Antonius
Erstellt: 16:39:18 | Donnerstag, 25. Mai 2006
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160 Lesermeinungen
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Jetzt wird der Zölibat weichgeklopft
#105   Antonius   16:50:41 | Donnerstag, 2. April 2009
@ Lycos
Kreuz.net ist zwar stellenweise sehr weit rechts, aber keine Naziseite, sondern reaktionär.
Tut mir leid, wenn ich frage, aber: Hier auf x-net werden Artikel veröffentlichts, in denen der Holocaust geleugnet oder verharmlost wird, in denen deutsche Bombenopfer oder abgetriebene Kinder mit durch Giftgas ermordete Juden aufgerechnet werden, in denen die Alliierten zu Massenverbrechern gestempelt oder der Zentralrat der Juden als ganz Deutschland und die katholische Kirche regierendes Gremium bezeichnet werden – was ist dann für Sie ein Nazi, wenn solche Propaganda nicht rechtsextrem ist? Auf dieser Seite geht es nicht ausschließlich um „reaktionäre“ Themen, wie z.B. die lateinische Messe oder verschiedene Vorstellung von Kirche, hier geht es um die Umfälschung von Geschichte. Sehen Sie das nicht?
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#85   Antonius   15:27:19 | Donnerstag, 2. April 2009
@ hildegardfan
Nein, nein – habe nicht Sie gemeint. :(3
Vor meinem geistigen Auge baute sich nur ein ignoranter, klerikaler Rüpel auf, der unter dem Nick „Kunstmaler“ seine Hasstiraden in den Orkus des WWW hinausschreit; vom Schreibduktus her lag die Assoziation „Mann“ näher… Aber offenbar weiß „Kunstmaler“ ja auch nicht, wes Geschlecht er/sie ist…
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#81   Antonius   15:19:02 | Donnerstag, 2. April 2009
@ Zweifler
Kreuznet ist in erster Linie ein Sprachrohr für Hassprediger, Neonazis und Holocaustleugner. Allein die Tatsache dass der Server dieser Hass- und Nazi-Seite in den USA steht, bewahrt etliche der poster sowie die s.g. *Redaktion* vor der Strafverfolgung.
Gut gebrüllt, Löwe! :)3
@ Regina 1961
Sind Sie sicher, dass „Kunstmaler“ eine Frau ist? Ich hatte jetzt eine ganz andere Person vor Augen…
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#79   Antonius   15:04:09 | Donnerstag, 2. April 2009
@ Regina 1961
Vielleicht sollte sich jeder Laie aus der Zölibatsdiskussion raushalten und dieses Feld komplett den Priestern überlassen, die ihn ja auch leben müssen. Das wäre manchmal die alerbeste Lösung.
Regina
Das halte ich aber für keine gute Lösung. Wenn Priester meinen, sie könnten im Zweifelsfall über mein Sexual- bzw. Eheleben mitentscheiden, wo sie doch laut CIC keinerlei Erfahrung auf diesem Sektor haben dürfen, wieso soll ich dann nicht meine Meinung zum Thema Zölibat in den Diskurs einbringen, auch wenn ich ihn nicht leben muss? Ich finde, hier darf man keine Grenzen ziehen, sonst müsste es umgekehrt katholischen Geistichen auch verboten werden, über Ehe- und Sexualfragen zu befinden. Doch würde ich auch auf deren Meinung nicht verzichten wollen.
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#74   Antonius   14:48:00 | Donnerstag, 2. April 2009
@ kunstmaler
„Man kann nicht zwei Herren dienen: seinem Gemächt und Gott!“
Was ist denn das für eine Aussage, und was sollen solche Diffamierungen wie „Zölihuren“ und „Hurentrottel“? Wer sind Sie, dass Sie sich erlauben, Menschen, die Sie ebenso wenig kennen wie deren Schicksale, so zu beschimpfen? Finden Sie das katholisch bzw. christlich? Ist deren Verhalten für Sie ein Freibrief, sich jedweder Form von Anstand und Respekt zu entledigen?
Und was den Nachfolge-Gedanken angeht: Der ergeht nicht nur an die Priester, sondern auch an die Laien, und die leben für gewöhnlich nun einmal in geschlechtlichen Beziehungen – geschlechtliche Betätigung und Nachfolge schließen sich also keineswegs aus. Was wäre sonst mit all den zehntausenden Priestern, die 1000 Jahre vor Festlegung des Zölibats Partnerschaften hatten?
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#174   Antonius   00:55:48 | Dienstag, 28. November 2006
@ impressum @ Breze @ tau @ Gelasius @ Lauschi
Ihr seid super! :)3 Es gibt sie noch auf kreuz.net: Menschen, die sich nicht im Partykeller der Reps in bierseliger national-gekränkter Stammstischrunde ihr Hirn weggekifft haben.
@ Gotthard: der Aufwand hat sich aber gelohnt, gell?
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#68   Antonius   20:50:20 | Montag, 27. November 2006
@ kaflam
Sie scheinen tatsächlich zu glauben, daß ohne Ihre bravouröse „Zivilcourage“ und Ihr beherztes Eingreifen gegen diesen bösen Artikel die FDGO der BRD bedroht wäre. Glückwunsch zu diesem Aufstand eines ganz besonders Anständigen.
Sie können mich gerne als „Apostel des Anstandes“ oder als „Gutmenschen“ bezeichnen, damit habe ich kein Problem. Es ist mir ohnehin einerlei, was Menschen wie Sie von mir denken. Nun, was meine Widerrede zu diesem Artikel angeht: In der Tat bedrohen seine Inhalte den inneren Frieden hier im Land, es wird schließlich offener Hass gegen Juden geschürt. Seltsam und bedenklich, dass Sie das nicht mehr wahrnehmen. Aber warum sollten Sie auch, ein demokratischer Patriot scheinen Sie sowieso nicht zu sein, gell?
Ich empfehle Ihnen übrigens den Artikel noch einmal zu lesen. Wo sind denn da bitte „Mein Kampf“-Passagen? Sind es eigentlich Zitate oder Paraphrasen?
Hitler hat in „Mein Kampf“ genau die gleichen Topiks behandelt, vom internationalen (Finanz-)Judentum gesprochen, das hinter den Kulissen die Fäden zieht, um eigene Interessen (hier: den Staat Israel) durchzusetzen bzw. um Deutschland zu knechten, dabei über Leichen gehend. Die Behauptung, Juden würden Kapital aus dem Holocaust schlagen, ist nur eine konsequente Fortsetzung dieser hitlerischen Argumentation. Sie ist aus diesem Grunde bei rechtsradikalen Antisemiten auch so virulent.
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#45   Antonius   20:08:33 | Montag, 27. November 2006
Korrektur
Aus dem Titel: Die Erhebung der nationalsozialistischen Judenvernichtung zu einer modernen Zivilreligion – dem sogenannten Holocaust – ist eine Erfindung jüdischer Kreise in den USA.
falsch!
Die Erhebung der nationalsozialistischen Judenvernichtung zu einer modernen Zivilreligion – dem sogenannten Holocaust – ist eine Erfindung von Leo G. Schüchter!
Dieser Artikel beweist es wieder: Wenn sich obskurantistische Weltverschwörungstheorien, gehässiger Antisemitismus und „katholischer“ Glaube sich miteinander verbinden, kommt ein in jederlei Hinsicht tödlicher Cocktail dabei heraus.
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#29   Antonius   19:44:58 | Montag, 27. November 2006
@ kaflam
Ich lese nun schon seit einiger Zeit mit Freude die Artikel sowie viele interessante Leserkommentare hier bei kreuz.net.Mich erstaunt jedoch immer wieder die Gegenwart von „liberalen“ und „aufgeklärten“ Hetzern, Miesmachern und Pöblern unter den Lesern dieser Netzmagazins. Was haben die hier verloren? Warum lesen sie kreuz.net? Statt dessen haben sie sich kreuz.net als ihren Tummelplatz auserkohren und betätigen sich nun penetrant als Gutmenschen, Nazijäger und demokratische Basis-Christen. Kann mir jemand hier dieses merkwürdige Verhalten erklären?
Gerne helfe ich Ihnen auf die Sprünge. Weil das, was in diesem Artikel geschrieben steht, unsere bundesdeutsche Wertordnung in Frage stellt und gefährdet. Hier feiern Hitlers „Mein Kampf“-Passagen fröhliche Urständ und das kann ich als Bürger mit demokratischer Gesinnung nicht hinnehmen. Deshalb mache ich auch von meinem demokratischen Recht Gebrauch, dagegen zu protestieren. Übrigens, Sie brauchen Ihre Gegner nicht gleich im Umfeld der Taz oder in der Sozialdemokratie zu verorten. Ihr Posting kann Ihnen auch jedes normaldenkende CDU/CSU-Mitglied um die Ohren hauen, das seine Lehren aus der NS-Zeit gezogen hat. Die Kommentare mancher kreuz.net-User zeigen dagegen, dass sich der Holocaust jeder Zeit wiederereignen kann – mit den gleichen Parolen von früher, denn manche Menschen lernen es nie.
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#17   Antonius   19:26:57 | Montag, 27. November 2006
Mir wird schlecht
:-! Oh mann, oh mann… Antisemitismus in seiner reinsten Form; ich wusste gar nicht, dass es den „Stürmer“ nun auch online gibt. Ich kann der kreuz.net-Redaktion nur den Tip geben, diesen Schund-Artikel schnell zu tilgen, denn er schrabbt gefährlich nahe am Straftatbestand der Volksverhetzung vorbei! :-!
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#63   Antonius   20:35:33 | Sonntag, 26. November 2006
@ Maurice Corvisier
Ihre Einlassung zeugte auch nicht gerade von theologischem Tiefgang.
Ich wollte Ihre Kapazitäten nicht überfordern, das war pure Rücksichtnahme… :'(
Ihnen auf jeden Fall noch eine gute Nacht und ein ruhiges Ende, muss unbedingt noch ein paar linkstheologische Wahrheiten in mich aufnehmen, bevor bei mir in Zaitzkofen das Licht abgedreht wird. tschüüüüüüüüüüüüüüss!
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#58   Antonius   20:00:45 | Sonntag, 26. November 2006
@ Maurice Corvisier
na, den Scheitel tief, tief links unten trug ja wohl Metz, auch wörtlich. Und daß der schon lange keine Soutane mehr trug, ist auch gut (wegen der Verwechslungsgefahr).
Ihre Metz-Kenntnisse sind einfach phänomenal! :-] Sie sind wahrhaft ein wandelndes Theologen-Lexikon, chapeau!
Ansonsten: habe ich Ihnen auf den Heiligenkalender getreten?
Nööö, da machen Sie sich mal keinen Kopp, ich war zwar kurz den Tränen nahe, aber dann habe ich drei Vater-unser, vier Gegrüßet-seist-du-Maria gebetet, und alle Strophen von „Ein Haus voll Glorie schauet“ geschmettert und nun ist meine winzige, obskurantistische katholische Welt wieder heile. Schön, nicht? o^/
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#50   Antonius   19:20:03 | Sonntag, 26. November 2006
@ Maurice Corvisier
Der umstrittene links-„katholische“ politische „Theo“loge Johann Baptist Metz.
Genau der! Können Sie mir auch sagen, was an ihm so umstritten ist (wegen „Theo“loge)? Haben Ihnen das gescheitelte Männer mit schwarzen Soutanen, Spitzen-Rochette, randloser Brille und dem CIC von 1917 unter dem Arm beigebracht? Oder haben Sie sich diese Meinung selbst gebildet? ;-)
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#42   Antonius   18:36:16 | Sonntag, 26. November 2006
Eine wirklich zynische und hämische Bildbetitelung, so nach dem Motto: noch lacht er, der dumme Homo
Der katholische Theologe Johann Baptist Metz hat schon in den 70er Jahren diagnostiziert, dass wir es mit einer „sünden- statt leidensorientierten Kirche“ zu tun haben. Der Artikel stellt dies mal wieder unter Beweis: Von Empathie keine Spur, das Leiden der Aids-Kranken dient einmal mehr dazu, die abgrundtiefe Verachtung gegenüber Homosexuellen gebetsmühlenartig zu rechtfertigen :-(
Wie soll denn nach Meinung des Redakteurs das Aids-Problem von der Bundesregierung „am Schopf gepackt“ werden? Durch ein staatliches Verbot von hetero- und homosexueller Unzucht unter Androhung von Haftstrafen oder Ausweisung? Diese Strategie der Problemlösung möchte ich gerne erklärt bekommen!
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#24   Antonius   15:19:21 | Freitag, 24. November 2006
@ laikos
Ist der Fall denkbar, Laikos, dass Sie da so einiges durcheinanderwerfen? Nur, weil die meisten aufgeklärten Menschen dieser Erde ohne Teufel und Dämonen in ihrer Wirklichkeitsbeschriebung auskommen, heißt es noch lange nicht, dass zwischen gut und böse nicht mehr unterschieden werden kann. Ganz im Gegenteil: Erst ohne Teufel und Dämonen kann überhaupt von persönlicher Schuld gesprochen werden. Beides sind schließlich Wesen, die Menschen von außen aus einen fremden, bösen Willen aufzwingen, so dass diese im wahrsten Sinne nicht mehr Herr ihrer selbst sind. Dämonisch oder teuflisch besessene Menschen wären daher eo ipso nicht für ihre Taten haftbar zu machen. Da Sünde Freiheit unbedingt voraussetzt (sonst wäre es keine Sünde), ist gerade das Ins-Spiel-bringen von Teufel und Dämonen kontraproduktiv.
@ Petrus II
Ich kann ihrer Behauptung, dass die Welt Alten und Ungeborenen den Krieg erklärt haben soll, nicht folgen. Wer ist „die Welt“ und auf welchem Dokument ist zu lesen, dass alle Kinder, die auf dieser Erde gezeugt werden, abgetrieben werden sollen (merke: es ging den Nazis darum, Juden ausnahmslos zu vernichten, eben weil sie Juden waren – wo gibt es den Willen, alle Neugeborenen ohne Ausnahme zu töten, weil sie Neugeborene sind?)? Sehen Sie, wie haltlos diese „Vergleiche“ mit der Shoah sind? Abgesehen davon finde ich es niederträchtig, wenn die Leiden ermordeter KZ-Häftlinge (ob Juden oder nicht) benutzt werden, um gegen vollkommen anders gelagerte Verbrechen vorzugehen…
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#21   Antonius   10:19:34 | Freitag, 24. November 2006
@ Stephanus
Ich habe doch gar nicht behauptet, dass Menschen nicht gleich Menschen sind (habe doch unten noch ausdrücklich betont, dass es keine Unterscheidung in einen moralischen und einen unmoralischen Massenmord geben kann; ein Mord ist ein Mord zuviel, da gebe ich Ihnen recht). Nur der Grund, die Art und Weise der Durchführung usw. differieren so sehr, dass eine Parallelsetzung so nicht möglich ist. Sie allerdings sehen nur die Zahlen bzw. den Tatbestand einer massenhaften Tötung von Menschen und glauben, alle Verbrechen dieser Welt in einen Topf werfen zu können. Der Begriff „Shoah“ ist aber einem ganz bestimmten geschichtlichen Ereignis zugeordnet, das es so bisher nicht gegeben hat und von daher unvergleichbar ist. Wenn Sie also zur Veranschaulichung Ihrer eigenen Anliegen Äpfel und Birnen zusammenzählen möchten, kann und will ich Ihnen das nicht verwehren, nur wundern Sie sich bitte nicht, dass man so eine Aussage nicht ernst nehmen kann. Dazu eine Kostprobe aus Ihrer eigenen Argumentation:
seiner sicht sah sich hitler im kriegszustand mit menschen die seiner meinung nach front machten gegen europa und deutschland.
Entschuldigung, wie kann man das mit ungeborenen Kindern vergleichen? Glaubt Europa, oder Deutschland, dass ungeborere Kinder ihnen den Krieg erklärt haben oder dass Kinder schädlich für das eigene Land sind?
Sie haben leider gar nichts von dem verstanden, was ich unten geschrieben habe. Lesen Sie es noch einmal, dann erspare ich mir eine Menge weiterer Erklärungen
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#15   Antonius   22:57:09 | Donnerstag, 23. November 2006
@ möchtegern-kathole
Wer jedoch damit meint, wg. dem einen Verbrechen würde das andere verharmlost oder wer es verharmlosen will, oder umgekehrt, dem ist eh’nicht zu helfen.
Manche Abtreibungsgegner mit fragwürdigem Hintergrund tun doch exakt das: Sie sagen, „Unter Hitler sind 6 Mio. Juden ermordet worden, was heute passiert, ist viel schlimmer, heute werden pro Jahr 60 Millionen Kinder abgetrieben!“ Das ist doch ganz klar eine Relativierung der Shoah. Von daher ist Vorsicht geboten. Lesen Sie doch mal den Prallelartikel („Willkommen im Vierten Reich“) zu diesem hier bzw. die ersten der 50 Kommentare dazu
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#11   Antonius   21:43:09 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Stephan
O.K., einigen wir uns auf „Shoah“.
Wir sprechen hier über Massenmord und es geht darum aufzuzeigen, daß es immer wieder Massenmorde gegeben hat und das hinter jeder dieser Taten die selbe Logik des Mörders liegt, nämlich daß man den Wert von Menschen gegeneinander abwägen könnte um den für weniger wert befundenen zu vernichten.
Damit haben Sie für manche Fälle allenfalls den kleinsten gemeinsamen Nenner ausfindig gemacht (der aber auch nicht immer vorhanden ist, denn das Kriterium ‘Minderwertigkeit des Anderen’ ist nicht zwingend Voraussetzung für einen Massenmord); aber auch das reicht nicht aus, um Shoah und Abtreibung auf eine Stufe zu stellen. Massenmord ist nicht gleich Massenmord, die Motive, die Vorgehensweise, die Quantität, Intensität, die Täter und Opfer, der Kontext usw. differieren. Das heisst natürlich nicht, dass es einen harmlosen und einen nichtharmlosen Massenmord gibt
Warum lässt man nicht endlich davon ab, solch sinnlose Bezüge herzustellen? Manche Abtreibungsgegner ziehen geradezu reflexartig diesen „Vergleich“, der aber bei einer genaueren Gegenüberstellung nicht wirklich einer ist. Abtreibung ist ein anders gelagertes Verbrechen, mit anderen Voraussetzungen, Motiven usw. Halten wir diese Grenzen ein und werfen nicht alles in einen Topf, sonst können wir uns auch jede Form von Rechtsprechung schenken.
die Rassegesetzgebung hat das Vorgehen der SS nicht gedeckt. Wie meinen Sie das? Juden wurden auf der Grundlage der Nürnberger Rassegesetzgebung ermord…
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#4   Antonius   20:35:23 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Herr Annen
Es ist angemessen, das Zeigen von Bildern nationalsozialistischer Vernichtungslager zu verbieten. Ich hoffe, dies war ein Tippfehler…
So sehr ich Abtreibung verwerfe, ich kann eine Parallelisierung von Abtreibung und Auschwitz – wie sie auf kreuz.net regelmäßig zu finden ist – nicht nachvollziehen. Motivation, Ideologie und Durchführung des Massenmords an den Juden decken sich nicht mit denen der Abtreibung. Wenn dies doch der Fall sein sollte, müssten ja alle Kinder, die im Mutterleib heranwachsen, nur weil sie eben Kinder sind, ermordet werden (so wie eben jeder Jude/jede Jüdin wegen seines Jude/ihres Jüdin-Seins von vorneherein dem Tod geweiht war). Und das ist doch wohl nicht ganz zutreffend, nicht wahr, Herr Annen? Ich finde es als Katholik richtig, gegen Abtreibung zu protestieren, aber solch grobe zeitgeschichtliche Verwechslungen bzw. Gleichsetzungen sind inakzeptabel. Der Holocaust wiederholt sich nicht in der Abtreibung (von daher hiermit auch eine Absage an die Internet-Seite „Babycaust“). Der Holocaust war in seinen Voraussetzungen und seiner Art der Durchführung ein singuläres Ereignis und kann nicht beliebig von einem auf den anderen Kontext übertragen werden. Oder hat dann etwa auch die NPD Recht, wenn sie bezüglich der Bombardierung von Dresden von einem „Bomben-Holocaust“ spricht? Ich denke, wir sollte darauf achten, nicht die Unterschiede zu nivellieren, damit wird man auch nicht dem Problem der Abtreibung gerecht!
