck und Outfit. Was in der ganzen Debatte – in Rom, Fulda, kreuz.net –
eigentlich bezweckt werden soll, darf noch entdeckt werden.
recht gesprochen (@ And. Wing. + M. K.) Ihre Hinweise stimmen natürlich. Aber es wurde immer die Projektionsmär
kolportiert, der greise Kardinal hätte privat vom Indult Gebrauch gemacht (jedenfalls in dem Seniorenheim,
in dem er regelmäßiig zelebrierte), um den katholischen Messglauben zu retten. Vor diesem Hintergrund
war ihm besagte Frage gestellt worden, die er so souverän beantwortete, wie er nun einmal war.
… unam, sanctam, catholicam et apostolicam … In der Tat: Hier ist wahrhaft, wirklich und wesentlich
das Katholische! Mit seinem feinen Humor antwortete der Kardinal auf die Frage, ob er denn nicht lieber
den ritus extraordinarius feiern würde, bzw. warum er nicht von den neuen Möglichkeiten Gebrauch mache:
„Das kann ich mir nicht leisten, ich bin noch in der Seelsorge tätig!“ – womit er nicht die Menschenfurcht
meinte, sondern seine Sorge um das salus animarum bei Menschen, für die er den ritus ordinarius als zugänglicher
erachtete. Aber bei solchen Äußerungen endet meistens das Zuhören bestimmter Fraktionen seines Fanclubs.
Nachsicht Ob der Artikel nicht wirklich ein wenig zuviel der Ehre ist? Manche Jungpriester müssen, wenn
sie sich nicht erkannt und nicht gewürdigt sehen, sich um jeden Preis interessant machen. Dieser Brief
hat seine Erklärlichkeiten.
Lässliche Alltagssünden Es soll keine maliziöse Bemerkung gegen den Papst, sondern vielmehr gegen die
Kleingeisterei sein: Gerade aus Südtiroler Ferientagen existieren auch Bilder eines Kardinal Ratzinger,
die ihn mit seinem Bruder in genau dem legeren Outfit zeigen wie den designierten Bischof Golser. Cuculla
non facit monachum – Non cordula, sed Cor!
#29 adlimina 22:35:09 | Freitag, 28. November 2008
Seltsam, daß bisher vergessen wurde: Der eifrige Pastor des Regenbogens stellt sich selbst als Rotarier
vor. Sonst stürzen sich hier doch alle Aasgeier sofort auf ein solches Faktum. Da muß eine andere Priorität
gesetzt sein …
#13 adlimina 19:54:44 | Mittwoch, 19. November 2008
Real – irreal – surreal …??? Kann es denn wirklich sein, daß das Sprachrohr des Wiener Kardinals anlässlich
kritischer Rückmeldungen zum hinreichend bekannten Gottesdienst und seiner Vorgänger zur Busse aufruft –
während alle wirklich himmelschreienden Sünden höchstens mit Betroffenheitsmystik kommentiert werden?!?
Oder hat hier dieses ehrwürdige Forum die pathetische Schlusskadenz verfasst, um den Wiener Zirkus ad
absurdum zu führen?
#54 adlimina 22:06:36 | Sonntag, 16. November 2008
(Un-)Stimmigkeit(en) Wenn Kirche ehrlich wäre, müßte sie die Karten auf den Tisch legen. Es kann doch
nicht sein, daß der Ortspfarrer und der Bistumssprecher in diesem delikaten Falle herumeiern und d die
Gemeinde in Unkenntnis gelassen werden soll. Zudem fragt sich der vernünftig mitdenkende Beobachter,
was eine kirchliche Sanktion noch wert ist – unbeschadet des Rechts auf einen neuen Anfang. Möchten Sie,
geneigter Leser, im Ministranten- und Jugendlichenkontakt, in Ihrer Gemeinde einen Mann mit dieser Geschichte –
jedenfalls so schnell nach den Vorfällen und ohne Therapienachweis? Riekofen sollte Warnung genug sein.
Aber vielleicht hat es in der Zwischenzeit ja die von Bischof Küng geforderte Besinnung und Heilbehandlung
gegeben und haben die kompeten kirchlichen Stellen den Mann rehabilitiert bzw. von den Auflagen befreit.
Aber ein so unprofessionelles Vorgehen für München?!? Wo bleibt das Kapital, mit dem gewuchert werden
soll? Hoffentlich Marx und nicht Murx!
#10 adlimina 21:50:38 | Dienstag, 11. November 2008
Undankbar … … sind diese zynischen Analysen für einen Jesuiten, der sich unter schwierigen Seelsorgsbedingungen
redlich um das Katholische müht (wir vermissen immer noch die klugen Kommentare seiner Schwester Isabelle
[Lütz] in der TAGESPOST) – noch dazu an seinem Namenstag. Und generell: Cui bono?
Päpstlicher als der Papst Der Heilige Vater hat nicht von einem ANGEBLICHen Akt der Nächstenliebe gesprochen,
sondern von einem WIRKLICHen Akt der Nächstenliebe. Es ist schwer erträglich, wie auf dieser Seite mit
dem Attribut angeblich operiert wird, wenn man meint, alle und alles zensieren und vorführen zu sollen.
Was würde kreuz.net sagen, wenn alle über dieses Forum berichtenden Medien von angeblich katholischen
Nachrichten schrieben in Korrektur seines Untertitels!?!
#34 adlimina 07:51:07 | Dienstag, 30. September 2008
So’n Kappes Wäre die „bigotte Leibfeindlichkeit“ geheilt und erlöst, wenn man Typen wie Rothe und die
damaligen Protagonisten des St. Pöltener Seminars gewähren ließe und sie jetzt verständnisvoll streichelte?
Ist diese intrigante, schwüle, zwanghafte Atmosphäre leib- und seelenfreundlich? Auch liberale Forderungen
können bigott sein.
#32 adlimina 07:31:19 | Dienstag, 30. September 2008
… und in der konservativen Theologie-Szene … Zugleich erlauben gewisse Periodica, die recht(s)gläubig
ausgerichtet sind, einem Herrn Rothe seine wohlgesetzten Texte zu publizieren und den Eindruck von Seriosität
und Märtyrertum zu erwecken. Solange die von Papst Benedikt angeschobene Erneuerung auf solche Säulen
gebaut werden soll, ist ihr keine Zukunft beschieden, wird das System nur noch kränker.
#27 adlimina 23:21:53 | Montag, 29. September 2008
Widerlich Die Hydra aus dem St.-Pöltener-Seminarsumpf erhebt ihr ekliges Haupt immer neu, aus jedem abgeschlagenen
Kopf erwachsen mehrere neue. Die hiesigen Versuche, die Wahrheit über die Schwulitäten des Krenn-Seminars
zu verdrehen, bedürfen gewisser Fertigkeiten, die als Sumpfblüten nur in gewissen klerikalen Milieus
gedeihen und vielleicht auch eine österreichische Spezialität sind. Die dreisten Rechthabenwoller sollen
sich nicht täuschen: Sie sind entlarvt und bekannt.
#53 adlimina 18:27:15 | Samstag, 27. September 2008
Weitere Skurilität … … Im FULDAER KOLPING-Haus darf DONUM VITAE tagen – wohl ein Versuch später
Rache am Löwen von Fulda … – fast schlimmer als Verein und Tagung ist, daß die Fuldaer Hausleitung
diese Veranstaltung genehmigt hat und noch meint, man bewege sich im katholischen Rahmen. Adolph Kolping
unnd Johannes Dyba drehen sich im Grabe herum. Kolpingwerk: Ein kirchlicher Verband??? Kolping Fulda:
Katholisch???
