verecundus
Erstellt: 08:24:16 | Dienstag, 9. Mai 2006
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87 Lesermeinungen
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Kinder ohne Mütter
#91   verecundus   08:59:41 | Montag, 22. Oktober 2007
Frauenarbeit
Wenn Männer unter sich salbadern, kommt offenkundig nicht viel Gescheites dabei heraus.
Halten wir also fest, daß es der Feminismus vor allem Männern gestattet, ruhigen Gewissens die Frau „anschaffen“ gehen zu lassen (schließlich selbstverwirklicht sich die Alte dadurch, daß sie bei Lidl an der Kasse steht), denn, wie man allenthalben suggeriert (vor allem durch die hinkenden Vergleiche aus der europäischen Vergangenheit): nur Erwerbsarbeit ist richtige Arbeit. Alles andere ist Faulenzerei.
Denn Hausfrauen haben zu jeder Zeit bloß untätig zu Hause herumgesessen, sich dort die Füße gesonnt während das arme Männe schuften gehen mußte und Kinder sich bekanntlich eh selbst versorgen (außerdem brauchen Kinder ja nicht viel, gell?) … wer würde da nicht zum überzeugten Feministen?
Angesichts all dieses Unrechts ist es kein Wunder, daß Männer willig einen tiefen Schluck aus der de Beauvoir-Schwarzerpulle nehmen und sich dabei obendrein als die großen Frauenversteher und -befreier vorkommen.
Mit solchen Heuchlern möchte man nicht einmal die ärgste Feindin verbandelt bzw verheiratet sehen.
Redaktion benachrichtigen Hier sind sie – die Vorbilder und Vorläufer
#78   verecundus   12:24:29 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
genosse engelhardt II
Noch ein irrwitziger Bonbon:
die Französische Revolution hat in den ersten zwei Jahren ihres , sagen wir, „Bestehens“ allein in Frankreich weitaus mehr Todesopfer gefordert als die Inquisition während all der Jahrhunderte ihres Wirkens in Europa.
Wobei die Inquisition auch niemanden persönlich hingerichtet hat, sondern nur für die weltlichen Behörden rechtliche Expertisen anfertigte: Wenn es dann zu Hinrichtungen und ähnlichem kam, sollte man dies also eher den staatlichen Behörden wie auch dem – nun ja- „Umgangsstil“ der damaligen Zeit anlasten (was meinen Sie, wie z.B. Heinrich VIII mit seinen Gegern umsprang, und dabei war er nicht einmal Kleriker).
Die Realität ist schon ‘was doofes, so sperrig und unharmonisch zur Plichtmeinung, gell?
Redaktion benachrichtigen Hier sind sie – die Vorbilder und Vorläufer
#62   verecundus   09:11:19 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
genosse engelhardt
Na ja … wenn man sich die riesigen Leichenberge anschaut, die der internationale Sozialismus bis auf den heutigen Tag in der Welt aufhäuft, dann hat Ihr „Aufopfern Unschuldiger“ etwas ziemliches frivoles. All diese -zig Millionen, die von den roten Brüder (und SchwetserInnen) ermordet wurden, haben es wohl nicht anders verdient (was stehen sie auch der selbstgezimmerten Menschheitserlösung in Wege).
Vermutlich bedauern Sie es nur, zu spät geboren zu sein oder am falschen Ort (BRD statt Nordkorea) – wie effektiv hätte man doch an der gnadenlosen Menschheitsoptimierung mitbasteln können, nicht wahr?
So aber bleibt einem nur das zickige Absondern von Gedankenmüll.
Redaktion benachrichtigen Kompliziert ist geil
#9   verecundus   19:14:49 | Freitag, 5. Oktober 2007
Hochschulpastoral
Süß, diese Ewiggestrigen! Wer eine durchschnittliche Hochschulgemeinde kennt, wundert sich nicht, daß sich die jungen Leute von den Schleiertanzgottesdiensten übergewichtiger LaberfachStudentInnen mit zweistelliger Semesterzahl fernhalten und – wenn ihnen das Interesse an der Kirche nicht schon längst von all diesen eifrigen EngagiertInnen ausgetrieben wurde – sich lieber von anderen Leuten ansprechen lassen.
Tja, liebe ModernistInnen, selba schuld, wie mein alter Hausmeister sagen würde.
Redaktion benachrichtigen Heute sollten wir eigentlich schlauer sein
#39   verecundus   21:25:08 | Freitag, 28. September 2007
engelhardt/methusalix
Es geht nicht um Geilheit auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, sondern um so etwas wie persönliche Kultur, einen gesitteten Ton und ähnlich faschistisches.
Es ist nämlich unsäglich lächerlich, ständig Proleten, MigrantInnen und vergleichbare privilegierte Minderheiten in den Himmel zu heben, den Obertoleranten und Menschenfreund zu spielen, der unablässig Zeichen setzt gegen Rassimus, Sexismus usw., selbst aber bei den Nennung gewisser Namen, Namenskombinationen oder der hier strittigen Bevölkerungsgruppe ebenso schäumt und geifert wie seinerzeit J. Goebbels.
Man muß schon konsequent sein – als humanistischer Supermensch ist man verpflichtet, die ganze Menschheit zu lieben und nicht nur die Teile derselben, die einem justament in den Kram passen und die man sich nach Laune herauspickt.
Tja, es ist halt nicht leicht, ein neuzeitlicher Menschgott zu sein: man muß ja sovieles bedenken, bevor man loskoddert und sich nur lächerlich macht.
Redaktion benachrichtigen Heute sollten wir eigentlich schlauer sein
#18   verecundus   09:04:04 | Freitag, 28. September 2007
@engelhardt
Neid ist auch heuer eine häßliche Sünde – aber selbst ohne jede Metaphysik gilt: wen die Nachnamen und Titel anderer Leute so arg stören, der sollte sich schleunigst in fachkundige Behandlung begeben.
Psychische Störungen lassen sich mittlerweile hervorragend behandeln.
Redaktion benachrichtigen Keine großzügige Umsetzung des Motu Proprio
#11   verecundus   22:45:11 | Mittwoch, 26. September 2007
deutsche Bischöfe
Irgendwie scheint es nur noch Analphabeten unter den Bischöfen dieses unglücklichen Landes zu geben: wie kommen diese Illiteraten eigentlich darauf, daß sie überhaupt noch gefragt werden müssen?
Im MP steht es doch in schönster Deutlichkeit, daß eine bischöfliche Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe seit Kreuzerhöhung 2007 nicht mehr nötig ist.
Was bilden sie sich also ein? Inzwischen erinnern diese Leute einen nur noch an die greisen SED-Mumien, die den Anschluß an die Wirklichkeit völlig verpaßt haben und nicht merkten, daß der Zug schon längst an ihnen vorbeigerauscht war.
Na ja, Demenz kann unter Umständen schon recht früh einsetzen.
Redaktion benachrichtigen Wovor fürchten sich die Bischöfe?
#6   verecundus   12:00:01 | Mittwoch, 19. September 2007
Konzilswahnsinn
Man hat es eigentlich geahnt, aber nun hat man es – wenn man 1 und 1 zusammenzählt – deutlicher vor Augen als einem lieb ist.
Stammtisch hin oder her, Tatsache bleibt, daß eine V-II Bistumsverwaltung also selbst Kinderschändern verständnistriefend entgegenkommt, ihnen unablässig neue Brücken baut und großzügig für etwaige Schäden aufkommt, mit den Freunden des alten Ritus aber kurzen Prozeß macht und sie für solche Gedankenverbrechen wie Glaubenstreue übel bestraft.
Was sagt uns solches Maß über diese hochalimentierten LeutInnen? Nicht viel gutes, wie’s aussieht (zumindest vom Stammtisch aus).
Redaktion benachrichtigen Pathologischer Selbsthaß des Abendlandes
#15   verecundus   20:47:16 | Sonntag, 29. Juli 2007
@u. schmitt
Genau – lieber lassen wir diesen Kontinent weiter in der Händen verkrachter GEW-Tölpel, fett-und dummgefressener Bürokraten und verprollter Provinzpolitiker und ihrer servilen Hofschreiberlinge. Genau dieses vulgär-primitive Mittelmaß in all seiner massendemokratischen Borniertheit hat diesen Kontinent zu dem gemacht, was er ist.
Mit solch dümmlichen Parolen hat man vielleicht vor ein paar Jahrzehnten bei den Mädels in Arbeiter- und Bauernklubs reüssieren können. Heute ringt sich ob derart origineller und geistreicher Gedanken niemand mehr ein müdes Lächeln ab.
Denn im Vergleich zu den derzeitig über Europa herrschenden Proleten stehen die Habsburger in wesentlicher Hinsicht besser da, wie es H.-H. Hoppe in seinem Buch „Demokratie – der Gott, der keiner ist“ höchst eindrucksvoll und wohlbegründet darstellt.
Lassen Sie also die olle Klassenkampfpulle einmal zu und lesen Sie lieber – soll manchmal ganz erhellend sein.
Redaktion benachrichtigen Die Alten hatten ein klares Verständnis der Alten Messe
#29   verecundus   23:48:29 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@monti
Vermutlich brechen Sie aus purem Eigeninteresse eine Lanze für die 68er, das ist ihr gutes Recht, aber lügen sollte man dabei nicht.
Wenn man sich vor Augen führt, welches erbärmliche Mittelmaß, welche verlaberten Dumpfbacken die Bildungsdeformen der 68er produziert haben, dann kann beim besten Willen nicht die Rede von „Denken lehren“ sein.
Das Gegenteil ist der Fall: den 68ern war und ist sehr daran gelegen, bornierte, unwissende und ungehobelte Tölpel aus den Schulen zu entlassen, denn nur aufgeblasene Dummköpfe lassen sich so herrlich einfach manipulieren.
