DDL
Erstellt: 15:59:10 | Mittwoch, 31. Mai 2006
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807 Lesermeinungen
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Die Freimauer sind tief in die Kirche eingedrungen
#146   DDL   01:56:22 | Freitag, 29. September 2006
Und übrigens…
…hat kreuz.net ab jetzt auch Ruhe vor mir. Leider kann man seinen Account ja nicht löschen, aber eine Passwortänderung mit Zufallszeichen sollte es tun.
War eine interessante Zeit hier, obwohl ich zugeben muss, dass man sich redlich bemüht hat, mir die katholische Konfession einen ganzen Tacken widerwärtiger zu präsentieren, als ich sie vorher wahrnahm – nicht alle natürlich, aber ganz besonders die, die sich dem Wahn hingeben, so ganz besonders christlich zu sein.
Ach ja, und ein paar mir bis dato kaum vorstellbare, menschliche Abgründe durfte ich ebenfalls bewunder – Grüße an Pünktchen und Moritz, Sie haben in der Tat Maßstäbe an Niedertracht und Verlogenheit gesetzt.
So, tschüsschen mit Küsschen!
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#66   DDL   01:47:59 | Freitag, 29. September 2006
@Benedikt & Adrian
„Warum sollte man so etwas Schreckliches erfinden?“
Ähm, das ist ja wohl die falsche Frage.
Die richtige Fassung lautet:
„Warum sollte man so etwas Schreckliches tun?“
Haben Sie noch nie ‘mal so richtig (ich weiß, das klingt jetzt verdammt arrogant) primitiven Leuten zugehört? Wie die sich gegenseitig die Angeber-Lügengeschichten um die Ohren knallen? Ob die Geschichten nun besonders toll oder besonders schrecklich sind, spielt gar keine Rolle, Hauptsache „besonders“. Sich gegenseitig übertrumpfen ist da alles, das eigene, ereignislose Leben wird mit wahnwitzigsten Münchhausengeschichten aufgebauscht.
Die Herrschaften mit dem steifen rechten Arm mussten die ganze Zeit erpicht sein darauf, sich NOCH nazimäßiger als die anderen zu geben. Solche Stories waren genau das, womit man sich den Ruf verschaffen konnte, ein „ganz scharfer Hund“ zu sein. Ob es stimmte, war eine ganz andere Sache, alles, worum es ging, war der eigene Platz in der Hackordnung zu Füßen des Führers und seiner Lieblinge.
Anyway, m.W. gibt es keinen stichhaltigen Beleg für die Geschichte, sondern lediglich „ich habe gehört, dass…“.
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#141   DDL   01:34:05 | Freitag, 29. September 2006
@Adrian
Ob Ketelhohn hässlich ist, weiß ich nicht, und selbst, wenn er das wäre, wäre das nicht wirklich von Belang, oder?
Aber mir geht das ganze Geschwätz eh’ auf die Nerven; gewisse Leute tun so, als hätten sie ein Patent auf das Attribut „christlich“ und würden das Copyright (INKLUSIVE natürlich des EXKLUSIVEN Interpretationsrechtes) auf die Bibel besitzen. Ein gewisser Jesus – der sich bekanntlich aufgrund seines Hinscheidens vor knapp 2000 Jahren nicht dagegen wehren kann – wird marketingtechnisch verwurstet wie Ronald McDonald, und so ein Herr in Rom beansprucht für sich diverse Nachfolgen und daraus abgeleitete Definitionshoheiten darüber, wer wann was wie richtig oder eben falsch gedacht / gemacht hat… na klar.
Natürlich kann der Papst jederzeit jeden aus seinem Club der Alleinseliggemachten ‘rauswerfen. Allerdings ist das Instrument der Exkommunikation mittlerweile verdammt stumpf geworden, und es tummeln sich x-Hunderttausende inmitten der Reihen der RKK, die „eigentlich“ längst exkommuniziert sind (meist nicht einmal vom Papst, sondern, weil der ‘mal irgendwann dekretiert hat, dass dieses oder jenes Verhalten „automatisch selbst exkommuniziert“).
Fragt sich, wieviele in ein paar Jahren noch übrig sind, die’s interessiert. Gerade bei der Lektüre von kreuz.net bekommt man den Eindruck, „richtige“ Katholiken seien fast nur noch die, deren Primärinteresse dem „richtigen“ Verhalten ihrer Mitkatholiken gilt, und die nur darauf warten, „Ketzer“ schreien zu können.
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#139   DDL   00:53:11 | Freitag, 29. September 2006
@B&B (Breze & Benedikt)
@Breze
Seien Sie mir nicht bös’, aber das erinnert mich an (ich glaube, es war) Malachias’ Beteuerungen, man könne nur entweder Pole ODER Jude sein.
Nun bin ich selbst weder Katholik noch Freimaurer, aber ich denke doch, dass diejenigen, die BEIDES sind, ein recht schlagendes Argument gegen Ihre Behauptung, man könne NICHT beides sein, darstellen.
Was genau würden Sie denen denn absprechen? Freimaurer sein zu können oder Christ?
Und wie erklären Sie sich die > 21.000 explizit christlichen Freimaurer (die restlichen sind nicht alle NICHTchristlich, sondern gehören nur zu Logen, wo das nicht Voraussetzung ist)? Haben die alle Spaß am Doppelleben oder was sind das für zwielichtige Gesellen?
Wäre es nicht ehrlicher, Sie würden sagen, Sie können sich die Kombination nur einfach nicht vorstellen, und zwar primär deshalb, weil Sie eigentlich gar nicht so recht wissen, was Freimaurerei denn eigentlich ist?
@Benedikt
Naja, als „andere Gruppe“ ausgerechnet jene eine herauszugreifen, die kraft ihres Inhaltes eben nicht theistisch ist, das war ein eher sinnloser Beitrag. Oder redundant, wie Sie wollen.
Was Kommunisten betrifft: Ja herrjeh, da bekommen Sie hier jeden Tag gezeigt, wie unterschiedlich Leute, die nominell alle derselben Weltanschauung anhängen, sein können, und meinen nun, jeder, der sich als Kommunist begreift, müsse mantramäßig den Vers vom Opium fürs Volk herbeten? Einer Anschauung anzuhängen bedeutet doch nicht 100% Dogmatiktreue (na, für SIE vielleicht schon…)!
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#137   DDL   00:18:52 | Freitag, 29. September 2006
@Breze
Sie haben insofern Recht, als „das“ so in der Loge nicht verkündet wird. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gerade einen der Kernpunkte herausgearbeitet, warum Freimaurerei eben KEINE Religion ist, weder pseudo- noch sonstwie – weil sie das eben NICHT verkündet, sondern jedem selbst überlässt.
So ziemlich auf jeder Freimaurer-Website werden Sie dick und deutlich lesen können, dass sich die Freimaurerei explizit ausschließlich auf diesseitige Dinge bezieht und alles Jenseitige (sofern man daran glauben möchte) den Religionen etc. überlässt. Einzig „starke Atheisten“, also solche, die grundsätzlich die Möglichkeit einer Existenz jedweder göttlichen Macht, jedes übergeordneten Prinzips usw. bestreiten, können keine Freimaurer werden.
Und genau deshalb ist es durchaus möglich, die auf das Diesseits gerichteten Prinzipien der Freimaurer „auf höherer Ebene“ einem (z.B. Ihrem) göttlichen Prinzip folgend zu sehen – nur nötig ist es nicht, und vermutlich ist es dem Vatikan einfach ein Dorn im Auge, dass man seine Lehre nicht für grundsätzlich alleinseligmachend und unabdingbar hält.
Das ändert nichts daran, dass es eine Reihe explizit christlicher Logen gibt: „Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland“ umfasst ca. 15% der ~144.000 deutschen Freimaurer und „erwartet eine christliche Grundhaltung mit einem Bekenntnis zu Jesus Christus“. Wenn Sie das Thema so interessiert, werden Sie sicher Gefallen finden an den 999 häufig gestellten Fragen freimaurer.org/faq/.
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#129   DDL   21:56:04 | Donnerstag, 28. September 2006
@Malachias & Breze
Malachias, das ist ja alles schön und gut, nur beantwortet es die Frage nicht: Hätten Judas und der Sanhedrin anders handeln können, als sie es – der Bibel nach – taten?.
Denn hätten Sie es getan, hätten Sie damit dem Wissen und Wollen, dem Plan Gottes zuwider gehandelt. Freier Wille hin oder her (es ist sowieso höchst zweifelhaft, wie ein „freier Wille“ mit einem „allwissenden Gott“ vereinbar sein soll), Jesus hat es vorausgesagt, ergo wäre die Alternative lediglich gewesen, ihn, Jesus, den Sohn Gottes und wahren Gott, als falsch zu widerlegen. Das dürfte nach Ihrem eigenen Verständnis schlichtweg unmöglich sein – von den Folgen für Ihren theologischen Überbau, der schlichtweg nicht stattgefunden hätte, gar nicht zu reden.
@Breze
Die Grenzen zwischen Weltanschauung und Religion sind natürlich fließend, wobei wir uns vermutlich darauf einigen können, dass „Weltanschauung“ der Oberbegriff ist?
Dann müssten wir also fragen: „Was ist eine Religion?“ und prüfen, ob das auf die Freimaurer zutrifft. Jetzt nennen Sie aber die Freimaurer eine „Pseudoreligion“, was so ziemlich jede exakte Definition schier unmöglich macht. Mit „Pseudo-“ kann ich alles und nichts ausdrücken, die RKK in Deutschland etwa eine „Pseudopartei“ nennen, was zwar andeutet, welche Meinung ich von ihr habe, aber herzlich wenig Aussage darüber macht, inwieweit die RKK tatsächlich eine Partei ist (und wir wissen ja, dass sie KEINE ist).
Als ob Rituale eine Gruppierung zur (Pseudeo-)Religion machen…
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#126   DDL   21:03:43 | Donnerstag, 28. September 2006
@Malachias
Nehmen wir zum Zwecke des Disputs einmal die biblisch geschilderten Vorgänge in Sachen „Jesu Verurteilung“ als Tatsachenbericht und gehen wir – ebenfalls zum Zwecke des Disputs – von der Existenz Gottes, der üblichen, ihm zugeordneten Attribute sowie der Gottessohnschaft Jesu aus.
Wenn dem so ist, dann hat in der letzten Nacht Jesus in seiner Eigenschaft als Gottessohn und selbst leibhaftiger Gott eine fixe Aussage über seinen eigenen Tod gemacht. Verraten Sie mir ‘mal, wie der Sanhedrin anders handeln konnte, als diese Voraussage – also den Willen Gottes – zu erfüllen?
Denken Sie ‘mal eine Ecke weiter: Ihre ganze theologische Konstruktion von wegen „für die Sünden der Welt gestorben“ etc. hätte es nie gegeben, wenn man Jesus freigesprochen hätte. Nach Ihrer eigenen Lehre aber sollte es so geschehen. Und da wollen Sie jetzt den jüdischen Hohepriestern, die gar nicht anders handeln konnten, einen Strick daraus drehen, dass sie die ihnen zugedachte Rolle spielten?
(NB: Ich nehme an, man hat wohl auch bzgl. Judas ähnliche Überlegungen asngestellt, und ich komme nicht umhin, tatsächlich ihn – und nicht Jesus – als das große Opfer in dieser ganzen Geschichte zu sehen. Jesus und Judas, beide sind gestorben – aber während der andere angeblich auferstanden ist und 2000 Jahre später noch als Gott verehrt wird, wird der andere geschmäht wie der Leibhaftige – obwohl auch sein Weg von Gott vorbestimmt und vorhergesagt worden war. Das arme Schwein, echt. Ein Spielball Gottes.)
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#82   DDL   10:27:08 | Donnerstag, 28. September 2006
Malachias, seien Sie mir nicht bös’, aber…
…Sie präsentieren sich hier als dummer Junge, der sich darin gefällt, geheime Wahrheiten entdeckt zu hgaben, die angeblich Millionen, ja, Milliarden Menschen verschlossen geblieben sind. Genau das ist ja der trügerische Charme der von Ihnen so geliebten Verschwörungstheorien: Sie suggerieren ihren Anhängern, dass sie so unglaublich viel intelligenter und informierter seien als die „dumme Welt da draußen“. Es ist schon eine böse Ironie, dass Sie sich mit diesem Verhalten als ein wahrer (eingebildeter) Illuminat präsentieren, wo das doch gerade die sind, auf die Sie am allerliebsten wettern.
Für wie dämlich genau halten Sie die RKK, dass sie so offensichtlich ein solches Symbol auf die wichtigste ihrer Schriften setzt, hm? Für so dumm, dass ein kleiner Verschwörungsphantast wie Sie schnell ‘mal eben die ganzen unheiligen Zusammenhänge demaskiert? Mein Lieber, die RKK zählt in ihren Reihen ein paar der intelligentesten Menschen der Welt (nein, ich halte Katholiken nicht per se für intelligenter, aber allein aus der Masse der Katholiken resultiert rein statistisch, dass da schon ein paar geniale Köpfe drunter sein müssen), sie verfügt über nahezu grenzenlose Mittel und schier unerschöpfliches Menschenpotenzial – und da glauben *SIE*, das große Geheimnis entdeckt zu haben?
Wenn der Vatikan tatsächlich etwas in die Richtung, die Sie da andeuten, vorhätte, seien Sie sicher, er würde es auf eine Weise tun, bei der Sie nichts davon mitbekämen, bis es zu spät ist.
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#77   DDL   07:48:37 | Donnerstag, 28. September 2006
@Malachias
Sie verwechseln Symbol und Fälschung. Was Sie als „Pan“ identifizieren, ist schlicht „der gute Hirte“. Korrekt, Pan ist der Hirtengott und, ja, sein Symbol ist wie das des auf dem KKK abgebildeten Hirten die Syrinx. Allerdings wird Pan auch als bockbeinig und zumeist gehörnt dargestellt, und diese Attribute sind dermaßen typisch für diese Gottheit, dass sie der katholischen Kirche als Vorlage für den „Teufel“ dienten. Der Hirte auf dem KKK hat aber sehr deutlich menschliche Füße und auch keine Hörnchen. Warum muss Ihnen sowas eigentlich ein Agnostiker erklären?
Verschwörungstheoretiker wie Sie „entdecken“ dort Zusammenhänge, wo keine sind. Erstaunlich eigentlich, dass Sie nicht noch ganz andere Schlüsse aus dem Kürzel „KKK“ ziehen (denken Sie ‘mal an weiße Kapuzen…).
@Adrian
Ja, ich las davon. Allerdings gehe ich davon aus, dass wir noch sehr, sehr viel entdecken und lernen werden, insofern sehe ich das mit dem „ewig expandierenden Universum“ als lediglich derzeitig wahrscheinliche Variante an, die noch keineswegs das letzte Wort sein muss. Das mag aber auch einfach an meiner (übertriebenen) Sehnsucht nach Symmetrie liegen, die hat ja lange Tradition.
Letztendlich macht keine der Varianten eine Aussage über „Gott“, weil wir ganz einfach nicht wissen, was vor dem Urknall war. Ich halte jedenfalls die stete Huldigung an den „God of the Gaps“, der immer dann auf den Plan tritt, wenn man sonst (noch) keine Erklärung hat, für außerordentlich kindische Steinzeittheologie.
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#34   DDL   21:54:05 | Mittwoch, 27. September 2006
@AthanasiusII (NEU! Jetzt mit doppelt soviel Pornoresistenz!)
1. Die RKK als Ganzes hatte während und nach der Machtergreifung Kreide gefressen, weil Hitler Ihr Beibehaltung ihrer Rechte und Privilegien zusagte. Erst, als sich die Nazis selbst nicht mehr an das Reichskonkordat hielten und die Kirche sich selbst bedroht sah, leistete sie Widerstand, und erst da erinnerte man sich daran, dass in Deutschland Unrecht geschah (einzelne Priester, die dies schon vorher attackierten, außen vor).
2. Wie die Opfer die eigene Verfolgung nennen, wollen sie bitte denen überlassen. Zuffälligerweise bevorzugen die meisten Juden selbst den Begriff „Shoah“. Aber es wäre ja noch schöner, wenn das „Tätervolk“ (das sind wir, historisch gesehen, nun einmal) hier die Definitionshoheit beanspruchte.
3. Der Mythos mit der Seife aus Judenfett ist ein sog. „Pappdrache“: Erfunden von Holocaustleugnern, um die absurde Behauptung zu „widerlegen“ und lächerlich zu machen. Und Sie, Sie fallen immer noch darauf herein. Gleiches gilt übrigens für die berüchtigten Lampenschirme aus Judenhaut.
4. Die Shoah war kein „Kriegsverbrechen“, allenfalls in den Fällen, in denen die Waffen-SS als reguläre Truppe beteiligt war.
5. Wir leben, soweit ich weiß, in Deutschland, nicht in der Ukraine. Wäre es umgekehrt, wären die ukrainischen Opfer für uns wichtiger, und Stalin ungleich bedeutender als Hitler. Ein jeder kehr’ vor seiner Tür, da hat er Dreck genug dafür.
6. Das einzige „Dogma“ für Leute Ihrer Couleur scheint es zu sein, mit allen Mitteln an Opferzahlen herumzufeilen.
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#58   DDL   21:29:57 | Mittwoch, 27. September 2006
@Abu – O heilige Paranoia!
Also, zunächst einmal eine kleine Korrektur: Ich bin kein Freimaurer. Mein einziger diesbezüglicher Kontakt war eine Mail an eine Wiesbadener Loge, die aber offenbar so mit sinistren Kirchenvernichtungs- und Welteroberungsplänen beschäftigt ist, dass ich nie eine Antwort erhielt (vermutlich fragt einfach niemand die Mails von deren recht verstaubter Website ab).
Und dann: Sie haben teilweise sogar (zufällig, nehme ich an) Recht mit den Ritualen im Karl-May-Stil. Der Witz ist: Man ist sich dessen durchaus bewusst, anders als gewisse andere Gruppierungen, die bei ähnlichen Ritualen von „göttlicher Realpräsenz“ daherreden und an Wunder glauben (ja, Sie dürfen sich angesprochen fühlen).
Freimaurer sind eben KEIN Esoterik-Clübchen mit Tischerücken oder so. Die Rituale, die es da gibt, sind nichts grundsätzlich anderes als IHRE alltäglichen – nichtreligiösen – Rituale wie etwa Handschlag bei der Begrüßung, Tischsitten o.Ä. Sie machen’s halt nur lächerlich, weil es Ihnen fremd ist, darin ähneln Sie ja so manchem anderen hier – keine Ahnung, aber lästern.
Es ist schon verrückt, diese ungeheure Paranoia der RKK bzgl. der Freimaurer, umso verrückter, da sie einseitig ist, denn umgekehrt haben die allermeisten Logen überhaupt nichts gegen Christen oder gar Katholiken – es gibt sogar ein paar explizit christliche Logen. Aber mancher kann offenbar nicht leben ohne zünftiges Feindbild, und da kommt eine Gruppierung, über die kaum wer informiert ist, gerade recht, gell? Blöder Unfug.
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#27   DDL   20:12:33 | Mittwoch, 27. September 2006
@bonifatius & Benedikt
@bonifatius
Sie lesen auch nur das, was Ihnen in den Kram passt, stimmt’s? Sie tun nachgerade so, als fände ich derlei Vandalismus gut – was nicht der Fall ist, er ärgert mich genauso wie bei Telefonzellen, eher mehr, weil Kunstwerke schwerer zu reparieren sind als Telefone. Ob es allerdings eine Kirche trifft oder das Vereinsheim eines Kegelclubs, das ist mir erst’mal einerlei und sollte es auch Ihnen sein, oder meinen Sie ernstlich, Sie seien ‘was Besseres?
Und auch, ob eine Moschee, eine Synagoge oder eine Kirche betroffen ist, ist grundsätzlich erst einmal wurscht – das einzige, was ggf. etwas anders ist, ist, dass es bei Moscheen und Synagogen kleine Minderheiten trifft, die haben bei mir einen Sympathiebonus, den Sie aufgrund Ihrer ungleich einflussreicheren Lobby gar nicht nötig haben.
P.S.: Bzgl. Ihrer netten Anrede „Pornoverteidiger“ nebenan: Ich habe in meinem Leben nicht so viele schlüpfrige Bildchen veröffentlicht wie kreuz.net in den vergangenen Monaten. Meckern Sie doch erst’mal an die hin.
@Benedikt
Ah, wir kommen uns näher. Es geht also nicht darum, dass irgendwer speziell „die Kirche hasst“, sondern darum, dass wer irgendetwas attackiert, was deswegen mehr Aufhebens macht, weil es anderen etwas bedeutet. Also eher ein indirektes Motiv. Ja, das sehe ich auch so. Nur eben nicht dieses verschwörerische, spezifisch antikirchliche Element. Das KANN zwar sein, halte ich aber für eher unwahrscheinlich. Das wäre ja auch dumm wg. Opfereffekt und so.
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#53   DDL   19:12:52 | Mittwoch, 27. September 2006
@santa rita
Verzeihung, wenn ich das so unverblümt sage, aber Sie verstehen nicht, wovon Sie da reden. Das erschließt sich sofort aus diesem Satz:
„Es ist erwiesen, dass die gesamte, im Universum vorhandene Materie in einem einzigen Masse-Punkt komprimiert war, der aufgrund seiner immensen Gravitation ein „Null-Volumen“ hatte.“
Genau das ist absolut nicht „erwiesen“, und es ist sogar höchst fraglich, ob es uns je zugänglich sein wird. Das heutige kosmologische Modell der Wissenschaft setzt kurze Zeit nach dem Urknall ein, zu einem Zeitpunkt, an dem man extrem hohe Dichte konstatiert. Über den Urknall selbst machen seriöse Wissenschaftler keine Aussage, da die uns bekannten Naturgesetze dort keine Gültigkeit haben. Der Spruch mit dem „Null-Volumen“ ist unwissenschaftlich. „Extrem klein“ ist eben nicht „gleich null“.
In Sachen „Wahrhaben“ wäre es sehr wünschenswert, Sie würden, wenn Sie denn schon die Wissenschaft bemühen, um Unwissenschaftliches zu „beweisen“, wenigstens das anführen, was die Wissenschaft tatsächlich sagt, und nicht, wie Sie es tun, das, was sie explizit als mindestens derzeit, vermutlich aber ewig, unzugänglich bezeichnet.
Aber davon unabhängig drücken Sie sich vor der Frage: Wie wollen Sie denn eine angeblich zwingende Kette von Kausalitäten ausgerechnet mit etwas belegen, das selbst eben keine Ursache hat und damit Ihre eigene Argumentationsgrundlage zerschmettert? Sie sägen den Ast ab, auf dem Sie turnen.
Redaktion benachrichtigen Die Freimauer sind tief in die Kirche eingedrungen
#51   DDL   18:21:45 | Mittwoch, 27. September 2006
@santa rita
„Jder seriöse Wissenschaftler geht davon aus, dass der Urknall aus dem Nichts erfolgt ist“
Im Gegenteil macht kein seriöser Wissenschaftler eine fixe Aussage über Vorgänge jenseits des Ereignishorizonts. Allerdings existieren mehrere Spekulationen (nicht mehr!), und eine davon bezieht sich auf eine endlose Folge expandierender und zusammenfallender Universen.
Dass vor dem Urknall „nichts“ war, ist sogareine der unwahrtscheinlicheren Hypothesen, aus einem ganz simplen Grund: Dass „etwas“ sein kann, wissen wir, ist Fakt. Ob es überhaupt möglich ist, dass „nichts“ ist, ist hingegen reine, unbeobachtete Spekulation – 1:0 für das ewige Sein.
Dass der Urknall der Beginn unseres jetzigen Raum-Zeit-Kontinuums war, hilft Ihnen keinen Millimeter weiter, denn was „jenseits“ ist, wissen wir schlicht nicht, genauso wenig, wie wir wissen, ob es nicht eine Vielzahl an Universen gibt. Alles ist denkbar, nichts ist beweisbar. Nichtbeweisbarkeit ist allerdings eine eher suboptimale Grundlage für Beweise, hm?
Ihre „sinnlich wahrnehmbare Welt“ ist eine billige Ausflucht, mit der Sie das Unbegründbare zu begründen suchen. Ich stelle dem entgegen, dass das Universum aus dem Auge einer ultradimensionalen, metaphysischen Killerschildkröte entstand. Und nun? Ist es arg frustrierend, dass Ihr Gott so wenig beweisbar ist wie dieses possierliche, aber beklagenswert absurde Tierchen?
@Benedikt & Freinsberg
Allemal ein interessanteres Thema als dieses uninformierte Freimaurer-Gebabbel.
Redaktion benachrichtigen Die Saat geht auf
#21   DDL   17:39:17 | Mittwoch, 27. September 2006
@Benedikt
Wenn Sie denn partout Brandopfer und Ausspucken als vergleichbar betrachten wollen – bittesehr. Ich wundere mich etwas über Ihr Wertungssystem, aber… wie Sie meinen. Zumal das Ausspucken keine Exklusivsportart fremder Kulturen ist, sondern auch bei uns vorkommt.
„Es ist einfach ein Unterschied, was beschädigt wird.“
Es ist mir klar, dass Sie das so sehen, weil Kirchen für Sie etwas Besonderes sind. Sind sie sogar für mich (in geringerem Maße), ich bin immerhin ein Kind dieser Kultur. Sie sollten Sich aber bewusst sein, dass es Menschen gibt, für die eine Kirche kein bisschen mehr „besonders“ ist als, was weiß ich, ein Museum, ein Gerichtsgebäude, ein Bahnhofswartesaal. Sie übertragen gerade Ihr Weltbild auf andere, und *DA* ist natürlich Kirchenbeferkelung etwas ganz besonders Drastisches. Nur ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Täter das ähnlich sehen, im Gegenteil, es darf als sicher gelten, dass sie das eben NICHT tun.
[v.d.Red,zens.]
@Jean
Wie immer ohne Inhalt? Schade, Sie sind ja eigentlich nicht dumm, aber warum schreiben Sie dann so hohl?
@Sulpi
Ich weiß. Gute Besserung.
Redaktion benachrichtigen Die Freimauer sind tief in die Kirche eingedrungen
#45   DDL   17:31:36 | Mittwoch, 27. September 2006
@santa rita
Ah, da ist er ja wieder, der kausale Gottesbeweis, vielleicht der unsinnigste von allen Gottes“beweisen“.
Sie bauen auf mehreren Behauptungen auf:
1. Dass eine unendliche Kette von Ereignissen unmöglich sei. Dazu bemühen Sie den Urknall. Allerdings gibt es keinen seriösen Wissenschaftler, der behaupten würde, vor dem Urknall hätte es zwangsläufig nichts gegeben – eine immer weitere, ggf. endlose, Kausalitätenkette ist also – entgegen Ihrer Behauptung – durchaus denkbar.
2. Sie stellen das Axiom auf, alles müsse eine Ursache haben, um damit zu beweisen, dass es etwas (nämlich „Gott“) gibt, das eben keine hat – reductio ad absurdum, Sie beweisen das, von dessen Gegenteil Sie ausgehen.
@doublemax
Ich brauche Ihnen das nicht zu beweisen, das überlasse ich Ihnen – indem ich mit voller Wucht einen Apfel auf Ihr Gesicht werfe und vollkommen sicher sein kann, dass Sie sich ducken, sobald Sie ihn wahrnehmen – oder ihn zu fangen suchen. Jedenfalls aber fiele es Ihnen im Traum nicht ein, dass er in den Weltraum entweichen könnte.
Warum aber sollte ich mir die Mühe machen, Ihnen etwas beweisen zu wollen, das Sie selbst doch mit völliger Sicherheit wissen und nur aus Trotz in Abrede zu stellen versuchen?
Sie wissen Sie doch, dass Sie da gerade dem Sophismus huldigen: Auf DER Ebene können Sie sich nicht einmal SELBST beweisen. Witzlos, für sowas ist die Zeit zu schade.
Redaktion benachrichtigen Die Saat geht auf
#15   DDL   17:07:46 | Mittwoch, 27. September 2006
@Toby
Mir widerstrebt es, bei allem Möglichen immer gleich vom „abgrundtiefen Hass“ zu reden. Und in der Tat, ich habe diesen Ausdruck noch nie in meinem Leben in solcher Häufung erlebt wie hier, auf einer Website, die sich vorgeblich der „Religion der Liebe“ widmet, geschweige denn, dass ich ihn selbst verwende.
Speichel am Boden? Ich bitte Sie! Es gibt Ethnien und auch soziale Schichten, da ist das vollkommen normal, da wird alle Nase lang ausgespuckt. Ich fand’s auch immer eklig, aber ich erinnere mich z.B. an meine Schulzeit in Unna, wo ein paar Klassenkameraden stets und ständig herumrotzten. Daraus wollen Sie „Hass“ folgern? Man muss doch nun wahrlich nicht immer so dicke tun, also ehrlich!
Wenn Sie ein vergleichbares Ausmaß an Vandalismus sehen möchten, gehen Sie in einem beliebigen Internetcafé auf die Toilette… müssen wohl besonders fanatische Intenetcaféhasser gewesen sein, was meinen Sie?
@Deacon
Ja, ich denke auch, wenn es denen explizit um die Entweihung gegangen wäre, dann hätte das anders ausgesehen, irgendwas mit Kot und Hühnerblut. Wären es tatsächliche, organisierte „Kirchenhasser“ gewesen (solche mag es geben, keine Ahnung), dann wären vermutlich Farbbeutel oder Spraycans zum Einsatz gekommen.
Aber so? Ein paar Halbstarke kriegen zufällig mit, dass die Kirche offen und menschenleer ist – „Boah, geil, lass uns ma’ reingehn, ey! Bissken Randale machen…“ (Alex hätte gesagt: „So richtig Horrorshow“). Vielleicht wollten sie nur was klauen und waren enttäuscht.
Redaktion benachrichtigen Mehr Realitätssinn, liebe Bischöfe, mehr Wahrhaftigkeit, Herr Blocher!
#10   DDL   09:06:22 | Mittwoch, 27. September 2006
Mittlerweile sollte selbst der Dümmste gemerkt haben
…dass „ketzerjäger“ ein Satire-Account ist, der die Gesinnung der Ultrakatholen durch Überzeichnung auf die Schippe nimmt.
Allerdings stelle ich frustriert und resigniert fest, dass die Dümmsten es doch noch nicht gemerkt haben und den absichtlich idiotischen Kommentaren auch noch „teilweise Recht geben“.
HERR, WIRF HIRN VOM HIMMEL!
Um erneut Einstein zu bemühen:
„Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“
Redaktion benachrichtigen Geleugnete Greuel
#39   DDL   06:43:51 | Mittwoch, 27. September 2006
@Christian Hüller
„Gesellschaften mit Gott sind offenbar weniger kriminell als solche ohne.“
Da ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Oder, anders gesagt: Es ist einfach nicht wahr, aber Sie hätten’s halt gerne so.
Woran genau möchten Sie das „weniger kriminell“ denn messen? Speziell religiöse geführte Regime zeichen sich doch dadurch aus, dass sie auch absurdeste Taten „gesetzlich“ zu rechtfertigen wissen – das macht sie nur insofern „weniger kriminell“, als das Kriminelle Gesetz wird. Und genau das haben sie mit anderen totalitären Regimen gemeinsam.
Was ich nicht ganz verstehe, ist Ihre Begeisterung für die Opferzahl im Kommunismus. Gefallen Sie sich in dieser Leichenschacherei? Sie finden das nicht irgendwie unwürdig, dass Sie sich am kommunistischen Leichenberg aufgeilen und auch noch mit Stolz(!) auf einen vielleicht ein bisserl niedrigeren Kadaverhaufen der eigenen Seite (ob nun deutsch oder katholisch, egal) verweisen?
Ich denke, da ist ein beherztes „Schämen Sie sich.“ angebracht – gerade eben laut genug, als dass Sie merken, wozu Sie sich haben hinreißen lassen. Gelacht über die Menge von Toten haben Sie, sich gefreut über die Größe des Verbrechens, dass Sie (wenn es so ist, mir ist das zu dumm, nachzuzählen) wen haben, auf den Sie mit dem Finger zeigen können: „Der da war viel schlimmer!!!“.
Es ist mir völlig egal, ob einer „gottlos“ ist oder nicht, er kann so oder so ein prima Kerl oder ein Schweinehund sein.
Aber Ihre „christliche“ Leichenfeilscherei finde ich zum Kotzen.
Redaktion benachrichtigen Gibt es ein Recht auf eine „Homo-Ehe“?
#72   DDL   21:29:34 | Dienstag, 26. September 2006
@derfux
Nö, ist ihm nicht möglich. Dass der hier postet, hat doch überhaupt nur zwei Gründe:
a) Sich bei den hiesigen Katholen ‘ranzuschleimen, weil er nach diversen geplatzten Allianzversuchen verzweifelt IRGENDWEN sucht, der auf seiner Seite steht (und ihm idealerweise irgenwann ein paar Förderpenunsen zuschanzt, der beckersche Feuchttraum seit Jahren). Zu dem Behufe propagiert er in nahezu jedem Posting sein eigenes Blog, das allerdings beklagenswertw enig Inhalt zu bieten hat, es sei denn, man steht auf scriptgenerierte Linklisten zu Themen, von denen er vorgibt etwas zu wissen und wo er sich eifrig bemüht., als tapferer (und natürlich verfolgter) Streiter gegen irgendwas zu agieren. Ich vermute allerdings, dass auch die kreuz.net-Redaktion mittlerweile gepeilt hat, was für ein Knabe das ist und dass sein katholisches Gehabe nur dem Schleimen dient. Mit Katholens hat er schließlich gar keine guten Erfahrungen gemacht… aber das ist ja mittlerweile bekannt.
b) Da, wo ich was kommentiert habe, die Gegenposition zu vertreten, und zwar immer. Das ist kein Zufall, schließlich ist er auf kreuz.net überhaupt nur gestoßen, als er ‘mal wieder nach „DemonDeLuxe“ gegooglet hat, was er regelmäßig tut. Der Knabe ist halt immer noch stinkig, weil ich ihm schon mehrfach die Tarnung zerschossen habe (wenn er ‘mal wieder als kleines Mädchen unterwegs war oder groß was von „Jugendprojekt“ herumgelogen hat), das war halt nicht hilfreich bei seiner Fördergeldjagd.
Redaktion benachrichtigen Armes Deutschland
#64   DDL   20:00:12 | Dienstag, 26. September 2006
@28.IX-28.X
Dann muss ich Ihnen wohl ein paar Illusionen zerblasen.
Ich war Zeitsoldat und zunächst an der SPersVwdg in Köln / Longerich, anschließend Geheimkurier im NATO-Hauptquartier Europa Mitte (AFCENT, heute AFNORTH) in Brunssum / NL. Mein Vater war General, zwei Onkel Obristen, beide Großväter ebenfalls Obristen, ein Urgroßvater General der Artillerie (Kommandeur der 137., die Division, die als nächstes an Moskau herankam), mein Großonkel Rudolf Toussaint war General der Infanterie und der Militärische Bevollmächtigte von Böhmen und Mähren unter Heydrich zur Zeit des Attentats.
Eines meiner Hobbies seit Jugendzeiten ist Militärgeschichte mit Schwerpunkt 7jähriger Krieg und WK2 sowie Strategie / Taktik. Den Liddell-Hart las ich mit 14, Sun-Tzu mit 15, Suvorow irgendwann vor 10 Jahren, von den diversen Fachbüchern zum WK2 und Biographien ‘mal nicht zu reden (ja, auch Irving).
Nachdem wir das also geklärt haben, werden Sie verzeihen, wenn ich Sie einen revisionistischen Schwätzer und Ignoranten nenne. Sie erzählen puren Mist knallhart an den gesicherten Fakten vorbei und geben sich der Illusion großartiger Kenntnisse hin, die Sie nicht haben. Das einzig Ausgeprägte bei Ihnen ist der revisionistische Tellerrand, über den Sie nicht hinauszublicken in der Lage sind, vermutlich gefällt Ihnen die braune Suppe zu gut.
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#13   DDL   19:47:18 | Dienstag, 26. September 2006
@Rainer Tobak & Ansgar
@Rainer Tobak
Ich kann sogar ganz sicher keine theologischen Urteile „kompetent“ fällen (allenfalls kann ich formale Logik anwenden) – aber ich kann mich „kompetent“ als jemand äußern, an dem die Kirche in ihrem Missionsauftrag versagt hat.
Schauen Sie, das ist wie in der Schule: Wenn ein Schüler von 30 sitzen bleibt, dann liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an seiner Intelligenz und / oder Faulheit. Wenn aber 12 sitzen bleiben, dann hat der Lehrer ‘was falsch gemacht. Das können Sie jetzt meinetwegen auf die Abwesenheit eines „alten Ritus“ zurückführen, allerdings fand ich bereits den NOM reichlich angestaubt. Sowas schaut man sich an wie eine Oper, das war’s dann aber. Nettes Spektakel, aber das Verhältnis von Form zu Inhalt ist in meinen Augen nicht befriedigend. Muss ja auch nicht, ist ja Ihre Kirche. Aber wundern Sie sich halt nicht, wenn Sie immer kleiner wird.
@Ansgar
Ich versteh’ schon, was Sie meinen. Das „Überzeitliche“ speist sich allerdings erst durch stete Zuführung auch von Neuem; seine Kraft entfaltet es ja gerade aus der Verquickung heraus.
„Vorvorgestrig“ ist mein Wort für jene, die einfach „alles wie früher“ haben wollen, das ist so diese „Königlich-Bayerisches Amtsgericht“-Sichtweise, bei der man sich der naiven Illusion hingibt, früher hätte es die „gute, alte Zeit“ gegeben, und wo man sich behaglich unter der rosa Brille aalt. Ich mag Nostalgie ja auch ganz gern, aber wenn sie zur Blindheit vor dem „Jetzt“ führt, wird’s zuviel.
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#56   DDL   15:07:56 | Dienstag, 26. September 2006
@28.IX-28.X
Ja, danke, ich habe Suvorov gelesen. Fast sowas wie ein Historiker – ich würde ihn den „Däniken der Militärgeschichte“ nennen, was hinsichtlich des Unterhaltungswertes ganz klar ein Kompliment ist. Das war’s dann aber auch.
Es ist sogar sehr gut möglich, dass die Sowjets ihrerseits Angriffspläne hatten – Stalin war ja keinen Deut besser oder ehrlicher als Hitler. Nur, auch wenn sie es vorhatten: Die Deutschen wussten nichts davon, sie griffen unabhängig davon an. Möglicherweise war der Angriff auf die Sowjetunion also de facto präventiv, aber nicht von der Intention her – im gegenteil, man hatte die sowjetische Kampfkraft ja massiv unterschätzt.
„Die Deutschen haben ihren Guderian ja auch bei den Soviets ausgebildet.“
LOL. Sie meinen „in der Sowjetunion“.
„Und die 500 brauchbaren Panzer hatte die Wehrmacht aus der Tschechei.“
Das Relevante war nicht die Anzahl der Panzer, sondern deren Konzentration. Auch Frankreich hatte mehr Panzer als das Deutsche Reich, aber eben „in jedem Dorf nen Hund“. Das erste Gebot der Kriegsführung lautet allerdings, lokale Überlegenheit zu erreichen („Wer überall stark ist, ist nirgends stark“), und genau das war die neue, offensiv orientierte, deutsche Doktrin in Sachen „Panzer“.
„Die schöne, angeblich starke Luftwaffe, konnte sich mit den Briten auch nicht messen.“
3 Stichworte:
– Göring
– Anflugwege
– Radar
1940 war die Luftwaffe doppelt so stark wie die RAF, hatte das 3fache an Bombern (Bomber = Offensivwaffe)
Sie wissen zuwenig.
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#10   DDL   14:52:50 | Dienstag, 26. September 2006
@Rainer Tobak & Ansgar
@Rainer Tobak
Mh, nein. Ich war zwar Protestant, habe aber in der schönen Klosterbasilika Benediktbeuern einige Heilige Messen besucht (mein Vater ist katholisch und ein paarmal war ich auch mit einer katholischen Jugendgruppe unterwegs). Ehrlich gesagt, es gab sich nichts – bei den Protestanten fühlte ich mich etwas direkter angesprochen, bei den Katholiken war’s dafür feierlicher (allein der Weihrauch, mmmmmmh…!). Aber summa summarum öde war beides (bis auf sehr wenige Ausnahmen, das lag dann allerdings in der Person des Durchführenden begründet), da wurde halt von etwas erzählt, zu dem ich keinen Bezug hatte und bei dem ich auch nicht wirklich das Gefühl hatte, dass mir den wer vermitteln wollte oder konnte.
@Ansgar
„Heutig“ ist jedenfalls insofern positiv gemeint, als es meint, sich mit heutigen, also realen, Problemen und Gegebenheiten auseinanderzusetzen, statt – zumeist mit rosa Brille – in alten Zeiten zu schwelgen. Das „Heute“ ist nicht per se besser als das „Gestern“, aber es ist ungleich relevanter. Wir, Sie, ich, wir können HEUTE etwas tun – GESTERN war schon. Erledigt.
Unverwechselbar – ja, sicher sogar. Aber Ihre Liturgie und Ihre Tradition sind doch auch nicht an einem Tag entstanden. Stellen Sie sich ‘mal vor, man hätte 60 n.Chr. so gehandelt, wie Sie jetzt reden – all Ihre geliebten Traditionen hätten sich nie entwickelt. Das, was Sie heute als „traditionell“ ansehen, das war ‘mal postmodern, Experiment, ungewöhnlich. Schon vergessen?
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#52   DDL   14:42:14 | Dienstag, 26. September 2006
@28.IX-28.X
Sie haben von Milität und von Kriegsgeschichte nicht so wirklich viel Ahnung, kann das sein?
Schauen Sie sich ‘mal an, WAS das für eine Armee war, die Hitler aufstellte. Worauf gründete sich der Erfolg der „Blitzkriege“? Wesentlich auf zwei Dinge:
a) Die neu geschaffene Panzerwaffe. Das Deutsche Reich war die einzige Nation, in der die alte Doktrin vom Tank als reiner Infanterie-Unterstützungswaffe fallen gelassen wurde zugunsten reiner Panzerdivisionen. Worin aber lag die besondere Stärke einer Panzerdivision? Geballte Kampfkraft in Verbindung mit bis dato unbekannter Mobilität – perfekt für den Angriffskrieg.
b) Die Luftwaffe, die binnen kurzem die Luftüberlegenheit erringen konnte. Und innerhalb der Luftwaffe, was war es da, was Angst und Schrecken verbreitete? Richtig, die Stukas, eine nahezu reine Angriffswaffe.
Weitere, auf die Offensive ausgelegte, Maßnahmen kamen hinzu, so etwa die Ausbildung von Fallschirmjägereinheiten im großen Maßstab.
Es gab im III. Reich bis zum spät in den Krieg hinein keinerlei Festungsbauten, keine Verteidigungspläne, gar nichts. Alles war auf Angriff ausgelegt – das änderte sich erst, als man mit der US-amerikanischen Invasion zu rechnen hatte.
Wer bzgl. Hitler von „Verteidigung“ redet, weiß nichts von ihm – oder will es nicht wissen. Sie haben wohl „Mein Kampf“ samt der detaillierten Pläne für einen eroberten Osten nie gelesen?
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#7   DDL   13:11:53 | Dienstag, 26. September 2006
Man kann es kreuz.net ja nicht verübeln
…dass die hiesigen Atoren die Liturgie gerne so hätten, wie es IHNEN gefällt.
Aber warum müssen denn auch Gottesdienste, an denen sie gar nicht teilnehmen, starr, leblos und langweilig sein?
Wer weiß, wieviele Menschen mehr Christen wären, wenn sie sich nicht schon in ihrer Jugend im Gottesdienst halb zu Tode geödet hätten (ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie meine Augen geradezu magnetisch am Minutenzeiger der großen Kirchenuhr klebten.).
Gilt hier ‘mal wieder, dass – aus der PiusXling-Perspektive „jeder (nur!) nach meiner Facon selig werden darf“?
Leute, Leute, und Ihr wundert Euch, wenn man Euch als vorvorgestrig, verstaubt und verknöchert anseht…
@Dorothea
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Bevor Sie also wieder an den heiligen Hostien knabbern dürfen, schreiben Sie 100mal „auf ‘statt’ folgt der Genitiv“, damit Sie nicht wieder das Prinzip „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ illustrieren. Sie nehmen’s doch sonst so genau mit Formvorschriften?
Redaktion benachrichtigen Halbe Kinder, verfallen ihrem Sexualtrieb
#26   DDL   13:00:02 | Dienstag, 26. September 2006
@Theo & athanasius1957
Im Artikel selbst wird genüsslich darauf hingewiesen (genauer: unterstellt), dass Pro Familia an den Jugendabtreibungen „kräftig mitwirkt und mitverdient“ hätte. Die Leserin „Dorothea“ hat das dann flott auf den vermeintlichen Jahresgewinn 2005 hochgerechnet, und Leser „golfi“ sprach empört vom „schnellen Geld mit der Abtreibungsmasche“ – soll mir also bitte niemand erzählen, ich hätte hier so relevante Themen um Sein oder Nichtsein auf das Pekuniäre reduziert. Im Gegenteil, ich halte den Geldaspekt in diesem Kontext für bestenfalls sekundär, jedenfalls aber unbeachtlich im Vergleich zu den moralischen Überlegungen und der Tragweite für das Leben der Betroffenen.
Fragen Sie doch ‘mal die Abtreibungsgegner, warum die sich nicht entblödet haben, hier den schnöden Mammon ins Feld zu führen, hm?
Aber wenn sie es denn tun, dann erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass eben dieser Mammon auf der „anderen Seite“ um ein Vielfaches stärker zum Tragen kommt.
Sie sind ja nur sauer, weil Sie dachten, Sie hätten ‘mal wieder ein „Argument“, und jetzt knurrend einsehen müssen, dass es nicht zieht… deswegen suchen Sie es zu entwerten, nachdem es Ihnen nichts mehr nützen kann. Ziemlich durchschaubar, Herrschaften. Und natürlich unredlich.
Übrigens, athanasius1947:
„Und die einzige Religion, die […] ist das Christentum.“
Bla. Das ist genauso dumm, als wenn man behauptete, das Christentum sei die einzige Religion, die Andersdenkende verfolgt und sogar getötet hat. Es ist schlicht falsch.
Redaktion benachrichtigen Geleugnete Greuel
#13   DDL   06:23:02 | Dienstag, 26. September 2006
@Christian Hüller
Man macht es sich zu einfach – und zwar beide Seiten. Die einen, die flottweg alles, was an Greueln irgendwie mit dem Namen der RKK assoziiert wird, als der Kirche wesentlich zu begreifen suchen. Und die anderen, die alles als die Taten von Einzelnen abwedeln wollen.
Beides wird der Sache nicht gerecht.
Man muss sich klar machen, dass es immer eine Verantwortung des Einzelnen für die Gruppe, der er freiwillig angehört, gibt, und umgekehrt eine Verantwortung dieser Gruppe für den Einzelnen und seine Taten. Denken Sie an Parteiausschlussverfahren – wenn der Einzelne sich so verhält, dass die Gruppe das nicht mehr mittragen kann, dann schließt sie ihn aus. Tut sie das nicht, kann und muss sie sich sagen lassen, die Einzeltaten unterstützt zu haben.
Pauschalisierungen helfen da nicht weiter. Sicher hat es auch inmitten der schlimmsten Auswüchse der Inquisition brave Kleriker gegeben, die richtig handelten. Und umgekehrt gab es auch in klerikalen Glanzzeiten Schweinehunde in der Soutane. Das bleibt nicht aus in einer so großen Organisation.
Dennoch muss man bei manchen, immer wiederkehrenden Phänomenen, die kritische Frage stellen, ob nicht dies oder jenes der Kirche wesensimmanent ist. Fanatischer Fundamentalismus etwa ist etwas, das von Religion stark begünstigt zu werden scheint (nicht nur in der RKK, wie wir wissen).
Religionen sind gehalten, auch nach innen zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden – Nibelungentreue nur aufgrund des „richtigen“ Abzeichens ist falsch.
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#65   DDL   03:50:08 | Dienstag, 26. September 2006
@Graf Galle
Sie wissen ja schon lange nicht mehr, was Sie schreiben, wenn’s um’s Thema „Homosexualität“ geht – da brennen Ihnen alle Sicherungen durch, da können Sie gar nicht schnell genug Ihr langweiliges „Wider… blablbabla“ hinschmieren. In Ihrem Gegeifer lassen Sie auch den größten Verbrecher der deutschen Geschichte seinen eigenen, ruhmlosen Selbstmord schnell ‘mal eben um 21 Jahre überleben, gell?
SIE möchte ich ‘mal sehen, wie Sie sich trauen, Ihre erbärmlichen, hasserfüllten, braunen Sprüche mitten auf dem Marktplatz zu äußern – ohne einen schützenden Ring von Glatzen um sich. WER gibt denn hier den Helden und ist in Wahrheit die kleine, feige Wurst, hm?
Im Übrigen gehen Sie davon aus, dass ich mich mit Ihrer favorisierten Ära mehr auseinandergesetzt habe, als Sie zu verarbeiten in der Lage wären. Familiäre Gründe, auf mein Fotalbum wären Sie sicher mächtig neidisch. Und jetzt Klappe, Sie Dummschwätzer, der Sie für etwas schwärmen, was Sie nicht im Ansatz begreifen.
@Guntram
Deutschland ist aber kein „katholischer Staat“, weder „wahrhaft“ noch heimlich. Schon seit 500 Jahren nicht mehr und mittlerweile auch immer weniger. Der Moment, in dem es hierzulande mehr Homosexuelle als Katholiken gibt, ließe sich wohl hochrechnen. Aber seien Sie beruhigt, das dauret noch ein paar Jahre.
„sie werden zur gleichgeschlechtlicher Unzucht verführt“
Das klingt, als seien Sie kundig. Wie war das denn so, als Hete zum Homosex verführt zu werden? Also, für mich wär’ das ja nix, ehrlich.
Redaktion benachrichtigen „Wenn ich den Papst erwische, werde ich ihn hängen“
#13   DDL   20:05:34 | Montag, 25. September 2006
@Malachias
„Ich werde die Wahrheit verteidigen, wo und wann ich will, ob es Ihnen passt oder nicht!“
Sie – und welche Armee?
Sorry, konnte nicht widerstehen, zumal Sie mich vom Auftreten her immer wieder etwas an Shrek erinnern. Der ist allerdings netter. Und auch ein bisschen heller. Und überhaupt… eigentlich klingen Sie nur so, wie Shrek aussieht.
Aber eines haben Sie doch gemeinsam: Die Heimat im braunen Sumpf.
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#59   DDL   16:48:56 | Montag, 25. September 2006
@Ketzerjäger
„Die Wahl, die so getroffen wurde, bedeutete die Option für den Logos gegen jede Art von Mythos, die definitive Entmythologisierung der Welt der Religionen.“
Jau, da sind Sie hier ja komplett richtig in einem Forum der besonders Entmythologisierten der entmythologisiertesten aller christlichen Konfessionen *prust*
Wie bekommen Sie das allerdings mit dem Glaubensbekenntnis, das ja nun einmal auch den Glauben an die Jungfrauen geburt, ein Wunder also, beinhaltet, unter einen Hut? So ganz ohne Mythos? Oder auch Sachen wie die Transsubstantiation, die nun auch nicht so ganz ohne derlei Elemente auskommt, von der Wiederauferstehung ‘mal gar nicht zu reden?
Also, ich vermute ja, angesichts Ihrer Einlassungen hier, dass man Sie ob dessen aus der sog. „häresiefreien Zone“ von kreuzforum.net, ungeachtet Ihres Nicknames, schneller ‘rauswerfen würde, als Sie „Anathema!“ sagen können ;O)
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#49   DDL   13:43:30 | Montag, 25. September 2006
@Büßer
Jaja, die für ALLE verbindlichen Regeln… Ich schlage vor, Sie treffen sich erst’mal mit ein paar Protestanten, Muslimen, Juden, Hindus und was sich da sonst noch so tummelt und alles behauptet, im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit zu sein, und dann machen Sie das bitte erst einmal UNTEREINADER aus. Wie soll ich Ihnen das alles denn abkaufen, wenn sich die „religiöse Fraktion“ noch nicht einmal intern einig ist, hm?
Also, kriegen Sie’s ‘mal auf die Reihe, dann sehen wir weiter. So lange jedenfalls sind Ihre „göttlichen Regeln“ nur eine Vereinsordnung und bindend allenfalls für Mitglieder (die sich mit schöner Regelmäßigkeit selber nicht daran halten). Punkt, aus.
„Heilung gibt es definitiv, das darf ich seit über 35 Jahren täglich selbst erfahren!“
Das heißt, im konkreten Kontext, Sie sind auf Hete „geheilter“ Homosexueller? Und auch noch gar per Exorzismus „geheilt“? Das würde manches erklären, in der Tat.
Und ich soll wissen, dass die Zivilisation untergeht, wenn nicht (irgendwas, was einem persönlich stinkt) aufhört? Gehen Sie doch zur Wachturmgesellschaft, die sind immer ganz scharf auf solche düsteren Orakel.
Hinweis: Dies ist ein säkularer Staat. Und er bleibt es, immerhin wird Ihre Minderheit immer kleiner. Sie dürfen Ihre persönlichen Regeln gerne leben, wenn Sie das möchten. Aber schlagen Sie es sich einfach aus dem Kopf, so zu tun, als hätten die eine Bedeutung für Menschen, die an Ihren Gott gar nicht glauben; Sie befolgen ja auch nicht Shivas Gebote.
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#46   DDL   13:01:43 | Montag, 25. September 2006
@Büßer
„Es kann kein Recht auf Homoehe geben!“
Dumm für Sie: Das gibt es schon – nur nicht unter diesem Namen.
„weil sie der Schöpfungsordnung widerspricht“
Was interessiert einen Nichtchristen Ihre vermeintlich „heilige Schöpfungsordnung“?
„die heilige Jungfrau, die Mutter unseres Herren beleidigt“
Wie das? Und woher wissen Sie das?
„dass bei Ihm eine Geistestrübung vorliegt“
„Geistestrübung“ ist wohl eher bei denen zu verorten, die sich ernstlich einbilden, ihre privaten Religionspräferenzen anderen verbindlich machen zu können. Bei Ihnen z.B.
„Lehre der Kirche befindet kann diesen Menschen helfen.“
Das stimmt. Z.B. indem er Ihnen ins Gewissen redet (man beachte das große „I“).
„Es ist aber kein einfacher Weg, es ist schwer unserem Herren Jesus zu folgen.“
Niemand hindert Sie, ihn zu gehen, wenngleich ich bezweifle, dass Sie das tun. Aber Sie werden kaum wen zwingen können, dasselbe zu tun.
„Selbst wer seine perverse Verirrung heimlich Auslebt macht sich an dem Verderben unserer Kinder und damit der Menschheit schuldig!“
Interessant – wie denn das nun wieder?
„Der Staat muss endlich in Zusammenarbeit mit den Kirchen dafür sorgen, dass jeder Sodomist seine Behandlung und Heilung erhält.“
Muss er nicht und wird er nicht. Vergessen Sie’s. Davon abgesehen existiert keine solche „Heilung“.
„Nur so kann unsere Zivilisation fortbestehen.“
Untergangsprophezeihung die 128.970.362te. Und schon 128.970.361mal danebengegangen. Sieht schlecht aus für Sie, so rein statistisch.
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#13   DDL   10:42:24 | Montag, 25. September 2006
@Benedikt – Dasselbe hier wie dort
Na klar ist es dämlich, sich erst groß aufzuregen und DANN erst (wenn überhaupt!) den inkriminierten Text auch zu lesen.
Darf ich in dem Kontext daran erinnern, dass auch hier auf kreuz.net zunächst eine reichlich fehlerhafte Übersetzung zu lesen stand? Über die sich diverse Leute gar fürchterbar aufregten? Es heißt doch immer, hier würden katholischerseits theologisch Gebildete und Kleriker mitschreiben und -kommentieren, also das Äquivalent zu den islamischen „Predigern“ (mit dem Begriff geht man in Anbetracht der lockereren Organisationsform des Islams im Vergleich zur RKK dort etwas lässiger um).
Diese Vorverurteilungen aufgrund von Hörensagen gibt’s doch auf beiden bzw. allen Seiten.
Als Maßnahme zur allgemeinen Weltverfriedlichung schlage ich vor, Fundamentalisten aller Religionen auf eine große Insel zu verfrachten, jedem ein Taschenmsser in die Hand zu drücken und abzuwarten, bis sich das Problem von selbst erledigt hat. Als Anreiz kann man ja dem Sieger / Überlebenden die Schaffung eines Gottesstaates nach seinem Gusto auf der Insel verheißen – das vorgeschlagene Prozedere würde immerhin dafür sorgen, dass 100% der dort (noch) Lebenden diesem Glauben angehören würden und weitere Anfeindungen erst einmal ausblieben.
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#44   DDL   08:55:17 | Montag, 25. September 2006
Für Graf Galles Poesiealbum
Wie für Sie geschrieben:
Doch die alles, wat anders ess, stührt,
die mem Strom schwemme, wie’t sich jehührt,
für die Schwule Verbrecher sinn,
Ausländer Aussatz sinn,
bruchen wer, der se verführt.
Un dann rettet kein Kavallerie,
keine Zorro kömmert sich dodrömm.
Dä piss höchstens e „Z“ en der Schnie
un fällt lallend vüür Lässigkeit öm:
„Na un? – Kristallnaach!“
En der Kirch met dä Franz Kafka-Uhr, ohne Zeiger,
met Striche drop nur ließt ne Blinde nem Taube Strubbelpeter vüür,
hinger dreifach verriejelter Düür.
Un dä Wächter ‘mem Schlüsselbund hällt sich em Ähnz für jet wie e Jenie,
weil’er Auswege pulverisiert un verkäuf jäjen Klaustrophobie
en der Kristallnaach.
Währenddessen, am Maatplatz vielleich,
unmaskiert, hück mem wohre Jeseech,
sammelt Stein, schlief et Mezz,
op die, die schon verpezz,
probt dä Lynch-Mob für’t jüngste Jereech.
Un zem Laade nur flüchtig vertäut -die Galeeren stonn längs unger Dampf –
weet em Hafen op Sklaven jewaat, op dä Schrott uss dämm ungleiche Kampf
us der Kristallnaach.
Do, wo Darwin für alles herhällt,
ob mer Minsche verdriev oder quält,
do, wo hinger Macht Jeld ess,
wo stark sinn die Welt ess,
vun Kusche un Strammstonn entstellt.
Wo mer Hymnen om Kamm sujar blööß,
en barbarischer Gier noh Profit „Hosianna“ un „Kreuzigt ihn“ rööf,
wemmer irjend ne Vorteil drin sieht,
ess täglich Kristallnaach.
(Auszug aus: BAP – „Kristallnaach“)
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#34   DDL   01:49:14 | Sonntag, 24. September 2006
Halten wir also fest…
…dass das „Schutzalter“ je nach Zeit und Kultur variabel ist, typischer- und vernünftigerweise aber frühestens mit dem Ende der Pubertät endet.
Bereits diese Pubertät setzt regional und über die Zeiten unterschiedlich spät ein, hinzu kommen stark variierende Sittencodices, was zu einer Schwankung des Schutz- wie des Mindestheiratsalters führt.
Es ist offenkundig sehr sinnlos, sich, aus dem Blickwinkel einer späteren Epoche, über ein abweichendes Schutz- und Heiratsalter einer früheren Epoche aufzuregen (vgl. die gweollte Aufregung um Ayscha, die Frau Mohammeds).
Halten wir darüberhinaus, speziell für die besonders Lernresistenten unter uns (Hallo Graf Galle – Sexualerziehung schätzt man in der NPD nicht so, gell?), fest, dass Pädophilie per definitionem die Fixierung auf vorpubertäre Menschen ist, von einem etwas höheren oder etwas niedrigeren Schutzalter also in keinster Weise betroffen ist.
@QUIS UT DEUS
So viele Pädophile dürften hier aber nicht lesen – ist ja nicht gerade ein Massenphänomen, wissen Sie. Und ob da Beten hilft? *zweifel* Na gut, als moralischer Rückhalt bei jenen, die ihre Sexualität nicht an Kindern ausleben wollen, da ist Religion vermutlich keine schlechtere Hilfe als ein Psychotherapeut oder ein starker Wille.
@Schnabeltier
Es darf bezweifelt werden, das eine Geburt mit 12 weniger traumatisch ist als Sex mit 12.
@learned
Ach, wie erstaunlich, da ist er ja wieder, der anyonyme Lügenbold – schnell ‘mal einen Account zum Verleumden angelegt, hm?
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#25   DDL   18:23:39 | Samstag, 23. September 2006
@Schnabeltierkönig
Das mit den Kindern aus Joseph’s erster Ehe schreibe nicht ich – ich zitiere es nur. Ob es stimmt – ach, keine Ahnung, ist das denn wichtig? Mir jedenfalls nicht. Aber einigen Bibelforschern scheint es wichtig zu sein. Manche sind wohl der o.g. Ansicht zu sein, diese Schilderung diene nur der Versicherung, Maria sei auch ganz bestimmt als alte Jungfer gestorben. Wie Sie sich denken können, ist mir auch das nicht wirklich wichtig. Wichtig in diesem Kontext war mir llediglich, dass damals Frauen in einem Alter heirateten, über das sich heutige Frömmler massivst empören würden.
[v.d.Red.zens.]
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#3   DDL   18:11:50 | Samstag, 23. September 2006
Die übliche Masche
Der logische Zusammenhang dieses Textes ist schon bestaunenswert. Da wird der Papst z.B. als „bedächtig und intellektuell“ bezeichnet – nun, nichts dagegen, der Mann hat wirklich einiges auf dem Kasten. Nur ist das blöderweise nicht im Entferntesten ein Widerspruch zu den Vorwürfen des LSVD, wird aber dennoch so dargestellt. Man kann auch bedächtig und intellektuell hassen, verunglimpfen und herabwürdigen. Null Problem. Welchen Sinn hat also das Bekomplimentieren von Benedikt an dieser Stelle?
Dann bemüht man das Bundesverfassungsgericht und sucht den Schulterschluss – aber nur da, wo’s dem Autor in den Kram passt. Dass nämlich dasselbe BVG die im Volksmund „Homo-Ehe“ genannte Partnerschaft als verfassungskonform bestätigt hat und dem Schlusssatz „Also darf der Gesetzgeber die wesentlich ungleichen Institutionen ‘Homo-Lebenspartnerschaft’ und ‘Ehe und Familie’ nicht gleichbehandeln.“ ja eben explizit widersprochen hat – das hört man dann eher nicht so gern, obwohl man es sogar zitiert. Der Autor kann es nur scheinbar einfach nicht fassen und fabuliert dann etwas zusammen, was er gerne hätte, was aber mit der Realität nichts zu tun hat.
In dieser Realität nämlich ist die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft mittlerweile nahezu komplett vollzogen – machen Sie sich ‘mal schlau typo3.lsvd.de/230.0.html, da fehlt fast nichts mehr.
Und das, wenn ich eine reichlich strapazierte, hier aber passende, Floskel bemühen darf, ist auch gut so.
Redaktion benachrichtigen Armes Deutschland
#33   DDL   16:49:06 | Samstag, 23. September 2006
@kali & 28.IX-28.X
Die zwei Namen sind durch die sehr speziellen Gegebenheiten dieses Forums (1500-Zeichen-Begrenzung sowie Unmöglichkeit unmittelbar aufeinander folgender Beiträge) einerseits sowie Willkürzensur der Redaktion (Beschränkung der Beitragsanzahl bei so ziemlich jedem, der nicht „hinreichend katholisch“ wirkt) andererseits leider zueweilen notwendig. Sowohl bei methobelix als auch bei mir ist das aber – im Gegensatz zu manchen anderen – bekannt. Abgesehen davon ist kreuz.net nun wahrlich vieles, aber sicher nicht demokratisch, was wollen Sie also?
Dass auch in Nürnberg Fehler gemacht wurden, ist eine Binsenweisheit. Absurd aber ist die nimmermüde repetierte Behauptung der Uneinsichtigen, diese Fehler seien größer gewesen als das das Unrecht, auf das sie sich bezogen – und nur, wenn das so wäre, würde diese Argumentation der lieben Holocaustleugner & Co. greifen.
Ach, und zu Ihrer „Jüdischen Volksweisheit“: Da Sie doch so ein „Selbstdenker“ sind, hätten Sie eigentlich merken müssen, dass die so ziemlich das Gegenteil einer Stütze Ihrer Argumentation ist. Verstehen Sie nicht? Na, ist doch simpel: Darüber z.B., dass der Holocaust nicht oder nicht in der heute als Tatsache angesehenen Größenordnung stattgefunden hat, soll man bekanntlich nicht nicht reden. Und tatsächlich, ich glaube es auch nicht. Merken Sie was? Herr Selbstdenker?
@28.IX-28.X
Ihnen ist der Alkohol von der Feier zum Einzug in den Meck-Pommerschen Landtag wohl zu Kopf gestiegen? Und plärren Sie doch nicht so… (!!!)
Redaktion benachrichtigen Die Pädophilenpartei und die Abgründe der sexuellen Dekadenz
#19   DDL   16:31:16 | Samstag, 23. September 2006
Vielleicht sollten sich die Traditionalisten…
…zuweilen auf die Tradition besinnen? Zumindest würde das das ständige Heulen und Zähneklappern deutlich mindern.
Dass das Schutzalter im Vatikanstaat bei 12 Jahren liegt, dürfte nämlich kein Zufall sein: Im apokryphen Evangelium des Jakobus z.B. wird gesagt, Maria sei im Alter von zwölf Jahren mit dem verwitweten Josef verlobt worden – und 12 war damals ein durchaus gängiges Heiratsalter für Mädchen. (So erklärt man wohl zuweilen, wie Jesus Geschwister haben konnte, Maria aber dennoch Jungfrau blieb – die Geschwister waren Kinder des Joseph, der Maria – der Legende nach – im fortgeschrittenen Alter lediglich heiratete, um ihre Jungfernschaft zu schützen. Wer’s glaubt… aber Jakobus ist ja auch „Nur“ apokryph.). Noch im Spätmittelalter war bei Frauen in Deutschland, wo das Heiratsalter im internationalen Vergleich immer sehr hoch war, ein Heiratsalter von 15-18 Jahren üblich (üblich! – Abweichungen nach oben und unten gab es natürlich).
Komisch. Heute schreien diejenigen, die sich auf die Tradition eines Mannes, der in eben dieser Zeiten und Sitten lebte und lehrte, stützen, gar fürchterlich auf bei sowas.
Ja, die Tradition – da pickt sich eben jeder das raus, was zu seiner ganz persönlichen „Tradition“ passt, gell?
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#189   DDL   13:11:10 | Samstag, 23. September 2006
@Malachias
Verschwörungstheorien sind schon ‘was Tolles, gell?
Das Problem bei so etwas ist, dass die Anhänger solcher VT das jeweilige Thema typischerweise recht gründlich studiert haben (allerdings aus nur genau einem Blickwinkel) und den Normalmenschen dann mit einem Wust an so dreisten Behauptungen überschwemmen, dass man – als jem,and, der sich bislang nicht so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat – zunächst einmal ratlos dasteht und das nicht alles stante pede widerlegen kann.
Ich kann’s auch nicht, dazu müsste ich jetzt die Videos und eine Menge Zeit zur Verfügung haben, beides ist nicht vorhanden. Aber mein Scherflein beitragen kann ich doch und Ihnen mindestens EIN Indiz zerschießen (wenn das jeder hier tut, können wir Ihre krude Theorie schnell in die handliche Rundablage befördern, wo sie hingehört):
Vor einem Jahr hatte ich eine kleinere Operation, mit Vollnarkose allerdings. Als ich aufwachte, völlig benebelt natürlich, habe ich, noch unbewusst, ca. 1/2 Stunde wild vor mich hin erzählt – auf englisch, wohlgemerkt, was bekanntlich nicht meine Muttersprache ist.
Wenn das MIR passiert (vermutlich hatte ich die Wochen davor wieder ‘mal zu intensiv in amerikanischen Foren herumgehangen), dann kann das wohl auch einem Papst mit Italienisch passieren, meinen Sie nicht?
Ich denke, so kann man ein „Indiz“ ums andere sehr simpel wegerklären, bis von Ihrer VT genau gar nichts mehr übrig ist.
Erinnert mich übrigens arg an „Die Amerikaner waren nie auf dem Mond“ :-D
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#12   DDL   11:38:20 | Samstag, 23. September 2006
@antiHomoLobby
Halten wir doch Folgendes ‘mal fest:
Becks Aussage bzgl. der Voraussetzung ist schlichtweg richtig. Ob eine „Entkriminalisierung der Pädosexualität“ tatsächlich in seinen Augen auch wünschenswert ist, bzw., falls er das so sieht, in welchem Umfang (worauf sich also das „zumindest“ bezieht), steht da nicht. Voraussetzung für Krieg sind Waffen – habe ich mich jetzt mit dieser Aussage als Waffenfanatiker geoutet? Ha-ha-ha.
Ein Überdenken des Schutzalters ist auch m.E. durchaus geboten angesichts der Tatsache, dass insbesondere Mädchen heutzutage nicht selten weit vor Erreichen des 17. Lebensjahres von sich aus sexuelle Wünsche äußern und auch ausleben. Das Schutzalter dient dem Schutz, nicht der Einengung und auch nicht der Kriminalisierung von weit verbreiten Verhaltensweisen.
Weiter: Der Spruch mit den „homo-pädophilen Tendenzen“ zeugt nur von Ihrer profunden Ignoranz. Homosexualität und Pädosexualität sind zwei Parameter, die in jeder beliebigen Kombination vorkommen können und auch vorkommen.
Und schließlich ist es ziemlich witzlos, wenn ein Deutscher sich aufzwiebelt, einer niederländischen Zwegpartei „das Handwerk legen“ zu wollen.
Für jemanden, der sich doch angeblich so intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt haben will, glänzen Sie vor Ahnungslosigkeit. Aber das kennen wir ja schon.
Redaktion benachrichtigen Die Pädophilenpartei und die Abgründe der sexuellen Dekadenz
#8   DDL   09:50:16 | Samstag, 23. September 2006
@Beobachterin
Na, schauen Sie, da haben wir zwei doch endlich einmal ‘was gemeinsam – gegen Volksverdummung bin ich nämlich auch allergisch.
Darf ich dem entnehmen, dass Sie sich meinem Beitrag weiter unten anschließen und kreuz.net bitten, die genannten Fehler zu korrigieren?
Als da wären vor allem die fehlerhafte und verleumdende Verunglimpfung pauschal aller Pädophiler als „Kinderschänder“ sowie die irrige Zuordnung eines Schutzalters von 16 oder 14 zum Themenkreis „Pädophilie“? Ich meine, beides ist nun einmal nachweislich falsch und trägt nicht wenig zu der von Ihnen wie mir verhassten Volksverdummung bei.
Und anschließend können wir dann über so heikle Formulierungen wie das „Recht des Kindes auf Sexualität“ sprechen (das ist eh’ schon eine dämliche Formulierung; wenn schon, dann „sexuelle Entfaltung“ – ein „Recht auf Sex“ haben nicht einmal Erwachsene oder wo kann ich mir im Bedarfsfall meine Pflichtpartnerin abholen oder ggf. einklagen?).
Aber erst’mal sollte man zu einer sauberen Begrifflichkeit finden, ansonsten ist jede Diskussion so idiotisch wie dieser Artikel.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Erkenntnis des Eugen Drewermann
#14   DDL   12:23:37 | Freitag, 22. September 2006
@Raimund
Anfangen? Womit? Einem ungehobelten Flegel wie Ihnen Manieren beizubiegen? Das scheint mir vergebliche Liebesmüh’ zu sein, da muss schon Ihre Mutter sich gegrämt haben.
Sie möchten mir „den Arsch aufreißen“? Da fehlt’s aber denn doch ein wenig bei Ihnen – lassen Sie’s mich so ausdrücken: Wenn Sie um das Doppelte wüchsen, würde es vermutlich wenigstens zu einer Interpretation des unstreblichn Spruchs des guten Götz reichen.
Falls Sie aber mit „anfangen“ das „Fragespiel“ meinen: Reißen Sie ‘mal lieber keine Ärsche, sondern für den Anfang die eigenen Guckerchen auf, da wäre viel gewonnen. Und es schmutzt auch nicht so.
So, und jetzt ab in die Benimmschule, Sie Schrat.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Erkenntnis des Eugen Drewermann
#11   DDL   12:15:10 | Freitag, 22. September 2006
@Benedikt – „Warum?“ hat 2 Geschmacksrichtungen
„Warum“ i.S.v. „Wodurch ist das geschehen? Was ist die Ursache?“ und
„Warum“ i.S.v. „Was ist der SINN? WOZU das alles?“
Ersteres ist geradezu die Daseinsberechtigung von Wissenschaft, letzteres hat mit ihr nichts zu tun, sofern (man beachte die Einschränkung!) es sich nicht implizit aus einer Erklärung i.S.d. 1. Variante ergibt (sowas gibt’s ja).
Ihr Behauptungsgeflecht setzt allerdings schon dort an, wo Sie fix davon ausgehen, dass es eine Erklärung des „Warum der 2. Art“ überhaupt gibt / geben kann. Davon bin ich z.B. absolut nicht überzeugt, was dann wohl auch meinen profunden Widerwillen gegen einen Gottesglauben erklärt: Wer die schiere Existenz eines philosophisches „Warum?“ bzw. der Antwort darauf bezweifelt, der kann mit einem Gott (der ja die personifizierte Antwort wäre) nix anfangen. Kein Platz für Gott in meiner Welt, tatsächlich. Wirft x-mal mehr Fragen auf, als es beantwortet.
Bei Ihnen ist es genau umgekehrt: Sie MÜSSEN davon überzeugt sein, dass es einen („höheren“) Sinn gibt, ansonsten wäre Ihr Gott bloß Statist, bestenfalls Handwerker.
Aber die letzte Frage: „Warum gibt es Gott?“ könnten Sie sowieso nicht beantworten. Wäre interessant zu wissen, ob Ihr Gott das könnte. Leider… weiß es niemand. Und ich bin überzeugt, das kann auch (jetzt bemühe ich auch ‘mal so ein hübsches Unendlichkeitswort) niemals jemand wissen.
Soviel also zur Erklärungsgewalt der Religion.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#126   DDL   12:00:36 | Freitag, 22. September 2006
@Benedikt – Das Gefühl habe ich allerdings langsam auch
Sie eiern da herum und bestehen darauf, dass die Frage, wer „Recht“ hätte, in diesem Disput gar keine Rolle gespielt hätte.
Ich setze dagegen, dass nur und einzig diese Frage, das Beharren auf der eigenen Richtigkeit bei gleichzeitiger Nichtakzeptanz auch nur der Möglichkeit, dass wer anderes Recht haben könnte, der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte ist. Mensch, Benedikt, Sie sind doch nicht dumm! Sie wissen doch ganz genau, dass die fanatischeren Religionsanhänger aller Richtungen stets darauf lauern, dass irgendwer von den „anderen“ etwas sagen könnte, das man triumphierend als „HA! Sie geben es endlich zu! Wir haben DOCH Recht! Bekehrt Euch!“ verkaufen kann. Erleben wir doch hier auf kreuz.net nahezu täglich, oder?
Und darum geht’s. Und eigentlich NUR darum. Der Papst hat ‘was gesagt, was in muslimischen Ohren ‘rüberkam als „Der Islam ist gewalttätiger Bockmist und überhaupt ganz falsch!“. Dann ruderte er angesichts der Empörungen zurück und hat jetzt etwas gesagt, das vermutlich die Fundis beider Seiten entsetzt: Die Muslims werden merken, dass er an sich nur die Beschreibung Allahs verwendet hat (genausogut hätte er in Richtung der alten Ägypter von dem „einen Gott“ Aton reden können, was natürlich nicht den Hauch einer Anerkennung dessen beinhaltet). Den christlichen Fundis geht schon das zu weit, sie sehen sich zu ihrer Empörung mit den Muslimen irgendwie auf eine Stufe gestellt.
Wer es jedem recht machen will, macht es keinem recht.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Erkenntnis des Eugen Drewermann
#8   DDL   11:47:27 | Freitag, 22. September 2006
@Benedikt
„Never say ‘never’ again“.
Dass die Wissenschaft das „Warum?“ nie erklären können wird, ist ein Axiom Ihrerseits, geboren aus der Tatsache, dass sie es noch nicht kann. Ich bin auch in dieser Hinsicht Agnostiker und sage: Das können wir (heute noch) nicht wissen“. Allerdings könnte die Wiss. natürlich – wenn sie es machen würde wie die Religionen: Sich irgendwas Nettes ausdenken und damit alles für „erklärt“ erklären, einfach so. Nur wäre sie dann keine Wissenschaft mehr ;O)
Allerdings widerspreche ich Ihrem Satz ja gar nicht. Nur der von Ihnen unausgesprochenen Ableitung widerspreche ich: Dass nämlich irgendeine Religion das „Warum?“ wirklich beantworten könnte. Zum einen deshalb, weil diese „Antworten“ nichts als Behauptungen sind, zum anderen, weil noch nicht einmal diese Behauptungen eine allumfassende Antwort geben (können). Erzählen Sie mir etwas von Gott, irgendetwas. Ich werde IMMER mit einem „Warum?“ folgen können. Sie können weitererklären, aber irgendwann werden Sie, wie alle Religiösen, resigniert mit einem „Das kann man nicht erklären, das muss man glauben“ schließen. Wenn Sie gerade besonders schlecht drauf sind, verfallen Sie noch gar auf schlechten rhetorischen Trick: „Das verstehen Sie nicht“ (wo es doch die Aufgabe des Erklärenden wäre, verstehen zu LASSEN – mit diesem, nur zu oft gehörten, Satz bekundet er ergo nicht die Inkompetenz des Zuhörers, sondern SEINE).
Wir können das gerne durchspielen – ich fang’ an:
„Warum hat Gott das Universum geschaffen?“
Redaktion benachrichtigen Auge um Augen
#16   DDL   11:06:56 | Freitag, 22. September 2006
@Raimund von Toulouse
„Richtig! Die Tradition zeigt uns wie es gemeint war!“
Kaum. Bestenfalls zeigt sie Ihnen, wie einige Leute früher dachten, dass es gemeint gewesen sei. Das berührt noch nicht einmal im Ansatz die Frage, ob diese selbst das denn überhaupt wussten oder wissen konnten. Die in jeder Tradition enthaltenden, verfälschenden Elemente werden genauso übersehen wie die Auswirkungen der Auswahl derer, die man als Tradierer überhaupt anerkennt.
Tradition ohne Erneuerung ist sogar noch dümmer als umgekehrt Erneuerung ohne Berücksichtigung von Traditionen: Letztere kann immerhin etwas Neues hervorbringen, erstere allein aber konserviert nur totes Gewebe.
Redaktion benachrichtigen Die letzte Erkenntnis des Eugen Drewermann
#2   DDL   10:49:38 | Freitag, 22. September 2006
Drewermann hat Recht
Das Bild von der „gejagten Kirche“ trifft durchaus zu und ist der Kirche selbst zu verdanken: Wer aus einem omnipräsenten, omnipotenten und omniscienten Gott einen „God of the Gaps“ bastelt, der durch alles das „bewiesen“ wird, was wir (noch) nicht verstehen, der ist natürlich zum steigen Schrumpfen verurteilt. Alle großen Weltreligionen sind zu einem Zeitpunkt entstanden, wo das Gros der Fragen der Menschen über die Welt noch nicht beantwortet werden konnten. Heute, in einer Zeit, in der wir immer mehr Fragen immer schneller und sicherer beantworten können, büßen Götter ihre Funktion als Generalexplanator ein – mit der Konsequenz, dass immer weniger Menschen noch eine Notwendigkeit oder auch nur einen Platz für einen Gott sehen, der ihnen diese Welt zunehmend weniger zu verstehen hilft, sondern, im Gegenteil, zum unverständlichsten (und unwahrscheinlichsten) Element des Universums mutiert.
Um diese Bewegung umzukehren, müsste vermutlich erst eine neue Religion entstehen, die sich vom Ansatz „Wir erklären die Welt – mit Gott (tm)“ emanzipiert und nicht mehr mit Ratio und Wissenschaft einen längst verlorenen Wettstreit um die Definitionshoheit austrägt.
@Santa Rita
Hm, ja, NDE, großes Kino. Vor allem natürlich für die, die dicke Bücher drüber schreiben. Ist ja auch wahr, Atlantis ist out, Kornkreise interessieren kaum noch wen, aber NDE, das hat was. Schade nur, dass diese „Beweise“ praktisch nur von den Beweisenden anerkannt werden. Naja, und von Ihnen.
Redaktion benachrichtigen Halbe Kinder, verfallen ihrem Sexualtrieb
#21   DDL   10:31:27 | Freitag, 22. September 2006
@Theo
Den Artikel selbst habe ich gar nicht gelesen, mich hat schon der Titel genervt – soviel zu meinem überragenden Interesse an „Kindersex“ (darum geht’s? Na, offenbar interssiert es Sie mehr als mich.) Ich habe mich über die Meinungsanzeige rechts hier ‘reingeklickt, die Kosten für eine Abtreibung kann man per 30-Sekunden-Recherche via Google erfahren, genau wie die einer Geburt. Ist natürlich nix für EDV-Legastheniker, schon klar.
Lustigerweise laufen Sie wieder in exakt dasselbe logische Messer, das ich bereits kritisiert hatte: Sie machen mich doof von schräg rechts unten an, weil ich mich angeblich „bei Abtreibungskosten so auskenne“, aber dass ich im selben Absatz die Kosten einer Geburt genannt habe, darüber sehen Sie geflissentlich hinweg, obwohl ich doch – nach Ihrer eigenen, skurrilen Logik (oder was Sie dafür halten) ausweislich dieser Kenntnis ein Geburtenfan sein müsste.
Ja, die Sache mit den zweierlei Maßstäben und dem einen, blinden Auge. Aber wenigstens ein bisserl versteckter wär’ schon angenehm, was Sie hier darstellen, ist doch Peinlichkeit pur und damit ein gar übles Aushängeschild für Ihre Kirche – „Bruder“ Theophil.
Redaktion benachrichtigen Wer führt die Steinzeitkeule?
#34   DDL   09:51:33 | Freitag, 22. September 2006
@Raimund von Toulouse
Na klar, wenn einer die Naherwartung des Jüngsten Gerichts vor Augen hat, und zwar so nahe, dass er seinen Jüngern – fälschlich – verspricht, das Reich Gottes würde kommen, noch bevor der letzte von ihnen gestorben ist, der wird natürlich undbedingt noch eine 2000 Jahre währende Kirche gründen wollen.
Ich glaube, Sie halten Ihren Heiland für ziemlich meschugge, kann das sein? Zumal er, wenn ich daran erinnern darf, eine Kirche HATTE.
Davon abgesehen, wo wir doch hier kürzlich von Trinität etc. gesprochen hatten: Die Identität mit Gott hat er ja ebenfalls bestritten (Sie erinnern sich? „Was nennst Du mich ‘gut? Keiner ist gut denn Gott allein!“).
Aber naja, die Kirchenlehrer und was sich da im Namen von Jesus und ohne reale Kenntnis seiner Person versammelte, die haben das natürlich alles so hingebogen, dass sich genau DAS ergab, was Jesus nun wahrlich nicht wollte: Ein gigantischer Machtapparat, der sich zwischen Gott und die Menschen drängelte und die Jesusworte zum eigenen Nutzen drehte, wie’ ihm gerade passte, eine Organisation, die über die größte Zeit ihres Dasins eine eigene Armee unterhilet, kräftig Kriege schürte und führte, ein gefräßiger, reicher Moloch, der sich lange Zeit seines Bestehens zu fein war, mit den Menschen in ihrer eigenen Sprache zu sprechen.
DAS soll dieser Jesus gewollt haben? Das ist grotesk.
Redaktion benachrichtigen Halbe Kinder, verfallen ihrem Sexualtrieb
#19   DDL   08:05:14 | Freitag, 22. September 2006
Übrigens, golfi: Die Kosten einer Abtreibung
…liegen so zwischen € 380-450.
Eine Geburt hingegen – wenn wir das Ganze schon’mal unter dem Aspekt auszugebenden resp. zu verdienenden Geldes betrachten – kostet in aller Regel jenseits € 1.000. Nur die Geburt, wohlgemerkt. Was ein Kind an Kosten verursacht (oder, anders gesagt: Irgendwelchen Produzenten bzw. Dienstleistern Geld einbringt), können Sie bei jedem beliebigen Elternpaar erfragen. Medizinische Betreuung, Ernährung, Kleidung, Spielzeug, was weiß ich. Geld, das Eltern – so sie es denn haben – zumeist gerne ausgeben, aber darum geht’s ja nicht (das interessiert die fanatischen Abtreibungsgegner ja eh’ nicht, was die Eltern wollen).
So – wo also wird jetzt Geld verdient? Na?
Nebenbei: Ich kenne einen Arzt, der seit Jahrzehnten Geburtshilfe macht – und auch Abtreibungen. Was meinen Sie, was der lieber macht? Abtreibungen? Wegen des „schnellen Geldes“? Da muss ich Sie enttäuschen – der Mann ist begeisterter Geburthelfer, und so insgesamt ist eine Geburt denn ja auch ein freudigeres Ereignis. Das ändert nichts daran, dass er selbstverständlich dann eine Abtreibung durchführt, wenn er sie für angeraten bzw. vertretbar hält.
Der ganze Quatsch um die „Geldmaschine Abtreibung“ ist so absurd, dass man kaum glauben kann, dass ihn wer für ein „Argument“ hält.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#124   DDL   05:22:06 | Freitag, 22. September 2006
@Benedikt
Es gibt gar keinen wirklichen „Erklärungsbedarf“. Und zwar in erster Linie deshalb, weil ja eh’ niemand „erklären“ kann, sondern bestenfalls sein theologisches Luftschloss erläutern kann, und zweitens, weil es niemanden gibt, der es erklärt haben will.
Die einzigen, die „Erklärungsbedarf“ sehen könnten, sind diejenigen, die sich derselben Religionsgemeinschaft angehörig fühlen, die aufgewachsen sind in der festen Überzeugung, im Recht zu sein (und zwar EXKLUSIV) im Recht, und die nun auf einmal mit einer Aussage ihres Anführers konfrontiert werden, welche die anderen – aus rein diplomatischen Gründen – nicht hinreichend genug alls irrend bezeichnet.
Um es einmal beim Namen zu nennen: Die RKK ist die RKK, weil sie grundsätzlich alle anderen Religionen als mehr oder weniger falsch betrachtet. Wie deutlich man das sagt, hängt lediglich von diplomatischen Erwägungen und der gerade aktuellen Laune des Sprechers ab. Dasselbe gilt für den Islam. Beide kennen eine Art von „geduldeten Ausnahmen“, also Religionen, auf die man halbwegs milde herablächelt, die man aber nichtsdestotrotz für in wesentlichen Aspekten falsch hält.
Was also möchten Sie „erklärt“ haben? Dass der Papst kein Interesse an religiösen Unruhen wg. eines sowohl ungeschickten als auch missverstandenen Zitats hat? Oder die Quadratur des Kreises, wie man andere als irrgläubig bezeichnen und behandeln kann, ohne sie zu beleidigen und vor den Kopf zu stoßen?
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#88   DDL   20:47:26 | Mittwoch, 20. September 2006
@Diverse
@Benedikt
Sie verstehen nicht. Ich habe angemerkt, warum ich das hohe Wort vom „Dialog“ für reine Fassadenmalerei halte. Sie haben mir im Prinzip sogar zugestimmt, haben deutlich gemacht, warum die RKK gar nicht anders kann als auf dem zu beharren, für dass es so wenig Belege gibt wie für die Gegenposition. Über allem Gesagten steht: Ihr habt Unrecht, weil wir Recht haben (müssen). Verraten Sie mir, worin konkret Sie da Potenzial für einen „Dialog“ sehen? Worüber soll man denn reden? Über das schöne Wetter?
@Lingen
Der Ignorant ist wohl eher der, der sich schlau gibt und mit Erläuterungen um sich wirft… um dann prompt die alles entscheidende Frage falsch anzugeben. Sie war explizit NICHT „Wieviel ist 6 * 7?“. Das genau ist der Witz, schlagen Sie’s nach. Apropos „Ignorant“: Adams selbst nannte sich einen „radikalen Atheisten“ und explizit keinen Agnostiker. Sie haben nichts verstanden von Adams, stimmt’s?
Hinter dem griffigen „42“ steht sehr, sehr viel mehr, noch dazu umkleidet von diversen Schichten Humor, der Ihnen vermutlich nicht sehr zugänglich ist.
@Die Fidele
Douglas Adams – der Autor von „The Hitchhiker’s Guide to the Universe“ – war m.E. einer der größten Philosophen und Menschenkenner des 20. Jahrhunderts. Lesen Sie ihn ‘mal. Man kann ihn auch abseits des Themas „Religion“ genießen, im Ernst. Wobei seine späteren Bücher deutlich die besseren sind, die ersten wirken teilweise klamaukig (sind aber dennoch genial).
Redaktion benachrichtigen Die eigene Tochter verschleppt
#10   DDL   20:28:14 | Mittwoch, 20. September 2006
@antiHomoLobby
Bevor Sie wieder herumsabbern und sich aufspielen,. sollten Sie sich ‘mal bemühen, das zu VERSTEHEN, was Sie da bekritteln und beschreien. Ihr wirres Geschreibsel zeugt nämlich sehr deutlich davon, dass Sie es nicht im Mindesten getan haben.
Keine Frage, dass ich es, wenn es sich so, wie hier berichtet (daran muss man ja leider zuweilen zweifeln) zugetragen hat, erfreulich finde. Das gälte übrigens genauso im umgekehrten Fall, sprich: Wenn die Tochter zur Abtreibung entschlossen gewesen wäre, die Eltern sie per Freiheitsberaubung zur Austragung hätten nötigen wollen, das Mädchen sich aber hätte befreien können.
Nur: Das ist eben keine Frage – man müsste schon sehr, sehr merkwürdig drauf sein, um das nicht positiv zu finden. Es bedarf keiner Erwähnung, so selbstverstädnlich ist das.
