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Und übrigens… …hat kreuz.net ab jetzt auch Ruhe vor mir. Leider kann man seinen Account ja nicht
löschen, aber eine Passwortänderung mit Zufallszeichen sollte es tun. War eine interessante Zeit hier,
obwohl ich zugeben muss, dass man sich redlich bemüht hat, mir die katholische Konfession einen ganzen
Tacken widerwärtiger zu präsentieren, als ich sie vorher wahrnahm – nicht alle natürlich, aber ganz
besonders die, die sich dem Wahn hingeben, so ganz besonders christlich zu sein. Ach ja, und ein paar
mir bis dato kaum vorstellbare, menschliche Abgründe durfte ich ebenfalls bewunder – Grüße an Pünktchen
und Moritz, Sie haben in der Tat Maßstäbe an Niedertracht und Verlogenheit gesetzt. So, tschüsschen
mit Küsschen!
@Benedikt & Adrian „Warum sollte man so etwas Schreckliches erfinden?“ Ähm, das ist ja wohl die falsche
Frage. Die richtige Fassung lautet: „Warum sollte man so etwas Schreckliches tun?“ Haben Sie noch nie
‘mal so richtig (ich weiß, das klingt jetzt verdammt arrogant) primitiven Leuten zugehört? Wie die sich
gegenseitig die Angeber-Lügengeschichten um die Ohren knallen? Ob die Geschichten nun besonders toll
oder besonders schrecklich sind, spielt gar keine Rolle, Hauptsache „besonders“. Sich gegenseitig übertrumpfen
ist da alles, das eigene, ereignislose Leben wird mit wahnwitzigsten Münchhausengeschichten aufgebauscht.
Die Herrschaften mit dem steifen rechten Arm mussten die ganze Zeit erpicht sein darauf, sich NOCH nazimäßiger
als die anderen zu geben. Solche Stories waren genau das, womit man sich den Ruf verschaffen konnte, ein
„ganz scharfer Hund“ zu sein. Ob es stimmte, war eine ganz andere Sache, alles, worum es ging, war der
eigene Platz in der Hackordnung zu Füßen des Führers und seiner Lieblinge. Anyway, m.W. gibt es keinen
stichhaltigen Beleg für die Geschichte, sondern lediglich „ich habe gehört, dass…“.
@Adrian Ob Ketelhohn hässlich ist, weiß ich nicht, und selbst, wenn er das wäre, wäre das nicht wirklich
von Belang, oder? Aber mir geht das ganze Geschwätz eh’ auf die Nerven; gewisse Leute tun so, als hätten
sie ein Patent auf das Attribut „christlich“ und würden das Copyright (INKLUSIVE natürlich des EXKLUSIVEN
Interpretationsrechtes) auf die Bibel besitzen. Ein gewisser Jesus – der sich bekanntlich aufgrund seines
Hinscheidens vor knapp 2000 Jahren nicht dagegen wehren kann – wird marketingtechnisch verwurstet wie
Ronald McDonald, und so ein Herr in Rom beansprucht für sich diverse Nachfolgen und daraus abgeleitete
Definitionshoheiten darüber, wer wann was wie richtig oder eben falsch gedacht / gemacht hat… na klar.
Natürlich kann der Papst jederzeit jeden aus seinem Club der Alleinseliggemachten ‘rauswerfen. Allerdings
ist das Instrument der Exkommunikation mittlerweile verdammt stumpf geworden, und es tummeln sich x-Hunderttausende
inmitten der Reihen der RKK, die „eigentlich“ längst exkommuniziert sind (meist nicht einmal vom Papst,
sondern, weil der ‘mal irgendwann dekretiert hat, dass dieses oder jenes Verhalten „automatisch selbst
exkommuniziert“). Fragt sich, wieviele in ein paar Jahren noch übrig sind, die’s interessiert. Gerade
bei der Lektüre von kreuz.net bekommt man den Eindruck, „richtige“ Katholiken seien fast nur noch die,
deren Primärinteresse dem „richtigen“ Verhalten ihrer Mitkatholiken gilt, und die nur darauf warten,
„Ketzer“ schreien zu können.
@B&B (Breze & Benedikt) @Breze Seien Sie mir nicht bös’, aber das erinnert mich an (ich glaube, es war)
Malachias’ Beteuerungen, man könne nur entweder Pole ODER Jude sein. Nun bin ich selbst weder Katholik
noch Freimaurer, aber ich denke doch, dass diejenigen, die BEIDES sind, ein recht schlagendes Argument
gegen Ihre Behauptung, man könne NICHT beides sein, darstellen. Was genau würden Sie denen denn absprechen?
Freimaurer sein zu können oder Christ? Und wie erklären Sie sich die > 21.000 explizit christlichen
Freimaurer (die restlichen sind nicht alle NICHTchristlich, sondern gehören nur zu Logen, wo das nicht
Voraussetzung ist)? Haben die alle Spaß am Doppelleben oder was sind das für zwielichtige Gesellen?
Wäre es nicht ehrlicher, Sie würden sagen, Sie können sich die Kombination nur einfach nicht vorstellen,
und zwar primär deshalb, weil Sie eigentlich gar nicht so recht wissen, was Freimaurerei denn eigentlich
ist? @Benedikt Naja, als „andere Gruppe“ ausgerechnet jene eine herauszugreifen, die kraft ihres Inhaltes
eben nicht theistisch ist, das war ein eher sinnloser Beitrag. Oder redundant, wie Sie wollen. Was Kommunisten
betrifft: Ja herrjeh, da bekommen Sie hier jeden Tag gezeigt, wie unterschiedlich Leute, die nominell
alle derselben Weltanschauung anhängen, sein können, und meinen nun, jeder, der sich als Kommunist begreift,
müsse mantramäßig den Vers vom Opium fürs Volk herbeten? Einer Anschauung anzuhängen bedeutet doch
nicht 100% Dogmatiktreue (na, für SIE vielleicht schon…)!
@Breze Sie haben insofern Recht, als „das“ so in der Loge nicht verkündet wird. Herzlichen Glückwunsch,
Sie haben gerade einen der Kernpunkte herausgearbeitet, warum Freimaurerei eben KEINE Religion ist, weder
pseudo- noch sonstwie – weil sie das eben NICHT verkündet, sondern jedem selbst überlässt. So ziemlich
auf jeder Freimaurer-Website werden Sie dick und deutlich lesen können, dass sich die Freimaurerei explizit
ausschließlich auf diesseitige Dinge bezieht und alles Jenseitige (sofern man daran glauben möchte)
den Religionen etc. überlässt. Einzig „starke Atheisten“, also solche, die grundsätzlich die Möglichkeit
einer Existenz jedweder göttlichen Macht, jedes übergeordneten Prinzips usw. bestreiten, können keine
Freimaurer werden. Und genau deshalb ist es durchaus möglich, die auf das Diesseits gerichteten Prinzipien
der Freimaurer „auf höherer Ebene“ einem (z.B. Ihrem) göttlichen Prinzip folgend zu sehen – nur nötig
ist es nicht, und vermutlich ist es dem Vatikan einfach ein Dorn im Auge, dass man seine Lehre nicht für
grundsätzlich alleinseligmachend und unabdingbar hält. Das ändert nichts daran, dass es eine Reihe
explizit christlicher Logen gibt: „Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland“ umfasst ca. 15%
der ~144.000 deutschen Freimaurer und „erwartet eine christliche Grundhaltung mit einem Bekenntnis zu
Jesus Christus“. Wenn Sie das Thema so interessiert, werden Sie sicher Gefallen finden an den 999 häufig
gestellten Fragen freimaurer.org/faq/.
#129 DDL 21:56:04 | Donnerstag, 28. September 2006
@Malachias & Breze Malachias, das ist ja alles schön und gut, nur beantwortet es die Frage nicht: Hätten
Judas und der Sanhedrin anders handeln können, als sie es – der Bibel nach – taten?. Denn hätten Sie
es getan, hätten Sie damit dem Wissen und Wollen, dem Plan Gottes zuwider gehandelt. Freier Wille hin
oder her (es ist sowieso höchst zweifelhaft, wie ein „freier Wille“ mit einem „allwissenden Gott“ vereinbar
sein soll), Jesus hat es vorausgesagt, ergo wäre die Alternative lediglich gewesen, ihn, Jesus, den Sohn
Gottes und wahren Gott, als falsch zu widerlegen. Das dürfte nach Ihrem eigenen Verständnis schlichtweg
unmöglich sein – von den Folgen für Ihren theologischen Überbau, der schlichtweg nicht stattgefunden
hätte, gar nicht zu reden. @Breze Die Grenzen zwischen Weltanschauung und Religion sind natürlich fließend,
wobei wir uns vermutlich darauf einigen können, dass „Weltanschauung“ der Oberbegriff ist? Dann müssten
wir also fragen: „Was ist eine Religion?“ und prüfen, ob das auf die Freimaurer zutrifft. Jetzt nennen
Sie aber die Freimaurer eine „Pseudoreligion“, was so ziemlich jede exakte Definition schier unmöglich
macht. Mit „Pseudo-“ kann ich alles und nichts ausdrücken, die RKK in Deutschland etwa eine „Pseudopartei“
nennen, was zwar andeutet, welche Meinung ich von ihr habe, aber herzlich wenig Aussage darüber macht,
inwieweit die RKK tatsächlich eine Partei ist (und wir wissen ja, dass sie KEINE ist). Als ob Rituale
eine Gruppierung zur (Pseudeo-)Religion machen…
#126 DDL 21:03:43 | Donnerstag, 28. September 2006
@Malachias Nehmen wir zum Zwecke des Disputs einmal die biblisch geschilderten Vorgänge in Sachen „Jesu
Verurteilung“ als Tatsachenbericht und gehen wir – ebenfalls zum Zwecke des Disputs – von der Existenz
Gottes, der üblichen, ihm zugeordneten Attribute sowie der Gottessohnschaft Jesu aus. Wenn dem so ist,
dann hat in der letzten Nacht Jesus in seiner Eigenschaft als Gottessohn und selbst leibhaftiger Gott
eine fixe Aussage über seinen eigenen Tod gemacht. Verraten Sie mir ‘mal, wie der Sanhedrin anders handeln
konnte, als diese Voraussage – also den Willen Gottes – zu erfüllen? Denken Sie ‘mal eine Ecke weiter:
Ihre ganze theologische Konstruktion von wegen „für die Sünden der Welt gestorben“ etc. hätte es nie
gegeben, wenn man Jesus freigesprochen hätte. Nach Ihrer eigenen Lehre aber sollte es so geschehen. Und
da wollen Sie jetzt den jüdischen Hohepriestern, die gar nicht anders handeln konnten, einen Strick daraus
drehen, dass sie die ihnen zugedachte Rolle spielten? (NB: Ich nehme an, man hat wohl auch bzgl. Judas
ähnliche Überlegungen asngestellt, und ich komme nicht umhin, tatsächlich ihn – und nicht Jesus – als
das große Opfer in dieser ganzen Geschichte zu sehen. Jesus und Judas, beide sind gestorben – aber während
der andere angeblich auferstanden ist und 2000 Jahre später noch als Gott verehrt wird, wird der andere
geschmäht wie der Leibhaftige – obwohl auch sein Weg von Gott vorbestimmt und vorhergesagt worden war.
Das arme Schwein, echt. Ein Spielball Gottes.)
Malachias, seien Sie mir nicht bös’, aber… …Sie präsentieren sich hier als dummer Junge, der sich
darin gefällt, geheime Wahrheiten entdeckt zu hgaben, die angeblich Millionen, ja, Milliarden Menschen
verschlossen geblieben sind. Genau das ist ja der trügerische Charme der von Ihnen so geliebten Verschwörungstheorien:
Sie suggerieren ihren Anhängern, dass sie so unglaublich viel intelligenter und informierter seien als
die „dumme Welt da draußen“. Es ist schon eine böse Ironie, dass Sie sich mit diesem Verhalten als ein
wahrer (eingebildeter) Illuminat präsentieren, wo das doch gerade die sind, auf die Sie am allerliebsten
wettern. Für wie dämlich genau halten Sie die RKK, dass sie so offensichtlich ein solches Symbol auf
die wichtigste ihrer Schriften setzt, hm? Für so dumm, dass ein kleiner Verschwörungsphantast wie Sie
schnell ‘mal eben die ganzen unheiligen Zusammenhänge demaskiert? Mein Lieber, die RKK zählt in ihren
Reihen ein paar der intelligentesten Menschen der Welt (nein, ich halte Katholiken nicht per se für intelligenter,
aber allein aus der Masse der Katholiken resultiert rein statistisch, dass da schon ein paar geniale Köpfe
drunter sein müssen), sie verfügt über nahezu grenzenlose Mittel und schier unerschöpfliches Menschenpotenzial –
und da glauben *SIE*, das große Geheimnis entdeckt zu haben? Wenn der Vatikan tatsächlich etwas in die
Richtung, die Sie da andeuten, vorhätte, seien Sie sicher, er würde es auf eine Weise tun, bei der Sie
nichts davon mitbekämen, bis es zu spät ist.
@Malachias Sie verwechseln Symbol und Fälschung. Was Sie als „Pan“ identifizieren, ist schlicht „der
gute Hirte“. Korrekt, Pan ist der Hirtengott und, ja, sein Symbol ist wie das des auf dem KKK abgebildeten
Hirten die Syrinx. Allerdings wird Pan auch als bockbeinig und zumeist gehörnt dargestellt, und diese
Attribute sind dermaßen typisch für diese Gottheit, dass sie der katholischen Kirche als Vorlage für
den „Teufel“ dienten. Der Hirte auf dem KKK hat aber sehr deutlich menschliche Füße und auch keine Hörnchen.
Warum muss Ihnen sowas eigentlich ein Agnostiker erklären? Verschwörungstheoretiker wie Sie „entdecken“
dort Zusammenhänge, wo keine sind. Erstaunlich eigentlich, dass Sie nicht noch ganz andere Schlüsse
aus dem Kürzel „KKK“ ziehen (denken Sie ‘mal an weiße Kapuzen…). @Adrian Ja, ich las davon. Allerdings
gehe ich davon aus, dass wir noch sehr, sehr viel entdecken und lernen werden, insofern sehe ich das mit
dem „ewig expandierenden Universum“ als lediglich derzeitig wahrscheinliche Variante an, die noch keineswegs
das letzte Wort sein muss. Das mag aber auch einfach an meiner (übertriebenen) Sehnsucht nach Symmetrie
liegen, die hat ja lange Tradition. Letztendlich macht keine der Varianten eine Aussage über „Gott“,
weil wir ganz einfach nicht wissen, was vor dem Urknall war. Ich halte jedenfalls die stete Huldigung
an den „God of the Gaps“, der immer dann auf den Plan tritt, wenn man sonst (noch) keine Erklärung hat,
für außerordentlich kindische Steinzeittheologie.
@AthanasiusII (NEU! Jetzt mit doppelt soviel Pornoresistenz!) 1. Die RKK als Ganzes hatte während und
nach der Machtergreifung Kreide gefressen, weil Hitler Ihr Beibehaltung ihrer Rechte und Privilegien zusagte.
Erst, als sich die Nazis selbst nicht mehr an das Reichskonkordat hielten und die Kirche sich selbst bedroht
sah, leistete sie Widerstand, und erst da erinnerte man sich daran, dass in Deutschland Unrecht geschah
(einzelne Priester, die dies schon vorher attackierten, außen vor). 2. Wie die Opfer die eigene Verfolgung
nennen, wollen sie bitte denen überlassen. Zuffälligerweise bevorzugen die meisten Juden selbst den
Begriff „Shoah“. Aber es wäre ja noch schöner, wenn das „Tätervolk“ (das sind wir, historisch gesehen,
nun einmal) hier die Definitionshoheit beanspruchte. 3. Der Mythos mit der Seife aus Judenfett ist ein
sog. „Pappdrache“: Erfunden von Holocaustleugnern, um die absurde Behauptung zu „widerlegen“ und lächerlich
zu machen. Und Sie, Sie fallen immer noch darauf herein. Gleiches gilt übrigens für die berüchtigten
Lampenschirme aus Judenhaut. 4. Die Shoah war kein „Kriegsverbrechen“, allenfalls in den Fällen, in denen
die Waffen-SS als reguläre Truppe beteiligt war. 5. Wir leben, soweit ich weiß, in Deutschland, nicht
in der Ukraine. Wäre es umgekehrt, wären die ukrainischen Opfer für uns wichtiger, und Stalin ungleich
bedeutender als Hitler. Ein jeder kehr’ vor seiner Tür, da hat er Dreck genug dafür. 6. Das einzige
„Dogma“ für Leute Ihrer Couleur scheint es zu sein, mit allen Mitteln an Opferzahlen herumzufeilen.
@Abu – O heilige Paranoia! Also, zunächst einmal eine kleine Korrektur: Ich bin kein Freimaurer. Mein
einziger diesbezüglicher Kontakt war eine Mail an eine Wiesbadener Loge, die aber offenbar so mit sinistren
Kirchenvernichtungs- und Welteroberungsplänen beschäftigt ist, dass ich nie eine Antwort erhielt (vermutlich
fragt einfach niemand die Mails von deren recht verstaubter Website ab). Und dann: Sie haben teilweise
sogar (zufällig, nehme ich an) Recht mit den Ritualen im Karl-May-Stil. Der Witz ist: Man ist sich dessen
durchaus bewusst, anders als gewisse andere Gruppierungen, die bei ähnlichen Ritualen von „göttlicher
Realpräsenz“ daherreden und an Wunder glauben (ja, Sie dürfen sich angesprochen fühlen). Freimaurer
sind eben KEIN Esoterik-Clübchen mit Tischerücken oder so. Die Rituale, die es da gibt, sind nichts
grundsätzlich anderes als IHRE alltäglichen – nichtreligiösen – Rituale wie etwa Handschlag bei der
Begrüßung, Tischsitten o.Ä. Sie machen’s halt nur lächerlich, weil es Ihnen fremd ist, darin ähneln
Sie ja so manchem anderen hier – keine Ahnung, aber lästern. Es ist schon verrückt, diese ungeheure
Paranoia der RKK bzgl. der Freimaurer, umso verrückter, da sie einseitig ist, denn umgekehrt haben die
allermeisten Logen überhaupt nichts gegen Christen oder gar Katholiken – es gibt sogar ein paar explizit
christliche Logen. Aber mancher kann offenbar nicht leben ohne zünftiges Feindbild, und da kommt eine
Gruppierung, über die kaum wer informiert ist, gerade recht, gell? Blöder Unfug.
@bonifatius & Benedikt @bonifatius Sie lesen auch nur das, was Ihnen in den Kram passt, stimmt’s? Sie
tun nachgerade so, als fände ich derlei Vandalismus gut – was nicht der Fall ist, er ärgert mich genauso
wie bei Telefonzellen, eher mehr, weil Kunstwerke schwerer zu reparieren sind als Telefone. Ob es allerdings
eine Kirche trifft oder das Vereinsheim eines Kegelclubs, das ist mir erst’mal einerlei und sollte es
auch Ihnen sein, oder meinen Sie ernstlich, Sie seien ‘was Besseres? Und auch, ob eine Moschee, eine Synagoge
oder eine Kirche betroffen ist, ist grundsätzlich erst einmal wurscht – das einzige, was ggf. etwas anders
ist, ist, dass es bei Moscheen und Synagogen kleine Minderheiten trifft, die haben bei mir einen Sympathiebonus,
den Sie aufgrund Ihrer ungleich einflussreicheren Lobby gar nicht nötig haben. P.S.: Bzgl. Ihrer netten
Anrede „Pornoverteidiger“ nebenan: Ich habe in meinem Leben nicht so viele schlüpfrige Bildchen veröffentlicht
wie kreuz.net in den vergangenen Monaten. Meckern Sie doch erst’mal an die hin. @Benedikt Ah, wir kommen
uns näher. Es geht also nicht darum, dass irgendwer speziell „die Kirche hasst“, sondern darum, dass
wer irgendetwas attackiert, was deswegen mehr Aufhebens macht, weil es anderen etwas bedeutet. Also eher
ein indirektes Motiv. Ja, das sehe ich auch so. Nur eben nicht dieses verschwörerische, spezifisch antikirchliche
Element. Das KANN zwar sein, halte ich aber für eher unwahrscheinlich. Das wäre ja auch dumm wg. Opfereffekt
und so.
@santa rita Verzeihung, wenn ich das so unverblümt sage, aber Sie verstehen nicht, wovon Sie da reden.
Das erschließt sich sofort aus diesem Satz: „Es ist erwiesen, dass die gesamte, im Universum vorhandene
Materie in einem einzigen Masse-Punkt komprimiert war, der aufgrund seiner immensen Gravitation ein „Null-Volumen“
hatte.“ Genau das ist absolut nicht „erwiesen“, und es ist sogar höchst fraglich, ob es uns je zugänglich
sein wird. Das heutige kosmologische Modell der Wissenschaft setzt kurze Zeit nach dem Urknall ein, zu
einem Zeitpunkt, an dem man extrem hohe Dichte konstatiert. Über den Urknall selbst machen seriöse Wissenschaftler
keine Aussage, da die uns bekannten Naturgesetze dort keine Gültigkeit haben. Der Spruch mit dem „Null-Volumen“
ist unwissenschaftlich. „Extrem klein“ ist eben nicht „gleich null“. In Sachen „Wahrhaben“ wäre es sehr
wünschenswert, Sie würden, wenn Sie denn schon die Wissenschaft bemühen, um Unwissenschaftliches zu
„beweisen“, wenigstens das anführen, was die Wissenschaft tatsächlich sagt, und nicht, wie Sie es tun,
das, was sie explizit als mindestens derzeit, vermutlich aber ewig, unzugänglich bezeichnet. Aber davon
unabhängig drücken Sie sich vor der Frage: Wie wollen Sie denn eine angeblich zwingende Kette von Kausalitäten
ausgerechnet mit etwas belegen, das selbst eben keine Ursache hat und damit Ihre eigene Argumentationsgrundlage
zerschmettert? Sie sägen den Ast ab, auf dem Sie turnen.
@santa rita „Jder seriöse Wissenschaftler geht davon aus, dass der Urknall aus dem Nichts erfolgt ist“
Im Gegenteil macht kein seriöser Wissenschaftler eine fixe Aussage über Vorgänge jenseits des Ereignishorizonts.
Allerdings existieren mehrere Spekulationen (nicht mehr!), und eine davon bezieht sich auf eine endlose
Folge expandierender und zusammenfallender Universen. Dass vor dem Urknall „nichts“ war, ist sogareine
der unwahrtscheinlicheren Hypothesen, aus einem ganz simplen Grund: Dass „etwas“ sein kann, wissen wir,
ist Fakt. Ob es überhaupt möglich ist, dass „nichts“ ist, ist hingegen reine, unbeobachtete Spekulation –
1:0 für das ewige Sein. Dass der Urknall der Beginn unseres jetzigen Raum-Zeit-Kontinuums war, hilft
Ihnen keinen Millimeter weiter, denn was „jenseits“ ist, wissen wir schlicht nicht, genauso wenig, wie
wir wissen, ob es nicht eine Vielzahl an Universen gibt. Alles ist denkbar, nichts ist beweisbar. Nichtbeweisbarkeit
ist allerdings eine eher suboptimale Grundlage für Beweise, hm? Ihre „sinnlich wahrnehmbare Welt“ ist
eine billige Ausflucht, mit der Sie das Unbegründbare zu begründen suchen. Ich stelle dem entgegen,
dass das Universum aus dem Auge einer ultradimensionalen, metaphysischen Killerschildkröte entstand.
Und nun? Ist es arg frustrierend, dass Ihr Gott so wenig beweisbar ist wie dieses possierliche, aber beklagenswert
absurde Tierchen? @Benedikt & Freinsberg Allemal ein interessanteres Thema als dieses uninformierte Freimaurer-Gebabbel.
@Benedikt Wenn Sie denn partout Brandopfer und Ausspucken als vergleichbar betrachten wollen – bittesehr.
Ich wundere mich etwas über Ihr Wertungssystem, aber… wie Sie meinen. Zumal das Ausspucken keine Exklusivsportart
fremder Kulturen ist, sondern auch bei uns vorkommt. „Es ist einfach ein Unterschied, was beschädigt
wird.“ Es ist mir klar, dass Sie das so sehen, weil Kirchen für Sie etwas Besonderes sind. Sind sie sogar
für mich (in geringerem Maße), ich bin immerhin ein Kind dieser Kultur. Sie sollten Sich aber bewusst
sein, dass es Menschen gibt, für die eine Kirche kein bisschen mehr „besonders“ ist als, was weiß ich,
ein Museum, ein Gerichtsgebäude, ein Bahnhofswartesaal. Sie übertragen gerade Ihr Weltbild auf andere,
und *DA* ist natürlich Kirchenbeferkelung etwas ganz besonders Drastisches. Nur ist es sehr unwahrscheinlich,
dass die Täter das ähnlich sehen, im Gegenteil, es darf als sicher gelten, dass sie das eben NICHT tun.
[v.d.Red,zens.] @Jean Wie immer ohne Inhalt? Schade, Sie sind ja eigentlich nicht dumm, aber warum schreiben
Sie dann so hohl? @Sulpi Ich weiß. Gute Besserung.
@santa rita Ah, da ist er ja wieder, der kausale Gottesbeweis, vielleicht der unsinnigste von allen Gottes“beweisen“.
Sie bauen auf mehreren Behauptungen auf: 1. Dass eine unendliche Kette von Ereignissen unmöglich sei.
Dazu bemühen Sie den Urknall. Allerdings gibt es keinen seriösen Wissenschaftler, der behaupten würde,
vor dem Urknall hätte es zwangsläufig nichts gegeben – eine immer weitere, ggf. endlose, Kausalitätenkette
ist also – entgegen Ihrer Behauptung – durchaus denkbar. 2. Sie stellen das Axiom auf, alles müsse eine
Ursache haben, um damit zu beweisen, dass es etwas (nämlich „Gott“) gibt, das eben keine hat – reductio
ad absurdum, Sie beweisen das, von dessen Gegenteil Sie ausgehen. @doublemax Ich brauche Ihnen das nicht
zu beweisen, das überlasse ich Ihnen – indem ich mit voller Wucht einen Apfel auf Ihr Gesicht werfe und
vollkommen sicher sein kann, dass Sie sich ducken, sobald Sie ihn wahrnehmen – oder ihn zu fangen suchen.
Jedenfalls aber fiele es Ihnen im Traum nicht ein, dass er in den Weltraum entweichen könnte. Warum aber
sollte ich mir die Mühe machen, Ihnen etwas beweisen zu wollen, das Sie selbst doch mit völliger Sicherheit
wissen und nur aus Trotz in Abrede zu stellen versuchen? Sie wissen Sie doch, dass Sie da gerade dem Sophismus
huldigen: Auf DER Ebene können Sie sich nicht einmal SELBST beweisen. Witzlos, für sowas ist die Zeit
zu schade.
@Toby Mir widerstrebt es, bei allem Möglichen immer gleich vom „abgrundtiefen Hass“ zu reden. Und in
der Tat, ich habe diesen Ausdruck noch nie in meinem Leben in solcher Häufung erlebt wie hier, auf einer
Website, die sich vorgeblich der „Religion der Liebe“ widmet, geschweige denn, dass ich ihn selbst verwende.
Speichel am Boden? Ich bitte Sie! Es gibt Ethnien und auch soziale Schichten, da ist das vollkommen normal,
da wird alle Nase lang ausgespuckt. Ich fand’s auch immer eklig, aber ich erinnere mich z.B. an meine
Schulzeit in Unna, wo ein paar Klassenkameraden stets und ständig herumrotzten. Daraus wollen Sie „Hass“
folgern? Man muss doch nun wahrlich nicht immer so dicke tun, also ehrlich! Wenn Sie ein vergleichbares
Ausmaß an Vandalismus sehen möchten, gehen Sie in einem beliebigen Internetcafé auf die Toilette…
müssen wohl besonders fanatische Intenetcaféhasser gewesen sein, was meinen Sie? @Deacon Ja, ich denke
auch, wenn es denen explizit um die Entweihung gegangen wäre, dann hätte das anders ausgesehen, irgendwas
mit Kot und Hühnerblut. Wären es tatsächliche, organisierte „Kirchenhasser“ gewesen (solche mag es
geben, keine Ahnung), dann wären vermutlich Farbbeutel oder Spraycans zum Einsatz gekommen. Aber so?
Ein paar Halbstarke kriegen zufällig mit, dass die Kirche offen und menschenleer ist – „Boah, geil, lass
uns ma’ reingehn, ey! Bissken Randale machen…“ (Alex hätte gesagt: „So richtig Horrorshow“). Vielleicht
wollten sie nur was klauen und waren enttäuscht.
Mittlerweile sollte selbst der Dümmste gemerkt haben …dass „ketzerjäger“ ein Satire-Account ist, der
die Gesinnung der Ultrakatholen durch Überzeichnung auf die Schippe nimmt. Allerdings stelle ich frustriert
und resigniert fest, dass die Dümmsten es doch noch nicht gemerkt haben und den absichtlich idiotischen
Kommentaren auch noch „teilweise Recht geben“. HERR, WIRF HIRN VOM HIMMEL! Um erneut Einstein zu bemühen:
„Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht
ganz sicher.“
@Christian Hüller „Gesellschaften mit Gott sind offenbar weniger kriminell als solche ohne.“ Da ist der
Wunsch der Vater des Gedankens. Oder, anders gesagt: Es ist einfach nicht wahr, aber Sie hätten’s halt
gerne so. Woran genau möchten Sie das „weniger kriminell“ denn messen? Speziell religiöse geführte
Regime zeichen sich doch dadurch aus, dass sie auch absurdeste Taten „gesetzlich“ zu rechtfertigen wissen –
das macht sie nur insofern „weniger kriminell“, als das Kriminelle Gesetz wird. Und genau das haben sie
mit anderen totalitären Regimen gemeinsam. Was ich nicht ganz verstehe, ist Ihre Begeisterung für die
Opferzahl im Kommunismus. Gefallen Sie sich in dieser Leichenschacherei? Sie finden das nicht irgendwie
unwürdig, dass Sie sich am kommunistischen Leichenberg aufgeilen und auch noch mit Stolz(!) auf einen
vielleicht ein bisserl niedrigeren Kadaverhaufen der eigenen Seite (ob nun deutsch oder katholisch, egal)
verweisen? Ich denke, da ist ein beherztes „Schämen Sie sich.“ angebracht – gerade eben laut genug, als
dass Sie merken, wozu Sie sich haben hinreißen lassen. Gelacht über die Menge von Toten haben Sie, sich
gefreut über die Größe des Verbrechens, dass Sie (wenn es so ist, mir ist das zu dumm, nachzuzählen)
wen haben, auf den Sie mit dem Finger zeigen können: „Der da war viel schlimmer!!!“. Es ist mir völlig
egal, ob einer „gottlos“ ist oder nicht, er kann so oder so ein prima Kerl oder ein Schweinehund sein.
Aber Ihre „christliche“ Leichenfeilscherei finde ich zum Kotzen.
@derfux Nö, ist ihm nicht möglich. Dass der hier postet, hat doch überhaupt nur zwei Gründe: a) Sich
bei den hiesigen Katholen ‘ranzuschleimen, weil er nach diversen geplatzten Allianzversuchen verzweifelt
IRGENDWEN sucht, der auf seiner Seite steht (und ihm idealerweise irgenwann ein paar Förderpenunsen zuschanzt,
der beckersche Feuchttraum seit Jahren). Zu dem Behufe propagiert er in nahezu jedem Posting sein eigenes
Blog, das allerdings beklagenswertw enig Inhalt zu bieten hat, es sei denn, man steht auf scriptgenerierte
Linklisten zu Themen, von denen er vorgibt etwas zu wissen und wo er sich eifrig bemüht., als tapferer
(und natürlich verfolgter) Streiter gegen irgendwas zu agieren. Ich vermute allerdings, dass auch die
kreuz.net-Redaktion mittlerweile gepeilt hat, was für ein Knabe das ist und dass sein katholisches Gehabe
nur dem Schleimen dient. Mit Katholens hat er schließlich gar keine guten Erfahrungen gemacht… aber
das ist ja mittlerweile bekannt. b) Da, wo ich was kommentiert habe, die Gegenposition zu vertreten, und
zwar immer. Das ist kein Zufall, schließlich ist er auf kreuz.net überhaupt nur gestoßen, als er ‘mal
wieder nach „DemonDeLuxe“ gegooglet hat, was er regelmäßig tut. Der Knabe ist halt immer noch stinkig,
weil ich ihm schon mehrfach die Tarnung zerschossen habe (wenn er ‘mal wieder als kleines Mädchen unterwegs
war oder groß was von „Jugendprojekt“ herumgelogen hat), das war halt nicht hilfreich bei seiner Fördergeldjagd.
@28.IX-28.X Dann muss ich Ihnen wohl ein paar Illusionen zerblasen. Ich war Zeitsoldat und zunächst an
der SPersVwdg in Köln / Longerich, anschließend Geheimkurier im NATO-Hauptquartier Europa Mitte (AFCENT,
heute AFNORTH) in Brunssum / NL. Mein Vater war General, zwei Onkel Obristen, beide Großväter ebenfalls
Obristen, ein Urgroßvater General der Artillerie (Kommandeur der 137., die Division, die als nächstes
an Moskau herankam), mein Großonkel Rudolf Toussaint war General der Infanterie und der Militärische
Bevollmächtigte von Böhmen und Mähren unter Heydrich zur Zeit des Attentats. Eines meiner Hobbies seit
Jugendzeiten ist Militärgeschichte mit Schwerpunkt 7jähriger Krieg und WK2 sowie Strategie / Taktik.
Den Liddell-Hart las ich mit 14, Sun-Tzu mit 15, Suvorow irgendwann vor 10 Jahren, von den diversen Fachbüchern
zum WK2 und Biographien ‘mal nicht zu reden (ja, auch Irving). Nachdem wir das also geklärt haben, werden
Sie verzeihen, wenn ich Sie einen revisionistischen Schwätzer und Ignoranten nenne. Sie erzählen puren
Mist knallhart an den gesicherten Fakten vorbei und geben sich der Illusion großartiger Kenntnisse hin,
die Sie nicht haben. Das einzig Ausgeprägte bei Ihnen ist der revisionistische Tellerrand, über den
Sie nicht hinauszublicken in der Lage sind, vermutlich gefällt Ihnen die braune Suppe zu gut.
@Rainer Tobak & Ansgar @Rainer Tobak Ich kann sogar ganz sicher keine theologischen Urteile „kompetent“
fällen (allenfalls kann ich formale Logik anwenden) – aber ich kann mich „kompetent“ als jemand äußern,
an dem die Kirche in ihrem Missionsauftrag versagt hat. Schauen Sie, das ist wie in der Schule: Wenn ein
Schüler von 30 sitzen bleibt, dann liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an seiner Intelligenz und /
oder Faulheit. Wenn aber 12 sitzen bleiben, dann hat der Lehrer ‘was falsch gemacht. Das können Sie jetzt
meinetwegen auf die Abwesenheit eines „alten Ritus“ zurückführen, allerdings fand ich bereits den NOM
reichlich angestaubt. Sowas schaut man sich an wie eine Oper, das war’s dann aber. Nettes Spektakel, aber
das Verhältnis von Form zu Inhalt ist in meinen Augen nicht befriedigend. Muss ja auch nicht, ist ja
Ihre Kirche. Aber wundern Sie sich halt nicht, wenn Sie immer kleiner wird. @Ansgar Ich versteh’ schon,
was Sie meinen. Das „Überzeitliche“ speist sich allerdings erst durch stete Zuführung auch von Neuem;
seine Kraft entfaltet es ja gerade aus der Verquickung heraus. „Vorvorgestrig“ ist mein Wort für jene,
die einfach „alles wie früher“ haben wollen, das ist so diese „Königlich-Bayerisches Amtsgericht“-Sichtweise,
bei der man sich der naiven Illusion hingibt, früher hätte es die „gute, alte Zeit“ gegeben, und wo
man sich behaglich unter der rosa Brille aalt. Ich mag Nostalgie ja auch ganz gern, aber wenn sie zur
Blindheit vor dem „Jetzt“ führt, wird’s zuviel.
@28.IX-28.X Ja, danke, ich habe Suvorov gelesen. Fast sowas wie ein Historiker – ich würde ihn den „Däniken
der Militärgeschichte“ nennen, was hinsichtlich des Unterhaltungswertes ganz klar ein Kompliment ist.
Das war’s dann aber auch. Es ist sogar sehr gut möglich, dass die Sowjets ihrerseits Angriffspläne hatten –
Stalin war ja keinen Deut besser oder ehrlicher als Hitler. Nur, auch wenn sie es vorhatten: Die Deutschen
wussten nichts davon, sie griffen unabhängig davon an. Möglicherweise war der Angriff auf die Sowjetunion
also de facto präventiv, aber nicht von der Intention her – im gegenteil, man hatte die sowjetische Kampfkraft
ja massiv unterschätzt. „Die Deutschen haben ihren Guderian ja auch bei den Soviets ausgebildet.“ LOL.
Sie meinen „in der Sowjetunion“. „Und die 500 brauchbaren Panzer hatte die Wehrmacht aus der Tschechei.“
Das Relevante war nicht die Anzahl der Panzer, sondern deren Konzentration. Auch Frankreich hatte mehr
Panzer als das Deutsche Reich, aber eben „in jedem Dorf nen Hund“. Das erste Gebot der Kriegsführung
lautet allerdings, lokale Überlegenheit zu erreichen („Wer überall stark ist, ist nirgends stark“),
und genau das war die neue, offensiv orientierte, deutsche Doktrin in Sachen „Panzer“. „Die schöne, angeblich
starke Luftwaffe, konnte sich mit den Briten auch nicht messen.“ 3 Stichworte: – Göring – Anflugwege
– Radar 1940 war die Luftwaffe doppelt so stark wie die RAF, hatte das 3fache an Bombern (Bomber = Offensivwaffe)
Sie wissen zuwenig.
@Rainer Tobak & Ansgar @Rainer Tobak Mh, nein. Ich war zwar Protestant, habe aber in der schönen Klosterbasilika
Benediktbeuern einige Heilige Messen besucht (mein Vater ist katholisch und ein paarmal war ich auch mit
einer katholischen Jugendgruppe unterwegs). Ehrlich gesagt, es gab sich nichts – bei den Protestanten
fühlte ich mich etwas direkter angesprochen, bei den Katholiken war’s dafür feierlicher (allein der
Weihrauch, mmmmmmh…!). Aber summa summarum öde war beides (bis auf sehr wenige Ausnahmen, das lag dann
allerdings in der Person des Durchführenden begründet), da wurde halt von etwas erzählt, zu dem ich
keinen Bezug hatte und bei dem ich auch nicht wirklich das Gefühl hatte, dass mir den wer vermitteln
wollte oder konnte. @Ansgar „Heutig“ ist jedenfalls insofern positiv gemeint, als es meint, sich mit heutigen,
also realen, Problemen und Gegebenheiten auseinanderzusetzen, statt – zumeist mit rosa Brille – in alten
Zeiten zu schwelgen. Das „Heute“ ist nicht per se besser als das „Gestern“, aber es ist ungleich relevanter.
Wir, Sie, ich, wir können HEUTE etwas tun – GESTERN war schon. Erledigt. Unverwechselbar – ja, sicher
sogar. Aber Ihre Liturgie und Ihre Tradition sind doch auch nicht an einem Tag entstanden. Stellen Sie
sich ‘mal vor, man hätte 60 n.Chr. so gehandelt, wie Sie jetzt reden – all Ihre geliebten Traditionen
hätten sich nie entwickelt. Das, was Sie heute als „traditionell“ ansehen, das war ‘mal postmodern, Experiment,
ungewöhnlich. Schon vergessen?
@28.IX-28.X Sie haben von Milität und von Kriegsgeschichte nicht so wirklich viel Ahnung, kann das sein?
Schauen Sie sich ‘mal an, WAS das für eine Armee war, die Hitler aufstellte. Worauf gründete sich der
Erfolg der „Blitzkriege“? Wesentlich auf zwei Dinge: a) Die neu geschaffene Panzerwaffe. Das Deutsche
Reich war die einzige Nation, in der die alte Doktrin vom Tank als reiner Infanterie-Unterstützungswaffe
fallen gelassen wurde zugunsten reiner Panzerdivisionen. Worin aber lag die besondere Stärke einer Panzerdivision?
Geballte Kampfkraft in Verbindung mit bis dato unbekannter Mobilität – perfekt für den Angriffskrieg.
b) Die Luftwaffe, die binnen kurzem die Luftüberlegenheit erringen konnte. Und innerhalb der Luftwaffe,
was war es da, was Angst und Schrecken verbreitete? Richtig, die Stukas, eine nahezu reine Angriffswaffe.
Weitere, auf die Offensive ausgelegte, Maßnahmen kamen hinzu, so etwa die Ausbildung von Fallschirmjägereinheiten
im großen Maßstab. Es gab im III. Reich bis zum spät in den Krieg hinein keinerlei Festungsbauten,
keine Verteidigungspläne, gar nichts. Alles war auf Angriff ausgelegt – das änderte sich erst, als man
mit der US-amerikanischen Invasion zu rechnen hatte. Wer bzgl. Hitler von „Verteidigung“ redet, weiß
nichts von ihm – oder will es nicht wissen. Sie haben wohl „Mein Kampf“ samt der detaillierten Pläne
für einen eroberten Osten nie gelesen?
Man kann es kreuz.net ja nicht verübeln …dass die hiesigen Atoren die Liturgie gerne so hätten, wie
es IHNEN gefällt. Aber warum müssen denn auch Gottesdienste, an denen sie gar nicht teilnehmen, starr,
leblos und langweilig sein? Wer weiß, wieviele Menschen mehr Christen wären, wenn sie sich nicht schon
in ihrer Jugend im Gottesdienst halb zu Tode geödet hätten (ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie
meine Augen geradezu magnetisch am Minutenzeiger der großen Kirchenuhr klebten.). Gilt hier ‘mal wieder,
dass – aus der PiusXling-Perspektive „jeder (nur!) nach meiner Facon selig werden darf“? Leute, Leute,
und Ihr wundert Euch, wenn man Euch als vorvorgestrig, verstaubt und verknöchert anseht… @Dorothea
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Bevor Sie also wieder an den heiligen Hostien knabbern dürfen,
schreiben Sie 100mal „auf ‘statt’ folgt der Genitiv“, damit Sie nicht wieder das Prinzip „Der Dativ ist
dem Genitiv sein Tod“ illustrieren. Sie nehmen’s doch sonst so genau mit Formvorschriften?
@Theo & athanasius1957 Im Artikel selbst wird genüsslich darauf hingewiesen (genauer: unterstellt), dass
Pro Familia an den Jugendabtreibungen „kräftig mitwirkt und mitverdient“ hätte. Die Leserin „Dorothea“
hat das dann flott auf den vermeintlichen Jahresgewinn 2005 hochgerechnet, und Leser „golfi“ sprach empört
vom „schnellen Geld mit der Abtreibungsmasche“ – soll mir also bitte niemand erzählen, ich hätte hier
so relevante Themen um Sein oder Nichtsein auf das Pekuniäre reduziert. Im Gegenteil, ich halte den Geldaspekt
in diesem Kontext für bestenfalls sekundär, jedenfalls aber unbeachtlich im Vergleich zu den moralischen
Überlegungen und der Tragweite für das Leben der Betroffenen. Fragen Sie doch ‘mal die Abtreibungsgegner,
warum die sich nicht entblödet haben, hier den schnöden Mammon ins Feld zu führen, hm? Aber wenn sie
es denn tun, dann erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass eben dieser Mammon auf der „anderen Seite“
um ein Vielfaches stärker zum Tragen kommt. Sie sind ja nur sauer, weil Sie dachten, Sie hätten ‘mal
wieder ein „Argument“, und jetzt knurrend einsehen müssen, dass es nicht zieht… deswegen suchen Sie
es zu entwerten, nachdem es Ihnen nichts mehr nützen kann. Ziemlich durchschaubar, Herrschaften. Und
natürlich unredlich. Übrigens, athanasius1947: „Und die einzige Religion, die […] ist das Christentum.“
Bla. Das ist genauso dumm, als wenn man behauptete, das Christentum sei die einzige Religion, die Andersdenkende
verfolgt und sogar getötet hat. Es ist schlicht falsch.
@Christian Hüller Man macht es sich zu einfach – und zwar beide Seiten. Die einen, die flottweg alles,
was an Greueln irgendwie mit dem Namen der RKK assoziiert wird, als der Kirche wesentlich zu begreifen
suchen. Und die anderen, die alles als die Taten von Einzelnen abwedeln wollen. Beides wird der Sache
nicht gerecht. Man muss sich klar machen, dass es immer eine Verantwortung des Einzelnen für die Gruppe,
der er freiwillig angehört, gibt, und umgekehrt eine Verantwortung dieser Gruppe für den Einzelnen und
seine Taten. Denken Sie an Parteiausschlussverfahren – wenn der Einzelne sich so verhält, dass die Gruppe
das nicht mehr mittragen kann, dann schließt sie ihn aus. Tut sie das nicht, kann und muss sie sich sagen
lassen, die Einzeltaten unterstützt zu haben. Pauschalisierungen helfen da nicht weiter. Sicher hat es
auch inmitten der schlimmsten Auswüchse der Inquisition brave Kleriker gegeben, die richtig handelten.
Und umgekehrt gab es auch in klerikalen Glanzzeiten Schweinehunde in der Soutane. Das bleibt nicht aus
in einer so großen Organisation. Dennoch muss man bei manchen, immer wiederkehrenden Phänomenen, die
kritische Frage stellen, ob nicht dies oder jenes der Kirche wesensimmanent ist. Fanatischer Fundamentalismus
etwa ist etwas, das von Religion stark begünstigt zu werden scheint (nicht nur in der RKK, wie wir wissen).
Religionen sind gehalten, auch nach innen zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden – Nibelungentreue
nur aufgrund des „richtigen“ Abzeichens ist falsch.
@Graf Galle Sie wissen ja schon lange nicht mehr, was Sie schreiben, wenn’s um’s Thema „Homosexualität“
geht – da brennen Ihnen alle Sicherungen durch, da können Sie gar nicht schnell genug Ihr langweiliges
„Wider… blablbabla“ hinschmieren. In Ihrem Gegeifer lassen Sie auch den größten Verbrecher der deutschen
Geschichte seinen eigenen, ruhmlosen Selbstmord schnell ‘mal eben um 21 Jahre überleben, gell? SIE möchte
ich ‘mal sehen, wie Sie sich trauen, Ihre erbärmlichen, hasserfüllten, braunen Sprüche mitten auf dem
Marktplatz zu äußern – ohne einen schützenden Ring von Glatzen um sich. WER gibt denn hier den Helden
und ist in Wahrheit die kleine, feige Wurst, hm? Im Übrigen gehen Sie davon aus, dass ich mich mit Ihrer
favorisierten Ära mehr auseinandergesetzt habe, als Sie zu verarbeiten in der Lage wären. Familiäre
Gründe, auf mein Fotalbum wären Sie sicher mächtig neidisch. Und jetzt Klappe, Sie Dummschwätzer,
der Sie für etwas schwärmen, was Sie nicht im Ansatz begreifen. @Guntram Deutschland ist aber kein „katholischer
Staat“, weder „wahrhaft“ noch heimlich. Schon seit 500 Jahren nicht mehr und mittlerweile auch immer weniger.
Der Moment, in dem es hierzulande mehr Homosexuelle als Katholiken gibt, ließe sich wohl hochrechnen.
Aber seien Sie beruhigt, das dauret noch ein paar Jahre. „sie werden zur gleichgeschlechtlicher Unzucht
verführt“ Das klingt, als seien Sie kundig. Wie war das denn so, als Hete zum Homosex verführt zu werden?
Also, für mich wär’ das ja nix, ehrlich.
@Malachias „Ich werde die Wahrheit verteidigen, wo und wann ich will, ob es Ihnen passt oder nicht!“ Sie –
und welche Armee? Sorry, konnte nicht widerstehen, zumal Sie mich vom Auftreten her immer wieder etwas
an Shrek erinnern. Der ist allerdings netter. Und auch ein bisschen heller. Und überhaupt… eigentlich
klingen Sie nur so, wie Shrek aussieht. Aber eines haben Sie doch gemeinsam: Die Heimat im braunen Sumpf.
@Ketzerjäger „Die Wahl, die so getroffen wurde, bedeutete die Option für den Logos gegen jede Art von
Mythos, die definitive Entmythologisierung der Welt der Religionen.“ Jau, da sind Sie hier ja komplett
richtig in einem Forum der besonders Entmythologisierten der entmythologisiertesten aller christlichen
Konfessionen *prust* Wie bekommen Sie das allerdings mit dem Glaubensbekenntnis, das ja nun einmal auch
den Glauben an die Jungfrauen geburt, ein Wunder also, beinhaltet, unter einen Hut? So ganz ohne Mythos?
Oder auch Sachen wie die Transsubstantiation, die nun auch nicht so ganz ohne derlei Elemente auskommt,
von der Wiederauferstehung ‘mal gar nicht zu reden? Also, ich vermute ja, angesichts Ihrer Einlassungen
hier, dass man Sie ob dessen aus der sog. „häresiefreien Zone“ von kreuzforum.net, ungeachtet Ihres Nicknames,
schneller ‘rauswerfen würde, als Sie „Anathema!“ sagen können ;O)
@Büßer Jaja, die für ALLE verbindlichen Regeln… Ich schlage vor, Sie treffen sich erst’mal mit ein
paar Protestanten, Muslimen, Juden, Hindus und was sich da sonst noch so tummelt und alles behauptet,
im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit zu sein, und dann machen Sie das bitte erst einmal UNTEREINADER
aus. Wie soll ich Ihnen das alles denn abkaufen, wenn sich die „religiöse Fraktion“ noch nicht einmal
intern einig ist, hm? Also, kriegen Sie’s ‘mal auf die Reihe, dann sehen wir weiter. So lange jedenfalls
sind Ihre „göttlichen Regeln“ nur eine Vereinsordnung und bindend allenfalls für Mitglieder (die sich
mit schöner Regelmäßigkeit selber nicht daran halten). Punkt, aus. „Heilung gibt es definitiv, das
darf ich seit über 35 Jahren täglich selbst erfahren!“ Das heißt, im konkreten Kontext, Sie sind auf
Hete „geheilter“ Homosexueller? Und auch noch gar per Exorzismus „geheilt“? Das würde manches erklären,
in der Tat. Und ich soll wissen, dass die Zivilisation untergeht, wenn nicht (irgendwas, was einem persönlich
stinkt) aufhört? Gehen Sie doch zur Wachturmgesellschaft, die sind immer ganz scharf auf solche düsteren
Orakel. Hinweis: Dies ist ein säkularer Staat. Und er bleibt es, immerhin wird Ihre Minderheit immer
kleiner. Sie dürfen Ihre persönlichen Regeln gerne leben, wenn Sie das möchten. Aber schlagen Sie es
sich einfach aus dem Kopf, so zu tun, als hätten die eine Bedeutung für Menschen, die an Ihren Gott
gar nicht glauben; Sie befolgen ja auch nicht Shivas Gebote.
@Büßer „Es kann kein Recht auf Homoehe geben!“ Dumm für Sie: Das gibt es schon – nur nicht unter diesem
Namen. „weil sie der Schöpfungsordnung widerspricht“ Was interessiert einen Nichtchristen Ihre vermeintlich
„heilige Schöpfungsordnung“? „die heilige Jungfrau, die Mutter unseres Herren beleidigt“ Wie das? Und
woher wissen Sie das? „dass bei Ihm eine Geistestrübung vorliegt“ „Geistestrübung“ ist wohl eher bei
denen zu verorten, die sich ernstlich einbilden, ihre privaten Religionspräferenzen anderen verbindlich
machen zu können. Bei Ihnen z.B. „Lehre der Kirche befindet kann diesen Menschen helfen.“ Das stimmt.
Z.B. indem er Ihnen ins Gewissen redet (man beachte das große „I“). „Es ist aber kein einfacher Weg,
es ist schwer unserem Herren Jesus zu folgen.“ Niemand hindert Sie, ihn zu gehen, wenngleich ich bezweifle,
dass Sie das tun. Aber Sie werden kaum wen zwingen können, dasselbe zu tun. „Selbst wer seine perverse
Verirrung heimlich Auslebt macht sich an dem Verderben unserer Kinder und damit der Menschheit schuldig!“
Interessant – wie denn das nun wieder? „Der Staat muss endlich in Zusammenarbeit mit den Kirchen dafür
sorgen, dass jeder Sodomist seine Behandlung und Heilung erhält.“ Muss er nicht und wird er nicht. Vergessen
Sie’s. Davon abgesehen existiert keine solche „Heilung“. „Nur so kann unsere Zivilisation fortbestehen.“
Untergangsprophezeihung die 128.970.362te. Und schon 128.970.361mal danebengegangen. Sieht schlecht aus
für Sie, so rein statistisch.
@Benedikt – Dasselbe hier wie dort Na klar ist es dämlich, sich erst groß aufzuregen und DANN erst (wenn
überhaupt!) den inkriminierten Text auch zu lesen. Darf ich in dem Kontext daran erinnern, dass auch
hier auf kreuz.net zunächst eine reichlich fehlerhafte Übersetzung zu lesen stand? Über die sich diverse
Leute gar fürchterbar aufregten? Es heißt doch immer, hier würden katholischerseits theologisch Gebildete
und Kleriker mitschreiben und -kommentieren, also das Äquivalent zu den islamischen „Predigern“ (mit
dem Begriff geht man in Anbetracht der lockereren Organisationsform des Islams im Vergleich zur RKK dort
etwas lässiger um). Diese Vorverurteilungen aufgrund von Hörensagen gibt’s doch auf beiden bzw. allen
Seiten. Als Maßnahme zur allgemeinen Weltverfriedlichung schlage ich vor, Fundamentalisten aller Religionen
auf eine große Insel zu verfrachten, jedem ein Taschenmsser in die Hand zu drücken und abzuwarten, bis
sich das Problem von selbst erledigt hat. Als Anreiz kann man ja dem Sieger / Überlebenden die Schaffung
eines Gottesstaates nach seinem Gusto auf der Insel verheißen – das vorgeschlagene Prozedere würde immerhin
dafür sorgen, dass 100% der dort (noch) Lebenden diesem Glauben angehören würden und weitere Anfeindungen
erst einmal ausblieben.
Für Graf Galles Poesiealbum Wie für Sie geschrieben: Doch die alles, wat anders ess, stührt, die mem
Strom schwemme, wie’t sich jehührt, für die Schwule Verbrecher sinn, Ausländer Aussatz sinn, bruchen
wer, der se verführt. Un dann rettet kein Kavallerie, keine Zorro kömmert sich dodrömm. Dä piss höchstens
e „Z“ en der Schnie un fällt lallend vüür Lässigkeit öm: „Na un? – Kristallnaach!“ En der Kirch met
dä Franz Kafka-Uhr, ohne Zeiger, met Striche drop nur ließt ne Blinde nem Taube Strubbelpeter vüür,
hinger dreifach verriejelter Düür. Un dä Wächter ‘mem Schlüsselbund hällt sich em Ähnz für jet
wie e Jenie, weil’er Auswege pulverisiert un verkäuf jäjen Klaustrophobie en der Kristallnaach. Währenddessen,
am Maatplatz vielleich, unmaskiert, hück mem wohre Jeseech, sammelt Stein, schlief et Mezz, op die, die
schon verpezz, probt dä Lynch-Mob für’t jüngste Jereech. Un zem Laade nur flüchtig vertäut -die Galeeren
stonn längs unger Dampf – weet em Hafen op Sklaven jewaat, op dä Schrott uss dämm ungleiche Kampf us
der Kristallnaach. Do, wo Darwin für alles herhällt, ob mer Minsche verdriev oder quält, do, wo hinger
Macht Jeld ess, wo stark sinn die Welt ess, vun Kusche un Strammstonn entstellt. Wo mer Hymnen om Kamm
sujar blööß, en barbarischer Gier noh Profit „Hosianna“ un „Kreuzigt ihn“ rööf, wemmer irjend ne
Vorteil drin sieht, ess täglich Kristallnaach. (Auszug aus: BAP – „Kristallnaach“)
Halten wir also fest… …dass das „Schutzalter“ je nach Zeit und Kultur variabel ist, typischer- und
vernünftigerweise aber frühestens mit dem Ende der Pubertät endet. Bereits diese Pubertät setzt regional
und über die Zeiten unterschiedlich spät ein, hinzu kommen stark variierende Sittencodices, was zu einer
Schwankung des Schutz- wie des Mindestheiratsalters führt. Es ist offenkundig sehr sinnlos, sich, aus
dem Blickwinkel einer späteren Epoche, über ein abweichendes Schutz- und Heiratsalter einer früheren
Epoche aufzuregen (vgl. die gweollte Aufregung um Ayscha, die Frau Mohammeds). Halten wir darüberhinaus,
speziell für die besonders Lernresistenten unter uns (Hallo Graf Galle – Sexualerziehung schätzt man
in der NPD nicht so, gell?), fest, dass Pädophilie per definitionem die Fixierung auf vorpubertäre Menschen
ist, von einem etwas höheren oder etwas niedrigeren Schutzalter also in keinster Weise betroffen ist.
@QUIS UT DEUS So viele Pädophile dürften hier aber nicht lesen – ist ja nicht gerade ein Massenphänomen,
wissen Sie. Und ob da Beten hilft? *zweifel* Na gut, als moralischer Rückhalt bei jenen, die ihre Sexualität
nicht an Kindern ausleben wollen, da ist Religion vermutlich keine schlechtere Hilfe als ein Psychotherapeut
oder ein starker Wille. @Schnabeltier Es darf bezweifelt werden, das eine Geburt mit 12 weniger traumatisch
ist als Sex mit 12. @learned Ach, wie erstaunlich, da ist er ja wieder, der anyonyme Lügenbold – schnell
‘mal einen Account zum Verleumden angelegt, hm?
@Schnabeltierkönig Das mit den Kindern aus Joseph’s erster Ehe schreibe nicht ich – ich zitiere es nur.
Ob es stimmt – ach, keine Ahnung, ist das denn wichtig? Mir jedenfalls nicht. Aber einigen Bibelforschern
scheint es wichtig zu sein. Manche sind wohl der o.g. Ansicht zu sein, diese Schilderung diene nur der
Versicherung, Maria sei auch ganz bestimmt als alte Jungfer gestorben. Wie Sie sich denken können, ist
mir auch das nicht wirklich wichtig. Wichtig in diesem Kontext war mir llediglich, dass damals Frauen
in einem Alter heirateten, über das sich heutige Frömmler massivst empören würden. [v.d.Red.zens.]
Die übliche Masche Der logische Zusammenhang dieses Textes ist schon bestaunenswert. Da wird der Papst
z.B. als „bedächtig und intellektuell“ bezeichnet – nun, nichts dagegen, der Mann hat wirklich einiges
auf dem Kasten. Nur ist das blöderweise nicht im Entferntesten ein Widerspruch zu den Vorwürfen des
LSVD, wird aber dennoch so dargestellt. Man kann auch bedächtig und intellektuell hassen, verunglimpfen
und herabwürdigen. Null Problem. Welchen Sinn hat also das Bekomplimentieren von Benedikt an dieser Stelle?
Dann bemüht man das Bundesverfassungsgericht und sucht den Schulterschluss – aber nur da, wo’s dem Autor
in den Kram passt. Dass nämlich dasselbe BVG die im Volksmund „Homo-Ehe“ genannte Partnerschaft als verfassungskonform
bestätigt hat und dem Schlusssatz „Also darf der Gesetzgeber die wesentlich ungleichen Institutionen
‘Homo-Lebenspartnerschaft’ und ‘Ehe und Familie’ nicht gleichbehandeln.“ ja eben explizit widersprochen
hat – das hört man dann eher nicht so gern, obwohl man es sogar zitiert. Der Autor kann es nur scheinbar
einfach nicht fassen und fabuliert dann etwas zusammen, was er gerne hätte, was aber mit der Realität
nichts zu tun hat. In dieser Realität nämlich ist die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft
mittlerweile nahezu komplett vollzogen – machen Sie sich ‘mal schlau typo3.lsvd.de/230.0.html, da fehlt
fast nichts mehr. Und das, wenn ich eine reichlich strapazierte, hier aber passende, Floskel bemühen
darf, ist auch gut so.
@kali & 28.IX-28.X Die zwei Namen sind durch die sehr speziellen Gegebenheiten dieses Forums (1500-Zeichen-Begrenzung
sowie Unmöglichkeit unmittelbar aufeinander folgender Beiträge) einerseits sowie Willkürzensur der
Redaktion (Beschränkung der Beitragsanzahl bei so ziemlich jedem, der nicht „hinreichend katholisch“
wirkt) andererseits leider zueweilen notwendig. Sowohl bei methobelix als auch bei mir ist das aber –
im Gegensatz zu manchen anderen – bekannt. Abgesehen davon ist kreuz.net nun wahrlich vieles, aber sicher
nicht demokratisch, was wollen Sie also? Dass auch in Nürnberg Fehler gemacht wurden, ist eine Binsenweisheit.
Absurd aber ist die nimmermüde repetierte Behauptung der Uneinsichtigen, diese Fehler seien größer
gewesen als das das Unrecht, auf das sie sich bezogen – und nur, wenn das so wäre, würde diese Argumentation
der lieben Holocaustleugner & Co. greifen. Ach, und zu Ihrer „Jüdischen Volksweisheit“: Da Sie doch so
ein „Selbstdenker“ sind, hätten Sie eigentlich merken müssen, dass die so ziemlich das Gegenteil einer
Stütze Ihrer Argumentation ist. Verstehen Sie nicht? Na, ist doch simpel: Darüber z.B., dass der Holocaust
nicht oder nicht in der heute als Tatsache angesehenen Größenordnung stattgefunden hat, soll man bekanntlich
nicht nicht reden. Und tatsächlich, ich glaube es auch nicht. Merken Sie was? Herr Selbstdenker? @28.IX-28.X
Ihnen ist der Alkohol von der Feier zum Einzug in den Meck-Pommerschen Landtag wohl zu Kopf gestiegen?
Und plärren Sie doch nicht so… (!!!)
Vielleicht sollten sich die Traditionalisten… …zuweilen auf die Tradition besinnen? Zumindest würde
das das ständige Heulen und Zähneklappern deutlich mindern. Dass das Schutzalter im Vatikanstaat bei
12 Jahren liegt, dürfte nämlich kein Zufall sein: Im apokryphen Evangelium des Jakobus z.B. wird gesagt,
Maria sei im Alter von zwölf Jahren mit dem verwitweten Josef verlobt worden – und 12 war damals ein
durchaus gängiges Heiratsalter für Mädchen. (So erklärt man wohl zuweilen, wie Jesus Geschwister haben
konnte, Maria aber dennoch Jungfrau blieb – die Geschwister waren Kinder des Joseph, der Maria – der Legende
nach – im fortgeschrittenen Alter lediglich heiratete, um ihre Jungfernschaft zu schützen. Wer’s glaubt…
aber Jakobus ist ja auch „Nur“ apokryph.). Noch im Spätmittelalter war bei Frauen in Deutschland, wo
das Heiratsalter im internationalen Vergleich immer sehr hoch war, ein Heiratsalter von 15-18 Jahren üblich
(üblich! – Abweichungen nach oben und unten gab es natürlich). Komisch. Heute schreien diejenigen, die
sich auf die Tradition eines Mannes, der in eben dieser Zeiten und Sitten lebte und lehrte, stützen,
gar fürchterlich auf bei sowas. Ja, die Tradition – da pickt sich eben jeder das raus, was zu seiner
ganz persönlichen „Tradition“ passt, gell?
@Malachias Verschwörungstheorien sind schon ‘was Tolles, gell? Das Problem bei so etwas ist, dass die
Anhänger solcher VT das jeweilige Thema typischerweise recht gründlich studiert haben (allerdings aus
nur genau einem Blickwinkel) und den Normalmenschen dann mit einem Wust an so dreisten Behauptungen überschwemmen,
dass man – als jem,and, der sich bislang nicht so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat – zunächst
einmal ratlos dasteht und das nicht alles stante pede widerlegen kann. Ich kann’s auch nicht, dazu müsste
ich jetzt die Videos und eine Menge Zeit zur Verfügung haben, beides ist nicht vorhanden. Aber mein Scherflein
beitragen kann ich doch und Ihnen mindestens EIN Indiz zerschießen (wenn das jeder hier tut, können
wir Ihre krude Theorie schnell in die handliche Rundablage befördern, wo sie hingehört): Vor einem Jahr
hatte ich eine kleinere Operation, mit Vollnarkose allerdings. Als ich aufwachte, völlig benebelt natürlich,
habe ich, noch unbewusst, ca. 1/2 Stunde wild vor mich hin erzählt – auf englisch, wohlgemerkt, was bekanntlich
nicht meine Muttersprache ist. Wenn das MIR passiert (vermutlich hatte ich die Wochen davor wieder ‘mal
zu intensiv in amerikanischen Foren herumgehangen), dann kann das wohl auch einem Papst mit Italienisch
passieren, meinen Sie nicht? Ich denke, so kann man ein „Indiz“ ums andere sehr simpel wegerklären, bis
von Ihrer VT genau gar nichts mehr übrig ist. Erinnert mich übrigens arg an „Die Amerikaner waren nie
auf dem Mond“
@antiHomoLobby Halten wir doch Folgendes ‘mal fest: Becks Aussage bzgl. der Voraussetzung ist schlichtweg
richtig. Ob eine „Entkriminalisierung der Pädosexualität“ tatsächlich in seinen Augen auch wünschenswert
ist, bzw., falls er das so sieht, in welchem Umfang (worauf sich also das „zumindest“ bezieht), steht
da nicht. Voraussetzung für Krieg sind Waffen – habe ich mich jetzt mit dieser Aussage als Waffenfanatiker
geoutet? Ha-ha-ha. Ein Überdenken des Schutzalters ist auch m.E. durchaus geboten angesichts der Tatsache,
dass insbesondere Mädchen heutzutage nicht selten weit vor Erreichen des 17. Lebensjahres von sich aus
sexuelle Wünsche äußern und auch ausleben. Das Schutzalter dient dem Schutz, nicht der Einengung und
auch nicht der Kriminalisierung von weit verbreiten Verhaltensweisen. Weiter: Der Spruch mit den „homo-pädophilen
Tendenzen“ zeugt nur von Ihrer profunden Ignoranz. Homosexualität und Pädosexualität sind zwei Parameter,
die in jeder beliebigen Kombination vorkommen können und auch vorkommen. Und schließlich ist es ziemlich
witzlos, wenn ein Deutscher sich aufzwiebelt, einer niederländischen Zwegpartei „das Handwerk legen“
zu wollen. Für jemanden, der sich doch angeblich so intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt haben
will, glänzen Sie vor Ahnungslosigkeit. Aber das kennen wir ja schon.
@Beobachterin Na, schauen Sie, da haben wir zwei doch endlich einmal ‘was gemeinsam – gegen Volksverdummung
bin ich nämlich auch allergisch. Darf ich dem entnehmen, dass Sie sich meinem Beitrag weiter unten anschließen
und kreuz.net bitten, die genannten Fehler zu korrigieren? Als da wären vor allem die fehlerhafte und
verleumdende Verunglimpfung pauschal aller Pädophiler als „Kinderschänder“ sowie die irrige Zuordnung
eines Schutzalters von 16 oder 14 zum Themenkreis „Pädophilie“? Ich meine, beides ist nun einmal nachweislich
falsch und trägt nicht wenig zu der von Ihnen wie mir verhassten Volksverdummung bei. Und anschließend
können wir dann über so heikle Formulierungen wie das „Recht des Kindes auf Sexualität“ sprechen (das
ist eh’ schon eine dämliche Formulierung; wenn schon, dann „sexuelle Entfaltung“ – ein „Recht auf Sex“
haben nicht einmal Erwachsene oder wo kann ich mir im Bedarfsfall meine Pflichtpartnerin abholen oder
ggf. einklagen?). Aber erst’mal sollte man zu einer sauberen Begrifflichkeit finden, ansonsten ist jede
Diskussion so idiotisch wie dieser Artikel.
@Raimund Anfangen? Womit? Einem ungehobelten Flegel wie Ihnen Manieren beizubiegen? Das scheint mir vergebliche
Liebesmüh’ zu sein, da muss schon Ihre Mutter sich gegrämt haben. Sie möchten mir „den Arsch aufreißen“?
Da fehlt’s aber denn doch ein wenig bei Ihnen – lassen Sie’s mich so ausdrücken: Wenn Sie um das Doppelte
wüchsen, würde es vermutlich wenigstens zu einer Interpretation des unstreblichn Spruchs des guten Götz
reichen. Falls Sie aber mit „anfangen“ das „Fragespiel“ meinen: Reißen Sie ‘mal lieber keine Ärsche,
sondern für den Anfang die eigenen Guckerchen auf, da wäre viel gewonnen. Und es schmutzt auch nicht
so. So, und jetzt ab in die Benimmschule, Sie Schrat.
@Benedikt – „Warum?“ hat 2 Geschmacksrichtungen „Warum“ i.S.v. „Wodurch ist das geschehen? Was ist die
Ursache?“ und „Warum“ i.S.v. „Was ist der SINN? WOZU das alles?“ Ersteres ist geradezu die Daseinsberechtigung
von Wissenschaft, letzteres hat mit ihr nichts zu tun, sofern (man beachte die Einschränkung!) es sich
nicht implizit aus einer Erklärung i.S.d. 1. Variante ergibt (sowas gibt’s ja). Ihr Behauptungsgeflecht
setzt allerdings schon dort an, wo Sie fix davon ausgehen, dass es eine Erklärung des „Warum der 2. Art“
überhaupt gibt / geben kann. Davon bin ich z.B. absolut nicht überzeugt, was dann wohl auch meinen profunden
Widerwillen gegen einen Gottesglauben erklärt: Wer die schiere Existenz eines philosophisches „Warum?“
bzw. der Antwort darauf bezweifelt, der kann mit einem Gott (der ja die personifizierte Antwort wäre)
nix anfangen. Kein Platz für Gott in meiner Welt, tatsächlich. Wirft x-mal mehr Fragen auf, als es beantwortet.
Bei Ihnen ist es genau umgekehrt: Sie MÜSSEN davon überzeugt sein, dass es einen („höheren“) Sinn gibt,
ansonsten wäre Ihr Gott bloß Statist, bestenfalls Handwerker. Aber die letzte Frage: „Warum gibt es
Gott?“ könnten Sie sowieso nicht beantworten. Wäre interessant zu wissen, ob Ihr Gott das könnte. Leider…
weiß es niemand. Und ich bin überzeugt, das kann auch (jetzt bemühe ich auch ‘mal so ein hübsches
Unendlichkeitswort) niemals jemand wissen. Soviel also zur Erklärungsgewalt der Religion.
@Benedikt – Das Gefühl habe ich allerdings langsam auch Sie eiern da herum und bestehen darauf, dass
die Frage, wer „Recht“ hätte, in diesem Disput gar keine Rolle gespielt hätte. Ich setze dagegen, dass
nur und einzig diese Frage, das Beharren auf der eigenen Richtigkeit bei gleichzeitiger Nichtakzeptanz
auch nur der Möglichkeit, dass wer anderes Recht haben könnte, der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte
ist. Mensch, Benedikt, Sie sind doch nicht dumm! Sie wissen doch ganz genau, dass die fanatischeren Religionsanhänger
aller Richtungen stets darauf lauern, dass irgendwer von den „anderen“ etwas sagen könnte, das man triumphierend
als „HA! Sie geben es endlich zu! Wir haben DOCH Recht! Bekehrt Euch!“ verkaufen kann. Erleben wir doch
hier auf kreuz.net nahezu täglich, oder? Und darum geht’s. Und eigentlich NUR darum. Der Papst hat ‘was
gesagt, was in muslimischen Ohren ‘rüberkam als „Der Islam ist gewalttätiger Bockmist und überhaupt
ganz falsch!“. Dann ruderte er angesichts der Empörungen zurück und hat jetzt etwas gesagt, das vermutlich
die Fundis beider Seiten entsetzt: Die Muslims werden merken, dass er an sich nur die Beschreibung Allahs
verwendet hat (genausogut hätte er in Richtung der alten Ägypter von dem „einen Gott“ Aton reden können,
was natürlich nicht den Hauch einer Anerkennung dessen beinhaltet). Den christlichen Fundis geht schon
das zu weit, sie sehen sich zu ihrer Empörung mit den Muslimen irgendwie auf eine Stufe gestellt. Wer
es jedem recht machen will, macht es keinem recht.
@Benedikt „Never say ‘never’ again“. Dass die Wissenschaft das „Warum?“ nie erklären können wird, ist
ein Axiom Ihrerseits, geboren aus der Tatsache, dass sie es noch nicht kann. Ich bin auch in dieser Hinsicht
Agnostiker und sage: Das können wir (heute noch) nicht wissen“. Allerdings könnte die Wiss. natürlich –
wenn sie es machen würde wie die Religionen: Sich irgendwas Nettes ausdenken und damit alles für „erklärt“
erklären, einfach so. Nur wäre sie dann keine Wissenschaft mehr ;O) Allerdings widerspreche ich Ihrem
Satz ja gar nicht. Nur der von Ihnen unausgesprochenen Ableitung widerspreche ich: Dass nämlich irgendeine
Religion das „Warum?“ wirklich beantworten könnte. Zum einen deshalb, weil diese „Antworten“ nichts als
Behauptungen sind, zum anderen, weil noch nicht einmal diese Behauptungen eine allumfassende Antwort geben
(können). Erzählen Sie mir etwas von Gott, irgendetwas. Ich werde IMMER mit einem „Warum?“ folgen können.
Sie können weitererklären, aber irgendwann werden Sie, wie alle Religiösen, resigniert mit einem „Das
kann man nicht erklären, das muss man glauben“ schließen. Wenn Sie gerade besonders schlecht drauf sind,
verfallen Sie noch gar auf schlechten rhetorischen Trick: „Das verstehen Sie nicht“ (wo es doch die Aufgabe
des Erklärenden wäre, verstehen zu LASSEN – mit diesem, nur zu oft gehörten, Satz bekundet er ergo
nicht die Inkompetenz des Zuhörers, sondern SEINE). Wir können das gerne durchspielen – ich fang’ an:
„Warum hat Gott das Universum geschaffen?“
@Raimund von Toulouse „Richtig! Die Tradition zeigt uns wie es gemeint war!“ Kaum. Bestenfalls zeigt sie
Ihnen, wie einige Leute früher dachten, dass es gemeint gewesen sei. Das berührt noch nicht einmal im
Ansatz die Frage, ob diese selbst das denn überhaupt wussten oder wissen konnten. Die in jeder Tradition
enthaltenden, verfälschenden Elemente werden genauso übersehen wie die Auswirkungen der Auswahl derer,
die man als Tradierer überhaupt anerkennt. Tradition ohne Erneuerung ist sogar noch dümmer als umgekehrt
Erneuerung ohne Berücksichtigung von Traditionen: Letztere kann immerhin etwas Neues hervorbringen, erstere
allein aber konserviert nur totes Gewebe.
Drewermann hat Recht Das Bild von der „gejagten Kirche“ trifft durchaus zu und ist der Kirche selbst zu
verdanken: Wer aus einem omnipräsenten, omnipotenten und omniscienten Gott einen „God of the Gaps“ bastelt,
der durch alles das „bewiesen“ wird, was wir (noch) nicht verstehen, der ist natürlich zum steigen Schrumpfen
verurteilt. Alle großen Weltreligionen sind zu einem Zeitpunkt entstanden, wo das Gros der Fragen der
Menschen über die Welt noch nicht beantwortet werden konnten. Heute, in einer Zeit, in der wir immer
mehr Fragen immer schneller und sicherer beantworten können, büßen Götter ihre Funktion als Generalexplanator
ein – mit der Konsequenz, dass immer weniger Menschen noch eine Notwendigkeit oder auch nur einen Platz
für einen Gott sehen, der ihnen diese Welt zunehmend weniger zu verstehen hilft, sondern, im Gegenteil,
zum unverständlichsten (und unwahrscheinlichsten) Element des Universums mutiert. Um diese Bewegung umzukehren,
müsste vermutlich erst eine neue Religion entstehen, die sich vom Ansatz „Wir erklären die Welt – mit
Gott (tm)“ emanzipiert und nicht mehr mit Ratio und Wissenschaft einen längst verlorenen Wettstreit um
die Definitionshoheit austrägt. @Santa Rita Hm, ja, NDE, großes Kino. Vor allem natürlich für die,
die dicke Bücher drüber schreiben. Ist ja auch wahr, Atlantis ist out, Kornkreise interessieren kaum
noch wen, aber NDE, das hat was. Schade nur, dass diese „Beweise“ praktisch nur von den Beweisenden anerkannt
werden. Naja, und von Ihnen.
@Theo Den Artikel selbst habe ich gar nicht gelesen, mich hat schon der Titel genervt – soviel zu meinem
überragenden Interesse an „Kindersex“ (darum geht’s? Na, offenbar interssiert es Sie mehr als mich.)
Ich habe mich über die Meinungsanzeige rechts hier ‘reingeklickt, die Kosten für eine Abtreibung kann
man per 30-Sekunden-Recherche via Google erfahren, genau wie die einer Geburt. Ist natürlich nix für
EDV-Legastheniker, schon klar. Lustigerweise laufen Sie wieder in exakt dasselbe logische Messer, das
ich bereits kritisiert hatte: Sie machen mich doof von schräg rechts unten an, weil ich mich angeblich
„bei Abtreibungskosten so auskenne“, aber dass ich im selben Absatz die Kosten einer Geburt genannt habe,
darüber sehen Sie geflissentlich hinweg, obwohl ich doch – nach Ihrer eigenen, skurrilen Logik (oder
was Sie dafür halten) ausweislich dieser Kenntnis ein Geburtenfan sein müsste. Ja, die Sache mit den
zweierlei Maßstäben und dem einen, blinden Auge. Aber wenigstens ein bisserl versteckter wär’ schon
angenehm, was Sie hier darstellen, ist doch Peinlichkeit pur und damit ein gar übles Aushängeschild
für Ihre Kirche – „Bruder“ Theophil.
@Raimund von Toulouse Na klar, wenn einer die Naherwartung des Jüngsten Gerichts vor Augen hat, und zwar
so nahe, dass er seinen Jüngern – fälschlich – verspricht, das Reich Gottes würde kommen, noch bevor
der letzte von ihnen gestorben ist, der wird natürlich undbedingt noch eine 2000 Jahre währende Kirche
gründen wollen. Ich glaube, Sie halten Ihren Heiland für ziemlich meschugge, kann das sein? Zumal er,
wenn ich daran erinnern darf, eine Kirche HATTE. Davon abgesehen, wo wir doch hier kürzlich von Trinität
etc. gesprochen hatten: Die Identität mit Gott hat er ja ebenfalls bestritten (Sie erinnern sich? „Was
nennst Du mich ‘gut? Keiner ist gut denn Gott allein!“). Aber naja, die Kirchenlehrer und was sich da
im Namen von Jesus und ohne reale Kenntnis seiner Person versammelte, die haben das natürlich alles so
hingebogen, dass sich genau DAS ergab, was Jesus nun wahrlich nicht wollte: Ein gigantischer Machtapparat,
der sich zwischen Gott und die Menschen drängelte und die Jesusworte zum eigenen Nutzen drehte, wie’
ihm gerade passte, eine Organisation, die über die größte Zeit ihres Dasins eine eigene Armee unterhilet,
kräftig Kriege schürte und führte, ein gefräßiger, reicher Moloch, der sich lange Zeit seines Bestehens
zu fein war, mit den Menschen in ihrer eigenen Sprache zu sprechen. DAS soll dieser Jesus gewollt haben?
Das ist grotesk.
Übrigens, golfi: Die Kosten einer Abtreibung …liegen so zwischen € 380-450. Eine Geburt hingegen –
wenn wir das Ganze schon’mal unter dem Aspekt auszugebenden resp. zu verdienenden Geldes betrachten –
kostet in aller Regel jenseits € 1.000. Nur die Geburt, wohlgemerkt. Was ein Kind an Kosten verursacht
(oder, anders gesagt: Irgendwelchen Produzenten bzw. Dienstleistern Geld einbringt), können Sie bei jedem
beliebigen Elternpaar erfragen. Medizinische Betreuung, Ernährung, Kleidung, Spielzeug, was weiß ich.
Geld, das Eltern – so sie es denn haben – zumeist gerne ausgeben, aber darum geht’s ja nicht (das interessiert
die fanatischen Abtreibungsgegner ja eh’ nicht, was die Eltern wollen). So – wo also wird jetzt Geld verdient?
Na? Nebenbei: Ich kenne einen Arzt, der seit Jahrzehnten Geburtshilfe macht – und auch Abtreibungen. Was
meinen Sie, was der lieber macht? Abtreibungen? Wegen des „schnellen Geldes“? Da muss ich Sie enttäuschen –
der Mann ist begeisterter Geburthelfer, und so insgesamt ist eine Geburt denn ja auch ein freudigeres
Ereignis. Das ändert nichts daran, dass er selbstverständlich dann eine Abtreibung durchführt, wenn
er sie für angeraten bzw. vertretbar hält. Der ganze Quatsch um die „Geldmaschine Abtreibung“ ist so
absurd, dass man kaum glauben kann, dass ihn wer für ein „Argument“ hält.
@Benedikt Es gibt gar keinen wirklichen „Erklärungsbedarf“. Und zwar in erster Linie deshalb, weil ja
eh’ niemand „erklären“ kann, sondern bestenfalls sein theologisches Luftschloss erläutern kann, und
zweitens, weil es niemanden gibt, der es erklärt haben will. Die einzigen, die „Erklärungsbedarf“ sehen
könnten, sind diejenigen, die sich derselben Religionsgemeinschaft angehörig fühlen, die aufgewachsen
sind in der festen Überzeugung, im Recht zu sein (und zwar EXKLUSIV) im Recht, und die nun auf einmal
mit einer Aussage ihres Anführers konfrontiert werden, welche die anderen – aus rein diplomatischen Gründen –
nicht hinreichend genug alls irrend bezeichnet. Um es einmal beim Namen zu nennen: Die RKK ist die RKK,
weil sie grundsätzlich alle anderen Religionen als mehr oder weniger falsch betrachtet. Wie deutlich
man das sagt, hängt lediglich von diplomatischen Erwägungen und der gerade aktuellen Laune des Sprechers
ab. Dasselbe gilt für den Islam. Beide kennen eine Art von „geduldeten Ausnahmen“, also Religionen, auf
die man halbwegs milde herablächelt, die man aber nichtsdestotrotz für in wesentlichen Aspekten falsch
hält. Was also möchten Sie „erklärt“ haben? Dass der Papst kein Interesse an religiösen Unruhen wg.
eines sowohl ungeschickten als auch missverstandenen Zitats hat? Oder die Quadratur des Kreises, wie man
andere als irrgläubig bezeichnen und behandeln kann, ohne sie zu beleidigen und vor den Kopf zu stoßen?
@Diverse @Benedikt Sie verstehen nicht. Ich habe angemerkt, warum ich das hohe Wort vom „Dialog“ für
reine Fassadenmalerei halte. Sie haben mir im Prinzip sogar zugestimmt, haben deutlich gemacht, warum
die RKK gar nicht anders kann als auf dem zu beharren, für dass es so wenig Belege gibt wie für die
Gegenposition. Über allem Gesagten steht: Ihr habt Unrecht, weil wir Recht haben (müssen). Verraten
Sie mir, worin konkret Sie da Potenzial für einen „Dialog“ sehen? Worüber soll man denn reden? Über
das schöne Wetter? @Lingen Der Ignorant ist wohl eher der, der sich schlau gibt und mit Erläuterungen
um sich wirft… um dann prompt die alles entscheidende Frage falsch anzugeben. Sie war explizit NICHT
„Wieviel ist 6 * 7?“. Das genau ist der Witz, schlagen Sie’s nach. Apropos „Ignorant“: Adams selbst nannte
sich einen „radikalen Atheisten“ und explizit keinen Agnostiker. Sie haben nichts verstanden von Adams,
stimmt’s? Hinter dem griffigen „42“ steht sehr, sehr viel mehr, noch dazu umkleidet von diversen Schichten
Humor, der Ihnen vermutlich nicht sehr zugänglich ist. @Die Fidele Douglas Adams – der Autor von „The
Hitchhiker’s Guide to the Universe“ – war m.E. einer der größten Philosophen und Menschenkenner des
20. Jahrhunderts. Lesen Sie ihn ‘mal. Man kann ihn auch abseits des Themas „Religion“ genießen, im Ernst.
Wobei seine späteren Bücher deutlich die besseren sind, die ersten wirken teilweise klamaukig (sind
aber dennoch genial).
@antiHomoLobby Bevor Sie wieder herumsabbern und sich aufspielen,. sollten Sie sich ‘mal bemühen, das
zu VERSTEHEN, was Sie da bekritteln und beschreien. Ihr wirres Geschreibsel zeugt nämlich sehr deutlich
davon, dass Sie es nicht im Mindesten getan haben. Keine Frage, dass ich es, wenn es sich so, wie hier
berichtet (daran muss man ja leider zuweilen zweifeln) zugetragen hat, erfreulich finde. Das gälte übrigens
genauso im umgekehrten Fall, sprich: Wenn die Tochter zur Abtreibung entschlossen gewesen wäre, die Eltern
sie per Freiheitsberaubung zur Austragung hätten nötigen wollen, das Mädchen sich aber hätte befreien
können. Nur: Das ist eben keine Frage – man müsste schon sehr, sehr merkwürdig drauf sein, um das nicht
positiv zu finden. Es bedarf keiner Erwähnung, so selbstverstädnlich ist das. Was allerdings der Erwähnung
bedarf, ist die Frage, wie kreuz.net dazu kommt, hier zwei unverpixelte Bilder von mutmaßlichen Tätern
zu veröffentlichen, bei denen ein Urteil noch nicht einmal im Ansatz existiert. Schon ‘mal ‘was von „Persönlichkeitsrecht“
gehört? Und, ja, das würde sogar einem mutmaßlichen Mehrfachmörder zustehen, Ihr Schreiberlings-Dilettanten!
