Wolfgang K.
Erstellt: 17:23:48 | Montag, 8. Mai 2006
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135 Lesermeinungen
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Was ist von diesen glorreichen Zeiten übriggeblieben?
#84   Wolfgang K.   13:15:07 | Mittwoch, 26. November 2008
zur Persönlichkeit Maximilians
Zitat ein „Maximilian war ein großer Regent. Wie kaum ein anderer kämpfte er gegen die protestantischen Irrlehren und steckte sein ganzes Engagement in die katholische Gegenreformation, die in Bayern sehr erfolgreich war“ Zitat Ende. Tja auf etwas kann man wirklich stolz sein. Heute würden sie ihn als Kriegsverbrecher in Den Haag anklagen…
Und die „Gottesmutter“ als heilige Johanna im Kampf gegen die Protestanten – eine etwas aberwitzige Vorstellung…
Redaktion benachrichtigen Vom Herrn Christus zum Herrn Käthe
#11   Wolfgang K.   14:51:55 | Montag, 31. März 2008
Renaissance-Päpste
Das das Zölibat spätestens im Zeitalter eines Rodrigo Borgia Probleme aufgeworfen hat, und die Zeit des ausgehenden Mittelalters Antworten gesucht und gefunden hat – ist ja nicht neues. Ich möchte hier jetzt auch nicht unbedingt das Leben von Alexander VI. und seiner Geliebten vertiefen. Aber das die Väter der Reformation aus genau diesen Gründen das Zölibat für die protestantischen Geistlichen abgeschafft haben, ist doch kirchengeschichtlich und vor allem menschlich nach vollziehbar. Dazu muß man noch nicht einmal in die Bibel gehen. Luther hat das richtig erkannt und vor allem die Konsequenzen gezogen. Und was bitte schön ist an einem verheirateten Pfarrer so schlecht? Aber es gibt auch in der katholischen Kirche freidenkerische Geister (wie Kardinal Zollitsch) die diese Diskussion wieder auf einer konstruktiven Ebene neu entfachen.
Ich habe schon lange keinen mehr so guten Artikel über das Zölibat gelesen wie in dieser Ausgabe vom ev. Wochenblatt in der letzten Woche. :-)
Redaktion benachrichtigen Und wieder sind die anderen schuld
#11   Wolfgang K.   17:49:47 | Sonntag, 10. Februar 2008
An HBR
Manche Priester nehmen sich halt viel zu wichtig…So ein Priester ist auch nur ein Mensch, nicht mehr und nicht weniger. Und was soll an einer Ehefrau und Kindern so schlecht sein, dass sie auch nicht einem Priester gut täten – außerdem hatten ja die Päpste in der Kirchengeschichte auch genug Probleme mit dem Zölibat, nur um das Beispiel Rodigro Borgia (Alexander VI.) anzuführen. Die Reformation hat hier an der richtigen Stelle angesetzt und das Zölibat für die evangelischen Pfarrer abgeschafft.
Redaktion benachrichtigen Hart, aber reich + …
#14   Wolfgang K.   11:06:03 | Montag, 4. Februar 2008
@Kurt K.
In Südtirol gibt es noch einen Sender Namens Radio Maria, nennt sich in hiesigen Gefilden Radio Horeb. Die aber im Gegensatz zur radikalen polnischen Version noch richtig harmlos und betreiben keine Volksverhetzung, und sie verbreiten keine fragwürdigen politischen Thesen. Haben teilweise auch ganz hilfreiche Sachen im Programm. Läßt sich gut im Kabelnetz empfangen.
Radio Marjia hat in Polen schon den Zenit überschritten, ist nur noch eine Frage der Zeit wann sie den Laden dichtmachen. Wenn die finanzielle Unterstüzung ausbleibt
dann wird dann sehr bald Schluß sein mit diesem Unfug.
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#22   Wolfgang K.   14:55:46 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@ Strepto von Kokke
Das haben Sie meine volle Zustimmung. Warum sollte Gott seine Gnade ausgerechnet auf die rk-Kirche beschränken wollen, er beschenkt doch andere Konfessionen auch?
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#8   Wolfgang K.   11:09:18 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Ansgar
Stimmt, wir sind anti-römisch-katholisch, aber noch lange nicht antichristlich. Wir pro-testieren (treten für etwas ein) aber für dieses Eintreten kann man uns bestimmt keinen Unglauben vorwerfen. Die römisch-katholische Kirche ist nicht Gott und ein bischen mehr Bescheidenheit stände ihr gut zu Gesicht.
Wer andere Konfessionen kennt ist klug, wer seine eigene (römisch-katholische) Konfession kennt ist weise.
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#33   Wolfgang K.   20:06:26 | Samstag, 19. Januar 2008
Pünktchen
Ich denke am jüngsten Gericht gibt es eine andere Instanz die die Entscheidung fällt als die katholische Kirche…
Redaktion benachrichtigen Papst-Haß + …
#30   Wolfgang K.   11:01:53 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Filius ecclesiae
Entscheidend ist doch, dass die Protestanten und die Orthodoxen auch Christen sind, da ist doch die Frage ob wir Kirche sind oder nicht doch nur sekundär. Ich könnte mich auch auf dem Standpunkt stellen dass die Katholiken zwar Kirche sind, aber dafür keine Christen – das wäre für die ökumenische Diskussion nicht unbedingt hilfreich – und ich würde auch meinen eigenen Glauben verraten.
Ihr könnt ja den Papst haben und das ganze Drumherum. nur anderen Konfessionen ihre Berechtigung abzusprechen und den Kirchenbegriff nur auf römisch-katholisch zu reduzieren – dann seid Ihr allerdings auf dem Holzweg.
Redaktion benachrichtigen Der Gottesstaat ist gut für’s Seelenheil
#91   Wolfgang K.   10:52:48 | Dienstag, 27. November 2007
Rad der Geschichte zurückdrehen?
Welcher ernst zunehmende Christ kann sich eigentlich die Franco-Diktatur zurück wünschen?
Redaktion benachrichtigen Der Gottesstaat ist gut für’s Seelenheil
#78   Wolfgang K.   10:54:09 | Montag, 26. November 2007
Lügen?
Phillip II. und seine Inquisition ist keine Lüge sondern Tatsache. Und die Wahrheit zu vertreten hat mit Hass nichts zu tun. Und selbst wenn die Inquisition nur eine einzige unschuldige Menschenseele auf dem Gewissen hat, ist sie nicht besser als Stalin und Hitler.
Nur der technisch überlegene Geist der Protestanten hat im 16. und im 17. Jahrhundert dazu geführt, dass die Reformation überhaupt überlebt hat.
Redaktion benachrichtigen Der Gottesstaat ist gut für’s Seelenheil
#76   Wolfgang K.   10:36:54 | Montag, 26. November 2007
der Staat als Handlanger
Die katholische Kirche hat schon öfters in der Vergangenheit den Versuch unternommen den römisch-katholischen Glauben mit Gewalt durchzusetzen. Im Spanien des 16. Jahrhunderts gingen die Scheiterhaufen unter Phillip II. nicht aus. Wenn der Staat der Handlanger der Kirche sein soll – das hat doch mit dem Glauben nichts mehr zu tun. Die Zeiten der absoluten, totalitären Staatskirchen sind hier in Europa wohl endgültig vorbei. Der Staat hat heute seine Bevölkerung vor klerikalen Übergriffen (jedweder Coleur) zu schützen. Der Laiszismus hat sich als Miteinander von Staat und Kirche bewährt. Und auch die katholische Kirche hat das endlich begriffen. Bis auf einige Artikelschreiber hier in Kreuz_Net.
Redaktion benachrichtigen „Wir sind evangelisch-katholisch“
#54   Wolfgang K.   09:56:25 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Abmerkung zu Herrn Rodrigo
Rodrigo hatte Lebensirrtümer – und Lehrirrtümer. Solche Gestalten müßten eigentlich exkommuniziert werden. Ist doch erstaunlich wie solche Päpste heute noch die Diskussion über das Amtsverständnis zwischen evangelisch und katholischer Kirche bestimmen. bestimmen. Die Borgias sind Grund genug nicht katholisch zu sein. Damit hat sich die römisch- katholische Kirche keinen Gefallen getan.
@Fragenden: Ich finde Ihre Ausführungen hier große Klasse – super formuliert!!!
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#107   Wolfgang K.   11:15:12 | Montag, 29. Oktober 2007
llgemeines zu Kreuz.net
Es gibt in der katholischen Kirche zur Zeit einen Richtungsstreit. Einen Richtungsstreit zwischen den Gemäßigten (Kardinal Lehmann als einer der Hauptprotagonisten) und der radikalen Variante. Und diese radikale Variante (zurück hinter das Vatikanum II) hat nur ein Problem – wo und wie kann ich mich artikulieren. Also ist für die Katholibans Kreuz_net das ideale Forum. Hier findet kaum Zensur statt, so krude und abstrus können die Beiträge gar nicht sein, um nicht gelesen zu werden. In katholischen Bistumsblättern und Zeitungen hätten solche Beiträge nicht den Hauch einer Chance auf Veröffentlichung. Also geht man dann zu Kreuz_net. Und da dieser Server anonym im Ausland agiert, haben die Artikelschreiber und die Verantwortlichen in der Redaktion keine rechtlichen Konsequenzen wegen Volksverhetzung zu fürchten.
Das hat alles nur eine Intention – den radikalen katholischen Fundamentalismus hoffähig zu machen. Ganz nach dem jesuitischen Grundsatz der Zweck (zurück zur reinen heiligen katholischen Kirche) heiligt die Mitttel (anstößige bis ins pornografische gehende Bilder, die nichts anderes bezwecken als Menschen öffentlich zu denunzieren).
Redaktion benachrichtigen Johannes Paul II. grüßt aus dem Feuer der Hölle
#15   Wolfgang K.   00:09:18 | Donnerstag, 25. Oktober 2007
fragwürdige Überschriften…
Kreuz-net hat vielleicht Probleme…diese Überschrift über JpII grenzt schon fast an Volksverhetzung. Das wird hier immer extremer…
Der öffentliche Friede in Polen wird durch Radio Marija gestört. Aber ich denke dass man diesen Unfug jetzt bald abstellen wird.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldungen ohne Ende
#4   Wolfgang K.   10:49:12 | Montag, 8. Oktober 2007
allgemeines
Es gab da mal im bayerischen Rundfunk eine interessante Sendung über Bischof Müller. In der katholischen Welt lief da seinerzeit eine Sendung „Bischof Müller und die Laien“. Habe mir das seinerzeit als Podcast runter geladen und auf CD gebrannt. Höchst aufschlußreich und interessant.
Eigentlich können wir ja für die Pressefreiheit dankbar sein, dieser Bischof ist nicht so gut wie er sich in der Öffentlichkeit hier präsentiert. Jeder hat so seine Leichen im Keller…
Redaktion benachrichtigen Mehr Hintergründe
#32   Wolfgang K.   10:09:16 | Montag, 1. Oktober 2007
Bischof Müller
Wer andere Konfessionen kennt ist klug, wer seine eigene Kirche kennt ist weise…
Na ja jetzt wird Bischof Müller keine Zeit mehr haben öffentlich gegen die Protestanten zu stänkern. In seiner Haut möchte ich jedenfalls nicht stecken.
Redaktion benachrichtigen Willkommen unser Freund, der Kinderschänder!
#23   Wolfgang K.   15:04:29 | Dienstag, 25. September 2007
Armes Kirchenvolk
Nehmen wir einmal den hypothetischen Fall an. daß dieser betroffene Priester normal veranlagt gewesen wäre, der eine Frau liebt und auf den Gedanken gekommen wäre diese auch zu heiraten, dieser Bischof Müller wäre dann erst recht ausgeflippt und hätte kurzen Prozeß gemacht. Wenn ein katholischer Priester sich zu seiner Frau bekennt und heiratet – dann trifft ihn voll der „Zorn“ der römisch-katholischen Kirche – da sucht man erst gar keine Möglichkeiten für die betroffenen Pfarrer. An Bigotterie ist dieser Bischof doch kaum noch mehr zu übertreffen…
Merke: Man kann sich als katholischer Pfarrer alles erlauben – nur nicht zu heiraten. Seit den Zeiten von Rodrigo Borgia scheint sich die Grundgesinnung nicht viel geändert zu haben.
Armes Kirchenvolk…die katholische Bevölkerung in Riekenhofen hat solche Bischöfe jedenfalls nicht verdient.