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#38   Antonius   18:32:12 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Petrus II
Lesen Sie doch einmal nicht verdrehtes und nicht gefälschtes.
Ich wäre auf einen Hinweis Ihrer „Quellen“ mal gespannt.
Die Regierung von Israel hat sich zum Ziel gesetzt, alle Nichtjuden aus Israel zu bringen.
Das glauben Sie doch wohl selbst nicht, wo haben Sie denn diese Info her?
Wir sind Christen und haben die Aufgabe die Nichtchristen zu bekehren. Unsere Waffen sind der Rosenkranz und die Liebe
Rosenkranz und Liebe setzen Sie als Waffen ein? Dann befinden Sie sich offenbar im Kriegszustand? Wenn es Ihr Ziel ist, alle Nichtchristen zu bekehren, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie hier imperialistischen Fantasien nachhängen und nicht die Israelis. :-(
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#36   Antonius   17:33:16 | Mittwoch, 22. November 2006
@Petrus II
Wenn ich ihre Postings so lese, wundere ich mich nicht, dass die antisemitische Hetze der Nationalsozialisten bei so vielen Deutschen auf fruchtbaren Boden fiel. Juden seien selbst Schuld, wenn man sie millionenfach hinmordet… Wie soll man ihr Statement interpretieren? Sie hätten also durchaus Verständnis für einen neuen kleinen Holocaust?
Deshalb meine Frage: Sind Sie in der NPD, der DVU oder bei den Reps beheimatet? Oder warum bedeutet ein kritisches Bild auf das eigene Heimatland gleich, dass man es hasst? Was bedeutet dann umgekehrt für Sie ‘Patriotismus’? Das unter-den-Teppich-kehren bzw. auf-andere-schieben von historischen verbrecherischen Tatsachen? In so einem Fall verzichte ich gerne auf so eine Kategorie.
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#34   Antonius   17:18:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@rudolphsohn
Sie haben mit Ihrem Posting klar herübergebracht, was die eigentliche Triebkraft dieses Artikels ist: gekränkter Nationalstolz, der sich die Juden zu Tätern mit NS-Methoden zurechtzubastelt, um sich dadurch einer unangenehmen Erinnerung zu entledigen
Den Grund für ihre Unbeliebtheit und Vernichtung bei den Opfern zu suchen, anstatt bei den Tätern, ist eine beliebte, aber moralisch inakzeptable Masche von Rechtsextremen und Antisemiten. Sie entlastet so schön von Schuld und Verantwortung, weil man sich ja in diesem Fall nur gewehrt hat.
Im Übrigen ist es totaler Quatsch, zu meinen, man dürfe an der Politik Israels nichts kritisieren. Nur zeigt sich eben immer wieder, dass ein großer Teil der vorgebrachten Israel-Kritik tatsächlich einen von antisemitischen Stereotypen geprägten Hintergrund hat – Ihr Posting ist leider ein allzu typisches Dokument dafür („Die Juden sind selbst schuld, wenn man sie nicht mag“). Ich kann Ihnen ein lesenswertes Buch vom Berliner Antisemitismusforscher Wolfgang Benz („Was ist Antisemitismus“) ans Herz legen. Sie werden dort Ihre Position aus dem vorletzten Jahrhundert schnell wiederfinden. Aber was rede ich? Das dürfte für Sie ohnehin nur staatlich aufgedrückte Meinungshüterei mit impliziten Denkverbot darstellen, gell?
Noch was: Können Sie mir event. erklären, warum immer dort Antisemitismus/Fremdenfeindlichkeit am stärksten sind, wo es keine oder nur sehr wenige Juden/Ausländer gibt? Vielleicht geht das ja doch nicht so von den Juden aus?
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#27   Antonius   16:09:59 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Bonifatius
Ach ja, es sind ja Semiten, die sich hier einen kleinen Scherz erlaubten, und da dürfen wir um Gottes willen nicht antisemitisch werden, sonst werden wir strafrechtlich verfolgt und eingesperrt. Denken sie einmal nach 1933 zurück: Die Täter waren nationalistische Extremisten…Durch den Angriff wurde der linke Backenknochen der Schwedin zerstört. Die SA, die sich mit einem großen Aufgebot in der Gegend befand, schritt nicht ein. Alles schon einmal da gewesen. Auch die „Herrenmenschen“, aber diesmal mit anderem Vorzeichen.
Haben Sie damals bei Martin Hohmann im Auditorium gesessen? Was bringt Sie dazu, den Spieß umzudrehen, Juden zu selbsternannten Herrenmenschen zu machen, den Flaschenwurf einer winzigen Spinner-Gruppe mit dem großangelegten Straßenterror der SA zu parallelisieren, kurz: sie auf eine Stufe mit Nationalsozialisten zu stellen? Worum geht es Ihnen? Wollen Sie durch so eine Strategie antisemitische Ressentiments legalisieren oder fühlen Sie sich in Ihrer deutschen Ehre einfach nur gekränkt und wollen diese durch so eine Parallelisierung mit den NS-Verbrechen wiederherstellen? So nach dem Motto: Was gehen wir Deutschen doch die ganze Zeit in Sack und Asche, dabei sind doch die anderen genauso schlimm.
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#3   Antonius   12:33:30 | Mittwoch, 22. November 2006
Oh, mein Gott!
Ich frage mich, was dieser Artikel nur aussagen will. Soll er insinuieren, dass die Juden durch ein paar Radikalinskis in Wirklichkeit doch ein aggressives Tätervolk sind, das unmoralisch handelt, indem es Spaß daran findet, andere (hier: Demonstranten oder wehrlose Paläsinenser) zu drangsalieren? Und wie ist das angebliche Christusmord-Geständnis mit der beigefügten Drohung zu verstehen? Soll das der von einigen rechtskatholischen Kreisen so herbeigesehnte Beweis für eine jüdische Kriegserklärung gegen die christliche Welt sein? Mann, mann, mann, wer das glaubt, ist arm dran!
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#103   Antonius   18:48:25 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Heger
Niemand erlebt immer dieselbe Geschichte
Damit war gemeint, dass sich Ereignisse in ihren Voraussetzungen und Motiven wiederholen. Deshalb ist es unerlaesslich, an die Grauen und Opfer der Geschichte zu erinnern. Ansonsten ist man dazu verurteilt, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen
Ich hatte gesagt, daß vor Ihrer „internationalen Militär- und Holocaustforschung“ weniger Respekt angebracht ist. Sie gedeiht nur unter (1) dem reichlichen Geldfluß aus staatlichen und privaten Mitteln und (2) unter der Abschirmung vor ketzerischen Historikern durch die Inquisitions-Strafverfolgung in den „demokratischen“ Staaten.
zu 1) nur weil sie staatlich und privat finanziert wird, ist das noch lange kein Grund, darin Manipulation zu erkennen. Und wenn, nennen Sie die Hintermaenner doch bitte klar und eindeutig beim Namen!
zu 2) Wen meinen Sie konkret? Den Holocaust-Leugner David Irving? Dem in einem historischen Vergleich vor dem Royal High Court London nachgewiesen werden konnte, dass er authentisches Quellenmaterial ueber die Massenvernichtung wider besseren Wissens fehldeutete?
Zu Russland: Hitler hielt die Sowjetunion hinsichtlich ihrer militaerischen Staerke fuer einen „toenernen Koloss“. Er hat sie angreifen lassen, um den „juedischen Bolschewismus“ zu zerschlagen und um Lebensraum im Osten fuer das deutsche Volk zu gewinnen. Dies zeigt auch die Art des Vorgehens der Wehrmacht und SS. Einzelheiten in einem unteren Posting von mir
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#93   Antonius   20:24:23 | Montag, 12. Juni 2006
@Heger
Die friedenschließenden Mächte verpflichteten sich, in keiner Weise an Untaten des Krieges zu erinnern. Von der Klugheit dieser alten Diplomaten könnte man heute eine Menge lernen.
Herr Heger, das koennte Ihnen so passen. Wer aus der Geschichte nicht lernt und an die Grauen der eigenen Seite nicht erinnert, wird dazu verurteilt sein, sie immer wieder durchleben zu muessen (ist nicht mein Spruch). Sie glauben, Ihr nationales Insuffizienzgefuehl dadurch heben zu koennen, indem Sie versuchen, die geschichtliche Wahrheit, die immer mehr zutage tritt, von sich zu stossen, indem Sie serioese Neuzeithistoriker, denen inzwischen viel mehr Quellen zur Verfuegung stehen als noch vor 30 Jahren, kollektiv als interessegesteuerte Opportunisten verunglimpfen und anfangen, fuer Deutschland unguenstige Fakten (Ueberfall auf Sowjetunion) zu Ihren Gunsten zu interpretieren. Damit will ich nichts zu tun haben. Mir ist der schmerzhafte Erkenntnisprozess, der mit dem Erfahren der Wahrheit verbunden ist lieber, als meine deutsche Identitaet auf einem laengst ueberholten Mythos (z.B. saubere Wehrmacht) zu gruenden, der argumentativ zudem noch auf toenernen Fuessen steht. Sie werden nie wieder zu den Legenden von Manstein, Kesselring und Co. aus den 40er und 50er Jahren zurueckkehren koennen, deren Generation ist zusammen mit den „Landser-Heften“ Schnee von vorgestern. Ohne Wahrheit gibt es nun einmal keine Gerechtigkeit.
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#47   Antonius   13:05:02 | Sonntag, 11. Juni 2006
@Heger
Kenne ich doch: „XY ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“ – und mit diesem Trick schafft man die Meinungsfreiheit ab!
Ich sagte ja schon, es ist ein Unterschied, ob man eine Meinung auessert oder falsche Tatsachen behauptet
Im Gegenteil, Es sind eher Sie, der leichtfertig politisch korrekten u lukrativen Geschichtsfälschungen aufsitzt.
Begruendung? Wenn Sie wirklich behaupten, die moderne Militaergeschichtsforschung, die auf universitaerer Ebene und nicht in revisionistischer Bierstubenatmosphaere betrieben wird, sei manipuliert, ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Z.Zt. ihrer Entstehung war sie alles andere als PC, sondern musste sich gegen die eingefahrene oeffentliche Meinung – auch der damaligen Bundesregierung und der Bundeswehr – muehsam durchsetzen
Ihre Aussage bezuegl. der Sowjetunion bedarf keiner weiteren Kommentierung, Sie widersprechen damit laengst nachgewiesenen Forschungsergebnissen
Jetzt ist davon nur noch eine „Einladung“ übriggeblieben? Und auch die ist wohl der Phantasie des „Lexikons fuer Rechtsextremismus“ entsprungen.
Googeln Sie bitte selbst, dann werden Sie auf einem Foto Wettler vor dem Mikrofon auf der Rep-Veranstaltung erblicken.
Nein. Wenn ich einen Mord melde, bin ich ja nicht verpflichtet, Vermutungen über den Mörder anzustellen. Das tun Sie doch laengst, wenn Sie die Vermutung nach einer Erpressung schon aussprechen. Sie wagen es nur nicht, sich zu outen
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#40   Antonius   01:53:20 | Sonntag, 11. Juni 2006
@Heger
Meinungswächter, augepaßt!
Herr Heger,das was Sie da tun,hat mit Meinung nicht mehr viel zu tun,das schrappt gefaehrlich nahe an Geschichtsfaelschung vorbei.Sie haben Ihre Behauptung nicht begruendet,warum die „These“ vom Vernichtungskrieg unhaltbar ist.Die Wehrmacht (W) hat mit den Einsatzgruppen von SS, SD und Polizei im Rahmen der „Endloesung“ organisatorisch eng kooperiert,z.T. selbst die Erschiessungen in den Ghettos durchgefuehrt.Die sog. „Sicherungsdivisionen“ liquidierten unter dem Deckmantel der Partisanenbekaempfung unzaehlige russ. Zivilisten und brannten Doerfer nieder.Die Forschung hat laengst gezeigt,dass die deutsche Fuehrung mit Zustimmung der W-fuehrung „schon Monate vor dem Angriff [auf d. Sowjetunion] festlegte,dass das Voelkerrecht, auch die HLKO,in keiner Weise beruecksichtigt werden sollte“ (Historikerkommission ueber den Partisanenkrieg) [Wette, S. 131].Auf das Konto der W. gehen ferner die Durchfuehrung des verbrecherischen „Kommissarbefehls“ sowie der bewusst in Kauf genommene Hungertod von 2 Mio. sowjet. Kriegsgefangenen.Absurd ist die These,Hitler haette aus Notwehr die Sowjetunion angegriffen.Diese Angriffsplaene zaehlten zu Hitlers langgehegten Wunsch,Lebensraum im Osten zu erobern.
Die Einladung des Referenten vor den Reps duerfte sicher nicht ganz grundos gewesen sein und den polit. Standort Wettlers erweisen,oder?
Sie schulden mir noch eine Antwort nach den Interessenten an einer permanenten Knechtung Deutschlands
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#22   Antonius   18:56:09 | Samstag, 10. Juni 2006
@Dr. Christoph Heger
Sie wissen hoffentlich, Herr Heger, dass Sie sich mit Ihren Statements und ihrem „Infomaterial“ am Rande der Legalitaet befinden, oder? Das, was dieser F. Uhle-Wettler, der auf Veranstaltungen der „Republikaner“ als oeffentlicher Redner auftritt, der den Vernichtungskrieg der Wehrmacht als einen Praeventivkrieg bezeichnet und zudem noch im Lexikon fuer Rechtsextremismus erscheint, in seinem Aufsatz betreibt, nennt man Revisionismus. Entsprechend ist seine „wissenschaftliche“ Methode: ohne es belegen zu koennen, unterstellt er die Vernichtung bzw. Verfaelschung von Quellen – seine Sprache dazu ist bezeichend: „muss gesaeubert worden sein“, „wohl“, „vermutlich“ – das ist Pseudowissenschaft. Dazu ist zu sagen, dass die Alliierten nach dem Krieg mit fuehrenden Wehrmachtsangehoerigen in der sog. „Historical Division“ eng kooperierten. Dadurch hatten vor allem Generaele und Offiziere offenen Zutritt zu authentischen Quellen, die sie zu ihren Gunsten interpretieren konnten. Neuzeithistoriker haben erst seit den 60er Jahren zu diesen Quellen Zutritt und koennen kaum gegen den etablierten Wehrmachts-Mythos argumentieren.
Noch eine Frage: wen meinen Sie konkret mit „gewisse[n] Spesenritter[n]“ – etwa Juden?
Ich empfehle die Lektuere serioeser Militaerhistoriker: z.B. das Buch von Wolfram Wette, Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden, Frankfurt/Main 2005. Wette ist Mitarbeiter am Militaergeschichtlichen Forschungsamt Freiburg und Prof. an der dortigen Uni
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#15   Antonius   16:54:56 | Samstag, 10. Juni 2006
@Theophil
Ich verstehe, was Sie meinen und ich hoffe, ich kann alles in 5 Postings unterbringen, die mir die kreuz.net-Redaktion innerhalb von 24 Stunden noch zugesteht. Die Zahlungen werden mit dem Tod der letzten Ueberlebenden der Opferseite auslaufen. Sie sind deshalb immer wieder in der deutschen Oeffentlichkeit diskutiert worden, weil sich deutsche Firmen bis in unsere Tage geweigert haben, Zwangsarbeiter zu entschaedigen, die ueber Jahre hinweg schwerste koerperliche Arbeit fuer jene Firmen leisten mussten. Uebrigens haben die Entschaedigungsgelder mit Juden kaum etwas zu tun, sie beziehen sich in fast allen Faellen auf Nichtjuden z.B. aus Polen oder anderen Laendern, die waehrend des Krieges zu Hunderttausenden ins Altreich zur Zwangsarbeit deportiert wurden. Die Opfer von damals, die heute noch leben, leiden physisch und psychisch z.T. erheblich unter den Spaetfolgen, haben eine minimale Rente, die ihnen den Erwerb von Medikamenten nicht ermoeglicht. Aus diesem Grund hat z.B. die deutsche Sektion von PAX CHRISTI das Maximilian-Kolbe-Werk gegruendet, das Spendengelder fuer ueberlebende Zwangsarbeiter sammelt. Bitte werfen Sie daher nicht Juden in Zwangsarbeiter in einen Topf. Die Wiedergutmachungszahlungen der Bundesrepublik an den Staat Israel sind dagegen schon seit Jahrzehnten ausgelaufen
@Dr. Heger: welche Zeitgeschichtsforschung halten Sie denn fuer serioes, wenn schon nicht die universitaere?
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#13   Antonius   15:58:19 | Samstag, 10. Juni 2006
@Theophil
Nun, die Verbrechen der Nazis sind nun einmal im Namen Deutschlands von Deutschen begangen worden. Damit ist z.B. die Shoah, aber auch andere Verbrechen durch Nazi-Deutschland keine rein subjektive Schuldfrage, sondern ein nationales Problem. Das hat zur Folge, dass auch nachfolgende Generationen fuer die Generationen, aus der die Taeter kamen, im wahrsten Sinne zahlen muessen, also z.B. fuer Zwangsarbeiter Entschaedigungsgelder. Dies nennt man Kollektivhaftung, die natuerlich auch darin besteht, dass wir Deutschen vor dem Hintergrund der juengsten Geschichte besonders in die Pflicht genommen sind, sich an die Verbrechen zu erinnern und einer Wiederholung entgegenzuwirken. Sie bezieht alle mit ein, auch diejenigen, die gegen Hitler waren, denn auch sie gehoeren zu dem Volk, in dessen Namen die grauenhaften Verbrechen veruebt wurden. Juden zeigen aber nicht mit dem Finger auf uns und sagen: „Ihr seid schuld“, sondern machen uns genau auf diese Tatsache der Verantwortung aufmerksam, die hier allzu schnell wieder vergessen wird. Juden sind sich sehr dessen bewusst, dass nicht alle Deutschen Nazis waren und das heben sie auch immer wieder hervor.
@Dr. Heger
Die moderne kritische Militaergeschichts- und Holocaustforschung stuetzt sich auf umfassendes, z.T. erst seit einigen Jahren zugaengliches Quellenmaterial. Ihr ist es zu verdanken, dass z.B. die von Wehrmachtsgeneraelen begruendete Legende von der sauberen Wehrmacht korrigiert wurde.
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#6   Antonius   12:15:35 | Samstag, 10. Juni 2006
Angemerkt
Wenn unser Papst mit dem Gesagten eine klare Grenze zw. Verfuehrern und Verfuehrten ziehen wollte, ist er allein schon aus historischer Sicht angreifbar. Die internationale Militaer- und Holocaustforschung ist von dieser Unterscheidung schon vor Jahrzehnten abgerueckt, nachdem sie zunehmend den „kleinen Mann“ in den Focus ihrer Untersuchungen gestellt hat. Darin ist klar zu sehen, dass zu viele normale Deutsche (trotzdem eben nicht alle!!!) am Krieg profitierten, an Verbrechen direkt oder administrativ, aus Ueberzeugung oder schierer Gedankenlosigkeit, mitgewirkt haben. Die Forschungsergebnisse sind in jedem Buchladen zu bekommen. Man kann keine Grenze mehr ziehen zwischen der boesen Naziclique und den armen missbrauchten Deutschen. Hier ist auch unser Hl. Vater nicht unfehlbar und daher kritisierbar. Trotzdem hat er mit seinem Auschwitzbesuch Grossartiges geleistet. Ein wichtiges Zeichen zur Versoehnung! Weiter so, Benedetto!!!
Von einer Kollektivschuld der Deutschen redet schon lange niemand mehr, das tut auch der Zentralrat der Juden uebrigens nicht. Aber es gibt Kollektivverantwortung bzw. -haftung. Ich haette allerdings gerne vom Autor ein paar Quellenangaben zu den „gewissen Kreisen“ gehabt, die angeblich wieder eine Kollektivschuldhypothese konstruieren sollen
Zum Fall Hohmann empfehle ich das Buch des renommierten Antisemitismusforscher der TU Berlin
Wolfgang Benz, Was ist Antisemitismus? Muenchen 2004.
