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#91 verecundus 08:59:41 | Montag, 22. Oktober 2007
Frauenarbeit Wenn Männer unter sich salbadern, kommt offenkundig nicht viel Gescheites dabei heraus.
Halten wir also fest, daß es der Feminismus vor allem Männern gestattet, ruhigen Gewissens die Frau
„anschaffen“ gehen zu lassen (schließlich selbstverwirklicht sich die Alte dadurch, daß sie bei Lidl
an der Kasse steht), denn, wie man allenthalben suggeriert (vor allem durch die hinkenden Vergleiche aus
der europäischen Vergangenheit): nur Erwerbsarbeit ist richtige Arbeit. Alles andere ist Faulenzerei.
Denn Hausfrauen haben zu jeder Zeit bloß untätig zu Hause herumgesessen, sich dort die Füße gesonnt
während das arme Männe schuften gehen mußte und Kinder sich bekanntlich eh selbst versorgen (außerdem
brauchen Kinder ja nicht viel, gell?) … wer würde da nicht zum überzeugten Feministen? Angesichts
all dieses Unrechts ist es kein Wunder, daß Männer willig einen tiefen Schluck aus der de Beauvoir-Schwarzerpulle
nehmen und sich dabei obendrein als die großen Frauenversteher und -befreier vorkommen. Mit solchen Heuchlern
möchte man nicht einmal die ärgste Feindin verbandelt bzw verheiratet sehen.
#78 verecundus 12:24:29 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
genosse engelhardt II Noch ein irrwitziger Bonbon: die Französische Revolution hat in den ersten zwei
Jahren ihres , sagen wir, „Bestehens“ allein in Frankreich weitaus mehr Todesopfer gefordert als die Inquisition
während all der Jahrhunderte ihres Wirkens in Europa. Wobei die Inquisition auch niemanden persönlich
hingerichtet hat, sondern nur für die weltlichen Behörden rechtliche Expertisen anfertigte: Wenn es
dann zu Hinrichtungen und ähnlichem kam, sollte man dies also eher den staatlichen Behörden wie auch
dem – nun ja- „Umgangsstil“ der damaligen Zeit anlasten (was meinen Sie, wie z.B. Heinrich VIII mit seinen
Gegern umsprang, und dabei war er nicht einmal Kleriker). Die Realität ist schon ‘was doofes, so sperrig
und unharmonisch zur Plichtmeinung, gell?
#62 verecundus 09:11:19 | Donnerstag, 18. Oktober 2007
genosse engelhardt Na ja … wenn man sich die riesigen Leichenberge anschaut, die der internationale
Sozialismus bis auf den heutigen Tag in der Welt aufhäuft, dann hat Ihr „Aufopfern Unschuldiger“ etwas
ziemliches frivoles. All diese -zig Millionen, die von den roten Brüder (und SchwetserInnen) ermordet
wurden, haben es wohl nicht anders verdient (was stehen sie auch der selbstgezimmerten Menschheitserlösung
in Wege). Vermutlich bedauern Sie es nur, zu spät geboren zu sein oder am falschen Ort (BRD statt Nordkorea) –
wie effektiv hätte man doch an der gnadenlosen Menschheitsoptimierung mitbasteln können, nicht wahr?
So aber bleibt einem nur das zickige Absondern von Gedankenmüll.
Hochschulpastoral Süß, diese Ewiggestrigen! Wer eine durchschnittliche Hochschulgemeinde kennt, wundert
sich nicht, daß sich die jungen Leute von den Schleiertanzgottesdiensten übergewichtiger LaberfachStudentInnen
mit zweistelliger Semesterzahl fernhalten und – wenn ihnen das Interesse an der Kirche nicht schon längst
von all diesen eifrigen EngagiertInnen ausgetrieben wurde – sich lieber von anderen Leuten ansprechen
lassen. Tja, liebe ModernistInnen, selba schuld, wie mein alter Hausmeister sagen würde.
#39 verecundus 21:25:08 | Freitag, 28. September 2007
engelhardt/methusalix Es geht nicht um Geilheit auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, sondern um so
etwas wie persönliche Kultur, einen gesitteten Ton und ähnlich faschistisches. Es ist nämlich unsäglich
lächerlich, ständig Proleten, MigrantInnen und vergleichbare privilegierte Minderheiten in den Himmel
zu heben, den Obertoleranten und Menschenfreund zu spielen, der unablässig Zeichen setzt gegen Rassimus,
Sexismus usw., selbst aber bei den Nennung gewisser Namen, Namenskombinationen oder der hier strittigen
Bevölkerungsgruppe ebenso schäumt und geifert wie seinerzeit J. Goebbels. Man muß schon konsequent
sein – als humanistischer Supermensch ist man verpflichtet, die ganze Menschheit zu lieben und nicht nur
die Teile derselben, die einem justament in den Kram passen und die man sich nach Laune herauspickt. Tja,
es ist halt nicht leicht, ein neuzeitlicher Menschgott zu sein: man muß ja sovieles bedenken, bevor man
loskoddert und sich nur lächerlich macht.
#18 verecundus 09:04:04 | Freitag, 28. September 2007
@engelhardt Neid ist auch heuer eine häßliche Sünde – aber selbst ohne jede Metaphysik gilt: wen die
Nachnamen und Titel anderer Leute so arg stören, der sollte sich schleunigst in fachkundige Behandlung
begeben. Psychische Störungen lassen sich mittlerweile hervorragend behandeln.
#11 verecundus 22:45:11 | Mittwoch, 26. September 2007
deutsche Bischöfe Irgendwie scheint es nur noch Analphabeten unter den Bischöfen dieses unglücklichen
Landes zu geben: wie kommen diese Illiteraten eigentlich darauf, daß sie überhaupt noch gefragt werden
müssen? Im MP steht es doch in schönster Deutlichkeit, daß eine bischöfliche Erlaubnis zur Zelebration
der Alten Messe seit Kreuzerhöhung 2007 nicht mehr nötig ist. Was bilden sie sich also ein? Inzwischen
erinnern diese Leute einen nur noch an die greisen SED-Mumien, die den Anschluß an die Wirklichkeit völlig
verpaßt haben und nicht merkten, daß der Zug schon längst an ihnen vorbeigerauscht war. Na ja, Demenz
kann unter Umständen schon recht früh einsetzen.
#6 verecundus 12:00:01 | Mittwoch, 19. September 2007
Konzilswahnsinn Man hat es eigentlich geahnt, aber nun hat man es – wenn man 1 und 1 zusammenzählt –
deutlicher vor Augen als einem lieb ist. Stammtisch hin oder her, Tatsache bleibt, daß eine V-II Bistumsverwaltung
also selbst Kinderschändern verständnistriefend entgegenkommt, ihnen unablässig neue Brücken baut
und großzügig für etwaige Schäden aufkommt, mit den Freunden des alten Ritus aber kurzen Prozeß macht
und sie für solche Gedankenverbrechen wie Glaubenstreue übel bestraft. Was sagt uns solches Maß über
diese hochalimentierten LeutInnen? Nicht viel gutes, wie’s aussieht (zumindest vom Stammtisch aus).
@u. schmitt Genau – lieber lassen wir diesen Kontinent weiter in der Händen verkrachter GEW-Tölpel,
fett-und dummgefressener Bürokraten und verprollter Provinzpolitiker und ihrer servilen Hofschreiberlinge.
Genau dieses vulgär-primitive Mittelmaß in all seiner massendemokratischen Borniertheit hat diesen Kontinent
zu dem gemacht, was er ist. Mit solch dümmlichen Parolen hat man vielleicht vor ein paar Jahrzehnten
bei den Mädels in Arbeiter- und Bauernklubs reüssieren können. Heute ringt sich ob derart origineller
und geistreicher Gedanken niemand mehr ein müdes Lächeln ab. Denn im Vergleich zu den derzeitig über
Europa herrschenden Proleten stehen die Habsburger in wesentlicher Hinsicht besser da, wie es H.-H. Hoppe
in seinem Buch „Demokratie – der Gott, der keiner ist“ höchst eindrucksvoll und wohlbegründet darstellt.
Lassen Sie also die olle Klassenkampfpulle einmal zu und lesen Sie lieber – soll manchmal ganz erhellend
sein.
@monti Vermutlich brechen Sie aus purem Eigeninteresse eine Lanze für die 68er, das ist ihr gutes Recht,
aber lügen sollte man dabei nicht. Wenn man sich vor Augen führt, welches erbärmliche Mittelmaß, welche
verlaberten Dumpfbacken die Bildungsdeformen der 68er produziert haben, dann kann beim besten Willen nicht
die Rede von „Denken lehren“ sein. Das Gegenteil ist der Fall: den 68ern war und ist sehr daran gelegen,
bornierte, unwissende und ungehobelte Tölpel aus den Schulen zu entlassen, denn nur aufgeblasene Dummköpfe
lassen sich so herrlich einfach manipulieren.