Und ich täte diese betroffenen Kinder mal fragen, ob die noch gerne katholisch sind…und ob das mal gläubige Katholiken werden die von der Unschuld ihrer Priester überzeugt sind…
Redaktion benachrichtigen „Wir fürchten uns nicht, in ein Konzentrationslager zu gehen“
#119   Wolfgang K.   11:20:11 | Donnerstag, 30. August 2007
Schulderklärung 1945
Es gab 1945 von Martin Niemöller die Stuttgarter Schulderklärung der Protestanten…Wir bekennen uns schuldig, daß wir nicht mutiger geglaubt und bekannt haben…
@Dr. Heger: Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. Finde ich schade, dass Sie auf so einem Niveau diskutieren müssen…Haben Sie das überhaupt nötig – könnte Ihre Persönlichkeit in Mißkriedit bringen…
Redaktion benachrichtigen „Wir fürchten uns nicht, in ein Konzentrationslager zu gehen“
#113   Wolfgang K.   10:50:10 | Donnerstag, 30. August 2007
@Dr. Heger
Herr Dr. Heger!
Sie wollen die ganzen Opfer des Holocausts doch nicht als undankbares Gesindel bezeichnen – oder habe ich das vielleicht falsch gelesen? Und bei denen wäre eine Entschuldigung von Pius gut angekommen.
Von faulen Bäumen kann man keine guten Früchte erwarten, daran haben sich schon ganze Völker vergiftet.
Redaktion benachrichtigen „Wir fürchten uns nicht, in ein Konzentrationslager zu gehen“
#90   Wolfgang K.   18:46:46 | Mittwoch, 29. August 2007
Geschichtsklitterung in höchster Vollendung
Die Kirche hat sich auch mit den spanischen Faschisten ins Bett gelegt – 1936 läuteten zum Sieg des General Franco in ganz Spanien die Kirchenglocken! Und 1938 läuteten in Österreich auch beim Anschluß die Glocken im ganzen Land.
Es hätte Herrn Pius gut angestanden sich nach dem Krieg doch zu äußern – zumindestens eine Äußerung des Mitleids – 1997 hat dann JPII diesen Schritt posthum doch vollzogen.
Was hier teilweise betrieben wird ist schon Geschichtsklittterung – manche können hier reden was sie wollen – Pius XII. hat sich schuldig gemacht – ob manche es wahrhaben wollen oder nicht.
Redaktion benachrichtigen „Wir fürchten uns nicht, in ein Konzentrationslager zu gehen“
#32   Wolfgang K.   18:35:26 | Dienstag, 28. August 2007
Schweigen nach 1945
Das sich die Kirche weitgehend während der Diktatur in Schweigen gehüllt hat (beziehungsweise hüllen mußte) ist ja noch einigermaßen nachvollziehbar – aber das nach 1945 von Pius XII. nichts kam (da wäre ihm ja nichts mehr passiert) – das entlarvt ihn und spricht die Kirche schuldig.
Mit der Wahrheit ist es wie mit einer stadtbekannten Hure – jeder kennt sie aber niemand will jemals mit ihr gesehen worden sein…
Redaktion benachrichtigen „Wir fürchten uns nicht, in ein Konzentrationslager zu gehen“
#30   Wolfgang K.   18:14:36 | Dienstag, 28. August 2007
Hochhuth und die Sowjets
Und selbst wenn Hochhuth von den Sowjets den Auftrag gehabt hätte – die Sowjets hatten ja nicht in allem Unrecht! Die Wahrheit war auch immer ein Teil der Propaganda auf beiden Seiten…
Sie machen sich das ein bischen zu einfach…
Redaktion benachrichtigen „Wir fürchten uns nicht, in ein Konzentrationslager zu gehen“
#26   Wolfgang K.   17:56:41 | Dienstag, 28. August 2007
Pius der XII. tat wenig…
Rolf Hochhuth hat 1961 mit seinem Stellvertreter die Problematik auf den Punkt gebracht. Pius der XII. hat zu wenig in dieser Richtung getan. Und Maximilian Kolbe und viele andere die sich geopfert haben – die dienen heute als Alibi für das eigene Versagen. Das ganze Papsttum mit seinen Ansprüchen hat sich doch selbst ad absurdum geführt.
Dafür hat dann Pius alle die verdammt die nicht an die leibhaftige Aufnahme Mariens in den Himmel glauben.
Wenn denen die Gutes für Böse und Böse für Gutes halten…
Redaktion benachrichtigen Sodom bleibt Sodom
#13   Wolfgang K.   11:53:40 | Freitag, 24. August 2007
Pater Lingen
Die Predigten des Pater Lingen täten mich schon einmal interessieren, da würde ich als Protestant über meinen Schatten springen und mir das mal zu Gemüte führen…
Redaktion benachrichtigen Gebet eines evangelischen Pfarrers
#8   Wolfgang K.   17:55:03 | Montag, 13. August 2007
klerikaler Größenwahn
Kann das sein, dass hier einem gewissen klerikalen Größenwahn das Wort geredet wird? Man sollte bei solchen Gebeten auch bitte schön daran denken, daß die Blüten der protestantischen Kirche aus den faulen und verrottenenden Wurzelstrüncken einer mehr als dekadenten Renaissance-Kirche entsprungen sind. Die katholische Kirche hat im Sinne einer Kreuz_Net-Religiosität nicht das geringste Recht sich über andere Kirchen zu erheben. An ihren Altären klebt(e) das Blut.
Immerhin sind die Protestanten immer noch Christen. da ist doch die Frage nach der Kirche nur sekundär.
Redaktion benachrichtigen Was tut man den ganzen Tag im Gefängnis?
#32   Wolfgang K.   00:11:38 | Sonntag, 22. Juli 2007
Schule und Angst
Hinter dieser Schulverweigerung einiger Freikirchler steckt nur die Angst, daß die Kinder anfangen könnten kritisch zu denken. Wie wollen diese Menschen eigentlich ihre Kinder auf das Berufsleben vorbereiten – man kann Kinder nicht von allem abschotten was gegen die eigene Überzeugung gerichtet ist. Hier ist eigentlich Überzeugungsarbeit zu leisten. Aber dogmatisch talibanisierte „Christen“ sind dazu geistig wohl kaum in der Lage.
@Josefus
Ich muß ja mit ProFamilia nicht einverstanden sein, daß berechtigt mich noch lange nicht gegen gültige Gesetze zu verstoßen. Und in einem demokratrischen Staat ist dieser Widerstandsbegriff von Ihnen nicht legitim und auch in dieser Art und Weise nicht zu rechtfertigen.
Redaktion benachrichtigen Was tut man den ganzen Tag im Gefängnis?
#24   Wolfgang K.   11:04:04 | Samstag, 21. Juli 2007
Römer 13
Ich empfehle dieser Frau doch einfach einmal im Römer 13 nachzulesen. „Seid der Obrigkeit untertan“ – Ich frage mich einfach nur ob diese „Evangelikalen“ wirklich so bibeltreu sind wie sie sagen. Manche bedienen sich in der Bibel wie in einem Steinbruch, was mir nicht passt wird einfach unterschlagen. Oder verbirgt sich hinter dieser Verweigerungshaltung etwa eine Ablehnung des laiszistischen Staates und der westlichen Demokratien?
Tja sie haben in der Tat Angst vor der Freiheit!!!
Redaktion benachrichtigen Gott ist langweilig – Sex ist interessant
#140   Wolfgang K.   10:35:33 | Mittwoch, 13. Juni 2007
@Anna Theresa
Wo waren denn die guten Sitten bei diesen Renaissance-Päpsten (Beispielen Rodrigo Borgia)? Der ganze Vatikan war doch zu dieser Zeit ein einziger Erotik-Tempel. Über den Schlafgemächern des Alexanders des VI. hingen erotische Darstellungen der feinsten Art. Und die Bronzefigur dieser Papwstgeliebten Julia Fahrnese stand jahrhunderte lang unbekleidet in den heiligen Hallen des Vatikans herum. Und heute regt man sich über einen „harmlosen“ Gottesdienst am Kirchentag auf? Irgendwie ist diese Kritik nicht so ganz glaubwürdig und nicht nachvollziehbar
Da lief jetzt im italienischen Staatfernsehen RAI eine Dokumentation mit dem bezeichnenden Titel – Die Sexualität, das Verbrechen und die Priester in Irland. Da ging es um Kindsmißbrauch durch katholische Pfarrer in Irland. Hat in Italien zu heftigen vatikanischen Reaktionen geführt – bin gespannt ob diese Doku auch bei uns im Fernsehen einmal gezeigt wird.
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#133   Wolfgang K.   19:10:36 | Dienstag, 12. Juni 2007
@czibo
Zitat:
Wieso lässt sich der erotische Gottesdienst ohne schlechtes oder schlimmes Gewissen zu demonstrieren, nicht sachlich nach außen vertreten?
Aus dem ganz einfachen Grund weil dieser Gottesdienst selbst nicht so ganz sachlich war. Ich meine die Art und Weise dieses Gottesdienstes war total überzogen. Ein Wortgottesdienst über das Hohe Lied der Liebe wäre viel angebrachter gewesen. Außerdem gebe ich mit solchen Aktionen anderen ein echtes Ärgerniss und dass ist auch nicht gerade protestantisch. Wenn sich Menschen berechtigterweise durch derartiges verletzt fühlen dann muß ich es halt bleiben lassen. Das Anliegen selber ist schoon in Ordnung, nur wie die Botschaft transportiert wird, daran habe ich meine berechtigten Zweifel. Ich zerre ja mein Eheleben auch nicht an die Öffentlichkeit.
Und die Katholibans wetzen kräftig die Messer bei so einer Steilvorlage…
Redaktion benachrichtigen Gott ist langweilig – Sex ist interessant
#112   Wolfgang K.   23:46:24 | Montag, 11. Juni 2007
Anmerkung
Ich dachte mir schon warum der evangelische Kirchentag hier in Kreuznet so totgeschwiegen wird – da muß doch noch etwas kommen um die evangelische Kirche in Mißkredit zu bringen. Und siehe da, schwupps haben sich findige Kreuznet-Redakteure auf den Weg zum evangelischen Kirchentag gemacht und sind doch glatt fündig geworden. Jetzt konnten sie es uns wieder einmal so richtig zeigen was wir für eine unzüchtige Kirche sind – Protestanten igitt – igitt wie eklig. Das ist einmal wieder die unterste Schublade die aufgemacht wird um zu zeigen das gewisse katholische Christen doch über den Evangelischen stehen weil sie doch so rein, heilig und edel sind. Und ein evangelischer Kirchentag mitten in Köln – da muß für so manchen Katholiban hier die reinste Blasphemie sein…Ich kann mir gut vorstellen dass der Kölner Kardinal Meissner nicht erfreut war, hier so etwas in den hochheiligen Hallen sehen zu müssen.
Redaktion benachrichtigen Landesbischöfin Käßmann reicht die Scheidung ein
#178   Wolfgang K.   15:57:16 | Montag, 21. Mai 2007
Kein Grund zur Häme
Man kann die gescheiterte Ehe der Landesbischöfin nicht als Legitimation für das Zwangszölibat benutzen. Die Anforderungen dieses Amtes sind mit einem gesunden Familienleben kaum noch mehr zu vereinbahren. Übervolle Terminkalender lassen nämlich keinen Platz mehr für ein Privatleben. Außerdem sind diese Art von Frauen den meisten Männern beruflich und intelektuell derartig überlegen daß schon aus diesem Grund die meisten Ehen scheitern müssen. Wenn ich jetzt böswillig wäre würde ich sagen dass Paulus mit seiner Bemerkung dass die Frau in der Gemeinde zu schweigen hat gar nicht mal so unrecht hatte. Der Wille der Selbstverwirklichung der Pfarrfrauen ist das große Problem in den evangelischen Pfarrfamilien, und daran leidet auch unsere Glaubwürdigkeit.
Aber im Prinzip ist das gut dass die protestantischen Pfarrer und Bischöfe verheiratet sind, die katholische Kirche kann sich Schadenfreude an diesem Punkte sparen. Haben selber genug Probleme mit dem Zölibat in der Vergangenheit gehabt (- Beispiel Alexander VI. und selbige Konsorten). Die haben der Kirche mehr Schaden zugefügt als eine geschiedene Bischöfin.
Redaktion benachrichtigen Ein persönliches Anliegen
#16   Wolfgang K.   09:17:46 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Der Geist der Freiheit ist aus der Flasche!!
Machen kann Kardinal Meissner gar nichts, um katholischen Mitchristen die Teilnahme am evangelischen Abendmahl zu verbieten. Kann das weder polizeilich verbieten lassen noch die katholischen Mitchristen exkommunizieren und mit dem Interdikt belegen. Die Zeiten dieser Machtfülle in der katholischen Kirche dürfte wohl endgültig vorbei sein. Und überhaupt wie will man das (von der orthodoxen Seite der katholischen Kirche)kontrollieren? Laufen dann auf dem Kirchentag die Spitzel rum und erstatten Meldung an die Diözese – oder wie soll so etwas praktisch ablaufen????
Tja und mit der Überzeugungskraft für die katholische Eucharistie scheint es ja nicht besonders weit her zu sein…
Und außerdem ist es ja Jesus der einlädt – und nicht die Kirche oder irgendwelche Kardinäle.