Redaktion benachrichtigen Introibo ad altare Dei – die Frage ist nur wie?
#10   verecundus   11:20:31 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@marina
Die meisten Schizophrenen und Verkorktsten, die ich bisher kennenzulernen die Ehre hatte, konnten allesamt kein Latein. Eigentlich konnten sie kaum etwas richtig und dies mag auch der Grund für die Armseligkeit ihres Lebens sein.
Nun aber im Ernst, nur weil Sie schlechte Erfahrungen mit Ihrem Volkshochschulkurs Latein I gemacht haben, muß das noch lange nicht heißen, daß Sie damit eine geistig-kulturelle Tradition von über 2000 Jahren diskreditieren können. Sie sind gescheitert, nicht diese Sprache.
Aber so ist die Bescheidenheit mündiger ChristInnen – was ist schon der Dreck von unzähligen Generationen, ganzen Völkern und sämtlichen Ständen gegen mich Supernull … ja eben.
Redaktion benachrichtigen Jägerstätter selig?
#92   verecundus   09:25:22 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus
Wann hat Österreich denn jemals Serbien annektiert? Oder sollten Sie als Anhänger der großserbischen Lösung (Serbiens Grenzen von den Alpen bis zur Ägäis) nur den imperialistischen Müll Belgrader Salons und Hinterzimmer wiederkäuen?
Was immer sie in einschlägigen Broschüren zusammengelesen haben mögen – Bosnien-Herzegowina ist kein Bestandteil Serbiens.
Redaktion benachrichtigen Was kümmert das kinderlose Politiker?
#15   verecundus   00:03:30 | Sonntag, 24. Juni 2007
methusalix
Offenkundig leben wir auf verschiedenen Planeten. Schülerchen, die alle naselang in den Urlaub fliegen, außer den inzwischen lebensnotwendigen Mobiltelephonen, Spielkonsolen, motorisierten Untersätzen (ob 2- oder 4rädig ist unerheblich) und Tonnen von Markenbekleidung besitzen und da noch über Perspektivlosigkeit klagen, haben – jedenfalls in meinen Augen – etwas höchst lächerliches und ebenso alle, die inmitten diesen Schlaraffenlandes in dasselbe Proletenhorn stoßen.
Nein wirklich, als verfettete Westplauze hat man heutzutage – Linkspartei und GEW hin oder her – einfach keinen objektiven Anlaß, den Georg Büchner zu machen. Das konnte dieser arme Jung ohnehin viel kunstvoller als frühvergreiste Gewerkschaftsblasen.
Redaktion benachrichtigen Was kümmert das kinderlose Politiker?
#12   verecundus   23:36:37 | Samstag, 23. Juni 2007
@1. methusalix & 2.sirilo
zu 1; gähn – das liest sich bei Büchner aber ergreifender, weil glaubhafter. Als neuzeitliche Wohlstandswurst macht man sich mit Klassenkampfparolen heuer nur noch lächerlich (vor allem bei Schülern erntet man damit nur Verachtung).
zu 2; ach, was die Vulgärmeinung mittlerweile als „Vernunft“ schimpft …
Redaktion benachrichtigen Den Menschen in Leipzig fehlt vieles – nur nicht die Religion
#11   verecundus   00:46:16 | Mittwoch, 30. Mai 2007
@Tschechen
Freilich ist dies ein subjektiver Eindruck, doch als gebürtiger Osteuropäer, der im „wilden Osten“ sowohl vor als auch nach der Wende weit herumgekommen ist, kann ich nur sagen, daß selbst die zwangatheisierten Albaner oder Russen bei weitem nicht so materialistisch-gottlos sind wie die Tschechen. Das ist schon kein geistiges Vakuum mehr, das entzieht sich schlichtweg jeder Beschreibung.
Gewiß gibt es Ausnahmen und zweifelsohne heldenhafte Treue zur Kirche in staatskommunistischen Zeiten, aber die Bereitwilligkeit, mit der man sich dort auf breitester Front dem Atheismus in die Arme warf (und wirft) erstaunt einen dennoch; vor allem, wenn man die Tschechen mit ihrem nördlichen Nachbarvolk, den Polen, vergleicht. Die haben sich von gewissen Geistesverirrungen der Neuzeit nicht so leicht beeindrucken lassen.
Redaktion benachrichtigen Bildungsfreiheit statt Schulzwang
#23   verecundus   10:12:52 | Mittwoch, 23. Mai 2007
religiöse Psychopathen
Na ja, ich weiß nicht. Wer einmal in das Lehrerzimmer einer durchschnittlichen Gesamt-, Grund- oder bundesdeutschen Sonstwasschule (am eindrucksvollsten in sozialistisch dominierten Bundesländern) geblickt und gar ein paar Worte mit den Zombies dort gewechselt hat, wird rasch erkennen, daß sich Geistekrankheiten nicht nur auf den engen Kreis protestantischer Sekten beschränken.
Die Wahl zwischen religiöser und liberalwurschtiger Psychopathologie hat etwas von der Wahl zwischen Pest und Cholera. Wobei die religiösen Fundis als Eltern zumindest eine Art von Verantwortungsgefühl ihren Schülern und Kindern gegenüber haben. Von staatlich alimentierten Betreuerfunktionären würde ich das nur in Ausnahmefällen behaupten.
Redaktion benachrichtigen Bildungsfreiheit statt Schulzwang
#6   verecundus   20:38:06 | Sonntag, 20. Mai 2007
@miles sonstwas
Auf solch salbungsvolle, aber realitätsferne Schwärmereien pflegt man bei uns im Schwesternzimmer die herzhafte Empfehlung auszusprechen: dann nimm sie doch mit nach Hause!
Genau dies sei Ihnen wie allen linken Gutmenschen ans Herz gelegt; nehmen Sie sich persönlich in Ihren vier Wänden (oder unmittelbaren Nachbarschaft) all dieser liebenswerten wie putzigen Enterbten dieses bösen Systems an; 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, bevor Sie so erfahrungsarmes, dummes Illustriertengewölle absondern.
Redaktion benachrichtigen Dramatischer Anstieg der Depressionen
#24   verecundus   09:39:03 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Depression
Man gelangt auch ohne Holocaustkonditionierung zu Massenpsychosen. Endemische Geisteskrankheiten sind kein Vorrecht der Gegenwartsdeutschen.
So ließ es sich kürzlich in einer überregionalen „seriösen“ Gurkenpostille lesen, daß das Abwasser in London deutlich meßbar mit Prozac, einem gängigen Antidepressivum, kontaminiert ist.
Was immer man zur verordneten Pflichtmeinung in diesen Landen mit vollem Recht sagen kann, Massendepressivität geht nicht ausschließlich auf ihr Konto.
Es ist halt der Preis, den man für ein autonom-liberales Leben im Vakuum zahlen muß (man könnte auch von Kollaterallschäden der Moderne sprechen).
Redaktion benachrichtigen Augenblick des Schreckens + …
#13   verecundus   11:49:41 | Mittwoch, 21. März 2007
@kurt k.
Diesen rührenden Einwand mit dem Gelde, an dem alles hängt und nach dem alles drängt, kennt man zu genüge.
Und es ist immer wieder erstaunlich, daß gerade europäische Wohlstandswanzen unablässig so tun, als stünden sie allesamt kurz vor dem elenden Hungertod, wo es faktisch um eine neue Einbauküche, den Zweit-oder Drittwagen und vergleichbare Lebensnotwendigkeiten geht. Sie sollten einmal Afrikaner zu unserer (gefühlten) Armut befragen.
Selbst in den Randgebieten dieses Kontinents sind die Leute materiell besser versorgt als all ihre Vorfahren zusammengenommen.
Und außerdem, woher nehmen diese armen Opfer dann Geld und Kraft, um internationale Prozesse zu führen, die Medien zu alarmieren und durch alle Instanzen zu ziehen?
Westliche Gutmenschenvereine, so heißt es, helfen diesen unglücklichen Leuten. Warum allerdings nur beim Rechtstreit? Wäre es nicht sinnvoller und effektiver, wenn man in diesem konkreten Fall dieser behinderten Frau ihr Alltagsleben erleichtern würde statt sie gegen ihr Kind aufzuhetzen?
Das meine ich mit Verrohung, und da zeigt der Liberalismus seine widerliche Fratze einmal ohne alles Humanismusgedöhns.
Redaktion benachrichtigen Augenblick des Schreckens + …
#10   verecundus   10:19:11 | Mittwoch, 21. März 2007
Mutterherz
Das ist doch eigentlich das Entsetzliche, daß unsere völlig verrohten Zeitgenossen gar nicht wahrnehmen:
Was sind das nur für Eltern, wie sieht der Alltag, das Leben eines Kindes bei Menschen aus, die seine Existenz als Schadensfall betrachten und deswegen Prozesse führen?
Wie können solche brutalen Kreaturen überhaupt noch ihrem Kinde in die Augen blicken? Na ja, vermutlich sehr gut, denn erstens ist Anstand keine moderne Kathegorie und zweitens ist so ein Kind ja kein Mensch, sondern ein Schädling.
Mit dieser differenzierten Bewertung menschlichen Lebens haben gerade Polen im 20. jahrhundert Bekanntschaft gemacht, aber manch einer (bzw. einIn)ist offenkundig etwas dickfellig.
Redaktion benachrichtigen Herrlich oder dämlich?
#13   verecundus   09:32:41 | Dienstag, 20. März 2007
@Benedikt
Nun, die Realität sieht einmal wieder etwas anders aus. Armut als Ursache des Kindermord hört sich ja ganz nett und herzig an. Faktisch aber sind es sowohl hier als auch in der sogenannten 3. Welt Leute, die -brutal gesagt – keine Lust haben, ihr Geld für ein zusätzliches Kind auszugeben.
