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Tja, da hat die werte… …Sozialministerin offenkundig noch nie den peinlich berührten Moment erlebt,
wenn man realisiert, dass ein Gummi geplatzt ist. …oder dass jemandem urplötzlich einfällt, dass er
(vielmehr: sie) gestern womöglich nicht die Pille… „Moment! Ich schau’mal nach!“ Oder, oder, oder.
Immer wieder toll, diese Leute, die vom Leben wie von einem physikalisch idealen System schwatzen. Und
wissen Sie, Pünktchen, da können Sie sich noch so sehr auf den Kopf stellen und empört Herumpelstilzen:
SIE werden NIEMALS darüber befinden, wieviele Kinder WIR in die Welt setzen und WANN. Vergessen Sie’s
einfach und stecken Sie Ihre Nase in Dinge, die Sie was angehen – also vorzugsweise nicht in anderer Leute
Betten.
@Theo Wo ist das Problem? Ausweislich dieses Threads tauchen Sie genauso „im Zusammenhang mit Pädophilie“
auf, nicht wahr? So ist das mit Web-Foren. Der einzige Unterschied ist der, dass Sie noch nicht die Ehre
hatten, von einem Hochstapler, der sich des besseren Marketings wegen als weibliche 15jährige getarnt
hatte (und an dessen mehrfacher Enttarnung ich beteiligt war), aus Rache mit Lügenmärchen überzogen
zu werden. Die ganze Geschichte finden Sie in meinem Blog unter der Rubrik Kein Herz für Trolle www.jawz.de/~demondelux/blog/?cat=8.
Oder auch in neutralen Quellen www.blogbar.de/…fakeblogs-fur-antifa/ konsultieren. Besagter Heini wurde
übrigens auch von Ihrer Kirche bereits einschlägig abgewatscht www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41, dem
messen Sie vermutlich mehr Glaubwürdigkeit bei als meinen Erläuterungen. Wenn man dann noch weiß, dass
im Umkreis eben jenes sauberen Herrn abstruseste Pädophiliebzichtigungen völlig normal sind (in dem
oben verlinkten Blogbar-Artikel z.B. – jeder Blogger, der M.B.‘s – der Troll – windige Tour kritisiert,
ist ein Pädo oder Nazi, na klar.), weil das zu seinen Stilmitteln zählt, dann hat sich Ihre Frage wohl
beantwortet. Die einzigen, die Trolle minderen Charakters als Gewährsleute bemühen, sind – wie man auch
hier wieder wunderbar beobachten konnte – Trolle minderen Charakters. Gleich und gleich gesellt sich eben
gern – gell Gaga? Pünktchen?
@Pünktchen Es sollte sich sogar bis zu Ihnen herumgesprochen haben, dass ein großer Teil speziell der
weiblichen Menschen heutzutage als „geschlechtsreife Minderjährige“ ihren ersten Geschlechtsverkehr haben –
und haben wollen. Offenkundig haben Sie herzlich wenig Ahnung über das, worüber Sie sich da enragieren.
Zur Erinnerung: In Deutschland ist „minderjährig“, wer das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Wer
ernstlich meint, 17jährige würden aus freien Stücken keinen Sex wollen, lebt auf einem anderen Planeten.
@Abu Sie subsummieren unzulässug alle jene, die katholisch getauft sind, unter die Anzahl derer, die
diese Lehre tatsächlich glauben. Nehmen Sie doch ‘mal hiesige Verhältnisse, da kommen Sie in realistische
Bereiche, wenn Sie statt der Getauften die Anzahl der regelmäßigen Kirchgänger heranziehen – ein Bruchteil
der ersteren. Davon abgesehen, wäre selbst 1 Milliarde bei 6.5 Milliarden Menschen eine ausgesprochene
Mindermeinung. Ich weiß ja, dass es Sie schmerzt, nicht auf die Mehrheit pochen zu können, aber auch
Sie kommen an der Realität nicht vorbei. Auch, wenn Sie es gerne versuchen.
Vordergründig …scheinen übersteigerter Nationalismus und Katholizismus nicht zusammenzugehen – wie
der Bischof durchaus richtig konstatiert. In realitas aber ist diese Paarung so selten nicht, und wir
erleben sie in (eher nicht so) schöner Regelmäßigkeit hier bei kreuz.net. „Common ground“ beider Richtungen
dürfte eine romantisierte Sehnsucht nach der imaginären „guten, alten Zeit“s ein, und mindestens ein
paar formale „Werte“ beider Gruppierungen sind sich schon ähnlich (auf einen Nenner gebracht: „Zucht
und Ordnung!“). Man hat es von Seiten der Nazis schon einmal verstanden, sich hier als zwar unsympathischen,
aber notfalls zur Erlangung der erstrebten Gesellschaft notwendigen Kampfgenossen zu präsentieren. Insofern
sind mahnende Worte von kirchlicher Seite absolut zu begrüßen – man will und man sollte sich nicht noch
einmal einlullen lassen.
@semper reformandus ad 1.: Nun ist es ja nicht so, dass ein Mangel an „heiligen Orten“ bestünde, nicht?
Um genau zu sein, handelt es sich um ein beliebig und kostengünstig produzierbares Gut. Es gibt also
eigentlich keinerlei Anlass, das zu berücksichtigen. Sollte dies eine Rolle spielen, könnte sich der
„heilige“ Status als juristischer Winkelzug missbrauchen lassen. ad 2.: Es ist völlig belanglos, für
konkret welchen Posten die Rückstände existieren. ad 3.: Man muss dem Institut entweder völlige Planlosigkeit
oder – wahlweise – bewusste Falschaussage beim Abschluss des Kaufvertrages attestieren. Dass die Nonnen
weder eine Übergabe an jemanden Planlosen noch an einen Lügner favorisieren, halte ich für nachvollziehbar.
Es scheint fast so, als hätte sich das Institut allzu bereitwillig darauf verlassen, dass „man sich unter
Katholiken schon nichts tun wird“ und im Vertrauen auf diese naive Denke die eigene Verpflichtung nicht
besonders ernst genommen. Das wäre dann eine moralisch äußerst fragwürdige Ausnutzung der innerkatholischen
„Verwandschaft“.
@Abu – Zur Sache also ad 1.: „Ehe“ und „Sexualität“ haben nichts miteinander zu tun. Zwar wird eine Eheschließung
gemeinhin UNTER ANDEREM als die Zusicherung wahrgenommen, Sexualität aufeinander zu beschränken, doch
nicht einmal das ist verbindlich, sondern Privatsache. ad 2.: Von mir aus nennen Sie lediglich die Heirat
zwischen Mann und Frau „Ehe“, solange andersgeartete Paare dieselben RECHTE und PFLICHTEN erhalten. ad
3.: Da wäre zunächst einmal die Behauptung des „Verleitens“ zu belegen, die in krassem Widerspruch zu
wissenschaftlichen Erkenntnissen steht. ad 4.: Sexueller Umgang mit Schutzbefohlenen wird bereits gesetzlich
adressiert. Es besteht kein Anlass, hier zwischen Hetero- und Homosexualität zu unterscheiden. Allenfalls
kann man berücksichtigen, ob der Umgang der natürlichen Ausrichtung des Schutzbefohlenen entgegengesetzt
war, da dies gewöhnlich als schwerwiegender empfunden wird. Ebenso ist sexueller Kontakt mit Minderjährigen
bereits geregelt; allerdings ist das exisitierende Schutzalter derzeit insofern problematisch, als es
nicht selten auf Wunsch der eigentlich damit zu Schützenden unterlaufen wird. Die Aussage, ein „Schaden
an Leib und Seele“ entstünde hier „IMMER“, ist eine nicht zu belegende Behauptung, speziell bei Handlungen,
die auf Initiative von minderjährigen Geschlechtsreifen zurückgehen. „Ungeordnet“ ist kein sachlicher
Begriff. Die Lehre der RKK ist eine private Mindermeinung. Lernen Sie, damit zu leben, oder gründen Sie
einen römisch-katholischen Staat.
@Gawlik Ich schlage vor, Sie konkretisieren Ihre dunstigen Andeutungen, mein Bester. Es wäre mir eine
Freude, nein, ein Genuss. Nun, raus mit der Sprache: Welchen „Fehler“ sollte ich machen? Was haben Ihre
sogenannten „Recherchen“ ergeben? Bitte, ich höre? Sie werden doch nicht etwa kneifen und es bei vagem
Oraklen belassen? Das kennt man ja gar nicht von Ihnen? Nur immer heraus damit. Sie sind verlorene Prozesse
ja mittlerweile gewöhnt.
@Babylon Ganz entgegen meiner sonstigen Art muss ich hier doch ‘mal eine Lanze für den Mythos brechen –
wenigstens an der Stelle, wo er theoretisch denkbar wäre: „Wie muß er nun die Sache angehen, damit er
für alle Menschen auf der Erde von Osten erscheint? Das dürfte ein ziemliches Kunststück sein.“ Überhaupt
nicht. „Von Osten erscheinen“ ist synonym mit „nach Westen gehen“, und das wiederum ist gleichbedeutend
mit „sich entgegen der Erdrotation bewegen“. That simple. Zugegeben, als ich das mit dem „Im Osten erscheinen“
hier neulich las, war mein erster Impuls derselbe wie Ihrer. Wenn man sich allerdings klar macht, dass
Osten und Westen nur relative Angaben sind, die in diesem Falle durch die Bewegungsrichtung konkretisiert
werden, dann ist das immerhin möglich. Der Erscheinende müsste es lediglich schaffen, bei der unmittelbaren
Ankunft ungesehen zu sein. Sobald er sich bewegt, klappt’s. Dass ich daran so überhaupt nicht glaube,
steht auf einem anderen Blatt Und mit der „kindischen Vorstellung“ haben Sie zweifelsohne Recht, wobei
die sich ja nun wahrlich nicht auf Muslime beschränkt, da braucht man sich nur manches kindische Gezänk
auf diesem Server anzuschauen.
@Hühnerhabicht „Kinderschänder sind für mich mit das allerletzte, eine schlimmere Beleidigung als Kinderschänder
gibt es fast nich“ Schön, dass wir wenigstens einen Konsens finden. Nachdem wir das also geklärt haben,
gehen Sie diesen langen Thread doch bitte noch einmal durch und suchen mir die Stellen ‘raus, wo sich
jemand für „Kinderschändung“ ausgesprochen hätte. Da wäre ich dann ‘mal gespannt. Im übrigen teile
ich Ihre Einschätzung des beleidigenden Charakters der Zueignung „Kinderschänder“ vollauf – was meinen
Sie wohl, warum unten genannter Troll damals auf genau diese Masche verfiel? Simpel: Es gibt keine niederträchtigere
Verleumdung, und ihm war das Mieseste gerade gut genug. Allerdings ist der Missbrauch mit derlei Zueignungen
annähernd so schlimm wie die Tat selbst, denn jede ungerechtfertigte Bezeichnung dieser Art stumpft unser
Wahrnehmungsvermögen für tatsächlichen Missbrauch mehr ab. Wo „Kinderficker“ zum gängigen Schimpfwort
wird, da ist die Wahrnehmung der realen Tat kaum noch gegeben, man winkt nur noch müde ab: „Jaja“. Das
ist einer der Gründe, warum ich das Gebaren von Schreihälsen wie Gawlik, die die Welt in „lebensunwerte
KiFis“ und „Aufrechte Menschen, die KiFis als unwert betrachten“ ablehne.
@Hühnerhabicht Weder ging es um ein „Kind“, noch um einen „Mord“. Sie stellen Ihrer Diskussionsfähigkeit
ein weiterhin schlechtes Zeugnis aus, wenn Sie mit größter Konsequenz die falschen Begrifflichkeiten
verwenden. Stellt sich die Frage, wie Sie es auf einen Nenner bringen, UNGEBORENE mit heiligem Eifer zu
verteidigen, während Sie kein Problem damit haben, GEBORENE (hier: Filia_Nocte:) mit allerlei Unflätigkeiten
zu belegen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die hier vorgeschützte katholische Kümmernis
recht schlagartig mit der Geburt endet. Entsprechend ernst nimmt man sie denn auch. @Graf von Galen Welcher
Voodoo-Sekte genau gehören Sie an? Oder ist es doch eher die indische Kali? „Blut zurückfordern“, jemine,
was für ein heidnisch-mystisches Geschwafel!
@Hühnerhabicht In Sachen „schlau und erhaben“ komme ich bei weitem nicht an Sie ‘ran, mein Bester – immerhin
verfügen Sie über die Gabe, via Online-verbindung und Monitor mein innerstes Glaubensgebäude bloßzulegen,
das mir nicht einmal selbst bewusst ist… merken Sie was? Auch in Sachen „lesen“ wäre ein wenig Nachhilfe
wohl angebracht: Ich sagte „gewisse Leute“, und wiewohl Sie persönlich nicht explizit von „Schwanz ab“
gesprochen hatten, hat Ihr Gesinnungsbruder Aloah das durchaus getan. Davon abgesehen, wollen Sie einmal
nachschlagen, was man mit der Formulierung „á la“ auszudrücken pflegt, bevor Sie sich hier als das arme,
unverstandene Opfer bösartigster Unterstellungen gerieren. Ansonsten stellt sich mir die Frage, auf welcher
Schule man eigentlich fortgeschrittene Flegelei wie Ihre lernt. Ist Ihnen ‘mal aufgefallen, dass die Quintessenz
aller Ihrer Äußerungen ein „Ihr seid alle so scheiße und gottlos!“ ist, bar jedes Arguments und in
einem Jargon, für den sich mancher 10jährige schämen würde? Ich weiß ja nicht, welcher vorgeblich
katholischen Sekte konkret Sie angehören, aber es scheint eine zu sein, in der sowohl Bildung als auch
Benimm als unanständig empfunden werden. Ach, übrigens: Es mag an Ihrem Gebaren liegen, dass „Teens“
Sie persönlich eher abstoßen finden – aber würde es Sie sehr erstaunen, wenn ich Ihnen verrate, dass
„Teens“ zuweilen sehr hartnäckig in ältere Partner verliebt sein können? Raten Sie ‘mal, woher ich
das weiß
@Hühnerhabicht Ich weiß ja nicht, wie’s bei Golileo ausschaut, aber ich für meinen Teil habe mir nicht
einen „falschen“, sondern keinen Gott ausgesucht (wobei „ausgesucht“ wohl das falsche Wort dafür ist,
dass man an so etwas einfach nicht glauben kann). Ansonsten ist diese Diksussion reichlich müßig: Gewisse
Leute sind nicht zufrieden, bevor man nicht „hinreichend“ gegen Pädophilie und Kindesmissbrauch sowieso
Stellung bezogen hat, wobei dieses „hinreichend“ in einer glatten Aberkennung der Menschenrechte einer
Bevölkerungsgruppe besteht, unabhängig davon, ob sich die Individuen irgendetwas haben zuschulden kommen
lassen – sorry, zu derlei unwürdigen und menschenverachtenden Forderungen lasse ich mich nun einmal nicht
hinreißen. Sprüche á la „Schwanz ab!“ sind eher eines KZ- oder Gulag-Aufsehers würdig als eines Bürgers
einer rechtsstaatlichen Demokratie. Und dabei ist es mir vollkommen egal, ob der, der solche Äußerungen
tätigt, ein Hakenkreuz am Ärmel, ein Kruzifix am Revers oder einen Carechild-Button auf der Stirn trägt.
@Golileo Fein beobachtet, die Gaga-Masche. @Gawlik Na, dann erfreuen SIE uns doch einmal mit einer Antwort
auf die von Alex Bermann gestellte Frage: Bis wann ist man denn „Kind“? Nun? Wir möchten doch alle gerne
‘mal lachen…
@Gawlik – gut jetzt 1. Sind Sie nicht in der Position, herrisch irgendwelche Antworten einzufordern, ganz
so, als bestimmten ausgerechnet SIE irgendwelche Spielregeln. Das können Sie in Ihrem angestaubten Forum,
wo Sie als „Hausherr“ auftreten, machen – und selbst da gehört es sich nicht. 2. Habe ich Ihre Frage
nichtsdestotrotz beantwortet. Ich empfehle Lesen. Was sagt Ihnen die Vokabel „negativ“? 3. Ich habe nicht
das geringste Problem damit, „Stellung“ zu beziehen – mich ekelt nur Ihre Diktion an. Man fühlt sich
ja klebrig allein dadurch, wie Sie einen ansprechen. 4. Apropos „Lesen lernen“: Dann scrollen Sie unter
Ihrem famosen Link doch ‘mal nach unten – den habe ich nämlich im März dieses Jahres letztmalig kommentiert.
Wenn Sie also meinen, mich mit irgendwelchen „unangenehmen Dingen“ zu konfrontieren: Sorry, verschätzt.
So, und jetzt „tschüss“, bevor wir die Frage Ihrer Befassung mit selbst beschaffter Kinderpornographie
sowie der diversen Verfahren gegen Sie vertiefen, ja?
@Gawlik Einem engen Mitarbeiter schenke ich da durchaus ein gewisses Gehör – zumal er nur einer der „Kern-Carechilder“
war, die damals aufgrund Ihres Gebarens das sinkende Schiff verließen. Ich agiere nicht „gegen Ihr Engagement“,
sondern gegen Ihre Art und Weise, wie Sie mit sich aufführen gehen und Engagement vortäuschen. Sie gelten –
und das wissen Sie – netzweit als herumproletende Witzfigur, die ihrer Sache einen Bärendienst erweist.
Ihr „Engagement“ besteht in realitas in tagelangem Herumhängen in diversen Pädoforen sowie der sinnlosen
Beschimpfung Andersdenkender. Sie helfen nicht einem Kind, bewahren nicht ein Opfer, halten nicht einen
potenziellen Täter ab. Das Gros Ihrer Zeit investieren Sie in die Pflege von Privatfehden, mit Kinderschutz
hat das nichts zu tun – nur mit Ihrem Ego. Dabei lassen Sie nur sich selbst gelten, denn wie sagten Sie?
„Mir ist sehr wohl bewusst, welche Gesetze ich wann aus welchem Grund zu ignorieren pflege. Und, dazu
stehe ich – sogar dann, wenn ich einen Prozess verliere.“ Ein Robin Hood von eigenen Gnaden. Die Antwort
auf Ihre Standardfrage, mit der Sie die Welt in schwarz und Weiß aufzuteilen suchen, können Sie sich
anhand meines vorigen Statements selber denken. Ich habe dazu eine negative Meinung, sehe aber keinen
Anlass dazu, auf Ihre Methoden bzw. Sprachgebrauch zu verfallen – Sie beherrschen die seltene Kunst, sich
im Kontext einer eigentlich klaren Thematik komplett ins Unrecht zu setzen.
@Gawlik Ach so, die „tausende von Anzeigen“ – wie sagte Ihr ehemaliger Schriftwart „Rumtrauben“? „man
setzte sich in einschlägige Foren ohne was zu sagen und wartete, bis die Mailbox vollief. Diese Bilder
filterte man und was man für KiPo hielt, wurde ans Bayrische LKA geschickt. Das sind wohl die „tausende
von Anzeigen“, die er so gerne präsentiert.“ troll-forum.de/…orum03/viewtopic.php?t=341 Und heute nennt
man das „Straftat“, gelle? Was Ihre scheinheilige Frage angeht: Das sollten Sie eigentlich wissen – immerhin
war es ein Posting aus genau diesem Dunstkreis, das damals mit „carechild“ unterschrieben war und dessentwegen
ich Sie kontakierte. Es handelte sich um eine Racheaktion (für meine Mithilfe, seine Tarnung als 15jährige
www.blogbar.de/…fakeblogs-fur-antifa/ bei myblog.de auffliegen zu lassen) des Ihnen vermutlich bekannten
M. Becker (ob er selbst diese Lügenmärchen getippt hat oder sie nur von einem Kumpan verbreiten ließ,
weiß ich nicht), der Ihnen in der Methodik ja durchaus ähnelt, nicht? Aber bitte: Ich bin nicht pädophil,
habe nie ein Kind missbraucht, es gab noch nie eine Strafanzeige gegen mich, geschweige denn ein Urteil.
Alles Quatsch mit Soße und nackte Bosheit. Becker und zwei seiner Kumpane waren übrigens wegen genau
dieser Verleumdungen damals aus der Community dol2day ‘rausgeflogen. Die meisten habe ich löschen lassen,
die auf myblog stehen da noch zu Beweiszwecken. P.S.: „DDL“, nicht „DLL“.
@jensmichael Sie scheinen mir, mit Verlaub, ein wenig wirr zu sein. Oder nicht wirklich aufrichtig. Wenn
Ihr Fokus tatsächlich auf „16-19jährigen“ liegt, sind Sie nicht pädophil, und kein Arzt oder psychologisch
Gebildeter würde Sie so bezeichnen. Es sei denn natürlich, denen sagen Sie etwas anderes… vor dem
Hintergrund Ihrer selbst bekundeten Vorliebe jedenfalls erstaunt Ihre ständige Eigenassoziation mit Pädophilie.
Das „Lebensrecht“ spricht Ihnen niemand bei klarem Verstand ab (well, es gibt jemanden, der es tut, aber
über dessen „klaren Verstand“ braucht man sich keine Illusionen zu machen). Übrigens, Sie irren (im
„Jungsforum“), wenn Sie dort mit Bezug auf kreuz.net schreiben: „Gestern wetterte die Katholische Kirche
wieder einmal gegen uns.“ Das HÄTTEN die hier gern, als offizielles Organ der RKK zu gelten. In realitas
ist man davon weit entfernt; kreuz.net ist eher GEGEN als FÜR die RKK positioniert (wenngleich man natürlich
das Gegenteil beteuert) und ist im Wesentlichen das Sprachrohr der Abspaltung „Piusbruderschaft“.
Fast vergessen Wenn jensmichael sagt: „Ich mache nur Sex mit 16-19 jährigen.“, dann hat das mit „Pädophilie“
genau gar nichts zu tun, sondern allenfalls mit Ephebophilie (ein ohnehin nur selten benutzter Begriff),
die aber gesamtgesellschaftlich eine Erscheinung der ggw. Mode ist (Stichwort „Jugendwahn“) und juristisch
ohnehin bedeutungslos. „Pädophilie“ bezieht sich auf Menschen vor der Pubertät („Kinder“). @Theo Was
genau sehen Sie da jetzt als so dramatisch an? Die Diskussion um das Schutzalter? Sie sind wohl noch nie
von einer 14jährigen angemacht worden, bei der Ihnen später fast die Ohren abfielen, als Sie deren wahres
Alter erfuhren? Die Mädels HUSTEN Ihnen was von wegen „Schutzalter“! Und dass man sich öfters an der
bloßen Nähe einess Exemplars der präferierten Sexualausrichtung ergötzt – ja, wie? Fühlen Sie sich
bei einem netten Schwatz mit einer lächelnden Schönheit unwohl? Na, sehen Sie – „wir“ haben das genauso
wie „die“. Warum ist das dann bei „denen“ schlimm und bei uns „ganz harmlos“? Ein völlig anderes Thema
wäre noch der Umgang mit HIV. Aber das ist hier zu komplex und hat auch weder mit Homosexualität noch
mit Pädophilie irgendetwas zu tun. Was GENAU ist also die ach so schlimme Folge meines angeblichen „Relativismus“?
@Bernardin Ich bin mit Zeichnen leider etwas aus der Übung, aber mir schwebt da ein nettes, passendes
Motiv vor: Ein Herr mit Priesterkragen drischt vehement mit einem Holzkreuz auf einen regebogenfarbig
Gekleideten ein und stößt dabei mit hochrotem Kopf hervor: „Euch gottverdammtes, sündiges Schwulenpack,
Euch perverse Hinterlader werden wir noch Anstand und Würdelehren, Schweinebande, schwuchtelige!“ Jau.
Zucht und Ordnung! Deus vult! Wenn der wüsste, was für unterirdisches Geschwurbel in seinem Namen so
abgelassen wird…
@Gawlik 1. Sehen Sie einmal von diesem äußerst peinlichen Pluralis majestatis ab, den Sie sich angewöhnt
haben. 2. Es gibt im Netz sehr viele Gründe, anonym bleiben zu wollen. Das wurde Ihnen auch schon mehrfach
sehr deutlich – z.B. von „Forumstroll“ – auseinandergesetzt. 3. Sie neigen dazu, sich gewaltig aus dem
Fenster zu lehnen, wenn es jemand wagt, von der ihm offenstehenden Möglichkeit der Anonymität Gebrauch
zu machen. Wenn es jemand aber NICHT tut, sondern ganz selbstverständlich Name und sogar Anschrift bekannt
gibt, dann sind Sie auf einmal GANZ klein mit Hut – denn dann hat sich Ihre eingebildeter, moralischer
Sockel plötzlich in Luft aufgelöst. Das hatten wir ja schon, z.B. bei mir (wo Sie zu dumm / zu faul
waren, einem Link zu folgen… ziemlich blamabel für so einen „Netz-Experten“). 4. Zählen Sie mich bitte
unter jene, die weder feige sind noch diskreditieren, sondern schlichtweg ganz unverblümt Informationen
über Ihre windiges Gebaren weitergeben. Das letzte, was diese Gesellschaft braucht, sind Kreuzritter
von eigenen Gnaden, die die Diskussion durch verbale Lynchjustiz befeueren. Sie sind sich ja nicht einmal
zu schade, Ihren Widersachern den Selbstmord nahezulegen, nicht? Sie Lichtgestalt…
@Theo Hübsche Vorschläge. Ausgezeichnet dazu geeeignet, die Unabhängigkeit von Sachverständigen auszuhebeln
und ihnen ein knackiges Eigeninteresse ins Nest zu legen. In der Folge würde kein Sachverständiger jemals
mehr eine günstige Sozialprognose stellen – aus Angst um sich selbst. Prima, Ziel erreicht… warum aber
dann noch einen Sachverständigen bemühen? DAS kann man doch einfacher und billiger haben…? Die Aussagen
von Sachverständigen sind nicht als unfehlbare Prophezeihung zu sehen – dergleichen mag für Sie existieren,
aber in deren Metier ist Orakeln nicht angesagt. Eine Prognose ist immer ein Hantieren mit Wahrscheinlichkeiten.
Beispiel: Ein SV kommt zu der Überzeugung, dass ein veurteilter Täter zu 90% nicht rückfällig werden
wird. Angenommen, die Prognose stimmt – was bedeutet sie? Sie bedeutet, dass der SV der Ansicht ist, dass
einer von 10 „gelichartigen“ Tätern doch rückfällig würde – er weiß nur nicht, welcher. Und nun meinen
Sie allen Ernstes, ein Sachverständiger würde noch objektive Prognosen stellen, wenn er (in diesem Beispiel)
bei JEDER davon eine 10%ige Chance hat, sich selbst zu verdonnern? Nach 7 solchen Prognosen betrüge seine
Chance, selbst dranzukommen, über 50% – obwohl er stets nach bestem Wissen und Gewissen geurteilt hat.
Mit Verlaub, diese Ihre Vorschläge sind angewandter Blödsinn.
@Beobachterin Jetzt müssen Sie ganz, ganz tapfer sein – es könnte sein, dass Ihr Weltbild zusammenbricht.
Also (*tieflufthol*) im gesamten Tierreich gibt es keine „Ehe“, und dennoch erleben wir, dass dort die
Arterhaltung ganz ausgezeichnet funktioniert. Schauen Sie aus dem Fenster: Keine Schmetterlingshochzeiten,
keine Hundeehen, keine Katzentrauungen. Ihr vermeintliches Argument hat sich eben in schieren Dampf aufgelöst.
Bitte, nehmen Sie ein Taschentuch… @rudolfsohn Lachen Sie immer so hyänenartig herum, wenn Sie partout
nicht dagegen halten können? Sie haben vermutlich noch nie mit einem frisch verliebten Schwulen gesprochen?
Wenn Selbstheiraten, wie Jota, das beschreibt, als Kennzeichen überhöhter Eigenliebe anzusehen ist,
tragen Sie vermutlich Eheringe an beiden Daumen, hm?
So ein Käse Wie „Scheinheilig“ unten völlig korrekt bemerkte, stellen hier manche unzulässig „Werbung“
und „Karikatur“ auf eine Stufe. Es bliebe den Jesusfans völlig unbenommen, ihrerseits POSITIVE Karikaturen
anzufertigen (oder meinetwegen Spottkarikaturen über den Atheismus oder was weiß ich) – aber dazu mangelt
es wohl an Geist, Kreativität und… Humor. Vermutlich steht dem aber auch im Wege, dass man sich selbst
als dermaßen superheilig empfindet, dass man eine Karikatur selbst dann als anstößig empfände, wenn
sie pro-Kirche wäre. Beobachten wir ja immer wieder, das die Verarbeitung von Themen, die die Kirche
als von ihr gepachtet betrachtet, als böses, böses Sakrileg betrachtet wird. Das ganze Gemecker ist
gleichermaßen gehaltlos wie ignorant. Erstaunlich, wie dumm sich ein Bischof äußern kann.
@daughter_of_isis Was meinen Sie, sollen wir den kreuz.nettern verraten, dass sogar ihre eigene Website
von einem Dämon betrieben wird? Er hört auf den etwas zungenbrecherischen Namen „Httpd“. Ehrlich gesagt,
das wäre ‘mal ein Exorzismus, dem gegenüber ich durchaus aufgeschlossen wäre… Tematisch passend dazu
ein kleiner Auszug aus dem Wikipedia-Artikel de.wikipedia.org/wiki/Daemon über Daemons(sic!): „Die Unix-Derivate
FreeBSD und NetBSD hatten sich ursprünglich den Daemon zum Logo gemacht, mittlerweile ist jedoch NetBSD
auf ein weltanschaulich neutraleres Logo umgestiegen. OpenBSD, obwohl auch ein BSD, hat ein eigenes Maskottchen:
Puffy, den Kugelfisch. Es soll angeblich schon vorgekommen sein, dass Leute mit Fan-T-Shirts von einzelnen
religiösen Fanatikern bedroht worden sind, welche den Unterschied zwischen Dämon und Daemon nicht verstanden
haben.“ Nachdem ich kreuz.net kennengelernt habe, glaube ich das so-fort. Dabei ist der BSD-Dämon so
knuffelig www.linux-france.org/…_lettre/bsd-big.png…
@Theo Wenn Sie nicht zwischen a, b und c unterscheiden, müssten Sie konsequenterweise auch alle Männer
wegsperren, die ja allesamt potenzielle Vergewaltiger sind… Herrje, warum will Ihnen das denn nicht
in den Kopf? Nur, weil jemand so und so tickt, heißt das doch nicht, dass er eine skrupellose Bestie
ist, die wahllos andere Menschen missbraucht! Es gibt nette Menschen unter Pädos und es gibt gewissenlose
Kanaillen unter Nichtpädos – und umgekehrt, natürlich. Wie KOMMEN Sie auf den Blödsinn, nicht normgerechte
sexuelle Neigung würde einen schuftigen Charakter und Skrupellosigkeit implizieren? Wer hat Ihnen das
bloß eingeflüstert? Es ist Quatsch, Unsinn, Dummfug, pure Propaganda! @Gawlik Jaja, wir wissen ja, dass
„beleidigende Spekulation“ Ihr zweiter Vorname ist. Ist gut jetzt. Konkret WORÜBER haben Sie eigentlich
„die zuständigen Behörden“ informiert (wie Sie bzgl. des Trägers desselben Nicknames in Ihrem Forum
für angewandte Gagahuldigung verbreiten)? Davon abgesehen, halte ich „jensmichael“ für einen agent provocateur.
Schon sehr merkwürdig, wie der Name auf einmal in allen möglichen Foren auftaucht, komplett mit Nachname
und Wohnort. Die IP-Adressen wären sehr interessant… und ich wäre nicht im mindesten überrascht,
wenn sie eine erstaunliche Ähnlichkeit mit denen eines gewissen Herrn Gawlik hätten, denn „jensmichael“
(in den Foren, nicht notwendig „unserer“) schreibt genau so, wie sich Gaga einen Pädo vorstellt.
@Theo – Hmmm… …fragen Sie ‘mal bei Reemtsma nach, was die für Zeugs in ihre „West“ stopfen. Soweit
ich weiß, handelt es sich eher um Tabak als um die einschlägigen Kräutchen, die Sie so im Sinn hatten
(die ich leider nicht vertrage). Nun, zu Ihrer – ziemlich schwachen – Retourkutsche: Zum einen gilt „quod
licet Iovi non licet bovi“ – wenn Jesus dies und jenes getan hat, heißt das noch lange nicht, dass Ihnen
dasselbe zusteht. Er war – Ihrer Meinung nach – ein Gott, nicht wahr? Sie sind keiner. Thema durch. Zum
anderen stehen irgendwelche „Handlungsanweisungen“ im klaren Widerspruch zu der eben von Ihnen postulierten
HandlungsFREIHEIT. Wenn GOTT den Menschen die Freiheit lässt, wer genau glauben Sie zu sein, das fordern /
erzwingen zu können, was er selbst nicht fordert / erzwingt? Ihre diversen Aussagen lassen eigentlich
nur einen einzigen Schluss zu: Christen sind gehalten, sich an diesen „Handlungsanweisungen“ zu orientieren,
aber es steht (Freiheit, remember?) jedem frei, sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Wenn SIE sich
nun anheischig machen, dieses Befolgen bei anderen zu erzwingen (z.B. durch Fürsprache für einen neuen
§175, wie manche – wenige – ihn ja ernstlich wollen), dann merzen Sie die gottgegebene Freiheit aus.
Und jetzt? Freiheit ODER Zwang – BEIDES geht nicht.
@Theo – oh, oh… …dann stellen also SIE sich über Gott? Denn, wenn ich einmal zitieren darf: Wir sind
keine Marionetten an GOTTES Fäden. Jeder kann sich frei entscheiden. Jeder wird auch für sich gerichtet
werden. Ihre Worte. Somit hätten wir dann also herausgearbeitet, dass Sie nicht nur päpstlicher als
der Papst, sondern auch göttlicher als Ihr Gott sind, denn Sie verurteilen dort (und würden, wenn Sie
nur könnten, auch verhindern), wo ER freie Entscheidung (IHRE Worte!) walten lässt? Aus der theologischen
Sackgasse dürften Sie nur schwerlich wieder herauskommen. Aber vermutlich werden Sie nur wieder ein Bibelverslein
hinknallen und sich einen Dreck um die von Ihnen präsentierte, fatale Logik kümmern. Gelle?
@Theo Entschuldigung angenommen. Was nicht heißt, dass ich Ihre Erklärung als valide ansehe. Gut, eine
gewisse Erzürntheit von jemandem mit Ihrer Einstellung, der sich und seine Kinder unversehens mit einem
CSD konfrontiert sieht, kann ich nachvollziehen (Wenngleich Ihre Kinder die Gaudi eher begrüßen, nicht?).
Bedauern, aber nachvollziehen. Was die Pädophilen angeht: Die finden Sie überall, wo’s Kinder hat. Weit
überwiegend harmlos, übrigens. Kommen Sie ‘mal bitte weg von dem Irrglauben, jeder Pädo halte beständig
Ausschau nach potenziellen Missbrauchsopfern – das ist so, als würden Sie jedem normalen Hetero unterstellen,
unablässig nach zukünftigen Vergewaltigungsopfern zu gucken. Mein „Relativismus“, wie Sie das nennen,
ist in Wahrheit nur eine notwendige Unterscheidung, von der ich mir wünschen würde, dass Sie sie mindestens
‘mal einer wohlwollenden Prüfung unterzögen. Es gibt nämlich viele verschiedene Gruppen, z.B. a) Pädophile,
die im Leben keinen Sex mit Kindern hatten und auch nicht haben wollen (aus Vernunfts- und/oder moralischen
Gründen) b) Pädophile, die besagten Sex schon hatten bzw. es darauf anlegen (die untergliedern sich
wiederum in jene, die sich „nehmen, was sie wollen“ und jene, die auf mindestens vermeintliches Einverständnis
ihres Gegenübers Wert legen) c) Kindesmissbraucher aller Art, die NICHT pädophil veranlagt sind. Sie
wettern unterschiedslos gegen alle 3 davon. Bei b gehen wir weitgehend, bei c vollständig konform, aber
was tun a denn Schlimmes?
@Asphyx – Warum… …soll die Frage dumm sein? Wikipedia sagt dazu: „Während der Zeit des Nationalsozialismus
wurden ca. 10.000 Schwule in Konzentrationslager verschleppt, wo sie den rosa Winkel tragen mussten (Schwule
während des Nationalsozialismus). Nur etwa 40 Prozent von ihnen überlebten. Obwohl es kein Gesetz gegen
die lesbische Liebe gab, verhaftete die Gestapo auch eine unbekannte Zahl von Frauen wegen ihrer Homosexualität
und kennzeichnete sie in den Konzentrationslagern als „Asoziale“ mit dem schwarzen Winkel.“ Das wären
dann ca. 6.000. Diese 6.000 sind allerdings NUR jene, die a) in KZs zu Tode kamen und b) ausschließlich
wegen ihrer Homosexualität verfolgt wurden Nicht enthalten sind dementsprechend externe Morde (z.B. Röhm
als einer der bekanntesten Fälle) sowie z.B. homosexuelle Juden („Jude“ war „schlimmer“ als schwul =>
gelber Stern statt rosa Dreieck).
So ein Schmonzes Als Wahl- und Herzensbayer fühle ich mich von der Bezeichnung „Stoibers Stamm“ nicht
angesprochen und erst recht nicht beleidigt. Eine Beleidigung für Bayern ist es vielmehr, Herrn Stoiber
mit seiner unsäglichen Phraseologie stellvertretend für Bayern darzustellen. Das hat man ihm mittels
eines – für CSU-Verhältnisse – deftigen Abwatschens bei der BT-Wahl ja auch deutlich zu verstehen gegeben
(wer’s noch nicht verstanden hat: Den sicher geglaubten Sieg hat wesentlich besagter Herr Stoiber verschenkt).
Unter 50%, des mocht ma ned – es sei denn, man lehnt sich auf blamable Weise aus dem Fenster, etwa mit
grenzdebilen Sprüchen á la „die ostdeutschen Wähler sind halt nicht so schlau wie die Bayern“. Ha,
ha, ha, schenkelklopf… das war dann selbst den Bayern zu dumm. „Stoibers Stamm „zielt wohl eher auf
die Claqueure des Herrn Stoiber ab, die themenunabhängig alles toll finden, was der Leithammel von sich
gibt. Wer meint, das träfe auf alle Bayern oder auch nur auf deren Mehrheit zu, der hat tatsächlich
„rassistische“ Vorbehalte bzgl. deren Intelligenz.
Interessant finde ich allerdings… …das die kreuz-netter nachprüfbare Aussagen über Herrn Gawliks
netzweit bekannte Umtriebe „zensieren“. Lassen wir doch einfach einmal jemanden sprechen, der es wissen
muss, z.B. das Oberlandesgericht Düsseldorf, das in einem Urteil www.whk.de/…teil%20Carechild.htm (gegen
Gawlik, der hier als „Kläger“ auftritt) festhielt: „in denen der Vorstandsvorsitzende des Klägers [gemeint
ist Herr Gawlik als Vorstand des carechild e.V., Anm. DDL] z.B. Pädophile mit Schmeißfliegen vergleicht
und deren Vernichtung favorisiert (Seite 4) oder andere Nutzer des Forums als „Kinderficker“ tituliert.
Es kommt nicht darauf an, ob der Kläger zu Recht gegen bestimmte Personen vorgeht und ob das Ziel des
Kinderschutzes die Wahl der Mittel rechtfertigen könnte. Angesichts der Wahl der Mittel und der verbalen
Entgleisungen des Vorstandsvorsitzenden des Klägers muss sich auch der Kläger eine harte Kritik seiner
Vorgehensweise und dabei eine drastische, plakative Wortwahl gefallen lassen.“ Näheres über Herrn Gawlik
und seine dubiose „Kinderschützer“show erfährt man hier www.trollforum.de/carechild/index.html – der
Text war der Gegenstand des – letztendlich für Gawlik verlorenen – Verfahrens und darf jetzt wohl als
„gerichtlich genehmigt“ bezeichnet werden.
@Aloah Es ist ein leichtes deine dümmliche argumentations-struktur zu durchschauen. Und wann fangen Sie
damit ‘mal an? ad 1.: Ich bin für die Freihaltung der Wahl. Persönlich würde ich Abtreibung zu vermeiden
suchen und kam trotz – wie man das bei Ihnen so nennt – 20 Jahren „Konkubinat“ noch nie in die Verlegenheit.
Abere s gab und gibt Situationen, in denen ich die Abtreibung als valide Alternative sehe. ad 2.: Die
resultierenden „dramatischen Folgen“ werden abtreibenden Frauen nicht zuletzt von Sportsfreunden wie Ihnen
eingebleut. Nicht alle, aber zuviele. Warum erwähnen Sie eigentlich nicht die „dramatischen Folgen bis
hin zum Suizid“ ungewollter und nicht verkrafteter Geburten? Richtig ist: Der Begriff „Sünde“ geht mir
sonstwo vorbei; er gehört nicht zu meinem aktiven Wortschatz. Ist wie bei Ihnen mit „Vernunft“. ad 3.
Die tollen Hengste á la Pünktchen können sich von mir aus wie die Karnickel vermehren, da unterminiere
ich exakt GAR nichts. Ich fordere nicht mehr, als ich selbst gewähre: Eigene Entscheidung. So einfach
könnte das sein, wenn „ehrenwerte“ Leute nicht allen anderen ihren Willen auzuzwingen versuchten. Was
genau soll eigentlich „Relativismus bis zum Exzess“ sein? Klingt ziemlich nach „extrem gerade Kurve“.
„Kleiner, es ist umsonst.“ Nach Ihrer kumpelhaft-proletigen Ausdrucksweise zu schließen, habe ich ein
paar Semester mehr auf dem Buckel als Sie…
@Athanasius – Daher meine Formulierung „einmal davon ausgehend, dass das so korrekt sei:“ – wenn es anders
ist (und wikipedia ist NICHT allwissend), dann lasse ich mich da gern belehren, zumal ich ja mangels eigener,
genauerer Kenntnis auf derlei Informationen angewiesen bin (wie Sie sehen: Ich bleibe meinem Skeptizismus
treu, auch gegenüber von mir wohlwollend betracheten Quellen). Nein, ich mistraue da auch nicht Ihnen,
nur, weil Sie Katholik sind Aber was heißt denn „vorläufig abgewiesen“? Läuft das nicht auf genau
das hinaus, was ich unten andeutete? Die Kirche hat sich doch schon über so viele, weitaus unzugänglichere,
Dinge recht definitiv geäußert – woher denn dann sonst diese Vorsicht bei etwas, was quasi auf dem Präsentierteller
liegt? Ist an meiner Analyse denn etwas falsch, dass man mit einer unvorsichtigen Bestätigung des Wunderbaren
Teile der eigenen Dogmatik potenziell angreifbar macht, weil man ja quasi eine höhere Instanz als sich
selbst anerkennt… die immer noch aktiv und damit (potenziell) „gefährlich“ wäre?
@Gaga Haben Sie auch ein Argument vorzubringen, oder poltern Sie nur wieder, wie gehabt, sinnfrei umher?
Der von Ihnen so bezeichnte „Grösste Anzunehmende Unsinn“ ist zufälligerweise wissenschaftlich als „Paraphilie“
bekannt. Der Katalog DSM-IV listet u.a. Pädophilie und Nekrophilie als „Krankheitsbilder“, wobei sich
das negative Krankheitsmerkmal der Pädophilie in der Schadkonsequenz für das begehrte Gegenüber äußert,
das der Nekrophilie in der Fixation auf ein nichtmenschliches Objekt (Leiche). Krankheiten haben es an
sich, dass man sie sich nicht aussucht, Gaga. Sie möchten Ihr uninformiertes GAU-Geschwätz also überdenken.
Aus demselben Grund gelten übrigens auch Pyromanie und Kleptomanie als Krankheiten, nämlich als zwanghafte
Triebe (die siech per definitionem niemand aussucht). Sie haben allerdings in einem Recht: Grenzenlose
Faulheit ist ein Problem – und zwar die von Menschen wie Ihnen, die sich zu schade dafür sind, Informationen
zu suchen und zu verarbeiten, und die sich stattdessen lieber in vorurteilsbehafteten Platitüden ergehen,
ungestört von Fakten. Richtiggehend bösartig wird es allerdings dann, wenn man – wie Sie – derlei Gemurkse
noch als absolute Wahrheit zu verkaufen sucht, sich als der moralische Supermann und oberste Richter aufspielt
und daraus die vorgebliche Rechtfertigung speist, andere als „Kreaturen“ herabzuwürdigen.
Angst vor einer Blamage? Wikipedia ist diesbezüglich zu entnehmen: „Die katholische Kirche kann Međugorje
offiziell nicht anerkennen, solange die Erscheinungen noch andauern. […] „Pilgerfahrten“ [sind erlaubt]
nur unter der Bedingung, dass sie nicht das Ziel einer Authentifizierung der Ereignisse verfolgen.“ Also,
einmal davon ausgehend, dass das so korrekt sei: Was soll das? Man enthält sich eines Urteils, gerade
WEIL es noch nachprüfbar wäre (mal bitte überlegen: Was für eine Gelegenheit! Welche Chance! Ein verifizierbares
Wunder!)? Und wer hinfährt, soll tun, was er mag, aber bloß nicht die Wahrheit wissen / ergründen wollen?
Das ist doch extrem durchschaubar – man will das „Wunder“ so lange nicht anerkennen, wie noch irgendetwas
Unvorhergesehenes passieren könnte, denn das könnte ja fatal sein (für den Fall der Anerkennung), denn
ein einmal anerkanntes Wunder würde glatt den Papst übertrumpfen: Maria sticht Papa, keine Frage, und
das war’s dann mit der päpstlichen und kirchlichen Unfehlbarkeit. Andererseits kann man ein paar nette,
attraktive Wunder als Opium fürs Volk immer gebrauchen, aber bitte nicht als verderbliche Frischkost,
sondern als kirchlich geprüfte und verpackte Konserve, wenn nichts Unangenehmes mehr gesagt werden kann
und auch keine riskanten Prognosen mehr drohen. Und, ähm… das durchschaut NICHT jeder Depp? Kann ich
mir gar nicht vorstellen, ehrlich gesagt.
Ähm, Theo… Dass Gott „absolut“ sei (jaja, ich hatte sowas schon erwartet…) ist eine Behauptung. Ich
setze dagegen: „Gott ist rosa“, das ist auf derselben Ebene. Zudem, Sie behaupten: (Axiom 1:) „GOTT ist
ABSOLUT GUT“. Gleichzeitig behauptet Ihre Kirche: (Axiom 2:) „Gott ist allgegenwärtig / in allem“ Aus
1+2 ergibt sich: „Alles ist gut“. (Kommt hinzu, dass, wenn man dem „Bösen“ eine eigenständige Kraft
zugesteht, man vor dem Problem stünde, dass Gott wohl doch nicht alles geschaffen hätte, was aber wiederum
Ihre Kirche behauptet). Nicht nur, dass das angesichts von uns als „böse“ (oder „schlecht“) wahrgenommener
Umstände sehr zweifelhaft erscheint; es würde auch den Begrifft „gut“ zu einem Nichts entwerten. Wenn
alles gut ist, ist gut gar nichts. Gut ist ein Urteil, ein Kontrast zu „nicht gut“. Wenn alles Licht ist,
herrscht Finsternis. Übrigens tun mir Pädophile wirklich leid. Es muss verdammt bitter sein, eine Neigung
zu haben, von der einem das eigene Gewissen / der eigene Verstand sagt, dass man sie niemals ausleben
darf. Aber ich vergaß, Sie sind ja Christ, da hat man’s nicht so mit dem Mitgefühl… nee, halt, das
war doch eigentlich irgendwie anders…?
