stat crux
Erstellt: 15:46:07 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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992 Lesermeinungen
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Rechtsextremist beim Papst + …
#6   stat crux   12:12:18 | Freitag, 3. September 2010
Zur zur Info:
Shimon Peres war zeitlebens Sozialdemokrat.
:-S
Redaktion benachrichtigen Doch dann gab es drei schwere Zwischenfälle
#77   stat crux   09:44:35 | Montag, 30. August 2010
Das ist die Welt in der wir leben.
Wer aber bemerkt, wie eine junge Türkin ihr Leben wegwirft in Drogen und „McSex“, und anteilnimmt, der ist dann selber „kriminell“.
:-#
Redaktion benachrichtigen Homo-Ideologen dulden keinen Widerspruch
#34   stat crux   14:19:18 | Donnerstag, 29. Juli 2010
Miss Keeton hat Recht.
Schlicht und einfach; cfr. Bleuler zur sexuellen Inversion.
Redaktion benachrichtigen Bistum Augsburg: Der Papst wurde verarscht
#191   stat crux   08:31:18 | Mittwoch, 23. Juni 2010
Was denn?
Vätertheologie ist Modernismus??
Redaktion benachrichtigen Sex-Märchen als Religionsersatz
#74   stat crux   09:05:16 | Mittwoch, 8. April 2009
In so einem Fall muss man wohl sagen:
Leider ist Dummheit nicht strafbar.
Redaktion benachrichtigen Reaktionärer Papst
#28   stat crux   10:22:48 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
@Ph.:
www.vatican.va
Die deutsche Fassung kommt aber meist erst, wenn der O.R. dt. erschienen ist.
Redaktion benachrichtigen Viel Wind und wenig Sturm
#64   stat crux   10:48:55 | Samstag, 6. Dezember 2008
Statistik
Richtig ist: Die Überklerikalisierung der SSPX im Vergleich zur Kirche ist etwa 10-fach (hier 1:3000). Aber das gilt nur, wenn die Reichweite eines „Lefebvre-Popen“ überhaupt 300 Katholiken beträgt. Wahrscheinlich ist es nur die Hälfte. Ein Offizierskorps nahezu ohne Mannschaften! Ecône’sche „Sakraldörfer“ sind nunmal vor allem eine virtuell-esoterische „Realpräsenz“, eine Drohkulisse aus antirömischem Affekt.
Ob ‘Freikirche’ oder nicht das entscheidet sich übrigens am konkreten Amtsgehorsam; und der ist sogar bei Anglikanern und Lutheranern noch konsequenter als bei der „Miliz für die Todesstrafe“.
Redaktion benachrichtigen Wölfe, wohin das Auge blickt
#2   stat crux   22:56:32 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Humanae vitae
„Die“ Enzyklika ist alles andere als ein Schlag ins Wasser. Siehe: kathpedia, Humanae vitae. Sie wird sich durchsetzen. Nicht im Sinne von „ausnahmslos befolgt“ (hat die Christenheit je aufgehört zu lügen, zu zürnen, zu gieren?); aber die Öffentlichkeit wird im 21. Jh. einsehen, dass Liebe und Leben zusammengehören und dass das tatsächlich nur funktioniert, wenn man den einzelnen ehelichen Akt beurteilt und nicht auf Fehlkonstruktionen ausweicht; so sprechen längst die Fakten (fallende Geburtenrate, Überalterung etc.).
Redaktion benachrichtigen Ein Vorbild für alle
#12   stat crux   19:04:49 | Dienstag, 4. November 2008
Überholspur?
Kriechspur. Die SSPX ist quantitativ so unbedeutend, dass deren „Megawallfahrt“ niemanden stört. Und da das einzige doktrinäre Problem, das von dort „real“ aufgeworfen wurde (nämlich ob man einen etablierten Ritus kirchenamtlich verbieten konnte/wollte/verboten hat) der Entspannung entgegeneilt, wird diese kranke und immer kränkere „Bruderschaft“ von nun an nur noch: immer unwichtiger… Allem Gezeter zum Trotz: Sie ist halt doch nur eine pseudo-tridentinische Freikirche, reserviert für besonders narzißtische Gemüter.
Redaktion benachrichtigen Späte Einsicht?
#15   stat crux   10:55:52 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Franz
Zitierst Du Ste. Thérèse?? Je vous aime?
Ihr kriegt den Kardinal trotzdem nicht ins BZÖ…
:&)
Redaktion benachrichtigen Treten die Köche ab?
#31   stat crux   18:49:24 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Notlösung?
Wenn der Möchtegern-Anti-Augstein Horst zuschlägt…
Reinhard Marx auch nur von weitem als „Notlösung“ zu bezeichnen ist lächerlich. Hatte Exzellenz Horst im Geiste schon ein anderes Personaltableau zusammengebastelt??
Redaktion benachrichtigen Was – angeblich – in der christlichen Mission geschieht + …
#27   stat crux   14:42:43 | Samstag, 29. Dezember 2007
Haha!
k.net wird allmählich zum Ru-Dollfus-net…
Redaktion benachrichtigen Wer wird der neue General der Jesuiten?
#43   stat crux   14:40:35 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rudolfus
Schluss mit dem Stuss. Es gibt zwar unwiderrufliche Definitionen der Päpste aber keine unwiderrufliche Gesetzgebung. Die Aussageabsicht von „Quo primum“ war die Zentralisierung der Liturgie, nicht der Text des Messbuchs im Detail. Insofern FOLGT auch Paul VI. 1970 dem 1570 eingeschlagenen Weg.
Redaktion benachrichtigen Was – angeblich – in der christlichen Mission geschieht + …
#2   stat crux   14:49:52 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Im Jahresrückblick
war übrigens das m.p. vom 7.7. KEIN THEMA.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe von Rom zur Ordnung gerufen
#84   stat crux   14:47:14 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Benedikt
Die bleibende Bedeutung von Quo primum liegt eben im Zentralisierungsakt bezüglich der Liturgie; und AUF DIESER LINIE hat Paul VI. 1970, immerhin mit einem Konzil „im Rücken“ wie Pius V., den usus modernusdes Missale Romanum in Kraft gesetzt.
Redaktion benachrichtigen Der Teufel hat ausgedient
#8   stat crux   14:43:08 | Sonntag, 23. Dezember 2007
„il fumo di Satana“
Auch wenn die hardliner von Kreuz.net vielleicht Weihnachten nur als die künftig wegfallende Ermächtigungsgrundlage zum Erlass des Missale Romanum von 1570 feiern:
Frohes Fest!
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe von Rom zur Ordnung gerufen
#55   stat crux   15:36:46 | Freitag, 21. Dezember 2007
Richtig!
Papst Paul VI. war alles andere als ein Feind der alten Messe. Er sah es aber als notwendig an, zur neueren Form überzugehen, um das Sakrament überhaupt zu retten, gefährdet durch Ritualisten und „Bilderstürmer“ gleichermaßen.
Die von den Tradi beweinte Härte in der Durchsetzung der Liturgiereform wurde von Lefebvre und anderen geradezu erzwungen! Diese waren es, die das Konzil treffen wollten, indem sie die „alte Messe“ zweckentfremdeten. Aber sie haben deren Bedeutung im Volk maßlos überschätzt. Daher gibt es auch heute nur ca. 0,0015% der Katholiken, die „NOM“ ablehnen.
Der Feind der alten Messe heißt Lefebvre, da er sie in ein neopaganes, antimodernistisches Ritual umwandelte; aus überwiegend „politischen“ Motiven, übrigens.
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#8   stat crux   15:29:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
Je freier, desto uninteressanter…
Die aufgescheuchten Simpelkleriker kännten sich doch ganz entspannt zurücklehnen: Die „freigegebene“ alte Messe taugt nicht mehr als Kampftrompete gegen das Konzil. Sie wird ein friedliches Schattendasein fristen, mehr nicht. Zum Verdruß der so gen. „Traditionsverbundenen“…
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe von Rom zur Ordnung gerufen
#51   stat crux   17:15:57 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
„Quo primum“
Papst Paul VI. hat mit der Ap.Konstutution „Missale Romanum“ vom 3. April 1969 tatsächlich NICHT „Quo primum“ aufgehoben, sondern alle Bestimmungen, die dem Inkrafttreten der Messreform entgegenstehen. Das ist was anderes; spitzfindig, aber wahr:
Keine ABSCHAFFUNG der alten Messe, aber INKRAFTTRETEN des neuen Messbuchs.
Redaktion benachrichtigen Neuer Bischof in Speyer
#36   stat crux   17:10:16 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
„auf dem Papier“ 600.000 Katholiken…
Das ist immer noch besser als „auf dem Papier“ 456 Mitglieder (bei der SSPX).
Speyer hat Glück!
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe von Rom zur Ordnung gerufen
#30   stat crux   11:53:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@maliems
Die IK-Nachrichten gerieren sich „papsttreu“ und doch ist ihr zentrales Thema die Bekämpfung der „neuen“ Messe…
Redaktion benachrichtigen Deutsche Bischöfe von Rom zur Ordnung gerufen
#20   stat crux   23:54:44 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@Gotthard
Den Artikel in den IK-Nachrichtan habe ich selbst gelesen. Er ist armselig. Und wird hier überdies noch entstellt widergegeben. So gewinnt die „alte Messe“ keine Freunde. Im Gegenteil.
Redaktion benachrichtigen Nostalgie-Anfall eines Unbelehrbaren
#65   stat crux   18:28:32 | Freitag, 14. Dezember 2007
@kranke Elemente
Welches Tribunal hat denn diese Höchststrafen für Montini et al. verfügt??
Redaktion benachrichtigen Erstmals wieder eine Alte Messe in Limburg
#8   stat crux   18:26:08 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Rudolfus
Der Rebell heißt Lefebvre, nicht Bugnini.
Redaktion benachrichtigen Nostalgie-Anfall eines Unbelehrbaren
#62   stat crux   18:22:45 | Freitag, 14. Dezember 2007
Bravo, Marini!
Es wird höchste Zeit, dass der von kranken Elementen betriebene Rufmord an Bugnini (dem man nicht in allem beipflichten muss!!) endlich mal korrigiert wird.
Die Liturgiereform ist in den wesentlichen, tragenden Perspektiven, von Konzil, Päpsten und Experten gestützt und achtet die Tradition (cfr. Prooemium zur institutio generalis missalis romani); auch das m.p. vom 7.7.07 bietet überhaupt gar keine Handhabe zur Bekämpfung der „neuen Messe“. Im Gegenteil: Der ritualistischen Umdeutung des Messopfers in pagane Magie wird definitiv und mit Aussicht auf Erfolg entgegengewirkt, indem päpstlicherseits usus alt und usus neu als legitime Ausprägungen derselben römischen Liturgie versöhnt werden. Roma locuta, causa finita.
Redaktion benachrichtigen Erstmals wieder eine Alte Messe in Limburg
#4   stat crux   18:12:59 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Rudolfus
Da gab es doch die hysterische pseudo-„tridentinische“ Sportpalast-Massenmesse von Lefebvre im August 1976 in Lille. Predigtthema: Die ruhmreiche Militärdiktatur in Argentinien! Und draußen vor dem dem Sportpalast verteilte die „action francaise“ ihre Pamphlete gegen Juden und Demokraten.
„Deo gratias…“ ???
Redaktion benachrichtigen Weiter darüber nachdenken
#69   stat crux   13:29:36 | Freitag, 14. Dezember 2007
L.O. II
Oh! Ein SSalm Marcellos?? „Tand“ schreibt man allerdings mit d.
Schönen Advent noch!
Redaktion benachrichtigen Beleidigter Standesdünkel
#1   stat crux   12:57:05 | Freitag, 14. Dezember 2007
Richtig.
Die Sekte deutsche Theologieprofessoren führt immer noch Krieg gegen Ratzinger und wird den „Modernismusstreit“ auch dann noch als ihr Zentralgestirn anbeten, wenn nur noch 0,01% der Studierenden sich Theologen schimpfen lassen. Diese Zunft betreibt seit 1965 ihre nachhaltige Selbstvernichtung. Auch ein Beitrag zum Klimagipfel!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann im Krankenhaus
#140   stat crux   12:50:56 | Freitag, 14. Dezember 2007
@Rudolfus
Zugegeben. Diesmal war es etwas wirr. Sinngemäß meinte ich: Man muss Pascendi im Lichte des Konzils lesen, nicht das Konzil im Lichte von Pascendi. Soweit der Modernismus nur alte Häresien in neuer Sprache „versammelte“, bleibt er im Kern „verurteilt“. Aber das ist lange nicht das wirkliche Problem der Kirche der Gegenwart. Wirklich problematisch sind nicht „olle Kamellen“ im neuen Gewand, sondern „neue Kamellen im ollen Gewand“; der lefebvresche Traditionsbegriff nämlich ist eine verwerfliche Innovation (!), keine Tradition! Diesen Irrsinn konnte sich kein Christ ausdenken; „il fumo di Satana…“ (29.06.1972).
Redaktion benachrichtigen Weiter darüber nachdenken
#62   stat crux   12:44:42 | Freitag, 14. Dezember 2007
Klares Ja!
Wenn sich der beknackte Ritualistenstreit erstmal beruhigt hat, werden die altrituellen Priester allmählich dazu kommen, hin und wieder auch MR 1970 zu zelebrieren („aushilfsweise“), aber freilich nur in der Lateinischen Fassung.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann im Krankenhaus
#122   stat crux   10:49:34 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
Schluss mit dem Stuss, Rudolfus!
Was Sie so alles unter „Modernismus“ packen, das ist doch nur das Sammelsurium ältester Irrlehren, Ebioniten, Doketisten, Marcioniten, Pelagianer etc.
Die einzige nach „Pascendi“ noch als NEUE Häresie mögliche ist der Antimodernismus (vgl. Paul VI. an Lefebvre am 11.10.1976).
Redaktion benachrichtigen Übermorgen kommt es raus – heute ist es schon bekannt
#36   stat crux   10:46:11 | Donnerstag, 13. Dezember 2007
@r.r.
z.Zt. ist die SSFX erfolgloser als die Zeugen Jehovas!
Vielleicht weht der Hl. Geist ja doch da, wo Er will??
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann im Krankenhaus
#106   stat crux   18:09:08 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
@Gunsenum
Zugegeben. Ebf. Haas ist auch ziemlich feist. Na ja.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Lehmann im Krankenhaus
#80   stat crux   11:30:01 | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Unfassbar!
Hier bricht Jubel aus, weil ein bestimmter Bischof im Krankenhaus liegt!! Fettsucht ist noch lange kein Grund, jemandem die Hölle zu wünschen.
Redaktion benachrichtigen Gerechtigkeit für Traditionalisten
#61   stat crux   12:07:28 | Freitag, 9. November 2007
Schreibtischreform?
Da ist mir was entgangen. Wo ist denn in dere Bugnini-Messe ein Schreibtisch durch einen Mahltisch ersetzt worden?
Schluss damit!
;-)
Redaktion benachrichtigen Aufgeflogen
#119   stat crux   19:18:53 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Wahrheit als Dichtung
Wie es „Pünktchen“ vorgemacht hat, als man „es“ Iris Raddatz nannte, ist es durchaus eine schlaue Verteidigung, eine Enthüllung einfach stehen zu lassen; oder sogar: zu verbreiten!
Schlau wie Mosebach, der Agent des Ritualismus.
Redaktion benachrichtigen „Kein Freund der Alten Messe“
#4   stat crux   10:24:09 | Mittwoch, 26. September 2007
„J’accuse…“
Solange das motu proprio fälschlich als Schlag gegen das Konzil hergenommen wird, wie von bestimmten Kreisen (links wie rechts, wieder mal) verbreitet wird, müssen die Bfe. vorsichtig sein.
„En apparence, le differend porte sur uns subtilité. Mais cette messe dite de Saint Pie V., comme on le voit à Ecône, devient le symbole de la condamnation du Concile. Or, je n’accepterai en aucune circonstance que l’on condamne le Concile par un symbole.“
Papst Paul VI. zu Guitton am 8. Sept. 1976
Redaktion benachrichtigen „Ein Verbot der neuen Messe wäre uns natürlich lieber gewesen“
#75   stat crux   10:00:20 | Montag, 24. September 2007
@„Sozi“
Die „Messbuch-Mormonen“ werden es nie begreifen: Man kann eine „römische Messe“ nur mit und unter dem Papst und den Bischöfen feiern; anders feiert man was anderes, ein Ritual ohne Liebe.
Redaktion benachrichtigen Empörend und absolut beklagenswert
#24   stat crux   19:36:03 | Mittwoch, 12. September 2007
„Hauptsache: Diktatur!“
Interessant, interessant, dass kreuz.net, wenn auch verhalten, jetzt sogar Partei ergreift für den „Befreiungstheologen“ Mugabe. Immerhin: ein Diktator!
Redaktion benachrichtigen Unter den Kardinälen der beste + …
#6   stat crux   11:47:09 | Samstag, 1. September 2007
P.S.:
Jeder maßt sich heute zu jedem Kunstwerk eine Meinung an, na schön; aber gezielte Frechheiten zu verbreiten, denen es nicht einmal um die Kunst geht, das ist auch heute KEIN Apostolat, sondern lasterhaft.
Gegen Gerhard Richter ist sicher auch der kalte Neid im Spiel, der Zorn, der Überdruss. „So einer“ in „unserm“ Dom?? Aber: Gottlob, ja!!
Wer im Angesicht dieses Fensters über das 20. Jh. nachdenkt, dem kommen so manche Gedanken…
Redaktion benachrichtigen „Einer Kümmerverfassung des Religiösen verfallene Halbheiden“
#8   stat crux   14:33:16 | Mittwoch, 22. August 2007
@Benedikt
Der Kalender des Marini-Büros für 2007 endet auf www.vatican.va tatsächlich im September und wurde zuletzt am 19. Juli aktualisiert. Schon möglich, dass der Rücktritt des Zeremonienmeisters intern schon bekannt ist. Mosebach ist ein Fanatiker, an dessen Redlichkeit ich zweifle: „kirchlich“ besetzt er nur dieses eine Thema, überdies unter bewusster Ausblendung wichtiger Fakten. Spaemann wirkt auf mich seriös, kann aber nicht leugnen, in dieser Frage gleichfalls parteiisch zu empfinden. Das heißt aber noch lange nicht, dass in der Liturgie wirklich Historiker und Liturgiker oder Journalisten das letzte Wort haben sollen. Die Bibel ist ja auch nicht Domäne der Exegeten. (Und selbst Bahners keine Offenbarungsquelle.)
Papst Benedikt wird’s schon hinkriegen, wenn ihm noch Zeit bleibt; und es seine bereits bewährte Direktkommunikation mit dem frommen Volk „überspielen“ kann, dass die den bunten 1970er Jahren verhafteten Mittelinstanzen deutscher Zunge den pastoralen Erfolg hierzulande verderben.
Quicumque vult salvus esse…
Redaktion benachrichtigen Nein, nein und nochmals nein
#16   stat crux   11:46:38 | Mittwoch, 22. August 2007
Erstaunlich!
Dre Redaktion zitiert zum wiederholten Male „witzige“ Wortverhedderungen des „Prälaten“ (Propstes) an St. Afra. Gab’s da Krach zwischen k.n und IPN –- oder ist das ein Anflug von Humor?
Redaktion benachrichtigen Die Bibel ist ein angstmachendes Instrument
#530   stat crux   11:40:18 | Mittwoch, 22. August 2007
Unerhört!
Bislang hat der Staat des Grundgesetzes in Deutschland den Frieden, die Freiheit und soziale Sicherheit gewährleistet.
Das kann man von den Systemen, die 1914 bzw. 1938 das „gute“ Volk in Kriege führten, keineswegs behaupten.
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#84   stat crux   11:26:27 | Samstag, 18. August 2007
@Rudolfus, Schluss mit dem Stuss!
Was Gustav Gundlach SJ über Montini dachte, ist doch völlig irrelevant.
Redaktion benachrichtigen Will der Bischof von Augsburg das Motu Proprio unterlaufen?
#97   stat crux   11:19:29 | Samstag, 18. August 2007
Ha, Ha, Hatschi!
Rudolf Heinrich Himmelwärts: Ein feste Burg ist Dir Dein Gott? Na dann Prost! Die „Funktion“ kann auch ein kühler Klarer aus dem Norden erfüllen.
Redaktion benachrichtigen Wenn der Diener zum Herrscher wird
#8   stat crux   16:52:45 | Freitag, 17. August 2007
Schon schlau!
Wenn dann mit Papst Benedikt alle aus den Ferien zurückkommen, interessiert sich „keine Sau“ mehr für die alte Messe (weil freigegeben!). Und kreuz.net hat dann dann ein Topthema weniger.
Bleibt noch: Hass auf Juden, Hass auf Demokraten, Hass auf Bischöfe. Die „alte Messe“ ist aus diesem Schussfeld aber „raus“. Ihr zur Ehre. Deo gratias.
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#61   stat crux   16:45:31 | Freitag, 17. August 2007
@Pünktchen
Letztmalig hierzu. Vielleicht ist B.B. am Arbeitsplatz ja fleißig, ehrlich und pünktlich. Vielleicht richtet sie weniger Schaden an als „Kika“ (der Kinderkanal der Öffentlich-Rechtlichen). Wir wissen es nicht. Immerhin scheint es so, dass sie sich hier namentlich zu erkennen gibt. Dass die Katechese (ihre Reste) aus „unserer“ Sicht weithin verseucht sind, das kann nicht mit einem „Einzelangriff“ wettgemacht werden; und ich bin nicht das Lehr- oder Leitungsamt. Gott sei Dank.
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#58   stat crux   13:18:03 | Freitag, 17. August 2007
@Pünktchen
Sie kennen doch sicher die Anekdote aus Würzburg: Als Heinrich Flatten SVD den großen Karl Rahner zur Rede stellte. Rahner meinte „Jesus ist Gott“ könne man „heute so nicht mehr sagen“. (Das Papstbuch über Jesus „beweist“ das Gegenteil und wurde 450.000 mal gekauft (dt.).) Ich halte B.B. etc. für nur eingeschränkt schuldfähig hinsichtlich des pastoralen „Wahnsinns“, weil die Problemlage eben nicht „so einfach“ auflösbar ist. Als könne das bloße Abnicken von Formeln ein Verstehen ersetzen! Wer lehrt denn so, dass verstanden wird?
Ärgerlich sind aber, da gebe ich Ihnen sogar Recht, nicht die persönlichen Kapazitätsgrenzen (die wir alle haben), sondern das völlig deplatzierte Sendungsbewusstsein, mit dem manche „Theologen“ meinen, heute noch Kalauer von vor 1768 (Reimarus) oder vor 1907 (Loisy) aufgewärmt feilbieten zu müssen. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern.
Beneiden sollten wir die Gehaltsempfänger aber nicht, die null berufliche Alternativen haben und, „dogmatisch“ völlig schief gewickelt, es in einer Umgebung aushalten müssen, die sie als immer feindseliger empfinden, weil die „rückständige“ Frömmigkeit nunmal nicht totzukriegen ist. Solcherart „Frust“ sucht sich halt ein Ventil, Tierschutz, „reale Utopie“, Fettsucht, Esoterik etc.
Redaktion benachrichtigen Die Bibel ist ein angstmachendes Instrument
#21   stat crux   12:30:20 | Freitag, 17. August 2007
@Pünktchen
Auf diese Weise geben Sie mir nochmal Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass schon Jean Guitton (wiewohl sehr konservativ und Freund der „alten Messe“) im Juni 1988 persönlich Lefebvre damit konfrontierte, er und seine Bewegung seien die eigentlichen Nutznießer der von ihnen bekämpften „liberté religieuse“; was sagt man dazu? Das gilt wohl auch für kreuz.net.
(Cfr. Un siècle, une vie; Paris 1988, S. 394 ff.)
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#56   stat crux   12:20:21 | Freitag, 17. August 2007
@Pünktchen
Na gut: „sowas“ wünscht man sich für gar keine Katechese. Aber „wo“ anfangen? Diese Generation „Pastoralreferent“ ist doch (Stichwort: Wü. Synode) bewusst in die Irre geführt worden. Man hat da (meine ich) „durchblicken“ lassen, Laienpredigt, Laienkrankensalbung, Diakonat der Frau etc. sei in absehbarer Zeit „drin“. Dann aber kam 1978 Papst Wojtyla und alles blieb beim Stand Paul VI. (und bleibt weiter so). Dass jetzt massenhaft diese (Unter-) Beschäftigten die Haushalte der dt. Diözesen aufzehren ist doch fast eine „gerechte Strafe“ für die bewusste Fahrlässigkeit der 1970er Jahre. Trotzdem: Tausend doktrinäre Schwierigkeiten sind noch kein Zweifel und nicht jeder Zweifel ist eine Leugnung. Aber gut. Wenn Gott nicht mehr mein Richter ist, sondern „mein gutes Gefühl“, dann ist Leugnung eben bloß „Meinung“. Mir fällt allerdings nicht ein einziger Katechet ein, der B.B. etc. „Bescheid sagen“ könnte. Muss der Papst jetzt alles alleine machen? Dann wünschen wir ihm noch 100 Leben!
Redaktion benachrichtigen Die Bibel ist ein angstmachendes Instrument
#11   stat crux   11:47:55 | Freitag, 17. August 2007
@Pünktchen
Immerhin scheint auf kreuz.net Konsens darüber zu bestehen, dass „Pater“ Lingen gern ein „angstmachendes Instrument“ wäre, aber wohl doch nur eine arme Seele ist.
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#54   stat crux   11:37:56 | Freitag, 17. August 2007
@Leblhuber
Wohl jeder, der überhaupt bei kreuz.net mitmischt, kann eine persönliche Problematik nicht ganz verleugnen.
Mir sind die katastrophalen Lügen eines „Erzbischofs“ (ohne Jurisdiktion) zuwider, Frigitte B. ärgert sich über einen andern Erzbischof, „Domenico Tuttisanti“ bewährt sich unterm Erstaccount als Privat-Inquisitor(in) usw.
Wegen meiner angeblichen „Privatmeinung“ zum Holl. Katechismus (w.pedia) kläfft mich irgendjemand aus Ulm als angeblich eifrigen Leserbriefschreiber (2-3?)der „Tagespest“ an, andernorts bin ich „verdächtig“, weil ich gegen die 0,015 bis höchstens 0,2 % Altrituellen in (am Rande) der Kirche die Liturgie gem. Paul VI. als „ordentliche“ verteidige. Dann giftet hier wieder jemand wegen angeblicher „Hasstiraden“ meinerseits (dort und hier).
Ich bin aber weder Hassprediger noch Höllenzunder, sondern wahrscheinlich nur ein Idiot, der hier seine Zeit vertut. Oder ist das „Christsein“?
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#38   stat crux   09:17:07 | Freitag, 17. August 2007
„Ad beatissimi Apostolorum principis“
In der Antrittsenzyklika vom 1. Nov. 1914 bekräftigte Papst Benedikt XV., dass theologische Meinungen frei sind, bis zu einem definitiven Urteil der Kirche. Das wurde allgemein als Erstreckung des Verbots des Modernismus auch auf den Antimodernismus (od. Integralismus) gedeutet. „Non nova sed noviter!“ Die Problematik heute ist freilich anders (und B.B. mehr Opfer als Täterin): Heute meint jede/r „Theologien“ frei erfinden zu dürfen. Die Modernisten von 1900 haben immerhin das religiöse Bewusstsein der Zeit (statt des Lehramts) als normativ anerkannt. Heute kreiert kreuz.net eine Art germanischer Pilatusreligion, B.B. eine Tierschutzreligion, Lefebvre eine pagane Mess“opfer“religion, wikipedia die wikinquisition, die Jugend hats gern gothic usw. Dagegen hilft doch das ganze Geknatsche nix. „Orate, fratres!“
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#47   stat crux   09:06:05 | Freitag, 17. August 2007
P.S.:
Hat kreuz.net eigentlich je wieder über Kottmann berichtet??
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#33   stat crux   07:31:28 | Freitag, 17. August 2007
Heger, zur Sache:
Sie erst haben das von mir verwendete Wort „Denunziation“ moralisch aufgeladen. Ich kann nach wie vor nicht erkennen, warum ein kreuz.net „Leser“ die hier (!) niedergelegten Auslassungen „gegen“ jemanden verwenden soll. Wäre ich „im“ kirchlichen Apparat, würde ich (vielleicht) manche Irregularitäten namhaft machen, aber auch dort jedenfalls nicht „so“, wie Sie es zum „guten Recht“ jedes Rechtsgläubigen deklarieren. Sich beschweren bedeutet eben oft, sich (!) beschweren, statt sich zu erleichtern (büßenderweise z.B.).
@Pünktchen
Schon möglich, dass Brigitte B. keine Messen mehr „besucht“, außer „selbst gestalteten“. Aber wie gesagt: Ich kenne die Person nicht. Zu ihren Gunsten vermute ich, dass sie hier bewusst übertreibt, um zu provozieren. Sowas hält man ja „da“ für ein gutes Werk.
Denunzianten hier, Provokateure dort.
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#28   stat crux   16:52:45 | Donnerstag, 16. August 2007
Heger, lesen!
In jeder nur denkbaren Hinsicht sind allenfalls andere dafür zuständig, etwaige Treupflichtverletzungen der Frau Bussmann gegenüber ihrem Arbeitgeber zu rügen.
Schminken Sie sich die pseudomoraline Errötung bitte ab!
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#26   stat crux   15:33:53 | Donnerstag, 16. August 2007
P.S.:
Vor fast 20 Jahren habe ich mal (ein einziges Mal) eine Art von „Beschwerdebrief“ geschrieben. Der ironische Versuch, die krankhafte Tonart des „cattofascismo“ zu imitieren, war aber nicht ganz gelungen. Es ist fast nie angezeigt, jemanden „anzuzeigen“ (außerhalb des Strafrechts bzw. der Sittlichkeit). Ich werde überhaupt gar keine bösen Briefe an irgendwelche kirchlichen Autoritäten richten, niemals, nie. Das „Parkett“ ist für außenstehende Laien viel zu glitschig. „Formlos, fristlos, fruchtlos.“
Redaktion benachrichtigen Hollywood verfilmt Kardinal Lehmann
#28   stat crux   14:26:03 | Donnerstag, 16. August 2007
Nochmals: Katechismus Pius X., Nr. 161
Ein allzu kleinkrämerisch-selbstgefälliger Umgang mit dem „Heilszugang“ oder „Heilsausschluss“ steht immer auch in der Gefahr zur Sünde wider den Hl. Geist zu entarten; cfr. Hl. Pius X., Kompendium, Nr. 161. Lesen!
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#21   stat crux   14:16:09 | Donnerstag, 16. August 2007
@Pünktchen
Da ich die Person nicht persönlich kenne, also kein eigenes Urteil über etwaige „Umtriebe“ habe, bitte ich um Verständnis, dass ich mich für etwaige Denunziationen nicht für zuständig halte. Böse Briefe nach kreuz.net-Art gehen bei den Bischöfen sicherlich tonnenweise ein.
Beten wir lieber!
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#17   stat crux   10:56:38 | Donnerstag, 16. August 2007
@Pünktchen
Man sollte Fr. Bussmann mal ein Kompendium des Katechismus von 2005 zur „Redaktion“ zusenden. Sie würde vermutlich 2/3 bis 3/4 der Sätze darin ersatzlos streichen! Nein. Eher noch käme das Werk postwendend zurück mit flammendem Begleitbrief, indem wider die Inquisition, Ketzerprozesse, Hexenverbrennungen und Tierquälerei „argumentiert“ würde. Vor lauter „Engagement“ keine Zeit zum Lesen? Oder packt das Hirn (oder das „Bauchgefühl“) einfach keine Informationszufuhr mehr? Die Parolen der Jahre nach 1768 (Sterbedatum H.S. Reimarus!) sind doch nun wirklich nicht mehr taufrisch…
Redaktion benachrichtigen Der materiellen Sättigung zum Trotz + …
#34   stat crux   10:15:54 | Donnerstag, 16. August 2007
Christoph
Luxenberg?? Ist das der „Giordano Bruno“ der Koranforschung?
Redaktion benachrichtigen Irgendwie logisch
#15   stat crux   09:42:01 | Donnerstag, 16. August 2007
Auweia! Brigitte…
Die unbefleckte Empfängnis ist biblisch, die Trinität aber nicht?? Das mir vorliegende Neue Testament hat ein Hauptthema: Die Beziehung Jesu zu seinem Vater, die nicht dieselbe ist wie die Beziehung der Menschen zu Gott; „durch Christus unsern Herrn“ dürfen wir wagen zu beten: „Vater unser…“
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#27   stat crux   16:33:39 | Mittwoch, 15. August 2007
@Gilbert
Die Aussagen von „Ru-dollfus“ fallen möglicherweise unter Rdnr. 161 des Katechismus Pius X. (Ausgabe Wien 1981): Sünde wider den Heiligen Geist.
Redaktion benachrichtigen Es geht in Aachen auch anders
#34   stat crux   16:14:20 | Mittwoch, 15. August 2007
@Monsieur Ch.
Nicht ablenken! Der Katholizismus heute hat eine Reichweite von ca. 1,2-1,3 Mrd. Menschen. Diese wäre mit „alter Messe“ weder zu „halten“ noch zu erweitern.
Die Frömmigkeit (!) in Europa und europäisch geprägten Erdteilen hat bei der übergroßen Mehrzahl der Menschen
die „Leben-Jesu-Forschung“ etc. rd. 100 Jahre einigermaßen überstanden, bevor zwischen ca. 1870 und ca. 1930 der Atheismus als Massenphänomen („sozialer Modernismus“) auftrat.
Die „neue“ Messe wird sich wahrscheinlich als „Medikament“ erweisen (neben anderen), die Dauer und Intensität dieses Phänomens abkürzen bzw. abmildern wird, insofern sie das „sacramentum caritatis“ nämlich „den Massen zugänglich“ tradiert.
Redaktion benachrichtigen Ein intimer Haß auf die Aufklärung
#16   stat crux   15:57:13 | Mittwoch, 15. August 2007
@matt
Ohne hier den „advocatus diaboli“ spieleen zu wollen: Die Problematik hat zwei Seiten. Heute sind die Übertreibungen der Sündenlehre weniger das Problem als in anderen Zeiten. Wo überhaupt wird in der Kirche noch von Sünde, Sühne und Buße gesprochen? Ich meine diese Frage nicht „politisch“ wie die kreuz.netter, die aus reinem Vergnügen an der Provokation die „Konzilskirche“ als Liebeskirche denunzieren (Wäre sie es doch!).
Es ist eine schwere Aufgabe, die Botschaft des Kreuzes Christi für unsere Zeit zu entschlüsseln, ohne zu leichtfertig über die Probleme intellektueller, spiritueller und disziplinärer Art hinwegzuguschen.
Redaktion benachrichtigen Es geht in Aachen auch anders
#32   stat crux   15:46:34 | Mittwoch, 15. August 2007
@Don Camillo
Die verbindliche (!) Wiedereinführung der alten Messe ist der Sache nach unmöglich, da eine solche „Tat“ den Katholizismus auf mindestens vier von fünf Kontinenten marginalisieren würde. Sie wäre aber auch „Verrat am Konzil“, da die Weisung eindeutig lautete: Die Messe soll vereinfacht, die aktive Teilnahme der Gläubigen erleichtert, die Volkssprache nicht nur engherzig erlaubt, Verlorengegangenes wieder eingefügt und Überflüssiges in Wegfall gebracht werden. Die genaue Abgrenzung oblag dem Papst, der das Konzil zu interpretieren hatte. Im übrigen ist die „neue Messe“ mittlerweile stärker in Klerus und Volk verankert als es die „alte“ je war. Denn Leidenschaft für das Missale Romanum war immer ein Phänomen winziger Minoritäten, auch von 1570 bis 1970. Den meisten Katholiken und ihren Priestern genügte es, dem Messbuch zu genügen;
Beispiel? Die 8-Minuten-Messe der Stiftsherren von Mantua, gegen die ihr Bischof (G.M. Sarto, seit 1903: Pius PP. X.) leider machtlos war…
Redaktion benachrichtigen Ein intimer Haß auf die Aufklärung
#13   stat crux   11:01:12 | Donnerstag, 9. August 2007
@Matt
Wichtiger Gedanke! Das Leben selbst bietet unmittelbar so viel „Sinn“ an, dass wohl erst ein moderner Theologe hinzutreten muss, um da die „Kontingenzerfahrung“ zu predigen. Diese „Erfahrung“ ist äußerst selten (eher ein geistiges Konstrukt) und außerhalb des hirnverbrannten Europa wohl auch kaum je außerhalb von psychiatrischen Kliniken beobachtet worden. Oder überinterpretiere ich Deine Einlassung jetzt?
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus wurde sehr wohl abgeschafft
#50   stat crux   10:53:31 | Donnerstag, 9. August 2007
Richtig!
Der von kreuz.net propagierte Pseudo-Tridentinismus funktioniert überhaupt nicht. Wäre die „alte Messe“ bei Klerus und Volk „verwurzelt“ gewesen: Welches Konzil und welcher Papst hätte sie „abschaffen“ oder nur marginalisieren können?
Die Wiederentdeckung der älteren Messgebrauchs ist ja quasi als „neue geistliche Bewegung“ vom Papst gebilligt worden. Das ist alles andere als restaurativ.
