Donnerstag, 4. Mai 2006 15:46
Lesername: stat crux
Beiträge: 999
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Donnerstag, 16. August 2007 10:56
stat crux: @Pünktchen
Man sollte Fr. Bussmann mal ein Kompendium des Katechismus von 2005 zur „Redaktion“ zusenden. Sie würde vermutlich 2/3 bis 3/4 der Sätze darin ersatzlos streichen! Nein. Eher noch käme das Werk postwendend zurück mit flammendem Begleitbrief, indem wider die Inquisition, Ketzerprozesse, Hexenverbrennungen und Tierquälerei „argumentiert“ würde. Vor lauter „Engagement“ keine Zeit zum Lesen? Oder packt das Hirn (oder das „Bauchgefühl“) einfach keine Informationszufuhr mehr? Die Parolen der Jahre nach 1768 (Sterbedatum H.S. Reimarus!) sind doch nun wirklich nicht mehr taufrisch… [mehr…]
Donnerstag, 16. August 2007 10:15
stat crux: Christoph
Luxenberg?? Ist das der „Giordano Bruno“ der Koranforschung? [mehr…]
Donnerstag, 16. August 2007 09:42
stat crux: Auweia! Brigitte…
Die unbefleckte Empfängnis ist biblisch, die Trinität aber nicht?? Das mir vorliegende Neue Testament hat ein Hauptthema: Die Beziehung Jesu zu seinem Vater, die nicht dieselbe ist wie die Beziehung der Menschen zu Gott; „durch Christus unsern Herrn“ dürfen wir wagen zu beten: „Vater unser…“ [mehr…]
Mittwoch, 15. August 2007 16:33
stat crux: @Gilbert
Die Aussagen von „Ru-dollfus“ fallen möglicherweise unter Rdnr. 161 des Katechismus Pius X. (Ausgabe Wien 1981): Sünde wider den Heiligen Geist. [mehr…]
Mittwoch, 15. August 2007 16:14
stat crux: @Monsieur Ch.
Nicht ablenken! Der Katholizismus heute hat eine Reichweite von ca. 1,2-1,3 Mrd. Menschen. Diese wäre mit „alter Messe“ weder zu „halten“ noch zu erweitern.

Die Frömmigkeit (!) in Europa und europäisch geprägten Erdteilen hat bei der übergroßen Mehrzahl der Menschen
die „Leben-Jesu-Forschung“ etc. rd. 100 Jahre einigermaßen überstanden, bevor zwischen ca. 1870 und ca. 1930 der Atheismus als Massenphänomen („sozialer Modernismus“) auftrat.

Die „neue“ Messe wird sich wahrscheinlich als „Medikament“ erweisen (neben anderen), die Dauer und Intensität dieses Phänomens abkürzen bzw. abmildern wird, insofern sie das „sacramentum caritatis“ nämlich „den Massen zugänglich“ tradiert.
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Mittwoch, 15. August 2007 15:57
stat crux: @matt
Ohne hier den „advocatus diaboli“ spieleen zu wollen: Die Problematik hat zwei Seiten. Heute sind die Übertreibungen der Sündenlehre weniger das Problem als in anderen Zeiten. Wo überhaupt wird in der Kirche noch von Sünde, Sühne und Buße gesprochen? Ich meine diese Frage nicht „politisch“ wie die kreuz.netter, die aus reinem Vergnügen an der Provokation die „Konzilskirche“ als Liebeskirche denunzieren (Wäre sie es doch!).

Es ist eine schwere Aufgabe, die Botschaft des Kreuzes Christi für unsere Zeit zu entschlüsseln, ohne zu leichtfertig über die Probleme intellektueller, spiritueller und disziplinärer Art hinwegzuguschen.
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Mittwoch, 15. August 2007 15:46
stat crux: @Don Camillo
Die verbindliche (!) Wiedereinführung der alten Messe ist der Sache nach unmöglich, da eine solche „Tat“ den Katholizismus auf mindestens vier von fünf Kontinenten marginalisieren würde. Sie wäre aber auch „Verrat am Konzil“, da die Weisung eindeutig lautete: Die Messe soll vereinfacht, die aktive Teilnahme der Gläubigen erleichtert, die Volkssprache nicht nur engherzig erlaubt, Verlorengegangenes wieder eingefügt und Überflüssiges in Wegfall gebracht werden. Die genaue Abgrenzung oblag dem Papst, der das Konzil zu interpretieren hatte. Im übrigen ist die „neue Messe“ mittlerweile stärker in Klerus und Volk verankert als es die „alte“ je war. Denn Leidenschaft für das Missale Romanum war immer ein Phänomen winziger Minoritäten, auch von 1570 bis 1970. Den meisten Katholiken und ihren Priestern genügte es, dem Messbuch zu genügen;

