Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#105 Antonius 16:50:41 | Donnerstag, 2. April 2009
@ Lycos Kreuz.net ist zwar stellenweise sehr weit rechts, aber keine Naziseite, sondern reaktionär. Tut
mir leid, wenn ich frage, aber: Hier auf x-net werden Artikel veröffentlichts, in denen der Holocaust
geleugnet oder verharmlost wird, in denen deutsche Bombenopfer oder abgetriebene Kinder mit durch Giftgas
ermordete Juden aufgerechnet werden, in denen die Alliierten zu Massenverbrechern gestempelt oder der
Zentralrat der Juden als ganz Deutschland und die katholische Kirche regierendes Gremium bezeichnet werden –
was ist dann für Sie ein Nazi, wenn solche Propaganda nicht rechtsextrem ist? Auf dieser Seite geht es
nicht ausschließlich um „reaktionäre“ Themen, wie z.B. die lateinische Messe oder verschiedene Vorstellung
von Kirche, hier geht es um die Umfälschung von Geschichte. Sehen Sie das nicht?
@ hildegardfan Nein, nein – habe nicht Sie gemeint. :(3 Vor meinem geistigen Auge baute sich nur ein ignoranter,
klerikaler Rüpel auf, der unter dem Nick „Kunstmaler“ seine Hasstiraden in den Orkus des WWW hinausschreit;
vom Schreibduktus her lag die Assoziation „Mann“ näher… Aber offenbar weiß „Kunstmaler“ ja auch nicht,
wes Geschlecht er/sie ist…
@ Zweifler Kreuznet ist in erster Linie ein Sprachrohr für Hassprediger, Neonazis und Holocaustleugner.
Allein die Tatsache dass der Server dieser Hass- und Nazi-Seite in den USA steht, bewahrt etliche der
poster sowie die s.g. *Redaktion* vor der Strafverfolgung. Gut gebrüllt, Löwe! :)3 @ Regina 1961 Sind
Sie sicher, dass „Kunstmaler“ eine Frau ist? Ich hatte jetzt eine ganz andere Person vor Augen…
@ Regina 1961 Vielleicht sollte sich jeder Laie aus der Zölibatsdiskussion raushalten und dieses Feld
komplett den Priestern überlassen, die ihn ja auch leben müssen. Das wäre manchmal die alerbeste Lösung.
Regina Das halte ich aber für keine gute Lösung. Wenn Priester meinen, sie könnten im Zweifelsfall
über mein Sexual- bzw. Eheleben mitentscheiden, wo sie doch laut CIC keinerlei Erfahrung auf diesem Sektor
haben dürfen, wieso soll ich dann nicht meine Meinung zum Thema Zölibat in den Diskurs einbringen, auch
wenn ich ihn nicht leben muss? Ich finde, hier darf man keine Grenzen ziehen, sonst müsste es umgekehrt
katholischen Geistichen auch verboten werden, über Ehe- und Sexualfragen zu befinden. Doch würde ich
auch auf deren Meinung nicht verzichten wollen.
@ kunstmaler „Man kann nicht zwei Herren dienen: seinem Gemächt und Gott!“ Was ist denn das für eine
Aussage, und was sollen solche Diffamierungen wie „Zölihuren“ und „Hurentrottel“? Wer sind Sie, dass
Sie sich erlauben, Menschen, die Sie ebenso wenig kennen wie deren Schicksale, so zu beschimpfen? Finden
Sie das katholisch bzw. christlich? Ist deren Verhalten für Sie ein Freibrief, sich jedweder Form von
Anstand und Respekt zu entledigen? Und was den Nachfolge-Gedanken angeht: Der ergeht nicht nur an die
Priester, sondern auch an die Laien, und die leben für gewöhnlich nun einmal in geschlechtlichen Beziehungen –
geschlechtliche Betätigung und Nachfolge schließen sich also keineswegs aus. Was wäre sonst mit all
den zehntausenden Priestern, die 1000 Jahre vor Festlegung des Zölibats Partnerschaften hatten?
#174 Antonius 00:55:48 | Dienstag, 28. November 2006
@ impressum @ Breze @ tau @ Gelasius @ Lauschi Ihr seid super! :)3 Es gibt sie noch auf kreuz.net: Menschen,
die sich nicht im Partykeller der Reps in bierseliger national-gekränkter Stammstischrunde ihr Hirn weggekifft
haben. @ Gotthard: der Aufwand hat sich aber gelohnt, gell?
@ kaflam Sie scheinen tatsächlich zu glauben, daß ohne Ihre bravouröse „Zivilcourage“ und Ihr beherztes
Eingreifen gegen diesen bösen Artikel die FDGO der BRD bedroht wäre. Glückwunsch zu diesem Aufstand
eines ganz besonders Anständigen. Sie können mich gerne als „Apostel des Anstandes“ oder als „Gutmenschen“
bezeichnen, damit habe ich kein Problem. Es ist mir ohnehin einerlei, was Menschen wie Sie von mir denken.
Nun, was meine Widerrede zu diesem Artikel angeht: In der Tat bedrohen seine Inhalte den inneren Frieden
hier im Land, es wird schließlich offener Hass gegen Juden geschürt. Seltsam und bedenklich, dass Sie
das nicht mehr wahrnehmen. Aber warum sollten Sie auch, ein demokratischer Patriot scheinen Sie sowieso
nicht zu sein, gell? Ich empfehle Ihnen übrigens den Artikel noch einmal zu lesen. Wo sind denn da bitte
„Mein Kampf“-Passagen? Sind es eigentlich Zitate oder Paraphrasen? Hitler hat in „Mein Kampf“ genau die
gleichen Topiks behandelt, vom internationalen (Finanz-)Judentum gesprochen, das hinter den Kulissen die
Fäden zieht, um eigene Interessen (hier: den Staat Israel) durchzusetzen bzw. um Deutschland zu knechten,
dabei über Leichen gehend. Die Behauptung, Juden würden Kapital aus dem Holocaust schlagen, ist nur
eine konsequente Fortsetzung dieser hitlerischen Argumentation. Sie ist aus diesem Grunde bei rechtsradikalen
Antisemiten auch so virulent.
Korrektur Aus dem Titel: Die Erhebung der nationalsozialistischen Judenvernichtung zu einer modernen Zivilreligion –
dem sogenannten Holocaust – ist eine Erfindung jüdischer Kreise in den USA. falsch! Die Erhebung der
nationalsozialistischen Judenvernichtung zu einer modernen Zivilreligion – dem sogenannten Holocaust –
ist eine Erfindung von Leo G. Schüchter! Dieser Artikel beweist es wieder: Wenn sich obskurantistische
Weltverschwörungstheorien, gehässiger Antisemitismus und „katholischer“ Glaube sich miteinander verbinden,
kommt ein in jederlei Hinsicht tödlicher Cocktail dabei heraus.
@ kaflam Ich lese nun schon seit einiger Zeit mit Freude die Artikel sowie viele interessante Leserkommentare
hier bei kreuz.net.Mich erstaunt jedoch immer wieder die Gegenwart von „liberalen“ und „aufgeklärten“
Hetzern, Miesmachern und Pöblern unter den Lesern dieser Netzmagazins. Was haben die hier verloren? Warum
lesen sie kreuz.net? Statt dessen haben sie sich kreuz.net als ihren Tummelplatz auserkohren und betätigen
sich nun penetrant als Gutmenschen, Nazijäger und demokratische Basis-Christen. Kann mir jemand hier
dieses merkwürdige Verhalten erklären? Gerne helfe ich Ihnen auf die Sprünge. Weil das, was in diesem
Artikel geschrieben steht, unsere bundesdeutsche Wertordnung in Frage stellt und gefährdet. Hier feiern
Hitlers „Mein Kampf“-Passagen fröhliche Urständ und das kann ich als Bürger mit demokratischer Gesinnung
nicht hinnehmen. Deshalb mache ich auch von meinem demokratischen Recht Gebrauch, dagegen zu protestieren.
Übrigens, Sie brauchen Ihre Gegner nicht gleich im Umfeld der Taz oder in der Sozialdemokratie zu verorten.
Ihr Posting kann Ihnen auch jedes normaldenkende CDU/CSU-Mitglied um die Ohren hauen, das seine Lehren
aus der NS-Zeit gezogen hat. Die Kommentare mancher kreuz.net-User zeigen dagegen, dass sich der Holocaust
jeder Zeit wiederereignen kann – mit den gleichen Parolen von früher, denn manche Menschen lernen es
nie.
Mir wird schlecht Oh mann, oh mann… Antisemitismus in seiner reinsten Form; ich wusste gar nicht, dass
es den „Stürmer“ nun auch online gibt. Ich kann der kreuz.net-Redaktion nur den Tip geben, diesen Schund-Artikel
schnell zu tilgen, denn er schrabbt gefährlich nahe am Straftatbestand der Volksverhetzung vorbei!
#63 Antonius 20:35:33 | Sonntag, 26. November 2006
@ Maurice Corvisier Ihre Einlassung zeugte auch nicht gerade von theologischem Tiefgang. Ich wollte Ihre
Kapazitäten nicht überfordern, das war pure Rücksichtnahme… Ihnen auf jeden Fall noch eine gute
Nacht und ein ruhiges Ende, muss unbedingt noch ein paar linkstheologische Wahrheiten in mich aufnehmen,
bevor bei mir in Zaitzkofen das Licht abgedreht wird. tschüüüüüüüüüüüüüüss!
#58 Antonius 20:00:45 | Sonntag, 26. November 2006
@ Maurice Corvisier na, den Scheitel tief, tief links unten trug ja wohl Metz, auch wörtlich. Und daß
der schon lange keine Soutane mehr trug, ist auch gut (wegen der Verwechslungsgefahr). Ihre Metz-Kenntnisse
sind einfach phänomenal! Sie sind wahrhaft ein wandelndes Theologen-Lexikon, chapeau! Ansonsten: habe
ich Ihnen auf den Heiligenkalender getreten? Nööö, da machen Sie sich mal keinen Kopp, ich war zwar
kurz den Tränen nahe, aber dann habe ich drei Vater-unser, vier Gegrüßet-seist-du-Maria gebetet, und
alle Strophen von „Ein Haus voll Glorie schauet“ geschmettert und nun ist meine winzige, obskurantistische
katholische Welt wieder heile. Schön, nicht? o^/
#50 Antonius 19:20:03 | Sonntag, 26. November 2006
@ Maurice Corvisier Der umstrittene links-„katholische“ politische „Theo“loge Johann Baptist Metz. Genau
der! Können Sie mir auch sagen, was an ihm so umstritten ist (wegen „Theo“loge)? Haben Ihnen das gescheitelte
Männer mit schwarzen Soutanen, Spitzen-Rochette, randloser Brille und dem CIC von 1917 unter dem Arm
beigebracht? Oder haben Sie sich diese Meinung selbst gebildet?
#42 Antonius 18:36:16 | Sonntag, 26. November 2006
Eine wirklich zynische und hämische Bildbetitelung, so nach dem Motto: noch lacht er, der dumme Homo
Der katholische Theologe Johann Baptist Metz hat schon in den 70er Jahren diagnostiziert, dass wir es
mit einer „sünden- statt leidensorientierten Kirche“ zu tun haben. Der Artikel stellt dies mal wieder
unter Beweis: Von Empathie keine Spur, das Leiden der Aids-Kranken dient einmal mehr dazu, die abgrundtiefe
Verachtung gegenüber Homosexuellen gebetsmühlenartig zu rechtfertigen Wie soll denn nach Meinung des
Redakteurs das Aids-Problem von der Bundesregierung „am Schopf gepackt“ werden? Durch ein staatliches
Verbot von hetero- und homosexueller Unzucht unter Androhung von Haftstrafen oder Ausweisung? Diese Strategie
der Problemlösung möchte ich gerne erklärt bekommen!
#24 Antonius 15:19:21 | Freitag, 24. November 2006
@ laikos Ist der Fall denkbar, Laikos, dass Sie da so einiges durcheinanderwerfen? Nur, weil die meisten
aufgeklärten Menschen dieser Erde ohne Teufel und Dämonen in ihrer Wirklichkeitsbeschriebung auskommen,
heißt es noch lange nicht, dass zwischen gut und böse nicht mehr unterschieden werden kann. Ganz im
Gegenteil: Erst ohne Teufel und Dämonen kann überhaupt von persönlicher Schuld gesprochen werden. Beides
sind schließlich Wesen, die Menschen von außen aus einen fremden, bösen Willen aufzwingen, so dass
diese im wahrsten Sinne nicht mehr Herr ihrer selbst sind. Dämonisch oder teuflisch besessene Menschen
wären daher eo ipso nicht für ihre Taten haftbar zu machen. Da Sünde Freiheit unbedingt voraussetzt
(sonst wäre es keine Sünde), ist gerade das Ins-Spiel-bringen von Teufel und Dämonen kontraproduktiv.
@ Petrus II Ich kann ihrer Behauptung, dass die Welt Alten und Ungeborenen den Krieg erklärt haben soll,
nicht folgen. Wer ist „die Welt“ und auf welchem Dokument ist zu lesen, dass alle Kinder, die auf dieser
Erde gezeugt werden, abgetrieben werden sollen (merke: es ging den Nazis darum, Juden ausnahmslos zu vernichten,
eben weil sie Juden waren – wo gibt es den Willen, alle Neugeborenen ohne Ausnahme zu töten, weil sie
Neugeborene sind?)? Sehen Sie, wie haltlos diese „Vergleiche“ mit der Shoah sind? Abgesehen davon finde
ich es niederträchtig, wenn die Leiden ermordeter KZ-Häftlinge (ob Juden oder nicht) benutzt werden,
um gegen vollkommen anders gelagerte Verbrechen vorzugehen…
#21 Antonius 10:19:34 | Freitag, 24. November 2006
@ Stephanus Ich habe doch gar nicht behauptet, dass Menschen nicht gleich Menschen sind (habe doch unten
noch ausdrücklich betont, dass es keine Unterscheidung in einen moralischen und einen unmoralischen Massenmord
geben kann; ein Mord ist ein Mord zuviel, da gebe ich Ihnen recht). Nur der Grund, die Art und Weise der
Durchführung usw. differieren so sehr, dass eine Parallelsetzung so nicht möglich ist. Sie allerdings
sehen nur die Zahlen bzw. den Tatbestand einer massenhaften Tötung von Menschen und glauben, alle Verbrechen
dieser Welt in einen Topf werfen zu können. Der Begriff „Shoah“ ist aber einem ganz bestimmten geschichtlichen
Ereignis zugeordnet, das es so bisher nicht gegeben hat und von daher unvergleichbar ist. Wenn Sie also
zur Veranschaulichung Ihrer eigenen Anliegen Äpfel und Birnen zusammenzählen möchten, kann und will
ich Ihnen das nicht verwehren, nur wundern Sie sich bitte nicht, dass man so eine Aussage nicht ernst
nehmen kann. Dazu eine Kostprobe aus Ihrer eigenen Argumentation: seiner sicht sah sich hitler im kriegszustand
mit menschen die seiner meinung nach front machten gegen europa und deutschland. Entschuldigung, wie kann
man das mit ungeborenen Kindern vergleichen? Glaubt Europa, oder Deutschland, dass ungeborere Kinder ihnen
den Krieg erklärt haben oder dass Kinder schädlich für das eigene Land sind? Sie haben leider gar nichts
von dem verstanden, was ich unten geschrieben habe. Lesen Sie es noch einmal, dann erspare ich mir eine
Menge weiterer Erklärungen
#15 Antonius 22:57:09 | Donnerstag, 23. November 2006
@ möchtegern-kathole Wer jedoch damit meint, wg. dem einen Verbrechen würde das andere verharmlost oder
wer es verharmlosen will, oder umgekehrt, dem ist eh’nicht zu helfen. Manche Abtreibungsgegner mit fragwürdigem
Hintergrund tun doch exakt das: Sie sagen, „Unter Hitler sind 6 Mio. Juden ermordet worden, was heute
passiert, ist viel schlimmer, heute werden pro Jahr 60 Millionen Kinder abgetrieben!“ Das ist doch ganz
klar eine Relativierung der Shoah. Von daher ist Vorsicht geboten. Lesen Sie doch mal den Prallelartikel
(„Willkommen im Vierten Reich“) zu diesem hier bzw. die ersten der 50 Kommentare dazu
#11 Antonius 21:43:09 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Stephan O.K., einigen wir uns auf „Shoah“. Wir sprechen hier über Massenmord und es geht darum aufzuzeigen,
daß es immer wieder Massenmorde gegeben hat und das hinter jeder dieser Taten die selbe Logik des Mörders
liegt, nämlich daß man den Wert von Menschen gegeneinander abwägen könnte um den für weniger wert
befundenen zu vernichten. Damit haben Sie für manche Fälle allenfalls den kleinsten gemeinsamen Nenner
ausfindig gemacht (der aber auch nicht immer vorhanden ist, denn das Kriterium ‘Minderwertigkeit des Anderen’
ist nicht zwingend Voraussetzung für einen Massenmord); aber auch das reicht nicht aus, um Shoah und
Abtreibung auf eine Stufe zu stellen. Massenmord ist nicht gleich Massenmord, die Motive, die Vorgehensweise,
die Quantität, Intensität, die Täter und Opfer, der Kontext usw. differieren. Das heisst natürlich
nicht, dass es einen harmlosen und einen nichtharmlosen Massenmord gibt Warum lässt man nicht endlich
davon ab, solch sinnlose Bezüge herzustellen? Manche Abtreibungsgegner ziehen geradezu reflexartig diesen
„Vergleich“, der aber bei einer genaueren Gegenüberstellung nicht wirklich einer ist. Abtreibung ist
ein anders gelagertes Verbrechen, mit anderen Voraussetzungen, Motiven usw. Halten wir diese Grenzen ein
und werfen nicht alles in einen Topf, sonst können wir uns auch jede Form von Rechtsprechung schenken.
die Rassegesetzgebung hat das Vorgehen der SS nicht gedeckt. Wie meinen Sie das? Juden wurden auf der
Grundlage der Nürnberger Rassegesetzgebung ermord…
#4 Antonius 20:35:23 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Herr Annen Es ist angemessen, das Zeigen von Bildern nationalsozialistischer Vernichtungslager zu verbieten.
Ich hoffe, dies war ein Tippfehler… So sehr ich Abtreibung verwerfe, ich kann eine Parallelisierung
von Abtreibung und Auschwitz – wie sie auf kreuz.net regelmäßig zu finden ist – nicht nachvollziehen.
Motivation, Ideologie und Durchführung des Massenmords an den Juden decken sich nicht mit denen der Abtreibung.
Wenn dies doch der Fall sein sollte, müssten ja alle Kinder, die im Mutterleib heranwachsen, nur weil
sie eben Kinder sind, ermordet werden (so wie eben jeder Jude/jede Jüdin wegen seines Jude/ihres Jüdin-Seins
von vorneherein dem Tod geweiht war). Und das ist doch wohl nicht ganz zutreffend, nicht wahr, Herr Annen?