#10 verecundus 11:20:31 | Donnerstag, 12. Juli 2007
@marina Die meisten Schizophrenen und Verkorktsten, die ich bisher kennenzulernen die Ehre hatte, konnten
allesamt kein Latein. Eigentlich konnten sie kaum etwas richtig und dies mag auch der Grund für die Armseligkeit
ihres Lebens sein. Nun aber im Ernst, nur weil Sie schlechte Erfahrungen mit Ihrem Volkshochschulkurs
Latein I gemacht haben, muß das noch lange nicht heißen, daß Sie damit eine geistig-kulturelle Tradition
von über 2000 Jahren diskreditieren können. Sie sind gescheitert, nicht diese Sprache. Aber so ist die
Bescheidenheit mündiger ChristInnen – was ist schon der Dreck von unzähligen Generationen, ganzen Völkern
und sämtlichen Ständen gegen mich Supernull … ja eben.
#92 verecundus 09:25:22 | Donnerstag, 28. Juni 2007
@Rudolfus Wann hat Österreich denn jemals Serbien annektiert? Oder sollten Sie als Anhänger der großserbischen
Lösung (Serbiens Grenzen von den Alpen bis zur Ägäis) nur den imperialistischen Müll Belgrader Salons
und Hinterzimmer wiederkäuen? Was immer sie in einschlägigen Broschüren zusammengelesen haben mögen –
Bosnien-Herzegowina ist kein Bestandteil Serbiens.
methusalix Offenkundig leben wir auf verschiedenen Planeten. Schülerchen, die alle naselang in den Urlaub
fliegen, außer den inzwischen lebensnotwendigen Mobiltelephonen, Spielkonsolen, motorisierten Untersätzen
(ob 2- oder 4rädig ist unerheblich) und Tonnen von Markenbekleidung besitzen und da noch über Perspektivlosigkeit
klagen, haben – jedenfalls in meinen Augen – etwas höchst lächerliches und ebenso alle, die inmitten
diesen Schlaraffenlandes in dasselbe Proletenhorn stoßen. Nein wirklich, als verfettete Westplauze hat
man heutzutage – Linkspartei und GEW hin oder her – einfach keinen objektiven Anlaß, den Georg Büchner
zu machen. Das konnte dieser arme Jung ohnehin viel kunstvoller als frühvergreiste Gewerkschaftsblasen.
@1. methusalix & 2.sirilo zu 1; gähn – das liest sich bei Büchner aber ergreifender, weil glaubhafter.
Als neuzeitliche Wohlstandswurst macht man sich mit Klassenkampfparolen heuer nur noch lächerlich (vor
allem bei Schülern erntet man damit nur Verachtung). zu 2; ach, was die Vulgärmeinung mittlerweile als
„Vernunft“ schimpft …
@Tschechen Freilich ist dies ein subjektiver Eindruck, doch als gebürtiger Osteuropäer, der im „wilden
Osten“ sowohl vor als auch nach der Wende weit herumgekommen ist, kann ich nur sagen, daß selbst die
zwangatheisierten Albaner oder Russen bei weitem nicht so materialistisch-gottlos sind wie die Tschechen.
Das ist schon kein geistiges Vakuum mehr, das entzieht sich schlichtweg jeder Beschreibung. Gewiß gibt
es Ausnahmen und zweifelsohne heldenhafte Treue zur Kirche in staatskommunistischen Zeiten, aber die Bereitwilligkeit,
mit der man sich dort auf breitester Front dem Atheismus in die Arme warf (und wirft) erstaunt einen dennoch;
vor allem, wenn man die Tschechen mit ihrem nördlichen Nachbarvolk, den Polen, vergleicht. Die haben
sich von gewissen Geistesverirrungen der Neuzeit nicht so leicht beeindrucken lassen.
religiöse Psychopathen Na ja, ich weiß nicht. Wer einmal in das Lehrerzimmer einer durchschnittlichen
Gesamt-, Grund- oder bundesdeutschen Sonstwasschule (am eindrucksvollsten in sozialistisch dominierten
Bundesländern) geblickt und gar ein paar Worte mit den Zombies dort gewechselt hat, wird rasch erkennen,
daß sich Geistekrankheiten nicht nur auf den engen Kreis protestantischer Sekten beschränken. Die Wahl
zwischen religiöser und liberalwurschtiger Psychopathologie hat etwas von der Wahl zwischen Pest und
Cholera. Wobei die religiösen Fundis als Eltern zumindest eine Art von Verantwortungsgefühl ihren Schülern
und Kindern gegenüber haben. Von staatlich alimentierten Betreuerfunktionären würde ich das nur in
Ausnahmefällen behaupten.
@miles sonstwas Auf solch salbungsvolle, aber realitätsferne Schwärmereien pflegt man bei uns im Schwesternzimmer
die herzhafte Empfehlung auszusprechen: dann nimm sie doch mit nach Hause! Genau dies sei Ihnen wie allen
linken Gutmenschen ans Herz gelegt; nehmen Sie sich persönlich in Ihren vier Wänden (oder unmittelbaren
Nachbarschaft) all dieser liebenswerten wie putzigen Enterbten dieses bösen Systems an; 24 Stunden am
Tag und sieben Tage die Woche, bevor Sie so erfahrungsarmes, dummes Illustriertengewölle absondern.
@Depression Man gelangt auch ohne Holocaustkonditionierung zu Massenpsychosen. Endemische Geisteskrankheiten
sind kein Vorrecht der Gegenwartsdeutschen. So ließ es sich kürzlich in einer überregionalen „seriösen“
Gurkenpostille lesen, daß das Abwasser in London deutlich meßbar mit Prozac, einem gängigen Antidepressivum,
kontaminiert ist. Was immer man zur verordneten Pflichtmeinung in diesen Landen mit vollem Recht sagen
kann, Massendepressivität geht nicht ausschließlich auf ihr Konto. Es ist halt der Preis, den man für
ein autonom-liberales Leben im Vakuum zahlen muß (man könnte auch von Kollaterallschäden der Moderne
sprechen).
@kurt k. Diesen rührenden Einwand mit dem Gelde, an dem alles hängt und nach dem alles drängt, kennt
man zu genüge. Und es ist immer wieder erstaunlich, daß gerade europäische Wohlstandswanzen unablässig
so tun, als stünden sie allesamt kurz vor dem elenden Hungertod, wo es faktisch um eine neue Einbauküche,
den Zweit-oder Drittwagen und vergleichbare Lebensnotwendigkeiten geht. Sie sollten einmal Afrikaner zu
unserer (gefühlten) Armut befragen. Selbst in den Randgebieten dieses Kontinents sind die Leute materiell
besser versorgt als all ihre Vorfahren zusammengenommen. Und außerdem, woher nehmen diese armen Opfer
dann Geld und Kraft, um internationale Prozesse zu führen, die Medien zu alarmieren und durch alle Instanzen
zu ziehen? Westliche Gutmenschenvereine, so heißt es, helfen diesen unglücklichen Leuten. Warum allerdings
nur beim Rechtstreit? Wäre es nicht sinnvoller und effektiver, wenn man in diesem konkreten Fall dieser
behinderten Frau ihr Alltagsleben erleichtern würde statt sie gegen ihr Kind aufzuhetzen? Das meine ich
mit Verrohung, und da zeigt der Liberalismus seine widerliche Fratze einmal ohne alles Humanismusgedöhns.
Mutterherz Das ist doch eigentlich das Entsetzliche, daß unsere völlig verrohten Zeitgenossen gar nicht
wahrnehmen: Was sind das nur für Eltern, wie sieht der Alltag, das Leben eines Kindes bei Menschen aus,
die seine Existenz als Schadensfall betrachten und deswegen Prozesse führen? Wie können solche brutalen
Kreaturen überhaupt noch ihrem Kinde in die Augen blicken? Na ja, vermutlich sehr gut, denn erstens ist
Anstand keine moderne Kathegorie und zweitens ist so ein Kind ja kein Mensch, sondern ein Schädling.
Mit dieser differenzierten Bewertung menschlichen Lebens haben gerade Polen im 20. jahrhundert Bekanntschaft
gemacht, aber manch einer (bzw. einIn)ist offenkundig etwas dickfellig.
@Benedikt Nun, die Realität sieht einmal wieder etwas anders aus. Armut als Ursache des Kindermord hört
sich ja ganz nett und herzig an. Faktisch aber sind es sowohl hier als auch in der sogenannten 3. Welt
Leute, die -brutal gesagt – keine Lust haben, ihr Geld für ein zusätzliches Kind auszugeben. Die faktischen
Armen haben ja nicht einmal die Möglichkeit, zu ultraschallenden Ärzten zu gehen und hernach die Chirugie
zu bemühen (das kostet ja alles Geld). Vielmehr ist es bei uns wie anderswo der Unwille, seinen Wohlstand
(bzw. das, was man dafür hält) wegen eines Kindes geschmälert zu sehen. Zur Besitzstandswahrung nimmt
man dann gern Sünde und Heillosigkeit in Kauf und wundert sich dann, wenn bald alles aus dem Ruder zu
laufen beginnt … Frauen sind da wie der andere Teil der Menschheit, einfach nur grottendumm.