Beispiel? Die 8-Minuten-Messe der Stiftsherren von Mantua, gegen die ihr Bischof (G.M. Sarto, seit 1903: Pius PP. X.) leider machtlos war…
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Donnerstag, 9. August 2007 11:01
stat crux: @Matt
Wichtiger Gedanke! Das Leben selbst bietet unmittelbar so viel „Sinn“ an, dass wohl erst ein moderner Theologe hinzutreten muss, um da die „Kontingenzerfahrung“ zu predigen. Diese „Erfahrung“ ist äußerst selten (eher ein geistiges Konstrukt) und außerhalb des hirnverbrannten Europa wohl auch kaum je außerhalb von psychiatrischen Kliniken beobachtet worden. Oder überinterpretiere ich Deine Einlassung jetzt? [mehr…]
Donnerstag, 9. August 2007 10:53
stat crux: Richtig!
Der von kreuz.net propagierte Pseudo-Tridentinismus funktioniert überhaupt nicht. Wäre die „alte Messe“ bei Klerus und Volk „verwurzelt“ gewesen: Welches Konzil und welcher Papst hätte sie „abschaffen“ oder nur marginalisieren können?

Die Wiederentdeckung der älteren Messgebrauchs ist ja quasi als „neue geistliche Bewegung“ vom Papst gebilligt worden. Das ist alles andere als restaurativ.
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Donnerstag, 9. August 2007 10:44
stat crux: @Pünktchen
Warum der von kreuz.net propagierte (Pseudo-) Tridentinismus nicht funktioniert, das kann man wieder im Detail bemerken, im Nachsatz: Bei Kirche in Not werde Th. B. Edith Stein als Märtyrerin angerufen?? Wo denn nicht? In Econe? Bei der „Kirche“ ohne jede Not??

P.S.
Das Ganzopfer der Hl. Therese von Lisieux datiert vom 9. Juni 1895 (je m’offre comme victime d’holocauste à votre amour miséricordieux); für „Theologen“ immer noch schwer in Begriffe zu fassen.
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Mittwoch, 8. August 2007 16:08
stat crux: @Terras
Soll das heißen: Ein klerikales, tridentinisches und beinahe ordnungsgemäßes Priesterbild?? [mehr…]
Mittwoch, 8. August 2007 15:56
stat crux: Jesus ist Gott.
Für den Führungsanspruch „deutscher Theologie“ ist das Jesusbuch des Papstes tatsächlich supergefährlich. Denn es wird von vielen Leuten gelesen, die in den meisten der unzähligen theologischen „Publikationen“ (Auflage: 200?) auf Seite 3 steckenbleiben müssen, als seien es Lehrbücher höherer Mathematik. Die Stinkbomben gegen die Glaubenskongregation zielen wahrscheinlich auf das Jesusbuch. Anders ist die gezielte Panikmache nicht zu erklären. [mehr…]
Mittwoch, 8. August 2007 15:50
stat crux: Oh Wunder, oh Wunder…
Man muss sich schon gewaltig anstrengen, um aus der lapidaren Antwort 5 zur Frage 5 so viel „Vorkonziliares“ herauszuquetschen. Ich halte die ganze Panikmache für inszeniert, um vom Jesusbuch des Papstes abzulenken. Denn das lesen ev. Theologen, die Beschlüsse der eigenen Gremien lesen die schpon lange nicht mehr. [mehr…]
Mittwoch, 8. August 2007 13:18
stat crux: Na gut…
Theologie „oberhalb“ eines gewissen Niveaus lese ich nicht. Rahners „Grundkurs“ habe ich nie „gepackt“ und Küng war mir immer zu selbstherrlich und geldgierig. Ich bezweifle auch, dass er, wiewohl „peritus“, als Konzilstheologe bezeichnet werden kann. Denn in die Dokumente ist doch nix von Küng eingeflossen?