Ich finde es als Katholik richtig, gegen Abtreibung zu protestieren, aber solch grobe zeitgeschichtliche
Verwechslungen bzw. Gleichsetzungen sind inakzeptabel. Der Holocaust wiederholt sich nicht in der Abtreibung
(von daher hiermit auch eine Absage an die Internet-Seite „Babycaust“). Der Holocaust war in seinen Voraussetzungen
und seiner Art der Durchführung ein singuläres Ereignis und kann nicht beliebig von einem auf den anderen
Kontext übertragen werden. Oder hat dann etwa auch die NPD Recht, wenn sie bezüglich der Bombardierung
von Dresden von einem „Bomben-Holocaust“ spricht? Ich denke, wir sollte darauf achten, nicht die Unterschiede
zu nivellieren, damit wird man auch nicht dem Problem der Abtreibung gerecht!
#38 Antonius 18:32:12 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Petrus II Lesen Sie doch einmal nicht verdrehtes und nicht gefälschtes. Ich wäre auf einen Hinweis
Ihrer „Quellen“ mal gespannt. Die Regierung von Israel hat sich zum Ziel gesetzt, alle Nichtjuden aus
Israel zu bringen. Das glauben Sie doch wohl selbst nicht, wo haben Sie denn diese Info her? Wir sind
Christen und haben die Aufgabe die Nichtchristen zu bekehren. Unsere Waffen sind der Rosenkranz und die
Liebe Rosenkranz und Liebe setzen Sie als Waffen ein? Dann befinden Sie sich offenbar im Kriegszustand?
Wenn es Ihr Ziel ist, alle Nichtchristen zu bekehren, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass
Sie hier imperialistischen Fantasien nachhängen und nicht die Israelis.
#36 Antonius 17:33:16 | Mittwoch, 22. November 2006
@Petrus II Wenn ich ihre Postings so lese, wundere ich mich nicht, dass die antisemitische Hetze der Nationalsozialisten
bei so vielen Deutschen auf fruchtbaren Boden fiel. Juden seien selbst Schuld, wenn man sie millionenfach
hinmordet… Wie soll man ihr Statement interpretieren? Sie hätten also durchaus Verständnis für einen
neuen kleinen Holocaust? Deshalb meine Frage: Sind Sie in der NPD, der DVU oder bei den Reps beheimatet?
Oder warum bedeutet ein kritisches Bild auf das eigene Heimatland gleich, dass man es hasst? Was bedeutet
dann umgekehrt für Sie ‘Patriotismus’? Das unter-den-Teppich-kehren bzw. auf-andere-schieben von historischen
verbrecherischen Tatsachen? In so einem Fall verzichte ich gerne auf so eine Kategorie.
#34 Antonius 17:18:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@rudolphsohn Sie haben mit Ihrem Posting klar herübergebracht, was die eigentliche Triebkraft dieses
Artikels ist: gekränkter Nationalstolz, der sich die Juden zu Tätern mit NS-Methoden zurechtzubastelt,
um sich dadurch einer unangenehmen Erinnerung zu entledigen Den Grund für ihre Unbeliebtheit und Vernichtung
bei den Opfern zu suchen, anstatt bei den Tätern, ist eine beliebte, aber moralisch inakzeptable Masche
von Rechtsextremen und Antisemiten. Sie entlastet so schön von Schuld und Verantwortung, weil man sich
ja in diesem Fall nur gewehrt hat. Im Übrigen ist es totaler Quatsch, zu meinen, man dürfe an der Politik
Israels nichts kritisieren. Nur zeigt sich eben immer wieder, dass ein großer Teil der vorgebrachten
Israel-Kritik tatsächlich einen von antisemitischen Stereotypen geprägten Hintergrund hat – Ihr Posting
ist leider ein allzu typisches Dokument dafür („Die Juden sind selbst schuld, wenn man sie nicht mag“).
Ich kann Ihnen ein lesenswertes Buch vom Berliner Antisemitismusforscher Wolfgang Benz („Was ist Antisemitismus“)
ans Herz legen. Sie werden dort Ihre Position aus dem vorletzten Jahrhundert schnell wiederfinden. Aber
was rede ich? Das dürfte für Sie ohnehin nur staatlich aufgedrückte Meinungshüterei mit impliziten
Denkverbot darstellen, gell? Noch was: Können Sie mir event. erklären, warum immer dort Antisemitismus/Fremdenfeindlichkeit
am stärksten sind, wo es keine oder nur sehr wenige Juden/Ausländer gibt? Vielleicht geht das ja doch
nicht so von den Juden aus?
#27 Antonius 16:09:59 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Bonifatius Ach ja, es sind ja Semiten, die sich hier einen kleinen Scherz erlaubten, und da dürfen
wir um Gottes willen nicht antisemitisch werden, sonst werden wir strafrechtlich verfolgt und eingesperrt.
Denken sie einmal nach 1933 zurück: Die Täter waren nationalistische Extremisten…Durch den Angriff
wurde der linke Backenknochen der Schwedin zerstört. Die SA, die sich mit einem großen Aufgebot in der
Gegend befand, schritt nicht ein. Alles schon einmal da gewesen. Auch die „Herrenmenschen“, aber diesmal
mit anderem Vorzeichen. Haben Sie damals bei Martin Hohmann im Auditorium gesessen? Was bringt Sie dazu,
den Spieß umzudrehen, Juden zu selbsternannten Herrenmenschen zu machen, den Flaschenwurf einer winzigen
Spinner-Gruppe mit dem großangelegten Straßenterror der SA zu parallelisieren, kurz: sie auf eine Stufe
mit Nationalsozialisten zu stellen? Worum geht es Ihnen? Wollen Sie durch so eine Strategie antisemitische
Ressentiments legalisieren oder fühlen Sie sich in Ihrer deutschen Ehre einfach nur gekränkt und wollen
diese durch so eine Parallelisierung mit den NS-Verbrechen wiederherstellen? So nach dem Motto: Was gehen
wir Deutschen doch die ganze Zeit in Sack und Asche, dabei sind doch die anderen genauso schlimm.
#3 Antonius 12:33:30 | Mittwoch, 22. November 2006
Oh, mein Gott! Ich frage mich, was dieser Artikel nur aussagen will. Soll er insinuieren, dass die Juden
durch ein paar Radikalinskis in Wirklichkeit doch ein aggressives Tätervolk sind, das unmoralisch handelt,
indem es Spaß daran findet, andere (hier: Demonstranten oder wehrlose Paläsinenser) zu drangsalieren?
Und wie ist das angebliche Christusmord-Geständnis mit der beigefügten Drohung zu verstehen? Soll das
der von einigen rechtskatholischen Kreisen so herbeigesehnte Beweis für eine jüdische Kriegserklärung
gegen die christliche Welt sein? Mann, mann, mann, wer das glaubt, ist arm dran!
@Heger Niemand erlebt immer dieselbe Geschichte Damit war gemeint, dass sich Ereignisse in ihren Voraussetzungen
und Motiven wiederholen. Deshalb ist es unerlaesslich, an die Grauen und Opfer der Geschichte zu erinnern.
Ansonsten ist man dazu verurteilt, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen Ich hatte gesagt, daß
vor Ihrer „internationalen Militär- und Holocaustforschung“ weniger Respekt angebracht ist. Sie gedeiht
nur unter (1) dem reichlichen Geldfluß aus staatlichen und privaten Mitteln und (2) unter der Abschirmung
vor ketzerischen Historikern durch die Inquisitions-Strafverfolgung in den „demokratischen“ Staaten. zu
1) nur weil sie staatlich und privat finanziert wird, ist das noch lange kein Grund, darin Manipulation
zu erkennen. Und wenn, nennen Sie die Hintermaenner doch bitte klar und eindeutig beim Namen! zu 2) Wen
meinen Sie konkret? Den Holocaust-Leugner David Irving? Dem in einem historischen Vergleich vor dem Royal
High Court London nachgewiesen werden konnte, dass er authentisches Quellenmaterial ueber die Massenvernichtung
wider besseren Wissens fehldeutete? Zu Russland: Hitler hielt die Sowjetunion hinsichtlich ihrer militaerischen
Staerke fuer einen „toenernen Koloss“. Er hat sie angreifen lassen, um den „juedischen Bolschewismus“
zu zerschlagen und um Lebensraum im Osten fuer das deutsche Volk zu gewinnen. Dies zeigt auch die Art
des Vorgehens der Wehrmacht und SS. Einzelheiten in einem unteren Posting von mir
@Heger Die friedenschließenden Mächte verpflichteten sich, in keiner Weise an Untaten des Krieges zu
erinnern. Von der Klugheit dieser alten Diplomaten könnte man heute eine Menge lernen. Herr Heger, das
koennte Ihnen so passen. Wer aus der Geschichte nicht lernt und an die Grauen der eigenen Seite nicht
erinnert, wird dazu verurteilt sein, sie immer wieder durchleben zu muessen (ist nicht mein Spruch). Sie
glauben, Ihr nationales Insuffizienzgefuehl dadurch heben zu koennen, indem Sie versuchen, die geschichtliche
Wahrheit, die immer mehr zutage tritt, von sich zu stossen, indem Sie serioese Neuzeithistoriker, denen
inzwischen viel mehr Quellen zur Verfuegung stehen als noch vor 30 Jahren, kollektiv als interessegesteuerte
Opportunisten verunglimpfen und anfangen, fuer Deutschland unguenstige Fakten (Ueberfall auf Sowjetunion)
zu Ihren Gunsten zu interpretieren. Damit will ich nichts zu tun haben. Mir ist der schmerzhafte Erkenntnisprozess,
der mit dem Erfahren der Wahrheit verbunden ist lieber, als meine deutsche Identitaet auf einem laengst
ueberholten Mythos (z.B. saubere Wehrmacht) zu gruenden, der argumentativ zudem noch auf toenernen Fuessen
steht. Sie werden nie wieder zu den Legenden von Manstein, Kesselring und Co. aus den 40er und 50er Jahren
zurueckkehren koennen, deren Generation ist zusammen mit den „Landser-Heften“ Schnee von vorgestern. Ohne
Wahrheit gibt es nun einmal keine Gerechtigkeit.
@Heger Kenne ich doch: „XY ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“ – und mit diesem Trick schafft man
die Meinungsfreiheit ab! Ich sagte ja schon, es ist ein Unterschied, ob man eine Meinung auessert oder
falsche Tatsachen behauptet Im Gegenteil, Es sind eher Sie, der leichtfertig politisch korrekten u lukrativen
Geschichtsfälschungen aufsitzt. Begruendung? Wenn Sie wirklich behaupten, die moderne Militaergeschichtsforschung,
die auf universitaerer Ebene und nicht in revisionistischer Bierstubenatmosphaere betrieben wird, sei
manipuliert, ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Z.Zt. ihrer Entstehung war sie alles andere als PC, sondern
musste sich gegen die eingefahrene oeffentliche Meinung – auch der damaligen Bundesregierung und der Bundeswehr –
muehsam durchsetzen Ihre Aussage bezuegl. der Sowjetunion bedarf keiner weiteren Kommentierung, Sie widersprechen
damit laengst nachgewiesenen Forschungsergebnissen Jetzt ist davon nur noch eine „Einladung“ übriggeblieben?
Und auch die ist wohl der Phantasie des „Lexikons fuer Rechtsextremismus“ entsprungen. Googeln Sie bitte
selbst, dann werden Sie auf einem Foto Wettler vor dem Mikrofon auf der Rep-Veranstaltung erblicken. Nein.
Wenn ich einen Mord melde, bin ich ja nicht verpflichtet, Vermutungen über den Mörder anzustellen. Das
tun Sie doch laengst, wenn Sie die Vermutung nach einer Erpressung schon aussprechen. Sie wagen es nur
nicht, sich zu outen
@Heger Meinungswächter, augepaßt! Herr Heger,das was Sie da tun,hat mit Meinung nicht mehr viel zu tun,das
schrappt gefaehrlich nahe an Geschichtsfaelschung vorbei.Sie haben Ihre Behauptung nicht begruendet,warum
die „These“ vom Vernichtungskrieg unhaltbar ist.Die Wehrmacht (W) hat mit den Einsatzgruppen von SS, SD
und Polizei im Rahmen der „Endloesung“ organisatorisch eng kooperiert,z.T. selbst die Erschiessungen in
den Ghettos durchgefuehrt.Die sog. „Sicherungsdivisionen“ liquidierten unter dem Deckmantel der Partisanenbekaempfung
unzaehlige russ. Zivilisten und brannten Doerfer nieder.Die Forschung hat laengst gezeigt,dass die deutsche
Fuehrung mit Zustimmung der W-fuehrung „schon Monate vor dem Angriff [auf d. Sowjetunion] festlegte,dass
das Voelkerrecht, auch die HLKO,in keiner Weise beruecksichtigt werden sollte“ (Historikerkommission ueber
den Partisanenkrieg) [Wette, S. 131].Auf das Konto der W. gehen ferner die Durchfuehrung des verbrecherischen
„Kommissarbefehls“ sowie der bewusst in Kauf genommene Hungertod von 2 Mio. sowjet. Kriegsgefangenen.Absurd
ist die These,Hitler haette aus Notwehr die Sowjetunion angegriffen.Diese Angriffsplaene zaehlten zu Hitlers
langgehegten Wunsch,Lebensraum im Osten zu erobern. Die Einladung des Referenten vor den Reps duerfte
sicher nicht ganz grundos gewesen sein und den polit. Standort Wettlers erweisen,oder? Sie schulden mir
noch eine Antwort nach den Interessenten an einer permanenten Knechtung Deutschlands
@Dr. Christoph Heger Sie wissen hoffentlich, Herr Heger, dass Sie sich mit Ihren Statements und ihrem
„Infomaterial“ am Rande der Legalitaet befinden, oder? Das, was dieser F. Uhle-Wettler, der auf Veranstaltungen
der „Republikaner“ als oeffentlicher Redner auftritt, der den Vernichtungskrieg der Wehrmacht als einen
Praeventivkrieg bezeichnet und zudem noch im Lexikon fuer Rechtsextremismus erscheint, in seinem Aufsatz
betreibt, nennt man Revisionismus. Entsprechend ist seine „wissenschaftliche“ Methode: ohne es belegen
zu koennen, unterstellt er die Vernichtung bzw. Verfaelschung von Quellen – seine Sprache dazu ist bezeichend:
„muss gesaeubert worden sein“, „wohl“, „vermutlich“ – das ist Pseudowissenschaft. Dazu ist zu sagen, dass
die Alliierten nach dem Krieg mit fuehrenden Wehrmachtsangehoerigen in der sog. „Historical Division“
eng kooperierten. Dadurch hatten vor allem Generaele und Offiziere offenen Zutritt zu authentischen Quellen,
die sie zu ihren Gunsten interpretieren konnten. Neuzeithistoriker haben erst seit den 60er Jahren zu
diesen Quellen Zutritt und koennen kaum gegen den etablierten Wehrmachts-Mythos argumentieren. Noch eine
Frage: wen meinen Sie konkret mit „gewisse[n] Spesenritter[n]“ – etwa Juden? Ich empfehle die Lektuere
serioeser Militaerhistoriker: z.B. das Buch von Wolfram Wette, Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg,
Legenden, Frankfurt/Main 2005. Wette ist Mitarbeiter am Militaergeschichtlichen Forschungsamt Freiburg
und Prof. an der dortigen Uni
@Theophil Ich verstehe, was Sie meinen und ich hoffe, ich kann alles in 5 Postings unterbringen, die mir
die kreuz.net-Redaktion innerhalb von 24 Stunden noch zugesteht. Die Zahlungen werden mit dem Tod der
letzten Ueberlebenden der Opferseite auslaufen. Sie sind deshalb immer wieder in der deutschen Oeffentlichkeit
diskutiert worden, weil sich deutsche Firmen bis in unsere Tage geweigert haben, Zwangsarbeiter zu entschaedigen,
die ueber Jahre hinweg schwerste koerperliche Arbeit fuer jene Firmen leisten mussten. Uebrigens haben
die Entschaedigungsgelder mit Juden kaum etwas zu tun, sie beziehen sich in fast allen Faellen auf Nichtjuden
z.B. aus Polen oder anderen Laendern, die waehrend des Krieges zu Hunderttausenden ins Altreich zur Zwangsarbeit
deportiert wurden. Die Opfer von damals, die heute noch leben, leiden physisch und psychisch z.T. erheblich
unter den Spaetfolgen, haben eine minimale Rente, die ihnen den Erwerb von Medikamenten nicht ermoeglicht.
Aus diesem Grund hat z.B. die deutsche Sektion von PAX CHRISTI das Maximilian-Kolbe-Werk gegruendet, das
Spendengelder fuer ueberlebende Zwangsarbeiter sammelt. Bitte werfen Sie daher nicht Juden in Zwangsarbeiter
in einen Topf. Die Wiedergutmachungszahlungen der Bundesrepublik an den Staat Israel sind dagegen schon
seit Jahrzehnten ausgelaufen @Dr. Heger: welche Zeitgeschichtsforschung halten Sie denn fuer serioes,
wenn schon nicht die universitaere?
@Theophil Nun, die Verbrechen der Nazis sind nun einmal im Namen Deutschlands von Deutschen begangen worden.
Damit ist z.B. die Shoah, aber auch andere Verbrechen durch Nazi-Deutschland keine rein subjektive Schuldfrage,
sondern ein nationales Problem. Das hat zur Folge, dass auch nachfolgende Generationen fuer die Generationen,
aus der die Taeter kamen, im wahrsten Sinne zahlen muessen, also z.B. fuer Zwangsarbeiter Entschaedigungsgelder.
Dies nennt man Kollektivhaftung, die natuerlich auch darin besteht, dass wir Deutschen vor dem Hintergrund
der juengsten Geschichte besonders in die Pflicht genommen sind, sich an die Verbrechen zu erinnern und
einer Wiederholung entgegenzuwirken. Sie bezieht alle mit ein, auch diejenigen, die gegen Hitler waren,
denn auch sie gehoeren zu dem Volk, in dessen Namen die grauenhaften Verbrechen veruebt wurden. Juden
zeigen aber nicht mit dem Finger auf uns und sagen: „Ihr seid schuld“, sondern machen uns genau auf diese
Tatsache der Verantwortung aufmerksam, die hier allzu schnell wieder vergessen wird. Juden sind sich sehr
dessen bewusst, dass nicht alle Deutschen Nazis waren und das heben sie auch immer wieder hervor. @Dr.
Heger Die moderne kritische Militaergeschichts- und Holocaustforschung stuetzt sich auf umfassendes, z.T.
erst seit einigen Jahren zugaengliches Quellenmaterial. Ihr ist es zu verdanken, dass z.B. die von Wehrmachtsgeneraelen
begruendete Legende von der sauberen Wehrmacht korrigiert wurde.
Angemerkt Wenn unser Papst mit dem Gesagten eine klare Grenze zw. Verfuehrern und Verfuehrten ziehen wollte,
ist er allein schon aus historischer Sicht angreifbar. Die internationale Militaer- und Holocaustforschung
ist von dieser Unterscheidung schon vor Jahrzehnten abgerueckt, nachdem sie zunehmend den „kleinen Mann“
in den Focus ihrer Untersuchungen gestellt hat. Darin ist klar zu sehen, dass zu viele normale Deutsche
(trotzdem eben nicht alle!!!) am Krieg profitierten, an Verbrechen direkt oder administrativ, aus Ueberzeugung
oder schierer Gedankenlosigkeit, mitgewirkt haben. Die Forschungsergebnisse sind in jedem Buchladen zu
bekommen. Man kann keine Grenze mehr ziehen zwischen der boesen Naziclique und den armen missbrauchten
Deutschen. Hier ist auch unser Hl. Vater nicht unfehlbar und daher kritisierbar. Trotzdem hat er mit seinem
Auschwitzbesuch Grossartiges geleistet. Ein wichtiges Zeichen zur Versoehnung! Weiter so, Benedetto!!!