#103 adlimina 20:33:34 | Mittwoch, 17. September 2008
bei der SJM … … wurde noch mehr als die GSG9 eingesetzt. Der Bischof persönlich ging zu Werke – bis
hin zu persönlich am Telephon gestellten Ultimaten. Aber wahrscheinlich hat ihn dieselbe GSG9 jetzt auf
dem Glaubensfreudekongress vor bösen Liberalen geschützt.
#134 adlimina 18:25:26 | Dienstag, 16. September 2008
@ amenos Du hast Dich allzu spät zugeschaltet. Dein superschlauer Offenbarungsbeitrag wurde ganz unten
bereits ausführlich abgehandelt. Allerdings dreht sich Bonifatius nichtsdestotrotz im Grabe herum, wenn
er die schizoiden Vollzüge des Fuldaer Ordinarius wahrnimmt: Mal Rom, mal Rotary, mal Revolution der
Kirche des Jahres 2050. Der Apostel der Deutschen schaut ja aus seinem Grab heraus nach dem Rechten (nach
dem, was/wer recht, nicht was/wer rechts ist) in seiner Lieblingsgründung Fulda.
#95 adlimina 23:11:54 | Montag, 15. September 2008
@ U. Bonse … … sind Sie von Bischof Algermissen begrüßt, beglückwünscht und befördert worden?
Vielleicht sogar ein Angebot, die SJM- Weihen gemäß altem Ritus im Fuldaer Dom oder im Rhöner Dom zu
Schwarzbach bzw. in St. Carsten zu Eckweisbach vorzunehmen?
#69 adlimina 22:46:54 | Montag, 15. September 2008
Springender Punkt … … im vorliegenden Fall wäre doch, ob Prof. Winter das im Auftrag und mit Billigung
von Bischof Algermissen verlangen durfte (in Erweiterung z.B.: keine Ministrantinnen, etc).
#46 adlimina 22:06:14 | Montag, 15. September 2008
Wo war und ist denn … … bei all den gewichtigen Kongress-Beiträgen bis hin zur Kulturkampf-Warnung
das Motto geblieben: DIE FREUDE AM (KATHOLISCHEN) GLAUBEN?!? Der Fuldaer Bischof wird sich darüber mit
Frau Dyba-Roth und Regens Roth austauschen und die Früchte auch mit den SJM-Patres teilen, um sie darauf
in den durchgepeitschten Pastoralverbünden auszuteilen … – soviel Freude im Bistum Fulda und andernorts!
#20 adlimina 19:55:04 | Montag, 15. September 2008
Langsam Jesuit Blamieren Sie nicht die Innung der Schlauen Jungs durch Ihr naßforsches Schwadronieren,
sondern gehen Sie an die Grabplatte von ERZBISCHOF DIETZ im Fuldaer Dom, der diesen Titel ad personam
honoris causa verliehen bekam (selbstverständlich war er kein Erzbischof von Fulda).
Bonifatius(-Nachfolger) Nur der korrekt wiederzugebenden Fakten wegen: Man höre und staune – Kardinal
Lehmann ist ein/der aktuelle(r) Bonifatius-Nachfolger. Der Apostel der Deutschen wolte zwar in Fulda begraben
sein, war aber nie Bischof von Fulda, dafür aber Erzbischof auf dem (damals so genannten) Heiligen Stuhl
von Mainz (Aurea Moguntia): Die Abtei Fulda wurde erst im 18. Jahrhundert Bistum (und hatte zweimal einen
Erzbischof Johannes – Dietz und Dyba). O Tempora, o mores …! Über den Fuldaer Bischof und seine starken
Worte kann man eigentlich bestensfalls nur staunen: Wahrscheinlich hat er auch die Einrichtung eines SJM-Standes
auf dem Kongress angeregt und trägt seine Kulturkampf-Gedanken, denen die WELT sogar einen Artikel gewidmet
hat, bei der Jahrestagung des Fuldaer Kreises OFFENE KIRCHE vor. Priester in seinem Bistum, die sich so
gerieren (würden), springen über die Klinge oder sind persona non grata.
#7 adlimina 10:10:37 | Dienstag, 9. September 2008
Also wer sich pietraparente nennt, … … sollte wissen, daß der römisch-kuriale Sprachgebrauch bis
in den Bischofsrang die Anrede Monsignore verwendet, nur im deutschen Sprachraum ist damit ausschließlich
die unterste Prälatenstufe benannt. Aber dem eigentlichen Herrn ist das, Gott sei Dank, egal.
#52 adlimina 22:42:05 | Samstag, 6. September 2008
Es kann doch nicht …, … ich insistiere, die Absicht von Bischof Schraml gewesen sein, Erzbischof Haas
in die schöne Diözese Passau zu holen und da eine Wallfahrt wieder zu beleben, inclusive Wiederbelebung
der der tridentinischen Messe!?! Dann hätte der Passauer Ordinarius selber in Tann aufschlagen müssen.
Oder sollen die Getreuen so orientiert werden und von Tann aus das tridentinische Ferment in die normalen
Pfarreien tragen? Die armen Pfarrer dort …
#45 adlimina 21:23:25 | Samstag, 6. September 2008
Freundliche Übernahme?! Warum um Gottes und der Menschen willen muß denn nach einer Anregung des Passauer
Ordinarius die ganze Tanner Wallfahrt von Vaduz aus bestritten werden? Haben die zuviel Zeit und Langeweile?
Wieso darf die Wallfahrt sofort mit der alten Messe vermischt werden? Da wäre mir ja Barockprälat Imkamp
lieber, der Maria Vesperbild gerade eben noch mit konservativem Novus Ordo durchrettet und zu immer neuen
Rekorden führt. Viele Menschen bemerken das sentimentale Getto darin nicht.
Deutsch-katholisch Es ist so, wie hier gemutmaßt; viele wissen das. Mir sind Bischöfe bekannt, die im
vertrauten Gespräch ihre „klammheimliche Bewunderung“ und verdeckte Unterstützung bekunden, auch im
SKF wird das so gesehen und gehandhabt. So sieht’s aus.
#19 adlimina 21:03:18 | Freitag, 5. September 2008
Lieber „Protestant“, … … Sie vergessen, daß die alte Doktrin lautet: Der Irrtum hat nicht dasselbe
Recht wie die Wahrheit. Finden Sie nicht, daß Protestant grausig frösteln macht und nur das Gegen ausdrück?!?
Bleiben Sie doch bei dem schöneren Evangelisch: da wird ein positives Maß (Norma normans non normata)
benannt!
#11 adlimina 19:39:59 | Freitag, 5. September 2008
Ergänzend zu diesem Artikel … … lese der Interessierte nach auf diesem erlauchten Forum: www.kreuz.net/article.7477.html
(9. Juli: Eine neue Lefebvre-Kirche für Fulda). Ja, es zieht sie nach Fulda – mit ihrer untrüglichen
Witterung …
#129 adlimina 23:27:21 | Donnerstag, 4. September 2008
Noch passender: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel (Sepp Herberger). Das alles kennen die beiden Fußballnarren
und Buchonen-Spezis Alois Lang und Johannes Kapp nur zu gut und haben damit eine Reihe von Spielern zerschlissen.