(Von Ratzinger doch wohl schon etwas…)

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Mittwoch, 8. August 2007 13:13
stat crux: @Gilbert
Also eignet sich Gamber gar nicht als Kronzeuge gegen die Liturgiereform?

@Hegerl

Lesen Sie die Konstitution! Sie bringt gar keine Definition der Messe. Wahrscheinlich meinen Sie Nr. 7 der Institutio Generalis Missalis Romani i.d.F. von 1969 (jetzt: Nr. 27). Diese Definition wurde wegen Dissens über den Begriff des „Gedächtnisses“ nachgebessert, aber m.E. bereits 1970 und keineswegs heimlich.
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Mittwoch, 8. August 2007 12:53
stat crux: Gamber??
Es heißt doch, Msgr. Gamber sei (alles in allem) ein ziemlicher Außenseiter gewesen. Was nicht heißen muss, dass sein Widerstand gegen manche voreilige historische Verortung bestimmter Lieblingsideen der Liturgiker falsch war. Aber selbst wenn z.B. Zelebration „zum Volk“ und „Handkommunion“ nicht schlüssig aus der Historie hergeleitet werden könnten, wären solche Neuerungen seitens des kirchlichen Amtes doch als Modernisierungen möglich, oder? Es muss ja gerade keine „archälogisch gesicherte“ Fassung des röm. Ritus konserviert werden, v.a. nicht wegen der Aufgabe der Liturgie im III. Jtsd. auf allen Kontinenten das Lob Gottes zu feiern. [mehr…]
Mittwoch, 8. August 2007 12:45
stat crux: @Gilbert, Pünktchen
Derzeit sind auf Deutsch wohl schon ca. 420.000 Expl. verkauft worden. Das übertrifft wahrscheinlich die Gesamtauflage aller Werke von Küng und Rahner (um nur die Populärsten zu nennen; die Schreiber im Söding-Buch inklusive:) insgesamt.

Das wird nicht ohne Wirkung bleiben; noch mehr Wirkung werden aber die engl. und span. Ausgaben haben.
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Mittwoch, 8. August 2007 11:35
stat crux: Gratulor!
Placet, Berger! Da mich „Theologie“ bewkanntlich nicht interessiert, habe ich mir das Werk nur kurz angeguckt, hatte aber denselben Eindruck. Wahrscheinlich wollte Th. Söding sogar „Brücken bauen“ zwischen „heutiger“ Exegese und dem Papstbuch. Nett gemeint, aber wohl nicht möglich, wo Johannes a priori als ahistorisch gilt. (Welches Konzil hat das entschieden??) [mehr…]
Mittwoch, 8. August 2007 11:03
stat crux: In-Kraft-Treten MR 69/70
Die von Bf. Mussinghoff angeführte Formel vom 3. April 1969 (Paolo VI, Tutti i principali documenti, LER 2002, S. 990) bezweckt das Inkrafttreten der Neuordnung und hebt diesbezügliche ältere Rechtsvorschriften auf, die dem Inkrafttreten entgegenstehen könnten (z.B. Quo primum von 1570 etc.).

Das ist keine doktrinäre „Abrogation“; die „alte Messe“ wurde schon deshalb nie völlig abgeschafft, weil auch die härteste disziplinarische Maßnahme (Notiz der Gottesdienstkongregation vom 28.10.1974) immer noch private Zelebrationen im „usus antiquior“ unberührt ließ.