Die faktischen Armen haben ja nicht einmal die Möglichkeit, zu ultraschallenden Ärzten zu gehen und hernach die Chirugie zu bemühen (das kostet ja alles Geld).
Vielmehr ist es bei uns wie anderswo der Unwille, seinen Wohlstand (bzw. das, was man dafür hält) wegen eines Kindes geschmälert zu sehen.
Zur Besitzstandswahrung nimmt man dann gern Sünde und Heillosigkeit in Kauf und wundert sich dann, wenn bald alles aus dem Ruder zu laufen beginnt … Frauen sind da wie der andere Teil der Menschheit, einfach nur grottendumm.
Redaktion benachrichtigen Abtreibung überlebt
#31   verecundus   22:50:50 | Donnerstag, 8. März 2007
Behindertenmord
So geht es eben zu in der heutigen Welt: seitdem es modern geworden ist, Kindern mit gewissen Beeinträchtigungen der körperlichen wie geistigen Leistungsfähigkeit umzubringen, kommt es immer wieder vor, daß sich nach vollbrachter Untat herausstellt, daß der diagnostizierte Schaden keiner war.
Jeder vom Fach, der nicht völlig blind durch seinen Berufsalltag in den einschlägigen medizinischen Disziplinen geht, kann von etlichen solcher „Pannen“ berichten, wo sich vermeindliche Behinderte bei Lichte betrachtet als kerngesund erwiesen.
All das wird aus unbegreiflichen Gründen totgeschwiegen und unter den Teppich gekehrt. Dabei weiß doch jeder Laborantenazubi wie rasch man sich beim Chromosomenzählen verzählen kann. Manche sind gewissenhaft und fangen dann von vorne an, manchen hingegen ist’s offenkundig egal (is doch eh nurn Zellhaufn).
So ist das im wahren Leben … und dann ärgern sich all diese modernen Leute, wenn man von ihren ganzen Aufklärereien, Liberalitäten und Ethikverschwurbelungen nichts mehr wissen will – wenn solche Monstrositäten dabei herauskommen darf man auch nichts anderes erwarten.
Redaktion benachrichtigen Limburger LaiInnen werden die Kirche retten
#47   verecundus   21:29:41 | Freitag, 2. März 2007
@ Regina
Ausgerechnet die HäuslebauerInnen werden einem mit ihren Spruchweisheiten vorgehalten, daß grenzt schon an MenschInnenrechtsverletzung.
Was haben Sie denn gegen sprachliche Korrektheit? Offensichtlich fehlt Ihnen einfach das richtige Bewußtsein (und dabei leben Sie doch im Schwäbischen …). Lassen Sie sich da am besten von Ihren hauptamtlichen LaiInnen aufklären.
Die sind nämlich, wie wir alle längst wissen, die allerbesten MenschInnen.
Redaktion benachrichtigen Limburger LaiInnen werden die Kirche retten
#22   verecundus   10:15:27 | Freitag, 2. März 2007
FrauInnen in der GemeindIn
Wenn man(n!) das Photo so betrachtet, kann man ja richtig neidisch auf diese zuckersüßen wie bierernsten DamInnen werden und vor allem auf jenInnen, die von IhnInnen betreut werden.
Das sind wahrscheinlich wirklich Veranstaltungen für FrauInnen ab einem gewissen Alter, wie Regina so schön zugibt.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Medina unterstützt eine Sekte
#24   verecundus   00:52:48 | Freitag, 23. Februar 2007
Sektenhype
Lieber Vorredner,
es ist ja alles recht interessant, was Sie zu dieser Frage geschrieben haben (freilich meine ich damit nur die seriösen, gesittenen Beiträge und nicht die unappetitlichen Flegeleien eines Gotthards oder anderer Blindgänger).
Eines würde ich indessen noch zu bedenken geben: wir leben in so perversen Zeiten, daß der Widerstand und die Verfolgung, die solche Vereine verursachen, eigentlich schon wieder für diese Gruppen sprechen.
Möglicherweise fühlt sich da jemand auf seine Bocksfüße getreten und deswegen der ganze Aufruhr.
Vielleicht ist man am besten beraten, wenn man abwartet und sieht, was sich im laufe der Zeit ergibt.
Redaktion benachrichtigen Der Wiener Homokardinal läßt seinen Dompfarrer Homos segnen
#494   verecundus   23:38:17 | Freitag, 16. Februar 2007
@c. romanus
Möglicherweise werden Sie mich als pinschietrigen Besserwisser hassen, aber Ihr Name bedarf einer Korrektur. „Römischer Bürger“ lautet auf Lateinisch immer noch civis romanus im Singular. Sollte es sich hingegen bei ihrem Künstlernamen hier um einen pl. modestiae handeln, stimmt wieder etwas nicht ganz. Dann müßte es cives romani heißen.
Redaktion benachrichtigen Der Verdacht gegen Rolf Hochhuth erhärtet sich
#6   verecundus   12:00:51 | Freitag, 16. Februar 2007
@Athanasius
Heißt diese Stadt nicht eigentlich Zagreb?
Redaktion benachrichtigen Der Verdacht gegen Rolf Hochhuth erhärtet sich
#1   verecundus   09:38:19 | Freitag, 16. Februar 2007
Gegenwartsliteraten und ihre Verlage
Diese Leute sind einfach nur noch peinliche alte Opas (bzw. Omas), die gar nicht merken, wie borniert sie sind. Vielleicht sind sie infolge ihres Alters schon aus rein organischen Gründen nicht in der Lage dazu.
Und wenn einem die Argumente ausgehen, dann schimpft und pöbelt man halt son bißchen- ist ja auch so ‘ne Art von Reaktion, nicht wahr?
Es paßt auch, daß die Verlage dieser saturierten Wohlstandswanzen auf demselben senilen Niveau argumentieren wie ihre Schreiber. Diese würde übrigens kein Mensch lesen, wenn man Schüler nicht dazu zwangsverpflichten würde.
Redaktion benachrichtigen Nur nicht die Lefebvristen
#35   verecundus   23:20:48 | Dienstag, 13. Februar 2007
@ monti
na und? Was ist denn so schlimm daran?
Redaktion benachrichtigen Ein Nachhutgefecht
#62   verecundus   00:47:25 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Gotthard
Liebe Diskutanten,
in irgendeinem Diskussionsforum hier las ich die Vermutung bzw. Feststellung, der in den hiesigen Diskussionen einschlägig mitmischende Gotthard sei der Hasenhüttl.
Wenn das zuträfe, wäre alles klar und man sollte sich an diesem senilen und unseriösen Gekeife gar nicht aufreiben.
Habet enim suam mercedem.
Redaktion benachrichtigen Ulla Hahn und Botho Strauß distanzieren sich
#19   verecundus   11:20:14 | Freitag, 26. Januar 2007
Ulla Hahn und Konsorten
Nun ist die Welt wieder in Ordnung! Offengestanden war ich fassungslos, von der Unterschrift gerade dieser ätherischen Henne unter ein derartiges Manifest zu lesen.
Nun aber tönt sie so, wie man es von ihr gewohnt ist (und ich habe mir ihretwegen schon Sorgen gemacht!), man soll von gewissen Leuten eben nie zuviel erwarten.
Redaktion benachrichtigen Jetzt geht das Geld aus
#5   verecundus   16:37:09 | Sonntag, 14. Januar 2007
@schenk
Sie unterliegen einem Irrtum: Kein Mensch wird von bösen „Tradis“ oder „Fundis“ aus der (NOM)Kirche getrieben. Das besorgen all diese hauptamtlichen Innen mit diversen Aufbrüchen, Impulsen und neuen Pfingsteneien selbst.
Man kann einfach nicht jahrzehntelang herumtröten alles sei unwesentlich, überholt und daneben und sich dann wundern, wenn schließlich keiner kommt – wozu auch, ist doch eh’ alles unwesentlich …
Redaktion benachrichtigen Neu-alte Zukunftsperspektiven
#50   verecundus   09:10:37 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@„Sr.“ M. Andrea
Für eine Nonne -jedenfalls geben Sie sich für eine aus – haben Sie aber ein recht grobschlächtiges Vokabular. Da nützen auch diese Verbrämungen nichts.
Sehen Sie, das ist auch ein Grund, weswegen sich seriöse Leute mit Grauen vom NOM abkehren. Sie und Ihresgleichen demonstrieren das geradezu lehrbuchhaft.
Auf der eine Seite waltet das Knuddel- und Kuschelmilieu, alles liegt sich schmusig in den Armen und ist trunken vor lauter Mut-, Zuversicht- und sonstwasfürmacherei. Geht Ihnen indessen etwas gegen den Gutmenschenstrich, läßt man diese Maske des Tralalatums fallen und zeigt ein ziemlich häßliches, um nicht zu sagen, entstelltes Gesicht.
Wirklich, wer sollte Ihresgleichen da ernsthaft liebhaben wollen? Bei so viel menschlicheR Unzuverlässigkeit! Angesichts dieser schwachen Nerven stünde NOM-Leuten etwas mehr Demut besser zu Gesichte als das selbstzufriedene Dauergrinsen bemüht Junggebliebener.
Redaktion benachrichtigen „Ich verbrenne!“
#17   verecundus   00:34:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@hammel
gähn – kenn ich alles schon von meinen GEW-Lehrern und verglichbaren Aktivisten. Strengen Sie sich ein bißchen an. Warum kommt Ihresgleichen immer noch mit dem Gerümpel aus billigen Büchern vom Kaufhausgrabbeltisch?