Redaktion benachrichtigen „Komm, wir gehen für unser Volk“
#3   stat crux   10:44:29 | Donnerstag, 9. August 2007
@Pünktchen
Warum der von kreuz.net propagierte (Pseudo-) Tridentinismus nicht funktioniert, das kann man wieder im Detail bemerken, im Nachsatz: Bei Kirche in Not werde Th. B. Edith Stein als Märtyrerin angerufen?? Wo denn nicht? In Econe? Bei der „Kirche“ ohne jede Not??
P.S.
Das Ganzopfer der Hl. Therese von Lisieux datiert vom 9. Juni 1895 (je m’offre comme victime d’holocauste à votre amour miséricordieux); für „Theologen“ immer noch schwer in Begriffe zu fassen.
Redaktion benachrichtigen Ein intimer Haß auf die Aufklärung
#2   stat crux   16:08:24 | Mittwoch, 8. August 2007
@Terras
Soll das heißen: Ein klerikales, tridentinisches und beinahe ordnungsgemäßes Priesterbild??
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#14   stat crux   15:56:23 | Mittwoch, 8. August 2007
Jesus ist Gott.
Für den Führungsanspruch „deutscher Theologie“ ist das Jesusbuch des Papstes tatsächlich supergefährlich. Denn es wird von vielen Leuten gelesen, die in den meisten der unzähligen theologischen „Publikationen“ (Auflage: 200?) auf Seite 3 steckenbleiben müssen, als seien es Lehrbücher höherer Mathematik. Die Stinkbomben gegen die Glaubenskongregation zielen wahrscheinlich auf das Jesusbuch. Anders ist die gezielte Panikmache nicht zu erklären.
Redaktion benachrichtigen Überheblich und rechthaberisch
#5   stat crux   15:50:52 | Mittwoch, 8. August 2007
Oh Wunder, oh Wunder…
Man muss sich schon gewaltig anstrengen, um aus der lapidaren Antwort 5 zur Frage 5 so viel „Vorkonziliares“ herauszuquetschen. Ich halte die ganze Panikmache für inszeniert, um vom Jesusbuch des Papstes abzulenken. Denn das lesen ev. Theologen, die Beschlüsse der eigenen Gremien lesen die schpon lange nicht mehr.
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#6   stat crux   13:18:33 | Mittwoch, 8. August 2007
Na gut…
Theologie „oberhalb“ eines gewissen Niveaus lese ich nicht. Rahners „Grundkurs“ habe ich nie „gepackt“ und Küng war mir immer zu selbstherrlich und geldgierig. Ich bezweifle auch, dass er, wiewohl „peritus“, als Konzilstheologe bezeichnet werden kann. Denn in die Dokumente ist doch nix von Küng eingeflossen?
(Von Ratzinger doch wohl schon etwas…)
O:)
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus wurde sehr wohl abgeschafft
#23   stat crux   13:13:55 | Mittwoch, 8. August 2007
@Gilbert
Also eignet sich Gamber gar nicht als Kronzeuge gegen die Liturgiereform?
@Hegerl
Lesen Sie die Konstitution! Sie bringt gar keine Definition der Messe. Wahrscheinlich meinen Sie Nr. 7 der Institutio Generalis Missalis Romani i.d.F. von 1969 (jetzt: Nr. 27). Diese Definition wurde wegen Dissens über den Begriff des „Gedächtnisses“ nachgebessert, aber m.E. bereits 1970 und keineswegs heimlich.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus wurde sehr wohl abgeschafft
#21   stat crux   12:53:21 | Mittwoch, 8. August 2007
Gamber??
Es heißt doch, Msgr. Gamber sei (alles in allem) ein ziemlicher Außenseiter gewesen. Was nicht heißen muss, dass sein Widerstand gegen manche voreilige historische Verortung bestimmter Lieblingsideen der Liturgiker falsch war. Aber selbst wenn z.B. Zelebration „zum Volk“ und „Handkommunion“ nicht schlüssig aus der Historie hergeleitet werden könnten, wären solche Neuerungen seitens des kirchlichen Amtes doch als Modernisierungen möglich, oder? Es muss ja gerade keine „archälogisch gesicherte“ Fassung des röm. Ritus konserviert werden, v.a. nicht wegen der Aufgabe der Liturgie im III. Jtsd. auf allen Kontinenten das Lob Gottes zu feiern.
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#4   stat crux   12:45:17 | Mittwoch, 8. August 2007
@Gilbert, Pünktchen
Derzeit sind auf Deutsch wohl schon ca. 420.000 Expl. verkauft worden. Das übertrifft wahrscheinlich die Gesamtauflage aller Werke von Küng und Rahner (um nur die Populärsten zu nennen; die Schreiber im Söding-Buch inklusive:) insgesamt.
Das wird nicht ohne Wirkung bleiben; noch mehr Wirkung werden aber die engl. und span. Ausgaben haben.
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#1   stat crux   11:35:43 | Mittwoch, 8. August 2007
Gratulor!
Placet, Berger! Da mich „Theologie“ bewkanntlich nicht interessiert, habe ich mir das Werk nur kurz angeguckt, hatte aber denselben Eindruck. Wahrscheinlich wollte Th. Söding sogar „Brücken bauen“ zwischen „heutiger“ Exegese und dem Papstbuch. Nett gemeint, aber wohl nicht möglich, wo Johannes a priori als ahistorisch gilt. (Welches Konzil hat das entschieden??)
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus wurde sehr wohl abgeschafft
#3   stat crux   11:03:06 | Mittwoch, 8. August 2007
In-Kraft-Treten MR 69/70
Die von Bf. Mussinghoff angeführte Formel vom 3. April 1969 (Paolo VI, Tutti i principali documenti, LER 2002, S. 990) bezweckt das Inkrafttreten der Neuordnung und hebt diesbezügliche ältere Rechtsvorschriften auf, die dem Inkrafttreten entgegenstehen könnten (z.B. Quo primum von 1570 etc.).
Das ist keine doktrinäre „Abrogation“; die „alte Messe“ wurde schon deshalb nie völlig abgeschafft, weil auch die härteste disziplinarische Maßnahme (Notiz der Gottesdienstkongregation vom 28.10.1974) immer noch private Zelebrationen im „usus antiquior“ unberührt ließ.
Die regelmäßige In-Gebrauch-Setzung des Missale von 1970 war Sache der Bischofskonferenzen (s.o.). Also ist die genaue Rechtslage für die Übergangszeit nach 1969 nicht einheitlich feststellbar.
Redaktion benachrichtigen Hollywood verfilmt Kardinal Lehmann
#20   stat crux   08:37:18 | Mittwoch, 8. August 2007
Pofalla
Schon möglich, dass der (ev.) CDU-Generalsekretär ggü. dem ev. Pressedienst Bf. Lehmann als „unseren Kardinal“ bezeichnet. Im übrigen ist die „Wahrheit“ nur: ein adretter Scherz…
Redaktion benachrichtigen Will der Bischof von Augsburg das Motu Proprio unterlaufen?
#19   stat crux   12:05:24 | Dienstag, 7. August 2007
Nichts ohne den Bischof!
Wenn die fanatischen „Freunde der alten Messe“ trotz motu proprio unfähig sind, sich mit den Bischöfen vor Ort auszusöhnen, wird die Zahl der Feinde der alten Messe nicht sinken sondern ansteigen. Aber nicht wegen der Messe, sondern wegen solcher „falschen Freunde“.
Redaktion benachrichtigen Ein verständnisloser Papst
#6   stat crux   12:00:23 | Dienstag, 7. August 2007
@Jörg G.
Tatsächlich lässt B XVI. die „patriarchale Systematik“ nicht gelten und folgt darin Vat. II. Es gibt das Kollegium und Petrus, „dogmatisch“ ohne Zwischenstufen. Das übrige sind Fragen der Organisation. Petrus ist zuerst und vor allem Bischof, episcopus catholicae ecclesiae; die andern sind im Vollsinn nur „mit und unter“ dem Papst überhaupt Bischöfe, wegen dieses Bandes aber untereinander Kollegen, nicht „Teilhaber“.
Das ist ein Fall von „development“ (J.H. Newman) der Lehre, die im 1. Jtsd. in dieser Prägnanz noch nicht gegeben war, m.E. aber die einzige Möglichkeit von Kirchesein im 3. Jtsd. bezeichnet; „sans tiare“.
Redaktion benachrichtigen Rückkehr in die Zukunft
#13   stat crux   20:31:16 | Sonntag, 5. August 2007
@Enrico II.
Von „leerer Hölle“ zu faseln ist genauso fahrlässig wie jeden zu „verdammen“ der „die Hölle leugnet“. Leugnen setzt zunächst einmal Verständnis dessen voraus, was man ablehnt. Mille difficultés ne sont pas un doute; tausend Schwierigkeiten sind noch kein Zweifel. Und selbst ein überwindbarer Zweifel ist noch keine Leugnung. Die „letzten Dinge“ sind alles andere als einfach. Ich empfehle die Schrift von Charles Journet, Kardinal und „Haustheologe“ von Paul VI. zum purgatoire.
Redaktion benachrichtigen Rückkehr in die Zukunft
#11   stat crux   20:23:07 | Sonntag, 5. August 2007
Ruh in Frieden, Dolfus!
Ich überlasse die Entscheidung dem zuständigen Richter.
Redaktion benachrichtigen Liberalisierung auf dem Papier?
#17   stat crux   20:22:03 | Sonntag, 5. August 2007
@Gunsenum
kreuz.net war von Anfang an nicht an der Freigabe der „alten Messe“ interessiert, sondern hat das Thema nur zu demagogischen Zwecken wach gehalten. „Denen hier“ ist Liturgie wurscht. Hier versucht man eine Synthese (jawohl, à la Hegel: Die Negativität negiere sich selbst) aus Schwarz-weiß-rot und pseudotridentinischem Weihrauch. Typen wie „Rudolfus“ geben zwar vor zu glauben, dass die alleinseligmachende Lehre der Kirche „rette“; „Lehre“ rettet vielleicht Gnostiker, „Rituale“ retten vielleicht neopagane Anhänger hermetischer Religionen. Nach christlicher Überzeugung rettet… Wer? Christus.
Extra ecclesiam suam nulla salus; und über deren Grenzen richtet Er.
Redaktion benachrichtigen Rückkehr in die Zukunft
#9   stat crux   20:11:51 | Sonntag, 5. August 2007
@Rudolfus
Zweimal lesen! Ich leugne gar nichts. Das Zitat spricht allerdings von Renigungsort, nicht von „Hölle“. Es gibt keine kirchenamtliche Festlegung, wer oder wieviele „am Ende“ verdammt werden (vgl. „Benedictus Deus“ Benedikt XII., 1336; ex cathedra!).
Redaktion benachrichtigen Rückkehr in die Zukunft
#7   stat crux   20:02:01 | Sonntag, 5. August 2007
Schluss mit dem Stuss, Rudolfus!
„Wir glauben an das ewige Leben. Wir glauben, dass die Seelen aller, die in der Gnade Christi entschlafen sind, sei es, dass sie noch am Reinigungsort geläutert werden müssen oder dass Jesus sie im Augenblick, da sie ihren Leib verlassen, in das Paradies aufnimmt, wie Er es mit dem guten Schächer am Kreuz getan hat, zum Volk Gottes gehören – jenseits aller Herrschaft des Todes, der am Tag der Auferstehung, da die Seele mit dem Leib vereinigt wird, endgültig besiegt sein wird.“
Papst Paul VI., Credo vom 30. Juni 1968, Nr. 38
Redaktion benachrichtigen Ein verständnisloser Papst
#3   stat crux   19:51:07 | Sonntag, 5. August 2007
@Fabianus
Die kreuz.ritter sind offenkundig keine Experten in Papstliturgie usus antiquior. Das Foto ist vom 12. März 1939, dem Tag der Papstkrönung. Pius XII. wurde außerhalb der Liturgie auf der Loggia gekrönt, teils, wegen der unzähligen Römer, die das sehen wollten, teils als Geste der riconziliazione. Die Päpste haben die Tiara extrem selten getragen (Benedikt XV. nach der Krönung gar nicht mehr), zumal ihre jedenfalls außerliturgische Bedeutung seit Verlust des Kirchenstaates 1860/70 bereits unsicher war.
Redaktion benachrichtigen Sehnsucht nach dem Tantum Ergo
#2   stat crux   12:42:03 | Mittwoch, 1. August 2007
Messkommunikation
Selbstverständlich ist die Hl. Messe eine kommunikative Handlung, aber der Gemeinde und des Priesters gemeinsam zu Gott; die „Anthropozentrik“ verdrängt „Gott“ nicht zwingend. Gott ist unverdrängbar, sonst wären wir Beter ja Naturalisten wie die Heiden und Pantheisten. Die Transzendenzproblematik, wenn man das so nennen will, ist letztlich in der neuen Messe, wird sie bewusst gebetet, sogar besser „gelöst“.
Redaktion benachrichtigen Leugnet der Liturgieprofessor die Notwendigkeit der Priesterweihe?
#39   stat crux   18:43:03 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Rudolfus
Schluss mit dem Stuss! Soll etwa Putin beim Papst die Frau Merkel anzeigen, weil sie CDU wählt? Und welche Strafe folgt dann? Fallbeil?
Redaktion benachrichtigen Ganz böser Kardinal unter Druck
#78   stat crux   18:35:52 | Dienstag, 31. Juli 2007
@Pünktchen
Wahrscheinlich behauptet PR Bussmann ggü. dem Generalvikariat, dass ihre Texte hier nicht von ihr stammen, sondern von feindseliger Seite „ironisch“ unter ihrem Namen verfasst werden.
Redaktion benachrichtigen Eher nicht
#20   stat crux   08:22:44 | Dienstag, 24. Juli 2007
Antimotuproprin
Die Traditionalisten werden nicht „bis aufs Blut“ verabscheut. Bislang ist noch kein Martyrium irgendeines Tradi bekannt geworden. Auch ist noch kein Tradi erkennbar als „barmherziger Samariter“ hervorgetreten.
Für die überaus große Mehrheit im Katholizismus (fast 100%) ist das starke Selbstwertgefühl der Tradi als „pars sanior“ der Kirche „aller Zeiten“ nur lächerlich und eher ein Symptom für Probleme, die keinerlei übernatürliche Quelle kennen.
Der „erbkranke“ Widerstand gegen die „Communio“-Theologie (Lubac, 1938) dürfte seine simple Ursache darin haben, dass das Wort so ähnlich wie Kommunismus klingt. Allerdings ist der Kommunismus rd. 30 Jahre nach Ankündigung des Konzils zusammengeklappt. Antikommunismus war in den 1970ern zwar ein Motiv des Pseudotridentinismus, aber noch lange nicht jeder „Anti-Pseudotridentiner“ war Kommunist!
Da sich niemand selber taufen kann, kommt die Kirche um ein (relativ großes) Minimum an communio gar nicht drum herum.
Redaktion benachrichtigen Schutzengel-Papst
#46   stat crux   10:11:14 | Montag, 23. Juli 2007
@Brigitte
„Dann geh’ doch nach drüben!“
Redaktion benachrichtigen „Nehmen sie mich, ich spreche gar kein Latein“
#58   stat crux   09:20:53 | Montag, 23. Juli 2007
Selbstreferent?
Mir persönlich ist kein Pastoralreferent bekannt, der überhaupt „Aufgaben erledigt“. Ich kenne nur selbstreferenzielle Gehaltsbezieher, die ihnen „Vorruhestand“ mit Monologen garnieren.
Redaktion benachrichtigen Paradies trotz Erbsünde + …
#1   stat crux   09:16:33 | Montag, 23. Juli 2007
Das Überraschungsei…
Selten war ein Dokument der Glaubenskongregation so präzise, so eindeutig konzilsgemäß und so klar „nach innen“ gerichtet. Überdies waren die responsa ad quaestiones versehen mit einem profunden Kommentar. Es will sich wohl eine neue Qualität antipäpstlichen Hasses etablieren, im Vorgefühl darauf, dass die Medienmacht die Folgen des 8. April 2005 nicht mehr aus der Welt schaffen kann. Jetzt will man im modernen Lager anscheinend die Muslimproteste vom September 2006 nachahmen…
Redaktion benachrichtigen Ein heißer ökumenischer July
#36   stat crux   09:05:09 | Montag, 23. Juli 2007
@Pünktchen
Sehr richtig. Dummerweise hat sich in die Literatur nördlich der Alpen die Meinung eingeschlichen, die Varianten in der Kirchenverfassung der ersten zwei Jahrhunderte rechtfertige bereits eine Abkehr vom bischöflich-petrinischen Prinzip. Im Gegenteil. Es wird immer wichtiger! Denn die Kirche wird nicht immer „urtümlicher“ sondern immer heilsnotwendiger für das Leben der Welt.
Redaktion benachrichtigen „Nehmen sie mich, ich spreche gar kein Latein“
#48   stat crux   16:53:24 | Sonntag, 22. Juli 2007
= Zweitaccount von Dr. O.
Die Aufregung wird sich beruhigen. Am rechten Rand rutschen einige in den Sedisvakantismus, die Mehrzahl nimmt aber die Liturgiereform unbefangener zur Kenntnis; und ideologische „Reformer“ verlieren mit Recht an Zuspruch (ist längst im Gange). Und eines nicht allzu fernen Tages wird dann die übergroße Mehrzahl sagen: Was für Glück war doch die Konzilskonstitution Sacrosanctum Concilium! Mit ihr wurde die Gefahr gebannt, dass die römische Liturgie, die immer auf Praxis ausgerichtet war („pragmatische“ Liturgie), zum Ritual verkümmert; und paradoxerweise hat das auch die Tradition bekräftigt.
Arcanum Dei consilium.
Redaktion benachrichtigen „Nehmen sie mich, ich spreche gar kein Latein“
#46   stat crux   16:45:37 | Sonntag, 22. Juli 2007
P.S.:
Ne Ne. Ich gönne der alten Messe „volles Haus“.
Ist nur ziemlich unwahrscheinlich. Selbst eine Verzehnfachung des Angebots von ca. 40 auf ca. 400 Gelegenheiten bliebe doch nahezu unbemerkt im liturg. Geschehen der Gegenwart.
Redaktion benachrichtigen Würde Sie das überraschen?
#31   stat crux   21:35:15 | Montag, 16. Juli 2007
Karikaturen!
Der Karikaturist (oben) hat offenkundig nie ein Foto von P. Bugnini gesehen. Die Zeichnung sieht mehr nach Fellay aus.
Redaktion benachrichtigen Zuwenig Relativismus
#61   stat crux   21:26:52 | Montag, 16. Juli 2007
@Pünktchen
Genau das (Romanitas=Oikoumene) meinen die responsa ad quaestiones der Glaubenskongregation nicht! Auch die katholische Kirche leidet an dem Defizit, dass nicht „alle eins“ sind. Nach kath. Auffassung ist das jedoch ein Mangel an Universalität, kein Mangel an Identität.
Redaktion benachrichtigen Eine öffentliche Geheim-Messe?
#65   stat crux   20:40:14 | Montag, 16. Juli 2007
Brigitte außer Sukzession
1.) Das Versprechen, nach empfangener Weihe keine Ehe resp. keine weitere Ehe einzugehen, legt bereits der zu weihende Diakon ab, nicht erst der Priesterkandidat.
2.) Eine Frau kann die Weihe nicht empfangen. Diese Anordnung Christi steht nicht zur Disposition des Kirchenrechts. Es gibt auch weltweit überhaupt keine Priesterinnen im Christentum. Pfarrerinnen in den kirchl. Gemeinschaften der Reformation sind so eine Art „Subdiakon“ mit erweiterten Befugnissen. Die Reformation lehnt das Weihesakrament und die Sukzession explizit ab. Daher ist eine rechtliche Gleichstellung der dortigen OIrdinationen mit der Weihe nicht möglich, mit allen Folgen für den „Kirchenbegriff“.
3.) Der Empfang einer Weihe „wider Willen“ ist ein Unding. Wenn Kinder im Sandkasten im Scherz „taufen“ funktioniert sakramental genauso wenig wie bei der „Weihe“ einer Frau oder eines Satanisten.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Ödipuskomplex
#8   stat crux   12:17:51 | Montag, 16. Juli 2007
@Bernado
Der Christ in der Gegenwart war schon vor 20 Jahren eine einzige Problemzone. Was Johannes „Mythos“ Röser da zusammenreimt, ist reichlich unausgegoren.
Ich stimme ihm zu, dass die neue Form der Messe die stärkere sein wird, aber nicht „per se“ und schon gar nicht „gegen Trient“. Die Äußerungen moderner Liturgiker der letzten Wochen befestigen meinen Eindruck, dass das m.p. sein musste, dringend. Denn die „relecture“ des usus antiquior muss diesen Herrschaften zugemutet werden. Es wurde höchste Zeit für die päpstliche Reparatur des Traditionsbegriffs. Zum Glück liest den „CiG“ nur noch das pastorale Veteranenheim.
„Enteignet Herder!“
Redaktion benachrichtigen Und die Exkommunikationen?
#71   stat crux   12:02:08 | Montag, 16. Juli 2007
Entweder-oder
Entweder hat Fellay die Haltlosigkeit seiner pseudotridentinischen „Freikirche“ (anticharismatische Charismatiker?) begriffen und bereitet seine persönliche Konversion „ad Dominum“ (et Vivificantem) vor, lässt also den Rest der Sekte in den Sedisvakantismus fallen, oder er verfolgt weiter die Hauptaufgabe der SSPX: stören, stören, stören. On verra.
Redaktion benachrichtigen Es fehlt noch ein Schuß Feierlichkeit
#58   stat crux   11:49:51 | Montag, 16. Juli 2007
„Rituseffekt“
Der so gen. „Rituseffekt“ ist, abseits traditionalistischer Propaganda, durchaus (für Europa) ein erwägenswertes Phänomen. Denn der ehem. „NOM“ (jetzt „usus modernus“) verlangt vom Zelebranten eine höhere Askese als das frühere „dire la Messe“ (Loisy). Diese Anstrengung hat der (gar nicht so fromme) Klerus nunmal nicht gemeistert in den fröhlichen 1970er Jahren. Dass selbstgefällige Seminaristen inzwischen zum rituellen Aufsagen zurücktendieren mögen, ist nicht weiter überraschend. Sie meiden dieselbe Mühsal. Aber die Beter werden vom Priester wohl allmählich einforden, dass die Messe kommunikativ gebetet werden wird. Ob die Zahlen dann wieder steigen? Möglich.
Redaktion benachrichtigen Liturgie-Ideologie?
#9   stat crux   09:31:55 | Freitag, 13. Juli 2007
@Melchisedech
Schon richtig, die Zeit eines Gerhards ist um. Aber dem Mysterium sich „außerordentlich hingeben“? Treiben Sie keinen Spott mit den Rechtsbegriffen des m.p.! In der Praxis wird sich ein passender Sprachgebrauch noch finden, für den der Papst sogar Andeutungen gemacht hat (forma ordinaria, usus antiquior).
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Stunde hat geschlagen
#20   stat crux   08:36:26 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@Athanasius.
Demütig unterwerfe ich mich dem von „Athanasius“ mir abverlangten Bußschweigen.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Stunde hat geschlagen
#17   stat crux   11:06:13 | Dienstag, 1. Mai 2007
@L.E.
Auch die Frömmigkeit der „Tradi“ variiert durchaus. Im levitierten Hochamt zu Kevelaer am 28. ds.Mts. gab es Gelächter, als Propst Goesche die Lesung als „Evangelium“ bezeichnete (wenn auch nur den übersetzten Vortrag); in der Predigt rutschte ihm der Lapsus „toter Schoß“ (statt: toter Sohn) der Gottesmutter ‘raus (gerade noch korrigiert, aber doch völlig unerklärbar, wenn man konzentriert andächtig ist…)
Und insgesamt war die Atmosphäre deutlich steriler als im NOM Hochamt am Sonntag darauf (in derselben Basilika); oder auch in der lat. Osternacht in Sant’ Appollinare in Rom. Wenn die „neue“ bei der „alten“ Form des Ritus dazulernt, dann wird die neue Form zur Hochform heranreifen und die alte dann wieder beeinflussen. Nur Ideologen können was dagegen haben.
Übrigens ist es mit der Korrektheit der Tradi auch nicht so weit her. Wie schon bei der UNA VOCE Tagung in Köln hat man auch jetzt in Kevelaer wieder das Kommunionconfiteor eingeflochten, das im MR 62 nicht (!) enthalten ist. Das ist eine Eigenmächtigkeit von einem Umfang, gröber sogar als würde man das Hochgebet „Versöhnung“ an Pfingsten wählen, obwohl es nur für besondere Anlässe approbiert ist.
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Stunde hat geschlagen
#15   stat crux   08:47:28 | Dienstag, 1. Mai 2007
@L.E.
Bitte genauer: „dezidierte Gegner“ der alten Liturgie gibt es nurmehr sehr wenige. Es gibt dezidierte Gegner wider den Fanatismus, mit dem etliche Freunde der „alten Messe“ sich selbst zur kath. Elite ausrufen und der Liturgiereform anlasten, was von der liturgischen Krise verursacht wurde, die der Reform vorausliegt. So wie es unter den Befürwortern der Liturgiereform (mind.) zwei Strömungen gibt, Beter und Ideologen, so gibt es auch bei den Traditionalen beiderlei: Beter und Ideologen. Die Beter beider „Lager“ müssten sich gegen die Ideologen beider Lager verständigen. Das würde der Liturgie dienen.
Redaktion benachrichtigen Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
#44   stat crux   11:49:27 | Donnerstag, 26. April 2007
Zynisch!
Die SSPX zitiert von Paul VI. gern das Wort von der Gefahr einer Selbstzerstörung („Wo ist der Zusammenhalt, wo die den Christen eigene Würde geblieben?“ zitiert J. d’Hospital, S. 241) oder jenen „Rauch Satans“, von dem der Papst am 29.06.1972 in freier Rede sprach. Aber ungern zitiert sie den päpstlichen Brief mit den Anfangsworten „Cum te“ an Lefebvre vom 11.10.1976, in dem schon alles drinsteht, was man über die doppelbödige Strategie der Lefebvre-Sektierer wissen muss.
Redaktion benachrichtigen Papst bekommt 15.001 Paar Schuhe geschenkt + …
#13   stat crux   07:41:56 | Dienstag, 24. April 2007
@Jörg G.
Sehr richtig. Wie auch sacramentum caritatis schon in Nr. 3 festhält, sind die Schätze der Liturgiereform noch gar nicht gehoben. Die erneuerte Liturgie ist der „alten“ Form überlegen, immer dort, wo ars celebrandi beachtet wird.
Redaktion benachrichtigen Schillernder Papst
#42   stat crux   08:28:05 | Montag, 23. April 2007
Soziallehre
Die relative Verselbstständigung einer expliziten Soziallehre der Kirche, die über „nur“ moralische Impulse hinausreicht, gehört zu den wegweisenden Innovationen des Katholizismus der letzten 200 Jahre. „Quadragesimo anno“ stammte noch ganz aus der von deutschen Jesuiten geprägten Schule (Gundlach, Nell-Breuning), fand aber deshalb keinen nennenswerten Widerhall (außer partiell in Österreich); in größere Dimensionen vorgestoßen ist die Sozialdoktrin erst mit Mater et magistra (1961) und Populorum progessio (1967). Angesichts der „Jugend“ der Soziallehre sind auch diese Dokumente keine Katechismen der Sozialdoktrin. Paul VI. hat mit Octogesima adveniens (1971) eine politische Pluralität der Entscheidungsfindung gebilligt, B XVI. nimmt die Zuständigkeit der Soziallehre noch weiter zurück (DCE Nr. 26 ff.). „Abweichungen“ sind mithin erlaubt, aber nur innerhalb der Grenzen eines Konsenses im Wesentlichen. Beispielsweise kann der Katholik nur noch dann „Monarchist“ sein, wenn er zugleich eine hinreichende politische Partizipation der Bürger im Sinne demokratischer Regierungsformen befürwortet. Totalitarismus lehnte die Kirche spätestens seit 1864 ab (also noch ehe dieser entstand!), halbtotalitäre, autoritäre Staatslehren seit 1937 resp. 1944; eine eher freiheitliche Wirtschaftsordnung wird seit 1991 ausdrücklich gebilligt und „Deus Caritas Est“ löst die Soziallehre ausdrücklich aus dem Umfeld der Theologie. Sie dürfen mithin seit 2005 „maßvoll“ Dissens üben!
Redaktion benachrichtigen Der Papst ist nicht unfehlbar
#86   stat crux   08:10:59 | Montag, 23. April 2007
„Hurra, ein Fehler!“
Liebe kreuz.netter: Ihr könnt auch die Erwähnung von Loisy auf S. 78 zum „Fehler“ hochjubeln. Denn der meinte damit, dass statt des Reiches Gottes die Kirche gekommen sei, dass „immerhin“ die Kirche gekommen sei. Der Modernist war nicht prinzipiell kirchenfeindlich, anders als Harnack. Er wollte nur eine „neue“ Kirche, da die Kirche in jeder Epoche „neu“ sein müsse.
Oder in „sacramentum caritatis“, Nr. 6: Der Ruf „mysterium fidei“ steht eigentlich dem Diakon zu.
Oder in „Deus Caritas Est“ Nr. 27 kommt Pius XII. nicht vor. Bosheit? Absicht? Fahrlässigkeit?
Aber wir wissen ja: Unfehlbar ist, außer kreuz.net, nur Thomas Lintner.
Redaktion benachrichtigen Schillernder Papst
#40   stat crux   11:17:46 | Donnerstag, 19. April 2007
@Pünktchen
Warten wir mal ab, wieviele Häresien namhafte Vertreter der SSPX wieder im Buch „Jesus von Nazareth“ des Papstes finden werden. Der Sühnopfercharakter der Römischen Messe wurde da jedenfalls nur schwach beleuchtet.
Redaktion benachrichtigen Warum besuchen Gläubige die Alte Messe?
#8   stat crux   13:35:02 | Mittwoch, 18. April 2007
Marikoin
Es muss ja nicht unbedingt ein Motu proprio sein… Der Jesuitenorden wurde „nur“ mit einem Breve (= Brief) aufgehoben. Die päpstl. Quasi-Häresiefeststellung ggü. Lefebvre vom 11.10.1976 war auch bloß ein Brief…
Vielleicht zelebriert der Papst gelegentlich selbst eine „alte Messe“ und hält dazu eine Predigt. Auch das würde dem Anliegen der „Neoklassiker“ schon helfen.
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#25   stat crux   13:25:48 | Mittwoch, 18. April 2007
@D.B.:
Freundlichen Dank für die Unterstützung. Im Heft VATICAN Dez. 2006, S. 31, ging der unermüdliche Mosebach sogar so weit, die deutschsprachige Zelebration der Hl. Messe in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Da schreibt ein Entfesselter, der den berechtigten Teilen des Anliegens wohl kaum noch einen Dienst leistet.
Katholizismus ist Herde, Schule und Tempel; Kult, Lehre und Volk (cfr. Guitton, Le Catholicisme, 1972); Probleme der Liturgie können nicht nur in der Dimension „Doktrin“ abgehandelt werden, da nur alle drei Dimensionen des Amtes Christi (Priester, Prophet, Hirt) ein glaubhaftes Bild der Ekklesia der Getauften vermittelt, die auf Ihn hören will, der ihr Leben, ihre Wahrheit und ihr Weg ist.
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#21   stat crux   12:54:19 | Mittwoch, 18. April 2007
„Häresie der Formlosigkeit“
schillert als Begriff auch gewaltig; denn bei Häresie geht es um Irrtum, um Inhalt also, nicht um Form. Einer bestimmten Form des römischen Ritus den „Irrtum“ anzuhängen, das eben ist Ketzerei (vgl. Papst Paul VI. Generalaudienzen vom 19. und 26. Nov. 1969).
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#5   stat crux   16:22:54 | Freitag, 13. April 2007
„…den Geist Gottes töten…“
Da ist B. Fellay ein signifikantes Bekenntnis entwichen. Das noch gar nicht erschienene „motu proprio“ scheint die „liebe Bruderschaft“ bereits schwer zu irritieren. Spätestens in zehn Jahren wird kaum noch jemand vom Fall Lefebvre reden. Deo gratias.
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#2   stat crux   10:13:29 | Montag, 26. März 2007
@Catharina
Die Nähe zwischen Benedeikt und Balthasar ist dennoch groß! Sie sind sich sicherlich einig in der massiven Abwehr gegen alle Überreste eines quasi-jansenistischen „Heil für wenige“. Wieviele von „allen“ gerettet werden, darüber schweigt der Papst doch etwas auffälliger als H.U. von Balthasar. Was genau „ewige“ Höllenstrafen sind. Wissen wir das?
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#6   stat crux   16:00:20 | Sonntag, 25. März 2007
@Catharina
In der Überschrift zu Teil 5 dieser Serie begegnet, anders als bei den vier vorherigen Überschriften, den Lesern einmal mehr das Unvermögen der Redaktion:
„Seiltanz“ ist bereits eine Interpretation der Nachwelt, die HvO so rühmt.
Der Papst hat einen ganz klaren Auftrag gefasst, ohne jeden „Seiltanz“. Denn die Unterscheidung zwischen dem, was wesentlich ist und dem, was anzupassen ist, liegt nunmal beim pastoralen Lehramt. Weder ein einzelner Bischof für sich noch ein einzelner Theologe entscheidet darüber. Diese Entscheidungen hat das Konzil legitim und gültig getroffen.
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#15   stat crux   15:36:12 | Sonntag, 25. März 2007
@Schüttel
Diese Mutmaßungen bedürfen nur eines schlichten Dementis.
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#11   stat crux   13:28:50 | Sonntag, 25. März 2007
Nachtrag
In der von kreuz.net nicht dokumentierten Fortsetzung, Generalaudienz Paul VI. vom 26. November 1969, heißt es schon in der 2. Zeile „nostre celebrazioni del santo Sacrificio“. Von Unterdrückung des „Opfercharakters“ kann überhaupt gar keine Rede sein, nicht einmal in den Quellen von 1969!
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#9   stat crux   13:09:45 | Sonntag, 25. März 2007
Also gut, HvO:
In ihrem statement werden so viele Wertungen als „Faktum“ vorausgesetzt („Parodiemesse…“), dass ich auch das einzige Fragezeichen für rhetorisch hielt. Ich würde keinem Priester gegen sein Gewissen „zumuten“, die neue Messe zu feiern. Aber wäre ich Bischof, so würde er in hohem Bogen ‘rausfliegen…
Die Argumentation, der NOM sei „in nuce häretisch“ grenzt an Schwachsinn. Papst Paul VI., der vorige Tage hier ausführlich zitiert wurde (wenn auch in manipulativer Übersetzung), hat sich vornehmer ausgedrückt, aber den Kern des Irrtums bezeichnet: Ein Verstoß gegen das Prinzip lex orandi-lex credendi kann nicht schon dann vorliegen, wenn im liturgischen Text bestimmte Aspekte der Lehre weniger explizit vorkommen, weil es nicht notwendige Eigenschaft der Liturgie sein kann, in einer Feier „alles“ auszusagen. Wer behauptet, es käme auf den „vollständigen“ Text an, ist auf dem Weg in einen krankhaften Ritualismus, der pagane Wurzeln hat.
Kriterium, wo legitim gefeiert wird, kann nur der Bischof sein, nicht die Priesterweihe allein und auch nicht die Ausgabe des Messbuchs.
Die Lefebvremessen sind keine römischen
o^/
Aber Sie wollen (!) das anders sehen, wie ich vermute: aus politischen und „weltanschaulichen“ Gründen.
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#7   stat crux   12:53:16 | Sonntag, 25. März 2007
@HvO:
Wer „alles“ in Christus erneuern will (Pius X.), muss zuerst die Differenz zwischen Dogma (Lehre, Kult) und Politik beherzigen (Staat, Gesellschaft).
Was Sie da „Linksabweichler“ nennen sind oftmals in dogmatisch-liturgischer Hinsicht keine, sondern nur „Dissidenten“ hinsichtlich des Gesellschaftsbildes.
Das kann ein kreuz.net-Fan kaum einsehen.
Nennen Sie mir mal einen barmherzigen Tradi!
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#4   stat crux   11:34:09 | Sonntag, 25. März 2007
Auweia, Schüttel!
Habe doch, ach, nur Nr. 39 des Ap. Schreibens vom 22.02.2007 zitiert. Ideologie?? Mitnichten.
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#1   stat crux   10:19:54 | Sonntag, 25. März 2007
s.c. Nr. 39
Und was haben die Freunde illegitimer Messen jetzt nach der korrigierten Übersetzung gewonnen? Die Gemeinschaft mit dem Bischof ist Bedingung für die Legitimität jeder Zelebration auf seinem Gebiet, er ist Liturge „par exellence“. Vielleicht lenkt ihr den Blick jetzt mal weg von der bloßen „Validität“ der Zelebration, hin auf die communio. Anders ist ein sacramentum caritatis nicht zu „haben“.
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#84   stat crux   09:50:57 | Montag, 19. März 2007
@Ottaviani
Der „Übersetzungsfehler“ in Nr. 39 hat immerhin die Intention des Autors besonders deutlich hervorgehoben: In der Betrachtungsweise der Kirche geht es weniger um die Validität der Zelebration (auch Protestanten taufen „gültig“) als um die Legitimität der Feier. Oder mit dem Konzil gesagt: Keine Wahrheit ohne Liebe.
Redaktion benachrichtigen Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
#18   stat crux   16:15:12 | Dienstag, 13. März 2007
@Hegerl
Diskutieren wir doch unter kreuts.net weiter!