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#10   Antonius   20:08:20 | Freitag, 9. Juni 2006
Nachgehakt
Wenn ein kirchlich Verheirateter eine zweite eheähnliche Liaison unterhält, ist das Ehebruch. Der Ehebruch ist eine Todsünde.
Dass Ehebruch eine Suende ist, ist klar. Aber Todsuende? Menschliche Taten werden doch erst dann zu Todsuenden, wenn sie bewusst als Absage an Gott begangen werden, wie z.B. durch Goetzendienst oder Apostasie. Dazu zaehlt die volle Einsicht, Gott eine kategorische Absage erteilen zu wollen. 99% aller Menschen, die eine neue Ehe eingehen, duerften aber einen Bruch mit Gott gar nicht anstreben. Von daher wage ich zu bezweifeln, dass Ehebruch zu den Todsuenden zu zaehlen ist – was nicht heisst, dass ich nicht ihn prinzipiell verwerfe.
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#255   Antonius   23:16:15 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Kleiner Werbeblock
Diejenigen, die sich ueber Inquisition und Hexenverfolgung kurz, knapp und guenstig (jeweils nur 7,90 Euro) informieren wollen, den seien diese 2 Titel ans Herz gelegt:
Wolfgang Behringer, Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung, Muenchen 2005.
(Behringer zaehlt zu den fuehrenden Hexenforschern in Europa. Er wirkt als Prof. an der Universitaet York/England)
Gerd Schwerhoff, Die Inquisition. Ketzerverfolgung in Mittelalter und Neuzeit, Muenchen 2004.
(Schwerhoff ist Prof. fuer Geschichte der Fruehen Neuzeit an der TU Dresden)
Auch wenn diese Darstellungen natuerlich grundsaetzlich nichts entschuldigen, so ruecken sie doch ein bisschen das Zerrbild zurecht, das oft mit Inquistion und Hexenverfolgung zusammenhaengt
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#230   Antonius   19:53:49 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Herzlichen Dank!
Da die Site in den USA gehostet wird, ist es allerdings schwierig mit juristischen Mitteln gegen die hetzerische und verleumdende Berichterstattung vor zu gehen.
Mmmmmmmhhh, die Frage ist nun, ob nur schwierig oder unmoeglich… Das klingt aber immerhin so, als koennte es eine Chance geben
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#226   Antonius   19:38:45 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Deinonychus
Wie ich erfahren habe, hat sich die Deutsche Bischofskonferenz bereits von kreuz.net distanziert.
Koennten Sie das naeher erlaeutern? Im Ernst, mich interessiert sehr, wie die DBK zu diesem Hetz-Magazin kreuz.net steht. Haben Sie eine Erklaerung, die Sie mir posten koennten?
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#224   Antonius   19:30:06 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Asbeel
Da muss ich Puenktchen zustimmen, die angegebene Zahl ist tatsaechlich Quatsch. Es gibt laengst serioese Untersuchungen sowohl aus der Profan- als auch aus der Kirchengeschichte, die jene Opferzahl drastisch nach unten korrigiert haben; die Opferzahl, die man aufgrund der Quellen rekonstruieren kann, betraegt ueber die Jahrhunderte verteilt in ganz Europa mehrere zehntausend, aber bei weitem nicht 10 Millionen. Das ist zwar immer noch zu viel, aber trotzdem ein grosser Unterschied zu den bis heute von Stern/Spiegel oder Focus beharrlich angegebenen Zahlen
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#220   Antonius   19:03:14 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Kurz eingeworfen
Ich ziehe den Vorschlag mit dem Treffen mal besser zurueck; angesichts der verbalen Gewalteskalation heute glaube ich, dass das glatter Selbstmord waere. Wenn dieses Forum tatsaechlich eines Tages von einer staatlichen und einer kirchlichen Anti-Terror-Einheit gestuermt werden sollte, waere ich allerdings bereit, an der Gruendung einer Auffanggesellschaft fuer kreuz.net-Geschaedigte mitzuwirken. Wer macht mit?
@rudolfsohn: ich hatte mich in Ihnen offenbar getaeuscht. Ich hatte Sie zwischendurch fuer einen hartschaligen Typen mit einem letztlich weichen Kern gehalten. Aber Ihre extremen Hasstiraden und Beleidigungen gegenueber Homosexuellen scheinen tatsaechlich kein Mass mehr zu kennen. Sie meinen, dass das, was Ihnen an Gegenstreaktion hier zuteil wird dem Inhalt Ihrer Postings gleichkommt. Glauben Sie mir: sie stehen in keinem Verhaeltnis zu dem, was Sie vom Zaune brechen. Passen Sie auf, dass Sie nicht eines Tages Opfer Ihres eigenen Hasses werden. Das Gleiche gilt fuer @schnabeltierkoenigund @Institoris
@Buesser: ich kaufe Ihnen die Sache mit Ihrem Versuchsballon nicht ab. Sie haben Angst bekommen und rudern nun zurueck, stimmt’s?
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#165   Antonius   13:45:06 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Buesser
Jetzt haben sogar Sie mit ihrem letzten posting ein Coming-out gehabt, uuupssss… Werden Sie also schnell Ihrem Nick gerecht und bereuen Sie Ihre braune Gesinnung. Koennen Sie mir mal klarmachen, wie Sie unverhohlene Parteinahme fuer Nazis (u.a. „den Herrn Rudolph Hess“) mit ihrem Katholizismus unter einen Hut bringen? Pfui Teufel – tut mir leid, ich kann nur vor Ihnen ausspucken
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#159   Antonius   13:37:10 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Buesser
Bei Bedrohung des inneren Friedens darf sie doch im Innland eingesetzt werden, aber stattdessen gibt man Millionen dafür aus gegen rechtschaffende Mitmenschen vorzugehen, nur weil sie öffentlich Herrn Rudolf Hess gedenken.
Sagen Sie mal, waehlen Sie NPD? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Wenn Sie Neonazis oder Altnazis als rechtschaffende Buerger bezeichnen, dann sollten Sie in Zukunft besser vom Verfassungsschutz observiert werden. Schaemen Sie sich!!!!!
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#123   Antonius   10:36:08 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Guntram
Wie oft soll denn noch gesagt werden, dass Kuehnen in der Neonazi-Szene wegen seiner oeffentlichen Einstellung zur Homosexualitaet eine singulaere Figur war? Sie haben als Schwuler in der Neonazi-Szene grundsaetzlich keine Chance. Und was wollen Sie Kuehnen mit seiner Aktion konkret vorwerfen? Dass er in einem Teil der Neonazi-Szene fuer Zwietracht und Spaltung gesorgt hat? Beklagen Sie das? Haetten Sie sich Geschlossenheit gewuenscht?
Kein Mensch bestreitet, dass unter Nazi-Verbrechern auch Schwule waren. Dies hat aber keine Bedeutung fuer die Bewertung von Homosexualitaet heute. Nochmal das Gegenbeispiel: unter den Nazi-Verbrechern waren erschreckend viele Autofahrer, muesste dies nicht ein schlechtes Bild auf alle Autofahrer heute werfen und den ADAC zu einem Schuldbekenntnis verleiten? Wie absurd waere das denn? Ihr Argument ist vollkommen laecherlich, zumal die meisten Nazi-Taeter Heteros waren.
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#117   Antonius   10:21:05 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Rudi
Mir war bislang nicht bewusst, dass der oeffentliche Aufruf zur Diskriminierung von Homosexuellen, ihre soziale und gesellschaftliche Marginalisierung und Isolierung zu christlich-abendlaendischen Werten gehoert…
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#114   Antonius   10:14:32 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Guntram
Warum bemuehen Sie immer noch Ernst Roehm? Das Thema ist jetzt inzwischen 3x ausfuehrlichst abgehandelt worden, doch jedesmal kommen Sie wieder mit diesem Kerl um die Ecke… :-P
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#106   Antonius   09:54:58 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Gerhard
Ich wuerde ein Treffen irgendwo in der Mitte oder im Sueden Deutschlands vorschlagen, denn ich vermute, dass einige von uns auch aus Oesterreich kommen; dann waeren die Kosten der Anreise besser verteilt. Ueberhaupt muesste man das langfristiger planen…
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#84   Antonius   00:28:11 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Ob das was wird
mit einem Treffen… ich gehe jetzt jedenfalls schlafen. Wuensche dem Rest eine gute Nacht! Bis zum naechsten Homo-Thread :-P
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#81   Antonius   00:22:59 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@Parzifal2
Ich tippe ersteres, deshalb wird er glaube ich auch nicht kommen
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#78   Antonius   00:19:59 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@derfux
Das geht mir ganz genauso, Rudi ist glaube ich echt o.k., wenn er sich nicht gerade im Anti-Homo-Dilerium befindet
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#76   Antonius   00:15:52 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Zweifel
Die Frage ist nur fuer den Fall, dass es wirklich ein Treffen geben sollte, ob Bruder Theophil der Einzige seiner „Fraktion“ auf weiter Flur waere, denn ob Rudi und Gunni kommen wuerden, das ist wirklich zu bezweifeln
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#72   Antonius   00:10:21 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@derfux
Kaum. Das ist bestimmt besser als zwischen Insti und Schnabeltierkoenig, die bringen einen bestimmt um, waehrend man den Schlaf des suendigen Heiligen schlaeft
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#69   Antonius   00:05:41 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@derfux
:-D :-D :-D , lass uns an was Schoenes denken!
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#66   Antonius   00:00:48 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@derfux
Erst mal ist die Frage, ob sich alle auf so etwas einlassen wuerden, also ob aus dem Lager der Zeloten z.B. Rudi oder Gunni sich bequemen koennten. Ich waere allerdings auf jeden Fall dabei. Einerseits hat es etwas Absurdes, das in der Tat reif fuer die Titanic waere, andererseits stecken doch einige Chancen drin. In unserem Fall duerfte es angesichts der unvereinbaren Positionen schon ein Wunder sein, wenn wir es fertig bringen wuerden, ohne einen oeffentlichen Skandal uns auf ein Menue im Restaurant zu einigen
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#60   Antonius   23:48:45 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Bruder Theophil
Sie haben denke ich Recht. Es koennte Tote oder doch zumindest arg Verstuemmelte geben und es duerfte schwierig werden, den Herbergseltern klarzumachen, dass das bei uns so normal ist. Da muessen wir uns in der Tat was einfallen lassen. Aber mit einem realen Treffen duerften wie bezueglich kreuz.net etwas Einmaliges schaffen…
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#57   Antonius   23:32:54 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Bruder Theophil
Ich liebe diesen Sarkasmus auf kreuz.net, wirklich :-D Ja wenn, dann muessen so viele wie moeglich kommen, ist doch klar. Es ist generell nicht leicht, bei den Kommentaren etwas ueber diejenigen mitzubekommen, die ihre postings hier hinterlassen. Doch hin und wieder erfaehre ich was zwischen den Zeilen, was den Betreffenden im Einzelnen bewegt. Dazu gehoeren Sie mit Ihrer Familie genauso wie DDL, Guntram, Rudi, Cypripedium, rotwang… fast alle hier. Warum diese zeitaufwenigen kreuz.net-Diskussionen nicht unter den gleichen Themen mal face to face durchnehmen? Wir mieten uns Zimmer in einer Jugendherberge und veranstalten eine Tagung. Bei aller Diskussionsunfaehigkeit koennen wir – glaube ich – doch so einiges voneinander lernen
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#50   Antonius   23:11:38 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Cypripedium
Wer weiss, ob Rudi kneifen wuerde? Das mit dem Treffen war gerade so eine Schnapsidee von mir, ich weiss. Aber die Statements von allen haben mich neugierig gemacht und warum soll aus kreuz.net zur Abwechslung nicht auch mal was Konstruktives herauskommen, und sei es nur eine zuenftige Schlaegerei mit Monstranz und Federboa ;-) Meine Beobachtung war, dass wir bei allem Dissens nicht voneinander lassen koennen, warum deshalb nicht mal eine Live-Konfrontation? Aber es kann natuerlich auch sein, dass es gerade durch das Internet zu dem wird, was es ist
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#108   Antonius   22:49:48 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@anorexia cerebralis
Oh je, Sie bezeichnen alles, was Ihnen argumentativ nicht in den Kram passt als linkslinke Hetze? Das ist bedauerlich, spricht es doch nicht gerade fuer Ihr Unterscheidungsvermoegen. Aber das muss man ja auch gar nicht besitzen, wenn man die Wahrheit hat, gell? Sie haben bei der letzten Aussetzung wohl zuviel Weihrauch inhaliert?!
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#46   Antonius   22:35:09 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Jetzt mal im Ernst
Ich bin total neugierig geworden, wer sich alles hinter den Pseudonymen Cypripedium, ekstase, Rudi, Guntram, Bruder Theophil, Golileo usw. verbirgt. Wir sind doch schon eine feste kreuz.net-Basisgruppe geworden. Warum treffen wir uns nicht mal live in der Mitte Deutschlands, um uns entweder mal kraeftig zu verbimsen, oder irgendwo im Cafe zu treffen, und die ganze Sache mit offenem Visier auszufechten. Waer doch echt spannend…
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#41   Antonius   22:12:18 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Mein Gott Walther…
Herrjeee, da ist man mal vier Stunden weg und schon ist auf kreuz.net wieder die Hoelle los; unsere Krawallbrueder Gunni und Rudi haben sich auch bereits eingefunden. Doch wo bleiben Insti und der Schniedelwitzkoenig?
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#91   Antonius   16:04:23 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Grundsaetzliches zum Verhaeltnis von Naturwissenschaft und Bibel
Von den biblischen Schrifttexten her sind keine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse abzuleiten; darum ist es dem AT auch nie gegangen. Schliesslich gibt es dort 2 Schoepfungsberichte (einen priesterschriftlichen in Gen 1,1-2,4a und einen jahwistischen in Gen 2,4b-3,24), die einander in ihrem erzaehlten Ablauf nicht entsprechen. Im 1. Schoepfungsbericht wird zuerst die Welt geschaffen, dann der Mensch, im 2. Schoepfungsbericht umgekehrt. Die biblischen Schoepfungserzaehlungen haben keinen anderen Sinn, als die besondere Beziehung zw. Gott und Mensch hervorzuheben. Sie sind daher Glaubensbekenntnisse, sie sprechen vom Sosein der Schoepfung, von ihrer goettlichen Bestimmung und ihrer Korrumpierung durch die menschliche Suende. Sie wollen troesten, ermutigen und zum Lob des Schoepfers motivieren. Insofern sind sie keine Grundlage fuer naturhistorische Spekulationen. Entsprechend koennen naturwissenschaftliche Erkenntnisse biblische Erzaehlungen nicht widerlegen, genauso wie die Bibel naturwissenschaftliche Ergebnisse nicht in Zweifel ziehen kann.
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#367   Antonius   15:51:13 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Zu Naturwissenschaft und Bibel
Von den biblischen Schrifttexten her sind keine naturwissenschaftlichen Erkenntnisse abzuleiten; darum ist es dem AT auch nie gegangen. Schliesslich gibt es dort 2 Schoepfungsberichte (einen priesterschriftlichen in Gen 1,1-2,4a und einen jahwistischen in Gen 2,4b-3,24), die einander in ihrem erzaehlten Ablauf nicht entsprechen. Im 1. Schoepfungsbericht wird zuerst die Welt geschaffen, dann der Mensch, im 2. Schoepfungsbericht umgekehrt. Die biblischen Schoepfungserzaehlungen haben keinen anderen Sinn, als die besondere Beziehung zw. Gott und Mensch hervorzuheben. Sie sind daher Glaubensbekenntnisse, sie sprechen vom Sosein der Schoepfung, von ihrer goettlichen Bestimmung und ihrer Korrumpierung durch die menschliche Suende. Sie wollen troesten, ermutigen und zum Lob des Schoepfers motivieren. Insofern sind sie keine Grundlage fuer naturhistorische Spekulationen. Entsprechend koennen naturwissenschaftliche Erkenntnisse biblische Erzaehlungen nicht widerlegen, genauso wie die Bibel naturwissenschaftliche Ergebnisse nicht in Zweifel ziehen kann.
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#78   Antonius   14:11:16 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Bruder Theophil
Ich moechte nicht falsch verstanden werden. Ich verschliesse meine Augen sicher nicht vor den Geschehnissen unserer Zeit. Auch ich finde viele Enwicklungen bedenklich und heisse sie nicht gut. Meine Zweifel bezueglich kreuz.net gehen aber eben in die Richtung, dass es hier nicht um eine positive Identitaetsbildung geht. Denn dieses Online-Magazin ist aufgrund seiner Art der Berichterstattung gefaehrlich. Dass diese Homepage nicht in Deutschland gehostet ist, hat sicher seinen Grund. Viele Beitraege foerdern geradezu Fremdenhass (z.B. gegen Muslime, die per GG hier ein Recht darauf haben, ihre Religion auszuueben). Ideologisch wird das immer wieder zu beobachtende sozialpsychologische Phaenomen gestaerkt, dass naemlich sich Mehrheiten von Minderheiten gesteuert fuehlen (4% der Muslime gegen den Rest der Deutschen bzw. eine schwule Minderheit gegen alles, was heilig ist). Ich finde daher, dass meine Bezeichnung der kreuz.net-Artikel mit „Propaganda“ gar nicht so falsch ist. Und Propaganda hat immer manipulative Funktion. Kreuz.net inszeniert einen Kreuzzug gegen alles, was anders ist, hat oftmals eine militante Sprache (z.B. „Aufmarsch“, „Terroristen“ „Bevoelkerung schlaegt zurueck“) am Leibe; einige Kommentatoren sprechen von „Sieg“, „Schlachten schlagen“ usw. Entsprechend waeren auch so manche Kommentare polizeilich wegen Beleidigung oder Volksverhetzung zur Anzeige zu bringen.
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#76   Antonius   13:33:02 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Bruder Theophil
Das Beispiel mit der FAZ sollte nur zeigen, wie professioneller Journalismus hinsichtlich der Berichterstattung aussieht, nicht, dass die FAZ die Wahrheit schlechthin vertritt. Natuerlich muss man sich vielseitiger informieren.
Bei kreuz.net schreiben aber zu einem grossen Teil entweder unfaehige Hobby-Journalisten oder handfeste Extremisten wie Adelgunde Mertensacker oder unser „Freund“ vom Moslem-Markt. Die negative Weltwahrnehmung ist bei kreuz.net grundsaetzlich so erschlagend praesent, dass Beitraege mit positivem Impetus kaum eine Rolle spielen. Stattdessen nur Skandale, Skandale und neue „Enthuellungen“ von Skandalen. Dies konstruiert eine einseitige Welt, in der nur noch Verfall, Dekadenz und Suende wahrgenommen wird. Aufgrund der schlechten, stereotypen Berichterstattung ist es darueber hinaus ohnehin fraglich, ob den Artikeln inhaltlich tatsaechlich zu trauen ist. Umso erschreckender ist es, dass einige Forumsteilnehmer darauf ihre Meinung bauen; sie nehmen alles fuer bare Muenze, ohne sich dazu aufgerufen zu fuehlen, einmal genauer nachzufragen.
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#69   Antonius   12:43:47 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Stefan Fischer
Aufgrund der zum Himmel schreienden Unsachlichkeit vieler Artikel bei kreuz.net, die zu einer differenzierten Darstellung nicht faehig sind, waere der Begriff „Propaganda“ angemessener, denn auch dort spielt die Wahrheit keine grosse Rolle; vielmehr geht es um das stete, turnusmaessige Versorgen einer speziellen Klientel mit vorgefertigten und unveraenderbaren Feindbildern. Die werden eben so lange nachgeliefert, bis es jeder fuer die Wahrheit haelt. Geben Sie diese Artikel mal einem Journalisten der FAZ, der FR oder SZ. Die werden unglaeubig die Koepfe schuetteln, dass dies unter dem Begriff „Journalismus“ rangiert.
