Freitag, 11. Februar 2005 15:41
Lesername: Dr. Alexander Pytlik
Beiträge: 132
Dr. Alexander Pytlik: Lösungen in der Krise nur MIT dem Papst, aber nicht ohne ihn
Eben deshalb geht meine alte und sehr knappe Analyse zur „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ auf diese
Fragen rund um die Krise (in einigen praktischen Bereichen und an einigen Orten) ein. Nur wäre es ein
Vorenthalten der Wahrheit, würde man den ungeordneten Zustand der „Piusbruderschaft“ verschweigen, der
vor allem darin besteht, sich nicht mit allen Niederlassungen unmißverständlich dem Jurisdiktionsprimat
des regierenden Papstes zu unterstellen und damit ein für allemal klarzustellen, daß es nur einen ordentlichen
Heilsweg geben kann, nämlich jenen unter der Führung des Christus selbst eingesetzten Petrusamtes.
Im übrigen ist es eine Selbstüberschätzung mancher Piusfanatiker, wenn sie meinen, die Katholische Kirche hätte nur ein Problem zu lösen, und das wäre jenes der „Piusbruderschaft“. Der Papst hat weitaus mehr Probleme vor sich als nur die sich ihm entziehende „Piusbruderschaft“. Und wenn hier (ohne seitenweise Zitate und Argumente) mit dem Begriff „schwerer Häretiker“ herumgeworfen wird, kann man nur den Kopf schütteln. So einfach ist das nicht, und Gott sei Dank haben wir in Benedikt XVI. wiederum einen großartigen Denker und Theologen, der eben nicht von einem Kurzschluß zum nächsten reitet, sondern sich ganz der Offenbarung Gottes unterstellt und sein gottgeschenktes Amt als Dienst an der Wahrheit versteht. Es bleibt dabei: wer das II. Vatikanum vor allem in seiner dogmatischen Substanz (Lumen gentium, Dei verbum) nicht als XXI. Ökumenisches Konzil anerkennt, der … [mehr…]
Im übrigen ist es eine Selbstüberschätzung mancher Piusfanatiker, wenn sie meinen, die Katholische Kirche hätte nur ein Problem zu lösen, und das wäre jenes der „Piusbruderschaft“. Der Papst hat weitaus mehr Probleme vor sich als nur die sich ihm entziehende „Piusbruderschaft“. Und wenn hier (ohne seitenweise Zitate und Argumente) mit dem Begriff „schwerer Häretiker“ herumgeworfen wird, kann man nur den Kopf schütteln. So einfach ist das nicht, und Gott sei Dank haben wir in Benedikt XVI. wiederum einen großartigen Denker und Theologen, der eben nicht von einem Kurzschluß zum nächsten reitet, sondern sich ganz der Offenbarung Gottes unterstellt und sein gottgeschenktes Amt als Dienst an der Wahrheit versteht. Es bleibt dabei: wer das II. Vatikanum vor allem in seiner dogmatischen Substanz (Lumen gentium, Dei verbum) nicht als XXI. Ökumenisches Konzil anerkennt, der … [mehr…]
Sonntag, 30. Oktober 2005 07:13
Dr. Alexander Pytlik: Irrtümlicher Anspruch auf Leben gegen „Humanae vitae“ ist selbst bei manchen Theologen Ablehnungsgr…
Lieber Benedikt! Herzlichen Dank für die Kontrolle, was Paul VI. zur Enzyklika „Humanae vitae“ außerhalb
derselben betreffend Verbindlichkeit gesagt hätte. Danke auch, daß Sie an das gelungene Pastoralschreiben
an die Priester und Gläubigen der Diözese St. Pölten vom 25. Juli 1993 Sr. Exz. Bischof em. Kurt Krenn
erinnern. Es ist wirklich tragisch, daß ausgerechnet in seiner Diözese und in seinem Priesterseminar
eine Apostolische Visitation im Jahre 2004 unausweichlich wurde. Hätte er nur gemäß der eigenen klaren
Darlegungen zur Wahrung der vollen kirchlichen Glaubwürdigkeit im Seminar sofort radikal durchgegriffen,
wenn wir eben z. B. seine allgemeine Analyse aus 1993 bedenken: „Wo heute an der Stelle Gottes das Prinzip
der blinden Lust thront, vergißt der Mensch, daß er Gottes Abbild ist. Wohl beginnt heute eine gewisse
Besinnung auf die ‘Schöpfung’ was jedoch noch lange nicht der Durchblick auf den ‘Schöpfer der Schöpfung’
ist. Denn in Gottvergessenheit kann der Mensch sich gleichgültig als homo-, bi- oder heterosexuell deklarieren
und dabei so tun, als hätte diese Frage nicht mehr Bedeutung als die Marke des benutzten Autos.“
Zu Ihrer Frage: da Sie ja sicherlich wissen oder erahnen, daß es heute immer noch Theologen und Kanonisten gibt, die eine „Fortentwicklung“ in der unfehlbar vorgelegten Frage der der Kirche fehlenden Vollmacht zur gültigen Frauenpriesterweihe für möglich halten, können SIe sich ja ausrechnen, daß es nicht besonders viele „moderne“ Theologen geben wir… [mehr…]
Zu Ihrer Frage: da Sie ja sicherlich wissen oder erahnen, daß es heute immer noch Theologen und Kanonisten gibt, die eine „Fortentwicklung“ in der unfehlbar vorgelegten Frage der der Kirche fehlenden Vollmacht zur gültigen Frauenpriesterweihe für möglich halten, können SIe sich ja ausrechnen, daß es nicht besonders viele „moderne“ Theologen geben wir… [mehr…]
Sonntag, 30. Oktober 2005 00:37
Dr. Alexander Pytlik: Es waren leider einzelne Bischöfe, nicht aber Paul VI. selbst, der zweifelte
Lieber Benedikt! Am besten nennen Sie den genauen Fundort für die angeblichen Äußerungen des verstorbenen
Papstes Paul VI., denn mir sind solche in keiner Weise bekannt. Sie wären auch tatsächlich nicht wirklich
relevant, denn aus „Humanae vitae“ geht klar hervor, daß der Papst mit keiner Irrtumsmöglichkeit im
konkreten Fall rechnet. Vielmehr waren es leider einzelne Bischöfe oder Bischofskonferenzen im Gefolge
von „Humanae vitae“, die durch ihr Herumdeuteln zum Thema der Unfehlbarkeit eben genau jenes falsche Verständnis
provozierten, als ob nur ausdrücklich feierliche Vorlagen des Papstes inhaltliche Irrtumsfreiheit und
Unfehlbarkeit seitens des Lehramtes beanspruchen könnten.
Ich habe die Frage jedenfalls eingehend untersucht und komme mit anderen Theologen zum Schluß, daß die ausnahmslose Verwerfung empfängnisverhütenden Handelns in der Ehe von der Kirche spätestens seit Klärung durch Paul VI. in „Humanae vitae“ (1968) vom ordentlichen Lehramt der Kirche unfehlbar vorgelegt wird. Es ist zwar richtig, daß die ohne Rücksicht auf die Inhalte (!) und die bisherigen Lehräußerungen für sich allein genommene bzw. isolierte Lehräußerung als einzelner Akt des ordentlichen Lehramtes noch nicht unfehlbar wäre, daß jedoch im konkreten Fall ganz klare Lehräußerungen über eine beträchtliche Zeitspanne vorliegen, mehrere Päpste zu Wort kommen, es sich um eine hinreichend ausgereifte Lehrtradition handelt, die sich auf ein bestimmtes Lehrstück bzw. Moralprinzip bezieht, und daß schließlich der Heilige Vater Papst Paul VI. (gewissermaßen abschließend) die Irrtumsfreiheit … [mehr…]
Ich habe die Frage jedenfalls eingehend untersucht und komme mit anderen Theologen zum Schluß, daß die ausnahmslose Verwerfung empfängnisverhütenden Handelns in der Ehe von der Kirche spätestens seit Klärung durch Paul VI. in „Humanae vitae“ (1968) vom ordentlichen Lehramt der Kirche unfehlbar vorgelegt wird. Es ist zwar richtig, daß die ohne Rücksicht auf die Inhalte (!) und die bisherigen Lehräußerungen für sich allein genommene bzw. isolierte Lehräußerung als einzelner Akt des ordentlichen Lehramtes noch nicht unfehlbar wäre, daß jedoch im konkreten Fall ganz klare Lehräußerungen über eine beträchtliche Zeitspanne vorliegen, mehrere Päpste zu Wort kommen, es sich um eine hinreichend ausgereifte Lehrtradition handelt, die sich auf ein bestimmtes Lehrstück bzw. Moralprinzip bezieht, und daß schließlich der Heilige Vater Papst Paul VI. (gewissermaßen abschließend) die Irrtumsfreiheit … [mehr…]
Samstag, 29. Oktober 2005 23:47
Dr. Alexander Pytlik: Man beachte can. 750 § 2 CIC bzw. can. 598 § 2 CCEO
Es gilt zu unterscheiden zwischen dem einzelnen Vorlage-Akt und der Lehre, die vorgelegt wird. Natürlich gibt es – was noch die meisten wissen – einen unfehlbaren päpstlchen Vorlage-Akt als feierliche Definition, und damit ist die Sache klar. Aber es gibt auch die normale päpstliche Vorlage einer Glaubens- und Sittenlehre, und hier ist es gemäß der vom Vatikanum II übernommenen traditionellen Lehre (vgl. LG 25,2) möglich, daß eine solche päpstliche Vorlage (die als solche keine Unfehlbarkeit beansprucht und auch nicht beanspruchen muß) eine über Jahrhunderte von (mit dem Papst verbundenen) verstreuten Einzelbischöfen beständig verkündete Lehre oder beachtete Praxis derart bestätigt, daß wir mit absoluter Sicherheit von einer unfehlbaren Vorlage des ordentlichen Lehramtes des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöfe sprechen können und müssen. Deshalb wurde u. a. der CIC 1983 auch per 18. Mai 1998 im can. 750 durch einen zweiten Paragraphen ergänzt: § 2. Fest anzuerkennen und zu halten ist auch alles und jedes, was vom Lehramt der Kirche bezüglich des Glaubens und der Sitten endgültig vorgelegt wird, das also, was zur unversehrten Bewahrung und zur getreuen Darlegung des Glaubensgutes erforderlich ist; daher widersetzt sich der Lehre der katholischen Kirche, wer diese als endgültig zu haltenden Sätze ablehnt. [mehr…]
Samstag, 29. Oktober 2005 18:39
Dr. Alexander Pytlik: Unfehlbarkeit gibt es häufiger als was herkömmlich gewußt wird
Lieber Benedikt! Deswegen heißt es ja: unfehlbar vorgelegt durch das ordentliche Lehramt. Dazuhin war
es weder für Johannes Paul II. noch für Paul VI. notwendig, sich auf die Unfehlbarkeit des Papstes zu
berufen, denn um die ging es im konkreten Fall weder bei „Humanae vitae“ noch bei „Ordinatio sacerdotalis“.
Vielmehr bestätigt der Papst jeweils eine bereits von den Bischöfen über Jahrhunderte übereinstimmend
gelehrte und feststehende Lehre als unveränderlich, und insofern ist ab einer solchen Feststellung durch
den Stellvertreter Christi auf Erden mit Sicherheit klar, daß eine solche Lehre vom ordentlichen Lehramt
des Papstes und aller mit ihm verbundenen Bischöfe unfehlbar vorgelegt ist. Lesen Sie dazu meinen kleinen
Beitrag DIREKTE VERHÜTUNG IN DER EHE IST AUSNAHMSLOS VERWERFLICH
Es ist leider oft ein durchschnittliches Informationsdefizit selbst gut ausgebildeter Theologen, daß es angeblich nur die päpstliche Unfehlbarkeit ex cathedra gäbe. Nicht wenige Modernisten argumentieren mit dieser irrtümlichen Einschränkung auf die feierliche Vorlage durch den Papst, um in bereits unfehlbar vorgelegten Lehrbereichen Änderungen vorzuschlagen. Gemäß den dogmatischen Kriterien des II. Vatikanums fordert z. B. die Lehre der Verwerflichkeit direkter Empfängnisverhütung eine endgültige Zustimmung, weil sie, in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. Il. Vatikanisches Ko… [mehr…]
Es ist leider oft ein durchschnittliches Informationsdefizit selbst gut ausgebildeter Theologen, daß es angeblich nur die päpstliche Unfehlbarkeit ex cathedra gäbe. Nicht wenige Modernisten argumentieren mit dieser irrtümlichen Einschränkung auf die feierliche Vorlage durch den Papst, um in bereits unfehlbar vorgelegten Lehrbereichen Änderungen vorzuschlagen. Gemäß den dogmatischen Kriterien des II. Vatikanums fordert z. B. die Lehre der Verwerflichkeit direkter Empfängnisverhütung eine endgültige Zustimmung, weil sie, in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. Il. Vatikanisches Ko… [mehr…]
Samstag, 29. Oktober 2005 07:29
Dr. Alexander Pytlik: Ubi Petrus, ibi ecclesia
Als Katholiken glauben wir daran, daß Gott Seine Kirche in der geoffenbarten Wahrheit des Glaubens hält,
sodaß es nicht möglich sein wird bis zur Wiederkunft Christi, daß der Papst als Stellvertreter Christi
auf Erden für alle Christen etwas feierlich definiert oder vorschreibt, was ein Irrtum sein könnte.