#126 adlimina 22:32:57 | Donnerstag, 4. September 2008
Und warum … … mußte die Entscheidung für diesen Generalvikar zunächst so getroffen werden? Wenn
Sie Ihre tiefschürfende Analyse, Diagnose und Synthese in diese Gründe hinein erweitern könnten, werte
Prawda?!? Welche Kronprinzen rasseln wie mit welchen Säbeln? Erfrischend, Ihren Ausführungen zu folgen …
Danke dafür! Ein wenig hoch greifen Sie für die rauchenden Ansprachen ja schon, tendenziell teile ich
Ihre Einschätzung. Wir werden sehen, welchen Radius diese Ansprachen gewinnen werden, wenn das Schwesternhaus
zur Exerzitien- und Tagungsstätte ausgebaut ist und dann intensiv genutzt werden kann für alles, was
immer schon mal gesagt sein wollte.
#118 adlimina 16:57:26 | Donnerstag, 4. September 2008
Ihre Analyse, Prawda, … … trifft den Kairos dergestalt, daß der Sand in den Augen des Bischofs und
anderer jetzt zum Drama um den Fuldaer Generalvikarswechsel führte. Im Übrigen: gestern, 3.IX., waren
es 25 Jahre her, daß Johannes Dyba mit afrikanischem Sand in den Schuhen nach Fulda kam – man muß und
mag nicht mit allem einig gehen, was er sagte und tat, aber alle wußten in EINDEUTIGKEIT, woran sie waren;
seit seinem überraschenden Heimruf regieren Mehrdeutigkeit, Doppelbödigkeit und Eitelkeit.
#106 adlimina 23:35:21 | Mittwoch, 3. September 2008
Leid und Neid passen eigentlich … … nicht zusammen, nur in dem Sinne: Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Viele sind Leidtragende unter der Regentschaft des Personlreferats
bis hinein in die Zeit des Vorvorgängers des smarten jungen Monsignores. Aber jetzt will ich nicht den
Jämmerlichen geben, sondern aufrecht ausschreiten … – Sie, prawda, haben offenbar nichts zu jammern.
#104 adlimina 23:23:05 | Mittwoch, 3. September 2008
Als Ungeeigneter, aber Leidtragender … … darf ich das, geehrte Wahrheit, abweisen. Projezieren Sie
da mal nicht Eigenes … – Im Übrigen sind Schläge unter die Gürtellinie nicht die stärksten Argumente.
#101 adlimina 23:12:37 | Mittwoch, 3. September 2008
Maria und der bessere Teil gegenüber Marta … … so sieht das nicht jede(r) in der Kirche. Sie haben
nichts davon, liebe St.-Joseph-Fanclub-Präsidentin Martamaria, aber er, der Intimus des Bischofs, hat
eine Menge davon …
#95 adlimina 22:59:20 | Mittwoch, 3. September 2008
Poppenhausens Tradition … … sollte hier nicht zynisch ironisiert werden. In der „Kapelle am Stein“
gibt es tatsächlich Unsere Liebe Frau von Poppenhausen, von den schlicht, aber echt gläubigen Einheimischen
treu verehrt (und vom neuen Pfarrer wahrscheinlich aufgeklärt und provozierend neutralisiert): Der Vorvorgänger
des eloquenten neuen Ortspfarrers hat sich über einen solchen Brunnen und eine solche Einweihung wahrscheinlich
im Grabe rumgedreht, er war im KZ Dachau und hat die Zeugnisse Rhöner Frömmigkeit – trotz seines nicht
einfachen Charakters und seiner herben Amtsführung – aufrichtig gehütet und erneuert. Und die Rhön-Lamas
wiehern über die Elemente …
#92 adlimina 22:48:32 | Mittwoch, 3. September 2008
Vorsicht mit der Wahrheit …, … werte prawda! Sie werden über die jüngere Biographie des Mons. Etzel
und die Umstände der Mons.-Kürung von Chr. Steinert bei Ihren Quellen gewiß informiert sein. Bitte,
nicht so schnell das leicht Zusammenschießbare in Stellung bringen gegen die freilich fragwürdigen SJM-Jungs!
Im Übrigen bleeibt der Bischof ja immer noch bei seiner Behauptung: „Nichtmitteilbares Wissen!“ Aber
wahrscheinlich wissen Sie mehr und können es locker mitteilen.
Wo und wie geht es leichter? Was soll eine solche Unterstellung, das Propädeutikum stelle eine Hürde
zum Priestertum dar?!? Wo sind denn die glaubensfesten katholischen Familien, die ihre Söhne in Scharen
leichten Herzens zu einer wunderbaren Ausbildung für den priesterlichen Dienst schicken (möchten)? Wie
sehen denn die Erfahrungen aus mit niederschwellig und unterscheidungslos angelegten Ausbildungskonzepten
in den sogenannten konservativen wie progressiven Priesterseminaren? Natürlich kommt es darauf an, daß
diese vorgeschaltete Vorbereitungsstufe mit wahrhaft katholischem Format und in geistlicher Substanz gestaltet
wird.
Wo bleiben Aufsicht und Massregelung? Nehmen wir mal alle Dampfplaudereien beiseite – ein grausiger häretischer
Ausrutscher ist der Forenaufsicht (und der verdienten Sanktionierung) wohl bisher entgangen: Wie kann
es diese recht(s)gläubige Einrichtung zulassen, daß von „beiden Großkirchen“ die Rede ist, wo hier
doch sonst säuberlichst auf den korrekten Sprachgebrauch „kirchliche Gemeinschaften“ im Sinne des recht(s)gläubig
verstandenen SUBSISTIT IN geachtet wird?!? Wo wird das alles noch hingeraten!?!
Frage an die bayrische Tradition: Warum muß die Messfeier zur Predigt unterbrochen werden? Wenn die Predigt
gar keinen Wert im Heilsmysterium besitzt, braucht man sie (weder auf der Kanzel noch am Ambo) so hochzuschätzen,
ob nun recht(s)gläubig oder modern(istisch).
Widerlich … … war und ist, daß es nicht (nur) um Respekt und Unschuldsvermutung ging im Artikel mit
der Erstinformation, sondern insinuiert wurde, hier werde ein armer Priester vorverurteilt und den „vermeintlichen“
Opfern Glauben geschenkt. So läßt sich weder die Würde des Priestertums retten, noch gesundes Christen-
und Menschentum fördern, noch für die Kirche eine tragfähige Zukunft bereiten … – Aber Hauptsache:
Die Fahne hochgehalten!
Genau so … … meinte ich es, jedenfalls ganz ähnlich, lieber Patriarch Andreas. Wer weiß, was der
gute Gunsenum mit seinen Pünktchen meint nach „kenne keine“?
Unerlaubte Bischofsweihen … … führen auf Ihren SchWingen nicht ins Feld des Schismas? Sicher, es
gab diplomatisch abwiegelnde Worte für den gewöhnlichen Anhänger der Lefebvre-Gemeinschaft, die oft
einfach nur keinen geregelten Status in ihrer Seelennot haben. Aber die gültig, jedoch unerlaubt geweihten
Amtsträger befinden sich im Schisma, erkennen sie doch (aktiv!) den Papst nicht als ihren obersten Hirten
an!
Entente cordiale-strategique: Wenn Sie, lieber Gunsenum, zum Schwure auffordern, muß ich meine Verbundenheit
mit Ihnen bekennen – Auch ich bin gegen die Ansiedlung von Schismatikern in unserem geliebten Fuld’. Allerdings
habe ich ein wenig gegengehalten, weil ich schon anerkennen möchte, daß sie ein heilsamer Stachel im
Fleisch und ein Biß im Gewissen zur notwendigen Erforschung desselben sind – denn so berühmt stehen
die von Ihnen postulierten „aufrechten Katholiken“ auch nicht da in unserer gegenwärtigen Verfassung
als Kirche von Fulda. Gegen die Pius-Brüder zu sein, bedeutet für mich nicht, das (anfänglich von mir
mit ganz großen Hoffnungen empfangene) Algermissen-Regime unübertrefflich wunderbar zu finden.