Was allerdings der Erwähnung bedarf, ist die Frage, wie kreuz.net dazu kommt, hier zwei unverpixelte Bilder von mutmaßlichen Tätern zu veröffentlichen, bei denen ein Urteil noch nicht einmal im Ansatz existiert. Schon ‘mal ‘was von „Persönlichkeitsrecht“ gehört? Und, ja, das würde sogar einem mutmaßlichen Mehrfachmörder zustehen, Ihr Schreiberlings-Dilettanten!
Redaktion benachrichtigen Aus den eigenen Fehlern gelernt?
#64   DDL   18:47:39 | Mittwoch, 20. September 2006
@Abu – Die alten Sprüche halt wieder
Rhetorischer Trick? Sie haben gejammert, ich habe es angesprochen – wo ist der „Trick“? Nun sagen Sie schon, ich liebe rhetorische Tricks, und ich seh’ keinen, sorry.
„Plausibel machen“ wollten Sie was? Aha, also haben Sie es ja DOCH bejammert, denn nur dann würden Ihre Anmerkungen bzgl. „Aussterben“ ja mit Ihrer grundsätzlichen Ablehnung der Emanzipation harmonieren. Im übrigen ist Ihnen das mit dem „plausibel machen“ reichlich in die Hose gegangen.
Haben Sie eigentlich Angst vor starken Frauen?
Aber zur Sache: „Bedauerlich“? Ja, wenn man nicht genau wüsste, dass danach etwas Neues kommt. Meinetwegen, bedauern Sie, so, wie man den Tod eines Verwandten bedauert, ohne, dass man ernstlich meint, diesen (im gesetzten Alter) verhindern zu können oder gar zu müssen. Bedauern Sie, soviel Sie wollen – ändern werden Sie es (wenn es denn so kommt, was ich zumindest für absehbare Zeit – lies: in der Zeit, die wir noch erleben werden – stark bezweifle) kaum.
Und was diese dümmliche Drohgebärde („werden mit Ihren libertären und permissiven Neuerungen aufräumen“) angeht: Ja, danke, kennen wir schon. Die üblichen Sprüche der in der realen Welt und jetzigen Zeit Ohnmächtigen. Die einen trösten sich mit dem „bald“ bevorstehenden Jüngsten Gericht, die anderen prognostizieren alle paar Wochen den endgültigen Durchbruch der Alten Messe und sonstiger Sperenzchen aus Opas Schnupfdose, Sie geilen sich halt an reaktionären Phantasien auf. Viel Spaß dabei.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#83   DDL   18:12:07 | Mittwoch, 20. September 2006
@Benedikt – Herumeierei
„so geht das nur, indem jemand darauf abstellt, dass die Vorstellung des anderen defizitär sei“
Korrekt soweit. Wobei das natürlich beide Seiten voneinander tun.
Ihr Fehler liegt hier:
„Behaupten muss man da nichts mehr – es lässt sich einfach nicht anders darstellen.“
Genau diese „Darstellung“ eben ist doch die Behauptung; mehr kann sie nicht sein, denn mindestens eine von beiden Seiten irrt (ich persönlich denke ja: beide, aber egal in diesem Kontext), stellt also etwas dar, was nicht der Realität entspricht, es MUSS also eine „Behauptung“ sein. Wobei das alles ja sowieso nur Behauptungen sind, da wir uns ja alle einig sind dahingehend, dass es keinen stichhaltigen Gottesbeweis gibt – nicht einmal dafür, dass er existiert, und erst recht nicht dafür, in welcher Geschmacksrichtung oder Vielfalt eigentlich.
Also: Ihre „Darstellung“ ist sowieso nichts als eine Behauptung. Mindestens eine der beiden Parteien behauptet zwangsläufig, und mangels Beweismaterial muss man das wohl von beiden sagen.
Ist es Ihnen wirklich so eklig, einzugestehen, dass das alles letztendlich nur Behauptungen sind?
@Bonaventura
Das mit den Behauptungen trifft auf Ihr „von Gott her“ genauso zu – wie Sie wissen, gibt es einige, die das Gegenteil behaupten, und Sie können Ihr’s so wenig beweisen wie die. Behauptungen allerorten, keine Belege – die Welt der Religion :O)
@DieFidele
42
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#79   DDL   17:47:58 | Mittwoch, 20. September 2006
@DieFidele
Ja, das sehe ich ähnlich. Wobei natürlich der Teufel im Detail steckt, denn wenn die Gottesbilder weit genug voneinander abweichen, kann man dann überhaupt noch sagen, dass derselbe Gott wenigstens gemeint ist? Grundsätzlich denkbar wäre zudem, dass derselbe sich verschiedenen menschen sehr unterschiedlich offenbart hätte – es hat ja schon solche Ansätze gegeben, aber letzendlich öffnet man damit natürlich der Beliebigkeit Tür und Tor, während man (lies: die Religionen und ihre Leithammel) ja darauf bedacht ist, die eigene Einzigartigkeit und Heilsnotwendigkeit zu betonen.
Und wo sollte man auch die Trennlinie ziehen? Nach dieser Maßgabe wäre Buddha ein Aspekt Gottes so sehr, wie es vielleicht Odin (ach was: alle Asen und Vanen zusammen!) auch gewesen ist. Man wäre schnell bei einem „JEDER Gott ist DER Gott“. Das will natürlich niemand, jedenfalls die Religionsmeier nicht, die wollen ja alle, dass ihr (und möglichst NUR ihr!) Glaube zutrifft.
@Benedikt
In Sachen Austritt: Das glaube ich Ihnen ja. Ich hatte nur gefragt, wissen Sie :O)
Und ad „verstehen“: Oh doch, ich verstehe: Sie WISSEN, dass (objektiv!) Ihre Sicht nicht überlegen und die des Islams nicht „defizitär“ ist, aber Sie meinen, es BEHAUPTEN ZU MÜSSEN. Genau das hatte ich verstanden. Korrekt, Ihre Kirche handelt da folgerichtig – nach der inneren Logik. Dummerweise basiert die aber auf ziemlich exakt nichts oder jedenfalls auf nicht mehr als die der „Gegenseite“.
Man behauptet eben, weil man RECHT HABEN MUSS.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#71   DDL   17:28:51 | Mittwoch, 20. September 2006
@Bonaventura
Öhm… worin genau soll da die „Logik“ sein?
Also, zunächst einmal vertreten Sie hier die einzige Religion, die diese obskure Trinität bislang für notwendig gehalten hat (Triaden gab’s auch anderswo schon, aber das war ‘was anderes, wie Sie wissen – man hat sich christlicherseits ja immer sehr bemüht, klarzumachen, dass das eben NICHT dasselbe sei wie etwa im Buddhismus). Ihre „zwingende Erfordernis“ ist keine, jedenfalls für alle anderen nicht.
Und dann sehe ich in dem „mathematischen Passus“ keine Logik, sorry. Vielleicht könnten Sie mir ‘mal die ungefilterte, tatsächlich mathematische Version nennen? So, wie Sie es darstellen, ergibt es schlicht keinen Sinn: „Eins“, das wird nicht über anderes bestimmt, sondern ist das Axiom, auf dem der Rest gründet. Vielleicht meinen Sie ja, dass man so etwas wie Bezugspunkte braucht? Dann wäre die Trinität also ein billiger Trick, um künstlich Bezugspunkte zu schaffen, die frappanterweise aber „irgendwie doch“ deckungsgleich sind und die ergo „eigentlich“ auch gar keine Bezüge ermöglichen?
Fragen Sie doch einfach ‘mal ‘rum, wer diese Trinitätslehre WIRKLICH verstanden hat: Sie werden feststellen, dass es sich da verhält wie mit der allgemeinen Relativitätstheorie (so jedenfalls meine Erfahrung mit katholischen Gesprächspartnern – bestenfalls wird da ‘was Dogmatisches zitiert, aber den Rest überlässt man „denen, die davon mehr verstehen“. Oder die so tun als ob.). Oder können SIE sich das alles wirklich VORSTELLEN? Mal ehrlich jetzt?
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#65   DDL   17:08:27 | Mittwoch, 20. September 2006
@Benedikt
„Hr. X hat eine einzige große Liebe… Oder etwa nicht?“
Genau, „etwa“ nicht – denn, um im Bild zu bleiben, Hr. X würde nie leugnen, dass es für Hr. Y selbstredend eine ganz andere große Liebe geben kann (er wäre wohl sogar recht froh drum). Aber exakt das steht ja für beide Religionen nicht zur Debatte: „Es GIBT nur diese eine Frau / diesen einen Gott. Punkt.“ Oder sehen Sie das anders (Jetzt könnte es interessant werden)?
„Im Prinzip ist das doch so. Der Islam macht doch genau das gleiche.“
Ich weiß das. Sie wissen das. Aber sagen darf’s keiner, weil dann die Gegenseite aufheult. Etwas in der Richtung sagte ich doch bereits.
„Also SIE waren es, der gefragt hat, warum ich angesichts der angeblich im Vordergrund stehenden Machtstrukturen noch dabei wäre.“
Korrekt. Ich sehe das ja auch bereits möglicherweise, aber nicht zwingend, als Austrittsgrund an. Meiner war viel banaler: Ich glaub’ das alles einfach nicht – alles weitere war dann sekundär. Aber WENN ich es glauben würde, DANN würde mir „die real existierende Kirche“ an sich Kopfschmerzen bereiten. Ob genügend zum Austritt… weiß ich nicht.
„Sie verstehen meinen Ansatz überhaupt nicht.“
Besser als Sie. Denn Sie behaupten, der Dreifaltigkeitsansatz sei überlegen, deswegen sprechen Sie beim Islam von „defizit“. Aus meiner Sicht hingegen ist die Dreifaltigkeit ein abenteuerliches Konstrukt, das zwar originell, aber keinesfalls irgendwie „besser“ ist. Der Begriff „Defizit“ basiert allein auf Ihrer MEINUNG. Mene, mene…
Redaktion benachrichtigen Die eigene Tochter verschleppt
#4   DDL   16:56:19 | Mittwoch, 20. September 2006
Dabei könnte man jetzt…
…darüber spekulieren, wieviel Prozent der Stammleserschaft, als sie lasen, dass der Kindsvater ein Schwarzer ist, spontan etwas Abschätziges, wenn nicht – bzgl. der Eltern – sogar Verständnisvolles gedacht haben.
Manchmal weiß man angesichts der geballten, rechten Gedankenguts auf dieser hochwohllöblichen Site wirklich nicht so recht, wogegen sich die täglich neu versammelte Abscheu der Redakteure mehr wendet.
Da frag’ ich mich schon: MUSS man eigentlich als Tradi ein frustrierter Nörgler sein? Oder hilft es nur?
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#46   DDL   16:13:44 | Mittwoch, 20. September 2006
@Benedikt
„Das kann es nicht heißen. Wie kommen Sie darauf, dass „ein einziger“ und „derselbe“ das gleiche sein soll?“
Simpel. Da es bei BEIDEN Religionen jeweils nur EINEN Gott gibt, muss, wenn man den Spruch ernst meint, zwangsweise „ein einziger“ auch „der einzige“ sein, denn ein anderer existiert ja gar nicht. Das jedenfalls ist die einzige Lesart, mit der diese neuerliche Äußerung Benedikts nicht seinerseits wieder als Beschimpfung des Islams aufzufassen wäre. Die Alternative Lesart wäre nämlich: „Nur, dass wir eben den wahren Gott anbeten und Ihr dämlicherweise einen Götzen / ein Abziehbild / einen Popanz“. (Wobei es natürlich keine Frage ist, dass das genau das ist, was viele, wenn nicht die allermeisten, Christen und Moslems voneinander denken. Schon geil, diese Fraktionen beim Streit um Kaisers Bart, die sich darüber aufzwiebeln, welche Farbe jener denn nun haben soll / muss / keinesfalls haben kann und warum man selbst unbedingt Recht hat und die anderen so furchtbar im Irrtum sind und man sie „bekehren“ muss zur richtigen Bartfarbe…)
Im übrigen werden Sie langsam etwas kindisch: Zum einen waren besagte Machtstrukturen nicht einmal der ausschlaggebende, geschweige denn der einzige Grund meines Austritts (wo haben Sie DAS denn her?), und zum anderen ist eine Ausbürgerung schlichterdings gar nicht möglich (leider, möchte man manchmal sagen – zuweilen empfinde ich gewisse Sympathien für ernsthafte Anarchisten). Was soll also die in der Tat dumme Frage?
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#39   DDL   15:57:14 | Mittwoch, 20. September 2006
Nochwas @Benedikt
„wobei dann die Muslimie eine defizitäre Vorstellung von ihm hätten und ihn durch ihre Lehre und ihren Kult beleidigen würden.“
Naja, da wäre zunächst ‘mal zu klären, wer da das „Defizit“ hat… darum prügeln Sie sich ja bald 1400 Jahre lang und sind zu einem furchtbar gloriosen Patt gekommen. Glückwunsch. Scheinbar kann ja keine Seite irgendein schlagendes Argument vorweisen, außer natürlich dem tollsten aller Argumente: „Weil wir das so sagen und alle, die unserer Meinung sind, das bestätigen“. Ganz großes Tennis. Peinlicherweise meinen die Leute das auch noch ernst…
Aber in Sachen „Gott beleidigen“: Den Spruch hört man ja immer wieder, besonders häufig von strenggläubigen Menschen und speziell auch aus der muslimischen Ecke. Aber, sagen Sie ‘mal, was ist das eigentlich für ein Mimosengöttchen, dem Sie da huldigen? Er, der Allwissende, der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde, er soll sich „beleidigen“ lassen von seinen eigenen Geschöpfen? Hallo? Wie soll das denn gehen? Wenn Sie jemand beleidigt, dann wollen Sie nicht, dass er das tut. Wenn Sie es verhindern könnten, würden Sie das tun. Gott aber kann – per definitionem – ALLES verhindern. Wenn er es aber NICHT verhindert, dann geschieht es mit seinem Placet, also kann er auch nicht beleidigt werden. Es sei denn natürlich – und ein so jämmerliches Gottesverständnis kann ich mir bei Ihnen nicht vorstellen – er würde lediglich auf das Beleidigtwerden warten (so, wie manche Moslems heutzutage). Nee, oder?
Redaktion benachrichtigen „An der Grenze zum Absurden“
#10   DDL   19:18:03 | Dienstag, 19. September 2006
@ExBochumer
Na, wie denn nun?
Erst so:
„- und da erspare ich mir die Namensnennungen – sollten ihr Maul halten.“
…und dann so?
„P.S. : Das gilt insb. für DDL.“
Da weiß jemand aber so richtig nicht, was er will, gelle?
Aber ein heißer Tip für Sie: Wenn es Ihnen nicht passt, dass Andersdenkende mitreden, dann gehen Sie doch in ein geschlossenes Forum, da können Sie hinter verschlossenen Türen vor sich hinschwurbeln, bis Sie grün werden. kreuzforum.net schafft das sogar mit immerhin lesbarer Öffentlichkeit (und einer sehr privaten Auffassung von Meinungsfreiheit, nun ja…).
Übrigens bin ich gar kein Kirchen feind. Manche Kirchen finde ich sogar sehr hübsch :O)
Etwas ernsthafter: Es kommt darauf an, wie jemand seinen Glauben lebt, ob ich das – und ihn – respektieren kann. Dabei hängt es maßgeblich davon ab, wie tolerant und respektvoll er selbst sich anderen gegenüber verhält. Sie wissen doch: Wald – reinrufen – rausschallen. Wer natülich die Bäume mit einem „Ihr seid alle so scheiße, weil Ihr nicht meinen Glauben teilt“ anblafft, braucht sich über ein deftiges Echo nicht zu wundern.
P.S.: Das gilt insb. für Sie (und ein paar der bekannten Knallchargen hier, Graf Galle, virObsoletis, Sulpi etc.).
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#129   DDL   18:51:53 | Dienstag, 19. September 2006
@Dr. Otterbeck
Es kann nicht mehr lange dauern, bis ein nigelnagelneuer Account aufkreuzt, der sich – für einen „Neuen“ – bemerkenswert gut in den hiesigen Gepflogenheiten auskennt und einen bekannten Duktus an den Tag legt. Das Nickname-Wechsel-Dich-Spielchen erfreut sich hier ja wachsender Beliebtheit.
@Malachias
Das mit der Synode ist doch ‘mal eine klasse Idee – ich wollte immer ‘mal einen Gegenpapst erleben, Avignon, ick hör’ Dir trapsen. Da hätten dann auch alle ‘was davon: Die Sedisvakantisten hätten gleich DOPPELT soviele, deren Rechtmäßigkeit sie schmackig leugnen können (und mindestens bei einem sogar mit Sicherheit zu Recht, das ist doch ‘mal was zur Abwechslung) – Double your pleasure! Und die PiusXlinge könnten sich ‘mal hier, ‘mal da ‘ranschleimen und gucken, bei welchem Heiligen Vater am meisten für sie ‘rauszuholen ist. Nix als Vorteile, also ehrlich! Hau’ rein!
Übrigens, was mich etwas wundert: Wieso lassen Sie eigentlich mit solcher Penetranz das Necronomicon und das 7. Buch Mose in Ihren Bezügen aus? Sie stehen doch auf „Literatur“ dieses Kalibers und lassen sonst nichts ungesagt, was irgendwie mit Verschwörungstheorie zu tun hat? Und was ist überhaupt mit CHEMTRAILS? Dazu sagen Sie nichts? Die sind doch bestimmt auch am Verfall des Glaubens schuld (werden natürlich auf zionistisch-illuminierte Initiative hin versprüht, von den Amis natürlich), und überhaupt!
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#8   DDL   18:35:14 | Dienstag, 19. September 2006
@Malachias
„Seh’ ich das ganze (noch) zu undifferenziert…?“
Streiche „undifferenziert“, setze „grottendämlich“, jedenfalls, so lange Sie weiter Ihren Quatsch von Illuminaten- und Zionistenverschwörungen verbreiten.
Sie könnte man vermutlich von jedem beliebigen Mist überzeugen, wenn er nur abstrus und mysteriös genug ist – an sich wären Sie der klassische Kandidat für Scientology, nur bevorzugen die finanzkräftige Mitglieder, ansonsten könnten Sie sich vor Angeboten von denen kaum noch retten.
Aber deren arme Brüder, die „Nationalen“, haben Sie ja bereits in ihren Krallen. Na dann… die Fahne hoch, die Augen fest geschlossen… oder so…
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#22   DDL   13:54:51 | Dienstag, 19. September 2006
@Dr. Otterbeck
Na, ich weiß nicht – seit ich halbwegs kritisch denken kann, kommt mir der wundertätige Gott, der zu beliebigen Momenten seine eigenen Gesetze bricht, äußerst suspekt vor. Es ist schlichtweg unlogisch, dass er so etwas tun sollte – er ist allwissend, nicht wahr? Er weiß von Anbeignn aller Zeiten, was wann wie geschehen wird, und nicht nur das, er ist auch allmächtig, er kann also die Gesetze so schaffen, dass er nicht selbst dagegen verstoßen muss. „Wunder“ bezuegen, wenn man sie denn ernst nimmt, eigentlich nur eines: Dass es sich um einen recht spontanen oder gar wankelmütigen Gott handelt, der heute nicht weiß, was er morgen will. Zu seinen Gunsten nehme ich einfach ‘mal an, dass es diese Wunder eben nicht gibt. Sie wissen doch, Ockhams Rasiermesser: Von diversen Erklärungsansätzen ist wahrscheinlich der einfachste der richtige. Und „Wunder“ dürfen wir auf der nach oben offenen „nicht-einfach“-Skala wohl in schwindelnder Höhe ansetzen.
Ihr Argument mit der halbwegs übereinstimmenden Darstellung Jesu ist allerdings knuffelig – da haben Sie doch glatt so nebenher bewiesen, dass es auch den rotgewandeten, pausbäckigen Weihnachtsmann geben muss, schließlich wird der meist sehr ähnlich dargestellt… dann muss es ihn wohl gegeben haben. Ach ja,und Yetis natürlich auch. Und Nessie. Und… so ziemlich alles, was sich irgendwann ‘mal im kollekjtiven bewusstsein verankert hat, so irreal es auch sein mag.
Hm, und Gott ist also ein Herr mit Bart, so wie Zeus?
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#19   DDL   13:35:30 | Dienstag, 19. September 2006
@Sulpi
Sie sind witzig – WER ist es denn, der für das (derzeit) Unerklärliche prompt mit einer Erklärung angewackelt kommt? Sie oder ich?
Davon abegsehen, glauben Sie mir ‘mal: Ich staune oft genug, nur vermutlich über sehr andere Dinge als Sie.
Aber hier noch ein kleines Zitat:
„Das älteste, eindeutig als Muschelseide identifizierte Textilfragment stammt aus dem 4. Jh. aus Aquincum, dem heutigen Budapest. Ältere Textilfunde aus Muschelseide sind bis heute nicht bekannt.
Die Analyse von Muschelseide ist einfach: als einzige natürliche Faser hat sie einen klar elliptischen Querschnitt. Die Schlussfolgerung ist also richtig: nur eine Analyse der Gewebefaser kann letzte Gewissheit geben.“
Felicitas Maeder, Projekt Muschelseide, Naturhistorisches Museum Basel, Schweiz (27.12.2005 11:41:40)
Da staunen wir jetzt aber, was?
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#16   DDL   13:29:57 | Dienstag, 19. September 2006
@Dr. Otterbeck
Mh, nein. Ich habe nicht gesagt, dass es diese Abbildung „eigentlich gar nicht geben darf“ – nur, dass eine tatsächliche Abbildung (also KEIN Gemälde oder anderweitig künstlich angebrachtes Abbild) so nicht aussehen würde und könnte – dazu ist das Gesicht ‘mal ganz einfach nicht realistisch genug.
Mag sein, dass man Muschelseide nicht bemalen kann – andererseits wurde noch vor 200 Jahren ein ganz und gar nicht wunderbarer Wandtepich aus diesem Material gefertigt (einer mit Motiv, wohlgemerkt) – irgendwie KANN man also offenbar Farbwirkung auf Muschelseide hervorrufen.
Aber selbst, wenn wir heute nicht wissen / wüssten, wie das Bild auf den Stoff kam: Ist das dann gleich ein „Wunder“? Wie lange? Bis man’s dann doch ‘mal erklärt hat? Waren unter dieser Maßgabe dann auch die ägyptischen Pyramiden, von denen man lange nicht wusste, wie die wohl gebaut wurden, ein „Wunder“? Wenn ja, welchen Gottes? Jehova stand mit Ägypten ja bekanntlich nicht so dolle. Also doch Isis und Osiris? Was ist mit den Felsenfestungen von Sacsayhuaman in den Anden? Wir können uns heute nicht erklären, wie die gebaut wurden – ein Wunder? Im gottesfernen Südamerika vor der Kolonialisierung? Und wer darf überhaupt bestimmen, welcher Kult welches Wunder für welchen Gott vereinnahmen darf?
Ist also ALLES, was wir nur (noch) nicht wissen, ein „Wunder“? Tut mir leid, das erinnert mich dann doch ein bisschen zu sehr an das Weltbild frühheidnischer Zeit mit Donnergott & Co.
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#12   DDL   13:12:47 | Dienstag, 19. September 2006
@Sulpi
Statt herumzublödeln, erklären SIE doch ‘mal, wie das funktionieren soll. Und, nein, es geht mir nicht um den feinen Stoff, um das angebliche Fehlen von Farben etc. Es geht mir um die Frage, wie, bittesehr, die Augen, die Nasenlöcher, die Haare (die sehr deutlich NICHT eng an den Kopf gedrückt werden, sondern sich luftig herumkräuseln) sich so wundersam auf den Stoff übertragen haben sollen – UND warum als Ergebnis kein Foto, sondern ein naives Gemälde herauskam.
Nun?
„Es ist ein Wunder, es ist ein Wunder“… äh, ja. Großes Kino. Ich weiß nicht, was ich lächerlicher finde: Dass Menschen das ernstlich glauben, oder die Vorstellung von einem Gott, der die übelsten Schandtaten geschehen lässt, aber die Muße findet, mit solchen „Wundern“ und der Aufhebung seiner selbstgefertigten Naturgesetze herumzualbern.
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#6   DDL   13:00:03 | Dienstag, 19. September 2006
*LOL*
Das ist ja ein fulminantes Tüchlein, in das sich sogar Iris und Pupille abgedrückt haben, Donnerknispel! Und was für ein unglaublicher Zufall, dass sich beim Durchtränken des Stoffes auf wundersame Weise der Abbildungsstil von fotorealistisch auf mittelalterlich-naiv transformierte.
Jaja, die Wege des Herrn sind unergründlich… und die Gesichter erst!
(Sagen Sie ‘mal, das nimmt doch wohl nicht wirklich irgendwer ernst, oder???)
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#116   DDL   08:16:37 | Dienstag, 19. September 2006
@Montfalcone
In memoriam Klaas Clever wäre ich geneigt, meinen Hut zu fressen, wenn ich Ihre oberlehrerhafte Attitüde nicht bereits unter dem Pseudonym „Jean“ kenne. Der mäkelige Ton in seiner ostentativen Pseudogelehrsamkeit ist ziemlich unverwechselbar. :-!
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#124   DDL   07:22:54 | Dienstag, 19. September 2006
@FioreGraz & Benedikt
„Toleranz = Akzeptanz“
Sulpicus weiß da sehr deutlich zu unterscheiden; fragen Sie ihn ‘mal ;O) (Er hatte vor zwei Tagen ausdrücklich darauf bestanden, dass er Homosexuelle zwar tolerieren, nie aber akzeptieren könne; ganz offenkundig ist das für manche keineswegs so verzahnt wie für Sie.)
„Und wie sie wissen gab es auch in Frankreich die Schreckensherrschaft. Wenn man es so sehen will, bei der Umsetzung eines jeden systems werden Fehler gemacht und Verbrechen begangen, wenn es von außen oder innen bedroht wird.“
Darauf können wir uns problemlos einigen. Auch in meinen Augen ist die RKK nur eines von vielen Systemen, und zwar in allererster Linie ein Machtsystem (um genau zu sein, ein ziemlich anachronistisches Machtsystem). Schön, dass Sie hier nicht den Unfug von der einen, heiligen Kirche, bei der alles so ganz anders ist als bei anderen Systemen, und die irgendwie „darüber“ steht, herunterbeten, sondern sie ebenfalls einfach nur als ein Machtgefüge unter vielen (wie etwa den Islam… oder den Warschauer Pakt…), mit denselben, teils dreckigen und gar nicht so heiligen Methoden und dem Primärfokus auf dem eigenen Machterhalt… oder, Moment, sollte ich Sie da etwa falsch verstanden haben? ;O)
Übrigens @Benedikt:
„Sie haben sicher auch Überzeugungen, tolerieren aber anderslautende Meinungen. Stellen Sie damit Ihre eigenen Überzeugungen in Frage?“
Ich bin aber auch so undogmatisch wie sonst nur was – Relativist, remember? ;O)
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#34   DDL   17:59:32 | Montag, 18. September 2006
Mal abgesehen von den Bildern
(Die Dame ist ja eigentlich sehr hübsch, wenngleich ich schmerzverzerrte Gesichter beim Sex eher nicht so prickelnd finde.)
„Damit will das brutale Abtreibungsunternehmen offensichtlich darüber hinwegtäuschen, daß es in Deutschland für mehr als 70% aller vorgeburtlichen Menschentötungen verantwortlich ist.“
Netter Versuch. Tatsächlich sind allerdings die Eltern als Entscheider verantwortlich, nicht etwa die Durchführenden – und dafür, dass das auch so bleibt, kämpfen die Befürworter der Abtreibungsmöglichkeit.
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#91   DDL   16:34:44 | Montag, 18. September 2006
@Benedikt
Sie vergessen, dass in einer solchen Diskussion These und Antithese einander gegenüberstehen. Ich beanspruche gar nicht, dass meine Darstellung zu 100% der Wirklichkeit entspricht, so wenig, wie ich Ihre als 100% zutreffend anerkenne. Das ist ein bisserl wie Feilschen, das wissen Sie doch. Unter’m Strich bleibt, dass die RKK ganz einfach nicht toleranter ist als andere Religionen auch; sie ist lediglich in der Entwicklung etwas voraus, und das wiederum sehe ich wesentlich als Konsequenz aus den Drücken, denen sie ausgesetzt war und ist, und nicht aus eigenem Wollen heraus. Der Islam zeigt uns IMHO, wie auch die RKK heute mindestens tendenziell wäre, wenn sie könnte, wie sie wollte (und wie sie ‘mal war).
Toleranz ist übrigens mehr als Duldung; letztere hat ja immer einen „naja, so gerade eben, lassen wir’s ‘mal durchgehen“-Beigeschmack. Toleranz ist offener. Beides hat natürlich Schnittmengen.
Ad Kolonialismus: Der Höhepunkt der religiösen Aspekte des Kolonialismus war zu Zeiten der Aufklärung lange überschritten – man HATTE ja schon missioniert und die alten Kulte ausradiert.
Es ist naiv, konkrete Einzelgründe für Kirchenaustritte einzufordern. Fragen Sie doch ‘mal mich, warum ich ausgetreten bin? Meinen Sie ernstlich, ich würde Ihnen ein einzelnes Faktum kredenzen? Oder glauben Sie nicht eher – und das dürfte bei den meisten Ausgetretenen so sein – dass es eine Vielzahl von Einzelaspekten war, die in ihrer Gesamtheit den Entschluss haben reifen lassen?
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#89   DDL   15:28:49 | Montag, 18. September 2006
@FioreGraz & Benedikt
Hohe Worte. Man könnte sie fast glauben, wenn nicht z.B die Dutzenden „Judensäue“ an Kirchen(!) eine sehr deutlich ganz andere Sprache von katholischer Toleranz sprächen.
Die gloriose Toleranz des Christentums… das war ja wohl wirklich nix.
Ich glaube Ihnen sofort, dass Sie das so sehen möchten – allein, es war nicht so, und ist auch von einer Kirche, die sich in ihr „nulla salus extra ecclesiam“ verbissen hat, gar nicht zu erwarten, da würde „Toleranz“ ja dem eigenen Dogma zuwiderlaufen, durfte bestenfalls als Resignation vor dem Unwillen des Anderen bestehen (und auch das, strenggenommen, vor dem Hintergrund des Missionsauftrages nicht). Bedrohung durch den Islam, jaja… und die vorher stattgefundene Christianisierung heidnischer Gebiete war natürlich stets eine reine Streichelorgie, da hat man vom lieben Jesulein erzählt, bis die Heiden mit Tränen in den Augen „ich glaube!“ gerufen haben und in Scharen zum Christentum kamen. Genauso hat man in den amerikanischen Kololnien natürlich lediglich Angst vor dem dort unbekannten Islam gehabt… „Ja-hahaha-haaaa, wenn der Herr Pfarrer erzählt…“ (zur Melodie von Degenhardt).
Und, Benedikt, woher der Druck beim V2 kam? Nun, von derselben Stelle, von wo er auch jetzt kommt: Aus der umgebenden Welt, von der sich die Kirche zunehmend entfernte, und der man sich mit zusammengebissenen Zähnen annähern musste, wollte man nicht auf den Kuriositätenhaufen der Weltgeschichte verschwinden wie unzählige Kulte vorher.
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#107   DDL   03:39:07 | Montag, 18. September 2006
@Montfalcone
„Das ist dieses traurige, zugige, leere Intellektuellengeschwätz, daß zwar formell nett klingt und sorgfältig formuliert ist…“
Anders ausgedrückt: Sie finden keine schlagende Entgegnung.
„Wo hat uns denn Ihr Kryptorationalismus im 20. Jahrhundert hingebracht?“
Dahin, wo wir sind. Allerdings hat Ihr Kryptokatholizismus – wenn ich mir diesen etwas dümmelnden Duktus ‘mal zu eigen machen darf – durchaus sein Scherflein dazu beigetragen. Was soll der rhetorische Krummhaken?
„Die Frage, die Sie nicht beantworten, ist just die nach der systemischen Problematik der Demokratie, die eben nur als Mittel zum Positiven Sinn macht; Sie verabsolutieren sie.“
Netter Trick. (Ähm, Sie kennen den Spruch: „‘nett’ ist der kleine Bruder von ‘scheiße’“? So war’s gemeint.) Das ist schon lustig: Sonst werde ich hier so gerne als „Relativist“ bezeichnet, aber wenn’s in den Kram passt, verabsolutiere ich. Na klar. Dabei ist das aus dem Munde eines Katholiken, der ja nun an das maximal denkbare Absolutum („Gott“) glaubt und sich an dem orientiert, was er für dessen Willen hält, natürlich schon possierlich: SIE werfen MIR „Verabsolutierung“ vor? Der ist gut!
„Deswegen kann sie keine Metaebene zur Beurteilung der Religion sein.“
Aha. Und was sonst kann es?
Sagen Sie ‘mal, kann es sein, dass Sie hier substanzlosen, fremdwortdurchsetzten Schwulst absondern, ohne je zum Punkt zu kommen?
P.S.: You see, that’s exactly what I think of all those cute Latin quotes people use to throw around here… *g*
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#83   DDL   03:27:07 | Montag, 18. September 2006
@Christian Hüller
Sie tun ja nachgerade so, als sei Religionsfreiheit eine christliche Erfindung, ja, sozusagen der Wesenskern des Christentums.
Die Realität könnte kaum weiter davon entfernt sein. Was wir heute als „Religionsgreiheit“ kennen, wurde der Kirche in jahrhundertelangem Kampf abgetrotzt – sie hat nicht das geringste bisschen davon freiwillig hergegeben, sondern, im Gegenteil, erbitterten Widerstand geleistet. Wenn wir heutzutage tatsächlich Religionsfreiheit in Deutschland haben, dann nicht wegen der ach so toleranten und liebenswerten Kirche, sondern TROTZDEM.
Mittlerweile hatman hat Kreide gefressen und sich in das Unvermeidliche gefügt. Man singt das Hohelied der Freiheit ganz einfach, weil einem etwas anderes gar nicht übrig bliebe. Da hat man natürlich gut Lästern gegenüber Gesellschaften, die heute noch so sind, wie die katholisch dominierten, europäischen Staaten vor ein paar Jahrhunderten… und wie die katholische Kirche mehr oder minder insgeheim auch heute noch wäre – wenn sie denn nur könnte. So ist denn aus nicht wenigen Kommentaren hier der schiere Neid auf eine Religion zu erkennen, die sich noch heute den absolutistischen Luxus leistet, den das Christentum aufzugeben gezwungen war.
Übrigens, was ist doch gleich die Regierungsform des Vatikanstaats?
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#102   DDL   01:00:41 | Montag, 18. September 2006
@Montfalcone
„Nicht nur Mumpitz“
Ein schönes Wort. Leider lassen Sie es vermissen zu zeigen, worin denn dieser „Mumpitz“ bestehen soll; Sie behaupten das halt einfach so. Und Sie trauen sich, Ihrerseits von „akademisch unseriös“ zu fabulieren? The nerve!
„demokratisch legitimierter Nationalsozialismus wäre dann ja völlig in Ordnung. Aber genau das ist ja mein Punkt.“
Es scheint vielmehr Ihr Punkt zu sein, systemimmanente Schwächen herauszupicken und unter Verweis darauf ein System zu bejubeln, das in sich bereits eklatant fehlerhaft ist. Sie bemängeln an der Demokratie, dass sie nicht perfekt ist (das liegt in der Natur der Sache, denn Menschen sind nun einmal fehlbar, und Demokratie besteht aus vielen davon), und suchen dies allen Ernstes als Argument für eine Geisteshaltung zu verwursten, die nicht nur „nicht perfekt“ ist, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit von A-Z irrt, jedenfalls aber nicht den Hauch eines Belegs für die Richtigkeit ihrer Abertausenden von Behauptungen vorzuweisen in der Lage ist.
Sehen Sie, DAS ist „Mumpitz“, und ich habe Ihnen auch klar dargelegt, warum es welcher ist. Sie können hier herumschwadronieren, wie Sie wollen: An dem (für Sie) bitteren Faktum, dass Ihre gesamte Anschauung auf etwas gebaut ist, gegen das Sand geradezu stahlbetonartig wirkt, kommen Sie nicht vorbei – und daran, dass Sie von anderen nicht erwarten können, Ihre Illusionen zu teilen und danach zu leben. Und erst recht nicht können Sie sie dazu zwingen.
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#97   DDL   00:26:10 | Montag, 18. September 2006
@Montfalcone
Die Gleichberechtigung der Religionen ergibt sich aus der Unmöglichkeit des Beweises. Gewissheit aus der Ungewissheit heraus: Solange keine be- oder widerlegbar ist, sind sie alle gleich viel wert – wieviel oder wie wenig das auch heißen mag. Das ist, als ob Sie die Lottozahlen vorhersagen: Jede Vermutung ist gleichwertig. Und so sind denn Religionskriege auch in etwa so sinnvoll, als wenn sich die Leute die Schädel wg. abweichender Lottoscheine einschlügen.
Das heißt nicht, dass alle Ansichten gleichwertig sind (denn da fließen ja durchaus belegbare bzw. logisch herleitbare Aspekte mit ein). Aber eben alle Götter. Man könnte also durchaus argumentieren, ob das Christentum nun mehr oder weniger moralisch, in sich schlüssog, vorteilhaft etc, ist als andere Religionen – aber über dessen Basis ist keine verifizierbare Aussage möglich.
Natürlich ist – für Religiöse! – Demokratie unwesentlich. Ungläubige sehen das, mit Verlaub, etwas anders, und Ihre göttliche Trumpfkarte sehen wir bestenfalls als Schwarzen Peter, der nun einmal ganz simpel nicht sticht. Demokratie aber ist die Formel, mit der sich unterschiedliche Gruppen – auch Sie! – verständigen können (die Alternative wäre die blanke Faust, die ihrerseits zum guten Teil „demokratisch“, da masseabhängig, ist).
Kurz und gut: Dadurch, dass Sie die Demokratie als nicht maßgeblich betrachten, ändern Sie nichts daran, dass sie es ist. Und umgekehrt gelingt der Versuch, Ihre Religion anderen als verbindlich vorzugaukeln, nicht.
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#91   DDL   23:34:59 | Sonntag, 17. September 2006
@Montfalcone
Netter Dialog:
Adrian Leverkuehn: Es kann ja nicht sein daß ich (als Atheist!) mir von den Berufskatholiken den Mund verbieten lasse! Oder?
Montfalcone: Doch sicher. :-)
Den Smiley dahinter habe ich gesehen, aber ich nicht sicher, ob ich ihn ernst nehmen soll. Stellt sich die Frage, warum sich ein Atheist (oder, in meinem Fall, Agnostiker) etwas von „Berufskatholiken“ sagen lassen sollte. Jedenfalls definitiv nichts, was irgendwie auf katholischer Dogmatik beruht, denn deren Zuständigkeitsbereich endet exakt dort, wo man nicht mehr katholisch ist.
Ich weiß ja, dass Ihresgleichen so gerne denkt, alles das, woran Sie so glauben, sei irgendwie „göttlich“ und Sie seien schon deswegen grundsätzlich im Recht, wenn Sie diese „göttlichen“ Vorgaben verfolgen. Es muss Ihnen schwer zu schlucken geben, dass jeder andere und andersdenkende Mensch exakt dieselbe Berechtigung für seine Ansichten hat, und dass Ihre angeblich göttlichen Weisungen den meisten menschen schlichtweg wurscht sind.
Beachten Sie zudem, dass die nominelle Zahl der (Taufschein-)Katholiken weit über derjenigen der tatsächlich Gläubigen liegt. Sie sind eine Minderheit, die anderen schlichtweg nichts vorzuschreiben hat – weder auf theologischer noch auf demokratischer Basis (zu der es schlichtweg nicht reicht).
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#78   DDL   23:20:30 | Sonntag, 17. September 2006
Aber Graf Galle…
…wieso sollte ich mich ärgern?
Ich amüsiere mich königlich über Ihre braundeutschen Blubbereien. Ok, zugegeben, das würde ich nicht, wenn ich das Gefühl hätte, dass man Sie ernst nehmen müsste. Aber davon kann ja wohl schwerlich die Rede sein, gell?
Und was den NPD-Erfolg angeht: Nun ja, bislang haben in bundesdeutschen Landtagen vertretene Rechtsextremisten in exakt NULL Fällen irgendetwas bewegt, bewirkt oder verhindert, die sind reine Staffage und reißen gelegentlich folgenlos das Maul auf. Nur um die Steuergelder ist es schade, aber vielleicht ist es ganz gut, wenn diese Ausbläser in aller Öffentlichkeit als die unfähigen Schwatzbacken vorgeführt werden, die sie sind.
Nebenbei: Ich halte den Islam für genauso realitätsfremd wie das Christentum. Da gibt’s zwar Unterschiede, aber letztlich ist es mir völlig schnuppe, ob man eine Illusion nun „Gott“, „Jehova“ oder „Allah“ nennt. Sie können sich also vorstellen, als was für ein Kasperlspiel ich das Hickhack um die päpstlichen Äußerungen empfinde.
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#75   DDL   22:39:58 | Sonntag, 17. September 2006
@Graf Galle
Sie brauchen doch bloß zu Ihren Parteikumpels mit den Basies zu gehen, die sind schon lange auf einem Privatkreuzzug. Mit „Christentum“ hat das zwar genau gar nichts zu tun, aber wer wird denn kleinlich sein, wenn es gilt, irgendjemandem, der irgendwie „anders“ ist, kräftig ‘was in die Zähne zu dreschen?
Nur, blöderweise: Heute gehört Ihnen nicht Deutschland, und morgen – oder sonstwann – auch ganz sicher nicht die ganze Welt.
Sie sind einfach 70 Jahre zu spät. So ein Ärger aber auch.
Na, feiern Sie wenigstens schön den Achtungserfolg in Meck-Pomm.
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#13   DDL   15:54:40 | Sonntag, 17. September 2006
Der Witz an der Geschichte
…ist, dass sie keiner ist.
Der Autor dieses „humorigen“ Schnipsels schildert lediglich seine feuchten Träume unter dem Deckmäntelchen der Satire und freut sich, endlich ‘mal laut sagen zu können, was er sich heimlich so innig ersehnt.
*schenkelklopf* – nee, doch lieber nicht.
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#44   DDL   04:44:36 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal 3 (und Schluss)
„Wenn mich meine Kentnisse nicht trügen, dann entsteht Raum und Zeit ständig an den äußersten Punkten des Alls die sich mit annährend Lichtgeschwindigkeit bewegen. Nichts kann schneller sein als Licht. Das All ist sowohl unendlich als endlich!“
Nun ja, das ist alles noch sehr im Fluss, so genau weiß man das nicht (auch die absolute Lichtgrenze wird ja immer ‘mal wieder hinterfragt) – zumal wir noch immer nicht wissen, ob wir in einem Pingpong-Universum leben (und dann wiederum nicht, ob es sich um ein singuläres Verhalten handelt oder ein zyklisches), oder ob es sich ad infinitum ausdehnt / verdünnt. In ersterem Fall würde sich die Geschwindigkeit ja immer weiter vermindern, bis es wieder in sich zusammenfällt.
Das Universum aber ist nicht „unendlich“, kann es nicht sein. Die Sache mit dem Sternenlicht erscheint trivial, ist aber tatsächlich einer der schlagendsten Beweise für die Endlichkeit. Zudem können wir ja die ggw. Ausdehnung relativ gut messen – ca. 15 Milliarden Lichjahre Radius IIRC? Sie sagen selbst, besagte Ausdehnung läge unterhalb der Lichtgeschwindigkeit – wieviel unterhalb, ist belanglos, selbst eine Abweichung von 1/Quadrilliardstel Promille würde ein unendliches Universum in einen Feuerball verwandeln, da sich in der Unendlichkeit die kleinsten Multiplikatoren ihrerseits zu unendlich multiplizieren (die beobachtete Sternendichte als typisch vorausgesetzt – und es gibt nichts, was zu andersartigen Annahmen ermutigt).
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#42   DDL   04:32:49 | Freitag, 15. September 2006
@Parzifal
„Allmacht“ ist eigentlich kein Attribut, sondern ein Meta-Attribut, das übrigens auch reflexiv wirkt. Es ist so ziemlich die einzige Zueignung, die man vornehmen kann, ohne eine – wie immer geartete – Einschränkung vorzunehmen, mit Ausnahme natürlich der Sophismen, die das FEHLEN einer Fähigkeit als Fähigkeit auszugeben suchen (die Sache mit dem Stein). Natürlich kann man Gott nach Belieben sonsteine EIgenschaft andichten (und tut das ja auch fleißig seit Tausenden von Jahren – er kann sich schließlich nicht wehren… oder, FALLS er es könnte, tut er’s jedenfalls nicht). Aber in dem Augenblick, wo Sie Gott als z.B. „gütig“ (oder irgendwas sonst) beschreiben, verwehren Sie ihm die Fähigkeit, anders zu sein. Eines von beidem muss also falsch sein – die Allmacht oder die Aussage.
„Wenn Gott gleichzeitig gut und böse wäre, dann wäre er nicht mehr eins, sondern zwei.“
In einem dualistischen Weltbild, ja.
„Die Frage ist also warum Sie den Schwerpunkt auf „allmächtig“ legen wollen?“
Oh, das war rein willkürlich, weil sich „Allmacht“ am leichtesten ad absurdum führen lässt. Mit „Allwissenheit“ z.B. geht’s aber auch etc.
„Je nachdem wie Sie sie gewichten, schließt dann eine Eigenschaft die andere aus. Das sind aber nur Spiele mit Wörtern. Mit wirklicher Erkenntnis hat das wenig zu tun!“
Sie sagen es. Erzählen Sie das doch bitte ‘mal den Theologen ;O) DIE spielen doch immer mit Wörtern, und zwar vorzugsweise in einem Geschwurbel, dass der Laie eh’ nichts mehr versteht…
Redaktion benachrichtigen Im Kreuzfeuer
#37   DDL   23:52:36 | Donnerstag, 14. September 2006
@wunderkind2
Die Unmöglichkeit von Fehlern als Mangel der Allmacht darzustellen, ist allerdings sophistisch. Die Unvereinbarkeit der angeblich göttlichen Attribute lässt sich auch logisch stabil beschreiben: Ein allmächtiges Wesen kann unmöglich ausschließlich gut sein, denn es wäre unendlich gut. Unendliche Güte aber würde Böses unmöglich machen. Gott könnte also allmächtig sein ODER exklusiv gut, aber keinesfalls beides (zudem beinhaltet Allmacht auch die Fähigkeit zu Lüge und Verrat, was wiederum der Bibel selbst dann die Glaubwürdigkeit raubt, wenn man sie als Gottes Wort begreift – sie ist gerade dann nicht zuverlässig, WENN Gott allmächtig ist).
Dass unendliche Güte unmöglich ist, solange es Böses gibt, lässt sich anhand einer netten Analogie illustrieren, nämlich dem Beweis, warum das Universum endlich sein muss: Die Helligkeit des Lichts nimmt bekanntlich mit dem Quadrat der Entfernung ab. In einem dreidimensionalen Raum wächst die Anzahl der leuchtenden Sterne aber in der dreitten Potenz. Bedeutet: Je größer das Universum ist, desto heller muss es sein; ein unendliches Universum wäre überall so von Licht durchstrahlt, dass es kein dunkles Fleckchen geben könnte. So ist Schatten ein Beweis für die Endlichkeit des Alls, wie das Böse der Beleg für die nichtunendliche Güte Gottes (so es ihn denn gibt – sagen wir lieber, es gibt einfach nichts unendlich Gutes, egal, wie man es nennen würde).
Ich mag diese Allegorie :O)
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#18   DDL   17:10:50 | Donnerstag, 14. September 2006
@Sulpicius
Jetzt mach’ ich was, was Sie garantiert nicht von mir erwartet hätten:
Ich bitte Sie um Entschuldigung.
Tatsächlich, ich hatte Sie (bzw. Ihre Aussagen) mit denen von Graf Galle gestern verwechselt – mea culpa maxima. Das dürfte dann manches Unerklärliche erklären.
Allerdings,hm, so bei genauerem Nachdenken… es ist ja nicht eben so, dass Sie dem „Grafen“ gedanklich besonders fern stünden, nicht?
Aber immerhin: So als offener DVU- und NPD-Fan wie er gestern haben Sie sich bislang nicht geoutet. Das war ein Lapsus meinerseits :O)
@Becker
Halten Sie doch einfach ‘mal die Klappe, Sie haben doch auf Ihrem Blog heute schon lange genug die Jammernummer vom armen, ehrenamtlichen Kämpfer gegen Rechts gegeben, der von einer rot-rot(-grünen) Verschwörung behindert wird (*schluchz!*). Schon vor einem Jahr entblödeten Sie sich ja nicht, höchste Regierungsstellen im Kampf gegen Sie glatte Null zu wähnen, als ob die nichts Besseres zu tun hätten, Mann, Mann, Mann…
Warum, bittesehr, sollte die Regierung jemanden „bekämpfen“, der überhaupt nichts TUT? So wie Sie?
Redaktion benachrichtigen Eine Gemeinschaft von Pfeifen + …
#14   DDL   16:03:51 | Donnerstag, 14. September 2006
@Sulpicius
Sogar im Klugscheißen dilettieren Sie – wo, bitte, habe ich mit auch nur einer Silbe IHNEN das Wort „Toleranz“ in den Mund gelegt? Ich habe Sie lediglich zitiert, und dass „das Sprüchlein MIT der Toleranz“ des fiktiven Homosexuellen die im Artikel genannte Aussage bzgl. „Toleranz und Akzeptanz“ meinte, na, diese Transferleistung glaubte ich Ihnen an sich zutrauen zu können. Bei einem DVU-Werbetrommler hätte ich es allerdings in der Tat besser wissen müssen – Intelligenz ist ja bei Ihnen praktisch schon Grund für ein Parteiauschlussverfahren (leiten Sie daraus jetzt nicht ab, dass die DVU viele solcher Verfahren hätte – ganz im Gegenteil).
Im übrigen ist nicht entscheidend, was Sie als Einzelperson akzeptieren oder tolerieren zu können meinen – die Gesellschaft tut es (überwiegend), und genau deswegen sind Sie doch so verbittert. Zugegeben, ich kann das nachvollziehen – wenn ich mir vorstelle, in einer Gesellschaft zu leben, die NPD und DVU akzeptieren würde… brrrr. Da weiß ich, wie Sie sich fühlen müssen. Mit dem Unterschied, dass die einen ihren üblen Gesinnung wegen verlacht und ausgegrenzt werden, die anderen aber (von manchen Betonköpfen) wegen ihres schierenn (Anders-)Seins. Da war doch was mit so ‘nem Gesetz, wie war das doch gleich? Irgendwas, das sich aus dem Grundgesetz herleitet…
Arme Sau, Sulpi.
Redaktion benachrichtigen Eine Gemeinschaft von Pfeifen + …
#12   DDL   15:45:12 | Donnerstag, 14. September 2006
@Sulpicius
Mal so angfenommen, auf einem Marktplatz stünden auf der einen Seite Sie und auf der anderen ein Homosexueller. Dazwischen ein Ansammlung durchschnittlicher Bürger, ganz normale Fußgänger. In der Mitte stünden einige Körbe mit matschigem Obst und angefaulten Eiern.
So.
Jetzt bringt jeder sein Spüchlein – der Homosexuelle das von der Toleranz und Sie Ihr „Darauf könnt Ihr lange warten!“ – was meinen Sie, wer von Ihnen binnen Minuten in einem stinkenden Haufen stünde?
Genau.
*platsch*
@antiHomoLobby
Mja, so also sieht Ihre tapfere Arbeit „gegen rechts“ aus: Schön gemeinsam ins menschenverachtende Horn stoßen mit solchen, die in aller Deutlichkeit als NPD- und DVU-Fans geoutet haben. Ja, genau so habe ich mir das bei Ihnen vorgestellt. Ist ja schließlich kein Zufall, dass Sie der Intimus von Herrn Jahnel sind, ehemaliger Mitorganisator der „Feierlichkeiten zum irgendwassigsten Geburtstags Adolf Hitlers“ und auch heute noch – trotz „Ausstieg“ erstaunlich mitfühlen dfür die Interessen der braunen Fraktion.
Links plärren, rechts denken, wie?
Hier, auch für Sie ein Ei…
*platsch*
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#84   DDL   09:27:29 | Donnerstag, 14. September 2006
@Benedikt
„Es ist im Wesentlichen das. Alles andere unterscheidet den Zölibat nicht von anderer Lebensart.“
Ach nein? Dann dürfen Priester also z.B. problemlos einen Pornofilm sehen oder sich ein leichtes Mädchen bestellen?
„ICH habe auch nicht geschrieben ‘das war nix’“
Nein, Sie schrieben justament das Gegenteil – und können es genausowenig untermauern. Schön, dass Sie’s gemerkt haben.
„Was mich nicht wirklich von Ihnen unterscheidet.“
Und auch hier: Dann darf ich also folgern, dass Sie Ihr Gesagtes als genauso unbeachtlich ansehen wie meines?
„Die Kontrolle über den Körper hat man aber wieder.“
Die Verkrümmungen finden an der Psyche, nicht am Körper statt. Wie gesagt: FRAGEN Sie doch ‘mal einen Psychologen.
„Sie glauben doch nciht im Ernst, dass es darüber – falls es häufig oder sogar mehrheitlich vorkommen würde – nicht ausufernde Studien, Bücher, Enthüllungen etc. geben würde. Gucken Sie doch ins ZDF, da erzählen Ihnen Geistliche in die Kamera, dass sie schwul sind und einen Partner haben.“
Ich sehe quasi nie fern. Aber wie gesagt, ich kenne solche „Geschichtchen“ durchaus. Studien allerdings dürften daran scheitern, dass jeder Aussagende mit seinem Job spielt, meinen Sie nicht?
Abgesehen davon: Somit wäre also jeglicher Skandal, der noch nicht komplett aufgedeckt ist, grundsätzlich inexistent und eigentlich undenkbar? Nach dieser Logik hätte man z.B. nie die WMDs im Irak anzweifeln dürfen, denn es gab anfangs ja noch keine diesbezüglichen Studien. Sehr plausibel…
Redaktion benachrichtigen Warum ich nicht zur Papstmesse ging
#37   DDL   04:51:03 | Donnerstag, 14. September 2006
@FritzG
Das Schnabeltier gehört nicht umsonst zur Gattung der Kloakentiere… und sucht dies offenkundig stets auf’s Neue auch verbal zu belegen.
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Ehre der Katharina P.
#38   DDL   20:48:20 | Mittwoch, 13. September 2006
@antiHomoLobby
Wissen Sie, selbst dem Dümmsten fällt beim Durchlesen Ihrer Einlassungen auf, dass da irgendetwas irgendwo nicht so ganz stimmen kann: Wenn Sie mit irgendwem aneinandergeraten (und das tun Sie ja mit hübscher Regelmäßigkeit), dann erstaunlicherweise nie mit denen, „gegen“ die Sie so lautstark, aber wirkungslos auftreten, sondern – und das ist schon kurios – immer mit Leuten, die ihrerseits keine Freunde von Rassisten, Nazis, Satanisten etc. sind. Ist doch komisch, oder?
Ich verfolge Ihre Tätigkeiten (wenn man Ihr online-Geseier ‘mal so nennen will) nun schon seit Jahren, wie Sie wissen. Und nicht EINMAL habe ich Sie in einer Auseinandersetzung mit einem Vertreter o.g. Gruppierungen erlebt. Nicht E-I-N-M-A-L. Stattdessen werden Sie ein ums andere Mal abgewatscht von Leuten, die sich schon lange dort positioniert haben, wo Sie sich immer nur hinquatschen wollen. Ihr Selbstbeweihräucherungen werden von sehr verschiedenen Menschen wahlweise kritisiert oder belächelt, seien es nun Ihre Ex-Kommilitonen an der Uni Münster, sei es das Generalvikariat Ihrer Heimatstadt, seien es Sozis, GRÜNE, seien es Blogger unterschiedlichster Provenienz… und immer bestehen Ihre vorgeblichen „Aktivitäten“ ausschließlich aus einem: Sich selbst als den angeblich größten „Streiter gegen (irgendwas Hippes)“ aufzublasen, andere herabzuwürdigen und Kritiker mit einer Kanonnade an idiotischen Verleumdungen zu übergießen.
Wie war das eigentlich mit Ihrem „problematischen Umgang mit jungen Mädchen www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41“? Hm?
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Ehre der Katharina P.
#35   DDL   14:55:55 | Mittwoch, 13. September 2006
@rudolfsohn
„Wie gesagt: Du bist böswillig und dumm, wenn du die plumpe Homomasche abziehst: Alle Andersdenkenden als braun einstufen!“
Nein, bin ich nicht, und das wissen Sie eigentlich auch ganz genau, aber man kann so schön damit herumschimpfen, nicht wahr? Es gibt – u.a. in diesem Forum – Diskutanten, die sehr andere Meinungen und Ansichten vertreten, als ich das tue, denen ich aber durchaus mit Respekt begegne – was zum Teil daran liegt, WAS FÜR Ansichten das sind (manche verdienen nun einmal keinen respekt, darunter alle Formen von menschenverachtung und gewollter Unterdrückung), und zum Teil daran, WIE sie vertreten werden. Leute, die sich in ihrer arumentativen Hilflosigkeit in wilde Bepöbelungen fliehen, disqualifizieren sich nun einmal, das ist ein nahezu universelles Gesetz, das lediglich dann scheinbar aufgehoben wird, wenn man unter seinesgleichen ob verbaler Kraftmeierei beklatscht wird – im öffentlichen Diskurs hingegen (und der ist es, der zählt) entblößt man sich da nur. Na, was red’ ich, im „sich entblößen“ kennen Sie sich ja wahrlich aus, nicht wahr?
Wenn Sie rnst genommen werden wollen, verhalten Sie sich entsprechend. Bislang sieht es da ziemlich mau aus, inhaltlich wie formal.
@antiHomoLobby
Jau, die Zeitungen platzen ja regelrecht vor begeisterten Berichten über Ihre triumphalen Erfolge… naja, nicht ganz, in realitas wurden Sie erst kürzlich wieder in der Blogosphäre nach unten durchgereicht ob Ihres eindrucksvollen Einsatzes für Rassismus www.myblog.de/politicallyincorrect/ und Homophobie www.kreuz.net/reader.2020.html.
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Ehre der Katharina P.
#20   DDL   23:55:26 | Dienstag, 12. September 2006
@rudolfsohn
1. Ich bin nicht „per Du“ mit Ihnen. Leute wie Sie zählen nicht zu meinem engeren Bekannten-, geschweige denn Freundeskreis. Halten Sie sich an die von gesitteten Umgangsformen vorgegebenen Grenzen.
2. Der überreichliche Gebrauch von prolligen Schimpfwörten stellt sowohl Ihrer argumentativen Basis als auch Ihrer Reife ein beredtes Urteil aus.
3. Ich kann abendländisch-wertkonservative Leute von Bräunlingen unterscheiden. Sie mit Ihren dumpfen Sprüchen geben sich als ersterer aus, zählen aber sehr eindeutig zur letzteren Fraktion. Was wählen Sie doch gleich?
4. Hugenotten, das sollten Sie wissen, galten seinerzeit als überproportional gebildet und tüchtig, weswegen sie als Immigranten umworben wurden. Das Gebilde „Hugenotten-Lümmel“ schlägt nicht nur in seiner Gossenprimitivität voll auf Sie zurück, sondern ist schon von der Wortkombination in sich quer.
Haben wir’s dann oder wollen Sie noch weiter dokumentieren, was für Primitivlinge ausgerechnet jene oft sind, die sich für deutscher als deutsch und christlicher als christlich halten und es allen Leuten in die Ohren plärren, die’s weder wissen wollen noch glauben? Leutchens wie Sie habe ich schon genügend kennengelernt, und seien Sie versichert, selbst innerhalb dieser illustren Kreise zählen Sie nicht zur intellektuellen Oberschicht, von Ihrer Flegelhaftigkeit gar nicht erst zu reden.
Redaktion benachrichtigen Kasseler Kaplan durch Messerstiche schwer verletzt
#31   DDL   23:26:33 | Dienstag, 12. September 2006
@gretipleti
Aha. Na, Sie stehen ja voll im Saft, wie? Vor lauter Schaum vor’m Mund ist Ihnen dann wohl entgangen, dass ich die Kreuzzüge mit keiner Silbe erwähnte, kann das sein? Wir brauchen gar nicht so weit zurückzugehen, wie blueberry netterweise ja eben angeführt hat. Und wer hatte doch gleich ein „Gott mit uns!“ auf dem Koppelschloss beim Überfall auf Nachbarstaaten? Hm? Wie lange ist das her? Denken Sie scharf nach.
Zudem: Sagte ich nicht ausdrücklich, dass der Islam „ein bisserl hinten dran ist“, so entwicklungsmäßig? Unter dieser Maßgabe macht es überhaupt nichts, dass die Kreuzzüge bis zu 911 Jahre her sind, sondern unterstreicht, im Gegenteil, diese Aussage.
Übrigens, ja, mit gewisser Wahrscheinlichkeit wäre ich als Knappe bei den Kreuzzügen dabei gewesen, genauso, wie es denkbar ist, dass ich seinerzeit zur Waffen-SS gegangen wäre – ich halte nichts von den Leuten, die sich ex post als so viel besser aufspielen. Wenn ich meinen familiären Hintergrund auf diese Epochen übertrage, ist beides durchaus denkbar. Nur ein religiöser / ideologischer Fanatiker wäre ich nie gewesen, also nix mit Scheiterhaufen.
Und, nebenbei, ich bekomme „unsere ausländischen Freunde“ jeden Tag (besser: Nacht) live und in Farbe mit – Sie dürfen mir glauben, dass meine Brille nicht im mindesten rosa ist. Aber geputzt ist sie, und nicht so voller brauner Suppe wie die von manchen hier.
Keine Sorge: Muslimische Fanatiker bekommen von mir soviel Contra wie christliche, da bin ich extrem emanzipiert ;O)
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Ehre der Katharina P.
#16   DDL   23:13:38 | Dienstag, 12. September 2006
@Graf Galle
Dann freuen Sie sich vergeblich, denn Sie als Person sind mir grundsätzlich ‘mal herzlich egal, ich halte Sie – gerade aufgrund Ihrer mangelnden Brillianz und ihres ermüdenden, mäkeligen Tons – für reichlich unbeachtlich. Da gibt’s ganz andere, vor denen man auf der Hut sein muss, und Sie, Sie gehören ganz sicher nicht dazu, dazu sind Sie ein viel zu verblendeter Traumtänzer bar jeder eigenen Energie, ein reiner Nachplapperer.
Ich hab’ nur etwas gegen sowohl Ihre an schiere Hirnlosigkeit grenzenden Sprachschablonen und die von Ihnen geäußerte Polizpräferenz – im Bündel können nämlich sogar dümmelnde Schafe gefährlich werden, sofern sie ein Wolf anführt. Und die (extrem) Rechten sind zwar im Durchschnitt eher tumb, haben aber ein paar durchaus helle Köpfe in Führungspositionen (das sind die, welche zu Recht die Gelegenheit wittern, sich von Leuten wie Ihnen auf die Schultern heben zu lassen, und die Ihnen dafür das Blaue vom Himmel herunterversprechen – bis dahin, dass sich die NPD bei Katholens anbiedert, was an Absurdität kaum zu toppen ist, aber in gewissem Rahmen ja bekanntlich schon’mal geklappt hat).
Übrigens bin ich gar nicht „antichristlich“. Wenn überhaupt, dann „antitheistisch“, aber da auch ich meine kulturellen Wurzeln nicht leugnen kann und will, hat das Christentum da durchaus einen irrationalen Bonus. Nur diese angemaßte Dominanz und Überall-Reinquatscherei, gegen die bin ich. Was Sie persönlich glauben, das ist Ihr Ding, da will ich Ihnen gar nichts.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#74   DDL   16:40:54 | Dienstag, 12. September 2006
@Horst Schlämmer & Rainer Tobak
@Schlämmer
Offenkundig haben Sie das damals so wenig kapiert wie heute. Ich hon explizit darauf ab, dass meine Tochter das so wollen würde, und dass sie das auch plausibel vermitteln könnte (und nicht nur als eine Laune, die sie voraussegbar bereuen würde). Zugegeben, speziell bei Prostituierten besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass diese ihren Beruf nicht oder nicht nur freiwillig ausüben – aber ein solcher Fall stand ja gar nicht zur Debatte, hier gibg es darum, was wäre, wenn dies der tatsächliche WUNSCH wäre.
In der Tat, zu dieser Aussage stehe ich. Und Sie? Sie würden sich über einen erklärten Willen hinwegsetzen und natürlich immer alles besser wissen, nicht wahr?
Wenn Sie nicht glauben wollen / können, dass mindestens manche Huren ihren Job aus freien Stücken machen, lesen Sie ‘mal das hier zeus.zeit.de/…titel_prostituti.xml.
@Tobak
Quatsch. Was Sie „natürliche Maßstäbe“ nennen, ist doch letzten Endes nur wieder Ihre Religion und deren Derivate. Begreifen Sie ‘mal, dass Sie mich mit sowas nicht tangieren, nicht erreichen.
Sie geben hier exzellent zum Besten, wie *SIE* sich in obiger Situation verhalten würden: Indem Sie nämlich ausschließlich Ihre Maßstäbe als relevant (für andere!) gelten lassen würden. Und so ist es natürlich völlig klar, dass es Ihnen unmöglich wäre, einen fremden Willen (und sei es den der eigenen Tochter) zu akzeptieren, wenn SIE es sich nicht vorstellen können, wie dieser aussieht. Nicht JEDE Ansicht ist respektabel, aber Sie respektieren ja NUR die eigenen.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#71   DDL   10:43:45 | Dienstag, 12. September 2006
@Horst Schlämmer
„Jemand, der der eigenen Tochter als Zuhälter dienen und ihr das Puffmangement führen würde, braucht sich vor keiner Diskussion im deutschen Privatfernsehen zu fürchten. Das sind die Ansichten mit denen man heute noch Quote machen kann.“
Sie sollten nicht schon am frühen Morgen die 7. Pulle Bier trinken.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#68   DDL   10:06:08 | Dienstag, 12. September 2006
@Sulpicius
Um mich etwa zu britischem Recht äußern zu können, brauche ich kein Brite zu sein. Sie können mir ja gerne sagen, wo ich mich geirrt habe – immerhin bemühe ich keine zweifelhaften und de facto unbelegten „was-ich-gerne-hätte“-Zitate, so wie Sie. Und selbstverständlich dürfen Sie sich jedes beliebige „Recht“ herausnehmen – dass es etwas fruchtet, darf allerdings bezweifelt werden. Aber Sie markieren scheinbar gerne den dicken Max, das ist ja so eine Art kreuz.net-Krankheit, scheint’s.
„Zum Wissen gehört aber auch das Katholisch-Leben, das Ihnen erklärtermaßen abgeht.“
Die passende Replik darauf wäre wohl, dass zur Vernunft das Denken gehört, das Ihnen offenkundig derbe abgeht, was meinen Sie?
In Sachen Autismus etc.: Ich bitte Sie, sind Sie Moritz’ kleiner Bruder? Auch Sie haben die Wahl: Entweder es stimmt und ich habe dieses Leiden, was spotten Sie dann darüber? Oder es stimmt nicht – was faseln Sie dann? Sie können es sich – ganz wie Ihr großer Bruder – aussuchen: Charakterschwein oder Dummschwätzer?
„Hätten Sie überhaupt den Mut, in einer öffentlichen Diskussion aufzutreten?“
Say when and where, buddy – I’ll be there.
Und im übrigen wäre das auch kein Novum für mich. In Sachen „hier die Klappe aufreißen und im RL ganz kleine Brötchen backen“ wenden Sie sich doch bitte lieber vertrauensvoll an Lichtgestalten wie Rudolfsohn, der kann Ihnen da aus eigener Erfahrung berichten.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#66   DDL   09:42:48 | Dienstag, 12. September 2006
@Sulpicius – Ich bezweifle aufrichtig, dasss ausgerechnet…
…Sie das Format dazu haben, mir den Mund zu verbieten, Teuerster.
Und Ihr „Zitat“ – jaja, geschenkt, dieses Plaudern aus dem Nähkästchen über ein an sich hinter verschlossenen Türen stattgefunden habendes Gespräch findet sich als Zitat exklusiv bei FSSPX-Mitgliedern. Honi soit, nicht wahr? Da wird doch nicht etwa Wunschdenken… immerhin war es Ratzinger selbst, der damals Lefebvre i.A. JP2’s abkanzelte. Schon vergessen?
Aber selbst, wenn Ihr diffus erinnertes „Zitat“ stimmt – na und? Was belegte dies? Doch lediglich, dass Benedikt der bessere Diplomat ist und nicht so ein Haudrauf wie mancher FSSPX-Rüpel, etwa jener hier:
Ebenfalls im April 2006 erklärte der FSSPX-Bischof Tissier de Mallerais, in einem Interview [13], das von Papst Benedikt XVI. 1968 als noch junger Theologe veröffentlichte Buch Einführung in das Christentum sei „ein Buch voller Häresien“. Die im Buch vertretenen Positionen seien „schlimmer als Luther, viel schlimmer“. Weiterhin erklärte er: „Sie können Vatikanum II nicht als ein katholisches Werk lesen. Es basiert auf der Philosophie des Immanuel Kant. (…) Ich werde sagen, eines Tages sollte die Kirche dieses Konzil tilgen. Sie wird nicht mehr von ihm reden. Sie muß es vergessen. Die Kirche wird weise daran tun, dieses Konzil zu vergessen.“ de.wikipedia.org/…erschaft_St._Pius_X.
Man liest ja nicht umsonst von „goldenen Brücken“, die Rom der FSSPX wiederholt gebaut habe, wobei letztere geflissentlich auf diese gesch…en hat und darauf beharrt, dass der Schwanz mit dem Hund zu wedeln habe.
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#36   DDL   09:18:47 | Dienstag, 12. September 2006
@Josef – Haarscharf erfasst
Jetzt ‘mal unabhängig vom religiösen Kontext, sind die 10 Gebote ja überwiegend durchaus auch sinnvoll, wobei sie natürlich dann am sinnvollsten sind, wenn sie jeder einzelne FÜR SICH beherzigt… und nicht etwa, wenn sie irgendwelchen Oberschlaus als Maß der Korrektheit anderer dienen.
Meine Replik vorhin war ja auch keineswegs ernst gemeint, sondern sollte dem Schnabeltier nur ‘mal zeigen, wie dämlich diese „die Homosexuellen brechen die 10 Gebote!!!“-Litanei war.
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#33   DDL   01:29:20 | Dienstag, 12. September 2006
@Schnabeltierkönig
Selten so einen Quatsch gelesen, nicht’mal auf kreuz.net – und das will was heißen.
Ist ja putzig, Ihr Privatkatechismus – den man durch bloße Substitution auf jede Bevölkerungsgruppe anwenden könnte, der man irgendwie ‘was Böses will, von Schwulen über Juden bis hin zu Anwälten und Telekom-Marketingstrategen. Ach ja, und natürlich auf Katholiken, die irggendwie an irgendwas „Falsches“ glauben (je nach Blickwinkel Piussisten oder V2-Indianer, ganz, wie’s beliebt).
Soll ich das ‘mal eben auf Sie umbiegen, nur so als „Proof of Concept“?
1: Sie huldigen dem Götzen der Homophobie.
2: Sie missbrauchen Gottes Namen für ihre Privatfehde mit H. (=Homosexuellen), die Sie doch zu lieben angehalten sind.
3: Sie verbreiten Ihren Müll auch sonntags.
4: Sie verhöhnen die Eltern h. Kinder; ihre EIGENEN Eltern beschämen Sie durch Ihr mieses Geschwätz.
5: Genug von Sprüchen wie Ihren, und H. werden wieder aufgeknüpft und zu Tode geprügelt.
6: Im Gegensatz zu H. KÖNNEN Sie das immerhin brechen (das 6. Gebot KÖNNEN die nach ggw. Kirchensicht gar nicht brechen, sofern sie sich nicht hetero „tarnen“). Also brechen Heten das 6. Gebot öfter als Homosexuelle.
7: Sie stehlen h. Mitbürgern ihre garantierten Rechte oder versuchen es zumindest.
8: Über H. wird hier gelogen, dass sich die Balken biegen, auch von Ihnen.
9: Vgl. „Rechte der H.“.
10: „Alles, was sein ist“, z.B. Erfüllung und Lebensglück, das Sie H. nicht gönnen.
q.e.d.
Sehen Sie? So simpel. Und auch nicht verbogener als Ihr Quatsch.
Redaktion benachrichtigen Was würden Sie als Bischof einer 11jährigen, vergewaltigten Mutter raten?
#44   DDL   17:49:56 | Montag, 11. September 2006
@Christain Hüller
Sie nennen mich „zynisch“.
Mein Weltbild differiert ganz offenkundig von Ihrem. In der Tat, „Leben an sich“ ist für mich kein Wert. Warum sollte es? „Leben an sich“? Hm? Es ist eine Form der Existenz, ein biochemischer Prozess. Leben unterscheidet sich IMHO erst dann von anderen Daseinsformen, wenn es ein Minimum an Bewusstsein und Empfindungen besitzt. Das Maß der Dinge ist für mich nicht die Menge allen Lebens, sondern die Menge von Freud und Leid. Wenn ein Tun die Menge allen Lebens steigert oder senkt, sehe ich das vollkommen emotionslos. Es ist die Schaffung von Leid, die mich erzürnt.
Mit „Recht des Stärkeren“ hat das nichts zu tun. Wohl aber mit einem, wenn Sie so wollen, „Recht des Bewussten“. Was sich seiner nicht bewusst ist, was keine Empfindungen hat, das kann auch kein Leid verspüren (ja, es gibt Grenzfälle, in denen das anders gelagert sein kann und auch moralisch anders zu bewerten ist, aber bleiben wir ‘mal beim „typischen Fall“, also hier dem Themenkomplex Geburt / Abtreibung).
Hier stehen einander gegenüber die Wünsche bewusster und gereifter Lebewesen einerseits und ein abstraktes Konstrukt des „Recht auf Leben“ (de facto synonym zu „Pflicht zum Leben“) andererseits, denn seitens des Embryos ist im relevanten Zeitraum gar kein Wille möglich, der wird ihm nur immer in den sich erst entwickelnden Mund geschoben.
Ich bewerte eben diejenigen, die Leid empfinden können, als die Relevanteren. Und das ist „zynisch“? Was sind dann Sie? „Unbarmherzig“? „Brutal“?
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#56   DDL   17:18:35 | Montag, 11. September 2006
@wiener
„ich habe einige argumente gebracht. zu denen haben alle, die diesen beitrag gut finden, noch nichts sagen können oder wollen.“
*prust* Und das wundert Sie?
‘mal ehrlich?
Wenn die kreuz.netler eines Bildes habhaft werden könnten, auf dem sich Benedikt XVI. herzhaft übergibt (sowas passiert ja jedem ‘mal), so seien Sie sicher, dass wir es – samt einiger gehässiger Kommentare – in einer hiesigen „Fotostrecke“ bewundern dürften.
Die Strategie ist doch altbekannt: Wenn einer nicht so will wie man selbst, man aber nicht die geringste Chance sieht, seiner argumentativ habhaft zu werden, dann wühlt man halt im Persönlichen – und da niemand ein Engel ist, wird man auch stets etwas finden, vielleicht nichts wirklich „Schlimmes“, aber mit den entsprechend galligen Kommentaren wird selbst aus dem harmlosesten Tun flugs etwas mndestens Dubioses. So funktioniert das und ist kreuz.nets Masche von Anbeginn. Auch die mancher Kommentatoren, übrigens.
„Katholische Nachrichten“… not.
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#23   DDL   17:09:34 | Montag, 11. September 2006
@Rudolfsohn
Leute, die in größter Schamlosigkeit und regelmäßig in fremder Leute Vorgärten kacken, erfreuen sich nun einmal einer gewissen, gesteigerten Aufmerksamkeit – die allerdings nicht einschränkungslos positiv zu nennen ist.
Es ist mir, mit Verlaub, reichlich schnurz, wie „wichtig“ ich Ihnen bin, zumal Sie sich schon unzählige Male auf mich bezogen haben, selbst in Kommentar-Threads, in denen ich gar nicht zugegen war. Das allerdings beruht auf einer gewissen Gegenseitigkiet, was Sie dem mittlerweile erklecklichen Exkrementenhaufen zuschreiben dürfen, den Sie in besagten Vorgärten produziert haben.
In einem allerdings kann ich Sie beruhigen: Ich bin gewiss nicht „rudolphob“, denn das würde ja ein Mindestmaß an Angst bedingen. Dazu müssten Sie aber erst’mal um ein paar Größenordnungen wachsen. Intellektueller und benimmmäßiger Zwergwuchs wirkt allenfalls belustigend, definitiv aber nicht furchteinflößend. Nur der zum Himmel stinkende Exkrementenhaufen „made by rudolfsohn“ ist ein gewisses Ärgernis, aber angesichts der Steilvorlagen, die Sie damit Ihren Meinungsgegnern mit schöner Regelmäßigkeit liefern, sollte man primär dessen Fruchtbarkeit beachten – selbst auf Ihrem Mist kann noch ‘was Gutes wachsen. Allerdings nicht in Ihrem Sinne :O)
Redaktion benachrichtigen ‘kreuz.net’ fordert: Radikal-Homos, leistet Abbitte!
#97   DDL   17:01:30 | Montag, 11. September 2006
@Guntram
Dass Adolf Hitler homosexuell gewesen wäre, ist eine Hypothese, die von seriösen Forschern schon lange als sensationslüsternes Gelaber abgetan wurde.
Dass er mindestens nominell Katholik war, ist hingegen ein Faktum.
Wäre ich so drauf wie Sie, würde ich daraus jetzt diversen Schmarrn abzuleiten versuchen. Zum Glück… bin ich’s nicht ;O)
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#10   DDL   15:56:50 | Montag, 11. September 2006
Es gibt Beleidigungen…
…die gar nicht anders denn als Bumerang wirken können. Und Rudlfsohn ist einer der hiesigen Großmeister, was deren Verwendung angeht.
Aber wieso muss eigentlich ausgerechnet kreuz.net von „auf Sexualthemen fixiert“ quasseln? kreuz.net hat’s gerade nötig, gelle? Speziell der Mastdarm darf ja wohl als Primärinteressensgebiet der hiesigen „Redaktion“ gelten, wenn man sich die schiere Menge der Artikel hier so anschaut, gefolgt von Sinnieren über Kondome, Pillen etc. Nur nennt man das dann hier volltönend „Moraltheologie“.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#32   DDL   04:10:27 | Montag, 11. September 2006
@Christian Hüller
Die Information an sich ist nicht eben relevant – gerade, weil das mit den Anzeigen nach wie vor gar nicht so selten ist (allerdings zunehmend vom Medium „Internet“ verdrängt wird). Dennoch, dasselbe hätte man natürlich auch in einem halbwegs netten Ton „berichten“ können (und hätte es m.E. auch müssen, denn grundsätzlich ‘mal geht das – als Privatsache – niemanden etwas an, und WENN man sich denn schon darüber verbreitet, dann wenigstens halbwegs anständig).
Der hier angeschlagene Ton allerdings ist doch reine Miesmacherei und insgesamt reichlich eklig. Man will dem Papst was, soviel ist klar. Die übliche Giftspritzerei aus der Ecke der Piusleutchens.
Wissen Sie, vor meiner Bekanntschaft mit kreuz.net wusste ich fast gar nichts über diese Sekte – naja, ein paar alte Berichte (stern?) über Lefebvre, das war’s dann. Aber was ich hier so mit bekomme und unter der Annahme, das kreuz.net typisch ist zwar nicht für die RKK (nun wahrlich nicht!), aber doch für die FSSPX, hätte mich negativer nicht gegen diese Truppe einnehmen können. Und dieser Artikel fügt sich nahtlos in das Bild von purer Galle und Beinpinkelei.
Redaktion benachrichtigen ‘kreuz.net’ fordert: Radikal-Homos, leistet Abbitte!
#91   DDL   04:02:32 | Montag, 11. September 2006
@St.Meyer
Um das Schnabeltier würde ich mich an Ihrer Stelle nicht weiter kümmern – es markiert kreuz.net-intern seit einer Weile das ggw. untere Ende der (leider dennoch nach unten offenen) Niveauskala hier. Das lohnt einfach nicht, der Heini freut sich doch nur, wenn jemand auf seine absichtlich idiotischen Postings einsteigt.
Sie wissen doch: Don’t feed the trolls.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#29   DDL   01:48:52 | Montag, 11. September 2006
@Sulpicius
Ja, in der Tat. Mir war der Gedanke, einen Vorbeter zur Vermittlung mit einem angeblich persönlichen Gott zu benötigen, schon immer äußerst abstrus, aber dann auch noch nen „König der Vorbeter“, das finde ich aberwitzig, von diesem komischen, mit viel Mühe hingebogenen Stellvertreteranspruch Jesu / Petri auf Basis eines zweifelhaften Bibelversleins ‘mal gar nicht zu reden. Ist das nicht komisch, dass das ausgerechnet ein Agnostiker als anmaßend empfindet, während Sie als Christ überhaupt nichts dabei finden? Nun ja.
Aber, sagen Sie ‘mal, kann es sein, dass Sie in den letzten Wochen speziell mir gegenüber Ihre „Beiträge“ vor prallster Inhaltslosigkeit glänzen lassen? Sie sind doch nicht blöd – warum reden Sie dann so als ob? (Und um die allzu naheliegende, ebenfalls blöde Replik gleich ‘mal vorwegzunehmen: Nein, ich bin’s auch nicht.)
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#68   DDL   00:22:57 | Montag, 11. September 2006
@Benedikt
Wieso reden Sie eigentlich in einem fort von Ehelosigkeit? Sie wissen doch besser als ich, dass der Zölibat weitaus restriktiver ist, als einfach „nur“ die Ehe zu verbieten?
„Eine possierliche Feststellung, nach einem Absatz mit lauter Konjunktiven.“
Das ist schlechte Rhetorik. Ich verwende den Konjunktiv, weil ich keine exakten Zahlen nennen kann (sowenig wie Sie, übrigens), insofern ist der Konjunktiv nur das ehrliche Eingeständnis, dass wir es hier mit Wahrscheinlichkeiten zu tun haben, nicht mit belegten Fakten. Das Zusammenkommen mehrerer (IMHO hoher) Wahrscheinlichkeiten dann so abzuwedeln, ist billig. Es entlarvt nur, wie Sie es gerne sehen WOLLEN, ohne, dass Sie für Ihre Sichtweise plausible Argumente vorlegen (das mit der angeblichen Öffentlichkeitswirkung habe ich Ihnen ja zerlegt, darauf wussten Sie scheinbar nichts zu sagen.).
„Ein starker Trieb sagt nichts dagegen, dass man ihn auch unterdrücken kann. Das ist doch lächerlich.“
Habe ich behauptet, man KÖNNE es nicht? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, welche Risiken man mit derlei Zwangsverhalten eingeht.
„Ein geweihter Priester ist den Pubertätsjahren aber längst entwachsen.“
Und das mindert den Trieb? Nach meiner Kenntnis ist just Mitte 20 der männliche Höhepunkt in dieser Hinsicht erreicht.
So häufig kann es nicht sein. Abseits von Bussmann’schen Referaten hört man bzgl. Priestern jedenfalls nicht viel davon.
Ist ja auch ein Thema, das jeder Betroffene freimütig der BILD-Zeitung erzählen würde…
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#20   DDL   00:11:15 | Montag, 11. September 2006
Peinliches Geschreibsel
Ich bin nun wahrtlich kein Freund des Papsttums, aber alles hat Grenzen. Dieses Artikelchen ist geschmacklos, frech und obendrein noch substanziell vollkommen belanglos. Wenn es wenigstens irgendeinen relevanten Inhalt hätte, aber hier zeigt sich der kreuz.netsche Trieb, in Dingen zu wühlen, die einen nichts angehen und vorzugsweise anderer Leute Privatleben betreffen, völlig unmaskiert.
Überrascht bin ich allerdings nicht – mancher Kommentator hier befleißigt sich ja ähnlicher, durchaus niederträchtig zu nennender Gepflogenheiten, wenngleich auf weitaus spekulativerer Basis.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#64   DDL   14:26:15 | Sonntag, 10. September 2006
@Benedikt
Korrigieren Sie mich, falls ich irren sollte, aber die weitverbreitete Methode der Masturbation ist m.W. ebenfalls ein Verstoß gegen den Zölibat und unterliegt Ihrer „das müsste man doch mitbekommen“-These nicht im Mindesten.
Davon abgesehen, kenne ich das – meist schmunzelnd vorgetragene – Gerede vom „Pfarrer und seiner Haushälterin“ sogar aus ländlichen, bayerischen gegenden. Diese „öffentliche Wahrnehmung“ gibt es durchaus.
Schließlich bleiben noch homosexuelle Kontakte, die gar nicht erst von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden müssen, weil sie sich, von dieser abgeschirmt, hinter Kirchen- und Klostermauern abspielen. Der homosexuelle Anteil am Klerus dürfte, aus aaO. bereits genannten Gründen, denn ja auch höher als in der Gesamtbevölkerung sein.
Das, lieber Benedikt, war also nix.
Und was das Menschenbild angeht: Hallo? Der Sexualtrieb ist einer der stärksten Triebe überhaupt, da braucht man kein besonders abgefahrenes / sexualisiertes Menschenbild, um dessen Unterdrückung als ganz simpel wider die Natur und damit gewaltsam anzusehen. Jeder Junge, der ‘mal zu Zeiten der Pubertät heftig onaniert hat, dabei aber ein diffus schlechtes Gewissen hatte und es doch irgendwie nicht lassen konnte, kann davon ein Liedchen singen.
Fragen Sie doch ‘mal Psychologen (und zwar nicht einmal nur solche der Freudschen Schule mit ihrer sexuellen Fixation), was derlei Triebunterdrückung häufig bewirkt.
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#14   DDL   20:06:11 | Samstag, 9. September 2006
@Evelin
Ich hab’s langsam ziemlich satt, wie hier immer dies und jenes erzählt wird, was für das Kind (gemeint: die 11jährige) am besten wäre. Die einzigen, die das in dieser Situation beurteilen können, sind sie selbst unter Hinzuziehung erfahrener Psychologen (die Eltern scheinen hier wg. Versagens reichlich auszufallen). Bemerkenswerterweise erfährt man von diesem relevantesten aller Punkta ber gar nichts außer einem mulmigen „sie wurde zur Abtreibung gedrängt“ ohne jeden Beleg. Nach meinen Informationen wurde gerichtlich darüber entschieden, ob bzw. dass sie DARF. Alles, was darüber hinaus geht, ist – vorbehaltlich seriöser Quellen – nichts als Spekulation.
Sie glauben doch nicht im Ernst, dass der vergewaltigende Stiefvater da noch etwas zu melden (sprich: das Sorgerecht) hätte?
So ein Blödsinn.
Wie immer dieselbe Leier: Das Leben ist ja so heilig, heilig, heilig, und weil es ja so heilig ist, finden die üblichen Verdächtigen auch überhaupt nichts dabei, einfach ‘mal ihren Willen an die Stelle der Betroffenen zu setzen. „Heilig“ ist es offenbar nur bis zu dem Moment, in dem es aus dem Schoß der Mutter tritt, ab da hat es gefälligst nach dem Willen derKirche zu tanzen, schnurzegal, wie dreckig es ihm dabei geht.
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#41   DDL   18:41:43 | Samstag, 9. September 2006
@Beobachterin & Becker
@Beobachterin
Selbstverständlich interessieren sich die Homosexuellen für die RKK – zwar nur eine Minderheit in dem Sinne, dass sie diese Konfession teilt und annimmt, dafür aber umso mehr, die sich dafür eben so interessiert, wie man sich nun einmal für jemanden interssiert, der einem beständig in den Garten pinkelt.
Und wenn Sie meinen, ein „recht zu haben, wie der äöffentliche Raum aussieht“, dann muss ich Sie dahingehend belehren, dass Sie dieses Recht nur im Rahmen des Grundgesetzes haben. Der Papst an sich und die meisten der Offiziellen bewegen sich durchaus innerhalb dieses Rahmens (obwohl auch innerhalb dieses Rahmens Dinge möglich sind, die man besser vermeidet), aber was Sie und Ihresgleichen z.B. hier abziehen, ist weit jenseits davon. Das und die Tatsache, dass man Sie entsprechend nachdrücklich darauf hinweisen und ggf. korrigierend eingreifebn würde, wenn Sie sich das öffentlich in Deutschland trauten, wissen Sie und es frustriert Sie. Mit Verlaub, das gönne ich gerade Ihnen von Herzen. Wer so vor Galle überläuft, hat’s echt micht besser verdient.
@antiHomoLobby Becker
Selbstverständlich geht es die Leute etwas an – Sie haben sich ja nun wahrlich oft genug in die Öffentlichkeit gedrängelt (sogar als Bundestagskandidat…) und können sich jetzt, wo’s unangenehm wird (und es wird ja schon seit Jahren immer schneller unangenehm, gell?), nicht auf irgendeine Anonymität berufen, zumal Sie ja eine Fährte auslegen, die selbst der letzte Trottel als die Ihre erkennt.
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#4   DDL   16:37:58 | Samstag, 9. September 2006
Man fasst es nicht…
Immerhin EIN Satz an diesem Artikel ist richtig: Dass es ZWEI Opfer gibt bei einer Vergewaltigung, bei der ein Kind gezeugt wird. Denn da dürfen Sie raten, in was für eine (Gefühls-)Welt dieses Kind, sollte es augetragen werden, hineingeboren wird.
Wenn die Pfaffen, die für dieses Exkommunikationsschmierentheater verantwortlich zeichnen, gekonnt hätten, wie sie wollen, dann hätten Sie problemlos dem furchtbaren Schicksal des kleinen Mädchens noch einen derben Schlag mehr versetzt und es via Gesetz gezwungen, dieses Kind auszutragen. Die Qualen während und nach der Schwangeschaft kann sich jeder selbst ausmalen.
„Gott ist Liebe“? Mag sein. Die Kirche ist es jedenfalls nicht, jedenfalls nicht an jenem Ort und in jenen Personen.