Der Heilige Geist garantiert, daß das kirchliche Lehramt in seinen endgültigen Äußerungen zu unserem
Seelenheil nichts als die reine Wahrheit in Glaubens- und Sittenfragen und allen damit eng zusammenhängenden
Fragen vorlegt.
Was aber ein Papst auf einer anderen Ebene (z. B. in einem normalen Buch, z. B. in einem Theaterstück) oder auch auf rein disziplinärem Gebiet oder zu Bereichen meint, die nicht direkt Glaube und Sitte tangieren, ist für diese Frage von Rudolphus nicht relevant.
Daher gilt für jeden Kaholiken, der an das Oberste Hirtenamt des Papstes glaubt (sonst wäre er KEIN Katholik), daß nur dort, wo das Lehramt und der Regierungsprimat des Papstes anerkannt ist, auch die Katholische Kirche erkennbar ist. Besonders mit dem Primat hat die Piusbruderschaft ihr liebes Problem und einen dauernden Argumentationsnotstand.
Deswegen danken wir Papst Paul VI. für die Klarstellung der Haltung zur sog. Empfängnisverhütung in „Humanae vitae“ (unfehlbare Lehre des ordentlichen Lehramtes), danken wir Johannes Paul II. für die Klarstellung zur Nichtmöglichkeit des Frauenpriestertums (unfehlbare Lehre des ordentlichen Lehramtes), danken wir Johannes Paul II. für die feierliche Ve… [mehr…]
Was aber ein Papst auf einer anderen Ebene (z. B. in einem normalen Buch, z. B. in einem Theaterstück) oder auch auf rein disziplinärem Gebiet oder zu Bereichen meint, die nicht direkt Glaube und Sitte tangieren, ist für diese Frage von Rudolphus nicht relevant.
Daher gilt für jeden Kaholiken, der an das Oberste Hirtenamt des Papstes glaubt (sonst wäre er KEIN Katholik), daß nur dort, wo das Lehramt und der Regierungsprimat des Papstes anerkannt ist, auch die Katholische Kirche erkennbar ist. Besonders mit dem Primat hat die Piusbruderschaft ihr liebes Problem und einen dauernden Argumentationsnotstand.
Deswegen danken wir Papst Paul VI. für die Klarstellung der Haltung zur sog. Empfängnisverhütung in „Humanae vitae“ (unfehlbare Lehre des ordentlichen Lehramtes), danken wir Johannes Paul II. für die Klarstellung zur Nichtmöglichkeit des Frauenpriestertums (unfehlbare Lehre des ordentlichen Lehramtes), danken wir Johannes Paul II. für die feierliche Ve… [mehr…]
Samstag, 29. Oktober 2005 00:27
Dr. Alexander Pytlik: Wir alle beten für die Beendigung des Dramas, das ist doch klar
User „engeldesherrn“ hat noch nie etwas vom Zehnfingersystem gehört. Ich habe eigene Wettebewerbszertifikate
fürs Schnellschreiben erhalten. Also, Ihre Sorgen sind Gott sei Dank unbegründet, aber danke sehr für
Ihre gutgemeinten Ratschläge, die Sie ja sicherlich selbst gerne befolgen werden. Wenn kreuz.net Ihre
Sorgen hätte, müßte das Forum sofort geschlossen werden
Nun aber zurück zum derzeitigen Thema der Diskussion, die mit dem Artikel oben wenig zu tun hat: es ging um den verfehlten Begriff „Konzilskirche“ im Kontext des Gedankengefüges Sr. Exz. + Erzb. Lefebvre und seiner Nachfolger. In diesem Kontext wird dieser Begriff als unsinniger Gegenbegriff zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gedeutet, die aber nur dort sein kann, wo Petrus regiert. Ubi Petrus, ibi ecclesia. Deshalb ist es ein Unsinn, die Begriffe „Konzilskirche“ und „wahre Kirche“ gegeneinander auszuspielen. Nur darum geht es, ansonsten ist es weder „gemein“ noch „leer“, sondern absolut notwendig, hinzuweisen, daß ein Katholik insgesamt 21 Ökumenische Konzilien als solche anzuerkennen hat. Keines darf weggestrichen werden, und jedes muß in seiner Eigenart und in dem, was es glaubensmäßig vertieft hat, auch angenommen werden. So erbrachte das XXI. Ökumenische Konzil oder II. Vatikanum den Erkenntnisfortschritt, daß die Bischofsweihe mit Sicherheit ein eigener Grad des Weihesakramentes ist.
Sehr nett sind also die Gedanken des Users „engeldesherrn“, aber wenn ich oder Mitarbeiter(innen… [mehr…]
Nun aber zurück zum derzeitigen Thema der Diskussion, die mit dem Artikel oben wenig zu tun hat: es ging um den verfehlten Begriff „Konzilskirche“ im Kontext des Gedankengefüges Sr. Exz. + Erzb. Lefebvre und seiner Nachfolger. In diesem Kontext wird dieser Begriff als unsinniger Gegenbegriff zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gedeutet, die aber nur dort sein kann, wo Petrus regiert. Ubi Petrus, ibi ecclesia. Deshalb ist es ein Unsinn, die Begriffe „Konzilskirche“ und „wahre Kirche“ gegeneinander auszuspielen. Nur darum geht es, ansonsten ist es weder „gemein“ noch „leer“, sondern absolut notwendig, hinzuweisen, daß ein Katholik insgesamt 21 Ökumenische Konzilien als solche anzuerkennen hat. Keines darf weggestrichen werden, und jedes muß in seiner Eigenart und in dem, was es glaubensmäßig vertieft hat, auch angenommen werden. So erbrachte das XXI. Ökumenische Konzil oder II. Vatikanum den Erkenntnisfortschritt, daß die Bischofsweihe mit Sicherheit ein eigener Grad des Weihesakramentes ist.
Sehr nett sind also die Gedanken des Users „engeldesherrn“, aber wenn ich oder Mitarbeiter(innen… [mehr…]
Freitag, 28. Oktober 2005 23:28
Dr. Alexander Pytlik: Lob bedeutet nicht Anerkennung von Irrtümern
Lob für einen Denker (bringen Sie den genauen Beleg!) bedeutet noch lange nicht Anerkennung seiner Irrtümer.
Und im knappen Zitat Dr. Heinz-Lothar Barths ist eben genau jener verkürzte Traditionsbegriff erkennbar,
den der Diener Gottes Paul VI. beim verstorbenen Erzbischof zu Recht kritisierte. Es bleibt dabei: es
gibt keinen legitimen Grund, sich so wie die „Priesterbruderschaft St. Pius X“ dem legitimen Nachfolger
des hl. Petrus, das ist Benedikt XVI., und seiner Regierung zu entziehen. Deshalb beten die informierten
Katholiken um die Bekehrung und Rückkehr der sich zu ihrem eigenen Unheil von der Jurisdiktion des Heiligen
Stuhles gelösten Gemeinschaften wie jener der „Piusbruderschaft“. Wenn die „Piusbruderschaft“ eine Kraft
in der Kirche wäre, dann müßten unsinnige Begriffe wie „Konzilskirche“ ein Ende haben, außer man meint
ehrlich die Kirche aller Ökumenischen Konzilien, und dazu gehört auch das II. Vatikanische Konzil als
XXI. Ökumenisches Konzil, das nicht weggelassen werden darf, wenn jemand römisch-katholisch sein möchte.
Der Katechismus der Katholischen Kirche ist der Beweis, daß der Apostasievorwurf gegen Rom völlig ins
Leere ging und geht.
Die Bischofsweihen waren unnötig, da nachweislich zu diesem Zeitpunkt die Zusage des Dieners Gottes Johannes Paul II. feststand, per 15. August 1988 einen Bischof für die Anliegen der mit einigen älteren Formen der Disziplin und Liturgie verbundenen lateinischen Katholiken ernannt und geweiht zu haben. Besonders sollte sich di… [mehr…]
Die Bischofsweihen waren unnötig, da nachweislich zu diesem Zeitpunkt die Zusage des Dieners Gottes Johannes Paul II. feststand, per 15. August 1988 einen Bischof für die Anliegen der mit einigen älteren Formen der Disziplin und Liturgie verbundenen lateinischen Katholiken ernannt und geweiht zu haben. Besonders sollte sich di… [mehr…]
Freitag, 28. Oktober 2005 13:54
Dr. Alexander Pytlik: Jurisdiktionsprimat ist Dogma, da kommt „Pius“ nicht d’rum herum
Weiter zum abgezwackten Problem der Haltung des verstorbenen Erzbischofs Lefebvre: daß er nämlich die
von ihm gegründete Bewegung praktisch für die allein wahre Kirche hielt – worin impliziert lag, daß
die gegenwärtige römisch-katholische Kirche für ihn nicht mehr eigentlich Kirche war – trifft nach
Nolls Recherchen auch deswegen den Sachverhalt, weil die Seminaristen in den Priesterseminaren Lefèbvres
vor den BIschofsweihen als conditio sine qua non ihres Verbleibs im Seminar (!!!) über den 30. Juni 1988
hinaus der Auffassung zustimmen mußten, daß Erzbischof Lefèbvre der einzig (!!!) aus dem Episkopat
verbliebene Bischof sei, der in der Lage wäre, die Kirche durch die verheerenden Wirrnisse dieser Phase
der Kirchengeschichte hindurch zu leiten.
Was hier auffällt: die Verengung auf einen einzigen Bischof hin, ohne den die Kirche quasi-unterginge, ist irrational und wiederholt sich in ganz abgestuft-unterschiedlicher Weise bis heute. Ich habe an anderer Stelle von der Gefahr einer „Bischofsideologie“ gesprochen. Ohne die Einbindung in die Weltkirche und ohne die ganz konkrete selbstverständlich-katholische Unterstellung unter den Papst bestehen eben isolatorische Risken, die nur durch eine gesunde Rückkehr in den Schoß der heiligen Mutter Kirche zu beheben sind.
Liebe Stimme! Da Sie Polemik schreiben: wenn wirklich Ihre Haltung jene offizielle der „Piusbruderschaft“ wäre, dann verträgt die liebe Bruderschaft offenbar gar keine Kritik. Das ist wenig konstruktiv und widersprich… [mehr…]
Was hier auffällt: die Verengung auf einen einzigen Bischof hin, ohne den die Kirche quasi-unterginge, ist irrational und wiederholt sich in ganz abgestuft-unterschiedlicher Weise bis heute. Ich habe an anderer Stelle von der Gefahr einer „Bischofsideologie“ gesprochen. Ohne die Einbindung in die Weltkirche und ohne die ganz konkrete selbstverständlich-katholische Unterstellung unter den Papst bestehen eben isolatorische Risken, die nur durch eine gesunde Rückkehr in den Schoß der heiligen Mutter Kirche zu beheben sind.
Liebe Stimme! Da Sie Polemik schreiben: wenn wirklich Ihre Haltung jene offizielle der „Piusbruderschaft“ wäre, dann verträgt die liebe Bruderschaft offenbar gar keine Kritik. Das ist wenig konstruktiv und widersprich… [mehr…]
Freitag, 28. Oktober 2005 13:23
Dr. Alexander Pytlik: Dann fangen Sie selbst damit an, und zwar bei Johannes Paul II.
Ach ja, liebe Stimme, dann lade ich Sie ein. Kehren Sie vor der eigenen Türe und wenden Sie die Studier-
und Dialogregeln im Geiste der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. auch auf das gesamte Lehrgut
des verstorbenen Dieners Gottes Johannes Paul II. an – dann werden Sie nicht mehr so aggressiv gegen diesen
rechtgläubigen und heiligemäßig verstorbenen Papst schreiben und sich viel Zeit sparen.