Die regelmäßige In-Gebrauch-Setzung des Missale von 1970 war Sache der Bischofskonferenzen (s.o.). Also ist die genaue Rechtslage für die Übergangszeit nach 1969 nicht einheitlich feststellbar.
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Mittwoch, 8. August 2007 08:37
stat crux: Pofalla
Schon möglich, dass der (ev.) CDU-Generalsekretär ggü. dem ev. Pressedienst Bf. Lehmann als „unseren Kardinal“ bezeichnet. Im übrigen ist die „Wahrheit“ nur: ein adretter Scherz… [mehr…]
Dienstag, 7. August 2007 12:05
stat crux: Nichts ohne den Bischof!
Wenn die fanatischen „Freunde der alten Messe“ trotz motu proprio unfähig sind, sich mit den Bischöfen vor Ort auszusöhnen, wird die Zahl der Feinde der alten Messe nicht sinken sondern ansteigen. Aber nicht wegen der Messe, sondern wegen solcher „falschen Freunde“. [mehr…]
Dienstag, 7. August 2007 12:00
stat crux: @Jörg G.
Tatsächlich lässt B XVI. die „patriarchale Systematik“ nicht gelten und folgt darin Vat. II. Es gibt das Kollegium und Petrus, „dogmatisch“ ohne Zwischenstufen. Das übrige sind Fragen der Organisation. Petrus ist zuerst und vor allem Bischof, episcopus catholicae ecclesiae; die andern sind im Vollsinn nur „mit und unter“ dem Papst überhaupt Bischöfe, wegen dieses Bandes aber untereinander Kollegen, nicht „Teilhaber“.

Das ist ein Fall von „development“ (J.H. Newman) der Lehre, die im 1. Jtsd. in dieser Prägnanz noch nicht gegeben war, m.E. aber die einzige Möglichkeit von Kirchesein im 3. Jtsd. bezeichnet; „sans tiare“.
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Sonntag, 5. August 2007 20:35
stat crux: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 5. August 2007 20:31
stat crux: @Enrico II.
Von „leerer Hölle“ zu faseln ist genauso fahrlässig wie jeden zu „verdammen“ der „die Hölle leugnet“. Leugnen setzt zunächst einmal Verständnis dessen voraus, was man ablehnt. Mille difficultés ne sont pas un doute; tausend Schwierigkeiten sind noch kein Zweifel. Und selbst ein überwindbarer Zweifel ist noch keine Leugnung. Die „letzten Dinge“ sind alles andere als einfach. Ich empfehle die Schrift von Charles Journet, Kardinal und „Haustheologe“ von Paul VI. zum purgatoire. [mehr…]
Sonntag, 5. August 2007 20:23
stat crux: Ruh in Frieden, Dolfus!
Ich überlasse die Entscheidung dem zuständigen Richter. [mehr…]
Sonntag, 5. August 2007 20:22
stat crux: @Gunsenum
kreuz.net war von Anfang an nicht an der Freigabe der „alten Messe“ interessiert, sondern hat das Thema nur zu demagogischen Zwecken wach gehalten. „Denen hier“ ist Liturgie wurscht. Hier versucht man eine Synthese (jawohl, à la Hegel: Die Negativität negiere sich selbst) aus Schwarz-weiß-rot und pseudotridentinischem Weihrauch. Typen wie „Rudolfus“ geben zwar vor zu glauben, dass die alleinseligmachende Lehre der Kirche „rette“; „Lehre“ rettet vielleicht Gnostiker, „Rituale“ retten vielleicht neopagane Anhänger hermetischer Religionen. Nach christlicher Überzeugung rettet… Wer? Christus.

Extra ecclesiam suam nulla salus; und über deren Grenzen richtet Er.
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Sonntag, 5. August 2007 20:11
stat crux: @Rudolfus
Zweimal lesen! Ich leugne gar nichts. Das Zitat spricht allerdings von Renigungsort, nicht von „Hölle“. Es gibt keine kirchenamtliche Festlegung, wer oder wieviele „am Ende“ verdammt werden (vgl. „Benedictus Deus“ Benedikt XII., 1336; ex cathedra!). [mehr…]
Sonntag, 5. August 2007 20:02
stat crux: Schluss mit dem Stuss, Rudolfus!
„Wir glauben an das ewige Leben. Wir glauben, dass die Seelen aller, die in der Gnade Christi entschlafen sind, sei es, dass sie noch am Reinigungsort geläutert werden müssen oder dass Jesus sie im Augenblick, da sie ihren Leib verlassen, in das Paradies aufnimmt, wie Er es mit dem guten Schächer am Kreuz getan hat, zum Volk Gottes gehören – jenseits aller Herrschaft des Todes, der am Tag der Auferstehung, da die Seele mit dem Leib vereinigt wird, endgültig besiegt sein wird.“