NB: Ich denke, eine Exkommunikation ist für die Hauptbeteiligten so ziemlich die letzte Sorge, die sie ggw. umtreibt, Ihr Wichtigtuer.
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#32   DDL   16:28:09 | Samstag, 9. September 2006
@antiHomoLobby
Ah, hallo, Herr Becker, wie immer zweifelsfrei zu erkennen an der gleichermaßen scham- wie fruchtlosen Schleichwerbung für Ihr Blog, mit dem Sie ja in jüngster Zeit ein paar erstaunliche (Be)Achtungserfolge in der Blogospäre feierten – negativ allerdings, was anderes schaffen Sie ja seit Jahren nicht. Nun gut. Da es Ihnen ja wichtiger ist, dass man (irgendwie) von Ihnen spricht (für ein paar Tage war das bei ein paar zu Recht genervten ja der Fall), als das, was man von Ihnen hält, sei Ihnen das gegönnt.
Allerdings, ‘mal so ein Hinweis: Wer Sie kennt, der bemerkt sofort die ebenfalls typische Jammertour, klar markiert durch Ihren prallen Neid auf „dafür auch noch subventionierte Lobbyisten“. Mann, Becker, wenn man Ihnen ein paar Subventionen in Aussicht stellte, dazu noch einen kleinen Nebenplatz auf einer Bühne, Sie würden sich auch ein Baströckchen anziehen und die Nummer vom Tuntenhelden geben. Ist Ihnen doch egal, wer Sie „subventioniert“ und wofür, Hauptsache, ein bisserl Kohle und möglichst viel Rampenlicht.
Sagen Sie ‘mal, wie sind Sie eigentlich mit solchen Auffassungen vor ein paar Jahren als SPD-Mitglied durchgekommen? Sie wissen schon, in Ihrer „Kampfzeit“, als Sie „mit antifaschistischen Grüßen“ zeichneten? Ach so, Sie haben sich ein wenig gedreht? Ach, wer hätte jetzt das gedacht?
Ehrlich gesagt, ein aufrechter Nazi ist mir im Zweifelsfall immer noch lieber als Sie Wendehals. Auf den ist wenigstens Verlass, bei Ihnen dagegen nur darauf, dass kein Verlass ist.
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#20   DDL   12:08:24 | Samstag, 9. September 2006
@Guntram
Bei Sprüchen wie Ihnen gibt es ein gutes Rezept, das oft (leider nicht immer) verhindert, dass einem der Kragen platzt:
Sich daran zu erinnern, dass Sie sowas hier absondern, weil Sie sich (sehr zu Recht) „da draußen“ nicht trauen aus Angst vor dem Gespött und – hinreichende Penetranz Ihrerseits vorausgesetzt – letztendlich auch Zorn der Gesamtbevölkerung.
kreuz.net, das ist doch eine Art Streichelzoo, in dem man Ewiggestrige, Verblendete, Heilige von eigenen Gnaden, Homophobe und den gelegentlichen Hardcore-Nazi in fast so etwas wie „freier Wildbahn“ beobachten kann. Hier darf Ihresgleichen dann ‘mal flott vom Leder ziehen und – in völliger Ausblendung der Realität – so tun, als hätte es ‘was zu melden.
Es muss schrecklich sein, aus diesem seligen Traum aufzuwachen und festzustellen, dass man in Wirklichkeit nur ein Abziehbild ist, dessen feuchte Träume von der Unterdrückung Andersartiger keine Chance mehr haben.
Ja, doch, dieser Gedanke wirkt dann auf mich wie das altbekannte, leise vor sich hingesagte „Heu-wä-gel-chen“.
Sie sind gestraft genug, wenn Sie so denken.
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#4   DDL   10:04:18 | Samstag, 9. September 2006
Ach ja, wer nach dem Gutdünken von kreuz.net nicht alles ‘was „muss“
Soso, „müssen“ tun die LSVD-Leute, ja? Da schau her. Says… who? Ach so, kreuz.net, ja dann…
Beobachterin, jetzt sperr’ns amal die Ohrwascheln auf: Der Papst und die gesamte katholische Kirche ist der weit, weit überwiegenden Mehrheit der Homosexuellen (nämlich den Nichtkatholiken) sowas von schnurz, das glauben Sie gar nicht – sobald er (bzw. sie, die Kirche) das ‘mal erwidert und seiner- bzw. ihrerseits einfach ‘mal die Klappe in Richtung Homosexuelle hält, jedenfalls, soweit es Ausgrenzung, Abwertung und sonstige „Nettigkeiten“ angeht. So einfach ist das.
Kann er / sie nicht? Will er / sie nicht? Dann aber bitte das Gemecker einstellen, wenn auf blöde Sprüche eine entsprechende Antwort kommt, Sie wissen doch, die Sache mit dem Wald und was wie herausschallt.
Aber was glaubt man denn, wer man ist, dass man sich beständig das Recht herausnimmt, abwertend über Millionen von Menschen und ihre Lebensweise zu sprechen, es sich aber gefälligst verbittet, wenn die Beschimpften sich das ihrerseits verbittenn? Hm? Ach so, ja, der Stellvertreter Gottes auf Erden, ja klar – und da Gott ja bekanntlich nichts mehr schätzt als andere ‘runterzumachen… äh, nee, das war irgendwie anders, gell?
Also: Schnabel halten, und Sie werden sich wundern, wie schnell die allermeisten Homosexuellen jegliches Interesse an der Kirche verlieren (die hat ihnen das ja immerhin in mühevoller Arbeit ausgetrieben).
Redaktion benachrichtigen Ökumenisches Durcheinander
#50   DDL   22:42:30 | Freitag, 8. September 2006
@Luther
Ich glaube kaum, dass das als „Lästerspielchen“ gemeint ist – weder von Sozialkatholisch noch von mir. Wo wäre der Sinn? Dafür ist die Zeit zu schade, sogar ein Schlagabtausch mit Moritz wäre fruchtbarer, und das will ‘was heißen.
Für beide Seiten gilt: Es kann gar nicht falsch sein, sie (auch kritisch) zu hinterfragen. So oder so. Sollte man zu einer tatsächlich anderen Erkenntnis kommen (und sei sie noch so marginal) – na, warum denn nicht? Und sollte man das NICHT tun – well, no harm done.
Was für ein Glauben wäre das, der sich von kritischen Fragen vertreiben ließe? Oder andersherum: Wenn man ihn mit kritischen Fragen ernstlich bedrohen kann – ist es dann wirklich Glaube?
Ihr Einwand bzgl. der Illusion greift natürlich, für beide Seiten – das würde ich auch nie anders sehen. Mein zum Atheismus neigender Agnostizismus basiert allerdings im Wesentlichen auf „Occham’s Razor“: Dieser ganze – Verzeihung – Götterkladderadatsch erscheint mir als unnötig kompliziert, erklärt letzten Endes gar nichts, im Gegenteil – und Occham’s Razor besagt nun einmal, dass die einfachste Lösung zwar nicht immer die richtige, aber die wahrscheinlichere ist. Dass der ganze Religionskram unüberschaubar und heillos verworren ist, zeigt Ihnen der kleinste Seitenblick auf all die Hunderte(!) von Konkurrenzreligionen und -konfessionen. Und alle wollen sie die Wahrheit gepachtet haben!
Sagen Sie selbst: Wie wahrscheinlich ist das – für jede einzelne, darunter auch Ihre?
Redaktion benachrichtigen Ökumenisches Durcheinander
#46   DDL   20:55:41 | Freitag, 8. September 2006
@Sozialkatholisch & Luther
@Sozialkatholisch
Ok, so machen wir das. Ich für meinen Teil habe die „Betzeiten“ bereits festgelegt (und, nein, damit ist nicht das „stille Örtchen gemeint“) :O)
@Luther
Hm. Es liegt in der Natur der Sache mancher Phänomene, dass die Betroffenen sie nicht wahrnehmen, solange sie betroffen sind. Nehmen Sie z.B. „Beeinflussung“: Wenn ich Ihnen sagen würde, diese und jene Äußerung von Ihnen entstamme gar nicht Ihrem eigenen Wollen, sondern sei Ihnen von außen eingeimpft worden, so würden Sie das sicher abstreiten – SIE wären der EINZIGE, der diese Beeinflussung nicht erkennen könnte, denn HÄTTEN Sie sie als solche erkannt, dann hätte sie nicht gewirkt. Und so ist das auch mit Illusionen. Wer sie hat, kann sie nicht bemerken. Ich sage gar nicht, dass ich damit Recht haben muss, aber was immer SIE sagen, spielt in Ihrem Falle keine Rolle, denn es wäre ja mit von der Illusion geprägt.
Bzgl. „fliehen“: Wenn man in Sachdiskussionen die Vernunftsargumente beiseite lässt und sich stattdessen auf eine Glaubensdoktrin beruft (die in aller Regel inhaltlich „so schön einfach“ ist und nicht immer dieses ermüdende Differenzieren mit sich trägt), das ist nicht „Fliehen“? Ich nenne das eine Flucht vor der Realität, exzessiv vorgeführt vom hiesigen Homophobenverein, der es sich fett gemütlich gemacht hat in seinem „Schwule sind pervers, das sagt die Bibel!“ (in Wahrheit finden DIE Schwule pervers und sind bloß froh, die Bibel als Feigenblatt vor ihre Misanthropie halten zu können).
Redaktion benachrichtigen Ökumenisches Durcheinander
#31   DDL   19:10:04 | Freitag, 8. September 2006
Und wie…
…wenn es weder Himmel noch Türen gibt und Sie nach dem Tod nicht einmal geistige Knie haben, um sie zu beugen, weil alles das, was „Sie“ im Leben ausmachte, schnell zerfällt, sich auflöst und zu tausenden, neuen Dingen und Wesen wird?
Was dann?
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#55   DDL   18:39:36 | Freitag, 8. September 2006
@Stimme aus Wien
Lesen Sie doch noch’mal genau: Ich habe nie behauptet, dass der Zölibat „nicht lebbar“ wäre. Aber eben nur für manche, und ich behaupte: Sehr wenige, denn „natürlich“ ist er nun einmal wirklich nicht. Ungeachtet dessen mögen manche eine psychische Disposition dazu verspüren, das mag ich durchaus glauben – nur steht der Zölibat ja derzeit als Anforderung im Raum, d.h. hier wird keineswegs nur auf diese Disposition abgehoben (der Priestermangel wäre wohl eklatant, wenn dem so wäre). Auch das „Freiwillige“ ist ganz so einfach nicht: Sicher werden viele Kleriker tatsächlich den WUNSCH haben, zölibatär zu leben – welche seelischen Nöte dann aus der häufigen Erkenntnis „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ erwachsen, kann man sich ausmalen.
Übrigens, hm, den Ödipuswunsch kenne ich nicht aus eigener Anschauung – ist das tatsächlich so verbreitet? Keine Ahnung.
Den Vergleich jedenfalls halte ich für nicht legitim, denn beim Ödipuskomplex geht es ja darum, dass – grundsätzlich einwandfreie – erotische Begierden in andere („falsche“, nach unseren Normen) Kanäle geleitet werden; der Zölibat hingegen fordert totale Abstinenz, das bedeutet (sofern er eben nicht vollkommen und fraglos freiwillig ist) eine eklatante Frustration. Da wird nicht umgeleitet, da wird abgeblockt, unterdrückt, „mit Stumpf und Stiel ausgerottet“ (oder, häufiger wohl: geleugnet) – fragen Sie ‘mal einen Psychologen, was das für die Psyche eine Normalsterblichen bedeutet.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#192   DDL   15:54:34 | Freitag, 8. September 2006
Ach, übrigens, RitterChristi…
Mir ist schon klar, dass Sie sich als „was Besseres“ sehen. Das ändert allerdings nicht das Allergeringste daran, dass wir Menschen Tiere sind. Sie können natürlich gerne und beliebig oft das Offensichtliche leugnen, nur wundern Sie sich nicht darüber, wenn man das – oder Sie – dann nicht so recht ernst nehmen mag.
Ach ja, un, nebenbei: „Gönnen Sie sich und Ihrem Herzallerliebsten mal einen Urlaub im Busch oder in der Antarktis, so ganz unter Ihresgleichen“
Ich bin so schwul wie Sie – angesichts Ihres penetranten Interesses an homosexuellen Gepflogenheiten vermutlich sogar eher weniger als Sie. Ja, ich weiß, ist Ihnen unbegreiflich, wie sich eine Hete dafür einsetzen kann, dass man Homosexuelle ganz einfach als Menschen akzeptiert und respektiert. Und eben, dass Ihnen das so unbegreiflich ist, zeigt, wieviel Arbeit da noch zu tun ist, und dass die hier so vielbeklagte Öffentlichkeitsarbeit homosexueller Interessensgruppen notwendig ist.
Ich habe übrigens noch nie zuvor einen Ritter erlebt, der sich demaßen entblößt – ist das ein neuer Orden? Die Ritter von der peinlichen Gestalt oder sowas? Wie lautet denn Ihr Motto? „Nec pluribus impar“ erschiene mir passend zu Ihrer Hybris.
Redaktion benachrichtigen Papst Pius X. und die Juden
#3   DDL   15:42:59 | Freitag, 8. September 2006
@Benedikt
Na und? Hat das hier schon ‘mal wen gejuckt? Hier ist man doch schon ein „Mörder“, wenn man eine andere Ansicht in puncto Abtreibung hat.
Als ob sachliche Richtigkeit hier interessieren würde, ich bitte Sie – „Mörder“ ist hier doch nur eines von vielen, mit großer Freigiebigkeit zugeordneten Schimpfwörtern, wobei „jüdische Mörder“ vermutlich eine Vokabel ist, die bei manchen für regelrecht erotische Gefühle bis hin zur Spontanerektion sorgen dürfte.
„Drei Liter!“, nicht wahr.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#53   DDL   15:05:44 | Freitag, 8. September 2006
Ist das nicht niedlich?
Ein katholischer Kleriker äußert seine Meinung hinsichtlich eines – seiner Meinung nach – wünschenswerten Wandels seiner Kirche. kreuz.net, das Sprachrohr einer Abspaltung, die von Rom als schismatisch und „nicht in Einheit mit der Kirche“ betrachtet wird, nudelt sich daraufhin auf, spricht von „Dissens“ und bezeichnet den Herrn als „Skandaldiakon“. Wow. Der Splitter im Auge des Nächsten… da gleitet mein Blick zum oberen Rand des Browserfensters, und ich komme nicht umhin zu denken: „Das im eigenen Auge ist wohl das, an das sie diesen Herrn da oben damals genagelt haben“.
@Benedikt
Sofern die These Frau Bussmanns stimmt, dass „sich die Mehrheit der Priester nicht daran halten kann“ (ob sie stimmt, kann ich nicht beurteilen, wenngleich ich das mindestens in Sachen „Onanie“ für höchstwahrscheinlich halte), liegt natürlich eine Doppelmoral vor, nämlich in dem Moment, in dem dieselben Kleriker nach außen für Keuschheit eintreten und diese von anderen einfordern.
Und „menschenverachtend“? Ich mag das Wort nicht, weil es überstrapaziert wird, aber jedenfalls ist der Zölibat eine Vergewaltigung von Körper und Psyche. Die Anzahl derer, die ihm aus völlig freien Stücken und ohne psychische Qual folgen, dürfte sehr gering sein. Er ist, in der ganz neutralen Bedeutung des Wortes, „widernatürlich“ (komisch, das empfinden manche hier doch immer als das Ultimum des Schlimmen und Schrecklichen?). Für manche ok, für die Mehrheit nicht.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#185   DDL   14:32:51 | Freitag, 8. September 2006
@St. Meyer
Kein Grund zur Bewunderung – reiner Trotz ;O)
Sagen wir ‘mal, mir war himmelschreiende Dämlichkeit schon immer ein Graus, etwas, was mir regelrecht körperliche Schmerzen verursacht, und bei dem mein Toleranzlevel, zugegebenermaßen, gegen Null geht.
Man kann ja nun wahrlich über viele Dinge sehr verschiedener Ansicht sein und für viele Sichtweisen Argumente finden; was hier aber von manchen als scheinbares „Argument“ vorgetragen wird, ist… ja, ich weiß nicht? Ist das wirklich ernst gemeint? Dann ist es dumm, ungebildet, ignorant. Oder ist es nicht ernst gemeint in dem Sinne, dass sie es eigentlich besser wissen, es aber i.S. ihres Standpunktes verdrehen und leugnen – das wäre dann bösartig.
„Homosexualität führt zu Krankheit und Tod“, ja, um Himmelswillen, wie soll man so etwas denn ernst nehmen bzw. den Menschen, der das im Brustton der Überzeugung von sich gibt? Solche Leute sind zu bemitleiden, aber in dem Moment, wo sie eine gewisse kritische Masse übersteigen (und an dummen, ungebildeten, ignoranten Menschen besteht leider nun wahrlich kein Mangel), werden sie zur Gefahr, dem muss man entgegentreten, und sei es nur, dass sie irgendwann die Nase voll haben, sich ständig zu blamieren und vorführen zu lassen.
Ja, ich weiß, Moritz hat bestimmt schon ‘nen galligen Spruch diesbezüglich parat, aber den habe ich längst schon unter die „Bösartigen“ abgeschrieben, insofern juckt mich der Schmäh eh’ nimmer. :O)
Redaktion benachrichtigen Die drei Irrtümer der Piusbruderschaft
#58   DDL   00:11:30 | Freitag, 8. September 2006
@Benedikt – Ich bin mir nie so recht sicher…
…was mir jetzt lieber ist:
Die hassvergällten Postings mancher kreuz.netter, die genau wissen, was sie verachten…
…oder das Gesumsel von matt, der am Ende des Satzes nicht mehr weiß, was er am Anfang hatte sagen wollen.
Die Zehennägel aufrollen tut beides.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#172   DDL   23:58:32 | Donnerstag, 7. September 2006
@RitterChristi – Interessante Thesen
Schauen wir uns das doch ‘mal genauer an:
„Praktizierte Homosexualität ist widernatürlich“
„Widernatürlich“. Lies also „entgegen der Natur“. Etwas „Widernatürliches“ ist etwas, das „in der Natur“ nicht vorkommt, also ausschließlich von kulturellen Wesen (auf der Erde: nur der Homo sapiens sapiens) gemacht wird. Autobahnen z.B. sind „widernatürlich“.
Dumm für Sie, dass homosexuelles Verhalten bei diversen Tierarten – sprich: in der Natur – beobachtet wird.
Das war also schon’mal nix. Schade auch, was?
Und dann:
„und kann somit nur zu Krankheit und Tod führen.“
Wenn ich mich recht erinnere, sterben wir alle ‘mal irgendwann. „Zum Tod führen“ allein ist also eine Null-Aussage, denn zum Tod führt das gesamte Leben, natürlich oder widernatürlich (wobei man anmerken könnte, dass heutzutage diverse „widernatürliche“ Maßnahmen zur Verzögerung des Todes ergriffen werden).
Krankheit?
Na, dann nennen Sie doch ‘mal eine exklusiv homosexuelle Krankheit, ich höre? Ach, kommen Sie mit AIDS? Und davon werden Heten nicht betroffen? Schön wär’s…
Wie ist es denn mit diversen Schwangeschaftskomplikationen, von denen Homosexuelle ja typischerweise NICHT betroffen sind? Würden Sie da, umgekehrt, auch sagen, dass Schwangerschaft zu Krankheit und Tod führt? Nein? Warum nicht?
Ich glaube, wir haben’s dann mit Ihren spaßigen Thesen, meinen Sie nicht auch?
Redaktion benachrichtigen „Teuflischer Haß der Homosexuellen“
#205   DDL   22:26:17 | Donnerstag, 7. September 2006
@derfux
Haben Sie immer noch nicht gemerkt, dass Sie es bei Moritz mit dem inkarnierten „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ zu tun haben?
Kümmern Sie sich nicht weiter um das Geschwätz – der Rest der Welt tut’s ja auch nicht, daher die viele Galle.
Immer daran denken: Dieses Forum bezieht seine Daseinsberechtigung primär daraus, dass gewisse gestalten ihren frustrierten Überlegenheits- und Allmachtsphantasien Luft machen müssen, für die sie auf offener Straße nur schallend ausgelacht würden.
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#83   DDL   20:42:50 | Donnerstag, 7. September 2006
Blödsinn ohne Ende
…von den üblichen Verdächtigen.
Da meinen es manche Blitzmerker anmahnen zu müssen, dass ich selbst „mich von meinem Hintern erhebe“… hallo? *klopfklopf* Jemand zuhause? Ich sagte doch, dass ich den ggw. juristischen Status als einen geeigneten Kompromiss ansehe, mit dem ich gut leben kann und mit dem sich m.E. jeder arrangieren können müsste (selbst der erbittertste Abtreibungsgegner wird ja keineswegs zur Abtreibung gezwungen, nicht war – umgekehrt werfen sich eben diese ja so ins Zeug, um andere, möglichst per gesetz und Strafandrohung, unter ihren Willen / Glauben / Tralala zu zwingen).
Also, bittesehr: Wer den Status Quo ändern will, der soll sich doch bitte, wenn er denn meint, er muss, darum bemühen; das aber erreicht man (tröstlicherweise) ganz sicher nicht durch plärrende Postings in einem verrufenen Hetzforzum wie dem hiesigen.
Und konkret was sollte ich tun, der ich mit der Jurisdiktion durchaus zufrieden bin?
Tja, liebe Leute, sorry, aber die billige Masche mit dem „einfach die Sprüche zurückfeuern“, die zieht halt nicht immer so recht. Manchmal ist gedankliche EIgenleistung nötig, auch, wenn’s schwer fällt.
@Rainer Tobak
Sie verkennen, dass Pünktchen und ich bereits x-mal das schlussendlich langweilige Vergnügen miteinander hatten, mit einem gerüttelt Maß voll der absurdesten Beleidigungen und Verleumdungen seinerseits über meine Person. Blättern Sie in den Postings, wenn Sie mögen. So jemanden behandle ich halt irgendwann dementsprechend, so simpel.
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#67   DDL   16:30:59 | Donnerstag, 7. September 2006
Pünkterl…
…es muss schon arg schmerzen, dass Ihre ganze Polemik genau gar nichts and den Fakten ändert, nicht wahr? Da reden und reden Sie sich den Mund fusselig, beugen die Wahrheit, verdrehen Begriffe, schütteln kübelweise Dreck über die aus, die Ihnen argumentativ im Weg stehen… und was fruchtet es?
Gar nichts.
Sie stehen hier auf der Verliererseite, weil Sie sich beständig verweigern, den Status Quo zu akzeptieren. Sie können natürlich versuchen, ihn zu ändern, aber dazu müssten Sie sich dann ‘mal von Ihrem Hintern erheben und statt müßiger Forenposterei etwas Wirkliches tun – dazu reicht’s dann natürlich nicht, andernfalls hätten Sie ja schon lang und breit damit geprahlt.
Ist also alles nur Verbalonanie hier – mir soll’s recht sein, ich halte den ggw. gültigen, juristischen Kompromiss nämlich für gangbar. Nur bei Ihnen frage ich mich immer, warum Sie, wo Ihnen dessen Reversion doch angeblich so ein Herzensanliegen ist, hier Ihre wertvolle Zeit damit vertun, Leute zu beschimpfen und damit nebenher zu belegen, dass Ihre ach-so-gloriose Achtung vor dem Individuum ziemlich exakt in dem Moment endet, wo dieses selbständig zu denken beginnt und frecherweise eine andere Meinung als Ihre vertritt.
Na denn. Solange Sie hier herumkrakeelen, bewirken Sie wenigstens nichts. In diesem Sinne noch fröhliches Weiterzetern ;O)
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#61   DDL   15:27:00 | Donnerstag, 7. September 2006
Ich hatte mich schon gewundert…
…wo unser nulldimensionales Logikwunder bleibt – bei DEM Thema.
Und auch ein paar der anderen befleißigen sich emsig, gezielt die falschen Begriffe zu verwenden: „Mord“, jaja. Warum nicht „Erdbeerkuchen“? Also, ich nenne Abtreibung ab jetzt einen Erdbeerkuchen – ich weiß zwar, dass das nicht stimmt und dass das in jedem Lexikon anders steht, aber irgendwen wird es schon ärgern, dass ich das sage, also eben „Erdbeerkuchen“. Pfft. So blöd wie manche hier kann ich schon lange. Wenn ich will.
Und wie man’s macht, macht man’s falsch – „Meinung“ darf’s nicht sein, denn UM HIMMELSWILLEN, MAN DARF DOCH SOWAS WICHTIGES WIE EINE ABTREIBUNG NICHt ALS MEINUNG… ja also… nee, ne? Spezln, Euer ganzer Glaube ist „nur“ MEINUNG. „Meinung“ ist eine ganze Menge, nicht umsonst wird sie vom GG geschützt. Blast Euch ‘mal nicht so auf, Euer Geschrei und Euer „das ist aber doch MORD“ ist seinerseits… was wohl? Genau.
Allerdings, zugegeben, bei manchen Meinungen kann ich auch sauer werden. Z.B., wenn sich irgendein Pflaumenaugust anmaßt, meiner Partnerin und mir in unser Leben ‘reinzuquatschen, das wir auch sehr prima ohne solche Reindrängeleien hinbekommen, herzlichen Dank – auf solche Meinungen pfeif’ ich, die braucht kein Mensch.
Dann wissen jetzt manche Leute ja, wo sie sich ihren galligen Schaum hinschmieren dürfen.
So, das war’s – bei den Plärrern, die gerade da sind, ist sowas wie „ernsthafte Diskussion“ eh nicht zu erwarten, allen voran beim Nulldingens, das LEBT doch für seine Polemik.
Redaktion benachrichtigen Ein beeindruckter Papst
#39   DDL   08:00:17 | Donnerstag, 7. September 2006
@Aloah
Nun ja. Nicht wenige (auch einige der ehrenwerten Anwesenden) würden Ihnen da natürlich nur allzugern widersprechen und mit hochrotem Kopf vom wortwörtlichen Sinn der Bibel vor sich hineifern.
Sosehr wir oft unterschiedlicher Meinung sind, hier kann cih Ihnen ausnahmsweise zustimmen (bis auf Ihren letzten Satz natürlich). Allerdings: Was ist denn so doll am christlichen Schöpfungsmythos (oh ja: MYTHOS)? Einer wie unzählige andere auch, was insofern nicht weiter verwundert, weil er ja aus mehreren anderen zusammengebastelt bzw. von diesen übernommen wurde. Während man aber babylonische oder griechische Schöpfungsmythen jovial belächelt, betrachtet man ihr Equivalent in der Genesis mit ehrfurchtsvollem Staunen und als „Erkenntnisquelle“. Aha. Gibt es dafür einen Grund? Ich meine, einen WIRKLICHEN Grund außer dem, dass Sie halt zufällig in christlicher Umgebung aufwuchsen statt z.B. in muslimischer, in welchem Falle Sie jetzt Allah und nicht Jahwe anbeten würden, mit vermutlich derselben, wenn nicht gar mehr Inbrunst?
Ist übrigens immer wieder hübsch zu lesen, was die Theologen der Zeiten so alles aus den alten Sagen herauszulesen meinen. Die ursprünglichen Autoren würden wohl ihren Ohren nicht trauen, hörten sie das alles. Und die „Erkenntnisse“ erst. Was genau für Erkenntnisse kann man denn aus der Schöpfungsgeschichte entnehmen? ENTNEHMEN, wohlgemerkt, nicht HINEINDEUTEN?
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#34   DDL   07:46:05 | Donnerstag, 7. September 2006
@Sozialkatholisch
Sorry, aber so langsam mag ich diesen „schuldig“-Käse wirklich nimmer hören. Sie (und bei Ihnen finde ich’s etwas traurig – bei anderen bin ich das ja schon gewöhnt) tun nachgerade so, als seien Menschen, die die grundsätzliche Möglichkeit zur Abtreibung gewahrt wissen wollen, blutgierige Kinderschlächter. Wenn Sie sowas zur persönlichen, moralischen Aufwertung benötigen, dann tun Sie mir leid – es zeigt nur, dass Sie sich mit den pro-Argumenten und der „anderen Denke“ nie wirklich auseinandergesetzt haben. Da pappt man dann schnell ‘mal auf die Billige allen Andersdenkenden den „schuldig“-Stempel drauf und macht es sich wunderhübsch einfach.
„Alle scheiße außer ich (und denen, die so sind wie ich)“, gell?
Packen Sie sich doch bitte ‘mal an den Kopf – nur, weil jemand diese Möglichkeit verteidigt, heißt das noch lange nicht, dass er leichtfertig damit umgeht. Es heißt noch nicht einmal, dass er selbst sich für eine Abtreibung entscheiden würde. Aber er würde es KÖNNEN wollen.
Was es heißt, ist dass er diese schwere Entscheidung schlussendlich den Menschen überlassen will, die die Konsequenzen tragen müssen, und das sind definitiv nicht Sie oder einer der lauten Schreier hier.
Wenn Sie dann noch „Männer, die eine Frau zur Abtreibung drängen“, flottweg auf eine Stufe stellen mit jenen, die die grundsätzliche Abtreibungsmöglichkeit befürworten, dann sollten Sie in Sachen „Verrohung“ (oder, genauer: Schärfenverlust) besser ‘mal einen kritischen Blick in den Spiegel werfen.
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#13   DDL   20:44:12 | Mittwoch, 6. September 2006
@Benedikt
Es ging timpressum wohl auch eher gegen die Institution „Armee“ an sich, die nun einmal auf der Ausbildung zum Töten basiert. Da kann man nun natürlich groß darüber parlieren, dass die Bundeswehr als reine Verteidigungsarmee konzipiert ist, aber zum einen würde selbst dies mit dem angemahnten „die andere Wange hinhalten“ nicht so recht harmonieren, und zum anderen verschweigt man damit sehr diskret z.B. die Zugriffsmöglichkeiten der Bundeswehr auf Nuklearwaffen, denen wir offiziell ja entsagtr haben (und deren Verwendung mit „defensiv“ auch nicht so recht in Einklang zu bringen ist).
Und nicht, dass Sie denken, ich sei „Pazifist um jeden Preis“ – ich bin ehemaliger Zeitsoldat aus Überzeugung. Aber ich bin ja auch kein Christ, ich DARF das sein.
Redaktion benachrichtigen Grüße von Dr. Stapf
#11   DDL   19:51:01 | Mittwoch, 6. September 2006
@Methobelix
„Und wen trifft sie? Die Abtreibenden Ärzte, die Frauen, die es zulassen oder gewünscht haben, die Personen, die die Frauen dazu gedrängt haben, die Personen, die immer nur hysterisch rumgegrölt haben und nichts getan haben um den Frauen zu helfen, oder einfach pauschal alle?“
Kurz gesagt: Alle, die anders denken als die kreuz.ritter.
„Und wer rächt? Gott oder der Graf?“
Auch hier: Wenn sie denn nur könnten, die kreuz.ritter, und zwar unter Berufung darauf, dass Gott das ja angeblich so wolle (Warum er selbst dann nix in die Richtung tut, darüber spricht man dann weniger gern, aber das war ja schon immer so, wenn irgendwer sein fanatisches „Deus vult!“ ‘rausgeplärrt hat und damit irgendeinen – gerne auch gewalttätigen – Irrsinn untermalt hat).
Aber das wussten Sie doch auch ohne meinen Kommentar.
Redaktion benachrichtigen Wie Frau Eden das Paradies fand
#24   DDL   19:45:48 | Mittwoch, 6. September 2006
@Christian Hüller
Wie gesagt, im Wesentlichen kann ich Ihre Gründe nachvollziehen; speziell das „nachbarschaftliche Regulativ“ kann ich in meiner Wahlheimat Benediktbeuern (herrliches Bendiktinerkloster bzw. heute Salesianer Don Boscos) auch noch selbst in Aktion bewundern. Aber es lässt nach, auch dort.
Aber Ihre Rezepte würden allenfalls für Menschen funktionieren können, die in eine halbwegs heile, katholische Welt geboren werden. Was machen Sie mit solchen wie mir, die wir ja immer mehr werden (das ist jetzt nicht als auf-die-Brust-trommeln gemeint; Atheisten und Agnostiker empfinden sich für gewöhnlich nicht als Gruppe, wie es die religiöse Fraktion tut)?
Die Zweifel sitzen tief, und vielen Menschen stellt sich schon lange nicht mehr die Frage: „Warum glaube ich nicht (mehr) an Gott?“, sondern stattdessen ein lapidares „Warum sollte ich? Und an welchen denn überhaupt?“. Diese Frage wird nicht beantwortet, und sie wird es auch durch die tollste, tridentinische Messe nicht, das ist allenfalls (für Nicht-Traditionalisten) Folklore, ähnlich wie die zur Christmette überfüllten Kirchen.
Man braucht sich heute nicht mehr zu rechtfertigen, wenn man nicht an einen Gott glaubt – im Gegenteil muss die Kirche rechtfertigen, warum sie einen solchen verkündet.
Alles Sinnieren führt letztendlich zu einem: Immer weniger Menschen hierzulande glauben, dass es diesen Ihren Gott überhaupt gibt. Dagegen wollen Sie „Rezepte“ haben? Was für Rezepte könnten das sein, auf die man 2000 Jahre lang nicht kam?
Redaktion benachrichtigen Wie Frau Eden das Paradies fand
#19   DDL   18:55:00 | Mittwoch, 6. September 2006
@Christian Hüller (Forts.)
Und zu den Rezepten:
ad 1: Ja, aber in Ihrer Lesart klingt das etwas sehr nach „zurück in die gute, alte Zeit“, und das ist nicht möglich. Vielleicht „leider“, aber jedenfalls nicht möglich. Es gibt kein „zurück“, wer das versucht, landet im Zoo für vom Aussterben bedrohte Arten. Ob die tridentinische Messe allein da ‘was bewirken kann? Zweifelhaft. Für einen harten Kern sicher, der Masse aber wird das die Kirche nur noch weiter entfremden. Man wird sich entscheiden müssen: Elitäres Klübchen oder Volkskirche?
ad 2: Ein hohes Wort. Aber kaum eines, das per Machtwort und von oben umgesetzt werden kann. Zudem macht sich ja ein erhöhter Widerwille gegen Missionierung und sonstige Propaganda aller Art breit. Die Menschen sind skeptischer geworden, gerade auch, weil heute so viele um ihre Gunst buhlen.
ad 3: Sicher. Aber dazu müssen die Positionen selbst erst einmal stringent und glaubhaft sein. Einfach nur irgendwas „stringent und glaubhaft“ dahererzählen reicht nicht. Dabei hat speziell die RKK natürlich das Problem, dass es ihr nahezu unmöglich ist, überholte Auffassungen, die sich in der Dogmatik niedergeschlagen haben, heute als „falsch“ zu bezeichnen. Sie kann und darf es gemäß des eigenen, „heiligen“ Selbstverständnisses nicht, und das ist natürlich ein Schlag ins Glaubwürdigkeitskontor.
@Bonjour
Ähm – tat das Not? Ich denke: Nein.
Redaktion benachrichtigen Wie Frau Eden das Paradies fand
#13   DDL   18:36:20 | Mittwoch, 6. September 2006
@Moritz
Es passt zu Ihnen, dass Sie nicht nur, wie üblich, mich selbst mit Schmähkritik überziehen, sondern das so nebenher auch noch auf eine Ihnen unbekannte Anzahl Ihnen unbekannter Menschen ausdehnen – soviel Hybris und Anmaßung wie bei Ihnen findet man in der Tat selten in nur einem Menschen versammelt.
Mir ist auch inzwischen klar, dass Sie weder willens noch in der Lage sind, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, erst recht nicht in Menschen, die anderer Auffassung sind als Sie. Ich hingegen tue das gerne, mich interessiert, wie andere Menschen denken, WARUM sie so denken etc.
Zugegeben, bei Ihnen ist da nichts zu holen, aber Sie betrachte ich ja auch schon lange nicht mehr als wirklichen Diskussionspartner (da ich Ihnen aufgrund Ihres Verhaltens sowohl den Willen als auch Fähigkeit zu echter Diskussion mit Andersdenkenden abspreche, von Ihren Flegeleien ganz zu schweigen). Manche hier sind aber dankesnwerterweise sehr anders als Sie, und man kann von ihnen lernen – nicht unbedingt, die Welt so zu sehen wie sie, aber doch, zu verstehen, wie sie sie sehen, und bereits das macht diese Welt ein winzigkleines Stückchen besser – ich weiß, daran sind Sie nicht interessiert, sondern nur am Primat der eigenen Meinung.
Übrigens, ich stehe durchaus „souverän darüber“, oder haben Sie je beobachtet, wie ich z.B. Benedikt von seinem Glauben abzubringen versucht hätte?
Schwätzer.
Redaktion benachrichtigen Die Konversion von Prior Roger Schütz
#3   DDL   18:27:40 | Mittwoch, 6. September 2006
Vergnüglich, aber folgerichtig
Eine Kirche, die sich bis heute selbst damit schmeichelt, die „einzig richtige“ zus ein, und alle anderen Konfessionen als Abspaltungen belächelt, fasst natürlich auch ein Bekenntnis AUCH zu ihr so auf, als gälte es ALLEINE ihr.
Simpelste mengenlehre zeigt zwar, dass das Unfug ist, aber es schmeichelt doch dem Ego so schön, nicht wahr? Und so wird eben fröhlich vereinnahmt, vorzugsweise Tote, die sich nicht mehr wehren können, und man erklärt, ungeachtet ihrer tatsächlichen Worte, was sie denn eigentlich GEMEINT haben müssen.
Okay, an der Stelle ist es dann nicht mehr vergnüglich, sondern nur noch peinlich. Wenn ich mir vorstelle, ich ginge demnächst über die Wupper, und irgendein kreuz.net-Heini würde angesichts meiner vielen Beiträge hier so etwas vor sich hinschwurbeln wie „…in Wahrheit trieb ihn eine innere Sehnsucht nach dem Katholischen … er war kein Theologe, deswegen sah er es selbst nicht so… es ist eigentlich nicht zulässig, ihn tatsächlich als Agnostiker zu bezeichnen…"… bäh. Eklig. (Und, nein, ich nehme mich da jetzt nicht zu wichtig – kreuz.net hat mir ja schon aus viel nichtigerem Anlass ganze Absätze gewidmet, mich würde also selbst so eine verlogene Show nicht im mindesten wundern).
Ein wenig Achtung vor den Verstorbenen sollte eigentlich gerade von einem sich selbst als katholisch bezeichnenden Organ zu erwarten sein dürfen.
Redaktion benachrichtigen Wie Frau Eden das Paradies fand
#9   DDL   16:16:16 | Mittwoch, 6. September 2006
@Christian Hüller
Ja, „Taufschein-Christ“ könnte man wohl sagen… war ich ja auch ‘mal (und viel zu lange), wenngleich evangelisch.
Aber da muss man schon’mal fragen, wie das denn eigentlich sein kann? Denn von solchen kenne ich nun wirklich viele – also Menschen, die „schon irgendwie an einen Gott glauben, aber sicher nicht so, wie das die Kirche erzählt“ (sehr, sehr oft gehörter Satz), und nicht selten kommt als einziger Grund, warum jemand noch in der Kirche ist: „Naja, ich will schon ‘mal kirchlich heiraten oder zumindest, falls mein Partner / meine Partnerin christlich ist, diese Möglichkeit offen halten“.
Tatsächlich gläubige Menschen habe ich in meinem Leben nur sehr wenige getroffen. Sehr wenige. Schon einige, die „irgendwie glauben, dass es da ‘etwas’“ gibt, aber „gläubig“ i.S.d. RKK? Das ist schon eine Rarität, und glauben Sie mir, ich suche mir meine Bekannten und Freunde nicht nach dem Glaubensbekenntnis aus, zumal man über so etwas tunlichst nicht beim ersten Kennenlernen spricht.
Irgendwas muss da doch kirchlicherseits ganz brutal schief laufen, oder? Den Fehler bei allen diesen, untereinander so verschiedenen, Menschen zu suchen, ist ja wohl eher witzlos. Warum bekommt es die Kirche, mit ihrer so monströsen Botschaft, ganz simpel nicht hin, dass die Menschen sie ernst nehmen? Dass viele über die Kirche nur schmunzeln, darüber lachen oder sich nur über sie ärgern?
@Sulpicius
Mh? Wie meinen? Haben Sie was zum Thema zu sagen oder wollen Sie nur blödeln?
Redaktion benachrichtigen Wie Frau Eden das Paradies fand
#6   DDL   14:12:24 | Mittwoch, 6. September 2006
Mja…
Jemand aus meiner näheren Bekanntschaft wird dieser Tage endlich die katholische Kirche verlassen („endlich“, weil das an sich schon lange anstand). Man wird deswegen aber nicht so ein Fass aufmachen oder ein kreuz.net-Geschreibsel abfassen. Wenn man jedem, der den katholischen Glauben verloren hat oder der seinem Unglauben schlussendlich auch per Rechtsakt Rechnung trägt, so einen Artikel widmete, hätte man einiges zu tun.
Redaktion benachrichtigen „Made in Germany“ – ein Label für Ramsch aus einem Billiglohnland?
#17   DDL   00:24:22 | Mittwoch, 6. September 2006
Im vorgestern erschienen SPIEGEL
…gab’s ein kleines Interview in Sachen „Homeschooling“. Darin wurde angekündigt, dass man bereits rigoroser als noch vor ein paar Jahren dieser Unterwanderung der allgemeinen Schulpflicht entgegentritt als noch vor einigen Jahren, und dass sich diese Tendenz (die des Entgegentretens, nicht die des Homeschoolings) in Zukunft noch verstärken wird. Der Staat ist hier gefordert, energisch für das Recht des Kindes auf gleiche Chancen einzutreten, notfalls per Jugendamt.
Und das geschieht, wenn es sein muss und bornierte Eltern sich für so unglaublich viel patenter und kompetenter halten als explizit ausgebildetes, staatliches Personal, auch bereits.
Den dennoch homeschooling-Willigen kann ich angesichts dieser Aussichten ergo tatsächlich nur das Auswandern ans Herz legen. In den USA fallen ein paar Doofe mehr unter all den religiös motivierten Spinnern auch nicht mehr auf.
Redaktion benachrichtigen Ein brillanter Nazi-Film
#4   DDL   21:54:19 | Dienstag, 5. September 2006
Ein „Recht auf Leben“
…ist nur dann etwas wert, wenn es ein „Recht auf Sterben“ gibt.
Ansonsten ist es nichts als eine „Pflicht zum Leben“, um jeden Preis. Wann genau dieser aber zu hoch ist, das hat jeder Mensch selbst zu entscheiden.
Redaktion benachrichtigen Am liebsten wäre ich auch tot gewesen
#53   DDL   20:13:28 | Dienstag, 5. September 2006
@Benedikt
Blöderweise ist es in der Rechtsprechung aber nun einmal so, dass es Definitionen geben muss, zuweilen sogar für das schwierig bis gar nicht zu Definierende.
Natürlich wende ich mich nicht gegen Definitionen an sich, und das wissen Sie auch ganz genau, was sollen die Sophismen? Die 3-Monats-Regel ist eine Richtlinie, auf die man sich geeinigt hat. Sie ist nicht heilig, sie ist lediglich ein vernünftiger Kompromiss zwischen grundsätzlich miteinander unvereinbaren Positionen.
Insofern ist es genauso Quatsch, diesen Zeitpunkt als „den einzig möglichen“ zu verteidigen, wie ihn als „völlig undenkbar“ zu attackieren.
Was wollen Sie denn eigentlich sagen? Wogegen wenden Sie sich? Ist mir, ehrlich gesagt, an dieser Stelle sehr unklar.
Redaktion benachrichtigen Zu Ende gedacht?
#27   DDL   18:17:51 | Dienstag, 5. September 2006
@antiHomoLobby
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht eine einzelne Sekunde „intolerantes Verhalten Homosexueller“ erfahren. Und ich bin so heterosexuell wie Sie… vielleicht liegt das ja ganz einfach daran, dass ich Homosexuelle so leben lasse, wie sie das wollen, weil es meine feste Überzeugung ist, dass es deren gutes Recht ist? Die hätten nämlich gra keinen Grund, mir gegenüber „intolerant“ zu sein, schließlich interessiert es die so wenig, was ich mit meinem Liebesleben mache, wie es mich unmegekhrt bei denen interessiert.
Das, was Sie da als „Intoleranz“ verbuchen zu können meinen, richtet sich weder gegen Heten noch gegen Christen oder in welcher Eigenschaft sonst sich die Homophoben so gerne angegriffen und beleidigt fühlen, sondern ausschließlich gegen jene Äußerungen und Handlungen, die Homosexuelle in ihrem Sein einzuschränken suchen.
„Keine Toleranz der Intoleranz“ – das müssten Sie noch aus Ihren SPD-Tagen als Antifa-Plärrer kennen, nicht, Herr Becker?
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#114   DDL   18:01:20 | Dienstag, 5. September 2006
@antiHomoLobby
Da muss man nichts zerereden, da die vermeintli8che „Aggressivität“ schlichterdings Dummfug ist. Wo z.B. würde denn auch nur ein Homosexueller von auch nur einem Katholiken erwarten, ja, gar fordern, dass dieser seine Lebensgestaltung nach gusto der Homosexuellen ändert? Das wäre, massiv vorgetragen, „aggressiv“. Tatsächlich aber beobachten wir regelmäßig immer nur das Gegenteil: Dass nämlich Nichthomosexuelle, speziell mit religiösem Hintergrund, diese und jene drastischen Änderungen auf Seiten der Homosexuellen verlangen, ja, gar einfordern zu können glauben.
Merken Sie was?
Nee, sorry, Sie merken ja nix mehr, scusi für die redundante Frage.
Übrigens witzig, Ihr Nickname – dieses Kunstwort wird ja immer wieder gerne bemüht, um auszudrücken, dass hinter „den“ Homosexuellen eine Art Machtapparat steht, der eigene Interessen verfolgt. Das ist zu weiten Teilen ohnehin unwahr, aber wenn es so wäre, könnte man das natürlich kritisch bewerten… warum das dann aber gerade von jenen so larmoyant getan wird, die sich als die fanatischsten Anhänger einer sehr real existierenden Lobby (der kirchlichen nämlich) postieren, das mag verstehen, wer will. Entweder man verurteilt Lobbyismus oder eben nicht. Aber Lobbyisten, die Lobbyismus bejammer, da ist einfach nur grotesk.
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#64   DDL   23:16:03 | Montag, 4. September 2006
@Theo
„DemonDeLuxe“ wurde vor vielen Monaten gesperrt.
„deusexmachina“ darf 7, „DDL“ 10 Meinungen pro Tag schreiben… und manchmal, wenn ich mir die weit restriktiveren „Kommentarbudgets“ einiger anderer anschaue, wundere ich mich sogar darüber. Sie, Sie dürfen natürlich unbegrenzt, ist klar.
Man muss ja ungeheure Angst hier auf kreuz.net haben, was meinen Sie? Nennen Sie das „souverän“? Von „fair“ ganz zu schweigen? Wie schwach muss sich jemand selbst vorkommen, dass er sich, statt argumentativ Contra zu geben, auf solche dämlichen Spielchen einlassen muss, hm?
Aaaaber groß von „sogenannter Demokratie“ salbadern. Kommen Sie, das ist doch alles ein schlechter Witz hier – wenn es nicht auch ein paar aufrichtige Diskutanten hier gäbe, ich wär’s längst leid. Ich denke, Sie wissen, wen ich damit ganz definitiv NICHT meine.
Redaktion benachrichtigen Am liebsten wäre ich auch tot gewesen
#48   DDL   23:03:04 | Montag, 4. September 2006
@Benedikt
Das ist ja auch nichts anderes als ein Kompromiss, eine willkürliche Grenze, ganz so, als ob Sie definierten, eine Ansammlung von Sandkörnern exakt ab der Anzahl 50 als „Sandhaufen“ zu bezeichnen.
Ich denke, diese Parabel hatten wir schon ‘mal, oder?
Anders als mit einem solchen Kompromiss wird es angesichts der einander nahezu diametral gegenüberliegenden Positionen wohl auch kaum gehen, und da halte ich diese Grenze aus diversen Gründen für eine durchaus vernünftige.
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#57   DDL   22:49:22 | Montag, 4. September 2006
@St. Meyer
Was da nicht „stimmt“? Simpel: Die Trennung zwischen Redaktion und Kommentatoren stimmt nicht. Was meinen Sie, wieviele „Leser“-Accounts hat der durchschnittliche kreuz.net-Redakteur so? Das kenn’ ich nämlich schon von einem anderen Heini, der hier gelegentlich auch sein wirres Zeug abkippt: Eine wohlgepflegte, multiple Persönlichkeitsspaltung sorgt dafür, dass man als „Redakteur“ bösartige, aber gerade noch so eben im Rahmen des auch juristisch Möglichen absondert, um dann anschließend mit Schmackes via anonymem „Leser“-Account auf die Kacke zu hauen.
Davon abgesehen, können die Homophoben, die Bräunlinge, die Schwachmathen unbegrenzt wettern, während praktisch jeder Account, der sich Andermeinungen anmaßt, binnen kurzem gelöscht oder in der Anzahl seiner Beiträge massiv eingeschränkt wird.
Die freie Auseinandersetzung mit gleichen Mitteln schätzt man hier halt nicht so – wobei das Maß des der eigenen Seite zugeschanzten Vorteils in etwa beziffert, wie sehr man sich selbst (gar nicht unrealistisch) im Hintertreffen wähnt. Seriöse Redaktionen haben weder die multiplen Scharaden noch die nach-gusto-Restriktionen nötig; aber „souverän“ ist halt das Gegenteil von „kreuz.net“. Ich denke allerdings nicht, Ihnen da jetzt was Neues erzählt zu haben.
Redaktion benachrichtigen Was es in zivilisierten Ländern nicht geben sollte
#21   DDL   22:42:01 | Montag, 4. September 2006
@stephan
Da sehen Sie ‘mal: Das kommt dabei heraus, wenn man einem vor 2000 Jahren gelebt habenden Frauen- und Geschlechtlichkeitshasser mehr vertraut als Tausenden von Fachleuten mit dem gesamten Wissen der Zeiten unter’m Gürtel.
Also, ‘mal alle „Heiligkeit“ beiseite: Wer, bitteschön, soll Herr Paulus denn gewesen sein, dass ein paar Worte aus seinem Munde noch 2000 Jahre später Menschen dazu veranlassen, andere Menschen zu missachten, zu verspotten und als „krankhaft“ zu bezeichnen?
Das ist so absurd, das wird allenfalls noch von Mohammed getoppt.
Redaktion benachrichtigen Was es in zivilisierten Ländern nicht geben sollte
#17   DDL   20:40:50 | Montag, 4. September 2006
@Lota
Wenn Sie mental ‘mal dort hin kommen wollen, wo Moritz jetzt schon ist, dann plappern Sie nur weiter solch inkohärenten Dünnpfiff.
Kleiner Tip: Sie haben keine Ahnung und ziehen sich gerade an einem Späßchen hoch. Aber da Sie eben keine Ahnung haben, wissen Sie das nicht.
Redaktion benachrichtigen Was es in zivilisierten Ländern nicht geben sollte
#12   DDL   19:45:33 | Montag, 4. September 2006
@Lota
Natürlich spielen Medien eine Rolle – na und? Allemal x-tausendmal demokratischer als die Gerontokratie, die es gäbe, wenn hier ein paar Dauermeckerer das Sagen hätten, von den herbeiphantasierten Mullahregimen auf Pseudochristenart ‘mal gar nicht zu reden (und von den dumpfen Halluzinationen der hiesigen Bräunlinge erst recht nicht).
Redaktion benachrichtigen Was es in zivilisierten Ländern nicht geben sollte
#10   DDL   19:33:28 | Montag, 4. September 2006
Wenn man, ziemlich zu Anfang…
…auf die Phrase „sogenannten Demokratien“ trifft, hat sich der Artikel bereits erledigt und kreuz.net ein weiteres Mal demaskiert.
Einen solchen Schwachsinn sollte man nicht auch noch durch Diskussionen ehren, ganz so, als ob man ihn ernst nähme.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#113   DDL   09:12:44 | Montag, 4. September 2006
In Abwandlung des schönen Spruches
„Da, wo man Lieder singt,
da lass Dich ruhig nieder,
böse Menschen
kennen keine Lieder“
würde ich sagen:
„Da, wo man lauthals lacht,
da bleibe ruhig sitzen,
böse Menschen
verstehen nichts von Witzen.“
…wie Moritz freundlicherweise zu illustrieren sich anerboten hat. Es ist doch jeder zu etwas nütze, und sei es nur als schlechtes Beispiel…
@Sozialkatholisch
Sie irren. Ich bin, trotz aller Streitlust, ein friedfertiger und versöhnlicher Mensch. Aber alles hat Grenzen.
Und „Treffer“ seitens Moritz habe ich noch keine gespürt, ehrlich gesagt. Nur Offenbarungseide.
War aber dennoch ein nettes Textlein von Ihnen ;O)
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#110   DDL   08:39:35 | Montag, 4. September 2006
@Moritz
Ihr subalternes Gemüt offenbart sich darin, dass Sie sich nicht entblöden, es als „Bildungsmangel“ zu titulieren, dass jemand gerade ausgerechnet in Ihrer Sprache der Wahl nicht firm ist. Vermutlich ist mein Französisch so gut wie Ihr Englisch, und? Halte ich Sie etwa für ungebildet, bloß, weil Sie im Vergleich zu mir ein Computertrottel sind? Nein, natürlich nicht, solche Denkmuster sind primitiv ohne Ende und daher nicht nach meinem Geschmack. Jeder ist Spezialist für irgendetwas (Sie möglicherweise für Weine, wo ich als Whiskey-Fan so gar keine Ahnung habe) – blamabel wird es nur, wenn man bloß so tut als ob, die große Nummer geben und gar den Oberlehrer raushängen lassen will… und eigentlich nichts dahinter ist… so, wie bei Ihren komplett uninformierten Einlassungen bzgl. der Verbindungen Asterix – Monty Python. Geben Sie doch einfach zu, dass Sie davon nix wussten, und gut is’. Sie schlagen gerade auf verlorenem Posten um sich, falls Sie’s noch nicht gemerkt haben, und das bei so einem trivialen Thema, wie lächerlich…
Mann, müssen Sie verzweifelt geil auf Erfolge sein, dass Sie sich an solche geknickten Strohhalme klammern.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#101   DDL   01:28:16 | Montag, 4. September 2006
@v. Galen
Es tut mir leid, Ihnen eine bittere Nachricht zu überbringen: Die Wiedereinführung des §175 StGB (oder etwas Vergleichbares) werden Sie nicht mehr erleben – und aller Voraussicht nach auch Ihre Ururenkel nicht mehr.
Tut mir wir wirklich leid für Sie – ich weiß, es ist bitter, wenn Träume zerplatzen, selbst, wenn es süße Träume von der Unterdrückung anderer sind. Seien Sie ein Mann, beißen Sie die Zähne zusammen (aber erst einsetzen, gelle?), stehen Sie das durch. Sie schaffen das!
@Moritz
Klar soweit. Und auf einmal, da fällt es Ihnen doch siedendheiß ein, dieses Comicmagazin, und sogar samt Jahreszahl der Erstausgabe. Halten Sie mich bitte nicht für so dumm, wie Sie sich anstellen, und verschonen Sie mich mit Ihrer sowohl hektischen wie hilflosen Spontan-Googelei, ja? Es ist keine Schande, Pilote nicht zu kennen oder Asterix nur als Gelegenheitsleserkonsumiert zu haben. Sich aber als den großen Kenner aufzuzwiebeln, dem man die Unkenntnis aus jeder Pore quellen sieht, das ist peinlich.
Selbst dem Blödesten fällt auf (Korrekture: angesichts Ihrer Bockstarrigkeit „MÜSSTE auffallen“), dass der von Ihnen so ungeliebte Film „Life of Brian“ kräftige Anleihen bei Asterix nimmt, was auch kein Wunder ist, wenn man weiß, dass es da persönliche Freundschaften und Verbindungen gab. Monty-Python-Mitglied Terry Jones etwa war der Übersetzer mehrerer Asterix-Bände ins Englische und schrieb das Drehbuch für „Asterix & Obelix gegen Cäsar“.
Noch weiter oder haben Sie sich genug blamiert?
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#77   DDL   17:37:35 | Sonntag, 3. September 2006
@Guntram
Mit „Sodomisten“? Gar nichts. Mit der Art und Weise, wie sich manche, speziell über dieses Thema, hier aufbrezeln, aber eine ganze Menge.
Gelassenheit ist eine Tugend (die ich auch keineswegs immer beherrsche). Glauben Sie ‘mal, wenn es Ihren Gott tatsächlich gibt und er das alles geschaffen hat, dann hat er sich auch bei Homosexuellen ‘was gedacht. Wer wären Sie, das zu bestreiten? Oder halten Sie Ihren Gott für einen so erbärmlichen Pfuscher?
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#64   DDL   14:57:45 | Sonntag, 3. September 2006
@Sulpicius
„Soll ich Ihnen etwas Diazepam schicken?“
Keine Ahnung, in meiner Hausapotheke ist immer nur Aspirin, aber Sie scheinen so’n Zeug ja immer schon auf Vorrat zu haben. Aber wird man davon auch so selbstgerecht, verkniffen und bigott wie Sie? Dann lieber nicht… Kaufen Moritz und Sie immer im Familienpack gemeinsam ein?
@Beobachterin
„Aber die Affinität zu dieser Metapher besteht doch eher für die Homosexuellen, nicht wahr?“
Ganz, wie Sie sagen: Nicht wahr. Denn Analsex, auf den Sie ja abheben, erfreut sich unter der heterosexuellen Bevölkerung (primär allerdings bei Männern) keineswegs geringerer Beliebtheit als unter Homosexuellen (wobei Lesben davon so ziemlich als einzige gar nicht betroffen sind, Dildospielchen ‘mal außen vor).
Haben Sie das nie gewusst oder nur mit den Jahren vergessen?
Und das im extrem unwahrscheinlichen Falle irgendwelcher erneuten Verfolgung die Homosexuellen ausgerechnet Giftspritzen wie Sie als wackere Helden auf ihrer Seite hätten, das können Sie Ihrer Oma erzählen. Sie würden doch noch Reisig für den Scheiterhaufen anschleppen und unterwürfig die Streichhölzchen anbieten, so, wie Sie hier herumgeifern.
Wenn Sie wüssten, wer aus Ihrer Bekanntschaft alles schwul ist, von dem Sie das nie vermuten würden, und der sich hüten wird, Ihnen das zu stecken, weil er Ihre peinlichen Absonderungen in diese Richtung kennt…
Hey, Beobachterin? Sie sind unter Euch… BUH!
The Enemy Within
*lol*
Redaktion benachrichtigen Vor dem Angesicht Christi + …
#4   DDL   07:02:10 | Sonntag, 3. September 2006
Herr Guttenberger…
…wie wäre es denn, wenn man einfach ‘mal hier, auf dieser Site, mit der Verhöhnung des Schwulentums (wenn wir das ‘mal so nennen will – ich konnte dem Wortspiel nicht widerstehen) anfinge? So ganz ohne Polizei? Dazu sagen Sie nichts?
Beachten Sie ‘mal bitte den Unterschied: Homosexuelle verspotten den Papst, weil dieser sich ein Urteil über sie anmaßt, das ihm nicht zusteht.
Umgekehrt verspotten (und Schlimmeres) Katholiken (manche! zum Glück bei weitem nicht alle) Homosexuelle, weil diese… ja, was denn? So sind wie sie sind? So leben, wie sie leben wollen?
Also, ‘mal Klartext: Homosexuellen ist es völlig wurscht, was Katholiken tun oder lassen (von den wenigen verbliebenen homosexuellen Katholiken ‘mal abgesehen, die sich eh’ überwiegend im Klerus finden dürften und dort natürlich ein „low profile“ bevorzugen). Umgekehrt kümmern sich (manche) Katholiken angelegentlich um Dinge, die sie nix angehen.
Merken Sie den Unterschied? Und warum ein Verspotten des Papstes zwar sicher nicht die feine Art, aber im Vergleich das sehr viel Harmlosere ist?
Lassen Sie (gemeint: Sie Katholiken als Gesamtheit – nicht Sie persönlich) die doch einfach ‘mal so in Ruhe, wie umgekehrt die Sie in Ruhe lassen, sobald ‘mal dieses Hetzgewäsch, in dem sich ja speziell kreuz.net hervortut, aufhört. Die wollen Ihnen nämlich nichts. Nur umgekehrt.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#36   DDL   05:56:28 | Sonntag, 3. September 2006
Nein, Parzifal, ich denke, da irren Sie…
Naheliegend zwar, aber dennoch IMHO ein Irrtum.
Rein rational müsste man tatsächlich erst einmal die Grundlagen definieren, bevor man sich daran orientieren kann. Aber wir sind ja nicht rein rational. Christen orientieren sich an „Gott“, obwohl kaum einer es wagen würde, ihn wirklich konkret zu definieren. „Gott ist Liebe“ ist da definitionsmäßig schon das Höchste der Gefühle. „Glück“? Glück erkennen wir, wenn es uns widerfährt, aber berechnen können wir es nicht, nicht exakt jedenfalls. Dennoch können wir ohne Zögern sagen, dass ein junges Paar am Tag der Hochzeit mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit mehr davon genießt als ein kleiner Junge, dessen Hund gerade gestorben ist. Sie sehen: Auch mit unscharfen Werten lässt sich doch „rechnen“. Und das tun wir auch täglich.
Wie man „Glück“ definiert, das ist für jeden anders. Das macht es ja so schwer, eine Gesellschaft zu bilden, in der sich alle wohl fühlen. Im Extrem,. es also allen ganz recht zu machen, geht das gar nicht. Aber doch so, dass jeder einen gewissen Anteil daran hat bzw. die Freiheit, sich seinen persönlichen Glücksraum zu schaffen (was nur leider nicht immer nur in den eigenen Händen liegt). Und wissen Sie was? Sie BRAUCHEN Glück nicht zu definieren, um es zu empfinden. Sie werden es ohnehin unweigerlich spätestens dann wissen, wenn Sie es verloren haben. Ist schon eine verflixte Sache, dieses Glück.
Manchem mag „Ruhm „Glück bedeuten – auch das ist ok, sofern es das Glück anderer nicht über Gebühr einschränkt.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#34   DDL   05:01:06 | Sonntag, 3. September 2006
@Parzifal
„Was ist aber mit jemanden dem eine solche Welt wirklich zu banal oder langweilig wäre?“
So jemanden müsste man zwingen. Das wäre in seinen Augen (sofern er sich seines Unrechts tatsächlich nicht bewusst ist) ein genauso großes Übel für ihn, als wenn man Sie oder mich zwingen würde, aber in einem solchen Fall geht dann Gemeinnutz vor Eigennutz (das kann man nahezu mathemaitisch mit der Summe resultierenden Glücks bzw. vermiedenen Unglücks berechnen). Debei bildet natürlich die öffentliche Meinung an sich schon wieder eine Fehlerquelle, aber sie ist, statistisch bedingt, geringer als beim Individuum.
Zur „bequemen Ausflucht“: Nein, es ist Notwendigkeit (und direkte Konsequenz aus dem eben Gesagten).
Dass reale Macht echte Vernunft oft übertrumpfen kann, ist bekannt. Und wie lautet Ihre Konsequenz? Der kategorische Imperativ wäre dessenungeachtet genausoviel „wert“ – Moral darf sich allenfalls in echter Notwehr den Umständen beugen.
Naja, und „nach dem Tod“? Nichts, lieber Parzifal, gar nichts. Oder auch: Dasselbe wie vor der Geburt. Ich bin davon zutiefst überzeugt, ich sehe kein Indiz, das dagegen spricht. Aber ich wüsste auch nicht, was dagegen spricht, sein Leben so zu führen, als gäb’s kein Nachher – wobei man das natürlich so oder so lesen kann.
Und was ich täte, wenn ich darin irre? Staunen. Und lachen, wahrscheinlich ;O) Wenn es doch einen Gott gibt, dann muss er Humor haben – und er hätte mich so gemacht, wie ich bin, mit all’ meinem bockstarrigen Unglauben.
Redaktion benachrichtigen Was sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution?
#32   DDL   03:46:08 | Sonntag, 3. September 2006
@Parzifal
Ja, Sie haben Recht – bzw. Sie hätten. Der kategorische Imperativ ist nun einmal in meinen Augen der Kern der Moral, und nur deswegen darf ich so handeln, weil ich eben nicht die großen Kriegsphantasien habe.
Seien wir doch ‘mal ehrlich: Jeder hat SEINE Moral und lebt danach (und oft nicht einmal das – es bestehen ja durchaus Unterschiede zwischen dem, was man ist, und dem, was man sein möchte). Um das halbwegs zu einer Gesellschaft zu machen, wo sich die Leute nicht gegenseitig an die Gurgel gehen, gibt es Gesetze.
Was ich da bzgl. meines Bildes von der Welt sagte, war einfach nur ehrlich, und ich denke, den meisten menschen geht es ähnlich, wenngleich viele das natürlich unter irgendeine Religion oder Ideologie subsummieren.
Aber was ist denn die Alternative? Kennen Sie eine? Externe Normen wie etwa religiöse Gebote? Das hat noch nie funktioniert, wie Sie wissen, allenfalls als Lippenbekenntnis – oder sind die christlich geprägten Länder in der Geschichte als irgendwie ganz besonders friedlich, großmütig oder dergleichen aufgefallen?
Zu deutsch: Man kann es nennen, wie man will, aber letztendlich macht ja doch jeder, was er will, und nicht wenige picken sich von ihrer nominellen Überzeugung doch nur die Rosinen raus (sehr fein gerade hier bei kreuz.net zu beobachten). Kommt eben darauf an, WAS man will. Da bin ich mit meinem kategorischen Imperativ noch vergleichsweise umgänglich ;O)
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#38   DDL   23:37:54 | Samstag, 2. September 2006
@matt
Wissen Sie, ich kann Sie bzw. Ihr pseudoindividualistisches / pseudoanarchistisches Gebrabbel hier nicht leiden (das überrascht Sie vermutlich nicht). Aber immerhin das gestehe ich Ihnen zu: Sie sprechen das ehrlich aus, was mancher hier nur im Verborgenen denkt. Warum Sie das tun – keine Ahnung. Es sind niedere Gedanken, verachtenswerte sogar. Aber immerhin, es sind ehrliche Gedanken, und damit immer noch besser als die von jenen, die eigentlich genauso denken, es aber leugnen, weil sie ganz genau wissen, wie erbärmlich (und wie herzlich wenig christlich, von vernünftig gar nicht zu reden) diese Hybris eigentlich ist.
@golfi
Jau, und in satten 2000 Jahren haben Sie es nicht fertig gebracht, plausibel und nachvollziehbar darzulegen, was dieser „Gott“ denn nun eigentlich sein soll. 2000 Jahre, und immer noch schiere Behauptung. Reife Leistung, vor allem angesichts der Zigtausende, die nichts lieber getan hätten, als Ihre Behauptungen zu belegen. 2000 Jahre, und unter’m Strich prangt in Sachen Belegbarkeit eine dicke, runde Null, heißt es als ultimatives Totaschla“argument“ noch immer: „Das muss man glauben“. I’m not amused.
Wie würden Sie denn mit einer wissenschaftlichen Hypothese verfahren, die 2000 Jahre lang nicht verifiziert werden kann? Oder, anders gefragt: Wie verfahren Sie mit all Ihren Konkurrenzreligionen, die auf demselben schmalen Brett stehen wie Sie und genausowenig vorzuweisen haben?
Ignorance is bliss – Mann, muss es Ihnen gut gehen…
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#36   DDL   22:55:48 | Samstag, 2. September 2006
@matt – so kann man das sehen… nur…
…wenn Sie alles angeht, müssen Sie akzeptieren, dass Sie alle angehen. Und mangels eines besseren Modus verläuft das dann nach demokratischen Prinzipien.
Man beurteilt also dann auch Sie danach, wie die Mehrheit urteilen würde.
Denken Sie an den kategorischen Imperativ und überlegen Sie sich dann noch einmal genau, wovon Sie tatsächlich meinen, dass es Sie etwas angeht – denn im Umkehrschluss räumen Sie dann allen anderen ein, dass Ähnliches bei Ihnen sie interessiert.
Nach Ihren bisherigen Äußerungen hier zu urteilen, fahren Sie persönlich besser, wenn sich nicht allzuviele Leute genauer dafür interessieren. Aber das liegt natürlich letztendlich wesentlich bei Ihnen.
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#33   DDL   22:32:12 | Samstag, 2. September 2006
@Sulpicius
Na und? Dann gehen „die Schwulis“ eben „in die Öffentlichkeit“ – das tun Sie Katholiken doch auch, seit bald 2000 Jahren. Kommen Sie sich als ‘was Besseres vor? Meinen Sie, Sie dürften irgendwie mehr als die, seien eine Art Mensch und Bürger der Extraklasse oder was genau ist das für ein trübes Süppchen, das Ihnen da durch die Hirnwindungen rinnt? Herrenmenschensyndrom?
Sie sind gerade dabei, einem teil der Gesellschaft schlichterdings dessen garantierte Rechte abzusprechen – sind Sie noch bei Trost?
@Moritz
Sorry, aber dafür, dass Sie zu dämlich und / oder zu borniert sind, sich auf eine inhaltliche Diskussion mit Andersdenkenden einzulassen, kann ich nichts, das liegt allein in Ihrer Verantwortung. Mit anderen geht das, aber die haben dann ja auch nicht so ein verkleistertes „geschlossenes Visier“, aus dem sie regelmäßig inkohärent-Galliges absondern, geschweige denn, dass sie mit solcher Feigheit auch noch prahlerisch hausieren gehen.
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#30   DDL   16:31:31 | Samstag, 2. September 2006
Späte Antwort an Christian Hüller
ad 1.: Ja, „Gott“ als psychologische Krücke. Kenne ich noch aus einer Oberstufen-Klausur in Philosophie. Feuerbach und so. In dieser Hinsicht „bringt“ Gott tatsächlich was, jedenfalls dem, der dran glaubt. Könnte ich auch gelegentlich brauchen. Dumm nur, dass man das nicht auf Kommando kann. Ein Placebo wirkt nicht, wenn man es als solches betrachtet / erkennt. Sorry.
ad 2.: „Göttliche Offenbarung“? Für mich ist es reines Menschenwerk und ohne jeden, auch nur den geringsten, „göttlichen“ Charakter. Ich lese die Bibel so wie die Ilias.
Die Zehn Gebote? Prima Sache, jedenfalls die meisten von Ihnen. Aber dazu muss ich nicht an Gott glauben. Ein Gebot ist entweder sinnvoll / vernünftig oder es ist es nicht (immer im zeitlichen bzw. gesellschaftlichen Kontext, natürlich), und daran ändern (vermeintlich) göttliche Attribute haargenau gar nichts. Ist Lügen falsch, weil „Gott“ das angeblich so sagt? Oder ist es nicht auch OHNE dieses Gebot falsch? Und wenn ein Gebot oder Verbot (heute) sinnlos oder gar gefährlich ist, dann ist es das auch, wenn da zwanzigmal irgendjemandes „heiliger“ Name darüber steht, ob Shiva, Jehova oder Allah. Im Gegenteil, es ist sogar SCHLIMMER, wenn irgendwer das als „heilig“ betrachtet, weil selbst der übelste Schwachsinn dann unter dem Mäntelchen der vermeintlichen „Heiligkeit“ begangen wird – ob nun gegen Schwule gehetzt wird oder ob man ein Bömbchen wirft.
ad 3.: Sie brauchen einen Skeptiker nicht an Skepsis zu gemahnen ;O)
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#21   DDL   01:06:20 | Samstag, 2. September 2006
@Christian Hüller (1)
„Sie sagen, dass dann, wenn Rätsel im Universum gelöst werden, das Postulat „Gott“ an Glaubwürdigkeit verliert.“
Nein, so sage ich das nicht.
1. verliert nicht das Postulat „Gott“ seine Glaubwürdigkeit, sondern jene, die es als Behelfserklärung für noch nicht erklärte Phänomene gebrauchen. Das Postulat „Gott“ verliert allenfalls an Erklärungsnotwendigkeit, denn es WÄRE ja erklärt – ohne ihn. Jedenfalls dieses eine Detail.
2. träfe das nur dann zu, wenn „Gott“ eben als diese Hilfserklärunmg benutzt wird, also eben als „God of the Gaps“. Ein so jämmerliches Abziehbild von einem Gott hätte das dann aber auch verdient, meinen Sie nicht?
3. wollen wir doch, bitte, fair bleiben: Es ist ja mindestens theoretisch denkbar, dass eine solche Rätsellösung eines Tages doch einmal „Gott“ zwingend nahelegt. Ich halte das zwar für unendlich unwahrscheinlich, aber es wäre ja immerhin möglich. In dem Fall würde Ihr Satz natürlich auch nicht greifen.
Einigen wir uns darauf, dass die Menge aller uns BEKANNTEN Fragen ggw. immer mehr zunimmt. Das ist auch logisch, aber es ist eben nur unsere Wahrnehmung.
Stellen Sie sich das so vor: Der Mensch im Mittelpunkt des Universums (das hat ja kirchliche Tradition, gell? *g*) steht quasi in einer gewaltigen „Faktenkugel“. Das ist kein Luftleerer Raum, sondern (wohlgemerkt, das ist jetzt ein Bildnis) eine dichte Ansammlung von teils halbdurchsichtigen Körpern (=unbeantwortete Fragen): Manche blockieren unsere Sicht auf die weiter außen liegenden, …
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#18   DDL   22:31:46 | Freitag, 1. September 2006
@catharina
Ja, wenn es denn „Anfragen“ wären. Die Regel ist allerdings leider, dass jemand irgendwo ein „Argument gegen die ET“ aufschnappt, das so tut, als sei es schlagend, und dieses dann mit Triumphgeheul denjenigen, die die ET für sehr plausibel halten, entgegenschmettert. Im Großteil der Fälle endet das dann in einer ziemlichen Blamage, weil derjenige entweder Teile der ET ganz einfach nicht kennt oder nicht verstanden hat oder – auch nicht selten – ganz einfach das naturwissenschaftliche Rüstzeug nicht mitbringt, um sowohl pro- als auch contra-Argumente kompetent bewerten zu können.
Die Sache mit den „Unauffindbaren Zwischenstufen“ ist genau so etwas. Klingt gut, jaja, das berühmte „missing link“. Da stört es dann auch nicht weiter, dass man mittlerweile natürlich Tausende von Funden aufgebracht hat, die noch kurz vor ihrem Fund als „missing link“ angesehen wurden. Aber das „missing link“ ist halt ein Phantom – es beschreibt immer das, was man eben noch nicht gefunden hat; insofern harmoniert es exzellent mit der Strategie vom „God of the Gaps“ und taucht nicht umsonst oft im selben Umfeld auf. Immer schön Behauptungen aufstellen über das (noch) Unbekannte, und schleunigst das Thema wechseln, wenn es doch bekannt wird.
Ich hatte hier aaO. bereits erklärt, warum die sog. Übergangsformen zwangsläufig so selten gefunden werden, und dass gerade dieser Umstand die ET sogar stützt. Falls es Sie interessiert, erklär’ ich’s auch gerne noch’mal, nur jetzt gerade wird der Platz knapp ;O)
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#16   DDL   21:14:46 | Freitag, 1. September 2006
@Christian Hüller
Die Einwände gegen dieses „Konzept“ (Anführungszeichen, weil ich es als eine schwache Entschuldigung für ein solches ansehe) sind vielfältig.
Zunächst einmal birgt es in sich die stetige Korrektur bzw. Korrigiertwerden: Was bei der Wissenschaft immanent ist und aus ihr selbst heraus geschieht, nämlich die beständige Anpassung der Anschauung an immer genauere Erkenntnisse, ist der Kirche Antithesis, denn sie stützt sich nach wie vor auf eine grundsätzliche Unwandelbarkeit der eigenen Lehre. An den Rändern feilt man zwar ein wenig, aber der Kern bleibt gleich, weil er – gemäß der eigenen Dogmatik – gleich bleiben MUSS. Wissenschaft korrigiert sich selbst und genießt dadurch einen Glaubwürdigkeitsbonus. Religion WIRD korrigiert und wehrt sich zu oft und zu lange – der Bonus verkehrt sich zum Malus.
Und dann ist da die praktische Auswirkung (die ich begrüße): Jedesmal, wenn eine solche Lücke geschlossen wird, verlieren ihre Fürsprecher an Glaubwürdigkeit. Es ist, platt gesagt, eine dumme Strategie, und zum Scheitern verurteilt.
Ihre Aussage, die Menge aller unbeantworteten Fragen nähme zu, ist unwahr. Wir ERKENNEN diese Fragen nur erst peu á peu. Sie waren schon immer da, verdeckt von anderen. Es gibt eine endliche Anzahl an Fakten in diesem Universum (endlich nach Beseitigung aller Redundanzen). Jede neue Erkenntnis MUSS entsprechend die Menge an Unbekanntem verringern. Sie wird nur nie Null erreichen, da es zur Erfassung dieser Informationen ein Spiegel-Universum bräuchte.
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#10   DDL   19:33:36 | Freitag, 1. September 2006
@santa rita
Das ist ja knuffelig:
„erbringt doch die Wissenschaft einen Gottesbeweis nach dem anderen“
Ach so? Z.B.? Ich lausche gespannt!
Was Sie da mit „Beweis“ verwechseln, sind Dinge, die nach dem bisherigen Forschungsstand noch nicht wissenschaftlich erklärt werden können. Leute Ihrer Denkart sind da immer flugs bei der Hand zu sagen:
„Siehste? Und da kann nur Gott die Erklärung sein!“.
Einmal abgesehen davon, dass „Gott“ hier GAR nichts erklären würde und als diffuses „Ich-erkläre-alles-irgendwie-alleine-durch-meinen-Namen“-
Wischiwaschi herhalten müsste, ist dieses unlogische Konstrukt längst als „The God of the Gaps“ bekannt… und als solches übrigens ein Grund für den Rückgang des Glaubens, denn diese Strategie hat die Kirche lange verfolgt und sah dann eine nach der anderen viele dieser Lücken geschlossen – was fatal war, hatte man sein Gottesbild doch auf diese aufgebaut. Heute ist man davon weitgehend abgekommen, weil man gemerkt hat, dass man seinen Gott auf diese Weise der unaufhaltbaren Verkleinerung und Zurückdrängung preisgegeben hatte. Man verlagert ihn desahlb weitgehend auf naturwissenschaftlich unzgängliches Terrain.
Nur einige wenige – wie Sie – klammern sich noch an diese überholte Sichtweise, die ein end- und hoffnungsloses Rückzugsgefecht ist.
Aber bitte, bringen Sie doch ‘mal Ihre „Gottesbeweise“ – und erklären Sie nebenher ‘mal, warum der Vatikan diese, wenn sie doch so toll sind, nicht umgehend an alle Litfasssäulen plakatieren lässt.
Na? Nur los!
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#6   DDL   18:32:03 | Freitag, 1. September 2006
@santa rita
„Die Unmöglichkeit, dass aus lebloser Materie Leben entsteht widerlegt bereits die Evolutionstheorie und beweist die Schöpfung.“
Sie meinen wohl, sie würde, wenn sie denn Fakt wäre. Dumm für Sie und Ihre etwas obskure Argumentation, dass dem nicht so ist. Im übrigen ist Ihre Logik natürlich selbstbezüglich und damit sinnfrei: Sie „beweisen“ die Unmöglichkeit der Evolutionstheorie, indem sie einen Aspekt ihrer selbst schlicht verneinen. Aha. Das nenne Sie ein „Argument“, geschweige denn einen „Beweis“. Das war ja wohl nix, hm?
Im Übrigen haben Sie eine jämmerlich kleine und kleinliche Vorstellung von Ihrem Gott. Selbst ich als Agnostiker würde mir einen Gott, wenn es denn so etwas gäbe, als ungleich größer vorstellen als Ihr Knicke- und Bastelgöttchen, das jedem Pferdlein und jeder Kröte persönlich den Lebensatem einhaucht, jedenfalls den ersten ihrer jeweiligen Art. Oh nein, ein Gott hätte einen Plan, der funktioniert, und er würde funktionieren, weil er eben ein Gott wäre. Ein Gott würde die universellen Gesetze genau so bestimmen, dass sein Plan folgerichtig abliefe. Göter sind, so sagt man, nicht doof. „Doof“ aber wäre es, sich völlig redundante Arbeit zu machen, wenn ein einziger, genialer Plan zum selben Ergebnis führen kann.
Und das ist der Punkt, den Sie so gar nicht verstanden haben: Die ET widerspricht Gott eigentlich gar nicht. Nur dem infantilen Bastelgott natürlich, aber das ist auch nicht der Gott z.B. Benedikt XVI. Dafür ist der Mann zu intelligent.
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#28   DDL   18:08:22 | Freitag, 1. September 2006
@Christian Hüller
Ich habe tatsächlich ein Problem, und zwar damit, wenn (a)religiöse Ansichten auf Teufel komm ‘raus mit Ideologien verknüpft werden. Das ist, mit Verlaub, Unfug. Ich bin selbst nicht sozialistisch geprägt und mein Elternhaus war es ganz definitiv nicht – schon lange, bevor ich auch nur wusste, was „sozialistisch“ ist, war es mir schlicht unmöglich, an einen „Gott“ zu glauben, erschien mir das alles wie eine Märchenwelt oder bestenfalls der naive Götterglaube unserer Vorfahren, Geschmacksrichtung „Odin“ oder „Zeus“. Diese werden auch von Ihnen heutzutage belächelt, obwohl IHRE Religion grundsätzlich gar nichts anderes ist – nur halt, aus Ihrem extrem voreingenommenen Blickwinkel heraus, die „richtige“. Na bravo.
„Das Reich Gottes kann hier und jetzt beginnen – aber es funktioniert nicht ohne die Beachtung der göttlichen Gebote und den eschatologischen Vorbehalt.“
Diese Aussage kann ich bis zu einem gewissen Grade sogar unterstützen, mit folgenden Modifikationen:
– ersetze „das Reich Gottes“ durch „das Paradies“ (in Ihren Augen eh’ dasselbe und ich komme um den Gottesbezug herum, den ich nicht akzeptieren kann)
– „Beachtung der göttlichen Gebote“ ersetzen durch „Menschenrechte“ und ähnliche humanistischer Konstrukte; läuft zum großen Teil ohnehin auf dasselbe ‘raus (nun ja, Gebot Nr. 1 fliegt dabei ‘raus, ist aber auch nicht nötig)
– Eschatologie restlos streichen. Sorry, das ist Unsinn, ein Überbleibsel aus der Steinzeit. Wer sowas will, soll zu den Zeugen Jehovas gehen.
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#3   DDL   17:19:53 | Freitag, 1. September 2006
Zum Verständnis
„Allerdings könne die Theorie die Entstehung des Lebens nicht vollständig erklären.“
Das ist in Teilen durchaus (noch?) richtig, kratzt aber kein bisschen an der Theorie an sich. Eine Theorie gilt so lange als wahr, wie sie nicht widerlegt (falsifiziert) worden ist. Sprich: Es darf kein Faktum geben, das erkenn- und belegbar unmöglich wäre, wenn die Theorie zuträfe, denn dann würde die Theorie die Wirklichkeit nicht korrekt abbilden.
Restlose Erklärung hingegen ist kein Kriterium. Es kann eine Menge von Fakten geben, die zwar durch eine Theorie nicht erklärt werden, ihr aber auch nicht entgegenstehen – das ist dann das Gebiet zukünftiger Forschung. Natürlich ist es das Ziel vieler Theorien, möglichst viel zu erklären, aber diese Ziele haben Grenzen, und selbst, wenn das Ziel an sich noch nicht erreicht ist, schmälert das an sich nicht die Validität.
Würde man dieselben Maßstäbe, die hier an die ET angelegt werden, auf den Kreationismus anwenden, würde man einsehen müssen, dass er noch viel weniger erklärt und um ein Vielfaches mehr unbeantwortete (und, schlimmer: wahrscheinlich unbeantwortbare) Fragen aufwirft – weswegen man das natürlich geflissentlich vermeidet. Man behauptet und nur einfach, Antworten zu haben, so einfach geht das.
Es ist einfach zu billig, aus der Tatsache, dass von einer Theorie nicht ALLES erklärt werden kann, zu folgern, dass sie falsch sei. Das nämlich träfe dann auf JEDE Theorie zu (inklusive natürlich aller Religionen) und wäre reine Rabulistik.
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#25   DDL   17:08:20 | Freitag, 1. September 2006
@Christian Hüller
Keine Frage, die „totale Diesseitsorientierung“ ist im Aufwärtstrend – ja, und das wundert Sie?
Also bitte, es ist doch einfach so: Jede Aussage über ein Jenseits ist bloße Spekulation, reine Hypothese. Wenn ich sagte: „Es gibt gar keines“, dann ist das auf den Punkt genauso (un-)berechtigt, als ob Sie sagten: „Das ist der christliche Himmel“. Ein endloser Streit um Kaisers Bart, wobei jede einzelne Auffassung so unendlich unwahrschinlich ist, dass sich eigentlich jedwede Spekulation darüber verbietet, es sei denn zum Zwecke intellektueller Plänkelei.
Kann man es den Menschen verdenken, dass sie sich zunehmend an das halten, was real ist und nicht erst bewiesen zu werden braucht? Dass sich ein zunehmender Unwille breit macht, an die Verheißungen von irgendwem zu glauben, der seine persönliche Auffassung keinen deut mehr zu stützen in der Lage ist als jeder x-beliebige andere?
Niemand weiß, ob es dieses „Jenseits“ überhaupt gibt, geschweige denn, wie es konkret ausähe. Und auf diese difgfuse Phantasterei soll man allen Ernstes sein Leben ausrichten?
Das würden Sie selbst niemals tun, in keiner Hinsicht – nur bei der Religion, da agieren viele Menschen völlig irrational und ganz anders als in jedem anderen Aspekt ihres Lebens.
Komisch, oder?
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#23   DDL   16:40:35 | Freitag, 1. September 2006
@Dr. Carlo Regazzoni
„wenn jemand den Mund halten soll, dann sind Sie es DDL. Sie haben nicht einmal den Mut mit Ihrem Namen für das was Sie vertreten, einzustehen, während jedermann weiss, wer der von Ihnen verachtete Pater Pfluger ist. Gott sei Dank gibt es nicht nur DDL, sondern auch Pater Pflugers auf dieser Welt“
Das war, wie unser japanischer Freund bereits korrekt feststellte, eine inhaltlich blödsinnige Aussage, speziell vor dem Hintergrund des gesamtanonymen Charakters von krez.net an sich.
Darüberhinaus war es noch eine sachlich falsche Aussage; sogar in einem kreuz.net-Artikel konnten Sie meinen Realnamen, aus dem ich nie ein Geheimnis machte, nachlesen: Dominique Toussaint, Wiesbaden.
Und jetzt? Laut gekläfft und völlig in die Hose gegangen – so ist das, wenn man sich auf scheinbare Meta-Argumente verlässt, statt sich inhaltlich zu äußern. In was Sie wohl promoviert haben mögen? In Argumentationstechnik jedenfalls nicht.
Redaktion benachrichtigen Die Lust als Ziel des Lebens?
#9   DDL   14:45:22 | Freitag, 1. September 2006
Soll doch…
…P. Pfluger ganz einfach ‘mal beweisen, dass die Aussage, es gebe keinen „Himmel“, eine Irrlehre ist. So simpel.
Kann er nicht? Ach nee…
Dann möge er bitte den Mund halten und nicht über andere herziehen, deren Sichtweise nicht ein Gran weniger Daseinsberechtigung hat als seine. Er kann ja gerne seine Sicht schildern, aber er hat KEINE Basis, andere zu belehren, denn seine Lehre ist bloße Meinung.
Bei manchen dieser Schwätzer habe ich den Eindruck, dass sie nur einfach nicht mit dem (sie sicher immer wieder beschleichenden) Gedanken leben können, sie könnten sich ja möglicherweise irren – da wird dann alles, was anders ist und anders denkt, als Gefährung des eigenen, mentalen Kartenhauses und damit als „schlecht“ begriffen und – in sich folgerichtig – attackiert.
Merkwürdig. Ich kenne Menschen, die ich als „fest im Glauben“ bezeichnen würde – und die, gerade, WEIL sie so fest darin sind, gar keinen Anlass dazu haben, loszuwettern, eben, weil sie sich nicht gefährdet sehen.
Ich denke schon, dass man die Faustregel heranziehen kann: Je galliger einer wettert, desto mehr versucht er bloß, seine eigenen Zweifel zu attackieren. Souverän ist das jedenfalls nicht, und glaubwürdig ist das Hohelied auf die Familie aus dem Munde von einem, der ihrer per Gelübde entsagt hat, schon dreimal nicht. Aber im Fordern von anderen waren sie ja immer groß, die Pfaffen (dieser pejorative Ausdruck meint nicht ALLE Kleriker, sondern jene, die sich dieser bigotten Verhaltensweise befleißigen).
Redaktion benachrichtigen Wie gedungene Mörder
#34   DDL   22:08:13 | Donnerstag, 31. August 2006
@Moritz
Wenn Sie meinen, dass Ihr „Bonmot“ mehr Wahrheitsgehalt hat als das, was methusalix eben notierte, dann brauchen Sie es bloß zu belegen.
So einfach ist das.
Fällt natürlich schwer, so aus dem Blickwinkel einer nur gerade eben noch geduldeten Halbsekte einer ohnehin schon (mindestens hierzulande) auf em Rückzug befindlichen Religion, zugegeben. Das dürfte ja auch der Grund für Ihre Verkniffenheit sein, gelle? Ohnmacht tut halt der Stimmung nicht gut.
Vorsicht, Ihr Visier klemmt!
Redaktion benachrichtigen Wie gedungene Mörder
#28   DDL   19:43:42 | Donnerstag, 31. August 2006
@Moritz
„Und ich mag sehr das bonmot: die anderen haben ihre Zukunft schon hinter sich – wir haben unsere Vergangenheit noch vor uns!“
Sie nennen das ein Bonmot – die meisten Menschen würden es wohl grundlose Überheblichkeit nennen.