Ich habe mir die Problematik der gesamten „Piusfrage“ schon zu einer Zeit intensiv angeschaut, als Sie davon noch gar nichts richtig wußten. Und Ihre Hetze gegen sogenannte NOM-Priester (= gültig geweihte Priester des lateinischen Ritus) ist total unglaubwürdig, da dieselbe „Piusbruderschaft“ intensiven Kontak mit solchen hält, wenn sie nur das „Dogma des Alleinanspruches“ der „Piusbruderschaft“ anerkennen. Sie wissen das ganz genau.
Und was die im Rahmen des noch nicht mit Rom versöhnten Campos gespendeten Ehesakramente betrifft, fehlen die konkreten Dokumente, um darüber diskutieren zu können. Bekanntlich gibt es sehr einfach Heilungsmöglichkeiten für ungültig geschlossene Ehen, was vieles erklären würde.
Zurück zum abgezwackten Problem der Haltung rund um den einen bewundernswerte Biographie aufweisenden Erzbischof Lefebvre: die falsche Unterscheidung „Konzilskirche / wahre Kirche“ nahm der Erzbischof nie richtig zurück. Daß er nämlich die von ihm gegründete Bewegung praktisch für die allein wahre Kirche hielt – worin impliziert lag, daß die gegenwärtige römisch-katholische Kirche für ihn nicht mehr eigentlich Kirche war – trifft nach Nolls Reche… [mehr…]
Ich habe mir die Problematik der gesamten „Piusfrage“ schon zu einer Zeit intensiv angeschaut, als Sie davon noch gar nichts richtig wußten. Und Ihre Hetze gegen sogenannte NOM-Priester (= gültig geweihte Priester des lateinischen Ritus) ist total unglaubwürdig, da dieselbe „Piusbruderschaft“ intensiven Kontak mit solchen hält, wenn sie nur das „Dogma des Alleinanspruches“ der „Piusbruderschaft“ anerkennen. Sie wissen das ganz genau.
Und was die im Rahmen des noch nicht mit Rom versöhnten Campos gespendeten Ehesakramente betrifft, fehlen die konkreten Dokumente, um darüber diskutieren zu können. Bekanntlich gibt es sehr einfach Heilungsmöglichkeiten für ungültig geschlossene Ehen, was vieles erklären würde.
Zurück zum abgezwackten Problem der Haltung rund um den einen bewundernswerte Biographie aufweisenden Erzbischof Lefebvre: die falsche Unterscheidung „Konzilskirche / wahre Kirche“ nahm der Erzbischof nie richtig zurück. Daß er nämlich die von ihm gegründete Bewegung praktisch für die allein wahre Kirche hielt – worin impliziert lag, daß die gegenwärtige römisch-katholische Kirche für ihn nicht mehr eigentlich Kirche war – trifft nach Nolls Reche… [mehr…]
Freitag, 28. Oktober 2005 00:06
Dr. Alexander Pytlik: Begriff „Konzilskirche“ ist kompletter Unsinn
S. g. Herr Marcel! Offenbar lesen auch Sie nicht, z. B. in meiner schon sehr alten, aber meinerseits weiterhin
gültigen Stellungnahme zur „Priesterbruderschaft St. Pius X“, denn die Antwort auf Ihre Frage(n) findet
sich dort z. B. unter Punkt 4.3. Eben deshalb bin ich äußerst verwundert, daß meine ausgewogene Stellungnahme
zur Piusbruderschaft als „Hetze“ heruntergemacht wird.
Selbstverständlich hat der Diener Gottes Johannes Paul II. in einem Schreiben an den zuvor exkommunizierten Bischof Licinio Rangel die gegen Exz. Rangel und seine Anhänger eingetretenen Kirchenstrafen ausdrücklich aufgehoben.
Nebenbei: welcher Barth ist gemeint, bitte nennen Sie auch den Vornamen.
Meine Internetseiten lassen sich von keiner Gruppe zu irgendetwas bestechen. Was erkennbar ist, wird berichtet, so es dem Gemeinwohl und dem Seelenheil der Gläubigen dient. Nun aber noch weiter zu der hier offenbar gewünschten Fortsetzung über die problematische Haltung Sr. Exz. Lefebvre schon vor dem 30. Juni 1988. wirklich problematisch wird genannte Punkt zum verfehlten Traditionsverständnis, wenn man in Nolls Arbeit entdeckt, daß der Erzbischof faktisch immer mehr von „zwei Kirchen“ sprach: von einer „konziliaren Kirche“ (im heutigen Piusjargon: „Konzilskirche“), die schismatisch, häretisch und daher nicht mehr katholisch sei, und von der „wahren Kirche“, welche durch die Tradition repräsentiert werde und der er sich zugehörig glaubte. Dies nahm der Erzbischof nie richtig zurück. Daß er nämlich die von ih… [mehr…]
Selbstverständlich hat der Diener Gottes Johannes Paul II. in einem Schreiben an den zuvor exkommunizierten Bischof Licinio Rangel die gegen Exz. Rangel und seine Anhänger eingetretenen Kirchenstrafen ausdrücklich aufgehoben.
Nebenbei: welcher Barth ist gemeint, bitte nennen Sie auch den Vornamen.
Meine Internetseiten lassen sich von keiner Gruppe zu irgendetwas bestechen. Was erkennbar ist, wird berichtet, so es dem Gemeinwohl und dem Seelenheil der Gläubigen dient. Nun aber noch weiter zu der hier offenbar gewünschten Fortsetzung über die problematische Haltung Sr. Exz. Lefebvre schon vor dem 30. Juni 1988. wirklich problematisch wird genannte Punkt zum verfehlten Traditionsverständnis, wenn man in Nolls Arbeit entdeckt, daß der Erzbischof faktisch immer mehr von „zwei Kirchen“ sprach: von einer „konziliaren Kirche“ (im heutigen Piusjargon: „Konzilskirche“), die schismatisch, häretisch und daher nicht mehr katholisch sei, und von der „wahren Kirche“, welche durch die Tradition repräsentiert werde und der er sich zugehörig glaubte. Dies nahm der Erzbischof nie richtig zurück. Daß er nämlich die von ih… [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 23:13
Dr. Alexander Pytlik: Fortsetzung: problematische Haltung Erzbischof Lefebvres
Der nicht korrekte Traditiongsbegriff Lefèbvres wird einigermaßen verständlich, wenn man sich den geistesgeschichtlichen
Hintergrund des Erzbischofs vergegenwärtigt. Eine ihn maßgeblich beeinflussende Strömung ist der französische
Traditionalismus des 19. Jahrhunderts eines Joseph de Maestre und Louis G. A. de Bonald, der als Reaktion
auf die französische Revolution ein restauratives, starr-mechanistisches Traditionsverständnis vertrat.
Die entscheidenden Autoritäten waren für Lefèbvre weiters isolationistisch neben dem Konzil von Trient
folglich jene Päpste, die ihre Stimme gegen die neuzeitlichen Irrtümer vor allem im 19. bzw. auch im
20. Jahrhundert erhoben hatten, in Zeiten der notwendigen Abgrenzung der Kirche nach außen und ihrer
Geschlossenheit nach innen. Seine Heiligkeit Papst Paul VI. schrieb am 11. Oktober 1976 an den Erzbischof:
„Du versicherst zwar, Du seiest der Kirche untertan und der Tradition getreu, aber Du richtest Dich nur
nach einigen Normen der Vergangenheit, die von den Amtsvorgängern dessen vorgelegt wurden, dem Gott gerade
in dieser Zeit die dem Petrus übertragene Vollmacht verliehen hat. So ist auch in dieser Sicht die Auffassung
von ‘Tradition’, auf die Du Dich berufst, falsch. Die Tradition ist nämlich nicht eine erstarrte oder
tote Gegebenheit oder eine so genannte statische Sache, die in einem bestimmten Augenblick der Geschichte
das Leben des aktiven Organismus, den die Kirche als der mystische Leib Christi darstellt, blockiert.“
[fett]Wirklich problematis… [mehr…]
[fett]Wirklich problematis… [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 22:45
Dr. Alexander Pytlik: Bleiben wir Realisten – Positionen des Erzbischofs schon vor dem 30. Juni 1988 fragwürdig
Wer zu viel vom regierenden Papst erwartet, wird ständig enttäuscht sein. Bleiben wir christliche Realisten:
das glaubt ja nicht einmal die Urwaberl, daß Se. Em. Hoyos dem exkommunizierten Bischof Fellay die „Exkommunikation“
angedroht hätte. Noch kurz zur Aufhebung der „Priesterbruderschaft“ – Dr. Noll kommt auf S. 31 seiner
Arbeit zum richtigen Ergebnis: die Aufhebung der Priesterbruderschaft St. Pius X. erfolgte rechtsgültig
und aus berechtigten Gründen, nur um einiges zu spät. Die Aufhebung bleibt auch gültig, obwohl Fehler
passiert sind, die man vor allem psychologisch als ungeschicktes Agieren gegenüber der Persönlichkeit
Lefebvres qualifizieren könnte. Die nur noch praktisch außerhalb des kirchlichen Rechtsrahmens existente
„Piusbruderschaft“ beginnt erst durch Rückkehr in den Hafen der Mutter Kirche à la Campos kanonisch
zu existieren, vorher nicht. Allerdings ist es für den Dialog mit diesen getauften und gefirmten und
teilweise geweihten Brüdern praktisch, wenn sie mit möglichst einer Stimme sprechen.
Aber es gab mit zweifelhaften Positionen des Erzbischofs Lefebvfre schon vor dem 30. Juni 1988 Probleme. Sein nicht korrekter Traditiongsbegriff wird nach den Forschungen Nolls einigermaßen verständlich, wenn man sich den geistesgeschichtlichen Hintergrund des Erzbischofs vergegenwärtigt. Eine ihn maßgeblich beeinflussende Strömung ist der französische Traditionalismus des 19. Jahrhunderts eines Joseph de Maestre und Louis G. A. de Bonald, der als Reaktion auf die französische Revolu… [mehr…]
Aber es gab mit zweifelhaften Positionen des Erzbischofs Lefebvfre schon vor dem 30. Juni 1988 Probleme. Sein nicht korrekter Traditiongsbegriff wird nach den Forschungen Nolls einigermaßen verständlich, wenn man sich den geistesgeschichtlichen Hintergrund des Erzbischofs vergegenwärtigt. Eine ihn maßgeblich beeinflussende Strömung ist der französische Traditionalismus des 19. Jahrhunderts eines Joseph de Maestre und Louis G. A. de Bonald, der als Reaktion auf die französische Revolu… [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 22:22
Dr. Alexander Pytlik: Fakten bleiben Fakten, Bischof war zugesagt – alles weit weg vom obigen Artikel ;-)
Was überhaupt interessant ist, betrifft die gesamte Diskussion zu dem oben eingesandten und komplett
mißlungenen Artikel, die derart leicht von der verunglückten Kritik am hochverdienten Hw. Dr. theol.
habil. Josef Spindelböck in eine mühsame und alles dauernd wiederkäuende „Verteidigung“ einer „Priesterbruderschaft
St. Pius X“, als ob die Kirche nur von einer einzigen Gruppe gerettet würde – allein dieser Monopolismus
in solchen „Rettung-Notstands“-Beiträgen zeigt die unkatholische Enge, aber dort landet man offenbar
ohne konkrete Anbindung an den Petrusnachfolger. Eine gültige Messe ist eine gültige Messe, unabhängig
vom verwendeten katholischen Ritus, so viel zum durchschaubaren Gejammer, daß am Sonntag keine würdige
Messe erreichbar wäre.