Von einer Kollektivschuld der Deutschen redet schon lange niemand mehr, das tut auch der Zentralrat der
Juden uebrigens nicht. Aber es gibt Kollektivverantwortung bzw. -haftung. Ich haette allerdings gerne
vom Autor ein paar Quellenangaben zu den „gewissen Kreisen“ gehabt, die angeblich wieder eine Kollektivschuldhypothese
konstruieren sollen Zum Fall Hohmann empfehle ich das Buch des renommierten Antisemitismusforscher der
TU Berlin Wolfgang Benz, Was ist Antisemitismus? Muenchen 2004.
Nachgehakt Wenn ein kirchlich Verheirateter eine zweite eheähnliche Liaison unterhält, ist das Ehebruch.
Der Ehebruch ist eine Todsünde. Dass Ehebruch eine Suende ist, ist klar. Aber Todsuende? Menschliche
Taten werden doch erst dann zu Todsuenden, wenn sie bewusst als Absage an Gott begangen werden, wie z.B.
durch Goetzendienst oder Apostasie. Dazu zaehlt die volle Einsicht, Gott eine kategorische Absage erteilen
zu wollen. 99% aller Menschen, die eine neue Ehe eingehen, duerften aber einen Bruch mit Gott gar nicht
anstreben. Von daher wage ich zu bezweifeln, dass Ehebruch zu den Todsuenden zu zaehlen ist – was nicht
heisst, dass ich nicht ihn prinzipiell verwerfe.
Kleiner Werbeblock Diejenigen, die sich ueber Inquisition und Hexenverfolgung kurz, knapp und guenstig
(jeweils nur 7,90 Euro) informieren wollen, den seien diese 2 Titel ans Herz gelegt: Wolfgang Behringer,
Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung, Muenchen 2005. (Behringer zaehlt zu den fuehrenden Hexenforschern
in Europa. Er wirkt als Prof. an der Universitaet York/England) Gerd Schwerhoff, Die Inquisition. Ketzerverfolgung
in Mittelalter und Neuzeit, Muenchen 2004. (Schwerhoff ist Prof. fuer Geschichte der Fruehen Neuzeit an
der TU Dresden) Auch wenn diese Darstellungen natuerlich grundsaetzlich nichts entschuldigen, so ruecken
sie doch ein bisschen das Zerrbild zurecht, das oft mit Inquistion und Hexenverfolgung zusammenhaengt
Herzlichen Dank! Da die Site in den USA gehostet wird, ist es allerdings schwierig mit juristischen Mitteln
gegen die hetzerische und verleumdende Berichterstattung vor zu gehen. Mmmmmmmhhh, die Frage ist nun,
ob nur schwierig oder unmoeglich… Das klingt aber immerhin so, als koennte es eine Chance geben
@Deinonychus Wie ich erfahren habe, hat sich die Deutsche Bischofskonferenz bereits von kreuz.net distanziert.
Koennten Sie das naeher erlaeutern? Im Ernst, mich interessiert sehr, wie die DBK zu diesem Hetz-Magazin
kreuz.net steht. Haben Sie eine Erklaerung, die Sie mir posten koennten?
@Asbeel Da muss ich Puenktchen zustimmen, die angegebene Zahl ist tatsaechlich Quatsch. Es gibt laengst
serioese Untersuchungen sowohl aus der Profan- als auch aus der Kirchengeschichte, die jene Opferzahl
drastisch nach unten korrigiert haben; die Opferzahl, die man aufgrund der Quellen rekonstruieren kann,
betraegt ueber die Jahrhunderte verteilt in ganz Europa mehrere zehntausend, aber bei weitem nicht 10
Millionen. Das ist zwar immer noch zu viel, aber trotzdem ein grosser Unterschied zu den bis heute von
Stern/Spiegel oder Focus beharrlich angegebenen Zahlen
Kurz eingeworfen Ich ziehe den Vorschlag mit dem Treffen mal besser zurueck; angesichts der verbalen Gewalteskalation
heute glaube ich, dass das glatter Selbstmord waere. Wenn dieses Forum tatsaechlich eines Tages von einer
staatlichen und einer kirchlichen Anti-Terror-Einheit gestuermt werden sollte, waere ich allerdings bereit,
an der Gruendung einer Auffanggesellschaft fuer kreuz.net-Geschaedigte mitzuwirken. Wer macht mit? @rudolfsohn:
ich hatte mich in Ihnen offenbar getaeuscht. Ich hatte Sie zwischendurch fuer einen hartschaligen Typen
mit einem letztlich weichen Kern gehalten. Aber Ihre extremen Hasstiraden und Beleidigungen gegenueber
Homosexuellen scheinen tatsaechlich kein Mass mehr zu kennen. Sie meinen, dass das, was Ihnen an Gegenstreaktion
hier zuteil wird dem Inhalt Ihrer Postings gleichkommt. Glauben Sie mir: sie stehen in keinem Verhaeltnis
zu dem, was Sie vom Zaune brechen. Passen Sie auf, dass Sie nicht eines Tages Opfer Ihres eigenen Hasses
werden. Das Gleiche gilt fuer @schnabeltierkoenigund @Institoris @Buesser: ich kaufe Ihnen die Sache mit
Ihrem Versuchsballon nicht ab. Sie haben Angst bekommen und rudern nun zurueck, stimmt’s?
@Buesser Jetzt haben sogar Sie mit ihrem letzten posting ein Coming-out gehabt, uuupssss… Werden Sie
also schnell Ihrem Nick gerecht und bereuen Sie Ihre braune Gesinnung. Koennen Sie mir mal klarmachen,
wie Sie unverhohlene Parteinahme fuer Nazis (u.a. „den Herrn Rudolph Hess“) mit ihrem Katholizismus unter
einen Hut bringen? Pfui Teufel – tut mir leid, ich kann nur vor Ihnen ausspucken
@Buesser Bei Bedrohung des inneren Friedens darf sie doch im Innland eingesetzt werden, aber stattdessen
gibt man Millionen dafür aus gegen rechtschaffende Mitmenschen vorzugehen, nur weil sie öffentlich Herrn
Rudolf Hess gedenken. Sagen Sie mal, waehlen Sie NPD? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Wenn Sie Neonazis
oder Altnazis als rechtschaffende Buerger bezeichnen, dann sollten Sie in Zukunft besser vom Verfassungsschutz
observiert werden. Schaemen Sie sich!!!!!
@Guntram Wie oft soll denn noch gesagt werden, dass Kuehnen in der Neonazi-Szene wegen seiner oeffentlichen
Einstellung zur Homosexualitaet eine singulaere Figur war? Sie haben als Schwuler in der Neonazi-Szene
grundsaetzlich keine Chance. Und was wollen Sie Kuehnen mit seiner Aktion konkret vorwerfen? Dass er in
einem Teil der Neonazi-Szene fuer Zwietracht und Spaltung gesorgt hat? Beklagen Sie das? Haetten Sie sich
Geschlossenheit gewuenscht? Kein Mensch bestreitet, dass unter Nazi-Verbrechern auch Schwule waren. Dies
hat aber keine Bedeutung fuer die Bewertung von Homosexualitaet heute. Nochmal das Gegenbeispiel: unter
den Nazi-Verbrechern waren erschreckend viele Autofahrer, muesste dies nicht ein schlechtes Bild auf alle
Autofahrer heute werfen und den ADAC zu einem Schuldbekenntnis verleiten? Wie absurd waere das denn? Ihr
Argument ist vollkommen laecherlich, zumal die meisten Nazi-Taeter Heteros waren.
@Rudi Mir war bislang nicht bewusst, dass der oeffentliche Aufruf zur Diskriminierung von Homosexuellen,
ihre soziale und gesellschaftliche Marginalisierung und Isolierung zu christlich-abendlaendischen Werten
gehoert…
@Guntram Warum bemuehen Sie immer noch Ernst Roehm? Das Thema ist jetzt inzwischen 3x ausfuehrlichst abgehandelt
worden, doch jedesmal kommen Sie wieder mit diesem Kerl um die Ecke…
@Gerhard Ich wuerde ein Treffen irgendwo in der Mitte oder im Sueden Deutschlands vorschlagen, denn ich
vermute, dass einige von uns auch aus Oesterreich kommen; dann waeren die Kosten der Anreise besser verteilt.
Ueberhaupt muesste man das langfristiger planen…
Zweifel Die Frage ist nur fuer den Fall, dass es wirklich ein Treffen geben sollte, ob Bruder Theophil
der Einzige seiner „Fraktion“ auf weiter Flur waere, denn ob Rudi und Gunni kommen wuerden, das ist wirklich
zu bezweifeln
@derfux Kaum. Das ist bestimmt besser als zwischen Insti und Schnabeltierkoenig, die bringen einen bestimmt
um, waehrend man den Schlaf des suendigen Heiligen schlaeft
@derfux Erst mal ist die Frage, ob sich alle auf so etwas einlassen wuerden, also ob aus dem Lager der
Zeloten z.B. Rudi oder Gunni sich bequemen koennten. Ich waere allerdings auf jeden Fall dabei. Einerseits
hat es etwas Absurdes, das in der Tat reif fuer die Titanic waere, andererseits stecken doch einige Chancen
drin. In unserem Fall duerfte es angesichts der unvereinbaren Positionen schon ein Wunder sein, wenn wir
es fertig bringen wuerden, ohne einen oeffentlichen Skandal uns auf ein Menue im Restaurant zu einigen
@Bruder Theophil Sie haben denke ich Recht. Es koennte Tote oder doch zumindest arg Verstuemmelte geben
und es duerfte schwierig werden, den Herbergseltern klarzumachen, dass das bei uns so normal ist. Da muessen
wir uns in der Tat was einfallen lassen. Aber mit einem realen Treffen duerften wie bezueglich kreuz.net
etwas Einmaliges schaffen…
@Bruder Theophil Ich liebe diesen Sarkasmus auf kreuz.net, wirklich Ja wenn, dann muessen so viele wie
moeglich kommen, ist doch klar. Es ist generell nicht leicht, bei den Kommentaren etwas ueber diejenigen
mitzubekommen, die ihre postings hier hinterlassen. Doch hin und wieder erfaehre ich was zwischen den
Zeilen, was den Betreffenden im Einzelnen bewegt. Dazu gehoeren Sie mit Ihrer Familie genauso wie DDL,
Guntram, Rudi, Cypripedium, rotwang… fast alle hier. Warum diese zeitaufwenigen kreuz.net-Diskussionen
nicht unter den gleichen Themen mal face to face durchnehmen? Wir mieten uns Zimmer in einer Jugendherberge
und veranstalten eine Tagung. Bei aller Diskussionsunfaehigkeit koennen wir – glaube ich – doch so einiges
voneinander lernen
Cypripedium Wer weiss, ob Rudi kneifen wuerde? Das mit dem Treffen war gerade so eine Schnapsidee von
mir, ich weiss. Aber die Statements von allen haben mich neugierig gemacht und warum soll aus kreuz.net
zur Abwechslung nicht auch mal was Konstruktives herauskommen, und sei es nur eine zuenftige Schlaegerei
mit Monstranz und Federboa Meine Beobachtung war, dass wir bei allem Dissens nicht voneinander lassen
koennen, warum deshalb nicht mal eine Live-Konfrontation? Aber es kann natuerlich auch sein, dass es gerade
durch das Internet zu dem wird, was es ist
@anorexia cerebralis Oh je, Sie bezeichnen alles, was Ihnen argumentativ nicht in den Kram passt als linkslinke
Hetze? Das ist bedauerlich, spricht es doch nicht gerade fuer Ihr Unterscheidungsvermoegen. Aber das muss
man ja auch gar nicht besitzen, wenn man die Wahrheit hat, gell? Sie haben bei der letzten Aussetzung
wohl zuviel Weihrauch inhaliert?!
Jetzt mal im Ernst Ich bin total neugierig geworden, wer sich alles hinter den Pseudonymen Cypripedium,
ekstase, Rudi, Guntram, Bruder Theophil, Golileo usw. verbirgt. Wir sind doch schon eine feste kreuz.net-Basisgruppe
geworden. Warum treffen wir uns nicht mal live in der Mitte Deutschlands, um uns entweder mal kraeftig
zu verbimsen, oder irgendwo im Cafe zu treffen, und die ganze Sache mit offenem Visier auszufechten. Waer
doch echt spannend…
Mein Gott Walther… Herrjeee, da ist man mal vier Stunden weg und schon ist auf kreuz.net wieder die
Hoelle los; unsere Krawallbrueder Gunni und Rudi haben sich auch bereits eingefunden. Doch wo bleiben
Insti und der Schniedelwitzkoenig?
Grundsaetzliches zum Verhaeltnis von Naturwissenschaft und Bibel Von den biblischen Schrifttexten her
sind keine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse abzuleiten; darum ist es dem AT auch nie gegangen. Schliesslich
gibt es dort 2 Schoepfungsberichte (einen priesterschriftlichen in Gen 1,1-2,4a und einen jahwistischen
in Gen 2,4b-3,24), die einander in ihrem erzaehlten Ablauf nicht entsprechen. Im 1. Schoepfungsbericht
wird zuerst die Welt geschaffen, dann der Mensch, im 2. Schoepfungsbericht umgekehrt. Die biblischen Schoepfungserzaehlungen
haben keinen anderen Sinn, als die besondere Beziehung zw. Gott und Mensch hervorzuheben. Sie sind daher
Glaubensbekenntnisse, sie sprechen vom Sosein der Schoepfung, von ihrer goettlichen Bestimmung und ihrer
Korrumpierung durch die menschliche Suende. Sie wollen troesten, ermutigen und zum Lob des Schoepfers
motivieren. Insofern sind sie keine Grundlage fuer naturhistorische Spekulationen. Entsprechend koennen
naturwissenschaftliche Erkenntnisse biblische Erzaehlungen nicht widerlegen, genauso wie die Bibel naturwissenschaftliche
Ergebnisse nicht in Zweifel ziehen kann.
Zu Naturwissenschaft und Bibel Von den biblischen Schrifttexten her sind keine naturwissenschaftlichen
Erkenntnisse abzuleiten; darum ist es dem AT auch nie gegangen. Schliesslich gibt es dort 2 Schoepfungsberichte
(einen priesterschriftlichen in Gen 1,1-2,4a und einen jahwistischen in Gen 2,4b-3,24), die einander in
ihrem erzaehlten Ablauf nicht entsprechen. Im 1. Schoepfungsbericht wird zuerst die Welt geschaffen, dann
der Mensch, im 2. Schoepfungsbericht umgekehrt. Die biblischen Schoepfungserzaehlungen haben keinen anderen
Sinn, als die besondere Beziehung zw. Gott und Mensch hervorzuheben. Sie sind daher Glaubensbekenntnisse,
sie sprechen vom Sosein der Schoepfung, von ihrer goettlichen Bestimmung und ihrer Korrumpierung durch
die menschliche Suende. Sie wollen troesten, ermutigen und zum Lob des Schoepfers motivieren. Insofern
sind sie keine Grundlage fuer naturhistorische Spekulationen. Entsprechend koennen naturwissenschaftliche
Erkenntnisse biblische Erzaehlungen nicht widerlegen, genauso wie die Bibel naturwissenschaftliche Ergebnisse
nicht in Zweifel ziehen kann.
@Bruder Theophil Ich moechte nicht falsch verstanden werden. Ich verschliesse meine Augen sicher nicht
vor den Geschehnissen unserer Zeit. Auch ich finde viele Enwicklungen bedenklich und heisse sie nicht
gut. Meine Zweifel bezueglich kreuz.net gehen aber eben in die Richtung, dass es hier nicht um eine positive
Identitaetsbildung geht. Denn dieses Online-Magazin ist aufgrund seiner Art der Berichterstattung gefaehrlich.
Dass diese Homepage nicht in Deutschland gehostet ist, hat sicher seinen Grund. Viele Beitraege foerdern
geradezu Fremdenhass (z.B. gegen Muslime, die per GG hier ein Recht darauf haben, ihre Religion auszuueben).
Ideologisch wird das immer wieder zu beobachtende sozialpsychologische Phaenomen gestaerkt, dass naemlich
sich Mehrheiten von Minderheiten gesteuert fuehlen (4% der Muslime gegen den Rest der Deutschen bzw. eine
schwule Minderheit gegen alles, was heilig ist). Ich finde daher, dass meine Bezeichnung der kreuz.net-Artikel
mit „Propaganda“ gar nicht so falsch ist. Und Propaganda hat immer manipulative Funktion. Kreuz.net inszeniert
einen Kreuzzug gegen alles, was anders ist, hat oftmals eine militante Sprache (z.B. „Aufmarsch“, „Terroristen“
„Bevoelkerung schlaegt zurueck“) am Leibe; einige Kommentatoren sprechen von „Sieg“, „Schlachten schlagen“
usw. Entsprechend waeren auch so manche Kommentare polizeilich wegen Beleidigung oder Volksverhetzung
zur Anzeige zu bringen.
@Bruder Theophil Das Beispiel mit der FAZ sollte nur zeigen, wie professioneller Journalismus hinsichtlich
der Berichterstattung aussieht, nicht, dass die FAZ die Wahrheit schlechthin vertritt. Natuerlich muss
man sich vielseitiger informieren. Bei kreuz.net schreiben aber zu einem grossen Teil entweder unfaehige
Hobby-Journalisten oder handfeste Extremisten wie Adelgunde Mertensacker oder unser „Freund“ vom Moslem-Markt.
Die negative Weltwahrnehmung ist bei kreuz.net grundsaetzlich so erschlagend praesent, dass Beitraege
mit positivem Impetus kaum eine Rolle spielen. Stattdessen nur Skandale, Skandale und neue „Enthuellungen“
von Skandalen. Dies konstruiert eine einseitige Welt, in der nur noch Verfall, Dekadenz und Suende wahrgenommen
wird. Aufgrund der schlechten, stereotypen Berichterstattung ist es darueber hinaus ohnehin fraglich,
ob den Artikeln inhaltlich tatsaechlich zu trauen ist. Umso erschreckender ist es, dass einige Forumsteilnehmer
darauf ihre Meinung bauen; sie nehmen alles fuer bare Muenze, ohne sich dazu aufgerufen zu fuehlen, einmal
genauer nachzufragen.