Theo, Theo… …sie lernen’s nicht. Also, zum xten Mal: Pädophilie != Kindesmissbrauch. Pädophilie
ist eine sexuelle Neigung, die sich niemand aussucht (schön blöd wäre man). Sie ist gesellschaftlich
geächtet, aber nicht verboten. KEINE Neigung ist das. Kindesmissbrauch ist eine Straftat, begangen zum
überwiegenden Teil von Menschen, die keine pädophilen Neigungen haben. Durch die von Ihnen propagierte
„Abschreckungstaktik“ würden Sie folgendes erreichen: Sie würden Pädophile, die sich ihr ganzes Leben
nichts zu schulden kommen lassen, diskriminieren und ihnen das Leben noch schwerer machen, als ihre unglückliche
Neigung das schon tut. Die überwiegende Anzahl der Missbrauchenden hingegen würden Sie gar nicht erreichen,
weil die sich agr nicht angesprochen fühlen. Abschreckung ca. = null. Kommt hinzu, dass wir hier von
Sexualität sprechen, also dem vermutlich irrationalsten Aspekt menschlichen Lebens. Wie Onan richtig
anmerkt, funktioniert Abschreckung nicht wirklich (vgl. Straftaten in Ländern mit Todestrafe), und sie
funktioniert desto weniger, je höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine Tat „in Wallung“ statt mit kühlem
Kopf begangen wird. Übrigens ist ALLES relativ. In der Tat.
Kurz und schmerzlich ad 1.: ebenfalls != ebenso ad 2.: Befruchtung != Individuum ad 3.: Dumm nur, dass
eben nicht „billigend in Kauf genommen wird“, wie? Abtreibung deutet in die andere Richtung, und Verhütungsmittel
belegen diese sogar. Sie „begründen“ zum xten Mal einen angeblichen Hergang mit seinem Gegenteil. War
wieder, auf ganzer Linie, nix. Semper idem.
@Theo Mich hat das Thema „Sexualität“ immer interessiert, ergo habe ich versucht, mich dahingehend zu
informieren, seit Jugend an – und in der Tat, was für ein faszinierendes Thema. Möglicherweise habe
ich aber deswegen pubertäre Witzchen wie Ihre nicht nötig und grinse nicht automatisch so dämlich von
Ohr zu Ohr bei der bloßen Nennung eines Geschlechtsorgans – das bleibt dann den eher schlichten Gemütern
vorbehalten, die sich in kruden Zoten das holen müssen, was sie sich sonst krampfhaft versagen zu müssen
glauben. P.S.: Sie verwechseln Rauminhalt und Höhe, aber das wundert mich bei Ihnen auch nicht mehr.
Im übrigen, Pünktchen, lernen Sie ‘mal, wie man anständig www.schwangerinbayern.de/index4.htm mit dem
Thema umgeht, statt nur loszuzetern: Wenn Sexualität gelebt wird, kann es zu Schwangerschaften kommen,
die geplant, ungeplant, aber dennoch akzeptiert, oder ungewollt sind und als Katastrophe erlebt werden.
Wir vertreten die Ansicht, dass jedes Kind das Recht auf Leben hat, aber wir möchten über diesem Grundsatz
nicht die schwangere Frau oder das Paar mit ihren/seinen besonderen „Umständen“ vernachlässigen. Wir
wissen, dass es Situationen gibt, in denen vor allem verantwortungsbewusste Menschen in einen tiefen Konflikt
geraten können, der all ihre Werte, Normen und das, wofür sie im Leben eingetreten sind, auf den Kopf
stellen kann. In dieser Ausnahmesituation möchten wir für Sie da sein, Sie mit allem was Sie mitbringen
annehmen und versuchen, mit Ihnen zusammen ein wenig Ordnung in das Durcheinander von durchkreuzten Lebensplänen,
Wünschen und Gefühlen wie Schmerz, Enttäuschung und Wut zu bringen, Sie ermutigen, einen Schritt zurück
zu treten und sich alles aus ein bisschen Distanz anzuschauen. Wir möchten Sie ein Stück auf Ihrem Weg
zu einer Entscheidung begleiten, die für Sie „ganz da drinnen“ stimmt. Aber auch wenn Sie Ihre Entscheidung
bereits getroffen haben, werden Sie bei uns eine annehmende Atmosphäre mit Platz für Ihre persönlichen
Einstellungen und Weltanschauungen finden.
@Navon – Dankeschön Manchmal, wenn ich mir gewisse hanebüchene Antworten und absurde Verdrehungen anschaue,
frage ich mich wirklich: „Ja, red i denn chinesisch oder wos?“. Da hilft es dann schon, wenn man an Kommentaren
wie Ihren sieht, dass man doch wenigstens von manchen verstanden wird, und das offenbar sogar außerordentlich
klar ;O) @Pünktchen Inwieweit spielt persönliche Kenntnis bei der Beurteilung eine Rolle? Von Ihnen
kann ich immerhin bisher sagen, dass Sie nicht die geringste Anstrengung machten, etwas im Hinblick auf
die geschilderte Notsituation meiner Freunde zu tun. Was auch immer Ihre Motivation sein mag – die ich
Ihnen ja gerne zubilligen mag – jedenfalls steht sie in Ihren Augen höher als das von Ihnen so heilig
gesprochene Überleben des Embryos. q.e.d. Im übrigen begeben Sie sich in Sachen Rechtsphilosophie auf
verdammt dünnes Eis. Juristische und auch moralische Normen ändern sich. Auf der Erde des Jahres 2500
mag es möglicherweise als moralisch verkommen angesehen werden, völlig unverantwortlich die Weltbevölkerung
von 35 Milliarden Menschen um einen weiteren zu bereichern. Wer weiß schon, wie dann die Tugenden und
Sünden aussehen? Das ist alles im Fluss, Tempora mutantur. Selbst religiöse Doktrin ist davor nicht
gefeit; Sie beachten ja heute auch den Levithikus nicht mehr. Also Vorsicht bei Verabsolutierungen, das
geht regelmäßig nach hinten los.
@Abu – Sorry Da sind Sie nun einmal Opfer der eigenen Rhetorik geworden. Gerade, weil Abtreibungsgegner
das Überlebensrecht des Embryos ungeachtet aller konkurrierenden Rechte der Eltern, speziell der Mütter,
in regelrecht schwindelnde Höhen emporheben, versagen sie am eigenen Anspruch, dem sie selbst – und auch
sonst wohl niemand – nicht gerecht werden können und sowieso auch gar nicht wollen. Wer das Um-jeden-Preis-zur-Welt-bringen
der Leibesfrucht zum Absolutum erhebt, der darf sich nicht verweigern, geschweige denn empören, wenn
man dann genau diesen „jeden Preis“ eben auch fordert – und zwar von ihm. So ist das mit Absoluta, da
spielt es dann keine Rolle mehr, ob es Ihr Kind ist oder das von anderen. Wie bringen Sie das denn unter
einen Hut? Solange es darum geht, die Eltern – mit allen Mitteln – zur Geburt zu bewegen, so lange befassen
Sie sich mit den intimsten Details anderer Leute. Sobald es aber um das Tragen der Konsequenzen dieses
von Ihnen eingeforderten Handelns geht, gehen Sie auf Distanz, da ist das dann – auf einmal – Ihre Sache
nicht mehr, weil es ja Ihre persönliche Bequemlichkeit schmälern könnte? SIE predigen doch hier den
„moralischen Rigorismus“, nur eben nicht konsequent, sondern nur da, wo es Ihnen passt, sprich: Da, wo
ihn ANDERE zu befolgen haben.
@Stefan Fischer Sie haben mich, fürchte ich, sehr falsch verstanden. Ich habe doch, im Gegenteil, dazu
aufgerufen, sich vom Materialismus zu verabschieden. SIE hätten die Möglichkeit dazu! Bitte, stehen
Sie doch einfach zu Ihrem Wort, ZEIGEN Sie uns, wie Sie dem Materialismus spotten, opfern Sie persönlichen
Komfort dem wohltuenden Bewusstsein, ein ansonsten nicht in Existenz kommenden Menschen in diese Welt
zu helfen! Nun, worauf warten Sie denn? Noch einmal deutlich: HIER UND JETZT können Sie demonstrieren,
wie ernst es Ihnen mit diesem moralischen Ansinnen wirklich ist. Was ist schon Ihr Geld, was ist schon
das Auto, das Sie sich nächstes Jahr kaufen wollten, wenn Sie mit dem Geld einen Menschen in die Welt
bringen könne? Warum TUN Sie’s nicht? Was bringt Sie zu der Annahme, dass Sie in Ihrer Unterlassung irgendwie
besser seien als die Eltern, die (jetzt noch) keine sein wollen? Warum fordern Sie nur von anderen, statt
sich ‘mal selbst aufzuraffen? Wie ernst kann ich Ihre Moralpredigten denn nehmen, wenn Sie selbst keinen
Finger krumm machen, um Ihren eigenen Maßstäben gerecht zu werden?
@Maledica Hm? Die Kirche mit ihrem Abergläuben ist doch so ziemlich das einzige, das überhaupt noch
an „Satan“ glaubt. Der wäre wohl also der allererste, der den rituellen Schnickschnack beklatschen würde,
immerhin verdankt er ihm seine derzeit bekannte Form. Es ist eine in der Fantasy-Literatur weit verbreitete
Konzeption, dass Götter ihr Macht aus der Anzahl ihrer Anhänger speisen – weltlich betrachtet, hat diese
Sichtweise einiges für sich, wie man selbst als Nicht-Fantasy-Fan einräumen muss. Daran gemessen, bildet
die Gemeinschaft der katholischen Gläubigen den Löwenanteil derer, die „Satan“ zur Macht verhelfen ganz
einfach dadurch, dass sie an ihn glauben. Der „König der Welt“ wird durch sie doch überhaupt erst populär.
Die naheliegende Miskonzeption besteht darin… …bloße Existenz als „gut“ zu bewerten. Tatsächlich
ist sie das nicht. Existenz „ist“, sonstnichts. Dennoch gibt es religiöse Implikationen, die besagen,
dass alles Existierende irgendwie „gut“ sein MUSS, da es ja „von Gott komt“. Nehmen wir noch das bekannte
„mehret Euch“ hinzu, und in den Augen religiöser Menschen steht fest: Es muss „gut“ sein zu existieren.
Also darf man es auch nicht unterbinden. In realitas hat diese Ansicht keine Grundlage außer der religiösen.
Das Leben an sich ist nichts „Erstrebenswertes“. Wenn Nichtexistenz dennoch von vielen als Bedrohung wahrgenommen
wird, so hat das sehr einfache Gründe: a) Keiner von uns kennt logischerweise den Status der „Nichtexistenz“.
Menschen fürchten aber das Unbekannte / Unbegreifliche. Eigene Nichtexistenz ist ziemlich das Unvorstellbarste
überhaupt. b) Wir haben einen biologischen Erhaltungstrieb. Dieser ist ebenfalls weder gut noch schlecht,
sondern existiert, weil diejenigen unserer Vorfahren, die diesen Trieb aus zufälliger Mutation heraus
entwickelten, ihre Gene mit höherer Wahrscheinlichkeit weitergaben als die Konkurrenten, die diesen Trieb
nicht hatten. c) Wir urteilen „ex post“, also aus einem Status der Existenz heraus. Existenz aber steht
nicht allein im Raum, sondern eingebettet in sozialen Kontext. Der Übergang zur Nichtexistenz erzeugt
Leiden (anderer!), das definitionsgemäß – sofern vermeidbar – „schlecht“ ist. Über die a priori verhinderte
Inexistenzkommung sagt das allerdings gar nichts aus.
@Benedikt – Eine ganze Menge „Wir glauben, daß Gott zum Erschaffen nichts schon vorher Existierendes
und keinerlei Hilfe benötigt“ Ach? Creatio ex nihilo? Soso. Die unbefleckte Empfängnis – ein Gassenhauer
unter den Heilsbringern aller Religionen, und doch eine naturwissenschaftliche Unmöglichkeit, es sei
denn Maria hätte sich durch Zellteilung amöbenartig vermehrt, was zu bezweifeln ist. Die physische Wiederauferstehung
Jesu von den Toten – entweder war er nicht tot oder er ist nicht wieder auferstanden. Das können Sie
glauben, wie Sie lustig sind, aber es ist wissenschaftlich absurd. Das nur ‘mal als Beispiele. Von den
ganzen Implikationen, die aus der Dogmatik abgeleitet werden, reden wir erst’mal gar nicht.
@stat crux Das möchten Sie doch bitte am besten in der Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Naturgesetz anbringen,
die sind da derzeit offenkundig noch anderer Meinung ;O) Davon einmal abgesehen, gibt es natürlich Unterschiede
zwischen exakten Definitionen und normalem Sprachgebrauch. Hätte ich von der Schwerkraft als Naturgesetz
gesprochen, so hätten Sie sich wohl kaum zu einer Gegenrede bemüßigt gefühlt (oder doch? Kennen Sie
„intelligent falling“ idrewthis.org/2005/gravity.html?). Der relevante Punkt war aber ein ganz anderer:
Benedikt versuchte, Dogmen auf die metaphysische Ebene zu erheben (wo sich viele natürlich abspielen,
keine Frage), um so der naturwissenschaftlichen Kritik zu entkommen; dummerweise gibt es aber eben manche
Dogmen, die naturwissenschaftlich höchst angreifbar sind und diesen Fluchtversuch ins Unangreifbare,
weil Ungreifbare, nicht mitmachen.
@Benedikt – Sie weichen aus Angenommen, ich unterschreibe Ihre Aussage: „Aus der Tatsache heraus, dass
es den Eltern gerade finanziell schlecht geht kann unter moralischen Gesichtspunkten das Lebensrecht des
Kindes nicht leiden.“ Warum sollte die moralische Implikation dann auf die Eltern beschränkt sein? Wenn
diese Aussage: „Wir haben nicht das Geld dazu“ im Raum steht, dann hat also jeder, der das entsprechende
Geld HAT, die Möglichkeit, dieser Tötung entgegenzuwirken – tun Sie’s? Nein, Benedikt, Sie tun es nicht.
Stefan Fischer tut es nicht und Pünktchen sowieso nicht. Warum? Weil zwar immer leicht von „Moral“ die
Rede ist, solange man moralisches Handeln von ANDEREN fordert, aber wenn es an den eigenen Geldbeutel
ginge, hat man ja irgendwie gar nichts damit zu tun. DANN ist es auf einmal „Sache der Eltern“ (bzw. irgendwelcher
diffusen Organisationen, die „schon irgendwie helfen werden“). Von Leuten, die anderen Menschen so vehement
in privateste, ihr ganzes Leben beinflussende Fragen hineinreden, erwarte ich dann eine Konsequenz, die
dem auch Rechnung trägt. Von der ist aber weit und breit keine Spur. Wenn es Sie *SO* sehr interessiert,
dann gehen *SIE* dagegen an – mit allem, was Ihnen zur Verfügung steht, ohne Rücksicht auf eigene „Finanzen
und Lebensplanung“, denn das fordern Sie ja auch von DENEN. Das ganze Gerede von der moralischen Überhöhung
ist nur wohlfeiles Gelaber, solange man nicht SELBST in Taten Zeugnis von seinem (sonst nur Lippen-)Bekenntnis
ablegt.
@Benedikt „Dogmen à la: „Die Erde ist…“ oder „Das Atom ist…“ gibt es nicht. Dazu will die Kirche
auch gar nichts sagen.“ Das ist nur in der Theorie richtig. In der Praxis werden auch pure Traditionen
verteidigt, als ob es sich um Dogmen handelte. Entscheidend ist hier nicht die formale Definition von
„Dogma“, sondern die dogmatische Auffassung und dadurch produzierte Atmosphäre. „Die Beantwortung naturwissenschaftlicher
Fragen hat die Kirche nie vorgehabt“ Ungeachtet dessen hat die Kirche sehr dezidierte Meinungen zu Themen,
die mindestens zum guten Teil naturwissenschaftlichen Charakter haben, nicht? Zudem ist „die Kirche“ ja
nicht nur der offizielle, „Heilige Stuhl“, sondern die Gesamtheit der Gläubigen; Sie wollen also bitte
auch das Verhalten der „Gläubigen auf der Straße“ berücksichtigen. Schauen Sie sich zur Illustration
Zwobbel an: Der hat bis heute nicht verstanden, was die Evolutionstheorie besagt, aber er kämpft mit
„heiligem Eifer“ gegen sie an. „Das bringt Ihren Schluss ins Wanken. Ausnahmen bildeten sie auch nicht
wirklich.“ Und Sie wissen, woran das lag – Lesen und Schreiben sind nunmal Voraussetzungen für Wissenschaft,
und das lernte man primär in Klosterschulen. „Dogmen sind gar nicht widerlegbar.“ Stichwort „Jungfrauengeburt“?
Die ist nur dann „nicht widerlegbar“, wenn man ‘mal kurz die Naturgesetze an der Garderobe abgibt. Auf
DER Basis ist natürlich jeder Unsinn „unwiderlegbar“. Sie wissen das.
@Stefan Fischer Hören Sie ‘mal, die Partnerin eines Freundes ist schwanger, finanziell läuft es gerade
schlecht, die können sich ein Kind schlichtweg derzeit nicht leisten, zumal ein Kind zum jetzigen Zeitpunkt
jegliche Aussicht auf Besserung der Situation – und damit auf eine später bessere Voraussetzung für
Kinder – zunichte machen würde. Die Eltern sind sich einig, dass eine Abtreibung, wie unerfreulich das
auch ist, derzeit die einzige Lösung ist, zumal eine Fruchtwasseruntersuchung eine Behinderung des Kindes
festgestellt hat. Aber da sind ja immer noch Sie. Sie haben JETZT Gelegenheit, uns allen ein leuchtendes
Beispiel zu geben. Bitte schreiben Sie mir, in welcher Höhe Sie finanzielle Unterstützung leisten werden,
um die Geburt dieses Kindes zu ermöglichen. Schon 500 Euro im Monat würden helfen. Und Sie werden ja
bestimmt nicht Ihren finanziellen Vorteil als wichtiger ansehen können, nicht? Ich schicke Ihnen gerne
die Bankverbindung zu; Sie bräuchten dann nur noch eine Verpflichtung zu unterzeichnen, auf 18 Jahre
(ggf. länger), inklusive natürlich der 24-Stunden-Pflege des behinderten Menschen. Sie können die Verpflichtungserklärung
gerne an Pünktchen und die anderen Moralplärrer weiterreichen – denn es besteht ja wohl kein Zweifel
daran, dass jeder, der sich hier lautstark empört, von seinem Gewissen geradezu gezwungen wird, auf eigene
Annehmlichkeiten zu verzichten, wenn es um Leben geht. Ich erwarte dann Ihre Bestätigung.
@Pünktchen Wenn man Sie ein bisschen kennt und von Ihrem schieren Unvermögen, einen Irrtum oder erst
recht eine Lüge einzugestehen (Sie würden sich eher ein Bein abbeißen), weiß, dann weiß man auch,
dass Ablenkungsmanöver wie das eben Ihre Art sind zu sagen: „Verdammt, da hat er mich – na egal, klatsche
ich ihm irgendwas anderes um die Ohren, bloß nie irgendwas zugeben, immer schön weiterhangeln, tarnen,
täuschen, verdrehen, aus dem Kontext reißen…“ Wenn Sie nicht so einen ekligen Duktus hätten – Sie
wären glatt niedlich in Ihrem verzweifelten Bemühen, überlegen zu wirken und es dabei so gar nicht
zu sein P.S.: Sie wollten noch sagen, wieviele Kinder Sie selber haben.
@Stimme aus dem Tradiland – Logik? 1. Welches Interesse sollten Deutsche ganz allgemein an einer angeblichen
Islamisierung haben? Wir haben doch an den Christen schon genug? 2. Warum sollten ausgerechnet Schwule
an einer „moslemischen Mehrheit“ interessiert sein, wo sich doch der Islam noch unverfrorener homophob
gibt als die RKK? 3. Welche logische Verbindung sollten Homosexuelle mit „Abtreibungsfans“ haben? Abtreibung
ist für Homosexuelle generell – und ganz natürlich – eher nicht so das Thema…? Fragen über Fragen.
Mich dünkt, in Ihrer galligen Ohnmacht würden Sie durchaus die Scharia begrüßen, pfeif’ doch auf Jesus,
so lange man nur ein paar Schwulen die Eier abschneiden darf, wie? Lesen Sie Ihre letzten Sätze noch’mal
sorgfältig durch… Sagen Sie, was genau lässt Sie eigentlich (irrtümlich) glauben, Sie seien „Christ“?
Toll gegooglet Wenn Sie jetzt noch merken würden, dass Sie am Thema vorbei-copy-pasten, weil meine Einrede
einzig Ihrer unsachgemäßen bzw. unangebrachten Verwendung des Wortes „individuell“ galt? Eben von dieser
individuellen Lebensgeschichte eines Menschen (Ihre Worte) kann anfangs eben noch nicht die Rede sein –
Ihre jüngste Einlassung versucht krampfhaft, darüber bzw. über Ihren Fehler hinwegzutäuschen. Kriegen
Sie doch bitte erst einmal die Fakten auf die Reihe, bitte, bevor Sie sich zu moralischen Ableitungen
aufschwingen. Diese (ich vermute: gezielt) knapp neben der Wahrheit liegenden Begrifflichkeiten sind für
Ihre Äußerungen leider kennzeichnend. Das deutet nicht eben darauf hin, dass Sie selbst Ihre Argumentation
auf Basis der Realität als stichhaltig empfinden – dann hätten Sie soclhe Scharaden nämlich nicht nötig.
@Heger „Diese Behauptung ist allerdings grundsätzlich nicht belegbar.“ Genau das ist sie, und wenn Sie
sich die Mühe machen würden, das, was Sie kritisieren, auch zu lesen, dann hätten Sie einen der wichtigsten
Belege schon weiter unten bemerken können. Noch einmal in aller Deutlichkeit: Es ist noch einige Tage
nach der Nidation eine Spaltung in mehrere Individuen möglich. Vorher von einem Individuum zu reden,
ist ganz schlicht falsch, weil bloße Behauptung. Den Kant lassen Sie bei dieser Gelegenheit besser ‘mal
stecken – man sagt, seine embryologischen Kenntnisse seien ein wenig unkomplett gewesen… Ich hasse es,
wenn Leute wie Sie Kant vergewaltigen, wirklich. Ich kannte ‘mal einen DVU-Heini, der ständig Heine im
Mund führte, das war genauso peinlich.
@Pünktchen – Um da ‘mal ein paar Dinge geradezurücken Ich sehe, Sie sind ein aufmerksamer Leser meines
Blogs. Der von Ihnen zusammenhangslos zitierte (in sowas sind Sie ja GANZ groß) Text befasst sich mit
einem recht bekannten Forentroll, der sich sich durch ein sehr freizügiges Verhältnis zur Wahrheit auszeichnet.
Darin ähnelt er Ihnen frappant, Sie geizen ja nun auch nicht mit unwahren Tatsachenbehauptungen, vulgo
„Lügen“. Im Unterschied zu jenem lasse ich die Identität meiner Accounts nie im Dunkel – und der einzige,
der sich hier ständig an mir als Person aufgeilt, sind Sie (plus gelegentlicher Unflat vom Forennazi
rudolfsohn). Ich benutze hier genau 2 Accounts: Diesen und „deusexmachina“, und würde es bei einem bewenden
lassen, wenn sich kreuz.net seine willkürlichen Begrenzungsmaßnahmen auf X Beiträge / Tag verkneifen
könnte (aus dem Grund gab es zwischenzeitlich auch die klar erkennbaren DDL (x)-Accounts.) „teleologe“
hat eine flotte Schreibe, aber er ist nicht ich. Ihr eingebildeter, detektivischer Sinn geht zum x-ten
Mal daneben. Vielleicht sind Sie aber auch tatsächlich nur so sehr von der eigenen Person eingenommen,
dass Ihnen jede gedankliche Flatulenz als „Unumstößliche Wahrheit“ vorkommt, so etwa in Ihrer Manie,
mich in x-tausend Inkarnationen zu sehen – Sie sind ja besessen. Erneut die Frage, wann Sie sich für
Ihre peinlichen Anwürfe zu entschuldigen gedenken?
@stat crux – Helfen Sie mir da ‘mal aus, bitte Sie werden verstehen, dass dem Ungläubigen die Transsubstantiation
(ich mag die alte Rechtschreibung) schon wie Hexenwerk bzw. Aberglaube anmutet? Aber davon abgesehen,
wo ist der Sinn einer solchen Wandlung, wenn doch Gott, gemäß der RKK-Lehre, ohnehin in allem ist? Ist
er dann nicht genauso in der ungeweihten Hostie wie auch schon im Mehl, im gewandelten Wein ebenso wie
in der Sitzbank vor dem Altar? Warum einen Allgegenwärtigen gegenwärtig „werden“ lassen? Gibt es mehr
als „da“ sein? Doppelt? Oder wie ist das gemeint? Auch irgendeine Lesart wie „aufmerksam machen“ wäre
in Anbetracht einer allwissenden Entität herzlich sinnlos. Wozu also das alles? Will man nur mit Prunk,
Pracht und Liturgie etwas feiern, was eigentlich ganz unprätentiös die ganze Zeit der Fall, nur den
meisten nicht bewusst ist? Also, ich versteh’ das nicht…
@Pünktchen „daß mit der Verschmelzung von menschlicher Ei- und Samenzelle die individuelle Lebensgeschichte
eines Menschen beginnt.“ Genau das tut sie nicht. Schlagen Sie ‘mal den Begriff „präembryonales Stadium“
nach – bis zum 14. Tag nach der Nidation existiert sowieso schon’mal kein „Individdum“, kann auch gar
nicht, da noch Mehrlingsentwicklung möglich ist. Man weiß also noch nicht einmal, ob man es mit einem
oder mehreren zukünftigen Menschen zu tun hat. War wohl wieder nix.
@r.ruhrgebietler „wo sind sie, die Frauen? Ich gucke seit mehr als 10 Jahren – ohne Erfolg!“ Ja, bitter,
nicht? 10 Jahre, und keine gefunden, die einen stockkonservativen Pascha toll findet, der eine dumm gehaltene
Gebärmschine und „Heimchen am Herd“ sucht? Sie armer Mann… Aber fragen Sie doch ‘mal unter den FSSPX-Fans
hier herum, die haben vielleicht noch den einen oder anderen, heimgeschulten Restposten.
@Sozialkatholisch Ich stimme also insofern mit Ihnen überein, dass der Zölibat nicht zwingend aus der
Bibel hergeleitet werden kann. Das muss er auch nicht – nicht jede religiös-kultische Tradition muss
sich unmittelbar „aus der Schrift“ begründen lassen. Es sei denn natürlich, diese Tradition erweist
sich als äußerst problematisch; dann kommt man schon in gewisse Nöte. Das mit den Jüngern war eigentlich
nur ein Jux – lesen Sie doch ‘mal, was die da sagen: Jesus: Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl
kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. Jünger: Wenn das die Stellung
des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut zu heiraten. Das klingt schon arg nach „Ach soooooo…
nö, dann wollen wir aber nicht, wenn wir die Weiber nicht herumschubsen können, wie wir lustig sind.
Neenee – nachher wollen die sich noch emanzipieren! Bäh!“ Nich’? @Abu Wissen Sie eigentlich noch, was
Sie schreiben? Der Gedanke drängt sich auf, dem sei nicht so.
@ExBochumer So langsam, aber sicher sollten Sie sich dann doch einmal entscheiden: Immer dann, wenn es
Ihnen („Sie“ hier: Die Katholiken) in den Kram passt, ist „Natürlichkeit“ (tm) das Maß aller Dinge.
Aber das hindert Sie in keinster Weise, immer dann, wenn es nicht zu Ihrer Lehre passt, natürliche Dinge
und Mechanismen als tierisch, gottlos oder gar „vom Teufel“ zu bezeichnen. Also, wie jetzt? Wenn wir alles
„Natürliche“ als ok akzeptieren, dann gilt das offenkundig auch für die in freier Natur beobachtbare
Homosexualität. Dann gibt es auch keine „heilige Ehe“, da lebenslange Monogamie „unnatürlich“ ist. Wenn
wir aber das Menschsein als „Kampf gegen das innere Tier“ auffassen und uns ganz ungeheuer viel auf die
so viel höher stehende Menschenwürde samt aller dazugehöriger Implikationen einbilden, DANN haben wir
uns auch von der Natur emanzipiert und brauchen auf „natürliche Vorgänge“ keinerlei Rücksicht zu nehmen,
denn diese Loslösung zeichnet uns dann als Menschen aus. Ich selbst bin der Meinung, hier könne es keine
harte Regel geben, aber ich argumentiere ja auch nicht – wie Sie – mit vorgeblicher „Widernatürlichkeit“.
Nun also?
@Yehuda Natürlich haben Sie Recht, was gewisse Denkresistente hier angeht – da ist Hopfen und Malz verloren;
genausogut (bzw.: mit größeren Erfolgsaussichten) könnte man versuchen, eine Parkuhr zur Einsicht oder
doch wenigstens zur Anerkennung von Fakten zu bewegen. Aber werfen Sie ‘mal einen Blick nach links oben:
Da steht eine kleine, unauffällige Zahl: „Online: 397 Leser“. 397 Menschen, die, jeder für sich, darüber
befinden können, welche Seite ehrlicher, informierter und insgesamt überzeugender ihre Standpunkte darlegt.
Im Hinblick auf diese 397 Leute bin ich dankbar für jedes Posting von Malachias, rudolfsohn, Institoris,
Beobachterin oder wie die „mentally challenged“ hier alle heißen, denn angesichts deren Unflat bräuchte
man fast nur noch nett zu lächeln und stünde selbst dann noch als glaubwürdiger da – Null ist besser
als minus 5, nicht? Wirft man noch ein Argument ein, gehen diese Schwätzer schlichtweg unter in ihrem
eigenen Sumpf aus verlogenen Gehässigkeiten. Glauben Sie ernstlich, die Mehrheit der (überwiegend schweigenden)
Leser würde sich mit dem verachtungsvollen Geschwätz dieser Pseudokatholiken gemein machen wollen? Die
lesen das hier doch überweigend als interaktive Freakshow. Würde man aber, angewidert von dem hier Gebotenen,
der Site den Rücken kehren, könnte sich beim Leser der fatale Eindruck einstellen, derlei Ausflüsse
blieben unwidersprochen oder würden gar mehrheitsfähig sein. Derlei Fehlschlüsse aber wollen wir doch
besser vermeiden, nicht?
@Beobachterin – contra „Es ist doch unbestritten, daß die Medien und Politiker die Wasserträger der
Homosexualisten sind und daß sie überall an führende Positionen zu gelangen trachten.“ Ich bestreite
das. Und jetzt? Wissen Sie eigentlich, wo genau Sie sich dieses grenzdebile „Die Schwulen sind unser Unglück“-Gequatsche
hinstecken dürfen?
@Abu… „bei den Missbrauchsfällen in den USA durch katholische Priester handelt es sich zum überwältigenden
Teil (80 %) nicht um pädophile, sondern um homosexuelle Täter. Mißbraucht wurden nämlich nicht „Kinder“,
sondern Halbwüchsige. Das ist immerhin ‘mal eine in diesem Kontext leider seltene Differenzierung. Es
bleibt allerdings bei dem, was ich unten in logischer Form aufgeführt habe: Jede Aussage bzgl. missbrauchender,
homosexueller Priester ist weitaus mehr eine Aussage über Priester als über Homosexuelle, was sehr simpel
an der jeweiligen, relativen Häufigkeit der Eigenschaft liegt. Noch einmal: P sei die Menge aller Priester
H sei die Menge aller Homosexueller mit H > P, wobei es eine Schnittmenge H+P gibt. Wenn nun ein Missbrauchsfall
bei einem H+P vorliegt, dann repräsentiert dieser den Anteil 1/P bzw. 1/H. Da P < H, ergibt sich daraus
eine größere Aussagekraft eines solchen Missbrauchsfalls über P als über H (1/P > 1/H). „1“ ist ein
größerer Anteil an der Gesamtheit, je kleiner diese Gesamtheit ist. q.e.d.
@Beobachterin Homosexuelle richten sich gegen real existierende Benachteiligungen, die dem Gleichheitsgrundsatz
widersprechen. Wer diese Ungleichheiten bewusst und willentlich aufrecht erhält oder diese beizubehalten
sucht, nimmt einen Angriff auf die (hierzulande auch gesetzlich verbrieften) Grundrechte Homosexueller
vor. Das ist „homophob“. Derlei Unterfangen werden durch Verbalinjurien gefördert und befeuert, wie sie
in schöner Regelmäßigkeit auch auf kreuz.net zu finden sind, und die Sie – ebenfalls in schöner Regelmäßigkeit –
beklatschen. Das ist explizit nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, wie Ihnen folgender Auszug lexetius.com/2000/9/523
klar machen dürfte: „Von einer Schmähkritik kann deshalb nur dann die Rede sein, wenn bei der Äußerung
nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht,
die jenseits polemischer und überspitzter Kritik persönlich herabgesetzt und gleichsam an den Pranger
gestellt werden soll“ Welche all der hier vorzufindenden Diffamierungen diese Kriterien erfüllen, dürfte
klar sein.
@Theo „Weiß“ als Absolutum ist Illusion. Wer seine Anschauung auf unsterbliche Absolutismen gründet,
scheitert unweigerlich an der Realität. In der Tat, ich bin (weitgehend) Relativist. Gar so dumm war
Einstein ja nun auch nicht, gell? Sie wissen schon: „Alles ist relativ“. Ihre eigene Anschauung lässt
sich am trefflichsten mit den Worten David Hilberts beschreiben: „Manche Menschen haben einen Gesichtskreis
vom Radius Null, und nennen ihn ihren Standpunkt.“ „dass Ihre (potenzielle) Tochter auch einem Job als
Prostituierte nachgehen könnte, wenn das ihrem Lebenskonzept entspricht. Sie würden das locker sehen.“
Ich sagte explizit, dass ich das alles andere als „locker sehen“ würde – aber ich würde es akzeptieren,
wenn ich zu der Überzeugung gelangen würde, dass es das ist, was sie wirklich will bzw. womit sie sich
glücklich fühlt (was unwahrscheinlich, aber möglich wäre). Genau welches Problem haben Sie damit?
Müssen alle Menschen nach Ihrer Facon selig werden? Ahja. Was meine Intelligenz angeht, sind Sie kaum
derjenige, der kompetent wäre, die zu beurteilen, mein Bester, hm? Aber wir können ja gerne ‘mal eine
Partie Online-Schach spielen, wenigstens da hätten Sie dann WEISS … bis zum Schachmatt jedenfalls
In einer… …sicher nicht ganz ernstzunehmenden Quelle (Lincoln, Baigent, Leigh: Holy Blood, Holy Grail)
las ich von einer amüsanten Verschwörungstheorie: Lefebvre und sein Anhang seien künstlich positioniert
worden, um den Papst in eine liberalere Ecke zu drängen. Die Autoren selbst nennen das zwar lediglich
ein Gedankenspiel – aber es hat ‘was, nicht? Wenn man gewollt hätte, dass der Papst sich liberaler gibt
und äußert, dann hätte man das kaum trefflicher schaffen können, als ihm eine stockkonservative Antithese
gegenüberzustellen. Selbst ohne diese (IMHO eher abwegige) Hypothese anzuerkennen, muss man doch konstatieren,
dass die FSSPXler äußerst erfolgreich sind darin, Rom vom Traditionalismus immer noch ein bisschen weiter
abzudrängen. Good job, Marcel!
@Theo „Das Ansprechen der unteren Stufen der Bedürfnispyramide war ja immer schon relativ leicht. Leute
wie DDL tragen gerne dazu bei, dass das auch so bleibt und sich möglichst noch auf den kindlichen Bereich
ausweiten lässt.“ Mit Verlaub, Theo, Sie haben ein Rad ab. Ich kann nichts dafür, dass Sie den Unterschied
zwischen kindlicher und jugendlicher Sexualität, Pädophilie, Homosexualität und Kindesmissbrauch nicht
kapieren. Es ist nicht meine Schuld, wenn Sie sich weigern, Fakten anzuerkennen, wie Sie das etwa ständig
bei der Nichtstrafbarkeit von Pädophilie, beim tatsächlichen Durchschnittsalter gewollten Geschlechtsverkehrs
und bei der Zusammenhangslosigkeit vom HS und Kindesmissbrauch tun. Sie murmeln beständig, 2 + 2 sei
5, und beschimpfen alle, die Ihnen das korrekte Ergebnis zeigen, als gottlose Sünder und Perverslinge.
Soweit ich weiß, gibt es KEIN Gebot „Du sollst Dich so dämlich anstellen, dass Du nichts mehr begreifst“ –
warum beherzigen Sie es dann?
@„Aufklaerer“ In Anbetracht der Tatsache, dass Sie ja auch in meiner Person einen angeblichen Pädophilen
orten zu können glaubten (Sie wissen, was eine Verleumdung ist, nicht wahr?), darf man Ihnen wohl jegliche
Kompetenz in diesem Themenkomplex mit Fug und Recht absprechen. Aber selbst, wenn man Ihre Einlassungen
ernst nähme: Wie naiv sind Sie eigentlich „Die katholische Kirche sagt dies und jenes, also begünstigt
sie auch nicht“, ja? Als ob irgendwelche vollmundigen Aussagen etwas daran ändern würden, dass die de
facto gegebene Förderung von sexueller Frustration und der dadurch hervorgerufenen Ventilreaktionen trauriges
Resultat katholischer Morallehre wären. Machen Sie sich einmal kundig, insbesondere über die bestürzenden
Relationen zwischen Aufklärungsgrad von Kindern und Missbrauchsrisiko; da würden Sie dann sehr schnell
dahinter kommen, dass eine Morallehre, die einerseits die natürliche Sexualität diskriminiert und zurückdrängt,
andererseits das Wissen um natürliche Vorgänge so knapp wie möglich hält, den idealen Nährboden für
Missbrauchstaten bildet.
@Malachias Sehr merkwürdig – es wäre mir neu, dass meine Groß- und Urgroßeltern das 3. reich als „Wohlfühldiktatur“
wahrgenommen hätten. Sicher, als Deutscher tat man überwiegend das, was man – fälschlich – als seine
„Pflicht“ wahrnahm, der kritische Geist war ja noch nicht so entwickelt bzw. verbreitet wie heutzutage,
und Obrigkeitsdenken war an der Tagesordnung. Dennoch klaffen Welten zwischen dem, wie es tatsächlich
von den meisten wahrgenommen wurde und dem, was Sie in bekitschtem Schwar-Weiß-Rosa an die Wand schmieren.
Also, im Angedenken an das, was ich von und über meine Vorfahren weiß: Sie schwafeln dummes Zeug, ungestört
von Fakten.
@Bernardin Ach, solche Denkspielchen mache ich ja z.T. auch, um mir selbst etwas klar zu machen; ich hab’
Freude an solchen Logeleien ;O) Und, ja, normalerweise bleibe ich beim „Sie“, aber im „Für-Dummchen-Modus“
klingt das so geschraubt. Btw. anders als bei rudolfsohn vermute ich bei Theo eher keine schamhaft versteckte,
homoerotische Neigung. Theo ist auch nicht ganz so verbogen wie der, nur extrem starrköpfig und einsichtsresistent.
Ihm einen niedrigen IQ zu unterstellen, ist ziemlich gewagt, dazu wissen Sie zu wenig über ihn, und er
ist jedenfalls nicht so dumm wie z.B. Malachias. @Theo Der große Gödel hat einmal versucht, Gott mathematisch
zu beweisen (wohlgemerkt: EINEN Gott, nicht notwendigerweise IHREN). Es war ein, sagen wir, „bemühter
Versuch“, sehr ehrenwert… Gödels mathematischer Ruf war so groß, dass sich zeit seines Lebens niemand
so recht getraut hat, ihn auf die fundamentalen Fehler in seiner Rechnung hinzuweisen… ;O)
@Benedikt *seufz* Sie haben die Trennung zwischen Atheismus und Agnostizismus immer noch nicht drauf,
fürchte ich. Der Agnostiker sagt eben nicht: „Es gibt keinen Gott!“ (das sagt der Atheist), sondern,
je nach Ausformung: – „Kann sein, dass es einen Gott gibt, aber es gibt keinen Beleg für seine Existenz“
– „Kann sein, dass es so etwas gibt, aber es hat keinerlei Relevanz für unser Leben“ Daraus leitet er
ab, dass jedwede Aussage, die sich auf einen Gott beruft, letztendlich ohne (nachweisbare) Grundlage ist
und ergo schiere Spekulation. Weitgehend unabhängig davon hat jeder Mensch, auch der Agnostiker, eine
Vermutung bzgl. Gott, und die ist bei den meisten (aber eben nicht allen) negativ, ganz einfach auf der
Basis, dass man keinen Anlass dafür sieht, etwas mutmaßlich Fiktives, jedenfalls aber nicht Nachweisbares
zu glauben. Würde man das tun, könnte / müsste man ja im Prinzip an alles mögliche andere glauben,
das schiere Hypothese ist. Ein Agnostiker KANN (selten) tatsächlich Theist sein, nur ist er es dann ohne
den beliebten Unfehlbarkeitsanspruch, den er als Agnostiker nicht haben KANN. Ja, Benedikt, Sie „glauben
eben“. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Begründen könnten Sie das nicht, allenfalls „historisch“
herleiten, also aus Ihrem Erziehungsumfeld. Wie aber wollen Sie Ihre Paradigmen anderen vermitteln, die,
genauso selbstverständlich, „nicht glauben“? Wie begründen? Wie verständlich und akzeptabel machen?
@Benedikt „Agnostiker zu sein bedeutet nicht, in irgendeinerweise gegenüber Religionen eine neutrale
Position einnehmen zu können.“ Im Gegenteil dürfte es sich um die neutralst mögliche Einstellung handeln.
Anders als der Gläubige beliebiger Couleur postuliert der Agnostiker keine Gottheit, erst recht nicht
deren Überlegenheit gegenüber anderen. Anders als der Atheist behauptet der Agnostiker allerdings auch
nicht, dass es keinen Gott gebe, da er das genausowenig belegen könnte. Soweit zum „reinen“ Agnostizismus.
Darüber hinaus haben natürlich praktisch alle Agnostiker noch eine persönliche Einstellung, wobei der
Unterschied zu den meisten Religionen darin besteht, dass sie sich der Tatsache, dass diese Einstellung
nicht belegbar ist, bewusst sind, und sie ergo auch keinen Absolutheitsansprich stellen, den sie nicht
zu untermauern in der Lage wären. Die meisten Agnostiker glauben aber ganz einfach deswegen nicht an
einen Gott, weil sie keinen Anlass dazu sehen, an etwas zu glauben, das rein spekulativ ist, geschweige
denn, im Namen einer Hypothese irgendwelche Dogmen zu errichten oder zu akzeptieren. Das ist absolut „neutral“
insofern, als dieselbe Herangehensweise in so ziemlich jeder anderen Hinsicht praktisch allen als selbstverständlich
gilt. Prüfen Sie sich selbst und sagen Sie mir, ob Sie bei einer beliebigen, anderen Thematik an einem
„warum sollte ich?“ vorbei kämen. Bei der Religion aber erscheint Ihnen das ganz selbstverständlich.
Merkwürdig, nicht?
@Pünktchen – Von wegen Es ist mir egal, WELCHE Organisation anderen ihre Privatmoral aufzwingen will.
Die RKK hat da lediglich eine alt“ehrwürdige“ Tradition und exponiert sich z.T. immer noch in besonderer
Weise, wenngleich es dankenswerterweise auch Tendenzen gibt, in denen man verkrustete Strukturen auflöst
und einmal ernstlich darüber nachdenkt, was wirklich gewollt und auch machbar ist. Der Trick, dessen
Sie sich bedienen, ist genauso alt wie schmutzig: Sie scheuen die eigentliche Diskussion, sondern erheben
IHRE Ansicht schlichterdings zum moralischen, „höheren“, ja, „göttlichen“ Maßstab und wähnen sich
damit unangreifbar. Wer anders denkt als Sie, der ist sofort ein perverses Schwein, fertig, aus, denn
anders als Sie „kann“ ein „anständiger Mensch“ ja gar nicht denken – Pünktchen als Maßstab der Welt.
Derlei Diskussionsgebaren disqualifiziert Sie. Zudem postulieren Sie ständig absolute Begriffe, wohl
wissend, dass diese keineswegs in Ihrem Sinne Allgemeingültigkeit haben, speziell Ihre Privatdefinition,
was denn nun ein „Mensch“ sei. Fakten und Definitionen sind Ihnen einerlei, Sie beurteilen und verwenden
Begriffe ausschließlich nach dem Nützlichkeitsprinzip i.S. Ihres Wollens. Tatsächlich braucht ECHTE
Moral die Diskussion und das Hinterfragtwerden nicht so zu scheuen, wie Sie das tun – Tabus um ihrer selbst
oder gar um einer nebligen „Tradition“ willen sind nur hohle Phrasen. Sprüche á la „weil man das ganz
einfach nicht tut“ klammern sich nur an das, was man zu faul ist zu überdenken.
@semiotico – Sie fordern das Unmögliche Sie erwarten allen Ernstes, dass Ihr Gegenüber das akzeptiert,
was den verknöcherten Exemplaren seiner Denkschule seit ehedem der größte Horror war: Das selbständige
Denken, das Urteil als Resultat eigener Überlegungen? Mit Verlaub, Sie wissen es doch besser! Die ganze
Diskussion dreht sich doch nur vordergründig um „Abtreibung“. In realitas geht es um den Anspruch einer
Religionsgemeinschaft, für alle Menschen rechtsverbindlich ihre Ansichten durchzusetzen und sie zur Einhaltung
der eigenen Paradigmen zu zwingen. Man trauert da alten Zeiten nach und hat das Absinken in die – neben
den Obrigkeiten – relative Bedeutungslosigkeit noch nicht verwunden. Man will, WILL, WILL, dass andere
so tun, wie man das für richtig befindet. In der Theorie schwatzt man von „freiem Willen“ (wenn’s theologisch
passt), in der Praxis sucht man diesen zu eliminieren. Da ist kein Schimpfwort zu primitiv, kein Vergleich
zu grotesk, kein Bezug zu dämlich. Da nennt man das Bemühen, Frauen etwas, das primär sie betrifft,
in gewissem Rahmen selbst zu entscheiden, „frauenverachtend“ und schert sich keinen Deut um die Absurdität
der Bezeichnung. Da verwendet man Begriffe mit Privatdefinition und kümmert sich einen Dreck um Fakten.