Sehen Sie sich doch bitte die Themen an: es geht immer nur um das Gleiche. Schwule, die die Gesellschaft zerstoeren wollen, aufmuepfige Laien, die es wieder mal fertig gebracht haben, einen glaubenstreuen Priester zu Fall zu bringen (klerikal – laikal), Muslime, die Deutschland unter ihre Kontrolle bringen wollen (katholisch – unglaeubig), die V2-Sekte, die sich gegen alle Anfechtungen nicht zu helfen weiss und stattdessen zur Selbstzerstoerung uebergeht. Wer sich ausschliesslich von so etwas ernaehrt, muss verzweifeln. Ob es dann die Wirklichkeit ist, an der er zugrunde geht oder ein Phantasmata, ueberlasse ich Ihrem Urteil.
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#66   Antonius   12:25:09 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Stefan Fischer
Herr Fischer, die „schnelllebige Zeit“ dispensiert nun einmal nicht von der Angabe verlaesslicher Quellen bzw. von einer moeglichst objektiven Darstellung der Geschehnisse. Ich kann nicht Artikel veroeffentlichen, die den Anspruch haben zu informieren, wenn ich dazu sage: „Ach ja, wie es konkret ablief, das muessen Sie woanders in Erfahrung bringen.“ Ein Grossteil der Artikel von kreuz.net sind aber von einfachen Lesermeinungen nicht zu unterscheiden, z.B. dieser Artikel, unter dem wir uns gegenseitig posten. Hier kommt mehr subjektive Meinung herueber, als dass man Informationen ueber den genauen Verlauf der Diskussion bekommt. Er ist vollkommen unsachlich geschrieben, bis auf das „Arschloch“-Zitat wurden keinerlei konkrete Infos an den Mann/die Frau gebracht. Das ist noch schlechter als Bildzeitungsstil.
Noch einmal zum Festungsvergleich: das den Verteidigern zugrundeliegende Weltbild ist dualistisch, infolge dessen koennen sie das „Boese“ auch nur noch beim Feind ausmachen, nicht mehr bei sich. Das hat zur Folge, dass die eigene Art der Darstellung nur richtig sein kann. Der eigene Standpunkt, und vor allem die Art und Weise, wie er nach aussen vertreten wird, wird hingegen nicht hinterfragt. So wundert es mich nicht, wenn die Verteidiger ihre eigene Religioesitaet als die wahrhaft authentische hinstellen
P.S.: ich bin kein Priester, warum?
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#64   Antonius   12:07:03 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Schafherden
Unter Schafen sind z.B. von der Verhaltensbiologie auch soziale Beziehungen festgestellt worden, die in etwa dem nahekommt, was wir Menschen „Freundschaft“ nennen. Es gibt zumindest im Ansatz so etwas wie „Freundschaften“ unter gleichgeschlechtlichen Herdentieren, die sich u.a. darin aeussert, dass diese Tiere sich durch langes Aneinderhalten der Koepfe nach verlorenem Rangkampf eines der Tiere gegenseitig „troesten“. Sie verbringen die meiste Zeit zusammen, schlafen zusammen usw. Schaefer sind darauf schon lange aumerksam geworden und trennen aus diesem Grund diese Tiere nicht voneinander
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#57   Antonius   11:33:43 | Mittwoch, 7. Juni 2006
Nachtrag
Vielleicht soviel noch: ich finde, dass auf kreuz.net sehr gut der Vergleich mit der belagerten Festung passt. Dieses online-magazin ist eine Zitadelle, in die sich all diejenigen zurueckziehen, die sich oder ihre Ideale von ihrer Umgebung massiv bedroht oder zumindest infrage gestellt sehen. Symptomatisch dafuer ist dann auch die Sichtweise der Verteidiger: sie betrachten die Realitaet ausschlisslich aus der Perspektive der Festung, eben nur aus einem Blickwinkel, der auch nicht aenderbar ist, weil die Besatzung es – gemaess des Belagerungszustands – nicht mehr pflegt, vor die Tuer zu gehen und sich ein eigenes/neues Bild zu machen. Stattdessen ist man nur unter sich, es kommen die typischen Durchhalteparolen, die man sich gegenseitig zuruft, ein merkwuerdiges Erwaehlungsbewusstsein, allein fuer die Wahrheit einzustehen. Deshalb wird mit schweren Geschuetzen wirklich auf alles und jeden geschossen, der auf sie feindlich wirkt: auf Homosexuelle, auf Protestanten, Freimaurer, ueberhaupt Andersglaeubige, ja sogar auf die eigene Kirche. Man erkennt das dualistische Prinzip in ihrer Argumentation immer wieder: rechtglaeubig – unglaeubig; gut – boese; sakral – profan; klerikal – laikal usw. In der Thematik von kreuz.net und ihrer Praesentation wird erkennbar, worum es haupsaechlich geht: ums Abkotzen, um die Versicherung, mit dem eigenen Frust nicht ganz alleine zu sein und um das Sammeln von weiteren Versprengten, die es gegen die ach so verkommene Welt zu mobilisieren gilt
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#52   Antonius   10:44:17 | Mittwoch, 7. Juni 2006
@Farfarello
Welchen Nutzen sich die Betreiber dieser Seite jedoch aus einem solchen Verhalten erhoffen wollen, kann ich nur schwer oder garnicht nachvollziehen.
Das kann ich Ihnen sagen. Sie sehen selbst, dass die allermeisten kreuz.net-Artikel jedem professionellen Journalismus, der eindeutige Quellen angibt und nicht tendenzioes in eine Richtung argumentiert, Hohn sprechen. Daran erkennen Sie, dass nicht nur die Macher von kreuz.net, sondern auch ein Teil der Konsumenten an einer objektiven Lageeinschaetzung kein Interesse haben (oft gibt es keinen qualitativen Unterschied zw. Artikel und Kommentar). Besonders die Artikel zeigen deutlich, dass es um die Konstruktion einer feindlichen Ideologie geht, die es dann empoert zu bekaempfen gilt. Es wird durch kreuz.net eine eigene Wirklichkeit geschaffen, die sich ein Teil der Stamm-User kritiklos zueigen gemacht hat. Dafuer sind grobe Vereinfachungen in der Darstellung unerlaesslich: friedliche Demonstranten werden zu radikalen „Terroristen“, die anderen ihre Meinung aufzwingen wollen; Homos werden mit Sodomisten und Paedophilen identifiziert, jede an der Kirche geuebte Kritik wird zu einer linksradikalen Hetzjagd stilisiert; die Wirkung des Verzichts auf Differenzierung wird nicht verfehlt: man sammelt alle Unzufriedenen hinter dem Banner des empoerten Protestes, um gegen eine Wirklichkeit ins Felde zu ziehen, die es so nur in der Wahrnehmung von kreuz.net gibt.
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#38   Antonius   22:56:32 | Dienstag, 6. Juni 2006
Nachgefragt
In welcher Form sollen uns denn Muslime eines Tages einmal dominieren? Es gibt in Deutschland nur 3,2 Mio. (4% der Gesamtbevoelkerung) im Gegensatz zu 78 Mio. Nichtmuslimen, die zudem eine weitgehend reservierte bis ablehnende Haltung gegenueber dem Islam haben…
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#37   Antonius   22:46:31 | Dienstag, 6. Juni 2006
Nachgefragt
Wenn irgendwann der Islam wirklich dominieren sollte, dann wird er es sein, der bestimmt, wem oder was gesellschaftlicher Schutz zukommt.
Wie soll der Islam in Deutschland dominieren? Es gibt nur 3,2 Mio. Muslime in Deutschland, das sind nicht einmal 4% der Gesamtbevoelkerung. Die allermeisten Deutschen haben ein eher negatives Bild bzw. Vorbehalte gegenueber Muslimen (spaetestens seit dem 11. September), es gibt nur in ganz wenigen Faellen Konversionen… Ich kann nur davor warnen, ein neues Feindbild aufzubauen, so wie es z.B. die CM (Christliche Mitte) tut
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#286   Antonius   12:42:56 | Dienstag, 6. Juni 2006
@Theophil: Mal nachgefragt
Von Horst wollen Sie wissen, ob er 10 ist. Antonius wurde auf 7 taxiert. Es sieht mir dich ganz danach aus, als ob sich die antichristlichen Fraktion auf Pädophilie steht.
Wie kommen Sie dazu, mich zur antichristlichen Fraktion zu zaehlen? Ein Christ ist einer, der an Jesus Christus, den Auferstandenen glaubt, einer, der das ganze Glaubensbekenntnis von vorne bis hinten aus Ueberzeugung mitbeten kann. Das kann ich und das tue ich. Ein Christ definiert sich nicht ueber seine Haltung zur Homosexualitaet.
Wenn Sie meinen, mich in Paedophilie in Verbindung bringen zu muessen, haette ich von Ihnen gerne einen konkreten Grund dafuer angegeben.
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#191   Antonius   16:48:21 | Montag, 5. Juni 2006
@Guttenberger
Wenn Sie das nicht nachempfinden können, woher wissen Sie das denn so genau?
Ich bin sehr gut mit einigen Homsexuellen befreundet. Daher weiss ich es
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#185   Antonius   15:08:25 | Montag, 5. Juni 2006
Guttenberger
Damit ist reines Konsumdenken in diesem Zusammenhang unverantwortlicher Mißbrauch!
Wenn Sie sexuellen Kontakt unter Gleichgeschlechtlichen als reinen Konsum bezeichnen, muss ich Ihnen ins Bewusstsein rufen, dass Homosexuelle im ihrem Sexualleben genau das gleiche erleben wie Heterosexuelle: Lust, gegenseitige Hingabe, Zaertlichkeit, Ausdruck der gegenseitigen Liebe. Ich persoenlich kann das zwar nicht nachempfinden, aber so ist es nun einmal.
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#183   Antonius   14:52:15 | Montag, 5. Juni 2006
@Institoris
Die Frage der Sodomie ist nicht etwas worüber man wie am Jahrmarkt herumplaudert und wobei man verschiedener Ansicht sein kann.
Oh doch, Institoris. Genau das kann man: ueber Homosexualitaet anderer Meinung sein. Wir leben nun einmal in einer pluralistischen Gesellschaft, in der nicht die Bibel bzw. deren bestimmte Auslegung allein der Massstab aller Moral und Sitte ist. Sie werden sich damit abfinden muessen, dass Sie sich die Welt mit andersdenkenden Menschen teilen muessen, die Ihr Fundament – die Hl. Schrift – nicht zur Grunlage haben. Und es gibt kein Zurueck zu einer alles reglementierenden Theokratie mehr. Ihre Stimme ist und bleibt eine unter vielen, Sie koennen niemanden (mehr) mit dem Schwert dazu zwingen, Ihre Meinung als einzige Richtschnur anzunehmen.
Am Rande: Sodomisten sind Menschen, die mit Tieren Sex haben
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#176   Antonius   14:15:47 | Montag, 5. Juni 2006
@Richard
Ich denke, was Beleidigungen angeht, stehen Sie und Ihresgleichen an erster Stelle, gell? Lesen Sie eigentlich nie Ihre eigenen Postings?
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#170   Antonius   13:43:26 | Montag, 5. Juni 2006
@Institoris
Ich kann Sie doch gar nicht belehren, Insti, dafuer muessten Sie das noetige intellektuelle Instrumentarium besitzen.
Wenn ein Ion Antonescu und seine Schergen ein ganzes Volk in Geiselhaft nimmt, heißt es nicht daß das Volk selber seiner Gesinnung angehört.
Sie haben in der Tat nicht verstanden worum es geht. Ich habe das rumaenische Volk in keiner Weise geschlossen zu Nazisympathisanten erklaert, sondern lediglich Ihre absurde Behauptung von 12.25h und die von Guntram (12.20h) widerlegt, dass es in den osteuropaeischen Laendern, die unter NS-Herrschaft standen oder deren Stellvertreterregierungen, keine Zustimmung fuer nationalsozialistisches Gedankengut geben koennte. Nicht mehr und nicht weniger.
Wischen Sie sich bitte den Schaum vom Mund!
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#163   Antonius   13:22:05 | Montag, 5. Juni 2006
@Institoris
Wuerden Sie so freundlich sein und einmal auf solche nichtssagenden und geifernden Phrasen verzichten, stattdessen ueberzeugende Argumente gegen das liefern, was ich Ihnen ueber die Vergangenheit Rumaeniens waehrend des 2. Weltkrieges gepostet habe? Wo zeigt sich da das wahre Gesicht der Homoherrenmenschen und ihrer Hilfstruppen? Nur weil Sie widerlegt sind?
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#156   Antonius   12:37:55 | Montag, 5. Juni 2006
@Gunni & Insti
Was schreiben Sie sich da wieder fuer einen unlogischen Quatsch zusammen? Nur weil Nazis aus Deutschland kamen, kann es anderswo keine Sympathie fuer rassistisches Gedankengut geben? Bevor Sie fuer Rumaenien eine Lanze brechen, lesen Sie doch mal das:
„Im Zweiten Weltkrieg stand Rumänien auf Seite des Deutschen Reiches, seine Truppen beteiligten sich 1941 am Feldzug gegen die Sowjetunion. Bessarabien wurde wieder eingegliedert. Juden, Roma und Angehörige so genannter „religiöser Sekten“ hatten unter den Verfolgungen des mit Hitler verbündeten Regimes zu leiden. Das militärfaschistische Regime von Ion Antonescu organisierte die Vernichtung der Juden in eigenen KZ-ähnlichen Einrichtungen, in Transnistrien, nachdem aufgrund antisemitischer und rassistischer Gesetze der Zugang von Juden zu bestimmten Berufen und öffentlichen Ämtern völlig unterbunden wurde. Während der Antonescu-Diktatur war der Antisemitismus praktisch zur Staatsideologie geworden.“(Wikipedia)
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#145   Antonius   12:05:35 | Montag, 5. Juni 2006
@Rudolfsohn
Das ist in der Tat allerliebst!
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#140   Antonius   11:34:38 | Montag, 5. Juni 2006
@Rudolfsohn
Nee, nee, lassen se ma, ich werde Sie weiter „Rudi“ nennen, ist das in Ordnung? Zum einen moechte ich nicht Ihren verborgenen masochistischen Wuenschen durch feminine Namensgebungen nachgeben, leben Sie das bitte zuhause aus. Schliesslich bin ich erst 7 Jahre alt… Zum zweiten werde ich Ihnen nicht den Gefallen tun, mich in Ihr Schwarz-weiss-Raster (pro/anti) einzuordnen, nur damit Sie sich besser orientieren koennen.
Sind Sie nun aus Pluesch oder nicht?
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#137   Antonius   10:58:52 | Montag, 5. Juni 2006
@Rudolfsohn
Sorry, aber Sie machen es einem wirklich nicht gerade leicht, auf Ihr tatsaechliches Alter zu schliessen. Haben Sie schon einmal ernsthaft darueber nachgedacht, als Kinder-Entertainer im oeffentlichen oder privaten Fernsehen aufzutreten? Z.B. bei KiKa?! Wirklich, Ihre Postings haben einen hohen Unterhaltungswert und sind fuer mich inzwischen zu einem festen Bestandteil meines Abendrituals neben Hallo Spencer und der Sesamstrasse geworden. Versprechen Sie mir, mich bei Kaept’n Blaubaer mal besuchen zu kommen? Mein kindliches Gemuet (ich bin 7 Jahre als und studiere Forstwesen) waere von Ihrer ulkigen Praesenz bestimmt total hingerissen.
Sind Sie auch aus Pluesch?
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#101   Antonius   00:31:22 | Montag, 5. Juni 2006
@Guttenberger
Dann zitiere ich Sie noch einmal: Die rote Ideologie ist man los geworden, hoffentlich klappt es mit der farblosen westlichen auch!
Dazu ist vorab zu sagen, dass Homosexualitaet keine Ideologie ist. Homo-Ideologie ist das, was Sie in den kreuz.net-Artikeln ueber Homosexualitaet geboten bekommen: Schwule, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als in schrillen Tuntenkleidern herumzurennen, kleine Kinder zu schaenden, wenn sie nicht gerade untereinander im darkroom Sex haben. Dann wollen sie natuerlich die Familie zerstoeren, von der kath. Kirche ganz zu schweigen, anderen Menschen ihre Meinung aufdiktieren, die ganze Welt in rosa Wattebaeusche huellen… Verstehen Sie? Dasist echte (Homo)Ideologie.
Haben Sie sich schon einmal ausgiebig mit der Frankfurter Schule beschaeftigt? Und dabei festgestellt, das dies keine homogene Masse war? Teilen Sie nicht die Gedanken, die sich T.W. Adorno ueber das Muendigsein demokratische Staatsbuerger gemacht hat?
Was fuer eine westliche Ideologie wollen Sie abschaffen? Sie reden doch von dem pluralistischen System, das der europaeischen Idee innewohnt, hab ich recht?
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#97   Antonius   00:12:34 | Montag, 5. Juni 2006
@Guttenberger
Nun, wenn Sie es nicht akzeptieren koennen, dass Menschen fuer das friedliche Erstreiten ihrer Rechte auf die Strasse gehen, was in einem demokratischen Rechtsstaat nunmal ihr gutes Recht ist… Kein Mensch zwingt Sie, Homosexualitaet gutzuheissen, auch kein Schwuler nicht. Sie haben dem System, in dem wir leben (einschliesslich der Idee eines geeinten Europas) mit dem, was Sie sagten, eine klare Absage erteilt. Und das sind wesentliche Programmpunkte der NPD. Alternative dazu: schwarz-brauner Nationalismus (wenn Sie schon alles, was rot ist, ausgrenzen), keine Meinungsfreiheit, staatliche Isolierung bzw. Abschottung
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#94   Antonius   00:00:18 | Montag, 5. Juni 2006
@Guttenberger
Die rote Ideologie ist man los geworden, hoffentlich klappt es mit der farblosen westlichen auch!
O.k., gegen Schwule, gegen das demokratische Deutschland, gegen Europa… sind Sie schon mal auf der Homepage der NPD gewesen oder kommen Sie da gerade her?
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#88   Antonius   23:45:11 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Parzifal2
Unser Rudi ist gerade in der Maske und schminkt sich zuende ab. Diesmal hat er sich fuer das Titelfoto (rechts) wirklich mehr Muehe gegeben als letztes Mal. Ist schon dumm, dass kreuz.net diese Tuntenbilder selber herstellen muss
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#75   Antonius   23:14:59 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Moechtegern-kathole
Die Wer-hierwen-belagert-frage ist insofern einfach, als dies eine katholische seite ist. Die katholische Position sollte also Grundlage von Beiträgen sein.
So einfach finde ich diese Frage nicht, denn zum einen ruft kreuz.net mit diesen Beitraegen schon seit einiger Zeit laut in den Wald hinein, oder besse: in die Welt hinaus. Jede Woche ist mindestens ein neuer niveauloser Beitrag von je gleichem Kaliber zu bestaunen. Zum anderen mag es ja kath. Position sein, dass Homosexualitaet Suende ist, aber die grosse Frage ist doch auch, ob die hoechst polemische und unsachliche Berichterstattung von kreuz.net eine Basis fuer eine gute Diskussion sein kann. Sie sehen ja selbst, wie diese Beitraege Krawallbrueder wie Insti, Schnabeltierkoenig, Gunni usw. aufheizen – hoeren Sie sich bloss deren Sprache an. Da kann man nur noch mit Sarkasmus drauf reagieren
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#65   Antonius   22:52:41 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Graf von Galen
Warum schreiben Sie unter diesem Namen? Werden Sie strafrechtlich verfolgt?
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#60   Antonius   22:48:04 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Graf von Galen
Sie auch hier! Welch unangenehme Ueberraschung! Bitte wechseln Sie Ihren Nick! Ich stamme aus der Stadt Muenster und ich wage zu behaupten, dass Sie sich in Ihren bisherigen Postings nicht wuerdig gezeigt haben, seinen Namen zu beanspruchen.
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#58   Antonius   22:43:06 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Moechtegern-Kathole
Die Frage ist freilich, wer hier wen belagert, denn die Protest-Beitraege sind schliesslich eine Reaktion auf die hochpolemischen Artikel von kreuz.net ueber Homosexualitaet. Ich denke, wenn man in jenen Beitraegen die Gruppe der Homosexuellen gegen eine Gruppe von Katholiken austauschen wuerde, waeren rudi, gunni und insti die ersten, die das Recht auf freie Meinungsaeusserung einklagen und die vollkommen menschenverachtende Berichterstattung der Redaktion geisseln wuerden. Es geht also erst einmal um Fairness und Sachlichkeit.