Papst Paul VI., Credo vom 30. Juni 1968, Nr. 38
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Sonntag, 5. August 2007 19:51
stat crux: @Fabianus
Die kreuz.ritter sind offenkundig keine Experten in Papstliturgie usus antiquior. Das Foto ist vom 12. März 1939, dem Tag der Papstkrönung. Pius XII. wurde außerhalb der Liturgie auf der Loggia gekrönt, teils, wegen der unzähligen Römer, die das sehen wollten, teils als Geste der riconziliazione. Die Päpste haben die Tiara extrem selten getragen (Benedikt XV. nach der Krönung gar nicht mehr), zumal ihre jedenfalls außerliturgische Bedeutung seit Verlust des Kirchenstaates 1860/70 bereits unsicher war. [mehr…]
Donnerstag, 2. August 2007 11:48
stat crux: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 1. August 2007 12:42
stat crux: Messkommunikation
Selbstverständlich ist die Hl. Messe eine kommunikative Handlung, aber der Gemeinde und des Priesters gemeinsam zu Gott; die „Anthropozentrik“ verdrängt „Gott“ nicht zwingend. Gott ist unverdrängbar, sonst wären wir Beter ja Naturalisten wie die Heiden und Pantheisten. Die Transzendenzproblematik, wenn man das so nennen will, ist letztlich in der neuen Messe, wird sie bewusst gebetet, sogar besser „gelöst“. [mehr…]
Dienstag, 31. Juli 2007 18:43
stat crux: @Rudolfus
Schluss mit dem Stuss! Soll etwa Putin beim Papst die Frau Merkel anzeigen, weil sie CDU wählt? Und welche Strafe folgt dann? Fallbeil? [mehr…]
Dienstag, 31. Juli 2007 18:35
stat crux: @Pünktchen
Wahrscheinlich behauptet PR Bussmann ggü. dem Generalvikariat, dass ihre Texte hier nicht von ihr stammen, sondern von feindseliger Seite „ironisch“ unter ihrem Namen verfasst werden. [mehr…]
Dienstag, 24. Juli 2007 08:22
stat crux: Antimotuproprin
Die Traditionalisten werden nicht „bis aufs Blut“ verabscheut. Bislang ist noch kein Martyrium irgendeines Tradi bekannt geworden. Auch ist noch kein Tradi erkennbar als „barmherziger Samariter“ hervorgetreten.
Für die überaus große Mehrheit im Katholizismus (fast 100%) ist das starke Selbstwertgefühl der Tradi als „pars sanior“ der Kirche „aller Zeiten“ nur lächerlich und eher ein Symptom für Probleme, die keinerlei übernatürliche Quelle kennen.

Der „erbkranke“ Widerstand gegen die „Communio“-Theologie (Lubac, 1938) dürfte seine simple Ursache darin haben, dass das Wort so ähnlich wie Kommunismus klingt. Allerdings ist der Kommunismus rd. 30 Jahre nach Ankündigung des Konzils zusammengeklappt. Antikommunismus war in den 1970ern zwar ein Motiv des Pseudotridentinismus, aber noch lange nicht jeder „Anti-Pseudotridentiner“ war Kommunist!

Da sich niemand selber taufen kann, kommt die Kirche um ein (relativ großes) Minimum an communio gar nicht drum herum.
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Montag, 23. Juli 2007 10:11
stat crux: @Brigitte
„Dann geh’ doch nach drüben!“ [mehr…]
Montag, 23. Juli 2007 09:20
stat crux: Selbstreferent?
Mir persönlich ist kein Pastoralreferent bekannt, der überhaupt „Aufgaben erledigt“. Ich kenne nur selbstreferenzielle Gehaltsbezieher, die ihnen „Vorruhestand“ mit Monologen garnieren. [mehr…]
Montag, 23. Juli 2007 09:16
stat crux: Das Überraschungsei…
Selten war ein Dokument der Glaubenskongregation so präzise, so eindeutig konzilsgemäß und so klar „nach innen“ gerichtet. Überdies waren die responsa ad quaestiones versehen mit einem profunden Kommentar. Es will sich wohl eine neue Qualität antipäpstlichen Hasses etablieren, im Vorgefühl darauf, dass die Medienmacht die Folgen des 8. April 2005 nicht mehr aus der Welt schaffen kann. Jetzt will man im modernen Lager anscheinend die Muslimproteste vom September 2006 nachahmen… [mehr…]
Montag, 23. Juli 2007 09:05
stat crux: @Pünktchen
Sehr richtig. Dummerweise hat sich in die Literatur nördlich der Alpen die Meinung eingeschlichen, die Varianten in der Kirchenverfassung der ersten zwei Jahrhunderte rechtfertige bereits eine Abkehr vom bischöflich-petrinischen Prinzip. Im Gegenteil. Es wird immer wichtiger! Denn die Kirche wird nicht immer „urtümlicher“ sondern immer heilsnotwendiger für das Leben der Welt. [mehr…]
Sonntag, 22. Juli 2007 16:53
stat crux: = Zweitaccount von Dr. O.
Die Aufregung wird sich beruhigen. Am rechten Rand rutschen einige in den Sedisvakantismus, die Mehrzahl nimmt aber die Liturgiereform unbefangener zur Kenntnis; und ideologische „Reformer“ verlieren mit Recht an Zuspruch (ist längst im Gange). Und eines nicht allzu fernen Tages wird dann die übergroße Mehrzahl sagen: Was für Glück war doch die Konzilskonstitution Sacrosanctum Concilium! Mit ihr wurde die Gefahr gebannt, dass die römische Liturgie, die immer auf Praxis ausgerichtet war („pragmatische“ Liturgie), zum Ritual verkümmert; und paradoxerweise hat das auch die Tradition bekräftigt.