Redaktion benachrichtigen Wir brauchen wieder eine Inquisition
#56   Wolfgang K.   17:55:36 | Samstag, 21. April 2007
Es lebe der Laiszismus
Ein Glück dass es die Trennung von Staat und Kirche gibt, und dass der Staat verpflichtet ist uns vor der Inquisiton zu schützen.
O Fürstin Gloria von Thurn und Taxis – es wäre besser gewesen sie hätten geschwiegen. Sie und Ihr geliebter bischof Müller – ihr seid schon ein etwas seltsames Gespann – rot wie Blut, weiss wie Schnee und dumm wie Bohnenstroh…
Redaktion benachrichtigen Der Papst ist nicht unfehlbar
#68   Wolfgang K.   10:37:02 | Freitag, 20. April 2007
intelligenter Papst
Dieser Papst hat wenigstens etwas im Kopf – ist nicht ganz so tumbe wie die meisten seiner Vorgänger.
Redaktion benachrichtigen Ein eingerissenes rechtes Augenlid
#12   Wolfgang K.   09:28:38 | Samstag, 7. April 2007
Gefahr desAberglaubens
Die Gefahr bei diesem sogenannten Grabtuch besteht halt darin, daß der Glaube (an das das Tuch) zum Aberglauben wird. Dieses Tuch beweisst doch gar nichts. Weder die Auferstehung noch die Existenz Gottes. Es gehört doch zum zentralen Anliegen jeder Theologie dass Gott nicht bewiesen werden kann im Sinne einer mathematischen Gleichung oder durch äußerliche Zeichen. Was soll das dann mit diesem Grabtuch? Wenn die Kirche sonst nichts anzubieten hat als den Glauben an fragwürdige Reiliquien und Grabtücher – eigentlich ist das dann eine sehr arme Kirche – trotz diesem ganzen Pomp der sie umgibt.
Redaktion benachrichtigen Es bewegt sich was
#35   Wolfgang K.   00:36:55 | Sonntag, 1. April 2007
@ Herrn Dr. Heger
Ich habe mir da ein paar interessante Radiosendungen über RM mitgeschnitten – und die hatten die deutschen Übersetzungen gleich dabei, ich weiss also um was es eigentlich geht. Außerdem kenne ich eine polnische Arbeitskollegin, der wird nach diesen Sendungen immer schlecht. Die konnte das voll bestätigen.
Redaktion benachrichtigen Es bewegt sich was
#31   Wolfgang K.   23:56:43 | Samstag, 31. März 2007
Anmerkung zu Radio Marjia
Das ist zur Zeit der übelste antisemitische Hetzsender in ganz Europa. Und überhaupt was heisst hier eigentlich einflußreich? Das die Leute auf dem Land die diese fragwürdigen politischen Botschaften dieses obskuren Paters den ganzen Tag und rund um die Uhr hören, das ist nicht einflussreich sondern ganz einfach klero-faschistisch. Wenn die katholische Kirche in Polen noch ein bischen Ehrgefühl hätte, würde diese üble „Hetzschleuder“ bald abgeschaltet werden. Dieser Sender ruiniert den Ruf der katholischen Kirche in Polen. Dafür sollten sich die Macher dieses Machwerks schämen.
Auf der einen Seite sind sie gegen die Abtreibung, auf der anderen Seite wird aber der Holocaust geleugnet oder zumindest relativiert – wo bleibt da eigentlich die Logik? Hier in Deutschland hätte dieser Sender keine Chance seine perversen Botschaften zu verbreiten.
Aber mit der etwas einfältigen und einfach struktuierten Teilen der Bevölökerung kann man das ja machen…diese Art von kath. Glauben ist für jeden demokratisch denkenden Katholiken indiskutabel…
Redaktion benachrichtigen Warum will der Westen sterben?
#65   Wolfgang K.   00:29:52 | Montag, 26. März 2007
Graf von Galen
Das was Sie da über Angela Merkel verbreiten sind nichts als Unterstellungen. AM als eine verkappte Kommunistin und als die 5. Kolonne Moskaus – schon möglich aber kaum vorstellbar.
Auch wenn Sie das nicht gerne zugeben – Sie haben Angst vor den Protestanten!!!!
Redaktion benachrichtigen Sehnsucht nach den brennenden Scheiterhaufen?
#32   Wolfgang K.   11:11:04 | Donnerstag, 22. März 2007
@Vorredner
Für die Bosheit der Menschen kann doch die Demokratie nichts, das in etwas so als wenn ich Christus für die Verbrechen der Kirche verantwortlich mache…
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#74   Wolfgang K.   15:41:14 | Dienstag, 20. März 2007
@tape
Ich würde hier nie versuchen Ihren Glauben hier verurteilen, also können Sie doch auch keine Urteile über meinen persönlichen Glauben abgeben.
Falls Sie sich von mir verletzt fühlen sollten (warum auch immer) so bitte ich Sie um Entschuldigung. Ihre Reaktionen zeigen nämlich Betroffenheit – wir werden uns nämlich nicht mehr einig.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#71   Wolfgang K.   09:58:09 | Dienstag, 20. März 2007
@tape
Mir sind Menschen wie Martin Luther King, Dietrich Bonhoeffer oder Mahatma Gandhi sympathischer und die haben mehr begriffen als Pfarrer Wilhelm Busch. Ich lasse mich ungern in einer Predigt unter Druck setzen – es geht doch letzendlich nur um Macht und darum Menschen zu beherrschen. Wo der Geist des Herrn ist, da ist der Geist der Freiheit.
Und Sie sollten sich vielleicht auch einmal mehr mit den Auswüchsen in der evangelikalen Szene auseinandersetzen, allzuviel Vertrauen in evangelikale Prediger und Missionare ist unangebracht. Die sind zum Teil wie die Pharisäer im alten Testament – Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#69   Wolfgang K.   00:33:36 | Dienstag, 20. März 2007
@tape
Oh da scheint jemand schlechte Laune zu haben.
Paul Schäfer sitzt deswegen jetzt im Knast, weil sich in der Pinochet-Dikatur an Kindern vergangen hat, und nicht deshalb weil er behauptete ein wiedergeborener Christ zu sein. War aber ein Baptisten-Prediger der Anfang der 50iger Jahre aus Deutschland flüchten musste. Und diese Cologna Dignitat war ein „christliches Folterzentrum“ wo die Schergen des Herrn Augusto ihre niedrigsten Triebe ausgelebt haben.
W. Busch hat in den dreissiger und vierziger-Jahren kritiklos ein diktatorisches System theologisch verteidigt. Ich hätte es ja nicht geglaubt wenn man es nicht selber mit eigenen Augen gelesen hätte. W. Busch war eigentlich ein Vetreter von der unguten Thron,- und Altartheologie aus wilhelmischen Zeiten. Sein Denken war von einem gewissen Staatskirchentum und von der Monarchie her geprägt – eben ein Kind seiner Zeit. Es sei ihm ja verziehen.
Sehen Sie, Herr Tape, die Kindertaufe trennt auch die evangelischen Konfessionen untereinander. Die Spaltungen gibt es überall.
Redaktion benachrichtigen Exzeß des Zeitgeist-Opportunismus
#22   Wolfgang K.   18:50:32 | Montag, 19. März 2007
Bamberger Bischof
Respekt vor diesem katholischen Bischof – ich finde dieses Schuldeingeständnis gut. Es müßte mehr von solchen Menschen geben…
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#67   Wolfgang K.   16:26:20 | Montag, 19. März 2007
@tape
Mit ihrer Kritik haben sie ja recht, aber Sie können evangelischen Christen nicht ihren Glauben absprechen nur weil sie der evangelisch-lutherischen Kirche angehören. Und was W. Busch anbetrifft – dieser Pfarrer hatte zur Nazi-Diktatur ein völlig unkritisches Verhältnis. Ich habe das zufälligerweise in seinen Schriften lesen können – hier in Nürnberg wird jetzt die Straße von einem Landesbischof unbenannt. W. Busch ein wiedergeborener Christ mit Attitüden zum Nazi-Regime?
Kann es ja wohl nicht sein.
Abgesehen davon habe ich kein Recht meine Kindertaufe zu verwerfen – die evangelikale Praxis sich trotz seiner (gültigen) Kindertaufe zu verabschieden widerspricht dem Geist der Reformation. Es heisst in der Confessio Augustana: Es werden alle die (Lehrmeinungen) verworfen, die da behaupten die Kindertaufe wäre nicht recht. Die Erwachsenentaufe (als Ersatz) für die Kindertaufe entspricht nicht dem Geist und Willen Gottes.
Ich würde mich niemals auf einen solchen Deal einlassen.
Übrigens: Paul Schäfer (Chef der Cologna Dignitad in Chile) bezeichnete sich auch als einen wiedergeborenen Christen – und sitzt jetzt mit seinen 86 Jahren im Knast.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#65   Wolfgang K.   10:11:11 | Montag, 19. März 2007
@tape
Das was Sie da anführen verstehe ich so, dass unsere herkömmlichen Gottesdienste in Ihren Augen vor Jesus nicht bestehen können, und das die evangelischen Kirchen gar keine Kirchen sind. Ich war in jungen Jahren auf einigen Evangelisationen – Ich habe schlechte Erfahrungen damit gemacht. Wenn ich im Sonntagsgottesdienstes Predigten im Stile eines Reinhard Bonnke oder Billy Graham hören würde – ich würde aus der Kirche austreten, beziehungsweise die Konfession wechseln. Wenn man aus so einer Evangelisation kommt, dann denkt man sich dass alle meine Mitmenschen um mich herum in die Hölle kommen. Besonders bei jungen Menschen kann so etwas verheerend psychische Folgen haben.
Ich habe eine tiefe Aversion gegen jede Art von religiösen Fundamentalismus – jeder der nicht so glaubt wie die Gruppe (Kirche) es vorgibt, ist verdammt.
Redaktion benachrichtigen Papst Johannes Paul II.: der Antichrist?
#50   Wolfgang K.   23:33:27 | Samstag, 17. März 2007
@tape
Vielen Dank – habe die Message erhalten. Ist schon gut, Mißverständnisse lassen sich gut auflösen.
Im Protestantismus wird auf eine (äußerliche) Wiedergeburt nicht so großen Wert gelegt wie in den Freikirchen. Der Begriff der Wiedergeburt ist weiter gefasst – trifft sich im allgemeinen mit der christlichen Lebenspraxis und deren Umsetzung. Und wir gestehen auch Christen anderer Konfessionen zu, daß sie wiedergeboren sind – ganz einfach weil nach unserer Rechtfertigungslehre jeder Mensch der in seinem Herzen Gott aufnimmt schon wiedergeboren ist. Nur wie in den Freikirchen sich öffentlich in einem feierlichen Gottesdienst oder in einer Evangelisation – das ist bei uns nicht üblich…
Für die wahre Einheit der Kirche ist nicht not eine Form, es reicht die rechte Schriftverkündigung und die rechte Verwaltung der Sakramente (CA von 1530)
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#48   Wolfgang K.   10:34:51 | Samstag, 17. März 2007
@tape
Ich habe mit den Wiedergeborenen so meine Probleme.
Und ist der amerikanische Präsident nicht auch einer der Wiedergeborenen?
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#43   Wolfgang K.   23:13:20 | Donnerstag, 15. März 2007
Gedanken zur Reformation
Wenn damals die Reformation nicht gewesen wäre – vom Evangelium wäre nichts mehr übrig geblieben, Die These dass die Kirche die Hüterin des wahren Glaubens ist, ist damit schon gründlich widerlegt. Dieser florentinische Mönch Savanarola wollte ja eine reformierte Kirche mit dem Papsttum – das klappte bekanntlicher Weise nicht. Er endete auf dem Scheiterhaufen. Damals hat die Kirche ihre Chance nicht begriffen – heute sind wir getrennte Kirchen formal und leider auch vielfach im Geist. Gottes Wort ist doch für alle da, es läßt sich nicht
in kirchliche Mauern sperren. Luthers Auffassung vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen – ein faszinierender Gedanke. Wir sind nicht Papst – wir sind alle „Priester“
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#39   Wolfgang K.   23:44:05 | Mittwoch, 14. März 2007
Kaum greifbarer Zynismus
Diese Renaissance-Päpste waren derartig zynisch, daß einem selbst nach 500 Jahren heute noch die Sprache verschlägt. Es ist schon mehr als eine Unverschämtheit diesen Luder-Papst über einen JPII zu stellen. Stellen Sie sich vor, Papst Benedikt XVI. würde sich heute auch so aufführen – was würde die Welt zu diesen Heiligen Vätern wohl sagen?
Vielleicht gibt es in der katholischen Kirche auch eine eigene fehlgeleitete Rechtfertigungslehre: Ihr könnt machen und treiben was ihr wollt – hauptsache ihr seid katholisch – das rechtfertigt die ekligsten moralischen Ausfälle!!