Welchen Ort fuer eine Diskussion wuerden Sie vorschlagen?
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#54   Antonius   22:22:07 | Sonntag, 4. Juni 2006
@moechtegern-kathole
kursiv]es gibt auch innerhalb des katholischen Lagers unterschiedliche sichtwinkel, im Vergleich zu den riesigen Differenzen hier sicher nur „Kleinigkeiten“ – aber eben durchaus diskutierenswertes und wichtiges.[kursiv]
Dieses statement klingt interessant. Da bin ich dabei. Warum haben Sie sich diesen Nick gegeben?
@rudi
Haben Sie nicht vor kurzem geschrieben, Sie waeren verheiratet? Ich hatte Sie echt auf 16 geschaetzt – kein Witz. Bei Ihren Postings…
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#50   Antonius   22:05:07 | Sonntag, 4. Juni 2006
@moechtegern-kathole
Wird ein Forum nicht erst dann interessant, wenn es kontroverse Meinungen zu einem Thema gibt? Was nuetzt es, wenn kreuz.net-user jene Artikel ausschliesslich mit Kommentaren aus der gleichen Perspektive versehen?
Wenn Sie wissen wollen, aus welchem „Lager“ ich stamme, koennen Ihnen sicher Rudi, Gunni und Insti weiterhelfen, nach denen bin ich sicher Steigbuegelhalter der Homo-Ideologie. Ich persoenlich ordne mich keinem Lager zu, ich habe zum Thema Homosexualitaet noch keine endgueltige Meinung. Ich nehme lediglich Anstoss an der Unsachlichkeit, mit der bei kreuz.net ueber Schwule und Lesben „berichtet“ wird.
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#47   Antonius   21:48:44 | Sonntag, 4. Juni 2006
@moechtegern-kathole
Haben Sie denn die letzten „Diskussionen“ zum Thema „Homosexualitaet“ auf kreuz.net nicht verfolgt? Hier koennen sich Homosexuelle gar nicht aeussern ohne mit Paedophilen, Bolschewisten und dem verbrecherischen ADAC in einen Topf zusammengeworfen zu werden. Was helfen hier Argumente?
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#44   Antonius   21:36:54 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Schnabeltierkoenig
Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich nicht nur Eier geworfen!
Sie sind einfach krank im Kopf, wirklich! Und als einer der militantesten Homoideologen in diesem Forum der zuverlaessigste Garant fuer Gossen-Niveau! Ich hoffe in der Tat, dass Sie wegen ihrer gewaltverherrlichenden Schwulenhetze eines Tages vom Verfassungsschutz aus dem Verkehr gezogen werden.
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#20   Antonius   19:10:46 | Sonntag, 4. Juni 2006
Gruesse in den siedenden Hexenkessel!
Hier ist ja wieder was los! Herzliche Gruesse an die Anti&Pro-Homobasisgemeinde von kreuz.net! Wer hat da wieder seine Urlaubsfotos ins Internet gestellt? Diesmal aus Brasilien?
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#352   Antonius   16:18:14 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Theophil
Ich bin 100%ig sicher, dass Gott weiss, was das Richtige ist. Wenn ich das irdische Wirken seines Sohnes ernst nehme, hat er – glaube/hoffe ich – nicht die schlechtesten Chancen
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#350   Antonius   15:56:48 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Theophil
Sie haben Recht damit, dass der Weg der Nachfolge im Jetzt stattfinden soll. Da widerspreche ich Ihnen keineswegs. Im Gegenteil: ich bekraeftige das. Das mit dem ploetzlichen Tod ist so eine Sache. Ich will Ihnen dazu ein persoenliches Beispiel bringen: Vor fast 20 Jahren ist mein Vater im Alter von 33 Jahren bei einem toedlichen Verkehrsunfall verstorben. Er war aus Ueberzeugung aus der kath. Kirche ausgetreten, da er in dieser Beziehung eine fuerchterliche Erziehung hinter sich hatte. Er war in meinen Augen ein sehr guter, gerechter Mensch, der sich waehrend seines kurzen Lebens stark fuer die Umwelt und seine Mitmenschen eingesetzt hat, die vielen Nachrufe in der Zeitung sprachen dafuer. Er hat sicher viele Vorstellungen der Kirche nicht geteilt und dennoch darf ich als katholischer Christ die Hoffnung haben, dass er bei Gott ist. Das Purgatorium ist der letzte Rettungsanker fuer all diejenigen, die vor ihrem Tod keine Chance zur Reue hatten
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#346   Antonius   15:31:54 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Theophil
Sie haben Recht, dass es uns Menschen jetztzukommt, den richtigen Weg zu waehlen. Aber es gibt ja schliesslich auch die katholische Lehre vom Purgatorium, die es im NT zwar noch nicht dezidiert gibt, die aber nun einmal zu unserer Tradition gehoert und der gemaess all diejenigen zur Vollendung (!) gefuehrt werden, die zu einer Gemeinschaft mit Christus noch nicht reif sind. Wie gesagt, es geht im Fegefeuer um Vollendung und Laeuterung, nicht um Vernichtung des Suenders. Das ist natuerlich kein Freifahrtsschein fuer ein gottloses Leben, denn mit Gottes Gnade laesst sich so oder so nicht kalkulieren.
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#343   Antonius   15:15:49 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Horst Schlaemmer
Dennoch gibt es nun einmal den universalen Heilswillen Gottes und auf die Frage der Juenger bezueglichen des reichen Juenglings: „Wer kann dann noch gerettet werden?“ antwortet Jesus: „Fuer den Menschen ist das nicht moeglich, aber fuer Gott ist alles moeglich“ (Mt 19,25f). Fuer die Hoelle ist nur derjenige grundsaetzlich dispositioniert, der in Todsuende lebt (also in bewusster Absage an Gott), und das kann nur Gott oder hoechstens noch der Beichtvater wissen. Und selbst da ist ja zuvor noch das Gericht, in dem die Chance zur endgueltigen Umkehr besteht. Auch ueber dieses Geschehen laesst sich hier keine sichere Aussage machen. Niemand weiss, ob sich im letzten Moment im Angesicht Christi nicht doch noch die schlimmsten Verbrecher bekehrt haben. Wir Irdischen duerfen keine nur Gott zustehenden Verdammungen aussprechen.
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#338   Antonius   14:54:16 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Guntram
Bevor Sie solche Sprueche von sich geben, sollten Sie mir nachweisen, wo ich mich in meiner Argumentation geirrt habe. Solche Phrasen sagen nichts aus.
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#336   Antonius   14:26:50 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Horst Schlaemmer
Falsch! Niemals ist die Hoelle ein Ort der Gnade, denn Hoelle bedeutet ewiges Ausgeschlossensein von Gottes Liebe und Verfehlung der eigenen Berufung zur Liebe. Darueber hinaus gibt es keinen logischen Automatismus, der Menschen in die Hoelle befoerdert, da nur Gott die Herzen der Menschen wirklich kennt und weiss, wer der Liebe zu Gott und anderen Menschen nicht faehig ist. Sie koennen das in der Praxis der Kirche selbst ablesen: Die Kirche spricht Menschen heilig und erklaert amtlich, wer mit Sicherheit bei Gott ist. Sie macht aber von keinem Menschen eine Aussage darueber, wer oder ob sich ueberhaupt jemand in der Hoelle befindet. Weiter sollten auch Sie nicht gehen!
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#333   Antonius   13:21:22 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Theophil
Ich hab damit auch so meine Probleme, denn ich kann mir schwerlich vorstellen, dass wir Hitler, Stalin und alle anderen Gesinnungstäter, die keine Einsicht, Reue, Buße und Umkehr kannten, auf einer Wolke wiedersehen werden.
Grundsaetzlich verstehe ich, was Sie damit sagen wollen, denn auch ich habe aus meiner jetzigen Perspektive kein besonderes Interesse daran, mit Heinrich Himmler aus einem Becher beim himmlischen Hochzeitsmahl zu trinken. Nur ist ja bekanntlich fuer Gott nichts unmoeglich. Und darin besteht ja auch gerade unsere christliche Hoffnung, dass jeder (!) durch Gott gerettet wird und keiner dem ewigen Heil verloren geht. Die Hoelle ist nicht mehr (aber auch nicht weniger) als der dunkle Hintergrund, vor dem sich unsere christl. Hoffnung auf Vollendung formuliert. Wer da hinein kommt und ob da jemals wer hinein kommt, das liegt allein bei Gott. Wir haben kein Recht, dort jemanden zu platzieren. Gleichwohl muessen wir wachsam sein, jeder von uns
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#331   Antonius   12:36:15 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Theophil
Ich hoffe, Sie haben mit „Spassgesellen“ auch Heterosexuelle gemeint (das war aus Ihrem letzten Posting nicht ganz klar ersichtlich, weil die Diskussion bislang fast ausschliesslich ueber Schwule und Lesben ging), denn wenn Paulus hier vom Fleische spricht, geht das nicht nur an die Adresse von Homosexuellen, sondern mit „Fleisch“ ist der Mensch als Ganzes gemeint: vor allem auch auf der Seite der heterosexuellen Streiter hier bei kreuz.net ist aus dem Fleische hervorgehend „Feindschaft“, „Streit“, „Jaehzorn“ und „Missgunst“ zu finden (Gal 5,20f); „Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben“ (Gal 5,21c). Die laut Paulus aus der Frucht des Geistes hervorgehenden Tugenden wie „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Guete … und Selbstbeherrschung“ (Gal 5,22) habe ich vor allem auf „katholischer“ Seite sehr vermisst, die doch in diesem Punkt mit besonders gutem Beispiel vorangehen muesste. Wenn Sie sich in diese paulinischen Logien prinzipiell mit einschliessen, Bruder Theophil (Sie haben es nur an andere gerichtet), habe ich dem nichts mehr hinzuzufuegen.
Ich denke, dass Paulus uns alle meint, wenn er sagt: „Wenn ihr einander beisst und verschlingt, dann gebt acht, dass ihr euch nicht gegenseitig umbringt“ (Gal 5,15)
Auch Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Pfingsten!
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#329   Antonius   10:09:28 | Sonntag, 4. Juni 2006
@Theophil
Sie finden also, dass Sie in einer Welt ohne Werte leben? Klar, bei einer eindimensionalen Betrachtung der Wirklichkeit koennte man wirklich zu dieser Konklusion kommen: Spassgesellschaft, Beliebigkeit usw. Aber finden Sie es nicht auch, dass unsere Demokratie auf echte Werte gruendet, wie z.B. Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit usw., von denen Sie und Ihresgleichen ebenfalls profitieren? Ich kann Sie auch nur davor warnen, den hier postenden Menschen ein Generalurteil ueber Ihren Charakter oder ihre Erziehung angedeien zu lassen, denn wenn Sie Menschen ausschliesslich ueber deren Sexualitaet oder ihre Haltung dazu definieren, spricht das fuer keine gute Menschenkenntnis. Mir sind homosexuelle Menschen, die wenigstens noch die basalen Dinge in puncto menschl. Sexualitaet differenziert auf die Reihe bekommen lieber als selbsternannte Katholiken, die in ihren Postings („sich selbst einen blasen“ (Theophil)) mehr ueber ihre eigene verborgene Fantasie preisgeben denn sachliche Argumente zur Klaerung des Problems beisteuern und abends gemeinsam mit ihren Kindern das Lied schmettern „Ich danke Dir, dass ich nicht bin wie diese Suender“
Sie werden nicht einen Homosexuellen fuer Ihre Sache gewinnen, wenn Sie nicht von der Suende der Ueberheblichkeit ablassen und selbst ueberzeugend in Demut den Weg der Umkehr und Busse gehen. Oder brauchen Sie das nicht?
@Rudi:
jaja
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#256   Antonius   14:11:04 | Samstag, 3. Juni 2006
@Theophil
Lieber Bruder,
Sie sind schon echt witzig, wirklich! Hab mich totgelacht. Wo nehmen Sie nur diese Gags her? Sie sollten damit bei RTL im Vormittagsprogramm auftreten, wirklich! Dort finden Sie sicher die Klientel mit dem entsprechenden Niveau.
Theophil schrieb: @Cypripedium, DDL, Golileo, Antonius u.a.An Ihren letzten Postings kann man deutlich ersehen, dass Sie Ihr Gehirn bereits durch Ihren ausgeleierten Schliessmuskel verloren haben.
Ich denke, dass hier nicht von Ihren queer-Eindruecken die Rede war.
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#252   Antonius   13:56:06 | Samstag, 3. Juni 2006
@Theophil
Zunaechst einmal muss ich Sie darueber in Kenntnis setzen, dass ich nicht homosexuell bin und auch nicht analzentriert zu denken pflege im Gegensatz zu Ihnen, wo es offenbar gar nicht mehr anders geht.
Zur Info noch: Sowohl 40% der Heteros als auch 40% der Homos praktizieren Analsex, er ist also keine „Domaene“ der Schwulen. Warum z.B. werden so viele Hetero-Pornos mit Analsex-Szenen produziert? Oder ist das ein Zugestaendnis an die so maechtige „Homo-Lobby“?
Glauben Sie die Theorie von der ADAC-Weltverschwoerung nicht? Die ist doch plausibel ausgefuehrt worden!
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#249   Antonius   13:45:15 | Samstag, 3. Juni 2006
@derfux
Na klar, haben Sie denn den Artikel ueber Volker Beck in Moskau nicht gelesen und dabei das stille Einvernehmen des Autors mit den Aktionen der gewalttaetigen Gegendemonstranten nicht wahrgenommen? Offenbar muessen wir uns als Christen nicht mehr an unsere eigenen Regeln der Naechsten- oder Feindesliebe halten. Das finde ich schoen, denn es macht so vieles einfacher. Das Eindreschen auf Minderheiten gutheissen und das mit meiner christlichen Identitaet zu vereinbaren ist zwar nicht moeglich, aber wozu brauche ich Logik, wenn ich mich in einem kreuz.net-Forum befinde?
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#247   Antonius   13:36:29 | Samstag, 3. Juni 2006
@deepthought
Wo das enden soll? Ist doch egal! Wir haben immerhin ein neues Feindbild, an dem wir uns selbst unsere eigene moralische Aufrichtigkeit bescheinigen lassen koennen. Das harte, gewaltsame Durchgreifen gegen dieses perverse Treiben im Strassenverkehr ueberlassen wir mal denjenigen, die moralisch sowieso verkommen sind (z.B. Neonazis). Aber am Rande stehen und dazu Applaudieren werden wir aufrechten Christen ja noch duerfen… (s. Beck-Moskau-Artikel)
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#245   Antonius   13:25:29 | Samstag, 3. Juni 2006
@Golileo
Und neulich wollte ich per Anhalter fahren, aber KEIN EINZIGER Autofahrer hat mich itgenommen –
Das waren bestimmt alles schwule, paedophile Autofahrer, die sich von Ihnen nicht zu ihrer Verabredung in den zahlreichen darkrooms der Umgebung aufhalten lassen wollten. Da koennen Sie mal sehen, wie zielstrebig die hinter ihren Opfern her sind. Und der ADAC schweigt zu diesem Treiben! Das Motiv liegt doch auf der Hand: Klarer Fall von protestantischer und freimaurerischer Unterwanderung! Und das alles, um letztlich das Ansehen unserer kath. Kirche zu beschaedigen und ihre Moral zu untergraben. Warum hat noch niemand dieses offenbare Mordtreiben durchschaut? Stoppt diese Entwicklung so schnell wie nur moeglich, denn auch unsere Kardinaele in Rom sind des Autofahrens bereits maechtig
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#239   Antonius   12:57:09 | Samstag, 3. Juni 2006
@Krzyszek
Aber ja, der ADAC ist eine echte Verbrechergruppierung, denn unter den Nazi-Taetern hat es erschreckend viele Autofahrer gegeben – das entspraeche der guntramschen Logik
@derfux:
Hey, Sie haben mir das copyright mit dem ADAC aus einem anderen „Homo-Beitrag“ geklemmt ;-)
@Institoris:
Sie sollten sich so schnell wie moeglich in psychiatrische Behandlung geben, vielleicht uebernimmt ihre griechische Kirche ja die Kosten dafuer
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#230   Antonius   11:49:45 | Samstag, 3. Juni 2006
nachgefragt
@EinChrist:
konkret?
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#228   Antonius   11:32:57 | Samstag, 3. Juni 2006
@DDL: Respekt!
Das klingt gut, ich bewundere Ihr Engagement! :)3 Sie muessen ein sehr dickes Fell haben, ich rege mich angesichts des kolportierten Halbwissens und der Bigotteri einiger Teilnehmer einfach zu sehr auf.
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#223   Antonius   11:04:43 | Samstag, 3. Juni 2006
@Theophil
Oft aber Verachtung des Katholizismus und ein Übermaß an klischeehaftem Geifern.
Lieber Bruder Theophil,
ich muss ehrlich sagen, dass ich das klischeehafte Geifern eher von katholischer Seite wahrnehme. Schauen Sie, ich kenne die kreuz.net-Artikel ueber Homosexualitaet nun schon recht lange, und als Heterosexueller muss ich dazu sagen, dass ich Schwule und Lesben gut verstehen kann, wenn sie sich masslos darueber aufregen, mit Paedophilen, Sodomisten (Menschen, die mit Tieren Sex haben) undifferenziert in einen Topf geschmissen zu werden, ihnen sogar eine Naehe zum Neonazitum angedichtet wird. Die kreuz.net-Artikel sind Hetzartikel, verzerrend, diskriminierend. Ich moechte Ihnen Ihre Einstellung gegen Homosexuelle nicht ausreden (was ich auch sicher nicht koennte), aber wie sollen Homosexuelle ein gutes Bild von der kath. Kirche bekommen, wenn sie von Leuten wie „Guntram“, „Schnabeltierkoenig“ und „Institoris“, die sich auf eine christliche Position berufen, wuest beschimpft werden? Vor allem stelle ich fest, dass auch Sie mit Klischeevorstellungen gegenueber Schwulen argumentieren, wenn Sie den natuerlichen Treffpunkt von Schwulen im „darkroom“ sehen und ihre Rollen auf maennlich/weiblich festlegen – wie man in den Wald hineinruft…
Redaktion benachrichtigen Genosse Volker Beck als Vorreiter
#219   Antonius   10:38:30 | Samstag, 3. Juni 2006
@Cypripedium @DDL
Warum gebt Ihr es nicht einfach auf? Was versprecht Ihr Euch von Eurem Argumentieren? Ihr befindet Euch hier bei kreuz.net, einem (Gott sei Dank) nicht offiziell katholischen Online-Magazin. Hier tummeln sich Leute wie Ned Flanders mit seiner heiligen Familie wie (zumindest verbal) hochgradig aggressive Fundamentalisten wie Institoris und Schnabelierkoenig, die fuer jede Art von Belehrung unempfaenglich sind. Schauen Sie sich doch auch die anderen Themen von kreuz.net an: Dies hier ist eine Anlaufstelle fuer Menschen, die an der Realitaet verzweifeln, von unserer Kirche frustriert sind und das Beduerfnis nach einer simplen Wirklichkeit mit klaren moralischen Vorgaben haben. Kreuz.net, wo die meisten Artikel fast immer polemisch und unsachlich geschrieben sind, gibt ein klares Feindbild vor (vor allem Homosexuelle, aber auch Protestanten, Sozialisten, Freimaurer und nicht zuletzt unsere aktuelle Kirche [V2-Sekte]). Kreuz.net erschafft dadurch eine eigene identitaetsstiftende Wirklichkeit, die sich auf Apologetik, Abgrenzung und Ausgrenzung gruendet. Das Gefaehrliche daran ist vor allem, dass ihre Konsumenten irgendwann nicht mehr in der Lage sind, sich selbst kritisch zu hinterfragen – das sehen sie ja an deren Postings. Auf andere und deren Verfehlungen zeigen sie selbstherrlich mit dem Finger, waehnen sich selbst aber auf der sicheren (suendelosen) Seite. Fast niemand bekommt eine „correctio fraterna“ hin, ohne dabei der Suende der Selbstgerechtigkeit anheim zu fallen.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer ideologischer Sandkasten
#114   Antonius   22:57:09 | Freitag, 2. Juni 2006
@Guntram
Die absolute Mehrheit der Nazis war heterosexuell. Ihrem Argument nach, muessten also erst recht die Heterosexuellen ihren Bezug zum Nazismus erkennen. Es duerfte aber doch einleuchten, dass eine homosexuelle Neigung waehrend der Nazi-Zeit oder heute in einer rechten Partei ein Riesennachteil bedeutet, oder? Der Fall Kuehnen ist ein Einzelfall, der die Regel bestaetigt. Davon abgesehen, ist auch Kuehnen in der Neonazi-Szene deswegen hart angegriffen worden, seine Anhaenger haben sich aus diesem Grund gespalten. Um Gewalt gegen andere anzuwenden, vor allem im Nationalsozialismus, ist die sexuelle Gesinnung vollkommen sekundaer. Schwule Taeter haben ihre Verbrechen nicht aufgrund ihrer Homosexualitaet veruebt, sondern weil sie eine brutalisierte Gattung Mensch mit NS-Doktrin waren, wie ihre Hetero-Kollegen auch. Und bei denen ist ja wohl nie einer auf die Idee gekommen zu denken, dass deren sexuelle Gesinnung der Grund fuer ihre Mordtaten waren, oder?