Besonders absurd ist das Argument, daß Kirchenstrafen praktisch von selbst weggefallen wären, was natürlich nicht zutrifft, weil bei jeder Einzel- oder Gruppenrückkehr früher schismatisch tendierender Getaufter immer eine dementsprechende Nachlassung erfolgt ist, denn sicher ist sicher. Eigentümlich auch, Herr Irenäus, daß Sie sich ständig angegriffen fühlen. Schon weiter unten waren Sie nicht mit „sedisvakantistischer Propaganda“ gemeint, sondern dies war allgemein hier hineingesagt, um erkennbare Tendenzen zu benennen. Wer hat hier geschrieben, daß die Apostel nicht das Weihepriestertum in seiner vollen Ausflatung in sich getragen hätten oder dieses nicht gekannt hätten? Pech gehabt, aber das Katholische können Sie nicht einfach abspr… [mehr…]
Besonders absurd ist das Argument, daß Kirchenstrafen praktisch von selbst weggefallen wären, was natürlich nicht zutrifft, weil bei jeder Einzel- oder Gruppenrückkehr früher schismatisch tendierender Getaufter immer eine dementsprechende Nachlassung erfolgt ist, denn sicher ist sicher. Eigentümlich auch, Herr Irenäus, daß Sie sich ständig angegriffen fühlen. Schon weiter unten waren Sie nicht mit „sedisvakantistischer Propaganda“ gemeint, sondern dies war allgemein hier hineingesagt, um erkennbare Tendenzen zu benennen. Wer hat hier geschrieben, daß die Apostel nicht das Weihepriestertum in seiner vollen Ausflatung in sich getragen hätten oder dieses nicht gekannt hätten? Pech gehabt, aber das Katholische können Sie nicht einfach abspr… [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 18:49
Dr. Alexander Pytlik: Fakten bleiben Fakten
Zufälligerweise biete ich die Heilige Messe im älteren lateinischen Ritus an den meisten Werktagen in
der Borgiaskapelle oberhalb der Schutzengelkirche um 07.45 Uhr an, außerdem gibt es – alles in konkreter
Unterstellung unter den Heiligen Stuhl – alle zwei Wochen ein feierliches Amt am Samstag um 19 Uhr in
der Heilig-Geist-Kirche. Alle Kirchen liegen in der Bischofsstadt Eichstätt. Und die mir anvertrauten
Erstkommunikanten lernen u. a. mit allen Begründungen, warum der Begriff „Meßopfer“ der schönste für
die Messe ist usw. usw. – es gibt also genügend Lösungen in Übereinstimmung mit dem Nachfolger des
heiligen Petrus. Die Einbahnstraße „Piusbruderschaft“ ist nicht notwendig, denn erst das tägliche Wissen,
dem Papst wirklich unterstellt zu sein, macht uns zu Katholiken mit Frohsinn.
Die Feststellungen der Exkommunikationen der heute noch lebenden „Weihbischöfe“ der Piusbruderschaft dienten der Rechtssicherheit, daß diese auch wirklich eingetreten sind. Es gibt bis heute keine Aufhebung dieser Kirchenstrafen wegen Notstandes, der schon deshalb nicht begründbar ist, weil dem hwst. Erzbischof damals per 15. August 1988 ein vom Papst ernannter Bischof zugesagt war.
Wenn aber die „Weihbischöfe“ keine parallele Hierarchie wären, dann dürften diese weder Priester versetzen noch irgendeinen Gehorsam von ihren Anhängern verlangen. [mehr…]
Die Feststellungen der Exkommunikationen der heute noch lebenden „Weihbischöfe“ der Piusbruderschaft dienten der Rechtssicherheit, daß diese auch wirklich eingetreten sind. Es gibt bis heute keine Aufhebung dieser Kirchenstrafen wegen Notstandes, der schon deshalb nicht begründbar ist, weil dem hwst. Erzbischof damals per 15. August 1988 ein vom Papst ernannter Bischof zugesagt war.
Wenn aber die „Weihbischöfe“ keine parallele Hierarchie wären, dann dürften diese weder Priester versetzen noch irgendeinen Gehorsam von ihren Anhängern verlangen. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 18:03
Dr. Alexander Pytlik: Jeder Einzelfall muß untersucht werden
Hmm, ein Forum ist zum Diskutieren da, auch wenn manche dies anders sehen. – Zur Frage zurück: jeder Einzelfall müßte untersucht werden. Keine Ahnung, ob und warum Davies, Barth oder Hoeres exkommuniziert wären. Einzeluntersuchungen würden hier den Rahmen sprengen. Interessant finde ich, daß die FSSPX sogenannte NOM-Priester mit Sympathien für FSSPX so gerne bei ihren Veranstaltungen sieht. Wie paßt das mit der Systemkritik zusammen? [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 16:52
Dr. Alexander Pytlik: Fakten bleiben Fakten, auch im Falle der Piusbruderschaft
Herr Irenäus, zitieren Sie nur einen einzigen Satz aus der schon alten, aber weiterhin gültigen, ausgeglichenen
und sachlichen Analyse zur Priesterbruderschaft St. Pius X, der einer Hetze (sic!) entsprechen würde.
Das zeigt schon, wie sehr Sie skandalisieren wollen. Auch ich bin sehr glücklich, daß nach dem Diener
Gottes Johannes Paul II. einer seiner engsten Mitarbeiter zum Nachfolger erwählt wurde, der keinem den
Dialog verweigert.
Hier nochmals der Link ausgeschrieben: http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm – wenn ich irgendwann Ziet habe, werde ich die zusätzlichen und höchst wertvollen Erkenntnisse Nolls einbauen, denn der alte Beitrag ist nur eine schnelle Orientierung, aber müßte erst zu einem großen wissenschaftlichen Kommentar ausgebaut werden. [mehr…]
Hier nochmals der Link ausgeschrieben: http://www.internetpfarre.de/fsspx.htm – wenn ich irgendwann Ziet habe, werde ich die zusätzlichen und höchst wertvollen Erkenntnisse Nolls einbauen, denn der alte Beitrag ist nur eine schnelle Orientierung, aber müßte erst zu einem großen wissenschaftlichen Kommentar ausgebaut werden. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 16:31
Dr. Alexander Pytlik: Logik zeigt sich im Wissenschaftsteil der Homepage
Selten so gelacht wie über die Anwürfe von Irenäus. Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ich mir von
Ihnen eine sinnlose Diskussion über die kanonistische Frage der rechtsgültigen Auflösung der „Priesterbruderschaft
St. Pius X“ aufdrängen lasse. Ich habe klar auf eine gute wissenschaftliche Arbeit von Dr. Raymund Noll
verwiesen, und bevor die hier nicht gelesen wird, fehlt Ihnen und anderen die Basis zur einer sachlichen
Diskussion.
Was das logische Denken betrifft, so möge Herr Irenäus doch nur irgendeinen Logikfehler auf meinen Internetseiten entdecken und vermelden. Der Wissenschaftsteil enthält wohl kaum logische Fehler. Lehrbücher brauche ich schon lange nicht mehr, sondern vielmehr könnte ich gerne ein paar verfassen, insbesondere was kirchenrechtliche und naturrechtliche Themen betrifft. Im übrigen war die Logikvorlesung von Prof. Günter Pöltner erste Klasse, wäre ja wirklich lustig gewesen, wild um sich werfende und piusfanatisch erscheinende kreuz.net-Diskutanten dort mit offenem Mund sitzen zu sehen
Und die übertriebene Reaktion
auf den allgemeinen Einwurf „sedisvakantistischer Propaganda“ spricht Bände … [mehr…]
Was das logische Denken betrifft, so möge Herr Irenäus doch nur irgendeinen Logikfehler auf meinen Internetseiten entdecken und vermelden. Der Wissenschaftsteil enthält wohl kaum logische Fehler. Lehrbücher brauche ich schon lange nicht mehr, sondern vielmehr könnte ich gerne ein paar verfassen, insbesondere was kirchenrechtliche und naturrechtliche Themen betrifft. Im übrigen war die Logikvorlesung von Prof. Günter Pöltner erste Klasse, wäre ja wirklich lustig gewesen, wild um sich werfende und piusfanatisch erscheinende kreuz.net-Diskutanten dort mit offenem Mund sitzen zu sehen
Donnerstag, 27. Oktober 2005 13:11
Dr. Alexander Pytlik: Man lese das Impressum jeder Seite ;-)
Lieber niederländischer Athanasius! Im Gegensatz zu anderen Angeboten besitzt die Seite www.padre.at
die ausdrückliche Sendung und Gutheißung durch den zuständigen regierenden Bischof und kann daher im
Sinne der Anfrage von Herrn Evelin-Gatte als „kanonisch errichtet“ gelten
Der erfahrene Internetnutzer
liest im Impressum nach, so es einen sinnvollen Inhalt hat, was aber hier zweifellos der Fall ist.
Die dem KKK folgenden Inhalte des Webangebotes scheinen Ihnen entgangen zu sein, der erste Punkt der Seite am 8. Dezember 1999 überhaupt war „Argumente für die Wahrheit der katholischen Religion“. Bevor Sie also hier um sich schmeißen, wäre es angebracht, zu lesen.
Wer den Diener Gottes Johannes Paul II. ohne den geringsten Beweis als „papa haereticus“ abstempelt, hat jegliche Diskussionsgrundlage in einem katholischen Diskurs verloren. Niemals hat er den Absolutheistanspruch des katholischen Christentums aufgegeben, aber diese sedisvakantistische Propaganda ist nichts anderes als die Fortsetzug der radikalprogressistischen Propaganda unter anderem Vorzeichen. Deshalb übersehen so manche in extremen Gruppierungen, daß sie in Wirklichkeit den Dienst des Progressismus erfüllen, weil sie Dinge kritisieren, die so nie gesagt und gemeint wurden. Von daher ist es wichtig, als primäre Info-Quellen katholische Webseiten anzuwählen. [mehr…]
Die dem KKK folgenden Inhalte des Webangebotes scheinen Ihnen entgangen zu sein, der erste Punkt der Seite am 8. Dezember 1999 überhaupt war „Argumente für die Wahrheit der katholischen Religion“. Bevor Sie also hier um sich schmeißen, wäre es angebracht, zu lesen.
Wer den Diener Gottes Johannes Paul II. ohne den geringsten Beweis als „papa haereticus“ abstempelt, hat jegliche Diskussionsgrundlage in einem katholischen Diskurs verloren. Niemals hat er den Absolutheistanspruch des katholischen Christentums aufgegeben, aber diese sedisvakantistische Propaganda ist nichts anderes als die Fortsetzug der radikalprogressistischen Propaganda unter anderem Vorzeichen. Deshalb übersehen so manche in extremen Gruppierungen, daß sie in Wirklichkeit den Dienst des Progressismus erfüllen, weil sie Dinge kritisieren, die so nie gesagt und gemeint wurden. Von daher ist es wichtig, als primäre Info-Quellen katholische Webseiten anzuwählen. [mehr…]
Donnerstag, 27. Oktober 2005 07:17
Dr. Alexander Pytlik: Lektüre von „Kirche und Internet“ durchaus hilfreich
S. g. Evelin-Gatte! Sie neigen ein wenig zur ständigen Weiterdrehung des Themas. Der sog. „Priesterbruderschaft
St. Pius X“ geht die konkrete jurisdiktionelle Unterstellung unter den konkreten Petrusnachfolger ab,
es fehlt also der erstgenannte Punkte zur Einordnung als „katholisch“. (Ihre Assisi-Interpretation ist
nicht zutreffend, im KKK findet sich in diese Ihre falsche Interpretationsrichtung nichts.)
Mir ging es beim Ansprechen der von Ihnen verglichenen Gruppen nicht um deren Webseiten, sondern um die Gruppen selbst, von deren kanonischer Existenz mir eben nichts bekannt ist. Was aber Ihren Fragekomplex um „katholische Webseiten“ betrifft, so kann als erster Schritt zur sachlichen Information die Lektüre des Dokumentes „Kirche und Internet“ des Päpstlichen Rates für soziale Kommunikationsmittel empfohlen werden. Hier finden sich unter Nr. 8 und Nr. 11 erste Hinweise. In Nr. 8 heißt es – das paßt ja irrsinnig gut zu mancher Diskussion hier: „Aber es stiftet zumindest Verwirrung, nicht zwischen exzentrischen Interpretationen der Lehre, synkretistischen Frömmigkeitsformen und ideologischer Fürsprache, die das Markenzeichen ‘katholisch’ tragen, und den authentischen Positionen der Kirche zu unterscheiden. Wir machen weiter unten einen Vorschlag für einen Lösungsansatz in dieser Frage.“ [mehr…]
Mir ging es beim Ansprechen der von Ihnen verglichenen Gruppen nicht um deren Webseiten, sondern um die Gruppen selbst, von deren kanonischer Existenz mir eben nichts bekannt ist. Was aber Ihren Fragekomplex um „katholische Webseiten“ betrifft, so kann als erster Schritt zur sachlichen Information die Lektüre des Dokumentes „Kirche und Internet“ des Päpstlichen Rates für soziale Kommunikationsmittel empfohlen werden. Hier finden sich unter Nr. 8 und Nr. 11 erste Hinweise. In Nr. 8 heißt es – das paßt ja irrsinnig gut zu mancher Diskussion hier: „Aber es stiftet zumindest Verwirrung, nicht zwischen exzentrischen Interpretationen der Lehre, synkretistischen Frömmigkeitsformen und ideologischer Fürsprache, die das Markenzeichen ‘katholisch’ tragen, und den authentischen Positionen der Kirche zu unterscheiden. Wir machen weiter unten einen Vorschlag für einen Lösungsansatz in dieser Frage.“ [mehr…]
Mittwoch, 26. Oktober 2005 23:32
Dr. Alexander Pytlik: Nur, was im kanonischen Bereich existiert
Ähnlich wie im Falle der „Priesterbruderschaft St. Pius X“ existieren meines Wissens weder „www.we-are-church.org/at“
noch „www.partenia.org“ (als Realdiözese) im kanonischen Bereich. Daher erübrigt sich eine Antwort.