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#8   Wolfgang K.   17:31:29 | Dienstag, 13. März 2007
katholischer Fundamentalismus
Es gibt viele fundamentalistische katholische Strömungen – für die sind wir einfach nur Ketzer (und Martin Luther ist für sie der Oberketzer). Und wer will es unserem Reformator verübeln wenn er solche Hurensöhne wie Alexander VI. als Antichristen bezeichnet hat. Dieser Papst war wirklich das Widerlichste was die Kirchengeschichte je hervorgebracht hat.
Die (menschlich) besten (und vernünftigsten) Päpste gab es nach dem vatikanischen Konsil. So konnte sich die katholische Kirche um antichristlichen Ungeist der R-Päpste doch einigermaßen lösen.
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#41   Wolfgang K.   13:52:02 | Samstag, 10. März 2007
@s
Es gibt ja bei Euch schon viele Kardinäle die würde ich schon fast als evangelisch bezeichnen (Kard. Lehmann zum Beispiel), oder Franz Kampaus vom Bistum Limburg.
Damit hat sich doch Ihre These schon von selbst widerlegt.
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#39   Wolfgang K.   13:34:13 | Samstag, 10. März 2007
protestantismus @Johannes
Man darf evangelikal nicht mit evangelisch verwechseln. Das sind zwei völlig unterschiedliche Stiefel. Und der Protestantismus ist eine Realität an die in Europa weder die rk-Kirche noch die orthoxen Denominationen vorübergehen können. Und ein bischen evangelisches Gift im Körper (in homöopathischen Dosen) eines rk-katholischen Kirchenleib nicht unbedingt abräglich. Und den Orthodoxen hat evangelisches Gedankengut auch noch nie geschadet…
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#36   Wolfgang K.   10:46:06 | Samstag, 10. März 2007
@makakema
Wenn der Schulterschluß mit den Orthodoxen käme, hätten wir wenigstens die Prostestanten vom Hals.
Drücken wir es einmal so aus, auch die rk-Kirche hat von der Reformation profitiert. Durch das Vatikanum II ist jedenfalls ein ernsthafter Versuch unternommen worden sich von einem allzu überkommenen Kirchenbild zu lösen.
Und diese Traditionalisten hier (das hier ist nicht unbedingt die katholische Kirche) werden das Rad der Geschichte nicht aufhalten oder zurückdrehen können.
Und die Kirchen müssen hier in Westeuropa zumindest den Laiszismus akzeptieren, es gibt keinen Weg mehr zurück in die Staatskirche. Die Zeiten haben sich geändert. Ich denke dass das auch die Orthodoxen Kirchen auch noch begreifen werden…
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#643   Wolfgang K.   19:02:26 | Dienstag, 6. März 2007
Bildmaterial
Mich täte einmal wirklich interessieren, woher die Kreuz_Net-Redakteure die Bilder von diesen „abgetriebenen Föten“ her bekommen. Stellen die sich da mit einer Kamera neben diesen „Eingriff“ und fotografieren das – oder bestechen die die Ärzte und das Personal um an dieses ekelhafte Bildmaterial zu kommen?
Diese Bilder sind doch eine Verletzung der Würde von diesen armen Wesen.
Redaktion benachrichtigen Kampf für den öffentlichen Frieden?
#75   Wolfgang K.   08:18:21 | Samstag, 3. März 2007
Klerofaschismus????
Manche Artikel sind eine Plattform für politisch extreme Ansichten, die so in einer freien Gesellschaft nicht akzeptiert werden können. Kreuz_Net eine Plattform für christliche Klerofaschisten und Neo-Talibanesen mit katholischer Einfärbung???? Die Redaktion sollte sich kritischer mit ihrer Auswahl ihrer Artikel beschäftigen, ich persönlich finde solche Beiträge höchst zweifelhaft.
Redaktion benachrichtigen Kinder, Küche, Kirche
#47   Wolfgang K.   17:26:33 | Samstag, 24. Februar 2007
Anfrage an den Zöilbat
Schade dass die katholischen Pfarrer, Bischöfe und Kardinäle nicht die Möglichkeit haben zu heiraten und eine Familie zu gründen. Könnten doch bei diesen guten Gehältern locker 5 Kinder und mehr groß ziehen, ohne dass die Kinder in Tagesstätten abgegeben werden müßten. Das wäre doch einmal etwas glaubwürdiges.
Anmerkung zur Bildkollage:
Gegen unsere Familienministerin wirkt Herr Mixa richtig vertrocknet.
Redaktion benachrichtigen Den Holocaust hat es nie gegeben
#341   Wolfgang K.   21:05:56 | Samstag, 10. Februar 2007
@Daniel Stöhr
Mal salopp ausgedrückt – Eure Beiträge strotzen hier auch nicht gerade von Liebe…Wenn das christlicher Geist sein soll – dann konvertiere ich doch lieber zum Judentum…
Redaktion benachrichtigen Den Holocaust hat es nie gegeben
#339   Wolfgang K.   20:55:49 | Samstag, 10. Februar 2007
@pater lingen
Wenn Sie solche „Gedanken“ am Sonntag in der „heiligen Messe“ predigen kommen Sie mit der Staatsanwaltschaft in Konflikt. Sie machen sich strafbar. Das fällt unter den Straftatbestand Volksverhetzung. 1938 ist in den katholischen Kirchen in Österreich auch nur gehetzt und gestänkert worden. Auf der anderen Seite versuchen Sie und Ihre geistigen Artverwandten PIUS XII. von jeder Verantwortung reinzuwaschen. Wie recht doch Rolf Hochhuth mit seinem Stellvertreter hatte, man möchte es nicht glauben.
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#14   Wolfgang K.   14:53:47 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Feindbilder
Bei einigen Autoren und Antwortenschreibern ist das Feindbild klar definiert:
An erster Stelle stehen die Homoideologen – dann folgen an zweiter Stelle die Protestanten – und last not least die Juden. Dann folgen vernünftige Kardinäle wie Karl Lehmann und kritische Theologen (Hans Küng, Eugen Drewermann)
Manche Beiträge sind unerträglich – der Begriff Hetz-Net oder Hass-Net ist nicht so weit hergeholt. Wenn der Server hier in Deutschland stehen würde – die müßten aufpassen dass der Server nicht dicht gemacht wird.
Viele Grüße von Radio Marjia in Polen, die können sich ihre antisemitischen Ausfälle in ihrem eigenen Land leisten.
Redaktion benachrichtigen Heruntergekommene Ökumene
#43   Wolfgang K.   11:45:43 | Samstag, 3. Februar 2007
@Ottaviani
Ich würde auch niemals an der katholischen Eucharistie teilnehmen – erstens aus Respekt vor der anderen Konfession, zweitens im Gedenken an die frappierenden Unterschiede zwischen der katholischen und der evangelischen Abendmahlslehre. Wenigstens in diesem Punkt sind wir uns einig.
Redaktion benachrichtigen Heruntergekommene Ökumene
#41   Wolfgang K.   11:27:01 | Samstag, 3. Februar 2007
Protestantisches Abendmahl
Ich finde dass das man evangelischen Abendmahl nichts zum Aussetzen gibt. Weder theologisch (Die Anwesenheit Christi, das Gedenken an seinen letzten Abend mit den Jüngern, die Gemeinschaft mit ihm und seiner Heiligen) noch formal (daß es auch den Wein gibt, schließlich heisst es trinket alle daraus). Und die Gabe des Abendmahls ist nicht im Notfall an den „Priester“ gebunden, notfalls kann ich auch das Abendmahl spenden, und es ist vor Gott gültig. Ist schon irgendwie eine Verdrehung der Tatsachen und ein nicht Wahrhabenwollen wenn hier das Sakramentsverständnis einer anderen Konfession niedergemacht wird. Welch ein Hochmut der aus diesen Seelen spricht…
Noch eine Anmerkung zu Alexander den VI. Dieser Papst und seiner Nachfolger lehrten keine Ketzerei, sie lebten sie aus durch ihr gottloses unzüchtiges Benehmen. Das ist noch viel verwerflicher. Die hatten alles andere in Kopf nur nicht ihr geistliches Amt würdevoll auszuüben. Ihretwegen geriet die ganze Kirche damals in den Verruf.
Der Teufel macht große Sünden klein und kleine Sünden groß.
Redaktion benachrichtigen Heruntergekommene Ökumene
#29   Wolfgang K.   09:58:53 | Freitag, 2. Februar 2007
alexander VI.
Dieser Borgia-Papst liefert doch die überzeugensten Argumente nicht katholisch zu sein? Ein Papst der mit seiner eigenen Tochter Unzucht getrieben hat? Außerdem sind die Protestanten nach katholischer Auffassung alle exkommuniziert und kommen eines Tages nach dieser Lehre alle in die Hölle!
Irren ist menschlich, aber dem Irrtum in Freude zu verharren ist schon beinahe dämonisch.
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#13   Wolfgang K.   21:33:08 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@Heinrich von Offerdingen
Was Sie da daher reden ist einfach – entschuldigen Sie bitte den Ausdruck – dummes Zeug. Auf dieser Ebene habe ich absolut keine Lust diese Diskussion hier weiterzuführen. Eine Kirche die sich auf solche moralischen Monster wie diese Renaissance-Päpste (Mein „Lieblingspapst“ ist Alexander der VI. beruft, kann andere Kirchen nicht zur Religion des Teufels erklären. Sie machen sich da etwas vor. Gottes Geist weht auch in den protestantischen Kirchen.
Redaktion benachrichtigen Heruntergekommene Ökumene
#8   Wolfgang K.   21:12:52 | Donnerstag, 1. Februar 2007
armseliges Christentum
Es ist schon éin sehr armseliges Christentum dass nur sich und seine Kirche kennt. Gott läßt sich nicht auf die rk-katholische Kirche festlegen und beschränken. Außerdem spricht die Geschichte die Kirche auch schuldig. Der Glaube ist kein Privat-Besitz der Kirche, dass unterscheidet den Protestantismus vom römisch-katholischen Glauben. Wir sind da in dieser Richtung frei. Der Glaube und seine (2) Sakramente sind doch ein Geschenk Gottes für alle Kirchen und Menschen.
Redaktion benachrichtigen Heruntergekommene Ökumene
#4   Wolfgang K.   20:43:42 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Ökumene am Ende…
Das Papsttum im 16. Jahrhundert war leider nicht bereit die berechtigten Anliegen der Reformatoren und seiner Vorläufer (Jan Hus, Savanarola) aufzunehmen. So wurden die Weichen der Trennung vor über 500 Jahren gestellt und der ökumenische Zug ist einfach abgefahren. Es wird nie mehr einen Weg zurück hinter die Reformation geben. Gewogen und zu leicht befunden – könnte Gottes Urteil über das Papsttum bedeuten. Dem einfältigen katholischen Christen wird Luther heute als der große Kirchenspalter präsentiert, aber nichts darüber warum diese Entwicklung so kam. Außerdem finde es als eine ziemliche Anmaßung anderen Kirchen das Kirchesein abzusprechen.
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Lehrer im Glauben?
#38   Wolfgang K.   17:14:50 | Freitag, 26. Januar 2007
@Maledica
Entschuldigung wenn ich Ihre kirchengeschichtlichen Kenntnise etwas auffrischen will. Alexander VI. hatte bei seinem Ableben gar keine Zeit um irgendetwas zu bereuen. Er starb nämlich an einer letalen Dosis Gift dass er einem seiner Kontrahenten den er beerben wollte zukommen ließ. Doch der Koch vertauschte die beiden Becher. Dann ging bei den Römern dass Gerücht um dass dieser Papst vom Teufel geholt wurde.
Zu behaupten dass Luther mit der Ehe von Katharina von Bora Hurerei ist, finde ich mehr als unverschämt, nach Ihrer Auslegung wüßte dann jede Ehe der Quell der Sünde sein.
Wenn manche Beiträge hier vor Dummheit laufen könnten, die würden sich sogar in der Telefonzelle verlaufen. :-#
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Lehrer im Glauben?
#31   Wolfgang K.   23:31:15 | Donnerstag, 25. Januar 2007
Nettes Forum hier****
In früheren Jahren haben es doch Teile der katholischen Kirche trefflich verstanden, die Gläubigen gegen andere Konfessionen aufzuhetzen. Die Bezeichnung Hetz_net finde ich hier in diesem Zusammenhang sehr treffend.
Papst Alexander der VI. sagte einmal – jede Religion ist gut, aber die beste das ist die Dümmste. Was hat so ein Mensch noch mit Gott zu tun??? Wer solche Auswüchse noch beschönigt sollte wirklich einmal ernsthaft über seinen Katholizismus nachdenken.
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Lehrer im Glauben?