Arcanum Dei consilium.
[mehr…]
Sonntag, 22. Juli 2007 16:45
stat crux: P.S.:
Ne Ne. Ich gönne der alten Messe „volles Haus“.
Ist nur ziemlich unwahrscheinlich. Selbst eine Verzehnfachung des Angebots von ca. 40 auf ca. 400 Gelegenheiten bliebe doch nahezu unbemerkt im liturg. Geschehen der Gegenwart.
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Montag, 16. Juli 2007 21:35
stat crux: Karikaturen!
Der Karikaturist (oben) hat offenkundig nie ein Foto von P. Bugnini gesehen. Die Zeichnung sieht mehr nach Fellay aus. [mehr…]
Montag, 16. Juli 2007 21:26
stat crux: @Pünktchen
Genau das (Romanitas=Oikoumene) meinen die responsa ad quaestiones der Glaubenskongregation nicht! Auch die katholische Kirche leidet an dem Defizit, dass nicht „alle eins“ sind. Nach kath. Auffassung ist das jedoch ein Mangel an Universalität, kein Mangel an Identität. [mehr…]
Montag, 16. Juli 2007 20:40
stat crux: Brigitte außer Sukzession
1.) Das Versprechen, nach empfangener Weihe keine Ehe resp. keine weitere Ehe einzugehen, legt bereits der zu weihende Diakon ab, nicht erst der Priesterkandidat.

2.) Eine Frau kann die Weihe nicht empfangen. Diese Anordnung Christi steht nicht zur Disposition des Kirchenrechts. Es gibt auch weltweit überhaupt keine Priesterinnen im Christentum. Pfarrerinnen in den kirchl. Gemeinschaften der Reformation sind so eine Art „Subdiakon“ mit erweiterten Befugnissen. Die Reformation lehnt das Weihesakrament und die Sukzession explizit ab. Daher ist eine rechtliche Gleichstellung der dortigen OIrdinationen mit der Weihe nicht möglich, mit allen Folgen für den „Kirchenbegriff“.

3.) Der Empfang einer Weihe „wider Willen“ ist ein Unding. Wenn Kinder im Sandkasten im Scherz „taufen“ funktioniert sakramental genauso wenig wie bei der „Weihe“ einer Frau oder eines Satanisten.
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Montag, 16. Juli 2007 12:17
stat crux: @Bernado
Der Christ in der Gegenwart war schon vor 20 Jahren eine einzige Problemzone. Was Johannes „Mythos“ Röser da zusammenreimt, ist reichlich unausgegoren.

Ich stimme ihm zu, dass die neue Form der Messe die stärkere sein wird, aber nicht „per se“ und schon gar nicht „gegen Trient“. Die Äußerungen moderner Liturgiker der letzten Wochen befestigen meinen Eindruck, dass das m.p. sein musste, dringend. Denn die „relecture“ des usus antiquior muss diesen Herrschaften zugemutet werden. Es wurde höchste Zeit für die päpstliche Reparatur des Traditionsbegriffs. Zum Glück liest den „CiG“ nur noch das pastorale Veteranenheim.