@Abu – Die alten Sprüche halt wieder Rhetorischer Trick? Sie haben gejammert, ich habe es angesprochen –
wo ist der „Trick“? Nun sagen Sie schon, ich liebe rhetorische Tricks, und ich seh’ keinen, sorry. „Plausibel
machen“ wollten Sie was? Aha, also haben Sie es ja DOCH bejammert, denn nur dann würden Ihre Anmerkungen
bzgl. „Aussterben“ ja mit Ihrer grundsätzlichen Ablehnung der Emanzipation harmonieren. Im übrigen ist
Ihnen das mit dem „plausibel machen“ reichlich in die Hose gegangen. Haben Sie eigentlich Angst vor starken
Frauen? Aber zur Sache: „Bedauerlich“? Ja, wenn man nicht genau wüsste, dass danach etwas Neues kommt.
Meinetwegen, bedauern Sie, so, wie man den Tod eines Verwandten bedauert, ohne, dass man ernstlich meint,
diesen (im gesetzten Alter) verhindern zu können oder gar zu müssen. Bedauern Sie, soviel Sie wollen –
ändern werden Sie es (wenn es denn so kommt, was ich zumindest für absehbare Zeit – lies: in der Zeit,
die wir noch erleben werden – stark bezweifle) kaum. Und was diese dümmliche Drohgebärde („werden mit
Ihren libertären und permissiven Neuerungen aufräumen“) angeht: Ja, danke, kennen wir schon. Die üblichen
Sprüche der in der realen Welt und jetzigen Zeit Ohnmächtigen. Die einen trösten sich mit dem „bald“
bevorstehenden Jüngsten Gericht, die anderen prognostizieren alle paar Wochen den endgültigen Durchbruch
der Alten Messe und sonstiger Sperenzchen aus Opas Schnupfdose, Sie geilen sich halt an reaktionären
Phantasien auf. Viel Spaß dabei.
@Benedikt – Herumeierei „so geht das nur, indem jemand darauf abstellt, dass die Vorstellung des anderen
defizitär sei“ Korrekt soweit. Wobei das natürlich beide Seiten voneinander tun. Ihr Fehler liegt hier:
„Behaupten muss man da nichts mehr – es lässt sich einfach nicht anders darstellen.“ Genau diese „Darstellung“
eben ist doch die Behauptung; mehr kann sie nicht sein, denn mindestens eine von beiden Seiten irrt (ich
persönlich denke ja: beide, aber egal in diesem Kontext), stellt also etwas dar, was nicht der Realität
entspricht, es MUSS also eine „Behauptung“ sein. Wobei das alles ja sowieso nur Behauptungen sind, da
wir uns ja alle einig sind dahingehend, dass es keinen stichhaltigen Gottesbeweis gibt – nicht einmal
dafür, dass er existiert, und erst recht nicht dafür, in welcher Geschmacksrichtung oder Vielfalt eigentlich.
Also: Ihre „Darstellung“ ist sowieso nichts als eine Behauptung. Mindestens eine der beiden Parteien behauptet
zwangsläufig, und mangels Beweismaterial muss man das wohl von beiden sagen. Ist es Ihnen wirklich so
eklig, einzugestehen, dass das alles letztendlich nur Behauptungen sind? @Bonaventura Das mit den Behauptungen
trifft auf Ihr „von Gott her“ genauso zu – wie Sie wissen, gibt es einige, die das Gegenteil behaupten,
und Sie können Ihr’s so wenig beweisen wie die. Behauptungen allerorten, keine Belege – die Welt der
Religion :O) @DieFidele 42
@DieFidele Ja, das sehe ich ähnlich. Wobei natürlich der Teufel im Detail steckt, denn wenn die Gottesbilder
weit genug voneinander abweichen, kann man dann überhaupt noch sagen, dass derselbe Gott wenigstens gemeint
ist? Grundsätzlich denkbar wäre zudem, dass derselbe sich verschiedenen menschen sehr unterschiedlich
offenbart hätte – es hat ja schon solche Ansätze gegeben, aber letzendlich öffnet man damit natürlich
der Beliebigkeit Tür und Tor, während man (lies: die Religionen und ihre Leithammel) ja darauf bedacht
ist, die eigene Einzigartigkeit und Heilsnotwendigkeit zu betonen. Und wo sollte man auch die Trennlinie
ziehen? Nach dieser Maßgabe wäre Buddha ein Aspekt Gottes so sehr, wie es vielleicht Odin (ach was:
alle Asen und Vanen zusammen!) auch gewesen ist. Man wäre schnell bei einem „JEDER Gott ist DER Gott“.
Das will natürlich niemand, jedenfalls die Religionsmeier nicht, die wollen ja alle, dass ihr (und möglichst
NUR ihr!) Glaube zutrifft. @Benedikt In Sachen Austritt: Das glaube ich Ihnen ja. Ich hatte nur gefragt,
wissen Sie :O) Und ad „verstehen“: Oh doch, ich verstehe: Sie WISSEN, dass (objektiv!) Ihre Sicht nicht
überlegen und die des Islams nicht „defizitär“ ist, aber Sie meinen, es BEHAUPTEN ZU MÜSSEN. Genau
das hatte ich verstanden. Korrekt, Ihre Kirche handelt da folgerichtig – nach der inneren Logik. Dummerweise
basiert die aber auf ziemlich exakt nichts oder jedenfalls auf nicht mehr als die der „Gegenseite“. Man
behauptet eben, weil man RECHT HABEN MUSS.
@Bonaventura Öhm… worin genau soll da die „Logik“ sein? Also, zunächst einmal vertreten Sie hier die
einzige Religion, die diese obskure Trinität bislang für notwendig gehalten hat (Triaden gab’s auch
anderswo schon, aber das war ‘was anderes, wie Sie wissen – man hat sich christlicherseits ja immer sehr
bemüht, klarzumachen, dass das eben NICHT dasselbe sei wie etwa im Buddhismus). Ihre „zwingende Erfordernis“
ist keine, jedenfalls für alle anderen nicht. Und dann sehe ich in dem „mathematischen Passus“ keine
Logik, sorry. Vielleicht könnten Sie mir ‘mal die ungefilterte, tatsächlich mathematische Version nennen?
So, wie Sie es darstellen, ergibt es schlicht keinen Sinn: „Eins“, das wird nicht über anderes bestimmt,
sondern ist das Axiom, auf dem der Rest gründet. Vielleicht meinen Sie ja, dass man so etwas wie Bezugspunkte
braucht? Dann wäre die Trinität also ein billiger Trick, um künstlich Bezugspunkte zu schaffen, die
frappanterweise aber „irgendwie doch“ deckungsgleich sind und die ergo „eigentlich“ auch gar keine Bezüge
ermöglichen? Fragen Sie doch einfach ‘mal ‘rum, wer diese Trinitätslehre WIRKLICH verstanden hat: Sie
werden feststellen, dass es sich da verhält wie mit der allgemeinen Relativitätstheorie (so jedenfalls
meine Erfahrung mit katholischen Gesprächspartnern – bestenfalls wird da ‘was Dogmatisches zitiert, aber
den Rest überlässt man „denen, die davon mehr verstehen“. Oder die so tun als ob.). Oder können SIE
sich das alles wirklich VORSTELLEN? Mal ehrlich jetzt?
@Benedikt „Hr. X hat eine einzige große Liebe… Oder etwa nicht?“ Genau, „etwa“ nicht – denn, um im
Bild zu bleiben, Hr. X würde nie leugnen, dass es für Hr. Y selbstredend eine ganz andere große Liebe
geben kann (er wäre wohl sogar recht froh drum). Aber exakt das steht ja für beide Religionen nicht
zur Debatte: „Es GIBT nur diese eine Frau / diesen einen Gott. Punkt.“ Oder sehen Sie das anders (Jetzt
könnte es interessant werden)? „Im Prinzip ist das doch so. Der Islam macht doch genau das gleiche.“
Ich weiß das. Sie wissen das. Aber sagen darf’s keiner, weil dann die Gegenseite aufheult. Etwas in der
Richtung sagte ich doch bereits. „Also SIE waren es, der gefragt hat, warum ich angesichts der angeblich
im Vordergrund stehenden Machtstrukturen noch dabei wäre.“ Korrekt. Ich sehe das ja auch bereits möglicherweise,
aber nicht zwingend, als Austrittsgrund an. Meiner war viel banaler: Ich glaub’ das alles einfach nicht –
alles weitere war dann sekundär. Aber WENN ich es glauben würde, DANN würde mir „die real existierende
Kirche“ an sich Kopfschmerzen bereiten. Ob genügend zum Austritt… weiß ich nicht. „Sie verstehen meinen
Ansatz überhaupt nicht.“ Besser als Sie. Denn Sie behaupten, der Dreifaltigkeitsansatz sei überlegen,
deswegen sprechen Sie beim Islam von „defizit“. Aus meiner Sicht hingegen ist die Dreifaltigkeit ein abenteuerliches
Konstrukt, das zwar originell, aber keinesfalls irgendwie „besser“ ist. Der Begriff „Defizit“ basiert
allein auf Ihrer MEINUNG. Mene, mene…
Dabei könnte man jetzt… …darüber spekulieren, wieviel Prozent der Stammleserschaft, als sie lasen,
dass der Kindsvater ein Schwarzer ist, spontan etwas Abschätziges, wenn nicht – bzgl. der Eltern – sogar
Verständnisvolles gedacht haben. Manchmal weiß man angesichts der geballten, rechten Gedankenguts auf
dieser hochwohllöblichen Site wirklich nicht so recht, wogegen sich die täglich neu versammelte Abscheu
der Redakteure mehr wendet. Da frag’ ich mich schon: MUSS man eigentlich als Tradi ein frustrierter Nörgler
sein? Oder hilft es nur?
@Benedikt „Das kann es nicht heißen. Wie kommen Sie darauf, dass „ein einziger“ und „derselbe“ das gleiche
sein soll?“ Simpel. Da es bei BEIDEN Religionen jeweils nur EINEN Gott gibt, muss, wenn man den Spruch
ernst meint, zwangsweise „ein einziger“ auch „der einzige“ sein, denn ein anderer existiert ja gar nicht.
Das jedenfalls ist die einzige Lesart, mit der diese neuerliche Äußerung Benedikts nicht seinerseits
wieder als Beschimpfung des Islams aufzufassen wäre. Die Alternative Lesart wäre nämlich: „Nur, dass
wir eben den wahren Gott anbeten und Ihr dämlicherweise einen Götzen / ein Abziehbild / einen Popanz“.
(Wobei es natürlich keine Frage ist, dass das genau das ist, was viele, wenn nicht die allermeisten,
Christen und Moslems voneinander denken. Schon geil, diese Fraktionen beim Streit um Kaisers Bart, die
sich darüber aufzwiebeln, welche Farbe jener denn nun haben soll / muss / keinesfalls haben kann und
warum man selbst unbedingt Recht hat und die anderen so furchtbar im Irrtum sind und man sie „bekehren“
muss zur richtigen Bartfarbe…) Im übrigen werden Sie langsam etwas kindisch: Zum einen waren besagte
Machtstrukturen nicht einmal der ausschlaggebende, geschweige denn der einzige Grund meines Austritts
(wo haben Sie DAS denn her?), und zum anderen ist eine Ausbürgerung schlichterdings gar nicht möglich
(leider, möchte man manchmal sagen – zuweilen empfinde ich gewisse Sympathien für ernsthafte Anarchisten).
Was soll also die in der Tat dumme Frage?
Nochwas @Benedikt „wobei dann die Muslimie eine defizitäre Vorstellung von ihm hätten und ihn durch
ihre Lehre und ihren Kult beleidigen würden.“ Naja, da wäre zunächst ‘mal zu klären, wer da das „Defizit“
hat… darum prügeln Sie sich ja bald 1400 Jahre lang und sind zu einem furchtbar gloriosen Patt gekommen.
Glückwunsch. Scheinbar kann ja keine Seite irgendein schlagendes Argument vorweisen, außer natürlich
dem tollsten aller Argumente: „Weil wir das so sagen und alle, die unserer Meinung sind, das bestätigen“.
Ganz großes Tennis. Peinlicherweise meinen die Leute das auch noch ernst… Aber in Sachen „Gott beleidigen“:
Den Spruch hört man ja immer wieder, besonders häufig von strenggläubigen Menschen und speziell auch
aus der muslimischen Ecke. Aber, sagen Sie ‘mal, was ist das eigentlich für ein Mimosengöttchen, dem
Sie da huldigen? Er, der Allwissende, der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde, er soll
sich „beleidigen“ lassen von seinen eigenen Geschöpfen? Hallo? Wie soll das denn gehen? Wenn Sie jemand
beleidigt, dann wollen Sie nicht, dass er das tut. Wenn Sie es verhindern könnten, würden Sie das tun.
Gott aber kann – per definitionem – ALLES verhindern. Wenn er es aber NICHT verhindert, dann geschieht
es mit seinem Placet, also kann er auch nicht beleidigt werden. Es sei denn natürlich – und ein so jämmerliches
Gottesverständnis kann ich mir bei Ihnen nicht vorstellen – er würde lediglich auf das Beleidigtwerden
warten (so, wie manche Moslems heutzutage). Nee, oder?
@ExBochumer Na, wie denn nun? Erst so: „- und da erspare ich mir die Namensnennungen – sollten ihr Maul
halten.“ …und dann so? „P.S. : Das gilt insb. für DDL.“ Da weiß jemand aber so richtig nicht, was
er will, gelle? Aber ein heißer Tip für Sie: Wenn es Ihnen nicht passt, dass Andersdenkende mitreden,
dann gehen Sie doch in ein geschlossenes Forum, da können Sie hinter verschlossenen Türen vor sich hinschwurbeln,
bis Sie grün werden. kreuzforum.net schafft das sogar mit immerhin lesbarer Öffentlichkeit (und einer
sehr privaten Auffassung von Meinungsfreiheit, nun ja…). Übrigens bin ich gar kein Kirchen feind. Manche
Kirchen finde ich sogar sehr hübsch :O) Etwas ernsthafter: Es kommt darauf an, wie jemand seinen Glauben
lebt, ob ich das – und ihn – respektieren kann. Dabei hängt es maßgeblich davon ab, wie tolerant und
respektvoll er selbst sich anderen gegenüber verhält. Sie wissen doch: Wald – reinrufen – rausschallen.
Wer natülich die Bäume mit einem „Ihr seid alle so scheiße, weil Ihr nicht meinen Glauben teilt“ anblafft,
braucht sich über ein deftiges Echo nicht zu wundern. P.S.: Das gilt insb. für Sie (und ein paar der
bekannten Knallchargen hier, Graf Galle, virObsoletis, Sulpi etc.).
@Dr. Otterbeck Es kann nicht mehr lange dauern, bis ein nigelnagelneuer Account aufkreuzt, der sich –
für einen „Neuen“ – bemerkenswert gut in den hiesigen Gepflogenheiten auskennt und einen bekannten Duktus
an den Tag legt. Das Nickname-Wechsel-Dich-Spielchen erfreut sich hier ja wachsender Beliebtheit. @Malachias
Das mit der Synode ist doch ‘mal eine klasse Idee – ich wollte immer ‘mal einen Gegenpapst erleben, Avignon,
ick hör’ Dir trapsen. Da hätten dann auch alle ‘was davon: Die Sedisvakantisten hätten gleich DOPPELT
soviele, deren Rechtmäßigkeit sie schmackig leugnen können (und mindestens bei einem sogar mit Sicherheit
zu Recht, das ist doch ‘mal was zur Abwechslung) – Double your pleasure! Und die PiusXlinge könnten sich
‘mal hier, ‘mal da ‘ranschleimen und gucken, bei welchem Heiligen Vater am meisten für sie ‘rauszuholen
ist. Nix als Vorteile, also ehrlich! Hau’ rein! Übrigens, was mich etwas wundert: Wieso lassen Sie eigentlich
mit solcher Penetranz das Necronomicon und das 7. Buch Mose in Ihren Bezügen aus? Sie stehen doch auf
„Literatur“ dieses Kalibers und lassen sonst nichts ungesagt, was irgendwie mit Verschwörungstheorie
zu tun hat? Und was ist überhaupt mit CHEMTRAILS? Dazu sagen Sie nichts? Die sind doch bestimmt auch
am Verfall des Glaubens schuld (werden natürlich auf zionistisch-illuminierte Initiative hin versprüht,
von den Amis natürlich), und überhaupt!
@Malachias „Seh’ ich das ganze (noch) zu undifferenziert…?“ Streiche „undifferenziert“, setze „grottendämlich“,
jedenfalls, so lange Sie weiter Ihren Quatsch von Illuminaten- und Zionistenverschwörungen verbreiten.
Sie könnte man vermutlich von jedem beliebigen Mist überzeugen, wenn er nur abstrus und mysteriös genug
ist – an sich wären Sie der klassische Kandidat für Scientology, nur bevorzugen die finanzkräftige
Mitglieder, ansonsten könnten Sie sich vor Angeboten von denen kaum noch retten. Aber deren arme Brüder,
die „Nationalen“, haben Sie ja bereits in ihren Krallen. Na dann… die Fahne hoch, die Augen fest geschlossen…
oder so…
@Dr. Otterbeck Na, ich weiß nicht – seit ich halbwegs kritisch denken kann, kommt mir der wundertätige
Gott, der zu beliebigen Momenten seine eigenen Gesetze bricht, äußerst suspekt vor. Es ist schlichtweg
unlogisch, dass er so etwas tun sollte – er ist allwissend, nicht wahr? Er weiß von Anbeignn aller Zeiten,
was wann wie geschehen wird, und nicht nur das, er ist auch allmächtig, er kann also die Gesetze so schaffen,
dass er nicht selbst dagegen verstoßen muss. „Wunder“ bezuegen, wenn man sie denn ernst nimmt, eigentlich
nur eines: Dass es sich um einen recht spontanen oder gar wankelmütigen Gott handelt, der heute nicht
weiß, was er morgen will. Zu seinen Gunsten nehme ich einfach ‘mal an, dass es diese Wunder eben nicht
gibt. Sie wissen doch, Ockhams Rasiermesser: Von diversen Erklärungsansätzen ist wahrscheinlich der
einfachste der richtige. Und „Wunder“ dürfen wir auf der nach oben offenen „nicht-einfach“-Skala wohl
in schwindelnder Höhe ansetzen. Ihr Argument mit der halbwegs übereinstimmenden Darstellung Jesu ist
allerdings knuffelig – da haben Sie doch glatt so nebenher bewiesen, dass es auch den rotgewandeten, pausbäckigen
Weihnachtsmann geben muss, schließlich wird der meist sehr ähnlich dargestellt… dann muss es ihn wohl
gegeben haben. Ach ja,und Yetis natürlich auch. Und Nessie. Und… so ziemlich alles, was sich irgendwann
‘mal im kollekjtiven bewusstsein verankert hat, so irreal es auch sein mag. Hm, und Gott ist also ein
Herr mit Bart, so wie Zeus?
@Sulpi Sie sind witzig – WER ist es denn, der für das (derzeit) Unerklärliche prompt mit einer Erklärung
angewackelt kommt? Sie oder ich? Davon abegsehen, glauben Sie mir ‘mal: Ich staune oft genug, nur vermutlich
über sehr andere Dinge als Sie. Aber hier noch ein kleines Zitat: „Das älteste, eindeutig als Muschelseide
identifizierte Textilfragment stammt aus dem 4. Jh. aus Aquincum, dem heutigen Budapest. Ältere Textilfunde
aus Muschelseide sind bis heute nicht bekannt. Die Analyse von Muschelseide ist einfach: als einzige natürliche
Faser hat sie einen klar elliptischen Querschnitt. Die Schlussfolgerung ist also richtig: nur eine Analyse
der Gewebefaser kann letzte Gewissheit geben.“ Felicitas Maeder, Projekt Muschelseide, Naturhistorisches
Museum Basel, Schweiz (27.12.2005 11:41:40) Da staunen wir jetzt aber, was?
@Dr. Otterbeck Mh, nein. Ich habe nicht gesagt, dass es diese Abbildung „eigentlich gar nicht geben darf“ –
nur, dass eine tatsächliche Abbildung (also KEIN Gemälde oder anderweitig künstlich angebrachtes Abbild)
so nicht aussehen würde und könnte – dazu ist das Gesicht ‘mal ganz einfach nicht realistisch genug.
Mag sein, dass man Muschelseide nicht bemalen kann – andererseits wurde noch vor 200 Jahren ein ganz und
gar nicht wunderbarer Wandtepich aus diesem Material gefertigt (einer mit Motiv, wohlgemerkt) – irgendwie
KANN man also offenbar Farbwirkung auf Muschelseide hervorrufen. Aber selbst, wenn wir heute nicht wissen /
wüssten, wie das Bild auf den Stoff kam: Ist das dann gleich ein „Wunder“? Wie lange? Bis man’s dann
doch ‘mal erklärt hat? Waren unter dieser Maßgabe dann auch die ägyptischen Pyramiden, von denen man
lange nicht wusste, wie die wohl gebaut wurden, ein „Wunder“? Wenn ja, welchen Gottes? Jehova stand mit
Ägypten ja bekanntlich nicht so dolle. Also doch Isis und Osiris? Was ist mit den Felsenfestungen von
Sacsayhuaman in den Anden? Wir können uns heute nicht erklären, wie die gebaut wurden – ein Wunder?
Im gottesfernen Südamerika vor der Kolonialisierung? Und wer darf überhaupt bestimmen, welcher Kult
welches Wunder für welchen Gott vereinnahmen darf? Ist also ALLES, was wir nur (noch) nicht wissen, ein
„Wunder“? Tut mir leid, das erinnert mich dann doch ein bisschen zu sehr an das Weltbild frühheidnischer
Zeit mit Donnergott & Co.
@Sulpi Statt herumzublödeln, erklären SIE doch ‘mal, wie das funktionieren soll. Und, nein, es geht
mir nicht um den feinen Stoff, um das angebliche Fehlen von Farben etc. Es geht mir um die Frage, wie,
bittesehr, die Augen, die Nasenlöcher, die Haare (die sehr deutlich NICHT eng an den Kopf gedrückt werden,
sondern sich luftig herumkräuseln) sich so wundersam auf den Stoff übertragen haben sollen – UND warum
als Ergebnis kein Foto, sondern ein naives Gemälde herauskam. Nun? „Es ist ein Wunder, es ist ein Wunder“…
äh, ja. Großes Kino. Ich weiß nicht, was ich lächerlicher finde: Dass Menschen das ernstlich glauben,
oder die Vorstellung von einem Gott, der die übelsten Schandtaten geschehen lässt, aber die Muße findet,
mit solchen „Wundern“ und der Aufhebung seiner selbstgefertigten Naturgesetze herumzualbern.
*LOL* Das ist ja ein fulminantes Tüchlein, in das sich sogar Iris und Pupille abgedrückt haben, Donnerknispel!
Und was für ein unglaublicher Zufall, dass sich beim Durchtränken des Stoffes auf wundersame Weise der
Abbildungsstil von fotorealistisch auf mittelalterlich-naiv transformierte. Jaja, die Wege des Herrn sind
unergründlich… und die Gesichter erst! (Sagen Sie ‘mal, das nimmt doch wohl nicht wirklich irgendwer
ernst, oder???)
@Montfalcone In memoriam Klaas Clever wäre ich geneigt, meinen Hut zu fressen, wenn ich Ihre oberlehrerhafte
Attitüde nicht bereits unter dem Pseudonym „Jean“ kenne. Der mäkelige Ton in seiner ostentativen Pseudogelehrsamkeit
ist ziemlich unverwechselbar.
@FioreGraz & Benedikt „Toleranz = Akzeptanz“ Sulpicus weiß da sehr deutlich zu unterscheiden; fragen
Sie ihn ‘mal ;O) (Er hatte vor zwei Tagen ausdrücklich darauf bestanden, dass er Homosexuelle zwar tolerieren,
nie aber akzeptieren könne; ganz offenkundig ist das für manche keineswegs so verzahnt wie für Sie.)
„Und wie sie wissen gab es auch in Frankreich die Schreckensherrschaft. Wenn man es so sehen will, bei
der Umsetzung eines jeden systems werden Fehler gemacht und Verbrechen begangen, wenn es von außen oder
innen bedroht wird.“ Darauf können wir uns problemlos einigen. Auch in meinen Augen ist die RKK nur eines
von vielen Systemen, und zwar in allererster Linie ein Machtsystem (um genau zu sein, ein ziemlich anachronistisches
Machtsystem). Schön, dass Sie hier nicht den Unfug von der einen, heiligen Kirche, bei der alles so ganz
anders ist als bei anderen Systemen, und die irgendwie „darüber“ steht, herunterbeten, sondern sie ebenfalls
einfach nur als ein Machtgefüge unter vielen (wie etwa den Islam… oder den Warschauer Pakt…), mit
denselben, teils dreckigen und gar nicht so heiligen Methoden und dem Primärfokus auf dem eigenen Machterhalt…
oder, Moment, sollte ich Sie da etwa falsch verstanden haben? ;O) Übrigens @Benedikt: „Sie haben sicher
auch Überzeugungen, tolerieren aber anderslautende Meinungen. Stellen Sie damit Ihre eigenen Überzeugungen
in Frage?“ Ich bin aber auch so undogmatisch wie sonst nur was – Relativist, remember? ;O)
Mal abgesehen von den Bildern (Die Dame ist ja eigentlich sehr hübsch, wenngleich ich schmerzverzerrte
Gesichter beim Sex eher nicht so prickelnd finde.) „Damit will das brutale Abtreibungsunternehmen offensichtlich
darüber hinwegtäuschen, daß es in Deutschland für mehr als 70% aller vorgeburtlichen Menschentötungen
verantwortlich ist.“ Netter Versuch. Tatsächlich sind allerdings die Eltern als Entscheider verantwortlich,
nicht etwa die Durchführenden – und dafür, dass das auch so bleibt, kämpfen die Befürworter der Abtreibungsmöglichkeit.
@Benedikt Sie vergessen, dass in einer solchen Diskussion These und Antithese einander gegenüberstehen.
Ich beanspruche gar nicht, dass meine Darstellung zu 100% der Wirklichkeit entspricht, so wenig, wie ich
Ihre als 100% zutreffend anerkenne. Das ist ein bisserl wie Feilschen, das wissen Sie doch. Unter’m Strich
bleibt, dass die RKK ganz einfach nicht toleranter ist als andere Religionen auch; sie ist lediglich in
der Entwicklung etwas voraus, und das wiederum sehe ich wesentlich als Konsequenz aus den Drücken, denen
sie ausgesetzt war und ist, und nicht aus eigenem Wollen heraus. Der Islam zeigt uns IMHO, wie auch die
RKK heute mindestens tendenziell wäre, wenn sie könnte, wie sie wollte (und wie sie ‘mal war). Toleranz
ist übrigens mehr als Duldung; letztere hat ja immer einen „naja, so gerade eben, lassen wir’s ‘mal durchgehen“-Beigeschmack.
Toleranz ist offener. Beides hat natürlich Schnittmengen. Ad Kolonialismus: Der Höhepunkt der religiösen
Aspekte des Kolonialismus war zu Zeiten der Aufklärung lange überschritten – man HATTE ja schon missioniert
und die alten Kulte ausradiert. Es ist naiv, konkrete Einzelgründe für Kirchenaustritte einzufordern.
Fragen Sie doch ‘mal mich, warum ich ausgetreten bin? Meinen Sie ernstlich, ich würde Ihnen ein einzelnes
Faktum kredenzen? Oder glauben Sie nicht eher – und das dürfte bei den meisten Ausgetretenen so sein –
dass es eine Vielzahl von Einzelaspekten war, die in ihrer Gesamtheit den Entschluss haben reifen lassen?
@FioreGraz & Benedikt Hohe Worte. Man könnte sie fast glauben, wenn nicht z.B die Dutzenden „Judensäue“
an Kirchen(!) eine sehr deutlich ganz andere Sprache von katholischer Toleranz sprächen. Die gloriose
Toleranz des Christentums… das war ja wohl wirklich nix. Ich glaube Ihnen sofort, dass Sie das so sehen
möchten – allein, es war nicht so, und ist auch von einer Kirche, die sich in ihr „nulla salus extra
ecclesiam“ verbissen hat, gar nicht zu erwarten, da würde „Toleranz“ ja dem eigenen Dogma zuwiderlaufen,
durfte bestenfalls als Resignation vor dem Unwillen des Anderen bestehen (und auch das, strenggenommen,
vor dem Hintergrund des Missionsauftrages nicht). Bedrohung durch den Islam, jaja… und die vorher stattgefundene
Christianisierung heidnischer Gebiete war natürlich stets eine reine Streichelorgie, da hat man vom lieben
Jesulein erzählt, bis die Heiden mit Tränen in den Augen „ich glaube!“ gerufen haben und in Scharen
zum Christentum kamen. Genauso hat man in den amerikanischen Kololnien natürlich lediglich Angst vor
dem dort unbekannten Islam gehabt… „Ja-hahaha-haaaa, wenn der Herr Pfarrer erzählt…“ (zur Melodie
von Degenhardt). Und, Benedikt, woher der Druck beim V2 kam? Nun, von derselben Stelle, von wo er auch
jetzt kommt: Aus der umgebenden Welt, von der sich die Kirche zunehmend entfernte, und der man sich mit
zusammengebissenen Zähnen annähern musste, wollte man nicht auf den Kuriositätenhaufen der Weltgeschichte
verschwinden wie unzählige Kulte vorher.
@Montfalcone „Das ist dieses traurige, zugige, leere Intellektuellengeschwätz, daß zwar formell nett
klingt und sorgfältig formuliert ist…“ Anders ausgedrückt: Sie finden keine schlagende Entgegnung.
„Wo hat uns denn Ihr Kryptorationalismus im 20. Jahrhundert hingebracht?“ Dahin, wo wir sind. Allerdings
hat Ihr Kryptokatholizismus – wenn ich mir diesen etwas dümmelnden Duktus ‘mal zu eigen machen darf –
durchaus sein Scherflein dazu beigetragen. Was soll der rhetorische Krummhaken? „Die Frage, die Sie nicht
beantworten, ist just die nach der systemischen Problematik der Demokratie, die eben nur als Mittel zum
Positiven Sinn macht; Sie verabsolutieren sie.“ Netter Trick. (Ähm, Sie kennen den Spruch: „‘nett’ ist
der kleine Bruder von ‘scheiße’“? So war’s gemeint.) Das ist schon lustig: Sonst werde ich hier so gerne
als „Relativist“ bezeichnet, aber wenn’s in den Kram passt, verabsolutiere ich. Na klar. Dabei ist das
aus dem Munde eines Katholiken, der ja nun an das maximal denkbare Absolutum („Gott“) glaubt und sich
an dem orientiert, was er für dessen Willen hält, natürlich schon possierlich: SIE werfen MIR „Verabsolutierung“
vor? Der ist gut! „Deswegen kann sie keine Metaebene zur Beurteilung der Religion sein.“ Aha. Und was
sonst kann es? Sagen Sie ‘mal, kann es sein, dass Sie hier substanzlosen, fremdwortdurchsetzten Schwulst
absondern, ohne je zum Punkt zu kommen? P.S.: You see, that’s exactly what I think of all those cute Latin
quotes people use to throw around here… *g*
@Christian Hüller Sie tun ja nachgerade so, als sei Religionsfreiheit eine christliche Erfindung, ja,
sozusagen der Wesenskern des Christentums. Die Realität könnte kaum weiter davon entfernt sein. Was
wir heute als „Religionsgreiheit“ kennen, wurde der Kirche in jahrhundertelangem Kampf abgetrotzt – sie
hat nicht das geringste bisschen davon freiwillig hergegeben, sondern, im Gegenteil, erbitterten Widerstand
geleistet. Wenn wir heutzutage tatsächlich Religionsfreiheit in Deutschland haben, dann nicht wegen der
ach so toleranten und liebenswerten Kirche, sondern TROTZDEM. Mittlerweile hatman hat Kreide gefressen
und sich in das Unvermeidliche gefügt. Man singt das Hohelied der Freiheit ganz einfach, weil einem etwas
anderes gar nicht übrig bliebe. Da hat man natürlich gut Lästern gegenüber Gesellschaften, die heute
noch so sind, wie die katholisch dominierten, europäischen Staaten vor ein paar Jahrhunderten… und
wie die katholische Kirche mehr oder minder insgeheim auch heute noch wäre – wenn sie denn nur könnte.
So ist denn aus nicht wenigen Kommentaren hier der schiere Neid auf eine Religion zu erkennen, die sich
noch heute den absolutistischen Luxus leistet, den das Christentum aufzugeben gezwungen war. Übrigens,
was ist doch gleich die Regierungsform des Vatikanstaats?
@Montfalcone „Nicht nur Mumpitz“ Ein schönes Wort. Leider lassen Sie es vermissen zu zeigen, worin denn
dieser „Mumpitz“ bestehen soll; Sie behaupten das halt einfach so. Und Sie trauen sich, Ihrerseits von
„akademisch unseriös“ zu fabulieren? The nerve! „demokratisch legitimierter Nationalsozialismus wäre
dann ja völlig in Ordnung. Aber genau das ist ja mein Punkt.“ Es scheint vielmehr Ihr Punkt zu sein,
systemimmanente Schwächen herauszupicken und unter Verweis darauf ein System zu bejubeln, das in sich
bereits eklatant fehlerhaft ist. Sie bemängeln an der Demokratie, dass sie nicht perfekt ist (das liegt
in der Natur der Sache, denn Menschen sind nun einmal fehlbar, und Demokratie besteht aus vielen davon),
und suchen dies allen Ernstes als Argument für eine Geisteshaltung zu verwursten, die nicht nur „nicht
perfekt“ ist, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit von A-Z irrt, jedenfalls aber nicht den Hauch eines
Belegs für die Richtigkeit ihrer Abertausenden von Behauptungen vorzuweisen in der Lage ist. Sehen Sie,
DAS ist „Mumpitz“, und ich habe Ihnen auch klar dargelegt, warum es welcher ist. Sie können hier herumschwadronieren,
wie Sie wollen: An dem (für Sie) bitteren Faktum, dass Ihre gesamte Anschauung auf etwas gebaut ist,
gegen das Sand geradezu stahlbetonartig wirkt, kommen Sie nicht vorbei – und daran, dass Sie von anderen
nicht erwarten können, Ihre Illusionen zu teilen und danach zu leben. Und erst recht nicht können Sie
sie dazu zwingen.
@Montfalcone Die Gleichberechtigung der Religionen ergibt sich aus der Unmöglichkeit des Beweises. Gewissheit
aus der Ungewissheit heraus: Solange keine be- oder widerlegbar ist, sind sie alle gleich viel wert –
wieviel oder wie wenig das auch heißen mag. Das ist, als ob Sie die Lottozahlen vorhersagen: Jede Vermutung
ist gleichwertig. Und so sind denn Religionskriege auch in etwa so sinnvoll, als wenn sich die Leute die
Schädel wg. abweichender Lottoscheine einschlügen. Das heißt nicht, dass alle Ansichten gleichwertig
sind (denn da fließen ja durchaus belegbare bzw. logisch herleitbare Aspekte mit ein). Aber eben alle
Götter. Man könnte also durchaus argumentieren, ob das Christentum nun mehr oder weniger moralisch,
in sich schlüssog, vorteilhaft etc, ist als andere Religionen – aber über dessen Basis ist keine verifizierbare
Aussage möglich. Natürlich ist – für Religiöse! – Demokratie unwesentlich. Ungläubige sehen das,
mit Verlaub, etwas anders, und Ihre göttliche Trumpfkarte sehen wir bestenfalls als Schwarzen Peter,
der nun einmal ganz simpel nicht sticht. Demokratie aber ist die Formel, mit der sich unterschiedliche
Gruppen – auch Sie! – verständigen können (die Alternative wäre die blanke Faust, die ihrerseits zum
guten Teil „demokratisch“, da masseabhängig, ist). Kurz und gut: Dadurch, dass Sie die Demokratie als
nicht maßgeblich betrachten, ändern Sie nichts daran, dass sie es ist. Und umgekehrt gelingt der Versuch,
Ihre Religion anderen als verbindlich vorzugaukeln, nicht.
@Montfalcone Netter Dialog: Adrian Leverkuehn: Es kann ja nicht sein daß ich (als Atheist!) mir von den
Berufskatholiken den Mund verbieten lasse! Oder? Montfalcone: Doch sicher. Den Smiley dahinter habe ich
gesehen, aber ich nicht sicher, ob ich ihn ernst nehmen soll. Stellt sich die Frage, warum sich ein Atheist
(oder, in meinem Fall, Agnostiker) etwas von „Berufskatholiken“ sagen lassen sollte. Jedenfalls definitiv
nichts, was irgendwie auf katholischer Dogmatik beruht, denn deren Zuständigkeitsbereich endet exakt
dort, wo man nicht mehr katholisch ist. Ich weiß ja, dass Ihresgleichen so gerne denkt, alles das, woran
Sie so glauben, sei irgendwie „göttlich“ und Sie seien schon deswegen grundsätzlich im Recht, wenn Sie
diese „göttlichen“ Vorgaben verfolgen. Es muss Ihnen schwer zu schlucken geben, dass jeder andere und
andersdenkende Mensch exakt dieselbe Berechtigung für seine Ansichten hat, und dass Ihre angeblich göttlichen
Weisungen den meisten menschen schlichtweg wurscht sind. Beachten Sie zudem, dass die nominelle Zahl der
(Taufschein-)Katholiken weit über derjenigen der tatsächlich Gläubigen liegt. Sie sind eine Minderheit,
die anderen schlichtweg nichts vorzuschreiben hat – weder auf theologischer noch auf demokratischer Basis
(zu der es schlichtweg nicht reicht).
Aber Graf Galle… …wieso sollte ich mich ärgern? Ich amüsiere mich königlich über Ihre braundeutschen
Blubbereien. Ok, zugegeben, das würde ich nicht, wenn ich das Gefühl hätte, dass man Sie ernst nehmen
müsste. Aber davon kann ja wohl schwerlich die Rede sein, gell? Und was den NPD-Erfolg angeht: Nun ja,
bislang haben in bundesdeutschen Landtagen vertretene Rechtsextremisten in exakt NULL Fällen irgendetwas
bewegt, bewirkt oder verhindert, die sind reine Staffage und reißen gelegentlich folgenlos das Maul auf.
Nur um die Steuergelder ist es schade, aber vielleicht ist es ganz gut, wenn diese Ausbläser in aller
Öffentlichkeit als die unfähigen Schwatzbacken vorgeführt werden, die sie sind. Nebenbei: Ich halte
den Islam für genauso realitätsfremd wie das Christentum. Da gibt’s zwar Unterschiede, aber letztlich
ist es mir völlig schnuppe, ob man eine Illusion nun „Gott“, „Jehova“ oder „Allah“ nennt. Sie können
sich also vorstellen, als was für ein Kasperlspiel ich das Hickhack um die päpstlichen Äußerungen
empfinde.
@Graf Galle Sie brauchen doch bloß zu Ihren Parteikumpels mit den Basies zu gehen, die sind schon lange
auf einem Privatkreuzzug. Mit „Christentum“ hat das zwar genau gar nichts zu tun, aber wer wird denn kleinlich
sein, wenn es gilt, irgendjemandem, der irgendwie „anders“ ist, kräftig ‘was in die Zähne zu dreschen?
Nur, blöderweise: Heute gehört Ihnen nicht Deutschland, und morgen – oder sonstwann – auch ganz sicher
nicht die ganze Welt. Sie sind einfach 70 Jahre zu spät. So ein Ärger aber auch. Na, feiern Sie wenigstens
schön den Achtungserfolg in Meck-Pomm.
Der Witz an der Geschichte …ist, dass sie keiner ist. Der Autor dieses „humorigen“ Schnipsels schildert
lediglich seine feuchten Träume unter dem Deckmäntelchen der Satire und freut sich, endlich ‘mal laut
sagen zu können, was er sich heimlich so innig ersehnt. *schenkelklopf* – nee, doch lieber nicht.
@Parzifal 3 (und Schluss) „Wenn mich meine Kentnisse nicht trügen, dann entsteht Raum und Zeit ständig
an den äußersten Punkten des Alls die sich mit annährend Lichtgeschwindigkeit bewegen. Nichts kann
schneller sein als Licht. Das All ist sowohl unendlich als endlich!“ Nun ja, das ist alles noch sehr im
Fluss, so genau weiß man das nicht (auch die absolute Lichtgrenze wird ja immer ‘mal wieder hinterfragt) –
zumal wir noch immer nicht wissen, ob wir in einem Pingpong-Universum leben (und dann wiederum nicht,
ob es sich um ein singuläres Verhalten handelt oder ein zyklisches), oder ob es sich ad infinitum ausdehnt /
verdünnt. In ersterem Fall würde sich die Geschwindigkeit ja immer weiter vermindern, bis es wieder
in sich zusammenfällt. Das Universum aber ist nicht „unendlich“, kann es nicht sein. Die Sache mit dem
Sternenlicht erscheint trivial, ist aber tatsächlich einer der schlagendsten Beweise für die Endlichkeit.
Zudem können wir ja die ggw. Ausdehnung relativ gut messen – ca. 15 Milliarden Lichjahre Radius IIRC?
Sie sagen selbst, besagte Ausdehnung läge unterhalb der Lichtgeschwindigkeit – wieviel unterhalb, ist
belanglos, selbst eine Abweichung von 1/Quadrilliardstel Promille würde ein unendliches Universum in
einen Feuerball verwandeln, da sich in der Unendlichkeit die kleinsten Multiplikatoren ihrerseits zu unendlich
multiplizieren (die beobachtete Sternendichte als typisch vorausgesetzt – und es gibt nichts, was zu andersartigen
Annahmen ermutigt).
@Parzifal „Allmacht“ ist eigentlich kein Attribut, sondern ein Meta-Attribut, das übrigens auch reflexiv
wirkt. Es ist so ziemlich die einzige Zueignung, die man vornehmen kann, ohne eine – wie immer geartete –
Einschränkung vorzunehmen, mit Ausnahme natürlich der Sophismen, die das FEHLEN einer Fähigkeit als
Fähigkeit auszugeben suchen (die Sache mit dem Stein). Natürlich kann man Gott nach Belieben sonsteine
EIgenschaft andichten (und tut das ja auch fleißig seit Tausenden von Jahren – er kann sich schließlich
nicht wehren… oder, FALLS er es könnte, tut er’s jedenfalls nicht). Aber in dem Augenblick, wo Sie
Gott als z.B. „gütig“ (oder irgendwas sonst) beschreiben, verwehren Sie ihm die Fähigkeit, anders zu
sein. Eines von beidem muss also falsch sein – die Allmacht oder die Aussage. „Wenn Gott gleichzeitig
gut und böse wäre, dann wäre er nicht mehr eins, sondern zwei.“ In einem dualistischen Weltbild, ja.
„Die Frage ist also warum Sie den Schwerpunkt auf „allmächtig“ legen wollen?“ Oh, das war rein willkürlich,
weil sich „Allmacht“ am leichtesten ad absurdum führen lässt. Mit „Allwissenheit“ z.B. geht’s aber auch
etc. „Je nachdem wie Sie sie gewichten, schließt dann eine Eigenschaft die andere aus. Das sind aber
nur Spiele mit Wörtern. Mit wirklicher Erkenntnis hat das wenig zu tun!“ Sie sagen es. Erzählen Sie
das doch bitte ‘mal den Theologen ;O) DIE spielen doch immer mit Wörtern, und zwar vorzugsweise in einem
Geschwurbel, dass der Laie eh’ nichts mehr versteht…
@wunderkind2 Die Unmöglichkeit von Fehlern als Mangel der Allmacht darzustellen, ist allerdings sophistisch.
Die Unvereinbarkeit der angeblich göttlichen Attribute lässt sich auch logisch stabil beschreiben: Ein
allmächtiges Wesen kann unmöglich ausschließlich gut sein, denn es wäre unendlich gut. Unendliche
Güte aber würde Böses unmöglich machen. Gott könnte also allmächtig sein ODER exklusiv gut, aber
keinesfalls beides (zudem beinhaltet Allmacht auch die Fähigkeit zu Lüge und Verrat, was wiederum der
Bibel selbst dann die Glaubwürdigkeit raubt, wenn man sie als Gottes Wort begreift – sie ist gerade dann
nicht zuverlässig, WENN Gott allmächtig ist). Dass unendliche Güte unmöglich ist, solange es Böses
gibt, lässt sich anhand einer netten Analogie illustrieren, nämlich dem Beweis, warum das Universum
endlich sein muss: Die Helligkeit des Lichts nimmt bekanntlich mit dem Quadrat der Entfernung ab. In einem
dreidimensionalen Raum wächst die Anzahl der leuchtenden Sterne aber in der dreitten Potenz. Bedeutet:
Je größer das Universum ist, desto heller muss es sein; ein unendliches Universum wäre überall so
von Licht durchstrahlt, dass es kein dunkles Fleckchen geben könnte. So ist Schatten ein Beweis für
die Endlichkeit des Alls, wie das Böse der Beleg für die nichtunendliche Güte Gottes (so es ihn denn
gibt – sagen wir lieber, es gibt einfach nichts unendlich Gutes, egal, wie man es nennen würde). Ich
mag diese Allegorie :O)
@Sulpicius Jetzt mach’ ich was, was Sie garantiert nicht von mir erwartet hätten: Ich bitte Sie um Entschuldigung.
Tatsächlich, ich hatte Sie (bzw. Ihre Aussagen) mit denen von Graf Galle gestern verwechselt – mea culpa
maxima. Das dürfte dann manches Unerklärliche erklären. Allerdings,hm, so bei genauerem Nachdenken…
es ist ja nicht eben so, dass Sie dem „Grafen“ gedanklich besonders fern stünden, nicht? Aber immerhin:
So als offener DVU- und NPD-Fan wie er gestern haben Sie sich bislang nicht geoutet. Das war ein Lapsus
meinerseits :O) @Becker Halten Sie doch einfach ‘mal die Klappe, Sie haben doch auf Ihrem Blog heute schon
lange genug die Jammernummer vom armen, ehrenamtlichen Kämpfer gegen Rechts gegeben, der von einer rot-rot(-grünen)
Verschwörung behindert wird (*schluchz!*). Schon vor einem Jahr entblödeten Sie sich ja nicht, höchste
Regierungsstellen im Kampf gegen Sie glatte Null zu wähnen, als ob die nichts Besseres zu tun hätten,
Mann, Mann, Mann… Warum, bittesehr, sollte die Regierung jemanden „bekämpfen“, der überhaupt nichts
TUT? So wie Sie?
@Sulpicius Sogar im Klugscheißen dilettieren Sie – wo, bitte, habe ich mit auch nur einer Silbe IHNEN
das Wort „Toleranz“ in den Mund gelegt? Ich habe Sie lediglich zitiert, und dass „das Sprüchlein MIT
der Toleranz“ des fiktiven Homosexuellen die im Artikel genannte Aussage bzgl. „Toleranz und Akzeptanz“
meinte, na, diese Transferleistung glaubte ich Ihnen an sich zutrauen zu können. Bei einem DVU-Werbetrommler
hätte ich es allerdings in der Tat besser wissen müssen – Intelligenz ist ja bei Ihnen praktisch schon
Grund für ein Parteiauschlussverfahren (leiten Sie daraus jetzt nicht ab, dass die DVU viele solcher
Verfahren hätte – ganz im Gegenteil). Im übrigen ist nicht entscheidend, was Sie als Einzelperson akzeptieren
oder tolerieren zu können meinen – die Gesellschaft tut es (überwiegend), und genau deswegen sind Sie
doch so verbittert. Zugegeben, ich kann das nachvollziehen – wenn ich mir vorstelle, in einer Gesellschaft
zu leben, die NPD und DVU akzeptieren würde… brrrr. Da weiß ich, wie Sie sich fühlen müssen. Mit
dem Unterschied, dass die einen ihren üblen Gesinnung wegen verlacht und ausgegrenzt werden, die anderen
aber (von manchen Betonköpfen) wegen ihres schierenn (Anders-)Seins. Da war doch was mit so ‘nem Gesetz,
wie war das doch gleich? Irgendwas, das sich aus dem Grundgesetz herleitet… Arme Sau, Sulpi.
@Sulpicius Mal so angfenommen, auf einem Marktplatz stünden auf der einen Seite Sie und auf der anderen
ein Homosexueller. Dazwischen ein Ansammlung durchschnittlicher Bürger, ganz normale Fußgänger. In
der Mitte stünden einige Körbe mit matschigem Obst und angefaulten Eiern. So. Jetzt bringt jeder sein
Spüchlein – der Homosexuelle das von der Toleranz und Sie Ihr „Darauf könnt Ihr lange warten!“ – was
meinen Sie, wer von Ihnen binnen Minuten in einem stinkenden Haufen stünde? Genau. *platsch* @antiHomoLobby
Mja, so also sieht Ihre tapfere Arbeit „gegen rechts“ aus: Schön gemeinsam ins menschenverachtende Horn
stoßen mit solchen, die in aller Deutlichkeit als NPD- und DVU-Fans geoutet haben. Ja, genau so habe
ich mir das bei Ihnen vorgestellt. Ist ja schließlich kein Zufall, dass Sie der Intimus von Herrn Jahnel
sind, ehemaliger Mitorganisator der „Feierlichkeiten zum irgendwassigsten Geburtstags Adolf Hitlers“ und
auch heute noch – trotz „Ausstieg“ erstaunlich mitfühlen dfür die Interessen der braunen Fraktion. Links
plärren, rechts denken, wie? Hier, auch für Sie ein Ei… *platsch*
@Benedikt „Es ist im Wesentlichen das. Alles andere unterscheidet den Zölibat nicht von anderer Lebensart.“
Ach nein? Dann dürfen Priester also z.B. problemlos einen Pornofilm sehen oder sich ein leichtes Mädchen
bestellen? „ICH habe auch nicht geschrieben ‘das war nix’“ Nein, Sie schrieben justament das Gegenteil –
und können es genausowenig untermauern. Schön, dass Sie’s gemerkt haben. „Was mich nicht wirklich von
Ihnen unterscheidet.“ Und auch hier: Dann darf ich also folgern, dass Sie Ihr Gesagtes als genauso unbeachtlich
ansehen wie meines? „Die Kontrolle über den Körper hat man aber wieder.“ Die Verkrümmungen finden an
der Psyche, nicht am Körper statt. Wie gesagt: FRAGEN Sie doch ‘mal einen Psychologen. „Sie glauben doch
nciht im Ernst, dass es darüber – falls es häufig oder sogar mehrheitlich vorkommen würde – nicht ausufernde
Studien, Bücher, Enthüllungen etc. geben würde. Gucken Sie doch ins ZDF, da erzählen Ihnen Geistliche
in die Kamera, dass sie schwul sind und einen Partner haben.“ Ich sehe quasi nie fern. Aber wie gesagt,
ich kenne solche „Geschichtchen“ durchaus. Studien allerdings dürften daran scheitern, dass jeder Aussagende
mit seinem Job spielt, meinen Sie nicht? Abgesehen davon: Somit wäre also jeglicher Skandal, der noch
nicht komplett aufgedeckt ist, grundsätzlich inexistent und eigentlich undenkbar? Nach dieser Logik hätte
man z.B. nie die WMDs im Irak anzweifeln dürfen, denn es gab anfangs ja noch keine diesbezüglichen Studien.
Sehr plausibel…
@antiHomoLobby Wissen Sie, selbst dem Dümmsten fällt beim Durchlesen Ihrer Einlassungen auf, dass da
irgendetwas irgendwo nicht so ganz stimmen kann: Wenn Sie mit irgendwem aneinandergeraten (und das tun
Sie ja mit hübscher Regelmäßigkeit), dann erstaunlicherweise nie mit denen, „gegen“ die Sie so lautstark,
aber wirkungslos auftreten, sondern – und das ist schon kurios – immer mit Leuten, die ihrerseits keine
Freunde von Rassisten, Nazis, Satanisten etc. sind. Ist doch komisch, oder? Ich verfolge Ihre Tätigkeiten
(wenn man Ihr online-Geseier ‘mal so nennen will) nun schon seit Jahren, wie Sie wissen. Und nicht EINMAL
habe ich Sie in einer Auseinandersetzung mit einem Vertreter o.g. Gruppierungen erlebt. Nicht E-I-N-M-A-L.
Stattdessen werden Sie ein ums andere Mal abgewatscht von Leuten, die sich schon lange dort positioniert
haben, wo Sie sich immer nur hinquatschen wollen. Ihr Selbstbeweihräucherungen werden von sehr verschiedenen
Menschen wahlweise kritisiert oder belächelt, seien es nun Ihre Ex-Kommilitonen an der Uni Münster,
sei es das Generalvikariat Ihrer Heimatstadt, seien es Sozis, GRÜNE, seien es Blogger unterschiedlichster
Provenienz… und immer bestehen Ihre vorgeblichen „Aktivitäten“ ausschließlich aus einem: Sich selbst
als den angeblich größten „Streiter gegen (irgendwas Hippes)“ aufzublasen, andere herabzuwürdigen und
Kritiker mit einer Kanonnade an idiotischen Verleumdungen zu übergießen. Wie war das eigentlich mit
Ihrem „problematischen Umgang mit jungen Mädchen www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41“? Hm?
@rudolfsohn „Wie gesagt: Du bist böswillig und dumm, wenn du die plumpe Homomasche abziehst: Alle Andersdenkenden
als braun einstufen!“ Nein, bin ich nicht, und das wissen Sie eigentlich auch ganz genau, aber man kann
so schön damit herumschimpfen, nicht wahr? Es gibt – u.a. in diesem Forum – Diskutanten, die sehr andere
Meinungen und Ansichten vertreten, als ich das tue, denen ich aber durchaus mit Respekt begegne – was
zum Teil daran liegt, WAS FÜR Ansichten das sind (manche verdienen nun einmal keinen respekt, darunter
alle Formen von menschenverachtung und gewollter Unterdrückung), und zum Teil daran, WIE sie vertreten
werden. Leute, die sich in ihrer arumentativen Hilflosigkeit in wilde Bepöbelungen fliehen, disqualifizieren
sich nun einmal, das ist ein nahezu universelles Gesetz, das lediglich dann scheinbar aufgehoben wird,
wenn man unter seinesgleichen ob verbaler Kraftmeierei beklatscht wird – im öffentlichen Diskurs hingegen
(und der ist es, der zählt) entblößt man sich da nur. Na, was red’ ich, im „sich entblößen“ kennen
Sie sich ja wahrlich aus, nicht wahr? Wenn Sie rnst genommen werden wollen, verhalten Sie sich entsprechend.
Bislang sieht es da ziemlich mau aus, inhaltlich wie formal. @antiHomoLobby Jau, die Zeitungen platzen
ja regelrecht vor begeisterten Berichten über Ihre triumphalen Erfolge… naja, nicht ganz, in realitas
wurden Sie erst kürzlich wieder in der Blogosphäre nach unten durchgereicht ob Ihres eindrucksvollen
Einsatzes für Rassismus www.myblog.de/politicallyincorrect/ und Homophobie www.kreuz.net/reader.2020.html.
@rudolfsohn 1. Ich bin nicht „per Du“ mit Ihnen. Leute wie Sie zählen nicht zu meinem engeren Bekannten-,
geschweige denn Freundeskreis. Halten Sie sich an die von gesitteten Umgangsformen vorgegebenen Grenzen.
2. Der überreichliche Gebrauch von prolligen Schimpfwörten stellt sowohl Ihrer argumentativen Basis
als auch Ihrer Reife ein beredtes Urteil aus. 3. Ich kann abendländisch-wertkonservative Leute von Bräunlingen
unterscheiden. Sie mit Ihren dumpfen Sprüchen geben sich als ersterer aus, zählen aber sehr eindeutig
zur letzteren Fraktion. Was wählen Sie doch gleich? 4. Hugenotten, das sollten Sie wissen, galten seinerzeit
als überproportional gebildet und tüchtig, weswegen sie als Immigranten umworben wurden. Das Gebilde
„Hugenotten-Lümmel“ schlägt nicht nur in seiner Gossenprimitivität voll auf Sie zurück, sondern ist
schon von der Wortkombination in sich quer. Haben wir’s dann oder wollen Sie noch weiter dokumentieren,
was für Primitivlinge ausgerechnet jene oft sind, die sich für deutscher als deutsch und christlicher
als christlich halten und es allen Leuten in die Ohren plärren, die’s weder wissen wollen noch glauben?
Leutchens wie Sie habe ich schon genügend kennengelernt, und seien Sie versichert, selbst innerhalb dieser
illustren Kreise zählen Sie nicht zur intellektuellen Oberschicht, von Ihrer Flegelhaftigkeit gar nicht
erst zu reden.
@gretipleti Aha. Na, Sie stehen ja voll im Saft, wie? Vor lauter Schaum vor’m Mund ist Ihnen dann wohl
entgangen, dass ich die Kreuzzüge mit keiner Silbe erwähnte, kann das sein? Wir brauchen gar nicht so
weit zurückzugehen, wie blueberry netterweise ja eben angeführt hat. Und wer hatte doch gleich ein „Gott
mit uns!“ auf dem Koppelschloss beim Überfall auf Nachbarstaaten? Hm? Wie lange ist das her? Denken Sie
scharf nach. Zudem: Sagte ich nicht ausdrücklich, dass der Islam „ein bisserl hinten dran ist“, so entwicklungsmäßig?
Unter dieser Maßgabe macht es überhaupt nichts, dass die Kreuzzüge bis zu 911 Jahre her sind, sondern
unterstreicht, im Gegenteil, diese Aussage. Übrigens, ja, mit gewisser Wahrscheinlichkeit wäre ich als
Knappe bei den Kreuzzügen dabei gewesen, genauso, wie es denkbar ist, dass ich seinerzeit zur Waffen-SS
gegangen wäre – ich halte nichts von den Leuten, die sich ex post als so viel besser aufspielen. Wenn
ich meinen familiären Hintergrund auf diese Epochen übertrage, ist beides durchaus denkbar. Nur ein
religiöser / ideologischer Fanatiker wäre ich nie gewesen, also nix mit Scheiterhaufen. Und, nebenbei,
ich bekomme „unsere ausländischen Freunde“ jeden Tag (besser: Nacht) live und in Farbe mit – Sie dürfen
mir glauben, dass meine Brille nicht im mindesten rosa ist. Aber geputzt ist sie, und nicht so voller
brauner Suppe wie die von manchen hier. Keine Sorge: Muslimische Fanatiker bekommen von mir soviel Contra
wie christliche, da bin ich extrem emanzipiert ;O)
@Graf Galle Dann freuen Sie sich vergeblich, denn Sie als Person sind mir grundsätzlich ‘mal herzlich
egal, ich halte Sie – gerade aufgrund Ihrer mangelnden Brillianz und ihres ermüdenden, mäkeligen Tons –
für reichlich unbeachtlich. Da gibt’s ganz andere, vor denen man auf der Hut sein muss, und Sie, Sie
gehören ganz sicher nicht dazu, dazu sind Sie ein viel zu verblendeter Traumtänzer bar jeder eigenen
Energie, ein reiner Nachplapperer. Ich hab’ nur etwas gegen sowohl Ihre an schiere Hirnlosigkeit grenzenden
Sprachschablonen und die von Ihnen geäußerte Polizpräferenz – im Bündel können nämlich sogar dümmelnde
Schafe gefährlich werden, sofern sie ein Wolf anführt. Und die (extrem) Rechten sind zwar im Durchschnitt
eher tumb, haben aber ein paar durchaus helle Köpfe in Führungspositionen (das sind die, welche zu Recht
die Gelegenheit wittern, sich von Leuten wie Ihnen auf die Schultern heben zu lassen, und die Ihnen dafür
das Blaue vom Himmel herunterversprechen – bis dahin, dass sich die NPD bei Katholens anbiedert, was an
Absurdität kaum zu toppen ist, aber in gewissem Rahmen ja bekanntlich schon’mal geklappt hat). Übrigens
bin ich gar nicht „antichristlich“. Wenn überhaupt, dann „antitheistisch“, aber da auch ich meine kulturellen
Wurzeln nicht leugnen kann und will, hat das Christentum da durchaus einen irrationalen Bonus. Nur diese
angemaßte Dominanz und Überall-Reinquatscherei, gegen die bin ich. Was Sie persönlich glauben, das
ist Ihr Ding, da will ich Ihnen gar nichts.
@Horst Schlämmer & Rainer Tobak @Schlämmer Offenkundig haben Sie das damals so wenig kapiert wie heute.
Ich hon explizit darauf ab, dass meine Tochter das so wollen würde, und dass sie das auch plausibel vermitteln
könnte (und nicht nur als eine Laune, die sie voraussegbar bereuen würde). Zugegeben, speziell bei Prostituierten
besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass diese ihren Beruf nicht oder nicht nur freiwillig ausüben –
aber ein solcher Fall stand ja gar nicht zur Debatte, hier gibg es darum, was wäre, wenn dies der tatsächliche
WUNSCH wäre. In der Tat, zu dieser Aussage stehe ich. Und Sie? Sie würden sich über einen erklärten
Willen hinwegsetzen und natürlich immer alles besser wissen, nicht wahr? Wenn Sie nicht glauben wollen /
können, dass mindestens manche Huren ihren Job aus freien Stücken machen, lesen Sie ‘mal das hier zeus.zeit.de/…titel_prostituti.xml.
@Tobak Quatsch. Was Sie „natürliche Maßstäbe“ nennen, ist doch letzten Endes nur wieder Ihre Religion
und deren Derivate. Begreifen Sie ‘mal, dass Sie mich mit sowas nicht tangieren, nicht erreichen. Sie
geben hier exzellent zum Besten, wie *SIE* sich in obiger Situation verhalten würden: Indem Sie nämlich
ausschließlich Ihre Maßstäbe als relevant (für andere!) gelten lassen würden. Und so ist es natürlich
völlig klar, dass es Ihnen unmöglich wäre, einen fremden Willen (und sei es den der eigenen Tochter)
zu akzeptieren, wenn SIE es sich nicht vorstellen können, wie dieser aussieht. Nicht JEDE Ansicht ist
respektabel, aber Sie respektieren ja NUR die eigenen.
@Horst Schlämmer „Jemand, der der eigenen Tochter als Zuhälter dienen und ihr das Puffmangement führen
würde, braucht sich vor keiner Diskussion im deutschen Privatfernsehen zu fürchten. Das sind die Ansichten
mit denen man heute noch Quote machen kann.“ Sie sollten nicht schon am frühen Morgen die 7. Pulle Bier
trinken.
@Sulpicius Um mich etwa zu britischem Recht äußern zu können, brauche ich kein Brite zu sein. Sie können
mir ja gerne sagen, wo ich mich geirrt habe – immerhin bemühe ich keine zweifelhaften und de facto unbelegten
„was-ich-gerne-hätte“-Zitate, so wie Sie. Und selbstverständlich dürfen Sie sich jedes beliebige „Recht“
herausnehmen – dass es etwas fruchtet, darf allerdings bezweifelt werden. Aber Sie markieren scheinbar
gerne den dicken Max, das ist ja so eine Art kreuz.net-Krankheit, scheint’s. „Zum Wissen gehört aber
auch das Katholisch-Leben, das Ihnen erklärtermaßen abgeht.“ Die passende Replik darauf wäre wohl,
dass zur Vernunft das Denken gehört, das Ihnen offenkundig derbe abgeht, was meinen Sie? In Sachen Autismus
etc.: Ich bitte Sie, sind Sie Moritz’ kleiner Bruder? Auch Sie haben die Wahl: Entweder es stimmt und
ich habe dieses Leiden, was spotten Sie dann darüber? Oder es stimmt nicht – was faseln Sie dann? Sie
können es sich – ganz wie Ihr großer Bruder – aussuchen: Charakterschwein oder Dummschwätzer? „Hätten
Sie überhaupt den Mut, in einer öffentlichen Diskussion aufzutreten?“ Say when and where, buddy – I’ll
be there. Und im übrigen wäre das auch kein Novum für mich. In Sachen „hier die Klappe aufreißen und
im RL ganz kleine Brötchen backen“ wenden Sie sich doch bitte lieber vertrauensvoll an Lichtgestalten
wie Rudolfsohn, der kann Ihnen da aus eigener Erfahrung berichten.
@Sulpicius – Ich bezweifle aufrichtig, dasss ausgerechnet… …Sie das Format dazu haben, mir den Mund
zu verbieten, Teuerster. Und Ihr „Zitat“ – jaja, geschenkt, dieses Plaudern aus dem Nähkästchen über
ein an sich hinter verschlossenen Türen stattgefunden habendes Gespräch findet sich als Zitat exklusiv
bei FSSPX-Mitgliedern. Honi soit, nicht wahr? Da wird doch nicht etwa Wunschdenken… immerhin war es
Ratzinger selbst, der damals Lefebvre i.A. JP2’s abkanzelte. Schon vergessen? Aber selbst, wenn Ihr diffus
erinnertes „Zitat“ stimmt – na und? Was belegte dies? Doch lediglich, dass Benedikt der bessere Diplomat
ist und nicht so ein Haudrauf wie mancher FSSPX-Rüpel, etwa jener hier: Ebenfalls im April 2006 erklärte
der FSSPX-Bischof Tissier de Mallerais, in einem Interview [13], das von Papst Benedikt XVI. 1968 als
noch junger Theologe veröffentlichte Buch Einführung in das Christentum sei „ein Buch voller Häresien“.
Die im Buch vertretenen Positionen seien „schlimmer als Luther, viel schlimmer“. Weiterhin erklärte er:
„Sie können Vatikanum II nicht als ein katholisches Werk lesen. Es basiert auf der Philosophie des Immanuel
Kant. (…) Ich werde sagen, eines Tages sollte die Kirche dieses Konzil tilgen. Sie wird nicht mehr von
ihm reden. Sie muß es vergessen. Die Kirche wird weise daran tun, dieses Konzil zu vergessen.“ de.wikipedia.org/…erschaft_St._Pius_X.
Man liest ja nicht umsonst von „goldenen Brücken“, die Rom der FSSPX wiederholt gebaut habe, wobei letztere
geflissentlich auf diese gesch…en hat und darauf beharrt, dass der Schwanz mit dem Hund zu wedeln habe.
@Josef – Haarscharf erfasst Jetzt ‘mal unabhängig vom religiösen Kontext, sind die 10 Gebote ja überwiegend
durchaus auch sinnvoll, wobei sie natürlich dann am sinnvollsten sind, wenn sie jeder einzelne FÜR SICH
beherzigt… und nicht etwa, wenn sie irgendwelchen Oberschlaus als Maß der Korrektheit anderer dienen.
Meine Replik vorhin war ja auch keineswegs ernst gemeint, sondern sollte dem Schnabeltier nur ‘mal zeigen,
wie dämlich diese „die Homosexuellen brechen die 10 Gebote!!!“-Litanei war.
@Schnabeltierkönig Selten so einen Quatsch gelesen, nicht’mal auf kreuz.net – und das will was heißen.
Ist ja putzig, Ihr Privatkatechismus – den man durch bloße Substitution auf jede Bevölkerungsgruppe
anwenden könnte, der man irgendwie ‘was Böses will, von Schwulen über Juden bis hin zu Anwälten und
Telekom-Marketingstrategen. Ach ja, und natürlich auf Katholiken, die irggendwie an irgendwas „Falsches“
glauben (je nach Blickwinkel Piussisten oder V2-Indianer, ganz, wie’s beliebt). Soll ich das ‘mal eben
auf Sie umbiegen, nur so als „Proof of Concept“? 1: Sie huldigen dem Götzen der Homophobie. 2: Sie missbrauchen
Gottes Namen für ihre Privatfehde mit H. (=Homosexuellen), die Sie doch zu lieben angehalten sind. 3:
Sie verbreiten Ihren Müll auch sonntags. 4: Sie verhöhnen die Eltern h. Kinder; ihre EIGENEN Eltern
beschämen Sie durch Ihr mieses Geschwätz. 5: Genug von Sprüchen wie Ihren, und H. werden wieder aufgeknüpft
und zu Tode geprügelt. 6: Im Gegensatz zu H. KÖNNEN Sie das immerhin brechen (das 6. Gebot KÖNNEN die
nach ggw. Kirchensicht gar nicht brechen, sofern sie sich nicht hetero „tarnen“). Also brechen Heten das
6. Gebot öfter als Homosexuelle. 7: Sie stehlen h. Mitbürgern ihre garantierten Rechte oder versuchen
es zumindest. 8: Über H. wird hier gelogen, dass sich die Balken biegen, auch von Ihnen. 9: Vgl. „Rechte
der H.“. 10: „Alles, was sein ist“, z.B. Erfüllung und Lebensglück, das Sie H. nicht gönnen. q.e.d.
Sehen Sie? So simpel. Und auch nicht verbogener als Ihr Quatsch.
@Christain Hüller Sie nennen mich „zynisch“. Mein Weltbild differiert ganz offenkundig von Ihrem. In
der Tat, „Leben an sich“ ist für mich kein Wert. Warum sollte es? „Leben an sich“? Hm? Es ist eine Form
der Existenz, ein biochemischer Prozess. Leben unterscheidet sich IMHO erst dann von anderen Daseinsformen,
wenn es ein Minimum an Bewusstsein und Empfindungen besitzt. Das Maß der Dinge ist für mich nicht die
Menge allen Lebens, sondern die Menge von Freud und Leid. Wenn ein Tun die Menge allen Lebens steigert
oder senkt, sehe ich das vollkommen emotionslos. Es ist die Schaffung von Leid, die mich erzürnt. Mit
„Recht des Stärkeren“ hat das nichts zu tun. Wohl aber mit einem, wenn Sie so wollen, „Recht des Bewussten“.
Was sich seiner nicht bewusst ist, was keine Empfindungen hat, das kann auch kein Leid verspüren (ja,
es gibt Grenzfälle, in denen das anders gelagert sein kann und auch moralisch anders zu bewerten ist,
aber bleiben wir ‘mal beim „typischen Fall“, also hier dem Themenkomplex Geburt / Abtreibung). Hier stehen
einander gegenüber die Wünsche bewusster und gereifter Lebewesen einerseits und ein abstraktes Konstrukt
des „Recht auf Leben“ (de facto synonym zu „Pflicht zum Leben“) andererseits, denn seitens des Embryos
ist im relevanten Zeitraum gar kein Wille möglich, der wird ihm nur immer in den sich erst entwickelnden
Mund geschoben. Ich bewerte eben diejenigen, die Leid empfinden können, als die Relevanteren. Und das
ist „zynisch“? Was sind dann Sie? „Unbarmherzig“? „Brutal“?
@wiener „ich habe einige argumente gebracht. zu denen haben alle, die diesen beitrag gut finden, noch
nichts sagen können oder wollen.“ *prust* Und das wundert Sie? ‘mal ehrlich? Wenn die kreuz.netler eines
Bildes habhaft werden könnten, auf dem sich Benedikt XVI. herzhaft übergibt (sowas passiert ja jedem
‘mal), so seien Sie sicher, dass wir es – samt einiger gehässiger Kommentare – in einer hiesigen „Fotostrecke“
bewundern dürften. Die Strategie ist doch altbekannt: Wenn einer nicht so will wie man selbst, man aber
nicht die geringste Chance sieht, seiner argumentativ habhaft zu werden, dann wühlt man halt im Persönlichen –
und da niemand ein Engel ist, wird man auch stets etwas finden, vielleicht nichts wirklich „Schlimmes“,
aber mit den entsprechend galligen Kommentaren wird selbst aus dem harmlosesten Tun flugs etwas mndestens
Dubioses. So funktioniert das und ist kreuz.nets Masche von Anbeginn. Auch die mancher Kommentatoren,
übrigens. „Katholische Nachrichten“… not.
@Rudolfsohn Leute, die in größter Schamlosigkeit und regelmäßig in fremder Leute Vorgärten kacken,
erfreuen sich nun einmal einer gewissen, gesteigerten Aufmerksamkeit – die allerdings nicht einschränkungslos
positiv zu nennen ist. Es ist mir, mit Verlaub, reichlich schnurz, wie „wichtig“ ich Ihnen bin, zumal
Sie sich schon unzählige Male auf mich bezogen haben, selbst in Kommentar-Threads, in denen ich gar nicht
zugegen war. Das allerdings beruht auf einer gewissen Gegenseitigkiet, was Sie dem mittlerweile erklecklichen
Exkrementenhaufen zuschreiben dürfen, den Sie in besagten Vorgärten produziert haben. In einem allerdings
kann ich Sie beruhigen: Ich bin gewiss nicht „rudolphob“, denn das würde ja ein Mindestmaß an Angst
bedingen. Dazu müssten Sie aber erst’mal um ein paar Größenordnungen wachsen. Intellektueller und benimmmäßiger
Zwergwuchs wirkt allenfalls belustigend, definitiv aber nicht furchteinflößend. Nur der zum Himmel stinkende
Exkrementenhaufen „made by rudolfsohn“ ist ein gewisses Ärgernis, aber angesichts der Steilvorlagen,
die Sie damit Ihren Meinungsgegnern mit schöner Regelmäßigkeit liefern, sollte man primär dessen Fruchtbarkeit
beachten – selbst auf Ihrem Mist kann noch ‘was Gutes wachsen. Allerdings nicht in Ihrem Sinne :O)
@Guntram Dass Adolf Hitler homosexuell gewesen wäre, ist eine Hypothese, die von seriösen Forschern
schon lange als sensationslüsternes Gelaber abgetan wurde. Dass er mindestens nominell Katholik war,
ist hingegen ein Faktum. Wäre ich so drauf wie Sie, würde ich daraus jetzt diversen Schmarrn abzuleiten
versuchen. Zum Glück… bin ich’s nicht ;O)
Es gibt Beleidigungen… …die gar nicht anders denn als Bumerang wirken können. Und Rudlfsohn ist einer
der hiesigen Großmeister, was deren Verwendung angeht. Aber wieso muss eigentlich ausgerechnet kreuz.net
von „auf Sexualthemen fixiert“ quasseln? kreuz.net hat’s gerade nötig, gelle? Speziell der Mastdarm darf
ja wohl als Primärinteressensgebiet der hiesigen „Redaktion“ gelten, wenn man sich die schiere Menge
der Artikel hier so anschaut, gefolgt von Sinnieren über Kondome, Pillen etc. Nur nennt man das dann
hier volltönend „Moraltheologie“.
@Christian Hüller Die Information an sich ist nicht eben relevant – gerade, weil das mit den Anzeigen
nach wie vor gar nicht so selten ist (allerdings zunehmend vom Medium „Internet“ verdrängt wird). Dennoch,
dasselbe hätte man natürlich auch in einem halbwegs netten Ton „berichten“ können (und hätte es m.E.
auch müssen, denn grundsätzlich ‘mal geht das – als Privatsache – niemanden etwas an, und WENN man sich
denn schon darüber verbreitet, dann wenigstens halbwegs anständig). Der hier angeschlagene Ton allerdings
ist doch reine Miesmacherei und insgesamt reichlich eklig. Man will dem Papst was, soviel ist klar. Die
übliche Giftspritzerei aus der Ecke der Piusleutchens. Wissen Sie, vor meiner Bekanntschaft mit kreuz.net
wusste ich fast gar nichts über diese Sekte – naja, ein paar alte Berichte (stern?) über Lefebvre, das
war’s dann. Aber was ich hier so mit bekomme und unter der Annahme, das kreuz.net typisch ist zwar nicht
für die RKK (nun wahrlich nicht!), aber doch für die FSSPX, hätte mich negativer nicht gegen diese
Truppe einnehmen können. Und dieser Artikel fügt sich nahtlos in das Bild von purer Galle und Beinpinkelei.
@St.Meyer Um das Schnabeltier würde ich mich an Ihrer Stelle nicht weiter kümmern – es markiert kreuz.net-intern
seit einer Weile das ggw. untere Ende der (leider dennoch nach unten offenen) Niveauskala hier. Das lohnt
einfach nicht, der Heini freut sich doch nur, wenn jemand auf seine absichtlich idiotischen Postings einsteigt.
Sie wissen doch: Don’t feed the trolls.
@Sulpicius Ja, in der Tat. Mir war der Gedanke, einen Vorbeter zur Vermittlung mit einem angeblich persönlichen
Gott zu benötigen, schon immer äußerst abstrus, aber dann auch noch nen „König der Vorbeter“, das
finde ich aberwitzig, von diesem komischen, mit viel Mühe hingebogenen Stellvertreteranspruch Jesu /
Petri auf Basis eines zweifelhaften Bibelversleins ‘mal gar nicht zu reden. Ist das nicht komisch, dass
das ausgerechnet ein Agnostiker als anmaßend empfindet, während Sie als Christ überhaupt nichts dabei
finden? Nun ja. Aber, sagen Sie ‘mal, kann es sein, dass Sie in den letzten Wochen speziell mir gegenüber
Ihre „Beiträge“ vor prallster Inhaltslosigkeit glänzen lassen? Sie sind doch nicht blöd – warum reden
Sie dann so als ob? (Und um die allzu naheliegende, ebenfalls blöde Replik gleich ‘mal vorwegzunehmen:
Nein, ich bin’s auch nicht.)
@Benedikt Wieso reden Sie eigentlich in einem fort von Ehelosigkeit? Sie wissen doch besser als ich, dass
der Zölibat weitaus restriktiver ist, als einfach „nur“ die Ehe zu verbieten? „Eine possierliche Feststellung,
nach einem Absatz mit lauter Konjunktiven.“ Das ist schlechte Rhetorik. Ich verwende den Konjunktiv, weil
ich keine exakten Zahlen nennen kann (sowenig wie Sie, übrigens), insofern ist der Konjunktiv nur das
ehrliche Eingeständnis, dass wir es hier mit Wahrscheinlichkeiten zu tun haben, nicht mit belegten Fakten.
Das Zusammenkommen mehrerer (IMHO hoher) Wahrscheinlichkeiten dann so abzuwedeln, ist billig. Es entlarvt
nur, wie Sie es gerne sehen WOLLEN, ohne, dass Sie für Ihre Sichtweise plausible Argumente vorlegen (das
mit der angeblichen Öffentlichkeitswirkung habe ich Ihnen ja zerlegt, darauf wussten Sie scheinbar nichts
zu sagen.). „Ein starker Trieb sagt nichts dagegen, dass man ihn auch unterdrücken kann. Das ist doch
lächerlich.“ Habe ich behauptet, man KÖNNE es nicht? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, welche Risiken
man mit derlei Zwangsverhalten eingeht. „Ein geweihter Priester ist den Pubertätsjahren aber längst
entwachsen.“ Und das mindert den Trieb? Nach meiner Kenntnis ist just Mitte 20 der männliche Höhepunkt
in dieser Hinsicht erreicht. So häufig kann es nicht sein. Abseits von Bussmann’schen Referaten hört
man bzgl. Priestern jedenfalls nicht viel davon. Ist ja auch ein Thema, das jeder Betroffene freimütig
der BILD-Zeitung erzählen würde…
Peinliches Geschreibsel Ich bin nun wahrtlich kein Freund des Papsttums, aber alles hat Grenzen. Dieses
Artikelchen ist geschmacklos, frech und obendrein noch substanziell vollkommen belanglos. Wenn es wenigstens
irgendeinen relevanten Inhalt hätte, aber hier zeigt sich der kreuz.netsche Trieb, in Dingen zu wühlen,
die einen nichts angehen und vorzugsweise anderer Leute Privatleben betreffen, völlig unmaskiert. Überrascht
bin ich allerdings nicht – mancher Kommentator hier befleißigt sich ja ähnlicher, durchaus niederträchtig
zu nennender Gepflogenheiten, wenngleich auf weitaus spekulativerer Basis.
@Benedikt Korrigieren Sie mich, falls ich irren sollte, aber die weitverbreitete Methode der Masturbation
ist m.W. ebenfalls ein Verstoß gegen den Zölibat und unterliegt Ihrer „das müsste man doch mitbekommen“-These
nicht im Mindesten. Davon abgesehen, kenne ich das – meist schmunzelnd vorgetragene – Gerede vom „Pfarrer
und seiner Haushälterin“ sogar aus ländlichen, bayerischen gegenden. Diese „öffentliche Wahrnehmung“
gibt es durchaus. Schließlich bleiben noch homosexuelle Kontakte, die gar nicht erst von der Öffentlichkeit
wahrgenommen werden müssen, weil sie sich, von dieser abgeschirmt, hinter Kirchen- und Klostermauern
abspielen. Der homosexuelle Anteil am Klerus dürfte, aus aaO. bereits genannten Gründen, denn ja auch
höher als in der Gesamtbevölkerung sein. Das, lieber Benedikt, war also nix. Und was das Menschenbild
angeht: Hallo? Der Sexualtrieb ist einer der stärksten Triebe überhaupt, da braucht man kein besonders
abgefahrenes / sexualisiertes Menschenbild, um dessen Unterdrückung als ganz simpel wider die Natur und
damit gewaltsam anzusehen. Jeder Junge, der ‘mal zu Zeiten der Pubertät heftig onaniert hat, dabei aber
ein diffus schlechtes Gewissen hatte und es doch irgendwie nicht lassen konnte, kann davon ein Liedchen
singen. Fragen Sie doch ‘mal Psychologen (und zwar nicht einmal nur solche der Freudschen Schule mit ihrer
sexuellen Fixation), was derlei Triebunterdrückung häufig bewirkt.
@Evelin Ich hab’s langsam ziemlich satt, wie hier immer dies und jenes erzählt wird, was für das Kind
(gemeint: die 11jährige) am besten wäre. Die einzigen, die das in dieser Situation beurteilen können,
sind sie selbst unter Hinzuziehung erfahrener Psychologen (die Eltern scheinen hier wg. Versagens reichlich
auszufallen). Bemerkenswerterweise erfährt man von diesem relevantesten aller Punkta ber gar nichts außer
einem mulmigen „sie wurde zur Abtreibung gedrängt“ ohne jeden Beleg. Nach meinen Informationen wurde
gerichtlich darüber entschieden, ob bzw. dass sie DARF. Alles, was darüber hinaus geht, ist – vorbehaltlich
seriöser Quellen – nichts als Spekulation. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass der vergewaltigende
Stiefvater da noch etwas zu melden (sprich: das Sorgerecht) hätte? So ein Blödsinn. Wie immer dieselbe
Leier: Das Leben ist ja so heilig, heilig, heilig, und weil es ja so heilig ist, finden die üblichen
Verdächtigen auch überhaupt nichts dabei, einfach ‘mal ihren Willen an die Stelle der Betroffenen zu
setzen. „Heilig“ ist es offenbar nur bis zu dem Moment, in dem es aus dem Schoß der Mutter tritt, ab
da hat es gefälligst nach dem Willen derKirche zu tanzen, schnurzegal, wie dreckig es ihm dabei geht.
@Beobachterin & Becker @Beobachterin Selbstverständlich interessieren sich die Homosexuellen für die
RKK – zwar nur eine Minderheit in dem Sinne, dass sie diese Konfession teilt und annimmt, dafür aber
umso mehr, die sich dafür eben so interessiert, wie man sich nun einmal für jemanden interssiert, der
einem beständig in den Garten pinkelt. Und wenn Sie meinen, ein „recht zu haben, wie der äöffentliche
Raum aussieht“, dann muss ich Sie dahingehend belehren, dass Sie dieses Recht nur im Rahmen des Grundgesetzes
haben. Der Papst an sich und die meisten der Offiziellen bewegen sich durchaus innerhalb dieses Rahmens
(obwohl auch innerhalb dieses Rahmens Dinge möglich sind, die man besser vermeidet), aber was Sie und
Ihresgleichen z.B. hier abziehen, ist weit jenseits davon. Das und die Tatsache, dass man Sie entsprechend
nachdrücklich darauf hinweisen und ggf. korrigierend eingreifebn würde, wenn Sie sich das öffentlich
in Deutschland trauten, wissen Sie und es frustriert Sie. Mit Verlaub, das gönne ich gerade Ihnen von
Herzen. Wer so vor Galle überläuft, hat’s echt micht besser verdient. @antiHomoLobby Becker Selbstverständlich
geht es die Leute etwas an – Sie haben sich ja nun wahrlich oft genug in die Öffentlichkeit gedrängelt
(sogar als Bundestagskandidat…) und können sich jetzt, wo’s unangenehm wird (und es wird ja schon seit
Jahren immer schneller unangenehm, gell?), nicht auf irgendeine Anonymität berufen, zumal Sie ja eine
Fährte auslegen, die selbst der letzte Trottel als die Ihre erkennt.
Man fasst es nicht… Immerhin EIN Satz an diesem Artikel ist richtig: Dass es ZWEI Opfer gibt bei einer
Vergewaltigung, bei der ein Kind gezeugt wird. Denn da dürfen Sie raten, in was für eine (Gefühls-)Welt
dieses Kind, sollte es augetragen werden, hineingeboren wird. Wenn die Pfaffen, die für dieses Exkommunikationsschmierentheater
verantwortlich zeichnen, gekonnt hätten, wie sie wollen, dann hätten Sie problemlos dem furchtbaren
Schicksal des kleinen Mädchens noch einen derben Schlag mehr versetzt und es via Gesetz gezwungen, dieses
Kind auszutragen. Die Qualen während und nach der Schwangeschaft kann sich jeder selbst ausmalen. „Gott
ist Liebe“? Mag sein. Die Kirche ist es jedenfalls nicht, jedenfalls nicht an jenem Ort und in jenen Personen.