@Stefan Fischer Aufgrund der zum Himmel schreienden Unsachlichkeit vieler Artikel bei kreuz.net, die zu
einer differenzierten Darstellung nicht faehig sind, waere der Begriff „Propaganda“ angemessener, denn
auch dort spielt die Wahrheit keine grosse Rolle; vielmehr geht es um das stete, turnusmaessige Versorgen
einer speziellen Klientel mit vorgefertigten und unveraenderbaren Feindbildern. Die werden eben so lange
nachgeliefert, bis es jeder fuer die Wahrheit haelt. Geben Sie diese Artikel mal einem Journalisten der
FAZ, der FR oder SZ. Die werden unglaeubig die Koepfe schuetteln, dass dies unter dem Begriff „Journalismus“
rangiert. Sehen Sie sich doch bitte die Themen an: es geht immer nur um das Gleiche. Schwule, die die
Gesellschaft zerstoeren wollen, aufmuepfige Laien, die es wieder mal fertig gebracht haben, einen glaubenstreuen
Priester zu Fall zu bringen (klerikal – laikal), Muslime, die Deutschland unter ihre Kontrolle bringen
wollen (katholisch – unglaeubig), die V2-Sekte, die sich gegen alle Anfechtungen nicht zu helfen weiss
und stattdessen zur Selbstzerstoerung uebergeht. Wer sich ausschliesslich von so etwas ernaehrt, muss
verzweifeln. Ob es dann die Wirklichkeit ist, an der er zugrunde geht oder ein Phantasmata, ueberlasse
ich Ihrem Urteil.
@Stefan Fischer Herr Fischer, die „schnelllebige Zeit“ dispensiert nun einmal nicht von der Angabe verlaesslicher
Quellen bzw. von einer moeglichst objektiven Darstellung der Geschehnisse. Ich kann nicht Artikel veroeffentlichen,
die den Anspruch haben zu informieren, wenn ich dazu sage: „Ach ja, wie es konkret ablief, das muessen
Sie woanders in Erfahrung bringen.“ Ein Grossteil der Artikel von kreuz.net sind aber von einfachen Lesermeinungen
nicht zu unterscheiden, z.B. dieser Artikel, unter dem wir uns gegenseitig posten. Hier kommt mehr subjektive
Meinung herueber, als dass man Informationen ueber den genauen Verlauf der Diskussion bekommt. Er ist
vollkommen unsachlich geschrieben, bis auf das „Arschloch“-Zitat wurden keinerlei konkrete Infos an den
Mann/die Frau gebracht. Das ist noch schlechter als Bildzeitungsstil. Noch einmal zum Festungsvergleich:
das den Verteidigern zugrundeliegende Weltbild ist dualistisch, infolge dessen koennen sie das „Boese“
auch nur noch beim Feind ausmachen, nicht mehr bei sich. Das hat zur Folge, dass die eigene Art der Darstellung
nur richtig sein kann. Der eigene Standpunkt, und vor allem die Art und Weise, wie er nach aussen vertreten
wird, wird hingegen nicht hinterfragt. So wundert es mich nicht, wenn die Verteidiger ihre eigene Religioesitaet
als die wahrhaft authentische hinstellen P.S.: ich bin kein Priester, warum?
Schafherden Unter Schafen sind z.B. von der Verhaltensbiologie auch soziale Beziehungen festgestellt worden,
die in etwa dem nahekommt, was wir Menschen „Freundschaft“ nennen. Es gibt zumindest im Ansatz so etwas
wie „Freundschaften“ unter gleichgeschlechtlichen Herdentieren, die sich u.a. darin aeussert, dass diese
Tiere sich durch langes Aneinderhalten der Koepfe nach verlorenem Rangkampf eines der Tiere gegenseitig
„troesten“. Sie verbringen die meiste Zeit zusammen, schlafen zusammen usw. Schaefer sind darauf schon
lange aumerksam geworden und trennen aus diesem Grund diese Tiere nicht voneinander
Nachtrag Vielleicht soviel noch: ich finde, dass auf kreuz.net sehr gut der Vergleich mit der belagerten
Festung passt. Dieses online-magazin ist eine Zitadelle, in die sich all diejenigen zurueckziehen, die
sich oder ihre Ideale von ihrer Umgebung massiv bedroht oder zumindest infrage gestellt sehen. Symptomatisch
dafuer ist dann auch die Sichtweise der Verteidiger: sie betrachten die Realitaet ausschlisslich aus der
Perspektive der Festung, eben nur aus einem Blickwinkel, der auch nicht aenderbar ist, weil die Besatzung
es – gemaess des Belagerungszustands – nicht mehr pflegt, vor die Tuer zu gehen und sich ein eigenes/neues
Bild zu machen. Stattdessen ist man nur unter sich, es kommen die typischen Durchhalteparolen, die man
sich gegenseitig zuruft, ein merkwuerdiges Erwaehlungsbewusstsein, allein fuer die Wahrheit einzustehen.
Deshalb wird mit schweren Geschuetzen wirklich auf alles und jeden geschossen, der auf sie feindlich wirkt:
auf Homosexuelle, auf Protestanten, Freimaurer, ueberhaupt Andersglaeubige, ja sogar auf die eigene Kirche.
Man erkennt das dualistische Prinzip in ihrer Argumentation immer wieder: rechtglaeubig – unglaeubig;
gut – boese; sakral – profan; klerikal – laikal usw. In der Thematik von kreuz.net und ihrer Praesentation
wird erkennbar, worum es haupsaechlich geht: ums Abkotzen, um die Versicherung, mit dem eigenen Frust
nicht ganz alleine zu sein und um das Sammeln von weiteren Versprengten, die es gegen die ach so verkommene
Welt zu mobilisieren gilt
@Farfarello Welchen Nutzen sich die Betreiber dieser Seite jedoch aus einem solchen Verhalten erhoffen
wollen, kann ich nur schwer oder garnicht nachvollziehen. Das kann ich Ihnen sagen. Sie sehen selbst,
dass die allermeisten kreuz.net-Artikel jedem professionellen Journalismus, der eindeutige Quellen angibt
und nicht tendenzioes in eine Richtung argumentiert, Hohn sprechen. Daran erkennen Sie, dass nicht nur
die Macher von kreuz.net, sondern auch ein Teil der Konsumenten an einer objektiven Lageeinschaetzung
kein Interesse haben (oft gibt es keinen qualitativen Unterschied zw. Artikel und Kommentar). Besonders
die Artikel zeigen deutlich, dass es um die Konstruktion einer feindlichen Ideologie geht, die es dann
empoert zu bekaempfen gilt. Es wird durch kreuz.net eine eigene Wirklichkeit geschaffen, die sich ein
Teil der Stamm-User kritiklos zueigen gemacht hat. Dafuer sind grobe Vereinfachungen in der Darstellung
unerlaesslich: friedliche Demonstranten werden zu radikalen „Terroristen“, die anderen ihre Meinung aufzwingen
wollen; Homos werden mit Sodomisten und Paedophilen identifiziert, jede an der Kirche geuebte Kritik wird
zu einer linksradikalen Hetzjagd stilisiert; die Wirkung des Verzichts auf Differenzierung wird nicht
verfehlt: man sammelt alle Unzufriedenen hinter dem Banner des empoerten Protestes, um gegen eine Wirklichkeit
ins Felde zu ziehen, die es so nur in der Wahrnehmung von kreuz.net gibt.
Nachgefragt In welcher Form sollen uns denn Muslime eines Tages einmal dominieren? Es gibt in Deutschland
nur 3,2 Mio. (4% der Gesamtbevoelkerung) im Gegensatz zu 78 Mio. Nichtmuslimen, die zudem eine weitgehend
reservierte bis ablehnende Haltung gegenueber dem Islam haben…
Nachgefragt Wenn irgendwann der Islam wirklich dominieren sollte, dann wird er es sein, der bestimmt,
wem oder was gesellschaftlicher Schutz zukommt. Wie soll der Islam in Deutschland dominieren? Es gibt
nur 3,2 Mio. Muslime in Deutschland, das sind nicht einmal 4% der Gesamtbevoelkerung. Die allermeisten
Deutschen haben ein eher negatives Bild bzw. Vorbehalte gegenueber Muslimen (spaetestens seit dem 11.
September), es gibt nur in ganz wenigen Faellen Konversionen… Ich kann nur davor warnen, ein neues Feindbild
aufzubauen, so wie es z.B. die CM (Christliche Mitte) tut
@Theophil: Mal nachgefragt Von Horst wollen Sie wissen, ob er 10 ist. Antonius wurde auf 7 taxiert. Es
sieht mir dich ganz danach aus, als ob sich die antichristlichen Fraktion auf Pädophilie steht. Wie kommen
Sie dazu, mich zur antichristlichen Fraktion zu zaehlen? Ein Christ ist einer, der an Jesus Christus,
den Auferstandenen glaubt, einer, der das ganze Glaubensbekenntnis von vorne bis hinten aus Ueberzeugung
mitbeten kann. Das kann ich und das tue ich. Ein Christ definiert sich nicht ueber seine Haltung zur Homosexualitaet.
Wenn Sie meinen, mich in Paedophilie in Verbindung bringen zu muessen, haette ich von Ihnen gerne einen
konkreten Grund dafuer angegeben.
@Guttenberger Wenn Sie das nicht nachempfinden können, woher wissen Sie das denn so genau? Ich bin sehr
gut mit einigen Homsexuellen befreundet. Daher weiss ich es
Guttenberger Damit ist reines Konsumdenken in diesem Zusammenhang unverantwortlicher Mißbrauch! Wenn
Sie sexuellen Kontakt unter Gleichgeschlechtlichen als reinen Konsum bezeichnen, muss ich Ihnen ins Bewusstsein
rufen, dass Homosexuelle im ihrem Sexualleben genau das gleiche erleben wie Heterosexuelle: Lust, gegenseitige
Hingabe, Zaertlichkeit, Ausdruck der gegenseitigen Liebe. Ich persoenlich kann das zwar nicht nachempfinden,
aber so ist es nun einmal.
@Institoris Die Frage der Sodomie ist nicht etwas worüber man wie am Jahrmarkt herumplaudert und wobei
man verschiedener Ansicht sein kann. Oh doch, Institoris. Genau das kann man: ueber Homosexualitaet anderer
Meinung sein. Wir leben nun einmal in einer pluralistischen Gesellschaft, in der nicht die Bibel bzw.
deren bestimmte Auslegung allein der Massstab aller Moral und Sitte ist. Sie werden sich damit abfinden
muessen, dass Sie sich die Welt mit andersdenkenden Menschen teilen muessen, die Ihr Fundament – die Hl.
Schrift – nicht zur Grunlage haben. Und es gibt kein Zurueck zu einer alles reglementierenden Theokratie
mehr. Ihre Stimme ist und bleibt eine unter vielen, Sie koennen niemanden (mehr) mit dem Schwert dazu
zwingen, Ihre Meinung als einzige Richtschnur anzunehmen. Am Rande: Sodomisten sind Menschen, die mit
Tieren Sex haben
@Institoris Ich kann Sie doch gar nicht belehren, Insti, dafuer muessten Sie das noetige intellektuelle
Instrumentarium besitzen. Wenn ein Ion Antonescu und seine Schergen ein ganzes Volk in Geiselhaft nimmt,
heißt es nicht daß das Volk selber seiner Gesinnung angehört. Sie haben in der Tat nicht verstanden
worum es geht. Ich habe das rumaenische Volk in keiner Weise geschlossen zu Nazisympathisanten erklaert,
sondern lediglich Ihre absurde Behauptung von 12.25h und die von Guntram (12.20h) widerlegt, dass es in
den osteuropaeischen Laendern, die unter NS-Herrschaft standen oder deren Stellvertreterregierungen, keine
Zustimmung fuer nationalsozialistisches Gedankengut geben koennte. Nicht mehr und nicht weniger. Wischen
Sie sich bitte den Schaum vom Mund!
@Institoris Wuerden Sie so freundlich sein und einmal auf solche nichtssagenden und geifernden Phrasen
verzichten, stattdessen ueberzeugende Argumente gegen das liefern, was ich Ihnen ueber die Vergangenheit
Rumaeniens waehrend des 2. Weltkrieges gepostet habe? Wo zeigt sich da das wahre Gesicht der Homoherrenmenschen
und ihrer Hilfstruppen? Nur weil Sie widerlegt sind?
@Gunni & Insti Was schreiben Sie sich da wieder fuer einen unlogischen Quatsch zusammen? Nur weil Nazis
aus Deutschland kamen, kann es anderswo keine Sympathie fuer rassistisches Gedankengut geben? Bevor Sie
fuer Rumaenien eine Lanze brechen, lesen Sie doch mal das: „Im Zweiten Weltkrieg stand Rumänien auf Seite
des Deutschen Reiches, seine Truppen beteiligten sich 1941 am Feldzug gegen die Sowjetunion. Bessarabien
wurde wieder eingegliedert. Juden, Roma und Angehörige so genannter „religiöser Sekten“ hatten unter
den Verfolgungen des mit Hitler verbündeten Regimes zu leiden. Das militärfaschistische Regime von Ion
Antonescu organisierte die Vernichtung der Juden in eigenen KZ-ähnlichen Einrichtungen, in Transnistrien,
nachdem aufgrund antisemitischer und rassistischer Gesetze der Zugang von Juden zu bestimmten Berufen
und öffentlichen Ämtern völlig unterbunden wurde. Während der Antonescu-Diktatur war der Antisemitismus
praktisch zur Staatsideologie geworden.“(Wikipedia)
@Rudolfsohn Nee, nee, lassen se ma, ich werde Sie weiter „Rudi“ nennen, ist das in Ordnung? Zum einen
moechte ich nicht Ihren verborgenen masochistischen Wuenschen durch feminine Namensgebungen nachgeben,
leben Sie das bitte zuhause aus. Schliesslich bin ich erst 7 Jahre alt… Zum zweiten werde ich Ihnen
nicht den Gefallen tun, mich in Ihr Schwarz-weiss-Raster (pro/anti) einzuordnen, nur damit Sie sich besser
orientieren koennen. Sind Sie nun aus Pluesch oder nicht?
@Rudolfsohn Sorry, aber Sie machen es einem wirklich nicht gerade leicht, auf Ihr tatsaechliches Alter
zu schliessen. Haben Sie schon einmal ernsthaft darueber nachgedacht, als Kinder-Entertainer im oeffentlichen
oder privaten Fernsehen aufzutreten? Z.B. bei KiKa?! Wirklich, Ihre Postings haben einen hohen Unterhaltungswert
und sind fuer mich inzwischen zu einem festen Bestandteil meines Abendrituals neben Hallo Spencer und
der Sesamstrasse geworden. Versprechen Sie mir, mich bei Kaept’n Blaubaer mal besuchen zu kommen? Mein
kindliches Gemuet (ich bin 7 Jahre als und studiere Forstwesen) waere von Ihrer ulkigen Praesenz bestimmt
total hingerissen. Sind Sie auch aus Pluesch?
@Guttenberger Dann zitiere ich Sie noch einmal: Die rote Ideologie ist man los geworden, hoffentlich klappt
es mit der farblosen westlichen auch! Dazu ist vorab zu sagen, dass Homosexualitaet keine Ideologie ist.
Homo-Ideologie ist das, was Sie in den kreuz.net-Artikeln ueber Homosexualitaet geboten bekommen: Schwule,
die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als in schrillen Tuntenkleidern herumzurennen, kleine
Kinder zu schaenden, wenn sie nicht gerade untereinander im darkroom Sex haben. Dann wollen sie natuerlich
die Familie zerstoeren, von der kath. Kirche ganz zu schweigen, anderen Menschen ihre Meinung aufdiktieren,
die ganze Welt in rosa Wattebaeusche huellen… Verstehen Sie? Dasist echte (Homo)Ideologie. Haben Sie
sich schon einmal ausgiebig mit der Frankfurter Schule beschaeftigt? Und dabei festgestellt, das dies
keine homogene Masse war? Teilen Sie nicht die Gedanken, die sich T.W. Adorno ueber das Muendigsein demokratische
Staatsbuerger gemacht hat? Was fuer eine westliche Ideologie wollen Sie abschaffen? Sie reden doch von
dem pluralistischen System, das der europaeischen Idee innewohnt, hab ich recht?
@Guttenberger Nun, wenn Sie es nicht akzeptieren koennen, dass Menschen fuer das friedliche Erstreiten
ihrer Rechte auf die Strasse gehen, was in einem demokratischen Rechtsstaat nunmal ihr gutes Recht ist…
Kein Mensch zwingt Sie, Homosexualitaet gutzuheissen, auch kein Schwuler nicht. Sie haben dem System,
in dem wir leben (einschliesslich der Idee eines geeinten Europas) mit dem, was Sie sagten, eine klare
Absage erteilt. Und das sind wesentliche Programmpunkte der NPD. Alternative dazu: schwarz-brauner Nationalismus
(wenn Sie schon alles, was rot ist, ausgrenzen), keine Meinungsfreiheit, staatliche Isolierung bzw. Abschottung
@Guttenberger Die rote Ideologie ist man los geworden, hoffentlich klappt es mit der farblosen westlichen
auch! O.k., gegen Schwule, gegen das demokratische Deutschland, gegen Europa… sind Sie schon mal auf
der Homepage der NPD gewesen oder kommen Sie da gerade her?
@Parzifal2 Unser Rudi ist gerade in der Maske und schminkt sich zuende ab. Diesmal hat er sich fuer das
Titelfoto (rechts) wirklich mehr Muehe gegeben als letztes Mal. Ist schon dumm, dass kreuz.net diese Tuntenbilder
selber herstellen muss
@Moechtegern-kathole Die Wer-hierwen-belagert-frage ist insofern einfach, als dies eine katholische seite
ist. Die katholische Position sollte also Grundlage von Beiträgen sein. So einfach finde ich diese Frage
nicht, denn zum einen ruft kreuz.net mit diesen Beitraegen schon seit einiger Zeit laut in den Wald hinein,
oder besse: in die Welt hinaus. Jede Woche ist mindestens ein neuer niveauloser Beitrag von je gleichem
Kaliber zu bestaunen. Zum anderen mag es ja kath. Position sein, dass Homosexualitaet Suende ist, aber
die grosse Frage ist doch auch, ob die hoechst polemische und unsachliche Berichterstattung von kreuz.net
eine Basis fuer eine gute Diskussion sein kann. Sie sehen ja selbst, wie diese Beitraege Krawallbrueder
wie Insti, Schnabeltierkoenig, Gunni usw. aufheizen – hoeren Sie sich bloss deren Sprache an. Da kann
man nur noch mit Sarkasmus drauf reagieren
@Graf von Galen Sie auch hier! Welch unangenehme Ueberraschung! Bitte wechseln Sie Ihren Nick! Ich stamme
aus der Stadt Muenster und ich wage zu behaupten, dass Sie sich in Ihren bisherigen Postings nicht wuerdig
gezeigt haben, seinen Namen zu beanspruchen.
@Moechtegern-Kathole Die Frage ist freilich, wer hier wen belagert, denn die Protest-Beitraege sind schliesslich
eine Reaktion auf die hochpolemischen Artikel von kreuz.net ueber Homosexualitaet. Ich denke, wenn man
in jenen Beitraegen die Gruppe der Homosexuellen gegen eine Gruppe von Katholiken austauschen wuerde,
waeren rudi, gunni und insti die ersten, die das Recht auf freie Meinungsaeusserung einklagen und die
vollkommen menschenverachtende Berichterstattung der Redaktion geisseln wuerden. Es geht also erst einmal
um Fairness und Sachlichkeit. Welchen Ort fuer eine Diskussion wuerden Sie vorschlagen?