Kleiner Tip am Rande, wir haben inzwischen nicht mehr das 19., sondern das 21. Jahrhundert und in der zwischenzeit ist, was Sie vermutlich auch nicht so recht mitbekommen haben eine Menge passiert. Meistens von gewissen poltischen Parteien und Bewegungen initiert und koordiniert … dann müßten Politparteien doch auch pfui sein, oder?
Redaktion benachrichtigen Gehen „viele“ oder „alle“ verloren?
#19   verecundus   00:24:32 | Mittwoch, 10. Januar 2007
pro alles irgendwie oder so
Wieso kann bzw. konnte man nicht ganz primitiv beim Wortlaut des Textes bleiben (den soll es doch tatsächlich auch noch geben …) und da steht nun einmal hyper pollon bzw. pro multis. Da hat auch nie etwas anderes gestanden.
Selbst auf neutrale Betrachter hat es gelinde gesagt stets etwas skurril gewirkt, daß nach knapp 2000 Jahren plötzlich an allen Ecken und Enden Leuten auftauchen, die viel besser wissen was Christus gemeint hat als er selbst.
Man könnte da von unmäßiger Selbstüberschätzung sprechen. Wenn dann noch Altersstarrsinn dazukommt wird das ganze hoffnungslos und peinlich.
Aber nicht die Nerven verlieren, Gotthard und Sr. M. Andrea – der NOM bietet auch mit korrekten Wandlungsworten bestimmt noch genug Raum für Ihr heißgeliebtes Trulala-wir-ham-uns-alle-lieb.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Weihnacht + …
#68   verecundus   23:42:25 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@Alexandra und der Idiot
Vielen Dank für diesen Rat, mit dem Sie bei mir offene Türen einrennen. Ich empfehle die Lektüre der Romane Dostojewskijs unter anderem deshalb, weil ich sie infolge wiederholter und intensiver Lektüre gut kenne.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Weihnacht + …
#65   verecundus   09:16:23 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@blaubeere
Sehen Sie, es ist halt nicht immer so, daß man Dinge ablehnt, weil man sie nicht kennt. Manchmal lehnt man etwas ab, weil man es erschöpfend gut kennt, wie in diesem Beispiel mit den systemtragenden Schreibern.
Entgegen Ihrer Unterstellung geht es auch nicht um Gesinnungsliteratur – genau diese versuchte ich ja mit meinem schwachen Einwand gegen die nachkriegsdeutsche Altherrenmafia zu kritisieren. Ideologische Gesichtspunkte bei der Lektüreauswahl ersparen einem zwar viel Ärger, doch dafür muß man meist qualitativ minderwertiges über sich ergehen lassen – womit wir wieder bei den Chefschreibern der bundesdeutschen Gutmenschenkultur wären…
Vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. Da Gegenwartsliteratur per se engagiert und irgendwelchen Lagern verplichtet ist, lese ich schon seit Jahren nichts, was in Listen auftaucht oder von Massenpostillen durchgekaut wird.
Na ja, ich würde nicht gerade behaupten, keine Ahnung von Platon zu haben … den habe ich nämlich im Unterschied zur aktuellen Vulgärliteratur mehr oder minder komplett gelesen. Und er ist tatsächlich etwas anders als er in Zitaten dritter Ordnung dargestellt wird. Ob man nun dafür Kant bemüht oder nicht (im übrigen, was soll dieses Gewedel mit schmissigen Namen? Manches dumme oder falsche wird nicht besser nur weil es ein Kant, Nietzsche oder meinetwegen Platon gesagt hat/haben soll) – Handbuchwissen ist nun einmal eine dürftige Sache.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Weihnacht + …
#63   verecundus   23:58:56 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Blaubeere
Nun atmen Sie einmal tief durch und beruhigen Sie sich. Gönnen Sie den wackeren Bayern das Glück, in diesem völlig verludertem Land nicht ganz so heruntergekommen zu sein wie der Rest und erbarmen Sie sich des armen Platons – was immer sie in den kleinen Handbüchern, die man im Grabbeltisch bei Thalia findet, aufgeschnappt haben mögen: er ist es nicht gewesen und er ist auch nicht schuld an diesem ganzen „Alles-ist-eins“-Waberschmarren, der ihm heute angehängt wird.
In Wirklichkeit ist Platon nicht so gängig, da hat er viel mit Dostojewskij gemein.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Weihnacht + …
#60   verecundus   23:41:14 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Blaubeere
Falsch geraten – während meiner entbehrungsreichen Schulzeit wurden wir armen, wehrlosen Schüler mit allen engagierten Schreibern die das aufrechte Lager dieser Gutmenschenrepublik nur aufbieten kann jahrelang gefoltert. All diese Brechts, Grass’, Bölls und Frischs kenne ich ad nauseam und habe sie und ihre öffentlich alimentierten Verehrer verachten gelernt. Alles, was diese Mietlinge zu bieten haben ist nur Gesinnung und Gesinnung – von irgendeiner nennenswerten Begabung sind diese subversiven Systemträger und Berufsentlarver meilenweit entfernt.
Ich bleibe dabei: lesen Sie Dostojewskij, meinetwegen den Raskolnikow, das ist substantieller als tagespolitische Scharlatanerie.
Redaktion benachrichtigen Wiederholungstäter
#114   verecundus   23:28:35 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@klapdor und johannes sonstwas
Ihre seelenvollen Beiträge gemahnen mich an die denkwürdigen Worte eines leidgeprüften Kollegen: „Dieses Land ist eine einzige, riesige Freiluftpsychatrie.“
Erfahrungsgemäß entzieht sich die Jugend (wie auch der kümmerliche Rest des einst beträchtlichen Kirchenvolkes) hartnäckig solchem Ringelpietz mit Anfassen.
Diese von Ihnen so energisch verteidigte Art von „Events“ hat viel von SED-Jubelparaden an sich: die verordnete Freunde, alle lieben sich in schönster Eintracht und bekunden dies auch pausenlos mit warmen, blumigen Worten, Gesten und Tralala. Und nicht zuletzt simuliert man die allgemeine Verbrüderung unter Gleichgeschalteten: hohe Funktionäre Seite an Seite mit ausgesuchten Jugendlichen im Blauhemd. Wem kommen da nicht die Tränen der Rührung? Der alte Menscheitstraum der klassenlosen Gesellschaft bzw. Kirche – hier wurde er kurz wahr …
Als traditionalistischer Hetzer wird man regelrecht neidisch auf so viel geballte Vollkommenheit.
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Weihnacht + …
#54   verecundus   23:08:34 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Blaubeere und Böll
Es ist ein verbreiteter Irrtum, H. Böll für einen fähigen Schriftsteller und ihn wie vergleichbare schreibende Opas in muffigen Cordhosen auch noch für eine moralische Instanz zu halten. Es zeugt eher für den Verblödungsgrad unter den Grünen, wenn sie sich solche Afterliteraten mit tadelloser Mustergesinnung und sauberer Pflichtmeinung vor den Karren spannen.
Wie es um H. Bölls Katholizität bestellt war, läßt sich zudem auch am Karren ermessen, vor den er sich willig spannen ließ.
Um wieviel interessanter ist es da doch, sich mit ernsthafter Literatur und ernsthaften Problemen zu befassen. Lesen Sie daher lieber den weiter unten von Ihnen erwähnten Dostojewskij – da haben sie mehr davon.
Redaktion benachrichtigen „Claudia Roth wirkt auf mich hochgradig zölibatsverstärkend“
#54   verecundus   10:22:50 | Freitag, 15. Dezember 2006
@c. roth
Vielleicht besteht ja noch Hoffnung und Frau Roth tritt zum Islam über. Dann müßte sie eine Burka tragen und das hier besprochene Problem wäre elegant gelöst.
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#143   verecundus   01:02:11 | Freitag, 15. Dezember 2006
@wer ist petrusX?
Ihrem argumentativen Niveau und Ihrer Methode nach zu urteilen, würde ich vermuten, daß es sich bei Ihnen um einen recycelten Erich Honecker oder vielleicht auch Walter Ulbricht handelt. Und da sehe ich nicht viel Anlaß zu Angst oder Ehrfurcht. Tut mir leid.
Wenn man sich daneben noch vor Augen führt, daß Ihresgleichen massenhaft Kirchen verkaufen muß, daß ganze Bistümer bankrott sind und Ihnen die Leute scharenweise davonlaufen (wobei der Altersdurchschnitt der Übriggebliebenen inzwischen astronomische Höhen erreicht hat), dann fragt man sich ernstlich, wer hier eigentlich der Verlierer ist.
Irgendein Schlaumeier meinte einst gönnerhaft, das Problem der Tradition würde sich biologisch lösen … er hat recht gehabt, freilich absolut nicht so, wie er es gemeint hat.
Redaktion benachrichtigen „Claudia Roth wirkt auf mich hochgradig zölibatsverstärkend“
#29   verecundus   09:57:30 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@landorganist
Selbst schuld: wer in die Jauchegrube steigt, sollte sich über Dreck nicht wundern.
Ich frage mich wirklich, was das alles soll. Offenkundig sind Sie Masochist oder Ihr Alltag ist so eintönig, daß Sie zwanghaft den Nervenkitzel in Abfallhalden wie dieser suchen müssen, weil sie sonst an Langeweile eingehen (im Fachjargon heißen solche Leute „sensation-seeker“ und werden in niedrig- und höherintelligente eingeteilt).
Anders läßt sich diese Festkleben an Ihrerm Haßobjekt nicht erklären. Wenn einen normalen, geistig halbwegs gesunden Menschen etwas stört, dann beendet er dieser Situation oder dieses Ding durch Verändern oder, wenn das nicht geht, durch Weggehen bzw. -bleiben.
Ich rufe ja auch nie Seiten auf, von denen ich weiß, daß sie nur ärgerliches oder häßliches enthalten (dafür mangelt es mir allein schon an Zeit und Nerven).