NB: Ich denke, eine Exkommunikation ist für die Hauptbeteiligten so ziemlich die letzte Sorge, die sie
ggw. umtreibt, Ihr Wichtigtuer.
@antiHomoLobby Ah, hallo, Herr Becker, wie immer zweifelsfrei zu erkennen an der gleichermaßen scham-
wie fruchtlosen Schleichwerbung für Ihr Blog, mit dem Sie ja in jüngster Zeit ein paar erstaunliche
(Be)Achtungserfolge in der Blogospäre feierten – negativ allerdings, was anderes schaffen Sie ja seit
Jahren nicht. Nun gut. Da es Ihnen ja wichtiger ist, dass man (irgendwie) von Ihnen spricht (für ein
paar Tage war das bei ein paar zu Recht genervten ja der Fall), als das, was man von Ihnen hält, sei
Ihnen das gegönnt. Allerdings, ‘mal so ein Hinweis: Wer Sie kennt, der bemerkt sofort die ebenfalls typische
Jammertour, klar markiert durch Ihren prallen Neid auf „dafür auch noch subventionierte Lobbyisten“.
Mann, Becker, wenn man Ihnen ein paar Subventionen in Aussicht stellte, dazu noch einen kleinen Nebenplatz
auf einer Bühne, Sie würden sich auch ein Baströckchen anziehen und die Nummer vom Tuntenhelden geben.
Ist Ihnen doch egal, wer Sie „subventioniert“ und wofür, Hauptsache, ein bisserl Kohle und möglichst
viel Rampenlicht. Sagen Sie ‘mal, wie sind Sie eigentlich mit solchen Auffassungen vor ein paar Jahren
als SPD-Mitglied durchgekommen? Sie wissen schon, in Ihrer „Kampfzeit“, als Sie „mit antifaschistischen
Grüßen“ zeichneten? Ach so, Sie haben sich ein wenig gedreht? Ach, wer hätte jetzt das gedacht? Ehrlich
gesagt, ein aufrechter Nazi ist mir im Zweifelsfall immer noch lieber als Sie Wendehals. Auf den ist wenigstens
Verlass, bei Ihnen dagegen nur darauf, dass kein Verlass ist.
@Guntram Bei Sprüchen wie Ihnen gibt es ein gutes Rezept, das oft (leider nicht immer) verhindert, dass
einem der Kragen platzt: Sich daran zu erinnern, dass Sie sowas hier absondern, weil Sie sich (sehr zu
Recht) „da draußen“ nicht trauen aus Angst vor dem Gespött und – hinreichende Penetranz Ihrerseits vorausgesetzt –
letztendlich auch Zorn der Gesamtbevölkerung. kreuz.net, das ist doch eine Art Streichelzoo, in dem man
Ewiggestrige, Verblendete, Heilige von eigenen Gnaden, Homophobe und den gelegentlichen Hardcore-Nazi
in fast so etwas wie „freier Wildbahn“ beobachten kann. Hier darf Ihresgleichen dann ‘mal flott vom Leder
ziehen und – in völliger Ausblendung der Realität – so tun, als hätte es ‘was zu melden. Es muss schrecklich
sein, aus diesem seligen Traum aufzuwachen und festzustellen, dass man in Wirklichkeit nur ein Abziehbild
ist, dessen feuchte Träume von der Unterdrückung Andersartiger keine Chance mehr haben. Ja, doch, dieser
Gedanke wirkt dann auf mich wie das altbekannte, leise vor sich hingesagte „Heu-wä-gel-chen“. Sie sind
gestraft genug, wenn Sie so denken.
Ach ja, wer nach dem Gutdünken von kreuz.net nicht alles ‘was „muss“ Soso, „müssen“ tun die LSVD-Leute,
ja? Da schau her. Says… who? Ach so, kreuz.net, ja dann… Beobachterin, jetzt sperr’ns amal die Ohrwascheln
auf: Der Papst und die gesamte katholische Kirche ist der weit, weit überwiegenden Mehrheit der Homosexuellen
(nämlich den Nichtkatholiken) sowas von schnurz, das glauben Sie gar nicht – sobald er (bzw. sie, die
Kirche) das ‘mal erwidert und seiner- bzw. ihrerseits einfach ‘mal die Klappe in Richtung Homosexuelle
hält, jedenfalls, soweit es Ausgrenzung, Abwertung und sonstige „Nettigkeiten“ angeht. So einfach ist
das. Kann er / sie nicht? Will er / sie nicht? Dann aber bitte das Gemecker einstellen, wenn auf blöde
Sprüche eine entsprechende Antwort kommt, Sie wissen doch, die Sache mit dem Wald und was wie herausschallt.
Aber was glaubt man denn, wer man ist, dass man sich beständig das Recht herausnimmt, abwertend über
Millionen von Menschen und ihre Lebensweise zu sprechen, es sich aber gefälligst verbittet, wenn die
Beschimpften sich das ihrerseits verbittenn? Hm? Ach so, ja, der Stellvertreter Gottes auf Erden, ja klar –
und da Gott ja bekanntlich nichts mehr schätzt als andere ‘runterzumachen… äh, nee, das war irgendwie
anders, gell? Also: Schnabel halten, und Sie werden sich wundern, wie schnell die allermeisten Homosexuellen
jegliches Interesse an der Kirche verlieren (die hat ihnen das ja immerhin in mühevoller Arbeit ausgetrieben).
@Luther Ich glaube kaum, dass das als „Lästerspielchen“ gemeint ist – weder von Sozialkatholisch noch
von mir. Wo wäre der Sinn? Dafür ist die Zeit zu schade, sogar ein Schlagabtausch mit Moritz wäre fruchtbarer,
und das will ‘was heißen. Für beide Seiten gilt: Es kann gar nicht falsch sein, sie (auch kritisch)
zu hinterfragen. So oder so. Sollte man zu einer tatsächlich anderen Erkenntnis kommen (und sei sie noch
so marginal) – na, warum denn nicht? Und sollte man das NICHT tun – well, no harm done. Was für ein Glauben
wäre das, der sich von kritischen Fragen vertreiben ließe? Oder andersherum: Wenn man ihn mit kritischen
Fragen ernstlich bedrohen kann – ist es dann wirklich Glaube? Ihr Einwand bzgl. der Illusion greift natürlich,
für beide Seiten – das würde ich auch nie anders sehen. Mein zum Atheismus neigender Agnostizismus basiert
allerdings im Wesentlichen auf „Occham’s Razor“: Dieser ganze – Verzeihung – Götterkladderadatsch erscheint
mir als unnötig kompliziert, erklärt letzten Endes gar nichts, im Gegenteil – und Occham’s Razor besagt
nun einmal, dass die einfachste Lösung zwar nicht immer die richtige, aber die wahrscheinlichere ist.
Dass der ganze Religionskram unüberschaubar und heillos verworren ist, zeigt Ihnen der kleinste Seitenblick
auf all die Hunderte(!) von Konkurrenzreligionen und -konfessionen. Und alle wollen sie die Wahrheit gepachtet
haben! Sagen Sie selbst: Wie wahrscheinlich ist das – für jede einzelne, darunter auch Ihre?
@Sozialkatholisch & Luther @Sozialkatholisch Ok, so machen wir das. Ich für meinen Teil habe die „Betzeiten“
bereits festgelegt (und, nein, damit ist nicht das „stille Örtchen gemeint“) :O) @Luther Hm. Es liegt
in der Natur der Sache mancher Phänomene, dass die Betroffenen sie nicht wahrnehmen, solange sie betroffen
sind. Nehmen Sie z.B. „Beeinflussung“: Wenn ich Ihnen sagen würde, diese und jene Äußerung von Ihnen
entstamme gar nicht Ihrem eigenen Wollen, sondern sei Ihnen von außen eingeimpft worden, so würden Sie
das sicher abstreiten – SIE wären der EINZIGE, der diese Beeinflussung nicht erkennen könnte, denn HÄTTEN
Sie sie als solche erkannt, dann hätte sie nicht gewirkt. Und so ist das auch mit Illusionen. Wer sie
hat, kann sie nicht bemerken. Ich sage gar nicht, dass ich damit Recht haben muss, aber was immer SIE
sagen, spielt in Ihrem Falle keine Rolle, denn es wäre ja mit von der Illusion geprägt. Bzgl. „fliehen“:
Wenn man in Sachdiskussionen die Vernunftsargumente beiseite lässt und sich stattdessen auf eine Glaubensdoktrin
beruft (die in aller Regel inhaltlich „so schön einfach“ ist und nicht immer dieses ermüdende Differenzieren
mit sich trägt), das ist nicht „Fliehen“? Ich nenne das eine Flucht vor der Realität, exzessiv vorgeführt
vom hiesigen Homophobenverein, der es sich fett gemütlich gemacht hat in seinem „Schwule sind pervers,
das sagt die Bibel!“ (in Wahrheit finden DIE Schwule pervers und sind bloß froh, die Bibel als Feigenblatt
vor ihre Misanthropie halten zu können).
Und wie… …wenn es weder Himmel noch Türen gibt und Sie nach dem Tod nicht einmal geistige Knie haben,
um sie zu beugen, weil alles das, was „Sie“ im Leben ausmachte, schnell zerfällt, sich auflöst und zu
tausenden, neuen Dingen und Wesen wird? Was dann?
@Stimme aus Wien Lesen Sie doch noch’mal genau: Ich habe nie behauptet, dass der Zölibat „nicht lebbar“
wäre. Aber eben nur für manche, und ich behaupte: Sehr wenige, denn „natürlich“ ist er nun einmal wirklich
nicht. Ungeachtet dessen mögen manche eine psychische Disposition dazu verspüren, das mag ich durchaus
glauben – nur steht der Zölibat ja derzeit als Anforderung im Raum, d.h. hier wird keineswegs nur auf
diese Disposition abgehoben (der Priestermangel wäre wohl eklatant, wenn dem so wäre). Auch das „Freiwillige“
ist ganz so einfach nicht: Sicher werden viele Kleriker tatsächlich den WUNSCH haben, zölibatär zu
leben – welche seelischen Nöte dann aus der häufigen Erkenntnis „Der Geist ist willig, aber das Fleisch
ist schwach“ erwachsen, kann man sich ausmalen. Übrigens, hm, den Ödipuswunsch kenne ich nicht aus eigener
Anschauung – ist das tatsächlich so verbreitet? Keine Ahnung. Den Vergleich jedenfalls halte ich für
nicht legitim, denn beim Ödipuskomplex geht es ja darum, dass – grundsätzlich einwandfreie – erotische
Begierden in andere („falsche“, nach unseren Normen) Kanäle geleitet werden; der Zölibat hingegen fordert
totale Abstinenz, das bedeutet (sofern er eben nicht vollkommen und fraglos freiwillig ist) eine eklatante
Frustration. Da wird nicht umgeleitet, da wird abgeblockt, unterdrückt, „mit Stumpf und Stiel ausgerottet“
(oder, häufiger wohl: geleugnet) – fragen Sie ‘mal einen Psychologen, was das für die Psyche eine Normalsterblichen
bedeutet.
Ach, übrigens, RitterChristi… Mir ist schon klar, dass Sie sich als „was Besseres“ sehen. Das ändert
allerdings nicht das Allergeringste daran, dass wir Menschen Tiere sind. Sie können natürlich gerne
und beliebig oft das Offensichtliche leugnen, nur wundern Sie sich nicht darüber, wenn man das – oder
Sie – dann nicht so recht ernst nehmen mag. Ach ja, un, nebenbei: „Gönnen Sie sich und Ihrem Herzallerliebsten
mal einen Urlaub im Busch oder in der Antarktis, so ganz unter Ihresgleichen“ Ich bin so schwul wie Sie –
angesichts Ihres penetranten Interesses an homosexuellen Gepflogenheiten vermutlich sogar eher weniger
als Sie. Ja, ich weiß, ist Ihnen unbegreiflich, wie sich eine Hete dafür einsetzen kann, dass man Homosexuelle
ganz einfach als Menschen akzeptiert und respektiert. Und eben, dass Ihnen das so unbegreiflich ist, zeigt,
wieviel Arbeit da noch zu tun ist, und dass die hier so vielbeklagte Öffentlichkeitsarbeit homosexueller
Interessensgruppen notwendig ist. Ich habe übrigens noch nie zuvor einen Ritter erlebt, der sich demaßen
entblößt – ist das ein neuer Orden? Die Ritter von der peinlichen Gestalt oder sowas? Wie lautet denn
Ihr Motto? „Nec pluribus impar“ erschiene mir passend zu Ihrer Hybris.
@Benedikt Na und? Hat das hier schon ‘mal wen gejuckt? Hier ist man doch schon ein „Mörder“, wenn man
eine andere Ansicht in puncto Abtreibung hat. Als ob sachliche Richtigkeit hier interessieren würde,
ich bitte Sie – „Mörder“ ist hier doch nur eines von vielen, mit großer Freigiebigkeit zugeordneten
Schimpfwörtern, wobei „jüdische Mörder“ vermutlich eine Vokabel ist, die bei manchen für regelrecht
erotische Gefühle bis hin zur Spontanerektion sorgen dürfte. „Drei Liter!“, nicht wahr.
Ist das nicht niedlich? Ein katholischer Kleriker äußert seine Meinung hinsichtlich eines – seiner Meinung
nach – wünschenswerten Wandels seiner Kirche. kreuz.net, das Sprachrohr einer Abspaltung, die von Rom
als schismatisch und „nicht in Einheit mit der Kirche“ betrachtet wird, nudelt sich daraufhin auf, spricht
von „Dissens“ und bezeichnet den Herrn als „Skandaldiakon“. Wow. Der Splitter im Auge des Nächsten…
da gleitet mein Blick zum oberen Rand des Browserfensters, und ich komme nicht umhin zu denken: „Das im
eigenen Auge ist wohl das, an das sie diesen Herrn da oben damals genagelt haben“. @Benedikt Sofern die
These Frau Bussmanns stimmt, dass „sich die Mehrheit der Priester nicht daran halten kann“ (ob sie stimmt,
kann ich nicht beurteilen, wenngleich ich das mindestens in Sachen „Onanie“ für höchstwahrscheinlich
halte), liegt natürlich eine Doppelmoral vor, nämlich in dem Moment, in dem dieselben Kleriker nach
außen für Keuschheit eintreten und diese von anderen einfordern. Und „menschenverachtend“? Ich mag das
Wort nicht, weil es überstrapaziert wird, aber jedenfalls ist der Zölibat eine Vergewaltigung von Körper
und Psyche. Die Anzahl derer, die ihm aus völlig freien Stücken und ohne psychische Qual folgen, dürfte
sehr gering sein. Er ist, in der ganz neutralen Bedeutung des Wortes, „widernatürlich“ (komisch, das
empfinden manche hier doch immer als das Ultimum des Schlimmen und Schrecklichen?). Für manche ok, für
die Mehrheit nicht.
@St. Meyer Kein Grund zur Bewunderung – reiner Trotz ;O) Sagen wir ‘mal, mir war himmelschreiende Dämlichkeit
schon immer ein Graus, etwas, was mir regelrecht körperliche Schmerzen verursacht, und bei dem mein Toleranzlevel,
zugegebenermaßen, gegen Null geht. Man kann ja nun wahrlich über viele Dinge sehr verschiedener Ansicht
sein und für viele Sichtweisen Argumente finden; was hier aber von manchen als scheinbares „Argument“
vorgetragen wird, ist… ja, ich weiß nicht? Ist das wirklich ernst gemeint? Dann ist es dumm, ungebildet,
ignorant. Oder ist es nicht ernst gemeint in dem Sinne, dass sie es eigentlich besser wissen, es aber
i.S. ihres Standpunktes verdrehen und leugnen – das wäre dann bösartig. „Homosexualität führt zu Krankheit
und Tod“, ja, um Himmelswillen, wie soll man so etwas denn ernst nehmen bzw. den Menschen, der das im
Brustton der Überzeugung von sich gibt? Solche Leute sind zu bemitleiden, aber in dem Moment, wo sie
eine gewisse kritische Masse übersteigen (und an dummen, ungebildeten, ignoranten Menschen besteht leider
nun wahrlich kein Mangel), werden sie zur Gefahr, dem muss man entgegentreten, und sei es nur, dass sie
irgendwann die Nase voll haben, sich ständig zu blamieren und vorführen zu lassen. Ja, ich weiß, Moritz
hat bestimmt schon ‘nen galligen Spruch diesbezüglich parat, aber den habe ich längst schon unter die
„Bösartigen“ abgeschrieben, insofern juckt mich der Schmäh eh’ nimmer. :O)
@Benedikt – Ich bin mir nie so recht sicher… …was mir jetzt lieber ist: Die hassvergällten Postings
mancher kreuz.netter, die genau wissen, was sie verachten… …oder das Gesumsel von matt, der am Ende
des Satzes nicht mehr weiß, was er am Anfang hatte sagen wollen. Die Zehennägel aufrollen tut beides.
@RitterChristi – Interessante Thesen Schauen wir uns das doch ‘mal genauer an: „Praktizierte Homosexualität
ist widernatürlich“ „Widernatürlich“. Lies also „entgegen der Natur“. Etwas „Widernatürliches“ ist
etwas, das „in der Natur“ nicht vorkommt, also ausschließlich von kulturellen Wesen (auf der Erde: nur
der Homo sapiens sapiens) gemacht wird. Autobahnen z.B. sind „widernatürlich“. Dumm für Sie, dass homosexuelles
Verhalten bei diversen Tierarten – sprich: in der Natur – beobachtet wird. Das war also schon’mal nix.
Schade auch, was? Und dann: „und kann somit nur zu Krankheit und Tod führen.“ Wenn ich mich recht erinnere,
sterben wir alle ‘mal irgendwann. „Zum Tod führen“ allein ist also eine Null-Aussage, denn zum Tod führt
das gesamte Leben, natürlich oder widernatürlich (wobei man anmerken könnte, dass heutzutage diverse
„widernatürliche“ Maßnahmen zur Verzögerung des Todes ergriffen werden). Krankheit? Na, dann nennen
Sie doch ‘mal eine exklusiv homosexuelle Krankheit, ich höre? Ach, kommen Sie mit AIDS? Und davon werden
Heten nicht betroffen? Schön wär’s… Wie ist es denn mit diversen Schwangeschaftskomplikationen, von
denen Homosexuelle ja typischerweise NICHT betroffen sind? Würden Sie da, umgekehrt, auch sagen, dass
Schwangerschaft zu Krankheit und Tod führt? Nein? Warum nicht? Ich glaube, wir haben’s dann mit Ihren
spaßigen Thesen, meinen Sie nicht auch?
@derfux Haben Sie immer noch nicht gemerkt, dass Sie es bei Moritz mit dem inkarnierten „Weil nicht sein
kann, was nicht sein darf“ zu tun haben? Kümmern Sie sich nicht weiter um das Geschwätz – der Rest der
Welt tut’s ja auch nicht, daher die viele Galle. Immer daran denken: Dieses Forum bezieht seine Daseinsberechtigung
primär daraus, dass gewisse gestalten ihren frustrierten Überlegenheits- und Allmachtsphantasien Luft
machen müssen, für die sie auf offener Straße nur schallend ausgelacht würden.
Blödsinn ohne Ende …von den üblichen Verdächtigen. Da meinen es manche Blitzmerker anmahnen zu müssen,
dass ich selbst „mich von meinem Hintern erhebe“… hallo? *klopfklopf* Jemand zuhause? Ich sagte doch,
dass ich den ggw. juristischen Status als einen geeigneten Kompromiss ansehe, mit dem ich gut leben kann
und mit dem sich m.E. jeder arrangieren können müsste (selbst der erbittertste Abtreibungsgegner wird
ja keineswegs zur Abtreibung gezwungen, nicht war – umgekehrt werfen sich eben diese ja so ins Zeug, um
andere, möglichst per gesetz und Strafandrohung, unter ihren Willen / Glauben / Tralala zu zwingen).
Also, bittesehr: Wer den Status Quo ändern will, der soll sich doch bitte, wenn er denn meint, er muss,
darum bemühen; das aber erreicht man (tröstlicherweise) ganz sicher nicht durch plärrende Postings
in einem verrufenen Hetzforzum wie dem hiesigen. Und konkret was sollte ich tun, der ich mit der Jurisdiktion
durchaus zufrieden bin? Tja, liebe Leute, sorry, aber die billige Masche mit dem „einfach die Sprüche
zurückfeuern“, die zieht halt nicht immer so recht. Manchmal ist gedankliche EIgenleistung nötig, auch,
wenn’s schwer fällt. @Rainer Tobak Sie verkennen, dass Pünktchen und ich bereits x-mal das schlussendlich
langweilige Vergnügen miteinander hatten, mit einem gerüttelt Maß voll der absurdesten Beleidigungen
und Verleumdungen seinerseits über meine Person. Blättern Sie in den Postings, wenn Sie mögen. So jemanden
behandle ich halt irgendwann dementsprechend, so simpel.
Pünkterl… …es muss schon arg schmerzen, dass Ihre ganze Polemik genau gar nichts and den Fakten ändert,
nicht wahr? Da reden und reden Sie sich den Mund fusselig, beugen die Wahrheit, verdrehen Begriffe, schütteln
kübelweise Dreck über die aus, die Ihnen argumentativ im Weg stehen… und was fruchtet es? Gar nichts.
Sie stehen hier auf der Verliererseite, weil Sie sich beständig verweigern, den Status Quo zu akzeptieren.
Sie können natürlich versuchen, ihn zu ändern, aber dazu müssten Sie sich dann ‘mal von Ihrem Hintern
erheben und statt müßiger Forenposterei etwas Wirkliches tun – dazu reicht’s dann natürlich nicht,
andernfalls hätten Sie ja schon lang und breit damit geprahlt. Ist also alles nur Verbalonanie hier –
mir soll’s recht sein, ich halte den ggw. gültigen, juristischen Kompromiss nämlich für gangbar. Nur
bei Ihnen frage ich mich immer, warum Sie, wo Ihnen dessen Reversion doch angeblich so ein Herzensanliegen
ist, hier Ihre wertvolle Zeit damit vertun, Leute zu beschimpfen und damit nebenher zu belegen, dass Ihre
ach-so-gloriose Achtung vor dem Individuum ziemlich exakt in dem Moment endet, wo dieses selbständig
zu denken beginnt und frecherweise eine andere Meinung als Ihre vertritt. Na denn. Solange Sie hier herumkrakeelen,
bewirken Sie wenigstens nichts. In diesem Sinne noch fröhliches Weiterzetern ;O)
Ich hatte mich schon gewundert… …wo unser nulldimensionales Logikwunder bleibt – bei DEM Thema. Und
auch ein paar der anderen befleißigen sich emsig, gezielt die falschen Begriffe zu verwenden: „Mord“,
jaja. Warum nicht „Erdbeerkuchen“? Also, ich nenne Abtreibung ab jetzt einen Erdbeerkuchen – ich weiß
zwar, dass das nicht stimmt und dass das in jedem Lexikon anders steht, aber irgendwen wird es schon ärgern,
dass ich das sage, also eben „Erdbeerkuchen“. Pfft. So blöd wie manche hier kann ich schon lange. Wenn
ich will. Und wie man’s macht, macht man’s falsch – „Meinung“ darf’s nicht sein, denn UM HIMMELSWILLEN,
MAN DARF DOCH SOWAS WICHTIGES WIE EINE ABTREIBUNG NICHt ALS MEINUNG… ja also… nee, ne? Spezln, Euer
ganzer Glaube ist „nur“ MEINUNG. „Meinung“ ist eine ganze Menge, nicht umsonst wird sie vom GG geschützt.
Blast Euch ‘mal nicht so auf, Euer Geschrei und Euer „das ist aber doch MORD“ ist seinerseits… was wohl?
Genau. Allerdings, zugegeben, bei manchen Meinungen kann ich auch sauer werden. Z.B., wenn sich irgendein
Pflaumenaugust anmaßt, meiner Partnerin und mir in unser Leben ‘reinzuquatschen, das wir auch sehr prima
ohne solche Reindrängeleien hinbekommen, herzlichen Dank – auf solche Meinungen pfeif’ ich, die braucht
kein Mensch. Dann wissen jetzt manche Leute ja, wo sie sich ihren galligen Schaum hinschmieren dürfen.
So, das war’s – bei den Plärrern, die gerade da sind, ist sowas wie „ernsthafte Diskussion“ eh nicht
zu erwarten, allen voran beim Nulldingens, das LEBT doch für seine Polemik.
@Aloah Nun ja. Nicht wenige (auch einige der ehrenwerten Anwesenden) würden Ihnen da natürlich nur allzugern
widersprechen und mit hochrotem Kopf vom wortwörtlichen Sinn der Bibel vor sich hineifern. Sosehr wir
oft unterschiedlicher Meinung sind, hier kann cih Ihnen ausnahmsweise zustimmen (bis auf Ihren letzten
Satz natürlich). Allerdings: Was ist denn so doll am christlichen Schöpfungsmythos (oh ja: MYTHOS)?
Einer wie unzählige andere auch, was insofern nicht weiter verwundert, weil er ja aus mehreren anderen
zusammengebastelt bzw. von diesen übernommen wurde. Während man aber babylonische oder griechische Schöpfungsmythen
jovial belächelt, betrachtet man ihr Equivalent in der Genesis mit ehrfurchtsvollem Staunen und als „Erkenntnisquelle“.
Aha. Gibt es dafür einen Grund? Ich meine, einen WIRKLICHEN Grund außer dem, dass Sie halt zufällig
in christlicher Umgebung aufwuchsen statt z.B. in muslimischer, in welchem Falle Sie jetzt Allah und nicht
Jahwe anbeten würden, mit vermutlich derselben, wenn nicht gar mehr Inbrunst? Ist übrigens immer wieder
hübsch zu lesen, was die Theologen der Zeiten so alles aus den alten Sagen herauszulesen meinen. Die
ursprünglichen Autoren würden wohl ihren Ohren nicht trauen, hörten sie das alles. Und die „Erkenntnisse“
erst. Was genau für Erkenntnisse kann man denn aus der Schöpfungsgeschichte entnehmen? ENTNEHMEN, wohlgemerkt,
nicht HINEINDEUTEN?
@Sozialkatholisch Sorry, aber so langsam mag ich diesen „schuldig“-Käse wirklich nimmer hören. Sie (und
bei Ihnen finde ich’s etwas traurig – bei anderen bin ich das ja schon gewöhnt) tun nachgerade so, als
seien Menschen, die die grundsätzliche Möglichkeit zur Abtreibung gewahrt wissen wollen, blutgierige
Kinderschlächter. Wenn Sie sowas zur persönlichen, moralischen Aufwertung benötigen, dann tun Sie mir
leid – es zeigt nur, dass Sie sich mit den pro-Argumenten und der „anderen Denke“ nie wirklich auseinandergesetzt
haben. Da pappt man dann schnell ‘mal auf die Billige allen Andersdenkenden den „schuldig“-Stempel drauf
und macht es sich wunderhübsch einfach. „Alle scheiße außer ich (und denen, die so sind wie ich)“,
gell? Packen Sie sich doch bitte ‘mal an den Kopf – nur, weil jemand diese Möglichkeit verteidigt, heißt
das noch lange nicht, dass er leichtfertig damit umgeht. Es heißt noch nicht einmal, dass er selbst sich
für eine Abtreibung entscheiden würde. Aber er würde es KÖNNEN wollen. Was es heißt, ist dass er
diese schwere Entscheidung schlussendlich den Menschen überlassen will, die die Konsequenzen tragen müssen,
und das sind definitiv nicht Sie oder einer der lauten Schreier hier. Wenn Sie dann noch „Männer, die
eine Frau zur Abtreibung drängen“, flottweg auf eine Stufe stellen mit jenen, die die grundsätzliche
Abtreibungsmöglichkeit befürworten, dann sollten Sie in Sachen „Verrohung“ (oder, genauer: Schärfenverlust)
besser ‘mal einen kritischen Blick in den Spiegel werfen.
@Benedikt Es ging timpressum wohl auch eher gegen die Institution „Armee“ an sich, die nun einmal auf
der Ausbildung zum Töten basiert. Da kann man nun natürlich groß darüber parlieren, dass die Bundeswehr
als reine Verteidigungsarmee konzipiert ist, aber zum einen würde selbst dies mit dem angemahnten „die
andere Wange hinhalten“ nicht so recht harmonieren, und zum anderen verschweigt man damit sehr diskret
z.B. die Zugriffsmöglichkeiten der Bundeswehr auf Nuklearwaffen, denen wir offiziell ja entsagtr haben
(und deren Verwendung mit „defensiv“ auch nicht so recht in Einklang zu bringen ist). Und nicht, dass
Sie denken, ich sei „Pazifist um jeden Preis“ – ich bin ehemaliger Zeitsoldat aus Überzeugung. Aber ich
bin ja auch kein Christ, ich DARF das sein.
@Methobelix „Und wen trifft sie? Die Abtreibenden Ärzte, die Frauen, die es zulassen oder gewünscht
haben, die Personen, die die Frauen dazu gedrängt haben, die Personen, die immer nur hysterisch rumgegrölt
haben und nichts getan haben um den Frauen zu helfen, oder einfach pauschal alle?“ Kurz gesagt: Alle,
die anders denken als die kreuz.ritter. „Und wer rächt? Gott oder der Graf?“ Auch hier: Wenn sie denn
nur könnten, die kreuz.ritter, und zwar unter Berufung darauf, dass Gott das ja angeblich so wolle (Warum
er selbst dann nix in die Richtung tut, darüber spricht man dann weniger gern, aber das war ja schon
immer so, wenn irgendwer sein fanatisches „Deus vult!“ ‘rausgeplärrt hat und damit irgendeinen – gerne
auch gewalttätigen – Irrsinn untermalt hat). Aber das wussten Sie doch auch ohne meinen Kommentar.
@Christian Hüller Wie gesagt, im Wesentlichen kann ich Ihre Gründe nachvollziehen; speziell das „nachbarschaftliche
Regulativ“ kann ich in meiner Wahlheimat Benediktbeuern (herrliches Bendiktinerkloster bzw. heute Salesianer
Don Boscos) auch noch selbst in Aktion bewundern. Aber es lässt nach, auch dort. Aber Ihre Rezepte würden
allenfalls für Menschen funktionieren können, die in eine halbwegs heile, katholische Welt geboren werden.
Was machen Sie mit solchen wie mir, die wir ja immer mehr werden (das ist jetzt nicht als auf-die-Brust-trommeln
gemeint; Atheisten und Agnostiker empfinden sich für gewöhnlich nicht als Gruppe, wie es die religiöse
Fraktion tut)? Die Zweifel sitzen tief, und vielen Menschen stellt sich schon lange nicht mehr die Frage:
„Warum glaube ich nicht (mehr) an Gott?“, sondern stattdessen ein lapidares „Warum sollte ich? Und an
welchen denn überhaupt?“. Diese Frage wird nicht beantwortet, und sie wird es auch durch die tollste,
tridentinische Messe nicht, das ist allenfalls (für Nicht-Traditionalisten) Folklore, ähnlich wie die
zur Christmette überfüllten Kirchen. Man braucht sich heute nicht mehr zu rechtfertigen, wenn man nicht
an einen Gott glaubt – im Gegenteil muss die Kirche rechtfertigen, warum sie einen solchen verkündet.
Alles Sinnieren führt letztendlich zu einem: Immer weniger Menschen hierzulande glauben, dass es diesen
Ihren Gott überhaupt gibt. Dagegen wollen Sie „Rezepte“ haben? Was für Rezepte könnten das sein, auf
die man 2000 Jahre lang nicht kam?
@Christian Hüller (Forts.) Und zu den Rezepten: ad 1: Ja, aber in Ihrer Lesart klingt das etwas sehr
nach „zurück in die gute, alte Zeit“, und das ist nicht möglich. Vielleicht „leider“, aber jedenfalls
nicht möglich. Es gibt kein „zurück“, wer das versucht, landet im Zoo für vom Aussterben bedrohte Arten.
Ob die tridentinische Messe allein da ‘was bewirken kann? Zweifelhaft. Für einen harten Kern sicher,
der Masse aber wird das die Kirche nur noch weiter entfremden. Man wird sich entscheiden müssen: Elitäres
Klübchen oder Volkskirche? ad 2: Ein hohes Wort. Aber kaum eines, das per Machtwort und von oben umgesetzt
werden kann. Zudem macht sich ja ein erhöhter Widerwille gegen Missionierung und sonstige Propaganda
aller Art breit. Die Menschen sind skeptischer geworden, gerade auch, weil heute so viele um ihre Gunst
buhlen. ad 3: Sicher. Aber dazu müssen die Positionen selbst erst einmal stringent und glaubhaft sein.
Einfach nur irgendwas „stringent und glaubhaft“ dahererzählen reicht nicht. Dabei hat speziell die RKK
natürlich das Problem, dass es ihr nahezu unmöglich ist, überholte Auffassungen, die sich in der Dogmatik
niedergeschlagen haben, heute als „falsch“ zu bezeichnen. Sie kann und darf es gemäß des eigenen, „heiligen“
Selbstverständnisses nicht, und das ist natürlich ein Schlag ins Glaubwürdigkeitskontor. @Bonjour Ähm –
tat das Not? Ich denke: Nein.
@Moritz Es passt zu Ihnen, dass Sie nicht nur, wie üblich, mich selbst mit Schmähkritik überziehen,
sondern das so nebenher auch noch auf eine Ihnen unbekannte Anzahl Ihnen unbekannter Menschen ausdehnen –
soviel Hybris und Anmaßung wie bei Ihnen findet man in der Tat selten in nur einem Menschen versammelt.
Mir ist auch inzwischen klar, dass Sie weder willens noch in der Lage sind, sich in andere Menschen hineinzuversetzen,
erst recht nicht in Menschen, die anderer Auffassung sind als Sie. Ich hingegen tue das gerne, mich interessiert,
wie andere Menschen denken, WARUM sie so denken etc. Zugegeben, bei Ihnen ist da nichts zu holen, aber
Sie betrachte ich ja auch schon lange nicht mehr als wirklichen Diskussionspartner (da ich Ihnen aufgrund
Ihres Verhaltens sowohl den Willen als auch Fähigkeit zu echter Diskussion mit Andersdenkenden abspreche,
von Ihren Flegeleien ganz zu schweigen). Manche hier sind aber dankesnwerterweise sehr anders als Sie,
und man kann von ihnen lernen – nicht unbedingt, die Welt so zu sehen wie sie, aber doch, zu verstehen,
wie sie sie sehen, und bereits das macht diese Welt ein winzigkleines Stückchen besser – ich weiß, daran
sind Sie nicht interessiert, sondern nur am Primat der eigenen Meinung. Übrigens, ich stehe durchaus
„souverän darüber“, oder haben Sie je beobachtet, wie ich z.B. Benedikt von seinem Glauben abzubringen
versucht hätte? Schwätzer.
Vergnüglich, aber folgerichtig Eine Kirche, die sich bis heute selbst damit schmeichelt, die „einzig
richtige“ zus ein, und alle anderen Konfessionen als Abspaltungen belächelt, fasst natürlich auch ein
Bekenntnis AUCH zu ihr so auf, als gälte es ALLEINE ihr. Simpelste mengenlehre zeigt zwar, dass das Unfug
ist, aber es schmeichelt doch dem Ego so schön, nicht wahr? Und so wird eben fröhlich vereinnahmt, vorzugsweise
Tote, die sich nicht mehr wehren können, und man erklärt, ungeachtet ihrer tatsächlichen Worte, was
sie denn eigentlich GEMEINT haben müssen. Okay, an der Stelle ist es dann nicht mehr vergnüglich, sondern
nur noch peinlich. Wenn ich mir vorstelle, ich ginge demnächst über die Wupper, und irgendein kreuz.net-Heini
würde angesichts meiner vielen Beiträge hier so etwas vor sich hinschwurbeln wie „…in Wahrheit trieb
ihn eine innere Sehnsucht nach dem Katholischen … er war kein Theologe, deswegen sah er es selbst nicht
so… es ist eigentlich nicht zulässig, ihn tatsächlich als Agnostiker zu bezeichnen…"… bäh. Eklig.
(Und, nein, ich nehme mich da jetzt nicht zu wichtig – kreuz.net hat mir ja schon aus viel nichtigerem
Anlass ganze Absätze gewidmet, mich würde also selbst so eine verlogene Show nicht im mindesten wundern).
Ein wenig Achtung vor den Verstorbenen sollte eigentlich gerade von einem sich selbst als katholisch bezeichnenden
Organ zu erwarten sein dürfen.
@Christian Hüller Ja, „Taufschein-Christ“ könnte man wohl sagen… war ich ja auch ‘mal (und viel zu
lange), wenngleich evangelisch. Aber da muss man schon’mal fragen, wie das denn eigentlich sein kann?
Denn von solchen kenne ich nun wirklich viele – also Menschen, die „schon irgendwie an einen Gott glauben,
aber sicher nicht so, wie das die Kirche erzählt“ (sehr, sehr oft gehörter Satz), und nicht selten kommt
als einziger Grund, warum jemand noch in der Kirche ist: „Naja, ich will schon ‘mal kirchlich heiraten
oder zumindest, falls mein Partner / meine Partnerin christlich ist, diese Möglichkeit offen halten“.
Tatsächlich gläubige Menschen habe ich in meinem Leben nur sehr wenige getroffen. Sehr wenige. Schon
einige, die „irgendwie glauben, dass es da ‘etwas’“ gibt, aber „gläubig“ i.S.d. RKK? Das ist schon eine
Rarität, und glauben Sie mir, ich suche mir meine Bekannten und Freunde nicht nach dem Glaubensbekenntnis
aus, zumal man über so etwas tunlichst nicht beim ersten Kennenlernen spricht. Irgendwas muss da doch
kirchlicherseits ganz brutal schief laufen, oder? Den Fehler bei allen diesen, untereinander so verschiedenen,
Menschen zu suchen, ist ja wohl eher witzlos. Warum bekommt es die Kirche, mit ihrer so monströsen Botschaft,
ganz simpel nicht hin, dass die Menschen sie ernst nehmen? Dass viele über die Kirche nur schmunzeln,
darüber lachen oder sich nur über sie ärgern? @Sulpicius Mh? Wie meinen? Haben Sie was zum Thema zu
sagen oder wollen Sie nur blödeln?
Mja… Jemand aus meiner näheren Bekanntschaft wird dieser Tage endlich die katholische Kirche verlassen
(„endlich“, weil das an sich schon lange anstand). Man wird deswegen aber nicht so ein Fass aufmachen
oder ein kreuz.net-Geschreibsel abfassen. Wenn man jedem, der den katholischen Glauben verloren hat oder
der seinem Unglauben schlussendlich auch per Rechtsakt Rechnung trägt, so einen Artikel widmete, hätte
man einiges zu tun.
Im vorgestern erschienen SPIEGEL …gab’s ein kleines Interview in Sachen „Homeschooling“. Darin wurde
angekündigt, dass man bereits rigoroser als noch vor ein paar Jahren dieser Unterwanderung der allgemeinen
Schulpflicht entgegentritt als noch vor einigen Jahren, und dass sich diese Tendenz (die des Entgegentretens,
nicht die des Homeschoolings) in Zukunft noch verstärken wird. Der Staat ist hier gefordert, energisch
für das Recht des Kindes auf gleiche Chancen einzutreten, notfalls per Jugendamt. Und das geschieht,
wenn es sein muss und bornierte Eltern sich für so unglaublich viel patenter und kompetenter halten als
explizit ausgebildetes, staatliches Personal, auch bereits. Den dennoch homeschooling-Willigen kann ich
angesichts dieser Aussichten ergo tatsächlich nur das Auswandern ans Herz legen. In den USA fallen ein
paar Doofe mehr unter all den religiös motivierten Spinnern auch nicht mehr auf.
Ein „Recht auf Leben“ …ist nur dann etwas wert, wenn es ein „Recht auf Sterben“ gibt. Ansonsten ist
es nichts als eine „Pflicht zum Leben“, um jeden Preis. Wann genau dieser aber zu hoch ist, das hat jeder
Mensch selbst zu entscheiden.
@Benedikt Blöderweise ist es in der Rechtsprechung aber nun einmal so, dass es Definitionen geben muss,
zuweilen sogar für das schwierig bis gar nicht zu Definierende. Natürlich wende ich mich nicht gegen
Definitionen an sich, und das wissen Sie auch ganz genau, was sollen die Sophismen? Die 3-Monats-Regel
ist eine Richtlinie, auf die man sich geeinigt hat. Sie ist nicht heilig, sie ist lediglich ein vernünftiger
Kompromiss zwischen grundsätzlich miteinander unvereinbaren Positionen. Insofern ist es genauso Quatsch,
diesen Zeitpunkt als „den einzig möglichen“ zu verteidigen, wie ihn als „völlig undenkbar“ zu attackieren.
Was wollen Sie denn eigentlich sagen? Wogegen wenden Sie sich? Ist mir, ehrlich gesagt, an dieser Stelle
sehr unklar.
@antiHomoLobby Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht eine einzelne Sekunde „intolerantes Verhalten
Homosexueller“ erfahren. Und ich bin so heterosexuell wie Sie… vielleicht liegt das ja ganz einfach
daran, dass ich Homosexuelle so leben lasse, wie sie das wollen, weil es meine feste Überzeugung ist,
dass es deren gutes Recht ist? Die hätten nämlich gra keinen Grund, mir gegenüber „intolerant“ zu sein,
schließlich interessiert es die so wenig, was ich mit meinem Liebesleben mache, wie es mich unmegekhrt
bei denen interessiert. Das, was Sie da als „Intoleranz“ verbuchen zu können meinen, richtet sich weder
gegen Heten noch gegen Christen oder in welcher Eigenschaft sonst sich die Homophoben so gerne angegriffen
und beleidigt fühlen, sondern ausschließlich gegen jene Äußerungen und Handlungen, die Homosexuelle
in ihrem Sein einzuschränken suchen. „Keine Toleranz der Intoleranz“ – das müssten Sie noch aus Ihren
SPD-Tagen als Antifa-Plärrer kennen, nicht, Herr Becker?
@antiHomoLobby Da muss man nichts zerereden, da die vermeintli8che „Aggressivität“ schlichterdings Dummfug
ist. Wo z.B. würde denn auch nur ein Homosexueller von auch nur einem Katholiken erwarten, ja, gar fordern,
dass dieser seine Lebensgestaltung nach gusto der Homosexuellen ändert? Das wäre, massiv vorgetragen,
„aggressiv“. Tatsächlich aber beobachten wir regelmäßig immer nur das Gegenteil: Dass nämlich Nichthomosexuelle,
speziell mit religiösem Hintergrund, diese und jene drastischen Änderungen auf Seiten der Homosexuellen
verlangen, ja, gar einfordern zu können glauben. Merken Sie was? Nee, sorry, Sie merken ja nix mehr,
scusi für die redundante Frage. Übrigens witzig, Ihr Nickname – dieses Kunstwort wird ja immer wieder
gerne bemüht, um auszudrücken, dass hinter „den“ Homosexuellen eine Art Machtapparat steht, der eigene
Interessen verfolgt. Das ist zu weiten Teilen ohnehin unwahr, aber wenn es so wäre, könnte man das natürlich
kritisch bewerten… warum das dann aber gerade von jenen so larmoyant getan wird, die sich als die fanatischsten
Anhänger einer sehr real existierenden Lobby (der kirchlichen nämlich) postieren, das mag verstehen,
wer will. Entweder man verurteilt Lobbyismus oder eben nicht. Aber Lobbyisten, die Lobbyismus bejammer,
da ist einfach nur grotesk.
@Theo „DemonDeLuxe“ wurde vor vielen Monaten gesperrt. „deusexmachina“ darf 7, „DDL“ 10 Meinungen pro
Tag schreiben… und manchmal, wenn ich mir die weit restriktiveren „Kommentarbudgets“ einiger anderer
anschaue, wundere ich mich sogar darüber. Sie, Sie dürfen natürlich unbegrenzt, ist klar. Man muss
ja ungeheure Angst hier auf kreuz.net haben, was meinen Sie? Nennen Sie das „souverän“? Von „fair“ ganz
zu schweigen? Wie schwach muss sich jemand selbst vorkommen, dass er sich, statt argumentativ Contra zu
geben, auf solche dämlichen Spielchen einlassen muss, hm? Aaaaber groß von „sogenannter Demokratie“
salbadern. Kommen Sie, das ist doch alles ein schlechter Witz hier – wenn es nicht auch ein paar aufrichtige
Diskutanten hier gäbe, ich wär’s längst leid. Ich denke, Sie wissen, wen ich damit ganz definitiv NICHT
meine.
@Benedikt Das ist ja auch nichts anderes als ein Kompromiss, eine willkürliche Grenze, ganz so, als ob
Sie definierten, eine Ansammlung von Sandkörnern exakt ab der Anzahl 50 als „Sandhaufen“ zu bezeichnen.
Ich denke, diese Parabel hatten wir schon ‘mal, oder? Anders als mit einem solchen Kompromiss wird es
angesichts der einander nahezu diametral gegenüberliegenden Positionen wohl auch kaum gehen, und da halte
ich diese Grenze aus diversen Gründen für eine durchaus vernünftige.
@St. Meyer Was da nicht „stimmt“? Simpel: Die Trennung zwischen Redaktion und Kommentatoren stimmt nicht.
Was meinen Sie, wieviele „Leser“-Accounts hat der durchschnittliche kreuz.net-Redakteur so? Das kenn’
ich nämlich schon von einem anderen Heini, der hier gelegentlich auch sein wirres Zeug abkippt: Eine
wohlgepflegte, multiple Persönlichkeitsspaltung sorgt dafür, dass man als „Redakteur“ bösartige, aber
gerade noch so eben im Rahmen des auch juristisch Möglichen absondert, um dann anschließend mit Schmackes
via anonymem „Leser“-Account auf die Kacke zu hauen. Davon abgesehen, können die Homophoben, die Bräunlinge,
die Schwachmathen unbegrenzt wettern, während praktisch jeder Account, der sich Andermeinungen anmaßt,
binnen kurzem gelöscht oder in der Anzahl seiner Beiträge massiv eingeschränkt wird. Die freie Auseinandersetzung
mit gleichen Mitteln schätzt man hier halt nicht so – wobei das Maß des der eigenen Seite zugeschanzten
Vorteils in etwa beziffert, wie sehr man sich selbst (gar nicht unrealistisch) im Hintertreffen wähnt.
Seriöse Redaktionen haben weder die multiplen Scharaden noch die nach-gusto-Restriktionen nötig; aber
„souverän“ ist halt das Gegenteil von „kreuz.net“. Ich denke allerdings nicht, Ihnen da jetzt was Neues
erzählt zu haben.
@stephan Da sehen Sie ‘mal: Das kommt dabei heraus, wenn man einem vor 2000 Jahren gelebt habenden Frauen-
und Geschlechtlichkeitshasser mehr vertraut als Tausenden von Fachleuten mit dem gesamten Wissen der Zeiten
unter’m Gürtel. Also, ‘mal alle „Heiligkeit“ beiseite: Wer, bitteschön, soll Herr Paulus denn gewesen
sein, dass ein paar Worte aus seinem Munde noch 2000 Jahre später Menschen dazu veranlassen, andere Menschen
zu missachten, zu verspotten und als „krankhaft“ zu bezeichnen? Das ist so absurd, das wird allenfalls
noch von Mohammed getoppt.
@Lota Wenn Sie mental ‘mal dort hin kommen wollen, wo Moritz jetzt schon ist, dann plappern Sie nur weiter
solch inkohärenten Dünnpfiff. Kleiner Tip: Sie haben keine Ahnung und ziehen sich gerade an einem Späßchen
hoch. Aber da Sie eben keine Ahnung haben, wissen Sie das nicht.
@Lota Natürlich spielen Medien eine Rolle – na und? Allemal x-tausendmal demokratischer als die Gerontokratie,
die es gäbe, wenn hier ein paar Dauermeckerer das Sagen hätten, von den herbeiphantasierten Mullahregimen
auf Pseudochristenart ‘mal gar nicht zu reden (und von den dumpfen Halluzinationen der hiesigen Bräunlinge
erst recht nicht).
Wenn man, ziemlich zu Anfang… …auf die Phrase „sogenannten Demokratien“ trifft, hat sich der Artikel
bereits erledigt und kreuz.net ein weiteres Mal demaskiert. Einen solchen Schwachsinn sollte man nicht
auch noch durch Diskussionen ehren, ganz so, als ob man ihn ernst nähme.
In Abwandlung des schönen Spruches „Da, wo man Lieder singt, da lass Dich ruhig nieder, böse Menschen
kennen keine Lieder“ würde ich sagen: „Da, wo man lauthals lacht, da bleibe ruhig sitzen, böse Menschen
verstehen nichts von Witzen.“ …wie Moritz freundlicherweise zu illustrieren sich anerboten hat. Es ist
doch jeder zu etwas nütze, und sei es nur als schlechtes Beispiel… @Sozialkatholisch Sie irren. Ich
bin, trotz aller Streitlust, ein friedfertiger und versöhnlicher Mensch. Aber alles hat Grenzen. Und
„Treffer“ seitens Moritz habe ich noch keine gespürt, ehrlich gesagt. Nur Offenbarungseide. War aber
dennoch ein nettes Textlein von Ihnen ;O)
@Moritz Ihr subalternes Gemüt offenbart sich darin, dass Sie sich nicht entblöden, es als „Bildungsmangel“
zu titulieren, dass jemand gerade ausgerechnet in Ihrer Sprache der Wahl nicht firm ist. Vermutlich ist
mein Französisch so gut wie Ihr Englisch, und? Halte ich Sie etwa für ungebildet, bloß, weil Sie im
Vergleich zu mir ein Computertrottel sind? Nein, natürlich nicht, solche Denkmuster sind primitiv ohne
Ende und daher nicht nach meinem Geschmack. Jeder ist Spezialist für irgendetwas (Sie möglicherweise
für Weine, wo ich als Whiskey-Fan so gar keine Ahnung habe) – blamabel wird es nur, wenn man bloß so
tut als ob, die große Nummer geben und gar den Oberlehrer raushängen lassen will… und eigentlich nichts
dahinter ist… so, wie bei Ihren komplett uninformierten Einlassungen bzgl. der Verbindungen Asterix –
Monty Python. Geben Sie doch einfach zu, dass Sie davon nix wussten, und gut is’. Sie schlagen gerade
auf verlorenem Posten um sich, falls Sie’s noch nicht gemerkt haben, und das bei so einem trivialen Thema,
wie lächerlich… Mann, müssen Sie verzweifelt geil auf Erfolge sein, dass Sie sich an solche geknickten
Strohhalme klammern.
@v. Galen Es tut mir leid, Ihnen eine bittere Nachricht zu überbringen: Die Wiedereinführung des §175
StGB (oder etwas Vergleichbares) werden Sie nicht mehr erleben – und aller Voraussicht nach auch Ihre
Ururenkel nicht mehr. Tut mir wir wirklich leid für Sie – ich weiß, es ist bitter, wenn Träume zerplatzen,
selbst, wenn es süße Träume von der Unterdrückung anderer sind. Seien Sie ein Mann, beißen Sie die
Zähne zusammen (aber erst einsetzen, gelle?), stehen Sie das durch. Sie schaffen das! @Moritz Klar soweit.
Und auf einmal, da fällt es Ihnen doch siedendheiß ein, dieses Comicmagazin, und sogar samt Jahreszahl
der Erstausgabe. Halten Sie mich bitte nicht für so dumm, wie Sie sich anstellen, und verschonen Sie
mich mit Ihrer sowohl hektischen wie hilflosen Spontan-Googelei, ja? Es ist keine Schande, Pilote nicht
zu kennen oder Asterix nur als Gelegenheitsleserkonsumiert zu haben. Sich aber als den großen Kenner
aufzuzwiebeln, dem man die Unkenntnis aus jeder Pore quellen sieht, das ist peinlich. Selbst dem Blödesten
fällt auf (Korrekture: angesichts Ihrer Bockstarrigkeit „MÜSSTE auffallen“), dass der von Ihnen so ungeliebte
Film „Life of Brian“ kräftige Anleihen bei Asterix nimmt, was auch kein Wunder ist, wenn man weiß, dass
es da persönliche Freundschaften und Verbindungen gab. Monty-Python-Mitglied Terry Jones etwa war der
Übersetzer mehrerer Asterix-Bände ins Englische und schrieb das Drehbuch für „Asterix & Obelix gegen
Cäsar“. Noch weiter oder haben Sie sich genug blamiert?
@Guntram Mit „Sodomisten“? Gar nichts. Mit der Art und Weise, wie sich manche, speziell über dieses Thema,
hier aufbrezeln, aber eine ganze Menge. Gelassenheit ist eine Tugend (die ich auch keineswegs immer beherrsche).
Glauben Sie ‘mal, wenn es Ihren Gott tatsächlich gibt und er das alles geschaffen hat, dann hat er sich
auch bei Homosexuellen ‘was gedacht. Wer wären Sie, das zu bestreiten? Oder halten Sie Ihren Gott für
einen so erbärmlichen Pfuscher?
@Sulpicius „Soll ich Ihnen etwas Diazepam schicken?“ Keine Ahnung, in meiner Hausapotheke ist immer nur
Aspirin, aber Sie scheinen so’n Zeug ja immer schon auf Vorrat zu haben. Aber wird man davon auch so selbstgerecht,
verkniffen und bigott wie Sie? Dann lieber nicht… Kaufen Moritz und Sie immer im Familienpack gemeinsam
ein? @Beobachterin „Aber die Affinität zu dieser Metapher besteht doch eher für die Homosexuellen, nicht
wahr?“ Ganz, wie Sie sagen: Nicht wahr. Denn Analsex, auf den Sie ja abheben, erfreut sich unter der heterosexuellen
Bevölkerung (primär allerdings bei Männern) keineswegs geringerer Beliebtheit als unter Homosexuellen
(wobei Lesben davon so ziemlich als einzige gar nicht betroffen sind, Dildospielchen ‘mal außen vor).
Haben Sie das nie gewusst oder nur mit den Jahren vergessen? Und das im extrem unwahrscheinlichen Falle
irgendwelcher erneuten Verfolgung die Homosexuellen ausgerechnet Giftspritzen wie Sie als wackere Helden
auf ihrer Seite hätten, das können Sie Ihrer Oma erzählen. Sie würden doch noch Reisig für den Scheiterhaufen
anschleppen und unterwürfig die Streichhölzchen anbieten, so, wie Sie hier herumgeifern. Wenn Sie wüssten,
wer aus Ihrer Bekanntschaft alles schwul ist, von dem Sie das nie vermuten würden, und der sich hüten
wird, Ihnen das zu stecken, weil er Ihre peinlichen Absonderungen in diese Richtung kennt… Hey, Beobachterin?
Sie sind unter Euch… BUH! The Enemy Within *lol*
Herr Guttenberger… …wie wäre es denn, wenn man einfach ‘mal hier, auf dieser Site, mit der Verhöhnung
des Schwulentums (wenn wir das ‘mal so nennen will – ich konnte dem Wortspiel nicht widerstehen) anfinge?
So ganz ohne Polizei? Dazu sagen Sie nichts? Beachten Sie ‘mal bitte den Unterschied: Homosexuelle verspotten
den Papst, weil dieser sich ein Urteil über sie anmaßt, das ihm nicht zusteht. Umgekehrt verspotten
(und Schlimmeres) Katholiken (manche! zum Glück bei weitem nicht alle) Homosexuelle, weil diese… ja,
was denn? So sind wie sie sind? So leben, wie sie leben wollen? Also, ‘mal Klartext: Homosexuellen ist
es völlig wurscht, was Katholiken tun oder lassen (von den wenigen verbliebenen homosexuellen Katholiken
‘mal abgesehen, die sich eh’ überwiegend im Klerus finden dürften und dort natürlich ein „low profile“
bevorzugen). Umgekehrt kümmern sich (manche) Katholiken angelegentlich um Dinge, die sie nix angehen.
Merken Sie den Unterschied? Und warum ein Verspotten des Papstes zwar sicher nicht die feine Art, aber
im Vergleich das sehr viel Harmlosere ist? Lassen Sie (gemeint: Sie Katholiken als Gesamtheit – nicht
Sie persönlich) die doch einfach ‘mal so in Ruhe, wie umgekehrt die Sie in Ruhe lassen, sobald ‘mal dieses
Hetzgewäsch, in dem sich ja speziell kreuz.net hervortut, aufhört. Die wollen Ihnen nämlich nichts.
Nur umgekehrt.
Nein, Parzifal, ich denke, da irren Sie… Naheliegend zwar, aber dennoch IMHO ein Irrtum. Rein rational
müsste man tatsächlich erst einmal die Grundlagen definieren, bevor man sich daran orientieren kann.
Aber wir sind ja nicht rein rational. Christen orientieren sich an „Gott“, obwohl kaum einer es wagen
würde, ihn wirklich konkret zu definieren. „Gott ist Liebe“ ist da definitionsmäßig schon das Höchste
der Gefühle. „Glück“? Glück erkennen wir, wenn es uns widerfährt, aber berechnen können wir es nicht,
nicht exakt jedenfalls. Dennoch können wir ohne Zögern sagen, dass ein junges Paar am Tag der Hochzeit
mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit mehr davon genießt als ein kleiner Junge, dessen Hund gerade gestorben
ist. Sie sehen: Auch mit unscharfen Werten lässt sich doch „rechnen“. Und das tun wir auch täglich.
Wie man „Glück“ definiert, das ist für jeden anders. Das macht es ja so schwer, eine Gesellschaft zu
bilden, in der sich alle wohl fühlen. Im Extrem,. es also allen ganz recht zu machen, geht das gar nicht.
Aber doch so, dass jeder einen gewissen Anteil daran hat bzw. die Freiheit, sich seinen persönlichen
Glücksraum zu schaffen (was nur leider nicht immer nur in den eigenen Händen liegt). Und wissen Sie
was? Sie BRAUCHEN Glück nicht zu definieren, um es zu empfinden. Sie werden es ohnehin unweigerlich spätestens
dann wissen, wenn Sie es verloren haben. Ist schon eine verflixte Sache, dieses Glück. Manchem mag „Ruhm
„Glück bedeuten – auch das ist ok, sofern es das Glück anderer nicht über Gebühr einschränkt.
@Parzifal „Was ist aber mit jemanden dem eine solche Welt wirklich zu banal oder langweilig wäre?“ So
jemanden müsste man zwingen. Das wäre in seinen Augen (sofern er sich seines Unrechts tatsächlich nicht
bewusst ist) ein genauso großes Übel für ihn, als wenn man Sie oder mich zwingen würde, aber in einem
solchen Fall geht dann Gemeinnutz vor Eigennutz (das kann man nahezu mathemaitisch mit der Summe resultierenden
Glücks bzw. vermiedenen Unglücks berechnen). Debei bildet natürlich die öffentliche Meinung an sich
schon wieder eine Fehlerquelle, aber sie ist, statistisch bedingt, geringer als beim Individuum. Zur „bequemen
Ausflucht“: Nein, es ist Notwendigkeit (und direkte Konsequenz aus dem eben Gesagten). Dass reale Macht
echte Vernunft oft übertrumpfen kann, ist bekannt. Und wie lautet Ihre Konsequenz? Der kategorische Imperativ
wäre dessenungeachtet genausoviel „wert“ – Moral darf sich allenfalls in echter Notwehr den Umständen
beugen. Naja, und „nach dem Tod“? Nichts, lieber Parzifal, gar nichts. Oder auch: Dasselbe wie vor der
Geburt. Ich bin davon zutiefst überzeugt, ich sehe kein Indiz, das dagegen spricht. Aber ich wüsste
auch nicht, was dagegen spricht, sein Leben so zu führen, als gäb’s kein Nachher – wobei man das natürlich
so oder so lesen kann. Und was ich täte, wenn ich darin irre? Staunen. Und lachen, wahrscheinlich ;O)
Wenn es doch einen Gott gibt, dann muss er Humor haben – und er hätte mich so gemacht, wie ich bin, mit
all’ meinem bockstarrigen Unglauben.
@Parzifal Ja, Sie haben Recht – bzw. Sie hätten. Der kategorische Imperativ ist nun einmal in meinen
Augen der Kern der Moral, und nur deswegen darf ich so handeln, weil ich eben nicht die großen Kriegsphantasien
habe. Seien wir doch ‘mal ehrlich: Jeder hat SEINE Moral und lebt danach (und oft nicht einmal das – es
bestehen ja durchaus Unterschiede zwischen dem, was man ist, und dem, was man sein möchte). Um das halbwegs
zu einer Gesellschaft zu machen, wo sich die Leute nicht gegenseitig an die Gurgel gehen, gibt es Gesetze.
Was ich da bzgl. meines Bildes von der Welt sagte, war einfach nur ehrlich, und ich denke, den meisten
menschen geht es ähnlich, wenngleich viele das natürlich unter irgendeine Religion oder Ideologie subsummieren.
Aber was ist denn die Alternative? Kennen Sie eine? Externe Normen wie etwa religiöse Gebote? Das hat
noch nie funktioniert, wie Sie wissen, allenfalls als Lippenbekenntnis – oder sind die christlich geprägten
Länder in der Geschichte als irgendwie ganz besonders friedlich, großmütig oder dergleichen aufgefallen?
Zu deutsch: Man kann es nennen, wie man will, aber letztendlich macht ja doch jeder, was er will, und
nicht wenige picken sich von ihrer nominellen Überzeugung doch nur die Rosinen raus (sehr fein gerade
hier bei kreuz.net zu beobachten). Kommt eben darauf an, WAS man will. Da bin ich mit meinem kategorischen
Imperativ noch vergleichsweise umgänglich ;O)
@matt Wissen Sie, ich kann Sie bzw. Ihr pseudoindividualistisches / pseudoanarchistisches Gebrabbel hier
nicht leiden (das überrascht Sie vermutlich nicht). Aber immerhin das gestehe ich Ihnen zu: Sie sprechen
das ehrlich aus, was mancher hier nur im Verborgenen denkt. Warum Sie das tun – keine Ahnung. Es sind
niedere Gedanken, verachtenswerte sogar. Aber immerhin, es sind ehrliche Gedanken, und damit immer noch
besser als die von jenen, die eigentlich genauso denken, es aber leugnen, weil sie ganz genau wissen,
wie erbärmlich (und wie herzlich wenig christlich, von vernünftig gar nicht zu reden) diese Hybris eigentlich
ist. @golfi Jau, und in satten 2000 Jahren haben Sie es nicht fertig gebracht, plausibel und nachvollziehbar
darzulegen, was dieser „Gott“ denn nun eigentlich sein soll. 2000 Jahre, und immer noch schiere Behauptung.
Reife Leistung, vor allem angesichts der Zigtausende, die nichts lieber getan hätten, als Ihre Behauptungen
zu belegen. 2000 Jahre, und unter’m Strich prangt in Sachen Belegbarkeit eine dicke, runde Null, heißt
es als ultimatives Totaschla“argument“ noch immer: „Das muss man glauben“. I’m not amused. Wie würden
Sie denn mit einer wissenschaftlichen Hypothese verfahren, die 2000 Jahre lang nicht verifiziert werden
kann? Oder, anders gefragt: Wie verfahren Sie mit all Ihren Konkurrenzreligionen, die auf demselben schmalen
Brett stehen wie Sie und genausowenig vorzuweisen haben? Ignorance is bliss – Mann, muss es Ihnen gut
gehen…
@matt – so kann man das sehen… nur… …wenn Sie alles angeht, müssen Sie akzeptieren, dass Sie alle
angehen. Und mangels eines besseren Modus verläuft das dann nach demokratischen Prinzipien. Man beurteilt
also dann auch Sie danach, wie die Mehrheit urteilen würde. Denken Sie an den kategorischen Imperativ
und überlegen Sie sich dann noch einmal genau, wovon Sie tatsächlich meinen, dass es Sie etwas angeht –
denn im Umkehrschluss räumen Sie dann allen anderen ein, dass Ähnliches bei Ihnen sie interessiert.
Nach Ihren bisherigen Äußerungen hier zu urteilen, fahren Sie persönlich besser, wenn sich nicht allzuviele
Leute genauer dafür interessieren. Aber das liegt natürlich letztendlich wesentlich bei Ihnen.
@Sulpicius Na und? Dann gehen „die Schwulis“ eben „in die Öffentlichkeit“ – das tun Sie Katholiken doch
auch, seit bald 2000 Jahren. Kommen Sie sich als ‘was Besseres vor? Meinen Sie, Sie dürften irgendwie
mehr als die, seien eine Art Mensch und Bürger der Extraklasse oder was genau ist das für ein trübes
Süppchen, das Ihnen da durch die Hirnwindungen rinnt? Herrenmenschensyndrom? Sie sind gerade dabei, einem
teil der Gesellschaft schlichterdings dessen garantierte Rechte abzusprechen – sind Sie noch bei Trost?
@Moritz Sorry, aber dafür, dass Sie zu dämlich und / oder zu borniert sind, sich auf eine inhaltliche
Diskussion mit Andersdenkenden einzulassen, kann ich nichts, das liegt allein in Ihrer Verantwortung.
Mit anderen geht das, aber die haben dann ja auch nicht so ein verkleistertes „geschlossenes Visier“,
aus dem sie regelmäßig inkohärent-Galliges absondern, geschweige denn, dass sie mit solcher Feigheit
auch noch prahlerisch hausieren gehen.
Späte Antwort an Christian Hüller ad 1.: Ja, „Gott“ als psychologische Krücke. Kenne ich noch aus einer
Oberstufen-Klausur in Philosophie. Feuerbach und so. In dieser Hinsicht „bringt“ Gott tatsächlich was,
jedenfalls dem, der dran glaubt. Könnte ich auch gelegentlich brauchen. Dumm nur, dass man das nicht
auf Kommando kann. Ein Placebo wirkt nicht, wenn man es als solches betrachtet / erkennt. Sorry. ad 2.:
„Göttliche Offenbarung“? Für mich ist es reines Menschenwerk und ohne jeden, auch nur den geringsten,
„göttlichen“ Charakter. Ich lese die Bibel so wie die Ilias. Die Zehn Gebote? Prima Sache, jedenfalls
die meisten von Ihnen. Aber dazu muss ich nicht an Gott glauben. Ein Gebot ist entweder sinnvoll / vernünftig
oder es ist es nicht (immer im zeitlichen bzw. gesellschaftlichen Kontext, natürlich), und daran ändern
(vermeintlich) göttliche Attribute haargenau gar nichts. Ist Lügen falsch, weil „Gott“ das angeblich
so sagt? Oder ist es nicht auch OHNE dieses Gebot falsch? Und wenn ein Gebot oder Verbot (heute) sinnlos
oder gar gefährlich ist, dann ist es das auch, wenn da zwanzigmal irgendjemandes „heiliger“ Name darüber
steht, ob Shiva, Jehova oder Allah. Im Gegenteil, es ist sogar SCHLIMMER, wenn irgendwer das als „heilig“
betrachtet, weil selbst der übelste Schwachsinn dann unter dem Mäntelchen der vermeintlichen „Heiligkeit“
begangen wird – ob nun gegen Schwule gehetzt wird oder ob man ein Bömbchen wirft. ad 3.: Sie brauchen
einen Skeptiker nicht an Skepsis zu gemahnen ;O)
@Christian Hüller (1) „Sie sagen, dass dann, wenn Rätsel im Universum gelöst werden, das Postulat „Gott“
an Glaubwürdigkeit verliert.“ Nein, so sage ich das nicht. 1. verliert nicht das Postulat „Gott“ seine
Glaubwürdigkeit, sondern jene, die es als Behelfserklärung für noch nicht erklärte Phänomene gebrauchen.
Das Postulat „Gott“ verliert allenfalls an Erklärungsnotwendigkeit, denn es WÄRE ja erklärt – ohne
ihn. Jedenfalls dieses eine Detail. 2. träfe das nur dann zu, wenn „Gott“ eben als diese Hilfserklärunmg
benutzt wird, also eben als „God of the Gaps“. Ein so jämmerliches Abziehbild von einem Gott hätte das
dann aber auch verdient, meinen Sie nicht? 3. wollen wir doch, bitte, fair bleiben: Es ist ja mindestens
theoretisch denkbar, dass eine solche Rätsellösung eines Tages doch einmal „Gott“ zwingend nahelegt.
Ich halte das zwar für unendlich unwahrscheinlich, aber es wäre ja immerhin möglich. In dem Fall würde
Ihr Satz natürlich auch nicht greifen. Einigen wir uns darauf, dass die Menge aller uns BEKANNTEN Fragen
ggw. immer mehr zunimmt. Das ist auch logisch, aber es ist eben nur unsere Wahrnehmung. Stellen Sie sich
das so vor: Der Mensch im Mittelpunkt des Universums (das hat ja kirchliche Tradition, gell? *g*) steht
quasi in einer gewaltigen „Faktenkugel“. Das ist kein Luftleerer Raum, sondern (wohlgemerkt, das ist jetzt
ein Bildnis) eine dichte Ansammlung von teils halbdurchsichtigen Körpern (=unbeantwortete Fragen): Manche
blockieren unsere Sicht auf die weiter außen liegenden, …
@catharina Ja, wenn es denn „Anfragen“ wären. Die Regel ist allerdings leider, dass jemand irgendwo ein
„Argument gegen die ET“ aufschnappt, das so tut, als sei es schlagend, und dieses dann mit Triumphgeheul
denjenigen, die die ET für sehr plausibel halten, entgegenschmettert. Im Großteil der Fälle endet das
dann in einer ziemlichen Blamage, weil derjenige entweder Teile der ET ganz einfach nicht kennt oder nicht
verstanden hat oder – auch nicht selten – ganz einfach das naturwissenschaftliche Rüstzeug nicht mitbringt,
um sowohl pro- als auch contra-Argumente kompetent bewerten zu können. Die Sache mit den „Unauffindbaren
Zwischenstufen“ ist genau so etwas. Klingt gut, jaja, das berühmte „missing link“. Da stört es dann
auch nicht weiter, dass man mittlerweile natürlich Tausende von Funden aufgebracht hat, die noch kurz
vor ihrem Fund als „missing link“ angesehen wurden. Aber das „missing link“ ist halt ein Phantom – es
beschreibt immer das, was man eben noch nicht gefunden hat; insofern harmoniert es exzellent mit der Strategie
vom „God of the Gaps“ und taucht nicht umsonst oft im selben Umfeld auf. Immer schön Behauptungen aufstellen
über das (noch) Unbekannte, und schleunigst das Thema wechseln, wenn es doch bekannt wird. Ich hatte
hier aaO. bereits erklärt, warum die sog. Übergangsformen zwangsläufig so selten gefunden werden, und
dass gerade dieser Umstand die ET sogar stützt. Falls es Sie interessiert, erklär’ ich’s auch gerne
noch’mal, nur jetzt gerade wird der Platz knapp ;O)
@Christian Hüller Die Einwände gegen dieses „Konzept“ (Anführungszeichen, weil ich es als eine schwache
Entschuldigung für ein solches ansehe) sind vielfältig. Zunächst einmal birgt es in sich die stetige
Korrektur bzw. Korrigiertwerden: Was bei der Wissenschaft immanent ist und aus ihr selbst heraus geschieht,
nämlich die beständige Anpassung der Anschauung an immer genauere Erkenntnisse, ist der Kirche Antithesis,
denn sie stützt sich nach wie vor auf eine grundsätzliche Unwandelbarkeit der eigenen Lehre. An den
Rändern feilt man zwar ein wenig, aber der Kern bleibt gleich, weil er – gemäß der eigenen Dogmatik –
gleich bleiben MUSS. Wissenschaft korrigiert sich selbst und genießt dadurch einen Glaubwürdigkeitsbonus.
Religion WIRD korrigiert und wehrt sich zu oft und zu lange – der Bonus verkehrt sich zum Malus. Und dann
ist da die praktische Auswirkung (die ich begrüße): Jedesmal, wenn eine solche Lücke geschlossen wird,
verlieren ihre Fürsprecher an Glaubwürdigkeit. Es ist, platt gesagt, eine dumme Strategie, und zum Scheitern
verurteilt. Ihre Aussage, die Menge aller unbeantworteten Fragen nähme zu, ist unwahr. Wir ERKENNEN diese
Fragen nur erst peu á peu. Sie waren schon immer da, verdeckt von anderen. Es gibt eine endliche Anzahl
an Fakten in diesem Universum (endlich nach Beseitigung aller Redundanzen). Jede neue Erkenntnis MUSS
entsprechend die Menge an Unbekanntem verringern. Sie wird nur nie Null erreichen, da es zur Erfassung
dieser Informationen ein Spiegel-Universum bräuchte.
@santa rita Das ist ja knuffelig: „erbringt doch die Wissenschaft einen Gottesbeweis nach dem anderen“
Ach so? Z.B.? Ich lausche gespannt! Was Sie da mit „Beweis“ verwechseln, sind Dinge, die nach dem bisherigen
Forschungsstand noch nicht wissenschaftlich erklärt werden können. Leute Ihrer Denkart sind da immer
flugs bei der Hand zu sagen: „Siehste? Und da kann nur Gott die Erklärung sein!“. Einmal abgesehen davon,
dass „Gott“ hier GAR nichts erklären würde und als diffuses „Ich-erkläre-alles-irgendwie-alleine-durch-meinen-Namen“-
Wischiwaschi herhalten müsste, ist dieses unlogische Konstrukt längst als „The God of the Gaps“ bekannt…
und als solches übrigens ein Grund für den Rückgang des Glaubens, denn diese Strategie hat die Kirche
lange verfolgt und sah dann eine nach der anderen viele dieser Lücken geschlossen – was fatal war, hatte
man sein Gottesbild doch auf diese aufgebaut. Heute ist man davon weitgehend abgekommen, weil man gemerkt
hat, dass man seinen Gott auf diese Weise der unaufhaltbaren Verkleinerung und Zurückdrängung preisgegeben
hatte. Man verlagert ihn desahlb weitgehend auf naturwissenschaftlich unzgängliches Terrain. Nur einige
wenige – wie Sie – klammern sich noch an diese überholte Sichtweise, die ein end- und hoffnungsloses
Rückzugsgefecht ist. Aber bitte, bringen Sie doch ‘mal Ihre „Gottesbeweise“ – und erklären Sie nebenher
‘mal, warum der Vatikan diese, wenn sie doch so toll sind, nicht umgehend an alle Litfasssäulen plakatieren
lässt. Na? Nur los!
@santa rita „Die Unmöglichkeit, dass aus lebloser Materie Leben entsteht widerlegt bereits die Evolutionstheorie
und beweist die Schöpfung.“ Sie meinen wohl, sie würde, wenn sie denn Fakt wäre. Dumm für Sie und
Ihre etwas obskure Argumentation, dass dem nicht so ist. Im übrigen ist Ihre Logik natürlich selbstbezüglich
und damit sinnfrei: Sie „beweisen“ die Unmöglichkeit der Evolutionstheorie, indem sie einen Aspekt ihrer
selbst schlicht verneinen. Aha. Das nenne Sie ein „Argument“, geschweige denn einen „Beweis“. Das war
ja wohl nix, hm? Im Übrigen haben Sie eine jämmerlich kleine und kleinliche Vorstellung von Ihrem Gott.
Selbst ich als Agnostiker würde mir einen Gott, wenn es denn so etwas gäbe, als ungleich größer vorstellen
als Ihr Knicke- und Bastelgöttchen, das jedem Pferdlein und jeder Kröte persönlich den Lebensatem einhaucht,
jedenfalls den ersten ihrer jeweiligen Art. Oh nein, ein Gott hätte einen Plan, der funktioniert, und
er würde funktionieren, weil er eben ein Gott wäre. Ein Gott würde die universellen Gesetze genau so
bestimmen, dass sein Plan folgerichtig abliefe. Göter sind, so sagt man, nicht doof. „Doof“ aber wäre
es, sich völlig redundante Arbeit zu machen, wenn ein einziger, genialer Plan zum selben Ergebnis führen
kann. Und das ist der Punkt, den Sie so gar nicht verstanden haben: Die ET widerspricht Gott eigentlich
gar nicht. Nur dem infantilen Bastelgott natürlich, aber das ist auch nicht der Gott z.B. Benedikt XVI.
Dafür ist der Mann zu intelligent.
@Christian Hüller Ich habe tatsächlich ein Problem, und zwar damit, wenn (a)religiöse Ansichten auf
Teufel komm ‘raus mit Ideologien verknüpft werden. Das ist, mit Verlaub, Unfug. Ich bin selbst nicht
sozialistisch geprägt und mein Elternhaus war es ganz definitiv nicht – schon lange, bevor ich auch nur
wusste, was „sozialistisch“ ist, war es mir schlicht unmöglich, an einen „Gott“ zu glauben, erschien
mir das alles wie eine Märchenwelt oder bestenfalls der naive Götterglaube unserer Vorfahren, Geschmacksrichtung
„Odin“ oder „Zeus“. Diese werden auch von Ihnen heutzutage belächelt, obwohl IHRE Religion grundsätzlich
gar nichts anderes ist – nur halt, aus Ihrem extrem voreingenommenen Blickwinkel heraus, die „richtige“.
Na bravo. „Das Reich Gottes kann hier und jetzt beginnen – aber es funktioniert nicht ohne die Beachtung
der göttlichen Gebote und den eschatologischen Vorbehalt.“ Diese Aussage kann ich bis zu einem gewissen
Grade sogar unterstützen, mit folgenden Modifikationen: – ersetze „das Reich Gottes“ durch „das Paradies“
(in Ihren Augen eh’ dasselbe und ich komme um den Gottesbezug herum, den ich nicht akzeptieren kann) – „Beachtung
der göttlichen Gebote“ ersetzen durch „Menschenrechte“ und ähnliche humanistischer Konstrukte; läuft
zum großen Teil ohnehin auf dasselbe ‘raus (nun ja, Gebot Nr. 1 fliegt dabei ‘raus, ist aber auch nicht
nötig) – Eschatologie restlos streichen. Sorry, das ist Unsinn, ein Überbleibsel aus der Steinzeit.
Wer sowas will, soll zu den Zeugen Jehovas gehen.
Zum Verständnis „Allerdings könne die Theorie die Entstehung des Lebens nicht vollständig erklären.“
Das ist in Teilen durchaus (noch?) richtig, kratzt aber kein bisschen an der Theorie an sich. Eine Theorie
gilt so lange als wahr, wie sie nicht widerlegt (falsifiziert) worden ist. Sprich: Es darf kein Faktum
geben, das erkenn- und belegbar unmöglich wäre, wenn die Theorie zuträfe, denn dann würde die Theorie
die Wirklichkeit nicht korrekt abbilden. Restlose Erklärung hingegen ist kein Kriterium. Es kann eine
Menge von Fakten geben, die zwar durch eine Theorie nicht erklärt werden, ihr aber auch nicht entgegenstehen –
das ist dann das Gebiet zukünftiger Forschung. Natürlich ist es das Ziel vieler Theorien, möglichst
viel zu erklären, aber diese Ziele haben Grenzen, und selbst, wenn das Ziel an sich noch nicht erreicht
ist, schmälert das an sich nicht die Validität. Würde man dieselben Maßstäbe, die hier an die ET
angelegt werden, auf den Kreationismus anwenden, würde man einsehen müssen, dass er noch viel weniger
erklärt und um ein Vielfaches mehr unbeantwortete (und, schlimmer: wahrscheinlich unbeantwortbare) Fragen
aufwirft – weswegen man das natürlich geflissentlich vermeidet. Man behauptet und nur einfach, Antworten
zu haben, so einfach geht das. Es ist einfach zu billig, aus der Tatsache, dass von einer Theorie nicht
ALLES erklärt werden kann, zu folgern, dass sie falsch sei. Das nämlich träfe dann auf JEDE Theorie
zu (inklusive natürlich aller Religionen) und wäre reine Rabulistik.
@Christian Hüller Keine Frage, die „totale Diesseitsorientierung“ ist im Aufwärtstrend – ja, und das
wundert Sie? Also bitte, es ist doch einfach so: Jede Aussage über ein Jenseits ist bloße Spekulation,
reine Hypothese. Wenn ich sagte: „Es gibt gar keines“, dann ist das auf den Punkt genauso (un-)berechtigt,
als ob Sie sagten: „Das ist der christliche Himmel“. Ein endloser Streit um Kaisers Bart, wobei jede einzelne
Auffassung so unendlich unwahrschinlich ist, dass sich eigentlich jedwede Spekulation darüber verbietet,
es sei denn zum Zwecke intellektueller Plänkelei. Kann man es den Menschen verdenken, dass sie sich zunehmend
an das halten, was real ist und nicht erst bewiesen zu werden braucht? Dass sich ein zunehmender Unwille
breit macht, an die Verheißungen von irgendwem zu glauben, der seine persönliche Auffassung keinen deut
mehr zu stützen in der Lage ist als jeder x-beliebige andere? Niemand weiß, ob es dieses „Jenseits“
überhaupt gibt, geschweige denn, wie es konkret ausähe. Und auf diese difgfuse Phantasterei soll man
allen Ernstes sein Leben ausrichten? Das würden Sie selbst niemals tun, in keiner Hinsicht – nur bei
der Religion, da agieren viele Menschen völlig irrational und ganz anders als in jedem anderen Aspekt
ihres Lebens. Komisch, oder?
@Dr. Carlo Regazzoni „wenn jemand den Mund halten soll, dann sind Sie es DDL. Sie haben nicht einmal den
Mut mit Ihrem Namen für das was Sie vertreten, einzustehen, während jedermann weiss, wer der von Ihnen
verachtete Pater Pfluger ist. Gott sei Dank gibt es nicht nur DDL, sondern auch Pater Pflugers auf dieser
Welt“ Das war, wie unser japanischer Freund bereits korrekt feststellte, eine inhaltlich blödsinnige
Aussage, speziell vor dem Hintergrund des gesamtanonymen Charakters von krez.net an sich. Darüberhinaus
war es noch eine sachlich falsche Aussage; sogar in einem kreuz.net-Artikel konnten Sie meinen Realnamen,
aus dem ich nie ein Geheimnis machte, nachlesen: Dominique Toussaint, Wiesbaden. Und jetzt? Laut gekläfft
und völlig in die Hose gegangen – so ist das, wenn man sich auf scheinbare Meta-Argumente verlässt,
statt sich inhaltlich zu äußern. In was Sie wohl promoviert haben mögen? In Argumentationstechnik jedenfalls
nicht.
Soll doch… …P. Pfluger ganz einfach ‘mal beweisen, dass die Aussage, es gebe keinen „Himmel“, eine
Irrlehre ist. So simpel. Kann er nicht? Ach nee… Dann möge er bitte den Mund halten und nicht über
andere herziehen, deren Sichtweise nicht ein Gran weniger Daseinsberechtigung hat als seine. Er kann ja
gerne seine Sicht schildern, aber er hat KEINE Basis, andere zu belehren, denn seine Lehre ist bloße
Meinung. Bei manchen dieser Schwätzer habe ich den Eindruck, dass sie nur einfach nicht mit dem (sie
sicher immer wieder beschleichenden) Gedanken leben können, sie könnten sich ja möglicherweise irren –
da wird dann alles, was anders ist und anders denkt, als Gefährung des eigenen, mentalen Kartenhauses
und damit als „schlecht“ begriffen und – in sich folgerichtig – attackiert. Merkwürdig. Ich kenne Menschen,
die ich als „fest im Glauben“ bezeichnen würde – und die, gerade, WEIL sie so fest darin sind, gar keinen
Anlass dazu haben, loszuwettern, eben, weil sie sich nicht gefährdet sehen. Ich denke schon, dass man
die Faustregel heranziehen kann: Je galliger einer wettert, desto mehr versucht er bloß, seine eigenen
Zweifel zu attackieren. Souverän ist das jedenfalls nicht, und glaubwürdig ist das Hohelied auf die
Familie aus dem Munde von einem, der ihrer per Gelübde entsagt hat, schon dreimal nicht. Aber im Fordern
von anderen waren sie ja immer groß, die Pfaffen (dieser pejorative Ausdruck meint nicht ALLE Kleriker,
sondern jene, die sich dieser bigotten Verhaltensweise befleißigen).
@Moritz Wenn Sie meinen, dass Ihr „Bonmot“ mehr Wahrheitsgehalt hat als das, was methusalix eben notierte,
dann brauchen Sie es bloß zu belegen. So einfach ist das. Fällt natürlich schwer, so aus dem Blickwinkel
einer nur gerade eben noch geduldeten Halbsekte einer ohnehin schon (mindestens hierzulande) auf em Rückzug
befindlichen Religion, zugegeben. Das dürfte ja auch der Grund für Ihre Verkniffenheit sein, gelle?
Ohnmacht tut halt der Stimmung nicht gut. Vorsicht, Ihr Visier klemmt!