#31 verecundus 22:50:50 | Donnerstag, 8. März 2007
Behindertenmord So geht es eben zu in der heutigen Welt: seitdem es modern geworden ist, Kindern mit gewissen
Beeinträchtigungen der körperlichen wie geistigen Leistungsfähigkeit umzubringen, kommt es immer wieder
vor, daß sich nach vollbrachter Untat herausstellt, daß der diagnostizierte Schaden keiner war. Jeder
vom Fach, der nicht völlig blind durch seinen Berufsalltag in den einschlägigen medizinischen Disziplinen
geht, kann von etlichen solcher „Pannen“ berichten, wo sich vermeindliche Behinderte bei Lichte betrachtet
als kerngesund erwiesen. All das wird aus unbegreiflichen Gründen totgeschwiegen und unter den Teppich
gekehrt. Dabei weiß doch jeder Laborantenazubi wie rasch man sich beim Chromosomenzählen verzählen
kann. Manche sind gewissenhaft und fangen dann von vorne an, manchen hingegen ist’s offenkundig egal (is
doch eh nurn Zellhaufn). So ist das im wahren Leben … und dann ärgern sich all diese modernen Leute,
wenn man von ihren ganzen Aufklärereien, Liberalitäten und Ethikverschwurbelungen nichts mehr wissen
will – wenn solche Monstrositäten dabei herauskommen darf man auch nichts anderes erwarten.
@ Regina Ausgerechnet die HäuslebauerInnen werden einem mit ihren Spruchweisheiten vorgehalten, daß
grenzt schon an MenschInnenrechtsverletzung. Was haben Sie denn gegen sprachliche Korrektheit? Offensichtlich
fehlt Ihnen einfach das richtige Bewußtsein (und dabei leben Sie doch im Schwäbischen …). Lassen Sie
sich da am besten von Ihren hauptamtlichen LaiInnen aufklären. Die sind nämlich, wie wir alle längst
wissen, die allerbesten MenschInnen.
FrauInnen in der GemeindIn Wenn man(n!) das Photo so betrachtet, kann man ja richtig neidisch auf diese
zuckersüßen wie bierernsten DamInnen werden und vor allem auf jenInnen, die von IhnInnen betreut werden.
Das sind wahrscheinlich wirklich Veranstaltungen für FrauInnen ab einem gewissen Alter, wie Regina so
schön zugibt.
#24 verecundus 00:52:48 | Freitag, 23. Februar 2007
Sektenhype Lieber Vorredner, es ist ja alles recht interessant, was Sie zu dieser Frage geschrieben haben
(freilich meine ich damit nur die seriösen, gesittenen Beiträge und nicht die unappetitlichen Flegeleien
eines Gotthards oder anderer Blindgänger). Eines würde ich indessen noch zu bedenken geben: wir leben
in so perversen Zeiten, daß der Widerstand und die Verfolgung, die solche Vereine verursachen, eigentlich
schon wieder für diese Gruppen sprechen. Möglicherweise fühlt sich da jemand auf seine Bocksfüße
getreten und deswegen der ganze Aufruhr. Vielleicht ist man am besten beraten, wenn man abwartet und sieht,
was sich im laufe der Zeit ergibt.
#494 verecundus 23:38:17 | Freitag, 16. Februar 2007
@c. romanus Möglicherweise werden Sie mich als pinschietrigen Besserwisser hassen, aber Ihr Name bedarf
einer Korrektur. „Römischer Bürger“ lautet auf Lateinisch immer noch civis romanus im Singular. Sollte
es sich hingegen bei ihrem Künstlernamen hier um einen pl. modestiae handeln, stimmt wieder etwas nicht
ganz. Dann müßte es cives romani heißen.
#1 verecundus 09:38:19 | Freitag, 16. Februar 2007
Gegenwartsliteraten und ihre Verlage Diese Leute sind einfach nur noch peinliche alte Opas (bzw. Omas),
die gar nicht merken, wie borniert sie sind. Vielleicht sind sie infolge ihres Alters schon aus rein organischen
Gründen nicht in der Lage dazu. Und wenn einem die Argumente ausgehen, dann schimpft und pöbelt man
halt son bißchen- ist ja auch so ‘ne Art von Reaktion, nicht wahr? Es paßt auch, daß die Verlage dieser
saturierten Wohlstandswanzen auf demselben senilen Niveau argumentieren wie ihre Schreiber. Diese würde
übrigens kein Mensch lesen, wenn man Schüler nicht dazu zwangsverpflichten würde.
#62 verecundus 00:47:25 | Sonntag, 28. Januar 2007
@Gotthard Liebe Diskutanten, in irgendeinem Diskussionsforum hier las ich die Vermutung bzw. Feststellung,
der in den hiesigen Diskussionen einschlägig mitmischende Gotthard sei der Hasenhüttl. Wenn das zuträfe,
wäre alles klar und man sollte sich an diesem senilen und unseriösen Gekeife gar nicht aufreiben. Habet
enim suam mercedem.
#19 verecundus 11:20:14 | Freitag, 26. Januar 2007
Ulla Hahn und Konsorten Nun ist die Welt wieder in Ordnung! Offengestanden war ich fassungslos, von der
Unterschrift gerade dieser ätherischen Henne unter ein derartiges Manifest zu lesen. Nun aber tönt sie
so, wie man es von ihr gewohnt ist (und ich habe mir ihretwegen schon Sorgen gemacht!), man soll von gewissen
Leuten eben nie zuviel erwarten.
@schenk Sie unterliegen einem Irrtum: Kein Mensch wird von bösen „Tradis“ oder „Fundis“ aus der (NOM)Kirche
getrieben. Das besorgen all diese hauptamtlichen Innen mit diversen Aufbrüchen, Impulsen und neuen Pfingsteneien
selbst. Man kann einfach nicht jahrzehntelang herumtröten alles sei unwesentlich, überholt und daneben
und sich dann wundern, wenn schließlich keiner kommt – wozu auch, ist doch eh’ alles unwesentlich …
#50 verecundus 09:10:37 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@„Sr.“ M. Andrea Für eine Nonne -jedenfalls geben Sie sich für eine aus – haben Sie aber ein recht grobschlächtiges
Vokabular. Da nützen auch diese Verbrämungen nichts. Sehen Sie, das ist auch ein Grund, weswegen sich
seriöse Leute mit Grauen vom NOM abkehren. Sie und Ihresgleichen demonstrieren das geradezu lehrbuchhaft.
Auf der eine Seite waltet das Knuddel- und Kuschelmilieu, alles liegt sich schmusig in den Armen und ist
trunken vor lauter Mut-, Zuversicht- und sonstwasfürmacherei. Geht Ihnen indessen etwas gegen den Gutmenschenstrich,
läßt man diese Maske des Tralalatums fallen und zeigt ein ziemlich häßliches, um nicht zu sagen, entstelltes
Gesicht. Wirklich, wer sollte Ihresgleichen da ernsthaft liebhaben wollen? Bei so viel menschlicheR Unzuverlässigkeit!
Angesichts dieser schwachen Nerven stünde NOM-Leuten etwas mehr Demut besser zu Gesichte als das selbstzufriedene
Dauergrinsen bemüht Junggebliebener.
#17 verecundus 00:34:12 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@hammel gähn – kenn ich alles schon von meinen GEW-Lehrern und verglichbaren Aktivisten. Strengen Sie
sich ein bißchen an. Warum kommt Ihresgleichen immer noch mit dem Gerümpel aus billigen Büchern vom
Kaufhausgrabbeltisch? Kleiner Tip am Rande, wir haben inzwischen nicht mehr das 19., sondern das 21. Jahrhundert
und in der zwischenzeit ist, was Sie vermutlich auch nicht so recht mitbekommen haben eine Menge passiert.
Meistens von gewissen poltischen Parteien und Bewegungen initiert und koordiniert … dann müßten Politparteien
doch auch pfui sein, oder?
#19 verecundus 00:24:32 | Mittwoch, 10. Januar 2007
pro alles irgendwie oder so Wieso kann bzw. konnte man nicht ganz primitiv beim Wortlaut des Textes bleiben
(den soll es doch tatsächlich auch noch geben …) und da steht nun einmal hyper pollon bzw. pro multis.
Da hat auch nie etwas anderes gestanden. Selbst auf neutrale Betrachter hat es gelinde gesagt stets etwas
skurril gewirkt, daß nach knapp 2000 Jahren plötzlich an allen Ecken und Enden Leuten auftauchen, die
viel besser wissen was Christus gemeint hat als er selbst. Man könnte da von unmäßiger Selbstüberschätzung
sprechen. Wenn dann noch Altersstarrsinn dazukommt wird das ganze hoffnungslos und peinlich. Aber nicht
die Nerven verlieren, Gotthard und Sr. M. Andrea – der NOM bietet auch mit korrekten Wandlungsworten bestimmt
noch genug Raum für Ihr heißgeliebtes Trulala-wir-ham-uns-alle-lieb.