Wie an anderer Stelle schon gesagt bekehren Einlassungen von Ihnen und Ihresgleichen niemanden, sondern werfen nur ein recht zweifelhaftes Licht auf Sie.
Und wenn Ihnen C. Roth so gefällt, dann nehmen Sie sie doch mit nach Hause (ist die Paraphrase eines witzigen Krankenhausspruches).
Redaktion benachrichtigen Der Brief des Bischofs von Fulda
#85   verecundus   09:38:14 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Sandor/Klapdohr
Da zeigen sich die bestürzenden Folgen hauptamtlichen und BAT-bezahlten Gutmenschentums. Man gerät in die verblödende Wohlstandsfalle und nimmt die Welt um sich herum nur noch schemenhaft und verzerrt wahr.
Alle Vorwürfe, Herr Sandor, die Sie hier so vollmundig gegen die vermeindlichen Finsterlinge aus der Tradition vorbringen, treffen erfahrungsgemäß viel eher auf ProgressistInnen, ModernistInnen und ähnliche gefühlsselige Tralalazirkel der VollzeitInnen zu. Was einem da an Borniertheit und Irrationalität (und schlechten Manieren!) begegnet, ist nur noch gruselig.
Ihre Worthülsen sollten Sie lieber einpacken, Herr Klapdohr. Was heißt denn das alles schon? Denken Sie doch einmal nach und vor allem weiter! Immer wenn ich so ein absolut gedankenfreies Gewäsch von VII samt Beschwörungen der aktuellen Jahreszahl höre, fallen mir all die Funktionäre im Osten ein: gut bezahlt, privilegiert spulten sie bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten die Zaubersprüche von der wackeren Arbeiterklasse, dem Sieg der Proletariats, der Weltrevolution ab. Kein Mensch hörte jemals hin, sobald die Schlüsselbegriffe fielen, schalteten alle ab.
Meinen Sie nicht, daß es den Leuten bei Ihnen und Ihresgleichen nicht genauso gehen könnte?
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#27   verecundus   08:53:58 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Außerlichkeiten
So unpopulär diese Beobachtung heutzutage auch sein mag, das Äußere ist zuweilen ein beredter Spiegel des Inneren.
Frau Roth ist da keine Ausnahme, sondern steht in ihrem Gesamtausdruck für alle verwöhnten, abstoßend häßlichen Wohlstandswanzen im Westen.
Redaktion benachrichtigen „Claudia Roth wirkt auf mich hochgradig zölibatsverstärkend“
#23   verecundus   00:52:56 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@c. roth
Eigentlich grenzt es schon an Körperverletzung, diesen amüsanten Artikel mit dem Photo dieses häßlichen hochgradig dummen Weibstücks zu verunstalten. Vermutlich wollte die Redaktion wieder einmal provozieren.
@Blaubeere
Ist Ihnen denn nie der Verdacht gekommen, daß manche der hier versammelten „Frauenhasser“ selbst Frauen sein könnten?
Die Welt ist nämlich zuweilen nicht so schlicht, wie es dem Schubladensystem eines gehirngewaschenen Köpfchens zuträglich wäre … so etwas nennt sich „Komplexität des Lebens“.
Redaktion benachrichtigen Kein legitimer Pluralismus
#6   verecundus   10:14:09 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Werther
Es ist eine altbekannte Taktik gewisser Systemveränderer, singuläre Vorfälle bzw. reine Gedankengebilde so aufzublasen, als handele es sich um alltägliche Situationen (lesen Sie bitte dazu die Ausführungen Dr. Bernard Nathansons „Hintergründe…“, erhältlich bei der Aktion Leben e.V.).
Erfahrungsgemäß wird man/frau das Kind niemals los und versehrt sich fürs restliche Leben. „Plötzlich“ entwickeln sich etliche psychosomatische Krankheiten oder rein psychische Störungen, die Beziehung/Ehe oä zerbricht trotzdem, trotzdem gerät man in finanzielle Nöte, wird arbeitslos oder versagt in Studium bzw. Ausbildung.
„Solange ich lebe, werde ich dieses Kind niemals los“, diesen Satz habe so oft von Patientinnen gehört, die (und das sei an die Adresse erklärter FrauInnen gerichtet) in ihrer unglaublichen Selbständigkeit sich meist von ihren Männern zum Kindermord drängen lassen.
Die feministische Märchentante lügt mit Ihrer behauptung, die bösen Männer würden die armen Frauen zum Kindergebären zwingen. Das Gegenteil ist die Regel. Sie hätte eigentlich nichts gegen ein Kind, er aber will Genuß ohne Ärger und Reue und ihn juckt der ganze spätere Psychodreck auch nicht.
Wem es wirklich um die Rechte und die Intergrität von frauen ernst ist, muß gegen legalisierte Kindstötung sein: als Tötungsverfechter läßt man Frauen massenhaft in ihr Verderben laufen.
Redaktion benachrichtigen Neue Opus-Dei Schule in Deutschland
#18   verecundus   23:56:11 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Blaubeere
Warum denn so verschämt politisch korrekt? Nennen Sie das lieben Kind doch beim Namen und schreiben Sie ruhig „Konzentrationslager“. Dank unserer unemüdlichen Rotfrontkämpfer auf Staatsknete weiß doch heutzutage kein Mensch, was ein Gulag ist.
Übrigens, nach welchen Kriterien verdienen es eigentlich Sie und Ihresgleichen nicht kaserniert, gefoltert und ermordet zu werden? Was macht Sie zu Über – und andere zu Untermenschen?
Wahrscheinlich die Aufklärung …
Redaktion benachrichtigen Gesunde Laizität? + …
#47   verecundus   22:54:57 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@ S. Maria Andrea
Schade eigentlich, dieses Abschiednehmen vom „Hochwürden“ – eigentlich sollte man eher von anderen Dingen Abschied nehmen, da hätten alle Seiten (bis auf eine freilich) viel mehr davon.
Redaktion benachrichtigen Neue Opus-Dei Schule in Deutschland
#15   verecundus   22:51:14 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Wolkendings
Ach ja, wie konnt’ ich nur so vermessen sein und die böse, böse Religion so aufwerten – wo ich doch tagtäglich das ermunternde Vorbild von Dumpfatheisten um mich herum bewundern kann. All diese beneidenswerten Leute mit ihrem verkrachten Privatleben, ihren diversen Angst- Eß und sonstwasstörungen, ihren dissozialen Zügen – wenn man von derlei Gestalten umgeben ist, kann man wirklich nicht umhin, die Religion für etwas völlig überflüssiges zu halten.
Redaktion benachrichtigen Neue Opus-Dei Schule in Deutschland
#10   verecundus   23:49:08 | Samstag, 9. Dezember 2006
@Wolkenstein
O ja, dann aber auch keine Politik bitte – verschonen Sie und Ihresgleichen unzählige Minderjährige mit Ihrem GEW-Mundgeruch, Ihrem kauzigen Agitprop und den unablässigen schwarzen Messen zu den sattsam bekannten 12 Jahren, die nie vergehen sollen.
Und überhaupt – wieso sollte man an Schulen etwas lernen, kann doch nur schädlich sein, der Jugend etwas substantielles beizubringen. Eigentlich hat doch gar nichts an der Schule etwas verloren – die Mißbrauchsgefahr ist ja so schrecklich groß und heuer kann man (und vor allem frau) durch alles mögliche traumatisiert werden.
Tja, das Leben ist schon eine böse und unübersichtliche Sache, nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen Gewalt ist gefragt
#28   verecundus   22:37:19 | Freitag, 8. Dezember 2006
Erbsünde
G. K. Chesterton hat irgendwo in seinen glänzenden Schriften einmal die Erbsünde als das einzige christliche Dogma bezeichnet, dessen Wahrheit jedem Menschen ungeachtet seiner Vorbildung und religiösen Zugehörigkeit unmittelbar einleuchtet.
Recht hat der Mann! Mit Atheisten, Nicht- und Antichristen mag man sich über alles mögliche zanken, nicht aber über die grundlegende Tatsache, daß das gegenwärtige Modell Mensch – gelinde gesagt- ziemlich defizitär ist.
Redaktion benachrichtigen Kopfwehpulver
#37   verecundus   09:40:00 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
gekränkte Kindermörder
Ach, diese modernen Leute – je öfter und lauter sie krakeelen, umso unsympathischer werden sie. Es muß anstrengend sein, sich ständig verletzt zu fühlen, sich immer aufblasen zu müssen, nur weil man nicht hören möchte, wie es in Wahrheit um die persönliche Göttlichkeit bestellt ist.
Ganz offenkundig führt Liberalismus nicht bloß zu verzerrter Wahrnehmung und Gehirnerweichung, sondern auch zu schwachen Nerven.
Redaktion benachrichtigen „Wahrhaft tragisch“ + …
#4   verecundus   09:23:38 | Freitag, 1. Dezember 2006
@werther
Noch einmal zum x-ten: wenn Ihnen die Ausrichtung dieser Netzseite mißfällt, dann lesen Sie sie doch einfach nicht!
In der gewaltigen Jauchegrube des Internets gibt es soviele Pfützen – jeder findet da etwas passendes für sich.
Aber ganz offenkundig wissen in diesen vergreisten Harz IV-Zeiten etliche Leute nichts gescheites mit ihrer übermäßigen Zeit anzufangen. Da stromert man eben stundelang sinnlos in der schönen, bunten Netzwelt herum – ist ja auch viel amüsanter als sich mit der doofen Realität und ihren lästigen Bestandteilen herumzuärgern…
Redaktion benachrichtigen Gewaltbereite Psychopathen
#29   verecundus   08:47:33 | Donnerstag, 30. November 2006
@gusenum (oder so)
Ein wohlmeindender Lesehinweis an Sie und Ihresgleichen: Manfred Spitzer „Vorsicht Bildschirm“. Hier äußert sich zur Abwechslung einmal ein höchst kompetenter Fachmann zu diesem leidigen Thema. Dort finden Sie etliche Erwiderungen zur Ihren hier so lässig vorgetragenen „Thesen“.