@Moritz „Und ich mag sehr das bonmot: die anderen haben ihre Zukunft schon hinter sich – wir haben unsere
Vergangenheit noch vor uns!“ Sie nennen das ein Bonmot – die meisten Menschen würden es wohl grundlose
Überheblichkeit nennen. Worauf Sie diese Überheblichkeit gründen, das wissen wohl nur Sie allein –
es ist so oder so eine völlig inhaltsleere Aussage. Dieselbe Taktik verfolgen übrigens die Zeugen Jehovas,
die ja auch immer wieder für die mittelfristige Zukunft Armageddon voraussagen, um dann jedesmal, kurz,
bevor’s peinlich werden würde, den Termin nach hinten zu verlagern. Insofern kann man Sie – genau wie
die – zwar nicht konkret widerlegen, aber Ihr „Bonmot“ ist etwa so relevant, als ob ich sagte: „Das Ende
der Welt wird dunkelrosa sein – ganz sicher.“ Aber machen Sie nur – immerhin schon staatliche 472 Priester,
nicht wahr? 472 von… wieviel zigtausend doch gleich? Von den Ungläubigen ‘mal gar nicht zu reden ;O)
Zu diesem wirklich ausgelutschten Thema… …fällt mir wahrhaftig nichts anderes ein als das fortgesetzte
Erstaunen darüber, wie penetrant sich manche Menschen für das Sexualleben anderer, denen sie nie begegnet
sind, interessieren, und ihnen sogar am liebsten Vorschriften machen würden. Fasst Euch ‘mal an den Kopf,
Kerls. Es geht Euch einen feuchten Dreck an!
Manchmal habe ich dieses müßige Hickhack so dermaßen satt Da zwiebelt man sich ewig lang darüber auf,
dass es andere Menschen wagen können, nicht dieselbe religiöse Überzeugung zu haben wie man selbst.
Da sinniert man über furchtbare Konsequenzen für diese anderen, weil man sich selbst ganz selbstverständlich
auf der unfehlbar richtigen Seite weiß. Da schlägt man sich gegenseitig meterweise Bibelzitate und fromme
Sprüchlein diverser Kirchenväter etc. um die Ohren, obwohl jeder Depp weiß, dass die Bibel an sich
schon genügend widersprüchliche Aussagen beinhaltet, um praktisch jede beliebige Aussage per Zitat stützen
zu können… wenn man nur will. Der ganze Buchstabenberg, der in 2000 Jahren Kirchengeschichte darüber
gehäuft wurde, tut ein übriges, dass sich selbst der hinterletzte Sektierer noch zitatweise auf irgendwen
angblich irgendwie Maßgeblichen berufen kann… Liebe Leute, kommt zu Vernunft, verdammt noch’mal. Glaubt,
was Ihr wollt, aber es ist hier nicht einer, ich wiederhole, nicht einer (mich eingeschlossen), der seine
Ansicht auch nur im Entferntesten belegen kann. Das sind alles bloße Meinungen, und wenn eine Meinung
von einem Papst oder Kirchenvater kommt, bleibt sie doch (nur) eine Meinung. Da ist kein Fakt, kein Grund,
kein Beweis, gar nichts. Alles Meinung. Und damit nicht der geringste Anlass, irgendwen zu verspotten
oder zu diskriminieren, zu belehren oder von oben herab zu behandeln, bloß, weil der die Frechheit besitzt,
eine andere Meinung vom Unbeweisbaren zu haben als man selbst. Verbalonanie, sonst gar nix.
@wunderkind2 Gern geschehen – aber vorsicht, kann süchtig machen! Naja, früher war da mehr los, da war
dol2day in allen Medien, gewann große Preise und so – heute ist es leider nur noch ein Schatten ehemaligen
Glanzes; das Verhältnis zwischen bürokratischem Überbau und aktiven Usern hat sich leider stetig zuungunsten
letzterer Verändert. Wenn man überlegt, dass es eine der virtuellen SPIELparteien(!) dort einmal bis
zur zweifelhaften Ehre einer Nennung im Verfassungsschutzbericht geschafft hat… @Moritz Jau, ich war
bei dol so verrufen, dass ich am Ende Moderator war und Zugriff auf den Quellcode hatte (und selbst daran
herumschraubte). Sie wissen ja, wie immer, Bescheid, wahrscheinlich wieder eingeflüstert von Harvey aus
Bielefeld. @Pünktchen Haben Sie sich bald genug blamiert? Oder wissen Sie gar nicht, wie dilettantisch
Ihr Archivgewühle ist, und dass man eine vernünftige, semantische Identitätsprüfung anhand von statistischen
Häufigkeiten und Kombinationen vornimmt? Nee, wissen Sie vermutlich nicht, was erwarte ich auch? Aber
dass Sie Ihre Dilettanz auch noch als detektivische Gabe anpreisen, das verdreht einem schon den Magen.
Können Sie wirklich so wenig, dass Sie mit Dingen angeben müssen, die Sie NICHT können?
Der Teufel ist so real… …wie man ihn sich wünscht. Oder wie man es glaubt. Jeder bastelt sich seine
persönliche Hölle selbst. Das Dramatische an diesen eingebildeten Gestalten ist, dass sie in dem Maße,
in dem man sie als real wahrnimmt, sehr reale Macht gewinnen, nämlich über den, der an sie glaubt –
eine klassische „self-fulfilling prophecy“. Warum manche Menschen an solche Sagengestalten glauben, ist
nur schwer zu beantworten, für den Teufel noch mehr als für Gott, der ja immerhin als mentale Stütze
eine Positivwirkung entfalten kann. Letztendlich dürfte es sich beim Teufelsglauben allerdings primär
um Projektionen der hässlichen Flecke auf dem eigenen Selbst handeln. Ob man ihrer damit Herr wird, darf
bezweifelt werden. Exorzisten haben heute eigentlich nur noch dann eine Daseinsberechtigung, wenn sie
betroffenen Menschen die in dem Dämonenglauben manifestierten Ängste nehmen können – was sie aber nur
dann tun können, wenn sie selbst nicht daran glauben. Jeder „Exorzist“ aber, der die seelischen Qualen
eines Betroffenen (lies: psychisch Kranken) auch noch schürt, sollte wegen Körperverletzung vor den
Kadi geschleift werden.
@Artois „Aus das Geplappere von DDL kann ich lediglich aus Zeitgründen nicht eingehen.“ *prust* Geben
Sie doch einfach zu, dass Sie Unsinn gebabbelt haben, und gut is’. Mengenlehre und boolsche Algebra sind
ja in der Tat nicht jedermanns Sache. Aber dann sollte man sich dessen auch bewusst sein und sie nicht
dort als „Argument“ heranziehen, wo man aufgrund seines diesbezüglichen Unvermögens kaltlächelnd ausgezählt
wird.
Abgesehen davon, dass ich… Benedikt und Stimme der Vernunft völlig zustimme: „Wenn sexuell Pervertierte
in der anglikanischen Kirche willkommen sein wollen, müßten sie ihr Verhalten ändern.“ Da ist manchen
wohl noch nicht so ganz klar, dass das umgekehrt genauso ist, wobei die „andere Seite“ nicht nur aus den
Homosexuellen selbst besteht, sondern auch aus jenen vielen, die deren Anliegen als völlig selbstverständlich
akzeptieren. Übrigens: „focht“, nicht „fechtete“. Da rollen sich einem ja die Zehennägel auf…
Ah, Sie bestätigen also zumindest schon ‘mal wieder …das Attribut „feige“ bei einer so simplen entweder-oder-Frage.
Und übrigens bitten Sie vergebens, denn dazu haben Sie hier schon zu oft und zu maßlos gelogen und verleumdet.
Sie meine im Ernst jemand außer Ihren Claqueuren gibt noch einen Pfifferling auf Ihre Absonderungen?
Also, was ist, Moritz? Seien Sie doch ‘mal ein Kerl und beantworten Sie die Frage. Und hören Sie auf,
plötzlich einen auf „unverstanden“ und „bemüht“ herumzuschleimen, das ist ja erbärmlich. Ihre Wahl?
Oder belassen wir’s dabei, dass Ihnen durchaus klar ist, was für ein armseliges Abziehbild von sich Sie
hier erscheinen lassen, und Sie bloß nicht zugeben wollen, wie peinlich Sie sich hier aufführen? Und
hören Sie gefälligst auf sich hinter theologischen oder sittlichen potemkinschen Dörfern zu verschanzen.
Sie missbrauchen derlei doch nur als billige Deckung, Sie Mann (genauer: Memme) mit dem „geschlossenen
Visier“.
Sie haben die Frage nicht beantwortet Was sind Sie also? Ein böswilliger Verleumder und verlogenes Schandmaul
(für den Fall, dass Sie annehmen, dass Ihre wilden Spekulationen ja doch nicht zutreffen)? Oder ein heruntergekommener
Charakter, der nicht davor zurückschreckt, ernste Probleme anderer Menschen zu missbrauchen, um seinem
gegenüber um jeden Preis und ungeachtet der Konsequenzen eins auszuwischen (für den Fall, dass Sie rnstlich
annehmen, Recht zu haben mit Ihren diffusen Mutmaßungen)? Wählen, Sie, Moitz – dazwischen ist nichts.
Aber behaupten Sie um Ihres Gottes Willen nie wieder, Christ zu sein. Sie sind, ausweislich Ihres Verhaltens
hier – verlogen, bösartig und feige – die Antithese. Nein, nicht meine. Die von dem, was Sie vorgeben
zu sein.
Ups, Korrektur: Die „größte Menge“ ist natürlich nicht „P und K“ – ich hatte mich zu sehr auf Polen
konzentriert (innerhalb dessen Grenzen stimmt es ja). Absolut ist natürlich zunächst „NICHT P UND NICHT
K“ die größte Menge, gefolgt von „NICHT P UND K“. Mea culpa. Maxima.
Noch ein Nachtrag, Moritz Wir hatten das gleiche Spiel bereits neulich, als Sie irgendwelche Spinnereien
bzgl. meiner Partnerin zum Besten geben zu müssen glaubten – diesmal kommen Sie mit der bei Ihnen so
beliebten, billigen Psycho-Schiene. Und wieder ist es dasselbe, es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder
Ihre aus den Fingern gesogene Ferndiagnose (für die Sie ohnehin jegliche Kompetenz vermissen lassen,
von Ihnen nicht bekannten Fakten gar nicht zu reden) trifft nicht zu, dann haben Sie nur wieder einmal
dümmlichst in der gegend herumgeschwätzt. Oder Sie hätten zufällig sogar Recht und Ihr Gegenüber
HAT derlei psychische Probleme – was dann, Moritz? Was für ein Dreckskerl müsste man sein, um dann noch
derlei Sprüche abzukippen? Sie können wählen: Verlogener Quatschkopf oder Charakterschwein – und jetzt
aus den Augen!
Nochmal zu der Logelei da unten Sorry, hatte ich ganz übersehen, ist ja „mein Gebiet“… Artois’ Ausgangsthese:
I. Polen=katholisches Volk II. Juden=talmudisches Volk, ergo III. Polen != Juden. ist schon vom Ansatz
her falsch, denn „=“ bedeutet Identität. Gemeint aber ist eine Zuordnung i.S.v. „hat die Eigenschaft“
oder auch „ist Teilmenge aller Völker, die…“. Das Gleichheitszeichen ist schon deshalb Unfug, weil
es Deckungsgleichheit bedeuten würde; demnäch könnte (nach I.) kein Volk außer den Polen katholisch
sein, was offenkundiger Dummfug ist (ist es ohnehin; ein Volk hat allenfalls ggw. überwiegend diese oder
jende Konfession, aber ein „katholisches Volk“ gibt es allenfalls beim Sonderfall Vatikanstaat). Das Artoissche
Gleichungssystem ist auch ansonsten unsinnig; abstrahieren wir das ‘mal: I. a = b II. c = d III. => a
!= c a != c ist zwar ein möglicher Fall, aber nur, sofern b != d, und darüber machen die Gleichungen
keine Aussage. Formal wäre auch a = c, weil b = d korrekt (inhaltlich wäre es Blödsinn, aber das ist
der Rest seiner Gleichungen sowieso). Richtig wäre (statistisch, nicht absolut, mit „e“ als Symbol für
„ist Element aller Völker mit der Eigenschaft“): I. Polen e katholisch II. Juden e talmudisch Selbst
dann aber wäre sein „ergo“-Resultat falsch, weil ja nun nachweislich (außer Artois’ unbeachtlicher Meinung
nach) eine Schnittmenge X e Polen UND X e Juden existiert. Fazit: Wenn man keinen Dunst von Logik hat,
sollte man die Pften davon lassen… oder sie erst einmal lernen.
@St. Meyer Oh, aber das lässt sich schnell erlären: „Hinter“ DDL steht niemand, das bin ganz einfach
ich – „DDL“ ist die Abkürzung für meinen leicht via Google auffindbaren Nickname „DemonDeLuxe“ (den
ich auch hier ‘mal hatte, der aber gesperrt wurde – weiß der Geier, warum und warum dieser hier nicht).
Der Realname ist übrigens Dominique Toussaint, hallo ;O) Demgegenüber ist Moritz ein lange brachgelegener
(Doppel-? Dreifach-?)Account, der plötzlich wieder reaktiviert wurde und sich in der Anfangsphase zu
etwa 85% auf meine Person kaprizierte (mittlerweile pinkelt er allerdings auch anderen ans Bein – die
inhaltlichen Kommentare machen jedoch weiterhin unter 15% aus). Er behauptet, alles mögliche von mir
zu wissen, und fröhnt am liebsten seinem Hobby, den wilden Spekulationen über Dinge, die ihn nichts
angehen und von denen er keine Ahnung hat, u.a. meinen Beruf, meine Partnerin, mein Seelenleben und so
ziemlich alles das, worin solche Typen gerne herumbohren in der klammen Hoffnung, blind irgendeinen wunden
Punkt zu treffen. Wer er tatsächlich ist, wird er sich hüten zu sagen, weil er natürlich nicht wollen
würde, dass man ihn so bespuckt, wie er das bei anderen tut. Er irrt sich da allerdings insofern, als
es nur wenige Menschen geben dürfte, die sich auf dieses sein Niveau herunterlassen würden. Ich hoffe,
das hilft Ihnen weiter.
@Jiri Vorsicht, Sie gehen den kreuz.nettern gerade auf den Leim! Schauen Sie, das funktioniert so: Man
bastele eine Website, die eigentlich nur ein Huldigungsprodukt für eine selktenartige Abspaltung der
RKK ist, schreibe aber fett „katholische Nachrichten“ drüber und gebe sich ganz allgemein so, als sei
man ungeheuer relevant. Dann lasse man seine Menschenverachtung fröhlich sprudeln und hetze frohgemut
gegen Andersdenkende und -Seiende. Nun kann man sich natürlich darauf verlassen, dass der typische, von
diesen hetzreden Betroffene, kaum Einblick in die innerkatholischen Zänkereien hat und gar nicht weiß,
dass die hier bejubelte Sekte von Rom selbst extrem skeptisch gesehen wird und kurz vor der Abspaltung
steht. Daher passiert es immer wieder, dass die hiesigen Pamphlete als „katholisch“ wahrgenommen werden
(stzeht ja auch drüber und soll so wirken), was dann natürlich Aussagen wie Ihre provoziert, die dann
wiederum – als Angriffe auf die tatsächliche RKK – auch jene als Verteidiger auf den Plan ruft, die sich
mit den Hetzreden an sich nicht gemein machen wollen, die sich dann aber als Katholiken attackiert fühlen.
Und das ist genau das, was kreuz.net will. In realitas ist den meisten Katholiken (und auch nicht wenigen
der hier anwesenden) der hier verbreite Mist in dieser Form äußerst peinlich, und Sie werden hier niemals
so etwas wie eine offizielle Aussage der Amtskirche finden, die derlei Geschreibsel unterstützt. Fallen
Sie auf die billigen Tricks nicht herein.
@virOblationis Aber durch ein von kreuz.net geschreibseltes Artiklchen schon, oder wie? Allein der Ausdruck
„grösste Katastrophe der deutschen Geschichte“ impliziert doch, dass es um eine subjektive Auffassung
geht, die objektiv wohl kaum oder gar nicht zu begründen wäre (was genau sollen denn die Kriterien für
eine „Katastrophe“ sein? Wer bestimmt sie? In welcher Hinsicht?). Insofern IST „die größte Katastrophe“
tatsächlich genau DAS Ereignis, das von den meisten so empfunden wird. So simpel. In Europa hätte man
viele Jahrhunderte lang vermutlich Christi Geburt als das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte
bezeichnet – da hätten die Bewohner nichtchristlicher Gebiete dann aber herzlich widersprochen. Und wer,
meinen Sie, hätte dann „Recht“ gehabt? Das einzige, was so eine Befragung leisten kann, ist, zu erforschen,
welches Ereignis den Menschen wie im Gedächtnis verankert ist. Mehr nicht. Und da kommen Sie mit „Wahrheit“…
Man braucht kein Sozialist zu sein… …um den üblen Beigeschmack dieser Posse zu bemerken. Die Herrschaften
von der FPÖ haben wohl keine rechte Vorstellung davon, wieviel Geld 15.000 Euro für manche Frau sind,
die sonst keine Möglichkeit sieht, an so viel Geld zu kommen, das sie aber möglicherweise bitter braucht
(Schulden? Drogen?). Hurra, da verkaufen wir doch ein Baby – das wir uns schnell ‘mal von irgendwem ‘reinschieben
lassen. Es leben die Menschenrechte – helau!
@Jörg Guttenberger Dass es solche Probleme bei homosexuellen Elternpaaren überhaupt gibt, ist derzeit
allerdings nichts als eine Behauptung, getragen von dem Gedanken „das KANN doch nicht gut sein“ und geäußert
von jenen, die auch ganz einfach nicht WOLLEN, dass es gut ist, weil das nicht ins Weltbild passt und
man ohnehin am liebsten alle Schlechtigkeit der Welt bei Homosexuellen verorten möchte. Seriöse Studien
sind Mangelware, logisch, es war noch ganz einfach nicht die Zeit dazu. Soviel aber kann man wohl bereits
zum jetzigen Zeitpunkt sagen: WENN Kinder mit z.B. zwei Vätern Probleme haben, dann dürften die wesentlich
aus der Gesellschaft kommen (z.B. Spott durch andere Kinder, die da sehr grausam sein können). Das wiederum
ist aber eine Frage der Zeit – ich kann mich gut erinnern, wie alleinerziehende Mütter damals, als ich
zur Schule ging, noch irgendwie etwas Besonderes (im negativen Sinn) waren. Heute wird das als vielleicht
bedauerlich, aber durchaus normal wahrgenommen, und der „man-spricht-darüber“-Faktor ist bei nahe null.
So kann (und vermutlich: so wird) das auch mit den sog. „Regenbogenfamilien“ kommen.
@Benedikt „Sowas liegt demk kaufmännischen Bereich natürlich völlig fern. Lassen Sie sich doch nicht
auslachen.“ Da haben Sie natürlich Recht. Aber sagen Sie ‘mal, was ist jetzt eigentlich entlarvender
und beschämender? Rüdiger Kellers Aussage, hier würden kirchlicherseits beschönigende Wortschöpfungen
vorgenommen… oder Ihr implizites Eingeständnis, dass die RKK im Prinzip, trotz aller behaupteten Einzigartigkeit
und „Heiligkeit“, letztendlich nicht anders ist als jedes eigennützige, auf Gewinn und Macht fixierte
Wirtschaftsunternehmen? Ich stimme Ihnen ja völlig zu. Aber mit diesem Verteidigungseinwand á la „das
machen die in der Wirtschaft doch auch“ haben Sie Ihrer Kirche kein gutes Zeugnis ausgestellt. Die würde
es sich nämlich verbitten, mit irgendwelchen kapitalistisch orientierten Firmen in einem Zug genannt
und verglichen zu werden. Man ist ja schließlich ganz was Besonderes und überhaupt. Dann muss man sich
allerdings auch „ganz besonders“ verhalten. Also was nun?
@Rüdiger Keller Da gilt es aber zu differenzieren: „Verbannt“ wurde kreuz.net aus der WP nur in Sachen
„Direktverlinkung“. In der Konsequenz ist es, weltweit, nicht mehr möglich, einen funktionierenden Link
auf diese Domain zu setzen, und das hatte durchaus auch rechtliche Gründe. Während der allseits beliebte
Distanzierungsabsatz („In einem Urteil des Landgerichts blablabla…“) wenig juristische Relevanz hat,
muss man für Links, die auf erkennbar rechtswidrige Inhalte verweisen, Haftung übernehmen. WP ist dazu
aus nachvollziehbaren Gründen nicht bereit, und da man kaum verlangen kann, dass da ein Feststellungsprozess
geführt wird, nur, UM offiziell die Rechtswidrigkeit (oder eben nicht) zu konstatieren, sagt man sich
halt „dann lieber nicht“ und ist damit auf der sicheren Seite. Übrigens eine vergleichsweise seltene
„Ehre“, die kreuz.net da widerfährt, die sie aber mit so illuzstren Sites wie pornxxxsearch.com www.pornxxxsearch.com/
und superlongpenis.com www.superlongpenis.com/ teilt. Dass der WP-Artikel wieder wegfiel, lag hingegen
primär an mangelnder Relevanz dieser Site. Da kann man sich noch so oft selbst das sehnlichst erwünschte
„katholische Nachrichten“-Bapperl aufkleben, letztendlich bleibt es eine anonyme Schwatzbude mit (mindestens)
bedenklichen Inhalten fernab sowohl der tatsächlichen RKK und mit deutlich extremistischen Tendenzen.
Die Relevanz wird exzellent durch eine Google-Suche ausgedrückt: Google findet ganze 5(!) Sites, die
auf kreuz.net verlinken. Man vergleiche das einmal mit der langen Liste für kath.net.
Immer wieder belustigend, wie hier… …krampfhaft versucht wird, den „Aufklärern“ anzukreiden, dass
sie nicht binnen Tagen das gesamte Denkkorsett ihrer Zeit abzuschütteln in der Lage waren und nur schrittweise
die eigene Programmatik erfüllten. Der Mensch, speziell der Aufklärer, ist in den Augen der kreuz.net-Redaktion
offenkundig ein ganz toller Kerl, solange er dumpf der vorgestrigen Denke verhaftet bleibt – sobald er
sich aber geistig bewegt (was ihr ja an sich schon ungeheuerlich erscheint), so hat er stante pede alle
Einsichten innerhalb möglichst von Sekundenbruchteilen zu haben – wenn nicht, so ist er für jeden einzelnen
Schritt des Lernprozesses, an dem des dem Frechling immer noch nicht gelungen ist, die „ganze Wahrheit“
zu erkennen, zu verteufeln. Besonders putzig, wie diese Site, auf der man HEUTE noch recht unverhohlen
dem Antisemitismus fröhnt (und sich damit unrühmlich hervortut), sich über Menschen aufzwiebelt, die
das zu einer Zeit taten, als sich dieselben Empfindungen noch quer durch die Gesellschaft zogen und allgemein
verbreitet waren. Will man hier seine eigenen Defizite rechtfertigen mit einem kindischen: „Aber sogar
der und der hat damals doch auch…!“? Werdet ‘mal erwachsen. So funktioniert das nicht.
@Rüdiger Keller Moritz ist aber nicht senil. Das geht ziemlich deutlich aus den wenigen seiner Postings
hervor, die ‘mal ‘was Inhaltliches haben. Wenn er einfach nur dumm wäre, würde das manche seiner Äußerungen
etwas entschuldigen (obwohl ich wirklich dumme Leute kenne, die sich besser zu benehmen wissen – IQ und
Umgangsformen und erst recht Charakter korrelieren nicht zwangsläufig). Bei Moritz ist es gezielte Bosheit,
das ist es, was ihn so abstoßend macht. Einfach nur Alter ist das nicht, schließlich gibt es eine Menge
sehr liebenswerter, alter Menschen. Ich denke, Sie verkennen, was Moritz hier für eine Aufgabe hat. Dieser
Account ist sehr bewusst eingerichtet. Sie wissen doch, wie beim Fußball: Manche kümmern sich um den
Ball – und manche betreiben nur Manndeckung. Das moritzsche Verhalten ist Taktik, weiter nichts. Ich kann
mir kaum denken, dass Sie auf ähnlicher Ebene agieren (wollen). Obwohl ich – zugegeben – schmunzeln musste
;O)
Naja… …das CMS von kreuz.net ist ganz ordentlich, optisch und so. Das Color-Coding für die Bereiche
Haupt, Leserzeitung, Gebete+Gedichte/Humorvolles (witzig, dass die denselben Farbcode haben, nicht?) und
kreuzforum ist übersichtlich. Nicht Spektakuläres, aber zweckmäßig. Die Beschränkung auf eine Primärfarbe
ist durchaus „gewusst wie“ – was allerdings das CMS selbst bereits weitgehend vorgibt. Über das unterirische
Folterbild im Header müssen wir nicht reden. Ästhetisch übel, aber es drückt wohl SEHR exakt aus,
was in manchem hier so vor sich geht – insofern: Gelungen. Die Grafiken… naja. Ich nehme nicht an, dass
die kreuz.net-Grafikwerkstatt aus mehr als „Bildgröße verändern und beschneiden“ besteht, das dürfte
alles von andeswo zusammengeklau(b)t sein, astreine Copyrightverstöße sind hier ja ganz normal. Auch
das Bildchen hier dürfte seine Quelle irgendwo sonstwo haben, ein antiamerikanisches Blog oder so. Sollte
ich mich irren, so sei dem kreuz.net-Grafiker das Photoshop-Effektplugin „Alienskin Eyecandy“ wärmstens
empfohlen, damit kann man Tropfen exzellent hinbekommen und muss nicht mit MS Paint selber krickelige
Linien malen.
@Rüdiger Keller Jetzt ist’s aber gut. Ich kann Sie ja nun wahrlich verstehen, aber… ist gut. Ja? Man
muss nicht zwingend auf das andere Niveau absinken. Das haben Sie nicht nötig.
@Rüdiger Keller Wozu dieser Zirkus? Aber das sollten Sie doch wissen: Bei Menschen, die zu kreativen
und produktiven Leistungen nicht fähig sind, die innen leer sind und mit sich nichts anzufangen wissen,
richten sich die chaotischen Energien eben nach außen auf der verzweifelten Suche nach einem Feindbild,
über das sie sich endlich wieder definieren können. Warum wohl, glauben Sie, sind die allermeisten Artikel
und erst recht Kommentare von so einem verkniffenen Anti-Geist geprägt? Wägen Sie ‘mal positive Aussagen
gegen negative ab, das dürfte so auf 1:40 ‘rauslaufen. So ist das halt, wenn man nach außen den prallen
Christen gibt, sich in realitas aber primär durch (ich mag das Wort nicht, aber hier trifft’s) Hass auf
andere, Andersdenkende und Andersseiende definiert statt aus sich selbst heraus. Das Verfahren ist doch
bekannt: So manche Regierung hat schon angesichts innerer Krisen in außenpolitischen Abenteuern ihr Heil
gesucht, in der Hoffnung, ein gemeinsamer Feind würde die zerstrittene Bande wieder einen, wenigstens,
so lange sie kämpft. Und wenn man sich die Zankereien der hiesigen Katholiken ‘'‘untereinander’'’ anschaut,
verfolgt diese verzweifelte Suche nach dem externen Feind dieselbe Absicht: Ablenken vom „enemy within“.
@Konrad „Das Blut der Menstruation ist unrein, es hat daher am Altar, wo das reine Erlösungsblut Christi
sich vergegenwärtigt, keinen berechtigten Ort.“ Cool, ich fühl’ mich wie bei den Ritterspielen angesichts
solch mittelalterlichen Gedankenguts. Und die Frau hat in der Kirche die Klappe zu halten, nicht? Sagte
ja schon Paulus IIRC. Übrigens, Ihre famose Gottesmutter, die ja immerhin so rein war, dass sie leiblich
in den Himmel aufgenommen wurde (so war das doch, oder?), hat genauso „unrein“ geblutet wie alle anderen
Frauen auch – die Menstruation hat nämlich mit der Geburt, ob nun schmerzfrei oder nicht, nichts zu tun,
ganz im Gegenteil. Sie haben im Bio-Unterricht wohl wieder heimlich mit dem Rosenkranz gespielt, statt
aufzupassen? Aber ich habe eine gute Nachricht für Sie: Es wird in Zukunft zunehmend mehr beständig
„reine“ Frauen (in Ihrer Lesart) geben, nämlich dann, wenn es sich ‘mal herumgesprochen hatt, dass man
(vielmehr: frau) die Pille auch unterbrechungslos nehmen kann und so jahrelang keine Menstruation zu haben
braucht. Da freuen Sie sich jetzt aber, gell?
@santa rita Polemik? Nein, Verärgerung über diese Volksverblödung, die sich hinter dem von Ihnen angegebenen
Link versteckt. Da werden menschen für dumm verkauft, und mit sowas kann ich nicht gut. Was Behe & Co.
da schwatzen, ist schlichtweg falsch, speziell auch der Unfug mit der Maschine, die nicht ohne eines der
Teile funktionieren kann und deswegen angeblich als Ganzes ersonnen worden sein muss. Das machen die Creationisten
bevorzugt am menschlichen Auge fest, obwohl sie schon x-mal belehrt wurden, dass es nicht stimmt und dass
diese (heute) so komplexe Apparat auf jeder Entwicklungsstufe einen Vorteil gegenüber seinem Vorgänger
repräsentierte. Behe faselt von immer perfekteren Strukturen, die entdeckt werden, und wertet sie als
Beleg für „intelligent design“. Was er dabei verschweigt, ist, dass da gar nichts „perfekt“ ist, sondern
nur sehr gut angepasst, und der „Intelligent designer“ allenfalls ein begnadeter Pfuscher wäre. Hunderte
von Millionen von Brillenträgern geben ein pralles Zeugnis favon, was von der angeblich göttlichen „Perfektion“
zu halten ist. Sie sagen „Polemik“? Ich sage Ihnen ‘mal, was „Polemik“ ist: Wenn man dann daherkommt wie
Sie, alles mit barschen Worten abwedelt und zur Sache selbst überhaupt nichts sagt (vermutlich deshalb,
weil Sie’s nicht könnten). DAS ist „Polemik“. Eine Buchempfehlung: Richard Dawkins, „The Blind Watchmaker“.
Da wird Ihnen alles aus diesem hübschen Artikelchen auseinandergenommen. Dawkins ist übrigens Biologe.
@santa rita – das ist ja ein schöner Schmarrn, dieser Text Und so hinterlistig: Eingestreut zwischen
objektiv nachprüfbaren Erkenntnissen sind da, scheinbar gleichrangig, die absoluten Mindermeinungen von
ein paar Leuten, die massive Probleme mit großen Zahlen haben und angesichts vieler Nullen fassungslos
vor sich hin flüstern, da müsse ein „Wille“ hinter der DNA gesteckt haben. Falsch ist z.B. schon einmal
die flapsige Formel, DNA sei „per Zufall“ entstanden. So ein Blödsinn. Die einzelne MUTATION ist Zufall –
der Auswahlprozess folgt biologischen Notwendigkeiten. Aber es klingt immer so schön, wenn man sagt „das
KANN doch kein Zufall sein!“. Ist es ja auch nicht – Naturgesetze wirken nicht zufällig. Zufall ist nur
das wann und wo. Der Zufall gibt eine Anzahl an (in der Tat: zufälligen) Alternativen vor, aber die Zwangsläufigkeiten
treffen die Auswahl. Oder das hier: „Zusätzlich wurde festgestellt, daß diese Art von Information auf
hoher Ebene nur von einer intelligenten Quelle stammen kann.“ Unfug. Nichts dergleichen wurde „festgestellt“ –
ein paar wenige klammern sich daran. Da soll mit allen Mitteln Staunen hervorgerufen werden, etwa so:
„Zum Beispiel ist die Genauigkeit dieser genetischen Sprache derart, daß ein nicht gefundener Fehler
im Durchschnitt nur einmal alle zehn Milliarden Buchstaben vorkommt“ – wissen Sie,wohin Sie eine handelsübliche
Festplatte werfen können, wenn die pro 10 GByte Transfer „nur“ einen Fehler macht? Demnach wären wir
heute also schon besser als der Schöpfer? So ein Käse, wirklich. Verlogen hoch 3.
@Sozialkatholisch Das ist es, was ich an Theologie so hasse: Man kann nie bei einem Aspekt bleiben, immer
werden sofort zehn neue aufgeworfen… Da sagen Sie so simpel, dass Gott „unendlich gut“ sei. Und sofort
denke ich: Wie KANN man ein allmächtiges Wesen auf „gut“ festlegen? In dem Moment, in dem man das tut,
versagt man ihm ja die Fähigkeit, Böses zu tun? Was heißt überhaupt „unendlich gut“? „Unendlich“ ist
uferlos, sprich: Ein „unendlich“ gutes Wesen dürfte, um keinen Preis irgendetwas Böses geschehen lassen,
sofern es in seiner Macht stünde, es zu verhindern… wir wissen wenig über diesen Gott, aber dass DAS
nicht der Fall ist, wissen wir. Er kann also sehr, meinetwegen auch „sehr, sehr“ gut sein – unendlich
gut aber nicht, denn das würde die Existenz des Bösen an sich negieren. Ob Ghandi „vor Gott bestanden
hat“, wissen wir in der Tat nicht. Aber das wissen wir ja eh’ von NIEMANDEM, insofern kürzt sich das
‘raus. Ghandi hat vor den MENSCHEN bestanden, das ist ja immerhin schon’mal mehr, als viele von sich sagen
können. Fragt sich ‘mal wieder, wie weit wir tatsächlich „Gottes Ebenbild“ sind, denn das ließe Rückschlüsse
darauf zu, wie weit unser Urteil seinem ähneln müsste. Eine interessante Frage wäre übrigens, ob umgekehrt
Gott vor Ghandi bestanden hat, nicht? Das hätte für Sie ungleich gewaltigere Konsequenzen… schade,
dass wir auch das nicht wissen. Eigentlich wissen wir ja gar nix außer dem, was ein paar Menschen gesagt
und später auf- und abgeschrieben haben…
@Sozialkatholisch Naja, Mahlzeit um diese Zeit ;O) Ich hör’ das ja schon, was Sie schreiben, aber eigentlich
haben Sie sich um die Frage herumgedrückt: Es ist doch ohne weiteres möglich, dass jemand, der kein
Christ ist, vielleicht sogar noch nie etwas von dieser Religion gehört hat, tatsächlich ein „christlicheres“
Leben führt als der frömmelnde Betbruder von nebenan, der die Maske des Bußfertigen trägt, im Inneren
aber der letzte Schweinehund ist? Immerhin weichen die Kern-Codices vieler Religionen in Sachen „Gebote“
gar nicht so weit voneinander ab (einmal abgesehen davon, dass diese ja immer wieder gerne anders interpretiert
werden). Ghandi, um ‘mal ein Extrembeispiel zu nennen, hat sicher ein für einen Christen vorbildliches
Verhalten an den Tag gelegt und war m.E. tatsächlich „christlicher“ als so mancher, der das Kreuz wie
eine Fahne vor sich herträgt, bei dem es das dann aber auch schon war. Oder nicht? Ich meine, mich erinnern
zu können, dass Ihre Kirche sogar eine Sonderregelung kennt für Menschen, die außerhalb des Christentums
gottgefällig gelebt haben…?
@Rudolfssohn Sagen Sie ‘mal, wie sehr wollen Sie sich eigentlich NOCH entblöden? Werfen Sie ‘mal einen
Blick auf meine Online-Zeiten, dann müsste doch selbst dem DÜMMSTEN klar werden, dass ich natürlich
SELBSTÄNDIG bin (und mir die Zeit nahezu frei einteilen kann). Was FASELN Sie nur für einen Quatsch,
unglaublich… Haben wir’s dann? Haben Sie sich genug blamiert mit Ihren Spekulationen über mein Reallife,
ganz in der Tradition von Moritz und Pünktchen, die das ja auch immer tun, wenn ihnen nichts zur Sache
einfällt (und das ist beklagenswert häufig)?
@Sozialkatholisch „Ein Nichtchrist ist für euch oft dem Heil näher als ein Tradi!“ Über das „wie oft“
kann ich nichts sagen, aber halten Sie das denn für grundsätzlich ausgeschlossen? Sie sagen doch selbst,
es gäbe überall „Böcke und Schafe“… läge es da nicht nahe, anzunehmen, dass ein nichtchristliches
Schaf Ihrem Gott letztendlich wohlgefälliger ist als ein (pseudo-)christlicher Bock? Sie wollen mir doch
nicht sagen, dass Ihr Gott ein großer Fan von Lippenbekenntnissen wäre?
@Rudolfssohn Und Sie glauben allen Ernstes, bei diesem Gossenjargon nähme Sie wer für voll? Wen glauben
Sie eigentlich mit Ihren Verbalexkrementen beeindrucken zu können? Jemanden wie Sie hätten wir doch
schon in der Volksschule ausgelacht. Und, nur nebenbei: Mit dem Vokabular würde man Sie auch aus jeglicher
kirchlichen Einrichtung hochkant hinauswerfen. Tradis inbegriffen.
@Rudolfssohn Sie merken ‘mal wieder nicht im mindesten, wie Sie sich hier demaskieren. Ich sprach von
einem „Treffen“. Nicht mehr. Nicht weniger. Gewalt ist nicht meine Sprache – aber Ihre, denn Sie können
schon gar nicht mehr anders, als ein Treffen unmittelbar als aggressives Aufeinandertreffen samt Gossenparolen
und (Sie deuten das ja oft genug an bzw. sprechen es deutlich aus) Gewalt. Merken Sie nicht, dass Sie
sich hier als Bodensatz der Gesellschaft outen, als ein sozialer Höhlenmensch, dem das Faustrecht nach
eigenem Gutdünken über alles geht? Ich spreche von „Treffen“, Sie machen daraus „hetzen“. Wie groß
genau ist Ihre Paranoia? Wie gewaltig Ihr Hass, über dessen Ursache ich nicht spekulieren will? „Ach
ja, Dommi, wenn du mir den Mund verbieten willst …“ Und auch mit dieser vermeintlich gekonnten Retourkutsche
haben Sie sich nur wieder ins Knie geschossen, drücken Sie doch damit implizit aus, dass Sie sich nur
mittels Schwatzen zu äußern verstehen. Ich habe nämlich gar nichts dagegen, wenn Sie Ihren Mund benutzen,
meinetwegen auch gerne zum Reden. Nur eben nicht so einen hirnverbrannten Schwachsinn. Wenn Sie das als
Angriff auf Ihre Freiheit der Meinungsäußerung verstehen, belegen Sie nur, dass Sie es nicht verstanden
haben bzw. eben nur so dämlich daherschwatzen können, dass eine Einschränkung des Schwatzens bei Ihnen
einem Maulkorb gleichkäme. @Gerhard Sie haben natürlich Recht. Aber wann je belegt kreuz.net denn durch
Quellen? Sie müssen das schon glauben… meinen die.
Es ist einfach nur faszinierend, wie sich hier… …die gewaltbereiten Homophoben mit den nur unzureichend
getarnten Antisemiten Hand in Händchen einfinden. Rudolfssohn, schwatzen Sie nicht, Ihre zwar hohle,
aber nichtsdestotrotz deutliche Drohgeste war deutlich genug. Man braucht Sie nicht in die Nazi-Ecke zu
stellen, da schreiben Sie sich nur allzuoft selber hin und sitzen mit matt tief in der braunen Soße.
Der hat wenigstens noch den Mumm, sich selbst als Faschisten zu outen (so ziemlich die einzige, klare
Aussage in seinem wirren Gelaber), doch sogar dazu fehlt Ihnen doch der Mumm. Starke Sprüche, nix dahinter,
die letzte Drag-Queen ist doch mannhafter als Sie. Ihre obszönen Gewaltphantasien ziehen sich doch durch
ein Großteil Ihrer Beiträge hier („verdroschen und beschmissen“, Sie erinnern sich?). Bringen Sie doch
‘mal Butter bei die Fische, Kerlchen – ich organisiere gerne ein Treffen zwischen Ihnen samt Begleitung
und ein paar Schwulen, hier in Wiesbaden. Email genügt. @Moritz Welche Ecke? Simpel bei Ihnen: Sie sind
mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Alt-NPDler (oder die Ecke – DVU traue ich Ihnen auch zu, für die REPs
sind Sie zu staatsablehnend), keiner von diesen jungen Hitzköpfen, sondern einer von den Ergrauten, die
aus Erfahrung wissen, welche Formulierungen sie umgehen müssen. Was nichts am Gemeinten ändert. Dass
Ihre Äußerungen unverschämt sind, wurde Ihnen ja bereits mehrfach gesagt, dass Sie sich auch noch darin
suhlen, merkt man schon lange. Wissen Sie, wie man das nennt? „Asozial“.
@Möchtegern-Kathole Es ist noch gar nicht so lange her, da galt auch Linkshändigkeit als Problem, als
falsch und als Objekt der Umerziehung. Kann man sich kaum noch vorstellen, nicht? Dabei ist es durchaus
ähnlich wie mit der Homosexualität: Es gab ein Phänomen, das „anders“ war als bei der großen Masse,
und „anders“ wurde in früheren Zeiten eben nur allzuoft – und allzufalsch – als „fehlerbehaftet“ aufgefasst
(nicht immer, wohlgemerkt; es gab immer auch Kulturen, in denen das Andersartige z.T. regelrecht als göttliche
Gabe betrachtet wurde). Das heißt nicht, dass die damalige, auf Rechtshändigkeit eingeschworene Gesellschaft
„krankhaft“ war (man muss doch nicht immer gleich zu solchen Begriffen greifen, egal, in welche Richtung!),
sondern schlicht, dass ihr ein paar Erkenntnisse fehlten, die wir heute haben. So einfach ist das. Nebenbei
bemerkt, haben die lauthalsen Schwulenhetzer natürlich gar kein Mandat für ihre Kritik an Menschen,
die sie überhaupt nichts angehen und die niemandem etwas zuleide tun, aber diese Erkenntnis setze ich
bei denkenden Menschen ‘mal voraus. Bei schwulen Katholiken, meinetwegen, die unterwerfen sich dem ja
irgendwie freiwillig. Der Rest hat egal zu sein. @matt „Ich bin ja in meinem Herzen eine Art Faschist“
Das bedurfte nicht der expliziten Erwähnung, mein lieber Freund – das reicht man Meilen gegen den Wind.
Aber in der Tat, da haben Sie hier illustre Gesellschaft bei so manchen. Nur, was hat das mit Christus
zu tun?
@Rudolfssohn – „Schwulenklatschen“ …nennt man das, glaube ich, bei Ihren Kameraden. Dumm nur, dass Sie,
der Sie so gerne einen auf autoritätsbeflissen und „für das Volk sprechend“ machen, beim leisesten Anflug
solcher Aktionen die schmerzliche Macht der Staatsgewalt zu spüren bekommen, die – im Gegensatz zu Ihrem
Möchtegerndeutsch- und -christentum – die tatsächliche Autorität und das tatsächliche Volk repräsentieren
(nicht immer perfekt, aber allemal besser als Sie). Das wird dann ganz flugs zum „Klatschen“ derer, die
meinen, anderen gegenüber ihre Aggressionen abreagieren zu können – mit Gummiknüppeln. Nur deswegen
halten Sie doch hier Maulaffen feil – alles andere würde Ihnen doch nur verdiente Prügel eintragen.
Anders gesagt: Je lauter Sie hier plärren, desto mehr lassen Sie erkennen, dass Sie zu dem, was Sie da
larmoyant verheißen, gar nicht die Traute hätten – was ausnahmsweise ‘mal ein vernünftiger Zug an ihnen
ist, immerhin. Aber dann können Sie das prollige Gequatsche doch auch bleiben lassen, oder glauben Sie
ernstlich, das kauft Ihnen wer hier ab? @matt Wer so („wir aufrechte Christen führen Krieg gegen die
Unzüchtigen“) herumsalbadert, hat mit Christentum nichts zu tun. Aber dass Sie weit außerhalb stehen,
haben Sie ja längst bekundet. Darin immerhin haben Sie und ich etwas gemeinsam – ich frage mich nur dauernd,
warum Sie sich dann hinter einem, Sie eigentlich gar nicht betreffenden, Katholizismus verschanzen?
Das ist ja zum Kugeln kreuz.net kann gar nicht wissen (und gibt jedenfalls nicht den mindesten Hinweis
darauf an, woher es das wissen will, wie es die Pflicht jedes seriösen Journalisten wäre), ob jener
„Rüdiger Keller“ identisch ist mit diesem www.kreuz.net/reader.2057.html Rüdiger Keller – der hiesige
www.kreuz.net/reader.2025.html „FritzG“ ist ja immerhin auch nicht der hier so gerne geschmähte Wikipedia-Admin
de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:FritzG FritzG – und „Domenico Tuttisanti www.kreuz.net/reader.1854.html“
ist sogar ziemlich genau das Gegenteil www.kreuz.net/reader.1790.html dessen, was außen drauf steht.
Da wäre dann also ‘mal zu klären, ob hier nur wieder – zum x-ten Mal – wild durch die Gegend spekuliert
wird. Und im Nachgang wäre vielleicht ‘mal etwas Kehren vor der eigenen Tür angesagt, da türmt sich
der Mist nämlich schon bis unter die Querstrebe. Schließlich blubbert man hier ja auch gerne selbst
über irgendwelche irrelevanten RL-Daten von Kommentatoren, von den redaktionell geduldeten, wirren Spekulationen
mancher Kommentatoren über selbst intimste Aspekte des Privatlebens von Leuten mit anderer Auffassung
bis hin zu reichlich strafbaren Beleidigungen, Verleumdungen und übler Nachrede. Und dieses kreuz.net
bläst sich hier auf? Ein Witz, wenn’s nicht so traurig wäre.
@Christian Hüller Die Wikipedia will richtig verwendet werden. Blindes Glauben an das, was da geschrieben
steht, ist dort schlicht fehl am Platze – allerdings ist es grundsätzlich so fehl am Platze wie bei jedem
anderen Buch inkl. aller Lexika, nur macht die WP eben keinen Hehl daraus, wo andere sich gerne in das
Schweigen der vermeintlichen Unfehlbarkeit hüllen. Unkritische Leser haben bei der WP dasselbe Problem
wie bei der Lektüre der BILDzeitung oder von kreuz.net: Sie glauben blindlings. Für kritische Leser
aber hat WP etwas, was anderen Medien fehlt: Transparenz. Bei Themen, bei denen ich auch nur den leisesten
Verdacht habe, dass es auch andere, berücksichtigenswerte Aspekte gibt als die, die (zu diesem Zeitpunkt)
im Hauptartikel stehen, konsultiere ich grundsätzlich die jeweilige Diskussionsseite und ggf. auch die
Versionshistorie. Zudem kann ich mir ein Bild machen, was das für Leute sind, die einen Artikel geschrieben
haben, jedenfalls bei den angemeldeten Benutzern. Machen Sie das ‘mal beim Brockhaus ;O) @Moritz Na sicher
doch, „linksextrem“. Geht’s noch einen Tacken dümmlicher? Ich glaube: Nein. Sie haben vermutlich nur
ein Problem damit, dass die WP nicht Ihren autoritätshörigen Vorstellungen entspricht. So lange Menschen
wie Sie sich an der WP reiben, ist sie ziemlich gut auf Kurs, denke ich – mit Menschen aller Parteien,
Konfessionen und Anschauungen. Leute wie Sie allerdings sind da in der Tat verzichtbar. Insofern: Pflegen
Sie nur Ihre uninformierten Vorurteile ;O)
@Benedikt Klar gibt es Gelegenheiten, bei denen ein Autor bewusst die wahren Intentionen des Gesagten
verschleiert – sowas hat man ja manchmal bei Neonazis, die vor Gericht plötzlich hochheilig schwören,
sie hätten ja nieee den Holocaust leugnen wollen. Dergleichen kann man in diesem Kontext wohl abhaken –
es besteht kein Grund zur Annahme, dass Tolkien so hätte verfahren wollen, zumal er sich ja offen zu
seinem rk Glauben bekannt hat. Es wäre nur einfach nicht sein Stil gewesen, absichtlich solche (‘mal
ehrlich: ziemlich plumpen) Anspielungen einzustreuen. Das, was sich in seinen Werken an Bezügen auf seine
religiösen Überzeugungen findet, ist ganz anders, auf einer viel höheren (oder umgekehrt: viel tieferen
i.S.v. inneren) Ebene. Eine billige Namensgleichheit – hey, das ist (wäre!) WIRKLICH stillos, hm? Es
war ja gerade Tolkiens literarischer Verdienst, eine solche Welt geschaffen zu haben, ohne sich frech
bei existierenden Kulten zu bedienen. Gewisse Ähnlichkeiten können nicht ausbleiben, aber aus seinen
Romanen könnten Sie nicht erkennen, welcher Konfession er selbst angehörte. Und das hätte er auch gar
nicht gewollt. Nebenbei: Schön, „Moria“. Was machen Sie denn aus „Illuvatar“? „Ilu“ ist akkadisch für
„Gott“ und besitzt natürlich Ähnlichkeiten / ist vermutlich die Wurzel für „Elohim“ und „Allah“…
Aus einem Forum für Sprachwissenschaftler (als Scherz): „das machen nur die Leute, die versteckte Bibelbezüge
finden, weil doch der Tempel von Jerusalem auf dem Moria-Berg stand.“
@Benedikt, stat crux @Benedikt Naja, das war schon ein Streitpunkt zwischen meinem alten Deutsch-Lehrer
und mir: Ich bin der Überzeugung, dass zwar jeder ein literarisches Werk interpretieren kann, wie er
mag, dass aber letztendlich der Autor die Definitionshoheit hat – wenn der sagt: „So und so ist das gemeint“
(oder eben: „nicht gemeint“), dann kann man m.E. nicht einfach hingehen und das fröhlich ignorieren.
Sie beanspruchen doch auch für das, was Sie hier schreiben, selbst am besten zu wissen, wie Sie es meinen,
oder? Wie auch immer: In Tolkiens Werken tritt sein eigener christlicher Glaube nun wirklich nicht zutage –
vielleicht ein Glaube an etwas Größeres oder auch eine „größere Wahrheit“, aber das ist kein alleine
christliches Attribut. Und da emanzipiere ich mich auch ‘mal ganz einfach von der WP ;O) @stat crux Ja,
sowas gibt’s ja immer wieder, im Positiven wie (öfter) im Negativen – denken Sie an das ganze Gespinne
um vorgebliche Dämonenverherrlichung in „Harry Potter“ – meine Güte, haben Sie das Geschwurbel im kreuzforum
in dieser Sache gelesen? Man fasst es einfach nicht… oder was hat man dem guten H.P.Lovecraft nicht
alles nachgesagt… wow! Es scheint manchen völlig unbegreiflich, dass es gute und populäre Bücher
gibt, die sich NICHT (positiv od. negativ) mit dem Christentum auseinandersetzen. Bei Potter hatte ich
das Gefühl, dass manche ihm einfach sterbensübel nehmen, dass Religion dort überhaupt keine Rolle spielt –
das Motto: „Wer nicht (erkennbar) für uns ist, ist gegen uns!“.
@Benedikt Dass Tolkien selbst Christ war, ist doch bekannt. Was aber ebenfalls bekannt sein sollte (und
zwar jedem Leser des LotR, in dessen Vorwort er das – in einer späteren Auflage – nämlich explizit schrieb),
ist, dass Tolkien Allegorien verabscheute. Es ist mir daher seit jeher unverständlich, wie die verschiedensten
Interessensgruppen ungeachtet dieser expliziten Gebrauchsanweisung zum Lesen des LotR doch immer wieder
der Versuchung einer allegorischen Interpretation nicht widerstehen können. Es ist doch ganz einfach:
Das Christentum hat mit großem Eifer versucht (und es zu einem guten Teil auch geschafft), möglichst
jedwede Symbolik, die es in zu missionierenden Gegenden vorfand, in sich aufzunehmen oder – wo das nicht
möglich schien – als Kontrapunkt (Dämonisches) zu adaptieren. Es ist insofern doch völlig witzlos,
auf angeblich „christlichen“ Anspielungen herumzureiten, nur, weil gewisse, starke Symbole eben AUCH (später!)
von den Christen entdeckt und verwendet wurden. Angesichts seiner eigenen Religion ist ja wohl kaum der
eine oder andere, oberflächlich christliche Bezug erstaunlich, sondern, im Gegenteil, die pralle Fülle
völlig anderer Gedanken (an Eru und den Valar ist verflixt wenig christlich). Mit Verlaub, ich halte
die Sindarin-Erklärung für treffender und Tolkien weitaus angemessener als den Tempelberg-Bezug. Im
übrigen vertrete ich da eher die Elben-Ansicht (bzgl. „Höhle“). Meine erste Tolkien-Biographie las ich
übrigens ca. 17 Jahre vor Erschaffung der WP… ;O)
Tja Moritz… …was für „Argumente“ hätten Sie denn noch gerne? Es liegt doch alles auf der Hand, sowohl,
was den Wikipedia-Artikel angeht, als auch Pünktchens Stil (der ja auch der Ihre ist – Sie dürfen sich
das in Richtung Pünktchen Gesagte auch auf Sie gemünzt anrechnen). Was soll man da noch „argumentieren“?
Verlinkungen auf kreuz.net sind aus triftigen Gründen in der Wikipedia unerwünscht. Weltweit, übrigens.
Ein (deutscher) Wikipedia-Artikel wurde nach einer gewissen Abwägung als irrelevant und der Wikipedia
eher schädlich abgelehnt, und kreuz.net hat darin „no say“. Das sind die Fakten. Ach ja, und natürlich,
dass man sich hier in der Rolle der beleidigten Leberwurst ungeheuer gefällt und gar nicht merkt, wie
man sich zum Gespött der Leute macht mit seinen Mecker-Artikelchen. Und da wollen Sie noch „Argumente“?
Wofür oder wogegen eigentlich? Wie wäre es einfach ‘mal mit Akzeptanz und Einsicht? Sowas kommt von
sowas, sehr einfach. Und was den Stil angeht: Kommen Sie, dass sowohl Pünktchen als auch Sie (plus Aloah)
sich mehreren Leuten, speziell mir gegenüber, auf eine Art verhalten haben, dass Ihre Mütter Ihnen links
und rechts eine heruntergehauen hätten, wissen Sie. Sie werden da jetzt einen galligen Spruch parat haben…
aber WISSEN tun Sie es nichtsdestotrotz. Und dass ICH meinerseits dessen gewiss sein kann, daran ändern
Sie mit allen Attacken nichts – auch und erst recht nicht, wenn Sie sich zu so amseligen Sprüchen wie
den mit der Psychiatrie hinreißen lassen.
@Benedikt Hach, das hatte ich ja doch ein bisserl vermisst – Ihre Einwürfe bringen einen wenigstens immer
etwas ins Grübeln. Auch, wenn sie, wie hier (IMHO), nicht zutreffen. Was wollte Tolkien? Er wollte eine
„britische Saga“ schaffen. Das ist alles andere als simpel, dazu braucht man Tiefe und ein Wirrwarr an
Anspielungen, Symbole, die wirken. Manche dieser Symbole sind heute primär christlich besetzt – aber
wollen Sie allen Ernstes den Osten für das Christentum vereinnahmen? Den Sonnenaufgang gab es m.W. schon
vor dem Christentum, und die Verehrung des morgendlichen Lichtes ist ja nun so heidnisch, wie es nur geht.
Stichwort „Moria“: Es ist ein bisserl gewagt, das hebräisch verorten zu wollen. Sie erinnern sich, dass
Tolkien Philologe war? „Moria“ ist eine Wortschöpfung aus der Kunstsprache Sindarin, die Tolkien seit
seiner Jugend immer weiter entwickelte. Die Silbe „Môr“ bedeutet dort „Dunkelheit“ (vgl. „Mordor“), und
sicher wählte Tolkien diese Bedeutung auch wesentlich nach dem finsteren Klang der Silbe. Dass Moria
auch der Tempelberg hieß, ist wohl eher reiner Zufall (Es wäre schlechter Stil, hier einen Bezug einer
Höhle zu einem Berg herzustellen – das anzunehmen, ist eigentlich eine Beleidigung Tolkiens als Schriftsteller.)
Wenn überhaupt realsprachliche Anspielung, dürfte Tolkien das griechische Wort für „Torheit“ weit besser
gefallen haben, denn genau das war ja die „Moral“ von Moria: Sie gruben zu tief in ihrer Gier. Sehen Sie
kein Christentum, wo keines drin ist ;O)
@Pünktchen Ihre Versuche sind possierlich, aber armselig. Tatsächlich hatte ich Sie diverse Dinge mehrfach
gefragt – Dinge, die Sie ohne Scheu und sogar ganz im Sinne Ihrer eigenen Argumentation frei heraus hätten
sagen können. Dass Sie das nicht getan haben, ließ gewisse begründete Schlüsse zu, das ist alles.
Z.B. den, dass Sie selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kinder haben – wobei mir das Faktum an sich
vollkommen einerlei ist, genauso wie Ihr Geschlecht. Genauso auch, dass sich Ihre vermeintlich heldischen
Anstürme gegen die Möglichkeit der Abtreibung einzig auf wenig heldische Maulaffen in diesem Forum beschränken –
wäre es anders, Sie hätten keinen Grund gehabt, dies nicht mit Stolz in der Stimme vorzutragen. Stattdessen
kaprizieren Sie sich darauf, irgendwelche RL-Daten Ihres Gegenübers herauszufinden (das hätte jeder
12jährige besser und schneller hinbekommen als Sie) und sie dann als vermeintlich ungeheure Erkenntnisse
und völlig sinnlos in die Gegend zu plärren. So ziemlich das einzig Private, das sich bezüglich Ihrer
Person im „privaten“ Sinne tatsächlich und mit Gewissheit sagen lässt, ist, dass Sie einen heruntergekommenen,
ruchlosen und niederträchtigen Charakter haben und ausweislich Ihres Auftretens anderen Menschen, speziell
Andersdenkenden, gegenüber besser nicht mehr von „Respekt“ sprechen sollten, da Sie keinerlei Vorstellung
davon haben, was das ist. Ach ja, und dass Sie nachweislich ein unverschämter Lügner sind. Aber das
wissen Sie ja. Habe die Ehre.
Ich hatte das neulich schon’mal gefragt… …aber irgendwie fand sich niemand bemüßigt, das zu beantworten:
Wieso sollte es für einen ohnehin omnipräsenten Gott nötig (oder möglich!) sein, erst anlässlich
einer Zeremonie „gegenwärtig“ zu werden? Was denn nun? IST er omnipräsent oder NICHT? Und falls ja,
wie darf man sich das zusätzliche „gegenwärtig“ dann vorstellen? Ist da dann doppelt soviel Gott pro
Kubikmeter wie sonst, oder was will man damit sagen? Die katholischen Riten sind entschieden sehr merkwürdig.
@Matt Gehn’s, was soll denn das Gerede von „pseudo-christlichem Fantasy-Spuk a la LoR“ da unten? Die Romane
J.R.R.Tolkiens haben mit dem Christentum nicht das Geringste zu tun und sollen es auch nicht – Tolkien
verabscheute Allegorien jeder Art. Sie können ja gerne ‘mal erläutern, wo Sie sich da „pseudochristliche“
Elemente einbilden – ich möchte wetten, dass es sich dabei um uralte Sagenmotive handelt, die später
AUCH vom Christentum adaptiert wurden (man war biblischerseits ja recht eifrig im Aufklauben bereits vorhandener
Sagenmotive anderer Kulte und Kulturen). Sie meinen aber wahrscheinlich „Die Chroniken von Narnia“ von
C.S.Lewis, die mit dem LotR nichts zu tun haben außer dem Umstand, dass die beiden Autoren eng befreundet
waren. Diese wiederum sind allerdings nicht pseudochristlich, sondern kitschchristlich.
@FritzG – LOL Ja, komisch, irgendwie bin ich bei jedem online-Projekt, bei dem ich ein bisserl mitmische,
innerhalb kürzester Zeit die geheimnissvolle graue Eminenz dahinter, der Drahtzieher, der Manipulator…
joi, joi, joi, wenn ich daran zurückdenke, was mir gewisse Leute damals bei dol2day so alles nachgesagt
haben… well. Tatsächlich bin ich bei der Wikipedia ein Frischling und ganz kleines Licht, habe wenige
Artikel-Edits, ganze 2 (zwei!) Artikel bisher selbst verfasst und mache primär Illustrationen. FritzG
(der echte, nicht Du *g*) ist da ein ganz anderes Kaliber, der kennt sich schon sehr gut aus und hat ewig
viel, besonders über Eisenbahnen, beigetragen. @Sulpicius Sie wissen aber schon, dass man die Geister,
die man ruft (hier: erfindet), nicht mehr los wird, oder? Insofern ist davon auszugehen, dass Sie genau
die Dämonen erleben, die Sie sich einbilden. In der Fantasy-Literatur ist es ein beliebtes Motiv, davon
auszugehen, dass Geistwesen (Götter etc.) erst durch ihre Anhänger Existenz, Gestalt und Macht erhalten…
was sicher nicht der unplausibelste Ansatz ist. Selbst, wenn ein Gott nicht real ist (und das ist IMHO
keiner), kann er doch sehr reale Macht ausüben, wie wir ja z.B. allerliebst bei muslimischen Selbstmordattentätern
sehen. So gesehen, sind Sie und Ihresgleichen Satans willigste Helfer. An mir hingegen beißt der Knabe
sich die Zähne aus, weil ich ihn für eine Witzfigur zum Kleine-(Aber)Gläubige-Erschrecken halte. Aber
wenn’s Ihnen Befriedigung gibt, bitte…
@golfi Ich empfehle zur Lektüre den hervorragenden Wikipedia-Artikel über Dämonen de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mon.
Wenn man dann noch weiß, dass ein „daemon“ in der EDV ein ständig laufender Prozess ist (hätten Sie’s
gedacht? Auch kreuz.net wird von einem Dämon serviert und zwar vom httpd Apache/2.2.0 – httpd steht für
„hypertext transferral protocol daemon“), dann merkt man wohl endgültig, wie abseits Sie liegen. Übrigens,
als Agnostiker ist es mir reichlich schnuppe, zu was die katholische Kirche, auf deren Deutung Sie sich
ja beziehen, den einstmals wertfreien Begriff „Dämon“ verbogen hat – sie hat da keine Definitionshoheit.
Ihre abergläubischen Ammenmärchen dürfen Sie sich in die Tasche packen.
@Pünktchen a) Ich wurde niemals „dekuvriert“ b) Ich habe niemals „wilde Vermutungen“ über das Privatleben
meiner Diskussionspartner geäußert – vielmehr ist das seit Monaten Ihr und Moritz’ schäbiger Trick.
Allerdings ist diese miese Masche, anderen die eigenen, üblen Verhaltensweisen zu unterstellen, altbekannt.
Und um Ihre Lügengeschichten noch einmal festzuhalten: 1.) Sie kommen reichlich ins Schwitzen, wenn Sie
z.B. besagte „wilde Vermutungen“ von mir Ihnen gegenüber belegen (und nicht, wie es Ihr Stil ist, frechweg
behaupten) sollten. Und das, wo Sie doch kreuz.nets eifrigster Forenwühler sind. 2.) Sie erinnern sich
an Ihr unsägliches Gesabbel bzgl. besagter „Abstimmungsmanipulation“? Prima – wo genau wollen Sie die
Email der dortigen Websitebetreiber hin haben, in der explizit gesagt wird, dass Sie kompletten Mist erzählt
haben?
Pünktchen, Sie armes Wesen Von all den gestalten, die hier so herumhängen, sind Sie doch mit die erbärmlichste
Erscheinung – Sie, der Sie sich, in Gemeinschaft mit Moritz, beständig daran aufgeilen, im Kontext vollkommen
irrelevante RL-Daten einfließen zu lassen, die Sie sich aus keineswegs geheimen Quellen (in diesem Falle:
DENIC) zusammenklauben und sowieso nicht kapieren (Herr Witkowski ist nicht mein Vorgesetzter). Sie offenbaren
ein um’s andere Mal, dass es Ihnen nicht um inhaltliche Auseinandersetzung geht, sondern um Angriffe auf
Ihr Gegenüber – so persönlich und fernab der Sache wie möglich. Ihr Trachten ist darauf gerichtet,
Ihr Gegenüber – egal wie – fertig zu machen. Das gelingt Ihnen zwar nicht, aber die Versuche entlarven
Ihren miesen Charakter vortrefflich. Wie charakterlich heruntergekommen muss man sein, um sich so zu verhalten?
Wie verbogen? Sie, Pünktchen, tun mir verdammt leid.
Tja, eigentlich… …hatte ich mich von dieser Hetzbude bereits verabschiedet (haben Sie gemerkt, gell?
Moritz hatte nix mehr zum Bespucken), aber dieser breite Raum, den man meiner Person hier einräumt, provoziert
dann doch ein paar Zeilen. Also, zum einen freue ich mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass mir anlässlich
Ihres freundlichen Berichts gerade heute ebenfalls dieser „Orden“ verpasst wurde: Bitteschön de.wikipedia.org/…skussion:DemonDeLuxe …
Benedikt hat natürlich Recht: Diese „Orden“ sind primär ein internes Späßchen ohne tatsächliche Relevanz –
und dennoch eine nette Aufmerksamkeit, über die man sich freut – zumal mein Orden noch von einem der
führenden Köpfe der deutschen Wikipedia stammt. Das freut denn ja doch. Und jetzt ‘mal Klartext, Herrschaften:
Ihr ewiges Genöle ist der Wikipedia so lang wie breit, und je lauter Sie meckern, desto sehr fühlt man
sich bestätigt, dass man korrekt gehandelt hat. Sie (und ein paar der einschlägigen Kommentatoren) geben
sich hier tagtäglich eine Blöße, die jeder Beschreibung spottet, so dass man sich des Gefühls nicht
erwehren kannn: Wen kreuz.net attackiert, der muss irgendetwas richtig gemacht haben. Kreuz.net, das ist
das Schmierenblättchen einer kleinen Sekte, die sich selbst viel zu wichtig nimmt, und die antidemokratische
und menschenverachtende, rückwärtsgerichtete und chauvinistische Denkweisen auf sich vereinigt – eine
Versammlung der innerlich vergreisten „Es-muss-alles-nach-meinem-Gusto-gehen“-Fraktion. Seien Sie lieber
froh, dass Wikipedia nichts mehr über Sie schreibt.
@Pünktchen – Sie drehen sich im Kreis Sie wenden sich gegen Definitionen und fliehen gleichzeitig in
eine andere Definition „Gattungswesen“, die natürlich genauso definiert werden müsste. Das ist pure
Rabulistik. Aber in einem haben Sie endlich einmal Recht: Jede Definition ist selbstverständlcih willkürlich.
So auch Ihre, und damit hätten wir’s dann also mit Ihren Absolutheitsansprüchen, die ja – ganz, wie
Sie sagen – letztlich allesamt auf willkürliche Definitionen zurückgehen. Zudem beherzigen Sie ‘mal
Ihr eigenes Geschreibsel, bitte: „die Zugehörigkeit eines Wesens zur Gattung Mensch bildet für mich
die Grenze meiner Verfügungsgewalt über sein Leben.“ Ganz genau. Für Sie. Andere teilen diese Ihre
Definitionen und Schlüsse nicht, was Sie zu regelmäßigen Rumpelstilzchentänzen animiert. Sie sehen
sich offenkundig als das Zentralpünktchen des Universums? Habe die Ehre.
@Pünktchen – Ooops, you did it again „Du hast ein Recht auf Leben, Du noch nicht, Du schon nicht mehr
und Du schon gleich gar nicht aus den und den Gründen“ Ja, danke, damit bestätigen Sie exakt das von
mir Gesagte, denn die Anrede „Du“ impliziert ja bereits das Annehmen des Gegenübers als Individuum und
Person. Ihr Satz ist deswegen Unfug, weil das mit Wesen, die er als Personen anerkennt, niemand tut oder
will. Es geht – wie ich bereits schilderte – im gegenteil darum, zu definieren, ab wann etwas als solches
anerkannt wird, denn nur bis zu dieser Grenze sind Überlegungen wie Abtreibungen moralisch vertretbar.
Dass Sie es dennoch wahrheitswidrig so darstellen, weil Sie Abtreibungsbefürworter pauschal als gewissenlose
Unholde dargestellt wissen wollen, ist klar. Das ändert nichts daran, dass diese Unterstellungen leicht
durchschaubarer Unfug sind. „daß über die Vollwertigkeit von Menschen keine Menschen zu urteilen haben“
In Ermangelung anderer, die uns die Gesetze schreiben, bleibt uns da aber dummerweise gar nichts anderes
übrig, mein Bester. Und, nein, vorgebliche Einflüsterungen durch die diversen „heligen Geister“ und
was in den diversen Götterhimmeln noch so kreucht und fleucht, zählen da nicht. Wir sind da schon auf
uns selbst gestellt.
@Pünktchen Wir können hier bis zum St.-Nimmerleinstag herumdebattieren, wohlgemerkt, ohne Ergebnis.
Die alles entscheidende Frage ist, ob man einen Embryo im Frühstadium als Menschen annimmt oder nicht.
Tut man das, muss man selbstverständlich dieselben Maßstäbe ansetzen wie bei allen anderen (bereits
geborenen) Menschen auch. Auf dieser Basis argumentieren Sie, und IN SICH (also auf dieser Basis) ist
das, was Sie sagen, einigermaßen schlüssig. Was Sie beständig und vorsätzlich ignorieren, ist, dass
diese Basis anfechtbar ist und es eine Gegenmeinung gibt, die einen Embryo eben noch nicht als (vollwertigen)
Menschen ansieht, der ergo auch noch nicht im (Voll-)Besitz menschlicher Rechte ist. Zu Ihrem großen
Ungemach neigen deutsche Gesetzgebung und Rechtsprechung allerdings in Richtung dieser Gegenmeinung, indem
sie dem Nasciturus manche, aber eben keineswegs alle Rechte zugestehen. Nur deswegen ist die Straffreiheit
des Schwangerschaftsabbruch aufgrund (auch sozialer) Indikation möglich, und das wissen Sie auch haargenau.
Nichtsdestotrotz ignorieren Sie das geflissentlich und stellen Ihre Meinung bzgl. einer willkürlich gesetzen
Schutzgrenze als objektive und unantastbare Wahrheit dar, was sie nachweislich nicht ist und nicht sein
kann.
@Aloah Für das Bibelzitat ist es vollkommen irrelevant, ob ich an dieses Schrifttum glaube – Beobachterin
tut das jedenfalls (angeblich), ergo kann ich sie daran messen, während ich selbst daran nicht messbar
bin (allenfalls aus gläubiger Sicht, welche ich nicht als maßgeblich akzeptiere). Ich kann ja auch einem
Franzosen Exzerpte aus seinem Gesetzbuch vorhalten, wenngleich dies für mich keine Relevanz hat. Ich
entdecke immer wieder erstaunliche, logische Defizite, ehrlich gesagt. Das liegt doch auf der Hand!
@Athanasius Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Wissenssammlung das Wissen ihrer Autoren wiederspiegelt –
und dass darin auch Meinung zum Ausdruck kommt, lässt sich trotz aller Bemühungen zum Prinzip des „Neutral
Point Of View“ sicher nicht völlig vermeiden. Zweifelsohne wünschenswert ist daher die Mitarbeit von
Menschen aller Denkrichtungen und -schulen, ob nun Katholiken, Atheisten, Muslime oder wem auch immer.
Das Problem liegt aber daran, dass – speziell im religiösen Bereich – das Primärinteresse solcher Leute
mit stark ausgeprägten, weltanschaulichen Ansichten (und besonders, wenn es sich um die Mindermeinung
handelt) oft nicht die Verbreitung enzyklopädischen Wissens, sondern die Selbstdarstellung der eigenen
Anschauung (natürlich in rosigstem Licht) darstellt. Ich beobachte das z.B. im Extrem bei den Zeugen
Jehovas, die mit äußerster Energie versuchen, Themen, die ihren Glauben berühren, zu dominieren. Aber
auch andere Splittergrüppchen (z.B. „Neue Akropolis“) tun sich unrühmlich hervor. Ungeachtet dessen
gibt es Wikipedianer, die sowohl großes religiöses Interesse, als auch profunde Sachkenntnis und schließlich
auch das richtige Verständnis für das Wesen der Wikipedia haben. Solche Leute sind immer willkommen,
jederzeit – und ungeachtet ihrer Anschauung. Bzgl. des von Ihnen gemutmaßten, kommunistischen etc. Einflusses
muss ich „Barmherzigkeit“ zustimmen. Ich nehme an, das ist einfach ein Problem der Perspektive: Von rechts
z.B. erscheint ja auch die Mitte „links“.
@Beobachterin „Halten Sie mich doch nicht für so dumm. Es handelt sich dabei nicht um Wohltätigkeitsgalas,
sondern um „Rudelfickparties“ und ähnliche Veranstaltungen.“ Das ist eine freche Lüge, die zu belegen
Sie nicht imstande wären. „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten“, kommt Ihnen
das bekannt vor? Halten Sie sich ‘mal dran und faseln Sie nicht so einen Schwachfug.
@Benedikt – Ich bin nicht arglos Meine Erfahrungen speziell mit Online-Communities sind umfassend genug,
um die Mechanismen hervorragend zu kennen – auch die Schattenseiten, die es dort wie überall gibt. Selbstverständlich
gibt es auch in der Wikipedia Probleme. Die gibt es überall, nur sind sie in der WP aufgrund der maximalen
Transparenz überhaupt sichtbar. Wissen Sie denn, was in der Redaktion des Brockhaus hinter verschlossenen
Türen vor sich geht? Wer da wann wie warum in welcher Weise Einfluss nimmt? Nein, das wissen Sie nicht
und können es als Nicht-Insider auch gar nicht wissen. In der WP ist das alles nachzuvollziehen; Meinungsverschiedenheiten
und Richtungsstreits werden quasi öffentlich ausgetragen. Tatsächlich sind zuimeist die, die am lautesten
schreien und kritisieren, gleichzeitig die, die das größte Problem darstellen, denn es sind die, die
auf Biegen und Brechen ihren POV durchdrücken wollen. Dass es in einem System, dem – auch international –
zunehmende Beachtung geschenkt wird, immer Versuche der Einflussnahme geben wird, versteht sich von selbst –
WP wird von menschen, nicht Robotern, gemacht. Das ewige Geunke von (Irgendwas-)Lastigkeit aber ist unzutreffend
und wird primär von denen betrieben, die ihre persönliche Mindermeinung nicht hinreichend gewürdigt
sehen. Aber das ist eben nicht die Aufgabe einer Enzyklopädie. Und schließlich: Vergessen Sie nicht,
dass sich viel (nicht alles!) von der Kritik auf die Wurzel „reiner Neid“ angesichts des Erfolgs zurückführen
lässt.
@RodolfoPanetta Das Besondere an Wikipedia ist, dass es von Enthusiasten und völlig kostenlos gemacht
wird – auch Sie könnten daran mitarbeiten, sofern Sie sich an die Regeln hielten. Was natürlich nicht
geht, ist, einerseits diese Regeln ignorieren zu wollen (unterstelle ich Ihnen nicht, aber ist ein oft
gesehenes Verhalten), aber sich dann aufregen, wenn man ausgeschlossen wird. Tjäää… Der mulmige Verweis
auf irgendwelche Unterstützung durch die „Mächtigen“… Sie gestatten, dass ich gähne? Ich weiß gar
nicht, wie oft und in wievielen Zusammenhängen ich das schon gehört habe, ja, sogar selber schon als
Polizist, VS-Angehöriger und ich-weiß-nicht-was angesehen wurde. Und natürlich war nie etwas dran.
Kann es sein, dass es manchen Menschen schier unerträglich ist, einzusehen, dass gewisse, von ihnen so
bekämpfte Positionen schlicht dem Denken der Mehrheit entsprechen? Hören Sie ‘mal, wenn Wikipedia doch
so schröcklich ist: Wie wär’s denn, Sie laden sich die MediaWiki-Software (kostenlos) ‘runter und bauen
eine bessere – sehr katholische (oder genauer: Piuis-Xlerische) Enzyklopädie? Freier Wettbewerb? Kann
doch gar nicht schief gehen, Sie wissen doch: „Gott mit uns!“. Also, was hindert Sie? Oder mosern Sie
einfach lieber? @Benedikt a) dürften die zusammengestopselten Zitate (aus der Wikipedia, wohlgemerkt!)
schwerlich die erforderliche Schöpfungshöhe erreichen und b) müssten Sie wissen, was ein Smiley ist –
auch, wenn er eine Knollnase hat ;O)
Eigentlich wollte ich Moritz ja ignorieren… …aber bei so einer Vorlage, wer könnte da widerstehen?
Also, mein Bester, ausweislich Ihrer fulminanten „Regen-Asussage“ waren Sie es, der sich auf mein Terrain
vorgewagt hat, obwohl Sie davon sehr deutlich nichts verstehen (das wäre keine Schande – ist nur schlimm,
wenn man ein Ignorant ist, das auch wissen müsste, sich aber dennoch wie Prinz Prunz aufspielt). Und
auch Sie tapsen in dieselbe Falle wie Gevatter Pünktchen: Bitte… bitte… dann lassen wir Ihre jetzt
gerade gemachte Aussage zum Zwecke des Disputes also einfach ‘mal (temporär!) gelten. Sie sagten: „Die
Wirklichkeit entzieht sich dem. Die Wirklichkeit des Glaubens sowieso: denn, wenn Sie alles begreifen
können, wären Sie Gott“ Und wenn man das akzeptiert, haben Sie damit allerliebst sowohl Ihre ziemlich
peinliche Regen-Aussage als auch Pünktchens mühsam zusammengestopseltes Logik-Kartenhäuschen umgekippt:
Das gilt dann nämlich alles nicht mehr. Ganze Arbeit, mein Bester – Reductio ad absurdum in Perfektion.
Und wie üblich, werden Sie sich wieder nur durch Flucht in Beschimpfungen und Babbeleien über Dinge,
die Sie nichts angehen und von denen Sie nichts wissen (mein Privatleben nämlich) zu retten versuchen.
Mann, muss das übel sein, dauernd den Korrektor ‘raushängen lassen zu wollen und dann vor versammelter
Mannschaft so die Hosen ausgezogen zu bekommen. Wie wär’s, sie hielten sich einfach ‘mal zurück, wenn
Sie dem Thema nicht gewachsen sind? Und danke für die Steilvorlage – Küsschen und Tschüsschen! ;O)
Binäre Logik… …taugt zum Programmieren hervorragend. Für das soziale Miteinander ist sie völlig
ungeeignet. Nichtsdestotrotz huldigen hier manche dem Schwarzweißdenken und entblöden sich nicht, beispielhaft
analoge Vorgänge (Regen) auf digitale Wahrheiten reduzieren zu wollen. Wer so argumentiert, weiß nicht,
wovon er spricht; da greift das Nuhrsche Prinzip voll durch – dass es ‘mal beherzigt wird, dürfte allerdings
vergebliche Hoffnung sein. Und dann natürlich das Pünktchen mit seiner prallen Logik: „„X ist Bestandteil
von Y“ UND ZUGLEICH „X ist nicht Bestandteil von Y“: diese beiden Aussagen können nicht zugleich wahr
sein in der selben Hinsicht!“ Da frage ich jetzt doch ‘mal so: Der Mensch ist nicht Gott, wie ja auch
mit dem hübschen Sprüchlein „Quis ut deus?“ immer illustiert wird. Es ist also eine bezeichnende Eigenschaft
des Menschen, nicht Gott zu sein. Gleichzeitig behauptet die RKK, Jesus sei „wahrer Gott und wahrer Mensch“
gewesen – zugleich, wohlgemerkt. Ja, wie soll denn das nun gehen, wenn – völlig logisch, Menschein NICHTGÖTTLICHSEIN
beinhaltet? Und die Logik lässt Pünktchen immer weiter purzeln: Während ich kein Problem damit habe
und ganz einfach sage: „Das Dogma ist ein Paradox und daher nicht wahr“, muss Pünktchen sich jetzt für
das Dogma ODER die Logik entscheiden, obwohl er doch katholische Lehre und Logik hier verknüpft (es VERSUCHT!),
denn es geht nur entweder oder – wie die Herrschaften uns ja eben so schon klarmachen wollten. Hach, binäre
Logik…
@Benedikt „LOL“ In der Tat. Nach Ansicht und Aussage des Wikipedia-Begründers Jimmy Wales de.wikipedia.org/wiki/Jimmy_Wales
ist nämlich die deutsche Wikipedia international qualitativ führend. Man sollte annehmen, er weiß ein
bisserl, wovon er spricht. Übrigens ist der kreuz.net-Artikel, der zwischenzeitlich von einer anonymen,
Mailänder IP wieder eingeschmuggelt wurde, schnellgelöscht worden und, da mit weiterem kindischen Gehabe
gewisser Trotzköpfe zu rechnen ist, auch für die Zukunft gesperrt worden. Diesen Artikel hier werde
ich mir allerdings kopieren… hm… mach sich sicher gut auf einer Wikipedia-Benutzer-Unterseite… ;O)
*kringeliglach* Aufhören! Aufhören! *prust* Ich kann gleich nimmer! Gnade! Meine Lachmuskeln! Aber schon
lieb, wie sich kreuz.net darum bemüht, unseren Tag zu erheiterm. Übrigens: Wenn der Schreiberling, der
diesen Artikel verzapft hat, ein bisserl ‘was vom Fach verstünde, dann wüsste er, dass gewisse Layouttricks
(die über kreuz.netsches Legoformat hinausgehen) eine Umgehung gewisser W3C-Normen bedingen. Aber da
er eben keine Ahnung hat, bringt er einen solchen Rohrkrepierer. Aber das CMS von kreuz.net mit Schmonzes
anzufüllen und vorgefertigte Scripte anderer zu übernehmen, dazu reicht’s immerhin. Ich habe ja schon
ein Weilchen den Verdacht, dass mich kreuz.net zum Stichwortgeber ernannt hat (richtig aufgefallen ist
mir das allerdings erst anhand des „wie zufällig“ erschienenen Voltaire-Artikels) – aber das man sich
so sehr für meine Person interessiert, dass man sich sogar den Middle Initial von meinem Blog und das
Alter von meiner Wikipedia-Seite abschaut… zuviel der Ehre :O) Und ich dachte, Moritz wäre der einzige,
der es als Leistung präsentiert, ein Impressum lesen und mit den dort gesehenen Daten zusammenhangslos
hausieren gehen zu können… naja, der hockt ja mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 120% selbst in der
hiesigen „Redaktion“. So, Freunderl, und jetzt lernt’s amal den Unterschied zwischen Regelhörigkeit und
Regelkontrolle (weia, da bin ich gerade auf der RICHTIGEN Seite hier…). Anfänger…
@Philomena „Die überwiegende Mehrheit der deutschen (und österreichischen) Bevölkerung war antisemitisch
eingestellt, und das seit Jahrhunderten.“ Das geht mir in dieser Form zu weit bzw. sehe ich als zu unscharfe
Aussage an. Man mag einen gewissen, latenten Antisemitismus meinetwegen bei einem Großteil der Bevölkerung
verorten, aber das war – bei diesem Großteil – nicht das, was wir heute unter Antisemitismus verstehen.
Bedenken Sie, dass man in jenen Zeiten noch weitaus skeptischer gegenüber allem Fremden war: Die Kulturen
und Nationen standen bei weitem nicht in so regem Austausch wie heute, die Menschen reisten weniger, „Globalität“
war nicht. Fremd und fremdartig, das war immer Anlass zu gewissem Misstrauen oder – im positiveren, aber
nicht positiven Fall – einer Gleichgültigkeit i.S.v. „na, wenn mit denen was ist… das ist nicht meine
Sache“. Letzteres dürfte m.E. die vorherrschende Auffassung zur Zeit der Machtergreifung gewesen sein:
Die meisten waren nicht wirklich „gegen“ Juden – sie waren nur nicht in dem Maße „für“ sie, wie sie
das für andere Deutsche gewesen sind. Das an sich ist IMHO mit dem Wort „antisemitisch“ zu stark belegt;
nichtsdestotrotz ist es fruchtbarer Boden für die Ausbreitung von echtem Antisemitismus, denn während
sich „das gesunde Volksempfinden“ (das es ja durchaus gibt, das nur eben zuweilen versagt) gewisse Immunisierungskräfte
gegen Aufhetzungen besitzt, führte hier das Desinteresse dazu, dass sich Antisemitismus wie Schimmelkulturen
ausbreiten konnte.
@Piroschka Was glauben Sie wohl, warum seit dem Tag ihrer Schaffung dieses freundliche Bapperl rechts
meine Wikipedia-Benutzerseite de.wikipedia.org/…Benutzer:DemonDeLuxe ziert? Wir brauchen mehr Piraten!
On a more serious note: Die meisten vernünftigen Leute der „religiösen Fraktion“ bemühen sich mittlerweile –
mit einem gewissen Erfolg – Evolutionstheorie und Gottesglaube unter einen Hut zu bringen. Man versucht,
die alttestamentarischen, diesbezüglichen Schilderungen als Parabeln aufzufassen (man tut wohl auch gut
daran, wenn man nur ‘mal an den Unfug mit der Arche denkt, sofern man das wörtlich nimmt…). Das theologische
Problem dabei präsentiert sich mir wie folgt: Eine solche „Kombilösung“ bedingt einen Gott, der nicht
mehr – wie früher – quasi persönlich den Lehm geformt hat, sondern eher einen „göttlichen Planer“,
der die Regeln und Naturgesetze zwar schuf, nach denen dann aber alles planmäßig „von selber“ ablief.
Das aber ist ein, wie unschwer zu erkennen ist, wesentlich unpersönlicherer, distanzierterer Gott. Es
fällt zunehmend schwer, sich diesen göttlichen Planer als jemanden vorzustellen, der dennoch täglich
lenkend in das Weltgeschehen eingreift, Gebete erhört etc. Und dieser Gefahr ist man sich wohl bewusst.
Man kann die ET nicht direkt leugnen (ohne sich zu blamieren), aber man wünscht, es würden doch noch
Schlupflöcher gefunden, die einen persönlichen „Ich leg’ selber Hand an“-Gott erlauben oder sogar notwendig
machen würden. Allein, danach sieht es so gar nicht aus, ganz im Gegenteil. Mehr Piraten!