„Enteignet Herder!“
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Montag, 16. Juli 2007 12:02
stat crux: Entweder-oder
Entweder hat Fellay die Haltlosigkeit seiner pseudotridentinischen „Freikirche“ (anticharismatische Charismatiker?) begriffen und bereitet seine persönliche Konversion „ad Dominum“ (et Vivificantem) vor, lässt also den Rest der Sekte in den Sedisvakantismus fallen, oder er verfolgt weiter die Hauptaufgabe der SSPX: stören, stören, stören. On verra. [mehr…]
Montag, 16. Juli 2007 11:49
stat crux: „Rituseffekt“
Der so gen. „Rituseffekt“ ist, abseits traditionalistischer Propaganda, durchaus (für Europa) ein erwägenswertes Phänomen. Denn der ehem. „NOM“ (jetzt „usus modernus“) verlangt vom Zelebranten eine höhere Askese als das frühere „dire la Messe“ (Loisy). Diese Anstrengung hat der (gar nicht so fromme) Klerus nunmal nicht gemeistert in den fröhlichen 1970er Jahren. Dass selbstgefällige Seminaristen inzwischen zum rituellen Aufsagen zurücktendieren mögen, ist nicht weiter überraschend. Sie meiden dieselbe Mühsal. Aber die Beter werden vom Priester wohl allmählich einforden, dass die Messe kommunikativ gebetet werden wird. Ob die Zahlen dann wieder steigen? Möglich. [mehr…]
Freitag, 13. Juli 2007 09:31
stat crux: @Melchisedech
Schon richtig, die Zeit eines Gerhards ist um. Aber dem Mysterium sich „außerordentlich hingeben“? Treiben Sie keinen Spott mit den Rechtsbegriffen des m.p.! In der Praxis wird sich ein passender Sprachgebrauch noch finden, für den der Papst sogar Andeutungen gemacht hat (forma ordinaria, usus antiquior). [mehr…]
Donnerstag, 3. Mai 2007 08:36
stat crux: @Athanasius.
Demütig unterwerfe ich mich dem von „Athanasius“ mir abverlangten Bußschweigen. [mehr…]
Dienstag, 1. Mai 2007 11:13
stat crux: @Sperling
Zum Glück sind doch längst Klärungsprozess zugunsten einer legitimen Weiterentwicklung der europ. Integration im Gange, unter Verzicht auf den „ideologischen Überschuss“. Die EU-Feinde sollten sich allmählich mit einer abgespeckten Version der europ. Verfassungsidee anfreunden können, zumal diese im Kern tatsächlich das Prädikat „katholisch“ verdient (wenn auch nicht konfessionseng): Europa zeigt Flagge! [mehr…]
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Dienstag, 1. Mai 2007 11:06
stat crux: @L.E.
Auch die Frömmigkeit der „Tradi“ variiert durchaus. Im levitierten Hochamt zu Kevelaer am 28. ds.Mts. gab es Gelächter, als Propst Goesche die Lesung als „Evangelium“ bezeichnete (wenn auch nur den übersetzten Vortrag); in der Predigt rutschte ihm der Lapsus „toter Schoß“ (statt: toter Sohn) der Gottesmutter ‘raus (gerade noch korrigiert, aber doch völlig unerklärbar, wenn man konzentriert andächtig ist…)

Und insgesamt war die Atmosphäre deutlich steriler als im NOM Hochamt am Sonntag darauf (in derselben Basilika); oder auch in der lat. Osternacht in Sant’ Appollinare in Rom. Wenn die „neue“ bei der „alten“ Form des Ritus dazulernt, dann wird die neue Form zur Hochform heranreifen und die alte dann wieder beeinflussen. Nur Ideologen können was dagegen haben.

Übrigens ist es mit der Korrektheit der Tradi auch nicht so weit her. Wie schon bei der UNA VOCE Tagung in Köln hat man auch jetzt in Kevelaer wieder das Kommunionconfiteor eingeflochten, das im MR 62 nicht (!) enthalten ist. Das ist eine Eigenmächtigkeit von einem Umfang, gröber sogar als würde man das Hochgebet „Versöhnung“ an Pfingsten wählen, obwohl es nur für besondere Anlässe approbiert ist.
[mehr…]
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