Inhaltlich bemißt sich die Katholizität ausschließlich an den u. a. im Katechismus der Katholischen
Kirche enthaltenen Aussagen zur Glaubens- und Sittenlehre.
Falls Sie es noch nicht wüßten: katholisch sein heißt, geeint zu leben unter demselben Papst, im Bekenntnis desselben katholischen Glaubens und in der Feier derselben sieben Sakramente. Wer das bejaht, ist „gleich“ katholisch. So einfach ist die Geschichte. Gute Nachtruhe! [mehr…]
Falls Sie es noch nicht wüßten: katholisch sein heißt, geeint zu leben unter demselben Papst, im Bekenntnis desselben katholischen Glaubens und in der Feier derselben sieben Sakramente. Wer das bejaht, ist „gleich“ katholisch. So einfach ist die Geschichte. Gute Nachtruhe! [mehr…]
Mittwoch, 26. Oktober 2005 16:55
Dr. Alexander Pytlik: Eindrücke täusche – und Fortsetzung zum Thema „Themaverfehlung“
Ihr Eindruck bringt mich zum Lachen. Sollte ich im Vorzimmer eines Bischofs sein, so können Sie dies
auf meiner Homepage nachlesen. Und Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ich mich über die Anonymität
von kreuz.net oder über kreuz.net selbst ärgere. Diese Gemütszustände überlasse ich schon jenen unreifen
Einsendern, deren Beiträge an Einseitigkeit kaum zu überbieten sind.
Und Herrn Evelin-Gatte wollte ich noch sagen: es ging um unterschiedliche Nachrichtendienste und nicht um „Erzbischof Haas“ oder „SJM“. Diese Ihre abschließende Themaverfehlung läßt mich fragen: sind Sie auch noch im alten und gescheiterten Lagerdenken gefangen? Kennen auch Sie nur Schubladen, in die alle eingeordnet werden? Dann aber erkennen Sie Plus und Minus auf ganz anderen Bewertungsebenen nicht mehr, die zur versuchten Erkenntnis der Gesamtwirklichkeit gehören. Es wäre ja nichts Überraschendes, daß sich manche fanatische Anhänger der Piusbruderschaft nur mit Teilwahrheiten begnügen. [mehr…]
Und Herrn Evelin-Gatte wollte ich noch sagen: es ging um unterschiedliche Nachrichtendienste und nicht um „Erzbischof Haas“ oder „SJM“. Diese Ihre abschließende Themaverfehlung läßt mich fragen: sind Sie auch noch im alten und gescheiterten Lagerdenken gefangen? Kennen auch Sie nur Schubladen, in die alle eingeordnet werden? Dann aber erkennen Sie Plus und Minus auf ganz anderen Bewertungsebenen nicht mehr, die zur versuchten Erkenntnis der Gesamtwirklichkeit gehören. Es wäre ja nichts Überraschendes, daß sich manche fanatische Anhänger der Piusbruderschaft nur mit Teilwahrheiten begnügen. [mehr…]
Mittwoch, 26. Oktober 2005 15:04
Dr. Alexander Pytlik: Themaverfehlung, und zwar mehrfach
S. g. Evelin-Gatte! Im Internet ist alles möglich, auch kreuz.net – so einfach ist das. Nur für die
katholische Sache im authentischen Sinne, ob es für diese etwas bringt, steht auf einem anderen Papier.
Es bleibt dabei: die populistische Anonymität hier wird oft mißbraucht, und von daher sind alle Beiträge
wertlos, sogar dieser hiermit geposteter, denn kein Mensch weiß, ob es sich wirklich um den Poster handelt
oder um wen ganz anderen. Schlimm wird es eben, wenn sich eine feige Anonymität mit mangelndem Wissen
und mit unsachlicher Beurteilung koppelt.
Und Sie machen noch einen ganz entscheidenden Bewertungsfehler. Sie schließen von vorneherein aus, daß es Seitenbetreiber gibt, wie es im Falle von stjosef.at zweifellos der Fall ist, denen es um die Wahrheit des Glaubens und der Sitten geht. Es gibt daher keine künstlich gesteckten Grenzen, ganz abgesehen davon, daß die von Ihnen genannte Ideologie „Papalismus“ (-ismus!) sicher nicht die Richtschnur der Wahrheitserkenntnis auf den genannten Seiten ist. Sollten Sie aber konkrete Inhalte der Glaubens- und Sittenlehre gemäß gültigem Katechismus der Katholischen Kirche ablehnen, so wären Sie leider nicht katholisch (mit „Papalismus“ hat das gar nichts zu tun).
Ihr an der Priesterbruderschaft St. Pius X (die keinerlei Gehorsam gegenüber ihren „Mitgliedern“ beanspruchen kann, da sie keine jurisdiktionelle Sendung besitzt) orientierter Papst- und Rom-Kritizismus ist derart überzogen, daß Sie einmal länger in sich gehen und lernen sollten, zwis… [mehr…]
Und Sie machen noch einen ganz entscheidenden Bewertungsfehler. Sie schließen von vorneherein aus, daß es Seitenbetreiber gibt, wie es im Falle von stjosef.at zweifellos der Fall ist, denen es um die Wahrheit des Glaubens und der Sitten geht. Es gibt daher keine künstlich gesteckten Grenzen, ganz abgesehen davon, daß die von Ihnen genannte Ideologie „Papalismus“ (-ismus!) sicher nicht die Richtschnur der Wahrheitserkenntnis auf den genannten Seiten ist. Sollten Sie aber konkrete Inhalte der Glaubens- und Sittenlehre gemäß gültigem Katechismus der Katholischen Kirche ablehnen, so wären Sie leider nicht katholisch (mit „Papalismus“ hat das gar nichts zu tun).
Ihr an der Priesterbruderschaft St. Pius X (die keinerlei Gehorsam gegenüber ihren „Mitgliedern“ beanspruchen kann, da sie keine jurisdiktionelle Sendung besitzt) orientierter Papst- und Rom-Kritizismus ist derart überzogen, daß Sie einmal länger in sich gehen und lernen sollten, zwis… [mehr…]
Mittwoch, 26. Oktober 2005 08:08
Dr. Alexander Pytlik: Medien bleiben unersetzliche Verkündigungsmittel
Hallo Sulpicius! Da müßten Sie schon konkreter werden. Ich sah und sehe keinerlei Anlaß, die Verkündigung
des katholischen Glaubens via Internet und Fernsehen einzustellen, ganz im Gegenteil. Ganz abgesehen davon,
daß derartige anonyme „Ratschläge“ keine große Ausdruckskraft besitzen – Sie könnten mir ja persönlich
schreiben, und zwar unter Ihrem Realnamen. Die nächste Fernsehsendung wird übrigens am 25. November
2005 nachmittags ausgestrahlt, die genaue Vorankündigung wird in meinem Blogbuch nachlesbar sein.
Und Ignatius muß enttäuscht werden: so lange in derart mißlungener Form authentische Leute wie ein Dr. Spindelböck angegriffen werden, werden sich auch jene, die das kritisieren, nicht „schleichen“. Auch ist es wirklich kurzsichtig, im deutschen Sprachraum weiterhin von nur zwei interessanten Nachrichtendiensten auszugehen, die angeblich gegeneinander kämpfen. [mehr…]
Und Ignatius muß enttäuscht werden: so lange in derart mißlungener Form authentische Leute wie ein Dr. Spindelböck angegriffen werden, werden sich auch jene, die das kritisieren, nicht „schleichen“. Auch ist es wirklich kurzsichtig, im deutschen Sprachraum weiterhin von nur zwei interessanten Nachrichtendiensten auszugehen, die angeblich gegeneinander kämpfen. [mehr…]
Dienstag, 25. Oktober 2005 22:44
Dr. Alexander Pytlik: Weiterbildung ist gefordert, nicht billige Propaganda
Natürlich war die Aufhebung der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ rechtens. U. a. dazu sollte jeder,
der am neuesten Stand sein möchte, die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Raymund Noll, Der Fall Lefebvre.
Eine systematische und kirchenrechtliche Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach
der Gültigkeit der Bischofsweihen vom 30.6.1988 aus dem Jahre 2002 lesen oder gelesen haben. Und die
Propaganda gegen Campos ist so durchsichtig, daß sich jeder Kommentar erübrigt. Dort lebt der lateinische
Ritus in voller Übereinstimmung mit dem regierenden Nachfolger des hl. Petrus. Wer diese Gemeinschaft
nicht will, ist nicht katholisch.
Und unter den wichtigen Informationsquellen wurden von den lieben Diskutanten vor allem noch Radio Vatikan und ZENIT vergesssen und viele andere. Das wäre ja schade, würde es im Netz nur zwei (deutschsprachige) Anbieter geben. Im übrigen scheiden unter den seriösen jene, die nicht zu ihren Artikeln und Kommentaren mit erkennbarem und existentem Namen stehen, automatisch aus. Das Gegeneinanderaufrechnen von somit Unvergleichbarem mit den Steigerungsformen „katholischer als“ ist wirklich mehr als lächerlich. [mehr…]
Und unter den wichtigen Informationsquellen wurden von den lieben Diskutanten vor allem noch Radio Vatikan und ZENIT vergesssen und viele andere. Das wäre ja schade, würde es im Netz nur zwei (deutschsprachige) Anbieter geben. Im übrigen scheiden unter den seriösen jene, die nicht zu ihren Artikeln und Kommentaren mit erkennbarem und existentem Namen stehen, automatisch aus. Das Gegeneinanderaufrechnen von somit Unvergleichbarem mit den Steigerungsformen „katholischer als“ ist wirklich mehr als lächerlich. [mehr…]
Dienstag, 25. Oktober 2005 20:58
Dr. Alexander Pytlik: Weitere Diskussion zeigt, was bei kreuz.net fehlt
Hallo Irenäus! Sie waren nicht gemeint. Gemeint war der „anonyme“ Autor des obigen Beitrages. Aus welcher
Diözese und Ecke diese obige „Kritik“ kommt, ist ziemlich leicht zu erraten. Mittlerweile wird ja dem
aufmerksamen Beobachter aufgefallen sein, von welcher Einseitigkeit die Einsendungen zum Fall St. Pölten
oder zu Personen, die nicht in den dortigen Skandal verwickelt waren, getragen waren und sind, was die
Glaubwürdigkeit des anonmyen Portals kreuz.net nicht besonders erhöht hat, um es ganz milde auszudrücken
…
Dies da oben ist nicht „leise Kritik“, sondern genau jenes Defizit, das kreuz.net und einige seiner Leser haben: anstatt konstruktiv die kritische Linie des absolut gelungenen Kommentars Dr. Spindelböcks aufzunehmen und weitere Ergänzungen zu machen – z. B. aus der Sicht eines Beobachters, der dort gewesen ist, oder mit Hilfe des unten verlinkten Standardkommentars – wird die berechtigte, gerecht formulierte und aufbauende Kritik Dr. Spindelböcks einfachhin verworfen. Und genau diese Haltung dient der Kirche und ihrem Gemeinwohl nicht.
Meine klare Haltung zur im kanonischen Bereich derzeit nicht existenten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ bleibt bestehen. Im übrigen müssen katholische Geistliche nicht wegen „offizieller kirchenamtlicher Funktionen“ wachsam sein, sondern daß sie nicht von Grüppchen (aus welchem „Lager“ auch immer) vereinnahmt werden, die in Wirklichkeit kontraproduktiv agieren. Eines wird immer klarer: eine Koalition mit „Ver-rückten“ macht kei… [mehr…]
Dies da oben ist nicht „leise Kritik“, sondern genau jenes Defizit, das kreuz.net und einige seiner Leser haben: anstatt konstruktiv die kritische Linie des absolut gelungenen Kommentars Dr. Spindelböcks aufzunehmen und weitere Ergänzungen zu machen – z. B. aus der Sicht eines Beobachters, der dort gewesen ist, oder mit Hilfe des unten verlinkten Standardkommentars – wird die berechtigte, gerecht formulierte und aufbauende Kritik Dr. Spindelböcks einfachhin verworfen. Und genau diese Haltung dient der Kirche und ihrem Gemeinwohl nicht.