#68 verecundus 23:42:25 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@Alexandra und der Idiot Vielen Dank für diesen Rat, mit dem Sie bei mir offene Türen einrennen. Ich
empfehle die Lektüre der Romane Dostojewskijs unter anderem deshalb, weil ich sie infolge wiederholter
und intensiver Lektüre gut kenne.
#65 verecundus 09:16:23 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@blaubeere Sehen Sie, es ist halt nicht immer so, daß man Dinge ablehnt, weil man sie nicht kennt. Manchmal
lehnt man etwas ab, weil man es erschöpfend gut kennt, wie in diesem Beispiel mit den systemtragenden
Schreibern. Entgegen Ihrer Unterstellung geht es auch nicht um Gesinnungsliteratur – genau diese versuchte
ich ja mit meinem schwachen Einwand gegen die nachkriegsdeutsche Altherrenmafia zu kritisieren. Ideologische
Gesichtspunkte bei der Lektüreauswahl ersparen einem zwar viel Ärger, doch dafür muß man meist qualitativ
minderwertiges über sich ergehen lassen – womit wir wieder bei den Chefschreibern der bundesdeutschen
Gutmenschenkultur wären… Vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. Da Gegenwartsliteratur per se
engagiert und irgendwelchen Lagern verplichtet ist, lese ich schon seit Jahren nichts, was in Listen auftaucht
oder von Massenpostillen durchgekaut wird. Na ja, ich würde nicht gerade behaupten, keine Ahnung von
Platon zu haben … den habe ich nämlich im Unterschied zur aktuellen Vulgärliteratur mehr oder minder
komplett gelesen. Und er ist tatsächlich etwas anders als er in Zitaten dritter Ordnung dargestellt wird.
Ob man nun dafür Kant bemüht oder nicht (im übrigen, was soll dieses Gewedel mit schmissigen Namen?
Manches dumme oder falsche wird nicht besser nur weil es ein Kant, Nietzsche oder meinetwegen Platon gesagt
hat/haben soll) – Handbuchwissen ist nun einmal eine dürftige Sache.
#63 verecundus 23:58:56 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Blaubeere Nun atmen Sie einmal tief durch und beruhigen Sie sich. Gönnen Sie den wackeren Bayern das
Glück, in diesem völlig verludertem Land nicht ganz so heruntergekommen zu sein wie der Rest und erbarmen
Sie sich des armen Platons – was immer sie in den kleinen Handbüchern, die man im Grabbeltisch bei Thalia
findet, aufgeschnappt haben mögen: er ist es nicht gewesen und er ist auch nicht schuld an diesem ganzen
„Alles-ist-eins“-Waberschmarren, der ihm heute angehängt wird. In Wirklichkeit ist Platon nicht so gängig,
da hat er viel mit Dostojewskij gemein.
#60 verecundus 23:41:14 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Blaubeere Falsch geraten – während meiner entbehrungsreichen Schulzeit wurden wir armen, wehrlosen Schüler
mit allen engagierten Schreibern die das aufrechte Lager dieser Gutmenschenrepublik nur aufbieten kann
jahrelang gefoltert. All diese Brechts, Grass’, Bölls und Frischs kenne ich ad nauseam und habe sie und
ihre öffentlich alimentierten Verehrer verachten gelernt. Alles, was diese Mietlinge zu bieten haben
ist nur Gesinnung und Gesinnung – von irgendeiner nennenswerten Begabung sind diese subversiven Systemträger
und Berufsentlarver meilenweit entfernt. Ich bleibe dabei: lesen Sie Dostojewskij, meinetwegen den Raskolnikow,
das ist substantieller als tagespolitische Scharlatanerie.
#114 verecundus 23:28:35 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@klapdor und johannes sonstwas Ihre seelenvollen Beiträge gemahnen mich an die denkwürdigen Worte eines
leidgeprüften Kollegen: „Dieses Land ist eine einzige, riesige Freiluftpsychatrie.“ Erfahrungsgemäß
entzieht sich die Jugend (wie auch der kümmerliche Rest des einst beträchtlichen Kirchenvolkes) hartnäckig
solchem Ringelpietz mit Anfassen. Diese von Ihnen so energisch verteidigte Art von „Events“ hat viel von
SED-Jubelparaden an sich: die verordnete Freunde, alle lieben sich in schönster Eintracht und bekunden
dies auch pausenlos mit warmen, blumigen Worten, Gesten und Tralala. Und nicht zuletzt simuliert man die
allgemeine Verbrüderung unter Gleichgeschalteten: hohe Funktionäre Seite an Seite mit ausgesuchten Jugendlichen
im Blauhemd. Wem kommen da nicht die Tränen der Rührung? Der alte Menscheitstraum der klassenlosen Gesellschaft
bzw. Kirche – hier wurde er kurz wahr … Als traditionalistischer Hetzer wird man regelrecht neidisch
auf so viel geballte Vollkommenheit.
#54 verecundus 23:08:34 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Blaubeere und Böll Es ist ein verbreiteter Irrtum, H. Böll für einen fähigen Schriftsteller und ihn
wie vergleichbare schreibende Opas in muffigen Cordhosen auch noch für eine moralische Instanz zu halten.
Es zeugt eher für den Verblödungsgrad unter den Grünen, wenn sie sich solche Afterliteraten mit tadelloser
Mustergesinnung und sauberer Pflichtmeinung vor den Karren spannen. Wie es um H. Bölls Katholizität
bestellt war, läßt sich zudem auch am Karren ermessen, vor den er sich willig spannen ließ. Um wieviel
interessanter ist es da doch, sich mit ernsthafter Literatur und ernsthaften Problemen zu befassen. Lesen
Sie daher lieber den weiter unten von Ihnen erwähnten Dostojewskij – da haben sie mehr davon.
#54 verecundus 10:22:50 | Freitag, 15. Dezember 2006
@c. roth Vielleicht besteht ja noch Hoffnung und Frau Roth tritt zum Islam über. Dann müßte sie eine
Burka tragen und das hier besprochene Problem wäre elegant gelöst.
#143 verecundus 01:02:11 | Freitag, 15. Dezember 2006
@wer ist petrusX? Ihrem argumentativen Niveau und Ihrer Methode nach zu urteilen, würde ich vermuten,
daß es sich bei Ihnen um einen recycelten Erich Honecker oder vielleicht auch Walter Ulbricht handelt.
Und da sehe ich nicht viel Anlaß zu Angst oder Ehrfurcht. Tut mir leid. Wenn man sich daneben noch vor
Augen führt, daß Ihresgleichen massenhaft Kirchen verkaufen muß, daß ganze Bistümer bankrott sind
und Ihnen die Leute scharenweise davonlaufen (wobei der Altersdurchschnitt der Übriggebliebenen inzwischen
astronomische Höhen erreicht hat), dann fragt man sich ernstlich, wer hier eigentlich der Verlierer ist.
Irgendein Schlaumeier meinte einst gönnerhaft, das Problem der Tradition würde sich biologisch lösen …
er hat recht gehabt, freilich absolut nicht so, wie er es gemeint hat.
#29 verecundus 09:57:30 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@landorganist Selbst schuld: wer in die Jauchegrube steigt, sollte sich über Dreck nicht wundern. Ich
frage mich wirklich, was das alles soll. Offenkundig sind Sie Masochist oder Ihr Alltag ist so eintönig,
daß Sie zwanghaft den Nervenkitzel in Abfallhalden wie dieser suchen müssen, weil sie sonst an Langeweile
eingehen (im Fachjargon heißen solche Leute „sensation-seeker“ und werden in niedrig- und höherintelligente
eingeteilt). Anders läßt sich diese Festkleben an Ihrerm Haßobjekt nicht erklären. Wenn einen normalen,
geistig halbwegs gesunden Menschen etwas stört, dann beendet er dieser Situation oder dieses Ding durch
Verändern oder, wenn das nicht geht, durch Weggehen bzw. -bleiben. Ich rufe ja auch nie Seiten auf, von
denen ich weiß, daß sie nur ärgerliches oder häßliches enthalten (dafür mangelt es mir allein schon
an Zeit und Nerven). Wie an anderer Stelle schon gesagt bekehren Einlassungen von Ihnen und Ihresgleichen
niemanden, sondern werfen nur ein recht zweifelhaftes Licht auf Sie. Und wenn Ihnen C. Roth so gefällt,
dann nehmen Sie sie doch mit nach Hause (ist die Paraphrase eines witzigen Krankenhausspruches).
#85 verecundus 09:38:14 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Sandor/Klapdohr Da zeigen sich die bestürzenden Folgen hauptamtlichen und BAT-bezahlten Gutmenschentums.