Sie wissen, dass diese Diskussion zwecklos ist. Ihrem Gegenüber geht es nicht um ein allseits akzeptables
Resultat, sondern um das absolute Durchsetzen der eigenen Ideen, und zwar kompromisslos und mit allen
Mitteln.
50 Beiträge? Zu einem „Artikel“, dessen einziger Inhalt irgendeine zusammenhangslose Quatscherei ist,
in der der „Redakteur“ (ich bin sicher, dass dieser erotische Gefühle bekommt, wenn er sich selbst als
solchen bezeichnet – wer so schreibt, schreibt triebgesteuert) primitivste Dreckwerferei übt und mit
schlecht formulierter Gewalt versucht, zusammenzubringen, was nicht zusammen gehört? Und das alles nur,
weil sich die hiesigen Homohetzer gelb und grün ärgern darüber, dass der ach so böse Volker Beck mehr
Ansehen genießt und mehr Einfluss besitzt als sie alle zusammen? Ach, geh’. Wenn man „Kannibalismus“
bemühen muss, um Volker an den Karren zu fahren (was irgendwie so gar nicht gelingen will), dann hat
man schon verflixt argen Mangel an Argumenten. Ich lese derlei Zeugs nur noch so, wie ich gelegentlich
BILD.de auf Empfehlung von BILDblog.de lese: Als Faszinosum, wie niederträchtig und primitiv manche „Medien“
schreibseln können, wenn’s der eigenen Meinung zu helfen scheint. „Scheint“, wohlgemerkt, denn wer nimmt
das Geschmier ernst? „Volksbelustigung“ ist das. Schlechte zwar, aber immerhin.
@Benedikt Frl. Ilse hat das richtig erfasst. Allerdings ein Hinweis: Sie stellen gerne den Agnostizismus
Ihrem eigenen Glauben gegenüber, als sei A. eine Religion. Das ist er nicht. „Glauben“ und „Agnostizismus“
sind nicht gegenseitig exklusiv, das sind verschiedene Achsen. So glauben zwar die MEISTEN A. nicht an
Gott – aber manche. A. besagt lediglich, dass man Gott für entweder nicht beweisbar oder für irrelevant
hält. Es ist eine Verstandeshaltung, die mit persönlichem Glauben nicht korrelieren muss. A. ist nur
mit IHREM Gottesbild kaum vereinbar. Ggw. jedoch deckt sich der A. mit unserer Erfahrung, WEIL niemand
Gott beweisen / widerlegen kann. Als A. MUSS ich anderer Menschen Glauben bis zu einem gewissen Grad*
respektieren, und wenn ich ihn persönlich für noch so aberwitzig halte, denn meine a. Grundüberzeugung
sagt mir, dass mein /UN-)GLAUBEN irrig sein könnte, genau wie Ihrer. Zwar bin ich genauso überzeugt
von der Richtigkeit meines (Un-)Glaubens wie Sie, nur im Unterschied zu Ihnen nicht mit den Scheuklappen
versehen, die mich davon abhalten, eigenen Irrtum für möglich zu halten. * = „gewisser Grad“: Bis dort,
wo Menschen aus der Hybris der postulierten Unfehlbarkeit ihrer Überzeugung andere zu unterdrücken suchen.
@Pünktchen: Lassen Sie ‘mal die Phrasentüte zu. Jegliche Spekulation á la „wollte Gott, dass…“ ist
eben genau das: Eine Spekulation unter beliebig vielen. Sonst komme ich mit einem „Wollte Gott, dass Sie
Recht haben, würde er es sagen“. Das wäre genauso dumm.
DInge, die gewisse Leute einzusehen sich schwer tun 1. Es gibt keine fixen Zeitpunkt, an dem aus einer
resp. zwei Zellen „ein Mensch“ wird. Was es gibt, sind „key points“, die eintscheidende Positionen auf
dem Weg zum Menschen darstellen (Befruchtung, Nidation, Individualisierung, Ausbildung der Stammhirnfunktionen,
Geburt…). Keiner dieser Punkte markiert einen „harten Übergang“, sondern lediglich eine weitere Station.
Der Standpunkt „Mensch ist man ab der Befruchtung“ ist schön griffig, aber sachlich falsch; das scheitert
alleine schon daran, dass eine befruchtete Eizelle noch teilbar ist, ergo noch kein Individuum darstellt.
Dennoch wird diese Position wie das Evangelium veteidigt. 2. Abtreibungsbrfürworter befürworten nicht
die Abtreibung an sich, sondern die Freiheit dazu. Die allerwenigsten Frauen würden leichtfertig abtreiben;
für die allermeisten stellt es eine schwere Entscheidung dar. Es ist billige Polemik, die Befürworter
dieser Freiheit als „Lebenshasser“ oder ähnlichen Unsinn hinzustellen. Abtreibungsbefürworter schätzen
und lieben Kinder so viel oder wenig wie die -gegner auch, wollen dabei aber den Zufall ausklammern, der
oft zu unübsersehbaren Problemen für die Eltern, speziell die Mütter, führt. 3. Speziell für Pünktchen:
Wer herumsalbadert, „vorsätzlicher Tötung sei i.d.T. immer(sic!) Mord.“, belegt damit nur, was von seinen
inkompetent herausgetröteten Absolutismen zu halten ist: Gar nichts. Es ist nämlich ganz einfach falsch.
@Benedikt Manche Ihrer repetierend vorgetragenen Kommentare sind in der Tat etwas ermüdend. Trennen Sie
‘mal das Gesagte von der Person, bitte – als ob irgendetwas Gesagtes oder meinetwegen auch Gefordertes
aufgrund der Person des Äußernden richtig oder falsch wäre… sorry, wenn ich solche Aussagen von Ihnen
höre, dann komme ich nicht umhin, anzunehmen, dass Sie nur ganz einfach nicht so die rechte Antwort wissen,
also verlagern Sie sich auf eine ziemlich billige Taktik: Allen, die Ihre grobe Richtung teilen, konzedieren
Sie eine gewisse Berechtigung an der Thematik an sich (das ist risikolos, eben WEIL die ja im Groben Ihrer
Meinung sind), und allen, die das NICHT tun, sprechen Sie einfach ‘mal fröhlich das Recht ab, sich äußern
zu dürfen. Klasse ;O) Wie, wenn Sie gar nicht wüssten, wie mein Bekenntnis lautet? Müssten Sie das
erst erfahren, um beurteilen zu können, ob Sie mir zustimmen oder mir widersprechen müssen? Sie machen
sich’s manchmal verflixt bequem, lieber Benedikt, und darin haben Sie leider etwas mit Ihrer Kirche gemeinsam,
deren Grundlogik darin besteht, zu sagen: „Was wir sagen, ist richtig, weil wir das so sagen!“, und die
darin weniger Gott als vielmehr die eigene, eingebildete göttliche Definitionshoheit feiert. Selbstbezüglichkeit
als Primärtugend. Andere allerdings nennen das – in der nettesten Variante – „Nabelschau“.
Der unwahrscheinliche Gott Mangels einer wie immer gearteten Verifikationsmöglichkeit stehen derzeit
sämtliche Gottesvorstellungen exakt gleichauf miteinander als pure, unbelegte und unbelegbare Hypothesen.
Der jüdisch-christliche Gott ist dabei genauso plausibel (oder auch nicht) wie Thor, Shiva oder das Fliegende
Spaghettimonster; die Anzahl der jeweiligen Anhänger besagt dabei genau gar nichts über die jeweilige
Richtigkeit, sondern lediglich über die Kunstfertigkeit der irdischen Anhänger, organisatorische Strukturen
zu errichten. Mangels harter Fakten bleibt also bloß Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Wahrscheinlichkeit
W einer Religion X, „Gott“ korrekt zu erraten, beträgt 1/A (=Anzahl der Religionen). Da in A aber nicht
nur die ggw. real existierenden, sondern ALLE je existierenden und auch nur theoretisch denkbaren Kulte
enthalten sind, geht A gegen Unendlich und W damit gegen Null. Je konkreter dabei die Aussagen einer Religion
über „ihren“ Gott sind und je mehr sie sich von anderen absetzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit,
zu irren. Wer z.B. sagt „Gott ist X“, mit X = irgendeiner Eigenschaft, von der es mehr als exakt 2 Zustände
gibt, der schießt sich damit statistisch kontinuierlich ins Abseits, denn mit jeder solchen Aussage nimmt
die Wahrscheinlichkeit, dass Gott eben NICHT so ist, zu.
@Benedikt Man sollte schon fein unterscheiden: Grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht darauf, dass
man seinen Glauben respektiert, lies: Dass man ihn darin nicht behindert und ihn auch nicht zur „Umkehr“
in irgendeine Richtung zwingt. Das heißt aber NICHT, dass man jedwede religiöse Ableitung zu respektieren
hätte – das ginge schon allein deswegen nicht, weil sich diese ja alle gegenseitig widersprechen. Also:
Ich respektiere, wenn jemand an Gott glaubt. Das ist SEIN Ding – nicht meins. Ich kritisiere, wenn jemand
so tut, als sei sein Glaube der alleinseligmachende. Das ist Unfug, ganz egal, wer das behauptet. Ich
protestiere, wenn jemand aus der eingebildeten Überlegenheit des eigenen Glaubens heraus der Welt Vorschriften
zu machen versucht. Und kommen SIe jetzt nicht wieder mit Ihrem Gemeinplatz „ja, aber jede Gruppe versucht
doch…“ – nein. In der Absolutheit und in dieser Hybris nicht. Das ist das eingebildete Vorrecht der
„heiligen Streiter“ aller Couleur.
@Abu – So verzweifelt? Sind Sie mit Ihrem Latein wirklich dermaßen am Ende, dass Sie, thematisch völlig
unzusammenhängend, Ihr Heil im Thema „Abtreibung & Euthanasie“ zu suchen, wohl in der Hoffnung, die altbekannten,
monokausal motivierten Maulhelden hierher und auf Ihre Seite zu locken? Das ist etwa genauso armselig
wie Ihre Darstellung der historischen Zusammenhänge bzw. Ihre groteske Überzeichnung der Sichtweise
anderer. Kann es sein, dass Sie nie wirklich gelernt, haben, wie man eine – vorzugsweise sachliche – Diskussion
(zum Thema!) führt? Zur Erinnerung: Es ging hier eigentlich um die Sperrung von wem, der sich beim ORF
daneben benommen hatte. Wenn Ihnen dazu nichts einfällt und Sie lieber in das sowohl altbekannte als
auch peinliche Horn vom „Mord, schlimmer als der Holocaust!“ stoßen wollen, dann tun Sie das doch wenigstens
in einer Diskussion, wo das inhaltlich hingehört. So aber ist das doch ein glatter Offenbarungseid, etwa
wie bei Bush: Wenn der nicht mehr weiter weiß, faselt er auch zusammenhangslos von der bösen Al-Quaida.
@Benedikt „Das ist Ihre oft formilierte.“ Ja, wundert Sie das denn? Egozentrik und Hybris sind in meinen
Augen die Kardinalfehler der RKK, und kreuz.net seinerseits scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben,
diese möglichtst unverfälscht und maximiert abzustrahlen (die „reine Lehre der Selbstgefälligkeit“
ist so ziemlich das einzig Reine hier). (Keine Sorge, was die Rechtschreibung angeht, so sag’ ich nix –
meine Tipperei ist selbst unterirdisch) Sie hat nur einen Haken: Die Anglikaner glauben nicht daran. Warum
sonst interessiert es sie immer so, was der Papst so alles sagt. Öhm, Benedikt – sorry, aber: „Bla“ ist
exakt das, was Sie da sagen. kreuz.net z.B. lästert auch in einem fort über Schwule, und dass diese
das Geschwurbel der Ultras hier interessiert, liegt weiß Gott nicht daran, dass Sie den analen Absonderungen
hier irgendeine Form von Wahrheitsgehalt zusprächen – ganz im Gegenteil. Sie verwechseln da „Arroganz“
mit „Relevanz“, hm? Anglikaner etc. „interessieren“ die Absonderungen eines Papstes einzig insofern, als
er für ein paar Millionen Katholiken spricht. Sie meinen allen Ernstes, wenn diese Millionen nicht wären,
das selbstgefällige Geschnatter des kath. Klerus würde irgendwem imponieren? Man huldigt dem Einfluss,
nicht der theologischen Relevanz. Ja, das ist verlogen. Aber das hat eine verlogene Hybris als Reaktion
auch irgendwie verdient, nicht?
@Belisar 1.) Weder Sie noch der Papst noch die RKK in toto hat die Kompetenz, über die Vollmacht einer
anderen Glaubensgemeinschaft zu befinden. Was immer Sie in der Hinsicht absondern, es hat exakt null Relevanz.
2.) Wenn SIE von „KKK“ sprechen, bin ich nie so ganz sicher, ob Sie damit den Katechismus oder – was ich
für wahrscheinlicher halte – diese weißbemützten Typen meinen, die in Sachen Homosexualität ganz auf
Ihrer Linie liegen. @Humer Kein Kommentar. Der Mann ist nicht zurechnungsfähig. Vermutlich tatterig vom
allzuvielen Porno“prüfen“.
@Ansgar Das hier: „unterstellt kriminelle Machenschaften – Opus Dei etwa. Rufschädigend.“ erklärt sich
aus dem hier: „Gebe aber zu, das Buch nicht gelesen und selbiges auch nicht vorzuhaben.“ Denn ersteres
ist ganz schlicht nicht wahr, wie Ihnen jeder, der das Buch gelesen / den Film gesehen hat, wird bestätigen
können (es sei denn, er zieht es vor, aus propagandistischen Gründen die Unwahrheit zu behaupten). Richtig
ist, dass der Leser, wie in jedem ordentlichen „Whodunnit?“, erst einmal gründlich in die Irre geführt
wird. Das Opus Dei steht am Ende der Geschichte keineswegs als die Übelmafia da, der eigentliche „evil
guy“ ist ein Kirchenhasser gewesen, die Kleriker im Film waren Verführte und und Betrogene. Ich stehe
etwas ratlos vor dem Phänomen, dass manche es scheinbar schätzen, sich beleidigt zu fühlen, wo sie
es gar nicht sind bzw. werden. Ist das die Attraktivität der Opferrolle?
Einmal in die Runde… @Malachias Wenn Sie einmal einen Blick hierher lexikon.idgr.de/…ar/rudolf-germar.php
werfen wollen? Da wird schön anschaulich erklärt, warum die Sprüche der von Ihnen angegeben Website
die Bytes zu ihrer Speicherung nicht wert sind. Wikipedia hingegen erklärt Ihnen kurz und knapp, dass
Rudolf Unsinn schrieb und bewusst falsche Zahlen verwendet. Im übrigen ist mein Bedarf an Nazischwulst
gedeckt, ich kenne den Mist schon, danke. Sie sind nicht der erste Braunquatscher, der mir über den Weg
läuft. Und 99% von Ihnen verwenden die immer gleichen Pappdrachenargumente. Es ödet einen so an… @rudolfsohn
Wenn ich mir den gotterbärmlichen Krampf so anschaue, den Sie hier schon verzapft haben, speziell den
in Richtung Homosexuelle, dann stünde Ihnen ein Verfahren aufgrund eines „Meinungsdeliktes“ exzellent
zu Gesicht. Hetzschwätzer Ihres Formats braucht kein Mensch. @Detlef Ausweislich Ihrer Beiträge hier
besitzen Sie nicht wirklich die Kompetenz, irgendwem „die Ohren lang zu ziehen“. ;O) @MK28 Ts, wieso „bitter“?
Umgekehrt freue ich mich immer, wenn ich Ihnen – wie hier – zustimmen kann. Sie werden doch nicht gar
ein Dickkopf sein? ;O) @blueberry Es gibt auch ‘mal Wichtigeres als kreuz.net. Und, ehrlich gesagt, diese
feigen Westentaschennazis sind doch keine Gegner…
Immer dieselben Pappkameraden „Steuerexperte Schultz – der selber evangelisch ist – fürchtet, daß die
Kirchen bald Bildungs- und Sozialeinrichtungen wie Kindergärten und Behindertenheime schließen müssen,
wenn ihre Einnahmen weiter sinken.“ Sobald man sich kirchenkritisch oder gar (was meist viel stärkeren
Protest auslöst) kirchensteuerkritisch äußert, sind sofort wieder die unglaublich umfangreichen sozialen
Leistungen der Kirchen auf dem Tapet, die angeblich ohne Kirchen, geschweige denn ohne Kirchensteuer,
auf gar keinen Fall von irgendwem sonst erbracht würden oder werden könnten. Dass in Wahrheit sowohl
katholische als auch evangelische Kirche (in Deutschland) gerade 10% ihrer Kirchensteuereinnahmen in sog.
„karitative Projekte“ stecken, bleibt dabei regelmäßig unerwähnt, da nicht allzu schmeichelhaft für
die, die eben noch die Kirchen als reine Wohltäter darstellen wollten. Konkret: Würde etwa die Kirchensteuer
GANZ abgeschafft und stattdessen ein, sagen wir, „Ethikabschlag“ i.H. von 20% der jetzigen Kirchensteuer
erhoben, der direkt karitativen Zwecken zugeführt würde, so wäre diesen doppelt so sehr geholfen wie
jetzt. Es sind ewig wiedergekäute und dabei so leicht zu durchschauende Pseudoargumente wie dieses, die
eine gewisse Unglaubwürdigkeit und Unredlichkeit vermitteln.
@Benedikt Sie verkennen, dass ich „unnormal“ nicht mit Negativkonnotation sehe. Insofern geht Ihr Vergleich
mit dem dämlichen HS-ist-krank-Geschwätz voll daneben und ist durchaus beleidigend. Zölibat IST – völlig
wertfrei – „unnormal“ (HS ist das übrigens – genauso wertfrei – auch, nur im Gegensatz zum Zölibat nicht
frei gewählt). Die Problematik dabei ist, dass den „Unnormalen“ die Definitionshoheit über die Belange
der „Normalen“ gegeben wird. DAS ist das Absurde. Ich habe mit keiner Silbe behauptet, Sex sei das „alleinig
Weltbewegende“ – das erfinden Sie. Fakt ist, dass Sex vielen Menschen WICHTIG ist. Wer freiwillig und
auf Lebenszeit auf diesen Aspekt verzichtet, unterscheidet sich deutlich vom Rest der Menschheit. Das
kann er tun, das steht ihm frei – nur sehe ich auch nicht die geringste Rechtfertigung dafür, warum man
ausgerechnet DENEN, die ein – vielen anderen WICHTIGES – Thema als „weniger wichtig“ abgehakt haben, irgendein
Lehramt für dieses Thema überlassen sollte. Man macht ja auch keinen erklärten Veganer zum Chefkoch
eines Steakhouses. Sie können hier rhetorische Haken schlagen, wie Sie wollen: Die relative Geringschätzung
von Sexualität MANIFESTIERT sich in der lebenslangen Absage an diese. Bitte verzichten Sie auch auf weitere
Strohmänner á la „geschlechtslos“. Das habe ich nie gesagt. Und „Desinteresse“ ist relativ. Sie können
wählen: Entweder IST dem zölibatären Kleriker Sexualität weniger wichtig als dem Rest der Welt ODER
er lügt sich und der Welt einen vor.
@Maurice Corvisier Es gibt zu jedem Stoß und Hieb den geeigneten Konter. Den haben Sie – genau wie Abu –
zielsicher verfehlt. Dumm gelaufen. Wenn Sie ‘mal wieder versuchen, gehässig zu wirken (immerhin das
können Sie ja ganz gut), versuchen Sie doch wenigstens, den Neid ein bisschen weniger durchblicken zu
lassen. Das Gelb im Gesicht steht Ihnen nicht so ;O)
@Benedikt Um – verspätet – noch einmal auf den Zölibat zurückzukommen: Sie scheinen mir da ein paar
Standardantworten abzuschießen, die auf das von mir Gesagte gar nicht zutreffen. Ich sagte, dass die
Menschen, die den Zölibat auf sich nehmen, offenkundig „unnormal“ sind, da ein normaler Mensch diesen
Bereich eben NICHT ausklammert. Es ist schlichtweg absurd, gerade JENEN Personen die „Morallehre“ anzuvertrauen,
die ihr profundes Desinteresse an dem, was sonst die Welt bewegt, geäußert und auf Dauer zugesagt haben.
Der Spruch mit dem Arzt, der auch nicht alle Krankheiten gehabt haben muss, ist alt, aber falsch. Der
Arzt bekommt irgendwelche Krankheiten und ist so menschlich wie seine Patienten, teilt ihre Sorgen und
weiß um die Probleme von Krankheit aus eigener Erfahrung, das ist der relevante Aspekt. Natürlich ist
nicht jeder, der etwas nicht am eigenen Leib erlebt hat, unfähig, etwas Kompetentes dazu zu sagen – er
ist es nur WAHRSCHEINLICH. Die hinter dem Zölibat stehende bzw. die von Ihnen hier vorgetragene Logik
erfasst „I drew this“ exzellent in diesem Cartoon idrewthis.org/2006/rootcanal.gif.
@semiotico Vergessen Sie’s. Ihr Gegenüber „Pünktchen“ hat nicht das geringste Interesse daran, mit Ihnen
tatsächlich Argumente zu wechseln. Seine Taktik ist eine ganz andere, infame: Er nimmt IHRE Argumente,
verdreht sie, und empört sich darüber. Dabei ist die Verdrehung so grotesk, dass Sie selbst dieser Verdrehung
selbstverständlich nicht zustimmen und seine bewusst falsche Interpretation nicht authorisieren, aber
das hindert den ach-so-fairen Streiter nicht, auf ewig zu behaupten, Sie hätten dies und jenes gesagt.
Es geht NICHT um Diskussion, sonderns ausschließlich um versuchte Diskretierung des Gegners. Er fällt
damit zwar beständig auf die Nase, weil er stets die Belege schuldig bleiben muss, aber es ist eben die
alte, miese Taktik vom „irgendwas wird schon hängen bleiben“. @Copertino Ich bin natürlich ganz Ihrer
Meinung, dass es geradezu der Gipfel an Fairness und Sachlichkeit ist, Lügen über sein Gegenüber zu
verbreiten oder es als „Subjekt“ zu titulieren. In jeder Podiumsdiskussion allerdings hätte man den Knaben
vor die Tür gesetzt. Unerhört, was?
@Abu den tapferen Duellanten der flotten Lippe Hast Du Dir das überlegt? Zuckt Dir schon die Hand zur
Klinge, fühlst Dich zum Duell bewegt? Dir, der nicht mal Worte schwingen kann, soll jetzt der Säbel
singen? Alles, was Du willst, das mach ich, nur, Dir wird es kaum gelingen und beim letzten Verse lach
ich. Spielst Du wieder „große Klappe“, wie gewöhnlich ohne Ahnung? Denn Dein Degen ist von Pappe, unbeholfen
Deine Planung, dümmlich die Paukantentarnung. „Lass es besser bleiben“, sag ich – eine wohlgemeinte Mahnung –
denn beim letzten Verse lach ich. Doch der Degen ist zu schade meiner wird zuhause bleiben. Denn die heroische
Fassade kann ich Dir im Vers zerschreiben, Dir das Näschen zärtlich reiben oh, ich denke, ja, das mach
ich mit der Rückhand – oder beiden – und beim letzten Verse lach ich. Du servierst mir eine Finte in
bekannter Gossengüte mit links pariert, und als Pointe retourniert grad in die Mitte. Duell? Mit Dir?
Dir Phrasentüte? Bester Abu, jetzt ‘mal sachlich: Über so’ne Hohlkopfniete herzhaft und sehr lange lach
ich! @methusalix Danke fürs Sekundieren ;O)
@Ansgar Ja, das mag durchaus sein, dass es da, von innen betrachtet, Unterschiede zwischen „Katholizismus“,
„katholisch“ und „Kirche“ gibt. Allerdings verschwimmen diese und werden auch von den hiesigen Kommentatoren
selbst sowie mitunter von deroffiziellen RKK verwischt. Beispiel: Die RKK selbst sieht sich als „die“
Kirche, die einzig wahre etc. pp. Man WEISS zwar, dass das – aus ihrer Sicht – purer Euphemismus ist,
aber man sagt es dennoch, weil es so schön klingt, als sei die eigene Anschauung der berühmte Nabel
der Welt. Ist nicht so, hört man aber einfach *zu* gerne. Dann: „Katholizismus“ und „katholisch“ – jaja,
mag sein, aber was man HIER findet, ist definitiv die „ismus“-Variante, ohne Abstriche. Und noch so ein
paar Trittbretfahrer aus dem braunen Lager, natürlich. Die huldigen einem anderen „Ismus“…
@Copertino Nach Ansicht der hiesigen Admins gibt Kamerad rudolfsohn ein prächtiges Beispiel dafür ab,
was man von zünftigem Katholizismus nach kreuz.net-Art zu erwarten hat. Haben Sie etwa noch nicht gemerkt,
dass es sich hier weniger um „Traditionalisten“, sondern vielmehr um eine angebräunte Sekte handelt,
die das Titelchen „katholisch“ nur des Marketingeffekts wegen missbraucht? Die Kernaussagen von kreuz.net
lauten: – gegen homosexuelle Menschen – gegen Selbstbestimmung der Frau – Juden sind schuld (woran auch
immer) – Heim ins Reich! Und da wundern Sie sich, dass alle möglichen Leute gesperrt oder in ihren Meinungen
beschränkt werden, Nazi-Rudi aber ungebremst seinen braunen Schaum absondern darf? Ich bitte Sie!
@Detlef – Zyklon-B Soso, Sie wollen also eine „ewige Verbindung“ eines hochflüchtigen Gases mit dem „Mauerwerk“
sehen? Netter Versuch, ist etwas, als würden Sie kräftig einen fahren lassen und das noch nach Monaten
an Spuren davon in Ihrer Wohnzimmerwand nachweisen wollen. Der Siedepunkt von Blausäure liegt unter 26
Grad Celsius, die „Vorraussetzungen für die Bildung von Gas“ waren also überall gegeben, in einem mit
Menschen überfüllten Raum war über den Großteil des Jahres nicht einmal eine Heizung erforderlich,
um diese Temperatur allein durch abgestrahlte Körperwärme zu erreichen. Sie sind ein Spaßvogel und
chemisch sehr, sehr ahnungslos. Sowas passiert, wenn man revisionistische „Informationen“ aufschnappt
und sich nicht die Mühe macht, diese mit der realen Faktenlage abzugleichen.
@Malachias Sie gehören immer zu den ersten, die von irgendwelchem ominösen „Hass auf Deutschland“ schwadronieren.
Bevor Sie das ein weiteres Mal tun, atmen Sie einmal tief durch und stellen sich selbt die folgenden Fragen
bzw. versuchen, sie zu beantworten: a) WARUM sollten wir „Deutschland hassen“? Wir SIND Deutsche, genau
wie Sie. Was also wäre unser Motiv? b) WOZU sollten wir „Deutschland hassen“? Was hätten wir davon?
Gehen Sie ‘mal in sich, dann werden Sie die Unsinnigkeit dieser Behauptung begreifen, wenn Sie sich nicht
künstlich dumm stellen. Wiessen Sie, gewisse Aspekte an dem, was Sie „Holocaust-Religion“ nennen, nerven
auch mich und viele andere. Aber Ihre unsäglichen und nachweislich falschen Unterstellungen bringen Sie
immer wieder auf die „andere Seite“, damit haben Sie nämlich alle gegen sich, die dem Verstand den Vorzug
geben gegenüber Verschwörungsgefasel. SIE bringen uns dazu, die Gegenposition zu Ihnen zu beziehen,
weil IHR Geblubber sehr viel MEHR nervt als gewisse Vorwurfsarien mancher interessierter Kreise (die es
selbstverständlich gibt, nur nicht in der von Ihnen behaupteten Intensität oder Macht). Warum hassen
Sie eigentlich – um einmal IHRE Wortwahl zu bemühen – Deutschland so sehr, dass Sie es in Verruf bringen
und zu entzweien suchen?
@Ansgar Ob es irgendeinen Sinn hat, Scientology mit der RKK zu vergleichen, sei dahingestellt. Wenn man
allerdings diese Ihre Worte: „Denn wer seiner Kirche vorwirft, Menschen auf dem Gewissen und „ihre Fehler“
zu haben, sie sogar mit der Dämlich-Sekte Scientology vergleicht, ist alles andere, aber kein Katholik.“
ernst nimmt, dann kann man das mit Ihrer Person als Diskutant nur noch sehr begrenzt tun. Der Katholizismus
HAT – wie viele andere Religionen / Ideologien auch – „Menschen auf dem Gewissen“, hat DEFINITIV „seine
Fehler“, wie auch jeder Katholik, der recht bei Sinnen ist, zugeben wird, allen voran im Übrigen Ihr
Oberhaupt. Wenn Sie „katholisch sein“ so als „gezielte Blindeheit gegenüber eigenen, menschlichen Fehlern“
auffassen, sind Sie meinetwegen irgendwie katholisch oder auch (wahrscheinlicher) nicht, aber jedenfalls
nicht für voll zu nehmen. Sie huldigen damit einer selbstgefälligen Illusion, der inkarnierten Überheblichkeit.
Ganz richtig Ich kündigte an, Sie fürderhin zu ignorieren, wenn Sie wieder in den beleidigenden, inhaltslosen
Jargon, wie bereits sattsam – und auch jetzt wieder – vorexerziert, verfallen. Mit derartiger Dumpftrollpolemik
kann ich nichts anfangen, das ist intellektuelles Sägemehl, mehr nicht, und welches Zeugnis Sie Ihrer
Seriösität und Ihrer Kinderstube mit Peinlichkeiten wie der Ansprache als „Subjekt“ ausstellen, wissen
Sie vermutlich selbst. Wenn Sie allerdings meinten, damit einen Blankoscheck für allgemeine Widerspruchslosigkeit
meinerseits zu erhalten, haben Sie sich geschnitten – das hieße ja, das Herumtrollen noch zu belohnen.
Habe die Ehre, „Pünktchen“.
Sie weichen aus Ich habe hier noch nicht einmal Stellung pro oder contra bezogen (ich kann z.B. die betreffenden
Zahlen die Dr. Nathanson heute als gefälscht behauptet, weder veri- noch falsifizieren), sondern lediglich
die Plausibilitätsfrage gestellt. Machen wir uns das noch einmal klar: Dieser Dr. Nathanson wird DESWEGEN
als Verkünder der totalen anti-Abtreibungswahrheit dargestellt, weil er früher skrupellos Zahlen gefälscht
haben soll? Soso. Die logische Konstruktion ist absurd: „Ich habe gelogen, also ist das, was ich heute
sage, die Wahrheit“. Diese scheinbare Aufrichtigkeit speist sich aus der unbegründeten Annahme, HEUTE
würde sich der Herr von derlei Methoden distanzieren. Dabei ist es, im Gegenteil, sehr viel wahrscheinlicher,
dass es sich bei dem Herrn um jemanden handelt, der sich ganz grundsätzlich gerne in eine exponierte
Stellung begibt und diese ggf. auch unter Zuhilfenahme unlauterer Mittel „untermauert“. Ich nehme ihn
so wahr, dass er ganz einfach ein überproportionales Gewicht auf die eigene Meinung und eigene, vermeintliche
Relevanz legt. Dass gerade Sie mit derlei Vorgehen sympathisieren, überrascht mich nicht, haben Sie doch
selbst schon derlei billige Methoden erfolgslos zu bemühen versucht.
Der fabelhafte B.Nathanson Ist es nicht ungeheuer faszinierend, wie Menschen das Wort dieses Herrn wie
pures Gold anpreisen – obwohl er ausweislich seiner EIGENEN Aussagen keineswegs über grobe Verfälschung
von Fakten und glatte Lügen erhaben ist? Was wissen wir von diesem Dr. Nathanson? Wirklich SICHER wissen
wir eigentlich nur eines: Dass er dazu neigt, heute dies und morgen das Gegenteil zu behaupten. Welche
der jeweils vertretenen Thesen dabei tatsächlich „wahr“ sind oder er wenigstens selber glaubt – das kann
man nur erahnen. Ein ganz gutes Indiz wäre wohl – wieder einmal – ein „cui bono“, denn mit seiner speaktakulären
Totalumkehrung inklusive Opus-Dei-hintertriebener Konversion zum Katholizismus darf er als eines der Flagschiffe
der sog. „pro life“-Bewegung gelten. Die Verkaufszahlen seiner Bücher sind entsprechend. Dr. Nathanson
lebt gut von seiner „Umkehr“. Warum man ihm heute, da er angebliche x-fache Lüge eingeräumt hat (und
ausgezeichnet davon lebt), mehr glauben sollte als damals, mag verstehen, wer will. Die Tatsache, das
er vordergründig „seinen Glauben nicht diskutieren möchte“, in Diskussionen aber sehr schnell mit religiösen
Begründungen bei der Hand ist, ist seiner Glaubwürdigkeit ebenfalls nicht gerade zuträglich.
@rudolfsohn :O) Wer von Typen wie Ihnen auf diese blamable, unterirdische Tour angegangen wird, der muss
einfach irgendetwas richtig gemacht haben. Seien Sie herzlich eingeladen, persönlich „die Gesellschaft
vor mir zu schützen“ – meine Adresse ist ja bekannt. Da die Erfahrung allerdings lehrt, dass bei anonymen
Großmäulern Ihres Kalibers die reale Handlung im umgekehrt proportionalen Verhältnis zum Öffnungswinkel
der Futterluke steht und dafür exakt mit dem Produkt aus eigenem IQ mal Benimm korreliert, wird Wiesbaden
wohl auf den Glanz Ihrer Lichtgestalt verzichten müssen.
@Marcel – Wenn Sie ernstlich… …an einer „Diskussion“ dieser Bücher interessiert sind, dann schreibe
ich Ihnen gerne einen Artikel, der Punkt für Punkt auf die Aussagen Pflugers eingeht. Meine einzige,
bisherige Erfahrung mit dem „kreuzforum“ war allerdings (in Sachen „Sakrileg“) die, dass man an nachprüfbaren
Fakten eher nicht so interessiert ist, dafür aber an gegenseitigem Auf-die-Schulterklopfen auf der Basis
von sorgsam gepflegten Illusionen. Aber Sie können mir natürlich gerne das Gegenteil beweisen – ich
würde auch auf „Häresie“ verzichten, ich weiß ja, dass es eine „Häresiefreie Zone“ ist (vielmehr:
sein will!) :O)
@Sozialkatholisch – „Freibier“ …das gefällt mir (obwohl Nichtbiertrinker), das hat so etwas Menschliches,
Liebenswertes und wird der Sache m.E. sehr gerecht. Die Aktion mit den Dummy-Taufscheinen mag zwar DonCamilloesk
erscheinen, legt aber ein beredteres Zeugnis ab als jedes nur auf den Lippen getragene Glaubensbekenntnis.
@Malachias Ist Ihnen eigentlich nix zu peinlich? Das von Ihnen propagierte Zerrbild von „katholisch“ ist
gelebte Menschenverachtung, in der die Form den Primat über die Nachricht hat, vom Leben unschuldiger
Opfer gar nicht zu reden. So böswillig wie Sie kann ein Agnostiker über die Kirche gar nicht reden…
@Sixtus Aber mein Lieber, ausgerechnet ICH weiß ganz bestimmt nicht, womit man sich „an Gott wenden darf“.
Zumal ich nicht wüsste, wer über dieses „darf“ überhaupt die Definitionshoheit haben sollte – und warum.
(An dieser Stelle sei einmal angemerkt, dass die diversen Religionen diejenigen sind, die sich stets und
ständig darüber verbreiten, was Gott alles angeblich ist oder nicht ist, tut oder nicht tut, will oder
nicht will, obwohl der Großteil solcher Behauptungen mit der Allmachtshypothese kollidiert, die nicht
eine einzige fixe Aussage über eine solche Wesenheit gestattet.) Ich find’s nur einfach putzig. Beim
Fußball. Bei Kriegen ist es funktional dieselbe Sache, nur mit deutlich gemindertem Putzkeitsgrad. P.S.:
Finde ich aber lieb von Ihnen, dass diese Priester Ihnen „fast“ lieber sind als ich, dass Sie mich also
mindestens so sehr mögen wie Kleriker Ihres eigenen Glaubens. Donnerknispel, womit hab’ ich das nur verdient?
Schankedön :O) P.P.S.: Heute gucke sogar ich Fußballbanause in die Röhre und gaukle mir ein bisschen
Nationalenthusiasmus vor ;O)
@Dr. Heger – Integration ist gescheitert Sie haben Recht, die Frage, inwieweit Integration überhaupt
machbar ist, stellt sich zunehmend. Wie deftig der Ansatz daneben gehen kann, sieht man ja bei Ihnen,
denn dass SIE in die deutsche Gesellschaft integriert wären, wollen Sie ja wohl nicht ernstlich behaupten?
– Sie bezeichnen demokratisch verabschiedete Gesetze als „fortgesetzten Hochverrat“. – Sie verlassen mit
Ihren revisionistischen Einlassungen beständig den Boden der FDGO. – Wo auch immer man in Ihren Meinungen
guckt, Sie haben stets ein abfälliges Wort für die Opfer des NS-Regimes und folgen einer „irgendwie
selbst schuld“-Phraseologie, während Sie den Tätern äußerst beflissen möglichst viel von den Schultern
nehmen und sie „irgendwie gut ausschauen lassen“ möchten – Sie äußern sich, wo immer sich die Gelegenheit
bietet, antisemitisch, was Sie natürlich (vermutlich schiere Feigheit) als „antizionistisch“ verstanden
wissen wollen – Sie huldigen dem grenzdebilen Quatsch von der jüdischen Weltverschwörung – Sie verhöhnen
gerne eine Minderheit (Homosexuelle) auf genau die Art, die das GG als „gegen die Menschenwürde“ betrachtet
In Summe: Ja, Sie haben Recht, bei Ihnen ist in Sachen „Integration“ Hopfen und Malz verloren. Der Türke,
mit dem ich ‘mal ein Jahr in einer WG lebte, war deutscher als Sie. Evtl. möchten Sie eine – für alle
Seiten erprießliche – Emigration nach Neuschwabenland in Erwägung ziehen? Die entsprechende Top-Level-Domain
„.ns“ wäre nur ein netter Bonus für Ihren Webserver.
@Benedikt Ja, natürlich ist „mutmachen“ ein elementarer Bestandteil, ist doch ganz klar. Den braucht
man ja auch, wenn man von manchen fanatischen Gruppierunge, die sich noch dazu in der Vergangenheit auf
Seiten der stärkeren Gewalt sahen, ad nauseam verunglimpft und von manchen regelrecht „zum Abschuss freigegeben“
wird. Wollen wir auch bitte nicht vergessen, dass die juristische Gleichstellung Homosexueller heute zwar
zunehmend vollzogen wird, die Gesellschaft an sich aber durchaus noch Nachholbedarf hat – für viele ist
das „Coming out“ auch heute noch eine Sache, vor der sie – leider nicht selten berechtigte – Angst haben.
Da braucht man eine Form von Mut, den Heten so nie nötig haben und wahrscheinlich deswegen so schwer
nachvollziehen können. Späße wie der CSD tragen übrigens alle Merkmale uralter anderer „Mutmachmaßnahmen“,
vom grellen Schminken über bunte Kostüme bis zur lauten Musik – so vertrieb man einstens Dämonen. Vgl.
Karneval.
Ist es nicht irgendwie ein bisschen verrückt …wenn alle möglichen Leute dieselbe Gottheit anbeten,
sie möge Ihnen bei einer so unglaublich überlebenswichtigen Sache wie Fußball beistehen? Nicht nur,
dass manche zu meinen scheinen, Gott selber sei ein völliger Fußball-Narr. Ich habe beim Lesen solcher
Meldungen immer vor dem inneren Auge einen edlen Greis im Schlafanzug mit Rauschebart (vgl. „Die Erschaffung
Adams – wieso wurde eigentlich dieses „Bildnis“ erlaubt?), der von einer Horde nöliger Blagen bestürmt
wird, und jedes schreit, der Alte möge den Lolli doch IHM geben, das ganze selbstredend irgendwie liturgisch
verbrämt. Erinnert mich dann spontan an all die Kriege, in denen Kombattanten aller Seiten mit der Überzeugung
geimpft wurden, besagter Gott stünde selbstverständlich auf ihrer Seite. Die Allgegenwart solcher Behauptungen
reduziert den Wahheitsgehalt auf’s Absurde. @Beobachterin Ahja, „Ideologie“, soso. Und diese „Ideologie“
äußert sich konkret inwiefern? Sie als – um Ihren eigenen Duktus zu bemühen – Hetero-Ideologin kennen
sich da ja offenbar aus?
@Petrus Radii Soso, Sie wollen also allen Ernstes die Ermordung eines einzelnen Mannes auf Veranlassung
einer elitären Priesterkaste in Kollaboration mit einem Fremdgouverneur mit dem „jüdischen Volk“, das
Jesus zu 99% gar nicht kannte, in Verbindung bringen und das vergleichen mit einer über Jahre dauernden,
systematischen Verfolgung einer ganzen Bevölkerungsgruppe auf Veranlassung eines ursprünglich von der
Gesamtbevölkerung gewählten Verbrecherregimes, das ohne einen weitgehenden Rückhalt im Volk gar nicht
hätte überleben können? Deutsche Kollektivschuld, jaja, der alte Strohmann. Als ob es im Alliierten
Urteil gegen die IG Farben nicht explizit geheißen hätte: „Es ist undenkbar, dass die Mehrheit aller
Deutschen verdammt werden soll mit der Begründung, dass sie Verbrechen gegen den Frieden begangen hätten.
Das würde der Billigung des Begriffes der Kollektivschuld gleichkommen, und daraus würde logischerweise
Massenbestrafung folgen, für die es keinen Präzedenzfall im Völkerrecht und keine Rechtfertigung in
den Beziehungen zwischen den Menschen gibt.“ Ihr Geschwurbel ist völlig ungestört von Fakten. Apropos
Fakten: Woher haben Sie denn diese abenteuerlichen Zahlen? Für Dachau sind 2.700 inhaftierte, katholische
Geistliche registriert, und mehr als 6 Millionen getötete, polnische Katholiken? Das ist mehr als die
Gesamtzahl aller polnischen Opfer (4.5-6 Mio.), darin enthalten über 3 Millionen Juden…! @Lingen Jaja,
geschenkt.
@Parzifal Bei kontroversen Themen und ganz speziell bei allen, die hier als Referenz angeführt werden,
empfiehlt es sich stets, neben dem jeweiligen wikipedia-Artikel auch die dazugehörige Diskussion einzusehen
und ggf. einen Blick auf das Änderungsprotokoll zu werfen – genau diese Transparenz ist ja einer der
großen Boni von wikipedia, die den Nachteil, dass Kreti und Pleti sich darin (meist nur vorübergehend)
austoben können, mehr als ausgleichen. Dass „Pater“ Lingen auf „seinen“ Wikipedia-Eintrag verweist, hat
den ganz schlichten Grund, dass er mit schöner Regelmäßigkeit selbst darin herumpfuscht und ihn ein
wenig „aufzuhübschen“ sucht – die zuständigen Wikipedianer sind schon reichlich angegkekst von seinen
Vandalenorgien und dem resultierenden „edit war“. „Bereicherungen“ des Artikels durch Lingen selbst lesen
sich dann etwa so: „Da er sich aber als unbeugsamer Katholik von weltlichen Regimen nicht einschüchtern
läßt, wird er auch weiterhin für seinen Glauben vor Gericht streiten müssen.“ Seine offenbar zahlreichen
Gegner pfuschen in dem Artikel genauso herum – und werden genauso regelmäßig gelöscht
@derfux Erläuterung? Von rudolfsohn? Sie scherzen, mein Bester, Sie scherzen… @rudolfsohn Ja, und zum
Nachtisch fresse ich kleine Kinder, am liebsten katholische. Im Reisrand. Jetzt muss ich doch ‘mal ‘was
Lustiges zum Besten geben, um diesen tristen Thread aufzulockern (ich habe extra um Erlaubnis gefragt,
ob ich das darf): Meine Partnerin wird verschiedentlich von wildfremden Leuten via ICQ kontaktiert – schuld
dran ist die Google-Bildersuche mit dem Ergebnis, das man bekommt, wenn man nach „pedophil“ sucht images.google.de/images?q=pedophil&oe=….
Das grüne Auge rechts ist Ihrs (man beachte den Untertitel), der Link dazu führt zu ihrem alten Benutzerprofil
www.dol2day.com/index.php3?position=1700&… bei dol2day.com, wo eben auch ihre ICQ-Nummer steht. Die
Leute, die sich dann via ICQ bei ihr aufbrezeln (und ungeachtet ihrer kurzen Erläuterung fröhlich drauflosschwadronieren),
haben manchmal eine frappierende Ähnlichkeit mit unserem geschätzten Rudi: Aggressiv, vorurteilsbehaftet –
und an der entscheidenden Stelle eine peinliche Lücke in Intellekt und Wahrnehmungsvermögen… ;O) Das
Bild ist uns eine Quelle steten Amüsements
@Ralf B. „Im Übrigen verstehe ich nicht, warum das biblische Verdikt gegen die Homosexualität von bestimmten
Typen so wörtlich genommen wird. Dieselben Typen haben kein Problem damit, auch gegen ganz viele andere
Gebote des AT und NT zu verstoßen.“ Vielleicht hilft Ihnen beim Verständnis der Begriff „Aschenbrödel-Christentum“:
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Oder auch „Bedarfsexegese“ genannt. Das ist die
bevorzugte Form vorgeblichen Glaubens von Menschen, die sich ihren Gott nach ihrem Ebenbilde zimmern.
Das ist ungeheuer praktisch, enthebt es einen doch von jedweder Vernunfts- oder gar Argumentationspflicht.
Stattdessen wedelt man einfach mit dem gerade passenden Bibelvers, erklärt sämtliche Andermeinungen
für gotteslästerlich bzw., wenn auch das Gegenüber mit Bibelsprüchen kontert, als ketzerisch, und
huste ‘was sowohl auf den Verstand als auch auf die eigentlichen Kernaussagen der Religion, die man als
schmückendes Schildchen vor sich her trägt.
@EinChrist Es obliegt Ihnen, eine Frage zunächst einmal hinreichend klar zu formulieren, wenn Sie tatsächlich
an einer Antwort interessiert sind (was ich bezweifle). Allerdings bin ich kein Astrophysiker. Aber um
Astrophysik geht es hier eigentlich gar nicht, sondern um Logik – da bin ich dann schon eher „zuhause“.
Schauen wir uns ‘mal an, was Sie da machen: Sie greifen sich einen Teilbereich der Naturwissenschaft heraus.