Meine klare Haltung zur im kanonischen Bereich derzeit nicht existenten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ bleibt bestehen. Im übrigen müssen katholische Geistliche nicht wegen „offizieller kirchenamtlicher Funktionen“ wachsam sein, sondern daß sie nicht von Grüppchen (aus welchem „Lager“ auch immer) vereinnahmt werden, die in Wirklichkeit kontraproduktiv agieren. Eines wird immer klarer: eine Koalition mit „Ver-rückten“ macht kei… [mehr…]
Dienstag, 25. Oktober 2005 18:17
Dr. Alexander Pytlik: Kritik am Kommentar Dr. Spindelböcks geht völlig ins Leere
Nach der nochmaligen Lektüre des Originalkommentars Hw. Dr. habil. Josef Spindelböcks unter dem Titel
‘Jugendkirche’ ? ein Projekt mit Zukunft? kann ich nur meiner Verwunderung Ausdruck verleihen angesichts
der völlig verfehlten und von lächerlichem Neid getragenen anonymen Kritik an der klaren Hinterfragung
des Projektes durch Dr. Spindelböck. Der Abschluß des gerechten und gelungenen Kommentars – denn nur
konstruktive Beiträge helfen der Kirche! – ist deutlich genung: „Das Projekt ?Jugendkirche? in der Erzdiözese
Wien muss ? trotz aller Begeisterung, die momentan bei vielen, auch beim hwst. Herrn Kardinal gegeben
ist ? seine geistliche Fruchtbarkeit erst erweisen. Es wäre zu hoffen, dass nicht jene Recht behalten,
die dem Projekt bereits jetzt mangelnde Rückbindung an die kirchliche Lehre (z.B. in der Sexualmoral)
und die liturgische Ordnung der Kirche vorwerfen. Ganz von der Hand zu weisen sind solche Bedenken leider
nicht, wenn man den Kontext der ?Katholischen Jugend? kennt, die das Projekt trägt.“
Eine thematische Ergänzung könnte dieser mein Kommentar vom 13. Jänner 2005 sein, der hier oder hiererreichbar sein müßte. [mehr…]
Eine thematische Ergänzung könnte dieser mein Kommentar vom 13. Jänner 2005 sein, der hier oder hiererreichbar sein müßte. [mehr…]
Donnerstag, 22. September 2005 19:56
Dr. Alexander Pytlik: Abschließende Grüße an die lieben Paparazzi (harhar)
Meine abschließende Meldung über den Diener Gottes (= weil zur Seligsprechung vorgesehen!) Johannes
Paul II. wurde abgezwackt, ich setze also fort: The first 15 years of his pontificate he took breaks to
go skiing, and the miracle about that was the Italian paparazzi actually left him alone on the slopes.
Von dieser Stelle aus noch rasch viele Grüße an die Paparazzi des „13.“ und etwaiger „Artverwandter“
bei kreuz.net, sei es im Forum (eher anzunehmen), sei es in der Redaktion (weniger anzunehmen)
(harharhar,
da muß ich jetzt laut lachen.)
„He has been a terrific sportsman“, said George Weigel, author of a biography of John Paul. „As a young man he was a very active soccer player, a skier, a hiker. As a young priest he became very involved in a ministry to university students built around hiking, skiing and kayaking.“ „Pius XI as a priest was a very famous mountaineer, that’s probably the most recent example“, Weigel said of the early 20th century pontiff when asked to name another athletic pope. „And Saint Peter (HERE HE COMES!)] was a fisherman.“ „John Paul II was the pope who chose sports, with all the valor that it represents, as one of the principal vehicles of dialogue with humanity and particularly with youths“, Franco Carraro, the Italian soccer federation president, said Saturday. „Children and sportsmen all over the world, in these 27 years, have had respect and an absolutely extraordinary love for John Paul II“, Carraro said. „[kursiv]There is no doubt that his memory will re… [mehr…]
„He has been a terrific sportsman“, said George Weigel, author of a biography of John Paul. „As a young man he was a very active soccer player, a skier, a hiker. As a young priest he became very involved in a ministry to university students built around hiking, skiing and kayaking.“ „Pius XI as a priest was a very famous mountaineer, that’s probably the most recent example“, Weigel said of the early 20th century pontiff when asked to name another athletic pope. „And Saint Peter (HERE HE COMES!)] was a fisherman.“ „John Paul II was the pope who chose sports, with all the valor that it represents, as one of the principal vehicles of dialogue with humanity and particularly with youths“, Franco Carraro, the Italian soccer federation president, said Saturday. „Children and sportsmen all over the world, in these 27 years, have had respect and an absolutely extraordinary love for John Paul II“, Carraro said. „[kursiv]There is no doubt that his memory will re… [mehr…]
Donnerstag, 22. September 2005 16:52
Dr. Alexander Pytlik: Diener Gottes Johannes Paul II.
Auch wenn es hier Poster gibt, die dem verstorbenen Papst noch nicht die notwendige Wertschätzung entgegenbringen,
sei mir erlaubt, ihn noch ein wenig in diese Diskussion einzubeziehen. Aus einem der vielen Sportartikel,
die über ihn erschienen sind, möchte ich ein paar am 3. April 2005 erschienene Zeilen einbringen, zunächst
den Überschriftteil: Pope John Paul II: 1920 – 2005. Pope as sportsman loved to ski, swim. As a young
priest, John Paul’s ministries incorporated physical activity to draw people together and teach teamwork.
Und es geht flott weiter: Pope John Paul II was an avid sportsman and perhaps the most athletic pontiff in history. From his days as „Lolek the Goalie“ to numerous hiking and kayaking trips for spiritual gatherings, the pope always found time to satisfy his love for the outdoors. When he wasn’t playing soccer, „Lolek“ – his nickname – would take daring swims in the flooded Skawa River with his boyhood friend Jerzy Kluger during the warmer months. In the winter, the future pontiff played ice hockey on the Skawa’s frozen surface and went skiing. The pope stopped skiing several years ago, but Kluger said he was still swimming in the pool at Castel Gandolfo as late as August 2002. Weigel said the pope had a swimming pool built at his summer residence at Castel Gandolfo during the first summer of his papacy. „The story goes that he justified it by saying it was cheaper than building a new conclave,“ he said. „The first 15 years of his pontificate he took breaks to go skiing, an… [mehr…]
Und es geht flott weiter: Pope John Paul II was an avid sportsman and perhaps the most athletic pontiff in history. From his days as „Lolek the Goalie“ to numerous hiking and kayaking trips for spiritual gatherings, the pope always found time to satisfy his love for the outdoors. When he wasn’t playing soccer, „Lolek“ – his nickname – would take daring swims in the flooded Skawa River with his boyhood friend Jerzy Kluger during the warmer months. In the winter, the future pontiff played ice hockey on the Skawa’s frozen surface and went skiing. The pope stopped skiing several years ago, but Kluger said he was still swimming in the pool at Castel Gandolfo as late as August 2002. Weigel said the pope had a swimming pool built at his summer residence at Castel Gandolfo during the first summer of his papacy. „The story goes that he justified it by saying it was cheaper than building a new conclave,“ he said. „The first 15 years of his pontificate he took breaks to go skiing, an… [mehr…]
Mittwoch, 21. September 2005 23:07
Dr. Alexander Pytlik: Wir können die Diskussion gerne von vorne beginnen
S. g. Evelino!
Immer noch kein Argument gegen das sittlich einwandfreie Sportschwimmen von Klerikern? Langsam wird es fad, von Ihnen immer dieselbe Leier zu hören. Bisher hat hier niemand nur ein Gegenargument gebracht, daß bei so manchem Poster bisher eine unkatholische verkappte Leib- und Sportfeindlichkeit durch ein selbstgewähltes an vergangenen Zeiten gebundenes Korsett versteckt wird.
Wenn Sie darin also ein echtes Problem sehen, dann ist Ihnen nur schwer zu helfen, weil Sie dann dazu tendieren werden, aus Nichtigkeiten Elefanten und aus Normalem Sünde zu machen. Dies aber kann kein gesunder Weg sein. Allerdings verwunderte mich dies bei manchen Anhängern der im kanonischen Bereich nicht existenten und zu keinerlei Gehorsamsanspruch legitimierten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ nicht, die noch vor der Lehre der Kirche von einer angeblichen „Lehre der FSSPX“ schrieben (siehe unten). Immerhin hat ja Ihre Gattin die Badehose „approbiert“
Und Bischof Mixa hat auch klar gesagt, daß er kein Problem damit hätte, ins Freibad schwimmen
zu gehen, sodaß Ihr herziges Festbeißen dreifach komisch wirkt.
Herzlichen Gruß. [mehr…]
Immer noch kein Argument gegen das sittlich einwandfreie Sportschwimmen von Klerikern? Langsam wird es fad, von Ihnen immer dieselbe Leier zu hören. Bisher hat hier niemand nur ein Gegenargument gebracht, daß bei so manchem Poster bisher eine unkatholische verkappte Leib- und Sportfeindlichkeit durch ein selbstgewähltes an vergangenen Zeiten gebundenes Korsett versteckt wird.
Wenn Sie darin also ein echtes Problem sehen, dann ist Ihnen nur schwer zu helfen, weil Sie dann dazu tendieren werden, aus Nichtigkeiten Elefanten und aus Normalem Sünde zu machen. Dies aber kann kein gesunder Weg sein. Allerdings verwunderte mich dies bei manchen Anhängern der im kanonischen Bereich nicht existenten und zu keinerlei Gehorsamsanspruch legitimierten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ nicht, die noch vor der Lehre der Kirche von einer angeblichen „Lehre der FSSPX“ schrieben (siehe unten). Immerhin hat ja Ihre Gattin die Badehose „approbiert“
Herzlichen Gruß. [mehr…]
Mittwoch, 21. September 2005 14:09
Dr. Alexander Pytlik: Noch zwei Linkverbindungen ;-)
Für alle Diskussionsteilnehmer, denen noch nicht oder schon langweilig ist, hier noch zwei mit dem oben
verkürzt berichtenden Artikel zusammenhängende Linkverbindungen:
1. Gelungener feierliche Frauendreißigerschluß in St. Marien Buchenhüll bei Eichstätt mit Sr. Exz. Dr. Dr. Klaus Küng aus St. Pölten unter massiver Beteiligung und bei strahlendem Sonnenschein
2. Ein älterer humorvoller Eintrag vom 31. Januar 2005 mit einem durchaus diskussionwürdigen Werbefilmchen, nicht unbedingt ganz verwandt mit dem oben diskutierten Originalartikel, und zwar unter dem Thema DAS KEUSCHESTE COKE SEIT ERSCHAFFUNG ADAMS – EIN WERBEFILMCHEN FÜR PRIESTERTUM UND SPORT, ODER? ;-)
Gottes Segen allen, die sich noch ein wenig Humor bewahrt haben! [mehr…]
1. Gelungener feierliche Frauendreißigerschluß in St. Marien Buchenhüll bei Eichstätt mit Sr. Exz. Dr. Dr. Klaus Küng aus St. Pölten unter massiver Beteiligung und bei strahlendem Sonnenschein
2. Ein älterer humorvoller Eintrag vom 31. Januar 2005 mit einem durchaus diskussionwürdigen Werbefilmchen, nicht unbedingt ganz verwandt mit dem oben diskutierten Originalartikel, und zwar unter dem Thema DAS KEUSCHESTE COKE SEIT ERSCHAFFUNG ADAMS – EIN WERBEFILMCHEN FÜR PRIESTERTUM UND SPORT, ODER? ;-)
Gottes Segen allen, die sich noch ein wenig Humor bewahrt haben! [mehr…]
Dienstag, 20. September 2005 16:39
Dr. Alexander Pytlik: Freue mich über kurzfristige Zunahme der Sachlichkeit
Hallo Marcel! Vielen Dank für Ihre interessanten Ausführungen. So stelle ich mir im großen und ganzen
Sachlichkeit vor. Es wäre schön, würde das Forum von kreuz.net immer getragen sein von klar erkennbaren
Informationen, um diskutieren zu können. Nehmen Sie aber zur Kenntnis, daß jeder Mensch einen begrenzten
Erfahrungshorizont hat, weshalb der Priester z. B. auf der Kanzel nicht seine Erfahrungen verkünden soll,
sondern die Glaubens- und Sittenlehre, maximal anhand guter Beispiele, die aus der persönlichen Erfahrung
kommen können, aber nicht müssen.
Auch die unterschiedlichen Fachherkünfte ergeben unterschiedliche Fachmeinungen. Wenn ich Ihnen sage, daß ich schon mehrere äußerst diffizile Mobbingprozesse begleitet habe, dann haben Sie das zur Kenntnis zu nehmen. Recht bahnt sich seinen Weg, aber oft langsam.