@moechtegern-kathole kursiv]es gibt auch innerhalb des katholischen Lagers unterschiedliche sichtwinkel,
im Vergleich zu den riesigen Differenzen hier sicher nur „Kleinigkeiten“ – aber eben durchaus diskutierenswertes
und wichtiges.[kursiv] Dieses statement klingt interessant. Da bin ich dabei. Warum haben Sie sich diesen
Nick gegeben? @rudi Haben Sie nicht vor kurzem geschrieben, Sie waeren verheiratet? Ich hatte Sie echt
auf 16 geschaetzt – kein Witz. Bei Ihren Postings…
@moechtegern-kathole Wird ein Forum nicht erst dann interessant, wenn es kontroverse Meinungen zu einem
Thema gibt? Was nuetzt es, wenn kreuz.net-user jene Artikel ausschliesslich mit Kommentaren aus der gleichen
Perspektive versehen? Wenn Sie wissen wollen, aus welchem „Lager“ ich stamme, koennen Ihnen sicher Rudi,
Gunni und Insti weiterhelfen, nach denen bin ich sicher Steigbuegelhalter der Homo-Ideologie. Ich persoenlich
ordne mich keinem Lager zu, ich habe zum Thema Homosexualitaet noch keine endgueltige Meinung. Ich nehme
lediglich Anstoss an der Unsachlichkeit, mit der bei kreuz.net ueber Schwule und Lesben „berichtet“ wird.
@moechtegern-kathole Haben Sie denn die letzten „Diskussionen“ zum Thema „Homosexualitaet“ auf kreuz.net
nicht verfolgt? Hier koennen sich Homosexuelle gar nicht aeussern ohne mit Paedophilen, Bolschewisten
und dem verbrecherischen ADAC in einen Topf zusammengeworfen zu werden. Was helfen hier Argumente?
@Schnabeltierkoenig Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich nicht nur Eier geworfen! Sie sind einfach
krank im Kopf, wirklich! Und als einer der militantesten Homoideologen in diesem Forum der zuverlaessigste
Garant fuer Gossen-Niveau! Ich hoffe in der Tat, dass Sie wegen ihrer gewaltverherrlichenden Schwulenhetze
eines Tages vom Verfassungsschutz aus dem Verkehr gezogen werden.
Gruesse in den siedenden Hexenkessel! Hier ist ja wieder was los! Herzliche Gruesse an die Anti&Pro-Homobasisgemeinde
von kreuz.net! Wer hat da wieder seine Urlaubsfotos ins Internet gestellt? Diesmal aus Brasilien?
@Theophil Ich bin 100%ig sicher, dass Gott weiss, was das Richtige ist. Wenn ich das irdische Wirken seines
Sohnes ernst nehme, hat er – glaube/hoffe ich – nicht die schlechtesten Chancen
@Theophil Sie haben Recht damit, dass der Weg der Nachfolge im Jetzt stattfinden soll. Da widerspreche
ich Ihnen keineswegs. Im Gegenteil: ich bekraeftige das. Das mit dem ploetzlichen Tod ist so eine Sache.
Ich will Ihnen dazu ein persoenliches Beispiel bringen: Vor fast 20 Jahren ist mein Vater im Alter von
33 Jahren bei einem toedlichen Verkehrsunfall verstorben. Er war aus Ueberzeugung aus der kath. Kirche
ausgetreten, da er in dieser Beziehung eine fuerchterliche Erziehung hinter sich hatte. Er war in meinen
Augen ein sehr guter, gerechter Mensch, der sich waehrend seines kurzen Lebens stark fuer die Umwelt und
seine Mitmenschen eingesetzt hat, die vielen Nachrufe in der Zeitung sprachen dafuer. Er hat sicher viele
Vorstellungen der Kirche nicht geteilt und dennoch darf ich als katholischer Christ die Hoffnung haben,
dass er bei Gott ist. Das Purgatorium ist der letzte Rettungsanker fuer all diejenigen, die vor ihrem
Tod keine Chance zur Reue hatten
@Theophil Sie haben Recht, dass es uns Menschen jetztzukommt, den richtigen Weg zu waehlen. Aber es gibt
ja schliesslich auch die katholische Lehre vom Purgatorium, die es im NT zwar noch nicht dezidiert gibt,
die aber nun einmal zu unserer Tradition gehoert und der gemaess all diejenigen zur Vollendung (!) gefuehrt
werden, die zu einer Gemeinschaft mit Christus noch nicht reif sind. Wie gesagt, es geht im Fegefeuer
um Vollendung und Laeuterung, nicht um Vernichtung des Suenders. Das ist natuerlich kein Freifahrtsschein
fuer ein gottloses Leben, denn mit Gottes Gnade laesst sich so oder so nicht kalkulieren.
@Horst Schlaemmer Dennoch gibt es nun einmal den universalen Heilswillen Gottes und auf die Frage der
Juenger bezueglichen des reichen Juenglings: „Wer kann dann noch gerettet werden?“ antwortet Jesus: „Fuer
den Menschen ist das nicht moeglich, aber fuer Gott ist alles moeglich“ (Mt 19,25f). Fuer die Hoelle ist
nur derjenige grundsaetzlich dispositioniert, der in Todsuende lebt (also in bewusster Absage an Gott),
und das kann nur Gott oder hoechstens noch der Beichtvater wissen. Und selbst da ist ja zuvor noch das
Gericht, in dem die Chance zur endgueltigen Umkehr besteht. Auch ueber dieses Geschehen laesst sich hier
keine sichere Aussage machen. Niemand weiss, ob sich im letzten Moment im Angesicht Christi nicht doch
noch die schlimmsten Verbrecher bekehrt haben. Wir Irdischen duerfen keine nur Gott zustehenden Verdammungen
aussprechen.
@Guntram Bevor Sie solche Sprueche von sich geben, sollten Sie mir nachweisen, wo ich mich in meiner Argumentation
geirrt habe. Solche Phrasen sagen nichts aus.
@Horst Schlaemmer Falsch! Niemals ist die Hoelle ein Ort der Gnade, denn Hoelle bedeutet ewiges Ausgeschlossensein
von Gottes Liebe und Verfehlung der eigenen Berufung zur Liebe. Darueber hinaus gibt es keinen logischen
Automatismus, der Menschen in die Hoelle befoerdert, da nur Gott die Herzen der Menschen wirklich kennt
und weiss, wer der Liebe zu Gott und anderen Menschen nicht faehig ist. Sie koennen das in der Praxis
der Kirche selbst ablesen: Die Kirche spricht Menschen heilig und erklaert amtlich, wer mit Sicherheit
bei Gott ist. Sie macht aber von keinem Menschen eine Aussage darueber, wer oder ob sich ueberhaupt jemand
in der Hoelle befindet. Weiter sollten auch Sie nicht gehen!
@Theophil Ich hab damit auch so meine Probleme, denn ich kann mir schwerlich vorstellen, dass wir Hitler,
Stalin und alle anderen Gesinnungstäter, die keine Einsicht, Reue, Buße und Umkehr kannten, auf einer
Wolke wiedersehen werden. Grundsaetzlich verstehe ich, was Sie damit sagen wollen, denn auch ich habe
aus meiner jetzigen Perspektive kein besonderes Interesse daran, mit Heinrich Himmler aus einem Becher
beim himmlischen Hochzeitsmahl zu trinken. Nur ist ja bekanntlich fuer Gott nichts unmoeglich. Und darin
besteht ja auch gerade unsere christliche Hoffnung, dass jeder (!) durch Gott gerettet wird und keiner
dem ewigen Heil verloren geht. Die Hoelle ist nicht mehr (aber auch nicht weniger) als der dunkle Hintergrund,
vor dem sich unsere christl. Hoffnung auf Vollendung formuliert. Wer da hinein kommt und ob da jemals
wer hinein kommt, das liegt allein bei Gott. Wir haben kein Recht, dort jemanden zu platzieren. Gleichwohl
muessen wir wachsam sein, jeder von uns
@Theophil Ich hoffe, Sie haben mit „Spassgesellen“ auch Heterosexuelle gemeint (das war aus Ihrem letzten
Posting nicht ganz klar ersichtlich, weil die Diskussion bislang fast ausschliesslich ueber Schwule und
Lesben ging), denn wenn Paulus hier vom Fleische spricht, geht das nicht nur an die Adresse von Homosexuellen,
sondern mit „Fleisch“ ist der Mensch als Ganzes gemeint: vor allem auch auf der Seite der heterosexuellen
Streiter hier bei kreuz.net ist aus dem Fleische hervorgehend „Feindschaft“, „Streit“, „Jaehzorn“ und
„Missgunst“ zu finden (Gal 5,20f); „Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben“ (Gal 5,21c).
Die laut Paulus aus der Frucht des Geistes hervorgehenden Tugenden wie „Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Guete … und Selbstbeherrschung“ (Gal 5,22) habe ich vor allem auf „katholischer“ Seite
sehr vermisst, die doch in diesem Punkt mit besonders gutem Beispiel vorangehen muesste. Wenn Sie sich
in diese paulinischen Logien prinzipiell mit einschliessen, Bruder Theophil (Sie haben es nur an andere
gerichtet), habe ich dem nichts mehr hinzuzufuegen. Ich denke, dass Paulus uns alle meint, wenn er sagt:
„Wenn ihr einander beisst und verschlingt, dann gebt acht, dass ihr euch nicht gegenseitig umbringt“ (Gal
5,15) Auch Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Pfingsten!
@Theophil Sie finden also, dass Sie in einer Welt ohne Werte leben? Klar, bei einer eindimensionalen Betrachtung
der Wirklichkeit koennte man wirklich zu dieser Konklusion kommen: Spassgesellschaft, Beliebigkeit usw.
Aber finden Sie es nicht auch, dass unsere Demokratie auf echte Werte gruendet, wie z.B. Versammlungsfreiheit,
Meinungsfreiheit usw., von denen Sie und Ihresgleichen ebenfalls profitieren? Ich kann Sie auch nur davor
warnen, den hier postenden Menschen ein Generalurteil ueber Ihren Charakter oder ihre Erziehung angedeien
zu lassen, denn wenn Sie Menschen ausschliesslich ueber deren Sexualitaet oder ihre Haltung dazu definieren,
spricht das fuer keine gute Menschenkenntnis. Mir sind homosexuelle Menschen, die wenigstens noch die
basalen Dinge in puncto menschl. Sexualitaet differenziert auf die Reihe bekommen lieber als selbsternannte
Katholiken, die in ihren Postings („sich selbst einen blasen“ (Theophil)) mehr ueber ihre eigene verborgene
Fantasie preisgeben denn sachliche Argumente zur Klaerung des Problems beisteuern und abends gemeinsam
mit ihren Kindern das Lied schmettern „Ich danke Dir, dass ich nicht bin wie diese Suender“ Sie werden
nicht einen Homosexuellen fuer Ihre Sache gewinnen, wenn Sie nicht von der Suende der Ueberheblichkeit
ablassen und selbst ueberzeugend in Demut den Weg der Umkehr und Busse gehen. Oder brauchen Sie das nicht?
@Rudi: jaja
@Theophil Lieber Bruder, Sie sind schon echt witzig, wirklich! Hab mich totgelacht. Wo nehmen Sie nur
diese Gags her? Sie sollten damit bei RTL im Vormittagsprogramm auftreten, wirklich! Dort finden Sie sicher
die Klientel mit dem entsprechenden Niveau. Theophil schrieb: @Cypripedium, DDL, Golileo, Antonius u.a.An
Ihren letzten Postings kann man deutlich ersehen, dass Sie Ihr Gehirn bereits durch Ihren ausgeleierten
Schliessmuskel verloren haben. Ich denke, dass hier nicht von Ihren queer-Eindruecken die Rede war.
@Theophil Zunaechst einmal muss ich Sie darueber in Kenntnis setzen, dass ich nicht homosexuell bin und
auch nicht analzentriert zu denken pflege im Gegensatz zu Ihnen, wo es offenbar gar nicht mehr anders
geht. Zur Info noch: Sowohl 40% der Heteros als auch 40% der Homos praktizieren Analsex, er ist also keine
„Domaene“ der Schwulen. Warum z.B. werden so viele Hetero-Pornos mit Analsex-Szenen produziert? Oder ist
das ein Zugestaendnis an die so maechtige „Homo-Lobby“? Glauben Sie die Theorie von der ADAC-Weltverschwoerung
nicht? Die ist doch plausibel ausgefuehrt worden!
@derfux Na klar, haben Sie denn den Artikel ueber Volker Beck in Moskau nicht gelesen und dabei das stille
Einvernehmen des Autors mit den Aktionen der gewalttaetigen Gegendemonstranten nicht wahrgenommen? Offenbar
muessen wir uns als Christen nicht mehr an unsere eigenen Regeln der Naechsten- oder Feindesliebe halten.
Das finde ich schoen, denn es macht so vieles einfacher. Das Eindreschen auf Minderheiten gutheissen und
das mit meiner christlichen Identitaet zu vereinbaren ist zwar nicht moeglich, aber wozu brauche ich Logik,
wenn ich mich in einem kreuz.net-Forum befinde?
@deepthought Wo das enden soll? Ist doch egal! Wir haben immerhin ein neues Feindbild, an dem wir uns
selbst unsere eigene moralische Aufrichtigkeit bescheinigen lassen koennen. Das harte, gewaltsame Durchgreifen
gegen dieses perverse Treiben im Strassenverkehr ueberlassen wir mal denjenigen, die moralisch sowieso
verkommen sind (z.B. Neonazis). Aber am Rande stehen und dazu Applaudieren werden wir aufrechten Christen
ja noch duerfen… (s. Beck-Moskau-Artikel)
@Golileo Und neulich wollte ich per Anhalter fahren, aber KEIN EINZIGER Autofahrer hat mich itgenommen –
Das waren bestimmt alles schwule, paedophile Autofahrer, die sich von Ihnen nicht zu ihrer Verabredung
in den zahlreichen darkrooms der Umgebung aufhalten lassen wollten. Da koennen Sie mal sehen, wie zielstrebig
die hinter ihren Opfern her sind. Und der ADAC schweigt zu diesem Treiben! Das Motiv liegt doch auf der
Hand: Klarer Fall von protestantischer und freimaurerischer Unterwanderung! Und das alles, um letztlich
das Ansehen unserer kath. Kirche zu beschaedigen und ihre Moral zu untergraben. Warum hat noch niemand
dieses offenbare Mordtreiben durchschaut? Stoppt diese Entwicklung so schnell wie nur moeglich, denn auch
unsere Kardinaele in Rom sind des Autofahrens bereits maechtig
@Krzyszek Aber ja, der ADAC ist eine echte Verbrechergruppierung, denn unter den Nazi-Taetern hat es erschreckend
viele Autofahrer gegeben – das entspraeche der guntramschen Logik @derfux: Hey, Sie haben mir das copyright
mit dem ADAC aus einem anderen „Homo-Beitrag“ geklemmt @Institoris: Sie sollten sich so schnell wie moeglich
in psychiatrische Behandlung geben, vielleicht uebernimmt ihre griechische Kirche ja die Kosten dafuer
@DDL: Respekt! Das klingt gut, ich bewundere Ihr Engagement! :)3 Sie muessen ein sehr dickes Fell haben,
ich rege mich angesichts des kolportierten Halbwissens und der Bigotteri einiger Teilnehmer einfach zu
sehr auf.
@Theophil Oft aber Verachtung des Katholizismus und ein Übermaß an klischeehaftem Geifern. Lieber Bruder
Theophil, ich muss ehrlich sagen, dass ich das klischeehafte Geifern eher von katholischer Seite wahrnehme.
Schauen Sie, ich kenne die kreuz.net-Artikel ueber Homosexualitaet nun schon recht lange, und als Heterosexueller
muss ich dazu sagen, dass ich Schwule und Lesben gut verstehen kann, wenn sie sich masslos darueber aufregen,
mit Paedophilen, Sodomisten (Menschen, die mit Tieren Sex haben) undifferenziert in einen Topf geschmissen
zu werden, ihnen sogar eine Naehe zum Neonazitum angedichtet wird. Die kreuz.net-Artikel sind Hetzartikel,
verzerrend, diskriminierend. Ich moechte Ihnen Ihre Einstellung gegen Homosexuelle nicht ausreden (was
ich auch sicher nicht koennte), aber wie sollen Homosexuelle ein gutes Bild von der kath. Kirche bekommen,
wenn sie von Leuten wie „Guntram“, „Schnabeltierkoenig“ und „Institoris“, die sich auf eine christliche
Position berufen, wuest beschimpft werden? Vor allem stelle ich fest, dass auch Sie mit Klischeevorstellungen
gegenueber Schwulen argumentieren, wenn Sie den natuerlichen Treffpunkt von Schwulen im „darkroom“ sehen
und ihre Rollen auf maennlich/weiblich festlegen – wie man in den Wald hineinruft…
@Cypripedium @DDL Warum gebt Ihr es nicht einfach auf? Was versprecht Ihr Euch von Eurem Argumentieren?
Ihr befindet Euch hier bei kreuz.net, einem (Gott sei Dank) nicht offiziell katholischen Online-Magazin.
Hier tummeln sich Leute wie Ned Flanders mit seiner heiligen Familie wie (zumindest verbal) hochgradig
aggressive Fundamentalisten wie Institoris und Schnabelierkoenig, die fuer jede Art von Belehrung unempfaenglich
sind. Schauen Sie sich doch auch die anderen Themen von kreuz.net an: Dies hier ist eine Anlaufstelle
fuer Menschen, die an der Realitaet verzweifeln, von unserer Kirche frustriert sind und das Beduerfnis
nach einer simplen Wirklichkeit mit klaren moralischen Vorgaben haben. Kreuz.net, wo die meisten Artikel
fast immer polemisch und unsachlich geschrieben sind, gibt ein klares Feindbild vor (vor allem Homosexuelle,
aber auch Protestanten, Sozialisten, Freimaurer und nicht zuletzt unsere aktuelle Kirche [V2-Sekte]).
Kreuz.net erschafft dadurch eine eigene identitaetsstiftende Wirklichkeit, die sich auf Apologetik, Abgrenzung
und Ausgrenzung gruendet. Das Gefaehrliche daran ist vor allem, dass ihre Konsumenten irgendwann nicht
mehr in der Lage sind, sich selbst kritisch zu hinterfragen – das sehen sie ja an deren Postings. Auf
andere und deren Verfehlungen zeigen sie selbstherrlich mit dem Finger, waehnen sich selbst aber auf der
sicheren (suendelosen) Seite. Fast niemand bekommt eine „correctio fraterna“ hin, ohne dabei der Suende
der Selbstgerechtigkeit anheim zu fallen.
@Guntram Die absolute Mehrheit der Nazis war heterosexuell. Ihrem Argument nach, muessten also erst recht
die Heterosexuellen ihren Bezug zum Nazismus erkennen. Es duerfte aber doch einleuchten, dass eine homosexuelle
Neigung waehrend der Nazi-Zeit oder heute in einer rechten Partei ein Riesennachteil bedeutet, oder? Der
Fall Kuehnen ist ein Einzelfall, der die Regel bestaetigt. Davon abgesehen, ist auch Kuehnen in der Neonazi-Szene
deswegen hart angegriffen worden, seine Anhaenger haben sich aus diesem Grund gespalten. Um Gewalt gegen
andere anzuwenden, vor allem im Nationalsozialismus, ist die sexuelle Gesinnung vollkommen sekundaer.