@Werther und Kombattanten
Ich frage mich bei dem ganzen Betroffenheitsgezeter um Emsdetten, warum kein Mensch merkt, wie verwahrlost und vereinsamt dieser junge Mann in seelischer Hinsicht war. Offenkundig stößt sich in dieser verkommenen Gesellschaft niemand mehr daran, daß Kinder und Jungendliche von ihren Eltern weder erzogen werden noch nämliche sich in nennenswerter Weise um sie kümmern. Alles unter dem Motto einer hemmungslosen Toleranz, hinter der sich in der Regel Gleichgültigkeit, im schlimmsten Fall aber kaum verhohlene Feindseligkeit verbirgt.
Der eigentliche, unmittelbare Schuldige sind in solchen Fällen doch die Eltern, die es sich jahrelang bequem gemacht haben und lieber ein aktivitätenreiches, lustiges Leben führten statt sich mit soetwas lästigem wie Kindern abzugeben – selbst wenn’s die eigenen sind.
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#184   verecundus   08:48:16 | Dienstag, 28. November 2006
@Navon
Offenbar ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, daß die Karawane mittlerweile weitergezogen ist und das 19. Jahrhundert längst verlassen hat. Bestimmte Standpunkte, die Sie hier so vollmundig vertreten sind einfach nur noch sterbenslangweilig und vor allem völlig unterbelichtet. Bieten Sie mehr als abgestandene, staubige Befindlichkeiten aus der Hinterbank.
Redaktion benachrichtigen Das Ende der Straßenmaut?
#6   verecundus   08:39:01 | Dienstag, 28. November 2006
@Sirilio
Sie und nur Sie haben natürlich recht.
Redaktion benachrichtigen Schmutzige Tricks
#36   verecundus   23:54:30 | Freitag, 24. November 2006
Kritik an kreuz.net
Bitte, liebe Herrschaften, warum machen Sie sich das Leben künstlich so schwer (ist es denn nicht schon anstrengend genug?). Wenn Sie diese Netzseite nicht mögen oder gar hassen, dann lesen Sie sie doch einfach nicht. So einfach ist das. Wozu quälen Sie sich so? Das hat doch nüchtern betrachtet etwas irrationales, finden Sie nicht?
Sie sollten nicht so anmaßend sein und auf Bekehrung/Aufklärung/ähnliches hoffen. Erstens sind bereits Stil und Form Ihrer Einwände viel zu abstoßend um eventuell irrende Seelen heimzuholen und zweitens haben Sie sich mit solch einem Anliegen im Zeitalter und Medium geirrt. Das Internet bringt es nun einmal mit sich, daß ein jeder sich seine „Lektüre“ nach persönlichen Bedürfnissen zusammensucht und dann konsumiert. Das geht’s genauso selektiv zu wie beim Wegzappen.
Die Leute gehen bzw. sehen einfach weg. Und so auch hier – wem’s gefällt, der tummelt sich eben hier und wem nicht, der soll’s halt lassen. Für jeden gibt es heuer doch ein Nischlein in der weiten Welt des Internets.
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Beeinträchtigung + …
#10   verecundus   23:03:54 | Freitag, 24. November 2006
@rebekka
Vielleicht hätte A. K. Emmerich erst Ihre Erlaubnis einholen sollen … wie überhaupt alle erst einmal Sie und Ihresgleich um Ihren gnädigen Segen bitten sollten, bevor sie etwas sagen oder tun.
Redaktion benachrichtigen Das Problem ist komplizierter
#25   verecundus   22:58:31 | Freitag, 24. November 2006
@benedikt und konsorten
Ich weiß nicht, auf welchem glücklichen Stern Sie alle leben. Die NOM-Events, die ich jahrelang über mich habe ergehen lassen müssen, waren Zirkusveranstaltungen, Kindergartenreigen, verunglückte Rockkonzerte – alles, nur nicht etwas, das im entferntesten an etwas heiliges oder gar die Messe erinnert hätte.
Die erwähnte novusordo-Messe auf Latein hob sich gewiß von jenem durchschnittlichen Ringelpietz ab, aber auch sie ist für jeden halbwegs gläubigen und frommen Christen voller Hiebe in die Magengrube oder eben Watschen.
Und so singulär ist meine Haltung dazu nicht; wie ich mich jeden Sonn- und Feiertag überzeugen kann, bin ich keineswegs der einzige NOM-Flüchtling.
Redaktion benachrichtigen Gibt es in Fatima ein viertes Geheimnis?
#30   verecundus   22:55:19 | Donnerstag, 23. November 2006
@ bernd stromberg
Lieber Freund, welch gute Worte sprechen Sie da gelassen aus! Indessen ist es doch bezeichnend und bestätigt auch jedes „Vorurteil“ über solche Leute, wenn eingeschnappte Gutmenschen und Hauptamtliche sich in irgendeiner Weise beleidigt fühlen.
Vulgarität ist da gar kein Ausdruck, es ist eher ein schäbiges und jämmerliches Gekeife, das nur solchen „Kodderschnauzen“ (um es einmal berlinisch auszudrücken) zur Schande gereicht und nichts und niemandem sonst. Der Volksmund meint dazu klugerweise: getroffene Hunde bellen.
Allerdings sind Dinge wie Anstand, Würde und Rücksicht sowie deren Gegenteil nicht unbedingt die Kathegorien, die derartigen Gesellen mit ihrem Pflichtmeinungshirn geläufig sind.
Redaktion benachrichtigen Das Problem ist komplizierter
#19   verecundus   22:40:33 | Donnerstag, 23. November 2006
NOM auf Latein
Es hat überhaupt keinen Sinn, den NOM buchstabengetreu und auf Latein zu zelebrieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß dieser Ritus auch in seiner ordnungsgemäßen Form inakzeptabel bzw. grauenvoll ist.
Es ist ein hoffnungloses Unterfangen, etwas verbessern oder retten zu wollen, was prinzipiell unverbesserlich schlecht und damit heillos ist.
Man möge die würdige Zelebration getrost versuchen, doch es wird außer vergeudeter Zeit und Kraft nichts dabei herauskommen.
Redaktion benachrichtigen „Wir haben Jesus getötet, wir werden auch euch umbringen“
#44   verecundus   21:54:27 | Mittwoch, 22. November 2006
gewisse Siedler
Womit einmal bewiesen wäre, daß es auch unter Juden Doofe und Dumpfbacken gibt; dieses Volk mit anderen Worten weder besser noch schlechter ist als andere – ganz gleichgültig, was Anti- und Philosemiten immer behaupten mögen.
@Tacitus
Sie machen ihren illustren Namensvetter aber nicht viel Ehre … seit wann ist denn die Demokratie etwas prinzipiell gutes?
Redaktion benachrichtigen Lang lebe der Laizismus? + …
#7   verecundus   09:27:25 | Dienstag, 21. November 2006
@monti
Nein, ist sie nicht. Und selbst wenn sie es wäre, was ist denn so schlimm daran?
Es gibt wahrlich mehr als genug Jugendorganisationen (besser -banden), denen es äußerst guttäte, auch nur einen Hauch von dem zu verspüren, was bei den FSSPX-Leuten üblich ist.
Redaktion benachrichtigen Eine schändliche papistische Organisation
#20   verecundus   22:39:31 | Montag, 20. November 2006
Vorwürfe der Gegner
Wenn sich aufrechte und ehrliche Menschen vorwerfen lassen müssen, Mitglieder einer „papistischen Antiabtreibungsorganisation“ zu sein, steht es doch im Grunde gut um sie und schämen brauchen sie sich erst recht nicht.
Das muß mir ein liberaler Geiferbold erst einmal erklären, was an beiden Anklagepunkten überhaupt verwerflich sein soll.
Jetzt aber im Ernst, dieses Veranstaltungsverbot ist wieder ein herrliches Beispiel liberaler Toleranz, Weltoffenheit und Freizügigkeit. Womit dieses Völkchen erneut unter Beweis stellt, daß es sich bei ihm um nichts anderes als um eine Religionsgemeinschaft unter vielen handelt (freilich eine besonders verblödete und intellektuell anspruchsarme Religionsgemeinschaft).
Redaktion benachrichtigen Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt
#42   verecundus   10:10:23 | Montag, 20. November 2006
nikolaus
Nichts für ungut, ich bitte um Verzeihung, da ich Ihren knappen Beitrag wohl mißverstanden habe. Allerdings tummeln sich hier etliche sonstwie angehauchte Seelchen, so daß deren Eintrübung der Wahrnehmung unversehens auf einen selbst überspringt. Man muß eben immer wachsam sein.
Den möglichen Protesten erboster „Mündiger“ könnte man doch die salbungsvollen Worte eines Hauptamtlichen entgegenhalten, die mir einmal in meiner NOM-Zeit zugenölt wurden, als ich angesichts gewisser liturgischen Volten ganz wild Engagierter (davon stand absolut nichts in den Texten) leise Bedenken äußerte: „Tja, so ist das heute eben. Das ist eine Spannung, die Sie aushalten müssen, wenn Sie wirklich zur Kirche gehören wollen.“
Redaktion benachrichtigen Sensation: Wandlungsworte zurückgewandelt
#38   verecundus   00:00:19 | Montag, 20. November 2006
@nikolaus
Das eine ist das frei flottierende Interpretieren und das andere ist der böse Wortlaut des Textes, der so fies ist, interpretatorischen Glanzstücken die Flügel zu kappen. Das mag man schade finden, aber diese Welt ist eben gemein.