Man gerät in die verblödende Wohlstandsfalle und nimmt die Welt um sich herum nur noch schemenhaft und
verzerrt wahr. Alle Vorwürfe, Herr Sandor, die Sie hier so vollmundig gegen die vermeindlichen Finsterlinge
aus der Tradition vorbringen, treffen erfahrungsgemäß viel eher auf ProgressistInnen, ModernistInnen
und ähnliche gefühlsselige Tralalazirkel der VollzeitInnen zu. Was einem da an Borniertheit und Irrationalität
(und schlechten Manieren!) begegnet, ist nur noch gruselig. Ihre Worthülsen sollten Sie lieber einpacken,
Herr Klapdohr. Was heißt denn das alles schon? Denken Sie doch einmal nach und vor allem weiter! Immer
wenn ich so ein absolut gedankenfreies Gewäsch von VII samt Beschwörungen der aktuellen Jahreszahl höre,
fallen mir all die Funktionäre im Osten ein: gut bezahlt, privilegiert spulten sie bei allen möglichen
und unmöglichen Gelegenheiten die Zaubersprüche von der wackeren Arbeiterklasse, dem Sieg der Proletariats,
der Weltrevolution ab. Kein Mensch hörte jemals hin, sobald die Schlüsselbegriffe fielen, schalteten
alle ab. Meinen Sie nicht, daß es den Leuten bei Ihnen und Ihresgleichen nicht genauso gehen könnte?
#27 verecundus 08:53:58 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Außerlichkeiten So unpopulär diese Beobachtung heutzutage auch sein mag, das Äußere ist zuweilen
ein beredter Spiegel des Inneren. Frau Roth ist da keine Ausnahme, sondern steht in ihrem Gesamtausdruck
für alle verwöhnten, abstoßend häßlichen Wohlstandswanzen im Westen.
#23 verecundus 00:52:56 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@c. roth Eigentlich grenzt es schon an Körperverletzung, diesen amüsanten Artikel mit dem Photo dieses
häßlichen hochgradig dummen Weibstücks zu verunstalten. Vermutlich wollte die Redaktion wieder einmal
provozieren. @Blaubeere Ist Ihnen denn nie der Verdacht gekommen, daß manche der hier versammelten „Frauenhasser“
selbst Frauen sein könnten? Die Welt ist nämlich zuweilen nicht so schlicht, wie es dem Schubladensystem
eines gehirngewaschenen Köpfchens zuträglich wäre … so etwas nennt sich „Komplexität des Lebens“.
#6 verecundus 10:14:09 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Werther Es ist eine altbekannte Taktik gewisser Systemveränderer, singuläre Vorfälle bzw. reine Gedankengebilde
so aufzublasen, als handele es sich um alltägliche Situationen (lesen Sie bitte dazu die Ausführungen
Dr. Bernard Nathansons „Hintergründe…“, erhältlich bei der Aktion Leben e.V.). Erfahrungsgemäß wird
man/frau das Kind niemals los und versehrt sich fürs restliche Leben. „Plötzlich“ entwickeln sich etliche
psychosomatische Krankheiten oder rein psychische Störungen, die Beziehung/Ehe oä zerbricht trotzdem,
trotzdem gerät man in finanzielle Nöte, wird arbeitslos oder versagt in Studium bzw. Ausbildung. „Solange
ich lebe, werde ich dieses Kind niemals los“, diesen Satz habe so oft von Patientinnen gehört, die (und
das sei an die Adresse erklärter FrauInnen gerichtet) in ihrer unglaublichen Selbständigkeit sich meist
von ihren Männern zum Kindermord drängen lassen. Die feministische Märchentante lügt mit Ihrer behauptung,
die bösen Männer würden die armen Frauen zum Kindergebären zwingen. Das Gegenteil ist die Regel. Sie
hätte eigentlich nichts gegen ein Kind, er aber will Genuß ohne Ärger und Reue und ihn juckt der ganze
spätere Psychodreck auch nicht. Wem es wirklich um die Rechte und die Intergrität von frauen ernst ist,
muß gegen legalisierte Kindstötung sein: als Tötungsverfechter läßt man Frauen massenhaft in ihr
Verderben laufen.
#18 verecundus 23:56:11 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Blaubeere Warum denn so verschämt politisch korrekt? Nennen Sie das lieben Kind doch beim Namen und
schreiben Sie ruhig „Konzentrationslager“. Dank unserer unemüdlichen Rotfrontkämpfer auf Staatsknete
weiß doch heutzutage kein Mensch, was ein Gulag ist. Übrigens, nach welchen Kriterien verdienen es eigentlich
Sie und Ihresgleichen nicht kaserniert, gefoltert und ermordet zu werden? Was macht Sie zu Über – und
andere zu Untermenschen? Wahrscheinlich die Aufklärung …
#47 verecundus 22:54:57 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@ S. Maria Andrea Schade eigentlich, dieses Abschiednehmen vom „Hochwürden“ – eigentlich sollte man eher
von anderen Dingen Abschied nehmen, da hätten alle Seiten (bis auf eine freilich) viel mehr davon.
#15 verecundus 22:51:14 | Sonntag, 10. Dezember 2006
@Wolkendings Ach ja, wie konnt’ ich nur so vermessen sein und die böse, böse Religion so aufwerten –
wo ich doch tagtäglich das ermunternde Vorbild von Dumpfatheisten um mich herum bewundern kann. All diese
beneidenswerten Leute mit ihrem verkrachten Privatleben, ihren diversen Angst- Eß und sonstwasstörungen,
ihren dissozialen Zügen – wenn man von derlei Gestalten umgeben ist, kann man wirklich nicht umhin, die
Religion für etwas völlig überflüssiges zu halten.
#10 verecundus 23:49:08 | Samstag, 9. Dezember 2006
@Wolkenstein O ja, dann aber auch keine Politik bitte – verschonen Sie und Ihresgleichen unzählige Minderjährige
mit Ihrem GEW-Mundgeruch, Ihrem kauzigen Agitprop und den unablässigen schwarzen Messen zu den sattsam
bekannten 12 Jahren, die nie vergehen sollen. Und überhaupt – wieso sollte man an Schulen etwas lernen,
kann doch nur schädlich sein, der Jugend etwas substantielles beizubringen. Eigentlich hat doch gar nichts
an der Schule etwas verloren – die Mißbrauchsgefahr ist ja so schrecklich groß und heuer kann man (und
vor allem frau) durch alles mögliche traumatisiert werden. Tja, das Leben ist schon eine böse und unübersichtliche
Sache, nicht wahr?
#28 verecundus 22:37:19 | Freitag, 8. Dezember 2006
Erbsünde G. K. Chesterton hat irgendwo in seinen glänzenden Schriften einmal die Erbsünde als das einzige
christliche Dogma bezeichnet, dessen Wahrheit jedem Menschen ungeachtet seiner Vorbildung und religiösen
Zugehörigkeit unmittelbar einleuchtet. Recht hat der Mann! Mit Atheisten, Nicht- und Antichristen mag
man sich über alles mögliche zanken, nicht aber über die grundlegende Tatsache, daß das gegenwärtige
Modell Mensch – gelinde gesagt- ziemlich defizitär ist.
#37 verecundus 09:40:00 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
gekränkte Kindermörder Ach, diese modernen Leute – je öfter und lauter sie krakeelen, umso unsympathischer
werden sie. Es muß anstrengend sein, sich ständig verletzt zu fühlen, sich immer aufblasen zu müssen,
nur weil man nicht hören möchte, wie es in Wahrheit um die persönliche Göttlichkeit bestellt ist.
Ganz offenkundig führt Liberalismus nicht bloß zu verzerrter Wahrnehmung und Gehirnerweichung, sondern
auch zu schwachen Nerven.
#4 verecundus 09:23:38 | Freitag, 1. Dezember 2006
@werther Noch einmal zum x-ten: wenn Ihnen die Ausrichtung dieser Netzseite mißfällt, dann lesen Sie
sie doch einfach nicht! In der gewaltigen Jauchegrube des Internets gibt es soviele Pfützen – jeder findet
da etwas passendes für sich. Aber ganz offenkundig wissen in diesen vergreisten Harz IV-Zeiten etliche
Leute nichts gescheites mit ihrer übermäßigen Zeit anzufangen. Da stromert man eben stundelang sinnlos
in der schönen, bunten Netzwelt herum – ist ja auch viel amüsanter als sich mit der doofen Realität
und ihren lästigen Bestandteilen herumzuärgern…
#29 verecundus 08:47:33 | Donnerstag, 30. November 2006
@gusenum (oder so) Ein wohlmeindender Lesehinweis an Sie und Ihresgleichen: Manfred Spitzer „Vorsicht
Bildschirm“. Hier äußert sich zur Abwechslung einmal ein höchst kompetenter Fachmann zu diesem leidigen
Thema. Dort finden Sie etliche Erwiderungen zur Ihren hier so lässig vorgetragenen „Thesen“. @Werther
und Kombattanten Ich frage mich bei dem ganzen Betroffenheitsgezeter um Emsdetten, warum kein Mensch merkt,
wie verwahrlost und vereinsamt dieser junge Mann in seelischer Hinsicht war. Offenkundig stößt sich
in dieser verkommenen Gesellschaft niemand mehr daran, daß Kinder und Jungendliche von ihren Eltern weder
erzogen werden noch nämliche sich in nennenswerter Weise um sie kümmern. Alles unter dem Motto einer
hemmungslosen Toleranz, hinter der sich in der Regel Gleichgültigkeit, im schlimmsten Fall aber kaum
verhohlene Feindseligkeit verbirgt. Der eigentliche, unmittelbare Schuldige sind in solchen Fällen doch
die Eltern, die es sich jahrelang bequem gemacht haben und lieber ein aktivitätenreiches, lustiges Leben
führten statt sich mit soetwas lästigem wie Kindern abzugeben – selbst wenn’s die eigenen sind.