Schwule Taeter haben ihre Verbrechen nicht aufgrund ihrer Homosexualitaet veruebt, sondern weil sie eine
brutalisierte Gattung Mensch mit NS-Doktrin waren, wie ihre Hetero-Kollegen auch. Und bei denen ist ja
wohl nie einer auf die Idee gekommen zu denken, dass deren sexuelle Gesinnung der Grund fuer ihre Mordtaten
waren, oder? Ihre Behauptung ist vollkommen absurd. Genauso koennte ich jetzt daherkommen und sagen, der
ADAC moechte doch bitte seine braune Vergangenheit aufarbeiten, es waren erschreckend viele Autofahrer
unter den Massenmoerdern
@Guntram Lieber Guntram, dieses Thema haben wir doch schon durchdiskutiert im Beck-Moskau-Artikel: warum
sehen Sie nicht ein, dass Nazibewegung und Homosexualitaet sich gegenseitig ausschliessen? Gerade Ernst
Roehm ist ein von Ihnen schlecht gewaehltes Beispiel, denn er wurde u.a. (neben Machtspielchen mit Hitler)
wegen seiner homosexuellen Neigung entmachtet und ermordet. Roehm hat seine Opfer vom Motiv her auch nicht
als ueberzeugter „Homo“ begangen, sondern als Nazi, entsprechend sind seine Opfer Opfer des NS-Regimes
und nicht eines Homosexuellenverbandes (als der die SA auch nicht inoffiziell existierte). Homosexualitaet
und Nazidoktrin schliessen sich kategorisch aus, das sollte bei Ihnen noch haengengeblieben sein. Entscheidend
ist fuer eine Aufarbeitung (die im Kollektiv geschieht) das Toetungsmotiv, und das war die NS-Doktrin
bzw. die parteiinternen Machtkaempfe. Umgekehrt sind Homosexuelle (s. Roehm-Putsch) per definitionem Opfer
der Nazis gewesen. Roehm toetete als Nazi oder liess toeten, starb aber u.a. wegen seiner Homosexualitaet
Natuerlich gibt es Schwule unter Neonazis, aber das darf dort auf keinen Fall herauskommen, wenn sie z.B.
in der NPD Karriere machen wollen. Homosexualitaet galt bei den Nazis als Verrat am eigenen Volke. Ich
wuerde an Ihrer Stelle ihr letztes Posting zurueckziehen, denn wer hat das Gros der NSDAP ausgemacht????
Heteros!!!!! Wie kann man sich nur so ein Eigentor schiessen?
@Schnabeltierkoenig Sie sind nicht nur schlecht, sondern auch dumm und Sie machen sich lächerlich. Menschen
wie Sie sind schuld an vielem, denn Sie predigen den 68er Kinderbibel Jesus. Im übrigen können Sie mir
den Buckel runterrutschen Sie faellen sich mit Ihrem selbstgefaelligen Hochmut selbst das Urteil, Schnabeltierkoenig.
Auch wenn Sie noch so beleidigend hier herumpoebeln und sich als glaubenstreuen Katholiken ausgeben, so
wenig verleiht Ihnen das die Kompetenz, ein Urteil ueber andere Menschen faellen zu koennen, die Sie nicht
einmal kennen. Nebenbei bemerkt: Ich wuesste nicht, wann ich mal einen 68Kinderbibelgott verkuendet haette.
Im Gegenteil: Vor allem angesichts Ihrer selbstgerechten Praesenz bei kreuz.net hoffe ich doch sehr, dass
Gott sich auch Ihnen gegenueber als ein gerechter Gott erweisen wird.
@Schnabeltierkoenig Wer auch immer Sie sein moegen, ich werde mich so lange weigern mit Ihnen in einen
theologischen Dialog zu treten, solange Ihnen nicht der Inhalt der Bergpredigt (vor allem Mt 7,1-5) in
Fleisch und Blut uebergegangen ist. Wer sind Sie, dass Sie meinen das Recht zu haben, ueber meine Person
in dieser diffamierenden Weise („Analtonius“) urteilen zu koennen, ohne dass Sie mich kennen? Oder sind
Sie etwas so vermessen zu glauben, durch das Wissen meiner Einstellung zum Thema Homosexualitaet meinen
Charakter erraten zu koennen? Lieber Schnabeltierkoenig, ich werde Sienicht mit faekalen Diffamierungen
ueberschuetten und ich erwarte von Ihnen, dass Sie das bei mir auch nicht tun, haben wir uns verstanden?
@Buesser Im Anschluss an deepthought moechte ich Sie auch fragen, ob Sie ernsthaft der Auffassung sind,
dass der Mann mit seinem Samen ein fertiges Kind in die Gebaermutter der Frau legt, wie es in Antike und
Mittelalter geglaubt wurde. Solange sich Sperma mit Eizelle nicht verbindet, kann kein menschliches Leben
entstehen – ergo: von Mord kann nicht im Ansatz die Rede sein. Zum zweiten ist anzumerken: wenn es tatsaechlich
so waere, dass der Mann mit seinem Samen einen fertigen Menschen in den Schoss der Frau hineinlegt (womit
Sie der laengst gewonnen Erkenntnis in den naturwissenschaftlichen Vorgang Hohn sprechen wuerden), was
ist dann mit den restlichen Millionen ueberzaehliger Spermien, die gleichzeitig beim Samentransfer ausgeschuettet
werden? Dann kann man ja nur morden, selbst bei einer geglueckten, gottgewollten Befruchtung
@Theophil Auf die Stirn eines Pädophilen oder Vergewaltigers gehört das Wort: „Triebtäter“ eintätowiert.
Dieses Tattoos kann man sich nur durch Enthauptung entledigen. Finden Sie nicht auch, Bruder Theophil,
dass dieses Zitat Ihren Ausfuehrungen oben von Busse und Umkehr widerspricht? Genauso Ihr Kommentar, Paedophile
sollten eigentlich nie wieder das Tageslicht erblicken? Wir sind uns vollkommen darueber einig, dass Gewaltverbrecher,
z.B. Vergewaltiger ihrer gerechten Strafe, naemlich Knast, zugefuehrt werden. Ebenso einig sind wir uns,
dass Sex mit Unmuendigen zu aechten ist. Aber auch fuer Straftaeter gilt grundsaetzlich (sofern sie voll
verantwortlich fuer ihre Taten sind), dass Ihnen das Recht auf gesellschaftliche Rehabilitierung zusteht.
D.h., wer seine Suenden voll bereut und bei seinem Opfer aufrichtig um Vergebung bittet, muss die Chance
erhalten, das Kainsmal (welches Sie ihm gerne eintaetowiert haetten, dass es jeder bis ans Lebensende
des Taeters sehen kann) seiner Straftat loszuwerden. Das gleiche passiert in der Beichte. Umkehr kann
aber nur erfolgen, wenn ihm die Schuld erlassen wird. Warum fordern Sie einerseits die Moeglichkeit der
Busse, negieren sie aber gleichzeitig die Rekonzilisiation?
nochmal zu Rudolfsohn An dieser Stelle ziehe ich auch meine gegen Sie gerichteten Spottbeitraege im unteren
Teil der „Diskussion“ zurueck und entschuldige mich dafuer. :(3 Mir geht es darum, dass wir als praktizierende
(katholische) Christen – und dazu zaehle ich mich – eine besonders grosse Verantwortung fuer die Glaubwuerdigkeit
der uns aufgetragenen Botschaft tragen. Ob Homosexualitaet tatschaechlich inkompatibel mit dem Evangelium
ist, laesst sich anfechten, uebrigens auch theologisch! Aber gehen wir jetzt mal davon aus, dass Homosexualitaet
Suende ist. Dann sollte der Massstab unseres Handelns das Tun Jesu sein und der hat schliesslich Hasstiraden
nicht gekannt, sondern im Gegenteil den im Alten Testament gegruendeten Grundsatz gelebt, dass vor Gott
(!) alle Menschen gleich sind (u.a. Buch der Sprichwoerter), egal ob suendig oder nicht. Schon im AT steht
eindeutig, dass der in den Augen des Gottesfuerchtigen Geringe nicht verachtet werden darf (Spr 14,31/22,2/29,13).
Wer zum Hass und zur Gewalt aufruft oder der Gewaltanwendung gegen andere Menschen durch andere zustimmt –
egal welche Gesinnung, Neigung und Herkunft diese haben –, widerspricht damit dem Willen Gottes. Begraben
wir unseren Zorn aufeinander und suchen wir eine sachliche Diskussion!?
@rudolfsohn Ich moechte Ihnen gewiss nichts Boeses, dessen koennen Sie absolut sicher sein. Auch dann
nicht, wenn ich Sie in meinen unteren Postings veralbert habe. Aber es tut mir leid, ich weiss mir nicht
anders zu helfen, wenn ich Ihre Statements zu den Homosexuellen-Themen lese. Meine Stimmung schwangt dann
zwischen enormer Wut und dem Faktum, dass ich Sie wegen Ihrer radikalen Ansichten nicht mehr fuer voll
nehmen kann. Sie haben mit Ihren Aeusserungen „Du kommst auch noch dran“, „widerliche Schwuchteln“, „rosa
Pack“ usw. jedes Mass verloren. Wenn @deepthought, @allegro, @rotwang und Co. als Ihre Adressaten darauf
mit Spott und Zynismus reagieren, kann ich das absolut verstehen. Bitte beachten Sie auch, dass deren
Beitraege Ihnen gegenueber ohne Faekalbeschimpfungen auskamen. Ich akzeptiere Ihre Entschuldigung fuer
den „Analtonius“, moechte Sie aber davor warnen, sich auf die von kreuz.net verbreiteten „Informationen“
zum Thema „Homosexualitaet“ zu stuetzen, denn sie haben mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun. Sie sind
gefaehrliche Zerrbilder, die Missverstaendnisse und Hass saen. Ihre Wortmeldungen verraten mir, dass Sie
keine direkte Erfahrung mit Schwulen und Lesben haben. Zu meinem engeren Freundeskreis gehoeren mehrere
von ihnen und sie entsprechen in keiner Weise der kreuz.net-Darstellung. Sie sind nicht besser oder schlechter
als heterosexuelle Menschen. Ich bin gerne bereit, mit Ihnen die Friedenspfeife zu rauchen, wenn Sie von
ihren wuesten Beschimpfungen ablassen :(3
@Benedikt78 Jaja, Homos sind die besseren Menschen. Nicht wahr? Ich denke mal, dass das kein Schwuler
oder keine Lesbe ernsthaft von sich behaupten wuerde. Sie haben gegen homosexuelle Aktivitaeten demonstriert,
das ist Ihr gutes Recht. Ich selbst bin noch auf keinem CSD dabeigewesen, aber ich bin mir 100% sicher,
dass dort nicht mehr gesuendigt wird, als auf einer heterosexuellen Loveparade wo es mindestens so freizuegig
zugeht. CSD’s sind ein Stueck weit wie Karneval oder eben eine Loveparade, entsprechend schrill und bunt.
Aber dies entspricht nicht der alltaeglichen Realitaet, oder wuerden Sie sich mit einem Bericht ueber
Heterosexuelle zufriedengeben, der diese nur in Faschingskostuemen oder Lack- und Lederkluft zeigt, weil
die Fotoaufnahmen in einem Nacht- oder Schwingerclub aufgenommen wurden? Waere das die Realitaet ueber
uns Heterosexuelle?
fuer Rudi Achten Sie doch mal darauf, wie sehr Sie Ihre Sprache gegenueber Homosexuellen bereits brutalisiert
haben. Ich denke, dass ihre Bemerkung „etwas derb“ ziemlich untertrieben sein duerfte, wenn Sie sich noch
einmal selbst Ihre eigenen Texte zu diesem Thema durchlesen wuerden. Deshalb wiederhole ich nochmal fuer
Sie: Der Anwendung schliesslich physischer Gewalt geht immer die verbale Verunmenschlichung des zukuenftigen
Opfers voraus, das kann man bei einem Blick in die Geschichte eindruecklich belegen. Kreuz.net hat es
mit seinem Artikel ueber Volker Beck in Moskau unter Beweis gestellt, dass die Uebergaenge von rhetorischer
zu physischer Gewalt fliessend sind – immerhin begruessten der Schreiberling und einige der Kommentatoren
die Misshandlung des Politikers mit Genugtuung
@lignarius Ich verstehe Sie da sehr gut, mir haengt das Thema auch zum Halse aus. Andererseits aber ist
es unmoeglich, als verstaendig denkender Mensch, ob homosexuell oder nicht, auf diese Beitraege nicht
zu antworten. Denn es ist zwar nichts dagegen zu sagen, wenn sich jemand begruendet gegen Homosexualitaet
ausspricht, wenn es sich aber um eine einseitige, beleidigende und z.T. hasserfuellte Polemik wie in den
Artikeln von kreuz.net handelt (der Beitrag ueber Volker Beck unterstuetzte mehr oder weniger offen dessen
Misshandlung), die zudem von vollkommen verzerrten Vorstellungen ueber die Natur von Homosexualitaet in
Natur und Praxis ausgeht, ist es geboten, dagegen Stellung zu beziehen und basale Aufklaerungsarbeit zu
leisten. Viele Autoren von kreuz.net sind sich offenbar ihrer Verantwortung nicht bewusst, die sie tragen,
wenn sie derartige Hetzartikel verfassen: der Anwendung schliesslich physischer Gewalt geht immer die
verbale Verunmenschlichung des zukuenftigen Opfers voraus, das kann man bei einem Blick in die Geschichte
eindruecklich belegen. Und lesen Sie dann die Beitraege von „Katholiken“ wie Rudi, Graf von Galen, Guntram
und Institoris… Es ist eine Schande, dass solche Meinungen unter dem Wort „kath. Christentum“ firmieren
duerfen, wo Jesus mit seiner Heilsbotschaft genau die von den Phariaeern gesteckte Grenze zwischen Nichtsuender
und Suender durchbrach, indem er sich besonders letzteren liebevoll zuwandte (sehr zum Aerger der selbstgerechten
Moralapostel)
Nachtrag zu DivusKA Tatsaechlich ist Analverkehr keine „Spezialitaet“ von Homosexuellen, sondern wird
zum gleichen Prozentsatz (40%) von Heterosexuellen praktiziert
@Schnabeltierkoenig Bravo, damit haben Sie selbst Rudi an Geschmacklosigkeit noch Huckepack genommen.
Haette nicht gedacht, dass das moeglich ist. RESPEKT!!!
Hey Rudi!!! Wie schoen, dass Sie wieder bei uns sind , ich wusste doch, dass ich auf Sie zaehlen kann,
Sie sind so berechenbar. Ihre Sprueche werden auch immer besser, wirklich, Sie haben grosse Fortschritte
gemacht! Jetzt drohen Sie mir schon brachiale Gewalt an , ob das denn so richtig ist, ich bin doch Hetero!!!
Bevor Sie aber Ihren sadistischen Trieben freien Lauf lassen, begruessen Sie bitte noch ganz herzlich
mit mir Ihre anderen zukuenftigen Opfer: Cypripedium, derfux, deusexmachina und allegro. Die freuen sich
naemlich auch riesig darueber, dass Sie wieder da sind. Wo waren Sie die ganze Zeit? P.S.: Habe ich Ihnen
schon einmal gesagt, dass Sie wunderschoene Haende haben, wenn Sie laecheln?
Seufz… Irgendwie ist es langweilig geworden ohne Rudi, Guntram und Institoris. Vielleicht war dieser
Artikel einfach nicht skandaltraechtig genug. Oder sie toben sich gerade in einem anderen Artikel aus.
@Cypripedium: ich bezweifel, dass es sich auf dem Zirkus-Foto um Guntram und Institoris handelt. Sie sehen
fuer meine Begriffe noch viel zu entspannt, ja gutmuetig aus
@Cypripedium Wo ist der Kerl ueberhaupt? Ich vermisse schon seit geraumer Zeit sein lexikalisches Wissen
ueber Homosexualitaet, das er in seinen hochqualifizierten Beitraegen immer wieder unter Beweis stellt.
Da auch seine Glaubensbrueder Guntram und Institoris offenbar abgetaucht sind vermute ich wirklich, dass
sie mit der Volker-Beck-Wehrsportgruppe in Sachsen-Anstalt auf einem Schulungskurs sind.
Oh nein, nicht schon wieder!!!!!!! Bravo, schon wieder so ein schrecklicher Homo-Artikel. Wo nimmt kreuz.net
nur die vielen verschiedenen Fotos her? Ich wuensche mir einen Artikel, der Homosexuelle mal nicht als
schrille, aufgedonnerte Tunten und verhinderte Frauen darstellt, sondern so, wie sie uns im normalen buergerlichen
Leben begegnen. Ich habe ein paar Schwule und auch Lesben in meinem Freudeskreis, und nicht einer/nicht
eine entspricht diesem von kreuz.net beharrlich gepflegten Klischeebild. Es ist zum Verzweifeln
Appell an derfux, Cypripedium, deusexmachina Hallo Ihr Lieben, bitte tut mir einen grossen Gefallen und
lasst doch endlich mal von dem armen rudi ab, das kann ich wirklich nicht mehr mit ansehen. Wir leben
hier in einer Demokratie und da gibt es auch das Recht auf zum Himmel schreiende Dummheit und Uninformiertheit.
Ich finde es nicht fair, wenn Ihr staendig versucht, dem armen Rudi dieses jedem zustehende Grundrecht
abzuerkennen. Schaut doch, es ist gar nicht so einfach, sich seine eigene Welt auf 2 Dimensionen (schwarz
und weiss) zurechtzustutzen und sich darin zurechtzufinden. Zum Glueck gibt es ja die virtuelle Basisgemeinde
von kreuz.net und echte Freunde wie Institoris und Guntram, die in schweren Zeiten (also wenn er sachlich
argumentieren muss) mit schlauen Aeusserungen zu ihm halten – wobei ich von den beiden schon laenger nichts
mehr gehoert habe, sind wohl z. Zt. in Sachsen-Anstalt mit der Volker-Beck-Wehrsportgruppe auf einem Schulungscamp.
Was macht ihr ueberhaupt hier bei kreuz.net? Dies ist eine online-Seite fuer frustrierte „Katholiken“,
die sich unter dem Deckmantel des Christlichen durch wueste und menschenverachtende Beschimpfungen von
Minderheiten (z.B. Schwule) unter der Guertellinie Luft verschaffen koennen, wobei sie freilich mehr ueber
ihre eigene zerruettete Existenz Auskunft geben, als dass sie ueberzeugende Argumente fuer ihre Meinung
hervorbringen. Gebt es auf und verwendet Eure Zeit fuer sinnvollere Sachen, genau das werde ich auch tun.