Diese NW ist bisher in der Lage gewesen, immer mehr früher „göttliche“ Zuständigkeitsbereiche rational
zu erklären. Anders als viele Religionen postuliert NW keine Allwissenheit; im Gegenteil konzediert sie
zwangsläufig unvollkommenes Wissen (es GEHT nicht anders – vgl. Heisenberg sowie die Notwendigkeit, Information
auch zu speichern). Den Umstand, dass die NW Umstand X (noch) nicht erklären kann (nehmen wir an, das
sei so), werten Sie als Beleg dafür, dass die NW fehlerhaft und dafür Ihr schieres Postulat, das der
NW an allen Ecken spottet, richtig sei. Zwar gibt es nicht das geringste Indiz dafür, warum das so sein
sollte und warum etwas, das um Potenzen weniger Plausibilität hat als die NWlichen Muster – aber das
stört Sie nicht. Auch, dass die Kirche mit explizit diesem Ihrem Schema mehrfach „auf den Bauch gefallen“
ist (nämlich immer dann, wenn eine einst „offene Frage“ als Gottesbeweis bemüht wurde und später dann
doch geklärt wurde), juckt Sie nicht. Sehen Sie: DAS ist Unlogik. Wieder mal die Geschichte vom Splitter
und dem Balken. P.S.: Welche „Blamage“?
@Jean Sie lassen aber auch keine kackbare Korinthe aus, wie? In Anbetracht der Tatsache, dass es sich
bei „Muselman“ um ein türkisch-persisches Fremdwort handelt, kommt Ihre Anmerkung allerdings nur halb
so schmissig, weil auf so ziemlich gar nichts fußend. Weitere Darlegungen, ob mit oder ohne „n“ bitte
ich Ihrem Friseur zu erzählen, der wird dafür bezahlt. Dass Ihnen die Bedeutung von AFAIK ubekannt ist,
schiebe ich zu Ihren Gunsten ‘mal auf den Tippfehler. Abgesehend davon verwendet man den Begriff heute
nicht mehr, er hat in etwa dieselbe Negativkonnotation wie „Neger“. Was ja genau der Grund ist, warum
kreuz.net ihn verwendet, man schätzt hier dergleichen Pejorative ja ungemein. @rudolfsohn Ja, logisch,
Persönlichkeitsübertragung per Bluttransfusion, aber hallo! Jetzt basteln Sie aber lieber weiter an
Ihrem Voodoopüpchen in Regenbogenfarben. @Dr. Heger Nettes Textlein. Wenn Sie jetzt noch begreifen würden,
dass eine inhaltliche Evaluation des Islam grundsätzlich gar keine Rolle spielen darf, hätten Sie sich
80% sparen können. Aber genau so sieht halt ein Elaborat von jemandem aus, der irgendwie christlichen
Religionsunterricht rechtfertigen und gleichzeitig islamischen verhindern will. Doppelzüngig halt. Sie
bleiben sich treu, Kamerad.
@Freinsberg Danke, das dachte ich auch unwillkürlich – obwohl man beim stark patriarchalisch geprägten
Islam die „Muselmaänner“ auch als gezielte Spitze auffassen könnte, die ich kreuz.net aber nicht zutraue.
Die bleiben lieber bei Knallschoten á la „Aidsgenossenschaft“ – voll geil, ey. [v.d.Red.zens.] Der korrekte
Plural müsste AIFAIK „Muselmane“ lauten. @rudolfsohn Ihre Häme ist brechreizerregend. Mal sehen, wieviel
davon noch übrig ist, wenn Sie ‘mal eine Bluttransfusion brauchen, ja? Ich denke, da lernt dann aber
einer Beten…
@Maurice Corvisier Öhm, die Erfahrung lehrt, dass Spammer in aller Regel nichts Relevantes zu sagen haben
und mangelnde Qualität durch vervielfachte Quantität auszugleichen suchen [v.d.Red.zens.] Seien Sie
doch ‘mal lieber froh, dass ich Ihnen da ein bisserl Nachhilfe in Sachen „Serveradministration“ gegeben
habe – meine Kunden müssen für sowas Geld bezahlen, bei Ihnen war das „Service“ ;O) Ich meine, bitte,
wie ignorant kann man sein, als „Aktivierungscode“ ein triviales md5($username.$password) zu verwenden?
Und apropos „ignorant“: Es wäre eine ausgezeichnete Idee, das Passwort im Aktivierungslink nicht im Klartext
zu wiedrholen – DAFÜR ist md5 nämlich eigentlich DA. Passwort im Klartext macht man einfach nicht, Punkt,
aus. Überflüssig ist es sowieso, wozu HABEN Sie denn den Aktivierungscode? Sodele, muss ich das Script
jetzt so umschreiben, dass es den Code automatisch von einer Email-Weiterleitung abholt, oder isses dann
langsam ‘mal gut mit den kindischen Zensurmätzchen?
@Dr. Otterbeck Keine Sorge, dass die Kirche in Wahrheit überwiegend anders ist, als manche sie hier gerne
daherreden, erschließt sich selbst dem Nichtkatholiken – es wäre auch reichlich dumm, anzunehmen, ein
knappes Drittel der Bevölkerung seien einem Wahn á la Institoris & Co. verfallen. Aber jetzt muss ich
doch ‘mal anders fragen: Also, sehen Sie, ich kenne bislang niemand, der „Gott verweigert“ (wie das die
Ultras immer gerne hinstellen). Ungläubige GLAUBEN einfach nicht an ihn (und damit natürlich auch nicht
an „seine“ Kirche). Das ist kein Willensakt; man kann gar nicht glauben, bloß, weil man es will. Man
tut es – oder nicht. Allenfalls kann man sich etwas einreden, aber das kann ja wohl niemand wollen. Insofern
erscheint mir dieses „mutwillig preisgeben“ sehr suspekt – wer um Gott „weiß“ (= an ihn glaubt) und das
auch in katholischer Lesart, der kann nicht so abgrundtief dumm sein und da irgendetwas „Mutwillig preisgeben“ –
wie soll das funktionieren? Das wäre ja absurd! Was Sie da implizieren, ist ja gleichbedeutend mit „die
Wahrheit kennen, sie aber verweigern“, ein mir unbegreifliches Konzept. Ist es nicht viel naheliegender,
anzunehmen, dass diese „Mutwilligen“ sehr simpel etwas ANDERES glauben, was dann aber seinerseits in keinster
Weise „mutwillig“ wäre, sondern für die genauso zwingend wie für „rechtgläubige“ (Sie werden die Anführungszeichen
verzeihen) Katholiken ihre Auffassung? Mir ist bei diesen Sachen immer viel zu schnell die Rede von Mutwilligkeit
oder gar Bosheit.
@Maurice Corvisier Mh… was genau ist eigentlich so „verwirrend“ daran, dass ich eine unfaire Handhabung
der Administration nicht respektieren kann, mich einfach stets aufs Neue und mit klar erkennbarem Nick
neu anmelde und auf die hiesige Privatmoral, die auf die eigenen Regeln sch…t, keinen Pfifferling gebe?
Mit der Intelligenz, nun ja, ich bin über Komplimente nicht erhaben, aber sehen Sie, kreuz.net wird in
etwa nach der Formel „Gottvertrauen statt Fachkenntnis“ betrieben, und es scheint, auch im Himmel schätzt
man Dilettanten nicht, also braucht es nicht einmal große Intelligenz. Heißt ja nicht umsonst „Hilf
Dir selbst, dann hilft Dir Gott“ – von „lass den Alten machen, wozu Du selbst zu faul bist“ ist da nicht
die Rede. Um genau zu sein, habe ich mich gezielt dumm stellen müssen, um die famose kreuz.net-Sicherheit
zu unterlaufen, nach dem Schema: „Wenn ich komplett ahnungslos von Serveradministration wäre… welches
wäre die DÜMMSTE Möglichkeit, wie ich XYZ bewerkstelligen könnte?“ Tja, was soll ich sagen? Voll ins
Schwarze. Ich war, zugegeben, völlig baff. Unter X Quadrilliarden von Möglichkeiten ausgerechnet die
dööfste… ts, ts. Aber ich sehe, Sie haben aufgrund meiner Anregung ein paar Admin-Hausaufgaben nachgeholt?
Hach, ich liebe Logeleien – bis päter! P.S.: „Verwirrend“ finde ich eher, wie eine User-Karteileiche
plötzlich aus der Kiste geholt wird, um seinen Sermon quer durch die Threads zu spammen. Aber als kreuz.net
Admin hat man derlei Mummenschanz offenbar nötig.
@Karl Murx Mit Verlaub, von allen hiesigen Kommentatoren sind Sie derjenige, bei dem ich am häufigsten
zweifle, ob er wenigstens selbst weiß, was er eigentlich schreibt und meint. Viele Ihrer Beiträge strotzen
zwar vor Zahlen und Namen, aber auf eine so diffus-merkwürdige Art, dass man nicht selten das Gefühl
hat, Sie würden irgendein Script verwenden, das per Randomizer irgendwelche weitläufig kirchenrelevanten
Begriffe zusammenwürfelt. Und, nebenbei: Agnostizismus hat nichts mit „Zweifel“ zu tun, sondern – im
Gegenteil, mit Sicherheit. Man geht fest davon aus (meinetwegen nennen Sie es „glauben“), dass Gottes
Existenz nicht bewiesen und nicht widerlegt werden kann, eine Überzeugung, die ihrerseits ggw. niemand
ernstlich bestreiten kann, so gerne es manche auch täten. Hier von „Zweifel“ zu sprechen, ist, als ob
man hinsichtlich der Existenz von rosa Einhörnen auf Beteigeuze „zweifeln“ würde (mit dem Unterschied,
dass diese mindestens theoretisch irgendwann veri- oder falsifizierbar wären).
@Stephanus & … @Stephanus Das Böse kann man möglicherweise nicht ausrotten. Was man hingegen mit SICHERHEIT
kann, ist, es herbeizuquatschen. So mancher zittert ja förmlich vor Begierde, nur ja irgendwo „das Böse“
verorten zu können, um dann hemmungslos mit allen zu Gebote stehenden Mitteln darauf einzudreschen. Da
scheint so manchem der Weg das Ziel zu sein – in des Spruches finsterster Bedeutung. Mit die barbarischsten
Verbrechen quer durch die Jahrtausende geschahen unter Berufung auf einen der unzähligen Götter, und
alle, die das taten, wähnten sich als „die Guten im Kampf gegen das Böse“. Man könnte fast meinen,
etwas weniger „Gutes“ (in diesem Sinne) wäre äußerst friedensfördernd. @stat crux Sind Sie sicher
mit Ihrer Interpretation des „extra ecclesiam nulla salus“? Ich fände das zwar sehr vernünftig, aber
wäre dann dieser Glaubenssatz nicht schiere Tautologie? Das „Erkennen der Heilsnotwendigkeit der Kirche“
ist doch lediglich eine andere Ausdrucksweise eben dieser Formel? @Hódmezövásárhelykutasipuszta Ich
bin ein neugieriger Mensch und ich wollte es wissen – in der Tat, ein schöner Film. Kitschig, aber schön.
Aber aussprechen kann ich es auch nicht :O)
Bush macht wahrlich genug Mist …aber diese ewigen Hitler-Bezüge nerven. Jeder, der einem nicht passt,
ist „irgendwie Hitler“. Ha-ha. So etwas steht ernsthafter Auseinandersetzung nur im Weg, zumal es mannigfache
Unterschiede zwischen Bush und Hitler gibt. Was nicht heißen soll, dass ersterer so viel besser sein
muss. Aber wenn schon, dann bitte „der Hitler von 1933“, der sich noch den Anstrich von Legalität geben
musste. Die Kriegspolitik der US geht jedenfalls keineswegs ursprünglich auf Bush zurück, sondern ist
„ehrwürdige“ US-Tradition. Es ist schon komisch: Da gilt das historische Deutschland immer als so militant,
dabei haben die USA x-mal mehr Kriege geführt… IIRC hat, bis auf 2, JEDER US-Präsident mindestens
einen Krieg geführt. Allerdings haben sich nur wenige dabei so dämlich angestellt wie Bush – bei siegreichen
Feldherren wird die moralische Frage bekanntlich, wenn überhaupt, sehr leise gestellt. Bei kriegsgeilen
Dilettanten halt um so lauter.
@Tochter_der_Göttin Naja, also, wenn mir der Geduldsfaden reißt, dann bin ich auch alles andere als
sachlich oder höflich – und das ist dann auch redlich verdient. Aber apropos „Göttin“: Ich hab’ heute
Nacht (als ich angeblich unter sonst wievielen Pseudonymen unterwegs war, jaja…) zum xten Mal „Dogma“
geguckt – mich würde ja ‘mal interessieren, was die geneigten Katholiken zu diesem Film und speziell
zu der Darstellung von Gott als (unglaublich witzige – *oink*) Frau halten. Wahrscheinlich nix – aber
warum? @rotwang Weiß nicht. Ohne Beleg ist die Humer-Assoziation genauso wertlos wie die gesammelten
Spekulationen von diesem Schrat. Kann zwar sein und würde auch zu dem Spinner passen… aber ist es letztendlich
nicht *SO* egal? China, Sack Reis und so?
@breze Naja, fragen Sie sich doch selbst – ich denke doch nicht, dass Sie Priester sind? Und wenn nicht,
dann haben Sie wohl Ihre Gründe dafür, so, wie die anderen gut 99.99% der Weltbevölkerung, denen das
irgendwie nicht als besonders erstrebenswert erscheint. Immerhin ist Priester ein zukunftssicherer Beruf
mit Arbeitsplatzgarantie (wo hat man das denn sonst?), da wundert man sich eigentlich, warum in diesen
harschen Zeiten nicht viel, viel mehr ihn ergreifen – es sei denn, irgendetwas schreckt sie ab.
@Pünktchen: Schlusspunkt Ich habe mich entscheiden, Sie ab jetzt einfach zu ignorieren, da Sie ja außer
fantastischem Geschwätz doch nie etwas beizusteuern haben, von ein wenig Ultrachauvinismus einmal abgesehen –
Individuen wie Sie halte ich für verzichtbar und werde das auch durch simples Ignorieren zum Ausdruck
bringen. Ein letzter Hinweis: Sie, der Sie den Mumm nicht aufbringen, aus Ihrer Anonymität hervorzutreten
und angeblich damit kokettieren, man wisse nicht, ob Sie Männlein oder Weiblein seien (als ob das nicht
angesichts Ihrer Chauvisprüche jedem klar wäre), sind allen Ernstes dumm genug, sich in Spekulationen
über meine angebliche Ansässigkeit zu ergehen, wenn jedermann aufgrund des Nicknames „DemonDeLuxe“,
den ich nie verschwiegen und ergo auch nie „eingestanden“ habe, meinen Wohnort Wiesbaden einsehen kann.
Soviel also zu Ihrer ach-so-dollen Detektivfähigkeit, Sie vorlauter Möchtegern. 90% Ihrer letzten 40
Meinungen drehten sich exklusiv um mich – schon peinlich, nicht? Und jetzt schleich’ Dich, Kleiner – ich
hab’ keine Lust, die ganze Zeit nach unten sprechen zu müssen, nur, weil mir eine arme Existenz ununterbrochen
ans Bein zu pinkeln sucht und noch nicht einmal das richtig schafft.
@Alfredo Ottaviani Wollen wir doch bitte unterscheiden: INNERHALB der römisch-katholischen Kirche hat
Rom die Definitionhoheit. Da gibt es ganz klare Richtlinien, was wie genannt wird, und es ist auch völlig
klar, wann wer ein Bischof ist – oder eben nicht (FSSPXlinge ‘mal außen vor). Sobald Sie die Grenzen
der katholischen Kirche aber verlassen, endet jegliche Autorität. Weder Sie noch der Papst noch irgendein
Konzil hat irgendetwas dabei mitzureden, ob sich die Gläubigen eines ANDEREN Glaubens „Bischof“, „Papst“
oder „Fitzliputzli“ nennen. Es kommt allerdings extrem überheblich rüber, wenn man darüber sinniert,
ob Protestanten oder Anglikaner sich irgendetwas „angemaßt“ hätte – das ist nicht Ihr Ding und Ihre
Meinung diesbezüglich ist vollkommen irrelevant. Allenfalls blamiert man sich mit bockstarrigem Inistieren,
als ob man irgendeine Grundlage dafür hätte, die eigene Ansicht als „richtiger“ verkaufen zu können
als andere. Das ist nicht so und das wissen Sie auch.
Ich finde es bemerkenswert …wie gewisse Leute dazu neigen, aus jedem Thema ein „DDL-Thema“ zu machen.
Weder war ich „Antichrist_SuperStar“ (wäre mir eine zu herbe Teufelsanspielung) noch „MadamePompadour“.
Und ich wohne auch nicht im Münsterländischen – woher nimmt man diesen Quatsch? Weil man zu dumm / zu
faul zum Lesen ist und persönliche Verunglimpfungen und Spekulationen leichter fallen als Argumentation
zur Sache? Pünktchen, wenn Sie ‘mal wissen wollen, wie das ist, wenn man aus vollem Anlauf gegen eine
Betonmauer knallt, dann versuchen Sie, Ihre chauvinistische Zwangsdenke den betroffenen Frauen persönlich
einzutrichtern, statt sich hier anonym Ihren patriarchalischen Feuchtträumen hinzugeben. Die Reaktionen
dürften mehrheitlich zwischen desinteressiertem Im-Regen-Stehen-lassen bis hin zu schallenden Ohrfeigen
aufgrund Ihrer überheblichen Anmaßung rangieren. Meine Partnerin z.B. fragt mich immer, warum ich mit
einem so offenkundigen Deppen wie Ihnen (ich erzähle ja immer gerne Ihren neuesten Schmarrn) überhaupt
noch rede – sie würde es ja auch nicht. Und eigentlich hat sie Recht.
@CampoSanto Guter Punkt. Allerdings fällt schon auf, wie Männer sich in die Thematik ‘reinhängen, nicht?
Wenn man es zahlenmäßig fair betrachtet, dass ist das Thema zu 75% weiblich: 50 der Embryonen sind,
da haben Sie Recht, männlich, aber 100% aller Mütter sind weiblich – und den Müttern wollen wir ja
wohl des Mitspracherecht, was da 9 Monate mit un din ihrem Körper geschieht, ja wohl nicht nehmen? Ich
glaube, die meisten Frauen haben einfach eine sehr andere Einstellung zu dem Thema an sich, sehr viel
initimer. Für uns Männer scheint es sich ja oft um eine ideologische Streiterei zu handeln – Frauen
gucken da oft nur sehr erstaunt zu und erklären dann ganz ruhig (und sehr deutlich mit dem Unterton,
dass sie niemanden sonst darüber verfügen lassen würden) und bestimmt ihre Ansicht. @Pünktchen Hören
Sie doch ‘mal mit Ihrem infantilen Quatsch auf, wenn erwachsene Menschen diskutieren wollen. Ihre persönliche
DDL-Neurose interessiert niemanden.
Schon faszinierend …Ihre endlose Kette von „hat sich (un)redlich bemüht“. Klappt halt nicht, speziell,
da Ihre Wortwitze unwitzig und Ihre Verdrehungen unbeholfen sind. Sie sind nicht eben ein Meister des
verbalen Ausdrucks – aber das wissen Sie vermutlich. Also, dann fragen wir doch jetzt ganz einfach ‘mal
nach Ihrem Beleg für die vorgebliche Abstimmungsmanipulation (*prust*)? Eine verifizierbare Aussage der
Serverbetreiber würde mir da schon genügen. Sie kennen ja den Spruch: „Beleg, sonst Lüge“. Wenn wir
gerade dabei sind, können Sie sicher noch belegen, dass ich all diese Accounts, die Sie mir unterjubeln
wollen, betreibe? Merkwürdig, mit manchen von denen habe ich sogar Emails gewechselt. Fragen Sie einfach
die Admins hier. Also, Kamerad Pünktchen, es sieht sehr, sehr mau aus mit Ihrer Glaubwürdigkeit. Sie
sind ein ungehobelter, degenerierter Schrat, der Lüge zur Gewohnheit macht. Wenn Sie tatsächlich katholisch
wären (ich bezweifle das mittlerweile – eine Annahme zugunsten des Katholizismus), dann hätten Sie heute
eine Menge Verlogenheit zu beichten gehabt. IIRC gilt die Beichte aber nur, wenn man es ernst meint mit
dem „nicht mehr sündigen“. Aber Sie lügen ja schon wieder.
@Dr Heger (definitv nicht Dr jur) Jaja, die guten, alten Märchen über den Präventivkrieg – Suvorov
lässt grüßen. Liest sich spannend, ohne Zweifel, ist aber so fiktiv wie „Sakrileg“. Im Unterschied
zu diesem behauptet Suvorov allerdings, „Sachbücher“ zu schreiben, interessanterweise unter Bezugnahme
auf ominöse „Geheimquellen“, von denen außer ihm niemand was weiß. Spannende Märchenstunde. Der werte
Herr General ist von der alten, deutschen Militärskrankheit befallen: Nur ja irgendwie den Dreck von
der Armee, die man – ungeachtet der verbrecherischen Ziele, zu deren Erreichung sie eingesetzt wurde,
als seine persönliche Heimat empfindet, abputzen. Man sollte dem dezent angebräunten Geschwurbel besser
nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken oder gar dem naheliegenden Irrtum verfallen, bloß, weil er Gold
auf der Schulter trug, würde er historische Wahrheiten verkünden. Das ist „Ich hätte es gern so“ und
alles andere als seriös. @kali Und wieder einmal jemand, der geflissentlich übersieht, dass Art.5 GG
DREI Absätze hat, nicht bloß den ersten. Aber die ebendort beschreibenen Einschränkungen (etwa durch
§130 StGB) finden Sie wohl eher nicht so prickelnd? Haben Sie eine AHnung, von wievielen Rechtsextremisten
ich diese freiwillige Teilblindheit schon kredenzt bekam? Sie langweilen. Nebenbei: Unwahre Tatsachenbehauptungen
gelten nicht als „Meinung“. Googlen Sie’s nach. Es ist doch immer wieder faszinierend, wie sich Nazis
und Revisionisten ein Stelldichein auf einer vorgeblich „katholischen“ Plattform geben.
Der einzige Skandal … ist hier, wie Sie, Pünktchen, systematisch die Unwahrheit sagen und in einem
fort herumlügen – wie war das mit den 10 Geboiten? Egal, ne? Ist alles recht, solange man einen unagenehmen
Typen diskreditieren kann – oder es zumindest versucht. Dabei sind Sie sich noch nicht einmal im klaren
darüber, welche neurotischen Züge der DDL-Wahn bei Ihnen schon angenommen hat. Da wache ich nach 10
Stunden Tiefschlaf auf (böse Erkältung, das schläft man etwas länger), um von Ihnen wieder solchen
Dummfug zu lesen wie den, dass ich angeblich unter 1001 Identitäten schon wieder die ganze Zeit… Sie
sind ein erbärmlicher Spinner, der nicht nur freigiebig und gezielt falsch Zeugnis wider seinen Nächsten
herumtrötet, sondern noch dazu eine massive Paranoia hat. Sie sollten das behandeln lassen. P.S.: Accounts
von mir erkennen sie schon – da steckt immer DDL, DemonDeLuxe oder deusexmachina drin. Nur echt mit diesem
Label.
Ach Du meine Fresse! Warum, oh WARUM bin es immer ich, den sich die Forentrollfraktion als Ankerpunkt
aussucht? Warum sind es immer die dümmsten, ahnungslosesten, durchgeknalltesten Schwachbirnen, die selbst
beliebige Blamagen auf sich nehmen, um mir irgendetwas Eingebildetes „nachzuweisen“? Herrheh, ich könnte
BÜCHER füllen mit all den Identitäten, die man mir schon nachgesagt hat – unglaublich! Und was ich
nicht schon alles gemacht haben soll – irgendwelche belanglosen Online Umfragen gefälscht (warum?), mich
unter weiblichem Namen verdoppelt haben (warum?)… oh Mann, vor Jahren hieß es ‘mal, ich sei beim Verfassungsschutz…
dann wieder war ich der Kopf einer rechtsradikalen Kinderpornogang, dann wieder „bekennender Satanist“…
die das auftaten, das waren genausolche Hirnwürfe wie Sie, Pünktchen. Habe ich von Kuchen geredet, dass
sich die Krümel auf mich werfen??? Mensch, wenn Sie wenigstens originell wären, aber das ist alles so
unsäglich dumm, was Sie da durcheinanderschreibseln – und dann feiern Sie Ihre Blamage auch noch. Meiner
Treu, was ein Affenzirkus! Ich kann auch nix dafür, dass Sie einen Narren an mir gefressen haben und
75% Ihrer Kommentare mir widmen zu müssen glauben…
@Pünktchen – Bevor Sie hier dicke Backen machen …überlegen Sie ‘mal, mit wem Sie da reden, was ich
beruflich so mache etc. Und dann überlegen Sie bitte noch’mal, ob ausgerechnet SIE kompetent wären,
ausgerechnet MIR web-mäßig „eine Falle zu stellen“. Einmal abgesehen davon, dass – mich das Gezwurbel
um diese Satue weiß Gott nicht genügend interessiert, um mich da manipulativ reinzuhängen – ich grundsätzlich
die Manipulation solcher Sachen ablehne (ich bin ein „white hat“, aber das sagt Ihnen vermutlich nichts)
– dass ich speziell diese Statue als ästhetisch midner attraktiv empfinde …von alledem abgesehen: Meine
IP (wenigstens das sagt Ihnen was, hoffe ich? Ich habe da Zweifel) lautet 87.234.210.236, wie Ihnen die
kreuz.net-Redaktion gerne bestätigen kann. Und genauso wird Ihnen mozart.at bestätigen können, dass
ich nichts dergleichen getan habe, was Sie mir da unterjubeln wollen. SIE wollen MIR „eine Falle stellen“?
Sie und welche Armee, hm? Dummschwätzer.
@Pünktchen – tja Stand vor 1 Minute: Mir gefällt sie sehr gut : 50.1% Mir gefällt sie gut : 3.7% Mir
gefällt sie weniger : 9.5% Mir gefällt sie überhaupt nicht: 36.7% Komisch, nicht? Seit Ihrer „Messung“
ist seltsamerweise nur noch EINE „Mir gefällt sie überhaupt nicht“-Stimme dazugekommen… obwohl insgesamt
357 weitere Stimmen abgegeben wurden. Mir gefällt das Ding übrigens „weniger“. Aber das ist bei Kunst
auch nicht so die Frage. Vielleicht sollte das ‘mal jemand „Pornojäger“ Humer sagen.
Tragische Geschichte Gleichzeitig eine Lehre, wohin einen religiöser (hier wohl eher: pseudo-religiöser)
Wahn – gleich welcher Couleur – treiben kann. Um es mit Schiller zu sagen: „Gefährlich ist’s, den Leu
zu wecken. Verderblich ist des Tigers Zahn. Jedoch der schrecklichste der Schrecken das ist der Mensch
in seinem Wahn.“ Die Mädchen waren allerdings von „richtigem“ Satanismus so weit entfernt wie mancher
braune Hetzer hier von „richtigem“ Katholizismus. Menschenopfer für den Teufel, das ist die BILD-Zeitungs-Variante
von Satanismus. Das eindrucksvollste Detail, wie es auf zenit.org berichtet wurde, hat kreuz.net übrigens
unterschlagen: The killers themselves admitted that when she was dying, Sister Laura found the strength
to pray for them, saying: „Lord, forgive them.“ … zenit.org/…ish/visualizza.phtml?sid=79491
@Heger & rudolfsohn Ach ja, das Hohelied der ehrlichen Holocaustforscher… warum nennen Sie denn icht,
der Einfachkeit halber, deren Namen? Da hätten wir Herrn Zündel, Herrn Irving, dann – wie hieß dieser
eine Franzose doch gleich? Ach ja, das miese Weltjudentum, es hat uns wieder alle verarscht. Eine Schande,
dass ausgerechnet der Heiland aus so einem Dreckspack hervorgegangen ist, nicht? Das werden Sie denen
vermutlich nie verzeihen…
@rudolfsohn „Dem Kreuzchen neben dem Nick nach zu urteilen scheinen sowohl summerwind wie auch Verbalpitbull
DDL mit dem Herzanhängsel ausgesperrt worden zu sein.“ Die Hoffnung stirbt zuletzt ;O)
@Belisar – Stimmt (teilweise) Diese Frau ist keine Bischöfing Sogar ganz sicher nicht. Sie ist eine Bischöfin.
Allerdings wohl keine römisch-katholische. da könnte sich ja jeder hinstellen, so etwas wäre bei den
Protestantischen Vereinigungen möglich nicht aber in der katholischen Kirche. Da könnte nicht nur, da
kann sich jeder hinstellen. Korrekt: Nicht in der katholischen Kirche. Aber grundsätzlich. Wenn die Dame
ihren Glauben anders auffasst, dann vertritt sie eben eine abweichende Meinung. Diese ist so berechtigt
oder unberechtigt wie jede andere Religion auch. Und ob sie sich „Bischöfin“ nennt oder „Hotzenplotz“,
spielt keine Rolle und unterliegt auch nicht päpstlicher Diktion. Diese selbsternannten Priester, haben
doch gar keine Vollmacht von wem den? Brauchen Sie nicht. Wenn sie exkommuniziert sind, sind sie damit
auch frei zu tun, wie es ihnen beliebt. Ist ähnlich wie bei den FSSPXlern, nur bestehen die ja (noch)
darauf, irgendwie doch noch römisch-katholisch zu sein (angeblich). Solche Pseudopriester können höchstens
Prediger genannt werden Wo genau kann ich die „registered trademark“ auf das Wort „Bischof“ einsehen?
genauso wie die Evangelischen die haben schliesslich auch keine Weihe mit apostolischer Sukzession. Die
brauchen sie auch nicht :O)
@apex Besagter Jesus war aber zunächst einmal Mensch und gläubiger Jude, da ist es schon nicht ganz
irrelevant, was für Anschauungen das damals implizierte. Sicher ist Ihnen bekannt, dass man es beim Studium
der Bibel keineswegs leicht hat damit, die „echten“ Jesusworte von dem zu trennen, was ihm spätere Bibelautoren
(zweifellos in bester Absicht, aber aus einem anderen Hintergrund stammend als er) in den Mund legten.
Und warum wollen Sie mir die Fragen nicht beantworten? Bloß, weil ich nicht an Gott glaube? Darf mich
das deswegen nicht interessieren? Konkret in diesem Kontext hätte ich z.B. gerne gewusst, ob meine Eltern
„katholisch gültig“ getraut sind (mein Vater konvertierte angesichts der recht frechen Eheauflagen der
RK Kirche meiner evangelischen Mutter zuliebe vor der Eheschließung zum Protestantismus, re-konvertierte
aber 30 Jahre später wieder).
@apex – Sie haben sich doch offenkundig …mit der Thematik auseinandergesetzt. Dann müssen Sie doch
wissen, dass bereits im Judentum die Auffassungen darüber, unter welchen Umständen eine Scheidung legitim
ist, stark differierten. Bekannt geworden ist ja wohkl der „Grund“, dass die Ehefrau das Essen hat anbrennen
lassen(!) – aber das galt eben nur manchen als legitimer Grund (Pharisäer IIRC?). Wie ist das denn jetzt
mit der „Todsünde“? Was geschieht wiederverheirateten Katholiken? Wie schützen sich Priester davor,
irrtümlich unerkannten Wiederverheirateten die Kommunion zu spenden? Was ist mit Katholiken, die geschiedene
Nichtkatholiken ehelichen? Ehrlich gesagt, mir erscheint das Ganze wie ein künstlich gezüchteter Popanz.
Was bin ich froh, dass ich derlei verschrobener Diktion nicht unterliege…
@Sirilo „Sind wir schon so weit, daß jetzt auch Verlassenwerden als Ehebruch gilt?“ Wenn man sich Matt
5,32 anschaut, ist genau das einstmals der Fall gewesen: Weil man eben – nach orthodoxer Ansicht – nur
wirksam verlassen werden KONNTE, wenn man Ehebruch begangen hatte. Man wäre also nicht „so weit“, sondern
nur „immer noch da“, im Judentum zur Zeit Christi nämlich. Frage am Rande: Wird eine protestantische
(1.) Ehe katholischerseits eigentlich als Sakrament anerkannt?
@Pünktchen – Was machen Sie eigentlich noch hier? Bei Ihrer panikartigen Sorge um die Bevölkerungsentwicklung
muss ich mich schon arg wundern, dass Sie nicht unablässig auf Ihrer (selbstverständlich sakramentell
abgesegneten) Partnerin sind, um mit ihr viele, viele kleine Katholiken zu zeugen? Was hält Sie ab? Ich
darf davon ausgehen, dass Sie das erste Dutzend schon voll haben, nehme ich doch an?
@AthanasiusII – „Pseudointellektuelle“ Deisen Begriff kenne ich eigentlich nur aus dem Kontext, dass man
jemanden sowie dessen Äußerungen gerne despektierlich bezeichnen möchte, aber zähneknirschend eingestehen
muss, dass er bzw. sie alles andere als dumm ist / sind, so dass man – leider, leider – nicht einfach
„Sie sind doof!“ sagen kann, ohne sich selbst zu blamieren. In aller Regel wird der Begriff „von unten
nach oben“ verwendet, also von Menschen, denen ihre eigene, intellektuelle Unterlegenheit schmerzlich
bewusst ist. So gesehen, ein nettes Lob, das Sie Dr. Otterbeck da ausgesprochen haben.
@Horst Schlämmer Die Tatsache, dass ich die Entscheidungen anderer zu respektieren in der Lage bin, bedeutet
nicht, dass ich alles gleichermaßen toll finden muss. Sicher würde mich ein diesbezüglicher Weg meiner
Tochter erst einmal gewaltig vor den Kopf stoßen, immerhin bin ich ein Kind dieser Zeit mit einer relativ
konservativen Erziehung. Meine Sorge gälten aber nicht irgendeiner diffusen „Moral“ anderer Leute, schon
gar nicht auf Basis einer Religion, die ich nicht als valide anerkenne, sondern einzig dem Glück meines
Kindes. Wenn es sich herausstellen würde, dass sie diesen Job nur macht, weil sie keinen anderen Weg
sieht, dann würde ich ihr selbstverständlich helfen, dass das nicht notwendig ist. Das würde ich nach
Möglichkeit aber mit allem machen, das bezieht sich nicht exklusiv auf Prostitution. Wenn sie sich dabei
aber wohl fühlen würde – warum sollte ich das dann ablehnen? @Sulpicius Ja, schön, nicht? War auch
ganz schön Arbeit. Damit dürfte ich hier einer der ganz wenigen sein, die sich nicht hinter einem anonymen
Pseudonym verstecken – so wie Sie z.B.
@Dr. Heger – die Frage mit der Frage Wer auf die „Homofrage“ abzielt, muss erst einmal formulieren, worin
diese denn, seiner Meinung nach, überhaupt bestehen soll. Erstaunlicherweise ist diese für manche hier
so weltbewegende „Frage“ nämlich für die Mehrheit der Menschen gar keine. Allein die Bezeichnung suggeriert
(und genau das soll sie ja), dass es hier eine irgendwie zu lösende „Frage“ gebe. Tatsächlich ist das
gar nicht der Fall; die einzige „Frage“, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist die, wie man die
vom Grundgesetz garantierte Gleichheit fördern und herstellen bzw. bis dato existierende Defizite beseitigen
kann. Alles, was auf die pure Existenz von Homosexualität abzielt, ist keine „Frage“ und auch nicht Gegenstand
einer solchen – außer natürlich für jene, die alles irgendwie Andersartige am liebsten ausrotten würden,
ob per Gehirnwäsche, Unterdrückung oder buchstäblich, das spielt dann nur noch eine marginale Rolle.
Wenn Sie aber diese Wortwahl für so toll halten, dann lassen Sie uns doch ‘mal über die Lösung der
„Katholikenfrage“ nachdenken… @Pünktchen Sie versuchen vergeblich, mir, offenbar mangels anderer Angriffspunkte,
unterzuschieben, ich hätte selbst derlei Zahlenspiele verwendet oder begrüßt. Ich darf Sie daran erinnern,
dass das einzige Mal, dass ich mich hier zu konkreten Zahlen äußerte, das war, als ich die vorgeblichen
„1000 Abtreibungen pro Tag“ als nicht zu belegende Behauptung entlarvte.
@Dr. Heger „Davon können Sie beruhigt ausgehen. Die unberechtigte Führung des Doktortitels ist in Deutschland
strafbar.“ Daher ja auch die horrenden Strafen, mit denen sich Dr. Dolittle, Dr. Snuggles und Bravos Dr.
Sommer konfrontiert sahen. Marvels Dr. Doom, nicht zu vergessen. Sie wissen schon, was besagte „Führung“
ist, ja? Und auch, was es mit einem „Nickname“ alias „Pseuodnym“ auf sich hat? Oder sind derlei Kenntnisse
zu trivial für einen Promovierten? Gez. Prof. Dr. Dr. DDL
@Dr. Otterbecks Scheibenkleister „Diese fromme Denkungsart verflacht die dreidimensionale Welt zu einer
Scheibe. Daran ändert sich auch nichts, wenn ich diese „Sankt Scheibe“ nenne. Scheibenhonig.“ Einer so
exzellenten Pointe kann ich nur meine Reverenz erweisen – da möchte man sich glatt eine Scheibe abschneiden.
Chapeau!
Zahlen …zumal die aus der Vergangenheit, sind immer kritisch zu bewerten. Deswegen lehne ich mich auch
sehr ungern aus dem Fenster und erzähle irgendetwas von sounsoviel tausend, Millionen oder sonstwieviel
Opfern von irgendetwas. Ich ehre nicht einmal die berüchtigten „6 Millionen“… weil die absolute Zahl
völlig wurscht ist. Wer sich aufbrezelt, es seien (hier wie dort) „gar nicht so viele gewesen, wie immer
behauptet wird“, der hat nichts verstanden. Und Unrecht wird nicht erst durch Überschreiten eines imaginären
Grenzwerts zu einem solchen. Genau aus dieser Haltung heraus empfinde ich die künstlich verfielfachten
Opferzahlen auch als Offenbarungseid der manipulativen Argumentation – übrigens ganz gleich, in welchem
„Lager“. Pünktchen, ich habe genug „zur Sache“ gesagt. Ich habe lediglich festgehalten, dass Sie sich
bemerkenswert oft und in sehr fragwürdiger Weise an mir hochziehen (wollen). Mit Psychologie hat das
nichts zu tun, nur mit Trollbeobachtung. Ganz allgemein kann man zu diesem Artikel hier und allen, die
ihn bejubeln, nur sagen: wer von der „Homofrage“ schwadroniert, bewegt sich in gefährlicher Nähe zu
denen, die immer die „Judenfrage“ thematisierten… und sich schlussendlich anschickten, sie zu „lösen“.
Kräftig durchmischen, irgendwie wird sich’s schon fügen Man nehme ein aktuelles Thema, um sich den Anstrich
zu geben, auf der Höhe der Zeit zu sein, greife sich ein Randthema heraus, blase es etwas auf und setze
dann zur Generalverurteilung an von etwas, das älter und tiefer verwurzelt ist als die katholische Kirche
(die komischerweise SONST immer gerne darauf pocht, wie großartig 2000 Jahre schiere Existenz seien).
Es ist ziemlich dumm, allen möglichen Leuten zu unterstellen, sie seien mit der Zwangsprostitution einverstanden,
bloß, weil sie kein Allheilmittel dagegen kennen (Kennt der Autor eines? Warum nennt er es dann nicht?).
Und der Schmäh mit der „Ehrenhaftigkeit“ – ach Leuts, schaut in Eure eigene Hose, statt die anderer so
zu fixieren. Und tut nicht so, als seien nicht auch brave, katholische Ehemänner und sogar Priester unter
den Freiern, das kauft Euch keiner ab (fragt ‘mal die Damen, die werden Euch was erzählen). Nebenbei,
es gibt auch Callboys für die Damenwelt, aber das passt nicht in die kleine kreuz.net-Welt, gell? ;O)
Über Prostitution kann man sicher endlos streiten, aber was ehrloses Gebaren im Kontext mit dem Thema
„Sex“ angeht, da sollte sich kreuz.net besser bedeckt halten.
@Benedikt Weit draußen leben die Tungo-Insulaner – auf Tungo, einem Inselchen im Pazifik, das nie sonst
jemand entdeckt hat. Die Tungolaner haben sich nie für Seefahrt interessiert – ihre Welt endet an der
Küste. Dennoch spekulieren Sie seit Jahrhunderten darüber, wie die andere Seite der Welt aussieht. Einigkeit
besteht so weit, dass dort ein Riese lebt, der einst ihre Insel an ihre jetzige Position ins Meer geworfen
hat und der – auf mystische Weise – auch der Stammvater der Tungolaner sei. Worüber man sich streitet,
ist die Farbe seines Bartes. Die einen behaupten, er habe einen schwarzen Bart. Die anderen machen sich
für einen weißen Bart stark. Wieder andere reden von „blond“. Seit Jahren aber behauptet die Gemeinde
derer, die von einem roten Bart ausgehen, die Mehrheit. Heute verweisen Sie darauf, dass der Riese offenkundig
einen roten Bart haben müsse, denn immerhin sei es doch sonst sehr sonderbar, wie die Rotbartanhänger
aus einer unbedeutenden Mindermeinung eine florierende, beständige Glaubensgemeinschaft hätten werden
können. Erwähnen muss man noch die in jünster Zeit beängstigend wachsende Zahl von Ketzern, die so
Unerhörtes von sich geben wie etwa, dass noch kein Mensch diesen angeblichen Riesen je gesehen hätte,
und dass die Farbe seines Bartes einerseits wurscht sei und andererseits ganz sicher keine Rechtfertigung
für die diversen Gesetze der Rotbärtlinge darstelle, die z.B. Bartlose aus der Inselversammlung ausschließen
und das Rasieren unter Strafe stellen.
Jaja, Pünktchen… Rudolfsohn hat seinen Analfetisch… und Sie einen DDL-Fetisch. Fällt Ihnen nicht
auf, wie Sie sich in einem fort auf mich beziehen (und dabei regelmäßig danebenliegen)? Sogar, wenn
ich zu einem Artikel noch gar nichts gesagt habe? Sie entlarven sich doch selbst, wenn Sie so ostentativ
danach trachten, mich zu „ärgern“ (jaja, unbefriedigte Sehnsüchte… *g*). Die hier gern vorgebrachte
Gegenüberstellung der Opfer „religiöser“ vs. „atheistischer“ Regime ist nicht nur an Zynismus schwerlich
zu überbieten; sie ist auch inhaltlich totaler Kokolores. Die Grenzen zwischen Religion und weltlicher
Ideologie sind völlig fließend – Hitlers völkische Idologie trug alle Züge einer wahnwitzigen Religion,
nur ohne theistisches Element. Umgekehrt setzte Kaiser Konstantin den christlichen Theismus durch, betrachtete
ihn aber als politisches Werkzeug. Was war „religiös“, was nicht? Es bleibt festzuhalten, dass Religion
seit jeher ein Merkmal war, mit dem sich Gruppen von Menschen unterschieden, und zwar sehr deutlich und
nur allzuoft so von Wahnsinn und Hass durchtränkt, dass der Glaube eine billige Ausrede dafür lieferte,
sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Wer sich hier auf kreuz.net umhört unter Leuten wie Ihnen, der
hat keinerlei Probleme mehr, sich den fanatischen Wahn vorstellen zu können, der zu Kreuzzügen und Religionskriegen
geführt hat… und wieder führen könnte, wenn derlei Figuren das Sagen hätten. Davon sind Sie glücklicherweise
ein bis zwei Ralitäten entfernt ;O)
Witzlos Es ist sinn- und witzlos, über die genaue Opferzahl der Inquisition zu philosophieren. Die „heilige“
Inquisition muss im Gesamtkontext gesehen werden, war nur eines von vielen Mitteln, um die Menschen in
Reih und Glied zu drücken. Sowohl von den Zielen als auch von den Methoden her war die damalige Kirche
absolut nicht verschieden von anderen totalitären Regimen. Die Unterschiede waren rein formal: Man herrschte
halt nicht in eigener Machtvollkommenheit, sondern nur als der „Stellvertreter“ – was in Abwesenheit des
Vertretenen auf’s selbe hinauslief, aber bescheidener klingen sollte. Die Bemühungen, die Menschen von
der Wiege bis zur Bahre und in allen Aspekten ihres Seins unter Konrolle zu bekommen, waren so umfassend,
das spätere Potentaten sich daran ein Beispiel nahmen und mit pseudoreligiösen Strukturen den äußerst
effizienten Klammergriff der Kirche um das Volk zu wiederholen suchten. Die Inquisition war dabei das,
was der „Volksgerichtshof“ unter Hitler war. Es ist nicht so, dass die rk Kiirche sich nicht geändert
hätte. Die geschehenen Verbrechen zu leugnen oder á la „ach, das waren doch nur wenige tausend Gefolterte
und Ermordete“ zu bagatellisieren, ist jedoch peinlich.
@Benedikt Naturwissenschaft und Geschichte sind natürlich zweierlei, und richtig: Da sitzen wir (fast)
im selben Boot. Aber doch nicht so ganz, denn ordentliche historisch-archäologische Forschung erlaubt
ja auch Prognosen i.S.v. „wenn das stimmt, müssten wir dies und jenes finden – WENN wir etwas finden“.
Das berühmteste Beispiel dafür dürfte Schliemann sein. Und auch da sieht’s für die Theologie dann
wieder vergleichsweise finster aus, denn im absolut besten Fall finden Sie für all die berichteten Wunder
Belege des sehr unwunderbaren, weltlichen Kontextes. Die Wunder selbst beleiben sich treu und wunderbar
unbelegt. Das muss man dann halt glauben – oder nicht. @Theophil Darf ich ‘mal fragen, was der Unfug mit
dem Artensprung soll? Wenn ein Artensprung vorliegt, dann findet man entweder Überreste der ursprünglichen
oder der späteren Art, weil der „Sprung“ in aller Regel so vegleichsweise schnell vonstatten geht, dass
es ein irrwitziger Zufall wäre, ausgerechnet eine Übergangsform zu finden. Bei langsameren Entwicklungen
ist das sehr viel wahrscheinlicher und pasiert auch laufend – aber damit ist Ihresgleichen natürlich
nie zufriden, speziell beim Menschen nicht. Das Spiel geht so: H1 und H2 seien zwei deutlich unterschiedliche
hominide Fossilien. Nun reklamiert man das Fehlen des „missing links“ H1.5. Aber, siehe da, der wird gefunden –
und *schwupps* deklariert man den – nicht gefundenen – H1.25 zum „missing link“ (zwischen H1 und H1.5).
Ein Spiel mit unendlicher Näherung.