Worauf Sie diese Überheblichkeit gründen, das wissen wohl nur Sie allein – es ist so oder so eine völlig inhaltsleere Aussage. Dieselbe Taktik verfolgen übrigens die Zeugen Jehovas, die ja auch immer wieder für die mittelfristige Zukunft Armageddon voraussagen, um dann jedesmal, kurz, bevor’s peinlich werden würde, den Termin nach hinten zu verlagern. Insofern kann man Sie – genau wie die – zwar nicht konkret widerlegen, aber Ihr „Bonmot“ ist etwa so relevant, als ob ich sagte: „Das Ende der Welt wird dunkelrosa sein – ganz sicher.“
Aber machen Sie nur – immerhin schon staatliche 472 Priester, nicht wahr? 472 von… wieviel zigtausend doch gleich? Von den Ungläubigen ‘mal gar nicht zu reden ;O)
Redaktion benachrichtigen Wie aus einer Perversion eine Tugend wurde
#155   DDL   12:21:30 | Donnerstag, 31. August 2006
Zu diesem wirklich ausgelutschten Thema…
…fällt mir wahrhaftig nichts anderes ein als das fortgesetzte Erstaunen darüber, wie penetrant sich manche Menschen für das Sexualleben anderer, denen sie nie begegnet sind, interessieren, und ihnen sogar am liebsten Vorschriften machen würden.
Fasst Euch ‘mal an den Kopf, Kerls. Es geht Euch einen feuchten Dreck an!
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#100   DDL   01:51:06 | Mittwoch, 30. August 2006
Manchmal habe ich dieses müßige Hickhack so dermaßen satt
Da zwiebelt man sich ewig lang darüber auf, dass es andere Menschen wagen können, nicht dieselbe religiöse Überzeugung zu haben wie man selbst. Da sinniert man über furchtbare Konsequenzen für diese anderen, weil man sich selbst ganz selbstverständlich auf der unfehlbar richtigen Seite weiß. Da schlägt man sich gegenseitig meterweise Bibelzitate und fromme Sprüchlein diverser Kirchenväter etc. um die Ohren, obwohl jeder Depp weiß, dass die Bibel an sich schon genügend widersprüchliche Aussagen beinhaltet, um praktisch jede beliebige Aussage per Zitat stützen zu können… wenn man nur will. Der ganze Buchstabenberg, der in 2000 Jahren Kirchengeschichte darüber gehäuft wurde, tut ein übriges, dass sich selbst der hinterletzte Sektierer noch zitatweise auf irgendwen angblich irgendwie Maßgeblichen berufen kann…
Liebe Leute, kommt zu Vernunft, verdammt noch’mal. Glaubt, was Ihr wollt, aber es ist hier nicht einer, ich wiederhole, nicht einer (mich eingeschlossen), der seine Ansicht auch nur im Entferntesten belegen kann. Das sind alles bloße Meinungen, und wenn eine Meinung von einem Papst oder Kirchenvater kommt, bleibt sie doch (nur) eine Meinung. Da ist kein Fakt, kein Grund, kein Beweis, gar nichts. Alles Meinung. Und damit nicht der geringste Anlass, irgendwen zu verspotten oder zu diskriminieren, zu belehren oder von oben herab zu behandeln, bloß, weil der die Frechheit besitzt, eine andere Meinung vom Unbeweisbaren zu haben als man selbst.
Verbalonanie, sonst gar nix.
Redaktion benachrichtigen Die Schlange beißt sich selber in den Schwanz
#58   DDL   01:02:22 | Mittwoch, 30. August 2006
@wunderkind2
Gern geschehen – aber vorsicht, kann süchtig machen! Naja, früher war da mehr los, da war dol2day in allen Medien, gewann große Preise und so – heute ist es leider nur noch ein Schatten ehemaligen Glanzes; das Verhältnis zwischen bürokratischem Überbau und aktiven Usern hat sich leider stetig zuungunsten letzterer Verändert.
Wenn man überlegt, dass es eine der virtuellen SPIELparteien(!) dort einmal bis zur zweifelhaften Ehre einer Nennung im Verfassungsschutzbericht geschafft hat…
@Moritz
Jau, ich war bei dol so verrufen, dass ich am Ende Moderator war und Zugriff auf den Quellcode hatte (und selbst daran herumschraubte). Sie wissen ja, wie immer, Bescheid, wahrscheinlich wieder eingeflüstert von Harvey aus Bielefeld.
@Pünktchen
Haben Sie sich bald genug blamiert? Oder wissen Sie gar nicht, wie dilettantisch Ihr Archivgewühle ist, und dass man eine vernünftige, semantische Identitätsprüfung anhand von statistischen Häufigkeiten und Kombinationen vornimmt? Nee, wissen Sie vermutlich nicht, was erwarte ich auch? Aber dass Sie Ihre Dilettanz auch noch als detektivische Gabe anpreisen, das verdreht einem schon den Magen. Können Sie wirklich so wenig, dass Sie mit Dingen angeben müssen, die Sie NICHT können?
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#4   DDL   16:46:11 | Dienstag, 29. August 2006
Der Teufel ist so real…
…wie man ihn sich wünscht. Oder wie man es glaubt. Jeder bastelt sich seine persönliche Hölle selbst.
Das Dramatische an diesen eingebildeten Gestalten ist, dass sie in dem Maße, in dem man sie als real wahrnimmt, sehr reale Macht gewinnen, nämlich über den, der an sie glaubt – eine klassische „self-fulfilling prophecy“.
Warum manche Menschen an solche Sagengestalten glauben, ist nur schwer zu beantworten, für den Teufel noch mehr als für Gott, der ja immerhin als mentale Stütze eine Positivwirkung entfalten kann.
Letztendlich dürfte es sich beim Teufelsglauben allerdings primär um Projektionen der hässlichen Flecke auf dem eigenen Selbst handeln. Ob man ihrer damit Herr wird, darf bezweifelt werden.
Exorzisten haben heute eigentlich nur noch dann eine Daseinsberechtigung, wenn sie betroffenen Menschen die in dem Dämonenglauben manifestierten Ängste nehmen können – was sie aber nur dann tun können, wenn sie selbst nicht daran glauben. Jeder „Exorzist“ aber, der die seelischen Qualen eines Betroffenen (lies: psychisch Kranken) auch noch schürt, sollte wegen Körperverletzung vor den Kadi geschleift werden.
Redaktion benachrichtigen Kollaborateure im Klerus?
#43   DDL   16:06:31 | Dienstag, 29. August 2006
@Artois
„Aus das Geplappere von DDL kann ich lediglich aus Zeitgründen nicht eingehen.“
*prust*
Geben Sie doch einfach zu, dass Sie Unsinn gebabbelt haben, und gut is’.
Mengenlehre und boolsche Algebra sind ja in der Tat nicht jedermanns Sache. Aber dann sollte man sich dessen auch bewusst sein und sie nicht dort als „Argument“ heranziehen, wo man aufgrund seines diesbezüglichen Unvermögens kaltlächelnd ausgezählt wird.
Redaktion benachrichtigen Die Schlange beißt sich selber in den Schwanz
#13   DDL   15:16:09 | Dienstag, 29. August 2006
Abgesehen davon, dass ich…
Benedikt und Stimme der Vernunft völlig zustimme:
„Wenn sexuell Pervertierte in der anglikanischen Kirche willkommen sein wollen, müßten sie ihr Verhalten ändern.“
Da ist manchen wohl noch nicht so ganz klar, dass das umgekehrt genauso ist, wobei die „andere Seite“ nicht nur aus den Homosexuellen selbst besteht, sondern auch aus jenen vielen, die deren Anliegen als völlig selbstverständlich akzeptieren.
Übrigens: „focht“, nicht „fechtete“. Da rollen sich einem ja die Zehennägel auf…
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#247   DDL   08:08:32 | Dienstag, 29. August 2006
Ah, Sie bestätigen also zumindest schon ‘mal wieder
…das Attribut „feige“ bei einer so simplen entweder-oder-Frage. Und übrigens bitten Sie vergebens, denn dazu haben Sie hier schon zu oft und zu maßlos gelogen und verleumdet. Sie meine im Ernst jemand außer Ihren Claqueuren gibt noch einen Pfifferling auf Ihre Absonderungen?
Also, was ist, Moritz? Seien Sie doch ‘mal ein Kerl und beantworten Sie die Frage. Und hören Sie auf, plötzlich einen auf „unverstanden“ und „bemüht“ herumzuschleimen, das ist ja erbärmlich.
Ihre Wahl? Oder belassen wir’s dabei, dass Ihnen durchaus klar ist, was für ein armseliges Abziehbild von sich Sie hier erscheinen lassen, und Sie bloß nicht zugeben wollen, wie peinlich Sie sich hier aufführen?
Und hören Sie gefälligst auf sich hinter theologischen oder sittlichen potemkinschen Dörfern zu verschanzen. Sie missbrauchen derlei doch nur als billige Deckung, Sie Mann (genauer: Memme) mit dem „geschlossenen Visier“.
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#245   DDL   07:52:12 | Dienstag, 29. August 2006
Sie haben die Frage nicht beantwortet
Was sind Sie also? Ein böswilliger Verleumder und verlogenes Schandmaul (für den Fall, dass Sie annehmen, dass Ihre wilden Spekulationen ja doch nicht zutreffen)?
Oder ein heruntergekommener Charakter, der nicht davor zurückschreckt, ernste Probleme anderer Menschen zu missbrauchen, um seinem gegenüber um jeden Preis und ungeachtet der Konsequenzen eins auszuwischen (für den Fall, dass Sie rnstlich annehmen, Recht zu haben mit Ihren diffusen Mutmaßungen)?
Wählen, Sie, Moitz – dazwischen ist nichts.
Aber behaupten Sie um Ihres Gottes Willen nie wieder, Christ zu sein. Sie sind, ausweislich Ihres Verhaltens hier – verlogen, bösartig und feige – die Antithese. Nein, nicht meine. Die von dem, was Sie vorgeben zu sein.
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#41   DDL   07:20:18 | Dienstag, 29. August 2006
Ups, Korrektur:
Die „größte Menge“ ist natürlich nicht „P und K“ – ich hatte mich zu sehr auf Polen konzentriert (innerhalb dessen Grenzen stimmt es ja). Absolut ist natürlich zunächst „NICHT P UND NICHT K“ die größte Menge, gefolgt von „NICHT P UND K“.
Mea culpa. Maxima.
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#243   DDL   07:17:01 | Dienstag, 29. August 2006
Noch ein Nachtrag, Moritz
Wir hatten das gleiche Spiel bereits neulich, als Sie irgendwelche Spinnereien bzgl. meiner Partnerin zum Besten geben zu müssen glaubten – diesmal kommen Sie mit der bei Ihnen so beliebten, billigen Psycho-Schiene. Und wieder ist es dasselbe, es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder Ihre aus den Fingern gesogene Ferndiagnose (für die Sie ohnehin jegliche Kompetenz vermissen lassen, von Ihnen nicht bekannten Fakten gar nicht zu reden) trifft nicht zu, dann haben Sie nur wieder einmal dümmlichst in der gegend herumgeschwätzt.
Oder Sie hätten zufällig sogar Recht und Ihr Gegenüber HAT derlei psychische Probleme – was dann, Moritz? Was für ein Dreckskerl müsste man sein, um dann noch derlei Sprüche abzukippen?
Sie können wählen: Verlogener Quatschkopf oder Charakterschwein – und jetzt aus den Augen!
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#39   DDL   02:30:46 | Dienstag, 29. August 2006
Nochmal zu der Logelei da unten
Sorry, hatte ich ganz übersehen, ist ja „mein Gebiet“…
Artois’ Ausgangsthese:
I. Polen=katholisches Volk
II. Juden=talmudisches Volk,
ergo
III. Polen != Juden.
ist schon vom Ansatz her falsch, denn „=“ bedeutet Identität. Gemeint aber ist eine Zuordnung i.S.v. „hat die Eigenschaft“ oder auch „ist Teilmenge aller Völker, die…“.
Das Gleichheitszeichen ist schon deshalb Unfug, weil es Deckungsgleichheit bedeuten würde; demnäch könnte (nach I.) kein Volk außer den Polen katholisch sein, was offenkundiger Dummfug ist (ist es ohnehin; ein Volk hat allenfalls ggw. überwiegend diese oder jende Konfession, aber ein „katholisches Volk“ gibt es allenfalls beim Sonderfall Vatikanstaat).
Das Artoissche Gleichungssystem ist auch ansonsten unsinnig; abstrahieren wir das ‘mal:
I. a = b
II. c = d
III. => a != c
a != c ist zwar ein möglicher Fall, aber nur, sofern b != d, und darüber machen die Gleichungen keine Aussage. Formal wäre auch
a = c, weil b = d
korrekt (inhaltlich wäre es Blödsinn, aber das ist der Rest seiner Gleichungen sowieso).
Richtig wäre (statistisch, nicht absolut, mit „e“ als Symbol für „ist Element aller Völker mit der Eigenschaft“):
I. Polen e katholisch
II. Juden e talmudisch
Selbst dann aber wäre sein „ergo“-Resultat falsch, weil ja nun nachweislich (außer Artois’ unbeachtlicher Meinung nach) eine Schnittmenge X e Polen UND X e Juden existiert.
Fazit:
Wenn man keinen Dunst von Logik hat, sollte man die Pften davon lassen… oder sie erst einmal lernen.
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#239   DDL   01:32:54 | Dienstag, 29. August 2006
@St. Meyer
Oh, aber das lässt sich schnell erlären:
„Hinter“ DDL steht niemand, das bin ganz einfach ich – „DDL“ ist die Abkürzung für meinen leicht via Google auffindbaren Nickname „DemonDeLuxe“ (den ich auch hier ‘mal hatte, der aber gesperrt wurde – weiß der Geier, warum und warum dieser hier nicht). Der Realname ist übrigens Dominique Toussaint, hallo ;O)
Demgegenüber ist Moritz ein lange brachgelegener (Doppel-? Dreifach-?)Account, der plötzlich wieder reaktiviert wurde und sich in der Anfangsphase zu etwa 85% auf meine Person kaprizierte (mittlerweile pinkelt er allerdings auch anderen ans Bein – die inhaltlichen Kommentare machen jedoch weiterhin unter 15% aus). Er behauptet, alles mögliche von mir zu wissen, und fröhnt am liebsten seinem Hobby, den wilden Spekulationen über Dinge, die ihn nichts angehen und von denen er keine Ahnung hat, u.a. meinen Beruf, meine Partnerin, mein Seelenleben und so ziemlich alles das, worin solche Typen gerne herumbohren in der klammen Hoffnung, blind irgendeinen wunden Punkt zu treffen.
Wer er tatsächlich ist, wird er sich hüten zu sagen, weil er natürlich nicht wollen würde, dass man ihn so bespuckt, wie er das bei anderen tut. Er irrt sich da allerdings insofern, als es nur wenige Menschen geben dürfte, die sich auf dieses sein Niveau herunterlassen würden.
Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
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#233   DDL   23:56:59 | Montag, 28. August 2006
@Jiri
Vorsicht, Sie gehen den kreuz.nettern gerade auf den Leim!
Schauen Sie, das funktioniert so: Man bastele eine Website, die eigentlich nur ein Huldigungsprodukt für eine selktenartige Abspaltung der RKK ist, schreibe aber fett „katholische Nachrichten“ drüber und gebe sich ganz allgemein so, als sei man ungeheuer relevant.
Dann lasse man seine Menschenverachtung fröhlich sprudeln und hetze frohgemut gegen Andersdenkende und -Seiende.
Nun kann man sich natürlich darauf verlassen, dass der typische, von diesen hetzreden Betroffene, kaum Einblick in die innerkatholischen Zänkereien hat und gar nicht weiß, dass die hier bejubelte Sekte von Rom selbst extrem skeptisch gesehen wird und kurz vor der Abspaltung steht. Daher passiert es immer wieder, dass die hiesigen Pamphlete als „katholisch“ wahrgenommen werden (stzeht ja auch drüber und soll so wirken), was dann natürlich Aussagen wie Ihre provoziert, die dann wiederum – als Angriffe auf die tatsächliche RKK – auch jene als Verteidiger auf den Plan ruft, die sich mit den Hetzreden an sich nicht gemein machen wollen, die sich dann aber als Katholiken attackiert fühlen.
Und das ist genau das, was kreuz.net will.
In realitas ist den meisten Katholiken (und auch nicht wenigen der hier anwesenden) der hier verbreite Mist in dieser Form äußerst peinlich, und Sie werden hier niemals so etwas wie eine offizielle Aussage der Amtskirche finden, die derlei Geschreibsel unterstützt. Fallen Sie auf die billigen Tricks nicht herein.
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#18   DDL   10:26:35 | Montag, 28. August 2006
@virOblationis
Aber durch ein von kreuz.net geschreibseltes Artiklchen schon, oder wie?
Allein der Ausdruck „grösste Katastrophe der deutschen Geschichte“ impliziert doch, dass es um eine subjektive Auffassung geht, die objektiv wohl kaum oder gar nicht zu begründen wäre (was genau sollen denn die Kriterien für eine „Katastrophe“ sein? Wer bestimmt sie? In welcher Hinsicht?).
Insofern IST „die größte Katastrophe“ tatsächlich genau DAS Ereignis, das von den meisten so empfunden wird. So simpel.
In Europa hätte man viele Jahrhunderte lang vermutlich Christi Geburt als das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte bezeichnet – da hätten die Bewohner nichtchristlicher Gebiete dann aber herzlich widersprochen.
Und wer, meinen Sie, hätte dann „Recht“ gehabt?
Das einzige, was so eine Befragung leisten kann, ist, zu erforschen, welches Ereignis den Menschen wie im Gedächtnis verankert ist. Mehr nicht. Und da kommen Sie mit „Wahrheit“…
Redaktion benachrichtigen Neomarxistische Kreise jaulen – doch die Kinder werden jubeln
#2   DDL   10:01:40 | Montag, 28. August 2006
Man braucht kein Sozialist zu sein…
…um den üblen Beigeschmack dieser Posse zu bemerken.
Die Herrschaften von der FPÖ haben wohl keine rechte Vorstellung davon, wieviel Geld 15.000 Euro für manche Frau sind, die sonst keine Möglichkeit sieht, an so viel Geld zu kommen, das sie aber möglicherweise bitter braucht (Schulden? Drogen?).
Hurra, da verkaufen wir doch ein Baby – das wir uns schnell ‘mal von irgendwem ‘reinschieben lassen.
Es leben die Menschenrechte – helau!
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#576   DDL   21:32:51 | Sonntag, 27. August 2006
@Jörg Guttenberger
Dass es solche Probleme bei homosexuellen Elternpaaren überhaupt gibt, ist derzeit allerdings nichts als eine Behauptung, getragen von dem Gedanken „das KANN doch nicht gut sein“ und geäußert von jenen, die auch ganz einfach nicht WOLLEN, dass es gut ist, weil das nicht ins Weltbild passt und man ohnehin am liebsten alle Schlechtigkeit der Welt bei Homosexuellen verorten möchte.
Seriöse Studien sind Mangelware, logisch, es war noch ganz einfach nicht die Zeit dazu. Soviel aber kann man wohl bereits zum jetzigen Zeitpunkt sagen: WENN Kinder mit z.B. zwei Vätern Probleme haben, dann dürften die wesentlich aus der Gesellschaft kommen (z.B. Spott durch andere Kinder, die da sehr grausam sein können). Das wiederum ist aber eine Frage der Zeit – ich kann mich gut erinnern, wie alleinerziehende Mütter damals, als ich zur Schule ging, noch irgendwie etwas Besonderes (im negativen Sinn) waren. Heute wird das als vielleicht bedauerlich, aber durchaus normal wahrgenommen, und der „man-spricht-darüber“-Faktor ist bei nahe null.
So kann (und vermutlich: so wird) das auch mit den sog. „Regenbogenfamilien“ kommen.
Redaktion benachrichtigen Kommandowechsel
#10   DDL   18:33:42 | Sonntag, 27. August 2006
@Benedikt
„Sowas liegt demk kaufmännischen Bereich natürlich völlig fern. Lassen Sie sich doch nicht auslachen.“
Da haben Sie natürlich Recht. Aber sagen Sie ‘mal, was ist jetzt eigentlich entlarvender und beschämender? Rüdiger Kellers Aussage, hier würden kirchlicherseits beschönigende Wortschöpfungen vorgenommen… oder Ihr implizites Eingeständnis, dass die RKK im Prinzip, trotz aller behaupteten Einzigartigkeit und „Heiligkeit“, letztendlich nicht anders ist als jedes eigennützige, auf Gewinn und Macht fixierte Wirtschaftsunternehmen?
Ich stimme Ihnen ja völlig zu. Aber mit diesem Verteidigungseinwand á la „das machen die in der Wirtschaft doch auch“ haben Sie Ihrer Kirche kein gutes Zeugnis ausgestellt. Die würde es sich nämlich verbitten, mit irgendwelchen kapitalistisch orientierten Firmen in einem Zug genannt und verglichen zu werden. Man ist ja schließlich ganz was Besonderes und überhaupt.
Dann muss man sich allerdings auch „ganz besonders“ verhalten.
Also was nun?
Redaktion benachrichtigen Untergetauchter Klerus
#6   DDL   18:24:31 | Sonntag, 27. August 2006
@Rüdiger Keller
Da gilt es aber zu differenzieren:
„Verbannt“ wurde kreuz.net aus der WP nur in Sachen „Direktverlinkung“. In der Konsequenz ist es, weltweit, nicht mehr möglich, einen funktionierenden Link auf diese Domain zu setzen, und das hatte durchaus auch rechtliche Gründe. Während der allseits beliebte Distanzierungsabsatz („In einem Urteil des Landgerichts blablabla…“) wenig juristische Relevanz hat, muss man für Links, die auf erkennbar rechtswidrige Inhalte verweisen, Haftung übernehmen. WP ist dazu aus nachvollziehbaren Gründen nicht bereit, und da man kaum verlangen kann, dass da ein Feststellungsprozess geführt wird, nur, UM offiziell die Rechtswidrigkeit (oder eben nicht) zu konstatieren, sagt man sich halt „dann lieber nicht“ und ist damit auf der sicheren Seite. Übrigens eine vergleichsweise seltene „Ehre“, die kreuz.net da widerfährt, die sie aber mit so illuzstren Sites wie pornxxxsearch.com www.pornxxxsearch.com/ und superlongpenis.com www.superlongpenis.com/ teilt.
Dass der WP-Artikel wieder wegfiel, lag hingegen primär an mangelnder Relevanz dieser Site. Da kann man sich noch so oft selbst das sehnlichst erwünschte „katholische Nachrichten“-Bapperl aufkleben, letztendlich bleibt es eine anonyme Schwatzbude mit (mindestens) bedenklichen Inhalten fernab sowohl der tatsächlichen RKK und mit deutlich extremistischen Tendenzen.
Die Relevanz wird exzellent durch eine Google-Suche ausgedrückt: Google findet ganze 5(!) Sites, die auf kreuz.net verlinken. Man vergleiche das einmal mit der langen Liste für kath.net.
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#1   DDL   17:55:36 | Sonntag, 27. August 2006
Immer wieder belustigend, wie hier…
…krampfhaft versucht wird, den „Aufklärern“ anzukreiden, dass sie nicht binnen Tagen das gesamte Denkkorsett ihrer Zeit abzuschütteln in der Lage waren und nur schrittweise die eigene Programmatik erfüllten.
Der Mensch, speziell der Aufklärer, ist in den Augen der kreuz.net-Redaktion offenkundig ein ganz toller Kerl, solange er dumpf der vorgestrigen Denke verhaftet bleibt – sobald er sich aber geistig bewegt (was ihr ja an sich schon ungeheuerlich erscheint), so hat er stante pede alle Einsichten innerhalb möglichst von Sekundenbruchteilen zu haben – wenn nicht, so ist er für jeden einzelnen Schritt des Lernprozesses, an dem des dem Frechling immer noch nicht gelungen ist, die „ganze Wahrheit“ zu erkennen, zu verteufeln.
Besonders putzig, wie diese Site, auf der man HEUTE noch recht unverhohlen dem Antisemitismus fröhnt (und sich damit unrühmlich hervortut), sich über Menschen aufzwiebelt, die das zu einer Zeit taten, als sich dieselben Empfindungen noch quer durch die Gesellschaft zogen und allgemein verbreitet waren.
Will man hier seine eigenen Defizite rechtfertigen mit einem kindischen: „Aber sogar der und der hat damals doch auch…!“?
Werdet ‘mal erwachsen. So funktioniert das nicht.
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#220   DDL   17:17:44 | Sonntag, 27. August 2006
@Rüdiger Keller
Moritz ist aber nicht senil. Das geht ziemlich deutlich aus den wenigen seiner Postings hervor, die ‘mal ‘was Inhaltliches haben. Wenn er einfach nur dumm wäre, würde das manche seiner Äußerungen etwas entschuldigen (obwohl ich wirklich dumme Leute kenne, die sich besser zu benehmen wissen – IQ und Umgangsformen und erst recht Charakter korrelieren nicht zwangsläufig).
Bei Moritz ist es gezielte Bosheit, das ist es, was ihn so abstoßend macht. Einfach nur Alter ist das nicht, schließlich gibt es eine Menge sehr liebenswerter, alter Menschen.
Ich denke, Sie verkennen, was Moritz hier für eine Aufgabe hat. Dieser Account ist sehr bewusst eingerichtet. Sie wissen doch, wie beim Fußball: Manche kümmern sich um den Ball – und manche betreiben nur Manndeckung. Das moritzsche Verhalten ist Taktik, weiter nichts.
Ich kann mir kaum denken, dass Sie auf ähnlicher Ebene agieren (wollen). Obwohl ich – zugegeben – schmunzeln musste ;O)
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#217   DDL   16:59:28 | Sonntag, 27. August 2006
@Moritz
Es war Ihre.
Rüdiger ist zwar noch lange nicht soweit unten angekommen, aber die Richtung stimmt.
Redaktion benachrichtigen Der nächste Krieg ist vorprogrammiert
#3   DDL   16:56:50 | Sonntag, 27. August 2006
Naja…
…das CMS von kreuz.net ist ganz ordentlich, optisch und so. Das Color-Coding für die Bereiche Haupt, Leserzeitung, Gebete+Gedichte/Humorvolles (witzig, dass die denselben Farbcode haben, nicht?) und kreuzforum ist übersichtlich. Nicht Spektakuläres, aber zweckmäßig. Die Beschränkung auf eine Primärfarbe ist durchaus „gewusst wie“ – was allerdings das CMS selbst bereits weitgehend vorgibt.
Über das unterirische Folterbild im Header müssen wir nicht reden. Ästhetisch übel, aber es drückt wohl SEHR exakt aus, was in manchem hier so vor sich geht – insofern: Gelungen.
Die Grafiken… naja. Ich nehme nicht an, dass die kreuz.net-Grafikwerkstatt aus mehr als „Bildgröße verändern und beschneiden“ besteht, das dürfte alles von andeswo zusammengeklau(b)t sein, astreine Copyrightverstöße sind hier ja ganz normal. Auch das Bildchen hier dürfte seine Quelle irgendwo sonstwo haben, ein antiamerikanisches Blog oder so.
Sollte ich mich irren, so sei dem kreuz.net-Grafiker das Photoshop-Effektplugin „Alienskin Eyecandy“ wärmstens empfohlen, damit kann man Tropfen exzellent hinbekommen und muss nicht mit MS Paint selber krickelige Linien malen.
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#215   DDL   16:49:33 | Sonntag, 27. August 2006
@Rüdiger Keller
Jetzt ist’s aber gut. Ich kann Sie ja nun wahrlich verstehen, aber… ist gut. Ja? Man muss nicht zwingend auf das andere Niveau absinken. Das haben Sie nicht nötig.
Redaktion benachrichtigen Spioniert die Lehrer aus!
#204   DDL   09:54:36 | Sonntag, 27. August 2006
@Rüdiger Keller
Wozu dieser Zirkus?
Aber das sollten Sie doch wissen: Bei Menschen, die zu kreativen und produktiven Leistungen nicht fähig sind, die innen leer sind und mit sich nichts anzufangen wissen, richten sich die chaotischen Energien eben nach außen auf der verzweifelten Suche nach einem Feindbild, über das sie sich endlich wieder definieren können. Warum wohl, glauben Sie, sind die allermeisten Artikel und erst recht Kommentare von so einem verkniffenen Anti-Geist geprägt? Wägen Sie ‘mal positive Aussagen gegen negative ab, das dürfte so auf 1:40 ‘rauslaufen. So ist das halt, wenn man nach außen den prallen Christen gibt, sich in realitas aber primär durch (ich mag das Wort nicht, aber hier trifft’s) Hass auf andere, Andersdenkende und Andersseiende definiert statt aus sich selbst heraus.
Das Verfahren ist doch bekannt: So manche Regierung hat schon angesichts innerer Krisen in außenpolitischen Abenteuern ihr Heil gesucht, in der Hoffnung, ein gemeinsamer Feind würde die zerstrittene Bande wieder einen, wenigstens, so lange sie kämpft. Und wenn man sich die Zankereien der hiesigen Katholiken ‘'‘untereinander’'’ anschaut, verfolgt diese verzweifelte Suche nach dem externen Feind dieselbe Absicht: Ablenken vom „enemy within“.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#58   DDL   09:46:09 | Sonntag, 27. August 2006
@Konrad
„Das Blut der Menstruation ist unrein, es hat daher am Altar, wo das reine Erlösungsblut Christi sich vergegenwärtigt, keinen berechtigten Ort.“
Cool, ich fühl’ mich wie bei den Ritterspielen angesichts solch mittelalterlichen Gedankenguts. Und die Frau hat in der Kirche die Klappe zu halten, nicht? Sagte ja schon Paulus IIRC.
Übrigens, Ihre famose Gottesmutter, die ja immerhin so rein war, dass sie leiblich in den Himmel aufgenommen wurde (so war das doch, oder?), hat genauso „unrein“ geblutet wie alle anderen Frauen auch – die Menstruation hat nämlich mit der Geburt, ob nun schmerzfrei oder nicht, nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Sie haben im Bio-Unterricht wohl wieder heimlich mit dem Rosenkranz gespielt, statt aufzupassen?
Aber ich habe eine gute Nachricht für Sie: Es wird in Zukunft zunehmend mehr beständig „reine“ Frauen (in Ihrer Lesart) geben, nämlich dann, wenn es sich ‘mal herumgesprochen hatt, dass man (vielmehr: frau) die Pille auch unterbrechungslos nehmen kann und so jahrelang keine Menstruation zu haben braucht.
Da freuen Sie sich jetzt aber, gell?
Redaktion benachrichtigen Zwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises
#39   DDL   12:16:44 | Samstag, 26. August 2006
@santa rita
Polemik? Nein, Verärgerung über diese Volksverblödung, die sich hinter dem von Ihnen angegebenen Link versteckt. Da werden menschen für dumm verkauft, und mit sowas kann ich nicht gut. Was Behe & Co. da schwatzen, ist schlichtweg falsch, speziell auch der Unfug mit der Maschine, die nicht ohne eines der Teile funktionieren kann und deswegen angeblich als Ganzes ersonnen worden sein muss. Das machen die Creationisten bevorzugt am menschlichen Auge fest, obwohl sie schon x-mal belehrt wurden, dass es nicht stimmt und dass diese (heute) so komplexe Apparat auf jeder Entwicklungsstufe einen Vorteil gegenüber seinem Vorgänger repräsentierte.
Behe faselt von immer perfekteren Strukturen, die entdeckt werden, und wertet sie als Beleg für „intelligent design“. Was er dabei verschweigt, ist, dass da gar nichts „perfekt“ ist, sondern nur sehr gut angepasst, und der „Intelligent designer“ allenfalls ein begnadeter Pfuscher wäre. Hunderte von Millionen von Brillenträgern geben ein pralles Zeugnis favon, was von der angeblich göttlichen „Perfektion“ zu halten ist.
Sie sagen „Polemik“? Ich sage Ihnen ‘mal, was „Polemik“ ist: Wenn man dann daherkommt wie Sie, alles mit barschen Worten abwedelt und zur Sache selbst überhaupt nichts sagt (vermutlich deshalb, weil Sie’s nicht könnten). DAS ist „Polemik“.
Eine Buchempfehlung: Richard Dawkins, „The Blind Watchmaker“. Da wird Ihnen alles aus diesem hübschen Artikelchen auseinandergenommen. Dawkins ist übrigens Biologe.
Redaktion benachrichtigen Zwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises
#14   DDL   17:32:12 | Freitag, 25. August 2006
@santa rita – das ist ja ein schöner Schmarrn, dieser Text
Und so hinterlistig: Eingestreut zwischen objektiv nachprüfbaren Erkenntnissen sind da, scheinbar gleichrangig, die absoluten Mindermeinungen von ein paar Leuten, die massive Probleme mit großen Zahlen haben und angesichts vieler Nullen fassungslos vor sich hin flüstern, da müsse ein „Wille“ hinter der DNA gesteckt haben.
Falsch ist z.B. schon einmal die flapsige Formel, DNA sei „per Zufall“ entstanden. So ein Blödsinn. Die einzelne MUTATION ist Zufall – der Auswahlprozess folgt biologischen Notwendigkeiten. Aber es klingt immer so schön, wenn man sagt „das KANN doch kein Zufall sein!“. Ist es ja auch nicht – Naturgesetze wirken nicht zufällig. Zufall ist nur das wann und wo. Der Zufall gibt eine Anzahl an (in der Tat: zufälligen) Alternativen vor, aber die Zwangsläufigkeiten treffen die Auswahl.
Oder das hier: „Zusätzlich wurde festgestellt, daß diese Art von Information auf hoher Ebene nur von einer intelligenten Quelle stammen kann.“ Unfug. Nichts dergleichen wurde „festgestellt“ – ein paar wenige klammern sich daran. Da soll mit allen Mitteln Staunen hervorgerufen werden, etwa so: „Zum Beispiel ist die Genauigkeit dieser genetischen Sprache derart, daß ein nicht gefundener Fehler im Durchschnitt nur einmal alle zehn Milliarden Buchstaben vorkommt“ – wissen Sie,wohin Sie eine handelsübliche Festplatte werfen können, wenn die pro 10 GByte Transfer „nur“ einen Fehler macht? Demnach wären wir heute also schon besser als der Schöpfer?
So ein Käse, wirklich. Verlogen hoch 3.
Redaktion benachrichtigen Aus den Särgen floß eine schwärzliche Sauce
#50   DDL   13:53:37 | Freitag, 25. August 2006
@Sozialkatholisch
Das ist es, was ich an Theologie so hasse: Man kann nie bei einem Aspekt bleiben, immer werden sofort zehn neue aufgeworfen…
Da sagen Sie so simpel, dass Gott „unendlich gut“ sei. Und sofort denke ich: Wie KANN man ein allmächtiges Wesen auf „gut“ festlegen? In dem Moment, in dem man das tut, versagt man ihm ja die Fähigkeit, Böses zu tun? Was heißt überhaupt „unendlich gut“? „Unendlich“ ist uferlos, sprich: Ein „unendlich“ gutes Wesen dürfte, um keinen Preis irgendetwas Böses geschehen lassen, sofern es in seiner Macht stünde, es zu verhindern… wir wissen wenig über diesen Gott, aber dass DAS nicht der Fall ist, wissen wir. Er kann also sehr, meinetwegen auch „sehr, sehr“ gut sein – unendlich gut aber nicht, denn das würde die Existenz des Bösen an sich negieren.
Ob Ghandi „vor Gott bestanden hat“, wissen wir in der Tat nicht. Aber das wissen wir ja eh’ von NIEMANDEM, insofern kürzt sich das ‘raus. Ghandi hat vor den MENSCHEN bestanden, das ist ja immerhin schon’mal mehr, als viele von sich sagen können. Fragt sich ‘mal wieder, wie weit wir tatsächlich „Gottes Ebenbild“ sind, denn das ließe Rückschlüsse darauf zu, wie weit unser Urteil seinem ähneln müsste. Eine interessante Frage wäre übrigens, ob umgekehrt Gott vor Ghandi bestanden hat, nicht? Das hätte für Sie ungleich gewaltigere Konsequenzen… schade, dass wir auch das nicht wissen. Eigentlich wissen wir ja gar nix außer dem, was ein paar Menschen gesagt und später auf- und abgeschrieben haben…
Redaktion benachrichtigen Aus den Särgen floß eine schwärzliche Sauce
#48   DDL   11:58:26 | Freitag, 25. August 2006
@Sozialkatholisch
Naja, Mahlzeit um diese Zeit ;O)
Ich hör’ das ja schon, was Sie schreiben, aber eigentlich haben Sie sich um die Frage herumgedrückt:
Es ist doch ohne weiteres möglich, dass jemand, der kein Christ ist, vielleicht sogar noch nie etwas von dieser Religion gehört hat, tatsächlich ein „christlicheres“ Leben führt als der frömmelnde Betbruder von nebenan, der die Maske des Bußfertigen trägt, im Inneren aber der letzte Schweinehund ist?
Immerhin weichen die Kern-Codices vieler Religionen in Sachen „Gebote“ gar nicht so weit voneinander ab (einmal abgesehen davon, dass diese ja immer wieder gerne anders interpretiert werden). Ghandi, um ‘mal ein Extrembeispiel zu nennen, hat sicher ein für einen Christen vorbildliches Verhalten an den Tag gelegt und war m.E. tatsächlich „christlicher“ als so mancher, der das Kreuz wie eine Fahne vor sich herträgt, bei dem es das dann aber auch schon war.
Oder nicht?
Ich meine, mich erinnern zu können, dass Ihre Kirche sogar eine Sonderregelung kennt für Menschen, die außerhalb des Christentums gottgefällig gelebt haben…?
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#139   DDL   10:35:20 | Freitag, 25. August 2006
@Rudolfssohn
Sagen Sie ‘mal, wie sehr wollen Sie sich eigentlich NOCH entblöden? Werfen Sie ‘mal einen Blick auf meine Online-Zeiten, dann müsste doch selbst dem DÜMMSTEN klar werden, dass ich natürlich SELBSTÄNDIG bin (und mir die Zeit nahezu frei einteilen kann).
Was FASELN Sie nur für einen Quatsch, unglaublich…
Haben wir’s dann? Haben Sie sich genug blamiert mit Ihren Spekulationen über mein Reallife, ganz in der Tradition von Moritz und Pünktchen, die das ja auch immer tun, wenn ihnen nichts zur Sache einfällt (und das ist beklagenswert häufig)?
Redaktion benachrichtigen Aus den Särgen floß eine schwärzliche Sauce
#39   DDL   08:18:32 | Freitag, 25. August 2006
@Sozialkatholisch
„Ein Nichtchrist ist für euch oft dem Heil näher als ein Tradi!“
Über das „wie oft“ kann ich nichts sagen, aber halten Sie das denn für grundsätzlich ausgeschlossen? Sie sagen doch selbst, es gäbe überall „Böcke und Schafe“… läge es da nicht nahe, anzunehmen, dass ein nichtchristliches Schaf Ihrem Gott letztendlich wohlgefälliger ist als ein (pseudo-)christlicher Bock?
Sie wollen mir doch nicht sagen, dass Ihr Gott ein großer Fan von Lippenbekenntnissen wäre?
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#128   DDL   07:41:37 | Freitag, 25. August 2006
@Rudolfssohn
Und Sie glauben allen Ernstes, bei diesem Gossenjargon nähme Sie wer für voll?
Wen glauben Sie eigentlich mit Ihren Verbalexkrementen beeindrucken zu können? Jemanden wie Sie hätten wir doch schon in der Volksschule ausgelacht.
Und, nur nebenbei: Mit dem Vokabular würde man Sie auch aus jeglicher kirchlichen Einrichtung hochkant hinauswerfen. Tradis inbegriffen.
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#81   DDL   23:12:12 | Donnerstag, 24. August 2006
@Rudolfssohn
Sie merken ‘mal wieder nicht im mindesten, wie Sie sich hier demaskieren.
Ich sprach von einem „Treffen“. Nicht mehr. Nicht weniger. Gewalt ist nicht meine Sprache – aber Ihre, denn Sie können schon gar nicht mehr anders, als ein Treffen unmittelbar als aggressives Aufeinandertreffen samt Gossenparolen und (Sie deuten das ja oft genug an bzw. sprechen es deutlich aus) Gewalt.
Merken Sie nicht, dass Sie sich hier als Bodensatz der Gesellschaft outen, als ein sozialer Höhlenmensch, dem das Faustrecht nach eigenem Gutdünken über alles geht?
Ich spreche von „Treffen“, Sie machen daraus „hetzen“. Wie groß genau ist Ihre Paranoia? Wie gewaltig Ihr Hass, über dessen Ursache ich nicht spekulieren will?
„Ach ja, Dommi, wenn du mir den Mund verbieten willst …“
Und auch mit dieser vermeintlich gekonnten Retourkutsche haben Sie sich nur wieder ins Knie geschossen, drücken Sie doch damit implizit aus, dass Sie sich nur mittels Schwatzen zu äußern verstehen. Ich habe nämlich gar nichts dagegen, wenn Sie Ihren Mund benutzen, meinetwegen auch gerne zum Reden. Nur eben nicht so einen hirnverbrannten Schwachsinn.
Wenn Sie das als Angriff auf Ihre Freiheit der Meinungsäußerung verstehen, belegen Sie nur, dass Sie es nicht verstanden haben bzw. eben nur so dämlich daherschwatzen können, dass eine Einschränkung des Schwatzens bei Ihnen einem Maulkorb gleichkäme.
@Gerhard
Sie haben natürlich Recht. Aber wann je belegt kreuz.net denn durch Quellen? Sie müssen das schon glauben… meinen die.
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#64   DDL   22:02:17 | Donnerstag, 24. August 2006
Es ist einfach nur faszinierend, wie sich hier…
…die gewaltbereiten Homophoben mit den nur unzureichend getarnten Antisemiten Hand in Händchen einfinden.
Rudolfssohn, schwatzen Sie nicht, Ihre zwar hohle, aber nichtsdestotrotz deutliche Drohgeste war deutlich genug. Man braucht Sie nicht in die Nazi-Ecke zu stellen, da schreiben Sie sich nur allzuoft selber hin und sitzen mit matt tief in der braunen Soße. Der hat wenigstens noch den Mumm, sich selbst als Faschisten zu outen (so ziemlich die einzige, klare Aussage in seinem wirren Gelaber), doch sogar dazu fehlt Ihnen doch der Mumm. Starke Sprüche, nix dahinter, die letzte Drag-Queen ist doch mannhafter als Sie.
Ihre obszönen Gewaltphantasien ziehen sich doch durch ein Großteil Ihrer Beiträge hier („verdroschen und beschmissen“, Sie erinnern sich?). Bringen Sie doch ‘mal Butter bei die Fische, Kerlchen – ich organisiere gerne ein Treffen zwischen Ihnen samt Begleitung und ein paar Schwulen, hier in Wiesbaden. Email genügt.
@Moritz
Welche Ecke? Simpel bei Ihnen: Sie sind mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Alt-NPDler (oder die Ecke – DVU traue ich Ihnen auch zu, für die REPs sind Sie zu staatsablehnend), keiner von diesen jungen Hitzköpfen, sondern einer von den Ergrauten, die aus Erfahrung wissen, welche Formulierungen sie umgehen müssen. Was nichts am Gemeinten ändert.
Dass Ihre Äußerungen unverschämt sind, wurde Ihnen ja bereits mehrfach gesagt, dass Sie sich auch noch darin suhlen, merkt man schon lange. Wissen Sie, wie man das nennt?
„Asozial“.
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#44   DDL   20:57:18 | Donnerstag, 24. August 2006
@Möchtegern-Kathole
Es ist noch gar nicht so lange her, da galt auch Linkshändigkeit als Problem, als falsch und als Objekt der Umerziehung. Kann man sich kaum noch vorstellen, nicht? Dabei ist es durchaus ähnlich wie mit der Homosexualität: Es gab ein Phänomen, das „anders“ war als bei der großen Masse, und „anders“ wurde in früheren Zeiten eben nur allzuoft – und allzufalsch – als „fehlerbehaftet“ aufgefasst (nicht immer, wohlgemerkt; es gab immer auch Kulturen, in denen das Andersartige z.T. regelrecht als göttliche Gabe betrachtet wurde).
Das heißt nicht, dass die damalige, auf Rechtshändigkeit eingeschworene Gesellschaft „krankhaft“ war (man muss doch nicht immer gleich zu solchen Begriffen greifen, egal, in welche Richtung!), sondern schlicht, dass ihr ein paar Erkenntnisse fehlten, die wir heute haben. So einfach ist das.
Nebenbei bemerkt, haben die lauthalsen Schwulenhetzer natürlich gar kein Mandat für ihre Kritik an Menschen, die sie überhaupt nichts angehen und die niemandem etwas zuleide tun, aber diese Erkenntnis setze ich bei denkenden Menschen ‘mal voraus. Bei schwulen Katholiken, meinetwegen, die unterwerfen sich dem ja irgendwie freiwillig. Der Rest hat egal zu sein.
@matt
„Ich bin ja in meinem Herzen eine Art Faschist“
Das bedurfte nicht der expliziten Erwähnung, mein lieber Freund – das reicht man Meilen gegen den Wind. Aber in der Tat, da haben Sie hier illustre Gesellschaft bei so manchen. Nur, was hat das mit Christus zu tun?
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#23   DDL   19:20:02 | Donnerstag, 24. August 2006
@Rudolfssohn – „Schwulenklatschen“
…nennt man das, glaube ich, bei Ihren Kameraden.
Dumm nur, dass Sie, der Sie so gerne einen auf autoritätsbeflissen und „für das Volk sprechend“ machen, beim leisesten Anflug solcher Aktionen die schmerzliche Macht der Staatsgewalt zu spüren bekommen, die – im Gegensatz zu Ihrem Möchtegerndeutsch- und -christentum – die tatsächliche Autorität und das tatsächliche Volk repräsentieren (nicht immer perfekt, aber allemal besser als Sie).
Das wird dann ganz flugs zum „Klatschen“ derer, die meinen, anderen gegenüber ihre Aggressionen abreagieren zu können – mit Gummiknüppeln. Nur deswegen halten Sie doch hier Maulaffen feil – alles andere würde Ihnen doch nur verdiente Prügel eintragen.
Anders gesagt: Je lauter Sie hier plärren, desto mehr lassen Sie erkennen, dass Sie zu dem, was Sie da larmoyant verheißen, gar nicht die Traute hätten – was ausnahmsweise ‘mal ein vernünftiger Zug an ihnen ist, immerhin. Aber dann können Sie das prollige Gequatsche doch auch bleiben lassen, oder glauben Sie ernstlich, das kauft Ihnen wer hier ab?
@matt
Wer so („wir aufrechte Christen führen Krieg gegen die Unzüchtigen“) herumsalbadert, hat mit Christentum nichts zu tun. Aber dass Sie weit außerhalb stehen, haben Sie ja längst bekundet. Darin immerhin haben Sie und ich etwas gemeinsam – ich frage mich nur dauernd, warum Sie sich dann hinter einem, Sie eigentlich gar nicht betreffenden, Katholizismus verschanzen?
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#7   DDL   16:51:38 | Donnerstag, 24. August 2006
Das ist ja zum Kugeln
kreuz.net kann gar nicht wissen (und gibt jedenfalls nicht den mindesten Hinweis darauf an, woher es das wissen will, wie es die Pflicht jedes seriösen Journalisten wäre), ob jener „Rüdiger Keller“ identisch ist mit diesem www.kreuz.net/reader.2057.html Rüdiger Keller – der hiesige www.kreuz.net/reader.2025.html „FritzG“ ist ja immerhin auch nicht der hier so gerne geschmähte Wikipedia-Admin de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:FritzG FritzG – und „Domenico Tuttisanti www.kreuz.net/reader.1854.html“ ist sogar ziemlich genau das Gegenteil www.kreuz.net/reader.1790.html dessen, was außen drauf steht.
Da wäre dann also ‘mal zu klären, ob hier nur wieder – zum x-ten Mal – wild durch die Gegend spekuliert wird. Und im Nachgang wäre vielleicht ‘mal etwas Kehren vor der eigenen Tür angesagt, da türmt sich der Mist nämlich schon bis unter die Querstrebe. Schließlich blubbert man hier ja auch gerne selbst über irgendwelche irrelevanten RL-Daten von Kommentatoren, von den redaktionell geduldeten, wirren Spekulationen mancher Kommentatoren über selbst intimste Aspekte des Privatlebens von Leuten mit anderer Auffassung bis hin zu reichlich strafbaren Beleidigungen, Verleumdungen und übler Nachrede.
Und dieses kreuz.net bläst sich hier auf? Ein Witz, wenn’s nicht so traurig wäre.
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#72   DDL   18:17:32 | Mittwoch, 23. August 2006
@Christian Hüller
Die Wikipedia will richtig verwendet werden. Blindes Glauben an das, was da geschrieben steht, ist dort schlicht fehl am Platze – allerdings ist es grundsätzlich so fehl am Platze wie bei jedem anderen Buch inkl. aller Lexika, nur macht die WP eben keinen Hehl daraus, wo andere sich gerne in das Schweigen der vermeintlichen Unfehlbarkeit hüllen.
Unkritische Leser haben bei der WP dasselbe Problem wie bei der Lektüre der BILDzeitung oder von kreuz.net: Sie glauben blindlings. Für kritische Leser aber hat WP etwas, was anderen Medien fehlt: Transparenz. Bei Themen, bei denen ich auch nur den leisesten Verdacht habe, dass es auch andere, berücksichtigenswerte Aspekte gibt als die, die (zu diesem Zeitpunkt) im Hauptartikel stehen, konsultiere ich grundsätzlich die jeweilige Diskussionsseite und ggf. auch die Versionshistorie. Zudem kann ich mir ein Bild machen, was das für Leute sind, die einen Artikel geschrieben haben, jedenfalls bei den angemeldeten Benutzern.
Machen Sie das ‘mal beim Brockhaus ;O)
@Moritz
Na sicher doch, „linksextrem“. Geht’s noch einen Tacken dümmlicher? Ich glaube: Nein. Sie haben vermutlich nur ein Problem damit, dass die WP nicht Ihren autoritätshörigen Vorstellungen entspricht. So lange Menschen wie Sie sich an der WP reiben, ist sie ziemlich gut auf Kurs, denke ich – mit Menschen aller Parteien, Konfessionen und Anschauungen. Leute wie Sie allerdings sind da in der Tat verzichtbar. Insofern: Pflegen Sie nur Ihre uninformierten Vorurteile ;O)
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#95   DDL   17:58:52 | Mittwoch, 23. August 2006
@Benedikt
Klar gibt es Gelegenheiten, bei denen ein Autor bewusst die wahren Intentionen des Gesagten verschleiert – sowas hat man ja manchmal bei Neonazis, die vor Gericht plötzlich hochheilig schwören, sie hätten ja nieee den Holocaust leugnen wollen. Dergleichen kann man in diesem Kontext wohl abhaken – es besteht kein Grund zur Annahme, dass Tolkien so hätte verfahren wollen, zumal er sich ja offen zu seinem rk Glauben bekannt hat.
Es wäre nur einfach nicht sein Stil gewesen, absichtlich solche (‘mal ehrlich: ziemlich plumpen) Anspielungen einzustreuen. Das, was sich in seinen Werken an Bezügen auf seine religiösen Überzeugungen findet, ist ganz anders, auf einer viel höheren (oder umgekehrt: viel tieferen i.S.v. inneren) Ebene. Eine billige Namensgleichheit – hey, das ist (wäre!) WIRKLICH stillos, hm?
Es war ja gerade Tolkiens literarischer Verdienst, eine solche Welt geschaffen zu haben, ohne sich frech bei existierenden Kulten zu bedienen. Gewisse Ähnlichkeiten können nicht ausbleiben, aber aus seinen Romanen könnten Sie nicht erkennen, welcher Konfession er selbst angehörte. Und das hätte er auch gar nicht gewollt.
Nebenbei: Schön, „Moria“. Was machen Sie denn aus „Illuvatar“? „Ilu“ ist akkadisch für „Gott“ und besitzt natürlich Ähnlichkeiten / ist vermutlich die Wurzel für „Elohim“ und „Allah“…
Aus einem Forum für Sprachwissenschaftler (als Scherz):
„das machen nur die Leute, die versteckte Bibelbezüge finden, weil doch der Tempel von Jerusalem auf dem Moria-Berg stand.“
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#93   DDL   17:04:18 | Mittwoch, 23. August 2006
@Benedikt, stat crux
@Benedikt
Naja, das war schon ein Streitpunkt zwischen meinem alten Deutsch-Lehrer und mir: Ich bin der Überzeugung, dass zwar jeder ein literarisches Werk interpretieren kann, wie er mag, dass aber letztendlich der Autor die Definitionshoheit hat – wenn der sagt: „So und so ist das gemeint“ (oder eben: „nicht gemeint“), dann kann man m.E. nicht einfach hingehen und das fröhlich ignorieren. Sie beanspruchen doch auch für das, was Sie hier schreiben, selbst am besten zu wissen, wie Sie es meinen, oder?
Wie auch immer: In Tolkiens Werken tritt sein eigener christlicher Glaube nun wirklich nicht zutage – vielleicht ein Glaube an etwas Größeres oder auch eine „größere Wahrheit“, aber das ist kein alleine christliches Attribut. Und da emanzipiere ich mich auch ‘mal ganz einfach von der WP ;O)
@stat crux
Ja, sowas gibt’s ja immer wieder, im Positiven wie (öfter) im Negativen – denken Sie an das ganze Gespinne um vorgebliche Dämonenverherrlichung in „Harry Potter“ – meine Güte, haben Sie das Geschwurbel im kreuzforum in dieser Sache gelesen? Man fasst es einfach nicht… oder was hat man dem guten H.P.Lovecraft nicht alles nachgesagt… wow! Es scheint manchen völlig unbegreiflich, dass es gute und populäre Bücher gibt, die sich NICHT (positiv od. negativ) mit dem Christentum auseinandersetzen. Bei Potter hatte ich das Gefühl, dass manche ihm einfach sterbensübel nehmen, dass Religion dort überhaupt keine Rolle spielt – das Motto: „Wer nicht (erkennbar) für uns ist, ist gegen uns!“.
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#90   DDL   16:36:43 | Mittwoch, 23. August 2006
@Benedikt
Dass Tolkien selbst Christ war, ist doch bekannt. Was aber ebenfalls bekannt sein sollte (und zwar jedem Leser des LotR, in dessen Vorwort er das – in einer späteren Auflage – nämlich explizit schrieb), ist, dass Tolkien Allegorien verabscheute. Es ist mir daher seit jeher unverständlich, wie die verschiedensten Interessensgruppen ungeachtet dieser expliziten Gebrauchsanweisung zum Lesen des LotR doch immer wieder der Versuchung einer allegorischen Interpretation nicht widerstehen können.
Es ist doch ganz einfach: Das Christentum hat mit großem Eifer versucht (und es zu einem guten Teil auch geschafft), möglichst jedwede Symbolik, die es in zu missionierenden Gegenden vorfand, in sich aufzunehmen oder – wo das nicht möglich schien – als Kontrapunkt (Dämonisches) zu adaptieren. Es ist insofern doch völlig witzlos, auf angeblich „christlichen“ Anspielungen herumzureiten, nur, weil gewisse, starke Symbole eben AUCH (später!) von den Christen entdeckt und verwendet wurden. Angesichts seiner eigenen Religion ist ja wohl kaum der eine oder andere, oberflächlich christliche Bezug erstaunlich, sondern, im Gegenteil, die pralle Fülle völlig anderer Gedanken (an Eru und den Valar ist verflixt wenig christlich).
Mit Verlaub, ich halte die Sindarin-Erklärung für treffender und Tolkien weitaus angemessener als den Tempelberg-Bezug. Im übrigen vertrete ich da eher die Elben-Ansicht (bzgl. „Höhle“). Meine erste Tolkien-Biographie las ich übrigens ca. 17 Jahre vor Erschaffung der WP… ;O)
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#69   DDL   16:10:22 | Mittwoch, 23. August 2006
Tja Moritz…
…was für „Argumente“ hätten Sie denn noch gerne? Es liegt doch alles auf der Hand, sowohl, was den Wikipedia-Artikel angeht, als auch Pünktchens Stil (der ja auch der Ihre ist – Sie dürfen sich das in Richtung Pünktchen Gesagte auch auf Sie gemünzt anrechnen).
Was soll man da noch „argumentieren“? Verlinkungen auf kreuz.net sind aus triftigen Gründen in der Wikipedia unerwünscht. Weltweit, übrigens. Ein (deutscher) Wikipedia-Artikel wurde nach einer gewissen Abwägung als irrelevant und der Wikipedia eher schädlich abgelehnt, und kreuz.net hat darin „no say“. Das sind die Fakten. Ach ja, und natürlich, dass man sich hier in der Rolle der beleidigten Leberwurst ungeheuer gefällt und gar nicht merkt, wie man sich zum Gespött der Leute macht mit seinen Mecker-Artikelchen.
Und da wollen Sie noch „Argumente“? Wofür oder wogegen eigentlich? Wie wäre es einfach ‘mal mit Akzeptanz und Einsicht? Sowas kommt von sowas, sehr einfach.
Und was den Stil angeht: Kommen Sie, dass sowohl Pünktchen als auch Sie (plus Aloah) sich mehreren Leuten, speziell mir gegenüber, auf eine Art verhalten haben, dass Ihre Mütter Ihnen links und rechts eine heruntergehauen hätten, wissen Sie. Sie werden da jetzt einen galligen Spruch parat haben… aber WISSEN tun Sie es nichtsdestotrotz. Und dass ICH meinerseits dessen gewiss sein kann, daran ändern Sie mit allen Attacken nichts – auch und erst recht nicht, wenn Sie sich zu so amseligen Sprüchen wie den mit der Psychiatrie hinreißen lassen.
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#87   DDL   16:02:10 | Mittwoch, 23. August 2006
@Benedikt
Hach, das hatte ich ja doch ein bisserl vermisst – Ihre Einwürfe bringen einen wenigstens immer etwas ins Grübeln. Auch, wenn sie, wie hier (IMHO), nicht zutreffen.
Was wollte Tolkien? Er wollte eine „britische Saga“ schaffen. Das ist alles andere als simpel, dazu braucht man Tiefe und ein Wirrwarr an Anspielungen, Symbole, die wirken. Manche dieser Symbole sind heute primär christlich besetzt – aber wollen Sie allen Ernstes den Osten für das Christentum vereinnahmen? Den Sonnenaufgang gab es m.W. schon vor dem Christentum, und die Verehrung des morgendlichen Lichtes ist ja nun so heidnisch, wie es nur geht.
Stichwort „Moria“: Es ist ein bisserl gewagt, das hebräisch verorten zu wollen. Sie erinnern sich, dass Tolkien Philologe war? „Moria“ ist eine Wortschöpfung aus der Kunstsprache Sindarin, die Tolkien seit seiner Jugend immer weiter entwickelte. Die Silbe „Môr“ bedeutet dort „Dunkelheit“ (vgl. „Mordor“), und sicher wählte Tolkien diese Bedeutung auch wesentlich nach dem finsteren Klang der Silbe. Dass Moria auch der Tempelberg hieß, ist wohl eher reiner Zufall (Es wäre schlechter Stil, hier einen Bezug einer Höhle zu einem Berg herzustellen – das anzunehmen, ist eigentlich eine Beleidigung Tolkiens als Schriftsteller.) Wenn überhaupt realsprachliche Anspielung, dürfte Tolkien das griechische Wort für „Torheit“ weit besser gefallen haben, denn genau das war ja die „Moral“ von Moria: Sie gruben zu tief in ihrer Gier.
Sehen Sie kein Christentum, wo keines drin ist ;O)
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#67   DDL   15:46:13 | Mittwoch, 23. August 2006
@Pünktchen
Ihre Versuche sind possierlich, aber armselig. Tatsächlich hatte ich Sie diverse Dinge mehrfach gefragt – Dinge, die Sie ohne Scheu und sogar ganz im Sinne Ihrer eigenen Argumentation frei heraus hätten sagen können. Dass Sie das nicht getan haben, ließ gewisse begründete Schlüsse zu, das ist alles. Z.B. den, dass Sie selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kinder haben – wobei mir das Faktum an sich vollkommen einerlei ist, genauso wie Ihr Geschlecht. Genauso auch, dass sich Ihre vermeintlich heldischen Anstürme gegen die Möglichkeit der Abtreibung einzig auf wenig heldische Maulaffen in diesem Forum beschränken – wäre es anders, Sie hätten keinen Grund gehabt, dies nicht mit Stolz in der Stimme vorzutragen.
Stattdessen kaprizieren Sie sich darauf, irgendwelche RL-Daten Ihres Gegenübers herauszufinden (das hätte jeder 12jährige besser und schneller hinbekommen als Sie) und sie dann als vermeintlich ungeheure Erkenntnisse und völlig sinnlos in die Gegend zu plärren.
So ziemlich das einzig Private, das sich bezüglich Ihrer Person im „privaten“ Sinne tatsächlich und mit Gewissheit sagen lässt, ist, dass Sie einen heruntergekommenen, ruchlosen und niederträchtigen Charakter haben und ausweislich Ihres Auftretens anderen Menschen, speziell Andersdenkenden, gegenüber besser nicht mehr von „Respekt“ sprechen sollten, da Sie keinerlei Vorstellung davon haben, was das ist.
Ach ja, und dass Sie nachweislich ein unverschämter Lügner sind. Aber das wissen Sie ja.
Habe die Ehre.
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#70   DDL   05:15:04 | Mittwoch, 23. August 2006
Ich hatte das neulich schon’mal gefragt…
…aber irgendwie fand sich niemand bemüßigt, das zu beantworten:
Wieso sollte es für einen ohnehin omnipräsenten Gott nötig (oder möglich!) sein, erst anlässlich einer Zeremonie „gegenwärtig“ zu werden? Was denn nun? IST er omnipräsent oder NICHT? Und falls ja, wie darf man sich das zusätzliche „gegenwärtig“ dann vorstellen? Ist da dann doppelt soviel Gott pro Kubikmeter wie sonst, oder was will man damit sagen?
Die katholischen Riten sind entschieden sehr merkwürdig.
@Matt
Gehn’s, was soll denn das Gerede von „pseudo-christlichem Fantasy-Spuk a la LoR“ da unten? Die Romane J.R.R.Tolkiens haben mit dem Christentum nicht das Geringste zu tun und sollen es auch nicht – Tolkien verabscheute Allegorien jeder Art. Sie können ja gerne ‘mal erläutern, wo Sie sich da „pseudochristliche“ Elemente einbilden – ich möchte wetten, dass es sich dabei um uralte Sagenmotive handelt, die später AUCH vom Christentum adaptiert wurden (man war biblischerseits ja recht eifrig im Aufklauben bereits vorhandener Sagenmotive anderer Kulte und Kulturen).
Sie meinen aber wahrscheinlich „Die Chroniken von Narnia“ von C.S.Lewis, die mit dem LotR nichts zu tun haben außer dem Umstand, dass die beiden Autoren eng befreundet waren. Diese wiederum sind allerdings nicht pseudochristlich, sondern kitschchristlich.
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#50   DDL   02:46:15 | Mittwoch, 23. August 2006
@FritzG – LOL
Ja, komisch, irgendwie bin ich bei jedem online-Projekt, bei dem ich ein bisserl mitmische, innerhalb kürzester Zeit die geheimnissvolle graue Eminenz dahinter, der Drahtzieher, der Manipulator… joi, joi, joi, wenn ich daran zurückdenke, was mir gewisse Leute damals bei dol2day so alles nachgesagt haben… well.
Tatsächlich bin ich bei der Wikipedia ein Frischling und ganz kleines Licht, habe wenige Artikel-Edits, ganze 2 (zwei!) Artikel bisher selbst verfasst und mache primär Illustrationen. FritzG (der echte, nicht Du *g*) ist da ein ganz anderes Kaliber, der kennt sich schon sehr gut aus und hat ewig viel, besonders über Eisenbahnen, beigetragen.
@Sulpicius
Sie wissen aber schon, dass man die Geister, die man ruft (hier: erfindet), nicht mehr los wird, oder? Insofern ist davon auszugehen, dass Sie genau die Dämonen erleben, die Sie sich einbilden.
In der Fantasy-Literatur ist es ein beliebtes Motiv, davon auszugehen, dass Geistwesen (Götter etc.) erst durch ihre Anhänger Existenz, Gestalt und Macht erhalten… was sicher nicht der unplausibelste Ansatz ist. Selbst, wenn ein Gott nicht real ist (und das ist IMHO keiner), kann er doch sehr reale Macht ausüben, wie wir ja z.B. allerliebst bei muslimischen Selbstmordattentätern sehen. So gesehen, sind Sie und Ihresgleichen Satans willigste Helfer. An mir hingegen beißt der Knabe sich die Zähne aus, weil ich ihn für eine Witzfigur zum Kleine-(Aber)Gläubige-Erschrecken halte.
Aber wenn’s Ihnen Befriedigung gibt, bitte…
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#41   DDL   00:10:26 | Mittwoch, 23. August 2006
@golfi
Ich empfehle zur Lektüre den hervorragenden Wikipedia-Artikel über Dämonen de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mon. Wenn man dann noch weiß, dass ein „daemon“ in der EDV ein ständig laufender Prozess ist (hätten Sie’s gedacht? Auch kreuz.net wird von einem Dämon serviert und zwar vom httpd Apache/2.2.0 – httpd steht für „hypertext transferral protocol daemon“), dann merkt man wohl endgültig, wie abseits Sie liegen.
Übrigens, als Agnostiker ist es mir reichlich schnuppe, zu was die katholische Kirche, auf deren Deutung Sie sich ja beziehen, den einstmals wertfreien Begriff „Dämon“ verbogen hat – sie hat da keine Definitionshoheit. Ihre abergläubischen Ammenmärchen dürfen Sie sich in die Tasche packen.
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#30   DDL   17:20:09 | Dienstag, 22. August 2006
@Pünktchen
a) Ich wurde niemals „dekuvriert“
b) Ich habe niemals „wilde Vermutungen“ über das Privatleben meiner Diskussionspartner geäußert – vielmehr ist das seit Monaten Ihr und Moritz’ schäbiger Trick.
Allerdings ist diese miese Masche, anderen die eigenen, üblen Verhaltensweisen zu unterstellen, altbekannt.
Und um Ihre Lügengeschichten noch einmal festzuhalten:
1.) Sie kommen reichlich ins Schwitzen, wenn Sie z.B. besagte „wilde Vermutungen“ von mir Ihnen gegenüber belegen (und nicht, wie es Ihr Stil ist, frechweg behaupten) sollten. Und das, wo Sie doch kreuz.nets eifrigster Forenwühler sind.
2.) Sie erinnern sich an Ihr unsägliches Gesabbel bzgl. besagter „Abstimmungsmanipulation“? Prima – wo genau wollen Sie die Email der dortigen Websitebetreiber hin haben, in der explizit gesagt wird, dass Sie kompletten Mist erzählt haben?
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#16   DDL   13:23:15 | Dienstag, 22. August 2006
Pünktchen, Sie armes Wesen
Von all den gestalten, die hier so herumhängen, sind Sie doch mit die erbärmlichste Erscheinung – Sie, der Sie sich, in Gemeinschaft mit Moritz, beständig daran aufgeilen, im Kontext vollkommen irrelevante RL-Daten einfließen zu lassen, die Sie sich aus keineswegs geheimen Quellen (in diesem Falle: DENIC) zusammenklauben und sowieso nicht kapieren (Herr Witkowski ist nicht mein Vorgesetzter).
Sie offenbaren ein um’s andere Mal, dass es Ihnen nicht um inhaltliche Auseinandersetzung geht, sondern um Angriffe auf Ihr Gegenüber – so persönlich und fernab der Sache wie möglich. Ihr Trachten ist darauf gerichtet, Ihr Gegenüber – egal wie – fertig zu machen. Das gelingt Ihnen zwar nicht, aber die Versuche entlarven Ihren miesen Charakter vortrefflich. Wie charakterlich heruntergekommen muss man sein, um sich so zu verhalten? Wie verbogen?
Sie, Pünktchen, tun mir verdammt leid.
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#11   DDL   12:37:07 | Dienstag, 22. August 2006
Tja, eigentlich…
…hatte ich mich von dieser Hetzbude bereits verabschiedet (haben Sie gemerkt, gell? Moritz hatte nix mehr zum Bespucken), aber dieser breite Raum, den man meiner Person hier einräumt, provoziert dann doch ein paar Zeilen.
Also, zum einen freue ich mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass mir anlässlich Ihres freundlichen Berichts gerade heute ebenfalls dieser „Orden“ verpasst wurde: Bitteschön de.wikipedia.org/…skussion:DemonDeLuxe … Benedikt hat natürlich Recht: Diese „Orden“ sind primär ein internes Späßchen ohne tatsächliche Relevanz – und dennoch eine nette Aufmerksamkeit, über die man sich freut – zumal mein Orden noch von einem der führenden Köpfe der deutschen Wikipedia stammt. Das freut denn ja doch.
Und jetzt ‘mal Klartext, Herrschaften: Ihr ewiges Genöle ist der Wikipedia so lang wie breit, und je lauter Sie meckern, desto sehr fühlt man sich bestätigt, dass man korrekt gehandelt hat. Sie (und ein paar der einschlägigen Kommentatoren) geben sich hier tagtäglich eine Blöße, die jeder Beschreibung spottet, so dass man sich des Gefühls nicht erwehren kannn: Wen kreuz.net attackiert, der muss irgendetwas richtig gemacht haben.
Kreuz.net, das ist das Schmierenblättchen einer kleinen Sekte, die sich selbst viel zu wichtig nimmt, und die antidemokratische und menschenverachtende, rückwärtsgerichtete und chauvinistische Denkweisen auf sich vereinigt – eine Versammlung der innerlich vergreisten „Es-muss-alles-nach-meinem-Gusto-gehen“-Fraktion.
Seien Sie lieber froh, dass Wikipedia nichts mehr über Sie schreibt.
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#360   DDL   16:02:37 | Donnerstag, 10. August 2006
@Pünktchen – Sie drehen sich im Kreis
Sie wenden sich gegen Definitionen und fliehen gleichzeitig in eine andere Definition „Gattungswesen“, die natürlich genauso definiert werden müsste.
Das ist pure Rabulistik.
Aber in einem haben Sie endlich einmal Recht: Jede Definition ist selbstverständlcih willkürlich. So auch Ihre, und damit hätten wir’s dann also mit Ihren Absolutheitsansprüchen, die ja – ganz, wie Sie sagen – letztlich allesamt auf willkürliche Definitionen zurückgehen.
Zudem beherzigen Sie ‘mal Ihr eigenes Geschreibsel, bitte:
„die Zugehörigkeit eines Wesens zur Gattung Mensch bildet für mich die Grenze meiner Verfügungsgewalt über sein Leben.“
Ganz genau. Für Sie. Andere teilen diese Ihre Definitionen und Schlüsse nicht, was Sie zu regelmäßigen Rumpelstilzchentänzen animiert. Sie sehen sich offenkundig als das Zentralpünktchen des Universums?
Habe die Ehre.
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#354   DDL   15:22:40 | Donnerstag, 10. August 2006
@Pünktchen – Ooops, you did it again
„Du hast ein Recht auf Leben, Du noch nicht, Du schon nicht mehr und Du schon gleich gar nicht aus den und den Gründen“
Ja, danke, damit bestätigen Sie exakt das von mir Gesagte, denn die Anrede „Du“ impliziert ja bereits das Annehmen des Gegenübers als Individuum und Person. Ihr Satz ist deswegen Unfug, weil das mit Wesen, die er als Personen anerkennt, niemand tut oder will. Es geht – wie ich bereits schilderte – im gegenteil darum, zu definieren, ab wann etwas als solches anerkannt wird, denn nur bis zu dieser Grenze sind Überlegungen wie Abtreibungen moralisch vertretbar. Dass Sie es dennoch wahrheitswidrig so darstellen, weil Sie Abtreibungsbefürworter pauschal als gewissenlose Unholde dargestellt wissen wollen, ist klar. Das ändert nichts daran, dass diese Unterstellungen leicht durchschaubarer Unfug sind.
„daß über die Vollwertigkeit von Menschen keine Menschen zu urteilen haben“
In Ermangelung anderer, die uns die Gesetze schreiben, bleibt uns da aber dummerweise gar nichts anderes übrig, mein Bester. Und, nein, vorgebliche Einflüsterungen durch die diversen „heligen Geister“ und was in den diversen Götterhimmeln noch so kreucht und fleucht, zählen da nicht. Wir sind da schon auf uns selbst gestellt.
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#351   DDL   15:01:00 | Donnerstag, 10. August 2006
@Pünktchen
Wir können hier bis zum St.-Nimmerleinstag herumdebattieren, wohlgemerkt, ohne Ergebnis. Die alles entscheidende Frage ist, ob man einen Embryo im Frühstadium als Menschen annimmt oder nicht. Tut man das, muss man selbstverständlich dieselben Maßstäbe ansetzen wie bei allen anderen (bereits geborenen) Menschen auch. Auf dieser Basis argumentieren Sie, und IN SICH (also auf dieser Basis) ist das, was Sie sagen, einigermaßen schlüssig.
Was Sie beständig und vorsätzlich ignorieren, ist, dass diese Basis anfechtbar ist und es eine Gegenmeinung gibt, die einen Embryo eben noch nicht als (vollwertigen) Menschen ansieht, der ergo auch noch nicht im (Voll-)Besitz menschlicher Rechte ist.
Zu Ihrem großen Ungemach neigen deutsche Gesetzgebung und Rechtsprechung allerdings in Richtung dieser Gegenmeinung, indem sie dem Nasciturus manche, aber eben keineswegs alle Rechte zugestehen. Nur deswegen ist die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruch aufgrund (auch sozialer) Indikation möglich, und das wissen Sie auch haargenau.
Nichtsdestotrotz ignorieren Sie das geflissentlich und stellen Ihre Meinung bzgl. einer willkürlich gesetzen Schutzgrenze als objektive und unantastbare Wahrheit dar, was sie nachweislich nicht ist und nicht sein kann.
Redaktion benachrichtigen „Teuflischer Haß der Homosexuellen“
#91   DDL   14:30:25 | Donnerstag, 10. August 2006
@Aloah
Für das Bibelzitat ist es vollkommen irrelevant, ob ich an dieses Schrifttum glaube – Beobachterin tut das jedenfalls (angeblich), ergo kann ich sie daran messen, während ich selbst daran nicht messbar bin (allenfalls aus gläubiger Sicht, welche ich nicht als maßgeblich akzeptiere).
Ich kann ja auch einem Franzosen Exzerpte aus seinem Gesetzbuch vorhalten, wenngleich dies für mich keine Relevanz hat.
Ich entdecke immer wieder erstaunliche, logische Defizite, ehrlich gesagt. Das liegt doch auf der Hand!
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Wikipedia leistet ihren Offenbarungseid
#55   DDL   13:44:40 | Donnerstag, 10. August 2006
@Athanasius
Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Wissenssammlung das Wissen ihrer Autoren wiederspiegelt – und dass darin auch Meinung zum Ausdruck kommt, lässt sich trotz aller Bemühungen zum Prinzip des „Neutral Point Of View“ sicher nicht völlig vermeiden. Zweifelsohne wünschenswert ist daher die Mitarbeit von Menschen aller Denkrichtungen und -schulen, ob nun Katholiken, Atheisten, Muslime oder wem auch immer.
Das Problem liegt aber daran, dass – speziell im religiösen Bereich – das Primärinteresse solcher Leute mit stark ausgeprägten, weltanschaulichen Ansichten (und besonders, wenn es sich um die Mindermeinung handelt) oft nicht die Verbreitung enzyklopädischen Wissens, sondern die Selbstdarstellung der eigenen Anschauung (natürlich in rosigstem Licht) darstellt. Ich beobachte das z.B. im Extrem bei den Zeugen Jehovas, die mit äußerster Energie versuchen, Themen, die ihren Glauben berühren, zu dominieren. Aber auch andere Splittergrüppchen (z.B. „Neue Akropolis“) tun sich unrühmlich hervor.
Ungeachtet dessen gibt es Wikipedianer, die sowohl großes religiöses Interesse, als auch profunde Sachkenntnis und schließlich auch das richtige Verständnis für das Wesen der Wikipedia haben. Solche Leute sind immer willkommen, jederzeit – und ungeachtet ihrer Anschauung.
Bzgl. des von Ihnen gemutmaßten, kommunistischen etc. Einflusses muss ich „Barmherzigkeit“ zustimmen. Ich nehme an, das ist einfach ein Problem der Perspektive: Von rechts z.B. erscheint ja auch die Mitte „links“.
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#83   DDL   13:31:08 | Donnerstag, 10. August 2006
@Beobachterin
„Halten Sie mich doch nicht für so dumm. Es handelt sich dabei nicht um Wohltätigkeitsgalas, sondern um „Rudelfickparties“ und ähnliche Veranstaltungen.“
Das ist eine freche Lüge, die zu belegen Sie nicht imstande wären.
„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten“, kommt Ihnen das bekannt vor?
Halten Sie sich ‘mal dran und faseln Sie nicht so einen Schwachfug.
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#53   DDL   12:34:05 | Donnerstag, 10. August 2006
@Benedikt – Ich bin nicht arglos
Meine Erfahrungen speziell mit Online-Communities sind umfassend genug, um die Mechanismen hervorragend zu kennen – auch die Schattenseiten, die es dort wie überall gibt.
Selbstverständlich gibt es auch in der Wikipedia Probleme. Die gibt es überall, nur sind sie in der WP aufgrund der maximalen Transparenz überhaupt sichtbar. Wissen Sie denn, was in der Redaktion des Brockhaus hinter verschlossenen Türen vor sich geht? Wer da wann wie warum in welcher Weise Einfluss nimmt?
Nein, das wissen Sie nicht und können es als Nicht-Insider auch gar nicht wissen. In der WP ist das alles nachzuvollziehen; Meinungsverschiedenheiten und Richtungsstreits werden quasi öffentlich ausgetragen.
Tatsächlich sind zuimeist die, die am lautesten schreien und kritisieren, gleichzeitig die, die das größte Problem darstellen, denn es sind die, die auf Biegen und Brechen ihren POV durchdrücken wollen.
Dass es in einem System, dem – auch international – zunehmende Beachtung geschenkt wird, immer Versuche der Einflussnahme geben wird, versteht sich von selbst – WP wird von menschen, nicht Robotern, gemacht. Das ewige Geunke von (Irgendwas-)Lastigkeit aber ist unzutreffend und wird primär von denen betrieben, die ihre persönliche Mindermeinung nicht hinreichend gewürdigt sehen. Aber das ist eben nicht die Aufgabe einer Enzyklopädie.
Und schließlich: Vergessen Sie nicht, dass sich viel (nicht alles!) von der Kritik auf die Wurzel „reiner Neid“ angesichts des Erfolgs zurückführen lässt.
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#38   DDL   21:26:59 | Mittwoch, 9. August 2006
@RodolfoPanetta
Das Besondere an Wikipedia ist, dass es von Enthusiasten und völlig kostenlos gemacht wird – auch Sie könnten daran mitarbeiten, sofern Sie sich an die Regeln hielten. Was natürlich nicht geht, ist, einerseits diese Regeln ignorieren zu wollen (unterstelle ich Ihnen nicht, aber ist ein oft gesehenes Verhalten), aber sich dann aufregen, wenn man ausgeschlossen wird. Tjäää…
Der mulmige Verweis auf irgendwelche Unterstützung durch die „Mächtigen“… Sie gestatten, dass ich gähne? Ich weiß gar nicht, wie oft und in wievielen Zusammenhängen ich das schon gehört habe, ja, sogar selber schon als Polizist, VS-Angehöriger und ich-weiß-nicht-was angesehen wurde. Und natürlich war nie etwas dran.
Kann es sein, dass es manchen Menschen schier unerträglich ist, einzusehen, dass gewisse, von ihnen so bekämpfte Positionen schlicht dem Denken der Mehrheit entsprechen?
Hören Sie ‘mal, wenn Wikipedia doch so schröcklich ist: Wie wär’s denn, Sie laden sich die MediaWiki-Software (kostenlos) ‘runter und bauen eine bessere – sehr katholische (oder genauer: Piuis-Xlerische) Enzyklopädie? Freier Wettbewerb? Kann doch gar nicht schief gehen, Sie wissen doch: „Gott mit uns!“.
Also, was hindert Sie? Oder mosern Sie einfach lieber?
@Benedikt
a) dürften die zusammengestopselten Zitate (aus der Wikipedia, wohlgemerkt!) schwerlich die erforderliche Schöpfungshöhe erreichen und
b) müssten Sie wissen, was ein Smiley ist – auch, wenn er eine Knollnase hat ;O)
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#326   DDL   21:07:33 | Mittwoch, 9. August 2006
Eigentlich wollte ich Moritz ja ignorieren…
…aber bei so einer Vorlage, wer könnte da widerstehen?
Also, mein Bester, ausweislich Ihrer fulminanten „Regen-Asussage“ waren Sie es, der sich auf mein Terrain vorgewagt hat, obwohl Sie davon sehr deutlich nichts verstehen (das wäre keine Schande – ist nur schlimm, wenn man ein Ignorant ist, das auch wissen müsste, sich aber dennoch wie Prinz Prunz aufspielt).
Und auch Sie tapsen in dieselbe Falle wie Gevatter Pünktchen: Bitte… bitte… dann lassen wir Ihre jetzt gerade gemachte Aussage zum Zwecke des Disputes also einfach ‘mal (temporär!) gelten. Sie sagten:
„Die Wirklichkeit entzieht sich dem. Die Wirklichkeit des Glaubens sowieso: denn, wenn Sie alles begreifen können, wären Sie Gott“
Und wenn man das akzeptiert, haben Sie damit allerliebst sowohl Ihre ziemlich peinliche Regen-Aussage als auch Pünktchens mühsam zusammengestopseltes Logik-Kartenhäuschen umgekippt: Das gilt dann nämlich alles nicht mehr.
Ganze Arbeit, mein Bester – Reductio ad absurdum in Perfektion. Und wie üblich, werden Sie sich wieder nur durch Flucht in Beschimpfungen und Babbeleien über Dinge, die Sie nichts angehen und von denen Sie nichts wissen (mein Privatleben nämlich) zu retten versuchen.
Mann, muss das übel sein, dauernd den Korrektor ‘raushängen lassen zu wollen und dann vor versammelter Mannschaft so die Hosen ausgezogen zu bekommen.
Wie wär’s, sie hielten sich einfach ‘mal zurück, wenn Sie dem Thema nicht gewachsen sind?
Und danke für die Steilvorlage – Küsschen und Tschüsschen! ;O)
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#323   DDL   20:36:19 | Mittwoch, 9. August 2006
Binäre Logik…
…taugt zum Programmieren hervorragend. Für das soziale Miteinander ist sie völlig ungeeignet. Nichtsdestotrotz huldigen hier manche dem Schwarzweißdenken und entblöden sich nicht, beispielhaft analoge Vorgänge (Regen) auf digitale Wahrheiten reduzieren zu wollen. Wer so argumentiert, weiß nicht, wovon er spricht; da greift das Nuhrsche Prinzip voll durch – dass es ‘mal beherzigt wird, dürfte allerdings vergebliche Hoffnung sein.
Und dann natürlich das Pünktchen mit seiner prallen Logik:
„„X ist Bestandteil von Y“ UND ZUGLEICH „X ist nicht Bestandteil von Y“: diese beiden Aussagen können nicht zugleich wahr sein in der selben Hinsicht!“
Da frage ich jetzt doch ‘mal so: Der Mensch ist nicht Gott, wie ja auch mit dem hübschen Sprüchlein „Quis ut deus?“ immer illustiert wird. Es ist also eine bezeichnende Eigenschaft des Menschen, nicht Gott zu sein. Gleichzeitig behauptet die RKK, Jesus sei „wahrer Gott und wahrer Mensch“ gewesen – zugleich, wohlgemerkt. Ja, wie soll denn das nun gehen, wenn – völlig logisch, Menschein NICHTGÖTTLICHSEIN beinhaltet?
Und die Logik lässt Pünktchen immer weiter purzeln: Während ich kein Problem damit habe und ganz einfach sage: „Das Dogma ist ein Paradox und daher nicht wahr“, muss Pünktchen sich jetzt für das Dogma ODER die Logik entscheiden, obwohl er doch katholische Lehre und Logik hier verknüpft (es VERSUCHT!), denn es geht nur entweder oder – wie die Herrschaften uns ja eben so schon klarmachen wollten.
Hach, binäre Logik…
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#15   DDL   12:57:49 | Mittwoch, 9. August 2006
@Benedikt
„LOL“
In der Tat. Nach Ansicht und Aussage des Wikipedia-Begründers
Jimmy Wales de.wikipedia.org/wiki/Jimmy_Wales ist nämlich die deutsche Wikipedia international qualitativ führend.
Man sollte annehmen, er weiß ein bisserl, wovon er spricht.
Übrigens ist der kreuz.net-Artikel, der zwischenzeitlich von einer anonymen, Mailänder IP wieder eingeschmuggelt wurde, schnellgelöscht worden und, da mit weiterem kindischen Gehabe gewisser Trotzköpfe zu rechnen ist, auch für die Zukunft gesperrt worden.
Diesen Artikel hier werde ich mir allerdings kopieren… hm… mach sich sicher gut auf einer Wikipedia-Benutzer-Unterseite… ;O)
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#10   DDL   12:41:13 | Mittwoch, 9. August 2006
*kringeliglach*
Aufhören! Aufhören! *prust* Ich kann gleich nimmer! Gnade! Meine Lachmuskeln!
Aber schon lieb, wie sich kreuz.net darum bemüht, unseren Tag zu erheiterm.
Übrigens: Wenn der Schreiberling, der diesen Artikel verzapft hat, ein bisserl ‘was vom Fach verstünde, dann wüsste er, dass gewisse Layouttricks (die über kreuz.netsches Legoformat hinausgehen) eine Umgehung gewisser W3C-Normen bedingen. Aber da er eben keine Ahnung hat, bringt er einen solchen Rohrkrepierer. Aber das CMS von kreuz.net mit Schmonzes anzufüllen und vorgefertigte Scripte anderer zu übernehmen, dazu reicht’s immerhin.
Ich habe ja schon ein Weilchen den Verdacht, dass mich kreuz.net zum Stichwortgeber ernannt hat (richtig aufgefallen ist mir das allerdings erst anhand des „wie zufällig“ erschienenen Voltaire-Artikels) – aber das man sich so sehr für meine Person interessiert, dass man sich sogar den Middle Initial von meinem Blog und das Alter von meiner Wikipedia-Seite abschaut… zuviel der Ehre :O)
Und ich dachte, Moritz wäre der einzige, der es als Leistung präsentiert, ein Impressum lesen und mit den dort gesehenen Daten zusammenhangslos hausieren gehen zu können… naja, der hockt ja mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 120% selbst in der hiesigen „Redaktion“.
So, Freunderl, und jetzt lernt’s amal den Unterschied zwischen Regelhörigkeit und Regelkontrolle (weia, da bin ich gerade auf der RICHTIGEN Seite hier…). Anfänger…
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#55   DDL   21:22:16 | Dienstag, 8. August 2006
@Philomena
„Die überwiegende Mehrheit der deutschen (und österreichischen) Bevölkerung war antisemitisch eingestellt, und das seit Jahrhunderten.“
Das geht mir in dieser Form zu weit bzw. sehe ich als zu unscharfe Aussage an. Man mag einen gewissen, latenten Antisemitismus meinetwegen bei einem Großteil der Bevölkerung verorten, aber das war – bei diesem Großteil – nicht das, was wir heute unter Antisemitismus verstehen.
Bedenken Sie, dass man in jenen Zeiten noch weitaus skeptischer gegenüber allem Fremden war: Die Kulturen und Nationen standen bei weitem nicht in so regem Austausch wie heute, die Menschen reisten weniger, „Globalität“ war nicht. Fremd und fremdartig, das war immer Anlass zu gewissem Misstrauen oder – im positiveren, aber nicht positiven Fall – einer Gleichgültigkeit i.S.v. „na, wenn mit denen was ist… das ist nicht meine Sache“. Letzteres dürfte m.E. die vorherrschende Auffassung zur Zeit der Machtergreifung gewesen sein: Die meisten waren nicht wirklich „gegen“ Juden – sie waren nur nicht in dem Maße „für“ sie, wie sie das für andere Deutsche gewesen sind. Das an sich ist IMHO mit dem Wort „antisemitisch“ zu stark belegt; nichtsdestotrotz ist es fruchtbarer Boden für die Ausbreitung von echtem Antisemitismus, denn während sich „das gesunde Volksempfinden“ (das es ja durchaus gibt, das nur eben zuweilen versagt) gewisse Immunisierungskräfte gegen Aufhetzungen besitzt, führte hier das Desinteresse dazu, dass sich Antisemitismus wie Schimmelkulturen ausbreiten konnte.
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#12   DDL   21:07:58 | Dienstag, 8. August 2006
@Piroschka
Was glauben Sie wohl, warum seit dem Tag ihrer Schaffung dieses freundliche Bapperl rechts meine Wikipedia-Benutzerseite de.wikipedia.org/…Benutzer:DemonDeLuxe ziert?
Wir brauchen mehr Piraten!
On a more serious note:
Die meisten vernünftigen Leute der „religiösen Fraktion“ bemühen sich mittlerweile – mit einem gewissen Erfolg – Evolutionstheorie und Gottesglaube unter einen Hut zu bringen. Man versucht, die alttestamentarischen, diesbezüglichen Schilderungen als Parabeln aufzufassen (man tut wohl auch gut daran, wenn man nur ‘mal an den Unfug mit der Arche denkt, sofern man das wörtlich nimmt…).
Das theologische Problem dabei präsentiert sich mir wie folgt: Eine solche „Kombilösung“ bedingt einen Gott, der nicht mehr – wie früher – quasi persönlich den Lehm geformt hat, sondern eher einen „göttlichen Planer“, der die Regeln und Naturgesetze zwar schuf, nach denen dann aber alles planmäßig „von selber“ ablief. Das aber ist ein, wie unschwer zu erkennen ist, wesentlich unpersönlicherer, distanzierterer Gott. Es fällt zunehmend schwer, sich diesen göttlichen Planer als jemanden vorzustellen, der dennoch täglich lenkend in das Weltgeschehen eingreift, Gebete erhört etc.