@Catharina Ich gebe Ihnen darin Recht, Catharina, wenn Sie die z.T. schlechte Entertaining-Musik kritisieren,
die hin und wieder auf grossen religioesen Massenveranstaltungen zu hoeren ist. Natuerlich muss geistliche
Musik, egal ob sie aus Neuem Geistlichen Liedgut besteht oder „klassisch“ ist, Stil haben. Ich als ausgesprochener
Klassik- und da in besonderer Weise Messiaen-Fan muss aber auch sagen, dass es nun doch zu einer Frage
des Musikgeschmacks wird, und da teilt nicht jeder Ihre oder meine Vorzuege, denn gerade Messiaen und
Penderecki sind nicht jedermanns Sache. Man kann schliesslich nicht hingehen und Leuten einen speziellen
Musikgeschmack aufnoetigen (was ich Ihnen keineswegs unterstelle!), die sie nicht moegen, der sie aber
zu genuegen haben. Wie soll diese Musik dann von Herz zu Herzen gehen bzw. diese Herzen zu Gott erheben?
Waere das authentischer Lobpreis? Wohl kaum. Der Mensch ist nicht fuer die Musik da, sondern die Musik
fuer den Menschen…
@Palaestrina Danke fuer die Klarstellung, mir war ein Fehler unterlaufen (es ging natuerlich um den WJT)
maßgebliche Kriterien für gute Kirchenmusik: Heiligkeit, Allgemeinheit und Güte der Form Nun, diese
Kategorisierung leuchtet grundsaetzlich ein, nur ist z.B. mit dem Kriterium der Heiligkeit mir nicht klar,
was wirklich „heilige Musik“ ist, ob es sich um Musik handelt, der aufgrund ihrer Teilnahme am heiligen
Geschehen Heiligkeit zukommt (was die Auswahl von Instrumenten dann variabel machen wuerde, denn auch
die Orgel ist das Paradebeispiel fuer ein Instrument, dass nur durch einen jahrhundertelangen Inkulturationsprozess
aus seinem heidnischen und suendhaften Kontext heraus in die Kirche kam, und das unter teilweise stuermischen
Protesten der Kirchenoberen), oder ob es Musik gibt, die schon von ihrer Essenz her heilig ist. Ich schaetze
den gregorianischen Choral sehr hoch, der leider viel zu wenig geflegt wird, er ist aber m.E. mehr was
fuer „Spezialisten“ (schon aufgrund seiner Komplexitaet und Schwierigkeit zu singen), wie z.B. Benediktiner.
Wenn Musik ihre Heiligkeit durch das liturgische Geschehen erhaelt und ihr u.U. belastender Kontext aus
der Umwelt genommen wird (s. Orgel), dann waere doch grundsaetzlich jede Musik geeignet, die Herzen zu
Gott zu erheben. Ein Beispiel: der Franziskanerkonvent in Krakau hat eine eigene Hardrock-Band (aus Franziskanermoenchen),
die regelmaessig die gutbesuchten Gottesdienste in der Klosterkirche mitgestaltet
Sinn des Artikels? Hmmm…, was wollte uns dieser Kommentar sagen? Brauchbare Informationen ueber die
musikalische Darbietung in Saarbruecken waren schliesslich nicht enthalten, ausser vielleicht, dass der
Autor (oder die Autorin) sich schwer tut mit dem Musikgeschmack anderer Menschen. Als gluehender Bach-,
Beethoven- und Brahmsverehrer muss ich aber auch sagen, dass die Musik, die waehrend der Papstmesse in
Krakau gegeben wurde (war als „Wahlkrakauer“ vor Ort dabei), zwar feierlich, aber musikalisch gesehen
ebenfalls kein grosser Wurf war, wenn man schon fuer die Musik in Saarbruecken mit Bach und Co. die Messlatte
so hoch anlegt. Vor allem waren es staendig die gleichen Lieder (gaehn). Vielleicht kann mir jemand schildern,
was in Saarbruecken musikalisch geboten wurde, konnte es am Fernseher nicht mitverfolgen…
Sachlich vorgebrachte Kritik muss erlaubt sein Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ spricht von einer
„haarigen Formulierung“. Sie könnte mißverstanden werden als eine entlastende historische Aussage, die
sich auf die feinstufige Begrifflichkeit des Historikers und seine quellengestützten Unterscheidungen
von Mittätern, Mitwissern und Mitläufern erst gar nicht einlasse. Ich verstehe nicht, was die FAZ-Kritik
in diesem Artikel mit dem Titel „Papsthetze“ zu suchen hat, denn sie ist berechtigt, wenn unser Hl. Vater
damit eine klare Grenze zw. Verfuehrern und Verfuehrten ziehen wollte. Natuerlich gibt es keine Kollektivschuld
der Deutschen – was auch niemand ernsthaft behauptet. Die internationale Militaer- und Holocaustforschung
ist von dieser Unterscheidung schon vor Jahrzehnten abgerueckt, nachdem sie zunehmend den „kleinen Mann“
in den Focus ihrer Untersuchungen gestellt hat. Darin ist klar zu sehen, dass zu viele normale Deutsche
(trotzdem bei weitem nicht alle!!!) am Krieg profitierten, an Verbrechen direkt oder administrativ, aus
Ueberzeugung oder schierer Gedankenlosigkeit, mitgewirkt haben. Die Forschungsergebnisse sind in jedem
Buchladen zu bekommen. Wer dieses Faktum sachlich zur Sprache bringt, darf daher nicht als „Hetzer“ neben
notorisch antikirchlichen Presseorganen stehen. Hier ist auch unser Hl. Vater nicht unfehlbar und daher
kritisierbar. Trotzdem hat er mit seinem Auschwitzbesuch Grossartiges geleistet. Ein wichtiges Zeichen
zur Versoehnung! Weiter so, Benedetto!!!
@gonniwell Um ganz ehrlich zu sein, weiss ich selbst nicht, was ich hier eigentlich mache, denn die Tendenz
von kreuz.net ist in vielen Punkten nicht die meine. Vielleicht dies: Die Themen sind es, die mich nicht
kalt lassen und vor allem, wie ueber diese Themen von manchen bei kreuz.net (nicht von allen, auch „Tradis“
nicht) debattiert wird. Deswegen finde ich es gut, dass offenbar einige homosexuell orientierte Menschen
auf diese Seite gestossen sind, so dass die Stammklientel von kreuz.net nicht nur im eigenen Saft schmort,
sondern mit den Leuten direkt konfrontiert ist, ueber die sie sich permanent (oft extrem polemisch, aber
eben einseitig) untereinander austauscht. Mir geht es nicht um eine einseitige Aufloesung der Debatte,
sondern um Diskussion, in der die staerksten Argumente gewinnen. Was Ihre Gegenprobe angeht: die waere
in der Tat interessant. Leider kann ich Ihnen da nicht weiterhelfen, denn ich bin weder homosexuell veranlagt,
noch kenne ich einschlaegige „Schwulen-Websites“, habe also keine Erfahrungen mit sowas. Vielleicht kommt
der eine oder andere Tip ja noch. Ob Sie da mit katholischen Argumenten auf Gegenliebe stossen werden,
kann ich nicht sagen. Wie bei kreuz.net wird sich das an den Usern entscheiden, ob sie wirklich an einem
Diskurs interessiert sind, oder nur darauf aus sind, sich alte Vorurteile gegenseitig zu bestaetigen und
weiterzutradieren. Dialogverweigerung gibt es bestimmt nicht nur bei kreuz.net…
Ergaenzung zu @NN Der Fall von Michael Kuehnen bildet hinsichtlich seines Plaedoyers fuer die Akzeptanz
von Homosexualitaet tatsaechlich eine Ausnahmeerscheinung und kann sicher nicht als repraesentativ fuer
die Neonazi-Szene gelten. Fuer den, der sich dafuer naeher interessiert, empfehle ich das IDGR (Lexikon
Rechtsextremismus) im Internet. Wikipedia gibt aber auch einiges her
@net-patrol Ich hoffe, Sie frequentieren diese Seite in Zukunft oefter mal, auch wenn das Ihre Lebenserwartung
mit jedem einloggen um einen Tag verkuerzen wird. Willkommen in dem „katholischen“ Online-Portal, in dem
der Wahnsinn ein Zuhause hat! Gruesse!
@Galen Selbst wenn man voraussetzt, daß Ihre Geschichte stimmt, läßt sich nicht leugnen, daß Homosexuelle
für den Aufstieg Hitlers zum Diktator über Deutschlan mitverantwortlich waren. Herr Röhm war immerhin
mehr als ein kleiner Mitläufer. Die Verfolgung unter den Nazis macht die schwerste Sünde der widernatürlichen
Unzucht nicht besser und bleibt ein zu bekämpfendes Übel. Der Nazi- Terror wird mißbraucht, um Gegner
des Homosex einzuschüchtern und Sodomie salonfähig zu machen. Herr von Galen, es ist entscheidend, aus
welchem Motiv Verbrechen begangen werden bzw. fuer was fuer eine Doktrin eine bestimmte Gruppe steht.
Ich wiederhole mich: Die Nazis haben ihre Verbrechen im Namen Deutschlands begangen. Roehm seine Verbrechen
ebenfalls bzw. im Namen der NS-Bewegung (denn er war Nazi), nicht im Namen der Homosexualitaet. Dass er
zufaellig homosexuell war, fuegt seinen Taten keine neue Qualitaet hinzu, denn seine sexuelle Gesinnung
ist fuer das Motiv und das Ausmass seiner Verbrechen voellig unerheblich. Insofern geht ihr Einwand am
Kern der Sache vorbei, denn die Ermordung von Homosexuellen in der Nazi-Zeit spielt fuer die Legalisierung
von Homosexualitaet heute keine Rolle. Sie ist aber eine wichtige Mahnung, wohin NS-Gedankengut neben
Judenmord und Euthanasie fuehren kann.
@Konservativer Warum soll ich das denn streichen? Homosexuelle wurden von Nazis nun einmal als „Volksfeinde“
in KL gesperrt, weil man glaubte, sie so umerziehen zu koennen. Zehntausende sind im Laufe der Jahre dort
wegen ihrer sexuellen Orientierung ermordet worden. Warum sollte bei Roehm eine Ausnahme gemacht worden
sein (wenn ich Ihnen auch zugestehe, dass dies hypothetisch ist, allerdings nicht ganz ohne Logik, oder)?
Dies ist auch einer der Gruende, warum ich die „Ausfuehrungen“ von Institoris, die sich im Wesentlichen
einer aggressiven Nazi-Sprache bezueglich der Homosexuellen bedienten, so unertraeglich finde. Von so
einer militanten Sprache hin zum gewaltsamen Vorgehen ist nur ein kleiner Schritt…
@Konservativer Sehen Sie, habe ich ja bereits geschrieben, dass es u.a. machtinterne Gruende fuer den
Mord an Roehm waren, aber selbst das von Hitler vorgeschobene Motiv der Homosexualitaet beweist ja, dass
Roehm auf kurz oder lang in einem der KL-Lager verschwunden waere. Also duerfte vor diesem Hintergrund
die SA ein schlechtes Beispiel fuer einen in der Vergangenheit mordenden Schwulenverband sein, finden
Sie nicht auch? Wenn Sie mir aus der Geschichte einen Schwulenverband nennen koennen, der – aus purer
Homoideologie, also weil sie alle Heten hassten – in Nazi-Manier gezielt Heterosexuelle toetete, koennen
wir ueber das Aufarbeiten von Vergangenheit gerne noch einmal reden.
@Guntram Vielleicht sollte mal die Gay-Bewegung auch ein bißchen Vergangenheitsbewältigung betreiben,
wegen sodomistischer Umtriebe in der SA-Führung im Dritten Reich Lieber Guntram, wollen Sie uns die SA
etwa als eine „Gay-Bewegung“ (ihr Zitat) verkaufen??? Gerade Ernst Roehm ist ein von Ihnen schlecht gewaehltes
Beispiel, denn er wurde u.a. (neben Machtspielchen mit Hitler) wegen seiner homosexuellen Neigung entmachtet
und ermordet. Roehm hat seine Opfer vom Motiv her auch nicht als ueberzeugter „Homo“ begangen, sondern
als Nazi, entsprechend sind seine Opfer Opfer des NS-Regimes und nicht eines Homosexuellenverbandes (als
der die SA auch nicht inoffiziell existierte). Homosexualitaet und Nazidoktrin schliessen sich kategorisch
aus, das sollte bei Ihnen noch haengengeblieben sein. Entscheidend ist fuer eine Aufarbeitung (die im
Kollektiv geschieht) das Toetungsmotiv, und das war die NS-Doktrin bzw. die parteiinternen Machtkaempfe.
Umgekehrt sind Homosexuelle (s. Roehm-Putsch) per definitionem Opfer der Nazis gewesen. Roehm toetete
als Nazi oder liess toeten, starb aber u.a. wegen seiner Homosexualitaet
@Guntram Schwule und Drittes Reich ist nicht nur bei den Sodomisten in der Opferrolle vorhanden. Es waren
Sodomisten eines Schlages von Ernst Röhm und Stennes, die brutalst gegen Gegner der Nazis gewütet haben.
Es gab auch eine beträchtliche Zahl von KZ-Sadisten, die der Homosexualität anhingen und schamlos ihre
Position innerhalb von Partei und Staat ausgenutzt haben – nicht nur um sich zu bereichern – um Jugendliche
zur Sodomie zu verführen. Baldur von Schirach, seineszeichens HJ-Reichsführer hat nicht nurHerz und
Seele an jungen HJ-Bengels gewärmt, man sagt ihm eine sodomistische Affäre mit dem Hauptdarsteller der
Nazi-Film-Schmonzette „Hitlerjunge Quex“ nach. Was sollte uns dieser Beitrag sagen, Guntram? Dass Homosexuelle
auch Taeter sein koennen? Hat das je jemand bestritten?
Der Ton macht wie immer die Musik Ja früher wurde auch schon die Meinungsäusserung eingeschränkt, aber
die Zeit war vorbei dachte. Ist es keine freie Meinungsäusserung, wenn ich sage das Homosexualität moralisch
verwerflich ist? Scheinbar nicht. Kein Mensch kann etwas dagegen sagen, wenn Sie die Meinung vertreten,
dass Homosexualitaet moralisch verwerflich ist. Es geht lediglich um den Stil, wie man seine Meinung herueberbringt.
Einen unpassenden Stil moechte ich Ihnen nicht unterstellen, denn fuer grobe, verletzende und pornographische
Beleidigungen ist im Wesentlichen Institoris verantwortlich, wenn er von „elendigen Schwuchteln“ oder
mehr oder weniger deutlich von einer Ausmerzung von Homosexuellen spricht („Conquista als goettliches
Reinigungsmittel“). Darueber sind seine Nazivergleiche unannehmbar. Ist auf dieser Grundlage eine gesittete
Diskussion moeglich?
Rote Karte fuer Institoris 1933-Herrenmensch=„Arier“ 2006-Herrenmensch=Homosexueller, Transgender Lieber
Institoris (der „Schwulenhammer“ – na, geschmeichelt?), Sie scheinen eine besondere Affinitaet zu Vergleichen
mit der NS-Zeit zu haben, allerdings mit keinem guten Haendchen. Ich denke, dass Sie auch nicht begeistert
waeren, wenn ich Sie mit Joseph Goebbels vergleichen wuerde, oder? Deshalb moechte ich Sie bitten, Ihren
grenzenlosen Schwulen-Hass, der wirklich schon psychopathische Zuege traegt, zu zuegeln und ihn nicht
staendig mit Nazivergleichen zu „verhuebschen“. Es ist eine ungeheure Beleidigung fuer homosexuelle Menschen,
zu denen ich uebrigens nicht zaehle (um moeglichen Spekulationen Ihrerseits vorzubeugen). Sie werfen alles
in einen Topf (Paedophilie, Homosexualitaet und Latex), was darauf schliessen laesst, dass Sie nicht die
geringste Ahnung von der Materie besitzen. Die Homosexuellen, die zu meinem Freundeskreis gehoeren, haben
mit Ihrer gehaessigen und verletzenden Karikatur nicht das Geringste zu tun. Deshalb noch einmal die Frage
an Sie: wie kriegen Sie diese wirklich zynischen Hasstiraden in Einklang mit der Liebesbotschaft Jesu?
Schaemen Sie sich!
@Belisar So funktioniert aber nun einmal Demokratie. Jeder darf da seine Meinung sagen bzw. fuer seine
Sache werben. Als Extrembeispiel: selbst die NPD und DVU darf grundsaetzlich marschieren. Das erlaubt
Ihnen aber gleichzeitig auch, dagegen Position zu beziehen. Sie koennen ebenfalls frei Ihre Meinung vertreten
oder z.B. auch an einer Fronleichnamsprozession teilnehmen; beides ist durch die gleichen Grundrechte
abgesichert und legitimiert. Allerdings sehe ich in Ihrer Aeusserung ein weiteres Problem: ich habe den
Eindruck, dass Sie glauben, Homosexualitaet sei „ansteckend“. Da kann ich Sie „beruhigen“: man ist es
oder man ist es nicht. Wenn Schwule und Lesben fuer ihr Recht auf gesellschaftliche Akzeptanz auf die
Strasse gehen (was in einem demokratischen Rechtsstaat ihr gutes Recht ist), werden am Rande stehende
Jugendliche nicht auf die Idee kommen, jetzt auch homosexuell zu werden. Sie bezeichnen Homosexualitaet
als „Perversion“. Nun, da ist Ihre Meinung aber eine unter mehreren, die grundsaetzlich klar ihre Daseinsberechtigung
hat, die aber in einer pluralen Zivilgesellschaft keinen Primatsanspruch mehr erheben kann. Die Auseinandersetzung
ueber die moralische Legitimitaet von Homosexualitaet laeuft nicht (mehr) ueber ein autoritaeres Verbot
oder eine Tabuisierung, sondern ueber einen gesellschaftlichen Diskurs. Da ist die katholische Stimme
(sofern es eine einhellige dazu gibt, denn auch dort gibt es verschiedene Ansichten) eben eine von vielen.
Das darf doch nicht wahr sein Leute! Erst der katastrophale Artikel und dann noch die Kommentare von z.
B. @Institoris: jetzt geht es „den Schwuchteln an den Kragen“, Beck, „die elende Schwuchtel“, „Conquista
als goettliches Reinigungsgewitter“, „Paedo-Beck nach Sibirien“ – Um Himmels willen, gestatten Sie mir
bitte vier Fragen: 1) Haben Sie Ihren Namen von Heinrich Institoris, dem „Hexenhammer“ abgeleitet? 2)
Wenn ja, befuerworten Sie wirklich brachiale Gewalt oder Toetung von Homosexuellen? 3) Sind Sie Christ?
4) Wenn ja, wie verantworten Sie vor dem Evangelium Jesu ihre gewaltverherrlichenden und schadenfrohen
Aeusserungen gegenueber dem Leiden Anderer? Auch Ihr (@Konservativer) Kommentar veranlasst mich zu Rueckfragen:
Nur sollte jedem bewusst sein, dass es bei den Grünen Bestrebungen gibt auch Pädophilie zu legalisieren.
Nun, fuer diese absurde Behauptung haette ich einen konkreten Beleg gewuenscht, wo haben Sie denn den
Unfug aufgeschnappt? Die Homosexuellen muessen akzeptieren, dass sie nicht von jedem akzeptiert werden.
Ist es nicht ein Grundrecht eines jeden Menschen, fuer sein Recht auf Akzeptanz zu kaempfen? Was wuerden
Sie machen, wenn die Mehrheit der Deutschen beschliessen wuerde, ihren kath. Glauben als wegen Inakzeptabilitaet
zu verbieten? Sie partizipieren am gleichen Grundrecht! Keiner zwing Sie, Homosexualitaet gutzuheissen,
aber Sie sollten schon allen Menschen die Rechte zuerkennen, die auch Sie fuer sich in Anspruch nehmen.