#184 verecundus 08:48:16 | Dienstag, 28. November 2006
@Navon Offenbar ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, daß die Karawane mittlerweile weitergezogen ist
und das 19. Jahrhundert längst verlassen hat. Bestimmte Standpunkte, die Sie hier so vollmundig vertreten
sind einfach nur noch sterbenslangweilig und vor allem völlig unterbelichtet. Bieten Sie mehr als abgestandene,
staubige Befindlichkeiten aus der Hinterbank.
#36 verecundus 23:54:30 | Freitag, 24. November 2006
Kritik an kreuz.net Bitte, liebe Herrschaften, warum machen Sie sich das Leben künstlich so schwer (ist
es denn nicht schon anstrengend genug?). Wenn Sie diese Netzseite nicht mögen oder gar hassen, dann lesen
Sie sie doch einfach nicht. So einfach ist das. Wozu quälen Sie sich so? Das hat doch nüchtern betrachtet
etwas irrationales, finden Sie nicht? Sie sollten nicht so anmaßend sein und auf Bekehrung/Aufklärung/ähnliches
hoffen. Erstens sind bereits Stil und Form Ihrer Einwände viel zu abstoßend um eventuell irrende Seelen
heimzuholen und zweitens haben Sie sich mit solch einem Anliegen im Zeitalter und Medium geirrt. Das Internet
bringt es nun einmal mit sich, daß ein jeder sich seine „Lektüre“ nach persönlichen Bedürfnissen zusammensucht
und dann konsumiert. Das geht’s genauso selektiv zu wie beim Wegzappen. Die Leute gehen bzw. sehen einfach
weg. Und so auch hier – wem’s gefällt, der tummelt sich eben hier und wem nicht, der soll’s halt lassen.
Für jeden gibt es heuer doch ein Nischlein in der weiten Welt des Internets.
#10 verecundus 23:03:54 | Freitag, 24. November 2006
@rebekka Vielleicht hätte A. K. Emmerich erst Ihre Erlaubnis einholen sollen … wie überhaupt alle
erst einmal Sie und Ihresgleich um Ihren gnädigen Segen bitten sollten, bevor sie etwas sagen oder tun.
#25 verecundus 22:58:31 | Freitag, 24. November 2006
@benedikt und konsorten Ich weiß nicht, auf welchem glücklichen Stern Sie alle leben. Die NOM-Events,
die ich jahrelang über mich habe ergehen lassen müssen, waren Zirkusveranstaltungen, Kindergartenreigen,
verunglückte Rockkonzerte – alles, nur nicht etwas, das im entferntesten an etwas heiliges oder gar die
Messe erinnert hätte. Die erwähnte novusordo-Messe auf Latein hob sich gewiß von jenem durchschnittlichen
Ringelpietz ab, aber auch sie ist für jeden halbwegs gläubigen und frommen Christen voller Hiebe in
die Magengrube oder eben Watschen. Und so singulär ist meine Haltung dazu nicht; wie ich mich jeden Sonn-
und Feiertag überzeugen kann, bin ich keineswegs der einzige NOM-Flüchtling.
#30 verecundus 22:55:19 | Donnerstag, 23. November 2006
@ bernd stromberg Lieber Freund, welch gute Worte sprechen Sie da gelassen aus! Indessen ist es doch bezeichnend
und bestätigt auch jedes „Vorurteil“ über solche Leute, wenn eingeschnappte Gutmenschen und Hauptamtliche
sich in irgendeiner Weise beleidigt fühlen. Vulgarität ist da gar kein Ausdruck, es ist eher ein schäbiges
und jämmerliches Gekeife, das nur solchen „Kodderschnauzen“ (um es einmal berlinisch auszudrücken) zur
Schande gereicht und nichts und niemandem sonst. Der Volksmund meint dazu klugerweise: getroffene Hunde
bellen. Allerdings sind Dinge wie Anstand, Würde und Rücksicht sowie deren Gegenteil nicht unbedingt
die Kathegorien, die derartigen Gesellen mit ihrem Pflichtmeinungshirn geläufig sind.
#19 verecundus 22:40:33 | Donnerstag, 23. November 2006
NOM auf Latein Es hat überhaupt keinen Sinn, den NOM buchstabengetreu und auf Latein zu zelebrieren.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß dieser Ritus auch in seiner ordnungsgemäßen Form inakzeptabel
bzw. grauenvoll ist. Es ist ein hoffnungloses Unterfangen, etwas verbessern oder retten zu wollen, was
prinzipiell unverbesserlich schlecht und damit heillos ist. Man möge die würdige Zelebration getrost
versuchen, doch es wird außer vergeudeter Zeit und Kraft nichts dabei herauskommen.
#44 verecundus 21:54:27 | Mittwoch, 22. November 2006
gewisse Siedler Womit einmal bewiesen wäre, daß es auch unter Juden Doofe und Dumpfbacken gibt; dieses
Volk mit anderen Worten weder besser noch schlechter ist als andere – ganz gleichgültig, was Anti- und
Philosemiten immer behaupten mögen. @Tacitus Sie machen ihren illustren Namensvetter aber nicht viel
Ehre … seit wann ist denn die Demokratie etwas prinzipiell gutes?
#7 verecundus 09:27:25 | Dienstag, 21. November 2006
@monti Nein, ist sie nicht. Und selbst wenn sie es wäre, was ist denn so schlimm daran? Es gibt wahrlich
mehr als genug Jugendorganisationen (besser -banden), denen es äußerst guttäte, auch nur einen Hauch
von dem zu verspüren, was bei den FSSPX-Leuten üblich ist.
#20 verecundus 22:39:31 | Montag, 20. November 2006
Vorwürfe der Gegner Wenn sich aufrechte und ehrliche Menschen vorwerfen lassen müssen, Mitglieder einer
„papistischen Antiabtreibungsorganisation“ zu sein, steht es doch im Grunde gut um sie und schämen brauchen
sie sich erst recht nicht. Das muß mir ein liberaler Geiferbold erst einmal erklären, was an beiden
Anklagepunkten überhaupt verwerflich sein soll. Jetzt aber im Ernst, dieses Veranstaltungsverbot ist
wieder ein herrliches Beispiel liberaler Toleranz, Weltoffenheit und Freizügigkeit. Womit dieses Völkchen
erneut unter Beweis stellt, daß es sich bei ihm um nichts anderes als um eine Religionsgemeinschaft unter
vielen handelt (freilich eine besonders verblödete und intellektuell anspruchsarme Religionsgemeinschaft).
#42 verecundus 10:10:23 | Montag, 20. November 2006
nikolaus Nichts für ungut, ich bitte um Verzeihung, da ich Ihren knappen Beitrag wohl mißverstanden
habe. Allerdings tummeln sich hier etliche sonstwie angehauchte Seelchen, so daß deren Eintrübung der
Wahrnehmung unversehens auf einen selbst überspringt. Man muß eben immer wachsam sein. Den möglichen
Protesten erboster „Mündiger“ könnte man doch die salbungsvollen Worte eines Hauptamtlichen entgegenhalten,
die mir einmal in meiner NOM-Zeit zugenölt wurden, als ich angesichts gewisser liturgischen Volten ganz
wild Engagierter (davon stand absolut nichts in den Texten) leise Bedenken äußerte: „Tja, so ist das
heute eben. Das ist eine Spannung, die Sie aushalten müssen, wenn Sie wirklich zur Kirche gehören wollen.“
#38 verecundus 00:00:19 | Montag, 20. November 2006
@nikolaus Das eine ist das frei flottierende Interpretieren und das andere ist der böse Wortlaut des
Textes, der so fies ist, interpretatorischen Glanzstücken die Flügel zu kappen. Das mag man schade finden,
aber diese Welt ist eben gemein. Sie und ihresgleichen mögen nun bei der hier verhandelten überfälligen
Korrektur denken und interpretieren was immer sie nur wollen – solange sie nur sauber und brav beim Text
bleiben und nur das wiedergeben, was da wirklich geschrieben steht.