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#27   stat crux   16:07:32 | Dienstag, 13. März 2007
Ihr Lieben!
Mir ist nicht bekannt, dass die Gemeinschaft mit dem Bischof je so deutlich eingeschärft wurde. Nur mal ein Gedankenexperiment: Was wäre wenn Joseph Ratzinger selber der „deutsche Übersetzer“ von Papst Benedikt XVI. wäre?
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#14   stat crux   14:07:07 | Dienstag, 13. März 2007
@Gotthard
Aber immerhin Markantes zur sozialen Dimension der Eucharistie. Für Piusbrüder undenkbar, für Pius X. aber schon elementar.
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#11   stat crux   14:04:17 | Dienstag, 13. März 2007
@sac…
Totalsimulation bleibt Totalsimulation, da kann ich noch so viele Bischofsnamen aufführen. „Technisch“ ist die Frage nicht zu beantworten, nur redlich.
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#21   stat crux   14:02:08 | Dienstag, 13. März 2007
@Carlo
„Treffer, versenkt.“
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#9   stat crux   13:59:20 | Dienstag, 13. März 2007
@St. Georg
Na ja. Manchmal ratzingert es ein bisschen, z.B. soll die Gabenbereitung kein „Intermezzo“ sein. Aber das ist doch eine schöne, konkrete, verständliche Sprache!!
Laudetur Jesus Christus.
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#7   stat crux   13:54:21 | Dienstag, 13. März 2007
@Jean
Sie wollen also eine illegitime Messe für „gültig“ erklären? Diese Haarspalterei nützt nix. Gültigkeit setzt Bischof voraus, basta.
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#1   stat crux   13:29:06 | Dienstag, 13. März 2007
Schaumsprache?
Werte Redaktion!
Lest wenigstens Nr. 39 des Dokuments im Wortlaut. Lefebvremessen sind ungültig. Causa finita.
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#17   stat crux   13:25:22 | Dienstag, 13. März 2007
@Pünktchen
Da sollten wir der Dame doch mal „Sacramentum Caritatis“ (heute veröffentlicht) zukommen lassen. In allen Teilen überaus lesenswert.
P.S.
Nr. 39 des Dokuments bekräftigt, dass die GÜLTIGKEIT der Messzelebration die Gemeinschaft mit dem Bischof voraussetzt; d.h. Lefebvremessen sind keine.
Redaktion benachrichtigen Im adretten türkisgrünen Lederkostüm
#9   stat crux   11:35:16 | Dienstag, 13. März 2007
@timpressum
Uta (!) von Dickelippe-Schaumberg hat schon vor Jahren zugegeben, dass Sie zum Katholizismus nur übergetreten ist, um ihren Vater, den edellinksliberalen Gustav W. zu ärgern. Ein Journalist, der sie interviewen sollte, hat vom Sender vorab „Schmerzensgeld“ verlangt (eine Zulage). Und bekommen! Echt wahr.
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#19   stat crux   11:29:25 | Dienstag, 13. März 2007
@Carlo
Immerhin schreiben Sie jetzt wieder unter Carlo.
Redaktion benachrichtigen Nicht für die Kreuzzüge verantwortlich
#9   stat crux   11:22:12 | Dienstag, 13. März 2007
@Hegerl
Man kann dem Islam viel vorwerfen, aber nicht, dass er „dogmatisch festgelegt“ ist.
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#17   stat crux   08:42:37 | Dienstag, 13. März 2007
@Carlo
Den Meisterbrief akzeptiere ich, ungern.
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#656   stat crux   08:40:47 | Dienstag, 13. März 2007
@Pünktchen
AN KREUTS.NET ABGEGEBEN (Nr. 656)
Redaktion benachrichtigen Ein neu-alter Härektiker
#1   stat crux   10:07:51 | Montag, 12. März 2007
Keine Sanktionen?
Wünscht kreuz.net die Hinrichtung des Jesuiten??
Redaktion benachrichtigen Wie üblich – weinerlich und pervers
#529   stat crux   08:26:35 | Montag, 12. März 2007
@Pünktchen
Es interessiert mich ja doch, wer bislang Zeit und Kraft für 2.325 (+ 10 gelöschte) Leserbeiträge aufbrachte. Vielleicht erfahre ich es einmal, wenn der kreuz.net Spuk zu Ende geht. Es kann ja nicht mehr lange dauern: Sowohl im redaktionellen Teil als auch bei den Kommentaren gehts unaufhörlich abwärts…
(Das als Nr. 529 hier.)
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#13   stat crux   08:20:44 | Montag, 12. März 2007
@Kardinal Mazzella
Carlo, virus probatus, Sie wiederholen Ihre taktischen Fehler, noch während Sie dementieren!
Redaktion benachrichtigen „Das Konzil wird von der Presse geführt“
#52   stat crux   17:44:23 | Sonntag, 11. März 2007
Carlo, der Erreger der Zone
Hi, Carlo, schon als Sie sich als Kardinal Mazzella ausgaben, machten Sie den Fehler, von dem Datum an nicht mehr unter Regazzoni zu schreiben.
Warum soll es in ihrer neuen Rolle als Kaschperl anders sein? 5. März!
Redaktion benachrichtigen Meinungsfreiheit für wenige + …
#10   stat crux   17:32:32 | Sonntag, 11. März 2007
Walther de Caspar
Was mich an Karl-Heinz Ratzhonig immer so freute, das ist, dass er so berechenbar „zurückhauen“ muss. Gibt es nicht Kasperlestücke, wo der Kasperl immer auf Krokodil haut? Schönen Sonntag noch, Herr Dr.!
Redaktion benachrichtigen Wie üblich – weinerlich und pervers
#499   stat crux   16:49:06 | Sonntag, 11. März 2007
Die Angst vor der Polizei, (…)
erscheint dem deutschen „Gemüt“ offenkundig vorzugswürdig gegenüber der Freude auf den Himmel.
Nur zweiteres gewährt die Freiheit, die alle Freiheitsparolen meinen, ohne sie zu erreichen.
;-)
Redaktion benachrichtigen Wie üblich – weinerlich und pervers
#497   stat crux   16:35:51 | Sonntag, 11. März 2007
@Pünktchen
Laut F.X. Brors S.J. (1916) war es im Lande der Reformation immer schon ein Herzensanliegen, von der „Kirche der Freiheit“ zu schwärmen, aber nach dem „Polizeistock“ zu rufen, gerade in Preußen.
Redaktion benachrichtigen Eiligsprechung eilt in zweite Runde + …
#11   stat crux   16:32:05 | Sonntag, 11. März 2007
@Schüttel
Die wenig segensreiche Engführung der Unfehlbarkeitsproblematik auf quasi juristische Definitionen ist z.T. von den Jesuiten mitverursacht worden (weshalb sogar Karl Rahner ggü. Küng ausfallend wurde, als dieser indigniert fragte „Unfehlbar??“) Vor 1870 galten, je nach Liste, 10-20 päpstliche Entscheidungen als „ex cathedra“; gemessen an den Kriterien von 1870 ist sicher nur der Akt Pius XII. von 1950 (damals schon von ca. 80% der europ. Theologie für unverdaulich empfunden). Es nützt aber gar nichts, die Infallibilität des Magisteriums auf die Seltenheit der Fälle stützen zu wollen. Wen überzeugt das? Hier hilft nur der Begriff der lebendigen Tradition weiter, dessen Unwägbarkeiten schlicht zum diffusen Licht der pilgernden Kirche hinzugehören. Bspw. „humanae vitae“: Sicherlich eine Bekräftigung eines Prinzips, das als tatsächliche Voraussetzung der sittlichen Ordnung immer schon von der Kirche in breitester Breite gelehrt wurde. Aber als Zuspitzung auf „einen Satz“ sicherlich keine Sitten“definition“, die Unfehlbarkeit beansprucht.
Wenn eine christliche Selbstverständlichkeit angesichts neuer Umstände ins Wanken kommt, dann reifen notwendige Entscheidungen heran; je größer die Gefahr, desto sicherer das Urteil (z.B. „Benedictus Deus“ 1336 od. wider die Jansenisten: „Christus ist für alle gestorben“); die Kanonisation ist demgegenüber sicherlich auch zuverlässig, aber doch keine Definition.
Redaktion benachrichtigen Wie üblich – weinerlich und pervers
#495   stat crux   16:15:08 | Sonntag, 11. März 2007
Das Recht impliziert eine Anforderung,
meinte ich; sicherlich hängt die Bewertung, ob diese implizite Sittlichkeit der Rechtsordnung („moralisches Minimum“), selbst den Charakter des Rechts als Recht prägt oder notwendig Moral oberhalb von Recht voraussetzt, vom Standpunkt des Diskursteilnehmers ab. Vertreten wurde auch, dass das Recht selbst das moralische Maximum darstellt, das überhaupt erzwungen werden darf; jedes Darüberhinaus wäre dann freiwillige, sittliche Mehrleistung. Aber diese Fragen sind zu komplex für kreuz.net, obzwar sie hier einschlussweise fast täglich perhorresziert werden.
Redaktion benachrichtigen Wie üblich – weinerlich und pervers
#492   stat crux   15:54:34 | Sonntag, 11. März 2007
@Pünktchen
So schlicht ist selbst der „weltanschaulich neutrale“ Rechtsbegriff nicht. Das Recht implizit einen Anforderung über die Üblichkeit hinaus, sonst wäre ein Unrechtsstaat gar nicht möglich. Komplizierter ist auch die Frage nach dem ethischen Anspruch des Strafrechts. Muss auch der demokratische Gesetzgeber ein bestimmtes Mindestmaß von Delikten unter Strafe stellen? Es gab in den 1970er Jahren einmal einen Appell zur Abschaffung des Strafrechts, da es ohnehin „asymmetrisch“ eingreife (Volksmund: Die Kleinen hängt man…). Joseph Höffner allerdings (+ 1987) zeigte sich überzeugt, dass Mord und Totschlag in jedem Staatswesen unter Strafe zu stellen seien. Zündstoff genug.
Redaktion benachrichtigen Meinungsfreiheit für wenige + …
#8   stat crux   15:45:11 | Sonntag, 11. März 2007
@Guignol
Falls Sie wirklich erst seit 5. März hier mitmachen, haben Sie keinen Anlass, sich so über meine Wenigkeit zu empören. Ein Befürworter des Konzils spricht übrigens nie von einer „aus dem Konzil hervorgegangenen“ Kirche, da wir sie als zu allen Zeiten identisch glauben…
Ich erinnere mich auch gut, dass Regarzinto größten Wert auf korrekte Schreibung „seines“ Namens legt, Scherzkeks!
Redaktion benachrichtigen Meinungsfreiheit für wenige + …
#6   stat crux   11:07:52 | Sonntag, 11. März 2007
@Gauthier
Carlo, alter Scherzkeks, Sie spielen Ihre neue Rolle als Frevler recht schlecht!
Redaktion benachrichtigen Der Antichrist im Gewand des Ökumenismus
#2   stat crux   07:43:21 | Freitag, 2. März 2007
@Schüttel
Und wer denkt heute an den 131. Geburtstag von Eugenio Pacelli? Pius XII. hat mehr wider den Antichrist vollbracht als je zu erhoffen war.
Redaktion benachrichtigen Wütende Reaktionen
#522   stat crux   19:19:07 | Donnerstag, 1. März 2007
a. & A.
Schluss für heute! Machts gut…
Redaktion benachrichtigen Wütende Reaktionen
#519   stat crux   19:15:06 | Donnerstag, 1. März 2007
@Amadeus
Diese Seite ist so etwas wie ein Intensivkurs in „Antikatechismus“. Hier lernt man, was der Katholizismus nie war, nicht ist, niemals sein darf und niemals sein wird. Eine harte Lektion, aber irgendwie auch „aufklärend“…
Redaktion benachrichtigen Bin ich nicht zu konservativ für Kardinal Meisner?
#39   stat crux   19:08:24 | Donnerstag, 1. März 2007
Warum fällt so einem SSX-Priester
als erstes Unterwäsche ein, wenn er an etwas denkt, das „man“ häufiger wechselt? (Wenn auch weniger häufig als das Missale…)
Redaktion benachrichtigen Wütende Reaktionen
#514   stat crux   19:05:32 | Donnerstag, 1. März 2007
@Arkandisziplin…
Na ja… „einigermaßen“ reicht ja. Dass es jetzt kreuts.net gibt, das ist schon eine echte Entlastung, wenn auch bislang wenig frequentiert.
Im Endeffekt bleibt von k.n dann sowieso nur noch die Satire übrig. Tragfähig ist das nicht, zugegeben, es hält sich schon länger als vermutet… Und das Gift wirkt sogar…
Aber lesenswerte Beiträge? Gabs in 007, denke ich, null.
Redaktion benachrichtigen Wütende Reaktionen
#511   stat crux   18:50:50 | Donnerstag, 1. März 2007
@Arkanum
Hauptsache, wir behalten einigermaßen den Überblick!
Redaktion benachrichtigen Wütende Reaktionen
#496   stat crux   17:49:41 | Donnerstag, 1. März 2007
@DDL:
Welcome back home!
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#132   stat crux   17:47:44 | Donnerstag, 1. März 2007
@Che…
Wie sagte doch Marie Antoinette kurz nach 1789: „Was? Die Leute haben kein Brot mehr? Dann gebt ihnen doch Exorzismen… äh…
(Pflaumen-) Kuchen…“ :-!
God bless DDL.
Redaktion benachrichtigen Wütende Reaktionen
#494   stat crux   17:40:55 | Donnerstag, 1. März 2007
@ (14)
Typischer Monolog eines Niederrheiners:
„Ich wollt ja schon wat sagen. Aber da hab ich mir gesagt, sach ma lieber nix. Aber ioch hab et kommen sehen…“
Selbstverständlich ist DDL noch an Bord! Und da :-! sicher auch…
;-)
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#130   stat crux   17:34:17 | Donnerstag, 1. März 2007
@ (14)
Ach sooo, :-! das + (Sperrkreuz); das ist sowas wie die virtuelle Ketzerverbrennung… ++ und wieder da! ++++ und nochmal ++ +++ ++ Verflixt! Nützt nix!
Nennen wir es doch „Letzte Ölung“…
Aber wie sieht das live aus, wenn man es beim Exorzismus „äußert“??
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#127   stat crux   16:27:06 | Donnerstag, 1. März 2007
@ (14)
Dort :-! müsste es aber „haarsträubendste“ Lesermeinungen heißen!
Sperrungskreuz? Ist das ein magisches Adminamulett??
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#125   stat crux   16:19:28 | Donnerstag, 1. März 2007
ok. dann mal rüber zu
k :-! reuts.net
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#123   stat crux   16:13:18 | Donnerstag, 1. März 2007
@ (14)
Nehme doch stark an, wenn mal ein Exorzismus an der ca. dreiköpfigen kreuznettreaktion vorgenommen wird, dass Master 1) einen Server auskotzt, Master 2) die komplette Entwicklungssoftware von microsoft und Master 3) den Hirtenstab, den Erxbischof Lefebvre während seiner sechsmonatigen Amtszeit in Tulle (1962) „benutzte“.
Redaktion benachrichtigen Gegenstände im Magen und im Kopfkissen
#120   stat crux   16:07:03 | Donnerstag, 1. März 2007
Süße kleine Steinfrucht
im Magen oder im Kopfkissen?? :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Es ist an der Zeit, die Täter zu verfolgen
#6   stat crux   16:03:54 | Donnerstag, 1. März 2007
@Murx
Continuons le bon combat? Für mich klingt Michel de Marchiset eher nach „Micky Maus“.
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan lehnt die Wiedereinführung des Zölibats ab
#56   stat crux   13:22:48 | Donnerstag, 1. März 2007
@Sirilo
Wie soeben bekannt wurde, hat sich soeben der Weltbund freischaffender Päpste in Avignon konstituiert, vier Päpste sind aus dem Weltbund unabhängiger Päpste ausgetreten, weil sie die Formel „Nicht anerkannt von“ auf der Visitenkarte Gregors XVIII. zu schwach fanden.
Auf der Visitenkarte des Ehrenpräpositus (!) Sirius II. steht jetzt. „Exkommuniziert durch Gregor XVIII., Petrus II., Petrus II. a, Petrus II. b, Pius XIII. und Gerald I.“
@Alexandra
Dann könnte „Schumi“ ja analog in Kerpen sich noch ein paar championships einfahren, wieder auf der Gokartbahn.
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan lehnt die Wiedereinführung des Zölibats ab
#50   stat crux   09:29:59 | Donnerstag, 1. März 2007
@Freddie
Im Sedisvakantismus gibts zur Zeit ca. ein Dutzend „Päpste“. Die könnten sich ja mal zu einer Konferenz treffen, vielleicht sogar einen Ehrenvorsitzenden wählen? „Gregor XVIII. Ehrenpräsident des Weltbundes unabhängiger Päpste.“ Da müsste dann natürlich fairerweise auf jeder Visitenkarte stehen: „Nicht anerkannt von… (und dann die Liste)“
Redaktion benachrichtigen Bin ich nicht zu konservativ für Kardinal Meisner?
#18   stat crux   17:50:21 | Mittwoch, 28. Februar 2007
@Joh. Die weibliche Form von Konku-rs
ist jedenfalls die Insolvenz, nicht die Inkontinenz.
Redaktion benachrichtigen Bin ich nicht zu konservativ für Kardinal Meisner?
#13   stat crux   16:26:50 | Mittwoch, 28. Februar 2007
Schreibfehler?
„Schmidt lebt mit einer Maria in Kölnkubinenburg.“
Redaktion benachrichtigen Das Neue Testament gibt es seit dem Jahr 1979
#10   stat crux   11:05:56 | Mittwoch, 28. Februar 2007
„We shall overcome“
stammt tatsächlich, wie Gamber u.a. bewiesen haben, aus der Zeit des Hl. Pius I. (+ 157) und war in der griech. Originalversion gegen die Marcioniten gerichtet.
Redaktion benachrichtigen Keine Toleranz für das Opus Dei
#10   stat crux   15:18:51 | Dienstag, 27. Februar 2007
@timpressum
Mir ist allerdings keine katholische Institution bekannt, die über Gerichtsvollzieher oder Scharfrichter verfügt. Was soll denn der „katholische“ Zwang inmitten der offenen Gesellschaft sein? Es gibt doch längst nur noch die freiwillige Nachfolge gegenüber einem vorgeschlagenen Weg. Alles andere ist Propaganda von Leuten, die nicht Toleranz wollen, sondern ein Dogma der Toleranz, das selbst an die Stelle der Religion tritt. Religiöse Toleranz ist aber eine Angelegenheit des zivilen Zusammenlebens, also der Gesellschaftslehre (und Verfassungsordnung). Wer diese Grundregel beachtet, darf seine Religion für wahr halten. (Und sie darf auch wahr sein.)
Redaktion benachrichtigen Keine Toleranz für das Opus Dei
#8   stat crux   15:10:29 | Dienstag, 27. Februar 2007
@timpressum
Bitte, liefern Sie uns mal Ihre Definition von „Orden“ oder „Geheimorden“. Oder Beispiele? Die Ehrenlegion? Die Fremdenlegion? Pour le merite? Malteser? Franziskaner? Mercedarier? Begriffe helfen begreifen, Oberbegriffe auch.
Redaktion benachrichtigen Keine Toleranz für das Opus Dei
#2   stat crux   09:50:32 | Dienstag, 27. Februar 2007
@timpressum
Ob Herr Schubert oder Herr Rüssel der Sozialdemokrat ist (siehe Bilder oben), lässt sich optisch oder modisch nicht erkennen. Wo also sind die Turbane der Taliban, Timpressum?
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Homokardinal läßt seinen Dompfarrer Homos segnen
#563   stat crux   15:15:24 | Sonntag, 18. Februar 2007
Freut mich…
:-] :-] :-] Vielleicht ist mir der Titel der Zeitschrift auch nicht mehr richtig erinnerlich. Dafür warben (in R.) junge Leute aus Fulda. Ihr starkes Engagement in Sachen „Algi“ hatte mich zu der Assoziation fast gezwungen…
Redaktion benachrichtigen Sieg! Weil
#9   stat crux   15:12:28 | Sonntag, 18. Februar 2007
@Freddie
Zweifellos ist die Abtreibung nicht das einzige Menschheitsproblem, aber eines der am intensivsten verharmlosten. Wir wissen ja, dass „Todesstrafe für Abtreiber“ auch nichts nützt, denn es wird nie gelingen, jede Schwangere zur Geburt zu zwingen, ganz egal wie die etwaigen Strafandrohungen aussehen. Insofern ist es ein Tatbestand sui generis, da die Intimbeziehung von Frau und Leibesfrucht nunmal unüberbietbar ist. Aber es ist doch wohl die Gleichgültigkeit einer gesamten Zivilisation, die heftige Lebensschützer zu sehr heftigen Äußerungen geradezu zwingt. Leider stopfen sich die Angeklagten dann aber erst recht die Ohren zu.
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#41   stat crux   15:06:38 | Sonntag, 18. Februar 2007
Dr. Carlo…
Es nützt doch gar nichts, wenn Sie immer wieder wiederholen „Frevler Montini“ etc. etc. etc.
Das ist Sakristeiperspektive eines weihrauchvernarrten „Liturgie“freundes. Der Auftrag der Kirche ist aber weiter gefasst. Sie hat auch ein Wort in die Zeit zu richten, sonst endet diese vorzeitig… (kleiner Kalauer).
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Homokardinal läßt seinen Dompfarrer Homos segnen
#561   stat crux   15:00:54 | Sonntag, 18. Februar 2007
War halt nur so ‘ne Idee von mir…
O:) O:) O:) ?:)
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#15   stat crux   14:57:15 | Sonntag, 18. Februar 2007
Na ja, Credo
Die von Ihnen genannten Misstände, die ich nicht überprüfen kann, ändern nichts daran, dass Lesen des genannten Prooemiums schon ziemlich helfen würde.
Wie verankert war denn wohl die Messopfertheologie in Klerus und Volk, wenn eine bloße Liturgiereform sie in Vergessenheit befördert kann? Nochmal: Es ist schlechthin hirnrissig zu behaupten, dass die Textfassung einer gültigen Messliturgie das Opfer Christi „beseitigen“ kann. Das kann nur behaupten, wer klammheimlich bereits naturalistische „nominalistische“) Prämissen akzeptiert hat, die Übernatur also nur noch für das Obergemach der Immanenz hält.
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#38   stat crux   14:48:10 | Sonntag, 18. Februar 2007
Na ja, Carlo…
Was hat denn die Kirche mit Krieg und Frieden zu tun? Das wird der bekennende Integralist nie begreifen. Der I. Weltkrieg war zwar das Ende der Modernismuskrise durch Selbstmord der optimistischen Moderne, zugleich aber der Anfang der viel schwierigeren Aufgabe, aus diesem „Hang zum Selbstmord“ die Religion herauszuretten. Es gibt seit 1914 eine neue Problemstellung, auf die miteinander seit Pius X. neun Päpste und ein Konzil geantwortet haben. Nur deshalb stehen wir im Vorfrühling. Andernfalls wären wir alle schon nicht mehr auf diesem Planeten. Wetten dass?
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#558   stat crux   13:51:21 | Sonntag, 18. Februar 2007
@Pünktchen
„Alaaf“ sagt man hier (und noch bis Mittwoch 0.00 Uhr). Ja. Auch meine „Quelle“, Jean Guitton, der nach der dt. Kriegsgefangenschaft in Frankreich wg. „Kollaboration“ zum Gymnasiallehrer degradiert worden war (für 3 Jahre), hat aus seiner Schulpraxis beibehalten, wesentliche Dinge wieder und wieder zu erzählen, ganz bewusst, ganz hartnäckig. Und so wiederhole ich hier in diesem Beitrag ja auch immer wieder die Antistrophe „Montini war okay“, „Lest V 2“, „NOM ist nicht häretisch“, „Gib dem Integralismus keine Chance“.
Im Meinungsstreit, „was“ Pünktchen wohl ist, folge ich übrigens Erich Kästner. D. T. war ja auf DDL gemünzt, wie alte Kreuzritter noch wissen. A demain!
Noch was: Haben Sie mal in Regensburg für YOUgeworben?
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#555   stat crux   13:15:54 | Sonntag, 18. Februar 2007
Nr. 556
Wie wärs denn mal mit kürzeren Texten und weniger fett?
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#279   stat crux   13:14:15 | Sonntag, 18. Februar 2007
@…:
Gibts die DVD jetzt im Ausverkauf?
O:O o^/ !:)
Redaktion benachrichtigen „Nein, nein, nein, das kann nicht sein“
#20   stat crux   13:08:06 | Sonntag, 18. Februar 2007
@Gotthard
Das war allerdings schon ein Beitrag zum Wieverfastelovend (Donnerstag).
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#13   stat crux   13:06:20 | Sonntag, 18. Februar 2007
@Schüttel
Wer auch nur das Prooemium zur Allg. Einführung in das Messbuch von 1970 liest, dem muss doch aufgehen, dass da keine liturgischen Zerstörer am Werk waren. (In Nr. 3 Fn. 7 wird u.a. Humani generis zitiert.)
Bezeichnend ist allerdings, dass die homepage des Lit. Instituts nicht darauf hinweist, dass der lat. Text von 1969/70 stammt. Mit diesem Prooemium war die „Ottaviani-Intervention“ eigentlich konstruktiv beantwortet; wer seither noch die Legende weitererzählt, der Messopfercharakter sei durch „NOM“ gefährdet, entlarvt sich selbst als Nominalist. Denn das Opfer ist reale Tat Christi, überhaupt nicht durch Textabweichungen zerstörbar, wenn diese in kirchlicher Communio vollzogen werden. „Tolle, lege!“
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#34   stat crux   12:34:12 | Sonntag, 18. Februar 2007
@Heggi
Der Montinihass hat fast immer politische Gründe, nur selten theologische. Pius XII. war eine bis dahin für nach menschlichen Maßstäben eigentlich unmöglich herausragend erachtete Papstpersönlichkeit. Gesundheitlich leidend, fand er seit ca. 1950 einfach nicht mehr die Kraft, in dem „Alleingang“ den er sich verordnet hatte, die ganz großen Fragen anzugehen. Dazu gehörte, auch aus Sicht von Ottaviani, bspw. die Lehre vom Episkopat, die allgemeine Berufung der Laien zur Heiligkeit und die Überwindung des Krieges.
Wunder über Wunder: Sogar letzteres ist seit Vatikanum II. im Gange (ohne Roncalli: keine Beilegung der Kubakrise etc. etc.)! Geduld, also. Die Personalie Mailand hat Pius XII. also optimal gelöst, wohlwissend, dass Montini unmittelbar nach ihm keine Chance im Konklave hatte. Providentia semper gubernat.
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist veraltet
#10   stat crux   12:16:14 | Sonntag, 18. Februar 2007
@Benedikt
Mehr noch: Wäre die „alte Messe“ heute die amtliche Form, würde sie nahezu gar nicht mehr gefeiert, insbesondere nicht außerhalb Europas. Im Weltmaßstab war die Liturgiereform eine überfällige Rettungstat. Dass in einer zweiten Welle die Schätze der Tradition wieder entdeckt werden ist ein neues Phänomen. Ohne übermäßig dialektisch daherreden zu wollen: Reform setzt Tradition voraus, Tradition setzt Reform voraus.
Redaktion benachrichtigen Infame Scheußlichkeit
#43   stat crux   17:26:32 | Samstag, 17. Februar 2007
New Age
Auf dem Maskenball der Prinzengarde wird es auch die eine oder andere Scheußlichkeit (und sicher einige, die sich als Papst verkleiden) geben, aber Liturgie wird daraus noch lange nicht.
Alaaf!
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#9   stat crux   17:14:57 | Samstag, 17. Februar 2007
@Heggi
In Münster, man hat das Jubiläum zwar nicht nach dem Motto gefeiert „gemäßigt geil“, aber so ähnlich, kann man beispielhaft miterleben, wie hilflos Hirten dann aus der Wäsche gucken, wenn ein von Volksfrömmigkeit (und Kirchensteuer) verwöhnter Komplex allmählich Arbeit verlangt. Dann knirschts vernehmlich im System. Aber die süßliche Selbstbeweihräucherung wird wohl noch einige Jahre andauern, bis man dann doch tonnenschwere Kerzen am Grabe Clemens August’s um Fürbitte abbrennen wird.
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#17   stat crux   16:58:19 | Samstag, 17. Februar 2007
August Reatz also
befindet über Häresie oder keine? Oder May? Oder Athanasius?
Rudolf Graber hat übrigens über „Ecclesiam Suam“ von Paul VI. bereits 1965 geschrieben, dass der Papst in dieser Enzyklika bereits die Medizin gegen das „Chaos“ anbot, nähme man sie nur zur Kenntnis (d.h. und befolgte man sie). Das war die verpasste Chance, nicht der Einfluss von Presse, Medien und übereifrigen Neuerern. Wer über das Konzil reden will, sollte es erst einmal lesen, insbesondere Lumen Gentium und Dei Verbum. Dann können wir weiter diskutieren.
Bitterkeit über verlorene Karrierechancen ist leider kein besonders starkes Zeugnis „großer Schlüsse“, aus denen der Professor lt. Ath. noch eine „Summe“ ziehen soll.
Redaktion benachrichtigen Scheinwerte + …
#1   stat crux   08:49:28 | Samstag, 17. Februar 2007
Das größte Bistum aller Zeiten
liegt aber trotzdem im Flachland, ist geographisch ungeschickt zusammengestückelt, hat zu viele Weihbischöfe und ist in dieser Form kaum fähig zur „neuen Evangelisierung“ beizutragen. Man sollte Oldenburg (Vechta) verselbständigen und die Region Niederrhein (Xanten) mit Essen vereinigen. Münster könne dann endlich mit diesen beiden Suffraganen zum weltbedeutendsten Erzbistum aufrücken, hee??
;-)
Redaktion benachrichtigen Die Hölle triumphiert
#132   stat crux   09:19:43 | Mittwoch, 14. Februar 2007
@Domenico Tuttisanti
Wer ist Pünktchen? Wer ist Anton?
:(3
Redaktion benachrichtigen Nostalgische Rückzugsgefechte
#1   stat crux   10:22:53 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Zum Thema „aggiornamento“:
„Der mystische Leib Christi bewegt sich nach Art der Glieder, die ihn bilden, nicht im Abstrakten, außerhalb der dauernd wechselnden Bedingungen von Zeit und Ort. Er ist immer in seiner Zeit, denn er kann nicht von der Welt, die ihn umgibt, getrennt sein, er geht mit ihr voran, Tag für Tag, Stunde um Stunde, wobei er ständig sein Verhalten und seine Haltung der Gesellschaft anpasst, in deren Mitte er handeln muss.“
Papst Pius XII, 29. April 1949.
Redaktion benachrichtigen Den Holocaust hat es nie gegeben
#131   stat crux   10:07:34 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Konrad
Ob der Kniefall des Willy Brandt überhaupt in die Geschichte eingeht, das ist noch offen. Denn die Geschichte könnte ja länger sein als wir ahnen… Vielleicht bilden dt. Geschichtsbücher des 22. Jh. nur noch BXVI ab, nicht den Friedensnobelpreis“träger“. Dass Ihnen aber der Kniefall heute noch in den Knochen steckt, das deutet doch wieder auf das Milieu der frühen 1970er Jahre hin, das innerkirchlich in Dtld. mehr beschädigt hat als es ein Konzil je könnte.
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#91   stat crux   09:54:55 | Donnerstag, 8. Februar 2007
@Konrad
Hinterfragen, entlarven… Das ist 68er Jargon. Montini hat als junger Mann die 18 Bde. Konziliengeschichte von Hefele studiert. Er hat bereits am 26. Jan. 1959 die Konzilsidee öffentlich begrüßt. Im Hirtenwort „pensiamo al concilio“ von 1963 werden die Ziele prägnant umrissen. Das Konzil ist vergleichsweise (!) krisenfrei und zügig zum Erfolg geführt worden. Wie Erneuerung katholisch zu deuten ist, darüber hat bereits Pius XII. markante gesprochen: Wir gehen zuerst in die Tiefe, dann in die Weite (vgl. Utz-Groner, Soziale Summe, S. 2109). Der Erfolg im aggiornamento (vgl. Paul VI., O.R. 7.9.1963) setzt freilich ein „approfondement“ voraus.
Die Konzilsgegner übernehmen aber die Deutung der theol. Gegner des päpstlichen Credo von 1968, um diese (!) abzulehnen. Die Methoden der SSPX wurzeln nicht im Katholizismus; ohne „Adoption“ der Revolte von Mai 68 (in antikommunistischer Manier) wäre dieser Ungehorsam nie vorgekommen. Erfolg oder Misserfolg des Konzils sind aber nicht mit Mitteln der Marktforschung zu ermitteln, sondern nach den Kriterien Christi.
„Die Kirche unter dem Wort Gottes feiert die Geheimnisse Christi zum Heil der Welt“ (Kurzformel des V 2 lt. Synode 1985). „Dei verbum“ ist der ungehobene Schatz, viel bedeutender als „Gaudium et spes“. Das darf man auch aus Laiensicht sagen (vgl. P VI. an die Laienauditoren, O.R. 1.12.1963).
SSPX dagegen? Priester ist Priester war Priester bleibt Priester auf ewig. Befiehl, wir folgen. Basta. Welten liegen dazwischen.
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#54   stat crux   16:27:07 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Gotthard
Ja. Fellay weiß, dass die Party vorbei ist. Aber wie kriegt man den seriösen Teil der Vaganten wieder ins Boot? Nach so viel Hetzpropaganda gegen ein Konzil, das zu fast 100% erfolgreicher war als jedes zuvor, lässt man sich nur nicht auf die Quantitätssuggestionen der „Vorzeit“ ein. Der Rest wird dann die Nachfrage nach Weihrauchesoterik des extrem rechten Randes befriedigen, weit abseits jedweder religiösen oder zivilen Relevanz.
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#25   stat crux   12:30:07 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Katharina L.
Die von Ihnen bereits einmal ins Gespräch gebrachte lateinische Hochliturgie des „NOM“ ist der trid. Fassung mit Sicherheit überlegen. Allerdings kann m.E. ein pastorales Bedürfnis nach „stillen Messen“ nicht von vorn herein für unzeitgemäß gehalten werden. Mich wundert vor allem, dass die großen Orden nach 1965 „keine Lust“ mehr auf Latein hatten. Das ist viel merkwürdiger als die sofortige Akzeptanz der „neuen Liturgie“ in den Diözesen.
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#22   stat crux   12:23:49 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Tridentinus
Sie berühren den entscheidenden Punkt: Eine allgemein verbindliche Einführung der von Mgr. Lefebvre 1974 neu erfundenen, virtuellen „Tradition“ setzt einen tendenziell totalitären Staat voraus, zu dessen Ideologie ein katholisch gefärbter Integralismus erhoben wird. Dieser hat aber keinen religiösen Charakter sondern ist eine besondere Sumpfblüte des politischen Naturalismus des 19. Jh., die sich „übernatürlich“ geriert. In der wirklichen Kirche gab es diese Religion nie. Die lefebvresche „Tradition“ verhält sich zur Tradition wie ein Suppenwürfel zu einer Frühlingssuppe. Um daraus wieder Suppe zu machen, müsste das lebendige Wasser der wirklichen Tradition her.
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#18   stat crux   12:12:00 | Mittwoch, 7. Februar 2007
„das Gift“
Es gab bereits vor dem Konklave 1963 eine berühmte Predigt, wohl in der „missa pro eligendo pontifice“, den Namen des Predigers habe ich vergessen, die forderte „Zurück, Marsch, Marsch“. Aber das war damals schon ahistorisch und unmöglich. Aus solchen „Analysen“ einer virtuellen Kirchlichkeit guter alter Zeit (die es nie gab) speist sich heute gottlob nur noch ein sektiererisches Verhalten am Rande des Geschehens, das niemals dominant werden wird und es in Wahrheit auch nie war. Fellay ist am Ende; und er weiß es. Rom wird es um Rückgewinnung vaganter Kleriker gehen, nicht um „Gift“ oder Gegengift: Rückkehrökumene für Antiökumeniker, sozusagen.
Redaktion benachrichtigen Worin liegt die Hauptaufgabe des Konzils?
#39   stat crux   10:26:43 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Johannes XXIII.
in einer Würdigung von Jean d’Hospital (1969):
„Was werfen ihm die Konservativen vor, deren Masse kompakt und betriebsam bleibt? Dass er so unvorsichtig war – für einen Papst ein Verbrechen –, die zweitausendjährige Kirche, deren Leitung er übernommen hatte, auf Wege zu führen, von denen es kein Zurück gibt; dass er den Ökumenismus eingeleitet und sein Wihlwollen jenen geschenkt habe, die als Gottesleugner alle Religionen bekämpfen – als wäre die tatsächliche Krise der katholischen Welt eine Folge seiner Herrschaft, während sie doch schon vorher offenkundig war; dass er, gemäß einem in traditionalistischen Kreisen geläufigen Ausdruck, „den Laden in Verruf“ gebracht und geglaubt habe, mit Güte komme man in der Regierung weiter, indem er sich aus den beiden großen christlichen Abwegen, die man Integralismus und Progressismus nennt, heraushielt.“
(J. d’Hospital, Drei Päpste, dt. 1971, S. 171)
Redaktion benachrichtigen „Kein eigentliches Schisma“
#102   stat crux   10:16:23 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Konrad
Außenwirkung? Was heißt denn hier Außenwirkung? Ein obskurer Webauftritt mit ca. 500 Lesern verschafft doch keine „Außenwirkung“! Zu einer anderen Zeit hatten Sie, Hw., richtig erfasst, dass das hier reine Zeitverschwendung ist. Der einzige Nebeneffekt ist, dass man doch lernt, welche „Kirche“ das Konzil für immer verabschiedet hat. Aber „außen“, das ist viel weiter weg…
Redaktion benachrichtigen Der Papst im Gefängnis + …
#3   stat crux   10:06:17 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Wenn beim „Wort zum Freitag“
der Koran so lächerlich gemacht wird wie das Evangelium beim „Wort zum Sonntag“, dann könnte es bald Bomben auf das ZDF regnen.