#15   Wolfgang K.   17:39:12 | Donnerstag, 25. Januar 2007
heilige Päpste
Warum gibt es wohl im Vatikan Gänge und Hallen die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind – da steht zum Beispiel die Bronzefigur der Julia Farnese (dieser Papstgeliebten) seit jahrhunderten herum. Vielleicht könnten doch dem einen oder anderen frommen Pilger Zweifel an der so heiligen katholischen Kirche kommen…
Da schreiben sie hier immer in Kreuz_net so nette Artikel über die angebliche verschwindende evangelische Kirche und im gleichen Atemzug wird Kardinal Lehmann als Handlanger der 5. Kolonne des Protestantismus verdammt. Dabei hat dieser Kardinal mehr im Kopf als so mancher Redakteur und „Leserbriefschreiber“. Man könnte wirklich lachen, wenn es nicht so ernst wäre
Redaktion benachrichtigen Gemeinsamer Lehrer im Glauben?
#5   Wolfgang K.   16:42:37 | Donnerstag, 25. Januar 2007
heilige Päpste
Luther war etwas cholerisch veranlagt, aber diese Aussagen herzunehmen um den evangelischen Glauben madig zu machen und sich selber als das hübsche Kätzlein im Haus darzustellen – das möge der Leser dieses Pamphlets selber entscheiden. Wenn ich das Leben eines Alexanders des VI. anschaue (Ehebrecher, Mörder, einer der ruchlosesten Päpste in der ganzen Kirchengeschichte) einschließlich seiner hochheiligen Nachfolger, da hatte Luther ein geradezu ehrenhaftes Leben. Diese verkommene Geistlichkeit hat ja die Reformation geradezu provoziert. Warnende Stimmen gab es im 15. Jahrhundert genug – Jan Hus (verbrannt), Savanarola (verbrannt) als Ketzer aber Luther kreidet man heute noch alles mögliche an? Im Spanien des 16. Jahrhunderts gingen die Scheiterhaufen nicht aus…
Wer andere kennt ist klug, wer sich selbst kennt ist weise…
Redaktion benachrichtigen Ein Problem mit der Wahrheit
#3   Wolfgang K.   11:17:26 | Donnerstag, 11. Januar 2007
peinlich – peinlich
Es gibt Dinge die für manche (Extrem)Katholiken schlimmer sind als kommunistische Regierungsformen: eine laizistische Gesellschaft – und eine freie Presse.
Es ist nichts so fein gesponnen – es kommt doch an die Sonnen
Redaktion benachrichtigen Die Notwehrgemeinschaft steht
#19   Wolfgang K.   11:42:42 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Protestant
Wenn man sich einmal die Äußerungen eines Bischof Müller in Regensburg zu Gemüte führt, dann hat über Kardinal Meissner eine ganz andere (positivere) Meinung. Möchte nicht wissen wie es in Regensburg zur Zeit um das ökumenische Klima bestellt ist…
Redaktion benachrichtigen Christus, König der Parlamente
#10   Wolfgang K.   10:44:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
Radio Maria
Wenn Radio Maria hier in Deutschland (sprich aus Tirol) wie seine polnischen Kollegen aus Polen antisemitische und rechtsextreme Propaganda verbreiten würden, die wären ihre Sendelizenz los. Ich hätte es nicht geglaubt wie fromme katholische Sender in Polen einen solchen Unfug verbreiten, wenn man das nicht selber einmal (mit Übersetzung) gehört hätte.
Die Zeiten der fundamentalitischen Gottesstaaten jedweder Coleur dürften in Europa endgültig vorbei sein.
Es lebe der Laizismus!
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#305   Wolfgang K.   18:39:49 | Dienstag, 28. November 2006
@Breze
Herr Schüchter braucht wahrscheinlich Nachhilfeunterricht in Zeitgeschichte.
Das ist hier nicht besonders lustig.
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#297   Wolfgang K.   18:22:03 | Dienstag, 28. November 2006
Volksverhetzung?????
Dieser Artikel von Herrn Schüchter grenzt an Volksverhetzung. Wieso die Redaktion solche Artikel nicht löscht, verstehe ich nicht. Das sind strafbare Äußerungen, wenn ich so etwas im Bekanntenkreis äußere haben sie mich am Wickel. Kann das sein dass hier rechtsradikalie Thesen breitgetreten, kann ich kaum glauben.
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#185   Wolfgang K.   09:28:36 | Dienstag, 28. November 2006
platter Antisemitismus
Dieser Beitrag könnte glatt von Radio Maria in Polen stammen. Die verbreiten da auch immer so seltsame Geschichtslegenden…
Redaktion benachrichtigen Lang lebe der Laizismus? + …
#24   Wolfgang K.   10:09:02 | Montag, 27. November 2006
Staatskirche nein danke!
Kann das sein daß Ihr die demokratisch verfassten Staaten ablehnt? Was Ihr da anführt ist doch zum Teil sehr verallgemeinernd und alles in einen Topf geworfen.
und wie schon gesagt, sitzen wir auch nur Glashaus. Am Laiszismus führt kein Weg vorbei um halbwegs im Frieden miteinander zu leben.
Religion und Politik war noch nie eine gute Mischung.
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#21   Wolfgang K.   00:23:52 | Montag, 27. November 2006
Sehr geehrter Dr. Heger
Glauben und Freiheit kann man nicht mit Gewalt durchsetzen, wie das die römisch-katholische Kirche schon seit Jahrhunderten versucht hat. Das fing an mit der Inquistion und hörte erst nach dem dreissigjährigen Krieg auf. Heute werfen wir dem Islam das selbe vor, was die kirchlichen Machtstrukturen schon seit 2000 vergeblich Jahren versucht haben. Menschenrechte, Demokratie und freie Gesellschaften sind nicht durch einen besonderen Einsatz der Kirchen entstanden. Das gilt übrigens teilweise auch für die protestantischen Kirchen. Und die russisch-orthodoxe Kirche möchte am liebsten wieder ihren Zaren. Glaube setzt auf Überzeugungskraft und auf eine gewisse Glaubwürdigkeit ihrer „Stellvertreter“. Außerdem bin ich der Meinung daß der Staat die Gesellschaft vor übersteigerten Machtansprüchen jedweder religiöser Coleur zu schützen hat. Liebe und Menschlichkeit kann man nicht erzwingen, der Staat muß die Menschen so gut es geht vor den bösen schützen.
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#19   Wolfgang K.   10:30:09 | Samstag, 25. November 2006
ab meinen Vorrredner
Dem Islam fehlt so etwas wie eine Aufklärung der die Trennung von Staat und Kirche erst möglich macht. Das ist eine Lebensart die das ganze Leben durchzieht. Und es gibt im Koran auch viele Probleme mit der Auslegung.
Das ist nicht viel anders als im Christentum. Wenn man sich vorstellt dass der Islam im frühen Mittelalter in einer kulturellen Blüte stand – kaum zu glauben was heute daraus geworden ist. Die Fehler sind schon im Mittelalter durch die Kreuzzüge gemacht worden. Diese unglückselige Geschichte belastet das Verhältnis Islam – Christentum – Judentum heute noch. Bloß Angst vor Überfremdung durch den Islam ist nicht unbedingt angebracht. Wenn ich meinen eigenen Glauben gut kenne, dann brauche ich mich vor dem Islam nicht zu fürchten. Angst macht das Unbekannte…
Das Problem liegt nicht im Islam begründet sondern teilweise im dekadenten Lebensstil der sogenannten westlichen Zivilisationen.
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#17   Wolfgang K.   15:39:46 | Freitag, 24. November 2006
an meinen Vorredner
Entschuldigung, aber das ist Unsinn. Was eine türkische Armee 1529 und 1683 nicht vor Wien schafften, das werden sie auch heute nicht schaffen. Ich glaube nämlich nicht das sich die Scharia hier durchsetzen kann. Ich glaube auch nicht daß es im Jahre 2033 (im Januar) hier zu islamistischen Notstandsgesetzen kommt.
Redaktion benachrichtigen Lang lebe der Laizismus? + …
#15   Wolfgang K.   09:56:24 | Freitag, 24. November 2006
Laiszismus hat sich bewährt!
Gebt dem Staat was des Staates ist, und Gott was Gottes ist. Es ist gibt einen Schnittpunkt auf dem sich Staat und Kirche treffen können, ja treffen müssen – das ist die Frage der Menschenrechte. Aber der Laiszismus hat sich m.E. bewährt – wohin uns die Staatskirche geführt hat, der erste Weltkrieg ist das beste Beispiel dafür. Demokratische Staatswesen und Staatskirche sind eigentlich unvereinbar.
Redaktion benachrichtigen Eine fundamentale Sache + …
#16   Wolfgang K.   12:06:43 | Sonntag, 19. November 2006
abwertene Bemerkung?
Die Bemerkung „eine gewisse Pastorin“ Barbara Hauck war doch wohl nicht abwertend gemeint, oder????
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#41   Wolfgang K.   14:23:22 | Mittwoch, 1. November 2006
Bescheidenheit
Der Papst ist auch nur ein Mensch der auch auf die Vergebung Gottes angewiesen ist. Der Papst ist weder Stellvertreter Christi und schon gar nicht Gott. Da braucht man noch nicht einmal evangelisch zu sein um das anzuzweifeln. Die Religionen sollten sich vor dem Größenwahn in Acht nehmen.
Redaktion benachrichtigen Ironie des Schicksals
#28   Wolfgang K.   23:50:55 | Dienstag, 31. Oktober 2006
EKD und Halloween
Hier in dem Artikel wird die Wirkung mit der Ursache verwechselt. Zu behaupten der Halloween-Kult wäre auf den evangelischen Glauben zurückzuführen ist schon ein bischen sehr gewagt. Und abergläubische Strömungen gibt es im katholischen Volksglauben auch genug.
Die Reformation war eine Antwort auf das verlotterte Leben der sogenannten heiligen Väter. Luther hat sich nicht von der katholischen Kirche getrennt, sondern die katholische Kirche von Luther. Am liebsten hätten sie die Protestanten wieder mit brachialer Gewalt in den Mutterschoß der Kirche zurückgeführt, aber der Geist war jeder militärischen Tyrannis überlegen. Hätte es die Reformation nicht gegeben – die christliche Lehre in ihrer ursprünglichen Form wäre ausgestorben, vom Evangelium wüßte man nichts mehr… Gott wußte schon warum er einen Martin Luther kommen ließ…
Redaktion benachrichtigen Die Rache ist schon unterwegs
#8   Wolfgang K.   21:45:33 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Zwangszölibat
Eigentlich schade dass die katholischen Priester durch den Zwangszölibat nicht heiraten dürfen (können). Könnten doch ein postitives Bespiel für ein gesundes Familienleben geben, irgendwie wirken solche Artikel nicht so richtig glaubwürdig. Und wenn schon die Ehe ein Sakrament ist – wieso sind dann die Pfarrer davon ausgenommen…
Redaktion benachrichtigen Einheit in Verschiedenheit + …
#17   Wolfgang K.   15:12:49 | Montag, 16. Oktober 2006
Anfrag an die Tradition
@Sirilo
Könnte es auch nicht sein daß sich die katholische Kirche ein Glaubensgebäude geschaffen hat, das so dem Evangelium nicht entspricht? Ich nehme mal das Beispiel der Tradition. Spätestens seit Alexander VI. und seinen moralischen Verfehlungen hat das Papsttum seine moralische Autorität endgültig verloren. Als Christ brauche ich mich nicht dem Papst unterwerfen. Diese sogenannten Traditionen laufen dem Willen Gottes zuwider. Der papst redet davon daß die Menschen ihre Ohren vor Gott zu gemacht haben, aber was macht die RKK – sie ist ja mit der Tradition des Zölibats auch nicht Gott gehorsam – sie schaffen sich ihren eigenen Gott – was dem nicht entspricht wird ausgegrenzt.
Redaktion benachrichtigen Einheit in Verschiedenheit + …
#13   Wolfgang K.   10:34:31 | Montag, 16. Oktober 2006
Exkommunikation
Liebe Frau Bussmann!
Ich muß Ihnen mit Ihren Äußerungen Recht geben. Es gibt da nichts hinzuzufügen. Und was wir als Protestanten nicht vergessen dürfen – Luther und die evangelischen Kirchen sind seit über 400 Jahren exkommuniziert und mit dem Interdikt belegt – wir sind dieser Gnaden der römisch-katholischen Kirche nicht würdig, wir sind draussen! Man mag einwenden daß diese Exkommunikation nur noch aus formalen Gründen besteht – ich habe da so meine gelinden Zweifel.
Redaktion benachrichtigen Einheit in Verschiedenheit + …
#11   Wolfgang K.   23:14:29 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Hierarchie
Liebe Frau Bussmann!