Sie und ihresgleichen mögen nun bei der hier verhandelten überfälligen Korrektur denken und interpretieren was immer sie nur wollen – solange sie nur sauber und brav beim Text bleiben und nur das wiedergeben, was da wirklich geschrieben steht.
Redaktion benachrichtigen Charismatische Reformation
#32   verecundus   00:54:52 | Freitag, 17. November 2006
@alle Multikultitanzenthusiasten
Also wenn man schon Praktiken aus der Antike aufkocht, dann bitte konsequent und nicht nur die Rosinen herauspicken. Deshalb müßten der nächste charimatische Schritt doch die Wiedereinführung der Tempelprostitution sein …
Redaktion benachrichtigen Charismatische Reformation
#6   verecundus   14:30:26 | Donnerstag, 16. November 2006
altartanz
Angesichts solcher „Aktivitäten“ frage ich mich immer, ob sich denn die Beteiligten selbst nicht blöd dabei vorkommen. Allerdings ist die menschliche Fähigkeit zur Abstumpfung und verzerrten Selbstwahrnehmung nicht zu unterschätzen.
Genau so muß es in heidnischer Zeit in Baals- und sonstwasfür Götzentempeln „abgegangen“ sein. Als Sahnehäubchen fehlt da nur noch die große Abschlußorgie mit allgemeinem Ringelpietz
Redaktion benachrichtigen Es droht die Freigabe der Alten Messe!
#8   verecundus   13:56:22 | Donnerstag, 16. November 2006
Alte Messe vs. Zölibat
das käme doch der Austreibung des Teufels durch den Beelzebub gleich.
Redaktion benachrichtigen Sie tagen und tagen, und es dämmert nicht + …
#24   verecundus   09:56:21 | Mittwoch, 15. November 2006
@fuente
Auf welcher Insel der Seligen haben Sie Glücklicher denn die Schule besucht? Es ist doch in Westeuropa gewöhnlich so, daß zumindest die einschlägigen Laberfächer mit ihren entsprechend „neutralen“ Lehrplänen von Teil- oder Ganzengagierten unterrichtet werden.
68er ist jeder, der die Prinzipien dieser Horde verinnerlicht hat und davon sind bedauerlicherweise viel mehr Menschen betroffen als man meinen will.
Nur die allerwenigsten haben sich auch äußerlich derartigen Verbänden angeschlossen, der Großteil mag sonstwo stehen, in seinem Alltagsgebahren ist der Wohlstandsmensch mental (neudeutsch gesagt) so rot, daß jeder Durchschnittsbolschwik aus der Gründerzeit neidisch werden könnte.
Ihre Einwände zeugen von einer rührend anmutenden Naivität – deshalb meine Provinzgesamtschule (wobei die Gynmasien in gewissen Bundesländern auch nicht viel besser sind).
Um nur ein zartes Beispiel herauszugreifen: So, so Imperialismus und Sozialismus haben nichts gemeinsam, sind geradezu Gegensätze? Wie erklärt sich dann dieser rote „Missionseifer“, der sich am deutlichsten in der Einverleibung ganz Ost- und halb Mitteleuropas 1945 durch die Sowjets zeigte? Wieso versuchen die Genossen ständig überall mittels Agenten und ähnlichem geheim mitzumischen?
Es ist doch so einfach – was immer die Menschheit verbessern, erlösen oder sonstwie umwälzend traktieren will, MUSS imperialistisch sein. Da haben Ihnen ihre Lehrer viel verschwiegen, wenn ihnen dieser Zusammenhang bisher nicht aufgefallen ist.
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#16   verecundus   21:01:40 | Dienstag, 14. November 2006
@gotthard
Aber es ist doch höchst begrüßenswert, wenn die Menschheit im allgemeinen und die Kirche im besonderen endlich ernst wird und pubertäre Minderheitenprobleme so behandelt, wie es ihnen gebührt, nämlich mit Nichtachtung.
Diese ganzen Unterleibsnöte sind doch im Grunde höchst einfach: 1. Schritt – in der Kirche gibt es bestimmte Richtlinien (ganz Verwegene sprechen sogar von Geboten).
2. – An die hat man sich zu halten, wenn man zum Verein gehören möchte.
3. – Ist man dazu nicht willens (vor jeder Aberration steht erst einmal die Einwilligung – niemand wird zu seinem (Un)glück gezwungen), sollte man vor allem ehrlichsein und
4. – den Verein verlassen, an dessen Regeln man sich nicht zu halten gedenkt.
So einfach ist das. Das Problem dieser Geweihten und ihrer Weibchen ist doch, daß sie mit einem Hintern auf zwei Stühlen sitzen wollen – mit einem unkatholischen Lebenswandel als katholisch gelten (und das gute Geld einstreichen). Ein ziemlich unbescheidenes Anliegen.
Wenn ich mir die Turbulenzen im Privatleben der mir bekannten „orthodoxen“ Geistlichen, Protestatenprediger (samt Innen) und der studierten hauptamlichen Laienschaft katholischerseits anschaue, bin ich heilfroh, daß es das Zölibat gibt. Möge es der Christenheit zu ihrem Wohle noch lange, lange erhalten bleiben.
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#2   verecundus   08:54:35 | Dienstag, 14. November 2006
@fuente
Haben Sie die Junge Freiheit denn überhaupt einmal gelesen?
Allen Besserwissern und Gutmenschen, die die ganze Welt ideologisch säuberlich klassifizieren sei an dieser Stelle mitgeteilt: dieser Schuß kann auch nach hinten losgehen. Wie oft bin ich in meinem Leben von Aktivisten, Engagierten und Aufgeklärten darüber unterwiesen worden, was alles böse und pfui ist – irgendwann machte ich die Probe selbst und siehe da, all diese schlimmen, schlimmen Dinge waren ja gar nicht höllischer Provenienz.
Und was meinen Sie, lieber Fuente, in was für einem Lichte solche Besserwisser in den Augen der enttäuschten Jugend dann stehen …
Ein kleiner Tip: erst selbst prüfen, dann gegebenenfalls nachbellen, was einem der gute alte GEW-Opa in Sozialkundeunterricht einer Provinzgesamtschule so vormaunzen mag.
Redaktion benachrichtigen In den Abfall
#9   verecundus   09:54:55 | Mittwoch, 8. November 2006
moderne Ärzteschaft
Dr. Mengele hat sehr eindrucksvoll vorgeführt, worum es bei den „Göttern“ in Weiß geht. Um das Gottsein nämlich.
Was für ein unbeschreibliches grandioses Gefühl muß es sein, Herr über Leben und Tod zu sein! Autonom zu bestimmen, wer leben darf und wer nicht! Und das alles noch zum Wohle anderer, privilegierter Leute – wenn das nicht der Gipfel der Humanität ist!
Und da erzählen mir doch meine GEW-Lehrer allen Ernstes, die Menscheit würde unablässig Fortschritte machen, da evolviere sich irgendwas immerzu aufwärts … tja, auch Atheismus ist eine Glaubenssache, allerdings ohne sonderlichen Realitätsbezug.
Redaktion benachrichtigen Das Ende der ernsthaften Theologie + …
#2   verecundus   08:43:56 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@protestant
Wenn manche Leute so strohdoof sind wie das „Kreuz.net“, dann lesen Sie’s doch nicht mehr. Sparen Sie Ihre Zeit und vor allem verschonen Sie sich und die Menschheit mit Ihren besserwisserischen Kommentaren.
Es wird Ihnen in Ihrem Bekehrungs(g)eifer vermutlich noch nie aufgefallen sein: weder Erwachsene noch Kinder mögen es, wenn ein Dauergrinser ihnen mit dem pädagogischen Holzhammer kommt. Und zahlreiche Leute wollen auch gar nicht bekehrt, überzeugt und aufgeklärt und sonstwie veredelt werden.
Es gibt ferner auch offenkundig nichts, was Sie über den dummen, bornierten und desinformierten Durchschnitt der Menschheit hinaushebt. Was also qualifiziert Sie zum großen praeceptor dieses Forums?
So aufgeblasen und selbstverliebt wie ein Protestant könnte selbst der ärgste Papst samt Anhang niermals sein.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Fulda auf radikalem Kurs
#26   verecundus   18:15:46 | Montag, 30. Oktober 2006
@guntram
Also ich kenne „Orthodoxe“ – Kleriker und Laien –, da ist „wurmstichtig“, „liberalsmuszerfressen“ und ähnliches schon gar kein Ausdruck. Und gerade im Hinblick auf das Minenfeld Ehe, Familie und Kinder(kriegen).
Was tun denn Ihre rumänischen Studenten gegen die routinierte Massentötung von Kindern in ihrem Land? Reicht es denn wenigstens auch zu einer Petition?
Redaktion benachrichtigen Erleuchtung + …
#5   verecundus   18:03:55 | Montag, 30. Oktober 2006
Skandal
Darin zeigt sich doch die Verrohung! Begreift denn niemand wie abscheulich Leichen- und Grabschändungen sind? Das da gewissermaßen ein ganzes menschliches Leben mit allem, was es je an Freude, Trauer, Angst, Glück und überhaupt an Schicksal umfaßte, grob verhöhnt und buchstäblich mit Füßen getreten wird? Da ist es doch völlig egal, wie alt diese „Dumpfbacken“ sind, ob sie unter Drogeneinfluß standen oder nicht und ob damit irgendwelche Straftatsbestände berührt werden oder nicht.