Redaktion benachrichtigen Unmoralisch + …
#18   stat crux   18:47:08 | Montag, 5. Februar 2007
@Katharina L.
Bei den Anforderungen von kreuz.net an Bischofskandidaten wäre wohl ein Mindestalter von 135 J. vorzusehen (und ein Zertifikat des Instituts für publizistischen Nachwuchs, dessen Förderkriterien nicht zu genügen).
Redaktion benachrichtigen Das Ende einer Schule
#36   stat crux   18:42:20 | Montag, 5. Februar 2007
@Romulus
Sehr richtig. Das sind Möchtegern-Inquisitoren, die nicht einmal zur Kenntnis nehmen, dass sogar die „echte“ Inquisition nur von zuständigen Stellen nach rechtlichen Verfahren ausgeübt wurde. Als selbsternannter Quasi-Inquisitor wird man nur irre und ist vielleicht irgendwann nicht mehr zurechnungsfähig. Mithin: Wer nicht zuständig ist, ist auch nicht kompetent. Papst Benedikt wird jedenfalls z.B. Karl Rahner nie einen Häretiker nennen, während Papst Paul VI. den Irrtum des Erzbischofs Lefebvre gültig festgestellt hat, i.e. die einzige Lehrverurteilung des Dialog-Pontifikats (11.10.1976, Ap. Brief „Cum te“).
Redaktion benachrichtigen Rücktritt angenommen
#6   stat crux   13:26:10 | Freitag, 2. Februar 2007
kreuz.net
hat noch keinen Nachfolger ausgerufen! Alle Achtung.
;-)
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#22   stat crux   13:21:47 | Freitag, 2. Februar 2007
@Freinsberg
Nein, ich meine kein echtes Verbot, sondern die Disziplinarmaßnahme, die dann als „Verbot“ kolportiert wurde. Das war irgendeine kurze Publikation der Gottesdienstkongregation von 1974 oder so.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#20   stat crux   13:19:06 | Freitag, 2. Februar 2007
@Katharina L.
Ja. Da kommen wir zum eigentlichen Problem: Warum konnte das Interesse an liturgischer Hochform auf Latein (genaugenommen innerhalb weniger Monate des Jahres 1964) derartig einbrechen, dass bis heute keine Erholung in Sicht ist? Wahrscheinlich weil die Liturgiereform fast zu spät kam, also zu einem Zeitpunkt, als der Sinn für die Liturgie im „gläubigen Volk“ bereits fast völlig ausgestorben war und nur noch aus Gewohnheit an den Vorschriften festgehalten wurde. Und selbst die liturgische Bewegung war nicht ausgereift genug, um den Verlust jedweder „Hochform“ abzuwehren. Wegen zu geringer Verankerung der „alten Messe“ im Volk war auch die Umdeutung der Reform in eine Art bürokratisch zu vollziehender Innovation (mit Regalmetern an Vorschriften) so leicht möglich. Vorwürfe gegen Paul VI. etc. setzen ein Bild von Papsttum als absolutem Herrscher voraus, das nie realiutätsnah war. Als ob ein einzelner Papst eine Liturgie „absachaffen“ könnte, die wirklich gebetet wurde! Aber es wurde ja „in der Messe“ gebetet, statt „die Messe“.
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#16   stat crux   12:53:41 | Freitag, 2. Februar 2007
@Freinsberg
Wissen Sie denn auch, wann das so gen. „Verbot“ erging? Ich habe das mal im Buch von Bugnini gelesen (dt. 1987) aber vergessen. Es war irgendeine rangniedrige Verlautbarung der Gottesdienstkongregation, dass bis auf Weiteres keine Ausnahmen mehr gewährt werden (es gab ja 1970 ff. noch Ausnahmen, z.B. für einige englische Priester); ich vermute, das war Herbst 1974 (weil Manifest Lefebvre vom 21.11.1974, „häretischer“ NOM). Dann hätte es nur knapp 10 Jahre „Repression“ ggü. der älteren Messform gegeben und seither „Indult“ (Großzügigkeit). Warum dann die ganze Polemik?
Redaktion benachrichtigen Weht der Zeitgeist für die Alte Messe?
#13   stat crux   12:44:55 | Freitag, 2. Februar 2007
@Katharina L.
Ihre Wertung des „Indults“ halte ich für richtig und auch im Wesentlichen für wenig korrigierbar. Denn nach Pius XII. „Mediator Dei“ ist die Liturgie der „amtliche“ Gottesdienst der Kirche, in Abgrenzung zur privaten Frömmigkeit. Da aber die liturgische Tradition einiges Gewicht hat, ist es pastoral sinnvoll, dort, wo sich ein legitimes Bedürfnis zeigt, ältere Liturgieformen als privat bevorzugte Andachtsformen „am Rande“ des amtlichen Gottesdienstes zu dulden. Für einen „Biritualismus“ ist trotz aller Änderungen die Nähe des MR 1970 (2002) zum MR 1962 immer noch viel zu groß, wenn auch in der Praxis künstlich verleugnet. Ein wirklich sinnvolles Prinzip liturgischer Pluralität innerhalb (!) desselben Ritus ist aber m.E. noch nicht gefunden. Dafür bin auch nicht als Experte geeignet.
Redaktion benachrichtigen Gleich drei heilige Bücher? + …
#14   stat crux   12:32:34 | Freitag, 2. Februar 2007
@Pünktchen
Man kann ja sagen, dass der Zelebrant „in persona Christi“ als Gegenüber (des Dialogs?) herausgehoben werden soll, wenn er hinter dem Volksaltar dem Volk gegenüber steht; aber m.E. bezeichnet diese Konstellation gerade keine Gleichheit mit den Betern im Kirchenraum.
@Ew. Sr.
Die Anforderungen an den Zelebranten, bei dieser Konstellation sich als Mittler „christozentrisch“ zu verhalten und nicht als Entertainer einerseits oder Oberwächter andererseits sind recht hoch, unabhängig von den „Gefühlen“ der Beobachteten.
Redaktion benachrichtigen Gleich drei heilige Bücher? + …
#10   stat crux   10:41:01 | Freitag, 2. Februar 2007
@Pünktchen
Obwohl überhaupt gar kein Gegner des Volksaltars, leuchtete mir das Argument der „um den Tisch versammelten Gemeinde“ nie ein, denn diese Behauptung setzt eine enorme Abstraktionsfähigkeit voraus. „Eigentlich“ stellt sich der Priester hinter dem Volksaltar „gegen“ die Gemeinde auf und hat eine Kontrollposition gegenüber den „Zuschauern“ inne. „Versammlung“ ist das ungefähr (ich übertreibe) so wie bei einer Militärparade zum 1. Mai in Ost-Berlin, wo sich das Volk „um“ den Generalsekretär des ZK der SED „versammelt“. Man sollte wenigstens offen sagen, dass diese Art der Zelebration den Zelebranten noch erhöht und eben nicht (!) der Gemeinde annähert.
Redaktion benachrichtigen Keine Tragbahre – sondern eine Zigarette
#3   stat crux   10:10:01 | Freitag, 2. Februar 2007
@Katharina L.
Dass kreuz.net anscheinend Martin Humer und Engelbert Dollfuss für die beiden maßgeblichen Heiligen des 20. Jahrhundert hält, das muss immer noch Verwunderung wecken. Was wohl ein maßgeblicher Psychoanalytiker darüber sagen würde?
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#110   stat crux   08:59:10 | Freitag, 2. Februar 2007
@Konrad
Anscheinend haben Sie mich wieder missverstanden. Ich wollte Ihnen nicht Fixierung auf Klerusprobleme vorwerfen, sondern für die Schwierigkeiten unter Priestern heute Verständnis signalisieren, ohne dass ich wirklich „involviert“ bin.
Zitieren Sie hier Guitton aus „Paul VI secret“? Das Buch würde ich Ihnen sogar abkaufen, falls sie es nicht mehr benötigen!
Redaktion benachrichtigen Der neue Chefideologe
#18   stat crux   11:15:31 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Wolfgang E.
Endlich mal jemand, der zu differenzieren wagt: Hier Glaube, da politische Meinungen. Wer die Himmelfahrt Mariä glaubt, der muss nicht gleichzeitig für die Atombewaffnung der Bundeswehr eintreten. Wer sie nicht glaubt, ist damit noch lange kein Pazifist.
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#97   stat crux   10:33:23 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Konrad
Wie Sie wissen bin ich kein Theologe und halte mich aus wissenschaftlichen Fragen im engeren Sinne deshalb raus. Mir geht es um „Macht und Gnade“, um das „Wort in die Zeit“, die Entwicklung des Glaubenslebens inmitten der Kultur. Das ist ein Kreuzweg, ja, aber ein Weg der Verständigung. Rein klerusinterne Konflikte und Frustrationen sind für mich nunmal von geringer Relevanz. Im übrigen habe ich Pius X. nicht den I. Weltkrieg angedichtet, im Gegenteil: Er hat eine Misson gegen die heraufziehende Gefahr unternommen, aber, als sie eintrat, da traten neue Fragen auf. Wer das bestreitet, der ist auf dem Weg, eine virtuelle Kirche der sakramentalen vorzuziehen, wie respektabel die subjektiven Gründe dafür auch immer sein mögen. Das Bleiben in der realpräsenten Communio ist Christenpflicht,
oder etwa nicht?
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#91   stat crux   08:59:38 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Konrad
Da Sie das Leben Pius X. besser kennen als das Paul VI. setzen wir dort an: Als der Papst im Rufe der Heiligkeit 1914 starb, hatte er die Katastrophe des 1. Weltkriegs vor Augen. Mit diesem Ereignis hat sich die gesamte „Zeitsituation“ verändert (bis heute), so dass neue Antworten unumgänglich waren, die freilich dasselbe Ergebnis anstreben: omnia instaurare in Christo; erreichen die „neuen Antworten“ dieses Ziel schlechter als die „alten“? Das ist doch die Frage. Falls Ihre Prämissen zuträfen, müssten 2005 mindestens 1 Mio. Leute zu einer „alten Messe“ Bischof Fellays gekommen sein. Die jungen Leute kommen aber zur Kirche. Völlig falsch kann der (differenziert) „antifaschistische“ Kurs des G.B. Montini mithin nicht gewesen sein.
Redaktion benachrichtigen Oh heiliges Trinkwasser
#12   stat crux   17:14:14 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@P…:
Für meinen Teil werde ich jetzt erstmal meine Schniefnase mit Salzwasser „duschen“ und dann noch recht lange weiter arbeiten, um die hier vertane Zeit aufzuholen…
;-)
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#72   stat crux   17:02:53 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Pünktchen
Die Doppelung war Absicht. „Homo-ousios to Patri“ hatte Paul VI. absichtlich auf Griechisch im Credo des Gottesvolkes (der unentdeckte „Syllabus“ des 20. Jh.) von 1968 stehengelassen. Weil es keinen besseren Begriff gibt. Ich hätte auch schreiben können, wir müssen „Maggi“ wieder als „Maggi“ verstehen; wobei logisch M. 1 das unverstandene, M. 2 das dann begrifflich verstandene Wort meint. „Man“ kann also nicht sagen „Maggi“ meint EIGENTLICH „4711“. Ostern ist also nicht 4711, sondern Ostern. Nach allerhand Interpretation, müssen wir zum Schluss wieder dieselben Wörter glauben können. Halleluja meint Halleluja und nicht „gemäßigte Geilheit“.
„In Adam omnes pecavisse.“ Auch das steht fest.
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#69   stat crux   16:51:47 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@thaumaturgos
Die Privatmeinung von Prof. May ist hier genauso irrelevant wie meine: Nach meiner unmaßgeblichen Meinung ist die Lefebvre-Bewegung die SCHLIMMSTE „Mutation“ (Wesensverwandlung) des Katholizismus aller Zeiten, mindestens seit 1517. Weil nämlich unter Behauptung des Gegenteils die Tradition samt und sonders verworfen wird.
Alle anderen „Abspaltungen“ vorher haben Abstand genommen von Rom und DAS behauptet. Jetzt wird „im Namen der Tradition“ das Gegenteil verbrochen, nämlich brutal moderner Subjektivismus in traditionell anmutender Ästhetik. Die Repression gegen die „alte Messe“ haben diese Fehlnutzer derselben erzwungen: Man kann die römische Messe nur mit-und-unter Papst + Bischöfen feiern, das sehen sogar Lutheraner, Orthodoxe und Buddhisten ein. Wo „Missale“ draufsteht ist noch lange nicht „Missale“ drin, wenn ich aiuf Protest gegen Konzil und Papst zelebriere. Zum Glück ist diese esoterische Abirrung quantitativ belanglos, aber „qualitativ“ ein Erzübel. Denn letztlich zielt diese Bewegung gegen die Liebe, also gegen Gott, Christus, Kirche, im Namen einer frei erfundenen „romanité“ eigenen Rechts.
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#64   stat crux   16:37:23 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Pünktchen, nochmals Danke!
:(3 Da könnte was dahinterstecken: Die Vorsicht, mit der Amerio jetzt erst allmählich entdeckt wird, deutet wohl doch darauf hin, dass da ein paar fehlende Mosaiksteinchen zu finden sind… Die schwache Seite bei Guitton bspw. ist, dass er zwar eine „Kritik der Kritik“ geleistet hat (z.B. erledigt das Jesus-Buch, dt. 1961, das gesamte „historisch-kritische“ und „mythische“ Problem), aber die Wiederanknüpfung an den Sprachgebrauch der Tradition bleibt unvollständig. Hier muss eine weitere „Metakritik“ geleistet werden, die es erlaubt bspw. „homo-ousios to Patri“ wieder als „homo-ousios to Patri“ zu verstehen, vermittelt durch vielleicht neue Erläuterungen, aber im Ziel auf den Begriff zurück, non nova sed noviter.
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#58   stat crux   16:13:52 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Pünktchen
Jetzt gucke ich viel öfter hier nach, ob von Ihnen was Neues gekommen ist, als es meinen Arbeiten guttut. Aber wiederum: Dankeschön! Wir bewegen uns allmählich auf die ganz zentrale Frage zu. Wer bestimmt im Zweifelsfall ob (verheerende) „Wesensverwandlung“ oder (notwendige) Weiterentwicklung vorliegt? Jawohl, das kirchliche Amt. Mir scheint also, dass die Stärkung der Hirtensorge der Hauptzweck des Pastoralkonzils war. Und die „Adressaten“ (u.a. die Theologie) haben das auch sofort kapiert. Das „aggiornamento“ sollte das Lehramt stärken; damit ist fast zwangsläufig eine Schwächung der „autonomen“ Theologie verbunden, die „in Dienst genommen“ wird. Die Revolte gegen die Botschaft des Konzils ging mithin, denke ich, führend von vorkonziliaren Theologen aus, die „nicht dienen“ wollten. Andere (Balthasar, Lubac, Congar) ließen sich aber „verpflichten“.
Die Konzilsgegner von „rechts“ nehmen jetzt (aus entgegengesetzter, aber ähnlich „autonomer“ Motivation) gern die Hermeneutik der Progressiven an, um DAMIT das konziliare und (!) päpstliche Lehramt zugunsten ihres eigenen Urteils abzuwerten. Mithin ist Lefebvre ein „Mutant“, nicht nur „Meuterer“.
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#55   stat crux   15:26:42 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Pünktchen, Nachtrag
Gemeint war J.H. Newman; sollte aber kein Ratespiel werden.
:(3
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#51   stat crux   15:13:50 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Pünktchen
Vielen Dank für den Hinweis. Die wirklich schwierige Frage ist und bleibt aber, ob es überhaupt Alternativen zu der Grundentscheidung zur „Änderung“ gab. J.H. definiert den Katholizismus geradezu so, dass er allein zur Erneuerung-in-der-Identität fähig ist, d.h. es gibt eine Entwicklung, damit die wahre Religion dieselbe bleibt. Der Mann ist immerhin schon 1878 zum Kardinal erhoben worden. Mein „Vorurteil“ über Paul VI. ist ja, dass er beides zugleich „hingekriegt“ hat, Festigung der Identität in Treue zum missionarischen (!) Auftrag zu Erneuerung. Sonst wäre ein Pontifikat wie Joh. Paul II. nicht möglich gewesen: volle Integrität des kath. Glaubens, zugleich aber „un umanesimo autentico“.
Redaktion benachrichtigen Stichwort „Gotthold Hasenhüttl“
#3   stat crux   14:09:43 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Hochinteressant hier,
aber wen außerhalb der binnenkirchlichen Klimate interessieren denn alter Hasen Hüte noch??
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#26   stat crux   13:59:44 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Pünktchen
Das Buch kenne ich leider nicht. Ich bin ja bekanntlich davon überzeugt, dass die Liturgiereform „in letzter Minute“ kam; und wäre sie nicht gekommen, gäbe es heute gar keine Liturgie mehr, auch keine Wiederentdeckung der Tradition (wogegen nichts einzuwenden ist, aber Massenbekehrungen mittels MR 1962 sind nicht zu erwarten). Mosebach etc. argumentieren ästhetisch und ahistorisch.
Der Rufmord an Paul VI. wird gern mittels der liturgischen Frage betrieben (die für rd. 99,985 % der nominellen Katholiken gar nicht existiert), hat aber andere Gründe: Er war sozusagen „Christdemokrat“, das ist das Sakrileg.
Redaktion benachrichtigen Ulla Hahn und Botho Strauß distanzieren sich
#25   stat crux   11:26:28 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Gotthard
Meine Wenigkeit möchte anhand irgendeines Beispiels nur mal erleben, dass der dt. Kathlizismus sagt „Okay, machen wir“; ohne Nörgeln, Sichwinden, Anmerkungen, antirömische Spitzen. Denn das vorgetäuschte Deutschtum des dt. Katholizismus ist doch in einem Zeitalter der Globalisierung extrem rückständig. Gerade in einer wenig brisanten Frage könnte man doch mal „groß beigeben“ und sagen: Jawohl, Käpt’n, wird erledigt. Ist außerhalb der kirchlichen Sphäre nicht ganz unüblich.
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#27   stat crux   11:18:02 | Mittwoch, 31. Januar 2007
@Pünktchen
Wenn es für B. B. so unerträglich ist zu gehorchen, könnte sie ja ihren Job wechseln. Allerdings muss man anderswo eher noch mehr gehorchen. Es ist ja richtig, dass die Konfusion zwischen weltlichem Dienstvorgesetzten („forum externum“) und geistlichen Fragen („forum internum“) auch heute noch viel, viel Kummer provoziert. Aber das sind m.E. überwiegend typisch deutsche Sorgen, wo Vermögens- und Personalbestände mit „Kirche“ gleichgesetzt werden. Die Versuchung ist zu groß, sich ausschließlich im Binnenmilieu zu bewegen und („rechts“ wie „links“) immer dieselben Themen wiederzukäuen, die größtenteils „durch“ sind.
Es wird keine Frauenordination geben, keine flächendeckende Abschaffung des Zölibats, keine Preisgabe der Ehemoral. Denn die Kirche folgt Christus, ihrem Herrn. Ohne ihn können wir nichts tun.
Redaktion benachrichtigen „Eindrucksvolle Schönheit der Neuen Messe“
#4   stat crux   11:07:59 | Mittwoch, 31. Januar 2007
Falls „kreuz.net“ die so gen. „Freigabe“
der „alten Messe“ wirklich unterstützen will, muss tatsächlich die Polemik gegen Paul VI. ff. aufhören.
Redaktion benachrichtigen Sakramentenschänder
#26   stat crux   12:10:20 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Pünktchen
Danke für die Blumen. Womit habe ich das verdient??
:(3 :(3
Redaktion benachrichtigen Sakramentenschänder
#23   stat crux   11:01:23 | Dienstag, 30. Januar 2007
Richtig, Pünktchen,
aber mich tröstet doch ;-) ein bisschen, dass vanité noch nicht ganz orgueil ist…
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#275   stat crux   10:42:28 | Dienstag, 30. Januar 2007
Alles schon dagewesen?
^-^ :-$ :-!
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#21   stat crux   10:31:51 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Pünktchen
Die betroffenen Priester können nicht einmal dementieren! Konzentrieren wir uns mithin auf das Thema „Beichte“ selber. Durch diverse Beichtgespräche „belastet“, bei denen zu viel Selbstbespiegelung und Krisenerörterung vermischt wurde mit dem eigentlichen Bekenntnis, arbeite ich z.B. daran, genauer zu unterscheiden, wo die eigentliche Sünde gegenüber Gott „sich versteckt“ im Unterschied zu bloßen Obliegenheitsverletzungen ggü. dem eigenen „Idol“. Wenn jetzt ein Priester mit einer „guten“ Karikatur eines skrupulösen Beichtkindes konfrontiert wird, so wird er erst einmal pastoral-gutmütig reagieren. Das könnte die Falle gewesen sein, die diese „Beichtkinder“ hier aufgestellt haben.
Redaktion benachrichtigen Bereichernd + …
#21   stat crux   10:23:02 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Brigitte
Die Enstehungsgeschichte von Wir-sind-Kirche sehe ich etwas anders. Zuerst haben die Bischöfe gesagt: „Wir sind Kirche“ (ohne Rücksicht auf den Papst, z.B. holl. Katechismus 1966 oder Königsteiner Erklärung 1968), dann hat der Klerus gesagt: „Wir sind Kirche“ (ohne Rücksicht auf die Bischöfe) bspw. durch liturgische Experimente oder Generalabsolutionen. Dann hat das Zentralkomittee der Kathelicken gesagt. „Wir sind Kirche“ (Würzburger Synode) UND DAS konnte den eher linksgewirkten Elementen der 1970er und 80er Jahre (mit Recht) nicht genügen. Das Konzil aber wollte eine christozentrische Kirche: Quo vadis, Domine?
Redaktion benachrichtigen Sakramentenschänder
#18   stat crux   10:14:13 | Dienstag, 30. Januar 2007
@Pünktchen
Aber, immerhin, die Beichte hat es auf die Titelseite geschafft. Das Interesse erwacht wieder! Die typische vorkonziliare Pflichtbeichte zu Ostern war in etwa so: „Ich habe mich bei 1 unkeuschen Gedanken ertappt und voriges Jahr mal die Sonntagspflicht versäumt.“ Im Vergleich dazu: Dürfen wir uns freuen, dass sich allmählich rumspricht, dass es nur Beichtendürfen gibt, nicht Beichtenmüssen.
@Konrad
Lesen Sie mal „Summi Dei Verbum“, Paul VI. über die Priestererziehung im Seminar (4. 11. 1963), unter www.vatican.va, Apostolische Schreiben II.
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#272   stat crux   15:55:35 | Freitag, 26. Januar 2007
Oder so?
:-D :-] :-) :-| o.O :-( :-O :-#
Redaktion benachrichtigen Vorkonziliare Selbstgenügsamkeit + …
#37   stat crux   15:53:12 | Freitag, 26. Januar 2007
@Benedikt
Marcel gerät ja schon außer Fassung, wenn man ihm (aus Höffners Gesellschaftslehre) vorhält, dass schon F. de Vitoria jedwede Theokratie im Namen Christi verspottet hat. Und sie wäre pure Sophisterei: Nie und zu keinem Zeitpunkt hatte z:B. der „dictatus papae“ Gregor VII. zu einer administrativen Alleinherrschaft von Papst und Bischöfen geführt und das auch nicht im Sinn. Der um 1075 formulierte „Generalvorbehalt“ zielt dem Sinn nach bereits gegen das, was wir heute erst (unter dem Druck der Heraufkunft der Massen) als Totalitarismus identifizieren können. Die Christkönigsherrschaft hält das Fenster nach „drüben“ offen, zur übernatürlichen Bestimmung des Menschen(-rechts). Damit ein (virtuelles) Regime rechtfertigen zu wollen, das ist blanker Hohn, sogar Blasphemie. Für mich ist die SSPX ein Sammelsurium selbstgenügsamer (!) Lästerer.
Redaktion benachrichtigen Ulla Hahn und Botho Strauß distanzieren sich
#21   stat crux   15:33:51 | Freitag, 26. Januar 2007
@Tridentinus
Was „pro multis“ betrifft, so wäre (für Europa nördlich der Alpen) ein härtes Vorgehen m.E. vorzugswürdig gewesen, sozusagen als „Kraftprobe“, ob die Bischöfe überhaupt gehorchen wollen. Also: ab 2.2.2007 „für viele“, basta. Das meine ich gar nicht theologisch, denn „für alle“ halrte ich für unproblematisch. Aber an irgendeinem Punkt muss mal Disziplin anfangen. Wenn schon wegen „pro multis“ der Aufstand ausbricht, dann weiß die Öffentlichkeit jedenfalls, dass der Katholizismus hierzulande nur virtuell „zu fürchten“ ist.
Zu Mosebach:
Dessen Argumentation ist bekanntlich brutal und ahistorisch. Wenn Paul Badde dem auf den „Leim“ geht: sehr schade.
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Lehrer im Glauben?
#18   stat crux   18:07:38 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Alexander VI.
trotz persönlich zweifelhaftem Lebenswandel (und ohne hier das Scheitern seiner Pläne für Cesare Borgia zu bewerten): Sogar diesem (!) Papst fällt keinerlei doktrinäre Entgleisung zur Last. Und das soll unwichtig sein?
Redaktion benachrichtigen Eine Zwangsjacke?
#35   stat crux   18:01:36 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Und wenn das zwanglose Leben…
dann wieder den Zuckerspiegel hochtreibt, wird sich der Entzwangsbejackte vielleicht an Frau Hessling schadlos halten. „Gewissensgründe“ für den nächsten Schwenk werden sich wohl finden. Welche kuriose Komplexe treiben wohl die eine oder andere dazu, sich einen zuckerkranken Priester „sichern“ zu wollen? Das „junge Glück“ sieht andernorts doch anders aus…
Redaktion benachrichtigen Die dunklen Seiten der Kirche
#12   stat crux   17:56:38 | Donnerstag, 25. Januar 2007
@Benedikt
Sehr richtig. In der Besessenheit des Journalismus hinsichtlich „Kirche + Kondom“ etc. spiegelt sich wohl ein Rest von dem, was man früher „Gewissen“ nannte. Denn EIGENTLICH weiß jede/r, was ungeordnetes Triebleben für Kummer bedeutet. Überall.
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#33   stat crux   20:24:02 | Montag, 22. Januar 2007
Summi Dei Verbum
ist auf www.vatican.va unter Paul VI, Apostolische Schreiben II, auch auf Englisch enthalten.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI. schreibt einen Brief + …
#20   stat crux   20:14:27 | Montag, 22. Januar 2007
Hallo, Herr Guttenberger!
Eine differenzierte Sicht von Historie „packt“ kreuz.net nicht. Hier steht man auf dem verkürzten Standpunkt, die Offenbarung fließe aus Schrift und Tradition (= Islam). In Wahrheit geht die Offenbarung beiden Quellen ihrer Überlieferung voraus, vgl. Dei Verbum (V 2).
Redaktion benachrichtigen Die letzten Personalgerüchte im Vatikan
#19   stat crux   18:17:17 | Montag, 22. Januar 2007
@G.M.M. Völlig richtig!
Da mit 1,1 Mrd. Katholiken auf der Welt wahrscheinlich die Zahl der lebenden zur Papstkirche gehörenden Gläubigen größer sein dürfte als die Gesamtzahl aller über mehrere Jahrhunderte hinweg, ist der schlichte Zuwachs an Kanonisationsverfahren m.E. sogar notwendiges „Zeichen der Zeit“; nur übereilen (!) sollte Rom die Verfahren nicht.
Redaktion benachrichtigen Bedrohen französische Mönche das deutsche Grundgesetz?
#28   stat crux   18:04:51 | Montag, 22. Januar 2007
@Pünktchen
Wahrscheinlich hat Herr Jansen doch Humor und nimmts als Kompliment, dass man ihm „Triebhaftigkeit“ noch zutraut :-$
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#270   stat crux   18:23:42 | Donnerstag, 18. Januar 2007
oder so:
^-^ ^-^ :-[ :'(
Redaktion benachrichtigen Mache die Tauben hörend + …
#8   stat crux   18:19:34 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Renaissance? Nein Danke.
Die Renaissance war u.a. Zeit der Neuheidentums, der Alchemie, des Hexenwahns… Nein, Herr Mosebach, uns blüht keine katholische Renaissance, sondern „la civilt’a dell’amore“ (Paul VI. am 18. Mai 1975).
Redaktion benachrichtigen Spricht Christus bei der Konsekration vom Heilsangebot oder von der Heilswirksamkeit?
#1   stat crux   18:16:05 | Donnerstag, 18. Januar 2007
„pro multis“
heißt aber noch lange nicht „nur für die SSPX“ (bzw. deren etwa 450 Kleriker).
Redaktion benachrichtigen Glauben Sie, daß Jesus über das Wasser gegangen ist?
#10   stat crux   18:14:31 | Donnerstag, 18. Januar 2007
@Kurti „sie theologen, dass sich die Balken bogen“
Seit Heisenberg (1927) wird sowieso anders über Naturgesetze gedacht als zuvor. Es gibt kein wissenschaftliches Dogma, das dazu zwingt, Jesu Wunder in Mythen umzudeuten.
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#29   stat crux   18:06:54 | Donnerstag, 18. Januar 2007
Wer mal Wegweisendes über Priesterbildung
lesen will, sollte sich das Apostolische Schreiben „Summi Dei Verbum“ von Papst Paul VI. vornehmen (vom 4. Nov. 1963); topaktuell.
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Superdogma +
#19   stat crux   18:21:22 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Frevler…
:-] :-] :-] Ach so, die von Erzbischof Mortier verwüsteten Salzburger Hochschulwochen…
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Superdogma +
#17   stat crux   18:13:39 | Dienstag, 16. Januar 2007
@Frevler
:-D :-D :-D Carlo, Sie meinten DEN Erzbischof?
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#268   stat crux   17:09:18 | Dienstag, 16. Januar 2007
und noch ein Scherzartikel…
>:) :-@ :-!
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Superdogma +
#13   stat crux   17:05:54 | Dienstag, 16. Januar 2007
Carlo, dämmert’s?
Welcher Frevler wollte Erzbischof Montini in die Knie zwingen?
Redaktion benachrichtigen Neues Ökumene-Handbuch + …
#36   stat crux   17:01:24 | Dienstag, 16. Januar 2007
Andersherum
Dr. O. schreibt mitunter unter s.c.
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#266   stat crux   16:35:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
(neue Variante)
O:) :-[ :'( :-(
Redaktion benachrichtigen Wann entstand die Alte Messe?
#32   stat crux   16:29:28 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Athanasius
über Guitton / Paul VI.: Beachten Sie „soweit wie möglich“… Was soll denn daran häretisch sein, wenn 1 von 4 Hochgebeten anglikanerfreundlich ist und 1von 4 „pro-orientalisch“; dann sind immer noch 2 typisch römisch (I, III). Dem „Kalvinismus“ sollte der neue Ordo Missae jedoch nicht angeglichen werden; das ist wohl als ein Versprecher zu deuten.
Redaktion benachrichtigen Opus Dei mit Linksdrall
#2   stat crux   16:16:06 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Stimme
Der „Linksdrall“ dürfte ungefähr seit dem 19. Mai 30 im Gange sein (= Christi Himmelfahrt).
Redaktion benachrichtigen Rechtswidrig, aber rentabel
#48   stat crux   16:14:19 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gastus, danke!
Wie hoch schätzt man denn die Dunkelziffer? 50-60%??
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#72   stat crux   16:12:13 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Schöpfungsgeschichte
Im Unterschied zu einem Schöpfungsmythos erhebt die biblische Schöpfungsgeschichte m.E. durchaus den Anspruch, wesentlich wahrhaftige Aussagen mit rationaler Bedeutung über in der Zeit vollzogene Vorgänge zu treffen. Da ist allerhand in der Schwebe, diffus, voreilige Gleichsetzungen sind zu vermeiden, aber der Wahrheitsanspruch „betrifft“ die Geschichte, ist nicht nur „Lobpreis“ oder Symbolik. Beispielsweise ist die Schöpfungsgeschichte mit der Darstellung des Werdens der Schöpfung dem Evolutionsgedanken bei weitem näher als antike Mythen über den Ursprung der Welt. Im Detail bleibe ich hier aber gern inkompetent. Aber wenn wahrscheinlich irgendwo eine einzige (!) Zellteilung die erste war, warum dann nicht auch der Monogenismus?
Redaktion benachrichtigen Rechtswidrig, aber rentabel
#46   stat crux   16:02:04 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Pünktchen
Der 1. Weltkrieg kostete „nur“ 10 Millionen Opfer. Gibt es Schätzungen, wieviele Abtreibungen in Europa in den letzten zehn Jahren verübt wurden?
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#263   stat crux   17:28:47 | Mittwoch, 10. Januar 2007
(Spielpatz 007)
:-( :-S :-| ;-)
Redaktion benachrichtigen Gehen „viele“ oder „alle“ verloren?
#30   stat crux   17:25:47 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@HansUrs
Wer je die Passion Christi sich vergegenwärtigt hat, kann nicht wünschen wollen, dass auch nur eine Seele verlorengehe.
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#44   stat crux   17:22:43 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Gotthard
Das Vatikanum I hat in „Dei Filius“ einige Anathemata ausgesprochen. Halten Sie diese für überholt?
Redaktion benachrichtigen Proteste gegen die Proteste
#19   stat crux   18:27:38 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Benedikt
Marcel will in dem Genörgel von 1966 und in dem Schwachsinn von 1990 unbedingt „Prophetie“ wittern. Argumentativ ist das Gebräu jedoch ungefähr so schwer zu widerlegen wie Tinnitusgeräusche. Wenn man sein krankes Ohr für ein Orakel halten will…
Redaktion benachrichtigen Hat vielleicht der „Volkszorn“ 7.000 Priester und Nonnen umgebracht?
#44   stat crux   18:24:01 | Dienstag, 9. Januar 2007
Athanasius
So ein Quatsch! Da muss man doch quietschen.
Redaktion benachrichtigen Der Papst am Telefon
#65   stat crux   17:56:43 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Konrad
Selbst wenn das II. Vatikanum nichts Positives erbracht hätte (ich sehe das bekanntlich ganz anders) außer das Pontifikat Wojtyla: Schon dafür hat es stattfinden müssen.
Redaktion benachrichtigen Auch ein Faß Kölsch auf dem Altar
#42   stat crux   17:52:55 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Konrad
Keine Panik. Aber ich räume ein: Der Kölner Karneval ist lange nicht mehr das, was er (vielleicht) einmal war.
Redaktion benachrichtigen Proteste gegen die Proteste
#15   stat crux   17:49:33 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Marcel
Da Sie mich schon unter falschem Namen ansprechen, muss ich auch mit diesem antworten. Was zeichnet „Beobachtungsfähigkeit“ aus? Können Beobachtungen divergieren? Kann sich die eine Deutung der Beobachtung bewahrheiten, eine andere hingegen nicht? Ohne abermals die gesamte Problematik aufrollen zu wollen: Der integralistische „Knick in der Optik“ müsste Ihnen doch spätestens dann zu schaffen machen, wenn sich NICHT bewahrheitet, dass ungezählte Staaten (!) „sich zur Hölle hinabbewegen“ (so M.L. in seiner letzten Predigt am 1.11.1990 zu Ecône). Aber selbst eine entgegengesetzte Bewegung würden Sie wohl als Höllenfahrt „beobachten“ (interpretieren)? Sehen-urteilen-handeln? Weit gefehlt.
Redaktion benachrichtigen Bildersturm mit bischöflichem Segen?
#2   stat crux   15:53:48 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Kein Interesse?
o^/ o^/ o^/
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#257   stat crux   14:18:48 | Mittwoch, 3. Januar 2007
VON DER REDAKTION ENTNERVT…
O:) O:) O:)
Redaktion benachrichtigen Ob er es weiß?
#72   stat crux   14:16:12 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Alex, Nachtrag
Dr. Otterbeck ist theologisch nicht „kompetent“ (im Sinne von zuständig), sondern „nur“ kirchlich interessiert… Insoweit muss sich Dr. R. nicht von ihm belehren lassen, allerdings sollte er Aussagen von Benedikt XVI. nicht ganz so a priori verwerfen. Dazu fehlt nämlich auch ihm die Kompetenz, wie mir.
Redaktion benachrichtigen Ein feierliches Abendmahl mit dem Kardinal
#1   stat crux   13:51:32 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Oberste Vertretung (!) des Kölner Karneval
ist m.E. das Festkomitee, nicht das Dreigestirn.
