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aids toetet Vielleicht haben warschauer Behoerden jemandem eine Gegendemonstration nicht erlaubt, aber
ein Christlicher Marsch des Friedens wurde zugelassen und hat am Samstag in Warschau stattgefunden. Ein
Paar in Hochzeitskleidung ging an der Spitze dieser „Kontrparade“. Musik war auch dabei. Sogar Rap. Und
die Transparente: „Wenn du Liebe suchst, suche Gott“. „Polnische familie – Junge und Maedchen“. „Die Welt
ist wahnsinnig geworden – Polen nicht.“
tausend jahre zurueck Philosophen, Theologen u.a. haben sich durch Jahrhunderte bemueht um das Individuelle
hervorheben und das Begriff der kollektiven Schuld abschaffen. Alles umsonst. Wahrscheinlich kommen wir
zurueck in die Urzeiten. Schade
mehr toleranz? Vielleicht denken die Homo-Aktivisten, dass sie mit ihren Paraden mehr Toleranz bei durchschnittlichem
Buerger gewinnen. Meiner Meinung nach ist diese Hoffnung falsch. Toleranz… Ja, sie war ein mal. Meine
Mutter hatte einen homosexuellen Kollegen. Niemand hat ihm ein Haar gekruemmt. Hoechstens erschien auf
den Gesichtern der Bueromitarbeiter ein verlegenes Laecheln, als bei ihm sein „herzlicher Freund“ angerufen
hat. Heute redet man immer mehr von Toleranz, aber die ist kaum zu sehen. Die jungen Menschen, Teenager,
sprechen oft offen von Hass den Homosexuellen gegenueber. Ich glaube, es ist manchmal nur ein Kampf um
eigene sexuelle Identitaet in der Welt, die verschiedene „Orientationen“ anbietet. Ich denke aber das
mit den allen Homoparaden werden auch negative Emotionen gegen den Homosexuellen wachsen. Was soll denn
die Mutter seinem kleinem Kind sagen, wenn es auf dem Weg aus dem Kindergarten die „Paradisten“ trifft?
Das die bunt bemalte Maenner Voegelchen, die mit Ketten und Peitschen gute Polizisten und boese Diebe
spielen? Das die fast nackten an Hosen sparen und alle zusammen kinderfreundliche Menschen sind? Wahrscheinlich
sagt sie kurz, sie seien krank oder bloed, man muesse sich fern von ihnen halten. Wird also Toleranz in
der Gesselschaft wachsen oder werden die Kinder nach ein paar Jahren nicht nur nach Eiern sondern nach
Steinen greifen?
wirklich grabeskalt Das Projekt erinnert mich an eine Kirche in einer neuen Siedlung. Als meine Kollegin
dort umgezogen ist und mit ihrem Kind das erste mal die neue Kirche betreten hat, hat das Kind gefragt:
„Wann wird die Kirche fertig?“ Niemals, dem Projekt nach sollte sie einfach so bleiben. Rohe Ziegeln,
schwarze Gestalten, alles traurigl und unfreudnlich. Es sollte viellleicht an die staedtliche Umgebung
erinnern, aber sucht man nicht in der Kirche etwas anderes, schoeneres, als die monotone Architektur des
XX Jahrhunderts? Noch schlimmer ist es, wenn der „Erfindungsgeist“ auch die alte Kirchen nicht schont.
Marianna:@ Graf von Galen Die Weise auf welche die Kommunisten in Polen ihre Macht uebergaben, weckte
Bewunderung. An der „runden Tafel“ verhandelten die Vertreter des kommunistischen Apparats mit der Opposition.
So ist die III Republik Polen geboren. Mit einer Erbsuende – nur ein Teil der Opposition hat an der „runden
Tafel“ gesessen – dieser, der den Kommunisten sichere und bequeme Landung in den neuen Umstaenden versicherte.
Die recht- und nationalorientierte Parteien sollten nie mehr auf die politische Buehne treten. Dafuer
sorgten vor allem die Medien, die ihren Lesern mit Visionen des schwarzen Reaktionismus Angst einjagten.
Als in den 90 Jahren Jan Olszewski eine rechte Minderheitsregierung bildete und die sogenannte erste Lustration
durchfuehren wollte, wurde seine Regierung in einer N a c h t von der „Angstkoalition“ im Parlament umgestuerzt.