Es geht ja gar nicht darum was viele gläubige Katholiken denken (viele sind da bedeutend freier und fortschritllicher), es geht doch nur darum diese gegenwärtige katholische Hierarchie nicht gewillt ist andere Kirchen anzuerkennen. Ein protestantisches Abendmahl und ein evangelischer Pfarrer (mit Frau und Kind) ist in ihren Augen nun mal keine Kirche und kein Sakrament. Da machen sich doch unsere evangelischen Kirchenoberen doch nur etwas vor. Es ist doch ist doch ein Unterschied ich kann einen gläubigen Katholiken als Christen akzeptieren, aber umgekehrt ist das auf höchster katholischer Ebene eben nicht möglich…
Ich lasse mich gerne korrigieren…
Redaktion benachrichtigen Einheit in Verschiedenheit + …
#9   Wolfgang K.   16:00:55 | Samstag, 14. Oktober 2006
Es gibt keine Kirchengemeinschaft mehr!
Es wird bis zum jüngsten Tag nie mehr die volle Kirchengemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche geben. Im 16. Jahrhundert hat sich die Trennung von der „Mutterkirche“ in Rom vollzogen – the Way of No Return“. Da hat die katholische Kirche die Zeichen der Zeit nicht erkannt, diese Trennung war einfach um der Wahrheit willen notwendig.
Alles andere ist nur Wunschdenken – wir Protestanten können den Papst als Menschen akzeptieren aber nicht als den Stellvertreter Christi auf Erden. Ich finde daß wir uns heutzutage menschlich achten ist schon ein gewaltiger Fortschritt, man kann nicht mehr und nicht weniger verlangen.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#11   Wolfgang K.   17:33:17 | Dienstag, 29. August 2006
ich meine keine Hollywood-Filme
Ich meine die Wirklichkeit, habe da zuhause einiges in meiner Sammlung. Diese Hollywood-Filme (Emily Rose) lehne ich ab, das geht mir persönlich zu weit.
Das Benehmen gegenüber der Anneliese Michel hat den wahren Charakter dieser Exorcismen gezeigt – das ist Menschenverachtend gepaart mit religiöser Geltungssucht.
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#8   Wolfgang K.   17:20:47 | Dienstag, 29. August 2006
Übergriffe gegenüber Frauen
Die meisten dieser „exorcistischen Riten“ sind sexuelle Übergriffe an wehrlosen Frauen. Man muß sich Filmaufnahmen über Exorcismen einmal genau anschauen, da wird einem einiges klar.
Bestes Beispiel Pastor Ekkehart Höfig, wurde zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt wegen sexueller Nötigung bei einer sogenannten Teufelsaustreibung.
Redaktion benachrichtigen Was hat die Beichte mit einer Zwiebelsuppe zu tun?
#14   Wolfgang K.   16:12:09 | Dienstag, 15. August 2006
Jugendsünden
Das sind eigentlich nur lässliche Jugendsünden, Dummheiten hat einmal jeder gemacht. Ich persönlich glaube, daß sich Grass mit dieser Waffen-SS nie identifiziert hat, Grass war auch ein Kind seiner Zeit. Henry Nannen war zum Beispiel begeisterter Jungredakteur beim Stürmer. Richard Wagner war ein glühender Antsemit. Ludwig Thoma genialer Schriftsteller aber er hatte eine Aversion gegen das Judentum. Das schmälert ihre Leistungen nicht im geringsten. Joschka Fischer hat einmal an Straßenkämpfen teilgenommen – bezeichnete Herrn Stücklen mit einem üblen Kraftausdruck.und wurde später einer der beliebtesten Politiker…Es gäbe noch genügend Beispiele für andere Persönlichkeiten
Redaktion benachrichtigen Es fanden sich 840 Dumme
#27   Wolfgang K.   09:23:07 | Freitag, 11. August 2006
Papstgeliebte
Verstehe diese Aufregung gar nicht, die Geliebte von Papst Alexander VI. stand jahrhundertelang nackt weißen Marmor in den heiligen vatikanischen Gemäuern, bis sich dann doch jemand sich genötigt die Schöne mit einem Bleimantel zu umgeben…
Man sieht die Fehler immer nur bei den andern…
Redaktion benachrichtigen Visionen oder Illusionen?
#46   Wolfgang K.   23:05:42 | Samstag, 8. Juli 2006
@monti
Wenn man die meisten Ausführung hier so liest – Beispiel die Threads vom Herrn Schnabeltierkönig – und denkt dass ist hier die katholische Kirche – dann muss ich Ihnen uneingeschränkt recht geben. Aber dieses Forum ist für die römisch-katholische Kirche sicher nicht repräsentativ. Man könnte fast meinen hier tobt sich eine christliche Taliban-Bewegung aus. Und diese Beiträge der Kreuz.net-Redakteure haben weniger mit sachlicher Berichterstattung zu tun sondern vielmehr um hier die Emotionen anzuheizen, und die Leser gegeneinander aufzuhetzen. Aber das hatte ja in der katholischen Kirche lange Zeit eine gewisse Traditiion, erst seit dem II. Vatikanum und JP II gewinnt die gemäßigte Richtung in der RK die Überhand…
Redaktion benachrichtigen Visionen oder Illusionen?
#20   Wolfgang K.   00:20:27 | Samstag, 8. Juli 2006
indiskutable Äuerungen
Solche Äußerungen Herr Schnabeltierkönig können nur von jemanden kommen der eigentlich gar keine Ahnung hat. Weder von der Theologie noch von einem vernünftig gelebten christlichen Glauben. Wenn Luther schon in Ihren Augen ein Satan war, was war dann Alexander der VI. – nichts weiter als ein verkommener Hurensohn – heilig übertüncht. Ihr sucht die Schuld immer nur bei anderen…
Redaktion benachrichtigen Der säkulare Antisemitismus war die Ursache der Nazi-Schlächtereien
#20   Wolfgang K.   00:42:14 | Montag, 26. Juni 2006
Agitation gegen andere Kirchen
Als nach 1945 die ganzen Flüchtlingsströme aus den Ostgebieten in das katholische Niederbayern und Schwaben strömten, das bedingt durch die Gegenreformation, eigentlich rein katholisch geprägt war, brachte das in Teilen der katholischen Bevölkerung erhebliche Unruhe. Die Protestanten waren nicht unbedingt gern gesehen, da kann man sich vorstellen was der sogenannte Volksglaube gegen die jüdischen Mitbürger hatte. Die katholische Kirche hat es vortrefflich geschafft immer gegen andere Religionen und Konfessionen zu agitieren. So verbot zum Beispiel der katholische Stadtparrer 1957 als in Deggendorf die evangelische Kirche gebaut wurde, seinen Gläubigen an diesen Ort der Ketzerei vorbeizugehen. Oder es gab 1938 in Österreich keine einzige katholische Messe, wo nicht zumindest unterschwellig gegen die Juden agitiert wurde.
So ganz unschuldig war die Kirche am Antisemitismus nicht…
Redaktion benachrichtigen Freiheit für alle – außer für die Katholische Kirche
#84   Wolfgang K.   10:16:45 | Freitag, 23. Juni 2006
Sachlichkeit
Lieber Athanasius, vielleicht könnten Sie Ihren Diskussionsstil wieder auf eine sachliche Ebene bringen, das wirft irgendwie kein gutes Licht auf Sie.
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#35   Wolfgang K.   09:07:47 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Trennung von Staat und Kirche
Die französische Revolution hat der katholischen Kirche die Grenzen aufgezeigt. Eine allzuenge Verquickung von Staat und Kirche hat noch nie einem Staat gut getan. Das deutsche Kaiserreich mit seiner Thron,- und Altartheologie war letztenendes auch zum Scheitern verurteilt, das mussten sich auch die evangelischen Kirchen nach 1918 schmerzhaft eingestehen. Man konnte aufstrebende Industriestaaten nicht mehr mit unzeitmäßen Regierungsformen (Monarchie) regieren.
Gebt Gott was Gottes ist, und dem Kaiser was dem Kaisers ist…
Der Fehler des katholischen Klerus in der Zeit des französischen Absolutismus war einfach der, dass die Kirche erstens privilegiert war und einfach zwischen Recht und Unrecht nicht trennen konnte.
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#30   Wolfgang K.   23:55:27 | Mittwoch, 21. Juni 2006
logische Konsequenzen
Zuerst kam im 16. jahrhundert die Reformation und hat die Menschen in ihren Gewissen von einer sich unchristlich gebärdenden Kirche befreit. Die Aufklärung und die französische Revolution waren eine Weiterentwicklung der Gedanken der Reformation. Die Aufklärung legte die Grundlagen für die modernen Demokratien in Europa. Und der Anteil der katholischen Kirche an diesen Umwälzungen ist nur als äußerst marginal anzusehen.
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#13   Wolfgang K.   21:14:12 | Mittwoch, 21. Juni 2006
es gab auch noch andere
Es gab ja auch noch andere Aufklärer als Voltaire, wieso reiten Sie immer auf nur einen Extrem herum. Außerdem hat es mit Voltaire und dem damaligen Papst Benedikt dem … sogar (versöhnliche) Gespräche gegeben. Ihr macht es Euch schon ein bischen einfach.
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#7   Wolfgang K.   21:01:11 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Nachtrag
Noch etwas – man kann die Menschenrechtsideen der französischen Moralisten nicht für die Terrorherrschaft eines Jakobiners wie Robespierre oder Danton verantwortlich machen, genau so wenig ist Jesus und seine Lehre unschuldig an den späteren Gewaltorgien in der Kirchengeschichte.
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#4   Wolfgang K.   20:43:25 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Kirche und die französischen Aufklärer
Dieser Kreutz_net Artikel ist nicht ganz frei von einer gewissen Geschichtsklitterung. Die Gedanken der französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) sind nicht die Gedanken der katholischen Kirche im Frankreich des 17. /18. Jahrhunderts gewesen. Die französischen Aufklärer waren geistig viel weiter als der katholische Klerus jener Jahre. Die waren nämlich größtenteils damit beschäftigt den französischen Absolutismus zu zementieren. Außerdem mußten unter Ludwig den XIV. tausende von Hugenotten das Land verlassen. Die katholische Kirche hätte sich an die Spitze einer sozialen gerechten Ordnung stellen müssen – so legte sie sich mit den Sonnenkönigen ins Bett.
Am französischen Nationalfeiertag sieht an der Seite der französischen Prominenz am 14. Juli jedenfalls keine hohen katholischen Würdenträger sitzen…stimmt doch schon irgendwie nachdenklich oder nicht????
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#48   Wolfgang K.   09:02:49 | Montag, 19. Juni 2006
auf den Punkt gebracht
Mit dem Zölibat versündigt sich die Kirche an den Geboten Gottes…In diesem Punkt ist auch ein Papst dem Wort Gottes nicht gehorsam…
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#13   Wolfgang K.   18:00:51 | Samstag, 17. Juni 2006
eigentlich schade…es fehlt die Einsicht
Das Verhalten der Kirche während des dritten Reiches bestätigt wieder die Tatsache, daß Luther mit seiner fundamentalen Kritik am sogenannten Papsttum recht hatte. Es hätte PIUS XII. nicht schlecht zu Gesicht gestanden einmal ein Wort des Bedauerns über die Lippen zu bringen. Im verteufeln des Kommunismus waren sie immer großartig, aber vor der eigenen Haustüre zu kehren oder einmal ansatzweise den Versuch machen über eigenes Versagen nachzudenken -absolute Fehlanzeige. Es ist ein unbestreitbarer Verdienst Hochhuths Finger in diese Wunden zu legen.
Es gab auch noch andere Publikationen die sich mit dieser Thematik in einer seriösen Form beschäftigten.
Fazit’: Wo die einen die Kreuze schmücken das werden andere die Kreuze drücken…
Es gab in der ganzen Kirchengeschichte nicht einen einzigen Stellvertreter dem sein „Glauben“ das Leben gekostet hätte, ganz im Sinne Jesu. Das Leiden für eine gerechte Sache stände den sogenannten Stellvertretern besser an, als im Elfenbeinturm in einer selbstgerechten Heiligkeit zu leben…
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#6   Wolfgang K.   18:44:46 | Freitag, 16. Juni 2006
Fragen über Fragen
Damit hätte ich persönlich kein Problem. Solange ich sachlich bleibe und alles belegen kann. Dann sucht man sich ein anderes Forum, wo es sich trefflich streiten läßt.
Die Wahrheit ist wie eine stadtbekannte Hure, jeder kennt sie aber niemand will sich mit ihr zeigen lassen.
Mich wundert das sowieso daß die Moderatoren hier so tolerant sind. Da gab es auch schon Threads die waren an Gehässigkeit und Giftigkeit nicht mehr zu toppen, auf der prokatholischen Seite können hier einige so richtig auf den Putz hauen und den Haß schüren, aber wehe, ich stelle mich auf das gleiche Niveau. Und mich wundert es auch daß ich hier noch diskutieren kann.