@Büßer „Ich frage mich sowieso warum die Bundeswehr nicht gegen diese Homo-Märsche vorgeht. Bei Bedrohung
des inneren Friedens darf sie doch im Innland eingesetzt werden, aber stattdessen gibt man Millionen dafür
aus gegen rechtschaffende Mitmenschen vorzugehen, nur weil sie öffentlich Herrn Rudolf Hess gedenken.“
So langsam kommen wir der Sache näher, Sie Fatzke. Wenn Sie ‘mal die Braundenke beiseite schöben und
das dämliche Geschwätz vom vorgeblichen Friedensengel Hess beiseite ließen, dann würde Ihnen ggf.
auffallen, dass in der Bundeswehr längst schon Homosexuelle emanzipiert sind – die wollen Sie einschreiten
lassen, wenn andere Homosexuelle dafür eintreten, gleich behandelt zu werden? Sie sind ein erbärmlicher,
rechtsextremer Spinner.
@Theophil Homosexuelle Partnerschaften können gar nicht „in Konkurrenz zu (Hetero-)Ehe“ treten. Allenfalls
können ein paar hohle und entwürdigende Fassaden, in denen Homosexuelle tarnungshalber „auf (Hetero-)Ehe“
machen, vermieden werden. Ihnen müssten diese scheinbaren Hetero-Ehen homosexueller Menschen doch an
sich ein Graus sein, bedeuten Sie doch, dass Menschen um des äußerlichen Anscheins willen unter gesellschaftlichem
Druck Schindluder mit einem Ihnen heiligen Sakrament treiben? Eine Ehe auf Basis einer Lüge? Das KÖNNEN
Sie nicht wollen – und genau das wäre die einzige Konstellation, in der man von einer „Konkurrenz“ sprechen
könnte. @rudolfsohn Da ich mich nicht gar so sehr für Tiersexualität interessiere wie offenbar Sie,
kann ich Ihnen die Frage nicht beantworten. Ich kann allerdings der ca. Zehntausendste sein, der Sie darauf
hinweist, dass a) Homosexuelle keineswegs so auf Analverkehr fixiert sind wie z.B. Sie b) Lesbische Homosexuelle
gewisse technische Probleme beim Analverkehr haben (Dildos, die unter Lesben nur begrenzt beliebt sind,
einmal außen vor) c) Analverkehr unter Heten in etwa ähnlich beliebt ist (allerdings bei Männern mehr
als bei Frauen) Aber, wie bei Ihnen üblich, unterschlagen Sie diese Fakten gern und huldigen weiter Ihrer
verdrehten Auffasung der Realität.
@Lota – Mardoulin Ich bin zwar selber Webcoder, gebe mich allerdings nicht der Illusion hin, dass Google
allwissend sei. Das sollten Sie auch nicht. Ich könnte Ihnen jetzt viel über Mardoulin, den Genius des
pantomimischen Ausdrucks erzählen… Wenn es ihn gäbe. Tatsächlich war ich sehr sicher, dass die kreuz.net-Redaktion
nicht den leisesten Schimmer hat von dem, was sie da als Illustration ihrer Volksverhetzung hineinpackt –
so sicher, dass ich einfach ‘mal dasselbe machte wie die: Ich behauptete frechweg etwas ohne auch nur
den geringsten Beleg und verließ mich darauf, dass die Redaktion sich ihrer eigenen Unverschämtheit
und Beleglosigkeit vollkommen bewusst ist und selber so ziemlich alles für wahrscheinlicher hält als
die eigene Behauptung, von der man ja wusste, dass sie auf exakt zero gegründet ist. Hat geklappt, wie
Sie sehen. Ich darf das für kreuz.net wohl als eine „journalistische Blamage erster Güte“ verbuchen?
In der Zukunft wäre es wünschenswert, kreuz.net würde a) recherchieren, wen es abbildet, bevor es irgendwelche
Behauptungen aufstellt (wie man an diesem netten Beispiel sehen kann, kann man eben NICHT von einem Foto
auf die sexuelle Ausrichtung schließen, und wie man ebenfalls sehen kann, WEISS kreuz.net das eigentlich
auch). b) sich um die Rechte am eigenen Bild kümmern. Auch die JETZT Abgebildeten wurden nicht gefragt,
ob sie damit einverstanden sind, und könnten kreuz.net jederzeit zur strafbewehrten Unterlassung auffordern.
Das ist doch alles eine Farce hier…
@rudolfsohn Ich schlage vor, Sie halten Ihre „Erlebnisse“ in Sachen „Homobekämpfung“ möglichst akribisch
fest und veröffentlichen das auf einer eigenen Website, Arbeitstitel: „Einladung an den Staatsanwalt“.
So langsam reicht’s mir mit dem nazibraunen Schwachsinn unter katholischem Deckmantel… ich denke, ich
kontaktiere ‘mal ein bis zwei offizielle Stellen. Was hier läuft, ist nicht nur Volksverhetzung reinsten
Wassers, sondern obendrein eine Verunglimpfung von Weltanschauung, der katholischen nämlich. Ich bin
SEHR sicher, dass die, die sich das Attribut „katholisch“ nicht nur anmaßen, sondern rechtskräftig im
Titel tragen, derselben Ansicht sind. Stay tuned.
@wiener Fein beobachtet. Letzlich ist es den kreuz.net-Redakteuren aber wurscht, Hauptsache, man hat irgendwie
Nazis udn Homosexuelle in einem Absatz erwähnt, der Rest wird sich fügen. Der alte Trick der Werbung:
Wenn man nur hinreichend oft Behauptung A im Kontext zu Behauptung B aufstellt, wird sich irgendwann schon
eine unwillkürliche Assoziation zwischen A und B einstellen, unabhängig davon, ob A, B oder der vermeintliche
Bezug zwischen beiden gegeben ist. Was mich angeht, hat das übrigens geklappt, nur nicht ganz im Sinne
des Erfinders: Ich assoziiere kreuz.net mit dem rechten Rand. Allerdings nicht mit Christentum. @Beobachterin
Dass Ihnen das Geschwurbel eines Paul E. Rondeau gefällt, ist klar. Allerdings hätten Homosexuelle,
sofern sie tatsächlich diese behaupteten Ziele hätten, noch unendlich viel von Ihrer Kirche zu lernen,
u.a. wie man seine eigenen Amtsträger vom Staat bezahlen lässt, wie man eine Steuer einzieht usw. Das
bigotte Geschwätz des Herrn ist dermaßen durchsichtig, dass man sich wundern muss, wie Leute es schaffen,
über Seite 3 hinauszukommen. Da beschwert er sich z.B. darüber, dass sich Homosexuelle erdreisten würden,
Tote „für ihre Seite zu vereinnahmen“ (wenn die homosexuell waren), da „die sich ja nicht mehr wehren
können“. Aha. Wohingegen all die Heiligen, Propheten und Evangelisten bis hin zu Jesus selbst natürlich
jederzeit Einspruch gegen die fröhliche Exegese der Kirche einlegen können, nicht? Aber das ist selbstverständlich
etwas GANZ anderes.
@Benedikt „Auch Sie, Heiliger Vater, stehen ohne eine Sonderration des Heiligen Gastes vor einer zu großen
Aufgabe.“ Den Fehler hat man ja mittlerweile klammheimlich korrigiert – war ein freudscher Vertipper:
Wer kreuz.net und seine Homo-Fixation kennt, weiß, dass der bearbeitende Redakteur natürlich den heiligen
Quast meinte…
@Guntram: Man sieht, wes Geistes Kind Sie sind Abgestimmt hatten: PRO: -Chile -Kolumbien -Frankreich -Deutschland
-Peru -Rumänien -Vereinigte Staaten CONTRA: -Kamerun -China -Elfenbeinküste -Iran -Pakistan -Russland
-Senegal -Sudan -Simbabwe Enthaltung: -Indien -Türkei Abwesend: -Kuba Soviel zu denen, die sich auf dem
Boden des „christlichen Abendlandes“ wähnen in ihrer Homophobie: Seite an Seite mit islamischen Ländern
und totalitären Regimen… wie überaus erstaunlich… Vielleicht wäre Asien oder Schwarzafrika ja doch
besser für Sie?
Die sechs Stellen „gegen Homosexualität“ in der Bibel …werden von einigen, teilweise gewaltbereiten
Extremisten hier immer wieder betont, als seien sie die Kernbotschaft der Bibel. Die unzähligen Stellen,
die sich gegen Hass und Menschenfeindlichkeit wenden, gegen Lüge und Bosheit, die werden aber geflissentlich
ignoriert. Gemessen an ihren eigenen Maßstäben – und wenn man an derlei metaphysische Spekulation glaubt –
werden diese Hetzlinge hier einmal in ein paar der tiefsten Niederungen der Hölle schmoren. Aber das
scheinen sie ja gerne in Kauf zu nehmen, sie, deren größte Lust es ist, die Botschaft ihres Gottes zu
pervertieren und als verlogene Rechtfertigung zu unablässigen Demütigung ihrer Mitmenschen zu postulieren.
Pseudochristen. Und feige, dass es die Sau graust.
LOL :O) Halten wir fest: kreuz.net weiß selber nicht, wen es da auf seine Bilder packt… da wird dann
eben klammheimlich das Bildchen von Mr Mardoulin in seiner Rolle als „Le Prince Bleu“ gegen das von zwei
„aber ganz bestimmt schwulen, so wie die aussehen!“-Ledermachos ausgetauscht und sogar sorgsam mein Hinweis
aus meinem Kommentar herausgeschnipselt. kreuz.netter, manchmal seid Ihr wirklich *zu* knuffelig ;O)
@Theophil den verkappten Biologen Ähm, Theophil, nun entscheiden Sie sich bitte ‘mal: Erst nennen Sie
diese Kreationisten „angesehen“ und rufen damit die Gemeinde der Biologen als Ihren Kronzeugen an… kaum
aber kommt jemand daher, der sich sehr deutlich besser in der Thematik auskennt als Sie, und nimmt die
vermeintliche Reputation der Herrschaften auseinander, gilt das eben noch beschworene Urteil der Fachkollegen
nichts mehr? Fällt Ihnen die Unlauterkeit Ihrer Rhetorik nicht selber auf? Darwins Überlegungen sind
übrigens keineswegs „Spekulationen“: Die Evolutionstheorie hat schon x-fach Prognosen gemacht über zu
erwartende Entdeckunen und Funde, und wurde immer wieder aufs Neue bestätigt. Außerdem: Befassen Sie
sich ‘mal mit Ockham’s Razor und wenden Sie es auf die Frage an, warum Gott, wenn er doch den Menschen
so erschaffen hat, wie er ist, solche unnötigen Umwege wie den Schnelldurchlauf der Evolutionsstadien
beim Embryo vorgesehen hat? Einmal ganz abgesehen davon, dass der Mensch eine imperfekte und höchst fehlbare
Schöpfung ist, die sich mit „Gottes Ebenbild“ nur auf für diesen sehr unschmeichelhafte Weise beschreiben
lässt?
Jaja… 1. Interessant, dass kreuz.net so viel Wert auf Martin Danneckers Aussage legt, wo sie doch für
die Schwulenemanzipationsbewegeung (zu deren Köpfen Dannecker gehört) sonst nur die finstersten Pejorative
übrig hat. 2. kreuz.net brennt ‘mal wieder Strohmänner ab: Praktisch niemand postuliert eine rein genetische
Bedingung der HS. Stattdessen geht man von einer genetisch bedingten, unterschiedlichen Rezeption von
Umwelteinflüssen aus. 3. Wer ernstlich Levitikus als Beleg oder Handlungsvorschrift für irgendetwas
zitiert (und sich nicht zwischen c und k entscheiden kann), braucht sich nicht zu wundern, wenn er verlacht
oder als bigotter Heuchler betrachtet wird.
@Benedikt Den Glauben im religiösen Sinne und den „Glauben“ an Wissenschaft als gleichartig und -wertig
nebeneinanderzustellen, könnte Ihnen so passen ;O) Hier der relevante Unterschied: Wissenschaftliche
Theorien sind veri- bzw. falsifizierbar. Sie erlauben Prognosen, die ihrerseits überprüfbar sind. Korrekt
ist, dass ich nicht jede Theorie persönlich überprüft habe und in der Tat ein gewisses Vertrauen in
lediglich Berichtetes setze – aber ich KÖNNTE sie überprüfen! Und Menschen, die eine Wissenschaft studieren,
TUN es. Und jetzt machen Sie dasselbe ‘mal mit einem Dogma :O) Sprich: SIE glauben an etwas, weil Ihnen –
mangels Beweisen – gar nichts anderes bleibt. Wissenschafts“gläubige“ vertrauen auf die Wissenschaft,
weil sie eben NICHT daran „glauben“ müssen, sondern prinzipiell jederzeit die gemachten Erkenntnisse
reproduzieren können. Ich kann z.B. jederzeit einen Apfel in die Luft werfen und die Prognose verifizieren,
dass er wieder herunterfallen wird. Jetzt Sie ;O) @Artois Ihre intime Kenntnis der Sendung, die Sie legitimieren
könnte, ein solches Urteil zu fällen (allerdings auch dann nicht in diesem peinlichen Duktus), veranschaulichen
Sie deutlich, indem Sie nicht einmal den Namen der Dame wirklich kennen. Sie heißt „Maischberger“.
@Benedikt Die „anhaltende Verweigerung“ bezog sich auf die Vergangenheit. Heute wird die ET ja weitgehend
anerkannt, ausser von einigen Ultratradis. Im übrigen ist mein „Irrtum“ keineswegs so, wie Sie ihn beschreiben:
Es lag von jeher auf der Linie der Kirche, den Menschen als Zentrum der Erde und diese im Zentrum des
Universums zu sehen. Der Gedanke, Menschen könnten aus affenähnlichen Wesen entstanden sein, stellte
für viele Theologen eine Gotteslästerung dar – für ein paar sogar heute noch. Ich persönlich habe
übrigens – wie viele Wissenschaftler auch – nicht das geringste Problem mit „Zufall“. Man muss sich allerdings
‘mal mit den Zahlen beschäftigen, die diesem „Zufall“ zugrundeliegen. @Theophil Diese Ihre Argumentation
(zur ET) ist bekannt und wurde z.B. im ausgezeichneten Buch „The Blind Watchmaker“ zertrümmert. Gerade
die alte Fabel mit dem Auge nimmt Richard Dawkins darin auseinander, weil sie immer wieder bemüht wird.
Verkürzt gesagt: „Ein halbes Auge ist besser als kein Auge“. Und „halbe Augen“ sind vielfach belegt.
Wir wissen heute sehr genau, wie dieses Organ entwicklungsgeschichtlich gereift ist zum heutigen, komplexen
System. Wenn sich ein evolutionärer Prozess nicht aus Fossilien belegen lässt, ist eine von mehreren
Erklärungen ganz einfach die, dass er relativ zügig vonstatten ging (Saltation) und eben nur wenige
Zeugnisse hinterließ. Evolution ist kein Uhrwerk, das regelmäßig ablaufen muss, ganz im gegenteil.
@Stefan Fischer – Sie haben ja so Recht In der Tat, Recherchen mit Quellenangaben sind mühselig. Deswegen
spart man sich das hier ja auch. „Recherche“ beschränkt sich in der Regel auf das Aufschnappen von Gerüchten,
und Quellenangaben… Quellenangaben? LOL! Jeder kleine Blogger bringt es fertig, bei Bezugnahme auf online
verfügbare Informationen die themenrelevanten Links in oder unter seinen Artikel zu schreiben – kreuz.net
ist über so etwas erhaben. Und wissen Sie, warum man das hier nicht nötig hat? Simpel: Man ist eigentlich
überhaupt nicht an irgendeinem Vorfall, an der „Wahrheit“ oder gar an einem Diskurs interessiert. Alles,
was wirklich zählt, ist die Schilderung der eigenen, absolut subjektiven Meinung (die man aber gerne
als objektive Wahrheit verkündet), da tut die Kenntnis der tatsächlichen Fakten nur Abbruch und erscheint
unangenehm – man könnte ja bei Begutachtung der tatsächlichen Hergänge zu einem anderen Schluss kommen
als der jeweilige kreuz.net-Redakteur.
@Pünktchen – Wieso… …bemühen Sie eigentlich dauernd Kant? Weil Sie den so toll finden? Sie teilen
also Kants Ansichten? Lehnen also das Pfaffentum(sic!) ab? Interessant. Unvermutet, so von Ihnen. Aber
ok, wie Sie meinen. Es wäre dann allerdings hilfreich, wenn Sie Kant nicht nur zitieren, sondern auch
begreifen würden. Kant spricht zwar von „Gott“, aber das ist nicht IHR „Gott“. So ziemlich das letzte,
was er zu akzeptieren bereit war, war der institutionalisierte Katholizismus – war ja kein Zufall, dass
man ihm den Mund verbot. Machen Sie sich ‘mal schlau, was Kant mit den Begriffen Unsterblichkeit, Freiheit
und Gott meinte, bevor Sie ihn weiter zu vergewaltigen suchen.
@Beobachterin Wenn man sich Ihren peinlichen Ausbruch so durchliest, kann man sich des Eindrucks nicht
erwehren, dass es schierer Neid ist, der Sie befeuert. Liegt das daran, dass Sie keine Kinder (mehr) möchten
und ohne (verbotene) Verhütung keinen Sex (mehr) haben dürfen? Dass sie sich noch nie in Ihrem Leben
einfach in den Armen eines Geliebten so richtig fallen lassen konnten, aus steter Sorge um die Konsequenzen?
Dann sei Ihnen das verziehen. Ihre Bitternis ist verständlich.
@Pünktchen Soso, Kant war also kein Agnostiker? Vielleicht schlagen Sie noch einmal nach, was Agnostizismus
überhaupt BEDEUTET, dann wären wir ein Stückchen weiter und Sie würden merken, was für einen Unfug
Sie da abgelassen haben. Kant war Verfechter des sog. „starken Agnostizismus“, der Gott nicht nur für
nicht be- oder widerlegt hält, sondern der auch die grundsätzliche Unmöglichkeit einer solchen Verifikation
bzw. Falsifikation annimmt. Wenn es den Begriff „Agnostizismus“ so damals schon gegeben hätte, hätte
er sich vermutlich auch so bezeichnet. Ich finde es, ehrlich gesagt, unverfroren, wie Sie ausgerechnet
Kant, der Ihren Anschauungen antithetisch gegenüber stand, zu Ihrem Kronzeugen zu stilisieren versuchen.
Das einzig Richtige, was Sie da sagen, ist, dass Kant Gott als Postulat(sic!) der Vernunft betrachtete.
Der „Gott“ Kants hatte nichts mit Ihrem gemein, sondern war metaphysische Quelle der Moral. Sie versuchen
auf ziemlich peinliche Weise, ausgerechnet Kant zum Apologeten katholischer Anschauungen zu machen. Unglaublich…
@Antonius Ich schließe mich Farfarello an, nicht ohne Hinweis darauf, dass das von Ihnen korrekt analysierte
Verhalten auch aaO. vorkommt. Man sollte nicht dem Fehlschluss unterliegen, das sei irgendwie dezidiert
katholisch.
@Benedikt78 Das mit dem „nur“ hatte ich schon gelesen – und mich darauf bezogen. Denn dieses „nur“ impliziert,
dass es auch anderes geben könnte, und genau da wird es haarig. Da ist man sich nämlich gar nicht so
sicher, und einige Fachleute nehmen an, dass unser Triebverhalten lediglich komplexer ist als das anderer
Tiere. Die fehlende Kulturfähigkeit hatte ich konzediert – obwohl ich nicht GANZ sicher bin; ich meine,
mich erinnern zu können, dass man bei ein paar Arten tatsächlich Anzeichen einer Art Tradition beobachtet
hätte. Ich könnte jetzt aber keine Quelle dafür nennen. Aber inwiefern ist das ein Argument? Wofür
eigentlich? Sie behaupten implizit, Kultur sei davon abhängig, auch triebunabhängig handeln zu können.
Belegen tun Sie das nicht (mit gleicher – fehlender – Berechtigung könnte ich einen menschlichen „Kulturtrieb“
hypothetisieren), genausowenig wie die Behauptung, dass Menschen NICHT nur von Trieben befeuert würden.
Das kann ja sein – aber begründen Sie das. Wie schon aaO. muss ich darauf hinweisen, dass ein Vergleich
mit irgendwas keine Identität oder Identifikation bedingt. Der Kontext zählt – wer „fährt wie eine
gesengte Sau“, muss ja auch kein Ringelschwänzchen haben. Außerdem, bitte: Es ist das Argument der Homogegner,
dass HS angeblich im Tierreich nicht vorkomme. Widerlegt man das (natürlich unter Verweis auf besagtes
Tierreich, geht ja nicht anders), dann heißt es auf einmal: „Sie vergleichen sich also mit Tieren??“ –
wie unredlich ist dasdenn, hm?
@Pünktchen Ah, dann hat kreuz.net also nur schlampig berichtet? Wenn Benedikt jetzt noch erläutert hätte,
was seiner Meinung nach an „Vernünftigkeit“ auszusetzen ist, und warum man ihr der Glauben an eine hypothetische
Gottwesenheit besser sein soll… tja. Man macht es sich natürlich hübsch einfach so, denn alles, was
als Gegenrede kommen könnte, kann man, nachdem man das erst einmal so behauptet hat, mit einem lächelnden:
„Sehen Sie, Sie versuchen’s schon wieder (nur) mit Vernunft“ abtun. Klasse – erinnert mich an den Spruch:
„Komm mir nicht mit Logik – auf solche billigen Tricks falle ich nicht rein!“. Auf die Behauptung Benedikts
setzen Sie dann auch prompt noch ein paar weitere obendrauf, so etwa, dass Vernünftigkeit „prinzipienlos“
sei. Das ist zwar nicht so, aber Sie hätten’s halt gerne so, also behaupten Sie es, absurderweise unter
Bezugnahme auf Kant, der sowohl für seine vernunftbetonte Haltung als auch für seine Prinzipien berühmt
wurde. Sie behaupten ja überhaupt gern viel, nicht? :O) Z.B dass irgendwelche Morde irgendwelchem Lagerdenken
entsprächen. Klar, klingt ja auch knackig. Ich bin ja so ein Blutrünstling, ha, wenn Sie wüssten…
Man gut, dass SIE keinem Lager angehören… und wenn, dann so höchstens ein klitzekleines, ganz harmloses
Lagerchen, das niiiiiiiiiiiiiiiiiie irgendein Unrecht begangen hätte, ach wo. „Deus vult“. Ach so, das
zählt nicht. Verstehe. @Farfarello Aber nur, weil er sich in diesem Thread noch nicht wieder durch Pejorative
disqualifiziert hat.
@Benedikt78 Die katholische Kirche hat seit jeher eine künstliche Grenze zwischen dem Menschen und der
restlichen Natur gezogen – daher ja auch die anhaltende Verweigerung gegenüber der Evolutionstheorie.
Theologisch ist das angesichts der diffizilen Fragen, die sich aus einem nahtlosen Übergang zwischen
Tier und Mensch ergeben, nachvollziehbar – naturwissenschaftlich nicht. Menschen SIND Tiere, nur eben
intellektuell besonders weit entwickelte, die mehr als jede andere Art in der Lage sind, ihre Umwelt zu
beeinflussen, und als wohl einzige, (beständige) Kultur zu schaffen. Dass aber alle Tiere ausschließlich
triebgesteuert wären, ist allerdings eine Behauptung – mehr nicht. Woher wollen Sie das wissen? Es gibt
langjährigen, intensiven Beobachtungen anderer, höherer Organismen, speziell Walen, Delphinen und verschiedenen
Primaten durch erfahrene Experten, die nahelegen, dass diese Tiere scheinbar mehr Ähnlichkeiten mit uns
haben, als wir das in unserer typisch menschlichen Hybris wahrhaben wollen. Zudem ist es sehr schwierig,
überhaupt „Triebe“ von anderen Motivationen abzugrenzen; Freud selbst hat noch jeglichen Antrieb auf
Triebe zurückgeführt. Die Aussage „Der Mensch ist […] nicht nur triebgesteuert.“ ist so lange inhaltsleer,
wie Sie nicht eine genaue Definition, was Ihrer Auffassung nach ein „Trieb“ denn eigentlich IST, und woraus
genau sich denn andere Regungen speisen, nachliefern.
@Pünktchen Wenn Sie irgenwann ‘mal Ihre Polemik drosseln und einen zivilisierten Tonfall anschlagen,
dann können wir ja gerne auf eine Diskussion zurückkommen. Eine Entschuldigung für Ihre unausgesetzten
Frechheiten stünde Ihnen ebenfalls gut zu Gesicht. Ich bezweifle allerdings, dass Sie dazu in der Lage,
geschweige denn willens, sind. Sie glauben wohl auch, ich müsste mich mit jedem Flegel herumschlagen,
nur, weil der sich witzig findet? Falls dem so ist: Sie irren. Schlimmer: Sie sind nicht einmal witzig.
@Pünktchen Warum lese ich von Ihnen eigentlich ständig nur inhaltsleere Polemik? Warum sollte ich, der
ich mir, mit meiner Partnerin, Kinder wünsche, absurderweise „gegen Ungeborene mobilmachen“? Warum stecken
Sie unendlich viel Energie darein, einen rhetorische Parabel, deren bedeutung Sie nicht verstanden haben,
immer weiter aufzublasen? Warum haben Sie eigentlich so einen Narren an mir gefressen? Hatte ich noch
nicht deutlich genug bekundet, dass ich Sie als Diskussionspartner nicht für voll nehme, da Sie zu einer
inhaltlichen Diskussion offenkundig nicht willens und zu einer zivilierten Ausdrucksweise scheinbar nicht
in der Lage sind?
Sehr niedlich Soso. Agnostizismus führt also „zu geschwächten Persönlichkeiten“? Warum? Wieso? Wie?
Als Papst hat man ein „weshalb“ offenbar nicht nötig. Also, ich habe das so gelernt, dass man Leute,
die munter unhaltbare Behauptungen ohne jeden Beleg in die Luft blasen, „Schwätzer“ nennt. Offenbar ist
auch ein Papst nicht davor gefeit, einfach ‘mal ein bisschen gehaltlosen Unfug daherzuerzählen. Bei Benedikt
XVI. enttäuscht mich das eigentlich, der Mann ist ja nicht dumm. Und er hat in seinem Leben genügend
Agnostiker getroffen, die keineswegs „schwache Persönlichkeiten“ waren. Verbuchen wir das unter „Dinge,
die der Papst sagen muss, auch, wenn er aus eigener Erfahrung weiß, dass sie nicht stimmen.“ Das unschöne
Wort „Lüge“ vermeiden wir da ‘mal, nennen wir es „die Realität ein wenig an die eigenen Bedürfnisse
anpassen“.
@vita Dann haben Sie eine sehr merkwürdige, vom allgemeinen Sprachverständnis abweichende, Auffassung
des Wortes „Paar“, zumal von einem solchen, das „sich gefunden“ hat. Oder natürlich kreuz.net hat sprachlich
daneben gegriffen. Vgl.: „Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein
Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.“ (Lutherbibel – was die deutsche Sprache
angeht, bekanntlich mit normativem Einfluss)
@Jörg Guttenberger, Köln Seien Sie sicher: Wer dem Kindesmissbrauch bzw. dessen Entkriminalisierung
das Wort reden würde, der wäre die längste Zeit GRÜNER gewesen (und wohl auch aus jeder anderen Partei
geworfen). Selbst die extremsten Verfechter der „Entkriminalisierung“ hoben stets und exklusiv auf EINVERNEHMLICHE
Handlungen ab. Man hat diese Linie aber aufgrund der Schwierigkeit, eben diese Einvernehmlichkeit auf
Seiten des Kindes mit hinreichender Sicherheit zu gewährleisten, fallen gelassen. Zitate von z.B. Cohn-Bendit
rühren aus einer Zeit, in der man diese Schwierigkeiten noch nicht realisiert hatte und sich in eher
theoretischen Überlegungen erging. Die angebliche Einzigartigkeit der Homosexualität beim Menschen ist
ein gern gepflegter Mythos unter deren Gegnern und ist wissenschaftlich längst als unwahr widerlegt worden
Vgl. wikipedia de.wikipedia.org/…/Homosexualit%C3%A4t. Zum Konservativen: Ich habe nichts grundsätzliches
dagegen, bin selbst in mancher Hinsicht durchaus konservativ (lassen Sie sich von meinen Äußerungen
zu DIESEN Themen hier nicht beirren), das merke ich oft genug in Diskussionen mit meiner spürbar jüngeren
Partnerin. Aber „konservativ sein“ ist an sich neutral, ohne positive oder negative Konnotation. Die Gefahr,
die dabei besteht, ist allerdings die, dass man zu sehr EIGENEN Erfahrungen verhaftet ist und zu Pauschalisierungen
neigt. Menschen sind so.
Streiche „Nachrichten“, setze „Propaganda“ Mich wundert ja, warum ein vorgebliches „Nachrichten“-Medium
wie kreuz.net so beharrlich auf Quellenangaben verzichtet. Die Sendung gibt’s als Realmedia-Stream auf
der Homepage www.daserste.de/…o6yt48w45rqmw~cm.asp („Das Video zur Sendung“ anklicken). M.E. die Glanzpunkte
dieser Sendung: Frau Mitscherlich mit ihren sehr klaren, durchdachten und dabei toleranten Äußerungen,
sowie Herr Kolle, dessen leidenschaftlicher Einsatz sehr charismatisch ‘rüberkam. V. Praunheim und Bischof
Laun waren sehr deutlich von vorneherein als „das antithetische Programm“ eingeladen worden und spielten
ihre Rollen erwartungsgemäß: Bischof Laun als schulmeisterlicher Ewiggestriger und v. Praunheim als
aufbegehrender Obrigkeitsverweigerer. Köstliche, unfreiwillige Ironie seitens Laun: „So Sätze wie ‘Die
Kirche hat immer’ sind immer(sic!) falsch“. Hübsch auch, wie der Laun sich über den Vorwurf der „Bigotterie“
gegenüber dem Katholizismus aufregt und sich derlei pauschale Unterstellungen verbittet, während er
selbst beständig reichhaltige Unterstellungen, wie die Menschen samt und sonders seien, sein wollen und
zu sein haben, äußert. Dass v. Praunheim Frau Meves als „Arschloch“ bezeichnet hat, war alles andere
als fein, aber wenn mich wer als krank und gestört bezeichnen würde (denn das tut sie Homosexuellen
gegenüber), für den habe ich auch keine Schmeichelworte übrig, insofern kann ich v. Praunheims Ausbruch
nachvollziehen.
@Benedikt Tiefergehende Diskussion ist hier leider – aufgrund von Zeichenbeschränkung und anderen Unzulänglichkeiten –
schwer möglich. Es sei aber an dieser Stelle einmal ein – m.E. wesentlicher – Punkt festgehalten. Wir
(damit meine ich die nichtkatholischen oder mindestens nicht „i.S.v. kreuz.net strengkatholischen Leser)
sprechen uns HIER antithetisch aus, wenn HIER etwas u.E. nach Unglaubliches geschrieben wird. Selbstverständlich
ist kreuz.net != katholische Kirche. Das ist UNS sehr viel klarer als einigen von denen, die sich hier
wie der heimliche Papst gerieren. So möchte ich dann aber bitte auch meine Kritik verstanden wissen:
Als gegen die HIESIGE Auffassung von „Katholizismus“ gerichtet. Ich kenne einige katholische Geistliche,
mit denen ich mich sehr gut auseinandersetzen kann und die eine sehr andere Geschmacksrichtung von Religion
leben. Deren Glaubensbekenntnis äußert sich auf ungleich glaubwürdigere Art und Weise, nämlich durch
VORLEBEN. Dem begegne ich selbstredend mit entsprechend mehr Respekt als dem hiesigen „Ihr perversen Schweine
habt gefälligst so zu tun, wie wir Euch das sagen!“-Habitus. Mit Flegeln wie z.B. Pünktchen rede ich
im RL erst gar nicht, die haben nichts zu bieten.
@Benedikt Sie haben methusalix’ Pointe übersehen: Wenn nur 3 der „Paare“ auch tatsächlich geheiratet
haben – in welchem Status leben dann die anderen? Sofern man nicht den Begriff „Paar“ übermäßig dehnt
und platonisch auffasst, wären das also – korrekt katholisch bezeichnet – Konkubinate. Ein katholischer
Dienst als Kupplerstelle? Ich denke, methusalix’ breites Feixen ist da durchaus angebracht ;O) Ich hab’
nix gegen sowas. Aber Sie (meint: die Morallehre Ihrer Kirche) :O) Es hat übrigens niemand, der recht
bei Trost ist, behauptet, Katholiken seien asexuell. Manche Katholiken tun so, aber glauben tut ihnen
das… wer?
@Jörg Guttenberger – Teil1 (1500 Zeichen, grrr) Der Verweis auf die „Hochreligionen“ erscheint – aus
Ihrem Hintergrund heraus – plausibel. Aber zu jeder Zeit und überall kam es vor, dass „alle“ (Religionen
und andere Gruppen) einem alten und falschen Denken anhingen, ganz einfach, weil neue Erkenntnisse unbekannt
oder noch nicht anerkannt waren. Der Verweis auf „alle Religionen“ birgt in sich keine Belegkraft, denn
er ist lediglich der Verweis auf einen konservativen Teil der Gesellschaft, der geradezu sprichwörtlich
dafür ist, am Überkommenen festzuhalten. Über „richtig“ oder „falsch“ sagt das nichts aus. Vor langer
Zeit hätte man mit gleicher Logik darauf verweisen können, dass „alle (damaligen) Religionen“ die Sonne
als göttlich ansehen. tempora mutantur. Pädophilie: Ich bejahe die Entkriminalisierung der Pädophile
als Neigung (juristisch ist das gar nicht notwendig – Pädophilie IST nicht strafbar – aber gesellschaftlich).
Als sexuelle Praxis lehne ich sie aufgrund des unübersehbaren Gefahrenpotentials ab. Das kreuz.net-Zitat,
wenn es so dargestellt wurde, ist eine infame Lüge: „Kinderschänderei“ war nie gemeint… das wäre
auch pervers. Ich verstehe die Aufregung, wenn man es so auffast, aber ich verstehe nicht, wie man es
so auffassen kann. Wäre auch merkwürdig, wenn doch Beck gleichzeitig einen extra schweren Tatbestand
gegen Kindesmissbrauch ins StGB aufnehmen liess, nicht?
@Bruder Theophil Ich kann Ihrem Sohn nur wünschen, dass er hetero ist – nicht wgen der Ausrichtung an
sich, sondern, weil er ansonsten, mit Ihnen als Vater, durch die Hölle gehen müsste. Er WÜRDE Sie belügen.
Oder sich selbst – je nachdem, wie sehr es ihm gelingen würde, sich selber einzureden, man könne seine
Sexualität willentlich ausrichten. Sie glauben, durch „Vorleben eines normalen Lebens“ könne man Homosexualität
verhindern? Dann haben Sie nicht viel von HS verstanden, fürchte ich. HM kommt überall vor. Es mag Sie
erstaunen, aber exakt 100% aller Eltern von Homosexuellen haben heterosexuellen Verkehr gehabt. Würde
ich auf Pseudologik á la Rudi stehen, könnte ich daraus sogar – mit deftigem Zahlenmaterial im Rücken –
ableiten, dass Heterosexualität Homosexualität erzeugt, denn eine erdrückende Mehrheit von HS hat Hetero-Eltern.
Überlegen Sie ‘mal.
@Benedikt Da vergleichen Sie aber Äpfel mit Birnen. Tatsächlich, es gibt Leute, die wollen, dass die
Kirche ihre Morallehre ändert. Und was IST „Morallehre“? Das ist etwas, das ANDEREN sagt, was sie zu
tun und zu lassen haben. Ja? Beispiel: Die RK ist oft genug kritisiert worden, weil sie ihren Gläubigen
die Verwendung von Verhütungsmitteln untersagt. Diese Lehre wird aus vielerlei Gründen, nicht nur wg.
AIDS, kritisiert. Aber Ihnen, als Katholik, will niemand vorschreiben, ob Sie Kondome oder Ihre Frau die
Pille nehmen kann / darf / muss. Sie verwurschteln da Kritik an einer LEHRE mit Einmischung in individuelle
LEBENSWEISEN. Wann, Benedikt, hat Ihnen IRGENDJEMAND einen Teil Ihres Glaubenslebens zu untersagen versucht?
Sie dürfen auch z.B., wenn Sie das möchten, ein Leben lang zölibatär leben, bittesehr. Kritik an der
Institution „Zölibat“ hat nichts gemein mit einer Kritik an Ihrer persönlichen Entscheidung dazu. Erkennen
Sie den Unterschied zur Verteufelung der Homosexualität oder dem versuch, Frauen zur Geburt zu verpflichten?
@Jörg Guttenberger HS wollen niemanden „beeinflussen“ außer in der einzigen Hinsicht, dass sie nicht
wegen ihres Schwulseins verdammt werden wollen. Das ist alles. Es gibt keine „Homoideologie“, keine „Verschwörung
gegen die Familie“, das ist alles Quatsch. HS sind Menschen wie Sie und ich, so sehr, dass Sie x davon
kennen, ohne es überhaupt zu wissen. Die kommen SELBST aus Familien und haben gar keinen GRUND, gegen
diese zu sein. Viele wünschen sich nichts mehr, als SELBST eine Familie zu gründen mit einem Menschen,
den sie lieben. Den ganzen Wirbel um die Homoehe machen die, WEIL sie Familie wollen. Apropos Demokratie:
HS wissen sich in ihrem Streben nach Emanzipation auf dem Boden des Grundgesetzes und er europäischen
Normen, im Gegensatz zu denen, die ihnen die Gleichberechtigung absprechen wollen. Ja, ein gemeinsamer
Nenner ist vonnöten. Wie man allerdings das sagen und gleichzeitig einer Gesellschaftsgruppe ihre grundgesetzlich
verbrieften Rechte vorenthalten will, entzieht sich mir. Dass Sie ernstlich auf diesen Spinner v.d.Aardweg
Bezug nehmen, enttäuscht mich. Der Herr ist ein Pseudopsychologe am äußersten Rand seiner Zunft und
wird von den anerkannten Kollegen keines Blickes gewürdigt. Der schreibt den Mist nur, weil er so wenigstens
seine Claqueure von den ultrakonservativen, fundiklerikalen und braunen Rändern der Gesellschaft hat.
Sonst würde ihn nämlich – mangels Kompetenz – niemand beachten.
@Benedikt Das Thema hatten wir beide ja nun auch schon. Stimmt, Sie haben Recht: Die „Meinungsführerschaft“
hat die Kirche nun wirklich nicht. Wohl aber hat sie einen gewissen Einschlag (den ich übrigens gar nicht
komplett verteufeln will). Das ist legitim, da – wie Sie mehrfach betonten – Katholiken selbstverständlich
auch ein Teil der Gesellschaft sind, inkl. der damit verbundenen Interessen. Der an dieser Stelle relevante
Punkt ist aber der: Während sich nahzu alle anderen Interessensgemeinschaften dafür einsetzen, dass
SIE SELBST dieses oder jenes Recht haben, fallen religiöse Verbindungen – speziell Katholiken – regelmäßig
dadurch auf, dass sie ANDEREN Vorschriften machen wollen. Kein Schwuler fordert, dass Katholiken dies
oder jenes tun oder lassen (es sei denn, die ewigen Ausfälle gegenüber Schwulen) – und umgekehrt? Hinzu
kommt, dass die katholischen Forderungen auf einer Basis gründen, die Nichtkatholiken schlichtweg unzugänglich
ist. Da ist kein common ground, das sind keine Dinge, die man verstehen, begreifen kann. Das ist Mythos,
Dogmatik, Heilslehre, also jemandem, der daran nicht glaubt, ganz einfach unzugänglich, da es, im ganz
neutralen Sinne, nicht vernünftig (i.S.v. dem Verstand erschließbar) ist. Und ein Nicht- oder Andersgläubiger
hat nun einmal nicht den geringsten Anlass, die Vorschriften eines fremden Gottes (für ihn ist das ein
Götze) zu beachten.
@Horst Schlämmer Tja, sorry, ob „DDL“ in irgendwelchen Schwulenkreisen eine Umschreibung des männlichen
Geschlechtsorgans ist, das weiß ich nicht; da brauchte es offenbar einen Insider wie Sie, um das zu beleuchten.
Merkwürdig nur, dass mir das in 7 Jahren „DemonDeLuxe“ (samt Kürzel, das ursprünglich von Amerikanern
geprägt wurde, bei denen ich die Kenntnis deutschen Vulgärjargons irgendwie bezweifle…) keiner gesagt
hat… muss so ein Geheimkürzel unter „ganz Harten“ sein… aber jetzt weiß ich’s ja aus erster Hand –
von einem, der sich einen Nick mit den Initialen „HS“ ausgesucht hat… wie unauffälig, mein Bester,
wie unauffällig… Agent provocateur von queer.de oder was? :O) Sie haben natürlich insofern Recht,
als ich mir nicht wirklich Sorgen um das Heil des Katholizismus mache – wohl aber um die Gesprächsatmosphäre,
und die vergiften schräge Typen wie Sie. Mag ja sein, dass Sie sich – wie einst Destructivus – an Zweitracht
und Streit hochziehen, aber es gibt ja doch die eine oder andere gesellschaftliche Frage, die ideologieübergreifend
geklärt werden muss, und da sind rotznäsige Einpeitschlinge Ihres Schlages das Letzte, was man brauchen
kann.
@yehuda Prima, endlich konnte ich über etwas auf kreuz.net ‘mal wieder so richtig herzhaft lachen…
und es ist noch dazu so wahr! Allerdings, nein, in DIESEM Thread (und in artverwandten) habe ich jedwede
Hoffnung auf ernsthaften Disput aufgegeben. Das hier ist Entspannung. Streichelzoo halt, Slapstick pur.
Sie haben ja auch schon gemerkt, dass die ernsthafteren Katholiken diesen Thread meiden. Was bleibt, sind
Rudi und Co., und das ist einfach zu verführerisch, ich geb’s ja zu… Ich überlege ernstlich, ob ich
nicht eine kleine Website mache, „Best of kreuz.net“… denn da draußen, die normalen Leute und vor allem
die normalen Katholiken, die wissen ja gar nicht, was für ein Gelichter sich hier unter dem Oberbegriff
„katholisch“ aufpudelt, und würden es auch nicht für möglich halten. Hihi, ich stelle mir gerade vor,
wie die Szene aussähe, wenn mein Vater (der oberbayerisch-konservativ katholisch ist) im selben Raum
wäre wie Rudi, wenn er wieder losspuckt… ich glaube, da würde man Zeuge einer „erzieherischen Maßnahme“
im herzhaft-bayrischen Stil ;O)
@Horst Schlämmer Wundert mich nicht. Das ist das, was kreuz.net der katholischen Kirche bzw. dem katholischen
Glauben erweist. Man könnte es auch „Voururteilegegenüberkatholikenbestätigungssite“ nennen, was natürlich
gegenüber 99% der Katholiken grob unfair wäre. Das scheint man an offizieller Stelle scheinbar durchaus
ähnlich zu sehen – auch das wundert mich so überhaupt nicht. Sind Sie eigentlich wirklich 10 oder schreiben
Sie nur so? Als ich klein war, fand ich Namensspielchen mit Anklängen an Straßenjargon auch „zum Piepen“.
Mancher bleibt dabei, scheint’s. Aber lassen Sie sich nicht stören.
@virOblationis – Ja, finden Sie denn nicht? War wirklich der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss.
Man kann ja nun trefflich darüber streiten, ob derlei Architektur „schön“ ist, aber immerhin ist sie
eines: Interessant. Und einen Entwurf für ein Gotteshaus, der zunächst einmal stutzen lässt, dann zum
Nachdenken anregt, den muss man wohl als gelungen bezeichnen, oder?
@Horst Schlämmer „So ein paar humanistische Dünnbrettbohrer, die ihre geistigen Mäuse brüllen lassen,
gegen ein paar katholische Fundis, die sich redlich bemühen den unterbelichteten Dünnbrettbohrern die
Heilsbotschaft zu verkünden.“ Sagt Ihnen der Begriff „Bärendienst“ etwas?
@Pünktchen – Sie werden immer lustiger :O) Die Häufung von Kommentaren zum Thema „Abtreibung“ und besonders
„Homosexualität“ liegt… woran? Schaaaaaaaaaaaaarf nachdenken… naaa?? Muss ich helfen? Tip: Es hat
etwas mit den Artikeln zu tun, die kreuz.net bringt. Und mit dem Eifer, mit dem sie allgemein kommentiert
werden ;O) Ich glaube, bevor ich kreuz.net entdeckt habe, war meine letzte Diskussion zum Thema „HS“ ca.
2 Jahre her. Aber Sie müssen’s ja wissen. Sie wissen ja alles so genau *feix* Was die „richtigen Worte“
angeht: Das erstaunt mich jetzt aber. Da Sie zweifelsohne konzedieren müssen, dass es Situationen gab
und gibt, in denen Krieg, so ungut er grundsätzlich ist, die „bessere“ Möglichkeit ist, kommt dieser
Kommentar ja regelrecht dem Eingeständnis gleich, dass Abtreibung ebenfalls gerechtfertigt sein kann.
Jetzt müssen Sie’s nur noch über sich bringen und einsehen, dass die betroffene Frau das – grob geschätzt –
10.000mal besser beurteilen kann als Sie, weswegen Ihre Meinung auch nicht gefragt ist… dann wären
wir ein entscheidendes Stück weiter. Übrigens, nicht übertreiben: Das ist kein „hoher rhetorischer
Aufwand“. Spaßnasen wie Sie gibt’s bei mir als argumentationstechnische Zwischenmahlzeit zur Entspannung.
Sie kennen den Spruch „Ich will Gegner, keine Opfer“? Manchmal stimmt er. Ach ja: Ob Sie meine Freundin
für ein Phantasieprodukt halten und in mir den warmen Bruder par excellence wittern… oder in China
ein Sack Reis umfällt… naja, Sie wissen schon.
Und, Jean, haben Sie Spaß? Mit Ihren Strohmännern, meine ich? Denn so sehr ich mein Posting auch durchfiesele,
so wenig kann ich da irgendetwas von „Genen“ lesen – ich sprach von „Prophezeihung“… hey, von uns zweien
sind SIE derjenige, der an sowas glaubt, also kommen Sie mir da jetzt nicht mit diesem Teufelszeug „Wissenschaft“!:O)
Wissen Sie, Jean, so langsam wird das bei Ihnen zur traurigen Gewohnheit: Sie lesen meinen Namen, stürzen
sich auf irgendwas im Gedanken: „Ha, dem würge ich eine ‘rein“… und merken gar nicht, dass Sie ‘mal
wieder voll daneben liegen und sich nur mit Ihrer eigenen Einbildung streiten. Aber beantworten Sie das
doch einfach ‘mal. Wie, wenn man es WÜSSTE? Egal jetzt, wie man darauf kommt. Sie sind ja sonst nicht
so wählerisch, wenn’s darum geht, phantastische Behauptungen zu akzeptieren. Es ist ja nur ein Gedankenspiel.
Nun also, bitte? Abtreiben oder schwul werden lassen? Was darf’s denn sein? (Meine Wahl ist da übrigens
sehr klar.)