Und dieser Gefahr ist man sich wohl bewusst. Man kann die ET nicht direkt leugnen (ohne sich zu blamieren), aber man wünscht, es würden doch noch Schlupflöcher gefunden, die einen persönlichen „Ich leg’ selber Hand an“-Gott erlauben oder sogar notwendig machen würden.
Allein, danach sieht es so gar nicht aus, ganz im Gegenteil.
Mehr Piraten!
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#51   DDL   19:14:07 | Dienstag, 8. August 2006
@Guldin
„Geradezu pervers ,bei Beachtung von Ex. 34,25, ist die Unterstellung, die Juden hätten mit Menschenblut Osterbrote gebacken.“
Es ist nicht nur pervers, es ist auch folgerichtig. Ähnliche Anschuldigungen gab es gegenüber diversen Gruppen, die – aus was für Gründen auch immer – kirchlicherseits in Ungnade gefallen waren, auch hier wieder gegen die Tempelritter und natürlich gegen die Hexen, die am „Hexensabbat“ (merken Sie was?) solche Rituale gefeiert haben sollen. Wen man nicht mochte, dem sagte man irgendwas Perverses nach, manche machen das ja heute noch so (wenn man sich einige der hiesigen Diskussionen so anschaut), und seien die Vorwürfe noch so lächerlich und in sich widersinnig.
Auch, dass man Juden gerade dadurch verhöhnte, dass man ihnen Dinge unterstellte, die nach jüdischem Glauben tabu sind, hat Tradition, man braucht sich nur einmal die diversen „Judensäue“ de.wikipedia.org/wiki/Judensau an Kirchen(!) anzuschauen.
Aber natüüüüüüüürlich hat sich die Kirche nie am Antisemitismus beteiligt oder ihn befeuert, aber nein, woher denn…
Natürlich kommt gleich wieder Plappermäulchen Moritz angeklckert und wirft angesichts meines obigen Links sein „Wikipedia hetzt“ dazwischen – das Dumme ist nur, dass der Artikel zwar auf Wikipedia steht… die Säue aber (zum größten Teil nach wie vor) an den Kirchen.
Wer hetzt(e) da?
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#47   DDL   18:49:03 | Dienstag, 8. August 2006
@Benedikt – Apropos…
…„auffällige Ähnlichkeiten“: Ob das wohl Zufall ist, dass das „Judenbild“, das kreuz.net hier als Illustration verwendet, auffällige Ähnlichkeiten zur Baphomet-Darstellung trägt, von der damals die Verfolgung und Vernichtung der Tempelritter begleitet wurde?
Von wem diese verfolgt und vernichtet wurden, setze ich als bekannt voraus.
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#273   DDL   16:52:23 | Dienstag, 8. August 2006
@23er Hansel
Ned aufregen, lohnt nicht. Da Pünktchen so einen beklagenswerten Mangel an echten Diskussionserfolgen hat, dichtet er sich reglemäßig selber welche zusammen und klopft sich praktischerweise auch noch selbst dafür auf die Schulter – und das geht nun’mal am einfachsten, wenn man anderen einfach ‘mal auf so freche Weise völligen Quatsch unterstellt, dass dem unbefangenen Beobachter ob der Dummdreistigkeit erst einmal die Spucke wegbleibt.
Wenn man das erst ein paar Male erlebt hat, gewöhnt man sich dran und regt sich nicht mehr darüber auf. Halten Sie sich an die Faustregel: Wenn Pünktchen (oder seine Claqueure Moritz und Aloah) etwas über andere Menschen sagt, ist in aller Regel das Gegenteil davon wahr. Vielleicht kein unfehlbares Prinzip, aber im großen und ganzen ein verlässlicher Anhalt.
Oh, und erwarten Sie um Himmelswillen nicht, dass Pünktchen je etwas einsieht oder sich gar für eine Unterstellung entschuidigt. Das werden Sie kaum erleben.
Die Taktik des nulldimensionalen Diksutanten ist so simpel wie durchschaubar.
1. Man beziehe klar Stellung (fast ausschließlich zu Abtreibungsfragen)
2. Man sondiere die Reaktionen und teile die Mitdiskutanten daraufhin ein in Freund und Feind.
3. „Freund“ gegenüber schleime man, dass anderen nur so das Grausen kommt; über „Feind“ aber kippe man soviel Unrat aus, wie man sich nur aus den Fingern saugen kann.
„Diskussion“ im eigentlichen Sinne spielt da nur eine marginale Rolle.
Also, wie gesagt: Nicht aufregen. Lächeln ;O)
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#33   DDL   16:44:38 | Dienstag, 8. August 2006
@Ansgar
„Es werden ja bei weitem nicht so viel mampfende Leute an Litfassäulen und Plakatwände gepappt wie nackte und bumsende.“
Verzeihung – wann sind Sie das letzte Mal offenen Auges durch die Stadt gegangen? Haben Werbesendungen gesehen? Wie groß ist dort der Anteil an Inseraten für Getränke und Nahrungsmittel? Und wie sehr sind diese darauf getrimmt, unwillkürliche Reaktionen (Wasser-im-Munde) zu provozieren, also an durchaus „tierische Instinkte“ zu appelieren?
Wie oft sehen Sie jemanden im Fernsehen, der herzhaft und mit lautem „Mmmmh!“ in irgendetwas beißt – und wie of sehen Sie, im Vergleich, kopulierende Paare?
Das ewige Gerede von der „Sexualisierung“ kann doch nur von Menschen kommen, die Sex als unnatürlicher als eben z.B. Essen wahrnehmen – warum, frage ich? Wieso sollte das so sein?
„Auch das Defäkieren“
Das hat tief verwurzelte, biologische Gründe – Fäkalien sind als Nahrung untauglich, daher interpretieren wir deren Geruch als schlecht. Das ist alles. Uralte Instinkte.
„das Schlafen, das Nägelschneiden, alles „Aspekte des Menschseins“, erfreuen sich nicht einer solchen Penetrierung in der Öffentlichkeit wie Beischlaf und seine Begleiterscheinungen.“
Ja und? Ist doch logisch: Beim Anblick geschnittener Zehennägel wird Ihnen ja auch nicht die Hose eng, um es ‘mal salopp auszudrücken (vorbehaltlich der Möglichkeit, dass Sie Fußfetischist sind).
Sex ist das attraktivste Signal – aus gutem Grund: Notwendig für die Arterhaltung.
WO, VERDAMMT, IST DAS Problem?
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#271   DDL   16:33:29 | Dienstag, 8. August 2006
@Pünktchen – Logik
„konnte diesen Widerspruch in Bezug auf das Lebensrecht nicht auflösen. Kann es Gegenstand eines Kompromisses sein oder nicht? Tertium non datur!“
Kann es nicht nur – ist es auch. Und damit meine ich nicht einmal die Ihnen so verhasste Regelung unseres StGB, sondern sogar die Lehre der Kirche. Sie meinen, das sei „absolut“? Soso.
Dann stellen Sie sich ‘mal einen Kult vor, der einen Schritt weiter geht, für den bereits Same und Eizelle „heilig“ sind und unter keinen(!) Umständen „sinnlos zu vergeuden“. Ich könnte mir ganz wunderbar einige fanatische Extremisten vorstellen, die das mit demselben Feuereifer vertreten wie Sie Ihre Position…
Gegenüber einer solchen Einstellung aber wäre die Lehre der Kirche nur ein Kompromiss. Die Verfechter des Kultes würden sie als eine Einschränkung des von ihnen viel früher angesetzten Lebensrechtes ansehen, als eine aufgeweichte und minderwertige Variante ihres eigenen Denkens.
Und mit genügend Phantasie können wir uns problemlos Denkschulen vorstellen, die noch weiter gehen als dieser hypothetische Kult (tatsächlich gibt es ja solche Auffassungen in diverser Hinsicht, wenn man nur einmal z.B. an jene denkt, die Tieren dieselben Rechte zugestehen möchte wie Menschen, oder jene, die darüberhinaus auch Pflanzen eine Seele zusprechen)…
Fazit: Jede soziale Übereinkunft ist ein Kompromiss – teilweise aus real existenten, teilweise aus hypothetischen Extrempositionen.
Tja. Und nun?
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#26   DDL   14:55:12 | Dienstag, 8. August 2006
Ach ja, „Durchsexualisierung“…
Ich würde gerne ‘mal einen einzigen, plausiblen Grund hören, warum man die sexuellen Funktionen grundlegend anders behandeln sollte als, sagen wir, die Nahrungsaufnahme?
Nun?
Was ist so schröcklich an diesem Aspekt des Menschseins, dass man es zur heiligmachenden Gnade erhebt, ihn selten oder – im Idealfall – nie auszuleben?
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#30   DDL   12:28:05 | Dienstag, 8. August 2006
Ansgar
Dass Antisemitismus bei weitem älter ist als Voltaire, sollte aber doch bekannt sein, oder? Und dass er eben auch (und nicht gerade zum geringsten Teil) seine Wurzeln in dem Schauermärchen von den bösen Juden, die den armen Heiland gekreuzigt haben, hat, ebenfalls – das wird ja von manchen heute noch als „Argument“ eingebracht, obwohl sich Ihre Kirche mittlerweile m.W. davon (sprich: von ihren früheren Gepflogenheiten) erfreulicherweise distanziert hat.
Gucken Sie ‘mal nach nebenan ins kreuzforum, wie man da über die Juden herumschwadroniert – im besten Falle eingebildet jovial, in schlimmerer Lesart verbissen und empört, weil diese Hundsfotte sich doch tatsächlich erdreisten, auf Teufel kaputt nicht christlich werden zu wollen.
DAS ist „Antisemitismus“: Juden nicht Juden sein lassen zu wollen.
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#6   DDL   12:05:12 | Dienstag, 8. August 2006
Königlich
„Nach christlichem Verständnis muß Geschlechtserziehung vor allem eine Erziehung zur Keuschheit sein.“
Oder, anders ausgedrückt:
Nach (angeblich) christlichem Verständis nähert man sich der Sexualität am besten an, indem man sie bleiben lässt.
Super.
Bei solchen Äußerungen muss ich immer auf denm Kalender gucken und mich beruhigen, dass wir doch im 21. Jahrhundert leben – und nicht im 11.
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#30   DDL   12:49:02 | Montag, 7. August 2006
@Moritz
„Und ich habe überhaupt keine Lust auf politisch korrekten Neusprech!“
Sagen wir doch lieber, Sie haben ganz einfach keine Lust dazu, Menschen, die Ihnen nichts bedeuten, und erst recht solche, die Sie nicht verknusen können, mit dem Respekt zu behandeln, den jeder Mensch erwarten kann.
Denn genau das ist es es, worum es geht: Respekt davor, wie Menschen genannt (oder eben nicht genannt) werden wollen. Ihre Linie ist allerdings weit eher, sich zum universellen Richter aufzuschwingen, ganz so, als läge es ausgerechnet in Ihrer Kompetenz, die Dinge und Menschen zu klassifizieren. Das haben Sie ja weiß Gott schon oft genug demonstriert hier.
Sie können aber ‘mal nachlesen, was Schwarze selbst von diesem Wort „Neger“ halten. Sogar auf deutsch. Der Text trägt bezeichnenderweise den Titel „Don’t You Call Me Neger“ www.bpb.de/…u_Call_Me_Neger.html
Die Autorin ist übrigens Deutsche und schwarz – soviel zu „Probleme der Amis“. Und wo wir gerade dabei sind: Der Singular von „Neger“ im Englischen lautet „negro“ (kein „e“, das ist nuer im Plural). Im Online-Dictionary Leo dict.leo.org/?lp=ende&lp=frd… finden Sie hinter jeder Übersetzungsmöglichkeit des Begriffs „Neger“ ein „(pej.)“. Dürfte klar sein, was das heißt.
Sie liegen auf der gesamten Linie daneben, aber Sie würden sich vermutlich eher die Zunge abbeißen, ehe Sie sich von Ihrem eingebildeten Recht verabschieden, Menschen nach Gusto mit Pejorativen zu belegen.
Redaktion benachrichtigen „Mein Leben ist kaputt“
#103   DDL   07:25:25 | Sonntag, 6. August 2006
@Martin24
Herzlichen Dank für diesen vergnüglichen Link, ich habe sehr gelacht. Eine kompaktere Zusammenfassung von allen blödsinnigen Verschwörungstheorien findet man nicht einmal in der berühmten Illuminatus!-Trilogie.
Geben Sie’s zu, bei dem Gedanken, den Schmonzes könnte jemand tatsächlich ernst nehmen, richten sich Ihnen auch die Nackenhaare auf, stimmts?
Köstlich, köstlich…!
Redaktion benachrichtigen Kein Machwerk der Beliebigkeit
#45   DDL   07:22:29 | Sonntag, 6. August 2006
Welchen Eindruck dieser innerkirchliche Hickhack…
…aug einen Nichtkatholiken macht, brauche ich wohl niemandem zu sagen – das kann man sich denken.
Nun mögen natürlich manche sagen: „Hey, was wollen Sie eigentlich, Sie erzählen doch alle Nase lang, dass Sie Agnostiker seien, auf so jemandes Meinung können wir verzichten.“ (Gell, mindestens manche denken das doch, wenn ich es wage, zu solchen Themen meinen Schnabel aufzureißen?)…
Nur mögen diejenigen sich dann bitte ‘mal vor Augen halten, dass ich zu jenen gehöre, die Sie missionieren und bekehren sollen, vom rechten Glauben überzeugen und so. Mit dem Ringelpiez? Ich bitte Sie! Kinderkram.
Nach außen, ja-ha, da tut man immer so, als sei der Papst der eigentlicher Herrscher über alles, der Maßgebliche, das Ultimum. Und intern? Zustände wie in der Endzeit des Deutschen Reiches, als der Kaiser nur noch ein Titel war und die Fürstchen sich um die Pfründe prügelten.
Mein Vorschlag: Bekommen Sie das erst einmal intern auf die Reihe, dann reden wir über Mission, ja? Wer wollte denn freiwillig zu so einem Verein, wo vorn nicht weiß, was hinten ist?
(Allerdings will ich gerne zugeben, dass mich an der Piussekte noch manch anderes als dieses intrigante Ränkespiel stört – wenn ich mir manche antidemokratischen Äußerungen, speziell im kreuzforum, wo man nach der Monarchie lechzt, so anschaue… Benedikt weiß schon, warum er Sie auf Abstand hält. Der Mann ist nicht dumm, der weiß, was er sich mit Zugeständnissen an Ihre reaktionäre Sekte einhandeln würde.)
Redaktion benachrichtigen „Mein Leben ist kaputt“
#100   DDL   02:17:01 | Sonntag, 6. August 2006
@blueberry
„Richtig! Ganze Klezmer Musiker…“
Sorry, versteh’ ich nicht.
„Die Story vom NT ist so tief im Volk angekommen, dass…“
Ich sag’s nicht gerne, aber ich finde Ihren unangemessenen Beißreflex betrüblich. Ich habe nie gesagt, dass ich Juden „irgendwie niederträchtig“ fände, und ich würde so einen Gedanken auch für idiotisch halten. Warum sagen Sie so etwas? Alles, was ich sagte, war, dass ich eine gewisse Genervtheit beobachte, sogar an mir, obwohl ich mich darüber ärgere – aber sie ist da, und sie ist nicht förderlich. Ich führe das darauf zurück, dass wir von Juden nahezu ausschließlich in Negativzusammenhängen hören. Wie wohltuend war es, vor einer Weile beim jüdischen Museum Berlin mit einem sehr netten und hochgebildeten, jungen Juden zu sprechen, in dem all dieses Gequassel ‘mal keine Rolle spielte. Das sind ganz einfach Menschen wie Du und ich, aber wir erleben sie qua Medien fast exklusiv als „irgendwie problembehaftet“.
„Und was hätte MAN machen müssen?“
„Man“ hätte mehr in die Richtung besagten Museums gehen sollen, schon lange: Dort wird das Judentum in seiner Vielfalt gezeigt, ganz einfach. Sicher, die Shoah spielt dort eine Rolle, aber eben nicht die zentrale, alles überstrahlende. Dort erlebt man das Judentum als eine faszinierende, alte Zivilisation.
„Was wollen die Menschen die diese Briefe geschrieben haben?“
Keine Ahnung. Aber ich lasse mich nicht gerne in die Antisemitenecke stellen, insofern weine ich nicht um hagalil.com. Nachvollziehbar, oder?
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#29   DDL   00:54:50 | Sonntag, 6. August 2006
@DieFidele
„Unterstützen wir die Hilfsorganisationen mit Wort und Tat und Gebet!“
„Tat“ klingt gut, bedeutet aber in erster Linie: Griff in den eigenen Geldbeutel. Wieviel genau haben Sie denn schon so für bedürftige Schwangere gespendet? Nur keine falsche Bescheidenheit – tue Gutes und rede darüber, nicht wahr?
In Anbetracht der Tatsache, dass die Mehrheit der betroffenen Frauen an keinen oder doch zumindest nicht an speziell Ihren Gott glaubt, dürften Frömmeleien übrigens so ziemlich das Allerletzte sein, was die in einer solchen Problemsituation hören wollen bzw. was ihnen hilft. So etwas machen Sie vielleicht, damit Sie sich als ein besserer Mensch fühlen (sehr zu Unrecht übrigens, IMHO), aber denen ist damit zero geholfen.
Nicht einmal dann, wenn Sie behaupten, dass es des Glaubens auf seiten der Betroffenen ja gar nicht bedürfe, weil ja Ihr Gebet zwischen Ihnen und Ihrem Gott stattfände: Was soll denn das für ein Gott sein, der zwar die Macht hätte, ein Leben (das ihm ja, Ihrer Meinung nach, so ungeheuer wichtig ist!) unbedingt auf die Welt zu bringen, das aber nicht tut, sich dann aber von den Gebetsbitten einer Person, die die Betroffene gar nicht kennt, bequatschen lässt? Entweder Ihr Gott ist barmherzig oder er ist es nicht – wenn er zur Barmherzigkeit aber Ihrer Erinnerung oder Aufmunterung bedarf, ist er jedenfalls ein sehr merkwürdiger und alles andere als verehrenswerter Gott, allenfalls ein launischer und eitler.
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#96   DDL   23:46:06 | Samstag, 5. August 2006
@blueberry – Zu der Sache mit hagalil.com
1500 Zeichen beschränken die Darstellung etwas und zwingen zur Verkürzung.
Natürlich ist es nicht so, dass ich „Juden nicht mehr leiden kann“. Ich bin nicht so dumm und verurteile eine ganze Religion aufgrund eines Einzelfalles.
Nein, der Mechanismus ist ein anderer.
Überlegen Sie ‘mal: Wo und in welchem Kontext hört der Normalmensch den Begriff „Jude“ normalerweise? Aufgrund der Shoah gibt es in Deutschland ja kaum noch welche, man spricht also wesentlich mehr VON ihnen als MIT ihnen. Nun, in welchem Kontext wäre das?
a) Holocaust, 3. Reich, irgendwas in die Richtung
b) „Der Zentralrat der Juden hat heute seine Bedenken angesichts…“ blablabla
c) brandaktuell: „Israelische Bombenangriffe auf die Wohnviertel von…“
Welche Geschmacksrichtung hat das? Welche Assoziationsketten bilden sich da bei stetem Repetieren? Sicher keine positiven! Und „die Juden“ können nicht einmal etwas dafür, denn was wir in den Medien hören, geht zu 99% auf irgendwelche Wortführer oder solche, die es sein wollen, zurück. Dieser Mechanimus ist ungut, aber wie!
Ich sag’ Ihnen ‘mal was: Die Mehrheit der Deutschen hat überhaupt nichts „gegen Juden“. Aber GENERVT sind sie mittlerweile, und das ist fatal, das darf nicht sein und hätte nicht sein müssen.
Nein, ich kann Juden „leiden“. Aber bei dem BEGRIFF muss ich an diese Unterstellung denken.
Bzgl. Jawohl! übrigens: Nicht aufregen. Der Account mach sich einen Jux daraus, hier á la Destructivus („Streit um Asterix“) zu agieren. Mal so, mal so.
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#223   DDL   23:36:23 | Samstag, 5. August 2006
@Jawohl!
Ich glaube, mein Schwein pfeift?
Dann behaupte ich jetzt ‘mal eben flugs, Sie seien ein Doppelaccount von „Beobachrein“ und haben die vergangenen US-Präsidentenwahlen manipuliert.
Das war wohl ‘mal wieder eines aus den „50% Müll“, hm?
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#220   DDL   23:14:17 | Samstag, 5. August 2006
@Pünktchen
Okay, fügen Sie der Liste „Dummheiten, die ich einfach ‘mal so behauptet habe, an denen aber nicht der geringste Funke wahr ist, was ich wahlweise entweder wusste oder doch mindestens hinreichend sicher annehmen konnte, aber was mich nicht davon abgehalten hat, munter Blödsinn zu erzählen“ meine angebliche Identität mit „Madame Pompadour“ hinzu. Keine Ahnung, wer das war, möglicherweise (frei assoziativ, aber ich weiß es nicht) „Aphrodite“ mit ihrem Hang zu bekannten, weiblichen Namen.
Was versprechen Sie sich eigentlich von derlei Herumlügen? Sie stehen doch vor aller Welt peinlichst berührt da, wenn jeder sieht, dass Sie sich den Quatsch aus den Fingern saugen, mein Bester.
So verzweifelt? So unfähig, ‘mir ‘mal rein sachlich-argumentativ „eine zu verpassen“, dass Sie sich ständig auf dieses unterirdische Niveau begeben müssen und puren Schwachsinn zusammenfabulieren? In Wahrheit demontieren Sie sich doch nur selbst mit dem Quatsch, nimmt Sie doch außer Ihren Claqueuren eh’ keiner mehr ernst hier.
Fragen Sie doch die kreuz.net-Redaktion, ob ich „Madame Pompadour“ war. Und wo Sie gerade dabei sind, fragen Sie bei mozart.at nach. Aber wozu? Sie wissen ja, wie Sie unverforen lügen.
Sie wissen es. Ich weiß es. Der Rest der mittlerweile popcornfutternden Mitleserschaft urteilt nach Beweislage.
Da sieht’s aber verdammt traurig aus auf Ihrer Seite…
Redaktion benachrichtigen „Mein Leben ist kaputt“
#93   DDL   23:03:41 | Samstag, 5. August 2006
Couldn’t resist ;O)
Was, Du willst die WAHRHEIT wissen?
Also höre her, mein Sohn!
Merke auf und lausch’ beflissen,
will’s nicht wiederholen müssen
denn ich, ich kenne sie ja schon.
Also war, vor tausend Jahren,
er, der große, wilde Watz.
Dies, so haben wir erfahren
von jenen, die zugegen waren
hatt’ in Sonstwofern den Platz.
Der wilde Watz, er ist allmächtig…
Wie? Das geht nicht? Schweig doch still!
Dass ich hier stehe, zeigt’s doch prächtig!
Ich, der Lüge unverdächtig
sage das, weil ER es will!
Was? Willst es partout nicht schlucken,
Hier! Lies selbst! Da! Der Beweis!
Damals schrieben, heute drucken
die, die auf der WAHRHEIT glucken
alles auf, dem Watz zum Preis!
Bitte, WAS muss ich da hören?
Dieses Buch sei kein Beleg?
„Kein Beleg“, was die beschwören?
So ein Ärger mit Euch Gören!
Wie, Du glaubst nicht? SAKRILEG!
Er, der Watz, ist reine Liebe…
Nein, das widerspricht sich nicht!
Und furchtbar zürnt er dumpfen Trieben,
wird alle in den Orkus schieben
die nicht GLAUBEN an sein Licht!
Er, der Watz, hat uns gegeben,
völlige Unfehlbarkeit,
dass wir im watzigen Bestreben
stets nach seiner Watzheit streben
Also watze! Sei gescheit!
In Deinen Zügen les ich Zweifel
und werde schon vor Schrecken starr:
Deine Skepsis kommt vom TEUFEL!
Er will Dir Gift ins Herze träufeln!
Er hasst den Watz so ganz und gar…
Also siehe, wie’s geschrieben:
Was ich sage, das ist wahr.
So war’s damals, ist’s geblieben
wir nennen UNSER Tun stets „Lieben“,
das ANDERER jedoch „Gefahr“.
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#212   DDL   22:16:51 | Samstag, 5. August 2006
@Pünktchen – Vielen Dank
Natürlich hatte ich mich nicht der Illusion hingegeben, dass Sie sich für Ihr schuftiges Gebaren entschuldigen würde – dazu haben Sie sich schon zu oft als absichtlich mieser Charakter gezeigt.
Ich konnte allerdings mit hinreichender Sicherheit annehmen, dass Sie sich in der Tat nicht entblöden würden, den alten Quatsch mit der vorgeblichen „Manipulation“ wieder aufzuwärmen.
Halten wir doch einfach ‘mal fest, dass Sie ein dummer Schwätzer sind, der gar nicht weiß, wowon er da spricht, der es aber dennoch tut in der Absicht, jemandem etwas Dreck nachzuwerfen, und in der vergeblichen Hoffnung, es würde etwas hängen bleiben.
Ihnen fehlt die technische Kompetenz, überhaupt beurteilen zu können, worum es bei so einer „Manipulation“ geht, und offenkundig fehlt Ihnen auch jeglicher Anstand, dermaßen idiotische Anwürfe, die Sie im Traum nicht zu belegen imstande wären, einfach zu unterlassen.
Ich fordere Sie auf, Ihre absurde Behauptung zu BELEGEN, andernfalls, sich endlich zu ermannen, um Entschuldigung zu bitten. Und, bevor Sie auf die Idee kommen, solche „Belege“ zu erfinden: Es kostet mich eine Email, um eine Bestätigung von mozart.at (ich hatte überhaupt erst durch Sie je von dieser Website gehört, und das Minuten vor der angeblichen „Manipulation“) einzuholen, dass Sie wissentlich geraspelte Gülle erzählen.
Freut mich ja, dass Sie mir die technische Fähigkeit zutrauen, aber aus dem Munde eines technisch wie moralisch Unterentwickelten ist das nicht viel wert.
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#202   DDL   20:01:37 | Samstag, 5. August 2006
Irgendwie habe ich gerade…
…ein dringendes Bedürfnis, den Boden aufzuwischen.
Man glaubt ja gar nicht, wieviel Schleim ein Pünktchen produzieren kann.
Apropos „sachliche Diskussion“: Wo genau kann ich Ihre Entschuldigung für
a) die unwahre und völlig abstruse Behauptung, ich hätte irgendwelche Online-Umfragen „manipuliert“
b) die x-fache, despektierliche Ansprache als „Subjekt“
c) die genauso x-fache, böswillige Verdrehung meiner Aussagen hin zu deren kompletter Umkehr
nachlesen?
Dann können wir uns ‘mal über „sachlich“ unterhalten.
Troll.
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#179   DDL   06:39:11 | Samstag, 5. August 2006
@Jörg Guttenberger
Wenn kreuz.net nicht fundamentalistisch ist, dann weiß ich nicht, was sonst „fundamentalistisch“ ist. Das heißt nicht, dass jeder einzelne hier so wäre (methusalix z.B. ist es offenkundig nicht), aber die Site an sich ist es, noch dazu auf der Basis nicht des allgemeinen Katholizismus, sondern dieser Piussekte. Und kräftig braunes Gedankengut ist auch noch mit dabei – in Deutschland hätte der VS das unter Beobachtung, seien Sie sicher.
Übrigens, ich fordere Sie auch nicht auf, sich umzubenennen, weil wer anderes auch „Jörg“ heißt. ;O)
@Jawohl!
Wissen Sie, im Ohr eines Katholiken klingt das Ratzinger-Zitat, das Sie da bringen, natürlich fabelhaft. Jetzt drehen Sie den Spieß ‘mal um und machen sich klar, dass Ihr „Maß“ in den Augen eines Ungäubigen rein fiktiv ist, eine Massensuggestion, gemessen an der der Relativismus geradezu der Inbegriff des Realismus ist.
Das ist das Problem: Sie meinen, auf alle anderen herabsehen zu können, weil ja Sie „die Wahrheit“ gepachtet haben und alle anderen Denkmodelle nur schierer Wahnsinn sein können oder doch jedenfalls dem Ihren so weit unterlegen sei müssen, dass man sie hemmungslos verspotten sollte. Wir hingegen gucken ziemlich fassungslos darauf, wie Sie des Kaisers neue Kleider anbeten und das auch noch allen Ernstes als „moralisch überlegen“ zu verkaufen suchen.
Machen Sie sich das bitte klar: Ihre ganze Verkündigung, Auferstehung, der ganze Zinnober, das ist für uns FANTASY. Nicht mehr.
Ihr moralischer Sockel: Schiere Fiktion.
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#176   DDL   23:14:13 | Freitag, 4. August 2006
@Jörg Guttenberger
Das kommt davon, wenn man auf Moritz hört – der gute Mann hat ja noch nicht einmal begriffen, was es mit dem Aufnahmezeitpunkt eines Fotos und dem Zeitpunkt der Anlage einer Webseite auf sich hat – dem würde ich im Zweifelsfalle nicht ‘mal die Uhrzeit glauben ;O)
Meine private Website (genauer: ein Weblog) heißt „Eudemonia www.jawz.de/~demondelux/blog/“, hat aber mit der Eudemonia AG nichts zu tun.
Davon abgesehen: Seien Sie versichert, dass mich Pünktchens private Lebensumstände zero interessieren. Sie z.B. verwenden, nehme ich doch an, Realnamen samt Wohnort – habe ich je über Ihr Privatleben spekuliert? Warum sollte ich? Zum einen kenne ich Sie gar nicht, zum anderen, selbst wenn, würde das nicht hierhergehören.
Die wackeren Herrschaften Pünktchen und Moritz allerdings ergehen sich bevorzugt in luftigen (genauer: niederträchtigen) Spekulationen hinsichtlich meiner Person, von der sie überhaupt nichts wissen (können). Da wird dann halt flugs herumerfunden und laut über irgendwelche Abtreibungen, Psychotherapien oder was man sich sonst noch so aus den Fingern saugen kann, geschwatzt, Hauptsache, man zielt auf die Person, nicht auf Argumente.
Ziemlich armselig. Wenn man sowas nötig hat, hat man ein Problem.
@Moritz
Ich habe ja mittlerweile verstanden, dass Sie von etwas desto weniger verstehen, je mehr Sie davon reden. Fotos und Webseiten gehören demgemäß offenkundig in die Sparte, über die Sie endlos quasseln können. Sie sind mächtig stolz darauf, „DemonDeLuxe“ in Google eintippen zu können, gell?
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#154   DDL   16:37:35 | Freitag, 4. August 2006
@Jörg Guttenberger
Mir fehlt ein bisschen die Vorstellung, was Sie eigentlich meinen mit „wann menschliches Leben beginnt“ und dass das „umstritten“ sei. „Umstritten“ ist eigentlich nur eins, nämlich, wann man es so DEFINIERT, dass es vor Abtreibung zu schützen ist. Das hat aber nichts damit zu tun, „wann Leben beginnt“. DAS weiß man sehr genau.
Die in diesem Kontext gern gehörte „Klage über Geburtenrückgang“ hat hier eigentlich gar nichts verloren – diese Klage richtet sich gegen die Allgemeinheit, die Abtreibung aber ist persönliche Entscheidung, die zu akzeptieren ist. Wer über „Geburtenrückgang klagt“, soll doch bitte selber (mehr) Kinder in die Welt setzen, alles andere ist doch bloße Heuchelei. Bezeichnenderweise „klagen“ zumeist nur die Abtreibungsgegner.
In Sachen „Sexualtrieb“: Was Sie als „geordnet“ bezeichnen, ist eine Entwicklung der letzten paar Tausend Jahre, das sind lediglich Augenblicke in der menschlichen Entwicklung. Die Jahrmillionen davor hat man sich prächtig „ungeordnet“ vermehrt und weiterentwickelt.
Schließlich: Es ist in aller Regel fatal, fixe Regeln mit „immer“ einzuleiten, wenn nicht tatsächlich „immer“ gilt. So war z.B. Giacomo Casanova geradezu der Inbegriff ungehemmter Libido, und ist uns doch auch als Literat bekannt. Mozart galt als Wüstling – war er geistlos?
Zudem: Glauben Sie WIRKLICH, heute würden die Leute mehr Sex haben als früher? Das käme wohl darauf an, was man als „früher“ heranzieht, oder?
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#151   DDL   16:12:49 | Freitag, 4. August 2006
@Pünktchen
Wissen Sie, machen Sie das einfach, wie Sie das für richtig halten. Ich pfusch’ Ihnen da nicht rein. Meinetwegen schwängern Sie Dutzende von Frauen und üben dann Druck auf sie aus, dass sie nur ja Ihr Kind austragen, bittesehr, wenn die dumm genug dazu sind, sich von Ihnen an die Wand labern zu lassen…
Und wissen Sie was? ICH mache das, wie ICH das für richtig halte, und zwar vollkommen gesetzeskonform – Sie wedeln doch immer so gerne mit Urteilen? Na, sehen Sie! Was wollen Sie mehr? Sie, als so gesetzesversessener Zeitgenosse?
Ach so, das reicht Ihnen nicht? Ja, tut mir sehr leid, aber es geht Sie halt schlicht nichts an, wie ich (genauer: wir) das handhabe. Da haben Sie keine Kompetenz, kein Mandat, keine Chance und nix zu melden. Und wenn Sie noch dreimal soviel herumpelstilzen würden (kaum vorstellbar, aber Ihnen traue ich ja einiges zu).
Ich weiß, das muss Sie endlos frustrieren, wo Sie sich doch SOLCHE Mühe geben, die ganze Welt nach Ihrer Pfeife tanzen zu lassen.
So, jetzt können Sie ja noch ein bisserl von „Subjekt“ herumsalbadern, und Moritz macht Ihnen bestimmt auch gerne wieder den beflissenen Claqueur. Vielleicht mildert das ja den Frust Ihrer Ohnmacht.
Viel Spaß noch! :O)
Übrigens, Ihre Frage, die Sie da so endlos herunternudeln, ändert sich jedesmal… oder ist das nur, damit Sie wenigstens sich selbst nicht damit langweilen?
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#145   DDL   15:24:18 | Freitag, 4. August 2006
@Pünktchen
Sie möcht’ ich ‘mal sehen, wie Sie g’schert daherschwatzen, wenn Ihnen gegenüber eine in Tränen aufgelöste, junge Frau sitzt, die aus irgendwelchen Gründen, die IHR alles bedeuten, ihre Schwangerschaft, von der sie eben erfahren hat und die sie nicht wollte, auf gar keinen Fall austragen will.
Das heißt, nein, ich möchte es lieber doch nicht sehen, denn das hieße ja, einen wie Sie auf so ein bedauernswertes Geschöpf loszulassen.
Wenn Sie gar so scharf auf Kinder sind: Reden Sie nicht lang’ herum, machen Sie welche! Aber lassen Sie Ihre nervigen Versuche bleiben, andere Menschen zwangszuverpflichten. Ist doch eh’ alles hohles Gerede – Sie werden die §§218ff nicht ändern.
Leben Sie damit.
Redaktion benachrichtigen Der Papst trifft seine Studenten + …
#15   DDL   13:52:52 | Freitag, 4. August 2006
@bonifatius
Bitte sehr:
Ich halte die ggw. kriegerischen Maßnahmen Israels für vollkommen unverantwortlich. Nicht nur, dass der (für sich genommen: berechtigte) Kampf gegen die Hisbollah auf dem Rücken Unschuldiger und Unbeteiligter ausgetragen wird; darüberhinaus ist man sich in der Chefetage Israels offenbar nicht im Klaren, welche Pandorabüchse man da geöffnet hat. Sollten die Kampfhandlungen nicht SEHR bald zum Erliegen kommen, prognostiziere ich einen mindestens ein Jahrzehnt währenden „Schwelkrieg“, gemessen an dem die bisherigen Terroropfer durch Hisbollah-Rakten wie ein Kinderspiel erscheinen. Man wird Israel die Toten nicht vergessen, und sie werden Grund und Anlass für Gegenschläge sein, die wiederum Gegenschläge provozieren etc. pp.
Nichts rechtfertigt die Terroranschläge muslimischer Fanatiker; aber diese wiederum rechtfertigen in keinster Weise den Mord an Menschen, deren „Verbrechen“ darin besteht, in derselben Region zu leben wie die Attentäter.
Israel setzt sich mit seiner halsbrecherischen Aktion der Gefahr der völligen, internationalen Isolation aus – der bislang zuverlässigste Partner, die USA, ist durch seine Irak-Eskapaden außenpolitisch so angeschlagen, dass er es nicht riskieren darf, allein gegen die Weltmeinung anzugehen. Was aber ein Israel „mit dem Rücken zur Wand“ bedeutet, sollte jedem klar sein.
Deutlich genug?
Nichtsdestotrotz sehe ich für die hier aufflackernden Antisemitismen nicht den Hauch einer Daseinsberechtigung.
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#135   DDL   13:14:44 | Freitag, 4. August 2006
@Ich denke oft an Piroschka – Vergebliche Liebesmüh
Moritz, Pünktchen & Co. sind an einer Lösung nicht interessiert. Das Interesse gilt lediglich dem Durchsetzen der eigenen Anschauung, und zwar zu 100%, ohne Abstriche, ohne Rücksicht, ohne Kompromiss – wie Moritz ja eben selbst betont hat.
Da wird hier verniedlicht (existenzielle, für das ganze Leben Konsequenzen habende Fragen werden als „flach“ bewertet), dafür wird dort überhöht (unbewusste, unempfindliche Zellhaufen mit Menschwerdungspotenzial werden über den bewussten, entwickelten Menschen, der sie beherbergt, gestellt), und sobald jemand ernsthaft reden will, aber sich nicht zu 100% zu dem bekennt, was die als „weiß“ sehen, ist alles „Quatsch“.
Da kann man nur froh sein, dass dies eine Demokratie ist und solche Leute nicht das Sagen haben. Nicht auszudenken…
Redaktion benachrichtigen Wer schiebt mal deinen Rollstuhl?
#18   DDL   01:40:06 | Freitag, 4. August 2006
@Benedikt – Ich denke, man kann
Halten wir zunächst fest:
Wer getötet, wird, obwohl er leben will, dem geschieht Unrecht.
Wer zum Leben gezwungen wird, obwohl er sterben will, dem geschieht Unrecht.
Das als Grundsatz. Fragen wie die, wie man den „wirklichen“ Willen ermitteln und sichern kann, sind nachgeordnet, aber grundsätzlich lösbar: Wir gehen ja auch in allen anderen Rechtsaspekten davon aus, den „wirklichen Willen“ eines Menschen ermitteln zu können, warum also nicht auch hier?
BEIDE Extrempositionen (unbedingte Lebenserhaltungs vs. liberale Euthanasie) bedingen ein Maximum an Unrecht auf dem jeweils anderen Ende der Skala.
Daher gilt es m.E., eine Mittelposition einzunehmen, die vor allem die Wahlfreiheit des Individdums berücksichtigt. Klar muss sein: Einen Weg, der 100% fehlerfrei funktioniert, gibt es nicht (vertrauen Sie da einem alten Programmierhasen – wer „100%“ fordert, wird immer scheitern).
Gesucht wird der Modus, bei dem die zu erwartende Fehlerquote an beiden Skalenenden geringer ist als bei einem der beiden Extreme. Possierlicherweise ist das, bis zu einem gewissen Grad, gerade durch die unterschiedliche Gesetzgebung der Staaten gegeben: Es GIBT eine Wahl. So gesehen, sind die „Angstflüchtlinge“ ein Beleg dafür, dass der eigene Wille Berücksichtigung findet. Im Prinzip müsste man nur noch versuchen, diese Wahlfreiheit INNERHALB eines Landes zu ermöglichen – et voilá! Jeder, wie er will.
Keine Lösung für Sie?
Redaktion benachrichtigen Wer schiebt mal deinen Rollstuhl?
#15   DDL   00:45:08 | Freitag, 4. August 2006
@Methobelix
Fairerweise muss man bei Benedikt aber festhalten, dass er nicht zur „ich lüge, weil mir kein gescheites Argument einfällt“-Fraktion gehört. Die von Ihnen konstatierte „Brille“ trägt er zwar sicher (tun wir das nicht alle), aber ihn und vor allem sein Diskussionsverhalten mit dem Pünktchens zu vergleichen, ist eine feiste Beleidigung, die er nicht verdient hat.
Zweifellos gibt es beide Extreme: Die Menschen, die auf gar keinen Fall gegen Ihren Willen getötet werden wollen, und aus (berechtigter oder eingebildeter) Sorge an andere Orte fliehen; und die, die Angst haben, jahrelang unter diabolischen Schmerzen dahinvegetieren zu müssen. Beides ist verständlich, beidem muss man Rechnung tragen. Es gibt hier gar kein „wahr“ oder „falsch“, weil dies letztlich im Denken und Wollen des betroffenen Menschen verankert ist.
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#102   DDL   23:20:14 | Donnerstag, 3. August 2006
@Benedikt
Äh… es klafft eine gewisse Lücke zwischen der Zuerkennung von Menschenwürde beim Embryo bis hinab zur Blastula, sowie der Dominanz dieser Rechte über die Selbstbestimmungsrechte der Frau… und der Anerkennung der Fristenlösung andererseits. Und, ja, eine explizite Freistellung von Strafe ist eine „Anerkennung“, das wissen Sie auch.
@Pünktchen
Mein Bester, Ihnen sage ich noch nicht einmal die Uhrzeit, wenn Sie danach fragen – ja, das macht mir Vergnügen. :O)
Das haben Sie Ihrem eigenen Verhalten zuzuschreiben. Ich habe Sie als Verleumder, Verdreher und glatten Lügner kennengelernt, da können Sie von mir – vorbehaltlich einer Entschuldigung – nicht das geringste Entgegenkommen erwarten.
Stattdessen beschränke ich mich darauf, Ihnen hin und wieder den eigenen Quatsch um die Ohren zu hauen. Auch das äußerst vergnüglich, denn Sie liefern reichlich Stoff dafür und demonstrieren stets aufs Neue, zu welchen erbärmlichen Tricks Extremisten greifen, um ihre Extrempositionen mit allen Mitteln durchzuprügeln.
Ich bin dabei nur nicht so penetrant wie Sie: Es genügt mir, die peinliche Methodik bloßzustellen; wen’s interessiert, der liest es, und Sie, Sie werden’s ja ohnehin leugnen, also was hätte ich davon, mich in repetitivem Gezeter zu ergehen, wie Sie das doch so viel plastischer demonstrieren?
Viel Spaß noch. ;O)
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#98   DDL   23:01:50 | Donnerstag, 3. August 2006
@Benedikt
Naja, was Sie unten geschrieben hatten, ist ja soweit korrekt – aber da fehlt noch ein bisserl was. So, wie Sie das schreiben (und wie Pünktchen es natürlich feiert), hat man doch gewisse Verständnisprobleme, wie sich das mit den §§218ff verträgt.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder der Gesetzgeber hat gepennt und es verträgt sich gar nicht.
Oder Sie heban ein bisserl was unterschlagen, das diesen ansonsten erstaunlichen Widerspruch erklären würde.
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#96   DDL   22:41:33 | Donnerstag, 3. August 2006
@Hódmezövásárhelykutasipuszta
Wissen Sie eigentlich, wie schön das ist, unter dem ganzen Pünktchen-Gezeter Worte wie Ihre zu lesen? Und charakterisiert haben sie ihn auch noch trefflich, nicht schlecht ;O)
@Pünktchen
Gerade haben Sie mir wieder zu einem breiten Grinsen verholfen. Wie bitte? Ja doch, Sie. Ich habe nämlich in einer Mußeminute dann doch ‘mal den Vortrag von Prof. Starck gelesen, den Sie wie das Evangelium herumschwenken und von dem Sie von jedem erwarten, dass er ihn sofort brav durchbüffelt, sobald Sie den Link hinwerfen.
Was daran zum Grinsen ist? Na, Pünktchen, es ist doch zum Grinsen, wenn Sie immer alles mögliche einfordern zu können glauben, aber die so hochgelobten Texte selbst nicht lesen. Den Vortrag von Prof. Starck können Sie gar nicht ganz gelesen haben, sonst wäre Ihnen der Satz „Jedenfalls das Schuldrecht, Familienrecht und besonders das Erbrecht enthalten zahlreiche Vorschriften, die dessen künftige Rechte sichern.“ aufgefallen und Sie hätten sich nicht mit Ihrem Unsinn bzgl. des Zivilrechtes blamiert.
Übrigens redet der werte Prof. Starck gelegentlich auch Unfug, so, wenn er sagt: „Aus einer Sache kann niemals eine Person werden.“ Das ist insofern putzig, als es im Kontext der in-vitro-Zeugung gesagt wird, die doch das Paradebeispiel dafür ist, wie (aus seiner Sicht, wohlgemerkt) „Person“ aus „Sache“ wird. Sein juristisch prall daherkommender Spruch ist biologischer Nonsens.
@Benedikt
Und kein Wort über die „real existierende Gesetzgebung“ der §§218 ff?
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#75   DDL   14:28:18 | Donnerstag, 3. August 2006
@Pünktchen
„Wenn DDL nun das Erbrecht ins Spiel bringt, bitteschön, auch hier kann wi-bi falsifiziert werden.“
Anders ausgedrückt: Sie geben zu, dass Sie Mist erzählt hatten, wollen es aber auf wi-bi, den ich gar nicht angesprochen hatte, umbiegen. Sie aufrichtiger Diskutant…
Allerdings stimmt auch die angebliche Falsifizierbarkeit so nicht, denn in seinem Hinweis auf §1 hat wi-bi zweifelsohne Recht. Nur Sie eben nicht in Ihrer gerade widerlegten Behauptung, das Zivilrecht handele exklusiv von bereits geborenen Menschen. Sehr zu Ihrem Verdruss tut das Erbrecht nämlich genau das, was Sie so prall als „unsinnig“ bezeichnet hatten.
Noch ein Tip: Es gibt einen Unterschied zwischen „können“ und „wollen“. Und momentan macht es mir viel zu viel Spaß, Sie auf dem immer gleichen Satz herumreiten zu sehen. Sie werden Gagatüt Gawlik immer ähnlicher, wissen Sie das? Der hat auch so einen Spruch, von dem er meint, herrisch Antworten einfordern zu können – und sich, auch wie Sie, regelmäßig darin täuscht. Er ist übrigens ein vergleichbar angenehmer Diskutant wie Sie… hm… wenn ich so darüber nachdenke… Gabriel? Bist DU es?
@Sulpicius
Dafür, dass Sie meine Kommentare nicht lesen, kommentieren Sie sie aber fleißig. Aber dass Sie sie nie GANZ lesen, erklärt natürlich, dass Sie sie praktisch nie verstehen.
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#70   DDL   13:44:49 | Donnerstag, 3. August 2006
@Sulpi
Ach?
Wann denn so?
Oder meinen Sie, wenn ich gelegentlich ‘mal eine Definition bei Wikipedia verlinke?
Das ist zuweilen leider bitter nötig – man sagt, hier wüssten manche noch nicht einmal, was „Mord“ und „Sodomie“ ist, obwohl sie die Vokabeln ständig gebrauchen.
Aber „Texte“?
Helfen Sie mir ‘mal, wann hätte ich denn sowas gefordert, so wie Pünktchen hier, der sich aufführt wie der Oberlehrer bei der Hausaufgabenkontrolle?
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#68   DDL   13:38:48 | Donnerstag, 3. August 2006
@Pünktchen
Es täte Ihnen wohl, wenn Sie sich ‘mal einen Tick weniger wichtig nähmen: Sie sprechen hier mit erwachsenen Menschen, nicht Ihren befehlsempfängern, und wenn Sie glauben, jeder müsste auf Ihr Fingerschnippen irgendwelche Fragen beantworten, Stellung beziehen oder gar von Ihnen vorgeworfene Texte durchwälzen, dann verschätzen Sie sich gewaltig in Ihren Kompetenzen.
Gleichwohl bin ich ‘mal so nett und sage Ihnen, warum ich auf Ihre Einlassung bzgl. BGB nichts gesagt hatte:
Weil’s falsch ist.
Schlagen Sie ‘mal das Erbrecht nach, dann kommen Sie dahinter.
Dies nur, weil Sie die unangenehme Neigung haben, Schweigen als Niederlage des Gegenübers zu feiern, statt – wie hier – einfach ‘mal zu akzeptieren, dass nicht weniges, was Sie so ablassen, so wirr, verdreht und / oder unbeachtlich ist, dass man dazu nicht wirklich etwas sagen möchte, geschweige denn muss.
Und bevor Sie weiterherumprahlen mit Ihrem „weiteren Argument“: §1 BGB spricht von Rechten im Allgemeinen, Sie kaprizieren sich aber auf die Einschränkung einzelner. Solches Durcheinanderwurschteln ist ja Ihr Fach, scheint’s.
Apropos „verbindliche Auslegung“: Wie wär’s Sie akzeptierten diese selbst einmal? Die ganze Zeit quasseln Sie hier so, als stünde das BVerfG mit Ihnen auf einer Seite, dabei tut es das ganz ausdrücklich nicht, sondern sieht BEIDE Seiten – ein Gedanke, der Ihnen völlig unerträglich ist, und den Sie deshalb geflissentlich ausblenden und leugnen. Unseriöses Getue.
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#62   DDL   12:35:34 | Donnerstag, 3. August 2006
@Aloah
Was für ein Schwulst. Und noch dazu wider jede Logik: Immerhin beseitigt eine Abtreibung nur diesen materiellen Teil, also müsste ja – nach Ihrem famosen Weltbild – der nichtmaterielle Teil des „ganzen Menschen“ völlig unbeschadet bleiben (was weiß ich, was damit in Ihrer Fantasy-Posse geschieht – vielleicht geht er unmittelbar in den „Himmel“, da wollen Sie doch eh’ alle hin, also wäre doch alles bestens, ja?).
Dummerweise ist das völliger Unfug, und eine frisch befruchte Eizelle ist schon alleine deshalb kein Mensch, weil sich daraus zwei oder sogar mehr Menschen entwickeln können. Man spricht von „Potenzial“. „Mensch“ ist das nicht, und Sie werden’s auch in keiner seriösen Literatur so beschrieben sehen – weder beim BVergG noch in einem Biologiebuch.
@wi-bi
Putzig, den Verweis auf den §211 StGB und den §1 BGB brachte ich jüngst auch – allerdings taugt das alles nur begrenzt, denn gerade in diesen grundlegenden Dingen herrscht im deutschen Recht munteres Chaos. Genau das machen sich Leute wie Pünktchen ja zunutze: Sie geben die Nummer vom ungeheuer gesetzestreuen Bürger und zitieren seitenweise… aber sie zitieren immer nur die Hälfte, und natürlich die, die ihnen passt.
So gesetzestreu, wie sie sich geben, sind sie sowieso nicht, denn sie wollen die existierenden Gesetze ja gerade NICHT (schon absurd, dass ausgerechnet die dann immer mit Urteilen wedeln), und im Zweifel gilt eh’ deren privates „höheres Recht“.
Bigotterie wird hier halt noch wirklich GELEBT. Toll, gell?
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#56   DDL   12:18:47 | Donnerstag, 3. August 2006
@Pünktchen
„Wenn Sie recht hätten, daß von „menschlichem Leben“ in unserer Rechtsordnung erst ab der Geburt gesprochen würde, dann dürfte es ja auch den §218a StGB in der jetzigen Form nicht geben, der die Tötung vorgeburtlichen Lebens nach der Frist von zwölf Wochen nach der Empfängnis (also noch lange vor der Geburt!) unter Strafe stellt.“
Und wenn Sie Recht hätten, wäre der fristgerechte Schwangerschaftsabbruch nicht straffrei.
Thema erledigt.
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#154   DDL   12:24:58 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jawohl!
So, mein vorerst letztes Posting in diesem Thread, der ja doch nur wieder der üblichen Bande zum substanzlosen Schlammcatchen dient:
Nein, ich bin nicht Herr Becker. Von all dem Dummsinn, den Moritz so über mich ablässt, ist so ziemlich das einzig richtige der Name (den scheint er ja zu lieben).
M.W. ist übrigens auch Magnus Becker (alias „antiHomoLobby hier bei kreuz.net) nicht pädophil. Er ist zwar ein berüchtigter Hochstapler und hat sich bereits häufig als ein Mensch äußerst zweifelhaften Charakters mit einem Hang zu niederträchtigen Methoden gezeigt, aber Pädophilie gehört scheinbar nicht zu seinen Eigenschaften. Ein ausgeprägtes Interesse an jungen Mädchen, nun gut. Vorpubertäre? Soweit ich weiß, nicht. Und über weitere Dinge, die man „sexuelle Perversionen“ nennen könnte, weiß ich bei ihm nichts, und selbst, wenn er solche hätte, würden sie mich nicht interessieren, sofern er nicht deswegen vorbestraft wäre.
Vielleicht wollen Sie sich dieses Desinteresse für anderer Leute Intimleben auch aneignen?
@Moritz
Offenbar haben Sie mit „Koks“ weitaus mehr Erfahrung als ich. Und das in Ihrem Alter, ts…
So, viel Spaß noch beim Rumlästern. Wird Euch ohne mich aber eh’ zu öde werden ;O)
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#151   DDL   12:08:38 | Mittwoch, 2. August 2006
@Lästerbande :O)
@Jawohl
Aha. 3 Fragen:
a) Sie meinen vermutlich „Kindesmissbrauch“, oder? „Pädophile Handlungen“, das kann alles mögliche sein.
b) Was hat irgendwas mit Pädophilie mit mir zu tun?
c) Wie wollen Sie so etwas jemandem anhängen können, den Sie gar nicht kennen?
a) ist mir etwas nebulös, aber das ich die Antworten zu b) und c) ja kenne, Sie aber nihctsdestotrotz herumtröten… schenken Sie’s sich. Ich bin an weiterem Blödsinn dieser Art nicht wirklich interessiert.
@Moritz
Neben jemandem wie Ihnen wirkt man sogar arrogant, wenn man den Mund hält und zu Boden schaut. Sie wissen doch: Null ist größer als minus 6.
Übrigens putzig, Ihre bemühten Versuche, irgendein Geschwätz als „Prognose“ auszugeben: Gestern „prognostizierten“ Sie ja auch, dass ich umgehend antworten würde „noch während ich das schreibe“ ODER dass ich „beredt schweigen“ würde. Ganz großes Kino, Moritz. Ich mache dann ‘mal die Wettervorhersage á la Moritz: „Morgen wird die Sonne scheinen. Oder nicht. Aber auf jeden Fall hab’ ich’s vorhergesagt!“. Was immer passiert, Sie feiern sich, als ob Sie in irgendwas Recht hätten, und sei es noch so offenkundig, dass Sie Müll erzählt haben (hat Ihnen ja bereits – sehr zu recht – den Ehrentitel „Lästersack“ eingetragen… was ich etwas unfair gegenüber den armen Säcken finde).
Man muss ganz schön wenig zu sagen haben, wenn man sich auf so billige Scharaden einlässt, meinen Sie nicht? Und da dachte ich immer, mit dem Alter würde man weiser…
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#146   DDL   11:24:18 | Mittwoch, 2. August 2006
@Pünktchen
Ach soooooo… ja, wenn Sie *so* fragen… klingt ja wieder ganz anders! :O)
Schade nur, dass Sie wieder in Ihren Gossenjargon zurückfallen – so muss die „Frage selbst“ wohl einstweilen unbeantwortet bleiben. Aber vielleicht lernen Sie ja die Grundbegriffe menschlicher Kommunikation noch’mal, man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben. Allerdings hätte ich diesmal gern eine Entschuldigung für Ihre Frechheiten. Sie brauchen nicht zu glauben, ich ließe mir beliebig lange von irgendwelchen Rüpeln auf der Nase herumtanzen.
Also, Pünktchen, wie heißt das, wenn man etwas möchte? Und wenn man sich daneben benommen hat?
@Aloah
Nun geben Sie doch einfach zu, dass Sie von Logik und Mathematik nicht viel verstehen, ist doch kein Beinbruch. Ich z.B. habe keine Ahnung von Musik, man kann ja nicht alles wissen.
„Tu ich das?“
Ja, tun Sie. Mit Ihrem Vokabular könnte man ein Wörterbuch für Hilfshalbstarke füllen.
In unserem kleinen Dialog verwechseln Sie „absolut“ mit „exakt“. Das ist nicht dasselbe. Und übrigens: Ja, 2+2 ist tatsächlich EXAKT (oder, schief, aber in Ihren Worten: „absolut“) gleich 3.999…
„Ja was jetzt „Falsch“, oder gibt es doch Regeln? Typisch „Ja, aber…,“ Methode.“
Korrekt. Ja, aber. Es gibt Regeln, aber nahezu keine ist „absolut“. Das war, was ich eingangs bereits mit „Alles ist relativ“ sagte.
In Sachen „Test“: Aloah, ich kenne meine Pappenheimer mittelweile SEHR genau. Ich ahne schon beim Schreiben, WAS sie mir im Mund rumzudrehen versuchen werden. Pure Berechnung ;O)
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#142   DDL   10:30:21 | Mittwoch, 2. August 2006
@Pünktchen
Da Sie ausnahmsweise auf Ihre Spezialanrede „Subjekt“ verzichtet haben, hier eine Antwort auf diese Ihre Frage an mich:
akzeptiere ich fremdes menschliches Leben als Grenze meines Handelns oder erhebe ich mich als Handelnder zur Grenze für fremdes menschliches Leben?
Tja, Pünktchen, offenkundig tun Sie das ausweislich Ihres praktisch nicht vorhandenen Respekts (ich meine gar nicht nur Ihre flegeligen Anreden, sondern erinnere mich da der diversen Lügen, die Sie über mich verbreitet haben, weil Sie sich – irrig – davon billige Argumentationsvorteile versprachen) vor anderen Menschen nicht.
Hinzu kommt, dass Sie nimmermüde Ihre persönliche Sichtweise, die Sie nichts kostet als ein paar wohlfeile Kommentarpostings hier, moralisch und rechts-verbindlich machen wollen für jene, für die das lebenslange Konsequenzen bedeutet, mit denen Sie bequemerweise nichts zu schaffen haben. Damit dürfte auch der Letzte kapiert haben, dass Sie sich über alle und jeden zu erheben gedenken, was Ihnen dankenswerterweise nicht geling (was wiederum Ihre Verkniffenheit erklärt).
Das alles wissen Sie allerdings besser als ich, insofern war die Frage, vor allem in der Form: „akzeptiere ich…?“ ziemlich überflüssig.
Frage damit geklärt?
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#140   DDL   10:09:05 | Mittwoch, 2. August 2006
@Jawohl
Wenn Sie von „hier in Deutschland strafbar“ sprechen, meinen Sie, wie ich vermuten darf, die Strafbarkeit Ihrer verleumderischen Lügengeschichtchen?
Ansonsten wäre ich ja ‘mal gespannt zu erfahren, wie Sie, als eingebildeter Kenner der Materie, von all’ diesen schlimmen, furchtbaren und – vor allem – strafbaren „Perversionen“ wissen, merkwürdigerweise aber sonst niemand und vor allem nicht der Staatsanwalt? Rätsel über Rätsel… Sie werden sich doch nicht etwa mitschuldig machen, indem Sie Ihnen bekannte Straftaten nicht zur Anzeige bringen? Na sowas. Nun aber hopp, auf zur Polizei, worauf warten Sie?
Leute, Euch ist nichts zu billig, wenn Ihr Euch anders nicht zu helfen wisst. Aber die Tour kenne ich ja nun schon…
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#136   DDL   09:19:22 | Mittwoch, 2. August 2006
@virOblationis – Bewusstes Falschvesrtehen?
Lassen Sie sich von Pünktchens Phrasendrescherei nicht verwirren – so war das mit dem „das eigene Ich als Absolutum“ nicht gemeint, wie ich auch schon im ersten, diesbezüglichen Posting gesagt hatte. Der werte Diskussionspartner, der sich an despektierlicher Anrede ergötzt und sich dann wundert, wenn man ihn im Regen stehen lässt, hat zielgenau justament DIE Lesart davon verwendet, die ich explizit NICHT gemeint hatte (das war übrigens ein Experiment – ich wollte ‘mal sehen, ob er sich tatsächlich die Blöße gibt, obwohl jeder nachlesen kann, dass er’s verdreht).
Mit „Selbstvergötzung“ hat das nichts zu tun. Die Natur sorgt von ganz alleine dafür, dass sich jeder Mensch, im wahrsten Sinn des Wortes, „selbst der Nächste“ ist, deswegen gibt’s auch keine religiösen Mahnungen, sich um sich selbst zu kümmern und sich selbst zu lieben, denn das tun wir ganz von allein. Nein, die Regeln und Gebote sind ja dazu da, uns daran zu erinnern, dass andere eben „auch noch da sind“.
Sie selbst sind sich „absolut“ schon alleine dadurch, dass Ihre Welt mit Ihnen beginnt und endet und als Abbild in Ihrem Kopf existiert. „Ihre“ Wahrheit, „Ihre“ Welt.
Aber was red’ ich – an sich ist das selbsterklärend. Wenn man natürlich mit aller Gewalt „Selbstvergötzung“ daraus stricken möchte: Bitte, viel Vergnügen. Es ist zwar Unfug, aber wenn Sie sich so daran freuen.
Tip: Wenn Sie echte Selbstvergötzung suchen, die finden Sie bei den Satanisten.
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#132   DDL   08:34:53 | Mittwoch, 2. August 2006
@Pünktchen
Sie können mit einer Antwort rechnen, sobald Sie sich ‘mal besser benehmen als der Rotzlöffel, als welcher Sie sich hier präsentieren.
Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, Sie könnten sich hier aufführen wie mit offener Hose und dann auch noch herrisch Antworten auf Ihre Litaneien einfordern?
So nicht, Kleiner – und jetzt hab’ weiter Spaß damit, Dich selbst zum großen Sieger zu küren und Dir von Moritz auf die Schulter klopfen zu lassen. Wenn keiner mit einem reden will, ist „Das-letzte-Wort-haben“ kein Problem. ;O)
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#130   DDL   02:42:37 | Mittwoch, 2. August 2006
Übrigens, weil es so nett passt:
Ein Bild zum Thema idrewthis.org/2006/children.png (Der Typ mit den großen Ohrwascheln ist G.W.Bush)
Ach, übrigens, Pünktchen: So lange Sie sich nicht entblöden, Ihr Gegenüber als „Subjekt“ zu titulieren, so lange signalisieren Sie überdeutlich, dass es Ihnen nicht nur an der erforderlichen Reife und dem wünschenswerten Benimm mangelt, sondern tragen quasi ein in flammenden Lettern geschriebenes „Nehmt mich nicht ernst, ich will nur pöbeln!“ vor sich her. Verzichtbar.
@Moritz
Analog zu Ihrer Umdeutung von Pünktchens ad hominem gerichteter Polemik zu „Sachlichkeit“ darf ich Ihre unsinnige Zuerkennung eines „Schachmatt“ dann wohl als Hissen der weißen Flagge auffassen, ja? Man liegt, so als Faustregel, schon ganz gut, wenn man davon ausgeht, dass jeweils immer das Gegenteil der von Ihnen gemachten Aussagen zutrifft. Sie sind, wenn Sie so wollen, die inkarniertie Verneinung. „NOT TRUE“, logisch ausgedrückt.
Redaktion benachrichtigen Was ist die Lösung?
#40   DDL   01:56:42 | Mittwoch, 2. August 2006
@Benedikt
Dann ergänzen Sie’s doch :O)
Erwähnt wird es allerdings unter dem Lemma Sklavenhandel de.wikipedia.org/wiki/Sklavenhandel.
Redaktion benachrichtigen So fromm wie gebildet
#7   DDL   01:28:28 | Mittwoch, 2. August 2006
Danke, Benedikt
Ich kenn’ mich mit diesen innerkatholischen Titeln ja nun wahrlich nicht aus, deswegen frag’ ich. Ich stieß überhaupt nur auf diesen Artikel, weil er einer der wenigen war, in denen ursprünglich ‘mal kreuz.net verlinkt war, und nahm an, dass vermutlich auch einer der hiesigen Leser daran mitbastelt.
Laut Wikipedia wird „Prälat“ überwiegend als Ehrentitel vergeben. de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4lat Der ursprüngliche Verfasser hat sich da wohl etwas undeutlich ausgedrückt.
Nun ja, wie dem auch sei: Die Nennung NUR von „zu Peter und Paul“ ist für ein Lexikon nicht tolerabel, und wenn das Fest erwähnt werden soll, muss es schon einen Grund dafür geben. Ich hatte das in der entsprechenden Diskussion vermerkt, aber die wird geflissentlich ignoriert… :O(
(Btw. Putzig, das mit Rock am Ring wusste ich gar nicht mehr, ich hätte eher „Pink Pop“ mit Pfingsten assoziiert – aber nun ja, mein einziges „Rock am Ring“ war anno 1985… das legendäre erste!)
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson läuft Amok
#44   DDL   02:38:25 | Dienstag, 1. August 2006
@Sulpi
„Du bist wirklich bekifft…“
Mja, ist er wohl. Wo doch jeder von hier bis Bischofsheim weiß, dass Moritz nicht satisfaktionsfähig ist. Schon gemein von blueberry, darauf so herumzureiten.
Andererseits, der Knabe hat’s nun wirklich verdient. Wer sich so aus dem Fenster lehnt, braucht sich wirklich nicht zu wundern, wenn man ihn dann am Ziegenbärtchen zupft, bis er vom Sims in die eigene Gülle purzelt.
Gespannt wäre ich ja schon auf die Wahl der Waffen – Moritz würde sich vermutlich für „Spucken“ entscheiden, darin ist er ja geübt. Zu seinem Unglück versucht er’s immer „mit geschlossenem Visier“ und sehr unappetitlichen Konsequenzen…
Alternativ käme „Ansbeinpinkeln“ in Frage, aber der Gute bekommt das eigene ja kaum gehoben, wie wir bei seinen bemühten, aber fruchtlosen Anläufen dazu oft genug gesehen haben.
Neenee, das wird wohl nix mit „Duell“. Schade eigentlich, von mit hat der Knilch in memoriam seiner Dutzende von dumpfdusseligen Anwürfen ja auch noch ‘was gut.
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#99   DDL   01:57:57 | Dienstag, 1. August 2006
@Pünktchen – Sie drücken sich, wie immer
…um Ihr argumentatives Problem herum, dass jedes Absolutum bedingungslosen Einsatz erfordert. Das ist IHR Problem, nicht meins – ich bin ja tatsächlich Relativist insofern, als ich alles in Bezug zueinander setze und abwäge, keine unantastbaren Absoluta kenne (alles ist unter gewissen Umständen antastbar). Sie tun das zwar auch (das tut eigentlich JEDER Mensch), entblöden sich aber nichtsdestotrotz, vom „Absoluten“ zu schwadronieren, obwohl Sie diesem überhöhten Anspruch gar nicht gerecht werden wollen (vermutlich auch nicht können).
Noch einmal: „absolutes“ Einstehen für etwas bedingt völligen, bedingungslosen Einsatz. Es darf dann NICHTS wichtiger sein als das Absolutum, denn wenn etwas wichtiger ist als das, dann ist das Absolute eben nicht mehr absolut und verdient ganz einfach den Namen nicht.
Sie werden sich entscheiden müssen: Entweder, Sie gestehen ein, dass Ihr Eifer der Vokabel nicht gerecht wird, oder Sie verzichten einfach auf dieses, in diesem Kontext blödsinnige Wort.
Grenzenlose Überhöhung anderen gegenüber, aber Relativieren zugunsten der eigenen Bequemlichkeit, das geht nicht zusammen. Ich würde allerdings darauf wetten, dass Ihr „absolutes Einstehen für das Leben“ im wesentlichen aus Maulaffenfeilhalten in Internetforen besteht. Vielleicht werfen Sie gelegentlich noch einen Plastikembryo, das war’s dann. Aber von anderen erwarten sie, dass sie ihr Leben nach IHREN Paradigmen ausrichten? Lächerlich.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson läuft Amok
#40   DDL   23:01:40 | Montag, 31. Juli 2006
Armer Kerl…
Moritz, jetzt wird mir langsam einiges klar:
„Ich will doch nur Liebe!“
„Muß man sich verdienen, wie alles im Leben.“
Liebe ist ein Geschenk. Übrigens sogar nach Ihrer eigenen Kirchenlehre. Aber wer das Leben als Börsenplatz begreift, der muss vermutlich als so ein grämiger Gallenspucker enden, wie Sie uns das hier überreichlich zum Besten geben.
Mein Mitleid.
Redaktion benachrichtigen So fromm wie gebildet
#3   DDL   22:19:10 | Montag, 31. Juli 2006
@Sulpi
Nur kein Neid.
Redaktion benachrichtigen So fromm wie gebildet
#1   DDL   21:51:40 | Montag, 31. Juli 2006
Donnerwetter!
Das ist ja ‘mal ein informativer, ja, sogar sympathisch zu lesender Artikel. *nachschau* Dochdoch, mein Browser zeigt immer nocht www.kreuz.net an. Ich zücke dann ‘mal den roten Stift und den Kalender…
Schade nur, dass kreuz.net ‘mal wieder nicht über seinen journalistischen Schatten springen kann und nicht direkt die genaue Quelle nennt (ist es denn wirklich *SO* schwer, einen Link einzubauen?): …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=89375
Musste ich eben händisch heraussuchen, denn so ein Interview passt natürlich ausgezeichnet in den Wikipedia-Artikel über das priesterliche Geburtstagskind (und bekanntlich wird kreuz.net auf WP nicht verlinkt).
Dem „frommen und gebildeten Schönen“ weitere 50 Jahre – und dass er sich die durchblitzende Verschmitztheit auch weiterhin erhält :O)
Redaktion benachrichtigen „Von mir aus schlaft euch selber bei“
#48   DDL   20:55:09 | Montag, 31. Juli 2006
@Aloah
„Was von Gott ausgeht, ist vollkommen.“
Dann haben Sie in dem Moment ein Problem, in dem Sie das Zustandekommen von Fehlern oder „Sünde“ erklären wollen. Das Problem ist übrigens in etwa so alt wie Ihre Kirche. Man hat versucht, das mit der Auslagerung aller Negativbezüge auf „Satan“ zu lösen, aber das ist natürlich nur eine letztendlich sinnlose Umschichtung, denn entweder hat Satan ebenfalls seine Wurzeln in Gott (dann ist NICHT alles, was von Gott kommt, vollkommen), oder er ist eine eigenständige Entität, dann ist Gott nicht allmächtig und sowieso schon nicht der Schöpfer von allem.
Dass nicht alles, was von Gott ausgeht, vollkommen ist, sehen Sie übrigens an der Natur: Darin ist GAR NICHTS „vollkommen“ – alles ist immer noch verbesserungsfähig. Das nennt man „Evolution“.
„dass die christliche Verkündigung von Gott sagt, dass er von vornherein gar nicht unter Begriffe falle, ja größer sei als alles, was überhaupt gedacht werden könne.“
Dann wäre es an der Zeit, dass sich die christlichen Theologen das zu Herzen nähmen und sofort damit aufhören, alle möglichen Behauptungen über Gott aufzustellen. Entweder man kann ihn beschreiben oder nicht. Aber belobhudeln einerseits und andererseits alle Gegenrede mit der „Begründung“ abwiegeln, Gott entziehe sich der Beschreibung, das geht nicht.
„Man kann nichts ‘mit Gott erklären’.“
Ich stimme Ihnen hierin vollkommen zu. Und doch ist es genau das, was die Kirchen seit Jahrtausenden und auch heute noch tun.
Redaktion benachrichtigen „Von mir aus schlaft euch selber bei“
#41   DDL   20:12:54 | Montag, 31. Juli 2006
@Benedikt
Das skizzierte Handeln widerspricht nicht der Allmacht, sondern Ihrer Annahme davon, wie Gott diese anwendet.
Sie unterstellen, dass Gott „Kollateralschäden“ vermeiden WILL. Das ist, im Rahmen Ihres theologischen Gebäudes, eine folgerichtige Annahme, aber mit „Allmacht“ hat es nichts zu tun. Gott KÖNNTE auch aus reiner Willkür oder sogar Schadenfreude handeln. Er MUSS es können.
Wenn Sie Gott diese Fähigkeit, solch niedere Beweggründe zu haben, absprechen, ist das zwar nett im Sinne der Lehre vom „lieben Gott“, aber es beißt sich mit der Anforderung, buchstäblich alles für in seiner Macht zu halten.
Wenn Sie meinen, dieser kleine Seitendialog arte in Sophismus aus, dann haben Sie Recht. Das liegt aber primär daran, dass „Allmacht“ ein sinn-loser Begriff ist, der von uns Menschen gar nicht handhabbar ist, weil er zuviele unauflösbare Widersprüche aufwirft. Ich würde ihn gar nicht benutzen, wenn nicht die christlichen Apologeten ihn immer wieder im Munde führen würden, während sie der vorgeblich unbegrenzten Allmacht oft noch im selben Satz Hohn sprechen, indem sie Gott „gnaz sicher“ dieses oder jenes Attribut zusprechen.
„Allmacht“ aber ist ein exklusives Attribut: Wo es gilt, gilt kein anderes, das diese Allmacht irgendwie einschränken könnte.
Man vermeidet das Wort insgesamt wohl besser – ist ja eh’ ein Streit um Jehovas Bart ;O)
Redaktion benachrichtigen „Von mir aus schlaft euch selber bei“
#39   DDL   19:48:25 | Montag, 31. Juli 2006
@Benedikt – Allmacht
„Mit einer Seuche auch Millionen Unschuldige hinzuraffen widerspricht einer Allmacht aber deutlich.“
Naja, es widerspricht wohl eher dem Gedanken vom „barmherzigen Gott“. Der Allmacht widerspricht es nicht – der Allmacht widerspricht überhaupt gar nichts außer einer (wie immer gearteten) Einschränkung (darunter die Logik).
Allmacht umfasst eben alles, darunter auch alles Negative. Wenn „Gott“, wie Aloah es ausdrückt, „mächtig in allem“ ist, dann ist er auch zur größten Niedertracht, zur infamsten Lüge, zur abstoßendsten Bosheit fähig. Das heißt nicht, dass er irgendetwas davon ist, aber jedenfalls doch, dass er all das sein kann, sogar sein können muss, will man nicht seine Allmacht einschränken.
„Allmacht“ bedeutet letztendlich, das es keine – wie immer geartete – Aussage über so ein Wesen geben kann, die Anspruch auf Gültigkeit erheben dürfte, denn jede Definition, jede fixe Aussage wäre eine Einschränkung. Nicht einmal, wenn man die Bibel und die darin enthaltenen, selbstreferenziellen Aussagen als „Gottes Wort“ begreift, sagt das irgendetwas aus, denn ein allmächtiger Gott wäre durch nichts an gemachte Aussagen gebunden und könnte glatt gelogen haben. Muss nicht – aber kann.
Anders gesagt: Gerade die Überhöhung zum „allmächtigen“ Wesen macht Gott in jeder Hinsicht – auch der kirchlich-theologischen – völlig unbeschreiblich (was natürlich erst recht den so oft bemühten „Willen Gottes“ betrifft) und im Hinblick auf Erkenntnis untauglich, weil 100% unberechenbar.
Redaktion benachrichtigen „Von mir aus schlaft euch selber bei“
#26   DDL   18:48:49 | Montag, 31. Juli 2006
@Aloah – Nein
Mit „DDL“ und „deusexmachina“ komme ich aus.
Ändert nichts daran, dass ich „MissionX“ vollinhaltlich zustimme – aber das hatten Sie ja bereits erahnt.
In der Tat hat eine Religionsgemeinschaft „no say“ in der zivilrechtlichen Handhabung von Partner- und Gemeinschaften. Wie Sie das katholikenintern handhaben, ist wiederum IHRE Sache. Dazu würden Leute wie MissionX oder ich vermutlich zwar eine Meinung haben, aber gleichzeitig anerkennen, dass es nicht „unser Bier“ ist, unsere Meinung in dieser Hinsicht also unmaßgeblich.
Machen Sie also (intern), was Sie wollen, es hat ja nach außen keine weitere Bedeutung. Solange sowohl Sie sich als auch wir uns darüber im Klaren sind, ist alles paletti.
Wenn man sich dioese Foren so durchguckt, reicht das nur leider so manchem nicht. Tough luck.
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#323   DDL   18:36:13 | Montag, 31. Juli 2006
Immer, wenn…
…sich ‘mal eine fruchtbare und zivilisierte Diskussion, selbst an einem in dieser Hinsicht unwahrscheinlichen Ort, entfaltet, kommt irgendein Höhlentroll an und meint, mit unqualifiziertem Grunzen sein Missfallen kundtun zu müssen.
Welcome to the wonderful world of online communication.
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#310   DDL   23:02:46 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Benedikt (Teil 1)
„Sorry, aber wollen Sie mir grad erzählen die Menschen wären alle gut und heiligmäßig oder wie?“
Nein, absolut nicht. Es ist, im Gegenteil, Ihre Kirche, die behauptet, die Menschen seien schlecht. Ich für meinen Teil sehe keinen Sinn darin, überhaupt ein solches Pauschalurteil zu fällen. Die Menschen sind, wie sie sind, in manchem gut, in manchem schlecht, individuell verschieden… und dann wäre da noch das klitzekleine Detail, dass sich unsere Definitionen von „gut“ und „schlecht“ in stetem Wandel befinden.
„Der Mensch ist sündig“ ist, als absolute Aussage, in sich Unfug. Werturteile sind immer relativ – der Mensch ist also „sündig“, gemessen woran? An „Gott“? Das wäre insofern purer Sophismus, als Gott ein Ideal ist. „Gut“ oder „schlecht“ beim Menschen kann immer nur an anderen Menschen gemessen werden – es ist also witzlos, alle über einen Kamm zu scheren.
„Oftmals zu hören ist, dass ausschließlich der katholische Weg schlecht ist“
Aber nicht von mir, Benedikt. Es gibt unendlich viele Wege zu irren. Und der katholische ist bestimmt nicht der übelste davon (Allenfalls manche der sumpfigeren Derivate). Ich bin Programmierer – ich weiß sehr gut, dass jeder Weg ein „Trade-off“ ist (aus dem Abwägen davon besteht unsere „Kunst“).
„Wer sich für einen Weg fest entscheidet, hält diese Entscheidung idR für richtig.“
Dabei gehen Sie davon aus, dass man sich bei Glauben „entscheidet“. – seien wir doch bitte ehrlich: Beim Großteil der (weiter in Teil 2).
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#308   DDL   21:58:30 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Benedikt
Ich halte es insgesamt für unglücklich, dem katholischen einen „säkularen“ Weg gegenüberzustellen. Das würde implizieren, dass letzterer eine „säkulare Lehre“ hätte. Die gibt es aber gar nicht, jedenfalls nicht im Sinne des katholischen Lehramtes. Da können die, die stetig von irgendeiner „Ideologie“ reden, noch so schreien: Es wird dadurch nicht wahrer.
Aber sehen Sie doch einmal hin: Was Sie „meine Analyse“ nennen (tatsächlich sind ja viele andere vor und außer mir zu demselben Schluss gekommen), ist doch nichts anderes als die konsequente Weiterführung der Geschichte mit der Erbsünde: Zunächst einmal werden pauschal ALLE zu „Sündern“ erklärt, und anschließend preist man sich als das gottgesandte Heilmittel an. Man muss gar nicht bösartig sein, um hier Parallelen zum Kurpfuscher zu sehen, der einem erst eine Krankheit einredet, um so sein Wässerchen besser verkaufen zu können.
Im Übrigen rede ich ja nicht der Promiskuität das Wort, und der Probleme des (sagen wir mal korrekter) „nichtkatholischen Wegs“ bin ich mir bewusst: JEDER Weg bringt seine spezifischen Probleme mit sich. Das heißt aber nicht, dass andere Wege als der Ihre schlechter sein müssen. Von mir aus lassen wir beide parallel gelten und jeder darf sich individuell entscheiden. Aber dann muss man genau das auch gestatten und eben NICHT vom einzig denkbaren Heilsweg salbadern (sorry für die despektierliche Ausdrucksweise, aber dieses „die Wahrheit gepachtet haben“ ist mir in jeder Geschmacksrichtung ein Graus).
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#306   DDL   19:17:06 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
Ich hatte meine Antwort ja auch an Benedikt adressiert. ;O)
Allerdings: Ob es „grundsätzlich auch ohne (Ersatzbefriedigung) geht“, das ist zweifelhaft, jedenfalls beim Normalmenschen. Es mag einzelne geben, die darauf ganz verzichten können, ohne sich psychische Gewalt anzutun, aber „natürlich“ im harmlosesten Sinn des Wortes ist es nicht.
Was vermutlich bei einzelnen funktionieren kann(!), ist eine so starke Fokussierung auf anderes, dass der Geschlechtstrieb ganz einfach in den Hintergrund tritt. Das ergibt sich aber, ist wohl kaum bei jedem erzwingbar – wobei sich mir, ehrlich gesagt, auch nicht im mindesten erschließt, warum man es erzwingen SOLLTE oder was denn am Geschlechtstrieb bzw. den diversen Varianten seiner Befriedigung das Schlimme sein soll.
Meine These dazu muss in den Ohren eines gläubigen Katholiken natürlich provokant klingen: Ich bin der Überzeugung, dass man mit der Verteufelung des Sexuellen (von einer engen Gasse zur Fortpflanzung abgesehen) sehr gezielt eine Forderung aufgestellt hat, der der Normalmensch (und sogar der Normalpriester) nicht gerecht werden kann.
Sinn der Sache? Nun, um sich, als Kirche, hernach als Heilmittelchen gegen die selbst gebastelte Krankheit präsentieren zu können. Erst erklärt man Sex für sündig, dann stellt man sich selbst als Weg dar, von dieser Sünde gereinigt zu werden.
Im Sinne maximaler Machtausbeute eine exzellente Strategie. Menschenfreundlich oder -gerecht? Nein. Aber machiavellistisch betrachtet genial.
Redaktion benachrichtigen Ein südamerikanisches Polen?
#17   DDL   01:32:25 | Sonntag, 30. Juli 2006
@Frasim – na und?
Ist das Deuten auf die Negativaspekte nicht vollkommen legitim? Von der Kirche selbst wird man doch lediglich Belobhudelungen in dieser Hinsicht hören – irgendeiner muss den Job doch übernehmen, klarzumachen, dass da keineswegs alles Gold war / ist, was da glänzt(e).
Und ist es nun wirklich so ein großes Geheimnis, dass Klöster über viele Jahrhunderte als Entsorgungsbetriebe für Ungelegene dienten?
Redaktion benachrichtigen Für ihn ist Leben Tod
#81   DDL   22:32:49 | Samstag, 29. Juli 2006
@Pünktchen
Solange Sie sich nicht entblöden, Mord und Abtreibung auf eine Stufe zu stellen, solange dürfen Sie nicht erwarten, dass man Ihre vorgeblich philosophelnden Einlassungen ernst nimmt.
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#294   DDL   18:43:19 | Samstag, 29. Juli 2006
@Jawohl!
Nein, die Antwort finde ich dort www.kreuz.net/…er.1790-page.34.html ganz sicher nicht, denn „dort www.kreuz.net/…er.1790-page.34.html“ ist ein Verweis auf die ersten, unter diesem Nick von mir verfassten, Kommentare hier. Wenn Sie mich darüberhinaus irrig ausgerechnet mit dem Namen des bekannten Hochstaplers Becker ansprechen (an die diversen Verballhornungen meiner Nicks habe ich mich ja schon längst gewöhnt), der hier als „antiHomoLobby“ unterwegs ist, dann liegt die Vermutung nahe, dass es Ihnen ausschließlich um völlig sinnbefreite Provokation rein aus Freude am Zetern geht.
Im Internetjargon nennt man derlei Leutchens „Trolle“.
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#291   DDL   18:03:04 | Samstag, 29. Juli 2006
@Jawohl!
Fällt Ihnen außer strafbarer übler Nachrede noch ‘was Inhaltliches ein, oder gefallen Sie sich nur in der Rolle des Fäkalrhetorikers?
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#286   DDL   17:03:20 | Samstag, 29. Juli 2006
Och, Benedikt…
„In der Praxis heißt das, dass die Sexualität nicht ausgelebt wird. Da es außer Priestern auf dieser Welt noch jede Menge Singles (gewollt oder ungewollt) etc wüsste ich jetzt auch nicht, wo da das besondere ist.“
Dieser Vergleich von Priestern mit Singles ist doch aberwitzig, ich bitte Sie. Ich bin ja nun auch lange Zeit Single gewesen, kenne genügend andere – „Single“ heißt nichts anderes, als dass man keinen FESTEN Partner hat. Je nach persönlichem Geschmack kann man diese sexuelle Bezugslosigkeit mit Onenightstands, lockeren Affären, Prostitution, Pornographie und selbstverständlich Masturbation auffüllen.
So sieht das bei einem Single aus. Und was genau davon ist jetzt dem Priester erlaubt? Bislang dachte ich eigentlich, NICHTS davon, aber Sie scheinen ja ein großer Fan priesterlicher Sexualität zu sein. Ich lausche gespannt.
Redaktion benachrichtigen Ein Familien-Godi
#52   DDL   21:42:13 | Freitag, 28. Juli 2006
@Benedikt
„Sie haben also eine Religion beurteilt, der Sie nicht angehören, Sie wollten sogar den Gläubigen erklären, was ihr Gott von ihrer Verehrungspraxis wohl halten wird.“
Das war jetzt aber possierlich. Ja, selbstverständlich beurteilt man Religionen, denen man nicht angehört, muss man doch sogar, wenn man die eigene (Nicht-)Zugehörigkeit anders als mit schlichter Gewohnheit und / oder Nachplapperei begründen will.
Und, nein, ich will niemandem so etwas erklären (äh, das wäre grotesk, nicht? Bei einem Gott, den ich nicht für real halte? Ich bitte Sie…). Mich nerven, im Gegenteil, diese ständigen Begründungen, man würde dies und jenes so tun, weil „Gott „das angeblich so wolle. Die einzige Aussage, die ich selbst dahingehend gemacht habe, ist die, dass ich es als nicht plausibel ansehe, warum eine postulierte allmächtige Wesenheit sich um so einen detailverliebten Zirkus kümmern sollte. Statt sich darüber zu empören, dass ich das wage, begründen Sie doch bitte einfach einmal, warum ein solches Wesen das tun sollte.
„Ich jedenfalls käme nie auf die Idee, irgendwelche fremdreligiösen Rituale zu beurteilen.“
Nicht? Wenn irgendwelche Voodoo-Sekten Menschenopfer darbrächten, wäre Ihnen das egal? „Keine Meinung, nicht mein Ding“? Ähm.
Ich glaube Ihnen kein Wort.
Oder nehmen wir, weniger extrem, die Verhaltensweisen der Zeugen Jehovas – keine Meinung dazu, Benedikt? Wie sieht’s aus mit Scientology? Islam? Judentum? Protestantismus? Keine Beurteilung durch Sie?
Redaktion benachrichtigen Ein Familien-Godi
#50   DDL   20:43:37 | Freitag, 28. Juli 2006
@Benedikt
Mit Verlaub, als Katholik können Sie in Sachen „Gott“ und was er gut oder nicht gut findet, genausoviel „abschließend beurteilen“ wie ich: Gar nichts. Sie können lediglich behaupten – das kann ich auch, wenn ich lustig bin, und ohne ein Gran weniger Berechtigung.
Da „Gott“ sich nicht zeigt und sagt: „Hey, die Katholiken haben Recht, so und nicht anders meine ich das wirklich“ (oder dasselbe für irgendeine andere der X Religionen und Sekten), können Sie darüber, ob die spezielle Art der Verehrung (oder eine Verehrung überhaupt) einem solchen Wesen irgendetwas bedeutet, viel erzählen, das allerdings nicht den mindesten Anspruch haben kann, irgendwie berechtigter zu sein als jede andere Aussage. Alles, was Sie können, ist, darauf zu verweisen, was Sie als Katholik annehmen. Definitionskraft hat das nicht.
Zum „Sinn der Sache“: Ist das nicht klar? Die Bergpredigt als eine der Kernbotschaften des NT z.B. bedarf keines liturgischen Mummenschanzes. Wenn ein Kult mit der Zeit eine gewisse Tradition aufbaut, mag das nett und anrührend sein, aber wenn man sich, wie hier geschehen, über rote Nasen in der Messe aufpudelt, weil es rote Nasen sind, aber völlig am Sinn dieser roten Nasen vorbeisieht und daran, dass diese Aktion sehr viel mehr mit christlicher Nächstenliebe zu tun hat als die korrekte Gewandung während des Gottesdienstes, dann läuft irgendwas quer.
@mahner
Wenn Sie Mathematik mit Theologie oder Glaube vergleichen, haben Sie etwas Grudnsätzliches nicht begriffen.
Redaktion benachrichtigen Ein Familien-Godi
#39   DDL   18:32:56 | Freitag, 28. Juli 2006
@Maledica
Sie scheinen nicht so ganz verstanden zu haben, daher noch einmal im Abriss:
a) Ich glaube nicht an einen Gott oder ein gottähnliches Wesen. Insofern könnte mir grundsätzlich nichts egaler und unbeachtlicher sein als irgendwelche Vorschriften, wie genau man denn nun eine Wesenheit, die ich als pure Fiktion begreife, zu verehren sei.
b) Selbst unter der gewagten und durch nichts belegten Annahme, dass ein solcher Gott existiere, spottet liturgische Korinthenkackerei der Auffassung von diesem als allmächtiger Wesenheit. Ein allmächtiger Gott, der sich dafür interessiert, ob Menschen ihn mit oder ohne Stola verehren, oder dafür, ob man eine Oblate in den Mund oder in die Hand nimmt? Das ist absurd.
c) Ungeachtet meines Nichtglaubens sehe ich in vielen Religionen, auch der katholischen, positive Aspekte. Diese haben aber mit der hier als so hochheilig angesehenen Liturgie nichts zu tun; es geht um philosophische Punkte, die wahr bleiben, ganz egal, ob man sie nun auf einen Gott zurückführt oder aus der Vernunft ableitet. Liturgie kann ein nettes, stimmungsvolles, psychologisches Add-on sein, aber wo sie dem SINN einer Sache entgegensteht, wird sie zur Farce. Wo sie diesen Sinn gar verdrängt oder ersetzt, wird sie zum Problem.