Solche Nähe zu … … den ewigen Ratschlüssen der Göttlichen Vorsehung ist (über-)natürlich beeindruckend
und läßt verstummen. Aber wenn der Oberhirte dann noch sich auch seiner Priester ein wenig anteilnehmender
annähme, wäre das zukunftsweisend und heilbringend – er weiß gar nicht in welche weglosen Verzweiflungen
und zermürbende Situationen er sie teilweise verfügt hat, während er nur die unabweisbaren Notwendigkeiten
der Maßnahmen und sein eigenes Geprüftsein predigt und das alles mit seinem Freund Tebartz-van-Elst
exquisit reflektiert. Nicht nur die Gläubigen sind durcheinander und begehen dann in ihrer Desorientierung
den Fehler, in der Pius-Kirche vermeintliche Zuflucht zu suchen, auch viele Priester leiden. Vielleicht
hat der Ordinarius ja im Riesenrad beim Paderborner Liborifest ein wenig befreiende Über- und Einsicht
gewonnen. Möglichweise sind Sie, werter Gunsenum, ja im Establisment ihm so nahe, daß Sie ihm den ein
oder anderen erlösenden Hinweis vermitteln können. Sie erwerben sich unsterbliche Verdienste und verkürzen
anderen das Fegefeuer.
Von selbst … … sollte es sich die Scheidung der Geister vollziehen (können), ohne angestrengte Propaganda,
im Sinne des Rates des Gamaliel (Apg 5,38). So ist unsere Diskussion hier durchaus auch eine über die
Entscheidungs- und Entschiedenheitsnöte der ganzen Kirche in unseren Tagen. Alles will zum Zeichen dienen
und den Willen Gottes deutlicher hervortreten lassen.
Es ist noch näher … … möglich, mit der Pius-Gemeinschaft heilige Messe zu feiern. Sie dürfen, Gunsenum,
den schlichten Tatbestand nicht vergessen, daß es in Fulda diese Zelebration im „Quasi-Katakomben-Status“
ja bereits gibt und der Neubau eine Verbreiterung dieser Präsenz sein möchte. Man muß also nicht ins
Rhein-Main-Gebiet (wall-)fahren. Außerdem ist es nachdenkenswert, warum eigentlich den Eiferern die Messfeier
der Petrus-Gemeinschaft (in St. Sturmius) nicht genügt, als ob da der „Infekt der VII-Sekte“ dranhinge.
#256 adlimina 21:21:33 | Donnerstag, 24. Juli 2008
Psychoanalyse Gelaber? Gebracht? Geist? Es waren doch einige Erruptionen der realexistierenden Kirche
von Fulda zu verzeichnen und eindrückliche Meditationen zu ihrer Verfassung und Verfaßtheit … Entlastung,
die andernorts nicht möglich ist. Dafür ist die Projektierung der Pius-Kirche zugegebenermaßen bloß
die Trägerfunktion gewesen und doch wiederum eine bedeutsame Projektionsfläche.
Ein himmlischer Patron Fuldas … … hat heute seinen Festtag und wird in der Sache gewiß etwas in die
richtige Richtung bewegen. Heute vor 8 Jahren starb Erzbischof Johannes Dyba, der klar wußte, worum es
geht, und kraftvoll tat, was nötig ist.
In Fulda … … gibt es einen irrationalen, sentimentalen, verklüngelten Druck der Tradition gegen die
Tradition, weil sich die herkömmliche Fuldische Tradition nicht eingestehen möchte, daß es mit ihrem
Kern nicht mehr so weit her ist, bzw. sich nachwievor gerne in der Gewißheit wiegt Wir sind im wahren
Christentum. Da werden zum Teil haarsträubende Beschwörungen der Tradition vorgenommen mit archaischen
Gesten, das ist hier schon immer so gewesen und, ohne mit der Glaubensgewissenswimper zu zucken, werden
obskure Elemente (gerne z.B. Privatoffenbarungen, aber auch charismatisch getönte Heilungsgebete, etc.)
in allergrößter Selbstverständlichkeit mit der Objektivität gegenwärtiger Gemeinderealität gemischt,
so daß sich reine und klare Formen kaum finden. Allerdings muß eingestanden werden, daß nicht alle
sich für den außerordentlichen Ritus andienenden Jungpriester eine solche pastorale Reife besitzen,
daß sie da geeignet wirken könnten. Der emeritierte Bischof von Münster Reinhard Lettmann hat unter
seinen ehemaligen Sekretären geeignete ausgewählt, sie die Missa tridentina „lernen und üben“ lassen
und dann als autorisierte Zelebranten eingesetzt.
Correctio fraterna Es geht ja nicht um eigentliche Werbung (Propaganda), sondern um eine würdig normale,
normal würdige Präsentation einer Selbstverständlichkeit, die dann ihre Überzeugungskraft schon durch
sich selber ganz von selbst ausstrahlen wird. Aber wie gesagt: da ist die Angst, die traditionell geprägten
Gläubigen, die jetzt noch die Gemeinden stützen, könnten dorthin abwandern und die gewohnten Sicherheiten
zusammenbrechen lassen, über deren Substanz man sich so recht keine Rechenschaft geben möchte.
Solange … … diese Motu-Proprio-Möglichkeit in St. Sturmius (vom neuen Administrator der Pfarrei nicht
gerade mit Wohlwollen betrachtet) nur als Paktieren mit der VII-Sekte denunziert wird, kehrt kein Friede
ein und ist das Gärtnerei-Projekt weiter Traumziel. Vielleicht genügte erst ein Zeichen folgender Qualität:
Die Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe zieht in Prozession über den Frauenberg nach Horas,
wo der heilige Bonifatius die Horen (des Breviers) gebetet haben soll (und ganz sicher noch nicht die
„Messe aller Zeiten“ zelebriert, sondern den damaligen Stand der Liturgiegeschichte repräsentiert hat),
Bischof Algermissen trägt das Kreuz vorweg, und in der Horaser Pfarrkirche St. Bonifatius feiert unter
dem himmlischen Lächeln von Bischof Adalbert Endert (Erbauer und Pfarrer des Gotteshauses daselbst) der
große Vorsitzende Erzbischof Zollitsch den außerordentlichen Ritus der heiligen Messe. Aber ob das den
frommen Gerechten ausreicht???
Eben dieses …!!! Eine ganz entscheidende Aussage des Glaubensvaters: Selbst er hat das erlitten und
setzt diesen Schmerz höher an als die „Bosheit der ungläubigen Heiden“. Insofern hat Salus recht: Das
Problem ist zunächst die Kirche für die Kirche selbst, erst dann kommt die böse Welt des Unglaubens,
aus der uns oft mehr Aufrichtigkeit und Natürlichkeit begegnet.
Ja ja ja … … schon gut. Ziehe trotzdem schon mal den Kopf ein vor dem heiligen Zorn des Gerechten,
der darüber nicht lachen will. Überhaupt: Fulda und der Humor – auf allen Ebenen ein Thema eigener Güte … –
wie auch Fulda und der Heilige Geist.