@Guldin „Geradezu pervers ,bei Beachtung von Ex. 34,25, ist die Unterstellung, die Juden hätten mit Menschenblut
Osterbrote gebacken.“ Es ist nicht nur pervers, es ist auch folgerichtig. Ähnliche Anschuldigungen gab
es gegenüber diversen Gruppen, die – aus was für Gründen auch immer – kirchlicherseits in Ungnade gefallen
waren, auch hier wieder gegen die Tempelritter und natürlich gegen die Hexen, die am „Hexensabbat“ (merken
Sie was?) solche Rituale gefeiert haben sollen. Wen man nicht mochte, dem sagte man irgendwas Perverses
nach, manche machen das ja heute noch so (wenn man sich einige der hiesigen Diskussionen so anschaut),
und seien die Vorwürfe noch so lächerlich und in sich widersinnig. Auch, dass man Juden gerade dadurch
verhöhnte, dass man ihnen Dinge unterstellte, die nach jüdischem Glauben tabu sind, hat Tradition, man
braucht sich nur einmal die diversen „Judensäue“ de.wikipedia.org/wiki/Judensau an Kirchen(!) anzuschauen.
Aber natüüüüüüüürlich hat sich die Kirche nie am Antisemitismus beteiligt oder ihn befeuert, aber
nein, woher denn… Natürlich kommt gleich wieder Plappermäulchen Moritz angeklckert und wirft angesichts
meines obigen Links sein „Wikipedia hetzt“ dazwischen – das Dumme ist nur, dass der Artikel zwar auf Wikipedia
steht… die Säue aber (zum größten Teil nach wie vor) an den Kirchen. Wer hetzt(e) da?
@Benedikt – Apropos… …„auffällige Ähnlichkeiten“: Ob das wohl Zufall ist, dass das „Judenbild“,
das kreuz.net hier als Illustration verwendet, auffällige Ähnlichkeiten zur Baphomet-Darstellung trägt,
von der damals die Verfolgung und Vernichtung der Tempelritter begleitet wurde? Von wem diese verfolgt
und vernichtet wurden, setze ich als bekannt voraus.
@23er Hansel Ned aufregen, lohnt nicht. Da Pünktchen so einen beklagenswerten Mangel an echten Diskussionserfolgen
hat, dichtet er sich reglemäßig selber welche zusammen und klopft sich praktischerweise auch noch selbst
dafür auf die Schulter – und das geht nun’mal am einfachsten, wenn man anderen einfach ‘mal auf so freche
Weise völligen Quatsch unterstellt, dass dem unbefangenen Beobachter ob der Dummdreistigkeit erst einmal
die Spucke wegbleibt. Wenn man das erst ein paar Male erlebt hat, gewöhnt man sich dran und regt sich
nicht mehr darüber auf. Halten Sie sich an die Faustregel: Wenn Pünktchen (oder seine Claqueure Moritz
und Aloah) etwas über andere Menschen sagt, ist in aller Regel das Gegenteil davon wahr. Vielleicht kein
unfehlbares Prinzip, aber im großen und ganzen ein verlässlicher Anhalt. Oh, und erwarten Sie um Himmelswillen
nicht, dass Pünktchen je etwas einsieht oder sich gar für eine Unterstellung entschuidigt. Das werden
Sie kaum erleben. Die Taktik des nulldimensionalen Diksutanten ist so simpel wie durchschaubar. 1. Man
beziehe klar Stellung (fast ausschließlich zu Abtreibungsfragen) 2. Man sondiere die Reaktionen und teile
die Mitdiskutanten daraufhin ein in Freund und Feind. 3. „Freund“ gegenüber schleime man, dass anderen
nur so das Grausen kommt; über „Feind“ aber kippe man soviel Unrat aus, wie man sich nur aus den Fingern
saugen kann. „Diskussion“ im eigentlichen Sinne spielt da nur eine marginale Rolle. Also, wie gesagt:
Nicht aufregen. Lächeln ;O)
@Ansgar „Es werden ja bei weitem nicht so viel mampfende Leute an Litfassäulen und Plakatwände gepappt
wie nackte und bumsende.“ Verzeihung – wann sind Sie das letzte Mal offenen Auges durch die Stadt gegangen?
Haben Werbesendungen gesehen? Wie groß ist dort der Anteil an Inseraten für Getränke und Nahrungsmittel?
Und wie sehr sind diese darauf getrimmt, unwillkürliche Reaktionen (Wasser-im-Munde) zu provozieren,
also an durchaus „tierische Instinkte“ zu appelieren? Wie oft sehen Sie jemanden im Fernsehen, der herzhaft
und mit lautem „Mmmmh!“ in irgendetwas beißt – und wie of sehen Sie, im Vergleich, kopulierende Paare?
Das ewige Gerede von der „Sexualisierung“ kann doch nur von Menschen kommen, die Sex als unnatürlicher
als eben z.B. Essen wahrnehmen – warum, frage ich? Wieso sollte das so sein? „Auch das Defäkieren“ Das
hat tief verwurzelte, biologische Gründe – Fäkalien sind als Nahrung untauglich, daher interpretieren
wir deren Geruch als schlecht. Das ist alles. Uralte Instinkte. „das Schlafen, das Nägelschneiden, alles
„Aspekte des Menschseins“, erfreuen sich nicht einer solchen Penetrierung in der Öffentlichkeit wie Beischlaf
und seine Begleiterscheinungen.“ Ja und? Ist doch logisch: Beim Anblick geschnittener Zehennägel wird
Ihnen ja auch nicht die Hose eng, um es ‘mal salopp auszudrücken (vorbehaltlich der Möglichkeit, dass
Sie Fußfetischist sind). Sex ist das attraktivste Signal – aus gutem Grund: Notwendig für die Arterhaltung.
WO, VERDAMMT, IST DAS Problem?
@Pünktchen – Logik „konnte diesen Widerspruch in Bezug auf das Lebensrecht nicht auflösen. Kann es Gegenstand
eines Kompromisses sein oder nicht? Tertium non datur!“ Kann es nicht nur – ist es auch. Und damit meine
ich nicht einmal die Ihnen so verhasste Regelung unseres StGB, sondern sogar die Lehre der Kirche. Sie
meinen, das sei „absolut“? Soso. Dann stellen Sie sich ‘mal einen Kult vor, der einen Schritt weiter geht,
für den bereits Same und Eizelle „heilig“ sind und unter keinen(!) Umständen „sinnlos zu vergeuden“.
Ich könnte mir ganz wunderbar einige fanatische Extremisten vorstellen, die das mit demselben Feuereifer
vertreten wie Sie Ihre Position… Gegenüber einer solchen Einstellung aber wäre die Lehre der Kirche
nur ein Kompromiss. Die Verfechter des Kultes würden sie als eine Einschränkung des von ihnen viel früher
angesetzten Lebensrechtes ansehen, als eine aufgeweichte und minderwertige Variante ihres eigenen Denkens.
Und mit genügend Phantasie können wir uns problemlos Denkschulen vorstellen, die noch weiter gehen als
dieser hypothetische Kult (tatsächlich gibt es ja solche Auffassungen in diverser Hinsicht, wenn man
nur einmal z.B. an jene denkt, die Tieren dieselben Rechte zugestehen möchte wie Menschen, oder jene,
die darüberhinaus auch Pflanzen eine Seele zusprechen)… Fazit: Jede soziale Übereinkunft ist ein Kompromiss –
teilweise aus real existenten, teilweise aus hypothetischen Extrempositionen. Tja. Und nun?
Ach ja, „Durchsexualisierung“… Ich würde gerne ‘mal einen einzigen, plausiblen Grund hören, warum
man die sexuellen Funktionen grundlegend anders behandeln sollte als, sagen wir, die Nahrungsaufnahme?
Nun? Was ist so schröcklich an diesem Aspekt des Menschseins, dass man es zur heiligmachenden Gnade erhebt,
ihn selten oder – im Idealfall – nie auszuleben?
Ansgar Dass Antisemitismus bei weitem älter ist als Voltaire, sollte aber doch bekannt sein, oder? Und
dass er eben auch (und nicht gerade zum geringsten Teil) seine Wurzeln in dem Schauermärchen von den
bösen Juden, die den armen Heiland gekreuzigt haben, hat, ebenfalls – das wird ja von manchen heute noch
als „Argument“ eingebracht, obwohl sich Ihre Kirche mittlerweile m.W. davon (sprich: von ihren früheren
Gepflogenheiten) erfreulicherweise distanziert hat. Gucken Sie ‘mal nach nebenan ins kreuzforum, wie man
da über die Juden herumschwadroniert – im besten Falle eingebildet jovial, in schlimmerer Lesart verbissen
und empört, weil diese Hundsfotte sich doch tatsächlich erdreisten, auf Teufel kaputt nicht christlich
werden zu wollen. DAS ist „Antisemitismus“: Juden nicht Juden sein lassen zu wollen.
Königlich „Nach christlichem Verständnis muß Geschlechtserziehung vor allem eine Erziehung zur Keuschheit
sein.“ Oder, anders ausgedrückt: Nach (angeblich) christlichem Verständis nähert man sich der Sexualität
am besten an, indem man sie bleiben lässt. Super. Bei solchen Äußerungen muss ich immer auf denm Kalender
gucken und mich beruhigen, dass wir doch im 21. Jahrhundert leben – und nicht im 11.
@Moritz „Und ich habe überhaupt keine Lust auf politisch korrekten Neusprech!“ Sagen wir doch lieber,
Sie haben ganz einfach keine Lust dazu, Menschen, die Ihnen nichts bedeuten, und erst recht solche, die
Sie nicht verknusen können, mit dem Respekt zu behandeln, den jeder Mensch erwarten kann. Denn genau
das ist es es, worum es geht: Respekt davor, wie Menschen genannt (oder eben nicht genannt) werden wollen.
Ihre Linie ist allerdings weit eher, sich zum universellen Richter aufzuschwingen, ganz so, als läge
es ausgerechnet in Ihrer Kompetenz, die Dinge und Menschen zu klassifizieren. Das haben Sie ja weiß Gott
schon oft genug demonstriert hier. Sie können aber ‘mal nachlesen, was Schwarze selbst von diesem Wort
„Neger“ halten. Sogar auf deutsch. Der Text trägt bezeichnenderweise den Titel „Don’t You Call Me Neger“
www.bpb.de/…u_Call_Me_Neger.html Die Autorin ist übrigens Deutsche und schwarz – soviel zu „Probleme
der Amis“. Und wo wir gerade dabei sind: Der Singular von „Neger“ im Englischen lautet „negro“ (kein „e“,
das ist nuer im Plural). Im Online-Dictionary Leo dict.leo.org/?lp=ende&lp=frd… finden Sie hinter jeder
Übersetzungsmöglichkeit des Begriffs „Neger“ ein „(pej.)“. Dürfte klar sein, was das heißt. Sie liegen
auf der gesamten Linie daneben, aber Sie würden sich vermutlich eher die Zunge abbeißen, ehe Sie sich
von Ihrem eingebildeten Recht verabschieden, Menschen nach Gusto mit Pejorativen zu belegen.
@Martin24 Herzlichen Dank für diesen vergnüglichen Link, ich habe sehr gelacht. Eine kompaktere Zusammenfassung
von allen blödsinnigen Verschwörungstheorien findet man nicht einmal in der berühmten Illuminatus!-Trilogie.
Geben Sie’s zu, bei dem Gedanken, den Schmonzes könnte jemand tatsächlich ernst nehmen, richten sich
Ihnen auch die Nackenhaare auf, stimmts? Köstlich, köstlich…!
Welchen Eindruck dieser innerkirchliche Hickhack… …aug einen Nichtkatholiken macht, brauche ich wohl
niemandem zu sagen – das kann man sich denken. Nun mögen natürlich manche sagen: „Hey, was wollen Sie
eigentlich, Sie erzählen doch alle Nase lang, dass Sie Agnostiker seien, auf so jemandes Meinung können
wir verzichten.“ (Gell, mindestens manche denken das doch, wenn ich es wage, zu solchen Themen meinen
Schnabel aufzureißen?)… Nur mögen diejenigen sich dann bitte ‘mal vor Augen halten, dass ich zu jenen
gehöre, die Sie missionieren und bekehren sollen, vom rechten Glauben überzeugen und so. Mit dem Ringelpiez?
Ich bitte Sie! Kinderkram. Nach außen, ja-ha, da tut man immer so, als sei der Papst der eigentlicher
Herrscher über alles, der Maßgebliche, das Ultimum. Und intern? Zustände wie in der Endzeit des Deutschen
Reiches, als der Kaiser nur noch ein Titel war und die Fürstchen sich um die Pfründe prügelten. Mein
Vorschlag: Bekommen Sie das erst einmal intern auf die Reihe, dann reden wir über Mission, ja? Wer wollte
denn freiwillig zu so einem Verein, wo vorn nicht weiß, was hinten ist? (Allerdings will ich gerne zugeben,
dass mich an der Piussekte noch manch anderes als dieses intrigante Ränkespiel stört – wenn ich mir
manche antidemokratischen Äußerungen, speziell im kreuzforum, wo man nach der Monarchie lechzt, so anschaue…
Benedikt weiß schon, warum er Sie auf Abstand hält. Der Mann ist nicht dumm, der weiß, was er sich
mit Zugeständnissen an Ihre reaktionäre Sekte einhandeln würde.)
@blueberry „Richtig! Ganze Klezmer Musiker…“ Sorry, versteh’ ich nicht. „Die Story vom NT ist so tief
im Volk angekommen, dass…“ Ich sag’s nicht gerne, aber ich finde Ihren unangemessenen Beißreflex betrüblich.
Ich habe nie gesagt, dass ich Juden „irgendwie niederträchtig“ fände, und ich würde so einen Gedanken
auch für idiotisch halten. Warum sagen Sie so etwas? Alles, was ich sagte, war, dass ich eine gewisse
Genervtheit beobachte, sogar an mir, obwohl ich mich darüber ärgere – aber sie ist da, und sie ist nicht
förderlich. Ich führe das darauf zurück, dass wir von Juden nahezu ausschließlich in Negativzusammenhängen
hören. Wie wohltuend war es, vor einer Weile beim jüdischen Museum Berlin mit einem sehr netten und
hochgebildeten, jungen Juden zu sprechen, in dem all dieses Gequassel ‘mal keine Rolle spielte. Das sind
ganz einfach Menschen wie Du und ich, aber wir erleben sie qua Medien fast exklusiv als „irgendwie problembehaftet“.
„Und was hätte MAN machen müssen?“ „Man“ hätte mehr in die Richtung besagten Museums gehen sollen,
schon lange: Dort wird das Judentum in seiner Vielfalt gezeigt, ganz einfach. Sicher, die Shoah spielt
dort eine Rolle, aber eben nicht die zentrale, alles überstrahlende. Dort erlebt man das Judentum als
eine faszinierende, alte Zivilisation. „Was wollen die Menschen die diese Briefe geschrieben haben?“ Keine
Ahnung. Aber ich lasse mich nicht gerne in die Antisemitenecke stellen, insofern weine ich nicht um hagalil.com.
Nachvollziehbar, oder?
@DieFidele „Unterstützen wir die Hilfsorganisationen mit Wort und Tat und Gebet!“ „Tat“ klingt gut, bedeutet
aber in erster Linie: Griff in den eigenen Geldbeutel. Wieviel genau haben Sie denn schon so für bedürftige
Schwangere gespendet? Nur keine falsche Bescheidenheit – tue Gutes und rede darüber, nicht wahr? In Anbetracht
der Tatsache, dass die Mehrheit der betroffenen Frauen an keinen oder doch zumindest nicht an speziell
Ihren Gott glaubt, dürften Frömmeleien übrigens so ziemlich das Allerletzte sein, was die in einer
solchen Problemsituation hören wollen bzw. was ihnen hilft. So etwas machen Sie vielleicht, damit Sie
sich als ein besserer Mensch fühlen (sehr zu Unrecht übrigens, IMHO), aber denen ist damit zero geholfen.
Nicht einmal dann, wenn Sie behaupten, dass es des Glaubens auf seiten der Betroffenen ja gar nicht bedürfe,
weil ja Ihr Gebet zwischen Ihnen und Ihrem Gott stattfände: Was soll denn das für ein Gott sein, der
zwar die Macht hätte, ein Leben (das ihm ja, Ihrer Meinung nach, so ungeheuer wichtig ist!) unbedingt
auf die Welt zu bringen, das aber nicht tut, sich dann aber von den Gebetsbitten einer Person, die die
Betroffene gar nicht kennt, bequatschen lässt? Entweder Ihr Gott ist barmherzig oder er ist es nicht –
wenn er zur Barmherzigkeit aber Ihrer Erinnerung oder Aufmunterung bedarf, ist er jedenfalls ein sehr
merkwürdiger und alles andere als verehrenswerter Gott, allenfalls ein launischer und eitler.
@blueberry – Zu der Sache mit hagalil.com 1500 Zeichen beschränken die Darstellung etwas und zwingen
zur Verkürzung. Natürlich ist es nicht so, dass ich „Juden nicht mehr leiden kann“. Ich bin nicht so
dumm und verurteile eine ganze Religion aufgrund eines Einzelfalles. Nein, der Mechanismus ist ein anderer.
Überlegen Sie ‘mal: Wo und in welchem Kontext hört der Normalmensch den Begriff „Jude“ normalerweise?
Aufgrund der Shoah gibt es in Deutschland ja kaum noch welche, man spricht also wesentlich mehr VON ihnen
als MIT ihnen. Nun, in welchem Kontext wäre das? a) Holocaust, 3. Reich, irgendwas in die Richtung b)
„Der Zentralrat der Juden hat heute seine Bedenken angesichts…“ blablabla c) brandaktuell: „Israelische
Bombenangriffe auf die Wohnviertel von…“ Welche Geschmacksrichtung hat das? Welche Assoziationsketten
bilden sich da bei stetem Repetieren? Sicher keine positiven! Und „die Juden“ können nicht einmal etwas
dafür, denn was wir in den Medien hören, geht zu 99% auf irgendwelche Wortführer oder solche, die es
sein wollen, zurück. Dieser Mechanimus ist ungut, aber wie! Ich sag’ Ihnen ‘mal was: Die Mehrheit der
Deutschen hat überhaupt nichts „gegen Juden“. Aber GENERVT sind sie mittlerweile, und das ist fatal,
das darf nicht sein und hätte nicht sein müssen. Nein, ich kann Juden „leiden“. Aber bei dem BEGRIFF
muss ich an diese Unterstellung denken. Bzgl. Jawohl! übrigens: Nicht aufregen. Der Account mach sich
einen Jux daraus, hier á la Destructivus („Streit um Asterix“) zu agieren. Mal so, mal so.
@Jawohl! Ich glaube, mein Schwein pfeift? Dann behaupte ich jetzt ‘mal eben flugs, Sie seien ein Doppelaccount
von „Beobachrein“ und haben die vergangenen US-Präsidentenwahlen manipuliert. Das war wohl ‘mal wieder
eines aus den „50% Müll“, hm?
@Pünktchen Okay, fügen Sie der Liste „Dummheiten, die ich einfach ‘mal so behauptet habe, an denen aber
nicht der geringste Funke wahr ist, was ich wahlweise entweder wusste oder doch mindestens hinreichend
sicher annehmen konnte, aber was mich nicht davon abgehalten hat, munter Blödsinn zu erzählen“ meine
angebliche Identität mit „Madame Pompadour“ hinzu. Keine Ahnung, wer das war, möglicherweise (frei assoziativ,
aber ich weiß es nicht) „Aphrodite“ mit ihrem Hang zu bekannten, weiblichen Namen. Was versprechen Sie
sich eigentlich von derlei Herumlügen? Sie stehen doch vor aller Welt peinlichst berührt da, wenn jeder
sieht, dass Sie sich den Quatsch aus den Fingern saugen, mein Bester. So verzweifelt? So unfähig, ‘mir
‘mal rein sachlich-argumentativ „eine zu verpassen“, dass Sie sich ständig auf dieses unterirdische Niveau
begeben müssen und puren Schwachsinn zusammenfabulieren? In Wahrheit demontieren Sie sich doch nur selbst
mit dem Quatsch, nimmt Sie doch außer Ihren Claqueuren eh’ keiner mehr ernst hier. Fragen Sie doch die
kreuz.net-Redaktion, ob ich „Madame Pompadour“ war. Und wo Sie gerade dabei sind, fragen Sie bei mozart.at
nach. Aber wozu? Sie wissen ja, wie Sie unverforen lügen. Sie wissen es. Ich weiß es. Der Rest der mittlerweile
popcornfutternden Mitleserschaft urteilt nach Beweislage. Da sieht’s aber verdammt traurig aus auf Ihrer
Seite…
Couldn’t resist ;O) Was, Du willst die WAHRHEIT wissen? Also höre her, mein Sohn! Merke auf und lausch’
beflissen, will’s nicht wiederholen müssen denn ich, ich kenne sie ja schon. Also war, vor tausend Jahren,
er, der große, wilde Watz. Dies, so haben wir erfahren von jenen, die zugegen waren hatt’ in Sonstwofern
den Platz. Der wilde Watz, er ist allmächtig… Wie? Das geht nicht? Schweig doch still! Dass ich hier
stehe, zeigt’s doch prächtig! Ich, der Lüge unverdächtig sage das, weil ER es will! Was? Willst es
partout nicht schlucken, Hier! Lies selbst! Da! Der Beweis! Damals schrieben, heute drucken die, die auf
der WAHRHEIT glucken alles auf, dem Watz zum Preis! Bitte, WAS muss ich da hören? Dieses Buch sei kein
Beleg? „Kein Beleg“, was die beschwören? So ein Ärger mit Euch Gören! Wie, Du glaubst nicht? SAKRILEG!
Er, der Watz, ist reine Liebe… Nein, das widerspricht sich nicht! Und furchtbar zürnt er dumpfen Trieben,
wird alle in den Orkus schieben die nicht GLAUBEN an sein Licht! Er, der Watz, hat uns gegeben, völlige
Unfehlbarkeit, dass wir im watzigen Bestreben stets nach seiner Watzheit streben Also watze! Sei gescheit!
In Deinen Zügen les ich Zweifel und werde schon vor Schrecken starr: Deine Skepsis kommt vom TEUFEL!
Er will Dir Gift ins Herze träufeln! Er hasst den Watz so ganz und gar… Also siehe, wie’s geschrieben:
Was ich sage, das ist wahr. So war’s damals, ist’s geblieben wir nennen UNSER Tun stets „Lieben“, das
ANDERER jedoch „Gefahr“.
@Pünktchen – Vielen Dank Natürlich hatte ich mich nicht der Illusion hingegeben, dass Sie sich für
Ihr schuftiges Gebaren entschuldigen würde – dazu haben Sie sich schon zu oft als absichtlich mieser
Charakter gezeigt. Ich konnte allerdings mit hinreichender Sicherheit annehmen, dass Sie sich in der Tat
nicht entblöden würden, den alten Quatsch mit der vorgeblichen „Manipulation“ wieder aufzuwärmen. Halten
wir doch einfach ‘mal fest, dass Sie ein dummer Schwätzer sind, der gar nicht weiß, wowon er da spricht,
der es aber dennoch tut in der Absicht, jemandem etwas Dreck nachzuwerfen, und in der vergeblichen Hoffnung,
es würde etwas hängen bleiben. Ihnen fehlt die technische Kompetenz, überhaupt beurteilen zu können,
worum es bei so einer „Manipulation“ geht, und offenkundig fehlt Ihnen auch jeglicher Anstand, dermaßen
idiotische Anwürfe, die Sie im Traum nicht zu belegen imstande wären, einfach zu unterlassen. Ich fordere
Sie auf, Ihre absurde Behauptung zu BELEGEN, andernfalls, sich endlich zu ermannen, um Entschuldigung
zu bitten. Und, bevor Sie auf die Idee kommen, solche „Belege“ zu erfinden: Es kostet mich eine Email,
um eine Bestätigung von mozart.at (ich hatte überhaupt erst durch Sie je von dieser Website gehört,
und das Minuten vor der angeblichen „Manipulation“) einzuholen, dass Sie wissentlich geraspelte Gülle
erzählen. Freut mich ja, dass Sie mir die technische Fähigkeit zutrauen, aber aus dem Munde eines technisch
wie moralisch Unterentwickelten ist das nicht viel wert.
Irgendwie habe ich gerade… …ein dringendes Bedürfnis, den Boden aufzuwischen. Man glaubt ja gar nicht,
wieviel Schleim ein Pünktchen produzieren kann. Apropos „sachliche Diskussion“: Wo genau kann ich Ihre
Entschuldigung für a) die unwahre und völlig abstruse Behauptung, ich hätte irgendwelche Online-Umfragen
„manipuliert“ b) die x-fache, despektierliche Ansprache als „Subjekt“ c) die genauso x-fache, böswillige
Verdrehung meiner Aussagen hin zu deren kompletter Umkehr nachlesen? Dann können wir uns ‘mal über „sachlich“
unterhalten. Troll.
@Jörg Guttenberger Wenn kreuz.net nicht fundamentalistisch ist, dann weiß ich nicht, was sonst „fundamentalistisch“
ist. Das heißt nicht, dass jeder einzelne hier so wäre (methusalix z.B. ist es offenkundig nicht), aber
die Site an sich ist es, noch dazu auf der Basis nicht des allgemeinen Katholizismus, sondern dieser Piussekte.
Und kräftig braunes Gedankengut ist auch noch mit dabei – in Deutschland hätte der VS das unter Beobachtung,
seien Sie sicher. Übrigens, ich fordere Sie auch nicht auf, sich umzubenennen, weil wer anderes auch
„Jörg“ heißt. ;O) @Jawohl! Wissen Sie, im Ohr eines Katholiken klingt das Ratzinger-Zitat, das Sie da
bringen, natürlich fabelhaft. Jetzt drehen Sie den Spieß ‘mal um und machen sich klar, dass Ihr „Maß“
in den Augen eines Ungäubigen rein fiktiv ist, eine Massensuggestion, gemessen an der der Relativismus
geradezu der Inbegriff des Realismus ist. Das ist das Problem: Sie meinen, auf alle anderen herabsehen
zu können, weil ja Sie „die Wahrheit“ gepachtet haben und alle anderen Denkmodelle nur schierer Wahnsinn
sein können oder doch jedenfalls dem Ihren so weit unterlegen sei müssen, dass man sie hemmungslos verspotten
sollte. Wir hingegen gucken ziemlich fassungslos darauf, wie Sie des Kaisers neue Kleider anbeten und
das auch noch allen Ernstes als „moralisch überlegen“ zu verkaufen suchen. Machen Sie sich das bitte
klar: Ihre ganze Verkündigung, Auferstehung, der ganze Zinnober, das ist für uns FANTASY. Nicht mehr.
Ihr moralischer Sockel: Schiere Fiktion.
@Jörg Guttenberger Das kommt davon, wenn man auf Moritz hört – der gute Mann hat ja noch nicht einmal
begriffen, was es mit dem Aufnahmezeitpunkt eines Fotos und dem Zeitpunkt der Anlage einer Webseite auf
sich hat – dem würde ich im Zweifelsfalle nicht ‘mal die Uhrzeit glauben ;O) Meine private Website (genauer:
ein Weblog) heißt „Eudemonia www.jawz.de/~demondelux/blog/“, hat aber mit der Eudemonia AG nichts zu
tun. Davon abgesehen: Seien Sie versichert, dass mich Pünktchens private Lebensumstände zero interessieren.
Sie z.B. verwenden, nehme ich doch an, Realnamen samt Wohnort – habe ich je über Ihr Privatleben spekuliert?
Warum sollte ich? Zum einen kenne ich Sie gar nicht, zum anderen, selbst wenn, würde das nicht hierhergehören.
Die wackeren Herrschaften Pünktchen und Moritz allerdings ergehen sich bevorzugt in luftigen (genauer:
niederträchtigen) Spekulationen hinsichtlich meiner Person, von der sie überhaupt nichts wissen (können).
Da wird dann halt flugs herumerfunden und laut über irgendwelche Abtreibungen, Psychotherapien oder was
man sich sonst noch so aus den Fingern saugen kann, geschwatzt, Hauptsache, man zielt auf die Person,
nicht auf Argumente. Ziemlich armselig. Wenn man sowas nötig hat, hat man ein Problem. @Moritz Ich habe
ja mittlerweile verstanden, dass Sie von etwas desto weniger verstehen, je mehr Sie davon reden. Fotos
und Webseiten gehören demgemäß offenkundig in die Sparte, über die Sie endlos quasseln können. Sie
sind mächtig stolz darauf, „DemonDeLuxe“ in Google eintippen zu können, gell?
@Jörg Guttenberger Mir fehlt ein bisschen die Vorstellung, was Sie eigentlich meinen mit „wann menschliches
Leben beginnt“ und dass das „umstritten“ sei. „Umstritten“ ist eigentlich nur eins, nämlich, wann man
es so DEFINIERT, dass es vor Abtreibung zu schützen ist. Das hat aber nichts damit zu tun, „wann Leben
beginnt“. DAS weiß man sehr genau. Die in diesem Kontext gern gehörte „Klage über Geburtenrückgang“
hat hier eigentlich gar nichts verloren – diese Klage richtet sich gegen die Allgemeinheit, die Abtreibung
aber ist persönliche Entscheidung, die zu akzeptieren ist. Wer über „Geburtenrückgang klagt“, soll
doch bitte selber (mehr) Kinder in die Welt setzen, alles andere ist doch bloße Heuchelei. Bezeichnenderweise
„klagen“ zumeist nur die Abtreibungsgegner. In Sachen „Sexualtrieb“: Was Sie als „geordnet“ bezeichnen,
ist eine Entwicklung der letzten paar Tausend Jahre, das sind lediglich Augenblicke in der menschlichen
Entwicklung. Die Jahrmillionen davor hat man sich prächtig „ungeordnet“ vermehrt und weiterentwickelt.
Schließlich: Es ist in aller Regel fatal, fixe Regeln mit „immer“ einzuleiten, wenn nicht tatsächlich
„immer“ gilt. So war z.B. Giacomo Casanova geradezu der Inbegriff ungehemmter Libido, und ist uns doch
auch als Literat bekannt. Mozart galt als Wüstling – war er geistlos? Zudem: Glauben Sie WIRKLICH, heute
würden die Leute mehr Sex haben als früher? Das käme wohl darauf an, was man als „früher“ heranzieht,
oder?
@Pünktchen Wissen Sie, machen Sie das einfach, wie Sie das für richtig halten. Ich pfusch’ Ihnen da
nicht rein. Meinetwegen schwängern Sie Dutzende von Frauen und üben dann Druck auf sie aus, dass sie
nur ja Ihr Kind austragen, bittesehr, wenn die dumm genug dazu sind, sich von Ihnen an die Wand labern
zu lassen… Und wissen Sie was? ICH mache das, wie ICH das für richtig halte, und zwar vollkommen gesetzeskonform –
Sie wedeln doch immer so gerne mit Urteilen? Na, sehen Sie! Was wollen Sie mehr? Sie, als so gesetzesversessener
Zeitgenosse? Ach so, das reicht Ihnen nicht? Ja, tut mir sehr leid, aber es geht Sie halt schlicht nichts
an, wie ich (genauer: wir) das handhabe. Da haben Sie keine Kompetenz, kein Mandat, keine Chance und nix
zu melden. Und wenn Sie noch dreimal soviel herumpelstilzen würden (kaum vorstellbar, aber Ihnen traue
ich ja einiges zu). Ich weiß, das muss Sie endlos frustrieren, wo Sie sich doch SOLCHE Mühe geben, die
ganze Welt nach Ihrer Pfeife tanzen zu lassen. So, jetzt können Sie ja noch ein bisserl von „Subjekt“
herumsalbadern, und Moritz macht Ihnen bestimmt auch gerne wieder den beflissenen Claqueur. Vielleicht
mildert das ja den Frust Ihrer Ohnmacht. Viel Spaß noch! :O) Übrigens, Ihre Frage, die Sie da so endlos
herunternudeln, ändert sich jedesmal… oder ist das nur, damit Sie wenigstens sich selbst nicht damit
langweilen?
@Pünktchen Sie möcht’ ich ‘mal sehen, wie Sie g’schert daherschwatzen, wenn Ihnen gegenüber eine in
Tränen aufgelöste, junge Frau sitzt, die aus irgendwelchen Gründen, die IHR alles bedeuten, ihre Schwangerschaft,
von der sie eben erfahren hat und die sie nicht wollte, auf gar keinen Fall austragen will. Das heißt,
nein, ich möchte es lieber doch nicht sehen, denn das hieße ja, einen wie Sie auf so ein bedauernswertes
Geschöpf loszulassen. Wenn Sie gar so scharf auf Kinder sind: Reden Sie nicht lang’ herum, machen Sie
welche! Aber lassen Sie Ihre nervigen Versuche bleiben, andere Menschen zwangszuverpflichten. Ist doch
eh’ alles hohles Gerede – Sie werden die §§218ff nicht ändern. Leben Sie damit.
@bonifatius Bitte sehr: Ich halte die ggw. kriegerischen Maßnahmen Israels für vollkommen unverantwortlich.
Nicht nur, dass der (für sich genommen: berechtigte) Kampf gegen die Hisbollah auf dem Rücken Unschuldiger
und Unbeteiligter ausgetragen wird; darüberhinaus ist man sich in der Chefetage Israels offenbar nicht
im Klaren, welche Pandorabüchse man da geöffnet hat. Sollten die Kampfhandlungen nicht SEHR bald zum
Erliegen kommen, prognostiziere ich einen mindestens ein Jahrzehnt währenden „Schwelkrieg“, gemessen
an dem die bisherigen Terroropfer durch Hisbollah-Rakten wie ein Kinderspiel erscheinen. Man wird Israel
die Toten nicht vergessen, und sie werden Grund und Anlass für Gegenschläge sein, die wiederum Gegenschläge
provozieren etc. pp. Nichts rechtfertigt die Terroranschläge muslimischer Fanatiker; aber diese wiederum
rechtfertigen in keinster Weise den Mord an Menschen, deren „Verbrechen“ darin besteht, in derselben Region
zu leben wie die Attentäter. Israel setzt sich mit seiner halsbrecherischen Aktion der Gefahr der völligen,
internationalen Isolation aus – der bislang zuverlässigste Partner, die USA, ist durch seine Irak-Eskapaden
außenpolitisch so angeschlagen, dass er es nicht riskieren darf, allein gegen die Weltmeinung anzugehen.
Was aber ein Israel „mit dem Rücken zur Wand“ bedeutet, sollte jedem klar sein. Deutlich genug? Nichtsdestotrotz
sehe ich für die hier aufflackernden Antisemitismen nicht den Hauch einer Daseinsberechtigung.
@Ich denke oft an Piroschka – Vergebliche Liebesmüh Moritz, Pünktchen & Co. sind an einer Lösung nicht
interessiert. Das Interesse gilt lediglich dem Durchsetzen der eigenen Anschauung, und zwar zu 100%, ohne
Abstriche, ohne Rücksicht, ohne Kompromiss – wie Moritz ja eben selbst betont hat. Da wird hier verniedlicht
(existenzielle, für das ganze Leben Konsequenzen habende Fragen werden als „flach“ bewertet), dafür
wird dort überhöht (unbewusste, unempfindliche Zellhaufen mit Menschwerdungspotenzial werden über den
bewussten, entwickelten Menschen, der sie beherbergt, gestellt), und sobald jemand ernsthaft reden will,
aber sich nicht zu 100% zu dem bekennt, was die als „weiß“ sehen, ist alles „Quatsch“. Da kann man nur
froh sein, dass dies eine Demokratie ist und solche Leute nicht das Sagen haben. Nicht auszudenken…
@Benedikt – Ich denke, man kann Halten wir zunächst fest: Wer getötet, wird, obwohl er leben will, dem
geschieht Unrecht. Wer zum Leben gezwungen wird, obwohl er sterben will, dem geschieht Unrecht. Das als
Grundsatz. Fragen wie die, wie man den „wirklichen“ Willen ermitteln und sichern kann, sind nachgeordnet,
aber grundsätzlich lösbar: Wir gehen ja auch in allen anderen Rechtsaspekten davon aus, den „wirklichen
Willen“ eines Menschen ermitteln zu können, warum also nicht auch hier? BEIDE Extrempositionen (unbedingte
Lebenserhaltungs vs. liberale Euthanasie) bedingen ein Maximum an Unrecht auf dem jeweils anderen Ende
der Skala. Daher gilt es m.E., eine Mittelposition einzunehmen, die vor allem die Wahlfreiheit des Individdums
berücksichtigt. Klar muss sein: Einen Weg, der 100% fehlerfrei funktioniert, gibt es nicht (vertrauen
Sie da einem alten Programmierhasen – wer „100%“ fordert, wird immer scheitern). Gesucht wird der Modus,
bei dem die zu erwartende Fehlerquote an beiden Skalenenden geringer ist als bei einem der beiden Extreme.
Possierlicherweise ist das, bis zu einem gewissen Grad, gerade durch die unterschiedliche Gesetzgebung
der Staaten gegeben: Es GIBT eine Wahl. So gesehen, sind die „Angstflüchtlinge“ ein Beleg dafür, dass
der eigene Wille Berücksichtigung findet. Im Prinzip müsste man nur noch versuchen, diese Wahlfreiheit
INNERHALB eines Landes zu ermöglichen – et voilá! Jeder, wie er will. Keine Lösung für Sie?
@Methobelix Fairerweise muss man bei Benedikt aber festhalten, dass er nicht zur „ich lüge, weil mir
kein gescheites Argument einfällt“-Fraktion gehört. Die von Ihnen konstatierte „Brille“ trägt er zwar
sicher (tun wir das nicht alle), aber ihn und vor allem sein Diskussionsverhalten mit dem Pünktchens
zu vergleichen, ist eine feiste Beleidigung, die er nicht verdient hat. Zweifellos gibt es beide Extreme:
Die Menschen, die auf gar keinen Fall gegen Ihren Willen getötet werden wollen, und aus (berechtigter
oder eingebildeter) Sorge an andere Orte fliehen; und die, die Angst haben, jahrelang unter diabolischen
Schmerzen dahinvegetieren zu müssen. Beides ist verständlich, beidem muss man Rechnung tragen. Es gibt
hier gar kein „wahr“ oder „falsch“, weil dies letztlich im Denken und Wollen des betroffenen Menschen
verankert ist.
@Benedikt Äh… es klafft eine gewisse Lücke zwischen der Zuerkennung von Menschenwürde beim Embryo
bis hinab zur Blastula, sowie der Dominanz dieser Rechte über die Selbstbestimmungsrechte der Frau…
und der Anerkennung der Fristenlösung andererseits. Und, ja, eine explizite Freistellung von Strafe ist
eine „Anerkennung“, das wissen Sie auch. @Pünktchen Mein Bester, Ihnen sage ich noch nicht einmal die
Uhrzeit, wenn Sie danach fragen – ja, das macht mir Vergnügen. :O) Das haben Sie Ihrem eigenen Verhalten
zuzuschreiben. Ich habe Sie als Verleumder, Verdreher und glatten Lügner kennengelernt, da können Sie
von mir – vorbehaltlich einer Entschuldigung – nicht das geringste Entgegenkommen erwarten. Stattdessen
beschränke ich mich darauf, Ihnen hin und wieder den eigenen Quatsch um die Ohren zu hauen. Auch das
äußerst vergnüglich, denn Sie liefern reichlich Stoff dafür und demonstrieren stets aufs Neue, zu
welchen erbärmlichen Tricks Extremisten greifen, um ihre Extrempositionen mit allen Mitteln durchzuprügeln.
Ich bin dabei nur nicht so penetrant wie Sie: Es genügt mir, die peinliche Methodik bloßzustellen; wen’s
interessiert, der liest es, und Sie, Sie werden’s ja ohnehin leugnen, also was hätte ich davon, mich
in repetitivem Gezeter zu ergehen, wie Sie das doch so viel plastischer demonstrieren? Viel Spaß noch.
;O)
@Benedikt Naja, was Sie unten geschrieben hatten, ist ja soweit korrekt – aber da fehlt noch ein bisserl
was. So, wie Sie das schreiben (und wie Pünktchen es natürlich feiert), hat man doch gewisse Verständnisprobleme,
wie sich das mit den §§218ff verträgt. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Gesetzgeber
hat gepennt und es verträgt sich gar nicht. Oder Sie heban ein bisserl was unterschlagen, das diesen
ansonsten erstaunlichen Widerspruch erklären würde.
@Hódmezövásárhelykutasipuszta Wissen Sie eigentlich, wie schön das ist, unter dem ganzen Pünktchen-Gezeter
Worte wie Ihre zu lesen? Und charakterisiert haben sie ihn auch noch trefflich, nicht schlecht ;O) @Pünktchen
Gerade haben Sie mir wieder zu einem breiten Grinsen verholfen. Wie bitte? Ja doch, Sie. Ich habe nämlich
in einer Mußeminute dann doch ‘mal den Vortrag von Prof. Starck gelesen, den Sie wie das Evangelium herumschwenken
und von dem Sie von jedem erwarten, dass er ihn sofort brav durchbüffelt, sobald Sie den Link hinwerfen.
Was daran zum Grinsen ist? Na, Pünktchen, es ist doch zum Grinsen, wenn Sie immer alles mögliche einfordern
zu können glauben, aber die so hochgelobten Texte selbst nicht lesen. Den Vortrag von Prof. Starck können
Sie gar nicht ganz gelesen haben, sonst wäre Ihnen der Satz „Jedenfalls das Schuldrecht, Familienrecht
und besonders das Erbrecht enthalten zahlreiche Vorschriften, die dessen künftige Rechte sichern.“ aufgefallen
und Sie hätten sich nicht mit Ihrem Unsinn bzgl. des Zivilrechtes blamiert. Übrigens redet der werte
Prof. Starck gelegentlich auch Unfug, so, wenn er sagt: „Aus einer Sache kann niemals eine Person werden.“
Das ist insofern putzig, als es im Kontext der in-vitro-Zeugung gesagt wird, die doch das Paradebeispiel
dafür ist, wie (aus seiner Sicht, wohlgemerkt) „Person“ aus „Sache“ wird. Sein juristisch prall daherkommender
Spruch ist biologischer Nonsens. @Benedikt Und kein Wort über die „real existierende Gesetzgebung“ der
§§218 ff?
@Pünktchen „Wenn DDL nun das Erbrecht ins Spiel bringt, bitteschön, auch hier kann wi-bi falsifiziert
werden.“ Anders ausgedrückt: Sie geben zu, dass Sie Mist erzählt hatten, wollen es aber auf wi-bi, den
ich gar nicht angesprochen hatte, umbiegen. Sie aufrichtiger Diskutant… Allerdings stimmt auch die angebliche
Falsifizierbarkeit so nicht, denn in seinem Hinweis auf §1 hat wi-bi zweifelsohne Recht. Nur Sie eben
nicht in Ihrer gerade widerlegten Behauptung, das Zivilrecht handele exklusiv von bereits geborenen Menschen.
Sehr zu Ihrem Verdruss tut das Erbrecht nämlich genau das, was Sie so prall als „unsinnig“ bezeichnet
hatten. Noch ein Tip: Es gibt einen Unterschied zwischen „können“ und „wollen“. Und momentan macht es
mir viel zu viel Spaß, Sie auf dem immer gleichen Satz herumreiten zu sehen. Sie werden Gagatüt Gawlik
immer ähnlicher, wissen Sie das? Der hat auch so einen Spruch, von dem er meint, herrisch Antworten einfordern
zu können – und sich, auch wie Sie, regelmäßig darin täuscht. Er ist übrigens ein vergleichbar angenehmer
Diskutant wie Sie… hm… wenn ich so darüber nachdenke… Gabriel? Bist DU es? @Sulpicius Dafür, dass
Sie meine Kommentare nicht lesen, kommentieren Sie sie aber fleißig. Aber dass Sie sie nie GANZ lesen,
erklärt natürlich, dass Sie sie praktisch nie verstehen.
@Sulpi Ach? Wann denn so? Oder meinen Sie, wenn ich gelegentlich ‘mal eine Definition bei Wikipedia verlinke?
Das ist zuweilen leider bitter nötig – man sagt, hier wüssten manche noch nicht einmal, was „Mord“ und
„Sodomie“ ist, obwohl sie die Vokabeln ständig gebrauchen. Aber „Texte“? Helfen Sie mir ‘mal, wann hätte
ich denn sowas gefordert, so wie Pünktchen hier, der sich aufführt wie der Oberlehrer bei der Hausaufgabenkontrolle?
@Pünktchen Es täte Ihnen wohl, wenn Sie sich ‘mal einen Tick weniger wichtig nähmen: Sie sprechen hier
mit erwachsenen Menschen, nicht Ihren befehlsempfängern, und wenn Sie glauben, jeder müsste auf Ihr
Fingerschnippen irgendwelche Fragen beantworten, Stellung beziehen oder gar von Ihnen vorgeworfene Texte
durchwälzen, dann verschätzen Sie sich gewaltig in Ihren Kompetenzen. Gleichwohl bin ich ‘mal so nett
und sage Ihnen, warum ich auf Ihre Einlassung bzgl. BGB nichts gesagt hatte: Weil’s falsch ist. Schlagen
Sie ‘mal das Erbrecht nach, dann kommen Sie dahinter. Dies nur, weil Sie die unangenehme Neigung haben,
Schweigen als Niederlage des Gegenübers zu feiern, statt – wie hier – einfach ‘mal zu akzeptieren, dass
nicht weniges, was Sie so ablassen, so wirr, verdreht und / oder unbeachtlich ist, dass man dazu nicht
wirklich etwas sagen möchte, geschweige denn muss. Und bevor Sie weiterherumprahlen mit Ihrem „weiteren
Argument“: §1 BGB spricht von Rechten im Allgemeinen, Sie kaprizieren sich aber auf die Einschränkung
einzelner. Solches Durcheinanderwurschteln ist ja Ihr Fach, scheint’s. Apropos „verbindliche Auslegung“:
Wie wär’s Sie akzeptierten diese selbst einmal? Die ganze Zeit quasseln Sie hier so, als stünde das
BVerfG mit Ihnen auf einer Seite, dabei tut es das ganz ausdrücklich nicht, sondern sieht BEIDE Seiten –
ein Gedanke, der Ihnen völlig unerträglich ist, und den Sie deshalb geflissentlich ausblenden und leugnen.
Unseriöses Getue.
@Aloah Was für ein Schwulst. Und noch dazu wider jede Logik: Immerhin beseitigt eine Abtreibung nur diesen
materiellen Teil, also müsste ja – nach Ihrem famosen Weltbild – der nichtmaterielle Teil des „ganzen
Menschen“ völlig unbeschadet bleiben (was weiß ich, was damit in Ihrer Fantasy-Posse geschieht – vielleicht
geht er unmittelbar in den „Himmel“, da wollen Sie doch eh’ alle hin, also wäre doch alles bestens, ja?).
Dummerweise ist das völliger Unfug, und eine frisch befruchte Eizelle ist schon alleine deshalb kein
Mensch, weil sich daraus zwei oder sogar mehr Menschen entwickeln können. Man spricht von „Potenzial“.
„Mensch“ ist das nicht, und Sie werden’s auch in keiner seriösen Literatur so beschrieben sehen – weder
beim BVergG noch in einem Biologiebuch. @wi-bi Putzig, den Verweis auf den §211 StGB und den §1 BGB
brachte ich jüngst auch – allerdings taugt das alles nur begrenzt, denn gerade in diesen grundlegenden
Dingen herrscht im deutschen Recht munteres Chaos. Genau das machen sich Leute wie Pünktchen ja zunutze:
Sie geben die Nummer vom ungeheuer gesetzestreuen Bürger und zitieren seitenweise… aber sie zitieren
immer nur die Hälfte, und natürlich die, die ihnen passt. So gesetzestreu, wie sie sich geben, sind
sie sowieso nicht, denn sie wollen die existierenden Gesetze ja gerade NICHT (schon absurd, dass ausgerechnet
die dann immer mit Urteilen wedeln), und im Zweifel gilt eh’ deren privates „höheres Recht“. Bigotterie
wird hier halt noch wirklich GELEBT. Toll, gell?
@Pünktchen „Wenn Sie recht hätten, daß von „menschlichem Leben“ in unserer Rechtsordnung erst ab der
Geburt gesprochen würde, dann dürfte es ja auch den §218a StGB in der jetzigen Form nicht geben, der
die Tötung vorgeburtlichen Lebens nach der Frist von zwölf Wochen nach der Empfängnis (also noch lange
vor der Geburt!) unter Strafe stellt.“ Und wenn Sie Recht hätten, wäre der fristgerechte Schwangerschaftsabbruch
nicht straffrei. Thema erledigt.
@Jawohl! So, mein vorerst letztes Posting in diesem Thread, der ja doch nur wieder der üblichen Bande
zum substanzlosen Schlammcatchen dient: Nein, ich bin nicht Herr Becker. Von all dem Dummsinn, den Moritz
so über mich ablässt, ist so ziemlich das einzig richtige der Name (den scheint er ja zu lieben). M.W.
ist übrigens auch Magnus Becker (alias „antiHomoLobby hier bei kreuz.net) nicht pädophil. Er ist zwar
ein berüchtigter Hochstapler und hat sich bereits häufig als ein Mensch äußerst zweifelhaften Charakters
mit einem Hang zu niederträchtigen Methoden gezeigt, aber Pädophilie gehört scheinbar nicht zu seinen
Eigenschaften. Ein ausgeprägtes Interesse an jungen Mädchen, nun gut. Vorpubertäre? Soweit ich weiß,
nicht. Und über weitere Dinge, die man „sexuelle Perversionen“ nennen könnte, weiß ich bei ihm nichts,
und selbst, wenn er solche hätte, würden sie mich nicht interessieren, sofern er nicht deswegen vorbestraft
wäre. Vielleicht wollen Sie sich dieses Desinteresse für anderer Leute Intimleben auch aneignen? @Moritz
Offenbar haben Sie mit „Koks“ weitaus mehr Erfahrung als ich. Und das in Ihrem Alter, ts… So, viel Spaß
noch beim Rumlästern. Wird Euch ohne mich aber eh’ zu öde werden ;O)
@Lästerbande :O) @Jawohl Aha. 3 Fragen: a) Sie meinen vermutlich „Kindesmissbrauch“, oder? „Pädophile
Handlungen“, das kann alles mögliche sein. b) Was hat irgendwas mit Pädophilie mit mir zu tun? c) Wie
wollen Sie so etwas jemandem anhängen können, den Sie gar nicht kennen? a) ist mir etwas nebulös, aber
das ich die Antworten zu b) und c) ja kenne, Sie aber nihctsdestotrotz herumtröten… schenken Sie’s
sich. Ich bin an weiterem Blödsinn dieser Art nicht wirklich interessiert. @Moritz Neben jemandem wie
Ihnen wirkt man sogar arrogant, wenn man den Mund hält und zu Boden schaut. Sie wissen doch: Null ist
größer als minus 6. Übrigens putzig, Ihre bemühten Versuche, irgendein Geschwätz als „Prognose“ auszugeben:
Gestern „prognostizierten“ Sie ja auch, dass ich umgehend antworten würde „noch während ich das schreibe“
ODER dass ich „beredt schweigen“ würde. Ganz großes Kino, Moritz. Ich mache dann ‘mal die Wettervorhersage
á la Moritz: „Morgen wird die Sonne scheinen. Oder nicht. Aber auf jeden Fall hab’ ich’s vorhergesagt!“.
Was immer passiert, Sie feiern sich, als ob Sie in irgendwas Recht hätten, und sei es noch so offenkundig,
dass Sie Müll erzählt haben (hat Ihnen ja bereits – sehr zu recht – den Ehrentitel „Lästersack“ eingetragen…
was ich etwas unfair gegenüber den armen Säcken finde). Man muss ganz schön wenig zu sagen haben, wenn
man sich auf so billige Scharaden einlässt, meinen Sie nicht? Und da dachte ich immer, mit dem Alter
würde man weiser…
@Pünktchen Ach soooooo… ja, wenn Sie *so* fragen… klingt ja wieder ganz anders! :O) Schade nur, dass
Sie wieder in Ihren Gossenjargon zurückfallen – so muss die „Frage selbst“ wohl einstweilen unbeantwortet
bleiben. Aber vielleicht lernen Sie ja die Grundbegriffe menschlicher Kommunikation noch’mal, man soll
die Hoffnung ja nicht aufgeben. Allerdings hätte ich diesmal gern eine Entschuldigung für Ihre Frechheiten.
Sie brauchen nicht zu glauben, ich ließe mir beliebig lange von irgendwelchen Rüpeln auf der Nase herumtanzen.
Also, Pünktchen, wie heißt das, wenn man etwas möchte? Und wenn man sich daneben benommen hat? @Aloah
Nun geben Sie doch einfach zu, dass Sie von Logik und Mathematik nicht viel verstehen, ist doch kein Beinbruch.
Ich z.B. habe keine Ahnung von Musik, man kann ja nicht alles wissen. „Tu ich das?“ Ja, tun Sie. Mit Ihrem
Vokabular könnte man ein Wörterbuch für Hilfshalbstarke füllen. In unserem kleinen Dialog verwechseln
Sie „absolut“ mit „exakt“. Das ist nicht dasselbe. Und übrigens: Ja, 2+2 ist tatsächlich EXAKT (oder,
schief, aber in Ihren Worten: „absolut“) gleich 3.999… „Ja was jetzt „Falsch“, oder gibt es doch Regeln?
Typisch „Ja, aber…,“ Methode.“ Korrekt. Ja, aber. Es gibt Regeln, aber nahezu keine ist „absolut“. Das
war, was ich eingangs bereits mit „Alles ist relativ“ sagte. In Sachen „Test“: Aloah, ich kenne meine
Pappenheimer mittelweile SEHR genau. Ich ahne schon beim Schreiben, WAS sie mir im Mund rumzudrehen versuchen
werden. Pure Berechnung ;O)
@Pünktchen Da Sie ausnahmsweise auf Ihre Spezialanrede „Subjekt“ verzichtet haben, hier eine Antwort
auf diese Ihre Frage an mich: akzeptiere ich fremdes menschliches Leben als Grenze meines Handelns oder
erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für fremdes menschliches Leben? Tja, Pünktchen, offenkundig
tun Sie das ausweislich Ihres praktisch nicht vorhandenen Respekts (ich meine gar nicht nur Ihre flegeligen
Anreden, sondern erinnere mich da der diversen Lügen, die Sie über mich verbreitet haben, weil Sie sich –
irrig – davon billige Argumentationsvorteile versprachen) vor anderen Menschen nicht. Hinzu kommt, dass
Sie nimmermüde Ihre persönliche Sichtweise, die Sie nichts kostet als ein paar wohlfeile Kommentarpostings
hier, moralisch und rechts-verbindlich machen wollen für jene, für die das lebenslange Konsequenzen
bedeutet, mit denen Sie bequemerweise nichts zu schaffen haben. Damit dürfte auch der Letzte kapiert
haben, dass Sie sich über alle und jeden zu erheben gedenken, was Ihnen dankenswerterweise nicht geling
(was wiederum Ihre Verkniffenheit erklärt). Das alles wissen Sie allerdings besser als ich, insofern
war die Frage, vor allem in der Form: „akzeptiere ich…?“ ziemlich überflüssig. Frage damit geklärt?
@Jawohl Wenn Sie von „hier in Deutschland strafbar“ sprechen, meinen Sie, wie ich vermuten darf, die Strafbarkeit
Ihrer verleumderischen Lügengeschichtchen? Ansonsten wäre ich ja ‘mal gespannt zu erfahren, wie Sie,
als eingebildeter Kenner der Materie, von all’ diesen schlimmen, furchtbaren und – vor allem – strafbaren
„Perversionen“ wissen, merkwürdigerweise aber sonst niemand und vor allem nicht der Staatsanwalt? Rätsel
über Rätsel… Sie werden sich doch nicht etwa mitschuldig machen, indem Sie Ihnen bekannte Straftaten
nicht zur Anzeige bringen? Na sowas. Nun aber hopp, auf zur Polizei, worauf warten Sie? Leute, Euch ist
nichts zu billig, wenn Ihr Euch anders nicht zu helfen wisst. Aber die Tour kenne ich ja nun schon…
@virOblationis – Bewusstes Falschvesrtehen? Lassen Sie sich von Pünktchens Phrasendrescherei nicht verwirren –
so war das mit dem „das eigene Ich als Absolutum“ nicht gemeint, wie ich auch schon im ersten, diesbezüglichen
Posting gesagt hatte. Der werte Diskussionspartner, der sich an despektierlicher Anrede ergötzt und sich
dann wundert, wenn man ihn im Regen stehen lässt, hat zielgenau justament DIE Lesart davon verwendet,
die ich explizit NICHT gemeint hatte (das war übrigens ein Experiment – ich wollte ‘mal sehen, ob er
sich tatsächlich die Blöße gibt, obwohl jeder nachlesen kann, dass er’s verdreht). Mit „Selbstvergötzung“
hat das nichts zu tun. Die Natur sorgt von ganz alleine dafür, dass sich jeder Mensch, im wahrsten Sinn
des Wortes, „selbst der Nächste“ ist, deswegen gibt’s auch keine religiösen Mahnungen, sich um sich
selbst zu kümmern und sich selbst zu lieben, denn das tun wir ganz von allein. Nein, die Regeln und Gebote
sind ja dazu da, uns daran zu erinnern, dass andere eben „auch noch da sind“. Sie selbst sind sich „absolut“
schon alleine dadurch, dass Ihre Welt mit Ihnen beginnt und endet und als Abbild in Ihrem Kopf existiert.
„Ihre“ Wahrheit, „Ihre“ Welt. Aber was red’ ich – an sich ist das selbsterklärend. Wenn man natürlich
mit aller Gewalt „Selbstvergötzung“ daraus stricken möchte: Bitte, viel Vergnügen. Es ist zwar Unfug,
aber wenn Sie sich so daran freuen. Tip: Wenn Sie echte Selbstvergötzung suchen, die finden Sie bei den
Satanisten.
@Pünktchen Sie können mit einer Antwort rechnen, sobald Sie sich ‘mal besser benehmen als der Rotzlöffel,
als welcher Sie sich hier präsentieren. Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, Sie könnten sich hier aufführen
wie mit offener Hose und dann auch noch herrisch Antworten auf Ihre Litaneien einfordern? So nicht, Kleiner –
und jetzt hab’ weiter Spaß damit, Dich selbst zum großen Sieger zu küren und Dir von Moritz auf die
Schulter klopfen zu lassen. Wenn keiner mit einem reden will, ist „Das-letzte-Wort-haben“ kein Problem.
;O)
Übrigens, weil es so nett passt: Ein Bild zum Thema idrewthis.org/2006/children.png (Der Typ mit den
großen Ohrwascheln ist G.W.Bush) Ach, übrigens, Pünktchen: So lange Sie sich nicht entblöden, Ihr
Gegenüber als „Subjekt“ zu titulieren, so lange signalisieren Sie überdeutlich, dass es Ihnen nicht
nur an der erforderlichen Reife und dem wünschenswerten Benimm mangelt, sondern tragen quasi ein in flammenden
Lettern geschriebenes „Nehmt mich nicht ernst, ich will nur pöbeln!“ vor sich her. Verzichtbar. @Moritz
Analog zu Ihrer Umdeutung von Pünktchens ad hominem gerichteter Polemik zu „Sachlichkeit“ darf ich Ihre
unsinnige Zuerkennung eines „Schachmatt“ dann wohl als Hissen der weißen Flagge auffassen, ja? Man liegt,
so als Faustregel, schon ganz gut, wenn man davon ausgeht, dass jeweils immer das Gegenteil der von Ihnen
gemachten Aussagen zutrifft. Sie sind, wenn Sie so wollen, die inkarniertie Verneinung. „NOT TRUE“, logisch
ausgedrückt.
Danke, Benedikt Ich kenn’ mich mit diesen innerkatholischen Titeln ja nun wahrlich nicht aus, deswegen
frag’ ich. Ich stieß überhaupt nur auf diesen Artikel, weil er einer der wenigen war, in denen ursprünglich
‘mal kreuz.net verlinkt war, und nahm an, dass vermutlich auch einer der hiesigen Leser daran mitbastelt.
Laut Wikipedia wird „Prälat“ überwiegend als Ehrentitel vergeben. de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4lat
Der ursprüngliche Verfasser hat sich da wohl etwas undeutlich ausgedrückt. Nun ja, wie dem auch sei:
Die Nennung NUR von „zu Peter und Paul“ ist für ein Lexikon nicht tolerabel, und wenn das Fest erwähnt
werden soll, muss es schon einen Grund dafür geben. Ich hatte das in der entsprechenden Diskussion vermerkt,
aber die wird geflissentlich ignoriert… :O( (Btw. Putzig, das mit Rock am Ring wusste ich gar nicht
mehr, ich hätte eher „Pink Pop“ mit Pfingsten assoziiert – aber nun ja, mein einziges „Rock am Ring“
war anno 1985… das legendäre erste!)
@Sulpi „Du bist wirklich bekifft…“ Mja, ist er wohl. Wo doch jeder von hier bis Bischofsheim weiß,
dass Moritz nicht satisfaktionsfähig ist. Schon gemein von blueberry, darauf so herumzureiten. Andererseits,
der Knabe hat’s nun wirklich verdient. Wer sich so aus dem Fenster lehnt, braucht sich wirklich nicht
zu wundern, wenn man ihn dann am Ziegenbärtchen zupft, bis er vom Sims in die eigene Gülle purzelt.
Gespannt wäre ich ja schon auf die Wahl der Waffen – Moritz würde sich vermutlich für „Spucken“ entscheiden,
darin ist er ja geübt. Zu seinem Unglück versucht er’s immer „mit geschlossenem Visier“ und sehr unappetitlichen
Konsequenzen… Alternativ käme „Ansbeinpinkeln“ in Frage, aber der Gute bekommt das eigene ja kaum gehoben,
wie wir bei seinen bemühten, aber fruchtlosen Anläufen dazu oft genug gesehen haben. Neenee, das wird
wohl nix mit „Duell“. Schade eigentlich, von mit hat der Knilch in memoriam seiner Dutzende von dumpfdusseligen
Anwürfen ja auch noch ‘was gut.
@Pünktchen – Sie drücken sich, wie immer …um Ihr argumentatives Problem herum, dass jedes Absolutum
bedingungslosen Einsatz erfordert. Das ist IHR Problem, nicht meins – ich bin ja tatsächlich Relativist
insofern, als ich alles in Bezug zueinander setze und abwäge, keine unantastbaren Absoluta kenne (alles
ist unter gewissen Umständen antastbar). Sie tun das zwar auch (das tut eigentlich JEDER Mensch), entblöden
sich aber nichtsdestotrotz, vom „Absoluten“ zu schwadronieren, obwohl Sie diesem überhöhten Anspruch
gar nicht gerecht werden wollen (vermutlich auch nicht können). Noch einmal: „absolutes“ Einstehen für
etwas bedingt völligen, bedingungslosen Einsatz. Es darf dann NICHTS wichtiger sein als das Absolutum,
denn wenn etwas wichtiger ist als das, dann ist das Absolute eben nicht mehr absolut und verdient ganz
einfach den Namen nicht. Sie werden sich entscheiden müssen: Entweder, Sie gestehen ein, dass Ihr Eifer
der Vokabel nicht gerecht wird, oder Sie verzichten einfach auf dieses, in diesem Kontext blödsinnige
Wort. Grenzenlose Überhöhung anderen gegenüber, aber Relativieren zugunsten der eigenen Bequemlichkeit,
das geht nicht zusammen. Ich würde allerdings darauf wetten, dass Ihr „absolutes Einstehen für das Leben“
im wesentlichen aus Maulaffenfeilhalten in Internetforen besteht. Vielleicht werfen Sie gelegentlich noch
einen Plastikembryo, das war’s dann. Aber von anderen erwarten sie, dass sie ihr Leben nach IHREN Paradigmen
ausrichten? Lächerlich.
Armer Kerl… Moritz, jetzt wird mir langsam einiges klar: „Ich will doch nur Liebe!“ „Muß man sich verdienen,
wie alles im Leben.“ Liebe ist ein Geschenk. Übrigens sogar nach Ihrer eigenen Kirchenlehre. Aber wer
das Leben als Börsenplatz begreift, der muss vermutlich als so ein grämiger Gallenspucker enden, wie
Sie uns das hier überreichlich zum Besten geben. Mein Mitleid.
Donnerwetter! Das ist ja ‘mal ein informativer, ja, sogar sympathisch zu lesender Artikel. *nachschau*
Dochdoch, mein Browser zeigt immer nocht www.kreuz.net an. Ich zücke dann ‘mal den roten Stift und den
Kalender… Schade nur, dass kreuz.net ‘mal wieder nicht über seinen journalistischen Schatten springen
kann und nicht direkt die genaue Quelle nennt (ist es denn wirklich *SO* schwer, einen Link einzubauen?):
…ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=89375 Musste ich eben händisch heraussuchen, denn so
ein Interview passt natürlich ausgezeichnet in den Wikipedia-Artikel über das priesterliche Geburtstagskind
(und bekanntlich wird kreuz.net auf WP nicht verlinkt). Dem „frommen und gebildeten Schönen“ weitere
50 Jahre – und dass er sich die durchblitzende Verschmitztheit auch weiterhin erhält :O)
@Aloah „Was von Gott ausgeht, ist vollkommen.“ Dann haben Sie in dem Moment ein Problem, in dem Sie das
Zustandekommen von Fehlern oder „Sünde“ erklären wollen. Das Problem ist übrigens in etwa so alt wie
Ihre Kirche. Man hat versucht, das mit der Auslagerung aller Negativbezüge auf „Satan“ zu lösen, aber
das ist natürlich nur eine letztendlich sinnlose Umschichtung, denn entweder hat Satan ebenfalls seine
Wurzeln in Gott (dann ist NICHT alles, was von Gott kommt, vollkommen), oder er ist eine eigenständige
Entität, dann ist Gott nicht allmächtig und sowieso schon nicht der Schöpfer von allem. Dass nicht
alles, was von Gott ausgeht, vollkommen ist, sehen Sie übrigens an der Natur: Darin ist GAR NICHTS „vollkommen“ –
alles ist immer noch verbesserungsfähig. Das nennt man „Evolution“. „dass die christliche Verkündigung
von Gott sagt, dass er von vornherein gar nicht unter Begriffe falle, ja größer sei als alles, was überhaupt
gedacht werden könne.“ Dann wäre es an der Zeit, dass sich die christlichen Theologen das zu Herzen
nähmen und sofort damit aufhören, alle möglichen Behauptungen über Gott aufzustellen. Entweder man
kann ihn beschreiben oder nicht. Aber belobhudeln einerseits und andererseits alle Gegenrede mit der „Begründung“
abwiegeln, Gott entziehe sich der Beschreibung, das geht nicht. „Man kann nichts ‘mit Gott erklären’.“
Ich stimme Ihnen hierin vollkommen zu. Und doch ist es genau das, was die Kirchen seit Jahrtausenden und
auch heute noch tun.
@Benedikt Das skizzierte Handeln widerspricht nicht der Allmacht, sondern Ihrer Annahme davon, wie Gott
diese anwendet. Sie unterstellen, dass Gott „Kollateralschäden“ vermeiden WILL. Das ist, im Rahmen Ihres
theologischen Gebäudes, eine folgerichtige Annahme, aber mit „Allmacht“ hat es nichts zu tun. Gott KÖNNTE
auch aus reiner Willkür oder sogar Schadenfreude handeln. Er MUSS es können. Wenn Sie Gott diese Fähigkeit,
solch niedere Beweggründe zu haben, absprechen, ist das zwar nett im Sinne der Lehre vom „lieben Gott“,
aber es beißt sich mit der Anforderung, buchstäblich alles für in seiner Macht zu halten. Wenn Sie
meinen, dieser kleine Seitendialog arte in Sophismus aus, dann haben Sie Recht. Das liegt aber primär
daran, dass „Allmacht“ ein sinn-loser Begriff ist, der von uns Menschen gar nicht handhabbar ist, weil
er zuviele unauflösbare Widersprüche aufwirft. Ich würde ihn gar nicht benutzen, wenn nicht die christlichen
Apologeten ihn immer wieder im Munde führen würden, während sie der vorgeblich unbegrenzten Allmacht
oft noch im selben Satz Hohn sprechen, indem sie Gott „gnaz sicher“ dieses oder jenes Attribut zusprechen.
„Allmacht“ aber ist ein exklusives Attribut: Wo es gilt, gilt kein anderes, das diese Allmacht irgendwie
einschränken könnte. Man vermeidet das Wort insgesamt wohl besser – ist ja eh’ ein Streit um Jehovas
Bart ;O)
@Benedikt – Allmacht „Mit einer Seuche auch Millionen Unschuldige hinzuraffen widerspricht einer Allmacht
aber deutlich.“ Naja, es widerspricht wohl eher dem Gedanken vom „barmherzigen Gott“. Der Allmacht widerspricht
es nicht – der Allmacht widerspricht überhaupt gar nichts außer einer (wie immer gearteten) Einschränkung
(darunter die Logik). Allmacht umfasst eben alles, darunter auch alles Negative. Wenn „Gott“, wie Aloah
es ausdrückt, „mächtig in allem“ ist, dann ist er auch zur größten Niedertracht, zur infamsten Lüge,
zur abstoßendsten Bosheit fähig. Das heißt nicht, dass er irgendetwas davon ist, aber jedenfalls doch,
dass er all das sein kann, sogar sein können muss, will man nicht seine Allmacht einschränken. „Allmacht“
bedeutet letztendlich, das es keine – wie immer geartete – Aussage über so ein Wesen geben kann, die
Anspruch auf Gültigkeit erheben dürfte, denn jede Definition, jede fixe Aussage wäre eine Einschränkung.
Nicht einmal, wenn man die Bibel und die darin enthaltenen, selbstreferenziellen Aussagen als „Gottes
Wort“ begreift, sagt das irgendetwas aus, denn ein allmächtiger Gott wäre durch nichts an gemachte Aussagen
gebunden und könnte glatt gelogen haben. Muss nicht – aber kann. Anders gesagt: Gerade die Überhöhung
zum „allmächtigen“ Wesen macht Gott in jeder Hinsicht – auch der kirchlich-theologischen – völlig unbeschreiblich
(was natürlich erst recht den so oft bemühten „Willen Gottes“ betrifft) und im Hinblick auf Erkenntnis
untauglich, weil 100% unberechenbar.
@Aloah – Nein Mit „DDL“ und „deusexmachina“ komme ich aus. Ändert nichts daran, dass ich „MissionX“ vollinhaltlich
zustimme – aber das hatten Sie ja bereits erahnt. In der Tat hat eine Religionsgemeinschaft „no say“ in
der zivilrechtlichen Handhabung von Partner- und Gemeinschaften. Wie Sie das katholikenintern handhaben,
ist wiederum IHRE Sache. Dazu würden Leute wie MissionX oder ich vermutlich zwar eine Meinung haben,
aber gleichzeitig anerkennen, dass es nicht „unser Bier“ ist, unsere Meinung in dieser Hinsicht also unmaßgeblich.
Machen Sie also (intern), was Sie wollen, es hat ja nach außen keine weitere Bedeutung. Solange sowohl
Sie sich als auch wir uns darüber im Klaren sind, ist alles paletti. Wenn man sich dioese Foren so durchguckt,
reicht das nur leider so manchem nicht. Tough luck.
Immer, wenn… …sich ‘mal eine fruchtbare und zivilisierte Diskussion, selbst an einem in dieser Hinsicht
unwahrscheinlichen Ort, entfaltet, kommt irgendein Höhlentroll an und meint, mit unqualifiziertem Grunzen
sein Missfallen kundtun zu müssen. Welcome to the wonderful world of online communication.
@Benedikt (Teil 1) „Sorry, aber wollen Sie mir grad erzählen die Menschen wären alle gut und heiligmäßig
oder wie?“ Nein, absolut nicht. Es ist, im Gegenteil, Ihre Kirche, die behauptet, die Menschen seien schlecht.
Ich für meinen Teil sehe keinen Sinn darin, überhaupt ein solches Pauschalurteil zu fällen. Die Menschen
sind, wie sie sind, in manchem gut, in manchem schlecht, individuell verschieden… und dann wäre da
noch das klitzekleine Detail, dass sich unsere Definitionen von „gut“ und „schlecht“ in stetem Wandel
befinden. „Der Mensch ist sündig“ ist, als absolute Aussage, in sich Unfug. Werturteile sind immer relativ –
der Mensch ist also „sündig“, gemessen woran? An „Gott“? Das wäre insofern purer Sophismus, als Gott
ein Ideal ist. „Gut“ oder „schlecht“ beim Menschen kann immer nur an anderen Menschen gemessen werden –
es ist also witzlos, alle über einen Kamm zu scheren. „Oftmals zu hören ist, dass ausschließlich der
katholische Weg schlecht ist“ Aber nicht von mir, Benedikt. Es gibt unendlich viele Wege zu irren. Und
der katholische ist bestimmt nicht der übelste davon (Allenfalls manche der sumpfigeren Derivate). Ich
bin Programmierer – ich weiß sehr gut, dass jeder Weg ein „Trade-off“ ist (aus dem Abwägen davon besteht
unsere „Kunst“). „Wer sich für einen Weg fest entscheidet, hält diese Entscheidung idR für richtig.“
Dabei gehen Sie davon aus, dass man sich bei Glauben „entscheidet“. – seien wir doch bitte ehrlich: Beim
Großteil der (weiter in Teil 2).
@Benedikt Ich halte es insgesamt für unglücklich, dem katholischen einen „säkularen“ Weg gegenüberzustellen.
Das würde implizieren, dass letzterer eine „säkulare Lehre“ hätte. Die gibt es aber gar nicht, jedenfalls
nicht im Sinne des katholischen Lehramtes. Da können die, die stetig von irgendeiner „Ideologie“ reden,
noch so schreien: Es wird dadurch nicht wahrer. Aber sehen Sie doch einmal hin: Was Sie „meine Analyse“
nennen (tatsächlich sind ja viele andere vor und außer mir zu demselben Schluss gekommen), ist doch
nichts anderes als die konsequente Weiterführung der Geschichte mit der Erbsünde: Zunächst einmal werden
pauschal ALLE zu „Sündern“ erklärt, und anschließend preist man sich als das gottgesandte Heilmittel
an. Man muss gar nicht bösartig sein, um hier Parallelen zum Kurpfuscher zu sehen, der einem erst eine
Krankheit einredet, um so sein Wässerchen besser verkaufen zu können. Im Übrigen rede ich ja nicht
der Promiskuität das Wort, und der Probleme des (sagen wir mal korrekter) „nichtkatholischen Wegs“ bin
ich mir bewusst: JEDER Weg bringt seine spezifischen Probleme mit sich. Das heißt aber nicht, dass andere
Wege als der Ihre schlechter sein müssen. Von mir aus lassen wir beide parallel gelten und jeder darf
sich individuell entscheiden. Aber dann muss man genau das auch gestatten und eben NICHT vom einzig denkbaren
Heilsweg salbadern (sorry für die despektierliche Ausdrucksweise, aber dieses „die Wahrheit gepachtet
haben“ ist mir in jeder Geschmacksrichtung ein Graus).
@Jörg Guttenberger Ich hatte meine Antwort ja auch an Benedikt adressiert. ;O) Allerdings: Ob es „grundsätzlich
auch ohne (Ersatzbefriedigung) geht“, das ist zweifelhaft, jedenfalls beim Normalmenschen. Es mag einzelne
geben, die darauf ganz verzichten können, ohne sich psychische Gewalt anzutun, aber „natürlich“ im harmlosesten
Sinn des Wortes ist es nicht. Was vermutlich bei einzelnen funktionieren kann(!), ist eine so starke Fokussierung
auf anderes, dass der Geschlechtstrieb ganz einfach in den Hintergrund tritt. Das ergibt sich aber, ist
wohl kaum bei jedem erzwingbar – wobei sich mir, ehrlich gesagt, auch nicht im mindesten erschließt,
warum man es erzwingen SOLLTE oder was denn am Geschlechtstrieb bzw. den diversen Varianten seiner Befriedigung
das Schlimme sein soll. Meine These dazu muss in den Ohren eines gläubigen Katholiken natürlich provokant
klingen: Ich bin der Überzeugung, dass man mit der Verteufelung des Sexuellen (von einer engen Gasse
zur Fortpflanzung abgesehen) sehr gezielt eine Forderung aufgestellt hat, der der Normalmensch (und sogar
der Normalpriester) nicht gerecht werden kann. Sinn der Sache? Nun, um sich, als Kirche, hernach als Heilmittelchen
gegen die selbst gebastelte Krankheit präsentieren zu können. Erst erklärt man Sex für sündig, dann
stellt man sich selbst als Weg dar, von dieser Sünde gereinigt zu werden. Im Sinne maximaler Machtausbeute
eine exzellente Strategie. Menschenfreundlich oder -gerecht? Nein. Aber machiavellistisch betrachtet genial.
@Frasim – na und? Ist das Deuten auf die Negativaspekte nicht vollkommen legitim? Von der Kirche selbst
wird man doch lediglich Belobhudelungen in dieser Hinsicht hören – irgendeiner muss den Job doch übernehmen,
klarzumachen, dass da keineswegs alles Gold war / ist, was da glänzt(e). Und ist es nun wirklich so ein
großes Geheimnis, dass Klöster über viele Jahrhunderte als Entsorgungsbetriebe für Ungelegene dienten?
@Pünktchen Solange Sie sich nicht entblöden, Mord und Abtreibung auf eine Stufe zu stellen, solange
dürfen Sie nicht erwarten, dass man Ihre vorgeblich philosophelnden Einlassungen ernst nimmt.
@Jawohl! Nein, die Antwort finde ich dort www.kreuz.net/…er.1790-page.34.html ganz sicher nicht, denn
„dort www.kreuz.net/…er.1790-page.34.html“ ist ein Verweis auf die ersten, unter diesem Nick von mir
verfassten, Kommentare hier. Wenn Sie mich darüberhinaus irrig ausgerechnet mit dem Namen des bekannten
Hochstaplers Becker ansprechen (an die diversen Verballhornungen meiner Nicks habe ich mich ja schon längst
gewöhnt), der hier als „antiHomoLobby“ unterwegs ist, dann liegt die Vermutung nahe, dass es Ihnen ausschließlich
um völlig sinnbefreite Provokation rein aus Freude am Zetern geht. Im Internetjargon nennt man derlei
Leutchens „Trolle“.
Och, Benedikt… „In der Praxis heißt das, dass die Sexualität nicht ausgelebt wird. Da es außer Priestern
auf dieser Welt noch jede Menge Singles (gewollt oder ungewollt) etc wüsste ich jetzt auch nicht, wo
da das besondere ist.“ Dieser Vergleich von Priestern mit Singles ist doch aberwitzig, ich bitte Sie.
Ich bin ja nun auch lange Zeit Single gewesen, kenne genügend andere – „Single“ heißt nichts anderes,
als dass man keinen FESTEN Partner hat. Je nach persönlichem Geschmack kann man diese sexuelle Bezugslosigkeit
mit Onenightstands, lockeren Affären, Prostitution, Pornographie und selbstverständlich Masturbation
auffüllen. So sieht das bei einem Single aus. Und was genau davon ist jetzt dem Priester erlaubt? Bislang
dachte ich eigentlich, NICHTS davon, aber Sie scheinen ja ein großer Fan priesterlicher Sexualität zu
sein. Ich lausche gespannt.
@Benedikt „Sie haben also eine Religion beurteilt, der Sie nicht angehören, Sie wollten sogar den Gläubigen
erklären, was ihr Gott von ihrer Verehrungspraxis wohl halten wird.“ Das war jetzt aber possierlich.
Ja, selbstverständlich beurteilt man Religionen, denen man nicht angehört, muss man doch sogar, wenn
man die eigene (Nicht-)Zugehörigkeit anders als mit schlichter Gewohnheit und / oder Nachplapperei begründen
will. Und, nein, ich will niemandem so etwas erklären (äh, das wäre grotesk, nicht? Bei einem Gott,
den ich nicht für real halte? Ich bitte Sie…). Mich nerven, im Gegenteil, diese ständigen Begründungen,
man würde dies und jenes so tun, weil „Gott „das angeblich so wolle. Die einzige Aussage, die ich selbst
dahingehend gemacht habe, ist die, dass ich es als nicht plausibel ansehe, warum eine postulierte allmächtige
Wesenheit sich um so einen detailverliebten Zirkus kümmern sollte. Statt sich darüber zu empören, dass
ich das wage, begründen Sie doch bitte einfach einmal, warum ein solches Wesen das tun sollte. „Ich jedenfalls
käme nie auf die Idee, irgendwelche fremdreligiösen Rituale zu beurteilen.“ Nicht? Wenn irgendwelche
Voodoo-Sekten Menschenopfer darbrächten, wäre Ihnen das egal? „Keine Meinung, nicht mein Ding“? Ähm.
Ich glaube Ihnen kein Wort. Oder nehmen wir, weniger extrem, die Verhaltensweisen der Zeugen Jehovas –
keine Meinung dazu, Benedikt? Wie sieht’s aus mit Scientology? Islam? Judentum? Protestantismus? Keine
Beurteilung durch Sie?
@Benedikt Mit Verlaub, als Katholik können Sie in Sachen „Gott“ und was er gut oder nicht gut findet,
genausoviel „abschließend beurteilen“ wie ich: Gar nichts. Sie können lediglich behaupten – das kann
ich auch, wenn ich lustig bin, und ohne ein Gran weniger Berechtigung. Da „Gott“ sich nicht zeigt und
sagt: „Hey, die Katholiken haben Recht, so und nicht anders meine ich das wirklich“ (oder dasselbe für
irgendeine andere der X Religionen und Sekten), können Sie darüber, ob die spezielle Art der Verehrung
(oder eine Verehrung überhaupt) einem solchen Wesen irgendetwas bedeutet, viel erzählen, das allerdings
nicht den mindesten Anspruch haben kann, irgendwie berechtigter zu sein als jede andere Aussage. Alles,
was Sie können, ist, darauf zu verweisen, was Sie als Katholik annehmen. Definitionskraft hat das nicht.
Zum „Sinn der Sache“: Ist das nicht klar? Die Bergpredigt als eine der Kernbotschaften des NT z.B. bedarf
keines liturgischen Mummenschanzes. Wenn ein Kult mit der Zeit eine gewisse Tradition aufbaut, mag das
nett und anrührend sein, aber wenn man sich, wie hier geschehen, über rote Nasen in der Messe aufpudelt,
weil es rote Nasen sind, aber völlig am Sinn dieser roten Nasen vorbeisieht und daran, dass diese Aktion
sehr viel mehr mit christlicher Nächstenliebe zu tun hat als die korrekte Gewandung während des Gottesdienstes,
dann läuft irgendwas quer. @mahner Wenn Sie Mathematik mit Theologie oder Glaube vergleichen, haben Sie
etwas Grudnsätzliches nicht begriffen.
@Maledica Sie scheinen nicht so ganz verstanden zu haben, daher noch einmal im Abriss: a) Ich glaube nicht
an einen Gott oder ein gottähnliches Wesen. Insofern könnte mir grundsätzlich nichts egaler und unbeachtlicher
sein als irgendwelche Vorschriften, wie genau man denn nun eine Wesenheit, die ich als pure Fiktion begreife,
zu verehren sei. b) Selbst unter der gewagten und durch nichts belegten Annahme, dass ein solcher Gott
existiere, spottet liturgische Korinthenkackerei der Auffassung von diesem als allmächtiger Wesenheit.
Ein allmächtiger Gott, der sich dafür interessiert, ob Menschen ihn mit oder ohne Stola verehren, oder
dafür, ob man eine Oblate in den Mund oder in die Hand nimmt? Das ist absurd. c) Ungeachtet meines Nichtglaubens
sehe ich in vielen Religionen, auch der katholischen, positive Aspekte. Diese haben aber mit der hier
als so hochheilig angesehenen Liturgie nichts zu tun; es geht um philosophische Punkte, die wahr bleiben,
ganz egal, ob man sie nun auf einen Gott zurückführt oder aus der Vernunft ableitet. Liturgie kann ein
nettes, stimmungsvolles, psychologisches Add-on sein, aber wo sie dem SINN einer Sache entgegensteht,
wird sie zur Farce. Wo sie diesen Sinn gar verdrängt oder ersetzt, wird sie zum Problem. Übrigens schweige
ich nicht, weil kreuz.net die Form eines öffentlichen Forums gewählt hat. Wenn man möchte, dass andere
schweigen, darf man sich unter diese anderen nicht begeben. That simple.
@Sulpi Lassen Sie es mich anders sagen: Ich nehme zugunsten des katholischen Glaubens an, dass liturgische
Vorschriften nicht dessen Essenz ausmachen, dass sie aber nichtsdestotrotz von manchen hier so gehandhabt
werden. Aber von mir aus leben Sie Ihren Bürokratenkult weiter, so lange Sie mögen und können. Wie
weit das „katholisch“ ist, das sollen die beurteilen, die dazu die Kompetenz haben. Persönlich halte
ich so manchen Freikirchler für christlicher (im positiven Sinne) als die vergreiste Formalistenclique,
die sich hier ein Stelldichein gibt. Und wenn dann so ein Formalist bezweifelt, ob ich dies oder jenes
verstanden habe – quem iucat, nicht wahr?
@mahner Kann es sein, dass Sie nicht den leistesten Dunst davon haben, was der Red Nose Day de.wikipedia.org/wiki/Red_Nose_Day
eigentlich ist und worum es dabei geht? Dass Sie sich hier über etwas aufbrezeln, weil Sie eine äußere
Form sehen, die Ihnen nicht gefällt, das Sie aber in keinster Weise verstanden haben?