Redaktion benachrichtigen Ein Hühnerauge, das beim Gehen schmerzt
#13   stat crux   13:46:52 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Thauma…
Nicht zuletzt der Fall M.L. Nachf. hat dazu beigetragen, dass selbst allertreueste Katholiken die Exkommunikation für einen nunmehr in dasn Belieben subjektiver Annahme gestellten Ausspruch halten, alsi sie nicht als „Kündigung“ deuten, sondern als „Angebot auf Abschluss eines Aufhebungsvertrags“. Deutlicher lässt sich der Siegeszug der persönlichen Religionsfreiheit inmitten der catholica kaum demonstrieren…
Redaktion benachrichtigen Ein jüngster Angriff
#28   stat crux   13:41:38 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Katharina L.
Eine der deutschen „vergleichbare“ strafrechtliche Aufarbeitung ginge nicht sehr weit: Kein einziger Richter der ns. Zeit wurde strafrechtlich zur Verantwortung gezogen.
Redaktion benachrichtigen Eine Nummer zu groß
#7   stat crux   12:49:19 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@HansUrs
Die relevante Reichweite „der Anti-V2-Sekte“ (SSPX) beträgt ca. 100.000 Personen, weltweit. „Ideologisch gefestigt“ sind vielleicht 20% davon. Das eigentliche Problem sind aber, die ca. 450 vaganten Kleriker, die „neue Märkte“ für ihr Produkt erschließen könnten. Übertroffen wird das Anspruch-Leistungs-Verhältnis allerdings noch von kreuz.net, das sich mit angeblich 400 Lesern für das Zentralorgan „katholischer“ Nachrichten hält, dem kein Anspruch „eine Nummer zu groß“ zu sein scheint. Der Größenwahn von St. Afra??
Redaktion benachrichtigen Was war das peinlichste Ereignis des Jahres 2006?
#4   stat crux   11:36:20 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Goesche
„vollbusig“ sind mancherorts nicht nur Ministrantinnen, sondern mitunter auch wohlgenährte Seminaristen. Man sollte in das Propädeutikum vielleicht gelegentlich eine Adipositas-Therapie integrieren. Trau keinem Priester über 30 BMI („body-mass-index“).
Redaktion benachrichtigen Ein Brief + …
#9   stat crux   11:29:34 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Sozkath, again
Vielleicht hat B. B. in ihrer Kindheit noch Maialtäre geschmückt, aber eine Christusbegegnung? Unwahrscheinlich. Ihren „Rabbi Jesus“ hat bekanntlich Ernest Renan frei erfunden, in der Nachfolge der Leben-Jesu-Forschung und der Vernunftreligion eines Reimarus (+ 1768). So betagt sind diese Forderungen!
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#110   stat crux   11:26:15 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Sozkath
Erläutern Sie doch bitte mal, warum es keine weltweiten Massenproteste gegen die Liturgiereform gab, wenn die „alte Messe“ doch angeblich so fest im Volk verankert war. Nicht die Liturgiereform ist schief gelaufen, sondern die liturgische Krise war viel, viel tiefer als dass sie noch durch Gesetzgebung hätte behoben werden können. (Und die fanatischen Gegner des NOM wollen die Krise (!) festschreiben, indem sie Liturgie umwandeln in die Initiation weniger Eingeweihter.) Aber seien wir zuversichtlich, das Erwachen der Kirche in den Seelen hat ja gerade erst begonnen, die liturgische Bewegeung hat soeben erst ihr Propädeutikum hinter sich. Wetten dass?
Redaktion benachrichtigen Ein Brief + …
#7   stat crux   11:19:18 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Brigitte
„Das kleine Wort LIEBE des Rabbi Jesus“ eignet sich nicht für das Kryptofeuilleton pastoral“theologischer“ Binnenkommunikation, es sei denn, es ist mit dem Wort vom KREUZ identisch. Guten Rutsch, liebe Selbstreferentin!
Redaktion benachrichtigen Massenweihen
#14   stat crux   11:12:07 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Pünktchen
„Reiche Ernte an Berufungen“ findet überall dort statt, wo ein modernes priesterliches Profil alles Gute der Tradition integriert. „Modern“ heißt hier: Befähigt im heutigen Umfeld authentisch priesterlich zu handeln. Das ist Priestertum ohne beamtenhafte oder pädagogische Zweckentfremdung (Kaiser Joseph II. (Wien): „Die Kirche ist eine Abteilung der Polizei.“ So ähnlich sah das auch Friedrich Wilhelm III. von Preußen, Summus episcopus der preußischen Kirchenunion), aber eben auch Priestertum, kein selbstreferenzielles theologisches Expertentum. Denn damit können die Leute oft weniger anfangen als mit Horoskopen zure Hochzeit oder Bleigießen an Sylvester. „Man“ will das Wort Gottes hören, das Evangelium, keine Theologeleien.
Redaktion benachrichtigen Zu früh gefreut?
#11   stat crux   10:56:51 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Gotthard
Hw. Hr. Dr. Goesche ist nunmal ein „borderliner“, dessen Sendungsbewusstsein letztlich jedwedes „Institut“ sprengen wird. Warten wir’s ab.
Redaktion benachrichtigen Von besonderem Wert?
#106   stat crux   10:50:43 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Konrad
Man sollte doch einräumen, dass Exz. Marini mit der Einführungsmesse des Papstes eine gute Leistung vollbracht hat. Die beiden „Quasi-Krönungsmessen“ von 1978 waren vergleichsweise unbeholfen, weil Joh. Paul I. zwar die Krönung abgeschafft hat (abgeschafft hat diese nicht Paul VI!), aber kein adäquater „Ersatz“ bereitstand. Dasselbe gilt für Oktober 1978. Die Hervorhebung der „hohepriesterlichen“ Funktion des Pontifex 2005 durch das altkirchliche Pallium ist eine gelungene Innovation und die liturgischen Texte fügten sich gut zusammen (vorausgesetzt, man hält NOM nicht für häretisch). Die neueren Päpste haben auch die ferula Paul VI. mit Kruzifix um die ganze Welt getragen. Im Rückblick auf die Bilderflut unserer Zeit wird man den Papst nicht mehr mit einem „diesseitigen“ Priesterkönig verwechseln können, denn fast stets ist der Gekreuzigte mit im Bild. „Vicarius Christi“ kann priesterlich nur so „übermittelt“ werden, nicht mit Drei- Vier- oder Fünffachkronen. Sic transit gloria mundi.
Redaktion benachrichtigen Die Homos planten den Krieg
#142   stat crux   16:46:22 | Freitag, 22. Dezember 2006
@MC: Danke, auch so!
Sie hatten sich andernorts als „Fan“ von Louis XX. geoutet (also nicht einmal „Orléanist“, sondern „Legitimist“, wenn ich die Feinheiten richtig kapiert habe). Aber keine Sorge: Ich verwechsele den Monarchismus und ständestaatliches Denken nicht mit der „Hitler-Bewegung“ und ähnlichem, trotz des Schwarzweißrot des Webauftritts.
Grüße nach Berlin!“
Redaktion benachrichtigen Dem Ansehen des Ordens genützt
#2   stat crux   16:42:46 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Karl-Peter
Ein Strafverfahren ist kein Automatismus und im Rechtsstaat zumeist ungeeignet, um einen anderen „vorzuführen“.
Redaktion benachrichtigen Kein Märchen + …
#21   stat crux   16:38:12 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Athanasius: Ottaviani
war gar nicht „so“. Die Ultratradis machen immer und immer wieder den vehementen Fehler, dass sie die Kritik von „links“ wie ein Fotonegativ verwenden und ins „Positiv“ umwandeln. Ottaviani hat schon unmittelbar nach dem II. Weltkrieg die Forderung formuliert „bellum est omnino interdicendum“ (vgl. GS Nr. 82), ausserdem war er wesentlich in der Sache Feeney mitdrin („implizites Votum“). Er eignet sich ebensowenig als Gallionsfigur wider Dignitatis humane wie Pius X. sich als Feind jedweder Liturgiereform interpretieren lässt. Aber das ist den „Brüdern“ ja wurscht. Der okkulte Hermetiker liebt „l’art pour l’art“.
Redaktion benachrichtigen Der Teufelsschwanz in den Wandlungsworten
#17   stat crux   16:30:44 | Freitag, 22. Dezember 2006
Card. Arinze
hat, Sirilo, genau das formuliert. Es ist keine Frage der Gültigkeit, sondern „für viele“ ist näher am Evangeluium. Causa finita.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#508   stat crux   16:29:32 | Freitag, 22. Dezember 2006
Nr. 508
Karl-Pater: Man „schaltet“ keine Strafanzeige. Und bevor es zu einer Hauptverhandlung kommt, sind viele Hürden zu überwinden.
Redaktion benachrichtigen Der Teufelsschwanz in den Wandlungsworten
#15   stat crux   16:26:08 | Freitag, 22. Dezember 2006
Wer braucht die Bruderschaft?
Sie wird in ihren Resten nur noch ein Sonderangebot auf dem Jahrmarkt der esoterischen Eitelkeiten sein. Wetten dass?
Redaktion benachrichtigen Die Homos planten den Krieg
#140   stat crux   16:20:54 | Freitag, 22. Dezember 2006
@M.C.
Dass Sie der „Re-aktion“ besonders nahestehen, das ist ja bekannt.
Redaktion benachrichtigen Der Teufelsschwanz in den Wandlungsworten
#13   stat crux   16:19:08 | Freitag, 22. Dezember 2006
Ochsenschwanzsuppe
genügt da auch schon aber, „hot + spicy“.
Redaktion benachrichtigen Christus, König der Parlamente
#30   stat crux   16:17:21 | Freitag, 22. Dezember 2006
P.S.:
Was „Christkönig“ bedeutet, das hat Papst Benedikt gerade heute wieder vor den Kurienmitarbeitern bekräftigt: Gebet und Arbeit wider die Diktatur einer positivistischen „Vernunft“, die Gott und den Menschen kein Recht auf Wahrheit und Freiheit zubilligen will.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#392   stat crux   15:47:45 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Katholikos
Das Kreuz Christi wird von kreuz.net täglich geschmäht. Wollen wir nur hoffen, dass Dr. Gerald Goesche (Berlin) nicht der Drahtzieher dieses Auftritts ist. Zuzutrauen ist es dem selbsternannten Philipp Neri von Berlin allerdings. Sie sehen das Schwarzweißrot des Webauftritts –- und dann der Gekreuzigte in „Schräglage“? Sehr subtil, bodenlos frech. Dieu le veut? Im Gegenteil!
Redaktion benachrichtigen Angriff auf den Frieden + …
#22   stat crux   16:00:02 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Marcel
Okay, okay. Das Namenraten ist ziemlich sinnlos. Aber Prof. Stöhr kennt Dich??
Redaktion benachrichtigen Angriff auf den Frieden + …
#14   stat crux   17:32:34 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Gastus
Ja, doch. Eher: Lingen! Aber auch: „Natterbach“??
Redaktion benachrichtigen Neues vom Motu Proprio
#12   stat crux   15:41:52 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Carlo
Die Entscheidung eines Papstes, eine Selig- oder Heiligsprechung vorzunehmen, galt auch „vorkonziliar“ als quasi unfehlbar. Wenn Sie konsequent wären, müssten Sie einräumen, dass Ihr Begriff von „Papsttum“ nur virtuelle Qualität hat.
Redaktion benachrichtigen Erste Heilige Messe auf Schloß Poxau
#65   stat crux   15:01:59 | Freitag, 8. Dezember 2006
@Athanasius
Ihnen dürfte doch wohl aufgefallen sein, dass Dr. O. sich immer noch bemühte, im Dialog „mitzuhalten“. Die Kommentare unter „no comment“ verfolgen hingegen überhaupt keinen „didaktischen“ Zweck mehr, wenn sie auch (zwangsläufig??) nicht sämtlich völlig redundant sind.
Redaktion benachrichtigen Hat es Mohammed überhaupt gegeben?
#2   stat crux   14:00:44 | Donnerstag, 30. November 2006
„zwar geweiht, aber progressistisch“
deutet doch nach dem Weltbild von kreuz.net eher auf die Petrusbruderschaft oder die SJM hin??
Redaktion benachrichtigen Härte und Beharrlichkeit
#55   stat crux   17:56:58 | Donnerstag, 2. November 2006
„Mon Dieu. Je vous aime!“
Ja. Alexandra, das ist das Lied der Heiligen; nicht das Tschingdarassa aus blechernen Kasernenhoflautsprechern.
Meine E-Mail=Adresse: DrOtterbeck@web.de
Redaktion benachrichtigen Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen
#63   stat crux   17:54:10 | Donnerstag, 2. November 2006
Pourquoi un „benedettesimo“ n’existe point…
habe ich hier schonmal aufzuklären versucht!
Wieviel unnütze Mühe.
Redaktion benachrichtigen Welche Faktoren sind typisch für das homo-gefährdete Kind?
#17   stat crux   17:50:35 | Donnerstag, 2. November 2006
@Breze
Macht nichts. Wenn die „Piusbruderschaft“ die Macht ergriffen hat, werde ich sowieso nach Madagaskar deportiert und muss Steine klopfen. Denn deren „Christkönig“ ist nicht unserer.
Redaktion benachrichtigen Le Barroux auf dem Weg in den Biritualismus?
#16   stat crux   17:47:39 | Donnerstag, 2. November 2006
Marcel sich sein Reich
Über die „Grundsatzerklärung“ kreuzten wir schon vor Monaten „nett“ übereinander her. Nach nicht ganz unmaßgeblicher Lesart droht Ihr Idol darin jedem Mitfeiernden des NOM die Hölle an. Das (!) musste von befugter Seite als „Rauch Satans“ identifiziert werden (cfr. „Cum te“, 11.10.1976; vatican.va, Paul VI, Briefe)
Redaktion benachrichtigen Die Kirche hat rechtgläubige Formen von Liturgie nie einfach abgeschafft oder verboten
#15   stat crux   17:44:51 | Donnerstag, 2. November 2006
Ach was war man doch naiv, einst im Mai 05…
Als gäbe es hier Beter, die sich für Liturgie interessieren!
Redaktion benachrichtigen Welche Faktoren sind typisch für das homo-gefährdete Kind?
#12   stat crux   17:30:34 | Donnerstag, 2. November 2006
Nr. 1539
Nach meinem etwas unsicheren Wissensstand gibt es überhaupte keine Defibnitionen zu den natürlichen Voraussetzungen der Glaubens- und Sittenlehre (also auch keine amtlichen „Definitionen“ zum Begriff des ehelichen Aktes, zur Unmöglichkeit der Frauenordination, dgl.). Die Ablehnung der sündhaften Praktiken beruht, wie auch die christliche Ehemoral und der Inbegriff des Priestertums, unmittelbar auf dem biblischen Zeugnis. Wer sich von der Bibel belehren ließe, würde das nachvollziehen.
Redaktion benachrichtigen Härte und Beharrlichkeit
#47   stat crux   17:25:27 | Donnerstag, 2. November 2006
@Breze
Tja, „gaga“… Sind wir nicht alle ein bisschen gefährdet im November?? Aber ich denke doch, dass es nicht nur Schmuddelwetter gibt…
;-)
Redaktion benachrichtigen Härte und Beharrlichkeit
#42   stat crux   17:18:20 | Donnerstag, 2. November 2006
Nr. 1536
Na ja, in rd. 48 Std. werden tau und Breze die Zahl meiner „Beiträge“ überrundet haben. Man sollte das Guinness-Buch konsultieren…
Redaktion benachrichtigen Hinter den Kulissen historischer Verbrechen
#93   stat crux   16:31:26 | Donnerstag, 2. November 2006
Pourquoi un „benedettesimo“ n’existe point.
Werte Orleanisten,
„mir fehlen die Worte“…
Redaktion benachrichtigen Ein bisher nie dagewesener Fortschritt
#7   stat crux   11:25:17 | Montag, 30. Oktober 2006
Sehr richtig, G.M.M.!
Den Worten aus Lisieux ist zuzustimmen. Die Deutung des Konzils einer kirchenrechtlich illegalen Gruppe (cfr. Raymund Noll über den Fall Lefebvre, Münster 2002) zu überlassen? Ca ne marche pas.
@Athanasius
Wo nehmen Sie denn dieses Guitton-Zitat her?
Papst Johannes kann (falls überhaupt) nur gemeint haben: das Konzil zu Ende führen!
Was hier immer verunglimpft wird als „Geist des Konzils“, das ist der vorkonzilare (!) Geist des Holl. Katechismus (vorbereitet weit vor dem Konzil). Im übrigen nützen gerade die Schreihälse von rechts weidlich aus, was das Konzil überhaupt erst ermöglicht hat. „Vorkonziliar“ hätte man mit dem Lefebvre-Subjektivismus viel zügiger aufgeräumt (vgl. die Exkommunikation von Hans Barion wegen Antisemitismus-Verdachts durch Pius XI.) .
Redaktion benachrichtigen Der Verrückte und seine Kirche
#10   stat crux   18:29:37 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ExBo
Was Herr Lingen? Bitte komplettieren Sie den Satz!
Redaktion benachrichtigen Angemessene Ehrfurcht
#25   stat crux   17:37:14 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Bernado, Ihre Antwort hier:
sehe ich erst heute. Das wäre doch ein Projekt für das Institut Philipp Neri mal in den Quellen des MR 1970 zu wühlen und die Ursprünge des „euchologischen Materials“ (O-Ton Bugnini) aufzuklären.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Staatsstreich
#28   stat crux   17:31:12 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Sehr richtig, Giuseppe!
Und daher habe ich nur (!) die Überschrift kritisiert, nicht den (übernommenen) Interview-Artikel.
Redaktion benachrichtigen Ein liturgischer Staatsstreich
#26   stat crux   16:17:32 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Bernado,
wenn Ihr Chef so loyal ist, wie Sie sagen, dann könnte er doch zumindest mäßigend Einfluß nehmen, dass so ein sprachlicher Super-GAU nicht mehr vorkommt. Denn: jede Wette, er (!) kennt jeden der Redakteure von Kreuz.net. Um was wollen Sie wetten??
Redaktion benachrichtigen Der Traum vom Konzilsfrühling ist noch nicht ausgeträumt
#41   stat crux   16:14:15 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ach, Zwobbel,
Ihr Enthusiasmus in Ehren: Aber was zeichnet die „Extreme“ aus? Eine totale Rechtsignoranz. Erfolgsrezept der römischen Kirche war es gerade, den Rechtsgedanken im Lichte des Evangeliums fruchtbar zu machen. Wer auch immer einem Ortsbischof a priori das Recht bestreitet, eine Zelebration zu untersagen, ignoriert einen wesentlichen Faktor kirchlicher Wirklichkeit. Das ist oft unbequem, aber zur rechtlich gebundenen Kirche gibt es keine Alternative, es sei denn man bindet die Religion „sofort“ an den Staat (real: Luthertum, virtuell: Lefebvres Leitidee). Und was Ihr Lieblingswort „Modernismuas“ betrifft: Lesen Sie mal – M.J. Lagrange OP, M. Loisy et le modernisme. a propos des „memoires“, Paris (Cerf) 1932.
Redaktion benachrichtigen Herzliche Mission + …
#16   stat crux   16:37:35 | Montag, 23. Oktober 2006
Nee, Atha…
Das ist keine Frage von Mehrheit oder Minderheit sondern Frage nach der Grenzlinie zwischen „amtlicher“ Liturgie (cfr. Mediator Dei) und privater Frömmigkeit. Wo die private Frömmigkeit einer bestimmten Gruppe ein berechtigtes pastorales Bedürfnis nach Rekonstruktion der ehemals amtlichen Liturgie vorträgt, kann dem entsprochen werden. Amtliche Form des Ritus ist aber die „massentaugliche“.
Redaktion benachrichtigen Historische Falschinterpretation
#33   stat crux   13:01:53 | Montag, 23. Oktober 2006
„Modernistische Flachköpfe“
Bernardo: Lesen Sie doch mal, was P. Lagrange zu Loisy und dem Modernismus schrieb (1932). Das täte der Klärung der Begriffe gut. Was „Ihresgleichen“ alles mir Modernismus bezeichnet, das ist ein ebenso virtuelles Konstrukt wie die „Tradition“, die Lefebvre am 21.11.1974 bei günstiger Gelegenheit neu ausrief, nämlich ein plattes Produkt des Augenblicks, ein kirchenintern politisches Ressentiment, manchmal auch einfach nur Hass beleidigter Flachwichtigtuer.
Redaktion benachrichtigen Herzliche Mission + …
#13   stat crux   12:56:49 | Montag, 23. Oktober 2006
Prozente, Promille, Regelmäßigkeit, Gehässigkeit: Bernardo,
die Zahlenspiele bringen doch nix; und es ist auch nicht „gefährlich“, wenn die alte Messe auf Interesse stößt. Gefährlich ist es, sie zum Ritual zu verfälschen und damit dem Missionsbefehl Jesu im III. Jtsd. (vorsätzlich, wie ich vermute) pastorale Blockaden entgegenzusetzen. „Ihresgleichen“ sollten den Essentialia der Religion ein bisschen mehr Aufmerksamkeit widmen und „liturgischen“ Orgien etwas weniger Sport.
Redaktion benachrichtigen Herzliche Mission + …
#11   stat crux   11:22:10 | Montag, 23. Oktober 2006
66,3%
erzielt die „alte Messe“ vermutlich auch in diesem Forum (mehr nicht). Gestern erlebte ich eine Messfeier auf Chinesisch (!). Trotz der absoluten Fremdsprache war der persönliche Gewinn größer als bei dem levitierten Hochamt der „una voce“ am 14. Oktober. Man wird mir antworten, der „persönliche Gewinn“ zähle nichts, es komme auf die korrekte Durchführung des Rituals an. In Wahrheit aber ist auch die Rest-Existenz der alten Messe nur um des persönlichen Gewinns derer willen statthaft, bei denen ein pastorales Bedürfnis nach Rekonstruktion der vormals amtlichen Liturgie vermutet werden kann (und das sind ca 0,02% der Katholiken). Mehr nicht.
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
#79   stat crux   18:40:58 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Die „Tradition“ der SSPX ist ein plattes Produkt des Augenblicks.
Sie erblickte das Licht der Welt mit Manifest des Gründers Lefebvre vom 21.11.1974; Verfallsdatum: ca. 21.11.2014. Wetten dass??
Redaktion benachrichtigen Vom Haß gegen Christus verzehrt?
#23   stat crux   18:38:47 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Volltreffer, Propst Gösche! Wieder alle versammelt,
um je ihre Statements abzugeben. Man hat nicht zuletzt durch kreuz.net gelernt, dass der von P. Lingen gelehrte Katholizismus nur aus P. Lingen besteht, er sich also selbst verflucht, wenn er Pius X. gegen andere zitiert (dessen Kartechismus übrigens keinen Unfehlbarkeitsanspruch formulierte; heute hätte derselbe das Kompendium promulgiert; wetten?).
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
#77   stat crux   16:02:01 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Lieber Dr. Heger,
wozu soll die Verschwörungstheorie denn führen? Probieren wir es mit einer „Wahrunterstellung“: Bugnini = Freimaurer, NOM = Anschlag auf die Liturgie, Paul VI. = Strohkopf, ammer Irrer. Ergebnis: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat Christus seine Kirche fallengelassen. So ungefähr mag wohl der „Ruf“ gewesen sein, den Exz. Lefebvre in alten Tagen verspürte. Hätte er sich doch an den Rat von P. Pio gehalten!! Schweigen, Schweigen, Schweigen.
Täte uns auch ganz gut.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird die Rechnung präsentiert
#50   stat crux   15:58:16 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@Heggi: Wirkungsgrad gleich Null!
Endlich ein Anfang von Einsicht: Die „35 Jahre alte Tradition“. Das ist sie: 35 Jahre alt! Genauer: Geburtstag 21.11.1974 = bald 32… („il manifesto“); Antwort des Hl. Vaters vom 11.10.1976: „absolut falscher Traditionsbegriff“. Daher: Wirkung nahe Null (außer als Störfaktor gegenüber dem kirchlichen Amt); die „Druidenfabrik“ von Econe hat nicht die Spur einer Chance außerhalb ihres pharisäisch-kranken Spezialmilieus. Wetten dass?
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird die Rechnung präsentiert
#48   stat crux   15:47:35 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Zwobbel: „noch unterrepräsentiert“??
Die so gen. „Familie der Tradition“ hat in Asien und Südamerika NICHT DEN HAUCH EINER CHANCE, es sei denn, sie will in den Gewässern des protestantischen Fundamentalismus fischen. Wird aber auch nicht hinhauen.
Redaktion benachrichtigen Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
#75   stat crux   15:44:45 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Hw. Lochner, Feuer einstellen!
Falls Sie dieses Forum lesen: Dann lesen Sie bitte auch Bugnini im Originaltext (Herder 1987). Er offenbart seine eigenen Absichten, mitunter etwas zwischen den Zeilen, dass es für eine korrekte Kritik völlig ausreicht. Da muss keine Kolportage von wegen Bugnini = Freimaurer, Anschlag auf die Liturgie, Erpressung des Papstes etc. hinzutreten. Paul VI. kannte die „Heckenschützen“. Er musste die Lituergiereform mit Hilfe eines „Machers“ durchziehen, manche Unstimmigkeit billigend in Kauf nehmen. Eine realistische Alternative gab es (gerade angesichts der fanatischen Kritik der „Rommarschierer“) nicht; gibt es auch heute nicht. Übermütig wurde Bugnini, als er den 3. Kardinalpräfekten ausmanövrieren wollte, um eine „permanente Liturgiefabrik“ zu installieren. Deshalb musste er gehen. Aus Mangel an Einsicht hat er aber selbst dazu beigetragen, die Absetzung auf eine (falsche) Denunziation betr. Logenmitgliedschaft zu reduzieren. Dieser Hochmut ist peinlich genug; Verschwörungstheorien hingegen: sind krank.
Redaktion benachrichtigen Jetzt wird die Rechnung präsentiert
#46   stat crux   15:35:48 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Rechnungen, Zahlenspiele: Benedikt et al.
Wirklich interessant ist doch die frappant niedrige Zahl von „Benutzern“ der Anstalt SSPX („Bruderschaft“ ist glatt irreführend).
Eine x-fache Überklerikalisierung! Man kann „klerozentrisch“ jubeln, wie wunderbar viele „Berufungen“ die Lefebvristen herausgepresst haben. Aber wozu?? Wirkungsgrad tendiert gegen Null. Allein die frz. Neugründung Congregation St. Jean (1975) hat gleichfalls rd. 500 Priester hervorgebracht. Der Vergleich zieht! Denn die wollen nur ein bestimmtes Charisma innerhalb der Kirche leben. Die selbsternannte „Schutzstaffel“ des Tridentinums (in Wahrheit eines Integralismus, der sich nie auf das Tridentinum stützen dürfte) sieht sich als „Zentrale des Universums“, blanker Hochmut! Aber „Zulauf“ kriegt der Verein nur von angeknacksten Esoterikern, die im „Wassermannzeitalter“ ein katholisch inspiriertes Ritual dem Stühlerücken und Tarotlegen vorziehen; im übrigen: Unfruchtbar!
Redaktion benachrichtigen Zwischen den Fronten
#9   stat crux   11:50:03 | Montag, 16. Oktober 2006
Konstruktive Kritik am II. Vatikanum
hat ausgerechnet Jean Guitton geübt, der als 1. Laie am 3. Dezember 1963 (anlässlich der 300-Jahr-Feier des Tridentinums) auf einem Konzil sprechen durfte. In späteren Jahren vermutete Guitton, dass die Konzilsväter die tiefe Zäsur, die der 8. August 1945 (Hiroshima) beispielhaft markiert, noch nicht begriffen hatten. „Gaudium et spes“ sei daher im Ansatz steckengeblieben und habe Umdeutungen des gesamten Konzilsimpulses das Tor geöffnet.
Um überhaupt wieder das Tor aufzumachen für weitere Pastoralkonzilien (also solche ohne Lehrdefinitionen, sondern zur Kräftigung des Lehramts als ganzes), könnte „man“ ja an ein VI. Laterankonzil denken, das in einer einzigen Sitzungsperode nur (!) eine Pastoralkonstitution für das XXI. Jahrhundert verfasst.
Die Bischofssynoden allein sind wahrscheinlich zu schwach, um das authentische Anliegen des Vatikanum II zu aktualisieren.
Redaktion benachrichtigen „Dieses Machwerk ignorieren“
#4   stat crux   11:40:40 | Montag, 16. Oktober 2006
Das Problem ließe sich doch elegant umschiffen,
wenn Hw. Spindelböck einen Artikel über Dr. Gösche bei wikipedia einstellt!
Redaktion benachrichtigen Papst würdigt Pater Pio + …
#23   stat crux   11:36:54 | Montag, 16. Oktober 2006
Nicht schlecht, Herr Allenbach,
Ihr „Einstand“ bei kreuz.net Aber geben Sie sich nicht allzuviel Mühe. Dieser web.auftritt ist nicht „pro“ Benedikt. Die Redaktion sucht mit Leidenschaft unsympathische Papstbilder aus; und besonders gern solche, die einen „Cäsarengruß“ erahnen lassen. Dr. Gösche ist nunmal ein auf mystische Abwege geratener Satiriker.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: „Deus lo vult“
#106   stat crux   19:15:29 | Montag, 18. September 2006
Haha, jetzt wirds gemütlich!
Mir könnt ihr auch gern Rezepte schicken!
Redaktion benachrichtigen Dementi + …
#13   stat crux   19:10:33 | Montag, 18. September 2006
Carlo, „meistgesuchter Tourist“, welcome!
Was habe ich da gerade gesagt?? Die SSPX (ich zitiere immer die „angelsächsische“ Abk., weil das einer Secret Society eben frommt) hat nicht nur Probleme mit „V 2“, sondern auch mit „Unam Sanctam“: ((Bo. VIII!!)) Dass Sie das so postwendend bestätigen würden, Überraschung! (Ihre vornehme Distanzierung von den Piusbrüdern –- rechtswärts –- tut da gar nichts zur Sache, die Mentalität haben Sie internalisiert.) Aber kein Wunder, denn den Anfang der Abkehr vom Integralismus setzte bereits Bonifaz VIII. Einverstanden??
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#93   stat crux   21:05:05 | Sonntag, 17. September 2006
Martyrium,
hat doch auch was zu tun mit: Zeuge der Wahrheit zu sein; das hat sich Unser Heiliger Vater doch schon mit Beginn seines Bischofsamt aufs Panier geschriebren: Cooperatores veritatis. Woher also die Überraschung?
Eine gewisse bayrische „Rauflust“ hatten ihm doch schon seine akademischen Lehrer prophezeit. Und ist das etwa nicht auch ein bisschen „der Ruhm Jerusalems“, Malachias??
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: „Deus lo vult“
#57   stat crux   20:57:53 | Sonntag, 17. September 2006
Mattyrium
Mattyrer? Sind das übergewichtige Prälaten mit Hang zum Alkohol?? „Morgenstund hat Blei im Kopf“. Oder „auf die Matte“ geworfene Diskutierer bei Christiansen?
Redaktion benachrichtigen „Bedaure Reaktionen auf meine Rede“
#31   stat crux   20:52:17 | Sonntag, 17. September 2006
@Gotthard
Ja. Der Text wird Wirkungsgeschichte haben, wie kaum ein päpstlicher seit „humanae vitae“; und die Kritik ans eigene Lager ist doch viel umfassender als die Kritik an die orientalische Adresse. Meines Wissens hat noch kein Papst so vehement Religion, Gewaltfreiheit und Christusbekenntnis in eine Perspektive mit der Vernunft gerückt. Integralisten und auch die von ihnen beschimpften „Modernisten“ finden sich gar nicht so einfach zurecht, ob sie jetzt für oder gegen B XVI skandieren sollen. Gut so. Das kann neue Horizonte aufreißen.
Redaktion benachrichtigen Wachablöse im Vatikan
#3   stat crux   16:09:08 | Freitag, 15. September 2006
ExBochumer
Es war ja gar nicht die Rede davon, dass Georg Ratzinger jetzt eine Blaskapelle der Schweizergarde dirigieren soll.-
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Abwasch
#19   stat crux   16:03:33 | Freitag, 15. September 2006
Wir die Guten!
Dort in Rom aber die rückwärtsgewandten Freimaurer, die leibfeindlichen Modernisten, die verkrusteten Häretiker…
Da stößt jede emotional aufgeladene Redeweise nunmal an Grenzen.
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#17   stat crux   15:58:49 | Freitag, 15. September 2006
Punkt? Aus? Fertig?
Da muss ich ausnahmsweise mal Dr. Carlo Regazzoni zitieren, der überall „Neurosen“ ortet (als Pzüchiater ihm unbenommen). Man sollte sich nicht allzu sehr erhitzen, wenn viele zum Sakrament strömen. Pius X. hat das GEWOLLT und die kryptojansenistische Sakraments-Ängstlichkeit bewusst zurückgedrängt. Eine Übertreibung ins Gegenteil wäre natürlich nicht im Sinne des „Stifters“ der participatio actuosa.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#79   stat crux   15:53:23 | Freitag, 15. September 2006
Thesenanschlag zu Regensburg
Wenn dieTürkei jetzt den Papst auslädt, dann muss er den Patriarchen halt auf Zypern treffen oder in Moskau. Aber die Türkei kommt dann wohl nicht mehr in Europa an.
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe wird „sicherlich im November“ freigegeben
#38   stat crux   15:49:24 | Freitag, 15. September 2006
@Aurelius
Wir wissen ja, wo der Knackpunkt liegt: Der Novus Ordo Missae ist weder häretisch noch defekt. Eine Vorliebe für die „Alte Messe“ wird mutmaßlich ein Minderheitenphänomen bleiben, wiewohl eine akkurate Zelebration derselben auch gute Dienste für eine „römische“ Feier der neuen Form des römischen Ritus leisten kann, wie besprochen. Ob aber bei der Neuübersetzung das „pro multis“ textnäher gefasst werden wird?? Zu sehr wurde die Übersetzung mit „für alle“ zum Dreh- und Angelpunkt der Ablehnung gemacht. Ich vermute, dass genau deshalb (weil die Gegner der Übersetzung zu viel Gewicht gaben) es beim „für alle“ bleiben wird.
Redaktion benachrichtigen Verdreifacht
#1   stat crux   16:08:59 | Donnerstag, 14. September 2006
Statistik: Während die Zahl der Katholiken von 100 Mio.
im Jahr 1789 auf 1.100 Mio. im Jahr 2000 stieg, fiel die Zahl der Anhänger des Integralismus (bzw. des ancien regime) von weltweit ca. 1 Mio. im Jahr 1806 auf ca. 100.000 im Jahr 2006. Davon sind ca. 450 unter den Mitgliedern der SSPX anzutreffen, die gleichwohl 1 Mrd. Rosenkränze dafür beten will, dass die Millarde ab November d.J. fortan den 100.000 folgen möge. Begründung: „Wahrheit ist nicht Mehrheit“ (sondern ein Hirngespinst??).
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#37   stat crux   15:42:11 | Donnerstag, 14. September 2006
@Wiener
Malachias dürfte der Verleger sein, bei so heftiger Werbung!
Redaktion benachrichtigen Papst und Erzbischof Lefebvre in trauter Eintracht
#42   stat crux   15:38:43 | Donnerstag, 14. September 2006
In der Verabsolutierung des CIC 1917 folgt „Murx“
wahrscheinlich unbewusst Hans Barion, der den Codex (gegen Sohm) zum „System göttlichen Kirchenrechts“ aufwertete. Rechtsnormen als Selbstzweck „göttlich“ aufzuladen stellt aber vermutlich eine der kompliziertesten Erscheinungsformen des Versuchs falscher Modernisierung der Religion dar, eine Art islamisierter Rechtspositivismus, dem die diendene Funktion (und daher Abänderbarkeit, Auslegungsfähigkeit) kirchlicher Rechtsnormen aus dem Bewusstsein geriet. In einem dialektischen Umkehrschluss wurde „Übernatur“ so zum absoluten Rechtsbegriff, anstatt das Recht als Norm noch beleben zu können. Nach dem Wort des Herrn aber ist seine übernatürliche Qualität das „lebendigere“ Leben, präsent inmitten allen Lebens wie darüberhinaus. Der Integralismus ist unfähig, die Normen vor Der Norm zu relativieren und die Traditionen vor Der Tradition.
Redaktion benachrichtigen Eine Gemeinschaft von Pfeifen + …
#11   stat crux   15:32:57 | Donnerstag, 14. September 2006
Doch, Bahners, doch:
Fast alle echten Deutschkatholiken (das sind vielleicht 0,75% der Praktizierenden, aber 75% der Beschäftigten im kirchlichen Dienst) träumen davon (seit ca. 1975), dass sich kein Papst mehr auf einen Papst berufen darf. Beispiele? Der Hass auf das Glaubensbekenntnis, das Professoren abverlangt wird. Die eitle Kritik an der Seligsprechung Pius IX., ohne den das Papsttum abgerissen wäre. Die Verdrängung der Liturgiesprache der Kirche aus dem „Gotteslob“. Der Spott über den „Weltkatechismus“ (gemeint: KKK). Donum Vitae ist nur die augenfälligste Manifestation des unbedingten Willens zum absoluten Ungehorsam („Jesus war anders“) derer, die auf der pay-roll der Diözesen stehen. Berechtigt an dieser mentalen Gegenwehr ist, dass man als Bediensteter nicht im Seelenleben und in der Arbeitsdisziplin gleichzeitig dirigiert werden will. Aber die verlangte „Entspannung“ wider das Unbehagen verschaffen sich die künftig Versorgungsberechtigten auf verdrehte Weise: Man sollte sorgfältiger zwischen Bekenntnisfragen und Arbeitsalltag differenzieren und jeder Versuchung eines „modernen“ Integralismus in den „Personalfürstentümern“ deutscher Zunge widersagen.