Erlaubnis von Gunsenum Wenn Sie so ruhig und sicher das Rederecht gewähren, scheinen Sie in hohem Auftrag
zu sprechen – und die Donnerautorität von Salus sogar noch zu übersteigen. Ihn kann ich in seiner subjektivistisch-existentialistischen
Werte-Theorie wirklich nicht verstehen: er sollte – wie ich es tatsächlich schon getan habe – sich mal
in einen realen Pius-Bruderschaft-Gottesdienst oder deren Katechese-Stunden setzen und auf sich wirken
lassen, wie ausdrücklich einem da die Hölle als Möglichkeit vorgestellt wird, wenn man sich nicht den
objektiven Normen unterwirft, die mit unerschütterlicher thomistischer Selbstgewißheit als DIE WAHRHEIT
doziert werden. Ich weiß ja, worauf er hinaus will und was wohl ein schönes Ideal ist: der gute Mensch
gibt sich das letztlich mit Gottes Weisung identische Gesetz selbst und wird nicht durch Überstülpen
dadurch verfremdet. Es kann aber egomaner Wahn sein zu meinen, diese Deckungsgleichheit sei eine Gnade,
die man nun einmal als Privileg empfangen habe. Von solchen Menschen sind andere schrecklich abhängig,
weil sie in ihnen die verbindlichen Offenbarer zu entdecken meinen. Aber wir hinterfurzigen Kleinkarierten
sind für ihn wahrscheinlich nicht satisfaktionsfähig. Der schmale Grat zwischen ausnehmender Intellligenz
und abgründigem Wahnsinn scheint seine Lebensaufgabe zu sein.
Und Sie … … werter Kämpfer für den sich Gottes Willen frei unterwerfenden Christenmenschen nutzen
die Angst und Hilflosigkeit von Seelen nicht aus, indem Sie Ihre so begründete Autorität über alle
und alles setzen und die entlastende, befreiende, gerechte Autorität objektiver Normen dadurch ersetzen?!
Jedenfalls würde diese Doktrin auf keinen Fall in einer möglicherweise eröffneten Lefebvre-Kirche gepredigt
und wird der Papst den Jugendlichen in Sydney keine solche Maxime mit auf den Weg geben – Gott sei Dank.
Objektivität – Realität – Wahrheit – Urteilskraft Wer in einer bestimmten Weise präsent ist, versteht
den Eindruck einer unfehlbaren, unverbrüchlichen, unabweisbaren Objektivität und Realität zu erwecken,
so daß es gar keine andere Wahrheit mehr zu geben scheint und das Urteil richtig und gut sein muß, das
mit Macht vorgestragen wird. Ich-schwache Menschen, die am Lebensweg einer so gearteten Person stehen,
sind dann geneigt, das unbedingt anzunehmen und jede kritische Anfrage als böswilligen Angriff auf die
verehrte Persönllichkeit zu verstehen, an deren Kraft man sich aufrichtet und weidet und in deren Auftreten
man sich unterbringt und vertreten versteht. In diesen Zusammenhängen kann Schwerwiegendstes geschehen,
ohne daß es den Beteiligten nur annähernd zu Bewußtsein kommt – zumal wenn es sich im religiösen Bereich
ereignet. Doch der liebe Gott schreibt eben auf den berühmten krummen Zeilen gerade …
#221 adlimina 22:43:54 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Neue Wendung Woher diese plötzliche harde Einwendung und Einschaltung gottlicher Aufsicht und Beobachtung?
Wissen Sie mehr in der Angelegenheit? Vertreten Sie die andere Seite?
#218 adlimina 17:18:02 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Schlußendlich … … der Sieg der Ritterlichkeit. Gemeinsam bleiben wir gespannt, wie der Fürst des
Michaelsberges mit den Erzengelscharen am Horaser Weg fertig wird, die am Ende jeder heiligen Messe ja
das altehrwürdige Gebet zum heiligen Erzengel Michael rezitieren. Auf welche Seite wird sich der Gottesstreiter
schlagen? Er wird auch dem neuen Dompfarrer zur Seite stehen, der auf dem Michaelsberg Dienst getan hat –
und noch liefert die Gärtnerei Budach Blumenschmuck in den Dom.
#215 adlimina 07:28:12 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Lanze für Salus Immerhin: wir andern alle geben unsere Namen feige nicht preis, oder lassen uns genüsslich
„vermuten“, er steht zu Wort und Person, nachdem ein anderer ihn geoutet und benamt hat. Das schafft nicht
jeder. :)3
Und trotzdem … … gültig geweiht und eingesetzt! „Gnaggen“ wir an der vom Herrn der Geschichte uns
aufgegebenen Nuss weiter, bis wir wieder in den „Flow“ des Heiligen Geistes geraten – zum Salus animarum
(omnium! Fuldaer Domkapitel eingeschlossen … Früher nahmen Sie den Gewählten aus, der könne für
das Ganze am wenigsten und sei eben auch nur der Tanzbär, den die Trachtengruppe auftreten läßt!).
Einer trägt unter seinem Gewande immer noch den Dolch vom Vorabend des Pfingstfestes 2001 und darf sich
von allen hofieren lassen, denen vor und denen nach Johannes Dyba. Der liebe Gott hat mit alledem etwas
vor …
Ergänzende Erklärung des Bischofs …: „Ich bin bei der Suche und Ernennung eines neuen (ersten „eigenen“)
Generalvikars falsch beraten worden!“ Aber all das hilft allen Beteiligten wenig, wenn es nicht einen
erschütternden und wendenden Ruck gibt, der das Bistum an Haupt und Gliedern erneuert. Dieser Tage (12.07.)
war Ludwig Schick 10 Jahre Bischof, geweiht in Fulda (und irgendwie auch für Fulda) – und blickte darauf
in Bamberg zurück. Weiter hoffen und beten!
Hören sollen sie und doch nicht verstehen! RRR, Sie wissen genau, um was es geht und für uns gehen muß.
Es ist für einen Christenmenschen, einen Katholiken und einen Priester eine Schande anzugeben, es gebe
nicht mehr Verantwortung als die im kanonischen Recht beschriebene – das selber von sich sagt, es diene
letztlich immer dem SALUS ANIMARUM als der SUPREMA LEX. Ein neues Gebot gebe ich Euch …! Sie konnten
auch aus meinen Postings nichts von Kirchenvolksbegehrensseligkeit herauslesen – die Leute dort fangen
auch langsam an zu ahnen, daß ihre Phantasien keine schöne neue Kirche erschaffen.
Veni Creator Spiritus (in Fulda komponiert!) Wenn Sie es nicht als blasphemische Zynik begreifen: Geben
wir dem Heiligen Geist die Chance, sich mächtig zu erweisen!