Ihre Behauptung ist vollkommen absurd. Genauso koennte ich jetzt daherkommen und sagen, der ADAC moechte doch bitte seine braune Vergangenheit aufarbeiten, es waren erschreckend viele Autofahrer unter den Massenmoerdern
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#191   Antonius   22:27:12 | Freitag, 2. Juni 2006
@Guntram
Lieber Guntram, dieses Thema haben wir doch schon durchdiskutiert im Beck-Moskau-Artikel: warum sehen Sie nicht ein, dass Nazibewegung und Homosexualitaet sich gegenseitig ausschliessen? Gerade Ernst Roehm ist ein von Ihnen schlecht gewaehltes Beispiel, denn er wurde u.a. (neben Machtspielchen mit Hitler) wegen seiner homosexuellen Neigung entmachtet und ermordet. Roehm hat seine Opfer vom Motiv her auch nicht als ueberzeugter „Homo“ begangen, sondern als Nazi, entsprechend sind seine Opfer Opfer des NS-Regimes und nicht eines Homosexuellenverbandes (als der die SA auch nicht inoffiziell existierte). Homosexualitaet und Nazidoktrin schliessen sich kategorisch aus, das sollte bei Ihnen noch haengengeblieben sein. Entscheidend ist fuer eine Aufarbeitung (die im Kollektiv geschieht) das Toetungsmotiv, und das war die NS-Doktrin bzw. die parteiinternen Machtkaempfe. Umgekehrt sind Homosexuelle (s. Roehm-Putsch) per definitionem Opfer der Nazis gewesen. Roehm toetete als Nazi oder liess toeten, starb aber u.a. wegen seiner Homosexualitaet
Natuerlich gibt es Schwule unter Neonazis, aber das darf dort auf keinen Fall herauskommen, wenn sie z.B. in der NPD Karriere machen wollen. Homosexualitaet galt bei den Nazis als Verrat am eigenen Volke. Ich wuerde an Ihrer Stelle ihr letztes Posting zurueckziehen, denn wer hat das Gros der NSDAP ausgemacht???? Heteros!!!!! Wie kann man sich nur so ein Eigentor schiessen?
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#95   Antonius   17:03:23 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Schnabeltierkoenig
Sie sind nicht nur schlecht, sondern auch dumm und Sie machen sich lächerlich. Menschen wie Sie sind schuld an vielem, denn Sie predigen den 68er Kinderbibel Jesus. Im übrigen können Sie mir den Buckel runterrutschen
Sie faellen sich mit Ihrem selbstgefaelligen Hochmut selbst das Urteil, Schnabeltierkoenig. Auch wenn Sie noch so beleidigend hier herumpoebeln und sich als glaubenstreuen Katholiken ausgeben, so wenig verleiht Ihnen das die Kompetenz, ein Urteil ueber andere Menschen faellen zu koennen, die Sie nicht einmal kennen. Nebenbei bemerkt: Ich wuesste nicht, wann ich mal einen 68Kinderbibelgott verkuendet haette. Im Gegenteil: Vor allem angesichts Ihrer selbstgerechten Praesenz bei kreuz.net hoffe ich doch sehr, dass Gott sich auch Ihnen gegenueber als ein gerechter Gott erweisen wird.
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#77   Antonius   14:37:56 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Schnabeltierkoenig
Wer auch immer Sie sein moegen, ich werde mich so lange weigern mit Ihnen in einen theologischen Dialog zu treten, solange Ihnen nicht der Inhalt der Bergpredigt (vor allem Mt 7,1-5) in Fleisch und Blut uebergegangen ist. Wer sind Sie, dass Sie meinen das Recht zu haben, ueber meine Person in dieser diffamierenden Weise („Analtonius“) urteilen zu koennen, ohne dass Sie mich kennen? Oder sind Sie etwas so vermessen zu glauben, durch das Wissen meiner Einstellung zum Thema Homosexualitaet meinen Charakter erraten zu koennen? Lieber Schnabeltierkoenig, ich werde Sienicht mit faekalen Diffamierungen ueberschuetten und ich erwarte von Ihnen, dass Sie das bei mir auch nicht tun, haben wir uns verstanden?
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#72   Antonius   13:38:59 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Buesser
Im Anschluss an deepthought moechte ich Sie auch fragen, ob Sie ernsthaft der Auffassung sind, dass der Mann mit seinem Samen ein fertiges Kind in die Gebaermutter der Frau legt, wie es in Antike und Mittelalter geglaubt wurde. Solange sich Sperma mit Eizelle nicht verbindet, kann kein menschliches Leben entstehen – ergo: von Mord kann nicht im Ansatz die Rede sein.
Zum zweiten ist anzumerken: wenn es tatsaechlich so waere, dass der Mann mit seinem Samen einen fertigen Menschen in den Schoss der Frau hineinlegt (womit Sie der laengst gewonnen Erkenntnis in den naturwissenschaftlichen Vorgang Hohn sprechen wuerden), was ist dann mit den restlichen Millionen ueberzaehliger Spermien, die gleichzeitig beim Samentransfer ausgeschuettet werden? Dann kann man ja nur morden, selbst bei einer geglueckten, gottgewollten Befruchtung
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#19   Antonius   13:27:53 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Theophil
Auf die Stirn eines Pädophilen oder Vergewaltigers gehört das Wort: „Triebtäter“ eintätowiert. Dieses Tattoos kann man sich nur durch Enthauptung entledigen.
Finden Sie nicht auch, Bruder Theophil, dass dieses Zitat Ihren Ausfuehrungen oben von Busse und Umkehr widerspricht? Genauso Ihr Kommentar, Paedophile sollten eigentlich nie wieder das Tageslicht erblicken?
Wir sind uns vollkommen darueber einig, dass Gewaltverbrecher, z.B. Vergewaltiger ihrer gerechten Strafe, naemlich Knast, zugefuehrt werden. Ebenso einig sind wir uns, dass Sex mit Unmuendigen zu aechten ist. Aber auch fuer Straftaeter gilt grundsaetzlich (sofern sie voll verantwortlich fuer ihre Taten sind), dass Ihnen das Recht auf gesellschaftliche Rehabilitierung zusteht. D.h., wer seine Suenden voll bereut und bei seinem Opfer aufrichtig um Vergebung bittet, muss die Chance erhalten, das Kainsmal (welches Sie ihm gerne eintaetowiert haetten, dass es jeder bis ans Lebensende des Taeters sehen kann) seiner Straftat loszuwerden. Das gleiche passiert in der Beichte. Umkehr kann aber nur erfolgen, wenn ihm die Schuld erlassen wird. Warum fordern Sie einerseits die Moeglichkeit der Busse, negieren sie aber gleichzeitig die Rekonzilisiation?
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#67   Antonius   12:50:31 | Donnerstag, 1. Juni 2006
nochmal zu Rudolfsohn
An dieser Stelle ziehe ich auch meine gegen Sie gerichteten Spottbeitraege im unteren Teil der „Diskussion“ zurueck und entschuldige mich dafuer. :(3
Mir geht es darum, dass wir als praktizierende (katholische) Christen – und dazu zaehle ich mich – eine besonders grosse Verantwortung fuer die Glaubwuerdigkeit der uns aufgetragenen Botschaft tragen. Ob Homosexualitaet tatschaechlich inkompatibel mit dem Evangelium ist, laesst sich anfechten, uebrigens auch theologisch! Aber gehen wir jetzt mal davon aus, dass Homosexualitaet Suende ist. Dann sollte der Massstab unseres Handelns das Tun Jesu sein und der hat schliesslich Hasstiraden nicht gekannt, sondern im Gegenteil den im Alten Testament gegruendeten Grundsatz gelebt, dass vor Gott (!) alle Menschen gleich sind (u.a. Buch der Sprichwoerter), egal ob suendig oder nicht. Schon im AT steht eindeutig, dass der in den Augen des Gottesfuerchtigen Geringe nicht verachtet werden darf (Spr 14,31/22,2/29,13). Wer zum Hass und zur Gewalt aufruft oder der Gewaltanwendung gegen andere Menschen durch andere zustimmt – egal welche Gesinnung, Neigung und Herkunft diese haben –, widerspricht damit dem Willen Gottes. Begraben wir unseren Zorn aufeinander und suchen wir eine sachliche Diskussion!?
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#62   Antonius   12:01:41 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@rudolfsohn
Ich moechte Ihnen gewiss nichts Boeses, dessen koennen Sie absolut sicher sein. Auch dann nicht, wenn ich Sie in meinen unteren Postings veralbert habe. Aber es tut mir leid, ich weiss mir nicht anders zu helfen, wenn ich Ihre Statements zu den Homosexuellen-Themen lese. Meine Stimmung schwangt dann zwischen enormer Wut und dem Faktum, dass ich Sie wegen Ihrer radikalen Ansichten nicht mehr fuer voll nehmen kann. Sie haben mit Ihren Aeusserungen „Du kommst auch noch dran“, „widerliche Schwuchteln“, „rosa Pack“ usw. jedes Mass verloren. Wenn @deepthought, @allegro, @rotwang und Co. als Ihre Adressaten darauf mit Spott und Zynismus reagieren, kann ich das absolut verstehen. Bitte beachten Sie auch, dass deren Beitraege Ihnen gegenueber ohne Faekalbeschimpfungen auskamen.
Ich akzeptiere Ihre Entschuldigung fuer den „Analtonius“, moechte Sie aber davor warnen, sich auf die von kreuz.net verbreiteten „Informationen“ zum Thema „Homosexualitaet“ zu stuetzen, denn sie haben mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun. Sie sind gefaehrliche Zerrbilder, die Missverstaendnisse und Hass saen. Ihre Wortmeldungen verraten mir, dass Sie keine direkte Erfahrung mit Schwulen und Lesben haben. Zu meinem engeren Freundeskreis gehoeren mehrere von ihnen und sie entsprechen in keiner Weise der kreuz.net-Darstellung. Sie sind nicht besser oder schlechter als heterosexuelle Menschen. Ich bin gerne bereit, mit Ihnen die Friedenspfeife zu rauchen, wenn Sie von ihren wuesten Beschimpfungen ablassen :(3
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#53   Antonius   10:41:18 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Benedikt78
Jaja, Homos sind die besseren Menschen. Nicht wahr?
Ich denke mal, dass das kein Schwuler oder keine Lesbe ernsthaft von sich behaupten wuerde. Sie haben gegen homosexuelle Aktivitaeten demonstriert, das ist Ihr gutes Recht. Ich selbst bin noch auf keinem CSD dabeigewesen, aber ich bin mir 100% sicher, dass dort nicht mehr gesuendigt wird, als auf einer heterosexuellen Loveparade wo es mindestens so freizuegig zugeht. CSD’s sind ein Stueck weit wie Karneval oder eben eine Loveparade, entsprechend schrill und bunt. Aber dies entspricht nicht der alltaeglichen Realitaet, oder wuerden Sie sich mit einem Bericht ueber Heterosexuelle zufriedengeben, der diese nur in Faschingskostuemen oder Lack- und Lederkluft zeigt, weil die Fotoaufnahmen in einem Nacht- oder Schwingerclub aufgenommen wurden? Waere das die Realitaet ueber uns Heterosexuelle?
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#50   Antonius   09:37:00 | Donnerstag, 1. Juni 2006
fuer Rudi
Achten Sie doch mal darauf, wie sehr Sie Ihre Sprache gegenueber Homosexuellen bereits brutalisiert haben. Ich denke, dass ihre Bemerkung „etwas derb“ ziemlich untertrieben sein duerfte, wenn Sie sich noch einmal selbst Ihre eigenen Texte zu diesem Thema durchlesen wuerden. Deshalb wiederhole ich nochmal fuer Sie: Der Anwendung schliesslich physischer Gewalt geht immer die verbale Verunmenschlichung des zukuenftigen Opfers voraus, das kann man bei einem Blick in die Geschichte eindruecklich belegen. Kreuz.net hat es mit seinem Artikel ueber Volker Beck in Moskau unter Beweis gestellt, dass die Uebergaenge von rhetorischer zu physischer Gewalt fliessend sind – immerhin begruessten der Schreiberling und einige der Kommentatoren die Misshandlung des Politikers mit Genugtuung
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#46   Antonius   09:19:43 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@lignarius
Ich verstehe Sie da sehr gut, mir haengt das Thema auch zum Halse aus. Andererseits aber ist es unmoeglich, als verstaendig denkender Mensch, ob homosexuell oder nicht, auf diese Beitraege nicht zu antworten. Denn es ist zwar nichts dagegen zu sagen, wenn sich jemand begruendet gegen Homosexualitaet ausspricht, wenn es sich aber um eine einseitige, beleidigende und z.T. hasserfuellte Polemik wie in den Artikeln von kreuz.net handelt (der Beitrag ueber Volker Beck unterstuetzte mehr oder weniger offen dessen Misshandlung), die zudem von vollkommen verzerrten Vorstellungen ueber die Natur von Homosexualitaet in Natur und Praxis ausgeht, ist es geboten, dagegen Stellung zu beziehen und basale Aufklaerungsarbeit zu leisten. Viele Autoren von kreuz.net sind sich offenbar ihrer Verantwortung nicht bewusst, die sie tragen, wenn sie derartige Hetzartikel verfassen: der Anwendung schliesslich physischer Gewalt geht immer die verbale Verunmenschlichung des zukuenftigen Opfers voraus, das kann man bei einem Blick in die Geschichte eindruecklich belegen. Und lesen Sie dann die Beitraege von „Katholiken“ wie Rudi, Graf von Galen, Guntram und Institoris… Es ist eine Schande, dass solche Meinungen unter dem Wort „kath. Christentum“ firmieren duerfen, wo Jesus mit seiner Heilsbotschaft genau die von den Phariaeern gesteckte Grenze zwischen Nichtsuender und Suender durchbrach, indem er sich besonders letzteren liebevoll zuwandte (sehr zum Aerger der selbstgerechten Moralapostel)
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#38   Antonius   00:39:58 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Nachtrag zu DivusKA
Tatsaechlich ist Analverkehr keine „Spezialitaet“ von Homosexuellen, sondern wird zum gleichen Prozentsatz (40%) von Heterosexuellen praktiziert
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#36   Antonius   00:22:39 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@Schnabeltierkoenig
Bravo, damit haben Sie selbst Rudi an Geschmacklosigkeit noch Huckepack genommen. Haette nicht gedacht, dass das moeglich ist. RESPEKT!!!
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#19   Antonius   18:26:59 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Hey Rudi!!!
Wie schoen, dass Sie wieder bei uns sind :-] , ich wusste doch, dass ich auf Sie zaehlen kann, Sie sind so berechenbar. Ihre Sprueche werden auch immer besser, wirklich, Sie haben grosse Fortschritte gemacht! Jetzt drohen Sie mir schon brachiale Gewalt an :-O , ob das denn so richtig ist, ich bin doch Hetero!!! Bevor Sie aber Ihren sadistischen Trieben freien Lauf lassen, begruessen Sie bitte noch ganz herzlich mit mir Ihre anderen zukuenftigen Opfer: Cypripedium, derfux, deusexmachina und allegro. Die freuen sich naemlich auch riesig darueber, dass Sie wieder da sind. Wo waren Sie die ganze Zeit?
P.S.: Habe ich Ihnen schon einmal gesagt, dass Sie wunderschoene Haende haben, wenn Sie laecheln?
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#13   Antonius   16:54:50 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Seufz…
Irgendwie ist es langweilig geworden ohne Rudi, Guntram und Institoris. :-( Vielleicht war dieser Artikel einfach nicht skandaltraechtig genug. Oder sie toben sich gerade in einem anderen Artikel aus.
@Cypripedium: ich bezweifel, dass es sich auf dem Zirkus-Foto um Guntram und Institoris handelt. Sie sehen fuer meine Begriffe noch viel zu entspannt, ja gutmuetig aus
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#11   Antonius   15:45:46 | Mittwoch, 31. Mai 2006
genius_loci
das ist zumindest schon mal besser als Rudi’s Urlaubsbilder :-S
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#8   Antonius   15:05:32 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Cypripedium
:-D Wo ist der Kerl ueberhaupt? Ich vermisse schon seit geraumer Zeit sein lexikalisches Wissen ueber Homosexualitaet, das er in seinen hochqualifizierten Beitraegen immer wieder unter Beweis stellt. Da auch seine Glaubensbrueder Guntram und Institoris offenbar abgetaucht sind vermute ich wirklich, dass sie mit der Volker-Beck-Wehrsportgruppe in Sachsen-Anstalt auf einem Schulungskurs sind.
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#4   Antonius   14:45:55 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Oh nein, nicht schon wieder!!!!!!!
Bravo, schon wieder so ein schrecklicher Homo-Artikel. Wo nimmt kreuz.net nur die vielen verschiedenen Fotos her? Ich wuensche mir einen Artikel, der Homosexuelle mal nicht als schrille, aufgedonnerte Tunten und verhinderte Frauen darstellt, sondern so, wie sie uns im normalen buergerlichen Leben begegnen. Ich habe ein paar Schwule und auch Lesben in meinem Freudeskreis, und nicht einer/nicht eine entspricht diesem von kreuz.net beharrlich gepflegten Klischeebild. Es ist zum Verzweifeln :-(
Redaktion benachrichtigen Dürfen Homosexuelle das Gesetz brechen?
#239   Antonius   13:55:02 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Appell an derfux, Cypripedium, deusexmachina
Hallo Ihr Lieben,
bitte tut mir einen grossen Gefallen und lasst doch endlich mal von dem armen rudi ab, das kann ich wirklich nicht mehr mit ansehen. Wir leben hier in einer Demokratie und da gibt es auch das Recht auf zum Himmel schreiende Dummheit und Uninformiertheit. Ich finde es nicht fair, wenn Ihr staendig versucht, dem armen Rudi dieses jedem zustehende Grundrecht abzuerkennen. Schaut doch, es ist gar nicht so einfach, sich seine eigene Welt auf 2 Dimensionen (schwarz und weiss) zurechtzustutzen und sich darin zurechtzufinden. Zum Glueck gibt es ja die virtuelle Basisgemeinde von kreuz.net und echte Freunde wie Institoris und Guntram, die in schweren Zeiten (also wenn er sachlich argumentieren muss) mit schlauen Aeusserungen zu ihm halten – wobei ich von den beiden schon laenger nichts mehr gehoert habe, sind wohl z. Zt. in Sachsen-Anstalt mit der Volker-Beck-Wehrsportgruppe auf einem Schulungscamp.
Was macht ihr ueberhaupt hier bei kreuz.net? Dies ist eine online-Seite fuer frustrierte „Katholiken“, die sich unter dem Deckmantel des Christlichen durch wueste und menschenverachtende Beschimpfungen von Minderheiten (z.B. Schwule) unter der Guertellinie Luft verschaffen koennen, wobei sie freilich mehr ueber ihre eigene zerruettete Existenz Auskunft geben, als dass sie ueberzeugende Argumente fuer ihre Meinung hervorbringen. Gebt es auf und verwendet Eure Zeit fuer sinnvollere Sachen, genau das werde ich auch tun.