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes wird kommen
#39   stat crux   15:09:30 | Donnerstag, 14. September 2006
@franziskus
Das Unglück der kreuznetten Überschriften ist so planlos nicht. Irgendsoein Redakteur lacht sich da regelmäßig ‘nen Ast. „Papstpredigt in München: Die Rache Gottes wird kommen.“ Witz komm raus! „Gott“ wird sich am „Häretiker“ Benedikt rächen, weil er in München einmal mehr –- wie schon Leo XIII. 1902 –- liberte-egalite-fraternite christkatholisch ausgedeutet hat. Überlesen? Überhört?? Nicht in dieser Redaktion der Reaktion!
Redaktion benachrichtigen Eine päpstliche Ferienresidenz in Bayern?
#19   stat crux   15:04:44 | Donnerstag, 14. September 2006
Huber ist so übel nicht,
aber wer im Dunstkreis des heftigsten Nationalsozialismus aufgewachsen ist, dem ist allerhand Doppelbödigkeit zuzutrauen. Jetzt auch noch Protokollfragen zu monieren, das ist schon albern. Die Orthodoxie war in der Vesper viel deutlicher vertreten, weil es nunmal ostkirchliche Schwerpunktarbeit in Rgbg. gibt. Aber wer will abstreiten, dass längst auch der dt. Protestantismus vom dt. Papst profitiert? BXVI lenkt den Blick auf Christus, so dass er mit Recht sagte: Wir geben klängst gemeinsames Zeugnis! Den Zwiespalt, eine Totalunterwerfung der Religion unter die Staatsgewalt (und alle sie jeweils bestimmenden gesellschaftlichen Strömungen) als „Freiheit“ des Christenmenschen zu verkaufen, der muss allerdings noch mit viel Sorgfalt überbrückt werden, pontifiziert sozusagen.
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#80   stat crux   14:56:14 | Donnerstag, 14. September 2006
protestatio facto contraria
Carlo, Ihr Verbalprotest ist perplex, da Ihr Verhalten gegen Sie selbst Zeugnis ablegt. Die SSPX hat das Band mit Rom zerschnitten; und ohne Einheit mit Petrus gibt es auch keine glaubhafte Einheit in der Eucharistie. Ihre Gesinnungsfreunde profitieren lediglich von spitzfindiger Kasuistik zwischen „gültiger“ und „unerlaubter“ Messfeier. Indem Ihre Gesinnungsbrüder aber für sich die „gültige“ Feier beanspruchen, erklären Sie den NOM für „Frevel“. Damit ist doch das Tischtuch zerschnitten (bzw., da Sie auch den Altartisch für „Frevel“ halten, die „Orientierung“ pervertiert). Aber ich geb’s auf, mit einem Psychiater zu diskutieren, der Eisblumen für Rosen und eine Wundrose für einen Lorbeerkranz hält. Friede Ihrer Asche!
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#2   stat crux   14:44:44 | Donnerstag, 14. September 2006
Unsere Arbeit ist im Namen des Herrn
Kein Papst kann immer und überall alles sagen. Aus der typischen Ecke wird sicherlich wieder der „Fideismus“-Vorwurf erhoben werden. Das säuerliche Gesicht der ZDF-Tante Pilters, wenn sie „Glaube“ oder „Gott“ sagen muss, spricht Bände. Aber doch, dass Eigentliche ist, dass es eben „zwei Schwerter“ gibt, „zwei Bereiche“, Glaube-Dogma-Liturgie, aber eben auch Gemeinde-Kultur-Zivilisation und der christliche Wert menschlicher Arbeit wird swicherlich mehr und mehr als Vermittlung beider Sphären begriffen werden. Seien wir also froh über die „ultima verba“, die am Flughafen noch zur Arbeitsenzyklika geprägt wurden. Gar nicht unpassend, denn der Papstbesuch, das war viel Gebet und viel Arbeit.
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#19   stat crux   13:36:14 | Freitag, 8. September 2006
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:
Die winzige Splittergruppe, die sich auf „Angelsächsisch“ (Marcel!) Society of Saint Pius X. nennt („society“ triffts besser als Brüderschaft), ist die einzige Institution WELTWEIT, die das Papsttum in seiner Zuständigkeit für die katholische Kirche noch ablehnt. (Ein Protest a la C.R.: Wir wollen das Papsttum, aber der regierende Papst ist ein Frevler…“ ist nur ein Verbalprotest „facto contraria“). Mir ist kein Staat, keine Konfession und keine Religion bekannt, die noch behauptet, der Hl. Stuhl dürfe die Angelegenheiten der Kirche nicht nach deren Selbstverständnis regeln. Das bestreitet nur die SSPX, exklusiv, unter Berufung auf einen absolut falschen, in der Grundsatzerklärung von 1974 neu erfundenen (!) Traditionsbegriff. Dieser stellt aber nicht einmal einen „Begriff“ dar (über den disputiert werden könnte) sondern eine blanke Anmaßung, einen mit Notstand dürftig legitimierten (Un-)Rechtstitel, dessen Absurdität sogar kaum mit der Amtsanmaßung des Pedro de Luna (Gegenpapst Benedikt XIII.) vergleichbar ist. Kümmern muss sich Rom um diesen Krampf nur aus Sorge um die Seelen, die sich an einem virtuellen Katholizismus delektieren, aber das Liebesband der Eucharistie dafür preisgeben.
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#13   stat crux   13:09:36 | Freitag, 8. September 2006
Die SSPX hat nunmal keinen Sinn für den Sonntag, sondern
nur für ihr Ritual, das dem Römischen Ritus i.d.F. 1962 zwar täuschend ähnlich sieht, aber doch etwas ganz anderes feiert, nämlich eine okkulte Variante des Katholizissimus, ein Imitat, weitab vom Neuen Jerusalem, gefangen in Heidenangst.
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#9   stat crux   12:12:46 | Freitag, 8. September 2006
Hochamt im Hotel Maritim
Der „totale Zusammenbruch“, den zu predigen die Gläubiger der Piusbruderschaft gestärkt nach Hause ziehen ließ, bringt der Prediger mit der Nachkriegszeit in Verbindung. Der Kriegszeit (seit 1914) steht er offenkundig hilflos gegenüber. Im nächsten Krieg kann die „angelsächsische“ Exzellenz ja dann freiwillig Waffen segnen, ob hinterm Ural oder am Hindukusch wird sich ja zeigen. Ausgebremst wurde durch Pius IX. jedenfalls nicht der moderne Staat, sondern der totale Staat. Aber aus dem Blickwinkel der Society of Saint Pius X. (SSPX) gab es am Hof zu Versailles vor 1789 ja nur Keuschheit und Demut. Hoch die Tassen im Hotel Maritim!
Redaktion benachrichtigen Die drei Irrtümer der Piusbruderschaft
#12   stat crux   12:42:00 | Donnerstag, 7. September 2006
ex cathedra
Klaus Schatz S.J. hat sich vor Jahren die Mühe gemacht, einmal die Auflistung so gen. ex cathedra-Definitionen der Päpste zusammen zu stellen. Unter dem Blickwinkel des Vatikanum I nimmt man heute überwiegend an, dass nur 1-2 päpstl. Definitionen dem Vollbild der Lehre des Unfehlbarkeitskonzils entsprechen (Assumpta, Immakulata); früher umfassten diese Listen zwischen 10 und 20 Aussagen. Aus dem Chaos findet man sicherlich nur dann einen Ausweg, wenn man zwischen definitivem Lehramt und affirmativem Lehramt unterscheidet. Alle Päpste bekräftigen und interpretieren den Gesamtgehalt der Tradition unter den Bedingungen ihrer jeweiligen Zeit. Definitionen hingegen sind Ausnahmefälle. Das Unterscheidungsvermögen, das Johannes XXIII. dem Vatikanum II so anspruchsvoll abverlangte (reine Lehre einerseits, Ausdrucksweise/Mentalität andererseits) hat mithin implizit immer schon gegolten. Deshalb gibt es auch keine andere katholische Liturgie als die amtlich römische, mit und unter dem Papst.
Redaktion benachrichtigen Ein Sekretär für die Kirche
#1   stat crux   13:35:49 | Donnerstag, 31. August 2006
Bertone packt’s!
Sehr erfreuliche Mitteilung. Hoffentlich erfolgt die Kurienreform nach einem leitenden Prinzip. Der Historiker George Weigel hat z.B. vorgeschlagen, jeden päpstlichen Rat (also mehr pastoral akzentuiert) einer Kongregation zuzuordnen. Das ist vielleicht nicht ganz bruchlos möglich aber z.B. so „denkbar“:
Kongr. Glaubenslehre – Rat für Einheit d. Christen
Kongr. Bischöfe – Rat (Sekr.) Bischofssynode
Kongr. Klerus – Rat f.d. Laien
Kongr. Religiosen – Rat f.d. Familie, Krankenpastoral
Kongr. Riten – Komm. Ecclesia Dei (oder Nachf.)
Kongr. Bildung – Rat f.d. Kultur
Kongr. Evangelisierung – Rat Ordo Socialis (iustitia et pax, Migranten) oder ähnlich
Redaktion benachrichtigen Gründer der Johannesgemeinschaft gestorben
#9   stat crux   12:33:28 | Donnerstag, 31. August 2006
Mit der Behauptung, diew SSPX habe eine Funktion,
die „erst später“ gewürdigt werden könne, begeben Sie sich, Evelin, auf extrem subjektives Glatteis. Da kann ja jeder kommen! „Meine Funktion werden spätere Generationen zu würdigen wissen.“ Katholisches Lebensprinzip ist aber, im Zweifel dem rechtmäßigen Amt nachzugeben, hier und jetzt. Anders geht’s nicht. Spätere Zeiten würdigen dann, ob der Ritenstreit richtig entschieden wurde, das Jesuitenverbot zweckdienlich war oder auch die Liturgiereform zu früh oder zu spät kam. Das Schifflein Petri schaukelt ein bisschen, aber es kentert nicht. Aus Angst vor dem Kentern ist das Geschwader Lefebvre über Bord gegangen! Eine Heidenangst, keine „Funktion“.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#42   stat crux   12:23:11 | Donnerstag, 31. August 2006
Malachias macht wieder Reklame für (s)ein Buch.
Lesen muss man es aber nicht.
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#40   stat crux   12:21:06 | Donnerstag, 31. August 2006
Malachias und der virtuelle Katholizismus
Klaus Schatz SJ hat in einem allzu wenig beachteten Beitrag zur Dogmengeschichte herausgearbeitet, dass diese ungenügend formalistisch-juristische Definitionenakrobatik dem wirklichen Glaubensleben nicht genügen kann. Deswegen bestimmte im Konzil zu Konstanz 1415 ausnahmsweise (!) die Kirche, wo der Papst ist. Im übrigen bestimmt der Papst, wo die Kirche ist. Aber es muss natürlich die wirkliche Kirche sein, kein Phantasiegebilde.
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#28   stat crux   17:14:17 | Mittwoch, 30. August 2006
Wiener,
dazu kommt noch, dass alle diese Leute nicht ZUSTÄNDIG sind „in Sachen Häresie“. Ich kann für mich irgendwas nicht kapieren oder im Dissens sein, zweifeln, aber aufstehen und den andern „Häretiker“ schimpfen. Was für eine Anmaßung! Der Hauptzweck des kirchlichen Amtes ist doch wohl, dass jede „Privatfehde“ in Glaubens- und Sittenfragen nicht statthaft ist. „Oboedientia – et pax!“
Redaktion benachrichtigen Wie geht’s mit der Petrusbruderschaft?
#4   stat crux   17:11:54 | Mittwoch, 30. August 2006
Ja, Catharina,
ein sehr schwacher Artikel, der die FSSP in die Nähe von Privatoffenbarungen einer Metzgerstochter rücken will; sehr durchsichtige Absicht!
Redaktion benachrichtigen Historische Falschinterpretation
#31   stat crux   16:39:21 | Mittwoch, 30. August 2006
Die „päpstliche“ Zelebrationsrichtung römischer Basiliken
(zum Volk, weil nach Osten) reicht immerhin als Beweis dafür aus, dass in der lateinischen Kirche nicht einheitlich „mit dem Volk“ zum Hochaltar hin zelebriert werden musste. Die schnelle Akzeptanz für die „neuen“ (wenn auch vielleicht nur scheinbar altertümlichen) Zelebrationsrichtung spricht für sich. Allerdings hätten manche persönlich nichts dagegen einzuwenden, wenn das Hochgebet vom Priester „mit dem Volk“ vor dem (Volks-)altar gesprochen würde. Es gibt damit nur zu wenig Erfahrungen, weil die Umstellung sich so rasant durchsetzte (ohne jede amtliche Anordnung).
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#45   stat crux   16:30:35 | Mittwoch, 30. August 2006
Das ganz andere Hl. Messopfer ist „unverzichtbar“?? VirO:
Auch Sie machen ihr spirituelles Bedürfnis zum Kriterium dessen, was Sie für notwendig, was für unverzichtbar halten. „Unverzichtbar“ für wen? Pro hominibus constitutus. Am Abend vor seinem Leiden nahm der Herr das Brot, sprach das Dankgebet, reichte es seinen Jüngern. Jesus Christus hat das einmalige Opfer des Karfreitags vollzogen und das Herrenmahl seiner Kirche eingesetzt. Das „Messopfer“ aus dem Evangelium herauszuisolieren begünstigt absurd ritualistische Vorstellungen neopaganer Provenienz. Wahrheit und Liebe sind eins,. Opfer und Mahl sind eins.
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#26   stat crux   16:20:19 | Mittwoch, 30. August 2006
„Kein Gigant der Häresie“
Über diese Zensur, die Dr. R. dem Papst Pius erteilt, wird sich P. Gumpel SJ (der vom Seligsprechungsverfahren) aber freuen! Endlich hat das Hl. Offizium der Obödienz Pedro de Luna sel. Anged. Nachf. späte Erben zwar nicht Grünes Licht gegeben, aber doch wenigstens „graues“ (oder braunes??). Wäre denn Pius XII. zum Giganten der Häresie geworden, wenn er sich geweigert hätte, mit den Enzykliken zu Kirche, Bibel und Liturgie das Vatikanum II vorzubereiten??
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#37   stat crux   16:14:05 | Mittwoch, 30. August 2006
Wer weiß?
Vielleicht war der Exorzismus gegen Hitler sogar wirksam?? Die nähere Umgebung des „Führers“ beobachtete bekanntlich seit Stalingrad einen Zerfall des „Charismas“.
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#8   stat crux   12:52:59 | Mittwoch, 30. August 2006
Aber Atheismus ist Wissenschaft, was, Athanasius??
Spätestens jetzt sollten Sie Ihren Kampfnamen in Amnesius abändern.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#46   stat crux   15:01:20 | Dienstag, 29. August 2006
„Geistlicher Weise sind wir alle Semiten“ (Pius XI. am 3.9.1938)
Dieser Ausspruch setzte den Anfang zu Nostra Aetate.
Redaktion benachrichtigen Die Vollblüte der nachkonziliaren Liturgie
#10   stat crux   14:58:16 | Dienstag, 29. August 2006
Ach, Tridentinus!
Paul VI. verzichtete persönlich auf die Tiara, aber Johannes Paul I. hat die Krönung verworfen. Dabei bleibt es. Jede Wette. Eine Tiara müssen Sie sich jetzt aus Packpapier selber basteln und aufstülpen.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe nur weniger gut oder gar schlecht?
#130   stat crux   15:41:43 | Montag, 28. August 2006
Missionsbefehl ist nicht gleich Missionsbefehl.
Nach Carlo R. muss die „Mission“ im 3. Jahrtausend dogmatisch, ethisch und ästhetisch den frz. Katholizismus (Mehrheitsströmung) des Juni 1830 abbilden. Denn genau zu diesem Zeitpunkt war sie dem Willen Jesu am ähnlichsten.
Redaktion benachrichtigen Die wunde Stelle der Liturgiereform
#24   stat crux   12:25:33 | Montag, 28. August 2006
Aurelius Zwobbel Athanasius
Ath. ist kein „Vulgärtradi“, sondern bohrt tief, aber verbohrt. Er flippt immer wieder an denselben „wunden Stellen“ aus: Wenn man die Nähe des allerhöchstmöglichverehrten Exz. Lefebvre zur okkulten Ultrarechten herausarbeitet, die ebenso gefährliche Nähe bestimmter „Lesarten“ des Messopfers zu heidnischen Ritualen herausarbeitet und insbesondere die Spitzfindigkeit ablehnt, dass man eine unerlaubte Messe dennoch „gültig“ feiern kann. Wie soll denn „gültige“ Feier die Einheit des Corpus Christi bewirken („Sühne“ heißt Wirkung heute!!), wenn die unerlaubt-gültigen Zelebranten tagtäglich ihren Dissens mit dem amtlichen Gottesdienst der Kirche brutalstmöglich artikulieren? Das ist nicht vulgär, sondern prekär, wahrscheinlich absurd.
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#123   stat crux   10:23:27 | Montag, 28. August 2006
Zum „Geschenk des Geistes“ namens kreuz.net vgl. § 130 StGB.
Ich staune, dass Psychiater Dr. R. wieder auf mein statement einging; fasst es doch nur wieder zusammen, dass eine Betrachtung der liturg. Frage nur nach (selbstfrisiertem) „Dogma“ nicht möglich ist. Der Blick auf die große Zahl derer, die vom Sakrament erreicht werden sollen („heute“, also in der völlig neuen Weltsituation seit den 1. Weltkrieg), kann der alten Messe nurmehr einen Ehrenplatz zubilligen, sie aber nicht wieder zur Norm machen. Das ist doch Allgemeingut, über das sich R. nur aufregen kann, weil er das Messopfer umdeutet, nicht die fast 100% NOM-Befürworter.
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#30   stat crux   10:17:35 | Montag, 28. August 2006
Da wir nun dem Kern des Streits näherkommen:
Vielleicht sind die beiden Positionen auch so zu charkterisieren. Einerseits das Pfarrherrnprinzip, andererseits das Prinzip geistlicher Anleitung. Zweiteres war Jahrhunderte lang vorwiegend „Ordensgut“, seit dem Ende des 19. Jh. zeigt sich, dass die selbstverständliche Voraussetzung territorialer „Pastoral“, nämlich die Volksfrömmigkeit, zu entschwinden droht. Angesichts dessen müsste die ganze Kirche mehr und mehr dazu kommen, von der Verwaltungspraxis zu einem geistlichen Projekt fortzuschreiten. Auf freiwilliger Basis. Das eigentlich Skurrile besteht nun darin, dass viele Unfromme gern Beschäftigte des „Pfarrherrn“ (oder Bischofs) bleiben, aber Anpassung des Programms der Institution an die eigene mangelhafte Frömmigkeit fordern. Als ob der Apparat lebensfähig bliebe, wenn er sein Herz verloren hat!
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#114   stat crux   18:19:56 | Freitag, 25. August 2006
Suggestivfrage? Klare Antwort.
Für mind. 99 % der 1,1 Mrd. Katholiken ist die amtliche (neue) Form der Messliturgie des römischen Ritus nicht „weniger gut“, sondern besser; für viele sogar die einzig akzeptable Form. Wer das ignoriert, stemmt sich dem Missionsbefehl Christi für das III. Jahrtausend entgegen. Die „alte Messe“ kann bei guter Wiederbelebung jedoch positiv auf eine würdige Feier der „neuen“ Form ausstrahlen, sie bleibt aber Privatvorliebe einer kleinen Strömung. Wetten dass??
Redaktion benachrichtigen Eine Frucht des Weltjugendtages
#41   stat crux   18:14:46 | Freitag, 25. August 2006
Die Religionsfreiheit ist kein Dogma
und es auch nicht auf dem letzten Konzil „geworden“, sondern es handelt bei ihrer Anerkennung, als Voraussetzung des Glaubensgehorsams, um einen Erkenntnisfortschritt der christlichen Gesellschaftslehre, vulgo kath. Soziallehre. Im Kern ist diese Doktrin (defensiv), wegen dessen antitotalitärer Ausrichtung, sogar bereits im Syllabus von 1864 mitenthalten. Das kapieren nur Freunde des naturalistischen Integralismus nicht.
Redaktion benachrichtigen Zwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises
#21   stat crux   18:09:40 | Freitag, 25. August 2006
Vielleicht ist es für lehramtliche Aussagen zu Schöpfung und Evolution
immer noch zu früh. Die Warnungen Pius XII. vor einem ideologischen Evolutionismus jedenfalls sind noch lange nicht obsolet.
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#9   stat crux   13:39:06 | Donnerstag, 24. August 2006
Es gibt nicht einen einzigen Heiligen, der jemals die Autorität des Papstes in liturgischen Fragen
angegriffen hat. Das machen nur Feinde der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Eine neue Schule der Piusbruderschaft
#18   stat crux   13:36:36 | Donnerstag, 24. August 2006
Way of Life??
Das ist ja gerade die Frage, ob derr Integralismus überhaupt einen „Weg“ für die Zivilisation bietet oder eben doch nur für eine okkulte Minderheit.
Redaktion benachrichtigen Eine neue Schule der Piusbruderschaft
#13   stat crux   12:39:58 | Donnerstag, 24. August 2006
Der Titel dieser Beitrags, dürfte man ihn nur verallgemeinern, würde
für sich genommen eine Art von Geständnis darstellen. Die Piusbruderschaft ist eine „neue Schule“ mit absolut falschem Traditionsbegriff (Paul VI. am 11.10.1976).
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#6   stat crux   12:37:46 | Donnerstag, 24. August 2006
Heggi: zugegeben, ich lenkte ab…
Möglicherweise wird K. Kottmann, wie viele vor ihm, wieder das System diözesaner Beschäftigungsverhältnisse vor einem „Rückfall“ in die Religion in Schutz nehmen, kann sein. Wie ich einem Beitrag von Stephan Puhl (+1997) entnahm, sind es ja gerade Theologen, die entgegen Gaudium et spes und Laborem exrercens immer noch behaupten, die Arbeit sei zwar irgendwie Mitwirkung am Schöpfungswerk, habe aber keine „soteriologische Signifikanz“ (oder Relevanz??). Das ist der Kernpunkt des Streits. Wenn ich damit meine Brötchen verdiene, Gott zu lästern, muss ich „Gott“ natürlich aus dem Job raushalten.
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#106   stat crux   12:32:26 | Donnerstag, 24. August 2006
Ath. I. u. II.
M. Davies ist für mich nur ein eingeschränkt vernehmungsfähiger Zeuge, da er die schwachsinnige Kolportage von Bugnini = Freimaurer unterstützt.
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#35   stat crux   12:28:54 | Donnerstag, 24. August 2006
Ath. I u. II: „Sündhaft, aber wenigstens orthodox“
Sündhaft ist m.E. auch ihre verzerrte Darstellung des Kardinals von Paris. Akzeptieren Sie doch bitte: Bis 1970 gab es integralistische Strömungen innerhalb der römischen Systems, die aber zu keinem Zeitpunkt das Papsttum korrumpierten oder ihm seine Richtung aufzwangen. Auch Merry del Val, Umberto Begnini etc. sind allenfalls partiell dem Phänomen zuzuschreiben und Ottaviani ist es eigentlich GAR NICHT, denn Integralismus und römisches System sind zweierlei. Es gibt auch heute notwendige Intransigenz (vgl. Glaubenskongregation zu Ordinatio Sacerdotalis). Erst seit 1970 entwickelt sich die Giftpflanze namens Integralismus „los von Rom“ in eigener Autonomie. Erst seither ist der Charakter des Integralismus als Pseudo-Katholizismus eindeutig feststellbar. Und Lefebvre hat RICHTIG erkannt, dass die Integralisten nie wieder Rom ihre Sicht werden aufzwingen können, was ja schon 1907-1909 (Modernistenstreit) NICHT glückte. Sie basteln sich eine „Tradition“, die es nie (!) gab.
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#3   stat crux   10:46:12 | Donnerstag, 24. August 2006
P. Pio
war auch kein Freund der neuen Messordnung. Aber die Heiligen haben nie die Berechtigung des Hl. Vaters in Frage gestellt, die auf dem Anstoss des Konzils beruhende, im ganzen überfällige Liturgiereform durchzuführen. Dass heute manche eine „Wahlfreiheit“ zwischen verschiedenen Jahresausgaben des Missale in Anspruch nehmen ist alles andere als römische Tradition. Diese aber muss weitergehen (womöglich noch Jahrtausende lang!) und darf deshalb nicht eingefroren werden auf Standard 1570 oder 1962.
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#103   stat crux   10:40:29 | Donnerstag, 24. August 2006
Heggi: Ratzinger
hat aber bspw. immer anerkannt, dass in Asien, Afrika und Lateinamerika die liturgische Bewegung erst mit dem „NOM“ begonnen hat. Die alte Messordnung ist dort nur für kleinste ritualistische Sondergruppen von Interesse.
Redaktion benachrichtigen Des Sieges gewiß + …
#4   stat crux   10:36:08 | Donnerstag, 24. August 2006
Bärensohn Ketelhohn
Einen Sohn wirst Du empfangen!
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#32   stat crux   10:34:17 | Donnerstag, 24. August 2006
Santa Rita: Der zweite Zeuge der Geheimen Offenbarung?
Man könnte Ihren Beitrag, der den dt. Integralismus vor 1806 verlegt und für Österreich vor 1918 als „Nostalgie“ abtun, wenn nicht das skurrile Wort „Reichsgnade“ auf eine ernsthafte Verwirrung schließen ließe. Die Gnade des Gottesreiches hört niemals auf! „Pax Christi in regno Christi“ (Pius XI.), aber es ist eben Christus, der König ist, völlig unabhängig davon, welche Verfassung die Gesellschaft annimmt. Wer behauptet, die Krone Christi sei zugleich mit der Krone des „Offenbarungszeugen“ (des Kaisers) gestürzt, der verkürzt die Realität Christi; der Offenbarungseid der monarchischen Systeme kann die Herrlichkeit der Erlösung allenfalls peripher tangieren.
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#1   stat crux   10:24:03 | Donnerstag, 24. August 2006
Dieser Artikel hat keinen Inhalt.
Warten wir erstmal ab, was Kottmann wirklich sagt.
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#91   stat crux   16:48:01 | Mittwoch, 23. August 2006
D.D.L
Neulich traf ich einen Filmkritiker, der sogar im neuen „Superman returns“ christliche Bezüge erkennt.
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#86   stat crux   15:38:13 | Mittwoch, 23. August 2006
Atha I u. II
Was sagen Sie denn dann zu den Ausführungen von „Marcellinus“ (Marcel) im „Kreuzforum“, wo er doch immer wieder wiederholt, wie anstößig es ist, eine Messe in der neuen Form (desselben Ritus) auch nur mit einem einzelnen „Amen“ zu unterstützen? „Marcel“ verheddert sich doch permanent in seiner abgeflachten (i.e. „modernen“) Wahrnehmung der Übernatur. Schon nicht dem Traditionsgeschmack entsprechendes liturgisches Gerät „gefährdet“ den übernatürlichen Charakter der Zelebration. Der „Defekt“, den Ihre Freunde dem NOM unterstellen ist doch eigentlich ein Wahrnehmungsdefekt der Kritiker. Im übrigen haben Latinist Bacci und Kirchenjurist Ottaviani zwar die „Kritische Untersuchung“ mit einem Empfehlungsschreiben versehen, aber sich niemals und zu keinem Zeitpunkt zu den dort vertretenen Thesen bekannt. Im Gegenteil: Ottaviani höchstpersönlich hat die Hochgebete II bis IV 1967 als einwandfrei begutachtet. Nur der Bugnini-Lieblingsentwurf HG V scheiterte an seinem Einspruch, weil dieser Entwurf eine byzantinisch-römische Mischkonzeption befürwortete. Die HG I („canon missae“) bis IV sind allesamt legitime Ausprägungen des römischen Liturgietyps. Von Ottaviani bestätigt!
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#19   stat crux   15:22:32 | Mittwoch, 23. August 2006
Atha… integer
ist das nicht; das Sodalitium pianum ist nie (!) von Merry del Val geführt worden, sondern von Msgr. Umberto Begnini, der im übrigen eine Sozialgeschichte des Katholizismus verfasst hat. Die „Sapieniere“ hatte nie mehr als 50 Mitglieder (in Dtld. nur 2 Kapläne) und wird in ihrer Wirkung weit überschätzt. Dass ihre SSPX da geistig anknüpft ist 1.) peinlich und 2.) sachlich falsch. Denn das Sodalitium (benannt nach Pius V., nicht nach Pius X.) sammelte eine klerikale Strömung im Umfeld des Papsttums, nicht gegen das Papsttum. Ich habe nie bestritten, dass das Lehramt immer auch partiell notwendig intransigent vorgehen muss. Auch Suhard warnte vor Strömungen innerhalb des frz. Klerus. Das Phänomen eines von Rom getrennten (und erst so zur Vollblüte gelangten) Integralismus ist erst 1970 entstanden! „Rom“ kann per definitionem nicht integralistisch agieren, da es den öfffentlichen Anspruch der Religion vertritt. Dieser muss aber in der wirklichen Welt vertreten werden, „effizient und effektiv“. Der Integralismus tönt zwar „Christ-roi“ meint aber den Schmerz über die Abdankung Karls X. 1830 (bzw. vergleichbare Phänomene in anderen Ländern). Sie müssen dringend mit diesen Zeitirrtümern aufräumen, dann kann ein seriöser Zweig der SSPX noch nach Rom zurückfinden.
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#84   stat crux   13:48:53 | Mittwoch, 23. August 2006
Ohh?? Ah…
Husch, husch, zurück in den Kerker? Schade.
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#15   stat crux   13:47:11 | Mittwoch, 23. August 2006
Guldin:
Die Wehrmacht verteidigt die Heimatliebe der Soldatenbräute bekanntlich hinterm Ural, die Bundeswhr am Hindukusch. Also muss der „fromme“ Katholik auch heute noch den Vietnamkrieg billigen. Fehlt nur noch die Verschwörungstheorie, dass Freimaurer vom Vietcong die Watergate-Affäre inszeniert haben, um Nixon beiseitezuräumen und so an Saigon ranzukommen. Na ja.
Redaktion benachrichtigen Beileid für Königin der Maori + …
#7   stat crux   13:41:27 | Mittwoch, 23. August 2006
Häuptling Gespaltene Zunge
Lehmann ist sicherlich nicht so übel wie ihn manche hier machen, zumal die Kurche in Dtld. nunmal im wirklichen Dtld. existieren muss, aber was ihm da „rausrutschte“?? Wer, bitte schön, akkumuliert denn „Macht“ im dt. Katholizismus? Navarro-Valls sicherlich nicht.
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#82   stat crux   13:35:39 | Mittwoch, 23. August 2006
Tatsächlich, Athanasius, Sie scheinen allmählich
aus der integralistischen Falle herauszukommen. Das ist für den seriösen Zweig der SSPX-freaks auch die einzige Chance. Man muss sich definitiv abgrenzen von den okkulten Irren, die eine gültige Neuordnung des römischen Ritus in „Häresieverdacht“ etc. bringen.
Unitatis redintegratio!
Redaktion benachrichtigen Eine Frucht des Weltjugendtages
#12   stat crux   13:32:10 | Mittwoch, 23. August 2006
Mit einer kurzen Enzyklika, Guldin, vom 15. September 1966,
Christi matri (fast vergessen) hat Paul VI. für den 4. Oktober 1966 zu einem ersten Weltgebetstag der Kirche für den Frieden aufgerufen, Anlass: Vietnam; dieser Gebetstag erinnerte an den Besuch der UNO im Vorjahr und war Vorläufer der Weltfriedenstage seit 1968. Schon seit Benedikt XV. (1917) steht der päpstliche Internationalismus „im Verdacht“ pazifistisch zu sein. In Dtld. wird das natürlich permanent heftigst dementiert, weiland durch Kardinal Hartmann zu Köln, heute durch Kardinal Lehmann und, ausnahmsweise unisono, auch durch Journalisten der DT. Denn Staatsfrömmigkeit ist die verdeckte Geschäftsgrundlage des dt. Katholizismus seit 1806.
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#79   stat crux   13:25:39 | Mittwoch, 23. August 2006
Murx mal wieder!
Gegen das „für alle“ ist nun aber auch gar nichts einzuwenden. Wer sich darüber aufregt, WÜNSCHT andern die Hölle an den Hals (und riskiert sie somit selber).
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#23   stat crux   13:20:53 | Mittwoch, 23. August 2006
Mysterium fidei:
Die Akklamation, m.E. der ambrosianischen Liturgie entlehnt (Warum gibt es eigentlich kein Quellenverzeichnis zum MR 1970/2002??), auf den Ruf des Diakons hin, bekräftigt das Handeln des Priesters in persona Christi („mein Gedächtnis“), indem der Herr direkt angesprochen wird („donec venias“). Eine der profundesten Klärungen innerhalb der Liturgiereform, die das Volk sofort akzeptiert hat und nicht wieder hergeben wird. (Wohl möglich wäre es, bei einer potentiellen Angleichung der Wandlungsworte MR 1962 an MR 1970 auf den „Ruf“ nur still zu „antworten“, um den Charakter der alten Messordnung nicht zu verwischen.)
Redaktion benachrichtigen Eine Frucht des Weltjugendtages
#9   stat crux   13:15:43 | Mittwoch, 23. August 2006
Athanasius, wenn Sie
diwe Spur des „falschen Klerikalismus“ weiter verfolgen und durchdenken, finden Sie vielleicht doch noch den Ausgang aus der integralistischen Gefangenschaft.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Sex-Skandal in St. Pölten?
#31   stat crux   13:12:19 | Mittwoch, 23. August 2006
Das „unbestechliche“ Paterchen
Lingen hat die Neue Religion des Integralismus nur auf die Spitze getrieben. Die römische Messe kann und darf man nur mit und unter Petrus feiern. Wer anders feiert, der feiert anderes. Da gibt es keine Differenz zwischen „gültig“ aber „unerlaubt“. Dieser römische Rechtsformalismus ist von der Ekklesiologie des „V 2“ nicht gedeckt, denn Pastoralkonzil bedeutet: Das Volk Gottes versammelt sich als corpus Christi um die Hirten, mit dem Hirten. Jede Messfeier außerhalb der amtlichen Disziplin ist ein differenter Kult.
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#76   stat crux   13:06:46 | Mittwoch, 23. August 2006
@Bonjour
Diesmal stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Sie haben die ius-Lüge auf den Punkt gebracht. P. Pfluger wagt diese Deutlichkeit nicht. Wenn er sagt, der NOM sei „schlecht“, meint er: sündhaft, häretisch. Das Messverständnis ist aber ganz und gar verlogen, ritualistisch und lieblos. Es trägt der alten Messe den größten nur anzunehmenden Schaden ein, sie zur Plattform einer neu erfundenen „Tradition“ zu machen, die nur noch ästhetisch der alten ähnlich sieht, aber ganz bitteren Wein in auf „klassisch“ getrimmte, brandneue Schläuche abfüllt. Diese neue Religion „kann“ nicht nur abdanken, sie muss abdanken, denn sie übt Verrat am Wesen des Christentums.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#126   stat crux   10:28:14 | Montag, 21. August 2006
Athanasius, es reicht!
Suhard hat 1947 erstmals das Wort „integrisme“ in einem amtlichen Text verwendet. Der Wortgebrauch ist älter: „catholicisme integral“ forderten die radikalen Antimodernisten. Begnini und das Sodalitium Pianum (vulgo „Sapieniere“ = Tannenwald) haben sich aber nie gegen das kirchliche Amt vergriffen, sondern die Auflösung durch Benedikt XV. klaglos hingenommen. Im übrigen ist dieser ca. 50 köpfige Verein NICHT durch Merry del Val angeführt worden, der als profunder Diplomat die Begnini-Methoden für nicht zielführend hielt. Del Val hat bis zu seinem Tod eine wichtige Rolle innegehabt, aber die Grenze zum „Integralismus“ nie überschritten. Im reinsten Wortsinn ist das erst Lefebvre „gelungen“ (und niemand ist ihm gefolgt, trotz gewisser Sympathisanten in der röm. Kurie). Sie stehen mit ihrer Höllenpredigt auf verlorenem Posten. Es bewegen sich EBEN NICHT rd. 200 Staaten dieser Erde auf die Hölle zu, da grenzt das Lefebvre’sche Weltbild (1.11.1990, Econe) schlicht an Wahnsinn.
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#7   stat crux   14:44:22 | Freitag, 18. August 2006
Grass hätte besser später und weniger und dann nichts mehr veröffentlicht.
Aber früher Ruhm verblendet. Der brotlosen Kunst war der Genosse Günter sicherlich immer schon abgeneigt, sonst hätte er es als erfolgloser Bildhauer versucht, für den er sich ja eigentlich hält. Sein Vorbild wäre gern Architekt geworden, kam dann aber auch auf besser vermarktbare Ideen.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#49   stat crux   14:40:59 | Freitag, 18. August 2006
Keine Parallelstrukturen?