Was ich meinte, ist das, was glücklichere Zeiten als Anstand bezeichneten. Es gibt Dinge, die macht man einfach nicht, ganz unabhängig vom Alter, Rauschzustand oder Strafrecht. Und daß genau dieser Anstand völlig zerrüttet wurde macht doch diese Gesellschaft zu einer darwinistischen Hölle, in der etwas humanistisch verbrämt das Recht des Stärkeren gilt.
Redaktion benachrichtigen Erleuchtung + …
#1   verecundus   08:54:05 | Montag, 30. Oktober 2006
@Gräfin von Westphalen
Wie recht hat doch diese gute Frau! Genau das geht mir schon von der ersten Meldung dieses Skandals in den Massenmedien durch den Kopf.
Was regen sich denn alle so auf? Ist es denn nicht die allgemeine communis opinio, daß das Menschsein von dem willkürlichen Urteil anderer abhängt? Und daß alle, die eben das Pech haben, als Un- oder Untermenschen definiert zu werden, wie Dreck behandelt werden dürfen?
Wie verlogen ist diese ganze Hysterie. Ich habe zahllose Menschen erlebt, für die ein sterbender bzw. verstorbener Angehöriger nur ein „Entsorgungsproblem“ ist. Kinder und Jugendliche, die sich vor den Augen ihrer gleichgültigen Eltern auf Friedhöfen höchst ungebührlich betragen. In all diesen Fällen höre ich auf meine Einwände stets: was soll’n das, der is doch tot. Is doch egal…“
Man muß schon wissen, was man will. Diese Gesellschaft hat sich nun einmal darauf geeinigt, daß das menschlche Leben disponibel ist. In diesem Fall muß man neben dem Massenmord an Kindern auch die Hilflosentötung und eben Leichenschändung akzeptieren. Sich aber etwas aus dem „Angebot“ an Unmenschlichkeit noch aussuchen zu wollen, ist höchst unredlich und falsch. Denn wie man sieht, gibt es Unzählige, die diese Auswahl mißverstehen und alles für egal und erlaubt halten.
Redaktion benachrichtigen Führt die Freigabe der Alten Messe zur Anarchie?
#20   verecundus   22:10:28 | Freitag, 27. Oktober 2006
@gotthard
Soso, die bösen Fundis ham keinen Nachwuchs. Da sind Sie ja besser informiert als alle doofen Tradis zusammen, gell? Und ich dachte schon, Sie hätten dieses halsstarrige Pack mit einer, womöglich ihrer DurchschnittsNOMdiözese verwechselt.
Redaktion benachrichtigen Barmherzig bis in den Tod
#2   verecundus   10:34:41 | Montag, 23. Oktober 2006
Payrichs Vorbild
Und genau das fand ich immer irritierend an den sog. Orthodoxen. Rituell sind sie stockkonservativ, im Alltag die reinsten Protestanten. Die haben tatsächlich kein Problem mit Konkubinat, Bigamie, außer- und nebenehelichen Verhältinissen und vor allem nicht mit dem Morden der eigenen Nachkommenschaft.
Zugegeben, man versucht derlei im Unterschied zu Protestanten nicht auch noch schönzureden und zur positiven Erfahrung umzudeuten. Man geht über all das vielmehr schweigend hinweg. Doch wird dieses Schweigen vom Kirchenvolk als Billigung verstanden. Und daher läßt man auch nicht von solchen, im Kommunismus erworbenen Praktiken.
Gewiß, wenn die „orthodoxe“ Obrigkeit etwas sagte, wer würde schon auf sie hören? Die römische Kirche predigt ja auch (zumindest offiziell) und die Leute scheren sich nicht viel darum. Dennoch muß man den Menschen bestimmte Dinge ungeschönt ins Gesicht sagen (soetwas nennt man Zeugnis ablegen) – ob’s denen nun paßt oder nicht, das gehört doch auch zu den Aufgaben der Kirche. Und da hat der Osten gewaltige Defizite; von denen haben wir uns im Westen nichts abzugucken.
Redaktion benachrichtigen Herzliche Mission + …
#8   verecundus   10:22:20 | Montag, 23. Oktober 2006
Altersblödsinn?
Da wurde einmal wieder zum unzähligsten Mal das leere Stroh von der Volk-, Regional- oder sonstwaskirche gedroschen. Das geht durch alle Altergruppen und gehört heute zur Pflichtmeinung. Nichts neues also.
Allerdeings habe ich mich schon immer gefragt, was solche Leute denn eigentlich in der Kirche hält? Die Welt ist voller bunter, vielfältiger Protestantenvereine – im Grunde ist doch jeder Protestant seine eigene regionale, von Rom unabhängige, autonome Kirche – worauf warten diese Leute denn noch? Nur zu, die Welt ist groß und jedes Tierlein findet dort sein ihm gemäßes Plätzle.
Redaktion benachrichtigen Eine einheitliche Regelung
#19   verecundus   08:52:59 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
selbstgestricktes
Das ist es doch eben – es ist einem halbwegs seriösen Menschen seit Jahren unmöglich, im deutschen Sprachraum eine Messe zu besuchen oder an einer anderen liturgische Veranstaltung (Kreuzweg, Sternwallfahrt usw.) teilzunehmen. Ständig muß man bei solchen Gelegenheiten die Sprach- und Ritusbasteleien von eifrigen Gutmenschen und Berufskatholiken über sich ergehen lassen. Ohne Rüchsicht auf die textliche Vorlage und Vorschriften (manchen ist eben selbst der NOM noch zu lasch) wird da fabuliert, improvisiert, braingestormt und weiteres umgesetzt, was man in der Selbsthilfegruppe oder beim Edelsteintherapeuten so aufgeschnappt haben mag.
Das Schlimmste daran ist jedoch, daß dieser Irrsinn von den zuständigen Pfarrern nicht nur geduldet, sondern gefördert und wenn nicht gar vorgegeben wird.
Nein, niemand sollte sich da über die Abwanderung von Gläubigen zu gewissen ungeliebten Bruderschaften ärgern. Man hat’s ja selbst darauf angelegt.
Redaktion benachrichtigen „Authentischer Respekt“ + …
#3   verecundus   09:09:50 | Freitag, 13. Oktober 2006
Mons. Raffin
„Die Einheit der Kirche“ wird als Scheinargument gegen die Alte Messe oft bemüht, existiert aber faktisch schon längst nicht mehr – dem NOM sei’s gedankt.
Was ist denn das für eine Einheit, wenn sich jeder NOM – Gläubige „seine“ Meßfeier samt Gemeinde im bunten Angebot einer westlichen Durchschnittsdiözese mühsam heraussuchen muß?
Ständig höre ich von ganz unbedarften, braven NOM – Leuten (diese haben noch nie etwas von Alter Messe oder gar Traditionalisten gehört), daß sie einige Zeit umherpilgern mußten, bevor sie etwas liturgisch passendes gefunden haben – schöne Einheit!
Und wen es als postmodernen VII – Kirchgänger einmal im Ausland in eine Messe verschlägt, weiß in der Regel gar nicht wie ihm geschieht. Nicht allein wegen der Fremdsprache, sondern vor allem wegen der völlig andersartigen liturgischen Sitten und Gebräuche.
Jene vielbeschworene Einheit gab es zur Zeit der Altem Messe. Im NOM, und darin besteht ja sein Wesen, macht jeder was er will und feiert sich selbst.
Jeder halbwegs um Seriosität bemühte NOM-Apologt sollte daher alles mögliche ins Feld führen, nur nicht die Einheit der Kirche.
Redaktion benachrichtigen „Wenn alle Priester wie Heinz Leuze wären“
#10   verecundus   10:21:27 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
heinz
Warum die Aufregung? Ist denn die Zahl der Pfarrer Leuzes nicht Legion? Ich bin in all den Jahren in der VII – Kirche nur einem einzigen Pfarrer begegnet, der den Kriterien seiner eigenen Kirche entsprach und somit ein ernsthafter, respektabler Priester war. Alle übrigen waren solche Leuzes und oftmals noch schlimmer. Wen wundert es, daß seriöse Leute da scharenweise zu den Traditionalisten überlaufen.
Und was die „Schwäbische Zeitung“ und ähnliche Provinzpostillen angeht: Was meinen Sie, was für Plakate dort in den Redaktionstuben hängen? Da kommt man sich vor wie anno 1931 in der Moskauer Parteizentrale (tja, die Sentimentalitäten der in die Jahre gekommenen Wirtschaftswunderjugend…) gewisse Beißreflexe und rituelle Dummheiten sind daher ganz natürlich.
Redaktion benachrichtigen Ein reizbarer, schmähsüchtiger und aggressiver Giftzwerg
#16   verecundus   08:56:11 | Dienstag, 10. Oktober 2006
galilei
Eigentlich ist es ja immer dasselbe: sobald irgendeine Kreatur von gewissen Literaten, Berufsschreibern und tendeziösen Meinungsmachern hymnisch gelobt und in den Himmel gehoben wird, ahnt doch jeder halbwegs klardenkende Mensch, daß da etwas im argen liegen muß. Und so auch G. Galilei.
Und wieder einmal werden alle „Vorurteile“ bzw. Vorahnungen über Leute bestimmter Couleur und ihre Säulenheiligen bestätigt – das einzige Scheinargument, das ihresgleichen dann entgegenhalten kann – man sehe sich dazu den bezeichnenden Charakter der vorausgegangenen Lesermeinung an – sind Flegeleien. Wenn einem Argumente ausgehen, kann man wenigstens noch emotional werden und schimpfen. Ist ja auch etwas…
Redaktion benachrichtigen Größere Brüder + …
#1   verecundus   08:53:05 | Freitag, 22. September 2006
Medjugorje
Der Korrektheit halber erlaube ich mir darauf hinzuweisen, daß sich Medjugorje in der Herzegowina befindet und somit ein herzegowinischer und nicht bosnischer Ort ist.
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