#32 verecundus 00:54:52 | Freitag, 17. November 2006
@alle Multikultitanzenthusiasten Also wenn man schon Praktiken aus der Antike aufkocht, dann bitte konsequent
und nicht nur die Rosinen herauspicken. Deshalb müßten der nächste charimatische Schritt doch die Wiedereinführung
der Tempelprostitution sein …
#6 verecundus 14:30:26 | Donnerstag, 16. November 2006
altartanz Angesichts solcher „Aktivitäten“ frage ich mich immer, ob sich denn die Beteiligten selbst
nicht blöd dabei vorkommen. Allerdings ist die menschliche Fähigkeit zur Abstumpfung und verzerrten
Selbstwahrnehmung nicht zu unterschätzen. Genau so muß es in heidnischer Zeit in Baals- und sonstwasfür
Götzentempeln „abgegangen“ sein. Als Sahnehäubchen fehlt da nur noch die große Abschlußorgie mit allgemeinem
Ringelpietz
#24 verecundus 09:56:21 | Mittwoch, 15. November 2006
@fuente Auf welcher Insel der Seligen haben Sie Glücklicher denn die Schule besucht? Es ist doch in Westeuropa
gewöhnlich so, daß zumindest die einschlägigen Laberfächer mit ihren entsprechend „neutralen“ Lehrplänen
von Teil- oder Ganzengagierten unterrichtet werden. 68er ist jeder, der die Prinzipien dieser Horde verinnerlicht
hat und davon sind bedauerlicherweise viel mehr Menschen betroffen als man meinen will. Nur die allerwenigsten
haben sich auch äußerlich derartigen Verbänden angeschlossen, der Großteil mag sonstwo stehen, in
seinem Alltagsgebahren ist der Wohlstandsmensch mental (neudeutsch gesagt) so rot, daß jeder Durchschnittsbolschwik
aus der Gründerzeit neidisch werden könnte. Ihre Einwände zeugen von einer rührend anmutenden Naivität –
deshalb meine Provinzgesamtschule (wobei die Gynmasien in gewissen Bundesländern auch nicht viel besser
sind). Um nur ein zartes Beispiel herauszugreifen: So, so Imperialismus und Sozialismus haben nichts gemeinsam,
sind geradezu Gegensätze? Wie erklärt sich dann dieser rote „Missionseifer“, der sich am deutlichsten
in der Einverleibung ganz Ost- und halb Mitteleuropas 1945 durch die Sowjets zeigte? Wieso versuchen die
Genossen ständig überall mittels Agenten und ähnlichem geheim mitzumischen? Es ist doch so einfach –
was immer die Menschheit verbessern, erlösen oder sonstwie umwälzend traktieren will, MUSS imperialistisch
sein. Da haben Ihnen ihre Lehrer viel verschwiegen, wenn ihnen dieser Zusammenhang bisher nicht aufgefallen
ist.
#16 verecundus 21:01:40 | Dienstag, 14. November 2006
@gotthard Aber es ist doch höchst begrüßenswert, wenn die Menschheit im allgemeinen und die Kirche
im besonderen endlich ernst wird und pubertäre Minderheitenprobleme so behandelt, wie es ihnen gebührt,
nämlich mit Nichtachtung. Diese ganzen Unterleibsnöte sind doch im Grunde höchst einfach: 1. Schritt –
in der Kirche gibt es bestimmte Richtlinien (ganz Verwegene sprechen sogar von Geboten). 2. – An die hat
man sich zu halten, wenn man zum Verein gehören möchte. 3. – Ist man dazu nicht willens (vor jeder Aberration
steht erst einmal die Einwilligung – niemand wird zu seinem (Un)glück gezwungen), sollte man vor allem
ehrlichsein und 4. – den Verein verlassen, an dessen Regeln man sich nicht zu halten gedenkt. So einfach
ist das. Das Problem dieser Geweihten und ihrer Weibchen ist doch, daß sie mit einem Hintern auf zwei
Stühlen sitzen wollen – mit einem unkatholischen Lebenswandel als katholisch gelten (und das gute Geld
einstreichen). Ein ziemlich unbescheidenes Anliegen. Wenn ich mir die Turbulenzen im Privatleben der mir
bekannten „orthodoxen“ Geistlichen, Protestatenprediger (samt Innen) und der studierten hauptamlichen
Laienschaft katholischerseits anschaue, bin ich heilfroh, daß es das Zölibat gibt. Möge es der Christenheit
zu ihrem Wohle noch lange, lange erhalten bleiben.
#2 verecundus 08:54:35 | Dienstag, 14. November 2006
@fuente Haben Sie die Junge Freiheit denn überhaupt einmal gelesen? Allen Besserwissern und Gutmenschen,
die die ganze Welt ideologisch säuberlich klassifizieren sei an dieser Stelle mitgeteilt: dieser Schuß
kann auch nach hinten losgehen. Wie oft bin ich in meinem Leben von Aktivisten, Engagierten und Aufgeklärten
darüber unterwiesen worden, was alles böse und pfui ist – irgendwann machte ich die Probe selbst und
siehe da, all diese schlimmen, schlimmen Dinge waren ja gar nicht höllischer Provenienz. Und was meinen
Sie, lieber Fuente, in was für einem Lichte solche Besserwisser in den Augen der enttäuschten Jugend
dann stehen … Ein kleiner Tip: erst selbst prüfen, dann gegebenenfalls nachbellen, was einem der gute
alte GEW-Opa in Sozialkundeunterricht einer Provinzgesamtschule so vormaunzen mag.
#9 verecundus 09:54:55 | Mittwoch, 8. November 2006
moderne Ärzteschaft Dr. Mengele hat sehr eindrucksvoll vorgeführt, worum es bei den „Göttern“ in Weiß
geht. Um das Gottsein nämlich. Was für ein unbeschreibliches grandioses Gefühl muß es sein, Herr über
Leben und Tod zu sein! Autonom zu bestimmen, wer leben darf und wer nicht! Und das alles noch zum Wohle
anderer, privilegierter Leute – wenn das nicht der Gipfel der Humanität ist! Und da erzählen mir doch
meine GEW-Lehrer allen Ernstes, die Menscheit würde unablässig Fortschritte machen, da evolviere sich
irgendwas immerzu aufwärts … tja, auch Atheismus ist eine Glaubenssache, allerdings ohne sonderlichen
Realitätsbezug.
#2 verecundus 08:43:56 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@protestant Wenn manche Leute so strohdoof sind wie das „Kreuz.net“, dann lesen Sie’s doch nicht mehr.
Sparen Sie Ihre Zeit und vor allem verschonen Sie sich und die Menschheit mit Ihren besserwisserischen
Kommentaren. Es wird Ihnen in Ihrem Bekehrungs(g)eifer vermutlich noch nie aufgefallen sein: weder Erwachsene
noch Kinder mögen es, wenn ein Dauergrinser ihnen mit dem pädagogischen Holzhammer kommt. Und zahlreiche
Leute wollen auch gar nicht bekehrt, überzeugt und aufgeklärt und sonstwie veredelt werden. Es gibt
ferner auch offenkundig nichts, was Sie über den dummen, bornierten und desinformierten Durchschnitt
der Menschheit hinaushebt. Was also qualifiziert Sie zum großen praeceptor dieses Forums? So aufgeblasen
und selbstverliebt wie ein Protestant könnte selbst der ärgste Papst samt Anhang niermals sein.
#26 verecundus 18:15:46 | Montag, 30. Oktober 2006
@guntram Also ich kenne „Orthodoxe“ – Kleriker und Laien –, da ist „wurmstichtig“, „liberalsmuszerfressen“
und ähnliches schon gar kein Ausdruck. Und gerade im Hinblick auf das Minenfeld Ehe, Familie und Kinder(kriegen).
Was tun denn Ihre rumänischen Studenten gegen die routinierte Massentötung von Kindern in ihrem Land?
Reicht es denn wenigstens auch zu einer Petition?
Skandal Darin zeigt sich doch die Verrohung! Begreift denn niemand wie abscheulich Leichen- und Grabschändungen
sind? Das da gewissermaßen ein ganzes menschliches Leben mit allem, was es je an Freude, Trauer, Angst,
Glück und überhaupt an Schicksal umfaßte, grob verhöhnt und buchstäblich mit Füßen getreten wird?
Da ist es doch völlig egal, wie alt diese „Dumpfbacken“ sind, ob sie unter Drogeneinfluß standen oder
nicht und ob damit irgendwelche Straftatsbestände berührt werden oder nicht. Was ich meinte, ist das,
was glücklichere Zeiten als Anstand bezeichneten. Es gibt Dinge, die macht man einfach nicht, ganz unabhängig
vom Alter, Rauschzustand oder Strafrecht. Und daß genau dieser Anstand völlig zerrüttet wurde macht
doch diese Gesellschaft zu einer darwinistischen Hölle, in der etwas humanistisch verbrämt das Recht
des Stärkeren gilt.