Übrigens schweige ich nicht, weil kreuz.net die Form eines öffentlichen Forums gewählt hat. Wenn man möchte, dass andere schweigen, darf man sich unter diese anderen nicht begeben. That simple.
Redaktion benachrichtigen Ein Familien-Godi
#34   DDL   17:46:44 | Freitag, 28. Juli 2006
@Sulpi
Lassen Sie es mich anders sagen: Ich nehme zugunsten des katholischen Glaubens an, dass liturgische Vorschriften nicht dessen Essenz ausmachen, dass sie aber nichtsdestotrotz von manchen hier so gehandhabt werden.
Aber von mir aus leben Sie Ihren Bürokratenkult weiter, so lange Sie mögen und können. Wie weit das „katholisch“ ist, das sollen die beurteilen, die dazu die Kompetenz haben. Persönlich halte ich so manchen Freikirchler für christlicher (im positiven Sinne) als die vergreiste Formalistenclique, die sich hier ein Stelldichein gibt. Und wenn dann so ein Formalist bezweifelt, ob ich dies oder jenes verstanden habe – quem iucat, nicht wahr? ;-)
Redaktion benachrichtigen Ein Familien-Godi
#29   DDL   17:23:35 | Freitag, 28. Juli 2006
@mahner
Kann es sein, dass Sie nicht den leistesten Dunst davon haben, was der Red Nose Day de.wikipedia.org/wiki/Red_Nose_Day eigentlich ist und worum es dabei geht?
Dass Sie sich hier über etwas aufbrezeln, weil Sie eine äußere Form sehen, die Ihnen nicht gefällt, das Sie aber in keinster Weise verstanden haben?
Redaktion benachrichtigen Wie lange hält eine „feste Homo-Partnerschaft“?
#280   DDL   17:06:17 | Freitag, 28. Juli 2006
@Benedikt
Öhm, und was heißt das denn, bitte, in der Praxis, dieses „im Griff haben“? Völlige Negation in jeder Hinsicht doch wohl, denn jedewede irgendwie sexuelle Handlung gilt doch als Tabu.
Ich lasse mich da aber gerne belehren und und darüber aufklären, in welchem Rahmen die Kirche ihren Priestern Sexualität zugesteht.
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#77   DDL   14:22:42 | Freitag, 28. Juli 2006
@r.ruhrgebietler
Also, bei manchen Äußerungen frage ich mich ja schon, wieviele Kronenkorken da wohl bereits neben dem Aschenbecher gelegen haben mögen:
„anders aufwachsen lassen scheint bei Ihnen ausschließlich lesbisch/schwul zu sein bzw. ähnlich Pervertierte… Geben Sie endlich den Versuch auf sich gg. den Herrn Jesus Christus zu stellen, der auch die Sexualität gottbefohlen geordnet hat und dem FREIEN WILLEN DES MENSCHEN überantwortete!
Aber das hat mit Demut zu tun.“
Ahja. Ich kommentiere das nicht weiter. Das steht in seiner absoluten Unsinnigkeit und Widersprüchlichkeit für sich.
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#69   DDL   03:05:16 | Freitag, 28. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
Das ist doch ein ordentlicher Konsens, auf der Basis kann man reden. Der Rest sind Nuancen, über die sich zwar sicher ebenfalls trefflich streiten ließe, die sich aber so oder so im Rahmen des grundsätzlich Wünschenswerten hielten.
Es muss ja auch nicht immer alles uniform sein; ein gewisser Pluralismus ist ja durchaus gewollt und richtig. Aber eine GEWISSE Übereinstimmung, gerade in Erziehungsfragen, ist alleine schon deshalb notwendig, weil man sonst Gefahr läuft, Kinder so „anders“ aufwachsen zu lassen, dass sie sich später, auf sich gestellt, in der Gesellschaft nicht mehr zurechtfinden, abseits derer sie erzogen wurden.
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#30   DDL   16:00:10 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Galen
Sie verfolgen hier eine Linie, die ich schon oft beobachtet habe: Sie lassen jedes Argument dafür vermissen, warum ich Unrecht haben sollte, sondern sehen es als selbstverständlich an, DASS ich Unrecht habe, und leiten daraus beliebige Konsequenzen des „Widerstandes“ ab.
Das also ist die von Ihnen so geschätzte „offene Diskussion“. Aha.
Im übrigen sprechen Sie allerdings die Unwahrheit: Es ist keineswegs so, dass die Schule die Kinder antikatholisch indoktrinieren würde (das ist alleine schon deswegen absurd, als ja auch nicht wenige Lehrer selbst katholisch sind). Was die Schule will und (wenn sie gut ist) auch macht, ist, einen Grundwortschatz der Gesamtheit menschlichen Wissens zu vermitteln, sowie Anleitungen zum Lernen zu geben. Wenn das der kirchlichen Lehre (in diesem Falle wohl eher Ihrer Privatauffassung davon) widerspricht, sollte die Kirche (oder vielmehr: Sie) vielleicht ‘mal schauen, dass man zu einem Einklang zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Glaube gelangt. Auf Dauer geht es nicht gut, wenn sich beides diametral widerspricht. Ihre Obersten versuchen das ja seit vielen Jahren, was Sie aber geflissentlich ignorieren.
Beharren Sie weiter auf diesem Gegensatz zwischen Glaube und Forschung, und Sie werden den weiteren Niedergang der Ihnen gewohnten Glaubensform erleben. Weggucken und Nichtwissenwollen sind intellektuelle Offenbarungseide; in dem Streit ziehen Sie den Kürzeren. Aber das wissen Sie ja, deswegen sind Sie auch so gallig.
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#26   DDL   15:49:33 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Theo et al
Ich darf daran erinnern, dass ich eine chirstliche, allerdings protestantische Erziehung hatte, jedoch auch gelegentlich ‘mal an katholischen Gottesdiensten teilgenommen habe (bevor jemand schreit: Nein, bei letzteren nicht am Abendmahl). In letzteren war es eine Minderheit, die sich hingekniet hat, und diese Tendenz hat sich mit der Zeit verstärkt. Als Protestant bin ich in solchen Momenten – wie viele andere – stehen geblieben, als äußeres Zeichen des Respekts. Als äußeres, wohlgemerkt.
Man scheint sich auch unter Katholiken nicht so recht einig zu sein, wann man denn nun zu sitzen, zu stehen oder zu knien hätte. Zuweilen scheint es regelrecht eine stille „demokratische Abstimmung“ zu geben, bei der viele zögern und erst einmal auf die anderen zu schauen, um dann das zu tun, was die tun. Wenn alles nichts hilft, macht der Priester eine deutliche Geste, und selbst die wird nicht immer einhellig aufgefasst.
Das war übrigens nicht in irgendeiner „häretisch-modernistischen“ Kapelle, sondern in der Barockbasilika eines der ältesten Klöster Oberbayerns, an einem Ort, der wohl zu Recht als „gut katholisch“ gilt.
Aber dass hier manchem die äußere Form das Sakrament ist, ist ja nichts Neues soweit.
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#26   DDL   15:11:31 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Athanasius
„Die Erzwingung der angeblichen Evolutionslehre, die nur eine Theorie ist,“
Wer sich so äußert, verrät einen geradezu erschreckenden Mangel an Kompetenz auf dem Gebiet, zu dem er sich so empört äußert. Athanasius, bitte, bitte, lesen Sie doch ‘mal nach, was eine „Theorie“ eigentlich ist, dann wird sich das mit dem „nur“ schon geben.
Sie verwechseln hier „Hypothese“ mit „Theorie“ (zu Ihrer Verteidigung: Den Fehler machen viele). Tatsächlich ist vieles andere, was wir als bewiesene Gesetzmäßigkeiten anerkennen, „Theorie“ im wissenschaftlichen Sinn. Schwerkraft. Relativität. Kein geistig gesunder Mensch bezweifelt diese, und doch sind es „Theorien“.
Wenn Sie die Evolutionstheorie angreifen möchten, bitte, tun Sie das, aber dann bitte mit inhaltlichen Argumenten und nicht mit einer fehlerhaften Ausdeutung der Bezeichnung, damit markieren Sie Ihre Einlassungen nur als unbeachtlich, weil uninformiert.
@Karl Murx
Und auf welcher Klippschule hat man Ihnen Ihre fanatische Vorliebe für Gewalttaten und Verstümmelungen eingebleut?
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#21   DDL   14:57:09 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@monti
…seien Sie versichert, dass ich mich in meiner Sprache ganz gut auskenne – man sagt mir sogar eine gewisse Vernarrtheit in sie nach ;O)
Diese Lesart „im übertragenen Sinn“ habe ich durchaus auch als Möglichkeit gesehen. Nur wäre das sprachlich extrem schief, wenn man mit einer so metaphorischen Ausdrucksweise eine ganz konkrete Körperhaltung der heutigen Anhängerschaft begründen würde; das wäre ein ruckartiger und unlogischer Wechsel der Ebenen. Auf die Art könnte man alles und sein Gegenteil „begründen“.
Wenn das so gemeint ist, wie Sie das erklären, wäre das logisch genauso aberwitzig, als würde man vom „Feuer des Glaubens“ sprechen und damit pyromanische Praktiken rechtfertigen. Allerdings ist es wohl so, dass genau solche Absurditäten in manchen religiösen Zusammenhängen nicht unbekannt sind (ich meine da jetzt gar nicht speziell den Katholizismus).
Wenn Jesus sich „übertragen“ geneugt hat, dann kann es auch der Mensch, da ist keine spezielle Kniehaltung nötig. Ein allmächtiger und vor allem allwissender Gott benötigt derlei Ehrenbezeigungen bzw. Selbsterniedrigungen (im wortwörtlichen Sinn) ohnehin nicht: Er kann den Menschen in die Herzen schauen und sieht, ob sie DORT knien (wenn er denn auf eine solche Demutshaltung Wert legt, was ich ‘mal dahingestellt lasse). Nach außen sichtbare Verhaltensweisen brauchen nur die, die außen sehen: Die Kniehaltung demonstriert nicht Gott etwas, sondern den Umstehenden (bzw. Knieenden). Böse formuliert: Ein Wettfrömmeln.
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#4   DDL   13:32:34 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Und wie…
…„beugt“ sich jemand, der mit beiden Armen bzw. Handgelenken an ein Kreuz genagelt ist?
Hö?
Das Maximum, was drin wäre, wäre ja wohl ein Kopfnicken, und das wird der Delinquent tunlichst vermeiden, denn er kämpft, im Gegenteil, schon ununterbrochen gegen die Schwerkraft, die zu seinem letztendlichen Ersticken führt, reckt den Kopf in verzweifeltem Sehnen nach Entkrampfung des zusammengesunkenen Brustkorbs.
Das einzige, was ein Gekreuzigter in der Hinsicht tun kann, ist nicht „beugen“, sondern „zusammensacken“. Und das bedeutet dann auch den Exitus.
Ich habe schon fundiertere Begründungen gehört.
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#23   DDL   13:23:41 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Galen
Je lauter Sie Ihre Verschwörungsphantasien hinausplärren, desto deutlicher wird es, dass man (noch) unkritische Kinder solchem Geschwurbel nicht auch noch in Form einer weltanschaulich extrem einseitigen Schule aussetzen darf. Die Kleinen sind schon gestraft genug, wenn die Eltern so drauf sind, aber lassen wir ihnen wenigstens die Möglichkeit, sich durch Abgleich mit der wirklichen Welt ein eigenes Urteil zu bilden.
Sie hätten’s natürlich am liebsten von der Wiege bis zu Bahre katholisch, um am besten erst gar keinen anderen Gedanken aufkommen zu lassen. Das aber wäre geistige Verkrüppelung, sonst gar nichts. Versucht haben das ja schon manche, und praktisch nie waren die Motive dabei lauter. Wer Recht hat, braucht die Andermeinung nicht zu fürchten.
Nichts gegen die RKK, aber man sollte sich doch vorzugsweise bewusst und aus eigenen Gründen für sie entscheiden, und nicht, weil einem irgendwelche scheuklappenbewehrten Pseudopädagogen alles andere als die eigene, vemeintliche „Wahrheit“ vorenthalten und den großen Bannfluch mit Schwertern und Brillianten über den Rest der – ach, so satanischen! – Welt gesprochen haben.
Leute wie Sie sind doch ein wandelndes Mahnmal dafür, dass wir derlei „Schulen“ nicht dulden dürfen: Das wären doch Kaderschmieden für zukünftige Menschenverächter, Produktionsstätten halbseitig gelähmter Charaktere ohne eigenen Willen.
Sowas braucht kein Mensch und erst recht nicht die Gesellschaft.
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#176   DDL   12:41:05 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Theo
Wenn Sie unter sich sein wollen, dann machen Sie das in einem abgeschlossenen, nicht nach außen sichtbaren Forum.
Solange das hier in der Öffentlichkeit erscheint, solange hat die Öffentlichkeit ein Wörtchen mitzureden, speziell dann, wenn hier Teile dieser Öffentlichkeit unermüdlich auf das Primitivste angegriffen und verfemt werden.
Das passt Ihnen nicht? Dann gehen Sie wieder in die dunkle Ecke der Stammkneipe, wo Sie hingehören, da sind Sie ungestört und können (als Bonus) auch wieder ganz fromm der Bedienung in den Po kneifen – ist sowieso unerfreulich, dass all die Stammtisch-Kneipenbrüder heutzutage meinen, ihr Gewäsch per Web weltweit lesbar zu machen. Das braucht kein Mensch. Grotesk wird’s natürlich, wenn man über diese Dumfbirnereien ein Schild „Nachrichten“ pappt und meint, jetzt sei man irgendwas Offizielles oder gar Maßgebliches und sich gar noch empört, weil ein Online-Lexikon auf diesen virtuellen Stammtisch niedersten Niveaus nicht verlinken will.
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#63   DDL   12:34:02 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Moritz
Ach, Sie und Ihre vermeintlich so erleuchteten Einlassungen… das Niederträchtige ist, dass solche Sprüche mich ja ernstlich verletzen könnten (und es ja auch sollen, daran lassen Sie verwahrloster Charakter ja keinen Zweifel), und das allein zu Ihrer Belustigung…
Man beachte den Konjunktiv.
Leider sind meine Großeltern alle nicht mehr am Leben, sonst hätte ich meinen Großvater ‘mal fragen können, wie er das eigentlich angestellt hat – meine Großmutter war ebenfalls exakt 20 Jahre jünger. Klosterschülerin, übrigens, und zwar nicht „streng“, aber eben konservativ-bayerisch katholisch. Sie starb dann allerdings leider vor ihm, schade, war eine Prachtoma.
Im Gegensatz zu Ihnen war er allerdings ein Mensch mit Benimm, nicht so ein voyeuristischer Flegel wie Sie. Das mag geholfen haben, eine deutlich jüngere Frau für ihn einzunehmen – aber da rede ich gerade dem Blinden von der Farbe. Sie müssen ganz schöne Probleme haben, wenn Sie Ihr Heil darin suchen, sich so manisch für die von Ihnen zusammenphantasierten Probleme anderer zu interessieren.
Alsdann, schönen Tag noch. Und achten Sie auf Ihre Galle.
Redaktion benachrichtigen In Blutdampf und Kriegsstaub versunken
#58   DDL   03:20:14 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Rüdiger Keller
Lassen Sie’s. Der will es so, der und die anderen Scheinchristen, denen die versuchte Verunglimpfung irgendwie Andersdenkender oder -seiender das einzig wahre Sakrament ist.
Gucken Sie hin, es sind immer dieselben Maulaffenfeilhalter, die sich im Absondern von Despektierlichkeiten gegenseitig überbieten: Ein Wettkampf der Unfätigkeiten. „Wer kann dreckiger schimpfen auf das blöde Schwulenpack?“, das ist das Motto. Und jeder, der das Gepöbel so primitiv und dumm findet, wie es nun ‘mal ist, der wird flugs mit eingesackt. Homosexueller, Homosympathisant, Homotolerierer, geh’, alles derselbe Dreck.
Und wenn man dann ‘mal auf die andernorts so heilig beschworene Menschenwürde hinweist, heißt es „Anathema!“, nur in der Regel etwas analer verpackt.
Im realen Leben backen die ganz kleine Brötchen. HIER toben die sich doch nur so aus, weil sie es „da draußen“ nicht wagen, nicht zuletzt aus berechtigter Sorge vor „heißen Ohren“, die man ihnen, völlig berechtigt, in realitas verpassen würde, würden sie ihren hetzerischen Unflat in der Öffentlichkeit zu äußern wagen. Daher doch auch das dringende Bedürfnis, hier wenigstens virtuell das zu „verteilen“, was man reell selbst zu befürchten hätte.
Vergessen Sie’s, die bessern Sie nimmer. Die sind schon innerhalb ihrer eigenen Religionsgruppe eine ausgegrenzte Minderheit, den Frust versuchen sie jetzt, an Menschen wie Ihnen abzureagieren. Lebende Fossilien sind das, allerdings eine aussterbende Art. Und das fuchst die bis auf’s Blut ;O)
Redaktion benachrichtigen Jeder weiß doch, daß Araber immer lügen
#20   DDL   01:14:36 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Sulpicius
„Warum nicht?“
Eine Antwort, eines wahren Christen so wirklich würdig.
Noch einen handlichen Wurfstein gefällig? Oder ein Tütchen Kies?
Redaktion benachrichtigen In Blutdampf und Kriegsstaub versunken
#21   DDL   05:22:48 | Dienstag, 25. Juli 2006
@Asbeel
Ach, machen Sie doch nicht den Fehler, kreuz.net stellvertretend für Christen zu nehmen. Falscher könnten Sie kaum liegen. Die „Hardcore-kreuz.netter“ (inklusive der „Redaktion“) sind lediglich katholische Abziehbilder, denen die Form zur Religion geworden ist. Die können sich stunden- und tagelang darüber aufzwiebeln, ob man die Hostie nun in die Hand oder den Mund nehmen kann / darf / muss, und ansonsten hält man sich selbst für außerordentlich fromm und greint auf so ziemlich alles, was irgendwie anders ist: Schwule, Linke, Frauen, Juden, Muslime (es sei denn, die meckern auch gerade über Schwule, dann sind sie prima… oder natürlich, wenn sie den Juden eins überziehen, dann sind sie auch recht) und eigentlich auch Katholiken, denn die „wahren“ Katholiken, das sind ja nur einige wenige Auserwählte, und der Papst, dieser alte Ketzer, schon gleich gar nicht. Nebenbei bemerkt, ist das hier eine Fanseite der irgendwie-schon-aber-doch-nicht-ganz-schismatischen Piusbruderschaft, das Label „katholische Nachrichten“ ist reine Makulatur.
Wenn Sie Christen erleben wollen, sind Sie hier falsch, die sind hier die Ausnahme, nicht die Regel. Tip: Sie erkennen sie daran, dass sie in aller Regel auf Vokabeln wie „Kinderschlächter“, „Sodomiter“ und „Homoideologen“ verzichten und auch in anderen Begriffen als „pervers „und „widernatürlich“ reden können.
Redaktion benachrichtigen Wikipedia? Am besten auf Luxemburgisch
#43   DDL   05:12:35 | Dienstag, 25. Juli 2006
Tja, Moritz…
…solange ich noch nicht soweit heruntergekommen bin, dass ich einem mir völlig unbekannten Typen hinterhertrollen und ihm gleichermaßen ahnungs- wie benimmlose Mutmaßungen über Dinge, die ich nicht weiß, nicht wissen kann und niemals wissen werde… solange geht’s mir noch gut. Im Vergleich zu Ihnen sowieso.
Übrigens, Moritz: Ich hab’ schon einige erlebt, die mir ans Bein pinkeln wollten. So schlecht wie Sie waren wenige. Ich glaube, mittlerweile würde mir ohne Ihre spaßigen Rülpser glatt was fehlen. Neben einem wie Ihnen KANN man ja nur glänzen. :O)
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#41   DDL   01:14:16 | Dienstag, 25. Juli 2006
Hihihi…
…gerade gesehen, als ich ‘mal in der englischen Wikipedia en.wikipedia.org/wiki/Special:Search?search=kreuz.n… nach „kreuz.net“ geschaut habe (kam eh’ nur zweimal vor, eines davon hat schon wer anderes gelöscht, das zweite hab’ dann ich gemacht):
www.kreuz-net.com/
Klasse :O)
Möchte wissen, woher die den Namen haben… *kicher*
@v. Galen
Ach, ähm, werter „Graf“, ich glaube, ich fragte Sie das schon einmal, kann mich aber an keine Antwort Ihrerseits erinnern: Wie erklären Sie sich denn die engagierte Mitarbeit nicht weniger Katholiken (und sogar Geistlicher) an der bösen, homoideologisch und 68er-unterwanderten Wikipedia?
Kann es sein, dass Sie die Vokabel „katholisch“ als Synonym für „meine Meinung“ auffassen?
„Wider die ideologischen Scheuklappen“, möchte man – ganz in Ihrem Stil – ausrufen.
@Artois
Was genau verstehen Sie an dem Wort „menschenverachtend“ nicht? Ich bin übrigens normalerweise recht sparsam damit, gerade, weil es im politischen Diskurs so inflationär gebraucht wird. Aber was man hier speziell über Homosexuelle so ablässt, hat nun einmal keine andere Bezeichnung verdient: Die gezielte Herabwürdigung von Menschen aufgrund immanenter Eigenschaften. Das ist „menschenverachtend“ und das täglich Brot der kreuz.net-Redaktion. Und ihrer Claquere, natürlich – was vermutlich eine bedeutende Schnittmenge bildet.
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#61   DDL   22:13:36 | Montag, 24. Juli 2006
@Theo
Hmmmmmmm… und Sie halten es für eine besonders spritzige Idee, den Vorwurf der „Worthülsen“ (worauf genau bezog sich das eigentlich? Auf irgendwas, das ich gesagt habe? Heute? Gestern? Ganz allgemein? Oder um seiner selbst willen?) mit einem Sprüchlein zu untermalen, das ich erst kürzlich genau so hier schon einmal gelesen hatte (von Ihnen oder nicht, weiß nimmer)? Originalität ist nicht eben Ihre Stärke… oder wollten Sie vielleicht direkt ‘mal demonstrieren, was eine „Worthülse“ eigentlich ist? Das immerhin wäre Ihnen dann gelungen, denn gesagt, lieber „Bruder“, haben Sie – mal wieder – gar nichts.
Und Sie meinen also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dass ausgerechnet Benedikt einer ist, bei dem meine „Worthülsen verfangen“ (wie man, Ihrer fabelhaften Analyse entsprechend, unschwer daran erkennen kann, dass es in unseren Dialogen erstaunlich wenig Polemik gibt, ganz im Gegensatz zu Ihren Anwürfen)?
No ja, Theo, wenn Sie meinen… ich persönlich habe da eine etwas andere Auffassung, die ich aber ‘mal nicht breittreten möchte, um nicht der Versuchung zu erliegen, Ihnen gegenüber polemisch zu werden bzw. Benedikt gegenüber zu schleimen.
Ah, übrigens, Sie wollen ‘mal nachschlagen, was „subtil“ bedeutet.
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#58   DDL   21:54:14 | Montag, 24. Juli 2006
@Benedikt
Nun ja, v. Galen ist sich der Anwesenheit von Nichtkatholiken hier ja durchaus bewusst; aber selbst, wenn wir einmal dem Untertitel „katholische Nachrichten“ zuliebe die katholische Lehre als gemeinsamen Nenner annähmen, so hätte er dennoch mit dem netten Sprüchlein:
„In welchem Land findet man eher zur wahren Religion, in einem Land, in dem vor dem Gesetz alle Religionen (nicht Menschen) gleich sind oder in einem Staat, der in Gesetz und öffentlichem Kult ganz auf die kath. Kirche ausgerichtet ist ?“
eine Handlung explizit im Hinblick auf Nichtkatholiken eingefordert – „zu deren Heil“ oder auch „Zwangsbeglückung“, natürlich. Das war zwar an Sie adressiert, aber so ganz egal kann es dadurch jenen, die einer solchen staatlichen Gewalt dann wider Willen unterworfen wären (also auch meiner Wenigkeit), nicht sein, oder? Mit Verlaub, wenn schon Sie sich gegen diese Anwandlungen aussprechen, was soll ich denn dann erst sagen? :O)
Allerdings ist es natürlich ein Streit um Kaisers (hier wohl eher: Papstes) Bart – der christliche (oder sonst irgendeiner, den Islam-Paranoiden zum Trotz) Gottesstaat wird in Deutschland am St. Nimmerleinstag eingeführt. „Gott sei Dank“ ist man da paradoxerweise versucht zu sagen ;O)
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#55   DDL   21:01:43 | Montag, 24. Juli 2006
@Benedikt
Naja, „verzichtbar“ im Gespräch mit Andersdenkenden allemal: Es wird nichts belegt, es wird nur behauptet. Das ist nicht sehr überzeugend, außer vielleicht für Leute, die sich gerne und leicht von Worthülsen blenden lassen (das ist gar nicht so explizit böse gemeint, solcher Kniffe bedienen sich ja viele, schauen wir nur ‘mal in die Politik…).
Nach innen ist es natürlich, im Gegenteil, unverzichtbar: Dieses Dogma ist eigentlich nichts anderes als ein zur Lehre gewordenes Auf-die-eigene-Schulter klopfen. Sicher nicht ganz unwesentlich für die Moral der Anhänger, schließlich hört jeder gern, dass er das Richtige tut / denkt / glaubt. Ob das jetzt irgendetwas mit „Theologie“ zu tun hat – nun ja. Wohl eher mit Rhetorik.
Der Spruch an sich ist nicht problematisch. Er wird dann zum Problem, wenn er, in Verkennung seiner mangelnden Verbindlichkeit nach außen, nichtsdestotrotz nach außen getragen und als „Begründung“ für irgendwas herangezogen wird. Da wird mancher dann fuchsteufelswild, weil er es schlicht nicht fassen kann, dass andere Menschen angesichts des ihm so heiligen Lehrsatzes nur mit der Schulter zucken. Und DAS ist nun wirklich verzichtbar.
@Moritz
Wenn ich einen vorlauten Klassenkasper zum verflegelten Mittendreinquatschen brauche, lasse ich Sie rufen. Bis dahin: Schotten dicht, wenn Sie nix zu melden haben.
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#123   DDL   20:51:09 | Montag, 24. Juli 2006
@Abu – zum Verständnis
Selbstverständlich ist „Normalität“ im statistischen Sinne quantitativ bestimmbar – um genau zu sein, wird sie so definiert de.wikipedia.org/wiki/Glockenkurve.
Wären 99% der Menschen (auch) pädophil veranlagt, würde derjenige, der sexuelle Befriedigung ausschließlich mit Gleichaltrigen findet, „anormal“ sein (und wohl von manchen als „pervers“ bezeichnet werden).
Es gibt aber eben noch die zweite Bewertungsachse, wie Sie richtig erkannt haben, aber auch die ist letztendlich der herrschenden Meinung unterworfen: Wir gehen davon aus, dass sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern für letztere schädlich sind. Das wird durch Erfahrungen belegt, allerdings gelten diese Erfahrungen naturgemäß nur im Rahmen des Kontextes, in dem sie gamacht wurden, und der geht eben davon aus, DASS Schaden entsteht. Ob das ein Absolutum ist oder von dem gesellschaftlichen Umfeld abhängig, können wir nicht wissen. In UNSEREM ggw. Kontext gilt: schädlich.
Der Schaden ist vielfältig; bei manchen tritt er gar nicht zutage, bei anderen führt er zu einer Vielzahl psychischer Deformationen, unter denen sie leiden: Schuld- und Minderwertigkeitskomplexe, sexuelle Gehemmtheit, generelles Misstrauen etc.
Pädophile sind – im statistischen Sinn – nicht normal. Sofern sie aber keinen Missbrauch begehen (die Mehrheit), ist das irrelevant.
Und, nein, ich betreibe keine solchen Gesprächsrunden. Allerdings diskutiere ich gelegentlich ‘mal mit. Ich halte es für wichtig, nicht immer nur ÜBER, sondern auch MIT diesen Menschen zu reden.
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#52   DDL   20:12:22 | Montag, 24. Juli 2006
@Galen
Jaja, nulla salus extra ecclesiam, und wenn dann noch alle an dieses Dogma glauben würden, hätten Sie sogar Recht. Ein exzellentes Beispiel reinrassiger (und damit sinnloser) Selbstbezüglichkeit: Es gibt also außerhalb der Kirche kein Heil – sofern man an dieses Dogma glaubt, in welchem Fall es dann ja wiederum redundant ist. Wer aber nicht daran glaubt, dem kann es inhaltlich sowieso schnurz sein. Letzten Endes ‘mal wieder nichts als „Wir haben Recht, weil wir das so sagen!“. Verzichtbar.
@Jörg Guttenberger
Vorsicht mit eindeutigen Zuweisungen an ein allmächtiges Wesen: Sobald Sie irgendeine fixe Aussage machen, schränken Sie die Allmacht ein. Eine solche Aussage („Gott will XY“) ist entweder falsch und damit überflüssig, oder sie ist wahr, dann ist Gott also daran gebunden und nicht mehr allmächtig. Schwierig, diese ganze Allmachtsgeschichte. Eigentlich sogar unmöglich.
Was die Moscheen angeht: Inwiefern sollen Muslime HIERZULANDE für die möglicherweise suboptimale Handhabe ihrer ursprünglichen Heimatländer verantwortlich gemacht werden? Erst recht dann, wenn sie (mittlerweile) Deutsche geworden sind? Also, wieso sollte ein Moscheebau in Deutschland irgendetwas mit, sagen wir, pakistanischen Kirchenbauerlaubnissen zu tun haben? Wenn hier eine Moschee gebaut wird, ist sie für hier lebende Menschen; Pakistan hat damit nichts zu tun.
Ihrer Gegenrede gegen v. Galens ersehntem, befohlenen Gottestaat stime ich selbstredend zu. Aber das wussten Sie auch so ;O)
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#34   DDL   14:55:55 | Montag, 24. Juli 2006
@Beobachterin
Wenn Sie meinen, Wikipedia sei ein öffentliches Forum als Bühne für Mindermeinungen, haben Sie einen fundamentalen Wahrnehmungsfehler. „Meinungsfreiheit“ spielt da eine insofern untergeordnete Rolle, als eine Enzyklopädie die Aufgabe hat, über die herrschende (wissenschaftliche) Meinung zu referieren sowie (ggf.!) über berechtigte, mit Belegen gestützte Mindermeinungen, sofern sie Relevanz haben.
Die hiesige „Schwule sind pervers, mies und doof“-Propaganda erfüllt keines der Kriterien und gehört, wenn schon, in die finsteren Ecken des WWW; dass WP so einen Schmarrn nicht einmal verlinken will, versteht sich von selbst, oder glauben Sie, z.B. die Encyclopedia Britannica gäbe sich als Werbeplattform für diesen menschenverachtenden Irrsinn her?
@Benedikt
Danke für den Tip, das Tool kannte ich noch nicht, habe es sofort in meine WP-Linkliste aufgenommen. Da sieht man sehr entlarvend, wie zurückhaltend ich bmit tatsächlichen Artikel-Edits noch bin, öhmja…
Mit der Aktualität ist das so eine Sache: Auf der einen Seite wäre WP ja dumm, würde sie die technischen Möglichkeiten einer zeitnah zu editirenden Online-Enzyklopädie nicht nutzen. Auf der anderen Seite wird Objektivität oft erst aus einem gewissen, zeitlichen Abstand heraus möglich (wenn man das Ergebnis kennt). Mit der vermutlich bald stattfindenden Einführung sog. „stabiler Artikelversionen“ wird man aber wohl wieder einen Schritt näher an das Attribut „gesichert“ kommen.
Danke übrigens für die sachlichen Anmerkungen.
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#106   DDL   14:43:30 | Montag, 24. Juli 2006
Ach ja
Immer, wenn gewisse Flachzangen mich als „krank“ bezeichnen, weiß ich, dass ich wohl irgendwas Richtiges gesagt haben muss – ein astreiner Indikator, ehrlich.
@DieFidele
Aha. Und ein 10jähriger träumt einen Orgsamus nur, oder wie? Wobei mir das sogar schon von 7jährigen berichtet wurde.
@Moritz
Jetzt ‘mal ein ernstes Wort: Wie Sie mitbekommen haben, sind mir Ihre spinnerten Einlassungen in meine Richtung ingaltlich herzlich wurscht, da läuft Ihnen jeder Sack Reis in Sachen „Relevanz“ den Rang ab, mit oder ohne Bischofsheimer, Berliner oder Bielefelder Illuminatenfreunde.
Es wäre aber wohl nicht das Dümmste, einmal zu reflektieren, was Sie über Ihren eigenen Geisteszuzustand und Charakter preisgeben: Sie widmen sich meiner Person mit einer manischen Hingabe. Sie beurteilen die Qualität eines Tages danach, ob ich (vermeintlich) „tobe“. Trotz offenkundig fehlender Kompetenz zwiebeln Sie sich zu „Analysen“ auf, die allenfalls reflexive Qualitäten haben (können).
Es geht Ihnen nicht um vorgeschobene Kritik, erst recht nicht um „Sorge“, um was auch immer. Sie entlarven die eigene Niedertracht stets aufs Neue in Ihren Schmähpostings, die mich „so direkt wie möglich“ treffen und vorzugsweise verletzen sollen, daher ja auch die Anrede beim Nachnamen, gefolgt von diversen knalligen Beleidigungen und Pseudo-„Analysen“, die sehr viel mehr über Sie als über Ihre Gegenüber sagen.
Sie sind eine sehr, sehr armselige Figur, und das schlimme ist: Sie WOLLEN es sein.
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#89   DDL   02:11:58 | Montag, 24. Juli 2006
@DieFidele
Es ist nich der Kinderschänder, der „es schafft, daß das Kind sich sogar selbst schuldig und schmutzig fühlt“. Das machen Gesellschaft und Erziehung, der Kinderschänder nutzt das nur aus. Sprache ist da sehr verräterisch, nehmen Sie nur den Begriff „Kinderschänder“ selbst. Wie sollte denn so einer einem Kind Schande bringen können? Doch wohl nur sich selbst, oder? Trotzdem ist das Wort so, und es ist auch genau so gemeint, wenn Sie ‘mal an altertümelnde Wendungen wie „entehren“ denken. Merken Sie was? Die Schandtat begeht zwar der Täter, aber das Stigma liegt beim Opfer.
Missbrauchsopfer empfinden oft Schuldgefühle und empfinden sich als „schmutzig“. Hat ihnen der Täter das beigebracht? Wohl kaum, der hatte anderes zu tun. Es sind, im Gegenteil, wohlmeinende Äußerungen á la „das tut man nicht“, „darüber spricht man nicht“ und ganz allgemein eine tabuisierte und sexualfeindliche Haltung, die zu so etwas führen. Der Täter bedient sich dessen zuweilen kunstvoll und wendet diese Ermahnungen gegen sein Opfer, indem er ihm suggeriert es(!) habe „etwas Schlimmes getan“ – nicht er, und so ein Schweigen über die Tat sicherstellt. Und das KANN nur funktionieren mit einem Kind, dem eine gesunde Einstellung zur eigenen Sexualität fehlt.
Und, nein, ich meinte mit dem „sozialverträglichen Respekt“ die Gruppe der so gerne pauschal als Monster verunglimpften Pädophilen, die sich ihr ganzes Leben – aus ethischen und Vernuftsgründen – nie an einem Kind vergreifen.
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#45   DDL   10:36:34 | Sonntag, 23. Juli 2006
Ah ja
Abu quasselt dummes Zeug, das ziemlich genau das Gegenteil dessen schildert, worum es eigentlich geht, und Beobachterin kommt angedackelt und beklatscht den Unfug.
Bei manchen Leuten fragt man sich allen Ernstes, was die wohl glauben, wie sie auf die Welt gekommen sind. Iiih, Körper, pfui bäh!
Und das alles dann noch von Leuten, die immer herumtönen, genau dieser ach so peinliche und mit Tabuzonen übersäte Körper sei „nach Gottes Ebenbild geschaffen“.
Redaktion benachrichtigen Sich selber die Augen ausgestochen
#27   DDL   10:10:22 | Sonntag, 23. Juli 2006
@Abu…
„Seit wann ist für Sie Pädophilie nicht normal oder weniger normal als Homosexualität? Das wäre mir ja was ganz was neues! Aber bitte, ich gratuliere! „
Wenn Sie ‘mal genau gelesen hätten, was ich geschrieben habe, statt jedes Mal schon nach der ersten Zeile loszulästern, hätten Sie gesehen, dass ich zu keiner Zeit Pädophilie als „normal“ bezeichnet habe. Zum einen ist diese Neigung noch viel seltener als die ohnehin schon nicht normale (i.S. der gaussschen Glockenkurve, wohlgemerkt) Homosexualität, zum anderen besteht der fundamentale Unterschied darin, dass nach unserem Kenntnisstand bzw. innerhalb unserer gesellschaftlichen Normen Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern für letztere als schädlich anzunehmen ist.
Insofern ist Pädophilie ganz sicher nicht „normal“. Der Pädophile hingegen ist grundsätzlich ‘mal ein ganz normaler Mensch, und so lange er niemandem mit seiner Neigung schadet (sprich: sie nicht auslebt), besteht auch kein Anlass, mit freundlichen Zueignungen á la „Perversling“ oder dergleichen, was man hier ja nicht selten hört, um sich zu schmeißen.
Bei Homosexualität legen Katholens doch immer so einen großen Wert auf den Unterschied zwischen Neigung und Ausübung – wie wär’s, Sie würden das lieber ‘mal bei Pädophilie, also da, wo’s relevant ist, beachten?
Das alles hätten Sie problemlos auch schon aus meinen früheren Beiträgen sehen können. Aber vermutlich waren Sie zu interessiert daran, gegen die „Perversen“ zu wettern.
Redaktion benachrichtigen Die Vorführung von Behinderten war besonders abstoßend
#47   DDL   23:29:36 | Samstag, 22. Juli 2006
@ottaviani
Herzlichen Dank für diese Information. Dass es sich bei besagten behinderten Menschen ihrerseits um Homosexuelle handelt, war zwar eine naheliegende Vermutung, aber bis zu Ihrem Beitrag auch eben nur das.
Ich denke, wir stimmen dahingehend überein, wer hier in Sachgen „Behinderte“ tatsächlich (ich verwende den kreuz.net-Duktus) „heuchelt“ und wer ein „zynisches Spektakel“ bietet. Oder, um auch da wieder diesen „besonders abstoßenden“ Artikel aufzugreifen:
„Man wollte damit wohl den Eindruck erwecken, daß sich die kreuz.net auch um „andere Minderheiten“ kümmert.“
Das ist dann allerdings gründlich und entlarvend in die Hose gegangen.
Es bestätigt sich ein ums andere Mal: Wenn es irgendwie gegen Homosexuelle geht, ist den kreuz.net-Schreiberlingen jedes Mittel recht.
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#29   DDL   23:17:38 | Samstag, 22. Juli 2006
Es gibt profunde Unterschiede
zwischen Scham, Tabu und Angst.
Schamgefühl ist völig normal. Tabu ist es nie, ist immer gesellschaftliche Konvention. Angst schließlich kommt fast nie aus Schamgefühl heraus, sondern aus der Scheu vor dem Unbekannten und dem Tabubruch.
Gerade der Umstand, DASS unsere Gesellschaft in der Tat weitgehend „sexualisiert“ ist (ganz vorn dabei: Die vorgeblich so konservative und kulturtreibende von eigenen Gnaden BILD-Zeitung), gebietet eine entsprechende Information der Kinder. Bietet man diese nicht, überlässt man die ersten Einflüsse nämlich genau diesem öffentlichen Kuddelmuddel aus Marketing und Mode. Kinder sollen dazu erzogen werden, den eigenen Körper als etwas Natürliches zu begreifen, und zwar als etwas, das keine „Tabuzonen“ hat (Warum sollte es auch? Das wäre ja absurd!). Sie sollen dazu geführt werden, selbst beurteilen und entscheiden zu können, was sie wollen, und dazu müssen sie überhaupt erst einmal wissen, worum es geht.
Ziel ist der sog. „informed consent“ (oder eben auch dessen Verneinung), bei dem „informed“ aber nun einmal Voraussetzung ist.
Es ist KEIN Zufall, dass Kindesmissbrauch primär an Kindern stattfindet, die hier ein deutliches Informationsdefizit und ergo auch nicht das erforderliche Selbstbewusstsein haben, deutlich zu sagen: „Ich will das nicht“. Denn dazu müssten sie erst einmal wissen, was sie (nicht) wollen. So einfach.
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#90   DDL   20:01:31 | Samstag, 22. Juli 2006
Sie können’s nicht lassen, gell?
@Hódmezövásárhelykutasipuszta
Aha. Und wo genau hätte ich diese vermeintliche Großmeisterschaft demonstriert? Im gegensatz zu Ihnen bin ich nicht der Freund aneinandergereihter Pejorative. Aber ich muss sagen, das passt: Erst das unreflektierte Wiederkäuen nachweislich falscher Gerüchte, dann Spottworte im Dutzend billiger… ich glkaube, einen ernsthaften Diskussionsbeitrag habe ich von Ihnen noch nicht gesehen.
@Theo
Es wäre ja hübsch, wenn es hier nur um eine Privatfehde ginge. Das „Phänomen Becker“ hat allerdings schon Hunderte von Leuten abgrundtief genervt und war schon auf Dutzenden von Communities und Websites Negativthema.
Dossier MB 1 www.burks.de/…phpBB2/viewtopic.php?t=3218&highlig…
Dossier MB 2 www.burks.de/…phpBB2/viewtopic.php?t=3221
Wie es weiter ging und geht, steht auf meinem Blog www.jawz.de/~demondelux/blog/?cat=8.
Und wenn Sie meinen, dass es in einem katholischen Forum irrelevant sei, dass jemand sich als Überkatholik ausgibt, tatsächlich aber bereits deutliche Ohrfeigen vom Bistum seiner Heimatstadt erhalten hat, dann wundere ich mich doch ein klein wenig, zumal Sie doch sonst ganz vorne dabei sind, wenn es um (Zitat) „problematischen Umgang mit jungen Mädchen“ geht? Was halten Sie denn von Hochstaplern im Allgemeinen und Besonderen? Von über-30jährigen, die sich als 15jährige Mädchen ausgeben? Nun?
@Moritz
Irgendwann werden vielleicht auch Sie noch ‘mal erwachsen. Bis dahin können Sie meinetwegen so viel herumflegeln, wie Sie wollen, Sie treffen damit ja doch nur sich selbst.
So, das war’s erst ‘mal. Ich hab’ jetzt Besseres zu tun, bis dann, die Herren, Wikipedia ruft :O
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#86   DDL   18:54:29 | Samstag, 22. Juli 2006
@Theo
Sie verwechseln Ursache und Wirkung. SIE sind es doch – zusammen mit Moritz und Aloah, der meint, MICH thematisieren zu müssen. Als ob meine Person, mein Privatleben etc. von irgendeiner Relevanz hier wäre – aber nein, ungeachtet dessen zwiebeln sich ein paar vorgebliche Kenner auf und beglücken das Forum mit ihren nebulösen Phantastereien, was meine Person betrifft.
@Aloah
Angesichts der Anonymität von „Moritz“ wäre es relativ schwer, sein Privatleben zu adressieren. Aber ich würde es auch dann nicht tun, wenn er nebenan wohnen würde und ich ihm durch die Gardinen sehen könnte. Es gibt Grenzen. Natürlich nicht für ihn, klar, das ist ja der Sinn des Accounts „Maurice Corvisier“: Lästern, bis der Arzt kommt.
In einem haben Sie Recht: Wenn einer dummes Zeug quatscht, ist es mir eine Lust, ihn – wie Sie sagen – „verbal zu demontieren“, und zwar auf Basis des von ihm geäußerten Unsinns. Persönliche Spekulationen halte ich dabei allerdings für verzichtbar; Sie werden sich schwer tun, mir sowas nachzuweisen.
@Becker
Ich glaube, gerade von Ihnen, der kaum je in der Lage ist, ein eigenes Argument zu formulieren, brauche ich keine Belehrung in Sachen „Sachlichkeit“. Wie war das denn nun mit der Sektenbeauftragten? Erzählen Sie doch ‘mal? Ein Generalvikariat widmet ja nicht einfach so zum Spaß einer Einzelperson eine so deutliche Warnung, nicht?
@Hódmezövásárhelykutasipuszta
Es amüsiert mich, dass Sie dem alten Fake („Julia A.“) so prächtig aufsitzen. Schwatzbacke. :O)
Redaktion benachrichtigen Der Kopf wurde vergessen
#5   DDL   18:39:19 | Samstag, 22. Juli 2006
@Elendester Sünder
Helfen Sie mir doch bitte ‘mal auf die Sprünge: Was genau soll daran „satanisch“ sein? Ich bitte um Vergebung, aber ich sehe da gar nichts „offen satanisch“ (übrigens auch nicht „versteckt satanisch“ oderw as auch immer). Sie als Fachmann für das Satanische können mir da doch sicher aushelfen?
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#77   DDL   16:46:36 | Samstag, 22. Juli 2006
@Theo
Dann sagen Sie das doch einfach ‘mal denen, denen es so eine Lust ist, in meinem Privatrkram (oder was sie irrig dafür halten) herumzurühren, hm, wie wär’s denn?
Meinen Sie etwa, ich halte die diversen, grenzdebilen Spekulationen für irgendwie interessant? Na, sehen Sie.
Aber es ist doch genau andersherum: Derlei ad hominems entspringen aus einen tiefen Widerwillen gegenüber sachorientierter und sachlicher Diskussion. Das ist doch eine beliebte, alte Methode: Wenn man zu einem Thema nichts zu sagen hat, wenn man eine eigene, argumentative Schwäche feststellt, wenn man sich auf sachlichem Boden unterlegen wähnt, dann lenkt man halt ab und schmeißt ein wenig Dreck auf die Gegenseite. Und mit „Dreck“ meine ich windige, auf nichts basierende Spekulationen über Dinge, die einen nichts angehen.
Was ich bzgl. Hochstapler Becker sage, ist hingegen common knowledge, belegt und bewiesen, und zwar x-fach. Die Quellenangaben finden Sie auf meinem Blog oder durch eine kurze Googelei. Es ist schon richtig, dass man die Leute vor solchen Kerlchen warnen muss – so, wie das die Münsteraner Sektenbeauftragte ja auch getan hat.
Komisch nur, wieso habe ich mich eigentlich nicht über das vermeintliche Privatleben eines Moritz, eines Beckers oder Ihres ausgelassen? Vielleicht, weil ich mir bewusst bin, was für ein erbärmlicher Stil das ist?
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#75   DDL   16:17:30 | Samstag, 22. Juli 2006
@Bonjour
Nanana, der „Betreiber von kreuz.net“? Also. ich muss doch sehr bitten! ;O)
@Theo
Komm, komm, komm, Theo, Sie wissen sehr genau, wer hier diejenigen sind, die täglich (wie war die Formulierung) „ins geschlossene Visier“ göbeln und sich der Länge und der Breite nach in Spekulationen über mein RL ergehen, von dem Sie nichts wissen außer den wenigen Fragmenten, die Google hergibt.
Dass der Hochstapler Becker seinen Weg hierher gefunden hat, ist auch logisch: Der guckt immer ‘mal wieder nach meinem Namen in Google, und plötzlich erschien da eben kreuz.net – das war zu stark, da konnte er nicht widerstehen, zumal kreuz.net ja in Sachen Homophobie voll auf seiner Linie liegt (christlich ist er eigentlich eher nicht, aber er versucht schon eine Weile lang, sich kirtchlich einzuschleimen – zwengs dera Fördergelder, wissen’s).
Die diversen Schmierpostings mit lieblichen Verleumdungen in meine Richtung, die hier spamartig abgelassen wurden (MERKwürdigerweise immer NUR in seinem Dunstkreis) hat inzwischen die kreuz.net-Redaktion gelöscht (das will was heißen, wie Sie wissen), aber dass sie knallhart einen Straftatbestand erfüllten, sollte sogar Ihnen aufgegangen sein.
@Becker
Ich habe nie von einer Straftat gesprochen, sondern von einem Urteil bzw. einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Schlagen Sie’s nach, wenn Sie nicht wissen, was das ist. Sie werden’s für die Zukunft brauchen.
Was ist denn nun mit der Warnschrift vor Ihnen des Bischöflichen Generalvikariats Münster?
Redaktion benachrichtigen Auf 26 Priester kommen 22 Novizen und Studenten
#33   DDL   15:54:22 | Samstag, 22. Juli 2006
@Babylon – Ist es nicht bemerkenswert
…dass die apokryphen Schriften immer dann, wenn es ungelegen kommt, das pure Teufelszeug sind, das „aus gutem Grund“ nicht in den „göttlich inspirierten“ Kanon Eingang gefunden hat, dass man sie bei Bedarf und sonstiger Argumentarmut gerne aus der Kiste holt, um irgendwelche „alten Traditionen“ zu belegen?
Nett, gell?
Dass Ihnen Deschner hier um die Ohren gehauen wird, damit mussten Sie allerdings rechnen. Man will das nicht wissen. Und da verkehrt man seine jahrzehntelange, intensive Befassung mit der Thematik und seine daraus hervorgegangenen Werke – anerkannte und zentrale Werke der Kirchenkritik, wohlgemerkt – auch einfach ‘mal zu „Vielschreiberei“. Wie armselig dieses „Argument“ angesichts der von manchen Geistlichen ins Leben gerufenen Papierberge ist, das will Bernado auch nicht hören. Er möchte seine Sichtweise als verbindlich deklarieren, und wer anders denkt, der denkt halt Mist. Das Leben kann einfach sein – wenn man es nur doll genug will.
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#34   DDL   11:47:29 | Freitag, 21. Juli 2006
@private-notes
Weitere Kostproben geballter Kreativität präsentiert der ehemalige Hitler-Verehrer Jahnel auf seiner Homepage, etwa „Karikaturen stefanjahnel.de/Kar2.htm“ – ganz großes Kino.
@Moritz
1500 Zeichen sind etwas knapp für die komplette Darstellung einer niederträchtigen, aber erfolglosen Verleumdungskampagne. Alles Wesentliche können Sie bei Bedarf aber meinem Blog entnehmen (Rubrik: Kein Herz für Trolle www.jawz.de/~demondelux/blog/?cat=8 ) – speziell die Kommentare sind aufschlussreich.
Davon abgesehen, bin ich den alten Käse langsam leid, es ist ja doch immer derselbe, verlogene Quatsch, der nicht einmal mehr originell ist – sollte einer der sauberen Herrschaften noch einmal das entscheidende bisschen zuviel herumtönen, wird mein Browser sehr, sehr schnell mit der Online-Anzeigenannahme der Polizei gefüttert, der Rest geht dann ganz von selbst.
Jaja, Ihr „Freund in Bischofsheim“. Ich nehme an, er heißt „Harvey“ und er weiß Bescheid *wink,wink,nudge,nudge*
Redaktion benachrichtigen Der Papst schreibt an einem Buch + …
#66   DDL   11:29:18 | Freitag, 21. Juli 2006
@Moritz
Sehen Sie, das ist der Grund, warum man kirchlicherseits die Evolutionstheorie nicht mit stürmischer Begeisterung aufgenommen hat: Wenn der Mensch als graduelle Entwicklung aus der Gattung der Affen hervorgetreten ist, dann hat es den „Moment der Schöpfung des Menschen“ so nie gegeben. Dann gibt es auch keine Geisterwelt, die sich ausschließlich um den Menschen dreht, denn die logischen Probleme, die sich bei einer langsamen Evolution mit all diesen theologischen Kartenhäusern ergeben, sind immens und eigentlich nicht lösbar (Gäbe es denn dementsprechend eine Evolution der Seelen? Wie passt die Geschichte von Adam und speziell die dann offensichtlich falsche von der Entstehung der Eva da hinein? Und , und, und).
Zu Ihren diversen Einlassungen in Sachen „Homosexualität“: Mein Bester, es gebricht Ihnen sowohl an Kompetenz als auch am Mandat, da groß herumzuurteilen. Man gewinnt den Eindruck, Sie bezögen Ihr Wissen der Welt aus denselben, sumpfigen Qullen wie Ihr angebliches Wissen über mich: „Irgenwer in Bischofsheim hat Ihnen erzählt“… jaja, geschenkt.
Zwar ist es etwas nervtötend, Ihre um den eigenen Nabel kreisenden Verhöhnungen anderer zu erleben, aber andererseits ist es doch durchaus wohltuend zu wissen, dass das genau das Einzige ist, was Ihnen noch bleibt, denn Ihre Sprüche sind zahnlos, Ihre Logik ist keine, Ihr Wissen verweigert sich der herrschenden Meinung, und insgesamt erscheinen Sie als plärrendes, aber völlig ohnmächtiges Rumpelstilzchen.
Ach wie gut, dass…
Redaktion benachrichtigen Vom Teufel geritten
#31   DDL   01:32:14 | Freitag, 21. Juli 2006
@Theo
Naja, ich bin nicht ununterbrochen am PC und erst recht in kreuz.net eingeloggt… der Hauptgrund ist allerdings, dass ich das alte Geschwätz doch schon kenne. Der Heini ist ein alter Spezi von Magnus Becker, die kennen sich aus der Politikcommunity dol2day www.dol2day.com/. Das „Gedicht“ war eine Racheaktion des ehemaligen FAP-Neonazis Stefan Jahnel aida.open-lab.org/index.php?option=content… dafür, dass ich mich über das Geschreibsel, das er verfasst hat und ein „Aussteigerbuch“ nennt, mokiert hatte (es ist so exzellent, dass er für die Veröffentlichung bezahlen muss). Darauf bildete sich eine unheilige Allianz zwischen dem Hochstapler Magnus Becker, der dort damals bereits Hausverbot hatte, Stefan Jahnel, und diesem Knilch hier, der bei dol2day ohnehin nichts anderes tat, als irgendwen zu beschimpfen.
Da meine Partnerin und ich beide bei dol2day waren und man irgendeinen Angriffspunkt suchte, nahm man eben die Altersdifferenz und strickte daraus das Märchen von irgendwelchen kindlichen Sexualverhältnissen. Dass das alles blödes Geschwätz war, wusste jeder, zumal viele wussten, wann wir uns kennengelernt hatten und wann wir zusammengekommen waren. Insofern ist der Depp der letzte, den Sie wg. Informationen fragen können – er weiß nämlich am wenigsten (ziemlich ähnlich zu Moritz, übrigens). Fragen sie ihn ‘mal nach dem Namen meiner Freundin, dann werden Sie ihn, den ach so intim Informierten, stottern hören.
Die Redaktion von dol2day hatte die drei dann deswegen aus dol2day geschmissen.
Ich denke, das genügt, oder? Kalter Kaffee.
Redaktion benachrichtigen Wofür sich der Papst noch nicht entschuldigt hat + …
#25   DDL   01:09:56 | Freitag, 21. Juli 2006
Sulpi, Sie übersehen da etwas Grundsätzliches
Sie tun bei solchen Themen immer so, als ginge es darum, die arme, arme katholische Kirche zu beschimpfen, als sei sie so arg blutrünstig gewesen, und alle anderen seien ja ganz brav gewesen.
Das ist Quatsch und das behauptet so auch niemand.
Gerade im Kontext zum Islam kann gar keine Rede davon sein, einseitig die RKK bzw. die Christenheit zu beschimpfen. Die Muslime waren keinen Deut besser. Aber wen meinen wir eigentlich, wenn wir von „den“ Christen und „den“ Muslimen sprechen? Hat der kleine Schneider aus Koblenz die Kreuzzüge angezettelt? Der kleine Bauer aus Bagdad die Zerstörung der Grabeskirche beschlossen?
Nein, natürlich nicht. Die maßgeblichen Täter waren Machtmenschen, und zwar in erster Linie das und erst nachgeordnet irgendeiner Religion verpflichtet. Es ging um Macht, um Geld, um Land, und in diesem ewigen, blutigen Spiel, das, wie immer, die Mächtigen auf Kosten der kleinen Leute spielten, war Religion wenig mehr als eine Trumpfkarte zur Steuerung der Untergebenen.
Die Kritik richtet sich hier gegen die RKK, weil dies ein (angeblich) katholisches Forum ist. Das mindert muslimische Greueltaten keinen Deut herab, aber sie sind hier nicht das Thema. Und die Kritik richtet sich wesentlich gegen die Bigotterie dieser Feldzüge, die manche Leute allen Ernstes heute noch als fromme Taten rechtfertigen wollen.
Es waren Kriege aus Machtgelüsten heraus, verdammich, und genauso falsch wie heutige Kriege. Ob Kreuz oder Halbmond, was interessiert das den Hingemordeten?
Redaktion benachrichtigen „Ich bin nicht betrunken“
#35   DDL   22:12:08 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Babylon – Das erinnert mich an damals
…als ich zum ersten Mal ein „AD&D Monster Manual“ (also von diesem Rollenspielsystem, in der grottigen, deutschen Übersetzung der 1st edition) gelesen habe:
Hei, war das ein Fest, wie da en detail die Herzöge der Hölle beschrieben wurden, ihre Streitigkeiten untereinander, die jeweiligen Charakterzüge und Fähigkeiten von Asmodeus, Belial, Mammon und wie sie alle hießen. Und dann erst ihr uralter Krieg mit den Dämonen („Teufel“ sind in AD&D „rechtschaffen böse“, also „böse, aber an Regeln gebunden“, während Dämonen „chaotisch böse“ sind – Chaos und Ordnung sind sich in diesem Sytem so spinnefeind wie Gut und Böse), hach, da ging es um Pazuzu und Demogorgon, es wurde erklärt, wie ihre Paläste beschaffen sind… extrem spannend!
(Nebenbei bemerkt: Aufgrund einer Initiative primär besorgter amerikanischer Mütter sah sich der Verlag zwischenzeitlich gezwungen, die biblisch inspirierten Namen gegen Fantasy-Namen auszutauschen; „Teufel“ hießen danach „Tana’ri“, aber ausßer dem Namen hatte sich nichts geändert,m und wir nannten sie natürlich weiter „Teufel“, ist einfach stylisher. Mittlerweile hat der Mummenschanz ein Ende und heißen sie auch in den Büchern wieder so.)
Tja, der Unterschied zu den hiesigen Teufels- und Dämonenkundigen ist, dass wir wussten, dass es Schauermärchen sind. Feinster Stoff für heldische Rollenspielepen, und das war’s dann auch.
Aber hier lebt ja so mancher in einer Fantasy-Welt, scheint’s. Teufel! Dämonen! Warum nicht gleich Spaghettimonster?
Redaktion benachrichtigen Wer von den Schikimikis möchte schließlich ein Mörder sein?
#29   DDL   21:26:08 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
Das sind doch ‘mal verbindliche Worte. Obwohl, darauf sei hingewiesen, Sie natürlich, wenn auch auf höfliche Weise, es sich nicht verkneifen können, auf meinen vermeintlichen, fundamentalen Irrtum anzuspielen ;O)
Was den „überzeugenden Priester“ angeht, oh, davon habe ich mehrere kennengelernt; katholischerseits ist mir besonders Pater Wigbert, seinerzeit Abt eines deutschen Klosters auf niederländischem Boden, in bester Erinnerung geblieben, ein hochintelligenter und -gebildeter Gottesmann mit fantastischem Charisma. Man möchte kaum glauben, dass er und die besonders lauten Plärrer hier derselben Religion angehören – aber das bestätigt wohl nur, was an sich jeder weiß: Dass es unter Millionen von Katholiken selbstverständlich Extreme aller Qualitäten gibt.
Aber gläubig hat auch der mich nicht bekommen – allerdings war er auch eher nicht so der zwanghaft missionarische Typ, eher vom Schlage „leben und leben lassen“. Wie gesagt, ein intelligenter Mann.
@LuxXX
Na, hast ein Stellchen gefunden, in dem Du dieses alte Geschmier aus der Feder des ehemaligen Organisators für die „Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers“ abkippen kannst, ohne dafür, wie schon früher, rausgeworfen zu werden? Wow, bist ein Held :O)
@antiHomoLobby
Das wäre doch ‘mal ein hübscher, religiöser Rahmen zu einer Stellungnahme von Ihnen gegenüber den recht deutlichen Worten www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41, die damals die Sektenbeauftragte des bischöflichen Generealvikariats Münster für Sie fand? Nicht?
Redaktion benachrichtigen Wikipedia oder FritzGpedia?
#109   DDL   20:59:16 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Das Ende vom Lied
Zitat aus der Wikipedia Löschdiskussion:
Nicht relevant. Gelöscht. -mnh·∇· 13:01, 20. Jul 2006 (CEST)
Die Stimmen die für „Behalten“ des Artikels votierten, waren vorrangig aus dem Hause kreuz.net selbst. Illustre Stimmen kamen zu Gehör, so etwa der allseits geschätzte „Bruder Theophil“ oder der kreuzforums-Inquisitor „Vetter Taferl“. Deren Fürspreche nahm an sich ein wenig wunder angesichts der für kreuz.net nicht eben schmeichelhaften, aber wahrheitsgemäßen Darstellung.
Diejenigen (die sich schließlich durchsetzten), die für eine Löschung waren, begründeten dies einerseits mit der Irrelevanz dieser obendrein noch anonymen Privatseite sowie mit deren offenkundigem Hetzcharakter, der als deutlicher Kontast zum als einigermaßen seriös wahrgenommenen kath.net stünde.
Das Blacklisting, das darüberhinaus jegliche Verlinkung verhindert, bleibt bestehen.
@Moritz
Ihr angeblicher „Bekannter aus Bischofsheim“ ist von derselben Relevanz.
Redaktion benachrichtigen Der Papst schreibt an einem Buch + …
#42   DDL   14:05:35 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Dani California
„Ich finde die gleichgeschlechtliche Ehe -einfach ausgedrückt- nicht natürlich.“
Wie cairochon korrekt bemerkte, ist „Ehe“ a priori nichts „Natürliches“. Sie empfinden sie nur so, weil Sie ihren gewohnten Denkmustern entspricht. Daraus möchten Sie eine „Natürlichkeit“ ableiten, die tatsächlich rein illusionär ist.
„Gott hat Mann und Frau erschaffen.“
Wie verfahren Sie mit Menschenn, die dieses Axiom nicht teilen? Für ist wäre das, als Argument, belanglos. Ihr Privatmeinung, sonst nichts.
„Wenn homosexuelle Beziehungen natürlich wären, hätte er auch nur Männer oder nur Frauen erschaffen können.“
Diese „wenn Gott X gewollt hätte, hätte er Y gemacht“-Geschichten sind praktisch immer falsch. Zum einen setzen sie eine intime Kenntnis der Motive eines postulierten Geistwesens voraus, die selbst ein Katholik nur sehr, sehr vorsichtig behaupten dürfte und, wenn schon, dann allenfalls dem Papst überlässt (der davon genausowenig weiß). Aber davon abgesehen, kann man damit natürlich alles und sein Gegenteil behaupten.
„Da ist schon ein Plan dahinter denke ich.“
Was Sie MEINEN, ist, dass Sie es so gelernt habenm, als ob so ein Plan existierTE. Tatsächlich gibt es eine Art Plan – der allerdings nicht zielorientiert ist. Er heißt „Natur“. Und in der ist Homosexualität gar nichts Ungewöhnliches.
„Und dass Kinder aus solchen Beziehungen seelisch stärker sind, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.“
Hat keiner behauptet und wäre vermutlich so falsch wie das Gegenteil.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Kasper im Kriegszustand?
#29   DDL   13:40:52 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@r.ruhrgebietler
So, so. Ein „Der Dümmste Lümmel“ ist also NICHT unter besagter Gürtellinie? Habe ich ja wieder was gelernt.
Meine „Attacken“ (wenn es denn welche sind) haben mit „Hass“ nicht das geringste zu tun. Ich hasse weder die katholische Kirche noch Katholiken. Das wäre ziemlich absurd, weil es unter meinen Verwandten und Freunden solche gibt – allerdings nur wenige sehr gläubige und mit Sicherheit keinen, der dem kreuz.net-Fanatismus huldigt.
Sie machen sich das sehr, sehr billig: Einen Angriff auf den hier vertretenen Fundamentalismus werten Sie um zum „Hass auf Katholizismus“ – als OB das hiesige Geschwätz viel mit „katholisch“ zu tun hätte, geschweige denn typisch wäre. Das HÄTTEN Sie wohl gern. Aber allein aus der ad nauseam wiederholten Behauptung alleine WIRD es noch nicht so.
Wenn Sie gewisse kognitive / textanalytische Defizite haben, tut mir das sehr leid für Sie. Die ersten beiden „man“ waren zweifelsfrei meinen homosexuellen Freunden und Bekannten zuzuordnen, die letzten beiden ebenso zweifelsfrei allgemein, aber von mir ausgehend.
Und wieso nennen Sie es „unter der Gürtellinie“, wenn man (hier: ich, falls Ihnen das zu hoch war) jemandes nachgerade schwachsinnige und extrem pejorative Behauptungen über eine Bevölkerungsgruppe auf humorige Art ad absurdum führt? „Unter der Gürtellinie“ sind doch wohl zunächst einmal die grotesken Behauptungen, aber DIE möchten Sie am liebsten unbeanstandet stehen lassen, wie?
Man(sic!) fasst es nicht. Interpretieren Sie.
Redaktion benachrichtigen Sich selber die Augen ausgestochen
#22   DDL   13:31:32 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Abu – „Neger“
Der Begriff „Neger“ wird heute allgemein als abfällig empfunden, primär von den so Bezeichneten selbst, denen man schon (mindestens) die Rolle eines primus inter pares einräumen sollte, wenn es um die Frage geht, wie sie genannt werden wollen / sollen. Die einzigen, die den Begriff ohne Negativkonnotation benutzen KÖNNEN (wobei das auch bei ihnen als Negativum MÖGLICH ist), sind die Betroffenen selbst, die sich slangweise auch schon ‘mal (positiv) mit „you’re a mean nigger“ ansprechen können.
Sie haben Recht, auch ich habe noch „Neger“ als „ganz normal“ kennengelernt. Mann wurde sich später allerdings klar darüber, dass sich in diesem Sprachgebrauch ein versteckter Rassismus durchschleppte. Schauen Sie sich den alten Begriff „Mongoloismus“ für „Trisomie 21“ (Down-Syndrom) an, da hat es einen ähnlichen Lernprozess gegeben.
Die Verwendung des Wortes „Neger“ ist heute falsch und stark negativ behaftet. Wenn Sie dem widersprechen und sich auf eine Privatdefinition berufen, stellen Sie sich außerhalb der gesellschaftlichen Norm – etwa so, als würden Sie behaupten, Sie persönlich würden „Arschloch“ als Kosewort meinen. Versuchen Sie das spaßeshalber ‘mal gegenüber einem Polizisten.
Traditionalismus – auch sprachlicher – ist ja schön und gut, aber im Extrem führt er zu Fehlern, da er letztendlich zum Verstoß gegen neuere, sich mittlerweile gebildet habende, Regeln führt und willkürlich einen Regelsatz zum Zeitpunkt X herausgreift und als ewige Wahrheit missversteht.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Kasper im Kriegszustand?
#27   DDL   03:08:40 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Taufscheinkatholik
Sie scheinen sich in äußerst merkwürdigen Kreisen herumzutreiben, muss ich sagen. Wissen Sie, ich habe mehrere schwule Freunde und Bekannte – und komischerweise trägt keiner davon einen „schwulen Namen“ (was soll das eigentlich sein? Lassen Sie mich ‘raten, was hält wohl so ein Regenbogenpressengebildeter dafür hält… hm… ha! „Detlef“! Gell? Dabei wäre „Dominique“ viel schwuler, weil androgyn, aber der kam halt in „Christiane F.“ nicht vor), weibische Kleidung, keiner arbeitet für pädophile Kleriker (angesichts der grotesken Haltung speziell der katholischen Kirche hat man’s da eher nicht so mit dem Klerus, und St. Pölten schätzt man nicht), und Menschenhandel wird da ziemlich ungern gesehen. Ich glaube, die würden Ihnen angesichts solcher Gedanken wie „Menschenhandel mit den eigenen Kindern“ sehr unschwul eine ‘runterhauen – anders gesagt, Sie wären in Schwulitäten, aber mächtig. Da können Sie froh sein, dass Sie denen mit solchen Sprüchen zu eklig wären, ansonsten… „Anale Grande“, amigo ;O)
Also, entweder haben Sie eine reichlich abartige Fantasie oder den falschen Umgang. Was man in der Kirche so für Leute trifft, nein, also wirklich… da fragt man sich doch, angesichts solchen Gelichters, ob die Taufe ernstlich jugendfrei sein darf. Die armen Kinder könnten ja an einen wie Sie geraten, der ihnen mit seligem Seufzen seine schwülstigen Fieberphantasien vorflüstert… buah! *schüttel*
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#214   DDL   00:40:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Malachias – Sagen Sie ‘mal, ist Ihnen NICHTS zu peinlich?
Sie entblöden sich nicht, die bekannten Lügen des seinerseits als x-fachen Lügner bekannten GröFaZ einer Nation gegenüber, die er zu diesem Zeitpunkt längst zu überfallen gedachte, und die er bekanntlich in Sicherheit wiegen wollte, als „Wahrheit“ verkaufen zu wollen?
Wie billig ist DAS denn, hm?
Sie glauben vermutlich auch noch an das Gleiwitz-Märchen, gell?
So, und jetzt gehen Sie wieder zu Ihren Kameraden in die Kneipe, saufen das achte Bier und prahlen damit, wie Sie tapfer Führer und Vaterland verteidigt haben. Das das unter den schützenden Fittichen einer komischen Katholen-Sekte war, verschweigen Sie aber besser.
Ich für meinen Teil mag mein Land zu sehr, als dass ich Knilchen wie Ihnen noch einmal die Gelegenheit geben möchte, es in Schutt und Asche zu ruinieren – mir wurschtegal, mit welchen völkischen Wahnvorstellungen Sie da irgendwas beschönigen wollen.
Der einzige Trost ist, dass Leutchens Ihre Kalibers nur im kleinen Kreis oder im Schutze der Anonymität das Maul aufzureißen wagen… schon erstaunlich, wie wenig das Volk, dessen Interessen Sie ja immer so heldisch im Munde führen, sich für Ihre Dämeleien erwärmen kann und Ihnen stattdessen regelmäßig zeigt, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat, wie? Völkische Propaganda so ganz ohne Volk – Mann, muss das deprimierend sein :O)
P.S.: Sie haben wirklich noch nicht viele NPD-Schulungen gehabt, stimmt’s? Das ist nämlich nicht nur der Schliff, der Ihnen fehlt. So, jetzt ab nach Hause freier-widerstand.net/.
Redaktion benachrichtigen Der Henkerstrick für den deutschen Abtreibungsparagraphen
#30   DDL   00:23:07 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Ach ja, „Der stumme Schrei“ dieses merkwürdigen Dr. Nathanson…
Ich bin ja immer wieder erstaunt, mit welcher Hingabe gläubige Katholiken an den Lippen eines Mannes hängen, der seiner eigenen Partnerin ein von ihm selbst gezeugtes Kind abgetrieben hat – ein Geanke, der den meisten pro-choice’lern „the creeps“ gibt, aus wohl nicht erklärungsbedürftigen, ethischen Gründen.
Er scheint mit seiner getürkten Story vom „stummen Schrei“ ein klitzekleines bisschen in der Mindermeinung zu sein:
„Das Kleinhirn erreicht seine endgültige Form im 7. Monat. Die Umhüllung (Myelinisierung) des Rückenmarks und des Gehirns beginnt zwischen der 20. und 40. Schwangerschaftswoche. Diese und andere Entwicklungen des Nervensystems müssen stattgefunden haben, ehe der Foetus Schmerz empfinden kann“(Erklärung der Vereinigung der amerikanischen Frauenärzte).
Wenn wir von der Entwicklung des Gehirns sprechen, sollten wir uns aber vielleicht auf die Aussagen von jemandem stützen, der sich auf die Entwicklung des Gehirns spezialisiert hat, meinen Sie nicht?
„Vor der 26. Woche ist die Hirnrinde nicht funktionsfähig. Deshalb ist es auf jeden Fall unzutreffend, von einer «Wahrnehmung» oder einer «bewussten Reaktion» des Foetus zu sprechen“.
(Maria Fitzgerald, Prof. für Neurobiologie, London)
Da baumelt dann ein von mir aus noch-so-fertiger Trigeminus (ich hab’ das nicht ‘mal geprüft, da belanglos) und hat so gar kein funktionsfähiges Gehirn, an das er irgendwelche Reize melden könnte. Sowas aber auch…
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#4   DDL   21:27:39 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Naja, Gunsenum…
…die inhaltliche Qualität eines Sachtextes macht sich aber nicht an dessen grammatikalischer Komplexität fest, bzw. wenn überhaupt, dann durch eine klare Strukturierung, die es vereinfacht, den eigentlich zu vermittelnden Stoff darzulegen.
Deswegen ist es auch ein Fach für sich, ein Lehrbuch zu schreiben, und deswegen ist noch lange nicht jeder, der von einem Thema viel weiß, ein guter Lehrer.
Anders gesagt: Kant war nicht gut, weil er seitenlange Schachtelsätze geschrieben hat, sondern trotzdem.
Ich fand den Artikel zur Abwechslung ‘mal ganz interessant, allerdings etwas seicht. Aber jedenfalls eine wohltuende Abweichung der sonst hier so üblichen Schmähkritik.
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#16   DDL   21:01:47 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Abu…
Sie bemerken eine gewisse Unstimmigkeit zwischen dem da:
„Unsere sozialen Sicherungssysteme hängen davon ab, daß es genügend Nachwuchs gibt.“
und dem da?
„auch eine „Bevölkerungsplanug“ liegt mir völlig fern.“
Gut. Da ist nämlich auch eine.
„Wer vögelt, soll vögeln, aber er soll bereit sein, das natürliche Resultat = Kind zur Welt kommen zu lassen und mit dem Vögel-Partner aufzuziehen.“
Warum?
Gemäß dieses Paradigmas müsste man dann ja auch sagen: „Wer schwimmt, soll schwimmen, aber er soll bereit sein, das natürliche Resultat = Ersaufen bei Ermüdung, eintreten zu lassen.“ Das scheint aber nicht allgemeine Ansicht zu sein, wenn ich mir den Schiffsbau so anschaue…
Abu, wir Menschen sind Menschen, WEIL wir die Natur kraft unseres Intellekts beeinflussen können. Für uns ist nichts „unnatürlich“, denn es ist unsere NATUR, der Natur ein Schnippchen zu schlagen – ob wir das nun mittels wärmender Kleidung tun (andernfalls natürliche Konsequenz: erfrieren) oder mit Dünger (natürliche Konsequenz: Verhungern), ganz egal.
Das haeißt nicht, dass ALLES, was wir tun und tun können, gut ist, aber das Wort „unnatürlich“ ist in diesem Kontext schon sehr mager. Ich weiß, erstaunt Sie von einem GRÜNEN :O)
„Dafür halte ich eine Hausfrauen-Ehe und weitere Geschwister derselben Eltern für am geeignetsten.“
Na, dann halten Sie ‘mal Ausschau nach einer Frau, die das genauso sieht. Die werden selten, sagt man.
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#13   DDL   20:27:13 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Methobelix
Da muss ich Ihnen jetzt ausnahmsweise widersprechen: Das Angebot von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen hat mit der absoluten Anszahl an Menschen erst’mal gar nichts zu tun; entsprechende Schwankungen treten lediglich bei den Übergängen zwischen geburtenreichen und -schwachen Jahrgängen auf. Ganz billig gesagt: 10% Arbeitslosihkeit bedeuten nun einmal 10%, egal, ob von 60, 80 oder 100 Millionen Deutschen (es ist natürlich komplexer, aber Sie wissen, was ich meine).
@Abu
Nur gilt das natürlich auch andersherum, nämlich gegen all diese Sonntagsdenker, die fröhliches Herumkarnickeln als den Stein der Weisen und Lösung aller voklswirtschaftlichen Probleme ansehen: Die lassen sich blenden dadurch, dass natürlich, wenn jetzt alle Kinder in die Welt setzen, ERST EINMAL ein Schub neuer, junger Menschen ins Land drückt – dass die irgendwann ‘mal alt werden, daran denkt keiner. Die entsprchende Tendenz ließe sich lediglich mit einem expoinenziellen Bevölkerungswachstum aufrechterhalten – wie lange genau? Menschen sind ziemlich unfähig, wenn es zur Exponentialrechnung kommt, fast keiner hat das „im Gefühl“; katastrophale Verschätzungen sind die Folge – Sie erinnern sich an den Mythos, wie das SChachspiel erfunden wurde? An die Belohnung? Bloß ein Körnchen Reis auf dem 1. Feld, 2 auf dem 2., 4 auf dem 4.
Fazit: Jede Planung, die auf solchen offenen Exponentialfunktionen beruht, ist gefährlicher Irrsinn. Mathematisch beweisbarer Irrsinn, übrigens.
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#7   DDL   20:17:30 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@virOblationis
Naja, Sie können das von mir aus gerne wiederholen, bis Sie schwarz werden; allein, die de facto existierende Gesetzgebung legt beredtes Zeugnis dafür ab, dass dies eben nicht so gemeint war, wie Sie das interpretieren.
Aber Sie können den Damen und Herren Gesetzgebern natürlich haarklein erklären, wo sie und das Bundesverfassungsgericht irren und wo Sie und Porno-Humer die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Ich hoffe doch sehr, Sie dann alsbaldigst als Justizminister (aber mindestens!) zu sehen?
@Benedikt
Das ist richtig, aber die Ausnahme. Es handelt sich ja nicht umsonst um § 1 des BGB, also ganz offenkundig um etwas Grundlegendes – das schreibt man nicht so dahin, weil einem nichts Besseres einfiel. Dieser § 1 gibt die Regel vor; alles andere sind Ausnahmen im Einzelfall (vgl. Erbrecht) – wie Sie übrigens sehr leicht schon sehen können, wenn Sie jemand nach Ihrem ALter fragt: Sie kämen ja auch nie auf die Idee, da einfach ‘mal 9 Monate hinzuzuaddieren, weil Sie ja schon „ab Nidation Mensch“ waren. Komisch eigentlich, oder?
Putzig ist allerdings, mit welcher Verve man sich hier auf das GG stürzt, so, als hätte man noch nie davon gehört, dass dessen Indikationen grundsätzlich für den Staat (und nicht etwa, wie das einige Spezialisten hier immer drehen, so von Embryo vs. werdende Mutter) gelten. Dies greift lediglich als Drittwirkung, die wiederum die Rechte der Schwangeren zu berücksichtigen hat. Deswegen gelten §§ 218 ff ja so, wie sie sind.
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#109   DDL   00:48:09 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Sulpi
Weil Sie mich nicht kennen ;O)
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#107   DDL   00:40:55 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Sulpi
„Ja, aber nicht im unmittelbaren Umkreis.“
Ich wollte zuerst schreiben: „Nicht direkt“, aber die Zeichen waren schon zu knapp für eine nähere Erläuterung, und da Sie in letzter Zeit einen auf die Moritzsche machen und jede Aussage in abgedrehte Verdächtigungen ummünzen, fühlte ich mich nicht bemüßigt, Ihnen dafür eine Vorlage zu liefern.
Ja, klar, eine frühere Freundin hat ‘mal abgetrieben (nein, nicht MEINE Freundin – EINE Freundin), und ich war ziemlich schockiert. Nicht ob des „dass“, denn das war vor dem Hintergrund ihrer Lebensumstände absolut nachvollziehbar (gerade 18, noch auf der Schule, schwere psychische Probleme, problematisches Elternhaus, Kindsvater über alle Berge und ohnehin ein Arschloch vor dem Herrn). Sondern über die abgebrühte Coolness, die sie dabei an den Tag legte. Wie Sie wissen, bin ich ein energischer Verfechter von „pro choice“. Aber Gedanken sollte man sich schon machen, nicht so ein „pfft, dann treib’ ich halt ab“.
Was das „menschlich denken“ angeht, da seien Sie ‘mal unbesorgt – als ob ich etwas für das monströse Zerrbild meiner Person könnte, das Sie und dieser Dummquatscher hier aufblasen. Da sind Sie ein Opfer der eigenen Polemik, mein Bester.
Übrigens, schminken Sie sich ‘mal den Ton des Inquisitors ab, der steht Ihnen nicht. Sie sind doch ein erwachsener Mann und kein juveniler Rotzlöffel, der als Imponiergehabe den dicken Macker raushängen lassen muss?
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#105   DDL   00:13:04 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Jörg Guttenberger – Hmmm… gar so einfach ist das mit dem Leben nicht
So gab es in der Humanmedizin lange Gerangel, wann ein Mensch nun tatsächlich als tot gilt. Wie Sie wissen, wird das heute am des Ausbleibens der Hirnströme festgemacht. Vor 100 Jahren war das noch nicht möglich, da bemühte man primär Puls und Atmung – gar so klar scheint uns die Grenze zwischen Leben und Tod nun auch wieder nicht zu sein, wenn wir erst moderne Geräte entwickeln und uns auf deren Verwendung eiunigen müssen.
Biologisch, auf der anderen Seite, gibt es Abstufungen des Lebens. So debattiert man m.W. immer noch, ob Viren denn nun als „Leben“ gelten oder nicht.
Ausdrücke wie „Leben ist immer XY“ sind gefährlich, denn bereits ein gegenbeispiel genügt, um sie zu falsifizieren ;O)
Von „werdendem Leben“ habe ich übrigens nicht gesprochen. „Werdender Mensch“ ist m.E. korrekt, wobei auch der Embryo „menschliches Leben“ ist. Nur NOCH kein Mensch.
Aber: Grundsätzlich haben Sie Recht (da staunen Sie, was?). Allerdings unterscheiden wir uns offenkundig in der Frage, ob „Leben“ an sich denn nun definitiv immer positiv sei. Dieser Meinung bin ich nämlich nicht zwangsläufig. Oh, sicher, jeder selbst Lebende wird das – von psychischen Extremsituationen abgesehen – so empfinden, weil er biologisch darauf programmiert ist. Aber EIGENTLICH müsste man ernstlich die Frage erörtern, ob Leben – gegenüber dem Nichtsein – in der Tat positiv ist. Nur lässt sich das von uns Lebenden schwerlich neutral beantworten.
@Sulpi
Nö. Sie denn? Ganz schön zudringliche Frage, übrigens.
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#14   DDL   23:43:24 | Dienstag, 18. Juli 2006
@stat crux
Wie wohltuend, eine ernste Frage :O)
Nun, kann man IMHO so pauschal nicht sagen, zumal das entsprechende Kriterium wohl kaum das Kreuz an sich wäre. Als „Kreuzzug mit Kreuz“ wäre ja vieles, auch theoretisch Positives denkbar, aber ich beschränke mich jetzt ‘mal auf die tatsächlichen, historischen Kreuzzüge, die ja eher unerquicklich waren – dann haben wir nur noch auf einer Gleichungsseite Unbekannte.
Was Sie „Kreuzzug á la McDonalds“ nennen (Sie meinen wohl den gigantischen Marketingfeldzug, denke ich), ist, als Gewinnstreben, ja nicht grundsätzlich verwerflich. Gewinnstreben gehört zu unserer Gesellschaft, ist überlebensnotwendig. Schlimm wird es natürlich, wenn zum eigenen Nutzen anderen Schaden zugefügt wird. Dabei scheint es eine Korrelation zwischen der Größe einer Organisation und ihrer Skrupellosigkeit zu geben.
Also, grundsätzlich ist ein „Kreuzzug“ weder mit noch ohne Kreuz verwerflich – verwerflich ist verursachtes Leid. Da hätten wir bei den von Ihnen Genannten schon ein paar Kandidaten (in unterschiedlicher Abstufung). Allerdings sehe ich doch noch einen Unterschied zwischen einem Glaubenskonstrukt, das qua Erziehung eingebleut („eingeimpft“) wird, und Marketingbemühungen, mit denen man zwar umspült wird, denen aber gesellschaftlich durchaus mit einer (gesunden, nicht immer genügenden) Skepsis begegnet wird. Letztere versprechen zwar viel, aber sie garantieren wenigstens kein Himmelreich oder rechtfertigen die Herabsetzung, geschweige denn das Ermorden anderer
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#102   DDL   23:21:45 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Bemühung um Versachlichung der Diskussion, wenngleich ich fürchte, dass sie auf nicht allzu fruchtbaren Boden fallen werden. Es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass unter gewissen Leuten ein profundes Interesse besteht, das Thema „Schwangerschaftsabbruch“ (oder „Abtreibung“) vorzugsweise mit einem Vokabular zu behandeln, dass selbst einem Dr. Mengele – dessen Name in diesem Kontext ohnehin überstrapaziert wird – ein gewisses Unwohlsein nicht erspart bliebe. Das hat System. Sachlichkeit ist nicht gefragt.
Zu Ihrer interessanten Replik „wer ist denn bis zur Geburt die Mutter?“, die mich doch glatt eine halbe Sekunde stutzen ließ: Man spricht ja nicht umsonst von der „werdenden Mutter“, und das völlig losgelöst vom Abtreibungskontext. Vor der Geburt nur von „Mutter“ (oder „Vater“) zu sprechen, ist lediglich ein Tribut an die Bequemlichkeit.
Juristisch ist die Sache übrigens schon längst geklärt, denn laut § 1591 BGB (Mutterschaft):
„Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.“
(Hervorhebung von mir)
Das Strafrecht spricht dementsprechend auch nicht von der „Mutter“, sondern von der „Schwangeren“.
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#28   DDL   22:53:15 | Dienstag, 18. Juli 2006
@franco
Ah ja, „so einen wie mich“ – Sie wissen zwar nichts von mir, aber dass Sie mich „in der Luft zerreissen“ köönten, da sind Sie sich sicher. Na fein, derlei pralle Sprüche haben hier ja Hochkonjunktur – bliebe noch zu klären, wieso Sie und Ihre gevattern es dann nicht einfach TUN, dieses „in der Luft zerreissen“, mit all uns „pro choice“-Schuften? Soweit ich weiß, gibt es die §§218ff immer noch, also entweder sind Ihre Zerrissqualitäten nicht ganz so genial, wie Sie das behaupten, oder sie haben sich überraschend in den letzten Wochen entfaltet und werden in den nächsten Tagen den Gesetzgeber erreichen.
Wenn Sie meinen, dass ich mich über Ihre Hybris lustig mache, haben Sie wohl Recht.
Zu Ihrem heiligen Dr. Nathanson gibt’s übrigens auch ganz interessante Artikel www.barf.org/articles/0010/ – nett auch, dass er unverhohlen einen Mord …eactionnetwork-canada.org/…press/00summer.shtml an einem Lebenden zugunsten eines Ungeborenen gutheißen würde. Jaja, die Moral der Moralisten von eigenen Gnaden…
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#23   DDL   20:53:00 | Dienstag, 18. Juli 2006
@franco.felice
„verweigern mit unerhörter Dreistigkeit den in Todesangst um ihr Leben kämpfenden Ungeborenen das Recht“
Wer mit derlei Rhetorik um sich wirft, ist an einem ernsthaften Disput nicht interessiert.
Wie genau soll, bittesehr, ein Embryo, der innerhalb der für Schwangerschaftsabbrüche eingeräumten Frist gar nicht die organischen Strukturen hat, etwas zu empfinden, geschweige denn zu denken, von „handeln“ gar nicht erst zu reden, „Todesangst“ haben oder gar „kämpfen“ können?
Machen Sie sich bitte ‘mal schlau über die Entwicklung des Nervensystems. Aber angesichts Ihrer fleißigen Erfüllung von Godwin’s Law, die hier auf kreuz.net ja die Regel ist, besteht daran vermutlich gar kein Interesse, sondern Sie bevorzugen wohl diese Kampfparolen. Dann wundern Sie sich aber bitte auch nicht, wenn man sie nicht ernst nimmt.
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#101   DDL   18:43:04 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Moritz
„Magnus Becker“ ist derjenige, der hier gestern per Nickname „antiHomolobby“ zwei Postings abgesondert hat (unschwer erkennbar an den Links auf sein Blog), und auf dessen Kommentar auf einem ziemlich bekannten Blog blogbar.de/ Horst Schlämmer ebenfalls eben verwiesen hat. Der Betreiber dieses Blogs, Kai Pahl, machte das damalige Wahlkampfportal der CSU, blog4berlin.de (existiert nicht mehr) u.a. mit folgenden Worten auf besagten Herrn Becker aufmerksam, nachdem der dort ähnlich aufgetreten war wie Sie – und neuerdings auch Sulpi – hier:
„Stattdessen wird Magnus Becker in der Blogosphäre nach unten durchgereicht, hat schon einige Blogs von Blogprovidern gesperrt bekommen. blog4berlin täte gut daran, sich die Aktivitäten von Magnus Becker näher anzusehen, ehe sie ihm in Form eines Links auf der Blogroll Publizität gewährt. Machen Sie sich Ihr Bild.
Wen es interessiert: www.blogbar.de/archiv/2005/02/25/fakeblogs-fur-antifa/ www.blogbar.de/…fakeblogs-fur-antifa/(ich bin der Autor des Eintrags)“
Man hat MB daraufhin seitens der CSU sang- und klanglos von der Blogroll geschubst.
Pahl wusste, wovon er sprach: Er war aus der beckerschen Ecke auch schon mit irrwitzigen Pädonazi-Verleumdungen von der Beckerseite überhäuft worden, wie schon so viele, die MB kritisiert haben.
Das ist insofern für Sie interessant, weil Absonderungen aus dem Dunstkreis des MB die einzige Quelle für die Info-Fragmente darstellen, die Sie sich über mich zusammengegooglet haben.
Sie sollten vor dem inhaltsleeren Lästern erst’mal lesen…
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#98   DDL   18:04:12 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Horst
Sie sind nicht im Bilde bzw. verfügen – seien Sie froh – nicht über die beinahe schon intime, wenngleich nicht persönliche, Kenntnis der Person Magnus Becker, die mir leider in den vergangenen Jahren zuteil wurde.