Was das „öffentliche Aufdecken pseudonymer Autoren“ betrifft, gebe ich Ihnen im Grundsatz recht. Ebenso liegen Sie ganz richtig, daß ich kein Webdesigner bin und mir die Zeit fehlt, mir hier neue Techniken der Verhinderung von „Augenkrebs“ anzueignen
Was die Anonymität der kreuz.net-Redaktion betrifft, bin ich weiterhin absolut der Überzeugung, daß dies auf keine Kuhhaut geht und letztlich auch ein Grund sein wird, warum kreuz.net nie wirklich überzeugen wird können. [mehr…]
Auch die unterschiedlichen Fachherkünfte ergeben unterschiedliche Fachmeinungen. Wenn ich Ihnen sage, daß ich schon mehrere äußerst diffizile Mobbingprozesse begleitet habe, dann haben Sie das zur Kenntnis zu nehmen. Recht bahnt sich seinen Weg, aber oft langsam.
Was das „öffentliche Aufdecken pseudonymer Autoren“ betrifft, gebe ich Ihnen im Grundsatz recht. Ebenso liegen Sie ganz richtig, daß ich kein Webdesigner bin und mir die Zeit fehlt, mir hier neue Techniken der Verhinderung von „Augenkrebs“ anzueignen
Was die Anonymität der kreuz.net-Redaktion betrifft, bin ich weiterhin absolut der Überzeugung, daß dies auf keine Kuhhaut geht und letztlich auch ein Grund sein wird, warum kreuz.net nie wirklich überzeugen wird können. [mehr…]
Dienstag, 20. September 2005 11:59
Dr. Alexander Pytlik: Die Märchenerzähler
Tja, wer hat da keine Ahnung von Technik und Internet? Server und Domains sind heute extrem günstig zu
haben, z. B. um einen Euro pro Monat usw. – im Gegensatz zur damals viel diskutierten Homepage Finanzminister
Grassers haben meine Seiten vergleichsweise nichts gekostet, denn heute kann sich das sogar ein Sozialhilfe-Empfänger
leisten. Es wäre wünschenswert, wenn meine Seiten auch kirchliche Gelder haben könnte, aber dem war
nie so. Wichtiger ist mir die Sendung durch den eigenen Inkardinationsbischof.
Im übrigen habe ich bereits Mobbingprozesse begleitet, auch gegen einen ganzen Staat. Wenn Unrecht geschieht, gibt es Rechtsordnungen. Daher bleibe ich dabei: Anonymität rechtfertigt sich sehr selten.
Und betreffend heilige Messe brauchen Sie mir nichts zu erzählen: hier in Eichstätt gibt es den alten und neuen lateinischen Ritus. Und wir haben mit dem St. Pöltener Bischof Dr. Dr. Klaus Küng den Frauendreißiger im Sinne des Jahres der Heiligen Messe wunderbar abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand das Allerheiligste Sakrament des Altares. Es gibt eben keinen Monopolanspruch auf Tradition für eine einzige, noch dazu derzeit nicht im kanonischen Bereich existente Gruppe. [mehr…]
Im übrigen habe ich bereits Mobbingprozesse begleitet, auch gegen einen ganzen Staat. Wenn Unrecht geschieht, gibt es Rechtsordnungen. Daher bleibe ich dabei: Anonymität rechtfertigt sich sehr selten.
Und betreffend heilige Messe brauchen Sie mir nichts zu erzählen: hier in Eichstätt gibt es den alten und neuen lateinischen Ritus. Und wir haben mit dem St. Pöltener Bischof Dr. Dr. Klaus Küng den Frauendreißiger im Sinne des Jahres der Heiligen Messe wunderbar abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand das Allerheiligste Sakrament des Altares. Es gibt eben keinen Monopolanspruch auf Tradition für eine einzige, noch dazu derzeit nicht im kanonischen Bereich existente Gruppe. [mehr…]
Montag, 19. September 2005 22:57
Dr. Alexander Pytlik: Vergessener Linkverweis
Nachtrag wegen vergessenen Linkverweises und wegen Abzwackung: wer diesen schon über Jahre im Netz befindlichen Beitrag als „V2-Ideologie“ abwertet und so in Wirklichkeit als gesund bewirbt, hat die Fürsprache Mariens und des Dieners Gottes Johannes Pauls II. bitter nötig. Es freut mich immer wieder, wenn ganze Familien sich von der Priesterbruderschaft (= ohne jede Jurisdiktion und ohne Gehorsamsrecht) abwenden und in den Schoß der wahren Kirche zurückkehren, die da nur sein kann, wo der wahre Papst (derzeit Benedikt XVI.) regiert. Z. B. wurde einer 10köpfigen Familie in Kanada bald klar, daß bei manchen Priester der Piusbruderschaft etwas faul sein muß. So, wenn einer bei der Predigt verkündete, er wüßte genau, was Adam und Eva angehabt hätten und könne daher definieren, daß für Mädchen die Ärmel des Hemdes unbedingt über den Ellbogen hinausreichen müssen, widrigenfalls Sünde vorliege usw. – tja, mit solchem weltfremden Kleidungsunsinn erreicht man nur noch wenige Seelen. Und genau das ist es: die Piusbruderschaft lebt von der ständigen Ebenenverwechslung und gerät schließlich in den totalen Widerspruch, da sie dann plötzlich doch (nach eigener Anhängerterminologie definierte) NOM-Priester (!) in ihren Reihen akzeptiert, wenn diese nur schön FSSPX-fanatisch tun und alle anderen päpstlich anerkannten Traditionsgruppen „brav ignorieren“ … wie lächerlich, diese Einbahnstraße der FSSPX, ganz zu schweigen von den sedisvakantistischen Splittergruppen … [mehr…]
Montag, 19. September 2005 22:28
Dr. Alexander Pytlik: Piusbruderschaft als Einbahnstraße ohne (!) Jurisdiktion, welcher Mangel!
Es ist grotesk, daß hier ausgerechnet Poster, die sich freiwillig Bischöfen und Priester unterstellen,
welche keine Jurisdiktion besitzen und daher auch keinerlei Gehorsam beanspruchen können, über den zu
Recht für eine rasche Seligsprechung vorgesehenen Johannes Paul II. zu Gerichte sitzen. Der Diener Gottes
Johannes Paul II. lächelt über Euch und Eure Verhärtung milde, er tritt für Euch ein, aber Ihr müßt
Eure Herzen für die unsichtbaren Gnaden öffnen, die bei jeder gültigen Heiligen Messe – egal in welchem
katholischen Ritus, auch egal, ob neu oder alt, was den lateinischen Ritus betrifft – fließen. Wer anderes
behauptet, ist bekanntlich nicht nur Häretiker, sondern gleichzeitig Sedisvakantist im Vollsinn. Ebenso
ist klarer Sedisvakantist, wer das XXI. Ökumenisches Konzil nicht als Konzil bezeichnet, hat dieses immerhin
die dogmatische Sicherheit erbracht, daß die Bischofsweihe ein eigener sakramentaler Weihegrad ist (jaja,
„aber beten wir schön brav nach, daß es nichts Dogmatisches gab am II. Vatikanum – da kennt sich eben
Dr. theol. habil. Josef Spindelböck doch besser aus als die so denkenden Vorposter).
Wer [link]diesen schon über Jahre im Netz befindlichen Beitrag[link] als „V2-Ideologie“ abwertet und so in Wirklichkeit als gesund bewirbt, hat die Fürsprache Mariens und des Dieners Gottes Johannes Pauls II. bitter nötig. Es freut mich immer wieder, wenn ganze Familien sich von der Priesterbruderschaft (= ohne jede Jurisdiktion und ohne Gehorsamsrecht) abwenden und in… [mehr…]
Wer [link]diesen schon über Jahre im Netz befindlichen Beitrag[link] als „V2-Ideologie“ abwertet und so in Wirklichkeit als gesund bewirbt, hat die Fürsprache Mariens und des Dieners Gottes Johannes Pauls II. bitter nötig. Es freut mich immer wieder, wenn ganze Familien sich von der Priesterbruderschaft (= ohne jede Jurisdiktion und ohne Gehorsamsrecht) abwenden und in… [mehr…]
Montag, 19. September 2005 16:18
Dr. Alexander Pytlik: Abschließende Fortsetzung der Abzwackung: Scheinparadies Piusbruderschaft
Piusbruderschaft und 24stündiges Soutanetragen sind weder eine Garantie gegen versteckte Perversionen
noch gegen unentdeckte psychische Krankheiten. Offenbar haben hier sich besonders „recht(s)gläubig“ gebende
1930-Spezial-Puritaner noch kaum etwas über den Sündenfall und seine Folgen vernommen. Und psychologische
Erkenntnisse scheinen denselben auch besonders fremd zu sein. Tja, es wird Zeit, daß einige der Poster
wieder von ihrer bald zusammenbrechenden Pius-Scheinwelt in die Wirklichkeit heimkehren, in der sie vor
Gottes Antlitz zu bestehen hätten. Und: wird die Heilsrelevanz des Begriffes der Inkulturation so manchen
hier für immer verborgen bleiben?
Und noch eines: es ist gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit, wenn Sie den Kampf vieler Priester in den regulären Reihen des Katholischen Klerus komplett übersehen und stattdessen als Alternative (außerhalb des kanonischen Bereiches!!!) das Scheinparadies der Piusbruderschaft anbieten, wo im klinisch-geschützten Bereich in bedenklich verengender Weise ausgebildet wird und so der eigentliche Kampf des Weltpriesters im Heute komplett ausgeblendet erscheint. 2005 grüßt 1930, viel Spaß beim Versuch, doch noch im Heute zu landen.
Und: das II. Vatikanische Konzil ist das XXI. Ökumenische Konzil der wahren Katholischen Kirche. Wenn Sie das nicht anerkennen, haben Sie jeden Anspruch auf Katholizität verspielt. Überprüfen Sie einmal Ihre gesamte Terminologie. Es hilft der sachlichen Diskussion nicht, wenn nur noch lieblose Kürzel w… [mehr…]
Und noch eines: es ist gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit, wenn Sie den Kampf vieler Priester in den regulären Reihen des Katholischen Klerus komplett übersehen und stattdessen als Alternative (außerhalb des kanonischen Bereiches!!!) das Scheinparadies der Piusbruderschaft anbieten, wo im klinisch-geschützten Bereich in bedenklich verengender Weise ausgebildet wird und so der eigentliche Kampf des Weltpriesters im Heute komplett ausgeblendet erscheint. 2005 grüßt 1930, viel Spaß beim Versuch, doch noch im Heute zu landen.
Und: das II. Vatikanische Konzil ist das XXI. Ökumenische Konzil der wahren Katholischen Kirche. Wenn Sie das nicht anerkennen, haben Sie jeden Anspruch auf Katholizität verspielt. Überprüfen Sie einmal Ihre gesamte Terminologie. Es hilft der sachlichen Diskussion nicht, wenn nur noch lieblose Kürzel w… [mehr…]
Montag, 19. September 2005 15:06
Dr. Alexander Pytlik: Gratulation an catholicus: Konsequenz gegen Pius-X-Inkonsequenz
Ich kann catholicus, nämlich Dr. theol. habil. Spindelböck, absolut verstehen und bedaure seinen Abschied,
da er mit Klarheit die Inkonsequenz der fanatischen Piusbruderschaftsanhänger-Haltung mit ihren lieblos-häresienahen
Begriffen (z. B. der Unbegriff „V-2-Kirche“ …) aufgezeigt hat. Und eines ist klar: anonymer Katholizismus,
wie er von manchen Vorpostern zu Unrecht beansprucht wird, ist kein bekennender Katholizismus. Adelt beim
anonymen kreuz.net also tatsächlich das Diskutieren einen Unfug, wie ein Vorposter meinte? Kann sein,
muß aber nicht sein, und die Diskussion unterhalb dieses verkürzten Beitrages kann ich nur als einzigen
großen Scherz ansehen, als gute und schlechte Unterhaltung vor allem für „Außenstehende“, die sich
an den Kopf greifen, wie wenig hier einige Poster im Leben zu stehen scheinen und welche Probleme (!)
so manche künstlich-skrupulöse Seelen wälzen.