et … et Je nach Betonung Ihrer wertvollen Aussagen, werter RRR, stimmt das, was Sie weihevoll ausbreiten,
oder auch nicht. Denn in Fulda war es kein basisdemokratischer Druck, der eine Bischofswahl unselig beeinflussen
wollte, sondern die rare Koninzidenz von sensus fidelium und römischer Vorgabe, die eine seltene Vorlage
bot, nämlich – schon lange nicht mehr vorgekommen – den Weihbischof der eigenen Diözese auf die Terna
(Wahlliste) zu setzen. Also, bitte, Vorsicht mit Hinweisen auf heilige Verantwortung! Spiegel der bitteren
Vorgänge war auch eine unbedachte Äußerung des dann Gewählten: Ohne Namensnennung sagte er, es könne
nicht sein, daß ein Bistum in die Hände eines Kandidaten falle, der sicher davon ausginge, daß es ihm
sicher sei – klar, wer gemeint war. Mag er auch noch so schäumen: Gnagflow sagt die Wahrheit, daß nach
Patt eine einzige Stimme im Abstimmungsvorgang die Situation wendete und einen Bischof Schick im tiefsten
Wortsinne vereitelte. Menschlich allzu menschlich …
Gaude Fulda, plaude Germania! Wenn wir innerlich und äußerlich so aufgestellt wären, wie es die Darlegungen
von Googler-Wingenfeld postulieren, bräuchten wir keine Angst zu haben (weder vor der Zukunft des Bistums
noch vor der Gärtnerei-Kirche St. Pius), nur mag die Exzellenz uns leider als so Aufgestellte auch nicht,
sonst setzt auf andere Pferde und Stile. Jetzt wird er erst mal wieder Libori feiern in Paderborn und
sich dort in volkskirchlichem Ostwestfalenbarock von alledem erholen, was im bösen Fulda dem angetan
wird, der es nach Ausweis seiner Mutter doch nur gut meint. Bis zur Bischofskonferenz im Herbst werden
die Kräfte dann schon reichen, und es läßt sich wieder erleben, warum es lohnt, Bischof von Fulda zu
sein. Und dann kommt ja auch noch der Freude-am-Glauben-Kongress …
Sie fassen das Notwendige … … zusammen. Nun haben leider nicht alle Betroffenen die geistliche Kraft,
zu diesen geistlichen Hilfsmitteln zu greifen, sondern die damals entstandene Wunde eitert weiter.
Donnerwetter … … so herb derb hätte ich es nicht sagen wollen, aber das trifft’s absolut. Jetzt kann
ich Ihr Beharren gut annehmen: ER IST unser Bischof und wir haben ihn zu lieben, da er ist nun einmal
IST. :)3
Realpolitik + katholischer Realismus + orthodoxer Realienglaube Goggler: Sic et Amen – Roma locuta, causa
finita! Nur in einem haben Sie nicht Recht: daß man sich (ausgerechnet) in Fulda an die Geheimhaltungspflicht
gehalten hätte. Gnagflow sagt mit seinen Hinweisen leider Wahres – doch Sie haben im objektiven Rahmen
natürlich auch Recht mit ihrer idealen Beschreibung!
Und der Ehrentitel? Also im heiligen Zorn des Gerechten ist doch jetzt tatsächlich die schlimmste Unterstellung
bzw. Uninformiertheit unter den Tisch gefallen: „Nichtfuldaer“! Wenn Gunsenum nur so viel Fuldaer Blut
in seinen Adern hätte! Aber die Verblendung …
Aber warum fragt man dann … … während des Suchprozesses nach dem neuen Bischof erst den Klerus und
die verantwortlichen Laien in Gremien und Verbänden nach geeigneten Kandidaten – um sich dann doch ungeniert
den eigenen Vorstellungen und Wünschen hinzugeben?!? Fuldaer Kirchentum: ein Mysterium sui generis!
In allem ist die Vorsehung … … am Werk: Wir werden wohl noch eine Weile an der harten Nuß zu knacken
haben, warum sie diese Verhinderung zuließ und anderes nicht verhinderte in Fulda, jetzt auch nicht traditionalistische
Gärtnerei (man beachte das heutige Sonntagsevangelium!).
Extra Ecclesiam Nicht um Ihr Latein zu korrigieren, sondern um Ihren idealisierenden Blick zu schärfen:
Werden Sie beim Pontifikalamt Seiner Exzellenz anwesend sein beim Kongress Freude am Glauben? Es geht
weniger um Transparenz als um Eindeutigkeit, Klarheit und Wahrhaftigkeit.
Murrender Mist Sollen wir jetzt Altötting gratulieren zu solchen Kennern und Verteidigern? – Sie freuen
sich sicher an allem, was und wie es da ist. Gott sei Dank, ist da genügend gesunde Substanz um die Gnadenkapelle,
die Jahrhunderte überstanden hat.
An die XVI. Mauer Mag ja alles sein, was Sie als scheinbarer Altötting-Insider uns von hoher Warte verkünden,
doch: Ein Kaplan wird auch durch das Gesülze hier verheizt, denn er findet sich mit einem Male zerrissen
vor im Rachen von wilden Tieren, die er ehedem seine Freunde wähnte. Und in wessen Auftrag sprechen und
handeln Sie?
Der wahre Punkt Gratulation an Pünktchen für diesen entscheidenden Hinweis! Hätte man diesen wichtigen
Artikel hier abgedruckt anstelle der Dünnpfifffahrt, wäre allen geholfen gewesen. O:O
Euer Ja ein Ja, euer Nein ein Nein Tja – aber wichtig wäre doch schon einmal eine transparente Eindeutigkeit
des Oberhirten, damit alle Beteiligten wissen, woran sie sind und nicht diese Unsicherheit, in der alle
irgendwie meinen, sich auf ihn berufen zu dürfen. Also: Ich bin absoluter Gegner des Vereins OFFENE KIRCHE,
doch deren Mitglieder tun mir jetzt wirklich leid, nachdem sie beiseite gelegt und die Sympathien des
DIVIDE ET IMPERA anders verteilt sind. Und das, was wir hier aussprechen, können wir im realen Fulda
kaum bereden. Wird es die neue Führungsmannschaft am Paulustor packen?
Wo und wie katholisch? Jetzt sagen Sie bloß, lieber Googler, Sie sehen im Pastoralen Prozeß die Lösung
des Problems. Fulda ist dadurch gewaltig aus dem Tritt und ins Schlingern gekommen …
Fölsch Foll Voll – naja. Sie mögen mit Ihrer Prognose recht haben, werter Googler, sollten aber auch
mal nüchtern bilanzieren, wie voll in 5-10 Jahren Stadtpfarrkirche, Dom und Horas St. Bonifatius noch
sein werden, es wird doch alles nur noch mühsam aufrecht erhalten! Allein schon die Tatsache, daß sich
eine expandierende Kommunität an ein solches Projekt macht … Wann kann der (von Ihnen so markig bezeichnete
RÖMISCH-KATHOLISCHE) Bischof noch eine neue Kirche einweihen? Wie lange läßt sich die Wertschätzung
der heiligen Messe in den umliegenden Kirchen noch gewährleisten?
Klarheit+Wahrheit Lieber welt- und kirchenüberlegener Gunsenum! Sie mag ja die Liebe zu unserem geliebten
Fulda entschuldigen und retten, wenn Ihnen gedanklich und sprachlich der Gaul mal durchgeht. Nichtsdestotrotz
behaupten Sie nassforsch Dinge, für die Sie die Beweise schuldig bleiben (müssen!). ad 1) Studieren
Sie mal den theologischen und kirchenrechtlichen Unterschied zwischen unerlaubt und ungültig! ad 2) Die
Subtilität der Polemik von Gnagflow haben Sie leider nicht verstanden, der weiß wohl, daß die Exzellenz
nicht promoviert ist. ad 3) Streichen Sie im ersten Satzteil „nicht“ und ersetzen Sie „sondern“ durch
„weil“, dann kommen Sie den Tatsachen näher. ad 4) Sie gebrauchen allzu selbstgewiß den Pluralis maiestatis
und setzen fest, was für Sie gerne Wirklichkeit sein sollte. Für wen und für wieviele sprechen Sie,
wenn Sie „definitiv“ und „in Fulda“ benutzen? Leider (!) gibt es da ein ganz trübes Potential von Seelen,
die gerne in den Horaser Weg gingen, weil sie andernorts verprellt und übergangen worden sind. Diese
Abstimmung mit den Füßen wird beim harmoniebedürftigen Bischof ganz überraschende Lockrufe aus der
„Freude am Glaube“ auslösen. Diese Menschen werden Sie anstrahlen: „Wo ist das Problem? Hier ist alles
fromm und feierlich, wie es früher in unserem schönen Fulda war!“
Glaubwürdigkeit – Authentizität – Klarheit Wir schlingern dahin. Wie er auch ist, der Priester, er
kann es offenbar nur falsch machen. Oder gibt es doch einen überzeugenden Weg? Welche Spätfolgen werden
die geschlagenen Wunden bei allen Beteiligten auszeitigen, wenn es keine Aufarbeitungsmöglichkeit gibt?