@Benedikt Öhm, und was heißt das denn, bitte, in der Praxis, dieses „im Griff haben“? Völlige Negation
in jeder Hinsicht doch wohl, denn jedewede irgendwie sexuelle Handlung gilt doch als Tabu. Ich lasse mich
da aber gerne belehren und und darüber aufklären, in welchem Rahmen die Kirche ihren Priestern Sexualität
zugesteht.
@r.ruhrgebietler Also, bei manchen Äußerungen frage ich mich ja schon, wieviele Kronenkorken da wohl
bereits neben dem Aschenbecher gelegen haben mögen: „anders aufwachsen lassen scheint bei Ihnen ausschließlich
lesbisch/schwul zu sein bzw. ähnlich Pervertierte… Geben Sie endlich den Versuch auf sich gg. den Herrn
Jesus Christus zu stellen, der auch die Sexualität gottbefohlen geordnet hat und dem FREIEN WILLEN DES
MENSCHEN überantwortete! Aber das hat mit Demut zu tun.“ Ahja. Ich kommentiere das nicht weiter. Das
steht in seiner absoluten Unsinnigkeit und Widersprüchlichkeit für sich.
@Jörg Guttenberger Das ist doch ein ordentlicher Konsens, auf der Basis kann man reden. Der Rest sind
Nuancen, über die sich zwar sicher ebenfalls trefflich streiten ließe, die sich aber so oder so im Rahmen
des grundsätzlich Wünschenswerten hielten. Es muss ja auch nicht immer alles uniform sein; ein gewisser
Pluralismus ist ja durchaus gewollt und richtig. Aber eine GEWISSE Übereinstimmung, gerade in Erziehungsfragen,
ist alleine schon deshalb notwendig, weil man sonst Gefahr läuft, Kinder so „anders“ aufwachsen zu lassen,
dass sie sich später, auf sich gestellt, in der Gesellschaft nicht mehr zurechtfinden, abseits derer
sie erzogen wurden.
@Galen Sie verfolgen hier eine Linie, die ich schon oft beobachtet habe: Sie lassen jedes Argument dafür
vermissen, warum ich Unrecht haben sollte, sondern sehen es als selbstverständlich an, DASS ich Unrecht
habe, und leiten daraus beliebige Konsequenzen des „Widerstandes“ ab. Das also ist die von Ihnen so geschätzte
„offene Diskussion“. Aha. Im übrigen sprechen Sie allerdings die Unwahrheit: Es ist keineswegs so, dass
die Schule die Kinder antikatholisch indoktrinieren würde (das ist alleine schon deswegen absurd, als
ja auch nicht wenige Lehrer selbst katholisch sind). Was die Schule will und (wenn sie gut ist) auch macht,
ist, einen Grundwortschatz der Gesamtheit menschlichen Wissens zu vermitteln, sowie Anleitungen zum Lernen
zu geben. Wenn das der kirchlichen Lehre (in diesem Falle wohl eher Ihrer Privatauffassung davon) widerspricht,
sollte die Kirche (oder vielmehr: Sie) vielleicht ‘mal schauen, dass man zu einem Einklang zwischen wissenschaftlicher
Erkenntnis und Glaube gelangt. Auf Dauer geht es nicht gut, wenn sich beides diametral widerspricht. Ihre
Obersten versuchen das ja seit vielen Jahren, was Sie aber geflissentlich ignorieren. Beharren Sie weiter
auf diesem Gegensatz zwischen Glaube und Forschung, und Sie werden den weiteren Niedergang der Ihnen gewohnten
Glaubensform erleben. Weggucken und Nichtwissenwollen sind intellektuelle Offenbarungseide; in dem Streit
ziehen Sie den Kürzeren. Aber das wissen Sie ja, deswegen sind Sie auch so gallig.
@Theo et al Ich darf daran erinnern, dass ich eine chirstliche, allerdings protestantische Erziehung hatte,
jedoch auch gelegentlich ‘mal an katholischen Gottesdiensten teilgenommen habe (bevor jemand schreit:
Nein, bei letzteren nicht am Abendmahl). In letzteren war es eine Minderheit, die sich hingekniet hat,
und diese Tendenz hat sich mit der Zeit verstärkt. Als Protestant bin ich in solchen Momenten – wie viele
andere – stehen geblieben, als äußeres Zeichen des Respekts. Als äußeres, wohlgemerkt. Man scheint
sich auch unter Katholiken nicht so recht einig zu sein, wann man denn nun zu sitzen, zu stehen oder zu
knien hätte. Zuweilen scheint es regelrecht eine stille „demokratische Abstimmung“ zu geben, bei der
viele zögern und erst einmal auf die anderen zu schauen, um dann das zu tun, was die tun. Wenn alles
nichts hilft, macht der Priester eine deutliche Geste, und selbst die wird nicht immer einhellig aufgefasst.
Das war übrigens nicht in irgendeiner „häretisch-modernistischen“ Kapelle, sondern in der Barockbasilika
eines der ältesten Klöster Oberbayerns, an einem Ort, der wohl zu Recht als „gut katholisch“ gilt. Aber
dass hier manchem die äußere Form das Sakrament ist, ist ja nichts Neues soweit.
@Athanasius „Die Erzwingung der angeblichen Evolutionslehre, die nur eine Theorie ist,“ Wer sich so äußert,
verrät einen geradezu erschreckenden Mangel an Kompetenz auf dem Gebiet, zu dem er sich so empört äußert.
Athanasius, bitte, bitte, lesen Sie doch ‘mal nach, was eine „Theorie“ eigentlich ist, dann wird sich
das mit dem „nur“ schon geben. Sie verwechseln hier „Hypothese“ mit „Theorie“ (zu Ihrer Verteidigung:
Den Fehler machen viele). Tatsächlich ist vieles andere, was wir als bewiesene Gesetzmäßigkeiten anerkennen,
„Theorie“ im wissenschaftlichen Sinn. Schwerkraft. Relativität. Kein geistig gesunder Mensch bezweifelt
diese, und doch sind es „Theorien“. Wenn Sie die Evolutionstheorie angreifen möchten, bitte, tun Sie
das, aber dann bitte mit inhaltlichen Argumenten und nicht mit einer fehlerhaften Ausdeutung der Bezeichnung,
damit markieren Sie Ihre Einlassungen nur als unbeachtlich, weil uninformiert. @Karl Murx Und auf welcher
Klippschule hat man Ihnen Ihre fanatische Vorliebe für Gewalttaten und Verstümmelungen eingebleut?
@monti …seien Sie versichert, dass ich mich in meiner Sprache ganz gut auskenne – man sagt mir sogar
eine gewisse Vernarrtheit in sie nach ;O) Diese Lesart „im übertragenen Sinn“ habe ich durchaus auch
als Möglichkeit gesehen. Nur wäre das sprachlich extrem schief, wenn man mit einer so metaphorischen
Ausdrucksweise eine ganz konkrete Körperhaltung der heutigen Anhängerschaft begründen würde; das wäre
ein ruckartiger und unlogischer Wechsel der Ebenen. Auf die Art könnte man alles und sein Gegenteil „begründen“.
Wenn das so gemeint ist, wie Sie das erklären, wäre das logisch genauso aberwitzig, als würde man vom
„Feuer des Glaubens“ sprechen und damit pyromanische Praktiken rechtfertigen. Allerdings ist es wohl so,
dass genau solche Absurditäten in manchen religiösen Zusammenhängen nicht unbekannt sind (ich meine
da jetzt gar nicht speziell den Katholizismus). Wenn Jesus sich „übertragen“ geneugt hat, dann kann es
auch der Mensch, da ist keine spezielle Kniehaltung nötig. Ein allmächtiger und vor allem allwissender
Gott benötigt derlei Ehrenbezeigungen bzw. Selbsterniedrigungen (im wortwörtlichen Sinn) ohnehin nicht:
Er kann den Menschen in die Herzen schauen und sieht, ob sie DORT knien (wenn er denn auf eine solche
Demutshaltung Wert legt, was ich ‘mal dahingestellt lasse). Nach außen sichtbare Verhaltensweisen brauchen
nur die, die außen sehen: Die Kniehaltung demonstriert nicht Gott etwas, sondern den Umstehenden (bzw.
Knieenden). Böse formuliert: Ein Wettfrömmeln.
Und wie… …„beugt“ sich jemand, der mit beiden Armen bzw. Handgelenken an ein Kreuz genagelt ist? Hö?
Das Maximum, was drin wäre, wäre ja wohl ein Kopfnicken, und das wird der Delinquent tunlichst vermeiden,
denn er kämpft, im Gegenteil, schon ununterbrochen gegen die Schwerkraft, die zu seinem letztendlichen
Ersticken führt, reckt den Kopf in verzweifeltem Sehnen nach Entkrampfung des zusammengesunkenen Brustkorbs.
Das einzige, was ein Gekreuzigter in der Hinsicht tun kann, ist nicht „beugen“, sondern „zusammensacken“.
Und das bedeutet dann auch den Exitus. Ich habe schon fundiertere Begründungen gehört.
@Galen Je lauter Sie Ihre Verschwörungsphantasien hinausplärren, desto deutlicher wird es, dass man
(noch) unkritische Kinder solchem Geschwurbel nicht auch noch in Form einer weltanschaulich extrem einseitigen
Schule aussetzen darf. Die Kleinen sind schon gestraft genug, wenn die Eltern so drauf sind, aber lassen
wir ihnen wenigstens die Möglichkeit, sich durch Abgleich mit der wirklichen Welt ein eigenes Urteil
zu bilden. Sie hätten’s natürlich am liebsten von der Wiege bis zu Bahre katholisch, um am besten erst
gar keinen anderen Gedanken aufkommen zu lassen. Das aber wäre geistige Verkrüppelung, sonst gar nichts.
Versucht haben das ja schon manche, und praktisch nie waren die Motive dabei lauter. Wer Recht hat, braucht
die Andermeinung nicht zu fürchten. Nichts gegen die RKK, aber man sollte sich doch vorzugsweise bewusst
und aus eigenen Gründen für sie entscheiden, und nicht, weil einem irgendwelche scheuklappenbewehrten
Pseudopädagogen alles andere als die eigene, vemeintliche „Wahrheit“ vorenthalten und den großen Bannfluch
mit Schwertern und Brillianten über den Rest der – ach, so satanischen! – Welt gesprochen haben. Leute
wie Sie sind doch ein wandelndes Mahnmal dafür, dass wir derlei „Schulen“ nicht dulden dürfen: Das wären
doch Kaderschmieden für zukünftige Menschenverächter, Produktionsstätten halbseitig gelähmter Charaktere
ohne eigenen Willen. Sowas braucht kein Mensch und erst recht nicht die Gesellschaft.
@Theo Wenn Sie unter sich sein wollen, dann machen Sie das in einem abgeschlossenen, nicht nach außen
sichtbaren Forum. Solange das hier in der Öffentlichkeit erscheint, solange hat die Öffentlichkeit ein
Wörtchen mitzureden, speziell dann, wenn hier Teile dieser Öffentlichkeit unermüdlich auf das Primitivste
angegriffen und verfemt werden. Das passt Ihnen nicht? Dann gehen Sie wieder in die dunkle Ecke der Stammkneipe,
wo Sie hingehören, da sind Sie ungestört und können (als Bonus) auch wieder ganz fromm der Bedienung
in den Po kneifen – ist sowieso unerfreulich, dass all die Stammtisch-Kneipenbrüder heutzutage meinen,
ihr Gewäsch per Web weltweit lesbar zu machen. Das braucht kein Mensch. Grotesk wird’s natürlich, wenn
man über diese Dumfbirnereien ein Schild „Nachrichten“ pappt und meint, jetzt sei man irgendwas Offizielles
oder gar Maßgebliches und sich gar noch empört, weil ein Online-Lexikon auf diesen virtuellen Stammtisch
niedersten Niveaus nicht verlinken will.
@Moritz Ach, Sie und Ihre vermeintlich so erleuchteten Einlassungen… das Niederträchtige ist, dass
solche Sprüche mich ja ernstlich verletzen könnten (und es ja auch sollen, daran lassen Sie verwahrloster
Charakter ja keinen Zweifel), und das allein zu Ihrer Belustigung… Man beachte den Konjunktiv. Leider
sind meine Großeltern alle nicht mehr am Leben, sonst hätte ich meinen Großvater ‘mal fragen können,
wie er das eigentlich angestellt hat – meine Großmutter war ebenfalls exakt 20 Jahre jünger. Klosterschülerin,
übrigens, und zwar nicht „streng“, aber eben konservativ-bayerisch katholisch. Sie starb dann allerdings
leider vor ihm, schade, war eine Prachtoma. Im Gegensatz zu Ihnen war er allerdings ein Mensch mit Benimm,
nicht so ein voyeuristischer Flegel wie Sie. Das mag geholfen haben, eine deutlich jüngere Frau für
ihn einzunehmen – aber da rede ich gerade dem Blinden von der Farbe. Sie müssen ganz schöne Probleme
haben, wenn Sie Ihr Heil darin suchen, sich so manisch für die von Ihnen zusammenphantasierten Probleme
anderer zu interessieren. Alsdann, schönen Tag noch. Und achten Sie auf Ihre Galle.
@Rüdiger Keller Lassen Sie’s. Der will es so, der und die anderen Scheinchristen, denen die versuchte
Verunglimpfung irgendwie Andersdenkender oder -seiender das einzig wahre Sakrament ist. Gucken Sie hin,
es sind immer dieselben Maulaffenfeilhalter, die sich im Absondern von Despektierlichkeiten gegenseitig
überbieten: Ein Wettkampf der Unfätigkeiten. „Wer kann dreckiger schimpfen auf das blöde Schwulenpack?“,
das ist das Motto. Und jeder, der das Gepöbel so primitiv und dumm findet, wie es nun ‘mal ist, der wird
flugs mit eingesackt. Homosexueller, Homosympathisant, Homotolerierer, geh’, alles derselbe Dreck. Und
wenn man dann ‘mal auf die andernorts so heilig beschworene Menschenwürde hinweist, heißt es „Anathema!“,
nur in der Regel etwas analer verpackt. Im realen Leben backen die ganz kleine Brötchen. HIER toben die
sich doch nur so aus, weil sie es „da draußen“ nicht wagen, nicht zuletzt aus berechtigter Sorge vor
„heißen Ohren“, die man ihnen, völlig berechtigt, in realitas verpassen würde, würden sie ihren hetzerischen
Unflat in der Öffentlichkeit zu äußern wagen. Daher doch auch das dringende Bedürfnis, hier wenigstens
virtuell das zu „verteilen“, was man reell selbst zu befürchten hätte. Vergessen Sie’s, die bessern
Sie nimmer. Die sind schon innerhalb ihrer eigenen Religionsgruppe eine ausgegrenzte Minderheit, den Frust
versuchen sie jetzt, an Menschen wie Ihnen abzureagieren. Lebende Fossilien sind das, allerdings eine
aussterbende Art. Und das fuchst die bis auf’s Blut ;O)
@Asbeel Ach, machen Sie doch nicht den Fehler, kreuz.net stellvertretend für Christen zu nehmen. Falscher
könnten Sie kaum liegen. Die „Hardcore-kreuz.netter“ (inklusive der „Redaktion“) sind lediglich katholische
Abziehbilder, denen die Form zur Religion geworden ist. Die können sich stunden- und tagelang darüber
aufzwiebeln, ob man die Hostie nun in die Hand oder den Mund nehmen kann / darf / muss, und ansonsten
hält man sich selbst für außerordentlich fromm und greint auf so ziemlich alles, was irgendwie anders
ist: Schwule, Linke, Frauen, Juden, Muslime (es sei denn, die meckern auch gerade über Schwule, dann
sind sie prima… oder natürlich, wenn sie den Juden eins überziehen, dann sind sie auch recht) und
eigentlich auch Katholiken, denn die „wahren“ Katholiken, das sind ja nur einige wenige Auserwählte,
und der Papst, dieser alte Ketzer, schon gleich gar nicht. Nebenbei bemerkt, ist das hier eine Fanseite
der irgendwie-schon-aber-doch-nicht-ganz-schismatischen Piusbruderschaft, das Label „katholische Nachrichten“
ist reine Makulatur. Wenn Sie Christen erleben wollen, sind Sie hier falsch, die sind hier die Ausnahme,
nicht die Regel. Tip: Sie erkennen sie daran, dass sie in aller Regel auf Vokabeln wie „Kinderschlächter“,
„Sodomiter“ und „Homoideologen“ verzichten und auch in anderen Begriffen als „pervers „und „widernatürlich“
reden können.
Tja, Moritz… …solange ich noch nicht soweit heruntergekommen bin, dass ich einem mir völlig unbekannten
Typen hinterhertrollen und ihm gleichermaßen ahnungs- wie benimmlose Mutmaßungen über Dinge, die ich
nicht weiß, nicht wissen kann und niemals wissen werde… solange geht’s mir noch gut. Im Vergleich zu
Ihnen sowieso. Übrigens, Moritz: Ich hab’ schon einige erlebt, die mir ans Bein pinkeln wollten. So schlecht
wie Sie waren wenige. Ich glaube, mittlerweile würde mir ohne Ihre spaßigen Rülpser glatt was fehlen.
Neben einem wie Ihnen KANN man ja nur glänzen. :O)
Hihihi… …gerade gesehen, als ich ‘mal in der englischen Wikipedia en.wikipedia.org/wiki/Special:Search?search=kreuz.n…
nach „kreuz.net“ geschaut habe (kam eh’ nur zweimal vor, eines davon hat schon wer anderes gelöscht,
das zweite hab’ dann ich gemacht): www.kreuz-net.com/ Klasse :O) Möchte wissen, woher die den Namen haben…
*kicher* @v. Galen Ach, ähm, werter „Graf“, ich glaube, ich fragte Sie das schon einmal, kann mich aber
an keine Antwort Ihrerseits erinnern: Wie erklären Sie sich denn die engagierte Mitarbeit nicht weniger
Katholiken (und sogar Geistlicher) an der bösen, homoideologisch und 68er-unterwanderten Wikipedia? Kann
es sein, dass Sie die Vokabel „katholisch“ als Synonym für „meine Meinung“ auffassen? „Wider die ideologischen
Scheuklappen“, möchte man – ganz in Ihrem Stil – ausrufen. @Artois Was genau verstehen Sie an dem Wort
„menschenverachtend“ nicht? Ich bin übrigens normalerweise recht sparsam damit, gerade, weil es im politischen
Diskurs so inflationär gebraucht wird. Aber was man hier speziell über Homosexuelle so ablässt, hat
nun einmal keine andere Bezeichnung verdient: Die gezielte Herabwürdigung von Menschen aufgrund immanenter
Eigenschaften. Das ist „menschenverachtend“ und das täglich Brot der kreuz.net-Redaktion. Und ihrer Claquere,
natürlich – was vermutlich eine bedeutende Schnittmenge bildet.
@Theo Hmmmmmmm… und Sie halten es für eine besonders spritzige Idee, den Vorwurf der „Worthülsen“
(worauf genau bezog sich das eigentlich? Auf irgendwas, das ich gesagt habe? Heute? Gestern? Ganz allgemein?
Oder um seiner selbst willen?) mit einem Sprüchlein zu untermalen, das ich erst kürzlich genau so hier
schon einmal gelesen hatte (von Ihnen oder nicht, weiß nimmer)? Originalität ist nicht eben Ihre Stärke…
oder wollten Sie vielleicht direkt ‘mal demonstrieren, was eine „Worthülse“ eigentlich ist? Das immerhin
wäre Ihnen dann gelungen, denn gesagt, lieber „Bruder“, haben Sie – mal wieder – gar nichts. Und Sie
meinen also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dass ausgerechnet Benedikt einer ist, bei dem meine
„Worthülsen verfangen“ (wie man, Ihrer fabelhaften Analyse entsprechend, unschwer daran erkennen kann,
dass es in unseren Dialogen erstaunlich wenig Polemik gibt, ganz im Gegensatz zu Ihren Anwürfen)? No
ja, Theo, wenn Sie meinen… ich persönlich habe da eine etwas andere Auffassung, die ich aber ‘mal nicht
breittreten möchte, um nicht der Versuchung zu erliegen, Ihnen gegenüber polemisch zu werden bzw. Benedikt
gegenüber zu schleimen. Ah, übrigens, Sie wollen ‘mal nachschlagen, was „subtil“ bedeutet.
@Benedikt Nun ja, v. Galen ist sich der Anwesenheit von Nichtkatholiken hier ja durchaus bewusst; aber
selbst, wenn wir einmal dem Untertitel „katholische Nachrichten“ zuliebe die katholische Lehre als gemeinsamen
Nenner annähmen, so hätte er dennoch mit dem netten Sprüchlein: „In welchem Land findet man eher zur
wahren Religion, in einem Land, in dem vor dem Gesetz alle Religionen (nicht Menschen) gleich sind oder
in einem Staat, der in Gesetz und öffentlichem Kult ganz auf die kath. Kirche ausgerichtet ist ?“ eine
Handlung explizit im Hinblick auf Nichtkatholiken eingefordert – „zu deren Heil“ oder auch „Zwangsbeglückung“,
natürlich. Das war zwar an Sie adressiert, aber so ganz egal kann es dadurch jenen, die einer solchen
staatlichen Gewalt dann wider Willen unterworfen wären (also auch meiner Wenigkeit), nicht sein, oder?
Mit Verlaub, wenn schon Sie sich gegen diese Anwandlungen aussprechen, was soll ich denn dann erst sagen?
:O) Allerdings ist es natürlich ein Streit um Kaisers (hier wohl eher: Papstes) Bart – der christliche
(oder sonst irgendeiner, den Islam-Paranoiden zum Trotz) Gottesstaat wird in Deutschland am St. Nimmerleinstag
eingeführt. „Gott sei Dank“ ist man da paradoxerweise versucht zu sagen ;O)
@Benedikt Naja, „verzichtbar“ im Gespräch mit Andersdenkenden allemal: Es wird nichts belegt, es wird
nur behauptet. Das ist nicht sehr überzeugend, außer vielleicht für Leute, die sich gerne und leicht
von Worthülsen blenden lassen (das ist gar nicht so explizit böse gemeint, solcher Kniffe bedienen sich
ja viele, schauen wir nur ‘mal in die Politik…). Nach innen ist es natürlich, im Gegenteil, unverzichtbar:
Dieses Dogma ist eigentlich nichts anderes als ein zur Lehre gewordenes Auf-die-eigene-Schulter klopfen.
Sicher nicht ganz unwesentlich für die Moral der Anhänger, schließlich hört jeder gern, dass er das
Richtige tut / denkt / glaubt. Ob das jetzt irgendetwas mit „Theologie“ zu tun hat – nun ja. Wohl eher
mit Rhetorik. Der Spruch an sich ist nicht problematisch. Er wird dann zum Problem, wenn er, in Verkennung
seiner mangelnden Verbindlichkeit nach außen, nichtsdestotrotz nach außen getragen und als „Begründung“
für irgendwas herangezogen wird. Da wird mancher dann fuchsteufelswild, weil er es schlicht nicht fassen
kann, dass andere Menschen angesichts des ihm so heiligen Lehrsatzes nur mit der Schulter zucken. Und
DAS ist nun wirklich verzichtbar. @Moritz Wenn ich einen vorlauten Klassenkasper zum verflegelten Mittendreinquatschen
brauche, lasse ich Sie rufen. Bis dahin: Schotten dicht, wenn Sie nix zu melden haben.
@Abu – zum Verständnis Selbstverständlich ist „Normalität“ im statistischen Sinne quantitativ bestimmbar –
um genau zu sein, wird sie so definiert de.wikipedia.org/wiki/Glockenkurve. Wären 99% der Menschen (auch)
pädophil veranlagt, würde derjenige, der sexuelle Befriedigung ausschließlich mit Gleichaltrigen findet,
„anormal“ sein (und wohl von manchen als „pervers“ bezeichnet werden). Es gibt aber eben noch die zweite
Bewertungsachse, wie Sie richtig erkannt haben, aber auch die ist letztendlich der herrschenden Meinung
unterworfen: Wir gehen davon aus, dass sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern für letztere
schädlich sind. Das wird durch Erfahrungen belegt, allerdings gelten diese Erfahrungen naturgemäß nur
im Rahmen des Kontextes, in dem sie gamacht wurden, und der geht eben davon aus, DASS Schaden entsteht.
Ob das ein Absolutum ist oder von dem gesellschaftlichen Umfeld abhängig, können wir nicht wissen. In
UNSEREM ggw. Kontext gilt: schädlich. Der Schaden ist vielfältig; bei manchen tritt er gar nicht zutage,
bei anderen führt er zu einer Vielzahl psychischer Deformationen, unter denen sie leiden: Schuld- und
Minderwertigkeitskomplexe, sexuelle Gehemmtheit, generelles Misstrauen etc. Pädophile sind – im statistischen
Sinn – nicht normal. Sofern sie aber keinen Missbrauch begehen (die Mehrheit), ist das irrelevant. Und,
nein, ich betreibe keine solchen Gesprächsrunden. Allerdings diskutiere ich gelegentlich ‘mal mit. Ich
halte es für wichtig, nicht immer nur ÜBER, sondern auch MIT diesen Menschen zu reden.
@Galen Jaja, nulla salus extra ecclesiam, und wenn dann noch alle an dieses Dogma glauben würden, hätten
Sie sogar Recht. Ein exzellentes Beispiel reinrassiger (und damit sinnloser) Selbstbezüglichkeit: Es
gibt also außerhalb der Kirche kein Heil – sofern man an dieses Dogma glaubt, in welchem Fall es dann
ja wiederum redundant ist. Wer aber nicht daran glaubt, dem kann es inhaltlich sowieso schnurz sein. Letzten
Endes ‘mal wieder nichts als „Wir haben Recht, weil wir das so sagen!“. Verzichtbar. @Jörg Guttenberger
Vorsicht mit eindeutigen Zuweisungen an ein allmächtiges Wesen: Sobald Sie irgendeine fixe Aussage machen,
schränken Sie die Allmacht ein. Eine solche Aussage („Gott will XY“) ist entweder falsch und damit überflüssig,
oder sie ist wahr, dann ist Gott also daran gebunden und nicht mehr allmächtig. Schwierig, diese ganze
Allmachtsgeschichte. Eigentlich sogar unmöglich. Was die Moscheen angeht: Inwiefern sollen Muslime HIERZULANDE
für die möglicherweise suboptimale Handhabe ihrer ursprünglichen Heimatländer verantwortlich gemacht
werden? Erst recht dann, wenn sie (mittlerweile) Deutsche geworden sind? Also, wieso sollte ein Moscheebau
in Deutschland irgendetwas mit, sagen wir, pakistanischen Kirchenbauerlaubnissen zu tun haben? Wenn hier
eine Moschee gebaut wird, ist sie für hier lebende Menschen; Pakistan hat damit nichts zu tun. Ihrer
Gegenrede gegen v. Galens ersehntem, befohlenen Gottestaat stime ich selbstredend zu. Aber das wussten
Sie auch so ;O)
@Beobachterin Wenn Sie meinen, Wikipedia sei ein öffentliches Forum als Bühne für Mindermeinungen,
haben Sie einen fundamentalen Wahrnehmungsfehler. „Meinungsfreiheit“ spielt da eine insofern untergeordnete
Rolle, als eine Enzyklopädie die Aufgabe hat, über die herrschende (wissenschaftliche) Meinung zu referieren
sowie (ggf.!) über berechtigte, mit Belegen gestützte Mindermeinungen, sofern sie Relevanz haben. Die
hiesige „Schwule sind pervers, mies und doof“-Propaganda erfüllt keines der Kriterien und gehört, wenn
schon, in die finsteren Ecken des WWW; dass WP so einen Schmarrn nicht einmal verlinken will, versteht
sich von selbst, oder glauben Sie, z.B. die Encyclopedia Britannica gäbe sich als Werbeplattform für
diesen menschenverachtenden Irrsinn her? @Benedikt Danke für den Tip, das Tool kannte ich noch nicht,
habe es sofort in meine WP-Linkliste aufgenommen. Da sieht man sehr entlarvend, wie zurückhaltend ich
bmit tatsächlichen Artikel-Edits noch bin, öhmja… Mit der Aktualität ist das so eine Sache: Auf der
einen Seite wäre WP ja dumm, würde sie die technischen Möglichkeiten einer zeitnah zu editirenden Online-Enzyklopädie
nicht nutzen. Auf der anderen Seite wird Objektivität oft erst aus einem gewissen, zeitlichen Abstand
heraus möglich (wenn man das Ergebnis kennt). Mit der vermutlich bald stattfindenden Einführung sog.
„stabiler Artikelversionen“ wird man aber wohl wieder einen Schritt näher an das Attribut „gesichert“
kommen. Danke übrigens für die sachlichen Anmerkungen.
Ach ja Immer, wenn gewisse Flachzangen mich als „krank“ bezeichnen, weiß ich, dass ich wohl irgendwas
Richtiges gesagt haben muss – ein astreiner Indikator, ehrlich. @DieFidele Aha. Und ein 10jähriger träumt
einen Orgsamus nur, oder wie? Wobei mir das sogar schon von 7jährigen berichtet wurde. @Moritz Jetzt
‘mal ein ernstes Wort: Wie Sie mitbekommen haben, sind mir Ihre spinnerten Einlassungen in meine Richtung
ingaltlich herzlich wurscht, da läuft Ihnen jeder Sack Reis in Sachen „Relevanz“ den Rang ab, mit oder
ohne Bischofsheimer, Berliner oder Bielefelder Illuminatenfreunde. Es wäre aber wohl nicht das Dümmste,
einmal zu reflektieren, was Sie über Ihren eigenen Geisteszuzustand und Charakter preisgeben: Sie widmen
sich meiner Person mit einer manischen Hingabe. Sie beurteilen die Qualität eines Tages danach, ob ich
(vermeintlich) „tobe“. Trotz offenkundig fehlender Kompetenz zwiebeln Sie sich zu „Analysen“ auf, die
allenfalls reflexive Qualitäten haben (können). Es geht Ihnen nicht um vorgeschobene Kritik, erst recht
nicht um „Sorge“, um was auch immer. Sie entlarven die eigene Niedertracht stets aufs Neue in Ihren Schmähpostings,
die mich „so direkt wie möglich“ treffen und vorzugsweise verletzen sollen, daher ja auch die Anrede
beim Nachnamen, gefolgt von diversen knalligen Beleidigungen und Pseudo-„Analysen“, die sehr viel mehr
über Sie als über Ihre Gegenüber sagen. Sie sind eine sehr, sehr armselige Figur, und das schlimme
ist: Sie WOLLEN es sein.
@DieFidele Es ist nich der Kinderschänder, der „es schafft, daß das Kind sich sogar selbst schuldig
und schmutzig fühlt“. Das machen Gesellschaft und Erziehung, der Kinderschänder nutzt das nur aus. Sprache
ist da sehr verräterisch, nehmen Sie nur den Begriff „Kinderschänder“ selbst. Wie sollte denn so einer
einem Kind Schande bringen können? Doch wohl nur sich selbst, oder? Trotzdem ist das Wort so, und es
ist auch genau so gemeint, wenn Sie ‘mal an altertümelnde Wendungen wie „entehren“ denken. Merken Sie
was? Die Schandtat begeht zwar der Täter, aber das Stigma liegt beim Opfer. Missbrauchsopfer empfinden
oft Schuldgefühle und empfinden sich als „schmutzig“. Hat ihnen der Täter das beigebracht? Wohl kaum,
der hatte anderes zu tun. Es sind, im Gegenteil, wohlmeinende Äußerungen á la „das tut man nicht“,
„darüber spricht man nicht“ und ganz allgemein eine tabuisierte und sexualfeindliche Haltung, die zu
so etwas führen. Der Täter bedient sich dessen zuweilen kunstvoll und wendet diese Ermahnungen gegen
sein Opfer, indem er ihm suggeriert es(!) habe „etwas Schlimmes getan“ – nicht er, und so ein Schweigen
über die Tat sicherstellt. Und das KANN nur funktionieren mit einem Kind, dem eine gesunde Einstellung
zur eigenen Sexualität fehlt. Und, nein, ich meinte mit dem „sozialverträglichen Respekt“ die Gruppe
der so gerne pauschal als Monster verunglimpften Pädophilen, die sich ihr ganzes Leben – aus ethischen
und Vernuftsgründen – nie an einem Kind vergreifen.
Ah ja Abu quasselt dummes Zeug, das ziemlich genau das Gegenteil dessen schildert, worum es eigentlich
geht, und Beobachterin kommt angedackelt und beklatscht den Unfug. Bei manchen Leuten fragt man sich allen
Ernstes, was die wohl glauben, wie sie auf die Welt gekommen sind. Iiih, Körper, pfui bäh! Und das alles
dann noch von Leuten, die immer herumtönen, genau dieser ach so peinliche und mit Tabuzonen übersäte
Körper sei „nach Gottes Ebenbild geschaffen“.
@Abu… „Seit wann ist für Sie Pädophilie nicht normal oder weniger normal als Homosexualität? Das
wäre mir ja was ganz was neues! Aber bitte, ich gratuliere! „ Wenn Sie ‘mal genau gelesen hätten, was
ich geschrieben habe, statt jedes Mal schon nach der ersten Zeile loszulästern, hätten Sie gesehen,
dass ich zu keiner Zeit Pädophilie als „normal“ bezeichnet habe. Zum einen ist diese Neigung noch viel
seltener als die ohnehin schon nicht normale (i.S. der gaussschen Glockenkurve, wohlgemerkt) Homosexualität,
zum anderen besteht der fundamentale Unterschied darin, dass nach unserem Kenntnisstand bzw. innerhalb
unserer gesellschaftlichen Normen Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern für letztere als schädlich
anzunehmen ist. Insofern ist Pädophilie ganz sicher nicht „normal“. Der Pädophile hingegen ist grundsätzlich
‘mal ein ganz normaler Mensch, und so lange er niemandem mit seiner Neigung schadet (sprich: sie nicht
auslebt), besteht auch kein Anlass, mit freundlichen Zueignungen á la „Perversling“ oder dergleichen,
was man hier ja nicht selten hört, um sich zu schmeißen. Bei Homosexualität legen Katholens doch immer
so einen großen Wert auf den Unterschied zwischen Neigung und Ausübung – wie wär’s, Sie würden das
lieber ‘mal bei Pädophilie, also da, wo’s relevant ist, beachten? Das alles hätten Sie problemlos auch
schon aus meinen früheren Beiträgen sehen können. Aber vermutlich waren Sie zu interessiert daran,
gegen die „Perversen“ zu wettern.
@ottaviani Herzlichen Dank für diese Information. Dass es sich bei besagten behinderten Menschen ihrerseits
um Homosexuelle handelt, war zwar eine naheliegende Vermutung, aber bis zu Ihrem Beitrag auch eben nur
das. Ich denke, wir stimmen dahingehend überein, wer hier in Sachgen „Behinderte“ tatsächlich (ich verwende
den kreuz.net-Duktus) „heuchelt“ und wer ein „zynisches Spektakel“ bietet. Oder, um auch da wieder diesen
„besonders abstoßenden“ Artikel aufzugreifen: „Man wollte damit wohl den Eindruck erwecken, daß sich
die kreuz.net auch um „andere Minderheiten“ kümmert.“ Das ist dann allerdings gründlich und entlarvend
in die Hose gegangen. Es bestätigt sich ein ums andere Mal: Wenn es irgendwie gegen Homosexuelle geht,
ist den kreuz.net-Schreiberlingen jedes Mittel recht.
Es gibt profunde Unterschiede zwischen Scham, Tabu und Angst. Schamgefühl ist völig normal. Tabu ist
es nie, ist immer gesellschaftliche Konvention. Angst schließlich kommt fast nie aus Schamgefühl heraus,
sondern aus der Scheu vor dem Unbekannten und dem Tabubruch. Gerade der Umstand, DASS unsere Gesellschaft
in der Tat weitgehend „sexualisiert“ ist (ganz vorn dabei: Die vorgeblich so konservative und kulturtreibende
von eigenen Gnaden BILD-Zeitung), gebietet eine entsprechende Information der Kinder. Bietet man diese
nicht, überlässt man die ersten Einflüsse nämlich genau diesem öffentlichen Kuddelmuddel aus Marketing
und Mode. Kinder sollen dazu erzogen werden, den eigenen Körper als etwas Natürliches zu begreifen,
und zwar als etwas, das keine „Tabuzonen“ hat (Warum sollte es auch? Das wäre ja absurd!). Sie sollen
dazu geführt werden, selbst beurteilen und entscheiden zu können, was sie wollen, und dazu müssen sie
überhaupt erst einmal wissen, worum es geht. Ziel ist der sog. „informed consent“ (oder eben auch dessen
Verneinung), bei dem „informed“ aber nun einmal Voraussetzung ist. Es ist KEIN Zufall, dass Kindesmissbrauch
primär an Kindern stattfindet, die hier ein deutliches Informationsdefizit und ergo auch nicht das erforderliche
Selbstbewusstsein haben, deutlich zu sagen: „Ich will das nicht“. Denn dazu müssten sie erst einmal wissen,
was sie (nicht) wollen. So einfach.
Sie können’s nicht lassen, gell? @Hódmezövásárhelykutasipuszta Aha. Und wo genau hätte ich diese
vermeintliche Großmeisterschaft demonstriert? Im gegensatz zu Ihnen bin ich nicht der Freund aneinandergereihter
Pejorative. Aber ich muss sagen, das passt: Erst das unreflektierte Wiederkäuen nachweislich falscher
Gerüchte, dann Spottworte im Dutzend billiger… ich glkaube, einen ernsthaften Diskussionsbeitrag habe
ich von Ihnen noch nicht gesehen. @Theo Es wäre ja hübsch, wenn es hier nur um eine Privatfehde ginge.
Das „Phänomen Becker“ hat allerdings schon Hunderte von Leuten abgrundtief genervt und war schon auf
Dutzenden von Communities und Websites Negativthema. Dossier MB 1 www.burks.de/…phpBB2/viewtopic.php?t=3218&highlig…
Dossier MB 2 www.burks.de/…phpBB2/viewtopic.php?t=3221 Wie es weiter ging und geht, steht auf meinem
Blog www.jawz.de/~demondelux/blog/?cat=8. Und wenn Sie meinen, dass es in einem katholischen Forum irrelevant
sei, dass jemand sich als Überkatholik ausgibt, tatsächlich aber bereits deutliche Ohrfeigen vom Bistum
seiner Heimatstadt erhalten hat, dann wundere ich mich doch ein klein wenig, zumal Sie doch sonst ganz
vorne dabei sind, wenn es um (Zitat) „problematischen Umgang mit jungen Mädchen“ geht? Was halten Sie
denn von Hochstaplern im Allgemeinen und Besonderen? Von über-30jährigen, die sich als 15jährige Mädchen
ausgeben? Nun? @Moritz Irgendwann werden vielleicht auch Sie noch ‘mal erwachsen. Bis dahin können Sie
meinetwegen so viel herumflegeln, wie Sie wollen, Sie treffen damit ja doch nur sich selbst. So, das war’s
erst ‘mal. Ich hab’ jetzt Besseres zu tun, bis dann, die Herren, Wikipedia ruft :O
@Theo Sie verwechseln Ursache und Wirkung. SIE sind es doch – zusammen mit Moritz und Aloah, der meint,
MICH thematisieren zu müssen. Als ob meine Person, mein Privatleben etc. von irgendeiner Relevanz hier
wäre – aber nein, ungeachtet dessen zwiebeln sich ein paar vorgebliche Kenner auf und beglücken das
Forum mit ihren nebulösen Phantastereien, was meine Person betrifft. @Aloah Angesichts der Anonymität
von „Moritz“ wäre es relativ schwer, sein Privatleben zu adressieren. Aber ich würde es auch dann nicht
tun, wenn er nebenan wohnen würde und ich ihm durch die Gardinen sehen könnte. Es gibt Grenzen. Natürlich
nicht für ihn, klar, das ist ja der Sinn des Accounts „Maurice Corvisier“: Lästern, bis der Arzt kommt.
In einem haben Sie Recht: Wenn einer dummes Zeug quatscht, ist es mir eine Lust, ihn – wie Sie sagen –
„verbal zu demontieren“, und zwar auf Basis des von ihm geäußerten Unsinns. Persönliche Spekulationen
halte ich dabei allerdings für verzichtbar; Sie werden sich schwer tun, mir sowas nachzuweisen. @Becker
Ich glaube, gerade von Ihnen, der kaum je in der Lage ist, ein eigenes Argument zu formulieren, brauche
ich keine Belehrung in Sachen „Sachlichkeit“. Wie war das denn nun mit der Sektenbeauftragten? Erzählen
Sie doch ‘mal? Ein Generalvikariat widmet ja nicht einfach so zum Spaß einer Einzelperson eine so deutliche
Warnung, nicht? @Hódmezövásárhelykutasipuszta Es amüsiert mich, dass Sie dem alten Fake („Julia A.“)
so prächtig aufsitzen. Schwatzbacke. :O)
@Elendester Sünder Helfen Sie mir doch bitte ‘mal auf die Sprünge: Was genau soll daran „satanisch“
sein? Ich bitte um Vergebung, aber ich sehe da gar nichts „offen satanisch“ (übrigens auch nicht „versteckt
satanisch“ oderw as auch immer). Sie als Fachmann für das Satanische können mir da doch sicher aushelfen?
@Theo Dann sagen Sie das doch einfach ‘mal denen, denen es so eine Lust ist, in meinem Privatrkram (oder
was sie irrig dafür halten) herumzurühren, hm, wie wär’s denn? Meinen Sie etwa, ich halte die diversen,
grenzdebilen Spekulationen für irgendwie interessant? Na, sehen Sie. Aber es ist doch genau andersherum:
Derlei ad hominems entspringen aus einen tiefen Widerwillen gegenüber sachorientierter und sachlicher
Diskussion. Das ist doch eine beliebte, alte Methode: Wenn man zu einem Thema nichts zu sagen hat, wenn
man eine eigene, argumentative Schwäche feststellt, wenn man sich auf sachlichem Boden unterlegen wähnt,
dann lenkt man halt ab und schmeißt ein wenig Dreck auf die Gegenseite. Und mit „Dreck“ meine ich windige,
auf nichts basierende Spekulationen über Dinge, die einen nichts angehen. Was ich bzgl. Hochstapler Becker
sage, ist hingegen common knowledge, belegt und bewiesen, und zwar x-fach. Die Quellenangaben finden Sie
auf meinem Blog oder durch eine kurze Googelei. Es ist schon richtig, dass man die Leute vor solchen Kerlchen
warnen muss – so, wie das die Münsteraner Sektenbeauftragte ja auch getan hat. Komisch nur, wieso habe
ich mich eigentlich nicht über das vermeintliche Privatleben eines Moritz, eines Beckers oder Ihres ausgelassen?
Vielleicht, weil ich mir bewusst bin, was für ein erbärmlicher Stil das ist?
@Bonjour Nanana, der „Betreiber von kreuz.net“? Also. ich muss doch sehr bitten! ;O) @Theo Komm, komm,
komm, Theo, Sie wissen sehr genau, wer hier diejenigen sind, die täglich (wie war die Formulierung) „ins
geschlossene Visier“ göbeln und sich der Länge und der Breite nach in Spekulationen über mein RL ergehen,
von dem Sie nichts wissen außer den wenigen Fragmenten, die Google hergibt. Dass der Hochstapler Becker
seinen Weg hierher gefunden hat, ist auch logisch: Der guckt immer ‘mal wieder nach meinem Namen in Google,
und plötzlich erschien da eben kreuz.net – das war zu stark, da konnte er nicht widerstehen, zumal kreuz.net
ja in Sachen Homophobie voll auf seiner Linie liegt (christlich ist er eigentlich eher nicht, aber er
versucht schon eine Weile lang, sich kirtchlich einzuschleimen – zwengs dera Fördergelder, wissen’s).
Die diversen Schmierpostings mit lieblichen Verleumdungen in meine Richtung, die hier spamartig abgelassen
wurden (MERKwürdigerweise immer NUR in seinem Dunstkreis) hat inzwischen die kreuz.net-Redaktion gelöscht
(das will was heißen, wie Sie wissen), aber dass sie knallhart einen Straftatbestand erfüllten, sollte
sogar Ihnen aufgegangen sein. @Becker Ich habe nie von einer Straftat gesprochen, sondern von einem Urteil
bzw. einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Schlagen Sie’s nach, wenn Sie nicht wissen, was das
ist. Sie werden’s für die Zukunft brauchen. Was ist denn nun mit der Warnschrift vor Ihnen des Bischöflichen
Generalvikariats Münster?
@Babylon – Ist es nicht bemerkenswert …dass die apokryphen Schriften immer dann, wenn es ungelegen kommt,
das pure Teufelszeug sind, das „aus gutem Grund“ nicht in den „göttlich inspirierten“ Kanon Eingang gefunden
hat, dass man sie bei Bedarf und sonstiger Argumentarmut gerne aus der Kiste holt, um irgendwelche „alten
Traditionen“ zu belegen? Nett, gell? Dass Ihnen Deschner hier um die Ohren gehauen wird, damit mussten
Sie allerdings rechnen. Man will das nicht wissen. Und da verkehrt man seine jahrzehntelange, intensive
Befassung mit der Thematik und seine daraus hervorgegangenen Werke – anerkannte und zentrale Werke der
Kirchenkritik, wohlgemerkt – auch einfach ‘mal zu „Vielschreiberei“. Wie armselig dieses „Argument“ angesichts
der von manchen Geistlichen ins Leben gerufenen Papierberge ist, das will Bernado auch nicht hören. Er
möchte seine Sichtweise als verbindlich deklarieren, und wer anders denkt, der denkt halt Mist. Das Leben
kann einfach sein – wenn man es nur doll genug will.
@private-notes Weitere Kostproben geballter Kreativität präsentiert der ehemalige Hitler-Verehrer Jahnel
auf seiner Homepage, etwa „Karikaturen stefanjahnel.de/Kar2.htm“ – ganz großes Kino. @Moritz 1500 Zeichen
sind etwas knapp für die komplette Darstellung einer niederträchtigen, aber erfolglosen Verleumdungskampagne.
Alles Wesentliche können Sie bei Bedarf aber meinem Blog entnehmen (Rubrik: Kein Herz für Trolle www.jawz.de/~demondelux/blog/?cat=8 ) –
speziell die Kommentare sind aufschlussreich. Davon abgesehen, bin ich den alten Käse langsam leid, es
ist ja doch immer derselbe, verlogene Quatsch, der nicht einmal mehr originell ist – sollte einer der
sauberen Herrschaften noch einmal das entscheidende bisschen zuviel herumtönen, wird mein Browser sehr,
sehr schnell mit der Online-Anzeigenannahme der Polizei gefüttert, der Rest geht dann ganz von selbst.
Jaja, Ihr „Freund in Bischofsheim“. Ich nehme an, er heißt „Harvey“ und er weiß Bescheid *wink,wink,nudge,nudge*
@Moritz Sehen Sie, das ist der Grund, warum man kirchlicherseits die Evolutionstheorie nicht mit stürmischer
Begeisterung aufgenommen hat: Wenn der Mensch als graduelle Entwicklung aus der Gattung der Affen hervorgetreten
ist, dann hat es den „Moment der Schöpfung des Menschen“ so nie gegeben. Dann gibt es auch keine Geisterwelt,
die sich ausschließlich um den Menschen dreht, denn die logischen Probleme, die sich bei einer langsamen
Evolution mit all diesen theologischen Kartenhäusern ergeben, sind immens und eigentlich nicht lösbar
(Gäbe es denn dementsprechend eine Evolution der Seelen? Wie passt die Geschichte von Adam und speziell
die dann offensichtlich falsche von der Entstehung der Eva da hinein? Und , und, und). Zu Ihren diversen
Einlassungen in Sachen „Homosexualität“: Mein Bester, es gebricht Ihnen sowohl an Kompetenz als auch
am Mandat, da groß herumzuurteilen. Man gewinnt den Eindruck, Sie bezögen Ihr Wissen der Welt aus denselben,
sumpfigen Qullen wie Ihr angebliches Wissen über mich: „Irgenwer in Bischofsheim hat Ihnen erzählt“…
jaja, geschenkt. Zwar ist es etwas nervtötend, Ihre um den eigenen Nabel kreisenden Verhöhnungen anderer
zu erleben, aber andererseits ist es doch durchaus wohltuend zu wissen, dass das genau das Einzige ist,
was Ihnen noch bleibt, denn Ihre Sprüche sind zahnlos, Ihre Logik ist keine, Ihr Wissen verweigert sich
der herrschenden Meinung, und insgesamt erscheinen Sie als plärrendes, aber völlig ohnmächtiges Rumpelstilzchen.
Ach wie gut, dass…
@Theo Naja, ich bin nicht ununterbrochen am PC und erst recht in kreuz.net eingeloggt… der Hauptgrund
ist allerdings, dass ich das alte Geschwätz doch schon kenne. Der Heini ist ein alter Spezi von Magnus
Becker, die kennen sich aus der Politikcommunity dol2day www.dol2day.com/. Das „Gedicht“ war eine Racheaktion
des ehemaligen FAP-Neonazis Stefan Jahnel aida.open-lab.org/index.php?option=content… dafür, dass ich
mich über das Geschreibsel, das er verfasst hat und ein „Aussteigerbuch“ nennt, mokiert hatte (es ist
so exzellent, dass er für die Veröffentlichung bezahlen muss). Darauf bildete sich eine unheilige Allianz
zwischen dem Hochstapler Magnus Becker, der dort damals bereits Hausverbot hatte, Stefan Jahnel, und diesem
Knilch hier, der bei dol2day ohnehin nichts anderes tat, als irgendwen zu beschimpfen. Da meine Partnerin
und ich beide bei dol2day waren und man irgendeinen Angriffspunkt suchte, nahm man eben die Altersdifferenz
und strickte daraus das Märchen von irgendwelchen kindlichen Sexualverhältnissen. Dass das alles blödes
Geschwätz war, wusste jeder, zumal viele wussten, wann wir uns kennengelernt hatten und wann wir zusammengekommen
waren. Insofern ist der Depp der letzte, den Sie wg. Informationen fragen können – er weiß nämlich
am wenigsten (ziemlich ähnlich zu Moritz, übrigens). Fragen sie ihn ‘mal nach dem Namen meiner Freundin,
dann werden Sie ihn, den ach so intim Informierten, stottern hören. Die Redaktion von dol2day hatte die
drei dann deswegen aus dol2day geschmissen. Ich denke, das genügt, oder? Kalter Kaffee.
Sulpi, Sie übersehen da etwas Grundsätzliches Sie tun bei solchen Themen immer so, als ginge es darum,
die arme, arme katholische Kirche zu beschimpfen, als sei sie so arg blutrünstig gewesen, und alle anderen
seien ja ganz brav gewesen. Das ist Quatsch und das behauptet so auch niemand. Gerade im Kontext zum Islam
kann gar keine Rede davon sein, einseitig die RKK bzw. die Christenheit zu beschimpfen. Die Muslime waren
keinen Deut besser. Aber wen meinen wir eigentlich, wenn wir von „den“ Christen und „den“ Muslimen sprechen?
Hat der kleine Schneider aus Koblenz die Kreuzzüge angezettelt? Der kleine Bauer aus Bagdad die Zerstörung
der Grabeskirche beschlossen? Nein, natürlich nicht. Die maßgeblichen Täter waren Machtmenschen, und
zwar in erster Linie das und erst nachgeordnet irgendeiner Religion verpflichtet. Es ging um Macht, um
Geld, um Land, und in diesem ewigen, blutigen Spiel, das, wie immer, die Mächtigen auf Kosten der kleinen
Leute spielten, war Religion wenig mehr als eine Trumpfkarte zur Steuerung der Untergebenen. Die Kritik
richtet sich hier gegen die RKK, weil dies ein (angeblich) katholisches Forum ist. Das mindert muslimische
Greueltaten keinen Deut herab, aber sie sind hier nicht das Thema. Und die Kritik richtet sich wesentlich
gegen die Bigotterie dieser Feldzüge, die manche Leute allen Ernstes heute noch als fromme Taten rechtfertigen
wollen. Es waren Kriege aus Machtgelüsten heraus, verdammich, und genauso falsch wie heutige Kriege.
Ob Kreuz oder Halbmond, was interessiert das den Hingemordeten?
@Babylon – Das erinnert mich an damals …als ich zum ersten Mal ein „AD&D Monster Manual“ (also von diesem
Rollenspielsystem, in der grottigen, deutschen Übersetzung der 1st edition) gelesen habe: Hei, war das
ein Fest, wie da en detail die Herzöge der Hölle beschrieben wurden, ihre Streitigkeiten untereinander,
die jeweiligen Charakterzüge und Fähigkeiten von Asmodeus, Belial, Mammon und wie sie alle hießen.
Und dann erst ihr uralter Krieg mit den Dämonen („Teufel“ sind in AD&D „rechtschaffen böse“, also „böse,
aber an Regeln gebunden“, während Dämonen „chaotisch böse“ sind – Chaos und Ordnung sind sich in diesem
Sytem so spinnefeind wie Gut und Böse), hach, da ging es um Pazuzu und Demogorgon, es wurde erklärt,
wie ihre Paläste beschaffen sind… extrem spannend! (Nebenbei bemerkt: Aufgrund einer Initiative primär
besorgter amerikanischer Mütter sah sich der Verlag zwischenzeitlich gezwungen, die biblisch inspirierten
Namen gegen Fantasy-Namen auszutauschen; „Teufel“ hießen danach „Tana’ri“, aber ausßer dem Namen hatte
sich nichts geändert,m und wir nannten sie natürlich weiter „Teufel“, ist einfach stylisher. Mittlerweile
hat der Mummenschanz ein Ende und heißen sie auch in den Büchern wieder so.) Tja, der Unterschied zu
den hiesigen Teufels- und Dämonenkundigen ist, dass wir wussten, dass es Schauermärchen sind. Feinster
Stoff für heldische Rollenspielepen, und das war’s dann auch. Aber hier lebt ja so mancher in einer Fantasy-Welt,
scheint’s. Teufel! Dämonen! Warum nicht gleich Spaghettimonster?
@Jörg Guttenberger Das sind doch ‘mal verbindliche Worte. Obwohl, darauf sei hingewiesen, Sie natürlich,
wenn auch auf höfliche Weise, es sich nicht verkneifen können, auf meinen vermeintlichen, fundamentalen
Irrtum anzuspielen ;O) Was den „überzeugenden Priester“ angeht, oh, davon habe ich mehrere kennengelernt;
katholischerseits ist mir besonders Pater Wigbert, seinerzeit Abt eines deutschen Klosters auf niederländischem
Boden, in bester Erinnerung geblieben, ein hochintelligenter und -gebildeter Gottesmann mit fantastischem
Charisma. Man möchte kaum glauben, dass er und die besonders lauten Plärrer hier derselben Religion
angehören – aber das bestätigt wohl nur, was an sich jeder weiß: Dass es unter Millionen von Katholiken
selbstverständlich Extreme aller Qualitäten gibt. Aber gläubig hat auch der mich nicht bekommen – allerdings
war er auch eher nicht so der zwanghaft missionarische Typ, eher vom Schlage „leben und leben lassen“.
Wie gesagt, ein intelligenter Mann. @LuxXX Na, hast ein Stellchen gefunden, in dem Du dieses alte Geschmier
aus der Feder des ehemaligen Organisators für die „Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag
Adolf Hitlers“ abkippen kannst, ohne dafür, wie schon früher, rausgeworfen zu werden? Wow, bist ein
Held :O) @antiHomoLobby Das wäre doch ‘mal ein hübscher, religiöser Rahmen zu einer Stellungnahme von
Ihnen gegenüber den recht deutlichen Worten www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41, die damals die Sektenbeauftragte
des bischöflichen Generealvikariats Münster für Sie fand? Nicht?
Das Ende vom Lied Zitat aus der Wikipedia Löschdiskussion: Nicht relevant. Gelöscht. -mnh·∇· 13:01,
20. Jul 2006 (CEST) Die Stimmen die für „Behalten“ des Artikels votierten, waren vorrangig aus dem Hause
kreuz.net selbst. Illustre Stimmen kamen zu Gehör, so etwa der allseits geschätzte „Bruder Theophil“
oder der kreuzforums-Inquisitor „Vetter Taferl“. Deren Fürspreche nahm an sich ein wenig wunder angesichts
der für kreuz.net nicht eben schmeichelhaften, aber wahrheitsgemäßen Darstellung. Diejenigen (die sich
schließlich durchsetzten), die für eine Löschung waren, begründeten dies einerseits mit der Irrelevanz
dieser obendrein noch anonymen Privatseite sowie mit deren offenkundigem Hetzcharakter, der als deutlicher
Kontast zum als einigermaßen seriös wahrgenommenen kath.net stünde. Das Blacklisting, das darüberhinaus
jegliche Verlinkung verhindert, bleibt bestehen. @Moritz Ihr angeblicher „Bekannter aus Bischofsheim“
ist von derselben Relevanz.
@Dani California „Ich finde die gleichgeschlechtliche Ehe -einfach ausgedrückt- nicht natürlich.“ Wie
cairochon korrekt bemerkte, ist „Ehe“ a priori nichts „Natürliches“. Sie empfinden sie nur so, weil Sie
ihren gewohnten Denkmustern entspricht. Daraus möchten Sie eine „Natürlichkeit“ ableiten, die tatsächlich
rein illusionär ist. „Gott hat Mann und Frau erschaffen.“ Wie verfahren Sie mit Menschenn, die dieses
Axiom nicht teilen? Für ist wäre das, als Argument, belanglos. Ihr Privatmeinung, sonst nichts. „Wenn
homosexuelle Beziehungen natürlich wären, hätte er auch nur Männer oder nur Frauen erschaffen können.“
Diese „wenn Gott X gewollt hätte, hätte er Y gemacht“-Geschichten sind praktisch immer falsch. Zum einen
setzen sie eine intime Kenntnis der Motive eines postulierten Geistwesens voraus, die selbst ein Katholik
nur sehr, sehr vorsichtig behaupten dürfte und, wenn schon, dann allenfalls dem Papst überlässt (der
davon genausowenig weiß). Aber davon abgesehen, kann man damit natürlich alles und sein Gegenteil behaupten.
„Da ist schon ein Plan dahinter denke ich.“ Was Sie MEINEN, ist, dass Sie es so gelernt habenm, als ob
so ein Plan existierTE. Tatsächlich gibt es eine Art Plan – der allerdings nicht zielorientiert ist.
Er heißt „Natur“. Und in der ist Homosexualität gar nichts Ungewöhnliches. „Und dass Kinder aus solchen
Beziehungen seelisch stärker sind, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.“ Hat keiner behauptet
und wäre vermutlich so falsch wie das Gegenteil.
@r.ruhrgebietler So, so. Ein „Der Dümmste Lümmel“ ist also NICHT unter besagter Gürtellinie? Habe ich
ja wieder was gelernt. Meine „Attacken“ (wenn es denn welche sind) haben mit „Hass“ nicht das geringste
zu tun. Ich hasse weder die katholische Kirche noch Katholiken. Das wäre ziemlich absurd, weil es unter
meinen Verwandten und Freunden solche gibt – allerdings nur wenige sehr gläubige und mit Sicherheit keinen,
der dem kreuz.net-Fanatismus huldigt. Sie machen sich das sehr, sehr billig: Einen Angriff auf den hier
vertretenen Fundamentalismus werten Sie um zum „Hass auf Katholizismus“ – als OB das hiesige Geschwätz
viel mit „katholisch“ zu tun hätte, geschweige denn typisch wäre. Das HÄTTEN Sie wohl gern. Aber allein
aus der ad nauseam wiederholten Behauptung alleine WIRD es noch nicht so. Wenn Sie gewisse kognitive /
textanalytische Defizite haben, tut mir das sehr leid für Sie. Die ersten beiden „man“ waren zweifelsfrei
meinen homosexuellen Freunden und Bekannten zuzuordnen, die letzten beiden ebenso zweifelsfrei allgemein,
aber von mir ausgehend. Und wieso nennen Sie es „unter der Gürtellinie“, wenn man (hier: ich, falls Ihnen
das zu hoch war) jemandes nachgerade schwachsinnige und extrem pejorative Behauptungen über eine Bevölkerungsgruppe
auf humorige Art ad absurdum führt? „Unter der Gürtellinie“ sind doch wohl zunächst einmal die grotesken
Behauptungen, aber DIE möchten Sie am liebsten unbeanstandet stehen lassen, wie? Man(sic!) fasst es nicht.
Interpretieren Sie.
@Abu – „Neger“ Der Begriff „Neger“ wird heute allgemein als abfällig empfunden, primär von den so Bezeichneten
selbst, denen man schon (mindestens) die Rolle eines primus inter pares einräumen sollte, wenn es um
die Frage geht, wie sie genannt werden wollen / sollen. Die einzigen, die den Begriff ohne Negativkonnotation
benutzen KÖNNEN (wobei das auch bei ihnen als Negativum MÖGLICH ist), sind die Betroffenen selbst, die
sich slangweise auch schon ‘mal (positiv) mit „you’re a mean nigger“ ansprechen können. Sie haben Recht,
auch ich habe noch „Neger“ als „ganz normal“ kennengelernt. Mann wurde sich später allerdings klar darüber,
dass sich in diesem Sprachgebrauch ein versteckter Rassismus durchschleppte. Schauen Sie sich den alten
Begriff „Mongoloismus“ für „Trisomie 21“ (Down-Syndrom) an, da hat es einen ähnlichen Lernprozess gegeben.
Die Verwendung des Wortes „Neger“ ist heute falsch und stark negativ behaftet. Wenn Sie dem widersprechen
und sich auf eine Privatdefinition berufen, stellen Sie sich außerhalb der gesellschaftlichen Norm –
etwa so, als würden Sie behaupten, Sie persönlich würden „Arschloch“ als Kosewort meinen. Versuchen
Sie das spaßeshalber ‘mal gegenüber einem Polizisten. Traditionalismus – auch sprachlicher – ist ja
schön und gut, aber im Extrem führt er zu Fehlern, da er letztendlich zum Verstoß gegen neuere, sich
mittlerweile gebildet habende, Regeln führt und willkürlich einen Regelsatz zum Zeitpunkt X herausgreift
und als ewige Wahrheit missversteht.
@Taufscheinkatholik Sie scheinen sich in äußerst merkwürdigen Kreisen herumzutreiben, muss ich sagen.
Wissen Sie, ich habe mehrere schwule Freunde und Bekannte – und komischerweise trägt keiner davon einen
„schwulen Namen“ (was soll das eigentlich sein? Lassen Sie mich ‘raten, was hält wohl so ein Regenbogenpressengebildeter
dafür hält… hm… ha! „Detlef“! Gell? Dabei wäre „Dominique“ viel schwuler, weil androgyn, aber der
kam halt in „Christiane F.“ nicht vor), weibische Kleidung, keiner arbeitet für pädophile Kleriker (angesichts
der grotesken Haltung speziell der katholischen Kirche hat man’s da eher nicht so mit dem Klerus, und
St. Pölten schätzt man nicht), und Menschenhandel wird da ziemlich ungern gesehen. Ich glaube, die würden
Ihnen angesichts solcher Gedanken wie „Menschenhandel mit den eigenen Kindern“ sehr unschwul eine ‘runterhauen –
anders gesagt, Sie wären in Schwulitäten, aber mächtig. Da können Sie froh sein, dass Sie denen mit
solchen Sprüchen zu eklig wären, ansonsten… „Anale Grande“, amigo ;O) Also, entweder haben Sie eine
reichlich abartige Fantasie oder den falschen Umgang. Was man in der Kirche so für Leute trifft, nein,
also wirklich… da fragt man sich doch, angesichts solchen Gelichters, ob die Taufe ernstlich jugendfrei
sein darf. Die armen Kinder könnten ja an einen wie Sie geraten, der ihnen mit seligem Seufzen seine
schwülstigen Fieberphantasien vorflüstert… buah! *schüttel*
@Malachias – Sagen Sie ‘mal, ist Ihnen NICHTS zu peinlich? Sie entblöden sich nicht, die bekannten Lügen
des seinerseits als x-fachen Lügner bekannten GröFaZ einer Nation gegenüber, die er zu diesem Zeitpunkt
längst zu überfallen gedachte, und die er bekanntlich in Sicherheit wiegen wollte, als „Wahrheit“ verkaufen
zu wollen? Wie billig ist DAS denn, hm? Sie glauben vermutlich auch noch an das Gleiwitz-Märchen, gell?
So, und jetzt gehen Sie wieder zu Ihren Kameraden in die Kneipe, saufen das achte Bier und prahlen damit,
wie Sie tapfer Führer und Vaterland verteidigt haben. Das das unter den schützenden Fittichen einer
komischen Katholen-Sekte war, verschweigen Sie aber besser. Ich für meinen Teil mag mein Land zu sehr,
als dass ich Knilchen wie Ihnen noch einmal die Gelegenheit geben möchte, es in Schutt und Asche zu ruinieren –
mir wurschtegal, mit welchen völkischen Wahnvorstellungen Sie da irgendwas beschönigen wollen. Der einzige
Trost ist, dass Leutchens Ihre Kalibers nur im kleinen Kreis oder im Schutze der Anonymität das Maul
aufzureißen wagen… schon erstaunlich, wie wenig das Volk, dessen Interessen Sie ja immer so heldisch
im Munde führen, sich für Ihre Dämeleien erwärmen kann und Ihnen stattdessen regelmäßig zeigt, wo
der Zimmermann das Loch gelassen hat, wie? Völkische Propaganda so ganz ohne Volk – Mann, muss das deprimierend
sein :O) P.S.: Sie haben wirklich noch nicht viele NPD-Schulungen gehabt, stimmt’s? Das ist nämlich nicht
nur der Schliff, der Ihnen fehlt. So, jetzt ab nach Hause freier-widerstand.net/.
Ach ja, „Der stumme Schrei“ dieses merkwürdigen Dr. Nathanson… Ich bin ja immer wieder erstaunt, mit
welcher Hingabe gläubige Katholiken an den Lippen eines Mannes hängen, der seiner eigenen Partnerin
ein von ihm selbst gezeugtes Kind abgetrieben hat – ein Geanke, der den meisten pro-choice’lern „the creeps“
gibt, aus wohl nicht erklärungsbedürftigen, ethischen Gründen. Er scheint mit seiner getürkten Story
vom „stummen Schrei“ ein klitzekleines bisschen in der Mindermeinung zu sein: „Das Kleinhirn erreicht
seine endgültige Form im 7. Monat. Die Umhüllung (Myelinisierung) des Rückenmarks und des Gehirns beginnt
zwischen der 20. und 40. Schwangerschaftswoche. Diese und andere Entwicklungen des Nervensystems müssen
stattgefunden haben, ehe der Foetus Schmerz empfinden kann“(Erklärung der Vereinigung der amerikanischen
Frauenärzte). Wenn wir von der Entwicklung des Gehirns sprechen, sollten wir uns aber vielleicht auf
die Aussagen von jemandem stützen, der sich auf die Entwicklung des Gehirns spezialisiert hat, meinen
Sie nicht? „Vor der 26. Woche ist die Hirnrinde nicht funktionsfähig. Deshalb ist es auf jeden Fall unzutreffend,
von einer «Wahrnehmung» oder einer «bewussten Reaktion» des Foetus zu sprechen“. (Maria Fitzgerald,
Prof. für Neurobiologie, London) Da baumelt dann ein von mir aus noch-so-fertiger Trigeminus (ich hab’
das nicht ‘mal geprüft, da belanglos) und hat so gar kein funktionsfähiges Gehirn, an das er irgendwelche
Reize melden könnte. Sowas aber auch…
Naja, Gunsenum… …die inhaltliche Qualität eines Sachtextes macht sich aber nicht an dessen grammatikalischer
Komplexität fest, bzw. wenn überhaupt, dann durch eine klare Strukturierung, die es vereinfacht, den
eigentlich zu vermittelnden Stoff darzulegen. Deswegen ist es auch ein Fach für sich, ein Lehrbuch zu
schreiben, und deswegen ist noch lange nicht jeder, der von einem Thema viel weiß, ein guter Lehrer.
Anders gesagt: Kant war nicht gut, weil er seitenlange Schachtelsätze geschrieben hat, sondern trotzdem.
Ich fand den Artikel zur Abwechslung ‘mal ganz interessant, allerdings etwas seicht. Aber jedenfalls eine
wohltuende Abweichung der sonst hier so üblichen Schmähkritik.
@Abu… Sie bemerken eine gewisse Unstimmigkeit zwischen dem da: „Unsere sozialen Sicherungssysteme hängen
davon ab, daß es genügend Nachwuchs gibt.“ und dem da? „auch eine „Bevölkerungsplanug“ liegt mir völlig
fern.“ Gut. Da ist nämlich auch eine. „Wer vögelt, soll vögeln, aber er soll bereit sein, das natürliche
Resultat = Kind zur Welt kommen zu lassen und mit dem Vögel-Partner aufzuziehen.“ Warum? Gemäß dieses
Paradigmas müsste man dann ja auch sagen: „Wer schwimmt, soll schwimmen, aber er soll bereit sein, das
natürliche Resultat = Ersaufen bei Ermüdung, eintreten zu lassen.“ Das scheint aber nicht allgemeine
Ansicht zu sein, wenn ich mir den Schiffsbau so anschaue… Abu, wir Menschen sind Menschen, WEIL wir
die Natur kraft unseres Intellekts beeinflussen können. Für uns ist nichts „unnatürlich“, denn es ist
unsere NATUR, der Natur ein Schnippchen zu schlagen – ob wir das nun mittels wärmender Kleidung tun (andernfalls
natürliche Konsequenz: erfrieren) oder mit Dünger (natürliche Konsequenz: Verhungern), ganz egal. Das
haeißt nicht, dass ALLES, was wir tun und tun können, gut ist, aber das Wort „unnatürlich“ ist in diesem
Kontext schon sehr mager. Ich weiß, erstaunt Sie von einem GRÜNEN :O) „Dafür halte ich eine Hausfrauen-Ehe
und weitere Geschwister derselben Eltern für am geeignetsten.“ Na, dann halten Sie ‘mal Ausschau nach
einer Frau, die das genauso sieht. Die werden selten, sagt man.
@Methobelix Da muss ich Ihnen jetzt ausnahmsweise widersprechen: Das Angebot von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
hat mit der absoluten Anszahl an Menschen erst’mal gar nichts zu tun; entsprechende Schwankungen treten
lediglich bei den Übergängen zwischen geburtenreichen und -schwachen Jahrgängen auf. Ganz billig gesagt:
10% Arbeitslosihkeit bedeuten nun einmal 10%, egal, ob von 60, 80 oder 100 Millionen Deutschen (es ist
natürlich komplexer, aber Sie wissen, was ich meine). @Abu Nur gilt das natürlich auch andersherum,
nämlich gegen all diese Sonntagsdenker, die fröhliches Herumkarnickeln als den Stein der Weisen und
Lösung aller voklswirtschaftlichen Probleme ansehen: Die lassen sich blenden dadurch, dass natürlich,
wenn jetzt alle Kinder in die Welt setzen, ERST EINMAL ein Schub neuer, junger Menschen ins Land drückt –
dass die irgendwann ‘mal alt werden, daran denkt keiner. Die entsprchende Tendenz ließe sich lediglich
mit einem expoinenziellen Bevölkerungswachstum aufrechterhalten – wie lange genau? Menschen sind ziemlich
unfähig, wenn es zur Exponentialrechnung kommt, fast keiner hat das „im Gefühl“; katastrophale Verschätzungen
sind die Folge – Sie erinnern sich an den Mythos, wie das SChachspiel erfunden wurde? An die Belohnung?
Bloß ein Körnchen Reis auf dem 1. Feld, 2 auf dem 2., 4 auf dem 4. Fazit: Jede Planung, die auf solchen
offenen Exponentialfunktionen beruht, ist gefährlicher Irrsinn. Mathematisch beweisbarer Irrsinn, übrigens.
@virOblationis Naja, Sie können das von mir aus gerne wiederholen, bis Sie schwarz werden; allein, die
de facto existierende Gesetzgebung legt beredtes Zeugnis dafür ab, dass dies eben nicht so gemeint war,
wie Sie das interpretieren. Aber Sie können den Damen und Herren Gesetzgebern natürlich haarklein erklären,
wo sie und das Bundesverfassungsgericht irren und wo Sie und Porno-Humer die Weisheit mit Löffeln gefressen
haben. Ich hoffe doch sehr, Sie dann alsbaldigst als Justizminister (aber mindestens!) zu sehen? @Benedikt
Das ist richtig, aber die Ausnahme. Es handelt sich ja nicht umsonst um § 1 des BGB, also ganz offenkundig
um etwas Grundlegendes – das schreibt man nicht so dahin, weil einem nichts Besseres einfiel. Dieser §
1 gibt die Regel vor; alles andere sind Ausnahmen im Einzelfall (vgl. Erbrecht) – wie Sie übrigens sehr
leicht schon sehen können, wenn Sie jemand nach Ihrem ALter fragt: Sie kämen ja auch nie auf die Idee,
da einfach ‘mal 9 Monate hinzuzuaddieren, weil Sie ja schon „ab Nidation Mensch“ waren. Komisch eigentlich,
oder? Putzig ist allerdings, mit welcher Verve man sich hier auf das GG stürzt, so, als hätte man noch
nie davon gehört, dass dessen Indikationen grundsätzlich für den Staat (und nicht etwa, wie das einige
Spezialisten hier immer drehen, so von Embryo vs. werdende Mutter) gelten. Dies greift lediglich als Drittwirkung,
die wiederum die Rechte der Schwangeren zu berücksichtigen hat. Deswegen gelten §§ 218 ff ja so, wie
sie sind.
@Sulpi „Ja, aber nicht im unmittelbaren Umkreis.“ Ich wollte zuerst schreiben: „Nicht direkt“, aber die
Zeichen waren schon zu knapp für eine nähere Erläuterung, und da Sie in letzter Zeit einen auf die
Moritzsche machen und jede Aussage in abgedrehte Verdächtigungen ummünzen, fühlte ich mich nicht bemüßigt,
Ihnen dafür eine Vorlage zu liefern. Ja, klar, eine frühere Freundin hat ‘mal abgetrieben (nein, nicht
MEINE Freundin – EINE Freundin), und ich war ziemlich schockiert. Nicht ob des „dass“, denn das war vor
dem Hintergrund ihrer Lebensumstände absolut nachvollziehbar (gerade 18, noch auf der Schule, schwere
psychische Probleme, problematisches Elternhaus, Kindsvater über alle Berge und ohnehin ein Arschloch
vor dem Herrn). Sondern über die abgebrühte Coolness, die sie dabei an den Tag legte. Wie Sie wissen,
bin ich ein energischer Verfechter von „pro choice“. Aber Gedanken sollte man sich schon machen, nicht
so ein „pfft, dann treib’ ich halt ab“. Was das „menschlich denken“ angeht, da seien Sie ‘mal unbesorgt –
als ob ich etwas für das monströse Zerrbild meiner Person könnte, das Sie und dieser Dummquatscher
hier aufblasen. Da sind Sie ein Opfer der eigenen Polemik, mein Bester. Übrigens, schminken Sie sich
‘mal den Ton des Inquisitors ab, der steht Ihnen nicht. Sie sind doch ein erwachsener Mann und kein juveniler
Rotzlöffel, der als Imponiergehabe den dicken Macker raushängen lassen muss?
@Jörg Guttenberger – Hmmm… gar so einfach ist das mit dem Leben nicht So gab es in der Humanmedizin
lange Gerangel, wann ein Mensch nun tatsächlich als tot gilt. Wie Sie wissen, wird das heute am des Ausbleibens
der Hirnströme festgemacht. Vor 100 Jahren war das noch nicht möglich, da bemühte man primär Puls
und Atmung – gar so klar scheint uns die Grenze zwischen Leben und Tod nun auch wieder nicht zu sein,
wenn wir erst moderne Geräte entwickeln und uns auf deren Verwendung eiunigen müssen. Biologisch, auf
der anderen Seite, gibt es Abstufungen des Lebens. So debattiert man m.W. immer noch, ob Viren denn nun
als „Leben“ gelten oder nicht. Ausdrücke wie „Leben ist immer XY“ sind gefährlich, denn bereits ein
gegenbeispiel genügt, um sie zu falsifizieren ;O) Von „werdendem Leben“ habe ich übrigens nicht gesprochen.
„Werdender Mensch“ ist m.E. korrekt, wobei auch der Embryo „menschliches Leben“ ist. Nur NOCH kein Mensch.
Aber: Grundsätzlich haben Sie Recht (da staunen Sie, was?). Allerdings unterscheiden wir uns offenkundig
in der Frage, ob „Leben“ an sich denn nun definitiv immer positiv sei. Dieser Meinung bin ich nämlich
nicht zwangsläufig. Oh, sicher, jeder selbst Lebende wird das – von psychischen Extremsituationen abgesehen –
so empfinden, weil er biologisch darauf programmiert ist. Aber EIGENTLICH müsste man ernstlich die Frage
erörtern, ob Leben – gegenüber dem Nichtsein – in der Tat positiv ist. Nur lässt sich das von uns Lebenden
schwerlich neutral beantworten. @Sulpi Nö. Sie denn? Ganz schön zudringliche Frage, übrigens.
@stat crux Wie wohltuend, eine ernste Frage :O) Nun, kann man IMHO so pauschal nicht sagen, zumal das
entsprechende Kriterium wohl kaum das Kreuz an sich wäre. Als „Kreuzzug mit Kreuz“ wäre ja vieles, auch
theoretisch Positives denkbar, aber ich beschränke mich jetzt ‘mal auf die tatsächlichen, historischen
Kreuzzüge, die ja eher unerquicklich waren – dann haben wir nur noch auf einer Gleichungsseite Unbekannte.
Was Sie „Kreuzzug á la McDonalds“ nennen (Sie meinen wohl den gigantischen Marketingfeldzug, denke ich),
ist, als Gewinnstreben, ja nicht grundsätzlich verwerflich. Gewinnstreben gehört zu unserer Gesellschaft,
ist überlebensnotwendig. Schlimm wird es natürlich, wenn zum eigenen Nutzen anderen Schaden zugefügt
wird. Dabei scheint es eine Korrelation zwischen der Größe einer Organisation und ihrer Skrupellosigkeit
zu geben. Also, grundsätzlich ist ein „Kreuzzug“ weder mit noch ohne Kreuz verwerflich – verwerflich
ist verursachtes Leid. Da hätten wir bei den von Ihnen Genannten schon ein paar Kandidaten (in unterschiedlicher
Abstufung). Allerdings sehe ich doch noch einen Unterschied zwischen einem Glaubenskonstrukt, das qua
Erziehung eingebleut („eingeimpft“) wird, und Marketingbemühungen, mit denen man zwar umspült wird,
denen aber gesellschaftlich durchaus mit einer (gesunden, nicht immer genügenden) Skepsis begegnet wird.
Letztere versprechen zwar viel, aber sie garantieren wenigstens kein Himmelreich oder rechtfertigen die
Herabsetzung, geschweige denn das Ermorden anderer
@Jörg Guttenberger Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Bemühung um Versachlichung der Diskussion,
wenngleich ich fürchte, dass sie auf nicht allzu fruchtbaren Boden fallen werden. Es dürfte Ihnen nicht
entgangen sein, dass unter gewissen Leuten ein profundes Interesse besteht, das Thema „Schwangerschaftsabbruch“
(oder „Abtreibung“) vorzugsweise mit einem Vokabular zu behandeln, dass selbst einem Dr. Mengele – dessen
Name in diesem Kontext ohnehin überstrapaziert wird – ein gewisses Unwohlsein nicht erspart bliebe. Das
hat System. Sachlichkeit ist nicht gefragt. Zu Ihrer interessanten Replik „wer ist denn bis zur Geburt
die Mutter?“, die mich doch glatt eine halbe Sekunde stutzen ließ: Man spricht ja nicht umsonst von der
„werdenden Mutter“, und das völlig losgelöst vom Abtreibungskontext. Vor der Geburt nur von „Mutter“
(oder „Vater“) zu sprechen, ist lediglich ein Tribut an die Bequemlichkeit. Juristisch ist die Sache übrigens
schon längst geklärt, denn laut § 1591 BGB (Mutterschaft): „Mutter eines Kindes ist die Frau, die es
geboren hat.“ (Hervorhebung von mir) Das Strafrecht spricht dementsprechend auch nicht von der „Mutter“,
sondern von der „Schwangeren“.
@franco Ah ja, „so einen wie mich“ – Sie wissen zwar nichts von mir, aber dass Sie mich „in der Luft zerreissen“
köönten, da sind Sie sich sicher. Na fein, derlei pralle Sprüche haben hier ja Hochkonjunktur – bliebe
noch zu klären, wieso Sie und Ihre gevattern es dann nicht einfach TUN, dieses „in der Luft zerreissen“,
mit all uns „pro choice“-Schuften? Soweit ich weiß, gibt es die §§218ff immer noch, also entweder sind
Ihre Zerrissqualitäten nicht ganz so genial, wie Sie das behaupten, oder sie haben sich überraschend
in den letzten Wochen entfaltet und werden in den nächsten Tagen den Gesetzgeber erreichen. Wenn Sie
meinen, dass ich mich über Ihre Hybris lustig mache, haben Sie wohl Recht. Zu Ihrem heiligen Dr. Nathanson
gibt’s übrigens auch ganz interessante Artikel www.barf.org/articles/0010/ – nett auch, dass er unverhohlen
einen Mord …eactionnetwork-canada.org/…press/00summer.shtml an einem Lebenden zugunsten eines Ungeborenen
gutheißen würde. Jaja, die Moral der Moralisten von eigenen Gnaden…
@franco.felice „verweigern mit unerhörter Dreistigkeit den in Todesangst um ihr Leben kämpfenden Ungeborenen
das Recht“ Wer mit derlei Rhetorik um sich wirft, ist an einem ernsthaften Disput nicht interessiert.
Wie genau soll, bittesehr, ein Embryo, der innerhalb der für Schwangerschaftsabbrüche eingeräumten
Frist gar nicht die organischen Strukturen hat, etwas zu empfinden, geschweige denn zu denken, von „handeln“
gar nicht erst zu reden, „Todesangst“ haben oder gar „kämpfen“ können? Machen Sie sich bitte ‘mal schlau
über die Entwicklung des Nervensystems. Aber angesichts Ihrer fleißigen Erfüllung von Godwin’s Law,
die hier auf kreuz.net ja die Regel ist, besteht daran vermutlich gar kein Interesse, sondern Sie bevorzugen
wohl diese Kampfparolen. Dann wundern Sie sich aber bitte auch nicht, wenn man sie nicht ernst nimmt.
@Moritz „Magnus Becker“ ist derjenige, der hier gestern per Nickname „antiHomolobby“ zwei Postings abgesondert
hat (unschwer erkennbar an den Links auf sein Blog), und auf dessen Kommentar auf einem ziemlich bekannten
Blog blogbar.de/ Horst Schlämmer ebenfalls eben verwiesen hat. Der Betreiber dieses Blogs, Kai Pahl,
machte das damalige Wahlkampfportal der CSU, blog4berlin.de (existiert nicht mehr) u.a. mit folgenden
Worten auf besagten Herrn Becker aufmerksam, nachdem der dort ähnlich aufgetreten war wie Sie – und neuerdings
auch Sulpi – hier: „Stattdessen wird Magnus Becker in der Blogosphäre nach unten durchgereicht, hat schon
einige Blogs von Blogprovidern gesperrt bekommen. blog4berlin täte gut daran, sich die Aktivitäten von
Magnus Becker näher anzusehen, ehe sie ihm in Form eines Links auf der Blogroll Publizität gewährt.
Machen Sie sich Ihr Bild. Wen es interessiert: www.blogbar.de/archiv/2005/02/25/fakeblogs-fur-antifa/
www.blogbar.de/…fakeblogs-fur-antifa/(ich bin der Autor des Eintrags)“ Man hat MB daraufhin seitens
der CSU sang- und klanglos von der Blogroll geschubst. Pahl wusste, wovon er sprach: Er war aus der beckerschen
Ecke auch schon mit irrwitzigen Pädonazi-Verleumdungen von der Beckerseite überhäuft worden, wie schon
so viele, die MB kritisiert haben. Das ist insofern für Sie interessant, weil Absonderungen aus dem Dunstkreis
des MB die einzige Quelle für die Info-Fragmente darstellen, die Sie sich über mich zusammengegooglet
haben. Sie sollten vor dem inhaltsleeren Lästern erst’mal lesen…
@Horst Sie sind nicht im Bilde bzw. verfügen – seien Sie froh – nicht über die beinahe schon intime,
wenngleich nicht persönliche, Kenntnis der Person Magnus Becker, die mir leider in den vergangenen Jahren
zuteil wurde. Dannn wüssten Sie nämlich, dass es zu seinen Gepflogenheiten gehört, unter x verschiedenen
Identitäten aufzutreten. Was Sie da zitiert haben, war eine davon. Das können Sie jetzt natürlich als
pure behauptung meinerseits abtun, aber wenn Sie den Artikel, aus dessen Kommentaren Sie da zitieren auch
‘mal komplett läsen, würden Sie merken, dass er von genau so einer Fake-Aktion handelt. Die multiple
Persönlichkeit Herrn Beckers und seine extreme Neigung dazu, für jemanden / etwas anderes auszugeben,
als er ist, ist bekannt und x-fach belegt. Wenn Sie sich darüberhinaus den Spaß machen, und nach dem
Kerlchen googlen, werden Sie weiterhin feststellen, dass die ihm gegenüber vorgebrachte Kritik so ziemlich
überall dieselbe ist – und das, wohlgemerkt, von Personen, die nie etwas miteinander zu tun hatten, aus
so unterschiedlichen „Ecken“ wie seiner eigenen Universität, dem Bistum Münster, unabhängigen Journalisten,
Community-Mitgliedern und Bloggern. Fazit: Es ist ziemlich witzlos, als „Beleg“ dafür, dass nicht nur
MB mich so und so sieht bzw. beschimpft, ein Zitat von MB unter anderem Namen auszugraben ;O) (P.S.: Bevor
Sie auch bei mir „multiple Persönlichkeit“ wg. der 2 Nicknames hier lokalisieren: Technische Gründe.