Nur weil die SSPX, gut beraten, die Krönung der Idiotie pro forma vermeidet, bleibt das Argumentationsmuster „wir sind romtreu“ möglich. Das ist aber bloße Sophisterei, dem Argum,entationsmuster nach typisch für die action francaise, die sich bereits mit ähnlicher Diktion gegen das Verbot von 1926 wehrte. Der Sache nach hat M.L. einemn völlig neuen Traditionsbegriff eingeführt, der nichts mit der Doktrin des I. Vatikanum und des Tridentinums gemeinsam hat, außer einen gewissen Prozentsatz adaptierter Formeln. Inhaltlich ist das alles ganz großes Irrlichtertum, naämlich ein integralistischer Naturalismus, der sich nur „übernatürliche“ Gewänder überwirft. Man kann es am Opferbegriff-Priesterbegriff-Liturgiebegriff entschlüsseln. Dort wo sich die Bruderschaft am katholischsten wähnt, ist sie von der Tradition am weitesten entfernt. Sonst käme man gar nicht zu der aberwitzigen Schlussfolgerung, der NOM sei „sündhaft“. Wer so von Sünde schwadroniert, macht sich zum „Heilsbesitzer“ (Todsünde gemäß Katechismus Pius X.).
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#95   stat crux   14:33:49 | Freitag, 18. August 2006
Nostra Aetate
ist ein ganz großer Durchbruch; eingeleitet durch Pius XI. im September 1938: „Dem Geiste nach sind wir alle Semiten.“
Das sagt der Autor von Quas primas und Mortalium animos!
Redaktion benachrichtigen Ist die Sprache durch Evolution entstanden?
#10   stat crux   14:31:34 | Freitag, 18. August 2006
Henri Bergson
hat bereits eine „geläuterte“ Evolutionstheorie vorgeschlagen, offen für das Mysterium des Schöpfers. Seither geht es nicht mehr um Evolutionismus kontra Kreationismus, sondern um die Geduld, die Spannung auszuhalten, die das Dogma der Wissenschaft und die Wissenschaft dem Dogma bereitet, „fides et ratio“. In rd. 500 Jahren wissen wir vielleicht mehr, „wo“ Adam erwachte. Man hat ja jetzt erst entdeckt, dass die allererste Zellteilung vermutlich auch nur 1 mal passierte.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#47   stat crux   14:28:36 | Freitag, 18. August 2006
Vielleicht war es doch nur Größenwahn?
Der Rückhalt in der kath. Basis ist für solche „Mischprojekte“ zwischen Rom und Econe wohl nicht hinreichend. Renegaten sind immer ein bisschen gefährdet in ihrer Wahrnehmung. St. Afra wird sicherlich kein „III. Rom“.
Redaktion benachrichtigen Ist die Alte Messe verboten?
#64   stat crux   14:05:22 | Freitag, 18. August 2006
Privatissimum
Es geht tatsächlich um die Reichweite öffentlicher Religion. Die Reformation hielt das kirchliche Amt für eine Art „Schadenszauber“ und vertraute die Ordnung der Religion daher den Fürsten an. Aus heutiger Sicht ein furchtbarer Irrweg, an dem auch der Protestantismus leidet. Das Christentum braucht eine öffentliche Wahrnehmbarkeit seines überprivaten und (!) überpolitischen Charakters.
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#3   stat crux   14:02:16 | Freitag, 18. August 2006
So bringt sich ein nobler Preisträger um den guten Ruf.
Der Presse nach ist die 2Autobiographie“ vor allem schon textlich peinlich; und „schämen“ tut sich G.G. seiner Jugend gar nicht. War halt so. Die „linke“ Interpretation des Hitlerunrechts ist nunmal ökonomisch-politisch-sozial, ohne jeden Tiefgang, ohne Sinn für die Abgründe des Bösen. Hindenburg war schuld, das Kapital, der Papst, die andern, die Verhältnisse. Aber was ist schon Schuld? Alle Bewältigung greift zu kurz, wenn man sich durch eine „Option“ für ein bestimmtes politisches „Programm“ der eigentlichen Moral entziehen kann. Lafontaine bewunderte vordergründig einen kommunistischen Lottogewinner, der seinen Millionengewinn ohne Zweckbindung der linksextremen MLPD spendete. Grass wäre solchem „Idealismus“ nie verfallen.
Redaktion benachrichtigen Hat Erzbischof Milingo zugesagt?
#18   stat crux   13:51:24 | Freitag, 18. August 2006
Athansius: Dan Brown
ist sicherlich kein Gnostiker, sondern nur ein Schriftsteller. Für Inhalte hat er sich überhaupt nicht interessiert. Eine gute (!) Verfimlung des dämlichenm Buches hätte sich von der Vorlage lösen und „Teabing“ die Züge von Pierre Plantard (dem Freund von Ducaud-Bourget) geben müssen, das ist nämlich der okkulte Irre, auf dessen Ticket Baigent-Leigh (und Dan Braun) reisen. Diese „Kirchenkritik“ kommt von ganz weit rechts.
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#93   stat crux   13:46:40 | Freitag, 18. August 2006
Dei Verbum
steht sicherlich erst noch vor der großen Entdeckung. Bei einem Konzil ist oft nicht klar, welche Aussage in der Rezeption „vorauseilt“ und zur wichtigsten wird. Wahrscheinlich „rettet“ Dei Verbum Bibel und Tradition (!) vor den Pseudo-Exegeten der zweitklassigen Nouvelle theologie (deren Epigonen aber noch eine Weile Ärger machen werden, so wies im frz. 19. Jh. noch jede Menge Jansenismus gab); und im Licht gvon Dei Verbum entdeckt man dann schließlich die eigentlichen Glanzlichter der Kirchen- Liturgie u. Pastoralkonstitution neu. Nix Modernismus, das „V 2“ ist der Anfang vom Aufstieg des pastoralen Amtsbegriffs.
Redaktion benachrichtigen Ist die Alte Messe verboten?
#62   stat crux   13:39:24 | Freitag, 18. August 2006
Möchtegern:
Wenn Sie ihren Glauben nicht nur „privat“ leben wollen (wie ein Protestant) werden Sie anerkennen müssen, dass der Katholizismus die Amtsbindung der Konfession lehrt. Ohne diese gibt es keine supranationale Entität namens Kirche, in der Christus realpräsent wirkt, ja auch in amtlichen Entscheidungen. Die „alte Messe“ hat heute den Charakter eines Zugeständnisses an jene, die ihre Frömmigkeit in der neuen, amtlichen Form nur unvollkommen wiederfinden. Damit ist weder ihre Bedeutung bestritten noch voll ausgeschöpft. Tatsache ist aber, dass die Kirche erst am ANFANG einer liturgischen Besinnung steht, deren Fortführung AUCH dem amtlichen Gottesdienst jene Tiefe vermitteln wird, die voreilige NOM-Gegner heute vermissen. Verglichen werden muss aber amtlicher Text mit amtlichem Text bzw. schludrige Praxis mit schludriger Praxis, nicht aber eine Idealisierung der alten mit einer Verteufelung der neuen Form des römischen Ritus.
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#43   stat crux   13:26:47 | Freitag, 18. August 2006
Hochhuth wird bestätigen:
Immerhin war Pius XII. nicht Mitglied der Waffen-SS.
Redaktion benachrichtigen Warum können die Engel fliegen?
#56   stat crux   15:44:15 | Mittwoch, 16. August 2006
P.S.:
Falls aber die kreuz.ritter auf eine „Freigabe“ der Alten Messe per TV-Interview setzten: War wohl nichts. Im übrigen hat kein Priester das Recht, die Messe zu feiern, wie er will. Er muss zelebrieren, wie sein Bischof es will.
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#508   stat crux   15:39:53 | Mittwoch, 16. August 2006
Politiker sind auf Mehrheiten angewiesen,
d.h. die Regierung braucht für ihre Vorhaben eine Mehrheit im Parlament. Aber die Gesetzgebung ist doch Sache des Parlaments! Da ist nicht zu begreifen, dass in wesentlichen Fragen auch einmal Mehrheiten quer durch die Fraktionen möglich sein sollen. Gerade einer Großen Koalition schadet es nicht, wenn bei Fragen, die so dicht am Essentiellen dran sind, Korrekturen interfraktionell erarbeitet würden. Aber wer weiß?? Vielleicht existiert bereits eine heimliche 3/4 Mehrheit unter den Parlamentariern für eine volle Liberalisierung aller Probleme mit ethischem Einschlag??
Redaktion benachrichtigen Konfessionsverschieden
#103   stat crux   14:09:50 | Mittwoch, 16. August 2006
Noch ein altes Carlo-Statement!
Man könnte aus den 30 Enzykliken Pius XI. sicherlich AUCH eine Offenheit für die Entwicklung herleiten, die das „V 2“ eingeleitet hat. Immerhin wird Pius XI. neben Pius XII. besonders häufig im Konzil zitiert. (Und beinahe hätte er schon ein Konzil einberufen.)
Redaktion benachrichtigen Die Kirche von morgen
#12   stat crux   14:06:22 | Mittwoch, 16. August 2006
Carlo, da ich diese Antwort erst heute sehe:
Die UNO ist sicherlich nicht am Ziel dessen angelangt, was Pius XII. unter „Völkergemeinschaft“ versteht. Aber der Weg dahin ist offen!
Redaktion benachrichtigen Ist die Alte Messe verboten?
#55   stat crux   13:56:46 | Mittwoch, 16. August 2006
Die römische Liturgie ist der amtliche Gottesdienst
der lateinischen Kirche. Das ist eine Begriffsbestimmung, die der liturg. Bewegung nicht gefallen hat, aber hier gilt dasselbe wie für das Verhältnis von Exegese und Lehramt. Auch der Gottesdienst muss amtskonform gefeiert werden, weil er sonst in der heutigen Zeit die Volksmenge nicht erreicht. „Liturgiewissenschaftlich“ lässt sich allerhand austüfteln, aber die MESSE muss auch funktionieren, „auf Sendung“ gehen. Und das setzt Gehorsam gegenüber Bischöfen und Papst voraus, ohne Rücksicht auf private Vorlieben. Privaten Vorlieben für die alte Liturgie kann man entgegenkommen, ihre Pflege stärken, ihr eine Begleitfunktion für „römischere“ Feier der „neuen“ zumuten, aber „amtlich“ kann nur ein Messbuch sein, ein Kirchenjahr, eine Leseordnung.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#82   stat crux   13:44:00 | Mittwoch, 16. August 2006
Während Marcel im Kreuzforum Gregor XVI. nachweint,
sehen wir hier die Fragen von „heute“. Eine Diakonatsweihe (!) von Frauen würde das Durcheinander (gerade weil die Argumentationsnot bis inmitten der Kirche so stark angewachsen ist) neuen Höhepunkten entgegentreiben. So könnte es ein Gebot der Klugheit sein, weibliche „Ämter“ an ein Versprechen der Frau zu binden, ein Sich-Weihen (wie Jungfrauenweihe, Profess); die Frau kann das Weihesakrament nicht empfangen, weiht sie sich aber dem Dienst in der Kirche (ob im Orden oder diözesan), kann sie mit Funktionen beauftragt werden, die aus dem allg. Priestertum herleitbar sind. So ungefähr könnte eine klare Linie aussehen.
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#99   stat crux   13:30:55 | Mittwoch, 16. August 2006
Monti
Die SSPX verkündet NICHT das, was die Kirche vor dem Konzil verkündet hat. Sie verkündet Teilaussagen, aufgewertet zum Ganzen. Die gesamte Breite der Tradition wird auf einige Stichworte kondensiert, die in allen dortigen Publikationen wieder auftauchen. Weil es der „klassischen“ Position so ähnlich sieht, ist die Verwechslungsgefahr groß. Eigentlich aber verkündet die SSPX etwas fundamental Neues. Sie hat durch Einfrieren der „Tradition“ auf einige Aspekte einen völlig neuen Traditionsbegriff konstruiert, der absolut falsch ist. Der Zweck des Ganzen ist auch nicht die Ausbreitung des Evangeliums, sondern die Verbreitung eines virtuellen Katholizimus, der solchen Leuten zur Befriedigung ihrer subjektiven Religionsbedürfnisse angeboten wird, welche die Selbstkorrektur der kath. GESELLSCHAFTSLEHRE, wie sie im Vatikanum II zum Ausdruck kam, nicht ertragen können. Die „Dogmatik“ der SSPX bezieht sich also nicht auf das Dogma, sondern auf die Soziallehre. Die Konfusion beider „Reiche“ nennt man Integralismus. Der aber ist unfähig, den öffentlichen Anspruch der kath. Religion in der Welt von heute zu vertreten.
Redaktion benachrichtigen Papst wie vor Gericht + …
#8   stat crux   13:21:42 | Mittwoch, 16. August 2006
Gleichfalls späte Antwort:
Der einzige Gläubige hat nicht die Kompetenz, einer „Häresie des Papstes“ gewahr zu werden. Jedenfalls nicht im Sinne eines subjektiven Anspruchs. Das ist gerade der Kern des christozentrisch katholischen Amts begriff. Dominus prope. SOLLTE der extrem unwahrscheinliche Fall eintreten, DASS ein Papst sich hartnäckig im Irrtume bewegt, so ist mit Widerständen charismatischer Art (Catharina gegen Avignon) zu rechnen, die zu einer Selbstkorrektur des Amtes führen. Dies ist hinsichtlich der Liturgiereform mit Indult u. Ecclesiqa Dei aber bereits geschehen. Wer jetzt noch „mehr“ will, setzt sich dem Verdacht aus, auf fremde Rechnung zu wirtschaften, aber nicht pro Ecclesia et pontifice.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#74   stat crux   13:05:24 | Mittwoch, 16. August 2006
Wiederholung war gemeint,
nicht Widerstand :-#
Redaktion benachrichtigen Glaube, gläubig, ungläubig
#68   stat crux   12:59:11 | Mittwoch, 16. August 2006
Athanasius
Es hat rd. 200 Jahre gedauert (1768-1968) bis die Delegitimation der Hl. Schrift zur weitverbreiteten Krankheit der Theologie wurde. Aber der Weg zurück ist diesbezüglich längst im Gange. Man wird die Evangelien wieder als solche lesen. Und vor diesem Hintergrund bekommt die bislang wenig beachtete Konzilskonstitution ganz neuen Rang: Dei Verbum. Sie könnte eine Erholung der Theologie von der tödlichen Krankheit bewirken, so dass dann auch die Kirchenkonsitution und die Liturgiekonstitution theologisch verstanden werden. Wahrscheinlich leben wir zu früh nach dem Konzil, um seinen Segen im ganzen zu ermessen.
Redaktion benachrichtigen Eine einzigartige Aktion
#79   stat crux   12:51:33 | Mittwoch, 16. August 2006
Carlo
Da die SSPX (gut, Sie distanzieren sich noch weiter) die Feier der Messe gem. NOM 1970 bzw. MR 2002 für sündhaft hält, ist diese Distanznahme wohl das stärkste Arguiment ddafür, dass man dort (unter Behauptung des Gegenteils) die amtliche Liturgie der Kirche nicht feiern will; wer also der Intention nach die Römische Messe ablehnt (deren Feier den vitalen Zusamenhang mit der „Rechtskirche“ voraussetzt), bestehen nicht nur Zweifel an der Erlaubtheit, sonderen auch an der Gültigkeit der dortigen Zelebrationen. Denn Spitzfindigkeiten wie „zwar unerlaubt, aber gültig“ öffnen die Tür für Notstandsargumente. Diese greifen aber nicht, wenn der geheime Vorbehalt des integralistischen „Priesters“ gegen die römische, amtsverfasste Kirche gerichtet ist. You can’t eat the cake and have it.
Redaktion benachrichtigen Das Gespräch muß weitergehen
#44   stat crux   12:36:34 | Mittwoch, 16. August 2006
Ordinatio sacerdotalis:
Es hat der Verkündung des Evangeliums kaum etwas genutzt, dass die Evangelische Kirche mit der Tradition gebrochen hat und Frauen zur Ordination zulässt. (Dieser „Bruch“ war allerdings möglich, weil die dortige Ordination nur „Amt“ ist, nicht Sakrament.) Der innere Zusammenhang zwischen der Realpräsenz Christi, seiner Gegenwart im Hl. Messopfer und der für Frauen unmöglichen (!) Priesterweihe ist im heutigen Kontext schwer zu vermitteln. Aber von genau diesem Punkt ausgehend wird sich das Selbstverständnis der Kirche als Sakrament (Vatikanum II) neu durchsetzen. Alles andere wäre Selbstbetrug.
Redaktion benachrichtigen Was hat die Beichte mit einer Zwiebelsuppe zu tun?
#40   stat crux   12:30:05 | Mittwoch, 16. August 2006
Herrschaft der Sexualität?
Dieser Artikelschreiber hat ganz offenkundig gar keine Ahnung, was ein totalitäres System ist. Intellektuell kann man einem solchen inmitten der offenen Gesellschaft genau so lange anhängen (etwa SSPX), solange nicht das Risiko besteht, dass „die“ an die Macht kommen. Reine intellektuelle Selbstgefälligkeit ist dieses Schwelgen im virtuellen Traditionalismus (und dann noch „Grass“ als Kronzeuge!), ohne jede Berührung mit wirklicher Geschichte oder Tradition.
Redaktion benachrichtigen Einige Hintergründe
#6   stat crux   12:20:13 | Dienstag, 8. August 2006
Ganz einfach.
Eine Ehe ist eine Ehe. Eine Frau ist eine Frau. Ein Priester ist ein Priester. Causa finita. Das solche Selbstverständlichkeiten überhaupt lehramtlich affirmiert werden müssen, zeigt doch die Tiefe der modernen Krise. Aber keine Sorge: Das Konzil hat die Antwort bereits gefunden: Dei Verbum, Lumen Gentium, Dignitatis humanae.
Redaktion benachrichtigen Das Gespräch muß weitergehen
#11   stat crux   12:16:54 | Dienstag, 8. August 2006
Athanasius: Denken Sie mal in aller Ruhe über den kath. Amtsbegriff nach
Der wird, jedenfalls dem Prinzip nach, weder von Staaten noch Völkern noch Religionen noch Konfessionen mehr bestritten, seit das Ihnen so unbequeme Konzil die Identität der Kirche sorgfältiger als zuvor von zivilen Machtbegriffen distanziert hat. Das stärkt den öffentlichen Anspruch der Religion und schwächt ihn nicht. Denn die Autorität des Evangelums wird geschwächt, wenn ein Ministrant, der ein Weihrauchfass fallenlässt, vom Msgr. eine „übernatürliche“ Ohrfeige erntet. Ihre Bruderschaft sind (außer den Freimaurern) die weltweit letzten expliziten Feinde des katholischen Amtes.
Alle andern haben den öffentlichen Rang des Papsttums nolens volens akzeptiert. Deshalb trifft der Vergleich, den Kardinal Luciani (JP I) 1978 zwischen Gegenpapst Benedikt XII. und Lefebvre zog, so mitten ins Herz. Mit der zusätzlichen Pointe, dass jemand, der sich 1970 zum Gegenpapst erhoben hätte, ein Objekt der Lächerlichkeit geworden wäre, während die haltlose Behauptung, der Papst müsse einem ihm von einer Bruderschaft vaganter Kleriker neu geschaffenes „Traditionsprogramm“ befolgen, den absurden Gegenpapst-Anspruch sogar noch an Absurdität übertrifft. Und hier kommt, leider, die Maurras-Ideologie (von vor 1926) ins Spiel: Ein Papsttum nämlich, das Gefangener einer ganz bestimmten naturalistischen Ideologie ist (fälschlich „Tradition“) ist, aber eben nichts von diesem „Programm“ abweichendes aussprechen darf. Nun hat aber nachweislich schon Pius XII. all das grundgelegt, was das letzte Konzil…
Redaktion benachrichtigen Er hat es gut gemeint
#27   stat crux   12:03:45 | Dienstag, 8. August 2006
Katholische Identität
ist tatsächlich das sakramentale Leben der Kirche, weder ein bestimmter Kentnisstand, noch ein bestimmter pädagogischer Erfolg. Und eine gewisse „breitenwirkung“ der Religion ist auch anders gar nicht zu „haben“, wie der Niedergang in allen von der Reformation betroffenen Gebieten Europas fast täglich intensiver beweist. Es war eben erweislich nicht war, dass Kirche sich in der „Lehre“ manifestiert. Wenn von der Christlichen Religion weder das Hirtenamt (Königsamt) Christi übrigbleibt noch das Priesteramt, sondern nur die „Lehre“ und diese überdies der „Wissenschaft“ ausgesetzt (also Privatmeinungen), dann sind die Mysterien Christi für das allgemeine Volk nicht mehr „vollziehbar“. Deshalb muss es bei der sakramentaklen Anlkeitung der Kurche durch geweihte Berufene bleiben; jedes Alternativmodell ist nicht fähig, das Evangeliuum in die Weite des öffentlichen Raums hinein zu vertretzen, wie uns (fast) jede protestamntische Konfession vor Augen führt. Ausnahme: Der bewusst individuelle Bekennermut freikirchlicher Christen und solcher, die dies im staatskirchlichen Kontext nachzuahmen versuchen, aber auch hier fehlt es an der Öffentlichkeitswirkung. Es gibt keine Alternative zur sakramentalen Identität der Kirche (vgl. Lumen Gentium 1-69), das bestätigt auch die Orthodoxie, der jedoch die amtliche Durchsetzungskraft abhanden kam, wegen zu großem Gehorsam gegenüber der monarchischen Staatskirchenverfassung.
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#7   stat crux   11:52:28 | Dienstag, 8. August 2006
Nachdenken kann man über alles, aber man sollte auch zu einem Ergebnis kommen.
„Nachzudenken“ wäre insbesondere darüber, warum die Frauenordination UNMÖGLICH ist. Sie ist unmöglich. Das lohnt das Nachdenken. Und es lohnt auch nachzudenken, warum diese Tatsache (es ist eine Tatsache, die nicht zum Offenbarungsgut gehört, aber diesem notwendig vorausgeht; hierzu war kein „Dogma“ möglich, aber eine Bekräftigung dessen, was Jahrtausende lang eine schlichte Selbstverständlichkeit war, wie es z.B. auch beim Charakter des ehelichen Aktes als ehelicher Akt der Fall war). Heute muss das Lehramt mit größter Anstrengung schlichteteste Selbstverständlichkeiten affirmieren (eine Ehe ist eine Ehe, eine Frau ist eine Frau, ein Priester ist ein Priester in persona Christi nach der Ordnung Melchisedeks) und wird von Theologie und Volk trotzdem in manchen Weltgegenden einfach nicht „verstanden“. Woher diese epochale Verwirrung? Die arglistigsten Feinde des kirchlichen Amtes tönen: Das Konzil hat die Kirche zerstört; in Wahrheit kommt aber von dort die Antwort.
Redaktion benachrichtigen Papst wie vor Gericht + …
#3   stat crux   11:42:36 | Dienstag, 8. August 2006
Der Papst wird von niemandem gerichtet (Gregor VII., 1075),
aber vor 1975 wurde z.B. Paul VI. von jedermann symbolisch „hingerichtet“; vielleicht sollte ein Papst keine Interviews mehr geben. Es ist gut gemeint, aber solche Kreuzverhöre (falls die Nachricht stimmt) sind vielleicht zu viel des Entgegenkommens. Solange kein Journalist fähig ist zu begreifen, dass z.B. die Entscheidung zur Unmöglichkeit der Frauenordination definitiv ist, haben solche Erörterungen keinen pastoralen Sinn.
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#47   stat crux   11:35:44 | Dienstag, 8. August 2006
Jawohl, Paul VI!
Am 6.8.04 fand ich in Salzburg, St. Sebastian, ein Heftchen mit dem „Credo des Gottesvolkes“ vom 30.06.1968. Meine Begeisterung hält bis heute an. Studieren Sie das mal, wenn Sie, C.R., zur Kirche zurückfinden wollen.
Redaktion benachrichtigen Eine einzigartige Aktion
#67   stat crux   11:32:39 | Dienstag, 8. August 2006
Sie als selbsternannter Kardinal Mazzella II
(kein anderer kreuz.ritter wagte sich so einen Titel beizulegen) schaffen sich Ihre virtuelle Kirche nach Ihrem Bilde. Das belegt die vollständige Richtigkeit, dass die gesamte SSPX nur Privatfrömmigkeit betreibt, aber eben nicht die amtliche Liturgie. Und sie räumt es auch offen ein, indem sie die „NOM“-Teilnahme zur Sünde abstempelt. Das ist doch der „Schwachsinn“, um den es hier geht.
Redaktion benachrichtigen Kein Machwerk der Beliebigkeit
#77   stat crux   11:30:05 | Dienstag, 8. August 2006
Gotthard und Guttenberger
Auch ich danke für die schönen Ergänzungen! Tatsächlich, die Eucharistie als Immerwährender Abendmahlssaal und Vorausklang des Himmlischen Hochzeitsmahles; am Abend vor Seinem Leiden ist kein Tropfen Blut getropft; die Erste Gegenwärtigsetzung des morgigen Geschehens war bereits „progressiv“. Auch die Liturgiereform wendet ihren Blick nach vorn, dem wiederkommenden Herrn entgegen und damit ist der Neuen Messordnung eine für das III. Jahrtausend taugliche Wende geglückt, wie auf allen 5 Kontinenten bestätigt wird. Gerade die vehemente Ablehnung seitens der Integralisten verdeutlicht im Rückblick den Ernst der Gefahr, in der die authentische Liturgie sich längst befand. Dank des Konzils wurde die größte aller Gefahren für die amtliche Liturgie abgewendet, ihre Verarmung zum leeren, lieblosen Ritual, das Ewigkeitsbezug nur noch darstellt, aber nicht lebt. Der „Einbruch“ der Praxis in manchen Ländern lässt unbequeme Schlüsse darauf zu, wie dünn das Eis längst war. Es war 1963 „höchste Zeit“ für Sacrosanctum Concilium (denn den Kulturbruch der Folgejahre hätte die Kirche sowieso durchstehen müssen). Wir stehen also am Anfang des „Erwachens der Seelen“, nicht am Ende der liturgischen Bewegung.
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#45   stat crux   11:18:40 | Dienstag, 8. August 2006
Lieber Athanasius,
Ihre Kompetenz habe ich nie bestritten, aber wenn Sie mal Bugnini im Original lesen würden (Herder 1987), würden Sie es sich nicht mehr so leicht machen können mit Ihren Tiraden. Da ist viel mehr Tiefgang als bei Ducaud-Bourget oder Lefebvre, die bezüglich der Messe nur immer wieder wiederkäuen, der „Sühnopfercharakter“ sei in der neuen Textfassung (!) verlorengegangen. So ein Fehlschluss IST NUR MÖGLICH, wenn man implizit die „Diskussionsbasis“ der Moderne (Naturalismus) akzeptiert hat: „Von der Rose bleibt nur der Name.“
Wir feiern aber nicht nur den Namen Jesu, sondern seine Wirklichkeit, „realistisch“. Die Hl. Messe ist eben kein ritueller Formalismus, sondern ein leibhaftiges Geschehen unter Partizipation aller Beter; unverzichtbar für den Opfercharakter (Gegenwärtigsetzung der alleinigen Heilstat) ist abder das Handeln des Priesters in persona Christi (und nicht einmal genau die Wandlungs“worte“); das Handeln setzt gegenwärtig, nicht die Formel. Insofern ist es tatsächlich Todsünde, wenn ein Priester außerhalb der amtlichen Liturgie der Kirche eine Römische Messe simuliert, die zwar wortgleich von 1570 stammen mag, sich inhaltlich aber außerhalb der eucharistischen Liebe (!) begibt, der Petrus vorsteht. Das integralistische Ritual ist schön, aber es ist leer, kein Ritus, sondern Arkandisziplin.
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#18   stat crux   17:35:22 | Montag, 7. August 2006
Im übrigen, betr. „Anspruch“ auf Alte Messe:
Da verrät sich der defekte Amtsbegriff der SSPX. Während die gesamte Weltöffentlichkeit, Religionen, Staaten, Völker, das katholische Amt im Prinzip akzeptieren, kräht nur noch das „unbeugsame Dorf“ gegen Papst und Bischöfe an (wie weiland Gegenpapst de Luna). Das Missale von 1570 ist kein Koran. Es spielt dort gar keine Rolle, dass die alte Messe nie verboten wird oder abgeschafft etc. Die amtliche Liturgie hat der einzelne Priester in Verbindung mit einem Bischof zu feiern, der in Gemeinschaft mit dem Papst steht. Die erste Realität der bischöflichen Kollegialität ist, dass jeder Bischof authentischer Stellvertreter Christi als Vorsteher der Liturgie vor Ort ist. Die vaganten Kleriker der SSPX feiern im „off“ und sind deshalb KIRCHENRECHTLICH Simulanten. Diese dürfen weder MR 1570 noch MR 2002 feiern. „Anspruch“ hat der einzelne Priester nur auf die Liturgie, die sein Bischof ihm aufträgt.
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#15   stat crux   17:19:35 | Montag, 7. August 2006
Ungern zitiere ich Rahner,
dessen große Zeit sicher vor 65 lag (manche witzeln: vor Rinser), aber die Kritik an den damals schon gleichlautend (!) argumentierenden Gegner der Liturgiereform ist völlig korrekt und wird von der gesamten weiteren Entwicklung bestätigt. Die Gemeinden haben die Reform zunächst mit großer Zustimmung aufgenommen. Das Problem waren doch die Exzesse, weil viele immer weiter gehen wollten. Das beansprucht heute niemand mehr. (Bugnini musste letztlich gehen, weil er auch eine Art „permanente Reform“ wollte, damit aber bei den diversen Kardinalpräfekten und schließlich auch beim Papst kein Gehör mehr fand.) Ohne Liturgiereform gäbe es heute nur noch marginale Präsenz des Opfers Christi in der Welt. Denn den Kulturbruch der Nachkriegszeit konnte kein Konzil kurzfristig ins Gegenteil verkehren.
Redaktion benachrichtigen Kein Machwerk der Beliebigkeit
#73   stat crux   17:10:55 | Montag, 7. August 2006
Graph + J.G.
War wieder etwas schnell verzapft. Die Gefahr, die von einer zu starken Abwertung des Opferbegriffs ausgeht, ist die, dass dann dort, wo noch um Verständnis des Opfers gerungen wird, ein einseitig übertriebener Opferbegriff zum „Alleinseligmachenden“ erkoren wird, was in dieser Konzentration das „vielseitige“ Wirken Christi limitiert auf den dann rituell aufgefassten „Opferakt“ des Weihepriesters, womit nicht hinreichend Distanz zu abergläubischen Vorstellungen gehalten wird. Unabhängig davon gilt, wie schon oft gesagt, der Opfercharakter der Messe ergibt sich aus dem amtlichen Vollzug durch einen Priester, der im Auftrag seines Bischofs zelebriert, der wiederum in Gemeinschaft mit dem Papst steht. Nach dieser „amtlichen“ Auffassung von Liturgie (Pius XII.) sind alle Pius-Priester nur Simulanten. (Und den Ernst der Distanz lehrt die SSPX auch „mit uimgekehrten Vorzeichen“, indem die Teilnahme am NOM zur Sünde deklariert wird.)
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#71   stat crux   17:02:27 | Montag, 7. August 2006
Graph
Sie missverstehen mich. Ihresgleichen haben noch gar nicht kapiert, dass ein Liturgieverständnis an ZWEI FRONTEN erkämpft werden muss. Es geht nicht nur um die Angrenzung von happenings, Podiumsdiskussionen und privater Andacht, es geht längst auch um die Abgrenzung des amtlichen Gottesdienstes der Kirche von (in kleinen Minderheiten) um sich greifenden Interpretatzionen, die eine zu große Nähe des kathjolischen Kultes zu Ritual, Esoterik und sogar Okkultismus herstellen. Dem dient die Präzisierung und partielle „Abwertung“ des Opferbegriffs (die neue Gefahren birgt, nämlich Wiederbelebung eimnes archaischen, nicht-katholischen Opferbegriffs). Die Liturgie hat zwei Gegner: „Pädagogen“ und „Ritualisten“. Der kath. Priester ist eben nicht Medizinmann, Schamane, Orakel, „Religionsdiener“, sein Beruf integriert das, was an der Priestervorstellung (aber in der Ordnung Melchisedeks: Brot und Wein, keine „Opfertiere“, ein königliches Amt, keine Levitenfamilie) der Religionen vorbezeichnet war, aber in persona Christi, des einzigen Priesters. „Autonomes“ Priestertum gäbe es nur außerhalb des Sakraments, das aber ist angemaßt, wenn nicht im Einklang mit der kirchl. Autorität praktiziert.
(Dank auch an J. Guttenberger)
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#13   stat crux   16:52:40 | Montag, 7. August 2006
Bugnini
war jedenfalls ein von Leidenschaft und bester Sachkenntnis getragener Experte. Das „Problem“ für Nostalgiker ist ja gerade, dass die Liturgiereform (den normativen Texten nach) weitesgehend überzeugend formuliert wurde. FAST NIEMAND vermisst die Alte Messe. Zu groß war allerdings das (vorkonziliare) Vertrauen auf zentrale Entscheidungsgewalt. Haarsträubend sind die „didaktischen“ Fehler, die das eben erst verkündete allgemeine Priestertum der Gläubigen sofort ad absurdum führten und die Beter krasser entmündigten als je zuvor in der Kirchengeschichte. Denn nicht auf Geheiß eine Fürbitte vortragen (vorstottern) macht die „actuosa participatio“ aus, sondern das Mitbeten und Mitvollziehen (und gerade das vereiteln Kleriker, die kein Wort im Hochgebet an seiner Stelle lassen oder allenfalls widerstrebend; das ist totalitär-klerikal).
Redaktion benachrichtigen Wohin sollen wir gehen?
#1   stat crux   13:40:36 | Montag, 7. August 2006
Pius XII.: Kreuzforum
Die Vorgänge in Nahost sind ein haarsträubender Beleg dafür, dass die Weltgemeinschaft die Lehren des Papstes Pius XII. zur Völkergemeinschaft schlichtweg ignoriert. (Ohne diese Vorarbeit wäre, nebenbei, Dignitatis Humanae nicht so konsequent umgesetzt worden.) Pius XII., ausgerechnet der „letzte Römer“ auf dem Stuhl Petri, vollzog die Wende von jedweden vorsintflutlichen „Reichsgedanken“ und ersetzte sie durch die modernen Lehre der Völkergemeinschaft. Das ist die konsequente Antwort auf 1806, 1918 und 1945 gewesen, die noch auf Wiederentdeckung hofft. (Deshalb, „Pius XII.“ auf kreuzforum: war in der Karfreitagsliturgie auch kein Platz mehr für die Kaiserbitte; Pacelli has done it!).
Redaktion benachrichtigen Die Antwort auf den Modernismus
#14   stat crux   13:31:45 | Montag, 7. August 2006
Benedikt
Nach meiner Schätzung haben nur 0,15 Promille der Katholiken ein Problem mit „Dignitatis humanae“. Schon Kardinal Luciani (Johannes Paul I.) fragte in einem venezianischen Zeitungartikel 1978: Hat denn Lefebvre den Titel des Dokuments nicht gelesen? (Die Religionsfreiheit von DH ist kein Relativismus, sondern eine Korrektur der kath. Gesellschaftslehre, des Staat-Kirche-Verhältnisses.) Und dann verglich er der den Alterzbischof mit Pedro de Luna, dem Gegenpapst Benedikt XII.: In der Zeit nach dem Konzil von Konstanz verschanzte sich dieser mit zwei Kardinälen und einigen Dienern auf einer Burg bei Valencia und schleuderte bis zu seinem Tode in die Welt etliche Anathema und Bannbullen, obwohl er außerhalb der Burgmauern keine Anhänger mehr hat. „Rom muss sich zu mir bekehren!“ Das hat außer Lefebvre nur de Luna gefordert, sonst niemand. (Von okkulten Sedisvakantisten abgesehen.) Umso erfreulicher, dass die Petrusbruderschaft den berechtigten Teil im Werk des Integralisten herausfiltert und veredelt.
Redaktion benachrichtigen Kein Machwerk der Beliebigkeit
#68   stat crux   13:22:42 | Montag, 7. August 2006
Maurice de la Taille?
Ist in dem Werk von 1919 auch analysiert worden, dass „Mysterium fidei“ nicht zu den Wandlungsworten gehört? Die Reaktivierung dieses Rufs an das Volk (besser wäre, den Ruf brächte immer ein anderer als der Zelebrant aus) samt Antwort der Gläubigen gehört zu den überzeugendsten Innovationen des NOM; allein schon weil auf das Handeln in persona Christi „Tut dies zu MEINEM Gedächtnis“ dieses Handeln des Priesters von den Getauften bestätigt wird („donec venias“). Für eine private liturgische Bewegung ob nun modernistisch oder integralistisch hat bereits Pius XII. 1947 (Enz. Mediator Dei) keinen Spalt Raum gegeben. Lefebvre rebelliert also nicht nur gegen den engsten Mitarbeiter Pius XII. (Montini), sondern auch gegen seinen angeblichen Förderer, den letzten Pius-Papst selber. Liturgie ist der AMTLICHE Gottesdienst der Kirche, dahinter müssen private Frömmigkeitsbedürfnisse zurücktreten, erst Recht, wenn diese in der unblutigen Vergegenwärtigung des Abendmahlsopfers eine virtuelle „Blutwiederholung“ sehen wollen. Denn das ist gar keine Liturgie, sondern Hokuspokus.