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#3   Wolfgang K.   18:13:00 | Freitag, 16. Juni 2006
Einseitige Ausrichtung
Die richtig interessanten Meldungen gibt es hier nur selten. So las ich neulich mal in meiner Tageszeitung, daß mindestens 60% der katholischen Priester in Polen gerne verheiratet wären und eine Familie hätten. Oder daß es im ach so katholischen Polen Rekordzahlen an Abtreibungen gibt, mit einer der höchsten AT-Quoten in Europa.
Mich würde einmal interessieren nach welchen Kriterien Kreuz-net seine Artikel auswählt.
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#66   Wolfgang K.   23:23:54 | Montag, 5. Juni 2006
versöhnliche Töne
Liebes Pünktchen!
Würde sagen wir begraben das Kriegsbeil, Sie haben Ihre Meinung, ich habe meine Einstellung dazu. Mit Ihnen kann man wenigstens nopch auf einer vernünftigen Ebene diskutieren. Meine Achtung und meinen Respekt. Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche.
PS.: Jeder von uns hat doch seine kleinen Schwächen, die Kunst liegt darin sich gegenseitig zu respektieren, ohne gleich alles unter den Teppich kehren zu wollen.
Am Anfang habe ich gedacht wo bin ich da nur reingeraten, aber es gibt hier auch sehr vernünftige Zeitgenossen, mit denen sich trefflich streiten lässt.
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#64   Wolfgang K.   11:16:12 | Montag, 5. Juni 2006
Abgötter
Liebes Pünktchen!
Ihr habt ja auch Eure Abgötter, so ist das ja auch nicht…
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#62   Wolfgang K.   23:17:21 | Sonntag, 4. Juni 2006
Luther war ein Kind seiner Zeit
Luther befand sich mit diesen Äußerungen im Einklang mit katholischen antisemitischen Strömeungen, unbestritten. Aber der junge Luther hat sich auch sehr für die Juden eingesetzt. Zitat: „Wenn die Juden damals mit den Christen so umgegangen wären, wie wir mit den Juden so gäbe es heute keine Christen“. Wichtig war das was der junge Luther schrieb. Prüfet alles das Gute behaltet. Außerdem schmälern diese Äußerungen auch nicht die Leistungen Luthers für die Reformation.
Papst Alexander VI. sagte eimal: Jede Religion ist gut, aber die beste davon das ist die Dümmste (Nachzulesen bei Otto von Corvin). Oder der Kirchenvater Augustinus, daß Frauen der Auswurfs der Hölle und des Paradieses sind…
Wir haben Luther nie heilig gesprochen oder ihn zum evangelischen Papst gemacht, wir können heute zu diesen Aussagen stehen ohne uns antisemitischer Tendenzen verdächtig zu machen. Das ist unsere Art von evangelischer Freiheit. Und Luther selber hat sich immer als sündiger Mensch begriffen. Und im Gegensatz zu dieser bigottischen Dekadenz in weiten Kreisen der damaligen katholischen Geistlichkeit war Luther moralisch nahezu untadelig (Ehe mit Katharina von Bora).
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#57   Wolfgang K.   00:29:59 | Samstag, 3. Juni 2006
Luther ein Mensch mit psychopathischen Zügen??
Ich mache ja keinen Hel daraus dass ich hier protestantische Positionen vertrete.
Liebes Pünktchen, ich freue mich daß Sie wenigstens die Fakten anerkennen und das nicht irgendwie schönreden,
Luther allerdings als einen Psychopathen darzustellen finde ich schon sehr gewagt. Psychopathen sind normalerweise nicht in der Lage Bibelübersetzungen zu veröffentlichen die die ganze Kultur eines Landes, ja eines Kontinents zu verändern.
Da waren die R-Päpste schon noch etwas gestörter. Man muß sich der Person Luthers mit den Augen des 16. Jahrhunderst nähern, wir Menschen tun uns schwer Luther mit den Augen des 21. Jahrhunderts zu nähern. Diese sogenannten R-Päpste und Gegner Luthers waren auch zur damaligen Zeit moralische Monster. Diese sogenannten Stellvertreter hatten kein Recht Luther zu verdammen. Man muß sich Luther zwischen den Zeilen nähern.
Die Nazis haben sich in den Prozessen 1945 auf Luther berufen, der ihnen durch seine Schriften ein Freibrief für den Holocaust geliefert hat. Ein unhaltbarer Vergleich, Luther hat nie zum Massenmord aufgefordert. Und seine wüsten Reden zum Bauernkrieg taten ihm hinterher leid. Es gab auch einen jungen Luther der sich sehr positiv für die Juden eingesetzt hat, das ist wichtig, nicht seine cholerischen Ausfälle. Aber wo hat jemals ein Alexander VI. irgendeinen Anflug von Reue gezeigt. Im römischen Volk ging bei seinem Tod das Gerücht um, der Teufel hätte ihn persönlich geholt…(nach zulesen bei Otto von Corvin).
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#52   Wolfgang K.   17:30:18 | Freitag, 2. Juni 2006
@Pünktchen
Die 95 Thesen die Luther 1517 an die Schloßkirche nagelte, verbreitete sich im ganzen Reich wie ein Lauffeuer ohne jede Gewalt. Die einfachen Leute haben nur darauf gewartet. Und für die deutschen Fürsten war das ein willkommener Anlass sich vom Kaiser zu emanzipieren. Die Reformation war zunächst eine Volksbewegung, leider gab es auch Auswüchse und Gewaltexzesse, Luther hat das später auch sehr bedauert (seine Äußerungen über die Bauern und die Juden in seinen späteren Schriften).
Die Inquisition ging allerdings noch radikaler vor, vor allen in Spanien hat man gewütet ohne Ende. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gingen die Scheiterhaufen nicht mehr aus. Phillip II. hat sogar eine Riesen-Armada gegen das englische Königreich ausgeschickt um die Engländer zu rekatholisieren. Die Inquisition hat der Reformation in Italien und Spanien den Garaus gemacht.
Und die Ursache für den dreissigjährigen Krieg lag darin mit begründet daß der Kaiser sich nicht mehr an den augsburgischen Religionsfrieden gebunden fühlte und meinte, er müsse mit einer gewaltigen Streitmacht die evangelischen Landesfürsten unterwerfen. Die Schweden haben den Protestantismus erfolgreich in Deutschland verteidigt, sonst hätte sich auch hier diese Inquisition durchgesetzt.
Geistig waren die damaligen Päpste nicht in der Lage die Leute mit Argumenten zu überzeugen, die R-Päpste waren geistig gegen Luther nur kleine Windlichter.
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#48   Wolfgang K.   11:56:00 | Freitag, 2. Juni 2006
@ Pünktchen
Wie ich schon mit dem Zitat der Confessio Augustana sagte, es gibt keine vollkommene Kirchengemeinschaft mehr. Erstens trennt die Kirchengeschichte die beiden großen Konfessionen voneinander, zweitens die völligen diametral verlaufenden theologischen Auffassungen vom den Sakramenten. Ich könnte als traditionell lutherischer Protestant ( ich oute mich jetzt einmal hier an dieser Stelle) nie zur römisch-katholischen Eucharistie gehen.
Ich frage mich an dieser Stelle wieso die katholische Kirche nach dem tridentinischen Konzile in ganz Europa den katholischen Glauben nur mit Gewalt durchsezten konnte. Wenn der Protestantismus wirklich in allen Punkten geirrt hat, wieso sind dann mit wehenden Fahnen alle Staaten (besonders die skandinavischen Länder) protestantisch geworden? Ein einzelner genialer Kopf und geistiger Riese wie Luther könnte das noch nie gewollt haben, daß sich auf einmal auf dem Kontinent ein neuer Glaube bildet. Dem Protestanismus dann Irrglauben vorzuwerfen ist ein bischen zu kurz gegriffen. Der katholischen Kirche ist als Anwort auf die Reformation nichts anderes eingefallen als in den katholischen Kernlanden die Inquisition wüten zu lassen. Wenn die Argumente und die Überzeugungskraft ausgehen dann hilft eben nur noch Gewalt.
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#46   Wolfgang K.   09:02:06 | Freitag, 2. Juni 2006
katholon
Dazu eine kleine Ergänzung: Katholisch bedeutet katholon (kommt aus dem griechischen) bedeutet allumfassend, ansonsten muß ich dem Vorredner recht geben.
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#44   Wolfgang K.   00:32:30 | Freitag, 2. Juni 2006
@ Wolfgang e.
Na ja das ist wenigstens eine Basis auf der man sich treffen kann. Ich kann auch die katholischen Brüder als Christen anerkennen, ich kann auch dem Papst nicht sein persönliches Christsein absprechen. Nur habe ich Probleme mit der Frage nach dem katholischen Amt. Und diese Frage trennt die evangelische und die katholische Christenheit seit der Reformation. In der Confessio Augustana wird das einmal sehr treffend forumliert: Es ist nicht not das es eine einheitliche Kirche gibt, zum Wesen der Einheit gehört die rechte Sakramentsverwaltung und die rechte Auslegung des Wortes. Die echte Ökumene beziehungsweise die vollständige Einheit der Christenheit wird es nie mehr geben. Da ist es schon ein Fortschritt sich auf einer menschlichen Ebene zu achten, nicht mehr und nicht weniger. Und da sind auch die Spuren der Reformation an der katholischen Kirche (zumindest hier in Deutschland) nicht spurlos vorbei gegangen.
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#37   Wolfgang K.   16:40:35 | Donnerstag, 1. Juni 2006
faule Bäume – gute Früchte?
Ich persönlich kann meine katholischen Mitchristen als vollwertige Christen anerkennen, umgekehrt aber ist das aber nicht mein Problem. Ich persönlich betrachte die kirchlichen Institutionen nur als Ordnungsfaktor um den Frieden in den Gemeinden zu bewahren. Was zum Glauben und Leben wichtig ist, findet man in der Bibel. Und zur Auslegung brauche ich weder einen Papst noch einen Bischof.
@ Pünktchen. Die Lebensweise der R-Päpste spricht gegen das Prinzip des Papsttums.Faule Bäume bringen keine guten Früchte. Ich finde es gut, daß die Reformatoren diese Trennung vollzogen haben. Diese Hierarchie (zu deutsch heilige Herrschaft) dürfte es eigentlich im neutestamentlichen Sinne nicht geben. Auch die Kirchengeschichte zeichnet ein negatives Bild des Papsttums.
Es ist ein großartiges Verdienst von JP II sich mit seinem Mea Culpa aus dem Jahr 2000 (anläßlich des Jahrestages der Bluthochzeit in Paris von 1572) sich bei den Opfern kirchlicher Selbstjustiz zu entschuldigen. Das war ein längst überfälliger Schritt sich für die ganzen Verbrechen zu entschuldigen. Wir sprangen 1945 mit dem Stuttgarter Schuldbekenntnis auch über unseren Schatten.
Andere Kirchen haben dieses Stellvertretertum auch nicht, sind auch keine schlechteren Christen.
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#8   Wolfgang K.   09:20:02 | Donnerstag, 1. Juni 2006
verlotterte Geistlichkeit
Petrus hat zwar die erste christliche Gemeinde gegründet, aber Petrus war kein Papst. Außerdem war Petrus verheiratet und Familienvater. Petrus war ein Gleicher unter Gleichen, ein normaler Mensch wie Sie und Ich. Die sogenannten Nachfolger hatten mit ihrer fragwürdigen Moral nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Petrus zu tun. Eine solche gottlose Lebensweise kann sich nicht auf Petrus berufen. Außerdem war das Lotterleben der Geistlichkeit am Ende der Neuzeit mit ein Auslöser für die Reformation. Die Kirche war nicht fähig Buße zu tun und zu den Ursprüngen zurückzukehren, im 15. Jahrhundert scheiterten drei Reformkonzilien. Luther war ein Prophet, vom Evangelium wäre nichts mehr übrig geblieben.
Und die Propheten sind immer verfolgt worden…
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#4   Wolfgang K.   08:59:23 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Papst ist nur ein Mensch
@Vita
Vor der römischen-katholischen Kirche mögen die Protestanten zwar keine Kirche im eigentlichen Sinn sein, aber Gott sieht das anders. Und auf das kommt es schließlich an. Abgesehen davon kann ich den Papst als Menschen anerkennen, aber nicht als Stellvertreter Christi auf Erden, ein Mensch bleibt Mensch und auch ein Papst steht unter dem Gericht Gottes. Das ist kein Stellvertreter sondern nur ein Zerrbild.
Was mir hier noch auffällt ist eine auffällige Angst vor der sogenannten protestantischen Unterwanderung, woher kommt eigentlich diese Angst vor den Evangelischen???
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#13   Wolfgang K.   23:39:31 | Montag, 29. Mai 2006
Bilder sind gefälscht!
Im Zeitalter von professioneller Bildmanipulation kann man den Echtheits,- und Wahrheitsgehalt solcher „Bildchen“ anzweifeln. Es gibt heutzutage nichts was man nicht mehr manipulieren kann.