Die Identität der beiden ist bekannt.)
@Benedikt Naja, für den Außenstehenden sind die Differenzen kath.net vs. kreuz.net eher marginal, das
wirbelt man schon’mal durcheinander. Man braucht ein Weilchen, um die Unterschiede zu erkennen, die „politischen“
Strukturen wahrzunehmen und die jeweiligen Sympathien und Abneigungen. So ist das eben mit Flügelkämpfen.
Mach außen ist das alles „irgendwie konservativ-katholisch“. Das dürfte ja wohl auch exakt das sein,
worauf kreuz.net baut. @Sulpi Die Neidtonne ist schon wieder voll, Sie sollten Sie bei Gelegenheit ausleeren.
@Moritz Doch doch, die Initialen „D.R.“ sind mir in der Tat „lieb und teuer“. Es sind nämlich meine :O)
Zu Ihrer Frage: Wenn Sie sich ‘mal wie ein anständiger Diskutant benehmen würden, würde ich vielleicht
sogar eine Veranlassung dazu sehen, darauf zu antworten… solange Sie sich allerdings einbilden, private
Fragen in forderndem Ton stellen zu können, so, als ob Sie was zu melden hätten, verweise ich Sie kaltlächelnd
an Google, wo Sie ja schon andere Informationen zusammengesammelt und zusammenhangslos hier verstreut
haben, wohlgemerkt bar jeder Ahnung, was nun wahr oder bloße Schwätzerei (bzw. Schlimmeres) ist. Was
glauben Sie eigentlich, wer Sie sind? Sie sind kein „Exorzismus“, Sie sind lediglich ein anmaßender Wicht
minderen Charakters, dessen Primärfreude das Suhlen in anderer Leute Privatleben ist, mein Lieber. Leider
Gottes sind Sie darin ein erbärmlicher Dilettant, sonst wüssten Sie, wie dämlich das Gelalle von „Antifa-Schlägern“
im Zusammenhang mit mir ist. Aber irgendwie muss man seine Feigheit ja beschönigen, gell? Seine Sorge,
jemand könnte Ihnen so dämlich kommen, wie Sie das so rührend und bemüht bei mir versuchen? Frei nach
dem Motto: „Ich weiß zwar nix, doch sag’ ich viel, und halt’ mich selbst für wundervoll, für strahlend
gut, für furchtbar toll, und liebe schlechten Stil. Aus Pöbelei da web’ ich mir ein klebriges Gespinst.
Doch leider kotz’ ich ständig ins geschlossene Visier.“
Ach ja… …das alte Gelaber wieder. Herr Becker, wie war das mit der erst kürzlich gegen Sie erlassenen
Klage auf Unterlassung? Sie wissen schon, das Urteil, das gegen Sie gefällt wurde, wo Sie noch nicht
einmal bei Gericht erschienen sind. Soll ich noch eins drauflegen? Präzedenzfall hatten wir ja nun, und
ich finde, ich war viel zu geduldig mit Ihnen. Sulpi hat ja schon so nett auf die verleumderischen Lügenmärchen
aus Ihrer Ecke hingewiesen. @Sulpi Allerdings sollte man sollte dabei beachten, dass Bezichtigungen des
Missbrauchs Minderjähriger in Herrn Beckers Umkreis wie Pilze aus dem Boden schießen, das ist sein beliebtes
Mittel, um von Kritik an seinen Machenschaften abzulenken. Kritisieren Sie ihn, weisen Sie auf seine peinlichen
Aktivitäten hin und *peng* sind Sie ein Kinde5rschänder – da haben schon einige gestaunt, mit welcher
Skrupellosigkeit derlei Zueignungen verteilt werden. Er entblödete sich nicht einmal, als Reaktion meiner
Veröffentlichung des ihm so peinlichen Vikariatsschreibens, urplötzlich entsprechende „Machenschaften“
in besagtem Bistum zu wittern (natürlich ganz tapfer unter dem erfundenen Namen eines Kommentators, die
Technik kennt man ja von hier.) @Moritz Na, dann fragen Sie doch einfach. Die Initialen „D.R.“ sind mir
in der Tat lieb und teuer. :O)
Magnus, ich schlage vor, wir… …verweisen für nähere Informationen über ihr ach-so-katholisches
Gebaren über das, was – wie Ihnen ja bekannt ist – das bischöfliche Generalvikariat zu Münster bzw.
dessen Sektenbeauftragte dazu zu sagen hat www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41. Ich bin mir gar nicht sicher,
ob es anschließend noch notwendig ist, auf Ihre fröhliche Parteihopserei einzugehen oder auf Ihre Neigung,
sich in Online-Communities und -foren als 15- oder 16jähriges Mädchen auszugeben.
Ach du liebe Güte… …jetzt hat sich auch noch der Pseudochrist und Hochstapler Magnus Becker hierher
verirrt. Well, nicht besonders verwunderlich – wo über Homosexuelle gelästert wird, trudelt er früher
oder später auch ein. Meistens „später“, er ist nicht der Fixeste. Boah, „Pater“ Lingen, Yavuz Özoguz,
Gabriel Gawlik, Magnus Becker… eine virtuelle Freakshow erster Klasse.
@Aloah @Aloah „Die Kritische Theorie ist nach Auffassung der „Frankfurter“ alles umfassende, alles erklärende
Theorie, siehe seine Peinlichkeit „DDL“ der Wanderprediger.“ Seine Peinlichkeit musste jetzt eben, nachdem
er Sie schon zum x-ten Mal von dieser „Frankfurter Schule“ hat schwätzen hören, in der Wikipedia erst
einmal nachschlagen, was genau man darunter versteht. Berückend angesichts der Tatsache, dass ich sie
angeblich dauernd predigen soll, wie? Noch erstaunlicher, da ich mit Marxismus überhaupt nichts am Hut
habe. Aber Sie wollen aus mir doch partout so gerne den „bösen Linken“ zimmern ;O) „Adorno forderte schon
eine Erziehung, die jede Identifikation der Kinder mit ihren Eltern, verhindert, eine Erziehung zum Widerstand
und Widerspruch, eine Erziehung des Madigmachens (DDL grüßt dazu) und des Perhorreszierens (mit Abscheu
zurückweisen) aller Wirklichkeit.“ Sie beziehen sich gerne auf mich, auch, wenn ich gar nicht da bin,
gell? Was das „Madigmachen“ angeht, das klingt ziemlich dumm, müsste ich ‘mal nachlesen – ich vermute
allerdings, die dumme Klangfarbe kommt eher durch Ihre Darstellung als von Adorno. „Wollte doch der ehem.
SPD General Olaf Scholz schon die „Lufthoheit über die Kinderbetten“. Unfassbar solches Gedankengut!“
Tja, unfassbar. Hitler wollte das auch. Und, hm, die Kirche eigentlich auch, so von der Kindstaufe ab.
Wenn man’s recht bedenkt, will eigentlich JEDE Organisation mit Machtstreben die äußerst effiziente
kindliche Indoktrination betreiben.
Moritz Exorzismus? Sie? Ein peinlicher, sich feige hinter einem anonymen Nickname auf einer anonymen Website
versteckender Möchtegern, der selten was zum Thema zu sagen hat, primär durch wilde Spekulationen in
Erscheinung tritt und sich seine vermeintlichen „Siege“ dadurch basteln muss, dass er die eigene Flegelhaftigkeit
kurzerhand zu solchen erklärt? Nein, mein Bester. Sie (also dieser ihr Account) sind der bytegewordene
Offenbarungseid. Kein Wunder, dass Gestalten wie Sie und Ihre Bejubelungsaccounts den vernünftigeren
Leuten hier ziemlich peinlich sind. In jedem ordentlichen Diskussionsforum hätte man Sie ein paarmal
wegen Verstoßes gegen die Netiquette abgemahnt und dann vor die Tür gesetzt. Nur hier lässt man Sie
herunmholzen, weil’s ja pro domo ist.
Klasse Artikel Ich bin der Meinung, man könnte ihn eigentlich genausogut auf das Auszeichnungsgebot von
Gummibärchen anwenden – ich meine, wenn es schon egal ist, ob es um lebende Menschen oder um sich zum
menschen entwickelnde Embryonen geht, wenn es schon wurscht ist, ob die Euthanasie auf Wunsch des Patienten
oder per gewalt durchgeführt wird (wobei sie im letzteren fall dem Begriff ja gar nicht entspricht, aber
egal…), dann kann man diesen „Henkerstrick“ doch eigentlich auf alles, was man irgendwie durchprügeln
möchte, anwenden, nicht? Also, die Herren Fundi-Katholen, frischauf! Da Sie ja Ihren gesamten Gottesglauben
ohnehin als „Naturrecht“ begreifen (lies: verkaufen wollen), steht dann ja der traditionell-katholischen
Weltrovolution nichts mehr im Wege. Außer der Vernunft natürlich, aber die hat Sie ja noch nie so sonderlich
interessiert. Ich habe übrigens selten einen so derben Fall von peinlicher Nazikeule erlebt. Da muss
ich dann sogar ‘mal, entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, Moritz in Schutz nehmen, dessen „FritzG(oeb…?)“-Anspielung
normalerweise eine Blamage erster Güte wäre, hier aber nur sehr konsequent auf der Linie des Artikels
liegt. Allerdings schließt sich das nicht gegenseitig aus. Im übrigen machen Sie hier einen klasse Job
darin, das Blacklisting von kreuz.net mit Ihrem verhalten weiter zu unterfüttern. Daumen ‘rauf dafür!
:O)
Moritz ‘mal wieder „-Mag sein, aber alle sind erkennbar abartig bzw. gestört.“ Das begründen Sie…
wie? So als Psychologe vom Fach? „Na, das paßt ja dann.“ Die Bemerkung entüllt Ihre Begriffsstutzigkeit.
Genau WIE „passen“ Homosexuelle und BDSM-interssierte Frauen zueinander? Allenfalls ja wohl in Form der
Schnittmenge BDSM-interessierter Leseb, die allerdings weit unter 4 Millionen betragen dürften. „In diesem
einen Falle: ich auch.“ Fällt Ihnen eigentlich auf, dass Sie für den Großteil der Weltbevölkerung
„Verachtung“ empfinden, aus den verschiedensten Gründen? „Mit welchem gerade eben? und: was machen die
beiden, wenn der Kick bei dieser Perversion schwächer wird (das tut er! wie bei jeder Perversion!)“ Wie
genau begründen Sie diese Behauptung? Inwiefern kennen Sie sich mit perversionen (oder was Sie so nennen)
und dem „Nachlassen des Kicks“ aus? Worauf gründet sich Ihre Behauptun, „Perversionen“ seien hier anders
als jeder andere Reiz? „Notfalls gibt es ja auch noch Kannibalismus. Soll gar nicht so selten sein, und,
naja, wenn es einvernehmlich geschieht“ Geht’s noch einen Tick absurder? „Müssen wir auch gar nicht.,
So etwas erledigt sich von ganz allein, von selbst.“ Wie wir in den vergangenen 2000 Jahren gesehen haben,
in denen Homosexualität bekanntlich komplett ausgestorben ist, jaja. Fazit: Wieder einmal ein Teller
Buntes frisch aus Moritz’ Bauch. Kein Beleg, kein Argument, nur ‘mal wieder geschwätzt. „Neanderthalisch
dumm“ geschwätzt, möchte man sagen.
@Sulpi Aber das waren ja schon wieder nur inhaltsleere und pejorative Behauptungen? Also, mein Lieber
(sehen Sie, das habe ich Ihnen nicht vergessen), so wird das aber nichts mit dem Unterfangen, sich als
bildungsmäßig überlegen darzustellen. Ich habe Ihnen konkrete Fragen gestellt (was schon freundlich
war, denn Ihr pauschales „Sie haben ja keine Ahnung“ hätte das eigentlich gar nicht verdient), und alles,
womit Sie kommen, ist DAS? Mit Verlaub… Allerdings: An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es
auch ein „zuviel“ an Bildung geben kann, nämlich dann, wenn man dieselbe Sache immer wieder nur aus demselben
Blickwinkel betrachtet. Da kann es extrem hilfreich sein, wenn ‘mal jemand anderes – der sich auch gar
nicht so intensiv mit der Thematik befasst zu haben braucht – ein paar Fragen „von außen“ stellt. Man
läuft sonst Gefahr, im eigenen Saft zu braten, „betriebsblind“ zu werden. Nehmen Sie das ‘mal als guten
Rat von mir an, bitte; ich habe selbst oft die Erfahrung gemacht, dass es meinem eigenen Denken weiterhilft,
einem völligen Nichtprogrammierer einen Algorithmus auseinanderzusetzen – zuweilen entdeckt man erst
dadurch Fehler, die sich lange Zeit deswegen versteckt hielten, weil man sich gedanklich auf immer denselben
Bahnen bewegte. Menschen neigen zu so etwas, aus Bequemlichkeit. Das Beste, was Ihnen passieren kann,
ist, wenn ein (theologisch) Ungebildeter mit einem naiven „warum eigentlich?“ kommt. Das heißt, vorausgesetzt,
Sie sind an Wissen interessiert.
@Sulpi Aha. Können Sie das etwas näher ausführen? Oder war das jetzt nur ‘mal wieder ein „Sie sind
doof, bätsch“ ohne Substanz? Was genau wäre denn Ihrer Ansicht nach falsch? Dass es sich um Sagen handelt
(die sich bekanntlich zuweilen um „wahre Kerne“ herum entwickel)? Dass die Bibel ein „Kompendium“ wäre?
Oder stört Sie die Zeitangabe von 2-3000 Jahren (gut, gut, ich hätte „1,80-3000 Jahre“ schreiben können,
aber das sieht komisch aus)? Dann protzen Sie doch ‘mal mit Ihrer vermeintlichen, wissenschaftlichen Überlegenheit.
@Sulpi „Klugscheißerisch“… hm… war das nicht die Verlegenheitsformulierung für alle die Fälle,
wo einem selbst kein Argument einfiel, während alle eigenen Behauptungen zerpflückt am Boden liegen?
Irgendwie so, ja. So humorig war das mit dem Bushof übrigens nicht gemeint: Wenn man sich für Geschlechtskrankheiten
interessiert, ist das sogar eine erste Adresse. Aber wenn ich jetzt verrate, woher ich Limburg kenne,
kommt wieder der olle Moritz angekalauert und erklärt mich zum Hobbyniederländer oder was ihm sonst
gerade für ein Quatsch durch’s luftige Köpfchen säuselt. Apropos Klugscheißen… @QUIS UT DEUS Das
ist so eine Sache mit den Konditionalsätzen. Überhaupt wird der Konjunktiv in unserer Zeit ja sträflich
vernachlässigt. Nun, es stimmt, wenn Sie das richtig nachvollzögen, dann wäre ich alle die Genannten.
Fast schade, das Sie es nicht tun – also, das richtig Nachvollziehen. Ich wollte doch immer ‘mal wissen,
wie das ist, eine Frau zu sein – und eine Göttertochter erst, holla! Und, jaja, Gallia est omnis divisa
in partes tres quarum unam incolunt Belgae aliam Aquitani tertiam qui ipsorum lingua Celta nostra Galli
appellantur, schon klar (nicht schlagen für Fehler, das war aus dem Gedächtnis). Eine schöne Sprache.
Auch ohne Accent.
@Sulpi Da ich kein Sexualwissenschaftler bin, ist das schon’mal nicht „meine“ Theorie. Wenn Sie allerdings
meinen, dass ich dem Glauben schenke: Ja, in der Tat, zumal es sich um die wissenschaftliche Mehrheitsmeinung
handelt. Aber wissen Sie, ich hänge mich daran gar nicht auf – von mir aus stellen wir, nur, damit Sie
zufrieden sind und wir einen Streitpunkt weniger haben, zum Zwecke des Disputs Homosexualität auf dieselbe
Stufe wie Religion: Also eine ERWORBENE Eigenschaft, die man aber nicht „einfach so“ qua Willensentscheidung,
wieder ablegen kann (jeder tatsächlich Gläubige wird wohl bestätigen, dass er nicht „nicht mehr glauben“
könnte, nur so als willentlicher Akt – ist dasselbe wie mein nicht einfach abzulegender UNglaube). Fein.
Dann darf man also einen Menschen aufgrund seiner homosexuellen Veranlagung so viel oder so wenig herabwürdigen
wie aufgrund seiner Religion. Halt, Moment, da war doch was, die ist auch geschützt, gell? Oh verdammt,
da hat Ihnen der Einwurf ja gar nichts genützt? Ts, Sachen gibt’s, ja sowas…
@Benedikt Sie tänzeln von einem Bein aufs andere… Es ist witzlos, darauf herumzureiten, es würde ja
„nur“ die Homosexualität angegriffen und nicht Homosexuelle. Ha-ha-ha. Wie würden Sie denn reagieren,
wenn einer sagte: „Och, gegen Katholiken hab’ ich nichts, nur die katholische Religion finde ich pervers
und würde sie am liebsten, ausrotten“? In hübsche Worte verpackt, natürlich, „ausrotten“ klingt ja
so garstig – auch, wenn man’s meint. Ein anderes Beispiel, bei dem Sie selbst empfindlich reagieren: „Was
denn, ich bin doch kein Antisemit, aber Judentum und Israel finde ich scheiße“. Na? Dabei is die sexuelle
Ausrichtung eines Menschen, im Gegensatz zur erworbenen Religion, Teil der ureigensten Identität eines
Menschen; sie zu attackieren unterscheidet sich in nichts von einem Angriff auf sein Geschlecht, seine
Hautfarbe oder Abstammung. Wie KÖNNEN Sie das rechtfertigen? Gegen das katholische Familienbild an sich
ist nichts zu sagen – jedenfalls nicht, soweit es Katholiken betrifft. Aber verraten Sie mir ‘mal, welches
Interesse Katholiken am Familienbild von Nichtkatholiken haben? MIR ist es doch auch wurscht, wie IHR
Familienbild aussieht? Ist doch Ihr Ding, Ihr Leben, Ihre Familie – warum sollte ICH dazu eine öffentlich
bekundete und möglichst allgemeinverbindlich gemachte Meinung haben? Ad „Erlangung der Rechte“: Es ging
um vom GG GARANTIERTE Rechte, also solche, die eigentlich längst umgesetzt sein MÜSSTEN. Mit „parlamentarischen
Rechten“ der NPD hat das nichts zu tun.
@Rosalinde & Methobelix Ich bin zwar kein Naturwissenschaftler, aber Programmierer, da ist die Einstellung
bzgl. „Wissensdurst“ ziemlich dieselbe, zumal es in der Welt der EDV täglich etwas Neues zu lernen gibt,
da kommt man mit Traditionalismus nicht weit. Zwar gibt es auch in meiner Zunft so etwas wie Dogmen (nennt
man bei uns allerdings „Stil“ oder „Schule“), aber die haben dann doch logisch herleitbare Begründungen –
und „unfehlbar“ sind die auch nicht ;O) Was mich an kreuz.net so fasziniert, ist das Studium einer für
mich ganz neuen „Art“ von Menschen, die ich in realitas – zum Glück – so nicht kenne, was aber vermutlich
primär daran liegt, dass sich solche Fundamentalisten im täglichen Leben außerhalb ihrer Heimatclique
selten zu erkennen geben. Dennoch gibt es sie, und sie bestimmen unsere Gesellschaft mit – daher halte
ich es für notwendig, Menschen, deren Denkart mir bislang unbekannt war (und fremd bleibt), zu studieren,
um ihnen begegnen zu können. In der Tat, ich denke, man muss vor Extremismus (welcher Art auch immer,
aber es schließt religiösen Fanatismus mit ein) auf der Hut sein. Dazu aber muss man ihn erst einmal
wahrnehmen und kennen. Methusalix, Sie wissen, dass „Linker“ aus meinem Munde nicht bös’ gemeint ist –
mir ist nur aufgefallen, dass Sie etwas, wie soll ich sagen, „originär Linkes“ an sich haben, wo ich
eben doch ein ursprünglich eher konservativer (jahaaaa – CDU-Wähler!) „Konvertit“ bin. In Sachfragen
stimme ich allerdings praktisch immer mit Ihnen überein :O)
@Imperator – Oh, das ist einfach erklärt Zunächst einmal hat Sulpi die Dame an einen Lügendetektor
angeschlossen, um herauszufinden, dass sie in der Tat im fraglichen Zeitraum keinerlei sexuelle Kontakte
mit anderen hatte. Anschließend hat er sie einer gynäkologischen Untersuchung unterzogen, die ergab,
dass die Dame tatsächlich unter einer Geschlechtskrankheit leidet. Nachdem das einmal erledigt war, eilte
er flugs zu dem bösen Geistlichen, hieß den sich nackt ausziehen und vollzog eine ähnliche Untersuchung
samt serologischem Befund an diesem. Danach war es dann ein Leichtes, den Krankheitserreger bei einem
in der Nähe wohnenden Homosexuellen ebenfalls zu verorten, sowie gleichgeschlechtlichen Verkehr zwischen
ihm und Hw. Joep Haffmans im fraglichen Zeitraum nachzuweisen (vermutlich mittels Videoaufnahmen von einer
eigens vorher von Sulpi, der das alles schon hatte kommen sehen, installierten Kamera). So einfach ist
das – man muss nur wollen. Denn die Schwulen sind ja bekanntlich an allem schuld. Denken Sie daran, wenn
Sie ‘mal wieder unachtsam in ein Hundehäuchen treten – das hat bestimmt so ein mieser Hinterlader extra
dort deponiert!
@Methobelix 1. Hier ist nur einer dick und der ist nicht dick! 2. Nach dem, was ich so von Ihnen gelesen
habe (in aller Regel mit Zustimmung), sind Sie eher „noch“ linker als ich… was kommt denn nach „pathologisch“?
Könnte natürlich auch daran liegen, dass bei den geschätzten Opponenten eine kleine Wahrnehmungsverschiebung
vorliegt… 3. Das mit dem „leider“ könnte man ja bei Gelegenheit ‘mal ändern @Moritz „Meine Frau kocht
übrigens italienisch. Ist einfach gesunder. Macht irgendwie auch ausgeglichener.“ Warum essen Sie’s dann
nicht zur Abwechslung ‘mal?
@Nathanael – Korrektur „Dezeitig ist der kreuz.net Eintrag Gelöscht!“ Er war, und zwar nicht „gelöscht“,
sondern durch Vandalismus zerstört. Naja, 5 Minuten lang. Sollte sich das wiederholen, wird man wohl
eine Sperre einbauen müssen.
@Pegasus NbW Das Problem (i.S. Ihrer Argumentation) an der zitierten Textstelle ist, dass sie „in einer
ganz anderen Liga spielt“; sie gibt irgendwelche Ableitungen über Kinder im Mutterleib einfach nicht
her, denn sie bezieht sich auf eine (spezifische!) Vorbestimmung, sogar noch bevor irgendetwas im Mutterleib
geschieht (lies: vor der Befruchtung). Das ist rein metaphysisch, für uns Menschen nicht sinnvoll handhabbar,
denn (und hier ‘mal wirklich) „wo kämen wir da hin“? Da müsste man sich ja über jede Ei- und Samenzelle
Gedanken machen, wenn nicht sogar schon vorher (was uns dann zum biochemischen Zellaufbau und schließlich
zu den zu uns genommenen Nahrungsmittel, die ja irgendwann in diese Zellen umgewandelt werden, führen
würde… Sie merken: Das würde uferlos). „Gott“ mag in solchen Kategorien und Zuständen denken bzw.
handeln können – wir können es nicht. Zudem darf man sehr bezweifeln, dass ein allmächtiger Gott einen
Plan mit der Seele eines Menschen hat und sich dann von einer Abtreibung einen Strich durch die Rechnung
machen lässt. Ja, ich weiß, „freier Wille“. Dann aber stellt sich die Frage, warum die Fundamentalkatholiken
eben diesen freien Willen nach Möglichkeit zu beschneiden suchen? Hier heißt es dann ‘mal, sich zu entscheiden:
Entweder ist das alles „gottgewollt“ (INKLUSIVE der stattfindenden Abtreibungen!) oder aber „freier Wille“,
dann kann man meinetwegen predigen, darf aber nicht auf Verbote (lies: Unterbindung des freien Willens)
hinarbeiten. Was meinen Sie?
@DieFidele Ich bitte um Vergebung – genau diese Neigung, anderen etwas vorschreiben zu wollen, ist unter
gewissen Stammkameraden dieses Forums ganz normal; wenn man sich täglich mit Gestalten wie Institoris
oder beobachterin herumschlägt, sieht man da schon zuweilen „Rot“, wo eigentlich allenfalls „Rosa“ ist.
Wenn ich speziell Ihnen hier Unrecht getan haben sollte, tut mir das leid, das war dann „im Eifer des
Gefechts“. Sie haben natürlich Recht, man sollte auch bei Katholiken differenzieren – sind ja nicht alles
Hardcore-Fundis. In Sachen „Wohl“: Nun ja, wie Sie wissen, gibt es da verschiedene Auffassungen. Die „Pille“
vereinigt in sich vielerlei Vorzüge, die allenfalls noch vom implantierten Hormondepot übertroffen werden
(in Sachen Zuverlässigkeit, Gleichmäßigkeit der Dosierung etc.). Seien Sie dahingehend beruhigt, dass
derlei Entscheidungen nicht „einfach ‘mal so“ getroffen werden – den Rest müssen Sie dann unserer Urteilsfähigkeit
überlassen. @Moritz Peinlicher Versuch, die eigene Unverschämtheit durch fehlerhafte Logik zu vertuschen.
Den Rest Ihrer frechen Einlassungen verbuche ich jetzt ‘mal unter „reiner Neid“, das kommt schon hin angesichts
der gelbgrünen Färbung Ihrer Ausflüsse. Aber immerhin taugen Sie als Zitatquelle: „Du Schatz, weißt
Du, was dieser Heini, von dem ich Dir erzählt habe, wieder gesabbelt hat?“. Und prompt ist allgemeine
Erheiterung angesagt. Sehen Sie: Selbst der größte Flegel ist noch zu ‘was gut, und sei es als Pausenclown.
@Beobachterin Meine Partnerin HAT diese Information von einem Gynäkologen. Bevor Sie sich wieder einmal
aufplustern, Werteste, machen Sie sich ‘mal kundig idw.tu-clausthal.de/pages/de/news150448. Soviel dann
zum Thema „Spinner“. Man weiß ja, von wem’s kommt
Ist das nicht bemerkenswert? Ständig drischt man hier auf die Israelis und Juden ein, beschwert sich
lauthals über deren angebliche Verschwörungen und feindet sie an, weil sie es doch tatsächlich wagen,
partout nicht katholisch werden zu wollen – aber wenn’s gegen die bösen Schwulen geht, ist das alles
vergeben und vergessen. Ach ja, wie einigend gemeinschaftliche Menschenverachtung doch sein kann. Vereint
in der Abscheu vor dem Anderssein, da geht einem doch das Christenherz (á la kreuz.net) auf, nehme ich
an? Jetzt fehlt eigentlich nur noch einer der üblichen Hanswürste, der irgendwas von „wenn Schwulenblut
vom Messer spritzt“ skandiert oder das nette Trällerchen vom „Eiermann“ hier ‘reinkopiert. @Aloah Sie
haben’s gerade nötig, von „Beifallklatschern“ zu schwadronieren – Sie, der Sie schon jede von Moritzens
Zotten per Vornamen kennen. @Moritz Bei Ihnen käme ich nie auf die Idee, „erectus“ zu assoziieren. Da
käme mir eher „Piltdown“ in den Sinn.
@PetrusII Zunächst ‘mal zu dem offenkundigen Missverständnis: Die Formulierung „gegen jeden Dreck kann
man was erfinden, aber gegen XYZ soll man nichts tun dürfen?“ besagt ja eben, dass man XYZ nicht als
„Dreck“ (oder eben: sehr viel unwichtiger) ansieht. Das hätte sich allerdings auch aus dem Textzusammenhang
erschließen lassen, meinen Sie nicht? Damit ist dann wohl auch Ihre bemerkenswerte Ableitung „Wenn Du
keine Pille nimmst…“ hinfällig, denke ich. Zum AT: Ja, was nun? Gibt es diese rotgrüne Bibel oder
nicht? Sie scheinen sich nach Belieben die Rosinen herauszupicken? Und „Ehebruch“? Mit Verlaub, warum
sollte einen Nichtkatholiken interessieren, was der katholische Gott angeblich von „Ehebruch“ (oder was
er so nennt) hält? Interessieren Sie sich für die Glaubensvorschriften der Wicca? Na, sehen Sie. @Moritz
Na klar, Sie alter Schwätzer, deswegen haben Katzen ja auch Wehen. Dreimal dürfen Sie raten, warum die
so heißen. Das reinste Zuckerschlecken, logisch – weibliche Schmerzen stehen hier ja ohnehin nicht so
hoch im Kurs, ist ja alles „gottgewollt“. Aber Hauptsache, Sie haben ‘mal wieder was gesagt. Wenn auch
nur wieder ‘mal ‘was Dummes.
@PetrusII Zunächst einmal sind Frauen, wie überhaupt alle Menschen, in keiner Weise „Maschinen“, weder
Sex- noch Gebär-. Und ich habe meine Partnerin nicht als „Dreck“ bezeichnet – lesen Sie’s nochmal. Was
Ihre „heilige Schrift“ so von Eva und dem Apfel erzählt, ist ja eine hübsche Legende, aber darauf eine
Verurteilung von Milliarden von Frauen zu Schmerzen und Unwohlsein abzuleiten, ist schon starker Tobak –
Sie lassen sich doch SONST soviel vom AT egal sein? Wie kommt’s, dass Sie DAS auf einmal so in Ehren halten?
Gibt es vielleicht irgendwo ‘mal eine spezielle Katholikenbibel, in der alle Sätze im AT, die Ihnen in
den Kram passen, in Gründruck sind, und alle „schlechten, jüdischen“ in Rot? Kennt sich ja sonst kein
Schwein mehr aus bei Ihrer „Die Guten ins Kröpfchen“-Exegese. Davon abgesehen: Demnach hätten dann auch
Löwen, Elephanten und Hunde vom Baum der Erkenntnis genascht und wären entsprechend verdonnert (nur
schusseligerweise nicht erwähnt) worden, oder wie erklären Sie sich DEREN Geburtsschmerzen, die, da
ebenfalls Säugetiere, den menschlichen vergleichbar sind? Nehmen Sie’s mir nicht übel, aber wegen Ihrer
3000jährigen Märchenstunde werden wir so wenig „auseinandergehen“ wie aufgrund einer Textpassage aus
der Ilias, und wir werden auch weiterhin Sexualität als die schönste Gemeinsamkeit erleben, die es gibt.
So, wie wir das vorhaben, wird’s dann auch irgendwann Kinderchen geben – aber dann, wenn es für uns und
die Kinder am besten ist, und nicht auf päpstliches Kommando.
@PetrusII Ach ja, es stimmt schon, wenn ich mir so anschaue, was Sie so dazu zu sagen haben, dann wird
es allerhöchste Zeit, dass sie endlich aus Ihrem Verein austritt (nein, keine Sorge, das ist keine Beeinflussung
meinerseits, sondern ganz freier Wille). „Preis der Eva“, meine Fresse! Sonst geht’s Ihnen noch gut? Gegen
jeden Dreck kann man ‘was erfinden, vom Hustentee über Schluckimpfung bis hin zu Herztransplantationen,
aber Milliarden von Frauen haben sich gefälligst mit dem abzufinden, was Ihnen der heilige Geist als
„gottgegeben“ einbgeflüstert hat? Sie haben zu bluten, sie haben zu gebären, basta! Jau, Petrus, Sie
sind wirklich drauf und dran, ein Kleinverein alter, innerlich schon lange vor der Zeit vergreister Männer
zu werden. Ach, und übrigens: Wir heiraten, wann’s uns passt, und nicht nach Ihrem Gusto oder den menschengemachten
„unfehlbaren“ Phantastereien irgendwelcher Großmuftis von eigenen Gnaden.
Übrigens, PetrusII… „Die Menstruation ist weder natürlich noch nötig“ Solch einen Schwachsinn den
Frauen und Jungfrauen vorzusetzen grenzt schon an absoluter Blödheit. Und das im christlichen Abendland.
Ich habe selbst ziemlich gestaunt, als mir meine Partnerin neulich berichtete, dass die Menstruation keineswegs
so selbstverständlich sei, wie wir das heutzutage annehmen. Tatsächlich bräuchte keine Frau überhaupt
noch je zu menstruieren (wir wissen ja, welche Unannehmlichkeiten das bereitet). Ich weiß nicht, ob Sie
sich da so auskennen, aber wenn frau die Pille nimmt, setzt sie sie ca. alle 3 Wochen für eine Woche
aus – anschließend setzt die Menstruation „wie bestellt“ ein. Einen medizinischen Grund für dieses Absetzen
scheint es allerdings nicht zu geben; umfangreiche Tests hätten ergeben, dass Frauen ohne jede gesundheitliche
Beeinträchtigung die Pille nonstop nehmen könnten und so der beklagten „Unpässlichkeit“ ein Schnippchen
schlagen. Warum das so wenig bekannt ist? Vermutlich, weil die Binden- und Tamponhersteller damit ein
Riesengeschäft verlören; ein Geschäft, das den entsprechenden Umsatzgewinn der Pillenhersteller weit
übersteigt. Aber ich vergaß, Sie sind ja, theologisch bedingt, eh’ gegen die Pille. Sollen die Weiber
doch bluten, der Heiland hat’s ja auch getan… nicht?
O tempora, o Moritz… Sie sind schon ein lustiges Kerlchen: Labern den lieben, langen Tag diffuses Zeug
ohne auch nur einen Ansatz von Substanz und Inhalt, geschweige denn Beleg, gefallen sich selbst als nimmermüde
selbsterklärter Sieger, und blamieren sich ununterbrochen mit Ihrer juvenilen Art. Zum Thema haben Sie
kaum je was zu sagen, zur Person immer eine ganze Menge, obwohl Sie von letzterer noch weniger wissen
und verstehen als von ersterem. Und dann feiern Sie sich auch noch selbst für Ihre Hirnlosigkeiten; Ihre
„Trefferanzeige“ ist doch so justiert, dass sie die eingebildeten Punkte hochzählt, sobald Sie atmen –
na denn, Sie scheinen sonst ja keine Freude im Leben zu haben, dann lass’ ich Ihnen doch Ihre eingebildeten
„Siege“, „Treffer“, „rote Ohren“ und in was für Kleinkinderkategorien Sie sonst noch so denken und sich
über Ihre nichtssagende Schatten- (vielmehr: Beschattungs-) existenz hinwegtäuschen. Jede Website braucht
ihren Pausenclown, und Sie scheinen sich ja ganz außerordentlich um den Posten zu reißen. Aber wie wär’s
denn zur Abwechslung ‘mal mit einem Beitrag zum Thema, statt, wie schon x-mal, den Thread mit Ihren uninteressanten
Privatschattenboxereien vollzumüllen?
@Moritz – die alte Leier 1. Was wär an meinem Beitrag „arrogant“ gewesen? 2. Haben Sie ein Copyright
auf „Gott (TM)“? Verfügen Sie über Privatoffenbarungen, die Sie in intimste Kenntnis des göttlichen
Willens versetzen (bevor Sie antworten: Und wie, wenn andere die auch hätten? Und etwas ganz anderes
sagen? Was zufällig der Fall ist?) 3. Inwiefern habe ich gegen eine Religion „gehetzt“? Es ging mir darum,
dass sich nicht EINE Religion überheblich gegenüber einer ANDEREN gebärden sollte, insbesondere dann
nicht, wenn es, wie hier, um einen völligen Streit um Kaisers Bart handelt, der von keinem Menschen je
inhaltlich geklärt werden kann. 4. Was hätte ich „verdreht“? Wollte Jesus, dass man sich in seinem Namen
den Schädel einschlägt – ja oder nein? 5. Ihr Lehramt ist mir bekanntlich Jacke wie Hose. Damit befinde
ich mich hier allerdings in allerbester Gesellschaft – das Lehramt interssiert die Stamm-kreuz.netter
ja auch nur immer dann, wenn’s ihnen in den Kram passt, ansonsten ist es „die V2-Sekte“. Übrigens sind
Sie als Manndecker ziemlich unfähig – bei all den Eigentoren, die Sie schießen.
@Sozialkatholisch Die Opfer sind praktisch immer die Falschen, lies: die Unschuldigen, ganz gleich, auf
welcher Seite. Was „die Weltgemeinschaft“ angeht: Ja, was soll die denn, Ihrer Meinung nach, machen? Oh,
ich habe dazu durchaus auch eine Meinung, aber die würde bedeuten, in die Souveränität sowohl Israels
als auch der Palästinenser (soweit bereits vorhanden) einzugreifen, von der UN eine glatte Grenze ziehen
und auch zunächst einmal garantieren zu lassen, die Gaza-Enklave als ständiges Pulverfass aufzulösen,
und Jerusalem zur Internationalen Stadt unter UN-Verwaltung zu machen… aber das wird nicht geschehen;
vermtlich werden noch unsere Enkelkinder aufwachsen wie ich damals mit der täglichen Tagesschau-Meldung:
„Beirut. Christliche und muslimische Milizen haben erneut…“ Und lassen Sie doch bitte ‘mal die unnötige
und durch nichts zu rechtfertigende Überheblichkeit bzgl. des Judentums bleiben. Das ist doch Kinderkram:
Sie sagen, Jesus sei der „Messias“ gewesen, die sagen, nein, das war er nicht (nicht GANZ unbeachtlich
angesichts Jesu eigener, jüdischer Herkunft), und letzten Endes sind ja doch nur alles Behauptungen,
die keiner im Entferntesten belegen kann. Mich irritiert das, denn genau das ist der Stoff, aus dem dort
unten religiös motivierte Gewalt geboren wird. Und, ganz gleich, ob Jesus nun der Messias war oder nicht:
DAS hat er NICHT gewollt.
@stat crux Wie gut kennen sich eigentlich Maurice und DDL?? So gut wie Sie und ich. Anders gesagt: Gar
nicht. Ich weiß, das erstaunt angesichts der Vielzahl der mit dem gestus der prahlerischen gewissheit
vorgetragenen Weisheiten über mich, meine Persönlichkeit, meine Vorlieben, mein Leben, was weiß ich –
aber es ist so. Warum Moritz so einen Narren an mir gefressen hat, dass er den Großteil seiner virtuellen
Identität in mich investiert – ich weiß es nicht. Möglicherweise braucht er nur ein Ventil für einen
schwierigen Fall von Tourette-Syndrom, aber mittlerweile nimmt die Fixation auf mich ihrerseits bedenkliche
Züge an, wenn an bemerkt, wie sich der Guteste sich auch in Threads, in denen ich gar nicht kommentiere,
auf mich bezieht – fortschreitende Paranoia. Aber das ist natürlich alles nur Polemik. In Wahrheit ist
„Maurice Corvisier“ die kreuz.net-Fassung von dem, was man im Fußball „Manndeckung“ nennt. Das ist die
primäre Aufgabe dieses Accounts, und deswegen entblödet „er“ sich auch nicht, die gröbsten Dummheiten
zu äußern, denn „er“ ist ja niemand, hat ergo auch nichts zu verlieren. Moritz ist, was bei Wikipedia
eine „Sockenpuppe“ ist: Ein zweit (oder Xt-)Account, benutzt für irgendeinen bestimmten Zweck, um nicht
den Primäraccount zu beflecken. Gut möglich, dass einer der kreuz.net-Redakteure dahintersteckt. Oder
Pünktchen. Oder beides. Ja, in der Tat: Das ist feige. Aber eine altbekannte Technik von Leuten, die
sich für nichts zu schade sind „für die richtige Sache“.
@Benedikt Klartext: Sowohl Homosexuelle als auch die RKK haben in Deutschland ihre Lobbies. BEIDE Seiten
versuchen, auf die gesetzgebung Einfluss zu nehmen, in einer Weise, die dem jeweils eigenen Denken / Empfinden
entspricht. So weit, so gut, so gleichberechtigt könnte man – oberflächlich – denken. Ist aber nicht
so. Denn Homosexuelle kämpfen für IHRE EIGENEN Rechte. Sie streben in keinster Weise die Einschränkung
ANDERER an. Die Kirche hingegen steht gegen diese Rechte ANDERER. Merken Sie den Unterschied? Jetzt können
Sie mir ja gerne ‘mal erzählen, wo andersherum Homosexuelle versucht hätten, in katholische Lebensweise
hineinzupfuschen. Es geht bei diesem Konflikt ausschließlich darum, dass die RKK bemüht ist, ANDEREN
Vorschriften zu machen bzw. machen zu lassen. Da stellt sich schon die Frage nach der Legitimität, speziell
dann, wenn – wie es für die weit überwiegende Mehrheit Homosexueller gilt – diese Menschen gar nicht
katholisch sind, katholische Gesichtspunkte sie also in keinster Weise zu interessieren brauchen. Beantworten
Sie das doch ‘mal: WELCHE Berechtigung hat die Kirche, sich überhaupt in die Lebensweise von Nichtkatholiken
hineinzudrängeln? Denn dass es sich nicht nur darum handelt, was Katholens untereinander so schwatzen,
wissen Sie ganz genau – es geht knallhart um gesetzliche Möglichkeiten bzw. Verbote. Es geht um eine
Lobby, die anderen das Leben schwer macht – ohne jedes Mandat dazu. Was haben Sie dagegenzusetzen?
@Stimme aus dem Tradiland – Sie derilieren 1. Zeigen Sie mir doch ‘mal bitte die GEDRUCKTE Enzyklopädie,
die sich auf Elaborate wie kreuz.net bezieht, noch dazu auf solche aus anonymer Quelle. Na los, zeigen
Sie’s mir – nur EINE, nu’ los! Encyclopedia Britannica? Brockhaus? Meyersches? Na, was ist? Wie zitierfähig
wäre dieses Schundmagazin hier wohl im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten? Hm? Na? 2. Wenn Sie ‘mal genau
gelesen hätten, dann hätten Sie gemerkt, dass rotten.com zwar einen Eintrag auf Wikipedia hat (das ist
insofern gerechtfertigt, als rotten.com DIE Ekel-Website par excellence ist und stellvertretend für eine
ganze Gattung steht, die an niedere Instinkte appelliert), aber KEINE Verlinkung. Die sind genauso geblacklisted
wie kreuz.net. 3. Apropos rotten.com: kreuz.net bemüht sich ja nach Kräften, diesen zweifelhaften Charme
nachzuäffen – wenn Sie ‘mal einen Blick auf die lieblichen Illustrationen zum Thema „Abtreibung“ werfen
möchten? 4. Genau, „gegen Homosexualität“ ist nun einmal nichts Enzyklopädisches, sondern POV to the
extreme. Und definitiv nicht konsensfähig (Konsultieren Sie evtl. ‘mal die einschlägige Gesetzgebung?).
5. Wie erklären Sie sich angesichts Ihrer peinlichen Menschenfresseranspielung die engagierte Mitarbeit
vieler Katholiken auf Wikipedia? Sind das alles Idioten (*)? Nur Sie nicht? * = Ich nehme an, da es sich
überwiegend nicht um engstirnige, schismatisch orientierte Ultratradis handelt, SIND es in Ihren Augen
Idioten. Damit werden die aber vermutlich leben können ;O)
@Abu – POV Ich weiß gar nicht, worüber wir hier streiten? Es steht dick und deutlich „katholische Nachrichten“
unter dem Titel der Site; damit ist der öffentlich bekannte oder zumindest gewollte POV klar, und dass
Artikel hier nicht einmal den Anspruch erheben (können), NPOV zu sein, ebenfalls. Streiten könnte man
sich (und tut es ja auch) trefflich darüber, inwieweit dieser selbst reklamierte POV zutreffend ist,
denn mit dem „katholisch sein“ ist es bei kreuz.net ja nun nicht weit her – sagen, wohlgemerkt, nicht
nur Agnostiker wie ich, sondern auch nicht wenige Katholiken. Also, wenn Sie so wollen: Ein POV innerhalb
eines POV und ergo nicht einmal für explizit katholische Themen als Referenz geeignet. Da können Sie
ja gleich den Lingen verlinken, wenn es um einen WP-Artikel zum Papst geht. Nicht umsonst wird die FSSPX
in der WP unter „andere katholische Gemeinschaften“ (im Gegensatz zu „römisch-katholisch“) geführt.
Nur noch einmal zum Verständnis: Wikipedia ist eine Enzyklopädie, also eine Zusammenstellung des Wissens
der Menschheit. WISSEN. „Meinung“ ist da nur sehr begrenzt gefragt. Es ist nicht Aufgabe einer Enzyklopädie,
jeder Mindermeinung ein Forum zu bieten. Davon abgesehen, war einer der Hauptkritikpunkte an kreuz.net
stets die Anonymität. Wenn die Verantwortlichen ‘mal die Traute hätten, ins Tageslicht zu treeten, sähe
das schon wieder ganz anders aus. Allein, darauf wird man vermutlich bis zum St. Nimmerleins-Tag warten
können.
@aschera Mea culpa maxima – Sie haben natürlich Recht. Wobei „betreiben“ m.E. einen Tick zu stark wäre,
deswegen habe ich – fälschlich – „hintertreiben“ verwendet. Gemeint hatte ich dies: Die Amtskirche befleißigt
sich natürlich nicht des hier auf kreuz.net zu findenden Jargons. Man ist da weder so offensiv noch so
aggressiv wie hier; ich nehme das Festklammern an primär alttestamentarischen Aussagen und sekundär
einigen Einlassungen des Paulus, der ja grundsätzlich die Sexualität (egal, in welcher Form) nicht sonderlich
schätze, bzw. an der herkömmlichen Exegese davon, als Altlast des Chtistentums wahr. Andere als die
katholische Konfession haben ein weitaus geringeres Problem damit zu sagen: „Schön, das hat man früher
so verstanden, aber das war eine andere Zeit und ein anderer Kontext.“ Die RKK allerdings, mit ihrer eingebildeten
Unfehlbarkeit und dem Problem, dass man, auf Basis der eigenen Dogmatik, einen Fehler gar nicht bzw. nur
unter größten verrenkungen eingestehen KANN, tut sich da weitaus schwerer. Die logische Konsequenz:
Man spricht einfach nicht mehr so viel darüber und drückt sich um eine Eigenkorrektur. Aktive „Antischwulenpolitik“
kann man der RKK als Ganzes, denke ich, nicht vorwerfen (selbst die Agitation gegen die „Homo-Ehe“ sehe
ich nicht unbedingt so). WAS man ihr vorwerfen kann, ist, dass sie in ihrem Schatten das Gedeihen solcher
menschenverachtenden und antichristlichen Umtriebe wie hier auf kreuz.net toleriert, und dass so etwas
aus ihrem Schoße erwächst.
@Benedikt – Nun aber ‘mal Klartext Sagen Sie doch’mal ganz ehrlich: Was denken Sie, wieviel Interesse
haben die Homosexuellen als gesellschaftliche Gruppe an den Kirchen? Genauer: Wieviel Interesse haben
sie an Kirchen, die sich NICHT explizit über HS äußern? Da gibt es derzeit zwei große Religionsgemeinschaften
in Deutschland, die Katholiken und die Protestanten – wie kommt es wohl, dass Konflikte mit Homosexuellen
primär von ERSTEREN bekannt sind? Hm? WER ruft da in den Wald und wundert sich über das, was da herausschallt?
Es ist sehr einfach: Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung
Homosexueller. Reden Sie sich nicht ‘raus, das ist PROGRAMM der RKK. Und gegen diese – obszönerweise
noch als „göttlicher Wille“ ausgegebene – Programmatik protestieren die, DIE da hintangestellt werden
sollen. Was GENAU verstehen Sie daran nicht? Das ist etwa so, als wenn ich, DDL, Ihnen, Benedikt, erzählte,
Sie seien ein schlechter Mensch, weil Ihr Name mit „B“ beginnt, und Sie seien sündig und hätten dies
und jenes gefälligst zu lassen. Sie würden sich solchen Quatsch natürlich energisch verbitten – und
jetzt ‘mal im Ernst, wäre Ihr „Verbitten“ jetzt die große Unverschämtheit? Oder nicht doch eher meine
Einlassungen zu Ihrem Privatleben? Noch einmal: Die RKK wären den meisten HS völlig wurscht, wenn sie
nicht dauernd ihre unmaßgebliche, aber pejorative Meinung über diese verlautbaren würde. Einfach ‘mal
den Schnabel halten bei Dingen, die einen nix angehen, liebe Kirche.
Ja, Abu… …genau diese dummen Sprüche kenne ich alle schon, danke. Sie kennen und verstehen die Zusammenhänge
nicht, sind sogar zu borniert, um zu begreifen, dass die Fansite einer schismatischen Untergruppierung
einer Religion regelrecht die Inkarnation von POV ist, aber schwätzen… schwätzen tun Sie ungeachtet
dessen. Übrigens, sagte ich nicht, dass ich erst sehr wenige Edits bei Wikipedia gemacht habe? Aber das
stört Sie natürlich nicht, in Ihrer paranoiden Wahrnehmung sind „meine Genossen und ich“ Vollzeitzensierer,
na klar. @Aschera In der Tat, der Vergleich war extrem geschmacklos. Ich hätte dasselbe dazu kommentiert
wie Sie, wenn ich nicht konkret beim Thema „Weiße Rose“ schon ein ziemlich dickes Fell entwickelt hätte –
der klangvolle Name wird seit Jahren bereits von einem webweit bekannten Hochstapler www.weisse-rose.info/
missbraucht – irgendwann gewöhnt man sich an diese Trolle, die so etwas für sich zu vereinnahmen suchen.
@Abu – Wir Bösen Über den Unfug mit der angeblichen Komplettsperre eines ganzen B-Netzes haben wir auch
schon herzlich gelacht. Ansonsten verstehe ich die Aufregung nicht: Dass Wikipedia eine anonym geführte
Website mit zweifelhafter Provenienz, starker Neigung zu rechten bis rechtsextremen Sichtweisen und regelmäßiger
Duldung von strafbaren Äußerungen nicht verlinken will, ist nichts anderes als selbstverständlich.
kreuz.net ist POV, und zwar per definitionem, und es ist unseriös bis dorthinaus. Es hindert aber niemand
die kreuz.net-Schreiberlinge und -Leser daran, selbst bei der wikipedia mitzumachen und objektiv (und
beweisbar!) wahre Sachverhalte zu schildern. Allerdings sollte man sich dann vom hier präferierten Vokabular
und Duktus verabschieden, denn solcher Schmarrn wird dort schneller gelöscht, als er geschrieben wurde.
Übrigens bin ich bei WP alles andere als „in vorderster Front“ – mein WP-Account ist ziemlich jung und
ich habe noch gar nicht viele Edits gemacht, ich bin da ein „ganz Kleiner“. Aber es ist schon lustig,
Anwürfe wie Ihre kenne ich noch aus dol2day-Zeiten, da war ich auch immer mindestens vom VS bezahlt,
jaja… damals war ich noch erstaunt über diesen Unfug; mittlerweile habe ich die Regelmäßigkeit solcher
Schwachsinnsattacken erkannt: In solche Verschwörungstheorien retten sich Leute aus einer bestimmten
„Ecke“ immer dann, wenn sie sich ohnmächtig und diffus unfair behandelt fühlen, ohne dass da irgendetwas
dran wäre. Ach ja, wir schlimmen Weltenlenker…
@Onan – Ist doch die alte Leier Nach dem Staat wird geplärrt, wenn man sich davon Hilfe bei der Niederhaltung
des vermeintlichen Gegners verspricht – aber ansonsten handelt es sich um ein „Unrechtsregime“, um ein
„korruptes, gottloses System“ und was nicht alles. Gerade hier, auf kreuz.net, gibt sich doch das Gelichter
die Klinke in die Hand, das die FDGO lieber heute als morgen abschaffen würde – zugunsten eines Führers,
eines Königs oder eines Kirchenfürsten, da ist man sich nicht so einig. Ich fühlte mich durch das Geschwätz
hier schon so manches Mal an dieses alte Wahlplakat aus der Weimarer Republik erinnert: „Die Feinde der
Demokratie“. Das Verfassungsgericht ist immer dann prima, wenn man irgendeinen Satz i.S.d. eigenen Argumentation
verwursten (Hallo Pünktchen!) zu können glaubt – ansonsten ist natürlich auch das vollkommen von rotgrünschwulfreimaurerischen
Verschwörern unterwandert, ja klar. @Lingen Ob Sie geisteskrank sind, kann und will ich nicht beurteilen,
aber dass Ihre Einlassungen an Wirrheit nur schwer zu toppen sind, geht auch dem Nichtpsychologen schnell
auf. Sicher ist jedenfalls, dass Sie in einer Wahnwelt leben, in der Sie der einzige wahre Gläubige sind
und alle anderen nur gottlose Idioten. Kombiniert man das mit Ihrer Schrulle, den Pluralis maiestatis
für sich zu verwenden, und Ihrer ausgeprägten Paranoia, kommt man nicht ganz umhin, die eingangs erwähnte
Behauptung mindestens wohlwollend zu betrachten. M.E. ist die Wikipediaseite über Sie überflüssig,
da ohne jede Relevanz.
@Moritz Ich sagte es bereits aaO.: Auch Korinthenkacken will gelernt sein. Sie können’s nicht. Glauben
Sie nicht, mir sei das „als wie“ ebenfalls aufgestoßen? Weil es irgendwie mundartlich klingt? Und warum
steht es wohl TROTZDEM da? Weil „wie mit offener Hose“ eine feste Wendung ist. Denn Sie laufen ja nicht
tatsächlich (will ich hoffen) so herum, sondern benehmen sich ALS OB bzw. WIE MIT. „wie mit offener Hose“
ließe sich substituieren durch „rotznäsig“ (passt auch gut zu Ihnen), dann merken Sie, wie die Konstruktion
tatsächlich ist. Also: „Anders als mit“, wie Sie so falsch vorschlagen, würde etwas ganz anderes bedeuten,
nämlich, dass Sie tatsächlich nackt durch die Gegend rennen, was wir im Interesse der Allgemeinheit
besser nicht annehmen, jedenfalls dann nicht, wenn Sie so aussehen, wie Sie sich ausdrücken. Sie haben
eben nur das „als wie“ gesehen und nicht weiter drüber nachgedacht, da Sie eine billige Gelegenheit witterten,
genau das freudestrahlend zu tun, was Sie noch kurz vorher bei mir als – ach! – so groben Charakterfehler
moniert hatten: Grammatik zu bemängeln. Dann sollte man es aber wenigstens können, Kleener ;O) P.S.:
Meine Tippfehler dürfen Sie gerne alle behalten; Sie scheinen ja ohnehin ein geradezu erotisches Verhältnis
zu praktisch allem von mir zu haben, so, wie Sie mir hinterherscharwenzeln. Meinetwegen rahmen Sie sich
die ein – über dem Bett wäre sicher noch ein hübsches Plätzchen, und der Ort scheint bei Ihnen etwas
Fröhlichkeit vertragen zu können :O)
@Malachias Dass DDL und deusexmachina meine beiden Accounts sind, habe ich doch nun oft genug gesagt?
Aber Tacitus hat wohl Recht: Sie lesen nicht so gerne. Dann dürfen Sie sich aber auch nicht wundern,
wenn Ihnen was entgeht. Außerdem haben Sie’s immer noch nicht verstanden: Ihr Gebrauch von „Geringerer“
(ob ironisch oder nicht, egal) war korrekt. Der von „weniger“ aber nur dann, wenn Sie NICHT Theologie
studiert haben, was, aus dem Kontext zu schließen, zu sagen nicht Ihre Intention war. Verstehen Sie JETZT
meine kurze, schmunzelnde Replik? @Moritz Sie sind nichts weniger als kompetent, mir Belehrungen in Sachen
„Benimm“ zu geben. Lernen Sie ‘mal, sich anders als wie mit offener Hose zu benehmen, dann reden wir auf
Augenhähe. Bis dahin suchen Sie sich für Ihr irrelkevantes Geschwätz doch bitte einen Friseur, der
bekommt wenigstens Geld dafür, es sich anzuhören. Aber garantiert zu wenig. P.S.: Von Ihnen als „Kotzbrocken“
tituliert zu werden, ist ein Kompliment für mich und ein Armutszeugnis für Ihre Kinderstube. P.P.S.:
Das Zitieren aus Wikipedia ist mittlerweile salonfähig. Sie gestatten, dass ich da einem der Hauptakteure
der deutschen Wikipedia sowie meinen studentischen Freunden mehr Glauben schenke als Ihren in aller Regel
unterinformierten Einlassungen.
@v. Galen Anders formuliert, sind Sie also der Ansicht, dass die Anonymität der kreuz.net-Redaktion primär
dazu dient, sich den juristischen Konsequenzen von Gesetzesverstößen zu entziehen? Also, man kann ja
sagen, was man will, aber DAS war jetzt ‘mal berückend ehrlich (und nicht nur das bei Ihnen übliche
„wider irgendwas“-Geschwurbel). @Marcel Berückend, nicht? Ich wüsste eine ganze Menge von Menschen,
denen Sie als chauvinistischer Erzfundamentalist erscheinen würden, aber das hindert Sie natürlich in
keinster Weise, sich selbst als (die „goldene“, natürlich) Mitte wahrzunehmen. Scheint ein ganz normales
Phänomen zu sein bei denen, die sich selbst und ihre Ansichten für den unbestreitbaren Nabel der Welt
halten. Da möchte man doch, frei nach Kästner, meinen: Marcel, der war ein Extremist. Man weiß bekanntlich,
was das ist: Ein Extremist, das ist ein Mann, dem man gar nie genügen kann. Als man einmal vom Standpunkt
sprach, da dachte Marcel lange nach und sagte dann, in stiller Güte: „Es ist, wo ich bin, stets die Mitte.“
@St. Polterer Ich habe zwar gerne Recht, hier aber nicht, denn „dass die Wikipedia-Admins von Kirchenhassern
unterwandert sind.“ habe ich nie behauptet. Das wäre auch völliger Kokolores, denn es gibt einige sehr
eifrige und angesehene Wikipedianer, die mit beiden Beinen fest im katholischen Lager stehen. Das sind
dann allerdings solche, die einerseits mit Fachwissen glänzen, und es andererseits sachlich ‘rüberzubringen
in der Lage sind. Vor alem aber sind es solche, die wissen, was ein „Neutral Point of View“ ist und dass
dieser das oberste Prinzip einer enzyklopädischen Darstellung ist. Es sei ein Blick auf dieses Benutzerprofil
de.wikipedia.org/…Benutzer:Helmut_Zenz empfohlen, um sich davon zu überzeugen, was für ein Krampf
das stetige Wittern antikatholischer Verschwörungen ist.
@MK28 FritzG erfreut sich eines hervorragenden Rufes innerhalb der Wikipedia-Community; es dürfte ziemlich
sinnlos sein, dort an jemanden „heran kommen“ zu wollen, alldieweil man FritzGs Handeln kennt… und gutheißt.
Man kann zu den Themen und Thesen, die auf kreuz.net vertreten werden, stehen, wie man mag, aber allein
schon die unseriöse Diktion disqualifizieren es als Quelle für Wikipedia. @v. Galen Im Gegensatz zu
kreuz.net ist bei Wikipedia alles transparent und nachvollziehbar. Wenn Sie so auf „Blockwarte“ stehen,
da sind Sie bei kreuz.net und – als Steigerung – kreuzforum besser bedient. @mrnka Sie haben Recht, es
gibt solche Bemühungen. Wikipedia geht allerdings exakt in die andere Richtung. Sind Sie allen Ernstes
der Meinung, jeder Grottenolm habe ein RECHT darauf, seinen POV-Schmarrn in einer Enzyklopädie zu verbreiten
oder von dieser verlinkt zu werden? Übrigens, kreuz.net-Redakteure: „Sei grausam“ ist ein bekanntes Wikipedia-Prinzip
de.wikipedia.org/…ikipedia:Sei_grausam und nicht „FritzGs Administrator-Prinzip“. Sehr Ihr, in einem
Wiki wäre das jetzt einfach korrigiert worden…
@Nólimon Es war nicht so, dass ich die Links einfach eigenmächtig gelöscht habe; an zwei Stellen hatte
das schon ein anderer – aus denselben Gründen – getan und erfuhr dafür auch Zustimmung. Die meisten,
die als Link „kreuz.net“ sehen, wissen ja gar nicht, was das hier ist. Sobald sie darauf hingewiesen werden,
stimmen sie der Ansicht, dass derartige Links in einer Enzyklopädie nichts verloren haben, allerdings
zu. Wir löschen ja nicht kreuz.net selbst, sondern nehmen lediglich Abstand davon, es durch Wikipedia-Links
auch noch als „offizielle Referenz“ zu adeln, denn das hat es nun wahrlich nicht verdient. @Beobachterin
Unfreiwillige Rückführungen SIND Deportationen. Im übrigen irren Sie: Ich bin noch gar nicht so lange
GRÜNER und habe in den vergangenen 10 Jahren eine ziemliche Wandlung weg vom politisch eher desinteressierten
CDU-Wähler durchgemacht. Man kann also nicht sagen, ich „habe es so gewollt“ (denn als die relevanten
Entscheidungen fielen, dachte ich noch anders), aber mittlerweile sehe ich es ein und begrüße es. Enge
Beziehungen zu Ausländern helfen dabei allerdings ungemein. Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal
in Kreuzberg? Da würden Sie sehen, was für einen Murks Sie mit Ihrer apokalyptischen Prognose reden.
@Moritz Um mich „vorzuführen“, müssten Sie erst’mal in diverse Dimensionen wachsen.
@Aloah – Das ist doch witzlos Sie blamieren sich doch, wenn Sie in Ihrem Gepolter die wildesten Mutmaßungen
über Ihr Gegenüber äußern. „Neomarxist“, herrjemine, wissen Sie eigentlich, was das IST? Und woher
wollen Sie das bei MIR wissen? Oder ist einfach nur jeder nicht Schwarzbraune für Sie ein „Marxist“?
Was wollen Sie eigentlich? Ihre eigene Religion ist grenzübergreifend und (mindestens theoretisch) antinational,
mintestens aber international; insofern kann Ihnen die zunehmende Eliminierung von Nationengrenzen doch
eigentlich nur recht sein? Und wenn es um „Egozentrik“ geht: Nationalismus IST „Egozentrik“ auf Gruppenniveau.
Sie scheinen EIgentore zu lieben. @Moritz Sicher, das sind / waren alles Pfeifen, und die verblassen alle
gegen Ihren Genius. Genau so schaut’s aus. Moritz for Kanzler, ach, was sag’ ich – „for Kaiser“! Da dürften
wir uns dann auf nette Regierungserklärungen freuen, die zu 70% aus Schmähwörtern und zu 30% aus Behauptungen
aus der hohlen Hand bestehen. Ich sage es übrigens noch einmal: „Hass“ gehört nicht zu meinem aktiven
Vokabular. Lichtgestalten wie Sie allerdings werfen gewohnheitsmäßig mit diesem Begriff um sich. Scheint
ja breiten Raum in Ihrem Denken einzunehmen. Wieso verstecken Sie Ihre Systemfeindlichkeit eigentlich
immer hinter sybillinischen Andeutungen? Reicht da der Mumm zum Klartext nicht?
@Kraut Dieser Vergleich mit dem Haus des Gastgebers wird ja aus einer bestimmten „Ecke“ heraus immer wieder
gerne geäußert. Das Dumme ist nur: Er greift nicht. Ein Haus gehört Ihnen. Entweder Sie haben es mit
eigener Arbeit gebaut oder gekauft, oder Sie haben es geerbt, es ist also eine Frucht der Arbeit Ihrer
Vorfahren. Deutschland „gehört“ aber niemandem, wenngleich die einschlägigen Typen immer wieder die
Parole vom „Deutschland den Deutschen!“ skandieren. Streng genommen, gehört sogar gar kein Land dieser
Erde irgendwem. Aufgrund von historischen Entwicklungen beherzigt man das allerdings nur in der Antarktis
und, naja, dann noch auf dem Mond. Wenn man sich die Sache nüchtern betrachtet, sind Nationen und deren
Grenzen lediglich noch eine historische Last, die es zu überwinden gilt, und wir in Europa arbeiten ja
auch daran. Die Geschichte gibt diese Tendenz ja schon vor, in aller Regel schließen sich kleinere Gemeinschaften
zu immer größeren zusammen. Dort, wo das freiwillig geschah, bleibt es in aller Regel auch dabei (ich
wüsste jetzt kein Beispiel eines größeren Gebildes, das wiederum aus freien Stücken wieder auseinandergegangen
wäre). Insofern wird sich das ganze nationalistische Getue bald ohnehin überlebt haben. Bezogen auf
Deutschland, ist dieser Abschottungsgedanke ohnehin irrwitzig: Deutschland heute, das ist eine endlose
Folge von Zusammenschlüssen, Wanderungen, Vertreibungen. Sie reden da dem Einfrieren des Status Quo das
Wort, ohne eine Begründung abzugeben.
Es ist witzlos, auf 1500 Zeichen… …über die Programmatik der NPD zu diskutieren. Die von ihr besetzten
Themen sind komplex, schwierig und voller Fußangeln. Die Parolen der NPD hingegen sind platt, simpel
und sprechen Bauch statt Kopf an. Für die NPD ist jede Gelegenheit, ihre Parolen abzusondern, ein Gewinn.
Man braucht nicht auf jeden Unfug „sachlich“ einzugehen. Wenn jemand als politische Programm verkündete,
jedem solle der linke Arm abgeschlagen werden, hätte so ein Mumpitz es auch nicht verdient, dass „Für
und Wider“ erörtert werden. @Malachias Der Begriff „Verfassungsgegner“ hat mit regulären Änderungen
am GG nichts zu tun. Es geht um die Artikel mit „Ewigkeitsgarantie“, die eben NICHT geändert werden dürfen.
@Nólimon Was ein Redaktionssystem, wie es demokratischer nicht sein könnte (wikipedia) mit Goebbels
zu tun hat, entzieht sich mir. Im Prinzip könnte jeder, der mag, die kreuz.net-Links auch wieder einfügen.
Nur wollen das die meisten nicht, nachdem sie erst einmal gemerkt haben, was das für eine Site ist. @„Graf“
v. Galen Ihre Linie entspricht reichlich exakt der der konservativen Kreise bei der Machtergreifung ‘33.
Man mochte die Nazis zwar nicht, aber man sah sie als in mancher Hinsicht nützlich an, vor allem natürlich
beim „Kampf gegen den Bolschewismus“. Und da heißt es immer, man würde aus der Geschichte lernen…
@Moritz „Dann gibt es da aber auch noch … und jetzt muß jeder selbst weiterdenken“. Diese mutige Andeutungsdiktion
kenne ich primär von einem ehemaligen FAP-Rädelsführer.
@Ansgar Denken Sie aber dran: Wenn es Ihnen primär um Information und Aufklärung geht, hat eine Site
(oder ein Buch), die (das) ausschließlich aus Artikeln wie denen hier bei kreuz.net besteht, wenig bis
gar keinen Sinn. Es geht mir dabei gar nicht darum, irgendeine Schuld der RKK möglichst groß aufzublasen,
sondern darum, nicht Schwarz- gegen Schönfärberei auszutauschen und umgekehrt. Ein ordentlicher und
auch schön zu lesender Weg, so ein Thema aufzubereiten, ist ein Zweigespräch, wie man es von Debattierklubs
kennt: Mit Fairnessregeln, begrenzter Anzahl von „Schlag“abtäuschen etc. So würden die verschiedenen
Ansichten vorgetragen und von Argumenten untermauert werden, und im Nachklang könnten die Leser auf dieser
Basis weiterdiskutieren. Entscheidend bei so etwas ist die Regel: „Der Ton macht die Musik“ – wenn man
so vorgeht wie kreuz.net, braucht man sich natürlich nicht zu wundern, wenn es in den Leserkommentaren
donnert und blitzt (um es ‘mal unangemessen freundlich auszudrücken). Wenn man auf ein gewisses Niveau
achten möchte (und das ist notwendig, wenn man je als Quelle ernstgenommen werden will), dann setzt man
bereits als Macher so einer Site die entsprechenden Akzente.
Ich meine ja sowieso… …dass man den Untertitel von kreuz.net auf „schwarzbraune Nachrichten“ ändern
sollte, um dem Inhalt Genüge zu tun. Wenn man schon solchen Heinis ein Forum bietet… nun ja. Man war
sich ja auch schon nicht zu schade, „Nachrichten“ von der Zündel-Site zu übernehmen. Da wundert einen
dann nichts mehr. Sowas bestärkt mich darin, in der Wikipedia darauf zu achten, dass nicht wieder irrtümlich
irgendwo kreuz.net als Quelle verlinkt wird. Neulich war das in 5 Artikeln noch der Fall – jetzt nicht
mehr. Seriöse Medien sind anders.
@Ansgar Der Gedanke mit dem Buchprojekt ist gar nicht so schlecht. Allerdings würde ich es nicht als
Buch aufziehen. Denn was würde passieren? Fromme Katholiken würden es verschlingen, weil es das enthält,
was sie gerne lesen möchten; Nichtkatholiken hingegen würden es als einseitig ablehnen – damit ist Ihnen
dann auch nicht geholfen. Interessanter wäre das Ganze als Website, auf der man Stellung beziehen kann.
Damit das in Schwung kommt und nicht zu einem Kasperltheater wie kreuz.net verkommt, könnte man zu jedem
Thema „These und Gegenthese“ aufstellen, und dann diskutieren – sachlich, wohlgemerkt, nicht auf dem unterirdischen
Niveau mancher hier. Wenn sich der Adminstab paritätisch aus den „Lagern“ zusammensetzen würde, wäre
auch eine gewisse Fairness der Moderation gewährleistet. Aber das nur als Gedanke, FALLS Sie an einer
ausgewogenen und primär der Information verpflichteten Darstellung interessiert sind.
@Stimme aus dem Tradiland „Latein war ein Glückfalls für die Hl. Kirche, weil es mit seiner exakten
Begrifflichkeit viele Lehrstreitigkeiten – zum Unterschied von der griechischsprechenden östl. Kirche –
ersparte.“ Ist es nicht lustig, wie Sie mir zu widersprechen versuchen und dabei doch zugeben (müssen),
dass einstmals das Griechische „die Sprache der Kirche“ war und es, wenn die damaligen „Tradis“ sich durchgesetzt
hätten, niemals zum „modernistischen“ Latein gekommen wäre? „Latein hat eine Tradition von mindestens
1.700 Jahren in der Liturgie, Deutsch, Englisch etc. gar keine.“ Jeder Tag, an dem eine landessprachliche
Messe gehalten wird, widerlegt Sie ein bisschen mehr. „Es gibt keine Tradition in der Hl. Kirche, die
jünger als 200 Jahre ist.“ Keine Ahnung, ob das so ist, klingt mir ein bisserl dicke, aber ist mir auch
egal. Jedenfalls kann es nicht immer so gewesen sein, denn irgendwann muss auch die (heute) altehrwürdigste
Tradition einmal ihren Anfang nehmen, also „modern“ sein. Das immerhin ist in Ihrer Kirche seit 2000 Jahren
so, und wenn Sie jetzt auf einmal die Kirche auf „Dinge, die mindestens 200 Jahre alt sind“ festnageln
und einfrieren wollen, dann läuten Sie nicht nur das endgültige Sterben einer Religion, die immer weniger
mit dem realen Leben zu tun hat, ein, sondern brechen paradoxerweise mit der Tradition, die alle die heutigen
Traditionen irgendwann als Neuerungen eingeführt hat. Das Einfrieren wäre also eine Neuerung – Sie pöhser
Modernist!
@Moritz Ihre Nazi-Bezüge dürfen Sie sich gerne sonstwohin stecken – zumal sie „aus Versehen“ vergessen
zu haben scheinen, WARUM die Nationalsozialisten so handelten, wie sie es taten. Wenn Sie zu borniert
sind, das generelle Streben nach maximalem Glück für alle Beteiligten von einer völkischen Rasseideologie
zu unterscheiden, ist Ihnen nicht zu helfen. Und was die „Gerüchte“ angeht: Die gibt es nicht. Was es
gibt, ist eine alte Verleumdungsaktion eines web-bekannten Scharlatans, der sich für seine Enttarnung
rächen wollte. Ich nehme an, dass Sie das meinen – etwas anderes, das man als „Gerücht“ auffassen könnte,
ist mir jedenfalls nicht bekannt. Ach, übrigens, zu v. Galen: Haben Sie einen Anfall von Alzheimer oder
nur nicht mitbekommen, dass mir die Person Galens nicht so wichtig ist? Ich sagte IIRC, dass ich ihn als
durchaus positiver als viele andere, aber nicht als Gloriengestalt (wie das hier einige tun) wahrnehme.
Was genau verstehen Sie daran nicht? Und wie wär’s, so ganz allgemein, Sie befleißigten sich ‘mal einer
halbwegs erwachsenen Ausdrucksweise statt Ihrer vermeintlich witzigen Rohrkrepierer? Sie kommen immer
extrem bemüht ‘rüber. Aber das bleibt vermutlich nicht aus, wenn man einen Nick überwiegend als Beleidigungsaccount
auslegt. Habe die Ehre, Sie Troll.
BILD lässt grüßen „Horrormutter“, solche Ausdrücke kennt man sonst nur aus der Dummpostille des Springer-Verlages.
Sauber. Wie bei kreuz.net üblich, wird ‘mal wieder alles nett zusammengerührt zu einem möghlichst ekligen
Mix – in dem bestreben, irgendwie die eigene Meinung zu verargumentieren, und sei das, was man da zu Hilfe
nimmt, auch noch so verbogen. Abstraktionsvermögen, saubere Trennung der Begriffe, ach was, sowas braucht
man als hiesiger Schreiberling nicht. Stattdessen wird so umformuliert, dass die eigene Nachricht transportiert
wird, und die lautet: „Wenn wir gottesfürchtigen Menschen nicht was dagegen tun, werden die bösen Atheisten
bald unliebsame Menschen umbringen, und seien es die eigenen Kinder“. Dumm nur, dass das Geschilderte
das so überhaupt nicht hergibt. Dass es sich um eine „Horrormutter“ handeln soll, schon gar nicht. Gut
möglich, sogar wahrscheinlich, dass die Mutter ihre behinderte Tochter genauso liebt wie Millionen anderer
Mütter auch. Das liegt aber dann daran, dass sie sie als Menschen liebt, als Person und Persönlichkeit.
Alles das ist ein Embryo (noch) nicht. Bei der Klage steht nicht Mutterliebe zur Verhandlung, sondern
ein ärztlicher Kunstfehler. Aber das ist offenbar eine zu feine Unterscheidung für das kreuznetsche,
grobschlächtige Denkmuster. Und die genannten „juristischen Beobachter“ dürften aus so illustren Polemikern
wie Pünktchen bestehen, die auch die wildesten Spekulationen äußern, wenn sie nur als ihrer Sache irgendwie
dienlich erscheinen.
@Horst Schlämmer „DDL, können Sie GOTT lästern, beschimpfen?“ Ich kann nichts beschimpfen, das es meiner
Meinung nach gar nicht gibt. Selbst, wenn Sie etwas von mir diesbezüglich Gesagtes als Beschimpfung wahrnähmen,
könnte dies gar nicht meine Intention sein, wie denn auch? Könnten Sie Thor beschimpfen? Nein, alles,
was Sie könnten, wäre, sich über heidnischen Götterglauben zu mokieren – Thor selbst, da fiktiv, wäre
nicht Ihr Ziel, könnte es nicht sein. Würden Sie ernstlich Thor als Entität beschimpfen wollen, wäre
dies ja eine implizite Anerkennung seiner Existenz. Also: Nein. Sie können (oder könnten), jedenfalls
nach Ihrer eigenen Ansicht. Ich nicht. @Aloah Ich muss Sie enttäuschen, ich suche nicht. Jemand, der
a priori nicht davon ausgeht, dass es etwas (i.S.d. Theismus) zu finden gibt – warum sollte der „suchen“?
Und das mit dem Spaghettimonster haben Sie nicht wirklich verstanden, stimmt’s? Das ist nämlich eine
Parodie auf Leute wie Sie, geschaffen, um speziell die Absurdität des Kreationismus zu veranschaulichen.
Im übrigen haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Wie sieht’s denn bei Ihnen aus? KÖNNTEN Sie „nicht
an Gott glauben“? Oder KÖNNTEN Sie sich aus eigener Willenskraft (jetzt? hier?) zu einem Glauben an Allah
(Kali / Shiva / Zeus / Freya…) entscheiden?
@Heger Sie geben sich so informiert und gebildet und wissen nicht, dass der Schlachtruf vom „Ins Meer
werfen“ bereits bei Gründung des Staates Israel im palästinensichs-aravischen Lager erscholl, später
erneut bei der Bildung der antiisraelischen Allianz vor dem 6-Tage-Krieg und jüngst erst wieder als Provokation
Ahmadinedschads? Israel hat die letzten 50 Jahre nur überlebt, weil es diese Aussagen sehr, sehr ernst
genommen hat, und weil es in der Lage war, ein äußerst modernes und schlagkräftiges Militär aufzubauen.
Angesichts mancher Aktionen kann man wohl sagen, dass Israel seine Lektion *zu* gut gelernt hat, aber
das wäre vermutlich jeder anderen Nation ähnlich gegangen. Erinnern wir uns: Im 6-Tage-Krieg war das
strategische Ziel, das Westjordanland und die Golanhöhen zu erobern, da ansonsten von hier aus die meisten
Gebiete unter feindliches Artilleriefeuer genommen werden konnten. Der Gazastreifen ist ein Dorn im weichen
Bauch Israels, und dass die Gefahr, die von dort ausgeht, nicht nur fiktiv, sondern tragisch real ist,
zeigen die von dort abgefeuerten Raketen (wenngleich diese eigentlich größere Knallkörper sind – aber
eben doch lebensgefährlich). Irgendwann muss man Fakten auch einmal akzeptieren, wenn man Frieden will –
die Palästinenser müssen das genauso, wie deutsche und polnische Zwangsumsiedler das mussten. Die Zeit
heilt die Wunden – stetige Rachefeldzüge halten sie offen. Für welche der beiden Varianten votieren
Sie als Christ?
@Horst Schlämmer Jemand glaubt an Gott… wenn er an Gott glaubt. Wer es nicht tut, kann es auch nicht.
Dazwischen gibt es natürlich noch ein weites Feld von Ungewissheit und Zweifeln. Aber wer, aus welchem
Grund auch immer, Gottes Existenz nicht anerkennt, der kann nicht durch bloßen Willensakt plötzlich
„glauben“. Fälle von Konvertierungen geschehen praktisch nie aus sich selbst heraus, sondern aufgrund
äußerer Einwirkungen, d.h. die wahrgenommene Faktenlage – oder, häfiger: die gefühlsmäßige Einstellung –
ändert sich. Aber das sind keine Willensakte. Also, anders gesagt: Sie glauben an Gott, weil Sie, von
Ihrer ggw. Disposition her, nicht anders können. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Keiner von uns ist
in der Lage, dieses sein Denken aus eigener Kraft umzustellen – Sie so wenig wie ich. Nicht ohne einschneidende
Änderung der Wahrnehmung (oft ein tiefgreifendes, emotionales Ereignis, das in beide Richtungen, Konversion
wie Glaubensabfall, wirken kann). Der Gedanke an „Gott“ lässt mir übrigens sogar die allergrößte Ruhe –
unruhig machen mich lediglich die Fanatiker aller Couleur, die in „seinem“ Namen allerlei Quatsch predigen
und tun. Während „Gott“ nämlich auf Ewigkeiten in seiner passiven Fiktivität verweilen wird, sind seine
Apologeten unangenehm aktiv und trachten nach Dominanz. Meine Kümmernis ist also sehr weltlicher Natur.
@Aloah Was hat das ganze Geschwurbel jetzt mit angeblich unendlichen, menschlichen Fähigkeiten zu tun?
Aha… Der allwissende Gott spricht offenbar nur Latein, oder wie darf man dieses zwanghafte Verhaftetsein
mit einer Sprache, die unter 1% der menschlichen Zuhörer fließend beherrschen, sonst verstehen? Ich
finde es einfach klasse, wenn heutige „Traditionalisten“ darauf beharren, die lateinische Messe sei „die
einzig wahre“ – in den Frühzeiten des Christentums wären sie mit dieser Ansicht nämlich genau die Modernisten
gewesen, die sie heute so gerne verteufeln *g* Letzten Endes ist das alles nur Mode – die heutige bei
den Modernisten, die gestrige bei den Traditionalisten. Aber bitte, schlagen Sie sich nur weiterhin darüber
den Schädel ein, Sie haben ja offenbar sonst keine Sorgen, und Ihr Gott scheint einer zu sein, dem nichts
wichtiger als die Liturgie ist, in der ihm ohnehin bekannte Texte heruntergebetet werden. Muss ja ein
toller Gott sein. Allerdings wohl eher nicht der Gott Jesu.
@Aloah – ERST denken, DANN posten 1. Wann habe ich mich selbst zu einem Hüter von irgendwas, geschweige
denn des Grals, ernannt? 2. Ich empfehle speziell Ihnen einfache Hauptsätze: Subjekt, Prädikat, Objekt.
Dann passiert so etwas wie mit Ihrem ersten Absatz, dessen Nebensatz kein Prädikat hat, auch nicht. „der
die… „, ja, was denn? 3. Der Mensch kann meinetwegen „unendlich“ (*) denken, aber er kann nicht seine
eigenen Gedanken ungedacht machen, kann kein Bewusstsein ausradieren. Wer Gott als nicht existent ansieht,
KANN nicht an ihn glauben, selbst, wenn er das MÖCHTE. WIE denn? Könnten SIE an Shiva glauben? Könnten
Sie die Erde als flach begreifen? Ist für Sie der Himmel grün? Zu einer ÄNDERUNG des Denkens bedarf
es einer Änderung des Inputs – und außer Hypothesen ist da bekanntlich noch nie etwas gewesen – etwas
mager für eine Revision der kritischen Gedanken, und entsprechend selten geschieht es denn auch. 4. WO
genau hätte ich „gelogen“? Sie lassen schmerzlich jede argumentative Untermauerung Ihrer ziemlich nassforschen
Anwürfe vermissen. * = Das kann er übrigens nicht – NICHTS ist „unendlich“, allenfalls „unübersehbar
vielfältig“. Was meinen Sie überhaupt mit „unendlich“? Meinen Sie vielleicht eher „uneingeschränkt“?
Auch das wäre unwahr. Was meinen Sie überhaupt? Sind Ihnen die Implikationen des Begriffs „unendlich“
überhaupt bewusst? Wie sollte ein Mensch irgendetwas „unendlich“ können? In welcher Zeit? Und, und,
und. Bei Ihnen fällt mir eher „Einsteins andere Unendlichkeit“ ein…
Och, Moritz… …dann korrigiere ich das besser wie folgt: Ihr Account wurde nicht „meinetwegen erschaffen“,
sondern „meinetwegen wieder aufgewärmt“, denn es handelt sich natürlich um einen Gelegenheits- Doppelaccount
von irgendeinem anderen, was weiß ich, Pünktchen könnte gut sein, oder irgendein kreuz.net-Schreiberling,
irgendsowas in der Art. Den Account „Maurice Corvisier“ gibt es zwar seit November 2004, aber mit ganzen
16 Beiträgen über 12 Monate war der nie wirklich in Benutzung. Dann haben Sie ihn aus der Klamottenkiste
geholt und Ihren „QUIS UT DEUS“-Schwachsinn 16mal quer durch alle Threads gespammt, ganz speziell für
mich. Und seitdem spielen Sie Schatten; die überwiegende Anzahl Ihrer Kommentare befasst sich mit mir
bzw. meiner Person, von der Sie wenig wissen, aber umso mehr fabulieren, entweder in direkter – meist
unverschämter – Ansprache oder, indem Sie an jemanden anderes über mich hinbrabbeln. Figuren wie Sie
kenn’ ich aus meiner Moderatorenzeit. Zu feige, Farbe zu bekennen, aber umgekehrt geil auf jedes persönliche
Detail desjenigen, den man sich als Ziel erkoren hat. Und wo man nicht genug zum Lästern findet, erfindet
man halt etwas. Allerdings, zugegeben, so armselig und charakterschwach, wie Sie das hier vorexerzieren,
findet man das selten. Kein Wunder, dass Sie Ihren Müll hinter dem Pseudonym einer sog. Sockenpuppe verstecken.
Man will ja nicht, dass der Hauptaccount von solchem Unfug beschmutzt wird, nicht? Sie sind sogar für
einen Troll ziemlich peinlich.
Mal etwas Grundsätzliches: Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach
nicht. Die Aufforderung, „sich zu bekehren“, kommt einer Aufforderung gleich, rot für blau zu halten.
Da nützten keine Bibelverse und auch keine noch so drakonisch formulierten Strafgerichtsandrohungen.