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#11   Antonius   21:29:24 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Catharina
Ich gebe Ihnen darin Recht, Catharina, wenn Sie die z.T. schlechte Entertaining-Musik kritisieren, die hin und wieder auf grossen religioesen Massenveranstaltungen zu hoeren ist. Natuerlich muss geistliche Musik, egal ob sie aus Neuem Geistlichen Liedgut besteht oder „klassisch“ ist, Stil haben. Ich als ausgesprochener Klassik- und da in besonderer Weise Messiaen-Fan muss aber auch sagen, dass es nun doch zu einer Frage des Musikgeschmacks wird, und da teilt nicht jeder Ihre oder meine Vorzuege, denn gerade Messiaen und Penderecki sind nicht jedermanns Sache. Man kann schliesslich nicht hingehen und Leuten einen speziellen Musikgeschmack aufnoetigen (was ich Ihnen keineswegs unterstelle!), die sie nicht moegen, der sie aber zu genuegen haben. Wie soll diese Musik dann von Herz zu Herzen gehen bzw. diese Herzen zu Gott erheben? Waere das authentischer Lobpreis? Wohl kaum. Der Mensch ist nicht fuer die Musik da, sondern die Musik fuer den Menschen…
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#8   Antonius   20:45:24 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Palaestrina
Danke fuer die Klarstellung, mir war ein Fehler unterlaufen (es ging natuerlich um den WJT)
maßgebliche Kriterien für gute Kirchenmusik: Heiligkeit, Allgemeinheit und Güte der Form
Nun, diese Kategorisierung leuchtet grundsaetzlich ein, nur ist z.B. mit dem Kriterium der Heiligkeit mir nicht klar, was wirklich „heilige Musik“ ist, ob es sich um Musik handelt, der aufgrund ihrer Teilnahme am heiligen Geschehen Heiligkeit zukommt (was die Auswahl von Instrumenten dann variabel machen wuerde, denn auch die Orgel ist das Paradebeispiel fuer ein Instrument, dass nur durch einen jahrhundertelangen Inkulturationsprozess aus seinem heidnischen und suendhaften Kontext heraus in die Kirche kam, und das unter teilweise stuermischen Protesten der Kirchenoberen), oder ob es Musik gibt, die schon von ihrer Essenz her heilig ist. Ich schaetze den gregorianischen Choral sehr hoch, der leider viel zu wenig geflegt wird, er ist aber m.E. mehr was fuer „Spezialisten“ (schon aufgrund seiner Komplexitaet und Schwierigkeit zu singen), wie z.B. Benediktiner. Wenn Musik ihre Heiligkeit durch das liturgische Geschehen erhaelt und ihr u.U. belastender Kontext aus der Umwelt genommen wird (s. Orgel), dann waere doch grundsaetzlich jede Musik geeignet, die Herzen zu Gott zu erheben. Ein Beispiel: der Franziskanerkonvent in Krakau hat eine eigene Hardrock-Band (aus Franziskanermoenchen), die regelmaessig die gutbesuchten Gottesdienste in der Klosterkirche mitgestaltet
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#5   Antonius   19:59:53 | Dienstag, 30. Mai 2006
Sinn des Artikels?
Hmmm…, was wollte uns dieser Kommentar sagen? Brauchbare Informationen ueber die musikalische Darbietung in Saarbruecken waren schliesslich nicht enthalten, ausser vielleicht, dass der Autor (oder die Autorin) sich schwer tut mit dem Musikgeschmack anderer Menschen. Als gluehender Bach-, Beethoven- und Brahmsverehrer muss ich aber auch sagen, dass die Musik, die waehrend der Papstmesse in Krakau gegeben wurde (war als „Wahlkrakauer“ vor Ort dabei), zwar feierlich, aber musikalisch gesehen ebenfalls kein grosser Wurf war, wenn man schon fuer die Musik in Saarbruecken mit Bach und Co. die Messlatte so hoch anlegt. Vor allem waren es staendig die gleichen Lieder (gaehn). Vielleicht kann mir jemand schildern, was in Saarbruecken musikalisch geboten wurde, konnte es am Fernseher nicht mitverfolgen…
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#27   Antonius   16:39:15 | Dienstag, 30. Mai 2006
Sachlich vorgebrachte Kritik muss erlaubt sein
Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ spricht von einer „haarigen Formulierung“. Sie könnte mißverstanden werden als eine entlastende historische Aussage, die sich auf die feinstufige Begrifflichkeit des Historikers und seine quellengestützten Unterscheidungen von Mittätern, Mitwissern und Mitläufern erst gar nicht einlasse.
Ich verstehe nicht, was die FAZ-Kritik in diesem Artikel mit dem Titel „Papsthetze“ zu suchen hat, denn sie ist berechtigt, wenn unser Hl. Vater damit eine klare Grenze zw. Verfuehrern und Verfuehrten ziehen wollte. Natuerlich gibt es keine Kollektivschuld der Deutschen – was auch niemand ernsthaft behauptet. Die internationale Militaer- und Holocaustforschung ist von dieser Unterscheidung schon vor Jahrzehnten abgerueckt, nachdem sie zunehmend den „kleinen Mann“ in den Focus ihrer Untersuchungen gestellt hat. Darin ist klar zu sehen, dass zu viele normale Deutsche (trotzdem bei weitem nicht alle!!!) am Krieg profitierten, an Verbrechen direkt oder administrativ, aus Ueberzeugung oder schierer Gedankenlosigkeit, mitgewirkt haben. Die Forschungsergebnisse sind in jedem Buchladen zu bekommen. Wer dieses Faktum sachlich zur Sprache bringt, darf daher nicht als „Hetzer“ neben notorisch antikirchlichen Presseorganen stehen. Hier ist auch unser Hl. Vater nicht unfehlbar und daher kritisierbar. Trotzdem hat er mit seinem Auschwitzbesuch Grossartiges geleistet. Ein wichtiges Zeichen zur Versoehnung! Weiter so, Benedetto!!!
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#316   Antonius   23:43:34 | Sonntag, 28. Mai 2006
@gonniwell
Um ganz ehrlich zu sein, weiss ich selbst nicht, was ich hier eigentlich mache, denn die Tendenz von kreuz.net ist in vielen Punkten nicht die meine. Vielleicht dies: Die Themen sind es, die mich nicht kalt lassen und vor allem, wie ueber diese Themen von manchen bei kreuz.net (nicht von allen, auch „Tradis“ nicht) debattiert wird. Deswegen finde ich es gut, dass offenbar einige homosexuell orientierte Menschen auf diese Seite gestossen sind, so dass die Stammklientel von kreuz.net nicht nur im eigenen Saft schmort, sondern mit den Leuten direkt konfrontiert ist, ueber die sie sich permanent (oft extrem polemisch, aber eben einseitig) untereinander austauscht. Mir geht es nicht um eine einseitige Aufloesung der Debatte, sondern um Diskussion, in der die staerksten Argumente gewinnen.
Was Ihre Gegenprobe angeht: die waere in der Tat interessant. Leider kann ich Ihnen da nicht weiterhelfen, denn ich bin weder homosexuell veranlagt, noch kenne ich einschlaegige „Schwulen-Websites“, habe also keine Erfahrungen mit sowas. Vielleicht kommt der eine oder andere Tip ja noch. Ob Sie da mit katholischen Argumenten auf Gegenliebe stossen werden, kann ich nicht sagen. Wie bei kreuz.net wird sich das an den Usern entscheiden, ob sie wirklich an einem Diskurs interessiert sind, oder nur darauf aus sind, sich alte Vorurteile gegenseitig zu bestaetigen und weiterzutradieren. Dialogverweigerung gibt es bestimmt nicht nur bei kreuz.net…
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#310   Antonius   23:10:13 | Sonntag, 28. Mai 2006
Ergaenzung zu @NN
Der Fall von Michael Kuehnen bildet hinsichtlich seines Plaedoyers fuer die Akzeptanz von Homosexualitaet tatsaechlich eine Ausnahmeerscheinung und kann sicher nicht als repraesentativ fuer die Neonazi-Szene gelten. Fuer den, der sich dafuer naeher interessiert, empfehle ich das IDGR (Lexikon Rechtsextremismus) im Internet. Wikipedia gibt aber auch einiges her
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#305   Antonius   22:48:02 | Sonntag, 28. Mai 2006
@net-patrol
Ich hoffe, Sie frequentieren diese Seite in Zukunft oefter mal, auch wenn das Ihre Lebenserwartung mit jedem einloggen um einen Tag verkuerzen wird. Willkommen in dem „katholischen“ Online-Portal, in dem der Wahnsinn ein Zuhause hat! Gruesse!
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#294   Antonius   22:21:03 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Galen
Selbst wenn man voraussetzt, daß Ihre Geschichte stimmt, läßt sich nicht leugnen, daß Homosexuelle für den Aufstieg Hitlers zum Diktator über Deutschlan mitverantwortlich waren. Herr Röhm war immerhin mehr als ein kleiner Mitläufer. Die Verfolgung unter den Nazis macht die schwerste Sünde der widernatürlichen Unzucht nicht besser und bleibt ein zu bekämpfendes Übel. Der Nazi- Terror wird mißbraucht, um Gegner des Homosex einzuschüchtern und Sodomie salonfähig zu machen.
Herr von Galen, es ist entscheidend, aus welchem Motiv Verbrechen begangen werden bzw. fuer was fuer eine Doktrin eine bestimmte Gruppe steht. Ich wiederhole mich: Die Nazis haben ihre Verbrechen im Namen Deutschlands begangen. Roehm seine Verbrechen ebenfalls bzw. im Namen der NS-Bewegung (denn er war Nazi), nicht im Namen der Homosexualitaet. Dass er zufaellig homosexuell war, fuegt seinen Taten keine neue Qualitaet hinzu, denn seine sexuelle Gesinnung ist fuer das Motiv und das Ausmass seiner Verbrechen voellig unerheblich. Insofern geht ihr Einwand am Kern der Sache vorbei, denn die Ermordung von Homosexuellen in der Nazi-Zeit spielt fuer die Legalisierung von Homosexualitaet heute keine Rolle. Sie ist aber eine wichtige Mahnung, wohin NS-Gedankengut neben Judenmord und Euthanasie fuehren kann.
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#286   Antonius   21:53:26 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Konservativer
Warum soll ich das denn streichen? Homosexuelle wurden von Nazis nun einmal als „Volksfeinde“ in KL gesperrt, weil man glaubte, sie so umerziehen zu koennen. Zehntausende sind im Laufe der Jahre dort wegen ihrer sexuellen Orientierung ermordet worden. Warum sollte bei Roehm eine Ausnahme gemacht worden sein (wenn ich Ihnen auch zugestehe, dass dies hypothetisch ist, allerdings nicht ganz ohne Logik, oder)? Dies ist auch einer der Gruende, warum ich die „Ausfuehrungen“ von Institoris, die sich im Wesentlichen einer aggressiven Nazi-Sprache bezueglich der Homosexuellen bedienten, so unertraeglich finde. Von so einer militanten Sprache hin zum gewaltsamen Vorgehen ist nur ein kleiner Schritt…
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#282   Antonius   21:38:51 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Konservativer
Sehen Sie, habe ich ja bereits geschrieben, dass es u.a. machtinterne Gruende fuer den Mord an Roehm waren, aber selbst das von Hitler vorgeschobene Motiv der Homosexualitaet beweist ja, dass Roehm auf kurz oder lang in einem der KL-Lager verschwunden waere. Also duerfte vor diesem Hintergrund die SA ein schlechtes Beispiel fuer einen in der Vergangenheit mordenden Schwulenverband sein, finden Sie nicht auch? Wenn Sie mir aus der Geschichte einen Schwulenverband nennen koennen, der – aus purer Homoideologie, also weil sie alle Heten hassten – in Nazi-Manier gezielt Heterosexuelle toetete, koennen wir ueber das Aufarbeiten von Vergangenheit gerne noch einmal reden.
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#274   Antonius   21:20:15 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Guntram
Vielleicht sollte mal die Gay-Bewegung auch ein bißchen Vergangenheitsbewältigung betreiben, wegen sodomistischer Umtriebe in der SA-Führung im Dritten Reich
Lieber Guntram, wollen Sie uns die SA etwa als eine „Gay-Bewegung“ (ihr Zitat) verkaufen??? Gerade Ernst Roehm ist ein von Ihnen schlecht gewaehltes Beispiel, denn er wurde u.a. (neben Machtspielchen mit Hitler) wegen seiner homosexuellen Neigung entmachtet und ermordet. Roehm hat seine Opfer vom Motiv her auch nicht als ueberzeugter „Homo“ begangen, sondern als Nazi, entsprechend sind seine Opfer Opfer des NS-Regimes und nicht eines Homosexuellenverbandes (als der die SA auch nicht inoffiziell existierte). Homosexualitaet und Nazidoktrin schliessen sich kategorisch aus, das sollte bei Ihnen noch haengengeblieben sein. Entscheidend ist fuer eine Aufarbeitung (die im Kollektiv geschieht) das Toetungsmotiv, und das war die NS-Doktrin bzw. die parteiinternen Machtkaempfe. Umgekehrt sind Homosexuelle (s. Roehm-Putsch) per definitionem Opfer der Nazis gewesen. Roehm toetete als Nazi oder liess toeten, starb aber u.a. wegen seiner Homosexualitaet
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#242   Antonius   20:36:31 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Guntram
Schwule und Drittes Reich ist nicht nur bei den Sodomisten in der Opferrolle vorhanden. Es waren Sodomisten eines Schlages von Ernst Röhm und Stennes, die brutalst gegen Gegner der Nazis gewütet haben. Es gab auch eine beträchtliche Zahl von KZ-Sadisten, die der Homosexualität anhingen und schamlos ihre Position innerhalb von Partei und Staat ausgenutzt haben – nicht nur um sich zu bereichern – um Jugendliche zur Sodomie zu verführen. Baldur von Schirach, seineszeichens HJ-Reichsführer hat nicht nurHerz und Seele an jungen HJ-Bengels gewärmt, man sagt ihm eine sodomistische Affäre mit dem Hauptdarsteller der Nazi-Film-Schmonzette „Hitlerjunge Quex“ nach.
Was sollte uns dieser Beitrag sagen, Guntram? Dass Homosexuelle auch Taeter sein koennen? Hat das je jemand bestritten?
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#210   Antonius   20:00:15 | Sonntag, 28. Mai 2006
Der Ton macht wie immer die Musik
Ja früher wurde auch schon die Meinungsäusserung eingeschränkt, aber die Zeit war vorbei dachte. Ist es keine
freie Meinungsäusserung, wenn ich sage das Homosexualität moralisch verwerflich ist? Scheinbar nicht.
Kein Mensch kann etwas dagegen sagen, wenn Sie die Meinung vertreten, dass Homosexualitaet moralisch verwerflich ist. Es geht lediglich um den Stil, wie man seine Meinung herueberbringt. Einen unpassenden Stil moechte ich Ihnen nicht unterstellen, denn fuer grobe, verletzende und pornographische Beleidigungen ist im Wesentlichen Institoris verantwortlich, wenn er von „elendigen Schwuchteln“ oder mehr oder weniger deutlich von einer Ausmerzung von Homosexuellen spricht („Conquista als goettliches Reinigungsmittel“). Darueber sind seine Nazivergleiche unannehmbar. Ist auf dieser Grundlage eine gesittete Diskussion moeglich?
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#166   Antonius   19:04:29 | Sonntag, 28. Mai 2006
Rote Karte fuer Institoris
1933-Herrenmensch=„Arier“
2006-Herrenmensch=Homosexueller, Transgender
Lieber Institoris (der „Schwulenhammer“ – na, geschmeichelt?), Sie scheinen eine besondere Affinitaet zu Vergleichen mit der NS-Zeit zu haben, allerdings mit keinem guten Haendchen. Ich denke, dass Sie auch nicht begeistert waeren, wenn ich Sie mit Joseph Goebbels vergleichen wuerde, oder? Deshalb moechte ich Sie bitten, Ihren grenzenlosen Schwulen-Hass, der wirklich schon psychopathische Zuege traegt, zu zuegeln und ihn nicht staendig mit Nazivergleichen zu „verhuebschen“. Es ist eine ungeheure Beleidigung fuer homosexuelle Menschen, zu denen ich uebrigens nicht zaehle (um moeglichen Spekulationen Ihrerseits vorzubeugen). Sie werfen alles in einen Topf (Paedophilie, Homosexualitaet und Latex), was darauf schliessen laesst, dass Sie nicht die geringste Ahnung von der Materie besitzen. Die Homosexuellen, die zu meinem Freundeskreis gehoeren, haben mit Ihrer gehaessigen und verletzenden Karikatur nicht das Geringste zu tun. Deshalb noch einmal die Frage an Sie: wie kriegen Sie diese wirklich zynischen Hasstiraden in Einklang mit der Liebesbotschaft Jesu? Schaemen Sie sich!
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#130   Antonius   17:48:27 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Belisar
So funktioniert aber nun einmal Demokratie. Jeder darf da seine Meinung sagen bzw. fuer seine Sache werben. Als Extrembeispiel: selbst die NPD und DVU darf grundsaetzlich marschieren. Das erlaubt Ihnen aber gleichzeitig auch, dagegen Position zu beziehen. Sie koennen ebenfalls frei Ihre Meinung vertreten oder z.B. auch an einer Fronleichnamsprozession teilnehmen; beides ist durch die gleichen Grundrechte abgesichert und legitimiert.
Allerdings sehe ich in Ihrer Aeusserung ein weiteres Problem: ich habe den Eindruck, dass Sie glauben, Homosexualitaet sei „ansteckend“. Da kann ich Sie „beruhigen“: man ist es oder man ist es nicht. Wenn Schwule und Lesben fuer ihr Recht auf gesellschaftliche Akzeptanz auf die Strasse gehen (was in einem demokratischen Rechtsstaat ihr gutes Recht ist), werden am Rande stehende Jugendliche nicht auf die Idee kommen, jetzt auch homosexuell zu werden.
Sie bezeichnen Homosexualitaet als „Perversion“. Nun, da ist Ihre Meinung aber eine unter mehreren, die grundsaetzlich klar ihre Daseinsberechtigung hat, die aber in einer pluralen Zivilgesellschaft keinen Primatsanspruch mehr erheben kann. Die Auseinandersetzung ueber die moralische Legitimitaet von Homosexualitaet laeuft nicht (mehr) ueber ein autoritaeres Verbot oder eine Tabuisierung, sondern ueber einen gesellschaftlichen Diskurs. Da ist die katholische Stimme (sofern es eine einhellige dazu gibt, denn auch dort gibt es verschiedene Ansichten) eben eine von vielen.
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#92   Antonius   16:15:23 | Sonntag, 28. Mai 2006
Das darf doch nicht wahr sein Leute!
Erst der katastrophale Artikel und dann noch die Kommentare von z. B. @Institoris: jetzt geht es „den Schwuchteln an den Kragen“, Beck, „die elende Schwuchtel“, „Conquista als goettliches Reinigungsgewitter“, „Paedo-Beck nach Sibirien“ – Um Himmels willen, gestatten Sie mir bitte vier Fragen: 1) Haben Sie Ihren Namen von Heinrich Institoris, dem „Hexenhammer“ abgeleitet? 2) Wenn ja, befuerworten Sie wirklich brachiale Gewalt oder Toetung von Homosexuellen? 3) Sind Sie Christ? 4) Wenn ja, wie verantworten Sie vor dem Evangelium Jesu ihre gewaltverherrlichenden und schadenfrohen Aeusserungen gegenueber dem Leiden Anderer?
Auch Ihr (@Konservativer) Kommentar veranlasst mich zu Rueckfragen: Nur sollte jedem bewusst sein, dass es bei den Grünen Bestrebungen gibt auch Pädophilie zu legalisieren.
Nun, fuer diese absurde Behauptung haette ich einen konkreten Beleg gewuenscht, wo haben Sie denn den Unfug aufgeschnappt?