Wofür wollen sich Bischöfe, Priesterseminarien und Gemeinden entscheiden: Zwischen ihnen wird der Priester
zerissen, wenn er nicht in die innere Emigration geht. Wie geht es momentan Kaplan Guggenberger?
Rache nicht reflektierter Volkskirchlichkeit In der hohen Rhön darf der volkstümliche Pfarrer „alles“:
„Jetzt macht die Messe halt irgendwie anders und mit Latein, auch das verdauen und vertragen wir! Es wird
halt so sein müssen und stimmen.“ Aber wenn es darum ginge, eine bewußte und verstandene Entscheidung
zu treffen und im tridentinischen Messzentrum „in die Kirche zu gehen“, dann würde diese Blüte des Katholizismus
wahrscheinlich beiseite gelegt. Das Dilemma Fuldas „unter der angeschlagenen Bistumsleitung“ besteht darin,
nicht die harmonische Form zwischen aufgeklärtem und entschiedenem Christsein und wohltuender Traditionspflege
zu finden: die Protagonisten rutschen immer in einen der beiden Straßengräben. Entweder es wird kalt
oder dumpf oder sentimental in der Sonntagsmesse. Und wo sind die authentischen Kirchenvertreter? Der
letzte Amtsträger, der hier zu brillieren wußte, war/ist der mit seinen Mitarbeitern eleminierte Ludwig
Schick, der dieses Charisma in Bamberg leider nicht anbringen kann und auf anderem Gebiet von einem schwächenden
Faktor gezeichnet ist. Tragik der (Kirchen-)Geschichte … Wie bewertet der Nuntius diese Entwicklung?
Scheidung der Geister zur Klärung der Lage! Langsam, aber unfehlbar sicher wird ein Umstand für alle
Beteiligten gleich welcher Couleur nun immer deutlicher: welches Krankheitsbild in Fulda eigentlich herrscht
und viele – unter ganz grundverschiedenen Umständen – leiden läßt: Schizophrenie. Keine Seite ist klar
und eindeutig, es wird manövriert und taktiert und sich in dem Glauben gewiegt, von altersher im wahren
Glauben zu sein. Alle werden sich entscheiden müssen und entdecken, daß es – wie zu allen Zeiten – etwas
kostet, eine Überzeugung zu haben, anstatt sich einfach so einem Wohlfühlmythos hinzugeben, im Letzten
sei ja das Meiste (doch noch) in Ordnung. Das Übelste ist das Schmusen mit Freude am Glauben, das Jahr
über ganz andere Maximen durchzupeitschen und am Ende denen, die blutend liegen bleiben, zu sagen, sie
sollten sich an das Kreuz halten, während die rotarischen Freunde in Amt und Würden gehievt werden.
Spaltung? Scheidung der Geister! Wenn sich der amtierende Bischof der geistlichen Substanz seines Sprengels
gewiß wäre, bräuchte sein ihn überallhin begleitendes Sprachrohr nicht so aggressiv-panisch reagieren.
Aber in Fulda wissen die Mächtigen genau, daß – entgegen ihrer eigenen Politik – das Gesamt des gerade
eben noch funktionierenden Kirchenwesens auf den frommen Schultern traditionsgeprägter Gläubiger ruht.
Die souveräne Haltung gegenüber den Pius-Brüdern hätte doch darin bestanden: „Sie können unsere geeinte
Gemeinschaft nicht gefährden, also sollen sie in diesem unserem freien Lande ruhig kommen.“ Der Letzte,
der das aufzufangen wußte, war der mit seinen Mitarbeitern eliminierte Ludwig Schick. Gefragt, warum
das alles jetzt so geschieht, antwortet(e) der heilige Ignatius: „Damit der Wille Gottes offenbar wird.“
Eine schlimme Folge wird der Traditionalistenkirchenbau freilich haben: Eine nicht ganz kleine Zahl verwirrter
Gläubiger wird bis zur Schizophrenie hin krank werden, weil sie sich angstvoll nicht zu entscheiden weiß –
angstvoll nach innen, weil das Gewissen nicht mehr entscheidungsfähig scheint, angstvoll nach außen
gegenüber den Drohungen des Establishments … „O Glaubensvater, sieh die Not!“
Vor so viel … … Aufrichtigkeit bleibt mir die Spucke weg – wunderbar: Hier ist Rettung und Zukunft –
für Altötting, Malgersdorf und jeden aufrechten Katholiken!
Damals wie heute … … ist es nicht leicht gegen das selbstgewisse Establishment. Vergessen wir nach
all den vorgetragenen Gesichtspunkten den Neupriester nicht, der gewiß hochgemut und arglos begonnen
hat und gerade am Ort wärmster päpstlicher Kindheitserinnerungen und unter einem Chef, der als Altöttinger
Stiftspropst gerne das zwischenzeitlich abgeschaffte und wieder erweckte Privileg des infulierten Prälaten
wahrnimmt und Mitra und Pectorale trägt, die Erfahrung der Abweisung machen mußte: daß er nicht gebrochen
und „verheizt“ aus der Morgenröte seines Priesterseins hervorgeht, sondern durch die Gnade gesegnet.
Windstille Nachdem sich der Seesturm ein wenig gelegt hat, wollen wir hoffen, daß für den scheidenden
Generalvikar Schmidt die Mitfeier des Weltjugendtages, zu dem er mit den Fuldaer Teilnehmern aufgebrochen
ist, eine persönliche Bewahrheitung des australischen Mottos werde: die Kraft des Heiligen Geistes empfangen
und so Zeugen des Auferstandenen sein – vielleicht sogar am Fuldaer Dom (von dem der Umstand ja allgemein
bekannt ist: als ER von Vater und Sohn zur dort sich versammelnden Bischofskonferenz geschickt werden
sollte, äußerte der Allwissende kleinlaut, den Weg nicht zu kennen, ER sei in Fulda noch nie gewesen
…).
Bischof für wen? Dieses Zitat schätze ich überhaupt nicht. Wie stöhnte ein denkwürdiger römischer
Pontifex wolllüstig: „Da wir nun einmal Papst geworden sind, laßt es uns genießen!“ Was möchtest Du,
A.W., damit sagen?
Lamentatio Jeremiae Prophetae: Aleph! Seien wir trotz aller Widerwärtigkeit froh, daß hier ein solches
Ventil angeboten wird. Wer weiß, was mit den angestauten Unaufgeräumtheiten und Giftsäften sonst geschähe,
liebe Trauermette … – allein in Fulda!
Jes 42,3 / 1 Kor 10,12 Unser Gott ist so gut: „Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden
Docht löscht er nicht aus.“ Den Selbstgewissen ist gesagt: „Wer also zu stehen meint, der gebe acht,
daß er nicht fällt!“ o^/
Wer es fassen kann, der … Sie meinen, werte Wolke, wohl eher ein Zölibat aus und in echter Berufung
und reifer Menschlichkeit – und darum gelingend – als ein „(un-)freiwilliges“, das in der Gefahr steht,
Kompensation und Pathologie hervorzurufen. Muß dieses Thema aber in der Fuldischen Vorgängen „latent
dominierend“ sein?