@Pünktchen Sehen wir ‘mal darüber hinweg, dass Sie sich mit Ihrer Ausdrucksweise, angefangen bei der
despektierlichen Bezeichnung, ein ständiges Armutszeugnis ausstellen. Was schwerer wiegt, ist Ihre hilflose
Masche, alles, was das Gegenüber sagt, zu verdrehen. Sie müssen ja ungeheuer argumentationsstark sein,
wenn Sie das nötig haben – was ich tatsächlich gesagt habe, bietet Ihnen wohl nicht genug Angriffsfläche?
Die Konstruktion, man würde jemanden „entmündigen“, indem man ihm die Freiheit der Entscheidung lässt,
ist gleichermaßen – aus Ihren Kreisen – bekannt wie abenteuerlich. Ginge es nicht um ein ernstes Thema,
man könnte sich ausschütten vor Lachen über diese Groteske. Bemerkenswerterweise habe ich bislang noch
keine einzige Frau persönlich kennengelernt, die diese Ihre Zerrversion teilt. Wie denn auch? Wer es
ähnlich sieht wie ich, der wird mir zustimmen, und wer es anders sieht, den werde ich nicht zwingen.
Das ist Ihnen aber schier unbegreiflich, nicht? Dass man tatsächlich andere ihre eigenen Entscheidungen
treffen lässt, statt sich, wie Sie, stets dem offenbar übermenschlich starken Zwang ausgesetzt zu sehen,
ihnen in ihr Leben zu quatschen und sie bevormunden zu wollen? Und, wie ist denn so die Akzeptanz bei
denen, über die wir hier sprechen, den Frauen nämlich? Oder wissen Sie das nicht so genau, weil Ihren
vermurksten Kram kaum eine Frau länger als bis zum ersten Satz anhört? Jo, dachte ich mir. Als Frau
würde ich mir Ihre bornierten Scheinbelehrungen auch verbitten.
Nein, das ist nicht der wahre Zustand der Kirche Das ist vielmehr der Zustand, wie sich die Kirche gerne
selber sieht: Über dem Chaos der Welt erhebt sich, von weitem sichtbar, als einziger gerader Bezugspunkt
das Kreuz, wie ein Felsen, den die tosende Brandung umspült, oder wie ein Leuchtturm im Meer. Als kreuz.net-Redakteur
versteht man diese so offensichtliche Intention des Architekten aber scheinbar nicht.
@Pünktchen – Das ist ja absurd Wie gut, dass Sie mit dieser Massenvergewaltigung der Frau deutlich in
der Minderheit sind und bleiben werden. Ihre Alternative heißt entweder (gut-katholische) Keuschheit
oder (gut-katholischer) Kindersegen – derlei binäre Ansichten zeugen von seinem sehr, sehr simplen Gemüt
(binär = „nicht’mal bis zwei zählen können“). Sie werden sich damit abfinden müssen, dass andere Menschen
andere, ein wenig komplexere Lebensentwürfe haben – mancher, so sagt man, hat sogar Spaß (und mehr als
„nur“ Spaß) am Sex, auch wenn Sie das nicht begreifen können und wollen. Leben Sie so asexuell, wie’s
Ihnen beliebt – dass andere anders denken, fühlen und leben, werden Sie schlucken müssen.
@Jörg Guttenberger Die „Qualen“ bezogen sich auf Transsexuelle und Hermaphroditen – mit HS hat das gar
nichts zu tun; HS leiden allenfalls unter Intoleranz, sonst gar nichts. Nein, HS „müssen“ sich genausowenig
enthalten wie unverheiratete Heteros. Was Sie meinen, ist, dass IHRE Religion das MÖCHTE. Ich z.B. bin
Agnostiker und lebe in dem, was man bei Ihnen despektierlich „Konkubinat“ nennt… und habe nicht den
geringsten Anlass, geschweige denn Verpflichtung, die Doktrin einer fremden Religion zu beachten. Sie
folgen ja auch nicht der Lehre Mohammeds. Ihre Lehre mag maßgeblich für Katholiken sein – für alle
anderen NICHT, und jeder Vorstoß in diese Richtung wird zu Recht als illegitime Einmischung in anderer
Menschen Privatleben empfunden. Sie sagen selbst, es stünde jedem frei, die „Wegweiser“ zu missachten.
Dann verfahren Sie aber auch danach und empören sich nicht, wenn man von dieser Freiheit Gebrauch macht.
Schauen Sie sich um, wieviele Religionen und Konfessionen es gibt – Sie haben NICHTS in der Hand, das
belegen würde, dass ausgerechnet Ihre die einzig richtige wäre (Sie hätten es sonst seit 2000 Jahren
stündlich hinausgeschrieen). Halten Sie meinetwegen IHREN Glauben für richtig. Aber erwarten Sie das
nicht von denen, die ihn als ABERGLAUBEN ablehnen, erst recht nicht die Einhaltung von Glaubensregeln,
die uns als schlichtweg skurril erscheinen. Wir KÖNNEN das nicht glauben – so wenig, wie Sie an Shiva
glauben können. Sie erwarten das absolut Unmögliche.
@Pünktchen Sie lesen, aber Sie begreifen nicht. Wo im ersten Zitat behaupte ich, dass der Embryo Bestandteil
der Mutter wäre? Genau: Gar nicht. Aber wo sich so ein Embryo 9 Monate lang aufhält, das ist Ihnen schon
bekannt, oder? Aus Ihren Äußerungen kann man, ungeachtet Ihres irreführenden Nicknamens, zweifelsfrei
erkennen, dass Sie unmöglich eine Frau sein können – die wäre da nicht so begriffsstutzig. Es geht
also AUCH um den Körper der Frau, der da ein 3/4 Jahr, unter schwerer Inanspruchnahme, als Herberge dient.
Und Sie wollen Frauen allen Ernstes dazu vepflichten, auch bei noch so großem Unwillen ihren Körper
zwangszuvermieten? Sehen Sie: DARUM geht es bei der Bewegung „Mein Bauch gehört mir!“ – so dämlich,
dass sie ein Embryo als „Bestandteil“ der Mutter annähmen, sind die Damen nicht; um so einen Unfug zu
lesen, muss schon jemand wie Sie dazukommen. Aber vielleicht gibt es ja bald Abhilfe – wie Sie (vielleicht)
wissen, gibt es sog. Bauchhöhlenschwangerschaften – durchaus möglich, dass es in absehbarer Zukunft
machbar ist, einen Mann ein einmal gezeugtes Kind austragen zu lassen. Da wird man dann an Sie denken
und daran, dass Sie nichts dagegen haben, Ihren Körper als Gewächshaus instrumentalisieren zu lassen.
Freuen Sie sich darauf, Embryonen das Leben retten zu dürfen – mit ganz persönlichem Einsatz. Fair,
oder?
@Alex Bermann Dass Pornos „gefährlich für eine gesunde Sexualität“ sind, ist allerdings auch nur eine
Behauptung Ihrerseits. Ich gehe davon aus, dass Pornos so gefährlich oder ungefährlich wie alles andere
auch sind, das man falsch auffassen kann – von religiösen Geboten über Videospiele bis zu Fantasyromanen
und Splatterfilmen. Wie eigentlich immer gilt, dass die Menge und (noch wichtiger) die Handhabung das
Gift ausmachen. Sagen wir, es besteht, bei unkritischem Konsum, eine gewisse Gefahr der Verrohung, das
könnte ich sofort unterschreiben. Aber – wie wir hier bei kreuz.net täglich sehen – dasselbe Gefahrenpotenzial
birgt sogar die Bibel. Die These, dass Pornos „zügellosen ausserehelichen Sex“ fördern würden, ist
allerdings noch gewagter. M.W. gab es diesen auch schon zu Zeiten, in denen Pornographie unbekannt war.
Zu allen Zeiten. In allen Kulturen. Unter allen Religionen. Und ich wäre ‘mal sehr gespannt auf fundiert
belegte Zahlen, die darauf hindeuten, dass moderne Pornographie irgendeinen relevanten, quantitativen
Einfluss darauf hätte – und in welche Richtung. Die These von der Ventilfunktion halte ich persönlich
nämlich für plausibler.
@Theophil ad 1: Theophil, Sie MÜSSEN akzeptieren, dass Ihr „Gott“ für andere völlig anders und für
wieder andere gar nicht existiert. Wenn Ihr Papst das kann, warum dann nicht Sie? Tun Sie das nicht, sind
Sie lediglich ein Extremist mit gemeingefährlichem Charakter. Sie Ihrerseits könnten Leute wie sich
selbst (nur mit anderer Religion) nicht dulden – wie können Sie dann selbst so sein? (btw. zum x. Mal:
Ich bin hetero) ad 2: Als Argument gegen existierende Begriffe sind sie eher nicht so toll. Speziell,
wenn Sie GARANTIERTE Rechte mit erfundenen aushebeln wollen. ad 3: Hallo? Es ging darum, wie HS *leben*
könnten. WAS sollen die denn tun? PRAKTISCH? Ihre Predigt scheitert doch schon daran, dass sie gar nicht
umsetzbar wäre, selbst, wenn irgendwer das wollte. ad 4. Sie sagten, Fortpflanzung müsse individuelle
Entscheidung bleiben. Ihre Worte. Nun gut. KEIN Homosexueller will und wird IHNEN in diese IHRE Entscheidung
hineinreden. Gleichzeitig akzeptieren Sie, sagen Sie, wenn andere sich eben NICHT fortpflanzen wollen.
Damit verflüchtigt sich dann Ihr Fortpflanzungsargument, nicht? Mangels Reibungsfläche? Ist übrigens
etwas fruchtbarer so als das ewige Angepflaume, meinen Sie nicht auch? @Parzifal2 Typen wie Schnabeltierkönig
kiffen nicht, die saufen, meistens reichlich. Chantré oder Aldi-Bier.
@Theophil ad 1: Zur Akzeptanz einer Einstellung benötigt sie keinen „Vorbildcharakter“. Ich toleriere
Katholiken ja auch, obwohl ich nichts Vorbildliches darin erkennen kann. Allerdings ist HS nicht einmal
eine frei gewählte Ausrichtung. Schwul ist man, das sucht man sich nicht aus. Oder könnten Sie sich
auch nur THEORETISCH vorstellen, schwul werden zu können? ad 2: Sollten Sie aber, dann würden Sie merken,
dass Sie mit inexitenten Begriffen jonglieren und sie mit Argumenten verwechseln. ad 3: Sie weichen aus.
Erklären Sie doch ‘mal, was HS Ihrer Meinung nach tun KÖNNTEN? Nun? ad 4. Und was zwiebeln Sie sich
dann auf? IHRE individuelle Entscheidung schränken HS nicht ein, und DEREN individuelle Entscheidung
(wenn’s denn eine wäre) akzeptieren Sie angeblich. @Beobachterin Konkret WER tastet konkret WIE die Familie
an? Kon-kret! Und hier ein Betthupferl idrewthis.org/2004/amendment.html
@Theophil Phrasen anstelle von Phrasen. Ich bin nicht überrascht. „Es wird das Recht einer Gesellschaft
auf Zukunftsfähigkeit genommen, durch eine Kultur gegen das Leben.“ Da ist so vieles falsch dran, dass
man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. 1. Ansgesichts des prozentualen Anteils Homosexueller kann
von „Zukunftsraub“ (i.S.v. Nachwuchs) gar keine Rede sein 2. Das „Recht auf Zukunftsfähigkeit“ ist ein
verschwurbeltes Pseudorecht, das so nicht existiert (Google-Treffer: 2). Als Legitimation handgreiflicher
Einschränkung von sehr klar umrissenen Bürgerrechten ist das lachhaft. 3. Eine „Kultur gegen das Leben“?
Das ist obszön. Sie bevorzugen also die lieblose Befruchtung durch krampfhaft sich verleugnende Schwule?
Anders gesagt: Sie favorisieren die gelebte Lüge? Streichen Sie ‘mal das 9. Gebot. 4. Es gibt keine Pflicht
auf Menschenzucht, alklenfalls in kranken Hirnen, die von völkischen Idealen phantasieren. Die Entscheidung,
sich fortzupflanzen, ist absolut individuell. Wer glauben Sie zu sein, dass Sie Menschen dazu verpflichten
wollen? So, und jetzt widmen Sie sich gefälligst Ihren ehelichen Pflichten, denn jede Zeile, die Sie
hier absondern, ist ein „Krieg gegen das Leben“ – sie könnten ja fruchtvoll p…en in der Zeit. So, wie
Sie losschwatzen, müssen Sie ja mindestens schon 23 Kinder haben.
Schon spannend, diese Darbietung Wäre ‘mal interessant zu wissen, wie gewisse Troglodyten sich verhalten
würden, wenn man in die Zukunft schauen und genau prophezeihen könnte, dass ein bestimmter Embryo im
späteren Leben eine 1a-Schwuppe werden würde. Welcher Trieb würde sich beim hiesigen Plebs wohl die
Vorherrschaft erkämpfen? Der zur Beschimpfung der abtreibungswilligen Mutter oder der zur Verunglimpfung
des homosexuellen Sohns? Natürlich nur „christliche“ Beschimpfung und „christliche“ Verunglimpfung, klar –
will sagen, wir drücken ein kleines Kreuzstempelchen in den Unflat, den wir über die ach so geliebten
Nächsten auskippen… Da möchte man glatt ein Wettbüdchen aufbauen…
@Theophil Um 12:15 haben Sie ein paar Phrasen gedroschen, die vollkommen des Inhalts entbehrten: „Degenerierung
der Familie und familärer Werte eine Gefahr für die Gesellschaft“ Das ist eine subjektive Empfindung
ohne Begründung sowie die daraus abgeleitete Hypothese, dies würde zu anderen, von Ihnen negativ bewerteten
Umständen führen. WARUM irgendetwas davon so sein sollte, bleibt Ihr Geheimnis. WAS DENN „Degenerierung“
eigentlich sein soll… egal. WIE Homosexualität „familiäre Werte“ angreifen könnte… nicht so wichtig.
Falls Sie’s nicht gemerkt haben: Das Ganze ist auch noch ein Zirkelschluss, denn Sie rechtfertigen ja
Ihr subjektives Empfinden, Homosexualität sei eine „Degenerierung“, damit, dass Sie aufzeigen, dass Homosexualität
zu einer „Degenerierung“ führen würde. Sehr überzeugend. Frage ich noch einmal klarer: Da die Einschränkung
der Rechte anderer ausschließlich auf der Basis höherwertiger Rechte wieder anderer legitim ist, WELCHE
Ihrer Rechte werden von Homosexuellen verletzt? KONKRET? WIE? WANN?
Leute wie Pünktchen… …sind an einer „Diskussion“ aber überhaupt nicht interessiert. Worum es tatsächlich
geht, ist die KLassifizierung in „Freund“ und „Feind“, und dies primär zu dem Behufe, in den erkannten
„Feinden“ jemanden zu haben, dem gegenüber man vermeintlich jegliche Hemmung fallen lassen und sich wie
mit offener Hose benehmen kann. Die ganze Empörung, der Zorn, alles nur Theaterschminke. Wer sich so
aufführt, dem geht es nicht um die Sache, ging es nie und wird es nie gehen. Das sind peinliche Trittbrettfahrer,
die dem Schlachtengegröhle folgen und sich an despektierlicher Ausdrucksweise hochziehen. Beliebt sind
auch Strohmannargumente, die man sorgfältig bastelt und dem Gegenüber in den Vorgarten schiebt, um anschließend
voller Empörung auf den selbstgefertigten Quatsch zu verweisen. Beispiel gefällig? Der Unfug mit „…ist
nicht Bestandteil der Mutter“. Ha-ha, also ob das je der Punkt gewesen wäre *andenkopfgreif*… durchmischt
wird das dann mit schlichten Unwahrheiten, weil man noch nicht einmal bekannte biologische Tatsachen kennt
und sich seine private Wahrheit zusammenschustert – hier anschaulich demonstriert durch den Unfug mit
der vorgeblich ab Befruchtung existierenden Eindeutigkeit des genetischen Codes. Dass genau das NICHT
der Fall ist, weil noch eine Weile lang die Entstehung von Mehrlingen möglich ist, und dass genau das
in der Rechtswissenschaft ein wichtiger Umstand ist – ach was, ignorieren wir das, passt uns nicht in
den Kram.
@Jörg Guttenberger – Noch was Zum einen bitte ich Sie, das geäußerte Absolutum „Ein Mensch ist entweder
Mann oder Frau“ nicht mehr zu verwenden. Ich habe mich vor einer Weile etwas mit den Schicksalen biologischer
Zwitter auseinandergesetzt, die großenteils erheblichen Qualen ausgesetzt waren und sind, weil diese
Aussage eben als so absolut aufgefasst wird. Darüber hinaus gibt es (sogar um einige mehr) Menschen,
die sich als „Im falschen Geschlecht gefangen“ empfinden, also Frauenseele + Männerkörper oder umgekehrt.
Auch die grenzen Sie mit solchen unnötigen Absolutismen aus. Ich weiß, ist nur ein Detail, fiel mir
aber auf. Zum anderen ‘mal die ganz konkrete Frage: Ja, wie sieht denn Ihrer Meinung nach die ALTERNATIVE
für einen homosexuellen Menschen aus? Was soll bzw. was kann und darf (nach katholischer Lesart) er tun?
Da bin ich ehrlich ‘mal gespannt.
@Pünktchen – Mit dieser Rhetorik… …werden Sie keinen einzigen Abtreibungsbefürworter von Ihrer Ansicht
überzeugen. Niemand wird Ihr überzogenes Gegeifer ernstnehmen. Keiner Frau, die sich mit dem Gedanken
an eine Abtreibung trägt, ist mit diesem selbstgerechten Geschwurbel geholfen. Anders gesagt: Sie tun
genau das, was Sie von sich mit eingebildetem Lorbeerkranz im Haar behaupten, NICHT, nämlich, etwas gegen
Abtreibung zu tun. Wer Sie hört und anderer Meinung ist, der wird von Ihnen sofort angefeindet und mit
Schmähworten belegt. Auf lange Sicht halten Sie auf diese Art sogar noch Menschen davon ab, sich ernstlich
mit Ihren Einwänden zu befassen, weil Sie den Eindruck sehr überzeugend vermitteln, dass diese Ihre
Sichtweise eine ist, die von unvernünftigen, groben und engstirnigen Plärren herumgetrötet wird, die
nicht den mindesten Ansatz dazu machen, auf ihr Gegenüber und dessen Argumentation einzugehen. Und, wie
schmeckt Ihnen das? Sind Sie jetzt stolz? Alles, worauf es Ihnen und Ihresgleichen wirklich ankommt, ist
doch die angemaßte Selbstüberhöhung qua eingebildeter, moralischer Überlegenheit – das verraten Sie
nämlich mit Ihrem allzu schnellen Griff in die unterste Schublade der Rhetorik. Pure Heuchelei.
@Jörg Guttenberger Ich bin zwar nicht Ihrer Meinung, aber wenigstens gehören Sie nicht zu diesen Holzköpfen
hier (das musste jetzt ‘mal ‘raus) ;O) „Katholizismus“ hatte ich bisher synonym mit „katholisch sein“
verwendet – ich lasse mich da aber belehren. Ob nun „konservativ“ allerdings zwangsläufig „pragmatisch“
ist, das wage ich doch zu bezweifeln. Richtig ist: Der Konservative vertraut auf Bewährtes. Richtig ist
aber auch: Hätte es stets nur Konservative gegeben, wären die von den HEUTIGEN Konservativen gepflegten,
alten Erkenntnisse und Werte nie zustandegekommen. In Sachen „Trennung“: „Mit letzter Sicherheit ausschließbar“
ist nur sehr wenig in diesem Leben, insofern ist dieses Argument keines. Ich könnte ja z.B. noch nicht
einmal „mit letzter Sicherheit ausschließen“, dass Theophil je die Menschenrechte von Homosexuellen aus
freien Stücken anerkennt. Mit heutigen Methoden, sprich: a) genaue Kenntnis der biologischen Abläufe
b) Verhütungsmittel und c) notfalls die hier so satanische Abtreibung (das „notfalls“ sehe ich allerdings
auch genau so: NOTfalls!) lässt sich eine Schwangerschaft allerdings doch sehr genau ausschließen, wenn
man es will. Damit ist die Trennung endgültig vollzogen. Und, ähm, JEDER Vergleich hinkt, sonst wär’s
keiner ;O) P.S.: Schon ‘mal überlegt, dass Gott beim „mehret Euch“ im Plural sprach und nicht jedes einzelne
Individuum meinte, sondern die Menschen insgesamt? Anders geht es – GERADE für einen Katholiken! – gar
nicht, sonst wäre der Zölibat ja undenkbar.
@Theophil Sie sind, wie erwartet, die Antwort schuldig geblieben auf meine Frage, inwieweit denn die angebliche
„Homolobby“ überhaupt Ihre Kreise stört und Sie nötigt, gegen die Emanzipation der Homosexuellen aufzubegehren.
Sie erzählen irgendetwas von „was in der Bibel steht“, wohl wissend, dass Leute, die mehr davon verstehen
als Sie, da durchaus anderer Meinung sind, und dass insgesamt dise Bibel eben nicht das Maß aller Dinge
in einer pluralistischen Gesellschaft ist. Bislang stehen Sie als ein armseliges Meckerlein da, das anderen
ihre Rechte versagen will auf der bloßen Basis, dass Ihnen irgendetwas diffus nicht passt. Dass das niemand
ernst nimmt, können Sie sich denken, nein, Sie WISSEN es, was zu Ihrer hier abgestrahlten Verbitterung
führt. @Hosrt Schlämmer Sie sind ein ganz ein Witziger. Und geistreich. Wenn Sie noch ein bisschen üben,
toppen Sie in Sachen „erfrischender Intellekt“ glatt noch mein Mousepad – ggw. sind Sie leider etwas flacher.
Sie werden bei mir keinen zurechtgeschnipselten oder sonstwie gearteten Gott finden – Agnostiker lehnen
theistische Verkultung ab, wissen Sie. Das hat den Nachteil, dass man zur Urteilsfindung gelegentlich
selber denken muss, statt sich auf etwas buchstäblich Vorgebetetes zu verlassen. Aber wenn ich mir Leute
Ihres Schlages so anschaue, ist es die Mühe wert.
@Asbeel Das „Anderssein“ ist nicht nur Ihrer Meinung nach ein Recht. Mit dieser Ansicht stehen Sie immerhin
mitten auf dem Boden des Grundgesetzes und der europäischen Normen… aber das wissen Sie natürlich
und wollten nur bescheiden sein ;O) Eine Korrektur allerdings: Es handelt sich bei der kreuz.net-typischen
Polemik keineswegs um „unausgegorene Halbwahrheiten“, sondern, ganz im Gegenteil, um wohldurchdachte Falschaussagen
(das 9. Gebot hat Gott nach Ansicht einiger hiesigen „Traditionalisten“ offenbar im Suff gegeben und eigentlich
gar nicht so gemeint…). Was hier in dieser Richtung verbreitet wird, ist gezielte Verdrehung, bewusste
Ignoranz und willentliche Verleumdung, nicht selten bis zum Ausmaß der strafbaren Volksverhetzung. Es
geht nicht, wie immer so gerne behauptet wird, darum, das „Wort Gottes“ zu ehren – dazu pickt man sich
viel zu sehr nur gerade die „Worte Gottes“ heraus, die einem gerade in den Kram passen. In Wirklichkeit
macht man sich hier einen zurechgeschnipselten Pseudogott zu Diensten, der als Handpuppe zur Rechtfertigung
des eigenen, engen, verängstigten Weltbildes dient… jedenfalls die Gestalten, mit denen Sie hier gerade
das Vergügen haben und die man an ihrer Flegelrhetorik erkennt, kunstlos verbrämt mit wirren Bibelverslein
und Küchenlatein.
@Theophil Sie wissen aber schon, dass Rom letztendlich gewonnen hat, nicht? Zur Erinnerung: Da gibt es
so eine Kirche, die dort ihr HQ hat… ach so, ich vergaß, Sie sind ja nur Lippenchrist. Scusi. Ihr Bibelversgenerator
gibt derlei Wissen vermutlich nicht her. Immerhin weiß ich jetzt, wo Sie Ihre „Lateinkenntnisse“ aufgegabelt
haben. Situs vilate in isse sabernet. Sagen Sie mir doch lieber einfach ‘mal, in welchem Punkt Sie eigentlich
von der „Homolobby“ berührt werden. Fein, die ärgern Sie… WOMIT? Was ficht’s Sie an? Und kommen Sie
nicht wieder mit Verslein, die sind dafür keine Grundlage, wie Sie wissen. Also? Was haben Sie mit denen
zu schaffen?
@Pünktchen Bislang haben Sie jedwede Fähigkeit zur Diskussion vermissen lassen, von der erforderlichen
Bereitschaft einmal ganz zu schweigen. Sie ergehen sich in Despektierlichkeiten, was weder Ihrer Reife
noch Ihrem Intellekt ein gutes Zeugnis ausstellt, von der Kinderstube gar nicht zu reden. Die von Ihnen
postulierte „moralische Kernfrage“ ist so „mörderisch unmoralisch“ nur dann, wenn man Ihre vorgefasste
Meinung teilt – das tue ich, wie weite Teile der Bevölkerung nicht, insofern erscheint Ihr bemüht offensives
Vokabular eher als eine Ladung Platzpatronen in einem Kinderrevolver. Überzeugen Sie mich doch – wie
wichtig kann Ihnen denn das vorgeblich so ultimativ relevante Thema sein, wenn Sie dem – jede ernsthafte
Diskussion vernichtenden – ad hominem den Vorzug zu echter Argumentation geben? Sie entlarven sich doch
selbst als jemanden, dem das Wettern über Andersdenkende bei weitem wichtiger ist als die laut Lippenbekenntnis
so wichtige Bekämpfung der Abtreibung. Wenn Ihnen dieser ach so heilige Kampf *so* wenig wert ist, dass
Ihre Lust an persönlicher Beschimpfung schwerer wiegt, dann weiß ich ja, woran ich bei Ihnen bin.
@marianna – „Pornographie“ Also, zunächst einmal ist Nacktheit in der Öffentlichkeit definitiv und definitionsgemäß
in keiner Weise pornographisch – das scheitert schon am Wortbestandteil „graphisch“, denn der §184 StGB
behandelt nur „Schriften“ im weitesten Sinne (lies: Medien). In Frage käme eine „exhibitionistische Handlung“
nach §183 StGB. Das ist, gemäß eines Urteils des BayObLG zu verneinen, denn dieses erkennt E. nur,
„wenn die Entblößung der sexuellen Befriedigung dient“. Das ist nicht der Fall. Käme noch §183a StGB
(Erregung öffentlichen Ärgernisses) in Betracht. Dieser könnte aufgrund der Definitionsunschärfe theoretisch
tatsächlich greifen, sofern wirkliche „sexuelle Handlungen“ vorliegen – Nacktheit alleine genügt da
nicht. Allerdings dürfte dem im Wege stehen, dass es sich um genehmigte Umzüge handelt, bei deren Genehmigung
man sich über den zu erwartenden Charakter in aller Regel im Klaren war. Zudem findet der § heute ohnehin
nur noch selten Anwendung, da man die „sexuellen Handlungen“ mittlerweile sehr eng auslegt.
@Theophil – semper idem Sie haben (mal wieder…) etwas nicht verstanden: „Homosexualität“ ist eine Sache,
die mit Liebe und eben Sexualität zu tun hat. Ergo wird auch auf fast jeder Website, die sich an Homosexuelle
wendet, beides eine überproportionale Rolle spielen. Sämtliche ANDEREN Themen sind nämlich für Heten
und Homos gleichermaßen interessant oder uninteressant. Eine Seite „Modern kochen für Schwule“ wäre
ja ziemlich idotisch, nicht? Die essen nämlich frappierenderweise dasselbe wie Heten auch (sogar „kalte
Küche“, es muss keineswegs alles „warm“ sein… nur, um Ihnen einen billigen Witz zu vergällen). „Normale“
(nicht sexuell orientierte) Seiten sind also nicht „normal“, weil sie für die braven Heten sind, sondern,
weil sie einfach ein anderes Thema haben, und zwar für ALLE. P.S.: Ich finde es jedesmal zum Kugeln,
wie Sie in mir den Ultra-Schwulen lokalisieren. Und meine Freundin erst ;O) P.P.S.: Es dämpft den erhofften
Angeberfaktor ganz erheblich, wenn man einen altrömischen Spruch peinlicherweise in klerikalem Küchenlatein
(mit „J“) wiedergibt.
@Beobachterin – Wieviele Links hätten Sie denn gern? Zu Hetero-Sites mit demselben Jargon wie dem von
Ihnen zitierten? 100? 1.000? 100.000? Zu Ihrer Aussage: „ein normaler Mensch braucht kein Betäubungsspray
beim Sex!“… wie jetzt, Sie haben noch nie so voller Spaß und Freude gep…t, dass Ihnen so ein Spray
hochwillkommen gewesen wäre? Ja, Sie arme Frau, jetzt wird mir auch klar, warum Sie so gallig gegenüber
allem Lustbetonten sind. Wir können natürlich es natürlich auch auf Simpeldenke á la Beobachterin
machen und sagen: „Was weh tut, ist pervers!“ Das war’s dann also mit den Geburten. Ab heute ist Verhüten
und Abtreiben schmerzverhinderne Katholikenpflicht.
@Theophil Wissen Sie, ich habe mir viel Mühe gegeben, es mir zu verkneifen anzumerken, dass es bei manchen
grenzdebilen Neandertalern vielleicht gar nicht einmal so übel gewesen wäre, wenn der Vater stockschwul
gewesen wäre… andererseits: Ihr Verstand ist doch auch so ziemlich exakt dort, wo in diesem Falle –
vorbehaltlich eines Kondoms – auch der Samen gelandet wäre, so what’s the difference? Wie bei Ihnen üblich,
haben Sie schlicht nicht begriffen, was ich sagte, plärren aber umso schriller. Hier noch einmal in Theophil-gemäßer
Form: Wenn Du nix geboren, Du nix sein traurig, weil nix sein da. „Dasein“ nix ganz, ganz Tolles an sich,
sondern „Dasein“ einfach nur da sein. „Dasein“ nix wofür man muss auf Knie fallen um sagen „Danke“. Können
tun für liebe Eltern und gut Kümmern, aber nix wegen „Dasein“. Bei Ihnen frage ich mich ja ehrlich,
wie Sie einen Computer eingeschaltet bekommen…
@Jörg Guttenberger Eins ‘rauf für die universelle Anwendung des Begriffs „Ideologie“. Ich differiere
allerdings von der Beschränkung von „Ideologie“ einzig auf die Piusbrüder; es gibt im Katholizismus
viel mehr ideologische Elemente, die nur unterschiedlich vertreten werden. Allerdings neigt man ja dazu,
die eigene Ansicht als „unideologisch“ anzusehen. Auch anerkennen muss ich, dass Sie zugeben: „Wenn Sexulität
nicht mehr der Fortplanzung dient, stellt sich in der Tat die Frage, wieso Homo- schlechter sein soll,
als Heterosexualität.“ Dem ist wohl auch so – allerdings kann das ja kaum der Grund dafür sein, dass
dieseTrennung falsch wäre, nicht? So á la „Um Himmelswillen, wenn wir das trennen, müssten wir ja zugeben…“.
So können Sie’s nicht meinen. Ich finde die Trennung ok. Ich sehe keinen Anlass dazu, gerade der Sexualität
eine ganz andere Stellung einzuräumen als anderen natürlichen Vorgängen, etwa Essen. Warum sollte das
so sein? Haben Sie ähnlich unangenehme Empfindungen, wenn Sie etwas nur zum Vergnügen schnabulieren,
ohne Hunger zu stillen? Sicher, auch ich EMPFINDE Sex und Essen verschieden, aber ich bin ja auch ein
Kind dieser Zeit mit eher konservativer Erziehung – logisch begründen könnte ich es nicht. Können Sie’s?
„Dekadenz“ ist ja keine Begründung, sondern, nur die Ableitung aus etwas, was man als negativ ansieht.
@Tomasino Wenn Sie den Hosenstall offen haben, erwarten Sie sicher auch, dass Sie jemand darauf „aufmerksam
macht“, indem er Sie ein perverses Schwein nenn, nicht?
@athanasius1957 So weit verstehe ich das schon Also, mir ist schon klar, dass man „Göttlichkeit“ nicht
biologisch herleiten kann. Und ich mache auch gar keine Anstalten, die Existenz oder Nichtexistenz Gottes
naturwissenschaftlich zu begründen. Mir geht’s um etwas anderes, nämlich um den umgekehrten Weg: Wie
aus theologischen Ansichten auf biologische Vorgänge geschlossen wird. Den Einstieg dazu haben Sie unten
gegeben, als Sie sagten, aus kirchlicher Sicht müsse der Embryo ab der Befruchtung „Mensch“ sein, weil
man sonst das Herabsteigen des Hl. Geistes nicht nahtlos an die Menschwerdung Jesu anknüpfen könne.
Das erscheint IN SICH(!) plausibel. Mein Einwand sollte eigentlich nur aufzeigen, dass derlei Übertritte
vom Theologischen ins Biologische (& vice versa) kritisch sind – genauer: Ich halte sie für vollkommen
unzulässig. Ich akzeptiere, dass man dem Göttlichen nicht per Biologie beikommen kann – dann muss aber
umgekehrt dasselbe gelten und man darf daraus keine Ableitungen für Otto Normalhomosapiens ziehen. Ganz
offenkundig muss bei Jesus ja etwas (biologisch) anders gewesen sein. Insofern kann diese theologische
Begründung des allgemeinen Menschseins ab Befruchtung nicht greifen. Nicht für Nichtjesusse (Nichtjesui?).
@athanasius1957 „Lassen wir Gottes weisen Ratschluß geschehen und nehmen diesen an.“ Mal theologisch
gefragt: Woher wissen Sie denn, dass nicht bereits Embyonen vom Satan, der ja immerhin „der Herr der Welt“
sein soll, beeinflusst sind? Dass der Teufel nicht verantwortlich wäre für einen Teil der Befruchtungen
(oder Erkrankungen)? Ich halte zwar nichts von Teufelsglauben, aber mir fällt auf, dass grundsätzlich
immer alles das, was Katholiken nicht passt, auf den Teufel geschoben wird, während alles ihnen irgendwie
Gefällige angeblich direkt auf „Gottes weisen Ratschluss“ zurückgeht. Und woher WISSEN Sie das alles?
@Theophil „Im Falle von Vätern, die den gleichen Mist verzapft hätten wir ihr, wären die meisten von
euch jämmerlich im Mastdarm versickert.“ Einmal abgesehen von dem Umstand, dass es ein sehr degeneriertes
Gemüt verrät, wenn man sich an derlei primitivem Jargon hochzieht wie Sie, entbehrt Ihre Gossenlogik
zudem noch jedweder inneren Vernunft. Wenn glauben Sie denn, mit der suggestiven Androhung von hypothetischer
Nichtexistenz bedrohen zu können? Das ist Schmierentheaterrhetorik und sonst gar nichts. Wenn ein Mensch
nie in Existenz kam, dann wird er das auch nicht bedauern können – Ihr Konstrukt ist absurd. Schiere
Existenz ist weder gut noch schlecht – sie IST einfach. Oder eben nicht. Wenn man das berücksichtigt –
was haben Sie nun also effektiv gesagt? Gar nichts. …nur ein bisschen Analgeschwurbel verbreitet – das
scheint ja Ihr Primäranliegen und einziges Vergnügen zu sein.
@Jörg Guttenberger Na, fabelhaft! Wurde ja auch ‘mal Zeit, dass jemand dem Fundi-Katolizismus als Ideologie
eine Absage erteilt. Willkommen im Club! So hatten Sie das doch gemeint, oder?
Vielleicht sollte man ‘mal überlegen, WER… …sich überhaupt für kreuz.net interessiert – und warum.
Da sind dann folgende Gruppen zu unterscheiden: 1. Schismatisch gesinnte Lefebvrianer, die zwar nach außen
die Nummer vom prallen Katholiken geben, intern aber ggw. Papst und „Konzilskirche“ geradezu als Werk
Satans betrachten. 2. (weitaus weniger) konservative Katholiken. Die meisten fühlen sich allerdings eher
zu seriöseren Sites, vor allem kath.net, hingezogen. 3. Braundenker, Revisionisten und offene Nazis,
die in stockkatholischen Ansichten punktuelle Übereinstimmungen entdecken und sich bei den Erzkatholen
einschleimen möchten. Das hat ja schon’mal geklappt, warum also nicht heute? 4. Die Opfer der ständigen
Verbalattacken von kreuz.net, das Thema Nr.1: Homosexuelle, die es nicht dulden wollen, dass sie in einem
fort unwidersprochen gedemütigt, verleumdet und beschimpft werden. 5. Leute, die das hiesige Geschreibsel
als „irgendwie spannend“ wahrnehmen, weil man derlei unverhohlenen Extremismus und Fundamentalismus sonst
höchstens noch in „Freiene Kameradschaften“ und auf den Sites von neomarxistischen Möchtegernrevoluzzern
findet (und natürlich auf sonstiwe religiösen Fundi-Seiten aller Art). Wer meint, das hier Gesagt wäre
in irgendeiner Weise repräsentativ für die Bevölkerung oder auch nur für Katholiken, lebt in einer
Scheinwelt. Die Realität sieht anders aus, und kreuz.net ist lediglich ein Biotop für vorgestrige Sonderlinge,
die Probleme mit deren Akzeptanz haben.
@Karim – geben Sie’s auf Derlei Umdeutuungen begleiten das Christentum seit bald 2000 Jahren. Gewisse
Leute haben ein fundamentales Interesse daran, alles ihnen irgendwie Unheimliche als „Ausdruck des Bösen“
und den „leibhaftigen Satan“ zu stigmatisieren (während alles Eigene natürlich als heilig-himmlisch
erstrahlt), und unverdaute Symbolik war da schon immer sehr hilfreich. Da wird aus einem Heilszeichen
dann eben eine böse Hexerei und aus einem Folter- und Hinrichtungsgerät ein Gnadensymbol. Gegen sowas
wollen Sie mit Vernunft angehen? Mit Verlaub…
@athanasius1957 Diese Verquickung von Biologie und Theologie ist ja schon interessant – aber, wie Sie
sicher selbst sehen, auch sehr gefährlich für die Theologie. Denken wir das einmal durch: Da hat sich
also durch den Heiligen Geist ein göttlicher, haploider Chromosomensatz mit dem menschlichen, haploiden
Chromosomensatz Mariä verbunden. Das Resultat wäre folgerichtig ein „Halbgott“. Selbst, wenn man die
absolute Dominanz der göttlichen Gene behaupten würde, hülfe das nicht weiter, denn Jesu X-Chromosom
kann nur von Maria stammen und war ergo nicht göttlich. Auf dieser Basis kann Jesus nicht als „wahrer
Gott“ angenommen werden, jedenfalls nicht kraft Zeugung. Da wäre schon weitere göttliche Manipulation
notwendig, bei der sich dann allerdings die Anschlussfrage ergäbe, warum Gott dann überhaupt noch den
Umweg über Maria gegangen ist?
@Guntram „wenn diejenigen, die den Sodomisten hier die Stange halten auch mal FÜR die Familie, für den
katholischen Glauben eintreten würden“ Das ist nicht notwendig. Die Familie stellt die gesellschaftliche
Norm dar; mithin stammen wir ja fast alle selbst aus Familien, nicht? Der Normalfall benötigt keinen
Anwalt, WEIL er eben der Normalfall ist. Es sind, im Gegenteil, Minderheiten und Abweichler, die ein Sprachrohr
brauchen, da sie sonst an die Wand gedrückt werden. Wissen Sie, das ist wie mit dem Kindesmissbrauch:
Man BRAUCHT nicht explizit die eigene Abneigung dagegen zu beronen, weil jeder halbwegs gesunde Mensch
OHNEHIN dagegen ist. So ist das eben mit Normen: Sofern nichts Abweichendes gesagt wird, gelten sie. Glauben
Sie ernstlich, Schwule hätten etwas gegen Familien? Wo sie sich doch weitenteils nichts sehnlicher wünschen,
als selbst eine zu haben? Wäre schon absurd, oder? Scahuen Sie sich doch ‘mal kreuz.net an: Wäre der
Fundi-Katholizismus die Norm, man würde die hiesige, überzogene Propaganda gar nicht benötigen. Auch
überquellende Gottesbekenntnisse wären unnötig, da – in einem katholischen Staat – ohne Gegenaussage
ohnehin jeder als tiefgläubiger Katholik angenommen würde. Zudem: Es ist rhetorisch äußerst mager,
derlei Ablenkungsmanöver zu veranstalten i.S.v.: „Sie reden immer nur über X, wann setzen Sie sich endlich
für Y ein?“ – wenn X nun einmal das ggw. diskutierte Thema ist und wenn das gegenüber sich X nun einmal
als Fokus erwählt hat.
@Pünktchen Aha. Und als wie glaubwürdig genau sehen Sie sich selbst, die Sie das hohe Lied der Achtung
vor dem ungeborenen Leben singen, während Sie gleichzeitig mit Vokabular á la „Subjekt“ Ihrer Verachtung
von Lebenden Ausdruck verleihen? Ich erlaube mir, das, in aller Bescheidenheit, als heuchlerisches Salbadern
zu bezeichnen. Zumal Sie aus Angst vor Argumentlosigkeit sowie der Entlarvung der auf „Ihrer Seite“ verwendeten,
verbogenen Rhetorik, aus der Diskussion fliehen. Demonstrieren Sie erst einmal, dass Sie in der Lage sind,
Ihre prallen Worte von der „Achtung“ mit Inhalt zu füllen, zeigen Sie, dass Sie zu sachlicher und vor
allem auch sachlich korrekter Argumentation fähig sind, dann werden Sie irgendwann einmal ein ernstzunehmender
Gesprächspartner in diesen Diskussionen. Das wird ein langer Weg sein, aber: Kopf hoch – Sie schaffen
das!
Inhaltlich… …braucht man auf die heutige Portion Tuntenfetisch der kreuz.net-Redaktion wohl nicht
einzugehen, da steht ja nicht einmal ein wahrer Halbsatz drin. Psychotherapeuten könnten sich an den
hiesigen Schreiberlingen in der Tat goldene Nasen verdienen, au Backe… Und ansonsten höre ich immer
wieder diesen Kampfbegriff „Familienrechtler“… soso. Und exakt WELCHE „Familienrechte“ werden von Menschen,
die sich für eine Emanzipation der Homosexualität einsetzen, angegriffen? Inwiefern sind Heterofamilien
auch nur im Mindesten betroffen davon? Es ist ja ganz witzig, ‘mal spaßeshalber einen rhetorischen Strohmann
zu bauen, aber wenn, wie hier, ein Weltbild darauf aufbaut, wird es schon bedenklich. Um einmal die bei
„Sakrileg“ so gern bemühte Argumentation einmal korrekt anzuwenden: Es besteht die (auch in diesem Thread
exzellent dokumentierte) Gefahr, dass simple Gemüter derlei absurde Konstruktionen für bare Münze nehmen.
@Abu… Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu – und zwar speziell dem Passus, in dem Sie (eine Ausnahmeerscheinung
in diesem Forum) Menschen aller Bekenntnisse dieselben Rechte und Pflichten zubilligen. Das kann ich ja
wohl nur gutheißen. Dennoch, Sie gehen etwas zu weit, und wenn Sie ‘mal ernstlich nachdenken, dann werden
Sie feststellen, dass Sie selbst durchaus auch so handeln, wie Sie das Parzifal vorhalten – und häufig
auch durchaus zu Recht. Sicher, man sollte niemandem Straftaten unterstellen, bevot diese nicht von den
einzigen, dafür legitimierten Stellen festgestellt wurden. Soweit klar. Aber dennoch verfügen wir ja
über etwas, das wir „Erfahrung“ (und daraus gezogene Lehre) nennen. Die kann zwar fehlgehen, aber in
der Mehrheit der Fälle tut sie es nicht, sonst gäbe es das Konstrukt ja nicht. Ein krasses Beispiel
zur Verdeutlichung: Würden Sie einen wegen Vergewaltigung und Raubüberfall vorbestraften Mann zum Bundeskanzler
wählen wollen? Die meisten würden das wohl nicht – würden Sie es denen verübeln? Wohglegemerkt: Zu
trennen davon ist „überindividuelle Erfahrung“ oder auch „Pauschalisierung“ – das ist etwas anderes.
Aber wenn jemand seit Jahren einschlägig für religiös motivierte Aufstachelung bekannt ist, dann muss
man das auch einmal sagen und ihn danach beurteilen können, oder? Nicht jedes Fehlverhalten ist ja direkt
strafbar – soll man deshab alles abnicken? Würden SIE das tun?
@rudolfsohn – Arbeiten Sie das hier erst’mal ab Frauenverachtung: Pred 7,26 Herabwürdigung Andersgläubiger:
2. Joh 7 Zwietracht säen: Matt 10, 34 Christen sind dumm: 1. Kor 1,26-29 Sklavenhaltung, na klar: 2.Mose
21, 22ff Christen dürfen beliebig lügen: Röm 3, 7 Sehen Sie? Das ist Steinbruchexegese, wie Sie sie
am Talmud vornehmen – Sie brauchen mir gar nicht erst zu erklären, dass ich die theologische Bedeuting
dieser Stellen nicht erfassen würde. Geschenkt. Der Punkt ist: Dieselbe Qualifikation haben Sie im Hinblick
auf den Talmud. Im Gegensatz zu mir brezeln Sie sich allerdings auf, als seien Sie seit 80 Jahren Rabbi.
@Gaga „Was hat ein erwachsenes Geschlechtsteil in/oder an einem Kind zu suchen?“ Wieso? Wer hat das denn
propagiert? Sie fragen doch ohnehin nur in der Hoffnung, dass Ihnen jemand mit einer (Ihrer Meinung nach)
nicht hinreichend empörten Meinung den Trigger bietet, Ihren auf Halde liegenden Sermon abzusondern.
Aber fragen Sie doch ‘mal im Trollforum trollforum.de/ nach, die können Ihnen das ausführlich, kompetent…
und negativ beantworten. Speziell von Forumstroll und Angelwing können gerade Sie noch was lernen. Und
ist doch ‘mal eine nette Abwechslung zum ewigen Wühlen im Jungsforum und Girlloverforum, nicht?
@Gaga „Ich dagegen bin ein gläubiger Mensch und Ihnen haushoch überlegen, und zwar in allen Disziplinen.“
…nur leider zu beknispelt, als selbsternannter Internetwächter einen Link www.jawz.de/~demondelux/blog/?page_id=2
als solchen zu erkennen, zumal, wenn man sich gerade so schön in Sachen „Feigling“ aufgebrezelt hatte.