Redaktion benachrichtigen Sodoma und Gomorra auf dem Katholikentag
#19   Wolfgang K.   17:49:03 | Donnerstag, 25. Mai 2006
@ Aphrodite
Muß Ihnen bei Ihrer Kritik recht geben, selbst bei einer moralisch sauberen Kirche verbieten sich solche Urteile gegen Homosexuelle von selber. Habe mich etwas ungeschickt ausgedrückt – sorry.
Redaktion benachrichtigen Sodoma und Gomorra auf dem Katholikentag
#15   Wolfgang K.   17:38:04 | Donnerstag, 25. Mai 2006
alles in einen Topf geworfen
Die Feindbilder sind Homosexuelle und noch schlimmer die Protestanten. Hier gab es schon Beiträge da wurde Karl Lehmann sogar mit Hitler und Stalin verglichen. Und dann rennen sie in die Kirche und glauben an die heilige katholische Kirche. Diese Moral,- und Tugendwächter würden alle am liebsten mit dem Weihwasserschwengel rumlaufen und dann alles exzorzieren. Nur bei sich selber sieht keinen Anlass über sich nachzudenken.
Man möge mir hier die polemischen Untertöne verzeihen…
Redaktion benachrichtigen Sodoma und Gomorra auf dem Katholikentag
#12   Wolfgang K.   17:23:13 | Donnerstag, 25. Mai 2006
doppelte Moral
Kann meinem Vorgänger nur beipflichten. Auf der anderen Seite wird dann aber alles unter den Tisch gekehrt. Wenn im St. Pöltener Priesterseminar Computer mit Kinderporno beschlagnahmt werden – das sind dann halt nur Jugendsünden. Wenn die Päpste in der Renaissancezeit durch ihr Benehmen Anstoß erregt haben – alles kein Problem das sind halt immer noch die Nachfolger Petri auf dem heiligen Stuhl. Wenn Pius der XII. zu wenig für die Juden getan hat – alles nicht so schlimm. Das Übel hat man bei den sogenannten Homosexuellen ausgemacht – man sieht den Splitter in den Augen der anderen, aber für seine eigenen Balken ist man blind. Wenn die Päpste und der Klerus in der Geschichte makellos wären – dann wäre dieses Gewettere über die Homos noch nachvollziehbar.
Redaktion benachrichtigen „Diese Masken sind unsere Identität“
#26   Wolfgang K.   00:11:05 | Montag, 22. Mai 2006
Deep Purple in Reqiuem
Da gab es doch neulich diesen Kinofilm Requiem, indem es um diese Teufelsaustreibung der Anneliese Michel in Klingenberg ging. Wieso da ausgerechnet der Song von Deep Purple (Anthem) aus dem Album Books of Taliesyin
ausgewählt wurde ist mir ein Rätsel. Wenn man auf der fundamentalistischen Linie wäre könnte man meinen Deep Purple produzierte mit seinen Song okkulte Inhalte…
Den Grand Prix halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Der Musikgeschmack läßt immer mehr zu wünschen übrig, diese Veranstaltung passt nicht mehr so richtig in diese Musiklandschaft und ist angestaubt und antiquiert.
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#66   Wolfgang K.   11:02:51 | Dienstag, 16. Mai 2006
Diese Päpste haben sich versündigt!
Ich möchte mit einem Papst wie Alexander den VI. nicht die Ewigkeit verbringen. Was den Menschen heilig ist, das ist vor Gott ein Gräuel. Ein Papst steht auch einmal vor dem Richterstuhl und muß sein Leben vor Gott verantworten. Luther wurde exkommuniziert, aber diese Päpste hatten Narrenfreiheit… Und dann wundert Ihr Euch darüber daß die Reformation kommen mußte?
Ihr liefert genau die Argumente die Teile der katholische Kirche so abstoßend macht…und warum man sich abwenden muß.
Wenigstens erkennt ihr daß an, daß die Päpste in schweren Sünden gelebt haben, ist ja schon etwas. Gebe die Hoffnung nicht auf daß Ihr von Euren maßlosen und frevelhaften Urteilen doch noch einmal Abstand nehmt…
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#60   Wolfgang K.   10:13:41 | Dienstag, 16. Mai 2006
Renaissance-Päpste
Wenn ich an Alexander VI. denke und seine verlotterte Lebensweise (es gibt da noch viele andere), dann brauche mir auf diese sogenannte Sukzession nichts einzubilden…
Kann das sein, daß Sie mit evangelischen Christen ein Problem haben?
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#58   Wolfgang K.   10:03:28 | Dienstag, 16. Mai 2006
nicht katholisch, nicht evangelisch???
Ihr seid nicht evangelisch und redet über evangelische Christen???
Wer mit einem Finger auf andere zeigt, auf den zeigen zehn Finger zuürck???
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#54   Wolfgang K.   09:42:36 | Dienstag, 16. Mai 2006
Seid doch froh…
@ Herrn Groll!
Ich finde es hier unangebracht auf Kardinal Lehmann so herumzuhacken. Es gibt nicht viele wie ihn, Ihr Beitrag ist nicht gerade von Nächstenliebe geprägt. Seid doch dankbar dass es noch solche Menschen gibt. Man kann sich auch auf einer sachlichen Ebene auseinandersetzen, aber muß man die Leute (egal wer das jetzt ist) so diffamieren??? Bin zwar nicht katholisch, aber dieser Kardinal nötigt auch mir (als kritischen Christen) Respekt ab.
Vielleicht könnten Sie die Diskussion wieder versachlichen
Danke schon im Voraus
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#23   Wolfgang K.   09:31:56 | Dienstag, 16. Mai 2006
Wortlaut und Intention
Ich habe mich etwas unklar, bzw. mißverständlich ausgedrückt, selbstverständlich sollte es zwischen den Wortlauten und der Intention des Textes keine Unterschiede geben…
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#21   Wolfgang K.   22:02:56 | Montag, 15. Mai 2006
Erfahrungen mit Gott
Die Menschen haben Erfahrungen mit Gott gemacht, und das schlägt sich in der Bibel nieder. Es fing an mit den Geschichten im AT und hörte mit der Offenbahrung des Johannes nicht auf. Was soll an der Sola Scriptura Unsinn sein? Es kommt schließlich darauf an was uns das Evangelium sagen will, nicht unbedingt auf den Wortlaut. Umgekehrt könnte ich das Papsttum und die übersteigerte Marienverehrung (und was es sonst noch alles gibt) auch als Unsinn abtun, weil vieles damit nicht mit der Bibel konform geht.
Nachtrag: Die Kanoniker haben es sich nicht leicht gemacht die kanonischen Schriften zusammenzustellen.
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#19   Wolfgang K.   21:04:06 | Montag, 15. Mai 2006
theologische Fehlentwicklungen
@ Sirilo
Sie haben vollkommen recht, ich vertrete die protestantische Position – nur durch die Schrift alleine, und dem Geist der dahinter steht. Man kann nicht alleTraditionen nicht über die Schrift stellen. Es gab in der frühen Christenheit auch genug theologische Fehlentwicklungen die dann in großen Spaltungen endeten. Fairerweise muß ich zugeben dass es auch in den protestantischen Lehrauffassungen Irrwege gab (die Rolle der Kirche im 1. Weltkrieg). Um wieder auf die Historie zurückzukommen: Das Schisma von 1077 von der orthodoxen Kirche wegen der Stellung des Papsttums und des Zölibats. Auch ein Grund mit für die unseligen Kreuzzüge. Uns es gibt heute noch genug kirchentrennendes zwischen den Konfessionen, angefangen von der Auffassung über die Eucharistie bis zur Stellung der Amtskirche. Die Kirchen haben das Evangelium nicht in die Welt gebracht, sondern durch die Kraft Gottes kam das Wort Gottes zu uns.
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#14   Wolfgang K.   10:21:15 | Montag, 15. Mai 2006
Dogma steht nicht über dem Evangelium
Die Dogmen sollten aber nicht über dem Evangelium stehen, genauso wenig wie diese sogenannten Traditionen. Im neuen Testament findet man nichts über die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel.
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#12   Wolfgang K.   09:46:36 | Montag, 15. Mai 2006
Mythenbildung
Maria war ein Mensch wie Sie und ich. Es gibt keinen Grund sich vor dieser sogenannten Heiligkeit unterwerfen zu müssen. Maria ist halt insofern ein Vorbild in ihrer Bescheidenheit und Demut, in ihrem Vertrauen zu Gott. Aber alles andere (Mutter Gottes, „sexuelle Reinheit“ Auffahrt in den Himmel) würde ich den Bereich volksreligiöse Mythenbildung verschieben. Das hat mit dem eigentlichen Glauben nicht mehr viel zu tun. Lenkt von Gott nur ab.
Vielleicht sollte man in der Kirche auch auf die lebenden Frauen mehr achten, als die Liebe auf ein Phantombild zu
projizieren.
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#8   Wolfgang K.   22:41:18 | Sonntag, 14. Mai 2006
Maria und Josef waren ein Ehepaar
An Sirilio
Nachzulesen bei Matthäus – und er (Josef) berührte sie nicht (sie Maria) bis sie ihren ersten Sohn gebar.
Im Weihnachtsevangelium bei Lukas: Und sie gebar ihren ersten Sohn…
Könnte da noch einige Bibelstellen anführen…
Anmerkung: Im Islam gibt es auch Traditionen die mit dem Koran nichts zu tun haben…
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#1   Wolfgang K.   17:34:16 | Sonntag, 14. Mai 2006
Maria hatte mehrere Kinder
Maria hatte ja mehrere Kinder. Im Neuen Testament ist immer wieder davon die Rede dass Jesus (leibliche) Brüder und Schwestern hatte. Nur die Zeugung Jesu und seine Geburt ist von einem Geheimnis umgeben. Und Maria führte mit Josef eine völlig normale Ehe. Ich frage mich immer wieder, wieso die katholische Kirche dass nicht wahrhaben will. Abgesehen davon wird es doch Zeit von dogmatischen Formulierungen wie von der unbefleckten Empfängnis endgültig Abschied zu nehmen.
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#30   Wolfgang K.   18:05:30 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Bildersind sehr fragwürdig
Ich bin wahrlich kein Freund der Abtreibung, ich finde durch diese Bilder werden diese Menschen ein zweites mal mißbraucht. Ich finde diese Art von Publicity nicht besonders gut. Man kann durch solche Art der Fotos weder die Befürworter der Abtreibung „bekehren“ noch die Gegner auf eine sachliche Basis zurückführen. Erinnert mich fatal an diesen Jesus-Film von Mel Gibson, durch diese ausufernde visuelle Brutalität erreicht man nichts, aber auch gar nichts. Es gab auch in den Homepages über Todesstrafe auch Bilder (genauso geschmacklos) von Hinrichtungsopfern, das wird die Befürworter der
Todesstrafe auch kalt lassen.
Apropos Bestrafung von diesem Herrn mit diesen Bildern, in Nürnberg artikulierte einmal auch ein Abtreibungsgegner seine Meinung in Form ein kleines weißen Kindersarges auf einem Fahrrad mitten auf dem Christkindlesmarkt, oder vor der Frauenklinik im Nürnberger Klinikum. Fand ich persönlich schon grenzwertig, die Polizei setzte dem ziemlich schnell ein Ende.
Redaktion benachrichtigen Geht es bei den Sexskandalen um die Kinder oder um Geld?
#26   Wolfgang K.   10:03:36 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Wiedergutmachung
Die katholische Kirche ist reich, sehr reich. Da wäre es doch nur einfach billig daß die entstandenen Schäden auch von denen bezahlt werden, die die Verursacher für dieses Übel sind. Außerdem würde sich man auch bei den Opfern entschuldigen und die Glaubwürdigkeit wieder herstellen.
Aber so bleibt ein schaler Nachgeschmack hängen…
Redaktion benachrichtigen Geht es bei den Sexskandalen um die Kinder oder um Geld?
#24   Wolfgang K.   17:54:41 | Montag, 8. Mai 2006
Zölibat wozu?
Ich denke daß das Zölibat nicht gottgewollt sein kann. Schon die Päpste in der Renaissancezeit (zum Beispiel Papst Alexander VI. hatte schon Porbleme damit). Das Zölibat war auch der Anlass dafür daß die Reformation kommen mußte. Wenn man den Ursachen für den Kindesmißbrauch auf den Grund gehen will – daß ist erstens eine völlig verkehrte Einstellung zur Sexualität und das ist vor allem Macht über andere Menschen haben zu wollen – alles mit einer gewissen Heiligkeit übertüncht. Noch etwas – nicht die Kritiker an diesen Zuständen haben einen Hass gegen die Kirche, diese Auswüchse bringen selbst die katholische Kirche in Verruf.
Wie heisst es in der Confessio Augustana einmal treffend formuliert – wo das Zölibat eigenmächtig gelobt wird entsteht viel Not und Unzucht. Und das kann nicht der Wille Gottes sein…
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