Offenbarende Bilder Ja, schaut euch die Bilder in den Osthessen-news an! Ein priesterlicher Freund, den
ich darauf ansprach, der selber von Schmidtschen Algermissen-Erfahrungen betroffen ist, zeigte sich erschüttert
ob der alle verbalen Beteuerungen übersteigenden Photos: „Ecce homo!“
Wer ist es? Ja, in dem ganzen Spiel bleibt für die Führungsetage freilich die umtreibende Frage:: Von
wem stammen die Insiderinformationen? Nach dem Verräter wird intensiv gefahndet.
Sympathie … … erstreckt sich in Ihrer Wertehierarchie vielleicht auch auf das Gebahren, nachdem man
erfahren hatte, auf der Wunschliste für einen neuen Weihbischof zu stehen, gleich kundzutun, welchen
Dienstwagen man dann zu fahren gedenke … Alles sehr menschlich .
Gewicht Das ist wohl die entscheidende Diagnose: „Light“ versus „Gewicht“. Aber Hauptsache die Stimmung
stimmt. Mit Schick wurden auch andere in die Wüste geschickt, man wird sehen, wen es jetzt noch alles
trifft. Sicher gibt es demnächst auch einen neuen Seelsorgeamtsleiter. Wie ist das alles wieder zu erden
(meint: mit der nötigen Schwerkraft und Bodenhaftung zu versehen)? Veni Creator Spiritus!
Heroischer Schein Ja, es soll sich jetzt endlich die Wohlfühlstimmung einstellen, indem alle auf einer
Wellenlänge funken. Zwar waren beide, Bischof und Noch-Generalvikar um Contenance bemüht, aber der Bischof
hat die Dinge dann doch klar benannt, wenn er hervorhebt, es sei schizophren, wenn ein Generalvikar die
Leitlinien seines Bischofs nicht teile, verinnerliche und fördere. Nachdem in Fulda immer weiter auf
menschliche Verletzung gebaut wird – insbesondere seit der Bischofswahl von 2001 – mit dem Krankheitsherd
im Domkapitel, kann kaum, egal welche Rochaden geschoben und Purzelbäume geschlagen werden, etwas Heiles
wachsen. Hoffentlich kapiert’s der neue Nuntius! Hoffentlich bleiben die Gläubigen an der Basis klar!
Hoffentlich …
Es geht aufwärts … … sagte das Vögelchen, als von der Katze die Bodentreppe hinaufgetragen wurde …
Immerhin: Osthessen-news erwähnt „einschlägige Internet-Portale“ ( osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1152080)
und die Fuldaerzeitung gar direkt kreuz.net (www.fuldaerzeitung.de/…fulda/art5879,629736), wo die heute
publizierte Verfügung schon vermeldet worden sei. Und es habe – oho – wahrscheinlich Informanten aus
der Bischöflichen Behörde gegeben … – Im Übrigen ist dem Kommentar der 68er Wolke wenig hinzuzufügen;
die mit Fulda Vertrauten wissen, wovon hier gesprochen wird und daß es sich so verhält. Kann das alles
gesegnet sein und zum Segen werden?
Stunde der Wahrheit Morgen wohl soll alles feierlich verkündet und hoffentlich mit hinreichenden Erklärungen
versehen werden. Traurig bleibt alles eh … Kann da Segen drauf liegen?
Was sagt uns das im Eigentlichen? Dass „Rom“ keine solchen wolkingen, im Kern eigentlich alle identischen
Forderungen vortragen, sondern die strittingen Punkte, die nun wirklich alle schon geraume Zeit auf dem
Tisch liegen, klar benennen und besprechen sollte – wo doch sonst alles ausgiebst im Dialog erörtert
wird, man betrachte nur die in der Lehmannschule geborene Gesprächsökumene, an deren Ende zwar wirkungslose
und blasse, aber immerhin eindeutige Formulierungen stehen, keine solchen Apppelle an Stimmung und Wohlverhalten.
Zur Warnung aufgeschrieben Und auf welche Frucht wird kreuz.net einmal sub specie aeternitatis stolz sein
dürfen, sie zum Heil der Seelen hervorgebracht oder wenigstens kultiviert zu haben?
@ marcelus Ist das eine ausreichende Erklärung? Merkwürdig ist das Schweigen aller, die von der Meldung
bzw. Tatsache betroffen sind. Sonst haben die einschlägigen Medien doch alles schnell recherchiert. Bischof
Wróbel war noch als Ordinarius für Finnland beim Osnabrücker Katholokentag und meinte, dort einiges
Übernehmenswerte für den hohen Norden entdeckt zu haben auf dem üblichen Markt der Möglichkeiten.
Viceversa Und, liebe FREIHEIT, Sie sollten nicht vergessen anzumerken, daß sich die Kirche nicht von
Rotaries sponsern lassen sollte, um so deren willfährige Funktion zu werden. Viele in der Kirche – besonders
auf dem Kultur- und Diakoniesektor – können der Versuchung des rotarischen Geldes nicht widerstehen,
greifen zu und lassen sich dafür gerne unterwandern. Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit.
Wahrer Gott wir glauben DIR Da mokiert sich die Fides orthodoxa über alle, die hier zum Thema Fulda auftreten
nach dem Motto „Herr Lehrer, ich weiß was!“ und präsentiert sich in Beziehung zum Ordinarius Fuldensis
als der eigentlich Informierte und wahre Wissende – wo doch die Exzellenz immer von „nicht mitteilbarem
Wissen“ sprach. Aber wir elenden Schreiberlinge alle zusammen demonstrieren nur, daß die Wunde der abgründigen
Bischofswahl von 2001 nachwievor nicht auskuriert ist und viele Menschen der Kirche von Fulda schwer gezeichnet
hat – Gemeinden, einfache Gläubige, Priester … – auch wenn nachher alle näher Beteiligen, einschließlich
des nach Bamberg transferierten Kandidaten, sich jede Mühe gaben, den Eindruck zu erwecken, es sei fast
gar nichts passiert. Zu allen Zeiten wußte der schlichte und echte Glaube, daß auf bestimmten Dingen
kein Segen ruhen kann. Es gibt eine barmherzig ausgleichende Gerechtigkeit … Laß du nur den Vater sorgen,
trau auf ihn, verzage nicht – Wie das Sonnenlicht am Morgen auch durch trübe Wolken bricht: so und nicht
von ungefähr, kommt von Gott die Hilfe her.
@ salus (animarum suprema lex) Seien Sie doch nicht so allergisch und gleich aggressiv – ich glaube wir
haben mehr gemeinsam, als Sie vermuten! Das „Du“ bitte ich zu verzeihen: Es war mein Ausgleiten zur flegelhaften
Internet-Etikette, die jeden anderen Nickname duzt. Ich verstehe Ihr Pochen auf Stil. Das ist keine billige
Vereinnahmung: Ich teile viele Ihrer Einschätzungen! „O Glaubensvater, sieh die Not …!“
@ Lupus ibat pro salute Was gäbe der Nachfolger in Deiner Pfarrei darum, wenn sich das von Dir beschriebene
Syndrom auflösen ließe und er bei Deinem Erbe so anknüpfen könnte, daß sich etwas Heiles im von Dir
beschriebenen Sinne aufbauen ließe. Aber in Fulda tanzt die Trachtengruppe weiter …