Aber ein bisserl Schwund ist ja immer, speziell bei Kreuzrittern von eigenen Gnaden, nicht? ;O)
@angelwing Hallöchen! Ich muss zugeben, ich bin irgendwie so gar nicht überrascht, Dich hier zu sehen…
woran DAS denn wohl liegen mag? *nachuntenguck* Die Links, das sind natürlich alles bedauerliche, aber
maßlos von den linkslinken und antiklerikalen Hassmedien aufgebauschte Fälle, wenn überhaupt, steckt
da die böse „Konzilskirche“ dahinter, sowie natürlich irgendein Kardinal oder Bischof, dessen Nase einem
der hiesigen Kreuzritter nicht passt und der daher zum Abschuss freigegeben ist… damit das ‘mal klar
ist @Tomasino „Diskutieren und Argumentieren müsste man lernen.“ Und deutsche Etymologie erst! „Schänden“ =
jemandem Schande bereiten, wobei „Schande“ eine „schwere, nahezu unaustilgliche Befleckung“ ist (vgl.
wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Schande). Engl. Übersetzung: „disgrace“ = „jemanden der Ehre berauben,
entehren“. Und genau SO hat man es in dem Zeitraum, in dem dieses veraltete Verb geprägt wurde, auch
sowohl gemeint als auch aufgefasst. „Ein Mädchen entehren“ hieß, mit ihr vor der Ehe zu schlafen. Wie
ich aaO. bereits ausführte: Auch Korinthenkacken will gelernt sein ;O)
Rudolfssohn, Sie haben haargenau GAR nichts kapiert. Um ein innerer Nazi zu sein, braucht es keinen Todeswunsch
und kein Hakenkreuzbapperl – die schiere Herabwürdigung in der Weise, wie Sie es tun, qualifiziert hinreichend.
Nur die wenigsten Nazis unter „Adolf“ haben selber und freiwillig Juden ermordet – die meisten haben Juden
„einfach nur irgendwie nicht leiden können“. Hitler selbst hatte eine Weile lang „nur“ mit Aussiedlungsplänen
nach Madagaskar geliebäugelt, bis dann aufgrund infrastruktureller Probleme der Massenmord als die gangbarere
„Lösung“ erschien. Mit „Kauft nicht bei Juden“ fing es an, Sie erinnern sich? Wenigstens in einem haben
Sie Recht: Die zitierten Talmudverse sind zum Kotzen. Deswegen werden Sie auch heute nahezu niemanden
mehr finden, der sie beherzigt – und wo doch, so kann sich dieser „Jemand“ mit seinen christlichen und
muslimischen Chauvibrüdern die Hand reichen, denn derlei xenophoben Schwachsinn findet man leider in
den Schriften aller drei Religionen. Und vorvorgestrige Unbelehrbare findet man leider auch quer durch
die Konfessionen, Sie bieten sich als allzu krasses Beispiel ja stets aufs Neue an. Lernen Sie gefälligst
‘mal eine Grundwahrheit: Weder eine Religion, noch eine Herkunft, eine sexuelle Ausrichtung oder eine
Hautfarbe machen einen zu einem besseren oder schlechteren Menschen. Das kann man nur selbst aufgrund
seines Charakters, seiner Aussagen und seiner Taten. Und da sind Sie verdammt in den Miesen, soweit ich
Sie bislang kennenzulernen das zweifelhafte Vergnügen hatte.
@Josefus – Danke… nur: (Also, vorab, mich interessiert das wirklich… ich versuch’ auch ‘mal, mir die –
naheliegenden – Witzchen zu verkneifen.) Sie sagen, Katholizität sei den „Hauptverantwortlichen“ peinlich.
Das ist, wie Sie zugeben müssen, ein starker Spruch, bei dem ich wiederum fragen muss: Warum sollte es
das? Mir fehlt da, ehrlich gesagt, das Motiv. Das ist ein bisschen wie bei schlechten Diskutanten, die
ihren Gegenübern bei jeder Meinungsverschiedenheit „Hass“ unterstellen, weil das einfacher ist, als sich
in die Gegenseite hineinzuversetzen. Die FSSPX hat den Malus, gegen eine erdrückende Mehrheit zu stehen –
das an sich beweist nichts, sollte aber zu verschärftem Nachdenken anregen. „Katholisch sein“ – wo ist
das Problem? „Katholisch“ im ursprünglichen Sinne können Sie sogar als Protestant sein. Und wenn es
um den „engeren“ Katholizismus geht, was hindert die FSSPX, es genauso zu machen wie die römische Mutter
und sich ganz einfach selbst dazu zu erklären? Allerdings scheint mir der Begriff „katholisch“ hier eher
wie eine Art Medaille behandelt zu werden: „Nur echt mit diesem Zeichen“. Geht es darum? Darum, dass man
sich, wenn man auf die große Medaille verzichten würde, mühsam eine eigene erkämpfen müsste, statt
sich gemütlich auf 2000 Jahren Vorarbeit auszustrecken? Das wäre dann allerdings ein sehr weltliches
Motiv. Oder ist es nicht eher, dass man zwar eigentlich könnte, wie man will (um den Preis der Loslösung),
aber primär will, dass auch all die ANDEREN so zu machen haben?
Erkläre doch bitte ‘mal jemand einem armen Außenseiter …was die FSSPX überhaupt will, bitte. Nach
allem, was ich so lese hier, geht’s letzten Endes um dem Fischer seine Frau: „Mijne vruw de Ilsbill will
nich so als ick dat will“. Aber wenn doch die FSSPX das V2 für gar so schrecklich hält und wenn sie
trotz päpstlichen Vetos fröhlich eigene Bischöfe ernennt und wenn diese dafür dann auch exkommuniziert
werden… ja und? Die FSSPX kann doch tun, ganz, wie ihr beliebt, und sich, wenn sie mag, tridentinisch
die Frühstückseier aufkopfen, es wird und kann sie niemand hindern. Alles, was sie das kostet, ist der
Verzicht auf das kleine Schmuckschildchen „römisch-katholisch“, aber das kann ja kaum so schwer sein
angesichts der empörten Tiraden, welche man aus der Ecke der FSSPX über Papst und „Konzilskirche“ äußert.
Wo GENAU ist das Problem? Pure Eitelkeit? Dickköpfigkeit? Gibt man sich der Illusion hin, am Ende werde
doch der Schwanz mit dem Hund wedeln? Ernsthaft, mir erscheint dieses Gezänk nicht selten wie der Stammspruch
des Isnogud: „Ich will Kalif werden anstelle des Kalifen!“ – und auch etwa so aussichtsreich. Was habe
ich übersehen?
@Pünktchen Man kann über – bzw. für und gegen – Abtreibung auch sachlich reden. Gefakete Zahlen sind
der Argumentation genauso wenig dienlich wie irgendwelchen absurden Verschwörungstheorien. Als Faustregel
gilt: Wer so etwas bemüht, der hat – selbst für das eigene Gefühl – nicht genügend Argumente. Andernfalls
würde er ja diese wirklichen Argumente ins Feld führen statt solcher Pappkameraden. Sind Sie anderer
Ansicht? Was sagen Sie denn INHALTLICH zu den falschen Zahlen und zu der (von mir mit dem linken Finger
„umgedrehten“) grotesken Phantasie von der leichengeilen „Abtreibungsindustrie“? Finden Sie das gut? Halten
Sie es für legitim? Falls ja: Bei welchem Ausmaß von Verfälschung, Unterstellung und Lüge GENAU hört
die Legitimität auf? Oder ist ALLES erlaubt? Nicht? Nennen Sie die Grenzen!
@Rudolfssohn Nein. nein, nein, bleiben wir bei der Sache und lassen wir dieses dümmelnde Geschwurbel
beiseite, bitte. Noch einmal, Kardinal Kasper sagt: „Kardinal Kasper: „Der Antisemitismus ist eine Sünde
und wer den Antisemitismus nicht verurteilt, ist ein Dummkopf.““, und er drückt das so aus, dass es wohl
auch des Papstes Ansicht sei. Ich bin mir über die Eigenheiten des jüdischen Volkes durchaus im Klaren,
aber diese rechtfertigen nicht Ihre angebräunten Einlassungen i.S.v. „die Juden sind doch selber schuld“.
Es ist, denke ich, in Ordnung, Sie in Anlehnung an die Oberen Ihres (vorgeblichen) Glaubens nun hochoffiziell
einen „Dummkopf“ zu nennen, nicht? Pünktchen hat den Kern durchaus getroffen – eine Sichtweise übrigens,
die exakt so – natürlich außer dem Gottesbezug – auch dem Humanismus entstammen könnte. Und sie hat
auch insofern Recht, als meine Frage „scheinbar naiv“ war, denn ich hatte eine solche Antwort wie ihre
ja geahnt (ich bin zwar kein Christ, aber ein bisserl was weiß ich schon vom Christentum, an dem ja auch
ich gute Seiten erkenne – diese zum Beispiel). Vielleicht kommen Sie darauf, auf welches hier so gerne
diskutierte Thema ich exakt jene Grundsätze bitte auch gerne angewendet sehen möchte?
@Pünktchen – Soso Na, wenn die moralische Überlegenheit gar sio groß ist, warum hat man es denn dann
nötig, die Zahlen künstlich nach oben zu jubeln? Wenn die Abtreibungsgegner Recht haben (lies: hätten),
haben sie Recht, ob nun EINE Abtreibung oder ZWEITAUSEND. Dass man es dennoch für notwendig höklt, hier
zu fälschen, erlaubt nur einen Schluss: Dass man sich SELBST seiner Sache so sicher nicht ist. Im übrigen
kann ich das dumme Gelaber von der „Abtreibungsindustrie“ wirklich nicht mehr hören – oder unterstelle
ich umgekehrt Ihnen, bezahlte Schergen von Milupa und Pampers zu sein? Sie können ja ‘mal hochrechnen,
mit was mehr Geld gemacht wird (und was ergo auch die potentere Lobby hat), sowohl absolut als auch pro
Kopf. Dann dürfte Ihnen dieses Pseudoargument im Halse stecken bleiben. Aber wenn es zugunsten der (eigenen)
Moral geht, ist ja alles recht, gell?
Ach, und übrigens, „Konservativer“: „Pinkpop“ ist ein ganz normales Open-Air-Festival, von dessen Erträgen
Amnesty International einen Teil bekommt. „Open Air“, falls Ihnen das nichts sagt, das ist so ähnlich
wie der „Große Zapfenstreich“, nur peppiger ;O)
@Konservativer Ich muss Sie da leider korrigieren – Sie sagten: „Während hier die Heteros eindeutig klarstellen
das sie sich gegen Pornographie etc. wehren“ Ich bin heterosexuell und gucke durchaus gerne ‘mal einen
Porno (kommt auf die Machart und Laune an). Das werden Sie jetzt vermutlich als eine „Riesensauerei“ bezeichnen,
aber wenn es eine ist, dann eine, der ein riesiger Anteil mindestens der männlichen (und DURCHAUS auch
ein Teil der weiblichen) Bevölkerung etwas abgewinnen kann – fragen Sie ‘mal einen Videothekenbesitzer.
Sie und ich, wir unterscheiden uns in dieser Hinsicht mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nur darin,
dass ich kein Problem damit habe und es ganz gelassen ausspreche. Katholiken sind in auch in der Hinsicht
keinen Deut „besser“, sie leugnen nur vehementer, weil sie meinen, sie müssten es.
Ich mag den Ausdruck „Steinbruchexegese“ Vollendeter könnte man Theophils unzusammenhängendes Gestammel
aus Bibelbezügen kaum beschreiben. Lassen Sie uns das einmal klarstellen, Theophil: Sie glauben also,
von „Gott“ bevollmächtigt zu sein, vermeintlichen „Übeln“ unter den Menschen respektlos und voller Verachtung
entgegenzutreten? Bevollmächtigt zu richten und zu verurteilen? Darf ich sie fragen, welcher Sekte Sie
angehören? Sie wollen ja wohl niemandem ernstlich weismachen wollen, das habe etwas mit „Christentum“
zu tun, nicht? Haben Sie eigentlich schon einmal etwas von einem gewissen „Jesus von Nazareth“ gehört?
Im Zweifelsfalle gucken Sie ‘mal nach oben, das ist der, der da so dekorativ auf’s Kreuz genagelt ist.
Und die Menschen, die an ihn glauben, sind der Überzeugung, dass er für ihre Sünden gestorben ist.
Gekreuzigtwerden ist kein Spaß, wissen Sie… das macht man nicht, damit nachher Heuchler Ihres Kalibers
sich in seinem Namen zum Rächer ihrer geschundenen Vorurteile aufzwiebeln können.
@Theophil Ich wüsste nicht, wer Sie zwingt, sich queer.de oder irgendeine andere, homosexuell geprägte
Site anzutun. Homosexuelle brauchen in Ihrem Leben überhaupt gar keine Rolle zu spielen. Sie zwingen
Sie zu nichts, machen Ihnen keine Vorschriften und lassen Sie – außer, SIE greifen sie an – auch ansonsten
in Ruhe… die haben nämlich an Gestalten Ihres Schlages nicht das geringste Interesse. Ich werde den
Verdacht nicht los, dass mancher Lippenkatholik die ganze Aufregung eh’ nur künstlich produziert, damit
man IHN und seine Kirche überhaupt wahrnimmt. Darf ich übrigens noch fragen, wie Sie dazu kommen, mir
anale Genüsse nachzusagen? Sie scheinen ja heimlich unter meinem Bett zu liegen, so, wie Sie sich aus
dem Fenster lehnen? Oder darf ich Sie ganz einfach einen „derilierenden Spinner“ nennen, was der Wahrheit
vermutlich sehr nahe käme?
@Rexregis – Nicht aufregen Wer sich die Wahrheit so zurechtlügt wie die aufrechten Kämpfer hier, der
hat eine solche Aufregung gar nicht verdient. In Österreich wird die jährliche Anzahl der Abbrüche
auf 45.000-80.000 geschätzt – mehr kann man nicht, da keine offizielle Statistik geführt wird. Was die
dolle Zahl von „1000 am Tag in Deutschland“ angeht: Ausweislich der Ärztezeitung www.aerztezeitung.de/…5/12/08/222a0407.asp?cat=/medizin/s…
betrug die tatsächliche Zahl der gemeldeten Schwangeschaftsabbrüche (angesichts der vergleichsweise
liberalen Handhabung in Deutschland ist die Dunkelziffer relativ gering) im 3. Quartal 2005 durchschnittlich
332 pro Tag. Quelle: Statistisches Bundesamt. Aber warum mit realen Zahlen argumentieren, wenn man sich
doch so viel plakativere aus den Fingern saugen kann?
Firminus Angesichts der weitaus höheren Anzahl NICHT behinderter, abgetriebener Embryonen muss ich als
gesunder Mensch also jetzt eine Panikattacke bekommen? Logik á la kreuz.net.
@Antonius Warum? 1. Besteht auch kreuz.net dankenswerterweise nicht nur aus schrägen Gestalten. Es gibt
hier auch Menschen, mit denen ein Gespräch in der Tat lohnt, auch, wenn es streitbar ist. 2. Gerade,
weil ich selbst nicht schwul bin, finde ich es wichtig, denen hier zu zeigen, dass ihre Ansichten „da
draußen“ nicht bejubelt werden. 3. Ich bin ein Fan des Eindruck aus erster Hand. Ich begehe sicher nicht
den Fehler, die hiesige „Gemeinde“ als stellvertretend für den Katholizismus aufzufassen – das hier ist
halt wie eine Fidel-Castro-Gemeinde innerhalb irgendeiner linken Partei: Extrem, leicht verrückt, unmaßgeblich,
atypisch, aber existent. Spannend in ihrer Skurrilität. Streichelzoo. 4. Ich habe hier tatsächlich auch
das eine oder andere gelernt. Nicht „gelernt“ i.S.v. „oh, das werde ich demnächst auch so machen“, sondern
als: „Ah, *SO* sehen manche von denen das also, interessant, auf den Gedanken wäre ich nie gekommen“.
5. Spaß an der Disputation. Gegenseitiges Schulterklopfen kann ich bei Bedarf in einem Freidenkerforum
haben, das ist auf Dauer langweilig. Worüber reden, wenn man einer Meinung ist? Sich mit tiefgründiger
Mimik zunicken und murmeln: „Ganz, wie Du sagst, Bruder – ganz, wie Du sagst“ mag unsicheren Gemütern
den benötigten Halt vermitteln, aber intellektuell befriedigend ist es nicht. Zoffe ich mich lieber mit
jemandem wie Benedikt, da wird man zum Denken gezwungen. Schnabeltierkönig und Co. sind nur die Pausenclowns,
quasi die Milchschnitte von kreuz.net.
@Theophil Ein interessanter, themenrelevanter Beitrag Ihrerseits. Können SIE mir vielleicht sagen, WARUM
Antisemitismus sündhaft und dumm ist? Ich möchte das wirklich gerne in katholisch geprägter Argumentation
wissen. Falls Sie’s nicht sagen können oder wollen, machen Sie doch bitte Platz für die, die etwas zu
sagen haben und auch über die entsprechenden Kapazitäten verfügen. Den Platz „ganz hinten“ dürften
Sie ja, nach Ihrem Gebaren zu urteilen, gut kennen.
@Theophil – Ist das wirklich SO schwer? Sie kommen wie vor wie GaGa, dem es offenkundig zu an den Kapazitäten
gebricht, die Wirkungsweise eines Links zu erfassen. Schauen Sie ‘mal, so www.google.de/search?q=gay+forum+qu…
geht das… da dürften Sie dann erst einmal mehrere Wochen beschäftigt sein. Ein Account, der die dort
Versammelten mit einem zünftigen „Haltet ein, Ihr gottlosen Sodomisten!“ begrüsst, dürfte allerdings
binnen Stunden dort sein, wo Sie irrig das Zentrum schwuler Interessen wähnen: Im A… Das nur als Sicherheitshinweis.
Allerdings dürfte es nicht ganz so leicht sein, eine Site zu finden, auf der „Dark rooms“ und „Tänzelnde
Gespielinnen“ das vorherrschende Thema sind – das sind Hetenmythen, die etwa so an die Realität heranreichen,
als wenn man annähme, ein Katholiken sei tagein, tagaus mit Selbstgeißelung und Rosenkranzbeten beschäftigt,
während er eine frische Hexe in den Ofen schiebt. Wobei kreuz.net allerdings, zugegeben, sein Möglichstes
tut, um dem Mythos Leben einzuhauchen – möchte man meinen. „Dark rooms“ sind für Schwule etwa das, was
Swingerclubs für Heten sind – wenn Sie ernstlich annehmen, das sei die herrschende Norm, stellen Sie
sich gerade ein SEHR beredtes Zeugnis aus. Sie wissen doch: „Was ich selber denk’ und tu’, trau’ ich anderen
zu“. Und auch Ihre Wahrnehmung der Weiblichkeit wird deutlich umrissen von der von Ihnen bemühten Vokabel
„Gespielin“… Triebspielzeug, ja? Interessant. Mag Ihre Frau das?
@Sulpicius Naja, sehen Sie, irgendwie spannend ist das schon mitanzuschauen. Ich bin ja nun recht unverdächtig,
Parteigänger der einen oder der anderen Seite zu sein, mich wunderte nur, wie man dem sehr klaren Schreiben
so merkwürdige Dinge entnehmen kann? „AN DEREN LEHRE SIE UNBEIRRT FESTHÄLT.“ Das habe ich gelesen. Und
Sie übersehen, dass das ein sehr bewusster Ausdruck ist. Der Autor weiß SEHR genau, was er schreibt
und wie er es schreibt, das merkt man in jeder Zeile. Mensch, wenn sogar ich als Laie das merke! Das meint:
„An der Lehre, aber nicht an der Kirche als Ganzes“. Oder auch: „NUR an der Lehre – aber das reicht halt
nicht!“. „eine Bagatelle disziplinärer Art: nämlich die Bischofsweihen ohne Erlaubnis des Papstes.“
Ihre „Bagatelle“ nannte der damalige Papst „eine sehr ernste und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsame
Sache“, wenn ich daran erinnern darf? Was gilt? Ihr Wort oder das Johannes Pauls II.? Na, wie ich Sie
kenne, weiß ich die Antwort…
@GaGa „Wo ist sie zu lesen?“ Muss ich einem ehemaligen AOL-Lotsen wirklich erklären, wie ein Link aussieht?
„Und Sie glauben, sich solch ein Urteil anonym anmassen zu können?“ Es wäre mir neu, dass der Wahrheitsgehalt
einer Aussage von der Identität des Aussagenden abhängig wäre… die Geschichte mit dem Strafverfahren
war ja schließlich auch korrekt, nicht? Nur: Ich bin gar nicht „anonym“, die ganze Zeit nicht gewesen –
Sie heulen den falschen Baum hoch und merken’s nicht ‘mal. „*Wo* ist dieser „Link“?“ *seufz* Also bitte,
noch einmal: DemonDeLuxe www.jawz.de/~demondelux/blog/?page_id=2 „Und, wo ist Ihre „Strafanzeige“? Ich
warte darauf…“ Oh, bislang hatten Sie das ja noch nicht spezifiziert – und da Sie, wie ich Sie kenne,
weder die (hier allerdings auch: dumme) Traute haben, das nachzuholen, noch das Rückgrat, es zurückzunehmen
und um Entschuldigung zu bitten, wird es dabei vermutlich auch bleiben, nicht? Sie werden wahrscheinlich
nicht einmal den Mumm haben, zuzugeben, dass Sie sich mit Ihrem Anonymitätsgenöle gründlich blamiert
haben.
@Gabriel Gawlik aka „Gagatüt“ (so sind Sie ja einschlägig bekannt, nicht?) Eine „DLL“ ist eine „Dynamic
Link Library“ – Ankekserei kommt nur halb so knackig, wenn man nicht einmal den Namen des Gegenübers
auf die Reihe bekommt. Wissen Sie, ich habe aus meiner Identität nie ein Geheimnis gemacht – im Gegensatz
zu Ihnen habe ich allerdings auch nicht dieses übersteigerte Geltungsbedürfnis, dass ich überall meine
volle Anschrift und Telefonnummer hinkleistern muss, gar noch unter Verweis auf diesen Ein-Mann-Betrieb,
den Sie einen „Kinderschutzverein“ nennen, der in realitas aber nur dazu dient, jemandem, der nichts anderes
tut als sich den ganzen Tag in Pädo-Foren herumzutreiben, die Aura des „wackeren Streiters“ zu verleihen.
Jemand, der nur kurz vorbeischneit, seine Textbausteine absondert und dann prompt mit Verleumdungen der
dreisteren Art um sich wirft, kann natürlich nicht wissen, mit wem er es zu tun hat – aber das ist Ihr
Prolem, nicht meines. Jetzt wissen Sie’s ja – oder sind Sie WIRKLICH zu benebelt, um den unten angegebenen
Link zu meinem Impressum zu zu klicken? ;O) Apropos „Feigling“: Wie war das denn nun mit den „KiFi-Sympathisanten“?
Wen genau hatten Sie gemeint? Oder meinten Sie das doch nicht so (das nennt man eine „goldene Brücke“,
Herr Gawlik – es wird empfohlen, sie zu nutzen)? So, das war’s dann wohl, oder?
N’Abend, Herr Gawlik Sie irren sich – wir hatten schon das Vergnügen und ich bin auch nicht anonym…
„DDL“ ist die Abkürzung für „DemonDeLuxe www.jawz.de/~demondelux/blog/?page_id=2“. Nachdem wir das jetzt
geklärt hätten, darf ich Sie um eine Konkretisierung von „KiFi und ihre Sympathisanten“ bitten. Wählen
Sie Ihre Worte mit Bedacht – wo ein Urteil fiel, fällt schnell(er) ein zweites. Und da ich auf pompöse
Trittbrettfahrer wie Sie ganz grundsätzlich nicht gut zu sprechen bin, wäre es mir ein Vergnügen der
gehobenen Sorte, Ihnen erneut die juristischen Grenzen aufzuzeigen. Zu Ihren vorgeblichen „Argumenten“
werde ich mich nicht weiter äußern, da ich eine Diskussion mit Ihnen als komplett verschwendete Zeit
ansehe. Bei unserem vorigen Aufeinandertreffen waren es übrigens SIE, dem die Argumente (man sollte wohl
eher sagen: Textbausteine) ausgingen, schlagen Sie’s ‘mal in Ihrem spärlich besuchten Forum nach ;O)
@Theophil Und ich bin dankbar dafür. Sollte ich aber je Bedarf an einem bigotten Heuchler haben, der
mit Bibelversen auf den Lippen seiner grotesken Menschenverachtung Ausdruck verleiht und dessen Ignoranz
nur noch von seiner Engstirnigkeit übertroffen wird, dann komme ich gerne auf Sie zurück. P.S.: Natürlich
kenne ich Sie nur von dem, was Sie hier schreiben – na und? SIE maßen sich doch sogar ein finales Urteil
über Menschen an, von denen Sie nicht einmal je eine Äußerung gehört haben, und das pauschal und ohne
die geringste Ahnung zu haben. Sie sind als der Letzte, der sich beschweren darf. So geht’s halt, wenn
man nicht nur den ersten, sondern auch – mit Lust – den zweiten und dritten Stein wirft.
@Teophil „Er aber sprach zu ihnen: Treffend hat Jesaja über euch Heuchler geweissagt, wie geschrieben
steht: „Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.“ Jesus kannte Typen
wie Sie nur zu gut.
@rudolfsohn Sie haben, fürchte ich, einen Knick – ob in der Optik oder im Hirn, da bin ich noch nicht
ganz sicher. Wo genau sehen Sie „Kinderschändersympathisanten“? Wen GENAU möchten Sie so bezeichnen?
WER hat Ihrer Ansicht nach auch nur im Entferntesten einer „Kinderschändung“ das Wort geredet? ANTWORTEN
SIE. @Guntram Der Papst ist ein antismeitischer Mörder. Beweis: Der Papst isst Brot – und praktisch alle
bösartigen Möreder sowie quasi sämtliche Antisemiten haben Brot gegessen. Auch der Papst isst Brot.
Ergo (nach guntramscher Logik) ist der Papst ein antisemitischer Mörder. „Reductio ad absurdum“ nennt
man das.
@v2 – Punkt für Sie ;O) Vielleicht können Sie mir – oder einer der anderen, verehrten Anwesenden – diesen
Satz Kardinal Kaspers erklären, den der Papst inhaltlich ja zu teilen scheint: „Der Antisemitismus ist
eine Sünde und wer den Antisemitismus nicht verurteilt, ist ein Dummkopf.“ Dazu nur die Frage: Warum?
Woraus ergibt sich der Sündhaftigkeitscharakter? Es muss ja ungeheuer offensichtlich sein, wenn man ein
„Dummkopf“ ist, falls man das nicht erkennt.
@Theophil Das mit „ein bisschen schwanger“ ist ein witzloser Sophismus. Sie könnten genausgut fragen:
„Kann eine natürliche Zahl ein bisschen gerade sein?“. Binäre Logik funktioniert auschließlich auf
der Basis extrem simpler Systeme – Systeme, die so begrenzt sind, dass sie in sich keine Abweichungen
tragen können. Menschen aber sind ultrakomplexe Systeme, Gesellschaften erst recht. Wenigstens an dieser
Stelle dürfen Sie einem Programmierer ‘mal vertrauen, hm? ;O) Natur auf der makroskopischen Ebene ist
analog. Es gibt keine harte Grenze zwischen „normal“ und „pervers“, und zwar doppelt nicht: Einmal, weil
bereits die Begriffsbedeutung abhängig ist vom Kontext und extrem variabel. Und einmal, weil es beliebig
viele Abstufungen dazwischen gibt und jede Grenze willkürlich ist. Das bedeutet, wohlgemerkt, NICHT,
dass es so etwas wie „pervers“ gar nicht geben kann. Es bedeutet nur, dass man keine Grenze definieren
kann, auf deren einer Seite alles „normal“ ist und auf der anderen alles „pervers“. Wieder einmal eine
Form des „Sandhaufen-Problems“.
Lesen, was da steht – und dazwischen Das Schreiben von Herrn Perl ist sehr eindeutig. Es läuft letzten
Endes darauf hinaus, dass man die SSPX sehr klar als Schismatiker empfindet, sie aber aus Furcht vor einem
„point of no return“ (noch) nicht so bezeichnen möchte. Die Gläubigen möchte man schadlos halten; das
entspricht der juristischen Konstruktion einer „Geschäftsfühtung ohne Auftrag“, bei der Außenstehende
dennoch auf die Verbindlichkeit der geschlossenen Verträge bauen dürfen. Das ist in keinster Weise eine
Aussage darüber, dass die SSPX so verfahren DARF – ganz im Gegenteil. Der von Sulpicius behauptete Passus
„Die Priesterbruderschaft hält unbeirrbar an der katholischen Lehre fest.“ ist irreführend, denn er
verschweigt das dick und deutlich im Original genannte „Aber“. Noch aussagekräftiger ist die dort ebenfalls
verwendete Formulierung: „Die „Priesterbruderschaft Sankt Pius X.“ will durchaus in der katholischen Kirche
sein“ – sprich: Sie will, aber sie ist es nicht (vgl.: „er hat sich redlich bemüht“). Die hier geäußerte
Behauptung, jeder Getaufte sei erst einmal Katholik, ist allerdings possierlich – das hat ca. dieselbe
Rechtskraft, als wenn ich behauptete, jeder Geborene schulde mir 10 Euro. Wissen Sie, was Ihnen die Protestanten
für diese Anmaßung husten? ;O)
@Theophil Sie können mir von Ihren Sprösslingen natürlich sonstwas erzählen – wer weiß, wie’s wirklich
ist? Alles, was man aufgrund Ihrer hier gemachten Äußerungen faktisch beurteilen kann, ist Ihr Holzschnittweltbild.
Wie sagten Sie unten? „die so tun, als wären alle Perversitäten nur eine Schattierung der Normalität.“
Mein Lieber, auch wenn es Ihnen nicht passt: Genauso ist das. „Normal“ und „pervers“ sind keine binären
Begriffe. Vielleicht wollen Sie sich einmal etwas mit Statistik (Gaußsche Verteilungskurve) befassen?
Ihre entweder-oder-Denke ist eine Illusion. Gesellschaftliche Normen sind im steten Wandel begriffen,
da ist nahezu nichts von ewiger Gültigkeit – Sie können das sogar anhand Ihrer eigenen, „heiligen“ Schrift
ablesen, in der genügend Regeln enthalten sind, die Sie heute nicht mehr beherzigen. Aber Sie ignorieren
das lieber und definieren Ihre heutige, subjektive Sicht der Dinge als „ewige Wahrheit“ und leiten daraus
das vermeintliche Recht zur pauschalen Herabwürdigung anderer ab. Ist Ihnen einmal der Gedanke gekommen,
dass Figuren wie SIE sich am Rand der besagten Glockenkurve befinden und von daher – auf der Basis IHRER
chauvinistischen Attitüde – vom Blickwinkel des „Normmenschen“ aus als „pervers“ bezeichnet werden könnten?
Dass das nicht laufend geschieht, verdanken Sie primär dem Umstand, dass es nur wenige gibt, die derart
leichtfertig mit solchen Pejorativen um sich schmeißen. Denn auch das – wie Sie es vorexerzieren – ist
nicht „normal“.
@Theophil Was ich meine? Nun, nach allem, was Sie so erzählen, meine ich, dass Sie Ihren Kindern genau
das nicht gegeben habe, worauf Christen im Hinblick auf den Herrgott doch immer so pochen: die freie Wahl.
Wenn Ihre Kinder wirklich so sind, dann deuten Ihre Schilderungen darauf hin, dass sie es lediglich nicht
anders kennen – und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eines Tages einmal mit einem dumpfen Knall in der
Realität aufschlagen. Nein, ich wünsche ihnen das nicht. Aber ich halte es für wahrscheinlich. In Sachen
„Pseudokleriker“ machen Sie sich hinsichtlich meiner Leiche bitte keine Sorgen: Ich bezweifle sehr, dass
irgendjemand, der mir nahe steht, meine zu Lebzeiten geäußerten Wünsche derart ignorieren würde, dass
irgendein Kleriker – egal welcher Couleur – da ein Wörtchen zu reden hätte. Persönlich Bekannte, die
ich aufgrund ihres Geistes und nicht ihres Klerikerstatus schätze, außen vor. Aber die würden angesichts
Ihrer Tiraden nur traurig den Kopf schütteln. In Sachen c@rechild nur ‘mal so der Tip, sich erst einmal
ein wenig schlau zu machen, bevor Sie wem zujubeln. Herr Gawlik ist nicht eben das, was man „unumstritten“
nennt, und auch bereits wegen Verleumdung verurteilt. In Sachen „Unterscheidung zwischen Homosexualität
und Pädophilie“ sagt er zwar ‘mal was Richtiges, aber sein blindwütiger Kreuzzug gegen Menschen, deren
einziges „Verschulden“ eine nicht normgerechte Veranlagung (nicht zu verwechseln mit Missbrauchstätern!)
ist, hat bereits traurige Berühmtheit erlangt.
@Theophil Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber Sie sind ein ausnehmend dummer Mensch mit einem freiwillig
eingeengten Weltbild, der sich auf seine Ignoranz auch noch etwas einbildet. Sie haben nichts verstanden –
das an sich wäre entschuldbar. Aber Sie WOLLEN nicht verstehen, und das ist eine Vergewaltigung der Vernunft.
Um in Ihnen verständlichen Begriffen zu sprechen: Sie missbrauchen das Geschenk Gottes, Ihren Geist,
den Sie künstlich und willentlich niederhalten, dieweil Sie sich in ein simplifiziertes Weltbild flüchten,
in dem Sie alles in „gut“ und „böse“ einteilen. Alles Ihnen Unbekannte und Andersartige ist grundsätzlich
unheimlich und daher „böse“. Ich wünsche Ihren Kindern, dass sie sich von diesem kläglichen Vorbild
emanzipieren und eigenständiges Denken lernen – von Ihnen aber jedenfalls ganz sicher nicht, von Ihnen
lernt man allenfalls Denkresistenz und Erkenntnisverweigerung. P.S.: Das Gedankenkonstrukt, das jemanden
einen Atheisten / Agnostiker / Andersgläubigen als „Feiertagsschnorrer“ bezeichnen lässt, ist so absurd,
dass ich es gar nicht erst erläutert hören möchte. Selbst die passende Replik darauf, nämlich Sie
(und das weitaus trefflicher) einen „Wissenschaftsschnorrer“ zu nennen, wäre mir zu billig – auf Ihrem
Niveau möchte ich nicht einmal begraben sein.
@Institoris Ich ziehe es vor, Unbekanntes, das aber offenbar eine Rolle spielt, kennenzulernen, bevor
ich mir ein Urteil darüber erlaube. Sofern es sich dabei um Menschen handelt, kann man zwar viel ÜBER
sie lesen, aber es ist doch eine ganz andere Sache, an die primäre Quelle zu gehen, also MIT ihnen zu
reden. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob mein ursprüngliches „Bauchgefühl“ positiv oder
negativ ist – es geht darum, mehr zu wissen und DANN zu urteilen. So bin ich bei so unterschiedlichen
Gruppierungen wie Neonazis und Pädophilen verfahren, und so werde ich es weiterhin handhaben, ganz gleich,
um welche Gruppe es sich handelt. Ich bin nicht daran interessiert, über Menschen auf der Basis von yellow-press-Propaganda
den Stab zu brechen, denn ich würde nicht wollen, dass andere MIR gegenüber so verfahren. Mal wieder
der kategorische Imperativ also. Also, ja: Austauschen. Wie lautet Ihre Alternative? Woher beziehen SIE
Ihr Wissen über das, was Sie beurteilen? Wie lautet Ihr Vorschlag, wie die Gesellschaft mit einem Teil
ihrer selbst, nämlich Menschen mit pädophiler Veranlagung (wir sprechen hier NICHT von Straftätern,
sog. „Kinderschändern“ etc.), umgehen sollte? Speziell interessieren würde mich die christlich-katholische
Herleitung Ihrer Überlegungen, wie immer die aussehen mögen.
@Golileo – Stimmt Was Sie so geschrieben haben, ist teilweise wörtlich das, was ich aaO. in ähnlichen
Diskussionen beigetragen hatte ;O) Man muss einmal ganz klar festhalten, dass dieses Tabu eine gesellschaftliche
Konvention ist und sonst erst einmal nichts – und dadurch grundsätztlich hinterfragbar. Ich halte sie
für eine zweckdienliche, sinnvolle Konvention, aber es handelt sich eben nicht, wie mancher suggerieren
möchte, um ein Naturgesetz. Was man sich weiterhin vergegenwärtigen sollte, ist, dass einige der ganz
klar zu beobachtenden, schädlichen Folgen ihrerseits auf die Tabuisierung zurückzuführen sind – das
ist eine Art self-fulfilling prophecy: Etwas WIRD zum, Übel, weil es als Übel GILT. Allerdings ließe
sich das, selbst, wenn man es wollte, nicht „einfach so“ ändern, und es blieben auch dann noch zu viele
Risiken bestehen, als das man sie eingehen sollte. Das sehen übrigens verantwortungsbewusste Pädophile,
mit denen ich mich in Foren austauschte, durchaus genauso; ich erinnere mich noch sehr deutlich eines
Users, der mir klar machte, dass gerade seine Neigung zu Kindern es ihm untersagt, irgendwelche Handlungen
in diese Richtung vorzunehmen, weil er um Himmelswillen das, was er liebt, nicht gefährden möchte. Sind
aber nicht alle so. Und es bleibt natürlich der gern ignorierte Hinweis darauf, dass die Mehrheit der
Kindesmissbrauchsfälle eben gerade NICHT von Pädophilen verübt werden, da meist nicht der Eros an sich,
sondern die Machtausübung das zentrale Motiv darstellen.
@Xixax – Mühen Sie sich nicht Gefürchtet und gehasst wird, was nicht verstanden wird. Da mancher hier
aber NOCH mehr das Verständnis fürchtet, wählt er (hier: sie) freiwillig die Ignoranz und WILL das
alles nicht wissen. Wenn Sie sich die 25.000 Diskussionen auf kreuz.net zum Thema „Homosexualität“ anschauen,
werden Sie feststellen, dass schon so viele in der ehrlichen Absicht einer sachlichen Richtigstellung
Informationen eingebracht haben, die aber nahezu komplett ignoriert werden – spätestens bei der nächsten
Diskussion ist wieder alles beim Alten und zumeist dieselben Leute ziehen sich wieder an Vorurteilen hoch,
von denen sie klammheimlich wissen, dass sie Unfug sind, an denen sie aber so gerne festhalten wollen,
weil sie es sich in ihren Konstrukten recht gemütlich gemacht haben. Ja, natürlich ist das unaufrichtig.
Und, nein, mit „christlich“ oder „katholisch“ hat das (wie ich jetzt ‘mal zugunsten des Katholizismus
sage) eigentlich nichts zu tun. Aber sehr viel mit angemaßter Selbsterhöhung, Selbstgerechtigkeit und
Xenophopie i.S.v. von „Angst vor allem irgendwie Andersartigen und Unverstandenen“. Und speziell von letzterem
gibt es ja, dank frei gewählter Ignoranz, eine unglaubliche Menge.
@Beobachterin Ich denke nicht, dass Frechheiten wie Ihre für Sie sprechen. Freitag hat es nicht nötig,
sich von jemandem auf diese Art dumm von rechts unten anmachen zu lassen, und sich selbst stellen Sie
damit ein sehr armseliges Zeugnis aus. Wenn Ihre eigene Erziehung schon so daneben gegangen ist, dann
waren Sie schwerlich in der Lage, selbst eine bessere zu vermitteln. Von Freitag sind mir derlei Peinlichkeiten
hingegen nicht bekannt. Ansonsten ist, denke ich, mittlerweile alles gesagt, und bevor Herr Gawlik von
„c@rechild“ den Rest seiner gecopypasteten Flachheiten abkippt, sollte man behutsam die Tür zumachen.
Keine Sorge, das ist er gewöhnt.
@Theophil Ihre Realitätsverleugnung ist schon bedenklich – mit der waghalsigen Behauptung „Ihre Pseudogrenze
zwischen einer Neigung und einer verachtenswerten Tat gibt es einfach nicht.“ stehen Sie im Widerspruch
zu jedweder Gesetzlichkeit und fröhnen der These vom „Gedankenverbrechen“. Das hat mit der Realität
nichts zu tun – unabhängig davon, ob man Kinder hat oder nicht. „Als gesund veranlagter Erwachsener wird
es einem schlecht bei dem Gedanken an einem Kind herumzuspielen.“ Mir persönlich gibt der Gedanke mit
Sicherheit keine erotischen Gefühle, aber ob mir bei dem Gedanken „schlecht“ wird, hängt maßgeblich
davon ab, was konkret „herumspielen“ sein soll und ob das Kind dabei leidet. Zwischen zärtlichem Streicheln
mit erotischem Anklang eines lächelnden Kindes und brutaler Penetration eines heulenden Dreikäsehochs
liegen Welten und Abgründe. Es kommt nicht auf das Tabu um seiner selbst willen an, sondern auf den Schaden
bzw. dessen Verhinderung. Mir selbst ist Pädophilie so exotisch-fremd wie Homosexualität oder Sadomasochismus
oder wie die Spielarten alle heißen – „ist nix für mich, gibt mir nichts“. Ich verurteile sie aber nicht
danach, ob MIR das etwas gibt bzw. ob eben nicht, sondern ausschließlich danach, ob es jemandem schadet
bzw. gegen seinen WIllen geschieht. Sofern das nicht der Fall ist, sollen sich die Leute meinetwegen ank…en
oder sich an einem zünftigen Trockenfick im Schafskostüm erfreuen, solange ich nicht dabei sein muss.
@EinChrist Wichtig: „Überzeugt sein“ ist NICHT gleich „wissen“. „Wissen“ heißt auch: „belegen können“.
Was Sie haben, ist aber „Glaube“. Insofern können Sie zwar beliebig viele „Fakten“ Ihres Glaubens vortragen,
diese stehen aber samt und sonders unter der Überschrift: „Falls mein Glaube richtig ist, wofür es keinerlei
Beleg gibt“. „Der denkende Mensch erlebt das Universum als „logisch“. Egal wie es „wirklich“ ist, der
Mensch kann es nur beschreiben mit Hilfe der Logik, und zwar erfolgreich (s. N-Wissenschaft). Der Mensch
lebt auch danach…“ Prima. Das gilt dann auch für sämtliche Erzeugnisse der Theologie. Und auch, wenn
Sie 100mal behaupten, diese seien die „Worte Gottes“, so bleibt es doch eine bloße Behauptung, die Sie
nicht belegen können. Unter diesem Geschichtspunkt wäre es vielleicht ein klitzekleines bisschen angeraten,
einmal darüber nachzudenken, was wäre, wenn Sie bzw. Ihre Religionsführer doch irrten. Einfach nur
zu behaupten, das sei unmöglich, mag zwar katholisch sein – realistisch ist es nicht. „Das Endziel bzw.
die Frucht der Hl. Schrift ist kein geringeres als die Fülle der ewigen Seligkeit. Eine feine Sache meint“
Ja, schon toll. Dumm nur, dass es hunderterlei verschiedene und sich wiedersprechende Ansichten davon
gibt, und Sie nicht den gerinsten Anlass dazu haben, gerade IHRE Sicht als bevorrechtet oder „wahrer“
anzunehmen. Sie WOLLEN das nur ;O)
@Thaddäus Sie haben mit dem „Bruder“ halt mehr als nur die ersten 2 Buchstaben gemeinsam, da kann so
ein Schnitzer schon ‘mal passieren. Ich verstehe zwar, dass Ihnen die Zueignung theophilscher Ergüsse
peinlich sit, aber so viel doller sind Ihre doch auch nicht gewesen IIRC? Das da etwa: „Warum auch hätte
wegen eines auf eine Ehe im nicht pervertierten Begriffssinn (auf eine Ehe zwischen Mann und Frau also)
abzielenden niedrigen Heiratsalters „das Abendland untergehen sollen““ Werter Thaddäus, für die Feststellung
des Tatbestandes „Kindesmissbrauch“ ist es vollkommen unerheblich, ob man über die Lustheirat eines gesetzten
Herrn Grafen mit einem jungen Adelstöchterlein vollmundig „heilige Ehe“ drüberschreibt oder „perverse
Sauerei“. Genau diese Bigotterie ist nämlich ausnahmsweise etwas, das ICH als „ekelerregend“ bezeichne.
Entweder IST es dies oder jenes oder eben NICHT, aber jedenfalls ist es unabhängig davon, was irgendwelche
Priester darüber herumorakeln. @Alex Bermann Das Bild mit dem Gefängnis ist exzellent; in der Tat konnten
wir ja ‘68 genau eine solche „Sprengung“ erleben, in deren Folge dann in der Tat allerlei Verwirrungen
auftraten, die zwar heute, nachdem sich die Rauchschwaden gelegt haben, längst erledigt sind, von den
Nimmermüden aber stets aufs Neue aus der Kiste gezogen werden (ich sage nur „Cohn-Bendit“…).
@Theophil Ihre Ekelprobleme tun mir leid. Allerdings werde ich nicht Ihnen zuliebe den Quatsch von der
angeblichen Perversität homosexueller Menschen nachbeten, derlei Verächtlichmachung überlasse ich „frommen“
Leutchens wie Ihnen, die aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen auch noch Jesus hinter sich wähnen
in ihhrem Hass auf Andersartige. Sie zeigen mit Ihrem abstrusen Unfug von der „Einstiegsdroge“, dass Sie
keinerlei Zugang zu der Thematik haben, ausweislich Ihrer Tiraden sogar vermutlich nicht einmal wissen,
was Sexualität eigentlich ist. Ignoranz und Borniertheit, eine großartige Paarung. Und noch einmal zum
Mitschreiben: Es geht hier nicht um Kindesmissbrauch. Diesen explizit „abzulehnen“ ist gar nicht notwendig,
da besteht gesellschaftlicher Konsens. Pudeln Sie sich nicht auf, Ihr Strohmann taugt nicht, allenfalls
dazu, Ihre Unflätigkeiten vor sich selbst zu rechtfertigen. @Konservativer Sie haben Knecht Dummspecht
nicht begriffen ;O)
Nur interessehalber Lassen Sie sich in Ihrem Disput bitte nicht stören, ich will da gar nicht uninformiert
dazwischenquatschen… nur: Kann man diese Fotos irgendwo begutachten? Sind sie öffentlich zugänglich?
Bei Fragen der möglichen Bildmanipulation erwacht bei mir immer Interesse.
@Beobachterin – Sagen Sie ‘mal… …WOLLEN Sie das nicht begreifen? Zum einen geht es selbst denen, die
Pädophilie nicht an sich als Vebrechen ansehen, eben nur um diese, sprich: Die NEIGUNG. N-E-I-G-U-N-G.
Einige wenige Pädophile wollen zwar auch in der Tat legalen Sex mit Kindern, aber das findet quer durch
die Bevölkerung keine Befürwortung – bei den einen aus praktischen, bei den anderen aus grundsätzlichen
Erwägungen, aber im Resultat jedenfalls KEINE Befürwortung. Nein, auch nicht bei den GRÜNEN. Die Situation
IST unvergleichbar mit der der Homosexuellen, weil bei diesen keinerlei, auch nicht potenzielle SCHADwirkung
vorliegt. Natürlich würden manche (MANCHE, wohlgemerkt!) Pädophile die Erfolgsstory der HS-Emanzipation
gerne als Präzendenzfall und Wegweiser nehmen, aber exakt dies ist eben der Punkt, an dem das nicht mehr
geht, und wo sich auch Homosexuelle gegen die unzulässige Parallelisierung verwahren, bei aller nachvollziehbarer
Sympathie für unterdrückte Sexualidentitäten. Oder ist es Ihnen nur einfach ein Bedürfnis, den 258.