Dannn wüssten Sie nämlich, dass es zu seinen Gepflogenheiten gehört, unter x verschiedenen Identitäten aufzutreten. Was Sie da zitiert haben, war eine davon. Das können Sie jetzt natürlich als pure behauptung meinerseits abtun, aber wenn Sie den Artikel, aus dessen Kommentaren Sie da zitieren auch ‘mal komplett läsen, würden Sie merken, dass er von genau so einer Fake-Aktion handelt. Die multiple Persönlichkeit Herrn Beckers und seine extreme Neigung dazu, für jemanden / etwas anderes auszugeben, als er ist, ist bekannt und x-fach belegt.
Wenn Sie sich darüberhinaus den Spaß machen, und nach dem Kerlchen googlen, werden Sie weiterhin feststellen, dass die ihm gegenüber vorgebrachte Kritik so ziemlich überall dieselbe ist – und das, wohlgemerkt, von Personen, die nie etwas miteinander zu tun hatten, aus so unterschiedlichen „Ecken“ wie seiner eigenen Universität, dem Bistum Münster, unabhängigen Journalisten, Community-Mitgliedern und Bloggern.
Fazit: Es ist ziemlich witzlos, als „Beleg“ dafür, dass nicht nur MB mich so und so sieht bzw. beschimpft, ein Zitat von MB unter anderem Namen auszugraben ;O)
(P.S.: Bevor Sie auch bei mir „multiple Persönlichkeit“ wg. der 2 Nicknames hier lokalisieren: Technische Gründe. Die Identität der beiden ist bekannt.)
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#96   DDL   17:36:26 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Benedikt
Naja, für den Außenstehenden sind die Differenzen kath.net vs. kreuz.net eher marginal, das wirbelt man schon’mal durcheinander. Man braucht ein Weilchen, um die Unterschiede zu erkennen, die „politischen“ Strukturen wahrzunehmen und die jeweiligen Sympathien und Abneigungen. So ist das eben mit Flügelkämpfen. Mach außen ist das alles „irgendwie konservativ-katholisch“. Das dürfte ja wohl auch exakt das sein, worauf kreuz.net baut.
@Sulpi
Die Neidtonne ist schon wieder voll, Sie sollten Sie bei Gelegenheit ausleeren.
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#121   DDL   23:51:52 | Montag, 17. Juli 2006
@Moritz
Doch doch, die Initialen „D.R.“ sind mir in der Tat „lieb und teuer“. Es sind nämlich meine :O)
Zu Ihrer Frage: Wenn Sie sich ‘mal wie ein anständiger Diskutant benehmen würden, würde ich vielleicht sogar eine Veranlassung dazu sehen, darauf zu antworten… solange Sie sich allerdings einbilden, private Fragen in forderndem Ton stellen zu können, so, als ob Sie was zu melden hätten, verweise ich Sie kaltlächelnd an Google, wo Sie ja schon andere Informationen zusammengesammelt und zusammenhangslos hier verstreut haben, wohlgemerkt bar jeder Ahnung, was nun wahr oder bloße Schwätzerei (bzw. Schlimmeres) ist. Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?
Sie sind kein „Exorzismus“, Sie sind lediglich ein anmaßender Wicht minderen Charakters, dessen Primärfreude das Suhlen in anderer Leute Privatleben ist, mein Lieber. Leider Gottes sind Sie darin ein erbärmlicher Dilettant, sonst wüssten Sie, wie dämlich das Gelalle von „Antifa-Schlägern“ im Zusammenhang mit mir ist. Aber irgendwie muss man seine Feigheit ja beschönigen, gell? Seine Sorge, jemand könnte Ihnen so dämlich kommen, wie Sie das so rührend und bemüht bei mir versuchen?
Frei nach dem Motto:
„Ich weiß zwar nix, doch sag’ ich viel,
und halt’ mich selbst für wundervoll,
für strahlend gut, für furchtbar toll,
und liebe schlechten Stil.
Aus Pöbelei da web’ ich mir
ein klebriges Gespinst.
Doch leider kotz’ ich ständig ins
geschlossene Visier.“
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#95   DDL   22:37:15 | Montag, 17. Juli 2006
Ach ja…
…das alte Gelaber wieder.
Herr Becker, wie war das mit der erst kürzlich gegen Sie erlassenen Klage auf Unterlassung? Sie wissen schon, das Urteil, das gegen Sie gefällt wurde, wo Sie noch nicht einmal bei Gericht erschienen sind. Soll ich noch eins drauflegen? Präzedenzfall hatten wir ja nun, und ich finde, ich war viel zu geduldig mit Ihnen. Sulpi hat ja schon so nett auf die verleumderischen Lügenmärchen aus Ihrer Ecke hingewiesen.
@Sulpi
Allerdings sollte man sollte dabei beachten, dass Bezichtigungen des Missbrauchs Minderjähriger in Herrn Beckers Umkreis wie Pilze aus dem Boden schießen, das ist sein beliebtes Mittel, um von Kritik an seinen Machenschaften abzulenken. Kritisieren Sie ihn, weisen Sie auf seine peinlichen Aktivitäten hin und *peng* sind Sie ein Kinde5rschänder – da haben schon einige gestaunt, mit welcher Skrupellosigkeit derlei Zueignungen verteilt werden. Er entblödete sich nicht einmal, als Reaktion meiner Veröffentlichung des ihm so peinlichen Vikariatsschreibens, urplötzlich entsprechende „Machenschaften“ in besagtem Bistum zu wittern (natürlich ganz tapfer unter dem erfundenen Namen eines Kommentators, die Technik kennt man ja von hier.)
@Moritz
Na, dann fragen Sie doch einfach. Die Initialen „D.R.“ sind mir in der Tat lieb und teuer. :O)
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#85   DDL   21:31:38 | Montag, 17. Juli 2006
Magnus, ich schlage vor, wir…
…verweisen für nähere Informationen über ihr ach-so-katholisches Gebaren über das, was – wie Ihnen ja bekannt ist – das bischöfliche Generalvikariat zu Münster bzw. dessen Sektenbeauftragte dazu zu sagen hat www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=41.
Ich bin mir gar nicht sicher, ob es anschließend noch notwendig ist, auf Ihre fröhliche Parteihopserei einzugehen oder auf Ihre Neigung, sich in Online-Communities und -foren als 15- oder 16jähriges Mädchen auszugeben.
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#82   DDL   21:21:23 | Montag, 17. Juli 2006
Ach du liebe Güte…
…jetzt hat sich auch noch der Pseudochrist und Hochstapler Magnus Becker hierher verirrt. Well, nicht besonders verwunderlich – wo über Homosexuelle gelästert wird, trudelt er früher oder später auch ein. Meistens „später“, er ist nicht der Fixeste.
Boah, „Pater“ Lingen, Yavuz Özoguz, Gabriel Gawlik, Magnus Becker… eine virtuelle Freakshow erster Klasse.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#179   DDL   20:56:07 | Montag, 17. Juli 2006
@Aloah
@Aloah
„Die Kritische Theorie ist nach Auffassung der „Frankfurter“ alles umfassende, alles erklärende Theorie, siehe seine Peinlichkeit „DDL“ der Wanderprediger.“
Seine Peinlichkeit musste jetzt eben, nachdem er Sie schon zum x-ten Mal von dieser „Frankfurter Schule“ hat schwätzen hören, in der Wikipedia erst einmal nachschlagen, was genau man darunter versteht. Berückend angesichts der Tatsache, dass ich sie angeblich dauernd predigen soll, wie? Noch erstaunlicher, da ich mit Marxismus überhaupt nichts am Hut habe. Aber Sie wollen aus mir doch partout so gerne den „bösen Linken“ zimmern ;O)
„Adorno forderte schon eine Erziehung, die jede Identifikation der Kinder mit ihren Eltern, verhindert, eine Erziehung zum Widerstand und Widerspruch, eine Erziehung des Madigmachens (DDL grüßt dazu) und des Perhorreszierens (mit Abscheu zurückweisen) aller Wirklichkeit.“
Sie beziehen sich gerne auf mich, auch, wenn ich gar nicht da bin, gell? Was das „Madigmachen“ angeht, das klingt ziemlich dumm, müsste ich ‘mal nachlesen – ich vermute allerdings, die dumme Klangfarbe kommt eher durch Ihre Darstellung als von Adorno.
„Wollte doch der ehem. SPD General Olaf Scholz schon die „Lufthoheit über die Kinderbetten“. Unfassbar solches Gedankengut!“
Tja, unfassbar. Hitler wollte das auch. Und, hm, die Kirche eigentlich auch, so von der Kindstaufe ab. Wenn man’s recht bedenkt, will eigentlich JEDE Organisation mit Machtstreben die äußerst effiziente kindliche Indoktrination betreiben.
Redaktion benachrichtigen Der Henkerstrick für den deutschen Abtreibungsparagraphen
#14   DDL   20:41:14 | Montag, 17. Juli 2006
Moritz
Exorzismus? Sie? Ein peinlicher, sich feige hinter einem anonymen Nickname auf einer anonymen Website versteckender Möchtegern, der selten was zum Thema zu sagen hat, primär durch wilde Spekulationen in Erscheinung tritt und sich seine vermeintlichen „Siege“ dadurch basteln muss, dass er die eigene Flegelhaftigkeit kurzerhand zu solchen erklärt?
Nein, mein Bester. Sie (also dieser ihr Account) sind der bytegewordene Offenbarungseid. Kein Wunder, dass Gestalten wie Sie und Ihre Bejubelungsaccounts den vernünftigeren Leuten hier ziemlich peinlich sind. In jedem ordentlichen Diskussionsforum hätte man Sie ein paarmal wegen Verstoßes gegen die Netiquette abgemahnt und dann vor die Tür gesetzt. Nur hier lässt man Sie herunmholzen, weil’s ja pro domo ist.
Redaktion benachrichtigen Der Henkerstrick für den deutschen Abtreibungsparagraphen
#12   DDL   20:29:48 | Montag, 17. Juli 2006
Klasse Artikel
Ich bin der Meinung, man könnte ihn eigentlich genausogut auf das Auszeichnungsgebot von Gummibärchen anwenden – ich meine, wenn es schon egal ist, ob es um lebende Menschen oder um sich zum menschen entwickelnde Embryonen geht, wenn es schon wurscht ist, ob die Euthanasie auf Wunsch des Patienten oder per gewalt durchgeführt wird (wobei sie im letzteren fall dem Begriff ja gar nicht entspricht, aber egal…), dann kann man diesen „Henkerstrick“ doch eigentlich auf alles, was man irgendwie durchprügeln möchte, anwenden, nicht?
Also, die Herren Fundi-Katholen, frischauf! Da Sie ja Ihren gesamten Gottesglauben ohnehin als „Naturrecht“ begreifen (lies: verkaufen wollen), steht dann ja der traditionell-katholischen Weltrovolution nichts mehr im Wege. Außer der Vernunft natürlich, aber die hat Sie ja noch nie so sonderlich interessiert.
Ich habe übrigens selten einen so derben Fall von peinlicher Nazikeule erlebt. Da muss ich dann sogar ‘mal, entgegen meiner sonstigen Angewohnheit, Moritz in Schutz nehmen, dessen „FritzG(oeb…?)“-Anspielung normalerweise eine Blamage erster Güte wäre, hier aber nur sehr konsequent auf der Linie des Artikels liegt. Allerdings schließt sich das nicht gegenseitig aus.
Im übrigen machen Sie hier einen klasse Job darin, das Blacklisting von kreuz.net mit Ihrem verhalten weiter zu unterfüttern. Daumen ‘rauf dafür! :O)
Redaktion benachrichtigen Geheuchelte Homo-Idylle
#9   DDL   17:31:38 | Montag, 17. Juli 2006
Moritz ‘mal wieder
„-Mag sein, aber alle sind erkennbar abartig bzw. gestört.“
Das begründen Sie… wie? So als Psychologe vom Fach?
„Na, das paßt ja dann.“
Die Bemerkung entüllt Ihre Begriffsstutzigkeit. Genau WIE „passen“ Homosexuelle und BDSM-interssierte Frauen zueinander? Allenfalls ja wohl in Form der Schnittmenge BDSM-interessierter Leseb, die allerdings weit unter 4 Millionen betragen dürften.
„In diesem einen Falle: ich auch.“
Fällt Ihnen eigentlich auf, dass Sie für den Großteil der Weltbevölkerung „Verachtung“ empfinden, aus den verschiedensten Gründen?
„Mit welchem gerade eben? und: was machen die beiden, wenn der Kick bei dieser Perversion schwächer wird (das tut er! wie bei jeder Perversion!)“
Wie genau begründen Sie diese Behauptung? Inwiefern kennen Sie sich mit perversionen (oder was Sie so nennen) und dem „Nachlassen des Kicks“ aus? Worauf gründet sich Ihre Behauptun, „Perversionen“ seien hier anders als jeder andere Reiz?
„Notfalls gibt es ja auch noch Kannibalismus. Soll gar nicht so selten sein, und, naja, wenn es einvernehmlich geschieht“
Geht’s noch einen Tick absurder?
„Müssen wir auch gar nicht., So etwas erledigt sich von ganz allein, von selbst.“
Wie wir in den vergangenen 2000 Jahren gesehen haben, in denen Homosexualität bekanntlich komplett ausgestorben ist, jaja.
Fazit: Wieder einmal ein Teller Buntes frisch aus Moritz’ Bauch. Kein Beleg, kein Argument, nur ‘mal wieder geschwätzt. „Neanderthalisch dumm“ geschwätzt, möchte man sagen.
Redaktion benachrichtigen Die CDU in Köln wirft sich den Homos förmlich an den Hals
#100   DDL   15:33:55 | Montag, 17. Juli 2006
@Sulpi
Aber das waren ja schon wieder nur inhaltsleere und pejorative Behauptungen? Also, mein Lieber (sehen Sie, das habe ich Ihnen nicht vergessen), so wird das aber nichts mit dem Unterfangen, sich als bildungsmäßig überlegen darzustellen.
Ich habe Ihnen konkrete Fragen gestellt (was schon freundlich war, denn Ihr pauschales „Sie haben ja keine Ahnung“ hätte das eigentlich gar nicht verdient), und alles, womit Sie kommen, ist DAS?
Mit Verlaub…
Allerdings: An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es auch ein „zuviel“ an Bildung geben kann, nämlich dann, wenn man dieselbe Sache immer wieder nur aus demselben Blickwinkel betrachtet. Da kann es extrem hilfreich sein, wenn ‘mal jemand anderes – der sich auch gar nicht so intensiv mit der Thematik befasst zu haben braucht – ein paar Fragen „von außen“ stellt. Man läuft sonst Gefahr, im eigenen Saft zu braten, „betriebsblind“ zu werden.
Nehmen Sie das ‘mal als guten Rat von mir an, bitte; ich habe selbst oft die Erfahrung gemacht, dass es meinem eigenen Denken weiterhilft, einem völligen Nichtprogrammierer einen Algorithmus auseinanderzusetzen – zuweilen entdeckt man erst dadurch Fehler, die sich lange Zeit deswegen versteckt hielten, weil man sich gedanklich auf immer denselben Bahnen bewegte. Menschen neigen zu so etwas, aus Bequemlichkeit.
Das Beste, was Ihnen passieren kann, ist, wenn ein (theologisch) Ungebildeter mit einem naiven „warum eigentlich?“ kommt. Das heißt, vorausgesetzt, Sie sind an Wissen interessiert.
Redaktion benachrichtigen Die CDU in Köln wirft sich den Homos förmlich an den Hals
#98   DDL   14:47:08 | Montag, 17. Juli 2006
@Sulpi
Aha. Können Sie das etwas näher ausführen? Oder war das jetzt nur ‘mal wieder ein „Sie sind doof, bätsch“ ohne Substanz?
Was genau wäre denn Ihrer Ansicht nach falsch?
Dass es sich um Sagen handelt (die sich bekanntlich zuweilen um „wahre Kerne“ herum entwickel)?
Dass die Bibel ein „Kompendium“ wäre?
Oder stört Sie die Zeitangabe von 2-3000 Jahren (gut, gut, ich hätte „1,80-3000 Jahre“ schreiben können, aber das sieht komisch aus)?
Dann protzen Sie doch ‘mal mit Ihrer vermeintlichen, wissenschaftlichen Überlegenheit. :-D
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#9   DDL   00:43:26 | Sonntag, 16. Juli 2006
@Sulpi
„Klugscheißerisch“… hm… war das nicht die Verlegenheitsformulierung für alle die Fälle, wo einem selbst kein Argument einfiel, während alle eigenen Behauptungen zerpflückt am Boden liegen?
Irgendwie so, ja.
So humorig war das mit dem Bushof übrigens nicht gemeint: Wenn man sich für Geschlechtskrankheiten interessiert, ist das sogar eine erste Adresse. Aber wenn ich jetzt verrate, woher ich Limburg kenne, kommt wieder der olle Moritz angekalauert und erklärt mich zum Hobbyniederländer oder was ihm sonst gerade für ein Quatsch durch’s luftige Köpfchen säuselt.
Apropos Klugscheißen…
@QUIS UT DEUS
Das ist so eine Sache mit den Konditionalsätzen. Überhaupt wird der Konjunktiv in unserer Zeit ja sträflich vernachlässigt. Nun, es stimmt, wenn Sie das richtig nachvollzögen, dann wäre ich alle die Genannten. Fast schade, das Sie es nicht tun – also, das richtig Nachvollziehen. Ich wollte doch immer ‘mal wissen, wie das ist, eine Frau zu sein – und eine Göttertochter erst, holla!
Und, jaja, Gallia est omnis divisa in partes tres quarum unam incolunt Belgae aliam Aquitani tertiam qui ipsorum lingua Celta nostra Galli appellantur, schon klar (nicht schlagen für Fehler, das war aus dem Gedächtnis).
Eine schöne Sprache. Auch ohne Accent.
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#102   DDL   19:42:26 | Samstag, 15. Juli 2006
@Sulpi
Da ich kein Sexualwissenschaftler bin, ist das schon’mal nicht „meine“ Theorie. Wenn Sie allerdings meinen, dass ich dem Glauben schenke: Ja, in der Tat, zumal es sich um die wissenschaftliche Mehrheitsmeinung handelt.
Aber wissen Sie, ich hänge mich daran gar nicht auf – von mir aus stellen wir, nur, damit Sie zufrieden sind und wir einen Streitpunkt weniger haben, zum Zwecke des Disputs Homosexualität auf dieselbe Stufe wie Religion: Also eine ERWORBENE Eigenschaft, die man aber nicht „einfach so“ qua Willensentscheidung, wieder ablegen kann (jeder tatsächlich Gläubige wird wohl bestätigen, dass er nicht „nicht mehr glauben“ könnte, nur so als willentlicher Akt – ist dasselbe wie mein nicht einfach abzulegender UNglaube).
Fein. Dann darf man also einen Menschen aufgrund seiner homosexuellen Veranlagung so viel oder so wenig herabwürdigen wie aufgrund seiner Religion. Halt, Moment, da war doch was, die ist auch geschützt, gell?
Oh verdammt, da hat Ihnen der Einwurf ja gar nichts genützt? Ts, Sachen gibt’s, ja sowas…
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#100   DDL   19:30:01 | Samstag, 15. Juli 2006
@Benedikt
Sie tänzeln von einem Bein aufs andere…
Es ist witzlos, darauf herumzureiten, es würde ja „nur“ die Homosexualität angegriffen und nicht Homosexuelle. Ha-ha-ha. Wie würden Sie denn reagieren, wenn einer sagte: „Och, gegen Katholiken hab’ ich nichts, nur die katholische Religion finde ich pervers und würde sie am liebsten, ausrotten“? In hübsche Worte verpackt, natürlich, „ausrotten“ klingt ja so garstig – auch, wenn man’s meint.
Ein anderes Beispiel, bei dem Sie selbst empfindlich reagieren: „Was denn, ich bin doch kein Antisemit, aber Judentum und Israel finde ich scheiße“. Na?
Dabei is die sexuelle Ausrichtung eines Menschen, im Gegensatz zur erworbenen Religion, Teil der ureigensten Identität eines Menschen; sie zu attackieren unterscheidet sich in nichts von einem Angriff auf sein Geschlecht, seine Hautfarbe oder Abstammung. Wie KÖNNEN Sie das rechtfertigen?
Gegen das katholische Familienbild an sich ist nichts zu sagen – jedenfalls nicht, soweit es Katholiken betrifft. Aber verraten Sie mir ‘mal, welches Interesse Katholiken am Familienbild von Nichtkatholiken haben? MIR ist es doch auch wurscht, wie IHR Familienbild aussieht? Ist doch Ihr Ding, Ihr Leben, Ihre Familie – warum sollte ICH dazu eine öffentlich bekundete und möglichst allgemeinverbindlich gemachte Meinung haben?
Ad „Erlangung der Rechte“: Es ging um vom GG GARANTIERTE Rechte, also solche, die eigentlich längst umgesetzt sein MÜSSTEN. Mit „parlamentarischen Rechten“ der NPD hat das nichts zu tun.
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#6   DDL   19:05:30 | Samstag, 15. Juli 2006
@Sulpicius
Und was erzählt man sich sonst noch so am Heerlener Bushof?
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#70   DDL   17:32:04 | Samstag, 15. Juli 2006
@Rosalinde & Methobelix
Ich bin zwar kein Naturwissenschaftler, aber Programmierer, da ist die Einstellung bzgl. „Wissensdurst“ ziemlich dieselbe, zumal es in der Welt der EDV täglich etwas Neues zu lernen gibt, da kommt man mit Traditionalismus nicht weit. Zwar gibt es auch in meiner Zunft so etwas wie Dogmen (nennt man bei uns allerdings „Stil“ oder „Schule“), aber die haben dann doch logisch herleitbare Begründungen – und „unfehlbar“ sind die auch nicht ;O)
Was mich an kreuz.net so fasziniert, ist das Studium einer für mich ganz neuen „Art“ von Menschen, die ich in realitas – zum Glück – so nicht kenne, was aber vermutlich primär daran liegt, dass sich solche Fundamentalisten im täglichen Leben außerhalb ihrer Heimatclique selten zu erkennen geben. Dennoch gibt es sie, und sie bestimmen unsere Gesellschaft mit – daher halte ich es für notwendig, Menschen, deren Denkart mir bislang unbekannt war (und fremd bleibt), zu studieren, um ihnen begegnen zu können. In der Tat, ich denke, man muss vor Extremismus (welcher Art auch immer, aber es schließt religiösen Fanatismus mit ein) auf der Hut sein. Dazu aber muss man ihn erst einmal wahrnehmen und kennen.
Methusalix, Sie wissen, dass „Linker“ aus meinem Munde nicht bös’ gemeint ist – mir ist nur aufgefallen, dass Sie etwas, wie soll ich sagen, „originär Linkes“ an sich haben, wo ich eben doch ein ursprünglich eher konservativer (jahaaaa – CDU-Wähler!) „Konvertit“ bin. In Sachfragen stimme ich allerdings praktisch immer mit Ihnen überein :O)
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#4   DDL   16:32:51 | Samstag, 15. Juli 2006
@Imperator – Oh, das ist einfach erklärt
Zunächst einmal hat Sulpi die Dame an einen Lügendetektor angeschlossen, um herauszufinden, dass sie in der Tat im fraglichen Zeitraum keinerlei sexuelle Kontakte mit anderen hatte. Anschließend hat er sie einer gynäkologischen Untersuchung unterzogen, die ergab, dass die Dame tatsächlich unter einer Geschlechtskrankheit leidet. Nachdem das einmal erledigt war, eilte er flugs zu dem bösen Geistlichen, hieß den sich nackt ausziehen und vollzog eine ähnliche Untersuchung samt serologischem Befund an diesem. Danach war es dann ein Leichtes, den Krankheitserreger bei einem in der Nähe wohnenden Homosexuellen ebenfalls zu verorten, sowie gleichgeschlechtlichen Verkehr zwischen ihm und Hw. Joep Haffmans im fraglichen Zeitraum nachzuweisen (vermutlich mittels Videoaufnahmen von einer eigens vorher von Sulpi, der das alles schon hatte kommen sehen, installierten Kamera).
So einfach ist das – man muss nur wollen. Denn die Schwulen sind ja bekanntlich an allem schuld. Denken Sie daran, wenn Sie ‘mal wieder unachtsam in ein Hundehäuchen treten – das hat bestimmt so ein mieser Hinterlader extra dort deponiert!
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#67   DDL   13:53:13 | Samstag, 15. Juli 2006
@Methobelix
1. Hier ist nur einer dick und der ist nicht dick! ;-)
2. Nach dem, was ich so von Ihnen gelesen habe (in aller Regel mit Zustimmung), sind Sie eher „noch“ linker als ich… was kommt denn nach „pathologisch“? Könnte natürlich auch daran liegen, dass bei den geschätzten Opponenten eine kleine Wahrnehmungsverschiebung vorliegt…
3. Das mit dem „leider“ könnte man ja bei Gelegenheit ‘mal ändern ^-^
@Moritz
„Meine Frau kocht übrigens italienisch. Ist einfach gesunder. Macht irgendwie auch ausgeglichener.“
Warum essen Sie’s dann nicht zur Abwechslung ‘mal?
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#84   DDL   12:44:08 | Samstag, 15. Juli 2006
@Nathanael – Korrektur
„Dezeitig ist der kreuz.net Eintrag Gelöscht!“
Er war, und zwar nicht „gelöscht“, sondern durch Vandalismus zerstört. Naja, 5 Minuten lang. Sollte sich das wiederholen, wird man wohl eine Sperre einbauen müssen.
Redaktion benachrichtigen Ein würdeloser, nackter Affe
#26   DDL   11:39:47 | Samstag, 15. Juli 2006
@Pegasus NbW
Das Problem (i.S. Ihrer Argumentation) an der zitierten Textstelle ist, dass sie „in einer ganz anderen Liga spielt“; sie gibt irgendwelche Ableitungen über Kinder im Mutterleib einfach nicht her, denn sie bezieht sich auf eine (spezifische!) Vorbestimmung, sogar noch bevor irgendetwas im Mutterleib geschieht (lies: vor der Befruchtung). Das ist rein metaphysisch, für uns Menschen nicht sinnvoll handhabbar, denn (und hier ‘mal wirklich) „wo kämen wir da hin“? Da müsste man sich ja über jede Ei- und Samenzelle Gedanken machen, wenn nicht sogar schon vorher (was uns dann zum biochemischen Zellaufbau und schließlich zu den zu uns genommenen Nahrungsmittel, die ja irgendwann in diese Zellen umgewandelt werden, führen würde… Sie merken: Das würde uferlos). „Gott“ mag in solchen Kategorien und Zuständen denken bzw. handeln können – wir können es nicht.
Zudem darf man sehr bezweifeln, dass ein allmächtiger Gott einen Plan mit der Seele eines Menschen hat und sich dann von einer Abtreibung einen Strich durch die Rechnung machen lässt. Ja, ich weiß, „freier Wille“. Dann aber stellt sich die Frage, warum die Fundamentalkatholiken eben diesen freien Willen nach Möglichkeit zu beschneiden suchen? Hier heißt es dann ‘mal, sich zu entscheiden: Entweder ist das alles „gottgewollt“ (INKLUSIVE der stattfindenden Abtreibungen!) oder aber „freier Wille“, dann kann man meinetwegen predigen, darf aber nicht auf Verbote (lies: Unterbindung des freien Willens) hinarbeiten.
Was meinen Sie?
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#59   DDL   07:58:11 | Samstag, 15. Juli 2006
@DieFidele
Ich bitte um Vergebung – genau diese Neigung, anderen etwas vorschreiben zu wollen, ist unter gewissen Stammkameraden dieses Forums ganz normal; wenn man sich täglich mit Gestalten wie Institoris oder beobachterin herumschlägt, sieht man da schon zuweilen „Rot“, wo eigentlich allenfalls „Rosa“ ist. Wenn ich speziell Ihnen hier Unrecht getan haben sollte, tut mir das leid, das war dann „im Eifer des Gefechts“. Sie haben natürlich Recht, man sollte auch bei Katholiken differenzieren – sind ja nicht alles Hardcore-Fundis.
In Sachen „Wohl“: Nun ja, wie Sie wissen, gibt es da verschiedene Auffassungen. Die „Pille“ vereinigt in sich vielerlei Vorzüge, die allenfalls noch vom implantierten Hormondepot übertroffen werden (in Sachen Zuverlässigkeit, Gleichmäßigkeit der Dosierung etc.). Seien Sie dahingehend beruhigt, dass derlei Entscheidungen nicht „einfach ‘mal so“ getroffen werden – den Rest müssen Sie dann unserer Urteilsfähigkeit überlassen.
@Moritz
Peinlicher Versuch, die eigene Unverschämtheit durch fehlerhafte Logik zu vertuschen. Den Rest Ihrer frechen Einlassungen verbuche ich jetzt ‘mal unter „reiner Neid“, das kommt schon hin angesichts der gelbgrünen Färbung Ihrer Ausflüsse. Aber immerhin taugen Sie als Zitatquelle: „Du Schatz, weißt Du, was dieser Heini, von dem ich Dir erzählt habe, wieder gesabbelt hat?“. Und prompt ist allgemeine Erheiterung angesagt. Sehen Sie: Selbst der größte Flegel ist noch zu ‘was gut, und sei es als Pausenclown.
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#18   DDL   16:37:11 | Freitag, 14. Juli 2006
@Beobachterin
Meine Partnerin HAT diese Information von einem Gynäkologen.
Bevor Sie sich wieder einmal aufplustern, Werteste, machen Sie sich ‘mal kundig idw.tu-clausthal.de/pages/de/news150448.
Soviel dann zum Thema „Spinner“. Man weiß ja, von wem’s kommt :-D
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#39   DDL   16:29:21 | Freitag, 14. Juli 2006
Ist das nicht bemerkenswert?
Ständig drischt man hier auf die Israelis und Juden ein, beschwert sich lauthals über deren angebliche Verschwörungen und feindet sie an, weil sie es doch tatsächlich wagen, partout nicht katholisch werden zu wollen – aber wenn’s gegen die bösen Schwulen geht, ist das alles vergeben und vergessen. Ach ja, wie einigend gemeinschaftliche Menschenverachtung doch sein kann. Vereint in der Abscheu vor dem Anderssein, da geht einem doch das Christenherz (á la kreuz.net) auf, nehme ich an?
Jetzt fehlt eigentlich nur noch einer der üblichen Hanswürste, der irgendwas von „wenn Schwulenblut vom Messer spritzt“ skandiert oder das nette Trällerchen vom „Eiermann“ hier ‘reinkopiert.
@Aloah
Sie haben’s gerade nötig, von „Beifallklatschern“ zu schwadronieren – Sie, der Sie schon jede von Moritzens Zotten per Vornamen kennen.
@Moritz
Bei Ihnen käme ich nie auf die Idee, „erectus“ zu assoziieren. Da käme mir eher „Piltdown“ in den Sinn.
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#14   DDL   16:15:41 | Freitag, 14. Juli 2006
@PetrusII
Zunächst ‘mal zu dem offenkundigen Missverständnis: Die Formulierung „gegen jeden Dreck kann man was erfinden, aber gegen XYZ soll man nichts tun dürfen?“ besagt ja eben, dass man XYZ nicht als „Dreck“ (oder eben: sehr viel unwichtiger) ansieht. Das hätte sich allerdings auch aus dem Textzusammenhang erschließen lassen, meinen Sie nicht?
Damit ist dann wohl auch Ihre bemerkenswerte Ableitung „Wenn Du keine Pille nimmst…“ hinfällig, denke ich.
Zum AT: Ja, was nun? Gibt es diese rotgrüne Bibel oder nicht? Sie scheinen sich nach Belieben die Rosinen herauszupicken?
Und „Ehebruch“? Mit Verlaub, warum sollte einen Nichtkatholiken interessieren, was der katholische Gott angeblich von „Ehebruch“ (oder was er so nennt) hält? Interessieren Sie sich für die Glaubensvorschriften der Wicca? Na, sehen Sie.
@Moritz
Na klar, Sie alter Schwätzer, deswegen haben Katzen ja auch Wehen. Dreimal dürfen Sie raten, warum die so heißen. Das reinste Zuckerschlecken, logisch – weibliche Schmerzen stehen hier ja ohnehin nicht so hoch im Kurs, ist ja alles „gottgewollt“. Aber Hauptsache, Sie haben ‘mal wieder was gesagt. Wenn auch nur wieder ‘mal ‘was Dummes.
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#10   DDL   15:31:32 | Freitag, 14. Juli 2006
@PetrusII
Zunächst einmal sind Frauen, wie überhaupt alle Menschen, in keiner Weise „Maschinen“, weder Sex- noch Gebär-. Und ich habe meine Partnerin nicht als „Dreck“ bezeichnet – lesen Sie’s nochmal.
Was Ihre „heilige Schrift“ so von Eva und dem Apfel erzählt, ist ja eine hübsche Legende, aber darauf eine Verurteilung von Milliarden von Frauen zu Schmerzen und Unwohlsein abzuleiten, ist schon starker Tobak – Sie lassen sich doch SONST soviel vom AT egal sein? Wie kommt’s, dass Sie DAS auf einmal so in Ehren halten? Gibt es vielleicht irgendwo ‘mal eine spezielle Katholikenbibel, in der alle Sätze im AT, die Ihnen in den Kram passen, in Gründruck sind, und alle „schlechten, jüdischen“ in Rot? Kennt sich ja sonst kein Schwein mehr aus bei Ihrer „Die Guten ins Kröpfchen“-Exegese.
Davon abgesehen: Demnach hätten dann auch Löwen, Elephanten und Hunde vom Baum der Erkenntnis genascht und wären entsprechend verdonnert (nur schusseligerweise nicht erwähnt) worden, oder wie erklären Sie sich DEREN Geburtsschmerzen, die, da ebenfalls Säugetiere, den menschlichen vergleichbar sind?
Nehmen Sie’s mir nicht übel, aber wegen Ihrer 3000jährigen Märchenstunde werden wir so wenig „auseinandergehen“ wie aufgrund einer Textpassage aus der Ilias, und wir werden auch weiterhin Sexualität als die schönste Gemeinsamkeit erleben, die es gibt. So, wie wir das vorhaben, wird’s dann auch irgendwann Kinderchen geben – aber dann, wenn es für uns und die Kinder am besten ist, und nicht auf päpstliches Kommando.
Redaktion benachrichtigen Blick auf den weiblichen Unterleib
#8   DDL   14:17:21 | Freitag, 14. Juli 2006
@PetrusII
Ach ja, es stimmt schon, wenn ich mir so anschaue, was Sie so dazu zu sagen haben, dann wird es allerhöchste Zeit, dass sie endlich aus Ihrem Verein austritt (nein, keine Sorge, das ist keine Beeinflussung meinerseits, sondern ganz freier Wille).
„Preis der Eva“, meine Fresse! Sonst geht’s Ihnen noch gut?
Gegen jeden Dreck kann man ‘was erfinden, vom Hustentee über Schluckimpfung bis hin zu Herztransplantationen, aber Milliarden von Frauen haben sich gefälligst mit dem abzufinden, was Ihnen der heilige Geist als „gottgegeben“ einbgeflüstert hat? Sie haben zu bluten, sie haben zu gebären, basta!
Jau, Petrus, Sie sind wirklich drauf und dran, ein Kleinverein alter, innerlich schon lange vor der Zeit vergreister Männer zu werden.
Ach, und übrigens: Wir heiraten, wann’s uns passt, und nicht nach Ihrem Gusto oder den menschengemachten „unfehlbaren“ Phantastereien irgendwelcher Großmuftis von eigenen Gnaden.
Redaktion benachrichtigen Blick auf den weiblichen Unterleib
#6   DDL   13:48:43 | Freitag, 14. Juli 2006
Übrigens, PetrusII…
„Die Menstruation ist weder natürlich noch nötig“ Solch einen Schwachsinn den Frauen und Jungfrauen vorzusetzen grenzt schon an absoluter Blödheit. Und das im christlichen Abendland.
Ich habe selbst ziemlich gestaunt, als mir meine Partnerin neulich berichtete, dass die Menstruation keineswegs so selbstverständlich sei, wie wir das heutzutage annehmen. Tatsächlich bräuchte keine Frau überhaupt noch je zu menstruieren (wir wissen ja, welche Unannehmlichkeiten das bereitet). Ich weiß nicht, ob Sie sich da so auskennen, aber wenn frau die Pille nimmt, setzt sie sie ca. alle 3 Wochen für eine Woche aus – anschließend setzt die Menstruation „wie bestellt“ ein.
Einen medizinischen Grund für dieses Absetzen scheint es allerdings nicht zu geben; umfangreiche Tests hätten ergeben, dass Frauen ohne jede gesundheitliche Beeinträchtigung die Pille nonstop nehmen könnten und so der beklagten „Unpässlichkeit“ ein Schnippchen schlagen.
Warum das so wenig bekannt ist? Vermutlich, weil die Binden- und Tamponhersteller damit ein Riesengeschäft verlören; ein Geschäft, das den entsprechenden Umsatzgewinn der Pillenhersteller weit übersteigt.
Aber ich vergaß, Sie sind ja, theologisch bedingt, eh’ gegen die Pille. Sollen die Weiber doch bluten, der Heiland hat’s ja auch getan… nicht?
Redaktion benachrichtigen Blutrausch
#48   DDL   10:48:32 | Freitag, 14. Juli 2006
O tempora, o Moritz…
Sie sind schon ein lustiges Kerlchen: Labern den lieben, langen Tag diffuses Zeug ohne auch nur einen Ansatz von Substanz und Inhalt, geschweige denn Beleg, gefallen sich selbst als nimmermüde selbsterklärter Sieger, und blamieren sich ununterbrochen mit Ihrer juvenilen Art.
Zum Thema haben Sie kaum je was zu sagen, zur Person immer eine ganze Menge, obwohl Sie von letzterer noch weniger wissen und verstehen als von ersterem. Und dann feiern Sie sich auch noch selbst für Ihre Hirnlosigkeiten; Ihre „Trefferanzeige“ ist doch so justiert, dass sie die eingebildeten Punkte hochzählt, sobald Sie atmen – na denn, Sie scheinen sonst ja keine Freude im Leben zu haben, dann lass’ ich Ihnen doch Ihre eingebildeten „Siege“, „Treffer“, „rote Ohren“ und in was für Kleinkinderkategorien Sie sonst noch so denken und sich über Ihre nichtssagende Schatten- (vielmehr: Beschattungs-) existenz hinwegtäuschen.
Jede Website braucht ihren Pausenclown, und Sie scheinen sich ja ganz außerordentlich um den Posten zu reißen.
Aber wie wär’s denn zur Abwechslung ‘mal mit einem Beitrag zum Thema, statt, wie schon x-mal, den Thread mit Ihren uninteressanten Privatschattenboxereien vollzumüllen?
Redaktion benachrichtigen Blutrausch
#45   DDL   10:07:22 | Freitag, 14. Juli 2006
@Moritz – die alte Leier
1. Was wär an meinem Beitrag „arrogant“ gewesen?
2. Haben Sie ein Copyright auf „Gott (TM)“? Verfügen Sie über Privatoffenbarungen, die Sie in intimste Kenntnis des göttlichen Willens versetzen (bevor Sie antworten: Und wie, wenn andere die auch hätten? Und etwas ganz anderes sagen? Was zufällig der Fall ist?)
3. Inwiefern habe ich gegen eine Religion „gehetzt“? Es ging mir darum, dass sich nicht EINE Religion überheblich gegenüber einer ANDEREN gebärden sollte, insbesondere dann nicht, wenn es, wie hier, um einen völligen Streit um Kaisers Bart handelt, der von keinem Menschen je inhaltlich geklärt werden kann.
4. Was hätte ich „verdreht“? Wollte Jesus, dass man sich in seinem Namen den Schädel einschlägt – ja oder nein?
5. Ihr Lehramt ist mir bekanntlich Jacke wie Hose. Damit befinde ich mich hier allerdings in allerbester Gesellschaft – das Lehramt interssiert die Stamm-kreuz.netter ja auch nur immer dann, wenn’s ihnen in den Kram passt, ansonsten ist es „die V2-Sekte“.
Übrigens sind Sie als Manndecker ziemlich unfähig – bei all den Eigentoren, die Sie schießen.
Redaktion benachrichtigen Blutrausch
#43   DDL   09:19:37 | Freitag, 14. Juli 2006
@Sozialkatholisch
Die Opfer sind praktisch immer die Falschen, lies: die Unschuldigen, ganz gleich, auf welcher Seite.
Was „die Weltgemeinschaft“ angeht: Ja, was soll die denn, Ihrer Meinung nach, machen? Oh, ich habe dazu durchaus auch eine Meinung, aber die würde bedeuten, in die Souveränität sowohl Israels als auch der Palästinenser (soweit bereits vorhanden) einzugreifen, von der UN eine glatte Grenze ziehen und auch zunächst einmal garantieren zu lassen, die Gaza-Enklave als ständiges Pulverfass aufzulösen, und Jerusalem zur Internationalen Stadt unter UN-Verwaltung zu machen… aber das wird nicht geschehen; vermtlich werden noch unsere Enkelkinder aufwachsen wie ich damals mit der täglichen Tagesschau-Meldung: „Beirut. Christliche und muslimische Milizen haben erneut…“
Und lassen Sie doch bitte ‘mal die unnötige und durch nichts zu rechtfertigende Überheblichkeit bzgl. des Judentums bleiben. Das ist doch Kinderkram: Sie sagen, Jesus sei der „Messias“ gewesen, die sagen, nein, das war er nicht (nicht GANZ unbeachtlich angesichts Jesu eigener, jüdischer Herkunft), und letzten Endes sind ja doch nur alles Behauptungen, die keiner im Entferntesten belegen kann. Mich irritiert das, denn genau das ist der Stoff, aus dem dort unten religiös motivierte Gewalt geboren wird. Und, ganz gleich, ob Jesus nun der Messias war oder nicht: DAS hat er NICHT gewollt.
Redaktion benachrichtigen Die große Preisfrage: Wann war die Zeit der Hexenverbrennungen?
#34   DDL   05:37:16 | Freitag, 14. Juli 2006
@stat crux
Wie gut kennen sich eigentlich Maurice und DDL??
So gut wie Sie und ich. Anders gesagt: Gar nicht. Ich weiß, das erstaunt angesichts der Vielzahl der mit dem gestus der prahlerischen gewissheit vorgetragenen Weisheiten über mich, meine Persönlichkeit, meine Vorlieben, mein Leben, was weiß ich – aber es ist so.
Warum Moritz so einen Narren an mir gefressen hat, dass er den Großteil seiner virtuellen Identität in mich investiert – ich weiß es nicht. Möglicherweise braucht er nur ein Ventil für einen schwierigen Fall von Tourette-Syndrom, aber mittlerweile nimmt die Fixation auf mich ihrerseits bedenkliche Züge an, wenn an bemerkt, wie sich der Guteste sich auch in Threads, in denen ich gar nicht kommentiere, auf mich bezieht – fortschreitende Paranoia.
Aber das ist natürlich alles nur Polemik.
In Wahrheit ist „Maurice Corvisier“ die kreuz.net-Fassung von dem, was man im Fußball „Manndeckung“ nennt. Das ist die primäre Aufgabe dieses Accounts, und deswegen entblödet „er“ sich auch nicht, die gröbsten Dummheiten zu äußern, denn „er“ ist ja niemand, hat ergo auch nichts zu verlieren. Moritz ist, was bei Wikipedia eine „Sockenpuppe“ ist: Ein zweit (oder Xt-)Account, benutzt für irgendeinen bestimmten Zweck, um nicht den Primäraccount zu beflecken. Gut möglich, dass einer der kreuz.net-Redakteure dahintersteckt. Oder Pünktchen. Oder beides.
Ja, in der Tat: Das ist feige. Aber eine altbekannte Technik von Leuten, die sich für nichts zu schade sind „für die richtige Sache“.
Redaktion benachrichtigen Homo-Ideologen beschimpfen Kirchgänger in Frankfurt
#51   DDL   14:23:22 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
Klartext: Sowohl Homosexuelle als auch die RKK haben in Deutschland ihre Lobbies. BEIDE Seiten versuchen, auf die gesetzgebung Einfluss zu nehmen, in einer Weise, die dem jeweils eigenen Denken / Empfinden entspricht.
So weit, so gut, so gleichberechtigt könnte man – oberflächlich – denken. Ist aber nicht so. Denn Homosexuelle kämpfen für IHRE EIGENEN Rechte. Sie streben in keinster Weise die Einschränkung ANDERER an. Die Kirche hingegen steht gegen diese Rechte ANDERER. Merken Sie den Unterschied?
Jetzt können Sie mir ja gerne ‘mal erzählen, wo andersherum Homosexuelle versucht hätten, in katholische Lebensweise hineinzupfuschen.
Es geht bei diesem Konflikt ausschließlich darum, dass die RKK bemüht ist, ANDEREN Vorschriften zu machen bzw. machen zu lassen. Da stellt sich schon die Frage nach der Legitimität, speziell dann, wenn – wie es für die weit überwiegende Mehrheit Homosexueller gilt – diese Menschen gar nicht katholisch sind, katholische Gesichtspunkte sie also in keinster Weise zu interessieren brauchen.
Beantworten Sie das doch ‘mal: WELCHE Berechtigung hat die Kirche, sich überhaupt in die Lebensweise von Nichtkatholiken hineinzudrängeln? Denn dass es sich nicht nur darum handelt, was Katholens untereinander so schwatzen, wissen Sie ganz genau – es geht knallhart um gesetzliche Möglichkeiten bzw. Verbote. Es geht um eine Lobby, die anderen das Leben schwer macht – ohne jedes Mandat dazu.
Was haben Sie dagegenzusetzen?
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#78   DDL   13:02:22 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Stimme aus dem Tradiland – Sie derilieren
1. Zeigen Sie mir doch ‘mal bitte die GEDRUCKTE Enzyklopädie, die sich auf Elaborate wie kreuz.net bezieht, noch dazu auf solche aus anonymer Quelle. Na los, zeigen Sie’s mir – nur EINE, nu’ los! Encyclopedia Britannica? Brockhaus? Meyersches? Na, was ist? Wie zitierfähig wäre dieses Schundmagazin hier wohl im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten? Hm? Na?
2. Wenn Sie ‘mal genau gelesen hätten, dann hätten Sie gemerkt, dass rotten.com zwar einen Eintrag auf Wikipedia hat (das ist insofern gerechtfertigt, als rotten.com DIE Ekel-Website par excellence ist und stellvertretend für eine ganze Gattung steht, die an niedere Instinkte appelliert), aber KEINE Verlinkung. Die sind genauso geblacklisted wie kreuz.net.
3. Apropos rotten.com: kreuz.net bemüht sich ja nach Kräften, diesen zweifelhaften Charme nachzuäffen – wenn Sie ‘mal einen Blick auf die lieblichen Illustrationen zum Thema „Abtreibung“ werfen möchten?
4. Genau, „gegen Homosexualität“ ist nun einmal nichts Enzyklopädisches, sondern POV to the extreme. Und definitiv nicht konsensfähig (Konsultieren Sie evtl. ‘mal die einschlägige Gesetzgebung?).
5. Wie erklären Sie sich angesichts Ihrer peinlichen Menschenfresseranspielung die engagierte Mitarbeit vieler Katholiken auf Wikipedia? Sind das alles Idioten (*)? Nur Sie nicht?
* = Ich nehme an, da es sich überwiegend nicht um engstirnige, schismatisch orientierte Ultratradis handelt, SIND es in Ihren Augen Idioten. Damit werden die aber vermutlich leben können ;O)
Redaktion benachrichtigen Wikipedia oder FritzGpedia?
#75   DDL   11:32:21 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Abu – POV
Ich weiß gar nicht, worüber wir hier streiten? Es steht dick und deutlich „katholische Nachrichten“ unter dem Titel der Site; damit ist der öffentlich bekannte oder zumindest gewollte POV klar, und dass Artikel hier nicht einmal den Anspruch erheben (können), NPOV zu sein, ebenfalls.
Streiten könnte man sich (und tut es ja auch) trefflich darüber, inwieweit dieser selbst reklamierte POV zutreffend ist, denn mit dem „katholisch sein“ ist es bei kreuz.net ja nun nicht weit her – sagen, wohlgemerkt, nicht nur Agnostiker wie ich, sondern auch nicht wenige Katholiken.
Also, wenn Sie so wollen: Ein POV innerhalb eines POV und ergo nicht einmal für explizit katholische Themen als Referenz geeignet. Da können Sie ja gleich den Lingen verlinken, wenn es um einen WP-Artikel zum Papst geht. Nicht umsonst wird die FSSPX in der WP unter „andere katholische Gemeinschaften“ (im Gegensatz zu „römisch-katholisch“) geführt.
Nur noch einmal zum Verständnis: Wikipedia ist eine Enzyklopädie, also eine Zusammenstellung des Wissens der Menschheit. WISSEN. „Meinung“ ist da nur sehr begrenzt gefragt. Es ist nicht Aufgabe einer Enzyklopädie, jeder Mindermeinung ein Forum zu bieten.
Davon abgesehen, war einer der Hauptkritikpunkte an kreuz.net stets die Anonymität. Wenn die Verantwortlichen ‘mal die Traute hätten, ins Tageslicht zu treeten, sähe das schon wieder ganz anders aus. Allein, darauf wird man vermutlich bis zum St. Nimmerleins-Tag warten können.
Redaktion benachrichtigen Homo-Ideologen beschimpfen Kirchgänger in Frankfurt
#43   DDL   11:21:42 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@aschera
Mea culpa maxima – Sie haben natürlich Recht. Wobei „betreiben“ m.E. einen Tick zu stark wäre, deswegen habe ich – fälschlich – „hintertreiben“ verwendet.
Gemeint hatte ich dies: Die Amtskirche befleißigt sich natürlich nicht des hier auf kreuz.net zu findenden Jargons. Man ist da weder so offensiv noch so aggressiv wie hier; ich nehme das Festklammern an primär alttestamentarischen Aussagen und sekundär einigen Einlassungen des Paulus, der ja grundsätzlich die Sexualität (egal, in welcher Form) nicht sonderlich schätze, bzw. an der herkömmlichen Exegese davon, als Altlast des Chtistentums wahr. Andere als die katholische Konfession haben ein weitaus geringeres Problem damit zu sagen: „Schön, das hat man früher so verstanden, aber das war eine andere Zeit und ein anderer Kontext.“
Die RKK allerdings, mit ihrer eingebildeten Unfehlbarkeit und dem Problem, dass man, auf Basis der eigenen Dogmatik, einen Fehler gar nicht bzw. nur unter größten verrenkungen eingestehen KANN, tut sich da weitaus schwerer.
Die logische Konsequenz: Man spricht einfach nicht mehr so viel darüber und drückt sich um eine Eigenkorrektur. Aktive „Antischwulenpolitik“ kann man der RKK als Ganzes, denke ich, nicht vorwerfen (selbst die Agitation gegen die „Homo-Ehe“ sehe ich nicht unbedingt so). WAS man ihr vorwerfen kann, ist, dass sie in ihrem Schatten das Gedeihen solcher menschenverachtenden und antichristlichen Umtriebe wie hier auf kreuz.net toleriert, und dass so etwas aus ihrem Schoße erwächst.
Redaktion benachrichtigen Homo-Ideologen beschimpfen Kirchgänger in Frankfurt
#39   DDL   10:23:06 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt – Nun aber ‘mal Klartext
Sagen Sie doch’mal ganz ehrlich: Was denken Sie, wieviel Interesse haben die Homosexuellen als gesellschaftliche Gruppe an den Kirchen? Genauer: Wieviel Interesse haben sie an Kirchen, die sich NICHT explizit über HS äußern?
Da gibt es derzeit zwei große Religionsgemeinschaften in Deutschland, die Katholiken und die Protestanten – wie kommt es wohl, dass Konflikte mit Homosexuellen primär von ERSTEREN bekannt sind? Hm? WER ruft da in den Wald und wundert sich über das, was da herausschallt?
Es ist sehr einfach:
Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung Homosexueller. Reden Sie sich nicht ‘raus, das ist PROGRAMM der RKK. Und gegen diese – obszönerweise noch als „göttlicher Wille“ ausgegebene – Programmatik protestieren die, DIE da hintangestellt werden sollen.
Was GENAU verstehen Sie daran nicht?
Das ist etwa so, als wenn ich, DDL, Ihnen, Benedikt, erzählte, Sie seien ein schlechter Mensch, weil Ihr Name mit „B“ beginnt, und Sie seien sündig und hätten dies und jenes gefälligst zu lassen. Sie würden sich solchen Quatsch natürlich energisch verbitten – und jetzt ‘mal im Ernst, wäre Ihr „Verbitten“ jetzt die große Unverschämtheit? Oder nicht doch eher meine Einlassungen zu Ihrem Privatleben?
Noch einmal: Die RKK wären den meisten HS völlig wurscht, wenn sie nicht dauernd ihre unmaßgebliche, aber pejorative Meinung über diese verlautbaren würde. Einfach ‘mal den Schnabel halten bei Dingen, die einen nix angehen, liebe Kirche.
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#72   DDL   10:11:41 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Ja, Abu…
…genau diese dummen Sprüche kenne ich alle schon, danke. Sie kennen und verstehen die Zusammenhänge nicht, sind sogar zu borniert, um zu begreifen, dass die Fansite einer schismatischen Untergruppierung einer Religion regelrecht die Inkarnation von POV ist, aber schwätzen… schwätzen tun Sie ungeachtet dessen.
Übrigens, sagte ich nicht, dass ich erst sehr wenige Edits bei Wikipedia gemacht habe? Aber das stört Sie natürlich nicht, in Ihrer paranoiden Wahrnehmung sind „meine Genossen und ich“ Vollzeitzensierer, na klar.
@Aschera
In der Tat, der Vergleich war extrem geschmacklos. Ich hätte dasselbe dazu kommentiert wie Sie, wenn ich nicht konkret beim Thema „Weiße Rose“ schon ein ziemlich dickes Fell entwickelt hätte – der klangvolle Name wird seit Jahren bereits von einem webweit bekannten Hochstapler www.weisse-rose.info/ missbraucht – irgendwann gewöhnt man sich an diese Trolle, die so etwas für sich zu vereinnahmen suchen.
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#68   DDL   09:18:19 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Abu – Wir Bösen
Über den Unfug mit der angeblichen Komplettsperre eines ganzen B-Netzes haben wir auch schon herzlich gelacht.
Ansonsten verstehe ich die Aufregung nicht: Dass Wikipedia eine anonym geführte Website mit zweifelhafter Provenienz, starker Neigung zu rechten bis rechtsextremen Sichtweisen und regelmäßiger Duldung von strafbaren Äußerungen nicht verlinken will, ist nichts anderes als selbstverständlich.
kreuz.net ist POV, und zwar per definitionem, und es ist unseriös bis dorthinaus.
Es hindert aber niemand die kreuz.net-Schreiberlinge und -Leser daran, selbst bei der wikipedia mitzumachen und objektiv (und beweisbar!) wahre Sachverhalte zu schildern. Allerdings sollte man sich dann vom hier präferierten Vokabular und Duktus verabschieden, denn solcher Schmarrn wird dort schneller gelöscht, als er geschrieben wurde.
Übrigens bin ich bei WP alles andere als „in vorderster Front“ – mein WP-Account ist ziemlich jung und ich habe noch gar nicht viele Edits gemacht, ich bin da ein „ganz Kleiner“. Aber es ist schon lustig, Anwürfe wie Ihre kenne ich noch aus dol2day-Zeiten, da war ich auch immer mindestens vom VS bezahlt, jaja… damals war ich noch erstaunt über diesen Unfug; mittlerweile habe ich die Regelmäßigkeit solcher Schwachsinnsattacken erkannt: In solche Verschwörungstheorien retten sich Leute aus einer bestimmten „Ecke“ immer dann, wenn sie sich ohnmächtig und diffus unfair behandelt fühlen, ohne dass da irgendetwas dran wäre.
Ach ja, wir schlimmen Weltenlenker…
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#56   DDL   22:11:45 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Onan – Ist doch die alte Leier
Nach dem Staat wird geplärrt, wenn man sich davon Hilfe bei der Niederhaltung des vermeintlichen Gegners verspricht – aber ansonsten handelt es sich um ein „Unrechtsregime“, um ein „korruptes, gottloses System“ und was nicht alles. Gerade hier, auf kreuz.net, gibt sich doch das Gelichter die Klinke in die Hand, das die FDGO lieber heute als morgen abschaffen würde – zugunsten eines Führers, eines Königs oder eines Kirchenfürsten, da ist man sich nicht so einig. Ich fühlte mich durch das Geschwätz hier schon so manches Mal an dieses alte Wahlplakat aus der Weimarer Republik erinnert: „Die Feinde der Demokratie“.
Das Verfassungsgericht ist immer dann prima, wenn man irgendeinen Satz i.S.d. eigenen Argumentation verwursten (Hallo Pünktchen!) zu können glaubt – ansonsten ist natürlich auch das vollkommen von rotgrünschwulfreimaurerischen Verschwörern unterwandert, ja klar.
@Lingen
Ob Sie geisteskrank sind, kann und will ich nicht beurteilen, aber dass Ihre Einlassungen an Wirrheit nur schwer zu toppen sind, geht auch dem Nichtpsychologen schnell auf. Sicher ist jedenfalls, dass Sie in einer Wahnwelt leben, in der Sie der einzige wahre Gläubige sind und alle anderen nur gottlose Idioten. Kombiniert man das mit Ihrer Schrulle, den Pluralis maiestatis für sich zu verwenden, und Ihrer ausgeprägten Paranoia, kommt man nicht ganz umhin, die eingangs erwähnte Behauptung mindestens wohlwollend zu betrachten.
M.E. ist die Wikipediaseite über Sie überflüssig, da ohne jede Relevanz.
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#102   DDL   21:43:20 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Moritz
Ich sagte es bereits aaO.: Auch Korinthenkacken will gelernt sein. Sie können’s nicht.
Glauben Sie nicht, mir sei das „als wie“ ebenfalls aufgestoßen? Weil es irgendwie mundartlich klingt? Und warum steht es wohl TROTZDEM da?
Weil „wie mit offener Hose“ eine feste Wendung ist. Denn Sie laufen ja nicht tatsächlich (will ich hoffen) so herum, sondern benehmen sich ALS OB bzw. WIE MIT. „wie mit offener Hose“ ließe sich substituieren durch „rotznäsig“ (passt auch gut zu Ihnen), dann merken Sie, wie die Konstruktion tatsächlich ist. Also: „Anders als mit“, wie Sie so falsch vorschlagen, würde etwas ganz anderes bedeuten, nämlich, dass Sie tatsächlich nackt durch die Gegend rennen, was wir im Interesse der Allgemeinheit besser nicht annehmen, jedenfalls dann nicht, wenn Sie so aussehen, wie Sie sich ausdrücken.
Sie haben eben nur das „als wie“ gesehen und nicht weiter drüber nachgedacht, da Sie eine billige Gelegenheit witterten, genau das freudestrahlend zu tun, was Sie noch kurz vorher bei mir als – ach! – so groben Charakterfehler moniert hatten: Grammatik zu bemängeln.
Dann sollte man es aber wenigstens können, Kleener ;O)
P.S.: Meine Tippfehler dürfen Sie gerne alle behalten; Sie scheinen ja ohnehin ein geradezu erotisches Verhältnis zu praktisch allem von mir zu haben, so, wie Sie mir hinterherscharwenzeln. Meinetwegen rahmen Sie sich die ein – über dem Bett wäre sicher noch ein hübsches Plätzchen, und der Ort scheint bei Ihnen etwas Fröhlichkeit vertragen zu können :O)
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#95   DDL   20:43:05 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Malachias
Dass DDL und deusexmachina meine beiden Accounts sind, habe ich doch nun oft genug gesagt? Aber Tacitus hat wohl Recht: Sie lesen nicht so gerne. Dann dürfen Sie sich aber auch nicht wundern, wenn Ihnen was entgeht.
Außerdem haben Sie’s immer noch nicht verstanden: Ihr Gebrauch von „Geringerer“ (ob ironisch oder nicht, egal) war korrekt. Der von „weniger“ aber nur dann, wenn Sie NICHT Theologie studiert haben, was, aus dem Kontext zu schließen, zu sagen nicht Ihre Intention war. Verstehen Sie JETZT meine kurze, schmunzelnde Replik?
@Moritz
Sie sind nichts weniger als kompetent, mir Belehrungen in Sachen „Benimm“ zu geben. Lernen Sie ‘mal, sich anders als wie mit offener Hose zu benehmen, dann reden wir auf Augenhähe. Bis dahin suchen Sie sich für Ihr irrelkevantes Geschwätz doch bitte einen Friseur, der bekommt wenigstens Geld dafür, es sich anzuhören. Aber garantiert zu wenig.
P.S.: Von Ihnen als „Kotzbrocken“ tituliert zu werden, ist ein Kompliment für mich und ein Armutszeugnis für Ihre Kinderstube.
P.P.S.: Das Zitieren aus Wikipedia ist mittlerweile salonfähig. Sie gestatten, dass ich da einem der Hauptakteure der deutschen Wikipedia sowie meinen studentischen Freunden mehr Glauben schenke als Ihren in aller Regel unterinformierten Einlassungen.
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#17   DDL   12:04:14 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@v. Galen
Anders formuliert, sind Sie also der Ansicht, dass die Anonymität der kreuz.net-Redaktion primär dazu dient, sich den juristischen Konsequenzen von Gesetzesverstößen zu entziehen?
Also, man kann ja sagen, was man will, aber DAS war jetzt ‘mal berückend ehrlich (und nicht nur das bei Ihnen übliche „wider irgendwas“-Geschwurbel).
@Marcel
Berückend, nicht? Ich wüsste eine ganze Menge von Menschen, denen Sie als chauvinistischer Erzfundamentalist erscheinen würden, aber das hindert Sie natürlich in keinster Weise, sich selbst als (die „goldene“, natürlich) Mitte wahrzunehmen. Scheint ein ganz normales Phänomen zu sein bei denen, die sich selbst und ihre Ansichten für den unbestreitbaren Nabel der Welt halten. Da möchte man doch, frei nach Kästner, meinen:
Marcel, der war ein Extremist.
Man weiß bekanntlich, was das ist:
Ein Extremist, das ist ein Mann,
dem man gar nie genügen kann.
Als man einmal vom Standpunkt sprach,
da dachte Marcel lange nach
und sagte dann, in stiller Güte:
„Es ist, wo ich bin, stets die Mitte.“
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#11   DDL   11:09:11 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@St. Polterer
Ich habe zwar gerne Recht, hier aber nicht, denn „dass die Wikipedia-Admins von Kirchenhassern unterwandert sind.“ habe ich nie behauptet.
Das wäre auch völliger Kokolores, denn es gibt einige sehr eifrige und angesehene Wikipedianer, die mit beiden Beinen fest im katholischen Lager stehen. Das sind dann allerdings solche, die einerseits mit Fachwissen glänzen, und es andererseits sachlich ‘rüberzubringen in der Lage sind. Vor alem aber sind es solche, die wissen, was ein „Neutral Point of View“ ist und dass dieser das oberste Prinzip einer enzyklopädischen Darstellung ist.
Es sei ein Blick auf dieses Benutzerprofil de.wikipedia.org/…Benutzer:Helmut_Zenz empfohlen, um sich davon zu überzeugen, was für ein Krampf das stetige Wittern antikatholischer Verschwörungen ist.
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#6   DDL   10:29:53 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@MK28
FritzG erfreut sich eines hervorragenden Rufes innerhalb der Wikipedia-Community; es dürfte ziemlich sinnlos sein, dort an jemanden „heran kommen“ zu wollen, alldieweil man FritzGs Handeln kennt… und gutheißt.
Man kann zu den Themen und Thesen, die auf kreuz.net vertreten werden, stehen, wie man mag, aber allein schon die unseriöse Diktion disqualifizieren es als Quelle für Wikipedia.
@v. Galen
Im Gegensatz zu kreuz.net ist bei Wikipedia alles transparent und nachvollziehbar. Wenn Sie so auf „Blockwarte“ stehen, da sind Sie bei kreuz.net und – als Steigerung – kreuzforum besser bedient.
@mrnka
Sie haben Recht, es gibt solche Bemühungen. Wikipedia geht allerdings exakt in die andere Richtung. Sind Sie allen Ernstes der Meinung, jeder Grottenolm habe ein RECHT darauf, seinen POV-Schmarrn in einer Enzyklopädie zu verbreiten oder von dieser verlinkt zu werden?
Übrigens, kreuz.net-Redakteure: „Sei grausam“ ist ein bekanntes Wikipedia-Prinzip de.wikipedia.org/…ikipedia:Sei_grausam und nicht „FritzGs Administrator-Prinzip“. Sehr Ihr, in einem Wiki wäre das jetzt einfach korrigiert worden…
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#62   DDL   09:57:02 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Nólimon
Es war nicht so, dass ich die Links einfach eigenmächtig gelöscht habe; an zwei Stellen hatte das schon ein anderer – aus denselben Gründen – getan und erfuhr dafür auch Zustimmung. Die meisten, die als Link „kreuz.net“ sehen, wissen ja gar nicht, was das hier ist. Sobald sie darauf hingewiesen werden, stimmen sie der Ansicht, dass derartige Links in einer Enzyklopädie nichts verloren haben, allerdings zu. Wir löschen ja nicht kreuz.net selbst, sondern nehmen lediglich Abstand davon, es durch Wikipedia-Links auch noch als „offizielle Referenz“ zu adeln, denn das hat es nun wahrlich nicht verdient.
@Beobachterin
Unfreiwillige Rückführungen SIND Deportationen.
Im übrigen irren Sie: Ich bin noch gar nicht so lange GRÜNER und habe in den vergangenen 10 Jahren eine ziemliche Wandlung weg vom politisch eher desinteressierten CDU-Wähler durchgemacht. Man kann also nicht sagen, ich „habe es so gewollt“ (denn als die relevanten Entscheidungen fielen, dachte ich noch anders), aber mittlerweile sehe ich es ein und begrüße es. Enge Beziehungen zu Ausländern helfen dabei allerdings ungemein.
Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal in Kreuzberg? Da würden Sie sehen, was für einen Murks Sie mit Ihrer apokalyptischen Prognose reden.
@Moritz
Um mich „vorzuführen“, müssten Sie erst’mal in diverse Dimensionen wachsen.
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#57   DDL   09:31:30 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Aloah – Das ist doch witzlos
Sie blamieren sich doch, wenn Sie in Ihrem Gepolter die wildesten Mutmaßungen über Ihr Gegenüber äußern. „Neomarxist“, herrjemine, wissen Sie eigentlich, was das IST? Und woher wollen Sie das bei MIR wissen? Oder ist einfach nur jeder nicht Schwarzbraune für Sie ein „Marxist“?
Was wollen Sie eigentlich? Ihre eigene Religion ist grenzübergreifend und (mindestens theoretisch) antinational, mintestens aber international; insofern kann Ihnen die zunehmende Eliminierung von Nationengrenzen doch eigentlich nur recht sein?
Und wenn es um „Egozentrik“ geht: Nationalismus IST „Egozentrik“ auf Gruppenniveau. Sie scheinen EIgentore zu lieben.
@Moritz
Sicher, das sind / waren alles Pfeifen, und die verblassen alle gegen Ihren Genius. Genau so schaut’s aus. Moritz for Kanzler, ach, was sag’ ich – „for Kaiser“! Da dürften wir uns dann auf nette Regierungserklärungen freuen, die zu 70% aus Schmähwörtern und zu 30% aus Behauptungen aus der hohlen Hand bestehen.
Ich sage es übrigens noch einmal: „Hass“ gehört nicht zu meinem aktiven Vokabular. Lichtgestalten wie Sie allerdings werfen gewohnheitsmäßig mit diesem Begriff um sich. Scheint ja breiten Raum in Ihrem Denken einzunehmen.
Wieso verstecken Sie Ihre Systemfeindlichkeit eigentlich immer hinter sybillinischen Andeutungen? Reicht da der Mumm zum Klartext nicht?
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#52   DDL   06:17:20 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Kraut
Dieser Vergleich mit dem Haus des Gastgebers wird ja aus einer bestimmten „Ecke“ heraus immer wieder gerne geäußert. Das Dumme ist nur: Er greift nicht.
Ein Haus gehört Ihnen. Entweder Sie haben es mit eigener Arbeit gebaut oder gekauft, oder Sie haben es geerbt, es ist also eine Frucht der Arbeit Ihrer Vorfahren.
Deutschland „gehört“ aber niemandem, wenngleich die einschlägigen Typen immer wieder die Parole vom „Deutschland den Deutschen!“ skandieren. Streng genommen, gehört sogar gar kein Land dieser Erde irgendwem. Aufgrund von historischen Entwicklungen beherzigt man das allerdings nur in der Antarktis und, naja, dann noch auf dem Mond.
Wenn man sich die Sache nüchtern betrachtet, sind Nationen und deren Grenzen lediglich noch eine historische Last, die es zu überwinden gilt, und wir in Europa arbeiten ja auch daran. Die Geschichte gibt diese Tendenz ja schon vor, in aller Regel schließen sich kleinere Gemeinschaften zu immer größeren zusammen. Dort, wo das freiwillig geschah, bleibt es in aller Regel auch dabei (ich wüsste jetzt kein Beispiel eines größeren Gebildes, das wiederum aus freien Stücken wieder auseinandergegangen wäre). Insofern wird sich das ganze nationalistische Getue bald ohnehin überlebt haben.
Bezogen auf Deutschland, ist dieser Abschottungsgedanke ohnehin irrwitzig: Deutschland heute, das ist eine endlose Folge von Zusammenschlüssen, Wanderungen, Vertreibungen. Sie reden da dem Einfrieren des Status Quo das Wort, ohne eine Begründung abzugeben.
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#50   DDL   03:33:59 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Es ist witzlos, auf 1500 Zeichen…
…über die Programmatik der NPD zu diskutieren. Die von ihr besetzten Themen sind komplex, schwierig und voller Fußangeln. Die Parolen der NPD hingegen sind platt, simpel und sprechen Bauch statt Kopf an. Für die NPD ist jede Gelegenheit, ihre Parolen abzusondern, ein Gewinn.
Man braucht nicht auf jeden Unfug „sachlich“ einzugehen. Wenn jemand als politische Programm verkündete, jedem solle der linke Arm abgeschlagen werden, hätte so ein Mumpitz es auch nicht verdient, dass „Für und Wider“ erörtert werden.
@Malachias
Der Begriff „Verfassungsgegner“ hat mit regulären Änderungen am GG nichts zu tun. Es geht um die Artikel mit „Ewigkeitsgarantie“, die eben NICHT geändert werden dürfen.
@Nólimon
Was ein Redaktionssystem, wie es demokratischer nicht sein könnte (wikipedia) mit Goebbels zu tun hat, entzieht sich mir. Im Prinzip könnte jeder, der mag, die kreuz.net-Links auch wieder einfügen. Nur wollen das die meisten nicht, nachdem sie erst einmal gemerkt haben, was das für eine Site ist.
@„Graf“ v. Galen
Ihre Linie entspricht reichlich exakt der der konservativen Kreise bei der Machtergreifung ‘33. Man mochte die Nazis zwar nicht, aber man sah sie als in mancher Hinsicht nützlich an, vor allem natürlich beim „Kampf gegen den Bolschewismus“. Und da heißt es immer, man würde aus der Geschichte lernen…
@Moritz
„Dann gibt es da aber auch noch … und jetzt muß jeder selbst weiterdenken“.
Diese mutige Andeutungsdiktion kenne ich primär von einem ehemaligen FAP-Rädelsführer.
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#28   DDL   19:02:27 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Ansgar
Denken Sie aber dran: Wenn es Ihnen primär um Information und Aufklärung geht, hat eine Site (oder ein Buch), die (das) ausschließlich aus Artikeln wie denen hier bei kreuz.net besteht, wenig bis gar keinen Sinn. Es geht mir dabei gar nicht darum, irgendeine Schuld der RKK möglichst groß aufzublasen, sondern darum, nicht Schwarz- gegen Schönfärberei auszutauschen und umgekehrt.
Ein ordentlicher und auch schön zu lesender Weg, so ein Thema aufzubereiten, ist ein Zweigespräch, wie man es von Debattierklubs kennt: Mit Fairnessregeln, begrenzter Anzahl von „Schlag“abtäuschen etc. So würden die verschiedenen Ansichten vorgetragen und von Argumenten untermauert werden, und im Nachklang könnten die Leser auf dieser Basis weiterdiskutieren.
Entscheidend bei so etwas ist die Regel: „Der Ton macht die Musik“ – wenn man so vorgeht wie kreuz.net, braucht man sich natürlich nicht zu wundern, wenn es in den Leserkommentaren donnert und blitzt (um es ‘mal unangemessen freundlich auszudrücken). Wenn man auf ein gewisses Niveau achten möchte (und das ist notwendig, wenn man je als Quelle ernstgenommen werden will), dann setzt man bereits als Macher so einer Site die entsprechenden Akzente.
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#2   DDL   18:53:42 | Dienstag, 11. Juli 2006
Ich meine ja sowieso…
…dass man den Untertitel von kreuz.net auf „schwarzbraune Nachrichten“ ändern sollte, um dem Inhalt Genüge zu tun. Wenn man schon solchen Heinis ein Forum bietet… nun ja. Man war sich ja auch schon nicht zu schade, „Nachrichten“ von der Zündel-Site zu übernehmen. Da wundert einen dann nichts mehr.
Sowas bestärkt mich darin, in der Wikipedia darauf zu achten, dass nicht wieder irrtümlich irgendwo kreuz.net als Quelle verlinkt wird. Neulich war das in 5 Artikeln noch der Fall – jetzt nicht mehr.
Seriöse Medien sind anders.
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#26   DDL   16:08:30 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Ansgar
Der Gedanke mit dem Buchprojekt ist gar nicht so schlecht. Allerdings würde ich es nicht als Buch aufziehen. Denn was würde passieren? Fromme Katholiken würden es verschlingen, weil es das enthält, was sie gerne lesen möchten; Nichtkatholiken hingegen würden es als einseitig ablehnen – damit ist Ihnen dann auch nicht geholfen.
Interessanter wäre das Ganze als Website, auf der man Stellung beziehen kann. Damit das in Schwung kommt und nicht zu einem Kasperltheater wie kreuz.net verkommt, könnte man zu jedem Thema „These und Gegenthese“ aufstellen, und dann diskutieren – sachlich, wohlgemerkt, nicht auf dem unterirdischen Niveau mancher hier. Wenn sich der Adminstab paritätisch aus den „Lagern“ zusammensetzen würde, wäre auch eine gewisse Fairness der Moderation gewährleistet.
Aber das nur als Gedanke, FALLS Sie an einer ausgewogenen und primär der Information verpflichteten Darstellung interessiert sind.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#115   DDL   11:05:56 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Stimme aus dem Tradiland
„Latein war ein Glückfalls für die Hl. Kirche, weil es mit seiner exakten Begrifflichkeit viele Lehrstreitigkeiten – zum Unterschied von der griechischsprechenden östl. Kirche – ersparte.“
Ist es nicht lustig, wie Sie mir zu widersprechen versuchen und dabei doch zugeben (müssen), dass einstmals das Griechische „die Sprache der Kirche“ war und es, wenn die damaligen „Tradis“ sich durchgesetzt hätten, niemals zum „modernistischen“ Latein gekommen wäre?
„Latein hat eine Tradition von mindestens 1.700 Jahren in der Liturgie, Deutsch, Englisch etc. gar keine.“
Jeder Tag, an dem eine landessprachliche Messe gehalten wird, widerlegt Sie ein bisschen mehr. ;-)
„Es gibt keine Tradition in der Hl. Kirche, die jünger als 200 Jahre ist.“
Keine Ahnung, ob das so ist, klingt mir ein bisserl dicke, aber ist mir auch egal. Jedenfalls kann es nicht immer so gewesen sein, denn irgendwann muss auch die (heute) altehrwürdigste Tradition einmal ihren Anfang nehmen, also „modern“ sein. Das immerhin ist in Ihrer Kirche seit 2000 Jahren so, und wenn Sie jetzt auf einmal die Kirche auf „Dinge, die mindestens 200 Jahre alt sind“ festnageln und einfrieren wollen, dann läuten Sie nicht nur das endgültige Sterben einer Religion, die immer weniger mit dem realen Leben zu tun hat, ein, sondern brechen paradoxerweise mit der Tradition, die alle die heutigen Traditionen irgendwann als Neuerungen eingeführt hat.
Das Einfrieren wäre also eine Neuerung – Sie pöhser Modernist! ^-^
Redaktion benachrichtigen Melissa ist siebenjährig – ihr Arzt Pleite
#30   DDL   10:54:33 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Moritz
Ihre Nazi-Bezüge dürfen Sie sich gerne sonstwohin stecken – zumal sie „aus Versehen“ vergessen zu haben scheinen, WARUM die Nationalsozialisten so handelten, wie sie es taten. Wenn Sie zu borniert sind, das generelle Streben nach maximalem Glück für alle Beteiligten von einer völkischen Rasseideologie zu unterscheiden, ist Ihnen nicht zu helfen.
Und was die „Gerüchte“ angeht: Die gibt es nicht. Was es gibt, ist eine alte Verleumdungsaktion eines web-bekannten Scharlatans, der sich für seine Enttarnung rächen wollte. Ich nehme an, dass Sie das meinen – etwas anderes, das man als „Gerücht“ auffassen könnte, ist mir jedenfalls nicht bekannt.
Ach, übrigens, zu v. Galen: Haben Sie einen Anfall von Alzheimer oder nur nicht mitbekommen, dass mir die Person Galens nicht so wichtig ist? Ich sagte IIRC, dass ich ihn als durchaus positiver als viele andere, aber nicht als Gloriengestalt (wie das hier einige tun) wahrnehme. Was genau verstehen Sie daran nicht?
Und wie wär’s, so ganz allgemein, Sie befleißigten sich ‘mal einer halbwegs erwachsenen Ausdrucksweise statt Ihrer vermeintlich witzigen Rohrkrepierer? Sie kommen immer extrem bemüht ‘rüber. Aber das bleibt vermutlich nicht aus, wenn man einen Nick überwiegend als Beleidigungsaccount auslegt.
Habe die Ehre, Sie Troll.
Redaktion benachrichtigen Melissa ist siebenjährig – ihr Arzt Pleite
#1   DDL   15:19:37 | Montag, 10. Juli 2006
BILD lässt grüßen
„Horrormutter“, solche Ausdrücke kennt man sonst nur aus der Dummpostille des Springer-Verlages. Sauber.
Wie bei kreuz.net üblich, wird ‘mal wieder alles nett zusammengerührt zu einem möghlichst ekligen Mix – in dem bestreben, irgendwie die eigene Meinung zu verargumentieren, und sei das, was man da zu Hilfe nimmt, auch noch so verbogen. Abstraktionsvermögen, saubere Trennung der Begriffe, ach was, sowas braucht man als hiesiger Schreiberling nicht. Stattdessen wird so umformuliert, dass die eigene Nachricht transportiert wird, und die lautet: „Wenn wir gottesfürchtigen Menschen nicht was dagegen tun, werden die bösen Atheisten bald unliebsame Menschen umbringen, und seien es die eigenen Kinder“.
Dumm nur, dass das Geschilderte das so überhaupt nicht hergibt. Dass es sich um eine „Horrormutter“ handeln soll, schon gar nicht. Gut möglich, sogar wahrscheinlich, dass die Mutter ihre behinderte Tochter genauso liebt wie Millionen anderer Mütter auch. Das liegt aber dann daran, dass sie sie als Menschen liebt, als Person und Persönlichkeit. Alles das ist ein Embryo (noch) nicht.
Bei der Klage steht nicht Mutterliebe zur Verhandlung, sondern ein ärztlicher Kunstfehler. Aber das ist offenbar eine zu feine Unterscheidung für das kreuznetsche, grobschlächtige Denkmuster. Und die genannten „juristischen Beobachter“ dürften aus so illustren Polemikern wie Pünktchen bestehen, die auch die wildesten Spekulationen äußern, wenn sie nur als ihrer Sache irgendwie dienlich erscheinen.
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#66   DDL   14:30:00 | Montag, 10. Juli 2006
@Horst Schlämmer
„DDL, können Sie GOTT lästern, beschimpfen?“
Ich kann nichts beschimpfen, das es meiner Meinung nach gar nicht gibt. Selbst, wenn Sie etwas von mir diesbezüglich Gesagtes als Beschimpfung wahrnähmen, könnte dies gar nicht meine Intention sein, wie denn auch? Könnten Sie Thor beschimpfen? Nein, alles, was Sie könnten, wäre, sich über heidnischen Götterglauben zu mokieren – Thor selbst, da fiktiv, wäre nicht Ihr Ziel, könnte es nicht sein. Würden Sie ernstlich Thor als Entität beschimpfen wollen, wäre dies ja eine implizite Anerkennung seiner Existenz.
Also: Nein. Sie können (oder könnten), jedenfalls nach Ihrer eigenen Ansicht. Ich nicht.
@Aloah
Ich muss Sie enttäuschen, ich suche nicht. Jemand, der a priori nicht davon ausgeht, dass es etwas (i.S.d. Theismus) zu finden gibt – warum sollte der „suchen“?
Und das mit dem Spaghettimonster haben Sie nicht wirklich verstanden, stimmt’s? Das ist nämlich eine Parodie auf Leute wie Sie, geschaffen, um speziell die Absurdität des Kreationismus zu veranschaulichen.
Im übrigen haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Wie sieht’s denn bei Ihnen aus? KÖNNTEN Sie „nicht an Gott glauben“? Oder KÖNNTEN Sie sich aus eigener Willenskraft (jetzt? hier?) zu einem Glauben an Allah (Kali / Shiva / Zeus / Freya…) entscheiden?
Redaktion benachrichtigen Als ob Gott nicht wäre + …
#31   DDL   13:31:32 | Montag, 10. Juli 2006
@Heger
Sie geben sich so informiert und gebildet und wissen nicht, dass der Schlachtruf vom „Ins Meer werfen“ bereits bei Gründung des Staates Israel im palästinensichs-aravischen Lager erscholl, später erneut bei der Bildung der antiisraelischen Allianz vor dem 6-Tage-Krieg und jüngst erst wieder als Provokation Ahmadinedschads?
Israel hat die letzten 50 Jahre nur überlebt, weil es diese Aussagen sehr, sehr ernst genommen hat, und weil es in der Lage war, ein äußerst modernes und schlagkräftiges Militär aufzubauen. Angesichts mancher Aktionen kann man wohl sagen, dass Israel seine Lektion *zu* gut gelernt hat, aber das wäre vermutlich jeder anderen Nation ähnlich gegangen.
Erinnern wir uns: Im 6-Tage-Krieg war das strategische Ziel, das Westjordanland und die Golanhöhen zu erobern, da ansonsten von hier aus die meisten Gebiete unter feindliches Artilleriefeuer genommen werden konnten.
Der Gazastreifen ist ein Dorn im weichen Bauch Israels, und dass die Gefahr, die von dort ausgeht, nicht nur fiktiv, sondern tragisch real ist, zeigen die von dort abgefeuerten Raketen (wenngleich diese eigentlich größere Knallkörper sind – aber eben doch lebensgefährlich).
Irgendwann muss man Fakten auch einmal akzeptieren, wenn man Frieden will – die Palästinenser müssen das genauso, wie deutsche und polnische Zwangsumsiedler das mussten.
Die Zeit heilt die Wunden – stetige Rachefeldzüge halten sie offen. Für welche der beiden Varianten votieren Sie als Christ?
Redaktion benachrichtigen Visionen oder Illusionen?
#63   DDL   12:18:30 | Montag, 10. Juli 2006
@Horst Schlämmer
Jemand glaubt an Gott… wenn er an Gott glaubt. Wer es nicht tut, kann es auch nicht. Dazwischen gibt es natürlich noch ein weites Feld von Ungewissheit und Zweifeln. Aber wer, aus welchem Grund auch immer, Gottes Existenz nicht anerkennt, der kann nicht durch bloßen Willensakt plötzlich „glauben“. Fälle von Konvertierungen geschehen praktisch nie aus sich selbst heraus, sondern aufgrund äußerer Einwirkungen, d.h. die wahrgenommene Faktenlage – oder, häfiger: die gefühlsmäßige Einstellung – ändert sich. Aber das sind keine Willensakte.
Also, anders gesagt: Sie glauben an Gott, weil Sie, von Ihrer ggw. Disposition her, nicht anders können. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Keiner von uns ist in der Lage, dieses sein Denken aus eigener Kraft umzustellen – Sie so wenig wie ich. Nicht ohne einschneidende Änderung der Wahrnehmung (oft ein tiefgreifendes, emotionales Ereignis, das in beide Richtungen, Konversion wie Glaubensabfall, wirken kann).
Der Gedanke an „Gott“ lässt mir übrigens sogar die allergrößte Ruhe – unruhig machen mich lediglich die Fanatiker aller Couleur, die in „seinem“ Namen allerlei Quatsch predigen und tun. Während „Gott“ nämlich auf Ewigkeiten in seiner passiven Fiktivität verweilen wird, sind seine Apologeten unangenehm aktiv und trachten nach Dominanz. Meine Kümmernis ist also sehr weltlicher Natur.
@Aloah
Was hat das ganze Geschwurbel jetzt mit angeblich unendlichen, menschlichen Fähigkeiten zu tun?
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#81   DDL   11:50:58 | Montag, 10. Juli 2006
Aha…
Der allwissende Gott spricht offenbar nur Latein, oder wie darf man dieses zwanghafte Verhaftetsein mit einer Sprache, die unter 1% der menschlichen Zuhörer fließend beherrschen, sonst verstehen?
Ich finde es einfach klasse, wenn heutige „Traditionalisten“ darauf beharren, die lateinische Messe sei „die einzig wahre“ – in den Frühzeiten des Christentums wären sie mit dieser Ansicht nämlich genau die Modernisten gewesen, die sie heute so gerne verteufeln *g*
Letzten Endes ist das alles nur Mode – die heutige bei den Modernisten, die gestrige bei den Traditionalisten. Aber bitte, schlagen Sie sich nur weiterhin darüber den Schädel ein, Sie haben ja offenbar sonst keine Sorgen, und Ihr Gott scheint einer zu sein, dem nichts wichtiger als die Liturgie ist, in der ihm ohnehin bekannte Texte heruntergebetet werden. Muss ja ein toller Gott sein. Allerdings wohl eher nicht der Gott Jesu.
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#60   DDL   11:09:37 | Montag, 10. Juli 2006
@Aloah – ERST denken, DANN posten
1. Wann habe ich mich selbst zu einem Hüter von irgendwas, geschweige denn des Grals, ernannt?
2. Ich empfehle speziell Ihnen einfache Hauptsätze: Subjekt, Prädikat, Objekt. Dann passiert so etwas wie mit Ihrem ersten Absatz, dessen Nebensatz kein Prädikat hat, auch nicht. „der die… „, ja, was denn?
3. Der Mensch kann meinetwegen „unendlich“ (*) denken, aber er kann nicht seine eigenen Gedanken ungedacht machen, kann kein Bewusstsein ausradieren. Wer Gott als nicht existent ansieht, KANN nicht an ihn glauben, selbst, wenn er das MÖCHTE. WIE denn? Könnten SIE an Shiva glauben? Könnten Sie die Erde als flach begreifen? Ist für Sie der Himmel grün? Zu einer ÄNDERUNG des Denkens bedarf es einer Änderung des Inputs – und außer Hypothesen ist da bekanntlich noch nie etwas gewesen – etwas mager für eine Revision der kritischen Gedanken, und entsprechend selten geschieht es denn auch.
4. WO genau hätte ich „gelogen“? Sie lassen schmerzlich jede argumentative Untermauerung Ihrer ziemlich nassforschen Anwürfe vermissen.
* = Das kann er übrigens nicht – NICHTS ist „unendlich“, allenfalls „unübersehbar vielfältig“. Was meinen Sie überhaupt mit „unendlich“? Meinen Sie vielleicht eher „uneingeschränkt“? Auch das wäre unwahr. Was meinen Sie überhaupt? Sind Ihnen die Implikationen des Begriffs „unendlich“ überhaupt bewusst? Wie sollte ein Mensch irgendetwas „unendlich“ können? In welcher Zeit? Und, und, und.
Bei Ihnen fällt mir eher „Einsteins andere Unendlichkeit“ ein…
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#58   DDL   09:12:39 | Montag, 10. Juli 2006
Och, Moritz…
…dann korrigiere ich das besser wie folgt: Ihr Account wurde nicht „meinetwegen erschaffen“, sondern „meinetwegen wieder aufgewärmt“, denn es handelt sich natürlich um einen Gelegenheits- Doppelaccount von irgendeinem anderen, was weiß ich, Pünktchen könnte gut sein, oder irgendein kreuz.net-Schreiberling, irgendsowas in der Art.
Den Account „Maurice Corvisier“ gibt es zwar seit November 2004, aber mit ganzen 16 Beiträgen über 12 Monate war der nie wirklich in Benutzung. Dann haben Sie ihn aus der Klamottenkiste geholt und Ihren „QUIS UT DEUS“-Schwachsinn 16mal quer durch alle Threads gespammt, ganz speziell für mich. Und seitdem spielen Sie Schatten; die überwiegende Anzahl Ihrer Kommentare befasst sich mit mir bzw. meiner Person, von der Sie wenig wissen, aber umso mehr fabulieren, entweder in direkter – meist unverschämter – Ansprache oder, indem Sie an jemanden anderes über mich hinbrabbeln.
Figuren wie Sie kenn’ ich aus meiner Moderatorenzeit. Zu feige, Farbe zu bekennen, aber umgekehrt geil auf jedes persönliche Detail desjenigen, den man sich als Ziel erkoren hat. Und wo man nicht genug zum Lästern findet, erfindet man halt etwas. Allerdings, zugegeben, so armselig und charakterschwach, wie Sie das hier vorexerzieren, findet man das selten. Kein Wunder, dass Sie Ihren Müll hinter dem Pseudonym einer sog. Sockenpuppe verstecken. Man will ja nicht, dass der Hauptaccount von solchem Unfug beschmutzt wird, nicht?
Sie sind sogar für einen Troll ziemlich peinlich.