Es ist sinn- und witzlos, das einzufordern; wir (Nichtgläubigen) können es nicht. Das einzige, was wir
in der Tat in dieser Hinsicht könnten, ist pure Heuchelei, und dazu haben wir verständlicherweise keine
Lust und sowieso kein Motiv. Irgendwelche prahlerischen Demonstrationen von ach-so-großer Selbstgewisseheit
á la „Sie werden schon sehen! Garantiert!“ sind nicht nur redundant, sie sind auch billig. Wieviel ist
denn eine „Garantie“ wert von so jemandem? Genau zero, denn im „Versicherungsfall“ exsitieren entweder
der vollmundig Garantierende oder derjenige, dem etwas „garantiert“ wurde, nicht mehr – oder beide. Billige,
leere Versprechungen, mit denen ein diesseitiges (also sehr reales) Verhalten getauscht werden soll gegen
ein jenseitiges (= fiktives, mindestens aber rein hypothetisches). Eine prima Methode für alle Leute,
die mit nur der Wirklichkeit nicht zurande kommen und für die Lösung ihrer Lebensgleichung imaginäre,
externe Hilfsvariablen benötigen. Glauben Sie, was Sie wollen. Aber erwarten Sie doch um Himmelswillen
nicht, dass andere sich der freiwilligen Lobotomie zur Verfügung stellen, bloß, weil Sie Ihre Bibelverslein
partout ernst genommen wissen wollen.
@Moritz – Die alte Leier Schon erstaunlich, wie wortreich ein Account, der überwiegend zur Beschattung
und Dauerkommentierung meiner Person geschaffen wurde, von „Geltungsbedürfnis“ schwadronieren kann. Sie
sind schon etwas besonders Possierliches, Moritz. Soso, „möglicherweise auf Koks“, wie? „Möglicherweise“
sind Sie ja vor kurzem nach Verbüßung einer Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs auf reien Fuß gesetzt
worden? „Möglicherweise“ sind Sie in Wirklichkeit Pater Lingen in disguise? Und „möglicherweise“ haben
Sie gestern Ihre Katze durch den Fleischwolf gedreht und verspeist? Da sehen Sie ‘mal, was alles „möglich“
ist, man aber besser ungesagt lässt, weil die Wahrscheinlichkeit, dass man sich mit derlei Spekulationen
übelst blamiert, einfach zu groß ist. Aber Sie haben rufmäßig ja eh’ nichts mehr zu verlieren. Ansonsten
‘mal etwas ganz Grundsätzliches: kreuz.net pöbelt dermaßen extrem in diverse Richtungen, dass ein anständiger
Mensch gar nicht anders kann, als sich schützend vor das Bepöbelte zu stellen – selbst dann, wenn er
eigentlich mit diesem gar nicht so besonders sympathisiert. Das Misserfolgsrezept von kreuz.net besteht
schließlich darin, die eigenen Angriffe dermaßen überzogen darzustellen, dass sie den meisten normalen
Menschen als das größere Übel erscheinen als die angegriffenen Aspekte oder Menschen. Über Prostitution
z.B. kann man lange und trefflich streiten – aber ganz gewiss nicht so, wie kreuz.net das tut. Und schon
gar nicht mit einem kleinen Wadenpinkler wie Ihnen, Moritz.
Brilliant erfasst! „Es entsteht bei den Gläubigen der Anschein, daß es lediglich ein nicht näher definierter
„Zwang“ ist, der die Zwangsprostitution verwerflich macht.“ Exzellent, genau das ist der Punkt (wobei
der Zwang jedoch keineswegs so diffus ist, wie der Artikel glauben machen möchte). Allerdings „entsteht
nicht nur der Anschein“, sondern es ist auch so. Alles andere ist pseudomoralische Selbstbespaßung jener,
die partout nicht akzteptieren wollen / können, dass andere anders sind als sie. Übrigens haben Prostituierte
in katholischen Gegenden nicht weniger Kundschaft als anderswo, und es gibt auch nicht weniger davon (schon
‘mal in München nachts auf der Landsberger Straße gewesen?). Woran mag das denn wohl liegen, ei, ei,
ei? Übrigens, Sünder: Prostituierte haben sehr wenig (Euphemismus für „Nichts“) mit dem Teufel zu tun –
dafür umso mehr mit „braven“ katholischen Familienvätern, deren sexuelle Phantasien im engen Rahmen
kirchlich genehmigter Ehesexualität als anstößig angesehen werden, und die diese deshalb dann lieber
anonym bei den Damen des horizontalen Gewrbes ausleben.
Was man so alles als selbstverständlich nimmt Manche hier gehen selbstverständlich davon aus, dass jede
lebensverkürzende Maßnahme verboten sei. Ist ja der „göttliche Plan“, den man da stört, nicht? Das
ist, mit Verlaub, WENN man an einen Gott glaubt, die pure Gotteslästerung. Als ob ein Mensch also die
Macht hätte, gegen den Plan Gottes zu verstoßen? Sehr possierlich. Andersherum, Leben retten, verlängern,
künstlich erhalten – DAS ist hingegen total ok, obwohl das, wenn schon, dann GENAUSO eine Modifikation
des natürlichen Plans ist? Das ist doch absurd, wo ist denn da die Logik? Wenn Lebenserhaltung alleroberste
Maxime ist – wo hört sie auf? Oder gilt das total, absolut, uneingeschränkt? Jedes Risiko ist statistische
Lebensverkürzung – darf man dann, theologisch gesehen, keinerlei Risiken eingehen? Waren die Märtyrer
schreckliche Sünder, wenn sie öffentlich Zeugnis ablegten in dem Bewusstsein, dafür vermutlich getötet
zu werden? Wir merken (wieder einmal): Ins Absolute erhobene Prinzipien produzieren groteske Probleme.
@Magdalena 1. Homosexualität ist nach wissenschaftlicger Ansicht keine Krankheit – daran werden Sie mit
Privatdefinitionen nichts ändern. 2. Der Nutzen eines Individuums beschränkt sich nicht auf Reproduktion –
andernfalls wären 99% der Soldaten und 100% der Arbeiterinnen bei Bienen und Ameisen verschwendet. Sie
haben ein äußerst selektives Naturverständnis. 3. Homosexuelle schaden niemandem – insofern ist es
überhaupt nicht einzusehen, dass sie etwas einzusehen hätten. Warum sollen sie nicht leben und lieben,
wie es ihnen gefällt? Nur, weil es dem bösen Nachbarn nicht gefällt? Oder weil eine Kirche, der die
meisten von ihnen eh’ nicht angehören, ihnen da hineinquatscht? 4. Öffentliche Paraden sind so lange
notwendig, wie es Menschen gibt, die, ungestört von Fakten, etwas, das ihnen einfach nur ungeheuer ist,
als „krank“ bezeichnen, und von ihnen allen Ernstes fordern, auf einen wesentlichen Aspekt des Lebens
zu verzichten. 5. In der Bibel wird Homosexualität primär als Ausdruck eines Konkurrenzglaubens verurteilt.
Es gibt x-mal mehr Ermahnungen an Hetero- als an Homosexuelle. 6. Kommen Sie ‘mal ‘runter vom hohen Ross.
Jaja… Und ich hatte eine Audienz beim Papst, da klebte dem noch der Koks unter der Nase… Immer, wenn
man glaubt, der absolute Niveaunullpunkt sei bereits erreicht, belehrt eine so ein Heini eines Besseren.
Ob nun Pünktchen mit seinen alkoholischen Observationen oder Bernardin mit seinen ach-so-ausschlaggebenden
Geschmacksbeurteilungen (na, wer ein GRÜNES Kleid hat, der MUSS ja ein schlechter Mensch sein!). Übrigens,
Bernardin: Frau darf – nach konservativen Benimmregeln – den Handschuh an behalten, wenn sie das möchte.
Das ist ähnlich wie mit dem Hut, den sie auch in der Kirche auf dem Kopf behalten darf.
Tja Pünktchen …schon dumm, wenn man nichts als die eigenen Behauptungen hat, auf die man rekurrieren
kann, nicht? Wie heißt es so schön? „Beleg, sonst Lüge“. Also, noch’mal in aller Deutlichkeit: – Die
besagte Abstimmung hat mich gar nicht genug interessiert, um dort etwas zu manipulieren. Ergo habe ich
mir nicht einmal die Mühe gemacht, nachzusehen, ob man das ohne weiteres KÖNNTE – und habe es entsprechend
auch nicht gemacht. Ihre Plärrerei hat soviel Substanz, als wenn Sie mich als den verantwortlichen Planer
hinter dem Papstattentat wähnen würden. – kreuz.nets ursprüngliche, sehr dilettantische „Sicherheitsabfrage“
habe ich in der Tat umgangen und das bereitwillig angegeben. Passt irgendwie nicht zu der geleugneten
Manipulation, hm? Tatsächlich hat der hiesige Admin seinen Patzer dann ja auch eingesehen ;O) – Meine
Accounts hier heißen „deusexmachina“ sowie die DemonDeLuxe- bzw. DDL-Derivate (derzeit eh’ nur „DDL“).
Andere habe ich hier nie gehabt. Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich mich nicht hinter anonymen Kürzeln
zu verstecken. Halten wir also fest, dass Sie sich nicht entblöden, Ihre dämlichen Unterstellungen trotz
völliger Unfähigkeit des Belegs herumzuposaunen. Ich persönlich gehe übrigens davon aus, dass Sie
durchaus WISSEN, was für einen Dummfug Sie da erzählen – was aus schierer Dreistigkeit ausgemachte Niedertracht
werden lässt. Wie erwirbt man eigentlich so einen verbogenen, unlauteren Charakter, Pünktchen? Wie lange
schon meiden Sie Spiegel?
@Pünktchen Einigen wir uns doch besser darauf, dass Sie die Finger von juristischen Themen lassen sollten –
ich erinnere an §192 StGB, Beleidigung trotz Warheitsbeweises dejure.org/…esetze/StGB/192.html. War
also wieder nix. Selbstverständlich ist „Wahrheit“ zwar typischerweise nicht, u.U. aber eben doch geeignet
zu beleidigen – z.B. dann, wenn sie niemanden etwas angeht (Details aus Ihrem reichen Intimleben etwa)
oder wenn das Aussprechen der „Wahrheit“ in beleidigender Form stattfindet. Wenn z.B. Ihr Nachbar unter
penetrantem Fußschweiß leidet und eine Augenfehlstellung hat, ist „schielender Stinker“ wahr, aber beleidigend.
Im vorliegenden Fall wurde eine Beleidigung erkannt und bestraft. Traurig, dass gewisse „aufrechte Streiter“
so etwas nötig haben, aber Sie finden solche Methoden bekanntermaßen in Ordnung, wie Ihre dümmlcihen
Unterstellungen (Sie erinnern sich? Der hanebüchene Quatsch mit der „Abstimmungsfälschung“? Als Sie
sich angesichts Ihrer peinlichen Lügen wie Sherlock Holmes vorkamen?) ja wunderbar demonstriert haben.
@aschera Danke für diese Perle www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=64! :O) @leg Ups, ja, das hatte ich übersehen
(oder mich shon zu sehr dran gewöhnt?) – danke für diese wichtige Ergänzung; Pünktchen wäre nicht
Pünktchen ohne 3a.
@aschera Sie haben das Pünktchen-Prinzip verstanden. Das funktioniert so: 1. Man behaupte irgendetwas.
Als Quelle nenne man irgendein honoriges Organ, kapriziere sich dabei aber auf einen (aus dem Kontext
gerissen sinllosen) Nebenaspekt und blase den zur Hauptsache auf. Dass die Realität dem entgegen steht,
ignoriere man geflissentlich. 2. Auf einen Einwand des Gegners erwidere man irgendeinen Blödsinn, der
bereits der logischen Prüfung nicht standhält und ohnehin unbelegt ist. In der Folge streite man die
offenkundige Unlogik beharrlich ab, nur, um den Fokus vom dummerweise berechtigten Gegenargument zu nehmen.
3. Wenn alles nichts hilft, erzähle man ein wenig verleumderischen Unfug über das Gegenüber, von dem
man eigentlich gar nichts weiß, aber über den man der Länge und der Breite nach spekulieren kann. Man
preise jeden, der den eigenen Quatsch goutiert, ob seines Intellektes. 4. Man übe sich fortwährend in
der noblen Kunst, die Worte des Gegners zu verdrehen und Wochen später als angeblich peinliche Aussage
dessen auszugeben. Man benehme sich also wie ein Troll mit offener Hose. @Lingen Sind Sie sicher, dass
Sie nicht eher Cerebrovakantist sind? Ihre „Argumentation“ bzgl. Beleidigung ist jedenfalls bejammernswert
(Denkanstoß: Auch z.B. Diebstahl ist – im Gesetzestext! – „nicht definiert“), erinnert mich an diese
gottvollen Einlassungen á la „Das Deutsche Reich existiert noch immer“. Sie scheinen die Mindermeinung
um der Mindermeinung willen zu lieben
Man braucht doch nur nach „nebenan“ zu schauen Ins kreuzforum nämlich. Wenn man sich da die ewig lange
Debatte darüber, wie Frau sich in der Kirche gefälligst zu kleiden habe, was „weiblich“ ist usw. durchliest,
bekommt man ein wunderbares Bild davon, was die Ultratradis sich in ihren – vermutlich nicht allzu – feuchten
Träumen ausmalen. Und da kommt keine Isissche Darstellung ran, das ist Realsatire pur. Bezeichnenderweise
äußern sich auch dort natürlich wieder vornehmlich Männer, die meisten davon so „hardcore“, dass man
vermuten könnte, die würden am liebsten aus ganz Deutschland einen Musikantenstadel machen. Wer sich
etwas maßvoller äußert (stat crux ‘mal wieder), wird geflissentlich belehrt, und wenn denn gar eine
Frau etwas zu sagen wagt – auweia.
@Sulpi – Aber nein Hören Sie ‘mal, mir persönlich ist Graf von Galen im Endeffekt vollkommen wurscht,
mich interessiert er allenfalls als historische Figur. Er ist mir weder heldische Gestalt noch Feindbild –
für beides fehlt mir das Motiv und das Interesse. Wie es scheint, hat er manches richtig gemacht; anderes
wiederum nicht. Warum sollte ich mich nicht um Objektivität bemühen können? Glauben Sie im Ernst, mir
geht einer dabei ab, einen exponierten Katholiken als Kriegstreiber dargestellt zu sehen? Warum? Wieso
sollte mir das gefallen? Wäre das nicht verdammt billig (etwa so billig wie dümmliche Anspielungen auf
die GRÜNEN, obwohl Sie doch nicht den mindesten Dunst davon haben, wie ich innerhalb der Partei ansichtsmäßig
stehe). Hören Sie ‘mal, nur, weil es hier einige Trollköpfe gibt, die ernstlich meinen, Nichtkatholiken
seien von Haus aus Idoten und perverse Sünder, muss ich den Quatsch nicht mitmachen bzw. mit gleicher
Münze heimzahlen. Dass es unter Katholiken – wie überall sonst auch – feine Kerle und Riesenar…löcher
gibt, erkenne ich an (und das sollten Sie auch). Und deswegen halte ich auch Diskussionen wie die um Galens
Tätigkeiten für legitim – mir bricht keiner ab, wenn er einer der positiveren Kleriker war, und ich
führe auch keine Freudentänze auf, wenn er als Nationalchauvinist dasteht. Derlei niedere Gefühle überlasse
ich den Malachiassen und Institorissen dieses Forums.
@Sulpicius Sie missverstehen komplett – was Sie (‘mal wieder) als „Kirchenhass“ auffassen, ist nichts
anderes als die ganz nüchterne Feststellung, dass die Kirche keinen Deut besser (aber auch nicht schlechter)
war also so ziemlich jedes andere Machtgebilde, das mit zunehmender Stärke den Fokus immer mehr auf den
eigenen Machterhalt verlagert – samt aller damit verknüpften unschönen Begleiterscheinungen. Das, was
mich dem ganzen Kirchenkram so negativ gegenüberstehen lässt, ist dabei schnell umrissen: a) die rein
hypothetische Basis b) die blanke Hybris c) die Neigung, anderen Vorschriften zu machen d) die Bigotterie,
mit der man Nächstenliebe und Kümmernis predigt, während man kein Stück besser ist als abndere – aber
sich dafür hält. Und ob Sie es glauben oder nicht: „Existenzielle Momente“ sind mir bekannt. Glauben
Sie denn, ich sei ein Programm? @Moritz Schwätzer.
@Sulpi – Ach, wissen Sie… …ob jemand nun sich selbst als Gott feiern lässt, oder eine hypothetische,
metaphysische Gestalt, oder ob er ein Prinzip vergöttlicht, das ist ist den Opfern des jeweiligen Regimes
letztendlich vollkommen egal. Ich finde die Aufrechnung von Toten in praktisch jedem Kontext armselig –
zumal ich nicht behauptet habe, Ihre Kirche sei schlimmer als Hitler oder Stalin gewesen. Das ginge schon
alleine deshalb nicht, weil Ihre Kirche 2000 Jahre und ein Mehrtausendfaches an Personen überspannt,
da wäre jede Pauschalisierung fehl am Platze. WAS man machen kann, ist, bestimmte Tendenzen und Systematiken
herauszuarbeiten, und einige besonders perfide Machenschaften anzuprangern – und zwar primär nicht, um
den Katholizismus „schlecht zu machen“, sondern um die nassforsche These, mit Religion bzw. mit IHRER
Variante davon sei alles besser, ad absurdum zu führen. Ich sage nur „Deus vult“ und „Gott mit uns!“,
das sollte eigentlich schon genügen, um diese Linie nicht mehr zu verfolgen. Das mit dem „freimaurerischen
Gedanken“ (Wehrpflicht) verklickern Sie am besten ‘mal den Militärpfarrern – jedenfalls dann, wenn Sie
Spaß daran haben, schallend ausgelacht zu werden. Und ich entnehme dem: Jedient hamse also ooch nicht,
wa? Aber immer von Zucht und Ordnung schwadronieren? Na, dat sin mir ja die liebsten
@Sulpi Tja, „Relativieren“ ist hier, denke ich, auch tatsächlich angesagt. Man MUSS Dinge in Relation
zueinander setzen, wenn man sie korrekt bewerten will. Wenn Sie z.B. ein Pantoffeltierchen zertreten,
dann ist das völlig unspektakulär. Wäre so etwas aber unserem gemeinsamen, einzelligen Vorfahren widerfahren,
wäre das, entwicklungsgeschichtlich gesehen, höchst bedeutsam gewesen. Alles eine Frage der Relation.
Im Übrigen ist Ihr Einwand durchaus gültig, oder wenigstens doch in Teilen, denn wissenschaftliche Erkenntnisse
sind ja keine Produkte reiner Masse, da gehört noch etwas mehr dazu. Oder, genauer gesagt, etwas weniger,
und zwar etwas weniger Denkhemmung (jemand, der der Auffassung ist, seine Religion beantworte schon alle
Fragen, hat ganz einfach weniger ANLASS zu forschen). Und, ja, ich dachte mir schon, dass Sie mit den
Massenmorden auf die Abschaffung der patriarchalisch fremdbestimmten, weiblichen Legebatterien anspielten.
Aber da lägen Sie noch falscher, denn Abtreibung gab’s von jeher (gerne übrigens bei Kindern von Priestern,
denn die durften ja nicht ruchbar werden). Ob das heute relativ mehr sind? Ich weiß es nicht – wissen
Sie’s denn? Ein Verbot hat die Frauen jedenfalls noch nie davon abgehalten; man schätzt, dass heutzutage
weltweit ca. 45% aller Abtreibungen illegal vonstatten gehen. Können Sie mir denn sagen, worauf Sie Ihre
Annahme stützen, früher sei (relativ!) weniger abgetrieben worden?
@Ansgar Jetzt verfallen Sie doch bitte nicht in die alte, dumme Leier: Bloß, weil ich von Galen nicht
mit demselben Glorienschein versehe wie Sie, „hasse“ ich ihn? Das ist doch dämlich, mit Verlaub. Gibt
es bei Ihnen nur Anbetung und Hass – und dazwischen… nichts? Sorry, ich halte nichts von solchen Scherenschnittweltbildern.
Ich habe deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich von Galen in mancher Hinsicht durchaus positiv bewerte,
nur eben nicht so wie Sie oder die Seligmacher. Damit können Sie offenbar nicht umgehen – wer ihn nicht
glorifiziert, der „hasst“. @Moritz Jaja, geschenkt. Wer irgendwie von Goebbels nicht gemocht wurde, muss
ja ein toller Hecht gewesen sein, schon klar. Das gälte dann zwar auch z.B. für Stalin, aber über solche
Marginalien sehen Sie natürlich hinweg. Sie leiden unter demselben Holzschnittsyndrom wie Ansgar, da
lohnt eine Erörterung nicht. Btw. Sie kennen MEINEN familiären Hinterghrund nicht, wie kommen Sie also
dazu, sich (mal wieder) in Spekulationen darüber zu ergehen, wie ich warum politisch stehen (kann)? Möglicherweise
waren meine Vorfahren ja genauso rechtskonservativ? Oder gar Nazis? Was quatschen Sie also?
@Ansgar – Es ist ja ‘mal selten… …dass ich Ihnen zustimme, aber hier tue ich es: Diese bluttriefenden
Illustrationen sind unglaublich. Wenn man sie im Kontext zu der lieblichen Darstellung Jesu oben im Logo
sieht, kann man sich des Gedankens nicht so recht erwehren, dass gewisse kreuz.net-Macher eine geradezu
erotische Faszination für Folter und Splatter haben. Positivaussagen, auch bildlicher Natur, sucht man
hier vergebens, es wird stets Ausschau nach dem hässlichst denkbaren Aspekt gehalten. Dabei ist das bei
den Embryofotos völlig witzlos, denn keiner weiß, ob es sich, wie suggeriert werden soll, um eine (Spät-)Abtreibung
oder eine medizinisch notwendige Operation, eine Fehlgeburt oder dergleichen handelt. Hauptsache Blut
und ein kleines Ärmchen. Anderswo gilt: „Sex sells“, hier macht man dasselbe mit Leichenteilen, und das
zynischerweise im Namen der „Menschenwürde“. Und an ein paar andere: Wenn ich das schon lese: „Ich fürchte
das Schlimmste!“ – so eine verlogene Heuchelei. Das Gegenteil ist doch wahr, Sie hoffen INSTÄNDIG darauf,
dass eine möglichst große Katastrophe stattfindet, bloß, damit Sie sich nachher in die Brust werfen
können und behaupten, Sie hätten’s ja schon immer gewusst. Ihnen ist doch nichts ekler als der gedanke,
eine zunehmend säkulare Welt könne auch zunehmend gut klar kommen. Nein, es soll, es MUSS in der Katastrophe
enden – Hauptsache, Sie können sich weiterhin „im Recht“ wähnen. Vgl. AIDS und wie die Homphoben FEIERN,
dass die bösen Schwulen „gestraft“ werden. Widerlich…
Frau Ranke-Heinemanns Artikel …hat in einem üblichen Texteditor 254 Zeilen. Davon behandeln vier (4!)
das fragliche Fehlzitat, und dieses wird als lediglich unterstützend („Auch zum Krieg gegen England schreibt
von Galen am 9. März 1941…“) angeführt. Wenn dieser kleine Auszug das einzig Unrichtige an ihrem Artikel
ist, dann ist das ein fabelhaftes Kompliment an die Verfasserin und eine Ohrfeige für jene, die den „Löwen
von Münster“ selig gesprochen haben. Kein Vertun hier: Graf von Galen war mit Sicherheit besser als viele
andere. Aber der Glorienschein, mit dem manche ihn zu umhüllen suchen in dem Bestreben, ihn als Gallionsfigur
des „katholischen Widerstandes gegen Hitler“ hochzustilisieren ist nicht angebracht. Von Galens Motive
waren rechtskonservativ und nationalistisch, seine Proteste wesentlich bestimmt von einer Sorge um kirchliche
Rechte. In mancher Hinsicht hätte man sich mehr wie ihn gewünscht, aber dabei darf nicht vergessen werden,
dass solche wie er Hitler überhaupt erst ermöglicht haben.
@Aloah Ich darf Ihnen versichern, dass ich die Äußerungen von „Beobachterin“ aufrichtigst ekelerregend
finde. Ich wäre natürlich gespannt auf Ihre Ausführungen, inwiefern daran irgendetwas „verlogen“ sein
sollte, von „Quatsch“ einmal ganz zu schweigen. Aber wie bei Ihnen üblich, werden Sie keinerlei Substanz
hinzufügen (können) und sich – ebenfalls wie üblich – nur ‘mal wieder gewaltig aus dem Fenster gelehnt
haben. In der Belanglosigkeit Ihrer Einlassungen können Sie’s mit Moritz prima aufnehmen, nur verpackt
der seine inhaltslosen Einwürfe meistens noch in scheinintellektuelles Geschwurbel. Also, zur Sache jetzt:
Sie finden es also auch prima, wenn man Menschen, die Zuflucht in der Kirche suchen, abschiebt bzw. erst’mal
religiös durchsortiert, also quasi „gefilterte Nächstenliebe“ anwendet? Sie halten den verräterischen
Halbsatz „schon gar nicht für Muslime“ für kompatibel mit der unkonditionellen und nicht an ein religiöses
Bekenntnis gekoppelten, biblischen Aufforderung zur Nächstenliebe? Nur los, füllen Sie Ihr aggressives
Blabla doch ‘mal mit Inhalt!
@Beobachterin Wie unsäglich erbärmlich von Ihnen – einmal ganz davon abgesehen, dass hier von „Besetzen“
nicht die Rede war. Es ging ja wohl eher um „Flucht“ und vor allem Verzweiflung – Hungerstreik macht man
nicht ‘mal so eben zum Spaß. Aber Hauptsache, Ihnen geht’s gut und Sie können Ihrer satten und ach-so-christlichen
„Das Boot ist voll“-Mentalität fröhnen. Ehrlich gesagt, ich verstehe jede werdende Mutter, die an einer
Welt verzweifelt, die von Menschen wie Ihnen vergiftet wird, und die da kein Kind hinein setzen will.
Wie schaut’s aus, würden Sie plötzlich umkippen in Ihrer Menschenfeindlichkeit, wenn Sie erführen,
dass unter den Deportierten Schwangere sind? Oder gilt die hehre, hier so gern zur Schau gestellte, Kümmernis
ohnehin nur arischen, Verzeihung, CHRISTLICHEN Embryonen? Und wieso endet die beschworene Nächstenliebe
schlagartig, sobald die ‘mal geboren sind?
Tja, diese multinationale Mischung …erklärt dann wohl auch die käselöchrige Logik, die dicke Lippe
und die wodkavernebelten Kommentare. Erm, wer genau glauben Sie eigentlich zu sein, dass Sie sich dazu
berufen fühlen jemandes Katholizität feststellen / beurteilen zu können? Oh, ich vergaß: Sie können
ja grundsäztzlich alles und vor allem jeden beurteilen. Mea culpa maxima. Übrigens, Moritz, wo’s mir
gerade einfällt: Schlussgebete geben mir auch auf französisch nichts, Sie hätten sich Ihr Copypaste
aaO. also sparen können. War vermutlich sowieso nur, um den Gebildeten raushängen lassen zu können,
gelle? Ich darf Ihnen aber verraten: Ich hatte nur 6 Monate Französisch, die Feinheiten des Epos sind
mir also sicher entgangen. Ist aber wohl kein Verlust.
@Pünktchen – Jaja, die Glaubwürdigkeit… „Es ist hirnrissig, 1) jemanden für „unglaubwürdig“ zu erklären,
den man gar nicht kennt und 2) „Glaubwürdigkeit“ zu fordern, wo es um die sachliche und argumentative
Stichhaltigkeit geht.“ ad 1) Das ist überhaupt nicht hirnrissig, sofern die virtuelle Persönlichkeit
desjenigen bereits durch mehrfache unwahre Tatsachenbehauptunge, falsche Verdächtigungen, bewusste Verdrehungen
und platte Lügen aufgefallen ist – so, wie das bei Ihnen der Fall ist. Ich warte ja heute noch auf Ihre
Entschuldigungen (für die Ihnen das Rückgrat zu fehlen scheint). ad 2) Glaubwürdigkeit ist IMMER wünschenswert,
genauso wie argumentative Stichhaltigkeit. Und „Stichhaltigkeit“, sofern nicht auf rein abstrakt-logische
Konstrukte beschränkt, ist immer auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, und zwar a) der Glaubwürdigkeit
irgendwelcher Quellen und b) der Gaubwürdigkeit daraus abgeleiteter Interpretationen. Gerade bei b) hauen
Sie ja regelmäßig daneben mit Ihrer unseligen Neigung, dem BVG Ansichten in den Mund zu legen, die Ihrem
Wunschdenken entsprechen. Zu guter letzt können Sie ja ‘mal das aussichtslose Unterfangen versuchen,
nach all Ihren Tiraden, warum Abtreibung denn so abgrundtief böse sei, zu begründen, warum sie das nun
ausschließlich bei einer Vergewaltigung auf einmal NICHT mehr sein soll. Viel Vergnügen bei der Elaboration
der Doppelmoral.
@Roderick – Es ehrt Sie …dass Sie hier versuchen, ein wenig Licht in den finsteren Verhau von Ignoranz,
Vorurteil und Begriffsverwirrung zu bringen. Sie werden aber scheitern, mindestens bei jenen, die wild
entschlossen sind, die „Perversion der Homosexualität“ (und alles, was sie dafür halten) anzuprangern.
Travestie, Transsexualität, alles egal, alles irgendwie eine schwule Sauerei. Verstehen Sie: Man WILL
das nicht wissen. Und wenn es noch so wahr ist, es KANN nicht sein, was nicht sein DARF! Und was genau
sein DARF, das eben ist dem KKK zu entnehmen, und danach… nichts mehr. Aber schön, dass es noch Menschen
gibt, die auf diese versuchte Volksverblödung á la kreuz.net nicht hereinfallen. Allen, die nicht wissen,
was tatsächliche Transsexualität ist, empfehle ich die Homepage von Tanja Krienen www.tanjakrienen.de/
(geb. Thomas Krienen) – nicht, weil ich sie (die Person) so toll fände (ziemlich das Gegenteil ist der
Fall; Frau Krienen ist für ihre wirren Ansichten und ihren reichlich merkwürdigen Duktus eine kleine
Negativberühmtheit im Netz), sondern, weil man dort sehr deutlich sehen kann, wieviel das Phänomen „Transsexualität /
Geschlechtsumwandlung bzw. -anpassung“ mit Homosexualität zu tun hat: Nichts.
Zu „Soldaten sind Mörder“ Es ging bei diesem – damals Furore machenden – Urteil schlussendlich darum,
ob dieser Spruch als Tucholsky-Zitat erlaubt oder nicht erlaubt sei. Will sagen, das war ein komplett
anderer Sachverhalt, die Heranziehung in DIESEM Fall hier ist nicht wirklich sinnvoll. Die Frage der Öffentlichkeit
wurde damals nicht diskutiert, weil die Öffentlichkeit gegeben war, warum also hätte man sich mit hypothetischen
Fragen befassen sollen, die gar nicht Gegenstand der Untersuchung waren? Und noch ein Punkt, in dem das
„Mörder-Urteil“ unvergleichbar ist: Es ging um konkret diese Aussage, also eine ALLGEMEINE Aussage (Gattungsbeurteilung).
Diese KANN keine „Beleidigung“ i.S.d. StGB sein, denn die ist persönlich (wie im vorliegenden Fall).
WANN sie es sein kann, kann man erfahren, wenn man zu einem Soldaten „Du bist ein Mörder“ sagt – und
verknackt wird. Also bitte nicht immer so die Fälle und vor allem Tatbestände durcheinanderwerfen. Übrigens:
Wer Tippfehler in dem Posting von eben (von d.e.m.) findet, darf sie behalten (ich frage mich ja immer
wieder, wie ich mit DER üblen Tipperei überhaupt coden kann…).
@Benedikt Ihr Einwand ist zwar grundsätzlich berechtigt, aber er führt nicht weiter. Denn wenn man diesen –
korrekt: auf anderer Basis geäußerten – Willen nicht akzeptiert, wer soll denn DANN entscheiden? Da
bleiben ja auch nur wieder andere, die ihrerseits „im Saft“ stehen und sich in die Situation dessen, um
den es geht, genausowenig hineinversetzen können. Insofern kürzt sich Ihr Einwand ‘raus, denn er gilt
für alle. Deswegen darf man, unter allen möglicherweise falschen Entschlüssen den des Betroffenen wohl
doch als „primus inter pares“ sehen und respektieren. Übrigens wird das in anderem Kontext ja auch so
gehandhabt: Testamente werden schließlich unter gleichen Vorzeichen geschrieben, sogar extremeren, denn
wie es ist, wenn man tot ist, kann sich nun wirklich niemand vorstellen, und auch, wie sich die Umwelt
nach dem eigenen Ableben darstellt und verhält, entzieht sich uns. Gemäß Ihrem Einwand aber wären
Testamente zu ignorieren.
@legehschonwissen Den Unterschied merkt man sofort an Ausdrucksweise und Haltung, keine Sorge. Weniger
regelmäßige Leser mögen allerdings verwirrt sein, womit diese kindische Blödelei dann wohl auch ihren
Zweck erfüllt hätte. Dummfug wie diesen gibt’s leider immer ‘mal wieder in Foren, wo manche argumentativ
so schwach sind, dass sie sich auf miese Tricksereien verlegen müssen. Pure ad hominems sind zwar die
beliebteste Variante davon, aber Verwirrspielchen wie das hier werden von den einschlägigen Trollen auch
regelmäßig gerne bemüht. Armseligerweise finden die das dann auch noch lustig. Ist aber auch irgendwie
logisch: Es geht denen schließlich nicht ums Diskutieren, geschweige denn das gemeinsame Finden von Lösungen
und Kompromissen, sondern lediglich darum, den bösen Andersdenkenden eins reinzuwürgen. Egal wie. Da
muss man fast noch das kreuz.forum loben: Die sperren wenigstens offen und ehrlich jeden sofort, der ihrem
Unsinn nicht Beifall klatscht. Ich hab’ in anderen Communities auch schon meinen Teil an Nick-Nachahmungen
abbekommen, das merkt der Kundige aber in aller Regel schon an der Wahl der Formulierungen.
@Sozialkatholisch „Über wahres oder angebliches Christentum können sie erst urteilen wenn sie versucht
haben wenigstens geistlich für unsren Herrn und Heiland gekämpft zu haben.“ Sorry, aber nach dieser
Logik kann Satanismus nur beurteilen, wer selbst schon aktiv in einem Coven wahr, und Nationalsozialismus
nur der, der treu der NSDAP verhaftet war. Das können Sie kaum meinen… und was sagen Sie erst den ganzen
Homophoben hier? Dass die erst selber schwul werden müssen, bevor sie Homosexualität beurteilen können?
@Dorothea Journalisten verwenden oft die Technik, eine kurze Inhaltsangabe / Interpretation des Geäußerten
von einem markanten Zitat folgen zu lassen, um das Extrahierte zu belegen / zu unterstreichen. Dabei ist
es aber nicht zulässig, in seiner Beschreibung über das tatsächlich Gesagte hinauszugehen. Wenn der
Herr das aber tatsächlich so gesagt haben sollte (inkl. „Schweine“), ist die Zitierweise dilettantisch.
Und verkneifen Sie sich bitte den Höllenunfug – selbst, wenn ich an derlei glauben würde, wären SIE
nicht zum Richten befugt. @Maurice Corvisier Wie bei Ihnen üblich: Zur Sache nichts, zur Person jede
Menge unausgegorenen Unsinn. Man könnte glatt meinen, bei „Maurice Corvisier“ handele es sich um einen
nahezu reinen „Manndeckungsaccount“ ohne sonstigen Daseinszweck. Schön allerdings, dass Ihnen mein Name
so gut gefällt. Mir übrigens auch
@Sulpi Wenn man den Artikel sorgfältig liest und die kreuz.net-Schreiberlinge ausnahmsweise ‘mal korrekte
Zitation verwendet haben, dann handelt es sich bei den „Schweinen“ allerdings um den volksverhetzerischen
kreuz.net-Zuckerguss auf der Funditorte. Oder meinen Sie, es sei Zufall, dass kreuz.net im Artikel ohne
Anführungszeichen schreibt: „daß der Homo-Marsch in Jerusalem eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg
sei“ um erst danach ein Wortzitat folgen zu lassen: „Das ist eine abscheuliche Parade des Schmutzes.“?
Wenn Nissim Seev das mit den Schweinen auch so gesagt hat, warum trennt man dann so in redaktionelle Interpretation
und Wortzitat? Die einzig mögliche Lesart ist: Er hat es nicht so gesagt (oder kreuz.net ist des Zitierens
nicht mächtig). Die einzige Schweinerei in diesem Kontext ist die Art und Weise, wie hier über Menschen
gesprochen wird. kreuz.net – Borniertheit meets Gossensprache. Und das alles unter dem Deckmantel angeblichen
Christentums.
@Maledica – Nur ‘mal so interessehalber Konkret woran machen Sie meine „Perversion“ fest? Wie sieht die
aus? Ich meine, Sie scheinen so viel über mich zu wissen und äußern sich so freigiebig über meine
Person, da würde ich schon gerne ‘mal wissen, woher Sie all diese Informationen haben und wie sie denn
aussehen. Oder könnte es sein, dass Sie, nach dem Gießkannenprinzip, alle als „pervers“ titulieren,
die anderer Meinung sind als Sie? Das wäre dann wohl das Gros der Weltbevölkerung, frei nach dem Motto:
„Alle doof, außer ich“ Ihr Name ist übrigens trefflich gewählt: Sie drücken sich in der Tat grottenschlecht
aus
@Jörg Guttenberger „Wieso schließt das Eine das Andere nach Ihrer Auffassung aus?“ Tut es ja gar nicht.
Ich fand lediglich die Betonung der von Dorothea genannten Aspekte bemerkenswert. Ich meine, jeder von
uns kümmert sich im Prinzip täglich um Dinge, die, objektiv betrachtet, im einzelnen „weniger wichtig“
sind als vieles andere. Wenn z.B. Sie und ich hier posten, dann ist das mit Sicherheit „weniger wichtig“,
als dass wir z.B. in der Sahelzone Lebensmittel verteilen. Aber solche absoluten Wichtigkeitsskalen sind
natürlich fiktiv, und in ihrer Masse gewinnen auch scheinbare Nebensächlichkeiten ein bedeutendes Gewicht.
Aber wenn jemand – wie Dorothea – etwas so ausdrücklich als unwichtig bezeichnet, um dann auf die (vermeintlich)
„wirklich wichtigen Dinge“ abzuheben, dann wird man schon hellhörig, wenn es dabei um SO ETWAS geht.
Jesus predigte Nächstenliebe, nicht Liturgiekampf – das scheint manchen Tradis irgendwie entgangen zu
sein. @Graf von Galen Wenn Sie schon der Versuchung nicht widerstehen können, irgendwo ein „Versagen“
zu verorten, dann doch bitte bei den Herren Geistlichen, die es bislang nicht geschafft haben, mich von
Ihrer Sichtweise zu überzeugen @Sozialkatholisch Jetzt wissen wir dann ja, wer schuld ist…
@Sozialkatholisch Das Verantwortungsbewusstsein ist an dieser Stelle selbstverständlich besonders gefordert,
gar keine Frage. Aber dann auch bitte in BEIDE Richtungen! Unbestritten ist, dass es katastrophales Unrecht
ist, einen Menschen sterben zu lassen, der es nicht will. Aber es ist eben meiner Überzeugung nach kein
geringeres Unrecht, einen Menschen zwanghaft LEBEN zu lassen, der es explizit NICHT will. Wenn man partout
will, könnte man sogar die jeweils erlittenen Leiden aufrechnen und zu dem Schluss kommen, dass letzteres,
mindestens für den Betroffenen selbst, ungleich schlimmer sein muss – wer einmal tot ist, leidet nicht
(mehr). Klingt vielleicht zynisch, ist aber halt so. An dieser Frage scheiden sich natürlich die Geister,
speziell dann, wenn Religion ins Spiel kommt: Geht es um Erhalt von (göttlich vergebenem?) Leben? Um
jeden Preis? Oder um die geringstmögliche Menge an Leid? Als Agnostiker ist meine Antwort darauf leicht
zu erkennen – aber wie sieht’s bei Ihnen aus? Und als Erweiterungsfrage natürlich: Wie sieht Ihre allgemeine
Antwort aus, also die, die – qua Gesetz – auch für alle jene verbindlich gelten soll, die Ihre religiöse
Einstellung nicht teilen? @Pünktchen Die Penetranz, mit der Sie überall und zusammenhangslos Ihr Steckenpferd
einbringen, nervt.
@Aloah Ich habe bewusst meinen Standpunkt mit meiner eiugenen Sicht auf Sterben und Tod illustriert; wie
Sie bei einer solchen Äußerung „Utilitarismus“ heraushören und anklagen können, entzieht sich mir.
Ich will nach Möglichkeit schmerzfrei und ohne endloses Leiden sterben, und vorzugsweise auf meinen Entschluss
hin, im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. „Kultur des Todes“ – reicht’s bei Ihnen nicht zu mehr als
zu sinnlosen Kampfbegriffen? Und zu Ihrem letzten Satz: Was meinen Sie, auf wen sich mein „Es mag durchaus
sein, dass es Menschen mit einer unglaublichen Angst vor dem Tod gibt“ bezog, wenn nicht auf besagte Niederländer?
@Sulpicius Warum eigentlich diese Panik? Für Leute wie Sie müsste der Tod doch der Beginn der Seligkeit
sein? Ihr stetig gepriesener Glaube an die Gerechtigkeit und Güte Ihres Gottes erscheint etwas hohl,
wenn sie so sehr davor zittern, ihm gegenüberzutreten. Also, entweder, Sie glauben nicht so fest daran,
wie Sie vorgeben, oder Sie sorgen sich um Hölle und Fegefeuer, was Ihrem hiesigen Moralisieren ein klitzekleines
Bisschen die Glaubwürdigkeit raubt @leg Der „soziale Druck“ ist aber eine Sache sozialer Entwicklung
und Erziehung. Und es ist nicht zweckmäßig, sich von einer Überlegung, die man als ethisch sinnvoll
erkannt hat, auf „Druck der Straße“ hin abbringen zu lassen. Da muss man dann halt eher etwas auf die
Straße drücken.
@legehschonwissen Völlig korrekt. Aber es handelt sich hier um ein nachgeordnetes, ein parktisches Problem.
Zunächst einmal muss man die Theorie auf die Reihe bekommen, und die lautet: „Ist freiwilliges Sterben
wünschens- oder mindestens tolerierenswert oder nicht?“ (übrigens keineswegs auf den Kontext unheilbarer
Krankheiten). Das muss zunächst einmal abstrakt erörtert werden, und wenn man das beantwortet hat, dann
kann man auf die Anwendung in der Praxis kommen – ggf. sogar mit dem Ergebnis, dass etwas theoretisch
begrüßt, praktisch aber zu problematisch ist. Gerade diese „Rechtfertigungsproblematik“ setzt ja bei
manchen Problemfeldern ein, etwa bei der Abtreibung Schwerbehinderter. Allerdings, bei aller sinnvollen
Vorsicht: Es hat m.E. keinen Sinn, den erklärten Willen von Menschen zu missachten aus der Sorge um vermuteten
Missbrauch. Hier müssen die Proportionen gewahrt bleiben – der Schutz von Eventualitäten zum Preise
der Nichtachtung von Realitäten ist prekär.
@Benedikt „Auch bei Ihnen hat man leider oft das Gefühl, dass Sie gerne hätten, dass die Kirche so schlimm
ist, wie Sie sie sich ausmalen. Oder dass kreuz.net repräsentativ für alle Gläubigen wäre.“ Ähnliches
las ich bereits des öfteren von Ihnen. Sorry, aber das ist Unfug. Ich reagiere hier bei kreuz.net selbstverständlich
auf das, was hier bei kreuz.net gesagt wird. Wenn Sie das als Angriff auf die gesamte RKK auffassen, dann
ist das Ihr Problem, nicht meins – mir ist durchaus bewusst, dass wir es hier mit einem Haufen von Extremisten
zu tun haben, deren Einlassungen dem „Normalkatholiken“ eher peinlich wären, ausweislich Ihrer Anmerkungen
übrigens oft auch Ihnen. Halten wir also fest: kreuz.net ist nicht repräsentativ für die RKK. Beziehen
Sie bitte nicht alles, was ich sage, auf Dinge, die ich nicht gemeint habe. Wahren Sie den Kontext. Aber
seien Sie sich bitte über eines im Klaren: Die hiesigen Klerikalfaschisten haben eine ähnlich schillernde
Außenwirkung wie die Extremtunten beim CSD: Bei weitem nicht repräsentativ, aber überproportional das
Bild in der Gesellschaft prägend. Man scheint hier ja einen regelrechten Wettkampf darum auszutragen,
wer außerkirchliche Vorurteile am markantesten bestätigen kann. Der „hässliche Katholik“ mag fiktiv
sein, aber auf kreuz.net manifestiert er sich. Damit meine ich übrigens nicht Sie.
Annahme, Liebe und Hilfe Genau das ist es, was sich jeder Mensch, und natürlich besonders Alte, Kranke
und Schwache wünscht. Das beinhaltet aber eben auch die Annahme seines eigenen Willens, eine Liebe zum
Menschen und nicht zu irgendwelchen überindividuellen Überlebensvorstellungen und Hilfe bei der Erlangung
des gewünschten Zustandes. Und wenn dieser Zustand aufgrund von Aussichtslosigkeit oder finaler Lebensmüdigkeit
der des Nicht-Seins ist, dann äußert sich der Respekt vor der menschlichen Würde darin, einen menschenwürdigen
Tod zu ermöglichen. Es mag durchaus sein, dass es Menschen mit einer unglaublichen Angst vor dem Tod
gibt, die sich dann selbstverständlich auch in Form von Angst vor Euthanasie äußert. Ich gehöre nicht
dazu – ich habe Angst vor dem Sterben, nicht vor dem Tod, insofern bin ich für alles dankbar, was das
Sterben erträglicher macht. Wohl dem, der Angehörige hat, die seinen Willen kennen und bereit sind,
diesen auch dann zum Tragen zu bringen, wenn man selbst ggf. hilflos an irgendwelchen Schläuchen hängt.
@Copertino Was denn, was denn, Sie MÖCHTEN, dass es ECHTE Hexen gibt? Aber dann doch nur, um christlich
draufzudreschen, oder? Was bevorzugen Sie denn: Den Exorzimus á la Anneliese Michel oder doch den guten,.
alten Scheiterhaufen? @Stefan Fischer „Keine Ahnung“? Wovon denn eigentlich? Von Spukgeschichten und „bösen
Mächten“? In der Tat, so etwas hat mich nur in meiner Eigenschaft als Rollenspielleiter interessiert –
fabelhafter Stoff für finstere Dungeongeschichten. Real? Halten zu Gnaden, Sie wollen sich doch nicht
lächerlich machen? Andereseits, eines sei zugegeben: Einbildung ist eine starke Kraft, und es ist wohl
nicht unmöglich, dass mancher mit ausgeprägt infantilem „Glauben“ sich seine ganz persönlichen Teufel
selber schafft, so als weltanschauliches Exoskelett. Falls Sie auf sowas stehen, bitte, das sei Ihnen
unbenommen… wenn man sich das tolle kreuz.net-Logo so anschaut, stellt man ja ganz allgemein einen,
sagen wir „exotischen“ Geschmack der hiesigen Stammleserschaft fest. Apropos „keine Ahnung“: Mit wievielen
Hexen hatten Sie es denn bislang so zu tun? Sie scheinen ja Fachmann zu sein? *g*
@Parzifal – Zu Ihrer Hexenfrage Jedenfalls gibt es auch heute Menschen, die sich selbst als Hexen sehen.
Mit „Satan“ und all den netten Blocksbergmärchen hat das allerdings eher selten zu tun. Eine frühere
Freundin von mir war fest davon überzeugt, eine Hexe zu sein. Gelernt hatte sie ihr „Handwerk“ von einem
jugoslawischen „Meister“. Nun halte ich von derlei Hokuspokus wirklich gar nichts, aber eines muss ich
als Skeptiker denn doch zugeben: Die Frau hatte eine in der Tat unheimliche Begabung in Sachen Kartenlegen.
Ich weiß, Sie werden jetzt vermutlich dasselbe denken wie ich: Dass das eher was mit Menschenkenntnis
und Psychologie zu tun hat. Im konkreten Fall war das allerdings nicht so. Sie las die Karten auf eine
Frage hin, die ich gestellt hatte, und war sehr erstaunt über das Ergebnis, das (für sie) so überhaupt
keinen Sinn zu ergeben schien. Was sie nicht wusste, war, dass ich tatsächlich eine ganz andere Frage
gesetellt hatte, als ich ihr gesagt hatte, und alles, was sie sagte, passte darauf perfekt und ergab durchaus
einen Sinn – einen Sinn übrigens, den sie nicht kennen konnte. Hat mich ganz schön in meinem Skeptizismus
wackeln lassen, ehrlich gesagt – aber ich habe es dann als Randerscheinung der Wahrscheinlichkeitskurve
abgetan. Dennoch, Sie merken schon daran, dass das jetzt 17 Jahre her ist und ich mich noch so genau daran
erinnere, dass es schon einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. @Freinsberg Wohl gesprochen, in der Tat.
@Theo „So etwas gibt es gar nicht (ausser natürlich bei Relativisten), denn vor GOTT ist kein einziges
Leben anonym. Jeder ist durch IHN ins Leben gerufen worden.“ Letzteres behaupten Sie und können es so
wenig untermauern wie jemand, der meint, alles sei von Nanabozho, dem großen Kaninchen, geschaffen. Aber
was die Anonymität angeht: Ich sagte nicht „vor Gott anonym“ sondern einfach nur „anonym“, was „für
Menschen“ meint. Und natürlich gibt es so etwas. „Ihr Satz stimmt nur dann, wenn Sie ihn auf verschiedene
Individuen beziehen, nicht aber auf Entwicklungsstadien oder Nutzungsbedingungen.“ Theo, das habe ich
getan – ich meinte Mutter und werdendes Kind. Und, um hier einmal Singers provokante Thesen aufzugreifen:
Die Leidensfähigkeit einer werdenden Mutter ist deutlich und unbestreitbar ausgeprägter als die eines
Zellhaufens in den ersten Schwangeschaftswochen. Ich rede, wohlgemerkt, nicht von sog. Spätabtreibungen.
M.E. ist es ein sehr vernünftiger und auch ethischer Ansatz, vorzugsweise den Weg des geringsten Leides
einzuschlagen. Das bedeutet im konkreten Fall aber auch, zu berücksichtigen, inwieweit ein Lebewesen
überhaupt schon Leid empfinden kann. Würden Sie der angestrebten Leidminimierung denn widersprechen
bzw. sie als „unethisch“ bezeichnen? Mal so ganz grundsätzlich, erst einmal losgelöst vom Thema „Schwangerschaft“?
Ich denke, die Welt wäre ein gutes Stück besser, wenn man sich an dieser Maxime orientierte.
@Maurice Oha, da hatten Sie ja in Ihren üblichen ad hominems tatsächlich ‘mal eine Sachaussage versteckt –
Kompliment, das ist selten bei Ihnen. Nun, Jesu Mutter war also Jüdin und damit war auch er Jude… dem
hätte ich genau WO widersprochen? Dass die Qualität „Jude“ via Mutter hergeleitet wird, ist bekannt.
Dass dynastische Abstammung das NICHT tut, sollte es auch sein. Aber da lassen Sie schnell ‘mal fünfe
gerade sein, nicht? Das mit dem „theologisch verstehen“ halte ich, mit Verlaub, für etwas dünn – das
ist eine recht geschwungene Umschreibung dafür, dass etwas, das in der Bibel steht, wortwörtlich nicht
stimmen KANN. Da in der Bibel aber nichts Falsches stehen darf, hebt man es auf die theologische Ebene –
„Widerspruchsbereinigung“ kann man das wohl nennen. Auf die Art kann man „theologisch“ auch 2 + 2 = 5
sein lassen. Dass man dazu regelrechte Kabbalistik bemüht, verleiht der Geschichte einen zusätzlich
obskuren Anstrich. Wie auch immer, Jesus war, nach jüdischen Maßstäben, nicht „vom Stamme Davids“.
Er sollte dazu gemacht werden, damit man frühere Prophezeihungen auf ihn anwenden / umdeuten konnte.
Jesu Ziehvaters Stammbaum war so oder so irrelevant. Aber Sie können ja gerne ‘mal auseinnandersetzen,
wie Sie sich eine solche Abstammung denken bei einem göttlichen Vater. Und bauen Sie dabei bitte auch
gleich das Geschlecht Aaron (Lukas 1,5) ein – nur, um irgendwelche Sperenzchen mit „Ja, aber Mria war
aus dem Stamme Davids“ direkt ‘mal auszuklammern
*seufz* ach ja So manchem will es partout nicht in den Kopf, dass es bei der einen Sache (Schwangerschaftsabbruch)
um eine Individualentscheidung der beteiligten Mutter geht, bei der anderen um eine möglicherweise auch
kommerzielle, anonyme Nutzung. Alles dasselbe, da macht man eben gleich, was unterschiedlicher kaum sein
könnte, wenn man es denn nur irgendwie im Sinne der eigenen, vergurkten Argumentation verbiegen kann.
Erstaunlich, zu welchen dreidemsionalen Verrenkungen eine nulldimensionale Denke fähig ist… und das
notfalls per Spamming. Denkanstoß, Pünktchen: Auch, wenn Menschenwürde „absolut“ gilt, haben Sie das
Problem, dass es um mehr als nur EINE davon geht. Ihre Bemühung der Überhöhung ad infinitum kürzt
sich raus. Aber die Mütter unterschlagen Sie ja ohnehin ganz gerne in der Rechung. @Maurice So langsam
sollte ich bei Ihnen eine Strichliste führen, wie oft Sie ‘was ad hominem ablassen und wie oft zur Sache.
Irgendwas zu null halt. Immer feste labern. @silesius Schwarz und gelb gibt übrigens auch braun bzw,
je nach Mischung, oliv.
@ruhrgebietler Sie können mir ja gerne ‘mal erzählen, wie Jesus „aus dem Stamme Davids“ sein konnte –
beachten Sie, dass nur väterliche Linie zählte (deswegen ja auch der Mummenschanz mit den gleich ZWEI
falschen Stammbäumen Jesu via Joseph… mit dem er NICHTS zu tun hatte). Ach so, und was die ach so schlimme
Einheitsübersetzung angeht, dann schauen wir doch in den anderen: Lutherbibel: „Weise“ Elberfelder: „Weise“
HFA: „Sternenforscher“ Gute Nachricht: „Sterndeuter“ New International: „Magi“ New Int. Readers, King
James: „Wise Men“ Und natürlich die Vulgata: „Magi“ Und was steht großartig Anderes in Ihrer Bibel?
Und von wem ist die? H.P.Lovecraft? Fassen wir zusammen: Sie haben kritisiert, ohne ein Argument zu bringen,
aus dem Bauch heraus und bar jeder Logik. Stattdessen pöbeln Sie ein bisschen haltlos in die Gegend und
erheben sich nebenbei noch über Leute, die, grob geschätzt, das 10.000fache an Sachkunde in Sachen „Bibel“
haben wie Sie, nämlich die Autoren der Einheitsübersetzung.
@AthanasiusII „Und einer der Dreikönige brachte Gold, neben Weihrauch, dem Jesukinde in Bethlechaim.
Oder etwa nicht?“ Etwa nicht. – Jesus wurde nicht in Betlehem geboren; das ist eine nachträgliche Legende
zur Herleitung von David (völliger Käse, wo doch sein Vater gar kein Jude war, Jesus also nicht „aus
dem Hause David“ sein KONNTE – also völlig umsonst, der Betlehem-Fake). – Es waren keine Könige. – Es
waren nicht drei. Es können zwar drei und es können auch Könige gewesen sein, aber von alledem sagt
die Bibel nichts, in der „Einheitsübersetzung“ ist von einer nicht spezifizierten Anzahl von „Sterndeutern“
die Rede. Genausogut können es zwei Astrologen, vier Hofräte oder fünfundzwanzig Sternenbeobachter
gewesen sein. Der Legende nach brachten sie ihm zwar Gold etc., aber anfangen konnte Jesus mit derlei
Zeugs überhaupt nichts – oder wüssten Sie, wo Jesus als goldprunkend beschrieben wird? Man hat ihm in
der Kirche, die in seinem Namen handelt, 2000 Jahre lang unnützen Tand angehäuft, den Jesus zu Lebzeiten
alles andere als schätzte, wie ja überhaupt sein Verhältnis zu weltlichen Gütern eher von Abneigung
geprägt war. Schon komisch: Der Messias selbst stirbt im Lendenschurz mit Dornenkrone, sein Stellvertreter
aber prunkt mit Hermelingefüttertem und (bis vor kurzem) mit dreifacher Goldkrone…
@legehschonwissen (ich mag diese Umschreibung *g*) Endlich ‘mal ein Beitrag zu Sache und nicht nur das
ewige Herumgeeier mit falschen Begriffen! Sie haben den bei Singer kritischen Punkt schon angesprochen.
Tasächlich sind seine Überlegungen alles andere als dumm oder unethisch; sie sind nur in einer nicht-idealen
Welt, in der man nicht grundsätzlich von jedermanns lauteren Motiven ausgehen kann, mit Vorsicht zu genießen.
Auch der von ihm vertretene Utilitarismus ist nicht so „böse“, wie manche, die den Begriff als Schimpfwort
gebrauchen, meinen: Es kommt immerhin darauf an, WELCHEN Zweck man verfolgt, wobei Singer ja nun gerade
NICHT das Lied „der Zweck heiligt die Mittel“ pfeift, sondern eine sehr bedachtsame Abwägung vornimmt.
Diese Abwägung muss man so nicht teilen; ihn deswegen zu verteufeln, ist allerdings nicht angebracht.
@Bonifaz Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord. Aber Sie können das gerne mit den Herrschaften vom Bundesverfassungsgericht
ausdiskutieren, Sie brauchen das mir nicht zu glauben. Was haben Sie eigentlich davon, nimmermüde bewusst
die falschen Begriffe zu verwenden? Sie machen sich doch nur angreifbar? Sorry, versteh’ ich nicht. Aber
vielleicht haben Sie ja auch irgendeinen Fetisch und empfinden eine seltsame Befriedigung dabei, des falschen
Zeugnisses überführt zu werden? Ist das irgendeine Lust am Tabubruch oder sowas?
@Theo Wenn Sie den Nick „AGnostiker“ als „Hinweis auf fehlende Ethik“ auffassen, dann wissen Sie wahrlich
wenig über Agnostizismus. Tip für Sie: Ethik bedarf nicht der Religion, erst recht nicht eines wie immer
gearteten Theismus. Man muss schon ein fataler Ignorant sein, um den großen – nichtchristlichen – Philosophen
„mangelnde Ethik“ vorzuwerfen. Im Gegenteil, diese haben sie wesentlich entwickelt. @Maurice Corvisier
Trefflicher als mit Ihrem freigiebigen Umgang mit der Vokabel „pervers“ könnten Sie sich nicht selber
richten. Falls Sie es nicht gemerkt haben sollten: Mit derlei Sprüchen rennen Sie mit Schmackes in das
offene Messer der eigenen, religiösen Erfordernisse. Viel Spaß beim Büßen – und denken Sie daran:
Vergebung wird nur gewährt, wenn Sie es ernst meinen mit der Einsicht. Ihnen also ausweislich Ihres Gebarens
nicht.
@Theo Kleine Gegenfrage: Wieviele halten sich an diese altbekannte Regel ? Niemand. Das ist ganz wie bei
Ihnen im Katholischen, wo ja auch niemand die Regeln komplett einhält (Sie erinnern sich? „Der werfe
den ersten Stein“?) – insofern verwundert dieser Ihr rhetorische Ausflug auf verlorenem Posten. „Wenn
wir aber zur Gemeinde Jesu gehören, wissen wir, dass wir in unserem Sosein durch IHN angenommen sind.
Uns also von dieser Sicherung um den Preis der Wahrheit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit verabschieden können.“
Sagen wir ‘mal besser, Sie glauben das. „Wissen“ ist ein bisserl mehr. Und wenn Christen so viel wahrer,
ehrlicher und gerechter sind, warum war das katholisch dominierte Europa dann kein Elysium? Komisch, nicht?
„Zur Gemeinde Jesu gehört man qua Taufe. Das liefert gleich nebenbei ein Argument, warum es so wichtig
ist, bei der Taufe von der Erbsünde zu sprechen.“ Och, das ist leicht zu durchschauen: Das Gefasel von
der Erbsünde dient dazu, die Zwangstaufe von Menschen, die sich noch nicht wehren können, zu forcieren.
Es ist bekanntlich nie zu früh, sich eines zukünftigen Kirchensteuerzahlers und Nachbeters zu vergewissern.
„Deshalb hätten wir auch einen lebenswerteren Planeten, wenn diese Gewissheiten internalisiert würden.“
Wie wir ja gesehen haben – ROTFLMAO!
@Sozialkatholisch Halten zu Gnaden, mein Bester – diese Forums-Einlassungen zum Thema „Harry Potter“ sind
wirklich derart debil, dass man versucht ist, ein Entmündigungsverfahren gegen die Verfasser einzuleiten.
Als mehrfacher Leser aller Potter-Bände kann ich nur sagen, dass man sich im Forum einer illusionären
Parallelwelt hingibt. Das ist der gegorene Schwachsinn, was da verzapft wird – und meistenteils auch nachweislich
sachlich falsch. „Volksverdummung“ live. @Guntram 1. DDL – „DLL“ ist eine dynamic link library 2. Es heißt
„nausschäumt“, Sie Zuagroaster 3. Ich bin bestens bedient, danke. Sie lacht gern und laut, wenn ich ihr
den täglichen kreuz.net-Quatsch erzähle. Im übrigen ist sie katholisch *g* @rudolfsohn Na, immerhin
habe ich – im Gegensatz zu Ihnen – nicht den geringsten Grund, meinen Realnamen zu verbergen, dem Sie
da so nett huldigen. Was ist, sind Sie jetzt neidisch auf den klangvollen Namen, oder doch eher giftig,
weil Sie Ihren volksverhetzenden Schmus aus nackter Angst und Feigheit verstecken müssen? Hm, Liebelein?
Sie aufrechter, tapferer Deutscher? Hart wie Leder, schnell wie Kruppstahl?
@obelix No, geh’, wann da Kini des hean daad wos da Stoiber so schwatzn duad, nacha daad a si im Grab
(oiso: im See) ummi drahn. Oba dene Schwulitäten, de ham scho Tradition da herunt, des muass ma scho
song. Da kimmt ma jetzt die Idee, ob dös wohl Zufall sei kennt… i moan, Bayern als as katholischste
von alle dene Ländern, und ausg’rechnet mia hom an schwuln Kini ghobt – was moanens, ob dös wos mitanand
zu doa hom kennt? Ach, ah, Guntram, gehn’s, seins so guad und hoitens amal as Mei, gell, muass ja ned
a jeder direkt spann, dass Sie aufa intellektuelln Brennsuppn dahergschwumma san. „Krank“, wissens, „krank“
des san Leit wia Sie de wo net zufrieden sein kenna so lang da no andere san de wo irgendswie anders san.
Leits wia Sie de homma fei gfressen, des sog i Eahna! [v.d.Red.zens.]
@Knecht Ruprecht – Aber hallo! Ja, ist schon schlimm mit der Homo-Regierung, allen voran natürlich die
Homo-Kanzlerin mit ihrem Homo-Ehemann. Und dann erst der Homo-Bundestag, der reinste Sündenpfuhl, sage
ich Ihnen! Aber wenn es nur das wäre, das geht ja in den Homo-Landtagen noch weiter, fragen Sie nur ‘mal
bei Homo-Stoiber in Homo-Bayern nach, da ist es so warm, dass selbst die Schwulen schwitzen, unglaublich,
sowas. Unterstützt wird die ganze Schwulerei natürlich von den Homo-Gewerkschaften, den Homo-Lobbies
und den Homo-Kirchen, speziell vom Homo-Papst in Rom. Diese Homos schrecken ja nicht einmal davor zurück,
zum Schein Kinder in die Welt zu setzen, um ihre finsteren Homo-Umtriebe in gleißendes Hetero-Weiß zu
kleiden. Es ist schon schlimm. Man weiß ja gar nicht mehr, was man machen soll, sogar der Mond ist schwul,
vom Erdkern gar nicht zu reden. Zu Hülf, zu Hülf! Ach weh’ uns 6,5 Milliarden Schwuletten, zu Hülf!
… Ansonsten fällt mir zu Ihrem Geschwurbel eigentlich nur noch der schöne Spruch ein: „Meine Damen
und Herren, es singt für Sie: Das Niveau!“
@kreuzfidel In diesem Kontext halten sich ein paar „urban legends“ mit verblüffender Zähigkeit. Richtig
ist, das das HIV-Virus sehr klein ist – kleiner als z.B. ein Spermium. Unrichtig ist, dass es deswegen
irgendwie „leichter durch ein Kondom geht“. Viren werden via Flüssigkeit übertragen (Tröpcheninfektion) –
wo keine Flüssigkeit durchgeht, geht auch kein Virus durch. Es fehlt einfach der Träger. Dass aber durch
Kondome keine Flüssigkeit geht, können Sie simpel im Eigenversuch austesten: Füllen Sie ein Kondom
mit Wasser oder irgendeiner anderen Flüssigkeit und schauen Sie, ob etwas durchtröpfelt. Das wird nicht
der Fall sein. Sie könnten ein Kondom mit virenverseuchter Flüssigkeit füllen und stundenlang daran
herumlutschen – sofern Sie das Kondom dabei nicht mit den Zähnen perforieren, wird nichts, nicht das
Geringste, geschehen.
@Sozialkatholisch „Ich finde ihre Einlassung über dieses Thema überzogen.“ Ja, aber natürlich ist sie
das. Immerhin gehören Sie zu denen, die das noch MERKEN und diese Art von „Auseinandersetzung“ nicht
als normal ansehen. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch, verbunden mit einem bedauernden Achselzucken,
denn ich sah mich einfach nicht in der Lage, dem konzentrierten Unfug dieses Artikels irgendeinen sachlichen
Kommentar zuzufügen und ihn damit noch unverdient aufzuwerten. Natürlich sind „geringe Kinderzahlen“
ein Problem – aber nur dann, wenn man in starren Denkschemata verharrt. Das „Problem“ besteht in Wahrheit
in erster Linie darin, die Kurve zu kriegen, denn bislang ging man eben allzu naiv von konventionellen
Bevölkerungspyramiden aus. Da wird man umlernen müssen. Das „Vermehren wie die Karnickel“ war – bewusst –
respektlos, denn ich habe zwar sicher Respekt vor jedem, der verantwortlicher Vater oder Mutter ist, aber
für Leute, die Kinderzahlen als Mittel der politischen und/oder religiösen Auseinandersetzung missbrauchen,
habe ich nur Verachtung übrig, tut mir leid. Und was unsere Kultur angeht: Mit der habe ich kein Problem.
Aber ich habe auch kein Problem damit, das Wechselspiel der Kulturen wahrzunehmen. Wenn eine Kultur untergeht
(und unsere ist weit entfernt davon!), dann ist das nichts zum Bejubeln oder Beheulen, sondern Fakt. Da
bin ich sehr emotionslos.
@Guntram Würde ich zum ersten Mal von Ihnen lesen, würde ich zu Ihrten Gunsten annehmen, Sie wüssten
es eben nicht besser, und würde mich bemühen, Sie über Ihre diversen Irrtümer aufzuklären. In Ihrem
Fall aber liegt die Sache anders, wie bei eigentlich allen Homophoben hier: Sie WISSEN es durchaus besser,
wollen es nur nicht wahrhaben. Die liebe Angewohnheit, verächtlich auf eine ganze Bevölkerungsgruppe
heruntertzugucken und sie mit jedem beliebigen Prejorativ zu belegen, ist Ihnen unendlich wichtiger als
Information oder gar Wahrheit. Und, sehen Sie, gnau für Menschen wie Sie werden die Antidiskriminierungsgesetze
gemacht: Weil Ihr eingebildetes Recht auf Herabsetzung anderer keines ist. Wenn man da mit Aufklärung
nichts erreichen kann, weil Sie sich dieser bockstarrig verwehren, dann notfalls eben mit Zwang. Wollen
wir doch ‘mal sehen, ob Ihnen der Hang zu freien Beschimpfung anderer auf Dauer wichtiger ist als etwa
die eigene Brieftasche. P.S.: Der Vollständigkeit halber: Niemand wird schwul „gemacht“. Aber das wissen
Sie ja eigentlich. Es klingt nur halt immer so toll, gell?
@Der Tradition verbunden Beschwerden bzgl. meiner 2 Nicknames richten Sie bitte an die kreuz.net-Redaktion,
die beide Accounts beschränkt. MIR wäre es auch lieber, ich könnte einfach einen Namen verwenden. Damit
hätten wir Ihre seltsamen Unterstellungen dann wohl abgehakt, nicht? Und dann wenden wir uns noch Ihren
Begriffsverwirrungen zu: Ich habe in diesem Thread explizit die Bezeichnung BÜRGER kritisiert; Sie faseln
hier von „Menschen“. Das eine ist ein juristischer, das andere ein primär biologischer Begriff. Wenn
man Begriffe verwendet, sollte man das korrekt tun. 1. Ungeborene sind keine Menschen – sie werden welche.
Dem stehen die vom BVG zuerkannten Menschenrechte nicht entgegen. 2. Ungeborene sind keine Bürger. Nie
gewesen. Und das BVG hat nie auch nur das Geringste in diese Richtung gesagt – weil es juristischer Blödsinn
wäre, die würden sich hüten, so einen Quatsch zu sagen. Vielleicht machen SIe sich erst einmal schlau,
bevor Sie so aggressiv andere der Unwissenheit und Falschaussage bezichtigen? P.S.: Dass Abtreibung als
„rechtswidrig“ angesehen wird, ist bekannt – wo genau haben Sie denn die „wenigen Ausnahmefälle“ her,
hm? Mal wieder Pappkameraden aufgestellt? Sie wollen so gut sein, mir das, was Sie mir hier zueignen,
zu zeigen. Sie quatschen nämlich gerade massiv dummes Zeug.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Immer gib ihm! Leitspruch des Tages der kreuz.net-Redaktion: „Man sah zur Rechten
wie zu linken einen halben Türken sinken“ …verbunden mit einem Stoßseufzer, dass „früher halt doch
alles besser war“. Also, liebe Ösi-Katholen, hört brav auf kreuz.net und vermehrt Euch wie die Karnickel,
denn das darf ja nicht sein, dass die gottlosen Muselmänner mehr Kinder haben. Nachher haben die irgendwann
rein anzahlsmäßig was zu melden, und wenn die ähnlich drauf sind wie Ihr hier, dann, ja dann habt Ihr
allen Anlass zu Sorge. Also, dann ab morgen gibt’s direkt nach der Eucharistie feierliche Befruchtungszeremonien –
jede nichtschwangere, KATHOLISCHE Frau hat sich dann (freudig, versteht sich!) zur Schwängerung zur Verfügung
zu stellen – natürlich nur Verheiratete. Schnellehen kann der anwesende Priester bei Bedarf ja schnell
schließen, und AB geht’s! Kinder für den Papst! Ein Volk, ein Reich, ein Glaube!
@Abu… Ich schließe mich Golileo an – auch ich werde meine Kinder garantiert nicht in die Obhut katholischer
Kreise geben. Ich halte nichts davon, leicht beeinflussbaren, weil jungen Menschen einen Märchenglauben
einzuimpfen, gegen den sie sich nocht nicht wehren können – das ist für mich geistige Vergewaltigung.
Außerdem möchte ich, dass meine Kinder ihre EIGENE Meinung haben. Katholizismus mit seinem „Du MUSST
dies und jenes glauben“ ist mentale Verkrüppelung, das kann kein Vater ernstlich wollen. Schließlich
gönn eich meinen Kindern eine eigene sexuelle Identität. Die sollen sich niemals mit der schwülen Verklemmtheit
herumschlagen müssen, die spürbar bei einigen der hiesigen Forumsteilnehmer bösartige Neurosen hinterlassen
hat. Für meine Kinde das Beste. Pfaffentum gehört ganz sicher nicht dazu, das können Sie geschenkt
haben.
Liebe Beobachterin, man braucht schon eine gesteigerte Portion Dreistigkeit, um einen BUCHtitel als Messlatte
des Verhaltens einer ganzen Bevölkerungsgruppe verkaufen zu wollen. Wen, glauben Sie denn, können Sie
mit derlei Scharaden für dumm verkaufen? Ich brauche noch nicht einmal das übliche Sexshopangebot zu
bemühen, um Sie ausweislich Ihrer eigenen, verdrehten „Logik“ als das größere – weil heterosexuelle –
Dreckschwein hinzustellen: „Wenn Eros uns den Kopf verdreht. Philosophisches zum Seitensprung“ von Harald
Koisser, Eugen-Maria Schulak Orac „Ich habe einen Liebhaber. Die Gebrauchsanweisung.“ von Martina Rellin
Kabel (Boah, auch noch eine Frau – die Sau…!) Dass Sie sich nicht schämen – soeben wurden Sie als Heterofrau
als Ehebrecherin demaskiert… jedenfalls dann, wenn man Ihrer Logik für Denkgehinderte folgen möchte.
Ich weiß schon gar nicht mehr, das WIEVIELTE Mal ich jetzt irgendeinen Mist von Ihnen gelesen habe, der
so dumm und falsch ist, dass er wohl nur pure Bosheit sein kann.
@Der Tradition blablabla Und wenn Sie sich auf den Kopf stellen und mit den Zehen wedeln: Es GIBT keine
„vorgeburtlichen Bundesbürger“. Und das hat auch mit dem BVG und allem, was Sie da zitierenderweise so
nett herunterbeten, nichts zu tun – das Wortkonstrukt ist schlichterdings Blödsinn. BÜRGERrechte hat
Mensch ab der Geburt und keine Sekunde vorher. Schwätzer, echt…
@möchtegern-kathole Nehmen wir das einfach ‘mal so an, wie Sie das sagen. Unter dieser Annahme ist dann
also Treue 100% erfolgreich. Dasselbe gilt allerdings auch für Kondome, denn eine missglückte Verhütung
bzw. missglückter Übertragungsschutz per Kondom ist dann eben KEINE Verhütung bzw. KEIN Übertragungsschutz.
Merken Sie was? Die Aussage „Treue ist zu 100% erfolgreich“ transportiert keinen Sinn oder allenfalls
denselben wie „Nichtansteckung ist zu 100% erfolgreich“ – ziemlich exakt Null also. Hier wird die ganze
Zeit eine Maßnahme mit deren Erfolg durcheinandergeworfen – absichtlich, wie ich vermuten muss; Statistiker
würden sich totlachen über solches Ignorantentum (oder sich verzweifelt die Haare raufen). Redlich ist
das alles nicht – scheinbar genügen gewissen Leuten reale Zahlen nicht als Argumentationsbasis, da muss
man dann halt zu den berühmten Äpfel-Birnen-Vergleichen greifen.
@Die Fidele Sie haben die berechtigte Kritik nicht verstanden. Treue wirkt zu 100%, richtig. Und zwar
dann (und NUR dann!) WENN sie wirkt. Das aber ist trivial, ist völlig redundante Information, pure Tautologie.
Auch ein Kondom schützt zu 100%… WENN es schützt. Oder auch ein Apfel. ALLES wirkt „zu 100%“ – WENN
es denn wirkt. Der systematische Irrtum besteht darin, als „Treue“ nur die erfolgreichen Versuche zu bezeichnen.
So belügt man sich natürlich selbst. Eine seriöse Gegenüberstellung wäre nur eine solche, in der
man die ABSICHTSERKLÄRUNG zur Treue mit der tatsächlich STATTFINDENDEN Treue in Relation bringt (das
entspräche dann dem INTENDIERTEN Schutz per Kondom vs. dem EFFEKTIVEN). Und da braucht man nun wahrlich
kein begnadeter Statistiker zu sein, um die hohe Versagerrate zu konstatieren.
Die Sprachregelung von kreuz.net entlarvt sich selbst Man verschleiert hier wissentlich und willentlich,
dass es sich beim Holocaust um eine konzertierte, sorgasam geplante Aktion mit dem Ziel der „Endlösung“
handelte, während es bei Abtreibungszahlen um die Summe von völlig autarken Individualentscheidungen
ohne irgendein solches Gesamtziel geht. Im Gegenteil wird wahrheitswidrig die Existenz einer hinter der
Abtreibung sitzenden „Ideologie“ suggeriert. Das sind so die Gründe, warum kein seriöser Wissenschaftler
einen solchen terminus verwenden würde – er ist einfach zu peinlich für den, der ihn benutzt. Nicht
minder dämlich ist die Formulierung „vorgeburtliche Endlösung an 800.000 Bundesbürgern“. Abgesehen
von dem auch hier wieder völlig unnötig bemühten Nazi-Jargon, ist das schlicht eine Falschaussage:
vorgeburtliche Bundesbürger gibt es nicht. Punkt. Aus. Nichts als eine Kampfformulierung aus dem Arsenal
kreuz.netscher Volksverdummung. Es spricht Bände, dass man derlei Hirnschiss für nötig hält – und
seine Leser für dumm genug, ihn ernst zu nehmen.
@Abu – Differenzieren statt Pauschalisieren „Wenn erwachsene Männer (denn um solche handelt es sich zumeist)
Kinder bis hinunter zu Babys penetrieren, dann ist das mit „schlecht“ nur unzureichend ausgedrückt, es
ist abscheulich.“ Zustimmung. Gleichzeitig sollte man sich aber bewusst machen, dass Sie hier natürlich
absolute Extreme aufführen – so etwas (Penetration von Kleinkindern) wird selbst innerhalb der pädophilen
Strukturen überwiegend abgelehnt. Es ist immer wieder das Gleiche: Man greift sich einen besonders plakativen
Apsekt heraus (z.B. bei Schwulen die exzessiven Tunten, bei Pädos die skrupellosen Extreme) und urteilt
pars pro toto. Das ist natürlich Unsinn; mit gleicher (fehlender) Logik müsste man Heteromänner ablehnen,
weil manche von ihnen vergewaltigen. „„was dabei rauskommt“: eine Zerstörung der Psyche.“ Es ist keineswegs
unstrittig, konkret wie diese „Zerstörung der Psyche“ aussieht und worauf sie zurückzuführen ist. Die
umgebende Gesellschaft dürfte einen entscheidenden Anteil daran haben, man denke nur einmal an die unachtsame
Begrifflichkeit „Kinderschänder“, die den Opfern quasi suggeriert, dass SIE nach einem Missbrauch „geschändet“
seien. Wenn Sie sich etwas mit dem Thema befassen, stellen Sie fest, dass Schuldkomplexe einen erschreckend
hohen Anteil der psychischen Probleme von Missbrauchsopfern darstellen – Schuldkomplexe, die wesentlich
auf die Gesellschaft zurückzuführen sind, in dieser(!) Hinsicht sind die eigentlichen Täter nur Anlass.
Pervers, hm?
@-=Richard=- „Es ist doch klar das das zu Rangeleien mit der dortigen Bevölkerung führt“ Und wenn die
Demonstranten nicht selbst Teil dieser Bevölkerung wären, könnte man Ihre Äußerung evtl. sogar als
sinnvoll bezeichnen. @Frasim Sie scheinen eine bemerkenswerte Kristallkugel zu besitzen. Seit einer Weile
gilt Deutschland als „Missionarsgebiet“ der katholischen Kirche; die Zahl der Getauften nimmt weiter ab,
die der tatsächlich Gläubigen beträgt seit langem nur einen Bruchteil davon. Sie SIND schon lange eine
Midnerheit innerhalb einer Minderheit und wären wohlberaten, Minderheitenschutz ernst zu nehmen, da er
sehr bald schon SIE schützen wird. Was Sie als „Wahrheit“ bezeichnen, ist so relevant wie Ach ja: der
berühmte Reissack. @Abu Ihnen mag ein CSD als „pervers“ erscheinen. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass
manche katholischen Praktiken dem Ungläubigen ebenso erscheinen können – nur neigen diese etwas weniger
zur Aburteilung Andersartiger als „perverse Sünder“. Aber suspekt sind sie uns schon, diese frömmelnden
Betleutchens. Wir lassen Sie aber, wenn sie’s doch partout so wollen. Lassen SIE auch die anderen. Ist
doch gar nicht so schwer.
@Gaga Sie sind ein Spinner, der sich, allen offenkundigen Anzeichen zum Trotz, selber einredet, die Gesetzeslage
würde sich so ändern, wie Sie sich das in Ihren feuchten Träumen einbilden – damit anschließend ausgerechnet
SIE damit herumprahlen können, das mit herbeigeführt zu haben. Sie empfinden sich als einen „Man on
a mission“, dem jedes Mittel recht sein darf – wie verlogen Ihre Hoffnung auf „strengere Gesetze“ tatsächlich
ist, belegen Sie selbst ständig dadurch, dass SIE sich über Gesetze erhaben fühlen. Davon abgesehen,
ist Ihre Tour so erbärmlich wie billig: Zunächst einmal laber Sie jeden schräg von der Seite an, der
sich – ganz selbstverständlich im WWW – eines Nicknamens bedient, und sobald der so von Ihnen Angepöbelte
seine Identität offenbart, kramen Sie nach, ob Sie nicht irgendwo irgendeine Lüge auftreiben können,
durch die Sie sich befugt glauben, von Ihrem Gegenüber als „KiFi“ oder „KiFiunterstützer“ schwadronieren
zu können. Für Sie gibt es auf dieser Welt nur zwei Sorten von Menschen: Ihre Claqueure und alle anderen.
Mit Pädophilie, Kindesmissbrauch, mit Opfern gar hat das nichts zu tun. Es geht um Gaga, den eingebildeten
Heilsbringer. Wie erstaunlich, dass Ihr Weg durchs WWW durch Lüge und Beleidigung gepflastert ist, wo
man Sie doch gülden bekränzen müsste, nicht?
Jaja… …diese Leutchens, die einem mit hochrotem Kopf und extrem wortreich unter Verwendung von Zitaten
ihr „Du interessierst mich nicht, ich finde Dich total unwichtig!“ ins Gesicht brüllten, fand ich schon
immer zum Schießen. Und so überzeugend, doch, doch… Ich, gereizt? Im Gegenteil, ich bin hochentspannt.
Es hat zwar lange gedauert, aber vor einer halben Stunde ging mir endlich auf, dass Kamerad Pünktchen –
und Sie gleich mit – plärren können, bis Sie meinetwegen ultramarinblau werden – es wird nichts nützen.
Und, wie gesagt: Mir ist es sowas von egal, ob, wie und wie oft Sie sich fortpflanzen. Aber es verschafft
mir nach all den untergriffigen Anwürfen zugegebenermaßen eine gewisse Genugtuung, zu wissen, dass Sie
und besonders der da vor Galle überquellen, weil Sie das umgekehrt nicht so sehen und es Sie schier zum
Würgen bringt, dass „mijne vrouw de DDL will nich so als ick dat will“ und Sie haargenau NICHTS dagegen
tun können als ohmächtig zu zetern. Wohl bekomm’s. Hach, da fühlt sich jede Zelle frisch!
@Pünktchen Tja, das mit der tollen Verhütung klären Sie dann doch bitte mit den hier anwesenden Ultrakatholiken
ab. Ich bin mir nicht sicher, ob die dem Loblied so vorbehaltlos zustimmen. Viel Spaß beim Diskutieren.
Ach, ähm – Sie sind noch Jungfrau, stimmt’s? Soll gar kein Angriff sein, es ist nur die letzte verbleibende
Erklärung für Ihre dummes Geschwafel. Aber egal. Wissen Sie, ich werde SIE nicht daran hindern, sich
sinnlos zu vermehren, falls Sie ‘mal eine finden, die das mit sich machen lässt. Und umgekehrt werden
Sie MIR nichts vorschreiben (können). ICH kann damit leben. SIE haben ein Problem damit. Wie außerordentlich
schade. Kamillentee?
@Theo – Noch ein Leckerchen für Sie Da hatte ich nun, nachdem ich das Warnschreiben des Bischöfl. Generalvikariats
Münster vor M.B. auf meinem Blog veröffentlicht (Sie hatten gesehen, dass man dort IHM „problematischen
Umgang mit Mädchen“ vorhielt?)… und raten Sie ‘mal, was nur Stunden später auf seiner Website www.weisse-rose.info/modules.php?name=News&file…
zu lesen stand? „Ich habe von eurer Sache mit der seltsamen Mitarbeiterin eben exakt jenes Bistums erfahren,
dessen Geschädigter ich bin. Ein pädophiler Priester besagten Bistums hatte mich zu meiner Messdienerzeit
mehrmals missbraucht. Ich zeigte ihn an, aber er wurde gedeckt, einfach nur versetzt, nicht abgesetzt.
Ich hingegen wurde eingeschüchtert. Es fiel mir in meinem Fall auf und in eurem Fall scheint es so zu
sein: die engagiertesten jungen Christen, die am treuesten ihren Glauben verteidigen und gegen den Mainstream
schwimmen, die gegen Werte- und Sittenverfall, gegen Homoehe und Abtreibung, gegen aggressive Atheisten
und Satanisten aktiv sind, werden am meisten im Stich gelassen oder sogar ausgegrenzt. Ich setze gegenwärtig
meine Hoffnungen in den neuen Papst, daß er nach und nach in diversen Bistümern aufräumt und so mancheN
MitarbeiterIn vor die Tür setzt. Falls der Grund für die Jahre zurückliegende Aktion gegen euch eure
Recherchen gegen Pädo-Pfarrer sein sollten, setzt euch bitte mit mir in Verbindung, damit wir an einem
Strang ziehen können. Grüss Gott“ Merken Sie was?