Der bis jetzt von den 24Stunden-Soutane-Dogmatikern immer noch nicht definierte Diskussionsgegenstand ist (sic!) nichts anderes als erheiternd. Noch erheiternder und erhellender ist es aber, wenn hier vor absichtlicher Naivität offenbar strotzende Seelen wirklich meinen, daß die Mitgliedschaft bei der im kanonischen Bereich inexistenten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ und das 24stündige Tragen einer Soutane eine paradiesische Absolut-Garantie gegen ehemalige „St. Pöltener Phämonene“ wären, tja offenbar haben hier sich besonders „recht(s)gläubig“ gebende 1930-Spezial-Puritaner noch kaum etwas über de… [mehr…]
Der bis jetzt von den 24Stunden-Soutane-Dogmatikern immer noch nicht definierte Diskussionsgegenstand ist (sic!) nichts anderes als erheiternd. Noch erheiternder und erhellender ist es aber, wenn hier vor absichtlicher Naivität offenbar strotzende Seelen wirklich meinen, daß die Mitgliedschaft bei der im kanonischen Bereich inexistenten „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ und das 24stündige Tragen einer Soutane eine paradiesische Absolut-Garantie gegen ehemalige „St. Pöltener Phämonene“ wären, tja offenbar haben hier sich besonders „recht(s)gläubig“ gebende 1930-Spezial-Puritaner noch kaum etwas über de… [mehr…]
Samstag, 17. September 2005 15:26
Dr. Alexander Pytlik: Wer Angst vor gesunden schwimmenden Klerikern hat, muß sich aber schon fragen …
Kein Problem, Marcel, weder damit, ob Sie nun mich meinen, oder den Scherzartikel „Birett – Badehose“
zum Anlaß anderer Gedanken nehmen, auch kein Problem mit dem Verzehr von Meeresfrüchten, jedoch sehr
wohl sehe ich ein Problem mit dem Film „Meeresfrüchte“ (Crustacés et coquillages), der um Toleranz gegenüber
einer der ehemals „St. Pöltner Krankheiten“ wirbt, noch dazu teils mit Minderjähirgen. Zu viele „reine
Soutanendogmatiker“ haben sich schon zu Seminarszeiten („ich brauche unbedingt die Soutane, ständig!“)
letztlich als zutiefst suspekt erwiesen haben. Von daher würde ich an Ihrer Stelle nicht immer vom Äußeren
aufs Innere schließen. Tja, Marcel, auch Sie haben mich nicht überzeugt. Schwimmen in Soutane ist und
bleibt unvernünftig. Ein bestimmte Art von „Soutanedogmatikern“ ist übrigens im Fall St. Pölten gerade
noch rechtzeitig aufgeflogen, sodaß mit Hilfe der von Johannes Paul II. eingesetzten Apostolischen Visitation
noch Schlimmeres verhindert werden konnte. Nicht zufällig erkannte kürzlich eine unabhängige staatliche
Richterin im Kern den Wahrheitsgehalt des damals von PROFIL photographisch und textlich aufgedeckten Widerspruchspaares
„konservativ-homosexuell“.
Was unpassend ist (und damit haben wir es: es gibt kein theologisches [sic!] Argument gegen das Sportschwimmen der Kleriker), werden Sie nicht alleine beurteilen können. Wir leben im Jahr 2005 in MItteleuropa und nicht im Jahr 1930, vielleicht sogar in einer puritanischen und daher völlig unkatholischen Ge… [mehr…]
Was unpassend ist (und damit haben wir es: es gibt kein theologisches [sic!] Argument gegen das Sportschwimmen der Kleriker), werden Sie nicht alleine beurteilen können. Wir leben im Jahr 2005 in MItteleuropa und nicht im Jahr 1930, vielleicht sogar in einer puritanischen und daher völlig unkatholischen Ge… [mehr…]
Samstag, 17. September 2005 14:06
Dr. Alexander Pytlik: Humorvoller Abschluß ;-)
Vielleicht können ja die hier postenden Damen bis Weihnachten gemeinsam die ideale (selbstverständlich
tief-schwarze) Badehose für Priester entwickeln
Persönlich kaufe ich jedoch keine neuen Modelle, weil a) die auf der durchaus gelungenen Photographie abgebildete von „Evelin“ im nachhinein nicht ganz unerwartet „approbiert“ wurde und weil b) die derzeit vorhandenen und zweifellos unbedenklichen Modelle (harhar) noch nicht von deftigem Meeressalz oder von blödem Chlor zerstört worden sind, was jedoch so häufig vorkommt wie der Verlust von zahllosen Brillen und Badehauben in den meterhohen Wellen bei so mancher Insel im Mittelmeer
[mehr…]
Persönlich kaufe ich jedoch keine neuen Modelle, weil a) die auf der durchaus gelungenen Photographie abgebildete von „Evelin“ im nachhinein nicht ganz unerwartet „approbiert“ wurde und weil b) die derzeit vorhandenen und zweifellos unbedenklichen Modelle (harhar) noch nicht von deftigem Meeressalz oder von blödem Chlor zerstört worden sind, was jedoch so häufig vorkommt wie der Verlust von zahllosen Brillen und Badehauben in den meterhohen Wellen bei so mancher Insel im Mittelmeer
Freitag, 16. September 2005 18:22
Dr. Alexander Pytlik: Hochstilisieren ist normalerweise typisch für Fanatiker
Lieber „Engel des Herrn“! Die Anzahl der Lesermeinungen sagt noch lange nichts über die Qualität der
Diskussion aus. Sie war aber äußerst unterhaltsam und hat mich besonders am ersten Tag sehr gefreut.
Es ist weiters schön, wenn über wichtige Dinge diskutiert wird. Faktum ist jedoch, daß bisher absolut
niemand ein vernünftiges Argument gegen das Sportschwimmen von Klerikern genannt hat. Und da ein solches
mit Soutane in der Öffentlichkeit große Lächerlichkeit auslösen würde, erübrigt sich eine weitere
Diskussion über diese und andere Absurditäten gänzlich.
Alles zu seiner Zeit: wenn Sportschwimmen am Programm steht, gibt es kein Birett. Dieses gibt es bei mir nur in der Winterszeit, und dann auch meist nur in der Liturgie, wie Sie dem Originalartikel entnehmen können, da wir in St. Marien Buchenhüll keine Heizung besitzen.
Daher ist u. a. das eigentlich Lächerliche an dieser Diskussion, daß u. a. zwei Begriffe, die nur die geringste Zeit während der ganzen Woche als Realgegenstände getragen werden, zu einem Gegensatz hochstilisiert werden, den es so gar nicht gibt, weil es sich um eine klassische Ebenenverwechslung auch bei Ihnen handelt. Aber dieses Hochstilisieren künstlicher Gegensätze, um z. B. den nicht korrekten Weg der derzeit dem Heiligen Stuhl nicht voll unterstellten „Priesterbruderschaft St. Piux X.“ zu begründen, sind wir ja schon gewohnt
[mehr…]
Alles zu seiner Zeit: wenn Sportschwimmen am Programm steht, gibt es kein Birett. Dieses gibt es bei mir nur in der Winterszeit, und dann auch meist nur in der Liturgie, wie Sie dem Originalartikel entnehmen können, da wir in St. Marien Buchenhüll keine Heizung besitzen.
Daher ist u. a. das eigentlich Lächerliche an dieser Diskussion, daß u. a. zwei Begriffe, die nur die geringste Zeit während der ganzen Woche als Realgegenstände getragen werden, zu einem Gegensatz hochstilisiert werden, den es so gar nicht gibt, weil es sich um eine klassische Ebenenverwechslung auch bei Ihnen handelt. Aber dieses Hochstilisieren künstlicher Gegensätze, um z. B. den nicht korrekten Weg der derzeit dem Heiligen Stuhl nicht voll unterstellten „Priesterbruderschaft St. Piux X.“ zu begründen, sind wir ja schon gewohnt
Freitag, 16. September 2005 16:24
Dr. Alexander Pytlik: 95 % unter Wasser, alles andere ist lächerlich
Herr Andreas, ist bei Ihnen noch alles in Ordnung? Wie oft wollen Sie sich noch wiederholen, oder haben
Sie irgendwie ein Problem? Meinerseits bleibe ich betreffend obigen erheiternden und von mir nicht bestellten
Werbe-Artikel dabei: wenn sich eine Person von einem Priester, der sich zu 95 % seiner Zeit des Sportbeckenaufenthaltes
und mit 95 % seiner Gestalt unter Wasser befindet, sexuell angezogen fühlt, dann wird dies wohl kaum
am Priester selbst oder am Tragen dieser oder jener Badekleidung liegen, sondern einzig und allein an
jener im Bad untätig herumblickenden Person. Sorry, aber mich amüsiert es ungemein, wie sehr sich da
manche durchaus Gutwillige in einen großen Griesbrei hineingeredet haben.
Evelin hat unten sehr gut Stellung genommen: „Herr Andreas, Sie scheinen über die weibliche Eigenart wenig zu wissen. Für eine Frau sind meistens ganz andere Dinge entscheidend als die sportliche Figur eines Mannes. Verhalten, Augen, Haupthaar, Bart oder Nichtbart, Intelligenz, Dynamik etc. Diese Dinge sieht man aber auch bei Priestern in Soutane oder Clergyman oder Post-68er-Bekleidung. Sollen diese jetzt im Tschador herumlaufen? Ich kenne den ganzen Artikel und auch das Photo. Es handelt sich um eine Art kurze Hose (Shorts) und keine slipähnliche Badehose. Völlig in Ordnung. Es steht übrigens im Artikel, daß der Padre fast nur schwimmt oder ein kurzes Gespräch (wienerisch: Plauscherl) führt, wenn er jemand Bekannten trifft.“ [mehr…]
Evelin hat unten sehr gut Stellung genommen: „Herr Andreas, Sie scheinen über die weibliche Eigenart wenig zu wissen. Für eine Frau sind meistens ganz andere Dinge entscheidend als die sportliche Figur eines Mannes. Verhalten, Augen, Haupthaar, Bart oder Nichtbart, Intelligenz, Dynamik etc. Diese Dinge sieht man aber auch bei Priestern in Soutane oder Clergyman oder Post-68er-Bekleidung. Sollen diese jetzt im Tschador herumlaufen? Ich kenne den ganzen Artikel und auch das Photo. Es handelt sich um eine Art kurze Hose (Shorts) und keine slipähnliche Badehose. Völlig in Ordnung. Es steht übrigens im Artikel, daß der Padre fast nur schwimmt oder ein kurzes Gespräch (wienerisch: Plauscherl) führt, wenn er jemand Bekannten trifft.“ [mehr…]
Donnerstag, 15. September 2005 20:20
Dr. Alexander Pytlik: Irrtum, wenn „alte“ gegen „neue“ lateinische Messe ausgespielt wird
Wer absurderweise behauptet, daß eine gültige „neue“ (lateinische) Messe weniger wert wäre als eine
gültige „alte“ Messe, hängt einer Häresie an. Wenn das Opfer Christi auf dem Altar real gegenwärtig
gesetzt wird, fließen die Gnaden überreich, egal in welchem gültigen katholischen Ritus.
Wer die Gültigkeit oder die volle Gnadenstromfähigkeit des neuen lateinischen Ritus gemäß vorliegender lateinischer oder authentisch approbierter Bücher ablehnt, ist ein verkappter Sedisvakantist. Daß sich die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gegen solchen Sedisvakantismus ausspricht, ist schön, aber dies müßte auch von A – Z durchalphabetisiert werden. Deshalb können wir nur hoffen, daß diese derzeit im kanonischen Raum nicht existente Gemeinschaft bald à la Campos heimkehrt und sich wirklich dem Heiligen Stuhl mit allen Konsequenzen unterstellt. Und genau um diese Umkehr zur vollen Einheit geht es, wenn wir für die Umkehr der Glieder dieses frommen Vereines beten. [mehr…]
Wer die Gültigkeit oder die volle Gnadenstromfähigkeit des neuen lateinischen Ritus gemäß vorliegender lateinischer oder authentisch approbierter Bücher ablehnt, ist ein verkappter Sedisvakantist. Daß sich die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gegen solchen Sedisvakantismus ausspricht, ist schön, aber dies müßte auch von A – Z durchalphabetisiert werden. Deshalb können wir nur hoffen, daß diese derzeit im kanonischen Raum nicht existente Gemeinschaft bald à la Campos heimkehrt und sich wirklich dem Heiligen Stuhl mit allen Konsequenzen unterstellt. Und genau um diese Umkehr zur vollen Einheit geht es, wenn wir für die Umkehr der Glieder dieses frommen Vereines beten. [mehr…]
Donnerstag, 15. September 2005 11:35
Dr. Alexander Pytlik: Beten wir für die Umkehr der Priester und Anhänger der Priesterbruderschaft