So kommen wir nicht in’s Geschaeft Ich sehe, dass eine Diskussion wenig Sinn macht, erst recht nicht,
wenn Sie sich mit den Gedanken der Autorin geistig identifizieren und voll auf deren unzulaenglich kolportierende
Berichterstattung vertrauen. Ich teile nicht ihre (F.K’s) Vorstellungen einer verbarrikadierten, ghettoisierten
Kirche, die ueberall auf der Welt nur noch Verfall, Feinde und Intriganten sieht und dabei auf alles und
jeden schiesst, der eine antikirchliche Gesinnung auch nur vermuten laesst, weil er in seiner Entscheidung
gegen einen Vertreter der Kirche gehandelt hat. Vor dem Abdruck des vollen Wortlautes des Richterurteils
wird sich der Artikel von F.K. als erledigt, da am Thema vorbei, erweisen. Ich frage mich nur, ob sich
F.K. ueberhaupt ihrer Verantwortung bewusst ist, wenn sie solche schlecht recherchierten Halbwahrheiten
via Internet verbreitet, und die auch noch moralisierend mit dem Gericht Gottes unterstreicht, dessen
Ausgang sie fuer alle Beteiligten an dem vermeintlich manipulierten Urteil ja offenbar zu kennen scheint.
zu Herrn Heger Ich hatte in meinem Eintrag vom 27. Mai um 14.49h bereits die Fragen nach moeglichen „dunklen
Machenschaften“ an Sie gerichtet. Ich weiss nicht, wie Sie sich die Wirkkraft dieser ominoesen „Homo-Lobby“
vorstellen. In der Tat gibt es Homosexuellen-Aktivisten, deren Auftritte sehr provokant und z.T. verletzend
sind, aber ich kaufe Ihnen nicht ab, dass solche verschwindenden Minderheiten, die nur aufgrund ihres
schrillen Auftretens Aufsehen erregen, die Macht dazu besitzen, die Justiz zu korrumpieren. Dafuer muessten
Sie ueberzeugende Beweise vorlegen und die haben Sie nicht. Wilde Spekulationen ueber irgendwelche Geheimbuende
oder vermeintlich maechtige Minoritaeten riechen stark nach Verschwoerungstheorien, solange sie nicht
empirisch und nachvollziehbar erwiesen sind. Ich habe mir ueber das Internet einige Auskuenfte ueber die
Autorin des Artikels eingeholt und kann Sie dazu einladen, es ebenfalls zu tun. Vor dem Hintergrund der
dort gewonnenen Einsichten wundert mich der Inhalt ihres Beitrages in keiner Weise mehr. Wer u.a. fuer
die rechtslastige „Deutschland-Bewegung“ schreibt, dem kann ich keine objektive Berichterstattung zutrauen,
tut mir leid. Vielleicht erlaeutern Sie mir noch, warum sich bezueglich dieses Urteilsspruchs ein Vergleich
mit der NS-Zeit verbietet. Wo sehen Sie da Parallelen?
Herr Heger Schade, dass Sie mir nicht die Frage beantwortet haben, wer hinter dem ihrer Meinung nach manipulierten
Urteil stecken soll? Sie muessen ja konkrete Vorstellungen von antikirchlichen Machenschaften haben, wenn
Sie dem Abweis der Klage keine rechtstaatliche Lauterkeit zusprechen. Zudem ist ihr angefuehrtes Beispiel
keine ueberzeugende Fundamentierung ihrer Behauptung, dass unsere Justiz frueher gerechter funktioniert
haette als sie das heute tut. Mit einem Einzelfall werden Sie nichts beweisen koennen, denn sie werden
in der gegenwaertigen Justizgeschichte sicher mindestens ebenso viele Beispiele finden, in denen die Justiz
fuer den Ehrenschutz des Klagenden eingetreten ist. Ich frage mich, warum Sie dem Gericht seine Glaubwuerdigkeit
absprechen, ist es nur deshalb, weil das Ergebnis negativ fuer den „gefallenen Priester“ ausfiel?
Antwort an Heger Ihre letzte Behauptung ist ein wenig blass, finden Sie nicht auch? Koennten Sie das mit
ein paar Informationen bzw. Belegen auffuettern? Ich traue unserer mitteleuropaeischen Justiz im Wesentlichen
und wittere nicht gleich ueberall Verschwoerung, Intrige und fremdmaechtige Agitation, bloss weil mir
eines ihrer Urteile nicht passt. Wer zieht denn dann im Hintergrund die Faeden? Bolschewisten oder Freimaurer
etwa? Oder die boesen Modernisten? Ist jedes Urteil, das gegen Vertreter der Kirche geht, gleich als kirchenfeindliches
Verhalten einzustufen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die von Kueble kolportierte
richterliche Begruendung der eigentliche Anlass fuer den Abweis der Klage war. Sie glauben doch wohl selber
nicht, Herr Heger, dass das Kriterium der Menschenrechte bei diesem Gegenstand der Verhandlung ausschlaggebend
fuer die Rechtsprechung ist, denn auch ein Priester ist ein Mensch, oder irre ich mich? Dies ist eine
Binsenweisheit und kein Gericht in unseren Landen wird dies in Zweifel ziehen. Schade, dass das richterliche
Urteil nicht woertlich und vollstaendig zitiert wurde, es haette – denke ich – den ganzen Artikel ueberfluessig
gemacht Vor allem frage ich mich, was die Drohung der Autorin mit dem Strafgericht Gottes soll? Ist es
nicht ein wenig ueberzogen, fuer die eigene Meinung Gott als Garanten zu vereinnahmen? Da sollte sich
jeder vor hueten, denn keiner kann fuer sich in Anspruch nehmen, die richtige Sicht auf die Dinge zu haben
Zur Autorin Ich kann mir kaum vorstellen, dass der vorsitzende Richter sich bezueglich der Menschenrechte
so geaeussert haben soll, da habe ich eine eindeutige Quellenangabe der Autorin vermisst. Man fragt sich
entsetzt, welche Interessengruppen diese Entscheidung wohl herbeigeführt haben mögen Dieses Zitat spricht
m.E. Baende ueber die innere Einstellung der Autorin: hier offenbart sich ihre ideologische Verblendung:
sie vermutet hinter der Urteilsbegruendung eine kirchenfeindliche Agitation irgendwelcher antikirchlich
eingestellten Kreise, deren die Justiz aufs Wort gehorcht – das klingt sehr nach Verschwoerungstheorie.
Nebenbei bemerkt finde ich es geschmacklos, auf die Willkuer der Nazi-Justiz anzuspielen; Vergleiche in
diese Richtung sind in kath. Kreisen zwar immer wieder beliebt (Holocaust-Abtreibung), muessen aber aufgrund
ihrer eklatanten Unrichtigkeit stets schiefgehen. Vor allem kam in diesem Artikel kaum sachliche Information
herueber, es war im Wesentlichen nur Geschimpfe. Auch in ihrem trotzigen Schlussplaedoyer wird deutlich,
dass die Autorin offenbar nur in schwarz und weiss denken kann – hier das geistliche (katholische, also
das Gute), dort das saekulare (das Schlechte, Boesartige). Priester sind – Gott sei Dank – nicht der weltlichen
Justiz entzogen, von daher begruesse ich es, dass in St. Poelten durchgegriffen wurde. Der Skandal hat
unserer Kirche grossen Schaden zugefuegt, und das nicht nur aufgrund der medialen Berichterstattung
Stimme aus Wien Danke fuer die Erklaerung! Sie zaehlen zu den wenigen Teilnehmern bei kreuz.net, die an
einem sachlichen Gespraech Interesse haben. Sehr erfrischend. Hat mich sehr gefreut! Gruesse!
Rueckfrage an Bussguertel Was soll die Diskussion? Die Bibel sagt uns was Sache ist: Wenn jemand bei einem
Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben;
Blutschuld lastet auf ihnen. 3. Mose 20,13 Ich moechte gerne von Ihnen wissen, wenn Sie schon 3 Mose 20,13
zitieren, ob Sie homosexuell verkehrende Menschen genauso dem Tode ueberantworten wuerden, wie es der
Wortlaut des Gebotes postuliert? Oder wuerden Sie es von Ihrer Perspektive nicht ebenfalls in ihrer Bedeutung
relativieren und sagen, dass Todesstrafe fuer homosexuelle Handlungen nicht mehr in Frage kommt? Steht
aber doch so da… Sie haben sich eine Bibelstelle ausgesucht, die Ihre Position hinsichtlich Ihrer Schriftbefolgung
ebenfalls hinterfragt, und ich hoffe doch sehr bzw. unterstelle ich Ihnen das, dass Sie darin keinen Mordaufruf
an homosexuellen Menschen sehen?!
Stimme aus Wien Sie haben Recht, ein Priester muss aus der Perspektive des Evangeliums die entsprechenden
Fragen an die Oekonomie und Politik richten und soll nicht ihr integraler Bestandteil sein. Mir ist allerdings
noch nicht ganz klar, was Sie mit „Gottesbegegnung“ meinen. Denn ich sehe in einem Wirtschaftssystem zunaechst
einmal keinen direkten Ort einer Gottesbegegnung, da es eben „nur“ ein System ist. Mir geht es darum,
dass dieses System Menschen zugrunde richten kann, weil es eben subjektlos funktioniert. Diese Art von
Unfreiheit und Abhaengigkeit, z.T. in bitterstem Elend gelebt, widerspricht aber dem Willen Gottes, der
das Heil aller Menschen moechte. Insofern wuerde ich Ihnen vorsichtig widersprechen, wenn Sie die Haltung
der Priester zu politischen oder wirtschaftlichen Fragen nur als „Meinung“ bezeichnen. Ich denke, dass
manche Wirtschaftsentscheidung vom Evangelium her besehen evident menschenunwuerdig sein koennen. Die
Sorge um das „Heil der Seelen“ liegt aber nicht nur im privaten, sondern auch politischen (d.h. oeffentlichen)
Bereich, und der kann Gottesbegegnungen oder -erfahrungen verhindern. Hier sehe ich einen Handlungsauftrag,
nicht parteipolitisch, aber dennoch aktiv wirklichkeitsveraendernd. Vielleicht liegen wir gar nicht so
auseinander…
Kommentar zur Stimme aus Wien Stimme aus Wien, Ich gebe Ihnen vollkommen recht, wenn Sie die Wirtschaft
und die Politik den Laien ueberlassen wollen. Priester haben sich – vor allem aus der Parteipolitik –
herauszuhalten. Das war aber nicht das, was ich meinte. Fuer mich ist es unabdinglich, dass Priester sich
in politischen und wirtschaftlichen Fragen (Marktmechanismen) usw. gut auskennen, denn sie bestimmen ganz
wesentlich unser taegliches Leben (und dies immer staerker), ob lokal oder global. Durch sie entstehen
oftmals Strukturen, die Menschen unfrei und abhaengig machen und so etwas muss ein Priester durchschauen
koennen. Sie sagen, dass es keine theologische Fakultaet gibt, die gleichzeitig Oekonomie lehrt. Nun,
in Muenster existiert an der kath.-theol. Fakultaet im Institut fuer christl. Sozialwissenschaften ein
Diplomstudiengang mit genau dieser Verquickung von Theologie und Oekonomie. Priester und Laien erhalten
so Einblick in die oekonomischen Mechanismen, nicht um ihnen das Wort zu reden, sondern um konstruktiv
an einer gerechten Marktwirtschaft mitzuarbeiten. Wir sollten das Feld nicht den Spezialisten ueberlassen,
die Theologie muss den Dialog mit ihnen suchen und Priester sind schliesslich auch (!) Theologen. Und
in diesem Fall ist die Priesterweihe kein Kriterium
Sind Wirtschaft und Politik egal? Die Gläubigen würden von den Priestern nur eines erwarten: Spezialisten
zu sein, welche die Menschen zur Begegnung mit Gott führen. Der Priester müsse sich nicht in Wirtschaft,
Architektur oder Politik auskennen, sondern nur im spirituellen Leben. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht
vorstellen, dass unser Heiliger Vater so gesprochen hat, hier liegt wohl eher ein Missverstaendnis vor.
Natuerlich liegt der Hauptakzent der priesterlichen Taetigkeit auf der Seelsorge und darin, Menschen auf
ihrem Weg mit Gott zu begleiten. Aber die Realitaet, in der wir leben, wird eben fortschreitend komplexer
und unuebersichtlicher – eben weilsie so stark von Wirtschaft und Politik bestimmt wird. Insofern musssich
ein Priester darin hervorragend auskennen. Schliesslich gibt es nicht nur die individuelle Suende, sondern
auch Strukturen der Suende, und die sind eben politischer und wirtschaftlicher Natur. Ein Priester muss
diese potentiellen Unterdrueckungsmechanismen erkennen, um als ein von allen Parteiungen ernstgenommener
Gespraechspartner gegen sie vorgehen zu koennen. Insofern hat Spiritualitaet auch eine politische Dimension,
denn wir sind als Bewohner dieser Welt mitverantwortlich fuer ihre Erhaltung. Papst Benedikt XVI. hat
sicher nicht gemeint, dass wir Katholiken uns wieder in die Isolation (Ghettoisierung als reine Gebetsgemeinschaft)
zureckziehen sollen, von wo aus wir keinen Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen koennen.
Nachtrag zu Graf von Galen Auch Die Bombardierung Hamburg steht in einem ganz anderen Kausalzusammenhang:
die Stadt wurde deshalb so schwer bombardiert, weil die alliierten Streitkraefte damals der Meinung waren,
durch die Bombardierung ziviler Ziele ein schnelleres Ende des Krieges herbeifuehren zu koennen, der von
Deutschland ausgegangen ist. Ob dies eine gute Entscheidung war, steht freilich auf einem anderen Blatt.
Hier traf es Schuldige ebeno wie Unschuldige. Die Alliierten wollten die Moral der Deutschen zerstoeren
und nicht Gott die Reeperbahn. Und was ist mit Staedten wie Pforzheim, Dresden, Wuerzburg, aber auch Coventry,
Rotterdam, Warschau? Kam das Feuer vom Himmel auf die Staedte, weil ihre Einwohner falsch oder nicht Weihnachten
gefeiert haben? Aber das ist die geschichtliche Perspektive – was ist mit Ihrer Theologischen, sprich:
was fuer eine menschenverachtende Eschatologie vertreten Sie da? Hat Gott nach der Sintflut nicht gelobt,
ein derartiges kollektives Strafgericht nie wieder ueber die Menschen zu verhaengen? Weigert er sich nicht,
die Stadt Ninive kollektiv der Vernichtung anheimzugeben, obwohl sie es der Schilderung nach wahrlich
verdient haette? Gott will doch die Rettung des Suenders und nicht seine Vernichtung! Dafuer laeuft er
ihm sogar nach und wirft nicht mit Steinen nach ihm.
Antwort an Graf Sehr geehrter „Graf von Galen“, ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, was Sie da gerade
geschrieben haben. Sie sind doch nicht ernsthaft der Meinung, dass der Tsunami und die Bombardierung Hamburgs
in einem direkten kausalen Zusammenhang mit dem Heilswirken (!)Gottes am Menschen stehen. Wenn Sie schon
behaupten, dass der Tsunami von Gott ausgeloest wurde, um die damals anwesenden Sextouristen in jenem
Gebiet zu strafen, dann muessen Sie ja auch eine Antwort auf die Frage parat haben, warum er deren Opfer,
die dem „Freudengeschaeft“ aus purer Existenznot nachgehen, gleich mitvertilgt, von zehntausenden Unschuldigen
und Unbeteiligten Einheimischen wie Urlaubern ganz zu schweigen – oder waere das „Erbsenzaehlerei“? Ich
bezweifle ernsthaft, dass Gott so ein „Grobmotoriker“ ist.
Ist dies das richtige Schwulenbild? Ich finde den Schreibstil des Berichtes entsetzlich, wie fast alle
Artikel, die sich bei kreuz.net zum Thema Homosexualitaet aeussern. Ich kann durchaus Verstaendnis aufbringen,
wenn sich jemand aus religioesen Gruenden von Homosexualitaet distanziert. Ich selbst bin fuer mich in
dieser Frage noch zu keinem klaren Ergebnis gekommen. Die Frage ist fuer mich nur die, wie (!) man es
tut, sprich: ob ein fairer und sachlicher Ton angeschlagen wird. Das ist aber in fast allen Artikeln nicht
der Fall. Im Gegenteil: ich muss leider eine ordentliche Portion Gehaessigkeit und Verachtung gegenueber
Schwulen und Lesben feststellen, und vor allem: eine polemisch karikierende Berichterstattung („Homo-Aufmarsch“ –
erinnert stark an „Neonazi-Aufmarsch“, also etwas Weltbedrohliches/„Homo-Ideologen“ –, klingt sehr nach
Weltverschwoerung), die fuer die Betroffenen beleidigend sein muss. Ich kann nicht begreifen, dass Menschen,
die sich selbst als gut katholisch bezeichnen, sich also auf der sicheren Seite waehnen, zu solchen Hetzartikeln
faehig sind. Allein die Fotoauswahl ist bezeichnend: nur geschminkte, aufgetakelte Tunten vom Christopher-Street-Day,
die mit der Realitaet nicht viel zu tun haben. Ich finde es daher nur recht und billig, ein bisschen mehr
Anstand und Maessigung einzufordern.
Was ist Homo-Ideologie? Ich moechte mich der Kritik meines Vorgaengers gerne anschliessen. Auch ich bin
ehrlich gesagt schockiert ueber den Schreibstil dieses Artikels. Es schwingt so viel Gehaessigkeit und
Verachtung gegenueber homosexuellen Menschen mit („Homo-Ideologen“, sowie die Antagonie von „Homos“ und
„normalen Maennern“). Mag ja sein, dass Homosexualitaet unserer katholischen Sitten- und Moralvorstellung
zuwiderlaeuft, aber ich sehe darin keinen Grund, einen sachlichen und fairen Schreibstil aufzugeben. Seit
mehreren Monaten schon frequentiere ich als Leser mit grossem Interesse kreuz.net, aber ich bin jedesmal
entsetzt, wie polemisch das Dauerthema „Homosexualitaet“ in den verschiedensten Artikeln abgehandelt wird,
wie schwule oder lesbische Menschen durch diese stereotypen, schillernden Tuntenbilder vom Christopher-Street-Day
karikiert und verzeichnet werden. Es wird ein ideologisches Feindbild aufgebaut, das meiner Meinung nach
uns Katholiken nicht zu Gesicht stehen sollte, denn mit christlicher Naechsten- oder im Falle mancher
Autoren wohl besser Feindesliebe hat das nun wirklich nicht mehr viel zu tun. Umso mehr schade ist es
um den Artikel ueber den Katholikentag in Saarbruecken, denn das Positive seiner zahlreichen Veranstaltungen
wurde kaum hervorgehoben. Es ist doch ein ueberaus gutes Zeichen, wenn 40.000 Menschen zusammenkommen,
um gemeinsam ihren Glauben zu feiern!