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#55   DDL   08:14:29 | Montag, 10. Juli 2006
Mal etwas Grundsätzliches:
Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach nicht. Die Aufforderung, „sich zu bekehren“, kommt einer Aufforderung gleich, rot für blau zu halten. Da nützten keine Bibelverse und auch keine noch so drakonisch formulierten Strafgerichtsandrohungen. Es ist sinn- und witzlos, das einzufordern; wir (Nichtgläubigen) können es nicht. Das einzige, was wir in der Tat in dieser Hinsicht könnten, ist pure Heuchelei, und dazu haben wir verständlicherweise keine Lust und sowieso kein Motiv.
Irgendwelche prahlerischen Demonstrationen von ach-so-großer Selbstgewisseheit á la „Sie werden schon sehen! Garantiert!“ sind nicht nur redundant, sie sind auch billig. Wieviel ist denn eine „Garantie“ wert von so jemandem? Genau zero, denn im „Versicherungsfall“ exsitieren entweder der vollmundig Garantierende oder derjenige, dem etwas „garantiert“ wurde, nicht mehr – oder beide. Billige, leere Versprechungen, mit denen ein diesseitiges (also sehr reales) Verhalten getauscht werden soll gegen ein jenseitiges (= fiktives, mindestens aber rein hypothetisches). Eine prima Methode für alle Leute, die mit nur der Wirklichkeit nicht zurande kommen und für die Lösung ihrer Lebensgleichung imaginäre, externe Hilfsvariablen benötigen.
Glauben Sie, was Sie wollen. Aber erwarten Sie doch um Himmelswillen nicht, dass andere sich der freiwilligen Lobotomie zur Verfügung stellen, bloß, weil Sie Ihre Bibelverslein partout ernst genommen wissen wollen.
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#10   DDL   07:26:14 | Montag, 10. Juli 2006
@Moritz – Die alte Leier
Schon erstaunlich, wie wortreich ein Account, der überwiegend zur Beschattung und Dauerkommentierung meiner Person geschaffen wurde, von „Geltungsbedürfnis“ schwadronieren kann. Sie sind schon etwas besonders Possierliches, Moritz. Soso, „möglicherweise auf Koks“, wie? „Möglicherweise“ sind Sie ja vor kurzem nach Verbüßung einer Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs auf reien Fuß gesetzt worden? „Möglicherweise“ sind Sie in Wirklichkeit Pater Lingen in disguise? Und „möglicherweise“ haben Sie gestern Ihre Katze durch den Fleischwolf gedreht und verspeist? Da sehen Sie ‘mal, was alles „möglich“ ist, man aber besser ungesagt lässt, weil die Wahrscheinlichkeit, dass man sich mit derlei Spekulationen übelst blamiert, einfach zu groß ist. Aber Sie haben rufmäßig ja eh’ nichts mehr zu verlieren.
Ansonsten ‘mal etwas ganz Grundsätzliches: kreuz.net pöbelt dermaßen extrem in diverse Richtungen, dass ein anständiger Mensch gar nicht anders kann, als sich schützend vor das Bepöbelte zu stellen – selbst dann, wenn er eigentlich mit diesem gar nicht so besonders sympathisiert. Das Misserfolgsrezept von kreuz.net besteht schließlich darin, die eigenen Angriffe dermaßen überzogen darzustellen, dass sie den meisten normalen Menschen als das größere Übel erscheinen als die angegriffenen Aspekte oder Menschen.
Über Prostitution z.B. kann man lange und trefflich streiten – aber ganz gewiss nicht so, wie kreuz.net das tut. Und schon gar nicht mit einem kleinen Wadenpinkler wie Ihnen, Moritz.
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#8   DDL   05:31:25 | Montag, 10. Juli 2006
Brilliant erfasst!
„Es entsteht bei den Gläubigen der Anschein, daß es lediglich ein nicht näher definierter „Zwang“ ist, der die Zwangsprostitution verwerflich macht.“
Exzellent, genau das ist der Punkt (wobei der Zwang jedoch keineswegs so diffus ist, wie der Artikel glauben machen möchte). Allerdings „entsteht nicht nur der Anschein“, sondern es ist auch so. Alles andere ist pseudomoralische Selbstbespaßung jener, die partout nicht akzteptieren wollen / können, dass andere anders sind als sie.
Übrigens haben Prostituierte in katholischen Gegenden nicht weniger Kundschaft als anderswo, und es gibt auch nicht weniger davon (schon ‘mal in München nachts auf der Landsberger Straße gewesen?). Woran mag das denn wohl liegen, ei, ei, ei?
Übrigens, Sünder: Prostituierte haben sehr wenig (Euphemismus für „Nichts“) mit dem Teufel zu tun – dafür umso mehr mit „braven“ katholischen Familienvätern, deren sexuelle Phantasien im engen Rahmen kirchlich genehmigter Ehesexualität als anstößig angesehen werden, und die diese deshalb dann lieber anonym bei den Damen des horizontalen Gewrbes ausleben.
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#67   DDL   09:39:48 | Sonntag, 9. Juli 2006
Was man so alles als selbstverständlich nimmt
Manche hier gehen selbstverständlich davon aus, dass jede lebensverkürzende Maßnahme verboten sei. Ist ja der „göttliche Plan“, den man da stört, nicht?
Das ist, mit Verlaub, WENN man an einen Gott glaubt, die pure Gotteslästerung. Als ob ein Mensch also die Macht hätte, gegen den Plan Gottes zu verstoßen? Sehr possierlich. Andersherum, Leben retten, verlängern, künstlich erhalten – DAS ist hingegen total ok, obwohl das, wenn schon, dann GENAUSO eine Modifikation des natürlichen Plans ist? Das ist doch absurd, wo ist denn da die Logik?
Wenn Lebenserhaltung alleroberste Maxime ist – wo hört sie auf? Oder gilt das total, absolut, uneingeschränkt? Jedes Risiko ist statistische Lebensverkürzung – darf man dann, theologisch gesehen, keinerlei Risiken eingehen? Waren die Märtyrer schreckliche Sünder, wenn sie öffentlich Zeugnis ablegten in dem Bewusstsein, dafür vermutlich getötet zu werden?
Wir merken (wieder einmal): Ins Absolute erhobene Prinzipien produzieren groteske Probleme.
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#126   DDL   03:57:03 | Sonntag, 9. Juli 2006
@Magdalena
1. Homosexualität ist nach wissenschaftlicger Ansicht keine Krankheit – daran werden Sie mit Privatdefinitionen nichts ändern.
2. Der Nutzen eines Individuums beschränkt sich nicht auf Reproduktion – andernfalls wären 99% der Soldaten und 100% der Arbeiterinnen bei Bienen und Ameisen verschwendet. Sie haben ein äußerst selektives Naturverständnis.
3. Homosexuelle schaden niemandem – insofern ist es überhaupt nicht einzusehen, dass sie etwas einzusehen hätten. Warum sollen sie nicht leben und lieben, wie es ihnen gefällt? Nur, weil es dem bösen Nachbarn nicht gefällt? Oder weil eine Kirche, der die meisten von ihnen eh’ nicht angehören, ihnen da hineinquatscht?
4. Öffentliche Paraden sind so lange notwendig, wie es Menschen gibt, die, ungestört von Fakten, etwas, das ihnen einfach nur ungeheuer ist, als „krank“ bezeichnen, und von ihnen allen Ernstes fordern, auf einen wesentlichen Aspekt des Lebens zu verzichten.
5. In der Bibel wird Homosexualität primär als Ausdruck eines Konkurrenzglaubens verurteilt. Es gibt x-mal mehr Ermahnungen an Hetero- als an Homosexuelle.
6. Kommen Sie ‘mal ‘runter vom hohen Ross.
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#62   DDL   22:03:48 | Samstag, 8. Juli 2006
Jaja…
Und ich hatte eine Audienz beim Papst, da klebte dem noch der Koks unter der Nase…
Immer, wenn man glaubt, der absolute Niveaunullpunkt sei bereits erreicht, belehrt eine so ein Heini eines Besseren. Ob nun Pünktchen mit seinen alkoholischen Observationen oder Bernardin mit seinen ach-so-ausschlaggebenden Geschmacksbeurteilungen (na, wer ein GRÜNES Kleid hat, der MUSS ja ein schlechter Mensch sein!).
Übrigens, Bernardin: Frau darf – nach konservativen Benimmregeln – den Handschuh an behalten, wenn sie das möchte. Das ist ähnlich wie mit dem Hut, den sie auch in der Kirche auf dem Kopf behalten darf.
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#43   DDL   18:54:25 | Samstag, 8. Juli 2006
Tja Pünktchen
…schon dumm, wenn man nichts als die eigenen Behauptungen hat, auf die man rekurrieren kann, nicht? Wie heißt es so schön? „Beleg, sonst Lüge“.
Also, noch’mal in aller Deutlichkeit:
– Die besagte Abstimmung hat mich gar nicht genug interessiert, um dort etwas zu manipulieren. Ergo habe ich mir nicht einmal die Mühe gemacht, nachzusehen, ob man das ohne weiteres KÖNNTE – und habe es entsprechend auch nicht gemacht. Ihre Plärrerei hat soviel Substanz, als wenn Sie mich als den verantwortlichen Planer hinter dem Papstattentat wähnen würden.
– kreuz.nets ursprüngliche, sehr dilettantische „Sicherheitsabfrage“ habe ich in der Tat umgangen und das bereitwillig angegeben. Passt irgendwie nicht zu der geleugneten Manipulation, hm? Tatsächlich hat der hiesige Admin seinen Patzer dann ja auch eingesehen ;O)
– Meine Accounts hier heißen „deusexmachina“ sowie die DemonDeLuxe- bzw. DDL-Derivate (derzeit eh’ nur „DDL“). Andere habe ich hier nie gehabt. Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich mich nicht hinter anonymen Kürzeln zu verstecken.
Halten wir also fest, dass Sie sich nicht entblöden, Ihre dämlichen Unterstellungen trotz völliger Unfähigkeit des Belegs herumzuposaunen. Ich persönlich gehe übrigens davon aus, dass Sie durchaus WISSEN, was für einen Dummfug Sie da erzählen – was aus schierer Dreistigkeit ausgemachte Niedertracht werden lässt.
Wie erwirbt man eigentlich so einen verbogenen, unlauteren Charakter, Pünktchen? Wie lange schon meiden Sie Spiegel?
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#41   DDL   17:57:15 | Samstag, 8. Juli 2006
@Pünktchen
Einigen wir uns doch besser darauf, dass Sie die Finger von juristischen Themen lassen sollten – ich erinnere an §192 StGB, Beleidigung trotz Warheitsbeweises dejure.org/…esetze/StGB/192.html. War also wieder nix.
Selbstverständlich ist „Wahrheit“ zwar typischerweise nicht, u.U. aber eben doch geeignet zu beleidigen – z.B. dann, wenn sie niemanden etwas angeht (Details aus Ihrem reichen Intimleben etwa) oder wenn das Aussprechen der „Wahrheit“ in beleidigender Form stattfindet. Wenn z.B. Ihr Nachbar unter penetrantem Fußschweiß leidet und eine Augenfehlstellung hat, ist „schielender Stinker“ wahr, aber beleidigend.
Im vorliegenden Fall wurde eine Beleidigung erkannt und bestraft. Traurig, dass gewisse „aufrechte Streiter“ so etwas nötig haben, aber Sie finden solche Methoden bekanntermaßen in Ordnung, wie Ihre dümmlcihen Unterstellungen (Sie erinnern sich? Der hanebüchene Quatsch mit der „Abstimmungsfälschung“? Als Sie sich angesichts Ihrer peinlichen Lügen wie Sherlock Holmes vorkamen?) ja wunderbar demonstriert haben.
@aschera
Danke für diese Perle www.jawz.de/~demondelux/blog/?p=64! :O)
@leg
Ups, ja, das hatte ich übersehen (oder mich shon zu sehr dran gewöhnt?) – danke für diese wichtige Ergänzung; Pünktchen wäre nicht Pünktchen ohne 3a.
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#36   DDL   17:20:33 | Samstag, 8. Juli 2006
@aschera
Sie haben das Pünktchen-Prinzip verstanden.
Das funktioniert so:
1. Man behaupte irgendetwas. Als Quelle nenne man irgendein honoriges Organ, kapriziere sich dabei aber auf einen (aus dem Kontext gerissen sinllosen) Nebenaspekt und blase den zur Hauptsache auf. Dass die Realität dem entgegen steht, ignoriere man geflissentlich.
2. Auf einen Einwand des Gegners erwidere man irgendeinen Blödsinn, der bereits der logischen Prüfung nicht standhält und ohnehin unbelegt ist. In der Folge streite man die offenkundige Unlogik beharrlich ab, nur, um den Fokus vom dummerweise berechtigten Gegenargument zu nehmen.
3. Wenn alles nichts hilft, erzähle man ein wenig verleumderischen Unfug über das Gegenüber, von dem man eigentlich gar nichts weiß, aber über den man der Länge und der Breite nach spekulieren kann. Man preise jeden, der den eigenen Quatsch goutiert, ob seines Intellektes.
4. Man übe sich fortwährend in der noblen Kunst, die Worte des Gegners zu verdrehen und Wochen später als angeblich peinliche Aussage dessen auszugeben.
Man benehme sich also wie ein Troll mit offener Hose.
@Lingen
Sind Sie sicher, dass Sie nicht eher Cerebrovakantist sind? Ihre „Argumentation“ bzgl. Beleidigung ist jedenfalls bejammernswert (Denkanstoß: Auch z.B. Diebstahl ist – im Gesetzestext! – „nicht definiert“), erinnert mich an diese gottvollen Einlassungen á la „Das Deutsche Reich existiert noch immer“. Sie scheinen die Mindermeinung um der Mindermeinung willen zu lieben
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#110   DDL   10:30:05 | Samstag, 8. Juli 2006
Man braucht doch nur nach „nebenan“ zu schauen
Ins kreuzforum nämlich. Wenn man sich da die ewig lange Debatte darüber, wie Frau sich in der Kirche gefälligst zu kleiden habe, was „weiblich“ ist usw. durchliest, bekommt man ein wunderbares Bild davon, was die Ultratradis sich in ihren – vermutlich nicht allzu – feuchten Träumen ausmalen. Und da kommt keine Isissche Darstellung ran, das ist Realsatire pur.
Bezeichnenderweise äußern sich auch dort natürlich wieder vornehmlich Männer, die meisten davon so „hardcore“, dass man vermuten könnte, die würden am liebsten aus ganz Deutschland einen Musikantenstadel machen. Wer sich etwas maßvoller äußert (stat crux ‘mal wieder), wird geflissentlich belehrt, und wenn denn gar eine Frau etwas zu sagen wagt – auweia.
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#28   DDL   07:28:27 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi – Aber nein
Hören Sie ‘mal, mir persönlich ist Graf von Galen im Endeffekt vollkommen wurscht, mich interessiert er allenfalls als historische Figur. Er ist mir weder heldische Gestalt noch Feindbild – für beides fehlt mir das Motiv und das Interesse. Wie es scheint, hat er manches richtig gemacht; anderes wiederum nicht.
Warum sollte ich mich nicht um Objektivität bemühen können? Glauben Sie im Ernst, mir geht einer dabei ab, einen exponierten Katholiken als Kriegstreiber dargestellt zu sehen? Warum? Wieso sollte mir das gefallen? Wäre das nicht verdammt billig (etwa so billig wie dümmliche Anspielungen auf die GRÜNEN, obwohl Sie doch nicht den mindesten Dunst davon haben, wie ich innerhalb der Partei ansichtsmäßig stehe).
Hören Sie ‘mal, nur, weil es hier einige Trollköpfe gibt, die ernstlich meinen, Nichtkatholiken seien von Haus aus Idoten und perverse Sünder, muss ich den Quatsch nicht mitmachen bzw. mit gleicher Münze heimzahlen. Dass es unter Katholiken – wie überall sonst auch – feine Kerle und Riesenar…löcher gibt, erkenne ich an (und das sollten Sie auch). Und deswegen halte ich auch Diskussionen wie die um Galens Tätigkeiten für legitim – mir bricht keiner ab, wenn er einer der positiveren Kleriker war, und ich führe auch keine Freudentänze auf, wenn er als Nationalchauvinist dasteht. Derlei niedere Gefühle überlasse ich den Malachiassen und Institorissen dieses Forums.
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#37   DDL   07:16:53 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpicius
Sie missverstehen komplett – was Sie (‘mal wieder) als „Kirchenhass“ auffassen, ist nichts anderes als die ganz nüchterne Feststellung, dass die Kirche keinen Deut besser (aber auch nicht schlechter) war also so ziemlich jedes andere Machtgebilde, das mit zunehmender Stärke den Fokus immer mehr auf den eigenen Machterhalt verlagert – samt aller damit verknüpften unschönen Begleiterscheinungen. Das, was mich dem ganzen Kirchenkram so negativ gegenüberstehen lässt, ist dabei schnell umrissen:
a) die rein hypothetische Basis
b) die blanke Hybris
c) die Neigung, anderen Vorschriften zu machen
d) die Bigotterie, mit der man Nächstenliebe und Kümmernis predigt, während man kein Stück besser ist als abndere – aber sich dafür hält.
Und ob Sie es glauben oder nicht: „Existenzielle Momente“ sind mir bekannt. Glauben Sie denn, ich sei ein Programm? :-S
@Moritz
Schwätzer.
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#32   DDL   02:51:50 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi – Ach, wissen Sie…
…ob jemand nun sich selbst als Gott feiern lässt, oder eine hypothetische, metaphysische Gestalt, oder ob er ein Prinzip vergöttlicht, das ist ist den Opfern des jeweiligen Regimes letztendlich vollkommen egal. Ich finde die Aufrechnung von Toten in praktisch jedem Kontext armselig – zumal ich nicht behauptet habe, Ihre Kirche sei schlimmer als Hitler oder Stalin gewesen. Das ginge schon alleine deshalb nicht, weil Ihre Kirche 2000 Jahre und ein Mehrtausendfaches an Personen überspannt, da wäre jede Pauschalisierung fehl am Platze.
WAS man machen kann, ist, bestimmte Tendenzen und Systematiken herauszuarbeiten, und einige besonders perfide Machenschaften anzuprangern – und zwar primär nicht, um den Katholizismus „schlecht zu machen“, sondern um die nassforsche These, mit Religion bzw. mit IHRER Variante davon sei alles besser, ad absurdum zu führen.
Ich sage nur „Deus vult“ und „Gott mit uns!“, das sollte eigentlich schon genügen, um diese Linie nicht mehr zu verfolgen.
Das mit dem „freimaurerischen Gedanken“ (Wehrpflicht) verklickern Sie am besten ‘mal den Militärpfarrern – jedenfalls dann, wenn Sie Spaß daran haben, schallend ausgelacht zu werden. Und ich entnehme dem: Jedient hamse also ooch nicht, wa? Aber immer von Zucht und Ordnung schwadronieren? Na, dat sin mir ja die liebsten ;-)
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#30   DDL   02:32:24 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi
Tja, „Relativieren“ ist hier, denke ich, auch tatsächlich angesagt. Man MUSS Dinge in Relation zueinander setzen, wenn man sie korrekt bewerten will. Wenn Sie z.B. ein Pantoffeltierchen zertreten, dann ist das völlig unspektakulär. Wäre so etwas aber unserem gemeinsamen, einzelligen Vorfahren widerfahren, wäre das, entwicklungsgeschichtlich gesehen, höchst bedeutsam gewesen. Alles eine Frage der Relation.
Im Übrigen ist Ihr Einwand durchaus gültig, oder wenigstens doch in Teilen, denn wissenschaftliche Erkenntnisse sind ja keine Produkte reiner Masse, da gehört noch etwas mehr dazu. Oder, genauer gesagt, etwas weniger, und zwar etwas weniger Denkhemmung (jemand, der der Auffassung ist, seine Religion beantworte schon alle Fragen, hat ganz einfach weniger ANLASS zu forschen).
Und, ja, ich dachte mir schon, dass Sie mit den Massenmorden auf die Abschaffung der patriarchalisch fremdbestimmten, weiblichen Legebatterien anspielten. Aber da lägen Sie noch falscher, denn Abtreibung gab’s von jeher (gerne übrigens bei Kindern von Priestern, denn die durften ja nicht ruchbar werden). Ob das heute relativ mehr sind? Ich weiß es nicht – wissen Sie’s denn? Ein Verbot hat die Frauen jedenfalls noch nie davon abgehalten; man schätzt, dass heutzutage weltweit ca. 45% aller Abtreibungen illegal vonstatten gehen. Können Sie mir denn sagen, worauf Sie Ihre Annahme stützen, früher sei (relativ!) weniger abgetrieben worden?
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#10   DDL   18:39:01 | Freitag, 7. Juli 2006
@Ansgar
Jetzt verfallen Sie doch bitte nicht in die alte, dumme Leier: Bloß, weil ich von Galen nicht mit demselben Glorienschein versehe wie Sie, „hasse“ ich ihn? Das ist doch dämlich, mit Verlaub. Gibt es bei Ihnen nur Anbetung und Hass – und dazwischen… nichts?
Sorry, ich halte nichts von solchen Scherenschnittweltbildern. Ich habe deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich von Galen in mancher Hinsicht durchaus positiv bewerte, nur eben nicht so wie Sie oder die Seligmacher. Damit können Sie offenbar nicht umgehen – wer ihn nicht glorifiziert, der „hasst“.
@Moritz
Jaja, geschenkt. Wer irgendwie von Goebbels nicht gemocht wurde, muss ja ein toller Hecht gewesen sein, schon klar. Das gälte dann zwar auch z.B. für Stalin, aber über solche Marginalien sehen Sie natürlich hinweg. Sie leiden unter demselben Holzschnittsyndrom wie Ansgar, da lohnt eine Erörterung nicht.
Btw. Sie kennen MEINEN familiären Hinterghrund nicht, wie kommen Sie also dazu, sich (mal wieder) in Spekulationen darüber zu ergehen, wie ich warum politisch stehen (kann)? Möglicherweise waren meine Vorfahren ja genauso rechtskonservativ? Oder gar Nazis? Was quatschen Sie also?
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#13   DDL   18:30:18 | Freitag, 7. Juli 2006
@Ansgar – Es ist ja ‘mal selten…
…dass ich Ihnen zustimme, aber hier tue ich es: Diese bluttriefenden Illustrationen sind unglaublich. Wenn man sie im Kontext zu der lieblichen Darstellung Jesu oben im Logo sieht, kann man sich des Gedankens nicht so recht erwehren, dass gewisse kreuz.net-Macher eine geradezu erotische Faszination für Folter und Splatter haben. Positivaussagen, auch bildlicher Natur, sucht man hier vergebens, es wird stets Ausschau nach dem hässlichst denkbaren Aspekt gehalten.
Dabei ist das bei den Embryofotos völlig witzlos, denn keiner weiß, ob es sich, wie suggeriert werden soll, um eine (Spät-)Abtreibung oder eine medizinisch notwendige Operation, eine Fehlgeburt oder dergleichen handelt. Hauptsache Blut und ein kleines Ärmchen. Anderswo gilt: „Sex sells“, hier macht man dasselbe mit Leichenteilen, und das zynischerweise im Namen der „Menschenwürde“.
Und an ein paar andere:
Wenn ich das schon lese: „Ich fürchte das Schlimmste!“ – so eine verlogene Heuchelei. Das Gegenteil ist doch wahr, Sie hoffen INSTÄNDIG darauf, dass eine möglichst große Katastrophe stattfindet, bloß, damit Sie sich nachher in die Brust werfen können und behaupten, Sie hätten’s ja schon immer gewusst. Ihnen ist doch nichts ekler als der gedanke, eine zunehmend säkulare Welt könne auch zunehmend gut klar kommen. Nein, es soll, es MUSS in der Katastrophe enden – Hauptsache, Sie können sich weiterhin „im Recht“ wähnen. Vgl. AIDS und wie die Homphoben FEIERN, dass die bösen Schwulen „gestraft“ werden. Widerlich…
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#5   DDL   17:59:04 | Freitag, 7. Juli 2006
Frau Ranke-Heinemanns Artikel
…hat in einem üblichen Texteditor 254 Zeilen. Davon behandeln vier (4!) das fragliche Fehlzitat, und dieses wird als lediglich unterstützend („Auch zum Krieg gegen England schreibt von Galen am 9. März 1941…“) angeführt.
Wenn dieser kleine Auszug das einzig Unrichtige an ihrem Artikel ist, dann ist das ein fabelhaftes Kompliment an die Verfasserin und eine Ohrfeige für jene, die den „Löwen von Münster“ selig gesprochen haben.
Kein Vertun hier: Graf von Galen war mit Sicherheit besser als viele andere. Aber der Glorienschein, mit dem manche ihn zu umhüllen suchen in dem Bestreben, ihn als Gallionsfigur des „katholischen Widerstandes gegen Hitler“ hochzustilisieren ist nicht angebracht. Von Galens Motive waren rechtskonservativ und nationalistisch, seine Proteste wesentlich bestimmt von einer Sorge um kirchliche Rechte. In mancher Hinsicht hätte man sich mehr wie ihn gewünscht, aber dabei darf nicht vergessen werden, dass solche wie er Hitler überhaupt erst ermöglicht haben.
Redaktion benachrichtigen Eher Haß als Liebe + …
#6   DDL   11:29:06 | Freitag, 7. Juli 2006
@Aloah
Ich darf Ihnen versichern, dass ich die Äußerungen von „Beobachterin“ aufrichtigst ekelerregend finde. Ich wäre natürlich gespannt auf Ihre Ausführungen, inwiefern daran irgendetwas „verlogen“ sein sollte, von „Quatsch“ einmal ganz zu schweigen. Aber wie bei Ihnen üblich, werden Sie keinerlei Substanz hinzufügen (können) und sich – ebenfalls wie üblich – nur ‘mal wieder gewaltig aus dem Fenster gelehnt haben. In der Belanglosigkeit Ihrer Einlassungen können Sie’s mit Moritz prima aufnehmen, nur verpackt der seine inhaltslosen Einwürfe meistens noch in scheinintellektuelles Geschwurbel.
Also, zur Sache jetzt: Sie finden es also auch prima, wenn man Menschen, die Zuflucht in der Kirche suchen, abschiebt bzw. erst’mal religiös durchsortiert, also quasi „gefilterte Nächstenliebe“ anwendet? Sie halten den verräterischen Halbsatz „schon gar nicht für Muslime“ für kompatibel mit der unkonditionellen und nicht an ein religiöses Bekenntnis gekoppelten, biblischen Aufforderung zur Nächstenliebe? Nur los, füllen Sie Ihr aggressives Blabla doch ‘mal mit Inhalt!
Redaktion benachrichtigen Eher Haß als Liebe + …
#2   DDL   11:05:02 | Freitag, 7. Juli 2006
@Beobachterin
Wie unsäglich erbärmlich von Ihnen – einmal ganz davon abgesehen, dass hier von „Besetzen“ nicht die Rede war. Es ging ja wohl eher um „Flucht“ und vor allem Verzweiflung – Hungerstreik macht man nicht ‘mal so eben zum Spaß. Aber Hauptsache, Ihnen geht’s gut und Sie können Ihrer satten und ach-so-christlichen „Das Boot ist voll“-Mentalität fröhnen.
Ehrlich gesagt, ich verstehe jede werdende Mutter, die an einer Welt verzweifelt, die von Menschen wie Ihnen vergiftet wird, und die da kein Kind hinein setzen will. Wie schaut’s aus, würden Sie plötzlich umkippen in Ihrer Menschenfeindlichkeit, wenn Sie erführen, dass unter den Deportierten Schwangere sind? Oder gilt die hehre, hier so gern zur Schau gestellte, Kümmernis ohnehin nur arischen, Verzeihung, CHRISTLICHEN Embryonen? Und wieso endet die beschworene Nächstenliebe schlagartig, sobald die ‘mal geboren sind?
Redaktion benachrichtigen Blauer Brief
#243   DDL   06:42:01 | Freitag, 7. Juli 2006
Tja, diese multinationale Mischung
…erklärt dann wohl auch die käselöchrige Logik, die dicke Lippe und die wodkavernebelten Kommentare.
Erm, wer genau glauben Sie eigentlich zu sein, dass Sie sich dazu berufen fühlen jemandes Katholizität feststellen / beurteilen zu können? Oh, ich vergaß: Sie können ja grundsäztzlich alles und vor allem jeden beurteilen. Mea culpa maxima.
Übrigens, Moritz, wo’s mir gerade einfällt: Schlussgebete geben mir auch auf französisch nichts, Sie hätten sich Ihr Copypaste aaO. also sparen können. War vermutlich sowieso nur, um den Gebildeten raushängen lassen zu können, gelle? Ich darf Ihnen aber verraten: Ich hatte nur 6 Monate Französisch, die Feinheiten des Epos sind mir also sicher entgangen. Ist aber wohl kein Verlust.
Redaktion benachrichtigen Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
#89   DDL   23:37:27 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Pünktchen – Jaja, die Glaubwürdigkeit…
„Es ist hirnrissig,
1) jemanden für „unglaubwürdig“ zu erklären, den man gar nicht kennt und
2) „Glaubwürdigkeit“ zu fordern, wo es um die sachliche und argumentative Stichhaltigkeit geht.“
ad 1) Das ist überhaupt nicht hirnrissig, sofern die virtuelle Persönlichkeit desjenigen bereits durch mehrfache unwahre Tatsachenbehauptunge, falsche Verdächtigungen, bewusste Verdrehungen und platte Lügen aufgefallen ist – so, wie das bei Ihnen der Fall ist. Ich warte ja heute noch auf Ihre Entschuldigungen (für die Ihnen das Rückgrat zu fehlen scheint).
ad 2) Glaubwürdigkeit ist IMMER wünschenswert, genauso wie argumentative Stichhaltigkeit. Und „Stichhaltigkeit“, sofern nicht auf rein abstrakt-logische Konstrukte beschränkt, ist immer auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, und zwar
a) der Glaubwürdigkeit irgendwelcher Quellen und
b) der Gaubwürdigkeit daraus abgeleiteter Interpretationen.
Gerade bei b) hauen Sie ja regelmäßig daneben mit Ihrer unseligen Neigung, dem BVG Ansichten in den Mund zu legen, die Ihrem Wunschdenken entsprechen.
Zu guter letzt können Sie ja ‘mal das aussichtslose Unterfangen versuchen, nach all Ihren Tiraden, warum Abtreibung denn so abgrundtief böse sei, zu begründen, warum sie das nun ausschließlich bei einer Vergewaltigung auf einmal NICHT mehr sein soll. Viel Vergnügen bei der Elaboration der Doppelmoral.
Redaktion benachrichtigen Erster Platz + …
#11   DDL   21:57:16 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Roderick – Es ehrt Sie
…dass Sie hier versuchen, ein wenig Licht in den finsteren Verhau von Ignoranz, Vorurteil und Begriffsverwirrung zu bringen. Sie werden aber scheitern, mindestens bei jenen, die wild entschlossen sind, die „Perversion der Homosexualität“ (und alles, was sie dafür halten) anzuprangern. Travestie, Transsexualität, alles egal, alles irgendwie eine schwule Sauerei.
Verstehen Sie: Man WILL das nicht wissen. Und wenn es noch so wahr ist, es KANN nicht sein, was nicht sein DARF! Und was genau sein DARF, das eben ist dem KKK zu entnehmen, und danach… nichts mehr.
Aber schön, dass es noch Menschen gibt, die auf diese versuchte Volksverblödung á la kreuz.net nicht hereinfallen.
Allen, die nicht wissen, was tatsächliche Transsexualität ist, empfehle ich die Homepage von Tanja Krienen www.tanjakrienen.de/ (geb. Thomas Krienen) – nicht, weil ich sie (die Person) so toll fände (ziemlich das Gegenteil ist der Fall; Frau Krienen ist für ihre wirren Ansichten und ihren reichlich merkwürdigen Duktus eine kleine Negativberühmtheit im Netz), sondern, weil man dort sehr deutlich sehen kann, wieviel das Phänomen „Transsexualität / Geschlechtsumwandlung bzw. -anpassung“ mit Homosexualität zu tun hat: Nichts.
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#24   DDL   20:20:21 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Zu „Soldaten sind Mörder“
Es ging bei diesem – damals Furore machenden – Urteil schlussendlich darum, ob dieser Spruch als Tucholsky-Zitat erlaubt oder nicht erlaubt sei. Will sagen, das war ein komplett anderer Sachverhalt, die Heranziehung in DIESEM Fall hier ist nicht wirklich sinnvoll. Die Frage der Öffentlichkeit wurde damals nicht diskutiert, weil die Öffentlichkeit gegeben war, warum also hätte man sich mit hypothetischen Fragen befassen sollen, die gar nicht Gegenstand der Untersuchung waren?
Und noch ein Punkt, in dem das „Mörder-Urteil“ unvergleichbar ist: Es ging um konkret diese Aussage, also eine ALLGEMEINE Aussage (Gattungsbeurteilung). Diese KANN keine „Beleidigung“ i.S.d. StGB sein, denn die ist persönlich (wie im vorliegenden Fall). WANN sie es sein kann, kann man erfahren, wenn man zu einem Soldaten „Du bist ein Mörder“ sagt – und verknackt wird.
Also bitte nicht immer so die Fälle und vor allem Tatbestände durcheinanderwerfen.
Übrigens: Wer Tippfehler in dem Posting von eben (von d.e.m.) findet, darf sie behalten (ich frage mich ja immer wieder, wie ich mit DER üblen Tipperei überhaupt coden kann…).
Redaktion benachrichtigen Warum wollen Niederländer in deutsche Altenheime?
#46   DDL   19:44:10 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@Benedikt
Ihr Einwand ist zwar grundsätzlich berechtigt, aber er führt nicht weiter. Denn wenn man diesen – korrekt: auf anderer Basis geäußerten – Willen nicht akzeptiert, wer soll denn DANN entscheiden? Da bleiben ja auch nur wieder andere, die ihrerseits „im Saft“ stehen und sich in die Situation dessen, um den es geht, genausowenig hineinversetzen können.
Insofern kürzt sich Ihr Einwand ‘raus, denn er gilt für alle. Deswegen darf man, unter allen möglicherweise falschen Entschlüssen den des Betroffenen wohl doch als „primus inter pares“ sehen und respektieren.
Übrigens wird das in anderem Kontext ja auch so gehandhabt: Testamente werden schließlich unter gleichen Vorzeichen geschrieben, sogar extremeren, denn wie es ist, wenn man tot ist, kann sich nun wirklich niemand vorstellen, und auch, wie sich die Umwelt nach dem eigenen Ableben darstellt und verhält, entzieht sich uns. Gemäß Ihrem Einwand aber wären Testamente zu ignorieren.
Redaktion benachrichtigen Der Tabubruch wird bestraft
#19   DDL   21:37:51 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@legehschonwissen
Den Unterschied merkt man sofort an Ausdrucksweise und Haltung, keine Sorge. Weniger regelmäßige Leser mögen allerdings verwirrt sein, womit diese kindische Blödelei dann wohl auch ihren Zweck erfüllt hätte.
Dummfug wie diesen gibt’s leider immer ‘mal wieder in Foren, wo manche argumentativ so schwach sind, dass sie sich auf miese Tricksereien verlegen müssen. Pure ad hominems sind zwar die beliebteste Variante davon, aber Verwirrspielchen wie das hier werden von den einschlägigen Trollen auch regelmäßig gerne bemüht. Armseligerweise finden die das dann auch noch lustig. Ist aber auch irgendwie logisch: Es geht denen schließlich nicht ums Diskutieren, geschweige denn das gemeinsame Finden von Lösungen und Kompromissen, sondern lediglich darum, den bösen Andersdenkenden eins reinzuwürgen. Egal wie. Da muss man fast noch das kreuz.forum loben: Die sperren wenigstens offen und ehrlich jeden sofort, der ihrem Unsinn nicht Beifall klatscht.
Ich hab’ in anderen Communities auch schon meinen Teil an Nick-Nachahmungen abbekommen, das merkt der Kundige aber in aller Regel schon an der Wahl der Formulierungen.
Redaktion benachrichtigen „Eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg“
#10   DDL   19:57:31 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Sozialkatholisch
„Über wahres oder angebliches Christentum können sie erst urteilen wenn sie versucht haben wenigstens geistlich für unsren Herrn und Heiland gekämpft zu haben.“
Sorry, aber nach dieser Logik kann Satanismus nur beurteilen, wer selbst schon aktiv in einem Coven wahr, und Nationalsozialismus nur der, der treu der NSDAP verhaftet war. Das können Sie kaum meinen… und was sagen Sie erst den ganzen Homophoben hier? Dass die erst selber schwul werden müssen, bevor sie Homosexualität beurteilen können? ;-)
@Dorothea
Journalisten verwenden oft die Technik, eine kurze Inhaltsangabe / Interpretation des Geäußerten von einem markanten Zitat folgen zu lassen, um das Extrahierte zu belegen / zu unterstreichen. Dabei ist es aber nicht zulässig, in seiner Beschreibung über das tatsächlich Gesagte hinauszugehen. Wenn der Herr das aber tatsächlich so gesagt haben sollte (inkl. „Schweine“), ist die Zitierweise dilettantisch. Und verkneifen Sie sich bitte den Höllenunfug – selbst, wenn ich an derlei glauben würde, wären SIE nicht zum Richten befugt.
@Maurice Corvisier
Wie bei Ihnen üblich: Zur Sache nichts, zur Person jede Menge unausgegorenen Unsinn. Man könnte glatt meinen, bei „Maurice Corvisier“ handele es sich um einen nahezu reinen „Manndeckungsaccount“ ohne sonstigen Daseinszweck. Schön allerdings, dass Ihnen mein Name so gut gefällt. Mir übrigens auch :-]
Redaktion benachrichtigen „Eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg“
#6   DDL   19:18:13 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Sulpi
Wenn man den Artikel sorgfältig liest und die kreuz.net-Schreiberlinge ausnahmsweise ‘mal korrekte Zitation verwendet haben, dann handelt es sich bei den „Schweinen“ allerdings um den volksverhetzerischen kreuz.net-Zuckerguss auf der Funditorte. Oder meinen Sie, es sei Zufall, dass kreuz.net im Artikel ohne Anführungszeichen schreibt:
„daß der Homo-Marsch in Jerusalem eine Parade von Schweinen auf dem Tempelberg sei“
um erst danach ein Wortzitat folgen zu lassen:
„Das ist eine abscheuliche Parade des Schmutzes.“?
Wenn Nissim Seev das mit den Schweinen auch so gesagt hat, warum trennt man dann so in redaktionelle Interpretation und Wortzitat? Die einzig mögliche Lesart ist: Er hat es nicht so gesagt (oder kreuz.net ist des Zitierens nicht mächtig).
Die einzige Schweinerei in diesem Kontext ist die Art und Weise, wie hier über Menschen gesprochen wird.
kreuz.net – Borniertheit meets Gossensprache. Und das alles unter dem Deckmantel angeblichen Christentums.
Redaktion benachrichtigen Finger weg von Ford
#66   DDL   17:38:06 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Maledica – Nur ‘mal so interessehalber
Konkret woran machen Sie meine „Perversion“ fest? Wie sieht die aus?
Ich meine, Sie scheinen so viel über mich zu wissen und äußern sich so freigiebig über meine Person, da würde ich schon gerne ‘mal wissen, woher Sie all diese Informationen haben und wie sie denn aussehen.
Oder könnte es sein, dass Sie, nach dem Gießkannenprinzip, alle als „pervers“ titulieren, die anderer Meinung sind als Sie? Das wäre dann wohl das Gros der Weltbevölkerung, frei nach dem Motto: „Alle doof, außer ich“
Ihr Name ist übrigens trefflich gewählt: Sie drücken sich in der Tat grottenschlecht aus :-D
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe über den verlorenen Krieg
#12   DDL   17:27:22 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Jörg Guttenberger
„Wieso schließt das Eine das Andere nach Ihrer Auffassung aus?“
Tut es ja gar nicht. Ich fand lediglich die Betonung der von Dorothea genannten Aspekte bemerkenswert. Ich meine, jeder von uns kümmert sich im Prinzip täglich um Dinge, die, objektiv betrachtet, im einzelnen „weniger wichtig“ sind als vieles andere. Wenn z.B. Sie und ich hier posten, dann ist das mit Sicherheit „weniger wichtig“, als dass wir z.B. in der Sahelzone Lebensmittel verteilen. Aber solche absoluten Wichtigkeitsskalen sind natürlich fiktiv, und in ihrer Masse gewinnen auch scheinbare Nebensächlichkeiten ein bedeutendes Gewicht.
Aber wenn jemand – wie Dorothea – etwas so ausdrücklich als unwichtig bezeichnet, um dann auf die (vermeintlich) „wirklich wichtigen Dinge“ abzuheben, dann wird man schon hellhörig, wenn es dabei um SO ETWAS geht. Jesus predigte Nächstenliebe, nicht Liturgiekampf – das scheint manchen Tradis irgendwie entgangen zu sein.
@Graf von Galen
Wenn Sie schon der Versuchung nicht widerstehen können, irgendwo ein „Versagen“ zu verorten, dann doch bitte bei den Herren Geistlichen, die es bislang nicht geschafft haben, mich von Ihrer Sichtweise zu überzeugen ^-^
@Sozialkatholisch
Jetzt wissen wir dann ja, wer schuld ist… o.O
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#17   DDL   17:15:32 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Sozialkatholisch
Das Verantwortungsbewusstsein ist an dieser Stelle selbstverständlich besonders gefordert, gar keine Frage. Aber dann auch bitte in BEIDE Richtungen! Unbestritten ist, dass es katastrophales Unrecht ist, einen Menschen sterben zu lassen, der es nicht will. Aber es ist eben meiner Überzeugung nach kein geringeres Unrecht, einen Menschen zwanghaft LEBEN zu lassen, der es explizit NICHT will. Wenn man partout will, könnte man sogar die jeweils erlittenen Leiden aufrechnen und zu dem Schluss kommen, dass letzteres, mindestens für den Betroffenen selbst, ungleich schlimmer sein muss – wer einmal tot ist, leidet nicht (mehr). Klingt vielleicht zynisch, ist aber halt so.
An dieser Frage scheiden sich natürlich die Geister, speziell dann, wenn Religion ins Spiel kommt: Geht es um Erhalt von (göttlich vergebenem?) Leben? Um jeden Preis? Oder um die geringstmögliche Menge an Leid? Als Agnostiker ist meine Antwort darauf leicht zu erkennen – aber wie sieht’s bei Ihnen aus? Und als Erweiterungsfrage natürlich: Wie sieht Ihre allgemeine Antwort aus, also die, die – qua Gesetz – auch für alle jene verbindlich gelten soll, die Ihre religiöse Einstellung nicht teilen?
@Pünktchen
Die Penetranz, mit der Sie überall und zusammenhangslos Ihr Steckenpferd einbringen, nervt.
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#10   DDL   16:36:26 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Aloah
Ich habe bewusst meinen Standpunkt mit meiner eiugenen Sicht auf Sterben und Tod illustriert; wie Sie bei einer solchen Äußerung „Utilitarismus“ heraushören und anklagen können, entzieht sich mir. Ich will nach Möglichkeit schmerzfrei und ohne endloses Leiden sterben, und vorzugsweise auf meinen Entschluss hin, im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. „Kultur des Todes“ – reicht’s bei Ihnen nicht zu mehr als zu sinnlosen Kampfbegriffen?
Und zu Ihrem letzten Satz: Was meinen Sie, auf wen sich mein „Es mag durchaus sein, dass es Menschen mit einer unglaublichen Angst vor dem Tod gibt“ bezog, wenn nicht auf besagte Niederländer?
@Sulpicius
Warum eigentlich diese Panik? Für Leute wie Sie müsste der Tod doch der Beginn der Seligkeit sein? Ihr stetig gepriesener Glaube an die Gerechtigkeit und Güte Ihres Gottes erscheint etwas hohl, wenn sie so sehr davor zittern, ihm gegenüberzutreten. Also, entweder, Sie glauben nicht so fest daran, wie Sie vorgeben, oder Sie sorgen sich um Hölle und Fegefeuer, was Ihrem hiesigen Moralisieren ein klitzekleines Bisschen die Glaubwürdigkeit raubt ;-)
@leg
Der „soziale Druck“ ist aber eine Sache sozialer Entwicklung und Erziehung. Und es ist nicht zweckmäßig, sich von einer Überlegung, die man als ethisch sinnvoll erkannt hat, auf „Druck der Straße“ hin abbringen zu lassen. Da muss man dann halt eher etwas auf die Straße drücken. ^-^
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#5   DDL   16:19:03 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@legehschonwissen
Völlig korrekt. Aber es handelt sich hier um ein nachgeordnetes, ein parktisches Problem. Zunächst einmal muss man die Theorie auf die Reihe bekommen, und die lautet: „Ist freiwilliges Sterben wünschens- oder mindestens tolerierenswert oder nicht?“ (übrigens keineswegs auf den Kontext unheilbarer Krankheiten).
Das muss zunächst einmal abstrakt erörtert werden, und wenn man das beantwortet hat, dann kann man auf die Anwendung in der Praxis kommen – ggf. sogar mit dem Ergebnis, dass etwas theoretisch begrüßt, praktisch aber zu problematisch ist. Gerade diese „Rechtfertigungsproblematik“ setzt ja bei manchen Problemfeldern ein, etwa bei der Abtreibung Schwerbehinderter.
Allerdings, bei aller sinnvollen Vorsicht: Es hat m.E. keinen Sinn, den erklärten Willen von Menschen zu missachten aus der Sorge um vermuteten Missbrauch. Hier müssen die Proportionen gewahrt bleiben – der Schutz von Eventualitäten zum Preise der Nichtachtung von Realitäten ist prekär.
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#54   DDL   16:12:18 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Benedikt
„Auch bei Ihnen hat man leider oft das Gefühl, dass Sie gerne hätten, dass die Kirche so schlimm ist, wie Sie sie sich ausmalen. Oder dass kreuz.net repräsentativ für alle Gläubigen wäre.“
Ähnliches las ich bereits des öfteren von Ihnen. Sorry, aber das ist Unfug. Ich reagiere hier bei kreuz.net selbstverständlich auf das, was hier bei kreuz.net gesagt wird. Wenn Sie das als Angriff auf die gesamte RKK auffassen, dann ist das Ihr Problem, nicht meins – mir ist durchaus bewusst, dass wir es hier mit einem Haufen von Extremisten zu tun haben, deren Einlassungen dem „Normalkatholiken“ eher peinlich wären, ausweislich Ihrer Anmerkungen übrigens oft auch Ihnen.
Halten wir also fest: kreuz.net ist nicht repräsentativ für die RKK. Beziehen Sie bitte nicht alles, was ich sage, auf Dinge, die ich nicht gemeint habe. Wahren Sie den Kontext.
Aber seien Sie sich bitte über eines im Klaren: Die hiesigen Klerikalfaschisten haben eine ähnlich schillernde Außenwirkung wie die Extremtunten beim CSD: Bei weitem nicht repräsentativ, aber überproportional das Bild in der Gesellschaft prägend. Man scheint hier ja einen regelrechten Wettkampf darum auszutragen, wer außerkirchliche Vorurteile am markantesten bestätigen kann. Der „hässliche Katholik“ mag fiktiv sein, aber auf kreuz.net manifestiert er sich. Damit meine ich übrigens nicht Sie.
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#1   DDL   16:00:19 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Annahme, Liebe und Hilfe
Genau das ist es, was sich jeder Mensch, und natürlich besonders Alte, Kranke und Schwache wünscht.
Das beinhaltet aber eben auch die Annahme seines eigenen Willens, eine Liebe zum Menschen und nicht zu irgendwelchen überindividuellen Überlebensvorstellungen und Hilfe bei der Erlangung des gewünschten Zustandes. Und wenn dieser Zustand aufgrund von Aussichtslosigkeit oder finaler Lebensmüdigkeit der des Nicht-Seins ist, dann äußert sich der Respekt vor der menschlichen Würde darin, einen menschenwürdigen Tod zu ermöglichen.
Es mag durchaus sein, dass es Menschen mit einer unglaublichen Angst vor dem Tod gibt, die sich dann selbstverständlich auch in Form von Angst vor Euthanasie äußert. Ich gehöre nicht dazu – ich habe Angst vor dem Sterben, nicht vor dem Tod, insofern bin ich für alles dankbar, was das Sterben erträglicher macht.
Wohl dem, der Angehörige hat, die seinen Willen kennen und bereit sind, diesen auch dann zum Tragen zu bringen, wenn man selbst ggf. hilflos an irgendwelchen Schläuchen hängt.
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#40   DDL   16:50:44 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Copertino
Was denn, was denn, Sie MÖCHTEN, dass es ECHTE Hexen gibt? Aber dann doch nur, um christlich draufzudreschen, oder? Was bevorzugen Sie denn: Den Exorzimus á la Anneliese Michel oder doch den guten,. alten Scheiterhaufen?
@Stefan Fischer
„Keine Ahnung“? Wovon denn eigentlich? Von Spukgeschichten und „bösen Mächten“? In der Tat, so etwas hat mich nur in meiner Eigenschaft als Rollenspielleiter interessiert – fabelhafter Stoff für finstere Dungeongeschichten. Real? Halten zu Gnaden, Sie wollen sich doch nicht lächerlich machen?
Andereseits, eines sei zugegeben: Einbildung ist eine starke Kraft, und es ist wohl nicht unmöglich, dass mancher mit ausgeprägt infantilem „Glauben“ sich seine ganz persönlichen Teufel selber schafft, so als weltanschauliches Exoskelett. Falls Sie auf sowas stehen, bitte, das sei Ihnen unbenommen… wenn man sich das tolle kreuz.net-Logo so anschaut, stellt man ja ganz allgemein einen, sagen wir „exotischen“ Geschmack der hiesigen Stammleserschaft fest.
Apropos „keine Ahnung“: Mit wievielen Hexen hatten Sie es denn bislang so zu tun? Sie scheinen ja Fachmann zu sein? *g*
Redaktion benachrichtigen 400 Hexen auf einen Streich?
#35   DDL   15:52:40 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Parzifal – Zu Ihrer Hexenfrage
Jedenfalls gibt es auch heute Menschen, die sich selbst als Hexen sehen. Mit „Satan“ und all den netten Blocksbergmärchen hat das allerdings eher selten zu tun.
Eine frühere Freundin von mir war fest davon überzeugt, eine Hexe zu sein. Gelernt hatte sie ihr „Handwerk“ von einem jugoslawischen „Meister“. Nun halte ich von derlei Hokuspokus wirklich gar nichts, aber eines muss ich als Skeptiker denn doch zugeben: Die Frau hatte eine in der Tat unheimliche Begabung in Sachen Kartenlegen. Ich weiß, Sie werden jetzt vermutlich dasselbe denken wie ich: Dass das eher was mit Menschenkenntnis und Psychologie zu tun hat. Im konkreten Fall war das allerdings nicht so. Sie las die Karten auf eine Frage hin, die ich gestellt hatte, und war sehr erstaunt über das Ergebnis, das (für sie) so überhaupt keinen Sinn zu ergeben schien. Was sie nicht wusste, war, dass ich tatsächlich eine ganz andere Frage gesetellt hatte, als ich ihr gesagt hatte, und alles, was sie sagte, passte darauf perfekt und ergab durchaus einen Sinn – einen Sinn übrigens, den sie nicht kennen konnte.
Hat mich ganz schön in meinem Skeptizismus wackeln lassen, ehrlich gesagt – aber ich habe es dann als Randerscheinung der Wahrscheinlichkeitskurve abgetan. Dennoch, Sie merken schon daran, dass das jetzt 17 Jahre her ist und ich mich noch so genau daran erinnere, dass es schon einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.
@Freinsberg
Wohl gesprochen, in der Tat.
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#44   DDL   15:18:37 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Theo
„So etwas gibt es gar nicht (ausser natürlich bei Relativisten), denn vor GOTT ist kein einziges Leben anonym. Jeder ist durch IHN ins Leben gerufen worden.“
Letzteres behaupten Sie und können es so wenig untermauern wie jemand, der meint, alles sei von Nanabozho, dem großen Kaninchen, geschaffen. Aber was die Anonymität angeht: Ich sagte nicht „vor Gott anonym“ sondern einfach nur „anonym“, was „für Menschen“ meint. Und natürlich gibt es so etwas.
„Ihr Satz stimmt nur dann, wenn Sie ihn auf verschiedene Individuen beziehen, nicht aber auf Entwicklungsstadien oder Nutzungsbedingungen.“
Theo, das habe ich getan – ich meinte Mutter und werdendes Kind. Und, um hier einmal Singers provokante Thesen aufzugreifen: Die Leidensfähigkeit einer werdenden Mutter ist deutlich und unbestreitbar ausgeprägter als die eines Zellhaufens in den ersten Schwangeschaftswochen. Ich rede, wohlgemerkt, nicht von sog. Spätabtreibungen.
M.E. ist es ein sehr vernünftiger und auch ethischer Ansatz, vorzugsweise den Weg des geringsten Leides einzuschlagen. Das bedeutet im konkreten Fall aber auch, zu berücksichtigen, inwieweit ein Lebewesen überhaupt schon Leid empfinden kann.
Würden Sie der angestrebten Leidminimierung denn widersprechen bzw. sie als „unethisch“ bezeichnen? Mal so ganz grundsätzlich, erst einmal losgelöst vom Thema „Schwangerschaft“? Ich denke, die Welt wäre ein gutes Stück besser, wenn man sich an dieser Maxime orientierte.
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#48   DDL   13:50:40 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Maurice
Oha, da hatten Sie ja in Ihren üblichen ad hominems tatsächlich ‘mal eine Sachaussage versteckt – Kompliment, das ist selten bei Ihnen.
Nun, Jesu Mutter war also Jüdin und damit war auch er Jude… dem hätte ich genau WO widersprochen? Dass die Qualität „Jude“ via Mutter hergeleitet wird, ist bekannt. Dass dynastische Abstammung das NICHT tut, sollte es auch sein. Aber da lassen Sie schnell ‘mal fünfe gerade sein, nicht?
Das mit dem „theologisch verstehen“ halte ich, mit Verlaub, für etwas dünn – das ist eine recht geschwungene Umschreibung dafür, dass etwas, das in der Bibel steht, wortwörtlich nicht stimmen KANN. Da in der Bibel aber nichts Falsches stehen darf, hebt man es auf die theologische Ebene – „Widerspruchsbereinigung“ kann man das wohl nennen.
Auf die Art kann man „theologisch“ auch 2 + 2 = 5 sein lassen. Dass man dazu regelrechte Kabbalistik bemüht, verleiht der Geschichte einen zusätzlich obskuren Anstrich.
Wie auch immer, Jesus war, nach jüdischen Maßstäben, nicht „vom Stamme Davids“. Er sollte dazu gemacht werden, damit man frühere Prophezeihungen auf ihn anwenden / umdeuten konnte. Jesu Ziehvaters Stammbaum war so oder so irrelevant.
Aber Sie können ja gerne ‘mal auseinnandersetzen, wie Sie sich eine solche Abstammung denken bei einem göttlichen Vater. Und bauen Sie dabei bitte auch gleich das Geschlecht Aaron (Lukas 1,5) ein – nur, um irgendwelche Sperenzchen mit „Ja, aber Mria war aus dem Stamme Davids“ direkt ‘mal auszuklammern :-)
Redaktion benachrichtigen Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
#40   DDL   13:32:04 | Dienstag, 4. Juli 2006
*seufz* ach ja
So manchem will es partout nicht in den Kopf, dass es bei der einen Sache (Schwangerschaftsabbruch) um eine Individualentscheidung der beteiligten Mutter geht, bei der anderen um eine möglicherweise auch kommerzielle, anonyme Nutzung. Alles dasselbe, da macht man eben gleich, was unterschiedlicher kaum sein könnte, wenn man es denn nur irgendwie im Sinne der eigenen, vergurkten Argumentation verbiegen kann. Erstaunlich, zu welchen dreidemsionalen Verrenkungen eine nulldimensionale Denke fähig ist… und das notfalls per Spamming.
Denkanstoß, Pünktchen: Auch, wenn Menschenwürde „absolut“ gilt, haben Sie das Problem, dass es um mehr als nur EINE davon geht. Ihre Bemühung der Überhöhung ad infinitum kürzt sich raus. Aber die Mütter unterschlagen Sie ja ohnehin ganz gerne in der Rechung.
@Maurice
So langsam sollte ich bei Ihnen eine Strichliste führen, wie oft Sie ‘was ad hominem ablassen und wie oft zur Sache. Irgendwas zu null halt. Immer feste labern.
@silesius
Schwarz und gelb gibt übrigens auch braun bzw, je nach Mischung, oliv. ;-)
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#38   DDL   08:31:45 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ruhrgebietler
Sie können mir ja gerne ‘mal erzählen, wie Jesus „aus dem Stamme Davids“ sein konnte – beachten Sie, dass nur väterliche Linie zählte (deswegen ja auch der Mummenschanz mit den gleich ZWEI falschen Stammbäumen Jesu via Joseph… mit dem er NICHTS zu tun hatte).
Ach so, und was die ach so schlimme Einheitsübersetzung angeht, dann schauen wir doch in den anderen:
Lutherbibel: „Weise“
Elberfelder: „Weise“
HFA: „Sternenforscher“
Gute Nachricht: „Sterndeuter“
New International: „Magi“
New Int. Readers, King James: „Wise Men“
Und natürlich die Vulgata: „Magi“
Und was steht großartig Anderes in Ihrer Bibel? Und von wem ist die? H.P.Lovecraft?
Fassen wir zusammen: Sie haben kritisiert, ohne ein Argument zu bringen, aus dem Bauch heraus und bar jeder Logik. Stattdessen pöbeln Sie ein bisschen haltlos in die Gegend und erheben sich nebenbei noch über Leute, die, grob geschätzt, das 10.000fache an Sachkunde in Sachen „Bibel“ haben wie Sie, nämlich die Autoren der Einheitsübersetzung.
Redaktion benachrichtigen Warum die Alte Messe besser ist als die Neue
#35   DDL   07:13:31 | Dienstag, 4. Juli 2006
@AthanasiusII
„Und einer der Dreikönige brachte Gold, neben Weihrauch, dem Jesukinde in Bethlechaim. Oder etwa nicht?“
Etwa nicht.
– Jesus wurde nicht in Betlehem geboren; das ist eine nachträgliche Legende zur Herleitung von David (völliger Käse, wo doch sein Vater gar kein Jude war, Jesus also nicht „aus dem Hause David“ sein KONNTE – also völlig umsonst, der Betlehem-Fake).
– Es waren keine Könige.
– Es waren nicht drei.
Es können zwar drei und es können auch Könige gewesen sein, aber von alledem sagt die Bibel nichts, in der „Einheitsübersetzung“ ist von einer nicht spezifizierten Anzahl von „Sterndeutern“ die Rede. Genausogut können es zwei Astrologen, vier Hofräte oder fünfundzwanzig Sternenbeobachter gewesen sein.
Der Legende nach brachten sie ihm zwar Gold etc., aber anfangen konnte Jesus mit derlei Zeugs überhaupt nichts – oder wüssten Sie, wo Jesus als goldprunkend beschrieben wird? Man hat ihm in der Kirche, die in seinem Namen handelt, 2000 Jahre lang unnützen Tand angehäuft, den Jesus zu Lebzeiten alles andere als schätzte, wie ja überhaupt sein Verhältnis zu weltlichen Gütern eher von Abneigung geprägt war.
Schon komisch: Der Messias selbst stirbt im Lendenschurz mit Dornenkrone, sein Stellvertreter aber prunkt mit Hermelingefüttertem und (bis vor kurzem) mit dreifacher Goldkrone…
Redaktion benachrichtigen Giftgrüne Angriffe auf die Menschenwürde
#29   DDL   03:08:45 | Dienstag, 4. Juli 2006
@legehschonwissen (ich mag diese Umschreibung *g*)
Endlich ‘mal ein Beitrag zu Sache und nicht nur das ewige Herumgeeier mit falschen Begriffen!
Sie haben den bei Singer kritischen Punkt schon angesprochen. Tasächlich sind seine Überlegungen alles andere als dumm oder unethisch; sie sind nur in einer nicht-idealen Welt, in der man nicht grundsätzlich von jedermanns lauteren Motiven ausgehen kann, mit Vorsicht zu genießen.
Auch der von ihm vertretene Utilitarismus ist nicht so „böse“, wie manche, die den Begriff als Schimpfwort gebrauchen, meinen: Es kommt immerhin darauf an, WELCHEN Zweck man verfolgt, wobei Singer ja nun gerade NICHT das Lied „der Zweck heiligt die Mittel“ pfeift, sondern eine sehr bedachtsame Abwägung vornimmt. Diese Abwägung muss man so nicht teilen; ihn deswegen zu verteufeln, ist allerdings nicht angebracht.
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#13   DDL   20:54:05 | Montag, 3. Juli 2006
@Bonifaz
Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord. Aber Sie können das gerne mit den Herrschaften vom Bundesverfassungsgericht ausdiskutieren, Sie brauchen das mir nicht zu glauben.
Was haben Sie eigentlich davon, nimmermüde bewusst die falschen Begriffe zu verwenden? Sie machen sich doch nur angreifbar? Sorry, versteh’ ich nicht. Aber vielleicht haben Sie ja auch irgendeinen Fetisch und empfinden eine seltsame Befriedigung dabei, des falschen Zeugnisses überführt zu werden? Ist das irgendeine Lust am Tabubruch oder sowas?
Redaktion benachrichtigen Die Vertuschungsstrategie des Homo-Vereins ‘LSVD’
#113   DDL   20:49:56 | Montag, 3. Juli 2006
@Theo
Wenn Sie den Nick „AGnostiker“ als „Hinweis auf fehlende Ethik“ auffassen, dann wissen Sie wahrlich wenig über Agnostizismus. Tip für Sie: Ethik bedarf nicht der Religion, erst recht nicht eines wie immer gearteten Theismus. Man muss schon ein fataler Ignorant sein, um den großen – nichtchristlichen – Philosophen „mangelnde Ethik“ vorzuwerfen. Im Gegenteil, diese haben sie wesentlich entwickelt.
@Maurice Corvisier
Trefflicher als mit Ihrem freigiebigen Umgang mit der Vokabel „pervers“ könnten Sie sich nicht selber richten. Falls Sie es nicht gemerkt haben sollten: Mit derlei Sprüchen rennen Sie mit Schmackes in das offene Messer der eigenen, religiösen Erfordernisse. Viel Spaß beim Büßen – und denken Sie daran: Vergebung wird nur gewährt, wenn Sie es ernst meinen mit der Einsicht. Ihnen also ausweislich Ihres Gebarens nicht.
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes
#39   DDL   04:40:45 | Montag, 3. Juli 2006
@Theo
Kleine Gegenfrage: Wieviele halten sich an diese altbekannte Regel ?
Niemand. Das ist ganz wie bei Ihnen im Katholischen, wo ja auch niemand die Regeln komplett einhält (Sie erinnern sich? „Der werfe den ersten Stein“?) – insofern verwundert dieser Ihr rhetorische Ausflug auf verlorenem Posten.
„Wenn wir aber zur Gemeinde Jesu gehören, wissen wir, dass wir in unserem Sosein durch IHN angenommen sind. Uns also von dieser Sicherung um den Preis der Wahrheit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit verabschieden können.“
Sagen wir ‘mal besser, Sie glauben das. „Wissen“ ist ein bisserl mehr. Und wenn Christen so viel wahrer, ehrlicher und gerechter sind, warum war das katholisch dominierte Europa dann kein Elysium? Komisch, nicht?
„Zur Gemeinde Jesu gehört man qua Taufe. Das liefert gleich nebenbei ein Argument, warum es so wichtig ist, bei der Taufe von der Erbsünde zu sprechen.“
Och, das ist leicht zu durchschauen: Das Gefasel von der Erbsünde dient dazu, die Zwangstaufe von Menschen, die sich noch nicht wehren können, zu forcieren. Es ist bekanntlich nie zu früh, sich eines zukünftigen Kirchensteuerzahlers und Nachbeters zu vergewissern.
„Deshalb hätten wir auch einen lebenswerteren Planeten, wenn diese Gewissheiten internalisiert würden.“
Wie wir ja gesehen haben – ROTFLMAO!
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#73   DDL   04:25:55 | Montag, 3. Juli 2006
@Sozialkatholisch
Halten zu Gnaden, mein Bester – diese Forums-Einlassungen zum Thema „Harry Potter“ sind wirklich derart debil, dass man versucht ist, ein Entmündigungsverfahren gegen die Verfasser einzuleiten. Als mehrfacher Leser aller Potter-Bände kann ich nur sagen, dass man sich im Forum einer illusionären Parallelwelt hingibt. Das ist der gegorene Schwachsinn, was da verzapft wird – und meistenteils auch nachweislich sachlich falsch. „Volksverdummung“ live.
@Guntram
1. DDL – „DLL“ ist eine dynamic link library
2. Es heißt „nausschäumt“, Sie Zuagroaster
3. Ich bin bestens bedient, danke. Sie lacht gern und laut, wenn ich ihr den täglichen kreuz.net-Quatsch erzähle. Im übrigen ist sie katholisch *g*
@rudolfsohn
Na, immerhin habe ich – im Gegensatz zu Ihnen – nicht den geringsten Grund, meinen Realnamen zu verbergen, dem Sie da so nett huldigen. Was ist, sind Sie jetzt neidisch auf den klangvollen Namen, oder doch eher giftig, weil Sie Ihren volksverhetzenden Schmus aus nackter Angst und Feigheit verstecken müssen? Hm, Liebelein? Sie aufrechter, tapferer Deutscher? Hart wie Leder, schnell wie Kruppstahl?
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#60   DDL   20:02:26 | Sonntag, 2. Juli 2006
@obelix
No, geh’, wann da Kini des hean daad wos da Stoiber so schwatzn duad, nacha daad a si im Grab (oiso: im See) ummi drahn. Oba dene Schwulitäten, de ham scho Tradition da herunt, des muass ma scho song. Da kimmt ma jetzt die Idee, ob dös wohl Zufall sei kennt… i moan, Bayern als as katholischste von alle dene Ländern, und ausg’rechnet mia hom an schwuln Kini ghobt – was moanens, ob dös wos mitanand zu doa hom kennt?
Ach, ah, Guntram, gehn’s, seins so guad und hoitens amal as Mei, gell, muass ja ned a jeder direkt spann, dass Sie aufa intellektuelln Brennsuppn dahergschwumma san. „Krank“, wissens, „krank“ des san Leit wia Sie de wo net zufrieden sein kenna so lang da no andere san de wo irgendswie anders san. Leits wia Sie de homma fei gfressen, des sog i Eahna! [v.d.Red.zens.]
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#49   DDL   15:36:08 | Sonntag, 2. Juli 2006
@Babylon & ungläubig
Tjahaaaaaaa, daughter und ich sind ja auch ein Dreamteam :-]
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#33   DDL   08:55:30 | Sonntag, 2. Juli 2006
@Knecht Ruprecht – Aber hallo!
Ja, ist schon schlimm mit der Homo-Regierung, allen voran natürlich die Homo-Kanzlerin mit ihrem Homo-Ehemann. Und dann erst der Homo-Bundestag, der reinste Sündenpfuhl, sage ich Ihnen! Aber wenn es nur das wäre, das geht ja in den Homo-Landtagen noch weiter, fragen Sie nur ‘mal bei Homo-Stoiber in Homo-Bayern nach, da ist es so warm, dass selbst die Schwulen schwitzen, unglaublich, sowas.
Unterstützt wird die ganze Schwulerei natürlich von den Homo-Gewerkschaften, den Homo-Lobbies und den Homo-Kirchen, speziell vom Homo-Papst in Rom. Diese Homos schrecken ja nicht einmal davor zurück, zum Schein Kinder in die Welt zu setzen, um ihre finsteren Homo-Umtriebe in gleißendes Hetero-Weiß zu kleiden.
Es ist schon schlimm. Man weiß ja gar nicht mehr, was man machen soll, sogar der Mond ist schwul, vom Erdkern gar nicht zu reden. Zu Hülf, zu Hülf! Ach weh’ uns 6,5 Milliarden Schwuletten, zu Hülf!

Ansonsten fällt mir zu Ihrem Geschwurbel eigentlich nur noch der schöne Spruch ein:
„Meine Damen und Herren, es singt für Sie: Das Niveau!“
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#30   DDL   03:24:54 | Sonntag, 2. Juli 2006
@kreuzfidel
In diesem Kontext halten sich ein paar „urban legends“ mit verblüffender Zähigkeit.
Richtig ist, das das HIV-Virus sehr klein ist – kleiner als z.B. ein Spermium.
Unrichtig ist, dass es deswegen irgendwie „leichter durch ein Kondom geht“. Viren werden via Flüssigkeit übertragen (Tröpcheninfektion) – wo keine Flüssigkeit durchgeht, geht auch kein Virus durch. Es fehlt einfach der Träger.
Dass aber durch Kondome keine Flüssigkeit geht, können Sie simpel im Eigenversuch austesten: Füllen Sie ein Kondom mit Wasser oder irgendeiner anderen Flüssigkeit und schauen Sie, ob etwas durchtröpfelt. Das wird nicht der Fall sein. Sie könnten ein Kondom mit virenverseuchter Flüssigkeit füllen und stundenlang daran herumlutschen – sofern Sie das Kondom dabei nicht mit den Zähnen perforieren, wird nichts, nicht das Geringste, geschehen.
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#24   DDL   23:55:47 | Samstag, 1. Juli 2006
@Sozialkatholisch
„Ich finde ihre Einlassung über dieses Thema überzogen.“
Ja, aber natürlich ist sie das. Immerhin gehören Sie zu denen, die das noch MERKEN und diese Art von „Auseinandersetzung“ nicht als normal ansehen. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch, verbunden mit einem bedauernden Achselzucken, denn ich sah mich einfach nicht in der Lage, dem konzentrierten Unfug dieses Artikels irgendeinen sachlichen Kommentar zuzufügen und ihn damit noch unverdient aufzuwerten.
Natürlich sind „geringe Kinderzahlen“ ein Problem – aber nur dann, wenn man in starren Denkschemata verharrt. Das „Problem“ besteht in Wahrheit in erster Linie darin, die Kurve zu kriegen, denn bislang ging man eben allzu naiv von konventionellen Bevölkerungspyramiden aus. Da wird man umlernen müssen.
Das „Vermehren wie die Karnickel“ war – bewusst – respektlos, denn ich habe zwar sicher Respekt vor jedem, der verantwortlicher Vater oder Mutter ist, aber für Leute, die Kinderzahlen als Mittel der politischen und/oder religiösen Auseinandersetzung missbrauchen, habe ich nur Verachtung übrig, tut mir leid.
Und was unsere Kultur angeht: Mit der habe ich kein Problem. Aber ich habe auch kein Problem damit, das Wechselspiel der Kulturen wahrzunehmen. Wenn eine Kultur untergeht (und unsere ist weit entfernt davon!), dann ist das nichts zum Bejubeln oder Beheulen, sondern Fakt. Da bin ich sehr emotionslos.
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#25   DDL   23:45:30 | Samstag, 1. Juli 2006
@Guntram
Würde ich zum ersten Mal von Ihnen lesen, würde ich zu Ihrten Gunsten annehmen, Sie wüssten es eben nicht besser, und würde mich bemühen, Sie über Ihre diversen Irrtümer aufzuklären.
In Ihrem Fall aber liegt die Sache anders, wie bei eigentlich allen Homophoben hier: Sie WISSEN es durchaus besser, wollen es nur nicht wahrhaben. Die liebe Angewohnheit, verächtlich auf eine ganze Bevölkerungsgruppe heruntertzugucken und sie mit jedem beliebigen Prejorativ zu belegen, ist Ihnen unendlich wichtiger als Information oder gar Wahrheit.
Und, sehen Sie, gnau für Menschen wie Sie werden die Antidiskriminierungsgesetze gemacht: Weil Ihr eingebildetes Recht auf Herabsetzung anderer keines ist. Wenn man da mit Aufklärung nichts erreichen kann, weil Sie sich dieser bockstarrig verwehren, dann notfalls eben mit Zwang. Wollen wir doch ‘mal sehen, ob Ihnen der Hang zu freien Beschimpfung anderer auf Dauer wichtiger ist als etwa die eigene Brieftasche.
P.S.: Der Vollständigkeit halber: Niemand wird schwul „gemacht“. Aber das wissen Sie ja eigentlich. Es klingt nur halt immer so toll, gell?
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#22   DDL   23:16:49 | Samstag, 1. Juli 2006
@Der Tradition verbunden
Beschwerden bzgl. meiner 2 Nicknames richten Sie bitte an die kreuz.net-Redaktion, die beide Accounts beschränkt. MIR wäre es auch lieber, ich könnte einfach einen Namen verwenden. Damit hätten wir Ihre seltsamen Unterstellungen dann wohl abgehakt, nicht?
Und dann wenden wir uns noch Ihren Begriffsverwirrungen zu: Ich habe in diesem Thread explizit die Bezeichnung BÜRGER kritisiert; Sie faseln hier von „Menschen“. Das eine ist ein juristischer, das andere ein primär biologischer Begriff. Wenn man Begriffe verwendet, sollte man das korrekt tun.
1. Ungeborene sind keine Menschen – sie werden welche. Dem stehen die vom BVG zuerkannten Menschenrechte nicht entgegen.
2. Ungeborene sind keine Bürger. Nie gewesen. Und das BVG hat nie auch nur das Geringste in diese Richtung gesagt – weil es juristischer Blödsinn wäre, die würden sich hüten, so einen Quatsch zu sagen.
Vielleicht machen SIe sich erst einmal schlau, bevor Sie so aggressiv andere der Unwissenheit und Falschaussage bezichtigen?
P.S.: Dass Abtreibung als „rechtswidrig“ angesehen wird, ist bekannt – wo genau haben Sie denn die „wenigen Ausnahmefälle“ her, hm? Mal wieder Pappkameraden aufgestellt? Sie wollen so gut sein, mir das, was Sie mir hier zueignen, zu zeigen. Sie quatschen nämlich gerade massiv dummes Zeug.
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#1   DDL   14:53:09 | Samstag, 1. Juli 2006
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Immer gib ihm!
Leitspruch des Tages der kreuz.net-Redaktion:
„Man sah zur Rechten wie zu linken
einen halben Türken sinken“
…verbunden mit einem Stoßseufzer, dass „früher halt doch alles besser war“.
Also, liebe Ösi-Katholen, hört brav auf kreuz.net und vermehrt Euch wie die Karnickel, denn das darf ja nicht sein, dass die gottlosen Muselmänner mehr Kinder haben. Nachher haben die irgendwann rein anzahlsmäßig was zu melden, und wenn die ähnlich drauf sind wie Ihr hier, dann, ja dann habt Ihr allen Anlass zu Sorge.
Also, dann ab morgen gibt’s direkt nach der Eucharistie feierliche Befruchtungszeremonien – jede nichtschwangere, KATHOLISCHE Frau hat sich dann (freudig, versteht sich!) zur Schwängerung zur Verfügung zu stellen – natürlich nur Verheiratete. Schnellehen kann der anwesende Priester bei Bedarf ja schnell schließen, und AB geht’s! Kinder für den Papst! Ein Volk, ein Reich, ein Glaube!
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#306   DDL   14:43:26 | Samstag, 1. Juli 2006
@Abu…
Ich schließe mich Golileo an – auch ich werde meine Kinder garantiert nicht in die Obhut katholischer Kreise geben. Ich halte nichts davon, leicht beeinflussbaren, weil jungen Menschen einen Märchenglauben einzuimpfen, gegen den sie sich nocht nicht wehren können – das ist für mich geistige Vergewaltigung.
Außerdem möchte ich, dass meine Kinder ihre EIGENE Meinung haben. Katholizismus mit seinem „Du MUSST dies und jenes glauben“ ist mentale Verkrüppelung, das kann kein Vater ernstlich wollen.
Schließlich gönn eich meinen Kindern eine eigene sexuelle Identität. Die sollen sich niemals mit der schwülen Verklemmtheit herumschlagen müssen, die spürbar bei einigen der hiesigen Forumsteilnehmer bösartige Neurosen hinterlassen hat.
Für meine Kinde das Beste. Pfaffentum gehört ganz sicher nicht dazu, das können Sie geschenkt haben.
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#63   DDL   14:31:30 | Samstag, 1. Juli 2006
Liebe Beobachterin,
man braucht schon eine gesteigerte Portion Dreistigkeit, um einen BUCHtitel als Messlatte des Verhaltens einer ganzen Bevölkerungsgruppe verkaufen zu wollen. Wen, glauben Sie denn, können Sie mit derlei Scharaden für dumm verkaufen? Ich brauche noch nicht einmal das übliche Sexshopangebot zu bemühen, um Sie ausweislich Ihrer eigenen, verdrehten „Logik“ als das größere – weil heterosexuelle – Dreckschwein hinzustellen:
„Wenn Eros uns den Kopf verdreht. Philosophisches zum Seitensprung“ von Harald Koisser, Eugen-Maria Schulak Orac
„Ich habe einen Liebhaber. Die Gebrauchsanweisung.“ von Martina Rellin Kabel (Boah, auch noch eine Frau – die Sau…!)
Dass Sie sich nicht schämen – soeben wurden Sie als Heterofrau als Ehebrecherin demaskiert… jedenfalls dann, wenn man Ihrer Logik für Denkgehinderte folgen möchte.
Ich weiß schon gar nicht mehr, das WIEVIELTE Mal ich jetzt irgendeinen Mist von Ihnen gelesen habe, der so dumm und falsch ist, dass er wohl nur pure Bosheit sein kann.
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#17   DDL   06:39:26 | Samstag, 1. Juli 2006
@Der Tradition blablabla
Und wenn Sie sich auf den Kopf stellen und mit den Zehen wedeln: Es GIBT keine „vorgeburtlichen Bundesbürger“. Und das hat auch mit dem BVG und allem, was Sie da zitierenderweise so nett herunterbeten, nichts zu tun – das Wortkonstrukt ist schlichterdings Blödsinn. BÜRGERrechte hat Mensch ab der Geburt und keine Sekunde vorher. Schwätzer, echt…
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#11   DDL   20:40:11 | Freitag, 30. Juni 2006
@möchtegern-kathole
Nehmen wir das einfach ‘mal so an, wie Sie das sagen. Unter dieser Annahme ist dann also Treue 100% erfolgreich.
Dasselbe gilt allerdings auch für Kondome, denn eine missglückte Verhütung bzw. missglückter Übertragungsschutz per Kondom ist dann eben KEINE Verhütung bzw. KEIN Übertragungsschutz.
Merken Sie was?
Die Aussage „Treue ist zu 100% erfolgreich“ transportiert keinen Sinn oder allenfalls denselben wie „Nichtansteckung ist zu 100% erfolgreich“ – ziemlich exakt Null also.
Hier wird die ganze Zeit eine Maßnahme mit deren Erfolg durcheinandergeworfen – absichtlich, wie ich vermuten muss; Statistiker würden sich totlachen über solches Ignorantentum (oder sich verzweifelt die Haare raufen). Redlich ist das alles nicht – scheinbar genügen gewissen Leuten reale Zahlen nicht als Argumentationsbasis, da muss man dann halt zu den berühmten Äpfel-Birnen-Vergleichen greifen.
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#9   DDL   20:13:18 | Freitag, 30. Juni 2006
@Die Fidele
Sie haben die berechtigte Kritik nicht verstanden. Treue wirkt zu 100%, richtig. Und zwar dann (und NUR dann!) WENN sie wirkt. Das aber ist trivial, ist völlig redundante Information, pure Tautologie. Auch ein Kondom schützt zu 100%… WENN es schützt. Oder auch ein Apfel. ALLES wirkt „zu 100%“ – WENN es denn wirkt.
Der systematische Irrtum besteht darin, als „Treue“ nur die erfolgreichen Versuche zu bezeichnen. So belügt man sich natürlich selbst.
Eine seriöse Gegenüberstellung wäre nur eine solche, in der man die ABSICHTSERKLÄRUNG zur Treue mit der tatsächlich STATTFINDENDEN Treue in Relation bringt (das entspräche dann dem INTENDIERTEN Schutz per Kondom vs. dem EFFEKTIVEN). Und da braucht man nun wahrlich kein begnadeter Statistiker zu sein, um die hohe Versagerrate zu konstatieren.
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#10   DDL   16:26:02 | Freitag, 30. Juni 2006
Die Sprachregelung von kreuz.net entlarvt sich selbst
Man verschleiert hier wissentlich und willentlich, dass es sich beim Holocaust um eine konzertierte, sorgasam geplante Aktion mit dem Ziel der „Endlösung“ handelte, während es bei Abtreibungszahlen um die Summe von völlig autarken Individualentscheidungen ohne irgendein solches Gesamtziel geht. Im Gegenteil wird wahrheitswidrig die Existenz einer hinter der Abtreibung sitzenden „Ideologie“ suggeriert. Das sind so die Gründe, warum kein seriöser Wissenschaftler einen solchen terminus verwenden würde – er ist einfach zu peinlich für den, der ihn benutzt.
Nicht minder dämlich ist die Formulierung „vorgeburtliche Endlösung an 800.000 Bundesbürgern“. Abgesehen von dem auch hier wieder völlig unnötig bemühten Nazi-Jargon, ist das schlicht eine Falschaussage: vorgeburtliche Bundesbürger gibt es nicht. Punkt. Aus. Nichts als eine Kampfformulierung aus dem Arsenal kreuz.netscher Volksverdummung. Es spricht Bände, dass man derlei Hirnschiss für nötig hält – und seine Leser für dumm genug, ihn ernst zu nehmen.
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#298   DDL   16:12:46 | Freitag, 30. Juni 2006
@Abu – Differenzieren statt Pauschalisieren
„Wenn erwachsene Männer (denn um solche handelt es sich zumeist) Kinder bis hinunter zu Babys penetrieren, dann ist das mit „schlecht“ nur unzureichend ausgedrückt, es ist abscheulich.“
Zustimmung. Gleichzeitig sollte man sich aber bewusst machen, dass Sie hier natürlich absolute Extreme aufführen – so etwas (Penetration von Kleinkindern) wird selbst innerhalb der pädophilen Strukturen überwiegend abgelehnt.
Es ist immer wieder das Gleiche: Man greift sich einen besonders plakativen Apsekt heraus (z.B. bei Schwulen die exzessiven Tunten, bei Pädos die skrupellosen Extreme) und urteilt pars pro toto. Das ist natürlich Unsinn; mit gleicher (fehlender) Logik müsste man Heteromänner ablehnen, weil manche von ihnen vergewaltigen.
„„was dabei rauskommt“: eine Zerstörung der Psyche.“
Es ist keineswegs unstrittig, konkret wie diese „Zerstörung der Psyche“ aussieht und worauf sie zurückzuführen ist. Die umgebende Gesellschaft dürfte einen entscheidenden Anteil daran haben, man denke nur einmal an die unachtsame Begrifflichkeit „Kinderschänder“, die den Opfern quasi suggeriert, dass SIE nach einem Missbrauch „geschändet“ seien. Wenn Sie sich etwas mit dem Thema befassen, stellen Sie fest, dass Schuldkomplexe einen erschreckend hohen Anteil der psychischen Probleme von Missbrauchsopfern darstellen – Schuldkomplexe, die wesentlich auf die Gesellschaft zurückzuführen sind, in dieser(!) Hinsicht sind die eigentlichen Täter nur Anlass. Pervers, hm?
Redaktion benachrichtigen Interreligiöse Bewahrung? + …
#40   DDL   04:04:03 | Freitag, 30. Juni 2006
@-=Richard=-
„Es ist doch klar das das zu Rangeleien mit der dortigen Bevölkerung führt“
Und wenn die Demonstranten nicht selbst Teil dieser Bevölkerung wären, könnte man Ihre Äußerung evtl. sogar als sinnvoll bezeichnen.
@Frasim
Sie scheinen eine bemerkenswerte Kristallkugel zu besitzen. Seit einer Weile gilt Deutschland als „Missionarsgebiet“ der katholischen Kirche; die Zahl der Getauften nimmt weiter ab, die der tatsächlich Gläubigen beträgt seit langem nur einen Bruchteil davon. Sie SIND schon lange eine Midnerheit innerhalb einer Minderheit und wären wohlberaten, Minderheitenschutz ernst zu nehmen, da er sehr bald schon SIE schützen wird.
Was Sie als „Wahrheit“ bezeichnen, ist so relevant wie Ach ja: der berühmte Reissack.
@Abu
Ihnen mag ein CSD als „pervers“ erscheinen. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass manche katholischen Praktiken dem Ungläubigen ebenso erscheinen können – nur neigen diese etwas weniger zur Aburteilung Andersartiger als „perverse Sünder“. Aber suspekt sind sie uns schon, diese frömmelnden Betleutchens. Wir lassen Sie aber, wenn sie’s doch partout so wollen. Lassen SIE auch die anderen. Ist doch gar nicht so schwer.
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#291   DDL   03:33:08 | Freitag, 30. Juni 2006
@Gaga
Sie sind ein Spinner, der sich, allen offenkundigen Anzeichen zum Trotz, selber einredet, die Gesetzeslage würde sich so ändern, wie Sie sich das in Ihren feuchten Träumen einbilden – damit anschließend ausgerechnet SIE damit herumprahlen können, das mit herbeigeführt zu haben. Sie empfinden sich als einen „Man on a mission“, dem jedes Mittel recht sein darf – wie verlogen Ihre Hoffnung auf „strengere Gesetze“ tatsächlich ist, belegen Sie selbst ständig dadurch, dass SIE sich über Gesetze erhaben fühlen.
Davon abgesehen, ist Ihre Tour so erbärmlich wie billig: Zunächst einmal laber Sie jeden schräg von der Seite an, der sich – ganz selbstverständlich im WWW – eines Nicknamens bedient, und sobald der so von Ihnen Angepöbelte seine Identität offenbart, kramen Sie nach, ob Sie nicht irgendwo irgendeine Lüge auftreiben können, durch die Sie sich befugt glauben, von Ihrem Gegenüber als „KiFi“ oder „KiFiunterstützer“ schwadronieren zu können.
Für Sie gibt es auf dieser Welt nur zwei Sorten von Menschen: Ihre Claqueure und alle anderen. Mit Pädophilie, Kindesmissbrauch, mit Opfern gar hat das nichts zu tun. Es geht um Gaga, den eingebildeten Heilsbringer. Wie erstaunlich, dass Ihr Weg durchs WWW durch Lüge und Beleidigung gepflastert ist, wo man Sie doch gülden bekränzen müsste, nicht?
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#135   DDL   12:36:15 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Jaja…
…diese Leutchens, die einem mit hochrotem Kopf und extrem wortreich unter Verwendung von Zitaten ihr „Du interessierst mich nicht, ich finde Dich total unwichtig!“ ins Gesicht brüllten, fand ich schon immer zum Schießen. Und so überzeugend, doch, doch…
Ich, gereizt? Im Gegenteil, ich bin hochentspannt. Es hat zwar lange gedauert, aber vor einer halben Stunde ging mir endlich auf, dass Kamerad Pünktchen – und Sie gleich mit – plärren können, bis Sie meinetwegen ultramarinblau werden – es wird nichts nützen. Und, wie gesagt: Mir ist es sowas von egal, ob, wie und wie oft Sie sich fortpflanzen.
Aber es verschafft mir nach all den untergriffigen Anwürfen zugegebenermaßen eine gewisse Genugtuung, zu wissen, dass Sie und besonders der da vor Galle überquellen, weil Sie das umgekehrt nicht so sehen und es Sie schier zum Würgen bringt, dass „mijne vrouw de DDL will nich so als ick dat will“ und Sie haargenau NICHTS dagegen tun können als ohmächtig zu zetern.
Wohl bekomm’s.
Hach, da fühlt sich jede Zelle frisch! :-D
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#131   DDL   11:26:09 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Pünktchen
Tja, das mit der tollen Verhütung klären Sie dann doch bitte mit den hier anwesenden Ultrakatholiken ab. Ich bin mir nicht sicher, ob die dem Loblied so vorbehaltlos zustimmen. Viel Spaß beim Diskutieren.
Ach, ähm – Sie sind noch Jungfrau, stimmt’s? Soll gar kein Angriff sein, es ist nur die letzte verbleibende Erklärung für Ihre dummes Geschwafel. Aber egal. Wissen Sie, ich werde SIE nicht daran hindern, sich sinnlos zu vermehren, falls Sie ‘mal eine finden, die das mit sich machen lässt. Und umgekehrt werden Sie MIR nichts vorschreiben (können). ICH kann damit leben. SIE haben ein Problem damit. Wie außerordentlich schade.
Kamillentee? ^-^
Redaktion benachrichtigen Ein wirres Durcheinander
#268   DDL   10:39:42 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Theo – Noch ein Leckerchen für Sie
Da hatte ich nun, nachdem ich das Warnschreiben des Bischöfl. Generalvikariats Münster vor M.B. auf meinem Blog veröffentlicht (Sie hatten gesehen, dass man dort IHM „problematischen Umgang mit Mädchen“ vorhielt?)… und raten Sie ‘mal, was nur Stunden später auf seiner Website www.weisse-rose.info/modules.php?name=News&file… zu lesen stand?
„Ich habe von eurer Sache mit der seltsamen Mitarbeiterin eben exakt jenes Bistums erfahren, dessen Geschädigter ich bin. Ein pädophiler Priester besagten Bistums hatte mich zu meiner Messdienerzeit mehrmals missbraucht. Ich zeigte ihn an, aber er wurde gedeckt, einfach nur versetzt, nicht abgesetzt. Ich hingegen wurde eingeschüchtert. Es fiel mir in meinem Fall auf und in eurem Fall scheint es so zu sein: die engagiertesten jungen Christen, die am treuesten ihren Glauben verteidigen und gegen den Mainstream schwimmen, die gegen Werte- und Sittenverfall, gegen Homoehe und Abtreibung, gegen aggressive Atheisten und Satanisten aktiv sind, werden am meisten im Stich gelassen oder sogar ausgegrenzt. Ich setze gegenwärtig meine Hoffnungen in den neuen Papst, daß er nach und nach in diversen Bistümern aufräumt und so mancheN MitarbeiterIn vor die Tür setzt. Falls der Grund für die Jahre zurückliegende Aktion gegen euch eure Recherchen gegen Pädo-Pfarrer sein sollten, setzt euch bitte mit mir in Verbindung, damit wir an einem Strang ziehen können. Grüss Gott“
Merken Sie was? ^-^
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