Die Homosexuellen muessen akzeptieren, dass sie nicht von jedem akzeptiert werden.
Ist es nicht ein Grundrecht eines jeden Menschen, fuer sein Recht auf Akzeptanz zu kaempfen? Was wuerden Sie machen, wenn die Mehrheit der Deutschen beschliessen wuerde, ihren kath. Glauben als wegen Inakzeptabilitaet zu verbieten? Sie partizipieren am gleichen Grundrecht! Keiner zwing Sie, Homosexualitaet gutzuheissen, aber Sie sollten schon allen Menschen die Rechte zuerkennen, die auch Sie fuer sich in Anspruch nehmen.
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#26   Antonius   19:11:48 | Samstag, 27. Mai 2006
So kommen wir nicht in’s Geschaeft
Ich sehe, dass eine Diskussion wenig Sinn macht, erst recht nicht, wenn Sie sich mit den Gedanken der Autorin geistig identifizieren und voll auf deren unzulaenglich kolportierende Berichterstattung vertrauen. Ich teile nicht ihre (F.K’s) Vorstellungen einer verbarrikadierten, ghettoisierten Kirche, die ueberall auf der Welt nur noch Verfall, Feinde und Intriganten sieht und dabei auf alles und jeden schiesst, der eine antikirchliche Gesinnung auch nur vermuten laesst, weil er in seiner Entscheidung gegen einen Vertreter der Kirche gehandelt hat. Vor dem Abdruck des vollen Wortlautes des Richterurteils wird sich der Artikel von F.K. als erledigt, da am Thema vorbei, erweisen. Ich frage mich nur, ob sich F.K. ueberhaupt ihrer Verantwortung bewusst ist, wenn sie solche schlecht recherchierten Halbwahrheiten via Internet verbreitet, und die auch noch moralisierend mit dem Gericht Gottes unterstreicht, dessen Ausgang sie fuer alle Beteiligten an dem vermeintlich manipulierten Urteil ja offenbar zu kennen scheint.
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#24   Antonius   18:01:55 | Samstag, 27. Mai 2006
zu Herrn Heger
Ich hatte in meinem Eintrag vom 27. Mai um 14.49h bereits die Fragen nach moeglichen „dunklen Machenschaften“ an Sie gerichtet. Ich weiss nicht, wie Sie sich die Wirkkraft dieser ominoesen „Homo-Lobby“ vorstellen. In der Tat gibt es Homosexuellen-Aktivisten, deren Auftritte sehr provokant und z.T. verletzend sind, aber ich kaufe Ihnen nicht ab, dass solche verschwindenden Minderheiten, die nur aufgrund ihres schrillen Auftretens Aufsehen erregen, die Macht dazu besitzen, die Justiz zu korrumpieren. Dafuer muessten Sie ueberzeugende Beweise vorlegen und die haben Sie nicht. Wilde Spekulationen ueber irgendwelche Geheimbuende oder vermeintlich maechtige Minoritaeten riechen stark nach Verschwoerungstheorien, solange sie nicht empirisch und nachvollziehbar erwiesen sind.
Ich habe mir ueber das Internet einige Auskuenfte ueber die Autorin des Artikels eingeholt und kann Sie dazu einladen, es ebenfalls zu tun. Vor dem Hintergrund der dort gewonnenen Einsichten wundert mich der Inhalt ihres Beitrages in keiner Weise mehr. Wer u.a. fuer die rechtslastige „Deutschland-Bewegung“ schreibt, dem kann ich keine objektive Berichterstattung zutrauen, tut mir leid.
Vielleicht erlaeutern Sie mir noch, warum sich bezueglich dieses Urteilsspruchs ein Vergleich mit der NS-Zeit verbietet. Wo sehen Sie da Parallelen?
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#16   Antonius   15:34:59 | Samstag, 27. Mai 2006
Herr Heger
Schade, dass Sie mir nicht die Frage beantwortet haben, wer hinter dem ihrer Meinung nach manipulierten Urteil stecken soll? Sie muessen ja konkrete Vorstellungen von antikirchlichen Machenschaften haben, wenn Sie dem Abweis der Klage keine rechtstaatliche Lauterkeit zusprechen. Zudem ist ihr angefuehrtes Beispiel keine ueberzeugende Fundamentierung ihrer Behauptung, dass unsere Justiz frueher gerechter funktioniert haette als sie das heute tut. Mit einem Einzelfall werden Sie nichts beweisen koennen, denn sie werden in der gegenwaertigen Justizgeschichte sicher mindestens ebenso viele Beispiele finden, in denen die Justiz fuer den Ehrenschutz des Klagenden eingetreten ist. Ich frage mich, warum Sie dem Gericht seine Glaubwuerdigkeit absprechen, ist es nur deshalb, weil das Ergebnis negativ fuer den „gefallenen Priester“ ausfiel?
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#9   Antonius   14:49:11 | Samstag, 27. Mai 2006
Antwort an Heger
Ihre letzte Behauptung ist ein wenig blass, finden Sie nicht auch? Koennten Sie das mit ein paar Informationen bzw. Belegen auffuettern?
Ich traue unserer mitteleuropaeischen Justiz im Wesentlichen und wittere nicht gleich ueberall Verschwoerung, Intrige und fremdmaechtige Agitation, bloss weil mir eines ihrer Urteile nicht passt. Wer zieht denn dann im Hintergrund die Faeden? Bolschewisten oder Freimaurer etwa? Oder die boesen Modernisten? Ist jedes Urteil, das gegen Vertreter der Kirche geht, gleich als kirchenfeindliches Verhalten einzustufen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die von Kueble kolportierte richterliche Begruendung der eigentliche Anlass fuer den Abweis der Klage war. Sie glauben doch wohl selber nicht, Herr Heger, dass das Kriterium der Menschenrechte bei diesem Gegenstand der Verhandlung ausschlaggebend fuer die Rechtsprechung ist, denn auch ein Priester ist ein Mensch, oder irre ich mich? Dies ist eine Binsenweisheit und kein Gericht in unseren Landen wird dies in Zweifel ziehen. Schade, dass das richterliche Urteil nicht woertlich und vollstaendig zitiert wurde, es haette – denke ich – den ganzen Artikel ueberfluessig gemacht
Vor allem frage ich mich, was die Drohung der Autorin mit dem Strafgericht Gottes soll? Ist es nicht ein wenig ueberzogen, fuer die eigene Meinung Gott als Garanten zu vereinnahmen? Da sollte sich jeder vor hueten, denn keiner kann fuer sich in Anspruch nehmen, die richtige Sicht auf die Dinge zu haben
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#5   Antonius   13:28:39 | Samstag, 27. Mai 2006
Zur Autorin
Ich kann mir kaum vorstellen, dass der vorsitzende Richter sich bezueglich der Menschenrechte so geaeussert haben soll, da habe ich eine eindeutige Quellenangabe der Autorin vermisst.
Man fragt sich entsetzt, welche Interessengruppen diese Entscheidung wohl herbeigeführt haben mögen
Dieses Zitat spricht m.E. Baende ueber die innere Einstellung der Autorin: hier offenbart sich ihre ideologische Verblendung: sie vermutet hinter der Urteilsbegruendung eine kirchenfeindliche Agitation irgendwelcher antikirchlich eingestellten Kreise, deren die Justiz aufs Wort gehorcht – das klingt sehr nach Verschwoerungstheorie. Nebenbei bemerkt finde ich es geschmacklos, auf die Willkuer der Nazi-Justiz anzuspielen; Vergleiche in diese Richtung sind in kath. Kreisen zwar immer wieder beliebt (Holocaust-Abtreibung), muessen aber aufgrund ihrer eklatanten Unrichtigkeit stets schiefgehen. Vor allem kam in diesem Artikel kaum sachliche Information herueber, es war im Wesentlichen nur Geschimpfe. Auch in ihrem trotzigen Schlussplaedoyer wird deutlich, dass die Autorin offenbar nur in schwarz und weiss denken kann – hier das geistliche (katholische, also das Gute), dort das saekulare (das Schlechte, Boesartige). Priester sind – Gott sei Dank – nicht der weltlichen Justiz entzogen, von daher begruesse ich es, dass in St. Poelten durchgegriffen wurde. Der Skandal hat unserer Kirche grossen Schaden zugefuegt, und das nicht nur aufgrund der medialen Berichterstattung
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#14   Antonius   15:51:00 | Freitag, 26. Mai 2006
Stimme aus Wien
Danke fuer die Erklaerung! Sie zaehlen zu den wenigen Teilnehmern bei kreuz.net, die an einem sachlichen Gespraech Interesse haben. Sehr erfrischend. Hat mich sehr gefreut! Gruesse!
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#40   Antonius   14:57:57 | Freitag, 26. Mai 2006
Rueckfrage an Bussguertel
Was soll die Diskussion? Die Bibel sagt uns was Sache ist:
Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen. 3. Mose 20,13
Ich moechte gerne von Ihnen wissen, wenn Sie schon 3 Mose 20,13 zitieren, ob Sie homosexuell verkehrende Menschen genauso dem Tode ueberantworten wuerden, wie es der Wortlaut des Gebotes postuliert? Oder wuerden Sie es von Ihrer Perspektive nicht ebenfalls in ihrer Bedeutung relativieren und sagen, dass Todesstrafe fuer homosexuelle Handlungen nicht mehr in Frage kommt? Steht aber doch so da… Sie haben sich eine Bibelstelle ausgesucht, die Ihre Position hinsichtlich Ihrer Schriftbefolgung ebenfalls hinterfragt, und ich hoffe doch sehr bzw. unterstelle ich Ihnen das, dass Sie darin keinen Mordaufruf an homosexuellen Menschen sehen?!
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#12   Antonius   14:41:32 | Freitag, 26. Mai 2006
Stimme aus Wien
Sie haben Recht, ein Priester muss aus der Perspektive des Evangeliums die entsprechenden Fragen an die Oekonomie und Politik richten und soll nicht ihr integraler Bestandteil sein. Mir ist allerdings noch nicht ganz klar, was Sie mit „Gottesbegegnung“ meinen. Denn ich sehe in einem Wirtschaftssystem zunaechst einmal keinen direkten Ort einer Gottesbegegnung, da es eben „nur“ ein System ist. Mir geht es darum, dass dieses System Menschen zugrunde richten kann, weil es eben subjektlos funktioniert. Diese Art von Unfreiheit und Abhaengigkeit, z.T. in bitterstem Elend gelebt, widerspricht aber dem Willen Gottes, der das Heil aller Menschen moechte. Insofern wuerde ich Ihnen vorsichtig widersprechen, wenn Sie die Haltung der Priester zu politischen oder wirtschaftlichen Fragen nur als „Meinung“ bezeichnen. Ich denke, dass manche Wirtschaftsentscheidung vom Evangelium her besehen evident menschenunwuerdig sein koennen. Die Sorge um das „Heil der Seelen“ liegt aber nicht nur im privaten, sondern auch politischen (d.h. oeffentlichen) Bereich, und der kann Gottesbegegnungen oder -erfahrungen verhindern. Hier sehe ich einen Handlungsauftrag, nicht parteipolitisch, aber dennoch aktiv wirklichkeitsveraendernd. Vielleicht liegen wir gar nicht so auseinander…
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#10   Antonius   13:30:28 | Freitag, 26. Mai 2006
Kommentar zur Stimme aus Wien
Stimme aus Wien, Ich gebe Ihnen vollkommen recht, wenn Sie die Wirtschaft und die Politik den Laien ueberlassen wollen. Priester haben sich – vor allem aus der Parteipolitik – herauszuhalten. Das war aber nicht das, was ich meinte. Fuer mich ist es unabdinglich, dass Priester sich in politischen und wirtschaftlichen Fragen (Marktmechanismen) usw. gut auskennen, denn sie bestimmen ganz wesentlich unser taegliches Leben (und dies immer staerker), ob lokal oder global. Durch sie entstehen oftmals Strukturen, die Menschen unfrei und abhaengig machen und so etwas muss ein Priester durchschauen koennen. Sie sagen, dass es keine theologische Fakultaet gibt, die gleichzeitig Oekonomie lehrt. Nun, in Muenster existiert an der kath.-theol. Fakultaet im Institut fuer christl. Sozialwissenschaften ein Diplomstudiengang mit genau dieser Verquickung von Theologie und Oekonomie. Priester und Laien erhalten so Einblick in die oekonomischen Mechanismen, nicht um ihnen das Wort zu reden, sondern um konstruktiv an einer gerechten Marktwirtschaft mitzuarbeiten. Wir sollten das Feld nicht den Spezialisten ueberlassen, die Theologie muss den Dialog mit ihnen suchen und Priester sind schliesslich auch (!) Theologen. Und in diesem Fall ist die Priesterweihe kein Kriterium
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#8   Antonius   11:42:58 | Freitag, 26. Mai 2006
Sind Wirtschaft und Politik egal?
Die Gläubigen würden von den Priestern nur eines erwarten: Spezialisten zu sein, welche die Menschen zur Begegnung mit Gott führen. Der Priester müsse sich nicht in Wirtschaft, Architektur oder Politik auskennen, sondern nur im spirituellen Leben.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass unser Heiliger Vater so gesprochen hat, hier liegt wohl eher ein Missverstaendnis vor. Natuerlich liegt der Hauptakzent der priesterlichen Taetigkeit auf der Seelsorge und darin, Menschen auf ihrem Weg mit Gott zu begleiten. Aber die Realitaet, in der wir leben, wird eben fortschreitend komplexer und unuebersichtlicher – eben weilsie so stark von Wirtschaft und Politik bestimmt wird. Insofern musssich ein Priester darin hervorragend auskennen. Schliesslich gibt es nicht nur die individuelle Suende, sondern auch Strukturen der Suende, und die sind eben politischer und wirtschaftlicher Natur. Ein Priester muss diese potentiellen Unterdrueckungsmechanismen erkennen, um als ein von allen Parteiungen ernstgenommener Gespraechspartner gegen sie vorgehen zu koennen. Insofern hat Spiritualitaet auch eine politische Dimension, denn wir sind als Bewohner dieser Welt mitverantwortlich fuer ihre Erhaltung. Papst Benedikt XVI. hat sicher nicht gemeint, dass wir Katholiken uns wieder in die Isolation (Ghettoisierung als reine Gebetsgemeinschaft) zureckziehen sollen, von wo aus wir keinen Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen koennen.
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#71   Antonius   23:25:04 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Nachtrag zu Graf von Galen
Auch Die Bombardierung Hamburg steht in einem ganz anderen Kausalzusammenhang: die Stadt wurde deshalb so schwer bombardiert, weil die alliierten Streitkraefte damals der Meinung waren, durch die Bombardierung ziviler Ziele ein schnelleres Ende des Krieges herbeifuehren zu koennen, der von Deutschland ausgegangen ist. Ob dies eine gute Entscheidung war, steht freilich auf einem anderen Blatt. Hier traf es Schuldige ebeno wie Unschuldige. Die Alliierten wollten die Moral der Deutschen zerstoeren und nicht Gott die Reeperbahn. Und was ist mit Staedten wie Pforzheim, Dresden, Wuerzburg, aber auch Coventry, Rotterdam, Warschau? Kam das Feuer vom Himmel auf die Staedte, weil ihre Einwohner falsch oder nicht Weihnachten gefeiert haben? Aber das ist die geschichtliche Perspektive – was ist mit Ihrer Theologischen, sprich: was fuer eine menschenverachtende Eschatologie vertreten Sie da? Hat Gott nach der Sintflut nicht gelobt, ein derartiges kollektives Strafgericht nie wieder ueber die Menschen zu verhaengen? Weigert er sich nicht, die Stadt Ninive kollektiv der Vernichtung anheimzugeben, obwohl sie es der Schilderung nach wahrlich verdient haette? Gott will doch die Rettung des Suenders und nicht seine Vernichtung! Dafuer laeuft er ihm sogar nach und wirft nicht mit Steinen nach ihm.
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#68   Antonius   23:20:53 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Antwort an Graf
Sehr geehrter „Graf von Galen“, ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, was Sie da gerade geschrieben haben. Sie sind doch nicht ernsthaft der Meinung, dass der Tsunami und die Bombardierung Hamburgs in einem direkten kausalen Zusammenhang mit dem Heilswirken (!)Gottes am Menschen stehen. Wenn Sie schon behaupten, dass der Tsunami von Gott ausgeloest wurde, um die damals anwesenden Sextouristen in jenem Gebiet zu strafen, dann muessen Sie ja auch eine Antwort auf die Frage parat haben, warum er deren Opfer, die dem „Freudengeschaeft“ aus purer Existenznot nachgehen, gleich mitvertilgt, von zehntausenden Unschuldigen und Unbeteiligten Einheimischen wie Urlaubern ganz zu schweigen – oder waere das „Erbsenzaehlerei“? Ich bezweifle ernsthaft, dass Gott so ein „Grobmotoriker“ ist.
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#52   Antonius   21:38:37 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Ist dies das richtige Schwulenbild?
Ich finde den Schreibstil des Berichtes entsetzlich, wie fast alle Artikel, die sich bei kreuz.net zum Thema Homosexualitaet aeussern. Ich kann durchaus Verstaendnis aufbringen, wenn sich jemand aus religioesen Gruenden von Homosexualitaet distanziert. Ich selbst bin fuer mich in dieser Frage noch zu keinem klaren Ergebnis gekommen. Die Frage ist fuer mich nur die, wie (!) man es tut, sprich: ob ein fairer und sachlicher Ton angeschlagen wird. Das ist aber in fast allen Artikeln nicht der Fall. Im Gegenteil: ich muss leider eine ordentliche Portion Gehaessigkeit und Verachtung gegenueber Schwulen und Lesben feststellen, und vor allem: eine polemisch karikierende Berichterstattung („Homo-Aufmarsch“ – erinnert stark an „Neonazi-Aufmarsch“, also etwas Weltbedrohliches/„Homo-Ideologen“ –, klingt sehr nach Weltverschwoerung), die fuer die Betroffenen beleidigend sein muss. Ich kann nicht begreifen, dass Menschen, die sich selbst als gut katholisch bezeichnen, sich also auf der sicheren Seite waehnen, zu solchen Hetzartikeln faehig sind. Allein die Fotoauswahl ist bezeichnend: nur geschminkte, aufgetakelte Tunten vom Christopher-Street-Day, die mit der Realitaet nicht viel zu tun haben. Ich finde es daher nur recht und billig, ein bisschen mehr Anstand und Maessigung einzufordern.
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#13   Antonius   17:25:47 | Donnerstag, 25. Mai 2006
Was ist Homo-Ideologie?
Ich moechte mich der Kritik meines Vorgaengers gerne anschliessen. Auch ich bin ehrlich gesagt schockiert ueber den Schreibstil dieses Artikels. Es schwingt so viel Gehaessigkeit und Verachtung gegenueber homosexuellen Menschen mit („Homo-Ideologen“, sowie die Antagonie von „Homos“ und „normalen Maennern“). Mag ja sein, dass Homosexualitaet unserer katholischen Sitten- und Moralvorstellung zuwiderlaeuft, aber ich sehe darin keinen Grund, einen sachlichen und fairen Schreibstil aufzugeben. Seit mehreren Monaten schon frequentiere ich als Leser mit grossem Interesse kreuz.net, aber ich bin jedesmal entsetzt, wie polemisch das Dauerthema „Homosexualitaet“ in den verschiedensten Artikeln abgehandelt wird, wie schwule oder lesbische Menschen durch diese stereotypen, schillernden Tuntenbilder vom Christopher-Street-Day karikiert und verzeichnet werden. Es wird ein ideologisches Feindbild aufgebaut, das meiner Meinung nach uns Katholiken nicht zu Gesicht stehen sollte, denn mit christlicher Naechsten- oder im Falle mancher Autoren wohl besser Feindesliebe hat das nun wirklich nicht mehr viel zu tun. Umso mehr schade ist es um den Artikel ueber den Katholikentag in Saarbruecken, denn das Positive seiner zahlreichen Veranstaltungen wurde kaum hervorgehoben. Es ist doch ein ueberaus gutes Zeichen, wenn 40.000 Menschen zusammenkommen, um gemeinsam ihren Glauben zu feiern!
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