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#65   stat crux   13:07:28 | Montag, 7. August 2006
Athanasius:
Liturgie ist nach Pius XII. (Mediator Dei) der „amtliche“ Gottesdienst der Kirche. Diese Verrechtlichung des Liturgiebegriffs hat der Liturgiebewegung zwar mächtig gestunken, ist aber in modernen Zeiten, in denen die Kirche ein weltweiter „Massenbetrieb“ von ca. 1,1 Mrd. Angehörigen ist, der völlig richtige Ausweg. Kreativität, spirituelle Bedürfnisse etc. gehören in die private Andacht. So sehr es Ihnen missfällt: Die Römische Messe kann nur mit und unter dem Papsat und den rechtmäßigen Bischöfen AMTLICH zelebriert werden und nicht privat. RECHTLICH sind die Messfeiern der SSPX nichts anderes als ein Freimaureritual, nämlich PRIVATE Frömmigkeit. Deshalb ist das Indult auch das richtige pastorale Instrument. Es kommt den pastoralen Bedürfnissen bestimmter Gruppen entgegen, die, aus gutenm Gründen, im lokal anzutreffenden amtlichen Liturgievollzug ihre Frömmigkeit nicht hinreichend ausgedrückt finden. Amtlicher Ritus ist das MR 2002. Und was Ihr Insistieren auf dem „Meßopfer“ betrifft: Auch das ist nur Simulation, wenn es außerhalb der amtlichen Liturgie gefeiert wird. Mit anderen Worten: Bereits „Mediator Dei“ (1947) entzieht der reaktionären liturgischen Bewegung namens SSPX den Boden.
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#4   stat crux   12:56:56 | Montag, 7. August 2006
Benedikt XVI wie XV
Es gehört wohl zum Leidensweg des Papsttums dazu, dass die Friedensaufrufe verhallen; 1914, 1939, 2003, 2006. Hier zeigt sich, dass die Lehre Pius XII. über die Völkergemeinschaft (darin ist er unübertroffen) in Gremien wie UNO, NATO, EU nur erst unzureichend rezipiert wurde.
Redaktion benachrichtigen Eine einzigartige Aktion
#33   stat crux   15:33:27 | Freitag, 4. August 2006
Unbeantwortet bleibt aber die Frage,
warum solche Spektakel-Aktionen das Interesse auf die Bruderschaft lenkt, anstatt dass sie sich um die Bemühungen für einen angemessenen Ort der Tradition einreiht, die ja keineswegs ihre Erfindung oder ihr Monopol sind. Im Gegenteil: Die „Politik“ der SSPX versperrt einer großen Zahl der Katholiken den angemessenen Anschluss an die Tradition.
Im übrigen ist das dortige Weltbild nicht mittelalterlich, sondern 19. Jh. (Frkr. 1815-30) mit Versatzstücken aus dem 20. Jh. (action francaise, Austrofaschismus), jedenfalls extrem modern (unter Behauptung des Gegenteils). Das mittelalterliche Staatsgefüge ist mindestens so weit entfernt von der absoluten Monarchie wie diese von der parlamentarisch verantworteten Regierungsform; und heutzutage nicht reproduzierbar. Kirche in der Welt von „heute“ meint nicht den 4.8.06 (und morgen den 5.8.), sondern „heute“, das ist die Zäsur, die bspw. der 6.8.45 markierte; und auf dieses „heute“ war eine Antwort nötig, auch in der Liturgie.
Redaktion benachrichtigen Was bedeutet das Abendmahl?
#58   stat crux   16:36:24 | Donnerstag, 3. August 2006
Möchtegern:
Eine Priesterausbildung, welche einer auf das Erfordernis des missionarischen Zeugnisses deutenden Analyse der Sachlage entspricht. Also müsste, bevor hunderte von letztlich irrelevanten Meinungen durchgenommen werden, erstmal die offzielle Lehre gelernt werden. Allein schon des Wissensstandes wegen. Vielleicht setzt das eine Art von „Noviziat“ am Beginn der Priesterausbildung voraus, an dessen Ende aber schon die Diakonatsweihe stehen könnte. Aber gottlob bin ich für derartige Fragen nicht zuständig.
Redaktion benachrichtigen Ohne Ausrede und augenblicklich
#11   stat crux   16:27:33 | Donnerstag, 3. August 2006
Visionen, Fiktionen
Die Quelle „I Millennari“ ist doch alles andere als glaubwürdig. Nach der Lektüre etlicher Montini-Literatur bin ich mir sicher, dass die Aussage des Papstes von 1952 zutreffend war, dass Montini und Tardini auf das Kardinalat aus freien Stücken verzichteten. Und dass Pius XII. seinen besten Mitarbeiter auch später aus der Nachfolge „ausgeklammert“ hat, mag zwar durch Rücksichtnahme auf seine Gegner im Vatikan mitbegünstigt worden sein. Es handelt sich aber um ein bewusstes Offenlassen der Nachfolgefrage. (So viele Pro-Montini-Kardinäle wie Roncalli hätte Pius XII. sicherlich nicht ernannt.) Das war nach dem stark auf die eigene Person zugeschnittenen Regierungsstil 1958 auch die einzige Option.
Die „Mordabgründe“, die im Kreuzforum so genüßlich ausgebreitet werden, entbehren sicherlich jeder Grundlage. Da artikuliert sich blanker Hass.
Redaktion benachrichtigen „Von mir aus schlaft euch selber bei“
#160   stat crux   16:20:31 | Donnerstag, 3. August 2006
Jawohl??
Lese ich richtig?? Hier werden 3 von 4 residierenden Kardinälen in Dtld. für latent oder praktizierend schwul erklärt?? Und nebenbei auch noch Bernhard Vogel?? Nach diesem Schema wollte man doch auch Frau Schavan in BW schon „erledigen“. Bitte, mehr Zurückhaltung die Privatsphäre betreffend!
Redaktion benachrichtigen Ohne Ausrede und augenblicklich
#7   stat crux   14:09:37 | Dienstag, 1. August 2006
Kadavergehorsam
In der kreuz.forum Spalte rechts läuft seit gestern immer wieder die Überschrift „Denunziation Pauls VI. führte zur Hinrichtung geheim geweihter Priester in Russland“
Selbst wenn ein Tradi dem Papsttum nur virtuell gehorcht (und dem Antifaschisten Montini schon gar nicht): Es wäre doch recht ehrbar, auf solchen Irrsinn zu verzichten. So weit muss man den Hass nicht treiben.
Redaktion benachrichtigen Ich verehrte den Buddha, wie ich vorher Christus verehrt hatte
#5   stat crux   12:07:48 | Montag, 31. Juli 2006
Was die S.J. verstört hat?
Vermutlich das Laienapostolat. Denn wenn man weltliche Kompetenz in den elitären Klerus integriert, wie es die Söhne des Ignatius bis 1773 taten (und 1815-1958 nochmals „revitalisierten“), kommt man mit der Ekklesiologie des Vatikanum II schlecht zurecht. Aber der Antwortversuch ging dort halt in die Gegenrichtung: „moderner Integralismus“?? Ein sperriges Wort. Aber einen eigentlichen Begriff vom allg. Priestertum und der relativen Autonomie der weltliche Sachbereiche ist möglicherweise bei den Jesuiten nicht geglückt, sondern durch einen „Kurzschluss“ überspielt worden (dieselbe Attitüde, modernes Programm).
Redaktion benachrichtigen Die richtigen und die falschen Gründe
#41   stat crux   18:40:13 | Dienstag, 25. Juli 2006
Lefebvre
war ja auch gar nicht gegen die Liturgiereform, sogar partiell für die Volkssprache. Da musste ihm wohl erst jemand den Floh ins Ohr setzen, der NOM sei „häretisch“. Das hätte Billot sicherlich nicht gelehrt.
Redaktion benachrichtigen Predigt mit Majestätsbeleidigung
#43   stat crux   18:37:40 | Dienstag, 25. Juli 2006
Ironie steht Atha schlecht zu Gesicht
Selbstverständlich muss man der apostolischen Tradition breitesten Raum geben, auch dem Canon Missae. Aber die gegenteiligen Moden sind ja schon auf dem Rückzug. Sie konnten sich nur so sehr ausbreiten, weil der liturgische Tiefgang bereits „vorkonziliar“ weithin nicht gegeben war. Gerade Montini bemerkte das „Erkalten“ der liturgischen Frömmigkeit; und dagegen trat er an. Es wird sich noch erweisen, dass „seine“ Messe im wesentlichen „römisch“ ist und kommunikativ zugleich.
Adrian: Exakt. Aber „in persona Christi“ meint eben KEIN Darstellertum, sondern hat Konsequenzen. Der Priester vollzieht kein „Ritual“, dem er das Prädikat „Realpräsenz“ verleiht, sondern Christus selber agiert „parmi nous“.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Kapellmeister der Welt
#16   stat crux   18:30:54 | Dienstag, 25. Juli 2006
Le surnaturel
Wie stellt sich denn ein Integralist „übernatürliche“ Musik vor? Gregorianik per Synthesizer oder Computerkomposition??
Redaktion benachrichtigen Die richtigen und die falschen Gründe
#39   stat crux   18:28:41 | Dienstag, 25. Juli 2006
Fadenkreuz
Aus welchen Gründen denn? Ich bin mir sicher, dass Pius XII. ganz allgemein nichts von der Verurteilung von Sätzen hielt. Das hat es unter seinem gesamten Pontifikat nicht gegeben. Meines Wissens auch nicht diese Bescheide wie: Frage: XYZ, Antwort: Negative. (Oder nur ganz selten.) Die Verurteilung einzelner Lehrauffassungen der A.F. durch Pius X. (veröffentlicht durch Pius XI.) hat sich m.E. noch dieser Methode bedient, wenn auch die bescheidene „Wirkungskraft“ solcher Verurteilungen (Humani generis enthält keine einzige dieser Gattung) auch Pius XI. schon klar war (es wurde kein anti-totalitärer III. Syllabus geschaffen). Hier konnte man mit der Vorkriegsmethode ausnahmsweise punkten, weil die Verurteilung somit auf Pius X. zurückführbar war, den Maurras zum „Retter Frankreichs“ hochjubelte. Im übrigen beruht das Schutzpatronat, das M.L. ihm zumutete m.E. auf dieser Wertung, jedenfalls nicht auf der Urheberschaft Pius X. für die Liturgiereformen („actuosa participatio“).
Redaktion benachrichtigen Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen
#7   stat crux   18:20:40 | Dienstag, 25. Juli 2006
Murx!
Sie lernen! Genau darum, um die Politik vom Alltag ein bisschen fernzuhalten, dazu ist heute die Demokratie notwendig. Jede andere Regierungsform (es kommt auf die Regierungsform an, nicht auf das Staatsoberhaupt) ist zukünftig zu aufdringlich. Die mediale Totalisierung der parlamentarischen Regierungsform zu einem Dauerplebiszit ist nicht notwendig im Demokratieprinzip enthalten.
Redaktion benachrichtigen Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
#33   stat crux   18:17:08 | Dienstag, 25. Juli 2006
Quanta cura etc.
enthalten einen bleibend gültigen Kern (so B XVI am 22.12.2005 vor der Kurie), dürfen aber nicht in der Mentalität der damaligen Zeit interpretiert werden. Abgrenzungsbeefugt ist nicht der einzelne Theologe, sondern das kirchliche Lehramt (Papst, Bischöfe). Einzelne Theologen machen es sich zu leicht („Paradigmenwechsel“), aber sicherlich steht Quanta cura (Syllabus, Pascendi) nicht übver dem Evangelium und nicht über den Konzilien.
Ich bin mir sicher, dass „V 2“ innerhalb der nächsten 20 Jahre noch weitere gute Früchte bringt. Quantitativ kann ich das nicht einschätzen und für die derzeitige „Theologie“ deutscher Zunge spende ich keinen Applaus, aber wir sind Zeugen eines Anfangs. In der Masse gibt es noch einen Ruck abwärts hinsichtlich religiöser Praxis, aber schon heute halten viele geistliche Kommunitäten und Bewegungen viel Volk auf der „guten Seite“, wieviel erbärmlicher litte die Gegenwart, wäre das Christentum bereits allen fremd geworden und nur eine hysterische Karikatur integralistischer Provenienz übrig. „Donec venias.“
Redaktion benachrichtigen Die richtigen und die falschen Gründe
#37   stat crux   18:08:30 | Dienstag, 25. Juli 2006
Le Floch!
Das war der Spiritaner, Direktor des frz. Priesterseminars in Rom, der der action francaise nahestand und 1927 zurücktreten musste (wie Kardinal Billot, bei dem Lefebvre an der Gregoriana Vorlesungen hörte); es gibt sie eben doch, die Querverbindung zur A.F., lb. Athanasius. Wer aber aus dem ursprünglichen Befürworter der Liturgiereform (M.L. 63) einen NOM-Gegner machte (11.10.1974): Mallerais? Ducaud-Bourget? Der ist es, der das „Messopfer“ in ein Ritual umdeutete und das eigentliche Problem für Econe begründete.
Wir werden es noch rauskriegen.
Redaktion benachrichtigen Das Kind beim Namen genannt
#9   stat crux   14:08:05 | Dienstag, 25. Juli 2006
M. le Comte: Sie vergessen die 38er
Zufall? Oder hat Ihre Familie auch was im Osten verloren?
Redaktion benachrichtigen Der letzte Kapellmeister der Welt
#2   stat crux   14:06:09 | Dienstag, 25. Juli 2006
Ein absolutes Gitarrenverbot
für Messfeiern ist m.E. aus Sacrosanctum Concilium vom 4. Dez. 1963 herleitbar.
Redaktion benachrichtigen Predigt mit Majestätsbeleidigung
#24   stat crux   14:00:48 | Dienstag, 25. Juli 2006
Der Priester als Kreuziger??
Adrian: Wer lehrt denn solche Anthropomorphismen? „Das ist die Stelle des Todes Christi.“ Was für eine Gratwanderung! Pünktchen hat die Quellen aufgewiesen: Das gesamte Mysterium wird in der Communio der Kirche vergegenwärtigt, nach „rückwärts“ (7.-9. April 30); aber auch nach „oben“ (wie im Himmel so auf Erden) und nach vorne: Donec venias! „Durch den Dienst der Priester“ meint eine klar hinter die Präsenz Christi zurückretende, dienende Funktion. Der katholische Priester ist „religionssoziolgisch“ Nicht-Priester, da er keinerlei EIGENE Vermittlungsmacht zum Göttlichen hat; gerade deshalb ist das sakramentale Amtspriestertum unverzichtbar (und für Frauen unmöglich), weil es völlige Rückbindung an Christus, den EINZIGEN Priester bewirkt; könnte man allein aufgrund der Taufe beliebige Rechtsämter verteilen, würde die Christozentrik des ordo „verwässert“ (was, unter Behauptung des Gegenteils, den Religionsdiener NÄHER an heidnische Vorbilder heranrückt).
Also: Christus gibt sich selbst. Der Hostienbrecher ist eine völlig „nichtswürdige“ Funktion, die allein IHM diene: Durch ihn, mit ihm, in ihm: Eucharistie.
Redaktion benachrichtigen Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
#29   stat crux   13:52:42 | Dienstag, 25. Juli 2006
Heilsegoismus
ist doch nach Pius X. auch eine Todsünde. „Ätsch, ich halte die Gebote, ich werde es „oben“ weit bringen! Aber, da, guck: Die Sünder! Denen ergehts einmal saudreckig.“
Können „Getaufte“ so denken??
Redaktion benachrichtigen Predigt mit Majestätsbeleidigung
#22   stat crux   13:46:41 | Dienstag, 25. Juli 2006
Tridentinus
Sie haben Thalhofer doch schon vor Monaten empfohlen?? Meines Erachtens ist die pastorale Unfruchtbarkeit der SSPX (auch wenn GHuntram sie hochjubelt: mit „Schisma“ braucht man die Clique nicht zu belegen, weil sie quantitativ marginal ist) ein direktes Ergebnis der „limitatio christi“ auf die weihepriesterliche „Produktion“ des „Opfers“. An dieser Linie scheiden sich die Geister. Und alle, die allmählich ahnen, dass die SSPX eben NICHT die tridentinische Messe feiert, sondern in deren Formen eine Neuerfindung (nämlich ein Ritual), werden sich besinnen und zu Ecclesia-Dei-Gemeinschaften in Kontakt treten. Denn „los von Rom“ lässt sich die Römische Messe nunmal nicht realpräsent zelebrieren. Impossibilium nulla est obligatio.
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#101   stat crux   12:15:56 | Dienstag, 25. Juli 2006
Verkneifen?
Santiago!?
Redaktion benachrichtigen Predigt mit Majestätsbeleidigung
#15   stat crux   12:13:34 | Dienstag, 25. Juli 2006
Abertausende??
Die SSPX hat rd. 500 Kleriker, vielleicht 150.000 hardcore-user. Mein Gott Athanasius, lesen Sie doch mal Humani Generis im Wortlaut! Pius XII. war ein Meister differenzierter Betrachtung, der vorsichtige Innovation keineswegs scheute. Alle Tendenzen, die 1966 im Nieuwe Katechismus frech hochkamen, hatte er schon analysiert. Und Paul VI. hat während des ganzen Pontifikats die Wahrheit verteidigt, cf. Credo des Gottesvolkes (30. Juni 1968). Eine Konterkulturrevolution wird dem Integralismus nicht gelingen. Auch wenn im übrigen stahlblauer Okkultismus wieder chic wird: Moralisch will nicht einmal die Extreme Rechte vor 68 zurück, auch nicht die Alt 38er.
Redaktion benachrichtigen Das Kind beim Namen genannt
#3   stat crux   12:07:57 | Dienstag, 25. Juli 2006
Die Analyse greift insoweit zu kurz als es nicht genügt
1968 zur Quelle allen Übels auszurufen, ohne das dahinter verborgene Problem der 38er anzusprechen. Der Modernismus der 30er Jahre hat Dutschke erst möglich gemacht.
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#99   stat crux   19:34:32 | Montag, 24. Juli 2006
Die „Christopher“ streetfighter wissen ja gar nicht, dass heute,
gemäß Kalenderreform auch der Namenstag „Christophorus“ gefeiert wird.
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#44   stat crux   18:45:50 | Montag, 24. Juli 2006
Athanasius on Feeney
Da kenne sich noch einer aus; dreierlei St. Benedict Center. An sich auch Indiz, dass sogar unter Jesuiten die „tridentinische Repression“ nicht mehr funktionierte. (Gesamtkirchlich hat es der Fall Exz. Lefebvre bewiesen, wie alternativlos das Konzept des Konzils war; „unter Behauptung des Gegenteils“.) Eigentlich müsste die SSPX das implizite Votum (DH 3866) viel vehementer vertreten. Denn nur das wird deren Jünger retten.
Redaktion benachrichtigen Anti-Familienpropaganda und Homo-Verblödung für deutsche Schüler
#23   stat crux   18:38:07 | Montag, 24. Juli 2006
hoMo MensVra sIt
LukreciaB: Vielleicht eine hommage an L. Borgia??
;-)
Redaktion benachrichtigen Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
#27   stat crux   18:34:27 | Montag, 24. Juli 2006
Cyprian: Echt??
So hochinteressant das ist, wieviel Mühe sich Br. Michael da gibt; im Detail versagt er ebenso wie der von ihm angegriffene Williamson:
Ottaviani hat den Feeney-Brief, der in der Am. Eccl. Review erschien, zwar signiert, aber nicht als Kardinal (Sekretär ! des Offz. war ein Kasrdinal, Vorsitzender der Papst selbst), sondern als Assessor. Kardinal wurde er erst 1953, zusammen mit Roncalli.
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#39   stat crux   17:55:41 | Montag, 24. Juli 2006
Jawohl!
Ihr Pio-Nono-Zitat ist aus Denz.-Hünermann raus.
Athanasius:
Sie bringen ein schönes Beispiel für die integralistische Fehlinterpretation des Syllabus. Verurteilt wurde NICHT der Satz: Man darf für alle hoffen. Gelehrt wurde nicht der Satz: Man muss von allen verdammt denken.
Obwohl zu erwarten gewesen wäre, dass Fachtheologen die kontradiktorische Verurteilungsmethode kapieren, hat sie, je öffentlicher der Diskurs wird, immer mehr Verwirrung angerichtet.
Meines Wissens wurden letztmalig gegen die Action francaise 1926 Sätze verurteilt. Das hielt Schon Pius XII. (der „Megajurist“) für unzureichend. Und wir quälen uns heute noch damit, was das scheinbar so Griffige doch so wenig sagt.
Die Wahrheitsaussage positiver Sätze ist Pius XII. vorbildlich am 1. Nov. 1950 gelungen („Mariä Himmelfahrt“, fols florum ecclesiae).
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#25   stat crux   12:12:28 | Montag, 24. Juli 2006
Besten Dank!
Hünermann’s D. habe ich mal durchgeblättert. Er bringt seit 1965 zu viel Nichtiges. Gucke mal nach, was mit P IX. ist.
Redaktion benachrichtigen Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
#7   stat crux   12:10:18 | Montag, 24. Juli 2006
Freundlichen Dank!
Sehr schade, dass ein so exzellenter Kenner der Materie sich nicht mit Paul VI. versöhnen will, wo das sogar Feeney gelang. (Was ich nicht wusste. Gibts dazu Quellen??)
Redaktion benachrichtigen Eine Unvollendete? + …
#11   stat crux   12:08:15 | Montag, 24. Juli 2006
„Jesus“ von B XVI
tritt dann wohl gegen „Jesus“ von Klaus Berger, „Jesus“ von Heiner Geißler, „Jesus“ von Franz Alt und „Jesus“ von Renan an.
Welches wird Bestseller??
Redaktion benachrichtigen Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
#5   stat crux   11:59:59 | Montag, 24. Juli 2006
Ist das „echte“ das Benedict-Center, das Gegenstand der
Feeney-Entscheidung des Hl. Offiziums war?? Oder eine Neugründung?
Redaktion benachrichtigen Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
#3   stat crux   11:54:34 | Montag, 24. Juli 2006
Und da können sich Exz. Huber und Exz. Käsmann noch so ins TV hängen,
die Konversionen gehen traditionell in Richtung Rom, fast nie andersherum.
Redaktion benachrichtigen Keine Zeit für Werktagsmessen
#79   stat crux   10:56:09 | Montag, 24. Juli 2006
Hier, Carlo, wäre mal Anlass für eine Feststellungsklage,
ob wohl ein Priester noch gehalten sei, das tägliche Messopfer zu feiern.
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#23   stat crux   10:54:12 | Montag, 24. Juli 2006
Beate Pie IX o.p.n.
Jawohl! Da kann ich übrigens das schöne Buch „Pius IX begegnen“ aus dem Ulrichsverlag, Augsburg, empfehlen. Fehlt zweites Zitat in Hünerman’s Denziger??
Redaktion benachrichtigen Steine nachgeworfen
#2   stat crux   10:46:20 | Montag, 24. Juli 2006
Immerhin hat Navarro-Valls
zuvor Undenkbares vollbracht: Dem Vatikan einen Gutteil positive Medienpräsenz gesichert, durch gute Arbeit. Die „Steinchen“, die ihm hier nachgeworfen werden, wo man ihn anscheinend für einen modernistisch-verlogenen Kabbalisten hält, werden der Reputation keinen Abbruch tun.
Redaktion benachrichtigen Eine praktische Beobachtung zur Zelebrationsrichtung
#56   stat crux   10:43:24 | Montag, 24. Juli 2006
Bernado, Freinsberg
Freundlichen Dank für die Präzisierung. Sehr wichtig, dass der Transsubstanziationsbegriff den Zweck hat, von magischen Voirstellungen zu differenzieren: Nicht das Brot IST Gott, sondern es vollzieht sich eine Verwandlung des Wesens; Anbetung gebührt Christus, nicht den Akzidenzien.
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#60   stat crux   10:36:53 | Montag, 24. Juli 2006
Die Feststellungklage ist eine
Klageart, die auf Feststellung für das Bestehen oder Nichtbestehen eines Rechtsverhältnisses gerichtet ist. Die häufigere Klageform ist im Zivilrecht die Leistungsklage, im Verwaltungsrecht die Anfechtungsklage während im Strafrecht die Anklageschrift allein vom Staat ausgeht. Richter gibt es hingegen immer, wo geklagt wird; unabhängig vom Klagetyp. Das dazu.
Redaktion benachrichtigen Auf 26 Priester kommen 22 Novizen und Studenten
#50   stat crux   10:33:34 | Montag, 24. Juli 2006
Übrigens:
Scheffczyks Gedanke vom Fehlen etwaiger Marienreliquien gilt umso mehr für Jesus selber (ohne Rücksicht auf die Frage nach dem Sindone resp. Manopello).
Redaktion benachrichtigen Der soll den Zorn Gottes und der Apostelfürsten auf sich ziehen
#20   stat crux   10:28:45 | Montag, 24. Juli 2006
Sonst noch was??
Quod bonum felix faustumque sit
Redaktion benachrichtigen Der soll den Zorn Gottes und der Apostelfürsten auf sich ziehen
#18   stat crux   10:20:43 | Montag, 24. Juli 2006
Carlo Athansio Mazzella
Was ihr so alle für Modernismus haltet! Das Konzil enthält nicht eine einzige Zeile Modernismus (siehe: Dei Verbum), nicht eine einzige Zeile „nouvelle theologie“ (siehe: Lumen Gentium). Ihr legt retrospektiv De Nieuwe Katechismus (Holland 1966) in das Konzil hinein. Das habnen zwar auch viele Therologen verbrochen (und es gibt ja kaum noch Nachwuchs, deswegen!). Aber das ist nicht V 2; lesen!
Redaktion benachrichtigen Wort statt Mord + …
#5   stat crux   10:15:55 | Montag, 24. Juli 2006
Liebe Christkönigsfreaks!
Merkt ihr denn gar nicht, dass die zahllosen Stellungnahmen des Hl. Stuhls zu Gegenwartsfragen allesamt den öffentlichen Anspruch Christi widerspiegeln? Der Christkönigsgedanke meint nämlich kein Regime, sondern einen Aufweis nach oben, zum „oberen Jerusalem“.
Intensiviert wurde das seit Pius XII. Ursächlich ist aber, so weit ich sehe, der Syllabus, den Integralisten fälschlich mit dem Dogma verwechseln, der aber m.E. der Soziallehre richtiger zugeordnet wäre (als Vorläufer ihrer); Lamentabili war dan rein theologisch, korrigierte insoweit die unscharfe Streubreite des Syllabus.
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#21   stat crux   10:11:30 | Montag, 24. Juli 2006
Korrektur
da „sie einem“ (wenn auch „seinem“ = M.L.‘s) Islam … nachjagen:
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#21   stat crux   09:33:08 | Montag, 24. Juli 2006
Die faktische Inexistenz des Katholizismus in
Deutschland hat sich m.E. mal wieder daran gezeigt, dass in der Öffentlichkeit nichts vom Gebets- und Bußaufruf des Papstes zu bemerken war. Sonntagsaktivitäten benötigen in dieser Verwaltungsgenossenschaft wohl 6-8 Wochen Vorglühzeit.
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#57   stat crux   09:30:06 | Montag, 24. Juli 2006
Sanktionen!
Geht es Ihnen also ums Abstrafen? Müssen die Andersdenkenden in der Hölle enden (am besten schon lebzeitig), damit Ihre Körpertemperatur ausgeglichen ist? Ein englischer Jesuit schrieb davon, dass die „tridentinische Repression“ habe korrigiert werden müssen. Man müsste präzisieren: Angesichts der totalitären Erfahrungen des 20. Jahrhunderts musste die Kirche dafür Vorsorge tragen, dass sie für alle Zukunft nicht mit einem repressiven Regime verwechselbar ist. Die Autorität des Evangelums aber hat das Vatkanum II um so nachhaltiger eingeschärft („allgemeine Berufung zur Heiligkeit“), als Aufruf zur Liebe.
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#59   stat crux   20:56:21 | Freitag, 21. Juli 2006
Mehr oder weniger „durchgeknallt“ sind ja
eingestandenermaßen fast alle, die sich den Luxus erlauben können, hier ihre Zeit zu vergeuden. Aber ab und an fällt doch mal ein Erkenntnisfortschritt dabei ab (oder doch „lichte Momente“).
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#51   stat crux   20:52:17 | Freitag, 21. Juli 2006
Warten wir es ab!
Es ist richtig, dass Maurras sich im Alter dem Katholizismus wieder angenähert hat, M.L. hat sich aber festgebissen (Predigt 1.11.1990).
Ich „wünsche“ der SSPX keine nationalen Spaltungen, halte die Entwicklung aber bei mangelhafter Rezeption des katholischen Traditionsbegriffs und ohne Wiederentdeckung der Weite dessen, was „surnaturel“ meint: schlicht für wahrscheinlich.
Die Lehrverurteilungen gegen die Action francaise hat Pius XII. nicht zuletzt deshalb aufgehoben, weil, nach Abklingen des Konflikts, er von der Wirkungskraft dieses lehramtlichen Stils, nicht überzeugt war. Unter Pius XII. wurde die Abkehr von Satz-Verurteilungen a la Syllabus festgeschrieben (vgl. Humani generis) und der Stil positiver Darlegung (etwa auch im Fall Feeney S.J.) vertieft, der heutige Dokumente aus Rom auszeichnet, während kreuzforumswächter ihre virtuellen anathema schleudern.
Artois:
Kompliment, dass sie sich von der SSPX abgrenzen. Korrekt.
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#48   stat crux   19:18:33 | Freitag, 21. Juli 2006
Homo faber…
Naja, manches zu zügig… Außerdem gibt dieser PC kein accent her.
Welches musz es denn sein??
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#28   stat crux   19:15:12 | Freitag, 21. Juli 2006
zu viel zugern
Fürstin, wem Fürstin gebührt!
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#46   stat crux   19:14:05 | Freitag, 21. Juli 2006
Hi, Ars…tois!
Dass Ihr Idol einen „absolut falschen“ Begriff von Tradition lehrt, stellte Paul VI. im definitriven Schreiben an den Artsbischof vom 11.10.1976 fest. Diesen Begriff verwendete Paul VI. sehr selten: z.B. wies er bestimmte Aufweichungsideen der Ordenszucht schon 1964 mit ähnlich drastischen Worten zurück (und partiell respektierte er Lerfebvres Ängste, aber umgekehrt respektierte dieser seinen „Boss“ nicht im geringsten, sondern argumentierte doppeldeutig (wie die SSPX seither permanent, nachgewiesen z.B. auch von Gerard de Lauriers einerseits und P. Bisig andererseits).
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#29   stat crux   19:09:56 | Freitag, 21. Juli 2006
P.S.:
Die Umdeutung des Syllabus, eines zwar wirkungsmächtigen, im Stil aber zweifelhaften NACHRANGIGEN Dokuments in den Grundriss der kath. Identität wie seitens SSPX-Jüngern ist abwegig. Auf „wikipedia“ gehen diese Leute dazu über, das Modernismusproblem über 1907-1909 hinaus bis 1864 zu verlängern und bis 1964 sowieso („Lumen Gentium“). Ehrlicher wäre zu sagen, dass bestimmte Familien ion Frankreich 1830 nicht verkraftet haben und andere in Dtld. 1918 nicht. Die Wurzeln des Übels ist kein Verrat der Kirche an der Tradition, sondern die Umdeutung der Religion in einen Integralismus ohne gesellschaftliche Relevanz.
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#14   stat crux   19:05:04 | Freitag, 21. Juli 2006
non constat de supernaturalitate
(Übernatur nicht erweislich) bleibt vermutlich das „letzte Wort“,
wetten dass??
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#44   stat crux   19:03:34 | Freitag, 21. Juli 2006
Graf Galen: Zu früh gefreut!
es ist überwiegend wahrscheinlich, dass die SSPX als virtuelles Kirchenimitat den supranationalen Charakter des Katholizismus nicht adäquat wird abbilden können und antideutsche Franzosen („le pape boche“) mit antifranzösischen Deutschen alsbald nicht mehr „können“
(außer natürlich widernatürliche Unzucht in Seminaren treiben).
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#22   stat crux   16:08:13 | Freitag, 21. Juli 2006
Deacon fast einig mit Rothkranz??
Marcel, herbei, les extremes se touchent!
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#35   stat crux   16:05:36 | Freitag, 21. Juli 2006
Der Erbprinz der Häretiker!
Artois, nach „kathoischer“ Lehre setzt Häresie voraus, dass 1 Stelle diese feststellt; und das ist das Lehramt, das kirchliche, nicht irgendeine Privatmeinung. Dass eine Privatmeinung feststellen darf, was Tradition ist, das ist der völlig neue, absolut falsche Traditionsbegriff der SSPX.
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#20   stat crux   16:03:08 | Freitag, 21. Juli 2006
Fatzke
will Menschenopfer!
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#19   stat crux   14:51:30 | Freitag, 21. Juli 2006
Bin mal gespannt, ob der päpstliche Aufruf
in den „deutschen Kirchen“ beachtet wird; die Appelle Benedikt XV. seinerzeit ließ Kardinal Hartmann 1914-1918 abperlen mit der Bemerkung: Der Papst habe da nur als „oberster Souverän“ gesprochen, nicht als Haupt der Kirche.
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#34   stat crux   14:46:48 | Freitag, 21. Juli 2006
Habe nicht immer alle Quellen zur Hand:
Dia Aussagen über P. Pio werden von der SSPX (America) aber so fulminaten dementiert (deminentissime), dass ich fast geneigt bin, diese Aussagen für wahr zu halten. P. Pio hatte ja so einen Art „Seismograph“ für freie Geister, die zu fallen geneigt sind.
Lefebvre selbst war NICHT Mitglied der Action francaise oder der Nachfolgeorganisation. Da gibt es eine Distanz zu den modernen Elementen der a.f. Aber gemeinsam ist denen und der SSPX die exzessive Trauer über die Julirevolution 1830 (die das Papsttum übrigens billigte). Die Ästehetik der 1950er Jahre kaschiert die Mentalität der frz. 1820er Jahre. Und von Pius XII. lässt Lefebvre ja auch nur die kranken Jahre 1954-58 gelten, nicht die progressiven Akte 1943-1950.
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#46   stat crux   14:42:05 | Freitag, 21. Juli 2006
Wahrscheinlich fördern auch
Koedukation und Verhütung die Homosexualität, unter Behauptung des Gegenteils.
Redaktion benachrichtigen Die richtigen und die falschen Gründe
#32   stat crux   14:39:49 | Freitag, 21. Juli 2006
Leider ist mir der Name des röm. Seminarleiters entfallen,
der nach dem Verbot der action francaise aus dem Amt gehen musste (wie Kardinal Billot); M.L. stand diesen Kreisen nahe, ging dann nach Afrika. Politisch deutete ich den Abgang L.s aus Dakar 1962. Man wollte ihn einigerma0en ehrenhaft retirieren lassen (Tulle), da winkte mit den Spiritanern eine „zweite Chance“, die 1968 (!) zerfiel. Also musste eine dritte Gelegenheit her, um sich in den Annalen des 20. Jh. zu verewigen. Das ist M.L. geglückt. P. Pio mahnte ihn dem Vernehmen nach schon zur Demut. Pustekuchen.
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#40   stat crux   14:34:17 | Freitag, 21. Juli 2006
Lieber Athanasius,
selbstverständlich existiert Satan und zwar mit Macht, aber eben nicht mit unüberwindlicher, autonomer Gewalt. Deshalb ist das „Teufelswerk“ nicht das Hauptthema des Christentums, sondern der österliche Sieg. Ich appelierte an Konzentration aufs Wesentliche, weil man sonst nämlich auf den „Bananenschalen“ ausrutscht (wie z.B. Lefebvre).
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#72   stat crux   14:28:36 | Freitag, 21. Juli 2006
Hallo Mazzella,
heute mal keine Widerholung!
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#27   stat crux   15:06:36 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Marthe Robin
sagte zu Jean Guitton: Der Teufel legt Bananenschalen aus, auf denen man ausrutscht. Aber man muss es nicht! Man wird nicht unwiderstehlich umgerissen. Deshalb kann man tugendhaft leben, ohne „am“ Teufel zu glauben. Satan ist kein Hauptstück der Dogmatik, sondern eine biblisch belegte Realität. Es gibt m.E. nicht ein einziges einschlägig definiertes Dogma, christologische, marilogische, ekklesiologisch, aber keinerlei „satanologische“. Kein Thema für Zeitvertreib.
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#5   stat crux   15:01:15 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Die FSSPX steht treu
nur zu ihrem frei erfundenen, absolut falschen Begriff von Tradition.
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#30   stat crux   14:59:35 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Erzbischof-Bischof von Tulle
hielt es aber nur 7 Monate im frz. Episkopat aus! Er „rettete“ sich in das Amt des Spiritaner-Oberen. Als solcher (!) nahm er am Konzil teil. Athansius ignoriert, dass L.s Rückzug aus Afrika bereits massive politische Gründe hatte. Die Querverbindung zur Action francaise ergibt sich übrigens aus L.s Studienzeit in Rom, wenn auch nicht unmittelbar zu Maurras.
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#24   stat crux   14:56:12 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Glaube und Taufe
Zu meiner Überraschung bot der Milingo-Artikel tatsächlich Anlass, mal an die ganz essentielle Frage heranzugehen: Der Rang der Taufe, die Taufgnade. Wer hier vom Walten Gottes zu kleinkariert denkt, spielt dem zu, dem er verbal so heftig widersagt, Athanisius!
Wir glauben nicht „am Teufel“, sondern vertrauen Gottes Gnade.
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