„Untergang des Abendlandes“ herbeizufabulieren? Dann sei Ihnen verraten, dass das Abendland nicht einmal
dann untergegangen ist, als eine weitaus frühere Heiratsaltergrenze als hier und heute – unter BILLIGUNG
IHRER KIRCHE – völlig normal war. So, und jetzt ist’s dann ‘mal gut, bitte. Es gibt genügend ernsthafte
Probleme, da muss man sich nicht noch so einen Hirnkrampf ausmalen. Sie tun ja gerade so, als würde Gieseking
nächste Woche Kanzler UND Bundespräsident werden.
@surprise – Oha! EIN Kommentar? Mööööööönsch, müssen SIE „zum Fürchten“ sein… ;O) Mich würde
ja wirklich ‘mal die „interne Punkteskala“ interessieren, anhand derer das gehandhabt wird… wobei mich
so oder so wundert, dass ich dann nicht schon längst auf Null (oder wenig drüber) gedrosselt bin – zumal
ich aus meinem Agnostizismus ja gar keinen Hehl mache (da sind Sie doch weitaus konformer). Aber danke
für die Bestätigung, ich dachte teilweise wirklich schon, ich sehe Gespenster :O)
@Benedikt „Seit wann ist es notwendig, ein Amt zu bekleiden, wenn man etwas für disziplinlos hält?“
Naja, „Disziplin“ funtioniert schon in der Regel von oben nach unten, und da Sie kein Priester sind…
aber erörten Sie das ‘mal mit Sulpicius, der meint ja, man müsse ohnehin ein Fachstudium absolviert
haben, bevor man sich eine Meinung erlauben kann ;O) Ich bin da jetzt nicht so bewandert in liturgischer
Geandung, insofern sehen Sie’s mir nach, wenn ich nicht einmal weiß, onwiefern eine Stola Bestandteil
der priesterlichen Kleidung ist oder nicht… aber es wird Sie wohl kaum wundern, dass ich den Kern einer
Religion schwerlich in Uniformvorschriften erkennen kann. „Wenn ein Mann im Hawaiihemd in einer Oper Ihnen
gegenüber den Ordner spielt, glauben Sie dem dann vorbehaltlos? Muss man Ihnen das wirklich erklären?“
Ja, müssen Sie. Wenn das nämlich ein Stück namens „Aloha He“ ist, fände ich das äußerst stil- und
geschmackvoll und würde meinen, da hätte sich ein Opernhausleiter aber wirklich ‘mal Gedanken gemacht.
In Sachen „Greifbares“: Welche Farbe müssen denn die Knöpfe genau haben, damit der heilige Geist sich
auch nur ja formvollendet manifestiert? (Nehmen Sie’s humorvoll, ich bitte Sie – uns Außenstehenden erscheint
das halt WIRKLICH skurril!)
@divusKA & ekstase Ja, das ist hier alles ein bisserl verschroben… wohlgemerkt, ich rede da gar nicht
von „Zensur“, denn das ist eine private Site, die können hier löschen, wozu immer sie lustig sind, es
gibt kein „Recht auf Meinungsfreiheit“, was das angeht. Aber ein „Gschmäckle“ hat’s natürlich schon.
Kuriosum am Rande: Ich verwende hier eigentlich den Nick „deusexmachina“ (momentan nur nicht, weil dessen
Passwort gerade nicht greifbar ist) – von dem bin ich eigentlich gewöhnt, dass man innerhalb von 24 Stunden
nur max. 12 Kommentare schreiben darf. Welches Erstaunen, als ich unter diesem, erst gestern angelegten,
„DDL“ beliebig viel schreiben konnte! Und ich hatte mich schon gewundert, wie manche „kreuz.net-orthodoxen“
Kommentatoren offenbar viel häufiger posten konnten… Offenkundig gibt es hier eine „Drosselung“, die
in keinster Weise kommuniziert wird – das habe ich in noch KEINEM Forum erlebt.
Zu ergänzen wäre vielleicht noch, dass… … das hervorragende Einvernehmen zwischen Nazis und arabischen
Antisemiten (ich weiß, Perser sind keine Araber, aber in diesem Punkt schlägt man ja nur zu gerne in
eine Kerbe und sieht sich als „muslimisch vereint“ an) eine lange Tradition bis in die Vorkriegsjahre
des Hitlerregimes hat. Wie auch dieser Gastartikel hier belegt, gilt doch immer wieder: Selbst die größten
Gegensätze finden zusammen, wenn es darum geht, auf gemeinsame Feindbilder einzudreschen – das war 1937
nicht anders als heute, hinreichende Gewissenlosigkeit vorausgesetzt.
@EinChrist – Logik usw. Sie werden gemerkt haben, dass ich „möglicherweise fiktiv“ sagte – ich bin Agnostiker,
kein Atheist. Meine persönliche, unmaßgebliche Meinung ist zwar die, dass er fiktiv ist, aber die kann
ich so wenig belegen wie Sie die Ihre. Sprich: Wir WISSEN es beide nicht. Sie sind davon ÜBERZEUGT –
das ist nicht dasselbe. Das Problem der creatio ex nihilo ist bekannt. Die Antwort theistischer Religionen
ist allerdings nur eine Scheinlogik: Sie argumentieren scheinbar logisch, formulieren als „Antwort“ aber
Ihrerseits eine Hypothese, die in sich gegen diese Logik verstößt. Wenn ich aber akzeptiere, dass „Gott
ewig ist“, was hindert mich daran, dieselbe Anahme für das Universum (oder Metaversum) anzuerkennen?
Ohne Gott? Es gibt mehere Ansätze, das Problem zu lösen, wobei wir vielleicht nie wissen werden, welcher
der richtige ist. Einer wäre eben, Existenz des Seins als ewig vorauszusetzen. Dann hätte nie eine Kreation
stattfinden müssen (dessen bedienen Sie sich ja bei „Gott“). Oder ein ewiges Perpetuum mobile (auf DER
Ebene wäre das möglich, da „Sein“ = abgeschlossenes, ideales System). Gut möglich aber auch, dass sich
diese Erkenntnis uns auf immer verschließen wird, weil wir Gefangene des Sytems sind. Sie machen sich’s
da leicht und erfinden fröhlich externe Zusatzsysteme („Himmel“ und „Hölle“) als Hilfserklärungen.
Die Wissenschaft ist da etwas vorsichtiger ;O) P.S.: Eine erfreuliche Abwechslung im Umgang miteinander.
Und ja, die 1500 Zeichen sind Murks.
Diverses @Beobachterin Naja, das ist bei Kannibalismus durchaus ähnlich: Die Lust darauf zu haben, dafür
kann niemand was, es auszuüben, ist hingegen zu unterlassen. Da liegt halt der Fall noch mehrere Tacken
klarer und extremer. Es hat wenig Sinn, dieses Immer-weiter-Assoziieren-Spielchen zu spielen, das kann
man nämlich auch in die andere Richtung spielen und landet dann bei der Kriminalisierung ehelicher Gemeinschaften.
@Theophil Es geht hier gar nicht um „Kinderschänder“. Es geht derzeit um „Pädophilie“. Nachsitzen, bitte.
@vita Das Problem ist doch: Wer will (und KANN!) die „Reife“ beurteilen? Ich bin auch gar nicht der Meinung,
dass „Reife“ immer zwingende Voraussetzung sein muss, und das nachzuhalten ist auch gar nicht Aufgabe
des Gesetzes. Es geht darum, Schaden möglichst abzuwenden, und nicht einmal das immer – schließlich
gibt es auch kein Gesetz gegen Die-Hand-auf-die-glühende-Herdplatte-legen. Eine gewisse Mündigkeit wird
angenommen – dies natürlich reifabhängig… und da wären wir wieder. Konkret bei jungen Mädchen musste
ich selbst schon staunend bemerken: Die wissen teilweise VERDAMMT genau, was sie wollen. Da sind wir „Jungs“
einfach Nachzügler. „Meine“ hat sich mich tatsächlich mit 14 ausgesucht, (mittlerweile studiert sie)
bei der ersten Begegnung… hat dann noch eine ganze Weile gedauert, bis es „was wurde“, aber seien Sie
sicher: Das wird teilweise deutlich unterschätzt. Ich war auch „platt“ (vermutlich denke ich seitdem
auch etwas anders).
@Benedikt – Etwas mehr Skepsis gegenüber den Medien Zum einen wissen wir ja nun, dass kreuz.net über
„leichte Unschärfen“, um es einmal freundlich zu sagen, nicht erhaben ist, wenn es gegen die „Bösen“
geht, und das sind nun einmal auch alle Ökumenenfreunde und Protestanten sowieso. Zum anderen ist es
weitaus wahrscheinlicher, dass der Lapsus nicht dem professionellen Theologen, sondern der WAZ unterlaufen
ist – ich bezweifle, dass man da sonderlich wählerisch in der Ausdrucksweise ist, ob nun „heilig“ oder
„göttlich“, das ist so manchem Schreiberling wohl ganz ausnehmend wurscht. Es dürfte beredt genug sein,
dass selbst das sonst nicht gerade als vorsichtig bekannte kreuz.net hier ungewöhnlich bedacht formuliert:
„sofern man den Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen’ Glauben schenken will.“ – da ist ein „solange
das so und so IST“ wenig angemessen, meinen Sie nicht?
@EinChrist – Grundsatzübereinstimmungen Das mit den Axiomatiken ist nichts als eine sachliche Feststellung,
die m.E. Not tut in einem so emotionsträchtigen Bereich. Tatsächlich GIBT es diese Basisübereinkunft
im Wesentlichen ja, und ich kann Sie beruhigen, die Bibel kommt nicht zu kurz – so finden sich ja alle
religionsunabhängigen Gebote (also 4-10) in irgendeiner Form in den westlichen Gesetzewerken wieder…
nicht (nur) weil sie in der Bibel stehen, sondern, weil sie sinnvoll sind (deswegen stehen sie AUCH im
Dekalog – Gott ist zwar möglicherweise fiktiv, aber nicht dumm). Das Kernprinzip dabei wiederum bildet
Kants berühmter „kategorischer Imperativ“, in sich die ultimative Vernunft, und doch bereits im Dekalog
zum Ausdruck gebracht. Sie finden diese Grundaxiomatik in den humanistischen Prinzipien und, als deren
Ausfluss, in den Verfassungen. Im übrigen hege ich keine Aversion gegen das, was Sie „heilige“ Schrift
nennen, sondern gegen deren Nutzung als Totschlagargument. Aus der Bibel heraus können Sie nun einmal
ausschließlich denen gegenüber wirksam argumentieren, die sie als „heilig“ anerkennen. Nach außen müssen
Sie schon andere Geschütze auffahren. Glücklicherweise (für Sie) ist manches darin enthaltene ja durchaus
vernünftig – unsere Dispute hier haben wir anlässlich der Stellen, wo das scheinbar nicht der Fall ist.
@Beobachterin et al Sie haben das ganz richtig erfasst: Pädophilie ist eine „sexuelle Identität“. Das
sucht sich keiner aus, man wäre ja auch verrückt – nicht nur wegen der gesellschaftlichen Ächtung,
sondern auch prinzipiell… was meinen Sie, wie frustrierend das sein muss, einen Menschen zu lieben,
dem gegenüber die Liebe rein altersbedingt nach ein paar Jahren futsch ist (in den Augen eines Pädophilen
ist das Reifen seines Partners fast wie eine Geschlechtsumwandlung)? Sie würden vermutlich bestreiten,
dass das „Liebe“ ist, aber so empfinden es diese Menschen. Das Problem an der Pädophilie besteht tatsächlich
nur in einem, und das ist die Gefährdung des schwächeren Teils, nämlich der Kinder (bemerkenswerterweise
würden Ihnen manche Pädphilen übrigens recht glaubhaft versichern, dass sie ihren jüngeren Partner
als „stärker“ als sich selbst empfinden). Diese – mindestens potenzielle – Gefahr macht den entscheidenden
Unterschied zur Homosexualität aus, die ja niemandem schadet. Nekrophilie… naja, eklig, aber ich finde
einiges eklig, was andere „geil“ finden. Was mit meiner Leiche passiert, erfahre ich nicht, insofern „viel
Spaß damit“. Gegenüber meinen Angehörigen würde ich aber sicher anders denken. Ich finde, derlei exotischen
Kram, der der Lösungsfindung nicht dient, sollte ‘man erst’mal aus der Diskussion ‘raushalten… sonst
kommen wir als nächstes zum Thema „Furries“. Repat ad nauseam.
@Benedikt78 – Der Beck-Artikel …sagt nichts über Beck, was nicht schon längst gesagt wurde. Er sagt
lediglich etwas über die Privatmeinung dieser „national-konservativen Partei JSVP Luzern“. Der korrekte
Link ist übrigens dieser hier www.jsvp-luzern.ch/index.php?id=19&tx_ttnew…. Interessant finde ich allerdings,
wie der dortige Autor sich bemüßigt fühlt, gleich zweimal die Vokabel „sektiererisch“ zu bemühen,
einmal in „sektiererisch kleiner Anteil“ (gemeint: Homosexuelle in der Gesellschaft) und einmal in „sektiererische
Minderheit“. Der Autor missversteht den Begriff offenbar als quantitativ *g* Davon abgesehen, ist da wohl
eher der Wunsch der Vater des Gedankens – die Schätzungen über den homosexuellen Bevölkerungsanteil
gehen weit auseinander, aber es dürften wohl deutlich mehr Menschen homosexuelle Neigungen haben, als
es z.B. Tradi-Katholiken gibt. Da wäre ich dann mit solchen „ach, das sind doch nur so’n paar Spinner“-Verniedlichungen
vorsichtig – man könnte ungewollt sich selber treffen ;O)
@Schnabeltierkönig Naja, mir ging es zunächst einmal um die Form, mit der Sie Ihre Beiträge regelmäßig
entwerten. Inhaltlich haben wir zwei das Problem, dass wir verschiedene Axiomatiken haben: SIE argumentieren
auf der Basis der Bibel… die für mich keine Basis IST, jedenfalls nicht sie allein. Einige meiner Prinzipien
finden sich auch dort, andere nicht – jedenfalls schätze ich diese Prinzipien nicht, weil sie in einem
Buch stehen, sondern, weil (und nur dann, WENN!) ich sie für sinnvoll halte. Nur, weil irgendein Hebräer
irgendwas vor 2-3000 Jahren geschrieben hat, heißt nicht, dass es stimmt, für Äußerungen eines Papstes
gilt dasselbe. Aber bitte, um des (zivilisierten!) Disputs willen: Greife ich doch Ihr Argument mit den
Leviten auf. Hmmm… und wie lange GENAU wäre der Stamm noch ein Stamm gewesen, wenn er in Gänze den
Zölibat beherzigt hätte? Offenkundig hat er das NICHT, nicht wahr? Wäre ja sonst quasi einem „Stammessuizid“
gleichgekommen. Ich halte es allgemein für sehr bedenklich, primär mit der Bibel zu argumentieren; in
diesem Buch findet sich so Vieles, auch so viel Widersprüchliches, dass damit jeder praktisch alles (was
ihm passt) beweisen oder widerlegen kann, und das wurde ja nun auch seit 2000 Jahren getan. Sie fassen
das mit den Leviten als Parabel auf (wörtlich geht ja schlecht) – an anderen Stellen soll man die Bibel
wieder um Himmelswillen wörtlich nehmen. Wieder andere Stellen darf man angeblich ignorieren. Das erscheint
EXTREM beliebig. „Steinbruchexegese“? ;O)
@Schnabeltierkönig So, nachdem wir Ihre Probleme mit der Männlichkeit angesprochen und zumindest in
Sachen „Zölibat“ offenbar behoben haben, widmen Sie sich jetzt ‘mal bitte der Arbeit an der Reduktion
von Flegelei und Pöbelei. Da gibt es viel zu tun bei Ihnen. Ein Hinweis: Flucht in Fäkalsprache wird
NICHT als argumentativ stark wahrgenommen, und es kann, denke ich, nicht in Ihrem Interesse sein, als
ungebildete Rotznase ohne jeden Anstand dazustehen. Momentan geben Sie hier den Klassenclown in der eher
analen Variante. Derzeit adeln Sie doch nur jeden, den Sie auf Ihre pubertäre Art angreifen – wer so
dumm-dämlich angegangen wird, steht, selbst, wenn er anschließend schweigt, besser da als Sie, der fäkalbeschmierte
Angreifer. Oder stehen Sie auf Eigentore?
@Schnabeltierkönig Um mich einmal der mir von Sulpicius freundlicherweise mir zugewiesenen Rolle als
Klugscheißer von kreuz.net würdig zu erweisen: Sie kommen da ja mit theologisch ganz breiten Schlappen
daher… für jemanden, der nicht einmal weiß, dass der Zölibat ein Maskulinum ist :O)
@Athanasius1957 Das Wichtigste ist nicht der letzte Satz, sondern, wie Sie wohlweislich zu erwähnen unterlassen
haben, dieser explizit fettgedruckte, einleitende Satz bei Swift: „This essay is an outré, madness, a
tragic, cruel fantasy, an eruption of inner rage, on how the oppressed desperately dream of being the
oppressor.“ Damit ist klar, wie er das Folgende verstanden wissen will. Er will EINmal so reden, wie SIE
handeln bzw. handeln wollten, wenn Sie es denn könnten. Er meintes NICHT ernst, im Gegenteil, er prangert
es an. Sie schaudert zu Recht vor dem Ihnen vorgehaltenen Spiegel. Verstanden haben Sie das aber wohl
nicht. @Sulpicius Immerhin „Klug“. Sie werden verzeihen, wenn ich allenfalls den 2. Teil erwidern könnte,
was ich aber aus Gründen der Höflichkeit unterlasse. Bei Bedarf an derlei Vokabular wenden Sie sich
bitte an den Kloakentiermonarchen, der geizt da nicht.
@Sulpicius &Theophil (again) @Sulpicius Ich bin kein Freund der Ansicht, dass man ein abgeschlossenes
Studium absolviert haben müsse, um sich zu einem Thema äußern zu dürfen. Die Richtigkeit dieser Auffassung
wird mir immer wieder von Kunden bestätigt, die wie selbstverständlich (NACH der Auftragsbearbeitung,
wohlgemerkt) – wie Sie – ein Informatikstudium bei mir voraussetzen, das ich tatsächlich gar nicht habe…
Webprogrammierung war zu den Zeiten, in denen ich sie mir aneignete, noch nicht so das Thema im Lehrplan
;O) Zudem müssten Sie vermutlich komplett schweigen, wenn dies Zwangsvoraussetzung für Meinungsäußerung
wäre – und Hauptschüler hätten demnach ohnehin komplett meinungslos zu sein, oder wie? Pädophilie
ist ganz einfach ein Themenbereich, mit dem ich mich eine Weile (offenbar intensiver als Sie) auseinandergesetzt
habe, weil mich die gängige Handhabung der Thematik, wie sie von BILD & Co. vorexerziert und von vielen
unhinterfragt nachgebetet wird, nicht befriedigte. Ich bin da kein Fachmann, aber ein interessierter –
und vermutlich überdurchschnittlich informierter – Laie. Et tu fili? ;O) @Theophil Selektives Lesen hemmt
das Verständnis. Wenn Sie meinen Teilsatz „und ggf. nur individuell zu beantworten“ gesehen hätten,
hätten Sie sich Ihr ganzes, bemühtes Konstrukt sparen können. Zudem war von „Eignung“ nie die Rede.
Es ging um „Wollen“.
@Sulpicius & Theophil @Sulpicius Wenn man sich die jüngte Seite Ihrer „Kommentare“ so anschaut, scheint
IHRE Primärkompetenz im Absondern nichtssagendesr Ein-Satz-Bemerkungen und in persönlichen Attacken
zu liegen (bei letzteren wohl eher „Vorliebe“ als „Kompetenz“, denn Ihre Anwürfe sind himmelschreiend
dilettantisch). Ein erwachsener Mensch (das sind Sie doch, oder? Zuweilen zweifle ich…) sollte sich
solche albernen Pseudokreuzzüge wie Ihre ggw. verkneifen können. Ich als Person scheine Sie ja umglaublich
zu interessieren? Zur Sache haben Sie regelmäßig eher nichts beizutragen… oder worin genau besteht
Ihr Beitrag zum gerade besprochenen Thema „Pädophilie“? @Bruder Theophil Wie kommen Sie auf solchen,
ziemlich blamablen Unsinn? War da Alkohol im Spiel (das wäre eine Vermutung zu Ihren Gunsten)? Wetteifern
Sie mit Rudolfssohn und Schnabeltierkönig um das tiefste erreichbare Niveau? Wo ist der inhaltliche Bezug?
@vita Es scheint mir angeraten, vorab anzumerken, dass ich gegen eine Legalisierung von „Sex mit Kindern“
bin (allerdings eine Herabsenkung des Schutzalters auf 12 sinnvoll fände) – aus pragmatischen Gründen.
Es ist aber doch so, dass „kindliche Sexualität“ ein Gebiet ist, auf dem die Forschung noch gar nicht
allzuviel weiß. Da werden echte Erkenntnisse nur allzuleicht mit uralten Klischees vermengt. Das Thema
an sich war lange Zeit ganz tabu, so dass man nicht einmal ernsthaft darüber nachdenken durfte. Es wird
immer dann kompliziert, wenn man über „Reife“ sinniert. Was ist das eigentlich? Wann hat man die? Als
ich meine heutige Partnerin kennenlernte, war sie 14 und steckte viele 20jährige „reifemäßig“ in vielerlei
Hinsicht in die Tasche. Andere sind mit über 30 noch halbgar. Sexuelle Reife manifestiert sich in der
Pubertät. Diese setzt bei Mädchen z.T. ab 11 Jahren ein – gesetzlich sind das in Deutschland Kinder.
Pädophile aber interessieren sich für Kinder VOR der Pubertät (lassen Sie sich nicht von „Lolita“ irritieren).
Ob vorpubertäre Wünsche nach Sex tatsächlich existieren, ist strittig und ggf. nur individuell zu beantworten.
Ich stimme Ihnen zu, was das (potenzielle) Abhängigkeitsverhältnis angeht – das ist mein o.g. „pragmatischer
Grund“. Aber ich würde mir nicht anmaßen, final zu entscheiden, dass Kinder sexuelle Aktivitäten (das
ist ja nicht nur GV!) grundsätzlich nicht wollen. Nur dürfte vor der Pubertät eher „Spielen“ sein,
das Erwachsene nicht ausnutzen dürfen.
@Konservativer Sie möchten mir bitte zeigen, an welcher Stelle ich je mit „Kinderschändern“ sympathisiert
hätte? Was ich in der Tat nicht tue, da ich die recht dramatischen Folgen eines Kindesmissbrauchs einmal
an einer mir sehr wichtigen Person beobachten musste. Richtig wäre sicher, dass ich es bei einem „Kinderschänder“
(perverser Ausdruck, meinen Sie nicht auch? Als ob DAS KIND Schande auf sich lüde!) begrüßen würde,
wenn er „seine Meinung ändert“ – Sie nicht? Ja, würden Sie ihn denn NICHT darin unterstützen? Ich habe
mich ‘mal eine Weile mit Menschen, die sich als Pädophile bezeichnen, in einem Forum auseinandergesetzt;
da gab es solche und solche, nämlich die, die den Sex mit Kindern verharmlosten und für sich das Recht
darauf forderten (umkleidet natürlich als „Recht der Kinder auf Sexualität“) und die, die das zwar gerne
selbst geglaubt hätten, die sich aber der praktischen Gefahren bewusst waren und sich selbst dazu vepflichtet
hatten, nie „aktiv“ zu werden, um das Risiko einer Gefährdung von Kindern auszuschließen. Vor letzterem
habe ich Hochachtung (und es verleiht dem Wort „Pädophilie“ m.E. erst die Glaubwürdigkeit der wörtlichen
Bedeutung) – für einen Menschen mit gesellschaftlich akzeptierter Sexualität sind die Beschwernisse
solcher Menschen wohl kaum nachvollziehbar. Vielleicht verstehen Sie jetzt besser, warum mir die Differenzierung
dabei so wichtig ist. Diese (letzteren) haben’s echt schon schwer genug.
@Büßer Soso, „Unsinn“? Das trifft nicht einmal auf biblischer Basis uneingeschränkt zu, wie Ihnen theologische
Positionen, die von der Ihren sehr abweichen, deutlich machen, und in denen einleuchtend dargelegt wird,
wie unwichtig das Thema Homosexualität im Kontext der Bibel eigentlich ist, und in welcher Konnotation
es übhaupt angesprochen wird (Ächtung der Riten konkurrierender Religionen). Ihr These gilt nur für
Menschen, die IHRE Lesart der Bibel teilen und sowieso schon nur für die, die daran überhaupt glauben.
Das „jeder Mensch“ ist ergo objektiv unwahr. Sie werden mich auch mit noch so entrüstetem Auftreten nicht
zu der Falschaussage verleiten können, eine (IMHO falsch verstandene) religiöse Vorschrift auf der Basis
einer Gotteshypothese sei auch nur in der NÄHE einer „Tatsache“. „Heilung“ hingegen ist nicht möglich.
Dazu müsste HS als conditio sine qua non überhaupt erst einmal eine Krankheit sein. Und as wird Sie
nicht auf der Basis Ihrer Privatdefinition. „Gesund“ ist an einem Wertesystem, das primär dazu dient,
andere verächtlich zu machen, gar nichts. Und dabei ist es vollkommen egal, ob man derartigen Chauvinismus
nun Faschismus, Kommunismus oder Katholizismus nennt (das ist keine Gleichsetzung, lediglich der Hinweis
darauf, dass es solche Erscheinungen LEIDER auch im Katholizismus gibt). Überlegen Sie ‘mal, ob Jesus
das so gesagt hätte wie Sie? Warum HAT er nicht?
@deepthought – Nicht aufregen Wer auf die Unterschiede zwischen Pädophilie, Pädosexualität und Kindesmissbrauch
hinweist, wird nur zu gerne mit der „Pädofreund“-Keule geschlagen. Nicht ernst nehmen, wir wissen ja,
wie unredlich das ist. Cohn-Bendit wird von „Konservativen“ immer gerne aus der Tüte gezogen, wenn sie
was zum Empören suchen. Dass er selbst schon lange anders denkt, wird wohlweislich unterschlagen. Auch,
dass der gesamte Rahmen der damaligen Überlegungen ein anderer war als heute – egal. Man unterstellt
einfach ‘mal anderen dieselbe Lernunwilligkeit, die man aus der katholischen Kirche kennt, ungeachtet
der vielen Gegenbelege. Zum Artikel ist zu sagen, dass er zwei Körnchen Wahrheit enthält: Zum einen
sollte es nicht verwundern, wenn Pädophile dem weitgehend erfolgreichen Konzept zur Emanzipation der
Homosexualität nacheifern – das ist aus ihrer Sicht folgerichtig. Zum anderen sagt der Artikel etwas
sehr korrekt: „Auf der Ebene … gibt es tatsächlich keinen logischen Grund…“ Das ist auch so. Nur
existiert hier ein Interessenkonflikt, in dem IMHO zu Recht die Rechte der Kinder als der Schutzloseren
höher bewertet werden. Zu eben diesem Schluss kamen übrigens auch die GRÜNEN. Ein pragmatischer und
vorsichtiger Ansatz. Man nimmt in Kauf, die sexuelle Identität mancher (hier: Pädophiler) einzuschränken,
weil das Schutzinteresse der Kinder das höhere Rechtsgut ist. Das ist der grundlegende Unterschied zur
Homosexualität, wo ein solches Gefahrenpotenzial nicht existiert.
@Sulpicius – Ach je Das empfinde ich jetzt als einen argumentatorischen Offenbarungseid Ihrerseits – in
der Sache nichts zu sagen, erst recht nichts, was Ihren Standpunkt gegenüber meinem wirksam stärken
könnte, da werden wir halt persönlich. Schon ein bisserl armselig, meinen Sie nicht? Übrigens habe
ich selbstverständlich das Recht, mir zu allem eine Meinung zu bilden – wer, genau, glauben Sie zu sein,
dass Sie das in Abrede stellen könnten? Ich tue es nur nicht zu „allem“, es gibt vieles, was mich gar
nicht so interessiert. Allerdings, zugegeben, das von Ihnen vorgeblich so präferierte, kritiklose Nachbeten
von irgendetwas schätze ich nicht. Sie allerdings auch nur dann, wenn’s Ihnen in den Kram passt, deswegen
ist Ihre Kritik auch so doppelzüngig, dass Sie sie besser für sich behalten hätten. Wie für Menschen
so typisch, kritisieren Sie bei anderen das, dessen Sie sich als EIGENEM Fehler mitunter schmerzlich bewusst
sind. Ich vergebe Ihnen diesen – mir keineswegs unbekannten – allzumenschlichen Zug. Friede sei mit Ihnen.
@Sirilo Ihr Zitat kann problemlos – und wahrscheinlicher – als ganz normales Frohlocken „im Gedanken an
Gott und das in Christus Geschehene“ aufgefasst werden; ein Sonderstatus Mariens ist daraus nur abzuleiten,
wenn man es partout WILL – der Text an sich gibt das nicht her. Seien Sie versichert, damit haben sich
bereits Heerscharen von Theologen „ernstlich auseinandergesetzt“ – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Die unten gemachte Beobachtung des überreich geschmückten Marienaltars gegenüber spärlichen Restschmuckes
habe ich in Bayern schon mehrfach gemacht (in Polen oder Südamerika ist es vermutlich noch krasser);
da fragt man sich schon manchmal… zumal, seien wir doch ‘mal ehrlich, der einfache Gläubige nicht groß
unterscheidet zwischen „göttlich“ und „verehrungswürdig“, wenn’s um Maria geht. Seien wir uns doch bitte
darüber im Klaren, dass der „Feld-, Wald und Wiesengläubige“ weniger theologisches Rüstzeug hat als
der durchschnittliche kreuz.net-Leser. In der Essenz ist Maria heute die Nachfolge alter, heidnischer
Muttergöttinnen, was ich persönlich gar nicht schlimm finde. Sie aber vermutlich ;O)
@Sulpicius – In Sachen „Senf“ Komisch, das mit dem „Senf“ denke ich mir bei kreuz.net auch manchmal…
*g* Ich äußere mich, wenn mich etwas interessiert. Wollen Sie mir das untersagen? „Wollen“ schon, gelle?
;O) Ich habe nie musikalische Kenntnisse für mich reklamiert – ich bin sogar ausgesprochen unmusikalisch
und bringe nur mit Mühe die Tonleiter auf der Blockflöte zuwege. Das ändert nichts daran, dass ich
mir der Wirkung von Musik bewusst bin – dazu braucht man nicht einmal etwas vom inneren Aufbau von Bachschen
Kompositionen oder von gregorianischer Harmonie, geschweige denn von Theologie, zu verstehen. Man muss
nur ein bisserl Gefühl haben und ein klitzekleines bisschen psychologisches Gespür. Die „richtige“ Musik
kann auch einen Agnostiker zur Ehrfurcht bewegen – nur das „wovor“ variiert wohl von Ihrem. Sie persönlich
scheinen eine ausgeprägte Vorliebe für die rhetorische Figur des „ad hominem“ zu haben, nicht?
@Rudolfssohn Ihr „divide et impera“ wird nicht klappen; Menschen wie Antonius oder mir geht es gar nicht
primär um Homosexualität. Es ist auch wurscht, ob wir selbst schwul sind und Ihr „Analtonius“ wenigstens
sinngemäß zutreffend. Uns geht es um das fanatisch-brutale Auftreten gegen Menschen, zu deren Natur
HS gehört. Dabei ist es egal, ob die inkriminierte Eigenschaft „schwarz“, „jüdisch“ oder „schwul“ heißt –
die „Begründungen“ der Hetze gegen solche Eigenschaften waren einander immer schon verdächtig ähnlich,
die lautstarken Empörer einander auch. Es mag Sie erstaunen, aber ich würde mich gegegenüber fanatischen
Christenhassern genauso querlegen – und das trotz großer Skepsis gegenüber dem Christentum. Sie haben
das Recht, Homosexualität nicht zu mögen. Das ist zwar nicht logisch, sondern schiere Emotion, aber
die an sich ist nicht verwerflich – solange Sie damit niemanden verletzen. Was Sie nicht realisieren,
ist, dass Sie, indem Sie ein vermeintliches „Unrecht“ auf diese grobschlächtige und (ich mag den freigiebigen
Umgang mit dem Wort nicht, aber es trifft den Kern nun ‘mal) menschenverachtende Art attackieren, sich
selbst dann in das weitaus größere Unrecht versetzen, WENN die Grundbehauptung vom Sündencharakter
der HS zuträfe. Sie werden nicht EINEN Schwulen bekehren auf die Tour (anders vermutlich auch nicht),
sondern lediglich die Rüstungsschraube eins weiter hochdrehen. Und das widerspricht Ihrem formalen Glaubensbekenntnis
diametral – deswegen wirken Sie auch unglaubwürig.
@divusKA Mh, der andere Kommentator heißt nur „Karl-Heinrich Ulrichs“, das „†“ hinter dem Namen markiert,
dass der Account gesperrt worden ist. Warum genau, weiß niemand, kreuz.net handhabt das nach Gusto und
übrigens auch entgegen der eigenen Regeln, wie ich selbst bereits erleben durfte. Inhaltlich kann ich
Ihrem Beitrag nur zustimmen, genau diese Lesart wurde auch mir damals im Religionsunterricht vermittelt,
und ich empfand sie als einleuchtend (und das trotz nichtvorhandenen Gottesglaubens). Allerdings war das
protestantischer Unterricht, was nach hiesiger Lesart einen Tick schlimmer als prakizierter Satanismus
samt Hostienschändung ist
@Schnabeltierkönig – die gewünschte Antwort „Das Loch im Arsch ist zum kacken da! Wie könnt ihr schwulen
Hunde nur euren P… da reinstecken? Also wenn das nicht krank ist, was ist dann krank?“ Es wie Sie zum
Quatschen zweckzuentfremden. Sie gehen bei Zahnschmerzen vermutlich zum Proktologen? @ekstase Oh doch,
das hätten Sie (das Formulieren – trotzdem „merci“). Man muss die Bande hier nur ein Weilchen kennen,
dann gibt sich das von selbst. Wohlgemerkt, es gibt hier auch Nette, Intelligente und solche, mit denen
man trotz Differenzen reden kann. Die Redakteure von kreuz.net selbst (die sicher unter diversen Pseudonymen
auch als „Leser“ schreiben) dürften wohl aber wohl eher nicht dazugehören.
@ekstase – Die Eltern des Hasses …heißen „Angst“ und „Neid“. Und beides können Sie hier immer wieder,
sozusagen „in freier Wildbahn“ beobachten, auf teils groteske Weise. Da wird z.B. immer und immer wieder
die Sorge geäußert, die Schwulen könnten, wollten und würden ihre „Ideologie“ verbreiten, und man
meint allen Ernstes, irgendwer würde es darauf anlegen (und auch dazu fähig sein!) andere homosexuell
werden zu lassen. Angst in Reinkultur. Schwachsinnig begründet, aber das ist Angst ja oft. Und Neid?
Schauen Sie sich die Äußerungen einiger der Ultrakatholiken doch an: Da ist wenig Lebensfreude zu erkennen,
wenig Spaß, selten Gelassenheit oder Souveränität, erst recht keine Freiheit. Manch einer von denen,
der wohl gar nicht weiß, wie diese Dinge sein können, muss sich beim Blick auf einen CSD-Umzug doch
vorkommen wie ein niederer sozialistischer Parteipolitiker zu DDR-Zeiten beim Einschalten des westdeutschen
Werbefernsehens: NATÜRLICH sieht man, dass es den „anderen“ offenkundig besser geht und sie freier und
vergnügter leben, aber eher würde man sich die Zunge abschneiden, als das zuzugeben. Und so flüchtet
man sich in ein enges Stützkorsett – bei denen hieß das „Vierjahresplan“, hier eben „Katechismus“ (die
Privatinterpretation davon, wohlgemerkt).
@Schnabeltierkönig Ich muss mich ‘mal bei Ihnen bedanken: Sie haben schon für so manchen vergnüglichen
Moment gesorgt – Freunde von mir wollen immer nicht glauben, dass es Gestalten wie Sie (heute noch) gibt,
aber dank Ihrer hiesigen Glossen kann ich denen dann immer einfach die URL zumailen. Als der liebe Gott
die Selbstgerechtigkeit und die Anmaßung verteilt hat, haben Sie wohl mit der Schöpfkelle heimlich nachgefasst,
wie? Vermutlich, während der Rest um „Hirn“ und „Anstand“ Schlange stand… Im übrigen bezweifle ich
sehr stark, dass tatsächlich „Göttlichkeit“ gesagt, geschweige denn gemeint war. Der relevante Unterschied
zwischen Katholizismus und Protestantismus in diesem Aspekt besteht darin, dass der Protestantismus nichts
von leiblichen Aufnahme Marias weiß, was wiederum recht schlagen unter Verweis auf „sola scriptura“ gerechtfertigt
wird (und mit der Bibel werden Sie die Geschichte nicht belegen können). Diese Himmelfahrt ist nun einmal
nichts als katholische Tradition und – laut Wikipedia – erst ein halbes Jahrtausend nach Kirchengründung
aufgekommen. Die Protestanten teilen eben ganz einfach diese Katholenmythen nicht.
kreuz.net und seine „Berichte“… auweh Hinsichtlich des Absatzes über die niederländische (Zwerg-)Partei
NVD ist zu sagen: 1. Die NVD will Sex mit Tieren nicht (erst) „erlauben“. Dieser IST in den Niederlanden
legal. 2. In punkto Pornographie sollte man berücksichtigen, dass die Holländer dort ohnehin eine sehr
viel offenere Auffassung haben als wir Deutsche – so sind dort Pornohefte an jedem Kiosk unversiegelt
ausliegen, wie andere Zeitschriften auch. Vor diesem Hintergrund erscheint die Forderung nach Fernsehausstrahlung
wesentlich weniger „revolutionär“, als wenn sie hierzulande stattfände. Aber das sagt kreuz.net natürlich
nicht. 3. Die NVD tritt ausdrücklich NICHT für „Kinderschändung“ ein: „De reden hiervoor is dat alleen
misbruik, zoals afgedwongen contacten, moet worden bestraft.“. Das ist im Prinzip durchaus vernünftig,
im Hinblick auf die Nachweisbarkeit aber bedenklich bzw. nicht sinnvoll. Es gibt keinen Grund, etwas zu
bestrafen, was beide Beteiligten wollen. Vermutlich wird auch die NVD irgendwann einsehen müssen, dass
eben der finale Beleg dieses Wollens ein Problem darstellt. 4. Der von kreuz.net bevorzugte Blickwinkel
auf die NVD (nämlich ausschließlich unter Bezug auf Sexualität) wird ein spürbar anderer, wenn man
weiß, dass die NVD im Prinzip volle Bürgerrechte ab dem 12. Lebensjahr fordert – und dazu gehört eben
AUCH die freie sexuelle Selbstbestimmung. Natürlich verzichtet man wieder auf Quellenangeben – bittesehr
www.nvd.nu/prog_mei_2005.htm.
@Benedikt den undisziplinierten Disziplinierenden Es sieht ganz danach aus, als würden die an dieser
Messe Beteiligten eine andere Auffassung von appropriater Kleidung bzw. von „Disziplin“ haben als Sie.
Offenkundig kann man darüber streiten (obwohl ich es an dieser Stelle für reichlich sinnfrei halte)…
nur würde mich interessieren, konkret welche Vollmacht, welches Amt oder sonsteine Legitiamtion Sie dazu
befähigt, das besser beurteilen zu können als die (immerhin per Weihe zur Zelebration bevollmächtigten)
beteiligten Priester zu tun? Denn auch DAS ist – wohlgemerkt, ganz in Ihrem Sinne – „Disziplin“. Die scheint
aber nur dann beliebt zu sein, wenn man sie von ANDEREN einfordern zu können meint, nicht?
@Benedikt – Stimmt Sie haben natürlich Recht und es kommt nicht „nur“ darauf an, ob Musik die Herzen
berührt. Das habe ich übrugens auch nicht behauptet. Es ist nur eben nicht egal, ob sie es tut, insbesondere
dann nicht, wenn man Menschen erreichen und nicht nur ein Nabelschauprogramm abspulen will. Allerdings
halte ich Ihre Annahme darüber, was bei Jugendlichen angeblich „ankommt,“ für zu eng – recht leicht
nachweislich zu eng übrigens. Wenn man sich jemandem verständlich machen will, dann tut man das vorzugsweise
in einer Sprache, die verstanden wird. Menschen gegenüber, die (vielleicht noch) keinen Bezug zur E-Musik,
zu Gregorianik etc. haben, nähert man sich nicht damit, dass man ebendiese mit dem Vorschlaghammer einkloppt.
Wenn man es doch evrsucht,d arf man sich nicht wundern, wenn das auf ablehnendes oder gar abfälliges
Kopfschütteln stößt (übriegens ähnlich abfällig, wie man hier gerne über den zumeist von jugendlichen
präferierten Musikgeschmack urteilt). MIR ist das an sich egal – SIE (bzw. Ihre Kirche) wollen etwas
vermitteln. Von mir aus können Sie auch Zwölftonmusik dazu nehmen, das würde IMHO prächtig mit gewissen
theologischen Dissonanzen übereinstimmen.
Kompliment an Markus-Antonius …für seine ausgezeichnete Beobachtungsgabe. Tatsächlich, ich habe mir
das Bildchen eben ‘mal in Photoshop unter die Lupe genommen – als jemand, der auch gelegentlich Bilretusche
und -montage macht, weiß man ja, worauf man zu achten hat: Unstimmigkeiten in Perspektive, Lichteinfall
und Farbwertigkeit / Schärfe. Das Bild ist sehr eindeutig eine Montage; die Schatten der Personen und
der diversen Ausstattungsstücke stimmen nicht überein, die Brillen sind eindeutig nachträglich aufgesetzt,
ebenso wie die Perücken und die Kleider. Angesichts der Tatsache, dass auch der „Bart“ der rechten Person
gemalt ist, ist auf dem Bild ursprünglich wahrscheinlich sogar ein Hetero-Paar (im Badeurlaub) zu sehen
gewesen. Was kreuz.net nötig hat, wäre vermutlich sogar der BILD zu peinlich :O)
@satansbraten „Deus scheint bisher der Einzige zu sein, der tatsächlich weiß, wovon er spricht.“ Das
ungute Gefühl beschleicht mich zuweilen auch – nicht weil, ich mich für so unglaublich schlau halte,
sondern, im Gegenteil, weil doch jeder die Möglichkeit HAT, sich per fundierter Information selbst ein
Bild zu machen, viele sich nur eben freiwillig dafür entscheiden, es nicht wissen zu wollen, und DENNOCH
urteilen. Das muss man wohl niederträchtig nennen, oder? Wider besseren Wissens etwas zu be- bzw. verurteilen,
von dem man weiß, dass man eigentlich nichts davon weiß? Was ist das? Dumm? Verlogen? Anmaßend? Dass
die Empörten von der Thematik wirklich wenig bis nichts wissen, wird mir gerade bei der nochmaligen Lektüre
von „Holy Blood, Holy Grail“, das Brown als Quelle diente, klar: Wenn die einschlägigen Schreihälse
das je gelesen hätten, speziell die darin vorkommenden Mutmaßungen über ihren geliebten Herrn Lefebvre
(er wird dort der möglichen Freimaurerei bezichtigt *kicher*), dann würde wohl täglich ein kreuz.net-Artikel
gegen dieses „Hetzbuch“ erscheinen. Aber manchmal ist „ignorance“ eben tatsächlich „bliss“ *g*
Eigentlich… …wollte ich meinen Kommentar mit einem fetten „de gustibus non est disputandum“ einleiten,
aber da kam mir timpressum ja schon zuvor ;O) Der Artikel an sich ist ja schon putzig; ernstzunehmen ist
er deutlich nicht. Aber was man sich schon ‘mal bewusst machen sollte, speziell jene, die da behaupten
zu wissen, was denn die „richtige“ Musik sei für sakrale Momente: Musik findet den Weg zum Herzen leichter
als Worte. Wenn es das Ziel ist, das Innere der Menschen zu brühren, dann sollte man überlegen, welche
Musik diese Menschen berührt – und nicht, was gefälligst „Richtige Musik“ zu sein habe. Ich persönlich
mag Gregorianik mitunter durchaus, und dass Elemente davon sogar im Pop Anklang finden, haben die Experimente
„Enigma“ („Sadeness“) und“ Era“ („Ameno“) ja gezeigt. Aber das heißt nicht, dass dies die einzig „richtige“
Musik sei. Was „richtig“ ist, ergibt sich ganz wesentlich daraus, was geeignet ist, das Publikum zu erreichen.
So mancher dürfte z.B. durch „Jesus Christ Superstar“ erstmals zu wirklichen Gedanken über das Christentum
bewegt worden sein. Vielleicht sollte man auch einmal überlegen, welche abschreckende Wirkung es auf
viele Menschen hat, immer wieder in vielerlei Hinsicht vorgebetet zu bekommen, was denn „richtig“ zu sein
habe, wenn sie selbst ganz anders empfinden. Diese im Katholizismus recht starke Konnotation trägt nämlich
ganz mnaßgeblich zu dessen enagtivem Ruf bei.
@Athansasius Darf ich fragen, was Sie mit der Anrede „MethusalixDemonchen“ ausdrücken möchten? methusalix
genießt zwar in vielem, was er sagt, meine völlige Sympathie, aber das geht doch nicht so weit, dass
es zur Personalunion reichen würde (mit meiner Erstinkarnation „DemonDeLuxe“ – derzeit bin ich ja „deusexmachina“,
ich hatte nur gerade das PW nicht parat, daher dieser Nick „DDL“). In der Sache übrigens wäre ich ‘mal
interessiert daran, wie genau sich diese 2000jährige „Hilfe für Schwangere“ denn tatsächlich ausdrückt
und wie es denn dann kommen kann, dass diese 2000 Jahre offenbar so klägliche Resultate produzierten,
dass die Mehrheit der Frauen darauf nicht vertrauen möchte. Ich meine, bitte, was muss den das für eine
Stümperorganisation sein, die selbst in 2000 Jahren keine Lösung präsentiert, die auch tatsächlich
angenommen wird? Weiter würde mich interessieren, inwieweit eine explizit katholische „Hilfe“ für Frauen
funktionieren soll, die gar nicht oder andersgläubig sind, mit der dieser „Hilfe“ zugrundeliegenden Axiomatik
also a priori nichts anzufangen wissen.