@Gräfin von Westphalen Wie recht hat doch diese gute Frau! Genau das geht mir schon von der ersten Meldung
dieses Skandals in den Massenmedien durch den Kopf. Was regen sich denn alle so auf? Ist es denn nicht
die allgemeine communis opinio, daß das Menschsein von dem willkürlichen Urteil anderer abhängt? Und
daß alle, die eben das Pech haben, als Un- oder Untermenschen definiert zu werden, wie Dreck behandelt
werden dürfen? Wie verlogen ist diese ganze Hysterie. Ich habe zahllose Menschen erlebt, für die ein
sterbender bzw. verstorbener Angehöriger nur ein „Entsorgungsproblem“ ist. Kinder und Jugendliche, die
sich vor den Augen ihrer gleichgültigen Eltern auf Friedhöfen höchst ungebührlich betragen. In all
diesen Fällen höre ich auf meine Einwände stets: was soll’n das, der is doch tot. Is doch egal…“
Man muß schon wissen, was man will. Diese Gesellschaft hat sich nun einmal darauf geeinigt, daß das
menschlche Leben disponibel ist. In diesem Fall muß man neben dem Massenmord an Kindern auch die Hilflosentötung
und eben Leichenschändung akzeptieren. Sich aber etwas aus dem „Angebot“ an Unmenschlichkeit noch aussuchen
zu wollen, ist höchst unredlich und falsch. Denn wie man sieht, gibt es Unzählige, die diese Auswahl
mißverstehen und alles für egal und erlaubt halten.
#20 verecundus 22:10:28 | Freitag, 27. Oktober 2006
@gotthard Soso, die bösen Fundis ham keinen Nachwuchs. Da sind Sie ja besser informiert als alle doofen
Tradis zusammen, gell? Und ich dachte schon, Sie hätten dieses halsstarrige Pack mit einer, womöglich
ihrer DurchschnittsNOMdiözese verwechselt.
Payrichs Vorbild Und genau das fand ich immer irritierend an den sog. Orthodoxen. Rituell sind sie stockkonservativ,
im Alltag die reinsten Protestanten. Die haben tatsächlich kein Problem mit Konkubinat, Bigamie, außer-
und nebenehelichen Verhältinissen und vor allem nicht mit dem Morden der eigenen Nachkommenschaft. Zugegeben,
man versucht derlei im Unterschied zu Protestanten nicht auch noch schönzureden und zur positiven Erfahrung
umzudeuten. Man geht über all das vielmehr schweigend hinweg. Doch wird dieses Schweigen vom Kirchenvolk
als Billigung verstanden. Und daher läßt man auch nicht von solchen, im Kommunismus erworbenen Praktiken.
Gewiß, wenn die „orthodoxe“ Obrigkeit etwas sagte, wer würde schon auf sie hören? Die römische Kirche
predigt ja auch (zumindest offiziell) und die Leute scheren sich nicht viel darum. Dennoch muß man den
Menschen bestimmte Dinge ungeschönt ins Gesicht sagen (soetwas nennt man Zeugnis ablegen) – ob’s denen
nun paßt oder nicht, das gehört doch auch zu den Aufgaben der Kirche. Und da hat der Osten gewaltige
Defizite; von denen haben wir uns im Westen nichts abzugucken.
Altersblödsinn? Da wurde einmal wieder zum unzähligsten Mal das leere Stroh von der Volk-, Regional-
oder sonstwaskirche gedroschen. Das geht durch alle Altergruppen und gehört heute zur Pflichtmeinung.
Nichts neues also. Allerdeings habe ich mich schon immer gefragt, was solche Leute denn eigentlich in
der Kirche hält? Die Welt ist voller bunter, vielfältiger Protestantenvereine – im Grunde ist doch jeder
Protestant seine eigene regionale, von Rom unabhängige, autonome Kirche – worauf warten diese Leute denn
noch? Nur zu, die Welt ist groß und jedes Tierlein findet dort sein ihm gemäßes Plätzle.
#19 verecundus 08:52:59 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
selbstgestricktes Das ist es doch eben – es ist einem halbwegs seriösen Menschen seit Jahren unmöglich,
im deutschen Sprachraum eine Messe zu besuchen oder an einer anderen liturgische Veranstaltung (Kreuzweg,
Sternwallfahrt usw.) teilzunehmen. Ständig muß man bei solchen Gelegenheiten die Sprach- und Ritusbasteleien
von eifrigen Gutmenschen und Berufskatholiken über sich ergehen lassen. Ohne Rüchsicht auf die textliche
Vorlage und Vorschriften (manchen ist eben selbst der NOM noch zu lasch) wird da fabuliert, improvisiert,
braingestormt und weiteres umgesetzt, was man in der Selbsthilfegruppe oder beim Edelsteintherapeuten
so aufgeschnappt haben mag. Das Schlimmste daran ist jedoch, daß dieser Irrsinn von den zuständigen
Pfarrern nicht nur geduldet, sondern gefördert und wenn nicht gar vorgegeben wird. Nein, niemand sollte
sich da über die Abwanderung von Gläubigen zu gewissen ungeliebten Bruderschaften ärgern. Man hat’s
ja selbst darauf angelegt.
#3 verecundus 09:09:50 | Freitag, 13. Oktober 2006
Mons. Raffin „Die Einheit der Kirche“ wird als Scheinargument gegen die Alte Messe oft bemüht, existiert
aber faktisch schon längst nicht mehr – dem NOM sei’s gedankt. Was ist denn das für eine Einheit, wenn
sich jeder NOM – Gläubige „seine“ Meßfeier samt Gemeinde im bunten Angebot einer westlichen Durchschnittsdiözese
mühsam heraussuchen muß? Ständig höre ich von ganz unbedarften, braven NOM – Leuten (diese haben noch
nie etwas von Alter Messe oder gar Traditionalisten gehört), daß sie einige Zeit umherpilgern mußten,
bevor sie etwas liturgisch passendes gefunden haben – schöne Einheit! Und wen es als postmodernen VII –
Kirchgänger einmal im Ausland in eine Messe verschlägt, weiß in der Regel gar nicht wie ihm geschieht.
Nicht allein wegen der Fremdsprache, sondern vor allem wegen der völlig andersartigen liturgischen Sitten
und Gebräuche. Jene vielbeschworene Einheit gab es zur Zeit der Altem Messe. Im NOM, und darin besteht
ja sein Wesen, macht jeder was er will und feiert sich selbst. Jeder halbwegs um Seriosität bemühte
NOM-Apologt sollte daher alles mögliche ins Feld führen, nur nicht die Einheit der Kirche.
#10 verecundus 10:21:27 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
heinz Warum die Aufregung? Ist denn die Zahl der Pfarrer Leuzes nicht Legion? Ich bin in all den Jahren
in der VII – Kirche nur einem einzigen Pfarrer begegnet, der den Kriterien seiner eigenen Kirche entsprach
und somit ein ernsthafter, respektabler Priester war. Alle übrigen waren solche Leuzes und oftmals noch
schlimmer. Wen wundert es, daß seriöse Leute da scharenweise zu den Traditionalisten überlaufen. Und
was die „Schwäbische Zeitung“ und ähnliche Provinzpostillen angeht: Was meinen Sie, was für Plakate
dort in den Redaktionstuben hängen? Da kommt man sich vor wie anno 1931 in der Moskauer Parteizentrale
(tja, die Sentimentalitäten der in die Jahre gekommenen Wirtschaftswunderjugend…) gewisse Beißreflexe
und rituelle Dummheiten sind daher ganz natürlich.
#16 verecundus 08:56:11 | Dienstag, 10. Oktober 2006
galilei Eigentlich ist es ja immer dasselbe: sobald irgendeine Kreatur von gewissen Literaten, Berufsschreibern
und tendeziösen Meinungsmachern hymnisch gelobt und in den Himmel gehoben wird, ahnt doch jeder halbwegs
klardenkende Mensch, daß da etwas im argen liegen muß. Und so auch G. Galilei. Und wieder einmal werden
alle „Vorurteile“ bzw. Vorahnungen über Leute bestimmter Couleur und ihre Säulenheiligen bestätigt –
das einzige Scheinargument, das ihresgleichen dann entgegenhalten kann – man sehe sich dazu den bezeichnenden
Charakter der vorausgegangenen Lesermeinung an – sind Flegeleien. Wenn einem Argumente ausgehen, kann
man wenigstens noch emotional werden und schimpfen. Ist ja auch etwas…
#1 verecundus 08:53:05 | Freitag, 22. September 2006
Medjugorje Der Korrektheit halber erlaube ich mir darauf hinzuweisen, daß sich Medjugorje in der Herzegowina
befindet und somit ein herzegowinischer und nicht bosnischer Ort ist.