Radio Maryja konzertrierte sich auf Gebet und traditionelle Werte, aber es war auch interaktiv,fuer Stimmen
der Zuhoerer offen un bald sammelten sich um dieses Medium alle, die sich vom regierendem System an den
Rand gedrueckt fuehlten. Als sich bewies, das die Zuhoerer von RM eine starke und politisch wirksame Gruppe
bilden und das RM auch zum politischen Sieg der Gebrueder Kaczynski beitrug, versuchte die rosa-rote Koalition
diesen Sender vernichten. Am besten mit Haenden der Kirche… Vielleicht schrumpft Radio Maryja unter
medialem und kirchlichem Druck zu einem Sender, der nur Gebete und fromme Geschichten anbietet. Es waere
schade…
Einige vielleicht naive Fragen Ich staune wie immer bei allen Berichten ueber die Homo-Paraden… Muss
die Bevoelkerung zurueckschlagen? Muessen da Huehnereier fliegen? Muss eine Menge Polizisten die Parade
beschuetzen? Die Kleidung oder eher Entkleidung der „Paradisten“ plus ihre Gebaerden – ist es etwa nicht
reine, pardon, eher schmutzuge Pornographie? Und ist diese auf der Strasse, also in der Oeffentlichkeit
nicht verboten?
Und es heisst Pro Familia Also das Wort beduetet dem Menschen nichts. Man kann unter dem Namen „Pro Familia“
gegen der Familie, gegen die Kleinsten in der Familie sein. Gegen die, die am meisten Schutz brauchen.
Manipulation? @deusexmachina Sie schreiben: „Dass Bilder von Abtreibungsüberbleibseln als unschön bis
„grauenerregend“ empfunden werden, steht außer Frage. Gleiches gilt, je nach Gemüt für fotografierte
Fäkalien oder Notfallamputationen.“ Wissen sie was „grauenerregend“ bedeutet? Die fotografierte Faekalien
oder Notfallamputationen sind eher „ekelerregend“. Das Grauen, das ein Mensch vor dem Foto der „Abtreibungsueberbleibseln“
spuert -nicht blosser Ekel- ist mit der Reflexion verbunden: es war unlaengst ein Mensch. Noch nicht voellig
enwickelt, aber aus genetischem (nicht „kirchlichem“) Sichtspunkt schon komplett. Wenn es sich um das
Alter des Mannes handelt – Sie haben volkommen recht. Es war kein armer Greis, er wusste, dass ihm eine
Strafe droht, er war so verantwortlich wie jeder vor dem Gesetz. Ein Motiv mehr um das Gesetz demokratisch
zu aendern versuchen.
Etwas mehr Distanze Es gibt Polenwitze, eine Witzserie von Blondinen und makabre Witze von Kindern. Alle
diese Witze zeugen aber mehr von dem geistigen Zustand der Autoren bzw. Erzaehler und Zuhoerer (von Angst
vor Fremden, Problemen mit eigener Sexualitaet und von weit verbreiteten Feindseligkeit gegenueber den
Kindern) als von Polen, Blondinen und Kindern selbst. So ist es auch mit der MTV – Serie. Sie ist nichts
anders als ein Zeugnis des Zustands der Autoren und Zuschauer. Die Kirche existiert schon fast 2000 Jahre
und wegen solch einem primitiven Film „Wie sich manche Vatikan vorstellen“ wird sie, glaube ich, nicht
zugrunde kommen. Und noch etwas ueber die Meinung: „Es wird absolut nicht „menschenverachtend“ über Behinderte
hergezogen, sondern – ganz im Gegenteil – die an Instrumentalisierung grenzende Herumzeigerei von Behinderten
als Werbe- bzw- Sympathieträger auf’s Korn genommen.“ Vor vielen Jahren habe ich zum ersten mal einen
grossen Pilgerort gesehen. Ich- damals jung und kerngesund- wollte nichts vom Leiden wissen. „Warum kommen
hier alle diese verkrueppelten Wesen“ -habe ich gedacht. Jetzt denke ich, dass sie einfach am eigenen
Platz waren, am Platz im Herzen der Kirche. Ausserdem -jeder, der gesehen hat, wie Johannes Paul II mit
den Behinderten umging, weiss, das es nichts mit „Herumzeigerei“ zu tun hatte.
Es geht um Geld, aber warum von der Kirche? Eines bei diesen Sexskandalen ist mir voellig unverstaendlich
-warum sollen die Diezoesen infolge dieser Skandale bankrott werden? Wenn ich als Lehrerin und Kinderheimerzieherin
etwas einem meiner Kinder antun moechte, wer muesste dann bezahlen? Bestimmt weder die Gemeinde noch das
Schulministerium, nur ich selbst. Ja, ich weiss, es gibt wahrscheinlich ein Gesetz, das ermoeglicht von
den Diezoesen Geld zu foerdern, aber ist es gerecht und logisch?